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Commerzbank AG — Interim / Quarterly Report 2015
Nov 2, 2015
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Interim / Quarterly Report
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Commerzbank AG
Frankfurt am Main
Zwischenbericht zum 30. September 2015
Die Bank an Ihrer Seite
Kennzahlen
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
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| 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 1 499 | 924 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 1,25 | 0,81 |
| Ergebnis vor Steuern (Mio. €) | 1 405 | 924 |
| Konzernergebnis1 (Mio. €) | 853 | 525 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,71 | 0,46 |
| Operative Eigenkapitalrendite2 (%) | 6,9 | 4,5 |
| Operative Eigenkapitalrendite abzüglich Immaterieller Vermögenswerte3 (%) | 7,8 | 5,1 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 72,3 | 74,5 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis1,2,4 (%) | 4,1 | 2,7 |
Bilanz
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
|---|---|---|
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 563,9 | 557,6 |
| Risikoaktiva (Mrd. €) | 214,2 | 215,2 |
| Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) | 30,1 | 27,0 |
| Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) | 41,8 | 39,3 |
Kapitalquoten5
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| Kernkapitalquote (%) | 12,5 | 11,7 |
| Harte Kernkapitalquote6 (%) | 12,5 | 11,7 |
| Harte Kernkapitalquote6 (fully phased-in; %) | 10,8 | 9,3 |
| Eigenkapitalquote (%) | 15,2 | 14,6 |
Mitarbeiter
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
|---|---|---|
| Inland | 39 041 | 40 047 |
| Ausland | 12 581 | 12 223 |
| Gesamt | 51 622 | 52 270 |
Lang-/Kurzfrist-Rating
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| Moody's Investors Service, New York | Baa1/P-2 | Baa1/P-2 |
| Standard & Poor's, New York | BBB+/A-2 | A-/A-2 |
| Fitch Ratings, New York/London | BBB/F2 | A+/F1+ |
1 Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
2 Auf das Jahr hochgerechnet.
3 Die Eigenkapitalbasis bildet das durchschnittliche Konzernkapital abzüglich des Kapitalabzugpostens "Immateriellen Vermögenswerte" gemäß Basel 3.
4 Die Eigenkapitalbasis bildet das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare durchschnittliche Konzernkapital.
5 Zahlen zum 30. September 2015 vorläufig (einschließlich thesaurierbarem Zwischengewinn).
6 Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital und Rücklagen) und der gewichteten Risikoaktiva.
An unsere Aktionäre
Brief des Vorstandsvorsitzenden
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
mit der Ergebnisentwicklung der ersten neun Monate des laufenden Jahres 2015 sind wir insgesamt zufrieden. In einem schwierigen Marktumfeld ist es uns gelungen, unser Operatives Konzernergebnis im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um knapp zwei Drittel zu steigern. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den erfolgreichen Turnaround im Segment Privatkunden, aber auch auf deutlich geringere Verluste im Abbausegment Non-Core Assets (NCA) zurückzuführen, wo wir unsere Portfolios konsequent reduziert haben. Die Entwicklung dieser beiden Segmente zeigt, dass unsere beim Investorentag 2012 angekündigten Maßnahmen richtig und erfolgreich in der bisherigen Umsetzung waren.
Der Zuwachs im Geschäft mit unseren Privatkunden bei den Erträgen und dem Operativen Ergebnis gegenüber der Vorjahresperiode ist unter anderem auf die gesteigerten Volumina bei PremiumDepots und Vermögensmanagement-Produkten sowie eine positive Marktperformance zurückzuführen. Weiterhin starke Zuwächse verzeichneten wir auch im Baufinanzierungs- und Konsumentenkreditgeschäft.
Spürbar schwieriger verlief die Entwicklung in der Mittelstandsbank. Das Operative Ergebnis blieb deutlich hinter dem Ergebnis der ersten neun Monate des Vorjahres zurück. Der Zuwachs im Kreditvolumen um rund 5 % gegenüber dem Vorjahr konnte die marktbedingten Einbußen auf der Einlagenseite nur zum Teil kompensieren. Darüber hinaus hatten wir eine einmalige Abschreibung auf eine Aktienbeteiligung vorzunehmen. Ungeachtet der aktuellen Ergebnisentwicklung sind wir fest davon überzeugt, dass wir im Firmenkundengeschäft gut aufgestellt sind. In unseren Anstrengungen, noch effizienter und profitabler zu agieren, werden wir dennoch nicht nachlassen.
Das Segment Central & Eastern Europe entwickelte sich bei den Erträgen und dem Operativen Ergebnis - trotz einer weiteren Zinssenkung durch die polnische Nationalbank im März 2015 - im Berichtszeitraum stabil, wobei das Segment vom Verkauf des Versicherungsgeschäfts zu Beginn des Jahres profitierte. Die weitere Entwicklung in diesem Segment ist auch davon abhängig, wie die nach den Wahlen in Polen Ende Oktober 2015 zu erwartenden Gesetzes- beziehungsweise Regulierungsinitiativen, unter anderem in Bezug auf eine Konvertierung von in Schweizer Franken denominierten Hypothekenkrediten in Zloty sowie die Einführung einer Bankenabgabe in Polen, ausgestaltet sind. Spürbare Belastungen bei unserer polnischen Tochter mBank sind nicht auszuschließen.
Im Segment Corporates & Markets hat sich die Geschäftstätigkeit im dritten Quartal im Zusammenhang mit der allgemeinen Marktentwicklung abgeschwächt. Nicht zuletzt führte schließlich auch die anhaltende Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank zu einer geringeren Kundenaktivität über das saisonübliche Maß hinaus. Der daraus resultierende Ergebnisrückgang im dritten Quartal konnte durch ein außerordentlich gutes Halbjahresergebnis kompensiert werden. Im Berichtszeitraum konnte das Segment somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein stabiles Operatives Ergebnis erzielen.
Auf gutem Weg sind wir auch in unserem Abbausegment Non-Core Assets; zum einen konnten wir im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den operativen Verlust deutlich reduzieren, zum anderen haben wir unsere Portfolios kontinuierlich zurückgefahren. Bereits im Vorquartal hatten wir die Weichen für einen weiteren Abbau unseres nicht strategischen Portfolios gestellt, der nun im dritten Quartal vollzogen wurde. Durch den Verkauf zweier gewerblicher Immobilienportfolios sowie der Schiffsrestrukturierungsplattform Hanseatic Ship Asset Management GmbH haben wir unseren wertschonenden Abbau fortgesetzt und sowohl das Risiko als auch die Komplexität im Segment Non-Core Assets weiter reduziert. Zum Berichtsstichtag haben wir unser Schiffs- und Immobilienportfolio auf 22 Mrd. Euro verringert. Damit liegen wir bereits in greifbarer Nähe des von uns bis 2016 für diese beiden Portfolios angestrebten Ziels von 20 Mrd. Euro.
Insgesamt erzielte die Commerzbank in den ersten neun Monaten 2015 ein den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis in Höhe von 853 Mio. Euro. Dies liegt um 62,5 % über dem Vorjahreswert von 525 Mio. Euro. Mit einer Common-Equity-Tier-1-Quote von 10,8 % zum 30. September 2015 haben wir unser für das Jahr 2016 gesetztes Kapitalziel - auch unter Herausrechnung der im April 2015 durchgeführten Kapitalerhöhung - bereits ein Jahr früher erreicht.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die Anforderungen an ein modernes, zukunftsfähiges Bankgeschäft haben sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Unsere Kunden erwarten eine Multikanalberatung, digitale Finanzangebote und individuelle, maßgeschneiderte Produkte. Diesen Herausforderungen müssen, wollen und vor allem können wir uns mit den eingeleiteten und zum Teil bereits erfolgreich umgesetzten strategischen Initiativen stellen. Bezüglich der vielfältigen externen und nicht steuerbaren Rahmenbedingungen hingegen ist der Gestaltungsrahmen sehr eng begrenzt. Hier gilt es, zeitnah und den Anforderungen entsprechend zu reagieren. Was uns und alle Wettbewerber vor zusätzliche Herausforderungen stellt.
Bereits zum Halbjahr hatte ich darauf hingewiesen, dass die laufende Überprüfung interner Prozesse, Strukturen und technischer Plattformen - mit dem Ziel, unsere Aufstellung schlanker, effizienter und kundenorientierter zu machen - kein einmaliges Projekt, sondern eine Daueraufgabe ist, die uns in den nächsten Jahren fordern wird. Dies möchte ich ausdrücklich bekräftigen und nochmals deutlich auf die Notwendigkeit hinweisen, dass wir den spürbar zunehmenden Anforderungen in großen Teilen entgegenwirken müssen, wenn wir nachhaltige Ergebniszuwächse erzielen wollen.
Für das Gesamtjahr 2015 planen wir unverändert, in der Kernbank weiter profitabel zu wachsen und unsere Marktanteile auszubauen, auch wenn weitere Belastungen - insbesondere im Zusammenhang mit den schwierigen Marktbedingungen - nicht auszuschließen sind. Für das Geschäftsjahr 2015 planen wir weiterhin die Ausschüttung einer Dividende. Hierfür haben wir im aufsichtsrechtlichen Kapital 20 Cent je Aktie abgegrenzt. Aus heutiger Sicht, das heißt wenn es im vierten Quartal zu keinen großen negativen Überraschungen kommt, werden wir den Entscheidungsgremien die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in dieser Höhe vorschlagen.
Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender
Entwicklung der Commerzbank-Aktie
Nachdem der DAX zu Beginn des Jahres 2015, insbesondere auch aufgrund der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, in der Spitze mit 22 % auf knapp 12 400 Punkte deutlich zulegte, konnte die Börse im weiteren Jahresverlauf nicht mehr an diese positive Entwicklung anknüpfen. Während der DAX im zweiten Quartal, auch aufgrund der Sorge um Griechenland, den Rückwärtsgang einlegte, machte sich angesichts der überraschenden Abschwächung der chinesischen Wirtschaft im dritten Quartal ein zunehmender Wachstumspessimismus breit. Dieser hielt schließlich auch die US-Notenbank davon ab, die Zinsen am kurzen Ende anzuheben, was die globalen Kapitalmärkte wiederum negativ quotierten. Nach seinem Tief bei 8 355 Punkten verzeichnete der DAX zum Quartalsende einen Indexstand von 9 660 Punkten, womit der deutsche Leitindex leicht unter dem Vorjahresschluss notierte.
Während die Kurse von Bankaktien im ersten Quartal stark zulegen konnten (EURO-STOXX-Bankenindex +17,2 %), was insbesondere einer weiteren Einengung der Risikoaufschläge und fallenden Bundrenditen geschuldet war, stellten sich im weiteren Jahresverlauf ebenfalls schwächere Kursnotierungen ein. Diese bescherten dem Branchenindex zum Ende des dritten Quartals ebenfalls einen leicht tieferen Stand als noch zu Beginn des Jahres 2015.
Auch die Commerzbank-Aktie konnte sich der negativen Marktentwicklung im dritten Quartal nicht entziehen. Gegenüber ihrem Höchststand am 14. April bei 13,29 Euro markierte der Wert am 28. September mit 9,25 Euro seinen bisherigen Jahrestiefpunkt.
In den ersten neun Monaten 2015 ging der Kurs der Commerzbank-Aktie um 14,2 % zurück, während der EURO-STOXX-Bankenindex im selben Zeitraum um 2,3 % verlor. Der Rückgang der Commerzbank-Aktie beruhte vornehmlich auf der Anfang Juli aufgekommenen Diskussion um mögliche Ergebnisbelastungen der mBank durch eine Konvertierung von in Schweizer Franken denominierten Hypothekenkrediten in Zloty. Der Schlusskurs der Commerzbank-Aktie lag am Quartalsende bei 9,42 Euro.
Die täglichen Umsätze von Commerzbank-Aktien haben sich - gemessen an der Stückzahl - in den ersten neun Monaten 2015 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum leicht reduziert.
Im Schnitt lag der tägliche Börsenumsatz bei rund 9,8 Millionen Aktien (neun Monate 2014: 10,3 Millionen Aktien). In der Spitze wurden 40,9 Millionen Aktien an den Börsen gehandelt. Die Marktkapitalisierung der Commerzbank lag zum Ende des dritten Quartals bei 11,8 Mrd. Euro.
Zum 30. September 2015 befand sich rund ein Viertel der Commerzbank-Anteile im Besitz unserer Großaktionäre SoFFin, Capital Group und BlackRock. Die übrigen Commerzbank-Aktien lagen bei überwiegend in Deutschland ansässigen Privataktionären sowie bei institutionellen Investoren.
Zum Ende des dritten Quartals 2015 haben 13 Analysten empfohlen, die Commerzbank-Aktie zu kaufen. Der Anteil der Kaufempfehlungen lag bei 42 % und damit rund 18 %-Punkte höher als zum Jahresende 2014. Ebenfalls 13 Analysten haben eine Empfehlung abgegeben, die Aktie zu halten, und 5 Analysten haben zum Verkauf der Aktie geraten.
Kennzahlen zur Commerzbank-Aktie
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| 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | |
|---|---|---|
| Ausgegebene Aktien in Mio. Stück (30.9.) | 1 252,4 | 1 138,5 |
| Xetra-Intraday-Kurse in € | ||
| Hoch | 13,39 | 14,48 |
| Tief | 9,05 | 10,18 |
| Schlusskurs (30.9.) | 9,42 | 11,84 |
| Börsenumsätze pro Tag1 in Mio. Stück | ||
| Hoch | 40,9 | 24,1 |
| Tief | 4,0 | 3,8 |
| Durchschnitt | 9,9 | 10,3 |
| Indexgewicht in % (30.9.) | ||
| DAX | 1,3 | 1,4 |
| EURO STOXX Banken | 2,0 | 2,1 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,71 | 0,46 |
| Buchwert je Aktie2 in € (30.9.) | 23,26 | 23,42 |
| Net Asset Value je Aktie3 in € (30.9.) | 21,75 | 21,82 |
| Marktwert/Net Asset Value (30.9.) | 0,43 | 0,54 |
1 Deutsche Börsen gesamt.
2 Ohne Nicht beherrschende Anteile.
3 Ohne Nicht beherrschende Anteile und Cash Flow Hedges sowie abzüglich der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Zwischenlagebericht
Geschäft und Rahmenbedingungen
Gesamtwirtschaftliche Situation
Die Entwicklung der Weltwirtschaft leidet nach wie vor unter den Problemen in den Schwellenländern. In China bremsen die Korrektur am Immobilienmarkt und die stark gestiegene Verschuldung das Wirtschaftswachstum. Aus Angst vor einem wirtschaftlichen Einbruch transferieren Privatleute und Unternehmen Kapital ins Ausland, mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die chinesische Währung, den Yuan. Seit August hat die chinesische Notenbank im großen Umfang Devisenreserven aufgelöst, um ihre Währung zu stützen.
In den Industrieländern konnte die schwächere Nachfrage aus den Schwellenländern bislang eine stärkere Binnennachfrage weitgehend ausgleichen. So wuchs die US-Wirtschaft nach dem Fehlstart zu Jahresbeginn seit dem Frühjahr wieder kräftig. Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich weiter aufgehellt. Inzwischen herrscht fast Vollbeschäftigung. Auf jeden Arbeitslosen kommt rechnerisch fast eine offene Stelle. Doch der weiterhin schwache Preisauftrieb lässt die US-Notenbank zögern, die Leitzinsen zu erhöhen.
Auch die Wirtschaft im Euroraum konnte im bisherigen Jahresverlauf ordentlich zulegen. Sie profitierte vor allem von der merklichen Abwertung des Euro Anfang 2015, der die Unternehmen im Euroraum preislich wettbewerbsfähiger machte. Zudem stärkt der Preisverfall bei Energie die Kaufkraft der privaten Haushalte und beflügelt damit deren Konsum. Innerhalb des Euroraums hat das Wachstumsgefälle deutlich abgenommen. In den Krisenländern entfalten die eingeleiteten Reformen ihre positive Wirkung. Irland und Spanien wiesen im ersten Halbjahr 2015 mit die stärksten Wachstumsraten aller Euroländer auf.
Dagegen hat die deutsche Wirtschaft, die besonders unter der nachlassenden Nachfrage aus den Schwellenländern leidet, im bisherigen Jahresverlauf leicht an Schwung verloren.
Trotz der Erholung der Konjunktur und der abwertungsbedingten Verteuerung der Importe hat sich der unterliegende Preisauftrieb im Euroraum kaum verstärkt. Dies liegt auch am merklichen Rückgang der Energiepreise, der mit einer zeitlichen Verzögerung auch den Preisanstieg außerhalb des Energiesektors bremst.
Die Nullzinspolitik der EZB drängt die Anleger weiter in risikoreichere Anlageformen wie Aktien, Unternehmensanleihen und die Staatsanleihen der Peripherieländer. Zuletzt wurde der Höhenflug des DAX jedoch durch die Konjunktursorgen in China und den Emissionsskandal bei Volkswagen gebremst.
Wichtige geschäftspolitische und personelle Ereignisse im dritten Quartal 2015
Commerzbank veräußert zwei Portfolios gewerblicher Immobilienfinanzierungen
Die Commerzbank hat Anfang Juli mit Investoren Vereinbarungen über den Verkauf zweier gewerblicher Immobilienportfolios (CRE) getroffen. Ein europäisches Portfolio im Nominalvolumen von 2,2 Mrd. Euro ging an ein Konsortium von J. P. Morgan und Lone Star, ein deutsches Portfolio mit einem Nominalvolumen von rund 0,7 Mrd. Euro an den Investor Oaktree. Über die weiteren Einzelheiten der Verträge wurde Stillschweigen vereinbart.
Das veräußerte deutsche Portfolio gewerblicher Immobilienfinanzierungen bestand vor allem aus notleidenden Krediten. Das europäische Portfolio enthielt sowohl Problemkredite als auch nicht notleidende Kredite. Durch den Verkauf konnte die Komplexität im Bereich NCA-CRE deutlich verringert werden.
Commerzbank veräußert Schiffsrestrukturierungsplattform
Mitte Juli hat die Commerzbank das günstige Marktumfeld genutzt und eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer Ende Mai 2013 gegründeten Schiffsrestrukturierungsplattform HSAM GmbH (Hanseatic Ship Asset Management GmbH) an eine Joint-Venture-Gesellschaft zwischen KKR Special Situations Group von Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (USA) mit Borealis Maritime Ltd. (UK) unterzeichnet. Der Verkaufserlös betrug rund 233 Mio. Euro. Über die weiteren Einzelheiten des Vertrags wurde Stillschweigen vereinbart.
Änderung im Vorstand der Commerzbank
Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat Anfang September dem Wunsch von Dr. Stefan Schmittmann entsprochen, seinen bis Ende Oktober 2016 laufenden Vertrag als Risikovorstand zum Ende des Jahres 2015 aufzulösen. Der Aufsichtsrat wird zeitnah über eine Nachfolge entscheiden.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate des laufenden Jahres 2015 war von anhaltend schwierigen Marktbedingungen geprägt. Insgesamt sind wir aber mit dem ausgewiesenen Ergebnis zufrieden. Unser Operatives Konzernergebnis konnten wir im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um knapp zwei Drittel steigern. Der deutliche Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf den erfolgreichen Turnaround im Segment Privatkunden, aber auch auf deutlich geringere Verluste im Abbausegment Non-Core Assets (NCA) zurückzuführen.
Das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis betrug für den Berichtszeitraum 853 Mio. Euro, nach 525 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die Bilanzsumme lag zum 30. September 2015 mit 563,9 Mrd. Euro leicht über dem Niveau zum Jahresultimo 2014. Die Risikoaktiva beliefen sich auf 214,2 Mrd. Euro. Insbesondere im Zusammenhang mit der Ende April erfolgten Kapitalerhöhung stieg per Ende September 2015 die Common-Equity-Tier-1-Quote auf 12,5 %.
Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns
Die einzelnen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wie folgt entwickelt:
Das Zins- und Handelsergebnis stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres insgesamt um 10,3 % auf 5 027 Mio. Euro. Dabei nahm der Zinsüberschuss im Berichtszeitraum im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 258 Mio. Euro auf 4 489 Mio. Euro zu und das Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen stieg um 210 Mio. Euro auf 538 Mio. Euro. Während das Kreditvolumen sowohl im Segment Privatkunden als auch im Segment Mittelstandsbank in den ersten neun Monaten zugelegt hat und der Zinsergebnisbeitrag hieraus gestiegen ist, war der Zinsüberschuss aus dem Einlagengeschäft in beiden Segmenten weiterhin durch das Marktzinsniveau belastet. Eine Sonderdividende der Gesellschaft EURO Kartensysteme GmbH führte im Segment Privatkunden per saldo zu einem Anstieg des Zinsüberschusses. Im Segment Central & Eastern Europe ging der Zinsüberschuss gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück. Die Absenkung des Referenzzinssatzes im Oktober 2014 und im März 2015 um insgesamt 100 Basispunkte durch die polnische Nationalbank konnte durch ein Wachstum des Kredit- und Einlagevolumens sowohl im Geschäft mit Privat- als auch mit Firmenkunden nicht vollständig kompensiert werden. Das Segment Corporates & Markets verzeichnete beim Zins- und Handelsergebnis einen deutlichen Anstieg gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres. Das Segment profitierte dabei von der Nachfrage nach Anlagelösungen im Aktienderivatebereich sowie dem Absicherungsbedarf bei Rohstoffen und Währungen. Der kräftige Anstieg des Zinsüberschusses im Segment Non-Core Assets ist einerseits auf im ersten Halbjahr 2014 als Zinsaufwand verbuchte Belastungen aus Portfolioverkäufen zurückzuführen. Andererseits konnten im laufenden Jahr die aus dem Portfolioabbau resultierenden abnehmenden Zinserträge durch substanzielle Zusatzerträge aus Maßnahmen zur Restrukturierung von Refinanzierungsmitteln mehr als kompensiert werden. Im Berichtszeitraum waren im Handelsergebnis insgesamt positive Bewertungseffekte sowohl aus Kontrahentenrisiken als auch aus der Bewertung eigener Verbindlichkeiten in Höhe von 114 Mio. Euro enthalten, nach 57 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Weitere Informationen zur Zusammensetzung des Zinsüberschusses sowie des Handelsergebnisses finden sich im Anhang des Zwischenabschlusses auf den Seiten 55 und 56.
Der Provisionsüberschuss stieg in der Berichtsperiode um 6,4 % auf 2 549 Mio. Euro gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Dies war im Wesentlichen auf die dynamische Entwicklung der Aktienmärkte - insbesondere im ersten Halbjahr 2015 - zurückzuführen, was sich im Segment Privatkunden in einem Anstieg der bestandsorientierten Provisionserträge zeigte. Der Anstieg des Provisionsüberschusses im Segment Mittelstandsbank war insbesondere auf Zuwächse aus Währungsabsicherungsgeschäften unserer Kunden zurückzuführen.
Das Ergebnis aus Finanzanlagen belief sich in den ersten neun Monaten 2015 auf - 106 Mio. Euro, nach 18 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Rückgang um 124 Mio. Euro resultierte in erster Linie aus Wertkorrekturen auf die HETA Asset Resolution AG.
Das Sonstige Ergebnis betrug im Berichtszeitraum -7 Mio. Euro, nach - 108 Mio. Euro im Vorjahr. Die Belastungen im Vorjahreszeitraum resultierten im Wesentlichen aus Rückstellungen im Zusammenhang mit Rechts- und Prozessrisiken.
Die Nettozuführung zur Risikovorsorge im Kreditgeschäft verringerte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 30,1 % auf - 584 Mio. Euro. Der Rückgang beruhte auf einem geringeren Vorsorgeerfordernis in den Segmenten Privatkunden, Mittelstandsbank und Central & Eastern Europe. Ebenfalls eine Risikovorsorgeentlastung zeigte sich im Segment Non-Core Assets. Während der Vorsorgebedarf für gewerbliche Immobilienfinanzierungen im Vorjahresvergleich weitgehend konstant geblieben ist, konnte die Risikovorsorge für Schiffsfinanzierungen deutlich verringert werden. Das Segment Corporates & Markets wies für die ersten neun Monate 2015 eine Nettoauflösung aus, die höher als im Vorjahreszeitraum ausfiel. Dies resultierte insbesondere aus einem Einmaleffekt im Zusammenhang mit beigelegten Rechtsfällen.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 5 426 Mio. Euro um 5,4 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Während der Personalaufwand mit 2 932 Mio. Euro nur leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums lag, stieg der Sachaufwand einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Anlagewerte um 10,3 % auf 2 494 Mio. Euro. Der Anstieg um 232 Mio. Euro resultierte in erster Linie aus dem erstmaligen Ausweis der Europäischen Bankenabgabe in Höhe von 165 Mio. Euro sowie einer Zunahme der Aufwendungen für IT-Investitionen.
Als Resultat der beschriebenen Entwicklungen erwirtschaftete der Commerzbank-Konzern in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ein Operatives Ergebnis von 1 499 Mio. Euro, gegenüber 924 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Im Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 94 Mio. Euro die Ergebnisentwicklung. Diese standen überwiegend im Zusammenhang mit der Bündelung von Produkt- und Marktkompetenzen im Segment Corporates & Markets sowie mit der Optimierung interner Abläufe.
Das Ergebnis vor Steuern belief sich für die ersten neun Monate des laufenden Jahres auf 1 405 Mio. Euro, nach 924 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Für den Berichtszeitraum fiel ein Steueraufwand in Höhe von 466 Mio. Euro an, nach 320 Mio. Euro für den Vorjahreszeitraum. Steuerquotenerhöhend hat sich insbesondere die Neubewertung von latenten Steueransprüchen auf steuerliche Verlustvorträge infolge der vom Gesetzgeber in Großbritannien verabschiedeten Begrenzung der jährlichen Verrechnung von steuerlichen Verlustvorträgen mit künftigen Gewinnen ausgewirkt. Nach Steuern belief sich das Konzernergebnis auf 939 Mio. Euro, gegenüber 604 Mio. Euro im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Nicht beherrschenden Anteile in Höhe von 86 Mio. Euro war den Commerzbank-Aktionären ein Konzernergebnis von 853 Mio. Euro zuzurechnen.
Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 1,25 Euro, das Ergebnis je Aktie 0,71 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,81 Euro beziehungsweise 0,46 Euro.
Bilanz des Commerzbank-Konzerns
Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 30. September 2015 bei 563,9 Mrd. Euro und damit leicht über dem Niveau zum Jahresultimo 2014.
Das Volumen der Barreserve ist zum Berichtsstichtag um 9,3 Mrd. Euro auf 14,2 Mrd. Euro gestiegen. Der deutliche Anstieg gegenüber dem Jahresultimo 2014 stand insbesondere im Zusammenhang mit der Anlage freiwerdender Liquidität bei Zentralbanken aufgrund gesunkener attraktiver Reverse-Repo-Konditionen, wobei im dritten Quartal das Reverse-Repo-Geschäft wieder zugelegt hat. Die Forderungen an Kreditinstitute lagen mit 88,3 Mrd. Euro um 8,2 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Während im Bereich von täglich fällig bis drei Monate ein Anstieg um 18,3 Mrd. Euro zu verzeichnen war, gingen die Forderungen im Laufzeitbereich bis zu einem Jahr um 10,9 Mrd. Euro zurück. Die Forderungen aus dem besicherten Geldmarktgeschäft stiegen dabei um 2,3 Mrd. Euro. Die Forderungen an Kunden lagen mit 234,1 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahresultimos. Einem Volumenrückgang im Laufzeitbereich bis zu einem Jahr stand dabei ein entsprechender Anstieg im längerfristigen Laufzeitbereich gegenüber. Das Kreditvolumen an Kunden und Kreditinstitute belief sich zum Berichtsstichtag insgesamt auf 232,4 Mrd. Euro und lag damit um 3,5 % niedriger als zum Jahresultimo 2014. Während die Kredite an Kreditinstitute mit 21,3 Mrd. Euro um 3,9 Mrd. Euro zurückgingen, lag das Kundenkreditgeschäft mit 211,1 Mrd. leicht um 2,1 % unter dem Niveau zum Jahresultimo 2014. Der Anstieg des Kreditvolumens in den Kernsegmenten wurde durch den Abbau des nicht strategischen Geschäfts im Segment NCA überkompensiert. Die Handelsaktiva beliefen sich zum Berichtsstichtag auf 126,0 Mrd. Euro, ein Rückgang um 3,3 % gegenüber dem Stand zum Jahresende 2014. Während die Bestände an Aktien, anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren und Anteilen an Investmentfonds - vor dem Hintergrund des positiven Marktumfeldes für Aktienprodukte und der damit einhergehend hohen Kundennachfrage - um 4,0 Mrd. Euro angestiegen sind, sind die Positiven Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten, insbesondere aus Zinsbezogenen derivativen Geschäften, im Vergleich zum Vorjahresultimo um 9,1 Mrd. Euro zurückgegangen. Die Finanzanlagen lagen mit 84,5 Mrd. Euro um 5,9 Mrd. Euro niedriger als zum Vorjahresultimo. Der Rückgang resultierte aus einem Rückgang bei den Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren.
Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - insbesondere im Laufzeitenbereich bis zu einem Jahr - um 3,8 Mrd. Euro auf 103,3 Mrd. Euro. Der Volumenanstieg insgesamt entfiel ausschließlich auf Kreditinstitute im Ausland. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen gegenüber dem Jahresende 2014 um 4,7 % auf 260,7 Mrd. Euro, was durch Volumenzuwächse im Laufzeitenbereich bis zu einem Jahr bedingt war. Die Verbrieften Verbindlichkeiten lagen mit 44,3 Mrd. Euro um 4,5 Mrd. Euro unter dem Vorjahresultimo. Der Rückgang bei den begebenen Schuldverschreibungen um 6,6 Mrd. Euro auf 39,1 Mrd. Euro resultierte zum einen aus dem Rückgang von Hypothekenpfandbriefen um 0,8 Mrd. Euro, im Wesentlichen aufgrund von Fälligkeiten bei der Hypothekenbank Frankfurt AG, zum anderen ging das Volumen der Öffentlichen Pfandbriefe um 3,4 Mrd. Euro zurück. Zum Teil kompensiert wurde dieser Rückgang durch einen Anstieg der Begebenen Geldmarktpapiere um 2,0 Mrd. Euro. Bei den Handelspassiva ergab sich insgesamt ein Volumenrückgang um 5,2 Mrd. Euro auf 92,0 Mrd. Euro. Dies resultierte hauptsächlich aus dem Rückgang von Zinsbezogenen derivativen Geschäften, dem ein Anstieg bei Short-Sales-Bonds und Short-Sales-Aktien gegenüberstand.
Eigenkapital
Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 30. September 2015 ausgewiesene Eigenkapital (vor Nicht beherrschenden Anteilen) lag mit 29,1 Mrd. Euro um 3,1 Mrd. Euro über dem Niveau des Jahresultimos 2014. Die Kapitalrücklage hat sich gegenüber dem Stand zum Jahresende 2014 aufgrund der im Frühjahr erfolgten Kapitalerhöhung um 1,3 Mrd. Euro erhöht. Zum Berichtsstichtag betrug sie 17,2 Mrd. Euro. Das Gezeichnete Kapital stieg leicht um 0,1 Mrd. Euro auf 1,3 Mrd. Euro. Die Gewinnrücklagen lagen mit 11,6 Mrd. Euro um 1,2 Mrd. Euro über dem Niveau des Jahresultimos 2014. Zum Berichtsstichtag betrug die Neubewertungsrücklage - 0,6 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresende 2014 war dies eine Entlastung um 0,3 Mrd. Euro, was insbesondere auf die Marktwertverbesserungen italienischer Staatsanleihen zurückzuführen war. Zusammen mit den negativen Rücklagen aus Cash Flow Hedges und den Rücklagen aus der Währungsumrechnung war damit eine Belastung des Eigenkapitals in Höhe von - 0,9 Mrd. Euro zu verzeichnen, nach - 1,4 Mrd. Euro zum Vorjahresultimo.
Die Risikoaktiva per 30. September 2015 lagen bei 214,2 Mrd. Euro und damit leicht unter dem Niveau zum Jahresultimo 2014. Dies ist im Wesentlichen auf den voranschreitenden Abbau des Kreditportfolios im Segment Non-Core Assets zurückzuführen, welcher durch wechselkursbedingte Anstiege der risikogewichteten Aktiva im Bereich der Kreditrisiken sowie leicht gestiegene Markt- und Operationellen Risiken teilweise kompensiert wurde. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare Kernkapital stieg insbesondere aufgrund der Ende April erfolgten Kapitalerhöhung gegenüber dem Jahresultimo 2014 um rund 1,7 Mrd. Euro auf 26,8 Mrd. Euro.
In Verbindung mit den leicht reduzierten Risikoaktiva ist dadurch die Kernkapitalquote auf 12,5 % gestiegen. Das Common-Equity-Tier-1-Kapital belief sich auf 26,8 Mrd. Euro. Es ist unter der Basel-3-phase-in-Regelung identisch mit dem Kernkapital. Die Eigenkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 15,2 %. Die Basel-3-Kernkapitalquote ("fully phased-in", das heißt, des nach unserer Interpretation vollständig umgesetzten regulatorischen Regelwerks) belief sich zum Berichtsstichtag auf 10,8 %. Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Exposure zeigt, lag auf Grundlage der zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/CRR (gemäß "delegated act") bei 4,7 % ("phase-in") beziehungsweise bei 4,1 % ("fully phased-in").
Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein. Die aufsichtsrechtlichen Angaben beinhalten den thesaurierbaren Teil des Zwischenergebnisses und sind aufgrund des unterschiedlichen Aufstellungs- und Meldefristtermins für diesen Zwischenabschluss vorläufig.
Refinanzierung und Liquidität
Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt; Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben. Auch konnte sie jederzeit die für einen ausgewogenen Refinanzierungsmix notwendigen Mittel aufnehmen und hatte im Berichtszeitraum unverändert eine komfortable Liquiditätsausstattung.
In den ersten neun Monaten 2015 hat der Commerzbank-Konzern langfristige Refinanzierungsmittel von insgesamt 5,4 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen.
Im besicherten Bereich hat die Commerzbank Aktiengesellschaft drei Benchmarkanleihen begeben. Im Januar wurde ein Hypothekenpfandbrief als Benchmarkanleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro und mit einer Laufzeit von 7 Jahren platziert. Ende März wurde diese Emission um weitere 500 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro aufgestockt. Im dritten Quartal folgten ein 5-jähriger und ein 7-jähriger Hypothekenpfandbrief mit jeweils einem Volumen von 500 Mio. Euro. Zusätzlich wurden 150 Mio. Euro Hypothekenpfandbriefe als Privatplatzierungen emittiert. Die Hypothekenpfandbriefe sind mit privaten deutschen Baufinanzierungskrediten der Commerzbank besichert. Des Weiteren begab die polnische Tochtergesellschaft mBank Privatplatzierungen im Volumen von 255 Mio. Euro.
Im unbesicherten Bereich wurde im März eine dreijährige Benchmarkanleihe mit einem Volumen von 750 Mio. Euro emittiert. Diese Emission wurde im April um weitere 250 Mio. Euro aufgestockt. Im September wurde eine weitere Benchmarkanleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro und einer Laufzeit von 7 Jahren begeben. Weitere 1,5 Mrd. Euro wurden über Privatplatzierungen aufgenommen. Die Emissionen hatten eine durchschnittliche Laufzeit von rund sechs Jahren. Die Refinanzierungsspreads liegen weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
Die Bank weist zum Quartalsultimo nach ihrem auf konservativen Annahmen beruhenden internen Liquiditätsmodell einen verfügbaren Liquiditätsüberschuss in Höhe von 97,2 Mrd. Euro aus. Davon werden 44,2 Mrd. Euro in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio in Höhe von unveränderten 9,8 Mrd. Euro.
Die regulatorischen Liquiditätsvorgaben gemäß Liquiditätsverordnung wurden im Berichtsjahr stets eingehalten. Die Liquiditätskennziffer des Standardansatzes der Liquiditätsverordnung lag zum Berichtsstichtag für die Commerzbank Aktiengesellschaft mit 1,40 auch weiterhin deutlich über der regulatorischen Mindestanforderung von 1,00. Damit ist die Liquiditätssituation der Commerzbank aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie auch weiterhin komfortabel. Liquiditätsfazilitäten der Zentralbanken werden derzeit nicht in Anspruch genommen.
Kennzahlen des Commerzbank-Konzerns
Für die ersten neun Monate 2015 haben sich die wesentlichen operativen Renditekennzahlen des Commerzbank-Konzerns gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres - insbesondere bedingt durch den beschriebenen Ergebnisanstieg - deutlich verbessert.
Die Operative Eigenkapitalrendite stieg von 4,5 % im Vorjahreszeitraum auf 6,9 %. Die Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis lag bei 4,1 %, nach 2,7 % im Vorjahr. Die immer stärker in den Fokus der Investoren rückende Operative Eigenkapitalrendite abzüglich immaterieller Vermögenswerte (Return on tangible equity) lag bei 7,8 %, nach 5,1 % im Vorjahreszeitraum. Ebenfalls verbessert hat sich die Aufwandsquote, die aufgrund des Anstiegs der Operativen Erträge auf 72,3 % gesunken ist, nach 74,5 % im Vorjahreszeitraum.
Entwicklung der Segmente
Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten neun Monate 2015 basiert auf der zum Jahresende 2014 gültigen Segmentstruktur. Weitere Informationen zur Segmentberichterstattung finden sich im Zwischenabschluss auf Seite 59 ff.
Die Kernbank erzielte im Berichtszeitraum ein Operatives Ergebnis in Höhe von 1 828 Mio. Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres war dies ein Anstieg um 19,1 %. Während im Geschäft mit unseren Privatkunden deutliche Ergebniszuwächse zu verzeichnen waren, zeigten sich in der Mittelstandsbank die Folgen der schwierigen Marktbedingungen. In den Segmenten Central & Eastern Europe und Corporates & Markets konnten wir das Operative Ergebnis stabil halten. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung verzeichnete im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres aufgrund der guten Entwicklung der Group Treasury ebenfalls eine spürbare Ergebnisverbesserung.
Im Segment Non-Core Assets haben sich die operativen Verluste gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014 aufgrund höherer Erträge weiter reduziert. Dies ist einerseits auf Belastungen - insbesondere im ersten Halbjahr 2014 - zurückzuführen, andererseits konnten in diesem Jahr substanzielle Zusatzerträge aus Maßnahmen zur Restrukturierung von Refinanzierungsmitteln vereinnahmt werden.
Privatkunden
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | 2 796 | 2 582 | 8,3 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 39 | - 68 | - 42,6 |
| Verwaltungsaufwendungen | 2 195 | 2 168 | 1,2 |
| Operatives Ergebnis | 562 | 346 | 62,4 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 4 017 | 4 271 | - 5,9 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 18,7 | 10,8 | 7,9 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 78,5 | 84,0 | - 5,5 |
Das Segment Privatkunden hat auch im dritten Quartal 2015 seine erfreuliche Ergebnisentwicklung fortgesetzt. Sowohl der Zins- als auch der Provisionsüberschuss konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Seit Beginn der Neuausrichtung unseres Geschäftsmodells Ende 2012 haben wir 753 000 Nettoneukunden gewonnen. Damit sind wir unserem Ziel, 1 Million Nettoneukunden bis zum Jahresende 2016 zu akquirieren, deutlich näher gekommen. Durch die Möglichkeit, auf immer mehr Basisprodukte online zugreifen zu können, bieten wir unseren Kunden zunehmend die Option, ihre Bankgeschäfte nicht nur in einer unserer Filialen, sondern auch online erledigen zu können. Das Baufinanzierungsneugeschäft konnte auch im dritten Quartal mit einem Volumen von 2,7 Mrd. Euro starke Zuwächse verzeichnen. Für das laufende Geschäftsjahr liegt die Gesamtnachfrage im Baufinanzierungsneugeschäft deutlich über 9 Mrd. Euro. In den ersten neuen Monaten des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich das Operative Ergebnis im Segment Privatkunden um 216 Mio. Euro auf 562 Mio. Euro.
Die Erträge vor Risikovorsorge stiegen im Berichtszeitraum deutlich um 214 Mio. Euro auf 2 796 Mio. Euro an. Der Zinsüberschuss stieg um 3,4 % auf 1 444 Mio. Euro. Einerseits konnten Ertragszuwächse aus einem sehr guten Kreditgeschäft verzeichnet werden, die aber durch schwächere Erträge aus Einlagen, mit Blick auf das anhaltende Niedrigzinsumfeld, überkompensiert wurden. Darüber hinaus enthält der Zinsüberschuss im dritten Quartal 2015 eine Sonderdividende der Gesellschaft EURO Kartensysteme GmbH.
Der starke Börsenauftakt in der ersten Jahreshälfte 2015 wurde im dritten Quartal abrupt durch Sorgen um die chinesische Wirtschaft sowie einer damit einhergehenden Eintrübung globaler Märkte unterbrochen. Transaktionsabhängige Erträge gaben dementsprechend nach, bestandsabhängige Erträge aus PremiumDepots sowie Vermögensmanagement-Produkten stiegen hingegen an. Der Provisionsüberschuss verzeichnete im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Zuwachs um 165 Mio. Euro auf 1309 Mio. Euro.
Die Risikovorsorge im Privatkundengeschäft lag mit - 39 Mio. Euro um 42,6 % deutlich unter der Vergleichsperiode des Vorjahreszeitraums.
Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich leicht um 1,2 % auf 2195 Mio. Euro. Hierin enthalten sind in diesem Geschäftsjahr zum ersten Mal die Aufwendungen für die Europäische Bankenabgabe in Höhe von 15 Mio. Euro, die bereits im ersten Quartal 2015 gebucht wurden. Unter Berücksichtigung dieses Sachverhalts bewegte sich der Verwaltungsaufwand, auch nach neun Monaten, nahezu auf dem Niveau der Vorjahresperiode.
Das Segment Privatkunden erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ein Vorsteuerergebnis von 562 Mio. Euro, gegenüber 346 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Bei einem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital von 4,0 Mrd. Euro ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von 18,7 % (Vorjahreszeitraum: 10,8 %). Die Operative Eigenkapitalrendite abzüglich immaterieller Vermögenswerte lag bei 27,2 %, nach 15,5 % im Vorjahreszeitraum. Die Aufwandsquote belief sich auf 78,5 %, nach 84,0 % der ersten neun Monate 2014.
Mittelstandsbank
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | 2 064 | 2 206 | - 6,4 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 119 | - 236 | - 49,6 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 094 | 997 | 9,7 |
| Operatives Ergebnis | 851 | 973 | - 12,5 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 8 130 | 7 506 | 8,3 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 14,0 | 17,3 | - 3,3 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 53,0 | 45,2 | 7,8 |
Das Segment Mittelstandsbank hat vor dem Hintergrund anhaltend schwieriger Marktbedingungen in den ersten neun Monaten 2015 ein Operatives Ergebnis in Höhe von 851 Mio. Euro erzielt, nach 973 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies war wesentlich auf die marktzinsbedingt rückläufige Ertragsentwicklung im Einlagengeschäft und eine Abschreibung auf eine Aktienbeteiligung zurückzuführen. Der Anstieg der Verwaltungsaufwendungen aufgrund erhöhter regulatorischer Anforderungen konnte durch eine niedrigere Risikovorsorge für das Kreditgeschäft kompensiert werden.
Die Erträge vor Risikovorsorge lagen im Berichtszeitraum mit 2 064 Mio. Euro um 6,4 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Der Zinsüberschuss lag mit 1 271 Mio. Euro aufgrund der Belastungen durch das anhaltend niedrige Zinsumfeld unter dem Niveau der ersten neun Monate des Vorjahres. Dabei konnte der Zinsergebnisbeitrag aus dem Kreditgeschäft durch die starke Marktstellung der Mittelstandsbank weiter gesteigert werden. Das Kreditvolumen stieg in den ersten neun Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insbesondere bei den inländischen Firmenkunden sowie bei Großkunden. Überkompensiert wurde dies jedoch durch den marktzinsbedingten Rückgang im Einlagengeschäft. Der Provisionsüberschuss nahm mit 818 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 1,6 % zu. Der Anstieg war insbesondere auf Zuwächse aus Währungsabsicherungsgeschäften unserer Kunden zurückzuführen. Das Handelsergebnis lag bei 48 Mio. Euro, nach 11 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Ergebnisanstieg war unter anderem durch positive Bewertungseffekte aus Kontrahentenrisiken aus dem Derivategeschäft mit unseren Kunden bedingt. Das negative Ergebnis aus Finanzanlagen in Höhe von - 61 Mio. Euro resultierte aus einer Abschreibung auf eine Aktienbeteiligung.
Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft belief sich für den Berichtszeitraum auf - 119 Mio. Euro, nach - 236 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist auf geringere Risikovorsorgezuführungen für Einzelengagements zurückzuführen.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 1 094 Mio. Euro um 97 Mio. Euro über dem Vorjahreswert in Höhe von 997 Mio. Euro. Der Anstieg um 9,7 % resultierte im Wesentlichen aus der erstmals auszuweisenden Europäischen Bankenabgabe in Höhe von 44 Mio. Euro sowie erhöhten regulatorischen Anforderungen.
Insgesamt erzielte das Segment Mittelstandsbank im Berichtszeitraum 2015 ein Ergebnis vor Steuern von 851 Mio. Euro; gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies ein Rückgang um 12,5 %.
Bei einem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital von 8,1 Mrd. Euro ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von 14,0 % (Vorjahreszeitraum: 17,3 %). Die Operative Eigenkapitalrendite abzüglich immaterieller Vermögenswerte betrug 15,5 %, nach 19,5 % im Vorjahreszeitraum. Die Aufwandsquote lag bei 53,0 %, nach 45,2 % in den ersten neun Monaten 2014.
Central & Eastern Europe
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | 690 | 698 | - 1,1 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 75 | - 96 | - 21,9 |
| Verwaltungsaufwendungen | 342 | 327 | 4,6 |
| Operatives Ergebnis | 273 | 275 | - 0,7 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 1 911 | 1 712 | 11,6 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 19,0 | 21,4 | - 2,4 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 49,6 | 46,8 | 2,7 |
Das Segment Central & Eastern Europe umfasst die Aktivitäten des Konzerns im Universalbankgeschäft und Direct Banking in Mittel- und Osteuropa. Das Segment wird durch die mBank repräsentiert.
Die mBank bietet ihren Kunden Leistungen im Bereich des Retail-, Corporate- und Investmentbankings in Polen sowie Retail-Banking in der Tschechischen Republik und in der Slowakei an. Mit einem Marktanteil von rund 8 % war die mBank Ende 2014 die viertgrößte Bank Polens.
Das wirtschaftliche Umfeld in Polen, das sich bereits im Geschäftsjahr 2014 gegenüber den Euroländern besser entwickelte, hat sich weiter positiv entwickelt. Das Zinsumfeld dagegen wurde durch eine weitere Zinssenkung im März 2015 belastet. In den ersten neun Monaten 2015 lag das Operative Ergebnis bei 273 Mio. Euro, nach 275 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die Erträge vor Risikovorsorge erreichten im Berichtszeitraum 690 Mio. Euro und lagen damit nahezu auf dem Niveau der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Zinsüberschuss ging gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,9 % auf 413 Mio. Euro zurück. Die Absenkung des Referenzzinssatzes im Oktober 2014 und im März 2015 um insgesamt 100 Basispunkte durch die polnische Nationalbank konnte durch ein Wachstum des Kredit- und Einlagevolumens sowohl im Geschäft mit Privat- als auch mit Firmenkunden nicht vollständig kompensiert werden. Der Provisionsüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund der durch regulatorische Vorgaben reduzierten Gebühren im Kartengeschäft in Polen um 8 Mio. Euro auf 159 Mio. Euro verringert. Insgesamt konnte der Ertragsrückgang des zins- und provisionstragenden Geschäfts durch den im ersten Quartal des laufenden Jahres erzielten Ertrag aus dem Verkauf des Versicherungsgeschäfts an die AXA-Gruppe nahezu ausgeglichen werden.
Die Risikovorsorge lag in den ersten neun Monaten 2015 mit - 75 Mio. Euro um 21,9 % unter dem Wert des Vergleichszeitraums des Vorjahres.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 342 Mio. Euro um 15 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg resultierte maßgeblich aus gestiegenen regulatorischen Aufwendungen sowie leicht höheren Personalkosten.
Das Segment Central & Eastern Europe erzielte im Berichtszeitraum 2015 insgesamt ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 273 Mio. Euro, nach 275 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Bei einem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital von 1,9 Mrd. Euro ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von 19,0 % (Vorjahreszeitraum: 21,4 %). Die Operative Eigenkapitalrendite abzüglich immaterieller Vermögenswerte lag bei 23,1 %, nach 26,5 % im Vorjahreszeitraum. Die Aufwandsquote betrug 49,6 %, nach 46,8 % in der Vorjahresperiode.
Corporates & Markets
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 614 | 1 529 | 5,6 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | 25 | 14 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 076 | 987 | 9,0 |
| Operatives Ergebnis | 563 | 556 | 1,3 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 4 683 | 4 605 | 1,7 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 16,0 | 16,1 | - 0,1 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 66,7 | 64,6 | 2,1 |
Nach einem außerordentlich guten ersten Halbjahr 2015 hat sich die Geschäftstätigkeit im Segment Corporates & Markets im dritten Quartal im Zusammenhang mit der allgemeinen Marktentwicklung abgeschwächt. Eine deutliche Abkühlung der chinesischen Wirtschaft sowie fallende Rohstoffnotierungen waren die maßgeblichen Treiber für eine negative Kursentwicklung an den Aktienmärkten, die von einem sprunghaften Anstieg der Volatilität begleitet war. Nicht zuletzt führte schließlich auch die anhaltende Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank zu einer geringeren Kundenaktivität im dritten Quartal über das saisonübliche Maß hinaus.
Im Berichtszeitraum erzielte das Segment Corporates & Markets ein Operatives Ergebnis von 563 Mio. Euro, nach einem Vorjahresergebnis von 556 Mio. Euro, in dem positive Bewertungseffekte aus restrukturierten Krediten enthalten waren. Das Ergebnis schließt positive Bewertungseffekte sowohl aus Kontrahentenrisiken in Höhe von 31 Mio. Euro als auch aus der Bewertung eigener Verbindlichkeiten in Höhe von 103 Mio. Euro ein, denen im Vorjahr 29 Mio. Euro aus Kontrahentenrisiken sowie - 16 Mio. Euro aus der Bewertung eigener Verbindlichkeiten gegenüberstehen. Im Konzernbereich Corporate Finance bedingten niedrigere Zinsen einen Rückgang des Einlagengeschäfts, während das Primärmarktgeschäft mit Anleihen und syndizierten Krediten weiterhin einen stabilen Beitrag leistete, der jedoch nicht ganz an das hohe Vorjahresniveau anknüpfen konnte. Der Konzernbereich Equity Markets & Commodities profitierte von der Nachfrage nach Anlagelösungen im Aktienderivatebereich sowie dem Absicherungsbedarf bei Rohstoffen, womit die Erträge deutlich ausgebaut werden konnten. Die Ertragslage im Konzernbereich Fixed Income & Currencies - ohne Bewertungseffekte aus eigenen Verbindlichkeiten sowie Kontrahentenrisiken im Derivategeschäft - profitierte vor allem von Kundenaktivitäten zur Absicherung von Währungsschwankungen, während der kundenbezogene Handel mit Anleihen und Zinsderivaten hinter dem Vorjahresniveau zurückblieb. Im Konzernbereich Credit Portfolio Management, dem Steuerung und Optimierung der Kreditportfolios sowie das Management von Kontrahentenrisiken unterliegen, blieben die Erträge auf einem stabilen Niveau.
Mit 1 614 Mio. Euro lagen die Erträge vor Risikovorsorge in den ersten neun Monaten um 85 Mio. Euro über denen des Vorjahres. Bereinigt um die Veränderung von Bewertungseffekten ergab sich ein Rückgang um 36 Mio. Euro. Beim Ertrag verzeichnete das Zins- und Handelsergebnis einen Zuwachs von 89 Mio. Euro auf 1 324 Mio. Euro, während der Provisionsüberschuss um 9 Mio. Euro auf 270 Mio. Euro leicht zurückging.
Für die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ergab sich in den ersten neun Monaten 2015 eine Auflösung von 25 Mio. Euro nach 14 Mio. Euro im Vorjahr.
Mit 1 076 Mio. Euro lag der Verwaltungsaufwand um 89 Mio. Euro über dem Vorjahr. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ausweis der Europäischen Bankenabgabe in Höhe von 67 Mio. Euro.
Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich um 50 Mio. Euro auf 506 Mio. Euro. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 57 Mio. Euro, die im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Bündelung von Produkt- und Marktkompetenzen stehen.
Bei einem durchschnittlichen gebundenen Eigenkapital in Höhe von 4,7 Mrd. Euro lag die Operative Eigenkapitalrendite bei 16,0 % (Vorjahr: 16,1 %). Die Operative Eigenkapitalrendite abzüglich immaterieller Vermögenswerte lag mit 16,6 % auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Aufwandsquote betrug 66,7 %, nach 64,6 % im Vorjahr. Bereinigt um die Effekte aus der Bewertung eigener Verbindlichkeiten und Kontrahentenrisiken im Derivategeschäft läge die Operative Eigenkapitalrendite bei 12,2 % (Vorjahr: 15,7 %). Die bereinigte Aufwandsquote beliefe sich auf 72,7 %, nach 65,1 % im Vorjahr.
Non-Core Assets
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | 234 | 77 | . |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 313 | - 449 | - 30,3 |
| Verwaltungsaufwendungen | 250 | 239 | 4,6 |
| Operatives Ergebnis | -329 | -611 | -46,2 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 7 330 | 8 295 | - 11,6 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | - 6,0 | - 9,8 | 3,8 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 106,8 | 310,4 | . |
In den ersten neun Monaten 2015 wies das nicht strategische Segment Non-Core Assets (NCA) ein Operatives Ergebnis in Höhe von - 329 Mio. Euro aus. Im Vergleich zum Vorjahr fällt der operative Verlust damit um 282 Mio. Euro erheblich geringer aus.
Zur deutlichen Verbesserung des Risikoprofils infolge des signifikanten Abbaus bilanzieller Aktiva haben, unterstützt durch Portfoliotransaktionen, alle Teilsegmente beigetragen. Im Berichtszeitraum ging das Exposure at Default (inklusive Problemkredite) insgesamt um rund 16 Mrd. Euro auf 68 Mrd. Euro zurück. In den beiden Teilsegmenten gewerbliche Immobilienfinanzierungen (EaD: - 8 Mrd. Euro auf 12 Mrd. Euro) sowie Schiffskredite (EaD: - 2 Mrd. Euro auf 10 Mrd. Euro) kommt das zusammengefasste EaD-Volumen unserer Zielmarke per Jahresende 2016 von 20 Mrd. Euro bereits sehr nahe.
Gewerbliche Immobilienfinanzierungen erfreuen sich im Niedrigzinsumfeld unvermindert starker Nachfrage, was vorzeitige Kreditablösungen, aber auch Verkaufstransaktionen begünstigt. An den Märkten für europäische Staatsanleihen hat sich das Umfeld nach starken Ausschlägen bei den Risikoaufschlägen im bisherigen Jahresverlauf zuletzt wieder beruhigt. Positiv wirken unvermindert großvolumige Staatsanleihekäufe der EZB, während politische Entwicklungen, oft im Zusammenhang oder als Folge von Wahlen, eher belastend wirken. An den internationalen Schiffsmärkten ist eine Wende zum Besseren, auch aufgrund der unsicheren Perspektiven für die globale Konjunktur sowie damit einhergehend die Nachfrage nach Schiffstransportkapazitäten, noch nicht erkennbar.
Im Berichtszeitraum wurden Erträge vor Risikovorsorge in Höhe von 234 Mio. Euro erzielt, nach 77 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das starke Plus beim Zinsüberschuss auf 140 Mio. Euro, nach - 40 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, ist einerseits auf im ersten Halbjahr 2014 als Zinsaufwand verbuchte Belastungen aus Portfolioverkäufen zurückzuführen. Andererseits konnten im laufenden Jahr die aus dem Portfolioabbau resultierenden abnehmenden Zinserträge durch substanzielle Zusatzerträge aus Maßnahmen zur Restrukturierung von Refinanzierungsmitteln mehr als kompensiert werden. Der Provisionsüberschuss liefert angesichts eingestellter Neugeschäftsaktivitäten mit 13 Mio. Euro erwartungsgemäß keinen signifikanten Ertragsbeitrag. Das volatile Handelsergebnis, das in hohem Maß Marktwertveränderungen aus der Bewertung von Derivaten abbildet, verbesserte sich deutlich auf 308 Mio. Euro, nach 170 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das mit - 210 Mio. Euro negative Ergebnis aus Finanzanlagen beinhaltet in erster Linie Wertkorrekturen auf die HETA Asset Resolution AG. Im Vorjahr führten im Wesentlichen Effekte aus dem konzerninternen Verkauf von Public-Finance-Beständen in den Bereich Treasury für den Ergebnisausweis von - 78 Mio. Euro. Im Sonstigen Ergebnis in Höhe von - 15 Mio. Euro spiegeln sich Belastungen im Zusammenhang mit der Veräußerung der Schiffsrestrukturierungsplattform HSAM wider.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag mit - 313 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert in Höhe von - 449 Mio. Euro. Während der Vorsorgebedarf für gewerbliche Immobilienfinanzierungen im Vorjahresvergleich weitgehend konstant geblieben ist, konnte die Risikovorsorge für Schiffsfinanzierungen deutlich verringert werden.
Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 Mio. Euro auf 250 Mio. Euro. Darin enthalten ist die erstmals angefallene Europäische Bankenabgabe in Höhe von 28 Mio. Euro. Die Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 16 Mio. Euro spiegelt Maßnahmen zur weiteren Reduktion der operationellen Komplexität wider.
In den ersten neun Monaten 2015 verzeichnete das Segment NCA insgesamt einen Verlust vor Steuern von - 345 Mio. Euro, nach - 611 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Das durchschnittlich gebundene Eigenkapital lag bei 7,3 Mrd. Euro, nach 8,3 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum.
Sonstige und Konsolidierung
In den Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen eingestellt, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige wird über Beteiligungen, die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind, übergeordnete Konzernsachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für konzernübergreifende Projekte, Effekte aus der Purchase Price Allocation im Zusammenhang mit der Übernahme der Dresdner Bank sowie spezifische, nicht den Segmenten zuzuordnende Einzelsachverhalte und das Group Treasury berichtet. Ferner sind hier die Kosten der Serviceeinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme von Restrukturierungsaufwendungen - im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden. Unter Konsolidierung fallen Aufwendungen und Erträge an, die von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen der internen Managementberichterstattung auf den Konzernabschluss nach IFRS überleiten. Ferner sind hier die Kosten der Konzernsteuerungseinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme von Restrukturierungsaufwendungen - ebenfalls im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden.
Das Operative Ergebnis der ersten neun Monate 2015 betrug - 421 Mio. Euro, gegenüber - 615 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg um 194 Mio. Euro ist in erster Linie sowohl auf die Entwicklung der Group Treasury, die das sehr gute Vorjahresergebnis deutlich übertreffen konnte, als auch auf übergeordnete Konzernsachverhalte und Einmaleffekte zurückzuführen. Hierzu zählt unter anderem eine hohe Nettoneubildung von Rückstellungen für Prozessrisiken im Vorjahr. Unter Berücksichtigung von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 21 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Optimierung interner Abläufe belief sich das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung in den ersten neun Monaten 2015 auf - 442 Mio. Euro, nach - 615 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2014.
Nachtragsbericht
Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung sind nach dem Ende des Berichtszeitraums nicht aufgetreten.
Prognosebericht
Künftige gesamtwirtschaftliche Situation
Die Weltwirtschaft dürfte 2015 kaum stärker wachsen als 2014, was vor allem an der erwarteten Entwicklung der Schwellenländer liegt. Dort hat die Politik des billigen Geldes zu Übertreibungen an den Immobilienmärkten und bei der privaten Verschuldung geführt, die korrigiert werden müssen. Darüber hinaus dürften Investoren Kapital aus den Schwellenländern verlagern, wenn die US-amerikanische Notenbank beginnt, die Zinsen zu erhöhen. Für China prognostizieren wir weniger Wachstum, als es die chinesische Regierung in diesem Jahr erwartet. Einen wirtschaftlichen Crash halten wir aber für unwahrscheinlich. Schließlich verfügen die Regierung und ihre Banken über viele Ressourcen, um die Ungleichgewichte der chinesischen Wirtschaft zeitlich gestreckt abzubauen.
Die Wirtschaft in den USA dürfte dagegen weiter wachsen, auch wenn die schleppende globale Nachfrage und der starke US-Dollar die Exporte noch länger bremsen werden. Die Arbeitslosigkeit dürfte weiter fallen und die Löhne allmählich stärker anziehen. Es ist deshalb damit zu rechnen, dass die amerikanische Notenbank wohl noch in diesem Jahr beginnen wird, die Leitzinsen zu erhöhen.
Im Euroraum dürfte sich das Expansionstempo der Wirtschaft in den kommenden Quartalen nicht erhöhen. Denn die Abwertung des Euro und die niedrigen Rohölpreise sorgen nur vorübergehend für Wachstum. Zudem hat der Euro seit April 2015 wieder spürbar aufgewertet. Darüber hinaus bremsen die in einigen Ländern bestehenden Übertreibungen am Immobilienmarkt und bei der Verschuldung weiterhin das Wachstum. Das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte 2015 um 1,5 % zunehmen.
Die deutsche Wirtschaft, die stark von der Nachfrage aus den Schwellenländern abhängig ist, wird aller Voraussicht nach in den kommenden Quartalen langsamer wachsen. Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir mit einem Plus von 1,8 %.
Angesichts der verhaltenen Konjunkturaussichten und einer weiter deutlich unter dem Zielwert der Notenbank verharrenden Inflationsrate wird die EZB ihr Anleihekaufprogramm wohl eher noch ausweiten als vorzeitig beenden.
Der gegensätzliche geldpolitische Kurs in den USA und im Euroraum spricht dafür, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter abwertet. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen sollten mit höheren US-Leitzinsen etwas steigen. Aktien werden dann ebenfalls unter der Zinswende der US-Notenbank leiden. Deutsche und europäische Aktien dürften hingegen per saldo davon profitieren, dass die EZB Anleger mit ihrer Nullzinspolitik weiterhin in risikoreichere Anlagen drängt.
Künftige Situation der Bankbranche
Unsere Einschätzung hinsichtlich der zu erwartenden mittelfristigen Entwicklung der Bankbranche hat sich gegenüber den von uns im Geschäftsbericht 2014 getroffenen Aussagen nicht wesentlich verändert.
In den vergangenen Monaten haben wichtige Vermögenspositionen auf den internationalen Aktien- und Anleihemärkten empfindlich an Wert eingebüßt. Die Unsicherheit über Griechenland ist dabei von der Sorge über die wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer insgesamt und speziell der in China sowie der Unsicherheiten im Vorfeld einer ersten Zinserhöhung seit der Finanzkrise in den USA abgelöst worden. Die Volatilitäten haben sich - besonders auf den Rentenmärkten - spürbar erhöht, auch im Zusammenhang mit dem Hinweis der EZB, dass sich die Märkte an stärkere Schwankungen gewöhnen müssten, und durch den Abbau von Währungsreserven in China. Auch in der Realwirtschaft haben sich die weltwirtschaftlichen Aussichten eingetrübt. Die Unsicherheit über die künftige Entwicklung ist allgemein gestiegen.
Für eine Entwarnung für das bankgeschäftliche Umfeld ist es angesichts der zyklischen Ermüdung der Weltwirtschaft und struktureller Probleme in vielen bisherigen Wachstumsregionen daher immer noch zu früh. Denn die Eurokonjunktur wird immer noch von Sonderfaktoren wie niedrigeren Ölpreisen, einem gesunkenen Außenwert des Euro sowie insbesondere einer expansiven Geldpolitik angeschoben; Rückschlagsgefahren bei der wirtschaftlichen Erholung sind nicht vollständig gebannt. Die Eurokrise ist angesichts ihrer Komplexität aus Staatsschulden-, Finanz- und Strukturkrise ohnehin nicht leicht zu überwinden. Ob beispielsweise die neue griechische Regierung die Kraft aufbringt, die mit den Geldgebern vereinbarten Reformen durchzusetzen, ist noch nicht klar abzusehen. Die noch nicht abgeschlossene Entschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten lastet im gesamten Euroraum ohnehin weiter auf der Ertragslage der Banken.
Der Bankensektor im Euroraum steckt noch mitten in einem längeren Strukturwandel, der durch die krisenhafte Entwicklung der vergangenen Jahre ausgelöst wurde. Auf der einen Seite haben gerade die deutschen Banken Fortschritte dabei erzielt, ihre Kapitalausstattung an die strengen Aufsichtsregeln anzupassen. Auf der anderen Seite kommen immer wieder Sorgen um die operative Ertragskraft der Banken und um ihre Eigenkapitalrentabilität auf. Die einzelnen Geschäftsmodelle zur nachhaltigen Gewinnerzielung und die Belastungsfähigkeit im anhaltenden Niedrigzinsumfeld stehen zunehmend im Fokus. In der Folge notieren große -insbesondere deutsche - Banken an den Börsen hartnäckig mit deutlichen Abschlägen auf ihren Buchwert.
Der gestärkten Kapitalausstattung stehen abnehmende implizite Staatsgarantien, schärfere Abwicklungsregeln und wachsende Gläubigerbeteiligungen gegenüber. Die Herabstufung der Bankenratings für langfristig unbesicherte Verbindlichkeiten durch Ratingagenturen in Reaktion auf die EU-Richtlinie zur Sanierung und Abwicklung von Finanzinstituten und das Schuldenmoratorium der österreichischen Finanzaufsicht über die HETA Asset Resolution AG haben das Potenzial für Verunsicherungen im Bankenumfeld vergrößert. Ein weiterer Abbau des Verschuldungsgrades, die Verbesserung der Qualität der Aktiva und die Erhöhung der operativen Profitabilität in der immer mehr digitalisierten und automatisierten Branche bleiben für den Bankensektor eine wichtige Voraussetzung, um die höheren Anforderungen der Bankenaufsicht und die Erwartungen der Investoren zu erfüllen.
Die Bewältigung des durch Regulierung, Strukturwandel und Wettbewerb verstärkten Drucks auf den Bankensektor wird zudem dadurch erschwert, dass der Spielraum für eine zukünftige Margenstabilisierung aufgrund des sehr niedrigen Zinsniveaus zunehmend begrenzt ist und weitere Entlastungen durch eine rückläufige Kreditrisikovorsorge unsicher sind. Die Unternehmensinvestitionen dürften bis zum Jahreswechsel und auch im kommenden Jahr nur zögerlich getätigt werden. Dies resultiert auch aus der verstärkten Nutzung interner und alternativer externer Finanzierungsquellen, die einer deutlichen Belebung des Kreditgeschäfts mit Firmenkunden - trotz deutlicher Erholungstendenzen - im Wege stehen. Im Privatkundengeschäft wird das Provisionsergebnis trotz der immer noch vorherrschenden Präferenz für provisionsarme, hoch liquide Anlageformen und der geringen Neigung zum direkten Wertpapierkauf wachsen können, insbesondere da vermehrt Altersvorsorgeprodukte abgesetzt werden können. Impulse für die Sparte kommen hierzulande zudem von der rekordhohen Erwerbstätigkeit und den immer noch guten Aussichten für das Immobilienkreditgeschäft.
Das niedrige Zinsniveau, eine hohe Preissensibilität der Kunden sowie der zunehmende Wettbewerb von Onlinebanken und technologiegetriebenen Akteuren mit Banklizenzen erschweren grundsätzlich die Ausweitung von Ertragspotenzialen. Unter dem Strich bleibt der Spielraum für Ertragssteigerungen bei den Banken im Euroland auf absehbare Zeit angesichts der an Fahrt verlierenden Weltkonjunktur eng bemessen. Es besteht das Risiko, dass die erhöhten Unsicherheiten über die weitere Entwicklung der Finanzmärkte und der Realwirtschaft die Dispositionen vieler Unternehmen und Privathaushalte stärker dämpfen als allgemein unterstellt.
Der Ausblick auf das bankgeschäftliche Umfeld in unserem zweiten Kernmarkt Polen hat sich - trotz der unverändert guten konjunkturellen Situation - durch das Ergebnis der jüngsten Parlamentswahl eingetrübt. Im Zusammenhang mit den zu erwartenden Gesetzes- beziehungsweise Regulierungsinitiativen, unter anderem in Bezug auf eine Konvertierung von in Schweizer Franken denominierten Hypothekenkrediten in Zloty sowie die Einführung einer Bankenabgabe in Polen, sind spürbare Belastungen für den Bankensektor nicht auszuschließen.
Das erwartete Wirtschaftswachstum sollte zu einem Anstieg des Kreditvolumens führen und die sich verbessernde Lage der privaten Haushalte und des Unternehmenssektors wird sich in den Risikokosten der Banken positiv widerspiegeln. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern dürften Firmenkredite zählen, aber auch im Privatkundensegment ist dank des höheren verfügbaren Einkommens und der niedrigen Zinsen ein Ertragsanstieg zu erwarten.
Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns
Geplante Finanzierungsmaßnahmen
Für die kommenden Jahre rechnet die Commerzbank mit einem Refinanzierungsbedarf vergleichbar mit dem diesjährigen Volumen am Kapitalmarkt. Die Commerzbank verfügt über die Möglichkeit, Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe sowie Structured Covered Bonds, die durch SME-Kredite besichert sind, zu emittieren. Besonders durch die besicherten Refinanzierungsinstrumente haben wir einen stabilen Zugang zu langfristiger Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Fundingquellen. Diese Emissionen bilden einen festen Bestandteil im Refinanzierungsmix der Commerzbank. Auch künftig wird die Commerzbank unbesicherte Emissionen am Kapitalmarkt aufnehmen: vornehmlich Privatplatzierungen, um die Nachfrage der Kunden zu decken, und gegebenenfalls zur weiteren Diversifizierung der Refinanzierungsbasis. Die Hypothekenbank Frankfurt AG hat aufgrund der Abbaustrategie keinen Fundingbedarf. Durch regelmäßige Überprüfung und Adjustierung der für das Liquiditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur gewährleisten.
Geplante Investitionen
Die aktuellen und geplanten Investitionsmaßnahmen der Commerzbank stehen im Zusammenhang mit dem eingeschlagenen Wachstumskurs. Durch Anpassungen im Geschäftsmodell an die neuen Rahmenbedingungen in der Finanzbranche will die Bank fokussiert wachsen und investiert in die Ertragskraft ihres Kerngeschäfts. Bei den Investitionen haben sich in den ersten neun Monaten 2015 keine wesentlichen Änderungen zu den im Geschäftsbericht 2014 auf den Seiten 100 bis 102 aufgeführten Planungen ergeben.
Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität
Der Geld- und Kapitalmarkt der Eurozone war auch im zurückliegenden Jahresverlauf 2015 durch die geldpolitischen Maßnahmen der EZB zur Unterstützung der konjunkturellen Erholung der Eurozone geprägt.
Über das Ankaufsprogramm für Wertpapiere stellt die EZB pro Monat zusätzlich 60 Mrd. Euro an Liquidität pro Monat zur Verfügung. Somit steigt die Überschussliquidität im System kontinuierlich weiter an. Darüber hinaus kündigte die EZB im dritten Quartal 2015 an, weitere Maßnahmen ergreifen zu wollen, wenn sich der gewünschte Erfolg der bisherigen geldpolitischen Maßnahmen nicht beziehungsweise nicht im gewünschten Umfang einstellt.
Die sehr kurzen Zinsen bewegten sich wie erwartet weiterhin in Richtung Verzinsung der Einlagenfazilität. Die aktuelle Entwicklung des Eonia-Zinssatzes blieb negativ und bewegte sich wie erwartet in Richtung - 15 Basispunkte. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir von einer Seitwärtsentwicklung des Eonia aus. Die kürzeren Euribor-Fixings bis drei Monate sind erwartungsgemäß in den negativen Zinsbereich gefallen. Insgesamt konnten wir im zurückliegenden Quartal eine Verflachung der Zinskurve feststellen, wobei die kurzfristigen Zinsen leicht nachgaben und die langen Zinsen wie beispielsweise der 10-Jahres-Swapsatz zurückgingen. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir eine leicht schwächere Euribor-Kurve und somit weiterhin nachgebende Zinsen. Für den 3-Monats-Euribor erwarten wir eine Entwicklung in Richtung - 6 Basispunkte. Im Bereich der Credit Spreads kehrte nach den Wahlen in Griechenland und in der spanischen Provinz Katalonien wieder Sicherheit in die europäischen Märkte für Staatsanleihen zurück. Insbesondere für die südeuropäischen Länder wie Portugal, Spanien und Italien waren deutlichen Spreadeinengungen zu verzeichnen, während die Eurokernländer nur leicht davon profitieren konnten. Diese Entwicklung wurde zusätzlich durch die Ausweitung des Ankaufsprogramms für Anleihen der EZB gestützt. Lediglich für Covered Bonds, die generell in einer sehr engen Spanne handeln, waren leichte Spreadausweitungen zu verzeichnen. Aufgrund der stetigen Nachfrage der EZB im Rahmen ihres Ankaufprogramms für Anleihen und der insgesamt rückläufigen Emissionsaktivitäten gehen wir weiterhin von einer stabilen Spreadentwicklung im vierten Quartal 2015 aus.
Die Umsetzung regulatorischer Vorhaben wie zum Beispiel der "Liquidity Coverage Ratio (LCR)" und der "Leverage Ratio" sind aus unserer Sicht bereits im Markt eingepreist. So haben sich die Refinanzierungskosten für Collaterals, die einen LCR-Abfluss verursachen, im Verhältnis zu LCR-fähigen Wertpapieren grundsätzlich verteuert und es hat sich ein neuer bilateraler Repo-Markt entwickelt, der diese Collateral Up-/Downgrades verstärkt handelt.
Das Liquiditätsmanagement der Commerzbank ist auf sich verändernde Marktbedingungen gut vorbereitet und in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Die Bank weist eine komfortable Liquiditätssituation auf, die sich über den internen Limiten und den gegenwärtig gültigen regulatorischen Anforderungen der Liquiditätsverordnung und der MaRisk bewegt.
Die Bank unterhält zur Abfederung unerwarteter Liquiditätsabflüsse eine Liquiditätsreserve, die aus hoch liquiden zentralbankfähigen Aktiva besteht. Unsere Geschäftsplanung ist dahingehend ausgelegt, dass die Liquiditätsausstattung den gegebenen Marktverhältnissen und den damit verbundenen Unsicherheiten Rechnung trägt. Dies wird durch das stabile Franchise im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie den für besicherte und unbesicherte Anleihen zur Verfügung stehenden Geld- und Kapitalmarkt gestützt.
Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns
An unseren zum Jahresende 2014 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Commerzbank-Konzerns für das Geschäftsjahr 2015 halten wir grundsätzlich weiterhin fest.
Auch wenn sich die im dritten Quartal eingesetzte saisonal übliche Abschwächung der Ertragslage im Schlussquartal fortsetzen dürfte, rechnen wir weiterhin damit, im Geschäftsjahr 2015 eine Steigerung der gesamten Operativen Erträge sowohl auf Ebene der Kernbank als auch des Gesamtkonzerns zu erzielen. Basis dieser Prognose sind Wachstumsinitiativen in den Kernbanksegmenten, mit denen die Commerzbank auf ein kontinuierlich zunehmendes Geschäftsvolumen sowie eine verbesserte Marktposition abzielt. Im Segment NCA halten wir aufgrund der positiven Bewertungseffekte auf Derivate durch Spreadeinengungen ebenfalls einen Ertragszuwachs für möglich.
Nachteilige Auswirkungen des extremen Niedrigzinsumfeldes sowie die nicht ausreichend robuste konjunkturelle Situation in Europa stellen jedoch bis zum Jahresende signifikante Belastungs- und Unsicherheitsfaktoren dar und können das angestrebte Geschäfts- und Ertragswachstum sowie die erwartete Verbesserung des Konzernergebnisses noch negativ beeinflussen.
Bei der Entwicklung des Zinsüberschusses im Jahr 2015 bremsen unverändert die Auswirkungen des nochmals deutlich anspruchsvoller gewordenen Zinsumfeldes sowie die in verhaltener Kreditnachfrage zum Ausdruck kommende geringe Investitionstätigkeit der Unternehmen die angestrebte Steigerung. Positiv wirken steigende Kreditvolumina im Neu- und Bestandsgeschäft aufgrund der gestärkten Wettbewerbsposition insbesondere bei privaten Immobilienfinanzierungen, aber auch in Teilbereichen des Firmenkundengeschäfts. Negativ wirken dagegen rückläufige Einlagenmargen. Im Segment NCA dürfte der Entfall eines negativen Sondereffekts im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit einer Portfoliotransaktion die zunehmend ertragsmindernden Auswirkungen des stark vorangeschrittenen Abbaus zinstragender Aktiva kompensieren können. Hier wie auf Konzernebene gehen wir für das Gesamtjahr 2015 von einer leichten Steigerung des Zinsüberschusses aus.
Beim Provisionsüberschuss prognostizieren wir im Jahr 2015 ebenfalls eine leichte Zunahme. Die sehr dynamische Entwicklung im Privatkundengeschäft, wo sich unser kundenorientiert ausgerichteter Beratungsansatz im Wertpapiergeschäft auszahlt, sollte sich auch im vierten Quartal fortsetzen, während das verhaltene Aktivitätsniveau bei Mittelstandskunden ein wahrscheinlich nur stabiles Provisionsgeschäft erwarten lässt. Eine Prognose des Handelsergebnisses ist aufgrund der Unwägbarkeiten hinsichtlich der Entwicklung an den globalen Finanzmärkten schwierig. Die zum Teil deutlich gestiegene Kapitalmarktvolatilität bestärkt uns aber in unserem risikoorientierten Ansatz mit einem bewusstem Verzicht auf Eigenhandelsaktivitäten.
Sofern sich die globale wirtschaftliche Lage bis zum Jahresende nicht wesentlich eintrübt, sehen wir die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Gesamtjahr 2015 in einer Größenordnung von unterhalb 900 Mio. Euro im Gesamtkonzern. Sowohl für die Kernbank als auch im Segment NCA rechnen wir gegenüber 2014 mit niedrigeren Risikokosten. Im Abbausegment sollten die verbesserte Portfolioqualität sowie der erheblich reduzierte Bestand an gewerblichen Immobilien- und Schiffsfinanzierungen eine nochmals deutlich reduzierte Risikovorsorgebelastung ermöglichen. In der Schiffsfinanzierung, auf die erneut der Großteil der Kreditwertberichtigungen entfallen dürfte, ist jedoch noch keine nachhaltige Verbesserung des schwierigen Umfeldes absehbar.
Striktes Kostenmanagement bleibt unverändert notwendig, um dem Kostendruck aufgrund regulatorischer Anforderungen, der Europäischen Bankenabgabe sowie Wechselkurseffekten aufgrund des schwächeren Euro zu begegnen. Es ist das Ziel der Commerzbank, dass der gesamte Verwaltungsaufwand - ohne die Belastungen aus der Europäischen Bankenabgabe - den Wert von 7,0 Mrd. Euro nur leicht überschreitet.
Im Zusammenhang mit unseren eingeleiteten Prozessen zur Effizienzsteigerung sind auch für das vierte Quartal Restrukturierungsrückstellungen in mittlerer zweistelliger Größenordnung nicht auszuschließen. Darüber hinaus können steuerlich bedingte Belastungen das Ergebnis des Gesamtjahres möglicherweise beeinflussen.
An unserer bisherigen Prognose eines im Gesamtjahr 2015 sowohl vor als auch nach Steuern deutlich verbesserten Konzernergebnisses halten wir dennoch weiter fest. Die Operative Eigenkapitalrendite des Commerzbank-Konzerns wird demzufolge ebenfalls eine deutliche Verbesserung aufweisen. Aufgrund saisonaler Einflüsse gehen wir davon aus, dass die Operative Ergebnisentwicklung wie bereits im dritten Quartal auch im letzten Jahresabschnitt voraussichtlich nicht an die der ersten Jahreshälfte anknüpfen wird. Unter Ausklammerung der Effekte durch hohe zusätzliche Belastungen aus Bankenabgaben wird die Aufwandsquote leicht zurückgehen.
Mit einer Common-Equity-Tier-1-Quote von 10,8 % zum 30. September 2015 haben wir unser für das Jahr 2016 gesetztes Kapitalziel - auch unter Herausrechnung der im April 2015 durchgeführten Kapitalerhöhung - bereits ein Jahr früher erreicht. Auch für das vierte Quartal erwarten wir eine Basel-3-Kernkapitalquote ("fully phased-in", das heißt, des nach unserer Interpretation vollständig umgesetzten regulatorischen Regelwerks) von mindestens 10,8 %.
Aus heutiger Sicht, das heißt wenn es im vierten Quartal zu keinen großen negativen Überraschungen kommt, werden wir den Entscheidungsgremien die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 20 Cent je Aktie vorschlagen.
Zwischenrisikobericht
Aufgrund von Rundungen können sich im nachfolgenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung
Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwischen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten. Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise im Jahresabschluss oder in der Kapitalbindung bewertbare Risiken, nicht quantifizierbare Risiken sind zum Beispiel Reputationsrisiken.
Organisation des Risikomanagements
Die Commerzbank sieht das Risikomanagement als eine Aufgabe für die gesamte Bank an. Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet konzernweit die Entwicklung und Umsetzung der risikopolitischen Leitlinien für quantifizierbare Risiken, die vom Gesamtvorstand festgelegt werden, sowie die Messung dieser Risiken. Der CRO berichtet im Gesamtvorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns.
Die Risikomanagement-Organisation besteht aus den Bereichen Kreditrisikomanagement Kernbank, Kreditrisikomanagement Non-Core Assets (NCA), Intensive Care, Marktrisikomanagement sowie Risikocontrolling und Kapitalmanagement. In den Segmenten der Kernbank ist das Kreditrisikomanagement nach Weißbereich und Intensive Care getrennt, während es im Segment NCA über alle Ratingklassen hinweg in einer Einheit zusammengeführt ist. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO. Gemeinsam mit den fünf Bereichsvorständen bildet der CRO innerhalb der Konzernsteuerung das Risk Management Board.
Die Organisation des Risikomanagements der Commerzbank ist im Geschäftsbericht 2014 detailliert dargestellt.
Risikotragfähigkeit und Stresstesting
Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und des Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) der Commerzbank. Ziel ist es sicherzustellen, dass die Commerzbank jederzeit über eine ihrem Risikoprofil angemessene Kapitalausstattung verfügt.
Wir überwachen die Risikotragfähigkeit der Commerzbank mittels eines sogenannten Gone-Concern-Ansatzes, dessen grundlegendes Sicherungsziel der Schutz der erstrangigen Fremdkapitalgeber ist. Dies soll auch im Fall außerordentlich hoher Verluste aus einem unwahrscheinlichen Extremereignis gewährleistet sein. Die Gone-Concern-Analyse ist ergänzt um Elemente, die eine Fortführung des Instituts zum Ziel haben (Going-Concern-Perspektive). Die Risikotragfähigkeit wird zusätzlich anhand makroökonomischer Stressszenarien beurteilt. Der Geschäftsbericht 2014 liefert weitere Details zur angewendeten Methodik.
Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit (RTF) gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. Im Jahresverlauf 2015 lag die RTF-Quote stets über 100 % und betrug aufgrund des deutlichen Anstiegs des ökonomischen Risikodeckungspotenzials 189 % per 30. September 2015. Dabei konnte im dritten Quartal 2015 durch den Verkauf der HSAM GmbH (Hanseatic Ship Asset Management GmbH) das Objektwertänderungsrisiko der Commerzbank deutlich reduziert werden.
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| Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Ökonomisches Risikodeckungspotenzial1 | 30 | 28 |
| Ökonomisch erforderliches Kapital2 | 16 | 16 |
| davon für Adressenausfallrisiko | 11 | 12 |
| davon für Marktrisiko | 4 | 3 |
| davon für operationelles Risiko | 2 | 2 |
| davon Diversifikationseffekte | - 2 | - 2 |
| RTF-Quote3 | 189 % | 172 % |
1 Einschließlich Abzugsposition für Geschäftsrisiko.
2 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Reserverisiko.
3 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital.
Adressenausfallrisiken
Adressenausfallrisiken umfassen das Risiko von Verlusten aufgrund von Ausfällen von Geschäftspartnern. Die Commerzbank subsumiert unter den Adressenausfallrisiken neben dem Kreditausfallrisiko auch das Kontrahenten- und Emittentenrisiko sowie das Länder- beziehungsweise Transferrisiko.
Commerzbank-Konzern
Kreditrisikokennzahlen
Zur Steuerung und Limitierung der Adressenausfallrisiken im Commerzbank-Konzern nutzen wir unter anderem die folgenden Risikokennzahlen: Exposure at Default (EaD)1 , Loss at Default (LaD), Expected Loss (EL), Risikodichte (EL/EaD), Credit Value at Risk (CVaR = ökonomischer Kapitalbedarf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von 99,91 % und einer Haltedauer von einem Jahr) und Risikoaktiva sowie für Klumpenrisiken den "All-in". Die Kreditrisikokennzahlen im Commerzbank-Konzern verteilen sich in den Ratingstufen 1.0 bis 5.8 wie folgt auf Kernbank und Non-Core Assets:
1 Erwarteter Forderungsbetrag unter Berücksichtigung einer potenziellen (Teil-)Ziehung von offenen Linien und Eventualverbindlichkeiten, der die Risikotragfähigkeit bei Ausfall belasten wird. Bei Wertpapieren des Public-Finance-Bestandes wird als EaD das Nominal ausgewiesen.
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| Kreditrisikokennzahlen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR |
|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Kernbank | 371 | 1 002 | 27 | 8 312 |
| Non-Core Assets | 65 | 545 | 84 | 2 708 |
| Konzern | 436 | 1 547 | 36 | 11 021 |
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 79 % in den internen Ratingstufen 1 und 2, die dem Investment-Grade-Bereich zuzuordnen sind.
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| Ratingverteilung per 30.9.2015 | 1.0 -1.8 | 2.0 -2.8 | 3.0 -3.8 | 4.0 -4.8 | 5.0 -5.8 |
|---|---|---|---|---|---|
| EaD | % | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Kernbank | 32 | 49 | 14 | 4 | 1 |
| Non-Core Assets | 29 | 42 | 19 | 6 | 5 |
| Konzern | 32 | 48 | 15 | 4 | 2 |
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider. Rund die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein weiteres Drittel auf andere Länder in Europa und 7 % auf Nordamerika. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in der Ukraine stehen die Russland- und Ukraine-Exposures im besonderen Fokus der Risikoüberwachung. In den ersten drei Quartalen 2015 wurde das Russland-Exposure von 5,7 Mrd. Euro auf 4,0 Mrd. Euro reduziert. Das Ukraine-Exposure lag per Ende September 2015 bei 0,1 Mrd. Euro.
Der Expected Loss des Konzernportfolios verteilt sich mehrheitlich auf Deutschland und Westeuropa. Ein wesentlicher Treiber des Expected Loss im Bereich Sonstige sind Schiffsfinanzierungen.
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| Konzernportfolio nach Regionen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 220 | 495 | 22 |
| Westeuropa | 104 | 372 | 36 |
| Mittel- und Osteuropa | 39 | 220 | 56 |
| Nordamerika | 30 | 41 | 14 |
| Asien | 20 | 45 | 23 |
| Sonstige | 22 | 374 | 169 |
| Konzern | 436 | 1 547 | 36 |
Die folgende Tabelle zeigt das Exposure in den Ländern Griechenland, Italien, Portugal und Spanien auf Basis des Sitzlandes beziehungsweise des Objektsitzes:
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EaD1 | Sovereign2 | Banken | CRE | Corporates/ Sonstige | Gesamt | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Griechenland | 0,0 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,3 | 0,3 |
| Italien | 8,7 | 0,5 | 0,7 | 2,4 | 12,4 | 13,2 |
| Portugal | 1,4 | 0,2 | 1,2 | 0,1 | 3,0 | 2,9 |
| Spanien | 5,0 | 2,9 | 0,1 | 2,0 | 10,0 | 11,0 |
1 Ohne Exposure aus Schiffsfinanzierungen.
2 Inklusive Subsovereigns.
Risikovorsorge
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft des Konzerns lag in den ersten drei Quartalen 2015 bei 584 Mio. Euro und damit um 252 Mio. Euro unter dem Vorjahresvergleichswert von 836 Mio. Euro.
Wertberichtigungen auf Wertpapiere werden nicht in der Risikovorsorge, sondern im Ergebnis aus Finanzanlagen berücksichtigt. Note 5 des Zwischenabschlusses liefert hierzu weitere Details.
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| 2015 | 2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge | Mio. € | Q1-Q3 | Q3 | Q2 | Q1 | Gesamt | Q4 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Kernbank | 271 | 72 | 138 | 61 | 490 | 103 |
| Non-Core Assets | 313 | 74 | 142 | 97 | 654 | 205 |
| Konzern | 584 | 146 | 280 | 158 | 1 144 | 308 |
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| 2014 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge | Mio. € | Q1-Q3 | Q3 | Q2 | Q1 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Kernbank | 387 | 90 | 193 | 104 |
| Non-Core Assets | 449 | 251 | 64 | 134 |
| Konzern | 836 | 341 | 257 | 238 |
Für das Gesamtjahr 2015 erwarten wir, dass die Konzernrisikovorsorge unter 900 Mio. Euro liegen wird. Sollten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen beispielsweise aufgrund geopolitischer Entwicklungen unerwartet massiv verschlechtern oder sollte es zu Ausfällen bei großen Einzeladressen kommen, kann aber auch eine höhere Risikovorsorge erforderlich werden.
Default-Portfolio
Das Default-Portfolio reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2015 um 3,8 Mrd. Euro. Dieser Rückgang resultierte maßgeblich aus erfolgreichen Abbaumaßnahmen im Segment NCA.
Die nachfolgende Darstellung des Default-Volumens zeigt die ausgefallenen Forderungen der Kategorie LaR Kredit sowie die ausgefallenen Forderungen, bei denen eine Veräußerung beabsichtigt ist (IFRS 5):
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio LaR Kredit | Mio. € | Konzern | Kernbank | NCA | Konzern | Kernbank | NCA |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Volumen | 8 002 | 4 934 | 3 068 | 11 843 | 5 610 | 6 233 |
| Risikovorsorgebestand | 3 732 | 2 643 | 1 088 | 5 145 | 2 950 | 2 196 |
| GLLP | 820 | 557 | 264 | 822 | 513 | 309 |
| Sicherheiten | 3 249 | 1 209 | 2 040 | 5 526 | 1 454 | 4 072 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%)1 | 87 | 78 | 102 | 90 | 79 | 101 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%)1 | 97 | 89 | 111 | 97 | 88 | 105 |
| NPL-Ratio (%)2 | 1,8 | 1,3 | 4,5 | 2,7 | 1,6 | 7,4 |
1 Coverage Ratio: Summe Risikovorsorge, Sicherheiten (und GLLP) im Verhältnis zum Default-Volumen.
2 NPL-Ratio: Default-Volumen (Non-Performing Loans - NPL) im Verhältnis zum Gesamtexposure (EaD inklusive NPL).
Kernbank
Die Kernbank setzt sich aus den Segmenten Privatkunden, Mittelstandsbank, Central & Eastern Europe, Corporates & Markets sowie Sonstige und Konsolidierung zusammen.
Kreditrisikokennzahlen
Das Exposure der Kernbank in den Ratingstufen 1.0 bis 5.8 stieg zum 30. September 2015 auf 371 Mrd. Euro an (31. Dezember 2014: 355 Mrd. Euro). Die Risikodichte blieb mit 27 Basispunkten stabil.
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| Kreditrisikokennzahlen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR |
|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privatkunden | 95 | 174 | 18 | 994 |
| Mittelstandsbank | 135 | 394 | 29 | 3 884 |
| Central & Eastern Europe | 28 | 152 | 54 | 748 |
| Corporates & Markets | 64 | 239 | 37 | 1 903 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 49 | 43 | 9 | 784 |
| Kernbank | 371 | 1 002 | 27 | 8 312 |
1 Im Wesentlichen Liquiditätsportfolios des Treasury.
Rund 81 % des Kernbankportfolios liegen im Investment-Grade-Bereich. Dieser entspricht auf Basis von PD-Ratings unseren internen Ratingstufen 1 und 2.
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| Ratingverteilung per 30.9.2015 | 1.0-1.8 | 2.0-2.8 | 3.0-3.8 | 4.0-4.8 | 5.0-5.8 |
|---|---|---|---|---|---|
| EaD | % | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privatkunden | 34 | 50 | 12 | 3 | 1 |
| Mittelstandsbank | 14 | 60 | 20 | 5 | 2 |
| Central & Eastern Europe | 5 | 60 | 22 | 10 | 2 |
| Corporates & Markets | 50 | 38 | 9 | 1 | 2 |
| Kernbank1 | 32 | 49 | 14 | 4 | 1 |
1 Inklusive Sonstige und Konsolidierung.
Risikovorsorge
In den ersten drei Quartalen 2015 belief sich die Risikovorsorge der Kernbank auf 271 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ging die Belastung somit um 116 Mio. Euro zurück.
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| 2015 | 2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge | Mio. € | Q1-Q3 | Q3 | Q2 | Q1 | Gesamt | Q4 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Privatkunden | 39 | 5 | 21 | 13 | 79 | 11 |
| Mittelstandsbank | 119 | 27 | 57 | 35 | 342 | 106 |
| Central & Eastern Europe | 75 | 28 | 24 | 23 | 123 | 27 |
| Corporates & Markets | - 25 | 11 | 11 | - 47 | - 55 | - 41 |
| Sonstige und Konsolidierung | 63 | 1 | 25 | 37 | 1 | 0 |
| Kernbank | 271 | 72 | 138 | 61 | 490 | 103 |
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| 2014 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge | Mio. € | Q1-Q3 | Q3 | Q2 | Q1 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privatkunden | 68 | 16 | 16 | 36 |
| Mittelstandsbank | 236 | 36 | 143 | 57 |
| Central & Eastern Europe | 96 | 37 | 38 | 21 |
| Corporates & Markets | - 14 | 0 | - 5 | - 9 |
| Sonstige und Konsolidierung | 1 | 1 | 1 | - 1 |
| Kernbank | 387 | 90 | 193 | 104 |
Default-Portfolio
Das Default-Portfolio der Kernbank lag um 676 Mio. Euro unter dem Niveau des Jahresendes 2014.
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| Default-Portfolio Kernbank | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 4 934 | 5 610 |
| Risikovorsorgebestand | 2 643 | 2 950 |
| GLLP | 557 | 513 |
| Sicherheiten | 1 209 | 1 454 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 78 | 79 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 89 | 88 |
| NPL-Ratio (%) | 1,3 | 1,6 |
Segment Privatkunden
Das Segment Privatkunden umfasst die Aktivitäten des Konzernbereichs Private Kunden, das Direct Banking und die Commerz Real. Im Bereich Private Kunden sind das inländische Filialgeschäft für Privat- und Geschäftskunden sowie das Wealth Management zusammengefasst.
Die Risiken im Privatkundengeschäft werden vom wirtschaftlichen Umfeld sowie von der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Immobilienpreise wesentlich beeinflusst. Wir steuern die Risiken unter anderem über definierte Kreditstandards, ein aktives Neugeschäftscontrolling, eine intensive Beobachtung des Immobilienmarktes sowie ein EDV-gestütztes Überziehungsmanagement. Darüber hinaus identifizieren wir auffällige Kredite über ausgewählte Trigger und bearbeiten diese im Bereich Risikofrüherkennung.
Den Finanzierungsbedarf unserer Kunden decken wir über eine breite und moderne Produktpalette ab. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (Private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von insgesamt 60 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Geschäftskunden stellen wir über Individualkredite mit einem Volumen von 14 Mrd. Euro sicher. Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite, Kreditkarten, mit insgesamt 10 Mrd. Euro).
Im Privatkundengeschäft hat sich das Wachstum, insbesondere in der Baufinanzierung, auch im dritten Quartal fortgesetzt. Die Risikodichte ist im Vergleich zum Jahresende 2014 um 3 auf 18 Basispunkte gesunken.
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| Kreditrisikokennzahlen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Private Baufinanzierung | 55 | 85 | 15 |
| Renditeobjekte | 5 | 5 | 11 |
| Individualkredite | 14 | 31 | 23 |
| Verfügungskredite/Ratenkredite/Kreditkarten | 10 | 24 | 25 |
| Inländische Tochtergesellschaften | 4 | 9 | 24 |
| Ausländische Tochtergesellschaften und Sonstige | 7 | 20 | 29 |
| Privatkunden | 95 | 174 | 18 |
Die Risikovorsorge im Privatkundengeschäft ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29 Mio. Euro auf 39 Mio. Euro zurück und lag damit auf einem sehr niedrigen Niveau.
Das Default-Portfolio des Segments konnte gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 102 Mio. Euro abgebaut werden.
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| Default-Portfolio Segment Privatkunden | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 651 | 754 |
| Risikovorsorgebestand | 216 | 258 |
| GLLP | 106 | 113 |
| Sicherheiten | 301 | 361 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 79 | 82 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 96 | 97 |
| NPL-Ratio (%) | 0,7 | 0,8 |
Segment Mittelstandsbank
In diesem Segment bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor und institutionellen Kunden, sofern sie nicht anderen Segmenten zugeordnet sind. Darüber hinaus verantwortet das Segment - teilweise gemeinsam mit dem Segment Corporates & Markets - die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Bei inländischen Corporates sowie ausländischen Corporates mit Bezug zu Deutschland wollen wir weiter wachsen und investieren in einzelne neue Märkte. Der Risikoappetit orientiert sich dabei an der Einschätzung der jeweiligen Branche, aber auch an dem konjunkturellen und wettbewerblichen Umfeld des Unternehmens. Wir analysieren die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells, die strategische Ausrichtung und die Bonität des Unternehmens.
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| Kreditrisikokennzahlen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Corporates Inland | 88 | 261 | 29 |
| Corporates Ausland | 22 | 36 | 17 |
| Financial Institutions | 25 | 96 | 39 |
| Mittelstandsbank | 135 | 394 | 29 |
Der EaD der Mittelstandsbank blieb in den ersten neun Monaten mit 135 Mrd. Euro weitestgehend unverändert (31. Dezember 2014: 134 Mrd. Euro). Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland ist weiterhin stabil. Die Risikodichte im Bereich Corporates Inland belief sich per 30. September 2015 auf 29 Basispunkte.
Im Bereich Corporates Ausland belief sich der EaD per
30.September 2015 auf 22 Mrd. Euro und die Risikodichte auf 17 Basispunkte. Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf Seite 32.
Die Risikovorsorge der Mittelstandsbank belief sich auf 119 Mio. Euro und ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 117 Mio. Euro deutlich zurückgegangen. Die Reduzierung resultierte im Wesentlichen aus einer geringeren Risikovorsorge für neue Ausfälle.
Das Default-Portfolio der Mittelstandsbank ist seit dem 31.Dezember 2014 um 313 Mio. Euro gesunken.
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| Default-Portfolio Segment Mittelstandsbank | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 2 270 | 2 583 |
| Risikovorsorgebestand | 1 196 | 1 429 |
| GLLP | 294 | 276 |
| Sicherheiten | 406 | 441 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 71 | 72 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 84 | 83 |
| NPL-Ratio (%) | 1,7 | 1,9 |
Segment Central & Eastern Europe
Das Segment Central & Eastern Europe umfasst die Aktivitäten des Konzerns im Universalbankgeschäft und Direct Banking in Mittel- und Osteuropa. Das Segment wird durch die "mBank" repräsentiert. Diese bietet Kunden Leistungen im Bereich des Retail-, Corporate und Investmentbankings in Polen, sowie Retail-Banking in der Tschechischen Republik und der Slowakei an. Der strategische Fokus des Segments Central & Eastern Europe liegt auf organischem Wachstum im polnischen Mittelstandsgeschäft sowie im Privatkundenbereich in den Kernmärkten der mBank.
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| Kreditrisikokennzahlen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Central & Eastern Europe | 28 | 152 | 54 |
Der EaD des Segments Central & Eastern Europe ist zum 30. September 2015 mit 28 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresende leicht gestiegen. Die Risikodichte belief sich auf 54 Basispunkte. Das Exposure in Schweizer Franken betrug knapp 5 Mrd. Euro. Es handelt sich dabei überwiegend um hypothekenbesicherte Engagements mit Privatkunden.
Die Risikovorsorge im Segment Central & Eastern Europe ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21 Mio. Euro auf 75 Mio. Euro zurück.
Das Default-Portfolio konnte im Vergleich zum Jahresende 2014 um 46 Mio. Euro abgebaut werden.
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| Default-Portfolio Segment Central & Eastern Europe | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 1 165 | 1 212 |
| Risikovorsorgebestand | 656 | 604 |
| GLLP | 73 | 67 |
| Sicherheiten | 442 | 649 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 94 | 103 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 100 | 109 |
| NPL-Ratio (%) | 4,0 | 4,5 |
Segment Corporates & Markets
Dieses Segment umfasst das Geschäft mit multinationalen Unternehmen, institutionellen Kunden und ausgewählten Großkunden (Corporates) sowie die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten (Markets) des Konzerns.
Der regionale Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt mit rund 71 % des Gesamtexposures in Deutschland und Westeuropa, der Anteil Nordamerikas lag Ende September 2015 bei rund 15 %. Insgesamt lag der EaD mit 64 Mrd. Euro per Ende September 2015 rund 4 Mrd. Euro über dem Wert per Ende Dezember 2014. Der Anstieg der Risikodichte ist auf wenige Einzelfälle zurückzuführen.
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| Kreditrisikokennzahlen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 20 | 68 | 35 |
| Westeuropa | 26 | 128 | 49 |
| Mittel- und Osteuropa | 1 | 4 | 29 |
| Nordamerika | 10 | 12 | 12 |
| Asien | 3 | 6 | 19 |
| Sonstige | 4 | 21 | 47 |
| Corporates & Markets | 64 | 239 | 37 |
Corporates & Markets begleitet seine Kunden langfristig in allen Finanzierungsangelegenheiten, insbesondere durch seine Serviceleistungen bei Underwriting und Emissionen (zum Beispiel Equity, Bonds und Syndicated Loans). Stringente Richtlinien und definierte Limite begrenzen dabei das Underwriting-Risiko für alle Produktarten. Unter Markt- und Kreditrisikogesichtspunkten werden die Positionen, die aufgrund der Aktivität als Lead Arranger beziehungsweise Marketmaker in den eigenen Büchern verbleiben, sowohl auf Kontrahenten- als auch auf Portfolioebene streng überwacht. Insbesondere die zunehmende Dynamik im "Leveraged-Buy-out"-Markt stellt derzeit hohe Anforderungen an das Kreditrisikomanagement.
Ein Augenmerk liegt darüber hinaus auf dem engen Monitoring von Counterparties (zum Beispiel Banken und Broker Dealer) in Ländern mit erhöhten Risiken, vor allem hinsichtlich besicherter Handelsgeschäfte. Ziel ist es, unsere Kunden auch dort weiter zu unterstützen und uns dabei auf die Begleitung von hoch reagiblem Geschäft zu fokussieren. Die Strategie von Corporates & Markets mit Large-Corporates-Kunden in diesen kritischen Ländern bleibt unverändert.
Während sich die Neuinvestitionen im Bereich Structured Credit zum Jahresende 2014 auf 1,2 Mrd. Euro beliefen, stieg das Volumen per Ende September 2015 um weitere 1,3 Mrd. Euro auf insgesamt 2,6 Mrd. Euro an. Generell wird vorrangig in Anleihen von Senior-Tranchen aus Verbriefungstransaktionen der Assetklassen Consumer (Auto) ABS, UK-RMBS und CLO investiert, die eine robuste Struktur und ein moderates Risikoprofil aufweisen.
Gegenüber dem Vorjahr ist das gesamte Structured-Credit-Portfolio per September 2015 auf 6,2 Mrd. Euro gesunken (7,7 Mrd. Euro per Dezember 2014) bei gleichzeitiger Verringerung der Risikowerte1 auf 1,9 Mrd. Euro (2,4 Mrd. Euro per Dezember 2014). Ein wesentlicher Anteil des Portfolios entfällt dabei auf CDOs, die Unternehmenskredite in den USA und Europa (CLO) verbriefen, sowie andere Structured-Credit-Positionen, die sich aus Total-Return-Swap-Positionen zusammensetzen.
Die Risikovorsorge im Segment Corporates & Markets ist stark von der Entwicklung einzelner Engagements geprägt. Die Netto-Risikovorsorgeauflösung von 25 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2015 war im Wesentlichen auf die erfolgreiche Restrukturierung eines Einzelfalls zurückzuführen. Damit lag die Risikovorsorgeauflösung um 11 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Das Default-Portfolio im Segment Corporates & Markets sank in den ersten drei Quartalen 2015 um 223 Mio. Euro.
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| Default-Portfolio Segment Corporates & Markets | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 749 | 972 |
| Risikovorsorgebestand | 478 | 625 |
| GLLP | 82 | 56 |
| Sicherheiten | 61 | 3 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 72 | 65 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 83 | 70 |
| NPL-Ratio (%) | 1,2 | 1,6 |
1 Der Risikowert stellt den Balance Sheet Value von Cashinstrumenten dar. Bei Long-CDS-Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwerts des Kreditderivats zusammen.
Non-Core Assets
Die Konzernbereiche Commercial Real Estate (CRE), Deutsche Schiffsbank (DSB) und Public Finance sind im Abbausegment Non-Core Assets gebündelt. Alle Portfolios in diesen Bereichen sollen über die Zeit vollständig abgebaut werden.
Der EaD des Segments im Weißbuch belief sich per 30. September 2015 auf 65 Mrd. Euro und lag damit um 13 Mrd. Euro unter dem Wert per Ende 2014.
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| Kreditrisikokennzahlen per 30.9.2015 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR |
|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Commercial Real Estate | 11 | 131 | 117 | |
| Deutsche Schiffsbank | 8 | 327 | 414 | |
| Public Finance | 46 | 87 | 19 | |
| Non-Core Assets | 65 | 545 | 84 | 2 708 |
Im Segment Non-Core Assets belief sich die Risikovorsorge auf 313 Mio. Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 136 Mio. Euro gesunken. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr eine Auflösung aus Portfoliotransaktionen in Höhe von 112 Mio. Euro enthalten ist.
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| 2015 | 2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge | Mio. € | Q1-Q3 | Q3 | Q2 | Q1 | Gesamt | Q4 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Commercial Real Estate | 76 | 5 | 46 | 25 | 73 | 1 |
| Deutsche Schiffsbank | 239 | 70 | 96 | 73 | 588 | 205 |
| Public Finance | - 1 | 0 | 0 | - 1 | - 7 | - 2 |
| Non-Core Assets | 313 | 74 | 142 | 97 | 654 | 205 |
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| 2014 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge | Mio. € | Q1-Q3 | Q3 | Q2 | Q1 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Commercial Real Estate | 72 | 82 | - 72 | 62 |
| Deutsche Schiffsbank | 383 | 173 | 137 | 74 |
| Public Finance | - 5 | - 3 | 0 | - 2 |
| Non-Core Assets | 449 | 251 | 64 | 134 |
Im Vergleich zum Jahresultimo 2014 wurde das Default-Volumen in den ersten drei Quartalen 2015 mehr als halbiert. Der Rückgang basierte im Wesentlichen auf aktiv von der Bank herbeigeführten Rückzahlungen.
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| Default-Portfolio Segment NCA LaR Kredit | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 3 068 | 6 233 |
| Risikovorsorgebestand | 1 088 | 2 196 |
| GLLP | 264 | 309 |
| Sicherheiten | 2 040 | 4 072 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 102 | 101 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 111 | 105 |
| NPL-Ratio (%) | 4,5 | 7,4 |
Commercial Real Estate
In den ersten neun Monaten 2015 wurden die Bestände, in erster Linie in der Hypothekenbank Frankfurt AG, weiter reduziert. Der EaD wurde um knapp 6 Mrd. Euro auf 11 Mrd. Euro verringert. Der Rückgang des Exposures ist dabei insbesondere auf den Verkauf zweier gewerblicher Immobilienportfolios zurückzuführen. Hierbei handelte es sich um ein europäisches Portfolio sowie um ein deutsches Portfolio, welches vor allem aus notleidenden Krediten bestand. Insgesamt konnte somit die Komplexität und der Risikogehalt im CRE-Portfolio weiter deutlich verringert werden.
Ziel ist gleichwohl auch weiterhin die Fortsetzung des wertschonenden Abbaus mit Fokus auf der Reduzierung der höher risikobehafteten Teilportfolios.
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| CRE-Portfolio nach Regionen EaD | Mrd. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Deutschland | 7 | 10 |
| Westeuropa | 3 | 4 |
| Mittel- und Osteuropa | 1 | 2 |
| Nordamerika | 0 | 0 |
| Asien | 0 | 0 |
| Sonstige | 0 | 0 |
| Commercial Real Estate | 11 | 17 |
Die Risikovorsorge im Konzernbereich Commercial Real Estate belief sich in den ersten drei Quartalen 2015 auf 76 Mio. Euro.
Das Default-Portfolio für den Konzernbereich Commercial Real Estate konnte im Vergleich zum Vorjahresende um 2 024 Mio. Euro deutlich reduziert werden.
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| Default-Portfolio CRE | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 1 311 | 3 335 |
| Risikovorsorgebestand | 284 | 900 |
| GLLP | 87 | 80 |
| Sicherheiten | 1 146 | 2 523 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 109 | 103 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 116 | 105 |
| NPL-Ratio (%) | 10,5 | 16,7 |
Deutsche Schiffsbank
Das Exposure an Schiffsfinanzierungen im Weißbuch ist entsprechend unserer Abbaustrategie gegenüber dem 31. Dezember 2014 von 9,2 Mrd. Euro auf 7,9 Mrd. Euro gesunken. Hierbei konnten auch gegenläufige Effekte durch den gegenüber dem Euro stärkeren US-Dollar, in dem größere Teile des Portfolios denominiert sind, überkompensiert werden.
Unser Portfolio setzt sich im Wesentlichen aus den drei Standardschiffstypen Containerschiffe (3 Mrd. Euro), Tanker (2 Mrd. Euro) und Massengutfrachter (2 Mrd. Euro) zusammen. Das restliche Portfolio beinhaltet unterschiedliche Spezialtonnagen mit hoher Diversifikation über verschiedene Schiffssegmente.
Auch im dritten Quartal 2015 waren die Tankermärkte fester aufgrund der hohen Rohölproduktion. Die Märkte für Containerschiffe zeigten Rückgänge in den Raten über alle Schiffsgrößen hinweg. Dies war bedingt durch die schwache Entwicklung der globalen Handelsaktivitäten. Die Märkte für Postpanamax-Schiffe kamen unter Druck aufgrund der verstärkten Ablieferung von sehr großen Containerschiffen. Die Märkte für Massengutschiffe waren weiterhin von Überkapazitäten geprägt, zeigten jedoch leichte Besserungen sowohl hinsichtlich der Charterraten als auch der Schiffswerte. Eine nachhaltige Markterholung über alle Assetklassen hinweg erwarten wir kurzfristig nicht.
Unserer Strategie des wertschonenden Abbaus entsprechend reduzieren wir weiterhin konsequent die Risiken im Bestandsgeschäft.
Die Risikovorsorge im Konzernbereich Deutsche Schiffsbank ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 144 Mio. Euro auf 239 Mio. Euro zurück.
Das Default-Portfolio konnte gegenüber dem 31. Dezember 2014 aufgrund erfolgreicher Abbaumaßnahmen um 1 142 Mio. Euro weiter deutlich reduziert werden.
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio DSB nach Schiffstypen | Mio. € | Gesamt | Container | Tanker | Bulker | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Default-Volumen | 1 751 | 739 | 281 | 338 | 2 893 |
| Risikovorsorgebestand | 804 | 337 | 75 | 155 | 1 296 |
| GLLP | 173 | 79 | 11 | 36 | 224 |
| Sicherheiten | 894 | 353 | 218 | 200 | 1 549 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 97 | 93 | 104 | 105 | 98 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 107 | 104 | 108 | 116 | 106 |
| NPL-Ratio (%) | 18,1 | 19,8 | 11,9 | 16,3 | 24,0 |
Public Finance
Die Commerzbank bündelt im Segment NCA einen Großteil des Staatsfinanzierungsgeschäfts sowie besicherte und unbesicherte Bankenanleihen/Darlehen, die insbesondere als Ersatzdeckung für Pfandbriefemissionen vorgehalten werden. Die Forderungen und Wertpapiere des Public-Finance-Portfolios werden unter anderem in den Tochterunternehmen Hypothekenbank Frankfurt und Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank gehalten. Das Management des NCA-Public-Finance-Portfolios wird vom zentralen Segment Corporates & Markets sowie von Group Treasury durchgeführt.
Schuldner im Staatsfinanzierungsgeschäft von NCA (39 Mrd. Euro EaD) sind Staaten, Bundesländer, Regionen, Städte und Gemeinden sowie supranationale Institutionen. Das Hauptexposure liegt in Deutschland und Europa.
Das restliche Public-Finance-Portfolio im Segment NCA entfällt auf Banken (7 Mrd. Euro EaD), wobei der Schwerpunkt ebenfalls in Deutschland und Europa liegt. Der überwiegende Teil des Bankenportfolios besteht aus Wertpapieren und Darlehen, die zu einem hohen Anteil mit Gewährträgerhaftungen, Anstaltslasten oder anderen Unterstützungsmechanismen der öffentlichen Hand ausgestattet sind oder in Form von Covered Bonds emittiert wurden.
Im Bereich Public Finance ist auch das Private-Finance-Initiative-(PFI-)Portfolio angesiedelt. Es umfasst die langfristige Finanzierung von öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungsunternehmen mit guter Bonität, beispielsweise von Krankenhäusern oder Wasserversorgungsbetrieben. Das PFI-Portfolio ist zusätzlich durch Monoliner-Garantien besichert und soll - im Einklang mit der NCA-Strategie - über die Zeit wertschonend abgebaut werden.
Das Public-Finance-Portfolio in NCA wurde in den ersten drei Quartalen 2015 durch Verkäufe und Rückzahlungen um insgesamt 6 Mrd. Euro weiter reduziert.
Die Risikovorsorgeauflösung im Konzernbereich Public Finance lag mit 1 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau. Wertberichtigungen auf Wertpapiere werden nicht in der Risikovorsorge, sondern im Ergebnis aus Finanzanlagen berücksichtigt. Note 5 des Zwischenabschlusses liefert hierzu weitere Details.
Das Default-Portfolio von Public Finance blieb gegenüber dem Jahresultimo 2014 mit 5 Mio. Euro nahezu unverändert.
Weitere Portfolioanalysen
Die folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit zu verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten.
Corporates-Portfolio nach Branchen
Das Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Branchen:
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Corporates-Portfolio nach Branchen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Versorgung/Umwelt | 18 | 85 | 47 | 17 | 74 | 44 |
| Konsum | 14 | 56 | 39 | 12 | 37 | 31 |
| Transport/Tourismus | 13 | 28 | 21 | 13 | 26 | 21 |
| Großhandel | 11 | 46 | 40 | 11 | 49 | 43 |
| Grundstoffe/Metall | 11 | 37 | 34 | 11 | 42 | 39 |
| Technologie/Elektronik | 10 | 26 | 26 | 9 | 26 | 28 |
| Dienstleistungen/Medien | 10 | 104 | 106 | 9 | 35 | 39 |
| Maschinenbau | 10 | 28 | 29 | 9 | 26 | 28 |
| Automobil | 9 | 21 | 24 | 8 | 29 | 36 |
| Chemie/Verpackung | 9 | 39 | 43 | 9 | 54 | 63 |
| Bau | 5 | 35 | 69 | 5 | 47 | 100 |
| Pharma/Gesundheitswesen | 5 | 14 | 29 | 4 | 10 | 23 |
| Sonstige | 11 | 29 | 25 | 10 | 30 | 29 |
| Gesamt | 136 | 546 | 40 | 127 | 487 | 38 |
Financial-Institutions-Portfolio
Fokus in der Kernbank sind weiterhin Trade-Finance-Aktivitäten, die wir im Interesse unserer Firmenkunden in der Mittelstandsbank durchführen, sowie Kapitalmarktaktivitäten in Corporates & Markets. Public-Finance-Bestände werden weiter abgebaut. Die Einführung von Abwicklungsregeln für Banken in Developed Markets beobachten wir eng. In vielen Emerging Markets ist der Ausblick aufgrund schwächeren Wirtschaftswachstums sowie der Aussicht auf eventuell steigende Zinsen in den USA eingetrübt. Dem begegnen wir mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation eines Landes abgestimmten Portfoliosteuerung.
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| FI-Portfolio nach Regionen1 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 9 | 8 | 8 | 11 | 6 | 5 |
| Westeuropa | 21 | 45 | 21 | 26 | 54 | 21 |
| Mittel- und Osteuropa | 5 | 29 | 57 | 9 | 31 | 35 |
| Nordamerika | 2 | 3 | 14 | 2 | 2 | 9 |
| Asien | 12 | 33 | 27 | 13 | 37 | 29 |
| Sonstige | 7 | 38 | 51 | 8 | 34 | 43 |
| Gesamt | 57 | 156 | 27 | 69 | 165 | 24 |
1 Ohne Ausnahmeschuldner.
Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio
Im Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio liegt unser Fokus auf attraktivem Neugeschäft mit Adressen guter Bonität, das wir im Interesse unserer institutionellen Kunden durchführen.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um diversifizierte Versicherungsgesellschaften, Asset Manager und regulierte Fonds, wobei der regionale Schwerpunkt bei Kunden in Deutschland und Westeuropa liegt.
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| NBFI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 8 | 22 | 26 | 8 | 18 | 22 |
| Westeuropa | 16 | 30 | 18 | 17 | 32 | 19 |
| Mittel- und Osteuropa | 1 | 8 | 112 | 1 | 6 | 88 |
| Nordamerika | 9 | 6 | 7 | 8 | 5 | 6 |
| Asien | 1 | 2 | 15 | 1 | 1 | 11 |
| Sonstige | 2 | 2 | 10 | 1 | 3 | 21 |
| Gesamt | 37 | 69 | 19 | 37 | 65 | 18 |
Originatorenpositionen
Die Commerzbank und die Hypothekenbank Frankfurt haben im Laufe der vergangenen Jahre überwiegend aus Gründen des Kapitalmanagements Forderungsverbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden mit einem aktuellen Volumen von 2,1 Mrd. Euro vorgenommen. Im dritten Quartal 2015 wurden die beiden Transaktionen "CoCo Finance II - 1" der Assetklasse "Corporates" mit einem Volumen von 2 Mrd. Euro sowie "Cotrax Finance II - 1" der Assetklasse "Banken" mit einem Volumen von rund 450 Mio. Euro vertragsgemäß zurückgezahlt.
Zum Stichtag 30. September 2015 wurden Risikopositionen in Höhe von 1,9 Mrd. Euro zurückbehalten. Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 1,8 Mrd. Euro auf Senior-Tranchen, die nahezu vollständig gut bis sehr gut geratet sind.
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| Volumen Commerzbank1 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbriefungspool Mrd. € |
Fälligkeit | Senior | Mezzanine | First Loss Piece | Gesamtvolumen1 30.9.2015 |
Gesamtvolumen1 31.12.2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Corporates | 2020 - 2036 | 1,8 | 0,1 | < 0,1 | 2,0 | 4,1 |
| RMBS | 2048 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | < 0,1 | < 0,1 |
| CMBS | 2046 - 2084 | 0,0 | < 0,1 | < 0,1 | < 0,1 | 1,0 |
| Gesamt | 1,8 | 0,1 | < 0,1 | 2,1 | 5,1 |
1 Tranchen/Rückbehalte (nominal): Anlage- und Handelsbuch.
Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures
Die Commerzbank ist Sponsor des Multiseller Asset-backed Commercial Paper Conduits "Silver Tower". Sie arrangiert über "Silver Tower" die Verbriefung von Forderungen - insbesondere Handels- und Leasingforderungen - von Kunden der Segmente Mittelstandsbank und Corporates & Markets. Die Geschäfte werden im Wesentlichen durch die Emission von Asset-backed Commercial Papers (ABCP) oder durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien (Liquiditätslinien) finanziert. Das Volumen sowie die Risikowerte im Conduit "Silver Tower" sind im dritten Quartal 2015 nahezu konstant geblieben und lagen mit 3,1 Mrd. Euro per Ende September 2015 rund 0,2 Mrd. Euro unter dem Wert per Ende Dezember 2014.
Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen im Wesentlichen staatsgarantierte ABS-Papiere der Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank (Nachfolge der Hypothekenbank Frankfurt) und der sich im Abbau befindenden Hypothekenbank Frankfurt im Bereich Public Finance sowie Handelsbuchpositionen der Commerzbank AG Inland.
Das Volumen ist mit 4,7 Mrd. Euro (Dezember 2014: 4,7 Mrd. Euro) und die Risikowerte sind mit 4,6 Mrd. Euro (Dezember 2014: 4,5 Mrd. Euro) im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben.
Marktrisiken
Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Währungs- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen. Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/Reserven berücksichtigt.
Risikosteuerung
Das Marktrisiko wird intern durch ein einheitliches Value-at-Risk-Modell gesteuert, in das alle Positionen einfließen. Der VaR quantifiziert den möglichen Verlust aus Finanzinstrumenten während eines vorgegebenen Zeithorizonts und mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit. Für die interne Steuerung werden ein Konfidenzniveau von 97,5 % und eine Haltedauer von einem Tag zugrunde gelegt. Das Value-at-Risk-Konzept erlaubt den Vergleich der Risiken in verschiedenen Geschäftsbereichen. Es ermöglicht die Aggregation einer Vielzahl von Positionen unter Berücksichtigung von Korrelationen zwischen verschiedenen Vermögenswerten. Damit ist zu jedem Zeitpunkt eine einheitliche Sicht auf das Marktrisiko sichergestellt.
Für die regulatorische Eigenmittelunterlegung werden ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von zehn Tagen unterstellt. Diese Annahmen erfüllen die Anforderungen des Baseler Ausschusses und weiterer internationaler Standards an die Steuerung von Marktrisiken. Für verschiedene Auswertungen, zum Beispiel Backtesting und Offenlegung, wird der VaR auch auf Basis einer Halteperiode von einem Tag berechnet. Um eine konsistente Darstellung in diesem Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von einem Tag.
In der internen Steuerung werden alle marktrisikorelevanten Positionen abgedeckt und Handelsbuch- sowie Anlagebuchpositionen gemeinsam gesteuert. Für regulatorische Zwecke erfolgt zusätzlich eine Steuerung des Handelsbuchs (gemäß regulatorischen Anforderungen inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebuchs) auf Stand-alone-Basis. Der VaR für das Gesamtbuch stieg um 43 Mio. Euro auf 141 Mio. Euro an. Wesentliche Ursache für den Anstieg ist eine gestiegene Volatilität an den Märkten. Auslöser dafür waren Marktereignisse wie zum Beispiel die Krise in Griechenland, starke Zinsbewegungen durch die Geldpolitik oder Sorgen um das Wachstum in China.
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| VaR-Beitrag1 | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Gesamtbuch | 141 | 98 |
| davon Handelsbuch | 27 | 16 |
1 99 % Konfidenzniveau, ein Tag Haltedauer, gleich gewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie.
Handelsbuch
Der VaR stieg in den ersten neun Monaten 2015 um 11 Mio. Euro auf 27 Mio. Euro. Ursache war die gestiegene Volatilität an den Märkten, die sich insbesondere im Segment Corporates & Markets sowie im Treasury zeigte.
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| VaR der Portfolios im Handelsbuch1 | Q1-Q3 2015 | 2014 |
|---|---|---|
| Mio. € | ||
| --- | --- | --- |
| Minimum | 17 | 11 |
| Mittelwert | 24 | 15 |
| Maximum | 38 | 37 |
| VaR-Endziffer Berichtsperiode | 27 | 16 |
1 99 % Konfidenzniveau, ein Tag Haltedauer, gleich gewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie.
Das Marktrisikoprofil ist über alle Anlageklassen diversifiziert. Dabei sind Währungskurs-, Credit-Spread- und Zinsrisiken die dominierenden Anlageklassen. In der Risikoart Zinsen werden auch Basis- und Inflationsrisiken abgebildet. Basisrisiken entstehen beispielsweise, wenn Positionen durch Absicherungsgeschäfte mit einer anderen Art der Preisstellung als der des Grundgeschäfts geschlossen werden.
Der Anstieg des VaR in den ersten neun Monaten 2015 resultierte vor allem aus Veränderungen der Währungs- und Credit-Spread-Risiken. Die gestiegenen Währungsrisiken wurden von den starken US-Dollar-Schwankungen hervorgerufen und betrafen insbesondere die Positionen des Treasury sowie der Pensionsfonds. Auch der Anstieg der Credit-Spread- und Zinsrisiken ist auf die gestiegene Volatilität an den Märkten zurückzuführen.
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| VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch1 | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Credit Spreads | 8 | 5 |
| Zinsen | 6 | 3 |
| Aktien | 3 | 2 |
| Währung | 9 | 5 |
| Rohwaren | 1 | 1 |
| Gesamt | 27 | 16 |
1 99 % Konfidenzniveau, ein Tag Haltedauer, gleich gewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie.
Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden weitere Risikokennziffern berechnet. Hierzu zählt insbesondere die Ermittlung des Stressed VaR. Basierend auf der oben beschriebenen VaR-Methodik wird im Stressed VaR die aktuelle Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewertet. Der Stressed VaR verringerte sich zum Berichtsstichtag um 4 Mio Euro auf 33 Mio. Euro, hauptsächlich durch Positionsveränderungen im Geschäftsbereich Treasury. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Im Jahresverlauf wurde der Krisenbeobachtungszeitraum nicht verändert.
Darüber hinaus wird mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity Event VaR das Risiko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Handelsbuchpositionen quantifiziert.
Die Verlässlichkeit des internen Modells wird durch die Anwendung von Backtesting-Verfahren auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei tatsächlich eingetretene Gewinne und Verluste gegenübergestellt. Im Prozess wird zwischen den Varianten "Clean P&L" und "Dirty P&L" Backtesting unterschieden. Beim Clean P&L Backtesting werden in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Berechnung zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste für den Prognosewert VaR sowie die tatsächlichen ermittelten Gewinne und Verluste basieren also auf der gleichen Positionierung. Demgegenüber werden beim Dirty P&L Backtesting zusätzlich die Gewinne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften des betrachteten Geschäftstages herangezogen. Überschreitet der tatsächlich ermittelte Verlust den über den VaR vorhergesagten Verlust, so spricht man von einem negativen Backtesting-Ausreißer.
Die Analyse der Backtesting-Ergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur Verbesserung des Marktrisikomodells. In den ersten neun Monaten 2015 haben wir im Clean-P&L- drei und im Dirty-P&L-Prozess keinen negativen Ausreißer gemessen. Die Ergebnisse liegen damit im Rahmen der statistischen Erwartungen und bestätigen die Qualität des VaR-Modells. Auf Basis des Backtestings bewerten auch die Aufsichtsbehörden die internen Risikomodelle. Die negativen Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert. Alle negativen Backtesting-Ausreißer (Clean P&L und Dirty P&L) auf Gruppenebene müssen unter Angabe von Ausmaß und Ursache den Aufsichtsbehörden gemeldet werden.
Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe dieser Stresstests wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber dennoch plausibler Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarien beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Währungskursen, Aktienkursen sowie Rohwarenpreisen. Beispiele für Stresstests sind Kursverluste aller Aktien um 15 %, eine Parallelverschiebung der Zinskurve oder Änderungen der Steigung dieser Kurve. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt.
Die VaR- und Stresstest-Modelle werden regelmäßig validiert. In den ersten neun Monaten 2015 wurden Modellanpassungen implementiert, die die Genauigkeit der Risikomessung weiter verbessert haben.
Anlagebuch
Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Credit-Spread-Risiken des Bereichs Non-Core Assets - Public Finance mit den Positionen der Hypothekenbank Frankfurt und der Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank. Unsere in diesem Bereich seit Jahren verfolgte strikte Abbaustrategie setzten wir systematisch fort. Darüber hinaus beeinflussen die Portfolios des Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken das Marktrisiko im Anlagebuch.
In der Marktrisikosteuerung werden die Credit-Spread-Risiken der Anlage- und Handelsbücher zusammen betrachtet. Die Credit-Spread-Sensitivitäten (1 Basispunkt Downshift) aller Wertpapier- und Derivatepositionen ohne Kredite sanken moderat von 63 Mio. Euro per Jahresende 2014 auf 57 Mio. Euro zum Ende des dritten Quartals 2015. Ursache waren vor allem gesunkene Anleihemarktwerte im Geschäftsbereich Non-Core Assets aufgrund von gestiegenen Credit Spreads und Zinsen.
Der überwiegende Teil der Credit-Spread-Sensitivitäten entfällt auf Wertpapierpositionen, die als Loans and Receivables (LaR) klassifiziert sind. Marktpreisänderungen haben für diese Positionen keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Unser Pensionsfonds-Portfolio besteht aus einem gut diversifizierten Anlageteil und dem Teil der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Die Duration der Verbindlichkeiten ist extrem lang (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) und der Hauptteil der Barwertrisiken des Gesamtportfolios befindet sich in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies ist in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet.
Marktliquiditätsrisiken
In der ökonomischen Kapitalunterlegung berücksichtigt die Commerzbank zusätzlich das Marktliquiditätsrisiko. Es bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern.
Wir bestimmen zunächst für jedes Portfolio anhand seiner Produkt- und Risikostrategie und basierend auf einer entsprechenden Markteinschätzung ein realistisches Abbauprofil. Damit lassen sich die Portfolios hinsichtlich ihrer Liquidierbarkeit über einen sogenannten Marktliquiditätsfaktor beschreiben. Der Marktliquiditätsfaktor berücksichtigt dabei die höhere Portfoliowertvolatilität aufgrund einer dem Abbauprofil entsprechenden verlängerten Haltedauer von Risikopositionen. Schließlich wird das Marktrisiko jedes Portfolios auf Jahressicht mit dem Marktliquiditätsfaktor bewertet.
Per Ende September 2015 hielt die Commerzbank 0,2 Mrd. Euro ökonomisches Kapital zur Abdeckung des Marktliquiditätsrisikos im Handels- und Anlagebuch vor. Insbesondere Asset-backed Securities und strukturierte Produkte weisen ein erhöhtes Marktliquiditätsrisiko auf.
Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können.
Risikosteuerung
Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Das der Modellierung zugrunde liegende steuerungsrelevante bankinterne Stressszenario berücksichtigt sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Bindende regulatorische Anforderungen sind integraler Bestandteil des Steuerungsmechanismus.
Der Bereich Group Treasury ist für das operative Liquiditätsmanagement verantwortlich. Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Zwischenlagebericht im Kapitel "Refinanzierung und Liquidität". Die Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis des bankinternen Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risikofunktion.
Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank Frühwarnindikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen.
Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu einem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großer Einzelgläubiger oder Währungen auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert.
Im Falle einer Liquiditätskrise sieht der Notfallplan bestimmte Maßnahmen vor, die entsprechend der Art der Krise vom zentralen Asset Liability Committee eingeleitet werden können. Der Notfallplan ist integraler Bestandteil des Recovery-Plans der Commerzbank und wird jährlich aktualisiert. Er definiert eine eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen.
Quantifizierung und Stresstesting
Die Parametrisierung der Liquiditätsrisiko-Modellierung unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen sowie eine angepasste Limitierung ist im Liquiditätsrisiko-Rahmenwerk der Commerzbank beschrieben. Aus dem Zusammenspiel von Modellierung und Limitierung wird die Liquiditätsrisikotoleranz der Commerzbank, die im Einklang mit der Gesamtrisikostrategie steht, quantitativ festgelegt.
Die Liquiditätsablaufbilanz wird für den gesamten Modellierungshorizont durchgehend über das volle Laufzeitspektrum dargestellt. Dabei folgt die Liquiditätsablaufbilanz einem mehrstufigen Konzept. In den Stufen 1 bis 5 werden deterministische und modellierte Cashflows des Bestandsgeschäfts einbezogen, während in den Stufen 6 und 7 auch geplantes Neugeschäft in das Kalkül mit einbezogen wird.
Basierend auf der Liquiditätsablaufbilanz werden Steuerungsmechanismen wie Recovery- und Frühwarnindikatoren entsprechend limitiert und überwacht. Für den Zeitraum bis zu einem Jahr sind harte Limite definiert, wohingegen für Zeiträume über einem Jahr Review Trigger existieren, um das Liquiditätsrisiko entsprechend unserer Refinanzierungskapazität zu limitieren. Die Konzernlimite sind auf einzelne Währungen und Konzerneinheiten heruntergebrochen.
In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank inklusive der regulatorischen Liquidity Coverage Ratio stets innerhalb der vom Vorstand festgelegten Limite. Gleiches gilt für die Erfüllung der von den MaRisk vorgegebenen Berechnung der so-genannten "Survival-Period" sowie der externen regulatorischen Liquiditätsverordnung; die Liquiditätskennziffer betrug zum Ultimo des dritten Quartals 1,40.
Wesentliche Elemente der Liquiditätsrisikotoleranz sind die Reserveperiode, die Höhe des Liquiditätsreserveportfolios, das zur Kompensation unerwarteter kurzfristiger Liquiditätsabflüsse gehalten wird, sowie die Limite in den einzelnen Laufzeitbändern. Das Liquiditätsreserveportfolio wird separiert vom Treasury gehalten und überwacht, um die Pufferfunktion im Stressfall zu gewährleisten. Das Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß der Liquiditätsrisikotoleranz refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen.
Die Bank wies zum Bewertungsstichtag nach ihrem auf konservativen Annahmen beruhenden internen Liquiditätsmodell einen verfügbaren Liquiditätsüberschuss in Höhe von bis zu 97,2 Mrd. Euro im Laufzeitband bis zu einem Tag aus. Davon wurden 44,2 Mrd. Euro in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Bei Fortschreibung der Bestände unter den derzeitigen Modellierungsannahmen würde sich eine Liquiditätsunterdeckung erst nach über sieben Jahren ergeben, wohingegen die Limitierung des internen Modells eine Fristentransformationsposition bereits im Laufzeitband über einem Jahr zulassen würde.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio, das im Vergleich zum letzten Quartal unverändert bei 9,8 Mrd. Euro liegt.
Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber, die dem Stressszenario zugrunde liegen, sind ein stark erhöhter Abfluss von kurzfristigen Kundeneinlagen, eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditlinien, aus geschäftspolitischen Zwecken als notwendig erachtete Prolongationen von Aktivgeschäft, Nachschusspflichten bei besicherten Geschäften sowie die Anwendung von höheren Risikoabschlägen auf den Liquidationswert von Vermögensgegenständen. Das interne Liquiditätsrisikomodell wird durch die regelmäßige Analyse zusätzlicher inverser Stressszenarien vervollständigt.
Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko (OpRisk) ist in Anlehnung an die Capital Requirements Regulation (CRR) definiert als das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Diese Definition beinhaltet Rechtsrisiken; Reputations- und strategische Risiken sind in dieser Definition nicht enthalten.
Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigation zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen.
Operationelle Risiken zeichnen sich durch eine asymmetrische Schadensverteilung aus, das heißt, der überwiegende Anteil der Schäden kommt in geringer Schadenshöhe zum Tragen, während vereinzelte Schäden mit sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit aber hohem Schadenspotenzial schlagend werden können. Daraus resultiert die Notwendigkeit, zum einen das hohe Schadenspotenzial zu limitieren und zum anderen die regelmäßige Schadenserwartung proaktiv zu steuern.
Die Commerzbank hat dazu ein mehrstufiges System etabliert, das definierte Kenngrößen für die Limitierung des ökonomischen Kapitals (Risikokapazität) mit solchen zur operativen unterjährigen Steuerung (Risikoappetit/-toleranz) integriert. Es wird durch Regelungen für das transparente und bewusste Eingehen und Freigeben von Einzelrisiken (Risikoakzeptanz) komplettiert.
Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle Risiken mittels des Advanced Measurement Approachs. Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des dritten Quartals 2015 auf dieser Basis 22,0 Mrd. Euro (31. Dezember 2014: 21,6 Mrd. Euro); das ökonomisch erforderliche Kapital betrug 1,8 Mrd. Euro (31. Dezember 2014: 1,8 Mrd. Euro).
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Risikoaktiva und das ökonomisch erforderliche Kapital nach Segmenten:
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| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | Risikoaktiva | Ökonom. erforderl. Kapital | Risikoaktiva | Ökonom. erforderl. Kapital |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Privatkunden | 6,6 | 0,5 | 9,0 | 0,8 |
| Mittelstandsbank | 3,2 | 0,3 | 3,3 | 0,3 |
| Central & Eastern Europe | 0,8 | 0,1 | 0,4 | 0,0 |
| Corporates & Markets | 5,2 | 0,4 | 4,7 | 0,4 |
| Non-Core Assets | 2,1 | 0,2 | 1,3 | 0,1 |
| Sonstige und Konsolidierung | 4,0 | 0,3 | 2,9 | 0,2 |
| Konzern | 22,0 | 1,8 | 21,6 | 1,8 |
Im Rahmen der OpRisk-Steuerung findet eine jährliche Bewertung des Internen Kontrollsystems (IKS) der Bank und der Risk Scenario Assessments statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle kontinuierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Backtesting unterzogen. Bei Schadensfällen > 1 Mio. Euro werden Lessons-Learned-Aktivitäten aufgenommen. Ebenso findet eine systematische Auswertung externer OpRisk-Ereignisse von Wettbewerbern statt.
Sonstige Risiken
Mitte März 2015 hat die Commerzbank Einigung in Vergleichsverhandlungen mit verschiedenen US-Behörden bezüglich Verstößen gegen US-Sanktions- sowie Geldwäschepräventionsbestimmungen erzielt. Die Commerzbank kooperiert seit mehreren Jahren mit den US-Behörden und den lokalen Behörden in New York und hat ihnen umfangreiche Dokumentation sowie Ergebnisse verschiedener interner Untersuchungen zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen des Vergleichs mit den US-Behörden hat die Bank sich verpflichtet, weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Compliance-relevanten Prozesse umzusetzen. Ferner ist eine Wohlverhaltensperiode von drei Jahren vorgesehen. Weitere Details zur Einigung können Note 24 des Zwischenabschlusses (Rückstellungen) entnommen werden.
Die Bank hat bereits in den vergangenen Jahren ihre Compliance-relevanten Prozesse verbessert und auch nach der Einigung mit den US-Behörden entsprechende weitere Maßnahmen im Sinne der erzielten Einigung umgesetzt. Weiterhin wurde das bankweite Compliance-Programm "Achieving a Robust Compliance Framework" initiiert. Im Fokus stehen dabei zusätzliche Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Einhaltung von Sanktionsvorschriften wie die Optimierung der Monitoring- und Scoringprozesse und -systeme, die Förderung einer nachhaltigen Compliance-Kultur in unserem Konzern, die Entwicklung und Durchführung von Schulungen sowie die Überarbeitung interner Richtlinien zur besseren Verständlichkeit.
Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung zugunsten deutscher Steuerpflichtiger. Die Commerzbank kooperiert vollumfänglich mit den Behörden. Die Gespräche hinsichtlich des Abschlusses des Verfahrens sind weit fortgeschritten.
Bezüglich aller weiteren sonstigen Risiken gab es in den ersten neun Monaten 2015 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Geschäftsbericht 2014 dargestellten Stand.
Disclaimer
Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling sowie durch die interne Revision, durch externe Wirtschaftsprüfer und die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarien ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.
Zwischenabschluss
Gesamtergebnisrechnung
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
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| Mio. € | Notes | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 9 186 | 9 626 | - 4,6 | |
| Zinsaufwendungen | 4 697 | 5 395 | - 12,9 | |
| Zinsüberschuss | (1) | 4 489 | 4 231 | 6,1 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | (2) | - 584 | - 836 | - 30,1 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 3 905 | 3 395 | 15,0 | |
| Provisionserträge | 3 065 | 2 857 | 7,3 | |
| Provisionsaufwendungen | 516 | 461 | 11,9 | |
| Provisionsüberschuss | (3) | 2 549 | 2 396 | 6,4 |
| Handelsergebnis | (4) | 594 | 317 | 87,4 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 56 | 11 | . | |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 538 | 328 | 64,0 | |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | (5) | - 106 | 18 | . |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 46 | 42 | 9,5 | |
| Sonstiges Ergebnis | (6) | - 7 | - 108 | - 93,5 |
| Verwaltungsaufwendungen | (7) | 5 426 | 5 147 | 5,4 |
| Restrukturierungsaufwendungen | (8) | 94 | - | . |
| Ergebnis vor Steuern | 1 405 | 924 | 52,1 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (9) | 466 | 320 | 45,6 |
| Konzernergebnis | 939 | 604 | 55,5 | |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 86 | 79 | 8,9 | |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 853 | 525 | 62,5 |
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| Ergebnis je Aktie | € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | 0,71 | 0,46 | 54,3 |
Das gemäß IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis war daher mit dem unverwässerten identisch.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 939 | 604 | 55,5 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen |
294 | - 407 | . |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | . |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 294 | - 407 | . |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - 11 | 2 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 321 | 305 | 5,2 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 63 | 90 | - 30,0 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - 3 | 2 | |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 7 | - 4 | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 139 | 158 | - 12,0 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
|||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - 1 | - 2 | - 50,0 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 0 | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | 4 | 75,0 |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 522 | 555 | - 5,9 |
| Sonstiges Periodenergebnis | 816 | 148 | . |
| Gesamtergebnis | 1 755 | 752 | . |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Gesamtergebnis | 78 | 101 | - 22,8 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Gesamtergebnis | 1 677 | 651 | . |
Die zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung für das dritte Quartal stellte sich wie folgt dar:
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| 3. Quartal | Mio. € | 1.7.-30.9.2015 | 1.7.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 236 | 250 | - 5,6 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen |
23 | - 177 | . |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | . |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 23 | - 177 | . |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 41 | - 1 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 53 | 83 | - 36,1 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 19 | 26 | - 26,9 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - 2 | - 1 | 100,0 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - 2 | - 100,0 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - 86 | 101 | . |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
|||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | - | - | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | - | - | . |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 5 | 4 | . |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 20 | 210 | - 90,5 |
| Sonstiges Periodenergebnis | 43 | 33 | 30,3 |
| Gesamtergebnis | 279 | 283 | - 1,4 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Gesamtergebnis | 19 | 35 | - 45,7 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Gesamtergebnis | 260 | 248 | 4,8 |
Für die ersten neun Monate stellte sich das Sonstige Periodenergebnis wie folgt dar:
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| Sonstiges Periodenergebnis | Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen |
427 | - 133 | 294 | - 592 | 185 | - 407 |
| darunter: bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | - | 0 | 0 | - | 0 |
| darunter: bei zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
- | - | - | - | - | - |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 401 | - 91 | 310 | 428 | - 121 | 307 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 88 | - 28 | 60 | 133 | - 41 | 92 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 147 | - 1 | 146 | 154 | - | 154 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- 1 | - | - 1 | - 2 | - | - 2 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | - | 7 | 4 | - | 4 |
| Sonstiges Periodenergebnis | 1 069 | - 253 | 816 | 125 | 23 | 148 |
Im dritten Quartal entwickelte sich das Sonstige Periodenergebnis wie folgt:
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| Sonstiges Periodenergebnis | Mio. € | 1.7.-30.9.2015 | 1.7.-30.9.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen |
18 | 5 | 23 | - 234 | 57 | - 177 |
| darunter: bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 0 | - | 0 | 0 | - | 0 |
| darunter: bei zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
- | - | - | - | - | - |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 161 | - 67 | 94 | 108 | - 26 | 82 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 26 | - 9 | 17 | 36 | - 11 | 25 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 86 | 0 | - 86 | 99 | 0 | 99 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
- | - | - | - | - | - |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 5 | - | - 5 | 4 | - | 4 |
| Sonstiges Periodenergebnis | 114 | - 71 | 43 | 13 | 20 | 33 |
Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Quartalsaufteilung)
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| Mio. € | 2015 | 2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3. Quartal | 2. Quartal | 1. Quartal | 4. Quartal | 3. Quartal | 2. Quartal | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | 1 310 | 1 681 | 1 498 | 1 376 | 1 495 | 1 606 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 146 | - 280 | - 158 | - 308 | - 341 | - 257 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 1 164 | 1 401 | 1 340 | 1 068 | 1 154 | 1 349 |
| Provisionsüberschuss | 810 | 839 | 900 | 809 | 799 | 782 |
| Handelsergebnis | 193 | - 189 | 590 | 60 | 79 | - 184 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 2 | 17 | - 71 | 5 | 21 | 4 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 191 | - 172 | 519 | 65 | 100 | - 180 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - 39 | 61 | - 128 | 64 | 15 | 41 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 15 | 17 | 14 | 2 | 19 | 10 |
| Sonstiges Ergebnis | 22 | - 8 | - 21 | - 469 | - 22 | - 18 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 734 | 1 753 | 1 939 | 1 779 | 1 722 | 1 727 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 28 | - | 66 | 61 | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 401 | 385 | 619 | - 301 | 343 | 257 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 165 | 83 | 218 | - 67 | 93 | 132 |
| Konzernergebnis | 236 | 302 | 401 | - 234 | 250 | 125 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 29 | 22 | 35 | 27 | 25 | 25 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 207 | 280 | 366 | - 261 | 225 | 100 |
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| Mio. € | 2014 |
|---|---|
| 1. Quartal | |
| --- | --- |
| Zinsüberschuss | 1 130 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 238 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 892 |
| Provisionsüberschuss | 815 |
| Handelsergebnis | 422 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - 14 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 408 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - 38 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 13 |
| Sonstiges Ergebnis | - 68 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 698 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - |
| Ergebnis vor Steuern | 324 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 95 |
| Konzernergebnis | 229 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 29 |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 200 |
Bilanz
Aktiva
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| Mio. € | Notes | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 14 195 | 4 897 | . | |
| Forderungen an Kreditinstitute | (11,13,14) | 88 277 | 80 036 | 10,3 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | - | . | |
| Forderungen an Kunden | (12,13,14) | 234 136 | 232 867 | 0,5 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | - | - | . | |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 305 | 415 | - 26,5 | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 3 025 | 4 456 | - 32,1 | |
| Handelsaktiva | (15) | 125 980 | 130 343 | - 3,3 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 5 467 | 5 532 | - 1,2 | |
| Finanzanlagen | (16) | 84 506 | 90 358 | - 6,5 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 731 | 569 | 28,5 | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 703 | 677 | 3,8 | |
| Immaterielle Anlagewerte | (17) | 3 451 | 3 330 | 3,6 |
| Sachanlagen | (18) | 1 415 | 1 916 | - 26,1 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 104 | 620 | - 83,2 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen |
820 | 421 | 94,8 | |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 402 | 716 | - 43,9 | |
| Latente Ertragsteueransprüche | 2 822 | 3 358 | - 16,0 | |
| Sonstige Aktiva | (19) | 3 711 | 3 199 | 16,0 |
| Gesamt | 563 852 | 557 609 | 1,1 |
Passiva
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| Mio. € | Notes | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (20) | 103 264 | 99 443 | 3,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (21) | 260 697 | 248 977 | 4,7 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (22) | 44 314 | 48 813 | - 9,2 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | 1 150 | 1 278 | - 10,0 | |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 7 797 | 9 355 | - 16,7 | |
| Handelspassiva | (23) | 91 953 | 97 163 | - 5,4 |
| Rückstellungen | (24) | 3 442 | 5 251 | - 34,5 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 308 | 239 | 28,9 | |
| Latente Ertragsteuerschulden | 84 | 131 | - 35,9 | |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen |
146 | 142 | 2,8 | |
| Sonstige Passiva | (25) | 8 859 | 7 499 | 18,1 |
| Nachrangige Schuldinstrumente | (26) | 11 736 | 12 358 | - 5,0 |
| Eigenkapital | 30 102 | 26 960 | 11,7 | |
| Gezeichnetes Kapital | 1 252 | 1 139 | 9,9 | |
| Kapitalrücklage | 17 192 | 15 928 | 7,9 | |
| Gewinnrücklagen | 11 549 | 10 383 | 11,2 | |
| Andere Rücklagen | - 865 | - 1 396 | - 38,0 | |
| Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen | 29 128 | 26 054 | 11,8 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 974 | 906 | 7,5 | |
| Gesamt | 563 852 | 557 609 | 1,1 |
Eigenkapitalveränderungsrechnung
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungs-rücklage | Rücklage aus Cash Flow Hedges | Rücklage aus der Währungsumrechnung | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2014 | 1 139 | 15 928 | 10 660 | - 1 195 | - 357 | - 192 |
| Gesamtergebnis | - | - | - 301 | 238 | 111 | - 1 |
| Konzernergebnis | 264 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 565 | |||||
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 238 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 111 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 5 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 1 | |||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 5 | |||||
| Ausschüttung Stille Einlagen | ||||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalherabsetzung | ||||||
| Kapitalerhöhungen | ||||||
| Entnahme aus den | ||||||
| Gewinnrücklagen | ||||||
| Verminderung Stille Einlagen | ||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 5 | |||||
| Sonstige Veränderungen1 | 29 | |||||
| Eigenkapital zum 31.12.2014 | 1 139 | 15 928 | 10 383 | - 957 | - 246 | - 193 |
scroll
| Mio. € | Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen | Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2014 | 25 983 | 950 | 26 933 |
| Gesamtergebnis | 47 | 108 | 155 |
| Konzernergebnis | 264 | 106 | 370 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 565 | - 1 | - 566 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 238 | 24 | 262 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 111 | 111 | |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 5 | - 21 | - 26 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 1 | - 1 | |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 5 | 5 | |
| Ausschüttung Stille Einlagen | - | - | |
| Dividendenausschüttung | - | - 62 | - 62 |
| Kapitalherabsetzung | - | - | |
| Kapitalerhöhungen | - | - | |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | |
| Verminderung Stille Einlagen | - | - | |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 5 | - 89 | - 94 |
| Sonstige Veränderungen1 | 29 | - 1 | 28 |
| Eigenkapital zum 31.12.2014 | 26 054 | 906 | 26 960 |
1 Sofern für die Berichtsperiode relevant, enthalten die Sonstigen Veränderungen im Wesentlichen Veränderungen im Konsolidierungskreis, Veränderung des Bestands eigener Aktien und Veränderung von Derivaten auf eigene Eigenkapitalinstrumente.
scroll
| Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungsrücklage | Rücklage aus Cash Flow Hedges | Rücklage aus der Währungsumrechnung | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2014 | 1 139 | 15 928 | 10 383 | - 957 | - 246 | - 193 |
| Gesamtergebnis | - | - | 1 146 | 323 | 60 | 148 |
| Konzernergebnis | 853 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 293 | |||||
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 323 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 60 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung1 | 142 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 1 | |||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | |||||
| Ausschüttung Stille Einlagen | ||||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalherabsetzung | ||||||
| Nennwertumstellung | ||||||
| Kapitalerhöhungen | 113 | 1 264 | - 5 | |||
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | ||||||
| Verminderung Stille Einlagen | ||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 1 | |||||
| Sonstige Veränderungen2 | 26 | |||||
| Eigenkapital zum 30.9.2015 | 1 252 | 17 192 | 11 549 | - 634 | - 186 | - 45 |
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| Mio. € | Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen | Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 31.12.2014 | 26 054 | 906 | 26 960 |
| Gesamtergebnis | 1 677 | 78 | 1 755 |
| Konzernergebnis | 853 | 86 | 939 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 293 | 1 | 294 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 323 | - 13 | 310 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 60 | - | 60 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung1 | 142 | 4 | 146 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 1 | - 1 | |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | - | 7 |
| Ausschüttung Stille Einlagen | - | - | |
| Dividendenausschüttung | - | - 11 | - 11 |
| Kapitalherabsetzung | - | - | |
| Nennwertumstellung | - | - | |
| Kapitalerhöhungen | 1 372 | 1 372 | |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | |
| Verminderung Stille Einlagen | - | - | |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - 1 | - 2 | - 3 |
| Sonstige Veränderungen2 | 26 | 3 | 29 |
| Eigenkapital zum 30.9.2015 | 29 128 | 974 | 30 102 |
1 Einschließlich Veränderungen im Konsolidierungskreis; die Veränderung im laufenden Geschäftsjahr resultiert im Wesentlichen aus den Währungen US-Dollar, polnischer Zloty, britisches Pfund und russischer Rubel.
2 Sofern für die Berichtsperiode relevant, enthalten die Sonstigen Veränderungen im Wesentlichen Veränderungen im Konsolidierungskreis, Veränderung des Bestands eigener Aktien und Veränderung von Derivaten auf eigene Eigenkapitalinstrumente.
Zum 30. September 2015 betrug das Gezeichnete Kapital der Commerzbank Aktiengesellschaft gemäß Satzung 1 252 Mio. Euro und war in 1 252 357 634 Stückaktien eingeteilt (rechnerischer Wert pro Aktie 1,00 Euro). Die durchschnittliche Anzahl ausgegebener Stammaktien betrug 1 195 432 288 Stück (30. September 2014: 1 138 506 941 Stück).
Am 27. April 2015 hatte die Commerzbank Aktiengesellschaft per Ad-Hoc-Mitteilung angekündigt, das Grundkapital um 113 850 693 neue Aktien aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts zu erhöhen. Die Aktien wurden im Wege eines sogenannten beschleunigten Bookbuildingverfahrens am 28. April 2015 bei institutionellen Anlegern platziert und sind für das laufende Geschäftsjahr voll dividendenberechtigt. Der Ausgabepreis betrug 12,10 Euro pro Aktie und führte zu einer Erhöhung des Gezeichneten Kapitals um 113 Mio. Euro und einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 1 264 Mio. Euro. Für diese Kapitalmaßnahme sind Aufwendungen von 5 Mio. Euro angefallen, die in den Gewinnrücklagen erfasst wurden.
Auf die anderen Rücklagen entfielen zum 30. September 2015 keine wesentlichen Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Vermögenswerten aus Veräußerungsgruppen.
In den ersten neun Monaten 2015 sind weder aus dem Erwerb von weiteren Anteilen bereits konsolidierter Gesellschaften, noch aus dem Abgang von Anteilen weiterhin konsolidierter Gesellschaften nennenswerte Effekte entstanden.
Nachrichtlich: Eigenkapitalveränderungsrechnung vom 1. Januar bis 30. September 2014
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Andere Rücklagen | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Neubewertungs-rücklage | Rücklage aus Cash Flow Hedges | Rücklage aus der Währungsumrechnung | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2014 | 1 139 | 15 928 | 10 660 | - 1 195 | - 357 | - 192 |
| Gesamtergebnis | - | - | 118 | 281 | 92 | 160 |
| Konzernergebnis | 525 | |||||
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 407 | |||||
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 281 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 92 | |||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 158 | |||||
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 2 | |||||
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 4 | |||||
| Ausschüttung Stille Einlagen | ||||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalherabsetzung | ||||||
| Kapitalerhöhungen | ||||||
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | ||||||
| Verminderung Stille Einlagen | ||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz | 4 | |||||
| Sonstige Veränderungen1 | 22 | - | ||||
| Eigenkapital zum 30.9.2014 | 1 139 | 15 928 | 10 804 | - 914 | - 265 | - 32 |
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| Mio. € | Gesamt vor Nicht beherrschenden Anteilen | Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1.1.2014 | 25 983 | 950 | 26 933 |
| Gesamtergebnis | 651 | 101 | 752 |
| Konzernergebnis | 525 | 79 | 604 |
| Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 407 | - 407 | |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 281 | 26 | 307 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 92 | 92 | |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | 158 | - 4 | 154 |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen | - 2 | - 2 | |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 4 | 4 | |
| Ausschüttung Stille Einlagen | - | - | |
| Dividendenausschüttung | - | - 62 | - 62 |
| Kapitalherabsetzung | - | - | |
| Kapitalerhöhungen | - | - | |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | |
| Verminderung Stille Einlagen | - | - | |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | 4 | - 41 | - 37 |
| Sonstige Veränderungen1 | 22 | 22 | |
| Eigenkapital zum 30.9.2014 | 26 660 | 948 | 27 608 |
1 Sofern für die Berichtsperiode relevant, enthalten die Sonstigen Veränderungen im Wesentlichen Veränderungen im Konsolidierungskreis, Veränderung des Bestands eigener Aktien und Veränderung von Derivaten auf eigene Eigenkapitalinstrumente.
Kapitalflussrechnung (verkürzte Darstellung)
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| Mio. € | 2015 | 20141 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum 1.1. | 4 897 | 12 397 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 2 793 | 883 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 5 938 | - 6 323 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 509 | - 1 581 |
| Cashflow insgesamt | 9 240 | - 7 021 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 144 | 546 |
| Effekte aus nicht beherrschenden Anteilen | - 86 | - 79 |
| Zahlungsmittelbestand zum 30.9. | 14 195 | 5 843 |
1 Vorjahr angepasst.
Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen des Zahlungsmittelbestands im Commerzbank-Konzern. Dieser entspricht dem Bilanzposten Barreserve und setzt sich aus dem Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken und den Schuldtiteln öffentlicher Stellen zusammen.
Für den Commerzbank-Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns weder die Liquiditäts- beziehungsweise Finanzplanung, noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.
Anhang (ausgewählte Notes)
Allgemeine Angaben
Rechnungslegungsgrundsätze
Der Zwischenabschluss des Commerzbank-Konzerns zum 30. September 2015 wurde in Einklang mit § 315 a Absatz 1 HGB und der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 (IAS-Verordnung) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 aufgestellt. Ebenso kamen weitere Verordnungen zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das IFRS Interpretations Committee zur Anwendung. Er berücksichtigt insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 an die Zwischenberichterstattung.
Die Rechnungslegung im Commerzbank-Konzern erfolgt nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für die Vollkonsolidierung sowie für die At-Equity-Bewertung verwenden wir im Wesentlichen zum 30. September 2015 erstellte Abschlüsse. Berichtswährung des Konzernabschlusses ist der Euro. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro dargestellt. In der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der verkürzten Kapitalflussrechnung werden Beträge unter 500 000,00 Euro als 0 Mio. Euro dargestellt; sofern ein Posten 0,00 Euro beträgt, wird dieser mit einem Strich gekennzeichnet. In allen weiteren Notes werden sowohl auf 0 Mio. Euro gerundete Beträge als auch Posten mit einem Nullsaldo mit einem Strich dargestellt.
Anwendung neuer und geänderter Standards
Wir haben in diesem Abschluss die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie in unserem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 angewendet (vergleiche Geschäftsbericht 2014 Seite 158 ff.). Standards und Interpretationen, die ab dem 1. Januar 2015 in der EU verpflichtend anzuwenden sind (geänderter IAS 19 sowie Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess des IASB für die Zyklen 2010 bis 2012 und 2011 bis 2013), wurden in diesem Abschluss berücksichtigt und hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Commerzbank-Konzernabschluss.
Die Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung aus den derzeit noch nicht anzuwendenden, neuen und überarbeiteten Standards (IAS 1, 16, 27, 28, 38 und 41 sowie IFRS 9, 10, 11, 12, 14 und 15) sowie Interpretationen stellen wir im Folgenden dar.
Das IASB veröffentlichte im Juli 2014 eine weitreichende Neufassung und Ergänzung des IFRS 9 (IFRS 9 geändert 2014). Durch IFRS 9 wird der bisherige Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten (IAS 39) abgelöst. IFRS 9 sieht neue Regelungen zur Klassifizierung von Finanzinstrumenten der Aktivseite vor und ändert zudem die Regelungen zur bilanziellen Abbildung der erwarteten Adressenausfallrisiken (Risikovorsorge). Die EU-Kommission hat im Dezember 2014 den Prozess zur Umsetzung in europäisches Recht angestoßen und die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) um Stellungnahme gebeten. Nach den bislang vorliegenden Informationen kann der Prozess zur Übernahme bis Ende 2015 abgeschlossen werden. Aufgrund des langen Zeitraums bis zum wahrscheinlichen Inkrafttreten (1. Januar 2018) und der derzeit noch bestehenden Unsicherheiten und Interpretationsmöglichkeiten ist noch keine verlässliche Quantifizierung der Effekte möglich.
Aus den anderen, nachfolgend beschriebenen, derzeit noch nicht anzuwendenden Standards und Interpretationen (einschließlich der Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess des IASB) erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Der geänderte Standard IAS 1 enthält Klarstellungen zur Wesentlichkeit, Aggregation und möglichen Reihenfolge von Angaben. Die geänderten Standards IAS 16 und 38 stellen klar, welche Abschreibungsmethoden für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte zulässig sind.
Die Änderungen der Standards IAS 16 und 41 stehen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von sogenannten produzierenden Pflanzen.
Die Änderungen des Standards IAS 27 erlauben die Anwendung der Equity-Methode für Anteile an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in einem IFRS-Einzelabschluss und sind somit für den Commerzbank-Konzernabschluss nicht anwendbar.
Die Änderungen der Standards IAS 28 und IFRS 10 regeln, dass nicht realisierte Erfolge aus Transaktionen mit einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture zu erfassen sind, wenn die veräußerten oder eingebrachten Vermögenswerte einen Geschäftsbetrieb darstellen.
Der geänderte Standard IFRS 11 stellt klar, dass der erstmalige Erwerb und der Zukauf von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit nach den Prinzipien des IFRS 3 und anderer anwendbarer IFRS zu bilanzieren sind, soweit diese nicht Regelungen des IFRS 11 widersprechen.
Eine weitere Änderung der Standards IFRS 10 und 12 sowie IAS 28 betrifft die Klarstellung zur Anwendung der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften.
Der Standard IFRS 14, der nur für IFRS-Erstanwender und somit nicht für den Commerzbank-Konzern relevant ist, regelt die weitere Bilanzierung von regulatorischen Abgrenzungsposten, die aufgrund bisher angewendeter Rechnungslegungsgrundsätze erfasst wurden.
Durch IFRS 15, der noch nicht durch die EU übernommen wurde, wird ein prinzipienbasiertes 5-stufiges Modell eingeführt, das die Art, die Höhe und den Zeitpunkt der Vereinnahmung von Erträgen regelt und die Standards IAS 11 und 18, die IFRICs 13, 15 und 18 sowie SIC-31 ersetzt. Darüber hinaus verlangt der Standard umfangreiche qualitative und quantitative Angaben zu Vertragsvereinbarungen, Leistungsverpflichtungen sowie zu wesentlichen Ermessensentscheidungen und Schätzungen.
Im September 2014 wurden Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess des IASB für den Zyklus 2012 bis 2014 veröffentlicht, die insbesondere Klarstellungen von Definitionen sowie kleinere Änderungen von Ansatz, Bewertung und Ausweis von Geschäftsvorfällen umfassen.
Anpassungen
Negative Zinsen weisen wir seit dem zweiten Quartal 2015 rückwirkend zum 1. Januar 2015 für aktivische Finanzinstrumente in den Sonstigen Zinsaufwendungen und positive Zinsen für passivische Finanzinstrumente in den Sonstigen Zinserträgen aus. Eine Anpassung des ersten Quartals 2015 sowie der Vorjahresperioden, in welchen die Negativzinsen mit den Zinserträgen beziehungsweise Zinsaufwendungen verrechnet wurden, haben wir nicht vorgenommen, da die Effekte in diesen Zeiträumen für den Commerzbank-Konzern nicht wesentlich waren.
Im dritten Quartal 2015 haben wir die Bildung von refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassungen (Funding Valuation Adjustments, FVA) eingeführt. Dabei werden die Refinanzierungskosten oder -erträge von unbesicherten Derivaten sowie besicherten Derivaten, bei denen nur teilweise Sicherheiten vorliegen oder die Sicherheiten nicht zur Refinanzierung verwendet werden können, zum Zeitwert berücksichtigt. Aus dieser Umstellung resultiert im laufenden Geschäftsjahr ein Effekt von -131 Mio. Euro im Handelsergebnis. Die FVA war bereits in den vergangenen Jahren als Teil der sogenannten Prudent Valuation als Abzug vom harten Kernkapital berücksichtigt, in Bezug auf das aufsichtsrechtliche Kapital ergibt sich daher keine Auswirkung.
Konsolidierungskreis
Folgende Gesellschaften wurden bis zum 30. September 2015 neu in den Konsolidierungskreis einbezogen:
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| Gesellschaften | Kapitalanteil und Stimmrechte | Anschaffungskosten | Vermögenswerte | Schulden |
|---|---|---|---|---|
| % | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| COCO Finance II- 2 Ltd., Dublin, Irland | - | - | 171,7 | 171,7 |
| ComStage LevDAX® x2 UCITS ETF, Luxemburg, Luxemburg | 93,0 | 34,0 | 35,8 | 5,7 |
| ComStage MSCI Italy TRN UCITS ETF, Luxemburg, Luxemburg | 99,8 | 21,5 | 22,5 | 1,3 |
| ComStage MSCI Spain TRN UCITS ETF, Luxemburg, Luxemburg | 99,5 | 21,5 | 22,4 | 1,5 |
| ComStage ShortMDAX TR UCITS ETF, Luxemburg, Luxemburg | 95,0 | 44,7 | 46,6 | - 2,8 |
| MS "SCHUMANN" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, Deutschland | 98,0 | - | - | - |
| MS "TSCHAIKOWSKY" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, Deutschland | 98,0 | - | - | - |
| Tele-Tech Investment Sp. z.o.o., Warschau, Polen | 100,0 | - | 24,1 | 24,0 |
Bei den in der Übersicht aufgeführten, erstkonsolidierten Gesellschaften handelt es sich um Neugründungen oder um Unternehmen, die unsere Wesentlichkeitsgrenzen für die Konsolidierung überschritten haben. Für Zukäufe wenden wir die Vorschriften des IFRS 3 an, sobald wir die erworbene Gesellschaft beherrschen. Aus den Erstkonsolidierungen resultierten keine als Geschäfts- oder Firmenwerte zu aktivierenden Unterschiedsbeträge. Negative Unterschiedsbeträge werden zum Erwerbszeitpunkt in Übereinstimmung mit IFRS 3.34 in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Im Berichtszeitraum ergaben sich keine negativen Unterschiedsbeträge.
Die nachstehenden Gesellschaften wurden veräußert oder haben unsere Wesentlichkeitsgrenze für die Konsolidierung dauerhaft unterschritten:
―
Veräußerung
| ― | AWL I Sp. z o.o., Warschau, Polen |
| ― | Brafero-Sociedade Imobiliária, S.A., Lissabon, Portugal |
| ― | BRE Ubeczpieczenia Towarzystwo Ubezpieczen i Reasekuracji S.A., Warschau, Polen |
| ― | CG NL Holding B.V., Amsterdam, Niederlande |
| ― | CGM Lux 1 S.à.r.l., Luxemburg, Luxemburg |
| ― | CGM Lux 2 S.à.r.l., Luxemburg, Luxemburg |
| ― | CGM Lux 3 S.à.r.l., Luxemburg, Luxemburg |
| ― | Espacio Leon Propco S.L.U., Madrid, Spanien |
| ― | Forum Almada, Gestao de Centro Comercial, Sociedade Unipessoal Lda. II & Comandita, Lissabon, Portugal |
| ― | Forum Almada-Gestao de Centro Commercial, Sociedade Unipessoal, Lda., Lissabon, Portugal |
| ― | Forum Montijo, Gestao de Centro Comercial Sociedade Unipessoal, Lda, Lissabon, Portugal |
| ― | Transfinance a.s., Prag, Tschechien |
―
Liquidation
| ― | Commerzbank Leasing 1 S.à r.l., Luxemburg, Luxemburg |
| ― | Commerzbank Finance 2 S.a.r.l., Luxemburg, Luxemburg |
| ― | COCO Finance II-1 Ltd., Dublin, Irland |
| ― | CoTraX Finance II-1 Ltd, Dublin, Irland |
―
Gesellschaften, die unsere Wesentlichkeitsgrenzen für die Konsolidierung dauerhaft unterschritten haben
| ― | Commerz Real Estate Master FCP-SIF, Luxemburg, Luxemburg |
| ― | Commerzbank Leasing December (9) Limited, London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Leasing December (11), London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Leasing December (17) Limited, London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Leasing December (19) Limited, London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Leasing December (20) Limited, London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Leasing December (22) Limited, London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Leasing December (23) Limited, London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Leasing December (24) Limited, London, Großbritannien |
| ― | Commerzbank Overseas Holdings Limited, London, Großbritannien |
| ― | Frankfurter Gesellschaft für Vermögensanlagen mit beschränkter Haftung, Eschborn, Deutschland |
| ― | LSF Loan Solutions Frankfurt GmbH, Eschborn, Deutschland |
| ― | gr Grundstücks GmbH Objekt Corvus, Eschborn, Deutschland |
| ― | gr Grundstücks GmbH Objekt Corvus & Co. Sossenheim KG i.L., Eschborn, Deutschland |
| ― | HF Estate Management GmbH, Eschborn, Deutschland |
| ― | MLV 45 Sp. z o.o. sp. k., Warschau, Polen |
| ― | NAVALIS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH MS &Co "NEDLLOYD JULIANA" KG, Hamburg, Deutschland |
| ― | NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Lampertheim KG i.L., Düsseldorf, Deutschland |
| ― | Property Invest Ferdinando di Savoia S.r.l., Mailand, Italien |
| ― | Property Invest GmbH, Eschborn, Deutschland |
| ― | Property Invest Italy S.r.l., Mailand, Italien |
| ― | Rügen Eins GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland |
| ― | SB-Bauträger GmbH & Co. Urbis Hochhaus-KG, Frankfurt am Main, Deutschland |
| ― | Space Park GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland |
Folgende Gesellschaften wurden auf im Konzern konsolidierte Gesellschaften verschmolzen:
| ― | BRE Agent Ubezpieczeniowy Sp. z.o.o., Warschau, Polen |
| ― | BRE Ubezpieczenia Sp. z.o.o., Warschau, Polen |
| ― | Commerz Real IT-Leasing GmbH, Düsseldorf, Deutschland |
| ― | Honeywell Grundbesitzverwaltungs-GmbH & Co. Vermietungs-KG, Grünwald, Deutschland |
| ― | Westend Grundstücksgesellschaft mbH, Eschborn, Deutschland |
| ― | Wohnbau-Beteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Deutschland |
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 wurde die Gesellschaft Apartamenty Molo Rybackie Sp. z o.o., Gdynia, Polen in den Kreis der at-Equity-bewerteten Gesellschaften aufgenommen. Aus dem Kreis der at-Equity-bewerteten Unternehmen ist in den ersten neun Monaten 2015 die sich in der Abwicklung befindliche Gesellschaft RECAP/ Commerz AMW Investment, L. P. - New York, USA, ausgeschieden.
Aufgrund unserer Abbaustrategie im Segment Non-Core Assets (NCA) wurde im dritten Quartal 2015 eine Vereinbarung über den Verkauf der Gesellschaft Hanseatic Ship Asset Management GmbH (HSAM), Hamburg, geschlossen. Der Übergang der Gesellschaft erfolgte am 1. Oktober 2015, weshalb sie per 30. September 2015 weiterhin als zur Veräußerung gehalten ausgewiesen wird. Die aus der Veräußerung resultierende Belastung in Höhe von 40 Mio. Euro wurde bereits im zweiten Quartal in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Ebenfalls im dritten Quartal 2015 veräußert wurden ein europäisches und ein deutsches gewerbliches Immobilienfinanzierungsportfolio des Abbausegmentes NCA. Im Segment Privatkunden wird die Gesellschaft Avolo Aviation GmbH & Co. KG, Karlsruhe, zur Veräußerung gehalten. Im selben Segment werden zudem Fondsanteile zur Veräußerung gehalten. Bis zur endgültigen Übertragung der Anteile bewerten wir die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte in Übereinstimmung mit IFRS 5 und weisen diese in dem entsprechenden Bilanzposten aus.
Im dritten Quartal 2015 wurden Immobilien aus den Sachanlagen und aus den Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie eine Aktienbeteiligung aus den Finanzanlagen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte in Einklang mit IFRS 5 umgegliedert.
Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung
(1) Zinsüberschuss
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge | 9 186 | 9 626 | - 4,6 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte) |
598 | 636 | - 6,0 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (Kredite und Forderungen) | 6 430 | 7 190 | - 10,6 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (aus der Anwendung der Fair Value Option) | 236 | 255 | - 7,5 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (zu Handelszwecken gehalten) | 1 142 | 948 | 20,5 |
| Vorfälligkeitsentschädigungen | 96 | 88 | 9,1 |
| Gewinne aus der Veräußerung von Forderungen und Krediten sowie aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 321 | 99 | . |
| Dividenden aus Wertpapieren | 96 | 132 | - 27,3 |
| Laufendes Ergebnis aus Beteiligungen und nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 117 | 12 | . |
| Laufende Erträge aus zur Veräußerung und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 59 | 56 | 5,4 |
| Sonstige Zinserträge | 91 | 210 | - 56,7 |
| Zinsaufwendungen | 4 697 | 5 395 | - 12,9 |
| Zinsaufwendungen für Nachrangige Schuldinstrumente sowie verbriefte und sonstige Verbindlichkeiten | 3 727 | 4 528 | - 17,7 |
| Zinsaufwendungen aus der Anwendung der Fair Value Option | 339 | 467 | - 27,4 |
| Zinsaufwendungen für zu Handelszwecken gehaltene verbriefte Verbindlichkeiten | 84 | 96 | - 12,5 |
| Verluste aus der Veräußerung von Forderungen und Krediten sowie aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 136 | 222 | - 38,7 |
| Laufende Aufwendungen aus zur Veräußerung und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 16 | 36 | - 55,6 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 395 | 46 | . |
| Gesamt | 4 489 | 4 231 | 6,1 |
Der sogenannte Unwinding-Effekt belief sich vom 1. Januar bis 30. September 2015 auf 28 Mio. Euro (Vorjahr: 61 Mio. Euro).
Die Sonstigen Zinsaufwendungen enthalten unter anderem die Nettozinsaufwendungen für Pensionen sowie negative Zinsen aus unseren aktivischen Finanzinstrumenten (1. Januar bis 30. September 2015: 157 Mio. Euro). In den Sonstigen Zinserträgen weisen wir unter anderem positive Zinsen aus passivischen Finanzinstrumenten (1. Januar bis 30. September 2015: 91 Mio. Euro) aus. Die saldierten Zinsen aus Derivaten (Bank- und Handelsbuch) werden je nach Saldo in den Sonstigen Zinserträgen oder in den Sonstigen Zinsaufwendungen erfasst.
(2) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
Die Risikovorsorge stellte sich in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Konzerns wie folgt dar:
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zuführung zur Risikovorsorge1 | - 1 503 | - 1 868 | - 19,5 |
| Auflösung von Risikovorsorge1 | 1 073 | 1 143 | - 6,1 |
| Saldo Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | - 154 | - 111 | 38,7 |
| Gesamt | - 584 | - 836 | - 30,1 |
1 Bruttodarstellung (unter anderem werden Wanderungen zwischen einzelnen Risikovorsorgearten nicht saldiert).
(3) Provisionsüberschuss
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Wertpapiergeschäft | 724 | 634 | 14,2 |
| Vermögensverwaltung | 145 | 126 | 15,1 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 996 | 950 | 4,8 |
| Immobilienkreditgeschäft | 24 | 28 | - 14,3 |
| Bürgschaften | 161 | 164 | - 1,8 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 221 | 258 | - 14,3 |
| Vermittlungsgeschäft | 147 | 93 | 58,1 |
| Treuhandgeschäfte | 6 | 5 | 20,0 |
| Übrige | 125 | 138 | - 9,4 |
| Gesamt1 | 2 549 | 2 396 | 6,4 |
1 Davon Provisionserträge 3 065 Mio. Euro (Vorjahr: 2 857 Mio. Euro) und Provisionsaufwendungen: 516 Mio. Euro (Vorjahr: 461 Mio. Euro).
(4) Handelsergebnis
Das Handelsergebnis haben wir in zwei Komponenten aufgeteilt:
| ― | Ergebnis aus dem Handel (dazu gehören der Handel mit Wertpapieren, Schuldscheindarlehen, Edelmetallen und derivativen Instrumenten sowie das Ergebnis aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente, die sich nicht für das Hedge Accounting qualifizieren), |
| ― | Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option (einschließlich Wertänderungen der dazugehörigen Derivate). |
Alle Finanzinstrumente des Handelsbestands werden mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet. Für die Bewertung kommen sowohl Börsenkurse, als auch interne Preismodelle (insbesondere Barwert- und Optionspreismodelle) zum Einsatz. Die Bewertung von Zins- und Zinswährungsderivaten erfolgt unter Berücksichtigung der jeweiligen Fixing-Frequenz für variable Zahlungen.
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Handel1 | 590 | 433 | 36,3 |
| Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option | 4 | - 116 | . |
| Gesamt | 594 | 317 | 87,4 |
1 Einschließlich Ergebnis aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente.
(5) Ergebnis aus Finanzanlagen
Im Ergebnis aus Finanzanlagen weisen wir Veräußerungs- und Bewertungsergebnisse aus Wertpapieren der Kategorien Kredite und Forderungen sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, aus Beteiligungen sowie aus Anteilen an at-Equity-bewerteten Unternehmen und Tochterunternehmen aus.
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus zinstragendem Geschäft | - 86 | 4 | . |
| der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte | 88 | - 2 | . |
| Veräußerungsgewinne (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) | 94 | 41 | . |
| Veräußerungsverluste (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) | - 25 | - 42 | - 40,5 |
| Bewertungsergebnis | 19 | - 1 | . |
| der Kategorie Kredite und Forderungen | - 174 | 6 | . |
| Veräußerungsgewinne | 31 | 39 | - 20,5 |
| Veräußerungsverluste | - 19 | - 44 | - 56,8 |
| Bewertungsergebnis1 | - 186 | 11 | . |
| Ergebnis aus Eigenkapitalinstrumenten | - 20 | 14 | . |
| der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte | 3 | 1 | . |
| Veräußerungsgewinne (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) | 5 | 5 | 0,0 |
| Veräußerungsverluste (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage) | - 2 | - 4 | - 50,0 |
| der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte, die zu Anschaffungskosten bewertet wurden | 48 | 10 | . |
| Bewertungsergebnis | - 71 | - 4 | . |
| Veräußerungs- und Bewertungsergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 7 | - 100,0 |
| Gesamt | - 106 | 18 | . |
1 Hierin sind Auflösungen von Portfoliowertberichtigungen von 9 Mio. Euro (Vorjahr: Auflösung 14 Mio. Euro) für umkategorisierte Wertpapiere enthalten.
Im Ergebnis aus Eigenkapitalinstrumenten ist im Wesentlichen das Veräußerungsergebnis aus dem Verkauf der Gesellschaft BRE Ubeczpieczenia Towarzystwo Ubezpieczen i Reasekuracji S.A., Warschau, enthalten.
(6) Sonstiges Ergebnis
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.20141 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Wesentliche sonstige Aufwendungen | 227 | 435 | - 47,8 |
| Zuführungen zu Rückstellungen | 67 | 318 | - 78,9 |
| Aufwendungen aus Operating-Leasing-Verträgen | 85 | 87 | - 2,3 |
| Aufwendungen aus Bau- und Architektenleistungen | 17 | 3 | . |
| Mietkaufaufwendungen und Zwischenmietaufwendungen | 7 | 9 | - 22,2 |
| Aufwendungen aus als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien | 13 | 12 | 8,3 |
| Aufwendungen aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 35 | - | . |
| Aufwendungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | 3 | 6 | - 50,0 |
| Wesentliche sonstige Erträge | 295 | 297 | - 0,7 |
| Auflösungen von Rückstellungen | 111 | 125 | - 11,2 |
| Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen | 130 | 115 | 13,0 |
| Erträge aus dem Versicherungsgeschäft | 6 | 18 | - 66,7 |
| Erträge aus Bau- und Architektenleistungen | 1 | 3 | - 66,7 |
| Mietkauferträge und Zwischenmieterträge | 21 | 22 | - 4,5 |
| Erträge aus als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien | 3 | 5 | - 40,0 |
| Erträge aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 18 | 5 | . |
| Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen | 5 | 4 | 25,0 |
| Wechselkursveränderungen (saldiert) | - 31 | - 11 | . |
| Sonstige Steuern (saldiert) | - 19 | - 23 | - 17,4 |
| Übrige sonstige Aufwendungen und Erträge (saldiert) | - 25 | 64 | . |
| Sonstiges Ergebnis | - 7 | - 108 | - 93,5 |
1 Vorjahr angepasst.
(7) Verwaltungsaufwendungen
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Personalaufwendungen | 2 932 | 2 884 | 1,7 |
| Sachaufwendungen | 2 137 | 1 938 | 10,3 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Anlagewerte | 357 | 325 | 9,8 |
| Gesamt | 5 426 | 5 147 | 5,4 |
Im laufenden Geschäftsjahr ist in den Sachaufwendungen eine Bankenabgabe von 165 Mio. Euro enthalten.
(8) Restrukturierungsaufwendungen
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Aufwendungen für eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen | 94 | - | . |
| Gesamt | 94 | - | . |
Die Restrukturierungsaufwendungen von 94 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2015 stehen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsfelds Corporates & Markets an den Standorten London und New York, der Bildung von globalen Kompetenzzentren sowie der Neuordnung des Standortes in Luxemburg. Ziel dieser Maßnahmen ist die Reduktion von Kosten durch die Verlagerung von Tätigkeiten an alternative Standorte bei vergleichbarer Qualität. Die Kostensenkungen und die damit einhergehenden Restrukturierungsaufwendungen entfallen zum überwiegenden Teil auf die Umsetzung von Personalmaßnahmen.
(9) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Zum 30. September 2015 belief sich der Konzernsteueraufwand auf 466 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung des Ergebnisses vor Steuern von 1 405 Mio. Euro ergab sich eine Konzernsteuerquote von 33,2 % (Konzernertragsteuersatz: 31,23 %). Der Konzernsteueraufwand resultierte im Wesentlichen aus laufenden Steueraufwendungen des mBank-Teilkonzerns, der comdirect bank AG sowie der Commerzbank Aktiengesellschaft in Deutschland und in Luxemburg für die Berichtsperiode. Steuerquotenerhöhend hat sich insbesondere die Neubewertung von latenten Steueransprüchen auf steuerliche Verlustvorträge infolge der vom Gesetzgeber in Großbritannien verabschiedeten Begrenzung der jährlichen Verrechnung von steuerlichen Verlustvorträgen mit künftigen Gewinnen ausgewirkt.
(10) Segmentberichterstattung
In der Segmentberichterstattung spiegeln sich die Resultate der operativen Segmente des Commerzbank-Konzerns wider. Als Grundlage für die nachfolgenden Segmentinformationen dient IFRS 8 Operating Segments, der dem sogenannten Managementansatz folgt: Die Segmentinformationen werden auf Basis des internen Berichtswesens bestimmt, das dem Chief Operating Decision Maker dazu dient, die Leistung der Segmente zu beurteilen und Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen auf die Segmente zu treffen. Im Commerzbank-Konzern übt die Funktion des Chief Operating Decision Makers der Vorstand aus.
In unserer Segmentberichterstattung berichten wir über fünf berichtspflichtige Segmente sowie über den Bereich Sonstige und Konsolidierung. Dieses Vorgehen folgt der Organisationsstruktur des Commerzbank-Konzerns und ist Grundlage der internen Managementberichterstattung. Die Aufteilung der Geschäftssegmente orientiert sich an der Unterschiedlichkeit der Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise an den Kundenzielgruppen. Geringfügige Anpassungen der Geschäftsmodelle der Segmente führten zu kleinen Änderungen der Geschäftsverantwortlichkeiten.
| ― | Das Segment Privatkunden umfasst die Aktivitäten der Konzernbereiche Private Kunden, Direct Banking sowie Commerz Real. Im Konzernbereich Private Kunden ist das klassische Filialgeschäft mit Privat-, Private-Banking- und Geschäftskunden gebündelt. Basierend auf einer flächendeckenden Filialpräsenz vor Ort umfasst das Leistungsspektrum ein Vollbankangebot aus Kredit-, Einlagen-, Wertpapier-, Zahlungsverkehrs- sowie Vorsorgeprodukten. Im Wealth Management werden vermögende Kunden im In- und Ausland betreut, ebenso ist hier die Vermögensverwaltung angesiedelt. Angebote wie Wertpapiermanagement/Vermögensverwaltung, Kreditmanagement und Finanzierungen sowie Immobilienmanagement stehen im Vordergrund. Hinzu kommen die Betreuung in Stiftungs- und Nachlassangelegenheiten sowie die Beratung bei unternehmerischen Beteiligungen. Dem Konzernbereich ist ferner die Commerz Direktservice GmbH zugeordnet, die Callcenterleistungen für Commerzbank-Kunden erbringt. Das Joint Venture Commerz Finanz (insbesondere Vertrieb von Ratenkrediten) wird aus dem Konzernbereich Private Kunden heraus zentral gesteuert und auch ergebnismäßig dort abgebildet. Seit 1. Juli 2012 zählt das Teilportfolio "Private Immobilien" des Privatkunden-Portfolios der Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft zum Konzernbereich Private Kunden. Der Konzernbereich Direct Banking umfasst die Aktivitäten der comdirect-bank-Gruppe. Das dort konzentrierte B2B- (ebase) beziehungsweise B2C-Business (comdirect) ist charakterisiert durch standardisierte, primär über das Internet verfügbare Beratungs- und Serviceangebote für die Kunden. Commerz Real ist seit Juli 2012 als Konzernbereich in das Segment Privatkunden integriert (mit Ausnahme des Leistungsbereichs Warehouse). Die Produktpalette umfasst offene Immobilienfonds (hausInvest), Asset Structuring von Anlageprodukten für private und institutionelle Investoren (Immobilien, Infrastruktur inklusive Tanker, Flugzeuge, Rolling Stock und regenerativen Energien), Asset Structuring von Finanzierungsprodukten sowie Mobilienleasing. |
| ― | Das Segment Mittelstandsbank gliedert sich in die drei Konzernbereiche Mittelstand Inland, Großkunden & International und Financial Institutions. Unser umfassendes Leistungsangebot beinhaltet den Zahlungsverkehr sowie Cash-Management-Lösungen, flexible Finanzierungslösungen, Produkte zum Zins- und Währungsmanagement, professionelle Anlageberatung sowie innovative Investmentbanking-Lösungen. Im Konzernbereich Mittelstand Inland ist das Geschäft mit mittelständischen Kunden, dem öffentlichen Sektor und institutionellen Kunden gebündelt. Im Konzernbereich Großkunden & International konzentrieren wir uns auf die Betreuung von Firmenkundenkonzernen mit einem Umsatzvolumen von mehr als 500 Mio. Euro (sofern sie nicht als Multinational Corporate im Rahmen des Client-Relationship-Managements im Segment Corporates & Markets betreut werden). Kleinere Konzerne mit hoher Kapitalmarktaffinität werden hier ebenfalls betreut. Für unsere Kunden sind wir durch unsere ausländischen Niederlassungen der strategische Partner - sowohl für internationale Aktivitäten deutscher Firmenkunden als auch für internationale Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in unserem deutschen Heimatmarkt. Darüber hinaus stehen wir mittelständischen Kunden in ausgewählten Kernmärkten auch für das lokale Geschäft, ganz ohne Deutschlandbezug, zur Verfügung. Des Weiteren ist das Kompetenzzentrum für Kunden aus dem Energiesektor in diesem Konzernbereich angesiedelt. Im April diesen Jahres wurde ein weiteres Kompetenzzentrum (Center of Competence Immobilien Firmenkunden) etabliert, das unseren Firmenkunden unsere Expertise in der gewerblichen Immobilienfinanzierung zur Verfügung stellt. Damit verfolgt die Mittelstandsbank konsequent ihre Strategie als Vollanbieter für ihre Firmenkunden in Deutschland mit einem klaren Fokus auf die Finanzierung der Realwirtschaft. Der Konzernbereich Financial Institutions verantwortet die Beziehung zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Der strategische Schwerpunkt liegt dabei auf der bevorzugten Einschaltung der Commerzbank in die finanzielle Abwicklung des Außenhandels. Durch ein weltweites Korrespondenzbankennetzwerk sowie Geschäftsverbindungen mit Schwellenländern fördert Financial Institutions die Finanzierung und Abwicklung der weltweiten Außenhandelsaktivitäten aller Kunden des Commerzbank-Konzerns und unterstützt damit auch andere Konzernbereiche in deren internationalen Strategien. Das Segment Central & Eastern Europe (CEE) umfasst im Berichtsjahr die Aktivitäten im Universalbankgeschäft und im Direct Banking in dieser Region. Hierzu gehört insbesondere die polnische Tochter mBank. Diese bietet einerseits Bankprodukte für Firmenkunden und andererseits Finanzdienstleistungen für Privatkunden in Polen, in Tschechien und in der Slowakei. |
| ― | Corporates & Markets umfasst vier wesentliche Säulen: Equity Markets & Commodities beinhaltet den Handel und den Vertrieb von aktien- und rohstoffbezogenen Finanzprodukten. Fixed Income & Currencies umfasst die Handels- und Vertriebsaktivitäten von Zins-, Kredit- und Währungsinstrumenten. Corporate Finance erstreckt sich auf Arrangierungs- und Beratungsleistungen mit Blick auf Eigenkapital-, Hybridkapital- und Fremdkapitalinstrumente, Verbriefungslösungen sowie Fusionen und Übernahmen. Das Credit-Portfolio-Management verantwortet die global einheitliche Steuerung und das aktive Management der Adressenrisiken aus Kredit- und Handelsgeschäften für Corporates & Markets. Hier werden auch die aus der Portfolio Restructuring Unit übertragenen Bestände wertschonend abgebaut. Zusätzlich gehört das Client-Relationship-Management zu Corporates & Markets, dessen Aufgabe in der Betreuung deutscher multinationaler Industrieunternehmen, deutscher und internationaler Versicherungsunternehmen, Finanzinvestoren (Private-Equity-Investoren), Sovereign Wealth Funds und Kunden der öffentlichen Hand besteht. |
| ― | Im Segment Non-Core Assets (NCA) werden die Ergebnisse aus den Konzernbereichen Commercial Real Estate, Public Finance (inklusive Private Finance Initiatives) sowie dem Konzernbereich Deutsche Schiffsbank (DSB) zusammengefasst. Dabei liegen Commercial Real Estate nahezu vollständig sowie Public Finance überwiegend bei der Commerzbank-Tochter Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft. Der Bereich DSB umfasst die Schiffsfinanzierungen der Commerzbank-Gruppe. Darin enthalten sind auch sämtliche Ship-Finance-Aktivitäten der ehemaligen Deutschen Schiffsbank Aktiengesellschaft. Daneben sind im Segment NCA die Warehouse-Assets der Commerz Real Aktiengesellschaft enthalten. |
| ― | In den Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen eingestellt, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige wird über Beteiligungen, die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind, übergeordnete Konzernsachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für konzernübergreifende Projekte, Effekte aus der Purchase Price Allocation im Zusammenhang mit der Übernahme der Dresdner Bank sowie spezifische, nicht den Segmenten zuzuordnende Einzelsachverhalte und die Group Treasury berichtet. Ferner sind hier die Kosten der Serviceeinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme von Restrukturierungskosten - im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden. Unter Konsolidierung fallen Aufwendungen und Erträge an, die von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen der internen Managementberichterstattung auf den Konzernabschluss nach IFRS überleiten. Ferner sind hier die Kosten der Konzernsteuerungseinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme von Restrukturierungskosten - ebenfalls im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden. |
Der Erfolg jedes einzelnen Segments wird anhand des Operativen Ergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern sowie den Kennziffern Eigenkapitalrendite und Aufwandsquote gemessen. Das Operative Ergebnis ist definiert als die Summe aus Zinsüberschuss nach Risikovorsorge, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen, Ergebnis aus Finanzanlagen, Laufendem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen und Sonstigem Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen. Durch den Ausweis von Vorsteuerergebnissen sind sowohl im Ergebnis als auch im durchschnittlich gebundenen Eigenkapital die Anteile Dritter enthalten. Alle Erträge, für die ein Segment verantwortlich ist, sind somit im Ergebnis vor Steuern berücksichtigt.
Die Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses (operativ und vor Steuern) zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie gibt an, wie sich das im Segment eingesetzte Kapital verzinst. Ergänzend zu den bereits bekannten Leistungskennzahlen weisen wir erstmals die immer stärker in den Fokus der Investoren rückende Operative Eigenkapitalrendite abzüglich Geschäfts- oder Firmenwerte und anderer immaterieller Vermögenswerte aus. Die Aufwandsquote im operativen Geschäft spiegelt die Kosteneffizienz der Segmente wider; sie errechnet sich aus dem Verhältnis von Verwaltungsaufwendungen zu Erträgen vor Risikovorsorge.
Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht zu Marktpreisen und im Zinsbereich nach der Marktzinsmethode bei den Segmenten ausgewiesen. Im Zinsüberschuss werden die tatsächlichen Refinanzierungsaufwendungen für die den jeweiligen Segmenten zugeordneten geschäftsspezifischen Beteiligungen gezeigt. Der im Konzern erwirtschaftete Anlagenutzen aus dem Eigenkapital wird im Verhältnis des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals dem Zinsüberschuss der jeweiligen Segmente zugeordnet. Der Zinssatz entspricht dem Zinssatz einer risikofreien Anlage auf dem langfristigen Kapitalmarkt. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals erfolgte nach Basel-3-Systematik auf Basis der ermittelten durchschnittlichen Risikoaktiva und der Anrechnungsbeträge für Marktrisikopositionen (Risikoaktiva-Äquivalente). Auf Konzernebene wird das IFRS-Kapital gezeigt, das der Berechnung der Eigenkapitalrendite dient. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital und dem IFRS-Kapital erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Die für die Segmentberichterstattung unterstellte Kapitalunterlegung der Risikoaktiva beträgt ab 2015 vor dem Hintergrund erhöhter Kapitalunterlegungsanforderungen 10 %. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Aufgrund des fortschreitenden Portfolioabbaus im Segment NCA wurde ein Teil des dort ausgewiesenen, durch die EBA ursprünglich geforderten Kapitalbetrags für die Unterlegung von Risiken aus Staatsanleihen von EU-Ländern im ersten Quartal 2014 in die Kernbank zurückgegeben. Darüber hinaus berichten wir die jeweiligen Aktiva und Passiva der Segmente. Geschäftsmodellbedingt ist die Segmentbilanz erst auf Konzernebene ausgeglichen.
Die Segmentberichterstattung des Commerzbank-Konzerns zeigt die Vorsteuerergebnisse der Segmente. Um den betriebswirtschaftlichen Ergebniseffekt aus spezifischen steuerlich induzierten Transaktionen des Segments Corporates & Markets in dieser Berichterstattung abzubilden, enthält der Zinsüberschuss des Segments Corporates & Markets deshalb ein dem Nachsteuerergebnis dieser Transaktionen entsprechendes Vorsteueräquivalent. Im Rahmen der Überleitung der Segmentberichterstattung auf die Zahlen der externen Rechnungslegung wird dieses Vorsteueräquivalent im Bereich Sonstige und Konsolidierung eliminiert. Bei der Abbildung von Zwischenergebniseliminierungen aus konzerninternen Transaktionen in der Segmentberichterstattung wird das abgebende Segment so gestellt, als wäre die Transaktion konzernextern erfolgt. Die Eliminierung der Zwischengewinne und -verluste erfolgt daher im Bereich Sonstige und Konsolidierung.
Die im Operativen Ergebnis ausgewiesenen Verwaltungsaufwendungen beinhalten die Personalaufwendungen, die Sachaufwendungen sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen und Sonstige immaterielle Anlagewerte. Restrukturierungsaufwendungen und Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden unterhalb des Operativen Ergebnisses im Ergebnis vor Steuern ausgewiesen. Die Zuordnung der Verwaltungsaufwendungen zu den einzelnen Segmenten erfolgt nach dem Verursachungsprinzip. Die sich aus den internen Leistungen ergebenden indirekten Aufwendungen werden dem Leistungsempfänger in Rechnung gestellt, beziehungsweise führen beim Leistungserbringer zu einer entsprechenden Entlastung. Die Bewertung dieser internen Leistungsbeziehungen erfolgt zu Marktpreisen oder Vollkosten.
Die Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen in Höhe von 703 Mio. Euro (Vorjahr: 677 Mio. Euro) verteilten sich auf die Segmente Privatkunden mit 417 Mio. Euro (Vorjahr: 393 Mio. Euro), Mittelstandsbank mit 104 Mio. Euro (Vorjahr: 102 Mio. Euro), Corporates & Markets mit 103 Mio. Euro (Vorjahr: 93 Mio. Euro), Non-Core Assets mit 58 Mio. Euro (Vorjahr: 66 Mio. Euro) sowie Sonstige und Konsolidierung mit 21 Mio. Euro (Vorjahr: 23 Mio. Euro).
Die nachstehenden Tabellen enthalten Informationen zu den Segmenten per 30. September 2015, sowie zu den Vergleichswerten des Vorjahreszeitraums.
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| 1.1.-30.9.2015 Mio. € |
Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets | Non-Core Assets | Sonstige und Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 1 444 | 1 271 | 413 | 1 381 | 140 | - 160 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 39 | - 119 | - 75 | 25 | - 313 | - 63 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 1 405 | 1 152 | 338 | 1 406 | - 173 | - 223 |
| Provisionsüberschuss | 1 309 | 818 | 159 | 270 | 13 | - 20 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 | 48 | 60 | - 57 | 308 | 178 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - | - 61 | 46 | 6 | - 210 | 113 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 36 | 3 | - | 11 | - 2 | - 2 |
| Sonstiges Ergebnis | 6 | - 15 | 12 | 3 | - 15 | 2 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 2 796 | 2 064 | 690 | 1 614 | 234 | 111 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 2 757 | 1 945 | 615 | 1 639 | - 79 | 48 |
| Verwaltungsaufwendungen | 2 195 | 1 094 | 342 | 1 076 | 250 | 469 |
| Operatives Ergebnis | 562 | 851 | 273 | 563 | - 329 | - 421 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | 57 | 16 | 21 |
| Ergebnis vor Steuern | 562 | 851 | 273 | 506 | - 345 | - 442 |
| Aktiva | 77 699 | 91 887 | 29 743 | 188 947 | 83 751 | 91 825 |
| Passiva | 102 492 | 147 033 | 25 238 | 160 460 | 44 036 | 84 593 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 4 017 | 8 130 | 1 911 | 4 683 | 7 330 | 2 780 |
| Operative Eigenkapitalrendite1 (%) | 18,7 | 14,0 | 19,0 | 16,0 | - 6,0 | |
| Operative Eigenkapitalrendite abzüglich Immaterieller Vermögenswerte1 (%) | 27,2 | 15,5 | 23,1 | 16,6 | - 6,0 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 78,5 | 53,0 | 49,6 | 66,7 | . | |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern1 (%) | 18,7 | 14,0 | 19,0 | 14,4 | - 6,3 | |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 15 617 | 5 865 | 8 156 | 1 929 | 447 | 17 808 |
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| 1.1.-30.9.2015 Mio. € |
Konzern |
|---|---|
| Zinsüberschuss | 4 489 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 584 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 3 905 |
| Provisionsüberschuss | 2 549 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 538 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - 106 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 46 |
| Sonstiges Ergebnis | - 7 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 7 509 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 6 925 |
| Verwaltungsaufwendungen | 5 426 |
| Operatives Ergebnis | 1 499 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 94 |
| Ergebnis vor Steuern | 1 405 |
| Aktiva | 563 852 |
| Passiva | 563 852 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 28 851 |
| Operative Eigenkapitalrendite1 (%) | 6,9 |
| Operative Eigenkapitalrendite abzüglich Immaterieller Vermögenswerte1 (%) | 7,8 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 72,3 |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern1 (%) | 6,5 |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 49 822 |
1 Auf das Jahr hochgerechnet.
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| 1.1.-30.9.2014 Mio. € |
Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets | Non-Core Assets | Sonstige und Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 1 396 | 1 346 | 439 | 1 247 | - 40 | - 157 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 68 | - 236 | - 96 | 14 | - 449 | - 1 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 1 328 | 1 110 | 343 | 1 261 | - 489 | - 158 |
| Provisionsüberschuss | 1 144 | 805 | 167 | 279 | 20 | - 19 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 | 11 | 71 | - 12 | 170 | 87 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 2 | 9 | 4 | 6 | - 78 | 75 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 26 | 8 | - | 9 | - 4 | 3 |
| Sonstiges Ergebnis | 13 | 27 | 17 | - | 9 | - 174 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 2 582 | 2 206 | 698 | 1 529 | 77 | - 185 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 2 514 | 1 970 | 602 | 1 543 | - 372 | -186 |
| Verwaltungsaufwendungen | 2 168 | 997 | 327 | 987 | 239 | 429 |
| Operatives Ergebnis | 346 | 973 | 275 | 556 | - 611 | - 615 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 346 | 973 | 275 | 556 | - 611 | - 615 |
| Aktiva | 70 737 | 86 541 | 28 279 | 217 124 | 104 179 | 89 498 |
| Passiva | 97 120 | 139 761 | 23 543 | 202 162 | 53 526 | 80 246 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 4 271 | 7 506 | 1 712 | 4 605 | 8 295 | 883 |
| Operative Eigenkapitalrendite1 (%) | 10,8 | 17,3 | 21,4 | 16,1 | - 9,8 | |
| Operative Eigenkapitalrendite abzüglich Immaterieller Vermögenswerte1 (%) | 15,5 | 19,5 | 26,5 | 16,6 | - 9,8 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 84,0 | 45,2 | 46,8 | 64,6 | . | |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern1 (%) | 10,8 | 17,3 | 21,4 | 16,1 | - 9,8 | |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 15 882 | 5 794 | 7 690 | 1 969 | 584 | 17 922 |
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| 1.1.-30.9.2014 Mio. € |
Konzern |
|---|---|
| Zinsüberschuss | 4 231 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 836 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 3 395 |
| Provisionsüberschuss | 2 396 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 328 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 18 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 42 |
| Sonstiges Ergebnis | - 108 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 6 907 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 6 071 |
| Verwaltungsaufwendungen | 5 147 |
| Operatives Ergebnis | 924 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - |
| Ergebnis vor Steuern | 924 |
| Aktiva | 596 358 |
| Passiva | 596 358 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 27 272 |
| Operative Eigenkapitalrendite1 (%) | 4,5 |
| Operative Eigenkapitalrendite abzüglich Immaterieller Vermögenswerte1 (%) | 5,1 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 74,5 |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern1 (%) | 4,5 |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 49 841 |
1 Auf das Jahr hochgerechnet.
Detailangaben Sonstige und Konsolidierung:
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | Sonstige | Konsolidierung | Sonstige und Konsolidierung | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | - 122 | - 38 | - 160 | - 126 | - 31 | - 157 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 63 | - | - 63 | - 1 | - | - 1 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | - 185 | - 38 | - 223 | - 127 | - 31 | - 158 |
| Provisionsüberschuss | - 15 | - 5 | - 20 | - 13 | - 6 | - 19 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 168 | 10 | 178 | 80 | 7 | 87 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 112 | 1 | 113 | 10 | 65 | 75 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 2 | - | - 2 | 3 | - | 3 |
| Sonstiges Ergebnis | 9 | - 7 | 2 | - 169 | - 5 | - 174 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 150 | - 39 | 111 | - 215 | 30 | - 185 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 87 | - 39 | 48 | - 216 | 30 | -186 |
| Verwaltungsaufwendungen | 489 | - 20 | 469 | 435 | - 6 | 429 |
| Operatives Ergebnis | - 402 | - 19 | - 421 | - 651 | 36 | - 615 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 21 | - | 21 | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | - 423 | - 19 | - 442 | - 651 | 36 | - 615 |
| Aktiva | 91 825 | - | 91 825 | 89 498 | - | 89 498 |
| Passiva | 84 593 | - | 84 593 | 80 246 | - | 80 246 |
Unter Konsolidierung weisen wir Konsolidierungs- und Überleitungssachverhalte vom Ergebnis der Segmente und des Bereichs Sonstige auf den Konzernabschluss aus. Unter anderem werden dort folgende Sachverhalte abgebildet:
| ― | Bewertungseffekte aus der Anwendung des Hedge Accountings gemäß IAS 39 auf segmentübergreifende Transaktionen werden in Konsolidierung gezeigt. |
| ― | In den Segmenten angefallene Bewertungsergebnisse für eigene Schuldverschreibungen und eigene Aktien werden unter Konsolidierung eliminiert. |
| ― | Sonstige Konsolidierungseffekte für konzerninterne Sachverhalte sind ebenfalls hier enthalten. |
Die im Rahmen der Segmentberichterstattung erhobene regionale Aufgliederung des Ergebnisses, die im Wesentlichen auf dem jeweiligen Sitz der Filiale oder des Konzernunternehmens basiert (geografische Märkte), ergab nachfolgende Verteilung:
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| 1.1.-30.9.2015 | Deutschland | Europa ohne Deutschland | Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | 2 503 | 1 702 | 136 | 148 | - | 4 489 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft |
- 376 | - 219 | 7 | 4 | - | - 584 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge |
2 127 | 1 483 | 143 | 152 | - | 3 905 |
| Provisionsüberschuss | 2 079 | 384 | 37 | 49 | - | 2 549 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen |
540 | 14 | - 77 | 61 | - | 538 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - 105 | - 2 | - | 1 | - | - 106 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen |
36 | 4 | 3 | 3 | - | 46 |
| Sonstiges Ergebnis | - 5 | 19 | - 16 | - 5 | - | - 7 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 5 048 | 2 121 | 83 | 257 | - | 7 509 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 4 672 | 1 902 | 90 | 261 | - | 6 925 |
| Verwaltungsaufwendungen | 4 241 | 987 | 96 | 102 | - | 5 426 |
| Operatives Ergebnis | 431 | 915 | - 6 | 159 | - | 1 499 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken | 108 450 | 56 312 | 3 979 | 3 041 | - | 171 782 |
Im Vorjahreszeitraum erzielten wir in den geografischen Märkten folgende Ergebnisse:
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| 1.1.-30.9.2014 | Deutschland | Europa ohne Deutschland | Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zinsüberschuss | 2 500 | 1 523 | 82 | 126 | - | 4 231 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 678 | - 167 | 10 | - 1 | - | - 836 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 1 822 | 1 356 | 92 | 125 | - | 3 395 |
| Provisionsüberschuss | 1 947 | 370 | 27 | 52 | - | 2 396 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen |
362 | - 39 | - 45 | 50 | - | 328 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - | 13 | 4 | 1 | - | 18 |
| Laufendes Ergebnis aus at- Equity-bewerteten Unternehmen |
33 | 4 | 3 | 2 | - | 42 |
| Sonstiges Ergebnis | - 140 | 28 | 4 | - | - | - 108 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 4 702 | 1 899 | 75 | 231 | - | 6 907 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 4 024 | 1 732 | 85 | 230 | - | 6 071 |
| Verwaltungsaufwendungen | 4 002 | 956 | 93 | 96 | - | 5 147 |
| Operatives Ergebnis | 22 | 776 | - 8 | 134 | - | 924 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken | 117 000 | 50 360 | 3 018 | 2 717 | - | 173 095 |
Statt der langfristigen Vermögenswerte weisen wir die Risikoaktiva für Kreditrisiken aus. In Übereinstimmung mit IFRS 8.32 hat die Commerzbank entschieden, auf eine Aufgliederung des Gesamtbetrags der Erträge des Commerzbank-Konzerns nach Produkten und Dienstleistungen zu verzichten. Aus Kostengründen wurde von einer Erhebung dieser Daten abgesehen, da sie weder für die interne Steuerung noch für das Managementreporting genutzt werden.
Erläuterungen zur Bilanz
(11) Forderungen an Kreditinstitute
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Täglich fällig | 37 633 | 29 070 | 29,5 |
| Mit einer Restlaufzeit | 50 747 | 51 078 | - 0,6 |
| bis drei Monate | 32 628 | 22 944 | 42,2 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 11 234 | 22 164 | - 49,3 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 6 404 | 5 587 | 14,6 |
| mehr als fünf Jahre | 481 | 383 | 25,6 |
| Gesamt | 88 380 | 80 148 | 10,3 |
| darunter: Reverse Repos und Cash Collaterals | 50 370 | 48 096 | 4,7 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Kredite und Forderungen | 56 895 | 52 458 | 8,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | . |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 31 485 | 27 690 | 13,7 |
Die Forderungen an Kreditinstitute beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf 88 277 Mio. Euro (Vorjahr: 80 036 Mio. Euro).
(12) Forderungen an Kunden
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Mit unbestimmter Restlaufzeit | 28 295 | 26 368 | 7,3 |
| Mit einer Restlaufzeit | 210 056 | 212 162 | - 1,0 |
| bis drei Monate | 39 870 | 37 407 | 6,6 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 21 348 | 25 732 | - 17,0 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 66 656 | 65 371 | 2,0 |
| mehr als fünf Jahre | 82 182 | 83 652 | - 1,8 |
| Gesamt | 238 351 | 238 530 | - 0,1 |
| darunter: Reverse Repos und Cash Collaterals | 27 237 | 22 886 | 19,0 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Kredite und Forderungen | 213 761 | 219 565 | - 2,6 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | . |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 24 590 | 18 965 | 29,7 |
Die Forderungen an Kunden beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf 234 136 Mio. Euro (Vorjahr: 232 867 Mio. Euro).
(13) Kreditvolumen
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kredite an Kreditinstitute | 21 310 | 25 203 | - 15,4 |
| Kredite an Kunden | 211 114 | 215 650 | - 2,1 |
| Gesamt | 232 424 | 240 853 | - 3,5 |
Kredite grenzen wir gegenüber den Forderungen an Kreditinstitute und Kunden dahingehend ab, dass als Kredite nur solche Forderungen gezeigt werden, für die besondere Kreditvereinbarungen mit den Kreditnehmern geschlossen wurden. Damit werden zum Beispiel Geldhandelsgeschäfte mit Banken und Reverse-Repo-Geschäfte nicht als Kredite ausgewiesen. In den Krediten an Kunden sind auch Wechselkredite enthalten.
(14) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird nach konzerneinheitlichen Regeln gebildet und deckt alle erkannten Bonitätsrisiken ab. Für eingetretene, aber noch nicht bekannt gewordene Ausfälle wurden Portfoliowertberichtigungen anhand der aus der Basel-3-Systematik abgeleiteten Verfahren ermittelt.
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| Entwicklung der Risikovorsorge | Mio. € | 2015 | 2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Stand am 1.1. | 6 013 | 7 019 | - 14,3 |
| Zuführungen | 1 503 | 1 868 | - 19,5 |
| Abgänge | 2 777 | 2 706 | 2,6 |
| Inanspruchnahmen | 1 704 | 1 563 | 9,0 |
| Auflösungen | 1 073 | 1 143 | - 6,1 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - 12 | - 17 | - 29,4 |
| Wechselkursänderungen/Umbuchungen/Unwinding | - 150 | 8 | . |
| Stand am 30.9. | 4 577 | 6 172 | - 25,8 |
Die ergebniswirksamen Zuführungen und Auflösungen führten unter Berücksichtigung von Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingängen auf abgeschriebene Forderungen zu Risikovorsorgeaufwendungen von 584 Mio. Euro (30. September 2014: 836 Mio. Euro) (siehe Note 2).
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| Bestand der Risikovorsorge | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 3 634 | 5 079 | - 28,5 |
| Portfoliowertberichtigungen | 684 | 696 | - 1,7 |
| Risikovorsorge für bilanzwirksame Risiken im Kreditgeschäft | 4 318 | 5 775 | - 25,2 |
| Rückstellungen im Kreditgeschäft (Einzelrisiken) | 123 | 111 | 10,8 |
| Rückstellungen im Kreditgeschäft (Portfoliorisiken) | 136 | 127 | 7,1 |
| Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft | 259 | 238 | 8,8 |
| Gesamt | 4 577 | 6 013 | - 23,9 |
Für Forderungen an Kreditinstitute belief sich der Bestand der Risikovorsorge auf 103 Mio. Euro (Vorjahr: 112 Mio. Euro), für Forderungen an Kunden auf 4 215 Mio. Euro (Vorjahr: 5 663 Mio. Euro).
(15) Handelsaktiva
Die Handelsaktivitäten des Konzerns umfassen den Handel mit
| ― | Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren, |
| ― | Aktien und anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren sowie Anteilen an Investmentfonds, |
| ― | Schuldscheindarlehen und sonstigen Forderungen, |
| ― | Devisen und Edelmetallen, |
| ― | derivativen Finanzinstrumenten und |
| ― | Sonstigen Handelsaktiva. |
Der Posten Sonstige Handelsaktiva setzt sich aus positiven Marktwerten von zu syndizierenden Krediten sowie Krediten und Geldhandelsgeschäften zusammen.
Alle Handelsbestände werden zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bilanziert.
In den Positiven Marktwerten sind auch derivative Finanzinstrumente enthalten, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt werden können.
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere | 14 299 | 14 059 | 1,7 |
| Schuldscheindarlehen | 1 156 | 1 102 | 4,9 |
| Aktien, andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere und Anteile an Investmentfonds | 28 938 | 24 936 | 16,0 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 80 237 | 89 315 | - 10,2 |
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 15 209 | 16 707 | - 9,0 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 58 188 | 66 587 | - 12,6 |
| Übrige derivative Geschäfte | 6 840 | 6 021 | 13,6 |
| Sonstige Handelsaktiva | 1 350 | 931 | 45,0 |
| Gesamt | 125 980 | 130 343 | - 3,3 |
Die Übrigen Geschäfte mit positivem Marktwert aus derivativen Finanzinstrumenten setzten sich überwiegend aus 3 177 Mio. Euro (Vorjahr: 2 083 Mio. Euro) Aktienderivaten und 1 552 Mio. Euro (Vorjahr: 1 712 Mio. Euro) Kreditderivaten zusammen.
(16) Finanzanlagen
Die Finanzanlagen umfassen Finanzinstrumente, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden. Sie setzen sich zusammen aus den nicht Handelszwecken dienenden Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren, Aktien und anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren sowie Anteilen an Investmentfonds, den Beteiligungen (einschließlich nicht at-Equity-bewerteter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen) und den Anteilen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen.
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere1 | 83 253 | 89 076 | - 6,5 |
| Aktien, andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere und Anteile an Investmentfonds | 840 | 993 | - 15,4 |
| Beteiligungen | 239 | 177 | 35,0 |
| Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 174 | 112 | 55,4 |
| Gesamt | 84 506 | 90 358 | - 6,5 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Kredite und Forderungen1 | 39 270 | 45 154 | - 13,0 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 43 051 | 42 756 | 0,7 |
| darunter: mit Anschaffungskosten bewertet | 382 | 309 | 23,6 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 2 185 | 2 448 | - 10,7 |
1 Gekürzt um Portfoliowertberichtigungen für umkategorisierte Wertpapiere von 32 Mio. Euro (Vorjahr: 41 Mio. Euro).
In den Finanzanlagen zum 30. September 2015 waren 382 Mio. Euro (Vorjahr: 309 Mio. Euro) eigenkapitalbezogene Finanzinstrumente enthalten, die im Wesentlichen nicht börsennotiert sind (unter anderem GmbH-Anteile) und zu Anschaffungskosten bilanziert wurden, da uns keine verlässlichen Angaben zur Berechnung von beizulegenden Zeitwerten vorlagen. Es ist beabsichtigt, diese Finanzinstrumente weiterhin zu halten.
In seiner Mitteilung vom 13. Oktober 2008 hat das IASB Änderungen des IAS 39 hinsichtlich der Umkategorisierung von Finanzinstrumenten verabschiedet. Danach wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 Wertpapiere des Public-Finance-Bestands, die keinen aktiven Markt aufwiesen, aus der IAS-39-Kategorie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte in die IAS-39-Kategorie Kredite und Forderungen umkategorisiert. Der beizulegende Zeitwert zu den Umkategorisierungszeitpunkten wurde als neuer Buchwert der Wertpapierbestände angesetzt.
Die Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern belief sich für alle umkategorisierten Wertpapiere der Geschäftsjahre 2008 und 2009 zum 30. September 2015 auf - 0,5 Mrd. Euro (Vorjahr: - 0,5 Mrd. Euro). Ohne die durchgeführten Umkategorisierungen hätte sich für diese Bestände zum 30. September 2015 eine Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern von -2,6 Mrd. Euro (Vorjahr: - 2,7 Mrd. Euro) ergeben; der Buchwert dieser Bestände zum Bilanzstichtag betrug 37,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 42,7 Mrd. Euro), der beizulegende Zeitwert belief sich auf 34,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 39,5 Mrd. Euro).
(17) Immaterielle Anlagewerte
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 2 076 | 2 076 | 0,0 |
| Sonstige immaterielle Anlagewerte | 1 375 | 1 254 | 9,6 |
| Kundenbeziehungen | 325 | 355 | - 8,5 |
| Selbst erstellte Software | 686 | 616 | 11,4 |
| Übrige | 364 | 283 | 28,6 |
| Gesamt | 3 451 | 3 330 | 3,6 |
(18) Sachanlagen
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude und übrige Sachanlagen | 981 | 1 457 | - 32,7 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 434 | 459 | - 5,4 |
| Gesamt | 1 415 | 1 916 | - 26,1 |
(19) Sonstige Aktiva
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einzugspapiere | 24 | 17 | 41,2 |
| Edelmetalle | 281 | 177 | 58,8 |
| Leasinggegenstände | 833 | 795 | 4,8 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 316 | 219 | 44,3 |
| Forderungen aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte | 320 | 194 | 64,9 |
| Aktiviertes Planvermögen | 423 | 342 | 23,7 |
| Übrige Aktiva | 1 514 | 1 455 | 4,1 |
| Gesamt | 3 711 | 3 199 | 16,0 |
(20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Täglich fällig | 46 147 | 43 629 | 5,8 |
| Mit einer Restlaufzeit | 57 117 | 55 814 | 2,3 |
| bis drei Monate | 26 323 | 24 850 | 5,9 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 6 307 | 5 824 | 8,3 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 13 668 | 14 040 | - 2,6 |
| mehr als fünf Jahre | 10 819 | 11 100 | - 2,5 |
| Gesamt | 103 264 | 99 443 | 3,8 |
| darunter: Repos und Cash Collaterals | 30 826 | 33 410 | - 7,7 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 76 586 | 72 893 | 5,1 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 26 678 | 26 550 | 0,5 |
(21) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 6 870 | 6 760 | 1,6 |
| Mit vereinbarter Kündigungsfrist von | |||
| drei Monaten | 6 822 | 6 701 | 1,8 |
| mehr als drei Monaten | 48 | 59 | - 18,6 |
| Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 253 827 | 242 217 | 4,8 |
| Täglich fällig | 158 203 | 151 727 | 4,3 |
| Mit einer Restlaufzeit | 95 624 | 90 490 | 5,7 |
| bis drei Monate | 38 706 | 33 814 | 14,5 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 25 508 | 20 482 | 24,5 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 11 587 | 13 336 | - 13,1 |
| mehr als fünf Jahre | 19 823 | 22 858 | - 13,3 |
| Gesamt | 260 697 | 248 977 | 4,7 |
| darunter: Repos und Cash Collaterals | 20 215 | 20 204 | 0,1 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 240 600 | 225 906 | 6,5 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 20 097 | 23 071 | - 12,9 |
(22) Verbriefte Verbindlichkeiten
Als Verbriefte Verbindlichkeiten werden Schuldverschreibungen, einschließlich Schiffs- und Hypothekenpfandbriefe sowie öffentliche Pfandbriefe, Geldmarktpapiere (zum Beispiel Euro-Notes, Commercial Papers), Indexzertifikate, eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf ausgewiesen.
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 39 103 | 45 664 | - 14,4 |
| darunter: Hypothekenpfandbriefe | 13 158 | 13 973 | - 5,8 |
| Öffentliche Pfandbriefe | 9 959 | 13 353 | - 25,4 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 5 162 | 3 136 | 64,6 |
| Eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf | 49 | 13 | . |
| Gesamt | 44 314 | 48 813 | - 9,2 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 42 980 | 47 346 | - 9,2 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 1 334 | 1 467 | - 9,1 |
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| Restlaufzeiten der Verbrieften Verbindlichkeiten | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Täglich fällig | - | - | . |
| Mit einer Restlaufzeit | 44 314 | 48 813 | - 9,2 |
| bis drei Monate | 5 670 | 5 031 | 12,7 |
| mehr als drei Monate bis ein Jahr | 9 158 | 10 245 | - 10,6 |
| mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 21 068 | 24 888 | - 15,3 |
| mehr als fünf Jahre | 8 418 | 8 649 | - 2,7 |
| Gesamt | 44 314 | 48 813 | - 9,2 |
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 wurden wesentliche neue Emissionen mit einem Volumen von 12,0 Mrd. Euro begeben. Im gleichen Zeitraum belief sich das Volumen der Rückzahlungen/Rückkäufe auf 3,1 Mrd. Euro und der fälligen Emissionen auf 14,0 Mrd. Euro.
(23) Handelspassiva
In den Handelspassiva werden die negativen Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt sind, sowie Kreditzusagen mit negativem Marktwert ausgewiesen. Außerdem sind eigene Emissionen des Handelsbuchs und Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen in den Handelspassiva enthalten.
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 17 333 | 18 637 | - 7,0 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 55 922 | 63 648 | - 12,1 |
| Übrige derivative Geschäfte | 6 162 | 6 616 | - 6,9 |
| Zertifikate und andere eigene Emissionen | 5 212 | 5 271 | - 1,1 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen, negative Marktwerte von Kreditzusagen und Sonstige Handelspassiva |
7 324 | 2 991 | . |
| Gesamt | 91 953 | 97 163 | - 5,4 |
Die übrigen derivativen Geschäfte setzten sich im Wesentlichen aus 3 452 Mio. Euro (Vorjahr: 3 736 Mio. Euro) Aktienderivaten und 2 184 Mio. Euro (Vorjahr: 2 327 Mio. Euro) Kreditderivaten zusammen.
(24) Rückstellungen
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 984 | 1 590 | - 38,1 |
| Sonstige Rückstellungen | 2 458 | 3 661 | - 32,9 |
| Gesamt | 3 442 | 5 251 | - 34,5 |
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus unmittelbaren Versorgungszusagen in Deutschland (vergleiche Geschäftsbericht 2014 Seite 178 ff.). Für die versicherungsmathematische Ermittlung dieser Verpflichtungen wurde zum 30. September 2015 ein Diskontierungszinsatz von 2,7 % (Vorjahr: 2,3 %), eine Gehaltsentwicklung von 2,0 % (Vorjahr: 2,5 %) und eine Rentenanpassung von 1,5 % (Vorjahr: 1,8 %) zugrunde gelegt.
Bei rechtlichen Verfahren, für die Rückstellungen zu bilden sind und die in den Sonstigen Rückstellungen enthalten sind, kann zum Zeitpunkt der Rückstellungsbildung weder die Dauer des Verfahrens noch die Höhe der Inanspruchnahme abschließend vorhergesagt werden. Die jeweils gebildete Rückstellung deckt den nach unserer Einschätzung zum Bilanzstichtag zu erwartenden Aufwand ab. Von einer Einzeldarstellung der jeweiligen Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der jeweiligen Verfahren nicht zu beeinflussen. Für 380 Mio. Euro Prozess- und Regressrückstellungen (Vorjahr: 1 748 Mio. Euro) wurden unter anderem für folgende Sachverhalte Rückstellungen gebildet:
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind in einer Vielzahl von Jurisdiktionen mit zum Teil unterschiedlichen rechtlichen und regulatorischen Anforderungen tätig. In der Vergangenheit wurden in einzelnen Fällen Verstöße gegen rechtliche und regulatorische Bestimmungen festgestellt und von staatlichen Behörden und Institutionen verfolgt. Einige Konzerngesellschaften sind auch zurzeit in eine Reihe solcher Verfahren involviert. |
| ― | Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind insbesondere im Segment Privatkunden im Bereich der Anlageberatung tätig. Die vom Gesetzgeber und von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine objekt- und anlegergerechte Anlageberatung haben sich insbesondere in den vergangenen Jahren erheblich verschärft. Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften waren und sind deshalb in eine Reihe von - auch gerichtlichen - Auseinandersetzungen involviert, in denen Anleger eine angeblich mangelhafte Anlageberatung geltend machen und Schadensersatz verlangen oder die Rückabwicklung der Anlagen im Zusammenhang mit fehlenden Angaben zu Vertriebsprovisionen (unter anderem für geschlossene Fonds) fordern. |
| ― | Im Nachgang zum Urteil des Bundesgerichtshofs zur Unwirksamkeit von laufzeitunabhängigen Bearbeitungsentgelten in vorformulierten Vertragsbedingungen beim Abschluss eines Verbraucherkredits von Oktober 2014 wird die Commerzbank von einer Vielzahl von Kunden auf Rückzahlung der Bearbeitungsentgelte in Anspruch genommen. |
| ― | Frühere Mitarbeiter des ehemaligen Dresdner-Bank-Konzerns haben in Deutschland und an verschiedenen Standorten im Ausland Klagen gegen Konzernunternehmen wegen nicht oder nicht im angeblich zugesagten Umfang gezahlter variabler Vergütungen für das Geschäftsjahr 2008 erhoben. Zu einem Großteil dieser Klagen liegen mittlerweile rechtskräftige gerichtliche Entscheidungen vor. Der Ausgang dieser Verfahren war, abhängig von Jurisdiktion und konkreter Situation, unterschiedlich, die Bank hat teilweise obsiegt, zum Teil wurde sie aber auch zu Zahlungen verurteilt. |
| ― | Der Commerzbank-Konzern hat in den vergangenen Jahren mehrere Tochterunternehmen, Beteiligungen im In- und Ausland sowie einige größere Immobilien veräußert. Die jeweiligen Verträge enthalten Gewährleistungen, bestimmte Haftungsfreistellungen oder auch Finanzierungsverpflichtungen, woraus der Commerzbank-Konzern in Anspruch genommen werden kann. In einigen Fällen wurden angebliche Verstöße gegen solche Vereinbarungen angezeigt. |
| ― | Im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Beteiligung im Wege eines Aktienpaketes durch eine Tochtergesellschaft der Commerzbank hat der Verkäufer die Berechnungsgrundlage des Aktienpreises (Übertragung von Immobilien im Wege der Sacheinlage) in einem gerichtlichen Verfahren angefochten. Das zuständige Berufungsgericht hat im April 2014 entschieden, dass die Übertragung der Immobilien im Wege der Sacheinlage unwirksam war. Die Tochtergesellschaft der Commerzbank hat gegen dieses Urteil Revision eingelegt. Die Revision wurde im August 2015 abgewiesen, so dass mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Ausreichend Vorsorge wurde getroffen. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank war an zwei mittlerweile in der Insolvenz befindlichen südamerikanischen Banken beteiligt. Eine Reihe von Anlegern beziehungsweise Gläubigern dieser Banken haben in verschiedenen Verfahren in Uruguay und Argentinien die Tochtergesellschaft und in einem Teil der Fälle auch die Commerzbank wegen angeblicher Haftung als Gesellschafter sowie angeblicher Pflichtverletzungen der von der Tochtergesellschaft für den Aufsichtsrat der Banken nominierten Personen verklagt. Zudem war die Tochtergesellschaft an zwei Fonds beteiligt, die Gelder einwarben und von Dritten verwalten ließen. Die Liquidatoren dieser Fonds verlangen in einem Gerichtsverfahren in den USA Zahlungen zurück, die die Tochtergesellschaft von den Fonds erhalten hat. |
| ― | Gegen die Commerzbank und andere Beklagte wird von einem Investor wegen eines angeblich fehlerhaften Prospekts im Zusammenhang mit dem Börsengang eines Unternehmens Schadensersatz geltend gemacht. Außerdem macht der Insolvenzverwalter des Unternehmens gegen die Gesellschaft Regressforderungen aus dem Gesamtschuldnerausgleich und aus anderen Rechtsgründen geltend. In der ersten Instanz wurde die Klage abgewiesen. Die Kläger haben gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Sollten die Kläger in der zweiten Instanz mit ihrer Berufungsklage obsiegen, geht die Commerzbank davon aus, dass aufgrund vertraglicher Vereinbarungen Regressansprüche gegen andere Mitglieder des Konsortiums sowie gegen Dritte bestehen. |
| ― | Die Commerzbank Aktiengesellschaft wurde als Teil eines Konsortiums im Juli 2005 von einem Kunden, der als Garant für seine Tochtergesellschaft ein fälliges Darlehen vollständig zurückgezahlt hat, im Rahmen seines Insolvenzverfahrens in den USA verklagt. Der Kunde macht geltend, dass verschiedene Rückzahlungen unwirksam seien, weil er zum Zeitpunkt der Finanzierung erkennbar insolvent gewesen sei. Zwei außergerichtliche Schlichtungsversuche blieben erfolglos. Nach Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils wurde im März 2015 vor dem Bezirksgericht ein vorprozessuales Beweisverfahren (Pre-Trial Discovery) durchgeführt. Das Bankenkonsortium hat im Anschluss daran einen Antrag auf ein Urteil im abgekürzten Verfahren (Summary Judgement) gestellt. |
| ― | Im Zusammenhang mit Zahlungsverkehrsgeschäften wurde die Commerzbank von dem Vertrauensschadensversicherer eines Kunden auf Schadensersatz wegen angeblich nicht durch den Kunden autorisierter Auslandsüberweisungen verklagt. Die Klage wurde im November 2014 zugestellt. Die Commerzbank wird sich gegen die Klage verteidigen. |
| ― | Investoren eines von einer im Bereich der Vermögensverwaltung tätigen Tochtergesellschaft der Commerzbank verwalteten Fonds haben diese Tochtergesellschaft auf Schadensersatz aus einer Finanzierungszusage, die im Rahmen eines Joint-Venture-Projektes angeblich durch die Tochtergesellschaft abgegeben worden sei, verklagt. Ein Verhandlungstermin ist für 2015 geplant. |
| ― | Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde im Mai 2014 von einem Kunden auf Schadensersatz wegen angeblicher Falschberatung und Täuschung beim Abschluss von Derivategeschäften verklagt. Die Tochtergesellschaft ist der Klage entgegengetreten. |
Anfang 2010 wurde die Commerzbank von US-Behörden aufgefordert, wegen Verstößen des Konzerns gegen US-amerikanische Sanktionsbestimmungen eine interne Untersuchung durchzuführen und dabei eng mit den US-Behörden zusammenzuarbeiten. Außerdem ermittelten US-Behörden gegen die Commerzbank wegen Verstößen gegen US-amerikanische Vorschriften zur Geldwäscheprävention. Die Commerzbank kooperierte über mehrere Jahre mit den US-Behörden und hat ihnen umfangreiche Unterlagen sowie die Ergebnisse verschiedener interner Untersuchungen zur Verfügung gestellt. Nachdem das US-amerikanische Justizministerium im Oktober 2014 entschieden hatte, für die beiden Verfahren einen gemeinsamen Vergleich anzustreben, kam es Mitte März 2015 mit den beteiligten US-Behörden hinsichtlich der Embargo- und Geldwäschepräventionsverstöße zu einer Einigung. Teil dieser Einigung ist die Zahlung eines Betrages von ins gesamt 1 452 Mio. US-Dollar. Hierfür waren entsprechende Rückstellungen gebildet. In der Einigung hat die Commerzbank auch umfangreiche Pflichten, insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den US-Behörden und die Verbesserung der Compliance-Prozesse der Bank übernommen. Nach Aufnahme seiner Tätigkeit wird der von der US-Bankenaufsicht benannte Monitor Kosten für die Bank verursachen. In der Einigung ist ferner eine Wohlverhaltensperiode von drei Jahren vorgesehen.
(25) Sonstige Passiva
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten für Filmfonds | 1 314 | 1 470 | - 10,6 |
| Fremdkapital aus nicht beherrschenden Anteilen | 5 312 | 3 965 | 34,0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 359 | 388 | - 7,5 |
| Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte | 142 | 138 | 2,9 |
| Übrige Passiva | 1 732 | 1 538 | 12,6 |
| Gesamt | 8 859 | 7 499 | 18,1 |
(26) Nachrangige Schuldinstrumente
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Nachrangige Schuldinstrumente | 10 941 | 12 635 | - 13,4 |
| Zinsabgrenzungen einschließlich Disagien | 221 | - 1 010 | . |
| Bewertungseffekte | 574 | 733 | - 21,7 |
| Gesamt | 11 736 | 12 358 | - 5,0 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 11 728 | 12 350 | - 5,0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 8 | 8 | 0,0 |
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 belief sich das Volumen der fälligen Nachrangigen Schuldinstrumente auf 0,9 Mrd. Euro, der Rückzahlungen auf 0,2 Mrd. Euro und der Neuemissionen auf 0,1 Mrd. Euro. Darüber hinaus waren keine wesentliche Veränderungen zu verzeichnen.
Sonstige Erläuterungen
(27) Eigenkapitalanforderungen und Verschuldungsquote
Das folgende Bild der Zusammensetzung des Eigenkapitals im Commerzbank-Konzern zeigt neben der Phase-in-Darstellung (Ist) auch eine Fully phased-in-Betrachtung.
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| Position | Mio. € | 30.9.20151 | 31.12.2014 | 30.9.20151 | 31.12.2014 |
|---|---|---|---|---|
| Phase-in | Phase-in | Fully phased-in | Fully phased-in | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bilanzielles Eigenkapital | 30 102 | 26 960 | 30 102 | 26 960 |
| Effekt aus Debit Valuation Adjustments | - 128 | - 38 | - 319 | - 188 |
| Korrektur der Neubewertungsrücklage | 567 | 906 | - | - |
| Korrektur der Rücklage aus Cash Flow Hedges | 186 | 246 | 186 | 246 |
| Korrektur zum Phase-in (IAS 19) | 591 | 1 022 | - | - |
| Korrektur der Nicht beherrschenden Anteile (Minderheiten) | - 241 | - 135 | - 458 | - 426 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | - 2 088 | - 2 090 | - 2 088 | - 2 090 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 1 067 | - 969 | - 1 067 | - 969 |
| Aktivüberhang des Planvermögens | - 141 | - 57 | - 352 | - 283 |
| Latente Ertragsteueransprüche aus Verlustvorträgen | - 197 | - 128 | - 494 | - 639 |
| Unterdeckung aus erwartetem Verlust (Shortfall) | - 717 | - 496 | - 1 024 | - 827 |
| Prudential Valuation | - 435 | - 469 | - 435 | - 469 |
| Eigene Aktien | - 26 | - 17 | - 56 | - 68 |
| Erstverlust-Positionen aus Verbriefungen (First Loss) | - 266 | - 360 | - 266 | - 360 |
| Vorleistungsrisiken | - | - | - | - |
| Abzug verrechneter Bestandteile aus zusätzlichem Kernkapital (AT 1) | 1 020 | 935 | - | - |
| Latente Ertragsteueransprüche aus temporären Differenzen, die den 10-%-Schwellenwert übersteigen |
- | - 89 | - 311 | - 886 |
| Dividendenabgrenzung | - 250 | - 250 | ||
| Sonstiges und Rundungen | - 101 | - 98 | - 101 | - 99 |
| Hartes Kernkapital (CET 1) | 26 809 | 25 123 | 23 067 | 19 902 |
| Zusätzliches Kernkapital (AT 1) | - | - | - | - |
| Kernkapital (Tier 1) | 26 809 | 25 123 | 23 067 | 19 902 |
| Ergänzungskapital (Tier 2) | 5 698 | 6 353 | 5 671 | 6 404 |
| Eigenkapital | 32 507 | 31 476 | 28 738 | 26 306 |
| Gewichtete Risikoaktiva | 214 241 | 215 178 | 213 464 | 214 072 |
| Harte Kernkapitalquote (CET-1-Ratio, %) | 12,5 | 11,7 | 10,8 | 9,3 |
| Eigenkapitalquote (%) | 15,2 | 14,6 | 13,5 | 12,3 |
1 Zahlen vorläufig (einschließlich thesaurierbarem Zwischengewinn).
Das folgende Bild zeigt die aktuellen gewichteten Risikoaktiva, sowie das Kapital und die Quoten:
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| Mio. € | 30.9.20151 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kreditrisiko | 171 782 | 173 563 | - 1,0 |
| Marktrisiko2 | 20 481 | 20 055 | 2,1 |
| Operationelles Risiko | 21 978 | 21 560 | 1,9 |
| Gesamt | 214 241 | 215 178 | - 0,4 |
| Hartes Kernkapital (Core Tier 1) | 26 809 | 25 123 | |
| Kernkapital (Tier 1) | 26 809 | 25 123 | |
| Eigenkapital (Total Capital) | 32 507 | 31 476 | |
| Harte Kernkapitalquote (%) | 12,5 | 11,7 | |
| Kernkapitalquote (%) | 12,5 | 11,7 | |
| Eigenkapitalquote (%) | 15,2 | 14,6 |
1 Zahlen vorläufig (einschließlich thesaurierbarem Zwischengewinn).
2 Einschließlich Eigenmittelanforderungen für das Risiko einer Anpassung der Kreditbewertung (sogenanntes Credit Valuation Adjustment Risk).
Im Rahmen der CRD IV/CRR wurde die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) als ein neues Instrument und Indikator zur Quantifizierung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung eingeführt. Die Leverage Ratio setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) ins Verhältnis zum Leverage Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht. Bei der Anrechnung von Derivaten, Wertpapierfinanzierungsgeschäften und außerbilanziellen Positionen werden aufsichtsrechtliche Ansätze angewendet. Die Berechnung der Leverage Ratio zum Ende des dritten Quartals 2015 erfolgte auf Basis der im Januar 2015 geänderten CRR-Regelung. Als eine nicht risikosensitive Kennzahl stellt die Leverage Ratio eine ergänzende Kennziffer zu der risikobasierten Kapitalunterlegung dar.
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| Leverage Ratio gemäß der überarbeiteten CRR (Delegated Act) | 30.9.2015 |
|---|---|
| Leverage Exposure "Phase-in" (Mio. €) | 570 131 |
| Leverage Exposure "Fully phased-in" (Mio. €) | 567 626 |
| Leverage Ratio "Phase-in" (zum Quartalsende; %) | 4,7 |
| Leverage Ratio "Fully phased-in" (zum Quartalsende; %) | 4,1 |
(28) Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 36 688 | 37 147 | - 1,2 |
| aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln | 2 | 7 | - 71,4 |
| aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen | 36 638 | 37 069 | - 1,2 |
| aus sonstigen Verpflichtungen | 48 | 71 | - 32,4 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 65 949 | 59 850 | 10,2 |
Die Risikovorsorge für Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen wurde von den entsprechenden Posten gekürzt.
Über die vorstehend aufgeführten Kreditfazilitäten hinaus können im Commerzbank-Konzern Verluste aus Rechtsrisiken entstehen, deren Eintritt nicht wahrscheinlich, aber auch nicht unwahrscheinlich ist und für die keine Rückstellungen gebildet wurden. Weder für den Eintrittszeitpunkt noch mögliche Erstattungen kann eine verlässliche Einschätzung vorgenommen werden. Je nach Ausgang der rechtlichen Verfahren kann sich die Einschätzung unseres Verlustrisikos als zu niedrig oder zu hoch erweisen. Für den weitaus größten Teil der Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken erfolgt jedoch keine Inanspruchnahme und somit sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächlichen künftigen Verluste. Zum 30. September 2015 betrug die Eventualverbindlichkeit aus Rechtsrisiken 507 Mio. Euro (Vorjahr: 992 Mio. Euro) und betraf die folgenden wesentlichen Sachverhalte:
| ― | Gegen eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurden mehrere Klagen von Kunden eines ehemaligen und mittlerweile insolventen Geschäftskunden, der bei dieser Tochter seine Geschäftskonten unterhielt, erhoben. Klageziel ist jeweils die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen wegen angeblicher Unterstützung des Managements des insolventen Geschäftskunden bei dessen unlauteren Machenschaften im Rahmen der Kontoführung. Die Bank hält die Klagen für unbegründet. |
| ― | Im Rahmen des Konkursverfahrens eines ehemaligen Kunden wurde die Commerzbank zusammen mit den Geschäftsführern des Kunden sowie weiteren Personen beziehungsweise Gesellschaften als Gesamtschuldner wegen angeblich betrügerischen Konkurses verklagt. In erster Instanz ist diese Klage, soweit die Commerzbank betroffen ist, abgewiesen worden. Das Gericht hat dabei klargestellt, dass der Konkurs zwar aus bilanzieller Sicht, jedenfalls aber nicht im Hinblick auf die Finanzierungstransaktionen als betrügerisch einzustufen ist. Gegen dieses Urteil haben die Kläger Berufung eingelegt. |
| ― | Die Commerzbank wurde gemeinsam mit anderen Banken auf Zahlung von Schadensersatz wegen angeblich unwirksamer Verpfändung und Verwertung global verbriefter Aktien verklagt. Die Klage wurde 2010 erstinstanzlich abgewiesen. 2013 wurde die Berufung zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Der klägerseits beim Bundesgerichtshof eingelegten Revisions-Nichtzulassungsbeschwerde wurde teilweise stattgegeben. Die teilweise zugelassene Revision wurde im September 2015 letztlinstanzlich zurückgewiesen. Damit ist der Rechtstreit abschließend zugunsten der beteiligten Banken, und somit auch der Commerzbank, entschieden worden. |
| ― | Im Nachgang zur Veräußerung der Beteiligung an der Public Joint Stock Company "Bank Forum", Kiew, Ukraine (Bank Forum) im Jahr 2012 hat die Commerzbank Mitteilungen von den Käufern erhalten, nach denen die Käufer Ansprüche aus dem Veräußerungsvertrag geltend machen und den Veräußerungsvertrag als solchen wegen Arglist infrage stellen. Die Parteien führen derzeit ein Schiedsverfahren auf der Grundlage der vertraglichen Schiedsvereinbarungen. Die Käufer begehren die Feststellung der Unwirksamkeit des Veräußerungsvertrags, Rückabwicklung der Veräußerung, Rückerstattung von Kaufpreisraten und Ersatz der ihnen in diesem Zusammenhang entstandenen Schäden. Die Commerzbank bestreitet diese Ansprüche und macht gegenüber den Käufern und der den Kaufpreis sichernden Garantin ihre Restzahlungsansprüche und Garantieansprüche geltend. Die Commerzbank hat zwischenzeitlich ihre Klageerwiderung beim Schiedsgericht eingereicht. |
| ― | Der Commerzbank-Konzern war Inhaber von Anteilen an einer Gesellschaft, die im Rahmen eines sogenannten Leverage Buyouts veräußert wurden. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens dieser Gesellschaft wurden mehrere Klagen gegen den Commerzbank-Konzern auf Rückgewähr der im Rahmen der Anteilsveräußerung erhaltenen Erlöse erhoben. Zwei dieser Klagen wurden abgewiesen, sind jedoch derzeit in der Berufungsinstanz. |
(29) Derivative Geschäfte
Aus dem Geschäft mit Derivaten ergaben sich folgende Nominalbeträge und Marktwerte nach Berücksichtigung der Saldierung der Derivatemarktwerte und darauf entfallender Ausgleichszahlungen.
Das Nettingvolumen zum 30. September 2015 betrug insgesamt 69 509 Mio. Euro (Vorjahr: 98 917 Mio. Euro). Auf der Aktivseite entfielen davon 67 807 Mio. Euro auf positive Marktwerte und 1 702 Mio. Euro auf Forderungen aus Ausgleichszahlungen. Das passivische Netting betraf negative Marktwerte mit 68 652 Mio. Euro und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen mit 857 Mio. Euro.
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| Nominalbetrag nach Restlaufzeiten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.9.2015 Mio. € |
täglich fällig | bis 3 Monate |
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr |
über 1 bis 5 Jahre |
mehr als 5 Jahre |
Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | 83 | 300 094 | 192 749 | 174104 | 116 228 | 783 258 |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | 10 | 341 024 | 1 181 881 | 944 768 | 1 110 462 | 3 578 145 |
| Sonstige Termingeschäfte | 1 992 | 78 202 | 48 534 | 107 538 | 20 174 | 256 440 |
| Gesamt | 2 085 | 719 320 | 1 423 164 | 1 226 410 | 1 246 864 | 4 617 843 |
| darunter: börsengehandelt | - | 49 495 | 46 638 | 29 041 | 5 885 | 131 059 |
| Nettoausweis in der Bilanz |
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| Marktwerte | ||
|---|---|---|
| 30.9.2015 Mio. € |
positiv | negativ |
| --- | --- | --- |
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | 15 209 | 17 333 |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | 129 020 | 132 371 |
| Sonstige Termingeschäfte | 6 840 | 6 162 |
| Gesamt | 151 069 | 155 866 |
| darunter: börsengehandelt | ||
| Nettoausweis in der Bilanz | 83 262 | 87 214 |
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| Nominalbetrag nach Restlaufzeiten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2014 Mio. € |
täglich fällig | bis 3 Monate |
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr |
über 1 bis 5 Jahre |
mehr als 5 Jahre |
Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | 4 | 249 095 | 148 242 | 191 380 | 122 093 | 710 814 |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | 6 | 512 331 | 1 223 260 | 1 072 946 | 1 222 229 | 4 030 772 |
| Sonstige Termingeschäfte | 1 796 | 53 869 | 66 884 | 111 164 | 17 619 | 251 332 |
| Gesamt | 1 806 | 815 295 | 1 438 386 | 1 375 490 | 1 361 941 | 4 992 918 |
| darunter: börsengehandelt | - | 38 557 | 57 378 | 20 003 | 4 147 | 120 085 |
| Nettoausweis in der Bilanz |
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| Marktwerte | ||
|---|---|---|
| 31.12.2014 Mio. € |
positiv | negativ |
| --- | --- | --- |
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | 17 185 | 18 808 |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | 166 939 | 171 169 |
| Sonstige Termingeschäfte | 6 021 | 6 615 |
| Gesamt | 190 145 | 196 592 |
| darunter: börsengehandelt | ||
| Nettoausweis in der Bilanz | 93 771 | 98 256 |
(30) Marktwerte (Fair Value) und Bewertungshierarchien von Finanzinstrumenten
Nach IAS 39 sind alle Finanzinstrumente beim erstmaligen Ansatz zu ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bewerten, im Falle eines Finanzinstruments, das nicht als erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten klassifiziert ist, unter Einschluss bestimmter Transaktionskosten. Die Folgebewertung der Finanzinstrumente, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten klassifiziert sind, oder von jederzeit veräußerbaren finanziellen Vermögenswerten erfolgt laufend zum beizulegenden Zeitwert. In diesem Sinne beinhalten erfolgswirksam zum Fair Value zu bewertende Finanzinstrumente Derivate, zu Handelszwecken gehaltene Instrumente sowie Instrumente, die als zum Fair Value zu bewerten designiert wurden.
Der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswertes ist nach IFRS 13 der Betrag, zu dem dieser zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern verkauft werden könnte. Der beizulegende Zeitwert entspricht somit einem Veräußerungspreis. Für Verbindlichkeiten ist der beizulegende Zeitwert definiert als der Preis, zu dem die Schuld im Rahmen einer geordneten Transaktion an einen Dritten übertragen werden könnte. Für die Bewertung von Schulden ist zudem das eigene Ausfallrisiko zu berücksichtigen. Sofern Sicherheiten von Dritten für unsere Verbindlichkeiten gestellt werden (zum Beispiel Garantien), sind diese bei der Bewertung grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, da die Rückzahlungsverpflichtung seitens der Bank weiterhin bestehen bleibt.
Der am besten geeignete Maßstab für den Fair Value ist der notierte Marktpreis für ein identisches Instrument an einem aktiven Markt (Bewertungshierarchie Level 1). Ein aktiver Markt, ist ein Markt, auf dem Geschäftsvorfälle mit dem Vermögenswert oder der Schuld mit ausreichender Häufigkeit und Volumen auftreten, so dass fortwährend Preisinformationen zur Verfügung stehen. Wenn notierte Preise vorhanden sind, sind diese daher auch grundsätzlich zu verwenden. Der relevante Markt für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts ist grundsätzlich der Markt mit der höchsten Aktivität (sogenannter Hauptmarkt). Um den Preis wiederzugeben, zu dem ein Vermögenswert getauscht oder eine Verbindlichkeit beglichen werden könnte, werden Vermögenswerte zum Geldkurs und Verbindlichkeiten zum Briefkurs bewertet.
Wenn keine notierten Preise verfügbar sind, erfolgt die Bewertung anhand von notierten Preisen ähnlicher Instrumente an aktiven Märkten. Sind keine notierten Preise für identische oder ähnliche Finanzinstrumente verfügbar, wird der Fair Value unter Anwendung eines geeigneten Bewertungsmodells ermittelt, bei dem die einfließenden Daten - mit Ausnahme unwesentlicher Parameter - aus überprüfbaren Marktquellen stammen (Bewertungshierarchie Level 2). Für die Wahl der Bewertungsmethoden ist gemäß IFRS 13 zu berücksichtigen, dass diese der Situation angemessen ausgewählt werden und dass die benötigten Informationen zur Verfügung stehen. Für die gewählten Methoden sind im größtmöglichen Umfang beobachtbare Eingangsparameter und möglichst wenige nicht beobachtbare Eingangsparameter zu verwenden.
Während sich die meisten Bewertungsmethoden auf Daten aus überprüfbaren Marktquellen stützen, werden bestimmte Finanzinstrumente unter Einsatz von Bewertungsmodellen bewertet, die mindestens einen wesentlichen Eingangswert heranziehen, für den nicht ausreichend aktuelle überprüfbare Marktdaten vorhanden sind. Als mögliche Bewertungsmethoden unterscheidet IFRS 13 den marktbasierten Ansatz (Market Approach), den einkommensbasierten Ansatz (Income Approach) und den kostenbasierten Ansatz (Cost Approach). Der Market Approach umfasst Bewertungsmethoden, die auf Informationen über identische oder vergleichbare Vermögenswerte und Schulden zurückgreifen. Der einkommensbasierte Ansatz spiegelt die heutigen Erwartungen über zukünftige Zahlungsströme, Aufwendungen oder Erträge wider. Zum Income Approach zählen unter anderem auch Optionspreismodelle. Im Rahmen des Cost Approachs (nur für Nichtfinanzinstrumente zulässig) entspricht der Fair Value den aktuellen Wiederbeschaffungskosten unter Berücksichtigung des Zustands des Vermögenswertes. Diese Bewertungen unterliegen naturgemäß in höherem Maße den Einschätzungen des Managements. Diese nicht beobachtbaren Eingangswerte können Daten enthalten, die extrapoliert oder interpoliert oder in Form von Näherungswerten aus korrelierten oder historischen Daten ermittelt werden. Allerdings werden hierbei in größtmöglichem Umfang Marktdaten oder Daten Dritter und so wenig wie möglich unternehmensspezifische Eingangswerte herangezogen (Bewertungshierarchie Level 3).
Bewertungsmodelle müssen anerkannten betriebswirtschaftlichen Methoden zur Bewertung von Finanzinstrumenten entsprechen und alle Faktoren berücksichtigen, die Marktteilnehmer bei der Festlegung eines Preises als angemessen betrachten würden. Alle beizulegenden Zeitwerte unterliegen den internen Kontrollen und Verfahren des Commerzbank-Konzerns, in denen die Standards für deren unabhängige Prüfung oder Validierung festgelegt sind. Diese Kontrollen und Verfahren werden von der Independent Price Verification Group (IPV) innerhalb der Finanzfunktion durchgeführt beziehungsweise koordiniert. Die Modelle, die einfließenden Daten und die daraus resultierenden Fair Values werden regelmäßig vom Senior-Management und der Risikofunktion überprüft.
Die realisierbaren Fair Values, die zu einem späteren Zeitpunkt erzielbar sind, können von den geschätzten Fair Values abweichen.
Die folgende Zusammenfassung veranschaulicht, wie diese Bewertungsgrundsätze auf die wesentlichen Klassen der vom Commerzbank-Konzern gehaltenen Finanzinstrumente angewandt werden:
| ― | Börsengehandelte Derivate werden anhand ihrer auf aktiven Märkten erhältlichen Geld- oder Briefkurse bewertet. Unter Umständen können auch theoretische Preise zugrunde gelegt werden. Der beizulegende Zeitwert von im Freiverkehr (OTC) gehandelten Derivaten wird anhand von Bewertungsmodellen ermittelt, die sich allgemein an den Finanzmärkten bewährt haben. Einerseits können Modelle genutzt werden, die die erwarteten zukünftigen Zahlungsströme bestimmen und durch Abzinsung den Barwert der Finanzinstrumente ermitteln. Andererseits können alternativ Modelle verwendet werden, die den Wert ermitteln, zu dem zwischen einem Instrument und anderen, damit verbundenen gehandelten Instrumenten keine Arbitragemöglichkeit besteht. Bei einigen Derivaten können die an Finanzmärkten angewandten Bewertungsmodelle sich insofern unterscheiden als sie den beizulegenden Zeitwert modellieren und andere Eingangsparameter verwenden oder identische Eingangsparameter verwenden, aber in anderem Maßstab. Diese Modelle werden regelmäßig auf die aktuellen Marktkurse kalibriert. Soweit möglich, werden die Eingangsparameter für diese Modelle aus beobachtbaren Daten, wie Kursen oder Indizes, hergeleitet. Diese werden durch die jeweilige Börse, unabhängige Makler oder Einrichtungen, die allgemein anerkannte Preise auf Basis der Daten wichtiger Marktteilnehmer zur Verfügung stellen, veröffentlicht. Wenn die Eingangsparameter nicht direkt beobachtbar sind, können sie mittels Extrapolation oder Interpolation aus beobachtbaren Daten abgeleitet oder unter Hinzuziehen historischer oder korrelierter Daten geschätzt werden. Als Eingangsparameter für die Bewertung von Derivaten dienen im Allgemeinen Kassa- oder Terminkurse der Basiswerte, Volatilität, Zinssätze und Devisenkurse. Der beizulegende Zeitwert von Optionen setzt sich aus dem inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Die Faktoren, die der Ermittlung des Zeitwertes dienen, umfassen den Ausübungspreis im Vergleich zum Basiswert, die Volatilität des Basiswertes, die Restlaufzeit und die Korrelationen zwischen den Basiswerten und den zugrunde liegenden Währungen. |
| ― | Aktien, Schuldverschreibungen und Asset-backed Securities (ABS) werden anhand der Marktkurse bewertet, die an den maßgeblichen Börsen bei unabhängigen Maklern oder Einrichtungen erhältlich sind. Diese stellen allgemein anerkannte Preise auf Basis der Daten wichtiger Marktteilnehmer zur Verfügung. Wenn Kurse dieser Art nicht erhältlich sind, wird der Kurs für ein vergleichbares, notiertes Instrument zugrunde gelegt und entsprechend unter Beachtung der vertraglichen Unterschiede zwischen diesen Instrumenten angepasst. Bei komplexeren Schuldverschreibungen, die an inaktiven Märkten gehandelt werden, wird der beizulegende Zeitwert anhand eines Bewertungsmodells ermittelt, das den Barwert der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme berechnet. In diesen Fällen spiegeln die Eingangsparameter das mit diesen Zahlungsströmen verbundene Kreditrisiko wider. Nicht börsennotierte Aktien werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen, wenn es nicht möglich ist, eine Kursnotierung an einem aktiven Markt oder die entsprechenden Parameter für das Bewertungsmodell zu ermitteln. |
| ― | Strukturierte Schuldverschreibungen sind Wertpapiere, die die Merkmale von festverzinslichen und eigenkapitalbezogenen Wertpapieren auf sich vereinen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anleihen wird für strukturierte Schuldverschreibungen im Allgemeinen eine variable Rendite ausgezahlt, die sich an der Wertentwicklung eines Basiswertes orientiert. Diese Rendite kann erheblich höher (oder niedriger) sein als die des Basiswertes. Abgesehen von den Zinszahlungen können der Rücknahmewert und die Endfälligkeit der strukturierten Schuldverschreibungen auch von den Derivaten, die in einer strukturierten Schuldverschreibung eingebettet sind, beeinflusst werden. Die Methode, die eingesetzt wird, um den beizulegenden Zeitwert einer strukturierten Schuldverschreibung zu bestimmen, kann sehr unterschiedlich sein, da jede einzelne Schuldverschreibung maßgeschneidert ist und die Konditionen einer jeden Schuldverschreibung einzeln zu betrachten sind. Strukturierte Schuldverschreibungen bieten die Möglichkeit, ein Engagement in nahezu jeder Anlageklasse aufzubauen, darunter Aktien, Rohstoffe sowie Devisen-, Zins-, Kredit- und Fondsprodukte. |
Hierarchie der Fair Values
Nach IFRS 13 werden zum Fair Value ausgewiesene Finanzinstrumente wie folgt in die 3-stufige Bewertungshierarchie zum Fair Value eingestuft:
| ― | Level 1: Finanzinstrumente, deren Fair Value anhand von notierten Preisen für identische Finanzinstrumente an aktiven Märkten ermittelt wird. |
| ― | Level 2: Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise für identische Instrumente an einem aktiven Markt verfügbar sind und deren Fair Value unter Einsatz von Bewertungsmethoden ermittelt wird. |
| ― | Level 3: Finanzinstrumente, die unter Anwendung von Bewertungsmethoden bewertet werden, für die bei mindestens einem wesentlichen Eingangswert nicht ausreichend beobachtbare Marktdaten vorhanden sind und bei denen mindestens dieser Eingangswert den Fair Value nicht nur unwesentlich beeinflusst. |
Die Zuordnung bestimmter Finanzinstrumente zu den Level-Kategorien erfordert eine systematische Beurteilung durch das Management, insbesondere wenn die Bewertung sowohl auf beobachtbaren als auch nicht am Markt beobachtbaren Parametern beruht. Auch unter Berücksichtigung von Änderungen der Marktliquidität und damit der Preistransparenz, kann sich die Klassifizierung eines Instruments im Zeitablauf ändern.
Die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in den nachfolgenden Tabellen nach Bilanzposten und Kategorien gruppiert dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob der Bewertung notierte Marktpreise zugrunde liegen (Level 1), ob die Bewertungsmodelle auf beobachtbaren Marktdaten (Level 2) oder auf nicht am Markt beobachtbaren Parametern (Level 3) basieren.
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | Level 1 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen an Kreditinstitute | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 31,5 | - | 31,5 | - |
| Forderungen an Kunden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 24,2 | 0,4 | 24,6 | - |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | Hedge Accounting | - | 3,0 | - | 3,0 | - |
| Handelsaktiva | Zu Handelszwecken gehalten | 41,3 | 79,8 | 4,9 | 126,0 | 32,5 |
| darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten | - | 76,3 | 3,9 | 80,2 | - | |
| Finanzanlagen | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 1,0 | 1,1 | 0,1 | 2,2 | 2,4 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 40,0 | 2,6 | 0,1 | 42,7 | 37,9 | |
| Gesamt | 82,3 | 142,2 | 5,5 | 230,0 | 72,8 |
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| Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|
| Level 2 | Level 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Forderungen an Kreditinstitute | 27,7 | - | 27,7 |
| Forderungen an Kunden | 18,5 | 0,5 | 19,0 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 4,5 | - | 4,5 |
| Handelsaktiva | 92,7 | 5,1 | 130,3 |
| darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten |
85,4 | 3,9 | 89,3 |
| Finanzanlagen | - | - | 2,4 |
| 4,5 | 0,1 | 42,5 | |
| Gesamt | 147,9 | 5,7 | 226,4 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt | Level 1 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 26,7 | - | 26,7 | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 20,1 | - | 20,1 | - |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 1,3 | - | - | 1,3 | 1,5 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | Hedge Accounting | - | 7,8 | - | 7,8 | - |
| Handelspassiva | Zu Handelszwecken gehalten | 11,9 | 77,5 | 2,6 | 92,0 | 7,8 |
| darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten | - | 76,8 | 2,6 | 79,4 | - | |
| Nachrangige Schuldinstrumente | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | - | - | - |
| Gesamt | 13,2 | 132,1 | 2,6 | 147,9 | 9,3 |
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| Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|
| Level 2 | Level 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 26,6 | - | 26,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 23,1 | - | 23,1 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | - | - | 1,5 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 9,4 | - | 9,4 |
| Handelspassiva | 86,9 | 2,5 | 97,2 |
| darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten |
86,3 | 2,5 | 88,8 |
| Nachrangige Schuldinstrumente | - | - | - |
| Gesamt | 146,0 | 2,5 | 157,8 |
Eine Level-Reklassifizierung ist die Umgruppierung eines Finanzinstruments innerhalb der 3-stufigen Fair-Value-Bewertungshierarchie. Eine Neueinstufung des Finanzinstruments kann aus Marktveränderungen resultieren, die Auswirkungen auf die Inputfaktoren zur Bewertung des Finanzinstruments haben.
Im dritten Quartal 2015 wurden keine wesentlichen Umgliederungen zwischen den Leveln 1 und Leveln 2 vorgenommen.
Die dem Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente entwickelten sich wie folgt:
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| Finanzielle Vermögenswerte Mio. € |
Forderungen an Kunden | Handelsaktiva | darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten | Finanzanlagen | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Zu Handelszwecken gehalten | Zu Handelszwecken gehalten | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Fair Value zum 1.1.2014 | 284 | 1 813 | 775 | 25 | 59 | 2 181 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 2 | 194 | 169 | - | - | 192 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 2 | 206 | 180 | - | - | 204 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - 1 | - 1 |
| Käufe | - | 251 | 7 | - | 89 | 340 |
| Verkäufe | - | - 225 | - 152 | - | - | - 225 |
| Emissionen | - | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - 13 | - 10 | - 28 | - | - 41 |
| Umbuchungen in Level 3 | 184 | 3 376 | 3 161 | 11 | 289 | 3 860 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 15 | - 249 | - 31 | - 6 | - 312 | - 582 |
| Fair Value zum 31.12.2014 | 451 | 5 147 | 3 919 | 2 | 124 | 5 724 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - 3 | 209 | 253 | - 2 | - | 204 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 3 | 340 | 307 | - 2 | - | 335 |
| In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - 3 | - 3 |
| Käufe | - | 18 | - | 49 | 3 | 70 |
| Verkäufe | - | - 200 | - 142 | - | - 282 | - 482 |
| Emissionen | - | - | - | - | - | - |
| Rückzahlungen | - | - 113 | - 40 | - 20 | - 17 | - 150 |
| Umbuchungen in Level 3 | - | 17 | 16 | 517 | 292 | 826 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 14 | - 142 | - 67 | - 496 | - 2 | - 654 |
| Fair Value zum 30.9.2015 | 434 | 4 936 | 3 939 | 50 | 115 | 5 535 |
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (Handelsaktiva und Derivate) sind Bestandteil des Ergebnisses aus dem Handel. Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Forderungen und Finanzanlagen werden im Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option ausgewiesen.
In den ersten neun Monaten 2015 gab es eine wesentliche Umgliederung von 0,5 Mrd. Euro für erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Wertpapiere von Level 2 in Level 3, da keine am Markt beobachtbaren Parameter mehr verfügbar waren. Gegenläufig wurden 0,5 Mrd. Euro für erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Wertpapiere von Level 3 in Level 2 umgegliedert, da wieder beobachtbare Marktparameter vorlagen.
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| Finanzielle Verbindlichkeiten Mio. € |
Handelspassiva | darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten |
Gesamt |
|---|---|---|---|
| Zu Handelszwecken gehalten | Zu Handelszwecken gehalten | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Fair Value zum 1.1.2014 | 633 | 528 | 633 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 28 | 28 | 28 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | - 2 | - 2 | - 2 |
| Käufe | 45 | 45 | 45 |
| Verkäufe | - 7 | - | - 7 |
| Emissionen | - | - | - |
| Rückzahlungen | - 17 | - 17 | - 17 |
| Umbuchungen in Level 3 | 2 088 | 2 030 | 2 088 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 235 | - 81 | - 235 |
| Fair Value zum 31.12.2014 | 2 535 | 2 533 | 2 535 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 104 | 104 | 104 |
| darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten | 119 | 119 | 119 |
| Käufe | 15 | 15 | 15 |
| Verkäufe | - 10 | - 9 | - 10 |
| Emissionen | - | - | - |
| Rückzahlungen | - 61 | - 61 | - 61 |
| Umbuchungen in Level 3 | 152 | 149 | 152 |
| Umbuchungen aus Level 3 | - 174 | - 171 | - 174 |
| Fair Value zum 30.9.2015 | 2 561 | 2 560 | 2 561 |
Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (Handelspassiva und Derivate) sind Bestandteil des Ergebnisses aus dem Handel.
In den ersten neun Monaten gab es eine wesentliche Umgliederung von 0,1 Mrd. Euro für negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten von Level 2 in Level 3, da keine am Markt beobachtbaren Parameter mehr verfügbar waren.
Sensitivitätsanalyse
Basiert der Wert von Finanzinstrumenten auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern (Level 3), kann der genaue Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen abgeleitet werden, die im Ermessen des Managements liegen. Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Eingangsparameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen.
Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die aus der relativen Unsicherheit in den Fair Values von Finanzinstrumenten, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert (Level 3), resultieren. Zwischen den für die Ermittlung von Level-3-Fair-Values verwendeten Parametern bestehen häufig Abhängigkeiten. Beispielsweise kann eine erwartete Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage dazu führen, dass Aktienkurse steigen, wohingegen als weniger riskant eingeschätzte Wertpapiere wie zum Beispiel Bundesanleihen im Wert sinken. Derartige Zusammenhänge werden in Form von Korrelationsparametern berücksichtigt, sofern sie einen signifikanten Einfluss auf die betroffenen beizulegenden Zeitwerte haben. Verwendet ein Bewertungsverfahren mehrere Parameter, so kann die Wahl eines Parameters Einschränkungen hinsichtlich der Spanne möglicher Werte der anderen Parameter bewirken. Per Definition werden dieser Bewertungshierarchie eher illiquide Instrumente, Instrumente mit längerfristigen Laufzeiten oder Instrumente, bei denen unabhängig beobachtbare Marktdaten nicht in ausreichendem Maße oder nur schwer erhältlich sind, zugeordnet. Die vorliegenden Angaben dienen dazu, die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level-3-Finanzinstrumente zu erläutern und anschließend verschiedene Eingangswerte darzustellen, die für diese wesentlichen Eingangsparameter zugrunde gelegt wurden.
Die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level 3 und ihre Schlüsselfaktoren lassen sich, wie folgt, zusammenfassen:
| ― | Interner Zinsfuß (Internal Rate of Return, IRR): Der IRR wird als der Diskontsatz definiert, der einen Barwert von null für alle zukünftigen Zahlungsströme eines Instruments liefert. Bei Schuldtiteln hängt der IRR beispielsweise vom aktuellen Anleihekurs, dem Nennwert und der Duration ab. |
| ― | Aktienkorrelation: Die Korrelation ist ein Parameter, der die Bewegung zwischen zwei Instrumenten misst. Sie wird anhand eines Korrelationskoeffizienten gemessen, der zwischen -1 und +1 schwanken kann. Viele Aktienderivate beziehen sich auf eine Reihe unterschiedlicher Basiswerte (Korrelation in einem Aktienkorb). Anhand des Durchschnitts der Aktienkörbe, der Erfassung der besten (oder schlechtesten) Performer in bestimmten Zeitabständen oder der Auswahl des besten (oder schlechtesten) Performers bei Fälligkeit wird die Wertentwicklung ermittelt. Die Wertentwicklung von Korbprodukten, wie beispielsweise Indexkörben, kann an verschiedene Indizes gekoppelt sein. Eingangswerte, die zur Bewertung herangezogen werden, umfassen Zinssätze, Indexvolatilität, Indexdividende und Korrelationen zwischen Indizes. Korrelationskoeffizienten werden im Allgemeinen von unabhängigen Datenanbietern zur Verfügung gestellt. Bei korrelierten Entwicklungen kann der Durchschnittswert des Korbs dann anhand von zahlreichen Stichproben (Monte-Carlo-Simulation) geschätzt werden. Ein Quanto-Swap (Quantity Adjusting Options) ist ein Swap aus verschiedenen Kombinationen von Zins-, Währungs- und Aktienswapmerkmalen, dessen Renditespread auf den Zinssätzen zweier unterschiedlicher Länder basiert. Zahlungen werden in derselben Währung vorgenommen. Für die Bewertung eines Quanto-Aktien-Swaps werden Eingangswerte wie die Korrelation zwischen Basisindex und Devisenterminkurs, Volatilität des Basisindex, Volatilität des Devisenterminkurses und Restlaufzeit benötigt. |
| ― | Credit Spread: Der Credit Spread ist der Renditespread (Auf- oder Abschlag) zwischen Wertpapieren, die bis auf ihre jeweilige Bonität in jeder Hinsicht identisch sind. Dieser stellt die Überrendite gegenüber dem Benchmark-Referenzinstrument dar und bildet den Ausgleich für die unterschiedliche Kreditwürdigkeit des Instruments und der Benchmark. Credit Spreads werden an der Zahl der Basispunkte oberhalb (oder unterhalb) der notierten Benchmark gemessen. Je weiter (höher) der Credit Spread im Verhältnis zur Benchmark ist, desto niedriger ist die jeweilige Kreditwürdigkeit. Das Gleiche gilt umgekehrt für engere (niedrigere) Credit Spreads. |
| ― | Diskontierungssatz: Der Diskontierungssatz dient zur Messung der prozentualen Rendite einer Anleihe. Meistens wird der Diskontierungssatz herangezogen, um die Rendite auf kurzfristige Anleihen und Schatzwechsel zu berechnen, die zu einem Abschlag verkauft wurden. Diese Zinsberechnungsmethode basiert auf einem Zinsmonat von 30 Tagen und einem Zinsjahr von 360 Tagen. Für die Bestimmung des Diskontierungssatzes werden Eingangswerte wie Nennwert, Kaufpreis und Tage bis zur Fälligkeit benötigt. |
| ― | Kreditkorrelation: Kreditderivatprodukte, beispielsweise Collateralised Debt Obligations (CDOs), Credit-Default-Swap-Indizes wie iTraxx und CDX sowie First-to-Default-Swaps (FTD) eines Korbs (Erstausfall-Kreditderivate) beziehen ihren Wert allesamt aus einem zugrunde liegenden Portfolio von Kreditengagements. Die Korrelation ist ein wesentlicher Faktor zur Bewertung von FTD-Swaps. Standardkorrelationen, die als Erwartungswerte dienen, können die Verlustverteilung eines Kreditportfolios erheblich beeinflussen. Die Verlustverteilung erfasst die Standardparameter eines Kreditportfolios und ist letztlich ausschlaggebend für die Bewertung des FTD-Swaps. Bei einer niedrigen Korrelation sind die Vermögenswerte praktisch unabhängig voneinander. Bei einem extrem niedrigen Erwartungswert für die Standardkorrelation ist die Verteilung fast symmetrisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass einige wenige Verluste auftreten, ist groß, eine sehr hohe Zahl von Verlusten ist jedoch recht unwahrscheinlich. Auch ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass gar keine Verluste auftreten. Bei einem mittleren Erwartungswert für die Standardkorrelation wird die Verteilung asymmetrischer. Die Wahrscheinlichkeit ist nun größer, dass keine Ausfälle auftreten. Es steigt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine große Zahl Verluste auftritt. Ein kollektiver Ausfall von Vermögenswerten liegt daher nun eher im Bereich des Möglichen. Das lange Ende ("Tail") der Verlustverteilung im Portfolio wird weiter nach außen verlagert und trägt somit zu einem höheren Risiko in der Senior-Tranche bei. Bei einer hohen Korrelation verhält sich das Portfolio praktisch wie ein einziger Vermögenswert, der entweder ausfällt oder nicht. |
| ― | Mean Reversion bei Zinsen: Hierbei handelt es sich um eine Theorie, der zufolge Kurse und Renditen langfristig zu einem Mittelkurs oder Durchschnitt zurückkehren. Bei diesem Mittelwert oder Durchschnitt kann es sich um das historische Mittel eines Kurses oder einer Rendite oder um einen anderen maßgeblichen Mittelwert, wie durchschnittliches Wirtschaftswachstum oder Durchschnittsrendite einer Branche, handeln. Ein Ein-Faktor-Zinsmodell, das zur Bewertung von Derivaten herangezogen wird, ist das Hull-White-Modell. Es beruht auf der Annahme, dass kurzfristige Zinsen eine Normalverteilung aufweisen und der Mean Reversion unterliegen. Die Volatilität sollte niedrig sein, wenn die kurzfristigen Zinsen fast bei null liegen, was in dem Modell durch eine größere Mean Reversion widergespiegelt wird. Das Hull-White-Modell stellt eine Erweiterung der Vasicek- und Cox-Ingersoll-Ross-(CIR)-Modelle dar. |
| ― | Zins-Währungs-Korrelation: Die Zins-Währungs-Korrelation ist maßgeblich für die Bewertung von exotischen Zinsswaps, die den Umtausch von Finanzierungsinstrumenten in einer Währung sowie eine exotisch strukturierte Komponente beinhalten. Diese basiert im Allgemeinen auf der Entwicklung von zwei Staatsanleiherenditen in unterschiedlichen Währungen. Datenanbieter stellen einen Service für Quanto-Swaps sowie für CMS-Quanto-Spreadoptionen in den gleichen Währungspaaren zur Verfügung. Wir nehmen an diesem Service teil und erhalten mittlere Konsenspreise für diese Produkte sowie Spreads und Standardabweichungen der Preisverteilung, die von allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt wurden. Als Eingangswerte werden unter anderem Modellparameter benötigt wie zum einen Zins-Zins-Korrelationen (eigene und ausländische Währung) und zum anderen Zins-Währungs-Korrelationen (eigene Währung und ausländische Währung). Diese sind nicht direkt am Markt beobachtbar, können jedoch aus Konsenspreisen abgeleitet und dann zur Bewertung dieser Transaktionen herangezogen werden. Zur Berechnung der Sensitivitäten von Korrelationen werden die unterschiedlichen Korrelationstypen (Zinssatz/Zinssatz und Zinssatz/Währung) nacheinander verschoben. Dabei wird das exotische Zinsswap-Portfolio jedes Mal neu bewertet. Die Sensitivitätswerte für jeden Korrelationstyp ergeben sich aus den berechneten Preisunterschieden gegenüber den jeweiligen Basispreisen. Diese Berechnungen werden für die verschiedenen Währungspaare durchgeführt. |
| ― | Verwertungsquoten, Überlebens- und Ausfallwahrscheinlichkeiten: Die dominanten Faktoren für die Bewertung von Credit Default Swaps (CDS) sind zumeist Angebot und Nachfrage sowie die Arbitragebeziehung bei Asset Swaps. Für die Bewertung von exotischen Strukturen und Off-Market-Ausfallswaps, bei denen Festzinszahlungen ober- oder unterhalb des Marktzinses vereinbart werden, werden häufiger Bewertungsmodelle für CDS herangezogen. Diese Modelle berechnen die implizite Ausfallwahrscheinlichkeit des Referenzaktivums und nehmen das Ergebnis als Grundlage für die Abzinsung der Zahlungsströme, die für den CDS zu erwarten sind. Das Modell verwendet Eingangswerte wie Credit Spreads und Verwertungsquoten. Sie werden herangezogen, um eine Zeitreihe der Überlebenswahrscheinlichkeiten des Referenzaktivums zu interpolieren (sogenanntes Bootstrapping). Ein typischer Erwartungswert der Einbringungsquote am Default-Swap-Markt für vorrangige unbesicherte Kontrakte ist 40 %. Die Erwartungswerte zu den Verwertungsquoten sind ein Faktor, der die Form der Überlebenswahrscheinlichkeitskurve bestimmt. Unterschiedliche Erwartungswerte für die Verwertungsquote haben unterschiedliche Überlebenswahrscheinlichkeiten zur Folge. Bei einem gegebenen Credit Spread ist ein hoher Erwartungswert bei der Verwertungsquote gleichbedeutend mit einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit (im Vergleich zu einem niedrigen Erwartungswert bei der Verwertungsquote) und die Überlebenswahrscheinlichkeit somit geringer. Bei Emittenten von Unternehmensanleihen besteht eine Beziehung zwischen Ausfall- und Verwertungsquoten im Zeitverlauf. Insbesondere besteht eine umgekehrte Korrelation zwischen diesen beiden Faktoren: Ein Anstieg der Ausfallquote (definiert als prozentualer Anteil der ausfallenden Schuldner) geht im Allgemeinen mit einem Rückgang der durchschnittlichen Verwertungsquote einher. In der Praxis werden Marktspreads von Marktteilnehmern genutzt, um implizite Ausfallwahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Schätzungen der Ausfallwahrscheinlichkeiten sind zudem von den gemeinsamen Verlustverteilungen der Parteien, die an einem Kreditderivatgeschäft beteiligt sind, abhängig. Die Copula-Funktion wird herangezogen, um die Korrelationsstruktur zwischen zwei oder mehr Variablen zu messen. Sie ergibt eine gemeinsame Verteilung unter Wahrung der Parameter zweier voneinander unabhängiger Randverteilungen. |
Für die Bewertung unserer Level-3-Finanzinstrumente wurden die folgenden Bandbreiten der wesentlichen nicht beobachtbaren Parameter herangezogen:
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| Mio. € | 30.9.2015 | 30.9.2015 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungstechniken | Aktiva | Passiva | Wesentliche nicht beobachtbare Parameter |
Bandbreite | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Derivate | 3 939 | 2 560 | ||||
| Aktienbezogene Geschäfte | Discounted-Cash-Flow-Modell | 199 | 77 | IRR (%) | 2,8 | 3,1 |
| Kreditderivate | Discounted-Cash-Flow-Modell | 3 731 | 2 318 | Credit Spread (Basispunkte) | 100 | 500 |
| Wiedergewinnungsfaktor (%) | 40 | 80 | ||||
| Zinsbezogene Geschäfte | Optionspreismodell | 9 | 165 | Zins-Währungs-Korrelation (%) | - 28 | 74 |
| Übrige Geschäfte | - | - | ||||
| Wertpapiere | 1 595 | - | ||||
| Zinsbezogene Geschäfte | Preisbasiertes Modell | 1 595 | - | Preis (%) | - | 100 |
| davon: ABS | Preisbasiertes Modell | 1 523 | - 1 | Preis (%) | - | 100 |
| Aktienbezogene Geschäfte | - | - | ||||
| Kredite | Preisbasiertes Modell | 1 | 1 | Preis (%) | - | 100 |
| Summe | 5 535 | 2 561 |
In der folgenden Tabelle werden für Bestände der Bewertungshierarchie Level 3 die Auswirkungen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung dargestellt, die sich aus der Anwendung ebenfalls vertretbarer Parameterschätzungen jeweils an den Rändern dieser Bandbreiten ergeben. Die Aufgliederung der Sensitivitätsanalyse für Finanzinstrumente der Fair-Value-Hierarchie Level 3 erfolgt nach Arten von Instrumenten:
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| Mio. € | 2015 | ||
|---|---|---|---|
| Positive erfolgs- wirksame Effekte |
Negative erfolgs- wirksame Effekte |
Geänderte Parameter | |
| --- | --- | --- | --- |
| Derivate | 64 | - 62 | |
| Aktienbezogene Geschäfte | 17 | - 16 | IRR |
| Kreditderivate | 35 | - 34 | Credit Spread, Wiedergewinnungsfaktor |
| Zinsbezogene Geschäfte | 12 | - 12 | Korrelation |
| Übrige Geschäfte | - | - | |
| Wertpapiere | 36 | - 18 | |
| Zinsbezogene Geschäfte | 36 | - 18 | Preis |
| davon: ABS | 30 | - 12 | Diskontierungssatz, Wiedergewinnungsfaktor, Credit Spread |
| Aktienbezogene Geschäfte | - | - | |
| Kredite | 1 | - 1 | Preis |
Die für diese Angaben gewählten Parameter liegen an den äußeren Enden der Bandbreiten von angemessenen möglichen Alternativen. In der Praxis ist es unwahrscheinlich, dass alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die angegebenen Schätzwerte die tatsächliche Unsicherheit in den Fair Values dieser Instrumente übertreffen. Die vorliegenden Angaben dienen nicht der Schätzung oder Vorhersage der künftigen Veränderungen des Fair Values. Die am Markt nicht beobachtbaren Parameter wurden hierfür entweder von unabhängigen Bewertungsexperten je nach betroffenem Produkt zwischen 1 und 10 % angepasst oder es wurde ein Standardabweichungsmaß zugrunde gelegt.
Day-One Profit or Loss
Der Commerzbank-Konzern hat Transaktionen getätigt, bei denen der Fair Value zum Transaktionszeitpunkt anhand eines Bewertungsmodells ermittelt wurde, wobei nicht alle wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktparametern basierten. Der Bilanzansatz solcher Transaktionen erfolgt zum Transaktionspreis. Die Differenz zwischen dem Transaktionspreis und dem Fair Value des Bewertungsmodells wird als Day-One Profit or Loss bezeichnet. Der Day-One Profit or Loss wird nicht sofort, sondern über die Laufzeit der Transaktion in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Sobald sich für die Transaktion ein Referenzkurs auf einem aktiven Markt ermitteln lässt oder die wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, wird der abgegrenzte Day-One Profit or Loss unmittelbar erfolgswirksam im Handelsergebnis erfasst. Eine aggregierte Differenz zwischen Transaktionspreis und Modellwert wird für die Level-3-Posten aller Kategorien ermittelt. Wesentliche Effekte ergeben sich aber nur aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten; die Beträge entwickelten sich wie folgt:
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| Mio. € | Day-One Profit or Loss | ||
|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | Handelspassiva | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- |
| Bestand zum 1.1.2014 | - | 1 | 1 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | - | - |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | - | - |
| Bestand zum 31.12.2014 | - | 1 | 1 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | 3 | 3 |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | 1 | 1 |
| Bestand zum 30.9.2015 | - | 3 | 3 |
Im Folgenden gehen wir auf die Ermittlung von beizulegenden Zeitwerten (Fair Values) von Finanzinstrumenten ein, die in der Bilanz nicht zum Fair Value anzusetzen sind, für die aber zusätzlich ein Fair Value anzugeben ist. Für die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente sind die Bestimmungsmethoden im Abschnitt zu den Bewertungshierarchien dargelegt.
Der Nominalwert von täglich fälligen Finanzinstrumenten wird als deren Fair Value angesehen. Zu diesen Instrumenten zählen die Barreserve sowie Kontokorrentkredite beziehungsweise Sichteinlagen der Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute und Kunden beziehungsweise Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden.
Für Kredite stehen keine unmittelbaren Marktpreise zur Verfügung, da es für diese Finanzinstrumente keine organisierten Märkte gibt, an denen sie gehandelt werden. Bei Krediten kommt ein Discounted-Cash-Flow-Modell zur Anwendung, dessen Parameter auf einer risikolosen Zinsstrukturkurve (Swapkurve), Risikoaufschlägen und einem laufzeitbasierten Aufschlag zur Abdeckung von Liquiditätsspreads sowie pauschalen Aufschlägen für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten beruhen. Für wesentliche Banken und Firmenkunden sind Daten zu deren Kreditrisiko (Credit Spreads) verfügbar. Bei der Verwendung von Credit Spreads sind weder Liquiditätsspreads noch Aufschläge für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten einzubeziehen, da diese implizit im Kreditrisiko enthalten sind.
Für die in den Finanzanlagen enthaltenen umkategorisierten Wertpapierbestände der IAS-39-Kategorie Kredite und Forderungen wird der beizulegende Zeitwert, sofern wieder ein aktiver Markt vorliegt, auf Basis verfügbarer Marktpreise ermittelt. Ist kein aktiver Markt gegeben, sind für die Ermittlung der Fair Values anerkannte Bewertungsmethoden heranzuziehen. Im Wesentlichen wird das Discounted-Cash-Flow-Modell für die Bewertung genutzt. Die hierfür verwendeten Parameter umfassen Zinsstrukturkurven, Risiko- und Liquiditätsspreads sowie Aufschläge für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten.
Bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden wird für die Fair-Value-Ermittlung grundsätzlich ein Discounted-Cash-Flow-Modell genutzt, da üblicherweise keine Marktdaten verfügbar sind. Neben der Zinskurve wird zusätzlich das eigene Kreditrisiko (Own Credit Spread) sowie ein Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Im Falle von Banken emittierten Schuldscheindarlehen sind auch Eigenkapitalkosten für die Bewertung heranzuziehen.
Den Fair Value für Verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangige Schuldinstrumente ermitteln wir auf der Basis verfügbarer Marktpreise. Sind keine Preise erhältlich, werden die Fair Values durch das Discounted-Cash-Flow-Modell ermittelt. Bei der Bewertung werden verschiedene Faktoren, unter anderem die aktuellen Marktzinsen, das eigene Kreditrating und die Eigenkapitalkosten, berücksichtigt.
Fair Value Bilanz
In der nachfolgenden Tabelle stellen wir die beizulegenden Zeitwerte (Fair Values) der Bilanzposten ihren Buchwerten gegenüber:
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| Fair Value | Buchwert | Differenz | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mrd. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 14,2 | 4,9 | 14,2 | 4,9 | - | - |
| Forderungen an Kreditinstitute | 88,3 | 80,0 | 88,3 | 80,0 | - | - |
| Forderungen an Kunden | 234,4 | 235,7 | 234,1 | 232,9 | 0,3 | 2,8 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges1 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,4 | - 0,3 | - 0,4 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 3,0 | 4,5 | 3,0 | 4,5 | - | - |
| Handelsaktiva | 126,0 | 130,3 | 126,0 | 130,3 | - | - |
| Finanzanlagen | 81,4 | 87,3 | 84,5 | 90,4 | - 3,1 | - 3,1 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | 0,1 | 0,2 | 0,1 | 0,2 | - | - |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 103,3 | 99,4 | 103,3 | 99,4 | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 261,2 | 249,5 | 260,7 | 249,0 | 0,5 | 0,5 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 46,0 | 52,0 | 44,3 | 48,8 | 1,7 | 3,2 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges1 | 0,0 | 0,0 | 1,2 | 1,3 | - 1,2 | - 1,3 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 7,8 | 9,4 | 7,8 | 9,4 | - | - |
| Handelspassiva | 92,0 | 97,2 | 92,0 | 97,2 | - | - |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | - | - |
| Nachrangige Schuldinstrumente | 12,4 | 13,1 | 11,7 | 12,4 | 0,7 | 0,7 |
1 Die Fair-Value-Anpassungen aus Portfolio Fair Value Hedges sind in den jeweiligen Bilanzposten der abgesicherten Finanzinstrumente enthalten.
(31) Eigene Aktien
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| Anzahl Aktien Stück |
Rechnerischer Wert1 in Tsd. € |
Anteil am Grundkapital in % |
|
|---|---|---|---|
| Bestand am 30.9.2015 | - | - | - |
| Höchster erworbener Bestand im laufenden Geschäftsjahr | - | - | - |
| Von der Kundschaft verpfändeter Bestand am 30.9.201 | 6 841 497 | 6 841 | 0,55 |
| Im laufenden Geschäftsjahr erworbene Aktien | - | - | - |
| Im laufenden Geschäftsjahr veräußerte Aktien | - | - | - |
1 Rechnerischer Wert je Aktie 1,00 Euro.
(32) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es im Commerzbank-Konzern zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Hierzu gehören beherrschte, aber aus Gründen der Wesentlichkeit nicht konsolidierte Tochterunternehmen, at-Equity-bewertete Unternehmen, Beteiligungen, unternehmensexterne Versorgungsträger zur betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft, Personen in Schlüsselpositionen und deren Angehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Unternehmen. Zu den Personen in Schlüsselpositionen zählen ausschließlich die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft.
Neben dem Anteilsbesitz des Bundes als Träger der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA), die den Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) verwaltet, sind weitere Faktoren zu berücksichtigen (unter anderem Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat), die einen maßgeblichen Einfluss auf die Commerzbank Aktiengesellschaft ermöglichen. Demnach zählen der Bund sowie der Kontrolle der Bundesrepublik Deutschland unterstehende Unternehmen (Bundesunternehmen) weiterhin zum Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24.
Die Beziehungen zu Bundesunternehmen zeigen wir im Folgenden getrennt von den Beziehungen zu den übrigen nahestehenden Unternehmen und Personen.
Aktiva und Passiva sowie außerbilanzielle Posten in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen) stellten sich folgendermaßen dar:
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 17 | 41 | - 58,5 |
| Forderungen an Kunden | 1 067 | 1 118 | - 4,6 |
| Handelsaktiva | 5 | 13 | - 61,5 |
| Finanzanlagen | 103 | 40 | . |
| Sonstige Aktiva | 143 | 51 | . |
| Gesamt | 1 335 | 1 263 | 5,7 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7 | - | . |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 616 | 665 | - 7,4 |
| Handelspassiva | - | 3 | - 100,0 |
| Nachrangige Schuldinstrumente | 252 | 394 | - 36,0 |
| Sonstige Passiva | 17 | 26 | - 34,6 |
| Gesamt | 892 | 1 088 | - 18,0 |
| Außerbilanzielle Posten | |||
| Gewährte Garantien und Sicherheiten | 188 | 220 | - 14,5 |
| Erhaltene Garantien und Sicherheiten | 5 | 6 | - 16,7 |
Aus Kreditverträgen und Einlagen sowie erbrachten Dienstleistungen in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen) ergaben sich folgende Aufwendungen und Erträge:
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Erträge | |||
| Zinserträge | 68 | 77 | - 11,7 |
| Provisionserträge | 95 | 58 | 63,8 |
| Bewertungs- und Veräußerungsergebnis | - | 2 | - 100,0 |
| Sonstige | 1 | 1 | 0,0 |
| Aufwendungen | |||
| Zinsaufwendungen | 25 | 35 | - 28,6 |
| Provisionsaufwendungen | 2 | 2 | 0,0 |
| Verwaltungsaufwendungen | 60 | 52 | 15,4 |
| Abschreibungen/Wertminderungen | 2 | 11 | - 81,8 |
| Sonstige | 4 | 6 | - 33,3 |
Der Commerzbank-Konzern wickelt Geschäfte mit Bundesunternehmen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu marktgerechten Bedingungen und Konditionen ab. Aktiva und Passiva sowie außerbilanzielle Posten in Verbindung mit Bundesunternehmen haben sich folgendermaßen entwickelt:
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| Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Barreserve | 6 361 | 247 | . |
| Forderungen an Kreditinstitute | 151 | 154 | - 1,9 |
| Forderungen an Kunden | 1 256 | 1 438 | - 12,7 |
| Handelsaktiva | 3 001 | 970 | . |
| Finanzanlagen | 3 438 | 3 484 | - 1,3 |
| Gesamt | 14 207 | 6 293 | . |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13 627 | 13 255 | 2,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 47 | 89 | - 47,2 |
| Handelspassiva | 1 362 | 845 | 61,2 |
| Gesamt | 15 036 | 14 189 | 6,0 |
| Außerbilanzielle Posten | |||
| Gewährte Garantien und Sicherheiten | 290 | 242 | 19,8 |
| Erhaltene Garantien und Sicherheiten | - | - | . |
Die auf Geschäfte mit Bundesunternehmen entfallenden Aufwendungen und Erträge stellten sich wie folgt dar:
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| Mio. € | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Erträge | |||
| Zinserträge | 142 | 209 | - 32,1 |
| Provisionserträge | 3 | 2 | 50,0 |
| Bewertungs- und Veräußerungsergebnis | 24 | 2 | . |
| Aufwendungen | |||
| Zinsaufwendungen | 69 | 139 | - 50,4 |
| Nettorisikovorsorge im Kreditgeschäft | - | 12 | - 100,0 |
| Provisionsaufwendungen | - | - | . |
| Verwaltungsaufwendungen | - | - | . |
| Abschreibungen/Wertminderungen | - | - | . |
(33) Angaben zur Saldierung von Finanzinstrumenten
Nachfolgend stellen wir die Überleitung der Bruttobeträge vor Saldierung zu den Nettobeträgen nach Saldierung sowie die Beträge für bestehende Saldierungsrechte, die nicht den bilanziellen Saldierungskriterien genügen, getrennt für alle bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die
| ― | gemäß IAS 32.42 bereits saldiert werden (Finanzinstrumente I) und |
| ― | die einer durchsetzbaren zweiseitigen Aufrechnungsvereinbarung (Master Netting Agreement) oder einer ähnlichen Vereinbarung unterliegen, jedoch nicht bilanziell verrechnet werden (Finanzinstrumente II). |
Für die Aufrechnungsvereinbarungen schließen wir RahmenVerträge mit unseren Geschäftspartnern ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multicurrency Cross Border; deutscher Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger Aufrechnungsvereinbarungen können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet werden. Im Rahmen dieses Nettingprozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner (Close-out-Netting).
Saldierungen nehmen wir für Forderungen und Verbindlichkeiten aus echten Pensionsgeschäften (Reverse Repos und Repos) sowie für positive und negative Marktwerte aus Derivaten vor. Die bilanziellen Saldierungen betreffen Transaktionen mit zentralen Kontrahenten.
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| Aktiva | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|---|
| Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | Reverse Repos | Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente | 61 035 | 151 069 | 52 874 | 190 145 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte | 5 527 | 6 235 | 5 588 | 8 430 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II | 55 508 | 144 834 | 47 286 | 181 715 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 | 15 904 | 67 807 | 15 036 | 96 374 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) | 39 604 | 77 027 | 32 250 | 85 341 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind | ||||
| Betrag der Finanzinstrumente II., die die Kriterien nach IAS 32.42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 | 3 205 | 56 154 | 1 793 | 63 067 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 | ||||
| Unbare Sicherheiten4 | 28 683 | 1 588 | 15 950 | 2 043 |
| Barsicherheiten | 96 | 12 150 | 16 | 10 738 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) | 7 620 | 7 135 | 14 491 | 9 493 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten | 7 464 | 585 | 14 479 | 664 |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) | 156 | 6 550 | 12 | 8 829 |
1 Davon entfallen für Positive Marktwerte 857 Mio. Euro (Vorjahr: 581 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
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| Passiva | Mio. € | 30.9.2015 | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|---|
| Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten |
Repos | Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Bruttobetrag der Finanzinstrumente |
46 381 | 155 866 | 49 883 | 196 592 |
| Nicht nettingfähige Buchwerte |
1 051 | 4 285 | 1 123 | 6 284 |
| a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II |
45 330 | 151 581 | 48 760 | 190 308 |
| b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I1 |
15 904 | 68 652 | 15 036 | 98 336 |
| c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) |
29 426 | 82 929 | 33 724 | 91 972 |
| d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind |
||||
| Betrag der Finanzinstrumente II., die die Kriterien nach IAS 32.42 nicht oder nur zum Teil erfüllen2 |
3 205 | 56 154 | 1 793 | 63 067 |
| Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind3 |
||||
| Unbare Sicherheiten4 | 24 582 | 2 394 | 17 804 | 2 165 |
| Barsicherheiten | 7 | 20 220 | 3 | 22 058 |
| e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) |
1 632 | 4 161 | 14 124 | 4 682 |
| f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten |
1 625 | 585 | 14 072 | 664 |
| g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) |
7 | 3 576 | 52 | 4 018 |
1 Davon entfallen für Negative Marktwerte 1 702 Mio. Euro (Vorjahr: 2 543 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen.
2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten.
4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos).
Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft
Aufsichtsrat
Klaus-Peter Müller
Vorsitzender
Uwe Tschäge1
stellv. Vorsitzender
Hans-Hermann Altenschmidt1
Dr. Nikolaus von Bomhard
(bis 30.4.2015)
Gunnar de Buhr1
Stefan Burghardt1
Sabine U. Dietrich
(seit 30.4.2015)
Karl-Heinz Flöther
Dr. Markus Kerber
Alexandra Krieger1
Oliver Leiberich1
Dr. Stefan Lippe
Beate Mensch1
Anja Mikus
(seit 30.4.2015)
Dr. Roger Müller
Dr. Helmut Perlet
Barbara Priester1
Mark Roach1
Petra Schadeberg-Herrmann
(bis 30.4.2015)
Margit Schoffer1
Nicholas Teller
Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell
1 Von den Arbeitnehmern gewählt.
Vorstand
Martin Blessing
Vorsitzender
Frank Annuscheit
Markus Beumer
Stephan Engels
Michael Reuther
Dr. Stefan Schmittmann
Martin Zielke
Frankfurt am Main, 29. Oktober 2015
Der Vorstand
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| Martin Blessing | Frank Annuscheit | Markus Beumer |
| Stephan Engels | Michael Reuther | Stefan Schmittmann |
| Martin Zielke |
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht
An die COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, 29. Oktober 2015
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Peter Goldschmidt | Caroline Gass |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüferin |
Wesentliche Konzerngesellschaften und wesentliche Beteiligungen
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| Inland |
|---|
| Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main |
| comdirect bank AG, Quickborn |
| Commerz Real AG, Eschborn |
| Hypothekenbank Frankfurt AG, Eschborn |
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| Ausland |
|---|
| Commerzbank (Eurasija) SAO, Moskau |
| Commerzbank International S.A., Luxemburg |
| Commerzbank Zrt., Budapest |
| Commerz Markets LLC, New York |
| Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg, Luxemburg |
| mBank S.A., Warschau |
Operative Auslandsniederlassungen
Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Ostrava (Office), Paris, Peking, Pilsen (Office), Prag, Schanghai, Singapur, Tianjin, Tokio, Wien, Zürich
Repräsentanzen und Financial Institutions Desks
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Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.
Titel
DFB, Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main
Finanzkalender 2016
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| 12. Februar 2016 | Bilanzpressekonferenz |
| Ende März 2016 | Geschäftsbericht 2015 |
| 20. April 2016 | Hauptversammlung |
| 3. Mai 2016 | Zwischenbericht zum 31. März 2016 |
| 2. August 2016 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2016 |
| 4. November 2016 | Zwischenbericht zum 30. September 2016 |
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