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Commerzbank AG — Interim / Quarterly Report 2019
Aug 7, 2019
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Interim / Quarterly Report
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Commerzbank Aktiengesellschaft
Frankfurt am Main
Zwischenbericht zum 30. Juni 2019
Zwischenbericht zum 30. Juni
Kennzahlen
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| Gewinn-und Verlustrechnung | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 542 | 659 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,43 | 0,53 |
| Ergebnis vor Steuern (Mio. €) | 542 | 659 |
| Konzernergebnis2 (Mio. €) | 391 | 533 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,31 | 0,43 |
| Operative Eigenkapitalrendite auf Basis CET13, 4 (%) | 4,6 | 5,8 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis4, 9 (%) | 3,1 | 4,3 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exl. Pflichtbeiträge) (%) | 73,5 | 74,5 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 81,4 | 81,4 |
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| Bilanz | 30.6.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 518,0 | 462,4 |
| Risikoaktiva (Mrd. €) | 186,8 | 180,5 |
| Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) | 29,4 | 29,4 |
| Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) | 37,6 | 38,5 |
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| Regulatorische Kennzahlen | 30.6.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Kernkapitalquote (%) | 13,3 | 13,4 |
| Harte Kernkapitalquote5 (%) | 12,9 | 12,9 |
| Harte Kernkapitalquote5 (fully loaded, %) | 12,9 | 12,9 |
| Gesamtkapitalquote (%) | 16,0 | 16,3 |
| Verschuldungsquote (%) | 4,6 | 5,0 |
| Verschuldungsquote (fully loaded, %) | 4,5 | 4,8 |
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| Mitarbeiter | 30.6.2019 | 31.3.2019 |
|---|---|---|
| Inland | 34 903 | 35 335 |
| Ausland | 13 741 | 13 556 |
| Gesamt | 48 644 | 48 891 |
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| Ratings6 | 30.6.2019 | 31.3.2019 |
|---|---|---|
| Moody's Investors Service, New York7 | A1/A1/P-1 | A1/A1/P-1 |
| S&P Global, New York8 | A/A-/A- 2 | A/A-/A- 2 |
| Fitch Ratings, New York/London7 | A-/BBB+/F2 | A-/BBB+/F2 |
| Scope Ratings, Berlin7 | -/A/S- 1 | -/A/S- 1 |
1 Anpassung Vorjahr.
2 Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
3 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CETI) fully loaded.
4 Auf das Jahr hochgerechnet.
5 Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Abzugsposten) und der gewichteten Risikoaktiva. In der fully-loaded-Betrachtung wird die vollständige Anwendung der entsprechenden Neuregelungen vorweggenommen.
6 Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de.
7 Kontrahenten- und Einlagenrating/Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten.
8 Kontrahentenrating/Einlagenrating und Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten.
9 Quotient aus Commerzbank-Aktionären zurechenbarem Konzernergebnis und durchschnittlichem IFRS-Eigenkapital nach Abzug Immaterieller Anlagewerte ohne Nicht beherrschende Anteile.
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 30. Juni 2019
Kernaussagen
| ― | Die Commerzbank hat im ersten Halbjahr 2019 das Wachstum bei Kunden und Assets fortgesetzt. Durch das zusätzliche Geschäft in den Kernsegmenten steigerte die Bank den Zinsüberschuss in einem äußerst anspruchsvollen Umfeld und erzielte im Kundengeschäft höhere bereinigte Erträge. Neben dem fortgesetzten Wachstum bei Kunden und Assets hat die Bank weitere strategische Meilensteine erreicht: Das Abbausegment Asset & Capital Recovery wurde dank der Erfolge bei der Reduzierung der nicht strategischen Portfolios in den vergangenen Jahren zum 1. Juli 2019 aufgelöst. Und der Umbau der Zentrale ist einen wichtigen Schritt weitergekommen. Seit dem 1. Juli 2019 arbeiten IT und Produktbereiche eng verzahnt unter dem Namen "Campus 2.0" zusammen. |
| ― | Das Operative Ergebnis für die ersten sechs Monate 2019 lag bei 542 Mio. Euro, nach 659 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis betrug 391 Mio. Euro, nach 533 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres. |
| ― | Das Risikoergebnis im Konzern in Höhe von - 256 Mio. Euro profitierte weiterhin von der Qualität des Kreditportfolios; die Non-Performing-Loans-(NPL-)Quote für Problemkredite lag bei 0,8 %. Die Verwaltungsaufwendungen konnten trotz anhaltender Investitionen in Digitalisierung und Wachstum um 3,8 % reduziert werden. Die seit dem ersten Quartal 2019 separat ausgewiesenen Pflichtbeiträge - die die Europäische Bankenabgabe, Beiträge zum Einlagensicherungsfonds und die polnische Bankensteuer enthalten - stiegen um 11,5 % auf 337 Mio. Euro. |
| ― | Die Common-Equity-Tier-1-Quote lag bei 12,9 %, die Leverage Ratio bei 4,5 % (fully loaded). |
| ― | Die Operative Eigenkapitalrendite betrug 4,6 %, nach 5,8 % im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (abzüglich immaterieller Vermögenswerte; Return on Tangible Equity) lag bei 3,1 %, nach 4,3 % im Vorjahr. Die Aufwandsquote ohne Pflichtbeiträge lag bei 73,5 %, inklusive Pflichtbeiträgen betrug die Aufwandsquote 81,4 %. |
Entwicklung der Commerzbank-Aktie
Das internationale Börsengeschehen war in den ersten sechs Monaten 2019 durch eine Reihe wirtschaftlicher und geopolitischer Ereignisse geprägt, darunter zunehmende Spannungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China, wirtschaftspolitische Sanktionen gegenüber Iran sowie die Ankündigung gestaffelter US-Handelszölle gegenüber Mexiko. Vor dem Hintergrund eines schwächeren globalen Konjunkturumfeldes und zunehmender Risiken im Außenhandel ermäßigten sich die Zins- und Inflationserwartungen führender Notenbanken, allen voran der US-Notenbank, die aktuell eine Leitzinssenkung vorgenommen hat. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) deutete zusätzliche Maßnahmen, die bereits in der zweiten Jahreshälfte 2019 zu erwarten sind, an, um die wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone mittelbar zu unterstützen. Sämtlichen geopolitischen Herausforderungen und Unsicherheiten zum Trotz, darunter der weiterhin ungelöste Brexit sowie die zukünftige Rolle Großbritanniens in Europa, verzeichneten die Aktienmärkte in den ersten sechs Monaten 2019 eine insgesamt sehr erfreuliche Entwicklung. Allerdings wirkten sich sinkende Zinserwartungen im Euroraum sowie mögliche weitere geldpolitische Maßnahmen der EZB zumindest für den europäischen Bankensektor vergleichsweise negativ aus. Während der EuroStoxx 50 in den ersten sechs Monaten um 14,6 % zulegen konnte (DAX: +17,4 %), stieg der EuroStoxx-Bankenindex lediglich um 1,3 %. Deutlich fester entwickelte sich die Commerzbank-Aktie mit einem Zuwachs von 9,3 %. Hintergrund der überdurchschnittlichen Entwicklung waren sowohl die Gespräche mit der Deutschen Bank über einen möglichen Zusammenschluss als auch generelle Übernahmespekulationen.
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| Kennzahlen zur Commerzbank-Aktie | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.2018 |
|---|---|---|
| Ausgegebene Aktien in Mio. Stück (30.6.) | 1 252,4 | 1 252,4 |
| Xetra-Intraday-Kurse in € | ||
| Hoch | 8,26 | 13,82 |
| Tief | 5,59 | 7,92 |
| Schlusskurs (30.6.) | 6,32 | 8,21 |
| Börsenumsätze pro Tag1 in Mio. Stück | ||
| Hoch | 19,7 | 29,1 |
| Tief | 3,1 | 4,0 |
| Durchschnitt | 7,8 | 10,4 |
| Indexgewicht in % (30.6.) | ||
| MDAX | 2,6 | |
| EURO STOXX Banken | 0,7 | 1,3 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,31 | 0,43 |
| Buchwert je Aktie2 in € (30.6.) | 22,50 | 22,35 |
| Net Asset Value je Aktie3 in € (30.6.) | 21,30 | 21,17 |
| Marktwert/Net Asset Value (30.6.) | 0,30 | 0,39 |
1 Deutsche Börsen gesamt.
2 Ohne Nicht beherrschende Anteile.
3 Ohne Nicht beherrschende Anteile und Rücklage aus Cashflow-Hedges sowie abzüglich der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Wichtige geschäftspolitische Ereignisse im zweiten Quartal
Commerzbank begibt erfolgreich Additional-Tier-1-Anleihe
Anfang Juli hat die Commerzbank Aktiengesellschaft ihre erste Additional-Tier-1-Anleihe erfolgreich begeben. Die Anleihe hat ein Volumen von 1 Mrd. US-Dollar und einen festen Kupon von 7,0 % pro Jahr. Das Orderbuch war mehrfach überzeichnet, was das breite Interesse der Investoren widerspiegelt. Die Anleihe ist an der Börse Luxemburg gelistet. Mit der begebenen Emission optimiert die Bank ihre Kapitalstruktur, auch vor dem Hintergrund veränderter regulatorischer Anforderungen durch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde. Die nach-rangige Anleihe erfüllt die Anforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR) als zusätzliches Kernkapital (Additional-Tier-1-Kapital, AT 1). Das Instrument hat eine unbestimmte Laufzeit und einen frühestmöglichen Kündigungstermin im April 2025. Die Anleihebedingungen sehen ein zeitweiliges Herabschreiben für den Fall vor, dass die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) der Bank unter die Marke von 5,125 % fällt.
Commerzbank beruft Roland Boekhout zum neuen Firmenkundenvorstand
In seiner Sitzung am 11. Juli hat der Aufsichtsrat der Commerzbank Roland Boekhout in den Vorstand berufen. Dieser wird nach der vertraglich üblichen Abkühlungsperiode zum 1. Januar 2020 die Verantwortung für das Firmenkundengeschäft der Commerzbank übernehmen. Roland Boekhout, aktuell Mitglied des Management Board Banking der ING Group, tritt damit die Nachfolge von Michael Reuther an. Michael Reuther wird, wie vereinbart und bereits im Dezember 2018 angekündigt, die Bank verlassen, um ein neues Kapitel in seinem beruflichen Leben aufzuschlagen. Michael Reuther hat sich bereit erklärt, das Firmenkundengeschäft bis zum Jahresende zu leiten, um einen geordneten Übergang an Roland Boekhout sicherzustellen. Die Berufung von Roland Boekhout in den Vorstand steht noch unter dem üblichen Vorbehalt der Zustimmung durch die Aufsicht.
Zwischenlagebericht
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliche Situation
Die Weltwirtschaft hat nach einem überraschend guten Start ins Jahr 2019 im Frühjahr wieder an Schwung verloren. In China haben die zahlreichen Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Stützung der Konjunktur bislang noch nicht die erhoffte Wirkung entfaltet. Das Wirtschaftswachstum hat sich weiter abgeschwächt. Dies liegt auch an dem Handelskonflikt mit den USA, der die chinesische Exportwirtschaft immer stärker belastet.
In den USA hat die Wirtschaft im ersten Halbjahr 2019 ebenfalls schwächer expandiert als in der zweiten Jahreshälfte 2018. Sie wuchs aber immer noch stärker als das Potenzialwachstum. Dennoch hat die US-Notenbank zuletzt damit begonnen, die Märkte auf eine Zinssenkung vorzubereiten, um etwaige Rezessionsgefahren im Keim zu ersticken. Auch der zuletzt wieder schwächere Preisauftrieb dürfte eine Rolle spielen.
Im Euroraum ist die Wirtschaft auch im ersten Halbjahr nur unterdurchschnittlich gewachsen. Während die Rezession in der Industrie andauerte, konnte sich der Dienstleistungssektor - gestützt durch die expansive Geldpolitik der EZB - besser halten. Vor diesem Hintergrund hat auch die EZB zuletzt eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt. Die deutsche Wirtschaft hatte im ersten Halbjahr 2019 weiter mit Gegenwind zu kämpfen.
Die Spekulationen auf eine Lockerung der Geldpolitik haben die Renditen von Staatsanleihen in der ersten Jahreshälfte weiter fallen lassen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen markierte Anfang Juli ein neues Allzeittief von - 0,4 %. Trotz der geldpolitischen Wende in den USA hat der Euro gegenüber der US-Währung nicht an Wert gewonnen. Die Aktienkurse konnten sich zuletzt von der Kurskorrektur zu Jahresbeginn etwas erholen.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Im ersten Quartal 2019 haben wir den Ausweis der Pflichtbeiträge, die sich aus Beiträgen zur Einlagensicherung, den Bankenabgaben und der polnischen Bankensteuer zusammensetzen, geändert. Diese Pflichtbeiträge sind nur bedingt steuerbar und werden daher künftig außerhalb der Verwaltungsaufwendungen als eigene Zeile in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. Die Vergleichsangaben 2018 in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung und die dazugehörigen Anhangangaben haben wir geändert. Informationen hierzu sowie zu weiteren Anpassungen siehe Zwischen-abschluss Note 3.
Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns
In den ersten sechs Monaten 2019 hat die Commerzbank ein Operatives Ergebnis in Höhe von 542 Mio. Euro erzielt, nach 659 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die einzelnen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Der Zinsüberschuss lag im Berichtszeitraum mit 2 505 Mio. Euro um 9,5 % über dem Niveau des Vorjahres. Das Segment Privat-und Unternehmerkunden konnte seinen Zinsüberschuss im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Der Zinsüberschuss im Inland profitierte vom fortgesetzten Wachstum im Kreditgeschäft, vor allem in der privaten Baufinanzierung, sowie von den erfolgreichen Maßnahmen, Zinserträge aus dem Einlagengeschäft zu steigern. Dadurch wurden weiter zurückgehende Kreditmargen ausgeglichen. Auch bei der mBank setzte sich der Aufwärtstrend beim Zinsüberschuss, getrieben durch weiter wachsendes Konsumentenkreditgeschäft und höhere Einnahmen aus dem Einlagengeschäft, fort. Im Segment Firmenkunden konnten Belastungen aus dem Zinsumfeld sowie aus dem intensiven Preiswettbewerb durch höhere Zinserträge, insbesondere im Kreditgeschäft, mehr als kompensiert werden. Das Segment Asset &Capital Recovery wies für den Berichtszeitraum einen Rückgang des Zinsüberschusses aus, der im Zusammenhang mit dem weiteren Portfolioabbau stand.
Der Provisionsüberschuss ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 % auf 1 507 Mio. Euro zurück. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden nahm der Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahr deutlich ab. Im Inland konnte der Ertragszuwachs aus Zahlungsverkehrsdienstleistungen sinkende Provisionserträge aus dem Vorsorge- und dem Wertpapiergeschäft nicht ausgleichen. Auch bei der mBank war der Provisionsüberschuss, unter anderem aufgrund weggefallener Erträge aus dem 2018 veräußerten Gruppenversicherungsgeschäft, rückläufig. Im Segment Firmenkunden zeigte der Provisionsüberschuss hingegen eine im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabile Entwicklung.
Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten belief sich im Berichtszeitraum auf 113 Mio. Euro, nach 403 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist insbesondere auf Bewertungseffekte im Bereich Sonstige und Konsolidierung sowie auf positive Erträge aus Restrukturierungen im Segment Firmenkunden im Vorjahreszeitraum zurückzuführen.
Mit 11 Mio. Euro lag das Übrige Ergebnis aus Finanzinstrumenten um 26 Mio. Euro über dem Vorjahreszeitraum. Grund für den Anstieg waren insbesondere positive Bewertungseffekte.
Das Sonstige Ergebnis betrug im Berichtszeitraum 36 Mio. Euro, nach 105 Mio. Euro im Vorjahr. Im Ergebnis des Vorjahreszeitraums waren Erträge aus der Veräußerung des Gruppenversicherungsgeschäfts der mBank-Tochter mFinanse im Segment Privat- und Unternehmerkunden sowie aus einer Beteiligung im Segment Firmenkunden enthalten. Außerdem wirkten sich im Vorjahr Zinsen für Steuererstattungsansprüche positiv im Ergebnis aus.
Das Risikoergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf - 256 Mio. Euro, nach - 160 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag das Risikoergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Inland sanken die Risikokosten auch im Einklang mit geringeren Wertberichtigungen auf das Konsumentenfinanzierungsportfolio signifikant. Der überwiegende Teil des Risikoergebnisses entfiel auf die mBank, bei der - trotz weiterhin guter Kreditportfolioqualität - insbesondere Vorsorgen im Privatkundengeschäft anstiegen. Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden erhöhte sich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der Wertberichtigung einzelner Kreditengagements.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum trotz anhaltender Investitionen in Digitalisierung und Wachstum mit 3 150 Mio. Euro um 3,8 % unter dem Vorjahreszeitraum. Während die Personalaufwendungen mit 1 754 Mio. Euro um 3,1 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums lagen, konnten die Sachaufwendungen einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte um 11,2 % auf 1 395 Mio. Euro reduziert werden. Der Rückgang resultierte in erster Linie aus geringeren IT-Aufwendungen sowie aus niedrigeren Beratungskosten. Der Anstieg der planmäßigen Abschreibungen konnte damit mehr als kompensiert werden.
Die seit dem ersten Quartal 2019 separat ausgewiesenen Pflichtbeiträge - die die Europäische Bankenabgabe, Beiträge zum Einlagensicherungsfonds und die polnische Bankensteuer enthalten - stiegen um 11,5 % auf 337 Mio. Euro.
Das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern betrug 542 Mio. Euro, nach 659 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.
Für den Berichtszeitraum fiel ein Steueraufwand aus fortzuführenden Geschäftsbereichen in Höhe von 123 Mio. Euro an, nach 92 Mio. Euro im Vorjahr.
Nach Steuern belief sich das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen auf 419 Mio. Euro, gegenüber 568 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich nach Steuern betrug 12 Mio. Euro. Hierin enthalten sind Erträge und Aufwendungen des an die Société Générale verkauften Geschäftsbereichs Equity Markets &Commodities (EMC).
Nach Berücksichtigung der Nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären für den Berichtszeitraum 2019 ein Konzernergebnis von 391 Mio. Euro zuzurechnen, nach 533 Mio. Euro im Vorjahr.
Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,43 Euro, das Ergebnis je Aktie 0,31 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,53 Euro beziehungsweise auf 0,43 Euro.
Bilanz des Commerzbank-Konzerns
Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 30. Juni 2019 bei 518,0 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresultimo 2018 war dies ein Anstieg um 12,0 % beziehungsweise 55,7 Mrd. Euro.
Das Volumen des Kassenbestands und der Sichtguthaben ist um 11,0 Mrd. Euro auf 64,9 Mrd. Euro angestiegen. Der Anstieg gegenüber dem Jahresultimo 2018 stand insbesondere im Zusammenhang mit einem Zuwachs von Sichtguthaben bei Zentralnotenbanken.
Die Finanziellen Vermögenswerte "Amortised Cost" stiegen gegenüber dem Jahresende 2018 um 20,1 Mrd. Euro auf 299,2 Mrd. Euro. Der Anstieg gegenüber dem Jahresende 2018 resultierte im Wesentlichen aus einer Ausweitung des Kreditgeschäfts in den Segmenten Privat- und Unternehmerkunden und Firmenkunden sowie Zuwächsen bei Darlehen und Krediten gegenüber Kreditinstituten.
Die Finanziellen Vermögenswerte "Fair Value OCI" lagen bei 29,1 Mrd. Euro und damit um 2,4 Mrd. Euro höher als zum Jahresultimo 2018. Der Anstieg um 9,1 % resultierte im Wesentlichen aus einem Anstieg der verbrieften Schuldinstrumente.
Mit 47,3 Mrd. Euro lagen die Finanziellen Vermögenswerte "Mandatorily Fair Value P&L" um 13,2 Mrd. Euro über dem Vorjahresultimo. Der deutliche Anstieg beruhte vornehmlich auf einer saisonalen Ausweitung der besicherten Geldmarktgeschäfte in Form von Reverse Repos sowie Cash Collaterals.
Die Finanziellen Vermögenswerte "Held for Trading" lagen zum Berichtsstichtag mit 47,7 Mrd. Euro um 5,2 Mrd. Euro über dem Niveau des Wertes zum Jahresende 2018. Während die positiven Marktwerte aus Zinsderivaten um 3,8 Mrd. Euro gestiegen sind, nahmen die positiven Marktwerte aus Währungs- und Aktienderivaten um insgesamt 0,8 Mrd. Euro ab. Die verbrieften Schuldinstrumente stiegen um 2,0 Mrd. Euro.
Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen, die aus dem Verkauf des EMC-Geschäfts an die Société Générale sowie aus dem zwischen der comdirect bank AG und der FNZ Group vereinbarten Verkauf der ebase GmbH resultieren, betrugen 14,2 Mrd. Euro, nach 13,4 Mrd. Euro zum Jahresultimo 2018.
Auf der Passivseite lagen die Finanziellen Verbindlichkeiten "Amortised Cost" mit 380,4 Mrd. Euro um 33,8 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Sowohl die begebenen Schuldverschreibungen als auch die Sichteinlagen - insbesondere von Privatkunden und Kreditinstituten - nahmen im Vergleich zum Jahresende 2018 deutlich zu.
Die Finanziellen Verbindlichkeiten "Fair Value Option" stiegen gegenüber dem Jahresultimo 2018 um 16,5 Mrd. Euro auf 38,4 Mrd. Euro. Während die begebenen Schuldverschreibungen leicht zurückgegangen sind, stiegen die Einlagen und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten deutlich um 16,5 Mrd. Euro an. Der Zuwachs war im Wesentlichen auf die Ausweitung von besicherten Geldmarktgeschäften mit Finanzdienstleistern und Kreditinstituten zurückzuführen.
Die Finanziellen Verbindlichkeiten "Held for Trading" lagen mit 45,1 Mrd. Euro um 1,7 Mrd. Euro über dem Jahresende 2018. Der Zuwachs resultierte insbesondere aus den negativen Marktwerten aus Zinsderivaten, die um 3,9 Mrd. Euro angestiegen sind. Rückläufig waren dagegen die negativen Marktwerte aus Währungsderivaten, die um 1,2 Mrd. Euro zurückgegangen sind.
Die Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen betrugen 13,4 Mrd. Euro. Hierin enthalten sind Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf des EMC-Geschäfts an die Société Générale sowie dem zwischen der comdirect bank AG und der FNZ Group vereinbarten Verkauf der ebase GmbH.
Eigenkapital
Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 30. Juni 2019 ausgewiesene Eigenkapital (vor nicht beherrschenden Anteilen) lag bei 28,2 Mrd. Euro und damit auf dem Niveau zum Stichtag 31. Dezember 2018. Weitere Informationen zur Eigenkapitalveränderung finden sich im Konzernabschluss auf Seite 43 f.
Die Risikoaktiva per 30. Juni 2019 lagen bei 186,8 Mrd. Euro und damit 6,3 Mrd. Euro über dem Niveau zum Jahresende 2018. Der Anstieg resultierte insbesondere aus höheren Kreditrisikoaktiva im Zusammenhang mit dem Kreditwachstum in den Kernsegmenten sowie aus Effekten aus der Einführung des internationalen Bilanzierungsstandards IFRS 16 zum Jahreswechsel. Dieser Zuwachs wird nur leicht durch Reduktionen der Risikoaktiva aufgrund einer Verbriefungstransaktion im ersten Quartal 2019 sowie gezieltem Abbau von nicht zum Kerngeschäft zählende Portfolios gemindert. Darüber hinaus stiegen auch die risikogewichteten Aktiva aus operationellen Risiken aufgrund von Veränderungen der externen Verlustdatenbank an. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital (Common-Equity-Tier-1) betrug zum Berichtsstichtag 24,0 Mrd. Euro (with transitional provisions). Es erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund des regulatorisch anrechenbaren Gewinns und reduzierter regulatorischer Abzüge gegenüber dem Jahresultimo 2018 um 0,8 Mrd. Euro. Die harte Kernkapitalquote betrug 12,9 %. Der durch das gestiegene harte Kernkapital verursachte positive Effekt auf die CET-1-Quote wurde durch die Erhöhung der Risikoaktiva kompensiert. Das Kernkapital belief sich auf 24,8 Mrd. Euro und die entsprechende Kernkapitalquote auf 13,3 %. Die Gesamtkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 16,0 %. Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Exposure zeigt, lag auf Grundlage der zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/CRR bei 4,6 % (with transitional provisions) beziehungsweise bei 4,5 % (fully loaded).
Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein. Diese Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zu-rechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.
Refinanzierung und Liquidität
Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt; Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben. Auch konnte sie jederzeit die für einen ausgewogenen Refinanzierungsmix notwendigen Mittel aufnehmen und hatte im Berichtszeitraum unverändert eine komfortable Liquiditätsausstattung.
Im ersten Halbjahr 2019 hat der Commerzbank-Konzern langfristige Refinanzierungsmittel von insgesamt 5,9 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Die durchschnittliche Laufzeit aller im Berichtszeitraum begebenen Emissionen lag bei über acht Jahren.
Im unbesicherten Bereich hat die Commerzbank Aktiengesellschaft im ersten Halbjahr zwei Preferred-Senior-Benchmarkanleihen mit einem Volumen von insgesamt 2,25 Mrd. Euro und Laufzeiten von fünf Jahren beziehungsweise sieben Jahren emittiert. Im Juni wurde eine siebenjährige Non-preferred-Senioranleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro platziert. Daneben wurden Privatplatzierungen in Höhe von 0,5 Mrd. Euro emittiert. Die mBank hat im Berichtszeitraum eine Preferred-Senioranleihe über 125 Mio. Schweizer Franken begeben.
Im besicherten Bereich wurden Hypothekenpfandbriefe mit einem Volumen von insgesamt 2,5 Mrd. Euro emittiert. Im Januar wurden zwei Benchmarkemissionen über jeweils 1 Mrd. Euro mit Laufzeiten von fünf beziehungsweise 15 Jahren begeben. Der Anteil von Privatplatzierungen betrug 0,5 Mrd. Euro Die Commerzbank konnte ihre Emissionen bei einem breiten Kreis von inländischen und ausländischen Investoren platzieren.
Die Bank wies zum Halbjahresultimo 2019 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 88,0 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsultimo 10,2 Mrd. Euro. Die Commerzbank hat mit 136,02 % (Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte) die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl "Liquidity Coverage Ratio" (LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Weitere Erläuterungen zur LCR finden sich im Anhang des Konzernabschlusses Note 43. Damit ist die Liquiditätssituation der Commerzbank aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie auch weiterhin komfortabel. Liquiditätsfazilitäten der Zentralbanken werden derzeit nicht in Anspruch genommen.
Entwicklung der Segmente
Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten sechs Monate 2019 basiert auf der im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 63 und 268 ff. beschriebenen Segmentstruktur. Weitere Informationen sowie Erläuterungen zu den Anpassungen der Vorjahreszahlen finden sich im Zwischenabschluss in Note 3 beziehungsweise in Note 40.
Das Segment Asset & Capital Recovery wurde nach den Abbauerfolgen der vergangenen Jahre zum 1. Juli 2019 aufgelöst und die Restportfolios in den Bereich Sonstige und Konsolidierung sowie in das Segment Privat- und Unternehmerkunden übertragen. Die entsprechenden Anpassungen werden erstmals in der Segmentberichterstattung zum 30. September 2019 ausgewiesen.
Privat- und Unternehmerkunden
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 2 424 | 2 436 | - 0,5 |
| Risikoergebnis | - 100 | - 115 | - 13,0 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 743 | 1 800 | - 3,1 |
| Pflichtbeiträge | 188 | 145 | 29,7 |
| Operatives Ergebnis | 392 | 377 | 4,1 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 5 175 | 4 654 | 11,2 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 15,2 | 16,2 | - 1,0 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) - ohne Pflichtbeiträge | 71,9 | 73,9 | - 1,9 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) - inkl. Pflichtbeiträgen | 79,7 | 79,8 | - 0,1 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Note 3 und Note 40).
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden zeigte sich in den ersten sechs Monaten 2019 widerstandsfähig gegenüber weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen und verzeichnete beim Operativen Ergebnis einen Anstieg um 15 Mio. Euro auf 392 Mio. Euro. Zur positiven Entwicklung trugen zunehmende Geschäftsvolumina sowohl in Deutschland als auch bei der mBank, ein verbessertes Risikoergebnis sowie rückläufige Verwaltungsaufwendungen bei. Dadurch konnte nicht nur dem anhaltenden Margendruck im inländischen Kreditgeschäft sowie den schwächeren Provisionserträgen im inländischen Wertpapiergeschäft begegnet werden. Auch im Vergleichszeitraum 2018 vereinnahmte Sondererträge - im Wesentlichen der 52 Mio. Euro betragende Veräußerungsgewinn aus dem Gruppenversicherungsgeschäft der mBank - wurden weitestgehend kompensiert.
Die gesamten Segmenterträge vor Risikoergebnis gingen im Berichtshalbjahr, trotz des Einmalgewinns bei der mBank im Jahr 2018, nur geringfügig um 13 Mio. Euro auf 2 424 Mio. Euro zurück. Der Zinsüberschuss im Inland profitierte vom fortgesetzten Wachstum im Kreditgeschäft, vor allem in der privaten Baufinanzierung, sowie den erfolgreichen Maßnahmen, Zinserträge aus dem Einlagengeschäft zu steigern. Dadurch wurden weiter zurückgehende Kreditmargen ausgeglichen. Bei der mBank setzte sich der Aufwärtstrend beim Zinsüberschuss, getrieben durch weiter wachsendes Konsumentenkreditgeschäft und höhere Einnahmen aus dem Einlagengeschäft, fort. In Summe verzeichnete der Zinsüberschuss einen deutlichen Anstieg um 95 Mio. Euro auf 1 356 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss fiel im Vorjahresvergleich um 50 Mio. Euro auf 928 Mio. Euro. Im Inland konnte der Ertragszuwachs aus Zahlungsverkehrsdienstleistungen sinkende Provisionserträge aus dem Vorsorge- und dem Wertpapiergeschäft nicht ausgleichen. Bei der mBank war der Provisionsüberschuss ebenfalls rückläufig. Hier spiegeln sich die weggefallenen Erträge aus dem veräußerten Gruppenversicherungsgeschäft wider.
Das Risikoergebnis belief sich auf - 100 Mio. Euro, nach -115 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im Inland sanken die Risikokosten auch im Einklang mit geringeren Wertberichtigungen auf das Konsumentenfinanzierungsportfolio signifikant. Der überwiegende Teil des Risikoergebnisses entfiel auf die mBank, bei der -trotz weiterhin guter Kreditportfolioqualität - insbesondere Vorsorgen im Privatkundengeschäft anstiegen.
Der um 56 Mio. Euro auf 1 743 Mio. Euro verringerte Verwaltungsaufwand spiegelt zunehmend wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Kosteneffizienz wider. Im Inland ging der Sachaufwand in einem größeren Ausmaß als der Personalaufwand zurück. Bei der mBank blieb der Verwaltungsaufwand gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil.
Unter den gesondert ausgewiesenen und im Vorjahresvergleich stark um 43 Mio. auf 188 Mio. Euro gestiegenen Pflichtbeiträgen sticht der Zuwachs um 34 Mio. Euro bei der mBank hervor. Der Anstieg entfiel auf die um 23 Mio. Euro gestiegene Europäische Bankenabgabe sowie auf eine höhere Belastung aus der polnischen Bankensteuer in Höhe von 14 Mio. Euro.
Insgesamt erzielte das Segment Privat- und Unternehmerkunden im ersten Halbjahr 2019 ein um 4,1 % höheres Ergebnis vor Steuern von 392 Mio. Euro, nach 377 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Firmenkunden
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 1 636 | 1 765 | - 7,3 |
| Risikoergebnis | - 155 | - 60 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 238 | 1 282 | - 3,5 |
| Pflichtbeiträge | 101 | 108 | - 6,6 |
| Operatives Ergebnis | 142 | 315 | - 54,8 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) | 11 798 | 10 450 | 12,9 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 2,4 | 6,0 | - 3,6 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) - ohne Pflichtbeiträge | 75,6 | 72,6 | 3,0 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) - inkl. Pflichtbeiträgen | 81,8 | 78,8 | 3,0 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Note 3 und Note 40).
Die ersten sechs Monate 2019 waren für das Segment Firmenkunden mit Herausforderungen verbunden, darunter das anhaltende Niedrigzinsniveau, der intensive Preiswettbewerb auf dem deutschen Markt sowie ein von Unsicherheit geprägtes gesamtwirtschaftliches Umfeld. Trotz einer positiven Ergebnisentwicklung im Kundengeschäft, die von Wachstum und erfolgreichem Kostenmanagement geprägt war, belasteten Bewertungseffekte sowie eine erhöhte Risikovorsorge aus dem Kreditgeschäft. In den ersten sechs Monaten 2019 erzielte das Segment Firmenkunden ein Operatives Ergebnis von 142 Mio. Euro, nach 315 Mio. Euro im Vorjahr. Höheren Zinserträgen im Kreditgeschäft stand insbesondere ein geringeres Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten gegenüber.
Der Bereich Mittelstand profitierte von der starken Marktposition des Segments, was sich in einem wachsenden Kreditvolumen widerspiegelt, aber auch Ertragssteigerungen in den Bereichen Handelsfinanzierung und Zahlungsverkehr sowie Kapitalmarktprodukte umfasst. Eine positive Entwicklung verzeichnete der Bereich International Corporates. Ertragssteigerungen konnten insbesondere im Kreditgeschäft verzeichnet werden. Zudem wurden von unseren Kunden zunehmend Absicherungsgeschäfte nachgefragt. Weiterhin zeigte der Bereich Financial Institutions einen positiven Geschäftsverlauf und erwies sich damit auch in Anbetracht der internationalen Handelskonflikte als solide.
Die Erträge vor Risikoergebnis lagen im Berichtszeitraum mit 1 636 Mio. Euro um 129 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Mit 920 Mio. Euro verzeichnete der Zinsüberschuss einen Zuwachs um 65 Mio. Euro, der im Wesentlichen aus einem höheren Beitrag aus dem Kreditgeschäft resultierte. Der Provisionsüberschuss zeigte mit 594 Mio. Euro eine stabile Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gegenläufig entwickelte sich demgegenüber das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, das mit 97 Mio. Euro um -205 Mio. Euro unter dem des Vorjahreszeitraums lag, in dem positive Erträge aus Restrukturierungen enthalten waren.
Das Risikoergebnis erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund der Wertberichtigung einzelner Kreditengagements zum Vorjahr. Im Berichtszeitraum lag das Risikoergebnis bei - 155 Mio. Euro, nach - 60 Mio. Euro im Vorjahr.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 1 238 Mio. Euro um 45 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultierte insbesondere aus geringeren Kostenumlagen und administrativen Aufwendungen. Investitionen in die strategische Weiterentwicklung konnten erfolgreich kompensiert werden. Dabei wurde die Reduktion von Verwaltungsaufwand mittels strenger Kostendisziplin schneller als geplant erreicht, woraus ein maßgeblicher Ergebnisbeitrag resultierte.
Die ausgewiesenen Pflichtbeiträge in Höhe von 101 Mio. Euro standen im Zusammenhang mit regulatorischen Aufwendungen -darunter die Europäische Bankenabgabe, die vollumfassend im ersten Quartal gebucht wurde.
Insgesamt erzielte das Segment ein Ergebnis vor Steuern von 142 Mio. Euro, gegenüber 315 Mio. Euro im Vorjahr, was einem Rückgang von rund 55 % entspricht.
Asset & Capital Recovery
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 79 | 106 | - 26,1 |
| Risikoergebnis | - 24 | 14 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 15 | 34 | - 55,0 |
| Pflichtbeiträge | 9 | 10 | - 11,5 |
| Operatives Ergebnis | 31 | 76 | - 59,5 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 1 620 | 2 367 | - 31,6 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 3,8 | 6,4 | - 2,6 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) - ohne Pflichtbeiträge | 19,3 | 31,7 | - 12,4 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) - inkl. Pflichtbeiträgen | 30,7 | 41,2 | - 10,5 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Note 3 und Note 40).
Das Segment Asset & Capital Recovery (ACR) hat im ersten Halbjahr die Zielsetzung, nicht zum Kerngeschäft der Commerzbank zählende Aktiva und Risiken abzubauen, in einem ganz überwiegenden Umfang erreicht. Seit 2012 wurde das am Exposure at Default gemessene Gesamtvolumen (EaD, inklusive Problemkrediten und Fair-Value-Positionen mit Ausfallkennzeichen) von ursprünglich rund 150 Mrd. Euro auf 4,5 Mrd. Euro reduziert. Per Stichtag 1. Juli 2019 wurde das Segment ACR aufgelöst, die bis 30. Juni auf ACR entfallenden Ergebnisbeiträge eingefroren sowie sämtliche verbliebenen Segmentaktiva und -passiva aus ACR in den Bereich Sonstige und Konsolidierung übertragen; eine Ausnahme bildet eine Finanzbeteiligung von untergeordneter Bedeutung, die in das Segment Privat- und Unternehmerkunden überging. Künftige Ergebnisbeiträge der übertragenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden ab der zweiten Jahreshälfte in diesen beiden Segmenten gezeigt.
Zum Berichtsstichtag waren in den am stärksten mit Bonitätsrisiken behaften Teilportfolios - gewerbliche Immobilen- (EaD: 0,7 Mrd. Euro) sowie Schiffsfinanzierungen (EaD: 0,2 Mrd. Euro) -lediglich Restbestände in der Gesamtgrößenordnung von weniger als 1 Mrd. Euro ausgewiesen. Ein Übertrag eines Portfolios von Forderungen gegenüber Gebietskörperschaften in Großbritannien in den Bereich Sonstige und Konsolidierung hatte bereits zu Jahresbeginn die im Segment ACR ausgewiesenen Public-Finance-Bestände mehr als halbiert. Der im Zeitablauf realisierte substanzielle Rückgang der Bestände resultierte in einem vergleichsweise nur noch geringen Einfluss auf die Ertragsrechnung des Commerzbank-Konzerns: Das Segment ACR wies im ersten Halbjahr ein Operatives Ergebnis in Höhe von 31 Mio. Euro aus, nach 76 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die Erträge vor Risikoergebnis nahmen auf 79 Mio. Euro von 106 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres ab. Ein signifikanter Anteil der Segmentbestände wird zu Marktwerten bewertet, deren Zeitwertschwankungen den Großteil der Ertragsentwicklung abbilden.
Das Risikoergebnis, das nahezu ausschließlich Risikovorsorge auf gewerbliche Immobilienkredite betrifft, belief sich auf - 24 Mio. Euro, nach 14 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Im Einklang mit dem Portfolioabbau wurde der Verwaltungsaufwand von 34 Mio. Euro im Vorjahr auf 15 Mio. Euro reduziert. Für Pflichtbeiträge fielen 9 Mio. Euro an.
Insgesamt erzielte das Segment ACR im ersten Halbjahr 2019 ein Ergebnis vor Steuern von 31 Mio. Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum hat es sich damit um 45 Mio. Euro verringert.
Sonstige und Konsolidierung
Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren eingestellt. Unter Konsolidierung wird von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen auf den Konzernabschluss nach IFRS übergeleitet. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung enthält des Weiteren die Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungseinheiten, die ebenfalls auf die Segmente verrechnet werden. Für diese Einheiten stellen Restrukturierungskosten eine Ausnahme in der Verrechnung dar, da diese Kosten im Bereich zentral ausgewiesen werden.
Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und Konsolidierung belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf -23 Mio. Euro, gegenüber - 108 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg beruht auf gestiegenen Erträgen in Group Treasury, die im Wesentlichen auf ein verbessertes Zins- und Währungsrisikomanagement aufgrund positiver Marktentwicklung zurückzuführen sind. Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung betrug im ersten Halbjahr 2019 ebenfalls - 23 Mio. Euro.
Prognosebericht
Künftige gesamtwirtschaftliche Situation
Die Rivalität zwischen den USA und China belastet zunehmend den Handel zwischen beiden Ländern. Deshalb haben wir unser Konjunkturbild deutlich nach unten revidiert. In China dürfte das Konjunkturprogramm das Wachstum weniger anschieben als bislang erwartet. Die Nachfrage Chinas nach ausländischen Gütern, die bis zuletzt gefallen ist, dürfte sich in den kommenden Quartalen nur wenig beleben. Diese Prognose entspricht eher einer Stabilisierung als einem Aufschwung der chinesischen Wirtschaft. Auch an der US-Wirtschaft wird der eskalierende Handelskonflikt nicht spurlos vorübergehen. Mit 2,5 % wird die Wirtschaft 2019 aber immer noch stärker wachsen als das Produktionspotenzial. Trotzdem hat die US-Notenbank Fed erstmals seit zehn Jahren ihren Leitzins Ende Juli gesenkt.
Für den Euroraum erwarten wir 2019 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,9 %. Ein Abgleiten der Wirtschaft in eine Rezession ist aber nach wie vor wenig wahrscheinlich. So wird die Binnennachfrage weiterhin durch die expansive Geldpolitik der EZB angeschoben. Diese dürfte sogar noch weiter gelockert werden. So erwarten wir, dass die EZB im dritten Quartal 2019 den Einlagensatz um weitere 20 Basispunkte auf dann - 0,6 % senkt. Der inzwischen auf Ende Oktober verschobene Austritt Großbritanniens aus der EU wird die Konjunktur im Euroraum wohl nur kurzfristig beeinträchtigen. Dies gilt selbst für den Fall, dass sich EU und Großbritannien nicht auf ein Austrittsabkommen einigen.
Die exportlastige deutsche Wirtschaft wird von der globalen Nachfrageschwäche besonders getroffen. Im weiteren Jahresverlauf dürfte sie nur wenig zulegen. Für das Gesamtjahr 2019 haben wir unsere Wachstumsprognose auf 0,4 % gesenkt.
Die Spekulationen auf eine Lockerung der Geldpolitik in wichtigen Märkten werden in der zweiten Jahreshälfte das Bild an den Finanzmärkten prägen. Die deutlich stärkeren Zinssenkungen in den USA werden den Dollar belasten. Der Euro dürfte gegenüber der US-Währung moderat aufwerten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sehen wir Ende 2019 bei - 0,5 %. Die Aktienmärkte dürften im weiteren Jahresverlauf unter Schwankungen seitwärts tendieren.
Künftige Situation der Bankbranche
Unsere Einschätzung hinsichtlich der mittelfristigen sowie strukturellen Entwicklungstendenzen in der Bankbranche hat sich gegenüber den Aussagen, wie wir sie im Geschäftsbericht für das Jahr 2018 getroffen haben, in ihren Grundzügen nicht verändert. Allerdings sind vor allem die Risiken für den kurzfristigen Ausblick auf das bankgeschäftliche Umfeld in den vergangenen Monaten weiter gestiegen. Zwar gibt es laut Bundesbank nach wie vor keine alarmierenden Anzeichen für nachlassende Kreditvergabestandards oder ein überbordendes Kreditwachstum, dennoch könnte eine unerwartete starke Eintrübung der wirtschaftlichen Lage - wie es im Finanzstabilitätsbericht 2018 heißt - die Verwundbarkeiten des deutschen Bankensektors offenlegen und über Ansteckungseffekte den konjunkturellen Abschwung noch verschärfen. Ein unerwartet starker Konjunktureinbruch würde gemäß Bundesbank durch die hohe Bewertung an den Vermögensmärkten zu erheblichen Preiskorrekturen insbesondere bei Immobilien, Aktien und Anleihen führen. Dadurch dürften Vermögenstitel und Kreditsicherheiten spürbar an Wert verlieren, steigende Verluste durch Kreditausfälle wären die Folge.
Stütze der Konjunktur im Euroraum bleibt bislang neben dem Dienstleistungssektor die Binnennachfrage, die von günstigen Finanzierungsbedingungen und steigenden Arbeitnehmereinkommen profitiert. Sorgenkind ist dagegen die Industrie. Deren Einkaufsmanagerindex verharrt im rezessiven Bereich. Deshalb sind Zinssenkungen der EZB nicht auszuschließen. Darüber hinaus ist eine Wiederaufnahme der Nettoanleihenkäufe durch die EZB denkbar.
Vor diesem Hintergrund ist damit zu rechnen, dass das Firmen-und Unternehmenskundengeschäft der Banken hierzulande unter zunehmenden Druck gerät. Denn gerade der deutsche Unternehmenssektor blickt immer pessimistischer auf die kommenden Monate. Besonders beim exportorientierten verarbeitenden Gewerbe, das für die deutsche Wirtschaftsentwicklung eine große Bedeutung hat, setzt sich die Talfahrt fort. Gründe hierfür finden sich insbesondere in der Verschärfung des Handelskonfliktes zwischen den USA und China und dem gestiegenen Risiko eines militärischen Konfliktes im Nahen Osten. Unter nachlassenden Exporten werden dabei sowohl das Zins- als auch das Provisionsgeschäft der Banken leiden.
Das hiesige Privatkundengeschäft dagegen profitiert zunächst weiterhin vom robusten privaten Verbrauch und der unverändert hohen Nachfrage nach Wohnhypotheken. Bei Letzteren wirkt neben dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum vor allem das anhaltend niedrige Zinsniveau stark stimulierend. Auch die Arbeitsmarktsituation erweist sich derzeit noch als günstig, allerdings mehren sich die Anzeichen für eine allmähliche Eintrübung. So kündigen mehr und mehr Großunternehmen an, künftig Stellen streichen zu wollen. Gleichzeitig bleibt das Ertragspotenzial des Privatkundengeschäfts angesichts des starken nationalen Wettbewerbs unter den Kreditinstituten begrenzt.
In Polen sind die Geschäftsaussichten für den Bankensektor aus volkswirtschaftlicher Sicht derzeit günstiger als in Deutschland. Hier wächst die gesamtwirtschaftliche Leistung unterstützt vom privaten Konsum weiter deutlich. Trotz der vergleichsweise guten realwirtschaftlichen Indikatoren bestehen nach wie vor jedoch politische Risiken; denn der schwelende Konflikt mit der EU über politische Grundsatzfragen und bevorstehende Parlamentswahlen im Herbst dieses Jahres sorgen für Unsicherheit. Der polnische Bankensektor hat sich bei der Bewertung der Finanzstabilität als vergleichsweise robust erwiesen. Risiken resultieren allerdings aus wachsenden Volumina bei unbesicherten Konsumentenkrediten sowie bei Hypothekenschulden in Zloty. Für Hypothekenschulden in Fremdwährung (hauptsächlich Schweizer Franken) wurde im Juli 2019 ein Gesetz verabschiedet, das es polnischen privaten Kreditnehmern ermöglicht, im Vergleich zum bisher bestehenden Unterstützungsfonds, einfacher Hilfe bei der Rückzahlung ihrer auf Fremdwährung lautenden Immobiliendarlehen zu erhalten. Darüber hinaus wurden unter anderem auch die monatlichen Unterstützungszahlungen sowohl erhöht als auch verlängert. Dieses Gesetz wird am 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die zuvor vorgesehene Aufteilung des bisherigen Unterstützungsfonds für notleidende Kreditnehmer in zwei Sonderfonds - einen Unterstützungs- und einen neuen Konvertierungsfonds - wurde verworfen. Auf den neuen Konvertierungsfonds, der ursprünglich die Umwandlung von Fremdwährungskrediten fördern sollte, wurde auch im Hinblick auf ein beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) anhängiges Verfahren zur rechtlichen Wirksamkeit von Fremdwährungsindexklauseln verzichtet. Eine endgültige Entscheidung des EuGH hierzu steht bislang allerdings noch aus.
Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns
Geplante Finanzierungsmaßnahmen
Für die kommenden Jahre plant die Commerzbank mit einem Refinanzierungsbedarf am Kapitalmarkt im Bereich von rund 10 Mrd. Euro. Die Commerzbank ist mit einer breiten Produktpalette am Kapitalmarkt aktiv. Neben den unbesicherten Refinanzierungsmitteln (Preferred- und Non-preferred-Senior-Anleihen und Tier-2-Nachrangkapital) verfügt die Commerzbank bei der Refinanzierung auch über die Möglichkeit, besicherte Refinanzierungsinstrumente, insbesondere Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe, zu emittieren. Pfandbriefe bilden einen festen Bestandteil im Refinanzierungsmix der Commerzbank. Dadurch hat die Commerzbank einen stabilen Zugang zu langfristiger Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Refinanzierungsquellen. Die Emissionsformate reichen von großvolumigen Benchmarkanleihen bis hin zu Privatplatzierungen. Im Zusammenhang mit dem Brexit erwartet die Commerzbank keine negativen Effekte auf die Platzierung langfristiger Refinanzierungsmittel am Kapitalmarkt.
Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der für das Liquiditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur gewährleisten.
Geplante Investitionen
Bei den Investitionen haben sich im ersten Halbjahr des laufenden Jahres keine wesentlichen Änderungen zu den im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 99 bis 101 aufgeführten Planungen ergeben. Die aktuellen und geplanten Investitionsmaßnahmen der Commerzbank stehen im Zusammenhang mit Maßnahmen der Strategie "Commerzbank 4.0". Dabei werden wir unser Geschäftsmodell weiter konsequent fokussieren, digital transformieren und die Effizienz steigern.
Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität
Der Geld- und Kapitalmarkt der Eurozone war auch im ersten Halbjahr 2019 weiterhin durch die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Unterstützung der konjunkturellen Erholung der Eurozone sowie politische Unsicherheiten aufgrund der Handelskonflikte und des Brexits geprägt.
Nachdem die EZB das Ankaufsprogramm für Wertpapiere Ende 2018 eingestellt hat, werden nur noch die fälligen Wertpapiere ersetzt. Damit tritt die EZB weiterhin als signifikanter Investor am Markt auf. In ihrer Sitzung Anfang Juni hatte die EZB darauf verwiesen, dass die Leitzinsen mindestens über die erste Hälfte des Jahres 2020 und in jedem Fall so lange wie erforderlich unverändert bleiben sollen. Aktuell deuten die Eintrübung der Konjunktur sowie die rückläufige Inflationserwartung darauf hin, dass eine mögliche Leitzinssenkung sowie Aufstockung des Ankaufsprogramms nicht ausgeschlossen werden kann. In dem Zusammenhang erwartet der Markt, dass die negativen Auswirkungen der Negativzinspolitik auf die Ertragslage der Banken abgeschwächt werden. Als geeignete Mittel hierfür stehen Freigrenzen auf bei der EZB gehaltene Überschussreserven sowie ein Stufenzins für die Einlagenfazilität zur Debatte.
Die Überschussliquidität per Ende Juni 2019 lag bei rund 1 760 Mrd. Euro. Die neue Serie an quartalsweisen "Targeted Longer-Term Refinancing Operations" (TLTRO) mit zweijähriger Laufzeit werden im September 2019 starten und im März 2021 enden. Aufgrund der hohen Überschussliquidität im Markt ist das Volumen längerfristiger Wertpapierpensionsgeschäfte eingeschränkt. Der kurzfristige Repomarkt funktioniert hingegen reibungslos und spielt eine wichtige Rolle in der Bedienung der Bond- und Kassamärkte. Weiterhin ist mit einer Verknappung an Collaterals durch die Einführung der verpflichtenden bilateralen Besicherungsanforderungen für das Over-the-Counter-(OTC-)Derivategeschäft zu rechnen. Diese Verpflichtung wird für alle betroffenen Marktteilnehmer Ende 2020 voll wirksam. Die Situation an den Bondmärkten ist im Wesentlichen durch die anhaltenden Handelskonflikte sowie die politischen Unsicherheiten rund um den Brexit gekennzeichnet. Dies führt zu einer konstanten Nachfrage guter Bonitäten. Vor dem Hintergrund der ausbleibenden Zinswende kommt eine zusätzliche Nachfrage von Finanzinvestoren auf der Suche nach Rendite.
Vor diesem Hintergrund wird die bereits deutlich reduzierte Liquidität in den Sekundärmärkten weiterhin verhalten bleiben. Wir rechnen weiterhin mit sehr niedrigen Bundrenditen auch im langfristigen Bereich (aktuell sind die Bundrenditen bis zu knapp unter 20 Jahren negativ) sowie einer anhaltend hohen Nachfrage von Investoren nach qualitativ guten Wertpapieren und damit weiterhin mit engen Credit Spreads.
Das Liquiditätsmanagement der Commerzbank ist auf sich verändernde Marktbedingungen gut vorbereitet und in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Auch durch den Brexit erwarten wir weiterhin keine signifikanten Auswirkungen auf unsere Liquiditätssituation. Die Bank weist eine komfortable Liquiditätssituation auf, die sich über den internen Limiten und den gegenwärtig gültigen regulatorischen Anforderungen der Liquiditätsverordnung und der MaRisk bewegt.
Unsere Geschäftsplanung ist dahingehend ausgelegt, dass die Liquiditätsausstattung den gegebenen Marktverhältnissen und den damit verbundenen Unsicherheiten Rechnung trägt. Dies wird durch unser Geschäftsmodell im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie den für besicherte und unbesicherte Anleihen zur Verfügung stehenden Geld- und Kapitalmarkt gestützt.
Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns
An unseren im Geschäftsbericht 2018 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Gesamtergebnisses des Commerzbank-Konzerns im Geschäftsjahr 2019 halten wir weiterhin fest. Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2019 mit einem im Vergleich zum Vorjahr leichten Anstieg des Konzernüberschusses, auch wenn dieses Ziel vor dem Hintergrund der Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr sowie der sich spürbar eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Lage und der zunehmend von Unsicherheit geprägten geopolitischen Situation deutlich ambitionierter geworden ist.
Zwischenrisikobericht
Der Zwischenrisikobericht ist ein eigenständiger Berichtsteil im Zwischenbericht. Er ist Bestandteil des Zwischenlageberichts.
Zwischenrisikobericht
Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung
Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwischen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten. Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise in der Rechnungslegung oder in der Kapitalbindung bewertbare Risiken, nicht quantifizierbare Risiken sind zum Beispiel Compliance- und Reputationsrisiken.
Organisation des Risikomanagements
Die Commerzbank sieht das Risikomanagement als eine Aufgabe für die gesamte Bank an. Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet konzernweit die Entwicklung und Umsetzung der risikopolitischen Leitlinien für quantifizierbare Risiken, die vom Gesamtvorstand festgelegt werden, sowie die Messung dieser Risiken. Der CRO berichtet im Gesamtvorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns.
Die Risikomanagement-Organisation besteht aus den Bereichen Kreditrisikomanagement, Intensive Care, Marktrisikomanagement sowie Risikocontrolling und Kapitalmanagement. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO.
Für die Etablierung angemessener Governance, Verfahren und Systeme, die es der Bank ermöglichen, unerwünschte Gefährdungen durch Compliance-Risiken zu vermeiden, ist Group Compliance die zweite Verteidigungslinie. Dies umfasst die Risikofelder Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Sanktionen/Embargos, Markets Compliance sowie Betrug und Korruption. Group Compliance wird durch den Chief Compliance Officer gesteuert, der direkt an das für Group Compliance zuständige Vorstandsmitglied berichtet.
Weitere Details zur Organisation des Risikomanagements der Commerzbank sind im Konzernrisikobericht 2018 dargestellt.
Risikotragfähigkeit und Stresstesting
Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und des Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) der Commerzbank. Sie verfolgt das Ziel einer jederzeit angemessenen Kapitalausstattung.
Seit dem ersten Quartal 2019 erfolgt die Überwachung der Risikotragfähigkeit (RTF) in der ökonomischen Perspektive des ICAAP auf Basis des aufsichtlich vorgegebenem Fortführungsansatzes (ICAAP-Leitfaden der EZB vom November 2018). Das Konfidenzniveau der ökonomischen Kapitalbedarfsermittlung beträgt 99,90 % und harmoniert mit dem Fortführungsansatz. Zur Bestimmung des ökonomischen Risikodeckungspotenzials werden nur Eigenkapitalbestandteile mit ihrem ökonomischen Wert berücksichtigt, die in der Fortführungsperspektive Verluste absorbieren.
Die Risikotragfähigkeit wird zusätzlich anhand makroökonomischer Stressszenarios beurteilt. Die Szenariosimulationen werden quartalsweise auf Konzernebene mit einem Zeithorizont von zwölf Monaten durchgeführt.
Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit erfolgt monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTFQuote über 100 % liegt. Im ersten Halbjahr 2019 betrug die RTFQuote 159 % per 30. Juni 2019 (193 % per 31. Dezember 2018). Die Veränderung der RTF-Quote ist im Wesentlichen auf die im ersten Quartal erfolgten methodischen Anpassungen auf Basis des neuen ICAAP-Leitfadens der EZB zurückzuführen (unter anderem die Nichtberücksichtigung von nachrangigen Kapitalbestandteilen), die zu einem Rückgang des Risikodeckungspotenzials gegenüber Dezember 2018 führte. Die RTF-Quote liegt weiterhin auf komfortablem Niveau.
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| Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € | 30.6.20191 | 31.12.20181 |
|---|---|---|
| Ökonomisches Risikodeckungspotenzial | 24 | 27 |
| Ökonomisch erforderliches Kapital2 | 15 | 14 |
| davon für Adressenausfallrisiko | 9 | 10 |
| davon für Marktrisiko | 4 | 3 |
| davon für operationelles Risiko | 2 | 2 |
| davon Diversifikationseffekte | - 2 | - 2 |
| RTF-Quote (%)3 | 159 | 193 |
1 Konfidenzniveau ab 31. März 2019: 99,90 %; zum 31. Dezember 2018: 99,91 %.
2 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Risikopuffer für Reserverisiko und die Quantifizierung potenzieller Wertschwankungen von Goodwill und Intangibles.
3 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer).
Adressenausfallrisiken
Das Adressenausfallrisiko beinhaltet die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes durch den Ausfall eines Geschäftspartners. Es zählt zu den quantifizierbaren wesentlichen Risiken mit den wesentlichen Unterrisikoarten Kreditausfallrisiko, Emittentenrisiko, Kontrahentenrisiko, Länder- und Transferrisiko, Veritätsrisiko sowie Reserverisiko.
Commerzbank-Konzern
Die Commerzbank fokussiert ihr Geschäft in den zwei Kundensegmenten Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden. Im Segment Asset & Capital Recovery (ACR) hat die Bank die Aktivitäten aus den Bereichen Commercial Real Estate und Ship Finance sowie die komplexeren Finanzierungen aus dem Bereich Public Finance gebündelt, um die Portfolios in diesen Bereichen über die Zeit vollständig abzubauen. Das Segment ACR wurde zum 1. Juli 2019 geschlossen und die Restportfolios in das Segment Sonstige und Konsolidierung verschoben.
Kreditrisikokennzahlen Zur Steuerung und Limitierung der Adressenausfallrisiken im Commerzbank-Konzern nutzen wir unter anderem die folgenden Risikokennzahlen: Exposure at Default (EaD) - im Folgenden auch als Exposure bezeichnet -, Loss at Default (LaD), Expected Loss (EL), Risikodichte (EL/EaD), Credit Value at Risk (CVaR = ökonomischer Kapitalbedarf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von 99,90 % und einer Haltedauer von einem Jahr) und Risikoaktiva sowie für Klumpenrisiken den "All-in".
Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellten sich zum Stichtag 30. Juni 2019 wie folgt dar:
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR | Exposure at Default | Expected Loss |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | Mrd. € | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 171 | 451 | 26 | 2 140 | 165 | 420 |
| Firmenkunden | 195 | 495 | 25 | 4 883 | 187 | 467 |
| Asset & Capital Recovery | 4 | 43 | 107 | 348 | 8 | 46 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 70 | 26 | 4 | 2 001 | 72 | 35 |
| Konzern | 440 | 1 015 | 23 | 9 373 | 432 | 968 |
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| 31.12.2018 | ||
|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Risikodichte | CVaR |
| --- | --- | --- |
| Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 25 | 2 476 |
| Firmenkunden | 25 | 5 458 |
| Asset & Capital Recovery | 57 | 643 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 5 | 1 790 |
| Konzern | 22 | 10 366 |
1 Im Wesentlichen Liquiditätsportfolios des Treasury.
Der Rückgang des CVaR resultiert aus der Anpassung des Konfidenzniveaus von 99,91 % auf 99,90 % im ersten Quartal 2019.
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 84 % in den internen Ratingstufen 1 und 2, die dem Investment-Grade-Bereich zuzuordnen sind.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ratingverteilung EaD | % | 1,0-1,8 | 2,0-2,8 | 3,0-3,8 | 4,0-4,8 | 5,0-5,8 | 1,0-1,8 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 31 | 51 | 14 | 3 | 1 | 32 |
| Firmenkunden | 20 | 60 | 15 | 3 | 1 | 20 |
| Asset & Capital Recovery | 5 | 70 | 10 | 15 | 1 | 27 |
| Sonstige und Konsolidierung | 63 | 34 | 2 | 0 | 0 | 45 |
| Konzern | 31 | 53 | 13 | 2 | 1 | 29 |
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| 31.12.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Ratingverteilung EaD | % | 2,0-2,8 | 3,0-3,8 | 4,0-4,8 | 5,0-5,8 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 51 | 14 | 3 | 1 |
| Firmenkunden | 59 | 16 | 3 | 1 |
| Asset & Capital Recovery | 56 | 8 | 9 | 1 |
| Sonstige und Konsolidierung | 53 | 1 | 0 | 0 |
| Konzern | 55 | 13 | 2 | 1 |
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider. Rund die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein weiteres Drittel auf andere Länder in Europa, 8 % auf Nordamerika und 5 % auf Asien. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist. Der Expected Loss des Konzernportfolios verteilt sich mehrheitlich auf Deutschland und die restlichen europäischen Länder.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzernportfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 239 | 514 | 22 | 227 | 477 | 21 |
| Westeuropa | 91 | 157 | 17 | 84 | 162 | 19 |
| Mittel- und Osteuropa | 42 | 204 | 49 | 41 | 197 | 48 |
| Nordamerika | 36 | 63 | 18 | 32 | 54 | 17 |
| Asien | 20 | 38 | 19 | 37 | 44 | 12 |
| Sonstige | 12 | 40 | 34 | 10 | 34 | 33 |
| Konzern | 440 | 1 015 | 23 | 432 | 968 | 22 |
Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen werden Volkswirtschaften wie Russland, Türkei und China eng beobachtet. Zum Ende des zweiten Quartals 2019 lag das Russland-Exposure bei 2,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 2,6 Mrd. Euro), das Türkei-Exposure bei 1,7 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 1,7 Mrd. Euro) sowie das Exposure in China bei 5,7 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 6,4 Mrd. Euro).
Als Folge der Staatsschuldenkrise werden auch die Sovereign Exposures von Italien und Spanien weiterhin eng überwacht. Das Sovereign Exposure in Italien lag zum Ende des zweiten Quartals 2019 bei 8,9 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 8,4 Mrd. Euro) und das Sovereign Exposure von Spanien bei 1,4 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 1,3 Mrd. Euro).
Risikoergebnis Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf - 256 Mio. Euro und lag somit wie erwartet über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aufteilung des Risikoergebnisses nach Stages gemäß IFRS 9. In Note 27 des Zwischenabschlusses (Kreditrisiken und Kreditverluste) werden Details zu den Stages erläutert; in Note 10 (Risikoergebnis) findet sich die Definition zum Risikoergebnis.
Marktwertschwankungen im Schiffsportfolio sind nicht im Risikoergebnis enthalten. Sie werden ertragswirksam in der Position "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten" ausgewiesen.
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| 1.1.-30.6.2019 | 1.4.-30.6.2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis Mio. € |
Stage 1 | Stage 2 | Stage 31 | Gesamt | Stage 1 | Stage 2 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | - 3 | 15 | - 112 | - 100 | - 1 | 20 |
| Firmenkunden | 1 | - 10 | - 146 | - 155 | 0 | 7 |
| Asset & Capital Recovery | 0 | 2 | - 25 | - 24 | 0 | 0 |
| Sonstige und Konsolidierung | - 3 | 52 | - 26 | 23 | - 2 | 48 |
| Konzern | - 5 | 58 | - 309 | - 256 | - 2 | 75 |
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| 1.4.-30.6.2019 | 1.1.-31.3.2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis Mio. € |
Stage 31 | Gesamt | Stage 1 | Stage 2 | Stage 31 | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | - 68 | - 48 | - 2 | - 5 | - 44 | - 52 |
| Firmenkunden | - 134 | - 127 | 0 | - 17 | - 12 | - 28 |
| Asset & Capital Recovery | - 23 | - 23 | 0 | 2 | - 2 | - 1 |
| Sonstige und Konsolidierung | - 26 | 21 | - 1 | 4 | 0 | 2 |
| Konzern | - 250 | - 178 | - 3 | - 17 | - 58 | - 78 |
1 Stage 3 inklusive POCI (POCI - Purchased or Originated Credit-impaired).
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| 1.1.-30.6.2018 | 1.4.-30.6.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis1 Mio. € |
Stage 1 | Stage 2 | Stage 32 | Gesamt | Stage 1 | Stage 2 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 16 | - 31 | - 100 | - 115 | - 14 | 12 |
| Firmenkunden | - 8 | - 41 | - 11 | - 60 | - 8 | - 37 |
| Asset & Capital Recovery | 8 | - 1 | 6 | 14 | 7 | 3 |
| Sonstige und Konsolidierung | - 6 | 3 | 5 | 2 | - 3 | 1 |
| Konzern | 10 | - 69 | - 100 | - 160 | - 18 | - 22 |
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| 1.4.-30.6.2018 | 1.1.-31.3.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis1 Mio. € |
Stage 32 | Gesamt | Stage 1 | Stage 2 | Stage 32 | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | - 63 | - 66 | 30 | - 42 | - 36 | - 49 |
| Firmenkunden | 9 | - 35 | 0 | - 4 | - 21 | - 25 |
| Asset & Capital Recovery | 6 | 16 | 1 | - 3 | 0 | - 2 |
| Sonstige und Konsolidierung | 5 | 3 | - 3 | 2 | 0 | - 1 |
| Konzern | - 43 | - 82 | 27 | - 48 | - 57 | - 77 |
1 Rückwirkend angepasst (siehe Zwischenabschluss Note 3).
2 Stage 3 inklusive POCI (POCI - Purchased or Originated Credit-impaired).
Das Risikoergebnis des dritten und vierten Quartals 2018 mit Belastungen von 133 Mio. Euro beziehungsweise 154 Mio. Euro entspricht, hochgerechnet auf ein Gesamtjahr, einem normalisierten Niveau. Für das Gesamtjahr 2019 wird daher das Risikoergebnis aus heutiger Sicht nicht unter 550 Mio. Euro liegen.
Default-Portfolio Das Default-Portfolio des Konzerns war im ersten Halbjahr 2019 um 78 Mio. Euro rückläufig und lag zum 30. Juni 2019 bei 3 762 Mio. Euro.
Die nachstehende Darstellung des Default-Portfolios zeigt die ausgefallenen Forderungen der Kategorien Amortised Cost und Fair Value OCI (OCI - Other Comprehensive Income). Die von der Bank gehaltenen als ausgefallen klassifizierten Fair Value Kredite aus den Bereichen Ship Finance und CRE in Höhe von insgesamt 186 Mio. Euro sind nicht enthalten.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Konzern | Mio. € | Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Kredite | Wertpapiere | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 3 762 | 0 | 3 762 | 3 769 | 71 | 3 839 |
| LLP1 | 1 639 | 0 | 1 639 | 1 606 | 3 | 1 609 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%)2 | 44 | 0 | 44 | 43 | 4 | 42 |
| Sicherheiten | 891 | 0 | 891 | 913 | 0 | 913 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%)2 | 67 | 0 | 67 | 67 | 4 | 66 |
| NPL-Ratio (%)3 | 0,8 | 0,9 |
1 Loan Loss Provision.
2 Coverage Ratio: LLP (und Sicherheiten) im Verhältnis zum Default-Portfolio.
3 NPL-Ratio: Default-Portfolio (NPL - Non-Performing Loans) im Verhältnis zum Gesamtexposure (EaD inklusive NPL).
Segment Privat- und Unternehmerkunden
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) umfasst die Aktivitäten der Konzernbereiche Private Kunden, Unternehmerkunden, comdirect bank und Commerz Real. Die mBank wird ebenfalls im Segment Privat- und Unternehmerkunden abgebildet. Im Bereich Private Kunden sind das inländische Filialgeschäft für Privatkunden sowie das Wealth-Management zusammengefasst. Der Bereich Unternehmerkunden bildet die Geschäfts- und kleinen Firmenkunden ab.
Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von insgesamt 85 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Geschäfts- und Unternehmerkunden stellen wir über Individualkredite mit einem Volumen von 22 Mrd. Euro sicher. Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite und Kreditkarten mit insgesamt 16 Mrd. Euro). Der Portfolioanstieg im ersten Halbjahr resultierte überwiegend aus der Baufinanzierung.
Die Risikodichte des Portfolios ist gegenüber dem Jahresultimo um einen Basispunkt auf 26 Basispunkte gestiegen.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Private Kunden | 102 | 177 | 17 | 99 | 177 | 18 |
| Unternehmerkunden | 31 | 77 | 25 | 29 | 67 | 23 |
| comdirect bank | 4 | 20 | 57 | 4 | 6 | 17 |
| Commerz Real | 1 | 2 | 38 | 1 | 2 | 29 |
| mBank | 35 | 174 | 50 | 33 | 167 | 50 |
| PUK | 171 | 451 | 26 | 165 | 420 | 25 |
Im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag das Risikoergebnis im ersten Halbjahr 2019 bei - 100 Mio. Euro und damit noch unter dem niedrigen Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums.
Das Default-Portfolio des Segments belief sich per 30. Juni 2019 auf 1 785 Mio. Euro.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Segment PUK | Mio. € | Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Kredite | Wertpapiere | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 1 785 | 0 | 1 785 | 1 751 | 0 | 1 751 |
| LLP | 919 | 0 | 919 | 850 | 0 | 850 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) | 51 | 0 | 51 | 49 | 0 | 49 |
| Sicherheiten | 564 | 0 | 564 | 531 | 0 | 531 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) | 83 | 0 | 83 | 79 | 0 | 79 |
| NPL-Ratio (%) | 1,0 | 1,1 |
Segment Firmenkunden
Im Segment Firmenkunden (FK) bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor, institutionellen Kunden und multinationalen Unternehmen. Darüber hinaus verantwortet das Segment die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Der regionale Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt in Deutschland und Westeuropa. Weiterhin werden in diesem Segment die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten des Konzerns gebündelt.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mittelstand | 80 | 236 | 30 | 74 | 198 | 27 |
| International Corporates | 75 | 139 | 19 | 68 | 149 | 22 |
| Financial Institutions | 22 | 64 | 29 | 23 | 69 | 30 |
| Sonstige | 18 | 57 | 32 | 22 | 50 | 23 |
| FK | 195 | 495 | 25 | 187 | 467 | 25 |
Der EaD des Segments Firmenkunden ist im Vergleich zum 31. Dezember des Vorjahres von 187 Mrd. Euro auf 195 Mrd. Euro gestiegen. Die Risikodichte blieb mit 25 Basispunkten konstant. Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf Seite 24.
Mit - 155 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 lag das Risikoergebnis im Segment Firmenkunden geprägt von Einzelfällen wie erwartet über dem niedrigen Wert des ersten Halbjahrs 2018, in dem das Segment von größeren Auflösungen profitiert hatte.
Das Default-Portfolio des Segments belief sich per 30. Juni 2019 auf 1 708 Mio. Euro.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Segment FK | Mio. € | Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Kredite | Wertpapiere | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 1 708 | 0 | 1 708 | 1 669 | 67 | 1 736 |
| LLP | 633 | 0 | 633 | 636 | 3 | 639 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) | 37 | 0 | 37 | 38 | 4 | 37 |
| Sicherheiten | 233 | 0 | 233 | 251 | 0 | 251 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) | 51 | 0 | 51 | 53 | 4 | 51 |
| NPL-Ratio (%) | 0,9 | 0,9 |
Segment Asset & Capital Recovery
Das Segment Asset & Capital Recovery (ACR) beinhaltet Positionen aus den Bereichen Commercial Real Estate und Ship Finance sowie die komplexeren Finanzierungen aus dem Bereich Public Finance. Das Segment wurde mit dem Ziel gegründet, die Portfolios in diesen Bereichen über die Zeit vollständig abzubauen. Das Segment ACR wurde zum 1. Juli 2019 geschlossen und die Restportfolios in das Segment Sonstige und Konsolidierung verschoben.
Der EaD des Segments ACR im Weißbuch belief sich per 30. Juni 2019 auf 4 Mrd. Euro und ist damit gegenüber dem Ende des Vorjahres aufgrund des Transfers eines Teils des Public Finance Portfolios nach Treasury um rund 4 Mrd. Euro zurückgegangen.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Commercial Real Estate | 0 | 2 | 53 | 0 | 2 | 53 |
| Ship Finance | 0 | 0 | 19 | 0 | 0 | 29 |
| Public Finance | 4 | 40 | 115 | 8 | 44 | 57 |
| ACR | 4 | 43 | 107 | 8 | 46 | 57 |
Commercial Real Estate Das Portfolio hat sich durch Tilgungen und Rückzahlungen weiter reduziert. Die Risikodichte ist gegenüber dem 31. Dezember 2018 unverändert bei 53 Basispunkten geblieben.
Ship Finance Das Exposure an Schiffsfinanzierungen im Weißbuch wurde weiter bis auf eine einzige verbliebene Schiffsfinanzierung reduziert. Bezüglich dieser Finanzierung steht die Bank in Ablöseverhandlungen mit dem Kreditnehmer. Alle übrigen zum Jahresbeginn im Portfolio befindlichen Finanzierungen im Weißbuch wurden entweder zwischenzeitlich abgebaut oder aber befinden sich im NPL-Status. Letzteres inkludiert auch Restforderungen aus der Abwicklung von Engagements beispielsweise aus Insolvenzen.
Public Finance Das Teilportfolio Public Finance im Segment ACR besteht im Wesentlichen aus einem Private-Finance-Initiative-(PFI-)Portfolio (3,5 Mrd. Euro EaD) mit regionalem Schwerpunkt Großbritannien.
Im Segment ACR belief sich das Risikoergebnis im ersten Halbjahr 2019 auf - 24 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2018: 14 Mio. Euro). Das Default Portfolio lag per 30. Juni 2019 bei 269 Mio. Euro.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Segment ACR | Mio. € | Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Kredite | Wertpapiere | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 269 | 0 | 269 | 348 | 4 | 351 |
| LLP | 88 | 0 | 88 | 123 | 0 | 123 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) | 33 | 0 | 33 | 35 | 0 | 35 |
| Sicherheiten | 94 | 0 | 94 | 131 | 0 | 131 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) | 68 | 0 | 68 | 73 | 0 | 72 |
| NPL-Ratio (%) | 6,3 | 4,1 |
Weitere Portfolioanalysen
Die folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit zu verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten.
Corporates-Portfolio nach Branchen
Das Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Branchen:
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Corporates-Portfolio nach Branchen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Energieversorgung/Abfallwirtschaft | 19 | 58 | 31 | 18 | 62 | 34 |
| Konsum | 15 | 55 | 37 | 14 | 54 | 37 |
| Technologie/Elektronik | 15 | 36 | 25 | 13 | 31 | 24 |
| Großhandel | 13 | 49 | 37 | 13 | 48 | 37 |
| Chemie/Verpackung | 13 | 48 | 38 | 9 | 41 | 43 |
| Transport/Tourismus | 12 | 38 | 33 | 11 | 30 | 26 |
| Grundstoffe/Metall | 12 | 37 | 31 | 11 | 42 | 40 |
| Dienstleistungen/Medien | 12 | 35 | 30 | 10 | 30 | 29 |
| Automobil | 11 | 35 | 33 | 10 | 27 | 28 |
| Maschinenbau | 10 | 25 | 26 | 9 | 24 | 28 |
| Bau | 6 | 16 | 25 | 6 | 16 | 28 |
| Pharma/Gesundheitswesen | 5 | 13 | 28 | 4 | 10 | 24 |
| Sonstige | 6 | 9 | 16 | 5 | 7 | 13 |
| Gesamt | 147 | 456 | 31 | 133 | 421 | 32 |
Financial-Institutions-Portfolio
Mit unserem Korrespondenzbankennetz standen weiterhin Trade-Finance-Aktivitäten im Interesse unserer Firmenkunden sowie Kapitalmarktaktivitäten im Vordergrund. Im Derivatebereich werden Transaktionen mit ausgewählten Gegenparteien nach den Standards der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) abgeschlossen.
Die Auswirkungen von aufsichtsrechtlichen Vorgaben auf Banken beobachten wir weiterhin eng. In diesem Zusammenhang verfolgen wir unverändert die Strategie, möglichst wenige Exposures zu halten, die im Falle eines Bail-in des betroffenen Instituts Verluste erleiden könnten.
Die Entwicklung diverser Länder mit individuellen Themen wie Rezessionen, Embargos oder wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund politischer Ereignisse (zum Beispiel "Handelskriege", Brexit) verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation des Landes abgestimmten Portfoliosteuerung. Insgesamt richten wir unseren Risikoappetit danach aus, das Portfolio möglichst reagibel zu halten.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| FI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 5 | 6 | 12 | 5 | 6 | 12 |
| Westeuropa | 16 | 11 | 7 | 15 | 12 | 8 |
| Mittel- und Osteuropa | 3 | 17 | 62 | 3 | 17 | 56 |
| Nordamerika | 2 | 1 | 3 | 2 | 1 | 4 |
| Asien | 11 | 22 | 20 | 12 | 24 | 21 |
| Sonstige | 6 | 23 | 36 | 6 | 23 | 40 |
| Gesamt | 43 | 79 | 18 | 43 | 83 | 19 |
Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio
Das Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio umfasst hauptsächlich Versicherungsgesellschaften, Asset-Manager, regulierte Fonds sowie zentrale Gegenparteien. Die regionalen Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten liegen in Deutschland, Westeuropa sowie den Vereinigten Staaten von Amerika.
Neugeschäfte mit NBFIs erfolgen einerseits vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen (Clearing über zentrale Gegenparteien) und andererseits im Interesse unserer institutionellen Kunden, wobei sich die Commerzbank auf attraktive Opportunitäten mit Adressen guter Bonität fokussiert. Unter Portfoliomanagement Gesichtspunkten verfolgen wir dabei als Ziel die Gewährleistung einer hohen Portfolioqualität und -reagibilität. Risiken aufgrund politischer Ereignisse (zum Beispiel Brexit) verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation abgestimmten Steuerung.
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| 30.6.2019 | 31.12.2018 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| NBFI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 18 | 26 | 14 | 18 | 25 | 14 |
| Westeuropa | 12 | 30 | 24 | 12 | 23 | 19 |
| Mittel- und Osteuropa | 2 | 17 | 95 | 1 | 8 | 65 |
| Nordamerika | 8 | 18 | 21 | 9 | 24 | 28 |
| Asien | 2 | 2 | 11 | 2 | 2 | 13 |
| Sonstige | 1 | 6 | 57 | 1 | 2 | 31 |
| Gesamt | 43 | 98 | 23 | 42 | 84 | 20 |
Originatorenpositionen
Die Commerzbank hat im Laufe der vergangenen Jahre überwiegend aus Gründen des Kapitalmanagements Forderungsverbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden mit einem aktuellen Volumen von 7,0 Mrd. Euro vorgenommen.
Zum Stichtag 30. Juni 2019 wurden Risikopositionen in Höhe von 6,6 Mrd. Euro zurückbehalten. Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 6,3 Mrd. Euro auf Senior-Tranchen, die nahezu vollständig gut bis sehr gut geratet sind.
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| Volumen Commerzbank1 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Verbriefungspool Mrd. € |
Fälligkeit | Senior | Mezzanine | First Loss Piece | Gesamtvolumen1 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Corporates | 2025-2036 | 6,3 | 0,1 | 0,2 | 7,0 |
| Gesamt 30.6.2019 | 6,3 | 0,1 | 0,2 | 7,0 | |
| Gesamt 31.12.2018 | 5,3 | < 0,1 | 0,1 | 5,9 |
1 Tranchen/Rückbehalte (nominal): Anlage- und Handelsbuch.
Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures
Die Commerzbank ist Sponsor des Multiseller Asset-backed Commercial Paper Conduits "Silver Tower". Sie arrangiert über Silver Tower die Verbriefung von Forderungen - insbesondere Handels-und Leasingforderungen - von Kunden des Segments Firmenkunden. Die Geschäfte werden im Wesentlichen durch die Emission von Asset-backed Commercial Papers (ABCP) oder durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien (Liquiditätslinien) finanziert. Im Hinblick auf regulatorische Änderungen und im Rahmen des Umzuges des Conduits Silver Tower nach Luxemburg erfolgt seit Jahresbeginn auch ein Teil der Finanzierung durch direkten Ankauf von Funding Notes auf die Bilanz der Bank. Das Volumen sowie die Risikowerte für die Verbriefung von Forderungen aus dem Firmenkundensegment sind im ersten Halbjahr 2019 stabil bei 3,9 Mrd. Euro geblieben.
Die Liquiditätsrisiken aus Verbriefungen werden im Rahmen des internen Liquiditätsrisikomodells risikoadäquat modelliert. Zum einen wird in einem Worst-Case-Szenario unterstellt, dass der Großteil der den Zweckgesellschaften gestellten Ankaufsfazilitäten im Rahmen von Silver Tower durch die Commerzbank refinanziert werden muss. Zum anderen werden eigene Bestände aus Verbriefungstransaktionen nur dann als liquide Aktiva berücksichtigt, wenn es sich um zentralbankfähige Positionen handelt. Diese Positionen werden nur unter Anwendung von risikoadäquaten Abschlägen in der Liquiditätsrisikorechnung berücksichtigt.
Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen im Wesentlichen staatsgarantierte ABS-Papiere gehalten in der Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. sowie der Commerzbank AG Inland. Das Volumen lag im ersten Halbjahr 2019 bei 4,0 Mrd. Euro (Dezember 2018: 4,0 Mrd. Euro), die Risikowerte1 sind bei 3,9 Mrd. Euro (Dezember 2018: 3,8 Mrd. Euro) ebenfalls nahezu unverändert geblieben.
Weiterhin bestehen Investitionen im Bereich Structured Credit. Von diesen wurden 4,3 Mrd. Euro seit 2014 als Neuinvestitionen getätigt (Dezember 2018: 3,8 Mrd. Euro). Generell wurde in Anleihen von Senior-Tranchen aus Verbriefungstransaktionen der Assetklassen Consumer-(Auto-) ABS, UK-RMBS und CLO investiert, die eine robuste Struktur und ein moderates Risikoprofil aufweisen. Zum Halbjahresende 2019 befinden sich (wie bereits zum Jahresabschluss 2018) ausschließlich CLO Positionen mit AAA Ratings in diesem Portfolio. Verbleibende Positionen im Volumen von 1,1 Mrd. Euro waren bereits vor 2014 im Bestand (Dezember 2018: 1,3 Mrd. Euro), die Risikowerte dieser Positionen lagen bei 0,3 Mrd. Euro (Dezember 2018: 0,4 Mrd. Euro).
1 Der Risikowert stellt den Balance Sheet Value von Cash-Instrumenten dar, bei Long-CDS-Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwertes des Kreditderivats zusammen.
Marktrisiken
Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Währungs- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen. Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/Reserven berücksichtigt.
Risikosteuerung
Das Marktrisiko wird intern durch ein einheitliches Value-at-Risk-Modell (Historische Simulation) gesteuert, in das alle marktrisikorelevanten Positionen einfließen. Für kleinere Einheiten innerhalb der Commerzbank-Gruppe werden im Rahmen eines Partial Use die Standardverfahren verwendet. Der VaR quantifiziert den möglichen Verlust aus Finanzinstrumenten infolge veränderter Marktbedingungen während eines vorgegebenen Zeithorizonts und mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit. Nähere Details zur angewendeten Methodik sind im Konzernrisikobericht 2018 dargestellt. Um eine konsistente Darstellung in diesem Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von einem Tag bei gleichgewichteten Marktdaten und einer Historie von 254 Tagen.
In der internen Steuerung werden alle marktrisikorelevanten Positionen abgedeckt und Handelsbuch- sowie Anlagebuchpositionen gemeinsam gesteuert. Für regulatorische Zwecke erfolgen zusätzlich eine separate Steuerung des Handelsbuches (gemäß regulatorischen Anforderungen inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebuches) sowie eine Steuerung der Zinsrisiken im Bankbuch auf Stand-alone-Basis.
Für das Gesamtbuch stieg der VaR im ersten Halbjahr 2019 um 9 Mio. Euro auf 44 Mio. Euro.
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| VaR-Beitrag | Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Gesamtbuch | 44 | 34 |
| davon Handelsbuch | 9 | 10 |
In der EU trat am 1. Januar 2018 die Benchmark-Verordnung in Kraft. Ziel der Verordnung ist die Verbesserung der Transparenz und Integrität der Ermittlung und Verwendung von Indizes, die bei Finanzinstrumenten und Finanzkontrakten als Referenzwert oder zur Messung der Wertentwicklung eines Investmentfonds verwendet werden. Die EU hat kürzlich eine Verlängerung der Übergangszeit bis Ende 2021 beschlossen, um den betroffenen Instituten die Möglichkeit zu geben, sich auf die bevorstehenden Entwicklungen einzustellen und dem Markt Zeit zu geben, entsprechende Verfahren zu entwickeln, die mit der Verordnung konform sind. Darüber hinaus hat das European Money Market Institute (EMMI) als Administrator des Euribor die Zulassung des zuständigen Regulators für den Einsatz des sogenannten "Hybrid Ansatzes" erhalten. Damit kann dieser Index weiterhin verwendet werden. Die Umstellungsaufwände werden damit für die Banken deutlich reduziert. Die Bank hat zur Vorbereitung ein Konzernprojekt etabliert und in die seit 1. Juli 2019 in Kraft getretene "Delivery Organisation" (Campus 2.0) integriert, in dem alle betroffenen Einheiten eingebunden sind. Im Rahmen dieser strategischen Initiative werden die notwendigen Anpassungserfordernisse identifiziert und in einem Umsetzungsplan berücksichtigt, so dass die Bank zeitgerecht auf die Umstellung der Geschäfts- und IT-Prozesse vorbereitet ist und Aufwände für die Folgejahre entsprechend einplanen kann. Dies betrifft insbesondere die Einführung der neuen "European Short Term Rate" (€STR), die ab dem 2. Oktober 2019 durch die EZB veröffentlicht wird und perspektivisch den bis Ende 2021 noch bestehenden EONIA ablösen wird.
Handelsbuch
Im Folgenden wird die Entwicklung der regulatorischen Marktrisikokennziffern des Handelsbuchportfolios dargestellt. Die Handelsbuchpositionen der Commerzbank liegen im Wesentlichen im Segment Firmenkunden sowie im Bereich Group Treasury. Die VaR-Zahlen beinhalten alle Risiken im internen VaR-Modell. Kleinere Einheiten innerhalb der Commerzbank-Gruppe wenden im Rahmen eines Partial Use die Standardverfahren für die regulatorische Kapitalberechnung an und sind nicht in den dargestellten regulatorischen VaR-Kennziffern enthalten.
Der VaR sank im Verlauf des ersten Halbjahres 2019 geringfügig von 10 Mio. Euro auf 9 Mio. Euro. Das VaR-Niveau im Handelsbuch befindet sich im historischen Vergleich auf niedrigem Niveau.
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| VaR der Portfolios im Handelsbuch | Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 2018 |
|---|---|---|
| Minimum | 6 | 6 |
| Mittelwert | 7 | 9 |
| Maximum | 11 | 12 |
| VaR-Endziffer Berichtsperiode | 9 | 10 |
Das Marktrisikoprofil ist über alle Anlageklassen diversifiziert.
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| VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Credit Spreads | 1 | 1 |
| Zinsen | 3 | 2 |
| Aktien | 2 | 3 |
| Währung | 2 | 2 |
| Rohwaren | 2 | 1 |
| Gesamt | 9 | 10 |
Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden weitere Risikokennziffern berechnet. Hierzu zählt die Ermittlung des Stressed VaR. Die Berechnung des Stressed VaR basiert auf dem internen Modell und entspricht der oben beschriebenen VaR-Methodik. Der wesentliche Unterschied liegt in den zur Bewertung der Vermögenswerte genutzten Marktdaten. Im Stressed VaR wird das Risiko der aktuellen Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewertet. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Im ersten Halbjahr 2019 blieb der Krisenbeobachtungszeitraum unverändert. Der Stressed VaR stieg von 35 Mio. Euro per Ende 2018 geringfügig auf 38 Mio. Euro per Juni 2019.
Das Marktrisikoprofil im Stressed VaR ist ebenfalls über alle Anlageklassen diversifiziert. Dabei ist das Zinsrisiko die dominierende Anlageklasse.
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| Stressed-VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Credit Spreads | 7 | 5 |
| Zinsen | 11 | 12 |
| Aktien | 9 | 10 |
| Währung | 6 | 4 |
| Rohwaren | 5 | 4 |
| Gesamt | 38 | 35 |
Darüber hinaus wird mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity Event VaR das Risiko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Handelsbuchpositionen quantifiziert. Die Incremental Risk Charge stieg im ersten Halbjahr 2019 um 4 Mio. Euro auf 23 Mio. Euro. Dies resultiert hauptsächlich aus Positionsveränderungen im Segment Firmenkunden.
Die Verlässlichkeit des internen Modells (historische Simulation) wird unter anderem durch die Anwendung von Backtesting-Verfahren auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei tatsächlich eingetretene Gewinne und Verluste gegenübergestellt. Dieser im Backtesting verwendete VaR basiert auf der vollständigen historischen Simulation und repräsentiert damit alle in der Marktrisiko-VaR-Rechnung für die Eigenmittelanforderung auf Gruppenebene verwendeten internen Modelle. Im Prozess wird zwischen den Varianten "Clean P&L" und "Dirty P&L" Backtesting unterschieden. Beim Clean P&L Backtesting werden in der Gewinn- und Verlustrechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Berechnung zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste resultieren also ausschließlich aus den am Markt eingetretenen Preisänderungen (hypothetische Änderungen des Portfoliowertes). Demgegenüber werden beim Dirty P&L Backtesting zusätzlich die Gewinne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften des betrachteten Geschäftstages herangezogen (tatsächliche durch Änderung der Portfoliowerte induzierte Gewinne und Verluste). Gewinne und Verluste aus Bewertungsanpassungen und Modellreserven werden gemäß den regulatorischen Vorgaben in der Dirty und Clean P&L berücksichtigt. Überschreitet der sich ergebende Verlust den VaR, so spricht man von einem negativen Backtesting-Ausreißer.
Die Analyse der Backtesting-Ergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur Verbesserung des Marktrisikomodells. Im ersten Halbjahr 2019 haben wir keinen negativen Clean-P&L- und keinen negativen Dirty-P&L-Ausreißer gemessen. Die Ergebnisse bestätigen die Qualität des VaR-Modells. Auf Basis des Backtestings bewerten auch die Aufsichtsbehörden die internen Risikomodelle. Die negativen Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert. Alle negativen Backtesting-Ausreißer (Clean P&L und Dirty P&L) auf Gruppenebene müssen den Aufsichtsbehörden unter Angabe von Ausmaß und Ursache gemeldet werden. Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe von Stresstests wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber dennoch plausibler Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarien beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Devisenkursen sowie Aktienkursen und Rohwarenpreisen. Beispiele für Stresstests sind Kursverluste aller Aktien um 15 %, eine Parallelverschiebung der Zinskurve oder Änderungen der Steigung dieser Kurve. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt.
Die einzelnen Komponenten des internen Modells werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Angemessenheit für die Risikomessung unabhängig validert. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Identifikation und Behebung von Modellschwächen.
Anlagebuch
Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Portfolios des Bereichs Group Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken sowie der Bereich Asset & Capital Recovery (ACR) - Public Finance und die Positionen der Tochtergesellschaft Commerzbank Finance &Covered Bond S.A. Das Segment ACR wurde zum 1. Juli 2019 geschlossen und die Restportfolios in das Segment Sonstige und Konsolidierung verschoben.
In der Marktrisikosteuerung werden die Credit-Spread-Sensitivitäten der Anlage- und Handelsbücher zusammen betrachtet. Die Credit-Spread-Sensitivitäten (1 Basispunkt Downshift) aller Wertpapier- und Derivatepositionen (ohne Kredite) lagen zum Ende des ersten Halbjahres 2019 bei 44 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 41 Mio. Euro).
Der überwiegende Teil der Credit-Spread-Sensitivitäten entfiel auf Wertpapierpositionen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Marktpreisänderungen haben für diese Positionen keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
Für die Anlagebücher des Konzerns werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Entsprechend der Bankenrichtlinie haben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Europäische Zentralbank (EZB) allen Instituten zwei Szenarios für einheitliche plötzliche und unerwartete Zinsänderungen vorgegeben (+/- 200 Basispunkte) und lassen sich über die Ergebnisse vierteljährlich unterrichten.
Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 30. Juni 2019 ein potenzieller Verlust von 2 940 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 1 651 Mio. Euro potenzieller Verlust) und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller Gewinn von 546 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 230 Mio. Euro potenzieller Gewinn) ermittelt. Demnach ist die Commerzbank nicht als Institut mit erhöhtem Zinsänderungsrisiko zu klassifizieren, da die negativen Barwertänderungen jeweils weniger als 20 % der regulatorischen Eigenmittel betragen.
Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches (ohne Pensionsfonds) beliefen sich zum 30. Juni 2019 auf 12,5 Mio. Euro pro Basispunkt rückläufiger Zinsen. Der Anstieg um 3 Mio. Euro pro Basispunkt rückläufiger Zinsen resultiert aus Positionsveränderungen im Geschäftsbereich Treasury.
Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Unser Pensionsfonds-Portfolio besteht aus einem gut diversifizierten Anlageteil und dem Teil der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Die Duration der Verbindlichkeiten ist extrem lang (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) und der Hauptteil der Barwertrisiken des Gesamtportfolios befindet sich in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet.
Marktliquiditätsrisiken
Marktliquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern. Im Risikotragfähigkeitskonzept der Commerzbank werden Marktliquiditätsrisiken einerseits durch die Skalierung des Value at Risk auf den Kapitalhorizont von einem Jahr und der dadurch implizit berücksichtigten Liquidationsperiode berücksichtigt. Andererseits erfolgt die Berücksichtigung von zusätzlichen Bewertungsanpassungen für Marktliquiditätsrisiken in der Berechnung der Risikodeckungsmasse.
Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können.
Risikosteuerung
Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Das der Modellierung zugrunde liegende steuerungsrelevante bankinterne Stressszenario berücksichtigt sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Bindende regulatorische Anforderungen sind integraler Bestandteil des Steuerungsmechanismus.
Der Bereich Group Treasury ist für das operative Liquiditätsmanagement verantwortlich. Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Die Commerzbank setzt zur zentralen Steuerung der globalen Liquidität den Cash-Pooling-Ansatz ein. Dies stellt eine effiziente Verwendung der Ressource Liquidität sicher, und zwar über alle Zeitzonen, da sich in Frankfurt, London, New York und Singapur Einheiten des Bereichs Group Treasury befinden. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Zwischenlagebericht im Kapitel "Refinanzierung und Liquidität". Die Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis des bankinternen Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risikofunktion.
Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank Frühwarnindikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen.
Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu einem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großer Einzelgläubiger oder Währungen auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert.
Dies gilt auch für Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen. Zusätzlich wirkt die kontinuierliche Nutzung des breit diversifizierten Zugangs der Bank zu Funding-Quellen, insbesondere in Form verschiedener Kundeneinlagen und Kapitalmarktinstrumente, einer Konzentration entgegen. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass Fremdwährungsrisiken überwacht werden und die Commerzbank die Anforderungen an die Währungskongruenz der hochliquiden Aktiva und Nettoliquiditätsabflüsse erfüllt.
Im Falle einer Liquiditätskrise sieht der Notfallplan bestimmte Maßnahmen vor, die entsprechend der Art der Krise vom zentralen ALCO eingeleitet werden können. Der Notfallplan ist integraler Bestandteil des Recovery-Plans der Commerzbank und wird mindestens jährlich aktualisiert, wohingegen die einzelnen Liquiditätsnotfallmaßnahmen regelmäßig unterjährig plausibilisiert werden. Darüber hinaus definiert der Notfallplan eine eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen.
Quantifizierung und Stresstesting
Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Die Liquiditätsrisikomodellierung bezieht neben internen ökonomischen Erwägungen auch die bindenden regulatorischen Anforderungen nach der "Capital Requirements Regulation (CRR)" sowie der "Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk)" mit ein. Die Commerzbank berücksichtigt dies in ihrem Liquiditätsrisiko-Rahmenwerk und gestaltet damit den vom Gesamtvorstand artikulierten Liquiditätsrisikoappetit der Bank quantitativ aus.
Die der Modellierung zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Das Commerzbank-spezifische idiosynkratische Szenario simuliert dabei eine Stresssituation, die aus einem Rating-Downgrade um zwei Notches resultiert. Das marktweite Szenario hingegen wird aus den Erfahrungen der Subprime-Krise abgeleitet und simuliert einen externen marktweiten Schock. Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber der beiden Szenarios sind ein stark erhöhter Abfluss von kurzfristigen Kundeneinlagen, eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditlinien, aus geschäftspolitischen Zwecken als notwendig erachtete Prolongationen von Aktivgeschäft, Nachschusspflichten bei besicherten Geschäften sowie die Anwendung von höheren Risikoabschlägen auf den Liquidationswert von Vermögensgegenständen. Als Ergänzung zu den Einzelszenarios werden die Auswirkungen eines kombinierten Szenarios aus idiosynkratischen und marktspezifischen Effekten auf die Liquiditätsablaufbilanz (Nettoliquiditätsposition) simuliert. Die Liquiditätsablaufbilanz wird für den gesamten Modellierungshorizont durchgehend über das volle Laufzeitspektrum dargestellt und folgt dabei einem mehrstufigen Konzept. Dies gestattet die differenzierte Darstellung deterministischer und modellierter Cashflows des Bestandsgeschäfts auf der einen Seite sowie die Einbeziehung von Prolongationen auf der anderen Seite.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Werte der Liquiditätsablaufbilanz bei Anwendung der jeweiligen Stressszenarios für einen Zeitraum von 1 beziehungsweise 3 Monaten zum Halbjahresultimo. Dabei wird deutlich, dass im Vergleich zu den Einzelszenarios in einem kombinierten Stressszenario signifikant mehr Liquidität abfließt. Im 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum verbleibt für das kombinierte Stressszenario zum Ende des zweiten Quartals 2019 eine Nettoliquidität von 14,4 Mrd. Euro beziehungsweise 13,5 Mrd. Euro.
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| Nettoliquidität im Stressszenario | Mrd. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|---|
| Idiosynkratisches | 1 Monat | 20,5 | 16,6 |
| Szenario | 3 Monate | 21,2 | 19,2 |
| 1 Monat | 24,8 | 21,6 | |
| Marktweites Szenario | 3 Monate | 31,4 | 22,7 |
| 1 Monat | 14,4 | 11,0 | |
| Kombiniertes Szenario | 3 Monate | 13,5 | 11,7 |
Liquiditätsreserven
Wesentliche Elemente des Liquiditätsrisikoappetits sind die Reserveperiode, die Höhe des Liquiditätsreserveportfolios, das zur Kompensation unerwarteter kurzfristiger Liquiditätsabflüsse gehalten wird, sowie die Limite in den einzelnen Laufzeitbändern. Das Liquiditätsreserveportfolio, bestehend aus hochliquiden Vermögensgegenständen, gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Das Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen.
Die Bank wies zum Halbjahresultimo eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 88,0 Mrd. Euro aus (zum Jahresultimo 2018: 77,3 Mrd. Euro). Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio, zum Stichtag in einer Höhe von 10,2 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 10,0 Mrd. Euro).
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| Liquiditätsreserven aus hochliquiden Aktiva | Mrd. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Bestand an hochliquiden Aktiva | 88,0 | 77,3 |
| davon Level 1 | 82,8 | 61,9 |
| davon Level 2A | 3,8 | 14,1 |
| davon Level 2B | 1,5 | 1,3 |
Liquiditätskennzahlen
Im gesamten ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2019 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank inklusive der regulatorischen Liquidity Coverage Ratio (LCR) stets oberhalb der vom Vorstand festgelegten Limite. Gleiches gilt für die Erfüllung der von den MaRisk vorgegebenen Berechnung der sogenannten "Survival Period".
Die regulatorische LCR ist als eine zwingende Nebenbedingung in das Interne Liquiditätsrisikomodell integriert. Die LCR-Kennziffer berechnet sich als Quotient aus dem Bestand an liquiden Aktiva und den Netto-Liquiditätsabflüssen unter Stressbedingungen. Mithilfe dieser Kennziffer wird gemessen, ob ein Institut über ausreichend Liquiditätspuffer verfügt, um ein mögliches Ungleichgewicht zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen unter Stressbedingungen über die Dauer von 30 Kalendertagen eigenständig zu überstehen. Seit dem 1. Januar 2018 müssen die Banken eine Quote von mindestens 100 % einhalten.
Im ersten Halbjahr 2019 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe von 100 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten. Zum Halbjahresultimo 2019 lag der Durchschnitt der LCR der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte bei 136,02 % (zum Jahresultimo 2018: 135,66 %).
Die Bank hat entsprechende Limite und Frühwarnindikatoren etabliert, um die Einhaltung der LCR-Mindestanforderungen sicherzustellen. Weitere Informationen zur Zusammensetzung der LCR finden sich in der Note 43 (Liquidity Coverage Ratio) des Zwischenabschlusses.
Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko (OpRisk) ist in Anlehnung an die Capital Requirements Regulation (CRR) definiert als das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Diese Definition beinhaltet Rechtsrisiken. Strategische Risiken und Reputationsrisiken sind in dieser Definition nicht enthalten. Das Compliance-Risiko wird in der Commerzbank aufgrund seiner gestiegenen ökonomischen Bedeutung als separate Risikoart gesteuert. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung des Geschäftsumfeldes ist das Cyber-Risiko eine inhärente existenzielle Bedrohung für die Commerzbank und wird ebenfalls als separate Risikoart gesteuert. Die Verluste aus Compliance-Risiken und Cyber-Risiken fließen jedoch unverändert gemäß CRR in das Modell zur Ermittlung des regulatorischen und ökonomischen Kapitals für operationelle Risiken ein.
Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv, mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigation zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen.
Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle Risiken mittels des Advanced Measurement Approaches (AMA). Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des zweiten Quartals 2019 auf dieser Basis 22,8 Mrd. Euro (31. Dezember 2018: 21,4 Mrd. Euro, 99,90 %-Quantil); das ökonomisch erforderliche Kapital 1,8 Mrd. Euro (seit Q1 2019: 99,90 %-Quantil; 31. Dezember 2018: 1,8 Mrd. Euro, 99,91 %-Quantil).
Der Umsetzungsplan des Basel Committees sieht die Einführung des Standardised Approach zur Berechnung des regulatorischen OpRisk Kapitalbedarfs ab dem 1. Januar 2022 vor. Dieser basiert auf der Multiplikation zweier Komponenten. Die Geschäftsindikatorkomponente beruht auf dem Geschäftsindikator, welcher sich additiv aus einer Zins-, einer Dienstleistungs- und einer Finanzkomponente zusammensetzt, und einem Koeffizienten, der durch die Größe des Geschäftsindikators bestimmt wird. Die zweite Komponente, der risikosensitive Interne Verlustmultiplikator, berücksichtigt die internen operationellen Verluste der Bank.
Im Rahmen der OpRisk-Steuerung finden eine jährliche Bewertung des Internen Kontrollsystems (IKS) der Bank und ein Risk Scenario Assessment statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle kontinuierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Backtesting unterzogen. Bei Schadensfällen > 1 Mio. Euro werden Lessons-Learned-Aktivitäten aufgenommen. Ebenso findet eine systematische Auswertung externer OpRisk-Ereignisse von Wettbewerbern statt.
Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten Halbjahres 2019 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 23 Mio. Euro (Gesamtjahr 2018: 30 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in den Kategorien "Prozessbezug" sowie "Externer Betrug" geprägt.
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| OpRisk-Ereignisse1 | Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| Interner Betrug | 3 | 4 |
| Externer Betrug | 6 | 7 |
| Sachschäden und Systemausfälle | 1 | 5 |
| Produkte und Geschäftspraktiken | 4 | - 17 |
| Prozessbezug | 9 | 30 |
| Arbeitsverhältnis | 0 | 0 |
| Konzern | 23 | 30 |
1 Eingetretene Verluste und Rückstellungen, abzüglich OpRisk-basierter Erträge und Rückzahlungen.
Sonstige Risiken
Zur Erfüllung der Säule 2 des Baseler Rahmenwerkes fordern die MaRisk eine ganzheitliche Risikobetrachtung und damit auch die Berücksichtigung von nicht quantifizierbaren Risikokategorien. Diese unterliegen in der Commerzbank einem qualitativen Steuerungs- und Controllingprozess. Nachfolgend werden Details zu Rechts- und Compliance-Risiken aufgeführt. Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im ersten Halbjahr 2019 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Konzernrisikobericht 2018 dargestellten Stand.
Rechtliche Risiken Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind mit verschiedenen Gerichts- und Schiedsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Untersuchungen (rechtliche Verfahren) konfrontiert, die eine große Bandbreite von Themen betreffen. Diese umfassen zum Beispiel angeblich fehlerhafte Anlageberatungen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kreditfinanzierungen oder dem Zahlungsverkehrsgeschäft, Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung, angeblich unrichtige Buchführung und Bilanzierung, die Geltendmachung von Forderungen aus steuerlichen Sachverhalten, angeblich fehlerhafte Prospekte im Zusammenhang mit Emissionsgeschäften, angebliche Verstöße gegen wettbewerbsrechtliche Vorschriften sowie Klagen von Aktionären und Fremdkapitalinvestoren sowie Ermittlungen durch US-amerikanische Behörden. Daneben können Änderungen oder Verschärfungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen beispielsweise im Privatkundenbereich zur weiteren Inanspruchnahme der Commerzbank oder ihrer Tochtergesellschaften führen. In den gerichtlichen Verfahren werden vor allem Schadensersatzansprüche, bereicherungsrechtliche Ansprüche oder auch die Rückabwicklung geschlossener Verträge geltend gemacht. Sofern einzelnen oder mehreren dieser Klagen stattgegeben würde, könnten daraus zum Teil erhebliche Schadensersatzzahlungen, Rückabwicklungsaufwendungen oder sonstige kostenintensive Maßnahmen folgen. Aufsichtsbehörden und staatliche Institutionen in verschiedenen Ländern, in denen die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften tätig waren oder sind, begannen vor einigen Jahren mit Untersuchungen zu Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Devisenkursfixings und dem Devisengeschäft allgemein. Im Zuge dieser Aktivitäten haben Aufsichtsbehörden und staatliche Institutionen auch Prüfungen in Bezug auf die Commerzbank angestrengt oder haben sich mit Auskunftsersuchen an die Commerzbank gewandt. Die Commerzbank kooperierte vollumfänglich mit diesen Stellen und arbeitete die Sachverhalte auf Grundlage eigener umfassender Untersuchungen auf. In einem Fall wurde der Vorgang von der untersuchenden Behörde an das nationale Wettbewerbstribunal abgegeben. Finanzielle Konsequenzen aus einzelnen dieser Sachverhalte sind nicht auszuschließen.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt im Zusammenhang mit Aktiengeschäften über den Dividendenstichtag (sogenannte Cum-Ex-Geschäfte) der Commerzbank und der ehemaligen Dresdner Bank. Die Commerzbank kooperiert vollumfänglich mit den Behörden. Sie hatte bereits Ende 2015 eine forensische Analyse zu Cum-Ex-Geschäften beauftragt, die im Hinblick auf die Aktiengeschäfte der Commerzbank Anfang 2018 abgeschlossen wurde und bezüglich der Aktiengeschäfte der ehemaligen Dresdner Bank noch andauert.
Mit BMF-Schreiben vom 17. Juli 2017 hat sich die Finanzverwaltung zur Behandlung von "Cum-Cum-Geschäften" geäußert. Danach beabsichtigt sie, diese für die Vergangenheit unter dem Aspekt des "Gestaltungsmissbrauchs" kritisch zu prüfen. Nach der im Schreiben des BMF geäußerten Auffassung ist von einem Gestaltungsmissbrauch im Sinne von § 42 AO auszugehen, soweit kein wirtschaftlich vernünftiger Grund für das getätigte Geschäft vorliegt und der Geschäftsvorfall insgesamt eine steuerinduzierte Gestaltung (Steuerarbitrage) aufweist. Das Schreiben beinhaltet eine nicht abschließende Aufzählung von Fallgestaltungen, welche durch das BMF steuerlich bewertet werden. Die Deutsche Bundesbank hat die Commerzbank mit Schreiben vom 18. Juli 2017 anhand eines Erhebungsbogens um Bewertung der finanziellen Auswirkungen bei Anwendung des BMF-Schreibens gebeten. Auf der Basis der durchgeführten Analysen mit Cum-Cum-Geschäften hat die Bank vorsorglich Rückstellungen für gegebenenfalls eigene zurückzuerstattende Kapitalertragsteuer gebildet.
Im Hinblick auf Cum-Cum-Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank Ersatzansprüchen Dritter aufgrund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt. Die Erfolgsaussichten solcher Ansprüche schätzt die Commerzbank auf Basis der durchgeführten Analysen als eher unwahrscheinlich ein, sie sind aber nicht ausgeschlossen. In diesen Fällen könnten sich auf Basis unserer Schätzungen finanzielle Auswirkungen ergeben.
Für die weiteren Cum-Cum-relevanten Geschäfte kommt die Commerzbank zu dem Ergebnis, dass für die entsprechenden Geschäfte keine unangemessenen rechtlichen Gestaltungen gemäß § 42 AO vorliegen.
Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich im Rahmen der weiteren Entwicklung, zum Beispiel aus der Bewertung durch die Finanzbehörden und der Finanz-/Zivilgerichte, eine anderslautende Einschätzung ergeben könnte.
Im Zusammenhang mit Indexierungsklauseln von Darlehen in Schweizer Franken (CHF) an polnische Privatkunden hat ein Warschauer Gericht in einem Verfahren gegen eine andere Bank ein Vorabentscheidungsersuchen beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestellt. Es geht um die Frage, welche Folgen eine im Einzelfall missbräuchliche Indexierungsklausel eines Fremdwährungsdarlehens nach polnischem Recht hat. Der EuGH-Generalanwalt hat sich im Mai 2019 dafür ausgesprochen, eine nach polnischem Recht AGB-rechtswidrige Indexierungsklausel auf Antrag des Verbrauchers zwingend für unwirksam zu erklären, wenn dies für den Verbraucher günstiger ist. Im Ergebnis könnte dies nach polnischem Recht dazu führen, dass das Fremdwährungsdarlehen in PLN umgerechnet und mit LIBOR verzinst würde. Mit einem Urteil wird im September 2019 gerechnet. Je nach Entscheidung des EuGH könnte es zu finanziellen Belastungen für die betroffenen Banken in Polen und demnach auch zu negativen Auswirkungen für die Commerzbank kommen, die derzeit nicht verlässlich bestimmbar sind.
Einzelne der oben genannten Verfahren können auch Auswirkungen auf die Reputation der Commerzbank und ihrer Tochtergesellschaften haben. Der Konzern bildet Rückstellungen für diese Verfahren, soweit die daraus resultierenden Verpflichtungen wahrscheinlich sind und die Höhe der Verpflichtungen hinreichend genau bestimmbar ist. Da die Entwicklung dieser Verfahren mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die gebildeten Rückstellungen nach abschließenden Verfahrensentscheidungen teilweise als unzureichend erweisen. Infolgedessen können erhebliche zusätzliche Aufwendungen entstehen. Dies trifft auch auf rechtliche Verfahren zu, für die aus Sicht des Konzerns keine Rückstellungen zu bilden waren. Der endgültige Ausgang einzelner rechtlicher Verfahren kann das Ergebnis und den Cashflow der Commerzbank in einer bestimmten Berichtsperiode beeinflussen, schlimmstenfalls ist nicht völlig auszuschließen, dass die daraus eventuell resultierenden Verpflichtungen auch wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.
Weitere Informationen über rechtliche Verfahren können der Note 38 zu den Rückstellungen und der Note 39 zu den Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen des Zwischenabschlusses entnommen werden.
Compliance-Risiken Im Jahr 2015 hat die Commerzbank Vergleiche mit verschiedenen US-Behörden bezüglich Verstößen gegen US-Sanktions- sowie Geldwäschepräventionsbestimmungen erzielt. Im Hinblick auf die Feststellungen im Rahmen der Settlements hat die Bank einen Großteil dieser Feststellungen abgearbeitet. Darüber hinaus hat die Bank verschiedene Zwischenberichte sowie den Abschlussbericht des vom New York State Department of Financial Services (DFS) bestellten Monitors erhalten, die die Bank mit entsprechenden Implementierungsplänen beantwortet hat. Bei der Umsetzung der Implementierungspläne hat die Bank gute Fortschritte erzielt und den Großteil der Maßnahmen abgearbeitet. Vor diesem Hintergrund hat der Monitor seine Tätigkeit abgeschlossen, die Bestellung endete am 24. Juni 2019.
Gemäß den Anforderungen des Financial Services and Markets Act 2000 (FSMA) hat die Commerzbank London im Jahr 2017 ein Beratungsunternehmen als sogenannte "Skilled Person" mandatiert. Das Beratungsunternehmen hat eine Überprüfung bestehender Strukturen und Prozesse (insbesondere bezüglich Geldwäsche/ Terrorismusfinanzierung sowie Sanktionen/Embargos) vorgenommen und einen Bericht an die britische Financial Conduct Authority (FCA) erstellt. Die Commerzbank London hat im Anschluss ein vollumfängliches Abarbeitungsprojekt aufgesetzt, dessen Umsetzung die "Skilled Person" evaluiert und dazu halbjährlich an die FCA berichtet. Auch hier hat die Commerzbank bei der Implementierung gute Fortschritte erzielt. Im zweiten Quartal 2019 hat die "Skilled Person" die dritte Phase ihrer Prüfungen abgeschlossen, eine vierte Phase wird plangemäß im dritten Quartal beginnen.
Die Commerzbank ist seit dem 31. Dezember 2012 vorläufig als Swap Dealer bei der US-Behörde U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) registriert. In Übereinstimmung mit einer am 8. November 2018 durch die CFTC eingegangenen Consent Order hat die Commerzbank einen von der CFTC genehmigten externen Berater für einen Zeitraum von zwei Jahren beauftragt. Die CFTC kann diesen Zeitraum nach eigenem Ermessen um ein Jahr verlängern, je nachdem wie sie die Gegenmaßnahmen der Commerzbank beurteilt. Während des Überprüfungszeitraums wird der externe Berater jährliche Berichte erstellen, in denen er die Einhaltung der Vorgaben des Commodity Exchange Act und der CFTC durch den Swap Dealer beurteilt. Zudem wird der Bericht Empfehlungen zur Verbesserung der Praktiken, Policies und Procedures des Swap Dealers enthalten. Der externe Berater hat seine Arbeit im April 2019 begonnen und wird seinen ersten Bericht voraussichtlich im ersten Quartal 2020 vorlegen.
Auf Anforderung der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) hat die Commerzbank Hong Kong einen externen Berater mit einer Überprüfung der lokalen Kontroll- und Steuerungsstrukturen (Governance) der Niederlassung beauftragt. Der externe Berater hat seine Prüfung im Mai 2019 begonnen und wird seinen finalen Bericht zu Beginn des dritten Quartals 2019 vorlegen.
Disclaimer
Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling und durch die interne Revision sowie durch die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.
Zwischenabschluss
Gesamtergebnisrechnung
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
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| Mio. € | Notes | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet | (8) | 3 830 | 3 588 | 6,7 |
| Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet | (8) | 619 | 602 | 2,8 |
| Zinserträge | (8) | 4 449 | 4 190 | 6,2 |
| Zinsaufwendungen | (8) | 1 944 | 1 903 | 2,2 |
| Zinsüberschuss | (8) | 2 505 | 2 288 | 9,5 |
| Dividendenerträge | (9) | 11 | 21 | - 44,7 |
| Risikoergebnis | (10) | - 256 | - 160 | 60,3 |
| Provisionserträge | (11) | 1 870 | 1 911 | - 2,1 |
| Provisionsaufwendungen | (11) | 364 | 346 | 5,1 |
| Provisionsüberschuss | (11) | 1 507 | 1 565 | - 3,7 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
(12) | 113 | 403 | - 72,0 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | (13) | 96 | 20 | |
| Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 18 | - 15 | ||
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
- 7 | - 1 | ||
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | (14) | 11 | - 15 | |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | 9 | - 21,1 | |
| Sonstiges Ergebnis | (15) | 36 | 105 | - 66,1 |
| Verwaltungsaufwendungen | (16) | 3 150 | 3 274 | - 3,8 |
| Pflichtbeiträge | (17) | 337 | 302 | |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 542 | 659 | - 17,7 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (18) | 123 | 92 | 34,2 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach Steuern | 419 | 568 | - 26,1 | |
| Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich nach Steuern | 12 | 23 | - 46,2 | |
| Konzernergebnis | 432 | 591 | - 26,9 | |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 41 | 57 | - 28,6 | |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 391 | 533 | - 26,7 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
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| € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | (19) | 0,31 | 0,43 | - 26,7 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandeloder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 432 | 591 | - 26,9 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 240 | - 165 | 45,1 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | |||
| Umbuchung in die Gewinnrücklage | - 0 | 0 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 5 | 1 | . |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 47 | 52 | . |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | - 282 | - 113 | . |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage (FVOCImR) | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - 25 | - 4 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 69 | - 28 | . |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 2 | 15 | - 85,5 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 7 | 12 | - 44,2 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - 2 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 56 | - 152 | . |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 0 | 1 | . |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 108 | - 158 | . |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 173 | - 271 | - 36,0 |
| Gesamtergebnis | 258 | 320 | - 19,2 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Periodenergebnis | 54 | 11 | . |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Periodenergebnis | 204 | 308 | - 33,9 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
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| Mio. € | 1.4.-30.6.2019 | 1.4.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 298 | 295 | 1,1 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen |
- 16 | - 66 | - 76,5 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | - | - | |
| Umbuchung in die Gewinnrücklage | - 0 | - | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 1 | 1 | |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 36 | 8 | . |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | - 51 | - 56 | - 9,5 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage (FVOCImR) | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - 13 | - 1 | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 50 | - 27 | |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 1 | 3 | - 65,7 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 2 | - 1 | . |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 1 | - 100 | . |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
|||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 0 | - 1 | - 92,1 |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 41 | - 126 | . |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 10 | - 182 | - 94,4 |
| Gesamtergebnis | 288 | 112 | . |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Periodenergebnis | 43 | - 18 | . |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Periodenergebnis | 244 | 131 | 86,8 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Für die ersten sechs Monate stellte sich das Sonstige Periodenergebnis wie folgt dar:
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| Sonstiges Periodenergebnis | Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 47 | - 0 | - 47 | 47 | 5 | 52 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | 5 | - 0 | 5 | 1 | - 0 | 1 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 290 | 50 | - 240 | - 244 | 78 | - 165 |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | 56 | - 12 | 44 | - 44 | 12 | - 32 |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | 12 | - 3 | 9 | 32 | - 5 | 27 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 56 | 0 | 56 | - 154 | 0 | - 154 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 0 | - | - 0 | 1 | - | 1 |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 208 | 34 | - 173 | - 360 | 89 | - 271 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Im zweiten Quartal entwickelte sich das sonstige Periodenergebnis wie folgt:
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| Sonstiges Periodenergebnis | Mio. € | 1.4.-30.6.2019 | 1.4.-30.6.20181 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 37 | 0 | - 36 | 9 | - 0 | 8 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | 1 | - 0 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 25 | 10 | - 16 | - 96 | 29 | - 66 |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | 45 | - 7 | 37 | - 36 | 8 | - 28 |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | 4 | - 1 | 3 | 4 | - 1 | 2 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 1 | 0 | 1 | - 100 | 0 | - 100 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 0 | - | - 0 | - 1 | - | - 1 |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 12 | 1 | - 10 | - 220 | 37 | - 182 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Quartalsaufteilung)
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| Mio. € | 2019 | 20181 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2. Quartal | 1. Quartal | 4. Quartal | 3. Quartal | 2. Quartal | 1. Quartal | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet | 1 919 | 1 911 | 1 864 | 1 866 | 1 827 | 1 761 |
| Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet | 317 | 303 | 414 | 335 | 298 | 304 |
| Zinserträge | 2 235 | 2 214 | 2 278 | 2 201 | 2 125 | 2 065 |
| Zinsaufwendungen | 961 | 983 | 1 041 | 978 | 936 | 967 |
| Zinsüberschuss | 1 274 | 1 231 | 1 237 | 1 223 | 1 190 | 1 098 |
| Dividendenerträge | 10 | 1 | 6 | 9 | 6 | 14 |
| Risikoergebnis | - 178 | - 78 | - 154 | - 133 | - 82 | - 77 |
| Provisionserträge | 931 | 939 | 931 | 909 | 941 | 970 |
| Provisionsaufwendungen | 192 | 171 | 178 | 138 | 178 | 169 |
| Provisionsüberschuss | 739 | 768 | 754 | 771 | 763 | 802 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
28 | 85 | - 121 | 85 | 200 | 203 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 46 | 50 | 22 | 6 | 36 | - 16 |
| Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 33 | - 15 | 47 | 8 | 4 | - 19 |
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | - 2 | - 5 | - 12 | - 2 | - 1 | 0 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 31 | - 20 | 35 | 6 | 3 | - 19 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 2 | 5 | 2 | 1 | 3 | 6 |
| Sonstiges Ergebnis | - 1 | 37 | 101 | 40 | - 24 | 129 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 581 | 1 569 | 1 579 | 1 607 | 1 636 | 1 638 |
| Pflichtbeiträge | 72 | 265 | 63 | 55 | 58 | 244 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 298 | 244 | 240 | 346 | 401 | 258 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 26 | 97 | 82 | 94 | 99 | - 7 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach Steuern | 272 | 147 | 158 | 252 | 302 | 265 |
| Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich nach Steuern | 26 | - 13 | - 23 | - 10 | - 7 | 30 |
| Konzernergebnis | 298 | 134 | 135 | 242 | 295 | 296 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 27 | 14 | 22 | 24 | 23 | 34 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 271 | 120 | 113 | 218 | 272 | 262 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Bilanz
Aktiva | Mio. €
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| Notes | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 64 947 | 53 914 | 20,5 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | (20) | 299 204 | 279 137 | 7,2 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 4 215 | 3 637 | 15,9 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | (22) | 29 085 | 26 659 | 9,1 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 2 712 | 2 377 | 14,1 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | (24) | 47 300 | 34 073 | 38,8 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | - | . | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | (25) | 47 698 | 42 501 | 12,2 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 3 635 | 1 246 | . | |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 919 | 199 | . | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2 003 | 1 457 | 37,4 | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 178 | 173 | 2,6 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | (32) | 3 141 | 3 246 | - 3,2 |
| Sachanlagen | (33) | 3 643 | 1 547 | . |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 13 | 13 | . | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen |
(35) | 14 158 | 13 433 | 5,4 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 769 | 783 | - 1,8 | |
| Latente Ertragsteueransprüche | 3 126 | 3 116 | 0,3 | |
| Sonstige Aktiva | (37) | 1 847 | 2 119 | - 12,9 |
| Gesamt | 518 030 | 462 369 | 12,0 |
Passiva | Mio. €
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| Notes | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | (21) | 380 444 | 346 668 | 9,7 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | (23) | 38 403 | 21 949 | 75,0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | (26) | 45 108 | 43 404 | 3,9 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 1 412 | 532 | . | |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2 107 | 1 462 | 44,1 | |
| Rückstellungen | (39) | 2 900 | 3 153 | - 8,0 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 370 | 472 | - 21,6 | |
| Latente Ertragsteuerschulden | 26 | 20 | 28,2 | |
| Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen | (36) | 13 365 | 12 914 | 3,5 |
| Sonstige Passiva | (38) | 4 478 | 2 384 | 87,8 |
| Eigenkapital | 29 417 | 29 411 | 0,0 | |
| Gezeichnetes Kapital | 1 252 | 1 252 | . | |
| Kapitalrücklage | 17 192 | 17 192 | . | |
| Gewinnrücklagen | 9 921 | 10 054 | - 1,3 | |
| Andere Rücklagen (mit Recycling) | - 192 | - 287 | - 33,1 | |
| Gesamt vor nicht beherrschenden Anteilen | 28 173 | 28 211 | - 0,1 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 1 244 | 1 200 | 3,7 | |
| Gesamt | 518 030 | 462 369 | 12,0 |
Eigenkapitalveränderungsrechnung
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| Mio. € | Andere Rücklagen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1 | Neubewertungs-rücklage1 | Rücklage aus Cashflow-Hedges |
Rücklage aus der Währungs- umrechnung |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2017 (nach | ||||||
| Anpassungen) | 1 252 | 17 192 | 11 230 | - 571 | - 54 | - 192 |
| Veränderung aufgrund der Erstanwendung von IFRS 9 | - | - | - 1 833 | 657 | - 2 | - |
| Eigenkapital zum 1.1.2018 | 1 252 | 17 192 | 9 397 | 86 | - 55 | - 192 |
| Gesamtergebnis | - | - | 421 | - 33 | 27 | - 106 |
| Konzernergebnis | 533 | - | - | - | ||
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | 52 | - | - | - | ||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 165 | - | - | - | ||
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | 1 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | - 33 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | - | - | 27 | - | ||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - | - | - | - 107 | ||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- | - | - | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - | 1 | ||
| Dividendenausschüttung | - | - | - | - | ||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | - | - | - | ||
| Sonstige Veränderungen | 7 | - | - | - | ||
| Eigenkapital zum 30.6.2018 | 1 252 | 17 192 | 9 825 | 53 | - 28 | - 298 |
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| Mio. € | |||
|---|---|---|---|
| Gesamt vor nicht beherrschenden Anteilen1 |
Nicht beherrschende Anteile |
Eigenkapital1 | |
| --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2017 (nach | |||
| Anpassungen) | 28 858 | 1 164 | 30 022 |
| Veränderung aufgrund der Erstanwendung von IFRS 9 | - 1 178 | - 24 | - 1 202 |
| Eigenkapital zum 1.1.2018 | 27 680 | 1 141 | 28 820 |
| Gesamtergebnis | 308 | 11 | 320 |
| Konzernergebnis | 533 | 57 | 591 |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | 52 | - | 52 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 165 | - 0 | - 165 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | 1 | 0 | 1 |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | - 33 | 1 | - 32 |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | 27 | - | 27 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 107 | - 47 | - 154 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | - | 1 |
| Dividendenausschüttung | - | - 22 | - 22 |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | 7 | 1 | 8 |
| Eigenkapital zum 30.6.2018 | 27 995 | 1 130 | 29 125 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note3).
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| Mio. € | Andere Rücklagen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Neubewertungs- rücklage |
Rücklage aus Cashflow-Hedges | Rücklage aus der Währungs- umrechnung |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2019 | 1 252 | 17 192 | 10 054 | - 9 | - 15 | - 264 |
| Gesamtergebnis | 109 | 47 | 6 | 43 | ||
| Konzernergebnis | 391 | |||||
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 47 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 239 | |||||
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | 4 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | 47 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | 6 | - | ||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 43 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
||||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | - 250 | |||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | 2 | |||||
| Sonstige Veränderungen | 7 | |||||
| Eigenkapital zum 30.6.2019 | 1 252 | 17 192 | 9 921 | 38 | - 9 | - 221 |
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| Mio. € | |||
|---|---|---|---|
| Gesamt vor nicht beherrschenden Anteilen |
Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital | |
| --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2019 | 28 211 | 1 200 | 29 411 |
| Gesamtergebnis | 204 | 54 | 258 |
| Konzernergebnis | 391 | 41 | 432 |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 47 | - | - 47 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 239 | - 1 | - 240 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | 4 | 1 | 5 |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | 47 | - 3 | 44 |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | 6 | 3 | 9 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 43 | 13 | 56 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 0 | - | - 0 |
| Dividendenausschüttung | - 250 | - 6 | - 257 |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | 2 | - 5 | - 3 |
| Sonstige Veränderungen | 7 | 1 | 7 |
| Eigenkapital zum 30.6.2019 | 28 173 | 1 244 | 29 417 |
Auf die Anderen Rücklagen entfielen zum 30. Juni 2019 keine wesentlichen Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Vermögenswerten aus Veräußerungsgruppen.
Die wesentlichen Veränderungen der Rücklage aus der Währungsumrechnung resultierten im laufenden Geschäftsjahr aus den Währungen US-Dollar, polnischer Zloty, britisches Pfund, russischer Rubel und brasilianischer Real. In den Sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern enthalten.
Die Veränderungen im Anteilsbesitz von - 3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2019 ergaben sich aus dem Erwerb von weiteren Anteilen an bereits konsolidierten Gesellschaften.
Kapitalflussrechnung (verkürzte Darstellung)
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| Mio. € | 2019 | 20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand 1.1. | 53 914 | 55 222 | - 2,4 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 11 100 | 1 261 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 332 | - 132 | . |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 196 | - 144 | . |
| Cashflow insgesamt | 10 964 | 985 | |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 69 | 36 | 93,1 |
| Zahlungsmittelbestand zum 30.6. | 64 947 | 56 243 | 15,5 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Für den Commerzbank-Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns weder die Liquiditäts- beziehungsweise Finanzplanung noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.
Anhang (ausgewählte Notes)
Allgemeine Grundlagen
(1) Rechnungslegungsgrundsätze
Der Commerzbank-Konzern hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Das Mutterunternehmen ist die Commerzbank Aktiengesellschaft, die beim Amtsgericht Frankfurt am Main im Handelsregister mit der Nummer HRB 32000 eingetragen ist. Unser Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 wurde im Einklang mit § 315e HGB und der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 (IAS-Verordnung) des Europäischen Parlaments und des Rats vom 19. Juli 2002 aufgestellt. Ebenso kamen weitere Verordnungen zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das IFRS Interpretations Committee zur Anwendung. Der Zwischenabschluss berücksichtigt insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 an die Zwischenberichterstattung.
Alle für das Geschäftsjahr 2019 in der EU verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden berücksichtigt. Von der vorzeitigen Anwendung von Standards und Interpretationen, die erst ab dem Geschäftsjahr 2020 oder später umzusetzen sind, haben wir abgesehen.
Der Zwischenlagebericht einschließlich des separaten Zwischenrisikoberichts gemäß § 315 HGB ist auf den Seiten 6 bis 33 unseres Zwischenberichts veröffentlicht.
Die Rechnungslegung im Commerzbank-Konzern erfolgt nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für die Vollkonsolidierung sowie für die at-Equity-Bewertung verwenden wir im Wesentlichen zum 30. Juni 2019 erstellte Abschlüsse.
Der Konzernabschluss wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro dargestellt. Alle Beträge unter 500 000,00 Euro werden als Null beziehungsweise Nullsalden mit einem Strich dargestellt. Aufgrund von Rundungen ist es in Einzelfällen möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
(2) Erstmals anzuwendende, überarbeitete und neue Standards und Interpretationen
Erstmalig anzuwendende Standards und Interpretationen
Das IASB veröffentlichte im Januar 2016 den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 zur Leasingbilanzierung ("Leases"). Die Übernahme in europäisches Recht erfolgte im vierten Quartal 2017. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Der bisherige Standard IAS 17 sowie die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 wurden abgelöst.
Zum 1. Januar 2019 erhöhte sich durch die Anwendung des IFRS 16 die Bilanzsumme um 2 307 Mio. Euro. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung werden im Geschäftsjahr 2019 statt der bisher erfassten Sachaufwendungen zukünftig Abschreibungen auf die aktivierten Nutzungsrechte sowie Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten anfallen.
Die Überleitungstabelle zum 1. Januar 2019 gemäß IFRS 16 stellen wir in diesem Zwischenbericht in Note 6 dar.
Am 7. Juni 2017 wurde die IFRIC Interpretation 23 (Uncertainty over Income Tax Treatments) veröffentlicht. Mit der Interpretation soll Klarheit hinsichtlich des Ansatzes und der Bewertung bezüglich Ertragsteuern gemäß IAS 12 geschaffen werden, wenn Unsicherheit in Bezug auf die ertragsteuerliche Behandlung besteht. Die IFRIC Interpretation ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Daraus resultierten keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Überarbeitete Standards
Aus den im Rahmen des im Rahmen des Annual Improvement Projects 2015 - 2017 überarbeiteten Standards IFRS 3, IFRS 11, IAS 12 und IAS 23 ergaben sich keine materiellen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Die überarbeiteten Standards sind für alle Geschäftsjahre anzuwenden die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen.
Neue Standards
Der im Mai 2017 veröffentlichte neue Rechnungslegungsstandard IFRS 17 zu Versicherungsverträgen ("Insurance contracts") wird den Standard IFRS 4 ersetzen. Der neue Standard ist nicht nur für die Versicherungsunternehmen relevant, sondern betrifft alle Unternehmen, die Versicherungsverträge im Anwendungsbereich des Standards begeben. IFRS 17 verfolgt dabei das Ziel einer konsistenten, prinzipienbasierten Bilanzierung für Versicherungsverträge und sieht eine Bewertung von Versicherungsverbindlichkeiten zum aktuellen Erfüllungswert statt historischer Anschaffungskosten vor. Ebenso soll eine einheitliche Grundlage in Bezug auf den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis und die Anhangsangaben für Versicherungsverträge geschaffen werden. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen und bedarf noch der Übernahme in europäisches Recht. Aus unseren derzeitigen Analysen erwarten wir keine nennenswerten Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
(3) Anpassungen
Das Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, wurde zum 31. Dezember 2018 als Unterposten des Risikoergebnisses herausgelöst und als Unterposten des Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten gezeigt. Daraus resultierte eine sachgerechtere Darstellung, es erfolgte eine konsequente Trennung in Bewertungs-und Realisierungskomponenten für Amortised Cost und Fair Value OCI bewertete Finanzinstrumente. Die Vergleichszahlen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 wurden entsprechend angepasst. Auswirkungen auf die Gesamtergebnisrechnung und das Ergebnis je Aktie haben sich nicht ergeben.
Im ersten Quartal 2019 haben wir den Ausweis der Pflichtbeiträge, die sich aus Beiträgen zur Einlagensicherung, den Bankenabgaben und der polnischen Bankensteuer zusammensetzen, geändert. Diese Pflichtbeiträge sind nur bedingt steuerbar und werden daher künftig außerhalb der Verwaltungsaufwendungen als eigene Zeile in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. Die Vergleichsangaben in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung und die dazugehörigen Anhangsangaben haben wir für 2018 geändert. Durch die Anpassungen ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Gesamtergebnisrechnung und das Ergebnis je Aktie.
Des Weiteren wurden die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlust-Rechnung für den aufgegebenen Geschäftsbereich EMC entsprechend den Vorgaben des IFRS 5 angepasst (siehe Note 33).
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| Mio. € | veröffentlichter Konzernabschluss 1.1.-30.6.2018 | Anpassungen gemäß IAS 8 | Anpassungen aufgegebener Geschäftsbereich1 | angepasster Konzernabschluss 1.1.-30.6.2018 |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 4 240 | - | - 49 | 4 190 |
| Zinsaufwendungen | 2 033 | - | - 130 | 1 903 |
| Zinsüberschuss | 2 207 | - | 81 | 2 288 |
| Dividendenerträge | 21 | - | - | 21 |
| Risikoergebnis | - 160 | 1 | - | - 160 |
| Provisionserträge | 1 924 | - | - 13 | 1 911 |
| Provisionsaufwendungen | 362 | - | - 16 | 346 |
| Provisionsüberschuss | 1 562 | - | 3 | 1 565 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 625 | - | - 222 | 403 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 20 | - | - | 20 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | - 15 | - 1 | - | - 15 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 9 | - | - | 9 |
| Sonstiges Ergebnis | 105 | - | - 0 | 105 |
| Verwaltungsaufwendungen | 3 684 | - 302 | - 108 | 3 274 |
| Pflichtbeiträge | - | 302 | - | 302 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 689 | - | - 30 | 659 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 99 | - | - 7 | 92 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 591 | - | - 23 | 568 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen nach Steuern | - | - | 23 | 23 |
| Konzernergebnis | 591 | - | - 0 | 591 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 57 | - | - | 57 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 533 | - | - 0 | 533 |
1 EMC-Geschäft, welches an Société Générale veräußert wird (siehe Note 33).
(4) Nachtragsbericht
Emmission Additional-Tier-1-Anleihe
Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat Anfang Juli ihre erste Addional-Tier-1-Anleihe erfolgreich begeben. Die Anleihe hat ein Volumen von 1 Mrd. US-Dollar, einen festen Kupon von 7,0 % pro Jahr und wird an der Börse Luxemburg gelistet. Das Instrument hat eine unbestimmte Laufzeit und einen frühestmöglichen Kündigungstermin im April 2025.
Mit dieser begebenen Emission optimiert die Commerzbank Aktiengesellschaft ihre Kapitalstruktur, auch vor dem Hintergrund veränderter regulatorischer Anforderungen durch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA. Die nachrangige Anleihe erfüllt die Anforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR) als zusätzliches Kernkapital (Additional-Tier-1-Kapital, AT 1). Die Anleihebedingungen sehen ein zeitweiliges Herabschreiben für den Fall vor, dass die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) der Bank unter die Marke von 5,125 Prozent fällt.
Verkauf ebase GmbH
Am 16. Juli 2019 hat unsere Tochtergesellschaft comdirect bank AG, Quickborn, die ebase GmbH (European Bank for Financial Services GmbH) verkauft. Der im Juli 2018 vertraglich vereinbarte Verkauf der hundertprozentigen Tochter der comdirect bank AG an den Finanztechnologieanbieter FNZ Group, London, wurde nach der nun erfolgten Zustimmung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden, somit abgeschlossen. Der Kaufpreis beträgt 154 Mio. Euro und wirkt sich positiv auf das laufende Ergebnis des Commerzbank Konzerns im dritten Quartal dieses Geschäftsjahres aus.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
(5) Änderungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Mit Ausnahme der Anwendung des IFRS 16 (siehe Note 6) und der in Note 3 beschriebenen Änderungen wenden wir in diesem Zwischenabschluss die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie in unserem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 an (vergleiche Geschäftsbericht 2018 Seite 159 ff.).
(6) Erstanwendung IFRS 16
Nachfolgend werden die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 16 erläutert und die ab 1. Januar 2019 neu angewendeten Rechnungslegungsmethoden dargestellt.
Die erstmalige Anwendung erfolgt in Übereinstimmung mit den Übergangsregelungen des IFRS 16 nach der modifizierten retrospektiven Methode. Die Zahlen für die Vergleichsperiode wurden nicht angepasst. Es entstanden keine im Eigenkapital zu erfassenden Effekte.
Mit Anwendung des IFRS 16 erfasste der Commerzbank Konzern zum 1. Januar 2019 Leasingverbindlichkeiten für zuvor unter IAS 17 als Operating Lease klassifizierte Leasingverhältnisse. Diese Verbindlichkeiten wurden zum Barwert der ausstehenden Leasingzahlungen bewertet, diskontiert mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz zum 1. Januar 2019. Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz betrug 1,22 % p.a..
Für den Leasingnehmer entfällt damit die bisherige Klassifizierung nach Operating und Finance Lease. Die Regelungen für den Leasinggeber bleiben dagegen im Wesentlichen unverändert.
Im Rahmen der Erstanwendung machen wir von der Vereinfachungsregelung Gebrauch, etwaige Rückstellungen für belastende Verträge in das Nutzungsrecht einzubeziehen. Für bislang als Operating Lease klassifizierte Leasingverhältnisse wurde der Sachstand zum Umstellungszeitpunkt als Grundlage herangezogen. Auf die rückwirkende Ermittlung und Berücksichtigung von anfänglichen direkten Kosten wurde verzichtet. Weiterhin wurde die Ausübung von Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen nach der aktuellen Faktenlage beurteilt und nicht nach der rückwirkend zu ermittelnden Ausübungswahrscheinlichkeit zu Vertragsbeginn.
Außerdem wählten wir die optionale Vereinfachungsregelung, Leasingverhältnisse über Leasinggegenstände von geringem Wert (low value) vom bilanziellen Ansatz auszunehmen. Wir haben zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung keine Beurteilung vorgenommen, ob ein bereits vor dem 1. Januar 2019 bestehender Vertrag im Ganzen oder in Teilen als Leasingverhältnis gemäß IFRS 16 zu klassifizieren ist. Die nach den bisherigen Vorschriften IAS 17 beziehungsweise IFRIC 4 getroffenen Einschätzungen wurden übernommen. Das Nutzungsrecht je Leasingverhältnis wurde entsprechend der Leasingverbindlichkeit unter Berichtigung von vorausbezahlten oder abgegrenzten Zahlungen angesetzt.
Zukünftig wird für sämtliche Leasingverhältnisse ein Nutzungsrecht am Leasinggegenstand (Right of Use-Asset) sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit erfasst. Das Nutzungsrecht weisen wir als Teil der Sachanlagen aus und schreiben es linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses ab. Vorhandene Laufzeit- und Kaufoptionen werden berücksichtigt, sobald deren Ausübung als hinreichend sicher eingeschätzt wird. Die Leasingverbindlichkeit passivieren wir in Höhe des Barwerts der künftig zu leistenden Leasingzahlungen. Die Folgebewertung erfolgt unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Wir machen von der Möglichkeit Gebrauch, Leasingverhältnisse von geringem Wert ("low value") von der Bilanzierung auszunehmen und direkt im Aufwand zu erfassen.
Die nachfolgende Tabelle stellt, basierend auf den Leasingverpflichtungen aus Operating Lease zum 31. Dezember 2018, die Überleitung auf die passivierte Leasingverbindlichkeit zum 1. Januar 2019 dar.
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| Mio. € | |
|---|---|
| Außerbilanzielle Leasingverpflichtungen zum 31.12.2018 | 2 657 |
| davon nicht IFRS 16-relevant | 130 |
| Anwendungserleichterungen für Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte | 55 |
| Sonstiges | 0 |
| Brutto-Leasingverbindlichkeiten zum 1.1.2019 | 2 472 |
| Abzinsung | 154 |
| Gesamte Leasingverbindlichkeiten zum 1.1.2019 | 2 317 |
Zum 30. Juni 2019 beliefen sich die aktivierten Nutzungsrechte auf 2 153 Mio. Euro und beinhalteten im Wesentlichen Leasingverträge für Grundstücke und Gebäude.
(7) Konsolidierungskreis
Akquisition LeaseLink Sp. z o.o.
Im ersten Quartal 2019 hat die mLeasing, eine Leasinggesellschaft aus dem mBank Teilkonzern, eine 100 % Beteiligung an LeaseLink Sp. z o.o. erworben. LeaseLink ist ein auf Leasing-Zahlungsdienstleistungen spezialisiertes Unternehmen aus dem Fintech-Sektor. Der Kaufpreis liegt bei umgerechnet 7 Mio. Euro.
Aus der nachfolgenden Tabelle sind die übernommenen bilanzierten Vermögenswerte und Schulden ersichtlich, die zum 30. Juni 2019 mit vorläufigen Werten konsolidiert wurden:
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| Mio. € | 30.6.2019 |
|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 16 |
| Immaterielle Anlagewerte | 1 |
| Sachanlagen | 0 |
| Sonstige Aktiva | 1 |
| Summe der identifizierten Vermögenswerte | 18 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 17 |
| Summe der identifizierten Schulden | 17 |
| Nettovermögen zum Zeitwert | 0 |
| Kaufpreis/Gegenleistung | 7 |
| Positiver Unterschiedsbetrag (Goodwill) | 7 |
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2019 wurden sämtliche Anteile an der bisher in den Konsolidierungskreis einbezogenen Commerz Funds Solutions S.A., Luxemburg, veräußert. Diese Transaktion ist einer der Schritte der Übertragung des Geschäftsbereichs Equity Markets & Commodities (EMC) an die Société Générale Group. Zu weiteren Details der Übertragung des Geschäftsbereichs EMC verweisen wir auf Note 33. Abgesehen von den dargestellten Sachverhalten wurden keine wesentlichen Gesellschaften neu in den Konsolidierungskreis einbezogen. Ebenfalls wurden keine Gesellschaften von wesentlicher Bedeutung veräußert, liquidiert oder aufgrund sonstiger Gründe nicht mehr konsolidiert.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018 wurde die at-Equity bewertete Beteiligung an der Capital Investment Trust Corporation, Taipeh, Taiwan veräußert. Daraus resultierte ein positiver Effekt in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung im Posten Sonstiges Ergebnis (siehe Note 15).
Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung
(8) Zinsüberschuss
In diesem Posten werden die gesamten Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie zinsähnliche Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, sofern diese nicht aus dem Held-for-Trading-Bestand resultieren.
Zinserträge sind alle aus dem originären Bankgeschäft oder bankähnlichen Geschäften resultierenden Zinserträge, die primär aus Kapitalüberlassungen resultieren.
Zu den Zinsaufwendungen gehören, analog der Zinserträge, alle Zinsaufwendungen, einschließlich effektivzinsgerechter Auflösungen von (Dis-)Agien oder sonstiger Beträge, sowie zinsähnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem gewöhnlichen Bankgeschäft.
In den Sonstigen Zinsaufwendungen ist der Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen aus Hedge Accounting enthalten.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet | 3 830 | 3 588 | 6,7 |
| Zinserträge - Amortised Cost | 3 612 | 3 383 | 6,8 |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | 3 198 | 2 964 | 7,9 |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | 414 | 419 | - 1,2 |
| Zinserträge - Fair Value OCI | 167 | 148 | 12,5 |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | 12 | 13 | - 6,1 |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | 155 | 136 | 14,2 |
| Vorfälligkeitsentschädigung | 51 | 57 | - 9,5 |
| Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet | 619 | 602 | 2,8 |
| Zinserträge - Mandatorily Fair Value P&L | 393 | 316 | 24,7 |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | 363 | 305 | 18,9 |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | 30 | 10 | . |
| Positive Zinsen aus passivischen Finanzinstrumenten | 226 | 287 | - 21,2 |
| Zinsaufwendungen | 1 944 | 1 903 | 2,2 |
| Zinsaufwendungen - Amortised Cost | 1 311 | 1 334 | - 1,7 |
| Einlagen | 818 | 815 | 0,3 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 494 | 519 | - 4,8 |
| Zinsaufwendungen - Fair Value Option | 377 | 226 | 66,9 |
| Einlagen | 361 | 198 | 81,9 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 16 | 27 | - 41,8 |
| Negative Zinsen aus aktivischen Finanzinstrumenten | 235 | 332 | - 29,3 |
| Zinsaufwand aus Leasingverbindlichkeiten | 13 | - | |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 9 | 11 | - 19,1 |
| Gesamt | 2 505 | 2 288 | 9,5 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
(9) Dividendenerträge
In diesem Posten werden alle Dividenden aus Aktien und ähnlichen Eigenkapitalinstrumenten - mit Ausnahme der Dividenden aus Handelsbeständen - ausgewiesen.
Wir weisen hier außerdem das laufende Ergebnis aus nicht konsolidierten Tochterunternehmen aus, das über Ergebnisabführungsverträge vereinnahmt wird. Die nicht konsolidierten Tochterunternehmen sind der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L zugeordnet.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Fair Value OCI | 2 | 1 | 52,2 |
| Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Mandatorily Fair Value P&L | 5 | 14 | - 60,3 |
| Laufendes Ergebnis aus nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 4 | 6 | - 25,7 |
| Gesamt | 11 | 21 | - 44,7 |
Im Commerzbank-Konzern wurde in einem Tochterunternehmen ein Portfolio europäischer Standardaktien (Blue Chips) in die Kategorie Fair Value OCI eingestuft. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 wurden aus diesen Aktien Dividenden von 2 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) in den Dividendenerträgen erfolgswirksam vereinnahmt.
(10) Risikoergebnis
Das Risikoergebnis beinhaltet erfolgswirksame Risikovorsorgeveränderungen für bilanzielle und außerbilanzielle Finanzinstrumente, auf die das Impairmentmodell des IFRS 9 anzuwenden ist. Dies umfasst auch Risikovorsorgeauflösungen bei bilanziellen Abgängen aus planmäßigen Rückzahlungen, Zuschreibungen und Eingänge auf bereits abgeschriebene Forderungen sowie Direktabschreibungen, die nicht Ergebnis einer substanziellen Modifikation sind. Darüber hinaus sind erfolgswirksame Risikovorsorgeänderungen für bestimmte außerbilanzielle Geschäfte berücksichtigt, die keine Finanzgarantien im Sinne des IFRS 9 darstellen (bestimmte Avale, Akkreditive, siehe Note 39).
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | - 249 | - 179 | 39,1 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | 8 | 1 | . |
| Finanzgarantien | - 0 | - 14 | - 97,1 |
| Kreditzusagen und sonstige Gewährleistungen | - 15 | 32 | . |
| Gesamt | - 256 | - 160 | 60,3 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Informationen zur Organisation des Risikomanagements und zu relevanten Kennzahlen sowie weitere Analysen und Erläuterungen des erwarteten Kreditverlusts können dem Zwischenlagebericht dieses Zwischenberichts (siehe Seite 6ff.) entnommen werden.
(11) Provisionsüberschuss
Im Provisionsüberschuss weisen wir die anfallenden Erträge und Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen aus. Diese Beträge werden dadurch erzielt, dass Kunden betriebstechnische Einrichtungen, besondere Geschäftsverbindungen oder die Kreditwürdigkeit zur Verfügung gestellt werden, ohne dass sich der aktivierte Bestand der bankgeschäftlichen Forderungen verändert. Dies gilt zudem für Provisionen im Zusammenhang mit der Veräußerung von Devisen, Sorten und Edelmetallen, wenn es sich dabei um Dienstleistungs- und nicht um Eigenhandelsgeschäfte handelt. Gleiches gilt umgekehrt bei der Inanspruchnahme fremder Dienstleistungen durch die Bank.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Provisionserträge | 1 870 | 1 911 | - 2,1 |
| Wertpapiergeschäft | 566 | 591 | - 4,2 |
| Vermögensverwaltung | 155 | 171 | - 9,2 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 696 | 678 | 2,6 |
| Bürgschaften | 110 | 106 | 3,9 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 119 | 128 | - 7,3 |
| Vermittlungsgeschäft | 82 | 109 | - 25,0 |
| Treuhandgeschäfte | 13 | 13 | 0,2 |
| Übrige Erträge | 130 | 115 | 13,1 |
| Provisionsaufwendungen | 364 | 346 | 5,1 |
| Wertpapiergeschäft | 138 | 132 | 3,9 |
| Vermögensverwaltung | 15 | 32 | - 53,8 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 75 | 76 | - 0,6 |
| Bürgschaften | 12 | 11 | 8,0 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 0 | 0 | - 28,8 |
| Vermittlungsgeschäft | 90 | 68 | 31,3 |
| Treuhandgeschäfte | 8 | 9 | - 4,9 |
| Übrige Aufwendungen | 26 | 18 | 46,3 |
| Provisionsüberschuss | 1 507 | 1 565 | - 3,7 |
| Wertpapiergeschäft | 428 | 458 | - 6,6 |
| Vermögensverwaltung | 140 | 139 | 1,0 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 620 | 602 | 3,0 |
| Bürgschaften | 98 | 95 | 3,4 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 119 | 128 | - 7,3 |
| Vermittlungsgeschäft | - 8 | 41 | . |
| Treuhandgeschäfte | 5 | 4 | 10,6 |
| Übrige Erträge | 104 | 97 | 6,9 |
| Gesamt | 1 507 | 1 565 | - 3,7 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Die Aufteilung der Provisionserträge nach Art der Dienstleistung und Segmenten auf Grundlage des IFRS 15 stellt sich wie folgt dar:
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| 1.1.-30.6.2019 Mio. € |
Privat- und Unternehmerkunden |
Firmenkunden | Asset & Capital Recovery |
Sonstige und Konsolidierung1 |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Wertpapiergeschäft | 565 | 21 | 0 | - 20 | 566 |
| Vermögensverwaltung | 153 | 2 | - | - | 155 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 317 | 385 | 0 | - 6 | 696 |
| Bürgschaften | 14 | 100 | 0 | - 4 | 110 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 0 | 118 | 0 | - | 119 |
| Vermittlungsgeschäft | 81 | 38 | 0 | - 37 | 82 |
| Treuhandgeschäfte | 8 | 5 | - | - | 13 |
| Übrige Erträge | 108 | 34 | 0 | - 11 | 130 |
| Gesamt | 1 246 | 703 | 0 | - 79 | 1 870 |
1 Bei den Posten im Bereich Sonstige und Konsolidierung handelt es sich im Wesentlichen um Effekte aus der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen.
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| 1.1.-30.6.20182 Mio. € |
Privat- und Unternehmerkunden |
Firmenkunden | Asset & Capital Recovery |
Sonstige und Konsolidierung1 |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Wertpapiergeschäft | 588 | 10 | 0 | - 8 | 591 |
| Vermögensverwaltung | 152 | 18 | 0 | 0 | 171 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 319 | 369 | 1 | - 10 | 678 |
| Bürgschaften | 13 | 93 | 0 | 0 | 106 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 1 | 113 | 4 | 10 | 128 |
| Vermittlungsgeschäft | 92 | 17 | 0 | 0 | 109 |
| Treuhandgeschäfte | 13 | 0 | 0 | 0 | 13 |
| Übrige Erträge | 94 | 17 | 1 | 4 | 115 |
| Gesamt | 1 272 | 638 | 5 | - 4 | 1 911 |
2 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
(12) Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten
In diesem Posten weisen wir die Ergebnisse aus allen erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus. Dies beinhaltet das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Held for Trading, das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L sowie das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Fair Value Option.
Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Held for Trading bildet den Handelserfolg der Bank ab und wird als Saldo aus Aufwendungen und Erträgen gezeigt. Dementsprechend fließen in diese Position ein:
| ― | Zinserträge inklusive erhaltene Dividenden sowie Zinsaufwendungen aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten, |
| ― | realisierte Kursgewinne und -verluste aus dem Verkauf von zu Handelszwecken gehaltenen Wertpapieren, Forderungen, Devisen- und Edelmetallbeständen, |
| ― | Bewertungsergebnis aus der Fair-Value-Bewertung, |
| ― | Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, |
| ― | Ergebnis aus Fair Value Adjustments (Credit Valuation Adjustment/CVA, Debit Valuation Adjustment/DVA, Funding Valuation Adjustment/FVA) sowie |
| ― | Provisionsaufwendungen und -erträge, die im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Veräußerung von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten anfallen. |
Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L und das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Fair Value Option beinhaltet ausschließlich Bewertungs-und Realisierungsergebnisse. Die Aufwendungen und Erträge werden jeweils als Saldo dargestellt.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Held for Trading | 89 | 286 | - 68,7 |
| Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Fair Value Option | - 102 | 28 | . |
| Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Mandatorily Fair Value P&L | 125 | 89 | 39,9 |
| Gesamt | 113 | 403 | - 72,0 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
(13) Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen
Das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen beinhaltet zum einen die Bewertungsergebnisse aus effektiven Sicherungszusammenhängen im Rahmen des Hedge Accountings (Fair Value Hedge). Zum anderen enthält das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen den ineffektiven Teil aus effektiven Cashflow-Hedges.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Fair Value Hedges | |||
| Fair-Value-Änderungen aus Sicherungsinstrumenten | 148 | 329 | - 55,0 |
| Micro Fair Value Hedges | - 139 | 224 | . |
| Portfolio Fair Value Hedges | 287 | 105 | . |
| Fair-Value-Änderungen aus Grundgeschäften | - 52 | - 308 | - 83,1 |
| Micro Fair Value Hedges | 197 | - 205 | . |
| Portfolio Fair Value Hedges | - 250 | - 104 | . |
| Cashflow-Hedges | |||
| Ergebnis aus effektiv gesicherten Cashflow Hedges (nur ineffektiver Teil) | 0 | 0 | - 99,9 |
| Gesamt | 96 | 20 | . |
(14) Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten
In dieser Position weisen wir das Veräußerungsergebnis finanzieller Vermögenswerte der Kategorie Fair Value OCI sowie das Ergebnis aus dem Rückkauf finanzieller Verbindlichkeiten der Kategorie Amortised Cost aus.
Das Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten der Kategorie Amortised Cost beinhaltet Effekte aus nicht bonitätsinduzierten Verkäufen von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten. Außerdem sind die Ergebnisse aus Vertragsanpassungen enthalten, die im Rahmen der Restrukturierung der Kreditverhältnisse mit Kunden aufgrund der Verschlechterung der Bonität vereinbart werden (substanzielle Modifikationen).
Die Differenz zwischen den fortgeführten Anschaffungskosten und dem Marktwert des Finanziellen Vermögenswertes der Kategorie Fair Value OCI (mit Recycling) wird bis zur Veräußerung mit Ausnahme von Wertminderungen (Impairments) erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage und folglich nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Mit Abgang des Vermögenswertes wird die aus verbrieften Schuldinstrumenten resultierende Neubewertungsrücklage ergebniswirksam aufgelöst.
Beim Abgang finanzieller Verbindlichkeiten der Kategorie Amortised Cost ergibt sich das Realisierungsergebnis direkt aus der Differenz aus Kaufpreis und fortgeführten Anschaffungskosten.
Zudem werden in diesem Posten Ergebnisse aus Schätzungsänderungen infolge geänderter Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Cashflows sowie Ergebnisse aus nicht substanziellen Modifikationen von Finanzinstrumenten der Kategorie Amortised Cost ausgewiesen.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 18 | - 15 | . |
| Realisierungsergebnis finanzieller Vermögenswerte -Fair Value OCI (mit Recycling) | 25 | 4 | . |
| Realisierungsergebnis finanzieller Verbindlichkeiten -Amortised Cost | 13 | 6 | . |
| Ergebnis aus nicht substanziellen Modifikationen - Amortised Cost | - 3 | - 2 | 52,5 |
| Ergebnis aus nicht substanziellen Modifikationen -Fair Value OCI (mit Recycling) | - | - | . |
| Ergebnis aus Schätzungsänderungen - Amortised Cost | - 17 | - 23 | - 24,9 |
| Ergebnis aus Schätzungsänderungen - Fair Value OCI (mit Recycling) | - | - | . |
| Ergebnis aus Abgängen von Finanzinstrumenten (AC-Portfolios) | - 7 | - 1 | . |
| Gewinne aus Abgängen von Finanzinstrumenten (AC-Portfolios) | 14 | 0 | . |
| Verluste aus Abgängen von Finanzinstrumenten (AC-Portfolios) | 21 | 1 | . |
| Gesamt | 11 | - 15 | . |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Im Commerzbank-Konzern werden Portfolios von insgesamt 301 Mrd. Euro (Vorjahr: 281 Mrd. Euro) mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Voraussetzung hierfür ist, dass die enthaltenen Finanzinstrumente dem Business Model "Halten" zugeordnet werden und dass keine SPPI-schädlichen Nebenabreden vorliegen. Neben Rückzahlungen kann es aus diesen Portfolios heraus auch zu Verkäufen von Vermögenswerten kommen, ohne dass grundsätzlich gegen dieses Business Model verstoßen wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Bonität des Schuldners erheblich verschlechtert hat, beziehungsweise der Vermögenswert nicht mehr den in den internen Richtlinien geforderten Kriterien entspricht oder aber im Rahmen von Portfolioumschichtungen der Verkauf kurz vor Fälligkeit dieser Vermögenswerte erfolgt.
Das Abgangsergebnis aus dem Verkauf von Finanzinstrumenten (AC-Portfolios) resultierte hauptsächlich aus dem Verkauf von Schuldscheindarlehen im Rahmen zulässiger Portfoliomaßnahmen und der Rückzahlung von Krediten.
Die Commerzbank modifiziert teilweise Vertagsbedingungen ausgereichter Darlehen im Rahmen nicht substanzieller Modifikationen, die nicht zu einer Ausbuchung des bisherigen Finanzinstruments führen. Das Ausfallrisiko dieser Vermögenswerte nach der Änderung wird zum jeweiligen Bilanzstichtag bewertet und mit dem Risiko bei ursprünglichen Ansatz verglichen.
(15) Sonstiges Ergebnis
Im Sonstigen Ergebnis sind vor allem Zuführungen und Auflösungen von Rückstellungen sowie Aufwendungen und Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen enthalten.
Des Weiteren wird hier das Realisierungs- und Bewertungsergebnis von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen ausgewiesen.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Wesentliche Sonstige Erträge | 220 | 272 | - 19,1 |
| Auflösungen von Rückstellungen | 75 | 51 | 48,7 |
| Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen | 85 | 84 | 1,8 |
| Erträge aus Bau- und Architektenleistungen | 0 | 0 | - 79,3 |
| Mietkauferträge und Zwischenmieterträge | 7 | 4 | 87,6 |
| Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 0 | 1 | - 16,1 |
| Erträge aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | - | - | . |
| Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen | 2 | 1 | 87,4 |
| Erträge aus Wechselkursveränderungen | 9 | 23 | - 59,4 |
| Übrige sonstige Erträge | 41 | 110 | - 62,8 |
| Wesentliche Sonstige Aufwendungen | 181 | 208 | - 13,1 |
| Zuführungen zu Rückstellungen | 27 | 66 | - 59,7 |
| Aufwendungen aus Operating-Leasing-Verträgen | 76 | 60 | 27,6 |
| Aufwendungen aus Bau- und Architektenleistungen | - | 0 | . |
| Mietkaufaufwendungen und Zwischenmietaufwendungen | 4 | 2 | 63,0 |
| Aufwendungen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 0 | 0 | - 9,2 |
| Aufwendungen aus als Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | - | 0 | . |
| Aufwendungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | 1 | 1 | 50,3 |
| Aufwendungen aus Wechselkursveränderungen | 7 | 23 | - 68,0 |
| Übrige sonstige Aufwendungen | 65 | 55 | 17,3 |
| Sonstige Steuern (saldiert) | - 7 | 7 | . |
| Realisierungs- und Bewertungsergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (saldiert) |
3 | 34 | - 91,4 |
| Sonstiges Ergebnis | 36 | 105 | - 66,1 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
(16) Verwaltungsaufwendungen
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| Personalaufwendungen | Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 1 640 | 1 579 | 3,9 |
| Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 114 | 123 | - 7,3 |
| Gesamt | 1 754 | 1 702 | 3,1 |
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| Sachaufwendungen | Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Raumaufwendungen | 115 | 289 | - 60,2 |
| IT-Aufwendungen | 270 | 306 | - 11,9 |
| Arbeitsplatz- und Informationsaufwendungen | 119 | 125 | - 5,3 |
| Beratungs-, Prüfungs- und gesellschaftsrechtliche Aufwendungen | 133 | 212 | - 37,4 |
| Reise-, Repräsentations- und Werbungskosten | 114 | 133 | - 14,0 |
| Personalinduzierte Sachaufwendungen | 60 | 78 | - 23,5 |
| Übrige Sachaufwendungen | 82 | 96 | - 13,9 |
| Gesamt | 893 | 1 240 | - 28,0 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund geändertem Ausweis (siehe Note 3).
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| Abschreibungen | Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 57 | 61 | - 7,1 |
| Grundstücke, Gebäude und übrige Sachanlagen | 6 | 8 | - 32,5 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 260 | 263 | - 0,9 |
| Nutzungsrechte | 180 | n/a | |
| Gesamt | 503 | 332 | 51,3 |
(17) Pflichtbeiträge
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| Pflichtbeiträge | Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einlagensicherungsfonds | 73 | 70 | 4,3 |
| Polnische Bankensteuer | 60 | 46 | 31,5 |
| Europäische Bankenabgabe | 204 | 187 | 9,3 |
| Gesamt | 337 | 302 | 11,5 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund geändertem Ausweis (siehe Note 3).
(18) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Zum 30. Juni 2019 belief sich der Konzernsteueraufwand auf 123 Mio. Euro (Vorjahr: 92 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung des Ergebnisses vor Steuern von 542 Mio. Euro (Vorjahr: 659 Mio. Euro) ergab sich eine Konzernsteuerquote von 22,7 % (Vorjahr: 14,4 %) (Konzernertragsteuersatz: 31,5 %, Vorjahr: 31,5 %). Der Konzernsteueraufwand resultiert im Wesentlichen aus laufenden Steueraufwendungen des mBank-Teilkonzerns, der comdirect bank Aktiengesellschaft sowie der Commerzbank Aktiengesellschaft für die Berichtsperiode. Steuerquotenmindernd im Vergleich zum Konzernertragsteuersatz haben sich im Wesentlichen aperiodische Steuererträge sowie geringere Steuersätze in ausländischen Lokationen auf die dort erzielten operativen Gewinne ausgewirkt.
(19) Ergebnis je Aktie
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| 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 542 | 659 | - 17,7 |
| Den Commerzbank-Aktionären zurechenbarer Konzernüberschuss (Mio. €) | 391 | 533 | - 26,7 |
| Durchschnittliche Anzahl ausgegebener Stammaktien (Stück) | 1 252 357 634 | 1 252 357 634 | . |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,43 | 0,53 | - 17,7 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,31 | 0,43 | - 26,7 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis und wird als Quotient aus dem Konzernergebnis und dem gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres in Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im
Vorjahr waren keine Wandel- und Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch. Die Zusammensetzung des Operativen Ergebnis ist in der Segmentberichterstattung (siehe Note 40) definiert.
Erläuterungen zur Bilanz
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
(20) Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost
Wenn die vertraglich vereinbarten Cashflows eines finanziellen Vermögenswertes lediglich Zins- und Tilgungsleistungen darstellen (also SPPI-konform sind) und dieser dem Business Model "Halten" zugeordnet wurde, erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der Buchwert dieser Finanzinstrumente wird um etwaige Risikovorsorge gekürzt (siehe Note 27 Kreditrisiken und Kreditverluste).
Zinszahlungen für diese Finanzinstrumente werden effektivzinsgerecht im Zinsüberschuss vereinnahmt.
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | 267 083 | 247 387 | 8,0 |
| Zentralnotenbanken | 384 | 93 | |
| Kreditinstitute | 33 150 | 31 775 | 4,3 |
| Firmenkunden | 101 335 | 92 090 | 10,0 |
| Privatkunden | 105 455 | 100 902 | 4,5 |
| Finanzdienstleister | 12 853 | 11 369 | 13,1 |
| Öffentliche Haushalte | 13 905 | 11 159 | 24,6 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 32 121 | 31 750 | 1,2 |
| Kreditinstitute | 2 500 | 2 563 | - 2,4 |
| Firmenkunden | 4 052 | 3 506 | 15,6 |
| Finanzdienstleister | 4 873 | 5 529 | - 11,9 |
| Öffentliche Haushalte | 20 695 | 20 152 | 2,7 |
| Gesamt | 299 204 | 279 137 | 7,2 |
Für ein Portfolio von von britischen Körperschaften emittierten Schuldscheindarlehen mit einem Buchwert von 2,8 Mrd. Euro wurde zum 1. Januar 2019 eine Änderung des Business Models vorgenommen. Im Rahmen der geplanten Schließung des Segments Asset & Capital Recovery (Abbauportfolio) wurde dieses Portfolio innerhalb des Bereichs Treasury gebündelt und wird ab dem 01.01.2019 durch das Investment Office gesteuert (siehe dazu auch Note 40). Die Vertriebs- und Verkaufsaktivitäten für dieses Portfolio wurden eingestellt. Künftige Verkäufe für dieses Portfolio sind ab dem 1. Januar 2019 nur noch bei signifikanter Bonitätsverschlechterung zulässig. Die Steuerung des Portfolios und Vergütung des Managements erfolgt somit auch nicht auf Fair Value Basis. Für dieses Portfolio besteht das Ziel darin, vertraglich vereinbarte Cashflows zu erzielen. Die vertraglich vereinbarten Cashflows stellen ausschließlich Zins- und Tilgungsleistungen im Sinne des IFRS 9 dar.
Die Änderung des Business Models führte zu einer Reklassifizierung aus der Bewertungskategorie mFVPL in die Bewertungskategorie Amortised Cost. Der effektive Zinssatz, der zum Zeitpunkt der Reklassifizierung ermittelt wurde, lag bei 2,8 %. Für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 betragen die Zinserträge für das reklassifizierte Portfolio 35 Mio. Euro und die Zinsaufwendungen 0 Mio. Euro.
Zum Stichtag 30. Juni 2019 lag der Fair Value dieses Portfolios bei 2,8 Mrd. Euro. Wäre das Portfolio in der Bewertungskategorie mFVPL geblieben, wäre die Fair Value Änderung seit Jahresbeginn und gegenläufig die Wertänderungen der zur Absicherung des Portfolios vorhandenen Derivate ergebniswirksam in der Gewinn-und Verlust-Rechnung im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfasst worden. Daraus hätte sich ein Ergebnis von saldiert -65 Mio. Euro ergeben, das überwiegend aus Credit Spread Effekten auf den britischen Pfund resultiert hätte. Seit dem Zeitpunkt der Reklassifizierung ist dieses Portfolio im Portfolio Fair Value Hedge Accounting der Commerzbank designiert.
(21) Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost
Finanzielle Verbindlichkeiten sind im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten.
In den Einlagen sind im Wesentlichen täglich fällige Gelder, Termineinlagen und Spareinlagen enthalten.
In den sonstigen emittierten Schuldtiteln weisen wir auch nachrangige verbriefte und unverbriefte Emissionen aus, die im Falle einer Insolvenz oder Liquidation erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt werden.
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einlagen | 332 445 | 301 144 | 10,4 |
| Zentralnotenbanken | 4 796 | 2 955 | 62,3 |
| Kreditinstitute | 55 468 | 45 076 | 23,1 |
| Firmenkunden | 81 529 | 80 618 | 1,1 |
| Privatkunden | 134 981 | 125 899 | 7,2 |
| Finanzdienstleister | 36 045 | 30 993 | 16,3 |
| Öffentliche Haushalte | 19 626 | 15 603 | 25,8 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 47 999 | 45 524 | 5,4 |
| Geldmarktpapiere | 5 705 | 5 648 | 1,0 |
| Pfandbriefe | 20 602 | 18 869 | 9,2 |
| Sonstige emittierte Schuldtitel | 21 691 | 21 006 | 3,3 |
| Gesamt | 380 444 | 346 668 | 9,7 |
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 wurden neue Emissionen mit einem Volumen von 9,0 Mrd. Euro begeben.
Im gleichen Zeitraum belief sich das Volumen fälliger Emissionen auf 7,1 Mrd. Euro und von Rückzahlungen auf 0,5 Mrd. Euro.
(22) Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI
Die Bewertung zum Fair Value mit Erfassung der Wertschwankung im Eigenkapital mit Recycling (FVOCI mit Recycling) ist vorzunehmen, wenn das Finanzinstrument einem Portfolio mit dem Business Model "Halten & Verkaufen" zugeordnet wird und zusätzlich die vertraglich vereinbarten Cashflows lediglich Zins und Tilgungsleistungen darstellen, und damit SPPI-konform sind.
Die Änderungen des Fair Values werden erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage (OCI) erfasst, mit Ausnahme von Impairments, die in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst werden. Die Bildung der Risikovorsorge wird in Note 27 "Kreditrisiken und Kreditverluste" dargestellt. Bei Abgang des Finanzinstruments werden die bislang erfolgsneutral erfassten kumulierten Gewinne oder Verluste vom OCI in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert (sogenanntes Recycling) und im Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten ausgewiesen. Zinserträge aus diesen finanziellen Vermögenswerten werden effektivzinsgerecht im Zinsüberschuss vereinnahmt.
Darüber hinaus beinhalten die Finanziellen Vermögenswerte -Fair Value OCI auch Eigenkapitalinstrumente, für die wir die Option zur erfolgsneutralen Fair-Value-Bewertung ohne Recycling gewählt haben, wenn diese die Definition von Eigenkapital gemäß IAS 32 erfüllen und nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Eine solche Klassifizierung wird je Finanzinstrument freiwillig und unwiderruflich festgelegt. Jegliche Gewinne oder Verluste aus diesen Eigenkapitalinstrumenten werden niemals in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern bei Abgang in die Gewinnrücklage umgebucht (ohne Recycling). Diese Eigenkapitalinstrumente unterliegen keiner Impairmentprüfung. Daraus resultierende Dividendenzahlungen werden als Dividendenerträge in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, sofern sie keine Substanzausschüttungen darstellen.
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen (mit Recycling) | 1 260 | 1 300 | - 3,0 |
| Zentralnotenbanken | - | - | |
| Kreditinstitute | 157 | 148 | 6,4 |
| Firmenkunden | 532 | 539 | - 1,3 |
| Privatkunden | - | - | |
| Finanzdienstleister | 87 | 38 | . |
| Öffentliche Haushalte | 483 | 574 | - 15,8 |
| Verbriefte Schuldinstrumente (mit Recycling) | 27 780 | 25 328 | 9,7 |
| Kreditinstitute | 11 660 | 10 448 | 11,6 |
| Firmenkunden | 935 | 749 | 24,9 |
| Finanzdienstleister | 5 555 | 5 001 | 11,1 |
| Öffentliche Haushalte | 9 630 | 9 131 | 5,5 |
| Eigenkapitalinstrumente (ohne Recycling) | 45 | 31 | 45,7 |
| Firmenkunden | 43 | 30 | 45,6 |
| Finanzdienstleister | 2 | 1 | 47,0 |
| Gesamt | 29 085 | 26 659 | 9,1 |
Im Commerzbank-Konzern wurde in einem Tochterunternehmen ein Portfolio europäischer Standardaktien (Blue Chips) in die Kategorie Fair Value OCI eingestuft.
Zum 30. Juni 2019 betrug der Fair Value dieser Aktien 45 Mio. Euro (Vorjahr: 31 Mio. Euro). Aus diesen Aktien wurden Dividendenzahlungen von 2 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) im Dividendenergebnis erfolgswirksam vereinnahmt. Des Weiteren wurde durch Verkäufe aus diesem Portfolio ein Realisierungsergebnis von 0 Mio. Euro (Vorjahr: 0 Mio. Euro) erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen erfasst.
(23) Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option
Entsprechend den Regelungen des IFRS 9 können bei Vorliegen eines Accounting Mismatchs auf der Passivseite auch die Steuerung finanzieller Verbindlichkeiten auf Fair-Value-Basis sowie das Vorliegen trennungspflichtiger eingebetteter Derivate Voraussetzung für die Anwendung sein.
Wird die Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten oder für hybride Verträge angewendet, werden die Fair-Value-Änderungen, die sich aus den Schwankungen des eigenen Bonitätsrisikos (Own Credit Spread) ergeben, nicht erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern erfolgsneutral (ohne Recycling) im Eigenkapital erfasst.
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einlagen | 37 627 | 21 083 | 78,5 |
| Zentralnotenbanken | 4 578 | 2 734 | 67,4 |
| Kreditinstitute | 11 971 | 8 498 | 40,9 |
| Firmenkunden | 647 | 1 015 | - 36,3 |
| Privatkunden | 154 | 157 | - 1,5 |
| Finanzdienstleister | 20 054 | 8 511 | . |
| Öffentliche Haushalte | 223 | 167 | 33,5 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 776 | 866 | - 10,4 |
| Sonstige emittierte Schuldtitel | 776 | 866 | - 10,4 |
| Gesamt | 38 403 | 21 949 | 75,0 |
Für Verbindlichkeiten, für die die Fair Value Option angewendet wurde, betrug die in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 eingetretene kreditrisikobedingte Änderung der Fair Values 15 Mio. Euro (Vorjahr: - 48 Mio. Euro). Kumuliert belief sich die Veränderung auf - 47 Mio. Euro (Vorjahr: - 18 Mio. Euro).
Durch Abgänge finanzieller Verbindlichkeiten, für die die Fair Value Option angewendet wurde, wurde ein Betrag von 0 Mio. Euro (Vorjahr: 0 Mio. Euro) erfolgsneutral in der Gewinnrücklage erfasst.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 wurden neue Emissionen mit einem Volumen von 0,1 Mrd. Euro begeben. Im gleichen Zeitraum belief sich das Volumen der Rückzahlungen auf 0,2 Mrd. Euro, ein nennenswertes Volumen fälliger Emissionen gab es in diesem Zeitraum nicht.
(24) Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L
In diesem Posten weisen wir Finanzinstrumente aus, die dem residualen Business Model zugeordnet sind und nicht im Posten Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading ausgewiesen werden. Außerdem sind hier Geschäfte enthalten, die den Business Models "Halten" und "Halten & Verkaufen" zugeordnet und nicht SPPI-konform sind. Beispiele dafür sind Fondsanteile, Genussrechte, stille Einlagen sowie Vermögenswerte, die auf Fair-Value-Basis gesteuert werden.
Unter Eigenkapitalinstrumenten sind ausschließlich Verträge zu verstehen, die einen Residualanspruch an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug aller dazugehörigen Schulden begründen, wie zum Beispiel Aktien oder Anteile an anderen Kapitalgesellschaften.
Eigenkapitalinstrumente sind nicht SPPI-konform, da aus Sicht des Investors kein Anspruch auf Zins- und Tilgungszahlungen besteht, und werden daher in der Regel erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. Eine Ausnahme davon besteht für Eigenkapitalinstrumente, für die wir die Option zur erfolgsneutralen Fair-Value-Bewertung ohne Recycling gewählt haben (siehe Note 22).
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | 43 863 | 31 386 | 39,8 |
| Zentralnotenbanken | 8 189 | 8 266 | - 0,9 |
| Kreditinstitute | 14 183 | 10 785 | 31,5 |
| Firmenkunden | 1 914 | 2 053 | - 6,8 |
| Privatkunden | 218 | 262 | - 16,8 |
| Finanzdienstleister | 18 811 | 6 082 | . |
| Öffentliche Haushalte | 549 | 3 938 | - 86,1 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 3 032 | 2 350 | 29,0 |
| Kreditinstitute | 122 | 73 | 68,2 |
| Firmenkunden | 105 | 116 | - 9,6 |
| Finanzdienstleister | 1 323 | 1 407 | - 6,0 |
| Öffentliche Haushalte | 1 482 | 754 | 96,5 |
| Eigenkapitalinstrumente | 404 | 337 | 20,0 |
| Kreditinstitute | 9 | 9 | - |
| Firmenkunden | 345 | 283 | 21,7 |
| Finanzdienstleister | 50 | 44 | 13,3 |
| Gesamt | 47 300 | 34 073 | 38,8 |
(25) Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading
In den finanziellen Vermögenswerten - Held for Trading weisen wir zins- und eigenkapitalbezogene Wertpapiere, Schuldscheindarlehen und sonstige Forderungen, derivative Finanzinstrumente (Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren) sowie sonstige Handelsbestände aus, die dem residualen Business Model zuzuordnen sind und zu Handelszwecken gehalten werden. Diese Finanzinstrumente dienen der Gewinnerzielung aus kurzfristigen Schwankungen der Preise oder Händlermargen.
Die Bewertung dieser finanziellen Vermögenswerte wird unabhängig von der Produktart erfolgswirksam zum Fair Value vorgenommen. Die Fair-Value-Änderungen des jeweiligen Geschäfts werden damit erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. Kann der Fair Value keinem aktiven Markt entnommen werden, bewerten wir die Bestände grundsätzlich anhand von Vergleichspreisen, indikativer Preise von Preisagenturen beziehungsweise anderen Kreditinstituten (LeadManagern) oder interner Bewertungsverfahren (Barwert- oder Optionspreismodellen).
Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie die Bewertungs- und Veräußerungsergebnisse aus diesen Finanzinstrumenten werden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfasst.
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | 793 | 1 028 | - 22,9 |
| Kreditinstitute | 499 | 628 | - 20,5 |
| Firmenkunden | 277 | 254 | 8,8 |
| Finanzdienstleister | 1 | 3 | - 73,8 |
| Öffentliche Haushalte | 16 | 143 | - 88,5 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 3 590 | 1 621 | . |
| Kreditinstitute | 819 | 523 | 56,7 |
| Firmenkunden | 119 | 61 | 93,6 |
| Finanzdienstleister | 433 | 390 | 11,1 |
| Öffentliche Haushalte | 2 219 | 648 | |
| Eigenkapitalinstrumente | 1 407 | 1 021 | 37,9 |
| Kreditinstitute | 12 | 10 | 24,9 |
| Firmenkunden | 1 395 | 1 011 | 38,1 |
| Finanzdienstleister | - | - | . |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 41 007 | 38 067 | 7,7 |
| Zinsbezogene Produkte | 31 065 | 27 302 | 13,8 |
| Währungsbezogene Produkte | 7 025 | 7 442 | - 5,6 |
| Aktienbezogene Derivate | 997 | 1 518 | - 34,3 |
| Kreditbezogene Derivate | 537 | 511 | 5,0 |
| Übrige derivative Geschäfte | 1 384 | 1 294 | 7,0 |
| Sonstige Handelsbestände | 901 | 764 | 17,9 |
| Gesamt | 47 698 | 42 501 | 12,2 |
(26) Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading
In diesem Posten werden derivative Finanzinstrumente (Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren), eigene Emissionen des Handelsbuchs sowie Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen ausgewiesen.
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zertifikate und andere Emissionen | 42 | 49 | - 14,4 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 2 198 | 3 091 | - 28,9 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 42 868 | 40 264 | 6,5 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 33 378 | 29 464 | 13,3 |
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 7 339 | 8 512 | - 13,8 |
| Aktienderivate | 580 | 743 | - 21,9 |
| Kreditderivate | 916 | 923 | - 0,7 |
| Übrige derivative Geschäfte | 655 | 622 | 5,3 |
| Gesamt | 45 108 | 43 404 | 3,9 |
Kreditrisiken und Kreditverluste
(27) Kreditrisiken und Kreditverluste
Grundsätze und Bewertungen
Unter IFRS 9 werden Wertminderungen für Kreditrisiken bei Kreditgeschäften und Wertpapieren, welche nicht erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind, anhand eines 3-stufigen Modells auf Basis erwarteter Kreditverluste erfasst. In den Anwendungsbereich dieses Wertminderungsmodells fallen im CommerzbankKonzern folgende Finanzinstrumente:
| ― | Finanzielle Vermögenswerte in Form von Darlehen und Forderungen sowie verbrieften Schuldinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (Amortised Cost); |
| ― | Finanzielle Vermögenswerte in Form von Darlehen und Forderungen sowie verbrieften Schuldinstrumenten, die erfolgsneutral zum Fair Value bewertet werden (FVOCI); |
| ― | Forderungen aus Leasingverhältnissen; |
| ― | Unwiderrufliche Kreditzusagen, die gemäß IFRS 9 nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden; |
| ― | Finanzgarantien im Anwendungsbereich des IFRS 9, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden. |
Die Ermittlung der Wertminderungen erfolgt anhand eines 3-stufigen Modells nach folgenden Vorgaben:
In Stage 1 werden grundsätzlich alle Finanzinstrumente erfasst, deren Risiko eines Kreditausfalls (im Folgenden Ausfallrisiko) sich seit ihrem erstmaligen Bilanzansatz nicht signifikant erhöht hat. Darüber hinaus enthält Stage 1 sämtliche Geschäfte, die am Berichtsstichtag ein geringes Ausfallrisiko aufweisen, bei denen die Commerzbank von dem Wahlrecht des IFRS 9 Gebrauch macht, auf die Beurteilung einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos zu verzichten. Ein geringes Ausfallrisiko ist bei allen Finanzinstrumenten gegeben, deren internes Bonitätsrating am Berichtsstichtag im Bereich des Investment Grade (entspricht Commerzbank-Rating 2,8 oder besser) liegt. Für Finanzinstrumente in Stage 1 ist eine Wertminderung in Höhe der erwarteten Kreditverluste für die nächsten zwölf Monate (12-month ECL) zu erfassen.
Stage 2 enthält diejenigen Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich nach dem Zeitpunkt ihres erstmaligen Bilanzansatzes signifikant erhöht hat und die zum Berichtsstichtag nicht als Geschäfte mit geringem Ausfallrisiko eingestuft werden. Die Erfassung von Wertminderungen erfolgt in Stage 2 mit den erwarteten Kreditverlusten über die gesamte Restlaufzeit des Finanzinstruments ("Lifetime Expected Credit Loss" beziehungsweise "LECL").
Stage 3 werden Finanzinstrumente zugeordnet, die am Berichtsstichtag als wertgemindert eingestuft werden. Als Kriterium hierfür zieht die Commerzbank die Definition für einen Kreditausfall (Default) gemäß Artikel 178 CRR heran. Für den Default eines Kunden können folgende Ereignisse ausschlaggebend sein:
| ― | Drohende Zahlungsunfähigkeit (größer 90 Tage überfällig); |
| ― | Die Bank begleitet die Sanierung/Restrukturierung des Kunden mit und ohne Sanierungsbeiträge/n; |
| ― | Die Bank kündigt die Forderungen; |
| ― | Der Kunde ist in Insolvenz. |
Für ausgefallene Finanzinstrumente in Stage 3 ist ebenfalls der LECL als Wertminderung zu erfassen. Bei der Ermittlung des LECL wird hier grundsätzlich nach signifikanten und nicht signifikanten Fällen unterschieden. Für nicht signifikante Geschäfte (Volumen bis 5 Mio. Euro) erfolgt die Ermittlung auf Basis statistischer Risikoparameter. Für signifikante Geschäfte (Volumen größer 5 Mio. Euro) wird der LECL als Erwartungswert der Verluste aus individuellen Expertenschätzungen der zukünftigen Cashflows unter Berücksichtigung mehrerer möglicher Szenarien und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten ermittelt.
Finanzinstrumente, die bereits im Zeitpunkt ihres erstmaligen Bilanzansatzes als wertgemindert im Sinne der oben beschriebenen Definition einzustufen sind ("Purchased or Originated Credit-Impaired", beziehungsweise "POCI") werden außerhalb des 3-stufigen Wertminderungsmodells behandelt und somit keiner der drei Stages zugeordnet. Der Erstansatz erfolgt zum Fair Value ohne Erfassung einer Wertminderung unter Anwendung eines bonitätsadjustierten Effektivzinssatzes. In den Folgeperioden entspricht die Wertminderung der kumulierten Veränderung des LECL nach dem Bilanzzugang. Auch im Falle einer Gesundung bleibt der LECL Maßstab für die Bewertung.
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| Mio. € | Stand 1.1.2019 | Netto-Zuführung / Auflösung |
Verbrauch | Veränderung im Konsolidierungskreis |
Wechselkursänderungen/ Umbuchungen |
Stand 30.6.2019 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten | 2 229 | 241 | 285 | - | 14 | 2 199 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 2 213 | 249 | 298 | - | 15 | 2 178 |
| Darlehen und Forderungen | 2 106 | 277 | 272 | - | 13 | 2 124 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 107 | - 28 | 26 | - | 1 | 54 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | 16 | - 8 | - 12 | - | - 0 | 20 |
| Darlehen und Forderungen | 7 | - 8 | - 15 | - | - 0 | 13 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 9 | 0 | 2 | - | 0 | 7 |
| Rückstellungen für Finanzgarantien | 9 | 0 | - | - | 0 | 10 |
| Rückstellungen für Kreditzusagen | 136 | - 5 | - | - | 0 | 131 |
| Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen | 119 | 20 | - | - | 1 | 139 |
| Gesamt | 2 493 | 256 | 285 | - | 16 | 2 479 |
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| Mio. € | Stand 1.1.2018 | Netto-Zuführung / Auflösung |
Verbrauch | Veränderung im Konsolidierungskreis |
Wechselkursänderungen/ Umbuchungen |
Stand 31.12.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten | 2 226 | 475 | 466 | - | - 6 | 2 229 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 2 209 | 477 | 467 | - | - 7 | 2 213 |
| Darlehen und Forderungen | 2 119 | 462 | 467 | - | - 9 | 2 106 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 90 | 15 | 0 | - | 2 | 107 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | 16 | - 2 | - 1 | - | 1 | 16 |
| Darlehen und Forderungen | 7 | - 0 | - | - | 0 | 7 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 9 | - 1 | - 1 | - | 1 | 9 |
| Rückstellungen für Finanzgarantien | 10 | - 1 | - | - | 0 | 9 |
| Rückstellungen für Kreditzusagen | 127 | 9 | - | - | - 0 | 136 |
| Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen | 156 | - 38 | 0 | - | 1 | 119 |
| Gesamt | 2 518 | 446 | 466 | - | - 5 | 2 493 |
Die Aufteilung nach Stages stellte sich im laufenden Geschäftsjahr wie folgt dar:
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| Mio. € | Stage 1 | Stage 2 | Stage 3 | POCI | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten | 286 | 359 | 1 461 | 92 | 2 199 |
| Darlehen und Forderungen | 254 | 330 | 1 461 | 92 | 2 137 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 32 | 30 | 0 | - | 62 |
| Rückstellungen für Finanzgarantien | 2 | 2 | 3 | 3 | 10 |
| Rückstellungen für Kreditzusagen | 70 | 45 | 8 | 9 | 131 |
| Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen | 1 | 75 | 42 | 21 | 139 |
| Gesamt | 359 | 481 | 1 514 | 125 | 2 479 |
Zum 31. Dezember 2018 stellte sich die Aufteilung wie folgt dar:
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| Mio. € | Stage 1 | Stage 2 | Stage 3 | POCI | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten | 278 | 418 | 1 471 | 62 | 2 229 |
| Darlehen und Forderungen | 248 | 335 | 1 469 | 61 | 2 113 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 30 | 83 | 2 | 1 | 116 |
| Rückstellungen für Finanzgarantien | 2 | 1 | 2 | 4 | 9 |
| Rückstellungen für Kreditzusagen | 70 | 48 | 13 | 5 | 136 |
| Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen | 1 | 67 | 37 | 15 | 119 |
| Gesamt | 351 | 534 | 1 523 | 86 | 2 493 |
Sonstige Erläuterungen zu Finanzinstrumenten
(28) IFRS 13 Bewertungshierarchien und Angabepflichten
Hierarchie der Fair Values
Nach IFRS 13 werden Finanzinstrumente wie folgt in die dreistufige Bewertungshierarchie zum Fair Value eingestuft:
| ― | Level 1: Finanzinstrumente, deren Fair Value auf Basis notierter Preise für identische Finanzinstrumente an aktiven Märkten ermittelt wird. |
| ― | Level 2: Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise für identische Instrumente an einem aktiven Markt verfügbar sind und deren Fair Value unter Einsatz von Bewertungsmethoden ermittelt wird, die auf beobachtbare Marktparameter zurückgreifen. |
| ― | Level 3: Finanzinstrumente, die unter Anwendung von Bewertungsmethoden bewertet werden, für die bei mindestens einem wesentlichen Eingangswert nicht ausreichend beobachtbare Marktdaten vorhanden sind und bei denen mindestens dieser Eingangswert den Fair Value nicht nur unwesentlich beeinflusst. |
Bezüglich der für Kreditinstitute relevanten Methoden der Modellbewertung (Level 2 und 3) unterscheidet IFRS 13 den marktbasierten Ansatz (Market Approach) und den einkommensbasierten Ansatz (Income Approach). Der Market Approach umfasst Bewertungsmethoden, die auf Informationen über identische oder vergleichbare Vermögenswerte und Schulden zurückgreifen.
Der Income Approach spiegelt die heutigen Erwartungen über zukünftige Zahlungsströme, Aufwendungen oder Erträge wider. Zum Income Approach zählen auch Optionspreismodelle. Diese Bewertungen unterliegen in höherem Maße den Einschätzungen des Managements. Dabei werden in größtmöglichem Umfang Marktdaten oder Daten Dritter und in geringem Maße unternehmensspezifische Eingangswerte herangezogen.
Bewertungsmodelle müssen anerkannten betriebswirtschaftlichen Methoden zur Bewertung von Finanzinstrumenten entsprechen und alle Faktoren berücksichtigen, die Marktteilnehmer bei der Festlegung eines Preises als angemessen betrachten würden.
Die realisierbaren Fair Values, die zu einem späteren Zeitpunkt erzielbar sind, können grundsätzlich von den geschätzten Fair Values abweichen.
Alle Fair Values unterliegen den internen Kontrollen und Verfahren des Commerzbank-Konzerns, in denen die Standards für deren unabhängige Prüfung oder Validierung festgelegt sind. Diese Kontrollen und Verfahren werden von der Independent Price Verification Group (IPV) innerhalb der Finanzfunktion durchgeführt beziehungsweise koordiniert. Die Modelle, die einfließenden Daten und die daraus resultierenden Fair Values werden regelmäßig vom Senior-Management und der Risikofunktion überprüft.
Angabepflichten
Im Folgenden wird unterschieden in:
a) Zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente (Fair Value OCI, Fair Value Option, Mandatorily Fair Value P&L und Held for Trading);
b) Zu Amortised Cost bilanzierte Finanzinstrumente.
Die jeweiligen Angabepflichten dieser Finanzinstrumente leiten sich aus IFRS 7 und IFRS 13 ab. Damit sind beispielsweise Bewertungstechniken und verwendete Inputfaktoren für Level 2 und 3 sowie quantitative Angaben über nicht beobachtbare Inputfaktoren (Level 3) zu erläutern. Ebenso sind Angaben, Gründe und der Zeitpunkt für Umgliederungen zwischen den Bewertungshierarchien, die Überleitungen der stichtagsbezogenen Anfangs- und Endbestände für Level-3-Bestände und die unrealisierten Gewinne und Verluste zu nennen. Weiterhin sind Sensitivitäten für die nicht beobachtbaren Inputparameter (Level 3) darzustellen sowie Angaben zum Day-One Profit or Loss erforderlich.
a) Zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente
Der Fair Value eines Vermögenswertes ist nach IFRS 13 der Betrag, zu dem dieser zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern verkauft werden könnte. Der Fair Value entspricht somit einem Veräußerungspreis. Für Verbindlichkeiten ist der Fair Value definiert als der Preis, zu dem die Schuld im Rahmen einer geordneten Transaktion an einen Dritten übertragen werden könnte.
Für die Bewertung von Verbindlichkeiten ist zudem das eigene Bonitätsrisiko (Own Credit Spread) zu berücksichtigen. Sofern Sicherheiten von Dritten für unsere Verbindlichkeiten gestellt werden (zum Beispiel Garantien), sind diese bei der Bewertung grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, da die Rückzahlungsverpflichtung seitens der Bank weiterhin bestehen bleibt.
Im Rahmen der Bewertung derivativer Geschäfte wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Nettorisikopositionen für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu bilden. Bei der Bewertung wird neben dem Ausfallrisiko des Kontrahenten auch das eigene Ausfallrisiko berücksichtigt. Die Ermittlung von Credit Valuation Adjustments (CVA) und Debit Valuation Adjustments (DVA) erfolgt durch eine Simulation der zukünftigen Marktwerte der Derivateportfolios mit den jeweiligen Kontrahenten auf Basis beobachtbarer Marktdaten (zum Beispiel CDS-Spreads). Für die refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassungen (Funding Valuation Adjustments; FVA) werden die Refinanzierungsaufwendungen und -erträge von unbesicherten Derivaten und besicherten Derivaten, bei denen nur teilweise Sicherheiten vorliegen oder die Sicherheiten nicht zur Refinanzierung verwendet werden können, im Fair Value berücksichtigt. Wie für CVA/DVA werden auch FVA über die Erwartungswerte der zukünftigen positiven beziehungsweise negativen Portfoliomarktwerte unter Verwendung beobachtbarer Marktdaten (zum Beispiel CDS-Spreads) bestimmt. Die zur FVA-Berechnung verwendete Fundingkurve wird durch die Commerzbank-Fundingkurve approximiert.
Nach IFRS 9 sind alle Finanzinstrumente beim erstmaligen Ansatz zu ihrem Fair Value zu bewerten. In der Regel ist das der Transaktionspreis. Bezieht sich ein Teil davon auf etwas anderes als das zu bewertende Finanzinstrument, wird der Fair Value unter Anwendung eines Bewertungsverfahrens geschätzt.
Die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in nachfolgenden Übersichten nach den IFRS-9-Bewertungskategorien sowie nach Klassen gegliedert dargestellt.
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | Level 1 | Level 2 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte -Fair Value OCI | ||||||
| Darlehen und Forderungen | - | 1,3 | - | 1,3 | - | 1,3 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 18,3 | 9,5 | 0,0 | 27,8 | 15,4 | 9,7 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,0 | - | - | 0,0 | 0,0 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte -Mandatorily Fair Value P&L | ||||||
| Darlehen und Forderungen | - | 42,1 | 1,7 | 43,9 | - | 26,6 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 0,4 | 1,4 | 1,2 | 3,0 | 0,6 | 0,7 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,0 | - | 0,4 | 0,4 | 0,0 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte -Held for Trading | ||||||
| Darlehen und Forderungen | 0,1 | 0,7 | - | 0,8 | 0,2 | 0,9 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 2,9 | 0,7 | 0,0 | 3,6 | 0,9 | 0,7 |
| Eigenkapitalinstrumente | 1,4 | 0,0 | 0,0 | 1,4 | 1,0 | - |
| Derivate | - | 37,2 | 3,8 | 41,0 | - | 34,7 |
| Sonstige | 0,9 | - | - | 0,9 | 0,8 | - |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||||||
| Hedge Accounting | - | 2,0 | - | 2,0 | - | 1,5 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | ||||||
| Darlehen und Forderungen | - 0,1 - | 0,1 | - | 0,2 | ||
| Verbriefte Schuldinstrumente | 1,9 | 0,2 | 0,0 | 2,1 | 2,3 | 0,1 |
| Eigenkapitalinstrumente | 6,3 | 0,0 | 0,0 | 6,3 | 7,8 | - |
| Derivate | - | 4,4 | 0,1 | 4,5 | - | 2,2 |
| Gesamt | 32,2 | 99,6 | 7,3 | 139,1 | 29,1 | 78,4 |
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 31.12.2018 | |
|---|---|---|
| Level 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte -Fair Value OCI | ||
| Darlehen und Forderungen | - | 1,3 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 0,2 | 25,3 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | 0,0 |
| Finanzielle Vermögenswerte -Mandatorily Fair Value P&L | ||
| Darlehen und Forderungen | 4,8 | 31,4 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 1,0 | 2,4 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,3 | 0,3 |
| Finanzielle Vermögenswerte -Held for Trading | ||
| Darlehen und Forderungen | - | 1,0 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 0,0 | 1,6 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | 1,0 |
| Derivate | 3,4 | 38,1 |
| Sonstige | - | 0,8 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Hedge Accounting | - | 1,5 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | ||
| Darlehen und Forderungen | - | 0,2 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 0,0 | 2,4 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | 7,8 |
| Derivate | 0,1 | 2,3 |
| Gesamt | 10,0 | 117,5 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | Level 1 | Level 2 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | ||||||
| Einlagen | - | 37,6 | - | 37,6 | - | 21,1 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 0,8 | - | - | 0,8 | 0,9 | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | ||||||
| Derivate | - | 39,3 | 3,6 | 42,9 | - | 37,0 |
| Zertifikate und andere Emissionen | 0,0 | - | 0,0 | 0,0 | 0,0 | - |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 2,1 | 0,1 | - | 2,2 | 2,7 | 0,4 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | ||||||
| Hedge Accounting | - | 2,1 | - | 2,1 | - | 1,5 |
| Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen | ||||||
| Einlagen | - | 3,2 | - | 3,2 | - | 3,3 |
| Begebene Schuldverschreibungen | - | - | - | - | - | - |
| Derivate | - | 4,2 | 0,3 | 4,5 | - | 3,4 |
| Zertifikate und andere Emissionen | 4,0 | 0,0 | - | 4,0 | 4,5 | - |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 0,4 | 0,1 | - | 0,4 | 0,5 | 0,0 |
| Gesamt | 7,3 | 86,6 | 3,9 | 97,8 | 8,6 | 66,5 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 31.12.2018 | |
|---|---|---|
| Level 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | ||
| Einlagen | - | 21,1 |
| Begebene Schuldverschreibungen | - | 0,9 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | ||
| Derivate | 3,3 | 40,3 |
| Zertifikate und andere Emissionen | 0,0 | 0,0 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 0,0 | 3,1 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | ||
| Hedge Accounting | - | 1,5 |
| Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen | ||
| Einlagen | - | 3,3 |
| Begebene Schuldverschreibungen | - | - |
| Derivate | 0,3 | 3,7 |
| Zertifikate und andere Emissionen | - | 4,5 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | - | 0,5 |
| Gesamt | 3,7 | 78,8 |
Eine Level-Reklassifizierung ist die Umgliederung eines Finanzinstruments innerhalb der dreistufigen Fair-Value-Bewertungshierarchie. Dies kann beispielsweise aus Marktveränderungen resultieren, die Auswirkungen auf die Inputfaktoren zur Bewertung des Finanzinstruments haben.
Die Commerzbank nimmt Umgliederungen zum Ende der Berichtsperiode vor.
In den ersten sechs Monates des Geschäftsjahres 2019 wurden Reklassifizierungen von Level 1 nach Level 2 vorgenommen, da keine notierten Marktpreise verfügbar waren. Diese betrafen mit 0,4 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI, 0,2 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie HFT, 0,4 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL und mit 0,1 Mrd. Euro Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen der Kategorie HFT. Darüber hinaus wurden 2,3 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI, 0,5 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie HFT, 0,5 Mrd. Euro Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen der Kategorie HFT und 0,1 Mrd. Euro Begebene Schuldverschreibungen der Kategorie FVO von Level 2 nach Level 1 zurückgegliedert, da wieder beobachtbare Marktparameter verfügbar waren. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Reklassifizierungen zwischen Level 1 und Level 2 vorgenommen.
Im Geschäftsjahr 2018 wurden Reklassifizierungen von Level 1 nach Level 2 vorgenommen, da keine notierten Marktpreise verfügbar waren. Diese betrafen mit 1,2 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie HFT und mit 0,3 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL, 0,5 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI und 0,1 Mrd. Euro Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen der Kategorie HFT. Darüber hinaus wurden 0,8 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI, 0,1 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL, 0,1 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie HFT und 0,1 Mrd. Euro Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen der Kategorie HFT von Level 2 nach Level 1 zurückgegliedert, da wieder beobachtbare Marktparameter verfügbar waren. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Reklassifizierungen zwischen Level 1 und Level 2 vorgenommen. Die Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente entwickelten sich wie folgt:
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| Finanzielle Vermögenswerte Mio. € |
Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2019 | 215 | 6 208 | 3 415 | 125 | 9 962 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 0 | - 211 | 407 | 1 | 198 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 0 | - 211 | 407 | 16 | 213 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - |
| Käufe | - | 328 | 40 | 25 | 393 |
| Verkäufe | - 1 | - 596 | - 0 | - 16 | - 613 |
| Emissionen | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - | - | - | - |
| Umbuchungen in Level 3 | 3 | 351 | 28 | 58 | 440 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 215 | - 24 | - 43 | - 36 | - 318 |
| IFRS 9 Reklassifizierungen | - | - 2 762 | - | - | - 2 762 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | - |
| Fair Value zum 30.6.2019 | 1 | 3 294 | 3 848 | 157 | 7 300 |
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| Finanzielle Vermögenswerte Mio. € |
Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2018 | 36 | 6 319 | 3 754 | - | 10 109 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 1 | - 90 | - 158 | - | - 249 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 1 | - 88 | - 153 | - | - 242 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - |
| Käufe | - | 2 164 | - 9 | 1 | 2 155 |
| Verkäufe | - 31 | - 2 592 | - 51 | - | - 2 674 |
| Emissionen | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - | - | - | - |
| Umbuchungen in Level 3 | 288 | 542 | 109 | 2 | 941 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 78 | - 135 | - 108 | - | - 321 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - | - 122 | 122 | 0 |
| Fair Value zum 31.12.2018 | 215 | 6 208 | 3 415 | 125 | 9 962 |
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (Wertpapiere und Derivate) sowie aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Forderungen und Wertpapieren sind Bestandteil des Ergebnisses aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
Zum 1. Januar 2019 wurde aus Level 3 ein Portfolio für Darlehen und Forderungen der Kategorie mFVPL in Höhe von 2,8 Mrd. Euro in die IFRS-9-Kategorie AC ebenfalls in Level 3 reklassifiziert (siehe Note 20). In den ersten sechs Monates des Geschäftsjahres 2019 wurden Umgliederungen von Level 3 zurück in Level 2 von 0,2 Mrd. Euro für verbriefte Schuldinstrumente der IFRS-9-Kategorie FVOCI vorgenommen, da wieder beobachtbare Marktparameter vorlagen. Dagegen wurden Umgliederungen von Level 1 in Level 3 von 0,4 Mrd. Euro für verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL und 0,1 Mrd. Euro für verbriefte Schuldinstrumente bei zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen vorgenommen, da keine am Markt beobachtbaren Parameter vorlagen. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Umgliederungen vorgenommen.
Im Geschäftsjahr 2018 wurden Umgliederungen von Level 3 zurück in Level 2 von 0,1 Mrd. Euro für verbriefte Schuldinstrumente der IFRS-9-Kategorie mFVPL vorgenommen, da wieder beobachtbare Marktparameter vorlagen. Dagegen wurden Umgliederungen von Level 2 in Level 3 von 0,3 Mrd. Euro für Darlehen und Forderungen der Kategorie mFVPL und 0,3 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL vorgenommen, da keine am Markt beobachtbaren Parameter vorlagen. Die dem Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
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| Finanzielle Verbindlichkeiten Mio. € |
Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option |
Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading |
Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2019 | - | 3 330 | 334 | 3 665 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | 259 | - 7 | 253 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - | 259 | 39 | 298 |
| Käufe | - | 35 | 14 | 49 |
| Verkäufe | - | - 44 | - | - 44 |
| Emissionen | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - | - 57 | - 57 |
| Umbuchungen in Level 3 | - | - | 17 | 17 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | 0 | - 17 | - 16 |
| Umbuchungen aus/in Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen |
- | - | - | - |
| Fair Value zum 30.6.2019 | - | 3 581 | 284 | 3 865 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten Mio. € |
Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option |
Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading |
Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2018 | 100 | 3 897 | - | 3 997 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | - 126 | - | - 126 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - | - 104 | - | - 104 |
| Käufe | - | 120 | - | 120 |
| Verkäufe | - 100 | - 2 | - | - 102 |
| Emissionen | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - 13 | - | - 13 |
| Umbuchungen in Level 3 | - | 49 | - | 49 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - 261 | - | - 261 |
| Umbuchungen aus/in Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen |
- | - 334 | 334 | - |
| Fair Value zum 31.12.2018 | - | 3 330 | 334 | 3 665 |
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Verbindlichkeiten sind Bestandteil des Ergebnisses aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 wurden keine nennenswerten Umbuchungen von finanziellen Verbindlichkeiten in oder aus Level 3 vorgenommen.
Im Geschäftsjahr 2018 wurden Derivate mit negativem Marktwert von 0,1 Mrd. Euro aus Level 3 in Level 2 zurückgegliedert, da am Markt wieder beobachtbare Parameter vorlagen. Darüber hinaus lagen keine nennenswerten Umbuchungen von finanziellen Verbindlichkeiten in oder aus Level 3 vor.
Sensitivitätsanalyse
Basiert der Wert von Finanzinstrumenten auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern (Level 3), kann der genaue Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite angemessener möglicher Alternativen abgeleitet werden, die im Ermessen des Managements liegen. Beim Erstellen des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Eingangsparameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen.
Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die aus der relativen Unsicherheit in den Fair Values von Finanzinstrumenten resultieren, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert (Level 3). Zwischen den für die Ermittlung von Level-3-Fair-Values verwendeten Parametern bestehen häufig Abhängigkeiten. Beispielsweise kann eine erwartete Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage dazu führen, dass Aktienkurse steigen, wohingegen als weniger riskant eingeschätzte Wertpapiere wie zum Beispiel Bundesanleihen im Wert sinken. Derartige Zusammenhänge werden in Form von Korrelationsparametern berücksichtigt, sofern sie einen signifikanten Einfluss auf die betroffenen Fair Values haben. Verwendet ein Bewertungsverfahren mehrere Parameter, so kann die Wahl eines Parameters Einschränkungen hinsichtlich der Spanne möglicher Werte der anderen Parameter bewirken. Per Definition werden dieser Bewertungshierarchie eher illiquide Instrumente, Instrumente mit längerfristigen Laufzeiten oder Instrumente, bei denen unabhängig beobachtbare Marktdaten nicht in ausreichendem Maße oder nur schwer erhältlich sind, zugeordnet. Die vorliegenden Angaben dienen dazu, die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level-3-Finanzinstrumente zu erläutern und anschließend verschiedene Eingangswerte darzustellen, die für diese wesentlichen Eingangsparameter zugrunde gelegt wurden.
Die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level 3 und ihre Schlüsselfaktoren lassen sich wie folgt zusammenfassen:
| ― | Interner Zinsfuß (Internal Rate of Return, IRR): Der IRR wird als der Diskontsatz definiert, der einen Barwert von null für alle zukünftigen Zahlungsströme eines Instruments liefert. Bei Schuldtiteln hängt der IRR beispielsweise vom aktuellen Anleihekurs, dem Nennwert und der Duration ab. |
| ― | Credit Spread: Der Credit Spread ist der Renditespread (Auf- oder Abschlag) zwischen Wertpapieren, die bis auf ihre jeweilige Bonität in jeder Hinsicht identisch sind. Dieser stellt die Überrendite gegenüber dem Benchmark-Referenzinstrument dar und bildet den Ausgleich für die unterschiedliche Kreditwürdigkeit des Instruments und der Benchmark. Credit Spreads werden an der Zahl der Basispunkte oberhalb (oder unterhalb) der notierten Benchmark gemessen. Je weiter (höher) der Credit Spread im Verhältnis zur Benchmark ist, desto niedriger ist die jeweilige Kreditwürdigkeit. Das Gleiche gilt umgekehrt für engere (niedrigere) Credit Spreads. |
| ― | Zins-Währungs-Korrelation: Die Zins-Währungs-Korrelation ist maßgeblich für die Bewertung exotischer Zinsswaps, die den Umtausch von Finanzierungsinstrumenten in einer Währung sowie eine exotisch strukturierte Komponente beinhalten. Diese basiert im Allgemeinen auf der Entwicklung von zwei Staatsanleiherenditen in unterschiedlichen Währungen. Für bestimmte exotische Zinsprodukte sind Konsensus-Marktdaten in längeren Laufzeiten nicht beobachtbar. Beispielsweise sind CMT-Renditen für US-Staatsanleihen mit mehr als zehn Jahren Laufzeit nicht beobachtbar. |
| ― | Verwertungsquoten, Überlebens- und Ausfallwahrscheinlichkeiten: Die dominanten Faktoren für die Bewertung von Credit Default Swaps (CDS) sind zumeist Angebot und Nachfrage sowie die Arbitragebeziehung bei Asset Swaps. Für die Bewertung von exotischen Strukturen und Off-Market-Ausfallswaps, bei denen Festzinszahlungen ober- oder unterhalb des Marktzinses vereinbart werden, werden häufiger Bewertungsmodelle für CDS herangezogen. Diese Modelle berechnen die implizite Ausfallwahrscheinlichkeit des Referenzaktivums und nehmen das Ergebnis als Grundlage für die Abzinsung der Zahlungsströme, die für den CDS zu erwarten sind. Das Modell verwendet Eingangswerte wie Credit Spreads und Verwertungsquoten. Sie werden herangezogen, um eine Zeitreihe der Überlebenswahrscheinlichkeiten des Referenzaktivums zu interpolieren (sogenanntes Bootstrapping). Ein typischer Erwartungswert der Verwertungsquote am Default-Swap-Markt für vorrangige unbesicherte Kontrakte ist 40 %. Die Erwartungswerte zu den Verwertungsquoten sind ein Faktor, der die Form der Überlebenswahrscheinlichkeitskurve bestimmt. Unterschiedliche Erwartungswerte für die Verwertungsquote haben unterschiedliche Überlebenswahrscheinlichkeiten zur Folge. Bei einem gegebenen Credit Spread ist ein hoher Erwartungswert bei der Verwertungsquote gleichbedeutend mit einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit (im Vergleich zu einem niedrigen Erwartungswert bei der Verwertungsquote) und die Überlebenswahrscheinlichkeit ist somit geringer. Bei Emittenten von Unternehmensanleihen besteht eine Beziehung zwischen Ausfall- und Verwertungsquoten im Zeitverlauf. Insbesondere besteht eine umgekehrte Korrelation zwischen diesen beiden Faktoren: Ein Anstieg der Ausfallquote (definiert als prozentualer Anteil der ausfallenden Schuldner) geht im Allgemeinen mit einem Rückgang der durchschnittlichen Verwertungsquote einher. In der Praxis werden Marktspreads von Marktteilnehmern genutzt, um implizite Ausfallwahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Schätzungen der Ausfallwahrscheinlichkeiten sind zudem von den gemeinsamen Verlustverteilungen der Parteien, die an einem Kreditderivatgeschäft beteiligt sind, abhängig. Die Copula-Funktion wird herangezogen, um die Korrelationsstruktur zwischen zwei oder mehr Variablen zu messen. Sie ergibt eine gemeinsame Verteilung unter Wahrung der Parameter zweier voneinander unabhängiger Randverteilungen. |
| ― | Repo-Kurve: Repo-Sätze dienen zur Bewertung von Wertpapier-Pensionsgeschäften (Repos), in der Regel mit Laufzeiten von nicht mehr als einem Jahr. Bei Repos mit längeren Laufzeiten beziehungsweise illiquideren zugrundeliegenden Wertpapieren (zum Beispiel aus Emerging Markets) können die entsprechenden Repo-Sätze näherungsweise bestimmt werden. Werden diese allerdings als unzureichend für eine faire Marktbewertung erachtet, sind sie als unbeobachtbar zu klassifizieren. Eine analoge Vorgehensweise gilt für Repos auf Investmentfonds (Mutual Funds). |
| ― | Preis: Für bestimmte Zins- und Kreditinstrumente wird hingegen ein preisbasierter Ansatz zur Bewertung herangezogen. Folglich ist der Preis selbst der unbeobachtbare Parameter, dessen Sensitivität als eine Abweichung des Barwertes der Positionen geschätzt wird. |
| ― | Investmentfonds-Volatilität: Grundsätzlich ist der Markt für Optionen auf Investmentfonds illiquider als der Aktienoptionsmarkt. Demnach basiert die Volatilitätsbestimmung für zugrunde liegende Investmentfonds auf der Zusammensetzung der Fonds-Produkte. Es gibt eine indirekte Methode zur Bestimmung der entsprechenden Volatilitätsoberflächen. Diese Methode ist Level 3 zuzuordnen, da die verwendeten Marktdaten nicht liquide genug sind, um als Level 2 klassifiziert zu werden. |
Für die Bewertung unserer Level-3-Finanzinstrumente wurden die folgenden Bandbreiten der wesentlichen nicht beobachtbaren Parameter herangezogen:
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| Mio. € | 30.6.2019 | 30.6.2019 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungstechniken | Aktiva | Passiva | Wesentliche nicht beobachtbare Parameter |
Bandbreite | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Darlehen und Forderungen | 1 740 | - | - | - | ||
| Repo-Geschäfte | Discounted-Cashflow-Modell | 1 389 | - | Repo-Kurve (Basispunkte) | 240 | 265 |
| Schiffsfinanzierungen | Discounted-Cashflow-Modell | 221 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 150 | 4 150 |
| Sonstige Forderungen | Discounted-Cashflow-Modell | 130 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 70 | 700 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 1 210 | 14 | - | - | ||
| Zinsbezogene Geschäfte | Spread basiertes Modell | 1 210 | 14 | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| davon: ABS | Spread basiertes Modell | 853 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| Eigenkapitalinstrumente | 397 | - | - | - | ||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cashflow-Modell | 397 | - | Preis (%) | 90% | 110% |
| Derivate | 3 953 | 3 850 | ||||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cashflow-Modell | 130 | 314 | IRR (%) | 5% | 20% |
| Optionspreismodell | - | - | InvestmentfondsVolatilität | 1% | 4% | |
| Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) | Discounted-Cashflow-Modell | 3 822 | 3 370 | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| - | - | Verwertungsquote (%) | 0% | 80% | ||
| Zinsbezogene Geschäfte | Optionspreismodell | - | 167 | Zins-Währungs- Korrelation (%) |
- 30% | 52% |
| Übrige Geschäfte | - | - | - | - | ||
| Summe | 7 300 | 3 865 |
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| Mio. € | 31.12.2018 | 31.12.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungstechniken | Aktiva | Passiva | Wesentliche nicht beobachtbare Parameter |
Bandbreite | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Darlehen und Forderungen | 4 830 | - | - | - | ||
| Repo-Geschäfte | Discounted-Cashflow-Modell | 1 528 | - | Repo-Kurve (Basispunkte) | 126 | 257 |
| Schiffsfinanzierungen | Discounted-Cashflow-Modell | 479 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 600 | 1 200 |
| Sonstige Forderungen | Discounted-Cashflow-Modell | 2 823 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 70 | 700 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 1 267 | - | - | - | ||
| Zinsbezogene Geschäfte | Spread basiertes Modell | 1 267 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| davon: ABS | Spread basiertes Modell | 1 072 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| Eigenkapitalinstrumente | 328 | - | - | - | ||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cashflow-Modell | 328 | - | Preis (%) | 90% | 110% |
| Derivate | 3 537 | 3 665 | ||||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cashflow-Modell | 122 | 334 | IRR (%), Preis (%), Investmentfonds-Volatilität |
1% | 9% |
| Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) | Discounted-Cashflow-Modell | 3 415 | 3 152 | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| - | - | Verwertungsquote (%) | 40% | 80% | ||
| Zinsbezogene Geschäfte | Optionspreismodell | - | 179 | Zins-Währungs- Korrelation (%) |
- 30% | 52% |
| Übrige Geschäfte | - | - | - | - | ||
| Summe | 9 962 | 3 665 |
In der folgenden Tabelle werden für Bestände der Bewertungshierarchie Level 3 die Auswirkungen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung dargestellt, die sich aus der Anwendung ebenfalls vertretbarer Parameterschätzungen jeweils an den Rändern dieser Bandbreiten ergeben. Die Aufgliederung der Sensitivitätsanalyse für Finanzinstrumente der Fair-Value-Hierarchie Level 3 erfolgt nach Arten von Finanzinstrumenten:
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| Mio. € | 30.6.2019 | ||
|---|---|---|---|
| Positive erfolgswirksame Effekte | Negative erfolgswirksame Effekte | Geänderte Parameter | |
| --- | --- | --- | --- |
| Darlehen und Forderungen | 17 | - 17 | |
| Repo-Geschäfte | 14 | - 14 | Repo-Kurve |
| Schiffsfinanzierungen | 1 | - 1 | Credit Spread |
| Sonstige Forderungen | 2 | - 2 | Credit Spread |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 48 | - 48 | |
| Zinsbezogene Geschäfte | 48 | - 48 | Preis |
| davon: ABS | 29 | - 29 | IRR, Verwertungsquote, Credit Spread |
| Eigenkapitalinstrumente | 0 | - 0 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 0 | - 0 | Preis |
| Derivate | 23 | - 22 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 11 | - 11 | IRR, Preis basiert, Investmentfonds-Volatilität |
| Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) | 11 | - 10 | Credit Spread, Verwertungsquote, Preis |
| Zinsbezogene Geschäfte | 1 | - 1 | Preis, Zins-Währungs-Korrelation |
| Sonstige | - | - |
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| Mio. € | 31.12.2018 | ||
|---|---|---|---|
| Positive erfolgswirksame Effekte | Negative erfolgswirksame Effekte | Geänderte Parameter | |
| --- | --- | --- | --- |
| Darlehen und Forderungen | 76 | - 76 | |
| Repo-Geschäfte | 15 | - 15 | Repo-Kurve |
| Schiffsfinanzierungen | 5 | - 5 | Credit Spread |
| Sonstige Forderungen | 56 | - 56 | Credit Spread |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 52 | - 52 | |
| Zinsbezogene Geschäfte | 52 | - 52 | Preis |
| davon: ABS | 33 | - 33 | IRR, Verwertungsquote, Credit Spread |
| Eigenkapitalinstrumente | 1 | - 1 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 1 | - 1 | Preis |
| Derivate | 19 | - 19 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 9 | - 9 | IRR, Preis basiert, Investmentfonds-Volatility |
| Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) | 10 | - 10 | Credit Spread, Verwertungsquote, Preis |
| Zinsbezogene Geschäfte | - | - | Preis, Zins-Währungs-Korrelation |
| Sonstige | - | - |
Die für diese Angaben gewählten Parameter liegen an den äußeren Enden der Bandbreiten von angemessenen möglichen Alternativen. In der Praxis ist es unwahrscheinlich, dass alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die angegebenen Schätzwerte die tatsächliche Unsicherheit in den Fair Values dieser Instrumente übertreffen. Die vorliegenden Angaben dienen nicht der Schätzung oder Vorhersage der künftigen Veränderungen des Fair Values. Die am Markt nicht beobachtbaren Parameter wurden hierfür entweder von unabhängigen Bewertungsexperten je nach betroffenem Produkt zwischen 1 und 10 % angepasst oder es wurde ein Standardabweichungsmaß zugrunde gelegt.
Day-One Profit or Loss
Der Commerzbank-Konzern hat Transaktionen getätigt, bei denen der Fair Value zum Transaktionszeitpunkt anhand eines Bewertungsmodells ermittelt wurde, wobei nicht alle wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktparametern basierten. Der Bilanzansatz solcher Transaktionen erfolgt zum Fair Value. Die Differenz zwischen dem Transaktionspreis und dem Fair Value des Bewertungsmodells wird als Day-One Profit or Loss bezeichnet. Der Day-One Profit or Loss wird nicht sofort, sondern über die Laufzeit der Transaktion in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Sobald sich für die Transaktion ein Referenzkurs auf einem aktiven Markt ermitteln lässt oder die wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, wird der abgegrenzte Day-One Profit or Loss unmittelbar erfolgswirksam im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, erfasst. Eine aggregierte Differenz zwischen Transaktionspreis und mittels Bewertungsmodell berechnetem Fair Value wird für die Level-3-Posten aller Kategorien ermittelt. Wesentliche Effekte ergeben sich aber nur aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten.
Die Beträge entwickelten sich wie folgt:
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| Mio. € | Day-One Profit or Loss | ||
|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte -Held for Trading | Finanzielle Verbindlichkeiten -Held for Trading | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Bestand am 1.1.2018 | - | 34 | 34 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | 35 | 35 |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | - 11 | - 11 |
| Bestand am 31.12.2018 | - | 58 | 58 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | - | - |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | - 28 | - 28 |
| Bestand am 30.6.2019 | - | 30 | 30 |
b) Zu Amortised Cost bilanzierte Finanzinstrumente
Für Finanzinstrumente, die in der Bilanz nicht zum Fair Value anzusetzen sind, sind gemäß IFRS 7 zusätzlich Fair Values anzugeben, deren Bewertungsmethodik nachfolgend dargestellt wird.
Der Standard sieht vor, dass bei der Erstbewertung von Vermögenswerten, die im Rahmen der Folgebewertung nicht zum Fair Value bewertet werden, die Transaktionskosten ebenfalls zu berücksichtigen sind. Dabei handelt es sich um zusätzlich entstehende Kosten, die dem Erwerb der Emission oder der Veräußerung eines finanziellen Vermögenswertes oder einer finanziellen Verbindlichkeit zuzuordnen sind. Nicht den Transaktionskosten zugerechnet werden Agien und Disagien, Finanzierungskosten, interne Verwaltungskosten oder Haltekosten.
Der Nominalwert täglich fälliger Finanzinstrumente wird als deren Fair Value angesehen. Zu diesen Instrumenten zählen der Kassenbestand und die Sichtguthaben sowie Kontokorrentkredite beziehungsweise Sichteinlagen. Diese ordnen wir in Level 2 ein. Für Kredite stehen keine unmittelbaren Marktpreise zur Verfügung, da es für diese Finanzinstrumente keine organisierten Märkte gibt, an denen sie gehandelt werden. Bei Krediten kommt daher ein sogenanntes Discounted-Cashflow-Modell zur Anwendung.
Die Diskontierung der Cashflows erfolgt mit dem risikolosen Zins unter Berücksichtigung von Aufschlägen für Risikokosten, Refinanzierungskosten, Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten. Der risikolose Zins bestimmt sich aus fristen- und währungskongruenten Swap-Sätzen (Swapkurve). Diese sind in der Regel aus externen Daten ableitbar.
Zusätzlich wird ein Aufschlag in Form einer Kalibrierungskonstante inklusive Gewinnmarge berücksichtigt. Die Gewinnmarge ist bei der Modellbewertung von Krediten so zu berücksichtigen, dass der Fair Value im Zugangszeitpunkt dem Auszahlungsbetrag entspricht.
Für wesentliche Banken und Firmenkunden sind Daten zu deren Kreditrisikokosten in Form von Credit Spreads verfügbar, so dass eine Einordnung in Level 2 zum Tragen kommen kann. Sofern keine beobachtbaren Eingangsparameter verfügbar sind, kann auch eine Einordnung der Fair Values von Krediten in Level 3 angemessen sein.
Für die in der IFRS-9-Kategorie Amortised Cost bilanzierten Wertpapiere wird der Fair Value, sofern ein aktiver Markt vorliegt, auf Basis verfügbarer Marktpreise ermittelt (Level 1). Ist kein aktiver Markt gegeben, sind für die Ermittlung der Fair Values anerkannte Bewertungsmethoden heranzuziehen. Im Wesentlichen wird ein Asset-Swap-Pricing-Modell für die Bewertung genutzt. Die hierfür verwendeten Parameter umfassen Zinsstrukturkurven sowie Asset-Swap-Spreads vergleichbarer Benchmarkinstrumente. In Abhängigkeit von den verwendeten Eingangsparametern (beobachtbar oder nicht beobachtbar) ist eine Einstufung in Level 2 oder Level 3 vorzunehmen.
Bei Einlagen wird für die Fair-Value-Ermittlung grundsätzlich ein Discounted-Cashflow-Modell genutzt, da üblicherweise keine Marktdaten verfügbar sind. Neben der Zinskurve werden zusätzlich das eigene Kreditrisiko (Own Credit Spread) sowie ein Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Da für die Bewertung von Verbindlichkeiten keine Credit Spreads zu den jeweiligen Kontrahenten heranzuziehen sind, erfolgt üblicherweise eine Einordnung in Level 2. Bei nicht beobachtbaren Eingangsparametern kann auch eine Einordnung in Level 3 vorgenommen werden.
Den Fair Value für begebene Schuldverschreibungen ermitteln wir auf Basis verfügbarer Marktpreise. Sind keine Preise erhältlich, werden die Fair Values durch das Discounted-Cashflow-Modell ermittelt. Bei der Bewertung werden verschiedene Faktoren, unter anderem die aktuellen Marktzinsen, das eigene Kreditrating und die Eigenkapitalkosten, berücksichtigt. Bei Verwendung von verfügbaren Marktpreisen ist eine Einordnung in Level 1 vorzunehmen. Ansonsten kommt üblicherweise die Einstufung als Level 2 zur Anwendung, da im Rahmen der Bewertung anhand von Modellen überwiegend beobachtbare Eingangsparameter genutzt werden.
Die Methodik zur Einordnung in die Levelhierarchie wurde bei verbrieften Schuldinstrumenten sowie bei begebenen Schuldverschreibungen der Kategorie Amortised Cost angepasst. Dadurch erfolgte eine Umgliederung von Level 2 nach Level 1.
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| 30.6.2019 | Mrd. € | Fair Value | Buchwert | Differenz | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | 367,0 | 366,2 | 0,8 | 11,8 | 116,8 | 238,4 |
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 64,9 | 64,9 | - | - | 64,9 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 300,9 | 299,2 | 1,7 | 11,8 | 50,8 | 238,4 |
| Darlehen und Forderungen | 272,0 | 267,1 | 4,9 | - | 35,4 | 236,6 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 28,9 | 32,1 | - 3,2 | 11,8 | 15,4 | 1,8 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 0,9 | - 0,9 | - | - | - |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen |
1,1 | 1,1 | 0,0 | 0,0 | 1,1 | - |
| Darlehen und Forderungen | 1,1 | 1,1 | - | - | 1,1 | - |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | - |
| Passiva | 383,5 | 383,0 | 0,6 | 29,6 | 351,1 | 2,9 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 382,4 | 380,4 | 2,0 | 29,6 | 350,0 | 2,9 |
| Einlagen | 332,2 | 332,4 | - 0,2 | - | 332,2 | 0,0 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 50,2 | 48,0 | 2,2 | 29,6 | 17,8 | 2,9 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 1,4 | - 1,4 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | 1,1 | 1,1 | - | - | 1,1 | - |
| Einlagen | 1,1 | 1,1 | - | - | 1,1 | - |
| Begebene Schuldverschreibungen | - | - | - | - | - | - |
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| 31.12.2018 | Mrd. € | Fair Value | Buchwert | Differenz | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | 332,0 | 333,9 | - 1,9 | 10,8 | 102,4 | 218,8 |
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 53,9 | 53,9 | - | - | 53,9 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 277,4 | 279,1 | - 1,7 | 10,8 | 48,0 | 218,6 |
| Darlehen und Forderungen | 248,9 | 247,4 | 1,5 | - | 32,1 | 216,8 |
| Verbriefte Schuldinstrumente1 | 28,5 | 31,8 | - 3,3 | 10,8 | 15,9 | 1,8 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 0,2 | - 0,2 | - | - | - |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen |
0,7 | 0,7 | 0,0 | - | 0,4 | 0,2 |
| Darlehen und Forderungen | 0,6 | 0,6 | 0,0 | - | 0,4 | 0,2 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 0,0 | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 | - |
| Passiva | 348,5 | 348,0 | 0,5 | 24,3 | 321,1 | 3,1 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 347,7 | 346,7 | 1,1 | 24,3 | 320,3 | 3,1 |
| Einlagen | 300,9 | 301,1 | - 0,3 | - | 300,9 | - |
| Begebene Schuldverschreibungen1 | 46,8 | 45,5 | 1,3 | 24,3 | 19,4 | 3,1 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 0,5 | - 0,5 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | 0,8 | 0,8 | - | - | 0,8 | - |
| Einlagen | 0,8 | 0,8 | - | - | 0,8 | - |
| Begebene Schuldverschreibungen | - | - | - | - | - | - |
Die Methodik zur Einordnung in die Levelhierarchie wurde bei verbrieften Schuldinstrumenten sowie bei begebenen Schuldverschreibungen der Kategorie Amortised Cost angepasst. Dadurch erfolgte eine Umgliederung von Level 2 nach Level 1.
(29) Angaben zur Saldierung von Finanzinstrumenten
Nachfolgend stellen wir die Überleitung der Bruttobeträge vor Saldierung zu den Nettobeträgen nach Saldierung sowie die Beträge für bestehende Saldierungsrechte, die nicht den bilanziellen Saldierungskriterien genügen, getrennt für alle bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die
| ― | gemäß IAS 32.42 bereits saldiert werden (Finanzinstrumente I), und |
| ― | die einer durchsetzbaren zweiseitigen Aufrechnungsvereinbarung (Master Netting Agreement) oder einer ähnlichen Vereinbarung unterliegen, jedoch nicht bilanziell verrechnet werden (Finanzinstrumente II). |
Für die Aufrechnungsvereinbarungen schließen wir Rahmenverträge mit unseren Geschäftspartnern ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multi currency Cross Border; deutscher Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger Aufrechnungsvereinbarungen können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet werden. Im Rahmen dieses Nettingprozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner (Close-out-Netting).
Saldierungen nehmen wir für Forderungen und Verbindlichkeiten aus echten Pensionsgeschäften (Reverse Repos und Repos) mit zentralen und bilateralen Kontrahenten vor, sofern sie die gleiche Laufzeit haben. OTC Derivate mit Kunden und Eigenbestände, die gecleared werden, werden ebenso saldiert ausgewiesen.
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| Aktiva | Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | ||
|---|---|---|---|---|
| Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente | 67 355 | 130 844 | 49 781 | 93 485 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte | 19 903 | 4 469 | 7 997 | 5 018 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II | 47 452 | 126 376 | 41 784 | 88 467 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 | 28 065 | 83 312 | 24 565 | 51 657 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) | 19 388 | 43 063 | 17 219 | 36 810 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in | ||||
| b) berücksichtigt sind | ||||
| Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32,42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 | 2 613 | 28 050 | 4 345 | 24 928 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 | ||||
| Unbare Sicherheiten4 | 15 087 | 18 | 9 709 | 58 |
| Barsicherheiten | 5 | 10 440 | 2 | 7 790 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) | 1 684 | 4 556 | 3 163 | 4 033 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten | 115 | - | 1 258 | 147 |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) | 1 568 | 4 556 | 1 904 | 3 887 |
1 Davon entfallen für Positive Marktwerte 4 710 Mio. Euro (Vorjahr:2.708 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
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| Passiva | Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | ||
|---|---|---|---|---|
| Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten |
Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente | 63 879 | 130 168 | 43 793 | 95 193 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte | 14 699 | 3 734 | 2 505 | 4 324 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II |
49 181 | 126 434 | 41 288 | 90 869 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 |
28 065 | 80 712 | 24 565 | 49 754 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) |
21 116 | 45 722 | 16 723 | 41 115 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind |
||||
| Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32,42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 |
2 613 | 28 050 | 4 345 | 24 928 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 |
||||
| Unbare Sicherheiten4 | 5 517 | 429 | 10 780 | 730 |
| Barsicherheiten | 7 123 | 14 919 | 1 445 | 12 161 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) |
5 863 | 2 324 | 153 | 3 296 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten |
5 681 | - | 114 | 568 |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) |
182 | 2 324 | 38 | 2 728 |
1 Davon entfallen für Negative Marktwerte 7 309 Mio. Euro (Vorjahr: 4 611 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
(30) Derivate
Der Gesamteffekt der Saldierung zum 30. Juni 2019 betrug insgesamt 88 021 Mio. Euro (Vorjahr: 54 365 Mio. Euro). Auf der Aktivseite entfielen davon 83 311 Mio. Euro auf positive Marktwerte (Vorjahr: 51 657 Mio. Euro) und 4 710 Mio. Euro auf Forderungen aus Ausgleichszahlungen (Vorjahr: 2 708 Mio. Euro). Das passivische Netting betraf negative Marktwerte mit 80 712 Mio. Euro (Vorjahr: 49 754 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten aus AusgleichsZahlungen mit 7 309 Mio. Euro (Vorjahr: 4 611 Mio. Euro).
Erläuterungen der Bilanzposten - Nicht-Finanzinstrumente
(31) Immaterielle Vermögenswerte
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 1 511 | 1 507 | 0,3 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1 630 | 1 739 | - 6,3 |
| Kundenbeziehungen | 139 | 159 | - 12,8 |
| Selbst erstellte Software | 1 102 | 1 163 | - 5,2 |
| Erworbene Software und übrige immaterielle Vermögenswerte | 389 | 417 | - 6,7 |
| Gesamt | 3 141 | 3 246 | - 3,2 |
(32) Sachanlagen
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | 321 | 322 | - 0,4 |
| Nutzungsrechte (Leasing) | 2 153 | n/a | |
| Grundstücke und Gebäude | 2 120 | n/a | |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 33 | n/a | |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 439 | 458 | - 4,3 |
| Leasinggegenstände | 729 | 766 | - 4,8 |
| Gesamt | 3 643 | 1 547 | . |
(33) Angaben zum aufgegebenem Geschäftsbereich
Die Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt, und die Société Générale Group, Paris, Frankreich, haben Ende 2018 einen Kaufvertrag hinsichtlich des Geschäftsbereichs Equity Markets & Commodities (EMC) aus dem Segment Firmenkunden geschlossen. Die Transaktion ist ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Strategie "Commerzbank 4.0", mit der die Komplexität der Bank reduziert und Kapital für die Kerngeschäftsfelder der Commerzbank freigesetzt werden soll.
Die Transaktion wird in mehreren Schritten durchgeführt. Wesentliche Teile des aufgegebenen Geschäftsbereichs sind bereits bis zum 30. Juni 2019 übertragen worden oder werden noch im Jahr 2019 übertragen. Aufgrund des Umfangs der zu transferierenden Geschäfte und Mitarbeiter sowie der Komplexität der einzelnen Übertragungsprozesse werden jedoch nicht alle Transfers im Jahr 2019 und auch nicht bis zum 30. Juni 2020 abgeschlossen sein können. Der Übertragungsprozess wurde planmäßig im 1. Quartal begonnen und im 2. Quartal 2019 mit der vollständigen Übertragung der Anteile im Bereich Asset Management fortgesetzt. Darüber hinaus wurden bereits wesentliche Teile des Bereichs Entwicklung und Emission strukturierter Finanzprodukte transferiert, wobei die Chancen und Risiken aus den zugehörigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zunächst "synthetisch", das heißt durch den Abschluss entsprechender derivativer Geschäfte auf die die Société Générale Group übertragen wurden. Die juristische Übertragung der betreffenden Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die auch deren bilanzielle Ausbuchung bedingt, erfolgt erst in späteren Transaktionsschritten und wird voraussichtlich im Jahr 2021 abgeschlossen sein. Die wirtschaftliche Übertragung auf den Erwerber wird dabei weitgehend innerhalb eines Jahres geschehen. Danach werden lediglich noch juristische Übertragungen stattfinden.
Zum 30. Juni 2019 betragen die Vermögenswerte 13,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 13,0 Mrd. Euro) und die Verbindlichkeiten des aufgegebenen Geschäftsbereichs 12,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 12,4 Mrd. Euro). Die Bewertung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgt mehrheitlich zum Fair Value.
Im Zuge dessen wurden die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Geschäftsbereichs EMC im Konzernabschluss entsprechend den Anforderungen des IFRS 5 umgegliedert. EMC stellt einen aufgegebenen Geschäftsbereich dar, da die Geschäftsfelder von EMC, namentlich die Entwicklung und Emission strukturierter Finanzprodukte sowie das Asset Management, sich durch besonders komplexe Produkte und Sicherungsgeschäfte auszeichnen. Diese Geschäfte sind weder mit der übrigen Geschäftstätigkeit des Segments Firmenkunden noch mit der übrigen Geschäftstätigkeit der gesamten Bank vergleichbar. Daher wurden diese Geschäftsfelder in der internen Steuerung und Berichterstattung isoliert und auf die Ausgliederung vorbereitet. Das Ergebnis dieses Geschäftsbereichs wird daher separat in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. Zur Erreichung einer wirtschaftlich sachgerechten Darstellung des aufgegebenen Geschäftsbereichs werden konzerninterne Leistungsbeziehungen zwischen fortzuführenden Geschäftsbereichen und aufgegebenem Geschäftsbereich in den fortzuführenden Geschäftsbereichen eliminiert. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst.
Die Erträge resultieren insbesondere aus Bewertungs- und Realisierungsergebnissen aus den zu übertragenden Beständen und somit aus originärem Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Die Aufwendungen umfassen die betreffenden Verwaltungsaufwendungen.
Detaillierte Informationen zum aufgegebenen Geschäftsbereich sind nachstehend aufgeführt.
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Erträge | 106 | 138 | - 23,4 |
| Aufwendungen | 105 | 108 | - 2,3 |
| Ergebnis vor Steuern | 0 | 30 | - 99,1 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 12 | 7 | . |
| Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich nach Steuern | 12 | 23 | - 46,2 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich | 12 | 23 | - 46,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen liegt bei 378 Mio. Euro (Vorjahr: 510 Mio. Euro).
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| € | 1.1.-30.6.2019 | 1.1.-30.6.20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie für den aufgegebenen Geschäftsbereich | 0,01 | 0,02 | - 46,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
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| Mio. € | 2019 | 2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 12 | 23 | - 46,2 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - | - | . |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - | - | . |
(34) Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 1 120 | 665 | 68,5 |
| Darlehen und Forderungen | 1 093 | 642 | 70,4 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 27 | 23 | 15,3 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | - | - | . |
| Darlehen und Forderungen | - | - | . |
| Verbriefte Schuldinstrumente | - | - | . |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | . |
| Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | 142 | 325 | - 56,4 |
| Darlehen und Forderungen | 67 | 241 | - 72,2 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 74 | 83 | - 10,8 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0 | 0 | . |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | 12 902 | 12 444 | 3,7 |
| Darlehen und Forderungen | - | - | |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 2 037 | 2 294 | - 11,2 |
| Eigenkapitalinstrumente | 6 345 | 7 847 | - 19,1 |
| Derivate | 4 521 | 2 304 | 96,2 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 20 | 13 | 53,1 |
| Sachanlagen | 34 | 23 | 43,8 |
| Sonstige Aktivposten | - 60 | - 38 | 58,1 |
| Gesamt | 14 158 | 13 433 | 5,4 |
Die Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen stehen überwiegend in Zusammenhang mit der Aufgabe des Geschäftsbereichs EMC (siehe Note 33) sowie dem Verkauf der ebase GmbH. Der Verkauf der ebase GmbH wurde zwischenzeitlich abgeschlossen
(siehe Note 4).
(35) Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 1 107 | 815 | 35,9 |
| Einlagen | 1 107 | 815 | 35,9 |
| Begebene Schuldverschreibungen | - | - | . |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | 3 217 | 3 267 | - 1,5 |
| Einlagen | 3 217 | 3 267 | - 1,5 |
| Begebene Schuldverschreibungen | - | - | . |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | 8 950 | 8 726 | 2,6 |
| Zertifikate und andere Emissionen | 4 035 | 4 543 | - 11,2 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 433 | 470 | - 7,8 |
| Derivate | 4 481 | 3 713 | 20,7 |
| Sonstige Passivposten | 91 | 105 | - 13,6 |
| Gesamt | 13 365 | 12 914 | 3,5 |
Die Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen stehen in Zusammenhang mit der Aufgabe des Geschäftsbereichs EMC (siehe Note 33) sowie dem Verkauf der ebase GmbH. Der Verkauf der ebase GmbH wurde zwischenzeitlich abgeschlossen (siehe Note 4).
(36) Sonstige Aktiva
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Edelmetalle | 34 | 26 | 30,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 317 | 220 | 43,9 |
| Aktiviertes Planvermögen | 102 | 377 | - 73,0 |
| Übrige Aktiva | 1 394 | 1 496 | - 6,8 |
| Gesamt | 1 847 | 2 119 | - 12,9 |
(37) Sonstige Passiva
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten für Filmfonds | 313 | 313 | . |
| Fremdkapital aus nicht beherrschenden Anteilen | 61 | 66 | - 7,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 333 | 312 | 6,5 |
| Leasingverbindlichkeiten | 2 197 | n/a | |
| Übrige Passiva | 1 574 | 1 692 | - 7,0 |
| Gesamt | 4 478 | 2 384 | 87,8 |
(38) Rückstellungen
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 982 | 1 084 | - 9,4 |
| Sonstige Rückstellungen | 1 918 | 2 069 | - 7,3 |
| Gesamt | 2 900 | 3 153 | - 8,0 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus unmittelbaren Versorgungszusagen in Deutschland (vergleiche Geschäftsbericht 2018 Seite 254 ff.). Für die versicherungsmathematische Ermittlung dieser Verpflichtungen wurden am 30. Juni 2019 ein Diskontierungszinssatz von 1,2 % (Vorjahr: 1,9 %) und eine erwartete Rentenanpassung von 1,4 % (Vorjahr: 1,6 %) zugrunde gelegt. Durch die Senkung der erwarteten Rentenanpassung entstand ein einmaliger Effekt von 183 Mio. Euro vor Steuern, der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde.
Im ersten Quartal 2019 wurden für einen britischen Pensionsplan verbindliche Vereinbarungen mit einem Versicherungsunternehmen getroffen, um einen Großteil der Ansprüche aus leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen durch den Abschluss von Versicherungsverträgen abzudecken, wobei die rechtliche Verpflichtung weiterhin bei der Commerzbank liegt ("buy-in"). Im Zuge dieser Transaktion wurden dem Versicherungsunternehmen Vermögenswerte in Höhe von umgerechnet 1 123 Mio. Euro übertragen. Damit sind zukünftig etwa 86% unserer leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen in Großbritannien durch Versicherungsverträge abgedeckt. Insgesamt resultiert daraus eine in der Gesamtergebnisrechnung im sonstigen Ergebnis erfasste Reduktion der bestehenden Überdeckung des Pensionsplans um umgerechnet 260 Mio. Euro.
Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Restrukturierungsrückstellungen sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich zusammen. Für die gebildeten Restrukturierungsrückstellungen von 444 Mio. Euro (Vorjahr: 572 Mio. Euro) erwarten wir eine Inanspruchnahme in den Jahren 2019 bis 2020.
Rechtsstreitigkeiten
Bei rechtlichen Verfahren oder potenziellen Regressen, für die Rückstellungen von 216 Mio. Euro (Vorjahr: 233 Mio. Euro) gebildet wurden und die in den Sonstigen Rückstellungen enthalten sind, kann zum Zeitpunkt der Rückstellungsbildung weder die Dauer des Verfahrens noch die Höhe der Inanspruchnahme abschließend vorhergesagt werden. Die jeweils gebildete Rückstellung deckt den nach unserer Einschätzung künftig zu erwartenden Aufwand diskontiert zum Bilanzstichtag ab. Von einer Einzeldarstellung der jeweiligen Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der jeweiligen Verfahren nicht zu beeinflussen.
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind in einer Vielzahl von Jurisdiktionen mit zum Teil unterschiedlichen rechtlichen und regulatorischen Anforderungen tätig. In der Vergangenheit wurden in einzelnen Fällen Verstöße gegen rechtliche und regulatorische Bestimmungen festgestellt und von staatlichen Behörden und Institutionen verfolgt. Einige Konzerngesellschaften sind auch zurzeit in eine Reihe solcher Verfahren involviert. Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind insbesondere im Segment Privat- und Unternehmerkunden im Bereich der Anlageberatung tätig. Die vom Gesetzgeber und von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine objekt- und anlegergerechte Anlageberatung haben sich insbesondere in den vergangenen Jahren erheblich verschärft. Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften waren und sind deshalb in eine Reihe von - auch gerichtlichen -Auseinandersetzungen involviert, in denen Anleger eine angeblich mangelhafte Anlageberatung geltend machen und Schadenersatz verlangen oder die Rückabwicklung der Anlagen im Zusammenhang mit fehlenden Angaben zu Vertriebsprovisionen (unter anderem für geschlossene Fonds) fordern. |
| ― | Im Nachgang zum Urteil des Bundesgerichtshofs zur Unwirksamkeit von laufzeitunabhängigen Bearbeitungsentgelten in vorformulierten Vertragsbedingungen beim Abschluss eines Verbraucherkredits von Oktober 2014 wurde die Commerzbank von einer Vielzahl von Kunden auf Rückzahlung der Bearbeitungsentgelte in Anspruch genommen. Die entsprechenden Rückerstattungsbegehren sind inzwischen weitgehend erledigt. Mit Urteil von Anfang Juli 2017 hat der Bundesgerichtshof die Grundsätze zur Unwirksamkeit von laufzeitabhängigen Bearbeitungsentgelten in vorformulierten Vertragsbedingungen auch auf Darlehensverträge zwischen Kreditinstituten und Unternehmern ausgeweitet. Bislang haben nur wenige Firmenkunden in der Vergangenheit entrichtete Entgelte zurück gefordert. Die Commerzbank rechnet derzeit nicht damit, dass es in Zukunft noch zu erheblichen Rückforderungen kommen wird. |
| ― | Die Commerzbank sieht sich Klagen von Verbrauchern zum Thema "Widerrufsjoker" ausgesetzt. Nachdem der Gesetzgeber für im Zeitraum von 2002 bis 2010 abgeschlossene Darlehensverträge eine Regelung eingeführt hat, wonach ein etwaiges Widerrufsrecht spätestens am 21. Juni 2016 erlischt, haben zahlreiche Darlehensnehmer den Widerruf erklärt mit der Behauptung, die ihnen anlässlich des Vertragsabschlusses erteilte Widerrufsbelehrung sei fehlerhaft gewesen. Ein Teil der Kunden hat nach Zurückweisung des Widerrufs durch die Bank Klage erhoben mit dem Ziel, die Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Zinsbindung sofort zurückzuzahlen, ohne der Bank den durch die vorzeitige Rückzahlung entstehenden Schaden ersetzen zu müssen. Die Bank tritt den Klagen entgegen. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank war an zwei mittlerweile in der Insolvenz befindlichen südamerikanischen Banken beteiligt. Eine Reihe von Anlegern beziehungsweise Gläubigern dieser Banken haben in verschiedenen Verfahren in Uruguay und Argentinien die Tochtergesellschaft und in einem Teil der Fälle auch die Commerzbank wegen angeblicher Haftung als Gesellschafter sowie wegen angeblicher Pflichtverletzungen der von der Tochtergesellschaft für den Aufsichtsrat der Banken nominierten Personen verklagt. Zudem war die Tochtergesellschaft an zwei Fonds beteiligt, die Gelder einwarben und von Dritten verwalten ließen. Die Liquidatoren dieser Fonds verlangen in einem Gerichtsverfahren in den USA Zahlungen zurück, die die Tochtergesellschaft von den Fonds erhalten hat. |
| ― | Investoren eines von einer im Bereich der Vermögensverwaltung tätigen Tochtergesellschaft der Commerzbank verwalteten Fonds haben diese Tochtergesellschaft auf Schadenersatz aus einer Finanzierungszusage, die im Rahmen eines Joint-VentureProjektes angeblich durch die Tochtergesellschaft abgegeben worden ist, verklagt. Im Februar 2019 hat das Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil aus März 2018 gegen die Tochtergesellschaft der Commerzbank bestätigt. Die Commerzbank befindet sich derzeit in Vergleichsgesprächen mit den Klägern. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde im Mai 2014 von einem Kunden auf Schadenersatz wegen angeblicher Falschberatung und Täuschung beim Abschluss von Derivategeschäften verklagt. Die Tochtergesellschaft ist der Klage entgegengetreten. |
| ― | Gegen eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde im Mai 2017 von einem polnischen Gericht eine Sammelklage wegen angeblicher Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen in Fremdwährung zugelassen. Im Oktober 2018 wurde die Sammelklage erstinstanzlich vollumfänglich abgewiesen. Die Kläger haben gegen das Urteil Berufung eingelegt. Unabhängig davon haben zahlreiche Darlehensnehmer aus den gleichen Gründen weitere Einzelklagen gegen die Tochtergesellschaft der Commerzbank erhoben. Die Tochtergesellschaft ist jeder Klage entgegengetreten. |
| ― | Im Rahmen des Insolvenzverfahrens einer Kundin macht deren Insolvenzverwalter Ansprüche gegenüber der Commerzbank geltend. Nachdem keine vergleichsweise Einigung zwischen der Bank und dem Insolvenzverwalter erzielt werden konnte, hat der Insolvenzverwalter im Juni 2018 Klage gegen die Bank erhoben. Ende Januar 2019 hat die Bank mit dem Insolvenzverwalter einen Vergleich zur Beilegung des Rechtsstreits geschlossen. Nach Zahlung des Vergleichsbetrags wurde die Klage zurückgenommen. |
| ― | Im Mai 2018 wurde eine Tochtergesellschaft der Commerzbank zusammen mit einer weiteren Bank auf Zahlung von Schadensersatz wegen vermeintlich unlauteren Preisabsprachen im Zusammenhang mit der Erhebung von Abwicklungsgebühren verklagt. Die Tochtergesellschaft wird sich gegen die Klage verteidigen. |
(39) Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen
Hier weisen wir im Wesentlichen Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sowie Kreditzusagen zum Nominalwert aus.
Die Risikovorsorge für Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen wird als Rückstellung für Risiken aus dem Kreditgeschäft gezeigt.
In den Eventualverbindlichkeiten ist die unwiderrufliche Zahlungsverpflichtung enthalten, die nach Stattgabe des Antrags der Bank auf Leistung einer Besicherung zur teilweisen Begleichung des Beitrags der Bankenabgabe von der Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH (Deutsche Finanzagentur) gewährt wurde.
Die in der folgenden Tabelle genannten Zahlen werden ohne Berücksichtigung von Sicherheiten dargestellt und wären nur im Falle der vollständigen Ausnutzung der Fazilitäten durch sämtliche Kunden und den darauffolgenden Zahlungsverzug aller Kunden - unter der Voraussetzung, dass keine Sicherheiten vorhanden sind -abzuschreiben. Tatsächlich verfällt der weitaus größte Teil dieser Verpflichtungen, ohne in Anspruch genommen zu werden. Insofern sind die Beträge nicht repräsentativ für die Risikoeinschätzung, das tatsächliche künftige Kreditengagement oder daraus erwachsende Liquiditätserfordernisse.
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| Mio. € | 30.6.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 40 806 | 38 439 | 6,2 |
| Kreditinstitute | 7 262 | 6 274 | 15,7 |
| Firmenkunden | 30 538 | 28 681 | 6,5 |
| Privatkunden | 226 | 256 | - 11,6 |
| Finanzdienstleister | 2 699 | 3 145 | - 14,2 |
| Öffentliche Haushalte | 80 | 84 | - 4,8 |
| Kreditzusagen | 81 242 | 78 387 | 3,6 |
| Kreditinstitute | 1 461 | 1 337 | 9,3 |
| Firmenkunden | 61 101 | 58 239 | 4,9 |
| Privatkunden | 10 986 | 9 969 | 10,2 |
| Finanzdienstleister | 7 457 | 8 657 | - 13,9 |
| Öffentliche Haushalte | 237 | 185 | 27,8 |
| Gesamt | 122 047 | 116 826 | 4,5 |
Über die vorstehend aufgeführten Kreditfazilitäten hinaus können im Commerzbank-Konzern Verluste aus Rechts- und Steuerrisiken entstehen, deren Eintritt nicht überwiegend wahrscheinlich ist, so dass keine Rückstellungen gebildet wurden. Da der Eintritt aber auch nicht gänzlich unwahrscheinlich ist, erfolgt eine Darstellung unter den Eventualverbindlichkeiten. Weder für den Eintrittszeitpunkt noch mögliche Erstattungen kann eine verlässliche Einschätzung vorgenommen werden. Je nach Ausgang der rechtlichen und steuerlichen Verfahren kann sich die Einschätzung unseres Verlustrisikos als zu niedrig oder zu hoch erweisen. Für den weitaus größten Teil der Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken erfolgt jedoch keine Inanspruchnahme und somit sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächlichen künftigen Verluste. Zum 30. Juni 2019 betrugen die Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken 1 060 Mio. Euro (Vorjahr: 1 038 Mio. Euro) und betrafen die folgenden wesentlichen Sachverhalte:
| ― | Gegen eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurden mehrere Klagen von Kunden eines ehemaligen und mittlerweile insolventen Geschäftskunden, der bei dieser Tochter seine Geschäftskonten unterhielt, erhoben. Klageziel ist jeweils die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen angeblicher Unterstützung des Managements des insolventen Geschäftskunden bei dessen unlauteren Machenschaften im Rahmen der Kontoführung. Die Forderungen diverser Kunden wurden im Nachgang von einem Unternehmen erworben und werden von diesem Erwerber gesammelt geltend gemacht. Diese Schadenersatzansprüche wurden erstinstanzlich abgewiesen. Der Kläger hat Berufung eingelegt. Daneben wurden gegen diese Tochtergesellschaft weitere acht Schadenersatzklagen erhoben. in sieben Fällen wurden die Klagen rechtskräftig abgewiesen. Die achte Schadenersatzklage wurde klägerseitig zurückgenommen. |
| ― | Die ehemalige Dresdner Bank war Inhaber von Anteilen an einer US-amerikanischen Gesellschaft, die im Rahmen eines sogenannten Leverage Buy-outs veräußert wurden. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens dieser Gesellschaft wurden in den USA mehrere Klagen unter anderem gegen die Commerzbank als Rechtsnachfolgerin der Dresdner Bank auf Rückgewähr der im Rahmen der Anteilsveräußerung erhaltenen Erlöse erhoben. Die Klagen von Anleihegläubiger, Pensionären und dem Insolvenzverwalter der Gesellschaft wurden jeweils in der ersten Instanz unter anderem zu Gunsten der Bank abgewiesen. Anträge zur Überprüfung von erstinstanzlichen Entscheidungen sind derzeit bei zuständigen Berufungsgerichten anhängig und noch nicht entschieden. |
| ― | Die Commerzbank ist im April 2016 in Ungarn von einem ehemaligen Darlehensnehmer auf Schadensersatz verklagt worden. Nachdem der Darlehensnehmer mehrfache Verletzungen des Darlehensvertrags nicht geheilt hatte, kündigte die Commerzbank den Darlehensvertrag und nahm keine weiteren Auszahlungen mehr vor. Die Klägerin wurde im Januar 2019 liquidiert. In Folge dessen hat das zuständige Gericht im Februar 2019 die Ansprüche auf immaterielle Schäden zurückgewiesen und das Verfahren im Übrigen unterbrochen. Ein aus dem Gesellschafterkreis des ungarischen Darlehensnehmers stammendes Unternehmen hat im Februar 2019 einen Antrag auf Fortsetzung des Verfahrens aus angeblich abgetretenem Recht in Höhe von 75% der Forderung gestellt, über den noch nicht entschieden ist. Unabhängig von der zuvor beschriebenen Klage wurde die Bank im November 2017 von diesem aus dem Gesellschafterkreis des ungarischen Darlehensnehmers stammenden Unternehmen auf Schadensersatz verklagt. Die Klage wurde im März 2019 erstinstanzlich vollumfänglich abgewiesen. Der Kläger hat gegen das Urteil im April 2019 Berufung eingelegt. |
| ― | Im April 2016 wurde der Commerzbank die Zahlungsklage einer Kundin zugestellt. Die Klägerin verlangt unter anderem die Rückzahlung von nach Meinung der Klägerin zu Unrecht an die Commerzbank geleisteten Zinsen. Zudem begehrt sie die Freigabe von Sicherheiten, welche eine Forderung der Commerzbank gegen die Klägerin besichern. Die Commerzbank und die Klägerin streiten über den Bestand der besicherten Forderung. Die Commerzbank wird sich gegen die Klage zur Wehr setzen. |
| ― | Mit Klage aus Mai 2019 begehrt ein Kunde der Commerzbank die Feststellung, dass die Bank dem Kläger den materiellen Schaden wegen angeblicher Falschberatung im Zusammenhang mit Derivaten in Form von Swap-Verträgen zu ersetzen hat. Die Commerzbank hält die Klage für unbegründet und ist ihr entgegengetreten. |
| ― | Im Zusammenhang mit Indexierungsklauseln von Darlehen in Schweizer Franken (CHF) an polnische Privatkunden hat ein Warschauer Gericht in einem Verfahren gegen eine andere Bank ein Vorabentscheidungsersuchen beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) gestellt. Es geht um die Frage, welche Folgen eine im Einzelfall missbräuchliche Indexierungsklausel eines Fremdwährungsdarlehens nach polnischem Recht hat. Der EuGH-Generalanwalt hat sich im Mai 2019 dafür ausgesprochen, eine nach polnischem Recht AGBrechtswidrige Indexierungsklausel auf Antrag des Verbrauchers zwingend für unwirksam zu erklären, wenn dies für den Verbraucher günstiger ist. Im Ergebnis könnte dies nach polnischem Recht dazu führen, dass das Fremdwährungsdarlehen in PLN umgerechnet und mit LIBOR verzinst würde. Mit einem Urteil wird im September 2019 gerechnet. Je nach Entscheidung des EuGH könnte es zu finanziellen Belastungen für die betroffenen Banken in Polen und demnach auch zu negativen Auswirkungen für die Commerzbank kommen, die derzeit nicht verlässlich bestimmbar sind. |
Die Eventualverbindlichkeiten aus Steuerrisiken betreffen folgende wesentliche Sachverhalte:
Mit BMF-Schreiben vom 17. Juli 2017 hat sich die Finanzverwaltung zur Behandlung von "Cum-Cum-Geschäften" geäußert.
Danach beabsichtigt sie, diese für die Vergangenheit unter dem Aspekt des "Gestaltungsmissbrauchs" kritisch zu prüfen. Nach der im Schreiben des BMF geäußerten Auffassung ist von einem Gestaltungsmissbrauch im Sinne von § 42 AO auszugehen, soweit kein wirtschaftlich vernünftiger Grund für das getätigte Geschäft vorliegt und der Geschäftsvorfall insgesamt eine steuerinduzierte Gestaltung (Steuerarbitrage) aufweist. Das Schreiben beinhaltet eine nicht abschließende Aufzählung von Fallgestaltungen, welche durch das BMF steuerlich bewertet werden.
Die Deutsche Bundesbank hat die Commerzbank mit Schreiben vom 18. Juli 2017 anhand eines Erhebungsbogens um Bewertung der finanziellen Auswirkungen bei Anwendung des BMFSchreibens gebeten. Auf der Basis der durchgeführten Analysen mit Cum-Cum-Geschäften hat die Bank per Ende 2017 vorsorglich Rückstellungen von 12 Mio. Euro für gegebenenfalls eigene zurückzuerstattende Kapitalertragsteuer gebildet.
Im Hinblick auf Cum-Cum-Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank Ersatzansprüchen Dritter aufgrund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt. Die Erfolgsaussichten solcher Ansprüche schätzt die Commerzbank auf Basis der durchgeführten Analysen als eher unwahrscheinlich ein, sie sind aber nicht ausgeschlossen. In diesen Fällen könnten sich auf Basis unserer Schätzungen finanzielle Auswirkungen im höheren zweistelligen Millionenbereich zuzüglich Nachzahlungszinsen ergeben.
Für die weiteren Cum-Cum-relevanten Geschäfte kommt die Commerzbank zu dem Ergebnis, dass für die entsprechenden Geschäfte keine unangemessenen rechtlichen Gestaltungen gemäß § 42 AO vorliegen.
Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich im Rahmen der weiteren Entwicklung, zum Beispiel aus der Bewertung durch die Finanzbehörden und der Finanz-/Zivilgerichte, eine anderslautende Einschätzung ergeben könnte.
Segmentberichterstattung
(40) Segmentberichterstattung
In der Segmentberichterstattung spiegeln sich die Ergebnisse der operativen Segmente des Commerzbank-Konzerns wider. Als Grundlage für die nachfolgenden Segmentinformationen dient IFRS 8 "Operating Segments", der dem sogenannten Managementansatz folgt. Die Segmentinformationen werden auf Basis der internen Managementberichterstattung bestimmt, die dem Chief Operating Decision Maker dazu dient, die Leistung der Segmente zu beurteilen und Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen auf die Segmente zu treffen. Im Commerzbank-Konzern übt die Funktion des Chief Operating Decision Makers der Vorstand aus.
In unserer Segmentberichterstattung berichten wir in der Segmentstruktur Privat- und Unternehmerkunden, Firmenkunden und Asset & Capital Recovery sowie dem Bereich Sonstige und Konsolidierung. Dieses Vorgehen folgt der Organisationsstruktur des Commerzbank-Konzerns und ist Grundlage der internen Managementberichterstattung. Die Aufteilung der Geschäftssegmente orientiert sich an der Unterschiedlichkeit der Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise an den Kundenzielgruppen. Das Segment Asset & Capital Recovery wurde zum 1. Juli 2019 aufgelöst und die verbleibenden Bestände in das Segment Privat- und Unternehmerkunden sowie insbesondere den Bereich Sonstige und Konsolidierung übertragen. Die entsprechende Anpassung der Segmentberichterstattung erfolgt somit im dritten Quartal 2019. Die Anpassungen der Kundenbetreuung im Rahmen der Strategie Commerzbank 4.0 führten im dritten Quartal 2018 zu rückwirkenden Kundentransfers zwischen den Segmenten Firmenkunden und Privat- und Unternehmerkunden. Die Erträge und Aufwendungen des Segments Firmenkunden und des Konzerns sind ohne den aufgegebenen Geschäftsbereich dargestellt (siehe Note 33). Seit dem ersten Quartal 2019 werden die Pflichtbeiträge für europäische Bankenabgabe, Bankensteuer und Einlagensicherung nicht mehr innerhalb der Verwaltungsaufwendungen, sondern separat ausgewiesen. Aus dem Segment Firmenkunden wurde im ersten Quartal 2019 ein Portfolio aus Verbriefungen und Unternehmensanleihen an das Group Treasury im Bereich Sonstige und Konsolidierung übertragen. Die Vorjahreswerte wurden jeweils entsprechend angepasst.
Ferner wurden im ersten Quartal 2019 im Rahmen der Abbaustrategie des Segments Asset & Capital Recovery von diesem Forderungen gegenüber lokalen Gebietskörperschaften und öffentlichen oder öffentlichkeitsnahen Institutionen in Nordamerika und Großbritannien an das Group Treasury im Bereich Sonstige und Konsolidierung übertragen. Auf eine Anpassung der Vorjahreswerte wurde aufgrund der Spezifika eines Abbauportfolios verzichtet.
Zum Stichtag 30. Juni 2019 belaufen sich die im ersten Quartal 2019 aus dem Segment Asset & Capital Recovery in den Bereich Sonstige und Konsolidierung transferierten Forderungen auf einen Bilanzwert von 4,4 Mrd. Euro. Die hierauf entfallenden wesentlichen Ergebnistreiber gliedern sich dabei wie folgt: 26 Mio. Euro Zinsüberschuss, 15 Mio. Euro Risikoergebnis, - 31 Mio. Euro Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, - 5 Mio. Euro Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen, 2 Mio. Euro Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten, 1 Mio. Euro Sonstiges Ergebnis, - 7 Mio. Euro Erträge vor Risikoergebnis, 8 Mio. Euro Erträge nach Risikoergebnis, 2 Mio. Euro Verwaltungsaufwendungen sowie 6 Mio. Euro Ergebnis vor Steuern.
Weitere Angaben zu den Segmenten sind im Zwischenlagebericht dieses Zwischenberichts enthalten. Die für die operativen Segmente unterstellte Kapitalunterlegung der Risikoaktiva bei vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel 3 beträgt seit 2018 vor dem Hintergrund erhöhter Kapitalunterlegungsanforderungen 12 %. Das Segment Asset & Capital Recovery wird mit Kapital in Höhe von 15 % der risikogewichteten Aktiva bei vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel 3 unterlegt.
Der Erfolg der einzelnen Segmente wird anhand des Operativen Ergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern sowie der Kennziffern Operative Eigenkapitalrendite und Aufwandsquote gemessen. Das Operative Ergebnis ist definiert als die Summe aus Zinsüberschuss, Dividendenerträgen, Risikoergebnis, Provisionsüberschuss, Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen, Übrigem Ergebnis aus Finanzinstrumenten, Laufendem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen und Sonstigem Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen und der Pflichtbeiträge. Im Operativen Ergebnis sind keine Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte und Restrukturierungsaufwendungen enthalten. Durch den Ausweis von Vorsteuerergebnissen sind sowohl im Ergebnis als auch im durchschnittlich gebundenen Eigenkapital die Anteile Dritter enthalten. Alle Erträge, für die ein Segment verantwortlich ist, sind somit im Ergebnis vor Steuern berücksichtigt. Bei der Abbildung der Zwischenergebniseliminierung aus konzerninternen Transaktionen in der Segmentberichterstattung wird das abgebende Segment so gestellt, als wäre die Transaktion konzernextern erfolgt. Die Eliminierung der Zwischengewinne und -verluste erfolgt daher im Bereich Sonstige und Konsolidierung.
Die operative Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des operativen Ergebnisses zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie gibt an, wie sich das im Segment eingesetzte Kapital verzinst. Die Aufwandsquote im operativen Geschäft spiegelt die Kosteneffizienz der Segmente wider, sie errechnet sich aus dem Verhältnis der Summe von Verwaltungsaufwendungen und Pflichtbeiträgen zu Erträgen vor Risikoergebnis. Zusätzlich weisen wir eine Aufwandsquote im operativen Geschäft ohne Berücksichtigung der Pflichtbeiträge aus, um der fehlenden Beeinflussungsmöglichkeit auf die Höhe sowie dem periodischen Charakter dieses Postens Rechnung zu tragen.
Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht zu Marktpreisen und im Zinsbereich nach der Marktzinsmethode innerhalb der Segmente ausgewiesen. Im Zinsüberschuss werden die tatsächlichen Refinanzierungsaufwendungen für geschäftsspezifische Beteiligungen der Segmente gezeigt. Der im Konzern erwirtschaftete Anlagenutzen aus dem Eigenkapital wird im Verhältnis des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals dem Zinsüberschuss der jeweiligen Segmente zugeordnet. Der Zinssatz entspricht dem Zinssatz einer risikofreien Anlage auf dem langfristigen Kapitalmarkt. Im Zinsüberschuss enthalten sind ebenfalls die Liquiditätskosten. Diese umfassen sowohl die extern gezahlten Fundingkosten als auch die vollständige Allokation der Liquiditätskosten auf die Geschäfte und Segmente auf Basis unseres Liquiditätskosten-Transferpreis-Systems. Auf dieser Grundlage werden die aus dem externen Funding der Bank resultierenden Zinsaufwendungen auf Basis einer zentralen Liquiditätspreiskurve nach dem Verursachungsprinzip auf Einzelgeschäfts- oder Portfolioebene auf die Segmente alloziert. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals der Segmente erfolgt auf Basis der durchschnittlichen segmentierten Risikoaktiva. Für das Segment Firmenkunden erfolgt die Berechnung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals ohne den aufgegebenen Geschäftsbereich. Auf Konzernebene wird das Common-Equity-Tier-1-Kapital (CET 1) gezeigt, das der Berechnung der operativen Eigenkapitalrendite dient. Die Kalkulation erfolgt sowohl für die Segmente als auch den Konzern jeweils unter vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel 3. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital der Segmente und dem CET-1-Kapital des Konzerns erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Darüber hinaus berichten wir die jeweiligen Aktiva und Passiva der Segmente sowie die Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen. Geschäftsmodellbedingt ist die Segmentbilanz erst auf Konzernebene ausgeglichen.
Die im Operativen Ergebnis ausgewiesenen Verwaltungsaufwendungen beinhalten die Personalaufwendungen, die Sachaufwendungen (ohne Pflichtbeiträge) sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte. Restrukturierungsaufwendungen und Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte werden unterhalb des Operativen Ergebnisses im Ergebnis vor Steuern ausgewiesen. Die Zuordnung der Verwaltungsaufwendungen und der Pflichtbeiträge zu den einzelnen Segmenten erfolgt nach dem Verursachungsprinzip. Die sich aus den internen Leistungen ergebenden indirekten Aufwendungen werden dem Leistungsempfänger in Rechnung gestellt beziehungsweise führen beim Leistungserbringer zu einer entsprechenden Entlastung. Die Bewertung dieser internen Leistungsbeziehungen erfolgt zu Marktpreisen oder Vollkosten.
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| 1.1.-30.6.2019 Mio. € |
Privat- und Unternehmerkunden |
Firmenkunden | Asset & Capital Recovery |
Sonstige und Konsolidierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 1 356 | 920 | - 23 | 253 | 2 505 |
| Dividendenerträge | 5 | 3 | - | 3 | 11 |
| Risikoergebnis | - 100 | - 155 | - 24 | 23 | - 256 |
| Provisionsüberschuss | 928 | 594 | 0 | - 16 | 1 507 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
105 | 97 | 111 | - 200 | 113 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 | 12 | 10 | 72 | 96 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 12 | 2 | - 19 | 15 | 11 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 3 | 4 | - 0 | - | 7 |
| Sonstiges Ergebnis | 13 | 4 | - 0 | 19 | 36 |
| Erträge vor Risikoergebnis | 2 424 | 1 636 | 79 | 147 | 4 285 |
| Erträge nach Risikoergebnis | 2 324 | 1 481 | 55 | 170 | 4 029 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 743 | 1 238 | 15 | 154 | 3 150 |
| Pflichtbeiträge | 188 | 101 | 9 | 39 | 337 |
| Operatives Ergebnis | 392 | 142 | 31 | - 23 | 542 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 392 | 142 | 31 | - 23 | 542 |
| Aktiva | 144 551 | 197 534 | 11 226 | 164 719 | 518 030 |
| davon nicht fortgeführte Aktiva | - | 13 613 | - | - | 13 613 |
| Passiva | 180 840 | 199 677 | 10 130 | 127 383 | 518 030 |
| davon nicht fortgeführte Passiva | - | 12 832 | - | - | 12 832 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 29 | 148 | 1 | - | 178 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) (auf Basis CET1)1 |
5 175 | 11 798 | 1 620 | 5 042 | 23 635 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)2 | 15,2 | 2,4 | 3,8 | 4,6 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 71,9 | 75,6 | 19,3 | 73,5 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 79,7 | 81,8 | 30,7 | 81,4 |
1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3. Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
2 Auf das Jahr hochgerechnet.
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| 1.1.-30.6.20181 Mio. € |
Privat- und Unternehmerkunden |
Firmenkunden | Asset & Capital Recovery |
Sonstige und Konsolidierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 1 260 | 855 | 31 | 142 | 2 288 |
| Dividendenerträge | 4 | 6 | - | 10 | 21 |
| Risikoergebnis | - 115 | - 60 | 14 | 2 | - 160 |
| Provisionsüberschuss | 978 | 598 | 1 | - 12 | 1 565 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
85 | 301 | 119 | - 102 | 403 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 1 | 2 | - 2 | 22 | 20 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 31 | - 1 | - 54 | 8 | - 15 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | 8 | - 0 | - | 9 |
| Sonstiges Ergebnis | 78 | - 4 | 12 | 20 | 105 |
| Erträge vor Risikoergebnis | 2 436 | 1 765 | 106 | 87 | 4 395 |
| Erträge nach Risikoergebnis | 2 321 | 1 705 | 120 | 89 | 4 235 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 800 | 1 282 | 34 | 158 | 3 274 |
| Pflichtbeiträge | 145 | 108 | 10 | 39 | 302 |
| Operatives Ergebnis | 377 | 315 | 76 | - 108 | 659 |
| Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern | 377 | 315 | 76 | - 108 | 659 |
| Aktiva | 131 769 | 183 203 | 19 285 | 153 261 | 487 518 |
| davon nicht fortgeführte Aktiva | - | - | - | - | - |
| Passiva | 160 727 | 196 041 | 17 007 | 113 743 | 487 518 |
| davon nicht fortgeführte Passiva | - | - | - | - | - |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 22 | 148 | 1 | - | 171 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) (auf Basis CET1)2 |
4 654 | 10 450 | 2 367 | 5 084 | 22 556 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)3 | 16,2 | 6,0 | 6,4 | 5,8 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 73,9 | 72,6 | 31,7 | 74,5 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 79,8 | 78,8 | 41,2 | 81,4 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
2 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3. Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
3 Auf das Jahr hochgerechnet.
Detailangaben Sonstige und Konsolidierung:
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| Mio. € | 1.1.-30.6.2019 | ||
|---|---|---|---|
| Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | 243 | 10 | 253 |
| Dividendenerträge | 2 | 2 | 3 |
| Risikoergebnis | 23 | - | 23 |
| Provisionsüberschuss | - 14 | - 2 | - 16 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
- 223 | 24 | - 200 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 72 | - | 72 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 17 | - 3 | 15 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | 27 | - 8 | 19 |
| Verwaltungsaufwendungen | 163 | - 9 | 154 |
| Pflichtbeiträge | 39 | 0 | 39 |
| Operatives Ergebnis | - 55 | 32 | - 23 |
| Aktiva | 164 345 | 374 | 164 719 |
| Passiva | 127 083 | 299 | 127 383 |
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| Mio. € | 1.1.-30.6.20181 | ||
|---|---|---|---|
| Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | 119 | 23 | 142 |
| Dividendenerträge | 8 | 3 | 10 |
| Risikoergebnis | 2 | 0 | 2 |
| Provisionsüberschuss | - 10 | - 2 | - 12 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
- 108 | 6 | - 102 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 22 | - | 22 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 9 | - 1 | 8 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | 27 | - 8 | 20 |
| Verwaltungsaufwendungen | 167 | - 9 | 158 |
| Pflichtbeiträge | 39 | 0 | 39 |
| Operatives Ergebnis | - 137 | 29 | - 108 |
| Aktiva | 152 807 | 454 | 153 261 |
| Passiva | 113 453 | 290 | 113 743 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Unter Konsolidierung weisen wir Konsolidierungs- und Überleitungssachverhalte vom Ergebnis der Segmente und des Bereichs Sonstige auf den Konzernabschluss aus. Unter anderem werden dort folgende Sachverhalte abgebildet:
| ― | Eliminierung der in den Segmenten angefallenen Bewertungsergebnisse für eigene Schuldverschreibungen. |
| ― | Effekte aus der Konsolidierung konzerninterner Transaktionen zwischen den Segmenten. |
| ― | Effekte aus der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen. |
| ― | Erträge und Verwaltungsaufwendungen der Stabs- und Steuerungseinheiten, wobei diese auf die Segmente und den Bereich Sonstige verrechnet sind. |
Gegenüber der bisherigen Darstellung wurde die im Rahmen der Segmentberichterstattung erhobene regionale Aufgliederung angepasst. Wir berichten hier nur noch die Erträge vor Risikoergebnis und die Risikoaktiva für Kreditrisiken (with transitional provisions). Die regionale Aufgliederung, die im Wesentlichen auf dem jeweiligen Sitz der Filiale oder des Konzernunternehmens basiert (geografische Märkte), ergab nachfolgende Verteilung:
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| 1.1.-30.6.2019 Mio. Euro |
Deutschland | Europa ohne Deutschland |
Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 3 021 | 1 074 | 67 | 122 | 0 | 4 285 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken (with transitional provisions) |
93 826 | 48 378 | 5 456 | 4 429 | - | 152 089 |
Im Vorjahreszeitraum erzielten wir in den geografischen Märkten folgende Ergebnisse:
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| 1.1.-30.6.20181 Mio. Euro |
Deutschland | Europa ohne Deutschland |
Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 2 900 | 1 302 | 48 | 145 | 0 | 4 395 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken (with transitional provisions) |
85 877 | 46 668 | 4 574 | 5 477 | - | 142 596 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 3).
Statt der langfristigen Vermögenswerte weisen wir die Risikoaktiva für Kreditrisiken aus. In Übereinstimmung mit IFRS 8.32 hat die Commerzbank entschieden, auf eine Aufgliederung des Gesamtbetrags der Erträge des Commerzbank-Konzerns nach Produkten und Dienstleistungen zu verzichten. Aus Effizienzgründen wurde von einer Erhebung dieser Daten abgesehen, da sie weder für die interne Steuerung noch für das Managementreporting genutzt werden.
Sonstige Erläuterungen
(41) Regulatorische Eigenkapitalanforderungen
Das folgende Bild zeigt die Zusammensetzung der Eigenmittel im Commerzbank-Konzern mit (with transitional provisions) und ohne (fully loaded) Übergangsregelungen. Die Überleitungsrechnung vom ausgewiesenen bilanziellen Konzernkapital zu dem regulatorisch ausgewiesenen Kapital ist dabei bereits integriert.
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| Position | Mio. € | 30.6.2019 with transitional provisions | 31.12.2018 with transitional provisions | 30.6.2019 fully loaded | 31.12.2018 fully loaded |
|---|---|---|---|---|
| Bilanzielles Eigenkapital | 29 417 | 29 411 | 29 417 | 29 411 |
| Gewinne und Verluste aus zum Zeitwert bilanzierten derivativen Verbindlichkeiten, die aus dem eigenen Kreditrisiko des Instituts resultieren |
- 112 | - 159 | - 112 | - 159 |
| Durch Veränderungen der eigenen Bonität bedingte Gewinne oder Verluste aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten eigenen Verbindlichkeiten |
- 16 | - 61 | - 16 | - 61 |
| Korrektur der nicht beherrschenden Anteile (Minderheiten) | - 509 | - 440 | - 509 | - 440 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | - 1 511 | - 1 507 | - 1 511 | - 1 507 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 1 249 | - 1 328 | - 1 249 | - 1 328 |
| Aktivüberhang des Planvermögens | - 80 | - 307 | - 80 | - 307 |
| Latente Ertragsteueransprüche aus Verlustvorträgen | - 781 | - 784 | - 781 | - 784 |
| Unterdeckung aus erwartetem Verlust (Shortfall) | - 192 | - 205 | - 192 | - 205 |
| Prudential Valuation | - 272 | - 459 | - 272 | - 459 |
| Erstverlust-Positionen aus Verbriefungen (First Loss) | - 164 | - 199 | - 164 | - 199 |
| Latente Ertragsteueransprüche aus temporären Differenzen, die den 10-%-Schwellenwert übersteigen |
- 326 | - 453 | - 326 | - 453 |
| Dividendenabgrenzung | - 113 | - 250 | - 113 | - 250 |
| Sonstiges und Rundungen | - 68 | - 53 | - 68 | - 53 |
| Hartes Kernkapital (CET 1)1 | 24 023 | 23 206 | 24 023 | 23 206 |
| Zusätzliches Kernkapital (AT 1)2 | 807 | 904 | 129 | - |
| Kernkapital (Tier 1) | 24 830 | 24 110 | 24 153 | 23 206 |
| Ergänzungskapital (Tier 2) | 5 073 | 5 389 | 5 261 | 5 564 |
| Eigenmittel | 29 903 | 29 499 | 29 413 | 28 770 |
| Risikogewichtete Aktiva | 186 797 | 180 498 | 186 797 | 180 498 |
| davon: Kreditrisiko | 152 089 | 146 710 | 152 089 | 146 710 |
| davon: Marktrisiko3 | 11 875 | 12 395 | 11 875 | 12 395 |
| davon: Operationelles Risiko | 22 833 | 21 393 | 22 833 | 21 393 |
| Harte Kernkapitalquote (CET- 1-Ratio, %) | 12,9% | 12,9% | 12,9% | 12,9% |
| Kernkapitalquote (Tier- 1-Ratio, %) | 13,3% | 13,4% | 12,9% | 12,9% |
| Gesamtkapitalquote (%) | 16,0% | 16,3% | 15,7% | 15,9% |
1 Die Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.
2 Im Rahmen der Übergangsregelungen anrechenbarer Altbestand an zusätzlichem Kernkapital.
3 Einschließlich der Risiken einer Anpassung der Kreditbewertung (sogenanntes Credit Valuation Adjustment Risk).
Die Tabelle zeigt die Überleitung des bilanziellen Eigenkapitals auf das regulatorische harte Kernkapital (CET 1) sowie die weiteren Komponenten des Kernkapitals und des regulatorischen Eigenkapitals. Die wesentlichen Veränderungen im harten Kernkapital gegenüber dem 31. Dezember 2018 ergeben sich sowohl aus der Anrechnung des regulatorischen Gewinnes als auch durch eine Reduzierung der regulatorischen Abzüge. Die harte Kernkapitalquote ist gegenüber dem Jahresende unverändert. Dies ergibt sich trotz einem gestiegenen harten Kernkapital im Wesentlichen aus einem Anstieg der risikogewichteten Aktiva. Dabei reflektiert der Anstieg der Risikoaktiva vor allem das Kreditwachstum in den Kernsegmenten sowie die Effekte aus der Einführung des internationalen Bilanzierungsstandards IFRS 16 zum Jahreswechsel und wird nur leicht durch Reduktionen der Risikoaktiva aufgrund der neuen Verbriefungstransaktion gemindert.
(42) Verschuldungsquote
Im Rahmen der CRD IV/CRR wurde die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) als ein Instrument und Indikator zur Quantifizierung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung eingeführt. Die Leverage Ratio setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) ins Verhältnis zum Leverage Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht. Bei der Anrechnung von Derivaten, Wertpapierfinanzierungsgeschäften und außerbilanziellen Positionen werden aufsichtsrechtliche Ansätze angewendet. Die Berechnung der Leverage Ratio zum Ende des ersten Halbjahres 2019 erfolgte auf Basis der im Januar 2015 geänderten CRR-Regelung. Als eine nicht risikosensitive Kennzahl stellt die Leverage Ratio eine ergänzende Kennziffer zu der risikobasierten Kapitalunterlegung dar.
Die Vermeidung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung ist ein integraler Bestandteil der Bilanzsteuerung des Commerzbank-Konzerns. Zur Berechnung, Überwachung und Steuerung der Leverage Ratio hat die Commerzbank ein quantitatives und qualitatives Rahmenwerk etabliert.
Die Quantifizierung der Leverage Ratio auf Basis regulatorischer Anforderungen und die vierteljährliche aufsichtsrechtliche Berichterstattung erfolgen durch Group Finance.
Für die Steuerung der Leverage Ratio hat die Commerzbank eine bankinterne Zielquote als ergänzende Kennziffer zu den risikobasierten Kapitalkennziffern definiert. Die Segmente werden über segmentspezifische Leitplanken für deren Exposure aktiv in die Steuerung der Leverage Ratio einbezogen.
Die Entwicklung der segmentspezifischen Leverage Ratio Exposure Werte im Vergleich zu den Leitplanken wird im Rahmen eines monatlichen Monitorings überwacht. In diesem Zusammenhang berichtet Group Finance dem zentralen Asset Liability Committee (ALCO) und dem Vorstand regelmäßig über die Höhe der Leverage Ratio des Konzerns, des Leverage Exposures der Segmente und deren Haupttreiber.
Weiterhin wird die künftige Entwicklung des Leverage Ratio Exposure und der Leverage Ratio im Rahmen des bankinternen Mehrjahres-Planungsprozesses prognostiziert und in unterjährigen Forecastings für das laufende Jahr überprüft. Darüber hinaus werden erwartete Änderungen regulatorischer Vorschriften auf ihren Einfluss auf die Quote hin analysiert. Die Entwicklung der Leverage Ratio ist auch Gegenstand der Analysen von adversen makroökonomischen Szenarien im Rahmen der Notfallplanung.
Wesentliche Entscheidungen in Bezug auf die Steuerung und Überwachung der Leverage Ratio werden im ALCO mit anschließender Bestätigung durch den Gesamtvorstand beschlossen.
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| Summarische Abstimmung zwischen bilanzierten Aktiva und Risikopositionen für die Verschuldungsquote | Anzusetzende Werte |
|---|---|
| Mio. € | 30.6.2019 |
| Summe der Aktiva laut veröffentlichtem Abschluss | 518 030 |
| Anpassung für Unternehmen, die für Rechnungslegungszwecke konsolidiert werden, aber nicht dem aufsichtsrechtlichen Konsolidierungskreis angehören | - 140 |
| (Anpassung für Treuhandvermögen, das nach dem geltenden Rechnungslegungsrahmen in der Bilanz angesetzt wird, aber gemäß Artikel 429 Absatz 13 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 bei der Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote unberücksichtigt bleibt) | - |
| Anpassungen für derivative Finanzinstrumente | - 34 023 |
| Anpassungen für Wertpapierfinanzierungsgeschäfte (SFT) | 2 952 |
| Anpassungen für außerbilanzielle Posten (d.h. Umrechnung außerbilanzieller Risikopositionen in Kreditäquivalenzbeträge) | 53 295 |
| (Anpassung für gruppeninterne Risikopositionen, die gemäß Artikel 429 Absatz 7 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 bei der Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote unberücksichtigt bleiben) | - |
| (Anpassungen für Risikopositionen, die gemäß Artikel 429 Absatz 14 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 bei der Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote unberücksichtigt bleiben) | - |
| Sonstige Anpassungen | |
| with transitional provisions | 408 |
| fully loaded | 408 |
| Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote | |
| with transitional provisions | 540 521 |
| fully loaded | 540 521 |
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| Einheitliche Offenlegung der Verschuldungsquote | Risikopositionen der CRR-Verschuldungsquote |
|---|---|
| Mio. € | 30.6.2019 |
| Bilanzwirksame Risikopositionen (ohne Derivate und SFT) | |
| Bilanzwirksame Posten (ohne Derivate, SFT und Treuhandvermögen, aber einschließlich Sicherheiten) | 432 519 |
| (Bei der Ermittlung des Kernkapitals abgezogene Aktivabeträge) | |
| with transitional provisions | - 4 301 |
| fully loaded | - 4 301 |
| Summe der bilanzwirksamen Risikopositionen (ohne Derivate, SFT und Treuhandvermögen) | |
| with transitional provisions | 428 218 |
| fully loaded | 428 218 |
| Risikopositionen aus Derivaten | |
| Wiederbeschaffungswert aller Derivatgeschäfte (d.h. ohne anrechenbare, in bar erhaltene Nachschüsse) | 8 763 |
| Aufschläge für den potenziellen künftigen Wiederbeschaffungswert (PFE) in Bezug auf alle Derivatgeschäfte (Marktbewertungsmethode) | 23 696 |
| Risikoposition gemäß Ursprungsrisikomethode | - |
| Hinzurechnung des Betrags von im Zusammenhang mit Derivaten gestellten Sicherheiten, die nach dem geltenden Rechnungslegungsrahmen von den Bilanzaktiva abgezogen werden |
- |
| (Abzüge von Forderungen für in bar geleistete Nachschüsse bei Derivatgeschäften) | - 18 789 |
| (Ausgeschlossener ZGP-Teil (über eine zentrale Gegenpartei (QCCP)) kundengeclearter Handelsrisikopositionen) | - 2 616 |
| Angepasster effektiver Nominalwert geschriebener Kreditderivate | 10 007 |
| (Aufrechnungen der angepassten effektiven Nominalwerte und Abzüge der Aufschläge für geschriebene Kreditderivate) | - 7 553 |
| Summe der Risikopositionen aus Derivaten | 13 508 |
| Risikopositionen aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften (SFT) | |
| Brutto-Aktiva aus SFT (ohne Anerkennung von Netting), nach Bereinigung um als Verkauf verbuchte Geschäfte | 70 613 |
| (Aufgerechnete Beträge von Barverbindlichkeiten und -forderungen aus Brutto-Aktiva aus SFT) | - 28 065 |
| Gegenparteiausfallrisikoposition für SFT-Aktiva | 2 952 |
| Abweichende Regelung für SFT: Gegenparteiausfallrisikoposition gemäß Artikel 429b Absatz 4 und Artikel 222 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 | - |
| Risikopositionen aus als Beauftragter getätigten Geschäften | - |
| (Ausgeschlossener ZGP-Teil (über eine zentrale Gegenpartei (QCCP)) von kundengeclearten SFT-Risikopositionen) | - |
| Summe der Risikopositionen aus Wertpapierfinanzierungsgeschäften (SFT) | 45 500 |
| Sonstige außerbilanzielle Risikopositionen | |
| Außerbilanzielle Risikopositionen zum Bruttonominalwert | 176 909 |
| (Anpassungen für die Umrechnung in Kreditäquivalenzbeträge) | - 123 614 |
| Sonstige außerbilanzielle Risikopositionen | 53 295 |
| (Bilanzielle und außerbilanzielle) Risikopositionen, die nach Artikel 429 Absatz 7 und 14 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 unberücksichtigt bleiben dürfen |
|
| (Gemäß Artikel 429 Absatz 7 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 nicht einbezogene (bilanzielle und außerbilanzielle) gruppeninterne Risikopositionen (Einzelbasis)) |
- |
| (Bilanzielle und außerbilanzielle) Risikopositionen, die nach Artikel 429 Absatz 14 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 unberücksichtigt bleiben dürfen |
- |
| Eigenkapital und Gesamtrisikopositionsmessgröße | |
| Kernkapital | |
| with transitional provisions | 24 830 |
| fully loaded | 24 153 |
| Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote | |
| with transitional provisions | 540 521 |
| fully loaded | 540 521 |
| Verschuldungsquote | |
| with transitional provisions (%) | 4,6 |
| fully loaded (%) | 4,5 |
| Gewählte Übergangsregelung und Betrag ausgebuchter Treuhandpositionen | |
| Gewählte Übergangsregelung für die Definition der Kapitalmessgröße | with transitional provisions/fully loaded |
| with transitional provisions | - |
| fully loaded | - |
| Betrag des gemäß Artikel 429 Absatz 13 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 ausgebuchten Treuhandvermögens | - |
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| Aufgliederung der bilanzwirksamen Risikopositionen (ohne Derivate, SFT und ausgenommene Risikopositionen) | Risikopositionen der CRR-Verschuldungsquote |
|---|---|
| Mio. € | 30.6.2019 |
| Gesamtsumme der bilanzwirksamen Risikopositionen (ohne Derivate, SFT und ausgenommene Risikopositionen), davon: | 432 519 |
| Risikopositionen im Handelsbuch | 35 273 |
| Risikopositionen im Anlagebuch, davon: | 397 246 |
| Gedeckte Schuldverschreibungen | 6 310 |
| Risikopositionen, die wie Risikopositionen gegenüber Staaten behandelt werden | 97 182 |
| Risikopositionen gegenüber regionalen Gebietskörperschaften, multilateralen Entwicklungsbanken, internationalen Organisationen und öffentlichen Stellen, die nicht wie Risikopositionen gegenüber Staaten behandelt werden | 11 314 |
| Institute | 26 879 |
| Durch Grundpfandrechte auf Immobilien besichert | 68 389 |
| Risikopositionen aus dem Mengengeschäft | 51 287 |
| Unternehmen | 91 611 |
| Ausgefallene Risikopositionen | 1 740 |
| Sonstige Risikopositionen (z.B. Beteiligungen, Verbriefungen und sonstige Aktiva, die keine Kreditverpflichtungen sind) | 42 534 |
Die Leverage Ratio unter Berücksichtigung der CRR-Übergangsregelungen (with transitional provisions) belief sich zum 30. Juni 2019 auf 4,6 % (zum 31. März 2019: 4,6 %). Die Leverage Ratio unter voller Anwendung der überarbeiteten CRR-Regelung (fully loaded) betrug 4,5 %, nach 4,5 % per 31. März 2019.
Sowohl die Leverage Ratio fully loaded als auch die Leverage Ratio with transitional provisions waren unverändert, da der Effekt des leicht gestiegenen Leverage Ratio Exposures fast vollständig durch gestiegenes aufsichtlich anrechenbares Tier-1-Kapital unter fully loaded Regelungen bzw. transitional Regelungen ausgeglichen wurde. Das Leverage Ratio Exposure lag zum Berichtsstichtag bei 540,5 Mrd. Euro - zum 31. März 2019 bei 527,1 Mrd. Euro.
Leverage Ratio Exposure with transitional provisions und fully loaded sind seit 2018 identisch, da die Übergangsregelungen bei den vom LR Exposure herauszurechnenden Kapitalabzügen zum 31.12.2017 ausgelaufen sind. Beim Zähler der Leverage Ratio, dem Tier-1-Kapital, gelten jedoch weiterhin Übergangsregelungen, so dass dennoch eine Quote with transitional provisions anzugeben ist.
(43) Liquidity Coverage Ratio
Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) ist die regulatorisch definierte Mindestliquiditätsquote, die ein Maß für die kurzfristige Zahlungsfähigkeit der Bank unter einem vorgegebenen Stressszenario darstellt. Ausgehend von den Anforderungen des Baseler Ausschusses wurde durch die EU Kommission in der Capital Requirements Regulation (CRR), Verordnung (EU) 575/2013 in Verbindung mit der delegierten Verordnung EU/2015/61 (D-VO) die rechtliche Grundlage der LCR vorgegeben.
Die Quote selbst ist definiert als Quotient von jederzeit verfügbaren hochliquiden Aktiva (HQLA) und den Netto-Liquiditätsabflüssen (NLO) innerhalb eines 30 Tage Zeitraums. Gemäß CRR muss für die LCR seit 2018 ein Mindestwert von 100% eingehalten werden. Die Commerzbank hat die LCR als zwingende Nebenbedingung in das interne Liquiditätsrisikomodell integriert und die Entwicklung der LCR wird regelmäßig überwacht.
Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank interne Frühwarnindikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die finanzielle
Solidität nachhaltig sicherzustellen. Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großen Einzelgläubigern oder Währungen auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert. Dies gilt auch für Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen. Zusätzlich wirkt die kontinuierliche Nutzung des breit diversifizierten Zugangs der Bank zu Fundingquellen, insbesondere in Form verschiedener Kundeneinlagen und Kapitalmarktinstrumente, einer Konzentration entgegen.
Die Commerzbank setzt zur zentralen Steuerung der globalen Liquidität den Cash Pooling Ansatz ein. Dieser stellt eine effiziente Verwendung der Ressource Liquidität zeitzonenunabhängig sicher, da sich Treasury Einheiten der Commerzbank in Frankfurt, London, New York und Singapur befinden.
Weitere Informationen zur Verantwortlichkeit der Liquiditätsrisikosteuerung und den internen Modellen finden sich im Abschnitt Liquiditätsrisiko im Zwischenrisikobericht dieses Dokuments.
Nachfolgend wird die Berechnung der LCR für die vergangenen vier Quartale dargestellt. Zu jedem Quartal werden die Durchschnitte der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte berechnet und sind untenstehender Tabelle zu entnehmen. Die Werte werden auf volle Millionen Euro gerundet und auf konsolidierter Basis für den Commerzbank Konzern dargestellt.
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| Ungewichteter Gesamtwert (Durchschnitt) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | 30.9.2018 | 31.12.2018 | 31.3.2019 | 30.6.2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der bei der Berechnung der Durchschnittswerte verwendeten Datenpunkte | 12 | 12 | 12 | 12 | |
| Hochwertige liquide Vermögenswerte | |||||
| 1 | Hochwertige liquide Vermögenswerte insgesamt | ||||
| Mittelabflüsse | |||||
| 2 | Privatkundeneinlagen und Einlagen von kleinen Geschäftskunden, davon: | 110 251 | 113 826 | 117 594 | 121 225 |
| 3 | stabile Einlagen | 76 609 | 78 787 | 80 958 | 83 030 |
| 4 | weniger stabile Einlagen | 33 641 | 35 039 | 36 635 | 38 194 |
| 5 | unbesicherte Großhandelsfinanzierung | 105 164 | 104 841 | 104 951 | 105 354 |
| 6 | betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) und Einlagen in Netzwerken von Genossenschaftsbanken | 35 397 | 35 028 | 35 105 | 34 885 |
| 7 | nicht betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) | 68 279 | 68 341 | 68 259 | 69 061 |
| 8 | unbesicherte Verbindlichkeiten | 1 489 | 1 472 | 1 587 | 1 408 |
| 9 | besicherte Großhandelsfinanzierung | ||||
| 10 | zusätzliche Anforderungen | 85 296 | 85 202 | 84 900 | 84 785 |
| 11 | Abflüsse im Zusammenhang mit Derivatepositionen und sonstigen Besicherungsanforderungen | 9 349 | 9 046 | 8 642 | 8 161 |
| 12 | Abflüsse im Zusammenhang mit dem Verlust der Finanzierung auf Schuldtiteln | 210 | 199 | 272 | 325 |
| 13 | Kredit- und Liquiditätsfazilitäten | 75 737 | 75 957 | 75 985 | 76 299 |
| 14 | sonstige vertragliche Finanzierungsverpflichtungen | 2 489 | 3 271 | 4 080 | 4 412 |
| 15 | sonstige Eventualverbindlichkeiten | 108 923 | 110 193 | 109 418 | 108 364 |
| 16 | Gesamtmittelabflüsse | ||||
| Mittelzuflüsse | |||||
| 17 | Besicherte Kredite (z.B. Reverse Repos) | 64 627 | 65 818 | 65 868 | 65 431 |
| 18 | Zuflüsse von ausgebuchten Positionen | 27 553 | 26 519 | 25 954 | 25 239 |
| 19 | Sonstige Mittelzuflüsse | 3 542 | 4 557 | 5 740 | 6 545 |
| EU-19a | (Differenz zwischen den gesamten gewichteten Zuflüssen und den gesamten gewichteten Abflüssen aus Transaktionen in Drittländern, in denen Transaktionsbeschränkungen bestehen oder die auf nicht konvertierbare Währungen lauten) |
||||
| EU-19b | (Überschusszuflüsse von einem verbundenen spezialisierten Kreditinstitut) | ||||
| 20 | GESAMTMITTELZUFLÜSSE | 95 722 | 96 893 | 97 561 | 97 216 |
| EU- 20a | Vollständig ausgenommene Zuflüsse | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EU-20b | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 90% unterliegen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EU- 20c | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 75% unterliegen | 89 590 | 90 724 | 91 424 | 90 868 |
| 21 | Liquiditätspuffer | ||||
| 22 | Gesamte Nettomittelabflüsse | ||||
| 23 | Liquidity Coverage Ratio |
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| Gewichteter Gesamtwert (Durchschnitt) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | 30.9.2018 | 31.12.2018 | 31.3.2019 | 30.6.2019 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der bei der Berechnung der Durchschnittswerte verwendeten Datenpunkte | 12 | 12 | 12 | 12 | |
| Hochwertige liquide Vermögenswerte | |||||
| 1 | Hochwertige liquide Vermögenswerte insgesamt | 87 797 | 85 627 | 85 524 | 86 071 |
| Mittelabflüsse | |||||
| 2 | Privatkundeneinlagen und Einlagen von kleinen Geschäftskunden, davon: | 7 466 | 7 727 | 8 007 | 8 280 |
| 3 | stabile Einlagen | 3 830 | 3 939 | 4 048 | 4 152 |
| 4 | weniger stabile Einlagen | 3 635 | 3 788 | 3 959 | 4 128 |
| 5 | unbesicherte Großhandelsfinanzierung | 52 252 | 52 300 | 52 665 | 52 760 |
| 6 | betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) und Einlagen in Netzwerken von Genossenschaftsbanken | 8 826 | 8 732 | 8 747 | 8 690 |
| 7 | nicht betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) | 41 938 | 42 096 | 42 330 | 42 662 |
| 8 | unbesicherte Verbindlichkeiten | 1 489 | 1 472 | 1 587 | 1 408 |
| 9 | besicherte Großhandelsfinanzierung | 4 877 | 5 262 | 5 614 | 5 808 |
| 10 | zusätzliche Anforderungen | 23 730 | 23 401 | 23 123 | 22 612 |
| 11 | Abflüsse im Zusammenhang mit Derivatepositionen und sonstigen Besicherungsanforderungen | 8 569 | 8 272 | 7 885 | 7 442 |
| 12 | Abflüsse im Zusammenhang mit dem Verlust der Finanzierung auf Schuldtiteln | 210 | 199 | 272 | 325 |
| 13 | Kredit- und Liquiditätsfazilitäten | 14 951 | 14 930 | 14 966 | 14 845 |
| 14 | sonstige vertragliche Finanzierungsverpflichtungen | 1 668 | 2 337 | 3 026 | 3 384 |
| 15 | sonstige Eventualverbindlichkeiten | 674 | 675 | 680 | 1 063 |
| 16 | Gesamtmittelabflüsse | 90 667 | 91 702 | 93 115 | 93 906 |
| Mittelzuflüsse | |||||
| 17 | Besicherte Kredite (z.B. Reverse Repos) | 3 974 | 4 921 | 5 551 | 6 208 |
| 18 | Zuflüsse von ausgebuchten Positionen | 20 100 | 19 306 | 18 699 | 18 070 |
| 19 | Sonstige Mittelzuflüsse | 3 424 | 4 369 | 5 528 | 6 323 |
| EU-19a | (Differenz zwischen den gesamten gewichteten Zuflüssen und den gesamten gewichteten Abflüssen aus Transaktionen in Drittländern, in denen Transaktionsbeschränkungen bestehen oder die auf nicht konvertierbare Währungen lauten) |
0 | 0 | 0 | 0 |
| EU-19b | (Überschusszuflüsse von einem verbundenen spezialisierten Kreditinstitut) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 20 | GESAMTMITTELZUFLÜSSE | 27 498 | 28 595 | 29 778 | 30 600 |
| EU- 20a | Vollständig ausgenommene Zuflüsse | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EU-20b | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 90% unterliegen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EU- 20c | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 75% unterliegen | 27 498 | 28 595 | 29 778 | 30 600 |
| 21 | Liquiditätspuffer | 87 797 | 85 627 | 85 524 | 86 071 |
| 22 | Gesamte Nettomittelabflüsse | 63 169 | 63 107 | 63 338 | 63 306 |
| 23 | Liquidity Coverage Ratio | 139,13% | 135,66% | 135,02% | 136,02% |
Die quartalsweisen Durchschnittswerte der LCR liegen auf einem konstant hohen Niveau und überschreiten die geforderte Mindestquote von 100% durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich. Die Zusammensetzung der zur Deckung von Zahlungsmittelabflüssen verwendbaren hochliquiden Vermögenswerte im Beobachtungszeitraum ist nachstehend aufgeführt:
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| Hochliquide Aktiva gem. EU/2015/61 (Durchschnitte der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte) in Mio. € |
Q3/2018 | Q4/2018 | Q1/2019 | Q2/2019 |
|---|---|---|---|---|
| Gesamt: | 87 797 | 85 627 | 85 524 | 86 071 |
| davon Level 1 | 80 834 | 77 695 | 76 663 | 76 851 |
| davon Level 2A | 6 103 | 7 075 | 7 805 | 7 938 |
| davon Level 2B | 860 | 857 | 1 056 | 1 283 |
Die Commerzbank meldet die LCR zusätzlich in US-Dollar, da dieser gemäß CRR als bedeutende Fremdwährung einzustufen ist. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass Fremdwährungsrisiken überwacht und im Rahmen eines internen Modells limitiert und gesteuert werden.
Im Rahmen der LCR-Berechnung berücksichtigt die Bank für Derivategeschäfte die Liquiditätszu- und -abflüsse für die nächsten 30 Tage. Im Falle von standardisierten Rahmenverträgen werden die Liquiditätsabflüsse und -zuflüsse auf Nettobasis berechnet.
Darüber hinaus berücksichtigt die Commerzbank weitere Sachverhalte, die zu zusätzlichen Liquiditätsabflüssen führen können. Hierzu gehören Nachschüsse für Wertveränderungen von gestellten Wertpapiersicherheiten und im Falle einer Bonitätsverschlechterung sowie zusätzliche Sicherheitenstellungen aufgrund eines adversen Marktszenarios für Derivatetransaktionen.
Für die sonstigen Eventualverbindlichkeiten verwendet die Commerzbank ab Juni 2019 zusätzliche Abflussgewichte nach Artikel 23 der delegierten Verordnung EU/2015/61 (D-VO).
(44) Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es zwischen der Commerzbank Aktiengesellschaft und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Hierzu gehören:
| ― | beherrschte, aber aus Gründen der Wesentlichkeit nicht konsolidierte Tochterunternehmen, |
| ― | Gemeinschaftsunternehmen, |
| ― | assoziierte Unternehmen, |
| ― | Beteiligungen, |
| ― | unternehmensexterne Versorgungsträger zur betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft, |
| ― | Personen in Schlüsselpositionen und deren Angehörige, |
| ― | sowie von diesem Personenkreis beherrschte Unternehmen. |
Die mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigten Bankgeschäfte werden zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen.
Zu den Personen in Schlüsselpositionen zählen ausschließlich die im Berichtszeitraum aktiven Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft.
Neben dem Anteilsbesitz der Bundesrepublik Deutschland sind weitere Faktoren zu berücksichtigen (unter anderem Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat), die einen maßgeblichen Einfluss auf die Commerzbank Aktiengesellschaft ermöglichen. Demnach zählen der Bund sowie der Kontrolle der Bundesrepublik Deutschland unterliegende Unternehmen (Bundesunternehmen) zum Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24.
Transaktionen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen
Die Aktivposten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen von 459 Mio. Euro (Vorjahr: 284 Mio. Euro) enthielten zum 30. Juni 2019 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen. In den Passivposten waren von den 289 Mio. Euro (Vorjahr: 231 Mio. Euro) im Wesentlichen Einlagen enthalten.
Die Erträge von 13 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 14 Mio. Euro) resultieren aus Zinserträgen und die Aufwendungen von 35 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 41 Mio. Euro) vor allem aus Sachaufwendungen.
Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden Garantien und Sicherheiten von 83 Mio. Euro (Vorjahr: 2 Mio. Euro) gewährt.
Transaktionen mit assoziierten Unternehmen
Die Aktivposten gegenüber assoziierten Unternehmen von 10 Mio. Euro (Vorjahr: 5 Mio. Euro) enthielten zum 30. Juni 2019 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen. In den Passivposten waren von den 39 Mio. Euro (Vorjahr: 31 Mio. Euro) im Wesentlichen Einlagen enthalten.
Die Erträge von 10 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 9 Mio. Euro) resultieren vor allem aus Provisionserträgen sowie dem Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen.
Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden Garantien und Sicherheiten von 42 Mio. Euro (Vorjahr: 41 Mio. Euro) gewährt.
Transaktionen mit sonstigen nahestehenden Unternehmen/ Personen
Die Aktivposten gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen/Personen von 36 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro) enthielten zum 30. Juni 2019 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen sowie verbriefte Schuldinstrumente. In den Passivposten von 235 Mio. Euro (Vorjahr: 208 Mio. Euro) waren im Wesentlichen Einlagen enthalten. Die Einlagen entfielen vor allem auf unternehmensexterne Versorgungsträger.
Zum 30. Juni 2019 betrugen die Erträge 1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 1 Mio. Euro). Die Aufwendungen lagen bei 4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 4 Mio. Euro).
Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden wie im Vorjahr keine Garantien und Sicherheiten gewährt.
Transaktionen mit Schlüsselpersonen
Zum 30. Juni 2019 lagen keine wesentlichen Aktiv- und Passivposten gegenüber Schlüsselpersonen vor.
Die Aufwendungen resultieren aus Personalaufwendungen von 7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 8 Mio. Euro) und enthielten Vergütungen für Personen in Schlüsselpositionen, Gehälter der im Commerzbank-Konzern angestellten Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sowie an die Aufsichtsratsmitglieder erstattete Umsatzsteuern.
Transaktionen mit Bundesunternehmen
Die Aktivposten gegenüber Bundesunternehmen von 50 710 Mio. Euro (Vorjahr: 25 065 Mio. Euro) enthielten zum 30. Juni 2019 im Wesentlichen Guthaben bei der Deutschen Bundesbank von 46 127 Mio. Euro (Vorjahr: 20 891 Mio. Euro). Von den Passivposten gegenüber Bundesunternehmen von 14 007 Mio. Euro (Vorjahr: 12 718 Mio. Euro) betrafen 13 975 Mio. Euro (Vorjahr: 12 624 Mio. Euro) Einlagen. Zum 30. Juni 2019 wurden Bundesunternehmen Garantien und Sicherheiten von 301 Mio. Euro (Vorjahr: 70 Mio. Euro) gewährt.
Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft
Aufsichtsrat
Dr. Stefan Schmittmann
Vorsitzender
Uwe Tschäge1
Stellv. Vorsitzender
Heike Anscheit1
Alexander Boursanoff
Gunnar de Buhr
Stefan Burghardt
Sabine U. Dietrich
Monika Fink1
Dr. Tobias Guldimann
Dr. Rainer Hillebrand
Christian Höhn1
Kerstin Jerchel1
Dr. Markus Kerber
Alexandra Krieger
Anja Mikus
Dr. Victoria Ossadnik
Robin J. Stalker
Nicholas Teller
Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell
Stefan Wittmann
Klaus-Peter Müller
Ehrenvorsitzender
1 Von den Arbeitnehmern gewählt.
Vorstand
Martin Zielke
Vorsitzender
Stephan Engels
Dr. Bettina Orlopp
Frank Annuscheit
(bis 28.02.2019)
Jörg Hessenmüller
(seit 15.01.2019)
Michael Reuther
Dr. Marcus Chromik
Michael Mandel
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Frankfurt am Main, den 5. August 2019
Der Vorstand
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| Martin Zielke | Marcus Chromik | Stephan Engels |
| Jörg Hessenmüller | Michael Mandel | Bettina Orlopp |
| Michael Reuther |
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Eschborn/ Frankfurt am Main, 6. August 2019
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Claus-Peter Wagner | Marcus Binder |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wesentliche Konzerngesellschaften
Inland
comdirect bank AG, Quickborn
Commerz Real AG, Wiesbaden
Ausland
Commerzbank Brasil S.A. - Banco Multiplo, Sao Paulo
Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau
Commerzbank Finance & Covered Bond S.A., Luxemburg
Commerzbank Zrt., Budapest
Commerz Markets LLC, New York
mBank S.A., Warschau
Operative Auslandsniederlassungen
Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Paris, Peking, Prag, Schanghai, Singapur, Tokio, Wien, Zürich
Repräsentanzen und Financial Institutions Desks
Abidjan, Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Bagdad, Baku, Bangkok, Beirut, Belgrad, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Bukarest, Caracas, Dhaka, Dubai (FI-Desk), Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong (FI-Desk), Istanbul, Jakarta, Johannesburg, Kairo, Kiew, Kuala Lumpur, Lagos, Luanda, Mailand (FI-Desk), Melbourne, Minsk, Moskau (FI-Desk), Mumbai, New York (FI-Desk), Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), Sao Paulo (FI-Desk), Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk), Zagreb
Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunfts-gerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.
Finanzkalender 2019/2020
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| 7. November 2019 | Zwischenbericht zum 30. September 2019 |
| 13. Februar 2020 | Bilanzpressekonferenz |
| Ende März 2020 | Geschäftsbericht 2019 |
| 6. Mai 2020 | Hauptversammlung |
| 13. Mai 2020 | Zwischenbericht zum 31. März 2020 |
| 5. August 2020 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 |
| 5. November 2020 | Zwischenbericht zum 30. September 2020 |
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