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Commerzbank AG — Interim / Quarterly Report 2017
May 9, 2017
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Interim / Quarterly Report
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Commerzbank Aktiengesellschaft
Frankfurt am Main
Zwischenbericht zum 31. März 2017
Kennzahlen
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| Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 1.1.- 31.3.2017 | 1.1.- 31.3.20161 |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 314 | 282 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,25 | 0,23 |
| Ergebnis vor Steuern (Mio. €) | 314 | 282 |
| Konzernergebnis2 (Mio. €) | 217 | 169 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,17 | 0,13 |
| Operative Eigenkapitalrendite auf Basis CET13, 4 (%) | 5,4 | 4,8 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis7 (%) | 3,3 | 2,6 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 78,6 | 81,5 |
| Bilanz | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 490,3 | 480,5 |
| Risikoaktiva (Mrd. €) | 186,5 | 190,5 |
| Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) | 29,8 | 29,6 |
| Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) | 41,0 | 40,6 |
| Regulatorische Kennzahlen | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Kernkapitalquote (%) | 13,6 | 13,9 |
| Harte Kernkapitalquote5 (%) | 13,4 | 13,9 |
| Harte Kernkapitalquote5 (fully phased-in, %) | 12,5 | 12,3 |
| Eigenkapitalquote (%) | 17,1 | 16,9 |
| Verschuldungsquote (%) | 5,1 | 5,4 |
| Verschuldungsquote (fully phased-in, %) | 4,6 | 4,8 |
| Mitarbeiter | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Inland | 36 584 | 37 546 |
| Ausland | 13 414 | 12 395 |
| Gesamt | 49 998 | 49 941 |
| Ratings6 | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| Moody's Investors Service, New York | A2/Baa1/P-1 | A2/Baa1/P-1 |
| S&P Global, New York | A-/A-/A-2 | BBB+/BBB+/A-2 |
| Fitch Ratings, New York/London | A-/BBB+/F2 | A-/BBB+/F2 |
| Scope Ratings, Berlin | -/A/S-1 | - |
1 Anpassung Vorjahr.
2 Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
3 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3.
4 Auf das Jahr hochgerechnet.
5 Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Abzugsposten) und der gewichteten Risikoaktiva. In der Fully-phased-in-Betrachtung wird die vollständige Anwendung der entsprechenden Neuregelungen vorweggenommen.
6 Einlagenrating/Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten (weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de).
7 Quotient aus Commerzbank-Aktionären zurechenbarem Konzernergebnis und durchschnittlichem IFRS-Eigenkapital nach Abzug Immaterieller Anlagewerte ohne Nicht beherrschende Anteile.
Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 31. März 2017
Kernaussagen
Die Umsetzung der Strategie "Commerzbank 4.0" verläuft nach Plan: Der digitale Ratenkredit wurde zum Quartalswechsel März/April in den ersten Filialen eingeführt. Im Zusammenhang mit den geplanten Wachstumsinitiativen wurde eine Kreditoffensive für den deutschen Mittelstand mit einem Volumen von 6 Mrd. Euro initiiert.
| ― | In den ersten drei Monaten 2017 erzielte die Commerzbank ein solides Operatives Ergebnis im Konzern von 314 Mio. Euro und ein den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis von 217 Mio. Euro, nach 282 Mio. Euro beziehungsweise 169 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. |
| ― | Die Erträge vor Risikovorsorge lagen mit 2 374 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (2 323 Mio. Euro). Neben Bewertungseffekten im Handelsergebnis resultierte die stabile Ertragsentwicklung vornehmlich aus provisionstragenden Wertpapier- und Versicherungsprodukten. |
| ― | Die Risikovorsorge im Konzern ist insbesondere durch Vorsorgeerfordernisse im Bereich Schiffsfinanzierungen auf - 195 Mio. Euro gestiegen; die NPL-Quote für Problemkredite lag bei 1,5 %. Die Verwaltungsaufwendungen sind mit 1 865 Mio. Euro - trotz gestiegener Belastungen insbesondere durch die Bankenabgabe - leicht gesunken. |
| ― | Die Common-Equity-Tier-1-Quote (gemäß dem nach unserer Interpretation vollständig umgesetzten regulatorischen Regelwerk) lag bei 12,5 %, die Leverage Ratio bei 4,6 %. |
| ― | Die Operative Eigenkapitalrendite betrug 5,4 %, nach 4,8 % im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (abzüglich immaterieller Vermögenswerte; Return on Tangible Equity) lag bei 3,3 %, nach 2,6 % im Vorjahr. Die Aufwandsquote konnte auf 78,6 % reduziert werden, nach 81,5 % im Vorjahreszeitraum. |
Entwicklung der Commerzbank-Aktie
Das internationale Börsengeschehen wurde im ersten Quartal 2017 weiterhin durch geopolitische Ereignisse wie etwa die Entscheidung Großbritanniens, aus der Europäischen Union auszutreten, geprägt. Der Ausgang der Parlamentswahl in den Niederlanden führte zu weiterhin stabilen politischen Verhältnissen und wurde aus Sicht der Börsen positiv bewertet. Dennoch bestanden in den ersten Monaten des laufenden Jahres Unsicherheiten mit einhergehender Volatilität auf den Märkten aufgrund der Präsidentschaftswahl in Frankreich sowie perspektivisch auch aufgrund der anstehenden Wahlen in anderen EU-Ländern. Trotz aller politischen Risiken war in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres eine stabile Entwicklung der Aktien des Bankensektors zu beobachten. Dies resultierte insbesondere daraus, dass die Ertragserwartungen für das Geschäftsjahr 2016 vieler europäischer Banken übertroffen wurden.
Die veränderte Markterwartung einer möglichen früheren Zinserhöhung im Euroraum als bisher vermutet und der damit einhergehende Ausblick auf ein Ende der Negativzinsen haben die positive Entwicklung bekräftigt. Entsprechend legte der EURO-STOXX-Bankenindex in den ersten drei Monaten 2017 um 8,4 % zu, während der Kurs der Commerzbank-Aktie im Vergleich zum europäischen Bankensektor überdurchschnittlich um 17,0 % stieg. Der Anstieg ist insbesondere dadurch begründet, dass ein möglicher Zinsanstieg aufgrund der starken Zinssensitivität der Bank positive Auswirkungen auf die Ertragslage der Commerzbank haben wird.
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| Kennzahlen zur Commerzbank-Aktie | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.2016 |
|---|---|---|
| Ausgegebene Aktien in Mio. Stück (31.3.) | 1 252,4 | 1 252,4 |
| Xetra-Intraday-Kurse in € | ||
| Hoch | 9,08 | 9,50 |
| Tief | 6,97 | 6,21 |
| Schlusskurs (31.3.) | 8,48 | 7,64 |
| Börsenumsätze pro Tag1 in Mio. Stück | ||
| Hoch | 29,9 | 36,4 |
| Tief | 6,3 | 6,0 |
| Durchschnitt | 14,5 | 11,9 |
| Indexgewicht in % (31.3.) | ||
| DAX | 0,9 | 1,0 |
| EURO STOXX Banken | 1,7 | 2,2 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,17 | 0,13 |
| Buchwert je Aktie2 in € (31.3.) | 22,94 | 23,06 |
| Net Asset Value je Aktie3 in € (31.3.) | 21,82 | 21,51 |
| Marktwert/Net Asset Value (31.3.) | 0,39 | 0,36 |
1 Deutsche Börsen gesamt.
2 Ohne Nicht beherrschende Anteile.
3 Ohne Nicht beherrschende Anteile und Rücklage aus Cash Flow Hedges sowie abzüglich der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Wichtige geschäftspolitische und personelle Ereignisse im ersten Quartal 2017
Commerzbank bei allen mandatierten Ratingagenturen im "Single A"-Bereich
Mit der Ende März veröffentlichten Meldung der Ratingagentur S&P Global liegt die Commerzbank bei allen mandatierten Ratingagenturen im Einlagen-/Kontrahentenrating im "Single A"-Bereich. Die Anleihegläubiger und institutionellen Kunden der Commerzbank profitieren von der gesunkenen Ausfallwahrscheinlichkeit durch verstärkte zusätzliche Kapitalpuffer im Abwicklungsfall (in Form von nicht strukturierten Verbindlichkeiten, nachrangigen Verbindlichkeiten sowie Teilen des Eigenkapitals). Dies umfasst vorrangig unbesicherte Verbindlichkeiten, unbesicherte Derivate und Einlagen von Unternehmen und institutionellen Kunden. Damit erfährt der erfolgreich eingeschlagene Weg der Commerzbank auch bei den Ratingagenturen zunehmend Anerkennung.
Zwischenlagebericht
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliche Situation
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres hat sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 getroffenen Aussagen nicht wesentlich verändert.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns
Im ersten Quartal des Berichtsjahres 2017 hat die Commerzbank ein solides Operatives Ergebnis in Höhe von 314 Mio. Euro erzielt, nach 282 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die einzelnen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wie folgt entwickelt:
Das Zins- und Handelsergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres insgesamt um 7,7 % auf 1 446 Mio. Euro. Während der Zinsüberschuss im Berichtszeitraum im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 249 Mio. Euro auf 1 082 Mio. Euro abnahm, stieg das Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen um 352 Mio. Euro auf 364 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden konnten wachsende Zinserträge aufgrund steigender Bestandsvolumina im inländischen Kreditgeschäft deutlich geringere Erträge aus dem Einlagengeschäft, die aus dem Niedrigbeziehungsweise Negativzinsumfeld resultierten, zum Teil ausgleichen. Bei der mBank entwickelte sich der Zinsüberschuss sowohl durch das Wachstum im Konsumentenkreditgeschäft sowie den steigenden Beitrag aus Einlagen positiv. Im Segment Firmenkunden profitierte der Bereich Mittelstand von der weiterhin starken Marktposition des Segments und einer stabilen Ertragslage im Bereich Debt Capital Markets. Demgegenüber standen die geringeren Erträge im Zusammenhang mit dem anhaltend negativen Zinsumfeld. Der Bereich International Corporates verzeichnete nahezu stabile Erträge aus dem kommerziellen Geschäft. Im Zusammenhang mit einem herausfordernden Kapitalmarktumfeld konnten die Erträge allerdings das Niveau des Vorjahreszeitraumes nicht erreichen. Das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegene Zins- und Handelsergebnis im Segment Asset & Capital Recovery ist neben positiven Bewertungseffekten auf einen Einmalertrag zurückzuführen. Dieser resultierte aus der Wertaufholung einer abgeschriebenen Position mit einer Gegenpartei, mit der die Commerzbank Absicherungsgeschäfte im Bereich Public Finance abgeschlossen hat. Im Berichtszeitraum waren im Handelsergebnis insgesamt positive Bewertungseffekte sowohl aus Kontrahentenrisiken als auch aus der Bewertung eigener Verbindlichkeiten in Höhe von 48 Mio. Euro enthalten, nach 145 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Weitere Informationen zur Zusammensetzung des Zinsüberschusses sowie des Handelsergebnisses finden sich im Anhang des Zwischenabschlusses auf den Seiten 47 und 48.
Der Provisionsüberschuss legte in den ersten drei Monaten 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,8 % auf 887 Mio. Euro zu. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden konnten insbesondere weniger volatile, bestandabhängige Provisionen im inländischen Wertpapiergeschäft signifikant gesteigert werden. Bei der mBank nahmen vor allem Provisionseinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft sowie dem Kreditgeschäft zu. Der positiven Ertragsentwicklung aus Kapitalmarktprodukten sowie Fremdwährungsgeschäften im Segment Firmenkunden standen rückläufige Erträge aus dem Dokumentengeschäft gegenüber, die insbesondere mit der strategischen Fokussierung im Bereich Financial Institutions zusammenhingen.
Das Ergebnis aus Finanzanlagen belief sich in den ersten drei Monaten 2017 auf 31 Mio. Euro, nach 32 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das Sonstige Ergebnis betrug im Berichtszeitraum 3 Mio. Euro, nach 76 Mio. Euro im Vorjahr aufgrund von Auflösungen von Rückstellungen im Zusammenhang mit Rechts- und Prozessrisiken.
Die Nettozuführung zur Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag mit - 195 Mio. Euro um - 47 Mio. Euro höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Während im Segment Firmenkunden die Vorsorgeerfordernisse im Wesentlichen im Zusammenhang mit geringeren Einzelengagements zurückgingen, stieg die Kreditrisikovorsorge insbesondere im Segment Asset & Capital Recovery im Zusammenhang mit Schiffsfinanzierungen.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 1 865 Mio. Euro um 1,5 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Personalaufwand betrug 910 Mio. Euro und lag damit insbesondere aufgrund gesunkener Mitarbeiterzahlen um 2,2 % unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Sachaufwand einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Anlagewerte betrug 955 Mio. Euro und lag damit ebenfalls leicht unter dem Niveau der ersten drei Monate 2016.
Als Resultat der beschriebenen Entwicklungen erwirtschaftete der Commerzbank-Konzern in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein Ergebnis vor Steuern von 314 Mio. Euro, nach 282 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Für den Berichtszeitraum fiel ein Steueraufwand in Höhe von 77 Mio. Euro an, nach 89 Mio. Euro für den Vorjahreszeitraum. Nach Steuern belief sich das Konzernergebnis auf 237 Mio. Euro, gegenüber 193 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Berücksichtigung der Nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären für den Berichtszeitraum ein Konzernergebnis von 217 Mio. Euro zuzurechnen.
Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,25 Euro, das Ergebnis je Aktie 0,17 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,23 Euro beziehungsweise 0,13 Euro.
Bilanz des Commerzbank-Konzerns
Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. März 2017 mit 490,3 Mrd. Euro um 2,0 % über dem Niveau des Jahresultimos 2016.
Das Volumen der Barreserve ist um 12,6 Mrd. Euro auf 47,4 Mrd. Euro gestiegen. Der Anstieg gegenüber dem Jahresultimo 2016 stand insbesondere im Zusammenhang mit höheren Anlagen bei Zentralbanken. Die Forderungen an Kreditinstitute lagen mit 59,7 Mrd. Euro um 2,0 % über dem Niveau des Vorjahresultimos. Dabei stand einem Volumenanstieg im Bereich der Reverse Repos sowie im Geldhandel ein leichter Rückgang bei den Cash Collaterals gegenüber.
Die Forderungen an Kunden lagen mit 216,4 Mrd. Euro um 3,5 Mrd. Euro über dem Stand zum Jahresende 2016. Während der Portfolioabbau im Segment Asset & Capital Recovery zu einem Volumenrückgang führte, stiegen die Kundenforderungen in den operativen Segmenten. Das Kreditvolumen an Kunden und Kreditinstitute belief sich zum Berichtsstichtag insgesamt auf 226,0 Mrd. Euro und lag damit auf dem Niveau des Jahresultimos 2016. Während die Kredite an Kreditinstitute mit 18,4 Mrd. Euro um 1,5 Mrd. Euro zurückgingen, lag das Kundenkreditgeschäft mit 207,6 Mrd. Euro um knapp 2 % über dem Jahresultimo 2016. Die Handelsaktiva beliefen sich zum Berichtsstichtag auf 85,0 Mrd. Euro, ein Rückgang um 4,4 % gegenüber dem Stand zum Jahresende 2016. Während die Bestände an Aktien, anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren und Anteilen an Investmentfonds um 0,7 Mrd. Euro angestiegen sind, verringerten sich die Positiven Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten - insbesondere aus zins- und währungsbezogenen derivativen Geschäften - im Vergleich zum Vorjahresultimo um 5,0 Mrd. Euro. Die Finanzanlagen ermäßigten sich gegenüber dem Jahresultimo 2016 um 6,8 % auf 65,4 Mrd. Euro. Der Rückgang resultierte aus geringeren Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren.
Auf der Passivseite beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 71,9 Mrd. Euro; damit lagen sie um 5,0 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Während Repos und Cash Collaterals um 0,8 Mrd. Euro zurückgegangen sind, stiegen die Sichteinlagen um 5,0 Mrd. Euro und die Verbindlichkeiten gegenüber Zentralnotenbanken um 1,3 Mrd. Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden legten gegenüber dem Jahresende 2016 um 4,0 % auf 261,0 Mrd. Euro zu, was insbesondere durch einen Volumenanstieg bei Sichteinlagen im Firmenkundengeschäft bedingt war. Die Verbrieften Verbindlichkeiten lagen mit 36,2 Mrd. Euro um 2,3 Mrd. Euro unter dem Vorjahresultimo. Während die begebenen Schuldverschreibungen leicht um 0,9 Mrd. Euro auf 32,0 Mrd. Euro - insbesondere aufgrund eines niedrigeren Volumens an Öffentlichen Pfandbriefen und sonstigen Schuldverschreibungen - zurückgingen, reduzierten sich die begebenen Geldmarktpapiere um 1,4 Mrd. Euro auf 4,2 Mrd. Euro. Bei den Handelspassiva ergab sich insgesamt ein Volumenrückgang um 3,3 Mrd. Euro auf 68,3 Mrd. Euro. Dies resultierte hauptsächlich aus dem Rückgang von währungs- und zinsbezogenen derivativen Geschäften, dem ein Anstieg bei den Aktienderivaten gegenüberstand.
Eigenkapital
Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. März 2017 ausgewiesene Eigenkapital (vor Nicht beherrschenden Anteilen) lag bei 28,7 Mrd. Euro und damit 0,6 % über dem Niveau des Jahresultimos 2016. Der leichte Zuwachs beruhte auf gestiegenen Rücklagen aus der Währungsumrechnung von 0,1 Mrd. Euro, dem Konzernüberschuss von 0,2 Mrd. Euro sowie auf versicherungsmathematischen Verlusten von - 0,1 Mrd. Euro. Zum Berichtsstichtag betrug die Neubewertungsrücklage - 0,8 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahresultimo war dies ein leichter Anstieg um - 0,1 Mrd. Euro, was insbesondere auf höhere Kreditrisikoaufschläge auf italienische Staatsanleihen zurückzuführen war. Zusammen mit den negativen Rücklagen aus Cash Flow Hedges und den Rücklagen aus der Währungsumrechnung war analog zum Vorjahresultimo eine Belastung des Eigenkapitals in Höhe von - 1,0 Mrd. Euro zu verzeichnen.
Die Risikoaktiva ("phase-in") per 31. März 2017 lagen bei 186,5 Mrd. Euro und damit 4,0 Mrd. Euro unter dem Niveau zum Jahresende 2016. Der Rückgang basiert im Wesentlichen auf einer Reduzierung der Risikoaktiva aus Kreditrisiken durch ein aktives Portfoliomanagement. Darüber hinaus reduzierten sich die risikogewichteten Aktiva aus operationellen Risiken. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare Kernkapital reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund des nächsten Basel-3-phase-in-Schritts gegenüber dem Jahresultimo 2016 um rund 1,1 Mrd. Euro auf 25,4 Mrd. Euro. Die entsprechende Kernkapitalquote ist auf 13,6 % gesunken. Das Common-Equity-Tier-1-Kapital (hartes Kernkapital) belief sich auf 25.0 Mrd. Euro und die entsprechende harte Kernkapitalquote auf 13,4 %. Die Eigenkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 17.1 %. Die harte Kernkapitalquote ("fully phased-in", das heißt nach vollständiger Anwendung der Basel-3-Regelung zum Eigenkapital) belief sich zum Berichtsstichtag auf 12,5 %. Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Exposure zeigt, lag auf Grundlage der zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/CRR bei 5,1 % ("phase-in") beziehungsweise bei 4,6 % ("fully phased-in").
Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein.
Refinanzierung und Liquidität
Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt; Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben. Auch konnte sie jederzeit die für einen ausgewogenen Refinanzierungsmix notwendigen Mittel aufnehmen und hatte im Berichtszeitraum unverändert eine komfortable Liquiditätsausstattung.
Im ersten Quartal 2017 hat der Commerzbank-Konzern bisher langfristige Refinanzierungsmittel von insgesamt 2,6 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen.
Im unbesicherten Bereich wurde im ersten Quartal eine Benchmarknachranganleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro emittiert. Diese Emission hat eine Laufzeit von gut 10 Jahren.
Die Bank hat erstmals eine Nachranganleihe über 500 Mio. Singapur-Dollar in den asiatischen Markt platziert. Die Emission hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ein Kündigungsrecht des Emittenten nach 5 Jahren. Der Großteil der Investorennachfrage kam mit über 90 % von Investoren aus Singapur. Damit wurde eine weitere Diversifikation der Investorenbasis für die Commerzbank erreicht.
Des Weiteren wurde eine Maßnahme zur Verbesserung der Effizienz des nachrangigen Kapitals durchgeführt. Hierzu wurden 134 Mio. Euro der 6,375 % Nachranganleihe mit Fälligkeit 22. März 2019 zurückgekauft und die ausstehende Nachranganleihe mit Fälligkeit 30. März 2027 um 149 Mio. Euro aufgestockt.
Darüber hinaus hat die Commerzbank eine 5-jährige variabel verzinsliche Senior-Unsecured-Anleihe mit einem Volumen von 250 Mio. Euro begeben. Des Weiteren wurden 0,8 Mrd. Euro über Privatplatzierungen aufgenommen. Außerdem emittierte die polnische Tochter mBank eine Senior-Unsecured-Anleihe über 200 Mio. Schweizer Franken mit einer Laufzeit von 6 Jahren.
Im besicherten Bereich wurde eine Hypothekenpfandbrief mit 6-jähriger Laufzeit um 500 Mio. Euro auf nun 1 Mrd. Euro aufgestockt. Die durchschnittliche Laufzeit sämtlicher Emissionen lag bei rund 8 Jahren.
Kapitalmarktfunding des Konzerns in den ersten drei Monaten 2017
Volumen 2,6 Mrd. €
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| Unbesicherte Emissionen 2,1 Mrd. € |
Besicherte Emissionen 0,5 Mrd. € |
||
| Benchmark-Emissionen 1,3 Mrd. € |
Privatplatzierungen 0,8 Mrd. € |
Benchmark-Emissionen 0,5 Mrd. € |
Privatplatzierungen 0,0 Mrd. € |
Die Bank wies zum Bewertungsstichtag eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 92,5 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio besteht aus hochliquiden Vermögensgegenständen und gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio in Höhe von 17 Mrd. Euro gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio, zum Stichtag in einer Höhe von 8,2 Mrd. Euro. Die regulatorischen Liquiditätsvorgaben gemäß Liquiditätsverordnung wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten. Die Liquiditätskennziffer des Standardansatzes der Liquiditätsverordnung lag zum Berichtsstichtag für die Commerzbank Aktiengesellschaft mit 1,51 auch weiterhin deutlich über der regulatorischen Mindestanforderung von 1,00. Damit ist die Liquiditätssituation der Commerzbank aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie auch weiterhin komfortabel. Liquiditätsfazilitäten der Zentralbanken werden derzeit nicht in Anspruch genommen.
Entwicklung der Segmente
Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten drei Monate 2017 basiert auf der im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 50 und 173 ff. beschriebenen Segmentstruktur.
Weitere Informationen hierzu und zur Segmentberichterstattung im Allgemeinen finden sich im Zwischenabschluss auf Seite 51 ff. Erläuterungen zu den Anpassungen der Vorjahreszahlen finden sich im Zwischenabschluss auf Seite 44 f.
Privat- und Unternehmerkunden
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.20161 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| in %/%-Punkten | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 168 | 1 195 | - 2,3 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 33 | - 23 | 43,5 |
| Verwaltungsaufwendungen | 941 | 895 | 5,1 |
| Operatives Ergebnis | 194 | 277 | - 30,0 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 3 966 | 4 222 | - 6,1 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 19,6 | 26,2 | - 6,6 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 80,6 | 74,9 | 5,7 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 44 f.).
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden setzte sein operatives Wachstum im ersten Quartal 2017 sowohl in Deutschland als auch bei der mBank fort. In Deutschland führten ein unvermindert deutliches Kreditwachstum, eine weiterhin hohe Nettoneukundengewinnung sowie das sich positiv entwickelnde Wertpapiergeschäft trotz der weiteren Belastungen aus dem Niedrigzinsumfeld zu einem Ertragsanstieg. Dieser konnte allerdings die im Vorjahresvergleichszeitraum angefallenen positiven Einmalerträge nicht vollständig kompensieren. Bei der mBank konnte die positive Ertragsentwicklung, unterstützt durch die weiterhin dynamische Nettoneukundengewinnung, die Belastung aus der 2017 in Polen eingeführten europäischen Bankenabgabe sowie der polnischen Bankensteuer weitgehend ausgleichen. Insgesamt verringerte sich das Operative Ergebnis im Segment um 83 Mio. Euro auf 194 Mio. Euro.
Die Erträge vor Risikovorsorge erreichten im Berichtszeitraum mit 1 168 Mio. Euro nahezu das Niveau des Vorjahres (1 195 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss verringerte sich um 57 Mio. Euro auf 589 Mio. Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr ein Beteiligungsertrag - Sonderdividende der Gesellschaft EURO Kartensysteme GmbH - in Höhe von 44 Mio. Euro vereinnahmt wurde. Wachsende Zinserträge aufgrund steigender Bestandsvolumina im inländischen Kreditgeschäft konnten deutlich geringere Erträge aus dem Einlagengeschäft, die aus dem Niedrig- beziehungsweise Negativzinsumfeld resultierten, zum Teil ausgleichen. Bei der mBank entwickelte sich der Zinsüberschuss sowohl durch das Wachstum im Konsumentenkreditgeschäft als auch durch den steigenden Beitrag aus Einlagen positiv. Der Provisionsüberschuss wies mit einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 60 Mio. Euro auf 545 Mio. Euro im Inland ebenso wie bei der mBank einen zweistelligen Zuwachs auf. Strategiekonform wurden im Inland insbesondere weniger volatile, bestandsabhängige Provisionen im Wertpapiergeschäft signifikant gesteigert. Bei der mBank nahmen vor allem Provisionseinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft sowie dem Kreditgeschäft zu.
Die Risikovorsorge stieg zwar gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10 Mio. Euro an, zeigt aber mit einem Wert von -33 Mio. Euro unverändert eine sehr gute Qualität der Kreditportfolios im Inland wie auch bei der mBank an.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 941 Mio. Euro um 46 Mio. Euro über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei gesunkenem Personalaufwand resultierte der Zuwachs aus höherem Sachaufwand sowie höheren indirekten Verwaltungsaufwendungen. Ein großer Teil des Anstiegs der operativen Kosten ist nur beschränkt beeinflussbar, da er mit der 2017 in Polen neu eingeführten europäischen Bankenabgabe sowie der im Februar 2016 eingeführten polnischen Bankensteuer im Zusammenhang steht. Auf die mBank entfielen somit Zusatzbelastungen von 31 Mio. Euro.
Insgesamt erzielte das Segment Privat- und Unternehmerkunden im ersten Quartal 2017 ein Ergebnis vor Steuern von 194 Mio. Euro, nach 277 Mio. Euro im Vorjahr.
Firmenkunden
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.20161 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| in %/%-Punkten | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 082 | 1 146 | - 5,6 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 43 | - 56 | - 23,2 |
| Verwaltungsaufwendungen | 789 | 810 | - 2,6 |
| Operatives Ergebnis | 250 | 280 | - 10,7 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 11 225 | 11 664 | - 3,8 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 8,9 | 9,6 | - 0,7 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 72,9 | 70,7 | 2,2 |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 44 f.).
Vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen Marktumfeldes, vieler geopolitischer Ereignisse sowie des anhaltenden Niedrigzinsniveaus konnte das Segment Firmenkunden in den ersten drei Monaten 2017 ein solides Operatives Ergebnis in Höhe von 250 Mio. Euro erzielen, nach 280 Mio. Euro in dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Der Bereich Mittelstand profitierte von der weiterhin starken Marktposition des Segments und einer stabilen Ertragslage im Bereich Debt Capital Markets. Demgegenüber standen die geringeren Erträge im Zusammenhang mit dem anhaltend negativen Zinsumfeld. Der Bereich International Corporates verzeichnete nahezu stabile Erträge aus dem kommerziellen Geschäft. Im Zusammenhang mit einem herausfordernden Kapitalmarktumfeld konnten die Erträge allerdings das Niveau des Vorjahreszeitraumes nicht erreichen. Aufgrund der im vorangegangenen Berichtsjahr erfolgten strategischen Neuausrichtung des Bereichs Financial Institutions, die sich an höheren internen Risiko- und Compliance-Anforderungen orientiert, gingen die Erträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum spürbar zurück. Der Bereich Equity Markets & Commodities konnte im ersten Quartal 2017 hingegen von deutlich gestiegenen Kundenaktivitäten profitieren. Durch einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach strukturierten Finanzprodukten für institutionelle Kunden konnten die Erträge um knapp 30 % gesteigert werden.
Die Erträge vor Risikovorsorge lagen im Berichtszeitraum mit 1082 Mio. Euro um 5,6 % unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Zins- und Handelsergebnis belief sich auf 736 Mio. Euro und lag damit um 2,1 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Mit 347 Mio. Euro lag das Provisionsergebnis auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Der positiven Ertragsentwicklung aus Kapitalmarktprodukten sowie Fremdwährungsgeschäften standen rückläufige Erträge aus dem Dokumentengeschäft gegenüber, die insbesondere mit der strategischen Fokussierung im Bereich Financial Institutions zusammenhingen.
Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft belief sich im ersten Quartal 2017 auf - 43 Mio. Euro und lag damit um 13 Mio. Euro niedriger als im ersten Quartal des Vorjahres. Die geringeren Vorsorgeerfordernisse standen im Zusammenhang mit einer qualitativen Verbesserung des Kreditportfolios.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 789 Mio. Euro um 21 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang um 2,6 % resultierte im Wesentlichen aus einem weiterhin stringenten Kostenmanagement sowie einer Verringerung der Personalkosten.
Insgesamt erzielte das Segment Firmenkunden in den ersten drei Monaten 2017 ein Ergebnis vor Steuern von 250 Mio. Euro; gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Rückgang um 10,7 %.
Asset & Capital Recovery
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.20161 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| in %/%-Punkten | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Erträge vor Risikovorsorge | 115 | - 18 | . |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 119 | - 70 | 70,0 |
| Verwaltungsaufwendungen | 29 | 31 | - 6,5 |
| Operatives Ergebnis | - 33 | - 119 | - 72,3 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 3 165 | 3 296 | - 4,0 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | - 4,2 | - 14,4 | 10,2 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 25,2 | . | . |
1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 44 f.).
Seit der Übertragung von Aktiva hoher Kreditqualität und niedriger Ertragsvolatilität mit Wirkung vom 1. Januar 2016 aus dem früheren Segment Non-Core Assets (NCA) in verschiedene Banksegmente bestehen die im Segment Asset & Capital Recovery (ACR) verbliebenen Aktiva im Wesentlichen aus komplexeren Teilportfolios mit zum Teil sehr langen Restlaufzeiten. Erneut konnten die Aktiva (Exposure at Default, inklusive Problemkredite) in den Bereichen Gewerbliche Immobilien- und Schiffsfinanzierungen reduziert werden; das Gesamtvolumen belief sich im ersten Quartal 2017 auf 16,1 Mrd. Euro.
Die Erträge vor Risikovorsorge summierten sich in den ersten drei Monaten 2017 auf 115 Mio. Euro, nach - 18 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Neben positiven Bewertungseffekten hat ein einmaliger Ertrag in Höhe von 68 Mio. Euro einen wesentlichen Beitrag geleistet. Er resultierte aus der Wertaufholung einer abgeschriebenen Position mit einer Gegenpartei, mit der die Commerzbank Absicherungsgeschäfte im Bereich Public Finance abgeschlossen hat.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in Höhe von - 119 Mio. Euro, nach - 70 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres, wurde zum größten Teil für Schiffsfinanzierungen verwendet. Nur ein geringer Anteil entfiel auf gewerbliche Immobilienfinanzierungen.
Der Verwaltungsaufwand wurde im Einklang mit dem rückläufigen Bestandsportfolio weiter auf 29 Mio. Euro verringert.
Insgesamt erzielte das Segment ACR im ersten Quartal 2017 ein negatives Ergebnis vor Steuern von - 33 Mio. Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum hat sich der Verlust damit deutlich um 86 Mio. Euro reduziert.
Sonstige und Konsolidierung
In den Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen eingestellt, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige wird über Beteiligungen, die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind, übergeordnete Konzernsachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, sowie spezifische, nicht den Segmenten zuzuordnende Einzelsachverhalte berichtet. Zusätzlich sind hier die Kosten der Unterstützungsfunktionen abgebildet, die im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden. Ferner wird Group Treasury, ebenfalls Bestandteil von Sonstige, als interner Dienstleister im Rahmen der Verrechnung berücksichtigt. Unter Konsolidierung fallen Aufwendungen und Erträge an, die von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen der internen Managementberichterstattung auf den Konzernabschluss nach IFRS überleiten. Außerdem sind hier die Kosten der Stabs- und Steuerungsfunktionen abgebildet, die ebenfalls im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden. Sowohl für die Unterstützungsfunktionen als auch für die Stabs- und Steuerungsfunktionen stellen Restrukturierungskosten eine Ausnahme im Rahmen der Verrechnung dar.
Das Operative Ergebnis des ersten Quartals 2017 betrug - 97 Mio. Euro gegenüber - 156 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg um 59 Mio. Euro basiert unter anderem auf einer verbesserten operativen Performance in Group Treasury sowie geringeren Belastungseffekten der Purchase Price Allocation im Zusammenhang mit der Übernahme der Dresdner Bank.
Prognosebericht
Künftige gesamtwirtschaftlichen Situation sowie künftige Situation der Bankbranche
Unsere Einschätzung hinsichtlich der für das laufende Geschäftsjahr zu erwartenden Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation sowie der künftigen Situation der Bankbranche hat sich gegenüber den von uns im Geschäftsbericht 2016 getroffenen Prognosen nicht wesentlich verändert.
Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns
Geplante Finanzierungsmaßnahmen
Für die kommenden Jahre rechnet die Commerzbank mit einem Refinanzierungsbedarf von unter 10 Mrd. Euro am Kapitalmarkt. Die Commerzbank ist mit einer breiten Produktpalette am Kapitalmarkt aktiv. Neben den unbesicherten Refinanzierungsmitteln wie Senior Unsecured und Tier 2 verfügt die Commerzbank bei der Refinanzierung auch über die Möglichkeit, besicherte Refinanzierungsinstrumente, insbesondere Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe, zu emittieren. Dadurch hat die Commerzbank einen stabilen Zugang zu langfristiger Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Refinanzierungsquellen. Pfandbriefe bilden einen festen Bestandteil im Refinanzierungsmix der Commerzbank. Die Emissionsformate reichen von großvolumigen Benchmarkanleihen bis hin zu Privatplatzierungen.
Durch regelmäßiges Überprüfen und Anpassen der für das Liquiditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur gewährleisten.
Geplante Investitionen
Bei den Investitionen haben sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres keine wesentlichen Änderungen zu den im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 85 bis 86 aufgeführten Planungen ergeben. Die aktuellen und geplanten Investitionsmaßnahmen der Commerzbank stehen im Zusammenhang mit Maßnahmen der Strategie "Commerzbank 4.0". Dabei werden wir unser Geschäftsmodell in den nächsten Jahren konsequent fokussieren, digital transformieren und die Effizienz steigern.
Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität
Der Geld- und Kapitalmarkt der Eurozone war auch im ersten Quartal 2017 durch die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Unterstützung der konjunkturellen Erholung der Eurozone und der Vermeidung von deflationären Tendenzen geprägt.
Über das Ankaufprogramm für Wertpapiere stellte die EZB bis Ende März 2017 pro Monat zusätzlich 80 Mrd. Euro an Liquidität zur Verfügung. Dieser Betrag wird seit April 2017 wieder auf monatlich 60 Mrd. Euro reduziert und bleibt dann bis Ende Dezember 2017 auf diesem Niveau. Zusätzlich entschied sich die EZB Anfang des ersten Quartals 2017 wie avisiert dazu, auch Wertpapiere mit einer Rendite unter der Einlagenfazilität anzukaufen und die Mindestrestlaufzeit im Rahmen des Ankaufprogramms auf ein Jahr zu reduzieren. Weiterhin begab die EZB im Rahmen ihrer längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte TLTRO II (Targeted Longer-Term Refinancing Operation) im März 2017 die letzte Tranche unter diesem Programm, sodass die Überschussliquidität per Ende März 2017 auf gut 1 500 Mrd. Euro weiter anstieg. Aufgrund der Fortführung des Ankaufprogramms 2017 erwarten wir einen weiteren Anstieg der Überschussliquidität im Euroraum. Die Transformation in Kreditnachfrage wird weiterhin verhalten bleiben.
Insgesamt rechnen wir mit einer weiter abnehmenden Sekundärmarktliquidität für die europäischen Bondmärkte aufgrund der starken EZB-Aktivitäten und des anhaltenden Negativzinsumfeldes für viele Staatsanleihen. Diskussionen über den Zeitpunkt und die Auswirkungen eines möglichen Endes des Ankaufprogramms werden im Laufe des Jahres zunehmen. Die restriktiven regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die EZB-Zinspolitik wirken sich weiterhin stark limitierend auf die Umsätze im Repo-Markt aus. Das Ankaufprogramm der EZB führt zu einer weiteren Verknappung an Collaterals. Aufgrund der hohen Überschussliquidität im Markt ist das Volumen von längerfristigen Wertpapierpensionsgeschäften stark eingeschränkt. Die Liquiditätsentwicklung an den Bondmärkten wird ebenfalls im Wesentlichen durch die Aktivitäten der EZB gekennzeichnet bleiben. Die bereits deutlich reduzierte Liquidität in den Sekundärmärkten wird aufgrund der Situation in den Repo-Märkten sowie aufgrund der EZB-Aktivitäten weiterhin schwach bleiben. Wir rechnen weiterhin mit negativen Zinsen im Bereich bis 3 Jahre sowie mit engen Credit Spreads.
Das Liquiditätsmanagement der Commerzbank ist auf sich verändernde Marktbedingungen gut vorbereitet und in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Die Bank weist eine komfortable Liquiditätssituation auf, die sich gut über den internen Limiten und den gegenwärtig gültigen regulatorischen Anforderungen der Liquiditätsverordnung und der MaRisk bewegt.
Unsere Geschäftsplanung ist dahingehend ausgelegt, dass die Liquiditätsausstattung den gegebenen Marktverhältnissen und den damit verbundenen Unsicherheiten Rechnung trägt. Dies wird durch das stabile Franchise im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie den für besicherte und unbesicherte Anleihen zur Verfügung stehenden Geld- und Kapitalmarkt gestützt.
Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns
An unseren im Geschäftsbericht 2016 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Commerzbank-Konzerns halten wir weiterhin fest. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Rahmenbedingungen und Risikofaktoren rechnen wir für das Geschäftsjahr 2017 mit einem Konzernüberschuss in der Größenordnung des Vorjahres.
Zwischenrisikobericht
Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung
Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwischen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten. Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise im Jahresabschluss oder in der Kapitalbindung bewertbare Risiken, nicht quantifizierbare Risiken sind zum Beispiel Compliance- und Reputationsrisiken.
Organisation des Risikomanagements
Die Commerzbank sieht das Risikomanagement als eine Aufgabe für die gesamte Bank an. Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet konzernweit die Entwicklung und Umsetzung der risikopolitischen Leitlinien für quantifizierbare Risiken, die vom Gesamtvorstand festgelegt werden, sowie die Messung dieser Risiken. Der CRO berichtet im Gesamtvorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns.
Die Risikomanagement-Organisation besteht aus den Bereichen Kreditrisikomanagement Core, Kreditrisikomanagement Non-Core, Intensive Care, Marktrisikomanagement sowie Risikocontrolling und Kapitalmanagement. In allen Segmenten außer im Segment Asset & Capital Recovery (ACR) ist das Kreditrisikomanagement nach Weißbereich und Intensive Care getrennt, während es im Segment ACR über alle Ratingklassen hinweg in einer Einheit zusammengeführt ist. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO. Gemeinsam mit den Bereichsvorständen der Risikomanagement-Organisation bildet der CRO innerhalb der Konzernsteuerung das Risk Management Board.
Weitere Details zur Organisation des Risikomanagements der Commerzbank sind im Geschäftsbericht 2016 dargestellt.
Risikotragfähigkeit und Stresstesting
Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und des Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) der Commerzbank mit dem Ziel, eine angemessene Kapitalausstattung jederzeit sicherzustellen.
Die Überwachung der Risikotragfähigkeit erfolgt in der Commerzbank auf Basis eines sogenannten Gone-Concern-Ansatzes, dessen grundlegendes Sicherungsziel der Schutz der erstrangigen Fremdkapitalgeber ist. Das Erreichen dieses Ziels soll auch im Fall außerordentlich hoher Verluste aus einem unwahrscheinlichen Extremereignis gewährleistet bleiben. Die Gone-Concern-Analyse ist dabei ergänzt um Elemente, die eine Fortführung des Instituts zum Ziel haben (Going-Concern-Perspektive).
Die Risikotragfähigkeit wird zusätzlich anhand makroökonomischer Stressszenarien beurteilt. Der Geschäftsbericht 2016 liefert weitere Details zur angewendeten Methodik. Zum Jahresanfang 2017 wurden die Ergebnisse der jährlichen Validierung des Risikotragfähigkeitskonzeptes umgesetzt. Dies beinhaltete neben der turnusmäßigen Aktualisierung der Risikoparameter des ökonomischen Kapitalmodells auch die Berücksichtigung des Einlagenmodellrisikos. Das Einlagenmodellrisiko beschreibt das Risiko, das sich aus dem von der Commerzbank verwendeten Einlagenmodell sowie aus der Modellierung der Sondertilgungsrechte im kommerziellen Kreditgeschäft ergibt.
Die Überwachung und Steuerung anhand der Risikotragfähigkeit erfolgt monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. Im ersten Quartal 2017 lag die RTF-Quote stets über 100 % und betrug 196 % per 31. März 2017. Der Anstieg der RTF-Quote gegenüber Dezember 2016 ist im Wesentlichen auf den Rückgang des Marktrisikos und des operationellen Risikos zurückzuführen. Die RTF-Quote liegt weiterhin auf hohem Niveau.
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| Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Ökonomisches Risikodeckungspotenzial1 |
30 | 30 |
| Ökonomisch erforderliches Kapital2 | 15 | 17 |
| davon für Adressenausfallrisiko | 11 | 11 |
| davon für Marktrisiko | 4 | 5 |
| davon für operationelles Risiko | 2 | 2 |
| davon Diversifikationseffekte | - 2 | - 2 |
| RTF-Quote3 | 196 % | 178 % |
1 Einschließlich Abzugsposition für Geschäftsrisiko.
2 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Reserverisiko.
3 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital.
Adressenausfallrisiken
Das Adressenausfallrisiko beinhaltet die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes durch den Ausfall eines Geschäftspartners. Es zählt zu den quantifizierbaren wesentlichen Risiken mit den wesentlichen Unterrisikoarten Kreditausfallrisiko, Emittentenrisiko, Kontrahentenrisiko, Länder- und Transferrisiko, Veritätsrisiko sowie Reserverisiko.
Commerzbank-Konzern
Ende September 2016 hat die Commerzbank ihr neues strategisches Programm "Commerzbank 4.0" vorgestellt. Ihr Geschäft fokussiert sie in den zwei Kundensegmenten "Privat- und Unternehmerkunden" sowie "Firmenkunden". Die Segmente Mittelstandsbank und Corporates & Markets wurden gebündelt und das Handelsgeschäft im Investmentbanking reduziert.
Kreditrisikokennzahlen Zur Steuerung und Limitierung der Adressenausfallrisiken im Commerzbank-Konzern nutzen wir unter anderem die folgenden Risikokennzahlen: Exposure at Default (EaD), Loss at Default (LaD), Expected Loss (EL), Risikodichte (EL/EaD), Credit Value at Risk (CVaR = ökonomischer Kapitalbedarf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von 99,91 % und einer Haltedauer von einem Jahr) und Risikoaktiva sowie für Klumpenrisiken den "All-in".
Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellen sich zum Stichtag 31. März 2017 wie folgt dar:
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2017 | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte | CVaR |
|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 145 | 316 | 22 | 2 283 |
| Firmenkunden | 200 | 522 | 26 | 5 810 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 80 | 89 | 11 | 1 900 |
| Asset & Capital Recovery | 14 | 369 | 261 | 808 |
| Konzern | 440 | 1 296 | 29 | 10 802 |
1 Im Wesentlichen Liquiditätsportfolios des Treasury.
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 83 % in den internen Ratingstufen 1 und 2, die dem Investment-Grade-Bereich zuzuordnen sind.
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| Ratingverteilung per 31.3.2017 | 1,0- 1,8 | 2,0- 2,8 | 3,0- 3,8 | 4,0- 4,8 | 5,0- 5,8 |
|---|---|---|---|---|---|
| EaD | % | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 33 | 50 | 13 | 3 | 1 |
| Firmenkunden | 23 | 56 | 16 | 3 | 2 |
| Sonstige und Konsolidierung | 50 | 46 | 4 | 0 | 0 |
| Asset & Capital Recovery | 3 | 58 | 8 | 13 | 18 |
| Konzern | 31 | 52 | 13 | 3 | 2 |
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider. Rund die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein weiteres Drittel auf andere Länder in Europa und 8 % auf Nordamerika. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist. Der Expected Loss des Konzernportfolios verteilt sich mehrheitlich auf Deutschland und Westeuropa. Ein wesentlicher Treiber des Expected Loss im Bereich Sonstige sind Schiffsfinanzierungen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen werden Volkswirtschaften wie Russland, Ukraine, Türkei und China eng beobachtet. Zum Ende des ersten Quartals 2017 lag das Russland-Exposure bei 2,6 Mrd. Euro, das Ukraine-Exposure bei 0,1 Mrd. Euro, das Türkei-Exposure bei 2,0 Mrd. Euro sowie das Exposure in China bei 4,3 Mrd. Euro.
Als Folge der Staatsschuldenkrise werden auch die Sovereign Exposures von Italien und Spanien weiterhin eng überwacht. Das Sovereign Exposure in Italien lag zum Ende des ersten Quartals 2017 bei 9,1 Mrd. Euro und das Sovereign Exposure von Spanien bei 2,7 Mrd. Euro.
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| Konzernportfolio nach Regionen per 31.3.2017 | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 218 | 388 | 18 |
| Westeuropa | 103 | 202 | 20 |
| Mittel- und Osteuropa | 39 | 174 | 45 |
| Nordamerika | 34 | 118 | 35 |
| Asien | 30 | 41 | 14 |
| Sonstige | 15 | 373 | 243 |
| Konzern | 440 | 1 296 | 29 |
Risikovorsorge Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im ersten Quartal 2017 auf 195 Mio. Euro und lag damit um 47 Mio. Euro über dem Vorjahreswert.
Wertberichtigungen auf Wertpapiere werden nicht in der Risikovorsorge, sondern im Ergebnis aus Finanzanlagen berücksichtigt. Note (5) des Zwischenabschlusses liefert hierzu weitere Details.
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| 2017 | 2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge | Mio. € | Q1 | Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privat- und Unternehmerkunden | 33 | 119 | 14 | 40 | 42 | 23 |
| Firmenkunden | 43 | 185 | - 30 | 87 | 72 | 56 |
| Sonstige und Konsolidierung | 0 | - 3 | - 1 | 1 | - 2 | - 1 |
| Asset & Capital Recovery | 119 | 599 | 307 | 147 | 75 | 70 |
| Konzern | 195 | 900 | 290 | 275 | 187 | 148 |
Die Risikovorsorge für das Gesamtjahr 2017 in den Segmenten Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden dürfte auf dem Niveau des Jahres 2016 liegen. Für Schiffsfinanzierungen erwarten wir ein Niveau von 450 Mio. Euro bis 600 Mio. Euro. Sollten sich die geopolitischen oder gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unerwartet massiv verschlechtern oder sollte es zu Ausfällen bei großen Einzeladressen kommen, kann eine deutlich höhere Risikovorsorge erforderlich werden.
Default-Portfolio Das Default-Portfolio lag zum Ende des ersten Quartals 2017 bei 6,9 Mrd. Euro und ist gegenüber dem Jahresultimo 2016 konstant geblieben.
Die nachfolgende Darstellung des Default-Portfolios zeigt die ausgefallenen Forderungen der Kategorie LaR Kredit:
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| Default-Portfolio Konzern | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Default-Portfolio | 6 899 | 6 914 |
| SLLP1 | 3 290 | 3 243 |
| GLLP2 | 651 | 673 |
| Sicherheiten | 2 218 | 2 256 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%)3 | 80 | 80 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%)4 | 89 | 89 |
| NPL-Ratio (%)2 | 1,5 | 1,6 |
1 Specific Loan Loss Provision.
2 General Loan Loss Provision.
3 Coverage Ratio: Summe Risikovorsorge, Sicherheiten (und GLLP) im Verhältnis zum Default-Portfolio.
4 NPL-Ratio: Default-Portfolio (Non-Performing Loans - NPL) im Verhältnis zum Gesamtexposure (EaD inklusive NPL).
Segment Privat- und Unternehmerkunden
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden umfasst die Aktivitäten der Konzernbereiche Private Kunden, Unternehmerkunden, comdirect bank und Commerz Real. Die mBank wird im Segment Privat- und Unternehmerkunden abgebildet. Im Bereich Private Kunden sind das inländische Filialgeschäft für Privatkunden sowie das Wealth Management zusammengefasst. Der Bereich Unternehmerkunden bildet die Geschäfts- und kleinen Firmenkunden ab.
Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (Private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von insgesamt 69 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Geschäfts- und Unternehmerkunden stellen wir über Individualkredite mit einem Volumen von 18 Mrd. Euro sicher. Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite und Kreditkarten mit insgesamt 10 Mrd. Euro). Der Portfolioanstieg im ersten Quartal resultierte überwiegend aus dem konsequenten Wachstum in der privaten Baufinanzierung.
Die Risikodichte ist gegenüber dem Jahresende mit 22 Basispunkten nahezu unverändert.
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2017 | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Private Kunden | 86 | 114 | 13 |
| Unternehmerkunden | 25 | 60 | 24 |
| comdirect bank | 4 | 9 | 24 |
| Commerz Real | 1 | 1 | 25 |
| mBank | 30 | 132 | 44 |
| Privat- und Unternehmerkunden | 145 | 316 | 22 |
Die Risikovorsorge im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag im ersten Quartal 2017 mit 33 Mio. Euro weiterhin auf niedrigem Niveau. Der Anstieg um 10 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal resultierte unter anderem aus einem um 6 Mio. Euro höheren Risikovorsorgebedarf der mBank.
Das Default-Portfolio des Segments ging gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 21 Mio. Euro auf 1 715 Mio. Euro zurück.
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| Default-Portfolio Segment Privat- und Unternehmerkunden | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Default-Portfolio | 1 715 | 1 737 |
| SLLP | 857 | 834 |
| GLLP | 161 | 155 |
| Sicherheiten | 644 | 675 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 87 | 87 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 97 | 96 |
| NPL-Ratio (%) | 1,2 | 1,2 |
Segment Firmenkunden
In diesem Segment bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor, institutionellen Kunden und multinationalen Unternehmen. Darüber hinaus verantwortet das Segment die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Der regionale Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt in Deutschland und Westeuropa.
Weiterhin werden in diesem Segment die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten des Konzerns gebündelt.
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2017 | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Mittelstand | 82 | 184 | 22 |
| International Corporates | 66 | 120 | 18 |
| Financial Institutions | 35 | 119 | 34 |
| Equity Markets & Commodities | 4 | 4 | 10 |
| Sonstige | 14 | 95 | 68 |
| Firmenkunden | 200 | 522 | 26 |
Der EaD des Segments Firmenkunden ist im Vergleich zum 31. Dezember des Vorjahres von 195 Mrd. Euro auf 200 Mrd. Euro gestiegen. Die Risikodichte belief sich auf 26 Basispunkte.
Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland ist weiterhin stabil. Das erste Quartal 2017 war weiterhin von politischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit sowie dem neuen Präsidenten in den USA geprägt. Dies war jedoch ohne größere Auswirkungen auf unser Kreditportfolio.
Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf Seite 22.
Die Risikovorsorge im Segment Firmenkunden lag im ersten Quartal 2017 mit 43 Mio. Euro weiterhin auf niedrigem Niveau und unter dem Vorjahreswert von 56 Mio. Euro.
Das Default-Portfolio des Segments sank gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 167 Mio. Euro.
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| Default-Portfolio Segment Firmenkunden | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Default-Portfolio | 3 196 | 3 363 |
| SLLP | 1 535 | 1 563 |
| GLLP | 316 | 323 |
| Sicherheiten | 673 | 780 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 69 | 70 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 79 | 79 |
| NPL-Ratio (%) | 1,6 | 1,7 |
Das Volumen der seit 2014 getätigten Neuinvestitionen im Bereich Structured Credit blieb per 31. März 2017 im Vergleich zum Jahresende 2016 mit insgesamt 2,4 Mrd. Euro unverändert. Generell wurde bisher in Anleihen von Senior-Tranchen aus Verbriefungstransaktionen der Assetklassen Consumer-(Auto-)ABS, UK-RMBS und CLO investiert, die eine robuste Struktur und ein moderates Risikoprofil aufweisen.
Im ersten Quartal 2017 reduzierte sich das Volumen der Structured-Credit-Positionen, die bereits vor 2014 im Bestand waren, um 0,1 Mrd. Euro auf insgesamt 2,3 Mrd. Euro (Dezember 2016: 2,4 Mrd. Euro) und die Risikowerte1 um 0,1 Mrd. Euro auf 0,9 Mrd. Euro (Dezember 2016: 1,0 Mrd. Euro). Dabei entfiel nach wie vor ein wesentlicher Anteil des Portfolios auf CDOs (1,2 Mrd. Euro).
Segment Asset & Capital Recovery
Nach der Neusegmentierung im ersten Quartal 2016 beinhaltet das Segment Asset & Capital Recovery Positionen aus den Bereichen Commercial Real Estate (CRE) und Ship Finance (SF) sowie die komplexeren Finanzierungen aus dem Bereich Public Finance. Alle Portfolios in diesen Bereichen sollen über die Zeit vollständig abgebaut werden.
Der EaD des Segments im Weißbuch belief sich per 31. März 2017 auf 14 Mrd. Euro. Aufgrund von Gesundungen aus dem Schwarzbuch ist der EaD des Weißbuches gegenüber dem Vorjahresende nur um 0,2 Mrd. Euro zurückgegangen.
1 Der Risikowert stellt den Bilanzwert von Cashinstrumenten dar. Bei Long-CDS-Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwerts des Kreditderivats zusammen.
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| Kreditrisikokennzahlen per 31.3.2017 | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Commercial Real Estate | 2 | 27 | 162 |
| Ship Finance | 3 | 262 | 858 |
| Public Finance | 9 | 80 | 85 |
| Asset & Capital Recovery | 14 | 369 | 261 |
Commercial Real Estate Das Portfolio hat sich durch Tilgungen und Rückzahlungen weiter reduziert. Auffällige Risikoentwicklungen waren nicht zu verzeichnen. Die Risikodichte ist auf 162 Basispunkte zurückgegangen.
Es werden stabile Marktbedingungen für einen kurz- bis mittelfristigen Prognosezeitraum erwartet.
Ship Finance Das Exposure an Schiffsfinanzierungen im Weißbuch wurde entsprechend unserer Abbaustrategie gegenüber dem 31. Dezember 2016 um insgesamt 0,5 Mrd. Euro reduziert.
Unser Portfolio setzt sich im Wesentlichen aus den drei Standardschiffstypen Containerschiffe (1,0 Mrd. Euro), Tanker (0,8 Mrd. Euro) und Massengutfrachter (0,8 Mrd. Euro) zusammen. Das restliche Portfolio beinhaltet unterschiedliche Spezialtonnagen mit hoher Diversifikation über verschiedene Schiffssegmente.
Eine nachhaltige Markterholung über alle Assetklassen hinweg erwarten wir im Jahr 2017 nicht.
Public Finance Das Teilportfolio Public Finance im Segment ACR besteht im Wesentlichen aus Engagements befriedigender bis guter Bonität mit zum Teil sehr langen Laufzeiten und komplexen Strukturen gegenüber Kommunen in Großbritannien (4,8 Mrd. Euro EaD), einem Private-Finance-Initiative-(PFI-)Portfolio (3,1 Mrd. Euro EaD) mit regionalem Schwerpunkt Großbritannien sowie weiteren überwiegend US-amerikanischen Public-Finance-Schuldnern (1,6 Mrd. Euro EaD).
Die künftige Entwicklung des Public-Finance-Portfolios ist von den politischen, ökonomischen und monetären Entwicklungen, insbesondere in Europa und den USA, abhängig.
Im Segment ACR lag die Risikovorsorge im ersten Quartal 2017 bei 119 Mio. Euro und damit um 49 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der Anstieg entfiel nahezu vollständig auf das Schiffsportfolio. Weiterhin rückläufige Charterraten, die abnehmende Liquidität der Schiffseigner und begrenzte Verwertungsmöglichkeiten führten sowohl zu neuen Ausfällen als auch zu Nachbildungsbedarf bei bereits ausgefallenen Engagements.
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| 2017 | 2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge l Mio. € | Q1 | Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Commercial Real Estate | 3 | 42 | 68 | 5 | - 26 | - 5 |
| Ship Finance | 116 | 559 | 240 | 146 | 99 | 74 |
| Public Finance | 0 | - 1 | 0 | - 4 | 3 | 0 |
| Asset & Capital Recovery | 119 | 599 | 307 | 147 | 75 | 70 |
Im ersten Quartal 2017 stieg das Default-Portfolio gegenüber 2016 um 174 Mio. Euro auf 1 979 Mio. Euro an, im Wesentlichen getrieben durch das Schiffsportfolio.
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| 31.3.2017 | 31.12.2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio Segment ACR | Mio. € | ACR | CRE | SF | ACR | CRE | SF |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Portfolio | 1 979 | 560 | 1 419 | 1 805 | 562 | 1 243 |
| SLLP | 891 | 220 | 670 | 838 | 210 | 628 |
| GLLP | 171 | 14 | 156 | 192 | 20 | 172 |
| Sicherheiten | 901 | 337 | 564 | 800 | 334 | 466 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 91 | 99 | 87 | 91 | 97 | 88 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 99 | 102 | 98 | 101 | 101 | 102 |
| NPL-Ratio (%) | 12,3 | 25,5 | 31,7 | 11,2 | 22,7 | 26,2 |
Weitere Portfolioanalysen
Die folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit zu verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten.
Corporates-Portfolio nach Branchen
Das Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Branchen:
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| Corporates-Portfolio nach Branchen per 31.3.2017 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Energieversorgung/Abfallwirtschaft | 17 | 41 | 24 |
| Konsum | 16 | 38 | 24 |
| Großhandel | 12 | 40 | 33 |
| Technologie/Elektronik | 12 | 24 | 20 |
| Transport/Tourismus | 12 | 26 | 22 |
| Dienstleistungen/Medien | 10 | 26 | 28 |
| Grundstoffe/Metall | 10 | 38 | 40 |
| Maschinenbau | 9 | 26 | 28 |
| Automobil | 9 | 21 | 22 |
| Chemie/Verpackung | 9 | 37 | 42 |
| Pharma/Gesundheitswesen | 5 | 12 | 24 |
| Bau | 5 | 14 | 29 |
| Sonstige | 5 | 8 | 17 |
| Gesamt | 130 | 353 | 27 |
Financial-Institutions-Portfolio
Nachdem wir im Jahr 2016 die Anzahl unserer Korrespondenzbanken reduziert haben, sind auch für das laufende Geschäftsjahr weiterhin Kapitalmarktaktivitäten im Fokus sowie Trade-Finance-Aktivitäten, die wir im Interesse unserer Firmenkunden durchführen. Im Derivatebereich werden Transaktionen mit ausgewählten Gegenparteien nach den neuen EMIR-Standards noch bilateral geschlossen.
Die Auswirkungen von aufsichtsrechtlichen Vorgaben auf Banken beobachten wir weiterhin eng. In diesem Zusammenhang verfolgen wir eine Strategie der Reduzierung des Exposures, das im Falle eines Bail-in des betroffenen Instituts Verluste erleiden könnte.
Die Entwicklung einiger Länder mit individuellen Themen wie Rezessionen, Embargos oder wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund politischer Ereignisse verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation des Landes abgestimmten Portfoliosteuerung. Insgesamt richten wir unseren Risikoappetit danach aus, das Portfolio möglichst reagibel zu halten.
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| 31.3.2017 | 31.12.2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| FI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 5 | 5 | 10 | 6 | 6 | 11 |
| Westeuropa | 15 | 21 | 14 | 17 | 21 | 12 |
| Mittel- und Osteuropa | 5 | 20 | 43 | 5 | 21 | 43 |
| Nordamerika | 2 | 2 | 14 | 2 | 3 | 15 |
| Asien | 10 | 25 | 25 | 10 | 27 | 27 |
| Sonstige | 6 | 24 | 43 | 6 | 36 | 58 |
| Gesamt | 42 | 98 | 23 | 46 | 114 | 25 |
Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio
Das Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio umfasst hauptsächlich Versicherungsgesellschaften, Asset Manager, regulierte Fonds sowie zentrale Gegenparteien. Die regionalen Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten liegen in Deutschland, Westeuropa sowie den Vereinigten Staaten.
Neugeschäfte mit NBFIs erfolgen einerseits vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen (Clearing über zentrale Gegenparteien) und andererseits im Interesse unserer institutionellen Kunden, wobei sich die Commerzbank auf attraktive Opportunitäten mit Adressen guter Bonität fokussiert. Unter Portfoliomanagement-Gesichtspunkten verfolgen wir dabei als Ziel die Gewährleistung einer hohen Portfolioqualität und -reagibilität.
Der Anstieg des Expected Loss in Nordamerika ist auf die Gesundung eines abgeschriebenen Engagements im Absicherungsgeschäft bei Staatsfinanzierungen zurückzuführen.
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| 31.3.2017 | 31.12.2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| NBFI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss |
Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 18 | 26 | 15 | 17 | 26 | 15 |
| Westeuropa | 14 | 23 | 17 | 12 | 24 | 20 |
| Mittel- und Osteuropa | 1 | 4 | 67 | 1 | 4 | 65 |
| Nordamerika | 8 | 73 | 88 | 8 | 10 | 14 |
| Asien | 1 | 1 | 9 | 1 | 1 | 11 |
| Sonstige | 1 | 1 | 11 | 1 | 1 | 14 |
| Gesamt | 42 | 129 | 31 | 39 | 67 | 17 |
Originatorenpositionen
Die Commerzbank hat im Laufe der vergangenen Jahre überwiegend aus Gründen des Kapitalmanagements Forderungsverbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden mit einem aktuellen Volumen von 6,1 Mrd. Euro vorgenommen.
Zum Stichtag 31. März 2017 wurden Risikopositionen in Höhe von 5,7 Mrd. Euro zurückbehalten. Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 5,6 Mrd. Euro auf Senior-Tranchen, die nahezu vollständig gut bis sehr gut geratet sind.
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| Volumen Commerzbank1 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbriefungspool | Fälligkeit | Senior | Mezzanine | First Loss | Gesamtvolumen1 | Gesamtvolumen1 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Piece | 31.3.2017 | 31.12.2016 | |||
| Corporates | 2025-2036 | 5,6 | <0,1 | 0,1 | 6,1 | 6,1 |
| Gesamt | 5,6 | <0,1 | 0,1 | 6,1 | 6,1 |
1 Tranchen/Rückbehalte (nominal): Anlage- und Handelsbuch.
Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures
Die Commerzbank ist Sponsor des Multiseller Asset-backed Commercial Paper Conduits "Silver Tower". Sie arrangiert über "Silver Tower" die Verbriefung von Forderungen - insbesondere Handels- und Leasingforderungen - von Kunden des Segments Firmenkunden. Die Geschäfte werden im Wesentlichen durch die Emission von Asset-backed Commercial Papers (ABCP) oder durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien (Liquiditätslinien) finanziert. Das Volumen sowie die Risikowerte im Conduit "Silver Tower" sind im ersten Quartal 2017 stabil geblieben und lagen mit 4,1 Mrd. Euro per Ende März 2017 auf dem Wert vom 31. Dezember 2016.
Die Liquiditätsrisiken aus ABS-Transaktionen werden im Rahmen des internen Liquiditätsrisikomodells konservativ modelliert. Zum einen wird in einem Worst-Case-Szenario unterstellt, dass der Großteil der den Zweckgesellschaften gestellten Ankaufsfazilitäten im Rahmen von "Silver Tower" durch die Commerzbank refinanziert werden muss. Zum anderen werden eigene Bestände aus Verbriefungstransaktionen nur dann als liquide Aktiva berücksichtigt, wenn es sich um zentralbankfähige Positionen handelt. Diese Positionen werden nur unter Anwendung von konservativen Abschlägen in der Liquiditätsrisikorechnung berücksichtigt.
Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen im Wesentlichen staatsgarantierte ABS-Papiere der Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. sowie der Commerzbank AG Inland. Das Volumen ist im bisherigen Jahresverlauf 2017 mit 5,3 Mrd. Euro (Dezember 2016: 5,3 Mrd. Euro) unverändert geblieben ebenso wie die Risikowerte mit 5,2 Mrd. Euro (Dezember 2016: 5,2 Mrd. Euro).
Marktrisiken
Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Währungs- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen. Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/Reserven berücksichtigt.
Risikosteuerung
Das Marktrisiko wird intern durch ein einheitliches Value-at-Risk-Modell (Historische Simulation) gesteuert, in das alle marktrisikorelevanten Positionen einfließen. Der VaR quantifiziert den möglichen Verlust aus Finanzinstrumenten infolge veränderter Marktbedingungen während eines vorgegebenen Zeithorizonts und mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit. Nähere Details zur angewendeten Methodik sind im Geschäftsbericht 2016 dargestellt. Um eine konsistente Darstellung in diesem Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von einem Tag bei gleichgewichteten Marktdaten und einer Historie von 254 Tagen.
In der internen Steuerung werden alle marktrisikorelevanten Positionen abgedeckt und Handelsbuch- sowie Anlagebuchpositionen gemeinsam gesteuert. Für regulatorische Zwecke erfolgt zusätzlich eine Steuerung des Handelsbuchs (gemäß regulatorischen Anforderungen inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebuchs) auf Stand-alone-Basis.
Für das Gesamtbuch ging der VaR bis zum Ende des ersten Quartals um 16 Mio. Euro auf 69 Mio. Euro zurück. Der VaR des Handelsbuchs sank seit Jahresbeginn leicht von 15 Mio. Euro auf 13 Mio. Euro.
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| VaR-Beitrag | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Gesamtbuch | 69 | 85 |
| davon Handelsbuch | 13 | 15 |
Handelsbuch
Im Folgenden wird die Entwicklung der regulatorischen Marktrisikokennziffern des Handelsbuchportfolios dargestellt. Die Handelsbuchpositionen der Commerzbank liegen im Wesentlichen in den Geschäftsbereichen Corporate Clients sowie der Treasury.
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| VaR der Portfolios im Handelsbuch | Q12017 | 2016 |
|---|---|---|
| Mio. € | ||
| --- | --- | --- |
| Minimum | 13 | 14 |
| Mittelwert | 18 | 30 |
| Maximum | 25 | 46 |
| VaR-Endziffer Berichtsperiode | 13 | 15 |
Das Marktrisikoprofil ist über alle Anlageklassen diversifiziert. Dabei sind Währungskurs-, Zins- und Credit-Spread-Risiken die dominierenden Anlageklassen. Es folgen Aktienkursrisiken. In geringerem Maße wird der Value-at-Risk auch von Rohwaren- und Inflationsrisiken beeinflusst.
Die Entwicklung des VaR im ersten Quartal 2017 zeigt einen Rückgang der Credit-Spread-Risiken und einen Anstieg der Zinsrisiken. Dies resultiert vor allem aus veränderten Absicherungsstrategien im Segment Firmenkunden.
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| VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Credit Spreads | 3 | 5 |
| Zinsen | 4 | 3 |
| Aktien | 2 | 2 |
| Währung | 4 | 4 |
| Rohwaren | 0 | 1 |
| Gesamt | 13 | 15 |
Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden weitere Risikokennziffern berechnet. Hierzu zählt die Ermittlung des Stressed VaR. Die Berechnung des Stressed VaR basiert auf dem internen Modell und entspricht der oben beschriebenen VaR-Methodik. Der wesentliche Unterschied liegt in den zur Bewertung der Vermögenswerte genutzten Marktdaten. Im Stressed VaR wird das Risiko der aktuellen Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewertet. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Der Stressed VaR ging im ersten Quartal 2017 von 48 Mio. Euro per Ende 2016 auf 44 Mio. Euro zum Berichtsstichtag zurück. Ursachen sind eine veränderte Absicherungsstrategie im Segment Firmenkunden sowie Positionsveränderungen im Geschäftsbereich Treasury.
Darüber hinaus wird mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity Event VaR das Risiko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Handelsbuchpositionen quantifiziert.
Die Verlässlichkeit des internen Modells wird durch die Anwendung von Backtesting-Verfahren auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei tatsächlich eingetretene Gewinne und Verluste gegenübergestellt. Im Prozess wird zwischen den Varianten "Clean P&L" und "Dirty P&L" Backtesting unterschieden. Beim Clean P&L Backtesting werden in der Gewinn- und Verlustrechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Berechnung zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste resultieren also ausschließlich aus den am Markt eingetretenen Preisänderungen. Demgegenüber werden beim Dirty P&L Backtesting zusätzlich die Gewinne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften des betrachteten Geschäftstages herangezogen. Überschreitet der sich ergebende Verlust den VaR, so spricht man von einem negativen Backtesting-Ausreißer.
Die Analyse der Backtesting-Ergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur Verbesserung des Marktrisikomodells. Im ersten Quartal 2017 haben wir einen negativen Clean-P&L- und keinen negativen Dirty-P&L-Ausreißer gemessen. Die Ergebnisse liegen damit im Rahmen der statistischen Erwartungen und bestätigen die Qualität des VaR-Modells. Auf Basis des Backtestings bewerten auch die Aufsichtsbehörden die internen Risikomodelle. Die negativen Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert. Alle negativen Backtest-Ausreißer (Clean P&L und Dirty P&L) auf Gruppenebene müssen unter Angabe von Ausmaß und Ursache den Aufsichtsbehörden gemeldet werden.
Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe von Stresstests wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber dennoch plausibler Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarios beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Devisenkursen sowie Aktienkursen und Rohwarenpreisen. Beispiele für Stresstests sind Kursverluste aller Aktien um 15 %, eine Parallelverschiebung der Zinskurve oder Änderungen der Steigung dieser Kurve. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt.
Die VaR- und Stresstest-Modelle werden regelmäßig validiert. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Identifikation und Behebung von Modellschwächen. Im ersten Quartal 2017 wurden auch vor diesem Hintergrund regulatorische und interne Modellanpassungen implementiert, die die Genauigkeit der Risikomessung weiter verbessern.
Anlagebuch
Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Portfolios des Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken sowie der Bereich Asset & Capital Recovery (ACR) - Public Finance und die Positionen der Tochtergesellschaften Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. sowie LSF Loan Solutions Frankfurt GmbH.
In der Marktrisikosteuerung werden die Credit-Spread-Sensitivitäten der Anlage- und Handelsbücher zusammen betrachtet. Die Credit-Spread-Sensitivitäten (1 Basispunkt Downshift) aller Wertpapier- und Derivatepositionen (ohne Kredite) gingen zum Ende des ersten Quartals um 1 Mio. Euro zurück und beliefen sich am Stichtag auf 49 Mio. Euro.
Der überwiegende Teil der Credit-Spread-Sensitivitäten entfällt auf Wertpapierpositionen, die als Loans and Receivables (LaR) klassifiziert sind. Marktpreisänderungen haben für diese Positionen keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
Für die Anlagebücher des Konzerns werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert.
Entsprechend der Bankenrichtlinie hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für alle Institute zwei Szenarios für einheitliche, plötzliche und unerwartete Zinsänderungen vorgegeben (+/-200 Basispunkte) und lässt sich über die Ergebnisse vierteljährlich unterrichten.
Als Ergebnis des Szenarios +200 Basispunkte wurde zum 31. März 2017 ein potenzieller Verlust von 2 585 Mio. Euro und im Szenario -200 Basispunkte ein potenzieller Verlust von 530 Mio. Euro ermittelt. Demnach ist die Commerzbank nicht als Institut mit erhöhtem Zinsänderungsrisiko zu klassifizieren, da die negativen Barwertänderungen jeweils weniger als 20 % der regulatorischen Eigenmittel betragen.
Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Unser Pensionsfonds-Portfolio besteht aus einem gut diversifizierten Anlageteil und dem Teil der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Die Duration der Verbindlichkeiten ist extrem lang (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) und der Hauptteil der Barwertrisiken des Gesamtportfolios befindet sich in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet.
Marktliquiditätsrisiken
In der ökonomischen Kapitalunterlegung berücksichtigt die Commerzbank zusätzlich das Marktliquiditätsrisiko. Es bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern.
Dabei wird zunächst für jedes Portfolio anhand seiner Produkt- und Risikostrategie und basierend auf einer entsprechenden Markteinschätzung ein realistisches Abbauprofil bestimmt. Damit lassen sich die Portfolios hinsichtlich ihrer Liquidierbarkeit über einen sogenannten Markliquiditätsfaktor beschreiben. Der Marktliquiditätsfaktor berücksichtigt dabei die höhere Portfoliowertvolatilität aufgrund einer dem Abbauprofil entsprechenden verlängerten Haltedauer von Risikopositionen. Schließlich wird das Marktrisiko jedes Portfolios auf Jahressicht mit dem Marktliquiditätsfaktor bewertet.
Zum Ende des ersten Quartals 2017 hielt die Commerzbank 0,2 Mrd. Euro ökonomisches Kapital zur Abdeckung des Marktliquiditätsrisikos im Handels- und Anlagebuch vor. Insbesondere Asset-backed Securities sowie strukturierte Produkte wiesen ein höheres Marktliquiditätsrisiko auf.
Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können.
Risikosteuerung
Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Das der Modellierung zugrunde liegende steuerungsrelevante bankinterne Stressszenario berücksichtigt sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Bindende regulatorische Anforderungen sind integraler Bestandteil des Steuerungsmechanismus.
Der Bereich Group Treasury ist für das operative Liquiditätsmanagement verantwortlich. Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Zwischenlagebericht im Kapitel "Refinanzierung und Liquidität". Die Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis des bankinternen Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risikofunktion.
Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank Frühwarn-indikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen.
Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu einem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großen Einzelgläubigern oder Währungen auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert.
Im Falle einer Liquiditätskrise sieht der Notfallplan bestimmte Maßnahmen vor, die entsprechend der Art der Krise vom zentralen ALCO eingeleitet werden können. Der Notfallplan ist integraler Bestandteil des Recovery-Plans der Commerzbank und wird mindestens jährlich aktualisiert, wohingegen die einzelnen Liquiditätsnotfallmaßnahmen regelmäßig unterjährig plausibilisiert werden. Darüber hinaus definiert der Notfallplan eine eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen.
Quantifizierung und Stresstesting
Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Die Liquiditätsrisiko-Modellierung bezieht neben internen ökonomischen Erwägungen auch die bindenden regulatorischen Anforderungen nach der "Capital Requirements Regulation (CRR)" sowie den strengeren Anforderungen gemäß der "Mindestanforderung an das Risikomanagement (MaRisk)" mit ein. Die Commerzbank berücksichtigt dies in ihrem Liquiditätsrisiko-Rahmenwerk und gestaltet damit den vom Gesamtvorstand artikulierten Liquiditätsrisikoappetit der Commerzbank quantitativ aus.
Die der Modellierung zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Das Commerzbank-spezifische idiosynkratische Szenario simuliert dabei eine Stresssituation, die aus einem Rating-Downgrade um zwei Notches resultiert. Wohingegen das marktweite Szenario aus den Erfahrungen der Subprime-Krise abgeleitet wird und einen externen marktweiten Schock simuliert. Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber der beiden Szenarios sind ein stark erhöhter Abfluss von kurzfristigen Kundeneinlagen, eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditlinien, aus geschäftspolitischen Zwecken als notwendig erachtete Prolongationen von Aktivgeschäft, Nachschusspflichten bei besicherten Geschäften sowie die Anwendung von höheren Risikoabschlägen auf den Liquidationswert von Vermögensgegenständen.
Als Ergänzung zu den Einzelszenarios werden die Auswirkungen eines kombinierten Szenarios aus idiosynkratischen und marktspezifischen Effekten auf die Liquiditätsablaufbilanz (Nettoliquiditätsposition) simuliert. Die Liquiditätsablaufbilanz wird für den gesamten Modellierungshorizont durchgehend über das volle Laufzeitspektrum dargestellt und folgt dabei einem mehrstufigen Konzept. Dies gestattet die differenzierte Darstellung deterministischer und modellierter Cashflows des Bestandsgeschäfts auf der einen Seite sowie die Einbeziehung von Prolongationen auf der anderen Seite.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Liquiditätsablaufbilanz bei Anwendung der jeweiligen Stressszenarios für einen Zeitraum von einem beziehungsweise drei Monaten. Dabei wird deutlich, dass im Vergleich zu den Einzelszenarios in einem kombinierten Stressszenario signifikant mehr Liquidität abfließt. Im 1-Monats-beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum verbleibt für das kombinierte Stressszenario eine Nettoliquidität von 21,6 Mrd. Euro beziehungsweise 24,5 Mrd. Euro per 31. März 2017.
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| Nettoliquidität im Stressszenario | Mrd | € | 31.3.2017 |
|---|---|---|
| Idiosynkratisches Szenario - | 1 Monat | 24,9 |
| 3 Monate | 28,7 | |
| Marktweites Szenario | 1 Monat | 30,2 |
| 3 Monate | 33,3 | |
| Kombiniertes Szenario | 1 Monat | 21,6 |
| 3 Monate | 24,5 |
Liquiditätsreserven
Wesentliche Elemente des Liquiditätsrisikoappetits sind die Reserveperiode, die Höhe des Liquiditätsreserveportfolios, das zur Kompensation unerwarteter kurzfristiger Liquiditätsabflüsse gehalten wird, sowie die Limite in den einzelnen Laufzeitbändern. Das Liquiditätsreserveportfolio bestehend aus hochliquiden Vermögensgegenständen gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Das Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen.
Die Bank wies zum Bewertungsstichtag somit eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 92,5 Mrd. Euro aus. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio, zum Stichtag in einer Höhe von 8,2 Mrd. Euro.
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| Liquiditätsreserven aus hochliquiden Aktiva | 31.3.2017 |
|---|---|
| Mrd. € | |
| --- | --- |
| Bestand an hochliquiden Aktiva | 92,5 |
| davon Level 1 | 76,2 |
| davon Level 2A | 14,7 |
| davon Level 2B | 1,6 |
Liquiditätskennzahlen
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank inklusive der regulatorischen Liquidity Coverage Ratio (LCR) stets oberhalb der vom Vorstand festgelegten Limite. Gleiches gilt für die Erfüllung der von den MaRisk vorgegebenen Berechnung der sogenannten "Survival Period" sowie der externen regulatorischen Liquiditätsverordnung,' die Liquiditätskennziffer nach Liquiditätsverordnung (LiqV) betrug zum Jahresultimo 1,51.
Die regulatorische LCR ist als eine zwingende Nebenbedingung in das Interne Liquiditätsrisikomodell integriert. Die LCR-Kennziffer berechnet sich als Quotient aus dem Bestand an liquiden Aktiva und den Netto-Liquiditätsabflüssen unter Stressbedingungen. Mithilfe dieser Kennziffer wird gemessen, ob ein Institut über ausreichend Liquiditätspuffer verfügt, um ein mögliches Ungleichgewicht zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen unter Stressbedingungen über die Dauer von 30 Kalendertagen eigenständig zu überstehen. Nach einer Einführungsphase ist ab dem 1. Januar 2018 eine Quote von mindestens 100 % einzuhalten. Mit dem Beginn des neuen Geschäftsjahres 2017 betrug die einzuhaltende Quote 80 %.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe von 80 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten.
Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko (OpRisk) ist in Anlehnung an die Capital Requirements Regulation (CRR) definiert als das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Diese Definition beinhaltet Rechtsrisiken. Strategische Risiken und Reputationsrisiken sind in dieser Definition nicht enthalten. Das Compliancerisiko wird in der Commerzbank aufgrund seiner hohen ökonomischen Bedeutung als separate Risikoart gesteuert. Die Verluste aus Compliance-risiken fließen jedoch gemäß CRR in das Modell zur Ermittlung des regulatorischen und ökonomischen Kapitalbedarfs für Operationelle Risiken ein.
Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv, mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigation zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen.
Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle Risiken mittels des Advanced Measurement Approaches (AMA). Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des ersten Quartals 2017 auf dieser Basis 21,7 Mrd. Euro (31. Dezember 2016: 23,9 Mrd. Euro); das ökonomisch erforderliche Kapital 1,8 Mrd. Euro (31. Dezember 2016: 2,0 Mrd. Euro).
Im Rahmen der OpRisk-Steuerung finden eine jährliche Bewertung des Internen Kontrollsystems (IKS) der Bank und ein Risk Scenario Assessment statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle kontinuierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Back-testing unterzogen. Bei Schadensfällen >1 Mio. Euro werden Lessons-Learned-Aktivitäten aufgenommen. Ebenso findet eine systematische Auswertung externer OpRisk-Ereignisse von Wettbewerbern statt.
Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten Quartals 2017 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 21 Mio. Euro (Gesamtjahr 2016: 36 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in den Kategorien "Prozessbezug" sowie "Produkte und Geschäftspraktiken" geprägt.
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| OpRisk-Ereignisse1 | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Interner Betrug | 0 | 1 |
| Externer Betrug | 2 | 26 |
| Sachschäden und Systemausfälle | 0 | 1 |
| Produkte und Geschäftspraktiken | 7 | -21 |
| Prozessbezug | 12 | 29 |
| Arbeitsverhältnis | 0 | 0 |
| Konzern | 21 | 36 |
1 Eingetretene Verluste und Rückstellungen, abzüglich OpRisk-basierter Erträge und Rückzahlungen.
Sonstige Risiken
Zur Erfüllung der Säule 2 des Baseler Rahmenwerkes fordern die MaRisk eine ganzheitliche Risikobetrachtung und damit auch die Berücksichtigung von nicht quantifizierbaren Risikokategorien. Diese unterliegen in der Commerzbank einem qualitativen Steuerungs- und Controllingprozess. Nachfolgend werden Details zu Rechts-, Compliance- und Personalrisiken aufgeführt. Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im ersten Quartal 2017 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Stand.
Rechtliche Risiken Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind mit verschiedenen Gerichts- und Schiedsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Untersuchungen (rechtliche Verfahren) konfrontiert, die eine große Bandbreite von Themen betreffen. Diese umfassen zum Beispiel angeblich fehlerhafte Anlageberatungen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kreditfinanzierungen, Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung, angeblich unrichtige Buchführung und Bilanzierung, die Geltendmachung von Forderungen aus steuerlichen Sachverhalten, angeblich fehlerhafte Prospekte im Zusammenhang mit Emissionsgeschäften sowie Klagen von Aktionären und Fremdkapitalinvestoren sowie Ermittlungen durch US-amerikanische Behörden. Daneben können Änderungen oder Verschärfungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen beispielsweise im Privatkundenbereich zur weiteren Inanspruchnahme der Commerzbank oder ihrer Tochtergesellschaften führen. In den gerichtlichen Verfahren werden vor allem Schadensersatzansprüche oder auch die Rückabwicklung geschlossener Verträge geltend gemacht. Sofern einzelnen oder mehreren dieser Klagen stattgegeben würde, könnten daraus zum Teil erhebliche Schadensersatzzahlungen, Rückabwicklungsaufwendungen oder sonstige kostenintensive Maßnahmen folgen.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt im Zusammenhang mit Aktiengeschäften der Commerzbank und der ehemaligen Dresdner Bank über den Dividendenstichtag (sogenannte Cum-Ex-Geschäfte). Die Commerzbank kooperiert vollumfänglich mit den Behörden. Sie hatte bereits Ende 2015 eine forensische Analyse zu Cum-Ex-Geschäften beauftragt, die noch andauert.
Wie bereits im Geschäftsbericht 2016 erläutert, hat die Finanzverwaltung im Dezember 2016 gegenüber der Commerzbank eine geänderte Verfügung bezüglich der Anrechnung von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag im Rahmen sogenannter "Cum-Cum-Geschäfte" für das Jahr 2009 erlassen. Gegen die somit versagte Steueranrechnung hat die Commerzbank Einspruch eingelegt, über den noch nicht entschieden ist. Dem auf Grundlage dieser Rechtsauffassung gestellten Antrag auf Aussetzung der Vollziehung wurde seitens der Finanzverwaltung stattgegeben. Im Hinblick auf ähnliche Verfügungen gegen Dritte sieht sich die Commerzbank Ansprüchen ausgesetzt, die streitig sind.
Einzelne dieser Verfahren können auch Auswirkungen auf die Reputation der Commerzbank und ihrer Tochtergesellschaften haben. Der Konzern bildet Rückstellungen für diese Verfahren, soweit die daraus resultierenden Verpflichtungen wahrscheinlich sind und die Höhe der Verpflichtungen hinreichend genau bestimmbar ist. Da die Entwicklung dieser Verfahren mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die gebildeten Rückstellungen nach abschließenden Verfahrensentscheidungen teilweise als unzureichend erweisen. Infolgedessen können erhebliche zusätzliche Aufwendungen entstehen. Dies trifft auch auf rechtliche Verfahren zu, für die aus Sicht des Konzerns keine Rückstellungen zu bilden waren. Der endgültige Ausgang einzelner rechtlicher Verfahren kann das Ergebnis und den Cashflow der Commerzbank in einer bestimmten Berichtsperiode beeinflussen, schlimmstenfalls ist nicht völlig auszuschließen, dass die daraus eventuell resultierenden Verpflichtungen auch wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.
Weitere Informationen über rechtliche Verfahren können der Note (24) zu den Rückstellungen und der Note (28) zu den Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen des Zwischenabschlusses entnommen werden.
Compliancerisiken Im Rahmen der im März 2015 zwischen der Commerzbank und verschiedenen US-Behörden geschlossenen Vergleiche bezüglich Verstößen gegen US-Sanktions- sowie Geldwäschepräventionsbestimmungen wurde, wie im Geschäftsbericht 2016 dargestellt, eine Wohlverhaltensperiode von drei Jahren vorgesehen. Diesbezüglich gilt fort, dass auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen anderer Häuser nicht völlig auszuschließen ist, dass der Commerzbank im Rahmen der Wohlverhaltensperiode und aus der Tätigkeit des Monitors weitere Belastungen entstehen.
Personalrisiken Insgesamt ist die Personalrisiko-Situation weiter zu beobachten. Es besteht das Risiko, dass sich die Personalrisikosituation aufgrund der bevorstehenden strukturellen Veränderungen im Rahmen der Strategie Commerzbank 4.0 verschlechtert. Mit bereits eingeleiteten Change- und organisatorischen Maßnahmen wird den Personalrisiken begegnet.
Disclaimer Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling sowie durch die interne Revision, durch externe Wirtschaftsprüfer und die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.
Zwischenabschluss
Gesamtergebnisrechnung
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
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| Mio. € | Notes | 1.1.-31.3.2017 | 1.1-31.3.20161 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 2 247 | 2 544 | - 11,7 | |
| Zinsaufwendungen | 1 165 | 1 213 | - 4,0 | |
| Zinsüberschuss | (1) | 1 082 | 1 331 | - 18,7 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | (2) | - 195 | - 148 | 31,8 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 887 | 1 183 | - 25,0 | |
| Provisionserträge | 1 056 | 972 | 8,6 | |
| Provisionsaufwendungen | 169 | 149 | 13,4 | |
| Provisionsüberschuss | (3) | 887 | 823 | 7,8 |
| Handelsergebnis | (4) | 398 | 67 | . |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 34 | - 55 | - 38,2 | |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 364 | 12 | . | |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | (5) | 31 | 32 | - 3,1 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | 49 | - 85,7 | |
| Sonstiges Ergebnis | (6) | 3 | 76 | - 96,1 |
| Verwaltungsaufwendungen | (7) | 1 865 | 1 893 | - 1,5 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Anlagewerte | - | - | . | |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | . | |
| Ergebnis vor Steuern | 314 | 282 | 11,3 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (8) | 77 | 89 | - 13,5 |
| Konzernergebnis | 237 | 193 | 22,8 | |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 20 | 24 | - 16,7 | |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 217 | 169 | 28,4 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
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| Ergebnis je Aktie | € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | 0,17 | 0,13 | 30,8 |
Das gemäß IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf.
Das verwässerte Ergebnis war daher mit dem unverwässerten identisch. Die Anpassung der Vorjahreszahlen hatte keine Auswirkung auf das Ergebnis je Aktie des Vorjahres.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1-31.3.20161 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 237 | 193 | 22,8 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 96 | - 250 | - 61,6 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | . |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | - 96 | - 250 | - 61,6 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - 31 | - 34 | - 8,8 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - 12 | - 9 | 33,3 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 9 | 18 | - 50,0 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 4 | - 3 | . |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 135 | - 83 | . |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - 5 | 9 | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | - 2 | . |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 101 | - 104 | . |
| Sonstiges Periodenergebnis | 5 | - 354 | . |
| Gesamtergebnis | 242 | - 161 | . |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Gesamtergebnis | 63 | 30 | . |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Gesamtergebnis | 179 | - 191 | . |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Für die ersten drei Monate stellte sich das Sonstige Periodenergebnis wie folgt dar:
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| Sonstiges Periodenergebnis | Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1-31.3.2016 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vor Steuern |
Steuern | Nach Steuern |
Vor Steuern |
Steuern | Nach Steuern |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 144 | 48 | - 96 | - 370 | 120 | - 250 |
| darunter: bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - | - | - | - |
| darunter: bei zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - 57 | 14 | - 43 | - 48 | 5 | - 43 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 17 | - 4 | 13 | 23 | - 8 | 15 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 135 | 0 | 135 | - 82 | - 1 | - 83 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 5 | 0 | - 5 | 13 | - 4 | 9 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | 0 | 1 | - 2 | 0 | - 2 |
| Sonstiges Periodenergebnis | - 53 | 58 | 5 | - 466 | 112 | - 354 |
Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Quartalsaufteilung)
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| Mio. € | 2017 | 2016 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal | 4. Quartal | 3. Quartal1 | 2. Quartal1 | 1. Quartal1 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | 1 082 | 1 256 | 1 141 | 1 349 | 1 331 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 195 | - 290 | - 275 | - 187 | - 148 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 887 | 966 | 866 | 1 162 | 1 183 |
| Provisionsüberschuss | 887 | 825 | 781 | 783 | 823 |
| Handelsergebnis | 398 | 28 | 337 | - 75 | 67 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 34 | - 7 | 27 | - 2 | - 55 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 364 | 21 | 364 | - 77 | 12 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 31 | 87 | 94 | 131 | 32 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | 8 | 79 | 14 | 49 |
| Sonstiges Ergebnis | 3 | 202 | - 22 | 40 | 76 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 865 | 1 772 | 1 733 | 1 702 | 1 893 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Anlagewerte | - | - | 627 | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | 32 | 57 | 40 | - |
| Ergebnis vor Steuern | 314 | 305 | - 255 | 311 | 282 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 77 | 100 | 14 | 58 | 89 |
| Konzernergebnis | 237 | 205 | - 269 | 253 | 193 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 20 | 22 | 19 | 38 | 24 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 217 | 183 | - 288 | 215 | 169 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Bilanz
Aktiva
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| Mio. € | Notes | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 47 417 | 34 802 | 36,2 | |
| Forderungen an Kreditinstitute | (10,12,13) | 59 716 | 58 529 | 2,0 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | - | . | |
| Forderungen an Kunden | (11,12,13) | 216 378 | 212 848 | 1,7 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | - | . | |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 221 | 310 | - 28,7 | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2 058 | 2 075 | - 0,8 | |
| Handelsaktiva | (14) | 84 975 | 88 862 | - 4,4 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 2 500 | 1 917 | 30,4 | |
| Finanzanlagen | (15) | 65 431 | 70 180 | - 6,8 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 5 986 | 3 175 | 88,5 | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 186 | 180 | 3,3 | |
| Immaterielle Anlagewerte | (16) | 3 057 | 3 047 | 0,3 |
| Sachanlagen | (17) | 1 694 | 1 723 | - 1,7 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16 | 16 | 0,0 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | (18) | 1 455 | 1 188 | 22,5 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 824 | 629 | 31,0 | |
| Latente Ertragsteueransprüche | 3 128 | 3 049 | 2,6 | |
| Sonstige Aktiva | (19) | 3 701 | 3 012 | 22,9 |
| Gesamt | 490 257 | 480 450 | 2,0 |
Passiva
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| Passiva | Mio. € | Notes | 31.3.2017 | 31.12.20161 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (20) | 71 929 | 66 948 | 7,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (21) | 260 975 | 250 920 | 4,0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (22) | 36 233 | 38 494 | - 5,9 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 806 | 1 001 | - 19,5 | |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2 890 | 3 080 | - 6,2 | |
| Handelspassiva | (23) | 68 312 | 71 644 | - 4,7 |
| Rückstellungen | (24) | 3 559 | 3 436 | 3,6 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 640 | 627 | 2,1 | |
| Latente Ertragsteuerschulden | 54 | 49 | 10,2 | |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | - | - | . | |
| Sonstige Passiva | (25) | 3 851 | 3 695 | 4,2 |
| Nachrangige Schuldinstrumente | (26) | 11 198 | 10 969 | 2,1 |
| Eigenkapital | 29 810 | 29 587 | 0,8 | |
| Gezeichnetes Kapital | 1 252 | 1 252 | 0,0 | |
| Kapitalrücklage | 17 192 | 17 192 | 0,0 | |
| Gewinnrücklagen | 11 238 | 11 131 | 1,0 | |
| Andere Rücklagen | - 957 | - 1 015 | - 5,7 | |
| Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen | 28 725 | 28 560 | 0,6 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 1 085 | 1 027 | 5,6 | |
| Gesamt | 490 257 | 480 450 | 2,0 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Eigenkapitalveränderungsrechnung
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1 | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungs- rücklage |
Rücklage aus Cash Flow Hedges |
Rücklage aus der Währungs- umrechnung |
||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2015 | 1 252 | 17 192 | 11 458 | - 597 | - 159 | - 25 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - 53 | |||||
| Eigenkapital zum 1.1.2016 | 1 252 | 17 192 | 11 405 | - 597 | - 159 | - 25 |
| Gesamtergebnis | - | - | - 99 | - 184 | 62 | - 112 |
| Konzernergebnis | 279 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 378 | |||||
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - 114 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 62 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 113 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 70 | |||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | |||||
| Dividendenausschüttung | - 250 | |||||
| Kapitalerhöhungen | ||||||
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | ||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | 6 | |||||
| Sonstige Veränderungen | 69 | |||||
| Eigenkapital zum 31.12.2016 | 1 252 | 17 192 | 11 131 | - 781 | - 97 | - 137 |
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| Mio. € | Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen1 | Nicht beherrschende Anteile |
Eigenkapital1 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2015 | 29 121 | 1 004 | 30 125 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - 53 | - 53 | |
| Eigenkapital zum 1.1.2016 | 29 068 | 1 004 | 30 072 |
| Gesamtergebnis | - 333 | 32 | - 301 |
| Konzernergebnis | 279 | 103 | 382 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 378 | - 1 | - 379 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - 114 | - 21 | - 135 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 62 | 0 | 62 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 113 | - 30 | - 143 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 70 | - 19 | - 89 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | 0 | 1 |
| Dividendenausschüttung | - 250 | - 13 | - 263 |
| Kapitalerhöhungen | - | - | - |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | - |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | 6 | 2 | 8 |
| Sonstige Veränderungen | 69 | 2 | 71 |
| Eigenkapital zum 31.12.2016 | 28 560 | 1 027 | 29 587 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Die Sonstigen Veränderungen weisen im Wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises sowie Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern aus.
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1 | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungs- rücklage |
Rücklage aus Cash Flow Hedges |
Rücklage aus der Währungs- umrechnung |
||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2016 | 1 252 | 17 192 | 11 184 | - 781 | - 97 | - 137 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - 53 | |||||
| Eigenkapital zum 1.1.2017 | 1 252 | 17 192 | 11 131 | - 781 | - 97 | - 137 |
| Gesamtergebnis | - | - | 121 | - 51 | 13 | 96 |
| Konzernergebnis | 217 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 96 | |||||
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - 46 | |||||
| Veränderung der Rücklage | ||||||
| aus Cash Flow Hedges | 13 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 95 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen | ||||||
| Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 5 | |||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen |
1 | |||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalerhöhungen | ||||||
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | ||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 6 | |||||
| Sonstige Veränderungen | - 8 | |||||
| Eigenkapital zum 31.3.2017 | 1 252 | 17 192 | 11 238 | - 832 | - 84 | - 41 |
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| Mio. € | Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen1 |
Nicht beherrschende Anteile |
Eigenkapital1 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2016 | 28 613 | 1 027 | 29 640 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - 53 | - 53 | |
| Eigenkapital zum 1.1.2017 | 28 560 | 1 027 | 29 587 |
| Gesamtergebnis | 179 | 63 | 242 |
| Konzernergebnis | 217 | 20 | 237 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 96 | 0 | - 96 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - 46 | 3 | - 43 |
| Veränderung der Rücklage | |||
| aus Cash Flow Hedges | 13 | 0 | 13 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 95 | 40 | 135 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- 5 | - | - 5 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | - | 1 |
| Dividendenausschüttung | - | - | |
| Kapitalerhöhungen | - | - | - |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | - |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 6 | - 5 | - 11 |
| Sonstige Veränderungen | - 8 | - | - 8 |
| Eigenkapital zum 31.3.2017 | 28 725 | 1 085 | 29 810 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Zum 31. März 2017 betrug das Gezeichnete Kapital der Commerzbank Aktiengesellschaft gemäß Satzung 1 252 Mio. Euro und war in 1 252 357 634 Stückaktien eingeteilt (rechnerischer Wert pro Aktie 1,00 Euro).
Auf die anderen Rücklagen entfielen zum 31. März 2017 keine wesentlichen Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Vermögenswerten aus Veräußerungsgruppen.
Die wesentlichen Veränderungen der Rücklage aus der Währungsumrechnung resultierten im laufenden Geschäftsjahr aus den Währungen US-Dollar, Polnischer Zloty, britisches Pfund und russischer Rubel.
In den Sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises sowie Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern enthalten.
Die Veränderungen im Anteilsbesitz von -11 Mio. Euro in den ersten drei Monaten 2017 ergaben sich aus dem Erwerb von weiteren Anteilen an einer bereits konsolidierten Gesellschaft.
Nachrichtlich: Eigenkapitalveränderungsrechnung vom 1. Januar bis 31. März 2016
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1 | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungs- rücklage |
Rücklage aus Cash Flow Hedges |
Rücklage aus der Währungs- umrechnung |
||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2015 | 1 252 | 17 192 | 11 458 | - 597 | - 159 | - 25 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - 53 | |||||
| Eigenkapital zum 1.1.2016 | 1 252 | 17 192 | 11 405 | - 597 | - 159 | - 25 |
| Gesamtergebnis | - | - | - 81 | - 39 | 15 | - 86 |
| Konzernergebnis | 169 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 250 | |||||
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - 46 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 15 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 84 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | 7 | |||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 2 | |||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalerhöhungen | ||||||
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | ||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | ||||||
| Sonstige Veränderungen | - 1 | |||||
| Eigenkapital zum 31.03.2016 | 1 252 | 17 192 | 11 323 | - 636 | - 144 | - 111 |
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| Mio. € | Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen1 |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigenkapital1 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2015 | 29 121 | 1 004 | 30 125 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen | - 53 | - 53 | |
| Eigenkapital zum 1.1.2016 | 29 068 | 1 004 | 30 072 |
| Gesamtergebnis | - 191 | 30 | - 161 |
| Konzernergebnis | 169 | 24 | 193 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 250 | 0 | - 250 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - 46 | 3 | - 43 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 15 | 0 | 15 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 84 | 1 | - 83 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | 7 | 2 | 9 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 2 | 0 | - 2 |
| Dividendenausschüttung | - | - | - |
| Kapitalerhöhungen | - | - | - |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | - |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - 1 | 2 | 1 |
| Eigenkapital zum 31.03.2016 | 28 876 | 1 036 | 29 912 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
In den Sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises sowie Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern enthalten.
Kapitalflussrechnung (verkürzte Darstellung)
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| Mio. € | 2017 | 2016 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum 1.1. | 34 802 | 28 509 |
| Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | 8 074 | - 12 840 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | 4 635 | 1 323 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | - 29 | 257 |
| Cash Flow insgesamt | 12 680 | - 11 260 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | - 45 | - 270 |
| Effekte aus nicht beherrschenden Anteilen | - 20 | - 24 |
| Zahlungsmittelbestand zum 31.3. | 47 417 | 16 955 |
Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen des Zahlungsmittelbestands im Commerzbank-Konzern. Dieser entspricht dem Bilanzposten Barreserve und setzt sich aus dem Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken und den Schuldtiteln öffentlicher Stellen zusammen.
Für den Commerzbank-Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns weder die Liquiditäts- beziehungsweise Finanzplanung, noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt. Die Anpassung der Vorjahreszahlen hatte keine Auswirkung auf die Kapitalflussrechnung.
Anhang (ausgewählte Notes)
Allgemeine Angaben
Rechnungslegungsgrundsätze
Der Commerzbank-Konzern hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Das Mutterunternehmen ist die Commerzbank Aktiengesellschaft, die beim Amtsgericht Frankfurt am Main im Handelsregister mit der Nummer HRB 32000 eingetragen ist. Der Zwischenabschluss des Commerzbank-Konzerns zum 31. März 2017 wurde in Einklang mit § 315 a Absatz 1 HGB und der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 (IAS-Verordnung) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 aufgestellt. Ebenso kamen weitere Verordnungen zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das IFRS Interpretations Committee zur Anwendung. Er berücksichtigt insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 an die Zwischenberichterstattung.
Die Rechnungslegung im Commerzbank-Konzern erfolgt nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für die Vollkonsolidierung sowie für die At-Equity-Bewertung verwenden wir im Wesentlichen zum 31. März 2017 erstellte Abschlüsse. Der Konzernabschluss wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro dargestellt. In der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der verkürzten Kapitalflussrechnung werden Beträge unter 500 000,00 Euro als 0 Mio. Euro dargestellt; sofern ein Posten 0,00 Euro beträgt, wird dieser mit einem Strich gekennzeichnet. In allen weiteren Notes werden sowohl auf 0 Mio. Euro gerundete Beträge als auch Posten mit einem Nullsaldo mit einem Strich dargestellt.
Anwendung neuer und geänderter Standards
Wir haben in diesem Abschluss, die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie in unserem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 angewendet (vergleiche Geschäftsbericht 2016 Seite 136 ff.). Standards und Interpretationen, die in geänderter Fassung ab dem 1. Januar 2017 in der EU verpflichtend anzuwenden sind (IAS 7, 12, IFRS 14 sowie Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess des IASB für die Zyklen 2014 bis 2016), wurden in diesem Abschluss berücksichtigt und hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Commerzbank-Konzernabschluss.
Die Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung aus den derzeit noch nicht anzuwendenden, neuen und überarbeiteten Standards (IAS 28 sowie IFRS 2, 4, 9, 10, 15 und 16) sowie Interpretationen stellen wir im Folgenden dar.
Das IASB veröffentlichte im Juli 2014 eine weitreichende Neufassung und Ergänzung des IFRS 9 "Finanzinstrumente". Die Übernahme in europäisches Recht erfolgte im November 2016. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Der bisherige Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten (IAS 39) wird weitgehend abgelöst.
IFRS 9 sieht neue Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten vor. Alle finanziellen Vermögenswerte sind grundsätzlich zum Fair Value zu bewerten. Die Bewertungseffekte sind in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung auszuweisen. Eine abweichende Folgebilanzierung ist bei einem schuldrechtlichen Instrument der Aktivseite nur dann vorgesehen, wenn es einem Portfolio des Geschäftsmodells "Halten" beziehungsweise "Halten und Verkaufen" zugeordnet wurde. Außerdem darf das jeweilige Finanzinstrument grundsätzlich nur Zahlungsströme aufweisen, die typisch für einen Standardkreditvertrag (sogenanntes SPPI-Kriterium) sind. Unabhängig davon ist weiterhin eine Bewertung zum Fair Value möglich, wenn dadurch eine Ausweis- oder Bewertungsinkongruenz (sogenannter "Accounting Mismatch") beseitigt oder wesentlich reduziert wird. Ein getrennter Ausweis von eingebetteten Derivaten ist bei den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr zulässig.
Die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten bleibt gegenüber den derzeitigen Regelungen des IAS 39 nahezu unverändert. Wie bislang ist eine freiwillige Bewertung unter bestimmten Bedingungen zum Fair Value möglich. Der Bewertungseffekt, der hierbei aus der Veränderung der eigenen Bonität resultiert, wird allerdings anders als bisher nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern direkt im Eigenkapital (Neubewertungsrücklage) ausgewiesen. Eine Ausnahme davon besteht, wenn dadurch in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein Accounting Mismatch kreiert oder wesentlich erhöht wird.
IFRS 9 ändert zudem die Regelungen zur bilanziellen Abbildung der erwarteten Adressenausfallrisiken finanzieller Vermögenswerte (Risikovorsorge). Anders als unter IAS 39 ist eine Risikovorsorge nicht erst beim Eintritt eines konkreten Verlustereignisses zu bilden. Vielmehr ist für jedes Finanzinstrument, das zu fortgeführten Anschaffungskosten oder ergebnisneutral zum Fair Value zu bewerten ist, bereits bei Zugang der erwartete Verlust über ein Jahr (12 Month Expected Loss) als Risikovorsorge zu bilden. Tritt eine wesentliche Verschlechterung der Bonität des Schuldners ein, liegt jedoch noch kein Ausfallgrund vor, ist die Risikovorsorge in Höhe der erwarteten Verluste über die gesamte restliche Vertragslaufzeit (Lifetime Expected Loss) zu bilden. Liegt ein Ausfallgrund vor, ist die Risikovorsorge barwertig auf Basis der noch zu erwartenden Cash Flows zu ermitteln.
IFRS 9 beinhaltet zudem Neuerungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting). Durch diese neuen Regeln soll eine weitere Harmonisierung der bilanziellen Abbildung von Sicherungsbeziehungen mit dem (ökonomischen) Risikomanagement erreicht werden. Der neue Standard sieht jedoch ein Wahlrecht vor, die bisherigen Regelungen des IAS 39 können weiter verwendet werden. Die Commerzbank wird für das Hedge Accounting dieses Wahlrecht in Anspruch nehmen.
Das im Jahr 2014 in der Commerzbank konzernweit unter der Verantwortung von Group Finance aufgesetzte Projekt "IFRS 9" hat die neuen Anforderungen mit Unterstützung von Experten aus den Bereichen Finance, Risk und IT für die Themen Methodik, Datenbeschaffung und Prozesse analysiert. Die Ergebnisse dieser Analysen wurden in Fachkonzepten detailliert beschrieben und in die konzernweit geltenden Bilanzierungsrichtlinien eingearbeitet. Einige methodisch-inhaltliche Fragestellungen befinden sich aktuell noch in der Diskussion, wie zum Beispiel die Festlegung des Business Models für die jeweiligen Portfolios entlang der Vorgaben des IFRS 9 in Abstimmung mit den Geschäftssegmenten.
Nachdem die Umsetzungsphase, in der die von der Umstellung betroffenen Prozesse und IT-Systeme angepasst wurden, weitestgehend abgeschlossen ist, befinden wir uns nun in der Testphase. In diese sind die wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften involviert. Durch die im Vergleich zu IAS 39 geänderte Risikovorsorgemethodik erwarten wir eine moderate Erhöhung des Risikovorsorgebestandes zum Umstellungszeitpunkt. Die zum 1. Januar 2018 vorzunehmende neue Klassifizierung der jeweiligen Finanzinstrumente führt für eine Reihe finanzieller Vermögenswerte zusätzlich zu einer Bewertung zum Fair Value. Dies wird voraussichtlich eine Minderung des Eigenkapitals zur Folge haben. Unter Berücksichtigung des aktuellen regulatorischen Regelwerks werden die Umstellungseffekte aus Klassifizierung und Risikovorsorge insgesamt die harte Kernkapitalquote moderat belasten. Abschließend und verlässlich können diese Umstellungseffekte jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt werden.
Als Ausblick für den Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017 weisen wir darauf hin, dass wir strukturelle Änderungen bezüglich des Ausweises der Bilanz- und Gewinn-und-Verlust-Rechnungs-Posten vornehmen werden. Zukünftig orientieren wir unseren Ausweis an den jeweiligen Bewertungskategorien. Zum 31. Dezember 2017 erfolgt der Ausweis basierend auf den IAS 39 Bewertungskategorien und ab 1. Januar 2018 auf Basis der dann anzuwendenden IFRS 9 Bewertungskategorien.
Der im Januar 2016 veröffentlichte neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 zur Leasingbilanzierung wird den Standard IAS 17 sowie die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 ablösen. Die Übernahme in europäisches Recht steht noch aus. Gemäß IFRS 16 sind alle Leasingvereinbarungen mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten und die damit verbundenen vertraglichen Verpflichtungen beim Leasingnehmer zu bilanzieren. Eine Ausnahme davon bilden betraglich kleine Leasingverträge. Der Leasingnehmer aktiviert zukünftig ein Nutzungsrecht an dem Leasinggegenstand und passiviert eine Verbindlichkeit, die dessen Verpflichtung der Mietzahlungen darstellt. Für die Klassifizierung der Leasingverträge im Finanzierungs- und Operatingleasing beim Leasinggeber wurden die Kriterien des IAS 17 nach IFRS 16 übernommen. Der Standard enthält außerdem weitere Regelungen zum Ausweis, zu den Anhangangaben sowie zu Sale-and-Lease-back-Transaktionen. IFRS 16 tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Nach unseren bisherigen Erkenntnissen dürfte die Anwendung von IFRS 16 zu kleineren Ausweisänderungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung und einer Erhöhung der Bilanzsumme um einen kleinen bis mittleren einstelligen Milliardenbetrag führen.
Aus den anderen, nachfolgend beschriebenen, derzeit noch nicht anzuwendenden Standards und Interpretationen (einschließlich der Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess des IASB) erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Durch IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" wird ein prinzipienbasiertes 5-stufiges Modell eingeführt, das die Art, die Höhe und den Zeitpunkt der Vereinnahmung von Erträgen regelt und die Standards IAS 11 und 18, die IFRICs 13, 15 und 18 sowie SIC-31 ersetzt. Darüber hinaus verlangt der Standard umfangreiche qualitative und quantitative Angaben zu Vertragsvereinbarungen, Leistungsverpflichtungen sowie zu wesentlichen Ermessensentscheidungen und Schätzungen. Die Übernahme in europäisches Recht erfolgte im Oktober 2016. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen.
Die im September 2014 veröffentlichten Änderungen der Standards IAS 28 und IFRS 10 regeln, dass nicht realisierte Erfolge aus Transaktionen mit einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture zu erfassen sind, wenn die veräußerten oder eingebrachten Vermögenswerte einen Geschäftsbetrieb darstellen. Das Endorsement ist auf unbestimmte Zeit verschoben.
Die Klarstellungen im IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütung" beschäftigen sich mit einzelnen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich. Die wesentliche Änderung besteht darin, dass jetzt Vorschriften enthalten sind, die die Ermittlung des Fair Values der aus anteilsbasierten Vergütungen resultierenden Verpflichtungen betreffen. Die Übernahme in europäisches Recht wird im zweiten Halbjahr 2017 erwartet. Die Änderung tritt für EU-Unternehmen voraussichtlich für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Derzeit prüfen wir die Auswirkungen der Klarstellungen von IFRS 2.
Die Anpassung für den bestehenden Standard IFRS 4 für Versicherungsverträge zielt darauf ab, die Auswirkungen der unterschiedlichen Erstanwendungszeitpunkte von IFRS 9 und dem neuen Standard von Versicherungsverträgen, in Form von erhöhten Ergebnisvolatilitäten und doppelten Umstellungsaufwand zu vermeiden. Eingeführt werden zwei optionale Ansätze (Überlagerungsansatz oder Aufschubansatz), die von Versicherern bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen genutzt werden können. Die Übernahme in europäisches Recht wird im Jahr 2017 erwartet und tritt für EU-Unternehmen voraussichtlich für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen.
Anpassungen
Aus Fehlerkorrekturen des Vorjahres ergaben sich retrospektiv zu berücksichtigende Anpassungen von Vorjahresvergleichswerten. Wir verweisen dazu auf die ausführlichen Erläuterungen im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 139 ff. Für das erste Quartal 2016 ergaben sich daraus folgende Änderungen gegenüber der bisherigen Darstellung:
| ― | Bei zwei als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogenen Immobilienobjektgesellschaften haben wir die Bewertung von Kommanditanteilen, die als Fremdkapital aus nicht beherrschenden Anteilen ausgewiesen sind, korrigiert. Für das erste Quartal 2016 verminderten sich die Sonstigen Aufwendungen um 10 Mio. Euro und die Sonstige Passiva reduzierten sich entsprechend. Des Weiteren erhöhten sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 3 Mio. Euro und die Latenten Ertragsteueransprüche verminderten sich entsprechend. Das Konzernergebnis erhöhte sich damit um 7 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie um 0,01 Euro. |
| ― | Im Rahmen von Sale-and-Lease-back-Transaktionen (Operating Lease) ist eine etwaige Differenz zwischen Kaufpreis und Fair Value des Objektes abzugrenzen und über die erwartete Restlaufzeit des Leasingvertrages zu amortisieren. Aus zwei Transaktionen resultierte eine retrospektive Anpassung, da der damalige Kaufpreis dem Fair Value entsprach und damit marktkonforme Transaktionsbedingungen vorlagen. Folglich haben wir den zugrunde gelegten Fair Value auf die Höhe des Kaufpreises angepasst. Für das erste Quartal 2016 verminderten sich die Sonstigen Erträge um 1 Mio. Euro und die Sonstigen Passiva erhöhten sich entsprechend. Das Konzernergebnis reduzierte sich damit um 1 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie reduzierte sich um weniger als 0,01 Euro. |
| ― | Die Ergebnisse aus der Abrechnung von Finanzierungsleasingverträgen werden jetzt netto im Zinsertrag beziehungsweise aufwand ausgewiesen. Bisher erfolgte teilweise ein Ausweis der erhaltenen Gegenleistung (abzgl. eventuell an den Leasingnehmer weitergeleiteter Beträge) im Zinsertrag sowie der Ausbuchung des Forderungsbuchwertes im Zinsaufwand. Im ersten Quartal 2016 wurden die Zinserträge und -aufwendungen entsprechend um jeweils 32 Mio. Euro reduziert. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Bilanz sowie das Ergebnis je Aktie. |
| ― | Der Commerzbank-Konzern hat im Rahmen einer Fehlerkorrektur drei vollkonsolidierte Exchange-traded funds (ETFs) zum 31. März 2016 retrospektiv entkonsolidiert, da die Beherrschung (Control) dauerhaft entfallen war. Im ersten Quartal 2016 verminderten sich die Provisionsaufwendungen um 2 Mio. Euro, das Handelsergebnis um 1 Mio. Euro und die Sonstigen Erträge um 1 Mio. Euro. Zudem erhöhten sich die Forderungen an Kreditinstitute um 2 Mio. Euro und die Handelsaktiva um 71 Mio. Euro. Des Weiteren erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 270 Mio. Euro, die Handelspassiva verminderten sich um 8 Mio. Euro und die Sonstigen Passiva um 189 Mio. Euro. Es ergaben sich somit keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie. |
Im laufenden Geschäftsjahr 2017 ergab sich zudem eine Fehlerkorrektur aufgrund einer Feststellung aus einer Betriebsprüfung für die Commerzbank Aktiengesellschaft. Die Vorjahreszahlen wurden wie folgt angepasst. Die Gewinnrücklagen verminderten sich zum 1. Januar 2016 um 53 Mio. Euro und die Tatsächlichen Ertragsteuerschulden erhöhten sich korrespondierend. Es ergab sich somit keine Auswirkung auf das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie.
Darüber hinaus wurde eine Anpassung der Vorjahreszahlen in Note 31 vorgenommen.
In den nachfolgenden Tabellen stellen wir die wesentlichen Anpassungen für das erste Quartal 2016 auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung und die Bilanz zum 31. Dezember 2016 zusammenfassend dar:
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| Mio. € | Veröffentlichter Konzernabschluss |
Anpassung | Angepasster Konzernabschluss |
|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2016 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Zinserträge | 2 576 | - 32 | 2 544 |
| Zinsaufwendungen | 1 245 | - 32 | 1 213 |
| Zinsüberschuss | 1 331 | 0 | 1 331 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 148 | 0 | - 148 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 1 183 | 0 | 1 183 |
| Provisionserträge | 972 | 0 | 972 |
| Provisionsaufwendungen | 151 | - 2 | 149 |
| Provisionsüberschuss | 821 | 2 | 823 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 13 | - 1 | 12 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 32 | 0 | 32 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 49 | 0 | 49 |
| Sonstiges Ergebnis | 68 | 8 | 76 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 893 | 0 | 1 893 |
| Ergebnis vor Steuern | 273 | 9 | 282 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 86 | 3 | 89 |
| Konzernergebnis | 187 | 6 | 193 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 24 | 0 | 24 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 163 | 6 | 169 |
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| Mio. € | Veröffentlichter Konzernabschluss |
Anpassung | Angepasster Konzernabschluss |
|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2016 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital | 30 241 | - 329 | 29 912 |
| darunter: Gewinnrücklagen | 11 652 | - 329 | 11 323 |
Durch die Anpassung erhöhte sich die Bilanzsumme zum 31. März 2016 um 130 Mio. Euro.
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| Mio. € | Veröffentlichter Konzernabschluss |
Anpassung | Angepasster Konzernabschluss |
|---|---|---|---|
| 1.1.-31.12.2016 | 1.1.-31.12.2016 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Tatsächliche Ertragssteuerschulden | 574 | 53 | 627 |
| Eigenkapital | 29 640 | - 53 | 29 587 |
| darunter: Gewinnrücklagen | 11 184 | - 53 | 11 131 |
Konsolidierungskreis
Im ersten Quartal 2017 wurden keine wesentlichen Gesellschaften neu in den Konsolidierungskreis einbezogen. Ebenfalls wurden keine Gesellschaften von wesentlicher Bedeutung veräußert, liquidiert oder aufgrund sonstiger Gründe nicht mehr konsolidiert.
Nachtragsbericht
Nach Zustimmung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden hat die comdirect bank Aktiengesellschaft am 3. April 2017 den im Dezember 2016 angekündigten vollständigen Erwerb der OnVista Aktiengesellschaft von der Boursorama S.A. erfolgreich abgeschlossen. Im nächsten Schritt ist im zweiten Quartal die Verschmelzung der OnVista Bank GmbH auf die comdirect bank Aktiengesellschaft geplant. Die OnVista Bank wird künftig als ein Geschäftsbereich von comdirect weitergeführt.
Im Rahmen der "Commerzbank 4.0" Strategie hat sich die Commerzbank gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern im April 2017 darauf verständigt, den Mitarbeitern der Commerzbank Aktiengesellschaft in Deutschland ein Altersteilzeitprogramm anzubieten. Von April bis Juli 2017 erhalten Mitarbeiter die Möglichkeit, an einem sogenannten Altersteilzeit-Sprinterprogramm teilzunehmen. Aus diesem Altersteilzeitprogramm wird im laufenden Geschäftsjahr 2017 Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung anfallen.
Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung
(1) Zinsüberschuss
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.20161 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge | 2 247 | 2 544 | - 11,7 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte) | 193 | 151 | 27,8 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (Kredite und Forderungen) | 1 724 | 1 933 | - 10,8 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (aus der Anwendung der Fair Value Option) | 74 | 65 | 13,8 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (zu Handelszwecken gehalten) | 70 | 83 | - 15,7 |
| Vorfälligkeitsentschädigungen | 29 | 26 | 11,5 |
| Gewinne aus der Veräußerung von Forderungen und Krediten sowie aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 12 | 9 | 33,3 |
| Dividenden aus Wertpapieren | 6 | 9 | - 33,3 |
| Laufendes Ergebnis aus Beteiligungen und nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 21 | 53 | - 60,4 |
| Positive Zinsen aus passivischen Finanzinstrumenten | 112 | 42 | |
| Unwinding | 6 | 7 | |
| Sonstige Zinserträge | - | 166 | - 100,0 |
| Zinsaufwendungen | 1 165 | 1 213 | - 4,0 |
| Zinsaufwendungen für Nachrangige Schuldinstrumente sowie verbriefte und sonstige Verbindlichkeiten | 850 | 1 023 | - 16,9 |
| Zinsaufwendungen aus der Anwendung der Fair Value Option | 89 | 87 | 2,3 |
| Zinsaufwendungen für zu Handelszwecken gehaltene verbriefte Verbindlichkeiten | 34 | 28 | 21,4 |
| Verluste aus der Veräußerung von Forderungen und Krediten sowie aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 5 | 8 | - 37,5 |
| Negative Zinsen aus aktivischen Finanzinstrumenten | 133 | 64 | . |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 54 | 3 | . |
| Gesamt | 1 082 | 1 331 | - 18,7 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Die saldierten Zinsen aus Derivaten (inklusive negativer Zinsen aus dem Bank- und Handelsbuch) werden je nach Saldo in den Sonstigen Zinserträgen oder in den Sonstigen Zinsaufwendungen erfasst.
(2) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zuführung zur Risikovorsorge1 | - 422 | - 376 | 12,2 |
| Auflösung von Risikovorsorge1 | 215 | 220 | - 2,3 |
| Saldo Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 12 | 8 | 50,0 |
| Gesamt | - 195 | - 148 | 31,8 |
1 Bruttodarstellung (unter anderem werden Wanderungen zwischen einzelnen Risikovorsorgearten nicht saldiert).
(3) Provisionsüberschuss
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1-31.3.20161 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Wertpapiergeschäft | 248 | 219 | 13,2 |
| Vermögensverwaltung | 67 | 57 | 17,5 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 320 | 315 | 1,6 |
| Bürgschaften | 50 | 55 | - 9,1 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 90 | 78 | 15,4 |
| Vermittlungsgeschäft | 70 | 61 | 14,8 |
| Treuhandgeschäfte | 2 | 2 | 0,0 |
| Übrige Erträge | 40 | 36 | 11,1 |
| Gesamt | 887 | 823 | 7,8 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Wir haben die Darstellung gegenüber dem Vorjahr geändert. Das Ergebnis aus dem Immobiliengeschäft haben wir zum einen in den Ausweisposten Vermögensverwaltung und zum anderen in den Ausweisposten Bürgschaften umgesetzt.
(4) Handelsergebnis
Das Handelsergebnis setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
| ― | Ergebnis aus dem Handel (dazu gehören der Handel mit Wertpapieren, Schuldscheindarlehen und Forderungen des Handelsbestandes, Edelmetallen und derivativen Instrumenten sowie das Ergebnis aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente, die sich nicht für das Hedge Accounting qualifizieren) und |
| ― | Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option. |
Im Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option werden auch die Wertänderungen der dazugehörigen Derivate ausgewiesen.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1-31.3.20161 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Handel2 | 433 | 56 | . |
| Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option | - 35 | 11 | . |
| Gesamt | 398 | 67 | . |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
2 Einschließlich Ergebnis aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente.
(5) Ergebnis aus Finanzanlagen
Im Ergebnis aus Finanzanlagen weisen wir Veräußerungs- und Bewertungsergebnisse aus Wertpapieren der Kategorien Kredite und Forderungen sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, aus Beteiligungen sowie aus Anteilen an at-Equity-bewerteten Unternehmen und Tochterunternehmen aus.
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus zinstragendem Geschäft | 26 | 2 | . |
| der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte | 26 | 1 | . |
| Veräußerungsgewinne (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) |
35 | 7 | . |
| Veräußerungsverluste (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) |
- 9 | - 7 | 28,6 |
| Bewertungsergebnis | - | 1 | - 100,0 |
| der Kategorie Kredite und Forderungen | - | 1 | - 100,0 |
| Veräußerungsgewinne | 2 | 4 | - 50,0 |
| Veräußerungsverluste | - 1 | - 3 | - 66,7 |
| Bewertungsergebnis | - 1 | - | . |
| Ergebnis aus Eigenkapitalinstrumenten | 5 | 30 | - 83,3 |
| der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte | 5 | 34 | - 85,3 |
| Veräußerungsgewinne (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) |
5 | 34 | - 85,3 |
| Veräußerungsverluste (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) |
- | - | . |
| der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte, die zu Anschaffungskosten bewertet wurden | - | - 1 | - 100,0 |
| Bewertungsergebnis | - | - 3 | - 100,0 |
| Veräußerungs- und Bewertungsergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | . |
| Gesamt | 31 | 32 | - 3,1 |
Das Bewertungsergebnis der Kategorie Kredite und Forderungen beinhaltete Auflösungen von Portfoliowertberichtigungen von 1 Mio. Euro (Vorjahr: Auflösung 3 Mio. Euro) für umgewidmete Wertpapiere.
(6) Sonstiges Ergebnis
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1-31.3.20161 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Wesentliche sonstige Aufwendungen | 75 | 68 | 10,3 |
| Zuführungen zu Rückstellungen | 34 | 23 | 47,8 |
| Aufwendungen aus Operating-Leasing-Verträgen | 27 | 29 | - 6,9 |
| Aufwendungen aus Bau- und Architektenleistungen | 3 | 8 | - 62,5 |
| Mietkaufaufwendungen und Zwischenmietaufwendungen | 1 | 3 | - 66,7 |
| Aufwendungen aus als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien | - | 2 | . |
| Aufwendungen aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | - | 1 | . |
| Aufwendungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | 1 | - | . |
| Aufwendungen aus Wechselkursveränderungen | 9 | 2 | |
| Wesentliche sonstige Erträge | 83 | 128 | - 35,2 |
| Auflösungen von Rückstellungen | 34 | 46 | - 26,1 |
| Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen | 40 | 43 | - 7,0 |
| Erträge aus dem Versicherungsgeschäft | - | - | . |
| Erträge aus Bau- und Architektenleistungen | - | - | . |
| Mietkauferträge und Zwischenmieterträge | 2 | 6 | - 66,7 |
| Erträge aus als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien | - | 2 | . |
| Erträge aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | - | 6 | . |
| Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen | - | 21 | . |
| Erträge aus Wechselkursveränderungen | 7 | 4 | 75,0 |
| Sonstige Steuern (saldiert) | - 5 | - 5 | 0,0 |
| Übrige sonstige Aufwendungen und Erträge (saldiert) | - | 21 | . |
| Sonstiges Ergebnis | 3 | 76 | - 96,1 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
(7) Verwaltungsaufwendungen
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Personalaufwendungen | 910 | 930 | - 2,2 |
| Sachaufwendungen | 816 | 797 | 2,4 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Anlagewerte | 139 | 166 | - 16,3 |
| Gesamt | 1 865 | 1 893 | - 1,5 |
Im laufenden Geschäftsjahr sind in den Sachaufwendungen Bankenabgaben von 171 Mio. Euro (Vorjahr: 143 Mio. Euro) und polnische Bankensteuer von 21 Mio. Euro (Vorjahr: 13 Mio. Euro) enthalten.
(8) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Zum 31. März 2017 belief sich der Konzernsteueraufwand auf 77 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung des Ergebnisses vor Steuern von 314 Mio. Euro ergab sich eine Konzernsteuerquote von 24,5 % (Konzernertragsteuersatz: 31,5 %). Der Konzernsteueraufwand resultierte im Wesentlichen aus laufenden Steueraufwendungen des mBank-Teilkonzerns, der comdirect bank Aktiengesellschaft sowie der Commerzbank Aktiengesellschaft in London für die Berichtsperiode. Steuerquotenerhöhend hat sich insbesondere die Veränderung der latenten Steueransprüche der Commerzbank Aktiengesellschaft in Deutschland ausgewirkt.
Steuerquotenreduzierend hingegen hat sich der geringere Steuersatz in Polen und Großbritannien auf die dort erzielten operativen Gewinne ausgewirkt.
(9) Segmentberichterstattung
In der Segmentberichterstattung spiegeln sich die Ergebnisse der operativen Segmente des Commerzbank-Konzerns wider. Als Grundlage für die nachfolgenden Segmentinformationen dient IFRS 8 Operating Segments, der dem sogenannten Managementansatz folgt. Die Segmentinformationen werden auf Basis der internen Managementberichterstattung bestimmt, die dem Chief Operating Decision Maker dazu dient, die Leistung der Segmente zu beurteilen und Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen auf die Segmente zu treffen. Im Commerzbank-Konzern übt die Funktion des Chief Operating Decision Makers der Vorstand aus.
In unserer Segmentberichterstattung berichten wir über die zum 30. September 2016 eingeführten Geschäftssegmente Privat- und Unternehmerkunden, Firmenkunden und Asset & Capital Recovery sowie über den nicht veränderten Bereich Sonstige und Konsolidierung. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen ist entsprechend erfolgt. Dieses Vorgehen folgt der Organisationsstruktur des Commerzbank-Konzerns und ist Grundlage der internen Managementberichterstattung. Die Aufteilung der Geschäftssegmente orientiert sich an der Unterschiedlichkeit der Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise an den Kundenzielgruppen. Eine Anpassung im Geschäftsmodell des Segments Firmenkunden führte zu geringfügigen Änderungen der Geschäftsverantwortlichkeiten: Aufgaben der Kreditadministration wurden an die Unterstützungsfunktionen übertragen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Weitere Angaben zu den Segmenten sind im Lagebericht dieses Zwischenberichts enthalten.
Der Erfolg der einzelnen Segmente wird anhand des Operativen Ergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern sowie der Kennziffern Operative Eigenkapitalrendite und Aufwandsquote gemessen. Das Operative Ergebnis ist definiert als die Summe aus Zinsüberschuss nach Risikovorsorge, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen, Ergebnis aus Finanzanlagen, Laufendem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen und Sonstigem Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen. Im Operativen Ergebnis sind Wertminderungen aus Geschäfts- oder Firmenwerten und sonstigen immateriellen Anlagenwerten und Restrukturierungsaufwendungen nicht enthalten. Durch den Ausweis von Vorsteuerergebnissen sind sowohl im Ergebnis als auch im durchschnittlich gebundenen Eigenkapital die Anteile Dritter enthalten. Alle Erträge, für die ein Segment verantwortlich ist, sind somit im Ergebnis vor Steuern berücksichtigt. Um den betriebswirtschaftlichen Ergebniseffekt aus spezifischen steuerlich induzierten Transaktionen des Segments Firmenkunden in dieser Berichterstattung abzubilden, enthält der Zinsüberschuss des Segments Firmenkunden deshalb ein dem Nachsteuerergebnis dieser Transaktionen entsprechendes Vorsteueräquivalent. Im Rahmen der Überleitung der Segmentberichterstattung auf die Zahlen der externen Rechnungslegung wird dieses Vorsteueräquivalent im Bereich Sonstige und Konsolidierung eliminiert. Bei der Abbildung der Zwischenergebniseliminierung aus konzerninternen Transaktionen in der Segmentberichterstattung wird das abgebende Segment so gestellt, als wäre die Transaktion konzernextern erfolgt. Die Eliminierung der Zwischengewinne und -verluste erfolgt daher im Bereich Sonstige und Konsolidierung.
Die operative Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des operativen Ergebnisses zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie gibt an, wie sich das im Segment eingesetzte Kapital verzinst. Die Aufwandsquote im operativen Geschäft spiegelt die Kosteneffizienz der Segmente wider, sie errechnet sich aus dem Verhältnis von Verwaltungsaufwendungen zu Erträgen vor Risikovorsorge.
Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht zu Marktpreisen und im Zinsbereich nach der Marktzinsmethode innerhalb der Segmente ausgewiesen. Im Zinsüberschuss werden die tatsächlichen Refinanzierungsaufwendungen für geschäftsspezifische Beteiligungen der Segmente gezeigt. Der im Konzern erwirtschaftete Anlagenutzen aus dem Eigenkapital wird im Verhältnis des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals dem Zinsüberschuss der jeweiligen Segmente zugeordnet. Der Zinssatz entspricht dem Zinssatz einer risikofreien Anlage auf dem langfristigen Kapitalmarkt. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals erfolgte nach Basel-3-Systematik auf Basis der ermittelten durchschnittlichen Risikoaktiva und der Anrechnungsbeträge für Marktrisikopositionen (Risikoaktiva-Äquivalente). Auf Konzernebene wird das Common Equity Tier 1 (CET 1)-Kapital unter vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel 3 gezeigt, das der Berechnung der operativen Eigenkapitalrendite dient. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital und dem CET 1-Kapital erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Darüber hinaus berichten wir die jeweiligen Aktiva und Passiva der Segmente sowie die Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen. Geschäftsmodellbedingt ist die Segmentbilanz erst auf Konzernebene ausgeglichen.
Die im Operativen Ergebnis ausgewiesenen Verwaltungsaufwendungen beinhalten die Personalaufwendungen, die Sachaufwendungen sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen und Sonstige immaterielle Anlagewerte. Restrukturierungsaufwendungen und Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Anlagewerte werden unterhalb des Operativen Ergebnisses im Ergebnis vor Steuern ausgewiesen. Die Zuordnung der Verwaltungsaufwendungen zu den einzelnen Segmenten erfolgt nach dem Verursachungsprinzip. Die sich aus den internen Leistungen ergebenden indirekten Aufwendungen werden dem Leistungsempfänger in Rechnung gestellt beziehungsweise führen beim Leistungserbringer zu einer entsprechenden Entlastung. Die Bewertung dieser internen Leistungsbeziehungen erfolgt zu Marktpreisen oder Vollkosten.
Die nachstehenden Tabellen enthalten Informationen zu den Segmenten per 31. März 2017, sowie zu den Vergleichswerten des Vorjahreszeitraums.
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| 1.1.-31.3.2017 | Privat- und Unternehmerkunden | Firmenkunden | Asset & Capital Recovery | Sonstige und Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 589 | 463 | 80 | - 50 | 1 082 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 33 | - 43 | - 119 | - | - 195 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 556 | 420 | - 39 | - 50 | 887 |
| Provisionsüberschuss | 545 | 347 | - | - 5 | 887 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 21 | 273 | 23 | 47 | 364 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 5 | - 2 | - | 28 | 31 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 7 | - | - | 7 |
| Sonstiges Ergebnis | 8 | - 6 | 12 | - 11 | 3 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 168 | 1 082 | 115 | 9 | 2 374 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 1 135 | 1 039 | - 4 | 9 | 2 179 |
| Verwaltungsaufwendungen | 941 | 789 | 29 | 106 | 1 865 |
| Operatives Ergebnis | 194 | 250 | - 33 | - 97 | 314 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Anlagewerte | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 194 | 250 | - 33 | - 97 | 314 |
| Aktiva | 120 297 | 208 707 | 25 905 | 135 348 | 490 257 |
| Passiva | 144 548 | 233 062 | 19 289 | 93 358 | 490 257 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 9 | 176 | 1 | - | 186 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital1 | 3 966 | 11 225 | 3 165 | 5 019 | 23 375 |
| Operative Eigenkapitalrendite2 (%) | 19,6 | 8,9 | - 4,2 | . | 5,4 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 80,6 | 72,9 | 25,2 | . | 78,6 |
1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3. Anpassung erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung.
2 Auf das Jahr hochgerechnet.
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| 1.1.-31.3.20161 Mio. € | Privat- und Unternehmerkunden | Firmenkunden | Asset & Capital Recovery | Sonstige und Konsolidierung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 646 | 761 | 3 | - 79 | 1 331 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 23 | - 56 | - 70 | 1 | - 148 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 623 | 705 | - 67 | - 78 | 1 183 |
| Provisionsüberschuss | 485 | 345 | - | - 7 | 823 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 14 | - 9 | - 30 | 37 | 12 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - 2 | 29 | - 1 | 6 | 32 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 38 | 11 | - | - | 49 |
| Sonstiges Ergebnis | 14 | 9 | 10 | 43 | 76 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 195 | 1 146 | - 18 | - | 2 323 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 1 172 | 1 090 | - 88 | 1 | 2 175 |
| Verwaltungsaufwendungen | 895 | 810 | 31 | 157 | 1 893 |
| Operatives Ergebnis | 277 | 280 | - 119 | - 156 | 282 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Anlagewerte | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 277 | 280 | - 119 | - 156 | 282 |
| Aktiva | 112 832 | 259 304 | 24 128 | 139 690 | 535 954 |
| Passiva | 134 822 | 271 687 | 15 186 | 114 259 | 535 954 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen | 540 | 235 | 1 | - | 776 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital2 | 4 222 | 11 664 | 3 296 | 4 298 | 23 480 |
| Operative Eigenkapitalrendite3 (%) | 26,2 | 9,6 | - 14,4 | . | 4,8 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 74,9 | 70,7 | . | . | 81,5 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
2 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3. Anpassung erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung.
3 Auf das Jahr hochgerechnet.
Detailangaben Sonstige und Konsolidierung:
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.20161 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | - 57 | 7 | - 50 | - 6 | - 73 | - 79 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - | - | - | 1 | - | 1 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | - 57 | 7 | - 50 | - 5 | - 73 | - 78 |
| Provisionsüberschuss | - 4 | - 1 | - 5 | - 6 | - 1 | - 7 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 42 | 5 | 47 | 28 | 9 | 37 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 31 | - 3 | 28 | 1 | 5 | 6 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - 5 | - 6 | - 11 | 45 | - 2 | 43 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 7 | 2 | 9 | 62 | - 62 | - |
| Erträge nach Risikovorsorge | 7 | 2 | 9 | 63 | - 62 | 1 |
| Verwaltungsaufwendungen | 114 | - 8 | 106 | 163 | - 6 | 157 |
| Operatives Ergebnis | - 107 | 10 | - 97 | - 100 | - 56 | - 156 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Anlagewerte | - | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | - 107 | 10 | - 97 | - 100 | - 56 | - 156 |
| Aktiva | 135 066 | 282 | 135 348 | 139 690 | - | 139 690 |
| Passiva | 93 228 | 130 | 93 358 | 114 143 | 116 | 114 259 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Unter Konsolidierung weisen wir Konsolidierungs- und Überleitungssachverhalte vom Ergebnis der Segmente und des Bereichs Sonstige auf den Konzernabschluss aus. Unter anderem werden dort folgende Sachverhalte abgebildet:
| ― | Bewertungseffekte aus der Anwendung des Hedge Accountings gemäß IAS 39 auf segmentübergreifende Transaktionen. |
| ― | Eliminierung der in den Segmenten angefallenen Bewertungsergebnisse für eigene Schuldverschreibungen und eigene Aktien. |
| ― | Sonstige Konsolidierungseffekte für konzerninterne Sachverhalte. |
Die im Rahmen der Segmentberichterstattung erhobene regionale Aufgliederung des Ergebnisses, die im Wesentlichen auf dem jeweiligen Sitz der Filiale oder des Konzernunternehmens basiert (geografische Märkte), ergab nachfolgende Verteilung:
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| 1.1.-31.3.2017 Mio. € |
Deutschland | Europa ohne Deutschland |
Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 889 | 167 | 7 | 19 | - | 1 082 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 156 | - 39 | - 2 | 2 | - | - 195 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 733 | 128 | 5 | 21 | - | 887 |
| Provisionsüberschuss | 746 | 126 | 12 | 3 | - | 887 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 30 | 350 | 6 | 38 | - | 364 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 33 | - 2 | - | - | - | 31 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 6 | - | 1 | - | - | 7 |
| Sonstiges Ergebnis | 1 | 2 | - | - | - | 3 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 645 | 643 | 26 | 60 | - | 2 374 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 1 489 | 604 | 24 | 62 | - | 2 179 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 451 | 341 | 34 | 39 | - | 1 865 |
| Operatives Ergebnis | 38 | 263 | - 10 | 23 | - | 314 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken | 87 839 | 48 223 | 4 370 | 4 480 | - | 144 912 |
Im Vorjahreszeitraum erzielten wir in den geografischen Märkten folgende Ergebnisse:
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| 1.1.-31.3.20161 Mio. € |
Deutschland | Europa ohne Deutschland |
Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 748 | 426 | 94 | 63 | - | 1 331 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 108 | - 30 | 3 | - 13 | - | - 148 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 640 | 396 | 97 | 50 | - | 1 183 |
| Provisionsüberschuss | 685 | 119 | 11 | 8 | - | 823 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 39 | 60 | - 78 | - 9 | - | 12 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 41 | - 9 | - | - | - | 32 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 43 | 5 | 1 | - | - | 49 |
| Sonstiges Ergebnis | 66 | 13 | - 1 | - 2 | - | 76 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 622 | 614 | 27 | 60 | - | 2 323 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 1 514 | 584 | 30 | 47 | - | 2 175 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 499 | 324 | 33 | 37 | - | 1 893 |
| Operatives Ergebnis | 15 | 260 | - 3 | 10 | - | 282 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken | 93 311 | 54 095 | 4 292 | 3 044 | - | 154 742 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 44 f.).
Statt der langfristigen Vermögenswerte weisen wir die Risikoaktiva für Kreditrisiken aus. In Übereinstimmung mit IFRS 8.32 hat die Commerzbank entschieden, auf eine Aufgliederung des Gesamtbetrages der Erträge des Commerzbank-Konzerns nach Produkten und Dienstleistungen zu verzichten. Aus Effizienzgründen wurde von einer Erhebung dieser Daten abgesehen, da sie weder für die interne Steuerung noch für das Managementreporting genutzt werden.
Erläuterungen zur Bilanz
(10) Forderungen an Kreditinstitute
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Reverse Repos und Cash Collaterals | 35 099 | 33 395 | 5,1 |
| Forderungen aus dem Geldhandel | 2 096 | 1 662 | 26,1 |
| Schuldscheindarlehen | 1 051 | 1 241 | - 15,3 |
| Übrige Forderungen | 21 537 | 22 290 | - 3,4 |
| Gesamt | 59 783 | 58 588 | 2,0 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Kredite und Forderungen | 38 590 | 43 033 | - 10,3 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | . |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 21 193 | 15 555 | 36,2 |
Die Forderungen an Kreditinstitute beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf 59 716 Mio. Euro (Vorjahr: 58 529 Mio. Euro).
(11) Forderungen an Kunden
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Reverse Repos und Cash Collaterals | 12 460 | 12 362 | 0,8 |
| Forderungen aus dem Geldhandel | 781 | 522 | 49,6 |
| Schuldscheindarlehen | 13 156 | 13 290 | - 1,0 |
| Bau- und Schiffsfinanzierungen | 93 795 | 92 994 | 0,9 |
| Übrige Forderungen | 99 858 | 97 350 | 2,6 |
| Gesamt | 220 050 | 216 518 | 1,6 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Kredite und Forderungen | 211 275 | 208 095 | 1,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | . |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 8 775 | 8 423 | 4,2 |
Die Forderungen an Kunden beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf 216 378 Mio. Euro (Vorjahr: 212 848 Mio. Euro).
(12) Kreditvolumen
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kredite an Kreditinstitute | 18 379 | 19 894 | - 7,6 |
| Kredite an Kunden | 207 590 | 204 156 | 1,7 |
| Gesamt | 225 969 | 224 050 | 0,9 |
Kredite grenzen wir gegenüber den Forderungen an Kreditinstitute und Kunden dahingehend ab, dass als Kredite nur solche Forderungen gezeigt werden, für die besondere Kreditvereinbarungen mit den Kreditnehmern geschlossen wurden. Damit werden zum Beispiel Geldhandelsgeschäfte mit Banken und Reverse-Repo-Geschäfte nicht als Kredite ausgewiesen. In den Krediten an Kunden sind auch Wechselkredite enthalten.
(13) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird nach konzerneinheitlichen Regeln gebildet und deckt alle erkannten Bonitätsrisiken ab. Für eingetretene, aber noch nicht bekannt gewordene Ausfälle wurden Portfoliowertberichtigungen anhand der aus der Basel-3-Systematik abgeleiteten Verfahren ermittelt.
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| Entwicklung der Risikovorsorge | Mio. € | 2017 | 2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Stand am 1.1. | 3 934 | 4 192 | - 6,2 |
| Zuführungen | 422 | 376 | 12,2 |
| Abgänge | 409 | 468 | - 12,6 |
| Inanspruchnahmen | 194 | 248 | - 21,8 |
| Auflösungen | 215 | 220 | - 2,3 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | . |
| Wechselkursänderungen/Umbuchungen/Unwinding | 11 | - 34 | . |
| Stand am 31.3. | 3 958 | 4 066 | - 2,7 |
Die ergebniswirksamen Zuführungen und Auflösungen führten unter Berücksichtigung von Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingängen auf abgeschriebene Forderungen zu Risikovorsorgeaufwendungen von 195 Mio. Euro (Vorjahr: 148 Mio. Euro) (siehe Note 2).
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| Bestand der Risikovorsorge | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 3 213 | 3 186 | 0,8 |
| Portfoliowertberichtigungen | 526 | 543 | - 3,1 |
| Risikovorsorge für bilanzwirksame Risiken im Kreditgeschäft | 3 739 | 3 729 | 0,3 |
| Rückstellungen im Kreditgeschäft (Einzelrisiken) | 95 | 76 | 25,0 |
| Rückstellungen im Kreditgeschäft (Portfoliorisiken) | 124 | 129 | - 3,9 |
| Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft | 219 | 205 | 6,8 |
| Gesamt | 3 958 | 3 934 | 0,6 |
Für Forderungen an Kreditinstitute belief sich der Bestand der Risikovorsorge auf 67 Mio. Euro (Vorjahr: 59 Mio. Euro), für Forderungen an Kunden auf 3 672 Mio. Euro (Vorjahr: 3 670 Mio. Euro).
(14) Handelsaktiva
Die Handelsaktivitäten des Konzerns umfassen den Handel mit
| ― | Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren, |
| ― | Aktien andere eigenkapitalbezogenen Wertpapieren und Anteilen an Investmentfonds, |
| ― | Schuldscheindarlehen und sonstigen Forderungen, |
| ― | Devisen und Edelmetallen, |
| ― | derivativen Finanzinstrumenten und |
| ― | Sonstigen Handelsaktiva. |
In den Positiven Marktwerten sind auch derivative Finanzinstrumente enthalten, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt werden können.
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere | 5 300 | 4 361 | 21,5 |
| Schuldscheindarlehen und sonstige Forderungen | 995 | 1 044 | - 4,7 |
| Aktien, andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere und Anteile an Investmentfonds | 21 384 | 20 642 | 3,6 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 57 230 | 62 205 | - 8,0 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 40 729 | 42 551 | - 4,3 |
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 10 565 | 15 049 | - 29,8 |
| Aktienderivate | 3 884 | 2 328 | |
| Kreditderivate | 1 258 | 1 489 | |
| Übrige derivative Geschäfte | 794 | 788 | 0,8 |
| Sonstige Handelsaktiva | 66 | 610 | - 89,2 |
| Gesamt | 84 975 | 88 862 | - 4,4 |
(15) Finanzanlagen
Die Finanzanlagen umfassen Finanzinstrumente, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden. Sie setzen sich zusammen aus den nicht Handelszwecken dienenden Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren, Aktien und anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren sowie Anteilen an Investmentfonds, den Beteiligungen (einschließlich aus Wesentlichkeitsgründen nicht at-Equity-bewerteter assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen) sowie aus Wesentlichkeitsgründen nicht vollkonsolidierten Anteilen an Tochterunternehmen.
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere1 | 64 431 | 69 094 | - 6,7 |
| Aktien, andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere und Anteile an Investmentfonds | 633 | 712 | - 11,1 |
| Beteiligungen | 224 | 222 | 0,9 |
| Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 143 | 152 | - 5,9 |
| Gesamt | 65 431 | 70 180 | - 6,8 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Kredite und Forderungen1 | 27 874 | 29 698 | - 6,1 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 36 728 | 39 635 | - 7,3 |
| darunter: mit Anschaffungskosten bewertet | 157 | 188 | 307 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 829 | 847 | - 2,1 |
1 Gekürzt um Portfoliowertberichtigungen für umgewidmete Wertpapiere von 14 Mio. Euro (Vorjahr: 15 Mio. Euro).
In den Finanzanlagen zum 31. März 2017 waren 157 Mio. Euro (Vorjahr: 188 Mio. Euro) eigenkapitalbezogene Finanzinstrumente enthalten, die im Wesentlichen nicht börsennotiert sind (unter anderem GmbH-Anteile) und zu Anschaffungskosten bilanziert wurden, da uns keine verlässlichen Angaben zur Berechnung von beizulegenden Zeitwerten vorlagen. Es ist beabsichtigt, diese Finanzinstrumente weiterhin zu halten.
In den ersten drei Monaten 2017 wurden aus der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte eigenkapitalbezogene Finanzinstrumente, die zu Anschaffungskosten bewertet sind, mit einem Buchwert von 32 Mio. Euro (Vorjahr: 6 Mio. Euro) ausgebucht. Daraus resultiert kein Ergebnis (Vorjahr: 7 Mio. Euro).
Für die in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 aus der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte in die Kategorie Kredite und Forderungen umgewidmeten Wertpapiere belief sich die Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern zum 31. März 2017 auf - 0,4 Mrd. Euro (Vorjahr: - 0,4 Mrd. Euro). Ohne die durchgeführten Umwidmungen hätte sich für diese Bestände zum 31. März 2017 eine Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern von - 2,1 Mrd. Euro (Vorjahr: - 2,2 Mrd. Euro) ergeben; der Buchwert dieser Bestände zum Bilanzstichtag betrug 26,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 28,0 Mrd. Euro), der beizulegende Zeitwert belief sich auf 23,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 25,3 Mrd. Euro).
(16) Immaterielle Anlagewerte
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 1 484 | 1 484 | 0,0 |
| Sonstige immaterielle Anlagewerte | 1 573 | 1 563 | 0,6 |
| Kundenbeziehungen | 231 | 241 | - 4,1 |
| Selbst erstellte Software | 915 | 882 | 3,7 |
| Erworbene Software | 411 | 423 | - 2,8 |
| Übrige | 16 | 17 | - 5,9 |
| Gesamt | 3 057 | 3 047 | 0,3 |
(17) Sachanlagen
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | 441 | 443 | - 0,5 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 469 | 477 | - 1,7 |
| Leasinggegenstände | 784 | 803 | - 2,4 |
| Gesamt | 1 694 | 1 723 | - 1,7 |
(18) Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen
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| Mio. € | 31.03.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | - | - | . |
| Forderungen an Kunden | 267 | - | . |
| Handelsaktiva | - | - | . |
| Finanzanlagen | 94 | 94 | 0,0 |
| Immaterielle Anlagewerte | - | - | . |
| Sachanlagen | 520 | 520 | 0,0 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | - | - | . |
| Sonstige Aktivposten | 574 | 574 | 0,0 |
| Gesamt | 1 455 | 1 188 | 22,5 |
Für die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen wurden in allen Fällen Verkaufsverträge entweder bereits abgeschlossen oder ein Abschluss steht bevor. Die Erfüllung der Verträge soll voraussichtlich während des Geschäftsjahres 2017 erfolgen. Aus dem Segment Privat- und Unternehmerkunden ist der Verkauf einer Beteiligung geplant, die im Zusammenhang mit dem Kreditkartengeschäft steht. Die Transaktion soll innerhalb der nächsten zwölf Monate abgewickelt werden und kann bis zum Abschluss noch Änderungen, insbesondere hinsichtlich des voraussichtlichen Verkaufspreises, unterliegen. Zudem finden Verhandlungen für eine Beteiligung statt, die sich mit bestimmten Finanzierungen beschäftigt und bei deren Abgang gleichzeitig der Zugang von Vermögenswerten, die aus dem Bankgeschäft resultieren, stattfinden würde. Die Verhandlungen mit dem Geschäftspartner befinden sich im fortgeschrittenen Stadium. Wir gehen davon aus, dass die Abwicklung der Transaktion innerhalb der nächsten zwölf Monate stattfindet. Im Segment Firmenkunden wurde für eine Beteiligung aus dem Edelmetallverarbeitungssektor der Verkaufsvertrag unterzeichnet. Das Closing dieser Transaktion soll innerhalb des zweiten Quartals 2017 stattfinden und kann noch Änderungen, insbesondere hinsichtlich des voraussichtlichen Verkaufspreises, unterliegen. Zum 31. März 2017 wurden zusätzlich Kredite aus dem Segment Firmenkunden in die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umgegliedert. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2017 erwartet. Außerdem klassifizieren im Geschäftsjahr Immobilien aus den Sachanlagen und aus den Als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien als Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte.
In den Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen sind im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 wie bereits zum Jahresende 2016 keine Bestände enthalten.
(19) Sonstige Aktiva
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einzugspapiere | 16 | 11 | 45,5 |
| Edelmetalle | 310 | 357 | - 13,2 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 338 | 236 | 43,2 |
| Forderungen aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte | 1 165 | 857 | 35,9 |
| Aktiviertes Planvermögen | 452 | 443 | 2,0 |
| Übrige Aktiva | 1 420 | 1 108 | 28,2 |
| Gesamt | 3 701 | 3 012 | 22,9 |
(20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Repos und Cash Collaterals | 17 346 | 18 171 | - 4,5 |
| Verbindlichkeiten aus dem Geldhandel | 15 842 | 15 051 | 5,3 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 38 741 | 33 726 | 14,9 |
| Gesamt | 71 929 | 66 948 | 7,4 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 62 034 | 56 155 | 10,5 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 9 895 | 10 793 | - 8,3 |
(21) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Repos und Cash Collaterals | 8 217 | 7 047 | 16,6 |
| Verbindlichkeiten aus dem Geldhandel | 46 263 | 46 985 | - 1,5 |
| Spareinlagen | 7 286 | 7 189 | 1,3 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 199 209 | 189 699 | 5,0 |
| Gesamt | 260 975 | 250 920 | 4,0 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 253 895 | 244 655 | 3,8 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 7 080 | 6 265 | 13,0 |
(22) Verbriefte Verbindlichkeiten
Als Verbriefte Verbindlichkeiten werden Schuldverschreibungen, einschließlich Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe, Geldmarktpapiere (zum Beispiel Euro-Notes, Commercial Papers), Indexzertifikate, eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf ausgewiesen.
In den Verbrieften Verbindlichkeiten waren Hypothekenpfandbriefe von 12 225 Mio. Euro (Vorjahr: 11 857 Mio. Euro) sowie öffentliche Pfandbriefe von 4 719 Mio. Euro (Vorjahr 5 203 Mio. Euro) enthalten.
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 32 023 | 32 884 | - 2,6 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 4 186 | 5 566 | - 24,8 |
| Eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf | 24 | 44 | - 45,5 |
| Gesamt | 36 233 | 38 494 | - 5,9 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 35 120 | 37 481 | - 6,3 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 1 113 | 1 013 | 9,9 |
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 wurden wesentliche neue Emissionen mit einem Volumen von 2,6 Mrd. Euro begeben. Im gleichen Zeitraum belief sich das Volumen der Rückzahlungen/Rückkäufe auf 1,0 Mrd. Euro und der fälligen Emissionen auf 4,5 Mrd. Euro.
(23) Handelspassiva
In den Handelspassiva werden die negativen Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt sind ausgewiesen. Außerdem sind eigene Emissionen des Handelsbereichs und Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen in den Handelspassiva enthalten.
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 60 329 | 65 952 | - 8,5 |
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 13 164 | 18 561 | - 29,1 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 39 741 | 42 117 | - 5,6 |
| Aktienderivate | 5 124 | 2 437 | . |
| Kreditderivate | 1 802 | 2 225 | - 19,0 |
| Übrige derivative Geschäfte | 498 | 612 | - 18,6 |
| Zertifikate und andere eigene Emissionen | 5 540 | 4 828 | 14,7 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen | 2 443 | 864 | . |
| Gesamt | 68 312 | 71 644 | - 4,7 |
(24) Rückstellungen
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1 444 | 1 356 | 6,5 |
| Sonstige Rückstellungen | 2 115 | 2 080 | 1,7 |
| Gesamt | 3 559 | 3 436 | 3,6 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus unmittelbaren Versorgungszusagen in Deutschland (vergleiche Geschäftsbericht 2016 Seite 204 ff.). Für die versicherungsmathematische Ermittlung dieser Verpflichtungen wurden unverändert zum Vorjahr am 31. März 2017 ein Diskontierungszinssatz von 1,8 % eine Gehaltsentwicklung von 2,5 % und eine Rentenanpassung von 1,6 % zugrunde gelegt.
Die gebildeten Restrukturierungsrückstellungen entfallen vorwiegend auf den Personalbereich sowie auf den Bereich Organisation. Wir erwarten eine Inanspruchnahme in den Jahren 2017 bis 2019.
Bei rechtlichen Verfahren, für die Rückstellungen zu bilden sind und die in den Sonstigen Rückstellungen enthalten sind, kann zum Zeitpunkt der Rückstellungsbildung weder die Dauer des Verfahrens noch die Höhe der Inanspruchnahme abschließend vorhergesagt werden. Die jeweils gebildete Rückstellung deckt den nach unserer Einschätzung zum Bilanzstichtag zu erwartenden Aufwand ab. Von einer Einzeldarstellung der jeweiligen Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der jeweiligen Verfahren nicht zu beeinflussen.
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind in einer Vielzahl von Jurisdiktionen mit zum Teil unterschiedlichen rechtlichen und regulatorischen Anforderungen tätig. In der Vergangenheit wurden in einzelnen Fällen Verstöße gegen rechtliche und regulatorische Bestimmungen festgestellt und von staatlichen Behörden und Institutionen verfolgt. Einige Konzerngesellschaften sind auch zurzeit in eine Reihe solcher Verfahren involviert. |
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind insbesondere im Segment Privat- und Unternehmerkunden im Bereich der Anlageberatung tätig. Die vom Gesetzgeber und von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine objekt- und anlegergerechte Anlageberatung haben sich insbesondere in den vergangenen Jahren erheblich verschärft. Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften waren und sind deshalb in eine Reihe von - auch gerichtlichen - Auseinandersetzungen involviert, in denen Anleger eine angeblich mangelhafte Anlageberatung geltend machen und Schadenersatz verlangen oder die Rückabwicklung der Anlagen im Zusammenhang mit fehlenden Angaben zu Vertriebsprovisionen (unter anderem für geschlossene Fonds) fordern. |
| ― | Im Nachgang zum Urteil des Bundesgerichtshofs zur Unwirksamkeit von laufzeitunabhängigen Bearbeitungsentgelten in vorformulierten Vertragsbedingungen beim Abschluss eines Verbraucherkredits von Oktober 2014 wird die Commerzbank von einer Vielzahl von Kunden auf Rückzahlung der Bearbeitungsentgelte in Anspruch genommen. |
| ― | Die Commerzbank sieht sich Klagen von Verbrauchern zum Thema "Widerrufsjoker" ausgesetzt. Nachdem der Gesetzgeber für im Zeitraum von 2002 bis 2010 abgeschlossene Darlehensverträge eine Regelung eingeführt hat, wonach ein etwaiges Widerrufsrecht spätestens am 21. Juni 2016 erlischt, haben zahlreiche Darlehensnehmer den Widerruf erklärt mit der Behauptung, die ihnen anlässlich des Vertragsabschlusses erteilte Widerrufsbelehrung sei fehlerhaft gewesen. Ein Teil der Kunden hat nach Zurückweisung des Widerrufs durch die Bank Klage erhoben mit dem Ziel, die Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Zinsbindung sofort zurückzuzahlen, ohne der Bank den durch die vorzeitige Rückzahlung entstehenden Schaden ersetzen zu müssen. Die Bank tritt den Klagen entgegen. |
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften haben in den vergangenen Jahren mehrere Tochtergesellschaften, Beteiligungen in und außerhalb Deutschlands sowie einige größere Immobilien veräußert. Die jeweiligen Verträge enthalten Gewährleistungen, bestimmte Haftungsfreistellungen oder auch Finanzierungsverpflichtungen, woraus der Commerzbank-Konzern in Anspruch genommen werden kann. In einigen Fällen wurden angebliche Verstöße gegen solche Vereinbarungen angezeigt. |
| ― | Im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Beteiligung im Wege eines Aktienpaketes durch eine Tochtergesellschaft der Commerzbank hat der Verkäufer die Berechnungsgrundlage des Aktienpreises (Übertragung von Immobilien im Wege der Sacheinlage) in einem gerichtlichen Verfahren angefochten. Das zuständige Berufungsgericht hat im April 2014 entschieden, dass die Übertragung der Immobilien im Wege der Sacheinlage, unwirksam war. Die Tochtergesellschaft der Commerzbank hat gegen dieses Urteil Revision eingelegt. Die Revision wurde im August 2015 abgewiesen, sodass mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Ausreichend Vorsorge wurde getroffen. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank war an zwei mittlerweile in der Insolvenz befindlichen südamerikanischen Banken beteiligt. Eine Reihe von Anlegern beziehungsweise Gläubigern dieser Banken haben in verschiedenen Verfahren in Uruguay und Argentinien die Tochtergesellschaft und in einem Teil der Fälle auch die Commerzbank wegen angeblicher Haftung als Gesellschafter sowie wegen angeblicher Pflichtverletzungen der von der Tochtergesellschaft für den Aufsichtsrat der Banken nominierten Personen verklagt. Zudem war die Tochtergesellschaft an zwei Fonds beteiligt, die Gelder einwarben und von Dritten verwalten ließen. Die Liquidatoren dieser Fonds verlangen in einem Gerichtsverfahren in den USA Zahlungen zurück, die die Tochtergesellschaft von den Fonds erhalten hat. |
| ― | Gegen die Commerzbank und andere Beklagte wird von einem Investor wegen eines angeblich fehlerhaften Prospekts im Zusammenhang mit dem Börsengang eines Unternehmens Schadenersatz geltend gemacht. Außerdem macht der Insolvenzverwalter des Unternehmens gegen die Gesellschaft Regressforderungen aus dem Gesamtschuldnerausgleich und aus anderen Rechtsgründen geltend. In der ersten Instanz wurde die Klage abgewiesen. Die Kläger haben gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Sollten die Kläger in der zweiten Instanz mit ihrer Berufungsklage obsiegen, geht die Commerzbank davon aus, dass aufgrund vertraglicher Vereinbarungen Regressansprüche gegen andere Mitglieder des Konsortiums sowie gegen Dritte bestehen. |
| ― | Die Commerzbank wurde als Teil eines Konsortiums im Juli 2005 von einem Kunden, der als Garant für seine Tochtergesellschaft ein fälliges Darlehen vollständig zurückgezahlt hat, im Rahmen seines Insolvenzverfahrens in den USA verklagt. Der Kunde macht geltend, dass verschiedene Rückzahlungen unwirksam seien, weil er zum Zeitpunkt der Finanzierung erkennbar insolvent gewesen sei. Zwei außergerichtliche Schlichtungsversuche blieben erfolglos. Nach Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils wurde im März 2015 vor dem Bezirksgericht ein vorprozessuales Beweisverfahren (Pre-Trial Discovery) durchgeführt. Das Bankenkonsortium hat im Anschluss daran einen Antrag auf ein Urteil im abgekürzten Verfahren (Summary Judgement) gestellt. Im Dezember 2015 wurde dem Antrag des Bankenkonsortiums stattgegeben und die Klage abgewiesen. Die Gegenseite hat Berufung eingelegt. Nach der Anhörung im Februar 2017 steht eine Entscheidung im Berufungsverfahren aus. |
| ― | Investoren eines von einer im Bereich der Vermögensverwaltung tätigen Tochtergesellschaft der Commerzbank verwalteten Fonds haben diese Tochtergesellschaft auf Schadenersatz aus einer Finanzierungszusage, die im Rahmen eines Joint-Venture-Projektes angeblich durch die Tochtergesellschaft abgegeben worden ist, verklagt. Das Verfahren dauert an. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde im Mai 2014 von einem Kunden auf Schadenersatz wegen angeblicher Falschberatung und Täuschung beim Abschluss von Derivategeschäften verklagt. Die Tochtergesellschaft ist der Klage entgegengetreten. |
(25) Sonstige Passiva
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten für Filmfonds | 1 186 | 1 184 | 0,2 |
| Fremdkapital aus nicht beherrschenden Anteilen | 152 | 169 | - 10,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 315 | 322 | - 2,2 |
| Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte | 818 | 725 | 12,8 |
| Übrige Passiva | 1 380 | 1 295 | 6,6 |
| Gesamt | 3 851 | 3 695 | 4,2 |
(26) Nachrangige Schuldinstrumente
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Nachrangige Schuldinstrumente | 11 265 | 10 866 | 3,7 |
| Zinsabgrenzungen einschließlich Disagien1 | - 799 | - 664 | 20,3 |
| Bewertungseffekte | 732 | 767 | - 4,6 |
| Gesamt | 11 198 | 10 969 | 2,1 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 11 185 | 10 955 | 2,1 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 13 | 14 | - 7,1 |
1 Einschließlich Effekte aus der Anpassung der Zeitwerte der Nachrangigen Schuldinstrumente zum Erwerbszeitpunkt der Dresdner Bank.
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 belief sich das Volumen der fälligen Nachrangigen Schuldinstrumente auf 0,9 Mrd. Euro, der Rückzahlungen auf 0,3 Mrd. Euro und der Neuemissionen auf 1,0 Mrd. Euro.
Sonstige Erläuterungen
(27) Eigenkapitalanforderungen und Verschuldungsquote
Das folgende Bild der Zusammensetzung des Eigenkapitals im Commerzbank-Konzern zeigt neben der Phase-in-Darstellung (Ist) auch eine Fully-phased-in-Betrachtung.
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| Position | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|---|---|
| Phase-in | Phase-in | Fully phased-in | Fully phased-in | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bilanzielles Eigenkapital | 29 810 | 29 640 | 29 810 | 29 640 |
| Effekt aus Debit Valuation Adjustments | - 209 | - 177 | - 262 | - 295 |
| Korrektur der Neubewertungsrücklage | 167 | 313 | - | - |
| Korrektur der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 84 | 97 | 84 | 97 |
| Korrektur zum Phase-in (IAS 19) | 308 | 578 | - | - |
| Korrektur der Nicht beherrschenden Anteile (Minderheiten) | - 391 | - 258 | - 459 | - 426 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | - 1 496 | - 1 496 | - 1 496 | - 1 496 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 1 210 | - 1 206 | - 1 210 | - 1 206 |
| Aktivüberhang des Planvermögens | - 309 | - 231 | - 387 | - 385 |
| Latente Ertragsteueransprüche aus Verlustvorträgen | - 480 | - 297 | - 600 | - 494 |
| Unterdeckung aus erwartetem Verlust (Shortfall) | - 559 | - 420 | - 621 | - 525 |
| Prudential Valuation | - 349 | - 367 | - 349 | - 367 |
| Eigene Aktien | - 47 | - 33 | - 57 | - 51 |
| Erstverlust-Positionen aus Verbriefungen (First Loss) | - 295 | - 301 | - 295 | - 301 |
| Vorleistungsrisiken | - | - 1 | - | - 1 |
| Abzug verrechneter Bestandteile aus zusätzlichem Kernkapital (AT 1) | 605 | 1 066 | - | - |
| Latente Ertragsteueransprüche aus temporären Differenzen, die den 10-%-Schwellenwert übersteigen | - 324 | - 166 | - 552 | - 548 |
| Dividendenabgrenzung | - | - | - | - |
| Sonstiges und Rundungen | - 345 | - 247 | - 344 | - 247 |
| Hartes Kernkapital (CET 1)1 | 24 960 | 26 494 | 23 262 | 23 395 |
| Zusätzliches Kernkapital (AT 1) | 462 | - | - | - |
| Kernkapital (Tier 1)1 | 25 422 | 26 494 | 23 262 | 23 395 |
| Ergänzungskapital (Tier 2) | 6 402 | 5 677 | 6 374 | 5 691 |
| Eigenkapital | 31 824 | 32 171 | 29 636 | 29 086 |
| Gewichtete Risikoaktiva | 186 529 | 190 527 | 186 162 | 189 848 |
| davon: Kreditrisiko3 | 144 912 | 146 880 | 144 545 | 146 201 |
| davon: Marktrisiko2 ,3 | 19 948 | 19 768 | 19 948 | 19 768 |
| davon: Operationelles Risiko | 21 669 | 23 879 | 21 669 | 23 879 |
| Harte Kernkapitalquote (CET-1-Ratio, %) | 13,4 | 13,9 | 12,5 | 12,3 |
| Kernkapitalquote (Tier 1-Ratio, %) | 13,6 | 13,9 | 12,5 | 12,3 |
| Eigenkapitalquote (%) | 17,1 | 16,9 | 15,9 | 15,3 |
1 Die Angaben beinhalten nur zum 31. Dezember 2016 jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.
2 Einschließlich der Risiken einer Anpassung der Kreditbewertung (sogenanntes Credit Valuation Adjustment Risk).
3 Reallokation des Ausweises der Abwicklungsrisiken in Höhe von 12 Mio. Euro vom Marktrisiko zum Kreditrisiko zum 31. Dezember 2016.
Die Tabelle zeigt die Überleitung des bilanziellen Eigenkapitals auf das regulatorische harte Kernkapital (CET1) sowie die weiteren Komponenten des Kernkapitals und des regulatorischen Eigenkapitals. Die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem 31. Dezember 2016 finden im Phase-in-Kapital statt und werden durch die Effekte aus den Basel III-Übergangsregelungen bestimmt. Der Anstieg der Kapitalquoten gegenüber dem Vorquartal ergibt sich im Wesentlichen aus dem Rückgang der gewichteten Risikoaktiva.
Im Rahmen der CRD IV/CRR wurde die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) als ein Instrument und Indikator zur Quantifizierung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung eingeführt. Die Leverage Ratio setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) ins Verhältnis zum Leverage Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht. B ei der Anrechnung von Derivaten, Wertpapierfinanzierungsgeschäften und außerbilanziellen Positionen werden aufsichtsrechtliche Ansätze angewendet. Die Berechnung der Leverage Ratio erfolgt auf Basis der im Januar 2015 geänderten CRR-Regelung. Als eine nicht risikosensitive Kennzahl stellt die Leverage Ratio eine ergänzende Kennziffer zu der risikobasierten Kapitalunterlegung dar.
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| Leverage Ratio gemäß der überarbeiteten CRR (Delegated Act) | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Leverage Exposure "Phase-in" (Mio. €) | 502 781 | 489 362 | 2,7 |
| Leverage Exposure "Fully phased-in" (Mio. €) | 501 808 | 487 615 | 2,9 |
| Leverage Ratio "Phase-in" (%) | 5,1 | 5,4 | |
| Leverage Ratio "Fully phased-in" (%) | 4,6 | 4,8 |
(28) Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 35 781 | 34 997 | 2,2 |
| --- | --- | --- | --- |
| aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln | 0 | 2 | . |
| aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen | 35 703 | 34 917 | 2,3 |
| aus sonstigen Verpflichtungen | 78 | 78 | 0,0 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 80 567 | 78 245 | 3,0 |
Die Risikovorsorge für Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen wurde von den entsprechenden Posten gekürzt.
In den Sonstigen Verpflichtungen ist die unwiderrufliche Zahlungsverpflichtung enthalten, die nach Stattgabe des Antrags der Bank auf Leistung einer Besicherung zur teilweisen Begleichung des Beitrags der Bankenabgabe von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) gewährt wurde.
Über die vorstehend aufgeführten Kreditfazilitäten hinaus können im Commerzbank-Konzern Verluste aus Rechtsrisiken entstehen, deren Eintritt nicht wahrscheinlich, aber auch nicht unwahrscheinlich ist und für die keine Rückstellungen gebildet wurden. Weder für den Eintrittszeitpunkt noch mögliche Erstattungen kann eine verlässliche Einschätzung vorgenommen werden. Je nach Ausgang der rechtlichen Verfahren kann sich die Einschätzung unseres Verlustrisikos als zu niedrig oder zu hoch erweisen. Für den weitaus größten Teil der Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken erfolgt jedoch keine Inanspruchnahme und somit sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächlichen künftigen Verluste. Zum 31. März 2017 betrugen die Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken 561 Mio. Euro (Vorjahr: 544 Mio. Euro) und betrafen die folgenden wesentlichen Sachverhalte:
| ― | Gegen eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurden mehrere Klagen von Kunden eines ehemaligen und mittlerweile insolventen Geschäftskunden, der bei dieser Tochter seine Geschäftskonten unterhielt, erhoben. Klageziel ist jeweils die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen angeblicher Unterstützung des Managements des insolventen Geschäftskunden bei dessen unlauteren Machenschaften im Rahmen der Kontoführung. Die Bank hält die Klagen für unbegründet. |
| ― | Im Rahmen des Konkursverfahrens eines ehemaligen Kunden wurde die Commerzbank zusammen mit den Geschäftsführern des Kunden sowie weiteren Personen beziehungsweise Gesellschaften als Gesamtschuldner wegen angeblich betrügerischen Konkurses verklagt. In erster Instanz ist diese Klage, soweit die Commerzbank betroffen ist, abgewiesen worden. Das Gericht hat dabei klargestellt, dass der Konkurs zwar aus bilanzieller Sicht, jedenfalls aber nicht im Hinblick auf die Finanzierungstransaktionen als betrügerisch einzustufen ist. Gegen das Berufungsurteil aus Mai 2016 haben die Kläger Revision eingelegt. Eine Entscheidung hierüber wird im Laufe diesen Jahres erwartet. |
| ― | Die Commerzbank war Inhaber von Anteilen an einer US-amerikanischen Gesellschaft, die im Rahmen eines sogenannten Leverage Buy-outs veräußert wurden. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens dieser Gesellschaft wurden in den USA mehrere Klagen unter anderem gegen die Commerzbank auf Rückgewähr der im Rahmen der Anteilsveräußerung erhaltenen Erlöse erhoben. Zwei dieser Klagen wurden in der Berufungsinstanz abgewiesen. Über die Zulassung der Revision wurde noch nicht entscheiden. Die dritte Klage wurde zwischenzeitlich zugunsten des Bankenkonsortiums abgewiesen. Dagegen wurde Berufung eingelegt. |
| ― | Die Commerzbank ist im April 2016 in Ungarn von einem ehemaligen Darlehensnehmer auf Schadensersatz verklagt worden. Nachdem der Darlehensnehmer mehrfache Vertragsverletzungen des Darlehensvertrags nicht geheilt hatte, kündigte die Commerzbank den Darlehensvertrag und nahm keine weiteren Auszahlungen mehr vor. Die Commerzbank wird sich gegen die Klage verteidigen. |
| ― | Die Commerzbank befindet sich derzeit in mehreren streitigen Verfahren mit der Garantiegeberin eines Darlehensvertrages zur Schiffsfinanzierung. Da die Darlehensnehmerin trotz Fälligkeit ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachgekommen ist, hat die Commerzbank die Garantiegeberin aus der Garantie in Anspruch genommen und Klage in London erhoben. Zur Abwehr dieser Klage begehrt die Garantiegeberin in Piraeus, Griechenland die (negative) Feststellung, dass sie der Commerzbank keinen Betrag aus der Garantie für die Darlehensnehmerin schuldet. Im Mai 2016 hat schließlich die Garantiegeberin zusammen mit der Schiffsgesellschaft die Commerzbank in Piraeus, Griechenland auf Schadensersatz verklagt. Sie machen geltend, dass ihnen infolge der Arrestierung eines Tankers im Jahr 2014 durch die Commerzbank und des dadurch in der Folge durchgesetzten freihändigen Verkaufs des Schiffes ein Schaden entstanden sei. Im September 2016 wurde die Schadenersatzklage teilweise zurückgenommen. Die Verfahren dauern an. |
| ― | Im April 2016 wurde der Commerzbank die Zahlungsklage einer Kundin zugestellt. Die Klägerin verlangt unter anderem die Rückzahlung von nach Meinung der Klägerin zu Unrecht an die Commerzbank geleisteten Zinsen. Zudem begehrt sie die Freigabe von Sicherheiten, welche eine Forderung der Commerzbank gegen die Klägerin besichern. Die Commerzbank und die Klägerin streiten über den Bestand der besicherten Forderung. Die Commerzbank wird sich gegen die Klage zur Wehr setzen. |
| ― | Aufsichts- und andere Behörden in verschiedenen Ländern untersuchen seit einiger Zeit Manipulationen und Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Devisenkursfixings und dem Devisengeschäft allgemein. |
| ― | Wie bereits im Geschäftsbericht 2016 erläutert, hat die Finanzverwaltung im Dezember 2016 gegenüber der Commerzbank eine geänderte Verfügung bezüglich der Anrechnung von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag im Rahmen sogenannter "Cum-Cum-Geschäfte" für das Jahr 2009 erlassen. Gegen die somit versagte Steueranrechnung hat die Commerzbank Einspruch eingelegt, über den noch nicht entschieden ist. Dem auf Grundlage dieser Rechtsauffassung gestellten Antrag auf Aussetzung der Vollziehung wurde seitens der Finanzverwaltung stattgegeben. Im Hinblick auf ähnliche Verfügungen gegen Dritte sieht sich die Commerzbank Ansprüchen ausgesetzt, die streitig sind. |
(29) Derivative Geschäfte
Aus dem Geschäft mit Derivaten ergaben sich folgende Nominalbeträge und Marktwerte nach Berücksichtigung der Saldierung der Derivatemarktwerte und darauf entfallender Ausgleichszahlungen.
Das Nettingvolumen zum 31. März 2017 betrug insgesamt 58 909 Mio. Euro (Vorjahr: 62 814 Mio. Euro). Auf der Aktivseite entfielen davon auf positive Marktwerte 56 209 Mio. Euro (Vorjahr: 60 544 Mio. Euro) und 2 700 Mio. Euro (Vorjahr: 2 270 Mio. Euro) auf Forderungen aus Ausgleichszahlungen. Das passivische Netting betraf negative Marktwerte mit 55 191 Mio. Euro (Vorjahr: 59 868 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen mit 3 718 Mio. Euro (Vorjahr: 2 946 Mio. Euro).
(30) Fristigkeiten der Vermögenswerte und Schulden
In der Restlaufzeitengliederung stellen wir die Restlaufzeiten für nichtderivative finanzielle Verpflichtungen, für die vertragliche Laufzeiten vorliegen, auf Basis undiskontierter Cash Flows dar. Für derivative Verpflichtungen erfolgt die Darstellung auf Basis der beizulegenden Zeitwerte im Laufzeitband der Fälligkeit. Bei zinsbezogenen Derivaten ergeben sich auch in den Laufzeitbändern vor der Endfälligkeit Auszahlungen aufgrund von Zinszahlungsverpflichtungen. Als Restlaufzeit wird der Zeitraum zwischen Bilanzstichtag und der vertraglichen Fälligkeit der Finanzinstrumente angesehen. Bei Finanzinstrumenten, die in Teilbeträgen gezahlt werden, ist die Restlaufzeit für jeden einzelnen Teilbetrag angesetzt worden.
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| 31.03.2017 | Restlaufzeiten | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis fünf Jahre | mehr als fünf Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 44 599 | 5 482 | 9 199 | 11 650 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 213 477 | 19 542 | 9 761 | 16 762 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 2 375 | 4 347 | 14 356 | 6 751 |
| Handelspassiva | 1 238 | 2 370 | 960 | 94 |
| Derivate | 3 957 | 5 411 | 15 157 | 34 726 |
| Nachrangige Schuldinstrumente | 11 | 1 248 | 3 168 | 3 816 |
| Finanzgarantien | 2 285 | - | - | - |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 80 567 | - | - | - |
| Gesamt | 348 509 | 38 399 | 52 600 | 73 800 |
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| 31.12.2016 | Restlaufzeiten | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis fünf Jahre | mehr als fünf Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 39 219 | 5 711 | 8 898 | 10 021 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 198 043 | 25 172 | 8 411 | 14 913 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 4 043 | 5 521 | 13 429 | 6 665 |
| Handelspassiva | 1 175 | 2 139 | 756 | 44 |
| Derivate | 4 926 | 6 906 | 17 545 | 36 564 |
| Nachrangige Schuldinstrumente | 409 | 918 | 3 526 | 3 116 |
| Finanzgarantien | 2 393 | - | - | - |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 78 331 | - | - | - |
| Gesamt | 328 539 | 46 367 | 52 565 | 71 323 |
(31) Angaben zu den Bewertungshierarchien von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value bewertet sind
Bewertung von Finanzinstrumenten
Nach IAS 39 sind alle Finanzinstrumente beim erstmaligen Ansatz zu ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bewerten, im Falle eines Finanzinstruments, das nicht als erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten klassifiziert ist, unter Einschluss der Transaktionskosten. Die Folgebewertung der Finanzinstrumente, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten klassifiziert sind, oder von jederzeit veräußerbaren finanziellen Vermögenswerten erfolgt laufend zum beizulegenden Zeitwert. In diesem Sinne beinhalten erfolgswirksam zum Fair Value zu bewertende Finanzinstrumente Derivate, zu Handelszwecken gehaltene Instrumente sowie Instrumente, die als zum Fair Value zu bewerten designiert wurden. Der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswertes ist nach IFRS 13 der Betrag, zu dem dieser zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern verkauft werden könnte. Der beizulegende Zeitwert entspricht somit einem Veräußerungspreis. Für Verbindlichkeiten ist der beizulegende Zeitwert definiert als der Preis, zu dem die Schuld im Rahmen einer geordneten Transaktion an einen Dritten übertragen werden könnte. Für die Bewertung von Schulden ist zudem das eigene Ausfallrisiko zu berücksichtigen. Sofern Sicherheiten von Dritten für unsere Verbindlichkeiten gestellt werden (zum Beispiel Garantien), sind diese bei der Bewertung grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, da die Rückzahlungsverpflichtung seitens der Bank weiterhin bestehen bleibt. Der am besten geeignete Maßstab für den Fair Value ist der notierte Marktpreis für ein identisches Instrument an einem aktiven Markt (Bewertungshierarchie Level 1). Ein aktiver Markt, ist ein Markt, auf dem Geschäftsvorfälle mit dem Vermögenswert oder der Schuld mit ausreichender Häufigkeit und Volumen auftreten, so-dass fortwährend Preisinformationen zur Verfügung stehen. Wenn notierte Preise vorhanden sind, sind diese daher auch grundsätzlich zu verwenden. Der relevante Markt für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts ist grundsätzlich der Markt mit der höchsten Aktivität (sogenannter Hauptmarkt). Um den Preis wiederzugeben, zu dem ein Vermögenswert getauscht oder eine Verbindlichkeit beglichen werden könnte, werden Vermögenswerte zum Geldkurs und Verbindlichkeiten zum Briefkurs bewertet. Wenn keine notierten Preise verfügbar sind, erfolgt die Bewertung anhand notierter Preise ähnlicher Instrumente an aktiven Märkten. Sind keine notierten Preise für identische oder ähnliche Finanzinstrumente verfügbar, wird der Fair Value unter Anwendung eines geeigneten Bewertungsmodells ermittelt, bei dem die einfließenden Daten - mit Ausnahme unwesentlicher Parameter - aus überprüfbaren Marktquellen stammen (Bewertungshierarchie Level 2). Für die Wahl der Bewertungsmethoden ist gemäß IFRS 13 zu berücksichtigen, dass diese der Situation angemessen ausgewählt werden und dass die benötigten Informationen zur Verfügung stehen. Für die gewählten Methoden sind im größtmöglichen Umfang beobachtbare Eingangsparameter und möglichst wenige nicht beobachtbare Eingangsparameter zu verwenden. Während sich die meisten Bewertungsmethoden auf Daten aus überprüfbaren Marktquellen stützen, werden bestimmte Finanzinstrumente unter Einsatz von Bewertungsmodellen bewertet, die mindestens einen wesentlichen Eingangswert heranziehen, für den nicht ausreichend aktuelle überprüfbare Marktdaten vorhanden sind. Als mögliche Bewertungsmethoden unterscheidet IFRS 13 den marktbasierten Ansatz (Market Approach), den einkommensbasierten Ansatz (Income Approach) und den kostenbasierten Ansatz (Cost Approach). Der Market Approach umfasst Bewertungsmethoden, die auf Informationen über identische oder vergleichbare Vermögenswerte und Schulden zurückgreifen. Der einkommensbasierte Ansatz spiegelt die heutigen Erwartungen über zukünftige Zahlungsströme, Aufwendungen oder Erträge wider. Zum Income Approach zählen unter anderem auch Optionspreismodelle. Im Rahmen des Cost Approachs (nur für Nichtfinanzinstrumente zulässig) entspricht der Fair Value den aktuellen Wiederbeschaffungskosten unter Berücksichtigung des Zustands des Vermögenswertes. Diese Bewertungen unterliegen naturgemäß in höherem Maße den Einschätzungen des Managements. Diese nicht beobachtbaren Eingangswerte können Daten enthalten, die extrapoliert oder interpoliert oder in Form von Näherungswerten aus korrelierten oder historischen Daten ermittelt werden. Allerdings werden hierbei in größtmöglichem Umfang Marktdaten oder Daten Dritter und so wenig wie möglich unternehmensspezifische Eingangswerte herangezogen (Bewertungshierarchie Level 3). Bewertungsmodelle müssen anerkannten betriebswirtschaftlichen Methoden zur Bewertung von Finanzinstrumenten entsprechen und alle Faktoren berücksichtigen, die Marktteilnehmer bei der Festlegung eines Preises als angemessen betrachten würden. Alle beizulegenden Zeitwerte unterliegen den internen Kontrollen und Verfahren des Commerzbank-Konzerns, in denen die Standards für deren unabhängige Prüfung oder Validierung festgelegt sind. Diese Kontrollen und Verfahren werden von der Independent Price Verification Group (IPV) innerhalb Group Finance durchgeführt beziehungsweise koordiniert. Die Modelle, die einfließenden Daten und die daraus resultierenden Fair Values werden regelmäßig vom Senior-Management und der Risikofunktion überprüft. Die realisierbaren Fair Values, die zu einem späteren Zeitpunkt erzielbar sind, können von den geschätzten Fair Values abweichen. Die folgende Zusammenfassung veranschaulicht, wie diese Bewertungsgrundsätze auf die wesentlichen Klassen der vom Commerzbank-Konzern gehaltenen Finanzinstrumente angewandt werden:
| ― | Der beizulegende Zeitwert von im Freiverkehr (OTC) gehandelten Derivaten wird anhand von Bewertungsmodellen ermittelt, die sich allgemein an den Finanzmärkten bewährt haben. Einerseits können Modelle genutzt werden, die die erwarteten zukünftigen Zahlungsströme bestimmen und durch Abzinsung den Barwert der Finanzinstrumente ermitteln. Andererseits können alternativ Modelle verwendet werden, die den Wert ermitteln, zu dem zwischen einem Instrument und anderen, damit verbundenen gehandelten Instrumenten keine Arbitragemöglichkeit besteht. Bei einigen Derivaten können sich die an Finanzmärkten angewandten Bewertungsmodelle insofern unterscheiden als sie den beizulegenden Zeitwert modellieren und andere Eingangsparameter verwenden oder identische Eingangsparameter verwenden, aber in anderem Maßstab. Diese Modelle werden regelmäßig auf die aktuellen Marktkurse kalibriert. Soweit möglich, werden die Eingangsparameter für diese Modelle aus beobachtbaren Daten, wie Kursen oder Indizes, hergeleitet. Diese werden durch die jeweilige Börse, unabhängige Makler oder Einrichtungen, die allgemein anerkannte Preise auf Basis der Daten wichtiger Marktteilnehmer zur Verfügung stellen, veröffentlicht. Wenn die Eingangsparameter nicht direkt beobachtbar sind, können sie mittels Extrapolation oder Interpolation aus beobachtbaren Daten abgeleitet oder unter Hinzuziehen historischer oder korrelierter Daten geschätzt werden. Als Eingangsparameter für die Bewertung von Derivaten dienen im Allgemeinen Kassa- oder Terminkurse der Basiswerte, Volatilität, Zinssätze und Devisenkurse. Der beizulegende Zeitwert von Optionen setzt sich aus dem inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Die Faktoren, die der Ermittlung des Zeitwertes dienen, umfassen den Ausübungspreis im Vergleich zum Basiswert, die Volatilität des Basiswertes, die Restlaufzeit und die Korrelationen zwischen den Basiswerten und den zugrunde liegenden Währungen. |
| ― | Aktien, Schuldverschreibungen und Asset-backed Securities (ABS) werden anhand der Marktkurse bewertet, die an den maßgeblichen Börsen bei unabhängigen Maklern oder Einrichtungen erhältlich sind. Diese stellen allgemein anerkannte Preise auf Basis der Daten wichtiger Marktteilnehmer zur Verfügung. Wenn Kurse dieser Art nicht erhältlich sind, wird der Kurs für ein vergleichbares, notiertes Instrument zugrunde gelegt und entsprechend unter Beachtung der vertraglichen Unterschiede zwischen diesen Instrumenten angepasst. Bei komplexeren Schuldverschreibungen, die an inaktiven Märkten gehandelt werden, wird der beizulegende Zeitwert anhand eines Bewertungsmodells ermittelt, das den Barwert der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme berechnet. In diesen Fällen spiegeln die Eingangsparameter das mit diesen Zahlungsströmen verbundene Kreditrisiko wider. Nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen, wenn es nicht möglich ist, eine Kursnotierung an einem aktiven Markt oder die entsprechenden Parameter für das Bewertungsmodell zu ermitteln. |
| ― | Strukturierte Schuldverschreibungen sind Wertpapiere, die die Merkmale von festverzinslichen und eigenkapitalbezogenen Wertpapieren auf sich vereinen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anleihen wird für strukturierte Schuldverschreibungen im Allgemeinen eine variable Rendite ausgezahlt, die sich an der Wertentwicklung eines Basiswertes orientiert. Diese Rendite kann erheblich höher (oder niedriger) sein als die des Basiswertes. Abgesehen von den Zinszahlungen können der Rücknahmewert und die Endfälligkeit der strukturierten Schuldverschreibungen auch von den Derivaten, die in einer strukturierten Schuldverschreibung eingebettet sind, beeinflusst werden. Die Methode, die eingesetzt wird, um den beizulegenden Zeitwert einer strukturierten Schuldverschreibung zu bestimmen, kann sehr unterschiedlich sein, da jede einzelne Schuldverschreibung maßgeschneidert ist und die Konditionen einer jeden Schuldverschreibung einzeln zu betrachten sind. Strukturierte Schuldverschreibungen bieten die Möglichkeit, ein Engagement in nahezu jeder Anlageklasse aufzubauen, darunter Aktien, Rohstoffe sowie Devisen-, Zins-, Kredit- und Fondsprodukte. |
Hierarchie der Fair Values
Nach IFRS 13 werden zum Fair Value ausgewiesene Finanzinstrumente wie folgt in die 3-stufige Bewertungshierarchie zum Fair Value eingestuft:
| ― | Level 1: Finanzinstrumente, deren Fair Value auf Basis notierter Preise für identische Finanzinstrumente an aktiven Märkten ermittelt wird. |
| ― | Level 2: Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise für identische Instrumente an einem aktiven Markt verfügbar sind und deren Fair Value unter Einsatz von Bewertungsmethoden ermittelt wird, die auf beobachtbare Marktparameter zurückgreifen. |
| ― | Level 3: Finanzinstrumente, die unter Anwendung von Bewertungsmethoden bewertet werden, für die bei mindestens einem wesentlichen Eingangswert nicht ausreichend beobachtbare Marktdaten vorhanden sind und bei denen mindestens dieser Eingangswert den Fair Value nicht nur unwesentlich beeinflusst. |
Die Zuordnung bestimmter Finanzinstrumente zu den Level-Kategorien erfordert eine systematische Beurteilung durch das Management, insbesondere wenn die Bewertung sowohl auf beobachtbaren als auch nicht am Markt beobachtbaren Parametern beruht. Auch unter Berücksichtigung von Änderungen der Marktliquidität und damit der Preistransparenz, kann sich die Klassifizierung eines Instruments im Zeitablauf ändern.
Die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in nachfolgenden Übersichten nach Bilanzposten gruppiert sowie nach Bewertungsgrundlagen gegliedert dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob der Bewertung notierte Marktpreise zugrunde liegen (Level 1), ob die Bewertungsmodelle auf beobachtbaren Marktdaten (Level 2) oder auf nicht am Markt beobachtbaren Parametern (Level 3) basieren.
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 31.3.2017 | 31.12.20161 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | Level 1 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen an Kreditinstitute | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 20,3 | 0,9 | 21,2 | - |
| Forderungen an Kunden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 8,6 | 0,2 | 8,8 | - |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | Hedge Accounting | - | 2,1 | - | 2,1 | - |
| Handelsaktiva | Zu Handelszwecken gehalten | 24,7 | 53,9 | 6,4 | 85,0 | 23,5 |
| darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten |
- | 51,8 | 5,4 | 57,2 | - | |
| Finanzanlagen | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 0,4 | 0,4 | - | 0,8 | 0,4 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 27,5 | 9,0 | 0,1 | 36,6 | 31,0 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | 0,1 | 0,1 | - |
| Gesamt | 52,6 | 94,3 | 7,7 | 154,6 | 54,9 |
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 31.12.20161 | ||
|---|---|---|---|
| Level 2 | Level 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Forderungen an Kreditinstitute | 14,9 | 0,7 | 15,6 |
| Forderungen an Kunden | 8,2 | 0,2 | 8,4 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2,1 | - | 2,1 |
| Handelsaktiva | 59,3 | 6,1 | 88,9 |
| darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten |
56,9 | 5,3 | 62,2 |
| Finanzanlagen | 0,4 | 0,1 | 0,9 |
| 8,3 | 0,1 | 39,4 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | 0,1 | 0,1 |
| Gesamt | 93,2 | 7,3 | 155,4 |
1 Das Vorjahr wurde aufgrund einer Korrektur der Level 3-Bestände von positiven Marktwerten aus Derivaten angepasst. Es wurde retrospektiv eine Umgliederung von 1,2 Mrd. Euro von Level 2 in Level 3 vorgenommen. Zudem wurden zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere von 0,1 Mrd. Euro von Level 3 nach Level 2 umgegliedert. Die Korrektur betrifft nur diese Note; Auswirkungen auf Bilanz, Gesamtergebnisrechnung und Ergebnis je Aktie haben sich nicht ergeben.
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 31.3.2017 | 31.12.20161 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | Level 1 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 9,9 | - | 9,9 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 7,1 | - | 7,1 | - |
| Verbriefte Verbindlichkeiten |
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 1,1 | - | - | 1,1 | 1,0 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | Hedge Accounting | - | 2,9 | 2,9 | - | |
| Handelspassiva | Zu Handelszwecken gehalten | 7,7 | 56,3 | 4,3 | 68,3 | 5,6 |
| darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten |
- | 56,0 | 4,3 | 60,3 | - | |
| Nachrangige Schuldinstrumente |
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | - | - | - |
| Gesamt | 8,8 | 76,2 | 4,3 | 89,3 | 6,6 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 31.12.20161 | ||
|---|---|---|---|
| Level 2 | Level 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
10,8 | - | 10,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 6,3 | - | 6,3 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten |
- | - | 1,0 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 3,1 | - | 3,1 |
| Handelspassiva | 61,8 | 4,2 | 71,6 |
| darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten |
61,8 | 4,2 | 66,0 |
| Nachrangige Schuldinstrumente |
- | - | - |
| Gesamt | 82,0 | 4,2 | 92,8 |
1 Das Vorjahr wurde aufgrund einer Korrektur der Level 3-Bestände von negativen Marktwerten aus Derivaten angepasst. Es wurde retrospektiv eine Umgliederung von 0,2 Mrd. Euro von Level 2 in Level 3 vorgenommen. Die Korrektur betrifft nur diese Note; Auswirkungen auf Bilanz, Gesamtergebnisrechnung und Ergebnis je Aktie haben sich nicht ergeben.
Eine Level-Reklassifizierung ist die Umgruppierung eines Finanzinstruments innerhalb der dreistufigen Fair-Value-Bewertungshierarchie. Eine Neueinstufung des Finanzinstruments kann aus Marktveränderungen resultieren, die Auswirkungen auf die Inputfaktoren zur Bewertung des Finanzinstruments haben.
Im ersten Quartal 2017 wurden Umgliederungen von Level 1 in Level 2 vorgenommen, da keine notierten Marktpreise mehr verfügbar waren. Diese betrafen mit 1,0 Mrd. Euro zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere sowie mit 0,5 Mrd. Euro zu Handelszwecken gehaltene Forderungen. Gegenläufig wurden zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere von 0,7 Mrd. Euro von Level 2 in Level 1 umgegliedert, da wieder notierte Marktpreise verfügbar waren. Darüber hinaus gab es keine nennenswerten Umgliederungen zwischen Level 1 und Level 2.
Die dem Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente entwickelten sich wie folgt:
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| Finanzielle Vermögenswerte | Forderungen an Kreditinstitute2 |
Forderungen an Kunden2 | Handelsaktiva1,3 | darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten1,3 |
Finanzanlagen4 | Finanzanlagen2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Fair Value zum 1.1.2016 | - | 428 | 5 373 | 4 354 | 50 | 131 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - 148 | ||||
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | - 29 | 2 | 133 | - | - |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - | 1 | 29 | 154 | - | - |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - | - |
| Käufe | - | - | 237 | 9 | - | 2 |
| Verkäufe | - | - | - 61 | - 3 | - | - |
| Emissionen | - | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - 2 | - 174 | - 1 | - | - |
| Umbuchungen in Level 3 | 746 | 2 | 1 406 | 1 217 | 2 | 12 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - | - 604 | - 444 | - 2 | - 5 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - 103 | - | - | - | - |
| Fair Value zum 31.12.2016 | 746 | 148 | 6 179 | 5 265 | 50 | 140 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - | |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 6 | - 3 | 126 | 169 | - | 2 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 6 | - 3 | 125 | 168 | 2 | |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste |
- | - | - | - | - | - |
| Käufe | 212 | - | 141 | 6 | 2 | 1 |
| Verkäufe | - 52 | - | - | - | - | - |
| Emissionen | - | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - | - | - | - | - |
| Umbuchungen in Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Umbuchungen in Level 3 | - | - | 2 | - | - | - |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - | - 3 | - 3 | - 50 | -2 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Fair Value zum 31.3.2017 | 900 | 145 | 6 445 | 5 437 | 2 | 141 |
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| Finanzielle Vermögenswerte | Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | Gesamt |
|---|---|---|
| Mio. € | ||
| --- | --- | --- |
| Fair Value zum 1.1.2016 | 97 | 6 079 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - 148 | |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 8 | - 35 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - | 30 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - |
| Käufe | - | 239 |
| Verkäufe | - 192 | - 253 |
| Emissionen | - | - |
| Rückzahlungen | - | - 176 |
| Umbuchungen in Level 3 | 68 | 2 236 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - 611 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 103 | - |
| Fair Value zum 31.12.2016 | 68 | 7 331 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 5 | 114 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 5 | 113 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste |
- | - |
| Käufe | - | 356 |
| Verkäufe | - | - 52 |
| Emissionen | - | - |
| Rückzahlungen | - | - |
| Umbuchungen in Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - |
| Umbuchungen in Level 3 | - | 2 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - | - 55 |
| Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - |
| Fair Value zum 31.3.2017 | 63 | 7 696 |
1 Das Vorjahr wurde aufgrund einer Korrektur der Level 3-Bestände von positiven Marktwerten aus Derivaten angepasst. Es wurde retrospektiv eine Umgliederung von 1,2 Mrd. Euro von Level 2 in Level 3 vorgenommen. Zudem wurden zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere von 0,1 Mrd. Euro von Level 3 nach Level 2 umgegliedert. Die Korrektur betrifft nur diese Note; Auswirkungen auf Bilanz, Gesamtergebnisrechnung und Ergebnis je Aktie haben sich nicht ergeben.
2 Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
3 Zu Handelszwecken gehalten.
4 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte.
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (Handelsaktiva und Derivate) sind Bestandteil des Ergebnisses aus dem Handel. Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Forderungen und Finanzanlagen werden im Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option ausgewiesen.
In den ersten drei Monaten 2017 wurden Umgliederungen von Level 3 in Level 2 von 0,1 Mrd. Euro für zum beizulegenden Zeitwert bewertete Wertpapiere vorgenommen.
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Handelspassiva1, 2 | darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten1, 2 | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Mio. € | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Fair Value zum 1.1.2016 | 2 950 | 2 931 | 2 950 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 288 | 288 | 288 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | 291 | 291 | 291 |
| Käufe | 416 | 416 | 416 |
| Verkäufe | - 2 | - 2 | - 2 |
| Emissionen | - | - | - |
| Rückzahlungen | - 36 | - 34 | - 36 |
| Umbuchungen in Level 3 | 845 | 824 | 845 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 290 | - 252 | - 290 |
| Fair Value zum 31.12.2016 | 4 171 | 4 171 | 4 171 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 141 | 141 | 141 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | 129 | 129 | 129 |
| Käufe | 26 | 26 | 26 |
| Verkäufe | - 23 | - 23 | - 23 |
| Emissionen | - | - | - |
| Rückzahlungen | - 8 | - 8 | - 8 |
| Umbuchungen in Level 3 | 6 | 6 | 6 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 22 | - 22 | - 22 |
| Fair Value zum 31.3.2017 | 4 291 | 4 291 | 4 291 |
1 Das Vorjahr wurde aufgrund einer Korrektur der Level 3-Bestände von negativen Marktwerten aus Derivaten angepasst. Es wurde retrospektiv eine Umgliederung von 0,2 Mrd. Euro von Level 2 in Level 3 vorgenommen. Die Korrektur betrifft nur diese Note; Auswirkungen auf Bilanz, Gesamtergebnisrechnung und Ergebnis je Aktie haben sich nicht ergeben.
2 Zu Handelszwecken gehalten.
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (Handelspassiva und Derivate) sind Bestandteil des Ergebnisses aus dem Handel.
In den ersten drei Monaten 2017 gab es keine nennenswerten Umgliederungen finanzieller Verbindlichkeiten in oder aus Level 3.
Sensitivitätsanalyse
Basiert der Wert von Finanzinstrumenten auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern (Level 3), kann der genaue Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite angemessener möglicher Alternativen abgeleitet werden, die im Ermessen des Managements liegen. Beim Erstellen des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Eingangsparameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen.
Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die aus der relativen Unsicherheit in den Fair Values von Finanzinstrumenten, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert (Level 3), resultieren. Zwischen den für die Ermittlung von Level-3-Fair-Values verwendeten Parametern bestehen häufig Abhängigkeiten. Beispielsweise kann eine erwartete Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage dazu führen, dass Aktienkurse steigen, wohingegen als weniger riskant eingeschätzte Wertpapiere wie zum Beispiel Bundesanleihen im Wert sinken. Derartige Zusammenhänge werden in Form von Korrelationsparametern berücksichtigt, sofern sie einen signifikanten Einfluss auf die betroffenen beizulegenden Zeitwerte haben. Verwendet ein Bewertungsverfahren mehrere Parameter, so kann die Wahl eines Parameters Einschränkungen hinsichtlich der Spanne möglicher Werte der anderen Parameter bewirken. Per Definition werden dieser Bewertungshierarchie eher illiquide Instrumente, Instrumente mit längerfristigen Laufzeiten oder Instrumente, bei denen unabhängig beobachtbare Marktdaten nicht in ausreichendem Maße oder nur schwer erhältlich sind, zugeordnet. Die vorliegenden Angaben dienen dazu, die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level-3-Finanz-instrumente zu erläutern und anschließend verschiedene Eingangswerte darzustellen, die für diese wesentlichen Eingangsparameter zugrunde gelegt wurden.
Die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level 3 und ihre Schlüsselfaktoren lassen sich, wie folgt, zusammenfassen:
| ― | Interner Zinsfuß (Internal Rate of Return, IRR): Der IRR wird als der Diskontsatz definiert, der einen Barwert von null für alle zukünftigen Zahlungsströme eines Instruments liefert. Bei Schuldtiteln hängt der IRR beispielsweise vom aktuellen Anleihekurs, dem Nennwert und der Duration ab. |
| ― | Aktienkorrelation: Die Korrelation ist ein Parameter, der die Bewegung zwischen zwei Instrumenten misst. Sie wird anhand eines Korrelationskoeffizienten gemessen, der zwischen -1 und +1 schwanken kann. Viele Aktienderivate beziehen sich auf eine Reihe unterschiedlicher Basiswerte (Korrelation in einem Aktienkorb). Anhand des Durchschnitts der Aktienkörbe, der Erfassung der besten (oder schlechtesten) Performer in bestimmten Zeitabständen oder der Auswahl des besten (oder schlechtesten) Performers bei Fälligkeit wird die Wertentwicklung ermittelt. Die Wertentwicklung von Korbprodukten, wie beispielsweise Indexkörben, kann an verschiedene Indizes gekoppelt sein. Eingangswerte, die zur Bewertung herangezogen werden, umfassen Zinssätze, Indexvolatilität, Indexdividende und Korrelationen zwischen Indizes. Korrelationskoeffizienten werden im Allgemeinen von unabhängigen Datenanbietern zur Verfügung gestellt. Bei korrelierten Entwicklungen kann der Durchschnittswert des Korbs dann anhand von zahlreichen Stichproben (Monte-Carlo-Simulation) geschätzt werden. Ein Quanto-Swap (Quantity Adjusting Options) ist ein Swap aus verschiedenen Kombinationen von Zins-, Währungs- und Aktienswapmerkmalen, dessen Renditespread auf den Zinssätzen zweier unterschiedlicher Länder basiert. Zahlungen werden in derselben Währung vorgenommen. Für die Bewertung eines Quanto-Aktien-Swaps werden Eingangswerte wie die Korrelation zwischen Basisindex und Devisenterminkurs, Volatilität des Basisindex, Volatilität des Devisenterminkurses und Restlaufzeit benötigt. |
| ― | Credit Spread: Der Credit Spread ist der Renditespread (Auf- oder Abschlag) zwischen Wertpapieren, die bis auf ihre jeweilige Bonität in jeder Hinsicht identisch sind. Dieser stellt die Überrendite gegenüber dem Benchmark-Referenzinstrument dar und bildet den Ausgleich für die unterschiedliche Kreditwürdigkeit des Instruments und der Benchmark. Credit Spreads werden an der Zahl der Basispunkte oberhalb (oder unterhalb) der notierten Benchmark gemessen. Je weiter (höher) der Credit Spread im Verhältnis zur Benchmark ist, desto niedriger ist die jeweilige Kreditwürdigkeit. Das Gleiche gilt umgekehrt für engere (niedrigere) Credit Spreads. |
| ― | Diskontierungssatz: Der Diskontierungssatz dient zum Messen der prozentualen Rendite einer Anleihe. Meistens wird der Diskontierungssatz herangezogen, um die Rendite auf kurzfristige Anleihen und Schatzwechsel zu berechnen, die zu einem Abschlag verkauft wurden. Diese Zinsberechnungsmethode basiert auf einem Zinsmonat von 30 Tagen und einem Zinsjahr von 360 Tagen. Für die Bestimmung des Diskontierungssatzes werden Eingangswerte wie Nennwert, Kaufpreis und Tage bis zur Fälligkeit benötigt. |
| ― | Kreditkorrelation: Kreditderivatprodukte, beispielsweise Collateralised Debt Obligations (CDOs), Credit-Default-Swap-Indizes wie iTraxx und CDX sowie First-to-Default-Swaps (FTD) eines Korbs (Erstaus-fall-Kreditderivate) beziehen ihren Wert allesamt aus einem zugrunde liegenden Portfolio an Kreditengagements. Die Korrelation ist ein wesentlicher Faktor zur Bewertung von FTD-Swaps. Standardkorrelationen, die als Erwartungswerte dienen, können die Verlustverteilung eines Kreditportfolios erheblich beeinflussen. Die Verlustverteilung erfasst die Standardparameter eines Kreditportfolios und ist letztlich ausschlaggebend für die Bewertung des FTD-Swaps. Bei einer niedrigen Korrelation sind die Vermögenswerte praktisch unabhängig voneinander. Bei einem extrem niedrigen Erwartungswert für die Standardkorrelation ist die Verteilung fast symmetrisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass einige wenige Verluste auftreten, ist groß, eine sehr hohe Zahl von Verlusten ist jedoch recht unwahrscheinlich. Auch ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass gar keine Verluste auftreten. Bei einem mittleren Erwartungswert für die Standardkorrelation wird die Verteilung asymmetrischer. Die Wahrscheinlichkeit ist nun größer, dass keine Ausfälle auftreten. Es steigt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine große Zahl Verluste auftritt. Ein kollektiver Ausfall von Vermögenswerten liegt daher nun eher im Bereich des Möglichen. Das lange Ende ("Tail") der Verlustverteilung im Portfolio wird weiter nach außen verlagert und trägt somit zu einem höheren Risiko in der Senior-Tranche bei. Bei einer hohen Korrelation verhält sich das Portfolio praktisch wie ein einziger Vermögenswert, der entweder ausfällt oder nicht. |
| ― | Mean Reversion bei Zinsen: Hierbei handelt es sich um eine Theorie, der zufolge Kurse und Renditen langfristig zu einem Mittelkurs oder Durchschnitt zurückkehren. Bei diesem Mittelwert oder Durchschnitt kann es sich um das historische Mittel eines Kurses oder einer Rendite oder um einen anderen maßgeblichen Mittelwert, wie durchschnittliches Wirtschaftswachstum oder Durchschnittsrendite einer Branche, handeln. Ein Einfaktor-Zinsmodell, das zur Bewertung von Derivaten herangezogen wird, ist das Hull-White-Modell. Es beruht auf der Annahme, dass kurzfristige Zinsen eine Normalverteilung aufweisen und der Mean Reversion unterliegen. Die Volatilität sollte niedrig sein, wenn die kurzfristigen Zinsen fast bei null liegen, was in dem Modell durch eine größere Mean Reversion widergespiegelt wird. Das Hull-White-Modell stellt eine Erweiterung der Vasicek- und Cox-Ingersoll-Ross-(CIR)-Modelle dar. |
| ― | Zins-Währungs-Korrelation: Die Zins-Währungs-Korrelation ist maßgeblich für die Bewertung von exotischen Zinsswaps, die den Umtausch von Finanzierungsinstrumenten in einer Währung sowie eine exotisch strukturierte Komponente beinhalten. Diese basiert im Allgemeinen auf der Entwicklung von zwei Staatsanleiherenditen in unterschiedlichen Währungen. Datenanbieter stellen einen Service für Quanto-Swaps sowie für CMS-Quanto-Spreadoptionen in den gleichen Währungspaaren zur Verfügung. Wir nehmen an diesem Service teil und erhalten mittlere Konsenspreise für diese Produkte sowie Spreads und Standardabweichungen der Preisverteilung, die von allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt wurden. Als Eingangswerte werden unter anderem Modellparameter benötigt wie zum einen Zins-Zins-Korrelationen (eigene und ausländische Währung) und zum anderen Zins-Währungs-Korrelationen (eigene und ausländische Währung). Diese sind nicht direkt am Markt beobachtbar, können jedoch aus Konsenspreisen abgeleitet und dann zur Bewertung dieser Transaktionen herangezogen werden. Zur Berechnung der Sensitivitäten von Korrelationen werden die unterschiedlichen Korrelationstypen (Zinssatz/Zinssatz und Zinssatz/Währung) nacheinander verschoben. Dabei wird das exotische Zinsswap-Portfolio jedes Mal neu bewertet. Die Sen-sitivitätswerte für jeden Korrelationstyp ergeben sich aus den berechneten Preisunterschieden gegenüber den jeweiligen Basispreisen. Diese Berechnungen werden für die verschiedenen Währungspaare durchgeführt. |
| ― | Verwertungsquoten, Überlebens- und Ausfallwahrscheinlichkeiten: Die dominanten Faktoren für die Bewertung von Credit Default Swaps (CDS) sind zumeist Angebot und Nachfrage sowie die Arbitragebeziehung bei Asset Swaps. Für die Bewertung von exotischen Strukturen und Off-Market-Ausfallswaps, bei denen Festzinszahlungen ober- oder unterhalb des Marktzinses vereinbart werden, werden häufiger Bewertungsmodelle für CDS herangezogen. Diese Modelle berechnen die implizite Ausfallwahrscheinlichkeit des Referenzaktivums und nehmen das Ergebnis als Grundlage für die Abzinsung der Zahlungsströme, die für den CDS zu erwarten sind. Das Modell verwendet Eingangswerte wie Credit Spreads und Verwertungsquoten. Sie werden herangezogen, um eine Zeitreihe der Überlebenswahrscheinlichkeiten des Referenzaktivums zu interpolieren (sogenanntes Bootstrapping). Ein typischer Erwartungswert der Verwertungsquote am Default-Swap-Markt für vorrangige unbesicherte Kontrakte ist 40 %. Die Erwartungswerte zu den Verwertungsquoten sind ein Faktor, der die Form der Überlebenswahrscheinlichkeitskurve bestimmt. Unterschiedliche Erwartungswerte für die Verwertungsquote haben unterschiedliche Überlebenswahrscheinlichkeiten zur Folge. Bei einem gegebenen Credit Spread ist ein hoher Erwartungswert bei der Verwertungsquote gleichbedeutend mit einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit (im Vergleich zu einem niedrigen Erwartungswert bei der Verwertungsquote) und die Überlebenswahrscheinlichkeit ist somit geringer. Bei Emittenten von Unternehmensanleihen besteht eine Beziehung zwischen Ausfall- und Verwertungsquoten im Zeitverlauf. Insbesondere besteht eine umgekehrte Korrelation zwischen diesen beiden Faktoren: Ein Anstieg der Ausfallquote (definiert als prozentualer Anteil der ausfallenden Schuldner) geht im Allgemeinen mit einem Rückgang der durchschnittlichen Verwertungsquote einher. In der Praxis werden Marktspreads von Marktteilnehmern genutzt, um implizite Ausfallwahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Schätzungen der Ausfallwahrscheinlichkeiten sind zudem von den gemeinsamen Verlustverteilungen der Parteien, die an einem Kreditderivatgeschäft beteiligt sind, abhängig. Die Copula-Funktion wird herangezogen, um die Korrelationsstruktur zwischen zwei oder mehr Variablen zu messen. Sie ergibt eine gemeinsame Verteilung unter Wahrung der Parameter zweier voneinander unabhängiger Randverteilungen. |
| ― | Repo-Kurve: Repo-Sätze dienen zur Bewertung von Wertpapier-Pensionsgeschäften (Repos), in der Regel mit Laufzeiten von nicht mehr als einem Jahr. Bei Repos mit längeren Laufzeiten bzw. illiquideren zugrundeliegenden Wertpapieren (z.B. aus Emerging Markets) können die entsprechenden Repo-Sätze näherungsweise bestimmt werden. Werden diese allerdings als unzureichend für eine faire Marktbewertung erachtet, sind sie als unbeobachtbar zu klassifizieren. Eine analoge Vorgehensweise gilt für Repos auf Publikumsfonds (Mutual Funds). |
| ― | Preis: Für bestimmte Zins- und Kreditinstrumente wird hingegen ein preisbasierter Ansatz zur Bewertung herangezogen. Folglich ist der Preis selbst der unbeobachtbare Parameter, dessen Sensitivität als eine Abweichung des Barwerts der Positionen geschätzt wird. |
Für die Bewertung unserer Level-3-Finanzinstrumente wurden die folgenden Bandbreiten der wesentlichen nicht beobachtbaren Parameter herangezogen.
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.3.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungstechniken | Aktiva | Passiva | Wesentliche nicht beobachtbare Parameter | Bandbreite | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Derivate | 5 437 | 4 291 | ||||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cash-Flow-Modell | 168 | 485 | IRR (%) | 1% | 8% |
| Kreditderivate | Discounted-Cash-Flow-Modell | 5 251 | 3 613 | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| Verwertungsquote (%) | 40% | 80% | ||||
| Zinsbezogene Geschäfte | Optionspreismodell | 18 | 193 | Zins-Währungs-Korrelation (%) | - 36% | 51% |
| Übrige Geschäfte | - | - | ||||
| Wertpapiere | 1 214 | - | ||||
| Zinsbezogene Geschäfte | Spread basiertes Modell | 1 151 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| davon: ABS | Spread basiertes Modell | 1 009 | - | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cash-Flow-Modell | 63 | - | Preis (%) | 90% | 110% |
| Kredite | 1 045 | - | ||||
| Repo-Geschäfte | Discounted-Cash-Flow-Modell | 900 | - | Repo-Kurve (Basispunkte) | 130 | 228 |
| Forderungen | Preis basiert | 145 | - | Preis (%) | 90% | 110% |
| Summe | 7 696 | 4 291 |
In der folgenden Tabelle werden für Bestände der Bewertungshierarchie Level 3 die Auswirkungen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung dargestellt, die sich aus der Anwendung ebenfalls vertretbarer Parameterschätzungen jeweils an den Rändern dieser Bandbreiten ergeben. Die Aufgliederung der Sensitivitätsanalyse für Finanzinstrumente der Fair-Value-Hierarchie Level 3 erfolgt nach Arten von Instrumenten:
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| Mio. € | 2017 | ||
|---|---|---|---|
| Positive erfolgswirksame Effekte |
Negative erfolgswirksame Effekte |
Geänderte Parameter | |
| --- | --- | --- | --- |
| Derivate | 44 | - 41 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 21 | - 20 | IRR, Preis basiert |
| Kreditderivate | 18 | - 18 | Credit Spread, Vewertungsquote |
| Zinsbezogene Geschäfte | 5 | - 3 | Korrelation |
| Übrige Geschäfte | - | - | |
| Wertpapiere | 31 | - 31 | |
| Zinsbezogene Geschäfte | 21 | - 21 | Preis, Repo-Kurve |
| davon: ABS | 7 | - 8 | IRR, Vewertungsquote, Credit Spread |
| Aktienbezogene Geschäfte | 10 | - 10 | Preis |
| Kredite | 6 | - 6 | Preis |
Die für diese Angaben gewählten Parameter liegen an den äußeren Enden der Bandbreiten von angemessenen möglichen Alternativen. In der Praxis ist es unwahrscheinlich, dass alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die angegebenen Schätzwerte die tatsächliche Unsicherheit in den Fair Values dieser Instrumente übertreffen. Die vorliegenden Angaben dienen nicht der Schätzung oder Vorhersage der künftigen Veränderungen des Fair Values. Die am Markt nicht beobachtbaren Parameter wurden hierfür entweder von unabhängigen Bewertungsexperten je nach betroffenem Produkt zwischen 1 und 10 % angepasst oder es wurde ein Standardabweichungsmaß zugrunde gelegt.
Day-One Profit or Loss
Der Commerzbank-Konzern hat Transaktionen getätigt, bei denen der Fair Value zum Transaktionszeitpunkt anhand eines Bewertungsmodells ermittelt wurde, wobei nicht alle wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktparametern basierten. Der Bilanzansatz solcher Transaktionen erfolgt zum Transaktionspreis. Die Differenz zwischen dem Transaktionspreis und dem Fair Value des Bewertungsmodells wird als Day-One Profit or Loss bezeichnet. Der Day-One Profit or Loss wird nicht sofort, sondern über die Laufzeit der Transaktion in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Sobald sich für die Transaktion ein Referenzkurs auf einem aktiven Markt ermitteln lässt oder die wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, wird der abgegrenzte Day-One Profit or Loss unmittelbar erfolgswirksam im Handelsergebnis erfasst. Eine aggregierte Differenz zwischen Transaktionspreis und Modellwert wird für die Level-3-Posten aller Kategorien ermittelt. Wesentliche Effekte ergeben sich aber nur aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten; die Beträge entwickelten sich wie folgt:
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| Mio. € | Day-One Profit or Loss | ||
|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | Handelspassiva | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Bestand zum 1.1.2016 | - | 5 | 5 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | 4 | 4 |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | - 5 | - 5 |
| Bestand zum 31.12.2016 | - | 4 | 4 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | 6 | 6 |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | - | - |
| Bestand zum 31.3.2017 | - | 10 | 10 |
Beizulegender Zeitwert (Fair Value) von Finanzinstrumenten, die nicht zum Fair Value bewertet sind
Ermittlung des Fair Values
Im Folgenden gehen wir auf die Ermittlung von beizulegenden Zeitwerten (Fair Values) von Finanzinstrumenten ein, die in der Bilanz nicht zum Fair Value anzusetzen sind, für die aber zusätzlich ein Fair Value anzugeben ist. Für die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente sind die Bestimmungsmethoden im Abschnitt zu den Bewertungshierarchien dargelegt.
Der Nominalwert von täglich fälligen Finanzinstrumenten wird als deren Fair Value angesehen. Zu diesen Instrumenten zählen die Barreserve sowie Kontokorrentkredite beziehungsweise Sichteinlagen der Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute und Kunden beziehungsweise Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden.
Für Kredite stehen keine unmittelbaren Marktpreise zur Verfügung, da es für diese Finanzinstrumente keine organisierten Märkte gibt, an denen sie gehandelt werden. Bei Krediten kommt ein Discounted-Cash-Flow-Modell zur Anwendung, dessen Parameter auf einer risikolosen Zinsstrukturkurve (Swapkurve), Risikoaufschlägen und einem laufzeitbasierten Aufschlag zur Abdeckung von Liquiditätsspreads sowie pauschalen Aufschlägen für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten beruhen. Für wesentliche Banken und Firmenkunden sind Daten zu deren Kreditrisiko (Credit Spreads) verfügbar. Bei der Verwendung von Credit Spreads sind weder Liquiditätsspreads noch Aufschläge für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten einzubeziehen, da diese implizit im Kreditrisiko enthalten sind.
Für die in den Finanzanlagen enthaltenen umgewidmeten Wertpapierbestände der IAS-39-Kategorie Kredite und Forderungen wird der beizulegende Zeitwert, sofern wieder ein aktiver Markt vorliegt, auf Basis verfügbarer Marktpreise ermittelt. Ist kein aktiver Markt gegeben, sind für die Ermittlung der Fair Values anerkannte Bewertungsmethoden heranzuziehen. Im Wesentlichen wird das Discounted-Cash-Flow-Modell für die Bewertung genutzt. Die hierfür verwendeten Parameter umfassen Zinsstrukturkurven, Risiko- und Liquiditätsspreads sowie Aufschläge für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten.
Bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden wird für die Fair-Value-Ermittlung grundsätzlich ein Discounted-Cash-Flow-Modell genutzt, da üblicherweise keine Marktdaten verfügbar sind. Neben der Zinskurve werden zusätzlich das eigene Kreditrisiko (Own Credit Spread) sowie ein Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Im Falle von bankenemittierten Schuldscheindarlehen sind auch Eigenkapitalkosten für die Bewertung heranzuziehen.
Den Fair Value für Verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangige Schuldinstrumente ermitteln wir auf der Basis verfügbarer Marktpreise. Sind keine Preise erhältlich, werden die Fair Values durch das Discounted-Cash-Flow-Modell ermittelt. Bei der Bewertung werden verschiedene Faktoren, unter anderen die aktuellen Marktzinsen, das eigene Kreditrating und die Eigenkapitalkosten, berücksichtigt.
In der nachfolgenden Tabelle stellen wir die beizulegenden Zeitwerte (Fair Values) der Bilanzposten ihren Buchwerten gegenüber:
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| Fair Value | Buchwert | Differenz | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | 31.3.2017 | 31.12.2016 | 31.3.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 47,4 | 34,8 | 47,4 | 34,8 | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 59,8 | 58,7 | 59,7 | 58,5 | 0,1 | 0,2 |
| Forderungen an Kunden | 215,6 | 213,2 | 216,4 | 212,8 | - 0,8 | 0,4 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges1 | - | - | 0,2 | 0,3 | - 0,2 | - 0,3 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2,1 | 2,1 | 2,1 | 2,1 | ||
| Handelsaktiva | 85,0 | 88,9 | 85,0 | 88,9 | ||
| Finanzanlagen | 62,7 | 67,4 | 65,4 | 70,2 | - 2,7 | - 2,8 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | 0,9 | 0,7 | 0,9 | 0,7 | ||
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 71,9 | 66,9 | 71,9 | 66,9 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 261,4 | 251,3 | 261,0 | 250,9 | 0,4 | 0,4 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 37,8 | 40,2 | 36,2 | 38,5 | 1,6 | 1,7 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges1 | - | - | 0,8 | 1,0 | - 0,8 | - 1,0 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 2,9 | 3,1 | 2,9 | 3,1 | ||
| Handelspassiva | 68,3 | 71,6 | 68,3 | 71,6 | ||
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | ||
| Nachrangige Schuldinstrumente | 12,1 | 11,8 | 11,2 | 11,0 | 0,9 | 0,8 |
1 Die Fair-Value-Anpassungen aus Portfolio Fair Value Hedges sind in den jeweiligen Bilanzposten der abgesicherten Finanzinstrumente enthalten.
(32) Eigene Aktien
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| Anzahl Aktien Stück | Rechnerischer Wert1 in Tsd. € | Anteil am Grundkapital in % | |
|---|---|---|---|
| Bestand am 31.3.2017 | - | - | - |
| Höchster erworbener Bestand im laufenden Geschäftsjahr | - | - | - |
| Von der Kundschaft verpfändeter Bestand am 31.3.2017 | 4 314 187 | 4 314 | 0,34 |
| Im laufenden Geschäftsjahr erworbene Aktien | - | - | |
| Im laufenden Geschäftsjahr veräußerte Aktien | - | - |
1 Rechnerischer Wert je Aktie 1,00 Euro.
(33) Angaben zur Saldierung von Finanzinstrumenten
Nachfolgend stellen wir die Überleitung der Bruttobeträge vor Saldierung zu den Nettobeträgen nach Saldierung sowie die Beträge für bestehende Saldierungsrechte, die nicht den bilanziellen Saldierungskriterien genügen, getrennt für alle bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die
| ― | gemäß IAS 32.42 bereits saldiert werden (Finanzinstrumente I) und |
| ― | die einer durchsetzbaren zweiseitigen Aufrechnungsvereinbarung (Master Netting Agreement) oder einer ähnlichen Vereinbarung unterliegen, jedoch nicht bilanziell verrechnet werden (Finanzinstrumente II). |
Für die Aufrechnungsvereinbarungen schließen wir Rahmenverträge mit unseren Geschäftspartnern ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multicurrency Cross Border; deutscher Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger Aufrechnungsvereinbarungen können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet werden. Im Rahmen dieses Nettingprozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner (Close-out-Netting).
Saldierungen nehmen wir für Forderungen und Verbindlichkeiten aus echten Pensionsgeschäften (Reverse Repos und Repos), OTC-Derivate sowie für positive und negative Marktwerte aus Derivaten vor.
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| Aktiva | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente | 43 347 | 115 497 | 38 202 | 124 824 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte | 5 897 | 6 525 | 9 889 | 5 894 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II | 37 450 | 108 972 | 28 313 | 118 930 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 | 18 199 | 56 209 | 14 820 | 60 544 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) | 19 251 | 52 763 | 13 493 | 58 386 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind | ||||
| Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32.42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 | 670 | 35 729 | 304 | 40 928 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 | ||||
| Unbare Sicherheiten4 | 16 052 | 400 | 11 192 | 633 |
| Barsicherheiten | 5 | 9 434 | 30 | 9 671 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) | 2 524 | 7 200 | 1 967 | 7 154 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten | 2 524 | - | 1 967 | 55 |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) | - | 7 200 | - | 7 099 |
1 Davon entfallen auf Positive Marktwerte 2.700 Mio. Euro (Vorjahr: 2.270 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
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| Passiva | Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente | 32 402 | 118 410 | 28 184 | 128 901 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte | 4 431 | 2 869 | 4 593 | 1 219 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II | 27 971 | 115 541 | 23 591 | 127 682 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 | 18 199 | 55 191 | 14 820 | 59 869 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) | 9 772 | 60 350 | 8 771 | 67 813 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind | ||||
| Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32.42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 | 670 | 35 729 | 304 | 40 928 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 | ||||
| Unbare Sicherheiten4 | 8 186 | 2 416 | 5 432 | 2 441 |
| Barsicherheiten | - | 16 463 | 4 | 18 588 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) | 916 | 5 742 | 3 031 | 5 856 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten | 916 | - | 3 031 | 55 |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) | - | 5 742 | - | 5 801 |
1 Davon entfallen auf Negative Marktwerte 3 718 Mio. Euro (Vorjahr: 2.946 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
(34) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es zwischen der Commerzbank Aktiengesellschaft und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Hierzu gehören beherrschte, aber aus Gründen der Wesentlichkeit nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierte Unternehmen, Beteiligungen, unternehmensexterne Versorgungsträger zur betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft, Personen in Schlüsselpositionen und deren Angehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Unternehmen. Die mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigten Bankgeschäfte sowie Geschäfte mit Bundesunternehmen werden zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen.
Zu den Personen in Schlüsselpositionen zählen ausschließlich die im Berichtszeitraum aktiven Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft.
Neben dem Anteilsbesitz der Bundesrepublik Deutschland sind weitere Faktoren zu berücksichtigen (unter anderem Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat), die einen maßgeblichen Einfluss auf die Commerzbank Aktiengesellschaft ermöglichen. Demnach zählen der Bund sowie der Kontrolle der Bundesrepublik Deutschland unterliegende Unternehmen (Bundesunternehmen) zum Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24.
Die Beziehungen zu Bundesunternehmen zeigen wir im Folgenden getrennt von den Beziehungen zu den übrigen nahestehenden Unternehmen und Personen. Aktiva, Passiva und außerbilanzielle Posten in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen) stellten sich folgendermaßen dar:
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 3 254 | 3 158 | 3,0 |
| Forderungen an Kunden | 570 | 696 | - 18,1 |
| Handelsaktiva | 227 | 58 | . |
| Finanzanlagen | 88 | 64 | 37,5 |
| Sonstige Aktiva | 33 | 6 | . |
| Gesamt | 4 172 | 3 982 | 4,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6 | 4 | 50,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 469 | 432 | 8,6 |
| Handelspassiva | 3 | - | . |
| Nachrangige Schuldinstrumente | - | - | . |
| Sonstige Passiva | 20 | 21 | - 4,8 |
| Gesamt | 498 | 457 | 9,0 |
| Außerbilanzielle Posten | |||
| Gewährte Garantien und Sicherheiten | 44 | 183 | - 76,0 |
| Erhaltene Garantien und Sicherheiten | - | - | . |
Aus Kreditverträgen und Einlagen sowie erbrachten Dienstleistungen in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen) ergaben sich folgende Aufwendungen und Erträge:
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Erträge | |||
| Zinserträge | 26 | 57 | - 54,4 |
| Provisionserträge | 36 | 44 | - 18,2 |
| Bewertungs- und Veräußerungsergebnis | 36 | 5 | . |
| Sonstige | - | - | . |
| Aufwendungen | |||
| Zinsaufwendungen | 3 | 6 | - 50,0 |
| Provisionsaufwendungen | - | - | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 18 | 21 | - 14,3 |
| Bewertungs- und Veräußerungsergebnis | - | - | . |
| Abschreibungen/Wertminderungen | - | 3 | - 100,0 |
| Sonstige | 2 | 3 | - 33,3 |
Nachstehende Tabelle enthält die bestehenden Vermögenswerte und Verpflichtungen aus Geschäften mit Bundesunternehmen:
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| Mio. € | 31.3.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Barreserve | 16 443 | 18 350 | - 10,4 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 680 | 270 | . |
| Forderungen an Kunden | 1 360 | 1 287 | 5,7 |
| Handelsaktiva | 397 | 308 | 28,9 |
| Finanzanlagen | 2 781 | 3 612 | - 23,0 |
| Gesamt | 21 661 | 23 827 | - 9,1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12 737 | 12 614 | 1,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 71 | 80 | - 11,3 |
| Handelspassiva | 734 | 115 | . |
| Gesamt | 13 542 | 12 809 | 5,7 |
| Außerbilanzielle Posten | |||
| Gewährte Garantien und Sicherheiten | 271 | 310 | - 12,6 |
| Erhaltene Garantien und Sicherheiten | - | - | . |
Die auf Geschäfte mit Bundesunternehmen entfallenden Aufwendungen und Erträge stellten sich wie folgt dar:
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| Mio. € | 1.1.-31.3.2017 | 1.1.-31.3.2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Erträge | |||
| Zinserträge | 19 | 47 | - 59,6 |
| Provisionserträge | - | 1 | - 100,0 |
| Bewertungs- und Veräußerungsergebnis | 24 | 34 | - 29,4 |
| Aufwendungen | |||
| Zinsaufwendungen | 5 | 27 | - 81,5 |
| Nettorisikovorsorge im Kreditgeschäft | - | - | . |
| Provisionsaufwendungen | - | - | . |
| Bewertungs- und Veräußerungsergebnis | - | - | . |
| Verwaltungsaufwendungen | - | - | . |
| Abschreibungen/Wertminderungen | - | - | . |
Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft
Aufsichtsrat
Klaus-Peter Müller
Vorsitzender
Uwe Tschäge1
stellv. Vorsitzender
Hans-Hermann Altenschmidt1
Heike Anscheit1
(seit 1.1.2017)
Gunnar de Buhr1
Stefan Burghardt1
Sabine U. Dietrich
1 Von den Arbeitnehmern gewählt.
Karl-Heinz Flöther
Dr. Tobias Guldimann
(seit 4.5.2017)
Stefan Jennes1
(seit 1.2.2017)
Dr. Markus Kerber
Alexandra Krieger1
Oliver Leiberich1
Dr. Stefan Lippe
Beate Mensch1
Anja Mikus
Dr. Roger Müller
(bis 3.5.2017)
Dr. Helmut Perlet
Mark Roach1
Margit Schoffer1
(bis 31.1.2017)
Nicholas Teller
Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell
Vorstand
Martin Zielke
Vorsitzender
Frank Annuscheit
Dr. Marcus Chromik
Stephan Engels
Michael Mandel
Michael Reuther
Frankfurt am Main, 5. Mai 2017
Der Vorstand
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| Martin Zielke | Frank Annuscheit | Marcus Chromik | Stephan Engels | Michael Mandel | Michael Reuther |
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die COMMERZBANK Aktiengesellschaft,
Frankfurt am Main
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2017, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, 8. Mai 2017
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Helge Olsson | Martin Alt |
| Wirtschaftsprüferin | Wirtschaftsprüfer |
Wesentliche Konzerngesellschaften und wesentliche Beteiligungen
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| Inland | Ausland |
|---|---|
| comdirect bank AG, Quickborn | Commerzbank Brasil S.A. - Banco Mültiplo, Sao Paulo |
| Commerz Finanz GmbH, München | Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau |
| Commerz Real AG, Eschborn | Commerzbank Finance & Covered Bond S.A., Luxemburg |
| Commerzbank Zrt., Budapest | |
| Commerz Markets LLC, New York | |
| mBank S.A., Warschau |
Operative Auslandsniederlassungen
Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Ostrava (Office), Paris, Peking, Pilsen (Office), Prag, Schanghai, Singapur, Tianjin, Tokio, Wien, Zürich
Repräsentanzen und Financial Institutions Desks
Abidjan, Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Bagdad, Baku, Bangkok, Beirut, Belgrad, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Bukarest, Caracas, Dhaka, Dubai (FI-Desk), Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong (FI-Desk), Istanbul, Jakarta, Johannesburg, Kairo, Kiew, Kuala Lumpur, Lagos, Luanda, Mailand (FI-Desk), Melbourne, Minsk, Moskau, Mumbai, New York (FI-Desk), Nowosibirsk, Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), Sao Paulo, Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk), Zagreb
Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.
Finanzkalender 2017/2018
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| 2. August 2017 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 |
| 9. November 2017 | Zwischenbericht zum 30. September 2017 |
| Ende März 2018 | Geschäftsbericht 2017 |
| Anfang Mai 2018 | Zwischenbericht zum 31. März 2018 |
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