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Commerzbank AG — Interim / Quarterly Report 2018
May 15, 2018
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Interim / Quarterly Report
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Commerzbank Aktiengesellschaft
Frankfurt am Main
Zwischenbericht zum 31. März 2018
Zwischenbericht zum 31. März 2018
Kennzahlen
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| Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 289 | 330 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,23 | 0,26 |
| Ergebnis vor Steuern (Mio. €) | 289 | 330 |
| Konzernergebnis2 (Mio. €) | 250 | 229 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,20 | 0,18 |
| Operative Eigenkapitalrendite auf Basis CET13,4 (%) | 5,2 | 5,6 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis7 (%) | 4,0 | 3,5 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 84,1 | 78,0 |
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| Bilanz | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 470,0 | 452,5 |
| Risikoaktiva (Mrd. €) | 170,1 | 171,4 |
| Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) | 29,0 | 30,0 |
| Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) | 38,3 | 40,1 |
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| Regulatorische Kennzahlen | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Kernkapitalquote (%) | 13,8 | 15,2 |
| Harte Kernkapitalquote5 (%) | 13,3 | 14,9 |
| Harte Kernkapitalquote5 (fully phased-in, %) | 13,3 | 14,1 |
| Eigenkapitalquote (%) | 16,9 | 18,3 |
| Verschuldungsquote (%) | 4,7 | 5,5 |
| Verschuldungsquote (fully phased-in, %) | 4,6 | 5,1 |
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| Mitarbeiter | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Inland | 36 374 | 36 917 |
| Ausland | 12 369 | 12 500 |
| Gesamt | 48 743 | 49 417 |
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| Ratings6 | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Moody's Investors Service, New York | A2/Baa1/P-1 | A2/Baa1/P-1 |
| S&P Global, New York | A-/A-/A-2 | A-/A-/A-2 |
| Fitch Ratings, New York/London | A-/BBB+/F2 | A-/BBB+/F2 |
| Scope Ratings, Berlin | -/A/S-1 | -/A/S-1 |
1 Anpassung Vorjahr.
2 Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
3 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3.
4 Auf das Jahr hochgerechnet.
5 Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Abzugsposten) und der gewichteten Risikoaktiva. In der Fully-phased-in-Betrachtung wird die vollständige Anwendung der entsprechenden Neuregelungen vorweggenommen.
6 Einlagenrating/Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten (weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de).
7 Quotient aus Commerzbank-Aktionären zurechenbarem Konzernergebnis und durchschnittlichem IFRS-Eigenkapital nach Abzug Immaterieller Anlagewerte ohne Nicht beherrschende Anteile.
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 31. März 2018
Kernaussagen
| ― | Die Commerzbank hat im ersten Quartal 2018 ihren Wachstumskurs fortgesetzt und die Umsetzung ihrer Strategie weiter vorangetrieben. In ihren Kundensegmenten Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden hat die Commerzbank ihren Kundenstamm weiter vergrößert und befindet sich auf gutem Weg, das für das Jahr 2018 gesetzte Ziel von zusätzlich einer Million Nettoneukunden seit Oktober 2016 zu erreichen. Dieses Kundenwachstum half dabei, die Folgen des intensiven Preiswettbewerbs zu kompensieren. |
| ― | Für das Geschäftsjahr 2018 strebt die Commerzbank wie angekündigt die Ausschüttung einer Dividende an. Im ersten Quartal wurde eine Abgrenzung von 5 Cent je Aktie vorgenommen. |
| ― | Das Operative Ergebnis für die ersten drei Monate 2018 lag bei 289 Mio. Euro, nach 330 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis betrug 250 Mio. Euro, nach 229 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. |
| ― | Das Risikoergebnis im Konzern betrug insbesondere durch geringere Vorsorgeerfordernisse im Segment Firmenkunden - 77 Mio. Euro; die Non-Performing-Loans-(NPL-)Quote für Problemkredite lag bei 1,0 %. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen insbesondere aufgrund von höheren Investitionen in Digitalisierung und Wachstum sowie aufgrund von gestiegenen Kosten für regulatorische Projekte und Bankenabgaben. |
| ― | Die Common-Equity-Tier-1-Quote lag bei 13,3 %, die Leverage Ratio bei 4,6 %. |
| ― | Die Operative Eigenkapitalrendite betrug 5,2 %, nach 5,6 % im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (abzüglich immaterieller Vermögenswerte; Return on Tangible Equity) lag bei 4,0 %, nach 3,5 % im Vorjahr. Die Aufwandsquote stieg auf 84,1 %. |
Entwicklung der Commerzbank-Aktie
Das internationale Börsengeschehen war in den ersten drei Monaten 2018 durch eine Vielzahl geopolitischer Ereignisse geprägt, darunter die sich zuspitzenden Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, politische Wahlen in Russland und Italien, die Bildung einer Großen Koalition im deutschen Bundestag sowie die anhaltenden politischen Spannungen im Nahen Osten und in Nordkorea. Die Ende Januar anziehende Volatilität setzte einem noch zu Jahresbeginn positiven Verlauf am deutschen Aktienmarkt deutlich zu, der im Zuge steigender Risikoaversion erhebliche Rücksetzer hinnehmen musste. Entsprechend waren vor allem deutsche Bundesanleihen gefragt, deren Renditen im Gegenzug nachgaben. Während sich der US-Dollar trotz avisierter weiterer Zinsschritte der US-Notenbank gegenüber anderen Leitwährungen abschwächte, legte der Eurokurs teilweise kräftig zu. In einem Umfeld ermäßigter Zinserwartungen verzeichneten insbesondere europäische Banken und Aktien konjunkturnaher Branchen Kursabschläge. In den ersten drei Monaten 2018 ging der EURO-STOXX-Bankenindex um - 3,7 % zurück, während die Commerzbank-Aktie seit Jahresbeginn - 15,7 % einbüßte. Diese Entwicklung ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich die allgemeinen Erwartungen an einen Zinsanstieg gegenüber Jahresende etwas ermäßigten, ein Aspekt, den Investoren in Bezug auf die Ertragslage der Commerzbank überdurchschnittlich gewichten.
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| Kennzahlen zur Commerzbank-Aktie | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 |
|---|---|---|
| Ausgegebene Aktien in Mio. Stück (31.3.) | 1 252,4 | 1 252,4 |
| Xetra-Intraday-Kurse in € | ||
| Hoch | 13,82 | 9,08 |
| Tief | 10,49 | 6,97 |
| Schlusskurs (31.3.) | 10,54 | 8,48 |
| Börsenumsätze pro Tag1 in Mio. Stück | ||
| Hoch | 21,9 | 29,9 |
| Tief | 4,0 | 6,3 |
| Durchschnitt | 9,6 | 14,5 |
| Indexgewicht in % (31.3.) | ||
| DAX | 1,1 | 0,9 |
| EURO STOXX Banken | 1,7 | 1,7 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,20 | 0,18 |
| Buchwert je Aktie2 in € (31.3.) | 22,26 | 23,06 |
| Net Asset Value je Aktie3 in € (31.3.) | 21,08 | 21,90 |
| Marktwert/Net Asset Value (31.3.) | 0,50 | 0,39 |
1 Deutsche Börsen gesamt.
2 Ohne Nicht beherrschende Anteile.
3 Ohne Nicht beherrschende Anteile und Rücklage aus Cash Flow Hedges sowie abzüglich der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse im ersten Quartal 2018
Änderungen im Aufsichtsrat der Commerzbank
Die Hauptversammlung am 8. Mai 2018 hat, wie vom Aufsichtsrat vorgeschlagen, Sabine U. Dietrich, Dr. Tobias Guldimann, Dr. Rainer Hillebrand, Dr. Markus Kerber, Anja Mikus, Dr. Victoria Ossadnik, Dr. Stefan Schmittmann, Robin J. Stalker, Nicholas Teller und Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell in den Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft gewählt. Bereits Anfang des Jahres hat die Wahl der Arbeitnehmervertreter für den Aufsichtsrat stattgefunden. In seiner konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat Dr. Stefan Schmittmann zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Ausführliche Informationen zum neu gewählten Aufsichtsrat sowie zur Besetzung der einzelnen Ausschüsse finden sich auf der Internetseite der Commerzbank unter http://www.commerzbank.de/aufsichtsrat.
Fokussierung auf das Kerngeschäft wird weiter vorangetrieben
Wie bereits im Rahmen der Strategie "Commerzbank 4.0" kommuniziert, möchte sich die Commerzbank vom Geschäft mit Anlage- und Finanzprodukten und dem dazugehörigen Marketmaking, das den größten Teil des ehemaligen Bereichs "Equity Markets & Commodities" (EMC) ausmacht, trennen. Dies wird dem Bereich erlauben, sich noch besser auf seine Schlüsselkompetenzen als führender europäischer und asiatischer Anbieter und Marketmaker für Finanzprodukte zu konzentrieren und noch effizienter in Bezug auf die Verwendung von Finanzressourcen zu agieren. Die Verhandlungen mit potenziellen Interessenten, die dieses Geschäft übernehmen wollen, befinden sich derzeit in einer entscheidenden Phase, sodass eine kurzfristige Einigung nicht auszuschließen ist.
Zwischenlagebericht
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliche Situation
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres hat sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2017 getroffenen Aussagen nicht wesentlich geändert. Insgesamt ist die Wirtschaft in Euroraum und in Deutschland wohl etwas schwächer gewachsen als ursprünglich erwartet. Der festere Euro, eine nicht mehr ganz so lebhafte globale Nachfrage, steigende Zinsen und nicht zuletzt die gegen Ende des ersten Quartals aufgekommene Gefahr eines Handelskrieges zwischen den USA und Chinas haben vor allem in der Industrie Bremsspuren hinterlassen.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Der Commerzbank-Konzern wendet seit dem 1. Januar 2018 IFRS 9 "Finanzinstrumente" an. Aus der Anwendung von IFRS 9 resultieren Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns. Eine Anpassung der Vergleichszahlen wurde gemäß den Übergangsvorschriften des IFRS 9 nicht vorgenommen. Erläuterungen zu den Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zu den Erstanwendungseffekten IFRS 9 finden sich im Zwischenabschluss auf Seite 43 ff beziehungsweise auf Seite 45 ff.
Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns
In den ersten drei Monaten 2018 hat die Commerzbank ein Operatives Ergebnis in Höhe von 289 Mio. Euro erzielt, nach 330 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die einzelnen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Der Zinsüberschuss lag im Berichtszeitraum mit 1 045 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden legte der um Sondereffekte aus Purchase-Price-Allocation-(PPA-)Abschreibungen bereinigte Zinsüberschuss, in erster Linie bedingt durch ein höheres Kreditvolumen im Baufinanzierungsgeschäft, signifikant zu. Auch das Konsumentenkreditgeschäft in Deutschland wirkte sich dabei positiv aus. Neben Zinserträgen aus dem vom Joint-Venture-Partner übernommenen Portfolio erwirtschaftete die Commerzbank Zinseinnahmen aus Neugeschäft über die seit Jahresmitte 2017 aufgebaute eigene Ratenkreditplattform. Im Inland verringerte sich der Ertrag aus dem Einlagengeschäft als Folge des andauernden Niedrigzinsumfeldes nochmals; allerdings beginnt sich eine Stabilisierung dieser Ertragsgröße abzuzeichnen. Bei der mBank hält die gute Entwicklung an, die zu höheren Zinserträgen sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft führte. Im Segment Firmenkunden wirkten Belastungen aus dem Zinsumfeld, die verhaltene Nachfrage nach Kapitalmarkt- und Absicherungsprodukten sowie der intensive Preiswettbewerb dämpfend auf die Entwicklung der Ertragslage. Weiterhin führte der strategische Abbau des vom ehemaligen Abbausegment Non-Core Assets übertragenen Portfolios zu einem erwartungsgemäß rückläufigen Zinsergebnis aus dem Kreditgeschäft. Das Segment ACR wies für den Berichtszeitraum einen Rückgang des Zinsüberschusses aus, der unter anderem aus dem weiteren Portfolioabbau resultierte.
Der Provisionsüberschuss fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,1 % auf 797 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden stand der Rückgang des Provisionsüberschusses insbesondere im Zusammenhang mit der Beendigung des Joint Ventures "Commerz Finanz GmbH". Im ersten Quartal 2017 vermittelte die Commerzbank das Konsumentenkreditgeschäft noch ausschließlich an das Joint Venture. Daraus resultierende Provisionserträge sind mit Aufgabe des Joint Ventures vollständig entfallen, werden aber seitdem durch über die eigene Ratenkreditplattform und das vom Joint-Venture-Partner übernommene Portfolio generierte Zinserträge kompensiert. Im Inland gingen ferner die Erträge im Wertpapiergeschäft zurück. Hierbei spielten regulatorische Änderungen mit Einführung der Finanzmarktrichtlinie MiFID II zu Jahresbeginn eine erhebliche Rolle. Kundenaktivitäten, die saisonal betrachtet im ersten Quartal überdurchschnittlich hoch ausfallen, entwickelten sich infolgedessen im Berichtszeitraum eher verhalten. Dagegen konnte die mBank ihren Provisionsüberschuss erneut deutlich steigern.
Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten belief sich im Berichtszeitraum auf 345 Mio. Euro, nach 402 Mio. Euro im Vorjahr. Der Rückgang ist überwiegend auf Bewertungseffekte im Bereich Sonstige und Konsolidierung zurückzuführen.
Mit - 19 Mio. Euro lag das Übrige Ergebnis aus Finanzinstrumenten um 69 Mio. Euro unter dem Vorjahr. Im Berichtszeitraum waren im Ergebnis aus Finanzinstrumenten im Wesentlichen negative Bewertungseffekte aus dem Public Finance-Portfolio enthalten. Demgegenüber waren im Vorjahr 2017 noch positive Einmaleffekte aus der Veräußerung von Anleihen zu verzeichnen.
Das Sonstige Ergebnis betrug im Berichtszeitraum 129 Mio. Euro, nach 3 Mio. Euro im Vorjahr. Der deutliche Anstieg um 126 Mio. Euro war maßgeblich bedingt durch die Veräußerung des Gruppenversicherungsgeschäfts der mBank-Tochter mFinanse im Segment Privat und Unternehmerkunden sowie einer Beteiligung im Segment Firmenkunden. Außerdem wirkten sich Zinsen für Steuererstattungsansprüche positiv im Ergebnis aus.
Das Risikoergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf - 77 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden stieg das Risikoergebnis an, was unter anderem durch die Aufnahme des Ratenkreditgeschäfts in die eigenen Bücher bedingt ist. Insgesamt zeigt es sich aber in Relation zu den Gesamterträgen sowie gemessen an historischen Maßstäben weiterhin unauffällig. Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden profitierte im Wesentlichen von einer Auflösung in Verbindung mit einem Einzelengagement sowie vom weiterhin sehr guten Risikoprofil des Kreditportfolios.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 1 936 Mio. Euro um 3,8 % über dem Vorjahreszeitraum. Der Anstieg resultierte in erster Linie aus höheren Investitionen in Digitalisierung und Wachstum sowie aus gestiegenen Kosten für regulatorische Projekte und Bankenabgaben. Der Personalaufwand lag mit 887 Mio. Euro um 2,5 % unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, was insbesondere auf den eingeleiteten Stellenabbau zurückzuführen war. Dagegen stieg der Sachaufwand einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Anlagewerte um 9,8 % auf 1 049 Mio. Euro. Der Anstieg resultierte in erster Linie aus höheren IT-Investitionen, aus gestiegenen Pflichtbeiträgen - darin enthalten die europäische Bankenabgabe und die polnische Bankensteuer - sowie planmäßigen Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte.
Als Resultat der beschriebenen Entwicklungen erwirtschaftete der Commerzbank-Konzern in den ersten drei Monaten 2018 ein Operatives Ergebnis in Höhe von 289 Mio. Euro, nach 330 Mio. Euro im Vorjahr. Hierin enthalten waren im Berichtszeitraum Bewertungseffekte aus Kontrahentenrisiken in Höhe von - 54 Mio. Euro, nach 66 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis vor Steuern betrug 289 Mio. Euro, nach 330 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Für den Berichtszeitraum fiel ein Steueraufwand in Höhe von lediglich 5 Mio. Euro an, nach 81 Mio. Euro im Vorjahr. Steuerquotenreduzierend haben sich insbesondere Einmaleffekte ausgewirkt, die aus der laufenden steuerlichen Außenprüfung im Inland resultieren, sowie geringere Steuersätze in ausländischen Lokationen auf die dort erzielten operativen Gewinne.
Nach Steuern belief sich das Konzernergebnis auf 285 Mio. Euro, gegenüber 249 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Berücksichtigung der Nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären für das erste Quartal 2018 ein Konzernergebnis von 250 Mio. Euro zuzurechnen.
Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,23 Euro, das Ergebnis je Aktie 0,20 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,26 Euro beziehungsweise 0,18 Euro.
Bilanz des Commerzbank-Konzerns
Die Anwendung des International Financial Reporting Standard 9 (IFRS 9) führte zu Änderungen bei der Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte sowie dem Impairment finanzieller Vermögenswerte. Bei der Kommentierung der Bilanzposten stellen wir auf die Vergleichswerte zum 1. Januar 2018 ab. Die Überleitungsrechnung vom 31. Dezember 2017 (nach IAS 39) zum 1. Januar 2018 (nach IFRS 9) findet sich im Zwischenabschluss auf Seite 45 ff.
Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. März 2018 bei 470,0 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresbeginn 2018 war dies ein Anstieg um 4,2 % beziehungsweise 19,0 Mrd. Euro.
Das Volumen des Kassenbestands und der Sichtguthaben ist um 1,8 Mrd. Euro auf 53,4 Mrd. Euro zurückgegangen. Der Rückgang gegenüber dem Stichtag 1. Januar 2018 stand insbesondere im Zusammenhang mit niedrigeren Sichtguthaben bei Zentralnotenbanken.
Die Finanziellen Vermögenswerte "Amortised Cost" stiegen gegenüber dem Stichtag 1. Januar 2018 um 6,0 Mrd. Euro auf 271,3 Mrd. Euro. Der Anstieg gegenüber der Eröffnungsbilanz resultierte im Wesentlichen aus Zuwächsen bei Darlehen und Krediten.
Mit 47,8 Mrd. Euro lagen die Finanziellen Vermögenswerte "Mandatorily Fair Value P&L" um 15,6 Mrd. Euro über dem Stichtag 1. Januar 2018. Der deutliche Anstieg beruhte vornehmlich auf einer saisonalen Ausweitung der besicherten Geldmarktgeschäfte in Form von Reverse Repos sowie Cash Collaterals.
Die Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen nahmen im Vergleich zum Jahresbeginn 2018 um 21 Mio. Euro auf 160 Mio. Euro ab. Der Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung einer Beteiligung.
Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen lagen mit 259 Mio. Euro um 181 Mio. Euro höher als zum Stichtag 1. Januar 2018. Ursächlich für den deutlichen Anstieg war im Wesentlichen der Verkauf eines Hypothekenkreditportfolios.
Auf der Passivseite lagen die Finanziellen Verbindlichkeiten "Amortised Cost" mit 341,7 Mrd. Euro um 5,7 Mrd. Euro über dem Niveau zum Stichtag 1. Januar 2018. Während die begebenen Schuldverschreibungen zurückgegangen sind, nahmen die Einlagen zu.
Die Finanziellen Verbindlichkeiten "Fair Value Option" stiegen gegenüber dem Jahresbeginn 2018 um 16,5 Mrd. Euro auf 36,9 Mrd. Euro. Der deutliche Anstieg war im Wesentlichen auf die saisonale Ausweitung von besicherten Geldmarktgeschäften mit Kreditinstituten und Finanzdienstleister zurückzuführen.
Die Finanziellen Verbindlichkeiten "Held for Trading" lagen mit 53,8 Mrd. Euro um 2,8 Mrd. Euro unter dem Stichtag 1. Januar 2018. Maßgeblich zu dem Rückgang um 4,9 % beigetragen haben die Negativen Marktwerte - insbesondere aus Zins- und Währungsderivaten -, die um rund 3 Mrd. Euro zurückgegangen sind.
Eigenkapital
Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. März 2018 ausgewiesene Eigenkapital (vor nicht beherrschenden Anteilen) lag bei 27,9 Mrd. Euro und damit auf dem Niveau zum Stichtag 1. Januar 2018.
Die Risikoaktiva ("fully phased-in") per 31. März 2018 lagen bei 170,1 Mrd. Euro und damit 0,9 Mrd. Euro unter dem Niveau zum Jahresende 2017. Der Rückgang basiert insbesondere auf einer Reduktion der Risikoaktiva aus Marktrisiken. Die Risikoaktiva aus Kreditrisiken blieben gegenüber dem Vorquartal stabil: Anstiege, unter anderem aus Wachstum im Kerngeschäft, wurden durch Reduktionen aus IFRS-9-Anpassungen, verstärkt um Währungseffekte sowie weiterer Reduzierung von Abbauportfolien, kompensiert. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare Kernkapital reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund des nächsten Basel-3-phase-in-Schrittes und der Umstellung auf IFRS 9 gegenüber dem Jahresultimo 2017 um rund 2,5 Mrd. Euro auf 23,4 Mrd. Euro. Die entsprechende Kernkapitalquote ist dadurch auf 13,8 % gesunken. Das Common-Equity-Tier-1-Kapital (hartes Kernkapital) belief sich auf 22,5 Mrd. Euro und die entsprechende harte Kernkapitalquote auf 13,3 %. Die Eigenkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 16,9 %. Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Exposure zeigt, lag auf Grundlage der zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/CRR bei 4,7 % ("phase-in") beziehungsweise bei 4,6 % ("fully phased-in").
Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein. Diese Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.
Refinanzierung und Liquidität
Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt; Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben. Auch konnte sie jederzeit die für einen ausgewogenen Refinanzierungsmix notwendigen Mittel aufnehmen und hatte im Berichtszeitraum unverändert eine komfortable Liquiditätsausstattung.
In den ersten drei Monaten 2018 hat der Commerzbank-Konzern langfristige Refinanzierungsmittel von insgesamt 1,2 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen.
Im unbesicherten Bereich wurde im ersten Quartal eine Benchmarkanleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro und einer Laufzeit von 10 Jahren emittiert. Des Weiteren wurden 0,2 Mrd. Euro über Privatplatzierungen aufgenommen.
Im besicherten Bereich wurde ein Hypothekenpfandbrief mit 7-jähriger Laufzeit und einem Volumen von 500 Mio. Euro begeben.
Mit dem Fokus auf langlaufende Emissionen lag die durchschnittliche Laufzeit der bislang 2018 begebenen Emissionen bei über 9 Jahren.
Die Bank wies zum Berichtsstichtag eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 80,9 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio, zum Jahresultimo in einer Höhe von 8,0 Mrd. Euro.
Die Commerzbank hat mit 143,42 % (Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte) die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl "Liquidity Coverage Ratio" (LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Weitere Erläuterungen zur LCR finden sich im Zwischenabschluss unter Note 47.
Damit ist die Liquiditätssituation der Commerzbank aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie auch weiterhin komfortabel. Liquiditätsfazilitäten der Zentralbanken werden derzeit nicht in Anspruch genommen.
Entwicklung der Segmente
Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten drei Monate 2018 basiert auf der im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 55 und 233 ff. beschriebenen Segmentstruktur. Weitere Informationen hierzu finden sich im Zwischenabschluss auf Seite 93 ff. Erläuterungen zu den Anpassungen der Vorjahreszahlen finden sich im Zwischenabschluss auf Seite 42 f.
Privat- und Unternehmerkunden
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 1 237 | 1 168 | 6,0 |
| Risikoergebnis | - 52 | n/a | . |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | n/a | - 33 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 984 | 941 | 4,5 |
| Operatives Ergebnis | 202 | 194 | 4,1 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 4 633 | 4 327 | 7,1 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 17,4 | 17,9 | - 0,5 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 79,5 | 80,6 | - 1,0 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 42 f.).
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat im ersten Quartal 2018 aufgrund des erfreulichen Wachstums des Geschäftsvolumens sowohl in Deutschland als auch bei der mBank gegenüber dem Vorjahresquartal eine deutliche Steigerung der Operativen Erträge erzielt. Auch das fortgesetzte Neukundenwachstum in beiden Kernmarktregionen leistete einen positiven Beitrag. Nach Berücksichtigung zunehmender Risikokosten im Kreditgeschäft und Verwaltungsaufwendungen konnte das Operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal insgesamt leicht um 8 Mio. Euro auf 202 Mio. Euro gesteigert werden.
Die Erträge vor Risikoergebnis sind im Berichtszeitraum um 70 Mio. Euro auf 1 237 Mio. Euro gewachsen. Darin enthalten sind Sondereffekte in Höhe von 25 Mio. Euro. Im Zusammenhang mit der Veräußerung des Gruppenversicherungsgeschäfts der mBank-Tochter mFinanse wurden 52 Mio. Euro realisiert. In Höhe von - 27 Mio. Euro wurden dagegen sogenannte Purchase-Price-Allocation-(PPA-)Abschreibungen im Inland aufwandswirksam. Diese verteilen Bewertungsdifferenzen im Zuge der Übernahme des Ratenkreditportfolios vom früheren Joint-Venture-Partner über die Restlaufzeit der im August vergangenen Jahres übertragenen Konsumentenfinanzierungen. Der um Sondereffekte bereinigte Zinsüberschuss legte, in erster Linie bedingt durch höheres Kreditvolumen, um 75 Mio. Euro auf 643 Mio. Euro zu. Auch das Konsumentenkreditgeschäft in Deutschland wirkte sich dabei positiv aus. Neben Zinserträgen aus dem vom Joint-Venture-Partner übernommenen Portfolio erwirtschaftete die Commerzbank Zinseinnahmen aus Neugeschäft über die seit Mitte 2017 aufgebaute eigene Ratenkreditplattform. Im Inland verringerte sich der Ertrag aus dem Einlagengeschäft als Folge des andauernden Niedrigzinsumfeldes nochmals; allerdings beginnt sich eine Stabilisierung dieser Ertragsgröße abzuzeichnen. Bei der mBank hält die gute Entwicklung an, die zu höheren Zinserträgen sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft durch Margenexpansion und Volumenwachstum führte. Der Provisionsüberschuss wies insgesamt einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um - 36 Mio. Euro auf 509 Mio. Euro auf. Hier spiegelt sich insbesondere die Beendigung des Joint Ventures "Commerz Finanz GmbH" wider. Im ersten Quartal 2017 vermittelte die Commerzbank das Konsumentenkreditgeschäft noch ausschließlich an das Joint Venture. Daraus resultierende Provisionserträge sind mit Aufgabe des Joint Ventures vollständig entfallen, werden aber seitdem durch über die eigene Ratenkreditplattform und das vom Joint-Venture-Partner übernommene Portfolio generierten Zinserträge kompensiert. Im Inland gingen ferner die Erträge im Wertpapiergeschäft zurück. Hierbei spielten regulatorische Änderungen mit Einführung der Finanzmarktrichtlinie MiFID II zu Jahresbeginn eine nicht unerhebliche Rolle. Kundenaktivitäten, die saisonal betrachtet im ersten Quartal überdurchschnittlich hoch ausfallen, entwickelten sich infolgedessen im Berichtszeitraum eher verhalten. Dagegen konnte die mBank ihren Provisionsüberschuss erneut deutlich steigern.
Das Risikoergebnis im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag im Berichtszeitraum bei - 52 Mio. Euro, was unter anderem durch die Aufnahme des Ratenkreditgeschäfts in die eigenen Bücher bedingt ist. Insgesamt zeigt sich das Risikoergebnis aber in Relation zu den Gesamterträgen sowie gemessen an historischen Maßstäben weiterhin unauffällig.
Der Verwaltungsaufwand nahm im Vorjahresvergleich um 43 Mio. Euro auf 984 Mio. Euro zu. Einem konstant gebliebenen Personalaufwand standen Zuwächse beim Sachaufwand sowie bei indirekten Verwaltungsaufwendungen gegenüber. Hier spiegelte sich das unverändert hohe Niveau an Investitionen wider. Ein Teil des Anstiegs ging aber auch auf nochmals gestiegene regulatorische Kosten zurück, die unter anderem Bankenabgaben sowie die Kosten der Einlagensicherung betrafen.
Insgesamt erzielte das Segment Privat- und Unternehmerkunden im ersten Quartal 2018 ein Ergebnis vor Steuern von 202 Mio. Euro, nach 194 Mio. Euro im Vorjahr.
Firmenkunden
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 966 | 1 100 | - 12,2 |
| Risikoergebnis | - 23 | n/a | . |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | n/a | - 43 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 799 | 790 | 1,1 |
| Operatives Ergebnis | 145 | 267 | - 45,7 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 10 636 | 12 246 | - 13,1 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 5,5 | 8,7 | - 3,3 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 82,6 | 71,8 | 10,8 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 42 f.).
Auch die ersten drei Monate 2018 waren für das Segment Firmenkunden mit Herausforderungen verbunden. Das anhaltende Niedrigzinsniveau, der intensive Preiswettbewerb auf dem deutschen Markt sowie das regulatorische Umfeld belasteten die Ergebnisentwicklung. Des Weiteren gingen zunehmende geopolitische Unsicherheitsfaktoren mit geringeren Kundenaktivitäten einher. Zudem wurde im ersten Quartal 2018 die strategische Reorganisation des Firmenkundensegments weiter vorangetrieben. Dies spiegelte sich auch in der Ergebnisentwicklung wider. Das Segment Firmenkunden hat in den ersten drei Monaten ein Operatives Ergebnis von 145 Mio. Euro erzielt, nach 267 Mio. Euro im Vorjahr. Der Ergebnisrückgang ist wesentlich auf das Wettbewerbsumfeld mit entsprechendem Druck auf die Margen sowie eine geringere Nachfrage nach Kapitalmarkt- und Absicherungsprodukten zurückzuführen.
Der Bereich Mittelstand profitierte von der soliden Marktposition des Segments, was sich in einer leicht gestiegenen Entwicklung des Kreditvolumens zeigt. Die negative Beeinträchtigung durch das Zinsumfeld, die verhaltene Nachfrage nach Kapitalmarkt- und Absicherungsprodukten sowie der intensive Preiswettbewerb wirkten jedoch dämpfend auf die Entwicklung der Ertragslage. Der Bereich International Corporates verzeichnete schwächere Erträge aufgrund geringerer Margen. Die Neuausrichtung des Bereichs Financial Institutions zeigte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres eine positive Tendenz im Geschäftsverlauf, gegenüber dem Vorjahr führte die reduzierte Kundenbasis jedoch zu einem geringeren Ergebnisbeitrag. Ausgehend von einer überdurchschnittlich positiven Entwicklung des Aktienmarkts im Vorjahr, die von einer geringen Volatilität begleitet war, war die Ergebnisentwicklung im Bereich Equity Markets & Commodities in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres durch eine geringere Nachfrage nach strukturierten Produkten gekennzeichnet. Weiterhin führte der strategische Abbau des vom ehemaligen Abbausegment Non-Core Assets übertragenen Portfolios zu einem erwartungsgemäß rückläufigen Zinsergebnis aus dem Kreditgeschäft.
Die Erträge vor Risikoergebnis lagen im Berichtszeitraum mit 966 Mio. Euro um 134 Mio. Euro beziehungsweise 12,2 % unter denen des Vorjahres. Mit 373 Mio. Euro verzeichnete der Zinsüberschuss einen Rückgang um 110 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss lag mit 294 Mio. Euro um 53 Mio. Euro unter dem des Vorjahres, was vornehmlich aus einem geringeren Beitrag aus Kapitalmarkt- und Absicherungsprodukten resultierte.
Das Risikoergebnis profitierte im Wesentlichen von einer Auflösung in Verbindung mit einem Einzelengagement sowie vom weiterhin sehr guten Risikoprofil des Kreditportfolios. Im Berichtszeitraum lag das Risikoergebnis bei - 23 Mio. Euro.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 799 Mio. Euro um 9 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Investitionen in die strategische Weiterentwicklung wurden insbesondere durch geringere Beiträge für die europäische Bankenabgabe kompensiert.
Insgesamt erzielte das Segment ein Ergebnis vor Steuern von 145 Mio. Euro, gegenüber 267 Mio. Euro im Vorjahr.
Asset & Capital Recovery
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikoergebnis | 45 | 115 | - 60,8 |
| Risikoergebnis | 0 | n/a | . |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | n/a | - 119 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 27 | 29 | - 7,5 |
| Operatives Ergebnis | 18 | - 33 | . |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 2 483 | 3 165 | - 21,6 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 2,9 | - 4,2 | . |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 59,7 | 25,3 | 34,4 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 42 f.).
Das Segment ACR hat seit Jahresbeginn den bestehenden Abbauauftrag weiter fortgesetzt und wies per Ende des ersten Quartals 2018 ein Gesamtvolumen (Exposure at Default, EaD, inklusive Problemkrediten und Fair-Value-Positionen mit Ausfallkennzeichen) an nicht mehr zum Kerngeschäft der Commerzbank zählenden Aktiva in Höhe von 10,8 Mrd. Euro auf. Auf die risikoträchtigeren Teilportfolios in den Bereichen gewerbliche Immobilienfinanzierungen sowie Schiffskredite entfiel eine Größenordnung von 2,6 Mrd. Euro. Das Operative Ergebnis lag im ersten Quartal 2018 bei 18 Mio. Euro, nach - 33 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die Erträge vor Risikoergebnis gingen um 70 Mio. Euro auf 45 Mio. Euro zurück. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war die Ertragslage durch einen Einmalertrag in Höhe von 68 Mio. Euro begünstigt, der aus der Wertaufholung einer abgeschriebenen Position aus Gegenparteirisiken resultierte. Infolge der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 9 zum 1. Januar 2018 werden die Kredit- und Wertpapierbestände im Segment ACR in einem höherem Ausmaß als zuvor zum Fair Value bilanziert. Die Bewertung zu Marktwerten erleichtert grundsätzlich die strategisch angestrebte weitere wertschonende Reduktion der Restportfolios. Auf Quartalsbasis können aber Wertschwankungen von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, in Abhängigkeit von der Situation an den zugrunde liegenden Marktsegmenten, eine erhöhte Volatilität der Ertragslage nach sich ziehen. Somit können wir Berichtszeiträume mit einem im Saldo negativen Ertragsausweis auch zukünftig nicht ausschließen.
Seit Jahresbeginn wird auch das Schiffsfinanzierungsportfolio erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. Marktwertschwankungen der Schiffskredite wirken sich daher nicht mehr im Risikoergebnis aus. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Vorjahresquartal von - 119 Mio. Euro, das heißt vor der 2018 aufgrund von IFRS 9 erfolgten Umkategorisierung der Schiffsfinanzierungen, spiegelte noch maßgeblich Wertberichtigungen auf dieses im Vorjahr noch erheblich größere Portfolio wider.
Den Verwaltungsaufwand konnte das Segment ACR nochmals leicht um 2 Mio. Euro auf 27 Mio. Euro senken.
Insgesamt erzielte das Segment ACR im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Steuern von 18 Mio. Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum hat es sich somit um 51 Mio. Euro verbessert.
Sonstige und Konsolidierung
Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie übergeordnete Konzern- und Einzelsachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt. Unter Konsolidierung fallen Aufwendungen und Erträge an, die von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen der internen Managementberichterstattung auf den Konzernabschluss nach IFRS überleiten. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung enthält des Weiteren die Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungsfunktionen, die ebenfalls im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden. Für die Funktionen stellen Restrukturierungskosten eine Ausnahme im Rahmen der Verrechnung dar, da diese Kosten im Bereich zentral ausgewiesen werden.
Das Operative Ergebnis und das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung betrugen im ersten Quartal 2018 jeweils - 76 Mio. Euro, gegenüber jeweils - 98 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg um 23 Mio. Euro basiert im Wesentlichen auf rückläufigen Belastungen aus den Effekten der Purchase Price Allocation im Zusammenhang mit der Übernahme der Dresdner Bank.
Prognosebericht
Künftige gesamtwirtschaftliche Situation sowie künftige Situation der Bankbranche
Unsere Einschätzung hinsichtlich der für das laufende Geschäftsjahr zu erwartenden Entwicklung der künftigen Situation der Bankbranche hat sich gegenüber den von uns im Geschäftsbericht 2017 getroffenen Prognosen nicht wesentlich verändert. Die für das laufende Geschäftsjahr zu erwartende Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation hat sich gegenüber den von uns im Geschäftsbericht 2017 getroffenen Prognosen insofern geändert als wir wegen des schwächeren Wachstums zu Jahresbeginn im Euroraum und in Deutschland 2018 nur noch eine Zunahme des realen Bruttoinlandsproduktes von 2,3 % (bisher 2,5 %) erwarten. Gleichzeitig ist das Risiko eines Handelskrieges zwischen den USA und China, der massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte hätte, deutlich gestiegen.
Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns
Geplante Finanzierungsmaßnahmen
Für die kommenden Jahre rechnet die Commerzbank mit einem Refinanzierungsbedarf von unter 10 Mrd. Euro am Kapitalmarkt. Die Commerzbank ist mit einer breiten Produktpalette am Kapitalmarkt aktiv. Neben den unbesicherten Refinanzierungsmitteln wie Senior Unsecured und Tier 2 verfügt die Commerzbank bei der Refinanzierung auch über die Möglichkeit, besicherte Refinanzierungsinstrumente, insbesondere Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe, zu emittieren. Dadurch hat die Commerzbank einen stabilen Zugang zu langfristiger Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Refinanzierungsquellen. Pfandbriefe bilden einen festen Bestandteil im Refinanzierungsmix der Commerzbank. Die Emissionsformate reichen von großvolumigen Benchmarkanleihen bis hin zu Privatplatzierungen. Im Zusammenhang mit dem Brexit erwartet die Commerzbank keine negativen Effekte auf die Platzierung langfristiger Refinanzierungsmittel am Kapitalmarkt.
Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der für das Liquiditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur gewährleisten.
Geplante Investitionen
Bei den Investitionen haben sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres keine wesentlichen Änderungen zu den im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 91 bis 93 aufgeführten Planungen ergeben. Die aktuellen und geplanten Investitionsmaßnahmen der Commerzbank stehen im Zusammenhang mit Maßnahmen der Strategie "Commerzbank 4.0". Dabei werden wir unser Geschäftsmodell in den nächsten Jahren konsequent fokussieren, digital transformieren und die Effizienz steigern.
Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität
Der Geld- und Kapitalmarkt der Eurozone war auch im ersten Quartal 2018 durch die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Unterstützung der konjunkturellen Erholung der Eurozone geprägt.
Über das Ankaufprogramm für Wertpapiere stellte die EZB weiterhin zusätzliche Liquidität zur Verfügung. Im Januar 2018 wurde das Ankaufsprogramm für Staatsanleihen und andere Wertpapiere von 60 Mrd. Euro auf monatlich 30 Mrd. Euro reduziert. Das Programm soll bis mindestens Ende September 2018 laufen. Die Überschussliquidität per Ende März 2018 lag bei rund 1 760 Mrd. Euro. Wir gehen davon aus, dass die EZB 2018 auch netto mehr Wertpapiere kaufen wird als Wertpapiere fällig werden und die Transformation in Kreditnachfrage weiterhin verhalten bleiben wird.
Die restriktiven regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die EZB-Zinspolitik wirken sich weiterhin limitierend auf die Umsätze im Repo-Markt aus. Das Ankaufsprogramm der EZB führt nach wie vor zu einer Verknappung an Collaterals. Aufgrund der hohen Überschussliquidität im Markt ist das Volumen längerfristiger Wertpapierpensionsgeschäfte eingeschränkt. Die Liquiditätsentwicklung an den Bondmärkten ist weiterhin durch die Aktivitäten der EZB gekennzeichnet. Die bereits deutlich reduzierte Liquidität in den Sekundärmärkten wird aufgrund der EZB-Aktivitäten weiter verhalten bleiben. Wir rechnen weiterhin mit negativen Bundrenditen im Bereich bis zu 5 Jahren sowie einer anhaltend hohen Nachfrage von Investoren nach qualitativ guten Wertpapieren und damit weiterhin mit engen Credit Spreads.
Das Liquiditätsmanagement der Commerzbank ist auf sich verändernde Marktbedingungen gut vorbereitet und in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Auch durch den Brexit erwarten wir weiterhin keine signifikanten Auswirkungen auf unsere Liquiditätssituation. Die Bank weist eine komfortable Liquiditätssituation auf, die sich gut über den internen Limiten und den gegenwärtig gültigen regulatorischen Anforderungen der Liquiditätsverordnung und der MaRisk bewegt.
Unsere Geschäftsplanung ist dahingehend ausgelegt, dass die Liquiditätsausstattung den gegebenen Marktverhältnissen und den damit verbundenen Unsicherheiten Rechnung trägt. Dies wird durch unser Geschäftsmodell im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie den für besicherte und unbesicherte Anleihen zur Verfügung stehenden Geld- und Kapitalmarkt gestützt.
Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns
An unseren im Geschäftsbericht 2017 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Commerzbank-Konzerns halten wir grundsätzlich weiterhin fest.
Insgesamt rechnen wir vor dem Hintergrund der beschriebenen Rahmenbedingungen und Risikofaktoren für das Geschäftsjahr 2018 nach wie vor mit einem im Vergleich zum Vorjahr signifikanten Anstieg des Konzernüberschusses.
Zwischenrisikobericht
Der Zwischenrisikobericht ist ein eigenständiger Berichtsteil im Zwischenbericht. Er ist Bestandteil des Zwischenlageberichts.
Zwischenrisikobericht
Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung
Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwischen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten. Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise in der Rechnungslegung oder in der Kapitalbindung bewertbare Risiken, nicht quantifizierbare Risiken sind zum Beispiel Compliance- und Reputationsrisiken.
Organisation des Risikomanagements
Die Commerzbank sieht das Risikomanagement als eine Aufgabe für die gesamte Bank an. Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet konzernweit die Entwicklung und Umsetzung der risikopolitischen Leitlinien für quantifizierbare Risiken, die vom Gesamtvorstand festgelegt werden, sowie die Messung dieser Risiken. Der CRO berichtet im Gesamtvorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns.
Die Risikomanagement-Organisation besteht aus den Bereichen Kreditrisikomanagement Core, Kreditrisikomanagement Non-Core, Intensive Care, Marktrisikomanagement sowie Risikocontrolling und Kapitalmanagement. In allen Segmenten außer im Segment Asset & Capital Recovery (ACR) ist das Kreditrisikomanagement nach Weißbereich und Intensive Care getrennt, während es im Segment ACR über alle Ratingklassen hinweg in einer Einheit zusammengeführt ist. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO.
Weitere Details zur Organisation des Risikomanagements der Commerzbank sind im Konzernrisikobericht 2017 dargestellt.
Risikotragfähigkeit und Stresstesting
Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und des Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) der Commerzbank mit dem Ziel, jederzeit eine angemessene Kapitalausstattung sicherzustellen.
Die Überwachung der Risikotragfähigkeit (RTF) erfolgt in der Commerzbank auf Basis eines sogenannten Gone-Concern-Ansatzes, dessen grundlegendes Sicherungsziel der Schutz der erstrangigen Fremdkapitalgeber ist. Das Erreichen dieses Ziels soll auch im Fall außerordentlich hoher Verluste aus einem unwahrscheinlichen Extremereignis gewährleistet bleiben. Die Gone-Concern-Analyse ist dabei ergänzt um Elemente, die eine Fortführung des Instituts zum Ziel haben (Going-Concern-Perspektive).
Die Risikotragfähigkeit wird zusätzlich anhand makroökonomischer Stressszenarien beurteilt. Der Konzernrisikobericht 2017 liefert weitere Details zur angewendeten Methodik.
Die Überwachung und Steuerung anhand der Risikotragfähigkeit erfolgt monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. Im bisherigen Jahresverlauf lag die RTF-Quote stets über 100 % und betrug 204 % per 31. März 2018. Die RTF-Quote liegt weiterhin auf hohem Niveau.
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| Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Ökonomisches Risikodeckungspotenzial1 | 28 | 30 |
| Ökonomisch erforderliches Kapital2 | 14 | 14 |
| davon für Adressenausfallrisiko | 10 | 10 |
| davon für Marktrisiko3 | 3 | 3 |
| davon für operationelles Risiko | 2 | 2 |
| davon Diversifikationseffekte | - 2 | - 2 |
| RTF-Quote (%)4 | 204 | 217 |
1 Einschließlich Abzugsposition für Geschäftsrisiko.
2 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Reserverisiko.
3 Einschließlich Einlagenmodellrisiko.
4 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer).
Adressenausfallrisiken
Das Adressenausfallrisiko beinhaltet die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes durch den Ausfall eines Geschäftspartners. Es zählt zu den quantifizierbaren wesentlichen Risiken mit den wesentlichen Unterrisikoarten Kreditausfallrisiko, Emittentenrisiko, Kontrahentenrisiko, Länder- und Transferrisiko, Veritätsrisiko sowie Reserverisiko.
Commerzbank-Konzern
Die Commerzbank fokussiert ihr Geschäft in den zwei Kundensegmenten Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden. Im Segment Asset & Capital Recovery hat die Bank die Aktivitäten aus den Bereichen Commercial Real Estate und Ship Finance sowie die komplexeren Finanzierungen aus dem Bereich Public Finance gebündelt. Alle Portfolios in diesen Bereichen sollen über die Zeit vollständig abgebaut werden.
Kreditrisikokennzahlen
Zur Steuerung und Limitierung der Adressenausfallrisiken im Commerzbank-Konzern nutzen wir unter anderem die folgenden Risikokennzahlen: Exposure at Default (EaD), Loss at Default (LaD), Expected Loss (EL), Risikodichte (EL/EaD), Credit Value at Risk (CVaR = ökonomischer Kapitalbedarf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von 99,91 % und einer Haltedauer von einem Jahr) und Risikoaktiva sowie für Klumpenrisiken den "All-in".
Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellten sich zum Stichtag 31. März 2018 wie folgt dar:
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2018 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR |
|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 157 | 412 | 26 | 2 343 |
| Firmenkunden | 183 | 405 | 22 | 5 110 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 71 | 48 | 7 | 1 983 |
| Asset & Capital Recovery | 10 | 167 | 169 | 753 |
| Konzern | 421 | 1 032 | 25 | 10 189 |
1 Im Wesentlichen Liquiditätsportfolios des Treasury.
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 84 % in den internen Ratingstufen 1 und 2, die dem Investment-Grade-Bereich zuzuordnen sind.
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| Ratingverteilung per 31.3.2018 EaD | % |
1,0-1,8 | 2,0-2,8 | 3,0-3,8 | 4,0-4,8 | 5,0-5,8 |
|---|---|---|---|---|---|
| Privat- und Unternehmerkunden | 31 | 51 | 14 | 3 | 1 |
| Firmenkunden | 20 | 61 | 15 | 3 | 1 |
| Sonstige und Konsolidierung | 62 | 35 | 3 | 0 | 0 |
| Asset & Capital Recovery | 4 | 71 | 9 | 2 | 14 |
| Konzern | 31 | 53 | 13 | 2 | 1 |
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider. Rund die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein weiteres Drittel auf andere Länder in Europa, 7 % auf Nordamerika und 5 % auf Asien. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist. Der Expected Loss des Konzernportfolios verteilt sich mehrheitlich auf Deutschland und die restlichen europäischen Länder. Ein wesentlicher Treiber des Expected Loss im Bereich Sonstige sind Schiffsfinanzierungen.
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| Konzernportfolio nach Regionen per 31.3.2018 |
Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 223 | 438 | 20 |
| Westeuropa | 94 | 139 | 15 |
| Mittel- und Osteuropa | 40 | 198 | 49 |
| Nordamerika | 30 | 67 | 23 |
| Asien | 23 | 35 | 15 |
| Sonstige | 12 | 154 | 131 |
| Konzern | 421 | 1 032 | 25 |
Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen werden Volkswirtschaften wie Russland, Türkei und China eng beobachtet. Zum Ende des ersten Quartals 2018 lag das RusslandExposure bei 2,5 Mrd. Euro, das Türkei-Exposure bei 2,5 Mrd. Euro sowie das Exposure in China bei 6,8 Mrd. Euro.
Als Folge der Staatsschuldenkrise werden auch die Sovereign Exposures von Italien und Spanien weiterhin eng überwacht. Das Sovereign Exposure in Italien lag zum Ende des ersten Quartals 2018 bei 9,4 Mrd. Euro und das Sovereign Exposure von Spanien bei 0,9 Mrd. Euro.
Risikoergebnis
Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im ersten Quartal 2018 auf 77 Mio. Euro. Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden profitierte im Wesentlichen von einer Auflösung in Verbindung mit einem Einzelengagement.
Im ersten Quartal gab es in der Berechnung des Risikoergebnisses wesentliche Veränderungen durch die Einführung von IFRS 9. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aufteilung des Risikoergebnisses nach Stages gemäß IFRS 9. In Note 5 des Zwischenabschlusses (Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden) werden Details zu den Stages erläutert; in Note 10 (Risikoergebnis) findet sich die Definition zum Risikoergebnis.
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| Q1 2018 | Q1 2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis Mio. € |
Stage 1 | Stage 2 | Stage 3 | Gesamt | Gesamt1 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | - 35 | 53 | 33 | 52 | 33 |
| Firmenkunden | - 16 | 22 | 17 | 23 | 43 |
| Sonstige und Konsolidierung | 2 | 0 | 0 | 2 | 0 |
| Asset & Capital Recovery | - 1 | 1 | - 1 | 0 | 119 |
| Konzern | - 49 | 77 | 50 | 77 | 195 |
1 Risikovorsorge 2017 gemäß IAS 39.
Marktwertschwankungen im Schiffsportfolio sind nicht im Risikoergebnis enthalten. Sie werden ertragswirksam in der Position "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten" ausgewiesen.
Für das Gesamtjahr 2018 rechnen wir mit einem Risikoergebnis nach IFRS 9 von weniger als 600 Mio. Euro. Sollten sich die geo-politischen oder gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unerwartet massiv verschlechtern oder sollte es zu Ausfällen bei großen Einzeladressen kommen, kann das Risikoergebnis auch deutlich höher liegen.
Default-Portfolio
Das Default-Portfolio des Konzerns lag zum 31. März 2018 bei 4 209 Mio. Euro.
Die nachfolgende Darstellung des Default-Portfolios zeigt die ausgefallenen Forderungen in den Kategorien Kredite und Wertpapiere. Der Rückgang der Kennzahlen ist überwiegend auf die Umklassifizierung des Schiffsportfolios im Rahmen der IFRS-9-Umstellung zum Jahresbeginn zurückzuführen. Das Exposure der Fair-Value-Positionen mit Ausfallkennzeichen lag bei 690 Mio. Euro.
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| 31.3.2018 | 31.12.20171 | |||
|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Konzern Mio. € |
Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 4 119 | 90 | 4 209 | 5 569 |
| LLP2 | 1 608 | 14 | 1 623 | 2 770 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%)3 | 39 | 16 | 39 | 50 |
| Sicherheiten | 986 | 0 | 986 | 1 578 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%)3 | 63 | 16 | 62 | 78 |
| NPL-Ratio (%)4 | 1,0 | 1,3 |
1 Bis 31. Dezember 2017 nur Kredite.
2 Loan Loss Provision.
3 Coverage Ratio: LLP (und Sicherheiten) im Verhältnis zum Default-Portfolio.
4 NPL-Ratio: Default-Portfolio (Non-Performing Loans - NPL) im Verhältnis zum Gesamtexposure (EaD inklusive NPL).
Segment Privat- und Unternehmerkunden
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) umfasst die Aktivitäten der Konzernbereiche Private Kunden, Unternehmerkunden, comdirect bank und Commerz Real. Die mBank wird ebenfalls im Segment Privat- und Unternehmerkunden abgebildet. Im Bereich Private Kunden sind das inländische Filialgeschäft für Privatkunden sowie das Wealth-Management zusammengefasst. Der Bereich Unternehmerkunden bildet die Geschäfts- und kleinen Firmenkunden ab.
Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von insgesamt 77 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Geschäfts- und Unternehmerkunden stellen wir über Individualkredite mit einem Volumen von 19 Mrd. Euro sicher. Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite und Kreditkarten mit insgesamt 14 Mrd. Euro). Der Portfolioanstieg im ersten Quartal 2018 resultierte überwiegend aus der privaten Baufinanzierung.
Die Risikodichte liegt gegenüber dem Jahresultimo 2017 unverändert bei 26 Basispunkten.
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2018 | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Private Kunden | 93 | 173 | 19 |
| Unternehmerkunden | 28 | 66 | 24 |
| comdirect bank | 4 | 6 | 14 |
| Commerz Real | 0 | 1 | 27 |
| mBank | 32 | 166 | 52 |
| Privat- und Unternehmerkunden | 157 | 412 | 26 |
Im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag das Risikoergebnis im ersten Quartal 2018 mit 52 Mio. Euro weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
Das Default-Portfolio des Segments lag zum 31. März 2018 bei 1 834 Mio. Euro.
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| 31.3.2018 | 31.12.2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Segment PUK Mio. € |
Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 1 834 | 0 | 1 834 | 1 864 |
| LLP | 872 | 0 | 872 | 951 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten | ||||
| (%) | 48 | 0 | 48 | 51 |
| Sicherheiten | 557 | 0 | 557 | 564 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten | ||||
| (%) | 78 | 0 | 78 | 81 |
| NPL-Ratio (%) | 1,2 | 1,2 |
Segment Firmenkunden
In diesem Segment bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor, institutionellen Kunden und multinationalen Unternehmen. Darüber hinaus verantwortet das Segment die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Der regionale Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt in Deutschland und Westeuropa. Weiterhin werden in diesem Segment die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten des Konzerns gebündelt.
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2018 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Mittelstand | 75 | 160 | 21 |
| International Corporates | 61 | 107 | 17 |
| Financial Institutions | 23 | 59 | 25 |
| Equity Markets & Commodities | 4 | 3 | 7 |
| Sonstige | 19 | 76 | 39 |
| Firmenkunden | 183 | 405 | 22 |
Der EaD des Segments Firmenkunden ist im Vergleich zum 31. Dezember des Vorjahres von 180 Mrd. Euro auf 183 Mrd. Euro gestiegen. Die Risikodichte sank von 23 Basispunkten auf 22 Basispunkte.
Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf Seite 20 f.
Getragen von einem weiterhin robusten konjunkturellen Gesamtumfeld lag das Risikoergebnis im Segment Firmenkunden im ersten Quartal 2018 mit 23 Mio. Euro weiterhin auf niedrigem Niveau.
Das Default-Portfolio des Segments lag zum 31. März 2018 bei 2 118 Mio. Euro. Das Exposure der Fair-Value-Positionen mit Ausfallkennzeichen lag bei 70 Mio. Euro.
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| 31.3.2018 | 31.12.2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Segment FK Mio. € |
Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 2 029 | 90 | 2 118 | 2 592 |
| LLP | 638 | 14 | 652 | 1 243 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) | 31 | 16 | 31 | 48 |
| Sicherheiten | 319 | 0 | 319 | 543 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) | 47 | 16 | 46 | 69 |
| NPL-Ratio (%) | 1,1 | 1,4 |
Segment Asset & Capital Recovery
Das Segment Asset & Capital Recovery (ACR) beinhaltet Positionen aus den Bereichen Commercial Real Estate (CRE) und Ship Finance (SF) sowie die komplexeren Finanzierungen aus dem Bereich Public Finance (PF). Alle Portfolios in diesen Bereichen sollen über die Zeit vollständig abgebaut werden.
Der EaD des Segments ACR im Weißbuch belief sich per 31. März 2018 auf 10 Mrd. Euro und ist damit gegenüber dem Ende des Vorjahres aufgrund der IFRS-9-Umstellung und fortgesetzten Portfolioabbaus um 3 Mrd. Euro zurückgegangen.
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2018 | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Commercial Real Estate | 1 | 10 | 116 |
| Ship Finance | 1 | 101 | 1 148 |
| Public Finance | 8 | 57 | 69 |
| Asset & Capital Recovery | 10 | 167 | 169 |
Commercial Real Estate
Das Portfolio hat sich durch Tilgungen und Rückzahlungen weiter reduziert. Die Risikodichte ist gegenüber dem 31. Dezember 2017 von 185 Basispunkten auf 116 Basispunkte gesunken.
Ship Finance
Das Exposure an Schiffsfinanzierungen im Weißbuch wurde vor allem aufgrund der IFRS-9-Umstellung gegenüber dem 31. Dezember 2017 um insgesamt 1 Mrd. Euro reduziert. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch die Einführung des Fair-Value-Ansatzes gemäß IFRS 9 zum Jahresanfang 2018 getrieben.
Insgesamt setzt sich unser Portfolio im Wesentlichen aus den drei Standardschiffstypen Containerschiffe (0,5 Mrd. Euro), Tanker (0,3 Mrd. Euro) und Massengutfrachter (0,3 Mrd. Euro) zusammen. Das restliche Portfolio beinhaltet unterschiedliche Spezialtonnagen mit hoher Diversifikation über verschiedene Schiffssegmente.
Auf den Schifffahrtsmärkten erwarten wir für das Gesamtjahr 2018 ein Charterratenniveau ähnlich dem des vergangenen Jahres. Zwar dürfte das Überangebot an Tonnage weiter abnehmen, es bleibt aber bei einem signifikanten Tonnageüberhang. Die positive Entwicklung, die im Jahr 2017 einsetzte, wird durch das vom Internationalen Währungsfond (IWF) prognostizierte weltweite Wirtschafts- und Handelswachstum unterstützt.
Längerfristig gehen wir von einer Erholung des gesamten Schifffahrtsmarktes aus, die allerdings je nach Schiffssegment und innerhalb dessen je nach Schiffsgröße unterschiedlich ausfallen wird. Die Erholung der Charterraten ausgehend vom jeweiligen Niveau per Ende 2017 liegt dabei in der langfristigen Prognose in Abhängigkeit von Schiffssegment und Schiffstyp zwischen + 10 % bis mehr als + 50 % erwarteter Charterratenzuwachs in den nächsten Jahren. Dabei ist das in vielen Schiffssegmenten noch immer sehr niedrige Ausgangsniveau der Charterraten per Ende 2017 zu beachten.
Im Rahmen des unverminderten Portfolioabbaus wird die Bank auch weiterhin die Reduktion problembehafteter und leistungsgestörter Kreditengagements fortsetzen.
Public Finance
Das Teilportfolio Public Finance im Segment ACR besteht im Wesentlichen aus Engagements befriedigender bis guter Bonität mit zum Teil sehr langen Laufzeiten und komplexen Strukturen gegenüber Kommunen in Großbritannien (3,2 Mrd. Euro EaD), einem Private-Finance-Initiative-(PFI-)Port-folio (3,7 Mrd. Euro EaD) mit regionalem Schwerpunkt Großbritannien sowie weiteren überwiegend US-amerikanischen Public-Finance-Schuldnern (1,3 Mrd. Euro EaD).
Im Segment ACR lag das Risikoergebnis im ersten Quartal 2018 bei 0,2 Mio. Euro
Das Default-Portfolio des Segments lag zum 31. März 2018 bei 256 Mio. Euro. Der Rückgang der Kennzahlen ist überwiegend auf die Umklassifizierung des Schiffsportfolios im Rahmen der IFRS-9-Umstellung zum Jahresbeginn zurückzuführen. Das Exposure der Fair-Value-Positionen mit Ausfallkennzeichen lag bei 620 Mio. Euro. Das Default-Portfolio des Teilportfolios Ship Finance lag zum 31. Dezember 2017 bei 729 Mio. Euro.
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| 31.3.2018 | 31.12.2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Segment ACR Mio. € |
Kredite | Wertpapiere | Gesamt | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 256 | 0 | 256 | 1 113 |
| LLP | 98 | 0 | 98 | 571 |
| Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) | 38 | 0 | 38 | 51 |
| Sicherheiten | 110 | 0 | 110 | 471 |
| Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) | 81 | 0 | 81 | 94 |
| NPL-Ratio (%) | 2,5 | 7,9 |
Weitere Portfolioanalysen
Die folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit zu verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten.
Corporates-Portfolio nach Branchen
Das Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Branchen:
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| Corporates-Portfolio nach Branchen per 31.3.2018 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Energieversorgung/Abfallwirtschaft | 18 | 39 | 22 |
| Konsum | 15 | 41 | 28 |
| Großhandel | 12 | 46 | 38 |
| Technologie/Elektronik | 12 | 31 | 27 |
| Transport/Tourismus | 11 | 24 | 22 |
| Automobil | 10 | 22 | 22 |
| Grundstoffe/Metall | 10 | 25 | 26 |
| Dienstleistungen/Medien | 9 | 24 | 26 |
| Chemie/Verpackung | 9 | 38 | 42 |
| Maschinenbau | 9 | 24 | 27 |
| Bau | 5 | 14 | 27 |
| Pharma/Gesundheitswesen | 4 | 11 | 27 |
| Sonstige | 5 | 12 | 24 |
| Gesamt | 129 | 350 | 27 |
Financial-Institutions-Portfolio
Mit unserem Korrespondenzbanken-Netz standen weiterhin Trade-Finance-Aktivitäten im Interesse unserer Firmenkunden sowie Kapitalmarktaktivitäten im Fokus. Im Derivatebereich werden Transaktionen mit ausgewählten Gegenparteien nach den neuen Standards der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) abgeschlossen.
Die Auswirkungen von aufsichtsrechtlichen Vorgaben auf Banken beobachten wir weiterhin eng. In diesem Zusammenhang verfolgen wir unverändert die Strategie, möglichst wenige Exposures zu halten, die im Falle eines Bail-in des betroffenen Instituts Verluste erleiden könnten.
Die Entwicklung diverser Länder mit individuellen Themen wie Rezessionen, Embargos oder wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund politischer Ereignisse verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation des Landes abgestimmten Portfoliosteuerung. Insgesamt richten wir unseren Risikoappetit danach aus, das Portfolio möglichst reagibel zu halten.
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| 31.3.2018 | 31.12.2017 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| FI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 5 | 4 | 9 | 5 | 5 | 11 |
| Westeuropa | 14 | 11 | 8 | 13 | 9 | 7 |
| Mittel- und Osteuropa | 4 | 16 | 39 | 4 | 16 | 42 |
| Nordamerika | 2 | 1 | 7 | 2 | 1 | 9 |
| Asien | 11 | 24 | 21 | 11 | 27 | 25 |
| Sonstige | 5 | 16 | 36 | 5 | 19 | 40 |
| Gesamt | 40 | 73 | 18 | 38 | 77 | 20 |
Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio
Das Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio umfasst hauptsächlich Versicherungsgesellschaften, Asset-Manager, regulierte Fonds sowie zentrale Gegenparteien. Die regionalen Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten liegen in Deutschland, Westeuropa sowie den Vereinigten Staaten.
Neugeschäfte mit NBFIs erfolgen einerseits vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen (Clearing über zentrale Gegenparteien) und andererseits im Interesse unserer institutionellen Kunden, wobei sich die Commerzbank auf attraktive Opportunitäten mit Adressen guter Bonität fokussiert. Unter Portfoliomanagement-Gesichtspunkten verfolgen wir dabei als Ziel die Gewährleistung einer hohen Portfolioqualität und -reagibilität.
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| 31.3.2018 | 31.12.2017 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| NBFI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 17 | 24 | 14 | 17 | 25 | 15 |
| Westeuropa | 13 | 22 | 17 | 12 | 20 | 16 |
| Mittel- und Osteuropa | 1 | 7 | 73 | 1 | 5 | 56 |
| Nordamerika | 7 | 37 | 52 | 7 | 41 | 58 |
| Asien | 1 | 2 | 12 | 1 | 1 | 10 |
| Sonstige | 1 | 4 | 27 | 1 | 1 | 16 |
| Gesamt | 41 | 95 | 23 | 40 | 94 | 24 |
Originatorenpositionen
Die Commerzbank hat im Laufe der vergangenen Jahre überwiegend aus Gründen des Kapitalmanagements Forderungsverbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden mit einem aktuellen Volumen von 6,9 Mrd. Euro vorgenommen.
Zum Stichtag 31. März 2018 wurden Risikopositionen in Höhe von 6,4 Mrd. Euro zurückbehalten. Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 6,2 Mrd. Euro auf Senior-Tranchen, die nahezu vollständig gut bis sehr gut geratet sind.
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| Volumen Commerzbank1 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbriefungspool Mrd. € |
Fälligkeit | Senior | Mezzanine | First Loss Piece | Gesamtvolumen1 31.3.2018 |
Gesamtvolumen1 31.12.2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Corpora tes | 2025 - 2036 | 6,2 | <0,1 | 0,1 | 6,9 | 7,6 |
| Gesamt | 6,2 | <0,1 | 0,1 | 6,9 | 7,6 |
1 Tranchen/Rückbehalte (nominal): Anlage- und Handelsbuch.
Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures
Die Commerzbank ist Sponsor des Multiseller Asset-backed Commercial Paper Conduits "Silver Tower". Sie arrangiert über Silver Tower die Verbriefung von Forderungen - insbesondere Handels- und Leasingforderungen - von Kunden des Segments Firmenkunden. Die Geschäfte werden im Wesentlichen durch die Emission von Asset-backed Commercial Papers (ABCP) oder durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien (Liquiditätslinien) finanziert. Das Volumen sowie die Risikowerte1 im Conduit Silver Tower sind im ersten Quartal 2018 stabil geblieben und lagen zum 31. März 2018 mit 4,0 Mrd. Euro auf dem Niveau vom 31. Dezember 2017.
Die Liquiditätsrisiken aus ABS-Transaktionen werden im Rahmen des internen Liquiditätsrisikomodells konservativ modelliert. Zum einen wird in einem Worst-Case-Szenario unterstellt, dass der Großteil der den Zweckgesellschaften gestellten Ankaufsfazilitäten im Rahmen von Silver Tower durch die Commerzbank refinanziert werden muss. Zum anderen werden eigene Bestände aus Verbriefungstransaktionen nur dann als liquide Aktiva berücksichtigt, wenn es sich um zentralbankfähige Positionen handelt. Diese Positionen werden nur unter Anwendung von konservativen Abschlägen in der Liquiditätsrisikorechnung berücksichtigt.
Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen im Wesentlichen staatsgarantierte ABS-Papiere der Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. sowie der Commerzbank AG Inland. Das Volumen ist im bisherigen Jahresverlauf 2018 auf 4,2 Mrd. Euro (Dezember 2017: 4,5 Mrd. Euro), die Risikowerte sind auf ebenfalls 4,2 Mrd. Euro (Dezember 2017: 4,4 Mrd. Euro) zurückgegangen.
Weiterhin bestehen Investitionen im Bereich Structured Credit. Von diesen wurden 2,9 Mrd. Euro seit 2014 als Neuinvestitionen getätigt (Dezember 2017: 2,9 Mrd. Euro beziehungsweise keine Veränderung). Generell wurde in Anleihen von Senior-Tranchen aus Verbriefungstransaktionen der Assetklassen Consumer-(Auto-) ABS, UK-RMBS und CLO investiert, die eine robuste Struktur und ein moderates Risikoprofil aufweisen. Verbleibende Positionen im Volumen von 1,3 Mrd. Euro waren bereits vor 2014 im Bestand (Dezember 2017: 1,6 Mrd. Euro beziehungsweise Reduzierung um 0,3 Mrd. Euro im ersten Quartal 2018), die Risikowerte dieser Positionen lagen bei 0,4 Mrd. Euro (Dezember 2017: 0,7 Mrd. Euro beziehungsweise Reduzierung um 0,3 Mrd. Euro im ersten Quartal 2018).
Marktrisiken
Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Währungs- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen. Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen grundsätzlich in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/Reserven berücksichtigt.
Risikosteuerung
Das Marktrisiko wird intern durch ein einheitliches Value-at-Risk-Modell (Historische Simulation) gesteuert, in das alle marktrisikorelevanten Positionen einfließen. Für kleinere Einheiten innerhalb der Commerzbank-Gruppe werden im Rahmen eines Partial Use die Standardverfahren verwendet. Der VaR quantifiziert den möglichen Verlust aus Finanzinstrumenten infolge veränderter Marktbedingungen während eines vorgegebenen Zeithorizonts und mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit. Nähere Details zur angewendeten Methodik sind im Konzernrisikobericht 2017 dargestellt. Um eine konsistente Darstellung in diesem Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von einem Tag bei gleichgewichteten Marktdaten und einer Historie von 254 Tagen.
In der internen Steuerung werden alle marktrisikorelevanten Positionen abgedeckt und Handelsbuch- sowie Anlagebuchpositionen gemeinsam gesteuert. Für regulatorische Zwecke erfolgen zusätzlich eine separate Steuerung des Handelsbuchs (gemäß regulatorischen Anforderungen inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebuchs) sowie eine Steuerung der Zinsrisiken im Bankbuch auf Stand-alone-Basis.
Für das Gesamtbuch ging der VaR zum Ende des ersten Quartals 2018 leicht um 3 Mio. Euro auf 51 Mio. Euro zurück.
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| VaR-Beitrag | Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Gesamtbuch | 51 | 54 |
| davon Handelsbuch | 11 | 9 |
Handelsbuch
Im Folgenden wird die Entwicklung der regulatorischen Marktrisikokennziffern des Handelsbuchportfolios dargestellt. Die Handelsbuchpositionen der Commerzbank liegen im Wesentlichen im Segment Firmenkunden sowie im Bereich Group Treasury. Die VaR-Zahlen beinhalten alle Risiken im internen VaR-Modell. Kleinere Einheiten innerhalb der Commerzbank-Gruppe wenden im Rahmen eines Partial Use die Standardverfahren für die regulatorische Kapitalberechnung an und sind nicht in den dargestellten regulatorischen VaR-Kennziffern enthalten.
1 Der Risikowert stellt den Balance Sheet Value von Cashinstrumenten dar, bei Long-CDS-Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwertes des Kreditderivats zusammen.
Der VaR stieg im ersten Quartal 2018 von 9 Mio. Euro auf 11 Mio. Euro, im Wesentlichen aufgrund der Entwicklung im Segment Firmenkunden. Hauptursachen waren die Sorgen um Handelsbeschränkungen und Strafzölle und die damit verbundenen starken Bewegungen auf den weltweiten Aktienmärkten.
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| VaR der Portfolios im Handelsbuch Mio. € |
Q1 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Minimum | 7 | 9 |
| Mittelwert | 9 | 15 |
| Maximum | 12 | 25 |
| VaR-Endziffer Berichtsperiode | 11 | 9 |
Das Marktrisikoprofil ist über alle Anlageklassen diversifiziert. Die Entwicklung des VaR im ersten Quartal 2018 zeigt einen Anstieg der Aktienkurs- und Credit-Spread-Risiken sowie einen Rückgang der Zins- und Währungskursrisiken. Dies resultiert vor allem aus den oben beschriebenen starken Bewegungen auf den weltweiten Aktienmärkten.
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| VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Credit Spreads | 2 | 1 |
| Zinsen | 2 | 3 |
| Aktien | 4 | 2 |
| Währung | 2 | 3 |
| Rohwaren | 1 | 1 |
| Gesamt | 11 | 9 |
Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden weitere Risikokennziffern berechnet. Hierzu zählt die Ermittlung des Stressed VaR. Die Berechnung des Stressed VaR basiert auf dem internen Modell und entspricht der oben beschriebenen VaR-Methodik. Der wesentliche Unterschied liegt in den zur Bewertung der Vermögenswerte genutzten Marktdaten. Im Stressed VaR wird das Risiko der aktuellen Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewertet. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Im ersten Quartal 2018 blieb der Krisenbeobachtungszeitraum unverändert. Der Stressed VaR ging von 31 Mio. Euro per Ende 2017 auf 29 Mio. Euro zum Ende des ersten Quartals 2018 vor allem im Geschäftsbereich Firmenkunden zurück.
Das Marktrisikoprofil im Stressed VaR ist ebenfalls über alle Anlageklassen diversifiziert.
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| Stressed VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Credit Spreads | 8 | 8 |
| Zinsen | 6 | 8 |
| Aktien | 7 | 5 |
| Währung | 5 | 8 |
| Rohwaren | 3 | 1 |
| Gesamt | 29 | 31 |
Darüber hinaus werden mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity-Event-VaR das Risiko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Handelsbuchpositionen quantifiziert. Die Incremental Risk Charge stieg zum Ende des ersten Quartals 2018 um 9 Mio. Euro auf 52 Mio. Euro an und betraf fast ausschließlich das Segment Firmenkunden.
Die Verlässlichkeit des internen Modells (historische Simulation) wird unter anderem durch die Anwendung von Backtesting-Ver-fahren auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei tatsächlich eingetretene Gewinne und Verluste gegenübergestellt. Dieser im Backtesting verwendete VaR basiert auf der vollständigen historischen Simulation und repräsentiert damit alle in der Marktrisiko-VaR-Rechnung für die Eigenmittelanforderung auf Gruppenebene verwendeten internen Modelle. Im Prozess wird zwischen den Varianten "Clean-P&L"- und "Dirty-P&L"- Backtesting unterschieden. Beim Clean-P&L-Backtesting werden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Berechnung zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste resultieren also ausschließlich aus den am Markt eingetretenen Preisänderungen (hypothetische Änderungen des Portfoliowertes). Demgegenüber werden beim Dirty-P&L-Backtesting zusätzlich die Gewinne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften des betrachteten Geschäftstages herangezogen (tatsächliche durch Änderung der Portfoliowerte induzierte Gewinne und Verluste). Gewinne und Verluste aus Bewertungsanpassungen und Modellreserven werden gemäß den regulatorischen Vorgaben in der Dirty und Clean P&L berücksichtigt. Überschreitet der sich ergebende Verlust den VaR, so spricht man von einem negativen Backtesting-Ausreißer.
Die Analyse der Backtesting-Ergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur Verbesserung des Marktrisikomodells. Zum Ende des ersten Quartals 2018 haben wir keinen negativen Clean-P&L- und keinen negativen Dirty-P&L-Ausreißer gemessen. Die Ergebnisse liegen damit im Rahmen der statistischen Erwartungen und bestätigen die Qualität des VaR-Modells. Auf Basis des Backtestings bewerten auch die Aufsichtsbehörden die internen Risikomodelle. Die negativen Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert. Alle negativen Backtesting-Ausreißer (Clean P&L und Dirty P&L) auf Gruppenebene müssen unter Angabe von Ausmaß und Ursache den Aufsichtsbehörden gemeldet werden.
Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe von Stresstests wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber dennoch plausibler Ereignisse ausgesetzt sein könnte. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarios beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Devisenkursen sowie Aktienkursen und Rohwarenpreisen. Des Weiteren werden Szenarios für Inflationsveränderungen berücksichtigt. Beispiele für Stresstests sind Kursverluste aller Aktien um 15 %, eine Parallelverschiebung der Zinskurve oder Änderungen der Steigung dieser Kurve. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt.
Die einzelnen Komponenten des internen Modells werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Angemessenheit für die Risikomessung unabhängig validiert. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Identifikation und Behebung von Modellschwächen. Ende 2016 wurde auch vor diesem Hintergrund ein Modellwechsel bei der Aufsicht beantragt, der die Genauigkeit der Risikomessung weiter verbessern wird. Anlass hierfür war insbesondere das veränderte Marktniveau für Zinsen und Zinsvolatilitäten. Die Prüfung der Aufsicht hat im Laufe des Jahres 2017 stattgefunden, der regulatorische Genehmigungsprozess steht kurz vor dem Abschluss.
Anlagebuch
Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Portfolios des Bereichs Group Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken sowie der Bereich Asset & Capital Recovery (ACR) - Public Finance und die Positionen der Tochtergesellschaft Commerzbank Finance & Covered Bond S.A.
In der Marktrisikosteuerung werden die Credit-Spread-Sensitivitäten der Anlage- und Handelsbücher zusammen betrachtet. Die Credit-Spread-Sensitivitäten (1 Basispunkt Downshift) aller Wertpapier- und Derivatepositionen (ohne Kredite) lagen zum Ende des ersten Quartals 2018 stabil bei 43 Mio. Euro.
Der überwiegende Teil der Credit-Spread-Sensitivitäten entfiel auf Wertpapierpositionen, die als Hold to Collect (HtC) klassifiziert waren. Marktpreisänderungen haben für diese Positionen keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
Für die Anlagebücher des Konzerns werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Entsprechend der Bankenrichtlinie hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für alle Institute zwei Szenarios für einheitliche plötzliche und unerwartete Zinsänderungen vorgegeben (+/- 200 Basispunkte) und lässt sich über die Ergebnisse vierteljährlich unterrichten.
Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 31. März 2018 ein potenzieller Verlust von 1 987 Mio. Euro und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller Gewinn von 153 Mio. Euro ermittelt. Demnach ist die Commerzbank nicht als Institut mit erhöhtem Zinsänderungsrisiko zu klassifizieren, da die negativen Barwertänderungen jeweils weniger als 20 % der regulatorischen Eigenmittel betragen.
Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches beliefen sich zum 31. März 2018 auf 3,4 Mio. Euro pro Basispunkt rückläufiger Zinsen.
Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Unser Pensionsfonds-Portfolio besteht aus einem gut diversifizierten Anlageteil und dem Teil der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Die Duration der Verbindlichkeiten ist extrem lang (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) und der Hauptteil der Barwertrisiken des Gesamtportfolios befindet sich in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet.
Marktliquiditätsrisiken
In der ökonomischen Kapitalunterlegung berücksichtigt die Commerzbank zusätzlich das Marktliquiditätsrisiko. Es bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern.
Dabei wird zunächst für jedes Portfolio anhand seiner Produkt- und Risikostrategie und basierend auf einer entsprechenden Markteinschätzung ein realistisches Abbauprofil bestimmt. Damit lassen sich die Portfolios hinsichtlich ihrer Liquidierbarkeit über einen sogenannten Marktliquiditätsfaktor beschreiben. Der Marktliquiditätsfaktor berücksichtigt dabei die höhere Portfoliowertvolatilität aufgrund einer dem Abbauprofil entsprechenden verlängerten Haltedauer von Risikopositionen. Schließlich wird das Marktrisiko jedes Portfolios auf Jahressicht mit dem Marktliquiditätsfaktor bewertet. Dabei liegt ein Konfidenzniveau von 99,91 % zugrunde.
Zum Ende des ersten Quartals 2018 hielt die Commerzbank 0,1 Mrd. Euro ökonomisches Kapital zur Abdeckung des Marktliquiditätsrisikos im Handels- und Anlagebuch vor. Insbesondere Asset-backed Securities sowie strukturierte Produkte wiesen ein höheres Marktliquiditätsrisiko auf.
Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können.
Risikosteuerung
Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Das der Modellierung zugrunde liegende steuerungsrelevante bankinterne Stressszenario berücksichtigt sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Bindende regulatorische Anforderungen sind integraler Bestandteil des Steuerungsmechanismus.
Der Bereich Group Treasury ist für das operative Liquiditätsmanagement verantwortlich. Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Die Commerzbank setzt zur zentralen Steuerung der globalen Liquidität den Cash-Pooling-Ansatz ein. Dies stellt eine effiziente Verwendung der Ressource Liquidität sicher, und zwar über alle Zeitzonen, da sich in Frankfurt, London, New York und Singapur Einheiten des Bereichs Group Treasury befinden. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Zwischenlagebericht im Kapitel "Refinanzierung und Liquidität". Die Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis des bankinternen Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risikofunktion.
Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank Frühwarnindikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen.
Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu einem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großer Einzelgläubiger oder Währungen auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert.
Dies gilt auch für Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen. Zusätzlich wirkt die kontinuierliche Nutzung des breit diversifizierten Zugangs der Bank zu Funding-Quellen, insbesondere in Form verschiedener Kundeneinlagen und Kapitalmarktinstrumente, einer Konzentration entgegen.
Darüber hinaus wird sichergestellt, dass Fremdwährungsrisiken überwacht werden und die Commerzbank die Anforderungen an die Währungskongruenz der hochliquiden Aktiva und Nettoliquiditätsabflüsse erfüllt.
Im Falle einer Liquiditätskrise sieht der Notfallplan bestimmte Maßnahmen vor, die entsprechend der Art der Krise vom zentralen ALCO eingeleitet werden können. Der Notfallplan ist integraler Bestandteil des Recovery-Plans der Commerzbank und wird mindestens jährlich aktualisiert, wohingegen die einzelnen Liquiditätsnotfallmaßnahmen regelmäßig unterjährig plausibilisiert werden. Darüber hinaus definiert der Notfallplan eine eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen.
Quantifizierung und Stresstesting
Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Die Liquiditätsrisikomodellierung bezieht neben internen ökonomischen Erwägungen auch die bindenden regulatorischen Anforderungen nach der "Capital Requirements Regulation (CRR)" sowie den strengeren Anforderungen gemäß den "Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk)", die seit Ende 2017 in einer überarbeiteten Version vorliegen, mit ein. Die Commerzbank berücksichtigt dies in ihrem Liquiditätsrisiko-Rahmenwerk und gestaltet damit den vom Gesamtvorstand artikulierten Liquiditätsrisikoappetit der Bank quantitativ aus.
Die der Modellierung zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Das Commerzbank-spezifische idiosynkratische Szenario simuliert dabei eine Stresssituation, die aus einem Rating-Downgrade um zwei Notches resultiert. Wohingegen das marktweite Szenario aus den Erfahrungen der Subprime-Krise abgeleitet wird und einen externen marktweiten Schock simuliert. Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber der beiden Szenarios sind ein stark erhöhter Abfluss von kurzfristigen Kundeneinlagen, eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditlinien, aus geschäftspolitischen Zwecken als notwendig erachtete Prolongationen von Aktivgeschäft, Nachschusspflichten bei besicherten Geschäften sowie die Anwendung von höheren Risikoabschlägen auf den Liquidationswert von Vermögensgegenständen.
Als Ergänzung zu den Einzelszenarios werden die Auswirkungen eines kombinierten Szenarios aus idiosynkratischen und marktspezifischen Effekten auf die Liquiditätsablaufbilanz (Nettoliquiditätsposition) simuliert. Die Liquiditätsablaufbilanz wird für den gesamten Modellierungshorizont durchgehend über das volle Laufzeitspektrum dargestellt und folgt dabei einem mehrstufigen Konzept. Dies gestattet die differenzierte Darstellung deterministischer und modellierter Cashflows des Bestandsgeschäfts auf der einen Seite sowie die Einbeziehung von Prolongationen auf der anderen Seite.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Liquiditätsablaufbilanz bei Anwendung der jeweiligen Stressszenarios für einen Zeitraum von 1 beziehungsweise 3 Monaten. Dabei wird deutlich, dass im Vergleich zu den Einzelszenarios in einem kombinierten Stressszenario signifikant mehr Liquidität abfließt. Im 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum verbleibt für das kombinierte Stressszenario zum Ende des ersten Quartals 2018 eine Nettoliquidität von 8,5 Mrd. Euro beziehungsweise 12,2 Mrd. Euro. Die Liquiditätsausstattung der Commerzbank ist komfortabel. Der hohe Liquiditätsüberschuss zum Jahresende 2017 wurde im ersten Quartal 2018 reduziert, um zu hohe Liquiditätsüberschüsse zu vermeiden.
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| Nettoliquidität im Stressszenario | Mrd | € | 31.3.2018 |
|---|---|---|
| Idiosynkratisches Szenario | 1 Monat | 17,9 |
| 3 Monate | 21,5 | |
| Marktweites Szenario | 1 Monat | 21,5 |
| 3 Monate | 23,5 | |
| Kombiniertes Szenario | 1 Monat | 8,5 |
| 3 Monate | 12,2 |
Liquiditätsreserven
Wesentliche Elemente des Liquiditätsrisikoappetits sind die Reserveperiode, die Höhe des Liquiditätsreserveportfolios, das zur Kompensation unerwarteter kurzfristiger Liquiditätsabflüsse gehalten wird, sowie die Limite in den einzelnen Laufzeitbändern. Das Liquiditätsreserveportfolio, bestehend aus hochliquiden Vermögensgegenständen, gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Das Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen.
Die Bank wies zum Bewertungsstichtag eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 80,8 Mrd. Euro aus. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio, zum Stichtag in einer Höhe von 8,0 Mrd. Euro.
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| Liquiditätsreserven aus hochliquiden Aktiva | Mrd. € | 31.3.2018 |
|---|---|
| Bestand an hochliquiden Aktiva | 80,8 |
| davon Level 1 | 74,1 |
| davon Level 2A | 6,2 |
| davon Level 2B | 0,6 |
Liquiditätskennzahlen
Im laufenden Geschäftsjahr 2018 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank inklusive der regulatorischen Liquidity Coverage Ratio (LCR) stets oberhalb der vom Vorstand festgelegten Limite. Gleiches gilt für die Erfüllung der von den MaRisk vorgegebenen Berechnung der sogenannten "Survival Period".
Die regulatorische LCR ist als eine zwingende Nebenbedingung in das Interne Liquiditätsrisikomodell integriert. Die LCR-Kennziffer berechnet sich als Quotient aus dem Bestand an liquiden Aktiva und den Netto-Liquiditätsabflüssen unter Stressbedingungen. Mithilfe dieser Kennziffer wird gemessen, ob ein Institut über ausreichend Liquiditätspuffer verfügt, um ein mögliches Ungleichgewicht zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen unter Stressbedingungen über die Dauer von 30 Kalendertagen eigenständig zu überstehen. Seit dem 1. Januar 2018 müssen die Banken eine Quote von mindestens 100 % einhalten.
Im ersten Quartal 2018 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe von 100 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten. Zum Quartalsultimo lag der Mittelwert für die LCR der vergangenen zwölf Berichtsperioden der Commerzbank-Gruppe bei 143,42 %.
Die Bank hat entsprechende Limite und Frühwarnindikatoren etabliert, um die Einhaltung der LCR-Mindestanforderungen sicherzustellen. Weitere Informationen zur Zusammensetzung der LCR finden sich in der Note 47 (Liquidity Coverage Ratio) des Zwischenabschlusses.
Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko (OpRisk) ist in Anlehnung an die Capital Requirements Regulation (CRR) definiert als das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Diese Definition beinhaltet Rechtsrisiken. Strategische Risiken und Reputationsrisiken sind in dieser Definition nicht enthalten. Das Compliance-Risiko wird in der Commerzbank aufgrund seiner gestiegenen ökonomischen Bedeutung als separate Risikoart gesteuert. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung des Geschäftsumfeldes ist das Cyber-Risiko eine inhärente existenzielle Bedrohung für die Commerzbank und wird ebenfalls als separate Risikoart gesteuert. Die Verluste aus Compliance-Risiken und Cyber-Risiken fließen jedoch unverändert gemäß CRR in das Modell zur Ermittlung des regulatorischen und ökonomischen Kapitals für operationelle Risiken ein.
Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv, mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigation zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen.
Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle Risiken mittels des Advanced Measurement Approaches (AMA). Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des ersten Quartals 2018 auf dieser Basis 21,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2017: 21,0 Mrd. Euro, 99,9 %-Quantil); das ökonomisch erforderliche Kapital 1,7 Mrd. Euro (31. Dezember 2017: 1,7 Mrd. Euro, 99,91 %-Quantil).
Am 7. Dezember 2017 beschloss das Baseler Komitee für Bankenaufsicht die Finalisierung des Basel-3-Reformpakets. Für operationelle Risiken ist ein neuer Standardansatz zur Berechnung des OpRisk-Kapitals vorgesehen. Die Implementierung in nationales Recht soll bis 2022 vollzogen werden.
Im Rahmen der OpRisk-Steuerung finden eine jährliche Bewertung des Internen Kontrollsystems (IKS) der Bank und ein Risk Scenario Assessment statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle kontinuierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Backtesting unterzogen. Bei Schadensfällen > 1 Mio. Euro werden Lessons-Learned-Aktivitäten aufgenommen. Ebenso findet eine systematische Auswertung externer OpRisk-Ereignisse von Wettbewerbern statt.
Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten Quartals 2018 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 13 Mio. Euro (Gesamtjahr 2017: 38 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in den Kategorien "Produkte und Geschäftspraktiken" sowie "Interner Betrug" geprägt.
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| OpRisk-Ereignisse1 | Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Interner Betrug | 6 | 4 |
| Externer Betrug | 3 | 7 |
| Sachschäden und Systemausfälle | 1 | 0 |
| Produkte und Geschäftspraktiken | 8 | 2 |
| Prozessbezug | - 5 | 24 |
| Arbeitsverhältnis | 0 | 1 |
| Konzern | 13 | 38 |
1 Eingetretene Verluste und Rückstellungen, abzüglich OpRisk-basierter Erträge und Rückzahlungen.
Sonstige Risiken
Zur Erfüllung der Säule 2 des Baseler Rahmenwerkes fordern die MaRisk eine ganzheitliche Risikobetrachtung und damit auch die Berücksichtigung von nicht quantifizierbaren Risikokategorien. Diese unterliegen in der Commerzbank einem qualitativen Steuerungs- und Controllingprozess. Nachfolgend werden Details zu Rechts-, Compliance- und Personalrisiken aufgeführt. Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im ersten Quartal 2018 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Konzernrisikobericht 2017 dargestellten Stand.
Rechtliche Risiken
Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind mit verschiedenen Gerichts- und Schiedsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Untersuchungen (rechtliche Verfahren) konfrontiert, die eine große Bandbreite von Themen betreffen. Diese umfassen zum Beispiel angeblich fehlerhafte Anlageberatungen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kreditfinanzierungen, Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung, angeblich unrichtige Buchführung und Bilanzierung, die Geltendmachung von Forderungen aus steuerlichen Sachverhalten, angeblich fehlerhafte Prospekte im Zusammenhang mit Emissionsgeschäften sowie Klagen von Aktionären und Fremdkapitalinvestoren sowie Ermittlungen durch US-amerikanische Behörden. Daneben können Änderungen oder Verschärfungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen beispielsweise im Privatkundenbereich zur weiteren Inanspruchnahme der Commerzbank oder ihrer Tochtergesellschaften führen. In den gerichtlichen Verfahren werden vor allem Schadensersatzansprüche, bereicherungsrechtliche Ansprüche oder auch die Rückabwicklung geschlossener Verträge geltend gemacht. Sofern einzelnen oder mehreren dieser Klagen stattgegeben würde, könnten daraus zum Teil erhebliche Schadensersatzzahlungen, Rückabwicklungsaufwendungen oder sonstige kostenintensive Maßnahmen folgen.
Aufsichtsbehörden und staatliche Institutionen in verschiedenen Ländern, in denen die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften tätig waren oder sind, untersuchen seit einigen Jahren Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Devisenkursfixings und dem Devisengeschäft allgemein. Im Zuge dieser Aktivitäten haben Aufsichtsbehörden und staatliche Institutionen auch Prüfungen in Bezug auf die Commerzbank angestrengt oder haben sich mit Auskunftsersuchen an die Commerzbank gewandt und in einem Fall Klage eingereicht. Die Commerzbank kooperiert vollumfänglich mit diesen Stellen und arbeitet die Sachverhalte auf Grundlage eigener umfassender Untersuchungen auf. Finanzielle Konsequenzen aus einzelnen dieser Sachverhalte sind nicht auszuschließen; genauere Aussagen können derzeit aber noch nicht getroffen werden.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt im Zusammenhang mit Aktiengeschäften über den Dividendenstichtag (sogenannte Cum-Ex-Geschäfte) der Commerzbank und der ehemaligen Dresdner Bank. Die Commerzbank kooperiert vollumfänglich mit den Behörden. Sie hatte bereits Ende 2015 eine forensische Analyse zu Cum-Ex-Geschäften beauftragt, die im Hinblick auf die Aktiengeschäfte der Commerzbank Anfang 2018 abgeschlossen wurde und bezüglich der Aktiengeschäfte der ehemaligen Dresdner Bank noch andauert.
Mit BMF-Schreiben vom 17. Juli 2017 hat sich die Finanzverwaltung zur Behandlung von "Cum-Cum-Geschäften" geäußert. Danach beabsichtigt sie, diese für die Vergangenheit unter dem Aspekt des "Gestaltungsmissbrauchs" kritisch zu prüfen. Nach der im Schreiben des BMF geäußerten Auffassung ist von einem Gestaltungsmissbrauch im Sinne von § 42 AO auszugehen, soweit kein wirtschaftlich vernünftiger Grund für das getätigte Geschäft vorliegt und der Geschäftsvorfall insgesamt eine steuerinduzierte Gestaltung (Steuerarbitrage) aufweist. Das Schreiben beinhaltet eine nicht abschließende Aufzählung von Fallgestaltungen, welche durch das BMF steuerlich bewertet werden.
Die Deutsche Bundesbank hat die Commerzbank mit Schreiben vom 18. Juli 2017 anhand eines Erhebungsbogens um Bewertung der finanziellen Auswirkungen bei Anwendung des BMF-Schreibens gebeten. Auf der Basis der durchgeführten Analysen mit Cum-Cum-Geschäften hat die Bank vorsorglich Rückstellungen für gegebenenfalls eigene zurückzuerstattende Kapitalertragsteuer gebildet.
Im Hinblick auf Cum-Cum-Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank Ersatzansprüchen Dritter aufgrund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt. Die Erfolgsaussichten solcher Ansprüche schätzt die Commerzbank auf Basis der durchgeführten Analysen als eher unwahrscheinlich ein, sie sind aber nicht ausgeschlossen. In diesen Fällen könnten sich auf Basis unserer Schätzungen finanzielle Auswirkungen ergeben.
Für die weiteren Cum-Cum-relevanten Geschäfte kommt die Commerzbank zu dem Ergebnis, dass für die entsprechenden Geschäfte keine unangemessenen rechtlichen Gestaltungen gemäß § 42 AO vorliegen.
Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich im Rahmen der weiteren Entwicklung, zum Beispiel aus der Bewertung durch die Finanzbehörden und der Finanz-/Zivilgerichte, eine anderslautende Einschätzung ergeben könnte.
Einzelne der oben genannten Verfahren können auch Auswirkungen auf die Reputation der Commerzbank und ihrer Tochtergesellschaften haben. Der Konzern bildet Rückstellungen für diese Verfahren, soweit die daraus resultierenden Verpflichtungen wahrscheinlich sind und die Höhe der Verpflichtungen hinreichend genau bestimmbar ist. Da die Entwicklung dieser Verfahren mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die gebildeten Rückstellungen nach abschließenden Verfahrensentscheidungen teilweise als unzureichend erweisen. Infolgedessen können erhebliche zusätzliche Aufwendungen entstehen. Dies trifft auch auf rechtliche Verfahren zu, für die aus Sicht des Konzerns keine Rückstellungen zu bilden waren. Der endgültige Ausgang einzelner rechtlicher Verfahren kann das Ergebnis und den Cashflow der Commerzbank in einer bestimmten Berichtsperiode beeinflussen, schlimmstenfalls ist nicht völlig auszuschließen, dass die daraus eventuell resultierenden Verpflichtungen auch wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.
Weitere Informationen über rechtliche Verfahren können der Note (42) zu den Rückstellungen und der Note (43) zu den Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen des Zwischenabschlusses entnommen werden.
Compliance-Risiken
Im März 2015 hat die Commerzbank mit verschiedenen US-Behörden Vergleiche bezüglich Verstößen gegen US-Sanktions- sowie Geldwäschepräventionsbestimmungen geschlossen und sich verpflichtet, weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Compliance-relevanten Prozesse umzusetzen. Ferner wurde mit den involvierten Staatsanwaltschaften eine Wohlverhaltensperiode von drei Jahren vereinbart, die im März 2018 beziehungsweise Mai 2018 nach Konsultation mit den jeweiligen Staatsanwaltschaften aufgehoben worden ist. Auf Grundlage der Vergleiche hat die Bank einen unabhängigen Monitor beauftragt, der vom New York State Department of Financial Services (DFS) nach dessen alleinigem Ermessen ausgewählt wurde. Gegenstand dieses Auftrags ist eine umfassende Prüfung der Compliance-Standards der Commerzbank am Maßstab der Vorgaben des Office of Foreign Assets Control (OFAC), des Bank Secrecy Act (BSA) sowie der Anti-Money-Laundering-Gesetze (AML), soweit sie Aktivitäten der New Yorker Niederlassung betreffen oder diese beeinflussen. Die Bank kooperiert in vollem Umfang mit dem Monitor, indem sie ihm unter anderem sofortigen Zugang zu relevanten Bankdaten, -unterlagen und -mitarbeitern gewährt und seine Arbeit bestmöglich unterstützt. Es ist vor dem Hintergrund der Erfahrungen anderer Häuser nicht völlig auszuschließen, dass der Commerzbank aus der Tätigkeit des Monitors weitere Belastungen entstehen.
Gemäß den Anforderungen des Financial Services and Markets Act 2000 (FSMA) hat die Commerzbank London im Juni 2016 ein Beratungsunternehmen als sogenannte Skilled Person mandatiert. Das Beratungsunternehmen hat eine Überprüfung bestehender Strukturen und Prozesse (insbesondere bezüglich Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung sowie Sanktionen/Embargos) vorgenommen und einen Bericht an die britische Financial Conduct Authority (FCA) erstellt. Die Bank hat einen Maßnahmenplan erarbeitet, zu dessen Umsetzung das Beratungsunternehmen halbjährlich an die FCA berichtet.
Personalrisiken
Insgesamt ist die Personalrisiko-Situation weiter zu beobachten. Es besteht das Risiko, dass sich die Personalrisikosituation aufgrund der bevorstehenden strukturellen Veränderungen im Rahmen der Strategie "Commerzbank 4.0" verschlechtert. Mit bereits eingeleiteten Change- und organisatorischen Maßnahmen wird den Personalrisiken begegnet.
Disclaimer Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling sowie durch die interne Revision, durch externe Wirtschaftsprüfer und die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.
Zwischenabschluss
Gesamtergebnisrechnung
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
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| Mio. € | Notes | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | (8) | 2 077 | 2 137 | - 2,8 |
| Zinsaufwendungen | (8) | 1 031 | 1 088 | - 5,2 |
| Zinsüberschuss | (8) | 1 045 | 1 049 | - 0,4 |
| Dividendenerträge | (9) | 14 | 28 | - 48,3 |
| Bewertungsergebnis | (10) | - 272 | n/a | |
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | (10) | 195 | n/a | |
| Risikoergebnis | (10) | - 77 | n/a | |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | (11) | n/a | - 195 | |
| Sonstiges Realisierungs- und Bewertungsergebnis | (12) | n/a | - 3 | |
| Provisionserträge | (13) | 975 | 1 056 | - 7,6 |
| Provisionsaufwendungen | (13) | 178 | 169 | 5,4 |
| Provisionsüberschuss | (13) | 797 | 887 | - 10,1 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | (14) | 345 | 402 | - 14,2 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | (15) | - 16 | - 34 | - 53,4 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | (16) | - 19 | 50 | . |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen | 6 | 7 | - 10,8 | |
| Sonstiges Ergebnis | (17) | 129 | 3 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | (18) | 1 936 | 1 865 | 3,8 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | . | |
| Ergebnis vor Steuern | 289 | 330 | - 12,3 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (19) | 5 | 81 | - 94,2 |
| Konzernergebnis | 285 | 249 | 14,2 | |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 34 | 20 | 72,2 | |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 250 | 229 | 9,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
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| € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | (20) | 0,20 | 0,18 | 9,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 285 | 249 | 14,2 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 99 | - 96 | 3,3 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | - 4 | n/a | |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung des eigenen Bonitätsrisikos | 44 | - 18 | . |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | - 60 | - 114 | - 47,7 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage (FVOCImR) | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - 6 | n/a | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 6 | n/a | |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage (AFS) | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | n/a | - 31 | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | n/a | - 12 | |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 12 | 9 | 32,2 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 13 | 4 | . |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - 2 | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - 53 | 135 | . |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - | - 5 | . |
| Veränderung bei at-Equity bewerteten Unternehmen | 1 | 1 | 40,7 |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | - 29 | 101 | . |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 89 | - 13 | . |
| Gesamtergebnis | 196 | 236 | - 17,0 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Periodenergebnis | 30 | 63 | - 53,0 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Periodenergebnis | 166 | 173 | - 3,9 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
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| Sonstiges Periodenergebnis | 1.1.-31.3.2018 | ||
|---|---|---|---|
| Mio. € | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern |
| --- | --- | --- | --- |
| Veränderung aus der Neubewertung des eigenen Bonitätsrisikos | 39 | 5 | 44 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | - 6 | 1 | - 4 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 148 | 49 | - 99 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage (FVOCImR) | 4 | - 4 | - 0 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 28 | - 4 | 24 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 54 | - 0 | - 54 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | - | 1 |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 136 | 47 | - 89 |
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| Sonstiges Periodenergebnis | 1.1.-31.3.20171 | ||
|---|---|---|---|
| Mio. € | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern |
| --- | --- | --- | --- |
| Veränderung aus der Neubewertung des eigenen Bonitätsrisikos | - 19 | 1 | - 18 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 144 | 48 | - 96 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage (AFS) | - 57 | 14 | - 43 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 17 | - 4 | 13 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 135 | - | 135 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 5 | - | - 5 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | - | 1 |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 72 | 59 | - 13 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Quartalsaufteilung)
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| Mio. € | 2018 | 20171 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal | 4. Quartal | 3. Quartal | 2. Quartal | 1. Quartal | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinserträge | 2 077 | 2 139 | 2 054 | 2 093 | 2 137 |
| Zinsaufwendungen | 1 031 | 1 038 | 1 016 | 1 089 | 1 088 |
| Zinsüberschuss | 1 045 | 1 101 | 1 038 | 1 004 | 1 049 |
| Dividendenerträge | 14 | 34 | 17 | 27 | 28 |
| Bewertungsergebnis | - 272 | n/a | n/a | n/a | n/a |
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 195 | n/a | n/a | n/a | n/a |
| Risikoergebnis | - 77 | n/a | n/a | n/a | n/a |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | n/a | - 251 | - 168 | - 167 | - 195 |
| Sonstiges Realisierungs- und Bewertungsergebnis | n/a | - 29 | - 29 | - 14 | - 3 |
| Provisionserträge | 975 | 960 | 925 | 983 | 1 056 |
| Provisionsaufwendungen | 178 | 186 | 187 | 204 | 169 |
| Provisionsüberschuss | 797 | 774 | 738 | 779 | 887 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 345 | 169 | 225 | 296 | 402 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 16 | 10 | - 8 | - 55 | - 34 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | - 19 | 85 | 105 | 19 | 50 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen | 6 | 2 | 5 | 9 | 7 |
| Sonstiges Ergebnis | 129 | 44 | 417 | 2 | 3 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 936 | 1 782 | 1 714 | 1 718 | 1 865 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | 0 | - 0 | 807 | - |
| Ergebnis vor Steuern | 289 | 157 | 626 | - 626 | 330 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 5 | 41 | 134 | - 13 | 81 |
| Konzernergebnis | 285 | 116 | 492 | - 613 | 249 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 34 | 27 | 21 | 25 | 20 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 250 | 89 | 471 | - 639 | 229 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Bilanz
Aktiva
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| Mio. € | Notes | 31.3.2018 | 1.1.20181 | Veränd. in % | 31.12.20172 |
|---|---|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 53 379 | 55 222 | - 3,3 | 55 733 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | (21,31) | 271 252 | 265 241 | 2,3 | n/a |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 2 784 | n/a | n/a | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | (22) | n/a | n/a | 265 712 | |
| darunter: als Sicherheiten übertragen | n/a | n/a | 2 655 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | (24) | 24 501 | 25 243 | - 2,9 | n/a |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 1 441 | n/a | n/a | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | (25) | n/a | n/a | 31 155 | |
| darunter: als Sicherheit übertragen | n/a | n/a | |||
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | (26) | - | - | . | 23 745 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | n/a | 0 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | (28) | 47 806 | 32 204 | 48,4 | n/a |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | n/a | n/a | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | (29) | 60 125 | 60 716 | - 1,0 | 63 666 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 2 471 | n/a | 1 072 | ||
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 99 | 153 | - 35,2 | 153 | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 1 450 | 1 463 | - 0,9 | 1 464 | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 160 | 181 | - 11,4 | 181 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | (36) | 3 290 | 3 312 | - 0,7 | 3 312 |
| Sachanlagen | (37) | 1 558 | 1 600 | - 2,7 | 1 600 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16 | 16 | - 0,4 | 16 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | (38) | 259 | 78 | . | 78 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 851 | 767 | 11,0 | 767 | |
| Latente Ertragsteueransprüche | 3 096 | 3 032 | 2,1 | 2 970 | |
| Sonstige Aktiva | (40) | 2 189 | 1 961 | 11,6 | 1 961 |
| Gesamt | 470 032 | 451 190 | 4,2 | 452 513 |
1 Eröffnungsbilanz nach IFRS 9.
2 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Passiva
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| Mio. € | Notes | 31.3.2018 | 1.1.20181 | Veränd. in % | 31.12.20172 |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | (23) | 341 675 | 335 967 | 1,7 | 341 276 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | (27) | 36 873 | 20 385 | 80,9 | 14 940 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | (30) | 53 811 | 56 593 | - 4,9 | 56 484 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 385 | 451 | - 14,5 | 491 | |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 1 686 | 1 872 | - 10,0 | 2 255 | |
| Rückstellungen | (42) | 3 430 | 3 373 | - 1,7 | 3 291 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 568 | 673 | - 15,5 | 673 | |
| Latente Ertragsteuerschulden | 8 | 9 | - 10,7 | 34 | |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | (39) | - | - | . | - |
| Sonstige Passiva | (41) | 2 548 | 3 024 | - 15,7 | 3 024 |
| Eigenkapital | 29 047 | 28 844 | 0,7 | 30 046 | |
| Gezeichnetes Kapital | 1 252 | 1 252 | - | 1 252 | |
| Kapitalrücklage | 17 192 | 17 192 | - | 17 192 | |
| Gewinnrücklagen | 9 615 | 9 413 | 2,1 | 11 254 | |
| Andere Rücklagen (mit Recycling) | - 189 | - 165 | 14,9 | - 817 | |
| Andere Rücklagen (ohne Recycling) | 7 | 11 | - 37,1 | n/a | |
| Gesamt vor nicht beherrschenden Anteilen | 27 876 | 27 704 | 0,6 | 28 882 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 1 170 | 1 141 | 2,6 | 1 164 | |
| Gesamt | 470 032 | 451 190 | 4,2 | 452 513 |
1 Eröffnungsbilanz nach IFRS 9.
2 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Eigenkapitalveränderungsrechnung
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1 | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungsrücklage | Rücklage aus Cash Flow Hedges | Rücklage aus der Währungsumrechnung | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2016 | 1 252 | 17 192 | 11 117 | - 781 | - 97 | - 137 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - | - | 11 | - | - | - |
| Eigenkapital zum 1.1.2017 | 1 252 | 17 192 | 11 128 | - 781 | - 97 | - 137 |
| Gesamtergebnis | - | - | 116 | - 52 | 13 | 96 |
| Konzernergebnis | 229 | - | - | - | ||
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 18 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 96 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertungsrücklage (Available for Sale) | - | - 47 | ||||
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 13 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 95 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 5 | - | - | |||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | 1 | |||
| Dividendenausschüttung | - | |||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 6 | |||||
| Sonstige Veränderungen | - 8 | |||||
| Eigenkapital zum 31.3.2017 | 1 252 | 17 192 | 11 229 | - 832 | - 84 | - 41 |
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| Mio. € | Gesamt vor nicht beherrschenden Anteilen1 | Nicht beherrschende Anteile |
Eigenkapital1 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2016 | 28 547 | 1 027 | 29 573 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | 11 | - | 11 |
| Eigenkapital zum 1.1.2017 | 28 557 | 1 027 | 29 584 |
| Gesamtergebnis | 172 | 64 | 236 |
| Konzernergebnis | 229 | 20 | 249 |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | - 18 | - | - 18 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 96 | - 0 | - 96 |
| Veränderung aus der Neubewertungsrücklage (Available for Sale) | - 47 | 4 | - 43 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 13 | 0 | 13 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 95 | 40 | 135 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 5 | - | - 5 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | - | 1 |
| Dividendenausschüttung | - | - | - |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 6 | - 5 | - 11 |
| Sonstige Veränderungen | - 8 | 0 | - 8 |
| Eigenkapital zum 31.3.2017 | 28 716 | 1 086 | 29 802 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1 | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungsrücklage | Rücklage aus Cash Flow Hedges | Rücklage aus der Währungsumrechnung | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2017 (vor Anpassungen) | 1 252 | 17 192 | 11 249 | - 571 | - 54 | - 192 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - | - | 5 | - | - | - |
| Eigenkapital zum 31.12.2017 (nach Anpassungen) | 1 252 | 17 192 | 11 254 | - 571 | - 54 | - 192 |
| Veränderung aufgrund der Erstanwendung von IFRS 9 | - | - | - 1 841 | 665 | - 2 | - |
| Eigenkapital zum 1.1.2018 | 1 252 | 17 192 | 9 413 | 94 | - 55 | - 192 |
| Gesamtergebnis | 195 | - 8 | 24 | - 45 | ||
| Konzernergebnis | 250 | - | - | |||
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | 44 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 99 | |||||
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | - 0 | - 4 | ||||
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | - 4 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 24 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 46 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | ||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | |||||
| Dividendenausschüttung | - | |||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | |||||
| Sonstige Veränderungen | 6 | |||||
| Eigenkapital zum 31.3.2018 | 1 252 | 17 192 | 9 615 | 85 | - 31 | - 237 |
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| Mio. € | Gesamt vor nicht beherrschenden Anteilen1 | Nicht beherrschende Anteile |
Eigenkapital1 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2017 (vor Anpassungen) | 28 877 | 1 164 | 30 041 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | 5 | - | 5 |
| Eigenkapital zum 31.12.2017 (nach Anpassungen) | 28 882 | 1 164 | 30 046 |
| Veränderung aufgrund der Erstanwendung von IFRS 9 | - 1 178 | - 24 | - 1 202 |
| Eigenkapital zum 1.1.2018 | 27 704 | 1 141 | 28 844 |
| Gesamtergebnis | 166 | 30 | 196 |
| Konzernergebnis | 250 | 34 | 285 |
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO | 44 | - | 44 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 99 | - 0 | - 99 |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) | - 4 | - 0 | - 4 |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) | - 4 | 4 | - 0 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 24 | - | 24 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 46 | - 8 | - 54 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | - | 1 |
| Dividendenausschüttung | - | - | - |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | 6 | 0 | 6 |
| Eigenkapital zum 31.3.2018 | 27 876 | 1 170 | 29 047 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Auf die Anderen Rücklagen entfielen zum 31. März 2018 keine wesentlichen Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Vermögenswerten aus Veräußerungsgruppen.
Die wesentlichen Veränderungen der Rücklage aus der Währungsumrechnung resultierten im laufenden Geschäftsjahr aus den Währungen US-Dollar, polnischer Zloty, britisches Pfund und russischer Rubel. In den Sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern enthalten.
Im Geschäftsjahr 2018 gab es keine Veränderung aus dem Anteilsbesitz an bereits konsolidierten Gesellschaften.
Kapitalflussrechnung (verkürzte Darstellung)
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| Mio. € | 2018 | 20171 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand 1.1. | 55 222 | 36 206 | 53,9 |
| Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | - 1 228 | 12 577 | . |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | - 164 | - 138 | 18,8 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | - 332 | - 27 | . |
| Cash Flow insgesamt | - 1 723 | 12 412 | . |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | - 119 | 55 | . |
| Zahlungsmittelbestand zum 31.3. | 53 379 | 48 673 | 9,7 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Für den Commerzbank-Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns weder die Liquiditäts- beziehungsweise Finanzplanung noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.
Anhang (ausgewählte Notes)
Allgemeine Grundlagen
(1) Rechnungslegungsgrundsätze
Der Commerzbank-Konzern hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Das Mutterunternehmen ist die Commerzbank Aktiengesellschaft, die beim Amtsgericht Frankfurt am Main im Handelsregister mit der Nummer HRB 32000 eingetragen ist. Unser Zwischenabschluss zum 31. März 2018 wurde im Einklang mit § 315e HGB und der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 (IAS-Verordnung) des Europäischen Parlaments und des Rats vom 19. Juli 2002 aufgestellt. Ebenso kamen weitere Verordnungen zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das IFRS Interpretations Committee zur Anwendung. Der Zwischenabschluss berücksichtigt insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 an die Zwischenberichterstattung.
Alle für das Geschäftsjahr 2018 in der EU verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden berücksichtigt. Von der vorzeitigen Anwendung von Standards und Interpretationen, die erst ab dem Geschäftsjahr 2019 oder später umzusetzen sind, haben wir abgesehen.
Der Zwischenlagebericht einschließlich des separaten Zwischenrisikobericht gemäß § 315 HGB ist auf den Seiten 6 bis 29 unseres Zwischenberichts veröffentlicht.
Die Rechnungslegung im Commerzbank-Konzern erfolgt nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für die Vollkonsolidierung sowie für die at-Equity-Bewertung verwenden wir im Wesentlichen zum 31. März 2018 erstellte Abschlüsse. Der Konzernabschluss wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro dargestellt. Alle Beträge unter 500 000,00 Euro werden als Null beziehungsweise Nullsalden mit einem Strich dargestellt. Aufgrund von Rundungen ist es in Einzelfällen möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
(2) Erstmals anzuwendende, überarbeitete und neue Standards
Im Geschäftsjahr 2018 wurden im Commerzbank-Konzern alle neuen und überarbeiteten Standards und Interpretationen berücksichtigt, die erstmals verbindlich seit dem 1. Januar 2018 anzuwenden waren und bereits in europäisches Recht übernommen wurden (Endorsement), sofern diese für uns relevant waren. Alle Änderungen der Standards wurden entsprechend der jeweils geltenden Übergangsvorschriften berücksichtigt. Die für uns relevanten und wesentlichen neuen Standards werden nachfolgend dargestellt.
Das IASB veröffentlichte im Juli 2014 eine weitreichende Neufassung und Ergänzung des IFRS 9 "Finanzinstrumente", die neben IFRS 9 auch weitere Standards betraf (insbesondere IFRS 7 und IAS 1). Die Übernahme in europäisches Recht erfolgte im November 2016. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Der bisherige Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten (IAS 39) wurde weitgehend abgelöst.
Gegenüber IAS 39 reduzierte sich das bilanzielle Eigenkapital um 1,2 Mrd. Euro. Dies resultiert aus einer im Vergleich zu IAS 39 geänderten Risikovorsorgemethodik sowie aus der vorzunehmenden Neuklassifizierung der jeweiligen Finanzinstrumente. Eine Reihe finanzieller Vermögenswerte, beispielsweise Kredite, die vorwiegend der Schiffsfinanzierung dienen beziehungsweise Kredite britischer Körperschaften, werden nun erfolgswirksam zum Fair Value bewertet, was eine Minderung des Eigenkapitals zur Folge hatte.
Die Überleitungstabellen für die Bilanz, das Eigenkapital und die Risikovorsorge zum 1. Januar 2018 gemäß IFRS 9 stellen wir in diesem Zwischenbericht in Note 6 dar.
Die Anwendung der im März 2018 in europäisches Recht übernommenen Ergänzungen des IFRS 9 hinsichtlich vorzeitiger Rückzahlungen von Krediten liefern Klarstellungen zur SPPI-Konformität dieser Zins- und Tilgungszahlungen. Aus diesen Ergänzungen ergeben sich keine Auswirkungen auf unseren Konzernabschluss.
Durch IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" wurde ein prinzipienbasiertes 5-stufiges Modell eingeführt, das die Art, die Höhe und den Zeitpunkt der Vereinnahmung von Erträgen regelt und die Standards IAS 11 und 18, die IFRICs 13, 15 und 18 sowie SIC-31 ersetzt. Darüber hinaus verlangt der Standard umfangreiche qualitative und quantitative Angaben zu Vertragsvereinbarungen, Leistungsverpflichtungen sowie zu wesentlichen Ermessensentscheidungen und Schätzungen. Die Übernahme in europäisches Recht erfolgte im Oktober 2016. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Aus der Anwendung des IFRS 15 ergaben sich zum 31. März 2018 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Der im Januar 2016 veröffentlichte neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 zur Leasingbilanzierung wird den Standard IAS 17 sowie die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 ablösen. Die Übernahme in europäisches Recht erfolgte im vierten Quartal 2017. Gemäß IFRS 16 sind alle Leasingvereinbarungen mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten und die damit verbundenen vertraglichen Verpflichtungen beim Leasingnehmer zu bilanzieren. Eine Ausnahme davon bilden betraglich kleine Leasingverträge. Der Leasingnehmer aktiviert zukünftig ein Nutzungsrecht an dem Leasinggegenstand und passiviert eine Verbindlichkeit, die dessen Verpflichtung zur Leistung von Mietzahlungen darstellt. Für die Klassifizierung der Leasingverträge im Finanzierungs- und Operating-Leasing beim Leasinggeber wurden die Kriterien des IAS 17 nach IFRS 16 übernommen. Der Standard enthält außerdem weitere Regelungen zum Ausweis, zu den Anhangsangaben sowie zu Sale-and-Lease-back-Transaktionen. IFRS 16 tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Nach unseren bisherigen Erkenntnissen führt die Anwendung von IFRS 16 zu kleineren Ausweisänderungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung und einer Erhöhung der Bilanzsumme um einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag.
(3) Anpassungen
Im Geschäftsjahr 2017 wurden Zinserträge und Zinsaufwendungen, die im Zusammenhang mit vorzeitigen Rückzahlungen von Verbindlichkeiten stehen, teilweise saldiert ausgewiesen. Dies wurde rückwirkend korrigiert, wodurch sich für die ersten drei Monate 2017 sowohl die Zinserträge als auch Zinsaufwendungen um 32 Mio. Euro erhöhten. Es ergab sich somit keine Auswirkung auf das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie.
Im Geschäftsjahr 2017 wurden für zwei in Fremdwährung emittierte Schuldscheindarlehen falsche Zinsabgrenzungen vorgenommen. Dies wurde rückwirkend korrigiert, wodurch sich zum 1. Januar 2017 die Gewinnrücklage um 5 Mio. Euro verminderte, die Finanziellen Verbindlichkeiten - Amortised Cost erhöhten sich um 7 Mio. Euro und die Latenten Ertragsteueransprüche um 2 Mio. Euro. Für die ersten drei Monate 2017 erhöhten sich die Zinsaufwendungen um 2 Mio. Euro und die Finanziellen Verbindlichkeiten - Amortised Cost entsprechend. Darüber hinaus verminderten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag um 1 Mio. Euro und die Latenten Ertragsteueransprüche erhöhten sich entsprechend. Zum 31. Dezember 2017 erhöhten sich die Finanziellen Verbindlichkeiten - Amortised Cost um insgesamt 16 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verminderte sich um 2 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie um weniger als 0,00 Euro.
Aufgrund eines Fehlers in der latenten Steuerberechnung der Vorjahre wurde rückwirkend eine Fehlerkorrektur vorgenommen.
Dadurch erhöhten sich zum 1. Januar 2017 die saldierten Latenten Ertragsteueransprüche um 16 Mio. Euro und die Gewinnrücklage korrespondierend. Es ergab sich somit keine Auswirkung auf das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie.
Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2017 - über strukturelle Änderungen der Bilanz- und Gewinn-und-Verlust-Rechnungs-Struktur hinaus - Anpassungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung vorgenommen (siehe hierzu Geschäftsbericht 2017 Note 3, S. 152 ff.). Bisher im Zinsüberschuss dargestellte laufende Erträge und Aufwendungen aus Derivaten und aus anderen Handelsbeständen der Kategorie Held for Trading werden nun im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ökonomisch ist eine Unterscheidung in laufende Erträge und Aufwendungen und Bewertungs- und Realisierungseffekte bei Handelsbeständen nicht sachgerecht. Der geänderte Ausweis spiegelt daher auch die ökonomische Steuerung der Handelsbestände besser wider und liefert somit zuverlässigere und relevantere Informationen.
Für die ersten drei Monate 2017 beliefen sich die Umgliederungen aus dem Zinsüberschuss in das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten auf 13 Mio. Euro (Saldo aus um 64 Mio. Euro verminderten Zinserträgen und 77 Mio. Euro verminderten Zinsaufwendungen). Durch die Anpassungen ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie.
Zum 30. Juni 2017 haben wir bereits einen Teil von IFRS 9 vorzeitig und rückwirkend zum 1. Januar 2017 angewendet. Der Bewertungseffekt aus in die Fair Value Option designierten finanziellen Verbindlichkeiten, der aus dem eigenen Bonitätsrisiko resultiert, wird seither nicht mehr ergebniswirksam, sondern erfolgsneutral im Sonstigen Periodenergebnis erfasst. Zum 31. März 2017 verminderte sich dadurch die Gewinnrücklage nach tatsächlichen Ertragsteuerschulden von 4 Mio. Euro um 14 Mio. Euro. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erhöhte sich um 18 Mio. Euro und die Steuern vom Einkommen und Ertrag um 6 Mio. Euro. Das Konzernergebnis stieg damit um 12 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie um 0,01 Euro an. Das Sonstige Periodenergebnis, die Gesamtergebnisrechnung, die Bilanz und das Ergebnis je Aktie wurden entsprechend angepasst.
(4) Nachtragsbericht
Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung sind nach dem Ende des Berichtszeitraums nicht aufgetreten.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
(5) Änderungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Commerzbank-Konzern wendet seit dem 1. Januar 2018 IFRS 9 "Finanzinstrumente" in der Fassung an, die vom IASB im Juli 2014 veröffentlicht wurde. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Aus der Anwendung von IFRS 9 resultieren Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns. Zum 30. Juni 2017 haben wir bereits einen Teil von IFRS 9 vorzeitig und rückwirkend zum 1. Januar 2017 angewendet. Der Bewertungseffekt aus in die Fair Value Option designierten finanziellen Verbindlichkeiten, der aus dem eigenen Bonitätsrisiko resultiert, wird seither nicht mehr ergebniswirksam, sondern erfolgsneutral im Sonstigen Periodenergebnis erfasst.
Mit Ausnahme der beschriebenen Änderungen bei der Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, wenden wir die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Geschäftsbericht 2017 an.
Wir sehen gemäß den Übergangsvorschriften des IFRS 9 davon ab, die Vergleichszahlen anzupassen. Daher werden die Vergleichsinformationen für 2017 nach IAS 39 in Übereinstimmung mit den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017 auf den Seiten 150 ff. dargestellt sind, berichtet. Diese sind daher nicht unmittelbar mit den nach IFRS 9 für das Geschäftsjahr 2018 dargestellten Informationen vergleichbar. Alle Änderungen der Buchwerte finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wurden zum Erstanwendungszeitpunkt in den Gewinnrücklagen beziehungsweise Anderen Rücklagen berücksichtigt. Aufgrund des im Standard enthaltenen Wahlrechts zum Hedge Accounting haben wir uns entschieden, die bisherigen Regelungen des IAS 39 weiter anzuwenden.
Die Anwendung von IFRS 9 führte zu Änderungen bei der Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie dem Impairment finanzieller Vermögenswerte. Die Anwendung von IFRS 9 führt bei Finanzinstrumenten zudem zu weiteren Standardänderungen, hier ist im Wesentlichen IFRS 7 zu nennen.
Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten
Die im Rahmen der Anwendung von IFRS 9 erforderliche Klassifizierung aller nach IAS 32 als Finanzinstrumente definierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten soll die Adressaten des Abschlusses in die Lage versetzen, eine bessere Einschätzung der Höhe, des Zeitpunkts und der Ungewissheit von zukünftigen Cash Flows vornehmen zu können. Zum Zeitpunkt des Zugangs sind alle Finanzinstrumente grundsätzlich mit ihrem Fair Value zu erfassen. Dieses Zugangsprinzip gilt unabhängig von der Klassifizierung eines Finanzinstruments.
Der IFRS 9 sieht vier Arten der Folgebewertung finanzieller Vermögenswerte vor, die von dem jeweiligen Geschäftsmodell (Business Model) beziehungsweise der Erfüllung des SPPI-Kriteriums (Solely Payment of Principal and Interest) abhängig sind:
| ― | Bewertung zu Amortised Cost (AC) |
| ― | Erfolgsneutrale Bewertung zum Fair Value mit Recycling (Fair Value OCI mit Recycling/FVOCImR) |
| ― | Erfolgsneutrale Bewertung zum Fair Value ohne Recycling (Fair Value OCI ohne Recycling/FVOCIoR) |
| ― | Erfolgswirksame Bewertung zum Fair Value (Fair Value through P&L/FVPL) untergliedert in Mandatorily Fair Value P&L (mFVPL) und Held for Trading (HFT). |
Die Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu einem der nachfolgenden Business Models wird auf Managementebene vorgenommen und leitet sich daraus ab, wie die finanziellen Vermögenswerte zur Erzielung von Cash Flows gesteuert werden:
| ― | Business Model "Halten": Vereinnahmung vertraglicher Cash Flows mit nur seltenen oder im Wert unbedeutenden Verkaufsaktivitäten. |
| ― | Business Model "Halten & Verkaufen": Vereinnahmung von Cash Flows sowohl durch Bestandshaltung als auch durch Verkäufe. |
| ― | Residuales Business Model: Alle Portfolios, die nicht dem Business Model "Halten" beziehungsweise "Halten & Verkaufen" zugeordnet sind. Insbesondere zählen hierzu Handelsportfolios und Portfolios mit Steuerung auf Fair-Value-Basis, die Vereinnahmung vertraglich vereinbarter Cash Flows ist nebensächlich. Hauptziel ist die Maximierung von Cash Flows durch Käufe und Verkäufe. |
Das zweite Kriterium der Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte sind die Eigenschaften ihrer Cash Flows. Bei deren Beurteilung ist entscheidend, ob es sich ausschließlich um ungehebelte Zins- und Tilgungszahlungen auf das ausstehende Kapital handelt; das sogenannte SPPI-Kriterium. Prinzipiell ist ein Finanzinstrument nur dann als SPPI-konform anzusehen, wenn seine vertraglichen Cash Flows denjenigen einer einfachen Kreditfinanzierung beziehungsweise eines "Basic Lending Arrangement" entsprechen.
Die Zuordnung zum Business Model erfolgt auf Portfoliobasis, während das SPPI-Kriterium grundsätzlich für jedes einzelne Finanzinstrument zu prüfen ist, das dem Business Model "Halten" oder "Halten & Verkaufen" zugeordnet wurde.
Eine Bewertung zu Amortised Cost (AC) setzt voraus, dass der finanzielle Vermögenswert dem SPPI-Kriterium entsprechende Cash Flows aufweist und einem Portfolio mit dem Business Model "Halten" zugeordnet wurde. Die damit verbundenen Buchungsvorgänge entsprechen grundsätzlich der bisherigen IAS 39-Bewertungskategorie Loans and Receivables (LAR).
Eine erfolgsneutrale Bewertung zum Fair Value mit Recycling (FVOCImR) findet auf finanzielle Vermögenswerte Anwendung, deren Cash Flows ebenfalls dem SPPI-Kriterium entsprechen und die einem grundsätzlich der bisherigen IAS 39-Bewertungskategorie Available for Sale (AFS).Portfolio mit dem Business Model "Halten & Verkaufen" zugeordnet wurden. Die damit verbundene Bilanzierung entspricht grundsätzlich der bisherigen IAS 39-Bewertungskategorie Available for Sale (AFS).
Die Folgebewertung zum Fair Value mit Erfassung der Wertschwankung in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung (FVPL) ist zwingend vorzunehmen, sofern entweder das Finanzinstrument nicht einem Portfolio der beiden oben genannten Business Models zugeordnet wurde oder aber deren Cash Flows nicht SPPI-konform sind. Diese Bewertungsklasse hat somit subsidiären Charakter. Wenn also eine Zuordnung zu einer der beiden anderen Bewertungsklassen nicht eindeutig möglich ist, muss auf diese Bewertung zurückgegriffen werden. Innerhalb dieser Bewertungsklasse wird im Ausweis unterschieden zwischen Finanzinstrumenten, die zu Handelszwecken gehalten werden (Held for Trading/HFT) und sonstigen Finanzinstrumenten, die verpflichtend zum Fair Value mit Erfassung der Wertschwankung in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung führen (Mandatorily FVPL/mFVPL). Daneben besteht nach der Fair Value Option (FVO) auch die Möglichkeit, finanzielle Vermögenswerte freiwillig bei Zugang nach mFVPL zu designieren, sofern eine Ansatz- und Bewertungsinkongruenz (Accounting Mismatch) vermieden werden kann.
Die Systematik für die Bewertung finanzieller Vermögenswerte ergibt sich aus der Zuordnung zu einer der drei nachfolgenden Gruppen:
| ― | Derivate: Finanzinstrumente, deren Zuordnungskriterien sich gegenüber dem IAS 39 nicht verändert haben. Da Derivate keine festen Rückzahlungsbeträge haben, scheidet die Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten (Amortised Cost) aus. Sie sind immer zum Fair Value mit Buchung der Wertschwankung in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu bewerten. Sofern Derivate nicht in einem Sicherungszusammenhang (Hedge Accounting) stehen, sind sie stets dem Handelsbestand (HFT) zuzuordnen. Nach IFRS 9 werden finanzielle Vermögenswerte im Ganzen beurteilt, wodurch keine Trennung mehr zwischen dem originären Trägerinstrument (Host) und dem eingebetteten Derivat stattfindet. Stattdessen werden finanzielle Vermögenswerte basierend auf dem Business Model und ihrer vertraglichen Bedingungen klassifiziert. Die Bilanzierung von Derivaten, die in finanzielle Verbindlichkeiten und in nicht finanzielle Basisverträge eingebettet sind, hat sich gegenüber IAS 39 nicht geändert. |
| ― | Eigenkapitalinstrumente: Finanzinstrumente, die beim emittierenden Unternehmen der Eigenkapitaldefinition des IAS 32 entsprechen. Da Eigenkapitalinstrumente zu keinen festen Rückzahlungen führen und mit Ihnen lediglich ein Anteilsrecht verbunden ist, ist das SPPI-Kriterium nicht erfüllt. Eine AC- oder FVOCImR-Bewertung ist ausgeschlossen. Allerdings kann bei Zugang eines Eigenkapitalinstruments unwiderruflich eine Entscheidung getroffen werden, dieses stattdessen nach der FVOCI ohne Recycling-Methode zu bewerten. Sämtliche Wertschwankungen werden im Eigenkapital erfasst und auch bei Abgang des Finanzinstruments nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen (ohne Recycling). Wir machen von diesem Wahlrecht Gebrauch und haben mehrere Portfolios dieser Gruppe zugeordnet. Dieses Wahlrecht gilt nicht bei Finanzinstrumenten die mit Handelsabsicht oder aber im Rahmen eines Unternehmenserwerbs als bedingte Kaufpreiszahlung erworben wurden. Diese sind zwingend FVPL zu bewerten. |
| ― | Fremdkapitalinstrumente: Die Bewertung aller Finanzinstrumente, die nicht Derivate im Sinne des IFRS 9 sind und nicht der Eigenkapitaldefinition des IAS 32 entsprechen, richtet sich nach den oben beschriebenen Kriterien Business Model und SPPI, beziehungsweise bei einem Accounting Mismatch, nach der Fair Value Option. |
Damit ergeben sich für die Fremdkapitalinstrumente der Aktivseite folgende Möglichkeiten der Folgebilanzierung:
| ― | Eine Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten ist vorzunehmen, wenn zum Einen das Finanzinstrument gehalten wird, um lediglich die vertraglich vereinbarten Cash Flows zu erzielen (Business Model "Halten") und zum Anderen zusätzlich die vertraglich vereinbarten Cash Flows ausschließlich Zins- und Tilgungsleistungen im Sinne des IFRS 9 darstellen (SPPI-konform). |
| ― | Die Folgebewertung zum Fair Value mit Erfassung der Wertschwankung im Eigenkapital mit Recycling (FVOCImR) ist vorzunehmen, wenn das Finanzinstrument einem Portfolio mit dem Business Model "Halten & Verkaufen" zugeordnet wird und zusätzlich die vertraglich vereinbarten Cash Flows lediglich Zins- und Tilgungsleistungen darstellen. Somit gilt das Finanzinstrument als SPPI-konform. Bei Abgang des Finanzinstruments sind die im OCI erfassten kumulierten Wertschwankungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erfassen (mit Recycling). |
| ― | Die Folgebewertung zum Fair Value mit Erfassung der Wertschwankung in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung (FVPL) ist vorzunehmen, wenn das Finanzinstrument einem Portfolio des residualen Business Models zugeordnet wurde. Dies gilt auch bei Vorliegen nicht SPPI-konformer Zahlungsströme sowie bei Ausübung der Fair Value Option. |
Finanzielle Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten. Zudem besteht die Möglichkeit, die Fair Value Option anzuwenden. Der Bewertungseffekt aus in die Fair Value Option designierten finanziellen Verbindlichkeiten, der aus dem eigenen Bonitätsrisiko resultiert, wird erfolgsneutral in der Gewinnrücklage erfasst. Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten sowie sämtliche Derivate sind in der Bilanz jeweils in einem eigenen Posten auszuweisen und erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten.
Impairment
Die Anwendung von IFRS 9 hat die Regelungen zur Bilanzierung erwarteter Adressenausfallrisiken (Risikovorsorge) grundlegend geändert, indem das Incurred-Loss-Modell nach IAS 39 durch einen Expected-Credit-Loss-Modell (ECL) ersetzt wurde. IFRS 9 sieht vor, dass eine Wertberichtigung für ECLs für alle Kredite, außerbilanziellen Geschäfte und Finanzgarantien zu bilden ist, die nicht FVPL-bewertet werden. Anders als unter IAS 39 ist eine Risikovorsorge nicht erst beim Eintritt eines konkreten Verlustereignisses zu bilden, vielmehr ist für finanzielle Vermögenswerte (Schuldinstrumente), die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder ergebnisneutral zum Fair Value zu bewerten sind, der erwartete Verlust für ein Jahr bereits bei Zugang als Risikovorsorge zu bilden. Tritt eine wesentliche Verschlechterung der Bonität des Schuldners ein, liegt jedoch noch kein Ausfallgrund vor, so ist die Risikovorsorge in Höhe der erwarteten Verluste über die gesamte restliche Vertragslaufzeit (Lifetime Expected Loss) zu bilden. Liegt ein Ausfallgrund vor, ist die Risikovorsorge in Höhe der über die gesamte restliche Vertragslaufzeit erwarteten Verluste auf Basis der geschätzten, noch zu erwartenden Cash Flows zu ermitteln.
Die Ermittlung der erwarteten Kreditverluste basiert grundsätzlich auf der Zuordnung der nicht direkt erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente und außerbilanzielle Kreditzusagen und Finanzgarantien zu drei Stages. Stage 1 und Stage 2 beinhalten dabei Finanzinstrumente, die keine Ausfallkriterien aufweisen. Stage 3 beinhaltet Finanzinstrumente, die als ausgefallen (Default) identifiziert wurden. Finanzinstrumente, die bereits zum Zugangszeitpunkt des Geschäfts ausgefallen sind (Purchased or Originated Credit-Impaired Financial-Assets, POCI), werden keiner der drei Stages zugeordnet, sondern gesondert behandelt und ausgewiesen.
Grundsätzlich wird jedes Finanzinstrument beim erstmaligen Zugang in Stage 1 erfasst (Ausnahme POCI). Darüber hinaus enthält Stage 1 alle Geschäfte, die ein geringes Kreditausfallrisiko aufweisen. Ein geringes Kreditausfallrisiko ist in Fällen gegeben, deren internes Bonitätsrating im Bereich des Investmentgrade (Rating 2,8 oder besser) liegt. Die Bevorsorgung für Geschäfte in Stage 1 erfolgt in Höhe des erwarteten Kreditverlustes für die nächsten 12 Monate (12-month Expected Credit Loss, 12-m ECL).
In Stage 2 werden Finanzinstrumente abgebildet, deren Kreditausfallrisiko sich seit dem Zugangszeitpunkt signifikant erhöht hat und die nicht als Fälle mit geringem Kreditausfallrisiko eingestuft werden. Basis für die Wertberichtigungs- beziehungsweise Rückstellungsbildung ist in Stage 2 der erwartete Kreditverlust der gesamten Restlaufzeit (Lifetime Expected Credit Loss, LECL).
Für ausgefallene Finanzinstrumente aus Stage 3 bildet ebenfalls der LECL auf Basis individueller Cash-Flow-Schätzungen die Grundlage für die Wertberichtigungs- beziehungsweise Rückstellungsbildung.
Für als POCI klassifizierte Finanzinstrumente wird zum Zeitpunkt des Zugangs keine Wertberichtigung beziehungsweise Rückstellung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum Fair Value. In der Folgebewertung entspricht die Bevorsorgung der kumulierten Veränderung des LECL seit Zugangszeitpunkt. Ein als POCI klassifiziertes Finanzinstrument verbleibt bis zu seiner Ausbuchung in diesem Ansatz. Auch im Falle einer eventuellen Ratingverbesserung bleibt der LECL Maßstab für die Bewertung.
Für Finanzielle Vermögenswerte, die Stage 1 und Stage 2 zugeordnet sind, werden die Zinserträge effektivzinsgerecht auf Basis des Bruttobuchwerts ermittelt. Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte aus Stage 3 werden effektivzinsgerecht basierend auf dem Nettobuchwert (abzüglich der Risikovorsorge) kalkuliert.
Für die detaillierte Beschreibung verweisen wir auf Note 31.
Hedge Accounting
Der Commerzbank-Konzern hat entschieden, die Vorschriften zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) gemäß IAS 39 bei der Übernahme von IFRS 9 weiterhin anzuwenden.
Für weitere Details zur Überleitungsrechnung vom 31. Dezember 2017 nach IAS 39 zum 1. Januar 2018 nach IFRS 9 verweisen wir auf Note 6.
(6) Erstanwendung IFRS 9
Die nachfolgenden Tabellen leiten die Buchwerte zum 31. Dezember 2017 basierend auf den IAS 39-Vorschriften auf die neuen Buchwerte zum 1. Januar 2018 nach IFRS 9 über. In der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 wurde gegenüber der Darstellung in Note 74 des Geschäftsberichts 2017 das Eigenkapital um 35 Mio Euro (davon: 30 Mio Euro IFRS 9 Erstanwendungseffekt und 5 Mio. Euro aufgrund retrospektiver Anpassungen, siehe Seite 42) angepasst.
a) Überleitung der finanziellen Vermögenswerte
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| Aktiva Mio. € |
Ausweis IAS 39 | Buchwert IAS 39 31.12.20171 |
Ausweis IFRS 9 | Anpassungen2 | Reklassifizierung | Neubewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 55 733 | - | 55 733 | - | ||
| LAR | - | AC | - | 55 222 | - | |
| LAR | - | mFVPL | - | 511 | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | 265 712 | - | 265 712 | - 3 | ||
| Darlehen und Forderungen | 241 708 | - | 241 708 | - 293 | ||
| LAR | - | AC | - | 233 123 | - 202 | |
| LAR | - | FVOCImR | - | 2 027 | 2 | |
| LAR | - | mFVPL | - | 6 558 | - 94 | |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 24 004 | - | 24 004 | 290 | ||
| LAR | - | AC | - | 22 420 | 298 | |
| LAR | - | FVOCImR | - | 1 352 | 3 | |
| LAR | - | mFVPL | - | 232 | - 11 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | 31 155 | - | 31 155 | 599 | ||
| Verbriefte Schuldinstrumente | 30 661 | 158 | 30 820 | 599 | ||
| AFS | - | AC | - | 9 003 | 599 | |
| AFS | - | FVOCImR | - | 21 498 | - | |
| AFS | - | mFVPL | - | 318 | - | |
| Eigenkapitalinstrumente | 493 | - 158 | 335 | - | ||
| AFS | - | FVOCIoR | - | 68 | - | |
| AFS | - | mFVPL | - | 267 | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | 23 745 | - | 23 745 | - | ||
| Darlehen und Forderungen | FVO | 23 000 | mFVPL | - | 23 000 | - |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 393 | 352 | 746 | - | ||
| FVO | - | FVOCImR | - | 293 | - | |
| FVO | - | mFVPL | - | 452 | - | |
| Eigenkapitalinstrumente | 352 | - 352 | - | - | ||
| FVO | - | FVOCIoR | - | - | - | |
| FVO | - | mFVPL | - | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | 63 666 | - | 63 666 | - 1 980 | ||
| Darlehen und Forderungen | HFT | 1 080 | HFT | - | 1 080 | - |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 2 955 | 2 364 | 5 319 | - | ||
| HFT | - | mFVPL | - | 970 | - | |
| HFT | - | HFT | - | 4 349 | - | |
| Eigenkapitalinstrumente | HFT | 11 302 | HFT | - 2 364 | 8 938 | - |
| Derivate und Sonstige | HFT | 48 328 | HFT | - | 48 328 | - 1 980 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 153 | - | 153 | - 0 | ||
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 1 464 | - | 1 464 | - 1 | ||
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 181 | - | 181 | - | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 3 312 | - | 3 312 | - | ||
| Sachanlagen | 1 600 | - | 1 600 | - | ||
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16 | - | 16 | - | ||
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 78 | - | 78 | 0 | ||
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 767 | - | 767 | - | ||
| Latente Ertragsteueransprüche | 2 970 | - | 2 970 | 62 | ||
| Sonstige Aktiva | 1 961 | - | 1 961 | - | ||
| Gesamt | 452 513 | - | 452 513 | - 1 323 |
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| Aktiva Mio. € |
Ausweis IAS 39 | Ausweis IFRS 9 | Buchwert IFRS 9 1.1.2018 |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 55 733 | ||
| LAR | AC | 55 222 | |
| LAR | mFVPL | 511 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | 265 709 | ||
| Darlehen und Forderungen | 241 415 | ||
| LAR | AC | 232 921 | |
| LAR | FVOCImR | 2 029 | |
| LAR | mFVPL | 6 464 | |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 24 294 | ||
| LAR | AC | 22 718 | |
| LAR | FVOCImR | 1 354 | |
| LAR | mFVPL | 221 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | 31 753 | ||
| Verbriefte Schuldinstrumente | 31 418 | ||
| AFS | AC | 9 602 | |
| AFS | FVOCImR | 21 498 | |
| AFS | mFVPL | 318 | |
| Eigenkapitalinstrumente | 335 | ||
| AFS | FVOCIoR | 68 | |
| AFS | mFVPL | 267 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | 23 745 | ||
| Darlehen und Forderungen | FVO | mFVPL | 23 000 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 746 | ||
| FVO | FVOCImR | 293 | |
| FVO | mFVPL | 452 | |
| Eigenkapitalinstrumente | 0 | ||
| FVO | FVOCIoR | - | |
| FVO | mFVPL | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | 61 686 | ||
| Darlehen und Forderungen | HFT | HFT | 1 080 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 5 319 | ||
| HFT | mFVPL | 970 | |
| HFT | HFT | 4 349 | |
| Eigenkapitalinstrumente | HFT | HFT | 8 938 |
| Derivate und Sonstige | HFT | HFT | 46 349 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 153 | ||
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 1 463 | ||
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 181 | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 3 312 | ||
| Sachanlagen | 1 600 | ||
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16 | ||
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 78 | ||
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 767 | ||
| Latente Ertragsteueransprüche | 3 032 | ||
| Sonstige Aktiva | 1 961 | ||
| Gesamt | 451 190 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
2 Die Anpassung ist erforderlich, da mit IFRS 9 die Einwertung von Eigen- und Fremdkapital auf Basis der des Emittenten erfolgt. Bisher unter Eigenkapitalinstrumenten ausgewiesene Fondsanteile und Genussrechte wurden in die Verbrieften Schuldinstrumente umgegliedert und den Bewertungskategorien mFVPL oder HFT zugeordnet.
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| Aktiva Mio. € |
Ausweis IAS 39 | Buchwert IAS 39 31.12.20171 |
Ausweis IFRS 9 | Reklassifizierung | Neubewertung | Buchwert IFRS 9 1.1.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Sichtguthaben | ||||||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - mFVPL | - 511 | - | - 511 | |||
| Gesamt | LAR | 55 733 | AC | - 511 | - | 55 222 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amoritised Cost | - | |||||
| von: Darlehen und Forderungen - LAR | 233 123 | - 202 | 232 921 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - LAR | 22 420 | 298 | 22 718 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - AFS | 9 003 | 599 | 9 602 | |||
| Gesamt | n/a | AC | 264 546 | 695 | 265 241 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | - | |||||
| an: Darlehen und Forderungen - AC | - 233 123 | - 233 123 | ||||
| an: Darlehen und Forderungen - FVOCImR | - 2 027 | - 2 027 | ||||
| an: Darlehen und Forderungen - mFVPL | - 6 558 | - 6 558 | ||||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - AC | - 22 420 | - 22 420 | ||||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - FVOCImR | - 1 352 | - 1 352 | ||||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - mFVPL | - 232 | - 232 | ||||
| Gesamt | LAR | 265 712 | n/a | - 265 712 | - | n/a |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | ||||||
| von: Darlehen und Forderungen - LAR | 2 027 | 2 | 2 029 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - LAR | 1 352 | 3 | 1 354 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - AFS | 21 498 | - | 21 498 | |||
| von: Eigenkapitalinstrumente - AFS | 68 | - | 68 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - FVO | 293 | - | 293 | |||
| Gesamt | n/a | FVOCI | 25 238 | 5 | 25 243 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | ||||||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - AC | - 9 003 | - 9 003 | ||||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - FVOCImR | - 21 498 | - 21 498 | ||||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - mFVPL | - 318 | - 318 | ||||
| an: Eigenkapitalinstrumente - FVOCIoR | - 68 | - 68 | ||||
| an: Eigenkapitalinstrumente - mFVPL | - 267 | - 267 | ||||
| Gesamt | AFS | 31 155 | n/a | - 31 155 | - | n/a |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | ||||||
| an: Darlehen und Forderungen - mFVPL | - 23 000 | - | - 23 000 | |||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - FVOCI | - 293 | - | - 293 | |||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - mFVPL | - 453 | - | - 453 | |||
| Gesamt | FVO | 23 745 | FVO | - 23 745 | - | - |
| Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | ||||||
| von: Kassenbestand und Sichtguthaben - LAR | 511 | - | 511 | |||
| von: Darlehen und Forderungen - LAR | 6 558 | - 94 | 6 464 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - LAR | 232 | - 11 | 221 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - AFS | 318 | - | 318 | |||
| von: Eigenkapitalinstrumente - AFS | 267 | - | 267 | |||
| von: Darlehen und Forderungen - FVO | 23 000 | - | 23 000 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - FVO | 452 | - | 452 | |||
| von: Verbriefte Schuldinstrumente - HFT | 970 | - | 970 | |||
| Gesamt | n/a | - | mFVPL | 32 309 | - 104 | 32 204 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | ||||||
| an: Darlehen und Forderungen - mFVPL | - | - 1 980 | - 1 980 | |||
| an: Verbriefte Schuldinstrumente - mFVPL | - 970 | - 970 | ||||
| Gesamt | HFT | 63 666 | HFT | - 970 | - 1 980 | 60 716 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 153 | 153 | - 0 | 153 | ||
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 1 464 | 1 464 | - 1 | 1 463 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Die nachfolgenden Erklärungen beschreiben die wesentlichen Effekte, die in der Überleitungstabelle für die finanziellen Vermögenswerte enthalten sind. Für alle Neubewertungen wurden jeweils latente Steuereffekte entsprechend berücksichtigt, die nachfolgenden Angaben bezogen auf das Eigenkapital sind jeweils vor latenten Steuern dargestellt.
Es wurden im Wesentlichen von öffentlichen Haushalten der Eurozone emittierte Wertpapiere von 9,0 Mrd. Euro, die bislang der IAS-39-Kategorie AFS einer erfolgsneutralen Bewertung zum Fair Value unterlagen, in die Bewertungskategorie AC (IFRS 9) reklassifiziert, da für sie das Business Model "Halten" zur Anwendung kommt. Hierdurch stieg der Buchwert dieser Vermögenswerte um 0,6 Mrd. Euro und das Eigenkapital erhöhte sich um 0,6 Mrd. Euro.
Außerdem waren im Wesentlichen von öffentlichen Haushalten emittierte Wertpapiere von 22,4 Mrd. Euro der Bewertungskategorie LAR (IAS 39) zugeordnet und mit IFRS 9 kommt das Business Model "Halten" zur Anwendung. Dies hat eine Bewertung zu AC zur Folge. Beide Bewertungskategorien folgen prinzipiell der gleichen Systematik zur bilanziellen Abbildung, dennoch weichen in diesem Fall die Buchwerte im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 um 0,3 Mrd. Euro ab. Dies ist darauf zurückzuführen, dass diese Wertpapiere im Rahmen der Finanzmarktkrise aus der IAS 39-Kategorie AFS in LAR umgewidmet wurden. Hierbei wurde der zum Zeitpunkt der Umwidmung ermittelte Fair Value als
Ausgangswert für die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten zugrunde gelegt. Die aus diesen Finanzinstrumenten resultierende negative Neubewertungsrücklage von 0,3 Mrd. Euro wurde gegen den Buchwert ausgebucht, wodurch sich das Eigenkapital um 0,3 Mrd. Euro erhöhte.
Kredite mit einem IAS 39-Buchwert von 2,7 Mrd. Euro, die zur Finanzierung von Schiffen dienen, wurden aufgrund der Absicht, diese im Falle günstiger Gelegenheiten zu veräußern, dem Business Model "Other" zugeordnet und daher aus der Bewertungskategorie LAR in die IFRS 9-Bewertungskategorie mFVPL umgebucht. Dadurch reduzierte sich ihr Buchwert um 0,7 Mrd. Euro und das Eigenkapital um 0,7 Mrd. Euro. Aus dem gleichen Grund wurden mehrere Kreditportfolios zur Finanzierung inländischer und ausländischer Gewerbeimmobilien von 0,6 Mrd. Euro umgebucht; der Buchwert reduzierte sich dabei um 0,1 Mrd. Euro und das Eigenkapital um 0,1 Mrd. Euro. Ebenso wurde ein Portfolio von britischen Körperschaften emittierten Schuldscheindarlehen mit besonderen Kündigungsoptionen mit einem Buchwert von 2,5 Mrd. Euro in die Bewertungskategorie mFVPL umgegliedert. Bisher nach IAS 39 trennungspflichtige Derivate von 1,7 Mrd. Euro gehen in diesem Zusammenhang bei der Full-Fair-Value-Bewertung des Gesamtinstruments im Buchwert mFVPL auf. Der Buchwert dieser Schuldscheindarlehen verminderte sich dadurch in Summe um 1,1 Mrd. Euro und das Eigenkapital um 1,1 Mrd. Euro.
b) Überleitung der finanziellen Verbindlichkeiten
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| Passiva Mio. € |
Ausweis IAS 39 | Buchwert IAS 39 31.12.20171 |
Ausweis IFRS 9 | Reklassifizierung | Neubewertung | Buchwert IFRS 9 1.1.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 341 276 | 341 276 | 135 | 341 411 | ||
| Einlagen | 297 907 | 297 907 | - 34 | 297 872 | ||
| AC | - | AC | 297 667 | - | 297 667 | |
| AC | - | FVO | 239 | - 34 | 205 | |
| Begebene Schuldverschreibungen | 43 369 | 43 369 | 170 | 43 539 | ||
| AC | - | AC | 38 306 | - 6 | 38 300 | |
| AC | - | FVO | 5 064 | 176 | 5 239 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | 14 940 | 14 940 | - | 14 940 | ||
| Einlagen | FVO | 14 279 | FVO | 14 279 | - | 14 279 |
| Begebene Schuldverschreibungen | FVO | 661 | FVO | 661 | - | 661 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | 56 484 | 56 484 | 110 | 56 593 | ||
| Begebene Schuldverschreibungen | HFT | 5 565 | HFT | 5 565 | - | 5 565 |
| Derivate und sonstige Handelspassiva | HFT | 50 919 | HFT | 50 919 | 110 | 51 028 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 491 | 491 | - 41 | 451 | ||
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2 255 | 2 255 | - 383 | 1 872 | ||
| Rückstellungen | 3 291 | 3 291 | 82 | 3 373 | ||
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 673 | 673 | - | 673 | ||
| Latente Ertragsteuerschulden | 34 | 34 | - 24 | 9 | ||
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | ||
| Sonstige Passiva | 3 024 | 3 024 | - | 3 024 | ||
| Eigenkapital | 30 046 | 30 046 | - 1 202 | 28 844 | ||
| Gezeichnetes Kapital | 1 252 | 1 252 | - | 1 252 | ||
| Kapitalrücklage | 17 192 | 17 192 | - | 17 192 | ||
| Gewinnrücklagen | 11 254 | 11 254 | - 1 841 | 9 413 | ||
| Andere Rücklagen | - 817 | - 817 | 663 | - 154 | ||
| Gesamt vor nicht beherrschenden Anteilen | 28 882 | 28 882 | - 1 178 | 27 704 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 1 164 | 1 164 | - 24 | 1 141 | ||
| Gesamt | 452 513 | 452 514 | - 1 323 | 451 190 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
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| Passiva Mio. € |
Ausweis IAS 39 | Buchwert IAS 39 31.12.20171 |
Ausweis IFRS 9 | Reklassifizierung | Neubewertung | Buchwert IFRS 9 1.1.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | ||||||
| an: Einlagen - FVO | - 239 | - 239 | ||||
| an: Begebene Schuldverschreibungen - FVO | - 5 064 | - 5 064 | ||||
| an: Begebene Schuldverschreibungen - AC | - 6 | - 6 | ||||
| Gesamt | AC | 341 276 | AC | - 5 303 | - 6 | 335 967 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | ||||||
| von: Einlagen - AC | 239 | - 34 | 205 | |||
| von: Begebene Schuldverschreibungen - AC | 5 064 | 176 | 5 239 | |||
| Gesamt | FVO | 14 940 | FVO | 5 303 | 141 | 20 385 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | ||||||
| an: Derivate und sonstige Handelspassiva | 110 | 110 | ||||
| Gesamt | HFT | 56 484 | HFT | - | 110 | 56 593 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 491 | 491 | - 41 | 451 | ||
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2 255 | 2 255 | - 383 | 1 872 | ||
| Rückstellungen | 3 291 | 3 291 | 82 | 3 373 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Für eigene strukturierte Emissionen wurde die Fair Value Option mit IFRS 9 neu ausgeübt, um einen Accounting Mismatch zwischen erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Sicherungsderivaten und der strukturierten Emission zu vermeiden. Es ergab sich daraus eine Minderung des Eigenkapitals von 0,1 Mrd. Euro.
c) Überleitung des Eigenkapitals
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| Mio. € | Ausweis IAS 39 | Ausweis IFRS 9 | Gewinnrücklage | Neubewertungsrücklage | Rücklage aus Cash Flow Hedges |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.12.2017 (IAS 39) | 11 2541 | - 571 | - 54 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte | FVO | FVOCI | - 2 | 2 | - |
| AFS | mFVPL | 23 | - 23 | - | |
| AFS | FVOCImR | - 12 | 12 | - | |
| AFS | AC | - 8 | 607 | - | |
| LAR | mFVPL | - 105 | 0 | - | |
| LAR | FVOCImR | - 5 | 8 | - | |
| LAR | AC | - 270 | 367 | - | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | AC | AC | - 141 | - | - |
| AC | FVO | 6 | - | - | |
| Marktwerte aus Derivaten | HFT | HFT | - 1 707 | - | - |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 41 | - | - | ||
| Rückstellungen aus dem außerbilanziellen Kreditgeschäft | - 82 | - | - | ||
| Latente Ertragststeueransprüche/-verbindlichkeiten | 402 | - 312 | - 2 | ||
| Nicht beherrschende Anteile (Abzugsposten) | 20 | 4 | - | ||
| Stand 1.1.2018 (IFRS 9) | 9 413 | 94 | - 55 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
d) Überleitung der Risikovorsorge
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| Mio. € | Ausweis IAS 39 | Ausweis IFRS 9 | Risikovorsorge und Wertpapier-Impairments IAS 39 31.12.2017 | Reklassifizierung | Neubewertung | Risikovorsorge IFRS 9 1.1.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzielle Risikovorsorge - Darlehen und Kredite | 3 125 | - 640 | - 354 | 2 131 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | 3 125 | - 640 | - 354 | 2 131 | ||
| LAR | AC | 2 481 | - | - 358 | 2 124 | |
| AFS | FVOCI | 4 | - | 4 | 7 | |
| LAR | mFVPL | 640 | - 640 | - | - | |
| kumuliertes Bewertungsergebnis - Wertpapiere1 | 94 | - 82 | 88 | 100 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | 16 | - 1 | 68 | 83 | ||
| LAR | AC | 15 | - | 68 | 83 | |
| LAR | FVOCI | 1 | - | - 0 | 0 | |
| LAR | mFVPL | 1 | - 1 | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | 79 | - 82 | 19 | 16 | ||
| AFS | AC | - | - | 8 | 8 | |
| AFS | FVOCI | - 3 | - | 11 | 8 | |
| AFS | mFVPL | 82 | - 82 | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | - | - | 1 | 1 | ||
| FVO | FVOCI | - | - | 1 | 1 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | LAR | mFVPL | 9 | - 9 | - | - |
| Risikovorsorge für außerbilanzielles Kreditgeschäft | 211 | - | 82 | 293 | ||
| Gesamt | 3 440 | - 732 | - 184 | 2 524 |
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| Mio. € | Ausweis IAS 39 | Ausweis IFRS 9 | davon Stage 1 | davon Stage 2 | davon Stage 3 | davon POCI |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzielle Risikovorsorge - Darlehen und Kredite | 245 | 247 | 1 640 | - | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | 245 | 247 | 1 640 | - | ||
| LAR | AC | 240 | 244 | 1 640 | - | |
| AFS | FVOCI | 5 | 3 | - | - | |
| LAR | mFVPL | - | - | - | - | |
| kumuliertes Bewertungsergebnis - Wertpapiere1 | 27 | 71 | 2 | - | ||
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | 13 | 70 | - | - | ||
| LAR | AC | 13 | 70 | - | - | |
| LAR | FVOCI | - | - | - | - | |
| LAR | mFVPL | - | - | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | 13 | 1 | 2 | - | ||
| AFS | AC | 8 | 0 | - | - | |
| AFS | FVOCI | 5 | 1 | 2 | - | |
| AFS | mFVPL | - | - | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | 1 | - | - | - | ||
| FVO | FVOCI | 1 | - | - | - | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | LAR | mFVPL | - | - | - | - |
| Risikovorsorge für außerbilanzielles Kreditgeschäft | 73 | 103 | 92 | 24 | ||
| Gesamt | 345 | 421 | 1 733 | 24 |
1 Nicht Bestandteil der Risikovorsorge zum 31. Dezember 2017.
Die Bestandveränderung resultiert im Wesentlichen aus der Reklassifizierung des Ship Finance Portfolios, das unter Ausbuchung der Risikovorsorge in die Fair Value Bewertung übernommen wurde. In der Neubewertung ergab sich darüber hinaus eine Bestandsreduzierung aus der Ausbuchung von Risikovorsorge für finanzielle Vermögenswerte, die unter IFRS 9 als POCI klassifiziert wurden und für die daher kein initialer Risikovorsorgebestand zu berücksichtigen war, sondern stattdessen eine Korrekturbuchung gegen den Buchwert erfolgte. Gegenläufig kam es in geringerem Umfang zu Bestandserhöhungen für finanzielle Vermögenswerte, die unter IFRS 9 mit dem LECL zu bevorsorgen sind. Insgesamt sind wesentliche Teile des Portfolios dem Investment Grade zugeordnet, so dass nur 17% der Risikovorsorge auf Stage 2 entfallen.
(7) Konsolidierungskreis
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018 ist die at-Equity bewertete Beteiligung an der Capital Investment Trust Corporation, Taipeh, Taiwan veräußert worden. Daraus resultiert ein positiver Effekt in der Gewinn-und-Verlustrechnung im Posten Sonstiges Ergebnis (siehe Note 17). Weitere Verkäufe sowie Akquisitionen haben in diesem Berichtszeitraum nicht stattgefunden.
Im ersten Quartal 2017 wurden keine wesentlichen Gesellschaften neu in den Konsolidierungskreis einbezogen. Ebenfalls wurden keine Gesellschaften von wesentlicher Bedeutung veräus-sert, liquidiert oder aufgrund sonstiger Gründe nicht mehr konsolidiert.
Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung
(8) Zinsüberschuss
In diesem Posten werden die gesamten Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie zinsähnliche Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, sofern diese nicht aus dem Held-for-Trading-Bestand resultieren.
Zinserträge sind alle aus dem originären Bankgeschäft oder bankähnlichen Geschäften resultierenden Zinserträge, die primär aus Kapitalüberlassungen resultieren.
Zu den Zinsaufwendungen gehören, analog der Zinserträge, alle Zinsaufwendungen, einschließlich effektivzinsgerechter Auflösungen von (Dis-)Agien oder sonstiger Beträge, sowie zinsähnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem gewöhnlichen Bankgeschäft.
Zinserträge der Kategorien Amortised Cost und Fair Value OCI von insgesamt 1 737 Mio. Euro sowie Zinsaufwendungen der Kategorie Amortised Cost von 681 Mio. Euro werden effektivzinsgerecht ermittelt.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge | 2 077 | 2 137 | - 2,8 |
| Zinserträge - Amortised Cost | 1 662 | n/a | |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | 1 461 | n/a | |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | 201 | n/a | |
| Zinserträge - Loans and Receivables | n/a | 1 724 | |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | n/a | 1 600 | |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | n/a | 123 | |
| Zinserträge - Available for Sale | n/a | 193 | |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | n/a | 193 | |
| Zinserträge - Fair Value OCI | 75 | n/a | |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | 5 | n/a | |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | 70 | n/a | |
| Zinserträge - Fair Value Option | 0 | 74 | - 99,9 |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | 0 | 73 | - 99,9 |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | - | 0 | . |
| Zinserträge - Mandatorily Fair Value P&L | 176 | n/a | |
| Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft | 170 | n/a | |
| Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft | 6 | n/a | |
| Vorfälligkeitsentschädigung | 24 | 29 | - 17,1 |
| Unwinding | n/a | 6 | |
| Positive Zinsen aus passivischen Finanzinstrumenten | 140 | 112 | 24,4 |
| Zinsaufwendungen | 1 031 | 1 088 | - 5,2 |
| Zinsaufwendungen - Amortised Cost | 681 | 860 | - 20,8 |
| Einlagen | 408 | 480 | - 15,1 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 274 | 380 | - 28,1 |
| Zinsaufwendungen - Fair Value Option | 164 | 89 | 84,2 |
| Einlagen | 135 | 74 | 84,1 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 28 | 15 | 85,0 |
| Negative Zinsen aus aktivischen Finanzinstrumenten | 177 | 133 | 32,5 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 10 | 5 | 93,1 |
| Gesamt | 1 045 | 1 049 | - 0,4 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
(9) Dividendenerträge
In diesem Posten werden alle Dividenden aus Aktien und ähnlichen Eigenkapitalinstrumenten - mit Ausnahme der Dividenden aus Handelsbeständen - ausgewiesen.
Wir weisen hier außerdem das laufende Ergebnis aus nicht konsolidierten Tochterunternehmen aus, das über Ergebnisabführungsverträge vereinnahmt wird.
Im Vorjahr enthielten die Erträge auch Ausschüttungen auf Genussscheine und Gewinnschuldverschreibungen sowie Fondsausschüttungen, soweit diese Anteile als Eigenkapital einzustufen waren.
Die Anpassung ist erforderlich, da mit IFRS 9 die Einwertung von Eigen- und Fremdkapital auf Basis der des Emittenten erfolgt. Bisher unter Eigenkapitalinstrumenten ausgewiesene Fondsanteile und Genussrechte wurden in die Verbrieften Schuldinstrumente umgegliedert und den Bewertungskategorien mFVPL oder HFT zugeordnet. Daher werden die daraus korrespondierenden Erträge ab dem Geschäftsjahr 2018 in den Zinserträgen ausgewiesen.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Available for Sale | n/a | 18 | |
| Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Fair Value OCI | 1 | n/a | |
| Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Fair Value Option | - | 4 | . |
| Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Mandatorily Fair Value P&L | 11 | n/a | |
| Laufendes Ergebnis aus nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 2 | 6 | - 64,7 |
| Gesamt | 14 | 28 | - 48,3 |
Im Commerzbank-Konzern wurde in einem Tochterunternehmen ein Portfolio europäischer Standardaktien (Blue Chips) in die Kategorie Fair Value OCI eingestuft, die vormals der IAS-39-Kategorie Available for Sale zugeordnet waren. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018 wurden aus diesen Aktien Dividenden von 1 Mio. Euro in den Dividendenerträgen erfolgswirksam vereinnahmt.
Dies betraf mit 0 Mio. Euro Eigenkapitalinstrumente, die in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2018 veräußert wurden.
(10) Risikoergebnis
Das Risikoergebnis setzt sich aus dem Bewertungs- und dem Abgangsergebnis zusammen. Das Bewertungsergebnis beinhaltet erfolgswirksame Risikovorsorgeveränderungen für bilanzielle und außerbilanzielle Finanzinstrumente, auf die das Impairmentmodell des IFRS 9 anzuwenden ist. Darüber hinaus sind erfolgswirksame Risikovorsorgeänderungen für bestimmte außerbilanzielle Geschäfte berücksichtigt, die keine Finanzgarantien im Sinne des IFRS 9 darstellen (bestimmte Avale, Akkreditive, siehe Note 43).
Im Abgangsergebnis von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten werden die Auflösung des Risikovorsorgebestands beim bilanziellen Abgang eines Finanzinstruments sowie direkte Abschreibungen erfasst. Weiterhin sind hier auch Zuschreibungen und Eingänge auf bereits abgeschriebene Forderungen enthalten. Ebenfalls berücksichtigt sind Erlöse aus Verkäufen von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten sowie Ergebnisse aus Vertragsanpassungen, die im Rahmen der Restrukturierung der Kreditverhältnisse mit Kunden aufgrund der Verschlechterung der Bonität vereinbart werden (substanzielle Modifikationen). Mit Anwendung von IFRS 9 ist eine Vergleichbarkeit mit den im Geschäftsbericht 2017 aufgeführten Posten Risikovorsorge im Kreditgeschäft (Note 11) sowie Sonstiges Realsisierungs- und Bewertungsergebnis (Note 12) nicht gegeben.
In der Berichtsperiode setzt sich das Risikoergebnis wie folgt zusammen:
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 |
|---|---|---|
| Bewertungsergebnis | - 272 | n/a |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | - 281 | n/a |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | 3 | n/a |
| Außerbilanzielles Kreditgeschäft | 5 | n/a |
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten - Amortised Cost | 195 | n/a |
| Direktabschreibungen | - 64 | n/a |
| Zuschreibungen und Eingänge auf ausgebuchte Forderungen | 89 | n/a |
| Ergebnis aus substantieller Modifikation | 3 | n/a |
| Ergebnis aus Abgängen von Finanzinstrumenten (AC-Portfolios) | 167 | n/a |
| Gesam t | - 77 | n/a |
Im Commerzbank-Konzern werden Portfolios von insgesamt 273 Mrd. Euro mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Voraussetzung hierfür ist, dass die enthaltenen Finanzinstrumente dem Business Model "Halten" zugeordnet werden und dass keine SPPI-schädlichen Nebenabreden vorliegen. Neben Rückzahlungen kann es aus diesen Portfolios heraus auch zu Verkäufen von Vermögenswerten kommen, ohne dass grundsätzlich gegen dieses Business Model verstoßen wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Bonität des Schuldners erheblich verschlechtert hat beziehungsweise der Vermögenswert nicht mehr den in den internen Richtlinien geforderten Kriterien entspricht oder aber im Rahmen von Portfolioumschichtungen der Verkauf kurz vor Fälligkeit dieser Vermögenswerte erfolgt. In keinem der Portfolios kam es im Berichtszeitraum neben diesen Verkäufen zu sonstigen wesentlichen beziehungsweise regelmäßigen Verkäufen aus anderen Gründen. In der Berichtsperiode sind keine materiellen Ergebnisbestandteile aus solchen Verkäufen im Risikoergebnis enthalten.
Aufgrund der einzelgeschäftsbasierten Buchungslogik kann es innerhalb einer Kundenbeziehung sowohl zu einer Direktabschreibung als auch zu einer Risikovorsorgeauflösung kommen. Risikovorsorgeauflösungen sind im Bewertungsergebnis enthalten. Die Darstellung erfolgt brutto, eine Verrechnung zwischen Bewertungsergebnis und Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten - Amortised Cost wird nicht vorgenommen.
Informationen zur Organisation des Risikomanagements und zu relevanten Kennzahlen sowie weitere Analysen und Erläuterungen des erwarteten Kreditverlusts können dem Zwischenlagebericht dieses Zwischenberichts (siehe Seite 6ff.) entnommen werden.
(11) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
Dieser Posten enthielt im Geschäftsjahr 2017 die Risikovorsorge für das bilanzielle und außerbilanzielle Kreditgeschäft. Mit Anwendung von IFRS 9 ist der bisherige Posten nun Teil des Risikoergebnisses, eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nicht gegeben.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 |
|---|---|---|
| Zuführung zur Risikovorsorge1 | n/a | - 422 |
| Auflösung von Risikovorsorge1 | n/a | 215 |
| Direktabschreibungen | n/a | - 30 |
| Zuschreibungen, Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | n/a | 42 |
| Gesamt | n/a | - 195 |
1 Bruttodarstellung (unter anderem werden Wanderungen zwischen einzelnen Risikovorsorgearten nicht saldiert).
(12) Sonstiges Realisierungs- und Bewertungsergebnis
In diesem Posten wurde im Vorjahr gemäß IAS 39 das Ergebnis aus der Bewertung finanzieller Vermögenswerte - Loans and Receivables beziehungsweise Finanzieller Vermögenswerte - Available for Sale, ausgewiesen.
Im Sonstigen Realisierungs- und Bewertungsergebnis wurden im Vorjahr ebenfalls Realisierungsergebnisse aus dem Verkauf von Forderungen und Wertpapieren der Kategorie Loans and Receivables unabhängig davon dargestellt, ob die Gewinne beziehungsweise Verluste bonitätsinduziert oder nicht bonitätsinduziert waren.
Mit Anwendung von IFRS 9 ist der bisherige Posten nun Teil des Risikoergebnis, eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nicht gegeben.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 |
|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | n/a | - 2 |
| Bewertungsergebnis | n/a | - 1 |
| Realisierungsergebnis | n/a | - 1 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | n/a | - 0 |
| Bewertungsergebnis | n/a | - 0 |
| Gesamt | n/a | - 3 |
(13) Provisionsüberschuss
Im Provisionsüberschuss weisen wir die anfallenden Erträge und Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen aus. Diese Beträge werden dadurch erzielt, dass Kunden betriebstechnische Einrichtungen, besondere Geschäftsverbindungen oder die Kreditwürdigkeit zur Verfügung gestellt werden, ohne dass sich der aktivierte Bestand der bankgeschäftlichen Forderungen verändert. Dies gilt zudem für Provisionen im Zusammenhang mit der Veräußerung von Devisen, Sorten und Edelmetallen, wenn es sich dabei um Dienstleistungs- und nicht um Eigenhandelsgeschäfte handelt. Gleiches gilt umgekehrt bei der Inanspruchnahme fremder Dienstleistungen durch die Bank.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Provisionserträge | 975 | 1 056 | - 7,6 |
| Wertpapiergeschäft | 308 | 314 | - 1,8 |
| Vermögensverwaltung | 87 | 81 | 7,9 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 335 | 356 | - 5,8 |
| Bürgschaften | 54 | 54 | 1,7 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 62 | 90 | - 31,4 |
| Vermittlungsgeschäft | 62 | 105 | - 41,3 |
| Treuhandgeschäfte | 6 | 3 | 90,8 |
| Übrige Erträge | 60 | 53 | 13,9 |
| Provisionsaufwendungen | 178 | 169 | 5,4 |
| Wertpapiergeschäft | 73 | 66 | 11,7 |
| Vermögensverwaltung | 14 | 14 | 2,6 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 36 | 36 | - 2,2 |
| Bürgschaften | 5 | 4 | 24,9 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 0 | 0 | 65,9 |
| Vermittlungsgeschäft | 32 | 35 | - 8,1 |
| Treuhandgeschäfte | 5 | 1 | . |
| Übrige Aufwendungen | 12 | 13 | - 3,1 |
| Provisionsüberschuss | 797 | 887 | - 10,1 |
| Wertpapiergeschäft | 235 | 248 | - 5,4 |
| Vermögensverwaltung | 73 | 67 | 9,0 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 300 | 319 | - 6,2 |
| Bürgschaften | 49 | 49 | - 0,2 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 62 | 90 | - 31,4 |
| Vermittlungsgeschäft | 30 | 70 | - 57,8 |
| Treuhandgeschäfte | 1 | 2 | - 42,3 |
| Übrige | 48 | 40 | 19,3 |
| Gesamt | 797 | 887 | - 10,1 |
Die Aufteilung der Provisionserträge nach Segmenten stellt sich wie folgt dar:
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| Mio. € | Privat- und Unternehmerkunden | Firmenkunden | Asset & Capital Recovery | Sonstige und Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Wertpapiergeschäft | 304 | 6 | 0 | -2 | 308 |
| Vermögensverwaltung | 75 | 12 | 0 | 0 | 87 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 143 | 195 | 0 | -3 | 335 |
| Bürgschaften | 7 | 48 | 0 | 0 | 54 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 0 | 57 | 2 | 3 | 62 |
| Vermittlungsgeschäft | 45 | 5 | 0 | 12 | 62 |
| Treuhandgeschäfte | 6 | 0 | 0 | 0 | 6 |
| Übrige Erträge | 42 | 7 | 1 | 11 | 60 |
| Gesamt | 622 | 330 | 3 | 21 | 975 |
(14) Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten
In diesem Posten weisen wir die Ergebnisse aus allen erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus. Dies beinhaltet das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Held for Trading, das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L sowie das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Fair Value Option.
Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Held for Trading bildet den Handelserfolg der Bank ab und wird als Saldo aus Aufwendungen und Erträgen gezeigt. Dementsprechend fließen in diese Position ein:
| ― | Zinserträge inklusive erhaltene Dividenden sowie Zinsaufwendungen aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten, |
| ― | realisierte Kursgewinne und -verluste aus dem Verkauf von zu Handelszwecken gehaltenen Wertpapieren, Forderungen, Devisen- und Edelmetallbeständen, |
| ― | erhaltene Dividenden aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten, |
| ― | Bewertungsergebnis aus der Fair-Value-Bewertung, |
| ― | Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, |
| ― | Ergebnis aus Fair Value Adjustments (Credit Valuation Adjustment/CVA, Debit Valuation Adjustment/DVA, Funding Valuation Adjustment/FVA) sowie |
| ― | Provisionsaufwendungen und -erträge, die im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Veräußerung von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten anfallen. |
Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L und das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Fair Value Option beinhaltet ausschließlich Bewertungs- und Realisierungsergebnisse. Die Aufwendungen und Erträge werden jeweils als Saldo dargestellt.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Held for Trading | 223 | 394 | - 43,5 |
| Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Fair Value Option | 155 | 8 | . |
| Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Mandatorily Fair Value P&L | - 33 | n/a | |
| Gesamt | 345 | 402 | - 14,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
(15) Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen
Das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen beinhaltet zum einen die Bewertungsergebnisse aus effektiven Sicherungszusammenhängen im Rahmen des Hedge Accountings (Fair Value Hedge). Zum anderen enthält das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen den ineffektiven Teil aus effektiven Cash Flow Hedges.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Fair Value Hedges | |||
| Fair-Value-Änderungen aus Sicherungsinstrumenten | 213 | 130 | 64,3 |
| Micro Fair Value Hedges | 172 | 134 | 28,3 |
| Portfolio Fair Value Hedges | 41 | - 4 | . |
| Fair-Value-Änderungen aus Grundgeschäften | - 229 | - 164 | 40,1 |
| Micro Fair Value Hedges | - 193 | - 178 | 8,1 |
| Portfolio Fair Value Hedges | - 37 | 14 | . |
| Cash Flow Hedges | |||
| Ergebnis aus effektiv gesicherten Cash Flow Hedges (nur ineffektiver Teil) | 1 | 0 | . |
| Gesamt | - 16 | - 34 | - 53,4 |
(16) Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten
In dieser Position weisen wir das Veräußerungsergebnis finanzieller Vermögenswerte der Kategorie Fair Value OCI sowie das Ergebnis aus dem Rückkauf finanzieller Verbindlichkeiten der Kategorie Amortised Cost aus. Im Vorjahr wurde hier das Veräußerungsergebnis finanzieller Vermögenswerte der Kategorie Available for Sale ausgewiesen.
Die Differenz zwischen den fortgeführten Anschaffungskosten und dem Marktwert des Finanziellen Vermögenswertes der Kategorie Fair Value OCI (mit Recycling) wird bis zur Veräußerung mit Ausnahme von Wertminderungen (Impairments) erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage und folglich nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Mit Abgang des Vermögenswertes wird die Neubewertungsrücklage ergebniswirksam aufgelöst. Dies galt im Vorjahr ebenso für die Kategorie Available for Sale.
Beim Abgang finanzieller Verbindlichkeiten der Kategorie Amortised Cost ergibt sich das Realisierungsergebnis direkt aus der Differenz aus Kaufpreis und fortgeführten Anschaffungskosten.
Zudem werden in diesem Posten Ergebnisse aus Schätzungsänderungen (- 26 Mio. Euro) ausgewiesen. Bewertungsergebnisse aus nicht substantiellen Modifikationen lagen im Berichtszeitraum nicht vor.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Realisierungsergebnis finanzieller Vermögenswerte - Fair Value OCI (mit Recycling) | 3 | n/a | |
| Realisierungsergebnis finanzieller Vermögenswerte - Available for Sale | n/a | 32 | |
| Realisierungsergebnis finanzieller Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 4 | 19 | - 79,9 |
| Bewertungsergebnis aus nicht substantielle Modifikationen und Ergebnis aus Schätzungsänderungen | - 26 | - | . |
| Gesamt | - 19 | 50 | . |
(17) Sonstiges Ergebnis
Im Sonstigen Ergebnis sind vor allem Zuführungen und Auflösungen von Rückstellungen sowie Aufwendungen und Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen enthalten.
Des Weiteren wird hier das Realisierungs- und Bewertungsergebnis von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen ausgewiesen.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Wesentliche Sonstige Erträge | 177 | 118 | 49,9 |
| Auflösungen von Rückstellungen | 35 | 34 | 3,4 |
| Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen | 45 | 40 | 13,5 |
| Erträge aus Bau- und Architektenleistungen | 0 | 0 | - 98,0 |
| Mietkauferträge und Zwischenmieterträge | 3 | 2 | 38,4 |
| Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 0 | 0 | 9,5 |
| Erträge aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | - | - | . |
| Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen | 1 | 1 | 23,8 |
| Erträge aus Wechselkursveränderungen | 11 | 7 | 69,3 |
| Übrige sonstige Erträge | 82 | 34 | . |
| Wesentliche Sonstige Aufwendungen | 88 | 110 | - 19,7 |
| Zuführungen zu Rückstellungen | 16 | 34 | - 52,6 |
| Aufwendungen aus Operating-Leasing-Verträgen | 30 | 27 | 8,9 |
| Aufwendungen aus Bau- und Architektenleistungen | - | 3 | . |
| Mietkaufaufwendungen und Zwischenmietaufwendungen | 1 | 1 | - 6,9 |
| Aufwendungen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 0 | 0 | - 92,1 |
| Aufwendungen aus als Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 0 | 0 | . |
| Aufwendungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | 0 | 1 | - 76,2 |
| Aufwendungen aus Wechselkursveränderungen | 8 | 10 | - 12,3 |
| Übrige sonstige Aufwendungen | 33 | 34 | - 3,6 |
| Sonstige Steuern (saldiert) | 21 | - 5 | . |
| Realisierungs- und Bewertungsergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (saldiert) | 19 | - | . |
| Sonstiges Ergebnis | 129 | 3 | . |
Im ersten Quartal 2018 ergab sich im Zusammenhang mit dem Gruppenversicherungsgeschäft innerhalb des mBank-Teilkonzern ein positiver Sondereffekt von 52 Mio. Euro in den übrigen sonstigen Erträgen (siehe hierzu Zwischenlagebericht Seite 7).
(18) Verwaltungsaufwendungen
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| Personalaufwendungen | Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 824 | 847 | - 2,7 |
| Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 63 | 63 | 0,2 |
| Gesamt | 887 | 910 | - 2,5 |
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| Sachaufwendungen | Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Raumaufwendungen | 149 | 139 | 7,0 |
| EDV-Aufwendungen | 171 | 151 | 13,1 |
| Arbeitsplatz- und Informationsaufwendungen | 70 | 62 | 11,6 |
| Pflichtbeiträge | 244 | 226 | 7,8 |
| Beratungs-, Prüfungs- und gesellschaftsrechtliche Aufwendungen | 101 | 109 | - 7,9 |
| Reise-, Repräsentations- und Werbungskosten | 61 | 61 | 0,3 |
| Personalinduzierte Sachaufwendungen | 36 | 26 | 39,3 |
| Übrige Sachaufwendungen | 49 | 42 | 18,4 |
| Gesamt | 880 | 816 | 7,8 |
Im laufenden Geschäftsjahr sind in den Pflichtbeiträgen Bankenabgaben von 186 Mio. Euro (Vorjahr: 171 Mio. Euro) und die polnische Bankensteuer von 23 Mio. Euro (Vorjahr: 21 Mio. Euro) enthalten.
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| Abschreibungen | Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 31 | 31 | 0,7 |
| Grundstücke, Gebäude und übrige Sachanlagen | 4 | 4 | - 2,0 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 134 | 104 | 28,8 |
| Gesamt | 169 | 139 | 21,7 |
(19) Steuern vom Einkommen und Ertrag
Zum 31. März 2018 belief sich der Konzernsteueraufwand auf 5 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung des Ergebnisses vor Steuern von 289 Mio. Euro ergab sich eine Konzernsteuerquote von 1,7 % (Konzernertragsteuersatz: 31,5 %). Der Konzernsteueraufwand resultiert im Wesentlichen aus laufenden Steueraufwendungen des mBank-Teilkonzerns, der comdirect bank Aktiengesellschaft sowie der Commerzbank Aktiengesellschaft im Ausland für die Berichtsperiode. Steuerquotenreduzierend haben sich insbesondere Einmaleffekte, die aus der laufenden steuerlichen Außenprüfung im Ausland resultieren, sowie geringere Steuersätze in ausländischen Lokationen auf die dort erzielten operativen Gewinne, ausgewirkt.
(20) Ergebnis je Aktie
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| 1.1.-31.3.2018 | 1.1.-31.3.20171 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 289 | 330 | - 12,4 |
| Den Commerzbank-Aktionären zurechenbarer Konzernüberschuss (Mio. €) | 250 | 229 | 9,2 |
| Durchschnittliche Anzahl ausgegebener Stammaktien (Stück) | 1 252 357 634 | 1 252 357 634 | - |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,23 | 0,26 | - 12,4 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,20 | 0,18 | 9,2 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis und wird als Quotient aus dem Konzernergebnis und dem gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres in Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- und Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch. Die Zusammensetzung des Operativen Ergebnis ist in der Segmentberichterstattung (Note 44) definiert.
Erläuterungen zur Bilanz
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
Gemäß IFRS 9 sind alle finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, zu denen auch derivative Finanzinstrumente zählen, grundsätzlich in der Bilanz anzusetzen. Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. Beim erstmaligen Ansatz sind Finanzinstrumente mit dem Fair Value zu bewerten. Für Finanzinstrumente, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden, sind in den Fair Values als Anschaffungsnebenkosten auch einzeln zuordenbare Transaktionskosten einzubeziehen, die bei finanziellen Vermögenswerten den Fair Value erhöhen oder bei Begründung einer finanziellen Verpflichtung diese vermindern. Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Veräußerungspreis definiert. Hierbei handelt es sich um den Preis, den Marktteilnehmer im Rahmen einer gewöhnlichen Transaktion beim Verkauf eines Vermögenswertes erhalten beziehungsweise bei der Übertragung einer Schuld zahlen. Der Fair Value ist entweder ein an einem aktiven Markt festgestellter Preis (mark-to-market) oder wird anhand von Bewertungsmodellen ermittelt (mark-to-model). Die für das jeweilige Bewertungsmodell relevanten Inputparameter können entweder direkt am Markt beobachtet oder mittels Expertenschätzung festgelegt werden.
In der Folgebewertung werden Finanzinstrumente in Abhängigkeit der jeweiligen Kategorie entweder zu (fortgeführten) Anschaffungskosten oder zum Fair Value in der Bilanz angesetzt.
a) Zugang und Abgang von Finanzinstrumenten
Der Bilanzansatz eines finanziellen Vermögenswertes oder einer finanziellen Verbindlichkeit erfolgt grundsätzlich dann, wenn der Commerzbank-Konzern Vertragspartei bezüglich der vertraglichen Regelungen des Finanzinstruments wird. Bei regulären Kassakäufen oder -verkäufen finanzieller Vermögenswerte fallen Handels- und Erfüllungstag im Allgemeinen auseinander. Für diese regulären Kassakäufe oder -verkäufe besteht ein Wahlrecht der Bilanzierung zum Handelstag (Trade Date Accounting) oder zum Erfüllungstag (Settlement Date Accounting). Im Commerzbank-Konzern erfolgt für reguläre Kassakäufe und -verkäufe finanzieller Vermögenswerte der Kategorien Amortised Cost sowie im Falle der Anwendung der Fair Value Option bei Ansatz und Abgang die Bilanzierung zum Erfüllungstag. Für alle anderen IFRS 9-Kategorien werden Regular-Way-Käufe und -Verkäufe finanzieller Vermögenswerte bei Ansatz und Abgang zum Handelstag bilanziert.
Die Abgangsvorschriften des IFRS 9 richten sich sowohl nach dem Konzept der Chancen und Risiken als auch nach der Verfügungsmacht bei der Prüfung von Ausbuchungsvorgängen. Die Bewertung der Chancen und Risiken aus dem Eigentum hat dabei Vorrang vor der Beurteilung der Übertragung der Verfügungsmacht. Bei einer nur teilweisen Übertragung der Chancen und Risiken und der Zurückbehaltung von Verfügungsmacht kommt der Ansatz für anhaltende Engagements (Continuing Involvement) zur Anwendung. Der finanzielle Vermögenswert wird dabei unter Berücksichtigung bestimmter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in dem Umfang erfasst, der seinem anhaltenden Engagement entspricht. Die Höhe des anhaltenden Engagements bestimmt sich aus dem Umfang, in dem der Konzern weiterhin das Risiko von Wertänderungen des übertragenen Vermögenswertes trägt. Eine finanzielle Verbindlichkeit (oder ein Teil einer finanziellen Verbindlichkeit) wird ausgebucht, wenn sie erloschen ist, das heißt, wenn die im Vertrag genannten Verbindlichkeiten beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind. Auch der Rückerwerb eigener Schuldtitel fällt unter die Ausbuchung finanzieller Verbindlichkeiten. Unterschiedsbeträge beim Rückkauf zwischen dem Buchwert der Verbindlichkeit (einschließlich Agien und Disagien) und dem Kaufpreis werden erfolgswirksam erfasst; bei Wiederveräußerung zu einem späteren Zeitpunkt entsteht eine neue finanzielle Verbindlichkeit, deren Anschaffungskosten dem Veräußerungserlös entsprechen. Unterschiedsbeträge zwischen diesen neuen Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag werden nach der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit des Schuldtitels verteilt.
Bestimmte Änderungen der Vertragsbedingungen, zum Beispiel infolge von Forbearance-Maßnahmen oder Restrukturierungen, zwischen Kreditnehmern und Bank können eine Ausbuchung zur Folge haben. Eine substanzielle Änderung der Vertragsbedingungen eines Finanzinstruments zwischen einem bestehenden Kreditnehmer und der Bank führt zur Ausbuchung des ursprünglichen finanziellen Vermögenswertes und zum Ansatz eines neuen Finanzinstruments.
In gleicher Weise ist eine wesentliche Änderung der Vertragsbedingungen eines vorhandenen Schuldinstruments wie eine Tilgung der ursprünglichen finanziellen Verbindlichkeit zu behandeln. Ein quantitatives Kriterium, das zu einer substanziellen Änderung der Vertragsbedingungen führt liegt vor, wenn der abgezinste Barwert der Cash Flows gemäß den neuen Vertragsbedingungen um mindestens 10 % vom abgezinsten Barwert der restlichen Cash Flows des ursprünglichen Schuldinstruments abweicht.
b) Kategorisierung von Finanzinstrumenten und ihre Bewertung
Der Commerzbank-Konzern untergliedert finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten in die jeweiligen IFRS 9-Kategorien:
Finanzielle Vermögenswerte
| ― | Amortised Cost |
| ― | Fair Value OCI |
| ― | Fair Value Option |
| ― | Mandatorily Fair Value P&L |
| ― | Held for Trading |
Finanzielle Verbindlichkeiten
| ― | Amortised Cost |
| ― | Fair Value Option |
| ― | Held for Trading |
Die IFRS 9-Kategorien unterteilen wir nach folgenden Klassen:
Finanzielle Vermögenswerte
| ― | Darlehen und Forderungen |
| ― | Verbriefte Schuldinstrumente |
| ― | Eigenkapitalinstrumente |
| ― | Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren (freie Derivate) |
| ― | Derivate, die für Hedge Accounting qualifizieren |
Finanzielle Verbindlichkeiten
| ― | Einlagen |
| ― | Begebene Schuldverschreibungen |
| ― | Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren (freie Derivate) |
| ― | Derivate, die für Hedge Accounting qualifizieren |
c) Nettoerfolge
Die Nettoerfolge umfassen erfolgswirksame Fair-Value-Bewertungen, Fremdwährungseffekte, Wertminderungen, Zuschreibungen, realisierte Abgangserfolge, nachträgliche Eingänge aus abgeschriebenen Finanzinstrumenten sowie erfolgsneutrale Änderungen der Neubewertungsrücklage der jeweiligen Kategorie gemäß IFRS 9. Die Bestandteile werden in der Zusammengefassten Gesamtergebnisrechnung sowie in den Notes Zinsüberschuss, Risikoergebnis, Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sowie im Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten dargestellt.
d) Finanzgarantien
Eine Finanzgarantie ist ein Vertrag, bei dem der Garantiegeber zur Leistung bestimmter Zahlungen verpflichtet ist, die den Garantienehmer für einen Verlust entschädigen, der ihm entsteht, weil ein bestimmter Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen gemäß den ursprünglichen oder geänderten Bedingungen eines Schuldinstruments nicht fristgemäß nachkommt. Darunter können zum Beispiel Bankgarantien und -bürgschaften fallen. Ist der Commerzbank-Konzern Garantienehmer, wird die Finanzgarantie bilanziell nicht erfasst und nur bei der Ermittlung der Wertminderung eines besicherten Vermögenswertes berücksichtigt. Als Garantiegeber erfasst der Commerzbank-Konzern die Verpflichtung aus einer Finanzgarantie bei Vertragsabschluss. Die Erstbewertung erfolgt mit dem Fair Value zum Erfassungszeitpunkt. Insgesamt betrachtet ist der Fair Value einer Finanzgarantie bei Vertragsabschluss null, denn der Wert der vereinbarten Prämie wird bei marktgerechten Verträgen regelmäßig dem Wert der Garantieverpflichtung entsprechen (sogenannte Nettomethode). Die Folgebewertung erfolgt zum höheren Betrag aus fortgeführten Anschaffungskosten oder dem Rückstellungsbetrag, der im Falle einer drohenden Inanspruchnahme zu bilden ist.
e) Eingebettete Derivate
Eingebettete Derivate (Embedded Derivatives) sind Derivate, die in originäre Finanzinstrumente eingebunden sind. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Aktienanleihen (Anleihen mit Rückzahlungsrecht in Aktien) oder Anleihen mit indexbezogener Verzinsung.
Nach IAS 39 wurden Derivate, die in finanziellen Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und nicht finanziellen Basisverträgen eingebettet waren, wie freie Derivate behandelt und zum Fair Value erfasst, wenn sie die Definition eines Derivats erfüllten und ihre wirtschaftlichen Merkmale und Risiken nicht eng mit denen des Basisvertrags verbunden waren.
Im Einklang mit IFRS 9 trennen wir seit 1. Januar 2018 nur noch solche Derivate, die in finanzielle Verbindlichkeiten und nicht finanzielle Basisverträge eingebettet sind. Nach IFRS 9 werden finanzielle Vermögenswerte im Ganzen beurteilt, womit keine getrennte Bilanzierung mehr zwischen Trägerinstrument und eingebettetem Derivat stattfindet. Stattdessen werden finanzielle Vermögenswerte basierend auf dem Business Model und ihren Vertragsbedingungen klassifiziert.
Eine bilanzielle Trennungspflicht ist nur dann gegeben, wenn die drei folgenden Bedingungen erfüllt sind:
| ― | Die Charakteristika und Risiken des eingebetteten Derivats sind nicht eng mit denen des originären Trägerinstruments verbunden, |
| ― | ein eigenständiges Derivat mit den gleichen Bedingungen wie das eingebettete Derivat erfüllt die Definition eines Derivats nach IFRS 9 und |
| ― | die originäre finanzielle Verbindlichkeit wird nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. |
In diesem Fall ist das zu trennende eingebettete Derivat als Teil der Kategorie Held for Trading anzusehen und zum Fair Value zu bilanzieren. Bewertungsänderungen sind erfolgswirksam im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu erfassen. Die Bilanzierung und Bewertung des Basisvertrages folgt hingegen den Vorschriften der zugewiesenen Kategorie des Finanzinstruments.
Wenn die vorstehend genannten drei Bedingungen nicht kumulativ erfüllt sind, wird das eingebettete Derivat nicht getrennt bilanziert und das hybride Finanzinstrument (strukturiertes Produkt) insgesamt nach den allgemeinen Vorschriften der Kategorie bewertet, der die finanzielle Verbindlichkeit zugeordnet wurde.
(21) Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost
Wenn die vertraglich vereinbarten Cash Flows eines finanziellen Vermögenswertes lediglich Zins- und Tilgungsleistungen darstellen (also SPPI-konform sind) und dieser dem Business Model "Halten" zugeordnet wurde, erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der Buchwert dieser Finanzinstrumente wird um etwaige Risikovorsorge gekürzt (siehe Note 31 Kreditrisiken und Kreditverluste).
Zinszahlungen für diese Finanzinstrumente werden effektivzinsgerecht im Zinsüberschuss vereinnahmt.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | 240 109 | n/a |
| Zentralnotenbanken | 1 736 | n/a |
| Kreditinstitute | 30 595 | n/a |
| Firmenkunden | 88 539 | n/a |
| Privatkunden | 94 816 | n/a |
| Finanzdienstleister | 11 905 | n/a |
| Öffentliche Haushalte | 12 518 | n/a |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 31 143 | n/a |
| Kreditinstitute | 2 833 | n/a |
| Firmenkunden | 3 287 | n/a |
| Finanzdienstleister | 4 400 | n/a |
| Öffentliche Haushalte | 20 623 | n/a |
| Gesamt | 271 252 | n/a |
(22) Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables
Dieser Kategorie wurden gemäß IAS 39 im Vorjahr nicht derivative Finanzinstrumente mit festen oder bestimmbaren Zahlungsansprüchen zugeordnet, für die kein aktiver Markt bestand. Dies galt unabhängig davon, ob die Finanzinstrumente originär begründet oder am Sekundärmarkt erworben wurden. Ein aktiver Markt war dann gegeben, wenn notierte Preise regelmäßig, zum Beispiel von einer Börse oder einem Broker, zur Verfügung gestellt wurden und diese Preise repräsentativ für aktuelle Transaktionen zwischen fremden Dritten waren. Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Bei Vorliegen einer Wertminderung wurde diese bei der Ermittlung der fortgeführten Anschaffungskosten erfolgswirksam berücksichtigt. Agien beziehungsweise Disagien wurden über die Laufzeit verteilt und erfolgswirksam im Zinsergebnis vereinnahmt.
Für Wertpapiere wurde eine Wertminderung nach analogen Maßstäben wie für das Kreditgeschäft gebildet (siehe Geschäftsbericht 2017, Seite 178 ff.). Die Wertminderungen für diese Finanzinstrumente wurden im Sonstigen Realisierungs- und Bewertungsergebnis erfasst und direkt vom Bilanzposten gekürzt. Waren die Indikatoren für eine Wertminderung einzelner Wertpapiere nicht mehr gegeben beziehungsweise haben nicht mehr auf eine Wertminderung hingedeutet, so wurden diese bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten erfolgswirksam zugeschrieben. Ebenso konnte ein verbessertes Risikoumfeld zur Auflösung einer zuvor gebildeten Wertminderung auf Portfolioebene führen.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | n/a | 241 708 |
| Zentralnotenbanken | n/a | 906 |
| Kreditinstitute | n/a | 29 502 |
| Firmenkunden | n/a | 90 468 |
| Privatkunden | n/a | 93 476 |
| Finanzdienstleister | n/a | 10 389 |
| Öffentliche Haushalte | n/a | 16 967 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | n/a | 24 004 |
| Kreditinstitute | n/a | 2 256 |
| Firmenkunden | n/a | 3 799 |
| Finanzdienstleister | n/a | 3 834 |
| Öffentliche Haushalte | n/a | 14 115 |
| Gesamt | n/a | 265 712 |
(23) Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost
Finanzielle Verbindlichkeiten sind im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten. Die Ausnahmen von dieser grundsätzlichen Klassifizierung haben wir in den vorstehenden Posten innerhalb der Note 6 erläutert.
In den Einlagen sind im Wesentlichen täglich fällige Gelder, Termineinlagen und Sparbriefe enthalten.
In den sonstigen emittierten Schuldtiteln weisen wir auch nachrangige verbriefte und unverbriefte Emissionen aus, die im Falle einer Insolvenz oder Liquidation erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt werden.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.20171 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einlagen | 302 139 | 297 907 | 1,4 |
| Zentralnotenbanken | 2 204 | 4 427 | - 50,2 |
| Kreditinstitute | 49 779 | 44 468 | 11,9 |
| Firmenkunden | 79 878 | 86 297 | - 7,4 |
| Privatkunden | 116 717 | 114 087 | 2,3 |
| Finanzdienstleister | 35 568 | 33 072 | 7,5 |
| Öffentliche Haushalte | 17 994 | 15 555 | 15,7 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 39 536 | 43 369 | - 8,8 |
| Geldmarktpapiere | 4 180 | 4 428 | - 5,6 |
| Pfandbriefe | 17 629 | 17 237 | 2,3 |
| Sonstige emittierte Schuldtitel | 17 728 | 21 704 | - 18,3 |
| Gesamt | 341 675 | 341 276 | 0,1 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Im ersten Quartal 2018 wurden neue Emissionen mit einem Volumen von 2,8 Mrd. Euro begeben. Im gleichen Zeitraum belief sich das Volumen der fälligen Emissionen auf 3,2 Mrd. Euro und das der Rückzahlungen auf 0,5 Mrd. Euro.
(24) Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI
Die Bewertung zum Fair Value mit Erfassung der Wertschwankung im Eigenkapital mit Recycling (FVOCI mit Recycling) ist vorzunehmen, wenn das Finanzinstrument einem Portfolio mit dem Business Model "Halten & Verkaufen" zugeordnet wird und zusätzlich die vertraglich vereinbarten Cash Flows lediglich Zins- und Tilgungsleistungen darstellen, und damit SPPI-konform sind.
Die Änderungen des Fair Values werden erfolgsneutral im OCI erfasst, mit Ausnahme von Impairments, die in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst werden. Die Bildung der Risikovorsorge wird in Note 31 "Kreditrisiken und Kreditverluste" dargestellt. Bei Abgang des Finanzinstruments werden die bislang erfolgsneutral erfassten kumulierten Gewinne oder Verluste vom OCI in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert (sogenanntes Recycling) und im Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten ausgewiesen. Zinserträge aus diesen finanziellen Vermögenswerten werden effektivzinsgerecht im Zinsüberschuss vereinnahmt.
Darüber hinaus beinhalten die Finanziellen Vermögenswerte -Fair Value OCI auch Eigenkapitalinstrumente, für die wir die Option zur erfolgsneutralen Fair-Value-Bewertung ohne Recycling gewählt haben, wenn diese die Definition von Eigenkapital gemäß IAS 32 erfüllen und nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Eine solche Klassifizierung wird je Finanzinstrument freiwillig und unwiderruflich festgelegt. Jegliche Gewinne oder Verluste aus diesen Eigenkapitalinstrumenten werden niemals in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern bei Abgang in die Gewinnrücklage umgebucht (ohne Recycling). Diese Eigenkapitalinstrumente unterliegen keiner Impairmentprüfung. Daraus resultierende Dividendenzahlungen werden als Dividendenerträge in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, sofern sie keine Substanzausschüttungen darstellen.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen (ohne Recycling) | 1 716 | n/a |
| Zentralnotenbanken | - | n/a |
| Kreditinstitute | 211 | n/a |
| Firmenkunden | 568 | n/a |
| Privatkunden | - | n/a |
| Finanzdienstleister | 40 | n/a |
| Öffentliche Haushalte | 897 | n/a |
| Verbriefte Schuldinstrumente (ohne Recycling) | 22 703 | n/a |
| Kreditinstitute | 8 256 | n/a |
| Firmenkunden | 1 085 | n/a |
| Finanzdienstleister | 3 913 | n/a |
| Öffentliche Haushalte | 9 448 | n/a |
| Eigenkapitalinstrumente (mit Recycling) | 82 | n/a |
| Firmenkunden | 42 | n/a |
| Finanzdienstleister | 40 | n/a |
| Gesamt | 24 501 | n/a |
Im Commerzbank-Konzern wurde in einem Tochterunternehmen ein Portfolio europäischer Standardaktien (Blue Chips) in die Kategorie Fair Value OCI eingestuft, die vormals der IAS-39-Kategorie Available for Sale zugeordnet waren. Zudem wurde ein Aktienpaket eines Kreditkartenanbieters dieser Kategorie zugeordnet.
Zum 31. März 2018 betrug der Fair Value dieser Aktien 82 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2018 wurden aus diesen Aktien Dividendenzahlungen in Höhe von 1 Mio. Euro im Dividendenergebnis erfolgswirksam vereinnahmt. Des Weiteren wurde durch Verkäufe aus diesem Portfolio ein Ergebnis von 0 Mio. Euro erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen erfasst.
(25) Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale
Diese Kategorie umfasste nach IAS 39 alle nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte, die keiner der sonstigen Kategorien zugeordnet wurden oder für die eine Designation in die Kategorie Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale erfolgte. Dabei handelte es sich um verzinsliche Wertpapiere, Aktien, Genussrechte und Anteile an Investmentfonds. Als zur Veräußerung verfügbar wurden insbesondere festverzinsliche Wertpapiere klassifiziert, die an einem aktiven Markt notiert waren, für die aber keine kurzfristige Veräußerungsabsicht bestand. Die Bewertung erfolgte zum Fair Value. Konnte der Fair Value keinem aktiven Markt entnommen werden, wurden die Bestände grundsätzlich anhand von Vergleichspreisen, indikativen Preisen von Preisagenturen beziehungsweise anderen Kreditinstituten (Lead-Managern) oder interner Bewertungsverfahren (Barwert- oder Optionspreismodellen) bewertet.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Verbriefte Schuldinstrumente | n/a | 30 661 |
| Kreditinstitute | n/a | 8 373 |
| Firmenkunden | n/a | 1 894 |
| Finanzdienstleister | n/a | 3 585 |
| Öffentliche Haushalte | n/a | 16 809 |
| Eigenkapitalinstrumente | n/a | 493 |
| Kreditinstitute | n/a | 11 |
| Firmenkunden | n/a | 269 |
| Finanzdienstleister | n/a | 213 |
| Gesamt | n/a | 31 155 |
(26) Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option
Wenn erworbene Schuldinstrumente SPPI-konform sind und den Business Models "Halten" oder "Halten & Verkaufen" zugeordnet wurden, kann für sie die Fair Value Option ausgeübt werden. Dies hat zur Folge, dass die Vermögenswerte nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten beziehungsweise nicht erfolgsneutral zum Fair Value, sondern erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden.
Das Wahlrecht zur Bewertung zum Fair Value kann nur beim Erstansatz ausgeübt werden. Voraussetzung dafür ist, dass dadurch eine sogenannte Rechnungsanomalie (Accounting Mismatch) beseitigt oder verringert werden kann, die beispielsweise dadurch entsteht, dass Vermögenswerte gemäß der Klassifizierungskriterien zu Amortised Cost bewertet würden, während damit in Zusammenhang stehende Verbindlichkeiten zum Fair Value bewertet werden.
Nach dem Klassifizierungsmodell des IFRS 9 bestehen die bisherigen Möglichkeiten, die Fair Value Option bei Steuerung von Vermögenswerten auf Fair-Value-Basis sowie zur Vermeidung einer Abtrennung eingebetteter Derivate anzuwenden, nicht mehr. Strukturierte Produkte werden somit aufgrund des Entfallens der Trennungspflicht eingebetteter Derivate hinsichtlich des SPPI-Kriteriums ganzheitlich beurteilt. Bei schuldrechtlichen Instrumenten, die als Bestandteil eines Portfolios auf Fair-Value-Basis gesteuert werden, erfolgt die Bewertung unter IFRS 9 (anders als unter IAS 39) verpflichtend zum Fair Value, so dass die Fair Value Option nicht zur Verfügung steht.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | - | 23 000 | . |
| Zentralnotenbanken | - | 4 113 | . |
| Kreditinstitute | - | 9 181 | . |
| Firmenkunden | - | 574 | . |
| Privatkunden | - | 3 | . |
| Finanzdienstleister | - | 7 121 | . |
| Öffentliche Haushalte | - | 2 009 | . |
| Verbriefte Schuldinstrumente | - | 393 | . |
| Kreditinstitute | - | 91 | . |
| Firmenkunden | - | 151 | . |
| Finanzdienstleister | - | 114 | . |
| Öffentliche Haushalte | - | 38 | . |
| Eigenkapitalinstrumente | - | 352 | . |
| Finanzdienstleister | - | 352 | . |
| Gesamt | - | 23 745 | . |
(27) Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option
Die Regelungen zur Ausübung der Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten sind gegenüber IAS 39 unverändert. Neben dem Vorliegen eines Accounting Mismatchs können auf der Passivseite auch die Steuerung finanzieller Verbindlichkeiten auf Fair-Value-Basis sowie das Vorliegen trennungspflichtiger eingebetteter Derivate Voraussetzung für die Anwendung sein.
Wird die Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten oder für hybride Verträge angewendet, werden die Fair-Value-Änderungen, die sich aus den Schwankungen des eigenen Bonitätsrisikos (Own Credit Risk) ergeben, nicht erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern erfolgsneutral (ohne Recycling) im Eigenkapital erfasst.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einlagen | 32 850 | 14 279 | . |
| Zentralnotenbanken | 3 029 | 2 445 | 23,9 |
| Kreditinstitute | 10 491 | 5 020 | . |
| Firmenkunden | 1 341 | 1 027 | 30,5 |
| Privatkunden | 163 | 153 | 6,4 |
| Finanzdienstleister | 17 651 | 5 517 | . |
| Öffentliche Haushalte | 176 | 116 | 51,2 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 4 023 | 661 | . |
| Sonstige emittierte Schuldtitel | 4 023 | 661 | . |
| Gesamt | 36 873 | 14 940 | . |
Für Verbindlichkeiten, für die die Fair Value Option angewendet wurde, betrug die im ersten Quartal 2018 eingetretene kreditrisikobedingte Änderung der Fair Values - 39 Mio. Euro (Vorjahr: 122 Mio. Euro). Kumuliert belief sich die Veränderung auf 9 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro).
Durch Abgänge finanzieller Verbindlichkeiten, für die die Fair Value Option angewendet wurde, wurde ein Betrag von 0 Mio. Euro erfolgsneutral in der Gewinnrücklage erfasst.
Im ersten Quartal 2018 wurden neue Emissionen mit einem Volumen von 0,4 Mrd. Euro begeben. Im gleichen Zeitraum gab es keine wesentlichen Rückkäufe und fälligen Emissionen.
(28) Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L
In diesem Posten weisen wir Finanzinstrumente aus, die dem residualen Business Model zugeordnet sind und nicht im Posten Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading ausgewiesen werden. Außerdem sind hier Geschäfte enthalten, die den Business Models "Halten" und "Halten & Verkaufen" zugeordnet und nicht SPPI-konform sind. Beispiele dafür sind Fondsanteile, Genussrechte, stille Einlagen sowie Vermögenswerte, die auf Fair-Value-Basis gesteuert werden.
Unter Eigenkapitalinstrumenten sind ausschließlich Verträge zu verstehen, die einen Residualanspruch an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug aller dazugehörigen Schulden begründen, wie zum Beispiel Aktien oder Anteile an anderen Kapitalgesellschaften.
Eigenkapitalinstrumente sind nicht SPPI-konform, da aus Sicht des Investors kein Anspruch auf Zins- und Tilgungszahlungen besteht, und werden daher in der Regel erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. Eine Ausnahme davon besteht für Eigenkapitalinstrumente, für die wir die Option zur erfolgsneutralen Fair-Value-Bewertung ohne Recycling gewählt haben (siehe Note 24).
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | 45 179 | n/a |
| Zentralnotenbanken | 7 151 | n/a |
| Kreditinstitute | 16 353 | n/a |
| Firmenkunden | 3 278 | n/a |
| Privatkunden | 311 | n/a |
| Finanzdienstleister | 12 618 | n/a |
| Öffentliche Haushalte | 5 468 | n/a |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 2 300 | n/a |
| Kreditinstitute | 59 | n/a |
| Firmenkunden | 103 | n/a |
| Finanzdienstleister | 1 530 | n/a |
| Öffentliche Haushalte | 608 | n/a |
| Eigenkapitalinstrumente | 327 | n/a |
| Kreditinstitute | 11 | n/a |
| Firmenkunden | 287 | n/a |
| Finanzdienstleister | 29 | n/a |
| Gesamt | 47 806 | n/a |
(29) Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading
In den finanziellen Vermögenswerten - Held for Trading weisen wir zins- und eigenkapitalbezogene Wertpapiere, Schuldscheindarlehen und sonstige Forderungen, derivative Finanzinstrumente (Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren) sowie sonstige Handelsbestände aus, die dem residualen Business Model zuzuordnen sind und zu Handelszwecken gehalten werden. Diese Finanzinstrumente dienen der Gewinnerzielung aus kurzfristigen Schwankungen der Preise oder Händlermargen.
Die Bewertung dieser finanziellen Vermögenswerte wird unabhängig von der Produktart erfolgswirksam zum Fair Value vorgenommen. Die Fair-Value-Änderungen des jeweiligen Geschäfts werden damit erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. Kann der Fair Value keinem aktiven Markt entnommen werden, bewerten wir die Bestände grundsätzlich anhand von Vergleichspreisen, indikativer Preise von Preisagenturen beziehungsweise anderen Kreditinstituten (Lead-Managern) oder interner Bewertungsverfahren (Barwert- oder Optionspreismodellen).
Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie die Bewertungs- und Veräußerungsergebnisse aus diesen Finanzinstrumenten werden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfasst.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Darlehen und Forderungen | 1 237 | 1 080 | 14,5 |
| Kreditinstitute | 772 | 702 | 10,0 |
| Firmenkunden | 276 | 310 | - 10,9 |
| Finanzdienstleister | 6 | 13 | - 52,2 |
| Öffentliche Haushalte | 182 | 55 | . |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 7 347 | 2 955 | . |
| Kreditinstitute | 985 | 596 | 65,2 |
| Firmenkunden | 198 | 287 | - 31,1 |
| Finanzdienstleister | 3 592 | 1 106 | . |
| Öffentliche Haushalte | 2 572 | 966 | . |
| Eigenkapitalinstrumente | 8 804 | 11 302 | - 22,1 |
| Kreditinstitute | 721 | 646 | 11,6 |
| Firmenkunden | 7 542 | 7 770 | - 2,9 |
| Finanzdienstleister | 542 | 2 887 | - 81,2 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 41 879 | 47 783 | - 12,4 |
| Zinsbezogene Produkte | 29 398 | 33 467 | - 12,2 |
| Währungsbezogene Produkte | 8 160 | 9 992 | - 18,3 |
| Aktienbezogene Derivate | 3 244 | 3 145 | 3,2 |
| Kreditbezogene Derivate | 556 | 720 | - 22,8 |
| Übrige derivative Geschäfte | 520 | 459 | 13,5 |
| Sonstige Handelsbestände | 859 | 546 | 57,4 |
| Gesamt | 60 125 | 63 666 | - 5,6 |
(30) Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading
In diesem Posten werden derivative Finanzinstrumente (Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren), eigene Emissionen des Handelsbuchs sowie Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen ausgewiesen.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zertifikate und andere Emissionen | 5 878 | 5 565 | 5,6 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 2 381 | 2 467 | - 3,5 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 45 552 | 48 452 | - 6,0 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 31 516 | 33 279 | - 5,3 |
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 8 004 | 9 514 | - 15,9 |
| Aktienderivate | 4 123 | 3 927 | 5,0 |
| Kreditderivate | 1 072 | 1 102 | - 2,7 |
| Übrige derivative Geschäfte | 837 | 629 | 33,2 |
| Gesamt | 53 811 | 56 484 | - 4,7 |
Kreditrisiken und Kreditverluste
(31) Kreditrisiken und Kreditverluste
Grundsätze und Bewertungen
Unter IFRS 9 werden Wertminderungen für Kreditrisiken bei Kreditgeschäften und Wertpapieren, welche nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind, anhand eines 3-stufigen Modells auf Basis erwarteter Kreditverluste erfasst. In den Anwendungsbereich dieses Wertminderungsmodells fallen im Commerzbank-Konzern folgende Finanzinstrumente:
| ― | Finanzielle Vermögenswerte in Form von Darlehen und Forderungen sowie verbrieften Schuldinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (Amortised Cost); |
| ― | Finanzielle Vermögenswerte in Form von Darlehen und Forderungen sowie verbrieften Schuldinstrumenten, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (FVOCI); |
| ― | Forderungen aus Leasingverhältnissen; |
| ― | Unwiderrufliche Kreditzusagen, die gemäß IFRS 9 nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden; |
| ― | Finanzgarantien im Anwendungsbereich des IFRS 9, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. |
Die Ermittlung der Wertminderungen erfolgt anhand eines 3-stufigen Modells nach folgenden Vorgaben:
In Stage 1 werden grundsätzlich alle Finanzinstrumente erfasst, deren Risiko eines Kreditausfalls (im Folgenden Ausfallrisiko) sich seit ihrem erstmaligen Bilanzansatz nicht signifikant erhöht hat. Darüber hinaus enthält Stage 1 sämtliche Geschäfte, die am Berichtsstichtag ein geringes Ausfallrisiko aufweisen, bei denen Commerzbank von dem Wahlrecht des IFRS 9 Gebrauch macht, auf die Beurteilung einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos zu verzichten. Ein geringes Ausfallrisiko ist bei allen Finanzinstrumenten gegeben, deren internes Bonitätsrating am Berichtsstichtag im Bereich des Investment Grade (entspricht Commerzbank-Rating 2,8 oder besser) liegt. Für Finanzinstrumente in Stage 1 ist eine Wertminderung in Höhe der erwarteten Kreditverluste für die nächsten zwölf Monaten ("12-month ECL") zu erfassen.
Stage 2 enthält diejenigen Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich nach dem Zeitpunkt ihres erstmaligen Bilanzansatzes signifikant erhöht hat und die zum Berichtsstichtag nicht als Geschäfte mit geringem Ausfallrisiko eingestuft werden. Die Erfassung von Wertminderungen erfolgt in Stage 2 mit den erwarteten Kreditverlusten über die gesamte Restlaufzeit des Finanzinstruments ("Lifetime Expected Credit Loss" beziehungsweise "LECL").
Stage 3 werden Finanzinstrumente zugeordnet, die am Berichtsstichtag als wertgemindert eingestuft werden. Als Kriterium hierfür zieht die Commerzbank die Definition für einen Kreditausfall (Default) gemäß Artikel 178 CRR heran. Für den Default eines Kunden können folgende Ereignisse ausschlaggebend sein:
| ― | Drohende Zahlungsunfähigkeit (größer 90 Tage überfällig); |
| ― | Die Bank begleitet die Sanierung/Restrukturierung des Kunden |
| ― | mit und ohne Sanierungsbeiträge/n; |
| ― | Die Bank kündigt die Forderungen; |
| ― | Der Kunde ist in Insolvenz. |
Für ausgefallene Finanzinstrumente in Stage 3 ist ebenfalls der LECL als Wertminderung zu erfassen. Bei der Ermittlung des LECL wird hier grundsätzlich nach signifikanten und nicht signifikanten Fällen unterschieden. Für nicht signifikante Geschäfte (Volumen bis 5 Mio. Euro) erfolgt die Ermittlung auf Basis statistischer Risikoparameter. Für signifikante Geschäfte (Volumen größer 5 Mio. Euro) wird der LECL als Erwartungswert der Verluste aus individuellen Expertenschätzungen der zukünftigen Cashflows unter Berücksichtigung mehrerer möglicher Szenarien und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten ermittelt.
Finanzinstrumente, die bereits im Zeitpunkt ihres erstmaligen Bilanzansatzes als wertgemindert im Sinne der oben beschriebenen Definition einzustufen sind ("Purchased or Originated Credit-Impaired", beziehungsweise "POCI") werden außerhalb des 3-stufigen Wertminderungsmodells behandelt und somit keiner der drei Stages zugeordnet. Der Erstansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert ohne Erfassung einer Wertminderung unter Anwendung eines bonitätsadjustierten Effektivzinssatzes. In den Folgeperioden entspricht die Wertminderung der kumulierten Veränderung des LECL nach dem Bilanzzugang. Auch im Falle einer Gesundung bleibt der LECL Maßstab für die Bewertung.
Ermittlung Expected Credit Loss
Die Commerzbank ermittelt den LECL als wahrscheinlichkeitsgewichteten, unverzerrten und diskontierten Erwartungswert zukünftiger Kreditausfälle grundsätzlich über die gesamte Restlaufzeit des jeweiligen Finanzinstruments, das heißt die maximale Vertragslaufzeit (einschließlich Verlängerungsoptionen) über die die Commerzbank einem Kreditrisiko ausgesetzt ist. Als "12-month ECL" für die Erfassung von Wertminderungen in Stage 1 wird dabei derjenige Teil des LECL definiert, welcher aus Ausfallereignissen resultiert, die innerhalb von zwölf Monaten nach dem Berichtsstichtag erwartet werden.
Die Ermittlung des ECL erfolgt für Stage 1 und Stage 2 sowie für die nicht signifikanten Finanzinstrumente in Stage 3 einzelgeschäftsbasiert unter Verwendung statistischer Risikoparameter, die aus dem Baseler IRB-Ansatz abgeleitet und an die Anforderungen des IFRS 9 angepasst wurden. Wesentliche Hauptparameter sind dabei:
| ― | die kundenspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default, PD); |
| ― | die Verlustquote bei Ausfall (Loss Given Default, LGD); |
| ― | die Forderungshöhe zum Zeitpunkt des Ausfalls (Exposure at Default, EaD). |
Die PD ergibt sich aus der Anwendung interner Ratingverfahren, die auf die jeweilige Kundengruppe ausgerichtet sind. In die Ermittlung fließen unterschiedlichste qualitative und quantitative Variablen ein, deren Berücksichtigung beziehungsweise Gewichtung vom jeweiligen Verfahren abhängt. Die Zuordnung der PD-Bandbreiten zu den internen Ratingklassen sowie die Überleitung zu externen Ratings können der Masterskala (siehe hierzu Konzernlagebericht) entnommen werden.
Der LGD ist die prognostizierte Verlustquote bei Ausfall in Prozent des Forderungsbetrages zum Zeitpunkt des Ausfalls (EaD) unter Berücksichtigung von Sicherheiten und Wiedergewinnung auf den unbesicherten Anteil. Die Schätzung erfolgt spezifisch für unterschiedliche Sicherheitenarten und Kundengruppen. Basis für die Ermittlung sind sowohl beobachtete historische Portfoliodaten als auch diverse externe Informationen wie beispielsweise Indizes und Daten zur Entwicklung der Kaufkraft.
Der EaD ist die zum Ausfallzeitpunkt erwartete Kreditinanspruchnahme unter Berücksichtigung einer potenziellen (Teil-) Ziehung von offenen Linien.
Alle verwendeten Risikoparameter aus den internen Modellen der Bank werden zur Erfüllung der spezifischen IFRS-9-Anforderungen entsprechend angepasst und der Prognosehorizont wird zur Abdeckung der Gesamtlaufzeit der Finanzinstrumente entsprechend erweitert. So werden beispielsweise bei der Prognose des Exposureverlaufs über die Gesamtlaufzeit der Finanzinstrumente insbesondere auch vertragliche und gesetzliche Kündigungsrechte berücksichtigt.
Bei Kreditprodukten, die aus einem in Anspruch genommenen Kreditbetrag und aus einer offenen Kreditlinie bestehen und bei denen bei üblicher Geschäftspraxis das Kreditrisiko nicht auf die vertragliche Kündigungsfrist beschränkt wird, (in der Commerzbank betrifft dies insbesondere revolvierende Produkte ohne vertraglich vereinbarte Tilgungsstruktur, wie zum Beispiel Kontokorrentkredite und Kreditkartenfazilitäten) ist der LECL über eine verhaltensbezogene Laufzeit zu ermitteln, welche typischerweise die maximale Vertragslaufzeit übersteigt. Um eine empirisch fundierte Abbildung des LECL im Einklang mit den IFRS-9-Anforderungen sicher zu stellen, nimmt die Commerzbank bei diesen Produkten eine direkte Ermittlung des LECL auf Basis von realisierten historischen Verlusten vor.
Grundsätzlich werden bei der IFRS-9-spezifischen Schätzung der Risikoparameter neben historischen Ausfallinformationen insbesondere auch das aktuelle wirtschaftliche Umfeld (point-in-time Ausrichtung) sowie zukunftsbezogene Informationen berücksichtigt. Insbesondere werden dabei makroökonomische Prognosen der Bank regelmäßig im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Höhe des ECL geprüft und in die ECL-Ermittlung einbezogen. Hierfür wird ein Baseline-Szenario verwendet, welches auf dem jeweils gültigen Konsensus (Prognosen verschiedener Banken zu wesentlichen makroökonomischen Einflussgrößen, wie zum Beispiel BIP-Wachstum und Arbeitslosenquote) beruht und um weitere modellrelevante makroökonomische Parameter ergänzt wird. Die Übersetzung des makroökonomischen Baseline-Szenarios in Auswirkungen auf die Risikoparameter basiert auf statistisch abgeleiteten Modellen, die gegebenenfalls durch expertenbasierte Annahmen ergänzt werden. Potentielle Effekte aus nicht linearen Zusammenhängen zwischen unterschiedlichen makroökonomischen Szenarien und dem ECL werden mithilfe eines separat ermittelten Anpassungsfaktors korrigiert.
Alle im Rahmen der ECL-Ermittlung verwendeten Parameter werden einer regelmäßigen Validierung durch eine unabhängige Einheit unterzogen (in der Regel jährlich) und bei Bedarf entsprechend angepasst.
Beurteilung signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos
In den Ratingsystemen der Commerzbank werden sämtliche verfügbaren quantitativen und qualitativen Informationen mit Relevanz für die Prognose des Ausfallrisikos zur PD verdichtet. Dieser Größe liegt insbesondere eine statistisch fundierte Auswahl und Gewichtung aller verfügbaren Indikatoren zugrunde. Weiterhin fließen in der gemäß den IFRS-9-Anforderungen adjustierten PD neben historischen Informationen und dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld insbesondere auch zukunftsbezogene Informationen wie zum Beispiel die Prognose der Entwicklung der makroökonomischen Rahmenbedingungen ein.
Folgerichtig verwendet die Commerzbank ausschließlich die PD als Messgröße für die Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko eines Finanzinstruments gegenüber dem Zugangszeitpunkt signifikant erhöht hat. Durch die Verankerung der Überprüfung des relativen Transferkriteriums in den robusten Verfahren und Prozessen des konzernweiten Kreditrisikomanagement Frameworks der Bank (insbesondere Kreditrisikofrüherkennung, Überziehungscontrolling und Re-Rating-Prozess) wird sichergestellt, dass eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos zuverlässig und zeitnah nach objektiven Kriterien erfolgt. Für weiterführende Informationen zu Verfahren und Prozessen sowie der Governance im Kreditrisikomanagement der Commerzbank verweisen wir auf die Ausführungen im Zwischenlagebericht (Seite 6 ff.).
Die Überprüfung, ob am Berichtsstichtag eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos gegenüber dem Zugangszeitpunkt des betreffenden Finanzinstruments vorliegt, erfolgt zum Berichtsstichtag grundsätzlich durch einen Vergleich der beobachteten Ausfallwahrscheinlichkeit über die Restlaufzeit des Finanzinstruments ("Lifetime-PD") mit der im Zugangszeitpunkt erwarteten Lifetime-PD über denselben Zeitraum. Im Einklang mit den IFRS-Anforderungen erfolgt in bestimmten Teilportfolien der Vergleich zwischen ursprünglicher und aktueller PD auf Basis der Ausfallwahrscheinlichkeit über einen Zeitraum von zwölf Monaten nach dem Berichtsstichtag ("12-month PD"). In diesen Fällen erbringt die Bank mithilfe von Äquivalenzanalysen den Nachweis dass keine materiellen Abweichungen gegenüber einer Beurteilung anhand der Lifetime-PD auftreten.
Zur Bestimmung ob eine PD-Erhöhung gegenüber dem Zugangszeitpunkt als "signifikant" einzustufen ist, werden mit einem statistischen Verfahren differenziert nach Ratingmodellen Schwellwerte festgelegt, die einen kritischen Abweichungsgrad von der mittleren PD-Entwicklung repräsentieren. Um eine ökonomisch fundierte Stagezuordnung sicherzustellen werden dabei transaktionsspezifische Einflussgrößen, wie die Höhe der PD im Zugangszeitpunkt, die bisherige Laufzeit sowie die Restlaufzeit des Geschäfts berücksichtigt.
Ein Rücktransfer von Finanzinstrumenten aus Stage 2 nach Stage 1 wird vorgenommen, wenn am Berichtsstichtag das Ausfallrisiko gegenüber dem Zugangszeitpunkt nicht mehr signifikant erhöht ist.
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| Mio. € | Stand 1.1.2018 |
Netto-Zuführung/Auflösung | Verbrauch | Veränderung im Konsolidierungskreis | Wechselkursänderungen/Umbuchungen/Unwinding | Stand 31.3.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten | 2 228 | 278 | 397 | - | - 7 | 2 102 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 2 212 | 281 | 397 | - | - 10 | 2 086 |
| Darlehen und Forderungen | 2 117 | 279 | 397 | - | - 9 | 1 990 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 95 | 2 | 0 | - | - 1 | 96 |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | 16 | - 3 | 0 | - | 3 | 16 |
| Darlehen und Forderungen | 7 | - 3 | 0 | - | 2 | 6 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 9 | - 0 | 0 | - | 1 | 10 |
| Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft | 293 | - 5 | - | - | - 3 | 285 |
| Gesamt | 2 521 | 272 | 397 | - | - 10 | 2 386 |
Die Aufteilung nach Stages stellt sich wie folgt dar:
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| Mio. € | Stage 1 | Stage 2 | Stage 3 | POCI | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten | 245 | 360 | 1 438 | 60 | 2 102 |
| Darlehen und Forderungen | 215 | 286 | 1 436 | 59 | 1 996 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 29 | 74 | 2 | 1 | 105 |
| Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft | 68 | 103 | 87 | 27 | 285 |
Die Entwicklung der Risikovorsorge im Kreditgeschäft nach IAS 39 für das Geschäftsjahr 2017 stellte sich wie folgt dar:
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| Entwicklung der Risikovorsorge | Mio. € | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Stand 1.1. | n/a | 3 934 |
| Zuführungen | n/a | 422 |
| Abgänge | n/a | 410 |
| darunter: Inanspruchnahmen | n/a | 194 |
| darunter: Auflösungen | n/a | 215 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | n/a | - |
| Wechselkursänderungen/Umbuchungen/Unwinding | n/a | 11 |
| Stand 31.3. | n/a | 3 957 |
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| Bestand der Risikovorsorge | Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | n/a | 2 672 |
| Portfoliowertberichtigungen | n/a | 454 |
| Risikovorsorge für bilanzwirksame Risiken im Kreditgeschäft | n/a | 3 125 |
| Rückstellungen im Kreditgeschäft (Einzelrisiken) | n/a | 112 |
| Rückstellungen im Kreditgeschäft (Portfoliorisiken) | n/a | 99 |
| Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft | n/a | 211 |
| Gesamt | n/a | 3 336 |
Sonstige Erläuterungen zu Finanzinstrumenten
(32) IFRS 13 Bewertungshierarchien und Angabepflichten
Hierarchie der Fair Values
Nach IFRS 13 werden Finanzinstrumente wie folgt in die dreistufige Bewertungshierarchie zum Fair Value eingestuft:
| ― | Level 1: Finanzinstrumente, deren Fair Value auf Basis notierter Preise für identische Finanzinstrumente an aktiven Märkten ermittelt wird. |
| ― | Level 2: Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise für identische Instrumente an einem aktiven Markt verfügbar sind und deren Fair Value unter Einsatz von Bewertungsmethoden ermittelt wird, die auf beobachtbare Marktparameter zurückgreifen. |
| ― | Level 3: Finanzinstrumente, die unter Anwendung von Bewertungsmethoden bewertet werden, für die bei mindestens einem wesentlichen Eingangswert nicht ausreichend beobachtbare Marktdaten vorhanden sind und bei denen mindestens dieser Eingangswert den Fair Value nicht nur unwesentlich beeinflusst. |
Bezüglich der für Kreditinstitute relevanten Methoden der Modellbewertung (Level 2 und 3) unterscheidet IFRS 13 den marktbasierten Ansatz (Market Approach) und den einkommensbasierten Ansatz (Income Approach). Der Market Approach umfasst Bewertungsmethoden, die auf Informationen über identische oder vergleichbare Vermögenswerte und Schulden zurückgreifen.
Der Income Approach spiegelt die heutigen Erwartungen über zukünftige Zahlungsströme, Aufwendungen oder Erträge wider. Zum Income Approach zählen auch Optionspreismodelle. Diese Bewertungen unterliegen in höherem Maße den Einschätzungen des Managements. Dabei werden in größtmöglichem Umfang Marktdaten oder Daten Dritter und in geringem Maße unternehmensspezifische Eingangswerte herangezogen.
Bewertungsmodelle müssen anerkannten betriebswirtschaftlichen Methoden zur Bewertung von Finanzinstrumenten entsprechen und alle Faktoren berücksichtigen, die Marktteilnehmer bei der Festlegung eines Preises als angemessen betrachten würden.
Die realisierbaren Fair Values, die zu einem späteren Zeitpunkt erzielbar sind, können grundsätzlich von den geschätzten Fair Values abweichen.
Alle Fair Values unterliegen den internen Kontrollen und Verfahren des Commerzbank-Konzerns, in denen die Standards für deren unabhängige Prüfung oder Validierung festgelegt sind. Diese Kontrollen und Verfahren werden von der Independent Price Verification Group (IPV) innerhalb der Finanzfunktion durchgeführt beziehungsweise koordiniert. Die Modelle, die einfließenden Daten und die daraus resultierenden Fair Values werden regelmäßig vom Senior-Management und der Risikofunktion überprüft.
Angabepflichten
Im Folgenden wird unterschieden in:
a) Zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente (Fair value OCI, Fair Value Option, Mandatorily Fair Value P&L und Held for Trading);
b) Zu Amortised Cost bilanzierte Finanzinstrumente.
Die jeweiligen Angabepflichten dieser Finanzinstrumente leiten sich aus IFRS 7 und IFRS 13 ab. Damit sind beispielsweise Bewertungstechniken und verwendete Inputfaktoren für Level 2 und 3 sowie quantitative Angaben über nicht beobachtbare Inputfaktoren (Level 3) zu erläutern. Ebenso sind Angaben und Gründe für Umgliederungen zwischen den Bewertungshierarchien, die Überleitungen der stichtagsbezogenen Anfangs- und Endbestände für Level-3-Bestände und die unrealisierten Gewinne und Verluste zu nennen. Weiterhin sind Sensitivitäten für die nicht beobachtbaren Inputparameter (Level 3) darzustellen sowie Angaben zum Day-One Profit or Loss erforderlich.
a) Zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente
Der Fair Value eines Vermögenswertes ist nach IFRS 13 der Betrag, zu dem dieser zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern verkauft werden könnte. Der Fair Value entspricht somit einem Veräußerungspreis. Für Verbindlichkeiten ist der Fair Value definiert als der Preis, zu dem die Schuld im Rahmen einer geordneten Transaktion an einen Dritten übertragen werden könnte.
Für die Bewertung von Verbindlichkeiten ist zudem das eigene Ausfallrisiko (Own Credit Spread) zu berücksichtigen. Sofern Sicherheiten von Dritten für unsere Verbindlichkeiten gestellt werden (zum Beispiel Garantien), sind diese bei der Bewertung grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, da die Rückzahlungsverpflichtung seitens der Bank weiterhin bestehen bleibt.
Im Rahmen der Bewertung derivativer Geschäfte wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Nettorisikopositionen für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu bilden. Bei der Bewertung wird neben dem Ausfallrisiko des Kontrahenten auch das eigene Ausfallrisiko berücksichtigt. Die Ermittlung von Credit Valuation Adjustments (CVA) und Debit Valuation Adjustments (DVA) erfolgt durch eine Simulation der zukünftigen Marktwerte der Derivateportfolios mit den jeweiligen Kontrahenten auf Basis beobachtbarer Marktdaten (zum Beispiel CDS-Spreads). Für die refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassungen (Funding Valuation Adjustments; FVA) werden die Refinanzierungsaufwendungen und -erträge von unbesicherten Derivaten und besicherten
Derivaten, bei denen nur teilweise Sicherheiten vorliegen oder die Sicherheiten nicht zur Refinanzierung verwendet werden können, im Fair Value berücksichtigt. Wie für CVA/DVA werden auch FVA über die Erwartungswerte der zukünftigen positiven beziehungsweise negativen Portfoliomarktwerte unter Verwendung beobachtbarer Marktdaten (zum Beispiel CDS-Spreads) bestimmt. Die zur FVA-Berechnung verwendete Fundingkurve wird durch die Commerzbank-Fundingkurve approximiert. Mit einem Bewertungseffekt von - 17 Mio. Euro hat die Commerzbank in der Berichtsperiode die Berechnung der Marktwerte der Derivateportfolios an aktuelle Entwicklungen der Marktstandards angepasst.
Nach IFRS 9 sind alle Finanzinstrumente beim erstmaligen Ansatz zu ihrem Fair Value zu bewerten. In der Regel ist das der Transaktionspreis. Bezieht sich ein Teil davon auf etwas anderes als das zu bewertende Finanzinstrument, wird der Fair Value unter Anwendung eines Bewertungsverfahrens geschätzt.
Die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in nachfolgenden Übersichten nach den IFRS-9-Bewertungskategorien sowie nach Klassen gegliedert dargestellt.
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 31.3.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | Verbriefte Schuldinstrumente | 19,2 | 3,5 | 0,0 | 22,7 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,0 | - | 0,0 | 0,1 | |
| Darlehen und Forderungen | - | 1,7 | 0,0 | 1,7 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | Verbriefte Schuldinstrumente | - | - | - | - |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | - | - | |
| Darlehen und Forderungen | - | - | - | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | Verbriefte Schuldinstrumente | 1,3 | - | 1,0 | 2,3 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,3 | - | - | 0,3 | |
| Darlehen und Forderungen | - | 39,9 | 5,3 | 45,2 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | Derivate | - | 37,9 | 4,0 | 41,9 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 5,9 | 1,4 | 0,0 | 7,3 | |
| Eigenkapitalinstrumente | 8,8 | - | 0,0 | 8,8 | |
| Darlehen und Forderungen | - | 1,2 | - | 1,2 | |
| Sonstige Handelsaktiva | 0,9 | - | - | 0,9 | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | Hedge Accounting | - | 1,5 | - | 1,5 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | Verbriefte Schuldinstrumente | 0,0 | - | - | 0,0 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | - | - | |
| Darlehen und Forderungen | - | 0,2 | - | 0,2 | |
| Gesamt | 36,4 | 87,3 | 10,4 | 134,1 |
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 31.12.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | Verbriefte Schuldinstrumente | 24,1 | 6,5 | 0,1 | 30,7 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,4 | - | 0,0 | 0,4 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | Verbriefte Schuldinstrumente | 0,0 | 0,4 | 0,0 | 0,4 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,4 | - | - | 0,4 | |
| Darlehen und Forderungen | - | 22,5 | 0,5 | 23,0 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | Derivate | - | 43,5 | 4,3 | 47,8 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 1,3 | 0,7 | 0,9 | 3,0 | |
| Eigenkapitalinstrumente | 11,3 | - | 0,0 | 11,3 | |
| Darlehen und Forderungen | - | 1,1 | - | 1,1 | |
| Sonstige | 0,5 | - | - | 0,5 | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | Hedge Accounting | - | 1,5 | - | 1,5 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | Verbriefte Schuldinstrumente | 0,0 | - | - | 0,0 |
| Eigenkapitalinstrumente | 0,1 | - | - | 0,1 | |
| Darlehen und Forderungen | 0,0 | - | - | 0,0 | |
| Gesamt | 38,1 | 76,1 | 5,9 | 120,1 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 31.3.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | Einlagen | - | 32,7 | 0,1 | 32,9 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 4,0 | - | - | 4,0 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | Derivate | - | 41,8 | 3,8 | 45,6 |
| Zertifikate und andere Emissionen | 5,9 | - | - | 5,9 | |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 2,3 | 0,1 | 0,0 | 2,4 | |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | Hedge Accounting | - | 1,7 | - | 1,7 |
| Gesamt | 12,2 | 76,3 | 3,9 | 92,4 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 31.12.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | Einlagen | - | 14,2 | 0,1 | 14,3 |
| Begebene Schuldverschreibungen | 0,7 | - | - | 0,7 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | Derivate | - | 44,5 | 3,9 | 48,5 |
| Zertifikate und andere Emissionen | 5,6 | - | - | 5,6 | |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 2,2 | 0,3 | - | 2,5 | |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | Hedge Accounting | - | 2,3 | - | 2,3 |
| Gesamt | 8,4 | 61,2 | 4,0 | 73,7 |
Eine Level-Reklassifizierung ist die Umgliederung eines Finanzinstruments innerhalb der dreistufigen Fair-Value-Bewertungshierarchie. Dies kann beispielsweise aus Marktveränderungen resultieren, die Auswirkungen auf die Inputfaktoren zur Bewertung des Finanzinstruments haben.
Im Geschäftsjahr 2018 wurden keine nennenswerten Reklassifizierungen zwischen Level 1 und Level 2 vorgenommen. Die Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente entwickelten sich wie folgt:
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| Finanzielle Vermögenswerte Mio. € |
Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI | Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2018 | 74 | 6 281 | 4 183 | - | 10 538 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | - 151 | - 186 | - | - 337 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - | - 149 | - 183 | - | - 332 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - |
| Käufe | - | 235 | - 8 | - | 226 |
| Verkäufe | - | - | - 0 | - | - 0 |
| Emissionen | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - | - | - | - |
| Umbuchungen in Level 3 | 4 | 77 | - | - | 81 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - 73 | - 3 | - | - 76 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | - |
| Fair Value zum 31.3.2018 | 78 | 6 369 | 3 986 | - | 10 433 |
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| Finanzielle Vermögenswerte Mio. € |
Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2017 | 140 | 944 | 6 179 | 68 | 7 332 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 14 | - 31 | - 338 | - 2 | - 385 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 14 | - 31 | - 348 | - 2 | - 395 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - |
| Käufe | 4 | 413 | 164 | - | 581 |
| Verkäufe | - | - 158 | - 751 | - 66 | - 975 |
| Emissionen | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - | - 16 | - | - 16 |
| Umbuchungen in Level 3 | 12 | 7 | 85 | - | 105 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 7 | - 661 | - 78 | - | - 747 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | - |
| Fair Value zum 31.12.2017 | 135 | 514 | 5 245 | - | 5 894 |
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (Wertpapiere und Derivate) sowie aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Forderungen und Wertpapieren sind Bestandteil des Ergebnisses aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
Im Geschäftsjahr 2018 wurden Umgliederungen von Level 3 zurück in Level 2 von 0,1 Mrd. Euro für verbriefte Schuldinstrumente der IFRS-9-Kategorie mFVPL vorgenommen, da wieder beobachtbare Marktparameter vorlagen. Dagegen wurden Umgliederungen von Level 2 in Level 3 von 0,1 Mrd. Euro für Darlehen und Forderungen der Kategorie mFVPL vorgenommen, da keine am Markt beobachtbaren Parameter vorlagen.
Die dem Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
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| Finanzielle Verbindlichkeiten Mio. € |
Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2018 | 100 | 3 930 | 4 030 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | - 190 | - 190 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - | - 172 | - 172 |
| Käufe | - | 76 | 76 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 |
| Emissionen | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - 17 | - 17 |
| Umbuchungen in Level 3 | - | 2 | 2 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - 24 | - 24 |
| Umbuchungen aus/in Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | - | - | - |
| Fair Value zum 31.3.2018 | 100 | 3 777 | 3 877 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten Mio. € |
Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Fair Value zum 1.1.2017 | - | 4 171 | 4 171 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | - 97 | - 97 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - | - 76 | - 76 |
| Käufe | 100 | 154 | 255 |
| Verkäufe | - | - 65 | - 65 |
| Emissionen | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - 33 | - 33 |
| Umbuchungen in Level 3 | - | 63 | 63 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - 263 | - 263 |
| Umbuchungen aus/in Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | - | - | - |
| Fair Value zum 31.12.2017 | 100 | 3 930 | 4 030 |
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Verbindlichkeiten sind Bestandteil des Ergebnisses aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
Im Geschäftsjahr 2018 lagen keine nennenswerten Umbuchungen von finanziellen Verbindlichkeiten in oder aus Level 3 vor.
Sensitivitätsanalyse
Basiert der Wert von Finanzinstrumenten auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern (Level 3), kann der genaue Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite angemessener möglicher Alternativen abgeleitet werden, die im Ermessen des Managements liegen. Beim Erstellen des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Eingangsparameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen.
Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die aus der relativen Unsicherheit in den Fair Values von Finanzinstrumenten resultieren, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert (Level 3). Zwischen den für die Ermittlung von Level-3-Fair-Values verwendeten Parametern bestehen häufig Abhängigkeiten. Beispielsweise kann eine erwartete Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage dazu führen, dass Aktienkurse steigen, wohingegen als weniger riskant eingeschätzte Wertpapiere wie zum Beispiel Bundesanleihen im Wert sinken. Derartige Zusammenhänge werden in Form von Korrelationsparametern berücksichtigt, sofern sie einen signifikanten Einfluss auf die betroffenen Fair Values haben. Verwendet ein Bewertungsverfahren mehrere Parameter, so kann die Wahl eines Parameters Einschränkungen hinsichtlich der Spanne möglicher Werte der anderen Parameter bewirken. Per Definition werden dieser Bewertungshierarchie eher illiquide Instrumente, Instrumente mit längerfristigen Laufzeiten oder Instrumente, bei denen unabhängig beobachtbare Marktdaten nicht in ausreichendem Maße oder nur schwer erhältlich sind, zugeordnet. Die vorliegenden Angaben dienen dazu, die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level-3-Finanzinstru-mente zu erläutern und anschließend verschiedene Eingangswerte darzustellen, die für diese wesentlichen Eingangsparameter zugrunde gelegt wurden.
Die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level 3 und ihre Schlüsselfaktoren lassen sich wie folgt zusammenfassen:
| ― | Interner Zinsfuß (Internal Rate of Return, IRR): Der IRR wird als der Diskontsatz definiert, der einen Barwert von null für alle zukünftigen Zahlungsströme eines Instruments liefert. Bei Schuldtiteln hängt der IRR beispielsweise vom aktuellen Anleihekurs, dem Nennwert und der Duration ab. |
| ― | Credit Spread: Der Credit Spread ist der Renditespread (Auf- oder Abschlag) zwischen Wertpapieren, die bis auf ihre jeweilige Bonität in jeder Hinsicht identisch sind. Dieser stellt die Überrendite gegenüber dem Benchmark-Referenzinstrument dar und bildet den Ausgleich für die unterschiedliche Kreditwürdigkeit des Instruments und der Benchmark. Credit Spreads werden an der Zahl der Basispunkte oberhalb (oder unterhalb) der notierten Benchmark gemessen. Je weiter (höher) der Credit Spread im Verhältnis zur Benchmark ist, desto niedriger ist die jeweilige Kreditwürdigkeit. Das Gleiche gilt umgekehrt für engere (niedrigere) Credit Spreads. |
| ― | Zins-Währungs-Korrelation: Die Zins-Währungs-Korrelation ist maßgeblich für die Bewertung exotischer Zinsswaps, die den Umtausch von Finanzierungsinstrumenten in einer Währung sowie eine exotisch strukturierte Komponente beinhalten. Diese basiert im Allgemeinen auf der Entwicklung von zwei Staatsanleiherenditen in unterschiedlichen Währungen. Für bestimmte exotische Zinsprodukte sind Konsensus-Marktdaten in längeren Laufzeiten nicht beobachtbar. Beispielsweise sind CMT-Renditen für US-Staatsanleihen mit mehr als zehn Jahren Laufzeit nicht beobachtbar. |
| ― | Verwertungsquoten, Überlebens- und Ausfallwahrscheinlichkeiten: Die dominanten Faktoren für die Bewertung von Credit Default Swaps (CDS) sind zumeist Angebot und Nachfrage sowie die Arbitragebeziehung bei Asset Swaps. Für die Bewertung von exotischen Strukturen und Off-Market-Ausfallswaps, bei denen Festzinszahlungen ober- oder unterhalb des Marktzinses vereinbart werden, werden häufiger Bewertungsmodelle für CDS herangezogen. Diese Modelle berechnen die implizite Ausfallwahrscheinlichkeit des Referenzaktivums und nehmen das Ergebnis als Grundlage für die Abzinsung der Zahlungsströme, die für den CDS zu erwarten sind. Das Modell verwendet Eingangswerte wie Credit Spreads und Verwertungsquoten. Sie werden herangezogen, um eine Zeitreihe der Überlebenswahrscheinlichkeiten des Referenzaktivums zu interpolieren (sogenanntes Bootstrapping). Ein typischer Erwartungswert der Verwertungsquote am Default-Swap-Markt für vorrangige unbesicherte Kontrakte ist 40 %. Die Erwartungswerte zu den Verwertungsquoten sind ein Faktor, der die Form der Überlebenswahrscheinlichkeitskurve bestimmt. Unterschiedliche Erwartungswerte für die Verwertungsquote haben unterschiedliche Überlebenswahrscheinlichkeiten zur Folge. Bei einem gegebenen Credit Spread ist ein hoher Erwartungswert bei der Verwertungsquote gleichbedeutend mit einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit (im Vergleich zu einem niedrigen Erwartungswert bei der Verwertungsquote) und die Überlebenswahrscheinlichkeit ist somit geringer. Bei Emittenten von Unternehmensanleihen besteht eine Beziehung zwischen Ausfall- und Verwertungsquoten im Zeitverlauf. Insbesondere besteht eine umgekehrte Korrelation zwischen diesen beiden Faktoren: Ein Anstieg der Ausfallquote (definiert als prozentualer Anteil der ausfallenden Schuldner) geht im Allgemeinen mit einem Rückgang der durchschnittlichen Verwertungsquote einher. In der Praxis werden Marktspreads von Marktteilnehmern genutzt, um implizite Ausfallwahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Schätzungen der Ausfallwahrscheinlichkeiten sind zudem von den gemeinsamen Verlustverteilungen der Parteien, die an einem Kreditderivatgeschäft beteiligt sind, abhängig. Die Copula-Funktion wird herangezogen, um die Korrelationsstruktur zwischen zwei oder mehr Variablen zu messen. Sie ergibt eine gemeinsame Verteilung unter Wahrung der Parameter zweier voneinander unabhängiger Randverteilungen. |
| ― | Repo-Kurve: Repo-Sätze dienen zur Bewertung von Wertpapier-Pensionsgeschäften (Repos), in der Regel mit Laufzeiten von nicht mehr als einem Jahr. Bei Repos mit längeren Laufzeiten beziehungsweise illiquideren zugrundeliegenden Wertpapieren (zum Beispiel aus Emerging Markets) können die entsprechenden Repo-Sätze näherungsweise bestimmt werden. Werden diese allerdings als unzureichend für eine faire Marktbewertung erachtet, sind sie als unbeobachtbar zu klassifizieren. Eine analoge Vorgehensweise gilt für Repos auf Investmentfonds (Mutual Funds). |
| ― | Preis: Für bestimmte Zins- und Kreditinstrumente wird hingegen ein preisbasierter Ansatz zur Bewertung herangezogen. Folglich ist der Preis selbst der unbeobachtbare Parameter, dessen Sensitivität als eine Abweichung des Barwertes der Positionen geschätzt wird. |
| ― | Investmentfonds-Volatilität: Grundsätzlich ist der Markt für Optionen auf Investmentfonds illiquider als der Aktienoptionsmarkt. Demnach basiert die Volatilitätsbestimmung für zugrunde liegende Investmentfonds auf der Zusammensetzung der Fonds-Produkte. Es gibt eine indirekte Methode zur Bestimmung der entsprechenden Volatilitätsoberflächen. Diese Methode ist Level 3 zuzuordnen, da die verwendeten Marktdaten nicht liquide genug sind, um als Level 2 klassifiziert zu werden. |
Für die Bewertung unserer Level-3-Finanzinstrumente wurden die folgenden Bandbreiten der wesentlichen nicht beobachtbaren Parameter herangezogen:
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.3.2018 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungstechniken | Aktiva | Passiva | Wesentliche nicht beobachtbare Parameter | Bandbreite | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Derivate | 3 985 | 3 773 | ||||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cash-Flow-Modell | 115 | 433 | IRR (%), Preis (%), Investmentfonds-Volatilität | 1 | 9 |
| Kreditderivate | Discounted-Cash-Flow-Modell | 3 870 | 3 163 | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| - | - | Verwertungsquote (%) | 40 | 80 | ||
| Zinsbezogene Geschäfte | Optionspreismodell | - | 177 | Zins-Währungs-Korrelation (%) | - 30 | 52 |
| Übrige Geschäfte | - | - | - | - | ||
| Verbriefte Schuldinstrumente | 1 045 | 4 | ||||
| Zinsbezogene Geschäfte | Spread basiertes Modell | 1 045 | 4 | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| davon: ABS | Spread basiertes Modell | - | - | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| Eigenkapitalinstrumente | 39 | - | ||||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cash-Flow-Modell | 39 | - | Preis (%) | 90 | 110 |
| Darlehen und Forderungen | 5 364 | 100 | - | - | ||
| Repo-Geschäfte | Discounted-Cash-Flow-Modell | - | 100 | Repo-Kurve (Basispunkte) | 126 | 257 |
| Schiffsfinanzierungen | Discounted-Cash-Flow-Modell | 1 856 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 600 | 1200 |
| Sonstige Forderungen | Discounted-Cash-Flow-Modell | 3 508 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 70 | 700 |
| Sum me | 10 433 | 3 877 |
In der folgenden Tabelle werden für Bestände der Bewertungshierarchie Level 3 die Auswirkungen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung dargestellt, die sich aus der Anwendung ebenfalls vertretbarer Parameterschätzungen jeweils an den Rändern dieser Bandbreiten ergeben. Die Aufgliederung der Sensitivitätsanalyse für Finanzinstrumente der Fair-Value-Hierarchie Level 3 erfolgt nach Arten von Finanzinstrumenten:
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| Mio. € | 31.3.2018 | ||
|---|---|---|---|
| Positive erfolgswirksame Effekte | Negative erfolgswirksame Effekte | Geänderte Parameter | |
| --- | --- | --- | --- |
| Derivate | 26 | - 28 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 15 | - 15 | IRR, Preis basiert, Investmentfonds-Volatility |
| Kreditderivate | 11 | - 11 | Credit Spread, Verwertungsquote, Preis |
| Zinsbezogene Geschäfte | - | - 2 | Preis, Zins-Währungs-Korrelation |
| Sonstige | - | - | |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 71 | - 71 | |
| Zinsbezogene Geschäfte | 71 | - 71 | Preis |
| davon: ABS | 6 | - 6 | IRR, Verwertungsquote, Credit Spread |
| Eigenkapitalinstrumente | 4 | - 4 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 4 | - 4 | Preis |
| Darlehen und Forderungen | 103 | - 103 | |
| Schiffsfinanzierungen | 27 | - 27 | Credit Spread |
| Son stige Forderungen | 76 | - 76 | Credit Spread, Repo-Kurve |
Die für diese Angaben gewählten Parameter liegen an den äußeren Enden der Bandbreiten von angemessenen möglichen Alternativen. In der Praxis ist es unwahrscheinlich, dass alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die angegebenen Schätzwerte die tatsächliche Unsicherheit in den Fair Values dieser Instrumente übertreffen. Die vorliegenden Angaben dienen nicht der Schätzung oder Vorhersage der künftigen Veränderungen des Fair Values. Die am Markt nicht beobachtbaren Parameter wurden hierfür entweder von unabhängigen Bewertungsexperten je nach betroffenem Produkt zwischen 1 und 10 % angepasst oder es wurde ein Standardabweichungsmaß zugrunde gelegt.
Day-One Profit or Loss
Der Commerzbank-Konzern hat Transaktionen getätigt, bei denen der Fair Value zum Transaktionszeitpunkt anhand eines Bewertungsmodells ermittelt wurde, wobei nicht alle wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktparametern basierten. Der Bilanzansatz solcher Transaktionen erfolgt zum Fair Value. Die Differenz zwischen dem Transaktionspreis und dem Fair Value des Bewertungsmodells wird als Day-One Profit or Loss bezeichnet. Der Day-One Profit or Loss wird nicht sofort, sondern über die Laufzeit der Transaktion in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Sobald sich für die Transaktion ein Referenzkurs auf einem aktiven Markt ermitteln lässt oder die wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, wird der abgegrenzte Day-One Profit or Loss unmittelbar erfolgswirksam im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, erfasst. Eine aggregierte Differenz zwischen Transaktionspreis und mittels Bewertungsmodell berechnetem Fair Value wird für die Level-3-Posten aller Kategorien ermittelt. Wesentliche Effekte ergeben sich aber nur aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten.
Die Beträge entwickelten sich wie folgt:
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| Mio. € | Day-One Profit or Loss | ||
|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading | Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Bestand am 1.1.2017 | - | 4 | 4 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | 37 | 37 |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | - 8 | - 8 |
| Bestand am 31.12.2017 | - | 34 | 34 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | 4 | 4 |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | - | - |
| Bestand am 31.3.2018 | - | 38 | 38 |
b) Zu Amortised Cost bilanzierte Finanzinstrumente
Für Finanzinstrumente, die in der Bilanz nicht zum Fair Value anzusetzen sind, sind gemäß IFRS 7 zusätzlich Fair Values anzugeben, deren Bewertungsmethodik nachfolgend dargestellt wird.
Der Standard sieht vor, dass bei der Erstbewertung von Vermögenswerten, die im Rahmen der Folgebewertung nicht zum Fair Value bewertet werden, die Transaktionskosten ebenfalls zu berücksichtigen sind. Dabei handelt es sich um zusätzlich entstehende Kosten, die dem Erwerb der Emission oder der Veräußerung eines finanziellen Vermögenswertes oder einer finanziellen Verbindlichkeit zuzuordnen sind. Nicht den Transaktionskosten zugerechnet werden Agien und Disagien, Finanzierungskosten, interne Verwaltungskosten oder Haltekosten.
Der Nominalwert täglich fälliger Finanzinstrumente wird als deren Fair Value angesehen. Zu diesen Instrumenten zählen der Kassenbestand und die Sichtguthaben sowie Kontokorrentkredite beziehungsweise Sichteinlagen. Diese ordnen wir in Level 2 ein. Für Kredite stehen keine unmittelbaren Marktpreise zur Verfügung, da es für diese Finanzinstrumente keine organisierten Märkte gibt, an denen sie gehandelt werden. Bei Krediten kommt ein sogenanntes Discounted-Cash-Flow-Modell zur Anwendung, dessen Parameter auf einer risikolosen Zinsstrukturkurve (Swap-Kurve), zuzüglich Risikoaufschlägen, laufzeitabhängigen Aufschlägen zur Abdeckung von Fundingspreads sowie pauschalen Aufschlägen für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten beruhen. Für wesentliche Banken und Firmenkunden sind Daten zu deren Kreditrisiko (Credit Spreads) verfügbar, sodass eine Einordnung in Level 2 zum Tragen kommen kann. Sofern keine beobachtbaren Eingangsparameter verfügbar sind, kann auch eine Einordnung der Fair Values von Krediten in Level 3 angemessen sein.
Für die in der IFRS-9-Kategorie Amortised Cost bilanzierten Wertpapiere wird der Fair Value, sofern ein aktiver Markt vorliegt, auf Basis verfügbarer Marktpreise ermittelt (Level 1). Ist kein aktiver Markt gegeben, sind für die Ermittlung der Fair Values anerkannte Bewertungsmethoden heranzuziehen. Im Wesentlichen wird ein Asset-Swap-Pricing-Modell für die Bewertung genutzt. Die hierfür verwendeten Parameter umfassen Zinsstrukturkurven sowie Asset-Swap-Spreads vergleichbarer Benchmarkinstrumente. In Abhängigkeit von den verwendeten Eingangsparametern (beobachtbar oder nicht beobachtbar) ist eine Einstufung in Level 2 oder Level 3 vorzunehmen.
Bei Einlagen wird für die Fair-Value-Ermittlung grundsätzlich ein Discounted-Cash-Flow-Modell genutzt, da üblicherweise keine Marktdaten verfügbar sind. Neben der Zinskurve werden zusätzlich das eigene Ausfallrisiko (Own Credit Spread) sowie ein Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Da für die Bewertung von Verbindlichkeiten keine Credit Spreads zu den jeweiligen Kontrahenten heranzuziehen sind, erfolgt üblicherweise eine Einordnung in Level 2. Bei nicht beobachtbaren Eingangsparametern kann auch eine Einordnung in Level 3 vorgenommen werden.
Den Fair Value für begebene Schuldverschreibungen ermitteln wir auf Basis verfügbarer Marktpreise. Sind keine Preise erhältlich, werden die Fair Values durch das Discounted-Cash-Flow-Modell ermittelt. Bei der Bewertung werden verschiedene Faktoren, unter anderem die aktuellen Marktzinsen, das eigene Kreditrating und die Eigenkapitalkosten, berücksichtigt. Bei Verwendung von verfügbaren Marktpreisen ist eine Einordnung in Level 1 vorzunehmen. Ansonsten kommt üblicherweise die Einstufung als Level 2 zur Anwendung, da im Rahmen der Bewertung anhand von Modellen überwiegend beobachtbare Eingangsparameter genutzt werden.
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| 31.3.2018 | Mrd. € | Fair Value | Buchwert | Differenz | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | 322,4 | 324,7 | - 2,3 | - | 114,3 | 208,1 |
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 53,4 | 53,4 | - | - | 53,4 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost | 269,0 | 271,3 | - 2,2 | - | 60,9 | 208,1 |
| Darlehen und Forderungen | 240,2 | 240,1 | 0,1 | - | 33,2 | 207,1 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 28,8 | 31,1 | - 2,3 | - | 27,8 | 1,0 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 0,1 | - 0,1 | - | - | - |
| Passiva | 343,8 | 342,1 | 1,7 | 0,1 | 338,9 | 4,9 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 343,8 | 341,7 | 2,1 | 0,1 | 336,0 | 4,9 |
| Einlagen | 302,2 | 302,1 | 0,1 | - | 302,2 | - |
| Begebene Schuldverschreibungen | 41,5 | 39,5 | 2,0 | 0,1 | 36,6 | 4,9 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 0,4 | - 0,4 | - | - | - |
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| 31.12.2017 | Mrd. € | Fair Value | Buchwert | Differenz | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | 319,1 | 321,6 | - 2,5 | - | 109,5 | 209,7 |
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 55,7 | 55,7 | - | - | 55,7 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | 263,4 | 265,7 | - 2,3 | - | 53,7 | 209,7 |
| Darlehen und Forderungen | 241,3 | 241,7 | - 0,4 | - | 32,5 | 208,8 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 22,1 | 24,0 | - 1,9 | - | 21,2 | 0,9 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 0,2 | - 0,2 | - | - | - |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | 0,0 | 0,0 | - | - | - | 0,0 |
| Darlehen und Forderungen | 0,0 | 0,0 | - | - | - | 0,0 |
| Verbriefte Schuldinstrumente | - | - | - | - | - | - |
| Passiva | 344,5 | 341,8 | 2,8 | 0,2 | 339,2 | 5,2 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 344,5 | 341,3 | 3,3 | 0,2 | 339,2 | 5,2 |
| Einlagen | 298,3 | 297,9 | 0,4 | - | 298,3 | - |
| Begebene Schuldverschreibungen | 46,3 | 43,4 | 2,9 | 0,2 | 40,9 | 5,2 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | - | 0,5 | - 0,5 | - | - | - |
(33) Angaben zur Saldierung von Finanzinstrumenten
Nachfolgend stellen wir die Überleitung der Bruttobeträge vor Saldierung zu den Nettobeträgen nach Saldierung sowie die Beträge für bestehende Saldierungsrechte, die nicht den bilanziellen Saldierungskriterien genügen, getrennt für alle bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die gemäß IAS 32.42 bereits saldiert werden (Finanzinstrumente I), und die einer durchsetzbaren zweiseitigen Aufrechnungsvereinbarung (Master Netting Agreement) oder einer ähnlichen Vereinbarung unterliegen, jedoch nicht bilanziell verrechnet werden (Finanzinstrumente II).
Für die Aufrechnungsvereinbarungen schließen wir Rahmenverträge mit unseren Geschäftspartnern ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multicurrency Cross Border; deutscher Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger Aufrechnungsvereinbarungen können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet werden. Im Rahmen dieses Nettingprozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner (Close-out-Netting).
Saldierungen nehmen wir für Forderungen und Verbindlichkeiten aus echten Pensionsgeschäften (Reverse Repos und Repos) mit zentralen und bilateralen Kontrahenten vor, sofern sie die gleiche Laufzeit haben. OTC Derivate mit Kunden und Eigenbestände, die gecleared werden, werden ebenso saldiert ausgewiesen.
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| Aktiva | Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | ||
|---|---|---|---|---|
| Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente | 55 337 | 96 107 | 33 195 | 101 586 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte | 9 784 | 2 782 | 5 784 | 4 514 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II | 45 553 | 93 325 | 27 411 | 97 072 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 | 20 486 | 52 778 | 13 912 | 52 339 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) | 25 067 | 40 547 | 13 499 | 44 733 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind | ||||
| Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32,42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 | 941 | 26 970 | 379 | 29 662 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 | ||||
| Unbare Sicherheiten4 | 21 950 | 30 | 12 227 | 43 |
| Barsicherheiten | 15 | 8 133 | 3 | 8 990 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) | 2 162 | 5 414 | 890 | 6 038 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten | 2 156 | - | 890 | - |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) | 5 | 5 414 | - | 6 038 |
1 Davon entfallen für Positive Marktwerte 2 492 Mio. Euro (Vorjahr: 2 553 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
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| Passiva | Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | ||
|---|---|---|---|---|
| Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente | 49 955 | 98 075 | 26 091 | 101 810 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte | 6 163 | 651 | 5 248 | 675 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II | 43 791 | 97 424 | 20 843 | 101 135 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 | 20 486 | 50 836 | 13 912 | 51 103 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) | 23 305 | 46 588 | 6 931 | 50 032 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind | ||||
| Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32,42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 | 941 | 26 970 | 379 | 29 662 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 | ||||
| Unbare Sicherheiten4 | 13 855 | 728 | 6 320 | 934 |
| Barsicherheiten | 5 997 | 12 451 | 1 | 13 358 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) | 2 513 | 6 438 | 231 | 6 078 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten | 2 420 | - | 231 | - |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) | 92 | 6 438 | - | 6 078 |
1 Davon entfallen für Negative Marktwerte 4 434 Mio. Euro (Vorjahr: 3 789 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
(34) Derivate
Der Gesamteffekt der Saldierung zum 31. März 2018 betrug insgesamt 55 270 Mio. Euro (Vorjahr: 54 892 Mio. Euro). Auf der Aktivseite entfielen davon 52 778 Mio. Euro auf positive Marktwerte (Vorjahr: 52 339 Mio. Euro) und 2 492 Mio. Euro auf Forderungen aus Ausgleichszahlungen (Vorjahr: 2 553 Mio. Euro). Das passivische Netting betraf negative Marktwerte mit 50 836 Mio. Euro (Vorjahr: 51 103 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen mit 4 434 Mio. Euro (Vorjahr: 3 789 Mio. Euro).
(35) Fristigkeiten der Schulden
In der Restlaufzeitengliederung stellen wir die Restlaufzeiten für nicht derivative finanzielle Verpflichtungen, für die vertragliche Laufzeiten vorliegen, auf Basis undiskontierter Cash Flows dar. Für derivative Verpflichtungen erfolgt die Darstellung auf Basis der Fair Values im Laufband der Fälligkeit. Bei zinsbezogenen Derivaten ergeben sich auch in den Laufzeitbändern vor der Endfälligkeit Auszahlungen aufgrund von Zinszahlungsverpflichtungen. Als Restlaufzeit wird der Zeitraum zwischen Bilanzstichtag und der vertraglichen Fälligkeit der Finanzinstrumente angesehen. Bei Finanzinstrumenten, die in Teilbeträgen gezahlt werden, ist die Restlaufzeit für jeden einzelnen Teilbetrag angesetzt worden.
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| 31.3.2018 | Restlaufzeiten | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 241 658 | 20 624 | 31 804 | 34 263 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | 30 965 | 1 296 | 2 839 | 1 756 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | 1 634 | 2 533 | 1 585 | 125 |
| Derivate | 2 472 | 4 099 | 10 859 | 26 782 |
| Finanzgarantien | 2 143 | - | - | - |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 80 083 | - | - | - |
| Gesamt | 358 956 | 23 486 | 43 917 | 62 676 |
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| 31.12.20171 | Restlaufzeiten | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost | 228 069 | 27 380 | 38 651 | 33 578 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option | 12 494 | 541 | 326 | 1 356 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading | 1 610 | 2 388 | 1 435 | 132 |
| Derivate | 3 237 | 3 823 | 11 707 | 28 704 |
| Finanzgarantien | 2 024 | - | - | - |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 79 965 | - | - | - |
| Gesamt | 327 399 | 34 132 | 52 120 | 63 770 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Erläuterungen der Bilanzposten - Nicht-Finanzinstrumente
(36) Immaterielle Vermögenswerte
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 1 507 | 1 507 | - |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1 784 | 1 806 | - 1,2 |
| Kundenbeziehungen | 209 | 219 | - 4,6 |
| Selbst erstellte Software | 1 132 | 1 121 | 1,0 |
| Erworbene Software und übrige immaterielle Vermögenswerte | 443 | 466 | - 4,9 |
| Gesamt | 3 290 | 3 312 | - 0,7 |
(37) Sachanlagen
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | 418 | 422 | - 1,1 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 474 | 490 | - 3,1 |
| Leasinggegenstände | 665 | 688 | - 3,3 |
| Gesamt | 1 558 | 1 600 | - 2,7 |
(38) Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte - Loans and Receivables | - | 7 | . |
| Darlehen und Forderungen | n/a | 7 | |
| Verbriefte Schuldinstrumente | n/a | - | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Available for Sale | - | 54 | . |
| Verbriefte Schuldinstrumente | n/a | - | |
| Eigenkapitalinstrumente | n/a | 54 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value Option | - | 18 | . |
| Darlehen und Forderungen | - | - | . |
| Verbriefte Schuldinstrumente | - | 18 | . |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | . |
| Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L | 259 | - | . |
| Darlehen und Forderungen | 235 | n/a | |
| Verbriefte Schuldinstrumente | 23 | n/a | |
| Eigenkapitalinstrumente | - | n/a | |
| Gesamt | 259 | 78 | . |
Für die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen wurden in allen Fällen Verkaufsverträge entweder bereits abgeschlossen oder ein Abschluss steht unmittelbar bevor. Die Erfüllung der Verträge soll voraussichtlich während des Geschäftsjahres 2018 erfolgen.
Im Segment Privatkunden wurde im vierten Quartal 2017 die Platzierung von Anteilen an geschlossenen Investmentfonds beschlossen. Diese Transaktion wurde im ersten Quartal 2018 abgeschlossen und die Anteile wurden ausgebucht.
Im Segment Firmenkunden wurden im dritten Quartal 2017 Kredite der Kategorie Amoritised Cost (vormals Loans and Receivables) als zur Veräußerung gehalten eingestuft und entsprechend umgegliedert. Diese Transaktion wurde im ersten Quartal 2018 abgeschlossen und die Kredite wurden ausgebucht.
Im Segment Asset & Capital Recovery wurde im ersten Quartal 2018 ein Kreditportfolio der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L als zur Veräußerung gehalten neu eingestuft und entsprechend umgegliedert. Die Transaktion soll innerhalb der nächsten zwölf Monate abgeschlossen werden.
(39) Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen
In den Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen waren im ersten Quartal 2018 wie bereits zum Jahresende 2017 keine Bestände enthalten.
(40) Sonstige Aktiva
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Edelmetalle | 21 | 23 | - 7,9 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 279 | 218 | 28,3 |
| Aktiviertes Planvermögen | 411 | 390 | 5,4 |
| Übrige Aktive | 1 477 | 1 331 | 11,0 |
| Gesamt | 2 189 | 1 961 | 11,6 |
(41) Sonstige Passiva
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten für Filmfonds | 573 | 1 004 | - 43,0 |
| Fremdkapital aus nicht beherrschenden Anteilen | 62 | 100 | - 38,6 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 276 | 274 | 0,8 |
| Übrige Passiva | 1 638 | 1 646 | - 0,5 |
| Gesamt | 2 548 | 3 024 | - 15,7 |
(42) Rückstellungen
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1 008 | 890 | 13,3 |
| Sonstige Rückstellungen | 2 422 | 2 401 | 0,9 |
| Gesamt | 3 430 | 3 291 | 4,2 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus unmittelbaren Versorgungszusagen in Deutschland (vergleiche Konzernabschluss 2017 Seite 220 ff.). Für die versicherungsmathematische Ermittlung dieser Verpflichtungen wurden am 31. März 2018 ein Diskontierungszinssatz von 1,9 % (Vorjahr: 1,9 %) und unverändert zum Vorjahr eine Rentenanpassung von 1,6 % zugrunde gelegt.
Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Restrukturierungsrückstellungen sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich zusammen. Für die gebildeten Restrukturierungsrückstellungen von 691 Mio. Euro (Vorjahr: 850 Mio. Euro) erwarten wir eine Inanspruchnahme in den Jahren 2018 bis 2020.
Rechtsstreitigkeiten
Bei rechtlichen Verfahren oder potenziellen Regressen, für die Rückstellungen von 290 Mio. Euro (Vorjahr: 301 Mio. Euro) gebildet wurden und die in den Sonstigen Rückstellungen enthalten sind, kann zum Zeitpunkt der Rückstellungsbildung weder die
Dauer des Verfahrens noch die Höhe der Inanspruchnahme abschließend vorhergesagt werden. Die jeweils gebildete Rückstellung deckt den nach unserer Einschätzung künftig zu erwartenden Aufwand diskontiert zum Bilanzstichtag ab. Von einer Einzeldarstellung der jeweiligen Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der jeweiligen Verfahren nicht zu beeinflussen.
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind in einer Vielzahl von Jurisdiktionen mit zum Teil unterschiedlichen rechtlichen und regulatorischen Anforderungen tätig. In der Vergangenheit wurden in einzelnen Fällen Verstöße gegen rechtliche und regulatorische Bestimmungen festgestellt und von staatlichen Behörden und Institutionen verfolgt. Einige Konzerngesellschaften sind auch zurzeit in eine Reihe solcher Verfahren involviert. |
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind insbesondere im Segment Privat- und Unternehmerkunden im Bereich der Anlageberatung tätig. Die vom Gesetzgeber und von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine objekt- und anlegergerechte Anlageberatung haben sich insbesondere in den vergangenen Jahren erheblich verschärft. Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften waren und sind deshalb in eine Reihe von - auch gerichtlichen - Auseinandersetzungen involviert, in denen Anleger eine angeblich mangelhafte Anlageberatung geltend machen und Schadenersatz verlangen oder die Rückabwicklung der Anlagen im Zusammenhang mit fehlenden Angaben zu Vertriebsprovisionen (unter anderem für geschlossene Fonds) fordern. |
| ― | Im Nachgang zum Urteil des Bundesgerichtshofs zur Unwirksamkeit von laufzeitunabhängigen Bearbeitungsentgelten in vorformulierten Vertragsbedingungen beim Abschluss eines Verbraucherkredits von Oktober 2014 wird die Commerzbank von einer Vielzahl von Kunden auf Rückzahlung der Bearbeitungsentgelte in Anspruch genommen. Mit Urteil von Anfang Juli 2017 hat der Bundesgerichtshof die Grundsätze zur Unwirksamkeit von laufzeitabhängigen Bearbeitungsentgelten in vorformulierten Vertragsbedingungen auch auf Darlehensverträge zwischen Kreditinstituten und Unternehmern ausgeweitet. Die Commerzbank rechnet mit Rückforderungen von entsprechenden Entgelten durch ihre Kunden. |
| ― | Die Commerzbank sieht sich Klagen von Verbrauchern zum Thema "Widerrufsjoker" ausgesetzt. Nachdem der Gesetzgeber für im Zeitraum von 2002 bis 2010 abgeschlossene Darlehensverträge eine Regelung eingeführt hat, wonach ein etwaiges Widerrufsrecht spätestens am 21. Juni 2016 erlischt, haben zahlreiche Darlehensnehmer den Widerruf erklärt mit der Behauptung, die ihnen anlässlich des Vertragsabschlusses erteilte Widerrufsbelehrung sei fehlerhaft gewesen. Ein Teil der Kunden hat nach Zurückweisung des Widerrufs durch die Bank Klage erhoben mit dem Ziel, die Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Zinsbindung sofort zurückzuzahlen, ohne der Bank den durch die vorzeitige Rückzahlung entstehenden Schaden ersetzen zu müssen. Die Bank tritt den Klagen entgegen. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank war an zwei mittlerweile in der Insolvenz befindlichen südamerikanischen Banken beteiligt. Eine Reihe von Anlegern beziehungsweise Gläubigern dieser Banken haben in verschiedenen Verfahren in Uruguay und Argentinien die Tochtergesellschaft und in einem Teil der Fälle auch die Commerzbank wegen angeblicher Haftung als Gesellschafter sowie wegen angeblicher Pflichtverletzungen der von der Tochtergesellschaft für den Aufsichtsrat der Banken nominierten Personen verklagt. Zudem war die Tochtergesellschaft an zwei Fonds beteiligt, die Gelder einwarben und von Dritten verwalten ließen. Die Liquidatoren dieser Fonds verlangen in einem Gerichtsverfahren in den USA Zahlungen zurück, die die Tochtergesellschaft von den Fonds erhalten hat. |
| ― | Gegen die Commerzbank und andere Beklagte wird von einem Investor wegen eines angeblich fehlerhaften Prospekts im Zusammenhang mit dem Börsengang eines Unternehmens Schadenersatz geltend gemacht. Außerdem macht der Insolvenzverwalter des Unternehmens gegen die Gesellschaft Regressforderungen aus dem Gesamtschuldnerausgleich und aus anderen Rechtsgründen geltend. In der ersten Instanz wurde die Klage abgewiesen. Die Kläger haben gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Sollten die Kläger in der zweiten Instanz mit ihrer Berufungsklage obsiegen, geht die Commerzbank davon aus, dass aufgrund vertraglicher Vereinbarungen Regressansprüche gegen andere Mitglieder des Konsortiums sowie gegen Dritte bestehen. |
| ― | Investoren eines von einer im Bereich der Vermögensverwaltung tätigen Tochtergesellschaft der Commerzbank verwalteten Fonds haben diese Tochtergesellschaft auf Schadenersatz aus einer Finanzierungszusage, die im Rahmen eines Joint-Venture-Projektes angeblich durch die Tochtergesellschaft abgegeben worden ist, verklagt. Erstinstanzlich hat das Gericht der Klage gegen die Tochtergesellschaft der Commerzbank stattgegeben. Hiergegen hat die Tochtergesellschaft der Commerzbank Berufung eingelegt. Das Verfahren dauert an. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde im Mai 2014 von einem Kunden auf Schadenersatz wegen angeblicher Falschberatung und Täuschung beim Abschluss von Derivategeschäften verklagt. Die Tochtergesellschaft ist der Klage entgegengetreten. |
| ― | Gegen eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde im Mai 2017 eine Sammelklage zugelassen und eine Bekanntmachung über die Einleitung des Sammelklageverfahrens veröffentlicht. Gegenstand der Klage ist die angebliche Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen in Fremdwährung. Die Tochtergesellschaft ist der Klage entgegengetreten. |
| ― | Ein Kunde hat die Commerzbank wegen angeblicher Falschberatung im Zusammenhang mit einem Zinsderivat verklagt. Die Commerzbank ist der Klage entgegengetreten. |
(43) Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen
Hier weisen wir im Wesentlichen Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sowie Kreditzusagen zum Nominalwert aus.
Die Risikovorsorge für Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen wird als Rückstellung für Risiken aus dem Kreditgeschäft gezeigt.
In den Eventualverbindlichkeiten ist die unwiderrufliche Zahlungsverpflichtung enthalten, die nach Stattgabe des Antrags der Bank auf Leistung einer Besicherung zur teilweisen Begleichung des Beitrags der Bankenabgabe von der Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH (Deutsche Finanzagentur) gewährt wurde.
Die in der folgenden Tabelle genannten Zahlen werden ohne Berücksichtigung von Sicherheiten dargestellt und wären nur im Falle der vollständigen Ausnutzung der Fazilitäten durch sämtliche Kunden und den darauffolgenden Zahlungsverzug aller Kunden - unter der Voraussetzung, dass keine Sicherheiten vorhanden sind - abzuschreiben. Tatsächlich verfällt der weitaus größte Teil dieser Verpflichtungen, ohne in Anspruch genommen zu werden. Insofern sind die Beträge nicht repräsentativ für die Risikoeinschätzung, das tatsächliche künftige Kreditengagement oder daraus erwachsende Liquiditätserfordernisse.
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| Mio. € | 31.3.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 36 715 | 36 179 | 1,5 |
| Kreditinstitute | 6 212 | 6 669 | - 6,9 |
| Firmenkunden | 27 605 | 26 570 | 3,9 |
| Privatkunden | 292 | 291 | 0,5 |
| Finanzdienstleister | 2 494 | 2 531 | - 1,5 |
| Öffentliche Haushalte | 111 | 117 | - 5,1 |
| Kreditzusagen | 80 013 | 79 896 | 0,1 |
| Kreditinstitute | 1 269 | 1 382 | - 8,2 |
| Firmenkunden | 59 327 | 59 543 | - 0,4 |
| Privatkunden | 10 590 | 10 618 | - 0,3 |
| Finanzdienstleister | 8 656 | 8 130 | 6,5 |
| Öffentliche Haushalte | 171 | 222 | - 23,0 |
| Gesamt | 116 727 | 116 074 | 0,6 |
Über die vorstehend aufgeführten Kreditfazilitäten hinaus können im Commerzbank-Konzern Verluste aus Rechts- und Steuerrisiken entstehen, deren Eintritt nicht überwiegend wahrscheinlich ist, sodass keine Rückstellungen gebildet wurden. Da der Eintritt aber auch nicht gänzlich unwahrscheinlich ist, erfolgt eine Darstellung unter den Eventualverbindlichkeiten. Weder für den Eintrittszeitpunkt noch mögliche Erstattungen kann eine verlässliche Einschätzung vorgenommen werden. Je nach Ausgang der rechtlichen und steuerlichen Verfahren kann sich die Einschätzung unseres Verlustrisikos als zu niedrig oder zu hoch erweisen. Für den weitaus größten Teil der Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken erfolgt jedoch keine Inanspruchnahme und somit sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächlichen künftigen Verluste. Zum 31. März 2018 betrugen die Eventualverbindlichkeiten aus Rechts- und Steuerrisiken 557 Mio. Euro (Vorjahr: 558 Mio. Euro) und betrafen die folgenden wesentlichen Sachverhalte:
| ― | Gegen eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurden mehrere Klagen von Kunden eines ehemaligen und mittlerweile insolventen Geschäftskunden, der bei dieser Tochter seine Geschäftskonten unterhielt, erhoben. Klageziel ist jeweils die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen angeblicher Unterstützung des Managements des insolventen Geschäftskunden bei dessen unlauteren Machenschaften im Rahmen der Kontoführung. Die Bank hält die Klagen für unbegründet. |
| ― | Im Rahmen des Konkursverfahrens eines ehemaligen Kunden wurde die Commerzbank zusammen mit den Geschäftsführern des Kunden sowie weiteren Personen beziehungsweise Gesellschaften als Gesamtschuldner wegen angeblich betrügerischen Konkurses verklagt. In erster Instanz ist diese Klage, soweit die Commerzbank betroffen ist, abgewiesen worden. Das Gericht hat dabei klargestellt, dass der Konkurs zwar aus bilanzieller Sicht, jedenfalls aber nicht im Hinblick auf die Finanzierungstransaktionen als betrügerisch einzustufen ist. Gegen das Berufungsurteil aus Mai 2016 haben die Kläger Revision eingelegt. Eine Entscheidung hierüber wird im Laufe diesen Jahres erwartet. |
| ― | Die Commerzbank war Inhaber von Anteilen an einer US-amerikanischen Gesellschaft, die im Rahmen eines sogenannten Leverage Buy-outs veräußert wurden. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens dieser Gesellschaft wurden in den USA mehrere Klagen unter anderem gegen die Commerzbank auf Rückgewähr der im Rahmen der Anteilsveräußerung erhaltenen Erlöse erhoben. Zwei dieser Klagen wurden in der Berufungsinstanz abgewiesen. Über die Zulassung der Revision wurde noch nicht entscheiden. Die dritte Klage wurde zwischenzeitlich zugunsten des Bankenkonsortiums abgewiesen. Dagegen wurde Berufung eingelegt. |
| ― | Die Commerzbank ist im April 2016 in Ungarn von einem ehemaligen Darlehensnehmer auf Schadensersatz verklagt worden. Nachdem der Darlehensnehmer mehrfache Vertragsverletzungen des Darlehensvertrags nicht geheilt hatte, kündigte die Commerzbank den Darlehensvertrag und nahm keine weiteren Auszahlungen mehr vor. Die Commerzbank wird sich gegen die Klage verteidigen. |
| ― | Im April 2016 wurde der Commerzbank die Zahlungsklage einer Kundin zugestellt. Die Klägerin verlangt unter anderem die Rückzahlung von nach Meinung der Klägerin zu Unrecht an die Commerzbank geleisteten Zinsen. Zudem begehrt sie die Freigabe von Sicherheiten, welche eine Forderung der Commerzbank gegen die Klägerin besichern. Die Commerzbank und die Klägerin streiten über den Bestand der besicherten Forderung. Die Commerzbank wird sich gegen die Klage zur Wehr setzen. |
| ― | Aufsichts- und andere Behörden in verschiedenen Ländern untersuchen seit einiger Zeit Manipulationen und Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Devisenkursfixings und dem Devisengeschäft allgemein. |
Die Eventualverbindlichkeiten für Steuerrisiken betreffen folgende wesentliche Sachverhalte:
Mit BMF-Schreiben vom 17. Juli 2017 hat sich die Finanzverwaltung zur Behandlung von "Cum-Cum-Geschäften" geäußert. Danach beabsichtigt sie, diese für die Vergangenheit unter dem Aspekt des "Gestaltungsmissbrauchs" kritisch zu prüfen. Nach der im Schreiben des BMF geäußerten Auffassung ist von einem Gestaltungsmissbrauch im Sinne von § 42 AO auszugehen, soweit kein wirtschaftlich vernünftiger Grund für das getätigte Geschäft vorliegt und der Geschäftsvorfall insgesamt eine steuerinduzierte Gestaltung (Steuerarbitrage) aufweist. Das Schreiben beinhaltet eine nicht abschließende Aufzählung von Fallgestaltungen, welche durch das BMF steuerlich bewertet werden.
Die Deutsche Bundesbank hat die Commerzbank mit Schreiben vom 18. Juli 2017 anhand eines Erhebungsbogens um Bewertung der finanziellen Auswirkungen bei Anwendung des BMF-Schreibens gebeten. Auf der Basis der durchgeführten Analysen mit Cum-Cum-Geschäften hat die Bank per Ende 2017 vorsorglich Rückstellungen von 12 Mio. Euro für gegebenenfalls eigene zurückzuerstattende Kapitalertragsteuer gebildet.
Im Hinblick auf Cum-Cum-Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank Ersatzansprüchen Dritter aufgrund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt, wobei in einem Fall zunächst Klage erhoben wurde. Diese wurde zwischenzeitlich zurückgenommen. Die Erfolgsaussichten solcher Ansprüche schätzt die Commerzbank auf Basis der durchgeführten Analysen als eher unwahrscheinlich ein, sie sind aber nicht ausgeschlossen. In diesen Fällen könnten sich auf Basis unserer Schätzungen finanzielle Auswirkungen im höheren zweistelligen Millionenbereich inklusive Nachzahlungszinsen ergeben.
Für die weiteren Cum-Cum-relevanten Geschäfte kommt die Commerzbank zu dem Ergebnis, dass für die entsprechenden Geschäfte keine unangemessenen rechtlichen Gestaltungen gemäß § 42 AO vorliegen.
Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich im Rahmen der weiteren Entwicklung, zum Beispiel aus der Bewertung durch die Finanzbehörden und der Finanz-/Zivilgerichte, eine anderslautende Einschätzung ergeben könnte.
Segmentberichterstattung
(44) Segmentberichterstattung
In der Segmentberichterstattung spiegeln sich die Ergebnisse der operativen Segmente des Commerzbank-Konzerns wider. Als Grundlage für die nachfolgenden Segmentinformationen dient IFRS 8 "Operating Segments", der dem sogenannten Managementansatz folgt. Die Segmentinformationen werden auf Basis der internen Managementberichterstattung bestimmt, die dem Chief Operating Decision Maker dazu dient, die Leistung der Segmente zu beurteilen und Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen auf die Segmente zu treffen. Im Commerzbank-Konzern übt die Funktion des Chief Operating Decision Makers der Vorstand aus.
In unserer Segmentberichterstattung berichten wir in der zum 30. September 2016 eingeführten Segmentstruktur Privat- und Unternehmerkunden, Firmenkunden und Asset & Capital Recovery sowie dem Bereich Sonstige und Konsolidierung. Dieses Vorgehen folgt der Organisationsstruktur des Commerzbank-Konzerns und ist Grundlage der internen Managementberichterstattung. Die Aufteilung der Geschäftssegmente orientiert sich an der Unterschiedlichkeit der Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise an den Kundenzielgruppen. Eine Anpassung im Geschäftsmodell des Segments Firmenkunden führte im ersten Quartal 2018 zu geringfügigen Änderungen der Geschäftsverantwortlichkeiten: Aufgaben der Vertriebsassistenzen wurden an die Unterstützungsfunktionen übertragen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Weitere Angaben zu den Segmenten sind im Zwischenlagebericht dieses Zwischenberichts enthalten. Im Jahr 2018 wurden im Commerzbank-Konzern die neuen Anforderungen des IFRS 9 umgesetzt (siehe Seite 45 ff.), deren Wirkung sich auch in der Segmentberichterstattung widerspiegelt. Die für die operativen Segmente unterstellte Kapitalunterlegung der Risikoaktiva bei vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel 3 beträgt seit 2018 vor dem Hintergrund erhöhter Kapitalunterlegungsanforderungen 12 %. Das Segment Asset & Capital Recovery wird unverändert mit Kapital in Höhe von 15 % der risikogewichteten Aktiva bei vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel 3 unterlegt. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
Der Erfolg der einzelnen Segmente wird anhand des Operativen Ergebnis und des Ergebnis vor Steuern sowie der Kennziffern Operative Eigenkapitalrendite und Aufwandsquote gemessen. Das Operative Ergebnis in 2018 ist definiert als die Summe aus Zinsüberschuss, Dividendenerträge, Risikoergebnis, Provisionsüberschuss, Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen, Übrigem Ergebnis aus Finanzinstrumenten, Laufendem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen und Sonstigem Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen. Im Operativen Ergebnis sind Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte und Restrukturierungsaufwendungen nicht enthalten. Der Ausweis des Vorjahres erfolgt, wie zum 31. Dezember 2017, auf Basis der IAS 39 Bewertungskategorien. Durch den Ausweis von Vorsteuerergebnissen sind sowohl im Ergebnis als auch im durchschnittlich gebundenen Eigenkapital die Anteile Dritter enthalten. Alle Erträge, für die ein Segment verantwortlich ist, sind somit im Ergebnis vor Steuern berücksichtigt. Bei der Abbildung der Zwischenergebniseliminierung aus konzerninternen Transaktionen in der Segmentberichterstattung wird das abgebende Segment so gestellt, als wäre die Transaktion konzernextern erfolgt. Die Eliminierung der Zwischengewinne und -verluste erfolgt daher im Bereich Sonstige und Konsolidierung.
Die operative Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des operativen Ergebnisses zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie gibt an, wie sich das im Segment eingesetzte Kapital verzinst. Die Aufwandsquote im operativen Geschäft spiegelt die Kosteneffizienz der Segmente wider, sie errechnet sich für 2018 aus dem Verhältnis von Verwaltungsaufwendungen zu Erträgen vor Risikoergebnis. Für 2017 errechnet sie sich aus dem Verhältnis von Verwaltungsaufwendungen zu Erträgen vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft.
Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht zu Marktpreisen und im Zinsbereich nach der Marktzinsmethode innerhalb der Segmente ausgewiesen. Im Zinsüberschuss werden die tatsächlichen Refinanzierungsaufwendungen für geschäftsspezifische Beteiligungen der Segmente gezeigt. Der im Konzern erwirtschaftete Anlagenutzen aus dem Eigenkapital wird im Verhältnis des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals dem Zinsüberschuss der jeweiligen Segmente zugeordnet. Der Zinssatz entspricht dem Zinssatz einer risikofreien Anlage auf dem langfristigen Kapitalmarkt. Im Zinsüberschuss enthalten sind ebenfalls die Liquiditätskosten. Diese umfassen sowohl die extern gezahlten Fundingkosten als auch die vollständige Allokation der Liquiditätskosten auf die Geschäfte und Segmente auf Basis unseres Liquiditätskosten-Transferpreis-Systems. Auf dieser Grundlage werden die aus dem externen Funding der Bank resultierenden Zinsaufwendungen auf Basis einer zentralen Liquiditätspreiskurve nach dem Verursachungsprinzip auf Einzelgeschäfts- oder Portfolioebene auf die Segmente alloziert. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals der Segmente erfolgt auf Basis der durchschnittlichen segmentierten Risikoaktiva. Auf Konzernebene wird das Common-Equity-Tier-1(CET 1)-Kapital gezeigt, das der Berechnung der operativen Eigenkapitalrendite dient. Die Kalkulation erfolgt sowohl für die Segmente als auch den Konzern jeweils unter vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel 3. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital der Segmente und dem CET-1-Kapital des Konzerns erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Darüber hinaus berichten wir die jeweiligen Aktiva und Passiva der Segmente sowie die Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen. Geschäftsmodellbedingt ist die Segmentbilanz erst auf Konzernebene ausgeglichen.
Die im Operativen Ergebnis ausgewiesenen Verwaltungsaufwendungen beinhalten die Personalaufwendungen, die Sachaufwendungen sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte. Restrukturierungsaufwendungen und Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte werden unterhalb des Operativen Ergebnisses im Ergebnis vor Steuern ausgewiesen. Die Zuordnung der Verwaltungsaufwendungen zu den einzelnen Segmenten erfolgt nach dem Verursachungsprinzip. Die sich aus den internen Leistungen ergebenden indirekten Aufwendungen werden dem Leistungsempfänger in Rechnung gestellt beziehungsweise führen beim Leistungserbringer zu einer entsprechenden Entlastung. Die Bewertung dieser internen Leistungsbeziehungen erfolgt zu Marktpreisen oder Vollkosten.
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| 1.1.-31.3.2018 Mio. € |
Privat- und Unternehmerkunden | Firmenkunden | Asset & Capital Recovery | Sonstige und Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 616 | 373 | 14 | 42 | 1 045 |
| Dividendenerträge | 2 | 10 | - | 3 | 14 |
| Risikoergebnis | - 52 | - 23 | - 0 | - 2 | - 77 |
| Provisionsüberschuss | 509 | 294 | 1 | - 7 | 797 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 32 | 261 | 67 | - 15 | 345 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 0 | - 1 | - 5 | - 11 | - 16 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 11 | 1 | - 39 | 8 | - 19 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen | 0 | 6 | - 0 | - | 6 |
| Sonstiges Ergebnis | 67 | 23 | 7 | 33 | 129 |
| Erträge vor Risikoergebnis | 1 237 | 966 | 45 | 54 | 2 302 |
| Erträge nach Risikoergebnis | 1 186 | 944 | 45 | 51 | 2 226 |
| Verwaltungsaufwendungen | 984 | 799 | 27 | 127 | 1 936 |
| Operatives Ergebnis | 202 | 145 | 18 | - 76 | 289 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 202 | 145 | 18 | - 76 | 289 |
| Aktiva | 130 449 | 176 883 | 21 374 | 141 326 | 470 032 |
| Passiva | 155 971 | 193 597 | 19 017 | 101 448 | 470 032 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 11 | 149 | 1 | - | 160 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital1 | 4 633 | 10 636 | 2 483 | 4 716 | 22 468 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)2 | 17,4 | 5,5 | 2,9 | - | 5,2 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 79,5 | 82,6 | 59,7 | - | 84,1 |
1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3. Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
2 Auf das Jahr hochgerechnet.
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| 1.1.-31.3.20171 Mio. € |
Privat- und Unternehmerkunden | Firmenkunden | Asset & Capital Recovery | Sonstige und Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 567 | 483 | 34 | - 35 | 1 049 |
| Dividendenerträge | 4 | 18 | - | 6 | 28 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 33 | - 43 | - 119 | - 0 | - 195 |
| Sonstiges Realisierungs- und Bewertungsergebnis | - 0 | - 7 | - 1 | 5 | - 3 |
| Provisionsüberschuss | 545 | 347 | 0 | - 5 | 887 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 39 | 257 | 72 | 33 | 402 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 0 | - 2 | - 4 | - 28 | - 34 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 6 | 2 | - | 43 | 50 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 7 | - 0 | - | 7 |
| Sonstiges Ergebnis | 7 | - 5 | 13 | - 12 | 3 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 168 | 1 100 | 115 | 7 | 2 390 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 1 135 | 1 057 | - 4 | 7 | 2 195 |
| Verwaltungsaufwendungen | 941 | 790 | 29 | 105 | 1 865 |
| Operatives Ergebnis | 194 | 267 | - 33 | - 98 | 330 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 194 | 267 | - 33 | - 98 | 330 |
| Aktiva | 120 480 | 208 707 | 25 905 | 135 169 | 490 262 |
| Passiva | 144 563 | 232 754 | 19 664 | 93 281 | 490 262 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 9 | 176 | 1 | - | 186 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital2 | 4 327 | 12 246 | 3 165 | 3 637 | 23 375 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)3 | 17,9 | 8,7 | - 4,2 | - | 5,6 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 80,6 | 71,8 | 25,3 | - | 78,0 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
2 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CETI) unter voller Anwendung von Basel 3. Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
3 Auf das Jahr hochgerechnet.
Detailangaben sonstige und Konsolidierung:
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2018 | ||
|---|---|---|---|
| Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | 26 | 16 | 42 |
| Dividendenerträge | 3 | 0 | 3 |
| Risikoergebnis | - 2 | 0 | - 2 |
| Provisionsüberschuss | - 6 | - 1 | - 7 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 1 | - 16 | - 15 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 11 | - | - 11 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 9 | - 1 | 8 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | 35 | - 3 | 33 |
| Verwaltungsaufwendungen | 131 | - 5 | 127 |
| Operatives Ergebnis | - 76 | 1 | - 76 |
| Aktiva | 140 900 | 426 | 141 326 |
| Passiva | 101 169 | 279 | 101 448 |
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| Mio. € | 1.1.-31.3.20171 | ||
|---|---|---|---|
| Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | |
| --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | - 40 | 5 | - 35 |
| Dividendenerträge | 6 | - | 6 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 0 | 0 | - 0 |
| Sonstiges Realisierungs- und Bewertungsergebnis | - 0 | 6 | 5 |
| Provisionsüberschuss | - 4 | - 1 | - 5 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 32 | 1 | 33 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 28 | - | - 28 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 46 | - 3 | 43 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - 7 | - 5 | - 12 |
| Verwaltungsaufwendungen | 113 | - 8 | 105 |
| Operatives Ergebnis | - 108 | 10 | - 98 |
| Aktiva | 134 887 | 282 | 135 169 |
| Passiva | 93 152 | 129 | 93 281 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Unter Konsolidierung weisen wir Konsolidierungs- und Überleitungssachverhalte vom Ergebnis der Segmente und des Bereichs Sonstige auf den Konzernabschluss aus. Unter anderem werden dort folgende Sachverhalte abgebildet:
| ― | Eliminierung der in den Segmenten angefallenen Bewertungsergebnisse für eigene Schuldverschreibungen. |
| ― | Effekte aus der Konsolidierung konzerninterner Transaktionen zwischen den Segmenten. |
| ― | Effekte aus der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen. |
| ― | Erträge und Verwaltungsaufwendungen der Stabs- und Steuerungsfunktionen, wobei diese auf die Segmente und den Bereich Sonstige verrechnet sind. |
Die im Rahmen der Segmentberichterstattung erhobene regionale Aufgliederung des Ergebnisses, die im Wesentlichen auf dem jeweiligen Sitz der Filiale oder des Konzernunternehmens basiert (geografische Märkte), ergab nachfolgende Verteilung:
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| 1.1.-31.3.2018 Mio. € |
Deutschland | Europa ohne Deutschland | Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 666 | 350 | 2 | 27 | - | 1 045 |
| Dividendenerträge | 14 | 0 | - | - | - | 14 |
| Risikoergebnis | - 35 | - 43 | 1 | - 0 | - | - 77 |
| Sonstiges Realisierungs- und Bewertungsergebnis | - | - 0 | - | - | - | - 0 |
| Provisionsüberschuss | 654 | 120 | 8 | 16 | - | 797 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 138 | 143 | 14 | 50 | - | 345 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 14 | - 4 | 1 | 0 | - | - 16 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 17 | - 36 | - | - | - | - 19 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen | 5 | 0 | 1 | - | - | 6 |
| Sonstiges Ergebnis | 44 | 55 | - 2 | 32 | - | 129 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 518 | 352 | 28 | 37 | 0 | 1 936 |
| Operatives Ergebnis | - 29 | 234 | - 2 | 87 | - 0 | 289 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken (phase-in) | 84 650 | 44 896 | 3 927 | 3 545 | - | 137 018 |
Im Vorjahreszeitraum erzielten wir in den geografischen Märkten folgende Ergebnisse:
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| 1.1.-31.3.20171 Mio. € |
Deutschland | Europa ohne Deutschland | Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 658 | 365 | - 5 | 31 | - | 1 049 |
| Dividendenerträge | 27 | 0 | 0 | - | - | 28 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 157 | - 38 | - 2 | 2 | - | - 195 |
| Sonstiges Realisierungs- und Bewertungsergebnis | 4 | - 7 | - | - | - | - 3 |
| Provisionsüberschuss | 747 | 125 | 12 | 3 | - | 887 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten | 196 | 162 | 18 | 26 | - | 402 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 30 | - 3 | - 0 | 0 | - | - 34 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 51 | - 0 | - | - | - | 50 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 5 | - 0 | 1 | - | - | 7 |
| Sonstiges Ergebnis | 3 | 1 | - 0 | - 0 | - | 3 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 452 | 341 | 34 | 39 | 0 | 1 865 |
| Operatives Ergebnis | 54 | 263 | - 10 | 23 | - 0 | 330 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken (phase-in) | 87 839 | 48 223 | 4 370 | 4 480 | - | 144 912 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 42).
Statt der langfristigen Vermögenswerte weisen wir die Risikoaktiva für Kreditrisiken aus. In Übereinstimmung mit IFRS 8.32 hat die Commerzbank entschieden, auf eine Aufgliederung des Gesamtbetrages der Erträge des Commerzbank-Konzerns nach Produkten und Dienstleistungen zu verzichten. Aus Effizienzgründen wurde von einer Erhebung dieser Daten abgesehen, da sie weder für die interne Steuerung noch für das Managementreporting genutzt werden.
Sonstige Erläuterungen
(45) Regulatorische Eigenkapitalanforderungen
Das folgende Bild der Zusammensetzung des Eigenkapitals im Commerzbank-Konzern zeigt neben der Phase-in-Darstellung (Ist) auch eine Fully-phased-in-Betrachtung. Die Überleitungsrechnung vom ausgewiesenen bilanziellen Konzernkapital zu dem regulatorisch ausgewiesenen Kapital ist dabei bereits integriert.
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| Position Mio. € |
31.3.2018 Phase-in |
31.12.2017 Phase-in |
31.3.2018 Fully phased-in |
31.12.2017 Fully phased-in |
|---|---|---|---|---|
| Bilanzielles Eigenkapital | 29 047 | 30 041 | 29 047 | 30 041 |
| Effekt aus Debit Valuation Adjustments | - 129 | - 86 | - 129 | - 108 |
| Korrektur der Neubewertungsrücklage | - | 114 | - | - |
| Korrektur der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 31 | 54 | 31 | 54 |
| Korrektur zum Phase-in (IAS 19) | - | 260 | - | - |
| Korrektur der nicht beherrschenden Anteile (Minderheiten) | - 447 | - 421 | - 447 | - 495 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | - 1 507 | - 1 507 | - 1 507 | - 1 507 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 1 363 | - 1 381 | - 1 363 | - 1 381 |
| Aktivüberhang des Planvermögens | - 336 | - 257 | - 336 | - 322 |
| Latente Ertragsteueransprüche aus Verlustvorträgen | - 735 | - 566 | - 735 | - 707 |
| Unterdeckung aus erwartetem Verlust (Shortfall) | - 574 | - 608 | - 574 | - 676 |
| Prudential Valuation | - 571 | - 264 | - 571 | - 264 |
| Direkte, indirekte und synthetische Positionen des Instituts in eigenen Instrumenten des harten Kernkapitals | - 29 | - 49 | - 29 | - 60 |
| Erstverlust-Positionen aus Verbriefungen (First Loss) | - 205 | - 213 | - 205 | - 213 |
| Vorleistungsrisiken | - | - | - | - |
| Verrechnung der Bestandteile aus zusätzlichem Kernkapital (AT 1) | - | 647 | - | - |
| Latente Ertragsteueransprüche aus temporären Differenzen, die den 10-%-Schwellenwert übersteigen | - 540 | - 110 | - 540 | - 278 |
| Dividendenabgrenzung | - 63 | - | - 63 | - |
| Sonstiges und Rundungen | - 36 | - 47 | - 36 | - 45 |
| Hartes Kernkapital (CET 1)1 | 22 543 | 25 607 | 22 543 | 24 039 |
| Zusätzliches Kernkapital (AT 1)2 | 903 | 378 | - | - |
| Kernkapital (Tier 1) | 23 446 | 25 985 | 22 543 | 24 039 |
| Ergänzungskapital (Tier 2) | 5 250 | 5 404 | 5 486 | 5 808 |
| Eigenkapital | 28 696 | 31 389 | 28 029 | 29 847 |
| Gewichtete Risikoaktiva | 170 089 | 171 369 | 170 089 | 171 019 |
| davon: Kreditrisiko | 137 018 | 137 486 | 137 018 | 137 136 |
| davon: Marktrisiko3 | 11 981 | 12 842 | 11 981 | 12 842 |
| davon: Operationelles Risiko | 21 090 | 21 041 | 21 090 | 21 041 |
| Harte Kernkapitalquote (CET- 1-Ratio, %) | 13,3 % | 14,9 % | 13,3 % | 14,1 % |
| Kernkapitalquote (Tier 1-Ratio, %) | 13,8 % | 15,2 % | 13,3 % | 14,1 % |
| Eigenkapitalquote (%) | 16,9 % | 18,3 % | 16,5 % | 17,5 % |
1 Die Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.
2 Im Rahmen der Übergangsregelungen anrechenbarer Altbestand an zusätzlichem Kernkapital; bis 31. Dezember 2017 nach Verrechnung der darauf entfallenden Abzugspositionen.
3 Einschließlich der Risiken einer Anpassung der Kreditbewertung (sogenanntes Credit Valuation Adjustment Risk).
Die Tabelle zeigt die Überleitung des bilanziellen Eigenkapitals auf das regulatorische harte Kernkapital (CET 1) sowie die weiteren Komponenten des Kernkapitals und des regulatorischen Eigenkapitals. Die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem 31. Dezember 2017 ergaben sich zum Einen durch die Einführung des IFRS 9 in Höhe von rund - 1,8 Mrd. Euro und zum Anderen durch den Abschluss der Basel-3-Übergangsregelungen in Höhe von - 1,4 Mrd. Euro. Der Rückgang der Kapitalquoten gegenüber dem Jahresende ergibt sich im Wesentlichen aus dem Rückgang des regulatorischen Eigenkapitals.
(46) Verschuldungsquote
Im Rahmen der CRD IV/CRR wurde die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) als ein Instrument und Indikator zur Quantifizierung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung eingeführt. Die Leverage Ratio setzt das Kernkapital (Tier 1 Kapital) ins Verhältnis zum Leverage Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht. Bei der
Anrechnung von Derivaten, Wertpapierfinanzierungsgeschäften und außerbilanziellen Positionen werden aufsichtsrechtliche Ansätze angewendet. Die Berechnung der Leverage Ratio erfolgt auf Basis der im Januar 2015 geänderten CRR-Regelung. Als eine nicht risikosensitive Kennzahl stellt die Leverage Ratio eine ergänzende Kennziffer zu der risikobasierten Kapitalunterlegung dar.
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| Leverage Ratio gemäß der überarbeiteten CRR (Delegated Act) | 31.3.20181 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Leverage Exposure "Phase-in" (Mio. €) | 495 438 | 471 317 | 5,1 |
| Leverage Exposure "Fully Phased-in" (Mio. €) | 495 438 | 470 491 | 5,3 |
| Leverage Ratio "Phase-in" (%) | 4,7 | 5,5 | |
| Leverage Ratio "Fully Phased-in" (%) | 4,6 | 5,1 |
1 Unterschiede zwischen "Fully Phased-in" und "Phase-in" LR nur aus dem Tier 1 Kapital; Übergangsregelungen für das Leverage Ratio Exposure sind Ende 2017 ausgelaufen.
(47) Liquidity Coverage Ratio
Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) ist die regulatorisch definierte Mindestliquiditätsquote, die ein Maß für die kurzfristige Zahlungsfähigkeit der Bank unter einem vorgegebenen Stressszenario darstellt. Ausgehend von den Anforderungen des Baseler Ausschuss wurde durch die EU Kommission in der Capital Requirements Regulation (CRR), Verordnung (EU) 575/2013 in Verbindung mit der delegierten Verordnung EU/2015/61 (D-VO) die rechtliche Grundlage der LCR vorgegeben.
Die Quote selbst ist definiert als Quotient von jederzeit verfügbaren hochliquiden Aktiva (HQLA) und den Netto-Liquiditätsabflüssen (NLO) innerhalb eines 30 Tage Zeitraums und wird seit dem 30. September 2016 in dieser Form an die Aufsichtsbehörden gemeldet. Gemäß CRR musste für 2017 ein Mindestwert der LCR von 80 % eingehalten werden, seit dem 1. Januar 2018 gilt ein Mindestwert von 100 %. Die Commerzbank hat die LCR als zwingende Nebenbedingung in das interne Liquiditätsrisikomodell integriert und die Entwicklung der LCR wird regelmäßig überwacht.
Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank interne Frühwarnindikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen. Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großen Einzelgläubigern oder Währungen auftreten.
Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert. Dies gilt auch für Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen. Zusätzlich wirkt die kontinuierliche Nutzung des breit diversifizierten Zugangs der Bank zu Fundingquellen, insbesondere in Form verschiedener Kundeneinlagen und Kapitalmarktinstrumente, einer Konzentration entgegen.
Die Commerzbank setzt zur zentralen Steuerung der globalen Liquidität den Cash Pooling Ansatz ein. Dieser stellt eine effiziente Verwendung der Ressource Liquidität zeitzonenunabhängig sicher, da sich Treasury Einheiten der Commerzbank in Frankfurt, London, New York und Singapur befinden.
Weitere Informationen zur Verantwortlichkeit der Liquiditätsrisikosteuerung und den internen Modellen finden sich im Abschnitt Liquiditätsrisiko im Zwischenrisikobericht dieses Dokuments.
Nachfolgend wird die Berechnung der LCR für das aktuelle Berichtsjahr dargestellt. Zu jedem Quartal des Berichtsjahres werden die Durchschnitte der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte berechnet und sind untenstehender Tabelle zu entnehmen. Die Werte werden auf volle Millionen Euro gerundet und auf konsolidierter Basis für den Commerzbank Konzern dargestellt. Die Übergangsbestimmungen der EBA beschränken die Offenlegung in diesem Zwischenbericht auf das dritte und vierte Quartal 2017 sowie das erste Quartal 2018.
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| Ungewichteter Gesamtwert (Durchschnitt) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | 30.9.2017 | 31.12.2017 | 31.3.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der bei der Berechnung der Durchschnittswerte verwendeten Datenpunkte | 12 | 12 | 12 | |
| Hochwertige liquide Vermögenswerte | ||||
| 1 | Hochwertige liquide Vermögenswerte insgesamt | |||
| Mittelabflüsse | ||||
| 2 | Privatkundeneinlagen und Einlagen von kleinen Geschäftskunden, davon: | 98 744 | 101 885 | 104 422 |
| 3 | stabile Einlagen | 64 724 | 68 617 | 71 861 |
| 4 | weniger stabile Einlagen | 34 013 | 33 262 | 32 557 |
| 5 | unbesicherte Großhandelsfinanzierung | 107 525 | 107 061 | 107 041 |
| 6 | betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) und Einlagen in Netzwerken von Genossenschaftsbanken | 31 909 | 33 722 | 34 619 |
| 7 | nicht betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) | 74 184 | 72 000 | 71 172 |
| 8 | unbesicherte Verbindlichkeiten | 1 432 | 1 340 | 1 251 |
| 9 | besicherte Großhandelsfinanzierung | |||
| 10 | zusätzliche Anforderungen | 85 147 | 85 597 | 85 719 |
| 11 | Abflüsse im Zusammenhang mit Derivatepositionen und sonstigen Besicherungsanforderungen | 10 475 | 10 404 | 10 140 |
| 12 | Abflüsse im Zusammenhang mit dem Verlust der Finanzierung auf Schuldtiteln | 306 | 182 | 142 |
| 13 | Kredit- und Liquiditätsfazilitäten | 74 367 | 75 011 | 75 437 |
| 14 | sonstige vertragliche Finanzierungsverpflichtungen | 1 786 | 1 612 | 1 594 |
| 15 | sonstige Eventualverbindlichkeiten | 96 397 | 98 857 | 102 231 |
| 16 | Gesamtmittelabflüsse | |||
| Mittelzuflüsse | ||||
| 17 | Besicherte Kredite (z.B. Reverse Repos) | 71 799 | 69 603 | 67 758 |
| 18 | Zuflüsse von ausgebuchten Positionen | 27 852 | 27 431 | 27 712 |
| 19 | Sonstige Mittelzuflüsse | 3 463 | 3 232 | 2 934 |
| EU-19a | (Differenz zwischen den gesamten gewichteten Zuflüssen und den gesamten gewichteten Abflüssen aus Transaktionen in Drittländern, in denen Transaktionsbeschränkungen bestehen oder die auf nicht konvertierbare Währungen lauten) | |||
| EU-19b | (Überschusszuflüsse von einem verbundenen spezialisierten Kreditinstitut) | |||
| 20 | GESAMTMITTELZUFLÜSSE | 103 114 | 100 267 | 98 403 |
| EU-20a | Vollständig ausgenommene Zuflüsse | 0 | 0 | 0 |
| EU-20b | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 90 % unterliegen | 0 | 0 | 0 |
| EU-20c | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 75 % unterliegen | 90 375 | 89 904 | 90 321 |
| 21 | Liquiditätspuffer | |||
| 22 | Gesamte Nettomittelabflüsse | |||
| 23 | Liquidity Coverage Ratio |
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| Gewichteter Gesamtwert (Durchschnitt) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | 30.9.2017 | 31.12.2017 | 31.3.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der bei der Berechnung der Durchschnittswerte verwendeten Datenpunkte | 12 | 12 | 12 | |
| Hochwertige liquide Vermögenswerte | ||||
| 1 | Hochwertige liquide Vermögenswerte insgesamt | 93 004 | 95 086 | 93 791 |
| Mittelabflüsse | ||||
| 2 | Privatkundeneinlagen und Einlagen von kleinen Geschäftskunden, davon: | 6 943 | 7 043 | 7 119 |
| 3 | stabile Einlagen | 3 236 | 3 431 | 3 593 |
| 4 | weniger stabile Einlagen | 3 700 | 3 606 | 3 523 |
| 5 | unbesicherte Großhandelsfinanzierung | 55 309 | 54 187 | 53 647 |
| 6 | betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) und Einlagen in Netzwerken von Genossenschaftsbanken | 7 953 | 8 405 | 8 631 |
| 7 | nicht betriebliche Einlagen (alle Gegenparteien) | 45 923 | 44 442 | 43 766 |
| 8 | unbesicherte Verbindlichkeiten | 1 432 | 1 340 | 1 251 |
| 9 | besicherte Großhandelsfinanzierung | 5 992 | 5 384 | 5 188 |
| 10 | zusätzliche Anforderungen | 24 998 | 24 915 | 24 592 |
| 11 | Abflüsse im Zusammenhang mit Derivatepositionen und sonstigen Besicherungsanforderungen | 9 871 | 9 733 | 9 410 |
| 12 | Abflüsse im Zusammenhang mit dem Verlust der Finanzierung auf Schuldtiteln | 306 | 182 | 142 |
| 13 | Kredit- und Liquiditätsfazilitäten | 14 821 | 15 000 | 15 040 |
| 14 | sonstige vertragliche Finanzierungsverpflichtungen | 902 | 834 | 950 |
| 15 | sonstige Eventualverbindlichkeiten | 606 | 688 | 682 |
| 16 | Gesamtmittelabflüsse | 94 750 | 93 051 | 92 179 |
| Mittelzuflüsse | ||||
| 17 | Besicherte Kredite (z.B. Reverse Repos) | 4 597 | 4 126 | 3 702 |
| 18 | Zuflüsse von ausgebuchten Positionen | 20 352 | 19 901 | 20 160 |
| 19 | Sonstige Mittelzuflüsse | 3 324 | 3 093 | 2 789 |
| EU-19a | (Differenz zwischen den gesamten gewichteten Zuflüssen und den gesamten gewichteten Abflüssen aus Transaktionen in Drittländern, in denen Transaktionsbeschränkungen bestehen oder die auf nicht konvertierbare Währungen lauten) | 0 | 0 | 0 |
| EU-19b | (Überschusszuflüsse von einem verbundenen spezialisierten Kreditinstitut) | 0 | 0 | 0 |
| 20 | GESAMTMITTELZUFLÜSSE | 28 273 | 27 120 | 26 651 |
| EU-20a | Vollständig ausgenommene Zuflüsse | 0 | 0 | 0 |
| EU-20b | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 90 % unterliegen | 0 | 0 | 0 |
| EU-20c | Zuflüsse, die einer Obergrenze von 75 % unterliegen | 28 273 | 27 120 | 26 651 |
| 21 | Liquiditätspuffer | 93 004 | 95 086 | 93 791 |
| 22 | Gesamte Nettomittelabflüsse | 66 476 | 65 931 | 65 528 |
| 23 | Liquidity Coverage Ratio | 140,01 % | 144,61 % | 143,42 % |
Die quartalsweisen Durchschnittswerte der LCR liegen auf einem konstant hohen Niveau von über 140% und überschreiten die geforderte Mindestquote in Höhe von 80% für das Jahr 2017 beziehungsweise. 100% für das Jahr 2018 durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich. Die Zusammensetzung der zur Deckung von Zahlungsmittelabflüssen verwendbaren hochliquiden Vermögenswerte im Beobachtungszeitraum ist nachstehend aufgeführt:
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| Hochliquide Aktiva gem. EU/2015/61 (Durchschnitte der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte) in Mio. € |
30.9.2017 | 31.12.2017 | 31.3.2018 |
|---|---|---|---|
| Gesamt: | 93 004 | 95 086 | 93 791 |
| davon Level 1 | 83 591 | 86 980 | 86 720 |
| davon Level 2A | 7 803 | 6 695 | 5 893 |
| davon Level 2B | 1 610 | 1 411 | 1 178 |
Die Commerzbank meldet die LCR zusätzlich in US-Dollar, da dieser gemäß CRR als bedeutende Fremdwährung einzustufen ist. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass Fremdwährungsrisiken überwacht werden und die Commerzbank die Anforderungen an die Währungskongruenz der hochliquiden Aktiva und Nettoliquiditätsabflüsse erfüllt.
Im Rahmen der LCR-Berechnung berücksichtigt die Bank für Derivategeschäfte die Liquiditätszu- und -abflüsse für die nächsten 30 Tage. Im Falle von standardisierten Rahmenverträgen werden die Liquiditätsabflüsse und -zuflüsse auf Nettobasis berechnet. Darüber hinaus berücksichtigt die Commerzbank weitere Sachverhalte, die zu zusätzlichen Liquiditätsabflüssen führen können. Hierzu gehören Nachschüsse für Wertveränderungen von gestellten Wertpapiersicherheiten und im Falle einer Bonitätsverschlechterung sowie zusätzliche Sicherheitenstellungen aufgrund eines adversen Marktszenarios für Derivatetransaktionen.
(48) Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es zwischen der Commerzbank Aktiengesellschaft und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Hierzu gehören:
| ― | beherrschte, aber aus Gründen der Wesentlichkeit nicht konsolidierte Tochterunternehmen, |
| ― | Gemeinschaftsunternehmen, |
| ― | assoziierte Unternehmen, |
| ― | Beteiligungen, |
| ― | unternehmensexterne Versorgungsträger zur betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft, |
| ― | Personen in Schlüsselpositionen und deren Angehörige, |
| ― | sowie von diesem Personenkreis beherrschte Unternehmen. |
Die mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigten Bankgeschäfte werden zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen.
Zu den Personen in Schlüsselpositionen zählen ausschließlich die im Berichtszeitraum aktiven Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft.
Neben dem Anteilsbesitz der Bundesrepublik Deutschland sind weitere Faktoren zu berücksichtigen (unter anderem Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat), die einen maßgeblichen Einfluss auf die Commerzbank Aktiengesellschaft ermöglichen. Demnach zählen der Bund sowie der Kontrolle der Bundesrepublik Deutschland unterliegende Unternehmen (Bundesunternehmen) zum Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24.
Transaktionen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen
Die Aktivposten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen von 279 Mio. Euro (Vorjahr: 324 Mio. Euro) enthielten zum 31. März 2018 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen. In den Passivposten von 241 Mio. Euro (Vorjahr: 202 Mio. Euro) waren im Wesentlichen Einlagen enthalten.
Die Erträge von 6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 11 Mio. Euro) resultieren aus Zinserträgen und die Aufwendungen von 18 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 15 Mio. Euro) vor allem aus Sachaufwendungen.
Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden Garantien und Sicherheiten von 2 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) gewährt.
Transaktionen mit assoziierten Unternehmen
Die Aktivposten gegenüber assoziierten Unternehmen von 39 Mio. Euro (Vorjahr: 3 556 Mio. Euro) enthielten zum 31. März 2018 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf die Commerz Finanz GmbH zurückzuführen, die inzwischen vollkonsolidiert wird. In den Passivposten waren von den 44 Mio. Euro (Vorjahr: 60 Mio. Euro) im Wesentlichen Einlagen enthalten.
Die Erträge von 6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 51 Mio. Euro) resultieren vor allem aus Provisionserträgen sowie dem Laufenden Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen.
Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden Garantien und Sicherheiten von 44 Mio. Euro (Vorjahr: 42 Mio. Euro) gewährt.
Transaktionen mit sonstigen nahestehenden Unternehmen/Personen
Die Aktivposten gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen/Personen von 79 Mio. Euro (Vorjahr: 292 Mio. Euro) enthielten zum 31. März 2018 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen sowie verbriefte Schuldinstrumente. In den Passivposten von 211 Mio. Euro (Vorjahr: 236 Mio. Euro) waren im Wesentlichen Einlagen enthalten. Die Einlagen entfielen vor allem auf unternehmensexterne Versorgungsträger.
Zum 31. März 2018 lagen keine wesentlichen Erträge vor (Vorjahreszeitraum: 36 Mio. Euro).
Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden Garantien und Sicherheiten von 1 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) gewährt.
Transaktionen mit Schlüsselpersonen
Zum 31. März 2018 lagen keine wesentlichen Aktiv- und Passivposten gegenüber Schlüsselpersonen vor.
Die Aufwendungen resultieren aus Personalaufwendungen von 4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 5 Mio. Euro) und enthielten Vergütungen für Personen in Schlüsselpositionen, Gehälter der im Commerzbank-Konzern angestellten Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sowie an die Aufsichtsratsmitglieder erstattete Umsatzsteuern.
Transaktionen mit Bundesunternehmen
Der Commerzbank-Konzern wickelt Geschäfte mit Bundesunternehmen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit grundsätzlich zu marktgerechten Bedingungen und Konditionen ab.
Die Aktivposten gegenüber Bundesunternehmen von 26 712 Mio. Euro (Vorjahr: 21 661 Mio. Euro) enthielten zum 31. März 2018 im Wesentlichen Guthaben bei der Deutschen Bundesbank von 23 835 Mio. Euro (Vorjahr: 16 443 Mio. Euro). Von den Passivposten gegenüber Bundesunternehmen von 13 669 Mio. Euro (Vorjahr: 13 542 Mio. Euro) betrafen 12 905 Mio. Euro (Vorjahr: 12 737 Mio. Euro) Einlagen. Zum 31. März 2018 wurden Bundesunternehmen Garantien und Sicherheiten von 310 Mio. Euro (Vorjahr: 271 Mio. Euro) gewährt.
Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft
Aufsichtsrat
Klaus-Peter Müller
Vorsitzender
(bis 8.5.2018)
Dr. Stefan Schmittmann
Vorsitzender
(seit 8.5.2018)
Uwe Tschäge1
Stellv. Vorsitzender
Hans-Hermann Altenschmidt1
Heike Anscheit1
Gunnar de Buhr1
Stefan Burghardt1
Sabine U. Dietrich
Karl-Heinz Flöther
(bis 8.5.2018)
Dr. Tobias Guldimann
Dr. Rainer Hillebrand
(seit 8.5.2018)
Stefan Jennes1
Dr. Markus Kerber
Alexandra Krieger1
Oliver Leiberich1
Dr. Stefan Lippe
(bis 8.5.2018)
Beate Mensch1
Anja Mikus
Dr. Victoria Ossadnik
(seit 8.5.2018)
Dr. Helmut Perlet
(bis 8.5.2018)
Mark Roach1
Margit Schoffer1
Robin J. Stalker
(seit 8.5.2018)
Nicholas Teller
Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell
Klaus-Peter Müller
Ehrenvorsitzender
(seit 8.5.2018)
1 Von den Arbeitnehmern gewählt.
Vorstand
Martin Zielke
Vorsitzender
Stephan Engels
Michael Reuther
Frank Annuscheit
Michael Mandel
Dr. Marcus Chromik
Dr. Bettina Orlopp
Frankfurt am Main, den 9. Mai 2018
Der Vorstand
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| Martin Zielke | Frank Annuscheit | Marcus Chromik |
| Stephan Engels | Michael Mandel | |
| Michael Reuther |
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2018, die Bestandteile des unterjährigen Finanzberichts nach § 115 Abs. 7 i.V.m. Abs. 2 Nr. 1 und 2 und Abs. 3 und 4 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Eschborn/Frankfurt am Main, 11. Mai 2018
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Claus-Peter Wagner | Marcus Binder |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wesentliche Konzerngesellschaften
Inland
comdirect bank AG, Quickborn
Commerz Real AG, Eschborn
Ausland
Commerzbank Brasil S.A. - Banco Múltiplo, São Paulo
Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau
Commerzbank Finance & Covered Bond S.A., Luxemburg
Commerzbank Zrt., Budapest
Commerz Markets LLC, New York
mBank S.A., Warschau
Operative Auslandsniederlassungen
Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Ostrava (Office), Paris, Peking, Prag, Schanghai, Singapur, Tokio, Wien, Zürich
Repräsentanzen und Financial Institutions Desks
Abidjan, Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Bagdad, Baku, Bangkok, Beirut, Belgrad, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Bukarest, Caracas, Dhaka, Dubai (FI-Desk), Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong (FI-Desk), Istanbul, Jakarta, Johannesburg, Kairo, Kiew, Kuala Lumpur, Lagos, Luanda, Mailand (FI-Desk), Melbourne, Minsk, Moskau, Mumbai, New York (FI-Desk), Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), São Paulo (FI-Desk), Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk), Zagreb
Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.
Finanzkalender 2018/2019
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| 7. August 2018 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 |
| 8. November 2018 | Zwischenbericht zum 30. September 2018 |
| Ende März 2019 | Geschäftsbericht 2018 |
| Anfang Mai 2019 | Zwischenbericht zum 31. März 2019 |
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