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Commerzbank AG — Interim / Quarterly Report 2021
May 12, 2021
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Interim / Quarterly Report
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Publication

Commerzbank Aktiengesellschaft
Frankfurt am Main
Zwischenmitteilung zum 31. März 2021
Kennzahlen
| Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 1.1.-31.3.2021 | 1.1.-31.3.2020 1 |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 538 | -278 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,43 | -0,22 |
| Konzernergebnis2 (Mio. €) | 133 | -291 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,11 | -0,23 |
| Operative Eigenkapitalrendite auf Basis CET13 (%) | 9,1 | -4,6 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis3, 8 (%) | 1,5 | -4,8 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 59,0 | 81,2 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 72,5 | 97,4 |
| Bilanz | 31.3.2021 | 31.12.2020 1 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 537,8 | 506,6 |
| Risikoaktiva (Mrd. €) | 178,5 | 178,6 |
| Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) | 29,3 | 28,6 |
| Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) | 35,9 | 36,6 |
| Regulatorische Kennzahlen | 31.3.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Kernkapitalquote (%) | 15,1 | 15,0 |
| Harte Kernkapitalquote4 (%) | 13,4 | 13,2 |
| Gesamtkapitalquote (%) | 17,7 | 17,7 |
| Verschuldungsquote (%) | 4,7 | 4,9 |
| Vollzeitkräfte | 31.3.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Inland | 27 736 | 28 397 |
| Ausland | 11 087 | 11 065 |
| Gesamt | 38 823 | 39 462 |
| Ratings5 | 31.3.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Moody's Investors Service, New York6 | A1/A1/P-1 | A1/A1/P-1 |
| S&P Global, New York7 | A-/BBB+/A-2 | A-/BBB+/A-2 |
1 Anpassung Vorjahr.
2 Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
3 Auf das Jahr hochgerechnet.
4 Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Abzugsposten) und der gewichteten Risikoaktiva. In der fully-loaded-Betrachtung wird die vollständige Anwendung der entsprechenden Neuregelungen vorweggenommen.
5 Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de.
6 Kontrahenten- und Einlagenrating/Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten.
7 Kontrahentenrating/Einlagenrating und Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten.
8 Quotient aus Commerzbank-Aktionären zurechenbarem Konzernergebnis nach Abzug des potentiellen (komplett diskretionären) AT-1-Kupons und durchschnittlichem IFRS-Eigenkapital nach Abzug Immaterieller Anlagewerte ohne zusätzliche Eigenkapitalbestandteile und Nicht beherrschende Anteile.
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 31. März 2021
Kernaussagen
| ― | Die Commerzbank ist sehr gut in das Jahr gestartet und hat im ersten Quartal 2021 trotz der anhaltenden Pandemie und hoher Restrukturierungskosten ein positives Konzernergebnis erwirtschaftet. Der Provisionsüberschuss legte dank anhaltend starker Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft kräftig zu. Damit kompensierte die Bank auch weitgehend den Effekt aus dem negativen Zinsumfeld und die fortgesetzte Konsumzurückhaltung infolge der Corona-Einschränkungen. Insgesamt hat die Commerzbank in den ersten drei Monaten 2021 in einem anhaltend schwierigen Geschäftsumfeld ein Operatives Ergebnis in Höhe von 538 Mio. Euro erzielt. |
| ― | Das Risikoergebnis im Konzern war mit - 149 Mio. Euro auszuweisen, das ist ein deutlicher Rückgang um 54,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Non-Performing-Exposure-(NPE-)Quote lag bei 0,9 %. |
| ― | Die Verwaltungsaufwendungen sind um 2,3 % auf 1 469 Mio. Euro gesunken. Die separat ausgewiesenen Pflichtbeiträge erhöhten sich insbesondere aufgrund höherer Beiträge für die Einlagensicherung und für die Europäische Bankenabgabe um 11,9 % auf 336 Mio. Euro. |
| ― | Im ersten Quartal 2021 hat die Bank Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 465 Mio. Euro gebucht. Ein Großteil davon resultiert aus dem mit dem Gesamtbetriebsrat Ende März vereinbarten Freiwilligenprogramm für den erforderlichen Stellenabbau in Deutschland, den Abbau von Führungspositionen und den Stellenabbau im Ausland. |
| ― | Das den Commerzbank-Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis betrug 133 Mio. Euro, nach - 291 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. |
| ― | Die Common-Equity-Tier-1-Quote ist gegenüber dem Jahresultimo 2020 auf 13,4 % gestiegen, die Leverage Ratio lag bei 4,7 % (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen). |
| ― | Die Operative Eigenkapitalrendite betrug 9,1 %, nach - 4,6 % im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (abzüglich immaterieller Vermögenswerte und AT-1-bezogener Posten) lag bei 1,5 %, nach - 4,8 % im Vorjahr. Die Aufwandsquote ohne Pflichtbeiträge lag bei 59,0 %, inklusive Pflichtbeiträgen betrug die Aufwandsquote 72,5 %. Die entsprechenden Vorjahreswerte lagen bei 81,2 % beziehungsweise bei 97,4 %. |
Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse nach Ende des letzten Berichtszeitraums
Veränderungen im Aufsichtsrat der Commerzbank
Am 16. März 2021 hat Hans-Jörg Vetter mitgeteilt, dass er sein Mandat im Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft aus gesundheitlichen Gründen zum 16. März 2021 niederlegt. Bis zur Wahl eines Nachfolgers hat sein Stellvertreter Uwe Tschäge die Aufgaben des Vorsitzenden des Aufsichtsrats übernommen. Zudem hat das Aufsichtsratsmitglied Andreas Schmitz am 24. März 2021 sein Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Mit Ablauf der Hauptversammlung 2021 werden Tobias Guldimann, Rainer Hillebrand sowie Victoria Ossadnik ihr Mandat niederlegen. Vor dem Hintergrund der notwendigen Nachbesetzung im Aufsichtsrat hat der Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft beschlossen, die ursprünglich für den 5. Mai 2021 geplante ordentliche virtuelle Hauptversammlung auf den 18. Mai 2021 zu verschieben.
Der Hauptversammlung 2021 werden vom Aufsichtsrat fünf neue Mitglieder zur Wahl vorgeschlagen. Sie sollen für die Zeit vom Ablauf der Hauptversammlung 2021 bis zum Ablauf der Hauptversammlung 2023 gewählt werden. Vorgeschlagen sind Helmut Gottschalk, Burkhard Keese, Daniela Mattheus, Caroline Seifert und Frank Westhoff. Helmut Gottschalk ist bereits mit Wirkung vom 14. April 2021 und mit Frist bis zum Ablauf der anstehenden Hauptversammlung am 18. Mai 2021 zum Mitglied des Aufsichtsrats gerichtlich bestellt und am 29. April 2021 vom Aufsichtsrat zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt worden. Auf der Hauptversammlung soll Helmut Gottschalk zusammen mit den vier weiteren neuen Kandidaten von den Aktionären als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat gewählt werden. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, Helmut Gottschalk unmittelbar nach der Hauptversammlung wieder zum Vorsitzenden zu wählen. Helmut Gottschalk gehörte insgesamt 15 Jahre dem Aufsichtsrat des genossenschaftlichen Spitzeninstituts DZ Bank AG an, den er von 2010 bis 2018 als Vorsitzender erfolgreich führte.
Weitere Informationen zu den zur Wahl vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten finden sich unter www.commerzbank.de/hv.
Commerzbank geht nächste Schritte in der Restrukturierung
Die Commerzbank kommt auf dem Weg zu den angestrebten Kostensenkungen im Rahmen der "Strategie 2024" gut voran. Die Bank verständigte sich Ende März mit dem Gesamtbetriebsrat auf ein Freiwilligenprogramm für den erforderlichen Stellenabbau. Insgesamt sollen bis Ende 2021 rund 1 700 Vollzeitstellen über das Freiwilligenprogramm in der AG Inland abgebaut werden. Im Rahmen des Programms werden berechtigten Mitarbeitern voraussichtlich ab Juli 2021 Aufhebungsvereinbarungen angeboten. Mitarbeiter, die das Freiwilligenprogramm nutzen, verlassen die Bank zum Jahresende.
Anfang Mai hat sich die Bank mit den Arbeitnehmergremien auf einen Rahmeninteressenausgleich und einen Rahmensozialplan zum erforderlichen Stellenabbau geeinigt. Die verbindlichen Vereinbarungen bilden die Grundlage für einen möglichst sozialverträglichen Stellenabbau. Daraus resultieren Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 225 Mio. Euro. Zusammen mit weiteren Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem geplanten Stellenabbau sowie Immobilien beläuft sich die von der Bank im Rahmen der "Strategie 2024" angesetzte Belastung für die Restrukturierung nunmehr auf insgesamt rund 2 060 Mio. Euro.
Commerzbank wird "Net-Zero"-Bank
Die Commerzbank ist der Net-Zero Banking Alliance von UNEP FI, der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, beigetreten. Als eines der ersten Institute weltweit verpflichtet sich die Commerzbank damit, ihren CO2-Ausstoß bestmöglich zu reduzieren. Ziel ist eine auf netto null reduzierte CO2-Bilanz des gesamten Kredit- und Investmentportfolios der Bank bis spätestens 2050. Für den eigenen Bankbetrieb strebt die Bank bereits für 2040 an, die CO2-Emissionen auf null zu senken. Mit der freiwilligen Net-Zero-Verpflichtung unterstreicht die Commerzbank ihre Entschlossenheit, die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die Net-Zero-Verpflichtung verlangt konkrete Maßnahmen, mit denen die Commerzbank ihre Kunden nachweislich bei der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen unterstützt. CO2-intensive Sektoren stehen dabei zunächst im Fokus. Über Fortschritte wird die Commerzbank regelmäßig gemäß den Richtlinien von UNEP FI berichten.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Eine Beschreibung der zum 31. März 2021 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Informationen zu Anpassungen der Vorjahreszahlen finden sich unter "Zusätzliche Informationen" auf Seite 20 f.
Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns
Die Commerzbank ist sehr gut in das Jahr gestartet und hat im ersten Quartal trotz der anhaltenden Pandemie und hoher Restrukturierungskosten ein positives Konzernergebnis in Höhe von 133 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum 2021 bei 538 Mio. Euro, nach - 278 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die wesentlichen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Der Zinsüberschuss lag im Berichtszeitraum mit 1 254 Mio. Euro um 5,0 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag der Zinsüberschuss erwartungsgemäß unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der starke Druck auf die Zinserträge aus dem Einlagengeschäft in Deutschland hielt weiter an und konnte durch steigende Zinserträge infolge fortgesetzter Volumenzuwächse im Kreditgeschäft, vor allem bei privaten Baufinanzierungen und Individualkrediten, nicht vollständig kompensiert werden. Bei der mBank führten die Folgewirkungen aus den im Vorjahr erfolgten Zinssenkungen der polnischen Zentralbank - trotz gewachsener Volumina sowohl bei Einlagen als auch Krediten - zu einem rückläufigem Zinsüberschuss. Im Segment Firmenkunden lag der Zinsüberschuss ebenfalls leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im Bereich Sonstige und Konsolidierung stieg der Zinsüberschuss hauptsächlich aufgrund von Erträgen aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations, TLTRO).
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2020 um 8,5 % auf 951 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden war der Provisionsüberschuss mit einem deutlichen Anstieg der wesentliche Ertragstreiber im Berichtszeitraum. Sowohl im Inland als auch bei der mBank profitierte diese Ertragsgröße insbesondere von anhaltend starken Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft, was sich in erheblich wachsenden Transaktionsvolumina widerspiegelte. Im Segment Firmenkunden zeigte der Provisionsüberschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls einen leichten Zuwachs.
Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum bei 360 Mio. Euro, nach - 304 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der signifikante Anstieg beruhte im Wesentlichen auf positiven Bewertungseffekten im ersten Quartal des laufenden Jahres, während der Vorjahreszeitraum durch Bewertungsschwankungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie belastet war. Das Sonstige Ergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf - 45 Mio. Euro.
Das Risikoergebnis lag trotz der anhaltenden Corona-Pandemie mit - 149 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von - 326 Mio. Euro. Im Risikoergebnis der ersten drei Monate des Vorjahres war ein sogenanntes Top-Level-Adjustment (TLA) in Höhe von - 111 Mio. Euro enthalten, das aufgrund der Corona-Pandemie gebildet wurde. Der im Jahresabschluss 2020 berücksichtigte TLA-Betrag in Höhe von 505 Mio. Euro wurde im ersten Quartal 2021 nahezu unverändert beibehalten. Sowohl im Segment Privat- und Unternehmerkunden als auch im Segment Firmenkunden blieb das Ausmaß der Kreditverluste deutlich unter dem Niveau der ersten drei Monate 2020.
Die Verwaltungsaufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 % auf 1 469 Mio. Euro reduziert werden. Bei den Personalkosten, die mit 855 Mio. Euro auf Vorjahresniveau lagen, kompensierte der Abbau von netto rund 1 000 Vollzeitkräften gegenläufige Effekte, darunter Gehaltsanpassungen und gestiegene Kosten für den deutschen Pensionssicherungsverein. Demgegenüber konnten die Sachaufwendungen einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte um 5,8 % auf 615 Mio. Euro reduziert werden. Der deutliche Rückgang resultierte in erster Linie aus geringeren Aufwendungen für Werbung, Reisetätigkeiten und Abschreibungen.
Die Belastung aus den separat ausgewiesenen Pflichtbeiträgen stieg infolge höherer Beiträge für die Einlagensicherung und für die Europäische Bankenabgabe weiter um 11,9 % auf 336 Mio. Euro, nach 301 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Im Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 465 Mio. Euro die Ergebnisentwicklung. Diese standen zum Großteil im Zusammenhang mit dem Freiwilligenprogramm für den erforderlichen Stellenabbau.
Das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern betrug 73 Mio. Euro, nach - 278 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach einem positiven Steuereffekt in Höhe von 83 Mio. Euro belief sich das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach Steuern auf 156 Mio. Euro, gegenüber - 327 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Nach Berücksichtigung der nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile für den Berichtszeitraum 2021 ein Konzernergebnis von 133 Mio. Euro zuzurechnen, nach - 291 Mio. Euro im Vorjahr.
Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,43 Euro, das Ergebnis je Aktie 0,11 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf - 0,22 Euro beziehungsweise auf - 0,23 Euro.
Bilanz des Commerzbank-Konzerns
Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. März 2021 bei 537,8 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresultimo 2020 war dies ein Anstieg um 31,2 Mrd. Euro. Der deutliche Zuwachs um 6,2 % resultierte insbesondere aus dem Anstieg der Zentralbankguthaben, der saisonalen Ausweitung der besicherten Geldmarktgeschäfte sowie dem gestiegenen Kreditgeschäft.
Eigenkapital
Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. März 2021 ausgewiesene den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital lag mit 25,6 Mrd. Euro um 0,7 Mrd. Euro über dem Niveau zum Jahresende 2020. Weitere Informationen zur Eigenkapitalveränderung finden sich auf Seite 18 f.
Die Risikoaktiva per 31. März 2021 lagen bei 178,5 Mrd. Euro und damit auf dem Niveau zum Jahresende 2020. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf kompensierende Effekte zwischen den risikogewichteten Aktiva aus dem Kreditrisiko und den risikogewichteten Aktiva aus dem operationellen Risiko zurückzuführen. Während der Anstieg der risikogewichteten Aktiva aus dem Kreditrisiko im Wesentlichen auf Fremdwährungseffekte zurückzuführen ist, resultiert die Reduktion der risikogewichteten Aktiva aus operationellem Risiko aus Änderungen in der Verlustdatenbank sowie aus Verbesserungen qualitativer Modellindikatoren. Die Risikoaktiva aus Marktpreisrisiken sind nahezu unverändert.
Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital (Common-Equity-Tier-1) betrug zum Berichtsstichtag 24,0 Mrd. Euro, gegenüber 23,6 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2020. Ausschlaggebend für den Anstieg in Höhe von 0,4 Mrd. Euro waren die versicherungsmathematischen Gewinne der Pensionspläne. Diese wurden teilweise durch höhere regulatorische Kapitalabzüge kompensiert. Die harte Kernkapitalquote betrug somit 13,4 %. Die Gesamtkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 17,7 %.
Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Exposure zeigt, lag auf Grundlage der zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/CRR bei 4,7 % (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen).
Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein.
Refinanzierung und Liquidität
Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum jederzeit Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt; Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Commerzbank waren jederzeit gegeben. Darüber hinaus ist das Liquiditätsmanagement der Commerzbank stets in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie ist die Liquiditätssituation der Bank komfortabel und erfüllt die internen Limite sowie die gültigen regulatorischen Anforderungen.
Für 2021 plant die Commerzbank weiterhin mit einem Fundingvolumen von unter 5 Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2021 hat der Commerzbank-Konzern langfristige Refinanzierungsmittel von insgesamt 0,6 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Die durchschnittliche Laufzeit der im Berichtszeitraum begebenen Emissionen lag bei viereinhalb Jahren.
Im März wurde eine Preferred-Senior-Anleihen mit einem Volumen von 500 Mio. Euro begeben. Die Benchmarkanleihe hatte eine Laufzeit von viereinhalb Jahren, der Re-offer Spread lag bei 48 Basispunkten über dem sechs-Monats Euribor. Die Emission fand mit einem Anteil von 70 % großes Interesse bei ausländischen Investoren, die Platzierung erfolgte zu rund dreiviertel bei Fonds, 17 % bei Banken sowie zu 5 % bei Zentralbanken. Daneben wurden rund 0,1 Mrd. Euro Preferred-Senior-Anleihen als Privatplatzierungen begeben.
Die Geldmärkte der Eurozone waren weiterhin maßgeblich durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen beeinflusst.
Die EZB befindet sich nach wie vor in der Umsetzung der von ihr im März 2020 beschlossenen umfangreichen Maßnahmen zur Bekämpfung des wirtschaftlichen Einbruchs in der Eurozone und der damit verbundenen Auswirkungen auf den Finanzsektor. Im Rahmen des TLTRO III hat die EZB den Banken im Jahr 2020 zusätzliche Liquidität von rund 1 300 Mrd. Euro bereitgestellt. Die Commerzbank nahm an diesem Programm im Juni 2020 mit einem Volumen von 32,3 Mrd. Euro teil. Nachdem die EZB im Dezember angekündigt hat, ab März 2021 die maximale Teilnahme von 50 % auf 55 % des "eligible" Kreditportfolios auszuweiten, hat die Commerzbank davon Gebrauch gemacht und die Teilnahme um weitere 3,6 Mrd. Euro erhöht, sodass das Gesamtvolumen aktuell 35,9 Mrd. Euro beträgt und dem maximal möglichen Volumen entspricht. Die Zinssätze für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte, die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagenfazilität blieben unverändert.
Die Bank wies zum ersten Quartalsultimo 2021 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 106,1 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 6,1 Mrd. Euro.
Die Commerzbank hat mit 141,5 % (Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte) die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl "Liquidity Coverage Ratio" (LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Damit ist die Liquiditätssituation der Commerzbank zum Quartalsultimo aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie komfortabel.
Entwicklung der Segmente
Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten drei Monate 2021 basiert auf der im Geschäftsbericht 2020 auf den Seiten 89 und 276 ff. beschriebenen Segmentstruktur.
Übersichten zur Ergebnisentwicklung der Segmente finden sich unter "Zusätzliche Informationen" auf Seite 23 f.
Privat- und Unternehmerkunden
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat im ersten Quartal des Jahres 2021 trotz unvermindert sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein um 104 Mio. Euro auf 250 Mio. Euro verbessertes Operatives Ergebnis erzielt. Leicht steigende Operative Erträge sowie ein leicht sinkender Verwaltungsaufwand konnten materiell gewachsene Belastungen aus Pflichtbeiträgen mehr als kompensieren. Haupttreiber der Ergebnisverbesserung war das auf - 64 Mio. mehr als halbierte Risikoergebnis. Die gesamten Segmenterträge vor Risikoergebnis übertrafen im Berichtsquartal mit 1 329 Mio. Euro den Vorjahreswert leicht um 20 Mio. Euro.
Der Zinsüberschuss lag mit 616 Mio. Euro erwartungsgemäß unter dem im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielten Betrag von 680 Mio. Euro. Der starke Druck auf die Zinserträge aus dem Einlagengeschäft in Deutschland hielt weiter an und konnte durch steigende Zinserträge infolge fortgesetzter Volumenzuwächse im Kreditgeschäft, vor allem bei privaten Baufinanzierungen und Individualkrediten, nicht vollständig kompensiert werden. Bei der mBank führten die Folgewirkungen aus den im Vorjahr erfolgten Zinssenkungen der polnischen Zentralbank - trotz gewachsener Volumina sowohl bei Einlagen als auch Krediten - zu einem rückläufigen Zinsüberschuss.
Der stärkste Ertragstreiber war erneut der Provisionsüberschuss, der im Berichtszeitraum signifikant um insgesamt 67 Mio. Euro auf 653 Mio. Euro anstieg. Sowohl im Inland als auch bei der mBank profitierte diese Ertragsgröße insbesondere von anhaltend starken Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft, was sich in erheblich wachsenden Transaktionsvolumina widerspiegelte.
Die übrigen Ergebniskomponenten, zu denen unter anderem das Sonstige sowie das Fair-Value-Ergebnis zählen, verzeichneten in Summe eine Zunahme um insgesamt 19 Mio. Euro auf 61 Mio. Der Anstieg resultierte maßgeblich aus positiven Bewertungseffekten bei der mBank.
Das Risikoergebnis sank stark von - 161 Mio. Euro im gleichen Quartal des Vorjahres auf - 64 Mio. Euro. Nach den hohen Vorsorgemaßnahmen in den Vorquartalen im Zusammenhang mit Effekten aus der Corona-Pandemie blieb das Ausmaß der Kreditverluste in einem deutlich verringerten Rahmen.
Der Verwaltungsaufwand lag im Berichtszeitraum mit 851 Mio. Euro insgesamt knapp unter dem Vorjahresniveau. Während sich die Aufwendungen im Inland kaum veränderten, sank der operative Aufwand bei der mBank. Einen hohen Zuwachs verzeichnete dagegen der gesamte Aufwand für Pflichtbeiträge, der sich auf 163 Mio. Euro belief, nach 137 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Den mit Abstand größten Anstieg verzeichneten Kosten für den Einlagensicherungsfonds in Deutschland.
Insgesamt wies das Segment Privat- und Unternehmerkunden im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 250 Mio. Euro aus, nach 146 Mio. Euro im Vorjahr.
Firmenkunden
Die Geschäftsentwicklung des Segments Firmenkunden war in den ersten drei Monaten 2021 von schwierigen Rahmenbedingungen geprägt - insbesondere aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der zeitlichen Ausdehnung der Corona-Pandemie und deren wirtschaftliche Folgewirkungen beziehungsweise Abhängigkeiten. Ungeachtet dessen verzeichneten die Kapitalmärkte infolge niedriger Zinsen und materieller Konjunkturhilfen Rekordzuflüsse. Gleichwohl lastete das Negativzinsumfeld auf den Zinsmargen, die insbesondere im deutschen Kundengeschäft zu verdienen waren.
In den ersten drei Monaten belief sich das Operative Ergebnis im Segment Firmenkunden auf 98 Mio. Euro, nach - 112 Mio. Euro im Vorjahr, das von erhöhten Wertberichtigungen für Kreditrisiken geprägt war. Hierin enthalten waren Bewertungseffekte in Höhe von 18 Mio. Euro, die im Vorjahr einen negativen Ergebnisbeitrag von - 78 Mio. Euro verursachten.
Der Bereich Mittelstand verzeichnete trotz solider Beiträge aus dem Kapitalmarktgeschäft insgesamt geringere Erträge, darunter aus dem Kreditgeschäft, das von einem Volumenrückgang geprägt war. Darüber hinaus war auch das kommerzielle Geschäft durch die Folgen der Corona-Pandemie belastet, was insbesondere geringere Erträge aus dem Cash-Management bedingte. Eine positive Entwicklung verzeichnete der Bereich International Corporates, der insbesondere von einem signifikanten Beitrag aus dem Primärmarktgeschäft mit Anleihen, aber auch Syndicated Finance, profitierte. Im Bereich Institutionals hingegen konnten rückläufige Erträge aus der Handelsfinanzierung und dem bilateralen Kreditgeschäft nicht anderweitig kompensiert werden. Der Bereich Others, der im Zuge der Corona-Pandemie von einer deutlichen Ausweitung der Credit Spreads und negativen Bewertungseffekten betroffen war, verzeichnete eine deutliche Erholung und erzielte eine signifikante Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal.
Die Erträge vor Risikoergebnis lagen in den ersten drei Monaten mit 842 Mio. Euro um 87 Mio. Euro über dem Niveau des ersten Quartals 2020. Mit 439 Mio. Euro lag der Zinsüberschuss unter dem Vorjahresniveau von 453 Mio. Euro, während der Provisionsüberschuss mit 312 Mio. Euro das Vorjahresniveau von 300 Mio. Euro leicht übertraf. Deutlich verbessert zeigte sich das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, das mit 107 Mio. Euro um 148 Mio. Euro über dem Wert der ersten drei Monate des Vorjahres lag.
Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden lag in den ersten drei Monaten bei - 52 Mio. Euro, nach - 165 Mio. Euro im Vorjahr, das erstmals von der Corona-Pandemie beeinträchtigt war.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 576 Mio. Euro um 22 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultierte sowohl aus geringeren Personal- als auch Sachkosten im Zusammenhang mit dem strikten Kostenmanagement. Die ausgewiesenen Pflichtbeiträge in Höhe von 116 Mio. Euro stehen insbesondere in Verbindung mit der Europäischen Bankenabgabe; im Vorjahr beliefen sich die Pflichtbeiträge auf 103 Mio. Euro.
Insgesamt lag das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern bei 98 Mio. Euro, gegenüber - 112 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Sonstige und Konsolidierung
Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt. Unter Konsolidierung wird von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen auf den Konzernabschluss nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) übergeleitet. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung enthält des Weiteren die Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungseinheiten, die ebenfalls auf die Segmente verrechnet werden. Für diese Einheiten stellen Restrukturierungskosten eine Ausnahme in der Verrechnung dar, da diese Kosten im Bereich zentral ausgewiesen werden.
Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und Konsolidierung belief sich im ersten Quartal 2021 auf 190 Mio. Euro, gegenüber - 313 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der deutliche Anstieg beruht in erster Linie auf der positiven Entwicklung des Ergebnisses von Group Treasury, das im Vorjahreszeitraum durch Bewertungsverluste infolge von Marktverwerfungen in der Corona-Krise stark belastet war. Zudem erzielte Group Treasury im ersten Quartal 2021 höhere Erträge aus dem Management von Zinsrisiken und Fremdwährungsliquidität. Daneben wirkten sich im Bereich Sonstige und Konsolidierung die Abgrenzung von Erträgen aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations) mit der EZB sowie per saldo positive Bewertungseffekte ergebniserhöhend aus. Dem standen Rückgänge aufgrund einer höheren Nettorisikovorsorge für ein Restportfolio des aufgelösten Segments Asset & Capital Recovery, aus Konsolidierungssachverhalten sowie aus per saldo belastenden Effekten aus der Bildung und Auflösung von Rückstellungen gegenüber. Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung im ersten Quartal 2021 betrug - 275 Mio. Euro. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 465 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Umsetzung des neuen Strategieprogramms der Commerzbank.
Prognosebericht
Künftige gesamtwirtschaftliche Situation
Die weitere Entwicklung der Konjunktur hängt weiterhin stark vom Verlauf der Corona-Pandemie ab. In den USA hat sich dank des weit fortgeschrittenen Impfprozesses und des Billionen US-Dollar schweren Konjunkturprogramms des neuen US-Präsidenten Joe Biden der Konjunkturausblick weiter aufgehellt. Wir haben die Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft 2021 auf 6,8 % (bisher 5 %) angehoben.
In der EU wurden angesichts wieder steigender Covid-19-Infektionen die Corona-Beschränkungen in vielen Ländern verlängert. Damit wird auch die wirtschaftliche Erholung mindestens ein bis zwei Monate später einsetzen als bislang angenommen. Entsprechend dürfte die Wirtschaft im Euroraum 2021 voraussichtlich nur um 4,5 % (bisherige Prognose: 5 %) wachsen. Für Deutschland haben wir die Wachstumsprognose auf 4,0 % (bisher 4,5 %) nach unten korrigiert.
Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität
Aufgrund der hohen Überschussliquidität im Markt bleibt das Volumen längerfristiger Wertpapierpensionsgeschäfte eingeschränkt. Der kurzfristige Repomarkt im Bereich von Wertpapieren hoher Qualität wie Staatsanleihen, Supranationalen sowie gedeckten Anleihen (High Quality Liquid Assets, HQLA) funktioniert hingegen nach wie vor auch während der Corona-Pandemie reibungslos und spielt eine wichtige Rolle in der Bedienung der Bond- und Kassamärkte.
Ein wichtiger Treiber der Collateral-Märkte ist die gestiegene Nachfrage aufgrund der verbindlichen Besicherungspflicht für Over-the-Counter-(OTC-) Derivate im Rahmen der Bilateral-Initial-Margin-Anforderungen sowie des TLTRO aus dem vergangenen Jahr. Unter Berücksichtigung der TLTRO-Aufstockung im März 2021 bleiben zentralbankfähige Sicherheiten weiterhin gesucht, sodass die Euro-Repomärkte weiterhin teurer als die EZB-Einlagenfazilität handeln. Wir rechnen weiterhin mit einer Entwicklung des Marktes auf diesem Niveau, solange die Unterstützung der EZB durch die geldpolitischen Maßnahmen anhält.
Die Situation an den Bondmärkten ist weiterhin durch das Wertpapierankaufprogramm der EZB und die hohe Überschussliquidität, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sowie die politischen Unsicherheiten geprägt. Dies führt zu einer anhaltend konstanten Nachfrage guter Bonitäten. Aufgrund des anhaltenden negativen Zinsniveaus kommt es zu einer zusätzlichen Nachfrage von Finanzinvestoren auf der Suche nach Rendite.
Die vor diesem Hintergrund bereits deutlich reduzierte Liquidität in den Sekundärmärkten wird somit niedrig bleiben. Wir rechnen trotz der steigenden Staatsverschuldung weiterhin mit sehr niedrigen Bundrenditen auch im langfristigen Bereich (aktuell sind die Bundrenditen bis 20 Jahre negativ) sowie einer anhaltend hohen Nachfrage von Investoren nach qualitativ guten Wertpapieren und damit weiterhin mit engen Credit Spreads.
Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns
An unseren im Geschäftsbericht 2020 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Ergebnisentwicklung des Commerzbank-Konzerns im Geschäftsjahr 2021 halten wir grundsätzlich weiterhin fest. Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2021 haben wir aber einzelne Prognosen angepasst.
Nach dem starken ersten Quartal sollten die Erträge im Gesamtjahr leicht über denen des Geschäftsjahres 2020 liegen. Aufgrund der weiterhin hohen Unsicherheiten über den Verlauf der Pandemie wird ein Risikoergebnis zwischen - 0,8 Mrd. Euro bis - 1,2 Mrd. Euro erwartet. Basierend auf aktuellen Einschätzungen ist ein Risikoergebnis von bis zu - 1 Mrd. Euro wahrscheinlich. Auf der Basis der Ergebnisse des ersten Quartals erwartet die Bank eine CET-1-Quote von mindestens 12,5 % (bisher: mehr als 12 %), die damit klar über dem angestrebten Puffer von 200 bis 250 Basispunkten zur regulatorischen Mindestanforderung (MDA-Schwelle) liegt. Insgesamt rechnet die Bank mit einem positiven Operativen Ergebnis. Der Ausblick basiert auf der Annahme, dass es keine substanzielle Veränderung in Bezug auf das Kreditportfolio der mBank in Schweizer Franken gibt.
Risikolage
Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit erfolgen monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. Im ersten Quartal 2021 lag die RTF-Quote stets über 100 % und betrug 164 % per 31. März 2021. Der Anstieg des ökonomischen Risikodeckungspotentials gegenüber Dezember 2020 ist im Wesentlichen auf IAS-19-Effekte sowie einen marktinduzierten Rückgang der stillen Lasten zurückzuführen. Die RTF-Quote liegt weiterhin deutlich über dem Mindestanspruch.
| Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € | 31.3.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Ökonomisches Risikodeckungspotenzial | 23 | 22 |
| Ökonomisch erforderliches Kapital1 | 14 | 14 |
| davon für Adressenausfallrisiko | 10 | 10 |
| davon für Marktrisiko2 | 4 | 4 |
| davon für operationelles Risiko | 1 | 1 |
| davon Diversifikationseffekte | - 2 | - 2 |
| RTF-Quote (%)3 | 164 | 159 |
1 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Risikopuffer für Reserverisiko und für die Quantifizierung potenzieller Wertschwankungen von Intangibles.
2 Einschließlich Einlagenmodellrisiko.
3 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer).
Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft im Jahr 2020 in die tiefste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges gestürzt.
In vielen Ländern wurden angesichts wieder steigender Covid-19-Infektionen die Corona-Beschränkungen verlängert. Damit wird auch die wirtschaftliche Erholung mindestens ein bis zwei Monate später einsetzen als bislang angenommen.
Adressenausfallrisiken
Der Entwicklung der Corona-Pandemie wurde bei den Adressenausfallrisiken im Jahr 2020 insbesondere mit einem Top-Level-Adjustment (TLA) im Risikoergebnis sowie Anpassungen bei den Modellen Rechnung getragen. In den restlichen Risikokennzahlen ist die erwartete negative Entwicklung größtenteils noch nicht ablesbar, da sie sich hier erst zeitverzögert in den kommenden Monaten bemerkbar machen wird.
Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellten sich zum Stichtag 31. März 2021 wie folgt dar:
| 31.3.2021 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 196 | 401 | 20 | 2 145 |
| Firmenkunden | 186 | 422 | 23 | 4 770 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 98 | 129 | 13 | 2 469 |
| Konzern | 480 | 952 | 20 | 9 384 |
| 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 190 | 401 | 21 | 2 025 |
| Firmenkunden | 180 | 430 | 24 | 4 647 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 96 | 141 | 15 | 2 721 |
| Konzern | 466 | 971 | 21 | 9 393 |
1 Im Wesentlichen handelt es sich um Liquiditätsportfolios des Treasury.
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 84 % in den internen Ratingklassen 1 und 2, die den Investmentbereich abdecken.
| 31.3.2021 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Ratingverteilung EaD | % | 1,0-1,8 | 2,0-2,8 | 3,0-3,8 | 4,0-4,8 | 5,0-5,8 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 32 | 51 | 14 | 2 | 1 |
| Firmenkunden | 20 | 59 | 15 | 4 | 2 |
| Sonstige und Konsolidierung | 55 | 42 | 3 | 0 | 0 |
| Konzern | 32 | 52 | 12 | 2 | 1 |
| 31.12.2020 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Ratingverteilung EaD | % | 1,0-1,8 | 2,0-2,8 | 3,0-3,8 | 4,0-4,8 | 5,0-5,8 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 32 | 52 | 13 | 3 | 1 |
| Firmenkunden | 20 | 59 | 16 | 4 | 2 |
| Sonstige und Konsolidierung | 56 | 41 | 3 | 0 | 0 |
| Konzern | 32 | 53 | 12 | 2 | 1 |
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider.
| 31.3.2021 | 31.12.2020 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzernportfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 255 | 409 | 16 | 248 | 415 | 17 |
| Westeuropa | 103 | 218 | 21 | 102 | 238 | 23 |
| Mittel- und Osteuropa | 50 | 214 | 43 | 51 | 207 | 41 |
| Nordamerika | 38 | 41 | 11 | 33 | 46 | 14 |
| Asien | 25 | 33 | 13 | 24 | 34 | 15 |
| Sonstige | 11 | 37 | 34 | 10 | 31 | 31 |
| Konzern | 480 | 952 | 20 | 466 | 971 | 21 |
Risikoergebnis
Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich zum 31. März 2021 auf - 149 Mio. Euro. (Vorjahreszeitraum: - 326 Mio. Euro) und liegt damit auf niedrigem Niveau.
Der im Jahresabschluss 2020 berücksichtigte TLA-Betrag entspricht weiterhin der ökonomischen Einschätzung der Bank und wurde deshalb im ersten Quartal 2021 nahezu unverändert beibehalten.
Die Prognose für das Risikoergebnis für das Jahr 2021 liegt aufgrund der anhaltenden Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie zwischen - 0,8 Mrd. Euro und - 1,2 Mrd. Euro. Nach der Entwicklung im ersten Quartal 2021 ist ein Wert von bis zu - 1 Mrd. Euro wahrscheinlich.
| 31.3.2021 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis | Mio. € | Stage 1 | Stage 21 | Stage 31 | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | - 11 | - 4 | - 49 | - 64 |
| Firmenkunden | - 5 | - 4 | - 43 | - 52 |
| Sonstige und Konsolidierung | 2 | - 1 | - 34 | - 32 |
| Konzern | - 14 | - 9 | - 126 | - 149 |
| 31.3.2020 | 31.3.2020 | |||
|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis | Mio. € | Stage 1 | Stage 21 | Stage 31 | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | - 6 | - 21 | - 134 | - 161 |
| Firmenkunden | - 5 | - 46 | - 115 | - 165 |
| Sonstige und Konsolidierung | - 1 | 6 | - 4 | 0 |
| Konzern | - 12 | - 61 | - 253 | - 326 |
1 Inklusive zugeordnetem Risikoergebnis aus POCI (POCI - Purchased or Originated Credit-impaired).
Default-Portfolio
Das Default-Portfolio des Konzerns ist im ersten Quartal um 202 Mio. Euro gesunken und lag zum 31. März 2021 bei 4 593 Mio. Euro.
Marktrisiken
Die Entwicklung im ersten Quartal 2021 ist geprägt von rückläufigen Value-at-Risk-(VaR-)Zahlen, nachdem die Extremszenarios aus dem März des Vorjahres die Zeitreihen für die VaR-Berechnung verlassen haben und den VaR somit nicht mehr beeinflussen.
Der VaR im Handelsbuch ging im ersten Quartal 2021 von 12 Mio. Euro auf 8 Mio. Euro zurück.
Der Stressed VaR ging leicht von 28 Mio. Euro per Ende 2020 auf 27 Mio. Euro per Ende des ersten Quartals 2021 zurück. Ursache hierfür sind Positionsveränderungen im Segment Firmenkunden und der Treasury.
Für die Anlagebücher des Konzerns werden nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 31. März 2021 ein potenzieller ökonomischer Verlust von 2 525 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 2 776 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Verlust) und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller ökonomischer Gewinn von 584 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 343 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Gewinn) ermittelt.
Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches (ohne Pensionsfonds) beliefen sich zum 31. März 2021 auf 9,4 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 9,0 Mio. Euro) pro Basispunkt rückläufiger Zinsen.
Liquiditätsrisiken
Die dem Liquiditätsrisikomodell zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Im 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum verbleibt für das kombinierte Stressszenario per Quartalsultimo März 2021 eine Nettoliquidität von 9,5 Mrd. Euro beziehungsweise 9,8 Mrd. Euro.
Die Bank wies zum Quartalsultimo März 2021 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 106,1 Mrd. Euro aus.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Quartalsultimo März 2021 6,1 Mrd. Euro.
Im abgelaufenen ersten Quartal 2021 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe von 100 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten. Zum Quartalsultimo März 2021 lag der Durchschnitt der LCR der jeweils letzten 12 Monatsendwerte bei 141,5 %.
Operationelle Risiken
Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle Risiken mittels des Advanced Measurement Approaches (AMA). Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des ersten Quartals 2021 auf dieser Basis 16,7 Mrd. Euro (31. Dezember 2020: 18,3 Mrd. Euro). Das ökonomisch erforderliche Kapital belief sich auf 1,3 Mrd. Euro (31. Dezember 2020: 1,5 Mrd. Euro).
Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten Quartals 2021 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 37 Mio. Euro (Gesamtjahr 2020: 345 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in der Kategorie "Produkte und Geschäftspraktiken" geprägt.
Sonstige Risiken
Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im ersten Quartal 2021 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Konzernrisikobericht 2020 dargestellten Stand mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Details zu den aktuellen Entwicklungen bei den Rechtsrisiken:
Am 29. April 2021 ist ein Urteil des EuGH (C-19/20) zu fünf Fragen ergangen, die ein polnisches Gericht im Verfahren gegen eine andere Bank zur Vorabentscheidung vorgelegt hatte. Nach Einschätzung der Bank ändert das Urteil die aktuelle Risikobewertung nicht.
In nicht-öffentlicher Sitzung vom 7. Mai 2021 hat der Oberste Gerichtshof in Polen zu Vorlagefragen eines Ombudsmannes der polnischen Bankenaufsicht entschieden. Nach Einschätzung der Bank ändert das Urteil die aktuelle Risikobewertung nicht.
Für eine auf den 11. Mai 2021 anberaumte nicht-öffentliche Sitzung liegen der Zivilkammer des polnischen Obersten Gerichtshofs Fragen der Präsidentin des Obersten Gerichtshofs vor; zum Zeitpunkt der Berichterstattung war noch offen, ob die Sitzung stattfindet.
Die Bank wird die Entscheidungen des polnischen Obersten Gerichtshofs analysieren, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf die weitere Rechtsprechung und auf die Vorsorge für die Rechtsrisiken.
Zum 31. März 2021 beläuft sich die Vorsorge für Einzelklagen auf 320 Mio. Euro. Davon betreffen 277 Mio. Euro nicht vollständig zurückgeführte Schweizer-Franken-Darlehen und 42 Mio. Euro bereits vollständig zurückgeführte Schweizer-Franken-Darlehen und Rechtskosten. Insbesondere die ausstehende Entscheidung der Zivilkammer des polnischen Obersten Gerichtshofes, dessen Sitzung am 11. Mai 2021 anberaumt ist, kann dazu führen, dass die Vorsorge zukünftig der Höhe nach wesentlich angepasst werden muss.
Am 27. April 2021 hat der Bundesgerichtshof in einem Verfahren gegen eine andere Bank über den sogenannten AGB-Änderungsmechanismus entschieden und die entsprechenden Ziffern der AGB-Banken für unwirksam erklärt. Die Bank prüft die Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf ihre Geschäftsbereiche und Produkte.
Disclaimer
Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling und durch die interne Revision sowie durch die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.
Gesamtergebnisrechnung
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
| Mio. € | 1.1.-31.3.2021 | 1.1.-31.3.20201 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet | 1 500 | 1 814 | -17,3 |
| Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet | 356 | 288 | 23,4 |
| Zinserträge | 1 856 | 2 102 | -11,7 |
| Zinsaufwendungen | 602 | 782 | -23,1 |
| Zinsüberschuss | 1 254 | 1 320 | -5,0 |
| Dividendenerträge | 1 | 2 | -38,3 |
| Risikoergebnis | -149 | -326 | -54,4 |
| Provisionserträge | 1 111 | 1 034 | 7,5 |
| Provisionsaufwendungen | 160 | 157 | 1,8 |
| Provisionsüberschuss | 951 | 877 | 8,5 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 360 | -304 | . |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | -48 | -70 | -31,7 |
| Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 31 | 18 | 71,8 |
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | -12 | -5 | . |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 19 | 13 | 48,5 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | 2 | -93,0 |
| Sonstiges Ergebnis | -45 | 12 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 469 | 1 503 | -2,3 |
| Pflichtbeiträge | 336 | 301 | 11,9 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte | - | - | |
| Restrukturierungsaufwendungen | 465 | - | . |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 73 | -278 | . |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 83 | 48 | . |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach Steuern | 156 | -327 | . |
| Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich nach Steuern | - | 44 | . |
| Konzernergebnis | 156 | -283 | . |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 23 | 8 | . |
| den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis | 133 | -291 | . |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
| € | 1.1.-31.3.2021 | 1.1.-31.3.20201 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | 0,11 | - 0,23 | . |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
| Mio. € | 1.1.-31.3.2021 | 1.1.-31.3.20201 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 156 | -283 | . |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 560 | 494 | 13,3 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | |||
| Umbuchung in die Gewinnrücklage | - | -1 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - | -3 | . |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | -5 | 220 | . |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 555 | 710 | - 21,8 |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | -32 | -17 | 86,9 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | -21 | -280 | -92,4 |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 1 | 1 | 6,1 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | -35 | 57 | . |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | 1 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 59 | -256 | . |
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge | - | - | |
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | -3 | - | |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
|||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | -1 | -1 | -42,9 |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | - 31 | - 495 | - 93,7 |
| Sonstiges Periodenergebnis | 524 | 215 | . |
| Gesamtergebnis | 680 | - 68 | . |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Gesamtergebnis | -18 | - 45 | -60,7 |
| den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Gesamtergebnis | 697 | -22 | . |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Quartalsaufteilung)
| Mio. € | 2021 | 20201 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal | 4. Quartal | 3. Quartal | 2. Quartal | 1. Quartal | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet | 1 500 | 1 529 | 1 598 | 1 696 | 1 814 |
| Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet | 356 | 229 | 229 | 202 | 288 |
| Zinserträge | 1 856 | 1 758 | 1 828 | 1 897 | 2 102 |
| Zinsaufwendungen | 602 | 607 | 601 | 620 | 782 |
| Zinsüberschuss | 1 254 | 1 151 | 1 226 | 1 277 | 1 320 |
| Dividendenerträge | 1 | 10 | 14 | 12 | 2 |
| Risikoergebnis | -149 | -681 | -272 | -469 | -326 |
| Provisionserträge | 1 111 | 990 | 947 | 938 | 1 034 |
| Provisionsaufwendungen | 160 | 154 | 135 | 146 | 157 |
| Provisionsüberschuss | 951 | 837 | 812 | 791 | 877 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 360 | 182 | 25 | 163 | -304 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | -48 | 55 | 88 | 135 | -70 |
| Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 31 | -19 | -6 | 10 | 18 |
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | -12 | -22 | -32 | -8 | -5 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 19 | -41 | -39 | 2 | 13 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | 2 | -0 | 3 | 2 |
| Sonstiges Ergebnis | -45 | -167 | -94 | -109 | 12 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 469 | 1 609 | 1 521 | 1 526 | 1 503 |
| Pflichtbeiträge | 336 | 67 | 72 | 73 | 301 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte | - | 1 578 | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | 465 | 614 | 201 | - | - |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 73 | -2 520 | -32 | 205 | -278 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -83 | 199 | 3 | 14 | 48 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach Steuern | 156 | -2 719 | -35 | 190 | -327 |
| Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich nach Steuern | - | -10 | -11 | 6 | 44 |
| Konzernergebnis | 156 | -2 729 | -46 | 196 | -283 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 23 | -26 | 15 | 13 | 8 |
| den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis | 133 | -2 702 | -60 | 183 | -291 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
Bilanz
Aktiva
| Mio. € | 31.3.2021 | 31.12.20201 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 93 863 | 75 603 | 24,2 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 299 295 | 292 142 | 2,4 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 1 251 | 1 037 | 20,7 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | 42 355 | 42 862 | -1,2 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 2 657 | 2 299 | 15,6 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | 36 836 | 28 677 | 28,5 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | - | . |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | 50 514 | 52 176 | -3,2 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 2 600 | 715 | . |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 748 | 1 752 | -57,3 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 1 748 | 1 878 | -7,0 |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 171 | 169 | 0,8 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1 398 | 1 420 | -1,5 |
| Sachanlagen | 3 128 | 3 208 | -2,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 13 | 13 | - |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | 2 143 | 2 040 | 5,1 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 120 | 130 | -8,0 |
| Latente Ertragsteueransprüche | 2 632 | 2 693 | -2,3 |
| Sonstige Aktiva | 2 839 | 1 877 | 51,3 |
| Gesamt | 537 804 | 506 639 | 6,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
| Mio. € | 31.3.2021 | 31.12.20201 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 420 904 | 397 725 | 5,8 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | 31 281 | 20 104 | 55,6 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | 38 789 | 42 843 | -9,5 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 1 038 | 1 412 | -26,5 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 5 317 | 5 893 | -9,8 |
| Rückstellungen | 3 474 | 3 119 | 11,4 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 383 | 448 | -14,5 |
| Latente Ertragsteuerschulden | 12 | 10 | 24,9 |
| Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen | 2 162 | 2 051 | 5,4 |
| Sonstige Passiva | 5 144 | 4 434 | 16,0 |
| Eigenkapital | 29 301 | 28 600 | 2,5 |
| Gezeichnetes Kapital | 1 252 | 1 252 | - |
| Kapitalrücklage | 11 484 | 11 484 | - |
| Gewinnrücklagen | 13 311 | 12 602 | 5,6 |
| Andere Rücklagen (mit Recycling) | -467 | -476 | -2,0 |
| Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital | 25 580 | 24 862 | 2,9 |
| Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile | 2 619 | 2 619 | - |
| Nicht beherrschende Anteile | 1 101 | 1 119 | -1,6 |
| Gesamt | 537 804 | 506 639 | 6,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
Eigenkapitalveränderungsrechnung
| Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen1 |
Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungs- rücklage |
Rücklage aus Cashflow- Hedges |
Rücklage aus der Währungs- umrechnung |
||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2019 (vor Anpassungen) | 1 252 | 17 192 | 10 211 | 10 | -5 | -174 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - | - | -167 | - | - | - |
| Eigenkapital zum 1.1.2020 | 1 252 | 17 192 | 10 045 | 10 | -5 | -174 |
| Gesamtergebnis | - | - | 420 | -300 | 39 | -181 |
| Konzernergebnis | - | - | -291 | - | - | - |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | 220 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 494 | |||||
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | -4 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | - | - | - | -300 | - | - |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | - | 39 | - | |||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - | -180 | ||||
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge | ||||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | ||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | -1 | |||
| Dividendenausschüttung | - | - | ||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | -112 | - | - | |||
| Sonstige Veränderungen | 2 | - | - | |||
| Eigenkapital zum 31.3.2020 | 1 252 | 17 192 | 10 354 | -290 | 34 | -355 |
| Mio. € | Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital1 | Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile2 | Nicht beherrschende Anteile1 | Eigenkapital1 |
|---|---|---|---|---|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2019 (vor Anpassungen) | 28 487 | 885 | 1 296 | 30 667 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | -167 | - | - | -167 |
| Eigenkapital zum 1.1.2020 | 28 320 | 885 | 1 296 | 30 500 |
| Gesamtergebnis | -22 | - | -45 | -68 |
| Konzernergebnis | -291 | - | 8 | -283 |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | 220 | - | 220 | |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 494 | 0 | 494 | |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | -4 | -1 | -5 | |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | -300 | - | 3 | -297 |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | 39 | - | 19 | 58 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | -180 | - | -75 | -255 |
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge | ||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | -1 | - | - | -1 |
| Dividendenausschüttung | - | - | - | |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | -112 | -61 | -173 | |
| Sonstige Veränderungen | 2 | - | 0 | 2 |
| Eigenkapital zum 31.3.2020 | 28 187 | 885 | 1 189 | 30 261 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
2 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT1-Anleihe), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind.
| Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungs- rücklage |
Rücklage aus Cashflow Hedges |
Rücklage aus der Währungs- umrechnung |
||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2021 | 1 252 | 11 484 | 12 602 | 96 | 42 | -614 |
| Gesamtergebnis | 688 | -45 | -23 | 77 | ||
| Konzernergebnis | 133 | |||||
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | -5 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 560 | |||||
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | - | - | ||||
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | -45 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | - | - | - | - | -23 | - |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 81 | |||||
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge | -3 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | ||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | -1 | |||||
| Dividendenausschüttung | - | |||||
| Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals | - | |||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | |||||
| Sonstige Veränderungen | 21 | |||||
| Eigenkapital zum 31.3.2021 | 1 252 | 11 484 | 13 311 | 51 | 19 | -537 |
| Mio. € | Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital | Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile1 | Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2021 | 24 862 | 2 619 | 1 119 | 28 600 |
| Gesamtergebnis | 697 | - | -18 | 680 |
| Konzernergebnis | 133 | 23 | 156 | |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | -5 | - | -5 | |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 560 | - | 560 | |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | - | - | - | |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | -45 | -8 | -53 | |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | -23 | - | -11 | -34 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 81 | -22 | 59 | |
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge | -3 | - | -3 | |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | -1 | - | - | -1 |
| Dividendenausschüttung | - | -0 | -0 | |
| Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals | - | - | - | |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | - | - | |
| Sonstige Veränderungen | 21 | - | 0 | 21 |
| Eigenkapital zum 31.3.2021 | 25 580 | 2 619 | 1 101 | 29 301 |
1 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT1-Anleihe), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind.
Zusätzliche Informationen
Allgemeine Grundlagen
Gegenstand dieser Konzernfinanzinformationen zum 31. März 2021 sind die Commerzbank Aktiengesellschaft und ihre Tochterunternehmen. Die Bestandteile, "Gesamtergebnisrechnung", "Bilanz" und "Eigenkapitalveränderungsrechnung" sind in Übereinstimmung mit den hierfür anwendbaren Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätzen der IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind, erstellt worden. Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen denen, die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 zur Anwendung kamen. Bei der Konzernfinanzinformation handelt es sich nicht um einen vollständigen Zwischenabschluss in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung. Die Ertragsteueraufwendungen werden in den Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes von der Commerzbank für das Gesamtjahr ermittelt. Die Finanzinformationen wurden am 10. Mai 2021 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.
Neue und geänderte Standards
Änderung IFRS 16
Die Corona-Pandemie bedingte Änderung des IFRS 16 soll den Leasingnehmern die Bilanzierung von Zugeständnissen, die in Verbindung mit der Corona-Pandemie stehen, bei Stundung von Mietraten und Mietpreisnachlässen erleichtern. Der Anwendungszeitraum dieser Erleichterungen wurde verlängert. Aus dieser Änderung ergibt sich keine materielle Auswirkung auf den Konzernabschluss. Der überarbeitete Standard inklusive des Verlängerungszeitraums ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. April 2021 beginnen. Das EU-Endorsement ist noch ausstehend.
Für weitere Informationen zu neuen und geänderten Standards verweisen wir auf unseren Geschäftsbericht 2020 Seite 177.
IBOR-Reform
Aus den Erleichterungen aus Phase II der IBOR Reform haben sich für das erste Quartal 2021 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Commerzbank Konzern ergeben.
Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Schätzungsänderungen
Bei einer als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft wurde die Bilanzierungsmethode zu Rückstellungen bei Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) mit Indexklauseln retrospektiv angepasst. Bis zum 31.12.2020 wurden Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) mit Indexklauseln gesamthaft gemäß IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen berücksichtigt. Für bereits vollständig zurückgeführte Schweizer-Franken-Darlehen und damit verbundene Rechtskosten wurde die Bilanzierungsmethode nicht angepasst; diese werden weiterhin gemäß IAS 37 bilanziert. Für nicht vollständig zurückgeführte Schweizer-Franken-Darlehen wurde die Bilanzierungsmethode unter Verwendung der Vorgaben des IAS 8.14 rückwirkend auf die Abbildung nach IFRS 9 angepasst. Dabei werden die rechtlichen Risiken unmittelbar bei der Schätzung der Zahlungsströme im Bruttobuchwert der Forderungen berücksichtigt. Die Bilanzierung nach IFRS 9 stellt die Marktpraxis im Inlandsmarkt des Tochterunternehmens dar und erhöht somit die Vergleichbarkeit zu Abschlüssen anderer Marktteilnehmer sowie die Vergleichbarkeit seitens des polnischen Regulators. Durch die Anwendung von IFRS 9 anstelle des IAS 37 werden somit relevantere Informationen vermittelt. Die Bewertungsmethodik, anhand derer der Einfluss auf die aus den Darlehen erwarteten Zahlungsströme geschätzt wird, blieb verglichen zur bisherigen Bewertungsmethodik im Wesentlichen unverändert.
Das Verfahren zur Ermittlung des Diskontierungszinssatzes für Pensionsverpflichtungen im europäischen Währungsraum wurde zum 31. März 2021 angepasst. Die Auswahl AA-bewerteter Unternehmensanleihen wurde modifiziert. Ferner berücksichtigt das angepasste Verfahren im Rahmen der Extrapolation auch AA-bewertete Anleihen der öffentlichen Hand. Grund hierfür war die geringfügige Anzahl repräsentativer langfristiger Renditen. Der so ermittelte Diskontierungszinssatz beläuft sich zum 31. März 2021 auf 1,30% für das Inland. Unter Beibehaltung des ursprünglichen Verfahrens hätte der Diskontierungszinssatz 1,00% betragen. Die Umstellung hat zu einem um rund 450 Millionen Euro geringeren Barwert der Pensionsverpflichtung geführt.
Die Bank hat für die IFRS-9-Transferlogik maßgebliche Parameter zum 31. März 2021 angepasst. Unter anderem wird zukünftig die Anwendung der Low Credit Risk Exemption auf das Wertpapierportfolio beschränkt. Die Umsetzung führte zu einer höheren Risikovorsorge in Stufe 2.
Anpassungen
Bei einer als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft haben sich durch die im Abschnitt "Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Schätzungsänderungen" beschriebene Methodenänderung im Zusammenhang mit Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) mit Indexklauseln die Darlehen und Forderungen der Kategorie Amortised Cost und die Rückstellungen zum 31. Dezember 2020 um 277 Mio. Euro verringert. Auswirkungen auf die Gesamtergebnisrechnung und das Ergebnis je Aktie ergaben sich nicht.
Es ergab sich eine Fehlerkorrektur bei den latenten Steuern für eine nachrangige Anleihe. In diesem Zusammenhang erhöhten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag zum 31. März 2020 um 20 Mio. Euro, korrespondierend dazu verminderte sich auch das Konzernergebnis und das Gesamtergebnis. Das Ergebnis je Aktie verminderte sich zum 31. März 2020 um 0,02 Euro. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 69 Mio. Euro. Durch die Anpassungen und die Neukalkulation der Wertberichtigungen verminderten sich auch die erfolgsneutralen latenten Steuern auf die Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 31. März 2020 um 15 Mio. Euro.
Eine weitere Fehlerkorrektur ergab sich bei den latenten Steuern aufgrund von Anpassungen des steuerlichen Ausgleichspostens im Zusammenhang mit Drohverlustrückstellungen. Dabei verminderten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag zum 31. März 2020 um 24 Mio. Euro. Korrespondierend dazu erhöhte sich das Gesamtergebnis in gleicher Höhe. Das Ergebnis je Aktie stieg zum 31. März 2020 um 0,02 Euro an. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 106 Mio. Euro. Durch die Anpassungen und die Neukalkulation der Wertberichtigungen verminderten sich auch die erfolgsneutralen latenten Steuern auf die Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 31. März 2020 um 5 Mio. Euro.
Darüber hinaus wurde aufgrund von doppelt erfassten Bereitstellungszinsen in den Vorjahren eine retrospektive Anpassung der Gewinnrücklagen vorgenommen. Durch diese Anpassung verringerten sich die Zinserträge zum 31. März 2020 um 1 Mio. Euro, dagegen erhöhten sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 0 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich dadurch um 1 Mio. Euro. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 9 Mio. Euro. Durch diese Anpassungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis je Aktie.
Bei einer als Investmentfondsgesellschaft in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft wurde eine retrospektive Anpassung in den latenten Steuern vorgenommen. Durch diese Anpassung verringerten sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zum 31. März 2020 um 2 Mio. Euro. Dementsprechend erhöhte sich das Konzernergebnis in gleicher Höhe. Durch diese Anpassungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis je Aktie. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 25 Mio. Euro.
Es ergab sich eine Fehlerkorrektur bei den- Wertberichtigungen für Risiken aus Darlehen und Forderungen -Amortised Cost aufgrund der systematischen Berücksichtigung von zu langen Laufzeiten für Forderungen aus Akkreditiven. Durch diese Anpassung erhöhten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 42 Mio. Euro. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Gesamtergebnisrechnung und auf das Ergebnis je Aktie.
Nachtragsbericht
Im Mai hat sich die Commerzbank mit den Arbeitnehmergremien auf einen Rahmeninteressenausgleich und einen Rahmensozialplan für die AG Inland geeinigt. Die verbindlichen Vereinbarungen bilden die Grundlage für einen möglichst sozialverträglichen Stellenabbau im Rahmen der Strategie 2024.
Die entsprechenden Aufwendungen für den Personalabbau werden im zweiten Quartal 2021 gebucht.
Ausgewählte regulatorische Angaben
Das folgende Bild zeigt die Zusammensetzung der Eigenmittel und risikogewichteten Aktiva sowie die Eigenmittelquoten im Commerzbank-Konzern gemäß CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen.
| 31.3.2021 | 31.12.2020 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Hartes Kernkapital (CET 1)1 (Mio. €) | 23 968 | 23 611 | 1,5 |
| Kernkapital (Tier 1) (Mio. €) | 26 938 | 26 790 | 0,6 |
| Eigenmittel1 (Mio. €) | 31 652 | 31 603 | 0,2 |
| Risikogewichtete Aktiva (Mio. €) | 178 471 | 178 581 | -0,1 |
| Harte Kernkapitalquote (CET- 1-Ratio, %) | 13,4 | 13,2 | 1,5 |
| Kernkapitalquote (Tier- 1-Ratio, %) | 15,1 | 15,0 | 0,7 |
| Gesamtkapitalquote (%) | 17,7 | 17,7 | - |
1 Die Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.
Die Leverage Ratio (Verschuldungsquote) setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) gemäß CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen ins Verhältnis zum Leverage Ratio Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht.
| 31.3.2021 | 31.12.2020 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Leverage Ratio Exposure (Mio. €) | 578 617 | 541 412 | 6,9 |
| Leverage Ratio (%) | 4,7 | 4,9 | -4,1 |
Die NPE Ratio wird aus den notleidenden Forderungen im Verhältnis zu den Gesamtforderungen gemäß EBA Risk Dashboard ermittelt.
| 31.3.2021 | 31.12.2020 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| NPE-Ratio (%) | 0,9 | 1,0 | -9,0 |
Segmentberichterstattung
| 1.1.-31.3.2021 | Mio. € | Privat- und Unternehmerkunden | Firmenkunden | Sonstige und Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 616 | 439 | 200 | 1 254 |
| Dividendenerträge | 1 | 0 | - 0 | 1 |
| Risikoergebnis | - 64 | - 52 | - 32 | - 149 |
| Provisionsüberschuss | 653 | 312 | - 13 | 951 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 58 | 107 | 195 | 360 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 2 | - 5 | - 42 | - 48 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 19 | - 6 | 5 | 19 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | - 0 | - 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | - 17 | - 5 | - 23 | - 45 |
| Erträge vor Risikoergebnis | 1 329 | 842 | 321 | 2 492 |
| Erträge nach Risikoergebnis | 1 265 | 790 | 289 | 2 343 |
| Verwaltungsaufwendungen | 851 | 576 | 42 | 1 469 |
| Pflichtbeiträge | 163 | 116 | 57 | 336 |
| Operatives Ergebnis | 250 | 98 | 190 | 538 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | 465 | 465 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 250 | 98 | - 275 | 73 |
| Aktiva | 158 318 | 171 062 | 208 424 | 537 804 |
| davon: nicht fortgeführte Aktiva | - | 2 143 | - | 2 143 |
| Passiva | 200 163 | 185 646 | 151 995 | 537 804 |
| davon: nicht fortgeführte Passiva | - | 2 162 | - | 2 162 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 29 | 141 | 1 | 171 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) (auf Basis CET1)1 | 5 828 | 10 597 | 7 260 | 23 684 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)2 | 17,2 | 3,7 | 9,1 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 64,1 | 68,4 | 59,0 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 76,3 | 82,2 | 72,5 |
1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
2 Auf das Jahr hochgerechnet.
| 1.1.-31.3.2020 | Mio. €1 | Privat- und Unternehmerkunden | Firmenkunden | Sonstige und Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 680 | 453 | 186 | 1 320 |
| Dividendenerträge | 1 | - 0 | 0 | 2 |
| Risikoergebnis | - 161 | - 165 | 0 | - 326 |
| Provisionsüberschuss | 586 | 300 | - 9 | 877 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 32 | - 42 | - 294 | - 304 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 | 6 | - 77 | - 70 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 6 | - 3 | 10 | 13 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | 2 | 0 | 2 |
| Sonstiges Ergebnis | 2 | 39 | - 29 | 12 |
| Erträge vor Risikoergebnis | 1 309 | 755 | - 212 | 1 851 |
| Erträge nach Risikoergebnis | 1 147 | 590 | - 212 | 1 525 |
| Verwaltungsaufwendungen | 864 | 598 | 41 | 1 503 |
| Pflichtbeiträge | 137 | 103 | 60 | 301 |
| Operatives Ergebnis | 146 | - 112 | - 313 | - 278 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 146 | - 112 | - 313 | - 278 |
| Aktiva | 155 201 | 196 205 | 165 578 | 516 984 |
| davon: nicht fortgeführte Aktiva | - | 4 752 | - | 4 752 |
| Passiva | 186 485 | 192 213 | 138 285 | 516 984 |
| davon: nicht fortgeführte Passiva | - | 5 364 | - | 5 364 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 29 | 152 | 1 | 182 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) (auf Basis CET1)2 | 5 641 | 11 581 | 7 047 | 24 269 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)3 | 10,4 | - 3,9 | - 4,6 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 66,1 | 79,2 | 81,2 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 76,5 | 92,9 | 97,4 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
2 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
3 Auf das Jahr hochgerechnet.
Wesentliche Konzerngesellschaften
Inland
Commerz Real AG, Wiesbaden
Ausland
Commerzbank Brasil S.A. - Banco Múltiplo. São Paulo
Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau
Commerzbank Finance & Covered Bond S.A.. Luxemburg
Commerzbank Zrt.. Budapest
Commerz Markets LLC. New York
mBank S.A.. Warschau
Operative Auslandsniederlassungen
Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Paris, Peking, Prag, Schanghai, Singapur, Tokio, Wien, Zürich
Repräsentanzen und Financial Institutions Desks
Abidjan, Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Bagdad, Bangkok, Beirut, Belgrad, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Caracas, Dhaka, Dubai (FI-Desk), Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong (FI-Desk), Istanbul, Jakarta, Johannesburg, Kairo, Kiew, Kuala Lumpur, Lagos, Luanda, Mailand (FI-Desk), Melbourne, Minsk, Moskau (FI-Desk), Mumbai, New York (FI-Desk), Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), São Paulo (FI-Desk), Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk), Zagreb
Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Zwischenmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.
Finanzkalender 2021/2022
| 4. August 2021 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 |
| 4. November 2021 | Zwischenmitteilung zum 30. September 2021 |
| Ende März 2022 | Geschäftsbericht 2021 |
| Anfang Mai 2022 | Zwischenmitteilung zum 31. März 2022 |
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