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Commerzbank AG — Earnings Release 2022
Aug 3, 2022
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Earnings Release
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Operatives Ergebnis von 1,3 Mrd. Euro im ersten Halbjahr – Ausblick für Gesamtjahr bestätigt
Telefonkonferenz – Q2 2022
- August 2022 Commerzbank, Manfred Knof, CEO, und Bettina Orlopp, CFO, Frankfurt Zahlen in der Präsentation gerundet
Manfred Knof CEO
Starkes erstes Halbjahr 2022 – gut vorbereitet für anstehende Herausforderungen

Erträge dank starken Kundengeschäfts und steigender Zinsen um 20 % gestiegen
Kostensenkung trotz steigenden Inflationsdrucks im Plan – Aufwandsquote im ersten Halbjahr bei 64 % (82 % in H1 2021)
Ausblick für das Gesamtjahr trotz Belastungen aus "Credit Holidays" in Polen bestätigt
Hohe Portfolioqualität und starke CET-1-Quote von 13,7 % gute Basis für bevorstehende Herausforderungen
Auswirkungen einer potenziellen Verknappung des Gasangebots bleiben großer Unsicherheitsfaktor
Transformation des Kundengeschäfts voll im Plan
Transformation des Geschäftsmodells PUK
Filialabbau abgeschlossen – Ziel von 450 Standorten erreicht
Vorbereitungen für Inbetriebnahme der Beratungscenter im Plan – Pilotprojekt für Unternehmerkunden gestartet
Erfolgreicher Relaunch des Onlinekundenportals
Transformation des Geschäftsmodells FK
Bereits 3.000 Mittelstandskunden in die Mittelstandsbank Direkt migriert – auf gutem Weg zum Ziel von 6.000 Kunden bis Jahresende
Schließung von 4 internationalen Standorten im Jahr 2022 schreitet planmäßig voran
Gute Fortschritte bei der Vereinfachung der Handelsplattform: Bereits 56 von 78 angestrebten Anwendungen abgeschaltet
¾ des Abbaus von brutto 10.000 VZK bereits vereinbart
Brutto VZK-Reduzierung

Umfassendes ESG-Rahmenwerk mit klaren SBTi-Zielen
ESG-Rahmenwerk
ESG-Rahmenwerk finalisiert und ratifiziert
ESG-Rahmenwerk legt unsere Ziele und Ambitionen fest und schafft Transparenz für Stakeholder
SBTi-Ziele integraler Bestandteil des Rahmenwerks und unseres Weges zu netto null Emissionen bis 2050
SBTi-Ziele


✓
✓
Starke Geschäftsergebnisse im ersten Halbjahr ✓
Transformationsfortschritt im Plan
Gut vorbereitet für anstehende Herausforderungen
Wir bestätigen unsere Ziele eines Konzernergebnisses von mehr als 1 Mrd. Euro und einer Dividende für 2022 – unter Vorbehalt der weiteren Konjunkturentwicklung und keiner wesentlichen Vorsorgeerhöhung für Schweizer-Franken-Portfolio der mBank
Bettina Orlopp CFO
Weiterhin sehr gute Profitabilität im zweiten Quartal
Starkes Operatives Ergebnis von 696 Mio. Euro getrieben durch höhere bereinigte Erträge ggü. Vorjahr Verbessertes Operatives Ergebnis von 746 Mio. Euro getrieben durch höhere bereinigte Erträge ggü. Vorjahr
Konzernergebnis von Konzernergebnis von 470 Mio. Euro
476 Mio. Euro
Anstieg des bereinigten Zinsergebnisses auf 1.425 Mio. Euro – Anstieg um 26 % ggü. Steigerung des Steigerung des bereinigten Zinsüberschusses auf 1.441 Mio. Euro – Anstieg um 27 % ggü. Vorjahr
Bereinigtes Provisionsergebnis ggü. Vorjahr um 5 % auf 904 Mio. Euro Bereinigter Provisionsüberschuss ggü. Vorjahr um 4 % auf 896 Mio. Euro erhöht
Vorjahr
Ergebnisse im dritten dritten Quartal werden jedoch mit 210 bis 290 Mio. Euro durch "Credit Holidays Erträge im dritten Quartal werden jedoch mit 210 bis 290 Mio. Euro durch "Credit Holidays" in Polen belastet
erhöht
Costs of €1,571m include increased compulsory Kosten von 1.571 Mio. Euro umfassen höhere Pflichtbeiträge von 119 Kosten von 1.570 Mio. Euro enthalten höhere Pflichtbeiträge von 119 Mio. Euro in Polen
contributions of €119m in Poland Mio. Euro in Polen Aufwandsquote in Q2 bei 65 %
Q2 CIR of 66%
Aufwandsquote in Q2 bei 66 %
Risikoergebnis von Risikoergebnis von -106 Mio. Euro
100 Mio. Euro Verfügbares Top-Level-Adjustment von Verfügbares Top-Level-Adjustment von 564 Mio. Euro
564 Mio. Euro NPE-Quote bei niedrigen 0,8 %
NPE-Quote bei niedrigen 0,8 %
CET-1-Quote bei 13,7 %
Abstand zur Mindestanforderung (MDA) von ~430 Bp.
Fortgeführte Abgrenzung für 30 % Dividende
Starke operative Performance

1 Den Commerzbank-Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis
2 Beinhaltet das Konzernergebnis abzüglich Dividendenabgrenzung, sofern vorhanden, und potenzielle (vollständig diskretionäre) AT-1-Kupons
Außerordentliche Erträge vor allem durch TLTRO
| 2021 (Mio. Euro) | Erträge | 2022 (Mio. Euro) | Erträge | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1 | Absicherungs- und Bewertungseffekte Ratenkredit PPA (PUK) TLTRO-Effekte (SuK) |
67 -9 126 |
184 | Q1 | Absicherungs- und Bewertungseffekte Ratenkredit PPA (PUK) TLTRO-Effekte (SuK) |
17 -6 45 |
56 |
| Q2 | Absicherungs- und Bewertungseffekte Ratenkredit PPA (PUK) TLTRO-Effekte (SuK) Rückstellung nach BGH-Urteil für vergangene Preisanpassungen (PUK) |
10 -8 42 -66 |
-22 | Q2 | Absicherungs- und Bewertungseffekte Ratenkredit PPA (PUK) TLTRO-Effekte (SuK) Rückstellung nach BGH-Urteil für vergangene Preisanpassungen (PUK) |
48 -5 42 27 |
111 |
| Q3 | Absicherungs- und Bewertungseffekte Ratenkredit PPA (PUK) Rückstellung nach BGH-Urteil für vergangene Preisanpassungen |
32 -8 -33 |
-9 | Q3 | |||
| Q4 | Absicherungs- und Bewertungseffekte Ratenkredit PPA (PUK) TLTRO-Effekte (SuK) Beteiligungsbewertung (PUK) |
31 -7 95 116 |
235 | Q4 | |||
| GJ | 388 | H1 | 167 |
Provisionsüberschuss ggü. Vorjahr verbessert
Bereinigter Provisionsüberschuss (Mio. Euro)

Highlights Q2
Provisionsüberschuss bei PUK Deutschland auf Vorjahresniveau – Rückgang ggü. Vorquartal primär aufgrund geringerer Volumen im Wertpapierhandel der Kunden
mBank weiterhin mit gutem Zahlungsverkehrsgeschäft – Erstes Quartal von Einmalertrag unterstützt
Ggü. Vorjahr gestiegener Provisionsüberschuss in FK aufgrund von verbessertem Zahlungsverkehr und Fremdwährungsgeschäft
Starkes Wachstum beim bereinigten Zinsüberschuss


Highlights Q2
Anhaltend starkes Wachstum bei der mBank infolge von Zinsanhebungen in Polen
In Q3 werden Ertragsbelastungen von 210 bis 290 Mio. Euro für "Credit Holidays" in Polen im Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten gebucht
Anstieg bei PUK Deutschland aufgrund höherer Zinsen – hier spiegelt sich insbesondere ein positiver Einmaleffekt von rund 90 Mio. Euro bei Sondertilgungen wider, der jedoch gegenläufig in SuK zu einer Belastung führt
Zinsüberschuss in FK mit guten Beiträgen aus Einlagen und stabilen Beiträgen aus Krediten, nachdem Q1 von Jahresendgebühr profitierte
Hohes Ertragspotenzial aus steigenden Zinsen abhängig von Kunden- und Wettbewerbsverhalten
Szenario für Änderung des Zinsüberschusses ggü. 2021 aus Euro-Einlagen bei FK und PUK Deutschland (Mio. Euro)

Szenario basiert auf konstanten Einlagenvolumen und Terminzinsen1 Keine Erhebung von Verwahrentgelten auf Einlagen in Folge der EZB-Entscheidung im Juli 2022
2023: Deposit Beta von ~20 % angenommen (Durchschnitt bepreister und unbepreister Produkte)
2024: Deposit Beta von ~25 % angenommen (Durchschnitt bepreister und unbepreister Produkte)
Ergänzende Kommentare
Zinsüberschuss steigt mit der Zeit, da sowohl modellierte als auch unmodellierte Einlagen mit höheren Erträgen reinvestiert werden können
Noch relativ niedrige Zinsen und Ende der Einlagenbepreisung mindern die Vorteile im Jahr 2022
Veränderung des Deposit Beta um +/-1 Prozentpunkt führt zu Veränderung des Zinsüberschusses von rund +/-35 Mio. Euro
Szenario berücksichtigt nur Entwicklung des Zinsüberschusses aus Einlagen
Potenzielle Effekte höherer Zinsen auf Kreditvolumen und Margen nicht berücksichtigt
1 Kalkulation basiert auf durchschnittlichen Terminzinsen von Mitte Juli 2022
Operative Kosten im Plan – Gegeneffekt durch höhere Pflichtbeiträge
+31,1 % / 117 Mio. Euro

Highlights Q2
Verwaltungsaufwendungen profitieren von einer Netto-VZK-Reduzierung von 1.898 ggü. Vorjahr auf 36.773 (teilweise ausgeglichen durch höhere Abgrenzung für variable Vergütung) sowie von geringeren Beratungskosten, Abschreibungen und Raumkosten infolge von Filialschließungen
Ergänzung der Einlagensicherung durch Institutional Protection Scheme in Polen im Juni (83 Mio. Euro) Europäische Bankenabgabe gestiegen durch höhere Beiträge des Einheitlichen Abwicklungsfonds infolge des Einlagenwachstums in Europa – teilweise ausgeglichen durch Inanspruchnahme von Zahlungsverpflichtungen
102
Gesamtaufwendungen (Mio. Euro)

Jahresziel aufgrund von höherer Einlagensicherung in Polen auf 6,4 Mrd. Euro erhöht
Weiter steigender Inflationsdruck (höhere Energiepreise und andere inflationäre Effekte) wird durch Kostenmanagement kompensiert
206
491
Risikoergebnis: noch 564 Mio. Euro aus TLA verfügbar

713 564 Q1 2022 -149 TLA-Auflösung/ Verbrauch Q2 2022 Top-Level-Adjustment (TLA) (Mio. Euro)
Highlights Q2
Risikoergebnis
(Mio. Euro)
Russland-bedingte Ausfälle weitgehend durch TLA gedeckt
Niedriges Basis-Risikoergebnis durch gute Portfolioqualität
TLA von 564 Mio. Euro deckt potenzielle direkte Russland-Effekte sowie Folgeeffekte wie Lieferkettendisruptionen, Folgen der höheren Energiepreise und Konjunkturschwäche ab
Gesamt-TLA reduziert um 10 Mio. Euro auf 101 Mio. Euro in PUK, um 113 Mio. Euro auf 454 Mio. Euro in FK und um 26 Mio. Euro auf 9 Mio. Euro in SuK
Risikoergebnis von -106 Mio. Euro reflektiert geringe Anzahl von Ausfällen
Risikoergebnis
(Mio. Euro)

Risikoergebnis nach Geschäftsbereichen
| Risikoergebnis (Mio. Euro) | Q2 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | H1 2021 | H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Privat- und Unternehmerkunden Deutschland | -12 | -17 | -46 | -43 | -63 |
| mBank | -50 | -55 | -41 | -83 | -97 |
| Firmenkunden | 13 | -286 | -52 | -39 | -338 |
| Sonstige und Konsolidierung | -37 | -106 | 34 | -70 | -72 |
| Konzern | -87 | -464 | -106 | -235 | -570 |
| NPE (Mrd. Euro) | |||||
| Privat- und Unternehmerkunden Deutschland | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 0,7 | 0,7 |
| mBank | 1,3 | 1,1 | 1,2 | 1,3 | 1,2 |
| Privat- und Unternehmerkunden | 2,0 | 1,8 | 1,8 | 2,0 | 1,8 |
| Firmenkunden | 2,2 | 1,9 | 2,4 | 2,2 | 2,4 |
| Sonstige und Konsolidierung | 0,2 | 0,2 | 0,7 | 0,2 | 0,7 |
| Konzern | 4,5 | 3,9 | 4,8 | 4,5 | 4,8 |
| Konzern NPE-Quote (in %) | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| Konzern CoR (Bp.) | 10 | 39 | 24 | 10 | 24 |
| Konzern CoR Kreditbuch (Bp.) | 18 | 69 | 42 | 18 | 42 |
Highlights Q2
PUK: Risikoergebnis getrieben durch mBank und Anpassung volkswirtschaftlicher Parameter
FK: primär Russland-bezogene Effekte, teilweise kompensiert durch TLA und Pauschalwertberichtigungen
SuK: primär Legacy-Positionen und Russland-Effekte
NPE-Quote bleibt mit 0,8 % auf niedrigem Niveau
Anstieg der Risikokosten von 42 Bp. reflektiert TLA-Buchung im Jahr 2022
Höheres Operatives Ergebnis dank gestiegener Erträge
Operatives Ergebnis Konzern
(Mio. Euro)

Konzern-GuV
| in Mio. Euro | Q2 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | H1 2021 | H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 1.862 | 2.795 | 2.422 | 4.353 | 5.216 |
| Sondereffekte | -22 | 56 | 111 | 162 | 167 |
| Erträge ohne Sondereffekte | 1.884 | 2.739 | 2.311 | 4.192 | 5.049 |
| dv. Zinsüberschuss | 1.131 | 1.362 | 1.441 | 2.260 | 2.804 |
| dv. Provisionsüberschuss | 860 | 972 | 896 | 1.819 | 1.868 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 115 | 336 | 21 | 408 | 357 |
| dv. Sonstige Erträge | -222 | 69 | -48 | -296 | 21 |
| Risikoergebnis | -87 | -464 | -106 | -235 | -570 |
| Personalaufwendungen | 862 | 859 | 825 | 1.716 | 1.684 |
| Sachaufwendungen | 842 | 581 | 600 | 1.457 | 1.181 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1.704 | 1.440 | 1.425 | 3.173 | 2.865 |
| Pflichtbeiträge | 39 | 347 | 144 | 375 | 491 |
| Operatives Ergebnis | 32 | 544 | 746 | 570 | 1.289 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 511 | 15 | 25 | 976 | 39 |
| Ergebnis vor Steuern Commerzbank Konzern | -478 | 529 | 721 | -406 | 1.250 |
| Steuern | 40 | 199 | 226 | -43 | 425 |
| Minderheiten | 8 | 32 | 25 | 31 | 57 |
| Konzernergebnis | -527 | 298 | 470 | -394 | 768 |
| CIR (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 91,5 | 51,5 | 58,8 | 72,9 | 54,9 |
| CIR (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 93,6 | 63,9 | 64,8 | 81,5 | 64,3 |
| Netto-RoTE (%) | -9,3 | 4,0 | 6,7 | -3,9 | 5,4 |
| Operativer RoCET (%) | 0,5 | 9,2 | 12,4 | 4,8 | 10,8 |
Highlights Q2
Höheres Operatives Ergebnis ggü. Vorjahr aufgrund starken Ertragswachstums und niedrigerer Verwaltungsaufwendungen
Höheren Erträgen der mBank steht Zunahme der Pflichtbeiträge gegenüber
Fair-Value-Ergebnis und Sonstige Erträge reflektieren Gegenbewegung zu Q1 – Kapitalmarktgeschäft in FK bleibt robust
Netto-RoTE von 6,7 % und Aufwandsquote von 65 % erreicht
PUK: Kreditbuch und Einlagen stabil
Kredit- und Wertpapiervolumen (Deutschland)
(Mrd. Euro | Ende der Periode)

Einlagen (Deutschland)
(Mrd. Euro | Ende der Periode)

Highlights Q2
Rückgang des Wertpapiervolumens um 22 Mrd. Euro ggü. Vorquartal – durch Marktbewegungen getriebener Volumenrückgang von 25 Mrd. Euro teilweise durch 2,5 Mrd. Euro an Nettozuflüssen ausgeglichen
Deutsches Baufinanzierungsgeschäft auf 94 Mrd. Euro erhöht
Ratenkreditbuch leicht auf 3,7 Mrd. Euro zurückgegangen
Einlagenvolumen um 2 Mrd. Euro auf 151 Mrd. Euro gestiegen, Volumen der bepreisten Einlagen um 1 Mrd. Euro auf 23 Mrd. Euro erhöht – infolge der EZB-Entscheidung am 21. Juli keine weitere Einlagenbepreisung in Q3
Gute Ergebnisse bei PUK Deutschland
Operatives Ergebnis PUK Deutschland

Segment-GuV PUK Deutschland
| 872 -74 |
1.061 | 1.141 | ||
|---|---|---|---|---|
| 1.892 | 2.202 | |||
| -6 | 22 | -83 | 16 | |
| 946 | 1.067 | 1.119 | 1.975 | 2.186 |
| 690 | 783 | 805 | 1.459 | 1.588 |
| 206 | 219 | 238 | 413 | 456 |
| 50 | 66 | 76 | 103 | 142 |
| -12 | -17 | -46 | -43 | -63 |
| 736 | 690 | 694 | 1.472 | 1.384 |
| 25 | 84 | 23 | 124 | 108 |
| 99 | 269 | 377 | 253 | 647 |
| 30,2 | 32,4 | 32,1 | 30,2 | 32,1 |
| 84,4 | 65,1 | 60,8 | 77,8 | 62,9 |
| 87,3 | 73,0 | 62,8 | 84,3 | 67,7 |
| 11,1 | 27,7 | 37,3 | 14,4 | 32,7 |
Highlights Q2
Bereinigte Erträge im operativen Geschäft ggü. Vorjahr um 18 % (173 Mio. Euro) gestiegen Erträge profitieren vom Anstieg langfristiger Zinsen und weiterem Anstieg der Einlagenbepreisung
Zinsüberschuss profitiert zusätzlich von ~90 Mio. Euro an Marktwertausgleichen bei Sondertilgungen von Baufinanzierungen
Nettokundenrückgang in Deutschland von 89.000 in Q2 – Kunden- und Ertragsrückgang unter Erwartungen
Aufwandsquote auf 63 % verbessert
mBank mit starken Erträgen, aber Ergebnisbelastung durch staatliche Maßnahmen
2021 2022 Operatives Ergebnis mBank (Mio. Euro) 95 40 9 -330 134 Q3 103 Q1 Q2 Q4 Q1 Q2
Segment-GuV mBank
| in Mio. Euro | Q2 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | H1 2021 | H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 257 | 408 | 402 | 566 | 809 |
| Sondereffekte | 3 | -1 | -1 | 3 | -2 |
| Erträge ohne Sondereffekte | 254 | 409 | 402 | 563 | 811 |
| Risikoergebnis | -50 | -55 | -41 | -83 | -97 |
| Verwaltungsaufwendungen | 130 | 132 | 138 | 246 | 269 |
| Pflichtbeiträge | 38 | 87 | 119 | 102 | 206 |
| Operatives Ergebnis | 40 | 134 | 103 | 135 | 237 |
| RWA - (Ultimo in Mrd. Euro) | 23,0 | 22,1 | 22,0 | 23,0 | 22,0 |
| CIR (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 50,5 | 32,3 | 34,3 | 43,4 | 33,3 |
| CIR (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 65,3 | 53,6 | 64,0 | 61,5 | 58,7 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 6,0 | 19,3 | 14,8 | 10,8 | 17,0 |
| Vorsorge für CHF-Kredite der mBank | -55 | -41 | -40 | -69 | -81 |
| Operatives Ergebnis ohne Vorsorge CHF-Kredite | 94 | 175 | 143 | 204 | 318 |
… ohne Vorsorge für Schweizer-Franken-Kredite (und zusätzliche Pflichtbeiträge für IPS)
| 109 | 94 | 103 | 107 | 175 | 143 (226) |
|---|---|---|---|---|---|
| ----- | ---- | ----- | ----- | ----- | ----------- |
Highlights Q2
Bereinigte Erträge ggü. Vorjahr um 58 % (148 Mio. Euro) gestiegen
Starkes Wachstum ggü. Vorjahr bei Zinsüberschuss (123 %) und Provisionsüberschuss (14 %)
Ausstehende Schweizer-Franken-Kredite bei 1,8 Mrd. Euro und Vorsorge bei 940 Mio. Euro – Modellprüfung in Q3 3. August 2022 20
Zusätzliche Pflichtabgabe von 83 Mio. Euro zur Ergänzung der Einlagensicherung und zusätzliche Vorsorge für Schweizer-Franken-Kredite i. H. v. 40 Mio. Euro
In Q3 zusätzliche Pflichtbeiträge von rund 30 Mio. Euro für Aufstockung von Fonds für in Zahlungsschwierigkeiten geratene Kreditnehmer
Commerzbank, Bettina Orlopp, CFO, Frankfurt
In Q3 werden Ertragsbelastungen von 210 bis 290 Mio. Euro für "Credit Holidays" in Polen im Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten gebucht
Weitere Belastungen durch vorgeschlagene Änderung im Referenzzinssatz für Kredite in nachfolgenden Quartalen möglich
FK: Zunahme im Kredit- und Einlagenvolumen
Kreditvolumen Firmenkunden
(Mrd. Euro | Quartalsdurchschnitt. | Mittelstand und International Corporates)



Highlights Q2
Wachstum des Kreditvolumens in Mittelstandsbank, während Zunahme des Kreditvolumens bei International Corporates primär auf Fremdwährungseffekte zurückzuführen ist
Rückkehr der Kundeneinlagen nach aktivem Einlagenmanagement über Jahresende 2021 Nach Zinsentscheidung der EZB am 21. Juli Einlagenbepreisung per Ende Juli beendet
Durchschnittliche RWA-Effizienz des Firmenkundenportfolios weiter auf 5,5 % verbessert (5,4 % in Q1)
Genehmigung von Modellanpassung führt zu RWA-Anstieg in FK, weitgehend gegenläufiger Effekt durch Rückgänge in SuK in H2 erwartet
FK: starkes Operatives Ergebnis
Operatives Ergebnis
(Mio. Euro)

Segment-GuV FK
| in Mio. Euro | Q2 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | H1 2021 | H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 768 | 926 | 882 | 1.598 | 1.808 |
| Sondereffekte | 11 | 2 | -18 | 28 | -16 |
| Erträge ohne Sondereffekte | 757 | 925 | 900 | 1.570 | 1.825 |
| dv. Mittelstand | 431 | 491 | 471 | 870 | 962 |
| dv. International Corporates | 185 | 226 | 234 | 410 | 460 |
| dv. Institutionals | 111 | 135 | 142 | 238 | 277 |
| dv. Sonstige | 31 | 72 | 53 | 51 | 125 |
| Risikoergebnis | 13 | -286 | -52 | -39 | -338 |
| Verwaltungsaufwendungen | 559 | 533 | 504 | 1.121 | 1.037 |
| Pflichtbeiträge | -19 | 115 | 1 | 95 | 116 |
| Operatives Ergebnis | 241 | -7 | 325 | 342 | 317 |
| RWA (Ultimo in Mrd. Euro) | 83,0 | 80,5 | 78,8 | 83,0 | 78,8 |
| CIR (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 72,7 | 57,5 | 57,2 | 70,2 | 57,3 |
| CIR (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 70,3 | 69,9 | 57,3 | 76,1 | 63,8 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 9,8 | -0,3 | 13,0 | 6,8 | 6,4 |
Highlights Q2
Starkes Transaction Banking und gutes Kapitalmarktgeschäft führen zu Anstieg der Erträge in allen Kundensegmenten ggü. Vorjahreszeitraum
Kreditgeschäft insgesamt stabil
Bereinigter Zinsüberschuss um 12 % und Provisionsüberschuss um 7 % ggü. Vorjahr gestiegen Bereinigtes Fair-Value-Ergebnis von 121 Mio. Euro profitiert von gutem Kapitalmarktgeschäft
Ergebnis vor Risikokosten von 377 Mio. Euro ggü. Vorjahr um 65 % gestiegen, basierend auf um 19 % höheren bereinigten Erträgen Aufwandsquote auf 57 % verbessert
SuK-Ergebnis: Gegenbewegung bei Bewertungen nach Q1
Operatives Ergebnis
(Mio. Euro)

Segment-GuV SuK
| in Mio. Euro | Q2 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | H1 2021 | H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | -36 | 400 | -3 | 298 | 397 |
| Sondereffekte | 38 | 61 | 108 | 214 | 169 |
| Erträge ohne Sondereffekte | -74 | 339 | -111 | 84 | 228 |
| dv. Zinsüberschuss | 105 | 89 | -3 | 190 | 87 |
| dv. Provisionsüberschuss | -12 | -11 | -9 | -25 | -20 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | -12 | 167 | -54 | 134 | 113 |
| dv. Sonstige Erträge | -155 | 94 | -45 | -215 | 48 |
| Risikoergebnis | -37 | -106 | 34 | -70 | -72 |
| Verw altungsaufw endungen |
279 | 85 | 90 | 335 | 175 |
| Pflichtbeiträge | -6 | 61 | 1 | 53 | 62 |
| Operatives Ergebnis | -347 | 148 | -59 | -160 | 88 |
| RWA (Ultimo in Mrd. Euro) | 41,5 | 40,0 | 42,2 | 41,5 | 42,2 |
Highlights Q2
Operatives Ergebnis reflektiert Gegenbewegung zu Q1 im Fair-Value-Ergebnis und Sonstigen Erträgen
Zinsüberschuss geringer aufgrund von Marktwertausgleichseffekten für Sondertilgungen bei Baufinanzierungen in PUK-Kreditbuch
Positives Risikoergebnis durch länderbezogene Legacy-Positionen und Russland-bezogene Effekte
Bewertungseffekte von -23 Mio. Euro durch CommerzVentures

Highlights Q2
Anstieg der Kreditrisiko-RWA von 1,4 Mrd. Euro primär aufgrund der Vorwegnahme des erwarteten Effekts aus Modellanpassungen im Kontext "IRB Repair"
Marktrisiko-RWA durch Abbau von Risikopositionen gesunken
Verbesserte Kapitalausstattung reflektiert Konzernergebnis – erwartete Belastungen durch "Credit Holidays" bei der mBank noch nicht reflektiert
Ziele und Erwartungen für 2022
Wir erwarten trotz Belastungen durch "Credit Holidays" in Polen insgesamt höhere Erträge
Bereinigter Provisionsüberschuss auf Vorjahresniveau erwartet, signifikant höherer bereinigter Zinsüberschuss aufgrund höherer Zinsen erwartet
Reduzierung der operativen Kosten kommt gut voran
Zusätzliche Pflichtbeiträge in Polen von 0,1 Mrd. Euro erhöhen Gesamtkostenziel auf 6,4 Mrd. Euro – das jedoch bei verbesserter Aufwandsquote
Wir erwarten ein Risikoergebnis von rund -700 Mio. Euro bei Nutzung von TLA
Wir erwarten eine CET-1-Quote von über 13 %
Wir erwarten ein Konzernergebnis von mehr als 1 Mrd. Euro und streben die Zahlung einer Dividende mit einer Ausschüttungsquote von 30 %1 an
Der Ausblick basiert auf der Annahme, dass es 2022 keine wesentliche Erhöhung der Vorsorge für das Schweizer-Franken-Portfolio der mBank geben wird und es nicht zu einer deutlichen Verschlechterung der konjunkturellen Lage etwa durch einen Gaslieferstopp kommt.
1 Ausschüttungsquote auf Grundlage des Konzernergebnisses nach potenziellen (vollständig diskretionären) AT -1-Kuponzahlungen

Anhang
| Strategie-KPIs 2022 | 28 |
|---|---|
| Deutsche Wirtschaft | 29 |
| Russland-, Corona- und risikobezogene Informationen |
|
| Netto-Russland-Exposure | 30 |
| Risikovorsorge nach Stufen | 31 |
| Chemie- und Kunststoff-, Energie- und Versorgung-, Bau- und Papier-, Automotive sowie Maschinenbau-Portfolios |
32–36 |
| Baufinanzierungsgeschäft | 37 |
Unternehmerische Verantwortung
| Erneuerbare Energien | 38 |
|---|---|
| Ziele für nachhaltige Produkte | 39 |
| ESG-Ratings | 40 |
| Commerzbank-Konzern | GuV-Tabellen | |
|---|---|---|
| Finanzkennzahlen im Überblick | 41 | |
| Kennzahlen der Commerzbank-Aktie | 42 | |
| Kredit- und Einlagenvolumen |
43 | |
| Finanzierung und Rating | ||
| MREL-Anforderungen | 44 | |
| Abstand zur MDA-Schwelle | 45 | |
| Kapitalmarktrefinanzierung | 46 | |
| Ratingüberblick | 47 | |
Kapitalmanagement
| IAS 19: Pensionsverpflichtungen | 48 |
|---|---|
| Währungseffekte und Kapitalauswirkungen | 49 |
| Zusammensetzung des Konzerneigenkapitals | 50 |
| Commerzbank-Konzern | 51 |
|---|---|
| Privat- und Unternehmerkunden |
52 |
| mBank | 53 |
| Firmenkunden | 54 |
| Sonstige und Konsolidierung | 55 |
| Außerordentliche Erträge je Segment | 56 |
| Glossar | 57 |
| Kontakt | 58 |
| Disclaimer | 59 |
Strategie-KPIs 2022
| KPIs | Q4 2020 | JE 2021 | Q2 2022 | Ziel 2022 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Filialen Inland (#) | ~800 | ~550 | 450 | 450 | ||
| PUK | Digitalaktive Nutzer (%) | 66 | 70 | 70 | 71 | |
| Kredit- und Wertpapiervolumen (D Mrd. Euro) |
290 | 340 | 311 | 360 | ||
| Netto-VZK-Abbau1 vs. JE 2020 (#) | - | 1.728 | 1.766 | 3.000 | ||
| Schließung internationaler Standorte (#) | - | 6 | 6 | 10 | ||
| FK | Nutzer der Digital-Banking-Angebote aktiviert (%) |
- | 24 | 30 | 40 | |
| Portfolio mit RWA-Effizienz < 3 % (%) |
34 | 29 | 28 | 31 | ||
| Netto-VZK-Abbau1 vs. JE 2020 (#) | - | 451 | 592 | 700 | ||
| IT-Kapazität an Nearshoring-Standorten (%) |
14 | 20 | 22 | 24 | ||
| Operations und Zentralfunktionen |
Apps in der Cloud (%) | 32 | 41 | 50 | 60 | |
| Abbau externer Mitarbeiter (#) | Abbau beginnt im Jahr 2023 | |||||
| Netto-VZK-Abbau1 vs. JE 2020 (#) | - | 585 | 331 | 600 |
1 Anzahl VZK für JE 2021 per 1. Januar 2022
Deutsche Wirtschaft 2022 – Energieschock?

Aktuelle Entwicklung
Die deutsche Wirtschaft dürfte in der ersten Jahreshälfte nur leicht gewachsen sein. Denn die Belastungen durch massiv gestiegene Energiepreise und eine schwächere Weltwirtschaft haben den positiven Effekt der Lockerung der Corona-Restriktionen weitgehend neutralisiert.
Darüber hinaus wird das verarbeitende Gewerbe weiterhin durch Probleme in den Lieferketten gebremst, die sich zwischenzeitlich durch die Lockdowns in China sogar noch verschärft hatten. Drei Viertel der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes klagen weiterhin über Engpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten.
Auch wegen dieser Versorgungsengpässe ist die Inflationsrate in den letzten Monaten stark angestiegen. Der leichte Rückgang auf 7,6 % im Juni ist allein auf vorübergehende staatliche Maßnahmen wie den Benzinrabatt und das "9-Euro-Ticket" für den öffentlichen Nahverkehr zurückzuführen. Andernfalls hätte die Inflationsrate deutlich über 8 % gelegen.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich bis vor kurzem verbessert, da viele Unternehmen wieder neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen ist zuletzt nur deshalb gestiegen, weil erstmals arbeitssuchende Geflüchtete aus der Ukraine gezählt wurden. Auch die Zahl der Kurzarbeiter ist weiter gesunken, liegt aber mit knapp 300.000 immer noch höher als in "normalen Zeiten".
Unsere Erwartungen für 2022/23
Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft hängen weitgehend davon ab, ob die russischen Gaslieferungen gestoppt werden und ob es in der Folge zu einer Rationierung von Erdgas kommt. In diesem Fall wäre ein ähnlicher Einbruch des realen BIP wie nach der Finanzkrise zu befürchten. Anders als bei "normalen" Rezessionen würde ein solcher Einbruch, der durch ein geringeres Angebot ausgelöst wird, die Inflation weiter in die Höhe treiben.
Aber selbst in unserem Basisszenario, in dem eine Energiekrise verhindert werden kann, sind die Aussichten für die deutsche Wirtschaft gedämpft. Hohe Energiepreise, Zinserhöhungen der EZB und eine Rezession in den USA werden die Konjunktur bremsen. Daher dürfte die deutsche Wirtschaft über weite Strecken des kommenden Jahres nur leicht wachsen, auch wenn die Industrieproduktion durch die allmähliche Überwindung von Versorgungsengpässen wieder steigen dürfte.
Es ist unwahrscheinlich, dass die Inflation bis Ende des Jahres sinkt, für 2023 wird nur aufgrund einer geringeren Dynamik bei den Energie- und Lebensmittelpreisen eine niedrigere Rate erwartet. Die unterliegende Inflation wird wahrscheinlich hoch bleiben.
Auch die hohe Inflationsrate im Euroraum dürfte sich vorerst nicht ändern. Daher wird die EZB ihren Leitzins voraussichtlich bis zum Frühjahr 2023 auf 1,5 % anheben.
Netto-Russland-Exposure seit 18. Februar um 45 % reduziert
Russland-Exposure
| Nettoexposure (Mio. Euro) |
18. Feb. 2022 |
29. April 2022 |
15. Juli 2022 |
|---|---|---|---|
| Unternehmen | 621 | 580 | 398 |
| – davon bei Eurasija |
392 | 374 | 182 |
| Banken | 528 | 78 | 75 |
| Staatsanleihen (bei Eurasija) |
127 | 137 | 182 |
| Vorfinanzierungen Exporte |
590 | 396 | 362 |
| Gesamt | 1.866 | 1.191 | 1.017 |
Konzernexposure nach Abzug von Hermes-Bürgschaften und bei der Commerzbank gehaltenen Guthaben auf 1 Mrd. Euro reduziert
Zudem hält Eurasija inländische Rubelbestände von ~0,6 Mrd. Euro bei Russischer Zentralbank
Anstieg bei Staatsanleihen durch Wechselkurseffekte
Wir verringern unsere Exposures weiter und begleiten Bestandskunden unter Einhaltung aller Sanktionen
Exposure und Risikovorsorge insgesamt nahezu unverändert
Exposure1
(Mrd. Euro | ohne mBank)

Risikovorsorge
(Mio. Euro | ohne mBank)

Highlights Q2
Anstieg des Exposures in Stufe 3 primär durch Russland-Effekte
Niveau der Risikovorsorge insgesamt nahezu unverändert
Gesamtniveau der TLAs auf 564 Mio. Euro reduziert
TLA erhöht die Deckung unseres Kreditportfolios, primär in Stufe 2
1 Exposure at Default relevant für Rechnungslegung nach IFRS 9 (On- und Off-balance-Exposure in den Kategorien AC und FVOCI)
2Anm.: TLA kann keinen Stufen zugeordnet werden, daher nicht in der Deckung enthalten
Chemie und Kunststoff
Anteil von 1,3 % am Gesamtportfolio

- Grundstoffindustrie (Basis-, Agrarchemikalien/Düngemittel oder Industriegase) betroffen. Gas dient als Rohstoff-/Primärenergieträger im Produktionsprozess. Gasdrosselung löst bei Unterschreitung erforderlicher Mindestauslastung eine Anlagenabschaltungen aus. (BASF < 50 % Auslastung, Shutdown "Ludwigshafen")
- Downstreaming-Industrien durch Sekundäreffekte tangiert. Vor-/Zwischenprodukte dienen der Spezialchemie, Farben- und Lackindustrie sowie dem Kunststoffsegment (synthetische Gummis, Behälterbau, Folien und Verpackungen usw.) als Basis für weitere Produkte.
- Die Chemieindustrie steht oft am Anfang der Wertschöpfungskette und kann bei fehlenden Gasmengen eine Kettenreaktion mit nicht absehbarer Auswirkung auslösen.
- Globale Aufstellung schützt einige Konzerne. Produktionsstandorte in Amerika, Asien sowie in Teilen Europas außerhalb der primär betroffenen Länder Deutschland, Österreich und Finnland können temporär negative Einflüsse in einzelnen Lokationen ausbalancieren.
- Abmildernd wirken die derzeit verbesserten Gasreserven, die für eine Produktion bis in den Winter 2022/23 inkl. der Gaslieferungen aus Norwegen und den Niederlanden sowie für Flüssiggas-Einkäufe ausreichen. Zeitgleicher Aufbau von Gasreserven für den Winter 2022/23 nicht möglich, sodass Gasrationierungen für die nicht systemrelevanten Industrien ab Herbst nicht auszuschließen sind. Verteilungspläne des Bundes sind aktuell in Erarbeitung; Notfallstufe 2 gilt seit Juni 2022.
Energie und Versorgung
Anteil von 2,7 % am Gesamtportfolio

- Versorgungssektor weltweit: Als Bestandteil der kritischen Infrastruktur ist der Versorgungssektor grundsätzlich stabil, wenn auch von den erratischen Preisentwicklungen bei fossilen Brennstoffen, insbesondere Gas, stark betroffen. Wir beobachten hohe Liquiditätsreserven bei unseren Kunden, jedoch sind einige Gasimporteure stark von reduzierten Gasimporten aus Russland betroffen. Steigende Energiepreise werden die Industrienachfrage beeinflussen und sich insbesondere im margenarmen B2B-Geschäft negativ niederschlagen. In Summe sollten die finanziellen Auswirkungen außerhalb der EU über die weiteren Geschäftsfelder Handel, Speicherung und Netze verkraftbar sein.
- Weltweit ist der Öl- und Gasmarkt weiterhin liquide und die Abhängigkeit von russischen Lieferungen in den amerikanischen und asiatischen Wirtschaftsräumen gering.
- Versorgungssektor Europa: Fehlende Öllieferungen aus Russland sollten bis Jahresende weitgehend über den Weltmarkt ausgleichbar sein. Ein real anzunehmender kompletter Ausfall russischer Gaslieferungen kann in Europa und insbesondere in Deutschland, Österreich, Polen und Italien nicht kurz- bis mittelfristig ausgeglichen werden.
- In Deutschland ist die Situation stark abhängig von der russischen Bereitschaft, weiterhin Gas zu liefern – auch in reduziertem Umfang. Die Notfallstufe 2 gilt seit Juni 2022. Derzeit ausgebaute Gasreserven könnten weiterhin unzureichend für den anstehenden Winter sein, sodass Gasrationierungen für die nicht systemrelevanten Industrien nicht auszuschließen sind. Verteilungspläne des Bundes sind derzeit in Erarbeitung. Heimische Gasimporteure und verbundene Energieversorger müssen staatliche Unterstützung beantragen. Im Falle einer staatlichen Intervention über den Gasnotfallplan (Stufe 3) ist von Kompensationen des Bundes für die Energiewirtschaft auszugehen.
Bau und Papier
Anteil von 1,1 % am Gesamtportfolio

- Bausektor:Von einer Verknappung der Gas- und/oder Ölversorgung sind vor allem Hersteller energieintensiver Produkte wie Zement, Ziegel, Keramik und Glas betroffen. Da die großen Unternehmen der Branche international aufgestellt sind, sind die Einflüsse gut beherrschbar.
- Indirekte Effekte entstehen durch zunehmenden Materialmangel, der zu Verzögerungen bei der Fertigstellung führt.
- Als konjunkturell nachlaufende Branche verfügt der Bereich weiterhin über gut gefüllte Auftragsbücher und kann Material- und Energiekostensteigerungen weitgehend weitergeben. Letzteres wird zunehmend schwierig und es zeigen sich erste Anzeichen eines Rückgangs der Neuaufträge.
- Papier: Von steigenden Energiekosten sind im Wesentlichen die Hersteller von Rohpapier betroffen. Vielfach konnten Kostensteigerungen in der Vergangenheit erst mit Verzögerung weitergegeben werden. Aus der Erfahrung im Jahr 2021 mit bereits stark ansteigenden Kosten für die Rohmaterialen Altpapier und Zellstoff sowie Energie sind viele Produzenten inzwischen auf Verträge mit Preisgleitklauseln umgestiegen.
- Vornehmlich die Verpackungsindustrie profitiert zudem vom gestiegenen Onlinehandel und dem Wechsel von Kunststoff- hin zur Papierverpackung.
- Einige Hersteller betreiben zudem Biomassekraftwerke oder Kraftwerke mit Ersatzbrennstoffen, um die Abhängigkeit von Gas und Öl zu reduzieren und die CO2-Emissionen zu verbessern.
Automobilindustrie
Anteil von 2,5 % am Gesamtportfolio
Nach Teilportfolio Nach Region Nach Laufzeit 39% 52% 9% 0,5 4,5 6,5 0,5 47% 35% 8% 8% 2% 12,0 Mrd. Euro Deutschland Westeuropa Sonstige Nordamerika Asien < 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre Autozulieferer Automobilgroßhandel Automobilerstausstatter Automobileinzelhandel (Mrd. Euro)
- Zulieferer (54 % EaD) und Erstausstatter (38 % EaD) machen den Großteil des EaD aus. 83 % des Portfolios entfällt auf Adressen mit Investment-Grade-Rating.
- Bislang robuster Sektor mit in Vergangenheit bewiesener guter Krisenresilienz, auch gestützt durch Technologievorsprünge und durch Globalisierung in Produktion und Absatz.
- Sämtliche Unternehmen im Sektor unterliegen disruptivem Transformationsprozess im Zuge der Elektromobilität sowie weiterer Megatrends.
- Der seit 2021 zu verzeichnenden wiederanziehenden Fahrzeugnachfrage stand zuletzt ein hoher Rückstand in der Automobilproduktion gegenüber aufgrund Chip- und anderer Material-Verfügbarkeitsengpässe. Zusätzlich lasten seit Anfang 2021 Preissprünge bei Rohstoffen, Energie und Logistik auf den Margen und der Profitabilität von Zulieferern.
- Russland und die Ukraine sind bedeutende Rohstofflieferanten bzw. Zulieferer der Automobilindustrie; was seit Konfliktbeginn durch Einschränkungen bei Logistik und Material die Produktion v.a. in den europäischen Werken der Erstausrüster beeinflusst, die Fragilität der Lieferketten zusätzlich verstärkt und die Knappheit weiterer Vorprodukte erhöht hat.
- Das Festhalten der chinesischen Regierung an einer Null-Covid-Strategie und massiven Lockdowns, was nicht nur Zulieferer mit dortiger Produktion betrifft, löst zusätzliche Beeinträchtigungen aus.
- Hieraus resultierender kurzfristiger Liquiditätsbedarf kombiniert mit teilweise bereits erhöhter Verschuldungssituation führt in Einzelfällen zu Refinanzierungsschwierigkeiten bei Zulieferern.
Maschinenbau
Anteil von 1,7 % am Gesamtportfolio

- Auf die Top-10-Kunden entfallen rund 20 % des EaD-Volumens.
- Insgesamt stabiler Sektor aufgrund Internationalisierung und sehr hoher Diversifikation innerhalb des Portfolios, wobei die Subsegmente unterschiedlich stark von diversen Krisenherden betroffen waren und sind.
- Verzögerungen, Knappheit und Preissteigerung als Ergebnis der Pandemie wurden durch entsprechende Maßnahmen teilweise aufgefangen.
- − Lieferverzögerungen bei kritischen Teilen (vor allem Elektronik/Steuerungen), Zulieferer von zunächst nicht kritischen Teilen sind ebenfalls von Störungen betroffen.
- − Verzögerungen bei den Transportwegen sofern keine lokale Beschaffung organisiert
- − Kostenseitig höhere Frachtraten und höhere Materialpreise
- Aktuelle Lockdowns in China verschärfen nochmals die Verzögerungen in der Lieferkette, aber auch in der Lieferung und Installation von Endprodukten.
- Gegenmaßnahmen:
- − Lieferfähigkeiten: Suche nach neuen Lieferanten, Anpassung der Produkte zwecks Erhöhung der Flexibilität des Materialeinsatzes, Hilfe für Erstausrüster bei der Beschaffung für wichtige Projekte.
- − Preise: Auch Unternehmen, die bisher keine Preisgleitklauseln hatten, konnten mit Kunden Preise nachverhandeln (aufgrund der hohen Bedeutung des Maschinen- und Anlagenbaus für Endkunden).
Privates Baufinanzierungsgeschäft und Immobilienpreise
Deutsche Wohnimmobilien
(Indexwerte)

Häuser- und Wohnungspreise; Bestand und Neubau; Durchschnittswerte
Baufinanzierungsportfolio insgesamt
- In Q2 leicht niedrigeres Baufinanzierungsvolumen bei gleichbleibender Risikoqualität:
- − 12/17: EaD 75,2 Mrd. Euro RD 9 Bp.
- − 12/18: EaD 81,0 Mrd. Euro RD 9 Bp.
- − 12/19: EaD 86,6 Mrd. Euro RD 8 Bp.
- − 12/20: EaD 95,1 Mrd. Euro RD 7 Bp.
- − 12/21: EaD 102,0 Mrd. Euro RD 7 Bp.
- − 06/22: EaD 103,9 Mrd. Euro RD 6 Bp.
- Ratingprofil mit einem Anteil von 93 % im Bereich von Investment-Grade-Ratings
- Kredite der vergangenen Jahre bisher gut entwickelt, NPE weiterhin auf niedrigem Niveau
- Risikodichte (RD) aufgrund risikoorientierter Auswahl sehr gering
- Aufgrund stark steigender Zinsen sinken die Rückzahlungsquoten, bleiben jedoch auf hohem Niveau
- Der durchschnittliche Beleihungsauslauf im Neugeschäft verbesserte sich in Q2 2022 auf 79,7 %. Der deutsche Beleihungsauslauf ist wegen des strengen deutschen Pfandbriefgesetzes konservativer als die internationale Loan-to-Value-Definition
Risikoparameter unverändert
Entwicklung des Erneuerbare-Energien-Portfolios

Erneuerbare-Energien-(EE-)
Globaler Fußabdruck der EE-Finanzierungen

Offshore:
Commerzbank global als MLA1 und Finanzierer von Offshore-Projekten in Deutschland, Frankreich, Belgien, UK und Taiwan tätig
Internationale EE-Projektfinanzierungen: Unter anderem in UK, Frankreich, Spanien, USA, Italien und Chile
Kernmarkt Deutschland: Rund 52 % des Portfoliovolumens in Deutschland
EE-Portfoliostruktur


in Deutschland investiert

1 MLA = Mandated Lead Arranger
Commerzbank, Bettina Orlopp, CFO, Frankfurt 3. August 2022 38
Guter Start für nachhaltige Produkte im Jahr 2022
● Begleitete ESG-Anleihetransaktionen (z. B. Green und Social Bonds)* ● Nachhaltige Anlagelösungen für Firmenkunden** ● Vermögensverwaltung, Wertpapierberatung, Wertpapiervermittlung** ● Produkte der Commerz Real** ● Vorsorgelösungen* Beratungsprodukte (keine Bilanzauswirkungen, Mrd. Euro) Nachhaltige Produkte (Mrd. Euro) Firmenkunden Privat- und Unternehmerkunden1 69 71 120 36 2021 H1 2022 Plan 2022 Ziel 2025 90 103 194 134 207 300 Ziel 2025 2020 H1 2022 2021 Plan 2022

Darlehensprodukte (mit Bilanzauswirkungen, Mrd. Euro)
● Darlehen für erneuerbare Energien**
- Nachhaltigkeitsorientierte Darlehen*
- Nachhaltigkeitsorientierte Programme der KfW*

● Grüne Baufinanzierungen**
● KfW-Programme**

1 Zahlen für 2021 und H1 2022 basieren auf abweichender Berechnungsgrundlage aufgrund größeren Spektrums der inkludierten Berat ungsprodukte. * Flussgröße / ** Bestandsgröße
3. August 2022 Commerzbank, Bettina Orlopp, CFO, Frankfurt 39
2021 H1 2022 Plan 2022 Ziel 2025
45 50 51
Überdurchschnittliche ESG-Ratings zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind

ESG-Rating
- Mit AA-Rating im oberen Teil der MSCI-ESG-Ratingskala
- Überdurchschnittliche Positionen in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit, Governance und Umwelteinfluss der Finanzierungen

Severe High Medium Low Negligible
ESG-Risk-Rating
- Commerzbank mit mittlerem Risiko für wesentliche finanzielle Auswirkungen von ESG-Faktoren (Ergebnis 21,3/100, 0 bestes Ergebnis)
- Sehr gut positioniert über dem Branchendurchschnitt im ersten Quantil
ESG-Corporate-Rating
D- D D+ C- C C+ B- B B+ A- A A+
- Im ISS-ESG-Prime-Segment bewertet –Top 10 % der Branchengruppe
- Exzellentes Rating insbesondere in den Kategorien Umweltmanagement, Unternehmensführung und Geschäftsethik

ESG-Quality-Scores
10 9 8 7 6 5 4 3 1
- Commerzbank mit niedriger Risikoeinschätzung für ESG-Faktoren durch ISS-ESG-Quality-Scores
- Quality-Score 1 im Bereich Soziales, Quality-Score 2 im Bereich Umwelt, Quality-Score 3 im Bereich Unternehmensführung

E D C B A
Climate-Change-Rating
- Commerzbank-Rating über Durchschnitt des Finanzsektors (C)
- Position als "Branchenführer Finanzen" in der DACH-Region (unter den Top 15 % der Finanzinstitute in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Supplier-Engagement-Leader-Rating: A
Finanzkennzahlen im Überblick
| Konzern | Q2 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | H1 2021 | H1 2022 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | Mio. Euro | 1.862 | 2.795 | 2.422 | 4.353 | 5.216 |
| Risikoergebnis | Mio. Euro | -87 | -464 | -106 | -235 | -570 |
| Personalaufwendungen | Mio. Euro | 862 | 859 | 825 | 1.716 | 1.684 |
| Sachaufwendungen (ohne Abschreibungen) | Mio. Euro | 422 | 376 | 395 | 814 | 771 |
| Abschreibungen | Mio. Euro | 421 | 204 | 206 | 643 | 410 |
| Pflichtbeiträge | Mio. Euro | 39 | 347 | 144 | 375 | 491 |
| Operatives Ergebnis | Mio. Euro | 32 | 544 | 746 | 570 | 1.289 |
| Konzernergebnis | Mio. Euro | -527 | 298 | 470 | -394 | 768 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) | % | 91,5 | 51,5 | 58,8 | 72,9 | 54,9 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) | % | 93,6 | 63,9 | 64,8 | 81,5 | 64,3 |
| Abgrenzung von potentiellen AT-1-Kupons laufendes Jahr | Mio. Euro | -42 | -48 | -50 | -84 | -98 |
| RoE auf das Konzernergebnis | % | -8,9 | 3,9 | 6,5 | -3,8 | 5,2 |
| RoTE auf das Konzernergebnis | % | -9,3 | 4,0 | 6,7 | -3,9 | 5,4 |
| Bilanzsumme | Mrd. Euro | 544 | 526 | 535 | 544 | 535 |
| Darlehen und Forderungen (Amortised Cost) | Mrd. Euro | 262 | 269 | 273 | 262 | 273 |
| RWA | Mrd. Euro | 178 | 175 | 175 | 178 | 175 |
| CET-1-Quote¹ | % | 13,4 | 13,5 | 13,7 | 13,4 | 13,7 |
| Gesamtkapitalquote (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen)¹ | % | 17,9 | 18,0 | 18,1 | 17,9 | 18,1 |
| Leverage Ratio (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen)¹ | % | 4,6 | 4,7 | 4,6 | 4,6 | 4,6 |
| NPE-Quote | % | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| Konzern CoR | Bp. | 10 | 39 | 24 | 10 | 24 |
| Konzern CoR Kreditbuch | Bp. | 18 | 69 | 42 | 18 | 42 |
| Vollzeitkräfte ohne Nachwuchs (Ultimo) | 38.671 | 36.955 | 36.773 | 38.671 | 36.773 |
1Beinhaltet das Konzernergebnis abzüglich Dividendenabgrenzung, sofern vorhanden, und potenzielle (vollständig diskretionäre) AT-1-Kupons
Kennzahlen der Commerzbank-Aktie
Kennzahlen je Aktie
(Euro)

| GJ 2020 | GJ 2021 | H1 2022 | |
|---|---|---|---|
| Anzahl ausgegebener Aktien (Mio.) | 1.252,40 | 1.252,40 | 1.252,40 |
| Marktkapitalisierung (Mrd. Euro) | 6,6 | 8,4 | 8,4 |
| Net Asset Value je Aktie (Euro) | 19,801 | 20,48 | 21,23 |
| Tiefst-/Höchststand Xetra-Intraday-Kurse (Euro) |
2,80/6,83 | 4,70/7,19 | 5,17/9,51 |
Operatives Ergebnis je Aktie Gewinn je Aktie
1Anpassungen aufgrund von Restatements
Entwicklung von Krediten und Einlagen
Privat- und Unternehmerkunden
(Mrd. Euro | monatlicher Durchschnitt)

Firmenkunden (Mrd. Euro | monatlicher Durchschnitt)

Highlights
Kreditwachstum in PUK getrieben durch Baufinanzierungsgeschäft und Investitionskredite in Deutschland
Zuwachs im Einlagenvolumen getrieben durch PUK Deutschland
Stabile Kreditvolumen in FK
Weiterer Anstieg der Einlagenvolumen in allen Kernkundengruppen, primär bei Institutionals und Mittelstand
Komfortable Erfüllung der RWA- und LRE-basierten MREL-Anforderungen
MREL-Anforderung und M-MDA
- Die Commerzbank hat am 31. Mai 2022 eine neue MREL-Anforderung erhalten1
- Per 31. März 2022 erfüllt die Commerzbank die neue MREL-RWA-Anforderung von 22,97 % zzgl. kombinierter Kapitalpufferanforderung (CBR) von 3,77 % mit einer MREL-Quote von 32,0 % und die nachrangige MREL-Anforderung von 13,5 % zzgl. CBR von 3,77 % mit einer Quote von 27,0 % der RWA
- Sowohl die MREL-LRE-Quote von 9,6 % als auch die nachrangige MREL-LRE-Quote von 8,1 % erfüllen komfortabel die unveränderte Anforderung von 6,52 %, jeweils per 31. März 2022
- Die Emissionsstrategie berücksichtigt sowohl die RWA- als auch die LRE-basierten MPE-MREL-Anforderungen

1 Im Mai 2022 erhielt die Commerzbank AG ihre aktuelle MREL-Anforderung, basierend auf Daten vom 31. Dezember 2020. Der Abwicklungsansatz folgt einem multiplen Ansatz (Multiple Point of Entry) mit zwei separaten Abwicklungsgruppen (Abwicklungsgruppe A: Commerzbank-Konzern ohne mBank-Untergruppe, Abwicklungsgruppe B: mBank-Untergruppe). Die rechtlich bindende (nachrangige) MREL-Anforderung ist definiert als Prozentsatz der risikogewichteten Aktiva (RWA) und des Leverage Ratio Exposure (LRE)
- 2 Enthält den (regulatorisch) amortisierten Betrag der Tier-2-Instrumente mit Restlaufzeit > 1 Jahr
- 3 Nach § 46 f KWG oder vertragliche Non-preferred-Senior-Instrumente
- 4 Unbesicherte Preferred-Senior-Emissionen; nicht bevorzugte/nicht gedeckte Einlagen (Einlagen werden nicht länger von der Commerzbank herangezogen)
Aktuelle MDA-Schwelle der Commerzbank
Abstand zur MDA-Schwelle basierend auf SREP-Anforderung (mit Übergangsbestimmung) für Q2 2022 (%)

Highlights
429 Bp. Abstand zur MDA-Schwelle basierend auf der CET-1-Quote von 13,72 % in Q2 2022 und der SREP-Anforderung für 2022
Weitere regulatorische Hinweise:
- AT-1- und Tier-2-Unterdeckung von 4 Bp. im Wesentlichen durch das regulatorische Auslaufen der verbleibenden 226 Mio. Euro aus dem bestandsgeschütztem AT-1- Kapital Anfang 2022
- Tier-2-Kapital ansonsten mit moderaten Fälligkeiten und Emissionsbedarf im Jahr 2022
- Gut vorbereitet auf die bevorstehende MDA-Erhöhung aufgrund der Aktivierung antizyklischer Kapitalpuffer (CCyB), bspw. in Großbritannien (Dezember 2022 – Auswirkung auf institutsspezifische CCyB ~ 9 Bp.) und Deutschland (Februar 2023 – Auswirkung auf institutsspezifische CCyB ~ 40 Bp.)
- Die Aktivierung des sektoralen Systemrisikopuffers (sSyRB) in Höhe von 2 % auf RWAs aus durch Wohnimmobilien besicherten Forderungen in Deutschland führt zu einem institutsspezifischen sSyRB von bis zu ~15 Bp.
AT-1-Emissionsstrategie wird angesichts ökonomischer Entscheidungen und in Relation zum Abstand zur MDA-Schwelle weitergeführt, Ziel für Tier-2-Layer ≥ 2,5 %
1 Basierend auf RWA von 175,0 Mrd. Euro per Q2 2022. AT-1-Anforderung von 1,875 % und Tier-2-Anforderung von 2,5 %
Kapitalmarktrefinanzierung – 3,5 Mrd. Euro in herausforderndem Marktumfeld emittiert
Refinanzierungsstruktur1 (per 30. Juni 2022)

Highlights
- 1 Mrd. Euro Hypotheken-Pfandbriefe mit 10-jähriger Laufzeit
- 1,5 Mrd. Euro Hypotheken-Pfandbriefe mit Laufzeit bis März 2027
- 0,5 Mrd. Euro Green Bond Non-preferred Senior mit 5,25 Jahren Laufzeit, kündbar nach 4,25 Jahren
- 0,3 Mrd. Euro Privatplatzierungen mittels Pfandbriefen und Non-preferred Senior
- Höherer Refinanzierungsbedarf im Jahr 2022 hauptsächlich wegen vorbereitender Ersatzrefinanzierung aus TLTRO-Fälligkeiten
Fundingplan 2022 rund 7,5 Mrd. Euro


1 Bilanzzahlen; Senior unsecured Bonds beinhalten Preferred und Non-preferred Senior Bonds
Ratingüberblick Commerzbank
| Per 3. August 2022 | Letzte Ratingereignisse | ||
|---|---|---|---|
| Bankratings | S&P | Moody's | Moody's: |
| Kontrahentenrating1 | A- | A1/ A1 (cr) | |
| Einlagenrating2 | BBB+ stabil | A1 stabil | |
| Langfristiges Emittentenrating | BBB+ stabil | A2 stabil | |
| Stand-alone-Rating | bbb | baa2 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | A-2 | P-1 | |
| Produktratings (unbesicherte Emissionen) | |||
| Preferred Senior Unsecured Debt |
BBB+ stabil |
A2 stabil | |
| Non-preferred Senior Unsecured Debt |
BBB- | Baa2 | |
| Nachrangige Verbindlichkeiten (Tier 2) |
BB+ | Baa3 | Bankbilanz untersucht. |
| Additional Tier 1 (AT 1) | BB- | Ba2 | |
| Nachhaltigkeitsratings | |||
| Umwelt, Soziales, Governance (ESG) |
2, 2, 2 | 3, 4, 3 | |
| Gesamtbewertung | - | 3 | und AT 1). |
1 Enthält Teile von Kundengeschäften (z.B. als Derivatekontrahent)
2 Umfasst Einlagen von Unternehmen und institutionellen Kunden
Moody's:
- Im Juni stufte Moody's das langfristige Emittentenrating/Preferred-Senior-Rating um einen Notch auf A2 herab. Der Ausblick wurde von negativ auf stabil angehoben.
- Die Herabstufung war getrieben durch das Loss-Given-Failure-Modell (LGF) von Moody's, welches bail-in-fähiges Kapital und Kapitalinstrumente im Verhältnis zur Bankbilanz untersucht.
- Andere Ratings blieben unverändert (Einlagenrating, Kontrahentenrating, Standalone-Rating, Non-preferred Senior, Tier 2 und AT 1).
S&P:
• Im Mai änderte S&P den Ausblick für das langfristige Emittentenrating/Preferred-Senior-Rating von negativ auf stabil – die Ratings blieben unverändert.
IAS 19: Entwicklung der Pensionsverpflichtungen
Kumulierte versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (Mio. Euro)

Erläuterung
Der IAS-19-Rechnungszins stieg im bisherigen Jahresverlauf deutlich an, primär aufgrund steigender Marktswapsätze. Dies führte zu einem deutlichen Rückgang im Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) und damit zu einem deutlichen Bewertungsgewinn im OCI.
Die steigenden Marktswapsätze führten jedoch auch zu einem deutlichen Rückgang im Marktwert des Planvermögens und damit zu einem deutlichen Bewertungsverlust im OCI.
Die Saldierung des Bewertungsgewinns der Verbindlichkeiten mit dem Bewertungsverlust des Vermögens führte auf Konzernebene zu einem YtD-OCI-Effekt von +175 Mio. Euro (nach Steuern).
Der Rechnungszins basiert auf Renditen von Staatsanleihen mit AA-Rating, rekalibriert auf das Niveau von Unternehmensanleihen, und hat eine mittlere Laufzeit von 18 Jahren.
Der Ausfinanzierungsgrad (Planvermögen gegen Pensionsverbindlichkeit) beträgt etwa 109 % über alle Pläne im Konzern.
1 OCI-Effekt aus Wertentwicklung Planvermögen versus Pensionsverpflichtungen, nach Steuern, ohne Minderheitenanteile, kumuliert seit 1. Januar 2013 (neuer IAS-19-Standard) inklusive etwaiger Restatements 2 IAS-19-Rechnungszins für inländischen Pensionsplan (repräsentiert 96 % der gesamten Pensionsverpflichtungen)
Währungseffekte auf CET-1-Quote
Veränderung der Fremdwährungskapitalposition gegenüber Vorquartal Erläuterung

Nahezu keine Auswirkung auf CET-1-Quote1 : Währungsbedingt höhere Kreditrisiko-RWA nahezu durch Anstieg der Währungsumrechnungsreserve kompensiert
Anstieg der Kreditrisiko-RWA aufgrund von Währungseffekten, primär durch stärkeren USD und RUB (teilweise kompensiert durch Einfluss von GBP und PLN)
Höhere Währungsumrechnungsreserve primär durch Aufwertung von USD (+160 Mio. Euro) und RUB (+74 Mio. Euro) teilweise kompensiert durch PLN (-20 Mio. Euro) und GBP (-10 Mio. Euro)
| Wechselkurse | 03/22 | 06/22 |
|---|---|---|
| EUR / GBP | 0,846 | 0,858 |
| EUR / PLN | 4,653 | 4,690 |
| EUR / USD | 1,110 | 1,039 |
| EUR / RUB | 92,005 | 56,550 |
1 Basierend auf aktueller CET-1-Quote
2 Veränderungen der Kreditrisiko-RWA seit März 2022 ausschließlich aus Währungseffekten, nicht aus möglichen Volumeneffekten
Zusammensetzung des Konzerneigenkapitals
| Kapital | Kapital | Kapital | GuV | GuV | Quoten | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1 2022 per Ende Mrd. Euro |
Q2 2022 per Ende Mrd. Euro |
Q2 2022 Durchschnitt Mrd. Euro |
Q1 2022 Mio. € |
Q2 2022 Mio. € |
Q2 2022 % |
|||
| Common-Equity-Tier-1-Kapital | 23,7 | 24,0 | 24,0 1 | Operatives Ergebnis | 544 | 746 → | Op. RoCET | 12,4% |
| DTA | 0,8 | 0,5 | ||||||
| Minderheitenanteile | 0,4 | 0,4 | ||||||
| Prudent Valuation | 0,4 | 0,5 | ||||||
| Aktivüberhang Pensionsfonds | 0,3 | 0,6 | ||||||
| Instrumente, die als AT1-Kapital anerkannt sind | 3,1 | 3,1 | ||||||
| Sonstige regulatorische Anpassungen | -0,1 | 0,1 | ||||||
| Eigenkapital abzüglich Immaterieller Vermögenswerte | 28,6 | 29,2 | 29,1 1 | Operatives Ergebnis | 544 | 746 → | Op. RoTE | 10,3% |
| Geschäfts- und Firmenwerte und sonstige immat. Vermögensgegenst. (nach Steuern) |
1,0 | 1,0 | 1,0 | |||||
| IFRS-Kapital | 29,6 | 30,2 | 30,0 1 | |||||
| Gezeichnetes Kapital | 1,3 | 1,3 | ||||||
| Kapitalrücklage | 10,1 | 10,1 | ||||||
| Gewinnrücklagen | 15,0 | 15,7 | ||||||
| dv. Konzernergebnis | 0,3 | 0,8 | ||||||
| dv. kumulierte Abrenzung von Dividende und potentiellen AT-1- Kupons |
-0,3 | -0,2 | ||||||
| Rücklage aus der Währungsumrechnung | -0,4 | -0,2 | ||||||
| Neubewertungsrücklage | -0,3 | -0,5 | Konzernergebnis | 298 | 470 | |||
| Rücklage aus Cash Flow Hedges | -0,1 | -0,2 | ./. Abgrenzung von potentiellen AT-1-Kupons laufendes Jahr | -48 | -50 | |||
| Den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital | 25,5 | 26,2 | 26,0 1 | Angepasstes Konzernergebnis für RoE/RoTE | 250 | 420 → | RoE Konzernergebnis 6,5% |
|
| Den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital abzüglich Immaterieller Vermögenswerte |
24,5 | 25,2 | 1 25,1 |
→ RoTE Konzernergebnis 6,7% |
||||
| Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile | 3,1 | 3,1 | 2,6 | |||||
| Nicht beherrschende Anteile | 1,0 | 0,9 | 1,1 |
1 Beinhaltet das Konzernergebnis nach Abzug von Dividendenabgrenzung, sofern vorhanden, und potenzielle (komplett diskretionäre ) AT-1-Kupons
Commerzbank Konzern
| in Mio. Euro | Q1 2021 |
Q2 2021 |
H1 2021 |
Q3 2021 |
Q4 2021 |
GJ 2021 |
Q1 2022 |
Q2 2022 |
H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bereinigte Erträge | 2.308 | 1.884 | 4.192 | 2.015 | 1.864 | 8.071 | 2.739 | 2.311 | 5.049 |
| Außerordentliche Erträge | 184 | -22 | 162 | -9 | 235 | 388 | 56 | 111 | 167 |
| Erträge | 2.492 | 1.862 | 4.353 | 2.006 | 2.099 | 8.459 | 2.795 | 2.422 | 5.216 |
| dv. Zinsüberschuss | 1.254 | 1.173 | 2.427 | 1.122 | 1.300 | 4.849 | 1.401 | 1.478 | 2.879 |
| dv. Provisionsüberschuss | 951 | 852 | 1.803 | 889 | 924 | 3.616 | 972 | 896 | 1.868 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 360 | 125 | 485 | 160 | 334 | 980 | 353 | 69 | 422 |
| dv. Sonstige Erträge | -73 | -288 | -361 | -165 | -459 | -985 | 69 | -22 | 47 |
| dv. Dividendenerträge | 1 | 6 | 7 | 3 | 11 | 22 | - | 8 | 7 |
| dv. Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | -48 | -4 | -52 | -32 | -12 | -96 | 13 | -55 | -41 |
| dv. Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 19 | -2 | 17 | 5 | 6 | 27 | 26 | -24 | 2 |
| dv. At Equity-Ergebnis | - | 2 | 2 | 2 | 2 | 6 | - | 4 | 4 |
| dv. Sonstiges Ergebnis | -45 | -290 | -335 | -143 | -466 | -944 | 30 | 45 | 75 |
| Risikoergebnis | -149 | -87 | -235 | -22 | -313 | -570 | -464 | -106 | -570 |
| Verw altungsaufw endungen |
1.469 | 1.704 | 3.173 | 1.485 | 1.581 | 6.239 | 1.440 | 1.425 | 2.865 |
| Pflichtbeiträge | 336 | 39 | 375 | 27 | 65 | 467 | 347 | 144 | 491 |
| Operatives Ergebnis | 538 | 32 | 570 | 472 | 141 | 1.183 | 544 | 746 | 1.289 |
| Restrukturierungsaufw endungen |
465 | 511 | 976 | 76 | 26 | 1.078 | 15 | 25 | 39 |
| Ergebnis vor Steuern Commerzbank Konzern | 73 | -478 | -406 | 396 | 115 | 105 | 529 | 721 | 1.250 |
| Steuern | -83 | 40 | -43 | -6 | -199 | -248 | 199 | 226 | 425 |
| Minderheiten | 23 | 8 | 31 | -1 | -107 | -77 | 32 | 25 | 57 |
| Konzernergebnis | 133 | -527 | -394 | 403 | 421 | 430 | 298 | 470 | 768 |
| Bilanzsumme | 537.778 | 543.643 | 543.643 | 541.258 | 473.044 | 473.044 | 525.591 | 535.049 | 535.049 |
| dv. aus aufgegebenem Geschäftsbereich | 2.143 | 1.809 | 1.809 | 1.368 | 62 | 62 | - | - | - |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 23.684 | 23.800 | 23.710 | 23.813 | 23.839 | 23.785 | 23.755 | 23.988 | 23.894 |
| Kreditrisiko RWA (Ultimo) | 149.314 | 148.183 | 148.183 | 146.691 | 145.209 | 145.209 | 144.783 | 146.222 | 146.222 |
| Marktrisiko RWA (Ultimo) | 12.467 | 10.850 | 10.850 | 8.731 | 10.180 | 10.180 | 10.432 | 8.934 | 8.934 |
| Operationelles Risiko RWA (Ultimo) | 16.690 | 18.555 | 18.555 | 19.795 | 19.799 | 19.799 | 19.891 | 19.891 | 19.891 |
| Risikogewichtete Aktiva (Ultimo) | 178.471 | 177.588 | 177.588 | 175.217 | 175.188 | 175.188 | 175.106 | 175.047 | 175.047 |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) |
59,0% | 91,5% | 72,9% | 74,0% | 75,3% | 73,8% | 51,5% | 58,8% | 54,9% |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) |
72,5% | 93,6% | 81,5% | 75,4% | 78,4% | 79,3% | 63,9% | 64,8% | 64,3% |
| Operativer RoCET (%) | 9,1% | 0,5% | 4,8% | 7,9% | 2,4% | 5,0% | 9,2% | 12,4% | 10,8% |
| Operative Eigenkapitalrendite abzgl. Immat. Vermögensw erte (%) |
7,8% | 0,5% | 4,1% | 6,6% | 2,0% | 4,2% | 7,6% | 10,3% | 8,9% |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (%) | 1,5% | -8,9% | -3,8% | 5,6% | 5,8% | 1,0% | 3,9% | 6,5% | 5,2% |
| Eigenkap.-Rendite auf das Konzernerg. abzgl. immat. Verm.-Werte (%) | 1,5% | -9,3% | -3,9% | 5,8% | 6,0% | 1,0% | 4,0% | 6,7% | 5,4% |
Privat- und Unternehmerkunden
| in Mio. Euro | Q1 2021 |
Q2 2021 |
H1 2021 |
Q3 2021 |
Q4 2021 |
GJ 2021 |
Q1 2022 |
Q2 2022 |
H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bereinigte Erträge | 1.338 | 1.200 | 2.538 | 1.220 | 950 | 4.708 | 1.476 | 1.521 | 2.997 |
| Außerordentliche Erträge | -9 | -71 | -80 | -43 | 109 | -14 | -7 | 21 | 14 |
| Erträge | 1.329 | 1.130 | 2.458 | 1.177 | 1.059 | 4.694 | 1.468 | 1.542 | 3.011 |
| dv. Zinsüberschuss | 615 | 614 | 1.229 | 657 | 710 | 2.596 | 808 | 985 | 1.793 |
| dv. Provisionsüberschuss | 653 | 575 | 1.227 | 583 | 612 | 2.422 | 642 | 588 | 1.230 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 58 | 69 | 128 | 55 | 184 | 367 | 55 | -47 | 8 |
| dv. Sonstige Erträge | 2 | -129 | -126 | -118 | -446 | -691 | -36 | 16 | -20 |
| dv. Dividendenerträge | 1 | 4 | 5 | 3 | 2 | 10 | - | 5 | 5 |
| dv. Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | -2 | - | -1 | -2 | 1 | -2 | - | 1 | - |
| dv. Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 19 | - | 20 | - | 1 | 20 | -5 | -5 | -10 |
| dv. At Equity-Ergebnis | - | - | - | - | 1 | 1 | -1 | -1 | -1 |
| dv. Sonstiges Ergebnis | -17 | -133 | -150 | -119 | -451 | -720 | -30 | 16 | -14 |
| Risikoergebnis | -64 | -62 | -126 | 1 | -194 | -319 | -72 | -88 | -160 |
| Verw altungsaufw endungen |
851 | 866 | 1.717 | 850 | 914 | 3.482 | 822 | 831 | 1.653 |
| Pflichtbeiträge | 163 | 63 | 227 | 27 | 64 | 318 | 171 | 143 | 314 |
| Operatives Ergebnis | 250 | 138 | 388 | 300 | -113 | 575 | 403 | 481 | 884 |
| Aktiva | 158.318 | 161.641 | 161.641 | 165.238 | 165.929 | 165.929 | 168.321 | 168.145 | 168.145 |
| Passiva | 200.420 | 202.304 | 202.304 | 201.140 | 200.884 | 200.884 | 203.034 | 204.635 | 204.635 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 5.828 | 6.185 | 5.994 | 6.371 | 6.408 | 6.175 | 6.661 | 6.844 | 6.744 |
| Kreditrisiko RWA (Ultimo) | 41.759 | 42.687 | 42.687 | 42.820 | 42.087 | 42.087 | 42.157 | 41.586 | 41.586 |
| Marktrisiko RWA (Ultimo) | 1.180 | 1.116 | 1.116 | 929 | 965 | 965 | 908 | 802 | 802 |
| Operationelles Risiko RWA (Ultimo) | 7.852 | 9.348 | 9.348 | 9.756 | 10.346 | 10.346 | 11.465 | 11.644 | 11.644 |
| Risikogewichtete Aktiva (Ultimo) | 50.791 | 53.151 | 53.151 | 53.504 | 53.398 | 53.398 | 54.529 | 54.033 | 54.033 |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) |
64,1% | 76,7% | 69,9% | 72,3% | 86,4% | 74,2% | 56,0% | 53,9% | 54,9% |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) |
76,4% | 82,3% | 79,1% | 74,6% | 92,4% | 81,0% | 67,6% | 63,1% | 65,3% |
| Operativer RoCET (%) | 17,1% | 8,9% | 12,9% | 18,8% | -7,1% | 9,3% | 24,2% | 28,1% | 26,2% |
| Eigenkap.-Rendite auf das Konzernerg. abzgl. immat. Verm.-Werte (%) | 17,1% | 8,8% | 12,9% | 18,5% | -6,8% | 9,1% | 22,9% | 26,3% | 24,7% |
| Vorsorge für CHF-Kredite der mBank | -14 | -55 | -69 | -95 | -436 | -600 | -41 | -40 | -81 |
| Operatives Ergebnis ohne Rückst. CHF-Kredite | 264 | 193 | 457 | 395 | 323 | 1.175 | 445 | 520 | 965 |
mBank | Teil des Segments Privat- und Unternehmerkunden
| in Mio. Euro | Q1 2021 |
Q2 2021 |
H1 2021 |
Q3 2021 |
Q4 2021 |
GJ 2021 |
Q1 2022 |
Q2 2022 |
H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bereinigte Erträge | 309 | 254 | 563 | 223 | -99 | 687 | 409 | 402 | 811 |
| Außerordentliche Erträge | - | 3 | 3 | -2 | - | 1 | -1 | -1 | -2 |
| Erträge | 309 | 257 | 566 | 220 | -99 | 688 | 408 | 402 | 809 |
| dv. Zinsüberschuss | 170 | 180 | 350 | 185 | 223 | 759 | 317 | 400 | 718 |
| dv. Provisionsüberschuss | 85 | 79 | 164 | 78 | 81 | 324 | 101 | 90 | 191 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 55 | 58 | 113 | 52 | 37 | 202 | 33 | -49 | -16 |
| dv. Sonstige Erträge | -1 | -60 | -61 | -95 | -441 | -597 | -44 | -40 | -83 |
| dv. Dividendenerträge | - | 1 | 1 | - | - | 1 | - | 1 | 1 |
| dv. Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | -2 | - | -1 | -2 | 1 | -2 | - | 1 | - |
| dv. Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 19 | - | 19 | - | -1 | 19 | -5 | -5 | -10 |
| dv. At Equity-Ergebnis | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| dv. Sonstiges Ergebnis | -19 | -61 | -80 | -93 | -442 | -615 | -38 | -36 | -75 |
| Risikoergebnis | -33 | -50 | -83 | -41 | -63 | -187 | -55 | -41 | -97 |
| Verw altungsaufw endungen |
116 | 130 | 246 | 131 | 127 | 503 | 132 | 138 | 269 |
| Pflichtbeiträge | 64 | 38 | 102 | 40 | 41 | 183 | 87 | 119 | 206 |
| Operatives Ergebnis | 95 | 40 | 135 | 9 | -330 | -186 | 134 | 103 | 237 |
| Aktiva | 41.398 | 43.203 | 43.203 | 44.210 | 42.746 | 42.746 | 43.361 | 42.574 | 42.574 |
| Passiva | 39.731 | 42.094 | 42.094 | 43.329 | 42.064 | 42.064 | 42.679 | 42.313 | 42.313 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 2.361 | 2.620 | 2.484 | 2.754 | 2.747 | 2.604 | 2.780 | 2.795 | 2.790 |
| Kreditrisiko RWA (Ultimo) | 18.054 | 18.936 | 18.936 | 18.901 | 18.260 | 18.260 | 17.572 | 17.441 | 17.441 |
| Marktrisiko RWA (Ultimo) | 428 | 508 | 508 | 437 | 440 | 440 | 459 | 336 | 336 |
| Operationelles Risiko RWA (Ultimo) | 2.652 | 3.544 | 3.544 | 3.774 | 3.865 | 3.865 | 4.103 | 4.189 | 4.189 |
| Risikogewichtete Aktiva (Ultimo) | 21.134 | 22.988 | 22.988 | 23.111 | 22.565 | 22.565 | 22.134 | 21.965 | 21.965 |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) |
37,6% | 50,5% | 43,4% | 59,5% | n/a | 73,2% | 32,3% | 34,3% | 33,3% |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) |
58,4% | 65,3% | 61,5% | 77,6% | n/a | 99,9% | 53,6% | 64,0% | 58,7% |
| Operativer RoCET (%) | 16,1% | 6,0% | 10,8% | 1,3% | -48,0% | -7,2% | 19,3% | 14,8% | 17,0% |
| Eigenkap.-Rendite auf das Konzernerg. abzgl. immat. Verm.-Werte (%) | 16,3% | 6,0% | 10,9% | 1,3% | -45,1% | -7,0% | 17,5% | 13,0% | 15,2% |
Firmenkunden
| in Mio. Euro | Q1 2021 |
Q2 2021 |
H1 2021 |
Q3 2021 |
Q4 2021 |
GJ 2021 |
Q1 2022 |
Q2 2022 |
H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bereinigte Erträge | 813 | 757 | 1.570 | 761 | 782 | 3.113 | 925 | 900 | 1.825 |
| Außerordentliche Erträge | 17 | 11 | 28 | 15 | 12 | 56 | 2 | -18 | -16 |
| Erträge | 829 | 768 | 1.598 | 776 | 795 | 3.168 | 926 | 882 | 1.808 |
| dv. Zinsüberschuss | 427 | 412 | 840 | 402 | 447 | 1.688 | 459 | 454 | 913 |
| dv. Provisionsüberschuss | 312 | 289 | 601 | 325 | 323 | 1.249 | 341 | 318 | 659 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 105 | 72 | 178 | 40 | 39 | 257 | 115 | 103 | 218 |
| dv. Sonstige Erträge | -15 | -5 | -20 | 9 | -15 | -26 | 12 | 7 | 19 |
| dv. Dividendenerträge | - | 3 | 3 | -1 | 3 | 5 | - | 3 | 3 |
| dv. Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | -5 | - | -5 | 1 | - | -4 | -9 | -7 | -16 |
| dv. Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | -6 | 1 | -5 | -2 | - | -7 | -2 | -3 | -4 |
| dv. At Equity-Ergebnis | - | 2 | 2 | 2 | 1 | 6 | 1 | 5 | 6 |
| dv. Sonstiges Ergebnis | -5 | -10 | -16 | 9 | -19 | -26 | 21 | 9 | 30 |
| Risikoergebnis | -52 | 13 | -39 | -29 | -81 | -149 | -286 | -52 | -338 |
| Verw altungsaufw endungen |
562 | 559 | 1.121 | 531 | 615 | 2.267 | 533 | 504 | 1.037 |
| Pflichtbeiträge | 114 | -19 | 95 | - | 1 | 96 | 115 | 1 | 116 |
| Operatives Ergebnis | 101 | 241 | 342 | 216 | 97 | 656 | -7 | 325 | 317 |
| Aktiva | 161.850 | 152.251 | 152.251 | 150.067 | 146.748 | 146.748 | 143.956 | 150.505 | 150.505 |
| dv. aus aufgegebenem Geschäftsbereich | 2.143 | 1.809 | 1.809 | 1.368 | 62 | 62 | - | - | - |
| Passiva | 181.185 | 180.334 | 180.334 | 178.178 | 136.814 | 136.814 | 167.592 | 178.397 | 178.397 |
| dv. aus aufgegebenem Geschäftsbereich | 2.162 | 1.847 | 1.847 | 1.432 | 108 | 108 | - | - | - |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 10.395 | 9.839 | 10.119 | 9.732 | 9.570 | 9.891 | 10.034 | 9.967 | 9.991 |
| Kreditrisiko RWA (Ultimo) | 73.081 | 72.203 | 72.203 | 70.050 | 69.917 | 69.917 | 69.768 | 69.570 | 69.570 |
| Marktrisiko RWA (Ultimo) | 6.599 | 6.685 | 6.685 | 5.229 | 6.184 | 6.184 | 6.462 | 4.980 | 4.980 |
| Operationelles Risiko RWA (Ultimo) | 4.535 | 4.077 | 4.077 | 3.876 | 4.880 | 4.880 | 4.311 | 4.244 | 4.244 |
| Risikogew. Aktiva (Ultimo) aus fortzuf. Geschäftsbereichen | 84.214 | 82.964 | 82.964 | 79.155 | 80.981 | 80.981 | 80.541 | 78.795 | 78.795 |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) |
67,8% | 72,7% | 70,2% | 68,4% | 77,4% | 71,6% | 57,5% | 57,2% | 57,3% |
| Aufw andsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) |
81,5% | 70,3% | 76,1% | 68,4% | 77,6% | 74,6% | 69,9% | 57,3% | 63,8% |
| Operativer RoCET (%) | 3,9% | 9,8% | 6,8% | 8,9% | 4,1% | 6,6% | -0,3% | 13,0% | 6,4% |
| Eigenkap.-Rendite auf das Konzernerg. abzgl. immat. Verm.-Werte (%) | 3,7% | 9,1% | 6,4% | 8,2% | 3,8% | 6,2% | -0,3% | 12,0% | 5,9% |
Sonstige und Konsolidierung
| Mio. Euro | Q1 2021 |
Q2 2021 |
H1 2021 |
Q3 2021 |
Q4 2021 |
GJ 2021 |
Q1 2022 |
Q2 2022 |
H1 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bereinigte Erträge | 158 | -74 | 84 | 35 | 132 | 251 | 339 | -111 | 228 |
| Außerordentliche Erträge | 176 | 38 | 214 | 19 | 114 | 346 | 61 | 108 | 169 |
| Erträge | 334 | -36 | 298 | 53 | 246 | 597 | 400 | -3 | 397 |
| dv. Zinsüberschuss | 211 | 147 | 358 | 63 | 143 | 565 | 134 | 39 | 173 |
| dv. Provisionsüberschuss | -13 | -12 | -25 | -18 | -11 | -55 | -11 | -9 | -20 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 196 | -16 | 180 | 65 | 111 | 356 | 183 | 13 | 196 |
| dv. Sonstige Erträge | -60 | -155 | -215 | -56 | 3 | -269 | 94 | -45 | 48 |
| dv. Dividendenerträge | - | - | -1 | 1 | 6 | 6 | - | - | -1 |
| dv. Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | -42 | -5 | -46 | -31 | -13 | -90 | 22 | -48 | -26 |
| dv. Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 5 | -3 | 2 | 6 | 5 | 14 | 33 | -16 | 16 |
| dv. At Equity-Ergebnis | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| dv. Sonstiges Ergebnis | -23 | -147 | -170 | -33 | 4 | -199 | 39 | 20 | 59 |
| Risikoergebnis | -32 | -37 | -70 | 6 | -38 | -101 | -106 | 34 | -72 |
| Verw altungsaufw endungen |
56 | 279 | 335 | 104 | 51 | 490 | 85 | 90 | 175 |
| Pflichtbeiträge | 59 | -6 | 53 | - | - | 53 | 61 | 1 | 62 |
| Operatives Ergebnis | 187 | -347 | -160 | -45 | 157 | -47 | 148 | -59 | 88 |
| Restrukturierungsaufw endungen |
465 | 511 | 976 | 76 | 26 | 1,078 | 15 | 25 | 39 |
| Ergebnis vor Steuern | -278 | -857 | -1,136 | -121 | 131 | -1,125 | 133 | -84 | 49 |
| Aktiva | 217,610 | 229,751 | 229,751 | 225,953 | 160,367 | 160,367 | 213,314 | 216,400 | 216,400 |
| Passiva | 156,173 | 161,005 | 161,005 | 161,940 | 135,346 | 135,346 | 154,965 | 152,017 | 152,017 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 7,462 | 7,776 | 7,597 | 7,710 | 7,861 | 7,718 | 7,060 | 7,177 | 7,159 |
| Kreditrisiko RWA (Ultimo) | 34,474 | 33,293 | 33,293 | 33,822 | 33,205 | 33,205 | 32,858 | 35,066 | 35,066 |
| Marktrisiko RWA (Ultimo) | 4,688 | 3,049 | 3,049 | 2,573 | 3,031 | 3,031 | 3,063 | 3,152 | 3,152 |
| Operationelles Risiko RWA (Ultimo) | 4,303 | 5,131 | 5,131 | 6,163 | 4,572 | 4,572 | 4,115 | 4,002 | 4,002 |
| Risikogewichtete Aktiva (Ultimo) | 43,466 | 41,473 | 41,473 | 42,557 | 40,808 | 40,808 | 40,036 | 42,220 | 42,220 |
Commerzbank-Konzern| Außerordentliche Erträge
| in Mio. Euro | Q1 | Q2 | H1 | Q3 | Q4 | GJ | Q1 | Q2 | H1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021 | 2021 | 2021 | 2021 | 2021 | 2021 | 2022 | 2022 | 2022 | |
| Außerordentliche Erträge | 184 | -22 | 162 | -9 | 235 | 388 | 56 | 111 | 167 |
| dv. Zinsüberschuss | 125 | 42 | 167 | -24 | 89 | 232 | 39 | 37 | 75 |
| dv. Provisionsüberschuss | -8 | -8 | -16 | 16 | - | - | - | - | - |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 67 | 10 | 77 | 32 | 146 | 255 | 17 | 48 | 65 |
| dv. Sonstige Erträge | - | -66 | -66 | -33 | - | -99 | - | 27 | 27 |
| dv. FVA, CVA / DVA, AT1-Wechselkurs-Effekt (ZÜ, PÜ, FV-Erg.) | 67 | 10 | 77 | 32 | 31 | 139 | 17 | 48 | 65 |
| PUK Deutschland | -9 | -74 | -83 | -41 | 109 | -15 | -6 | 22 | 16 |
| dv. Zinsüberschuss | -9 | -8 | -17 | -8 | -7 | -32 | -6 | -5 | -11 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | - | - | - | - | 116 | 116 | - | 1 | 1 |
| dv. Sonstige Erträge | - | -66 | -66 | -33 | - | -99 | - | 27 | 27 |
| mBank | - | 3 | 3 | -2 | - | 1 | -1 | -1 | -2 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | - | 3 | 3 | -2 | - | 1 | -1 | -1 | -2 |
| dv. FVA, CVA / DVA (ZÜ, FV-Erg.) | - | 3 | 3 | -2 | - | 1 | -1 | -1 | -2 |
| FK | 17 | 11 | 28 | 15 | 12 | 56 | 2 | -18 | -16 |
| dv. Zinsüberschuss | 8 | 8 | 16 | -16 | - | - | - | - | - |
| dv. Provisionsüberschuss | -8 | -8 | -16 | 16 | - | - | - | - | - |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 17 | 11 | 28 | 15 | 12 | 56 | 2 | -18 | -16 |
| dv. FVA, CVA / DVA (ZÜ, FV-Erg.) | 17 | 11 | 28 | 15 | 12 | 56 | 2 | -18 | -16 |
| SuK | 176 | 38 | 214 | 19 | 114 | 346 | 61 | 108 | 169 |
| dv. Zinsüberschuss | 126 | 42 | 168 | - | 95 | 264 | 45 | 42 | 87 |
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 50 | -4 | 46 | 19 | 18 | 83 | 16 | 66 | 82 |
| dv. FVA, CVA / DVA, AT1-Wechselkurs-Effekt (ZÜ, PÜ, FV-Erg.) | 50 | -4 | 46 | 19 | 18 | 83 | 16 | 66 | 82 |
Beschreibung der Außerordentlichen Erträge
| dv. Fair-Value-Ergebnis | 50 | 46 | 19 | 18 | 83 | 16 | 66 | 82 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| dv. FVA, CVA / DVA, AT1-Wechselkurs-Effekt (ZÜ, PÜ, FV-Erg.) | 50 | -4 | 46 | 19 | 18 | 83 | 16 | 66 | 82 | |
| Beschreibung der Außerordentlichen Erträge | ||||||||||
| 2021 | Mio. Euro | 2021 | Mio. Euro | 2022 | Mio. Euro | |||||
| Q1 Ratenkredit PPA (PUK) | -9 | Q3 Ratenkredit PPA (PUK) | -8 | Q1 Ratenkredit PPA (PUK) | -6 | |||||
| Q1 TLTRO-Vorteil (SuK) | 126 | Q3 Rückst. w g. Urteil zu Preisänderungen (PUK) |
-33 | Q1 TLTRO-Vorteil (SuK) | 45 | |||||
| Q1 ZÜ-Anpassung w g. Konsolidierung einer Verbriefung (FK) |
8 | Q3 ZÜ-Anpassung w g. Konsolidierung einer Verbriefung (FK) |
-16 | Q2 Ratenkredit PPA (PUK) | -5 | |||||
| Q1 PÜ-Anpassung w g. Konsolidierung einer Verbriefung (FK) |
-8 | Q3 PÜ-Anpassung w g. Konsolidierung einer Verbriefung (FK) |
16 | Q2 TLTRO-Vorteil (SuK) | 42 | |||||
| Q2 Ratenkredit PPA (PUK) | -8 | Q4 Ratenkredit PPA (PUK) | -7 | Q2 Rückst. w g. Urteil zu Preisänderungen (PUK) |
27 | |||||
| Q2 TLTRO-Vorteil (SuK) | 42 | Q4 TLTRO-Vorteil (SuK) | 95 | |||||||
| Q2 Rückst. w g. Urteil zu Preisänderungen (PUK) |
-66 | Q4 Bew ertung einer Beteiligung (PUK) |
116 | |||||||
| Q2 ZÜ-Anpassung w g. Konsolidierung einer Verbriefung (FK) |
8 | |||||||||
| Q2 PÜ-Anpassung w g. Konsolidierung einer Verbriefung (FK) |
-8 | |||||||||
Glossar – Wesentliche Kennzahlen und Größen
| Kennzahl | Abkürzung | Berechnet für | Zähler | Nenner | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzern | Privat- und Unternehmerkunden und Firmenkunden |
Sonstige und Konsolidierung | |||||||
| Aufwandsquote (Cost-Income Ratio) im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) |
CIR (exkl. Pflicht beiträge) (%) |
Konzern sowie Segmente PUK und FK |
Verwaltungs aufwendungen |
Erträge | Erträge | n/a | |||
| Aufwandsquote (Cost-Income Ratio) im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) |
CIR (inkl. Pflicht beiträge) (%) |
Konzern sowie Segmente PUK und FK |
Verwaltungs aufwendungen und Pflichtbeiträge |
Erträge | Erträge | n/a | |||
| Operative Rendite des harten Kernkapitals (Common Equity Tier 1 / CET 1) (%) |
Op. RoCET (%) | Konzern und Segmente (ohne SuK) | Durchschnittl. hartes Kern Operatives Ergebnis kapital (Common Equity Tier 1 / CET 1) ¹ |
12,5 % ² der durchschnittl. Risikoaktiva (seit Jahresbeginn: PUK Deutschland 31,8 Mrd. Euro, mBank 22,5 Mrd. Euro, FK 80,4 Mrd. Euro) |
n/a (Hinweis: SuK enthält den Überleitungsposten auf das Konzern CET1) |
||||
| Operative Rendite des Eigenkapitals abzgl. immaterieller Vermögenswerte (%) |
Op. RoTE (%) | Konzern und Segmente (ohne SuK) | Operatives Ergebnis | Durchschnittl. Eigenkapital nach IFRS unter Abzug von Goodwill und sonstigen immateriellen Vermögenswerten (nach Steuern) ¹ |
12,5 % ² der durchschnittl. Risikoaktiva zzgl. der durchschnittl. regulatorischen Abzugsposten (ausgenommen Firmen- / Geschäftswerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte) (seit Jahresbeginn: PUK Deutschland 0,1 Mrd. Euro, mBank 0,3 Mrd. Euro, FK 0,8 Mrd. Euro) |
n/a (Hinweis: SuK enthält den Überleitungsposten auf das Konzern Eigenkapital abzgl. immaterieller Vermögenswerte) |
|||
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (%) | Netto-RoE (%) | Konzern | Konzernergebnis nach Abzug des potenziellen (komplett diskretionären) AT-1-Kupons |
Durchschnittl. IFRS-Kapital vor nicht beherrschenden Anteilen und vor zusätzlichen Eigenkapitalbestand teilen ¹ |
n/a | n/a | |||
| Konzernergebnis-Rendite des Eigenkapitals abzgl. immaterieller Vermögenswerte (%) |
Netto-RoTE (%) | Konzern | Konzernergebnis nach Abzug des potenziellen (komplett diskretionären) AT-1-Kupons |
Durchschnittl. Eigenkapital nach IFRS vor nicht beherrschenden Anteilen und vor zusätzlichen Eigenkapitalbestandteilen unter Abzug von Goodwill und sonstigen immateriellen Vermögenswerten ¹ |
n/a | ||||
| Non-Performing-Exposure-Quote (%) | NPE-Quote (%) | Konzern | Notleidende Forderungen | Gesamtforderungen gemäß EBA Risk-Dashboard |
n/a | n/a | |||
| Cost of Risk (Bp.) | CoR (Bp.) | Konzern | Risikoergebnis | Exposure-at-Default | n/a | n/a | |||
| Cost-of-Risk-Kreditbuch (Bp.) | CoRL (Bp.) | Konzern | Risikoergebnis | Darlehen und Forderungen [Geschäftsbericht Note (25)] |
n/a | n/a |
| Größe | Berechnet für | Berechnung |
|---|---|---|
| Bereinigte Erträge | Konzern und Segmente | Erträge ohne Außerordentliche Erträge |
| Bereinigte operative Performance | Konzern und Segmente | Operatives Ergebnis ohne Außerordentliche Erträge und ohne Pflichtbeiträge |
1) nach Abzug von potenzieller Dividendenabgrenzung und potenziellen (komplett diskretionären) AT-1-Kupons
2) Anrechnungssatz entspricht dem derzeitigen regulatorischen und Marktstandard
Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung
Sascha Ullrich Leiter Corporate Communications Finance & Strategy T: +49 69 136-82349
Erik Nebel
T: +49 69 136-44986 M: [email protected]
Sina Weiß
T: +49 69 136-27977 M: [email protected]
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Diese Präsentation enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die sich nicht auf historische Fakten beziehen; sie beinhalten unter anderem Aussagen zu den Überzeugungen und Erwartungen der Commerzbank und den diesen zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen basieren auf Plänen, Schätzungen, Hochrechnungen und Zielen, soweit sie dem Management der Commerzbank zum jeweiligen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen haben daher nur für den Zeitpunkt Gültigkeit, an dem sie getroffen werden. Die Commerzbank übernimmt keine Verpflichtung, diese Aussagen bei Vorliegen neuer Informationen oder aufgrund zukünftiger Ereignisse zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen zwangsläufig Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren kann daher dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse deutlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen Angaben abweichen. Zu diesen Faktoren zählen unter anderem die Entwicklung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen wesentlichen Teil ihrer Erträge erwirtschaftet oder in denen sie einen wesentlichen Teil ihres Vermögens hält, die Entwicklung ihrer Vermögenswerte, Marktschwankungen, mögliche Ausfälle von Schuldnern oder Handelspartnern, Änderungen der Geschäftsstrategie und die Zuverlässigkeit ihrer Risikomanagementgrundsätze.
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