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Commerzbank AG — Audit Report / Information 2024
Apr 16, 2025
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Download source fileJahresabschluss Commerzbank Aktiengesellschaft Die Bank an Ihrer Seite Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben 4 Commerzbank Aktiengesellschaft Gemäß § 315 Abs. 5 Handelsgesetzbuch (HGB) in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB wurde der Lagebericht der Commerzbank Aktiengesellschaft mit dem Konzernlagebericht des Commerzbank Konzerns zusammengefasst. Der zusammengefasste Lagebericht ist im Geschäftsbericht 2024 des Commerzbank Konzerns enthalten. Zusammengefasster Lagebericht Jahresabschluss 2024 5 Gewinn-und-Verlust-Rechnung der Commerzbank Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 Mio. € 2024 2023 Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 15 634 13 025 abzüglich negativer Zinsen aus Geldmarktgeschäften – 31 – 62 15 604 12 964 b) Festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 1 381 982 16 985 13 946 Zinsaufwendungen Zinsaufwendungen aus dem Bankgeschäft – 12 421 – 9 359 abzüglich positiver Zinsen aus dem Bankgeschäft 1 34 – 12 420 – 9 325 4 565 4 620 Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0 0 b) Beteiligungen 5 6 c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 10 238 15 244 Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 124 175 Provisionserträge 3 582 3 397 Provisionsaufwendungen – 459 – 436 3 123 2 961 Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 685 530 darunter: Zuführung gemäß § 340e Abs. 4 HGB – 76 – 59 Sonstige betriebliche Erträge 308 844 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter – 2 351 – 2 387 ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung – 416 – 880 darunter: für Altersversorgung – 35 – 506 – 2 768 – 3 267 b) Andere Verwaltungsaufwendungen – 2 131 – 2 101 – 4 899 – 5 369 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen – 397 – 411 Sonstige betriebliche Aufwendungen – 232 – 167 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft – 1 648 – 1 800 Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wert- papieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft – – Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an ver- bundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere – – Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 867 22 Aufwendungen aus Verlustübernahme – 2 – 26 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2 510 1 625 Außerordentliche Erträge – – Außerordentliche Aufwendungen – 2 – 15 Außerordentliches Ergebnis – 2 – 15 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag – 189 – 392 Sonstige Steuern – 24 – 18 – 213 – 410 Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 2 294 1 200 6 Commerzbank Aktiengesellschaft Mio. € 2024 2023 Gewinnverwendung: Aufwendungen aus dem Erwerb eigener Aktien – 1 041 – 122 Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen aufgrund des Erwerbs eigener Aktien 1 041 122 Erträge aus der Kapitalherabsetzung aufgrund des Erwerbs eigener Aktien 56 12 Einstellungen in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung – 56 – 12 Einstellungen in andere Gewinnrücklagen – 1 147 – 600 Bilanzgewinn 1 147 600 Jahresabschluss 2024 7 Jahresbilanz der Commerzbank Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2024 Aktivseite | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Barreserve a) Kassenbestand 775 748 b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 23 417 25 944 darunter: bei der Deutschen Bundesbank 4 605 3 066 24 193 26 691 Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 1 430 1 619 1 430 1 619 Forderungen an Kreditinstitute a) Täglich fällig 43 081 65 187 b) Andere Forderungen 42 808 33 888 darunter: Kommunalkredite 1 132 819 85 888 99 075 Forderungen an Kunden 275 069 253 201 darunter: durch Grundpfandrechte gesichert (Hypothekendarlehen) 82 575 79 524 darunter: durch Grundpfandrechte gesichert (Schiffshypotheken) – – darunter: Kommunalkredite 20 653 17 190 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) Von öffentlichen Emittenten 162 111 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank – – ab) Von anderen Emittenten 73 71 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank – – 235 182 b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) Von öffentlichen Emittenten 17 441 13 525 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 13 386 11 267 bb) Von anderen Emittenten 50 803 39 111 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 41 663 31 368 68 243 52 636 c) Eigene Schuldverschreibungen 9 021 10 190 Nennbetrag 9 039 Mio. € 77 499 63 008 8 Commerzbank Aktiengesellschaft Aktivseite | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 13 17 Handelsbestand 22 327 18 201 Beteiligungen 96 89 darunter: an Kreditinstituten 14 14 darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten 31 31 Anteile an verbundenen Unternehmen 5 654 4 543 darunter: an Kreditinstituten 2 618 1 736 darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten 3 004 2 775 Treuhandvermögen 1 871 2 274 darunter: Treuhandkredite 1 613 1 857 Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 894 841 b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 197 155 1 091 996 Sachanlagen 329 339 Sonstige Vermögensgegenstände 7 766 7 313 Rechnungsabgrenzungsposten a) Aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft 262 201 b) Andere 2 037 2 966 2 300 3 166 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 58 19 Summe der Aktiva 505 585 480 551 Jahresabschluss 2024 9 Jahresbilanz der Commerzbank Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2024 Passivseite | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) Täglich fällig 24 317 24 703 b) Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 36 767 32 554 darunter: begebene Hypotheken-Namenspfandbriefe 354 506 darunter: begebene öffentliche Namenspfandbriefe 245 435 darunter: begebene Namensschiffspfandbriefe – – 61 084 57 257 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) Mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 6 275 7 154 ab) Mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 4 6 6 279 7 160 b) Andere Verbindlichkeiten ba) Täglich fällig 241 760 227 799 bb) Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 75 327 73 563 317 086 301 362 darunter: begebene Hypotheken-Namenspfandbriefe 2 134 1 834 darunter: begebene öffentliche Namenspfandbriefe 3 421 3 707 darunter: begebene Namensschiffspfandbriefe 44 49 323 365 308 521 Verbriefte Verbindlichkeiten a) Begebene Schuldverschreibungen 50 661 47 315 aa) Hypothekenpfandbriefe 26 972 27 364 ab) Öffentliche Pfandbriefe 6 135 4 050 ac) Schiffspfandbriefe – – ad) Sonstige Schuldverschreibungen 17 555 15 900 b) Andere verbriefte Verbindlichkeiten 654 1 095 ba) Geldmarktpapiere 653 1 089 bb) Eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 1 6 51 315 48 410 Handelsbestand 10 409 10 832 Treuhandverbindlichkeiten 1 871 2 274 darunter: Treuhandkredite 1 613 1 857 Sonstige Verbindlichkeiten 22 426 20 972 Rechnungsabgrenzungsposten a) Aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft 7 8 b) Andere 454 590 461 598 10 Commerzbank Aktiengesellschaft Passivseite | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1 104 1 371 b) Steuerrückstellungen 441 523 c) Andere Rückstellungen 3 187 3 183 4 732 5 077 Nachrangige Verbindlichkeiten 8 063 6 681 Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals 4 341 3 295 Fonds für allgemeine Bankrisiken 383 307 darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 383 307 Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital Grundkapital 1 185 1 240 rechnerischer Wert eigener Anteile – 31 – 1 154 1 240 b) Kapitalrücklage 10 143 10 087 c) Gewinnrücklagen 1 4 693 4 401 d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1 147 600 17 136 16 328 Summe der Passiva 505 585 480 551 1. Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln – – b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 50 262 43 771 50 262 43 771 2. Andere Verpflichtungen a) Unwiderrufliche Kreditzusagen 78 416 76 506 1 Ausschließlich „andere Gewinnrücklagen“. Jahresabschluss 2024 11 Allgemeine Angaben (1) Grundlagen der Rechnungslegung Die Commerzbank Aktiengesellschaft („Bank“) hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist im Handelsregister mit der Nummer HRB 32000 beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Der Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2024 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) sowie unter Beachtung der aktienrechtlichen Regelungen (AktG) und des Pfand- briefgesetzes (PfandBG) aufgestellt worden. Um das Universal- bankengeschäft der Commerzbank Aktiengesellschaft angemessen abzubilden, wurde den Gliederungsvorgaben für Pfandbriefbanken durch die Angabe von „Darunter“-Vermerken bei den jeweiligen Posten Rechnung getragen. Zur Erhöhung der Aussagekraft des Abschlusses hat die Commerzbank Aktiengesellschaft Angaben zu Schiffshypotheken und -pfandbriefen ergänzt. Neben dem Jahresabschluss – bestehend aus Gewinn-und- Verlust-Rechnung, Bilanz und Anhang – wurde gemäß § 315 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB ein zusammengefasster Lagerbericht erstellt, der im aktuellen Geschäftsbericht des Commerzbank Konzerns enthalten ist. Alle Beträge sind, soweit nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro angegeben. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung und in der Bilanz werden Beträge unter 500 000,00 Euro als 0 Mio. Euro dargestellt; sofern ein Posten 0,00 Euro beträgt, wird dieser mit einem Strich gekennzeichnet. Aufgrund von Rundungen ist es in Einzelfällen möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Die Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht quartalsweise gemäß § 28 PfandBG Angaben zu Hypothekenpfandbriefen, öffentli- chen Pfandbriefen und Schiffspfandbriefen auf ihrer Internetseite. In den Angaben zu Pfandbriefen sind die Beträge in Mio. Euro mit einer Nachkommastelle angegeben. Es kann in den Summen und Prozentangaben durch Rundungen zu geringfügigen Abweichungen kommen. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Barreserve und Forderungen Die „Barreserve“ ist zu Nennbeträgen bilanziert. „Schuldtitel öffentlicher Stellen“ werden mit dem Barwert angesetzt. „Forderun- gen an Kreditinstitute“ und „Forderungen an Kunden“ sind mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen; gebildete Wertberichtigungen setzt die Commerzbank Aktiengesellschaft davon ab. Die Anschaffungskosten von Forderungen erhöhen sich um Anschaffungsnebenkosten. Sie verringern sich im Wesentlichen um erhaltene Gebühren. Die Unterschiedsbeträge zwischen den Anschaffungskosten und den Nennbeträgen werden effektivzins- konstant über die Laufzeit im Zinsergebnis vereinnahmt. Risikovorsorge Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird für alle signifikanten bilanziellen Forderungsbestände sowie alle signifikanten außer- bilanziellen Geschäfte auf Einzelgeschäftsebene beziehungsweise für alle nicht signifikanten Kreditgeschäfte auf Portfoliobasis unter Heranziehen interner Parameter und Modelle berechnet. Länder- risiken sind im Rahmen dieser Berechnungen abgedeckt. Die Bank macht von der Möglichkeit nach BFA 7 Gebrauch, auch unter HGB die Risikovorsorge nach der im IFRS 9 Stufenmodell vor- gegebenen Methodik zu ermitteln. Der Ergebnisausweis bleibt hier- von unberührt. Die Ergebnisse der Risikovorsorgeermittlung aus Stufe 1 und Stufe 2 sind hierbei maßgeblich für die Höhe der Pauschalwertberichtigung, das Ergebnis der Risikovorsorgeermitt- lung aus Stufe 3 ist maßgeblich für die Höhe der (pauschalierten) Einzelwertberichtigung. In Stufe 1 werden grundsätzlich alle Finanzinstrumente erfasst, deren Risiko eines Kreditausfalls (im Folgenden Ausfallrisiko) sich seit ihrem erstmaligen Bilanzansatz nicht signifikant erhöht hat. Darüber hinaus macht die Commerzbank Aktiengesellschaft von der sogenannten Low Credit Risk Exemption (LCRE) Gebrauch und klassifiziert Geschäfte, die am Berichtsstichtag ein geringes Ausfall- risiko (Finanzinstrumente mit Staaten, lokalen oder regionalen Gebietskörperschaften der OECD, deren internes Bonitätsrating am Berichtsstichtag im Bereich des Investment Grade liegt) aufweisen, in Stufe 1. Für Finanzinstrumente in Stufe 1 ist eine Wertminderung in Höhe der erwarteten Kreditverluste aus möglichen Ausfallereig- nissen über die Laufzeit des Geschäftes, längstens für 12 Monate („12-month ECL“) zu erfassen. Stufe 2 enthält diejenigen Finanzinstrumente, deren Ausfall- risiko sich nach dem Zeitpunkt ihres erstmaligen Bilanzansatzes signifikant erhöht hat und die zum Berichtsstichtag nicht der LCRE unterliegen. Neben der kundenspezifischen Probability of Default (PD)-Entwicklung definiert die Commerzbank Aktiengesellschaft weitere Kriterien, bei deren Vorliegen eine signifikante Erhöhung Anhang 12 Commerzbank Aktiengesellschaft des Ausfallrisikos angenommen wird. Die Zuordnung zu Stufe 2 erfolgt dann unabhängig von der individuellen PD-Entwicklung. Die Erfassung von Wertminderungen erfolgt in Stufe 2 mit den erwar- teten Kreditverlusten über die gesamte Restlaufzeit des Finanzinstruments („Lifetime Expected Credit Loss“ beziehungs- weise „LECL“). Für unbefristet zugesagte Finanzinstrumente („b.a.w.-Geschäfte“) erfolgt ein Topdown-Approach, mit dem auf Basis von realisierten historischen Verlusten der LECL als Prozent- satz des aktuellen Loss at Default (LaD) ermittelt wird. Stufe 3 werden Finanzinstrumente zugeordnet, die am Berichts- stichtag als wertgemindert eingestuft werden. Als Kriterium hierfür zieht die Commerzbank Aktiengesellschaft ihre Definition für einen Kreditausfall (Default) gemäß des Artikels 178 CRR sowie der ergänzenden EBA-Leitlinie zur Anwendung der Ausfalldefinition gemäß Artikel 178 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 heran. Für ausgefallene Finanzinstrumente in Stufe 3 ist ebenfalls der LECL als Wertminderung zu erfassen. Bei der Ermittlung des LECL wird hier grundsätzlich nach signifikanten und nicht signifikanten Fällen unterschieden. Für nicht signifikante Geschäfte (Volumen bis 10 Mio. Euro) erfolgt die Ermittlung auf Basis statistischer Risiko- parameter. Für signifikante Geschäfte (Volumen größer 10 Mio. Euro) wird der LECL als Erwartungswert der Verluste aus individu- ellen Expertenschätzungen der zukünftigen Cashflows unter Berücksichtigung mehrerer möglicher Szenarien und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten ermittelt. Liegt kein Ausfallkriterium mehr vor, gesundet das Finanzinstru- ment und wird nach Einhaltung der maßgeblichen Wohlverhaltens- phase nicht mehr Stufe 3 zugeordnet. Nach Gesundung erfolgt auf Basis aktualisierter Ratinginformationen erneut die Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Bilanzansatz signifikant erhöht hat und, darauf basierend, die entsprechende Zuordnung zu Stufe 1 oder Stufe 2. Forderungen werden bilanzwirksam abgeschrieben, sobald nach angemessener Einschätzung nicht davon auszugehen ist, dass ein finanzieller Vermögenswert ganz oder teilweise realisierbar ist und diese somit uneinbringlich sind. Die Uneinbringlichkeit kann sich zum einen im Abwicklungsprozess aufgrund verschiedener objektiver Kriterien herausstellen. Zum anderen werden Kredite spätestens 720 Tage nach Fälligstellung grundsätzlich als (teilweise) uneinbringlich betrachtet und im Rahmen bestehender Risikovor- sorge auf den noch erwarteten erzielbaren Rückzahlungsbetrag (teil-)abgeschrieben. Beurteilung einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos Die Commerzbank Aktiengesellschaft verwendet grundsätzlich die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) als Messgröße für die Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko eines Finanzinstruments gegenüber dem Zugangszeitpunkt signifikant erhöht hat. Die Überprüfung, ob am Berichtsstichtag eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos gegenüber dem Zugangszeitpunkt des betreffenden Finanzinstruments vorliegt, erfolgt zum Berichtsstichtag grundsätzlich durch einen Vergleich der beobach- teten Ausfallwahrscheinlichkeit über die Restlaufzeit des Finanzin- struments („Lifetime-PD“) mit der im Zugangszeitpunkt erwarteten Lifetime-PD über denselben Zeitraum. Dieser Vergleich erfolgt zwischen ursprünglicher und aktueller PD auf Basis der Ausfall- wahrscheinlichkeit über einen Zeitraum von 12 Monaten nach dem Berichtsstichtag („12-month PD“). In diesen Fällen erbringt die Bank mithilfe von Äquivalenzanalysen den Nachweis, dass keine materiellen Abweichungen gegenüber einer Beurteilung anhand der Lifetime-PD auftreten. Zur Bestimmung, ob eine PD-Erhöhung gegenüber dem Zu- gangszeitpunkt als „signifikant“ einzustufen ist, werden mit einem statistischen Verfahren differenziert nach Ratingmodellen zunächst ein Quantil und danach Schwellenwerte in Form von Ratingstufen festgelegt, die einen kritischen Abweichungsgrad von der zum Zeit- punkt des erstmaligen Bilanzansatzes bestehenden Erwartung über die mittlere PD-Entwicklung repräsentieren. Darüber hinaus wendet die Commerzbank für die Zuordnung zu Stufe 2 (im Wesentlichen) zusätzliche Kriterien an. Diese sind: Kunden bei denen ein Finanzinstrument länger als 20 Tage wesentlich überzogen ist, Kunden die im Rahmen der Risikofrüherkennungsprozesse auf die Credit Watchlist überführt wurden, Kunden in der Betreuung von Intensive Care, Kunden deren Commerzbank Kredit-Rating am Berichtsstichtag bei 4,6 oder schlechter liegt, Kunden deren Commerzbank Kredit-Rating am Berichtsstichtag bei 4,0 oder schlechter und deren Bonitäts-Rating bei 5,0 oder schlechter liegt, Kunden, denen eine Forbearance-Maßnahme nach Artikel 47b CRR zugestanden wird, welche aber nicht zum Ausfall (Stufe 3) führt, Finanzinstrumente deren PD am Berichtsstichtag sich gegen- über der PD bei Bilanzzugang mindestens verdreifacht hat und am Berichtsstichtag ein Bonitätsrating größer als 2,8 ausweisen (Threefold-PD), Kollektive Stufenzuordnung für einzelne Teilportfolien. Zum aktuellen Berichtsstichtag umfasst dies o Kunden mit Zugehörigkeit zu einer Sub-Branche, für wel- che am Berichtsstichtag eine Branchen-Ampel der Farbe gelb oder rot vergeben wurde. o Kunden, welche im Rahmen eines klimabezogenen Kredit- risikobewertungsverfahren (Skala von A+ bis H) den Kategorien F-H zugeordnet wurden. Für Wohnimmobilien wurde hierbei der Beleihungsauslauf zusätzlich zur Energieeffizienzklasse einbezogen. Ein Rücktransfer von Finanzinstrumenten aus Stufe 2 nach Stufe 1 wird vorgenommen, wenn am Berichtsstichtag das Ausfall- risiko gegenüber dem Zugangszeitpunkt nicht mehr signifikant erhöht ist. Jahresabschluss 2024 13 Ermittlung Expected Credit Loss (ECL) Die Commerzbank Aktiengesellschaft ermittelt den ECL als wahr- scheinlichkeitsgewichteten, unverzerrten und diskontierten Erwartungswert zukünftiger Kreditausfälle grundsätzlich über die gesamte Restlaufzeit des jeweiligen Finanzinstruments. Als „12-month ECL“ für die Erfassung von Wertminderungen in Stufe 1 wird dabei derjenige Teil des LECL definiert, welcher aus Ausfall- ereignissen resultiert, die innerhalb von 12 Monaten nach dem Berichtsstichtag erwartet werden. Wesentliche Hauptparameter sind dabei die kundenspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit (PD), die Verlustquote bei Ausfall (Loss Given Default, LGD) und die Forderungshöhe zum Zeitpunkt des Ausfalls (Exposure at Default, EaD). Grundsätzlich werden bei der Schätzung der Risikoparameter neben historischen Ausfallinformationen insbesondere auch das aktuelle wirtschaftliche Umfeld (Point-in-Time Ausrichtung) sowie zukunftsbezogene Informationen berücksichtigt. Insbesondere werden dabei makroökonomische Prognosen der Bank regelmäßig im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Höhe des ECL geprüft und in die ECL-Ermittlung einbezogen. Potenzielle Effekte aus nicht linearen Zusammenhängen zwischen unterschiedlichen makroökonomischen Szenarien und dem LECL werden mithilfe eines separat ermittelten Anpassungs- faktors korrigiert. Dieser Faktor wurde unterjährig anlassbezogen überprüft und im vierten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig angehoben. Der Expected Credit Loss enthält die Einbeziehung zukunfts- gerichteter Informationen. Das in der Commerzbank Aktien- gesellschaft implementierte ECL-Modellergebnis berücksichtigt jedoch keine zukunftsgerichteten Effekte, die aus unvorherseh- baren, singulären Ereignissen resultieren wie zum Beispiel Natur- katastrophen, materielle politische Entscheidungen oder militäri- sche Konflikte. Derartige Risiken können über ein Top-Level- Adjustment (TLA) bevorsorgt werden. Die Prüfung der Notwendig- keit solcher TLA unter Einbindung des Senior Managements und die etwaige Umsetzung sind in einer Policy geregelt. Im Geschäftsjahr 2024 wurde eine solche Anpassung des ECL- Modellergebnisses weiter als notwendig erachtet, da die erwarteten negativen Auswirkungen durch die in den entsprechenden Modellen verwendeten Parameter nicht in vollem Umfang abgedeckt werden. Darüber hinaus wurde ein kollektiver Transfer nach Stufe 2 für Kunden mit gelber (beherrschbare Risiken) oder roter Branchenam- pel (deutliche Risiken) sowie für Kunden, welche im Rahmen eines klimabezogenen Kreditrisikobewertungsverfahren (Skala von A+ bis H) den Kategorien F-H zugeordnet werden, als notwendig erachtet. Dabei wurden für Wohnimmobilien der Beleihungsauslauf zusätzlich zur Energieeffizienzklasse einbezogen. Wertpapiere Wertpapiere der Liquiditätsreserve werden – soweit sie nicht als Bewertungseinheit abgebildet sind – nach den Vorschriften für das Umlaufvermögen unter Beachtung des strengen Niederstwert- prinzips mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und beizulegendem Zeitwert bilanziert. Wertpapiere des Anlage- vermögens werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip behandelt. Abschreibungen und Wertberichtigungen werden in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung saldiert mit Wertaufholungen ausgewiesen. Bei Wertpapieren der Liquiditätsreserve erfolgt der Ausweis je nach Art entweder in dem Posten „Abschreibungen und Wertberichtig- ungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführ- ungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft“ oder in dem Posten „Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wert- papieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditge- schäft“. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens erfolgt der Ausweis in dem Posten „Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteili- gungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermö- gen behandelte Wertpapiere“ oder in dem Posten „Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unter- nehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere“. Pensionsgeschäfte Pensionsgeschäfte werden nach den geltenden Grundsätzen des § 340 b HGB ausgewiesen. Verliehene Wertpapiere sind aufgrund des wirtschaftlichen Eigentums weiterhin bei der Commerzbank Aktiengesellschaft bilanziert, während entliehene Wertpapiere nicht in der Bilanz ausgewiesen sind. Forderungen und Verbind- lichkeiten aus Reverse Repos und Repos mit zentralen und bilateralen Kontrahenten und gleicher Fälligkeit werden verrechnet und saldiert ausgewiesen. Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente setzt die Commerzbank Aktien- gesellschaft sowohl zur Sicherung des beizulegenden Zeitwertes von Beständen als auch für Handelszwecke ein und bewertet sie am Bilanzstichtag einzeln. Bewertungseinheiten werden unter Ein- bezug derivativer Sicherungsgeschäfte entsprechend den Vor- schriften des § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung von Mikrobewertungseinheiten für die Bestände der Liquiditätsreserve wird überwiegend die Durchbuchungsmethode sowie für wenige ausgewählte Portfolios die Einfrierungsmethode angewendet. Die Grund- und Sicherungsgeschäfte in Mikrobewertungseinheiten der Passivseite sowie die bilanzielle Abbildung von Portfoliobewer- tungseinheiten werden nach der Einfrierungsmethode sowie für ein ausgewähltes Portfolio nach der Durchbuchungsmethode bilanziert. Die Berücksichtigung interner Geschäfte erfolgt im Rahmen des sogenannten Stellvertreterprinzips. a) Handelsbestand Die Commerzbank Aktiengesellschaft bewertet den Handels- bestand zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risiko- abschlags gemäß § 340 e Abs. 3 HGB. Zeitwertänderungen des 14 Commerzbank Aktiengesellschaft Handelsbestands werden saldiert im Nettoergebnis des Handels- bestands ausgewiesen. Nach § 255 Abs. 4 HGB entspricht der beizulegende Zeitwert dem Marktpreis. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes erläutern wir unter „c) Ermittlung beizulegender Zeitwert“. Der Risikoabschlag ist auf Basis des aufsichtsrechtlich ermittelten Value-at-Risk-Ansatzes berechnet und dabei so bemessen, dass ein zu erwartender maximaler Verlust aus diesen Handelsbüchern mit einem Wahrscheinlichkeitsgrad von 99 % bei einer Haltedauer von 10 Tagen nicht überschritten wird. Es ist ein historischer Beobach- tungszeitraum von einem Jahr zugrunde gelegt. Der Value-at-Risk wird für den Gesamtbestand des Portfolios zentral ermittelt und in der Bilanz innerhalb der Handelsaktiva abgesetzt. Sofern eine Zuführung gemäß § 340 e Abs. 4 HGB im Berichtsjahr erforderlich ist, erfolgt diese zulasten des „Nettoertrags des Handels- bestands“ und erhöht den Posten „Fonds für allgemeine Bank- risiken“. Sofern nötig, löst die Bank diesen Bilanzposten zum Ausgleich eines „Nettoaufwands des Handelsbestands“ vollständig oder teilweise gemäß § 340e Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 HGB auf. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen für börslich gehandelte Derivate werden innerhalb der „Sonstigen Vermögensgegenstände“ und „Sonstigen Verbindlichkeiten“ saldiert ausgewiesen. Im Voraus zu erbringende Sicherheitsleistungen bei börsengehandelten unbedingten Termingeschäften zeigen wir unsaldiert in den „Sonstigen Vermögensgegenständen“ und „Sonstigen Verbindlichkeiten“. Die Commerzbank Aktiengesellschaft verrechnet positive und negative beizulegende Zeitwerte sowie darauf entfallende Ausgleichs- zahlungen (Sicherheitsleistungen in bar) von außerbörslich mit zentralen Kontrahenten und nicht zentralen Kontrahenten gehandelten Derivaten (OTC-Derivaten) des Handelsbestands. Die Voraussetzung für die Verrechnung mit nicht zentralen Kontrahenten ist ein Rahmenvertrag mit durchsetzbarem Besicherungsanhang und einem täglichen Austausch von Barsicherheiten, aus denen nur ein unwesentliches Kredit- oder Liquiditätsrisiko verbleibt. Verrechnet werden in einem ersten Schritt positive beizulegende Zeitwerte aus derivativen Finanzinstrumenten mit negativen beizulegenden Zeit- werten. In einem zweiten Schritt werden die auf die beizulegenden Zeitwerte entfallenden Ausgleichszahlungen – in den „Verbindlich- keiten gegenüber Kreditinstituten“ enthalten – mit den positiven bei- zulegenden Zeitwerten aus derivativen Finanzinstrumenten verrechnet. Ferner sind die gezahlten Sicherheitsleistungen – in den „Forderungen an Kreditinstitute“ enthalten – mit den negativen beizu- legenden Zeitwerten aus derivativen Finanzinstrumenten verrechnet. Die so verrechneten Beträge aus den Ausgleichszahlungen und beizu- legenden Zeitwerten werden in den Handelsaktiva beziehungsweise - passiva saldiert ausgewiesen. Zurückgekaufte eigene Emissionen des Handelsbestands sowie eigene Schuldverschreibungen sind saldiert ausgewiesen, soweit keine Schuld mehr besteht. b) Nichthandelsbestand Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere und derivativen Finanzinstrumente des Nichthandelsbestands wird erläutert unter „c) Ermittlung beizulegender Zeitwert“. Zinsbezogene Finanzinstrumente im Nichthandelsbestand, die der verlustfreien Bewertung des Zinsbuches unterliegen, werden jährlich in ihrer Gesamtheit auf einen Verpflichtungsüberschuss untersucht. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat hierzu ein vereinfachtes Stufenverfahren, auf Basis eines zur Zinsrisikosteuerung ermittelten Barwerts, genutzt. Die Bewertung ergab unverändert keine Not- wendigkeit zum Bilden einer Drohverlustrückstellung. Die saldierten Zinsen aus Derivaten im Nichthandelsbestand (inklusive negativer Zinsen) werden je nach Saldo in den Zinserträgen oder Zinsaufwendungen erfasst. Die Commerzbank Aktiengesellschaft weist negative Zinsen für aktivische Finanzinstrumente in den Zinserträgen und positive Zinsen für passivische Finanzinstrumente in den Zinsaufwendungen jeweils als Abzugsposten aus. c) Ermittlung beizulegender Zeitwert Der beizulegende Zeitwert ist bei börsennotierten Produkten der Börsenpreis, für nicht börsennotierte Produkte werden Vergleichs- preise und indikative Preise von Preisagenturen oder anderen Kreditinstituten sowie Bewertungsmodelle herangezogen. Sofern für die Bewertung auf finanzmathematische Bewertungs- modelle zurückgegriffen wird, kommen unterschiedliche Bewertungs- methoden einschließlich Bewertungsmodelle zum Tragen. Dabei verwenden wir, soweit möglich, am Markt verfügbare Parameter (zum Beispiel Zinskurven, Volatilitäten, Spreads) sowie weitere Ab- bezie- hungsweise Aufschläge zur Berücksichtigung von Risiko-, Liquiditäts-, Refinanzierungs-, Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten. Sowohl die gewählten Bewertungsmethoden als auch die verwendeten Parameter sind vom einzelnen Produkt abhängig und entsprechen dem Markt- standard. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden wesentlich von der Wertentwicklung der zugrunde liegenden Basiswerte bestimmt. Basiswerte der Derivate sind insbesondere Aktien, Anleihen, Devisen, Edelmetalle und Rohstoffe sowie Indizes und Zinssätze. Darüber hinaus beeinflussen die zukünftig erwarteten Wertschwankungen des Basiswertes sowie die Restlaufzeit des Derivats selbst den beizulegenden Zeitwert. Sofern die beizulegenden Zeitwerte mittels Modellen bewertet werden, kommen unterschiedliche Bewertungsmethoden einschließ- lich Bewertungsmodelle zum Tragen. Sowohl die gewählten Bewer- tungsmethoden als auch die verwendeten Parameter sind vom einzelnen Produkt abhängig und entsprechen dem Marktstandard. Bei nicht börsengehandelten Derivaten des Handelsbestands wird das Kontrahentenausfallrisiko durch das Bilden von Credit Valuation Adjustments (CVA) und das eigene Ausfallrisiko der Commerzbank Aktiengesellschaft durch das Bilden von Debit Valu- ation Adjustments (DVA) berücksichtigt. Für die refinanzierungs- Jahresabschluss 2024 15 bezogenen Bewertungsanpassungen (Funding Valuation Adjust- ments, FVA) werden die Refinanzierungsaufwendungen und -erträge von unbesicherten Derivaten und besicherten Derivaten, bei denen nur teilweise Sicherheiten vorliegen oder die Sicher- heiten nicht zur Refinanzierung verwendet werden können, zum beizulegenden Zeitwert berücksichtigt. Für die Berechnung des FVA berücksichtigt die Bank die Refinanzierungs-kosten der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die Residualkosten/-erträge, die aus der Stellung/dem Erhalt von Sicherheiten unter einem Besiche- rungsanhang entstehen, werden in dem ColVA (Collateral Valuation Adjustment) abgebildet. Um die Höhe des beizulegenden Zeit- wertes zu bestimmen, werden für CVA, DVA, FVA und ColVA, sofern verfügbar, beobachtbare Marktdaten (zum Beispiel Credit-Default- Swap-Spreads, Zins-Swap-Rates) verwendet. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind ge- mäß den für das Anlagevermögen geltenden Regelungen zu fortge- führten Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschrei- bungen vorgenommen. Sofern die Gründe, die zu einer Abschrei- bung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen „Immaterielle Anlagewerte“ und „Sachanlagen“ sind zu Anschaf- fungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, gemindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte werden in Höhe der für die Entwicklung angefallenen Aufwendungen aktiviert. Gering wertige Wirtschaftsgüter sind nach den jeweiligen lokalen steuerrecht- lichen Vereinfachungsregelungen bilanziert. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Aus- gabeauf- beziehungsweise -abschläge bilanziert die Commerzbank Aktiengesellschaft als passive beziehungsweise aktive Rechnungsab- grenzungsposten und vereinnahmt sie effektivzinskonstant über die Laufzeit im Zinsergebnis. Langfristige, abgezinste Verbindlichkeiten (Zerobonds) werden mit dem Barwert angesetzt. Rückstellungen Pensionsrückstellungen werden jährlich durch unabhängige Aktuare nach der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt. Die Parameter für die Berechnung sind in der Angabe zu den Rückstel- lungen beschrieben. Das Deckungsvermögen zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den hierfür gebildeten Rückstellungen saldiert ausgewiesen. Die Saldierung mit dem Deckungsvermögen erfolgt für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe des Erfüllungsrückstands gemäß IDW RS HFA 3. Ergibt sich aus der Verrechnung von Deckungsvermögen mit den hierfür gebil- deten Rückstellungen für Pensionen oder Altersteilzeit ein Aktiv- überhang, wird dieser in dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Der erforderliche Zuführungsbetrag zu Rückstellungen für Pensionen gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde bereits vollständig zugeführt. „Rückstellungen für Steuern“ und „andere Rückstellungen“ werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, Rückstellungen mit einer Restlauf- zeit von mehr als einem Jahr mit ihrem Barwert angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der angesetzten Vermögens- gegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen sowie für steuerliche Verlustvor- träge ermittelt. Passive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus dem steuerlich abweichenden Ansatz der immateriellen Vermö- gensgegenstände, der „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“, den „Verbrieften Verbindlichkeiten“ sowie den Handelspassiva und werden mit aktiven latenten Steuern im Wesentlichen auf steuer- liche Abweichungen bei den Handelsaktiva, den Forderungen an Kunden, den Pensionsrückstellungen und den steuerlichen Verlust- vorträgen verrechnet. Die nach der Verrechnung verbleibende aktive latente Steuer ist gemäß dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgewiesen. Zur Bewertung der latenten Steuern zieht die Commerzbank Aktiengesellschaft die unternehmensindividuellen Steuersätze heran. Dabei beträgt der Ertragsteuersatz des inländischen Organkreises 31,5 % (Vorjahr: 31,5 %). Dieser setzt sich aus dem in Deutschland geltenden Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich Solidaritäts- zuschlag von 5,5 % und einem durchschnittlichen Steuersatz für die Gewerbesteuer von 15,7 % zusammen. Die Bewertung der latenten Steuern der ausländischen Betriebsstätten erfolgt mit den dort gelten- den Steuersätzen, deren Bandbreite sich zwischen 10,0 % und 33,1 % bewegt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft unterliegt der globalen Mindestbesteuerung, da sie Tochtergesellschaften und Betriebsstätten in Ländern unterhält, die einen nominalen Steuersatz von unter 15 % haben. Aktuell wird allerdings davon ausgegangen, dass in keiner Jurisdiktion eine wesentliche Steuerbelastung durch die globale Mindeststeuer zu erwarten ist. 16 Commerzbank Aktiengesellschaft (3) Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge, die auf fremde Währung lauten, ebenso wie schwebende Kassageschäfte sind zum Kassamittelkurs am Bilanzstichtag umge- rechnet. Dies gilt auch für die Umrechnung der Kapitaltausch- beträge von Cross-Currency-Swaps des Nichthandelsbestands. Eine Ausnahme bilden Gewinne und Verluste in Fremdwährung, die so- fort bei Realisierung in Euro umgerechnet werden, womit ihre Höhe festgeschrieben ist. Devisenkursschwankungen aus Handels- beständen werden im Nettoertrag/Nettoaufwand des Handels- bestands ausgewiesen. Fremdwährungsabhängige Termin- geschäfte des Handelsbestands werden zum beizulegenden Zeit- wert bewertet. Sofern eine besondere Deckung in derselben Währung vorliegt, werden Gewinne und Verluste aus der Währungs- umrechnung in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung berücksichtigt. (4) Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Wir wenden im Geschäftsjahr 2024 die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im vorhergehenden Geschäftsjahr an. (5) Nachtragsbericht Das dritte Aktienrückkaufprogramm über ein Gesamtvolumen von bis zu 600 Mio. Euro, wurde am 7. November 2024 begonnen und planmäßig am 20. Januar 2025 abgeschlossen. Zudem hat der Vorstand der Commerzbank die Durchführung eines weiteren Aktienrückkaufs im Volumen von bis zu 400 Mio. Euro beschlossen. Dieses vierte Aktienrückkaufprogramm ist neben der Dividende Teil der Kapitalrückgabe für das Jahr 2024. Die für das vierte Aktien- rückkaufprogramm erforderlichen Genehmigungen der Finanz- agentur und der Europäischen Zentralbank liegen mittlerweile vor. Der Aktienrückkauf startete nach der Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2024 am 14. Februar 2025 und wird planmäßig am 27. März 2025 abgeschlossen sein. Die zurückgekauften Aktien der genannte Aktienrückkaufprogramme werden voraussichtlich im Laufe des Geschäftsjahres 2025 entsprechend eingezogen. Zweck des Aktienrückkaufs ist die Verringerung des Grundkapitals der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die Umsetzung der am 13. Februar 2025 kommunizierten Strategie „Momentum“ sieht im Commerzbank Konzern einen Stellenabbau bis zum Geschäftsjahr 2028 vor. Der Stellenabbau wird größtenteils in Deutschland erfolgen. Für den Stellenabbau werden im Geschäftsjahr 2025 im Commerzbank Konzern Restrukturierungskosten in Höhe von rund 700 Mio. Euro vor Steuereffekten veranschlagt. Abgesehen davon, sind keine Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten. Jahresabschluss 2024 17 Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung (6) Erträge nach geografischen Märkten Mio. € 2024 2023 Deutschland 18 209 15 857 Europa ohne Deutschland 1 406 1 672 Amerika 1 263 937 Asien 696 496 Gesamt 21 575 18 962 Der Gesamtbetrag enthält die Posten Zinserträge, Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapie- ren, Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen, Provisionserträge und Sonstige betriebliche Erträge der Gewinn- und-Verlust-Rechnung. Im Handelsbestand ergab sich, wie im Vor- jahr, ein ebenfalls berücksichtigter Nettoertrag. (7) Abschlussprüferhonorar Die Höhe des Abschlussprüferhonorars weisen wir gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss aus. (8) Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den Sonstigen betrieblichen Erträgen von 308 Mio. Euro (Vorjahr: 844 Mio. Euro) sind im Wesentlichen der Nettoertrag aus der Saldierung der Aufwendungen aus der Abzinsung und der Erträge aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen für Altersvorsorge- verpflichtungen von 155 Mio. Euro (Vorjahr: Nettoertrag von 643 Mio. Euro), Erträge aus Rückstellungsauflösungen von 70 Mio. Euro (Vorjahr: 95 Mio. Euro), Mieterträge von 17 Mio. Euro (Vorjahr: 16 Mio. Euro), Zinsertrag aus Steuererstattungen von 15 Mio. Euro (Vorjahr: 14 Mio. Euro) sowie Veräußerungsgewinne aus Sachanlagen und Immateriellen Anlagen von 10 Mio. Euro (Vorjahr: 8 Mio. Euro) enthalten. Im aktuellen Berichtsjahr sind außerdem 0 Mio. Euro (Vorjahr: 0 Mio. Euro) Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 232 Mio. Euro (Vorjahr: 167 Mio. Euro) sind im Wesentlichen Zuführungen zu Rückstellungen für Prozesse und Regresse von 137 Mio. Euro (Vorjahr: 12 Mio. Euro) enthalten. Außerdem fielen Zinsauf- wendungen für Rückstellungen von 18 Mio. Euro (Vorjahr: 20 Mio. Euro) sowie Aufwendungen für Mietkauf und Zwischen- mieten von 7 Mio. Euro (Vorjahr: 13 Mio. Euro) an. Zusätzlich fielen 8 Mio. Euro (Vorjahr: 2 Mio. Euro) an Aufwendungen aus Währungsumrechnungen an. (9) Ergebnis aus Finanzanlagebestand In den Erträgen aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren von 867 Mio. Euro (Vorjahr: 22 Mio. Euro) sind im aktuellen Berichtsjahr im Wesentlichen mehrere Zuschreibungen von Beteiligungsbuchwerten in Höhe von 882 Mio. Euro enthalten. (10) Außerordentliches Ergebnis Im Geschäftsjahr lag, wie auch im Vorjahr, kein außerordentlicher Ertrag vor. Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten Restrukturie- rungsaufwendungen in Höhe von 2 Mio. Euro (Vorjahr: 15 Mio. Euro). Dabei handelte es sich hauptsächlich um die Bildung von Restrukturierungsrückstellungen insbesondere für die Konsolidie- rung und Schließung von Standorten und Filialen sowie den Personalabbau im Ausland im Rahmen der „Strategie 2024“. 18 Commerzbank Aktiengesellschaft (11) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den periodenfremden Erträgen sind 48 Mio. Euro (Vorjahr: 69 Mio. Euro) aus der Auflösung von diversen Rückstellungen ent- halten. Außerdem werden im Geschäftsjahr periodenfremde steuerliche Erträge von 42 Mio. Euro (Vorjahr: Aufwendungen von 38 Mio. Euro) gezeigt, die aus Betriebsprüfungen und der Abgabe der Steuererklärung 2022 resultieren. (12) Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung Für Dritte wurden nachstehende wesentliche Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung erbracht: Depotverwaltung, Vermittlung von Versicherungs- und Bausparverträgen, Vermögensverwaltung, Verwaltung von Treuhandvermögen, Wertpapierkommissionsgeschäft, Abwicklung von Zahlungsverkehr und Vermittlung/Syndizierung von Darlehen. Die Erträge aus diesen Dienstleistungen fließen in den Posten Provisionserträge ein. Jahresabschluss 2024 19 Erläuterungen zur Bilanz (13) Restlaufzeitengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Andere Forderungen an Kreditinstitute 42 808 33 888 mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten 20 217 17 350 mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr 8 311 5 616 mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren 13 296 10 001 mehr als fünf Jahren 984 921 Forderungen an Kunden 275 069 253 201 mit unbestimmter Laufzeit 25 341 19 485 mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten 54 459 39 443 mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr 24 122 26 252 mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren 75 080 73 862 mehr als fünf Jahren 96 068 94 159 Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 36 767 32 554 mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten 21 273 14 337 mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr 3 845 4 779 mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren 6 814 7 845 mehr als fünf Jahren 4 835 5 593 Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 4 6 mit einer Restlaufzeit von mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr 4 6 Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 75 327 73 563 mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten 53 718 48 394 mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr 9 890 13 724 mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren 4 787 4 660 mehr als fünf Jahren 6 932 6 785 Andere verbriefte Verbindlichkeiten 654 1 095 mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten 434 324 mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr 220 771 mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren – – mehr als fünf Jahren – – Von den Begebenen Schuldverschreibungen in den Verbrieften Verbindlichkeiten von insgesamt 50 661 Mio. Euro (Vorjahr: 47 315 Mio. Euro) werden 7 282 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025 fällig. 20 Commerzbank Aktiengesellschaft (14) Zur Deckung von Begebenen Schuldverschreibungen bestimmte Aktiva Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen an Kreditinstitute 876 627 Forderungen an Kunden 59 313 54 693 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2 429 2 636 Gesamt 62 617 57 957 (15) Wertpapiere Zum 31. Dezember 2024 teilten sich die börsenfähigen Wertpapiere folgendermaßen auf: Börsennotiert Nicht börsennotiert Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 63 829 51 263 13 670 11 745 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0 0 7 10 Beteiligungen 1 1 – – Anteile an verbundenen Unternehmen 2 377 1 600 – – Von den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren von 77 499 Mio. Euro (Vorjahr: 63 008 Mio. Euro) werden 5 115 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025 fällig. Für Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche börsen- fähige Wertpapiere des Anlagebestands mit einem Buchwert von 5 739 Mio. Euro (Vorjahr: 5 468 Mio. Euro) wurden Abschreibun- gen in Höhe von 500 Mio. Euro (Vorjahr: 703 Mio. Euro) aufgrund des gemilderten Niederstwertprinzips, gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB, nicht vorgenommen, da die Wertminderungen nur vorübergehend sind. Vorübergehende Wertminderungen lie- gen beispielsweise vor, wenn der Marktwert nicht permanent um mehr als 20 % unter dem Buchwert lag und ein individueller Im- pairmenttest beziehungsweise eine individuelle Unternehmensbe- wertung keinen Wertminderungsbedarf ergeben hat. (16) Handelsbestand Die institutsintern festgelegten Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand haben sich im Geschäftsjahr nicht geändert. Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken hat die Commerzbank Aktiengesellschaft im Berichtsjahr 2024 einen Betrag von 76 Mio. Euro (Vorjahr: 59 Mio. Euro) aus dem Nettoertrag des Handelsbe- stands zugeführt. Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Handelsaktiva 22 327 18 201 Derivative Finanzinstrumente 12 115 12 003 Forderungen 1 760 1 139 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 3 585 2 451 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 4 886 2 652 Risikoabschlag Value-at-Risk – 20 – 44 Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Handelspassiva 10 409 10 832 Derivative Finanzinstrumente 8 966 8 906 Verbindlichkeiten 1 443 1 926 Jahresabschluss 2024 21 (17) Bewertungseinheiten Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen aus Sicherungs- beziehungen werden Mikro- und Portfoliobewertungseinheiten gebildet, wobei die Durchbuchungsmethode und die Einfrierungs- methode zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Durchbuchungs- methode wird der effektive Teil der gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft erfolgswirksam erfasst, wohin- gegen er bei der Einfrierungsmethode nicht erfolgswirksam dar- gestellt wird. Negative Ineffektivitäten werden grundsätzlich gemäß dem Imparitätsprinzip aufwandswirksam berücksichtigt. Die Durchbuchungsmethode kommt für den überwiegenden Teil der Wertpapiere der Liquiditätsreserve zum Einsatz, für die das allgemeine Zinsänderungsrisiko abgesichert wird. Zinsinduzierte Wertänderungen von Wertpapieren werden durch die Wertände- rungen der zugehörigen Sicherungsgeschäfte nahezu vollständig ausgeglichen. Die Effektivität der Bewertungseinheiten wird mit der Methode der Regressionsanalyse nachgewiesen. Diese Bewertungs- einheiten weisen im Durchschnitt eine Restlaufzeit von 4 Jahren (Vorjahr: 4 Jahre) auf. Für wenige ausgewählte Portfolios der Liquiditätsreserve wer- den Bewertungseinheiten auf Basis der Einfrierungsmethode gebil- det. Hierbei werden zinsinduzierte Wertänderungen der Wertpapiere vollständig abgesichert, nicht zinsinduzierte Wert- änderungen werden erfolgswirksam ausgewiesen. Die Effektivitäts- messung der Absicherung von Zinsrisiken erfolgt grundsätzlich auf Basis einer portfoliobasierten Value-at-Risk-Betrachtung. Die Rest- laufzeit dieser Bewertungseinheiten beträgt durchschnittlich 5 Jahre (Vorjahr: 6 Jahre). Bestimmte Wertpapiere und Forderungen des Anlagever- mögens sind mit Derivaten zur Sicherung gegen Zinsrisiken in einer Portfoliobewertungseinheit designiert worden, die nach der Einfrierungsmethode bilanziert wird. Die Effektivität wird auf Basis der Dollar-Offset-Methode ermittelt. Die Restlaufzeit dieser Bewertungseinheit beträgt durchschnittlich 38 Jahre (Vorjahr: 40 Jahre). Weiterhin sind Wertpapiere des Anlagevermögens mit Derivaten zur Sicherung gegen Zins- und Inflationsrisiken in eine Portfolio- bewertungseinheit designiert worden, die nach der Einfrierungsmethode bilanziert wird. Die Effektivität wird auf Basis der Dollar-Offset-Methode ermittelt. Die Restlaufzeit dieser Bewer- tungseinheit beträgt im Schnitt 19 Jahre (Vorjahr: 20 Jahre). Zudem existieren Mikro-Einfrierungs-Bewertungseinheiten für Anlagebücher, in welchen sich Anleihen befinden, deren volle Marktwertänderung mit Derivaten abgesichert ist. Die Effektivität wird auf Basis der Dollar-Offset-Methode ermittelt. Die Restlaufzeit dieser Bewertungseinheiten beträgt im Schnitt 6 Jahre (Vorjahr: 7 Jahre). Bei den Einfrierungsmethode-Bewertungseinheiten für eigene Emissionen des Nichthandelsbestands wird die Effektivitäts- messung über einen vereinfachten Test auf Basis einer portfolioba- sierten Sensitivitätsanalyse beziehungsweise eines qualitativen Ver- gleichs der Ausgestaltungsmerkmale von Grund- und Sicherungs- geschäften durchgeführt. Diese Bewertungseinheiten weisen im Durchschnitt eine Restlaufzeit von 5 Jahren (Vorjahr: 4 Jahre) auf. Darüber hinaus sind Zinsrisiken aus Derivaten mit entsprechen- den gegenläufigen Sicherungsderivaten in Mikrobewertungs- einheiten designiert, die ebenfalls nach der Einfrierungsmethode bilanziert werden. Die Effektivitätsmessung erfolgt auf Basis der Dollar-Offset-Methode und teilweise auf Basis einer portfoliobasier- ten Sensitivitätsanalyse. Aus diesen Bewertungseinheiten wurden per 31. Dezember 2024 positive und negative Wertänderungen in Höhe von 76 Mio. Euro miteinander verrechnet. Die durchschnittli- che Restlaufzeit der Derivate beträgt 23 Jahre (Vorjahr: 25 Jahre). Außerdem sind CO2-Zertifikate mit den zugehörigen Sicherungs- derivaten in Portfoliobewertungseinheiten zusammengefasst, die nach der Durchbuchungsmethode bilanziert werden. Die Effektivi- tätsmessung basiert auf der Dollar-Offset-Methode. Nachfolgende Tabelle stellt die in Bewertungseinheiten ein- bezogenen Vermögenswerte und Schulden dar. Die Höhe des ab- gesicherten Risikos repräsentiert die Wertänderungen der Grund- geschäfte, die innerhalb von effektiven Bewertungseinheiten durch gegenläufige Entwicklungen der Sicherungsgeschäfte ausge- glichen werden. Positive Beträge sind hierbei als Werterhöhung auf Aktiva und Passiva zu verstehen. Buchwerte Nominalwerte Höhe des abgesicherten Risikos Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023 Wertpapiere der Liquiditätsreserve 31 673 22 250 32 306 23 222 – 419 – 962 Wertpapiere und Forderungen des Anlagebestandes 4 677 5 133 3 930 4 284 – 367 – 436 Sonstige Vermögensgegenstände 2 346 2 001 – – 1 541 1 214 Emissionen des Nichthandelsbestands 71 291 66 724 71 573 66 798 – 503 – 1 555 22 Commerzbank Aktiengesellschaft (18) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Verbundene Unternehmen Beteiligungen Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen an Kreditinstitute 1 809 2 759 0 0 Forderungen an Kunden 21 832 18 874 94 93 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 18 035 18 072 – – Handelsaktiva ohne derivative Finanzinstrumente – 2 – – Sonstige Vermögensgegenstände 32 26 – – Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 686 671 0 0 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 16 407 11 406 138 148 Verbriefte Verbindlichkeiten – – – – Handelspassiva ohne derivative Finanzinstrumente – – – – Nachrangige Verbindlichkeiten 964 906 – – Sonstige Verbindlichkeiten 17 084 17 098 – – (19) Treuhandgeschäfte Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen an Kreditinstitute – – Forderungen an Kunden 1 613 1 857 Sonstiges Treuhandvermögen 257 417 Treuhandvermögen 1 871 2 274 darunter: Treuhandkredite 1 613 1 857 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 613 1 855 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 2 Sonstige Treuhandverbindlichkeiten 257 417 Treuhandverbindlichkeiten 1 871 2 274 darunter: Treuhandkredite 1 613 1 857 Jahresabschluss 2024 23 (20) Entwicklung des Anlagevermögens Mio. € Immaterielle Anlagewerte Sachanlagen Wertpapiere/ Schuldscheindarlehen Anlagebestand Beteiligungen Anteile an verbundenen Unternehmen Restbuchwerte 1.1.2024 996 339 27 900 89 4 543 Anschaffungs-/ Herstellungskosten 1.1.2024 4 594 1 473 27 955 117 7 125 Zugänge 428 57 797 12 247 Abgänge 687 78 995 0 0 Umbuchungen 0 – 0 – – – Wechselkursänderungen 4 9 226 – 35 Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2024 4 339 1 460 27 983 129 7 407 Wertberichtigungen kumuliert 1.1.2024 3 598 1 133 56 27 2 582 Abschreibungen des Geschäftsjahres 332 65 1 5 21 Zugänge – – – – – Abgänge 687 75 0 – 0 Umbuchungen 0 0 – – – Wechselkursänderungen 4 8 2 – 31 Zuschreibungen des Geschäftsjahres – – 1 0 882 Wertberichtigungen kumuliert 31.12.2024 3 247 1 132 57 32 1 752 Restbuchwerte 31.12.2024 1 091 329 27 926 96 5 654 Von den Grundstücken und Gebäuden mit einem Gesamtbuchwert von 112 Mio. Euro (Vorjahr: 117 Mio. Euro) entfielen 104 Mio. Euro (Vorjahr: 109 Mio. Euro) auf eigengenutzte Grundstücke und Gebäude. Die in den Sachanlagen enthaltene Betriebs- und Geschäftsausstattung betrug 216 Mio. Euro (Vorjahr: 223 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2024 wurden Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte von 894 Mio. Euro (Vorjahr: 841 Mio. Euro) aktiviert. Die Commerzbank Aktien- gesellschaft betreibt keine Forschung im Rahmen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, weshalb keine Kosten in diesem Zusammenhang angefallen sind. In den Abschreibungen auf Sachanlagen sind erhöhte Abschrei- bungen aus Restrukturierungsmaßnahmen aufgrund der verkürzten Restnutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung von Schließungsstandorten in Höhe von 0 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) enthalten, die im „Außerordentlichen Ergebnis“ aus- gewiesen werden. (21) Sonstige Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich auf 7 766 Mio. Euro (Vorjahr: 7 313 Mio. Euro). Sie enthielten im Wesentlichen Emissionsrechte von 2 346 Mio. Euro (Vorjahr: 2 001 Mio. Euro), Forderungen aus im Voraus zu erbringenden Sicherheitsleistungen bei Termingeschäften von 1 875 Mio. Euro (Vorjahr: 2 067 Mio. Euro), Zinsabgrenzungen aus Nichthandelsderivaten von 1 297 Mio. Euro (Vorjahr: 919 Mio. Euro), Forderungen an Finanz- ämter von 258 Mio. Euro (Vorjahr: 195 Mio. Euro), Forderungen aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte von 251 Mio. Euro (Vorjahr: 115 Mio. Euro), Edelmetalle des Nichthandelsbe- stands von 234 Mio. Euro (Vorjahr 138 Mio. Euro), sowie Forder- ungen aus Ergebnisabführungsverträgen von 123 Mio. Euro (Vorjahr: 175 Mio. Euro). In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind außerdem Sicherheiten für unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen für EU- Bankenabgabe und Einlagensicherung von 322 Mio. Euro (Vorjahr: 287 Mio. Euro) enthalten (siehe Note 35d) „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“). 24 Commerzbank Aktiengesellschaft (22) Nachrangige Vermögensgegenstände Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen an Kreditinstitute 85 888 99 075 darunter: nachrangig – – Forderungen an Kunden 275 069 253 201 darunter: nachrangig 95 103 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 77 499 63 008 a) Geldmarktpapiere 235 182 darunter: nachrangig – – b) Anleihen und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten 68 243 52 636 darunter: nachrangig – – c) Eigene Schuldverschreibungen 9 021 10 190 darunter: nachrangig 5 5 Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 13 17 darunter: nachrangig – – Handelsaktiva 22 327 18 201 darunter: nachrangig 19 0 Gesamt Nachrangige Vermögensgegenstände 119 108 (23) Pensionsgeschäfte Zum 31. Dezember 2024 betrug der Buchwert der in der Bilanz aus- gewiesenen in Pension gegebenen Vermögensgegenstände 17 748 Mio. Euro (Vorjahr: 14 761 Mio. Euro). (24) Fremdwährungsvolumina Zum 31. Dezember 2024 lagen 116 043 Mio. Euro (Vorjahr: 94 068 Mio. Euro) auf fremde Währung lautende Vermögens- gegenstände, sowie 73 840 Mio. Euro (Vorjahr: 57 764 Mio. Euro) auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten vor. (25) Sicherheitenübertragung für eigene Verbindlichkeiten Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29 209 25 663 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 21 860 20 434 Verbriefte Verbindlichkeiten – – Andere Verpflichtungen 2 918 2 741 Gesamt 53 987 48 837 Es wurden analog zum Vorjahr keine begebenen Schuldverschrei- bungen durch Forderungen besichert, die zwar rechtlich veräußert wurden, aber weiterhin im wirtschaftlichen Eigentum der Commerzbank Aktiengesellschaft stehen. Jahresabschluss 2024 25 (26) Sonstige Verbindlichkeiten Die Sonstigen Verbindlichkeiten von 22 426 Mio. Euro (Vorjahr: 20 972 Mio. Euro) enthielten im Wesentlichen 17 023 Mio. Euro (Vorjahr: 17 021 Mio. Euro) aus einer Verbriefungstransaktion, Verbindlichkeiten aus im Voraus zu erbringenden Sicherheits- leistungen bei Termingeschäften von 1 654 Mio. Euro (Vorjahr: 1 806 Mio. Euro), Zinsabgrenzungen aus Nichthandelsderivaten von 522 Mio. Euro (Vorjahr: 330 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber Steuerbehörden von 482 Mio. Euro (Vorjahr: 321 Mio. Euro), Derivate aus CO 2 -Zertifikaten in Höhe von 188 Mio. Euro (Vorjahr: 133 Mio. Euro), Verbindlichkeiten aus Filmfonds von 50 Mio. Euro (Vorjahr: 81 Mio. Euro), sowie Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen von 2 Mio. Euro (Vorjahr: 24 Mio. Euro). (27) Rückstellungen a) Altersversorgungsverpflichtungen Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathemati- schen Grundsätzen unter Verwendung eines von der Deutschen Bundesbank festgelegten durchschnittlichen Rechnungszinses von zehn Jahren nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G gebildet. Der verwendete Rechnungszins basiert auf Informationen aus den Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2024 . Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB werden Rück- stellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durch- schnittlichen Jahreszins von zehn Jahren von 1,90 % (Vorjahr: 1,82 %) statt von sieben Jahren von 1,96 % (Vorjahr: 1,74 %) abgezinst. Zum 31. Dezember 2024 betrug der Unterschiedsbetrag hieraus – 69 Mio. Euro (Vorjahr: 103 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2024 wird der Unterschiedsbetrag bei den ausschüttungsgesperr- ten Beträgen mit Null angesetzt, da dieser negative Betrag nicht mit den ausschüttungsgesperrten Beträgen gemäß § 268 Abs. 8 HGB verrechnet werden darf. Im Vorjahr erhöhte der Unterschiedsbetrag von 103 Mio. Euro die ausschüttungsgesperrten Beträge. Wir gehen von einer erwarteten allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerung einschließlich eines angenommenen Karriere- trends von 2,50 % per annum (Vorjahr: 2,50 % per annum) aus, für die Rentendynamik legen wir einen Zinssatz von 2,30 % per annum (Vorjahr: 2,50 % per annum) zugrunde. Die Dynamik der Beitrags- bemessungsgrenze wird mit 2,00 % per annum (Vorjahr: 2,00 % per annum) angenommen. Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen im Sinne von Art. 28 Abs. 2 EGHGB belief sich zum Stichtag auf 65 Mio. Euro (Vorjahr: 67 Mio. Euro). Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird das Deckungsvermögen zur Sicherung der Verpflichtungen aus Pensionen mit den hierfür ge- bildeten Rückstellungen verrechnet. Zum 31. Dezember 2024 erga- ben sich vor Verrechnung folgende Werte: Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 6 622 6 675 Erfüllungsbetrag 7 726 8 046 Gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird ebenfalls die Wertänderung des Deckungsvermögens mit den Zinseffekten aus der Neube- wertung der Pensionsverpflichtung verrechnet. Vor Verrechnung betrug der Aufzinsungsaufwand für gebildete Rückstellungen aus Pensionen 50 Mio. Euro (Vorjahr: 87 Mio. Euro), denen ein Deckungsvermögen zur Sicherung gegenübersteht. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen beliefen sich vor Verrechnung auf 204 Mio. Euro (Vorjahr: 730 Mio. Euro). Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens der Altersversorgungsverpflichtungen betrugen 6 034 Mio. Euro (Vorjahr: 6 299 Mio. Euro). Das Deckungsvermögen ist über- wiegend in Spezialfonds angelegt, die insbesondere in festver- zinsliche Wertpapiere, Aktien sowie Derivate investieren. b) Andere Rückstellungen In den Anderen Rückstellungen sind zum großen Teil Rückstellun- gen für Restrukturierung, für drohende Verluste, für den Personal- bereich, für das Kreditgeschäft sowie für Prozess- und Regressrisiken enthalten. Die Restrukturierungsrückstellungen von 347 Mio. Euro (Vor- jahr: 559 Mio. Euro) entfielen vorwiegend auf den Personal- sowie in geringerem Umfang auch auf den Immobilienbereich. Das Deckungsvermögen zur Sicherung der Verpflichtungen aus Altersteilzeit (Erfüllungsrückstand) von 236 Mio. Euro (Vorjahr: 227 Mio. Euro) wurde mit dem hierfür gebildeten Erfüllungsbetrag der gesamtem Verpflichtungen aus Altersteilzeit von 178 Mio. Euro (Vorjahr: 208 Mio. Euro) verrechnet. Vor Verrechnung betrug der Aufzinsungsaufwand für gebildete Rückstellungen aus Altersteilzeit 4 Mio. Euro (Vorjahr: 3 Mio. Euro), denen ein Deckungsvermögen 26 Commerzbank Aktiengesellschaft gegenübersteht. Im aktuellen Berichtsjahr ergaben sich vor Ver- rechnung Erträge von 9 Mio. Euro aus dem Deckungsvermögen (Vorjahr: 12 Mio. Euro). Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens für Altersteilzeit betrugen 219 Mio. Euro (Vor- jahr: 224 Mio. Euro). (28) Nachrangige Verbindlichkeiten Die Nachrangigen Verbindlichkeiten von 8 063 Mio. Euro (Vorjahr: 6 681 Mio. Euro) dürfen im Fall einer Insolvenz oder einer Liquida- tion erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zu- rückgezahlt werden. Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung oder Ansprüche auf Zinszahlungen bestehen solange nicht. Die Verpflichtungen aus den Teilschuldverschreibungen sind nachrangige Verpflichtungen der Commerzbank Aktiengesellschaft, die gleichrangig mit allen anderen Nachrangigen Verbindlichkeiten der Commerzbank Aktiengesellschaft befriedigt werden. Die Kündigung der Teilschuldverschreibungen durch den Inhaber ist ausgeschlossen. Es gelten die Bedingungen für nachrangige Ver- pflichtungen. Eine Umwandlung in Kapital oder in eine andere Schuldform ist vertraglich nicht festgeschrieben. Im Geschäftsjahr betrug der Zinsaufwand für Nachrangige Ver- bindlichkeiten 417 Mio. Euro (Vorjahr: 393 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2024 überstiegen folgende Mittelaufnahmen 10 % der Nachrangigen Verbindlichkeiten: Kennnummer Währung Mio. € Zinssatz % Fälligkeit DE000CZ40LD5 EUR 1 031 4,00 23.03.2026 XS0097772965 1 USD 964 8,15 30.06.2031 1 ISIN repräsentiert die im Markt platzierten Trust Certificates des Dresdner Funding Trust I. Dieses Kapital wurde über die Dresdner Capital LLC I in Form eines nachrangigen Darle- hens an die Commerzbank Aktiengesellschaft weitergereicht. Weitere nachrangige Verbindlichkeiten gemäß § 46f Abs. 6 Satz 1 KWG in Höhe von 13,3 Mrd. Euro (Vorjahr: 12,4 Mrd. Euro) weisen insbesondere unter den Verbrieften Verbindlichkeiten aus. (29) Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals Im dritten Quartal 2024 hat die Commerzbank Aktiengesellschaft die vierte AT-1-Anleihe aus dem Emissionsprogramm begeben. Die Anleihe hat ein Volumen von 750 Mio. Euro und einen festen diskretionären Kupon von 7,875 % pro Jahr. Das Instrument hat eine unbestimmte Laufzeit und einen frühestmöglichen Kündigungs- termin durch die Commerzbank Aktiengesellschaft im Oktober 2031. Im vierten Quartal 2024 hat die Commerzbank Aktien- gesellschaft auch die fünfte AT-1-Anleihe aus dem Emissionspro- gramm begeben. Die Anleihe hat ein Volumen von 750 Mio. US- Dollar und einen festen diskretionären Kupon von 7,5 % pro Jahr. Das Instrument hat eine unbestimmte Laufzeit und einen frühest- möglichen Kündigungstermin durch die Commerzbank Aktien- gesellschaft im Oktober 2030. Für die im Geschäftsjahr 2019 emittierte erste AT-1-Anleihe der Commerzbank Aktiengesellschaft mit einem Gesamtvolumen von 1 000 Mio. US-Dollar wurden im vierten Quartal 2024 Rückkäufe in Höhe von 524 Mio. US-Dollar vorgenommen. Insgesamt wurden somit zum 31. Dezember 2024 AT-1-Anleihen mit einem Nennwert von 3 000 Mio. Euro (Vorjahr: 2 250 Mio. Euro) und 1 226 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 1 000 Mio. US-Dollar) begeben. Per 31. Dezember 2024 belief sich der Bilanzwert der Anleihen auf 4 341 Mio. Euro (Vorjahr: 3 295 Mio. Euro). Die Änderung des Bilanzwertes ist neben den zuvor genannten Änderungen auch auf entsprechend geänderte abzugrenzende Zinsen sowie auf Wechsel- kurseffekte zurückzuführen. Der auf die Anleihen entfallende Zins- aufwand betrug im Geschäftsjahr 234 Mio. Euro (Vorjahr: 198 Mio. Euro). Die Anleihen sowie abgegrenzte Zinsen werden nach HGB im Gegensatz zur IFRS Betrachtung nicht als Eigenkapital eingestuft. Jahresabschluss 2024 27 (30) Eigenkapital € 31.12.2024 31.12.2023 Eigenkapital 17 136 127 538,60 16 328 478 565,44 a) Gezeichnetes Kapital 1 153 590 942,00 1 240 223 329,00 Grundkapital 1 184 669 009,00 1 240 223 329,00 rechnerischer Wert eigener Anteile – 31 078 067,00 – b) Kapitalrücklage 10 142 817 721,63 10 087 263 401,63 c) Gewinnrücklagen 4 692 716 850,09 4 400 938 994,08 d) Bilanzgewinn 1 147 002 024,88 600 052 840,73 a) Gezeichnetes Kapital Das satzungsmäßige Grundkapital der Commerzbank Aktiengesell- schaft von 1 184 669 009 Euro war zum 31. Dezember 2024 einge- teilt in 1 184 669 009 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien (rechnerischer Wert je Aktie 1,00 Euro). Auf Grundlage von § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG wurden im Geschäfts- jahr 2024 insgesamt 86 632 387 eigene Aktien erworben. Davon wurden 55 554 320 Aktien im gleichen Geschäftsjahr eingezogen. Der rechnerische Wert erworbener und nicht eingezogener ei- gener Anteile ist offen vom Gezeichneten Kapital abzusetzen. Zu Einzelheiten der Aktienrückkäufe im Geschäftsjahr 2024 ver- weisen wir auf die Angabe zu „Eigene Aktien“ (siehe Note 34). b) Kapitalrücklage In der Kapitalrücklage werden Agien aus der Ausgabe von Aktien der Commerzbank Aktiengesellschaft ausgewiesen. Zusätzlich sind, falls vorhanden, Zuzahlungen aus der Emission von Wandlungs- und Optionsrechten zum Erwerb von Anteilen der Commerzbank Aktiengesellschaft zu berücksichtigen. Aktuell haben wir keine Wandlungs- und Optionsrechte im Umlauf. Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2024 betrug 10 142 817 722 Euro (Vorjahr: 10 087 263 402 Euro). In Höhe der Herabsetzung des Grundkapitals von 55 554 320 Euro wurde eine Einstellung in die Kapitalrücklage erfasst. c) Gewinnrücklagen € Stand 31.12.2023 4 400 938 994,08 Entnahmen aus Gewinnrücklagen – 1 040 642 856,45 Einstellungen in Gewinnrücklagen 1 332 420 712,46 darunter: Einstellung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahrs 185 418 687,58 Stand 31.12.2024 4 692 716 850,09 Die Gewinnrücklagen der Commerzbank Aktiengesellschaft bestehen ausschließlich aus „Anderen Gewinnrücklagen“. Im aktuellen Geschäftsjahr wurden eigene Aktien mit Anschaffungskosten in Höhe von 600 Mio. Euro erworben und ein- gezogen sowie eigene Aktien mit Anschaffungskosten in Höhe von 472 Mio. Euro erworben und noch nicht eingezogen. Dadurch haben sich die Gewinnrücklagen insgesamt um 1 041 Mio. Euro reduziert. In die Gewinnrücklagen wurden 185 Mio. Euro aus dem Bilanz- gewinn 2023 und 1 147 Mio. Euro aus dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2024 eingestellt. Den Aktionärinnen und Aktionären wird bei der ordentlichen Hauptversammlung am 15. Mai 2025 der Vorschlag zum Beschluss vorgelegt, den Bilanzgewinn aus 2024 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,65 Euro je Aktie zu verwenden und den ver- bleibenden Betrag in die „Anderen Gewinnrücklagen“ einzustellen. 28 Commerzbank Aktiengesellschaft (31) Genehmigtes Kapital Jahr der Beschlussfassung | € Genehmigtes Kapital Befristung Gemäß Satzung 2023 563 560 935 30.5.2028 vom 19.6.2024 – § 4 Abs. 3 und 4 Stand 31.12.2024 563 560 935 Die Bedingungen für Kapitalerhöhungen aus Genehmigtem Kapital ergeben sich zum 31. Dezember 2024 aus der Satzung der Commerzbank Aktiengesellschaft, Stand 19. Juni 2024. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. Mai 2028 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Aus- gabe neuer Stückaktien gegen Bareinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 438 325 172,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/I). Dabei ist den Aktionärinnen und Ak- tionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzli- che Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem oder mehreren Kreditinstituten oder diesen nach § 186 Abs. 5 Satz 1 AktG gleichstehenden Unterneh- men mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionä- rinnen und Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustim- mung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszu- schließen: um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen, um Belegschaftsaktien an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittel- barer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Abs. 1 AktG) bis zu einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 15 000 000,00 Euro auszugeben. Sofern Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionä- rinnen und Aktionären an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ge- sellschaft oder ihrer Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Abs. 1 AktG gegen Bareinlagen ausgegeben werden, darf der auf sie entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals insgesamt 3 % des zum Zeit- punktes der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehen- den Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Auf diese 3 %-Grenze ist das anteilige Grundkapital anzurechnen, das auf Ak- tien entfällt, die während der Laufzeit der Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Ak- tionärinnen und Aktionäre an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ge- sellschaft oder ihrer Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Absatz 1 AktG gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben oder veräußert werden. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapital- erhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. Mai 2028 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Aus- gabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 125 235 763,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/II). Dabei ist den Aktionärinnen und Aktionären grundsätzlich ein Be- zugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem oder mehreren Kreditinstituten oder diesen nach § 186 Abs. 5 Satz 1 AktG gleichstehenden Unternehmen mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionärinnen und Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der Vor- stand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszuschließen: um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen, um in dem Umfang, in dem es erforderlich ist, Inhabern von durch die Commerzbank Aktiengesellschaft oder durch unmit- telbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Abs. 1 AktG) ausgegebenen oder noch auszugebenden Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Options- rechts oder nach Erfüllung einer entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde, um das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen, sowie bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabe- betrag der neuen Aktien den Börsenpreis für Aktien der Gesell- schaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Die unter Aus- schluss des Bezugsrechts gemäß §§ 203 Abs. 1, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG aufgrund dieser Ermächtigung ausgegebenen Ak- tien dürfen insgesamt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens oder – falls dieser Wert ge- ringer ist – zum Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Er- mächtigung nicht überschreiten. Die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen eigenen Aktien der Gesell- schaft entfällt, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapi- tals 2023/II unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionärinnen und Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Die Höchstgrenze ver- mindert sich ferner um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien entfällt, die zur Bedienung von Opti- ons- oder Wandelschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder mit Options- oder Wandlungspflicht aus- zugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2023/II unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden. Jahresabschluss 2024 29 Der anteilige Betrag des Grundkapitals, der auf Aktien entfällt, die unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionärinnen und Ak- tionäre gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben werden, darf insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Hierauf sind – vorbehaltlich einer von einer nach- folgenden Hauptversammlung etwa zu beschließenden erneuten Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss – die Aktien anzurech- nen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter einer an- deren Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden oder auf die sich Finanzinstrumente mit Wand- lungs- oder Optionsrechten oder -pflichten beziehen, die während der Laufzeit der Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionärinnen und Aktionä- ren ausgegeben werden. Sofern Aktien unter Ausschluss des Be- zugsrechts der Aktionärinnen und Aktionäre an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Abs. 1 AktG gegen Sach- einlage durch die Einbringung von Ansprüchen auf variable Vergü- tungsbestandteile, Gratifikationen oder ähnlichen Forderungen gegen die Gesellschaft oder ihre Konzernunternehmen ausgegeben werden, darf der Vorstand nur bis zu einer Höhe von insgesamt ma- ximal 3 % des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptver- sammlung bestehenden Grundkapitals von der Ermächtigung Gebrauch machen. Auf diese 3 %-Grenze ist das anteilige Grund- kapital anzurechnen, das auf Aktien entfällt, die während der Lauf- zeit der Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionärinnen und Aktionäre an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft oder ihrer Konzernun- ternehmen i.S.v. § 18 Abs. 1 AktG gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben oder veräußert werden. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchfüh- rung festzulegen. € Verbleibendes Genehmigtes Kapital 31.12.2023 Zugang im Geschäftsjahr Verbrauch im Geschäftsjahr Aufhebung im Geschäftsjahr Verbleibendes Genehmigtes Kapital 31.12.2024 Gesamt 563 560 935 – – – 563 560 935 (32) Ausschüttungsgesperrte Beträge Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 1 894 841 Unterschiedsbetrag aus der Aktivierung von Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert 1 602 392 Unterschiedsbetrag zwischen durchschnittlichem Marktzins von 10 und 7 Jahren zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 2 – 103 Gesperrter Betrag 1 496 1 335 1 Gemäß § 268 Abs. 8 HGB. 2 Der aktuarisch ermittelte Unterschiedsbetrag zwischen dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2024 – 69 Mio. Euro. Da dieser negative Betrag nicht mit den ausschüttungsgesperrten Beträgen gemäß § 268 Abs. 8 HGB verrechnet werden darf, wird der Unter- schiedsbetrag zum 31. Dezember 2024 mit Null angesetzt. (33) Bedeutende Stimmrechtsanteile Der Commerzbank Aktiengesellschaft sind zum 31. Dezember 2024 folgende Stimmrechtsmitteilungen zugegangen: Meldepflichtiger Ort Gesamt % 1 Meldung vom Bundesrepublik Deutschland Berlin 12,11 11.09.2024 Unicredit S.p.A. Mailand, Italien 9,49 19.12.2024 BlackRock Inc. Wilmington, Delaware, USA 5,55 23.12.2024 1 Direkt und indirekt gehaltene Stimmrechtsanteile. 30 Commerzbank Aktiengesellschaft (34) Eigene Aktien Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 13. Mai 2020 ermächtigt, nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 12. Mai 2025 für Zwecke außerhalb des Handels eigene Aktien zu erwerben und zu veräußern. Eine weitgehend gleichlautende Ermächtigung wurde von der Hauptversammlung am 30. April 2024 für den Zeitraum bis zum 29. April 2029 beschlossen. Die möglichen Verwendungen für die eigenen Aktien wurden in den Beschlüssen am 13. Mai 2020 und am 30. April 2024 gleichermaßen festgelegt. Die eigenen Ak- tien, die sich im Besitz der Bank befinden oder ihr nach §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, dürfen zu keinem Zeitpunkt 10 % des je- weiligen Grundkapitals der Commerzbank übersteigen. Der Aktien- erwerb darf auch unter Einsatz von Derivaten (Put- oder Call- Optionen sowie Terminkaufverträgen) sowie gemäß der Ermächti- gung vom 30. April 2024 über multilaterale Handelssysteme im Sinne von § 2 Abs. 6 Börsengesetz durchgeführt werden. Alle Aktienerwerbe unter Einsatz von Derivaten sind auf Aktien im Um- fang von 5 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Haupt- versammlung über diese Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeit- punkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung bestehenden Grundkapitals beschränkt. Die Laufzeit der einzelnen Derivate darf jeweils höchstens 18 Monate betragen und muss so bestimmt wer- den, dass der Aktienerwerb in Ausübung der Derivate spätestens mit Ablauf der Ermächtigungen (am 12. Mai 2025 beziehungsweise am 29. April 2029) erfolgt. Im Berichtsjahr wurden auf Grundlage der vorgenannten Er- mächtigungen folgende Aktienrückkaufprogramme zum Zwecke der Einziehung durchgeführt. (geplanter) Zeitraum des Aktienrückkaufs Anzahl der zurück- gekauften Aktien zum 31.12. Anteiliger Betrag des Grundkapitals in € Anteil am Grund- kapital in % Anschaf- fungs- kosten in Mio € Durch- schnitts- preis pro Aktie in € Anzahl der eingezogenen Aktien zum 31.12. Anzahl der noch nicht eingezogenen Aktien zum 31.12. 10.1.2024 – 5.3.2024 55 554 320 55 554 320 4,48 600 10,80 55 554 320 – 7.11.2024 –20.1.2025 31 078 067 31 078 067 2,62 472 15,19 – 31 078 067 Die Bank hat sich gegenüber dem Sonderfonds Finanzmarktstabili- sierung, vertreten durch die Bundesrepublik Deutschland – Finanz- agentur GmbH (Deutsche Finanzagentur), verpflichtet, keine Aktien oder sonstigen Bestandteile der haftenden Eigenmittel der Bank (außer im Rahmen des § 71 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 4 (Einkaufskom- mission) oder Nr. 7 AktG) selbst oder durch verbundene Unterneh- men zurückzukaufen. Für den Rückkauf der 86 632 387 eigenen Aktien im Berichtsjahr im Rahmen des § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG hat die Commerzbank daher vor der Durchführung die Zustimmung der Deutschen Finanzagen- tur eingeholt. Von der Kundschaft wurden 861 410 Stück verpfändet (Vorjahr: 1 107 128 Stück). Jahresabschluss 2024 31 Sonstige Erläuterungen (35) Außerbilanzielle Transaktionen a) Eventualverbindlichkeiten Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln – – Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 50 262 43 771 Sonstige Bürgschaften 44 106 36 836 Akkreditive 4 629 4 225 Kreditbürgschaften 1 528 2 710 Gesamt 50 262 43 771 Bei den Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungs- verträgen handelt es sich im Wesentlichen um originäres Bankge- schäft mit Kunden, aus dem Provisionserträge erzielt werden. Das Risiko für die Commerzbank Aktiengesellschaft besteht in einer In- anspruchnahme aus den vertraglichen Verpflichtungen aufgrund einer Bonitätsverschlechterung des Schuldners. Den Bonitätsrisiken wird bilanziell durch die Bildung von Rückstellun- gen Rechnung getragen. Die Einschätzung des Risikos der Inan- spruchnahme aus Eventualverbindlichkeiten erfolgt auf Basis der Parameter der Kreditrisikosteuerung. Diese entsprechen der EU- Verordnung Nr. 575/2013 zur Umsetzung bankaufsichtlicher Rege- lungen des Basel-3-Regelwerks auf europäischer Ebene. b) Andere Verpflichtungen Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Unwiderrufliche Kreditzusagen 78 416 76 506 Buchkredite an Kunden 73 452 72 569 Buchkredite an Kreditinstitute 1 670 1 295 Avalkredite und Akkreditive 3 294 2 641 Unwiderrufliche Kreditzusagen sind Teil des Kreditgeschäfts der Commerzbank Aktiengesellschaft und werden unterhalb der Bilanz ausgewiesen. Risiken können sich aus der Verschlechterung der Bo- nität des Kunden ergeben, für die eine entsprechende Rückstellung in der Bilanz gebildet wird. Die Commerzbank Aktiengesellschaft verbrieft über Zweckge- sellschaften sowohl bankeigene Forderungen als auch Forderungs- portfolios von und für Kunden. Die Transaktionen dienen unter an- derem der Liquiditätsbeschaffung oder der Erweiterung der Refinanzierungsmöglichkeiten für den Kunden oder die Commerzbank Aktiengesellschaft. Die für solche Verbriefungsgesellschaften gestellten Liquiditäts- fazilitäten/Back-up-Linien sind ebenfalls unter den Unwiderrufli- chen Kreditzusagen ausgewiesen. Zu einer Inanspruchnahme der Liquiditäts-/Back-up-Linien kann es kommen, wenn die Risiken aus den zugrunde liegenden Finanzinstrumenten steigen oder die Ver- briefungswertpapiere nicht planmäßig am Markt platziert werden können. c) Wertpapierleihgeschäfte Die Commerzbank Aktiengesellschaft tätigt Wertpapierleihge- schäfte mit dem Ziel, die Lieferfähigkeit des Wertpapierhandels si- cherzustellen sowie bestehende Handelspositionen gegen Gebühr zu verleihen. Dabei werden die entliehenen Wertpapiere in der Bi- lanz nicht ausgewiesen, da das wirtschaftliche Eigentum aufgrund der Ausgestaltung der Geschäfte beim Verleiher verbleibt. Verlie- hene Wertpapiere werden entsprechend weiterhin bilanziert. Vor- teile ergeben sich für die Commerzbank Aktiengesellschaft aus den Zusatzerträgen der verliehenen Wertpapiere. Zum Bilanzstichtag waren Wertpapiere mit einem beizulegenden Zeitwert von 3 838 Mio. Euro (Vorjahr: 4 234 Mio. Euro) verliehen, der beizule- gende Zeitwert entliehener Wertpapiere betrug 14 991 Mio. Euro (Vorjahr: 12 690 Mio. Euro). Im Rahmen dieser Wertpapierleihgeschäfte bestanden Sicher- heiten für verliehene Wertpapiere von 3 836 Mio. Euro (Vorjahr: 4 234 Mio. Euro) und für entliehene Wertpapiere von 8 748 Mio. Euro (Vorjahr: 8 040 Mio. Euro). 32 Commerzbank Aktiengesellschaft d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen von Operating-Leasing-Verträgen, bei denen die Commerzbank Aktiengesellschaft als Leasingnehmer auftritt, ver- bleibt das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber, sodass das Leasingobjekt nicht in der Bilanz der Commerzbank Aktiengesellschaft ausgewiesen wird. Die Verpflichtungen der Commerzbank Aktiengesellschaft aus Operating Leasing betreffen im Wesentlichen Gebäude und Geschäftsausstattung. Die bestehen- den Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betru- gen am 31. Dezember 2024 insgesamt 1 345 Mio. Euro (Vorjahr: 1 442 Mio. Euro); hieraus resultierten gegenüber verbundenen Unternehmen 18 Mio. Euro (Vorjahr: 20 Mio. Euro). Einzahlungsverpflichtungen für Aktien, GmbH-Anteile und sons- tige Anteile beliefen sich am Stichtag auf 0 Mio. Euro (Vorjahr: 6 Mio. Euro). Gemäß § 5 Abs. 10 des Statuts für den Einlagensicherungsfonds ha- ben wir uns verpflichtet, den Bundesverband deutscher Banken e. V. von etwaigen Verlusten freizustellen, die durch Maßnahmen zugunsten von in unserem Mehrheitsbesitz stehenden Kreditinstituten anfallen. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen Teil der zu entrichtenden Pflichtbeiträge für die EU-Bankenabgabe und die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) in Form von Sicherheiten zu hinterlegen und unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen (Irrevocable Payment Commitments, IPCs) einzugehen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden Sicherheiten in Höhe von 0 Mio. Euro (Vorjahr: 42 Mio. Euro) für die EU-Bankenabgabe und 35 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro) für die Entschädigungseinrichtung deutscher Ban- ken hinterlegt. Seit 2015 wurden kumuliert Sicherheiten für die EU- Bankenabgabe 181 Mio. Euro (Vorjahr: 181 Mio. Euro) und 141 Mio. Euro (Vorjahr: 106 Mio. Euro) für die Entschädigungsein- richtung deutscher Banken hinterlegt. Der Ausweis der Sicherheiten erfolgt unter den „Sonstigen Vermögensgegenständen“. Korrespon- dierend wurden im Geschäftsjahr 2024 unwiderrufliche Zahlungsver- pflichtungen in Höhe von 0 Mio. Euro (Vorjahr: 42 Mio. Euro) für die EU-Bankenabgabe und 35 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro) für die Entschädigungs-einrichtung deutscher Banken eingegangen. Seit 2015 wurden kumuliert Zahlungsverpflichtungen 181 Mio. Euro (Vorjahr: 181 Mio. Euro) für die EU-Bankenabgabe und 141 Mio. Euro (Vorjahr: 106 Mio. Euro) für die Entschädigungsein- richtung deutscher Banken eingegangen. Die IPCs werden als „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ ausgewiesen. Infolge eines Urteils des Gerichts der Europäischen Union (EuG) gegen eine andere Bank vom 25. Oktober 2023 (T-688/21), welches die finale Belastung der Beiträge in Höhe der bisherigen IPCs für den Fall der Rückgabe der Banklizenz bestätigt hat, hat sich die Commerzbank Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2024 erneut mit der bilanziellen Behandlung der Sicherheiten und der IPCs ausei- nandergesetzt. Der Kläger hat Rechtsmittel gegen dieses Urteil ein- gelegt, sodass erst in weiterer Zukunft ein abschließendes Urteil des EuGHs zu erwarten ist. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 sind die geleisteten Bar- und Wertpapiersicherheiten weiterhin als „Sonstige Vermögensgegenstände“ aktiviert. Die Commerzbank Aktiengesellschaft sieht die Bewertung der Barsicherheiten zum Nominalwert aufgrund der Möglichkeit zur täglichen Fälligstellung beziehungsweise der grundsätzlichen Austauschbarkeit in Wertpa- piersicherheiten als sachgerecht an. Die unwiderruflichen Zah- lungsverpflichtungen werden weiterhin als „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ behandelt. Dies basiert auf den Annahmen, dass die Rückgabe der Banklizenz der Commerzbank Aktiengesellschaft unwahrscheinlich ist und zudem in absehbarer Zukunft kein von den entsprechenden Sicherungseinrichtungen zu tragender we- sentlicher Abwicklungsfall beziehungsweise Entschädigungsfall er- wartet wird. Sollten sich die der aktuellen Bilanzierung zugrunde liegenden Annahmen ändern, könnten sich hinsichtlich der IPCs zu- künftige Ergebnisbelastungen in Höhe von bis zu 322 Mio. Euro (Vorjahr: 287 Mio. Euro) ergeben. Für Verpflichtungen an Terminbörsen und bei Clearingstellen wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 9 830 Mio. Euro (Vor- jahr: 12 268 Mio. Euro) als Sicherheit hinterlegt. Auf Basis des im Jahr 2017 veröffentlichten Schreibens des Bun- desministeriums für Finanzen (BMF) zu „Cum-Cum-Geschäf- ten“ hat die Betriebsprüfung zur Behandlung dieser Geschäfte in Form von Prüfungsanmerkungen Stellung genommen. Die Anrech- nung der Kapitalertragsteuer wurde seitens des Finanzamtes ent- sprechend gekürzt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat daraufhin Wertberichtigungen hinsichtlich bilanzierter Anrech- nungsforderungen vorgenommen beziehungsweise zusätzliche Rückstellungen im Hinblick auf mögliche Rückzahlungsansprüche gebildet, um die geänderte Risikosituation vollumfänglich ange- messen zu reflektieren. Nunmehr ist das BMF-Schreiben zu Cum- Cum-Geschäften mit Datum vom 9. Juli 2021 neu gefasst worden. Im Hinblick auf die potenziellen Auswirkungen des BMF-Schrei- bens wurde im zweiten Quartal 2021 die Rückstellung angepasst. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind die steuerlichen Risiken aus diesem Themenkomplex damit ausreichend bevorsorgt. Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich über die von der Bank gebildete Rückstellung hinaus weitere Belastungen ergeben. Im Hinblick auf Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank Aktiengesellschaft Ersatzansprüchen Dritter auf- grund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt. Von der Nennung der Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Aus- gang der Verfahren nicht zu beeinflussen. Seit September 2019 finden bei der Commerzbank Aktiengesell- schaft Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln in einem separaten Verfahren zu Cum-Ex-Geschäften statt. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen des Verdachts, dass die Bank (einschließlich Dres- dner Bank) in verschiedenen Rollen an Cum-Ex-Geschäften mitge- wirkt hat, unter anderem dadurch, dass sie Dritte, die als Jahresabschluss 2024 33 Leerverkäufer gehandelt haben sollen, mit Aktien beliefert hat. Es geht in diesem Verfahren nach derzeitigem Verständnis nicht um ei- gene Steueranrechnungsansprüche der Commerzbank Aktiengesell- schaft im Hinblick auf Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag auf Dividenden. Im Zusammenhang mit Untersuchungen zu „Cum- Ex“ kooperiert die Bank vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden. Im Juni 2023 wurde die Bank vor einem russischen Gericht vom Begünstigten einer Garantie verklagt, die die Bank auftrags eines Kunden in Deutschland ausgestellt hatte. Im Jahr 2021 hatte die Bank eine Vertragserfüllungsgarantie zugunsten eines russischen Unternehmens ausgestellt, um die Verbindlichkeiten des Kunden der Bank im Rahmen eines Bauvertrags zu sichern. Aufgrund der geltenden Sanktionsregelung konnte der Kunde der Bank seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllen. Das russische Unter- nehmen verlangte daraufhin von der Bank Zahlung aus der Garantie. Die geltenden Sanktionsregelungen hindern die Bank an der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus der Garantie. Im Juni 2024 hat das russische Gericht die Bank sowie zwei Tochtergesellschaften der Bank in Russland zur Zahlung der Garantiesumme nebst Zinsen gesamtschuldnerisch verurteilt. In der Berufung ist die Bank und ihre Tochtergesellschaften im Januar 2025 unterlegen. Die Bank rechnet damit, dass der Kläger die Vollstreckung betreiben wird. Das russische Gericht hatte bereits im Mai 2024 einen Arrest von Vermögenswerten der Bank und einer der beiden Tochter- gesellschaften, der Commerzbank (Eurasija), angeordnet. Die Parteien haben weitere Gerichtsverfahren betrieben, darunter auch Verfahren zum Erlass von „Anti-Suit Injunctions“ (Unterlassungs- verfügungen). Von einer Nennung der Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der Verfahren nicht zu beeinflussen. Zum 31. Dezember 2024 betrugen die Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken in Höhe von 376 Mio. Euro (Vorjahr: 254 Mio. Euro) und betrafen die folgenden wesentlichen Sachverhalte: Im April 2016 wurde der Commerzbank Aktiengesellschaft die Zahlungsklage einer Kundin zugestellt. Die Klägerin verlangt un- ter anderem die Rückzahlung von nach Meinung der Klägerin zu Unrecht aus einer Vergleichsvereinbarung an die Commerzbank Ak- tiengesellschaft geleisteten Zinsen. Zudem begehrt sie die Freigabe von Sicherheiten, welche eine Forderung der Commerzbank Aktien- gesellschaft gegen die Klägerin besichern, sowie die Rückerstattung von Gebühren. Der Klage liegt eine komplexe Steuerstruktur für Fir- menkunden zugrunde. Nachdem die Finanzverwaltung die Anerkennung der Struktur abgelehnt hatte, hat die Klägerin meh- rere erfolglose Steuerverfahren geführt. Gerichtlich hat die Bank in der ersten und zweiten Instanz gewonnen, die Klägerin hat Nichtzu- lassungsbeschwerde eingelegt. Die Commerzbank Aktiengesell- schaft setzt sich weiter gegen die Klage zur Wehr. Die Commerzbank Aktiengesellschaft und ihre russische Toch- tergesellschaft Commerzbank (Eurasija) sind in Russland von Kunden eines russischen Zentralverwahrers verklagt worden. Dieser unterhält ein Konto bei der Commerzbank Aktien- gesellschaft in Deutschland, auf dem angeblich unter anderem Gelder der Kläger liegen. Der Zentralverwahrer und seine Vermögenswerte (einschließlich des Guthabens auf dem Konto) unterliegen geltenden Sanktionen. Daher können die Kläger nicht auf ihre Gelder bei dem Zentralverwahrer zugreifen, und verlangen stattdessen in Russland von der Commerzbank Aktiengesellschaft Schadensersatz. Teilweise haben die Gerichte die Commerzbank Aktiengesellschaft und die Commerzbank (Eu- rasija) zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft und die Commerzbank (Eurasija) haben in den jeweiligen Verfahren entweder Berufung eingelegt oder werden Berufung einlegen. In einem Teil der Verfahren hat das Gericht einen Arrest gegen die Commerzbank (Eurasija) ver- fügt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft und die Commerz- bank (Eurasija) verteidigen sich gegen sämtliche Ansprüche. Die Commerzbank Aktiengesellschaft war im Juni 2023 beziehungs- weise im Juni 2024 aus Avalen in Anspruch genommen worden, die sie auftrags eines Kunden zugunsten dessen Geschäftspartner in Russland herausgelegt hatte. Die Bank hat unter anderem aufgrund sanktionsrechtlicher Bestimmungen die Zahlung aus den Avalen ab- gelehnt. Bisher ist kein Klageverfahren anhängig. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat sich gegenüber der polnischen Aufsicht (Polish Financial Supervision Authority) verpflichtet, zu gewährleisten, dass die Kapital- und Liquiditätsverhält- nisse ihrer verbundenen Unternehmen mBank S. A., Warschau, und mBank Hipoteczny S. A., Warschau, sich so darstellen, dass diese jederzeit ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Für die nachfolgend aufgeführten, in den Konzernabschluss un- serer Bank einbezogenen Tochterunternehmen tragen wir, abgese- hen von politischen Risiken, dafür Sorge, dass diese ihre vertraglichen Verbindlichkeiten erfüllen (Patronatserklärung): Name Sitz Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH Frankfurt am Main Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. Luxemburg CommerzTrust GmbH Frankfurt am Main Commerz Markets LLC New York LSF Loan Solutions Frankfurt GmbH Eschborn Das Patronat zugunsten der Commerzbank (Eurasija) AO endete zum 30. Juni 2024. 34 Commerzbank Aktiengesellschaft (36) Termingeschäfte In der Commerzbank Aktiengesellschaft teilten sich zum 31. Dezember 2024 die Termingeschäfte folgendermaßen auf: Nominalwerte Beizulegender Zeitwert Mio. € positiv negativ Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte OTC-Produkte 956 025 13 489 13 679 Devisenkassa und Devisentermingeschäfte 723 107 1 424 1 360 Zins-/Währungsswaps 208 129 11 803 12 005 Devisenoptionen – Käufe 43 262 – Devisenoptionen – Verkäufe 0 – 313 Sonstige Devisenkontrakte 24 747 – – Börsengehandelte Produkte 2 222 – – Devisenfutures 2 222 – – Devisenoptionen – – – Gesamt Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte 958 247 13 489 13 679 darunter: Handelsbestand 949 702 13 296 13 323 Zinsabhängige Termingeschäfte OTC-Produkte 6 051 562 123 091 118 724 Forward Rate Agreements 1 386 903 822 795 Zinsswaps 4 000 386 120 292 116 534 Zinsoptionen – Käufe 24 914 1 805 – Zinsoptionen – Verkäufe 26 305 – 1 365 Sonstige Zinskontrakte 613 055 173 30 Börsengehandelte Produkte 143 074 1 3 Zinsfutures 143 074 1 3 Zinsoptionen – – – Gesamt Zinsabhängige Termingeschäfte 6 194 636 123 093 118 727 darunter: Handelsbestand 6 141 030 115 870 114 510 Sonstige Termingeschäfte OTC-Produkte 36 982 1 753 571 Strukturierte Aktien- und Indexprodukte 5 494 862 112 Aktienoptionen – Käufe – 73 – Aktienoptionen – Verkäufe – – 16 Kreditderivate 18 845 233 171 Edelmetallgeschäfte 498 75 18 Sonstige Geschäfte 12 144 509 254 Börsengehandelte Produkte 13 621 128 158 Aktienfutures 100 – 5 Aktienoptionen 2 290 66 62 Sonstige Futures 7 414 2 11 Sonstige Optionen 3 818 60 80 Gesamt Sonstige Termingeschäfte 50 603 1 880 729 darunter: Handelsbestand 46 041 1 759 609 Summe aller schwebenden Termingeschäfte OTC-Produkte 7 044 569 138 333 132 974 Börsengehandelte Produkte 158 917 129 160 Gesamt 7 203 486 138 463 133 135 darunter: Handelsbestands 7 136 773 130 924 128 442 Nettoausweis des Handelsbestands 12 115 8 966 Jahresabschluss 2024 35 Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2024 für aktivisch und passi- visch ausgewiesene Termingeschäfte 127 204 Mio. Euro (Vorjahr: 125 130 Mio. Euro) saldiert. Auf der Aktivseite wurden bei den positiven Marktwerten ein Betrag von 121 024 Mio. Euro (Vorjahr: 116 593 Mio. Euro), in den Forderungen an Kreditinstitute 1 703 Mio. Euro (Vorjahr: 1 596 Mio. Euro) und bei den Sonstigen Vermögensgegenständen 4 477 Mio. Euro (Vorjahr: 6 942 Mio. Euro) saldiert. Auf der Passivseite wurden bei den negativen Marktwerten ein Betrag von 119 476 Mio. Euro (Vorjahr: 115 366 Mio. Euro), in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1 689 Mio. Euro (Vorjahr: 1 612 Mio. Euro) und bei den Sonstigen Verbindlichkeiten von 6 039 Mio. Euro (Vorjahr: 8 152 Mio. Euro) saldiert. Für derivative Finanzinstrumente des Nichthandelsbestands wurde eine Drohverlustrückstellung gemäß § 249 Abs. 1 HGB von 380 Mio. Euro (Vorjahr: 351 Mio. Euro) gebildet. (37) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter In den Zahlen der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter– innen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft sind Vollzeit- und Teilzeitkräfte enthalten, jedoch keine Auszubildenden. 2024 2023 Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 26 306 13 837 12 469 26 783 13 874 12 909 in Deutschland 22 359 11 165 11 194 23 017 11 362 11 655 außerhalb Deutschlands 3 947 2 672 1 275 3 766 2 512 1 254 (38) Bezüge und Kredite der Organe Die Verzinsung sowie die Besicherung der Kredite an Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Soweit erforderlich, werden die Kredite mit Grund- schulden oder Pfandrechten besichert. Im Berichtsjahr wurden an Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat keine Vorschüsse gewährt. Außerdem standen diese Personen in keinem materiellen Haftungs- verhältnis mit den Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns. Am 31. Dezember 2024 betrugen die Forderungen gegenüber den Mitgliedern des Vorstands 367 Tsd. Euro (Vorjahr: 2 384 Tsd. Euro) sowie gegenüber den Mitgliedern des Aufsichtsrats 5 370 Tsd. Euro (Vorjahr: 5 489 Tsd. Euro). Im Geschäftsjahr sind Tilgungen von den Mitgliedern des Vorstands in Höhe von 16 Tsd. Euro und von den Mitgliedern des Aufsichtsrats in Höhe von 126 Tsd. Euro erfolgt. Ohne Berücksichtigung der in der Berechnung der Pensionsver- pflichtungen enthaltenen zinsbereinigten Veränderung des Barwer- tes der Pensionsanwartschaften der Mitglieder des Vorstands beliefen sich die Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats auf: Tsd. € 31.12.2024 31.12.2023 Vorstand 10 936 11 821 Aufsichtsrat 3 780 3 688 Gesamt 14 716 15 509 Die Gesamtbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a Satz 1 HGB bezie- hungsweise § 285 Nr. 9a HGB für die Mitglieder des Vorstands ent- halten keine Bezüge aus Langfrist-Komponenten der Vergütung für das Geschäftsjahr 2024, da diese erst nach einem Zurückbehal- tungszeitraum von 5 bis 7 Jahren und der Durchführung einer nach- träglichen Leistungsbewertung durch den Aufsichtsrat rechtsverbindlich gewährt werden. Im Geschäftjahr 2024 wurde keine nachträgliche Leistungsbewertung und keine Gewährung von Langfrist-Komponenten durchgefüht. Die nachträgliche Leistungs- bewertung und Gewährung von Langfrist-Komponenten für das Geschäftsjahr 2019 ist im Februar 2025 erfolgt. Die Gesamtbezüge enthalten im Vorjahr auch die Bezüge aus Langfrist-Komponenten der Vergütung für das Geschäftsjahr 2018, da diese im Vorjahr rechtsverbindlich gewährt wurden. Die Gesamtbezüge im Vorjahr enthalten auch 157 429 virtuelle Aktien mit einem Gesamtwert in Höhe von 1 674 Tsd. Euro, die erst im Januar 2025 mit dem vor der Auszahlung gültigen Aktienkurs vergütet wurden. In die Gesamt- bezüge wurden diese virtuellen Aktien gemäß dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 17 (DRS 17) mit dem Aktienkurs am Tag ihrer Gewährung durch den Aufsichtsrat zuzüglich eines Dividendenausgleichs für die nach dem Geschäftsjahr 2018 gezahlten Dividenden einbezogen. 36 Commerzbank Aktiengesellschaft Für Mitglieder des Vorstands und ehemalige Mitglieder des Vorstands oder deren Hinterbliebene sieht die Bank eine Altersver- sorgung vor, deren zur Absicherung dienende Vermögenswerte ins- gesamt im Wege eines Contractual Trust Arrangements auf den Commerzbank Pensions-Trust e. V. übertragen wurden. Zum 31. Dezember 2024 betrug der Barwert der Pensionsanwart- schaften für im Geschäftsjahr aktive Mitglieder des Vorstands 11 764 Tsd. Euro (Vorjahr: 11 181 Tsd. Euro). Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Hinterbliebenen betru- gen im Geschäftsjahr 8 545 Tsd. Euro (Vorjahr: 8 427 Tsd. Euro). Die Pensionsverpflichtungen für diese Personengruppe beliefen sich auf 125 030 Tsd. Euro (Vorjahr: 131 685 Tsd. Euro). Die Be- züge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands aus verschmolzenen Unternehmen sowie deren Hinterbliebenen lagen bei 13 129 Tsd. Euro (Vorjahr: 13 925 Tsd. Euro). Darüber hinaus bestanden Pensionsverpflichtungen für denselben Personenkreis in Höhe von 133 215 Tsd. Euro (Vorjahr: 144 266 Tsd. Euro). Für alle genannten Pensionsverpflichtungen hat die Commerzbank Aktien- gesellschaft Rückstellungen gebildet. (39) Corporate Governance Kodex Unsere Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Gover- nance Kodex gemäß § 161 AktG haben wir abgegeben. Sie ist Bestandteil der Erklärung zur Unternehmens- führung und im Internet veröffentlicht (https://investor- relations.commerzbank.com/de/entsprechenserklaerung/). (40) Investmentfonds Die angabepflichtigen Fondsanteile werden in der Liquiditäts reserve und im Handelsbestand geführt und zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Angaben zum beizulegenden Zeitwert entsprechen daher dem Buchwert. In Einzelfällen können Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe bestehen. Im Berichtsjahr gab es wie im Vorjahr keine Ausschüt- tungen aus angabepflichtigen Mischfonds. Die folgende Tabelle zeigt die Werte der Investmentfonds in und außerhalb Deutschlands je Kategorie zum 31. Dezember 2024, an denen die Commerzbank Aktiengesellschaft zu mehr als 10 % beteiligt ist: Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Indexfonds – – Mischfonds 13 13 Rentenfonds – – Aktienfonds – – Gesamt 13 13 Jahresabschluss 2024 37 (41) Angaben nach dem Pfandbriefgesetz Die Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht quartalsweise gemäß § 28 PfandBG Angaben zu Hypothekenpfandbriefen, öffent- lichen Pfandbriefen und Schiffspfandbriefen auf ihrer Internetseite. Hypothekenpfandbriefe § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 und 7 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Deckungsrechnung Hypothekenpfandbriefe Nennwert Barwert Risikobarwert 1 Nennwert Barwert Risikobarwert 1 Zu deckende Verbindlichkeiten 29 197,1 29 260,8 28 260,1 29 504,5 29 100,6 27 980,0 darunter: Pfandbriefumlauf 29 197,1 29 260,8 28 260,1 29 504,5 29 100,6 27 980,0 darunter: Derivate – – – – – – Deckungswerte 43 440,3 42 476,9 40 589,9 42 424,5 40 692,2 38 467,7 darunter: Deckungsdarlehen 42 010,5 40 912,4 39 098,2 40 805,8 38 946,5 36 819,7 darunter: Deckungswerte § 19 Abs. 1 PfandBG 1 429,8 1 564,5 1 491,7 1 618,7 1 745,7 1 648,0 darunter: Derivate – – – – – – Risikobarwert nach Zinsstresstest 12 329,9 10 487,6 Abschlag aus Währungsstresstest – – Überdeckung 14 243,2 13 216,1 12 329,9 12 920,0 11 591,6 10 487,6 Gesetzliche Überdeckung 2 1 145,6 585,2 – 1 173,8 582,0 – Vertragliche Überdeckung – – – – – – Freiwillige Überdeckung 13 097,6 12 630,9 – 11 746,2 11 009,6 – 1 Risikobarwert inklusive Währungsstresstest. 2 Das gesetzliche Überdeckungserfordernis setzt sich aus der barwertigen sichernden Überdeckung gemäß § 4 Abs. 1 PfandBG inklusive Zins- und Währungsstressszenarien und der nennwertigen sichernden Überdeckung gemäß § 4 Abs. 2 PfandBG zusammen. 38 Commerzbank Aktiengesellschaft § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 und 5 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Hypothekenpfandbriefe im Umlauf mit einer Restlaufzeit von bis zu sechs Monaten 1 642,6 1 209,5 mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten 2 731,5 1 022,0 mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 4 190,0 1 640,0 mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren 2 850,0 4 731,5 mehr als zwei bis zu drei Jahren 2 640,0 7 040,0 mehr als drei bis zu vier Jahren 3 060,0 2 675,0 mehr als vier bis zu fünf Jahren 3 070,0 3 060,0 mehr als fünf bis zu zehn Jahren 7 867,0 6 140,0 mehr als zehn Jahren 1 146,0 1 986,5 Gesamt 29 197,1 29 504,5 Deckungswerte Hypothekenpfandbriefe mit einer restlichen Zinsbindungsfrist von bis zu sechs Monaten 2 232,6 2 118,7 mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten 1 964,8 1 955,4 mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 2 428,7 2 141,9 mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren 2 207,0 1 869,1 mehr als zwei bis zu drei Jahren 5 392,8 4 557,2 mehr als drei bis zu vier Jahren 4 538,5 5 032,8 mehr als vier bis zu fünf Jahren 4 821,9 4 370,3 mehr als fünf bis zu zehn Jahren 16 655,8 16 900,2 mehr als zehn Jahren 3 198,2 3 478,9 Gesamt 43 440,3 42 424,5 Hypothekenpfandbriefe Fälligkeitsverschiebung (12 Monate) 1 von bis zu sechs Monaten – – mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten – – mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 1 642,6 1 209,5 mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren 2 731,5 1 022,0 mehr als zwei bis zu drei Jahren 7 040,0 6 371,5 mehr als drei bis zu vier Jahren 2 640,0 7 040,0 mehr als vier bis zu fünf Jahren 3 060,0 2 675,0 mehr als fünf bis zu zehn Jahren 8 927,0 8 280,0 mehr als zehn Jahren 3 156,0 2 906,5 Gesamt 29 197,1 29 504,5 1 Auswirkungen einer Fälligkeitsverschiebung auf die Laufzeitenstruktur der Pfandbriefe / Verschiebungsszenario: 12 Monate. Es handelt sich hierbei um eine äußerst unwahrscheinliches Szenario, welches erst nach Ernennung eines Sachwalters zur Geltung kommen könnte. Weitere Informationen siehe Seite 15. § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Absolutbetrag der von null verschiedenen größten sich ergebenden negativen Summe in den nächsten 180 Tagen i.S.d. § 4 Abs. 1a Satz 3 für die Pfandbriefe (Liquiditätsbedarf) 1 003,7 854,4 Tag, an dem sich die größte negative Summe ergibt 149 31 Gesamtbetrag der Deckungswerte welche die Anforderungen von § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG erfüllen (Liquiditätsdeckung) 1 334,8 1 475,8 Jahresabschluss 2024 39 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8, 9 und 10 PfandBG Weitere Deckungswerte | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen im Sinne des § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2a und b PfandBG Deutschland – – darunter: gedeckte Schuldverschreibungen im Sinne des Art. 129 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – – Gesamt – – Forderungen im Sinne des § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3a bis c PfandBG Deutschland – – darunter: gedeckte Schuldverschreibungen im Sinne des Art. 129 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – – Gesamt – – Forderungen im Sinne des § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 PfandBG Deutschland 545,0 695,0 Italien 659,8 663,7 Österreich 100,0 100,0 Portugal 125,0 – Spanien – 160,0 Gesamt 1 429,8 1 618,7 Gesamt 1 429,8 1 618,7 § 28 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1a PfandBG Größenklassen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Bis zu 0,3 Mio. € 30 936,5 30 397,3 Mehr als 0,3 Mio. € bis zu 1 Mio. € 8 492,9 8 005,8 Mehr als 1 Mio. € bis 10 Mio. € 1 455,9 1 388,6 Mehr als 10 Mio. € 1 125,2 1 014,1 Gesamt 42 010,5 40 805,8 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 14 PfandBG Fremdwährung | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Nettobarwert – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 PfandBG Zinsstruktur | % 31.12.2024 31.12.2023 Anteil festverzinslicher Deckungswerte 97,6 98,1 Anteil festverzinslicher Pfandbriefe 83,1 76,2 § 28 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 und 4 PfandBG Weitere Strukturdaten 31.12.2024 31.12.2023 Durchschnittlicher gewichteter Beleihungsauslauf in % 50,7 51,1 Volumengewichteter Durchschnitt des Alters der Forderungen (Seasoning) in Jahren 5,5 5,3 40 Commerzbank Aktiengesellschaft § 28 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1b und c PfandBG Hypothekendarlehen nach Objekt- und Nutzungsart | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Deutschland Gewerblich Wohnwirtschaftlich Gewerblich Wohnwirtschaftlich Eigentumswohnungen – 12 093,4 – 11 698,4 Ein- und Zweifamilienhäuser – 24 954,7 – 24 192,0 Mehrfamilienhäuser – 4 110,5 – 4 133,9 Bürogebäude 700,3 – 565,7 – Handelsgebäude 98,8 – 156,9 – Industriegebäude 0,0 – 0,0 – Sonstige gewerbliche Gebäude 52,7 – 58,9 – Unfertige, noch nicht ertragsfähige Neubauten – – – 0,1 Bauplätze – 0,0 – – Gesamt 851,8 41 158,7 781,5 40 024,4 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 PfandBG Überschreitungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Gesamtbetrag der Forderungen nach §12 Abs. 1 PfandBG, die die Grenzen nach § 13 Abs. 1 Satz 2 2. Halbsatz PfandBG überschreiten – – Gesamtbetrag der Werte nach § 19 Abs. 1 PfandBG, die die Grenzen nach § 19 Abs. 1 Satz 7 PfandBG überschreiten – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 PfandBG Überschreitungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen, die die Grenze nach § 19 Abs. 1 Nr. 2 PfandBG überschreiten – – Forderungen, die die Grenze nach § 19 Abs. 1 Nr. 3 PfandBG überschreiten – – Forderungen, die die Grenze nach § 19 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG überschreiten – – § 28 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PfandBG Rückständige Leistungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Gesamtbetrag der mindestens 90 Tage rückständigen Leistungen – – Gesamtbetrag dieser Forderungen, soweit der jeweilige Rückstand mindestens 5 % der Forderung beträgt – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 15 PfandBG Rückständige Leistungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Anteil der Deckungswerte an der Deckungsmasse, für die oder für deren Schuldner ein Ausfall gemäß Art. 178 Abs. 1 CRR als eingetreten gilt – – Jahresabschluss 2024 41 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PfandBG | Liste internationaler Wertpapierkennnummern der Internationalen Organisation für Normung (ISIN) nach Pfandbriefgattung 31.12.2024 31.12.2023 DE000CB0HR27 DE000CB0HR27 DE000CB0HR43 DE000CB0HR43 DE000CB0HR50 DE000CB0HR50 DE000CZ40KZ0 DE000CZ40KZ0 DE000CZ40LG8 DE000CZ40LG8 DE000CZ40LQ7 DE000CZ40LM6 DE000CZ40MB7 DE000CZ40LQ7 DE000CZ40MN2 DE000CZ40MB7 DE000CZ40MQ5 DE000CZ40MH4 DE000CZ40MU7 DE000CZ40MN2 DE000CZ40MV5 DE000CZ40MQ5 DE000CZ40NP5 DE000CZ40MU7 DE000CZ40NU5 DE000CZ40MV5 DE000CZ40NY7 DE000CZ40NN0 DE000CZ439P6 DE000CZ40NP5 DE000CZ43Z23 DE000CZ40NU5 DE000CZ43Z56 DE000CZ40NY7 DE000CZ43Z72 DE000CZ43Z23 DE000CZ43ZE7 DE000CZ43Z56 DE000CZ43ZF4 DE000CZ43Z72 DE000CZ43ZJ6 DE000CZ43ZE7 DE000CZ43ZS7 DE000CZ43ZF4 DE000CZ43ZW9 DE000CZ43ZJ6 DE000CZ43ZX7 DE000CZ43ZS7 DE000CZ45VF8 DE000CZ43ZW9 DE000CZ45VS1 DE000CZ43ZX7 DE000CZ45W16 DE000CZ45VF8 DE000CZ45W24 DE000CZ45VS1 DE000CZ45W32 DE000CZ45W08 DE000CZ45W40 DE000CZ45W16 DE000CZ45W65 DE000CZ45W24 DE000CZ45W73 DE000CZ45W32 DE000CZ45W99 DE000CZ45W40 DE000CZ45WY7 DE000CZ45W65 DE000CZ45Y22 DE000CZ45W73 DE000CZ45YB1 DE000CZ45W99 DE000CZ45YG0 DE000CZ45WY7 DE000CZ45YK2 DE000EH1A3P2 DE000CZ45YL0 DE000CZ45YX5 42 Commerzbank Aktiengesellschaft Öffentliche Pfandbriefe § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 und 7 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Deckungsrechnung Öffentliche Pfandbriefe Nennwert Barwert Risikobarwert 1 Nennwert Barwert Risikobarwert 1 Zu deckende Verbindlichkeiten 9 721,1 10 421,8 10 085,9 8 119,8 8 729,9 8 318,3 darunter: Pfandbriefumlauf 9 721,1 10 421,8 10 085,9 8 119,8 8 729,9 8 318,3 darunter: Derivate – – – – – – Deckungswerte 19 100,6 19 977,5 18 699,7 15 453,7 16 031,6 14 672,8 darunter: Darlehen zur Exportfinanzierung 2 638,0 2 735,2 2 650,0 2 656,7 2 756,7 2 643,1 darunter: Deckungswerte § 20 Abs. 1 PfandBG 19 100,6 19 977,5 18 699,7 15 453,7 16 031,6 14 672,8 darunter: Deckungswerte § 20 Abs. 2 PfandBG – – – – – – darunter: Derivate – – – – – – Risikobarwert nach Zinsstresstest 8 757,3 6 563,0 Abschlag aus Währungsstresstest -143,6 -208,4 Überdeckung 9 379,5 9 555,7 8 613,7 7 333,9 7 301,7 6 354,5 Gesetzliche Überdeckung 2 396,4 208,4 – 336,4 174,6 – Vertragliche Überdeckung – – – – – – Freiwillige Überdeckung 8 983,1 9 347,3 – 6 997,5 7 127,1 – 1 Risikobarwert inklusive Währungsstresstest. 2 Das gesetzliche Überdeckungserfordernis setzt sich aus der barwertigen sichernden Überdeckung gemäß § 4 Abs. 1 PfandBG inklusive Zins- und Währungsstressszenarien und der nennwertigen sichernden Überdeckung gemäß § 4 Abs. 2 PfandBG zusammen. Jahresabschluss 2024 43 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 und 5 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Öffentliche Pfandbriefe im Umlauf mit einer Restlaufzeit von bis zu sechs Monaten 137,5 141,7 mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten 1 171,6 518,0 mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 1 312,5 2 060,3 mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren 72,2 1 177,2 mehr als zwei bis zu drei Jahren 1 209,0 1 382,1 mehr als drei bis zu vier Jahren 1 270,0 209,0 mehr als vier bis zu fünf Jahren 379,1 270,0 mehr als fünf bis zu zehn Jahren 3 202,2 1 177,9 mehr als zehn Jahren 966,9 1 183,6 Gesamt 9 721,1 8 119,8 Deckungswerte öffentliche Pfandbriefe mit einer restlichen Zinsbindungsfrist von bis zu sechs Monaten 1 013,8 715,7 mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten 979,6 558,1 mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 671,5 713,5 mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren 1 083,0 810,5 mehr als zwei bis zu drei Jahren 1 785,7 1 411,7 mehr als drei bis zu vier Jahren 1 629,2 1 427,1 mehr als vier bis zu fünf Jahren 1 490,1 1 321,8 mehr als fünf bis zu zehn Jahren 4 587,0 3 788,8 mehr als zehn Jahren 5 860,6 4 706,3 Gesamt 19 100,6 15 453,7 Öffentliche Pfandbriefe Fälligkeitsverschiebung (12 Monate) 1 von bis zu sechs Monaten – – mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten – – mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 137,5 141,7 mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren 1 171,6 518,0 mehr als zwei bis zu drei Jahren 1 384,7 3 237,6 mehr als drei bis zu vier Jahren 1 209,0 1 382,1 mehr als vier bis zu fünf Jahren 1 270,0 209,0 mehr als fünf bis zu zehn Jahren 2 348,4 1 296,0 mehr als zehn Jahren 2 199,9 1 335,5 Gesamt 9 721,1 8 119,8 1 Auswirkungen einer Fälligkeitsverschiebung auf die Laufzeitenstruktur der Pfandbriefe / Verschiebungsszenario: 12 Monate. Es handelt sich hierbei um eine äußerst unwahrscheinli- ches Szenario, welches erst nach Ernennung eines Sachwalters zur Geltung kommen könnte. Weitere Informationen siehe Seite 15. § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Absolutbetrag der von null verschiedenen größten sich ergebenden negativen Summe in den nächsten 180 Tagen i.S.d. § 4 Abs. 1a Satz 3 für die Pfandbriefe (Liquiditätsbedarf) – 2,2 Tag, an dem sich die größte negative Summe ergibt – 1 Gesamtbetrag der Deckungswerte welche die Anforderungen von § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG erfüllen (Liquiditätsdeckung) 678,0 634,0 44 Commerzbank Aktiengesellschaft § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 und 9 PfandBG Weitere Deckungswerte | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen im Sinne des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 PfandBG Deutschland – – darunter: gedeckte Schuldverschreibungen im Sinne des Art. 129 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 Gesamt – – Forderungen im Sinne des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3a bis c PfandBG Deutschland – – darunter: gedeckte Schuldverschreibungen im Sinne des Art. 129 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – – Gesamt – – Forderungen im Sinne des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 PfandBG – – Deutschland – – darunter: gedeckte Schuldverschreibungen im Sinne des Art. 129 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – – Gesamt – – Gesamt – – § 28 Abs. 3 Nr. 1 PfandBG Größenklassen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Bis zu 10 Mio. € 2 076,3 1 888,9 Mehr als 10 Mio. € bis zu 100 Mio. € 7 952,0 6 102,2 Mehr als 100 Mio. € 9 072,4 7 462,6 Gesamt 19 100,6 15 453,7 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 14 PfandBG Fremdwährung | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Nettobarwert in Schweizer Franken 292,2 296,7 Nettobarwert in Britischen Pfund 361,5 693,3 Nettobarwert in US-Dollar 955,3 979,9 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 PfandBG Zinsstruktur | % 31.12.2024 31.12.2023 Anteil festverzinslicher Deckungswerte 79,5 76,0 Anteil festverzinslicher Pfandbriefe 53,8 57,5 Jahresabschluss 2024 45 § 28 Abs. 3 Nr. 2 PfandBG Sitz der Schuldner beziehungsweise der gewährleistenden Stellen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Gesamt 19 100 , 6 15 453,7 davon g eschuldet von Staaten 450 , 4 455 , 0 Italien 45 , 0 44 , 5 Kanada 10 , 3 15 , 6 Österreich 395 , 0 395 , 0 Re g ionalen Gebietskör p erschaften 3 205 , 7 3 363 , 1 Deutschland 2 526 , 3 2 671 , 2 Frankreich 10 , 0 12 , 8 Italien 129 , 9 131 , 3 Kanada 18 , 2 17 , 2 Schweiz 498 , 1 507 , 6 S p anien 23 , 1 23 , 1 Örtlichen Gebietskör p erschaften 10 099 , 9 7 204 , 6 Deutschland 9 154 , 1 5 925 , 9 Finnland 50 , 1 55 , 0 Frankreich 8 , 2 10 , 1 Großbritannien/Nordirland/Britische Kanalinseln/Insel Man 375 , 9 700 , 4 Italien 186 , 6 187 , 8 Ja p an 42 , 0 42 , 0 Schweiz 106 , 0 108 , 0 USA 177 , 0 175 , 4 Sonsti g en Schuldnern mit Sitz in 2 284 , 6 1 613 , 2 Deutschland 2 272 , 5 1 592 , 5 Großbritannien/Nordirland/Britische Kanalinseln/Insel Man 12 , 1 20 , 7 Gesamt 16 040 , 5 12 636 , 0 davon g ewährleistet von Staaten 2 931 , 8 2 763 , 4 Deutschland 1 607 , 0 1 787 , 5 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 1 607 , 0 1 680 , 8 Bel g ien 5 , 8 6 , 8 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 5 , 8 6 , 8 Dänemark 227 , 3 134 , 8 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 227 , 3 134 , 8 Finnland 95 , 8 84 , 2 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 95 , 8 84 , 2 Frankreich 182 , 2 194 , 1 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 182 , 2 194 , 1 Großbritannien/Nordirland/Britische Kanalinseln/Insel Man 13 , 9 67 , 3 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 13 , 9 67 , 3 Niederlande 134 , 1 106 , 5 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 134 , 1 106 , 5 Norwe g en 32 , 5 37 , 3 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 32 , 5 37 , 3 Österreich 4 , 5 5 , 6 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 4 , 5 5 , 6 Polen 293 , 8 – davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern – – Schweden 0 , 4 1 , 1 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 0 , 4 1 , 1 Schweiz 249 , 7 245 , 9 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 249 , 7 245 , 9 Internationale Or g anisationen 85 , 0 92 , 3 davon: Forderun g en g e g enüber Ex p ortversicherern 85 , 0 92 , 3 Re g ionalen Gebietskör p erschaften 128 , 3 53 , 6 Deutschland 111 , 3 – Bel g ien 17 , 0 53 , 6 Örtlichen Gebietskör p erschaften – 0 , 7 Großbritannien/Nordirland/Britische Kanalinseln/Insel Man – 0 , 7 Sonsti g en Schuldnern – – Deutschland – – Gesamt 3 060 , 1 2 817 , 7 Deckun g swerte § 20 Abs. 2 PfandBG – – Gesamt 19 100 , 6 15 453 , 7 46 Commerzbank Aktiengesellschaft § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 PfandBG Überschreitungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Gesamtbetrag der Forderungen nach § 20 Abs. 1 und 2 PfandBG, die die Grenzen nach § 20 Abs. 3 PfandBG überschreiten – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 PfandBG Überschreitungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen, die die Grenze nach § 20 Abs. 2 Nr. 2 PfandBG überschreiten – – Forderungen, die die Grenze nach § 20 Abs. 2 Nr. 3 PfandBG überschreiten – – § 28 Abs. 3 Nr. 3 PfandBG Rückständige Leistungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Gesamtbetrag der mindestens 90 Tage rückständigen Leistungen – – Gesamtbetrag dieser Forderungen, soweit der jeweilige Rückstand mindestens 5 % der Forderung beträgt – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 15 PfandBG Rückständige Leistungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Anteil der Deckungswerte an der Deckungsmasse, für die oder für deren Schuldner ein Ausfall gemäß Art. 178 Abs. 1 CRR als eingetreten gilt – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PfandBG | Liste internationaler Wertpapierkennnummern der Internationalen Organisation für Normung (ISIN) nach Pfandbriefgattung 31.12.2024 31.12.2023 CH0026096567 CH0026096567 DE000CB0HR19 DE000CB0HR19 DE000CZ43Z15 DE000CZ43Z15 DE000CZ439N1 DE000CZ45V33 DE000CZ45YM8 DE000CZ45VW3 DE000CZ45YU1 DE000EH0A1W3 DE000CZ45Y71 DE000HBE1MF6 DE000EH0A1W3 DE000HBE1MF6 Jahresabschluss 2024 47 Schiffspfandbriefe Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat mit Wirkung zum 31. Mai 2017 die Erlaubnis zum Betreiben des Schiffspfandbriefgeschäfts zurückgegeben. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsauf- sicht hat eine Ausnahme von der nach dem § 26 Abs. 1 Nr. 4 Pfand- briefgesetz vorgeschriebenen Begrenzung für weitere Deckungswerte ab 1. Juni 2017 gestattet. Die begebenen Schiffspfandbriefe sind vollständig durch weitere Deckungswerte besichert, die die Voraussetzungen zur Deckung von Öffentlichen Pfandbriefen und – soweit sie die Begrenzung des Pfandbriefgeset- zes für weitere Deckungswerte übersteigen – zusätzliche von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht festgelegte Boni- tätskriterien erfüllen. § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 und 7 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Deckungsrechnung Schiffspfandbriefe Nennwert Barwert Risikobarwert 1 Nennwert Barwert Risikobarwert 1 Zu deckende Verbindlichkeiten 44,0 44,9 44,5 49,0 50,2 49,2 darunter: Pfandbriefumlauf 44,0 44,9 44,5 49,0 50,2 49,2 darunter: Derivate – – – – – – Deckungswerte 76,5 75,1 74,0 78,5 75,2 73,2 darunter: Deckungsdarlehen – – – – – – darunter: Deckungswerte § 26 Abs. 1 PfandBG 76,5 75,1 74,0 78,5 75,2 73,2 darunter: Derivate – – – – – – Risikobarwert nach Zinsstresstest 29,5 24,0 Abschlag aus Währungsstresstest – – Überdeckung 32,5 30,2 29,5 29,5 24,9 24,0 Gesetzliche Überdeckung 2 3,1 0,9 – 3,5 1,0 – Vertragliche Überdeckung – – – – – – Freiwillige Überdeckung 29,4 29,3 – 26,0 23,9 – 1 Risikobarwert inklusive Währungsstresstest. 2 Das gesetzliche Überdeckungserfordernis setzt sich aus der barwertigen sichernden Überdeckung gemäß § 4 Abs. 1 PfandBG inklusive Zins- und Währungsstressszenarien und der nennwertigen sichernden Überdeckung gemäß § 4 Abs. 2 PfandBG zusammen. 48 Commerzbank Aktiengesellschaft § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 und 5 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Schiffspfandbriefe im Umlauf mit einer Restlaufzeit von bis zu sechs Monaten – – mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten 42,0 5,0 mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 2,0 – mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren – 42,0 mehr als zwei bis zu drei Jahren – 2,0 mehr als drei bis zu vier Jahren – – mehr als vier bis zu fünf Jahren – – mehr als fünf bis zu zehn Jahren – – mehr als zehn Jahren – – Gesamt 44,0 49,0 Deckungswerte Schiffspfandbriefe mit einer restlichen Zinsbindungsfrist von bis zu sechs Monaten – 7,0 mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten 10,0 – mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten 47,0 – mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren – 10,0 mehr als zwei bis zu drei Jahren 19,5 47,0 mehr als drei bis zu vier Jahren – 14,5 mehr als vier bis zu fünf Jahren – – mehr als fünf bis zu zehn Jahren – – mehr als zehn Jahren – – Gesamt 76,5 78,5 Schiffspfandbriefe Fälligkeitsverschiebung (12 Monate) 1 von bis zu sechs Monaten – – mehr als sechs Monaten bis zu zwölf Monaten – – mehr als zwölf Monaten bis zu achtzehn Monaten – – mehr als achtzehn Monaten bis zu zwei Jahren 42,0 5,0 mehr als zwei bis zu drei Jahren 2,0 42,0 mehr als drei bis zu vier Jahren – 2,0 mehr als vier bis zu fünf Jahren – – mehr als fünf bis zu zehn Jahren – – mehr als zehn Jahren – – Gesamt 44,0 49,0 1 Auswirkungen einer Fälligkeitsverschiebung auf die Laufzeitenstruktur der Pfandbriefe / Verschiebungsszenario: 12 Monate. Es handelt sich hierbei um eine äußerst unwahrscheinli- ches Szenario, welches erst nach Ernennung eines Sachwalters zur Geltung kommen könnte. Weitere Informationen siehe Seite 15. § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PfandBG | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Absolutbetrag der von null verschiedenen größten sich ergebenden negativen Summe in den nächsten 180 Tagen i.S.d. § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG für die Pfandbriefe (Liquiditätsbedarf) 0,1 0,1 Tag, an dem sich die größte negative Summe ergibt 21 24 Gesamtbetrag der Deckungswerte welche die Anforderungen von § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG erfüllen (Liquiditätsdeckung) 75,0 75,1 Jahresabschluss 2024 49 § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8, 9 und 10 PfandBG Weitere Deckungswerte | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 PfandBG Deutschland – – darunter: gedeckte Schuldverschreibungen im Sinne des Art. 129 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – – Gesamt – – Forderungen gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 PfandBG Deutschland – – darunter: gedeckte Schuldverschreibungen im Sinne des Art. 129 Verordnung (EU) Nr. 575/2013 – – Gesamt – – Forderungen gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 PfandBG Deutschland 71,5 71,5 Griechenland 5,0 7,0 Gesamt 76,5 78,5 Gesamt 76,5 78,5 § 28 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 a Größenklassen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Bis zu 0,5 Mio. € – – Mehr als 0,5 Mio. € bis zu 5 Mio. € – – Mehr als 5 Mio. € – – Gesamt – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 14 PfandBG Fremdwährung | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Nettobarwert – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 PfandBG Zinsstruktur | % 31.12.2024 31.12.2023 Anteil festverzinslicher Deckungswerte 100,0 100,0 Anteil festverzinslicher Pfandbriefe 100,0 100,0 § 28 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1b PfandBG Registerland der beliehenen Schiffe und Schiffsbauwerke | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Seeschiffe – – Binnenschiffe – – Gesamt – – 50 Commerzbank Aktiengesellschaft § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 PfandBG Überschreitungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Gesamtbetrag der Schiffshypotheken nach § 21 PfandBG, die die Grenzen nach § 22 Abs. 5 Satz 2 PfandBG überschreiten – – Gesamtbetrag der Werte nach § 26 Abs. 1 PfandBG, die die Grenzen nach § 26 Abs. 1 Satz 6 PfandBG überschreiten – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 PfandBG Überschreitungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Forderungen, die die Grenze nach § 26 Abs. 1 Nr. 3 PfandBG überschreiten – – Forderungen, die die Grenze nach § 26 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG überschreiten – – Forderungen, die die Grenze nach § 26 Abs. 1 Nr. 5 PfandBG überschreiten – – § 28 Abs. 4 Nr. 2 PfandBG Rückständige Leistungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Gesamtbetrag der mindestens 90 Tage rückständigen Leistungen – – Gesamtbetrag dieser Forderungen, soweit der jeweilige Rückstand mindestens 5 % der Forderung beträgt – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 15 PfandBG Rückständige Leistungen | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Anteil der Deckungswerte an der Deckungsmasse, für die oder für deren Schuldner ein Ausfall gemäß Art. 178 Abs. 1 CRR als eingetreten gilt. – – § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 PfandBG | Liste internationaler Wertpapierkennnummern der Internationalen Organisation für Normung (ISIN) nach Pfandbriefgattung 31.12.2024 31.12.2023 - - - - - - Zwangsversteigerungen Im aktuellen Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine Zwangsversteigerungen durchgeführt. Es sind keine Verfahren an- hängig. Übernahmen von Schiffen oder Schiffsbauwerken Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat wie im Vorjahr kein Schiff zur Verhütung von Verlusten übernommen. Jahresabschluss 2024 51 Informationen zur Verschiebung der Fälligkeit der Pfandbriefe (Hypotheken-, Öffentliche und Schiffspfandbriefe) Voraussetzungen für die Verschiebung der Fälligkeit der Pfandbriefe Das Hinausschieben der Fälligkeit ist erforderlich, um die Zah- lungsunfähigkeit der Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstä- tigkeit zu vermeiden (Verhinderung der Zahlungsunfähigkeit), die Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit ist nicht über- schuldet (keine bestehende Überschuldung) und es besteht Grund zu der Annahme, dass die Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit jedenfalls nach Ablauf des größtmöglichen Ver- schiebungszeitraums unter Berücksichtigung weiterer Verschie- bungsmöglichkeiten ihre dann fälligen Verbindlichkeiten erfüllen kann (positive Erfüllungsprognose). Siehe ergänzend auch § 30 Abs. 2b PfandBG. Befugnisse des Sachwalters bei Verschiebung der Fälligkeit der Pfandbriefe Der Sachwalter kann die Fälligkeiten der Tilgungszahlungen ver- schieben, wenn die maßgeblichen Voraussetzungen nach § 30 Abs. 2b PfandBG hierfür erfüllt sind. Die Verschiebungsdauer, welche einen Zeitraum von 12 Monaten nicht überschreiten darf, bestimmt der Sachwalter entsprechend der Erforderlichkeit. Der Sachwalter kann die Fälligkeiten von Tilgungs- und Zinszah- lungen, die innerhalb eines Monats nach seiner Ernennung fällig werden, auf das Ende dieses Monatszeitraums verschieben. Ent- scheidet sich der Sachwalter für eine solche Verschiebung, wird das Vorliegen der Voraussetzungen nach § 30 Abs. 2b PfandBG unwi- derlegbar vermutet. Eine solche Verschiebung ist im Rahmen der Höchstverschiebungsdauer von 12 Monaten zu berücksichtigen. Der Sachwalter darf von seiner Befugnis für sämtliche Pfand- briefe einer Emission nur einheitlich Gebrauch machen. Hierbei dürfen die Fälligkeiten vollständig oder anteilig verschoben werden. Der Sachwalter hat die Fälligkeit für eine Pfandbriefemission so zu verschieben, dass die ursprüngliche Reihenfolge der Bedienung der Pfandbriefe, welche durch die Verschiebung überholt werden könn- ten, nicht geändert wird (Überholverbot). Dies kann dazu führen, dass auch die Fälligkeiten später fällig werdender Emissionen zu verschieben sind, um das Überholverbot zu wahren. Siehe ergän- zend auch § 30 Abs. 2a und 2b PfandBG. 52 Commerzbank Aktiengesellschaft (42) Anteilsbesitz Die nachstehenden Angaben nehmen wir gemäß § 271 Abs. 1 und § 285 Nr. 11, 11 a und 11 b HGB vor. Fußnoten und Anmerkungen zu nachfolgenden Tabellen sind am Ende dieser Angabe zusam- mengefasst. a) Beteiligungen Name Sitz Kapital- anteil % Währung Eigen- kapital Tsd. Jahres- ergebnis Tsd. AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 31,6 EUR 291 821 8 025 ALWIGA Netzbeteiligungen GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 96 – a) Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 74,9 EUR 46 530 32 906 Asekum Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0 PLN 30 347 11 466 Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 140 909 – a) CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft Holding mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 10 676 – a) CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 8 542 587 CBG Commerz Beteiligungskapital GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 10 835 2 411 CENTRUM & WEGENER GmbH & Co. KG Düsseldorf, Deutschland 89,5 EUR 607 2 810 CENTRUM Düsseldorf, KÖ 40 Beteiligungs GmbH & Co. KG Düsseldorf, Deutschland 76,0 EUR 13 – 56 CENTRUM Düsseldorf, KÖ 40 Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Düsseldorf, Deutschland 60,0 EUR 5 535 – 296 CERI International Sp. z o.o. Lodz, Polen 100,0 PLN 89 152 9 430 Coba Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 26 – a) Commerz (East Asia) Limited Hong Kong, Hongkong 100,0 EUR 3 967 – 79 Commerz Business Consulting GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 239 – a) Commerz Direktservice GmbH Duisburg, Deutschland 100,0 EUR 1 856 – a) Commerz Global Service Solutions Sdn. Bhd. Kuala Lumpur, Malaysia 100,0 MYR 26 495 5 138 Commerz Grundbesitz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland 90,0 EUR 19 117 768 Commerz Markets LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 238 899 14 713 Commerz Real AG Wiesbaden, Deutschland 100,0 EUR 408 407 – a) Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 151 – a) Commerz Real Fund Management S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR 20 771 5 147 Commerz Real Investmentgesellschaft mbH Wiesbaden, Deutschland 100,0 EUR 21 968 – a) Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 6 000 – a) Commerz Real Mobilienleasing GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 41 000 – a) Commerz Real Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 26 – a) Commerz Service-Center Intensive GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 1 664 – a) Commerz Services Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 15 979 – a) Commerzbank (Eurasija) AO Moskau, Russland 100,0 RUB 23 468 689 4 435 029 Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR 1 070 061 14 133 Commerzbank Finance BV Amsterdam, Niederlande 100,0 EUR 791 – 42 Commerzbank Finance Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 328 439 110 374 Commerzbank Holdings France Paris, Frankreich 100,0 EUR 16 987 – 291 Commerzbank Immobilien- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 462 597 – a) Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 109 465 – a) Commerzbank Leasing December (3) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 319 125 Commerzbank Leasing Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 25 0 Commerzbank U.S. Finance, Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 365 1 Jahresabschluss 2024 53 Name Sitz Kapital- anteil % Währung Eigen- kapital Tsd. Jahres- ergebnis Tsd. CommerzFactoring GmbH Mainz, Deutschland 50,1 EUR 1 099 – a) CommerzVentures Beteiligungs GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland 99,5 EUR 48 406 2 796 CommerzVentures GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 87 576 – a) CommerzVentures II Beteiligungs GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland 33,3 EUR 72 833 – 13 700 CommerzVentures III Beteiligungs GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland 33,3 EUR 75 356 – 7 241 ComTS Finance GmbH Halle (Saale), Deutschland 100,0 EUR 1 550 – a) ComTS GmbH Erfurt, Deutschland 100,0 EUR 8 062 – a) ComTS Logistics GmbH Magdeburg, Deutschland 100,0 EUR 1 550 – a) Coubag Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 40,0 EUR 101 265 2 944 CR Hotel Target Pty Ltd Sydney, Australien 50,0 AUD 9 662 – 10 925 Dr. Gubelt Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwabing KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 0 1 255 Dresdner Capital LLC I Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 2 117 42 Dresdner Kleinwort Luminary Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 32 018 2 240 Dresdner Lateinamerika Aktiengesellschaft Hamburg, Deutschland 100,0 EUR 34 190 – a) DSB Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 25 – a) FABA Vermietungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 6 426 – a) Future Tech Fundusz Inwestycyjny Zamkniety Warschau, Polen 99,0 PLN 256 069 40 342 Gesellschaft für Kreditsicherung mbH Berlin, Deutschland 63,3 EUR 9 693 7 626 Greene Elm Trading VII LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 1 776 806 – 64 076 KENSTONE GmbH Eschborn, Deutschland 100,0 EUR 1 250 – a) Kommanditgesellschaft MS "CPO ALICANTE" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland 90,0 EUR 39 667 2 740 Kommanditgesellschaft MS "CPO ANCONA" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland 77,2 EUR 61 194 8 154 Kommanditgesellschaft MS "CPO BILBAO" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland 90,0 EUR 39 252 2 958 Kommanditgesellschaft MS "CPO PALERMO" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland 73,9 EUR 71 160 6 950 Kommanditgesellschaft MS "CPO VALENCIA" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland 90,0 EUR 39 551 3 145 LeaseLink Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0 PLN 36 183 9 909 LR Düsseldorf, Kö 40 Beteiligungs GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 25 0 LSF Loan Solutions Frankfurt GmbH Eschborn, Deutschland 100,0 EUR 48 190 – a) Main Incubator GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 46 479 – a) mBank Hipoteczny S.A. Warschau, Polen 100,0 PLN 793 014 23 717 mBank S.A. Warschau, Polen 69,1 PLN 13 662 938 1 154 695 mElements S.A. Warschau, Polen 100,0 PLN 21 570 608 mFaktoring S.A. Warschau, Polen 100,0 PLN 224 473 30 952 mFinanse CZ s.r.o. Prag, Tschechien 100,0 CZK 51 598 20 031 mFinanse S.A. Warschau, Polen 100,0 PLN 83 614 14 501 mFinanse SK s.r.o. Bratislava, Slowakei 100,0 EUR 290 19 mLeasing Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0 PLN 904 895 159 838 MOLARIS Verwaltungs- und Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 75,0 EUR 1 474 734 mTowarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A. Warschau, Polen 100,0 PLN 11 004 5 187 NAVIPOS Schiffsbeteiligungsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 EUR 107 752 – a) NOVELLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 11 176 – a) Project Gloria S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg 50,0 EUR – 1 473 – 3 322 REFUGIUM Beteiligungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 EUR 2 926 – a) 54 Commerzbank Aktiengesellschaft Name Sitz Kapital- anteil % Währung Eigen- kapital Tsd. Jahres- ergebnis Tsd. SECUNDO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 5 811 – a) Smart Living Objekt Campus Adickesallee GmbH & Co. KG Düsseldorf, Deutschland 50,0 EUR 72 220 – 2 180 TOMO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 4 779 – a) Yellow Automation GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 25 – a), 1) Yellowfin Asset Management GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 75,1 EUR 2 877 1 977 Zelos Luxembourg S.C.S. Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR – 141 984 – 22 025 Jahresabschluss 2024 55 b) Beteiligungen an Gesellschaften mit dauerhafter Verbindung, bei denen die Beteiligung 5 % der Stimmrechte überschreitet Name Sitz Kapital- anteil % 21strategies GmbH Zolling, Deutschland 13,2 Alma Atlas Investments Limited Lathom, Großbritannien 12,0 AUTHADA GmbH Darmstadt, Deutschland 12,4 BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH Berlin, Deutschland 7,9 BERGFÜRST AG Berlin , Deutschland 24,9 BGG Bayerische Garantiegesellschaft mit beschränkter Haftung für mittelständische Beteiligungen München, Deutschland 5,3 Bilendo GmbH München, Deutschland 12,9 BÜRGSCHAFTSBANK BRANDENBURG GmbH Potsdam, Deutschland 10,8 Bürgschaftsbank Bremen GmbH Bremen, Deutschland 8,3 Bürgschaftsbank Hamburg GmbH Hamburg, Deutschland 17,8 Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH Schwerin, Deutschland 12,1 Bürgschaftsbank Niedersachsen GmbH Hannover, Deutschland 5,6 2) Bürgschaftsbank Sachsen GmbH Dresden, Deutschland 10,6 Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH Magdeburg, Deutschland 10,4 Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH Kiel, Deutschland 5,0 Bürgschaftsbank Thüringen GmbH Erfurt, Deutschland 12,3 Candis GmbH Berlin, Deutschland 5,7 Caya GmbH Berlin, Deutschland 7,1 Circula GmbH Berlin, Deutschland 6,8 DABBEL - Automation Intelligence GmbH Düsseldorf, Deutschland 6,2 Fairown Holding OÜ Tallinn, Estland 16,7 Gini GmbH München, Deutschland 13,4 Global Climate Changer GmbH Berlin, Deutschland 10,3 Interessengemeinschaft Frankfurter Kreditinstitute GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 16,9 Kreditgarantiegemeinschaft des Hotel- und Gaststättengewerbes in Bayern Gesellschaft mit beschränkter Haftung München, Deutschland 9,7 LiquidityMatch LLC Wilmington, Delaware, USA 13,6 MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH Hamburg, Deutschland 13,3 MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH Mainz, Deutschland 11,1 MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH Kiel, Deutschland 7,3 Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH Potsdam, Deutschland 18,2 Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH Schwerin, Deutschland 18,4 Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) mbH Hannover, Deutschland 12,4 Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH Dresden, Deutschland 16,4 Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt (MBG) mbH Magdeburg, Deutschland 17,5 Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Thüringen mbH Erfurt, Deutschland 16,5 Mittelstandsfonds Schleswig-Holstein GmbH Kiel, Deutschland 9,2 NIXDORF Kapital AG Ruhstorf, Deutschland 17,9 PINOVA Fund 3 GmbH & Co. KG München, Deutschland 10,0 Pinova GmbH & Co. Beteiligungs 2 KG München, Deutschland 8,1 Saarländische Kapitalbeteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Saarbrücken, Deutschland 8,5 Scompler Technologies GmbH München, Deutschland 12,1 Secfix GmbH München, Deutschland 5,2 spaciv GmbH München, Deutschland 14,8 56 Commerzbank Aktiengesellschaft c) Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denendie Beteiligung 5 % der Stimmrechte überschreitet Name Sitz Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % Deutsche Börse Commodities GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 16,2 14,5 EURO Kartensysteme GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 15,4 – SCHUFA Holding AG Wiesbaden, Deutschland 18,6 – Fußnoten 1) Umfirmiert: von Elfte Umbra Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH in Yellow Automation GmbH 2) Umfirmiert: von Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH in Bürgschaftsbank Niedersachsen GmbH Anmerkungen und Erläuterungen a) Beherrschungs- und/oder Ergebnisabführungsvertrag. * Kennzahlen aus dem letzten veröffentlichten Abschluss. Devisenkurse für 1 Euro zum 31.12.2024 Australien AUD 1,677200 Großbritannien GBP 0,829180 Malaysien MYR 4,645400 Polen PLN 4,275000 Russland 1 RUB 118,056500 Tschechien CZK 25,185000 USA USD 1,038900 1 Die EZB hat im Jahr 2022 beschlossen, die Veröffentlichung von einem Euro Referenzkurs zum russischen Rubel bis auf Weiteres auszusetzen. Die Commerzbank errechnete den Euro/Rubel Referenzkurs für den 31. Dezember 2024 über den US-Dollar/Rubel Referenzkurs und den US-Dollar/Euro Referenzkurs (jeweils per 31. Dezember 2024). Name Sitz Kapital- anteil % Squake.earth GmbH Berlin, Deutschland 16,5 Stock Republic AB Bromma, Schweden 7,8 Terra One Climate Solutions GmbH Berlin, Deutschland 5,6 TransFICC Limited London, Großbritannien 13,4 True Sale International GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 25,0 Userlane GmbH München, Deutschland 7,0 Valsight GmbH Berlin, Deutschland 12,8 Vilor GmbH Hildesheim, Deutschland 7,0 Jahresabschluss 2024 57 (45) Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft Aufsichtsrat Prof. Dr. Jens Weidmann Vorsitzender Ehemaliger Präsident der Deutschen Bundes- bank und Professor of Practice in Central Banking der Frankfurt School of Finance & Management Sascha Uebel 1 stellv. Vorsitzender Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft Uwe Tschäge 1 (bis 31.12.2024) stellv. Vorsitzender Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft Heike Anscheit 1 Bankkauffrau Commerzbank Aktiengesellschaft Gunnar de Buhr 1 Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft Harald Christ Geschäftsführender Gesellschafter der Christ & Company Consulting GmbH Dr. Frank Czichowski Ehemaliger Senior Vice President / Treasurer KfW Bankengruppe Sabine U. Dietrich Ehemaliges Mitglied des Vorstands BP Europa SE Dr. Jutta A. Dönges Chief Financial Officer Uniper SE Kerstin Jerchel 1 (bis 30.4.2024) Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main GmbH Burkhard Keese Chief Financial Officer Lloyd's of London Thomas Kühnl 1 (seit 1.1.2025) Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft Maxi Leuchters 1 Referatsleiterin für Unternehmensrecht und Corporate Governance Hans-Böckler-Stiftung Daniela Mattheus Rechtsanwältin und Managementberaterin Nina Olderdissen 1 Bankkauffrau Commerzbank Aktiengesellschaft Sandra Persiehl 1 Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft Michael Schramm 1 Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft Caroline Seifert Unternehmensberaterin für Transformation Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell Ehemaliges Mitglied des Direktoriums Europäische Zentralbank Kevin Voß 1 (seit 1.1.2025) Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung Frederik Werning 1 (seit 30.4.2024) Gewerkschaftssekretär Fachgruppe Bankgewerbe ver.di Bezirk Münsterland Frank Westhoff Ehemaliges Mitglied des Vorstands DZ BANK AG Stefan Wittmann 1 (bis 31.12.2024) Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung Klaus-Peter Müller Ehrenvorsitzender 1 Von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gewählt. 58 Commerzbank Aktiengesellschaft Vorstand Dr. Bettina Orlopp Vorsitzende (seit 1.10.2024) Sabine Mlnarsky Carsten Schmitt (seit 19.2.2025) Dr. Manfred Knof Vorsitzender (bis 30.9.2024) Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz (bis 30.6.2024) Bernhard Spalt (seit 1.1.2024) Michael Kotzbauer stellv. Vorsitzender (seit 1.10.2024) Thomas Schaufler Christiane Vorspel-Rüter (seit 1.9.2024) Jahresabschluss 2024 59 (46) Mandate in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (im Inland) b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien Dr. Bettina Orlopp b) Kreditanstalt für Wiederaufbau AöR mBank S.A. 1 (bis 27.2.2025) Dr. Manfred Knof (bis 30.9.2024) a) Commerz Real AG 1 Vorsitzender b) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH 1 Vorsitzender Michael Kotzbauer – – Sabine Mlnarsky a) BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. (seit 28.6.2024) b) BVV Pension Management GmbH (seit 28.6.2024) BVV Versorgungskasse des Bank- gewerbes e.V. (seit 28.6.2024) Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz (bis 30.6.2024) a) BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. (bis 27.6.2024) b) BVV Pension Management GmbH (bis 27.6.2024) BVV Versorgungskasse des Bank- gewerbes e.V. (bis 27.6.2024) neosfer GmbH 1 Vorsitzender Thomas Schaufler a) SCHUFA Holding AG Commerz Real AG 1 Vorsitzender (seit 5.10.2024) b) Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH 1 Vorsitzender (seit 18.2.2025) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH 1 Vorsitzender (seit 5.10.2024) mBank S.A. 1 Carsten Schmitt (seit 19.2.2025) b) mBank S.A. 1 (seit 28.2.2025) Bernhard Spalt (seit 1.1.2024) a) Commerz Real AG 1 stellv. Vorsitzender b) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH 1 stellv. Vorsitzender mBank S.A. 1 stellv. Vorsitzender Österreichische Post Aktiengesellschaft Christiane Vorspel-Rüter (seit 1.9.2024) – – 1 Konzernmandat 60 Commerzbank Aktiengesellschaft Mitglieder des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (im Inland) b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien Prof. Dr. Jens Weidmann a) Münchener Rückversicherungs-Gesell- schaft Aktiengesellschaft, München (seit 25.4.2024) Sascha Uebel – – Uwe Tschäge (bis 31.12.2024) – – Heike Anscheit – – Gunnar de Buhr a) BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG, Berlin stellv. Vorsitzender BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G., Berlin stellv. Vorsitzender b) BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V., Berlin BVV Pension Management GmbH, Berlin stellv. Vorsitzender Harald Christ a) Ernst Russ AG, Hamburg Vorsitzender Dr. Frank Czichowski b) FMS Wertmanagement AöR, München Frontier Clearing Corporation B.V. (FCC), Amsterdam (Niederlande) Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main (seit 4.7.2024) Sabine U. Dietrich a) H&R GmbH und Co. KGaA, Salzbergen MVV Energie AG, Mannheim Dr. Jutta A. Dönges a) TUI AG, Hannover Kerstin Jerchel (bis 30.4.2024) – – Burkhard Keese b) Konzernmandate Lloyd´s of London: Ins-sure Holdings Limited, Aldershot (Großbritannien), (seit 9.9.2024) Ins-sure Services Limited, Aldershot (Großbritannien), seit 9.9.2024) LCO Marine Limited, Aldershot (Groß- britannien), (seit 9.9.2024) LCO Non-Marine And Aviation Limited, Aldershot (Großbritannien), (seit 9.9.2024) LLOYD'S CORPORATION HOLDING COMPANY LIMITED, London (Großbritannien), (seit 27.2.2024) London Processing Centre Limited, Aldershot (Großbritannien), (seit 9.9.2024) LPSO Limited, Aldershot (Großbritannien), (seit 9.9.2024) PPL TECHNOLOGIES GROUP LTD, London (Großbritannien), (seit 14.11.2024) Xchanging Claims Services Limited, Aldershot (Großbritannien), (seit 9.9.2024) Thomas Kühnl (seit 1.1.2025) – – Maxi Leuchters a) Stadtwerke Krefeld AG, Krefeld (bis 30.06.2024) PSD Bank Rhein-Ruhr eG, Düsseldorf Daniela Mattheus a) Deutsche Bahn AG, Berlin JENOPTIK AG, Jena Cewe Stiftung & Co. KGaA, Oldenburg Nina Olderdissen – – Sandra Persiehl – – Michael Schramm – – Caroline Seifert – – Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell b) OMV Aktiengesellschaft, Wien (Österreich) (bis 28.5.2024) Vienna Insurance Group AG, Wien (Österreich) AT & S AG, Leoben (Österreich) Kevin Voß (seit 1.1.2025) – – Frederik Werning (seit 30.4.2024) a) Atruvia Aktiengesellschaft, Münster Frank Westhoff – – Stefan Wittmann (bis 31.12.2024) – – Jahresabschluss 2024 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft Angaben gemäß § 340a Abs. 4 Ziffer 1 HGB Stichtag: 31.Dezember 2024 Andreas Böger Commerz Real AG 1 Andrea Bracht (bis 31.12.2024) Commerz Real AG 1 Gerold Fahr Stadtwerke Ratingen GmbH Vorsitzender Steffen Graf ComTS GmbH 1 Oliver Haibt Commerz Direktservice GmbH 1 stellv. Vorsitzender Michael Kollmann tokentus investment AG Vorsitzender Jana Kubach Commerz Direktservice GmbH 1 Vorsitzende Stefan Nodewald KONVEKTA AKTIENGESELLSCHAFT SCHWÄLBCHEN MOLKEREI Jakob Berz Aktiengesellschaft Vorsitzender Mario Peric Commerz Real AG 1 Raoul Richter ComTS GmbH 1 Martin Sander ComTS GmbH 1 Vorsitzender Andreas Schimmele Commerz Direktservice GmbH 1 Dominik Stöttner Commerz Direktservice GmbH 1 Conny Wolfgang Winckelmann ComTS GmbH 1 stellv. Vorsitzender Benedikt Winzen SWK Stadtwerke Krefeld Aktiengesell- schaft Vorsitzender 1 Konzernmandat 62 Commerzbank Aktiengesellschaft Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwenden- den Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im zusam- mengefassten Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind. Frankfurt am Main, 3. März 2025 Der Vorstand Bettina Orlopp Michael Kotzbauer Sabine Mlnarsky Thomas Schaufler Carsten Schmitt Bernhard Spalt Christiane Vorspel-Rüter Versicherung der gesetzlichen Vertreter Zusammengefasster Lagebericht › Im zusammengefassten Lagebericht erläutern wir ausführlich die Geschäfts- entwicklung des Commerzbank-Konzerns und der Commerzbank AG als Kon- zernmuttergesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 sowie die ge- samtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und deren Einflüsse auf die Geschäftsaktivitäten der Commerzbank. Des Weiteren geben wir einen Ausblick auf die erwartete Entwicklung des Commerzbank- Konzerns im laufenden Jahr 2025 sowie die zu erwartenden Rahmenbedin- gungen. Für das Berichtsjahr 2024 veröffentlichen die Commerzbank Aktiengesellschaft und der Commerzbank-Konzern im zusammengefassten Lagebericht einen Konzern-Nachhaltigkeitsbericht unter vollständiger freiwilliger Anwendung des ersten Satzes der neuen europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (European Sustainability Reporting Standards, ESRS). › Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2024 ihre dynamische Entwicklung fortgesetzt und dabei ihre im Jahresverlauf angehobenen Ziele noch übertrof- fen. Das Konzernergebnis stieg trotz Belastungen aus Vorsorgen für Fremd- währungs-Hypothekendarlehen bei der mBank auf rund 2,7 Mrd. Euro und lag damit über den zuletzt prognostizierten 2,4 Mrd. Euro. Damit hat die Bank ihr Ergebnis aus dem Vorjahr um rund 20 % gesteigert und zugleich den höchsten Gewinn ihrer Geschichte erzielt. Die Erträge waren dafür der maßgebliche Treiber: Sie legten im Vergleich zum Vorjahr dank eines starken Kunden- geschäfts um rund 6 % auf 11,1 Mrd. Euro zu. Die harte Kernkapitalquote er- höhte sich zum Stichtag am 31. Dezember 2024 auf komfortable 15,1 %. 46 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Inhalt 47 Konzern-Nachhaltigkeitsbericht 47 Einleitung 47 Erläuterungen zum Konzern-Nachhaltigkeitsbericht 49 Allgemeine Angaben 91 Umweltstandards 118 Soziale Standards 149 Governance-Standards 161 Anhang 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 302 Struktur und Organisation 302 Ziele und Strategie 304 Unternehmenssteuerung 305 Vergütungsbericht 305 Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB 305 Angaben gemäß §§ 289a, 315a HGB und erläuternder Bericht 305 Angaben gemäß §§ 289f, 315d HGB 305 Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse 309 Wirtschaftsbericht 309 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 311 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 316 Resümee Geschäftslage 2024 319 Entwicklung der Segmente 319 Privat- und Unternehmerkunden 320 Firmenkunden 321 Sonstige und Konsolidierung 322 Angaben zur Commerzbank Aktiengesellschaft (HGB) 322 Einleitung 322 Geschäftsverlauf 2024 324 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 324 Voraussichtliche Entwicklung der Commerzbank Aktiengesellschaft 325 Prognose- und Chancenbericht 325 Künftige gesamtwirtschaftliche Situation 326 Künftige Situation der Bankbranche 327 Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns 329 Chancenmanagement in der Commerzbank 330 Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns 333 Konzernrisikobericht An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 47 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Konzern-Nachhaltigkeitsbericht Einleitung Wir befinden uns in Zeiten vielfältiger Herausforderungen. Die angespannte Situation im Nahen Osten, der anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, eine schwache deutsche Wirtschaft sowie verheerende Extremwetterereignisse und Naturkatastro- phen haben das vergangene Jahr geprägt. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Gesellschaft und Wirtschaft vor großen Aufga- ben stehen, ist es unser Anspruch, als verlässlicher Partner an der Seite unserer Kundinnen und Kunden zu stehen. Darüber hinaus ist für uns der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Mitarbeitenden ein wesentlicher Grundpfeiler unse- res Selbstverständnisses als verantwortungsvolles Unterneh- men– auch und gerade in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen und großer Umbrüche. Wir halten fest an unserem Net-Zero-Commitment – dem Ver- sprechen, unseren CO 2 -Fußabdruck auf netto null zu reduzieren, und treiben als Finanzintermediär die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft voran. Wir folgen verbindlichen Regeln für den Umgang mit Umwelt- und Sozialrisiken, die wir fortlau- fend hinterfragen und bedarfsweise anpassen. Nachfolgend erläutern wir im Detail, wie wir unsere Verant- wortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft, Kundschaft und Be- schäftigten konkret wahrnehmen. Wir zeigen auf, was uns beschäftigt und wofür wir stehen. Die folgende Grafik fasst wesentliche Aktivitäten und Meilen- steine des Berichtsjahres 2024 zusammen. Erläuterung zum Konzern-Nachhaltigkeitsbericht Dieser Nachhaltigkeitsbericht des Commerzbank-Konzerns für das Berichtsjahr 2024 wurde in Einklang mit dem ersten Satz der neuen europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (Euro- pean Sustainability Reporting Standards (ESRS), Delegierte Ver- ordnung (EU) 2023/2772) erstellt. Diese erweitern die Anforderungen an die Transparenz und Qualität der Berichter- stattung über nachhaltigkeitsbezogene Themen erheblich und sind gemäß der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), Richtlinie (EU) 2022/2464, für große Unternehmen von öffentlichem Interesse in der EU, einschließlich des Commerz- bank-Konzerns, für Geschäftsjahre vom 1. Januar 2024 anzuwen- den. Da die Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahresende 2024 die CSRD nicht in nationales Recht überführt hat, ist die Commerzbank weiterhin verpflichtet die CSR-Richtlinie anzu- wenden. Der Konzern-Nachhaltigkeitsbericht wurde zur Erfül- lung der Anforderungen der §§ 315b und 315c HGB an eine nichtfinanzielle Konzernerklärung sowie § 340a Absatz 1a HGB in Verbindung mit den §§ 289b bis 289e HGB an eine nichtfinan- zielle Erklärung aufgestellt. Die Commerzbank hat entschieden, diesen Bericht als zusammengefasste nichtfinanzielle Konzern- erklärung für das Geschäftsjahr 2024 unter vollständiger freiwil- liger Anwendung der ESRS als Rahmenwerk gemäß § 289d HGB als Teil des zusammengefassten Lageberichts zu veröffentlichen. Der vorliegende Bericht legt erforderliche nichtfinanzielle 48 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Informationen sowohl für den Commerzbank-Konzern, als auch für die Commerzbank AG für das Geschäftsjahr 2024 offen. Da alle beschriebenen Aspekte für die Commerzbank AG und den Konzern – sofern nicht anders beschrieben - gleichermaßen gel- ten, erfolgt keine gesonderte Anwendung eines Rahmenwerks im Sinne des § 289d HGB für das Mutterunternehmen. Die Berichterstattung unter Anwendung der ESRS als Rah- menwerk stellt formal eine Durchbrechung der Stetigkeit dar. Wir begründen diese Durchbrechung mit der Bedeutung, die die ESRS als durch die Europäische Kommission angenommenen Berichtsstandard haben. Aus Sicht der Commerzbank ist eine freiwillige vollständige Anwendung der ESRS die Form der Be- richterstattung, die dem Sinn und Zweck der CSRD am nächsten kommt. Die CSRD sieht vor, dass umfassende Informationen zu Um- welt-, Sozial- und Governance-Aspekten nach den ESRS bereit- gestellt werden. Um die Verlässlichkeit dieser Angaben zu gewährleiten, schreibt die CSRD eine externe Prüfung dieser In- formationen vor. Durch das Fehlen des deutschen Umsetzungs- gesetzes entfällt diese Prüfpflicht. Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat entschieden, die zusammengefasste nichtfinanzielle Konzernerklärung als Teil des Lageberichts einer Prüfung mit begrenzter Sicherheit durch die Wirtschaftsprü- fungsgesellschaft KPMG zu unterziehen. Der Vermerk über die betriebswirtschaftliche Prüfung findet sich im Geschäftsbericht des Konzerns unter „Weitere Informationen“. Die ESRS umfassen insgesamt zwölf Berichtsstandards, be- stehend aus zwei übergeordneten sowie zehn themenspezifi- schen Standards, zu denen je nach Wesentlichkeit berichtet wird. Die übergreifenden Standards enthalten dabei grundlegende Prinzipien und Regeln der Berichtserstellung und definieren all- gemeine Offenlegungsanforderungen in Hinblick auf Strategien, Managementprozesse und Governance-Strukturen mit Bezug zur Nachhaltigkeit. Diese sind verpflichtend umzusetzen und finden sich zu Beginn unseres Konzern-Nachhaltigkeitsberichts im Ab- schnitt „Allgemeine Angaben“. Basierend auf unserer Wesent- lichkeitsanalyse legen wir darüber hinaus Informationen zu den Themen Klimawandel (E1), biologische Vielfalt und Ökosysteme (E4), zu unseren Arbeitskräften (S1) und Verbrauchern und End- nutzern (S4) sowie zu unserer Unternehmensführung (G1) offen. Darüber hinaus enthält der vorliegende Bericht die Angaben ge- mäß EU-Taxonomie-Verordnung 2020/852. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 49 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Allgemeine Angaben [BP-1] Allgemeine Grundlagen für die Erstellung des Konzern-Nachhaltigkeitsberichts Konsolidierungskreis des Konzern-Nachhaltigkeitsberichts Der Konzern-Nachhaltigkeitsbericht wurde auf konsolidierter Basis erstellt. Der Konsolidierungskreis der Konzern-Nachhaltig- keitsberichterstattung der Commerzbank Aktiengesellschaft um- fasst alle im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 enthaltenen Tochterunternehmen. Die Struktur des Commerz- bank-Konzerns ist den Angaben unter Ziffer (69) im Anhang des Konzernabschlusses zu entnehmen. Zusätzlich wird in diesem Bericht das Tochterunternehmen Soltrx Transactions Services GmbH inkludiert, das im handels- rechtlichen Jahresabschluss nicht konsolidiert ist. Die Soltrx Transaction Services GmbH fällt unter den Geltungsbereich einer internen Commerzbank-Richtlinie zu Mindeststandards im Rah- men der Etablierung gruppenweiter Vorgaben gemäß dem soge- nannten Global-Functional-Lead-Konzept (GFL). Daher ist die Soltrx Transaction Services GmbH für die Nachhaltigkeitsbericht- erstattung des Commerzbank-Konzerns von Bedeutung und dem- entsprechend einzubeziehen. Die mBank S.A. veröffentlicht für das Geschäftsjahr 2024 zusätz- lich einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht nach den Vorgaben der CSRD. Um Doppelungen zu vermeiden, verweisen wir zu weiterfüh- renden nachhaltigkeitsbezogenen Informationen der mBank auf die- sen Bericht. Er ist auf der Internetseite der mBank veröffentlicht. Abdeckung der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette Die Wertschöpfungskette wurde gemäß den Anforderungen der ESRS analysiert und definiert sowie mit den relevanten Unter- nehmensbereichen und Segmenten abgestimmt. Diese deckt so- wohl die vor- als auch nachgelagerte Wertschöpfungskette ab. Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) be- tont, dass nicht jeder Akteur der Wertschöpfungskette dargestellt werden muss. Vielmehr ist es wichtig, sich auf die wesentlichen Akteure zu fokussieren und besonders diejenigen darzustellen, die für die Analyse der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs) relevant sind. Auslassungen Es wurden keine Informationen ausgelassen, die sich auf geisti- ges Eigentum, Know-how oder die Ergebnisse von Innovationen beziehen. Für die Erstellung des vorliegenden Konzern-Nachhal- tigkeitsberichts trifft dies auch auf Informationen über künftige Entwicklungen oder Belange zu, über die Verhandlungen geführt werden. [BP-2] Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen Festgelegte Zeithorizonte Von den in den ESRS vorgegebenen Definitionen von „kurz-, mit- tel- und langfristig“ wurde für die Zwecke der Berichterstattung nicht abgewichen. Kurzfristig beschreibt Zeiträume von bis zu einem Jahr, mittelfristig von ein bis fünf Jahren und langfristig von mehr als fünf Jahren. Schätzdaten und Messunsicherheiten Vereinzelte Hilfsdaten, die den zu berichtenden Kennzahlen zu- grunde gelegt sind, basieren auf Schätzungen. Dies betrifft Of- fenlegungen im Standard E1 (Klimawandel), insbesondere im eigenen Geschäftsbetrieb, sowie vereinzelte Angaben des Stan- dards E4 (Biologische Vielfalt und Ökosysteme). Eine detaillierte Darlegung der Nutzung von Schätzungen und Näherungswerten findet sich in den zugehörigen thematischen Offenlegungen, siehe dazu insbesondere den Standard E1-6 „Bankgeschäft: Nut- zung des PCAF-Standards für die CO 2 -Offenlegung von Finanzin- stituten“. Kennzahlen der vorgelagerten Wertschöpfungskette in Bezug auf Offenlegungen zu Klimaauswirkungen im Bankbetrieb wer- den in der Regel mit Primärdaten erfasst. Diese werden teilweise um statistische Daten ergänzt oder bei fehlenden Daten auf Basis von Referenzwerten hochgerechnet. Die Grundlage für Hochrechnungen bilden in der Regel sta- tistische Werte oder eigene Referenzwerte. Da es für die meisten eingekauften Waren und Dienstleistungen noch keine spezifi- schen Emissionsfaktoren gibt, ist eine Berechnung mit höherem Genauigkeitsgrad aktuell nicht möglich. Maßnahmen zur Verbesserung umfassen die weitere Integra- tion von Lieferantendaten, was bereits kontinuierlich erfolgt. Die Qualität und Quellen der Daten werden jeweils erfasst und darauf 50 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 basierend Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet. Dies wird unter anderem im Rahmen der Verifizierung der Umweltkenn- zahlen der Commerzbank AG sichergestellt. In Bezug auf Klimarisiken im Portfolio liegen keine Messunsi- cherheiten bei quantitativen Kennzahlen vor, da für verwendete Datenpunkte, die nicht auf Schätzungen oder Annahmen basie- ren (Proxydaten), keine Messungen stattgefunden haben. In die- sem Fall wurden Daten aus der Kerndatenbank der Commerzbank, insbesondere die Inanspruchnahmen, auf Einzel- geschäftsebene genutzt, wofür keine Näherungswerte oder Schätzungen nötig waren. Die Verwendung von Näherungswer- ten oder Proxydaten aus externen Quellen wurde gekennzeichnet und entsprechend des Datenqualitätsscores unter Berücksichti- gung der spezifischen Quelle ausgewiesen. Für Offenlegungen im Bereich Biodiversität ergeben sich quantitative Kennzahlen und Geldbeträge mit einem hohen Maß an Messunsicherheit aus der Quantifizierung der finanziellen Auswirkungen. Nähere Informationen zu Quellen für Schätzun- gen und Ergebnisunsicherheit können den Standards E4-6 ent- nommen werden. Änderungen bei der Erstellung oder Darstellung von Nachhaltigkeitsinformationen Aufgrund der erstmaligen Erstellung des Konzern-Nachhaltig- keitsberichts unter Anwendung der ESRS für das Berichtsjahr 2024 existieren bisher keine Änderungen bei der Erstellung und Darstellung von Nachhaltigkeitsinformationen gegenüber einem vorangegangenen Berichtszeitraum. Fehler bei der Berichterstattung in früheren Berichtszeiträumen In Hinblick auf die erstmalige Berichterstattung unter Anwen- dung der ESRS, gibt es keine wesentlichen Fehler bei der Erstel- lung und Darstellung von Nachhaltigkeitsinformationen vorangegangener Berichte. Informationen auf Grundlage anderer Rechtsvorschriften und Standards Im Rahmen dieser Konzern-Nachhaltigkeitsberichterstattung wurden keine weiteren Informationen auf der Grundlage anderer Rechtsvorschriften inkludiert. 1 Am 1. Februar 2025 übernahm Carsten Schmitt als Generalbevollmächtigter die Ver- antwortung für die Bereich Group Finance, Goup Investor Relations und Group Tax. Liste der ESRS Angabepflichten, die mittels Verweis aufgenommen wurden ESRS Angabepflicht Verweis auf SBM-1 Tz. 42 Detaillierte Beschreibung des Geschäftsmodells Abschnitt „Grundlagen des Commerzbank-Konzerns“ im Lagebericht Unternehmensspezifische Offenlegung, MDR-M, Angaben zum Steueraufkommen der Commerzbank Länderspezifische Berichterstattung im Anhang zum Abschluss unter Note (67) [GOV-1] Die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane Vorstand Der Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft bestand zum Berichtsstichtag 31. Dezember 2024 aus den folgenden sechs Mitgliedern. Alle Mitglieder des Vorstandes sind geschäftsfüh- rend. Dr. Bettina Orlopp * 3. Juni 1970, seit 1. Oktober 2024 Vorstandsvorsitzende und Chief Financial Officer 0F 1 , Mitglied des Vorstands seit 1. No- vember 2017 Branchenerfahrung: Bettina Orlopp begann ihre Karriere 1995 bei der Unternehmensberatung McKinsey & Company, wo sie im Jahr 2002 zur Partnerin ernannt wurde und sich auf die Beratung von Finanzinstituten spezialisierte. Diese Posi- tion ermöglichte ihr einen tiefgehenden Einblick in die strate- gischen und operativen Aspekte des Bankgeschäfts. Im Jahr 2014 übernahm sie bei der Commerzbank zunächst die Lei- tung der Konzernentwicklung und Strategie. Später über- nahm sie verschiedene Vorstandsrollen, darunter die Verantwortung für Compliance, Personal und Recht, Investor Relations, Steuern, Treasury sowie für Finanzen. Produkterfahrung: Bettina Orlopp weist eine umfassende und vielseitige Produkterfahrung in verschiedenen Bereichen der Finanzdienstleistungen, insbesondere im Bankwesen, mit einem Schwerpunkt auf Strategie, Compliance, Personalma- nagement und Finanzen, auf. Mit Vorliegen der Zustimmung durch die Aufsichtbehörden hat er am 19. Februar die Funktion des Chief Financial Officer übernommen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 51 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Michael Kotzbauer * 12. Mai 1968, seit 1. Oktober 2024 stellvertretender Vorsit- zender des Vorstands und Firmenkundenvorstand, Mitglied des Vorstands seit 14. Januar 2021 Branchenerfahrung: Michael Kotzbauer weist eine umfang- reiche Branchenerfahrung, insbesondere im Firmenkunden- geschäft und im deutschen Mittelstand auf. Seine berufliche Laufbahn bei der Commerzbank begann 1990 und umfasste verschiedene Führungspositionen in Deutschland und Asien. Seit Januar 2021 ist Kotzbauer Mitglied des Vorstands der Commerzbank und verantwortlich für den Bereich Firmen- kunden. Seine Expertise im Firmenkundengeschäft wurde während seiner Zeit als Bereichsvorstand der Mittelstands- bank weiter vertieft, wo er seit 2017 für die Region Mitte-Ost verantwortlich war. Produkterfahrung: Michael Kotzbauer weist eine umfas- sende Produkterfahrung auf, die er durch verschiedene Posi- tionen im Firmenkundenbereich in Deutschland und international erlangt hat. Sabine Mlnarsky * 23. September 1974, seit 1. Januar 2023 Chief Human Re- sources Officer, Mitglied des Vorstands seit 1. Januar 2023 Branchenerfahrung: Sabine Mlnarsky leitete von 2016 bis zu ihrem Wechsel zur Commerzbank bei der österreichischen Erste Group Bank AG den Bereich Human Resources. Dort hatte die Juristin 2001 ihre Karriere im HR-Management be- gonnen, bevor sie in den Jahren 2013 bis 2016 die Personal- arbeit der Lufthansa-Tochtergesellschaft Austrian Airlines verantwortete. Produkterfahrung: Sabine Mlnarsky weist jahrelange Pro- dukterfahrung im Bereich Human Resources im Bankensektor auf. Thomas Schaufler * 18. Juli 1970, seit 1. Dezember 2021 Vorstand für Privat- und Unternehmerkunden, Mitglied des Vorstands seit 1. Dezem- ber 2021 Branchenerfahrung: Thomas Schaufler ist seit fast dreißig Jahren in der Bankenbranche tätig. Er verantwortete zuletzt unter anderem das Retailbanking der Erste Group Bank AG in sieben europäischen Märkten. Bis zu seinem Wechsel zur Commerzbank war Thomas Schaufler Vorstandsmitglied für das Retailbanking bei der Erste Group Bank AG und Vor- standsmitglied der Erste Bank der österreichischen Sparkas- sen AG mit Verantwortung für das Privatkundengeschäft. Produkterfahrung: Thomas Schaufler weist langjährige Er- fahrung im Bankensektor auf. Durch seine Tätigkeiten in ver- schiedenen Führungspositionen der Erste Group Bank AG hat er umfangreiche Produkterfahrung im Privatkundengeschäft gewonnen. Bernhard Spalt * 25. Juni 1968, seit 1. Januar 2024 Chief Risk Officer, Mitglied des Vorstands seit 1. Januar 2024 Branchenerfahrung: Bernhard Spalt verfügt als ehemaliges Vorstandsmitglied der Erste Group über langjährige Bran- chenerfahrung in diversen Bereichen des Risikomanage- ments. Von 2020 bis 2022 war er zudem Chief Executive Officer der Erste Group Bank AG. Von 2002 bis 2006 war Spalt als Bereichsleiter Group Risk Management mit der Implemen- tierung von Basel 2, Group Risk Control, ICAAP und Group Risk Reporting verantwortlich. Von 2006 bis 2019 verantwor- tete er als Chief Risk Officer der Erste Group Bank AG, unter anderem in Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowenien und Rumänien das Risikomanagement in seiner gesamten Breite. Produkterfahrung: Bernhard Spalt verfügt über langjährige Produkterfahrung im Bankensektor und bei der Gestaltung und Steuerung von Finanzprodukten. Christiane Vorspel-Rüter * 24. April 1965, seit 1. September 2024 Chief Operating Of- ficer, Mitglied des Vorstands seit 1. September 2024 Branchenerfahrung: Christiane Vorspel-Rüter begann ihre Karriere 1990 bei Andersen Consulting als Consultant Finan- cial Services Groups, wechselte danach zur Commerzbank AG und war in verschiedenen Positionen als Teamleiterin und Projektmanagerin in der Commerzbank IT tätig. Zuletzt war sie CIO in Investment Banking & International Group Services IT. Von 2018 bis 2024 verantwortete sie bei der Landesbank Baden-Württemberg als Bereichsvorständin die IT. Produkterfahrung: Christiane Vorspel-Rüter verfügt über langjährige Produkterfahrung und verschiedene Führungs- funktionen, insbesondere im IT-Bereich. Der prozentuale Anteil weiblicher und männlicher Vorstandsmit- glieder liegt bei jeweils 50 %. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft setzt sich aus zwanzig Mitgliedern zusammen. Alle Mitglieder des Auf- sichtsrats sind nicht geschäftsführend. Prof. Dr. Jens Weidmann * 20. April 1968, Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 31. Mai 2023 Branchenerfahrung: Prof. Dr. Jens Weidmann bekleidete un- terschiedliche Ämter im nationalen und internationalen Fin- anzumfeld. Sein beruflicher Werdegang ist durch Stationen beim Internationalen Währungsfonds, im Bundeskanzleramt, als Präsident der Deutschen Bundesbank sowie als 52 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Verwaltungsratsvorsitzender der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich gekennzeichnet. Im Juni 2023 wurde er in die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex berufen. Ferner besitzt er Expertise in der verantwor- tungsvollen Überwachung und Regulierung von Banken so- wie extensive Erfahrungen in der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Auch auf dem Gebiet der Dimensionen En- vironment, Social und Governance (ESG) weist er unter ande- rem durch die Mitwirkung in Stiftungen fundierte Expertise auf. Er ist zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Munich Re und lehrt im Finance Department der Frankfurt School of Finance and Management. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Prof. Dr. Jens Weidmann ist Vorsitzender des Präsidial- und Nominierungsausschusses, des Sonderausschusses 1F 2 sowie des Vergütungskontrollaus- schusses. Des Weiteren ist er Mitglied des Prüfungsausschus- ses und des Risikoausschusses. Uwe Tschäge * 28. April 1967, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 30. Mai 2003 Branchenerfahrung: Uwe Tschäge ist gelernter Bankkauf- mann und hat unterschiedliche Stationen im Betriebsrat durchlaufen. Seit 2002 ist er Vorsitzender des Gesamtbe- triebsrats und des Konzernbetriebsrats. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Uwe Tschäge ist Mitglied des Präsidial- und Nominierungsausschusses, Vergütungs- kontrollausschuss, Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) sowie des Vermitt- lungsausschusses. Er ist zum 31. Dezember 2024 aus dem Aufsichtsrat der Commerzbank AG ausgeschieden. Mitglied der Arbeitnehmervertretung Heike Anscheit * 19. Januar 1971, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1. Januar 2017 Branchenerfahrung: Heike Anscheit ist gelernte Bankkauf- frau und hat in unterschiedlichen Positionen in der Commer- zbank AG gearbeitet. Seit 2002 ist sie freigestellte Betriebsrätin, davor hat sie als Sachbearbeiterin im Bereich Akkreditive Drittland gearbeitet. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Sie ist Mitglied im Aus- schuss für digitale Transformation. Mitglied der Arbeitnehmervertretung 2 Seit 09/2024 kein permanenter Ausschuss. Gunnar de Buhr * 29. Oktober 1967, Mitglied des Aufsichtsrats seit 19. April 2013 Branchenerfahrung: Gunnar de Buhr ist gelernter Bankkauf- mann und hat unterschiedliche Positionen im Betriebsrat durchlaufen. Seit Juni 2023 ist er Vorsitzender des Betriebs- rats Hamburg. Er ist Mitglied im Gesamtbetriebsrat und im Gesamtbetriebsausschuss sowie Sprecher des Wirtschafts- ausschusses. Darüber hinaus ist Gunnar de Buhr Mitglied im Aufsichtsrat des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G., der BBV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V., der BB Pension Management GmbH und des BBV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Er ist Mitglied im Prüfungs- ausschuss und im Ausschuss für digitale Transformation. Mitglied der Arbeitnehmervertretung Harald Christ * 3. Februar 1972, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31. Mai 2023 Branchenerfahrung: Harald Christ weist langjährige Erfah- rung in Aufsichtsräten und Vorständen verschiedener Bran- chen vor. Seit 2018 ist er Geschäftsführender Gesellschafter der Christ & Company Consulting GmbH in Berlin. Zudem be- sitzt er profunde Kenntnisse in der Unterstützung, Begleitung und Umsetzung von Business-, Restrukturierungs- und Kon- solidierungsprogrammen; Erarbeitung von Positionierungs- und Zugangsstrategien für neue Geschäfts- und Kooperati- onsziele. Ferner verfügt er über Bank-, Bausparkassen- und Versicherungsexpertise in Führungs- und Steuerungsverant- wortung. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Harald Christ ist Mitglied im Prüfungsausschuss, im Ausschuss für digitale Transformation und im Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Un- ternehmensführung (ESG). Dr. Frank Czichowski * 17. Februar 1960, Mitglied des Aufsichtsrats seit 13. Mai 2020 Branchenerfahrung: Dr. Frank Czichowski verfügt über lang- jährige Erfahrung im Management einer nationalen För- derbank sowie in der Mitarbeit in Aufsichtsgremien internationaler Finanzdienstleister und Interessenorganisati- onen. Ferner besitzt er profunde Kenntnisse der internationa- len Finanzmärkte, internationaler Organisationen und besondere Expertise auf dem Gebiet ESG durch seine opera- tive Tätigkeit sowie Fortbildungen. Er ist ehemaliger Senior Vice President/Treasurer der KfW Bankengruppe, seit Feb- ruar 2023 Mitglied des Verwaltungsrats der FMS Wertma- nagement AöR in München, seit April 2023 Mitglied im An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 53 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Supervisory Board der Frontclear Clearing Corporation in Amsterdam sowie seit Juli 2024 Mitglied des Verwaltungsra- tes der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt/Main. Er besitzt tiefgreifende Kenntnisse über Treasury, Kapitalmärkte, Verbriefung sowie Management von Finanzanlagen. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Dr. Frank Czichowski ist Mit- glied des Risikoausschusses, des Prüfungsausschusses, des Ausschusses für digitale Transformation, des Sonderaus- schusses und des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG). Sabine U. Dietrich * 19. April 1960, Mitglied des Aufsichtsrats seit 30. April 2015 Branchenerfahrung: Sabine U. Dietrich weist neben tiefgrei- fenden Ingenieurs- und Managementerfahrungen in globalen, börsennotierten Unternehmen ein umfangreiches Verständ- nis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Geschäftsmo- delle auf. Sie ist ehemaliges Mitglied des Vorstands der BP Europa SE. Ferner besitzt sie umfassende Erfahrung in den Bereichen Transformation, Innovation sowie Risikomanage- ment, Compliance und Governance, unter anderem im Rah- men der Entwicklung und Implementierung eines Operating- Management-Systems in Europa. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Sabine U. Dietrich ist Vorsit- zende des Ausschusses für digitale Transformation und Mit- glied im Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG). Dr. Jutta A. Dönges * 9. Mai 1973, Mitglied des Aufsichtsrats seit 13. Mai 2020 Branchenerfahrung: Dr. Jutta A. Dönges besitzt tiefgreifende und branchenübergreifende Erfahrungen im Investmentban- king, speziell in Corporate Finance, M&A- und Kapitalmarkt- transaktionen, sowie Beteiligungsmanagement, Restrukturierung und Sustainable Finance. Ferner verfügt sie über ein umfangreiches Verständnis des Banken- und Finanz- systems sowie der Geschäftsmodelle, der Regulierung, der Aufsicht und der Abwicklung von Kreditinstituten und Infra- strukturanbietern auf nationaler und EU-Ebene. Zudem be- sitzt sie ein umfassendes Verständnis über das Finanzwesen und das Risikomanagement. Seit März 2023 ist sie Chief Fi- nancial Officer der Uniper SE. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Dr. Jutta A. Dönges ist Mit- glied im Präsidial- und Nominierungsausschuss, im Vergü- tungskontrollausschuss, im Risikoausschuss, im Sonderausschuss und im Vermittlungsausschuss. Burkhard Keese * 29. Januar 1966, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18. Mai 2021 Branchenerfahrung: Burkhard Keese hat eine extensive Er- fahrung im Bereich Finanzen und Audit von großen international und kapitalmarktorientierten Finanzdienstleis- tungsunternehmen. Er weist eine langjährige Karriere im in- ternationalen Finanzumfeld als Finanzvorstand und Berater bei weltweit operierenden Unternehmen vor. Zudem besitzt er ein umfangreiches Wissen über die Transformation und Im- plementierung digitaler und kundenorientierter Geschäftsmo- delle. Seit April 2019 ist er Chief Financial Officer und Mitglied des Councils von Lloyd’s of London. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Burkhard Keese ist Vorsit- zender des Prüfungsausschusses und ist Mitglied im Risiko- ausschuss und im Sonderausschuss. Maxi Leuchters * 25. Januar 1994, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31. Mai 2023 Branchenerfahrung: Maxi Leuchters besitzt Expertise im Be- reich der Mitbestimmung und Unternehmensführung sowie im Bereich Sustainable Finance und ESG. Sie ist seit 2019 Re- feratsleiterin für Unternehmensrecht und Unternehmensfüh- rung bei der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Maxi Leuchters ist Mitglied im Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unterneh- mensführung (ESG) und im Sonderausschuss. Mitglied der Arbeitnehmervertretung Daniela Mattheus * 9. Mai 1972, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18. Mai 2021 Branchenerfahrung: Daniela Mattheus ist Rechtsanwältin und Unternehmensberaterin, ausgewiesene Governance-Ex- pertin und Aufsichtsratsexpertin aufgrund einer langjährigen Karriere im Bereich Governance, Risk & Compliance bei gro- ßen, international agierenden Prüfungs- und Beratungsge- sellschaften. Ferner besitzt sie umfangreiche Kenntnisse über die rechtlichen Rahmenbedingungen für international operie- rende Unternehmen (auch Banken) sowie extensive Erfah- rung in der Analyse von Unternehmensstrukturen und Geschäftsmodellen. Auch durch ihre Tätigkeit als Vorsitzende verschiedener Prüfungsausschüsse verfügt Daniela Mattheus über aktuelle Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Rech- nungslegung, Abschlussprüfung und Nachhaltigkeitsbericht- erstattung. Ihre langjährige akademische Tätigkeit kennzeichnet sich durch die Lehre im Bereich Corporate & In- ternal Governance, ESG, Aufsichtsrecht und Abschlussprü- fung. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Daniela Mattheus ist Mit- glied im Ausschuss für digitale Transformation und im Aus- schuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG). 54 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Nina Olderdissen * 21. August 1976, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31. Mai 2023 Branchenerfahrung: Nina Olderdissen ist gelernte Bankkauf- frau, ausgebildete Individualkundenbetreuerin und hat unter- schiedliche Funktionen im Betriebsrat durchlaufen. Seit 2018 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrats Essen. Sie ist darüber hinaus seit 2006 stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Aus- und Fortbildung des Gesamtbetriebsrats. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Nina Olderdissen ist Mit- glied im Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Un- ternehmensführung (ESG). Mitglied der Arbeitnehmervertretung Sandra Persiehl * 11. April 1975, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31. Mai 2023 Branchenerfahrung: Sandra Persiehl ist Bankangestellte. Sie ist seit 2011 freigestellte Betriebsrätin und seit 2020 Mitglied des Gesamtbetriebsrats sowie Mitglied des Ausschusses Mensch, Organisation und Technologie. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Sandra Persiehl ist Mitglied im Ausschuss für digitale Transformation und im Prüfungs- ausschuss. Mitglied der Arbeitnehmervertretung Michael Schramm * 5. April 1974, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31. Mai 2023 Branchenerfahrung: Michael Schramm ist gelernter Bank- kaufmann, diplomierter Bankbetriebswirt und hat bei der Commerzbank AG verschiedenen Funktionen durchlaufen. Seit 2015 ist er Niederlassungsleiter Großkunden in Düssel- dorf. Er ist Mitglied des Unternehmersprecherausschusses. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Michael Schramm ist Mit- glied im Ausschuss für digitale Transformation, im Sonder- ausschuss und im Risikoausschuss. Mitglied der Arbeitnehmervertretung Caroline Seifert * 10. Juli 1966, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18. Mai 2021 Branchenerfahrung: Caroline Seifert ist Unternehmensbera- terin für Transformation in Bonn und weist umfassende Erfah- rung im Transformationsmanagement in sich dynamisch verändernden Märkten auf. Sie verfügt über eine langjährige internationale Karriere als Managerin in weltweit operieren- den Techunternehmen mit Fokus auf Design, Entwicklung und Kundenerlebnis. Zudem ist sie Expertin im Bereich Platt- formökonomien und Digitalisierung. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Caroline Seifert ist Mitglied im Ausschuss für digitale Transformation. Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell * 11. November 1952, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1. Juni 2012 Branchenerfahrung: Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell verfügt über langjährige Vorstandserfahrung sowie langjährige Auf- sichtsratstätigkeit in börsennotierten Unternehmen. Sie ist ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank. Sie besitzt fundierte Erfahrung in Bezug auf Bankenregulierung und regulatorische Rahmenbedingungen. Ferner weist sie umfangreiche Erfahrungen in der Prüfung von Kreditinstituten und langfristiger strategischer Planung sowie besondere Expertise auf dem Gebiet ESG als Aufsichts- rätin und durch Fortbildungen auf. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Dr. Gertrude Tumpel- Gugerell ist Vorsitzende des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) und im Präsi- dial- und Nominierungsausschuss. Sascha Uebel * 17. August 1976, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31. Mai 2023 Branchenerfahrung: Sascha Uebel ist gelernter Bankkauf- mann. Seit 2016 ist er freigestellter Betriebsrat und Mitglied des Gesamtbetriebsrats. Seit 2022 hat er das Amt des stellv. Vorsitzenden des Gesamt- und Konzernbetriebsrats inne und ist Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Sascha Uebel ist Mitglied im Präsidial- und Nominierungsausschuss, im Sonderausschuss sowie im Prüfungsausschuss. Mitglied der Arbeitnehmervertretung Frederik Werning * 4. März 1990, Mitglied des Aufsichtsrats seit 30. April 2024 Branchenerfahrung: Frederik Werning ist gelernter Bank- kaufmann und ist zurzeit Gewerkschaftssekretär in der Fach- gruppe Bankgewerbe bei ver.di im Bezirk Münsterland. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Frederik Werning besitzt Kenntnisse im Gebiet der Gewerkschaftsarbeit und ist Mit- glied im Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Un- ternehmensführung (ESG). Mitglied der Arbeitnehmervertretung Frank Westhoff * 12. Juni 1961, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18. Mai 2021 Branchenerfahrung: Frank Westhoff besitzt umfangreiche Kenntnisse über den europäischen Bankenmarkt, insbeson- dere dem firmenkundenbezogenen und immobilienorientier- ten Kundengeschäft. Ferner verfügt er über weitreichende Erfahrungen im Bereich der Finanz- und Risikosteuerung von großen Banken als langjähriger Risikovorstand einer der An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 55 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht größten deutschen Banken. Er sammelte umfassende Auf- sichtsratspraxis als Aufsichtsrat/-vorsitzender diverser Unter- nehmen des Finanzgewerbes. Er ist ehemaliges Mitglied des Vorstands der DZ BANK AG. Er weist eine langjährige Karri- ere im Bankgeschäft mit Erfahrungen in der Kundenbetreu- ung, der Risiko- und Bankensteuerung sowie der Begleitung von Strategie- und Konsolidierungsprogrammen auf. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Frank Westhoff ist Vorsitzen- der des Risikoausschuss und Mitglied im Prüfungsausschuss, im Sonderausschuss sowie im Vergütungskontrollausschuss. Stefan Wittmann * 4. November 1968, Mitglied des Aufsichtsrats seit 8. Mai 2018 Branchenerfahrung: Stefan Wittmann verfügt über langjäh- rig Erfahrung als Gewerkschaftssekretär. Zurzeit ist er Ge- werk- schaftssekretär in der ver.di-Bundesverwaltung. Mitgliedschaft in Ausschüssen: Er ist Mitglied im Vergü- tungskontrollausschuss und im Vermittlungsausschuss. Ste- fan Wittmann ist zum 31. Dezember 2024 aus dem Aufsichtsrat der Commerzbank AG ausgeschieden. Mitglied der Arbeitnehmervertretung Der prozentuale Anteil weiblicher Aufsichtsratsmitglieder liegt bei 45 %, der Anteil männlicher Aufsichtsratsmitglieder liegt bei 55 %. Der Aufsichtsrat der Commerzbank AG setzt sich, wie gemäß § 7 des Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer (Mitbestimmungsgesetz) vorgesehen, zu 50 % aus Aufsichtsrats- mitgliedern der Anteilseigner und zu 50 % aus Aufsichtsratsmit- gliedern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammen. Neun der zehn Vertreterinnen und Vertreter der Anteilseig- nerseite gelten alle als unabhängig im Sinne des Deutschen Cor- porate Governance Kodex, wie der Tabelle im Abschnitt „Aufsichtsrat“ der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §315d HGB in diesem Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Der Anteil der von der Hauptversammlung gewählten unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder beträgt 90%. Sowohl die Mitglieder des Vorstands als auch des Aufsichts- rats weisen durch ihre beruflichen Tätigkeiten im deutschen Raum sowie teilweise im internationalen Kontext Erfahrungen in Bezug auf den geografischen Standort des Unternehmens auf. Identität der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane, die für die Überwachung der Auswirkungen, Risiken und Chancen zuständig sind Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand auch bezüg- lich Nachhaltigkeitsthemen. Dazu zählt zum Beispiel die Prüfung dieses nichtfinanziellen Berichts. Der Ausschuss für Nachhaltig- keit, Soziales und gute Unternehmensführung (kurz ESG-Aus- schuss) tagt grundsätzlich viermal im Jahr. Gemeinsam mit dem Prüfungsausschuss unterstützt er den Aufsichtsrat insbesondere bei der Prüfung, ob die Geschäftsleitung einer wirtschaftlich tragfähigen und nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens nachkommt und dabei die Grundsätze guter und verantwor- tungsvoller Unternehmensleitung beachtet, die soziale Verant- wortung des Unternehmens wahrnimmt sowie gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schont. Der Vorstand entwickelt die Strategie für den Commerzbank- Konzern, erörtert sie mit dem Aufsichtsrat und sorgt für ihre Um- setzung. Die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam Verant- wortung für die Geschäftsführung. Sie unterrichten sich gegenseitig über alle wichtigen Vorgänge und Maßnahmen in ih- rem Zuständigkeitsbereich. Nachhaltigkeitsthemen fließen in den jährlichen Strategieprozess für die Gesamtbankstrategie ein und werden unter anderem in Vorstandssitzungen besprochen. Jede Vorständin und jeder Vorstand ist für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen im eigenen Ressort verantwortlich. Ein bereichsübergreifendes Entscheidungs- und Eskalations- gremium ermöglicht es, die nachhaltige Ausrichtung des Ge- schäftsmodells der Bank ganzheitlich zu steuern: Das Group Sustainability Board verankert das Querschnittsthema Nachhal- tigkeit fest in der Organisation der Bank. Es legt die strategischen Nachhaltigkeitsziele fest und überwacht die Maßnahmen zu de- ren Umsetzung und Steuerung. Zudem prüft das Gremium die Fortschritte der drei strategischen Nachhaltigkeitsziele. Angaben zu den Nachhaltigkeitszielen der Commerzbank finden sich in Standard SBM-1. Darüber hinaus berichten die Bereiche und Segmente der Bank regelmäßig über den Fortschritt ihrer Nach- haltigkeitsaktivitäten, auch im Kontext der wesentlichen Auswir- kungen, Risiken und Chancen, und der Implementierung regulatorischer Nachhaltigkeitsvorgaben. Den Vorsitz des Group Sustainability Boards hat die Vorstandsvorsitzende. Außer ihr ge- hören dem Gremium weitere Mitglieder des Vorstands, Bereichs- vorständinnen und -vorstände, der Chief Environmental Risk Officer sowie die Chief Sustainability Officer an. Mit dem Group Sustainability Management als übergeordne- tem Nachhaltigkeitsbereich innerhalb des Konzernbereichs Stra- tegie, Transformation und Nachhaltigkeit unterstreicht die Commerzbank die strategische Priorität des Themas. Der Be- reich ist der Vorstandsvorsitzenden unterstellt und unterrichtet sie regelmäßig über den Fortschritt der Nachhaltigkeitsthemen 56 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 und -aktivitäten. Der Bereich trägt die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und einer um- fassenden Governance. Gleichzeitig steuert das Group Sustaina- bility Management ein internes Konzernprogramm und koordiniert damit übergreifend die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Commerzbank. Das Programm sichert eine enge Verknüpfung übergreifender Themen. Ein Lenkungsausschuss, bestehend aus Mitgliedern des Topmanagements der relevanten Bereiche, über- wacht in zweimonatlichem Turnus den Fortschritt. Zudem wird die Umsetzung von strategischen Nachhaltig- keitsinitiativen wie den Principles for Responsible Banking der UNEP FI sichergestellt. In Zusammenarbeit mit den relevanten Unternehmensbereichen definiert das Group Sustainability Ma- nagement die im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse zu bewer- tenden Auswirkungen, Risiken und Chancen. Seit 2022 stellt ein unter der Schirmherrschaft der Vorstands- vorsitzenden stehender externer Nachhaltigkeitsbeirat einen konstruktiv-kritischen Dialog mit unseren Stakeholdern sicher. Berufen für drei Jahre vertreten fünf bis sechs Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Gesellschaft, Nichtregierungsorganisationen und dem Mittelstand ein breites inhaltliches Spektrum. In den bisherigen Sitzungen wurden unter anderem die Themen Biodiversität, soziale Nachhaltigkeit, Gre- enwashing Risiken und aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen diskutiert. Die Impulse des Nachhaltig-keitsbei- rats unterstützen uns zum einen bei der Weiterentwicklung un- serer Nachhaltigkeitsstrategie und fordern auch die kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Projekten und Zielen. Die sachkundige Expertise der Beiratsmitglieder ist zudem in die Be- wertung der Auswirkungswesentlichkeit im Rahmen unserer We- sentlichkeitsanalyse sowie in die Erstauflage unseres ESG- Rahmenwerkes eingeflossen. Die Definition der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie deren Überwachung und damit verbundene Kon- trollen und Verfahren erfolgen im Rahmen der Verantwortlich- keiten der beschriebenen Organisationsstruktur. Es gilt die fachliche Verantwortung der jeweiligen Konzernbereiche. Eine Beschreibung spezifischer Verfahren und Verantwortlichkeiten im Rahmen der wesentlichen Themenfelder folgt in der anschlie- ßenden Offenlegung dieses Berichts. Nachhaltigkeitsbezogenes Fachwissen Die Leitungs- und Aufsichtsorgane der Bank verfügen qua ihrer Funktion über ein fundiertes Fachwissen, das beispielsweise auch über nachhaltigkeitsbezogene Schulungen stetig ausgebaut wird. Die Mitglieder des Vorstands werden anlassbezogen – je- doch mindestens jährlich – zu Themen aus dem Bereich Nach- haltigkeit geschult. Dies umfasst insbesondere auch Informationen zum Management von ESG-Risiken. Das Group Sustainability Board kann ebenfalls als Format für Schulungen und die gezielte Weitergabe von Fachwissen genutzt werden. Auch der Nachhaltigkeits-beirat dient als Quelle für nachhaltig- keitsbezogenes Fachwissen. Je nach inhaltlichem Schwerpunkt einer Sitzung des Beirats, der unter der Leitung der Vorstands- vorsitzenden tagt, nehmen ein weiteres Vorstandsmitglied sowie Mitarbeitende aus dessen Ressort teil. So wird sichergestellt, dass sowohl Vorstandsmitglieder als auch die Themenverant- wortlichen auf operativer Ebene von der Expertise und dem Fachwissen der Beiratsmitglieder profitieren. Mitglieder des Aufsichtsrats nehmen die für ihre Aufgabe er- forderlichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eigenverant- wortlich wahr. Sie werden dabei von der Commerzbank angemessen unterstützt. Neuen Aufsichtsratsmitgliedern werden zudem individuell zugeschnittene interne Qualifizierungs- und Einführungsmaßnahmen angeboten. Darüber hinaus vermitteln Bereiche wie das Group Risk Management vertiefte Einblicke in deren Tätigkeit und Organisation. Im Geschäftsjahr 2023 wurde für alle Mitglieder des Aufsichtsrats ein umfassender Workshop zum Thema „EU-Taxonomie und Umsetzungsstand in der Com- merzbank“ abgehalten. Im Sommer 2024 wurden sowohl der Aufsichtsrat als auch der Vorstand zu den Anforderungen und Umsetzungsvorgaben der CSRD geschult. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 57 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht [GOV-2] Informationen und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane befassen Die oben beschriebenen Gremien befassen sich regelmäßig mit Nachhaltigkeitsaspekten. Das Group Sustainability Board tagt grundsätzlich sechsmal im Jahr. Die Vorbereitung der Sitzungen wird durch das Group Sustainability Management übernommen. Es koordiniert als Zentraleinheit die Themenauswahl, Vorberei- tung, Informationsbereitstellung, Durchführung und Dokumen- tation der Sitzungen des Group Sustainability Boards. Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte sich das Group Sustaina- bility Board auf jeder seiner Sitzungen mit Umweltthemen. So wurde beispielsweise mehrfach die Zielerreichung bei der von der Bank angestrebten Reduktion der CO 2 -Emissionen aus dem Bankbetrieb auf netto null bis 2040 und die dazu gestarteten und umgesetzten Maßnahmen beraten. Darüber hinaus war die von der Bank etablierte Steuerung zur Emissionsminderung des Kre- ditportfolios Gegenstand der Diskussionen des Group Sustaina- bility Boards. Zum Themenbereich Biodiversität wurde über die Fortschritte im Umweltrisiko-Management der Bank bei der In- tegration von Umweltrisiken abseits der bereits aufgesetzten Steuerung zu Klimarisiken beraten. Auch soziale Themen waren regelmäßig Gegenstand der Be- ratungen und Entscheidungen des Group Sustainability Boards. Der Themenbereich Arbeitsbedingungen der eigenen Beleg- schaft wurde als wesentlicher Aspekt der Umsetzungssteuerung zur Mitarbeiterstrategie mehrfach vom Group Sustainability Board beraten. Auch das Thema Qualifizierung und Entwicklung von Mitarbeitenden wurde, insbesondere in Bezug auf die Maß- nahmen zu ESG-Themen, in diesem Gremium besprochen. Darüber hinaus beschäftigte sich das Group Sustainability Board mit Aspekten der Produktverantwortung. So waren sowohl nachhaltigkeitsbezogene und die nachhaltige Transformation un- terstützende Produkte der Segmente Firmenkunden sowie Pri- vat- und Unternehmerkunden als auch eine Analyse zu möglichen Greenwashing-Risiken, im Zusammenhang mit getä- tigten Aussagen und Produkten der Bank Gegenstand der Bera- tungen des Group Sustainability Boards. Im Aufsichtsrat werden Themen mit Nachhaltigkeitsbezug insbesondere durch den ESG-Ausschuss beraten. Dieser Aus- schuss tagt grundsätzlich viermal im Jahr. Die Sitzungen des ESG-Ausschusses werden unter anderem zusammen mit weite- ren Fachabteilungen durch das Group Sustainability Manage- ment sowie Group Human Resources inhaltlich vorbereitet. Im Jahr 2024 befasste sich der ESG-Ausschuss in jeder Sit- zung mit Klima- und Umweltthemen. So beriet er beispielsweise die neue Entwaldungsposition der Commerzbank, mit der diese Entwaldung im Zusammenhang mit ihrer Finanzierungstätigkeit entgegenwirken will. Weitere Informationen dazu finden sich in den Standards E4-3 und E4-4.Diese Richtlinie war zuvor, Ende 2023, vom Vorstand der Bank beraten und verabschiedet wor- den. Darüber hinaus wurde auch im ESG-Ausschuss über die Zie- lerreichung bei der von der Bank angestrebten Reduktion der CO 2 -Emissionen aus dem Bankbetrieb auf netto null bis 2040 und die dazu gestarteten und umgesetzten Maßnahmen beraten. Auch soziale Themen standen im Jahr 2024 im Fokus der Be- ratungen des ESG-Ausschusses. So befasste er sich unter ande- rem intensiv mit den Mitarbeiternetzwerken der Commerzbank und den Maßnahmen der Bank zur Förderung der Diversität ihrer Belegschaft als Schlüsselfaktor für nachhaltigen Unternehmens- erfolg. Darüber hinaus war die Mitarbeiterzufriedenheit, die bei der Commerzbank mit dem Employee-Engagement-Index ge- messen wird, sowie die Qualifizierung der Mitarbeitenden der Commerzbank, insbesondere im Zusammenhang mit ESG-The- men, Gegenstand der Beratungen des Ausschusses. Weiterfüh- rende Informationen zu diesen Themen finden sich in den Sozial- Standards. Mit Blick auf das Produktangebot der Commerzbank, das eine nachhaltige Transformation unterstützen kann, wurde der ESG- Ausschuss regelmäßig informiert und die Beratung zur Überar- beitung unserer produktbezogenen Nachhaltigkeits-Steuerungs- größe einbezogen. Weiterführende Informationen dazu finden sich in der unternehmensspezifischen Offenlegung zum 300- Mrd.-Euro-Ziel, als letzte Offenlegung der Umweltstandards. Grundsätzlich erhält der Vorstand sämtliche Unterlagen, die dem ESG-Ausschuss des Aufsichtsrats zugehen vorab zur Bera- tung. Im Berichtsjahr haben sich Vorstand und Aufsichtsrat intensiv mit der Erstellung der ersten Wesentlichkeitsanalyse nach den Vorgaben der Corporate Sustainability Reporting Directive be- fasst. Zum einen wurden beide Gremien von einer Universitäts- professorin, die unter anderem Mitglied der EFRAG ist, zur CSRD geschult und zum anderen wurden sie regelmäßig über den Um- setzungsstand der Wesentlichkeitsanalyse sowie abschließend über die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse informiert. Der Vorstand nahm in seiner Sitzung im Oktober 2024 die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse und damit die erstmals nach den Vor- gaben der CSRD identifizierten wesentlichen Auswirkungen, Ri- siken und Chancen der Commerzbank ab. Dem Aufsichtsrat wurden die Ergebnisse im November vorgestellt. Im Jahr 2024 wurde der Tätigkeits- und Statusbericht des Da- tenschutzbeauftragten dem zuständigen Management Board, un- ter Leitung des verantwortlichen Vorstandsmitglieds, zweimal zur Kenntnis gebracht. Eine vollständige Liste aller im Zuge der Wesentlichkeitsana- lyse als wesentlich identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen findet sich unter Standard SBM-3. 58 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 [GOV-3] Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme Im Vergütungssystem für den Vorstand hat der Aufsichtsrat die Nachhaltigkeitsstrategie der Commerzbank verbindlich mit der variablen Vorstandsvergütung verknüpft: Der Aufsichtsrat hat das Konzernziel, das mit 60 % den dominanten Anteil der vari- ablen Vergütung der Vorständinnen und Vorstände ausmacht, bereits 2023 um ein ausdrückliches ESG-Teilziel erweitert, das mit 20 % die Konzernzielerreichung beeinflusst. Das 20%ige ESG-Teilziel des Konzernziels setzt sich dabei für das Geschäftsjahr 2024 wie folgt zusammen: Zusammensetzung des ESG-Teilziels Themenfeld Gewichtung konkretes Ziel Umwelt 60 % Reduktion der CO 2 -Intensitäten der acht SBTi-Sektorportfolios gemäß SBTi-Commitment (50 % Gewichtung) Reduktion des CO 2 -Ausstoßes des eigenen Bankbetriebs der Commerzbank AG um 5 % (Gewichtung 50 %) Soziales 20 % Steigerung des Anteils der Frauen in Führungspositionen der Commerzbank AG Inland über alle Führungsebenen hinweg Governance 20 % Aktives Vorleben und Fördern der Unternehmenswerte und der Kultur der Integrität sowie Stärkung der Zusammenarbeit des Vorstands Für die Bemessung der Zielerreichung des Vorstands hin- sichtlich der Reduktion des Gesamt-CO 2 -Ausstoßes des eigenen Bankbetriebs der Commerzbank AG werden derzeit nicht die in Standard E1-6 berichteten Emissionen herangezogen, da diese erstmals für den gesamten Konzern für das Geschäftsjahr 2024 erhoben wurden. Für das aktuelle Berichtsjahr 2024 wurden die Daten für die Bemessung der Zielerreichung unter Anwendung der in den Vorjahren verwendeten Methodik erhoben, um kon- sistent mit den bisherigen Bezugsgrößen zu sein. Weitere Informationen finden sich im Vergütungsbericht für Vorstand und Aufsichtsrat, der als eigenständiger Bericht veröf- fentlicht wird und auf der Internetseite der Commerzbank zu fin- den ist. [GOV-4] Erklärung zur Sorgfaltspflicht Die Sorgfaltspflicht stellt einen zentralen Bestandteil des verant- wortungsvollen Handelns der Commerzbank dar. Sie beschreibt den systematischen Prozess, mit dem ermittelt wird, wie wir mit den potenziellen und tatsächlichen, positiven und negativen Aus- wirkungen sowie Chancen und Risiken unserer Geschäftstätig- keit auf Umwelt und Gesellschaft umgehen und darüber Rechenschaft ablegen. Die wichtigsten Aspekte dieses Verfahrens werden dabei in internationalen Instrumenten wie den Leitprinzipien der Verein- ten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den Leit- sätzen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für multinationale Unternehmen beschrie- ben. Untenstehend findet sich eine Übersicht, wie und wo die Anwendung der wichtigsten Schritte des Verfahrens zur Erfül- lung der Sorgfaltspflicht in unserem Konzern-Nachhaltigkeitsbe- richt Berücksichtigung finden. Übersicht der wichtigsten Schritte zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht Kernelemente der Sorgfaltspflicht Absätze im Konzern- Nachhaltigkeitsbericht Einbindung der Sorgfaltspflicht in Governance, Strategie und Geschäftsmodell i. GOV-2: Informationen und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane des Unternehmens befassen, ii. GOV-3: Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme und iii. SBM-3: Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammen- spiel mit Strategie und Geschäftsmodell. Einbindung betroffener Interessenträger in alle wichtigen Schritte der Sorgfaltspflicht i. GOV-2, ii. SBM-2: Interessen und Standpunkte der Interessenträger, iii. IRO-1 und iv. themenbezogene ESRS: Berücksichtigung der verschiedenen Phasen und Zwecke der Einbeziehung der Interessenträger während des gesamten Verfahrens zur Erfüllung der Sorgfaltspflicht. Ermittlung und Bewertung negativer Auswirkungen i. IRO-1 (einschließlich Anwendungsanforderungen in Bezug auf spezifische Nachhaltigkeitsaspekte in den einschlägigen ESRS) und ii. SBM-3. Maßnahmen gegen diese negativen Auswirkungen i. themenbezogene ESRS: Berücksichtigung des Spektrums der Maßnahmen, einschließlich der Übergangspläne, mit denen die Auswirkungen angegangen werden sollen. Nachverfolgung der Wirksamkeit dieser Bemühungen und Kommunikation i. themenbezogene ESRS: in Bezug auf Kennzahlen und Ziele. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 59 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht [GOV-5] Risikomanagement und interne Kontrollen der Konzern- Nachhaltigkeitsberichterstattung Im Rahmen der Konzern-Nachhaltigkeitsberichterstattung ge- mäß der CSRD hat die Bank ein Risikomanagement- und internes Kontrollsystem implementiert, das darauf abzielt, die Integrität und Zuverlässigkeit unserer Berichterstattungsprozesse zu för- dern. Unser Ansatz umfasst die Identifizierung und Bewertung von Risiken, die sich auf unsere Konzern-Nachhaltigkeitsbericht- erstattung auswirken können. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Ein- bindung relevanter Fachbereiche und verfolgen das Ziel, poten- zielle Risiken zu identifizieren und zu mitigieren. Mit einem festgeschriebenen Prozess zur „CSRD-Berichtserstellung“ er- gänzen wir die übergeordnete Policy zur Datenerhebung und strukturieren die einzelnen Prozessschritte zu einer standardi- sierten, logischen Abfolge mit klaren Verantwortlichkeiten und Kontrollfunktionen innerhalb eines jährlichen Aktualisierungs- prozesses. Unsere etablierten Kontrollen beinhalten eine jährli- che Überprüfung zur Einhaltung der Berichtsstandards und die Validität der erhobenen Daten. Wir verwenden einen qualitativen Ansatz zur Risikobewer- tung. Risiken werden nach ihrer potenziellen Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit priorisiert, um gezielte Maßnahmen zur Risikominderung abzuleiten und zu entwickeln. Die internen Kontrollsysteme fokussieren die Genauigkeit und Vollständigkeit der berichteten Daten und unterstützen die Einhaltung der regu- latorischen Anforderungen. Die wichtigsten Risiken wurden identifiziert in Bezug auf Da- tenintegrität, regulatorische Compliance und Transparenz. Die Minderungsstrategien der Commerzbank umfassen die Imple- mentierung robuster Kontrollen und regelmäßiger Informations- veranstaltungen für Mitarbeitende, um die Qualität der Berichterstattung zu sichern. Unsere durchgeführten Kontrollen beziehen sich insbesondere auf das Greenwashing-Risiko, das in direktem Zusammenhang mit der Datenvalidität steht. Zur Risi- kominderung wurden unterschiedliche Kontrollschritte entlang des gesamten Datenflusses implementiert. Nach Abschluss des ersten Berichtsjahres werden sowohl die Risikobewertung wie auch die internen Kontrollen evaluiert. Die Ergebnisse der Evaluierung werden in alle relevanten internen Funktionen und Prozesse berücksichtig und auf noch zu definie- rende Weise integriert. Die potenziellen Auswirkungen und Ein- trittswahrscheinlichkeiten der identifizierten Risiken werden regelmäßig bewertet und in die Risikoberichte für das Manage- ment integriert. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der Risi- koanalyse genutzt, um die Kontrollmaßnahmen auf ihre Effektivität zu prüfen und Kontrollhandlungen bei Bedarf zu er- weitern oder zu fokussieren. Zudem wird sichergestellt, dass Ri- siken gemäß ihrer Relevanz priorisiert und entsprechende Ressourcen auf die wichtigsten Kontrollmaßnahmen eingesetzt werden. Insbesondere der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats wurde detailliert über das eingerichtete interne Kontrollsystem zur Si- cherung einer hohen Datenqualität im Nachhaltigkeitsbericht in- formiert. Darüber hinaus erfolgt eine jährliche Information des Vorstands und des Aufsichtsrats über die Ergebnisse zur Funkti- onsfähigkeit des internen Kontrollsystems. [SBM-1] Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette Kernelemente der allgemeinen Strategie mit Bezug zu Nachhaltigkeitsaspekten Um den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, braucht es neben geeigneten politischen Rahmen- bedingungen und technischen Lösungen vor allem auch ausrei- chend finanzielle Mittel. Das bietet uns als Bank zahlreiche Chancen: Energiewende und CO 2 -Reduktion erfordern neue Technologien und Produkte, die mit hohen Investitionen bei un- seren Kunden verbunden sind. Gleichzeitig sieht sich unsere Kundschaft mit neuartigen nicht finanziellen Herausforderungen konfrontiert: von der Datenerfassung über die Steuerung des ei- genen CO 2 -Fußabdrucks bis hin zu technologischen Richtungs- entscheidungen im Rahmen der Energiewende. Zudem wächst das Interesse an nachhaltigen Anlagemöglichkeiten. Daher ent- wickeln wir entlang unserer zentralen Kundengruppen – Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden – Produkte und Dienstleistungen, die diesen Veränderungen gerecht werden und dabei ökologischen oder sozialen Nutzen entfalten. Die Commerzbank bedient grundsätzlich verschiedene Märkte – sie ist im Firmenkundengeschäft international in mehr als 40 Ländern vertreten und konzentriert sich insbesondere auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutio- nelle Kunden. Im internationalen Geschäft begleitet die Bank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz und Unternehmen aus ausgewählten Zukunfts- branchen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden steht die Bank mit den Marken Commerzbank und comdirect an der Seite ihrer Kundinnen und Kunden. Eine detaillierte Offenlegung des Geschäftsmodells findet sich im Abschnitt „Grundlagen des Commerzbank-Konzerns im Lagebericht“. 60 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Um unseren Geschäftsauftrag in den verschiedenen Märkten zu erfüllen, sind wir auch mit Blick auf unsere Mitarbeitenden weltweit vertreten. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Anzahl der Mitarbeitenden entlang großer geografi- scher Regionen. Anzahl der Mitarbeitenden nach geografischen Regionen Region Anzahl Mitarbeitende Amerika 263 Asien 1 108 Kontinentaleuropa (inklusive Vereinigtem Königreich) 38 862 Gesamt 40 233 Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden sowohl nachhal- tige Finanzierungslösungen als auch Geldanlage und Kapital- markprodukte an. Auf der Finanzierungsseite zählen dazu zum Beispiel nachhaltige bilaterale Kreditprodukte, sogenannte Sustainable Loans, für unsere Firmenkunden, die der Finanzierung von nach- haltigkeitsbezogenen Projekten dienen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden umfasst das Angebot unter anderem Finan- zierungen für energieeffiziente Gebäude - die sogenannte „Grüne Baufinanzierung“ bei der dieCommerzbank einen Nach- lass auf die Finanzierungskondition gewährt, wenn der Kredit für Bau, Modernisierung oder Erwerb eigen- oder fremdgenutzter Gebäude genutzt wird, deren Endenergiebedarf 50 kWh pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr nicht überschreitet. Auch im Anlagegeschäft wollen wir unseren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten und die damit verbundenen Ge- schäftschancen nutzen. Dazu gehören etwa das Angebot nach- haltiger Fonds, die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Vermögensverwaltung und nachhaltige Kapitalmarktinstru- mente. Zusätzlich werden die Nachhaltigkeitspräferenzen unse- rer Kundschaft unter Berücksichtigung der Anforderungen der Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (MiFID) standardisiert in der Anlageberatung berücksichtigt. In unserem ESG-Rahmenwerk legen wir eine detaillierte Übersicht unserer nachhaltigkeitsbezogenen Produkte sowie Kri- terien zu deren Klassifizierung offen. Neben der Entwicklung klassischer Bankprodukte ist es uns ebenso wichtig, die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden mithilfe von Dienstleistungen, die einen Mehrwert stiften, zu be- dienen. In den vergangenen Jahren haben wir neue Produkte und Dienstleistungen mit besonderem Kundennutzen eingeführt. Dazu zählen unter anderem die Impact-Solutions-Plattform, ein Netzwerk mit mehr als 90 geprüften Anbietern für Lösungen rund um das Thema Nachhaltigkeit, und der FinanzKompass, der mit dem Ansatz „Nachhaltig handeln” Tipps für nachhaltiges Verhalten in finanziellen Angelegenheiten gibt. Die Commerzbank weist keine Beteiligungen im Sinne direk- ter Umsätze an Aktivitäten im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen, im Bereich der umstrittenen Waffen (gemäß ESRS: Antipersonenminen, Streumunition, chemische und biologische Waffen) sowie in Bezug auf die Herstellung von Chemikalien und den Anbau und die Produktion von Tabak auf. Kern unserer vom Vorstand verabschiedeten Nachhaltigkeits- strategie bildet unsere Net-Zero-Verpflichtung. Sie stützt sich auf zwei Säulen: Wir unterstützen unsere Kundschaft bei ihrer nach- haltigen Transformation und gehen selbst mit gutem Beispiel vo- ran. Das verfolgen wir entlang drei konkreter Ziele: Bis 2050 streben wir an, die CO 2 -Emissionen unseres gesam- ten Kredit- und Investmentportfolios auf netto null zu reduzie- ren. Die CO 2 -Emissionen unseres eigenen Bankbetriebs wollen wir bereits 2040 auf netto null senken. Von unseren Lieferanten erwarten wir bis 2040 Klimaneutralität. Bis 2025 werden wir 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanz- produkte mobilisieren (siehe dazu auch die unternehmens- spezifische Offenlegung zum 300-Mrd.-Euro-Ziel). Bereits seit 2020 ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Mit der für das Berichtsjahr geltenden Strategie 2027 wurde das Thema Verantwortung im gesamten Konzern verankert und in dem im Februar 2025 erfolgten Strate- gie-Upgrade „Momentum“ entsprechend weiterentwickelt. Die hohen Ambitionen in Bezug auf ESG-Themen bleiben mit der ak- tualisierten Strategie unverändert. Im Mittelpunkt unserer Nachhaltigkeitsstrategie steht unsere Verpflichtung, Net-Zero-Bank zu werden. Das gilt sowohl für un- seren eigenen Betrieb als auch für unser Kredit- und Anlageport- folio. Um dieses Ziel zu erreichen, stellen wir unseren Kunden innovative Produktlösungen zur Verfügung und begleiten sie ak- tiv bei ihrer Transformation hin zu Nachhaltigkeit. Zum anderen treiben wir die nachhaltige Transformation des Bankbetriebs weiter voran. Diese Verpflichtung gehen wir ganzheitlich und zu- sammen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Ge- meinsam steuern wir Nachhaltigkeit über alle relevanten Bereiche der Bank hinweg. In unserem ESG-Rahmenwerk legen wir alle wesentlichen Bausteine der Nachhaltigkeitsstrategie of- fen. Damit machen wir Nachhaltigkeit zu einer zentralen Steue- rungsgröße. Neben unseren Aktivitäten zur Bekämpfung des Klimawan- dels beschäftigen wir uns mit Themen, die stärker in den Fokus der Nachhaltigkeitsdebatte rücken, wie dem Schutz der biologi- schen Vielfalt. Auf diese Herausforderungen müssen wir gemein- sam mit unseren Kundinnen und Kunden strategische Antworten finden. Unser Bekenntnis zu einer nachhaltigen Transformation wird auch durch unsere freiwilligen Selbstverpflichtungen deut- lich. Wir gehören unter anderem zu den Erstunterzeichnern der Net-Zero Banking Alliance der UNEP FI, der Finanzinitiative des An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 61 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Mit dem Beitritt zur „Task Force on Nature-related Financial Disclosures“ (TNFD) und unserer Beteiligung am Pionierprojekt „Risiken und Chan- cen im Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt für den Fi- nanzsektor“ unterstreichen wir unsere Entschlossenheit, einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität zu leisten. Eine Übersicht aller unserer Mitgliedschaften mit Nachhaltigkeitsbe- zug ist im Internet auf unserer Webseite veröffentlicht. Inputs und Outputs Die Commerzbank verwendet eine Vielzahl von Inputs, um ihre Geschäftsprozesse zu unterstützen. Zusätzlich zu den Akteuren der vorgelagerten Wertschöpfungskette, die uns Produkte und Dienstleistungen liefern, gehören auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Infrastruktur an Filialen und Kundencen- ter sowie unsere technologische Infrastruktur zu wichtigen In- puts für die Commerzbank. Unsere vorgelagerte Wertschöpfungskette umfasst Produkt- geber und Finanzdienstleister, Refinanzierung, Lieferanten und Dienstleister. Diese Partner sind entscheidend für die Bereitstel- lung unserer Produkte und Dienstleistungen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der zentrale Faktor für unseren Erfolg. Ihre Fähigkeiten und ihr Engagement tragen maßgeblich zur Erreichung unserer Unternehmensziele bei und sind somit unser wichtigster Inputfaktor. Durch kontinu- ierliche Weiterbildung und ein unterstützendes Arbeitsumfeld fördern wir ihre Entwicklung und Zufriedenheit, was sich direkt auf die Qualität unserer Dienstleistungen auswirkt. Detaillierte Berichterstattung der Themen zur eigenen Belegschaft findet sich in den Standards S1. Unsere Filialen, Kundencenter und SB-Geräte sind darauf ausgerichtet, die Bedürfnisse unserer Kunden optimal zu erfüllen. Sie bieten nicht nur Zugang zu unseren Dienstleistungen, son- dern auch persönliche Beratung und Unterstützung. Diese Ein- richtungen sind strategisch platziert, um eine breite Erreichbarkeit zu gewährleisten und die Kundenzufriedenheit zu maximieren. Ein robustes IT-Netzwerk und effiziente Prozesse sind essen- ziell, um die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Unsere IT-Infrastruktur ermöglicht eine reibungslose und sichere Ab- wicklung unserer Dienstleistungen, von der Transaktionsverar- beitung bis hin zur Datensicherheit. Durch kontinuierliche Investitionen in Technologie und Prozessoptimierung stellen wir sicher, dass wir stets auf dem neuesten Stand sind und den wach- senden Erwartungen unserer Kunden gerecht werden. Die Outputs und Ergebnisse der Commerzbank sind in der nachgelagerte Wertschöpfungskette zu finden. Diese umfasst verschiedene Kanäle, Produkte und Dienstleistungen, die darauf abzielen, den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Zu den Produktoutputs gehören unter anderem Girokonten, die einen einfachen und sicheren Zugang zu Bankdienstleistungen bieten. Diese Produkte sind darauf ausgelegt, den Alltag unserer Kunden zu erleichtern und ihre finanzielle Sicherheit zu erhöhen. Zu den wichtigsten Outputs zählen Kredite, Investments und Anlageprodukte, die unseren Kundinnen und Kunden helfen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Indem wir den Zugang zu Finanz- dienstleistungen ermöglichen, tragen wir wesentlich zur finanzi- ellen Inklusion bei und unterstützen die wirtschaftliche Entwicklung. Dies steht im Einklang mit den positiven Auswir- kungen des Standards S4, da wir durch unsere Angebote einen bedeutenden Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Teilhabe unserer Kundinnen und Kunden leisten. Eine detaillierte Bericht- erstattung finden sich im Standard S4. Merkmale der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette und wichtigsten Wirtschaftsakteure Die Wertschöpfungskette umfasst grundsätzlich direkte und in- direkte Akteure. Im Rahmen der Konzern-Nachhaltigkeitsbe- richtserstattung wird sich auf die für diesen Zweck zentralen Stakeholder, die direkten Akteure konzentriert. Die vorgelagerte Wertschöpfungskette umfasst alle Produkte, einschließlich externer Ressourcen oder Dienstleistungen, die bei der Entwicklung der Produkte oder Dienstleistungen der Commerzbank verwendet werden. Dies schließt Lieferanten, In- vestoren und Dienstleister ein. Die Hauptakteure und Produkte der vorgelagerten Wertschöpfungskette sind bei der Commerz- bank Investoren, Produktgeber und Finanzdienstleister, die Refi- nanzierungsstruktur sowie Lieferanten und Dienstleister. Die Commerzbank verfügt über einen breit gestreuten Aktionärskreis. Dabei spielen besonders institutionelle Investoren eine große Rolle. Dazu kommen private Aktionärinnen und Aktionäre sowie die Bundesrepublik Deutschland und die UniCredit Group als großer Anteilseigner. Produktgeber sind Kooperationspartner der Commerzbank, die sich außerhalb des CSRD-Konsolidie- rungskreises befinden. Darunter fallen unter anderem Produkt- geber für Anlageprodukte, die nicht von der Commerzbank aufgelegt, aber durch sie vertrieben werden, oder Versicherungs- lösungen, die von kooperierenden Versicherern angeboten und durch die Commerzbank vertrieben werden. Zu dieser Gruppe gehören auch Finanzierungspartner, die als Konsortialpartner gemeinsam mit der Commerzbank Finanzierungen anbieten. Die Refinanzierungsstruktur der Commerzbank umfasst unter ande- rem Nachrangkapital, Preferred-Senior-Emissionen, Non-prefer- red-Senior-Emissionen sowie Covered Bonds. Darüber hinaus hat die Commerzbank die Möglichkeit, besicherte Refinanzie- rungsinstrumente, insbesondere Hypothekenpfandbriefe und 62 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 öffentliche Pfandbriefe, zu emittieren. Auch die Refinanzierung über Zentralbanken ist hierbei von großer Relevanz. Die nachgelagerte Wertschöpfungskette umfasst alle Akteure und Tätigkeiten, die Produkte oder Dienstleistungen vom Unter- nehmen erhalten und diese weiterverarbeiten oder an die End- kunden weitergeben. Dazu gehören insbesondere Distributoren, Einzelhändler und Endkunden. Die Commerzbank unterteilt ihre nachgelagerte Wertschöpfungskette in die Kategorien Kanäle, Kunden und Produkte/Dienstleistungen. Die Kanäle beziehungs- weise Vertriebskanäle stellen verschiedenen Wege dar, über die die Bank ihre Angebote an den Markt bringt. Die Kategorie Kun- den fokussiert sich direkt auf die Zielgruppe der Commerzbank. Die Betrachtung der Kunden als eigenständige Kategorie ermög- licht es, deren Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Präferenzen besser zu verstehen. Die Kategorie Produkte/Dienstleistungen umfasst das eigentliche Produktangebot der Commerzbank. Eine klare Abgrenzung dieser Kategorie erleichtert die Verwaltung und Weiterentwicklung der angebotenen Lösungen und sorgt da- für, dass die Produkte und Dienstleistungen den Anforderungen des Marktes und der Zielkunden entsprechen. [SBM-2] Interessen und Standpunkte der Interessenträger Unternehmerische Verantwortung zu leben, bedeutet für uns, ei- nen regelmäßigen Austausch mit externen und internen Stake- holdern zu suchen. Daher stellt auch unsere Strategie 2027 Kunden, Mitarbeitende und Investoren sowie deren Erwartungen in den Mittelpunkt. Dabei geht es der Bank darum, die Bedürf- nisse und Interessen ihrer Stakeholder kennenzulernen sowie ihre eigene Sichtweise darzulegen. Die Ergebnisse dieser Aus- tausche können als Entscheidungs- und Planungshilfe in die Un- ternehmensstrategie einfließen. Die Commerzbank pflegt den Kontakt mit zahlreichen Organi- sationen und Gruppen, die in Beziehung zur Bank stehen. Dazu gehören neben den Mitarbeitenden vor allem Kundinnen und Kunden, der Kapitalmarkt, die Finanzbranche, Lieferanten und Dienstleister, Medien, Nichtregierungsorganisationen, Politik, Zivilgesellschaft oder auch die Wissenschaft. Überdies steht die Commerzbank in regelmäßigem Austausch mit nationalen wie in- ternationalen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden. Dem Dis- kurs über wichtige gesellschafts-, wirtschafts- und finanzpolitische Fragen kommt für uns eine große Bedeutung zu. Den Kontakt zu unseren Stakeholdern leben wir in Form von persönlichen Austauschen, Diskussionsveranstaltungen, strate- gischen Kooperationen und über zahlreiche öffentliche Kommu- nikationsformate. Zudem ist die Commerzbank aktiv im Branchenaustausch, um Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln. Im Oktober 2024 hat die Commerzbank eine von zwei Veranstaltun- gen des achten Sustainable Finance Gipfels des Green and Sustainable Finance Clusters Germany ausgerichtet. Im Rahmen des Programms wurden die Banken der Net-Zero Banking Alli- ance Germany begrüßt und unter anderem das Thema der Zu- sammenarbeit zwischen Real- und Finanzwirtschaft sowie deren Bedeutung für die nachhaltige Transformation der Wirtschaft be- handelt. Zur Sicherstellung eines wechselseitigen Dialogs mit unseren Stakeholdern dient ebenfalls der Austausch mit dem Nachhaltig- keitsbeirat der Bank, wie in Standard GOV-1 beschrieben. Nachvollziehbarkeit der Interessen und Standpunkte der Interessenträger Eine Einbindung wesentlicher Stakeholdergruppen findet auch im Rahmen unserer Wesentlichkeitsanalyse statt. Damit stellen wir einen differenzierten und unabhängigen Blick im Rahmen der Analyse potenziell wesentlicher Themen sicher. Die Stake- holder wurden im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse sowohl zu den durch die ESRS vorgegebenen Offenlegungsanforderungen als auch zu unternehmensspezifischen Themen befragt. Grund- lage für die Identifikation der unternehmensspezifischen The- men bildete unter anderem eine im Rahmen des CSRD-Projekts im Jahr 2023 durchgeführte Gap-Analyse. Hierbei wurden die themenspezifischen Anforderungen der ESRS mit bestehenden Nachhaltigkeitsveröffentlichungen der Commerzbank abgegli- chen und mit den betroffenen Fachbereichen diskutiert, um mög- liche Angaben sowie entsprechend des Geschäftsmodells relevante Nachhaltigkeitsthemen, die nicht oder nicht detailliert genug durch die ESRS abgedeckt sind, festzuhalten und als un- ternehmensspezifische Offenlegungen zu definieren. Die Ergeb- nisse der Analyse und damit auch die im Rahmen der Betrachtung unseres Geschäftsmodells konstruktiven Anregun- gen und Impulse unserer Stakeholder fließen in den bankweiten Strategieprozess ein und haben Einfluss auf unsere Berichter- stattung. Weitere Details zur durchgeführten Wesentlichkeits- analyse finden sich in Standard IRO-1. Die Commerzbank steht im aktiven Austausch mit ihren Inte- ressenträgern und lässt die dadurch gewonnen Impulse und Be- dürfnisse in die Planung und Weiterentwicklung der Strategie und des Geschäftsmodells einfließen. Dazu werden auch Themen aus dem Marktumfeld beobachtet und entsprechend aufgenommen. Im Rahmen des Strategiepro- zesses der Bank wird ein Verständnis über das Geschäftsumfeld geschaffen. Dafür werden alle wesentlichen sowohl internen als auch externen Dimensionen analysiert, die für die strategische Ausrichtung der Bank entscheidend sein könnten. Dies An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 63 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht beinhaltet unter anderem die Beurteilung des Geschäftsumfeldes der Bank sowie eine qualitative Analyse aktueller Faktoren des Geschäftsmodells. Rund um Nachhaltigkeitsthemen können zu- sätzlich nach Bedarf Erkenntnisse aus der Wesentlichkeitsana- lyse genutzt werden. Um den Interessen und Standpunkten unserer Interessenträ- ger Rechnung zu tragen, nutzen wir beispielsweise in der Pro- duktentwicklung neben agilen Methoden auch den direkten Dialog mit Kundinnen und Kunden. Welche Produkte bei der Ent- wicklung priorisiert werden, ergibt sich neben den Vorgaben der bankeigenen Strategie (auch Nachhaltigkeitsstrategie), wirt- schaftlichen Abwägungen und regulatorischen Vorgaben auch aus Kundenbedürfnissen. Bei der Integration von ESG-Aspekten in unsere Produkte, Services und Beratungsprozesse fokussieren wir uns zukünftig neben dem Thema Klima auch auf weitere im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse identifizierte Themenfelder wie Biodiversität. Information der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane über die Standpunkte und Interessen der betroffenen Stakeholder Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat werden über un- terschiedliche Formate zu Standpunkten und Interessen betroffe- ner Interessenträger in Bezug auf die nachhaltigkeitsbezogenen Auswirkungen des Unternehmens informiert. So steht beispielsweise der externe Nachhaltigkeitsbeirat un- ter der Schirmherrschaft der Vorstandsvorsitzenden. Eine Zu- sammenfassung der in diesem Gremium diskutierten Themen wird im Group Sustainability Board sowie im ESG-Ausschuss des Aufsichtsrats vorgestellt. Durch die direkte Einbindung von Inte- ressenträgern aus diversen Bereichen ermöglichen wir eine um- fassende Sicht auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte sowie eine Schnittstelle zu unseren Management- und Aufsichts- funktionen. Zudem werden Standpunkte unserer Interessenträger im Kontext von nachhaltigkeitsbezogenen Auswirkungen der Com- merzbank, beispielsweise im Rahmen der Wesentlichkeitsana- lyse, anlassbezogen sowohl auf Vorstands- und Executive-Ebene im Group Sustainability Board als auch im ESG-Ausschuss des Aufsichtsrats behandelt. Einbezug der Interessen der Arbeitnehmenden in Strategie und Geschäftsmodell Die Commerzbank ist sich bewusst, dass sie mit ihrem Geschäfts- modell und ihrer Strategie Auswirkungen auf ihre eigenen Mit- arbeitenden hat. Im Konzern bestehen Gremien und Organe, welche die Interessen der Belegschaft und deren Sichtweisen vertreten. Details dazu finden sich in Standard S1 SBM-3. Der Aufsichtsrat der Commerzbank AG berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und ist in Ent- scheidungen von grundsätzlicher Bedeutung unmittelbar einge- bunden. Er besteht paritätisch aus den von der Hauptversammlung be- stimmten Vertreterinnen und Vertretern der Anteilseigner und aus Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmenden. Damit werden die Interessen der Beschäftigten auf höchster Ebene ver- treten. Der Konzernbetriebsrat ist ein wichtiges Organ der Arbeit- nehmendenvertretung in der Commerzbank. Er sorgt dafür, dass die Interessen der Beschäftigten auf Konzernebene berücksich- tigt werden, und stärkt die Mitbestimmung und den sozialen Di- alog im Commerzbank-Konzern. Details dazu finden sich in den Standards S1-2, S1-3 und S1-8. Einbezug der Interessen der Verbraucher und Endnutzer in Strategie und Geschäftsmodell Unsere Interessenträger im Sinne von Verbrauchern und Endnut- zern sind unsere privaten Kundinnen und Kunden, die für ihr pri- vates Leben Finanzdienstleistungen bei der Commerzbank nachfragen. Unser Angebot reicht über die gesamte Produktpa- lette von Anlage- bis Kreditgeschäft, Vorsorge, Konten und Zah- lungsverkehr. Dabei können unsere Kundinnen und Kunden den Kanal für den Kontakt, zum Beispiel Beratung, frei wählen. Un- sere Kundinnen und Kunden erwarten von uns ein professionel- les, wertschätzendes und integres Auftreten, das ihre Bedürfnisse und Interessen berücksichtigt. Ausgewählte Kundin- nen und Kunden beziehen wir in speziellen Customer-/User-Ex- perience-Befragungen (CX/UX) frühzeitig in den Prozess der Produktentwicklung mit ein, da wir Wert auf ihr Feedback für ein kundenorientiertes Produkt- und Dienstleistungsangebot legen. Darüber hinaus fragen wir Kundinnen und Kunden gezielt nach ihrer Zufriedenheit mit unseren Leistungen und bieten ihnen die Möglichkeit, über verschiedene Kanäle Fragen oder Beschwer- den zu äußern, die wir zum Anlass nehmen, unser Angebot und unsere Prozesse zu überprüfen und zu optimieren. Unsere Konzepte, Maßnahmen und Ziele zur Berücksichti- gung der Interessen und Standpunkte unserer Kundinnen und Kunden sind ab S4-1 in den Angabepflichten und unternehmens- spezifischen Offenlegungen beschrieben. 64 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 [SBM-3] Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die Wesentlichkeitsanalyse der Commerzbank hat zentrale Aus- wirkungen, Risiken und Chancen identifiziert, die in Zusammen- hang mit unserem Geschäftsmodell sowie unseren Tätigkeiten von entscheidender Bedeutung sind. Diese betreffen nicht nur unseren eigenen Geschäftsbetrieb, sondern erstrecken sich ins- besondere auf unser Bankgeschäft in der nachgelagerten Wert- schöpfungskette. Eine detaillierte Übersicht aller wesentlichen identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen in den ein- zelnen Bereichen Umwelt, Soziales und Governance findet sich in der Tabelle am Ende dieses Standards. Wesentliche Risiken und Chancen ergeben sich für den Com- merzbank-Konzern dabei vorwiegend im Zusammenhang mit den Themen Klimawandel und Biodiversitätsverlust, regulatori- scher Compliance sowie Kundenmanagement. Unsere wesentlichen Umweltauswirkungen konzentrieren sich auf unsere Finanzierungstätigkeiten, die sowohl positive als auch negative Effekte auf den Klimawandel, den Klimaschutz und die biologische Vielfalt und den Zustand der Ökosysteme haben kön- nen. Unsere wesentlichen Auswirkungen im sozialen Bereich zei- gen sich zum einen im Zusammenhang mit unseren Mitarbeiten- den und zum anderen in Bezug auf unsere Kundinnen und Kunden. Unsere wesentlichen Auswirkungen auf unsere Belegschaft erstrecken sich hierbei auf mehrere zentralen Aspekte im eige- nen Geschäftsbetrieb, die für die langfristige Zufriedenheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden entscheidend sind. Dazu gehören der soziale Dialog und eine angemessene Entloh- nung, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Gesundheits- und Sicherheitsschutz mit Fokus auf die mentale Gesundheit, die Gleichstellung der Geschlechter sowie die Inklusion von Men- schen mit Behinderung, Schulungen und Kompetenzentwicklung, Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung, Sicherstellung von Vielfalt und Diversität sowie der Datenschutz. Diese Themenfel- der bestimmen maßgeblich die Qualität des Arbeitsumfeldes und die Attraktivität des Commerzbank-Konzerns als Arbeitgeber und können sich positiv oder negativ auf unsere Mitarbeitenden aus- wirken. Die wesentlichen Auswirkungen der Commerzbank auf Ver- braucher und Endnutzer konzentrieren sich auf die nachgela- gerte Wertschöpfungskette und betreffen die Themen Kundenzufriedenheit, Kundenservice und -nähe, Schutz vor Überschuldung, Zugang zu Bankprodukten für Menschen mit Einschränkungen, Qualitäts- und Beschwerdemanagement, Pro- duktverantwortung und Datenschutz in Bezug auf Kundendaten. Diese Bereiche sind entscheidend für die Servicequalität, Zu- gänglichkeit und Sicherheit der Bankdienstleistungen und prä- gen maßgeblich die Beziehung zu unseren Kundinnen und Kunden. Eine starke Governance ist für Banken von entscheidender Bedeutung, da sie die Basis für regulatorische Compliance, ethi- sches Verhalten und das Vertrauen von Kunden und Investoren schafft. Basierend auf unserer Wesentlichkeitsanalyse haben wir wesentliche Auswirkungen bei zentralen Governance-Themen wie der Unternehmenskultur und -führung, dem Schutz von Hin- weisgebern, Korruptions- und Bestechungsprävention, Geldwä- sche- und Terrorismusbekämpfung sowie Steuertransparenz identifiziert. Eine sorgfältige Governance-Praxis in diesen Fel- dern unterstützt die Integrität des Commerzbank-Konzerns und schafft eine verlässliche Basis für langfristige Stabilität und Glaubwürdigkeit. Die wesentlichen Auswirkungen konzentrieren sich einerseits auf die Commerz-bank und ihre Mitarbeitenden, betreffen jedoch aufgrund ihrer Ausstrahlungswirkung auch das Umfeld des Commerzbank-Konzerns. Einfluss der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen Die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse erstmals für den Kon- zern-Nachhaltigkeitsbericht des Berichtsjahres 2024 erarbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die lau- fende Überwachung und Bewertung des Einflusses auf unser Ge- schäftsmodell und unsere Strategie sowie die Entscheidungsfindung innerhalb des Commerzbank-Konzerns. Sollten sich im Laufe der weiteren Beobachtung Anpassungsbe- darfe an Strategie oder Geschäftsmodell ergeben, wird der Kon- zern gezielt strategische oder operative Änderungen umsetzen, um auf sich verändernde Einflüsse zu reagieren und den identi- fizierten Herausforderungen und Chancen angemessen zu be- gegnen. Im Bewusstsein der Relevanz der Commerzbank und vor dem Hintergrund unternehmerischer Verantwortung haben wir be- reits 2021 das Thema Nachhaltigkeit als eine der zentralen Säu- len unserer Strategie definiert. Die neu gewonnenen Erkenntnisse im Zusammenhang mit den identifizierten Auswir- kungen, Risiken und Chancen stützen dabei unsere aktuellen Ambitionen im Bereich der Nachhaltigkeit und helfen uns, un- sere Strategien und Maßnahmen noch gezielter auszurichten. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 65 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Auswirkungen auf Menschen oder Umwelt Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurden wesentliche po- sitive und negative Auswirkungen im Zusammenhang mit allen Nachhaltigkeitsbereichen Umwelt, Soziales und Governance festgestellt. Ein Großteil dieser Auswirkungen konzentriert sich dabei auf den sozialen Bereich und steht in Verbindung mit der eigenen Belegschaft oder den Kunden der Commerzbank. Verbindung zu Strategie und Geschäftsmodell Unsere wesentlichen Auswirkungen auf Umwelt, Soziales und Governance gehen maßgeblich von der Strategie und dem Ge- schäftsmodell der Commerzbank aus oder stehen in enger Ver- bindung damit. Die Finanzierungsentscheidungen des Konzerns wirken sich dabei unmittelbar auf ökologische und soziale Fakto- ren aus. So kann der Commerzbank-Konzern durch die gezielte Finanzierung klimafreundlicher Projekte, nachhaltiger Investitio- nen und Unternehmen zur Eindämmung des Klimawandels und zum Schutz der Biodiversität beitragen, während die Finanzie- rung von CO₂-intensiven oder biodiversitätsschädigenden Pro- jekten und Unternehmen negative ökologische Auswirkungen haben kann. Darüber hinaus haben strategische Maßnahmen der Commerzbank im sozialen und gesellschaftlichen Bereich, wie die Förderung eines positiven Arbeitsumfeldes durch beispiels- weise angemessene Entlohnung oder flexible Arbeitszeitmodelle und die Unterstützung des sozialen Dialogs, direkte Auswirkun- gen auf die Mitarbeitenden und das Betriebsklima. Erwartete Zeithorizonte Gemäß den regulatorischen Anforderungen wurden kurz-, mittel- und langfristige Zeithorizonte in Zusammenhang mit wesentli- chen Auswirkungen betrachtet. Die Einwertung durch Fachver- antwortliche im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse hat dabei ergeben, dass ein Großteil der wesentlichen Auswirkungen mit- tel- oder langfristiger Natur ist. Dies entspricht dem Charakter der betrachteten Nachhaltigkeitsthemen, deren Einfluss sich nicht unmittelbar, sondern erst über längere Zeiträume hinweg zeigen kann. Aspekte wie die Anpassung an regulatorische An- forderungen oder der Aufbau einer nachhaltigen Unternehmens- kultur entfalten ihre volle Wirkung oft erst nach Jahren. Auch Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Klimaschutzmaß- nahmen oder der Förderung von Diversität und Inklusion benöti- gen in ihrer Umsetzung und Wirkung längere Zeit, um nachhaltig im Unternehmensmodell verankert zu werden. Verbindung zu bestimmten Tätigkeiten oder Geschäftsbeziehungen Die Commerzbank trägt durch ihre eigenen Geschäftstätigkeiten, insbesondere durch ihre Finanzierungstätigkeiten, einen wesent- lichen Anteil an den identifizierten ökologischen und sozialen Auswirkungen. Durch die Lenkung von Kapital beeinflusst sie po- sitiv oder negativ die Förderung nachhaltiger Projekte und den Klimaschutz. Darüber hinaus beeinflusst die Commerzbank durch ihre Geschäftstätigkeiten auch die sozialen Bedingungen ihrer eigenen Mitarbeitenden. Aspekte wie angemessene Entloh- nung, Arbeitssicherheit, Maßnahmen zur Förderung der menta- len Gesundheit, der soziale Dialog und die Einhaltung von Diversitäts- und Gleichstellungsprinzipien sind Teil der internen Auswirkungen, die aus dem täglichen Betrieb des Unternehmens resultieren. Widerstandsfähigkeit der Strategie und des Geschäftsmodells Identifizierte Auswirkungen, Risiken und Chancen werden analy- siert und laufend überwacht, um sicherzustellen, auf neue Ent- wicklungen flexibel reagieren zu können und langfristig widerstandsfähig zu bleiben. In den in diesem Bericht folgenden thematischen Offenlegungen beschreiben wir, wie die Commer- zbank ihre Auswirkungen, Risiken und Chancen definiert hat und legen offen, wie diese in Strategie und Geschäftsmodell integriert werden. Beispielsweise haben wir potenzielle Risiken durch den Klimawandel analysiert. Diese werden regelmäßig im Rahmen von Szenarioanalysen bewertet und in strategischen Planungen integriert. Da die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chan- cen erstmals im Rahmen der aktuellen Wesentlichkeitsanalyse erfasst wurden, wird die Commerzbank die Bewertung ihrer Wi- derstandsfähigkeit im Umgang mit diesen Faktoren schrittweise ausbauen. Die Erkenntnisse der Wesentlichkeitsanalyse und die in die- sem Zusammenhang identifizierten Auswirkungen, Risiken und Chancen werden schrittweise bereits in unseren Strategieprozes- sen berücksichtigt. Eine systematische Quantifizierung der aktu- ellen finanziellen Effekte wesentlicher Risiken und Chancen als eigenständige Angabe hat bislang nicht stattgefunden. Eine erste Abfrage zeigte für das Jahr 2024 keine erheblichen Effekte aus wesentlichen Risiken und Chancen auf die Finanzlage, Ertrags- lage oder Zahlungsströme der Commerzbank. Der derzeitige und erwartete künftige Einfluss von Klima- und Biodiversitätsrisiken auf die materiellen Risikoarten der Commerzbank, inklusive ei- ner Einordnung gegen die Wesentlichkeitsschwelle als potenzi- elle Auswirkung von 0,75 % des gesamten wirtschaftlich benötigten Kapitals, wird in den Standards E1 SBM-3 und E4 SBM-3 ausführlicher dargelegt. 66 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Änderungen zum vorangegangenen Berichtszeitraum Aufgrund der erstmaligen Erhebung und Offenlegung der we- sentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen existieren keine Änderungen im Vergleich zum vorangegangenen Berichtszeit- raum. ESRS-bezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen Die nachfolgende Tabelle beinhaltet alle ESRS-bezogenen Aus- wirkungen, Risiken und Chancen, die im Rahmen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse der Commerzbank als wesentlich identi- fiziert wurden. Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO-Tabelle) Thema Perspektive 1 IRO-Typ IRO-Text Tatsächlich/ potenziell Umwelt Anpassung an den Klimawandel Bankgeschäft positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch seine Finanzierungstätigkeit einen positiven Einfluss auf die Anpassung an den Klimawandel haben. tatsächlich Risiko Nicht ausreichende Anpassung an physische Klimarisiken (wie beispielweise Überschwemmungen, Hitzewellen oder steigende Wasserstände) können sich in den bekannten Risikoarten wie Kreditrisiko oder Marktrisiko materialisieren. potenziell Klimaschutz Bankgeschäft positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch die Finanzierung von klimafreundlichen Lösungen und die Lenkung von Finanzströmen in nachhaltige Investitionen zu einer Eindämmung des Klimawandels beitragen. potenziell negative Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch die Finanzierung von CO 2 - oder energieintensiven Unternehmen einen negativen Einfluss auf den Klimawandel haben. tatsächlich Risiko Transitionsrisiken aus einer unzureichenden Eindämmung des Klimawandels können sich in den bestehenden Risikoarten materialisieren (hier Fokus auf Kreditrisiko und Marktrisiko). potenziell Risiko Aufgrund der P&L-Abhängigkeit zu Sektoren mit Transformationsbedarf können künftig auch Erträge ausfallen, falls diese Transformation nicht erfolgreich verläuft. potenziell Chance Durch den steigenden Investitionsbedarf für Klimaschutzmaßnahmen kann der Commerzbank-Konzern sein Finanzierungsvolumen erhöhen. tatsächlich Betrieb positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch seine öffentlich kommunizierten Klimaschutzziele eine Benchmark setzen und einen positiven Einfluss auf andere Peers nehmen. potenziell Biologische Vielfalt und Zustand der Ökosysteme Bankgeschäft positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch die Finanzierung von naturnahen und umweltfreundlichen Unternehmen und Projekten zur Förderung und zum Erhalt wichtiger Ökosysteme beitragen. tatsächlich negative Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch die Finanzierung von Unternehmen und Projekten zur Schädigung und zum Verlust wichtiger Ökosysteme beitragen. tatsächlich Risiko Für den Commerzbank-Konzern kann es zu einem erhöhten Kreditausfallrisiko durch die Abhängigkeit der finanzierten Wirtschaftsaktivitäten von abnehmenden Ökosystemleistungen kommen. Ebenso können Kredite von akuten Naturkatastrophen betroffen sein, die durch den Biodiversitätsverlust verstärkt oder ausgelöst werden. Unter anderem aus dem Kreditrisiko abgeleitet, können daraus auch zunehmend Geschäftsrisiken entstehen. potenziell Risiko Investitionen in Projekte beziehungsweise die Kreditvergabe an Unternehmen, die die Biodiversität schädigen, können zu Reputationsrisiken, Kreditausfallrisiken und Geschäftsrisiken führen, da biodiversitätsschädigende Wirtschaftsprozesse zunehmend von regulatorischen Anforderungen betroffen sind und auf gesellschaftliche Widerstände stoßen. potenziell An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 67 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO-Tabelle) Thema Perspektive 1 IRO-Typ IRO-Text Tatsächlich/ potenziell Soziales Sozialer Dialog und Vereinigungsfreiheit Betrieb positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch den partnerschaftlichen Umgang mit Sozialpartnern den sozialen Dialog fördern. tatsächlich negative Auswirkung Wenn der Belegschaft des Commerzbank-Konzerns nur eingeschränkte Möglichkeiten für sozialen Dialog mit dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen, kann dies negative Auswirkungen auf die Mitarbeitenden haben. potenziell Tarifverhandlungen und angemessene Entlohnung Betrieb positive Auswirkung Als Arbeitgeber hat der Commerzbank-Konzern einen Einfluss auf angemessene Entlohnung seiner Mitarbeitenden. tatsächlich negative Auswirkung Durch Reallohnverlust aufgrund fehlender Gehaltsanpassungen in Zeiten von globalen Krisen und Inflation kann die Leistungsbereitschaft von Mitarbeitenden der Commerzbank sinken. potenziell Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und Arbeitszeit Betrieb positive Auswirkung Durch flexible Arbeitszeitmodelle oder Elternzeit/Pflegezeit kann der Commerzbank-Konzern einen positiven Einfluss auf Berufs- und Privatleben der eigenen Belegschaft haben. tatsächlich negative Auswirkung Durch fehlende Angebote zur Work-Life-Balance kann der Commerzbank- Konzern einen negativen Einfluss auf das Berufs- und Privatleben der eigenen Belegschaft haben und weniger attraktiv auf Bewerberinnen und Bewerber wirken. potenziell Gesundheitsschutz und Sicherheit Betrieb positive Auswirkung Durch Initiativen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements kann der Arbeitgeber positive Auswirkungen auf die mentale Gesundheit seiner Mitarbeitenden haben. Diese Initiativen sollten zielgruppengerecht und auf die jeweilige Arbeitssituation zugeschnitten sein. Individuelle Lösungen und Beratung können ein zielführender Ansatz sein. tatsächlich Gleichstellung der Geschlechter und gleicher Lohn für gleiche Arbeit (Gender Pay Gap) Betrieb positive Auswirkung Mit transparenten und einheitlichen Vergütungssystemen für alle Mitarbeitenden wird die Gleichstellung der Geschlechter gefördert und die Wahrscheinlichkeit für ungleiche Bezahlung aufgrund des Geschlechts minimiert. tatsächlich negative Auswirkung Fehlende Transparenz zu Gehaltssystemen sowie die Abwesenheit von Tarifverträgen können sich negativ auf die Gleichstellung der Geschlechter bei der Bezahlung auswirken. Eine fehlende Gleichbehandlung der Geschlechter bei der Anwendung von Gehaltssystemen kann den sogenannten Gender-Pay-Gap negativ beeinflussen. potenziell Schulungen und Kompetenzentwicklung Betrieb positive Auswirkung Durch Lern- und Fortbildungsprogramme fördert der Commerzbank- Konzern die (Weiter-) Qualifizierung der Beschäftigten. tatsächlich negative Auswirkung Lernangebote müssen zeitgemäß sein und auf neue Trends eingehen können. Ansonsten kann die Wirkung ausbleiben und die Mitarbeitenden wären nicht ausreichend für ihre Aufgaben qualifiziert. potenziell Beschäftigung und Inklusion von Menschen mit Behinderungen Betrieb positive Auswirkung Durch den diskriminierungsfreien Umgang von allen Menschen kann der Commerzbank-Konzern auch Menschen mit Behinderung ohne Einschränkungen beschäftigen. tatsächlich negative Auswirkung Die Commerzbank kann durch einen diskriminierenden Umgang mit Menschen mit Behinderung zu deren Benachteiligung beitragen. potenziell Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz Betrieb positive Auswirkung Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz können zu einer sicheren Arbeitsumgebung im Commerzbank-Konzern beitragen. tatsächlich negative Auswirkung Fehlende Maßnahmen gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz können zu einer unsicheren Arbeitsumgebung im Commerzbank-Konzern beitragen. Es ist wichtig durch Transparenz und gute Kommunikation die Mitarbeitenden zu sensibilisieren. potenziell Vielfalt und Diversität Betrieb positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann die Vielfalt und Diversität in seiner Belegschaft durch gezielte Maßnahmen wie z.B. Einführung eines globalen Diversity Standards fördern. tatsächlich negative Auswirkung Eine mangelnde Förderung der Vielfalt und Diversität in der Belegschaft kann sich negativ auf die Entwicklungsmöglichkeiten und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden des Commerzbank-Konzerns auswirken. potenziell 68 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO-Tabelle) Thema Perspektive 1 IRO-Typ IRO-Text Tatsächlich/ potenziell Datenschutz 2 Betrieb positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch eine hohe Sensibilität und starke Schutzmaßnahmen die vertraulichen Mitarbeiterdaten vor unbefugtem Zugriff sichern. potenziell positive Auswirkung Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen im Bereich Datenschutz erhöhen das Bewusstsein für Sicherheitsbedrohungen und Schutzmaßnahmen und die Kompetenz der Mitarbeitenden des Commerzbank-Konzerns. potenziell Bankgeschäft positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann ein hohes Maß an Datenschutz gewährleisten. potenziell Kundenzufriedenheit 2 Bankgeschäft negative Auswirkung Mangelhafter Kundenservice und Kundenberatung kann dazu führen, dass die Zufriedenheit der Kunden des Commerzbank-Konzerns sinkt. potenziell Risiko Eine nachlassende Kundenzufriedenheit kann zu geringeren Umsätzen und zum Verlust von Kunden im Bankgeschäft des Commerzbank- Konzerns führen. potenziell Kundenservice und Kundennähe 2 Bankgeschäft positive Auswirkung Die dauerhafte Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit der Bank über verschiedene Kanäle (Persönlich, Mail, Telefon, Chatbots) sowie die Nutzung von Bankprodukten und der Bankinfrastruktur kann einen erhöhten Nutzen für die Verbraucher und Endnutzer des Commerzbank- Konzerns haben. tatsächlich Schutz vor Überschuldung 2 Bankgeschäft positive Auswirkung Durch qualifizierte Beratung, Kontrollmechanismen und die Schulung seiner Mitarbeitenden im direkten Kundenkontakt kann der Commerzbank-Konzern Verbraucher und Endnutzer vor Überschuldung schützen. tatsächlich Chance Der Commerzbank-Konzern kann durch eine detaillierte Prüfung der finanziellen Verhältnisse und eine qualifizierte Beratung die Verbraucher und Endnutzer vor Überschuldung schützen und so Kreditausfälle verhindern. tatsächlich Zugang zu Bankprodukten für Menschen mit Einschränkungen 2 Bankgeschäft positive Auswirkung Mit der digitalen Barrierefreiheit kann die Commerzbank AG auch Menschen mit Einschränkungen den Zugang zu digitalen Bankprodukten erleichtern. tatsächlich Mit der Schaffung eines barrierefreien Zugangs zu Bankprodukten in Filialen kann der Commerzbank-Konzern auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen den Zugang zu Bankprodukten vereinfachen. tatsächlich positive Auswirkung Mit der Schaffung eines barrierefreien Zugangs zu digitalen Angeboten für Privatkunden kann die Commerzbank AG auch Menschen mit Einschränkungen den Zugang zu digitalen Bankprodukten anbieten. tatsächlich Qualitäts- und Beschwerde- management Bankgeschäft positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch niedrigschwellige Angebote einen leichten Zugang zum Beschwerdemanagement zur Verfügung stellen und somit Kundeninteressen effektiv aufnehmen und bearbeiten. tatsächlich Produktverantwortung 2 Bankgeschäft positive Auswirkung Durch die Übernahme von Verantwortung im Zusammenhang mit den eigenen Bankprodukten kann der Commerzbank-Konzern Verbraucher und Endnutzer vor negativen Auswirkungen, wie zum Beispiel finanziellen Schäden schützen. tatsächlich Governance Unternehmenskultur und Unternehmensführung positive Auswirkung Durch die Festlegung von Verhaltensgrundsätzen kann der Commerzbank-Konzern zu einer positiven Unternehmenskultur beitragen. potenziell negative Auswirkung Verhaltensgrundsätze müssen gelebt werden und mit Maßnahmen hinterlegt sein. Andernfalls ist ein positives Vorleben einer vertrauensvollen Kultur schwierig. potenziell Schutz von Hinweisgebern (Whistleblower) positive Auswirkung Ein umfassender Schutz von Whistleblowern signalisiert, dass der Commerzbank-Konzern ethisches Verhalten und Transparenz unterstützt und Mitarbeitende sich somit sicherer fühlen, potenzielle Probleme zu melden, ohne disziplinarische Folgen fürchten zu müssen. Dies führt zu einer verbesserten Unternehmenskultur und zu langfristiger Stabilität durch die Förderung der Aufdeckung von Missständen und Fehlverhalten. tatsächlich An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 69 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen (IRO-Tabelle) Thema Perspektive 1 IRO-Typ IRO-Text Tatsächlich/ potenziell Korruption und Bestechung positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch umfassende Schulung der Mitarbeitenden und weitreichende Handlungsanweisungen Korruption und Bestechung entgegenwirken. tatsächlich negative Auswirkung Unzureichende Maßnahmen gegen Korruption und Bestechung können institutionelle Strukturen schwächen und das generelle Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber Banken und anderen Finanzinstituten fördern. potenziell Risiko Bei Nichteinhaltung rechtlicher und regulatorischer Vorgaben in Bezug auf Korruption und Bestechung oder bei Korruptions- und Bestechungsvorfällen und -skandalen können direkte finanzielle Schäden für den Commerzbank-Konzern durch Geldstrafen, Kosten für rechtliche Verteidigung und Schadensersatzansprüche entstehen. potenziell Prävention von Geld- wäsche und Terrorismus finanzierung 2 positive Auswirkung Der Commerzbank-Konzern kann durch umfassende Schulung der Mitarbeitenden und weitreichende Handlungsanweisungen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpfen und nahezu verhindern. tatsächlich negative Auswirkung Fehlende Schulungen und Handlungsanweisungen können sich negativ auf die Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auswirken. potenziell Risiko Bei Nichteinhaltung der AML- und Terrorismusfinanzierungsvorschriften drohen der Commerzbank finanzielle Strafen sowie regulatorische Sanktionen und Reputationsschäden. potenziell Steuertransparenz 2 positive Auswirkung Die Förderung von Steuertransparenz wird als ethisch und verantwortungsbewusst wahrgenommen, was das Vertrauen von Kundschaft, Investorinnen und Investoren sowie der Öffentlichkeit in den Commerzbank-Konzern stärkt. tatsächlich negative Auswirkung Ein Mangel an Steuertransparenz kann das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Commerzbank-Konzern untergraben. potenziell 1 Die Logik der Zweiteilung in Bankgeschäft und Betrieb wird nicht angewendet auf das Themenfeld Governance. 2 Die Themen münden in unternehmensspezifischen Offenlegungen. [E1 SBM-3] Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Klimarisiken werden regulär in die Geschäfts- und die Nachhaltig- keitsstrategie einbezogen. Im Rahmen des jährlichen Strategiepro- zesses analysiert die Commerzbank diverse Schlüssel- und Umfeldfaktoren, die für die Strategie und das Geschäftsmodell der Bank relevant sind. Die Analyse der Einflussfaktoren umfasst so- wohl interne (unter anderem durch Mitarbeitende) als auch externe Perspektiven (unter anderem durch Kunden und Investoren). Die Ergebnisse und Ableitungen der ganzheitlichen Analyse werden im weiteren Verlauf des Strategieprozesses für die Entwicklung der Strategie und des Geschäftsmodells verwendet. Klimarisiken sind Teil dieser Analyse. Die strategischen Kennzahlen (Key Perfor- mance Indicators (KPI)) im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und ein zunehmender Fokus auf die Finanzierung der Kundentransfor- mation stärken zudem unsere Widerstandsfähigkeit gegen Klimari- siken. Durch die regelmäßige Analyse und den Einbezug von Nachhaltigkeitsrisiken und -zielen in die strategische Planung ist die Commerzbank derzeit gut aufgestellt, um sich an die Effekte des Klimawandels anzupassen. Die Commerzbank führt zudem eine jährliche Bewertung der Materialität von Klimarisiken einschließlich Einfluss auf Ge- schäftsrisiken durch. Die Ergebnisse dieser Analyse fließen ein in die Erstellung der Geschäftsstrategie, die Gesamtrisikostrategie und die diversen Teilrisikostrategien. Darüber hinaus beeinflussen sie andere Kernelemente des sogenannten Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) zur Gewährleistung einer angemessenen Kapitallage, beispielsweise den internen Stresstest- rahmen und die Risikotragfähigkeit. Insbesondere bei Risikoarten, die wesentlich von Klimarisiken betroffen sind, werden diese inner- halb der jeweiligen Risikoart gesteuert. Nähere Informationen hierzu sind dem Abschnitt „Steuerung durch die betroffenen Risi- koarten“ zu entnehmen. Im Rahmen jährlicher interner Kli- mastresstests prüft die Commerzbank darüber hinaus die Resilienz der Commerzbank gegen extremere Szenarien. Im Berichtsjahr 2024 wurde ein Klimarisiko-Stresstest mit Schwerpunkt auf kurz- und mittelfristigen Transitionsrisiken aufgrund disruptiver, regula- torisch getriebener Anpassungen zur Erreichung des Netto-null-Ziels bis 2050 durchgeführt. 2023 wurde ein Klimari- siko-Stresstest mit Schwerpunkt auf langfristigen physischen 70 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Risiken durchgeführt, aufgrund der Stabilität der Portfoliostruktur im Vergleich zum langen Zeithorizont der Analyse sind die entspre- chenden Erkenntnisse auch in 2024 weiter gültig. Das zugrundelie- gende Szenarionarrativ unterstellte dabei eine globale sozioökonomische Disruption in Folge starker physischer Klimaer- eignisse. Beide Stresstests zeigten steuerbare Auswirkungen auf das Risikoprofil der Commerzbank, da die Risikotragfähigkeit der Commerzbank auch im Stressszenario stets über den regulatori- schen Mindestanforderungen (100% Risikotragfähigkeit und > 6,5% CET1 Quote). Als szenariobasierte Einschätzungen unter- liegen auch die jährliche Materialitätsanalyse und der interne Klimarisikostresstest Limitationen. So gibt es keine konkrete Si- cherheit, dass eins der gewählten Szenarien eintritt und es ist auch möglich ist, dass Szenarien eintreten, die nicht analysiert wurden. Dieser Limitation wird dadurch entgegengewirkt, dass die für die Commerzbank relevantesten Szenarien auf Basis einer Experten- einschätzung gewählt werden. Zudem ist Feld der Klimarisken wei- terhin ein industrieweites Lernfeld, weswegen stetige Weiterentwicklungen, zum Beispiel mit Blick auf Daten oder Me- thodik) vorgenommen werden. Im Rahmen der genannten Materialitätsanalyse betrachtet die Commerzbank Klimarisiken nicht als separate Risikoart, sondern als einen sogenannten horizontalen Risikotreiber. Dieser kann sich in den bekannten Risikoarten wie beispielsweise Kreditrisiko oder Marktrisiko materialisieren. 2024 wurde für die Commerzbank im Rahmen des jährlichen Risikoinventurprozesses erneut eine umfas- sende und risikoartenübergreifende Materialitätsanalyse für Klima- risiken unter anderem unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Leitfaden der Europäischen Zentralbank zu Klima- und Umweltrisiken durchgeführt. Dabei wurden alle im Rahmen der Ri- sikoinventur grundsätzlich als wesentlich eingeschätzten Risikoar- ten (Adressenausfallrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko, Compliancerisiko, Cyberrisiko, Objektwertänderungsrisiko, Ge- schäftsrisiko, Reputationsrisiko, Liquiditätsrisiko, Modellrisiko) in den im Rahmen der Risikoinventur grundsätzlich als wesentlich er- achteten Konzerngesellschaften hinsichtlich der Materialität ihrer Betroffenheit von Klimarisiken beurteilt. Es wurden sowohl transitorische als auch physische Risiken be- trachtet und jeweils eine Materialitätsbeurteilung vorgenommen. Diese Materialitätseinstufung in wesentlich betroffene und nicht wesentlich betroffene Risikoarten erfolgte anhand einer zeitlichen sowie einer risikoartenspezifischen Dimension. Die zeitliche Di- mension ist dabei in einen kurz-, mittel- und langfristigen Zeithori- zont unterteilt. Der kurzfristige Zeithorizont entspricht bis zu einem Jahr, der mittelfristige ein bis fünf Jahren und der langfristige mehr als fünf Jahren (wobei mindestens zehn Jahre betrachtet wurden). Pro genanntem Zeithorizont erfolgt eine Einwertung der Materiali- tät von Klimarisiken, die jeweils nochmals in physische und transi- torische Risiken unterteilt werden können. Die Feststellung der Materialität pro Risikoart erfolgt szenariobasiert und sofern mög- lich auf quantitativer Basis. Die Schwelle für die Bewertung der Materialität von Klimarisiken ist eine potenzielle finanzielle Auswir- kung von 0,75 % des gesamten wirtschaftlich benötigten Kapitals der Commerzbank (gemessen in ErC, Economically required capi- tal). Wenn diese ErC-Auswirkung die Schwelle von 0.75% über- schreitet, betrachten wir die Risikoart als wesentlich von Klimarisiken betroffen. Darauf aufbauend ist eine ganzheitliche Berücksichtigung der Effekte der wesentlich durch Klimarisiken betroffenen Risikoarten im ICAAP der Commerzbank sichergestellt. Dies geschieht bei- spielsweise über einen mit Umweltrisiken verbundenen Kapitalpuf- fer, die Reflexion in bestehenden ökonomischen Kapitalmodellen oder den Managementpuffer. Wo materiell und methodisch dar- stellbar, berücksichtigen wir den Einfluss von Klimarisiken bereits in der Risiko- und Kapitalsteuerung, beispielsweise durch Risiko- vorsorgebuchungen. Unter anderem hat die Commerzbank 2024 ein „collective staging“ für Klimarisiken in der Risikovorsorge ge- bucht, das laufend aktualisiert wird, und damit in der Bankbilanz abgebildet. Durch regelmäßige Szenarioanalysen wird die Materia- lität von Klimarisiken jährlich überprüft und auch die Integration in die Kapitalsteuerung entsprechend angepasst.Damit stellen wir die Resilienz der Commerzbank sicher, da potenzielle Kapitaleffekte im Rahmen der Risikotragfähigkeit berücksichtigt werden und die Ri- sikotragfähigkeit der Commerzbank somit erhalten bleibt. Prozessual erfolgt in der Materialitätsanalyse zunächst eine um- fassende qualitative Analyse möglicher Transmissionskanäle und grundsätzlich auch eine szenariobasierte Quantifizierung. Die ver- wendeten Klimaszenarien basieren unter anderem auf Szenarien des Network for Greening the Financial System (NGFS). Das NGFS- Szenario „Net-Zero 2050“ beispielsweise geht davon aus, dass die Netto-CO₂-Emissionen um 2050 einen Nullpunkt erreichen, was eine Chance von mindestens 50 % zur Folge hat, die globale Er- wärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf unter 1,5°C zu be- grenzen. Die physischen Risiken sind dadurch relativ gering, die Transitionsrisiken sind jedoch durch die dafür notwendige Trans- formation erhöht. Das NGFS-Szenario „Current Policies“ wiederum geht davon aus, dass keine neue Klimaregulatorik implementiert wird und somit die Emissionen bis 2080 steigen, was zu einer Er- wärmung von etwa 3 °C und erheblichen physikalischen Risiken führt. Daneben verwenden wir das NGFS-Szenario „Fragmented World“, in dem durch manche Länder weiterhin hohe Emissionen erzeugt werden, wohingegen in anderen Ländern eine Transition erfolgt, was eine kombinierte Betrachtung von hohen physischen und transitorischen Risiken erlaubt. Zur Berechnung der potenziel- len Auswirkungen in den genannten Szenarien wird die intern etab- lierte Szenarioanalyse- und Stresstestinfrastruktur genutzt. Notwendige Parameter (beispielsweise Volatilitäten), die nicht di- rekt durch die entsprechenden Szenarioersteller (wie NGFS) bereit- gestellt werden, werden von der Commerzbank selbst im Einklang mit dem Szenario hergeleitet. Transitorische Klimarisken entstehen für Unternehmen durch den Wandel hin zu einem emissionsärmeren und nachhaltigeren An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 71 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Wirtschaftssystem, beispielsweise durch regulatorische oder ge- setzliche Änderungen in der Energiepolitik, durch veränderte Marktstimmungen und -präferenzen, technologische Neuerungen oder auch Greenwashing-Risiken. Physische Klimarisiken hingegen entstehen aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen und da- mit einhergehenden extremeren und häufiger auftretenden akuten Wetterereignissen, wie Überschwemmungen oder Hitzewellen, so- wie chronischen Effekten wie zum Beispiel Flut. Im Ergebnis der Analyse wurde der Einfluss von Klimarisiken für die Risikoarten Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko (ein- schließlich Compliance- und Cyberrisiko), Reputationsrisiko und Geschäftsrisiko als materiell bestätigt. Für Objektwertänderungsri- siken, Liquiditätsrisiken sowie Modellrisiken wurde keine Materia- lität festgestellt. Eine Risikoart gilt dabei als wesentlich durch Klimarisiken beeinflusst, sobald sie entweder durch transitorische oder durch physische Klimarisken in einem der drei vorher genann- ten Zeithorizonten wesentlich betroffen ist. Eine Übersicht der Er- gebnisse ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Die Steuerung erfolgt jeweils durch die betroffenen Risikoarten selbst. Mit Blick auf die wesentlichen Konzerngesellschaften gibt die Commerzbank diesen im Rahmen ihrer Global-Functional-Lead-Funktion Mindest- standards zur Steuerung vor. Klimarisiko-Materialitätsbewertung 1 Physische Risiken Transitionsrisiken Materielle Risikoarten Kurz- fristig Mittel- fristig Lang- fristig Kurz- fristig Mittel- fristig Lang- fristig Kreditrisiken (inkl. Kontrahentenrisiko) Nein Nein Ja Nein Nein Ja Marktrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Ja Operationelle Risiken (inkl. Compliance- und Cyberrisiko) Nein Nein Nein Ja Ja Ja Reputationsrisiken Nein Nein Nein Ja Ja Ja Objektwertänderungs- risiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein Geschäftsrisiken Nein Nein Nein Ja Ja Ja Liquiditätsrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein Modellrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 1 Der kurzfristige Zeithorizont entspricht bis zu einem Jahr, der mittelfristige ein bis fünf Jahre und der langfristige mehr als fünf Jahren (wobei mindestens zehn Jahre betrachtet wurden). Steuerung durch die betroffenen Risikoarten Kreditrisiko Um die Effekte aus Klimarisiken im Kreditgeschäft der Commerz- bank AG zu managen, entwickeln wir unsere Prozesse und Metho- den konsequent weiter. Gerade im Zusammenhang mit unserer Strategie, die Transformation der Unternehmen zu einer umwelt- freundlicheren und klimaneutralen Wirtschaft zu unterstützen, müssen wir die damit einhergehenden Risiken verstehen und aktiv steuern. Dabei kombinieren wir die Erkenntnisse aus den Szenari- oanalysen mit der individuellen Risikoanalyse auf Kundenebene. Wir gehen dabei portfoliospezifisch vor und tragen so den Unter- schieden hinsichtlich der Betroffenheit und den Risikotreibern an- gemessen Rechnung. In den hinsichtlich der Betroffenheit von Klimarisiken besonders relevanten Portfolios Firmenkunden, Spezi- alfinanzierungen, Banken und gewerbliche Immobilienfinanzierung werden die Ergebnisse der Szenario- und Kreditrisikoanalysen in einer strukturierten Bewertung („Klimarisiko-Score“) aggregiert. Diesen Score berücksichtigen wir in der Einzelkreditentscheidung. So werden in Abhängigkeit des Scores portfoliospezifisch erhöhte Anforderungen, zum Beispiel das Erfordernis weitergehender Ana- lysen des Klimarisikos, oder Restriktionen, zum Beispiel die Be- grenzung der Laufzeiten, ausgelöst. Außerdem nutzen wir diesen Score im Rahmen der Portfolioanalyse und -steuerung. Portfolio- spezifische Leitplanken, die in der Kreditrisikostrategie verankert sind, begrenzen die Anteile mit erhöhten Klimarisiken. Diese Pro- zesse und Verfahren sind ganzheitlich in die Kreditrisikoanalyse in- tegriert und verpflichtende Bestandteile, die in den entsprechenden Verfahrensanweisungen verankert sind. Im Zielbild wollen wir Klimarisiken – soweit möglich – in die quantitative Kreditrisikoana- lyse integrieren und sie damit in der Prozesskette inklusive der Kon- ditionsfestlegung und des Reportings vollständig reflektieren. Ein weiterer Kernaspekt ist der stetige Ausbau des Klimarisiko-Fach- wissens unserer Spezialistinnen und Spezialisten, der es ermöglicht, mit unseren Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe die Herausfor- derungen zu diskutieren und die Risiken einzuschätzen. Mit Unter- stützung von externen Beraterinnen und Beratern, Wissenschaft und Initiativen vertiefen wir dieses Know-how, unter anderem durch sogenannte Sektorsteckbriefe, die für die besonders betroffe- nen Sektoren die spezifischen Wirkungsketten von Klimarisiken analysieren. Durch die Kombination dieser Maßnahmen stellen wir sicher, dass wir bei unseren Bemühungen zur Unterstützung der Transformation den damit einhergehenden Risiken angemessen Rechnung tragen. Marktrisiko Das Marktrisiko in Bezug auf Risiken des Klimawandels wurde auf Portfoliobasis und insbesondere unter einer ökonomischen Per- spektive bewertet. Im Ergebnis hält die Commerzbank Marktrisiken in Sektoren, die potenziell von Klimarisiken betroffen sein können und die eine Sensitivität insbesondere gegenüber Bonitätsaufschlä- gen und Aktienpreisen in betroffenen Sektoren sowie gegenüber Zinssätzen aufweisen, die alle in Abhängigkeit von der Anpassungs- fähigkeit der Unternehmen, aber auch der globalen Volkswirtschaf- ten steigen dürften. Auf der Grundlage der für das Klimaszenario spezifischen Szenario basierenden Volatilitäten kommen wir zu dem Schluss, dass das transitorische Klimarisiko ein materieller 72 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Treiber für das Marktrisiko in der langen Frist ist. Der dafür bereits etablierte gemäß internem Kapitaladäquanzverfahren ermittelte Ka- pitalpuffer (ICAAP-Kapitalpuffer) wird beibehalten. Für das physi- sche Klimarisiko wurden keine wesentlichen Auswirkungen aus der Szenariorechnung abgeleitet. Die von Klimarisiken besonders be- troffenen Positionen unterliegen einem regelmäßigen Monitoring. Für die Überwachung wurde ein Frühwarnindikator etabliert, durch den sichergestellt wird, dass die Materialität der Klimarisiken den etablierten ICAAP-Kapitalpuffer unterjährig nicht übersteigt, indem er vom Szenario abgeleitete Shifts (beispielsweise Credit Spread Shifts) auf das aktuelle, sich verändernde Portfolio bezieht. Die Be- rücksichtigung von Klimarisiken im Neuproduktprozess (New Pro- duct Process, NPP) wurde durch Einbeziehung ESG-relevanter Kriterien als potenzielle Parameter für eine Vorabgenehmigung von Neugeschäft weiter verbessert. Außerdem wurde im Jahr 2023 ein marktrisikospezifisches Reporting im zentralen Risikobericht der Bank aufgenommen. Operationelles Risiko Das operationelle Risiko wurde ebenfalls hinsichtlich Klimarisiken in den definierten Zeithorizonten klassifiziert. Anhand spezifischer Szenarioanalysen erfolgte eine Quantifizierung möglicher Effekte. Die angewandte Analysemethode beinhaltet unter anderem die Themenfelder Naturkatastrophen, Ausfall von Lieferanten und Dienstleistern, Vandalismus und Terrorismus sowie Greenwashing. Quantitative Effekte wurden anhand bank- und risikoartenspezifi- scher Szenarien unter Einbezug von Expertenschätzungen evaluiert. Als Folge dessen wurden transitorische Klimarisiken als wesentlich in allen drei Zeithorizonten klassifiziert. Besonders das hypotheti- sche Greenwashing-Szenario ist ein zentraler Treiber dieser Mate- rialitätseinstufung. Entsprechende Szenarien sind in der Modellierung für operationelle Risiken berücksichtigt und unterlie- gen einer jährlichen Beurteilung und Aktualisierung. Eine Risiko- kennzahl, die die klimabezogenen Verluste im operationellen Risiko widerspiegelt, wurde im Jahr 2023 etabliert. Reputationsrisiko Das ebenfalls als in Bezug auf Klimarisiken materiell bewertete Re- putationsrisiko gehört gemäß Risikoinventur zu den wesentlichen nicht quantifizierbaren Risikoarten der Commerzbank und wird da- her als Teil der Gesamtrisikostrategie gesteuert. Das Reputationsri- siko-Management der Commerzbank AG legt Voraussetzungen und Grenzen für die Geschäftstätigkeit fest und bewertet Geschäfte, Pro- dukte und Kundenbeziehungen nach sorgfältiger Analyse. Der Prüf- prozess startet auf der Marktseite. Sobald ein von der Bank als sensibel definiertes Themenfeld tangiert wird, ist das Reputations- risiko-Management einzubinden. Die Bewertung erfolgt anhand ei- ner fünfstufigen Skala und kann bis zur Ablehnung des Produktes, des Geschäfts oder der Geschäftsbeziehung führen. Alle sensiblen Themenfelder sowie die entsprechenden Positionen und Richtlinien werden kontinuierlich überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Details zum Prüfprozess und den angelegten Kriterien sind im ESG-Rah- menwerk der Commerzbank AG transparent dargestellt. Im Rahmen der Umweltrisiko-Materialitätsanalyse wurden Reputationsrisiken aufgrund der Wesentlichkeit von transitorischen Klimarisiken ins- besondere mit Blick auf das Greenwashing-Risiko in kurz-, mittel und langfristigen Zeithorizonten insgesamt als wesentlich klassifi- ziert. Quantitative Effekte wurden anhand bank- und risikoartenspe- zifischer Szenarien unter Einbezug von Expertenschätzungen evaluiert. Die Betrachtung des Reputationsrisikos im Umweltrisiko- kontext ist Teil der regelmäßigen Risikoberichterstattung an das Se- nior-Management inklusive Vorstand. Mit Blick auf die Relevanz von Greenwashing-Risiken sowohl für das operationelle als auch das Reputationsrisiko wurden diverse Kontrollmaßnahmen etabliert. Hierzu gehören beispielsweise die Etablierung von Greenwashing-Kontrollen und die Prüfung von neuen nachhaltigen Produkten inklusive Greenwashing-Prüfung im Rahmen des New Product Process. Darüber hinaus wurde eine in- terne Greenwashing-Risiko-Richtlinie als Rahmenwerk zur Steue- rung von Greenwashing-Risiken entwickelt und das Thema somit im Rahmen der schriftlichen fixierten Ordnung verankert. Geschäftsrisiko Aufgrund der besonderen Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten und damit inbegriffen auch Klimarisiken für die übergeordnete Ge- schäftsstrategie und potenziell höheren Ertragsabweichungen in Sektoren, die besonders von transitorischen Klimarisiken betroffen sind, werden Klimarisiken als wesentlicher Risikotreiber für das Ge- schäftsrisiko im kurz-, mittel- und langfristigen Zeithorizont erach- tet. Hierzu erfolgt eine Analyse der Abhängigkeit der Gesamterträge (Zinsen und Provisionen) von aus Klimarisiko- perspektive kritischen Sektoren und eine szenariobasierte Ablei- tung möglicher Ertragsrückgänge aus diesen Sektoren.Zudem ist das Geschäftsrisiko potenziell durch Sekundäreffekte aus dem Re- putationsrisiko betroffen. Mögliche Betroffenheiten durch Klimari- siken, einschließlich der potenziellen Effekte aus dem Reputationsrisiko, wurden durch einen Klimarisikopuffer im Ma- nagementpuffer für das Geschäftsrisiko einbezogen, der einer re- gelmäßigen Angemessenheitsprüfung unterliegt. [E4 SBM-3] Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die Commerzbank betrachtet die Auswirkungen, Risiken und Chan- cen im Zusammenhang mit Biodiversität und Ökosystemleistungen, sowohl für das finanzierte Kreditportfolio als auch für den eigenen An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 73 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Bankbetrieb. Im Folgenden werden die hierzu notwendigen Pro- zesse und Analysen und deren Auswirkungen auf die Strategie der Bank beschrieben. Die Abhängigkeiten beziehungsweise physischen Risiken sowie Transitions- beziehungsweise Übergangsrisiken werden in der Um- weltrisiko-Materialitätsanalyse im Rahmen der jährlichen Risiko- inventur analysiert. Genauer wird dabei beurteilt, über welche Transmissionskanäle und Risikotreiber Biodiversitätsrisiken poten- ziell die wesentlichen Risikoarten der Bank betreffen. 2F 3 Jährliche Materialitätsanalyse für Biodiversitätsrisiken Die Commerzbank führt im Rahmen des jährlichen Risikoinventur- prozesses eine umfassende und risikoartenübergreifende Materia- litätsanalyse für Biodiversitätsrisiken durch. Die Ergebnisse dieser Analyse fließen in die Erstellung der Geschäftsstrategie, die Gesam- trisikostrategie und die diversen Teilrisikostrategien ein. Darüber hinaus beeinflussen sie andere Kernelemente des ICAAP zur Ge- währleistung einer angemessenen Kapitallage, wie zum Beispiel die Risikotragfähigkeit. Insbesondere bei Risikoarten, die wesentlich von Biodiversitätsrisiken betroffen sind, werden diese innerhalb der jeweiligen Risikoart gesteuert. Im Rahmen der genannten Materialitätsanalyse betrachtet die Commerzbank Biodiversitätsrisiken als horizontale Risikotreiber. Diese können sich in den bekannten Risikoarten, wie etwa dem Kre- dit- oder Marktrisiko, materialisieren. Bei der Analyse im Berichts- jahr 2024 wurden alle im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingeschätzten Risikoarten in den im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich erachteten Konzerngesellschaften hinsichtlich der Materialität ihrer Betroffenheit von Biodiversitätsrisiken beurteilt. 3F 4 Es wurden sowohl transitorische als auch physische Risiken be- trachtet und jeweils eine Materialitätsbeurteilung vorgenommen. Physische Biodiversitätsrisiken können zum einen durch den Verlust oder die Verschlechterung von Ökosystemleistungen entste- hen, von denen Wirtschaftsaktivitäten abhängen, wie durch die Ver- schlechterung der Wasserverfügbarkeit oder der Bodenqualität. Zum anderen können physische Risiken auch durch Naturkatastro- phen entstehen, die durch den Biodiversitätsverlust ausgelöst oder verstärkt werden. 4F 5 Transitorische Risiken hingegen entstehen durch den Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigeren und umweltschonenderen Wirtschaft. Zu den Risikoauslösern gehören dabei unter anderem regulatorische Veränderungen oder Green- washing-Vorwürfe. 5F 6 3 Die folgenden Risikoarten wurden innerhalb der Gesamtrisikostrategie auf Basis der Ri- sikoinventur als wesentlich für die Commerzbank-Gruppe definiert: Adressenausfallri- siko, Marktrisiko, Operationelles Risiko, Compliance-Risiko, Cyberrisiko, Objektwertänderungsrisiko, Geschäftsrisiko, Reputationsrisiko, Liquiditätsrisiko, Mo- dellrisiko. Die Materialitätseinstufung in wesentlich betroffene und nicht- wesentlich betroffene Risikoarten erfolgte anhand einer zeitlichen sowie einer risikoartenspezifischen Dimension. Die zeitliche Di- mension ist dabei in einen kurz-, mittel- und langfristigen Zeithori- zont unterteilt. Der kurzfristige Zeithorizont entspricht bis zu einem Jahr, der mittelfristige ein bis fünf-Jahren und der langfristige mehr als fünf Jahren (wobei mindestens zehn Jahre betrachtet wurden). Pro genanntem Zeithorizont erfolgt eine Einwertung der Materiali- tät von Biodiversitätsrisiken, die jeweils nochmals in physische und transitorische Risiken unterteilt werden können. Die Materialitäts- schwelle, die dieser Einstufung zugrunde gelegt wird, ist konsistent zu den etablierten Materialitätsschwellen aus der Risikoinventur für alle Risikoarten. Die Feststellung der Materialität pro Risikoart er- folgt szenariobasiert. Darauf aufbauend ist eine ganzheitliche Be- rücksichtigung der Effekte der wesentlich durch Biodiversitätsrisken betroffenen Risikoarten im ICAAP der Com- merzbank sichergestellt. Nach initialem Aufsatz 2022 erfolgte im Berichtsjahr eine Erwei- terung des Analyseumfangs sowie eine Weiterentwicklung der Me- thodik. Die expertenbasierte Materialitätseinschätzung der Betroffenheit durch Biodiversitätsrisiken beinhaltet eine Treiber- und Transmissionskanalanalyse. Für die Risikoarten Kredit-, Markt- und Geschäftsrisiko wurde darüber hinaus eine Portfolioanalyse durchgeführt, welche auf Daten von ENCORE (Exploring Natural Capital Opportunities, Risks, and Exposure, Datenversion 2024) und des World Wide Fund For Nature Biodiversity Risk Filters (im Fol- genden WWF BRF) basiert. Für die Analyse werden im Status quo nur Daten für die direkten Auswirkungen und Abhängigkeiten der Sektoren verwendet, in denen unsere Kunden beziehungsweise Kreditnehmer agieren, jedoch nicht ihrer jeweiligen Lieferketten. Neben der Portfolioanalyse im Status quo wurden weitere Analysen durchgeführt, um ein tieferes Verständnis darüber zu erhalten, in- wiefern die Commerzbank von Biodiversitätsrisiken betroffen ist. Aufgrund fehlender Marktstandards, mangelnder Datenverfügbar- keit sowie einer hohen Komplexität und Vielzahl an Risikotreibern, wurden verschiedene sich ergänzende Analysen durchgeführt. Hierzu zählt eine qualitative Szenarioanalyse anhand der Szenario- narrative der Task Force on Nature-Related Financial Disclosures (TNFD), eine geospezifische Risikoanalyse relevanter Kunden so- wie eine erstmalig quantitative Szenarioanalyse von Wasserrisiken im Energiesektor. Die Ergebnisse der verschiedenen Analysen bil- den die Basis für eine übergreifende Bewertung der Wesentlichkeit von Biodiversitätsrisiken für die Risikoarten der Bank in den drei Zeithorizonten kurz-, mittel- und langfristig. Das Vorgehen der ein- zelnen Analysen wird im Folgenden noch einmal genauer beschrie- ben. 4 Die Wesentlichkeitsschwelle für die Bewertung der Materialität von Biodiversitätsrisiken ist eine potenzielle finanzielle Auswirkung von 0,75 % des gesamten wirtschaftlich be- nötigten Kapitals (ErC, Economically required capital). 5 Alle fünfundzwanzig Ökosystemleistungen von ENCORE wurden in der Analyse bewertet. 6 Zwölf von dreizehn Auswirkungstreibern von ENCORE wurden in der Analyse bewertet, ausgenommen wurde „GHG Emissions“ zur Vermeidung einer Doppelbewertung mit dem Klimarisiko. 74 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Im Berichtsjahr wurde festgestellt, dass das Kreditrisiko, das Re- putationsrisiko und das Geschäftsrisiko wesentlich durch Biodiver- sitätsrisiken betroffen sind. Dabei sieht die Bank die Betroffenheit der Risikoarten insbesondere in der mittleren und langen Frist. Als nicht-materiell bewertet die Commerzbank das Marktrisiko, das Operationelle Risiko, das Objektwertänderungsrisiko, das Liquidi- tätsrisiko sowie das Modelrisiko (siehe Tabelle). Biodiversitätsrisiko-Materialitätsbewertung 1 1 Der kurzfristige Zeithorizont entspricht bis zu einem Jahr, der mittelfristige ein bis fünf Jahren und der langfristige mehr als fünf Jahren (wobei mindestens zehn Jahre betrach- tet wurden). Für das Kreditrisiko sind Biodiversitätsrisiken analog zu Klima- risiken langfristig sowohl für physische als auch für transitorische Risken materiell. Die Einschätzung basiert auf der Annahme, dass physische und transitorische Risiken zukünftig steigen und sich die Risiken über verschiedene Transmissionskanäle auf die Commerz- bank auswirken. Wasserrisiken wurden dabei als besonders rele- vant identifiziert. Die Reputationsrisiken wurden aufgrund der Wesentlichkeit von transitorischen Biodiversitätsrisiken im mittel- und langfristigen Zeithorizont insgesamt als wesentlich klassifiziert. Dabei stellen sich Greenwashing-Vorwürfe als besonders relevant für die Risiko- art heraus. Diese können auch durch Marktveränderungen ausge- löst werden, zum Beispiel durch einen gesellschaftlichen Wandel hin zu umweltbewussterem Verhalten. Das Reputationsrisiko-Ma- nagement hat die entsprechenden quantitativen Auswirkungen an- hand von risikotreiberspezifischen Szenarien unter Einbeziehung von Expertenschätzungen bewertet. Für das Geschäftsrisiko wurden transitorische Biodiversitätsrisi- ken ebenfalls als wesentlich eingestuft. Ausschlaggebend hierfür ist die Einschätzung der Wesentlichkeit für den mittel- und langfristi- gen Zeithorizont. Übergreifend ergibt sich die Relevanz der transi- torischen Risikotreiber und Transmissionskanäle aus Sekundäreffekten durch Reputations- und Kreditrisiken, aber insbe- sondere durch potenziell höhere GuV-Abweichungen in Transiti- onsrisiko-relevanten Sektoren. Portfolioanalyse Wie bereits erläutert wurden im Berichtsjahr Portfolioanalysen für die Risikoarten Kredit-, Markt- und Geschäftsrisiko durchgeführt, die auf Daten von ENCORE und des WWF BRF basieren. ENCORE betrachtet in erster Linie theoretische Wirkungsketten zwischen wirtschaftlichen Aktivitäten und der Natur, insbesondere in Bezug auf Biodiversität und Ökosysteme. Es hilft Unternehmen und Finanzinstituten, die Abhängigkeiten und Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf das Naturkapital zu verstehen. ENCORE zeigt auf, wie Wirtschaftssektoren von Ökosystemleistungen abhängen und wie sie diese potenziell beeinflussen. Dabei bewertet das Tool die Abhängigkeiten und die Auswirkung der Sektoren anhand einer Skala (keine Daten, keine Korrelation, sehr gering, gering, mittel, hoch und sehr hoch). Zwar bewertet ENCORE dabei die ökonomi- schen Risiken, allerdings wird keine direkte quantitative ökonomi- sche Bewertung für Finanzinstitute vorgenommen. Für die Portfolioanalyse werden die ENCORE-Daten zur Bewertung des Kreditportfolios auf Sektorenebene verwendet. Der WWF BRF zeichnet sich durch die Bewertung geospezifi- scher Risiken aus und ist damit eine Ergänzung zu den Daten von ENCORE. Im Berichtsjahr wurde der WWF BRF insbesondere für die Bewertung des Geschäftsbankenportfolios verwendet, da er Länder-Scores definiert, die sowohl das Biodiversitätsrisikoprofil des Landes als auch die durchschnittliche Sektorzusammensetzung des Landes berücksichtigt. Der WWF BRF bewertet die Abhängig- keiten und die Auswirkung der Sektoren anhand einer Skala (sehr gering, gering, mittel, hoch und sehr hoch). Die beiden Datenquellen bilden die Grundlage der Portfolioana- lyse sowie der Biodiversitätsmetrik, die das Portfolio in „hohe“, „mittlere“ und „niedrige“ Risikoeinstufungen für physische und transitorische Biodiversitätsrisiken einteilt. Qualitative Szenarioanalyse und Wesentlichkeitseinschätzung der Risikoarten Auf der Grundlage der Portfolioanalyse wurden die finanziellen Auswirkungen von Biodiversitätsrisiken in verschiedenen Zeithori- zonten pro wesentlicher Risikoart der Bank bewertet. Als Basis hier- für dient die Auswahl relevanter Transmissionskanäle pro Risikoart. Darauf folgte eine qualitative Szenarioanalyse auf Basis von zwei Narrativen der Task Force on Nature-related Financial Disclosure (TNFD). Die beiden Narrativen „Ahead of the Game“ und „Sand in the Gears“ wurden aufgrund ihres jeweiligen Schwerpunkts auf Physische Risiken Transitionsrisiken Materielle Risikoarten Kurz- fristig Mittel- fristig Lang- fristig Kurz- fristig Mittel fristig Lang- fristig Kreditrisiken (inkl. Kontrahentenrisiko) Nein Nein Ja Nein Nein Ja Marktrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein Operationelle Risiken (inkl. Compliance- und Cyberrisiko) Nein Nein Nein Nein Nein Nein Reputationsrisiken Nein Nein Nein Nein Ja Ja Objektwertänderungs risiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein Geschäftsrisiken Nein Nein Nein Nein Ja Ja Liquiditätsrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein Modellrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 75 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht physische und transitorische Risiken ausgewählt. Bei der Durchfüh- rung der Analyse wurde bewertet, wie sich die Transmissionskanäle der Risikoarten der Bank in den Narrativen entwickeln und ob dies potenziell zu einer Materialität für die Risikoart in verschiedenen Zeithorizonten führt. WWF BRF – standortspezifische Analyse Insbesondere physische Biodiversitätsrisiken sind stark standort- abhängig. Daten zu finanziell relevanten Standorten von Kunden sind damit ein wichtiger Teil der Risikoanalyse. Da bisher nur we- nige Standortdaten, etwa von Produktionsstandorten, von Kunden vorliegen, wurde im Berichtsjahr eine Analyse mit einer Auswahl finanziell relevanter Kunden durchgeführt, die in Sektoren mit er- höhtem Biodiversitätsrisiko vertreten sind. Mit den Daten konnte eine Analyse auf Koordinatenbasis unter Berücksichtigung stand- ortspezifischer physischer und transitorischer Biodiversitätsrisiken durchgeführt werden. Insgesamt hat die Analyse gezeigt, dass die Mehrheit der Unter- nehmen zunächst ein mittleres oder hohes Biodiversitätsrisiko auf- weist. Doch insbesondere die großen multinationalen Unternehmen zeichnen sich durch eine hohe Standort- und Sektordiversifizierung aus, die zu einer Risikomitigierung führt. Zudem konnte festgestellt werden, dass die Ergebnisse zum Großteil mit den Sektorbewertun- gen von ENCORE übereinstimmen. Wasserrisikoanalyse im Energiesektor Eine quantitative Szenarioanalyse für das gesamte Portfolio wird aufgrund fehlender Daten und Modelle zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt. Um sich dem Zielbild dennoch anzunähern, wurde der Risikotreiber (Wasser) sowie der Sektor (Energie) mit der höchsten Relevanz für das Portfolio der Commerzbank für eine quantitative Szenarioanalyse ausgewählt. Insgesamt wurde durch die Szenarioanalyse nur eine geringe Veränderung im Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) festgestellt. Durch die Analyse konnten jedoch die wichtigsten Energieerzeuger und Standorte identifiziert werden und Erkenntnisse für die Weiterent- wicklung von Analysen abgeleitet werden. Auswirkungsanalyse Im Rahmen der jährlichen Materialitätsanalyse für Biodiversitäts- risiken und insbesondere zur Ermittlung der Transitionsrisiken wer- den auch die potenziellen Auswirkungen auf die Biodiversität und Ökosystemleistungen analysiert. Hierzu wird der Beitrag eines je- den Sektors zu den unmittelbaren Einflussfaktoren Verschmutzung (inklusive Wasser, Boden, Licht, Geräusche, Müll), Ressourcennut- zung (inklusive Frischwasser, Meeresgrund, Fisch, Holz), Landnut- zung und Einführung invasiver Arten dem aktuellen Kreditportfolio der Commerzbank AG gegenübergestellt. Die Ergebnisse zeigen, welche Sektoren im Portfolio der Commerzbank hohe Auswirkun- gen haben und welche Einflussfaktoren besonders betroffen sind. Die Commerzbank nutzt die Ergebnisse der Auswirkungsanalyse, um potenzielle Handlungsfelder und strategische Schwerpunkte zu identifizieren und Maßnahmen und Produkte zum Schutz der Bio- diversität zu entwickeln. Im Rahmen der Auswirkungsanalyse der Commerzbank AG wur- den gemäß der internen Klassifizierung insgesamt 42 % des Port- folios mit höheren Auswirkungen, 24 % mit mittelgroßen und 34 % mit geringeren Auswirkungen bewertet (mehr Details hierzu sind dem Kapitel mit Fokus auf Standard E4-6 zu entnehmen). Dies zeigt, dass die Commerzbank AG als bedeutender Finanzierer der deut- schen Wirtschaft auch in Sektoren aktiv ist, die sich negativ auf die biologische Vielfalt auswirken. In einigen der besonders betroffe- nen Sektoren wie Land- und Forstwirtschaft und Bergbau hat die Commerzbank AG jedoch im Vergleich zum Gesamtportfolio nur ein geringes Exposure. Branchen mit erhöhten Auswirkungen auf die Biodiversität, die ein hinreichend großes Exposure aufweisen, sind zum Beispiel das Baugewerbe und das verarbeitende Gewerbe. Als wesentliche Treiber für biodiversitätsschädliche Auswirkungen in unserem gesamten Portfolio wurden die Verschmutzung von Böden und Gewässern und Lärm- oder Lichtverschmutzung identifiziert. Biodiversität im Bankbetrieb Die Commerzbank AG hat mithilfe des WWF Biodiversity Risk Fil- ters eine Analyse der Abhängigkeiten und Auswirkungen ihrer Standorte auf die biologische Vielfalt und die Ökosysteme durch- geführt. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass die Commerzbank AG in ihrem direkten operativen Geschäft keine Aktivitäten mit wesent- lichen negativen Auswirkungen auf oder Abhängigkeiten von biolo- gischer Vielfalt, Ökosystemen, Gebieten mit besonders schutzbedürftiger Biodiversität oder geschützten Arten hat. Das Thema Biodiversität ist gleichwohl ein integraler Bestandteil der Umweltleitlinien der Commerzbank AG für ihren Bankbetrieb. In diesen Umweltleitlinien verpflichten wir uns, wo es uns möglich ist, die Biodiversität mit Maßnahmen zu fördern und die direkten nega- tive Auswirkungen zu vermeiden. Daher führen wir keine expliziten Biodiversitäts-Kompensationsmaßnahmen durch. 76 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 [S1 SBM-3] Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Auswirkungen auf die eigenen Arbeitskräfte Die in der IRO-Analyse identifizierten tatsächlichen und potenziel- len Auswirkungen auf die Mitarbeitenden der Commerzbank stehen im Zusammenhang mit der Strategie und dem Geschäftsmodell der Bank. Gleichzeitig können neue Impulse in der Arbeitswelt und Ver- änderungen in der Gesellschaft die Strategie und das Geschäftsmo- dell beeinflussen. Einerseits entstammen die Auswirkungen aus der Strategie und dem Geschäftsmodell, andererseits bedingen die Auswirkungen auch die Strategie und das Geschäftsmodell. Mithilfe dieser Dyna- mik können positive Auswirkungen gefördert und negative Auswir- kungen vermieden werden. Unternehmerische Verantwortung zu leben, bedeutet auch, den regelmäßigen Austausch mit den Mitar- beitenden zu suchen. Im aktiven und transparenten Dialog versucht die Commerzbank, den Erwartungen und Bedürfnissen ihrer Mitar- beitenden und Stakeholder gerecht zu werden, sie in ihrer Unter- nehmensstrategie zu berücksichtigen und die eigenen Sichtweisen darzulegen. Siehe dazu auch die Offenlegung in den Standards S1- 2, S1-3, S1-4 und S1-8. Art der Arbeitnehmenden Die Commerzbank beschäftigt Angestellte, die in einem direkten Arbeitsverhältnis mit dem Unternehmen stehen. Dies umfasst Mit- arbeitende sowohl mit einem unbefristeten als auch befristeten Ar- beitsvertrag, die in Teil- oder Vollzeit für die Commerzbank tätig sind. Dieser Personenkreis von direkt bei der Commerzbank beschäf- tigenten Mitarbeitenden ist gesamthaft und gleichermaßen in der Auswirkungsanalyse berücksichtigt. Die folgende Berichterstattung bezieht sich ausschließlich auf diesen Personenkreis. Mögliche Ausnahmen werden explizit benannt. Sogenannte „gefährdete Per- sonen“ im Sinne der ESRS, die von negativen Auswirkungen stärker betroffen sein können, wurden nicht identifiziert. Nicht angestellte Beschäftigte sind aufgrund der Ergebnisse der Wesentlichkeitsana- lyse von den Betrachtungen ausgeschlossen. Wesentliche positive Auswirkungen Zu den positiven Auswirkungen der Commerzbank auf ihre Ange- stellten tragen umfassende Gesetzgebungen auf nationaler und in- ternationaler Ebene bei, zu deren Einhaltung die Commerzbank verpflichtet ist. Durch Tarifbindung und sozialen Dialog werden eine angemes- sene Entlohnung sichergestellt sowie die Rechte von Arbeitneh- menden gewahrt. Darüber hinaus hat die Bank Handlungsspielraum, die Arbeits- und Anstellungsbedingungen ihrer Mitarbeitenden positiv zu be- einflussen. Dem kommen wir mit umfassenden Strategien, Maßnah- men und Aktivitäten nach. Die Commerzbank übernimmt Verantwortung für ihre Mitarbei- tenden und kommt ihrer Sorgfaltspflicht als Arbeitgeber aktiv nach. Dies umfasst ebenfalls Sorgfaltspflichten im Sinne des Lieferketten- sorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Wir wollen mit unserer Personal- strategie einen positiven Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit ausüben sowie am internen und externen Arbeitsmarkt als attrakti- ver Arbeitgeber wahrgenommen werden. Deshalb liegt unser Fokus auf der Stärkung der identifizierten positiven Auswirkungen. Dazu zählen: Die Tarifbindung und der soziale Dialog sowie eine angemes- sene Entlohnung, die Förderung von Diversität und Inklusion am Arbeitsplatz, ein diskriminierungsfreies und faires Arbeitsumfeld, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Förderung von Frauen in Führungspositionen, ein umfassendes Qualifizierungs- und Entwicklungsangebot für berufliche Weiterbildung und interessenbasiertes Lernen, die Förderung der mentalen Gesundheit und eine gute Unternehmenskultur und -führung. Siehe hierzu auch die Offenlegung in den Standards S1-8 bis S1-16. Wesentliche negative Auswirkungen Bei den identifizierten negativen Auswirkungen der Commerzbank auf ihre Angestellten handelt es sich um potenzielle negative Aus- wirkungen. Diesen stehen aktuelle Strategien, Konzepte sowie Prä- ventions- und Abhilfemaßnahmen in den oben aufgeführten Themenbereichen zur Stärkung der positiven Auswirkungen entge- gen. Die potenziellen negativen Auswirkungen auf die Beschäftigten durch ihre Tätigkeit bei der Commerzbank sind in der Arbeitswelt und somit auch im Bankengewerbe verbreitet und bekannt. Die po- tenziellen negativen Auswirkungen sind nicht durch spezifische Ge- gebenheiten bei der Commerzbank entstanden, sondern sind im gesamten Finanzsektor und der Arbeitswelt verbreitet. Sie liegen im An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 77 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Rahmen der natürlichen Auswirkungen eines Arbeitgeber–Arbeit- nehmer-Verhältnisses. Bei potenziellen negativen Auswirkungen auf die Mitarbeiten- den werden präventive Maßnahmen getroffen, um das Eintreten der negativen Auswirkung zu vermeiden. Die Art der Maßnahme hängt von der Schwere der negativen Auswirkungen und ihren Folgen sowie dem Verursachungsbeitrag der Commerzbank ab. Es können Maßnahmen getroffen werden, die die negativen Auswirkungen auf die Mitarbeitenden kompensie- ren, abmildern oder vollständig beseitigen. Insbesondere Maßnah- men zur Behebung negativer Auswirkungen im Sinne des LkSG zielen auf eine unmittelbare und vollständige Beseitigung ab. Aus Übergangsplänen zur Verringerung der negativen Auswir- kungen auf die Umwelt und zur Verwirklichung umweltfreundliche- rer und klimaneutraler Tätigkeiten, einschließlich der Pläne und Maßnahmen der Commerzbank zur Reduktion der CO 2 -Emissionen, ergeben sich für die Mitarbeitenden der Commerzbank keine we- sentlichen Auswirkungen im Sinne der ESRS. [S4 SBM-3] Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell Die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen ergeben sich aus unserem Geschäftsmodell, das Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt unserer strategischen und operativen Aktivitäten stellt. Im Kontext unserer Wertschöpfungskette mit unseren Marken und Tochtergesellschaften, unseren verschiedenen Kundenkanälen und dem umfangreichen Produkt- und Dienstleistungsangebot verste- hen wir eine nachhaltige Kundenbeziehung als permanente Auf- gabe, Risiken für die Bank und Kundinnen und Kunden zu mitigieren, bestmöglichen Service und eine auf die Bedürfnisse un- serer Kundinnen und Kunden ausgerichtete Beratung mit entspre- chenden Produktlösungen verständlich und barrierefrei zu bieten. Zur Mitigierung eines potenziellen Risikos der Abnahme von Kundenzufriedenheit werden unsere Kundinnen und Kunden aktiv eingebunden, um Nutzungsanforderungen in der (Weiter-)Entwick- lung von Dienstleistungen und Produkten zu berücksichtigen und negative beziehungsweise positive Auswirkungen in zukünftige Entscheidungen einbeziehen zu können. Ein eigener Bereich stellt sicher, dass die Customer- beziehungsweise User-Experience (CX/UX), also die Erfahrung der Kundinnen und Kunden mit unse- ren Produkten, Leistungen und Kanälen, unseren qualitativen An- sprüchen entspricht. Kundinnen und Kunden werden anlassbezogen in die verschiedenen Phasen wie Ideenentwicklung, Konzeption, Design und Entwicklung eines Produktes einbezogen. Neben der Möglichkeit, aktiv Einfluss auf unser Angebot zu neh- men, können sich Kundinnen und Kunden und Interessenten auch über verschiedene Kanäle informieren oder Fragen und Beschwer- den äußern. Die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden ist für uns ein hohes Gut. Aus diesem Grund bitten wir aktiv um Feed- back zu unserer Beratungs- und Produktqualität und zum Kun- denerlebnis allgemein. Die wesentlichen Auswirkungen unterteilen sich in positive und negative Auswirkungen und werden alle innerhalb der themenbe- zogenen Offenlegungen erläutert. Die tatsächlichen positiven Aus- wirkungen sind: Qualitäts- und Beschwerdemanagement, Produktverantwortung, Kundenservice und Kundennähe, Schutz vor Überschuldung und Zugang zu Bankprodukten für Menschen mit Einschränkungen. Darüber hinaus gibt es noch eine potenzielle positive Auswir- kung zum Thema Privatsphäre, das von der unternehmensspezifi- schen Offenlegung zum Thema Datenschutz mit abgedeckt wird. Das Thema Schutz vor Überschuldung ist zudem auch mit einer po- tenziellen Chance für die Bank verbunden. Bei der identifizierten negativen Auswirkung der Commerzbank auf die Zufriedenheit ihrer privaten Kundinnen und Kunden handelt es sich um eine potenzielle negative Auswirkung. Diesen stehen ak- tuelle Strategien, Konzepte und Maßnahmen zur Stärkung der po- sitiven Auswirkungen entgegen. Potenzielle negative Auswirkungen auf die privaten Kundinnen und Kunden könnten durch das Geschäftsmodell der Commerzbank entstehen und die Kundenzufriedenheit beeinflussen. Der gesamte Finanzsektor und damit auch die Commerzbank arbeiten in einem stark regulierten Umfeld mit Gesetzen und Regelungen zum Schutz von Verbrauchern und Endnutzern. In dieser Hinsicht verhält sich die Commerzbank regelkonform und gesetzestreu. Eine negative Auswirkung auf die Kundenzufriedenheit liegt im Rahmen der na- türlichen Auswirkungen einer individuellen Kundenbeziehung, wie es bei jeder wirtschaftlichen Aktivität vorkommen kann. Für potenzielle negative Auswirkungen auf die Zufriedenheit der privaten Kundinnen und Kunden werden präventive Maßnahmen getroffen, um das Eintreten, die Kompensation, Abmilderung oder Beseitigung der negativen Auswirkung sicherzustellen. Die genannten Auswirkungen, Risiken und Chancen können sich grundsätzlich auf alle privaten Kundinnen und Kunden der Bank beziehen – mit Ausnahme der tatsächlichen positiven Auswirkung „Zugang zu Bankprodukten für Menschen mit Einschränkungen“, die auf die Gruppe der Menschen mit Einschränkungen fokussiert ist. Es handelt sich damit um zwei Kundengruppen: Private Kundin- nen und Kunden sowie private Kundinnen und Kunden mit körper- lichen oder kognitiven Einschränkungen. Zum Schutz vulnerabler Kundengruppen verweisen wir auf die unternehmensspezifischen 78 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Offenlegungen zum Schutz vor Überschuldung und zum Zugang zu Bankprodukten für Menschen mit Einschränkungen. Dabei gibt es in der Wertschöpfungskette der Bank keine As- pekte, die die Gesundheit oder persönlichen Rechte der Kundinnen und Kunden systematisch negativ beeinträchtigen. Unter der unter- nehmensspezifischen Offenlegung zur Produktverantwortung wird zudem erläutert, welche Rolle produkt- und dienstleistungsbezo- gene Informationen spielen. Unter den Offenlegungen zu den positiven Auswirkungen wer- den die Konzepte und Maßnahmen erläutert, die dazu führen sollen, dass die genannten positiven Auswirkungen und Chancen verstärkt beziehungsweise materialisiert werden. [IRO-1] Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen Methoden und Annahmen Die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen wurden in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt. Hierbei wurde in Vorberei- tung auf die Durchführung der Wesentlichkeitsanalyse gemäß re- gulatorischen Vorgaben zunächst der Konsolidierungskreis sowie die Wertschöpfungskette und Kernaktivitäten der Commerzbank Aktiengesellschaft festgelegt und definiert. Die sich daran anschließende Auswahl der Methodik stellt die Grundlage für eine belastbare Wesentlichkeitsanalyse dar. Zur effi- zienten Einwertung der Auswirkungs- und finanziellen Wesentlich- keit wurde ein standardisierter Fragebogen ausgearbeitet, der als Basis für die strukturierte Durchführung der Stakeholder-Analyse im Rahmen von Interviews und Workshops diente. Für die Einwer- tung mit dem standardisierten Fragebogen wurden Themen festge- legt, die gemäß den regulatorischen Vorgaben die in ESRS 1 AR 16 vordefinierten Themen umfassen und um Commerzbank-spezifi- sche Themen erweitert wurden. Zur Ermittlung der Auswirkungswesentlichkeit wurden Inter- views mit internen und externen Stakeholdern durchgeführt. Hier- bei erfolgte eine Einwertung der Wesentlichkeit zwischen 0 und 10, wobei 0 irrelevant und 10 höchst relevant darstellt, für die vordefi- nierten Themen. Die finanzielle Wesentlichkeit wurde unter Einbe- zug der Risikoinventur intern eingewertet. Analog der Auswirkungswesentlichkeit erfolgte die Einwertung der vordefi- nierten Themen zwischen 0 und 10. Die Einschätzung eines Themas als wesentlich erfolgte bei einem Schwellenwert von 6,5. Durch die Auswertung und Validierung der Ergebnisse der Aus- wirkungs- und finanziellen Wesentlichkeit ergab sich eine erste In- dikation für die generelle Relevanz der verschiedenen Themen. Im nächsten Schritt erfolgte die Definition und Einwertung der Auswirkungen, Chancen und Risiken (IROs) gemäß den regulatori- schen Vorgaben der ESRS sowie der Umsetzungshinweise der EFRAG. Unabhängig von den Ergebnissen der Stakeholderbefragung wurden IROs zu sämtlichen Nachhaltigkeitsaspekten in Zusammen- arbeit mit den Fachverantwortlichen erarbeitet, fachlich validiert und in einem nächsten Schritt von diesen eingewertet. Die Einwer- tungsmethodik ist bei positiven und negativen Auswirkungen sowie Chancen und Risiken unterschiedlich. Sie orientiert sich an den re- gulatorischen Vorgaben der ESRS und bewertet die Schwere (be- stehend aus Ausmaß und Umfang für alle Auswirkungen sowie Unabänderlichkeit für negative Auswirkungen) sowie die Eintritts- wahrscheinlichkeit unter Berücksichtigung des Zeithorizonts. Für die Detaileinwertung der positiven und negativen Auswir- kungen sowie Chancen und Risiken wurden zunächst alle Fachver- antwortlichen in die Einwertungsmethodik eingeführt und beispielhaft für ausgewählte IROs im Rahmen von Workshops bei der Einwertung begleitet. Für jeden der Einwertungsschritte (Aus- maß, Umfang und Eintrittswahrscheinlichkeit) wurde eine Begrün- dung durch die Fachverantwortlichen für die entsprechende Einwertung dokumentiert. Die Bewertung durch die jeweils Fach- verantwortlichen wurde dabei grundsätzlich als sogenannte Brutto- bewertung vorgenommen, also ohne die Berücksichtigung von Abhilfe- oder Unterstützungsmaßnahmen. Abschließend erfolgte eine Qualitätssicherung der ein-gewerte- ten IROs mit der durch die Stakeholderinterviews erlangten Indika- tion sowie Validierung der Einwertung in Übereinstimmung mit den dargelegten Begründungen. Mögliche Abweichungen und Quali- tätssicherungsmaßnahmen wurden basierend darauf dokumentiert und mit den Fachverantwortlichen diskutiert sowie bei Bedarf ein- gearbeitet. Abschließend erfolgte ein Konsistenzcheck der IRO- Analyse mit dem Geschäftsbericht, um abweichende Aussagen in den beiden Berichten zu vermeiden. Überblick über das Verfahren zur Ermittlung von Auswirkungen Die Wesentlichkeit von positiven Auswirkungen setzt sich aus der Einwertung von Ausmaß, Umfang und Eintrittswahrscheinlichkeit zusammen. Die Wesentlichkeit der negativen Auswirkungen basiert auf den gleichen Kriterien und wird zusätzlich durch die Unabän- derlichkeit ergänzt. Durch die Analyse des Konsolidierungskreises sowie der Wert- schöpfungskette und der Kernaktivitäten der Commerzbank Aktien- gesellschaft im Rahmen der Vorbereitung der Wesentlich- keitsanalyse wurden die Kernaktivitäten, Geschäftsbeziehungen An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 79 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht sowie geografische Gegebenheiten definiert. Die identifizierten Kernaktivitäten der Commerzbank Aktiengesellschaft umfassen den eigenen Geschäftsbetrieb und das Bankgeschäft. Die Überprüfung der Sorgfaltspflicht obliegt den themenverantwortlichen Fachberei- chen. Durch die umfassende Analyse haben mögliche Risikotreiber durch entsprechende Anpassung der Detaileinwertung bei der IRO- Analyse Berücksichtigung gefunden. Im Rahmen der Ermittlung der Auswirkungswesentlichkeit wur- den insgesamt 23 Interviews mit 32 internen und externen Stake- holdern geführt. Dabei wurden alle Stakeholder zu allen identifizierten Themen befragt und haben diese entsprechend ein- gewertet. Die externen Stakeholder umfassen hierbei andere Ban- ken, Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen sowie den Nachhaltigkeitsbeirat der Commerzbank, in dem auch die Kundenperspektive der Bank vertreten ist. Interne Stakeholder wurden aus den Abteilungen Group Sustainability Management, Group Strategy, Group Organisation, Legal, Human Resources, Fir- menkunden sowie Privat und Unternehmerkunden befragt. Dane- ben wurden Stakeholder der beiden größten Tochterunternehmen Commerz Real und mBank involviert. Die weitere Bearbeitung der negativen und positiven Auswir- kungen erfolgt unabhängig vom ersten Einwertungsergebnis. Folg- lich werden alle IROs entsprechend ihrer Einwertung als gleichermaßen wesentlich behandelt. Die Priorisierung und Über- wachung der themenspezifischen IROs obliegt den Fachverantwort- lichen. Die übergreifende Überwachung der IROs wird in Standard GOV-2 erläutert. Die Ergebnisse der Wesentlichkeitseinwertung werden hierbei zugrunde gelegt und entsprechend berücksichtigt. Überblick über das Verfahren zur Ermittlung von Risiken und Chancen Die Wesentlichkeit der Risiken und Chancen ergibt sich durch die Einwertung von Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit. Im Rahmen der CSRD ist die Analyse der Zusammenhänge zwi- schen Auswirkungen, Abhängigkeiten, Risiken und Chancen für eine nachhaltige Unternehmensführung relevant. Diese Betrach- tung ermöglicht ein umfassendes Verständnis der komplexen Wechselwirkungen, die die Geschäftsstrategie der Commerzbank beeinflusst. Um eine vollständige Darstellung der Zusammenhänge zwischen Auswirkungen und damit möglicherweise einhergehen- den Risiken und Chancen zu gewährleisten, wurde die entspre- chende Einwertung durch die jeweiligen Fachverantwortlichen durchgeführt. Hierdurch konnte sichergestellt werden, dass die Hintergründe für die Einwertung der Auswirkungen ebenfalls bei der Einwertung der Risiken und Chancen berücksichtigt werden. Die systematische Bewertung von Risiken und Chancen ist zent- raler Bestandteil im Rahmen der Konzern-Nachhaltigkeitsbericht- erstattung. Diese Bewertung erfolgte in mehreren Schritten, um sicherzustellen, dass wir die wesentlichen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeiten auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft um- fassend verstehen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde dabei ge- mäß Implementation Guidance in fünf Schritten ermittelt: gering, mittel, hoch, sehr hoch und tatsächlich. Auch das Ausmaß wurde entlang von fünf Schritten eingewertet: minimal bis gar nicht, ge- ring, mittel, hoch und sehr hoch. Die Art der Auswirkung wurde über die drei Themengebiete Umwelt, Soziales und Unternehmens- führung hinweg ermittelt. Die Nachhaltigkeitsrisiken werden in der Commerzbank AG als Querschnittsthema betrachtet, die sich in den klassischen Risikoar- ten materialisieren können. Um der besonderen Bedeutung von Nachhaltigkeitsrisiken Ausdruck zu verleihen, wurde hierfür eine spezielle Einheit im Risikomanagement etabliert. Prozess der Entscheidungsfindung und interne Kontrollverfahren In einem ersten Schritt wurden hierbei die Ergebnisse aus der Sta- keholder-Befragung zur Erlangung einer initialen Einschätzung zu den Ergebnissen der IRO-Einwertung zugeordnet, um einen Ab- gleich zu gewährleisten und Abweichungen zu identifizieren. Der zweite Schritt beinhaltete eine umfangreiche Qualitätssicherung durch unabhängige Dritte. Im Rahmen der Qualitätssicherung wur- den die eingewerteten IROs validiert und entsprechende Auffällig- keiten mit Qualitätssicherungsmaßnahmen dokumentiert. Eine weitere Qualitätssicherung sowie Entscheidung über die Umset- zung der Maßnahmen wurde durch das Group Sustainability Ma- nagement durchgeführt und dokumentiert. Bei durch GM-STS eingewerteten IROs aus, basierend auf der initialen Stakeholderbe- fragung als unwesentlich identifizierten Standards fand eine Quali- tätssicherung durch die verantwortlichen Fachbereiche sowie erneut durch unabhängige Dritten statt. Einbezug in das allgemeine Risikomanagementverfahren Gemäß bankinternen Verantwortlichkeiten wurde die Risiko-Per- spektive von Umweltthemen durch Group Risk Management En- vironmental Risk Control eingewertet. Umwelt-Themen wurden mit Blick auf die Chancenperspektive durch das Group Sustainability Management bewertet. Soziale und Governance-Themen wurden durch das Group Sustainability Management, sowohl mit dem Fo- kus auf der Chancenperspektive als auch der Risikoperspektive, zur Bestimmung der finanziellen Wesentlichkeit eingewertet. Die Ein- wertung der Themen erfolgte gemäß den Erkenntnissen der Risi- koinventur durch den Einbezug des Risikomanagements. Detaillierte Beschreibungen hierzu finden sich in den Standards E1 SBM-3 für Klima beziehungsweise E4 SBM-3 für Biodiversität. Die 80 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Einwertung der Auswirkungen wurde durch die verantwortlichen Fachbereiche übernommen. Eine zusätzliche zentrale Koordination und Qualitätssicherung wurde durch das Group Sustainability Ma- nagement vorgenommen. Basierend auf den Erkenntnissen aus der Wesentlichkeitsana- lyse 2024 wird im nächsten Berichtszyklus analysiert, inwieweit es notwendig ist, die bestehenden Risikomanagementverfahren zu er- weitern. Input-Parameter Um eine weitgehend vollständige Übersicht aller möglichen, pas- senden IROs zu bekommen, wurden unterschiedliche Blickwinkel bei der Definition der IROs einbezogen. Als Input für die Identifizie- rung der Auswirkungen, Risiken und Chancen wurde eine Vor- schlagsliste für alle Standards durch das zentrale CSRD-Projekt erarbeitet. Die Aufnahme von neuen Themen durch die ESRS und die Berücksichtigung bereits bestehender Inhalte aus weiteren Be- richten fördert die Konsistenz innerhalb der Berichterstattung. Er- gänzt wurden diese Themen durch Vorschläge aus einem Marktvergleich zur Konzern-Nachhaltigkeitsberichterstattung. An- schließend wurde die IRO-Liste durch die Fachbereiche validiert und weitere IROs durch diese ergänzt, um ein vollumfängliches Bild zu gewährleisten. Zur Abbildung der Risikosicht auf diverse The- men der ESRS hat der Bereich GRM-RC für jedes Thema IROs aus Risikoperspektive für das Portfolio validiert. Änderungen zu vorangegangenen Berichtszeiträumen und Termine der nächsten Überprüfung Aufgrund der Erstveröffentlichung dieses Konzern-Nachhaltigkeits- berichts unter Anwendung der ESRS entfällt die Angabe von Ände- rungen zu vorangegangen Berichtszeiträumen. [E1 IRO-1] Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen klimabezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen Die Ermittlung der IROs erfolgte analog zu den übergeordneten Verfahren. Die Auswirkungen, die die Bank aufgrund ihrer Finan- zierungstätigkeit auf den Klimawandel haben kann, sowie die Chan- cen, die sich für die Bank mit Blick auf ihre Finanzierungstätigkeit zur klimafreundlichen Transformation der Wirtschaft ergeben könnten, wurden dabei in erster Linie von Expertinnen und Exper- ten aus den Bereichen Group Sustainability Management unter Ein- bezug der Expertise insbesondere des Firmenkundengeschäfts der Bank bewertet. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde die Bewertung vorwiegend qualitativ vorgenommen. Die Einwertung der materiellen Risiken wurde durch Expertin- nen und Experten des Umweltrisikobereichs der Bank getroffen. Basis hierfür waren primär die Erkenntnisse der jährlichen Klimari- siko-Materialitätsanalyse. Die wichtigsten Geschäftsaktivitäten, die erhebliche Anstrengungen erfordern, um mit dem Übergang zu ei- ner klimaneutralen Wirtschaft vereinbar zu sein, wurden im Rah- men der sektorbezogenen SBTi-Steuerung der Commerzbank ermittelt. Die Sektoren, die unter den Sectoral Decarbonization Ap- proach, SDA-Ansatz, fallen, sind sehr CO 2 -intensiv und machen laut der Science Based Targets Initiative bis 2050 bis zu 87 % des welt- weiten CO 2 -Emissionshaushalts aus. Das Ziel der Commerzbank im Rahmen der SBTi-Steuerung wird in Standard E1-4 näher beschrie- ben. Eine genauere Beschreibung dieser Analyse findet sich in Standard E1 SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chan- cen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell. Die Auswirkungen, Chancen und Risiken mit Blick auf das Thema Klimawandel im eigenen Geschäftsbetrieb wurden durch Expertinnen und Experten des Umweltmanagements der Commerzbank bewertet. Basis für ihre Bewertung bildete die jah- relange Erfahrung im Aufsatz und der Steuerung eines ISO-zertifi- zierten Energie- und Umweltmanagementsystems. [E2 IRO-1] Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung Im Rahmen der Risikoanalyse bewertet die Commerzbank Aktien- gesellschaft die negativen Auswirkungen auf die Umwelt anhand der folgenden Treiber: nicht-treibhausgashaltige Emissionen, Aus- wirkung durch toxische Boden- und Wasserschadstoffe, Auswir- kung durch Boden- und Wasserschadstoffe sowie Entstehung und Freisetzung von Abfällen. Bei der Übersetzung in die Risikoper- spektive wird außerdem ein regulatorischer Filter ergänzt, der be- wertet, ob sich die negativen Auswirkungen der Sektoren in ein transitorisches Risiko übersetzen könnten. Dabei betrachten wir Gesetzesvorgaben und regulatorische Anforderungen, wie zum Bei- spiel die Biodiversitätsstrategie der EU, den Zero Pollution Action Plan for Air, Water and Soil, den EU Circular Economy Action Plan und die deutsche Biodiversitätsstrategie. Das Ergebnis der Risiko- analyse für das Jahr 2024 ist, dass die Einzelbetrachtung von An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 81 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Umweltverschmutzung als Treiber nicht zu einem wesentlichen transitorischen Risiko für die Bank führt. In der Analyse wird bisher nur der jeweilige Sektor betrachtet, nicht die vor- oder nachgela- gerte Wertschöpfungskette. Konsultationen, unter anderem mit be- troffenen Gemeinschaften, wurden hierbei nicht durchgeführt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat mithilfe des WWF Bio- diversity Risk Filters eine Analyse der Abhängigkeiten und Auswir- kungen ihrer Standorte auf das Thema Umweltverschmutzung durchgeführt. Im Rahmen dieser Analyse wurden keine Konsultati- onen mit potenziell betroffenen Gemeinschaften vorgenommen. Die Analyse zeigt, dass die Commerzbank Aktiengesellschaft in ihrem direkten operativen Geschäft keine erhöhten negativen Auswirkun- gen auf oder Abhängigkeiten durch die Verschmutzung der Umwelt hat. [E3 IRO-1] Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen Analog zum beschriebenen Vorgehen im Standard E2 IRO-1 wurde die Risikoanalyse ebenfalls aus der Auswirkungs- und der Abhän- gigkeitsperspektive durchgeführt. Dabei wurden die Risikotreiber Süßwassernutzung, Wasserverbrauch, Wasserversorgung, Wasser- reinigung sowie Wasserflussregelung bewertet. Auch für Wasser- und Meeresressourcen wurde weder aus Perspektive der physi- schen- noch der transitorischen Risiken ein wesentliches Risiko für die Bank identifiziert. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat mithilfe des WWF Bio- diversity Risk Filters eine Analyse der Abhängigkeiten und Auswir- kungen ihrer Standorte auf das Thema Wasser- und Ressourcenmanagement durchgeführt. Im Rahmen der Analyse wurden keine Konsultationen mit potenziell betroffenen Gemein- schaften vorgenommen. Die Analyse zeigt, dass die Commerzbank Aktiengesellschaft in ihrem direkten operativen Geschäft keine we- sentlichen negativen Auswirkungen auf oder Abhängigkeiten von Wasser und andere Ressourcen hat. [E4 IRO-1] Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken, Abhängigkeiten und Chancen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen Die Ermittlung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Ab- hängigkeiten des eigenen Bankbetriebs der Commerzbank Aktien- gesellschaft auf die biologische Vielfalt, die Ökosysteme und Gebiete mit besonders schutzbedürftiger Biodiversität erfolgt im Rahmen einer eigenen Analyse mit dem WWF Biodiversity Risk Fil- ter. Weiterführende Informationen dazu finden sich in Standard E4 SBM-3. Die Ermittlung der IROs für das Bankgeschäft erfolgte für das Thema biologische Vielfalt und Ökosysteme analog der übergeord- neten Verfahren. Die Einwertung der materiellen transitorischen und physischen Risiken wurde durch Experten des Umweltrisiko- bereichs der Bank getroffen. Basis hierfür waren primär die Er- kenntnisse der jährlichen Umweltrisiko-Materialitätsanalyse. Weiterführende Informationen dazu finden sich in Standard E4 SBM-3. Die wesentlichen Auswirkungen, die die Commerzbank Aktien- gesellschaft aufgrund ihrer Finanzierungstätigkeit auf die Biodiver- sität haben kann, bilden einen wesentlichen Einflussfaktor der Transitionsrisiken und wurden daher ebenfalls in Umweltrisiko-Ma- terialitätsanalyse analysiert. Diese Auswirkungsanalyse erfolgt auf- grund der eingeschränkten Datenbasis bisher nur sektor- und nicht standortbezogen. Aus diesem Grund ist aktuell keine sinnvolle Kon- sultation betroffener Gemeinden möglich. Die Ermittlung der wesentlichen Chancen, die sich für die Com- merzbank Aktiengesellschaft durch die Finanzierung des Schutzes der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme ergeben erfolgt ana- log den übergeordneten Verfahren für alle nachhaltigen Finanzie- rungen wie in Standard IRO-1 beschrieben. 82 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 [E5 IRO-1] Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Auch für die Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft wurde analog zu den Standards E2 IRO-1 und E3 IRO-1 eine Risikoanalyse durchgeführt, bei der die Commerzbank Aktiengesellschaft die Res- sourcennutzung aus der Auswirkungs- sowie der Abhängigkeits- perspektive betrachtet hat. Dabei wurden die Risikotreiber Süßwassernutzung, Meeresbodennutzung, Landnutzung, Was- sernutzung, abiotische und biotische Ressourcen, tierische Energie, Biomasse, genetisches Material sowie Wasserversorgung bewertet. Auch für Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft wurde weder für die Auswirkungs- noch die Abhängigkeitsperspektive ein we- sentliches Risiko für die Bank identifiziert. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat mithilfe des WWF Bio- diversity Risk Filters eine Analyse der Abhängigkeiten und Auswir- kungen ihrer Standorte durchgeführt. Im Rahmen der Analyse wurden keine Konsultationen mit potenziell betroffenen Gemein- schaften vorgenommen. Die Methodik des Tools berücksichtigt die Aspekte Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft jedoch nicht explizit, sodass auf der Basis keine konkreten Aussagen zu den Ab- hängigkeiten und Auswirkungen getroffen werden können. [G1 IRO-1] Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Unternehmensführung Die Ermittlung der IROs erfolgte analog zu den übergeordneten Verfahren. Zum Umgang mit IROs im Zusammenhang mit der Unternehmenspolitik mit Blick auf das Management der Beziehun- gen zu Lieferanten, einschließlich Zahlungspraktiken, wurden unter anderem die Sorgfaltsplichten in Hinblick auf den Geschäftspartner zur Sicherstellung der Achtung der Menschenrechte, Verhinderung von Kinder- und Zwangsarbeit entsprechenden Richtlinien für Lie- feranten und die festgelegten Verhaltensrichtlinien zur Verringe- rung der negativen Auswirkungen auf die Umwelt und Gesellschaft berücksichtigt. [IRO-2] Abgedeckte Angabepflichten Ausgehend von Standard ESRS 1 AR 16 wurde die dort aufgeführte Themenliste um unternehmensspezifische Themen ergänzt. Zu je- dem dieser Themen wurde anschließend je Thema mindestens eine positive und negative Auswirkung sowie Chance und Risiko defi- niert. Basierend auf den als wesentlich identifizierten IROs wurden die IROs den Angabepflichten gemäß ESRS zugeordnet, um zu identifizieren, welche Angabepflichten je Standard offengelegt wer- den müssen. Basierend darauf wurden die qualitativen und quanti- tativen Datenpunkte auf Einzelebene definiert und diese gemeinsam mit den Fachverantwortlichen erarbeitet, einschließlich der Prozessbeschreibungen, der Angaben zu Schätzmethoden und Berechnungsformeln. Die nachfolgende Tabelle führt alle abge- deckten Angabepflichten und Datenpunkte aus den ESRS auf und verweist auf die entsprechenden Abschnitte in diesem Bericht. Die darauffolgende Tabelle führt alle Datenpunkte auf, die sich aus anderen EU-Rechtsvorschriften ergeben und verweist auf die entsprechenden Abschnitte in diesem Bericht. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 83 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Abgedeckte Angabepflichten Angabepflicht Anmerkungen Seitenzahl Allgemeine Angaben BP-1 Allgemeine Grundlagen für die Erstellung des Konzern-Nachhaltigkeitsberichts 49 BP-2 Angaben im Zusammenhang mit konkreten Umständen 49 GOV-1 Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane 50 GOV-2 Informationen und Nachhaltigkeitsaspekte, mit denen sich die Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane befassen 56 GOV-3 Einbeziehung der nachhaltigkeitsbezogenen Leistung in Anreizsysteme 58 GOV-4 Erklärung zur Sorgfaltspflicht 58 GOV-5 Risikomanagement und interne Kontrollen der Nachhaltigkeitsberichterstattung 59 SBM-1 Strategie, Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette Ausgenommen Angaben zu Tz 40 (b-d iv), die gemäß FAQ der EFRAG per 31.12.2024 nicht anwendbar sind. 59 SBM-2 Interessen und Standpunkte der Interessenträger 62 SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell 63 E1 SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell 69 E4 SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell 72 S1 SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell 75 S4 SBM-3 Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen und ihr Zusammenspiel mit Strategie und Geschäftsmodell 77 IRO-1 Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen 78 E1 IRO-1 Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen klimabezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen 80 E2 IRO-1 Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung 80 E3 IRO-1 Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Wasser- und Meeresressourcen 81 E4 IRO-1 Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken, Abhängigkeiten und Chancen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen 81 E5 IRO-1 Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft 81 G1 IRO-1 Verfahren zur Ermittlung und Bewertung der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Unternehmensführung 82 IRO-2 Abgedeckte Angabepflichten 82 Umweltangaben Angaben nach Artikel 8 der Verordnung 2020/852 (EU-Taxonomie) 91 E1-1 Übergangsplan für den Klimaschutz 93 E1-2 Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel 94 E1-3 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimakonzepten 96 84 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Angabepflicht Anmerkungen Seitenzahl E1-4 Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel 97 E1-6 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG- Gesamtemissionen 101 E1-7 Entnahme von Treibhausgasen und Projekte zur Verringerung von Treibhausgasen, finanziert über CO 2 -Zertifikate 110 E1-9 Erwartete finanzielle Effekte wesentlicher physischer Risiken und Übergangsrisiken sowie potenzielle klimabezogene Chancen Angaben werden gemäß den Erleichterungen für schrittweise eingeführte Angabepflichten per 31.12.2024 nicht berichtet. - E4-1 Übergangsplan und Berücksichtigung von biologischer Vielfalt und Ökosystemen in Strategie und Geschäftsmodell 111 E4-2 Konzepte im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen 111 E4-3 Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen 112 E4-4 Ziele im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen 113 E4-6 Erwartete finanzielle Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen Ausgenommen Angaben zu Tz 45(a-c), die gemäß den Erleichterungen für schrittweise eingeführte Angabepflichten per 31.12.2024 nicht berichtet werden. 114 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung 300-Mrd.-Euro-Ziel 115 Soziale Angaben S1-1 Konzepte im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens 118 S1-2 Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte und von Arbeitnehmervertretern in Bezug auf Auswirkungen 119 S1-3 Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die eigene Arbeitskräfte Bedenken äußern können 120 S1-4 Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zur Minderung wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit den eigenen Arbeitskräften sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze 123 S1-5 Ziele im Zusammenhang mit dem Management wesentlicher Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen sowie dem Management wesentlicher Risiken und Chancen 124 S1-6 Merkmale der Arbeitnehmenden 125 S1-8 Tarifvertragliche Abdeckung und sozialer Dialog 126 S1-9 Diversität 128 S1-10 Angemessene Entlohnung 130 S1-12 Menschen mit Behinderungen 130 S1-13 Weiterbildung und Kompetenzentwicklung 131 S1-14 Gesundheitsschutz und Sicherheit Ausgenommen Angaben zu Tz 88 (a-e), die gemäß den Erleichterungen für schrittweise eingeführte Angabepflichten (Phase-In) per 31.12.2024 nicht berichtet werden müssen. 134 S1-15 Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben 134 S1-16 Vergütung 136 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 85 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Liste der Datenpunkte in allgemeinen und themenspezifischen Standards, die sich aus anderen EU-Rechtsvorschriften ergeben (gemäß ESRS 2, Anlage B) Angabepflicht Anmerkungen Seitenzahl S1-17 Vorfälle von Diskriminierung und Beschwerden 137 S4-1 Konzepte im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern 139 S4-2 Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf Auswirkungen 140 S4-3 Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die Verbraucher und Endnutzer Bedenken äußern können 140 S4-4 Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen 141 S4-5 Ziele im Zusammenhang mit dem Management wesentlicher Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen sowie dem Management wesentlicher Risiken und Chancen 142 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Produktverantwortung 142 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Kundenzufriedenheit 143 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Kundenservice und Kundennähe 144 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Schutz vor Überschuldung 145 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Zugang zu Bankprodukten für Menschen mit körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen 146 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Datenschutz 147 Angaben zur Unternehmensführung (Governance) G1-1 Unternehmenskultur und Konzepte für die Unternehmensführung 149 G1-3 Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung 151 G1-4 Vorfälle und Maßnahmen in Bezug auf Korruption oder Bestechung 153 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Geldwäscheprävention und Terrorismusfinanzierung 154 ESD Unternehmensspezifische Offenlegung: Steuertransparenz 156 Angabepflicht und dazugehöriger Datenpunkt SFDR- Referenz Säule-3-Referenz Benchmark- Verordnungs- Referenz EU-Klimagesetz- Referenz Seitenzahl ESRS 2 GOV-1 Geschlechtervielfalt in den Leitungs- und Kontrollorganen, Tz. 21 (d) Indikator Nr. 13 in Anhang 1 Tabelle 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II 50 ESRS 2 GOV-1 Prozentsatz der Leitungsorganmitglieder, die unabhängig sind, Tz. 21 (e) Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II 50 ESRS 2 GOV-4 Erklärung zur Sorgfaltspflicht, Tz. 30 Indikator Nr. 10 in Anhang 1 Tabelle 3 58 ESRS 2 SBM-1 Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen, Tz. 40 (d) i Indikator Nr. 4 Tabelle 1 in Anhang 1 Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Tabelle 1: Qualitative Angaben zu Umweltrisiken, und Tabelle 2: Qualitative Angaben zu sozialen Risiken Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II nicht anwendbar gemäß EFRAG Q&A 86 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Angabepflicht und dazugehöriger Datenpunkt SFDR- Referenz Säule-3-Referenz Benchmark- Verordnungs- Referenz EU-Klimagesetz- Referenz Seitenzahl ESRS 2 SBM-1 Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit der Herstellung von Chemikalien, Tz. 40 (d) ii Indikator Nr. 9 in Anhang 1 Tabelle 2 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II nicht anwendbar gemäß EFRAG Q&A ESRS 2 SBM-1 Beteiligung an Tätigkeiten im Zusammenhang mit umstrittenen Waffen, Tz. 40 (d) iii Indikator Nr. 14 in Anhang 1 Tabelle 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 12 Absatz 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II nicht anwendbar gemäß EFRAG Q&A ESRS 2 SBM-1 Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Anbau und der Produktion von Tabak, Tz. 40 (d) iv Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 12 Absatz 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II nicht anwendbar gemäß EFRAG Q&A ESRS E1-1 Übergangsplan zur Verwirklichung der Klimaneutralität bis 2050 Tz. 14 Verordnung (EU) 2021/1119, Artikel 2 Absatz 1 93 ESRS E1-1 Unternehmen, die von den Paris- abgestimmten Referenzwerten ausgenommen sind, Tz. 16 (g) Artikel 449a Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 1: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Kreditqualität der Risikopositionen nach Sektoren, Emissionen und Restlaufzeit Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 12 Absatz 1 Buchstaben d bis g und Artikel 12 Absatz 2 93 ESRS E1-4 THG-Emissions- Reduktionsziele, Tz. 34 Indikator Nr. 4 in Anhang 1 Tabelle 2 Artikel 449a Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 3: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Angleichungsparameter Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 6 97 ESRS E1-5 Energieverbrauch aus fossilen Brennstoffen aufgeschlüsselt nach Quellen (nur klimaintensive Sektoren) Tz. 38 Indikator Nr. 5 in Anhang 1 Tabelle 1 und Indikator Nr. 5 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich ESRS E1-5 Energieverbrauch und Energiemix, Tz. 37 Indikator Nr. 5 in Anhang 1 Tabelle 1 nicht wesentlich ESRS E1-5 Energieintensität im Zusammenhang mit Tätigkeiten in klimaintensiven Sektoren, Tz. 40 bis 43 Indikator Nr. 6 in Anhang 1 Tabelle 1 nicht wesentlich ESRS E1-6 THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen, Tz. 44 Indikatoren Nr. 1 und 2 in Anhang 1 Tabelle 1 Artikel 449a Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 1: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Kreditqualität der Risikopositionen nach Sektoren, Emissionen und Restlaufzeit Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 5 Absatz 1, Artikel 6 und Artikel 8 Absatz 1 101 ESRS E1-6 Intensität der THG- Bruttoemissionen, Tz. 53 bis 55 Indikator Nr. 3 Tabelle 1 in Anhang 1 Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Meldebogen 3: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Angleichungskennzahlen Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Artikel 8 Absatz 1 101 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 87 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Angabepflicht und dazugehöriger Datenpunkt SFDR- Referenz Säule-3-Referenz Benchmark- Verordnungs- Referenz EU-Klimagesetz- Referenz Seitenzahl ESRS E1-7 Abbau von Treibhausgasen und CO 2 -Gutschriften, Tz. 56 Verordnung (EU) 2021/1119, Artikel 2 Absatz 1 110 ESRS E1-9 Risikoposition des Referenzwert- Portfolios gegenüber klimabezogenen physischen Risiken, Tz. 66 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II nicht wesentlich ESRS E1-9 Aufschlüsselung der Geldbeträge nach akutem und chronischem physischem Risiko, Tz. 66 (a) ESRS E1-9 Ort, an dem sich erhebliche Vermögenswerte mit wesentlichem physischem Risiko befinden, Tz. 66 (c) Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Absätze 46 und 47; Meldebogen 5: Anlagebuch – Physisches Risiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Risikopositionen mit physischem Risiko. nicht wesentlich ESRS E1-9 Aufschlüsselungen des Buchwerts seiner Immobilien nach Energieeffizienzklassen, Tz. 67 (c) Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013; Durchführungsverordnung (EU) 2022/2453 der Kommission, Absatz 34; Meldebogen 2: Anlagebuch – Übergangsrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Durch Immobilien besicherte Darlehen – Energieeffizienz der Sicherheiten nicht wesentlich ESRS E1-9 Grad der Exposition des Portfolios gegenüber klimabezogenen Chancen, Tz. 69 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 der Kommission, Anhang II nicht wesentlich ESRS E2-4 Menge jedes in Anhang II der E- PRTR-Verordnung (Europäisches Schadstofffreisetzungs- und - verbringungsregister) aufgeführten Schadstoffs, der in Luft, Wasser und Boden emittiert wird, Tz. 28 Indikator Nr. 8 in Anhang 1 Tabelle 1, Indikator Nr. 2 in Anhang 1 Tabelle 2, Indikator Nr. 1 in Anhang 1 Tabelle 2, Indikator Nr. 3 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich ESRS E3-1 Wasser- und Meeresressourcen, Tz. 9 Indikator Nr. 7 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich ESRS E3-1 Spezielle Strategie, Tz. 13 Indikator Nr. 8 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich ESRS E3-1 Nachhaltige Ozeane und Meere, Tz. 14 Indikator Nr. 12 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich ESRS E3-4 Gesamtmenge des zurückgewonnenen und wiederverwendeten Wassers, Tz.28 (c) Indikator Nr. 6, 2 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich ESRS E3-4 Gesamtwasserverbrauch in m 3 je Nettoeinnahme aus eigenen Tätigkeiten, Tz. 29 Indikator Nr. 6, 1 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich 88 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Angabepflicht und dazugehöriger Datenpunkt SFDR- Referenz Säule-3-Referenz Benchmark- Verordnungs- Referenz EU-Klimagesetz- Referenz Seitenzahl ESRS 2 – SBM-3 – E4, Tz. 16 (a) i Indikator Nr. 7 in Anhang 1 Tabelle 1 72 ESRS 2 – SBM-3 – E4, Tz. 16 (b) Indikator Nr. 10 in Anhang 1 Tabelle 2 72 ESRS 2 – SBM-3 – E4, Tz. 16 (c) Indikator Nr. 14 in Anhang 1 Tabelle 2 72 ESRS E4-2 Nachhaltige Verfahren oder Strategien im Bereich Landnutzung und Landwirtschaft, Tz. 24 (b) Indikator Nr. 11 in Anhang 1 Tabelle 2 111 ESRS E4-2 Nachhaltige Verfahren oder Strategien im Bereich Ozeane/Meere, Tz. 24 (c) Indikator Nr. 12 in Anhang 1 Tabelle 2 111 ESRS E4-2 Strategien zur Bekämpfung der Entwaldung, Tz. 24 (d) Indikator Nr. 15 in Anhang 1 Tabelle 2 111 ESRS E5-5 Nicht recycelte Abfälle, Tz. 37 (d) Indikator Nr. 13 in Anhang 1 Tabelle 2 nicht wesentlich ESRS E5-5 Gefährliche und radioaktive Abfälle, Tz. 39 Indikator Nr. 9 in Anhang 1 Tabelle 1 nicht wesentlich ESRS 2 SBM3 – S1 Risiko von Zwangsarbeit, Tz. 14 (f) Indikator Nr. 13 in Anhang I Tabelle 3 75 ESRS 2 SBM3 – S1 Risiko von Kinderarbeit, Tz. 14 (g) Indikator Nr. 9 in Anhang I Tabelle 3 und Indikator Nr. 11 in Anhang I Tabelle 1 75 ESRS S1-1 Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechtspolitik, Tz. 20 Indikator Nr. 9 in Anhang I Tabelle 3 und Indikator Nr. 11 in Anhang I Tabelle 1 118 ESRS S1-1 Vorschriften zur Sorgfaltsprüfung in Bezug auf Fragen, die in den grundlegenden Konventionen 1 bis 8 der Internationalen Arbeitsorganisation behandelt werden, Tz. 21 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II 118 ESRS S1-1 Verfahren und Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels, Tz. 22 Indikator Nr. 11 in Anhang I Tabelle 3 118 ESRS S1-1 Strategie oder ein Managementsystem in Bezug auf die Verhütung von Indikator Nr. 1 in Anhang I Tabelle 3 nicht wesentlich An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 89 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Angabepflicht und dazugehöriger Datenpunkt SFDR- Referenz Säule-3-Referenz Benchmark- Verordnungs- Referenz EU-Klimagesetz- Referenz Seitenzahl Arbeitsunfällen, Tz. 23 ESRS S1-3 Bearbeitung von Beschwerden, Tz. 32 (c) Indikator Nr. 5 in Anhang I Tabelle 3 120 ESRS S1-14 Zahl der Todesfälle und Zahl und Quote der Arbeitsunfälle, Tz. 88 (b) – (c) Indikator Nr. 2 in Anhang I Tabelle 3 wesentlich, nicht anwendbar per 31.12.2024 ESRS S1-14 Anzahl der durch Verletzungen, Unfälle, Todesfälle oder Krankheiten bedingten Ausfalltage, Tz. 88 (e) Indikator Nr. 12 in Anhang I Tabelle 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II wesentlich, gemäß Erleichterungen für schrittweise eingeführte Angabepflichten per 31.12.2024 nicht berichtet ESRS S1-16 Unbereinigtes geschlechterspezifisches Verdienstgefälle, Tz. 97 (a) Indikator Nr. 12 in Anhang I Tabelle 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II 125 ESRS S1-16 Überhöhte Vergütung von Mitgliedern der Leitungsorgane, Tz. 97 (b) Indikator Nr. 8 in Anhang I Tabelle 3 nicht wesentlich ESRS S1-17 Fälle von Diskriminierung, Tz. 103 (a) Indikator Nr. 7 in Anhang I Tabelle 3 137 ESRS S1-17 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD- Leitlinien Tz. 104 (a) Indikator Nr. 10 in Anhang I Tabelle 1 und Indikator Nr. 14 in Anhang I Tabelle 3 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 Artikel 12 Absatz 1 137 ESRS 2 SBM3 – S2 Erhebliches Risiko von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit in der Wertschöpfungskette, Tz. 11 (b) Indikatoren Nr. 12 und 13 in Anhang I Tabelle 3 nicht wesentlich ESRS S2-1 Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechtspolitik, Tz. 17 Indikator Nr. 9 in Anhang 1 Tabelle 3 und Indikator Nr. 11 in Anhang 1 Tabelle 1 nicht wesentlich ESRS S2-1 Strategien im Zusammenhang mit Arbeitskräften in der Wertschöpfungskette, Tz. 18 Indikatoren Nr. 11 und 4 in Anhang 1 Tabelle 3 nicht wesentlich ESRS S2-1 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD- Leitlinien, Tz. 19 Indikator Nr. 10 in Anhang 1 Tabelle 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 Artikel 12 Absatz 1 nicht wesentlich ESRS S2-1 Vorschriften zur Sorgfaltsprüfung in Bezug auf Fragen, die in den grundlegenden Konventionen 1 bis 8 der Internationalen Arbeitsorganisation behandelt Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II nicht wesentlich 90 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Angabepflicht und dazugehöriger Datenpunkt SFDR- Referenz Säule-3-Referenz Benchmark- Verordnungs- Referenz EU-Klimagesetz- Referenz Seitenzahl werden, Tz. 19 ESRS S2-4 Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten innerhalb der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, Tz. 36 Indikator Nr. 14 in Anhang 1 Tabelle 3 nicht wesentlich ESRS S3-1 Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte, Tz. 16 Indikator Nr. 9 in Anhang 1 Tabelle 3 und Indikator Nr. 11 in Anhang 1 Tabelle 1 nicht wesentlich ESRS S3-1 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD- Leitlinien, Tz. 17 Indikator Nr. 10 in Anhang 1 Tabelle 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 Artikel 12 Absatz 1 nicht wesentlich ESRS S3-4 Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten, Tz. 36 Indikator Nr. 14 in Anhang 1 Tabelle 3 nicht wesentlich ESRS S4-1 Strategien im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern, Tz. 16 Indikator Nr. 9 in Anhang 1 Tabelle 3 und Indikator Nr. 11 in Anhang 1 Tabelle 1 139 ESRS S4-1 Nichteinhaltung der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte und der OECD- Leitlinien, Tz. 17 Indikator Nr. 10 in Anhang 1 Tabelle 1 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816, Anhang II Delegierte Verordnung (EU) 2020/1818 Artikel 12 Absatz 1 139 ESRS S4-4 Probleme und Vorfälle im Zusammenhang mit Menschenrechten, Tz. 35 Indikator Nr. 14 in Anhang 1 Tabelle 3 141 ESRS G1-1 Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption, Tz. 10 (b) Indikator Nr. 15 in Anhang 1 Tabelle 3 149 ESRS G1-1 Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowers), Tz. 10 (d) Indikator Nr. 6 in Anhang 1 Tabelle 3 149 ESRS G1-4 Geldstrafen für Verstöße gegen Korruptions- und Bestechungsvorschriften, Tz. 24 (a) Indikator Nr. 17 in Anhang 1 Tabelle 3 Delegierte Verordnung (EU) 2020/1816 der Kommission, Anhang II 153 ESRS G1-4 Standards zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung, Tz. 24 (b) Indikator Nr. 16 in Anhang 1 Tabelle 3 153 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 91 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Umweltstandards Angaben nach Artikel 8 der Verordnung 2020/852 (EU-Taxonomie) EU-Taxonomie einbinden Mit dem europäischen Green Deal, der eine Treibhausgasneutralität bis 2050 vorsieht, hat sich die EU ambitionierte Nachhaltigkeits- ziele gesetzt. Das Finanzsystem kann einen entscheidenden Beitrag bei der Transformation der Wirtschaft leisten, indem es Kapi- talflüsse in nachhaltige Investitionen lenkt. Die EU-Taxonomie-Ver- ordnung als einheitliches Klassifizierungssystem soll Finanzmarktakteure dabei unterstützen, nachhaltige Wirtschaftstä- tigkeiten anhand vergleich barer Kriterien zu erkennen. Sie stellt damit eine wichtige Leitlinie für die Entwicklung neuer grüner Pro- dukte und Dienstleistungen dar und hilft uns bei der Nachhaltig- keitsbewertung von Geschäften und Geschäftspartnern beziehungsweise Kunden. Wie in diesem Bericht beschrieben, sind beispielsweise der Impact-Fonds „klimaVest“ und der für professi- onelle und semiprofessionelle Anleger aufgelegte Commerz Real Renewable Energies Fund II der Commerz Real an den Kriterien der EU-Taxonomie ausgerichtet. Zudem kann unsere nachhaltige Transformation auf Basis der EU-Taxonomie-Kriterien künftig verstärkt durch differenzierte Preismodelle unterstützt wer- den. Von der EU-Taxonomie-Verordnung berücksichtigt sind Aktivi- täten, deren Auswirkungen auf Klima und Umwelt besonders rele- vant sein können – sowohl positiv als auch negativ. Für das Berichtsjahr 2024 berichtet die Commerzbank AG zum zweiten Mal über ihre Taxonomie-konformen Geschäfte. Mit der Prüfung auf Konformität lässt sich eine Aussage darüber treffen, ob das jeweilige Geschäft als nachhaltig im Sinne der EU-Taxonomie bezeichnet werden kann, also einen positiven Beitrag zu einem der definierten Umweltziele leistet, keines der anderen Ziele wesentlich beeinträchtigt und der soziale Mindestschutz eingehalten wird. Geschäfte, die wirtschaftliche Aktivitäten im Sinne der EU-Taxo- nomie finanzieren beziehungsweise in diese investieren, soge- nannte Taxonomie-fähige Geschäfte, sind grundsätzlich einer Prüfung auf Taxonomie-Konformität zu unterziehen. Eine Wirtschaftstätigkeit gilt als „Taxonomie-fähige Wirtschafts tätigkeit“, wenn diese in den separat erlassenen Rechtsakten zu Ar- tikel 3d der Taxonomie-Verordnung (EU) 2020/852 geführt ist, un- abhängig davon, ob sie alle dort festgelegten technischen Bewertungskriterien erfüllt. Eine Wirtschaftstätigkeit gilt als „Taxonomie-konforme Wirtschaftstätigkeit“, wenn diese allen An- forderungen in Art. 3 der Taxonomie-Verordnung entspricht, inkl. der technischen Bewertungskriterien nach Artikel 3d. Für Kreditinstitute wird der Berichtsumfang in der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 konkretisiert. Hier sind insbesondere die Meldetabellen sowie die Berechnungsverfahren für die einzel- nen Leistungsindikatoren (KPI) beschrieben (Anhänge V und VI). Sofern dort in Bezug auf die Berechnungsmethodik keine eindeuti- gen Vorgaben formuliert sind, haben wir Annahmen getroffen. Der wichtigste KPI für Kreditinstitute ist die Green Asset Ratio (GAR), die das Verhältnis der relevanten Taxonomie-konformen Vermögenswerte zu den gesamten erfassten Vermögenswerten der Kreditinstitute angibt. Die GAR wird einmal in Bezug auf das Be- standsgeschäft (Stock) und einmal in Bezug auf das Neugeschäft (Flow) veröffentlicht. Die GAR (Stock) bezieht sich auf die wesentli- chen Bestandspositionen unserer Aktiva zum 31. Dezember 2024, das heißt das Kredit- und Anlagegeschäft, einschließlich Krediten, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumenten. Zusätzlich zur GAR (Stock) veröffentlichen wir in diesem Bericht die folgenden Leistungsindikatoren (siehe dazu Anhang, Seite 161 ff.): GAR (Flow): gibt den Zufluss an neuen Taxonomie-konformen Vermögenswerten im Verhältnis zu den gesamten erfassten Ver- mögenswerten an. Die Identifikation des Zuflusses erfolgt ein- deutig über das Startdatum eines Geschäfts, das abhängig von der Geschäftsart definiert ist. Als Flow gilt für Kredite der Brut- tobuchwert der zum aktuellen Berichtsstichtag aktiven und in der Berichtsperiode zugegangenen Neugeschäfte. Für Wertpa- piere entspricht der Flow allen in der Berichtsperiode zugegan- genen Wertpapieren unabhängig davon, ob die Position zum aktuellen Berichtsstichtag noch vorhanden ist. Financial Guarantees (FinGuar-KPI): gibt das Verhältnis der Ta- xonomie-konformen Finanzgarantien im Verhältnis zu den ge- samten erfassten Finanzgarantien an. Assets under Management (AuM-KPI): gibt das Verhältnis der Taxonomie-konformen Assets under Management im Verhältnis zu den gesamten erfassten Assets under Management an. Die KPIs werden jeweils doppelt ermittelt, da die Veröffentlichun- gen der Unternehmen (Kontrahenten) in die Berechnungen einflie- ßen und jeweils umsatzbasierte und investitionsbasierte („CapEx- basierte“) KPIs vorliegen. Erstmals wird für das Berichtsjahr 2024 die Flow-Größe für die AuM und Finanzgarantien (AuM-KPI, FinGuar-KPI) offengelegt. Darüber hinaus werden erstmals auch die Vorjahreswerte veröffent- licht. Die entsprechenden Tabellenabschnitte sind mit T-1 92 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 gekennzeichnet. Die EU-Taxonomie deckt nur bestimmte Teile un- seres Geschäfts ab. Teilweise sind Geschäfte ganz ausgeschlossen, beispielsweise das Handelsportfolio (noch bis zum Geschäftsjahr 2026) und Geschäfte mit Staaten 6F beziehungsweise Zentralbanken. Darüber hinaus sind im Nenner der GAR Portfolios enthalten, die nicht als Taxonomie-konform berichtet werden dürfen, zum Bei- spiel Kredite gegenüber kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Die Grundgesamtheiten von Zähler und Nenner weichen somit er- heblich voneinander ab. Für den Zähler relevant sind grundsätzlich Geschäfte mit Unter- nehmen, die gemäß Bilanzrichtlinie zur Abgabe einer nichtfinanzi- ellen Erklärung (NFE) verpflichtet sind. Um diese Unternehmen zu identifizieren, haben wir Angaben zu NFE-pflichtigen Unternehmen von externen Datenanbietern bezogen und diese mit unseren Kun- deninformationen zusammengeführt. Darüber hinaus werden be- stimmte Geschäfte gegenüber Haushalten sowie lokalen und regionalen Gebietskörperschaften berücksichtigt. Bei Spezialfinan- zierungen gegenüber Zweckgesellschaften, die regelmäßig nicht zur Abgabe einer NFE verpflichtet sind, haben wir eine Durchschau auf das finanzierte Projekt vorgenommen. Hier erachten wir die Mittelverwendung als führend und beziehen diese ebenfalls in die Berichterstattung ein. Bei der Prüfung unserer Risikopositionen auf Taxonomie-Fähig- keit beziehungsweise Taxonomie-Konformität kommen zwei Ver- fahren zur Anwendung. Es wird danach unterschieden, ob die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten unbe- kannt (allgemeine Kredite und Wertpapiere) oder bekannt ist (Kre- dite mit Verwendungszweck). Allgemeine Kredite und Wertpapiere werden mit dem umsatz- basierten und dem CapEx-basierten KPI des Kreditnehmers/Emit- tenten gewichtet und so in die Berechnung der GAR in den zwei Berechnungsvarianten einbezogen. In die Berechnung der GAR und AuM-KPI fließen Aktien mit dem umsatzbasierten beziehungsweise CapEx-basierten KPI des Emit- tenten und bestimmte Fonds (nach Artikel 8 und Artikel 9 der Of- fenlegungsverordnung) mit dem produktspezifischen KPI ein. Eine Durchschau für sonstige Fonds nehmen wir nicht vor. Für Schuld- verschreibungen, bei denen die Emissionserlöse einem bestimmten nachhaltigen Zweck zugeführt wurden, wurden von den Emittenten bislang keine produktspezifischen KPIs bereitgestellt, deren Be- rechnungs methodik den Taxonomie-Anforderungen entspricht. Bis der neu erlassene EU-Green-Bond-Standard Anwendung findet und pro- duktspezifische Taxonomie-Quoten vorliegen, werden alle Schuld- verschreibungen mit den Umsatz- und CapEx-basierten KPIs des Emittenten bewertet. Die KPIs der Kontrahenten werden über einen externen Daten- anbieter bezogen. Die bereitgestellten Informationen beziehen sich auf die Veröffentlichungen der Unternehmen für das Berichtsjahr 2023. Sofern keine Informationen verfügbar waren, haben wir diese Positionen als nicht Taxonomie-fähig beziehungsweise nicht Taxonomie-konform bewertet. Risikopositionen gegenüber den NFE-pflichtigen Tochtergesellschaften von NFE-pflichtigen Unter- nehmen werden auf Basis der veröffentlichten KPIs der Mutterge- sellschaft bewertet. Für das Berichtsjahr 2024 wurden erstmals auch Tochtergesell- schaften berücksichtigt, die nicht selbst berichtspflichtig sind. So- fern für die Tochterunternehmen keine separaten KPIs vorliegen, werden ebenfalls die KPIs der Muttergesellschaft verwendet. Im Vergleich zum Vorjahr steigt daher das Volumen der analysierten Geschäfte deutlich an. Die Erweiterung erfolgt auf Basis der FAQ 13 in der Bekanntmachung der EU-Kommission, die im November 2024 im Amtsblatt veröffentlicht wurden. Ein weiterer Anstieg der Grundgesamtheit lässt sich durch eine Erweiterung der Kunden- gruppe der Gebietskörperschaften auf Basis der FAQ 47 begründen. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Summe der erfassten Vermö- genswerte daher an (vgl. Template 0; % Erfassung der Gesamtak- tiva im Geschäftsjahr 2024 bei 41,31%, im Vorjahr 2023 noch bei 32,98%). Die Prüfung der Kredite mit Verwendungszweck stützt sich auf die vom Kreditnehmer vorgelegten Informationen über die Tätigkei- ten, für die die Erlöse verwendet werden. Ist die Mittelverwendung (finanzierte wirtschaftliche Tätigkeit) in der Taxonomie-Verordnung beschrieben, bewerten wir diese Kredite als Taxonomie-fähig. Um zu bestimmen, ob ein Geschäft auch als Taxonomie-konform eingestuft werden kann, werden von uns zum einen die umfangrei- chen technischen Bewertungskriterien geprüft, die sich je nach wirtschaftlicher Aktivität unterscheiden. Zum anderen wird geprüft, dass keines der sonstigen Ziele wesentlich beeinträchtigt und die Kriterien zum sozialen Mindestschutz eingehalten werden. Zur Beurteilung von Taxonomie-Fähigkeit und -Konformität ha- ben wir geeignete Verfahren etabliert. Insbesondere für die effizi- ente prozessuale Umsetzung der Taxonomie-Konformitätsprüfung haben wir im Jahr 2024 weitere Softwarelösungen eingeführt, die es uns ermöglichen, die Prüfungen in (teil-)automatisierten Prozes- sen durchzuführen. Die Taxonomie-Konformität beurteilen wir grundsätzlich für Ta- xonomie-fähige Geschäfte, die für unsere Geschäftstätigkeit we- sentlich sind, und führen dafür, wo erforderlich, neue Prozesse zur Erhebung von relevanten Informationen über unsere Kunden ein. Lagen uns die (für die Prüfung der technischen Bewertungskri- terien) benötigten Informationen und Nachweise nicht vor und wa- ren diese nicht mit angemessenem Aufwand erbringbar, haben wir diese Positionen als nicht Taxonomie-konform eingestuft. Grundlage für die Ermittlung der KPIs war der zentrale Daten- haushalt der Bank, auf dem auch das finanzielle Reporting (FINREP) basiert. Die Daten der mBank wurden lokal erhoben und dann in die Konzernwerte integriert. Die Ermittlung erfolgte auf Basis der Bruttobuchwerte. Die Green Asset Ratio stellt sich in der Berichtsperiode wie folgt dar: An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 93 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Überblick über die von Kreditinstituten nach Artikel 8 der Taxonomie Verordnung offenzulegenden KPIs % Gesamte ökologisch nachhaltige Vermögens- werte 1 KPI 2 (Umsatz) KPI 2 (CapEx) % Erfassung (an den Gesamt- aktiva) 3 % der Vermögens- werte, die nicht in den Zähler der GAR einbezogen werden (Artikel 7 Abs. 2 und 3 sowie Anhang V Abschnitt 1.1.2) % der Vermögens- werte, die nicht in den Nenner der GAR ein- bezogen werden (Arti- kel 7 Abs. 1 und Anhang V Ab- schnitt 1.2.4) Haupt-KPI Bestand Grüne Aktiva-Quote (GAR) 2,93 3,33 3,59 41,31 32,17 26,52 Zusätzliche KPIs GAR (Zuflüsse) 0,80 0,90 1,05 9,27 8,41 18,51 Handelsbuch 4 - - - X X X Finanzgarantien 0,00 1,34 1,61 X X X Verwaltete Vermögens- werte (Assets under Management) 9,02 9,85 10,55 X X X Gebühren und Provisionserträge 5 - - - X X X 1 Basierend auf eigener Annahme: % der Vermögenswerte, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist (an den Total GAR Assets). 2 Basierend auf dem Umsatz-KPI und dem CapEx-KPI der Gegenpartei. 3 Prozent der für den KPI erfassten Vermögenswerte im Verhältnis zu den Gesamtaktiva der Banken. 4 Für Kreditinstitute, die die Bedingungen von Artikel 94 Abs. 1 oder Artikel 325a Abs. 1 der Kapitaladäquanzverordnung nicht erfüllen. 5 Gebühren und Provisionserträge aus anderen Dienstleistungen als Kreditvergabe und AuM. Die Institute legen für diese KPI zukunftsgerichtete Informationen offen, einschließlich Informationen in Form von Zielen, zusammen mit relevanten Erläuterungen zur angewandten Methodik. Unser Taxonomie-konformes Volumen, und damit die Green Asset Ratio (GAR Stock), wird durch private Baufinanzierungen und Spe- zialfinanzierungen gegenüber Zweckgesellschaften im Bereich Er- neuerbare Energien geprägt. Für das Berichtsjahr 2024 wurde die Taxonomie-Konformitätsprüfung auf Finanzierungen außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums ausgeweitet. Der Anteil der gesam- ten ökologisch nachhaltigen Vermögenswerte, bei denen die Ver- wendung der Erlöse bekannt ist, erhöht sich auf 2,93% (siehe Template 0; Vorjahr: 2,28%). Die gesamte GAR Stock steigt um 42% auf 3,33% (Umsatz-KPI; Vorjahr: 2,34%) bzw. um 48% auf 3,59% (CapEx-KPI; Vorjahr 2,43%). Zwar erhöht sich das Taxonomie-konforme Geschäft in Summe deutlich, der Effekt wird allerdings durch eine ebenfalls gestiegene Nenner-Größe (Total GAR Assets) abgeschwächt. Die aktuelle Berichterstattung des Taxonomie-konformen Volu- mens bezieht sich analog zum Berichtsjahr 2023 auf die Umwelt- ziele 1 (Klimaschutz) und 2 (Anpassung an den Klimawandel). Die Delegierte Verordnung (EU) 2023/2486 vom 27. Juni 2023 hat die EU-Taxonomie um technische Bewertungskriterien für vier weitere Umweltziele ergänzt. Finanzunternehmen müssen die Angaben im Hinblick auf die vier weiteren Umweltziele für die Berichtsjahre 2023 und 2024 zunächst nur in Bezug auf die Taxonomie-Fähigkeit machen. Die vollumfänglichen Berichtspflichten zur Taxonomie- Konformität gelten erst ab dem Berichtsjahr 2025. Entsprechend bleiben die Spalten in den Meldebögen für die Angaben zur Taxo- nomie-Konformität der Umweltziele drei bis sechs leer. Taxonomie-fähige Geschäfte müssen einem – nämlich dem relevan- testen Umweltziel – zugeordnet werden. Eine Doppelzählung ist nicht zulässig. Die Prüfung auf Taxonomie-Fähigkeit von Krediten mit Verwendungszweck erfolgt entsprechend auf alle sechs Um- weltziele. Die Kredite werden dabei im Ergebnis dem ersten Um- weltziel zugeordnet. Es verbleibt keine Restgröße, die den anderen Umweltzielen zugeordnet wird. Zu den allgemeinen Krediten und Wertpapieren liegen uns KPIs der Unternehmen vor. Für das Ge- schäftsjahr 2024 hat sich die Verfügbarkeit der KPIs deutlich ver- bessert, und es konnten erstmals KPIs zur Taxonomie-Konformität von Finanzunternehmen genutzt werden. Die Erweiterung der EU-Taxonomie um Atom und Gas ist zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten, sodass die entsprechenden Anga- ben der Unternehmen und erstmals auch der Finanzunternehmen in diesem Bericht enthalten sind (für allgemeine Finanzierungen und Wertpapiere). Die finanzierten wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich Atom und Gas sind Teil der GAR (Stock). Darüber hinaus weisen wir verpflichtend die Anteile an der GAR (Stock) in geson- derten Templates im Anhang aus. Aufgrund von Unwesentlichkeit sowie Aspekten der Lesbarkeit weisen wir keine weiteren Templates 94 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 für die zusätzlichen KPIs aus. 7F6F 7 Kredite mit Verwendungszweck ha- ben wir im Bereich Atom und Gas nicht identifiziert. Das Commerzbank-eigene Nachhaltigkeitsverständnis zu diesen Aktivitäten wird im ESG-Rahmenwerk genauer beschrieben. So fi- nanzieren wir grundsätzlich keine neuen Atomkraftwerke. Das Glei- che gilt für Uranminen. Für Geschäfte im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen haben wir strenge Anforderungen und bewer- ten diese grundsätzlich kritisch. Gleichzeitig sehen wir den Bedarf an Gas als Übergangstechnologie für die nächsten Jahre, um wei- terhin Versorgungsstabilität zu gewährleisten. Finanzierungen für den Bau von Gaskraftwerken prüfen wir daher kritisch auf Einzel- fallbasis. [E1-1] Übergangsplan für den Klimaschutz Die Commerzbank möchte die Transformation zu einer nachhalti- gen Wirtschaft aktiv mitgestalten. Dazu haben wir uns eine Nach- haltigkeitsstrategie gesetzt, deren Kern es ist, Net-Zero-Bank zu werden. Weitere Informationen zu wesentlichen Bausteinen dieser Nachhaltigkeitsstrategie finden Sie in den Standards E1-2 und E1-4. Bislang hat die Commerzbank keinen expliziten Übergangsplan für den Klimaschutz, wie unter Standard E1-1 gefordert, veröffent- licht. Derzeit erarbeiten wir einen solchen sogenannten Klimatran- sitionsplan, mit dem wir weitere Informationen zu unserem Transformationsweg offenlegen werden. Eine Genehmigung durch den Vorstand der Bank sowie die Veröffentlichung des Klimatransi- tionsplans sind für das Jahr 2025 geplant. [E1-2] Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel Bankbetrieb Die Commerzbank AG hat sich das Ziel gesetzt die Emissionen im eigenen Betrieb bis 2040 auf netto null zu senken. Dies gilt für alle Standorte im In- und Ausland. Unvermeidbare CO 2 e-Emissionen werden durch Zertifikate aus CO 2 e-Minderungsprojekten kompen- siert. Erneuerbare Energien spielen eine zentrale Rolle in unserer 7 Die Bekanntmachung der EU-Kommission von November 2024 fordert in FAQ 29, dass Kreditinstitute alle KPIs um neun weitere Atom- und Gas-Templates ergänzen. Für das Berichtsjahr 2024 entspräche dies siebenundzwanzig nahezu leeren Templates. Energieversorgung. Darüber hinaus streben wir an, bis 2040 ein kli- maneutrales Lieferantenportfolio zu erreichen. In unseren Strategien finden die Bereiche Klimaschutz, Energie- effizienz und weitere ökologische Kriterien gemäß den Prinzipien des UN Global Compact Berücksichtigung. Wir verpflichten uns im Rahmen der Umsetzung unserer Ziele zur Einhaltung relevanter Standards und Initiativen Dritter. Dazu gehören insbesondere das Pariser Klimaabkommen, die Science Based Targets Initiative (SBTi) sowie der UN Global Compact. Dar- über hinaus sind wir Mitglied im Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. (VfU). Mit den Strategien und Policies reagiert die Commerzbank ge- zielt auf wesentliche Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit. Durch die öffentliche Kommunikation unserer Klimaschutzziele können wir eine Benchmark setzen und einen positiven Einfluss auf Wett- bewerber ausüben. Diese übergreifenden Ziele, Strategien und Standards gelten für alle den Bankbetrieb betreffenden Policies zu Nachhaltigkeit. Diese sind auf unserer Webseite öffentlich zugänglich. ESG-Rahmenwerk In unserem ESG-Rahmenwerk sind unsere ehrgeizigen Nachhaltig- keitsziele veröffentlicht und beschrieben. Die für den Bankbetrieb zentralen Bestandteile des Rahmenwerkes umfassen Sustainable Operations und Stakeholder-Management. Die Verantwortung für das ESG-Rahmenwerk liegt bei Group Sustainability Management, wohingegen die Umsetzung für Sustainable Operations bei Group Organisation & Security liegt. Das ESG-Rahmenwerk gilt für die Commerzbank AG und ausgewählte Tochtergesellschaften. Der Commerzbank ist der Austausch mit allen Stakeholdern wichtig. Zu den Stakeholdern gehören unter anderem unsere Kun- dinnen und Kunden, Investorinnen und Investoren, Ratingagentu- ren, Analystinnen und Analysten, Nichtregierungsorganisationen, politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit. Wir suchen den Kontakt zu unseren wichtigsten Ansprechpartnern in Form von persönlichem Austausch, Diskussionsveranstaltungen, strategi- schen Kooperationen und über zahlreiche öffentliche Kommunika- tionskanäle. Die Überwachung der Fortschritte erfolgt durch einen jährlichen Prozess zur Erfassung, Analyse und Berichterstattung relevanter betriebsökologischer Nachhaltigkeitskennzahlen. Die Umweltleitlinien der Commerzbank Unsere umfassenden Umweltleitlinien bilden das Fundament für eine umweltverträgliche Geschäftstätigkeit, die sich an internatio- nalen Standards orientiert und alle relevanten Aspekte entlang un- serer Wertschöpfungskette berücksichtigt. Die Umweltleitlinien An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 95 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht umfassen die Kernelemente unternehmerische Verantwortung, Kli- maschutz und die Anpassung an den Klimawandel, ressourcenscho- nenden Energieeinsatz, Vermeidung von Umweltschäden, Förderung von Biodiversität, Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft, klimaneutrales Lieferantenportfolio, Mobilität unserer Mitarbeiten- den sowie die fortlaufende Verbesserung unserer Umweltleistung. Die vom Vorstand verabschiedeten Umweltleitlinien dienen als Handlungsanweisungen für alle Mitarbeitenden des Commerzbank- Konzerns. Die Umsetzung wird vom Bereich Group Organisation & Security verantwortet. Unser Umwelt- und Energiemanagementsys- tem ist nach ISO 14001 und ISO 50001 für die Commerzbank AG sowie ausgewählte Tochtergesellschaften zertifiziert. Dies unter- streicht unser Engagement für eine fortlaufende Verbesserung un- serer Umweltleistung sowie Energieeffizienz. Regelmäßige Berichte an den Vorstand gewährleisten die Wirksamkeit unserer Managementsysteme. Standard für eine nachhaltige Beschaffung Mit dem Standard für eine nachhaltige Beschaffung gibt die Com- merzbank verbindliche Leitlinien zur Beachtung von Nachhaltig- keitsaspekten beim Einkauf von Gütern und Dienstleistungen vor. Die in ihm festgelegten ökologischen, sozialen und Governance-Kri- terien spiegeln den Anspruch der Commerzbank an die unterneh- merische Verantwortung ihrer Dienstleister und Lieferanten wider. Somit nimmt die Commerzbank durch Kaufentscheidungen auch aktiv Einfluss auf die nachhaltige Ausrichtung von Lieferanten und Dienstleistern. Die vom Bereich Corporate Procurement festgelegten Regelun- gen sind für alle Einheiten der Commerzbank AG im In- und Aus- land verbindlich. Zielgruppe sind alle Prozessbeteiligten zur Durchführung von Beschaffungen. Tochtergesellschaften im In- und Ausland dient der Standard als Rahmen für hausinterne Festle- gungen, die vor dem Hintergrund von Unternehmensspezifika ge- troffen werden. Der Standard für eine nachhaltige Beschaffung fördert eine nachhaltige Entwicklung im Beschaffungsprozess. Die definierten Kriterien und Verhaltensregeln sollen die Beachtung von Nachhal- tigkeitsaspekten für alle Prozessbeteiligten praktikabel machen. Darüber hinaus dient der Standard der Sensibilisierung der Com- merzbank-Mitarbeitenden zum Thema Nachhaltigkeit. Im Rahmen des internen Kontrollsystems wurden Kontrollen für die Lieferantenbewertung im Vorfeld neuer Vertragsbeziehungen so- wie von Bestandslieferanten definiert. Diese beinhalten auch ESG- Kriterien im Rahmen eines Scoringmodells. Bei der Lieferantenaus- wahl wird fallweise auch eine Analyse der Lieferanten durch das Re- putationsrisiko-Management der Commerzbank einbezogen. Sowohl die beauftragenden Organisationseinheiten als auch Corpo- rate Procurement bewerten Dienstleister bezüglich der Einhaltung der in diesem Standard definierten Anforderungen. Gegebenenfalls notwendige Verbesserungen in der Nachhaltigkeitsleistung teilen wir den Lieferanten mit und dokumentieren die Bewertungsergebnisse. Bankgeschäft Die Ziele der Commerzbank AG mit Bezug zu Klimaschutz im Kun- dengeschäft sowie die erforderlichen Schritte, die notwendig sind, um sie zu erreichen, sind im ESG-Rahmenwerk sowie der korres- pondierenden internen Anweisung „Policy zum ESG-Rahmen- werk“ klar geregelt. In dieser Policy und dem darunterliegendem Anweisungswesen legt die Commerzbank AG die Bausteine der Nachhaltigkeitsstrategie dar und beschreibt die Steuerung der drei Nachhaltigkeits-KPIs: Netto null CO₂-Emissionen im Kredit- und Anlageportfolio bis zum Jahr 2050, Mobilisierung von 300 Mrd. Euro in nachhaltige Produkte bis zum Jahr 2025, Netto null CO₂-Emissionen im Bankbetrieb bis zum Jahr 2040. Ein konkretes Ziel ist daher die Transparenz unserer Nachhaltig- keitsaktivitäten inklusive einer klaren Definition, was ESG in unse- rem Kundengeschäft bedeutet. Im Rahmenwerk werden zudem unsere nachhaltigen Produktlösungen präsentiert und die Nachhal- tigkeitsrichtlinien und Ausschlusskriterien konsolidiert. Im Februar 2025 hat die Commerzbank ein überarbeitetes Rahmenwerk veröf- fentlicht. Diese Überarbeitung beinhaltet ein erweitertes und opti- miertes Set aus Nachhaltigkeitszielen und umfasst eine grundlegende Neukonzeption der Struktur. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel werden im ESG-Rahmenwerk und der entsprechenden Policy primär über das Netto-null-Ziel, die SBTi-Steuerung, verbindliche Ausschlusskrite- rien und Mindeststandards, dem Umgang mit Klimaaspekten im Ri- sikomanagement sowie die Finanzierung nachhaltiger Projekte und Bereitstellung nachhaltiger Produkte adressiert. Der Themenbe- reich Erneuerbare Energien wird über die Finanzierung solcher Projekte adressiert, zum Beispiel über das Centre of Competence Green Infrastructure Finance. Hauptziel des Rahmenwerkes beziehungsweise der internen Po- licy ist die Schaffung eines bankweiten Standards, der ein stringen- tes Management der relevanten Produkte, Prozesse und Aktivitäten ermöglicht und so die nachhaltige Transformation der Commerz- bank AG sicherstellt. Im ESG-Rahmenwerk werden daher sowohl die Auswirkungen der Commerzbank auf die Umwelt („Save the World“-Perspektive) als auch die Auswirkungen der Umwelt auf die Commerzbank AG („Save the Bank“-Perspektive) beschrieben. Dadurch werden sowohl die Risiko- als auch die Impact-Sicht der Geschäftstätigkeiten abgedeckt. Wesentliche Chancen im Nachhal- tigkeitskontext ergeben sich über nachhaltige Produktlösungen (Fi- nanzierungen und Anlagen), die über das 300-Mrd.-Euro-Ziel abgedeckt werden. Die Nachhaltigkeitsbemühungen der Commerz- bank AG wie im Rahmenwerk beschrieben, werden durch die drei Nachhaltigkeits-KPIs operationalisiert und überwacht. Für das ESG-Rahmenwerk ist das Group Sustainability Board, ein bankwei- tes Gremium mit Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen und unter 96 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Beteiligung von Vorstandsmitgliedern, zuständig. Für die interne Policy sind der Bereichsvorstand des Unternehmensbereichs Group Strategy, Transformation & Sustainability und der Lenkungsaus- schuss der Strategischen Initiative „Sustainability 360°“ verant- wortlich. Im Erstellungsprozess des ESG-Rahmenwerkes wurden die Inte- ressen relevanter interner und externer Stakeholder wie beispiel- weise politische Akteure, Nichtregierungsorganisationen, Kunden und Investoren, berücksichtigt und interne Stakeholder direkt ein- gebunden. Mit Blick auf die interne Policy wurden ebenfalls alle be- troffenen Abteilungen in den Erstellungsprozess involviert. Das ESG-Rahmenwerk ist auf unserer Internetseite verfügbar. Die interne Policy als Teil der schriftlich fixierten Ordnung steht in- tern allen Mitarbeitenden der Commerzbank zur Verfügung. Der Policy sind bankintern verschiedene andere Richtlinien und Verfah- rensanweisungen, auch anderer Fachbereiche, zu- beziehungs- weise untergeordnet. Steuerung der finanzierten Emissionen via SBTi Zur Steuerung der SBTi-Verpflichtung hat die Commerzbank ver- schiedene interne Richtlinien und Verfahrensanweisungen imple- mentiert. Diese Steuerungsrichtlinien klären auch die Rollen und Verantwortlichkeiten für die SBTi-Steuerung. Die Commerzbank legt in diesen Anweisungen Mindeststandards für die Steuerung auf der Ebene des Gesamtportfolios sowie für die Geschäftssegmente fest. Zu den wichtigsten Richtlinien gehören die folgenden: Die Net-Zero (SBTi) Steering Guideline definiert Rollen und Zu- ständigkeiten für die Net-Zero und SBTi-Steuerung und setzt Mindeststandards für die Steuerung von Portfolios und einzel- nen Geschäftsfeldern. Die Net-Zero (SBTi) Portfolio Calculation & Target Setting Pro- cedure definiert die SBTi-Zielkurven für die Portfolios, die rele- vanten Sektoren und die zugrunde liegenden Parameter. Verschiedene weitere Steuerungsrichtlinien beziehungsweise Verfahrensanweisungen konkretisieren die segmentspezifische Steuerung für den Firmenkundenbereich, den Privatkundenbe- reich sowie die Treasury. Diese enthalten unter anderem Steue- rungsmaßnahmen, Reportingpflichten sowie Rollen- und Verantwortlichkeiten. Der Adressatenkreis der genannten Anweisungen sind die ver- antwortlichen Bereiche innerhalb der Commerzbank AG. Die An- weisungen wurden durch die jeweiligen Kompetenzträger abgenommen. Die übergeordnete Net-Zero (SBTi) Steering Guide- line wurde zusätzlich initial durch das konzernweite Nachhaltig- keitsprojekt auf Vorstandsebene freigegeben. Vorab fand ein Alignment mit den relevanten Stakeholdern statt. Die internen Richtlinien stehen als Teil der schriftlich fixierten Ordnung intern allen Mitarbeitenden der Commerzbank AG zur Verfügung. Die Eck- punkte der Portfoliosteuerung nach SBTi sind auch extern im ESG- Rahmenwerk kommuniziert. Die Überwachung der Entwicklung der SBTi-Zielpfade erfolgt regelmäßig, das Senior-Management inklusive Vorstand der Com- merzbank wird quartalsweise mit einem internen Report über die Entwicklung der SBTi-Zielerreichung informiert. Um Abweichun- gen der Ist-Entwicklung von den Zielkurven einwerten und bei Be- darf entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, wurde im Jahr 2024 eine Ampellogik entwickelt, aufgrund der Gegensteue- rungsmaßnahmen je nach Höhe der Abweichung vom Zielpfad ent- wickelt werden müssen. Außerdem wurde das SBTi-Net-Zero- Dashboard, das als Controllinginstrument konstruiert wurde, konti- nuierlich erweitert und ermöglicht somit eine bessere Steuerung. Ergänzend wurde die Datenbasis weiter optimiert, neue Echtdaten integriert und die Umsetzung des neuen SBTi-Standards für Finan- zinstitute vorbereitet. Durch unsere Risikosteuerung wird den physischen als auch den transitorischen Risiken begegnet, die in der jährlichen Materiali- tätsanalyse zu Klimarisiken identifiziert wurden. Durch die SBTi- Steuerung wiederum wird den identifizierten Impacts begegnet. Mehr Details zu dieser Analyse sind in Standard E1 SBM-3 zu fin- den. [E1-3] Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimakonzepten Klimaschutzmaßnahmen im Bankbetrieb Wir sind uns unserer Verantwortung als Unternehmen bewusst und engagieren uns aktiv für die Transformation hin zu einer ökologisch nachhaltigen Gesellschaft. Durch innovative Technologien, Ener- gieeffizienzmaßnahmen und den Umstieg auf erneuerbare Ener- gien arbeiten wir konsequent daran, unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. In Übereinstimmung mit unseren Umweltleitlinien haben wir ein integriertes Umwelt- und Energiemanagementsystem (iUEMS) etabliert. Seit dem Jahr 2009 verfügen die Commerzbank AG und ausgewählte Tochtergesellschaften über ein nach ISO 14001 zerti- fiziertes Umweltmanagementsystem und seit dem Jahr 2015 über ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001. Dadurch werden Zuständigkeiten, Verhaltensweisen, Abläufe und Vorgaben zur Um- setzung der betrieblichen Umwelt- und Energiepolitik strukturiert festgelegt und dokumentiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Opti- mierung des Ressourcenverbrauchs, insbesondere in Bereichen, in denen wir direkten Einfluss auf die Umwelt haben, wie beispiels- weise beim Gebäudemanagement und bei Dienstreisen. Das iUEMS dient in erster Linie der fortlaufenden Verbesserung unserer Umwelt- und Energieleistung. Darüber hinaus trägt es zur An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 97 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Risikominimierung bei, indem der aktuelle Zustand regelmäßig überprüft wird. So können wir frühzeitig Handlungsbedarfe identi- fizieren und vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Im Berichtsjahr haben wir Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen im Bankbetrieb umgesetzt. An den inter- nationalen Standorten der Commerzbank AG wurde die Stromver- sorgung auf Ökostrom umgestellt. Diese Initiative führte zu einer Reduktion der indirekten Emissionen in Scope 2 um circa 3 900 t CO 2 e. Die Einführung grüner Fernwärme in unserer Unternehmens- zentrale resultierte in einer Verringerung der indirekten Emissionen in Scope 2 um etwa 800 t CO 2 e. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Commerzbank AG eine weitere Reduktion der direkten Emissi- onen in Scope 1 um circa 700 t CO 2 e. Dies wird durch die Umset- zung von Flächenoptimierungen an einem bedeutenden inländischen Standort erreicht. Diese Maßnahmen stellen wichtige Dekarbonisierungshebel dar. Die finanziellen Mittel für die Durch- führung der vorgenannten Maßnahmen sind vorhanden. Neben den beschriebenen Maßnahmen sind weitere Initiativen zur Erreichung unserer Klimaziele in Abstimmung. Wir sind ent- schlossen, unseren Beitrag zum Klimaschutz weiter auszubauen und gemeinsam mit unseren Partnern eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Finanzielle Mittel zur Durchführung der Maßnahmen Die CapEx- und OpEx-Indikatoren sind für den Bankensektor nicht geeignet und damit nicht anwendbar, weshalb wir die CapEx- und OpEx betreffenden KPIs nicht berichten. Dies wird auch durch die Taxonomie-Verordnung untermauert. In Artikel 8 der Taxonomie- Verordnung wird auf Umsatzerlöse, CapEx (Investitionsausgaben) und OpEx (Betriebsausgaben) als Kennzahlen für Nichtfinanzunter- nehmen verwiesen. Klimaschutz im Kundengeschäft Eine wesentliche Maßnahme für einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Klimas und Schlüsselelement der Nachhaltigkeits- strategie der Commerzbank ist das strategische Ziel der Commerz- bank, die CO 2 -Emissionen des gesamten Kredit- und Investmentportfolios bis zum Jahr 2050 auf netto null zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen hat die Commerzbank CO 2 -intensive Branchen im Portfolio auf Grundlage der methodischen Vorgaben der Science Based Target Initiative (SBTi) identifiziert und analy- siert und Zielpfade bis zum Jahr 2030 für die Reduktion von Treib- hausgasen auf Basis von wissenschaftlich berechneten Zielvorgaben festgelegt. 8 Basiswert 38 507 Tonnen CO 2 e Mit der SBTi-Methode hat sich die Commerzbank konkrete sek- torspezifische Ziele gesetzt, um die mit dem Kredit- und Invest- mentportfolio verbundene physikalische CO 2 -Emissionssintensität, in die die sogenannten finanzierten Emissionen einfließen, zu redu- zieren und dadurch die Netto-null Selbstverpflichtung bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Weitere Informationen hierzu sind im Standard E1-4 zu finden. [E1-4] Ziele im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel Festlegung von THG-Emissionsreduktionszielen im Bankbetrieb Als wesentlicher Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns das Ziel gesetzt, die CO 2 -Emissionen für den Bankbetrieb der Commerzbank AG bis 2040 auf netto null zu reduzieren. Dies um- fasst alle direkten und indirekten Emissionen, die unter unserer operativen Kontrolle stehen. Zudem streben wir ein klimaneutrales Lieferantenportfolio bis 2040 an. Bei der Zielsetzung haben wir die Interessen unserer Stakeholder sowie die zum damaligen Zeitpunkt wesentlichen klimabezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen berücksichtigt. Die Reduktionsziele unterstützen das Management dieser Faktoren im Bankbetrieb basierend auf der doppelten Mate- rialitätsanalyse (siehe SBM-3). Für die Commerzbank AG und ausgewählte Tochtergesellschaf- ten wurde ein THG-Reduktionsziel für den Bankbetrieb in Überein- stimmung mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) festgelegt. Es sieht eine Reduktion der Scope-1- und Scope-2-THG-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 42 % gegenüber dem Basisjahr 2021 7F 8 vor. Dieses Ziel wurde von der SBTi als wissenschaftlich fundiert und mit den Pariser Klimazielen übereinstimmend validiert. Unsere Ziele beziehen sich auf CO 2 e, die neben CO 2 auch wei- tere relevante Treibhausgase einschließen. Dies gewährleistet Kon- sistenz zu unserem CO 2 e-Accounting. Im Zuge der Umsetzung der ersten Nachhaltigkeitsberichter- stattung nach den Vorgaben der CSRD wird das Jahr 2024 als neues Basisjahr definiert. 98 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Festlegung von Treibhausgasreduktionszielen im Bankgeschäft Für das Geschäftsmodell der Commerzbank als Universalbank sind die finanzierten Emissionen als Teil der Scope-3-Emissionen der wesentliche Treiber der Treibhausgasemissionen. Diese zu reduzie- ren, ist ein wesentliches Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Com- merzbank. Daher verfolgt die Commerzbank AG bereits seit dem Jahr 2021 das strategische Ziel, die CO 2 -Emissionen des gesamten Kredit- und Investmentportfolios bis 2050 auf netto null zu reduzie- ren. Dieses Ziel und die geplanten Schritte zur Erreichung werden auch transparent im ESG-Rahmenwerk der Commerzbank offenge- legt (siehe Standard E1-3). Eine Zwischenzielsetzung zur absoluten Reduktion von Treibhausgasemissionen ist aktuell nicht geplant. Eine Steuerung der emissionsintensiven Sektoren über relative Ziele trägt Portfoliowachstumsmöglichkeiten Rechnung und wird langfristig die finanzierten Emissionen auch absolut reduzieren. Aus diesem Grund hat die Commerzbank AG CO 2 -intensive Branchen im Portfolio auf Grundlage der methodischen Vorgaben der Science Based Target Initiative (SBTi) identifiziert und analy- siert. Zur Festlegung der SBTi-Ziele hat die Commerzbank SBTi- konforme Methoden genutzt, die mithilfe des sektoralen Dekarbo- nisierungsansatzes das Ziel verfolgen, die globale Erwärmung auf 1,5 °C oder deutlich unter 2 °C zu begrenzen. Die Ziele stehen im Einklang mit internationalen politischen Zielen wie dem Überein- kommen von Paris und den Klimazielen der EU. Für ihren wissen- schaftsbasierten Ansatz nutzt die SBTi klimawissenschaftliche Modelle wie die Pfade des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und Szenarien etablierter Akteure wie der Internati- onalen Energieagentur. Diese ermitteln das globale CO 2 -Budget, das erforderlich ist, um die Erwärmung auf 1,5 °C oder deutlich un- ter 2 °C zu begrenzen. Basierend auf den oben genannten klima- wissenschaftlichen Modellen entwickelt die SBTi sektorspezifische Kriterien und Methoden und ermöglicht es somit Unternehmen, ei- gene Emissionsreduktionsziele festzulegen, die mit diesen Pfaden vereinbar sind. Diese sektorspezifischen Dekarbonisierungspfade berücksichtigen auch den umfassenderen Kontext der nachhaltigen Entwicklung. Dies erfolgt, indem sie relevante ökologische, soziale und wirtschaftliche Faktoren einbeziehen sowie spezifische regio- nale Auswirkungen der Geschäftstätigkeit der Bank berücksichti- gen. Darüber hinaus überprüft und genehmigt die SBTi im Rahmen eines Validierungsprozesses die Ziele der Unternehmen, um zu be- stätigen, dass sie die Kriterien erfüllen. Somit wird sichergestellt, dass sie mit den neuesten Klimawissenschaften und bewährten Ver- fahren zur Emissionsreduzierung in Einklang stehen. Umsetzung in der Commerzbank AG Mit einem Fokus auf die emissionsintensiven Sektoren werden alle gemäß SBTi-Methode vorgegebenen Portfolios gesteuert. Dies sind Energieerzeugung, Luftfahrt, Automobilherstellung, gewerbliche Immobilienfinanzierungen (wohnwirtschaftliche und kommerzielle Zwecke) sowie Produktion von Zement, Eisen und Stahl. Das nach SBTi optionale Portfolio der privaten Baufinanzierung wird eben- falls berücksichtigt. Durch die Berücksichtigung dieser CO 2 -inten- sivsten Teile der wirtschaftlichen Gesamtwertschöpfungskette ist davon auszugehen, dass bei einer Transformation dieser Sektoren auch weitere Teile des Portfolios transformiert werden. Im Jahr 2022 wurden erstmals für all diese Portfolios entsprechende Ziele zur Reduktion der Emissionsintensitäten bis zum Jahr 2030 formu- liert und im Jahr 2023 durch die SBTi validiert. Wie im September 2023 verkündet, ist die Commerzbank der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) beigetreten. Im Jahr 2023 wurde ent- sprechend auch die Berechnungsmethode der Portfoliointensitäten auf den international anerkannten PCAF-Standard umgestellt. Im Zuge der Anwendung dieses Standards wurde auch die Ausgangs- basis im Startjahr 2021 neu errechnet und neue Zielwerte für das Jahr 2030 ermittelt. Das Ambitionsniveau der Ziele blieb dabei gleich beziehungsweise wurde minimal erhöht, da die Sektoren Ze- ment und Stahl von einem bisherigen 1,8-°C-Pfad nun auf einen 1,5-°C-Pfad ausgerichtet wurden. Eine endgültige Bestätigung der angepassten Ziele durch die SBTi im Rahmen des Revalidierungs- prozesses steht noch aus. Künftig erforderliche methodische Aktu- alisierungen durch SBTi oder PCAF werden geprüft und bei Bedarf nach Entscheidung im Einklang mit den vorgeschriebenen Über- gangszeiträumen aufgenommen. Ferner wurde ein sogenanntes SBTi-Net-Zero-Dashboard entwickelt, das als Controllinginstru- ment für die SBTi-relevanten Sektoren dient. Das Dashboard er- möglicht eine Übersicht der Emissionsintensitäten in den einzelnen Portfolios und zeigt die Relation zum jeweiligen SBTi-Reduktions- pfad. Im Rahmen des SBTi-Regelwerkes werden zwei Methoden für diese Net-Zero-Zielsetzung angewendet: einerseits der Sectoral Decarbonization Approach (SDA), eine Methode zur Festlegung sektorspezifischer Intensitätsziele. Andererseits gibt es den Temperature-Score-Ansatz, mit dessen Hilfe Finanzinstitute den ak- tuellen „Temperaturwert“ ihres Portfolios auf Grundlage der öffent- lichen Emissionsreduktionsziele ihrer Kreditnehmer ermitteln. Die nachfolgenden Tabellen zeigen die von uns definierten CO 2 - Reduktionspfade bis 2030, aufgeteilt nach SDA-Sektoren sowie nach dem Temperature-Score-Ansatz. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 99 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Reduktionsziele nach dem Sectoral Decarbonization Approach (SDA) Assetklasse 1 Sektoren CO 2 -Reduktionspfade bis 2030 und Zielerreichung bis 09/2024 2 Inanspruchnahme in Mrd. €, per 09/2024 Finanzierte Emissionen in Mt CO 2 e, per 09/2024 Scope Reduktions- ambition Ziel- pfad Stichtag Metrik Verbraucher- kredite Private Baufinanzierung 57 % (1,5°) 12/2021 (Ist) 45,8 kg CO 2 e/m 2 96,8 1,8 Scope 1 und 2 09/2024 (Ist) 44,3 kg CO2e/m 2 12/2030 (Ziel) 19,8 kg CO2e/m 2 Projekt- finanzierungen/ Unternehmens- kredite und Investitionen Energie 74 % (1,5°) 12/2021 (Ist) 97,3 g CO 2 e/kWh 8,7 1,5 Scope 1 09/2024 (Ist) 62,2 g CO 2 e/kWh 12/2030 (Ziel) 25,6 g CO 2 e/kWh Unternehmens- kredite Gewerbliche Immobilien, gewerbliche Nutzung 67 % (1,5°) 12/2021 (Ist) 87,4 kg CO 2 e/m 2 5,9 0,2 Scope 1 und 2 09/2024 (Ist) 86,3 kg CO 2 e/m 2 12/2030 (Ziel) 28,4 kg CO 2 e/m 2 Gewerbliche Immobilien, wohnwirtschaftliche Nutzung 57 % (1,5°) 12/2021 (Ist) 36,6 kg CO 2 e/m 2 3,2 0,0 Scope 1 und 2 09/2024 (Ist) 35,6 kg CO 2 e/m 2 12/2030 (Ziel) 15,8 kg CO 2 e/m 2 Unternehmens- kredite und Investitionen Eisen und Stahl 25% (1,5°) 12/2021 (Ist) 1,4 t CO 2 e/t Stahl 0,2 0,4 Scope 1 und 2 09/2024 (Ist) 1,3 t CO 2 e/t Stahl 12/2030 (Ziel) 1,0 t CO 2 e/t Stahl Zement 23 % (1,5°) 12/2021 (Ist) 0,7 t CO 2 e/t Zement 0,1 0,3 Scope 1 und 2 09/2024 (Ist) 0,7 t CO 2 e/t Zement 12/2030 (Ziel) 0,5 t CO 2 e/t Zement Automobil- herstellung 31 % (1,8°) 12/2021 (Ist) 171,5 g CO 2 e/pkm 0,7 0,1 Scope 3 09/2024 (Ist) 148,5 g CO 2 e/pkm 12/2030 (Ziel) 117,7 g CO 2 e/pkm Luftfahrt 3 22 % (1,8°) 12/2021 (Ist) 795,9 g CO 2 e/tkm 1,4 0,9 Scope 1 und 3 09/2024 (Ist) 809,6 g CO 2 e/tkm 12/2030 (Ziel) 620,3 g CO 2 e/tkm 1 Sollten für einzelne Kunden in den SDA-Sektoren keine Emissionsdaten vorliegen, werden diese im Temperature Score berücksichtigt. Dabei halten wir die Mindestabdeckungsvor- schriften der SBTi ein. 2 Die angegebenen CO 2 -Reduktionspfade stellen den Ist- beziehungsweise Zielstand zum Ende des jeweiligen Betrachtungszeitraums dar, wobei das Jahr 2021 als Basisjahr und das Jahr 2030 als Zieljahr angesehen werden. 3 Das SDA-Ziel für Luftfahrt ist grundsätzlich noch nicht Teil der jetzigen SBTi-Validierung, da die Methodik des Luftfahrt-SDA in der SBTi aktuell noch für die Realwirtschaft vorgesehen ist und noch nicht für Finanzinstitute freigegeben ist. 100 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Reduktionsziele nach der Temperature-Score-Methode Assetklasse Sektoren Metrik THG-Scope Temperature Score 1 Inanspruch- nahme in Mrd. €, per 09/2024 Finanzierte Emissionen in Mt CO2e, per 09/2024 Stichtag Metrik Unternehmenskredite Alle anderen Temperature Score Scope 1+2 12/2021 (Ist) 3,11 ° C 68,0 11,1 09/2024 (Ist) 2,89 ° C 12/2026 (Ziel) 2,69 ° C Scope 1+2+3 12/2021 (Ist) 3,15 ° C 68,0 28,0 09/2024 (Ist) 2,95 ° C 12/2026 (Ziel) 2,71 ° C Investitionen 2 Alle anderen Temperature Score Scope 1+2 12/2021 (Ist) 3,03 ° C 19,7 1,9 09/2024 (Ist) 2,75 ° C 12/2026 (Ziel) 2,63 ° C Scope 1+2+3 12/2021 (Ist) 3,07 ° C 19,7 3,0 09/2024 (Ist) 2,91 ° C 12/2026 (Ziel) 2,66 ° C 1 Die angegebenen Temperature Scores stellen den Ist- beziehungsweise Zielstand zum Ende des jeweiligen Betrachtungszeitraums dar, wobei das Jahr 2021 als Basisjahr und das Jahr 2026 als Zieljahr angesehen werden. 2 Die Inanspruchnahme in der Assetklasse Investitionen beinhaltet den Commerzbank-AG-Investmentanteil an der mBank (ca. 4,2 Mrd. Euro per 09/2024); die Angaben zu finanzierten Emissionen aus dieser Assetklasse sind ohne finanzierte Emissionen der mBank. Einwertung der Entwicklungen Die prozentuale Reduktion in den gezeigten Sektoren ergibt sich aus den jeweiligen Emissionsintensitäten des Basisjahres 2021 und den Zielwerten für das Jahr 2030. Basis für die Betrachtung der Emissionsintensitäten ist die Inanspruchnahme der bilanzrelevan- ten Kreditgeschäfte und Investitionen. Zudem fordert die SBTi Min- destabdeckungen des Portfolios, die durch die Commerzbank eingehalten werden. Die Erreichung der SBTi-Reduktionspfade ist gleichermaßen eine notwendige Herausforderung und eine Chance, die die Com- merzbank gemeinsam mit ihrer Kundschaft angehen möchte. Zur Reduktion der sektorspezifischen Emissionsintensitäten müssen die Kunden im Portfolio der Commerzbank selbst große Transformati- onsanstrengungen unternehmen. Doch letztlich ist die grüne Trans- formation eine gemeinschaftliche Aufgabe der gesamten Real- und Finanzwirtschaft, sowie von Politik und Gesellschaft. Das SDA-relevante Kredit- und Investmentportfolio besteht aus Kunden, deren Haupttätigkeit den CO 2 -intensivsten Industriesekto- ren zugerechnet werden kann. Die wesentlichen Treiber der sekto- rindividuellen Emissionsintensitäten sind die aus dem Ziehungsverhalten, also der Inanspruchnahmen, der kundenresul- tierenden Portfoliozusammensetzung sowie die CO 2 -Emissionsin- tensitäten der jeweiligen Kunden selbst. Da die genannten Größen im Zeitablauf gewissen Schwankungen unterliegen, weisen auch die ausgewiesenen Sektorintensitäten eine zeitliche Volatilität auf. Im Bereich der Energieerzeugung entwickelte sich das Commer- zbank-Portfolio per Ende September 2024 deutlich besser als der Zielpfad. Hier macht sich insbesondere der strategische Fokus der Bank auf Projektfinanzierungen im Bereich erneuerbarer Energien bemerkbar. Die Commerzbank plant, diese Position in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Auch in den Sektoren Automobilherstel- lung sowie Eisen und Stahl sind die Entwicklungen von Emissions- intensitäten im Kundenportfolio weitgehend zufriedenstellend. Herausfordernd sind die Entwicklungen vor allem in den Sekto- ren Zement sowie private und gewerbliche Immobilienfinanzierung. Die Entwicklung im Sektor Zement ist primär durch Veränderungen im Kreditvolumen einzelner CO 2 -intensiver Großkunden im Jahr 2022 bedingt, die bisher nicht wieder ausgeglichen werden konn- ten. Im Jahr 2022 hatte die Commerzbank noch keine SBTi-Steue- rung etabliert. Bei Immobilienfinanzierungen kann – im Gegensatz zu den übrigen Sektoren – auch aus rechtlichen Gründen nur be- dingt eine Transformation des teilweise sehr langfristigen Be- standsgeschäfts umgesetzt werden. Es ist zu erwarten, dass sich überzunehmende Modernisierung und Verwendung nachhaltiger Energiequellen auch das Bestandsgeschäft verbessert, allerdings mit langfristigem Zeithorizont und nicht aktiv durch die Bank steu- erbar. Der Hebel zur Transformation dieser Portfolios liegt vielmehr stark im Neugeschäft. Der bundesweite Einbruch des Immobilienfi- nanzierungsneugeschäfts, unter anderem aufgrund der weitläufi- gen Baustopps infolge von Marktunsicherheiten und Preissteigerungen, hat sich daher negativ auf die Zielerreichung in diesem Teilportfolio ausgewirkt. Die künftige Entwicklung ist hier stark abhängig von einem möglichen Aufschwung des Neubauge- schäfts sowie von den transformationsunterstützenden politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Aktuell kann eine Zielver- fehlung dieser Portfolios nicht ausgeschlossen werden. Berücksichtigung der SBTi-Ziele in der Steuerung Die Commerzbank berücksichtigt die SBTi-Ziele auch in der Port- foliosteuerung. Für die Steuerung wesentlicher Einzelgeschäfte in CO 2 -intensiven Sektoren wurde deshalb ein Prozess etabliert, um An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 101 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht relevante Engagements in Bezug auf die strategischen Nachhaltig- keitsziele einschließlich der Net-Zero-(SBTi-)Sektorzielpfade zu be- werten. Dieser Prozess besteht seit dem Jahr 2021 und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Werkzeuge zur SBTi-Portfo- liosteuerung werden schrittweise ausgebaut. Im Berichtsjahr 2024 wurde die Steuerung weiter operationalisiert. In Zusammenarbeit mit unseren bestehenden und neuen Kun- den möchten wir die Ziele über folgende Maßnahmen erreichen: sektorspezifischer-Client-Engagement-Dialog insbesondere in den emissionsintensiven Sektoren und Bereitstellung dezidierter personeller Ressourcen hierfür, kundenindividuelle Transformationsberatung inklusive der für die Transformation erforderlichen Finanzierungsinstrumente, Klassifizierung der Kunden unter SBTi-Gesichtspunkten, Erar- beitung operativer Zielpfade und Übersetzung der Ziele in Maß- nahmen und Finanzierungslösungen auf Kundenebene, aktive Kredit- und Investmentportfoliosteuerung entlang der SBTi-Sektorpfade, Erweiterung der nachhaltigen Produktpalette, differenzierte Preismodelle, soweit portfoliospezifisch sinnvoll umsetzbar, sowie konsequente Umsetzung der Richtlinie für fossile Brennstoffe. Die Reduktion der Treibhausgasemissionen erfolgt anhand in- terner Steuerungsziele. Diese werden nicht extern berichtet. [E1-6] THG-Bruttoemissionen der Kategorien Scope 1, 2 und 3 sowie THG-Gesamtemissionen Grundlage zur Berechnung der THG-Bruttoemissionen aus dem Bankbetrieb Die Commerzbank ermittelt die THG-Emissionen basierend auf dem Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. (VfU). Dieser orientiert sich an internatio- nalen anerkannten Richtlinien, wie dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol, dem Carbon Disclosure Project (CDP) sowie der Global Reporting Initiative (GRI). Die Emissionen werden als CO 2 -Äquiva- lente (CO 2 e) berechnet, um die Klimawirkung verschiedener Treib- hausgase vergleichbar zu machen. Das GHG-Protokoll berücksichtigt dabei die folgenden Treibhausgase: Kohlenstoffdi- oxid (CO 2 ), Methan (CH 4 ), Lachgas (N 2 O), Fluorkohlenwasserstoffe (FKW), Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFCs), Schwefelhexafluo- rid (SF 6 ) und Stickstofftrifluorid (NF 3 ). Die Verwendung von CO 2 - Äquivalenten ermöglicht es Unternehmen, ihre gesamten Treib- hausgasemissionen in einer vergleichbaren Zahl auszudrücken. Hierfür wird der Verbrauch in den jeweiligen Kategorien erfasst und anhand festgelegter Emissionsfaktoren in CO 2 e umgerechnet. Die Mehrheit der Emissionsfaktoren stammt aus der EcoInvent-Daten- bank, einer der weltweit größten Datenbanken im Bereich Umwelt- bilanzierung. Die aus der Datenbank entnommenen Emissionsfaktoren werden um offizielle länderspezifische Emissi- onsfaktoren ergänzt. Wir unterscheiden Emissionen gemäß dem GHG Protocol in fol- gende weltweit gängige Kategorien: Scope 1 umfasst direkt verursachte Emissionen, beispielsweise durch den Verbrauch von Erdgas, Heizöl oder Kraftstoff. Scope 2 entspricht den Emissionen durch zugekaufte Energie. Diese können sowohl nach dem statistischen Ländermix (stand- ortbezogene Methode) als auch nach dem tatsächlich gekauften Energiemix (marktbezogene Methode) berechnet werden. Beide Methoden fließen in die Berechnung unserer Gesamtemissionen ein und werden getrennt ausgewiesen. Scope 3 betrifft sonstige indirekte Emissionen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Im Zuge der Umsetzung der CSRD erfolgte eine Neubewertung der Signifikanz der Emissionen. Als Finanzinstitut liegt unser größ- ter Hebel zur Dekarbonisierung in den finanzierten Emissionen (Ka- tegorie Scope 3.15). Aufgrund des vergleichsweisen geringen Anteils der übrigen Scope-3-Emissionen wurden diese Kategorien als nicht signifikant eingestuft. Um die Kontinuität zu unserer bis- herigen Berichterstattung zu wahren, veröffentlichen wir Scope-3- Emissionen weiterhin im Rahmen des bisherigen Umfangs. Diese umfassen sonstige indirekte Emissionen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette: Papier- und Wasserver- brauch, Abfallaufkommen, Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie, Geschäftsreisen und Logistikfahrten, pendelnde Mitarbeitende sowie Strom im Homeoffice. Die Verbrauchsdaten, der Erhebungsmodus sowie die berechne- ten CO 2 e-Emissionen der Commerzbank AG werden durch die DNV Business Assurance Zertifizierung GmbH extern verifiziert. Mit der Berichterstattung nach der CSRD beziehungsweise den ESRS ändern sich die organisatorischen Grenzen unserer Bericht- erstattung sowie der Kontrollansatz von bisher genutzter operativer Kontrolle hin zu finanzieller und operativer Kontrolle. Operative Kontrolle liegt vor, wenn die Commerzbank beispiels- weise über die Einführung und Umsetzung betrieblicher Richtlinien Einfluss auf die zu bilanzierenden Anlagen oder Immobilien hat. Fi- nanzielle Kontrolle liegt vor, wenn die Commerzbank eine Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens hat, des- sen Vermögenswerte zu bilanzieren sind. Finanzielle Kontrolle kann unabhängig von operativer Kontrolle vorliegen. 102 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 THG-Gesamtemissionen (in t CO 2 ) 1 t CO 2 e Basisjahr 2024 Vorjahr Berichtsjahr 2024 Berichtsjahr/ Vorjahr % Zieljahr 2030 Zieljahr 2050 5 Jährlich % des Ziels/Basisjahr Scope-1-Treibhausgasemissionen Scope-1-THG-Bruttoemissionen 2 351 909 - 351 909 - - - - Prozentsatz der Scope-1- Treibhausgasemissionen aus regulierten Emissionshandelssystemen (in %) - - - - - - - Scope-2-Treibhausgasemissionen 3 Standortbezogene Scope-2-THG- Bruttoemissionen 76 019 - 76 019 - - - - Marktbezogene Scope-2-THG- Bruttoemissionen 4 16 514 - 16 514 - - - - Scope-3-Treibhausgasemissionen Gesamte indirekte (Scope-3-) THG- Bruttoemissionen 74 371 739 - 74 371 739 - - - - 1 Erworbene Waren und Dienstleistungen (Papier und Wasser) 1 639 - 1 639 - - - - 3 Tätigkeiten im Zusammenhang mit Brennstoffen und Energie 53 233 - 53 233 - - - - 4 Vorgelagerter Transport und Vertrieb 6 358 - 6 358 - - - - 5 Abfallaufkommen in Betrieben 502 - 502 - - - - 6 Geschäftsreisen und Logistikfahrten 12 222 - 12 222 - - - - 7 Pendelnde Mitarbeiter und Strom im Homeoffice 32 448 - 32 448 - - - - 15 Investitionen 74 265 337 - 74 265 337 - - - - THG-Emissionen insgesamt THG-Emissionen insgesamt (standortbezogen) 74 799 667 - 74 799 667 - - - - THG-Emissionen insgesamt (marktbezogen) 74 740 162 - 74 740 162 - - - - 1 Es erfolgt keine Ausweisung biogener Emissionen, da diese nicht anfallen (Scope 1), nicht materiell sind (Scope 2 und vorgelagerte Scope-3-Emissionen) oder aufgrund der genutzten Berechnungsmethodik aktuell nicht erhebbar sind (Emissionskategorie 3.15). 2 Davon fallen auf andere Unternehmen, in die außerhalb der zu Rechnungslegungszwecken konsolidierten Gruppe investiert wird, inkl. vertragliche Vereinbarungen, über die das Unter- nehmen die operative Kontrolle hat, 7 712 t CO 2 e. 3 Davon fallen auf andere Unternehmen, in die außerhalb der zu Rechnungslegungszwecken konsolidierten Gruppe investiert wird, inkl. vertragliche Vereinbarungen, über die das Unter- nehmen die operative Kontrolle hat, 63 926 t CO 2 e (standortbezogen) bzw. 9 842 t CO 2 e (marktbezogen). 4 99 % der bezogenen Gesamtstrommenge wurde aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt. Dies setzt sich zusammen aus einem Anteil gebündelter Instrumente von 78 %, während der Anteil ungebündelter Instrumente mittels regionaler Herkunftsnachweise bei 22 % liegt. 5 Die Commerzbank AG hat sich für Emissionskategorie 3.15 ein Netto-null-Ziel bis 2050 gesetzt (Details siehe E1-4). Die Emissionen des Bankbetriebs (Scope 1 und 2) sollen bis 2040 netto null sein. Siehe dazu die Tabelle E1-6 THG-Emissionen Zielwerte nach bisherigem Kontrollansatz. THG-Emissionen Zielwerte nach bisherigem Kontrollansatz t CO 2 e 2024 1 Zieljahr 2030 2 Zieljahr 2040 3 Jährlich % des Ziels/ Basisjahr 4 Scope-1-Treibhausgasemissionen unter operativer Kontrolle 17 681 10 189 - 5 Scope-2-Treibhausgasemissionen unter operativer Kontrolle (marktbezogen) 14 228 12 145 - 5 1 Die hier ausgewiesenen THG-Emissionen für den Commerzbank Konzern folgen dem bisherigen operativen Kontrollansatz des GHG-Protokolls. Die deutliche Abweichung zur vorste- henden Tabelle der THG-Gesamtemissionen resultiert aus Vermögenswerten, über die die Commerzbank finanzielle jedoch keine operative Kontrolle hat. 2 Das THG-Reduktionsziel für den Bankbetrieb wurde in Übereinstimmung mit der Science Based Targets-Initiative (SBTi) für die Commerzbank AG und ausgewählte Tochtergesellschaften festgelegt. Es sieht eine Reduktion der Scope-1- und Scope-2-THG-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 42 % gegenüber dem Basisjahr 2021 mit einer Baseline von 38 507 t CO 2 e vor und folgt dem bisherigen operativen Kontrollansatz des GHG-Protokolls. 3 Für die Commerzbank AG wurde ein Netto-null-Ziel mit einer Reduktion von -90 % CO 2 e zum Basisjahr 2021 festgelegt. Aufgrund der unterschiedlichen organisatorischen Grenzen der Zielsetzungen 2030 und 2040 wird auf die Darstellung eines Zielwerts für die Commerzbank AG bis 2040 verzichtet. 4 Das jährliche prozentuale Ziel im Vergleich zum Basisjahr erfolgt auf Basis des SBTi-Commitments für das Basisjahr 2021. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 103 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Treibhausgasintensität auf Grundlage der Nettoumsatzerlöse Die Treibhausgasintensität wurde anhand der Vorgaben der ESRS berechnet. Dafür wurden die nach der Bankbilanzrichtlinie aufzu- summierenden Positionen im IFRS-Jahresabschluss identifiziert, aufsummiert und ins Verhältnis zu den Treibhausgasemissionen ge- setzt. Die Nettoumsatzerlöse setzen sich aus den folgenden Positi- onen der Gewinn-und-Verlustrechnung des Commerzbank- Konzerns zusammen: Zinserträge Dividendenerträge Provisionserträge Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finan- ziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen Sonstige Erträge Treibhausgasintensität auf der Grundlage der Nettoumsatzerlöse t CO 2 e/€ 2024 THG-Gesamtemissionen (standortbezogen) je Nettoumsatzerlöse 0,002849 THG-Gesamtemissionen (marktbezogen) je Nettoumsatzerlöse 0,002847 Bankgeschäft: Nutzung des PCAF-Standards für die CO 2 -Offenlegung von Finanzinstituten Wie durch die ESRS vorgegeben, nutzt die Commerzbank für die Berechnung der finanzierten Emissionen den Branchenstandard der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) für die CO 2 -Offenlegung von Finanzinstituten in Scope-3-Kategorie 15. PCAF-Standard A für finanzierte Emissionen enthält eine Methodik für Investments und Kredite (eigene beziehungsweise „owned“ fi- nanzierte Emissionen) sowie für die Vermögensverwaltung (verwal- tete beziehungsweise „managed“ finanzierte Emissionen). Hierbei werden sieben Anlageklassen abgedeckt. Finanzinstituten wird auf der Grundlage des Finanzierungsanteils ein bestimmter Anteil der Emissionen der Gegenparteien in der Realwirtschaft zugerechnet. Finanzinstitute sind nach dem PCAF-Reporting-Standard verpflich- tet, den Anteil der gemeldeten sowie der über Schätzungen oder Annahmen bereitgestellten Daten (Proxy-Daten), die für die Be- rechnung der finanzierten Emission verwendet werden, anhand ei- ner durchschnittlichen Datenqualitätsbewertung offenzulegen. Der standardisierte Ansatz von PCAF erleichtert somit eine einheitliche und vergleichbare Berichterstattung und verbessert die Transpa- renz im Finanzsektor hinsichtlich seiner Klimaauswirkungen. Alle Vermögenswerte, die unter die vom PCAF-Standard erfass- ten Assetklassen fallen, werden in die Berechnung einbezogen. Ver- mögenswerte, die nicht unter den Standard fallen, sind aufgrund fehlender standardisierter Methoden von der Berechnung der fi- nanzierten Emissionen ausgeschlossen. Zudem sind auch Vermö- genswerte außerhalb des CSRD-Konsolidierungsbereichs ausgeschlossen. Hierzu zählen zum Beispiel Assetmanagement- services der Commerzbank für externe Kapitalverwaltungsgesell- schaften. Die Berechnungsmethodik für jede Assetklasse unterscheidet sich nach PCAF und hängt zudem von der Granularität der verfüg- baren Finanz- und Emissionsdaten ab. Informationen hierzu wer- den über den sogenannten PCAF-Datenqualitätsscore offengelegt. Eigene und verwaltete finanzierte Emissionen werden getrennt ge- meldet und nicht aggregiert, um den unterschiedlichen Charakter der Finanzierungstätigkeiten und den unterschiedlichen Grad des Einflusses der Bank Rechnung zu tragen. Entsprechend der Offenlegungsanforderungen aus dem PCAF- Standard erfüllt die Commerzbank alle verpflichtenden Anforderun- gen („shall disclose“). Des Weiteren werden zusätzliche freiwillige Anforderungen („should disclose“) erfüllt. Eine Übersicht über die je Assetklasse berichteten Informationen, insbesondere welche Scopes der finanzierten Emissionen berichtet werden, geht aus der nachfolgenden Auflistung in Kombination mit den jeweils verwen- deten Datenpunkten zur Feststellung der Datenqualität hervor. Genutzte Emissionsdaten Wie im PCAF-Standard festgelegt, folgen die verwendeten Emissi- onsdaten einer Datenhierarchie, wobei verifizierte oder nicht verifi- zierte gemeldete Daten von Gegenparteien, sofern verfügbar, die granularste und präferierte Option sind (Datenqualität: Score 1 bis 2). Es folgen Daten auf der Grundlage physischer Aktivität (Score 3) und zuletzt Daten, die auf der Wirtschaftstätigkeit des finanzierten Unternehmens basieren (zum Beispiel Sektor-Länder-Durch- schnittswerte, Score 4 bis 5). Gemäß PCAF-Standard wird der Da- tenqualitätsscore jeweils separat für Scope 1 und 2 sowie für Scope 3 (sofern berichtet) ausgewiesen. Die von der Commerzbank verwendeten Daten für die Berech- nung der eigenen und verwalteten finanzierten Emissionen variie- ren aufgrund unterschiedlicher Datenhaushalte und -verfügbarkeit, verschiedener Anwendungsfälle und Lizenzzwecke innerhalb der Bank. So werden über alle Vermögenswerte hinweg unterschiedli- che Emissionsquellen mit den jeweils aktuellsten verfügbaren Da- tenpunkten genutzt (PCAF-Datenbank, Asset Impact, MSCI, Bloomberg sowie gemeldete Daten). Verwaltete finanzierte Emissi- onen des Assetmanagements werden den PCAF-Assetklassen „Lis- ted Equity and Corporate Bonds“ sowie „Sovereign Debt“ zugeordnet, jeweils gewichtet nach Anteil der Fonds, der in 104 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 die jeweilige Assetklasse investiert ist. Die Emissionsintensität des Fonds wird auf alle Risikopositionen angewendet, auch bei teilwei- ser Abdeckung des Fonds mit Emissionsdaten gemäß MSCI. Dar- über hinaus wurde die durchschnittliche Intensität der Portfolios „Listed Equity and Corporate Bonds“ sowie „Sovereign Debt“ auf Fonds und Unternehmen ohne MSCI-Emissionsdaten angewendet. Zur Transparenz folgt eine allgemeine Übersicht über den Ansatz und die Datenquellen der Commerzbank für jede Anlageklasse: Unternehmensanleihen und börsennotierte Aktien (Listed Equity and Corporate Bonds, eigene und verwaltete finanzierte Emissionen): Nutzung gemeldeter Emissionsdaten für Gegenparteien (sofern verfügbar) von MSCI und Bloomberg (Score 1 und 2), Verwen- dung physischer Aktivitätsfaktoren des Datenlieferanten Asset Impact für Gegenparteien in Sektoren, für die gemäß SBTi De- karbonisierungspfade (Sectoral Decarbonization Approach, SDA) definiert sind (Score 3) und Verwendung von auf Wirt- schaftstätigkeit basierenden Emissionsfaktoren aus der PCAF- Datenbank (Score 5) für die verbleibenden Gegenparteien. Im Kontext verwalteter finanzierter Emissionen werden zur Annä- herung Durchschnittswerte der Assetklasse zugrunde gelegt, wenn MSCI-Datenpunkte nicht verfügbar sind. Finanzierte Emis- sionen werden für Scope 1 und 2 sowie separat für Scope 3 aus- gewiesen. Unternehmenskredite und nicht börsennotiertes Eigenkapital (Business Loans and Unlisted Equity, nur eigene finanzierte Emissionen): Nutzung physisch aktivitätsbasierter Emissionsfaktoren des Da- tenanbieters Asset Impact für Gegenparteien in SBTi-SDA-Sek- toren (Score 3) und Nutzung wirtschaftlich aktivitätsbasierten Emissionsfaktoren aus der PCAF-Datenbank (Score 5) für ver- bleibende Gegenparteien. Wir weisen gemäß des PCAF-Stan- dards innerhalb der Assetklasse Business Loans and Unlisted Equity alle erforderlichen Kunden aus. Weitere sind ausge- schlossen wie beispielsweise Bundesländer und Bundesstaaten. Finanzierte Emissionen werden für Scope 1 und 2 sowie separat für Scope 3 ausgewiesen. Die Commerz Real berichtet die Scope 3 Emissionen ihres Mobilienleasingportfolios objektbasiert gemäß PCAF-Standard basierend auf wirtschaftlich aktivitätsbasierter Emissionsfakto- ren aus externen Datenquellen (Score 5). Projektfinanzierungen (Project Finance, eigene und verwaltete finanzierte Emissionen): In der Assetklasse Project Finance be- finden sich bei der Commerzbank AG ausschließlich Finanzie- rungen erneuerbarer Energien, für die aufgrund der vernachlässigbaren Scope-1- und 2-Emissionen eine Emissions- intensität von 0 t CO2-Emission/Euro angenommen wurde. 8F 9 Scope-3-Emissionen werden derzeit nicht gemeldet, da PCAF 9 Finanzierte Emissionen für die Finanzierung anderer Projekte wird über die Counter- party in der Assetklasse Listed Equity and Corporate Bonds ausgewiesen. die Offenlegung für Projektfinanzierungen nicht vorschreibt und die Datenverfügbarkeit begrenzt ist. Die Commerz Real berichtet die Scope-2-und -3 -Emissionen ih- rer Sachwertinvestitionen im Bereich der erneuerbaren Ener- gien objektbasiert gemäß PCAF-Standard basierend auf produktionsbezogenen Daten (Score 2 und 3). Die Aquila nutzt die PCAF- Datenbank (Score 5). Finanzierte Emissionen werden für Scope 1 und 2 sowie wenn verfügbar separat für Scope 3 ausgewiesen (hierbei handelt es sich um eine freiwillige Angabe im Kontext der Datenverfügbarkeit). Gewerbeimmobilien (Commercial-Real-Estate-Immobilienfi- nanzierung, eigene und verwaltete finanzierte Emissionen): Nutzung geschätzter Emissionsfaktoren des Climate Excellence Tools pro Nutzfläche basierend auf Standort (Land), Gebäudetyp und Baujahr (Score 4). Die Commerz Real folgt dem PCAF-An- satz für Emissionen gewerblicher Immobilien und meldet in Be- trieb befindliche Gesamtemissionen in Scope 1 und 2. Finanzierte Emissionen werden für Scope 1 und 2 ausgewiesen. Scope-3-Emissionen werden derzeit im Einklang mit dem PCAF- Standard nicht berechnet und gemeldet. Das Tochterunterneh- men Aquila nutzt Daten der European Building Emission Factor Database (Score 3). Hypotheken (Mortgages, nur eigene finanzierte Emissionen): Nutzung von Emissionsfaktoren je Geschossfläche des Datenan- bieters Sprengnetter auf der Grundlage des geschätzten Gebäu- deenergieverbrauchs (Score 4). Durch die mBank werden Daten der PCAF European Building Emission Factor Database genutzt (Score 4). Finanzierte Emissionen werden für Scope 1 und 2 aus- gewiesen. Scope-3-Emissionen werden derzeit im Einklang mit dem PCAF- Standard nicht berechnet und gemeldet. Kraftfahrzeug-Darlehen (Motor Vehicle Loans, nur eigene fi- nanzierte Emissionen): Diese Assetklasse wurde aufgrund ihrer geringen Größe von der Berichterstattung der Commerzbank AG ausgenommen, da das Exposure im Vergleich zum Portfolio nicht materiell ist. Auch die Commerz Real berichtet hier nicht, da das Mobilienleasingport- folio ausschließlich unter die PCAF-Assetklasse Business Loans and Unlisted Equity fällt. Die mBank nutzt für das Reporting Da- ten der DEFRA- und KOBIZE-Datenbanken (Score 3 und 4) so- wie PCAF-Daten (Score 5). Staatsschulden (Sovereign Debt, eigene und verwaltete finan- zierte Emissionen): Nutzung der PCAF-Datenbank (je nach Quelle der Proxydaten Score 1, Score 3 oder Score 5) für eigene Risikopositionen, MSCI-Daten für verwaltete Risikopositionen. Wenn MSCI-Daten- punkte nicht verfügbar sind, werden zur Annäherung Durch- schnittswerte der Assetklasse zugrunde gelegt. Zur Berechnung wurde der Buchwert des Assets als Inanspruchnahme verwen- det. Bei Verwendung der PCAF-Proxy-Emissionsfaktoren wurde An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 105 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht der zuletzt verfügbare Datenpunkt genutzt, wobei eine Umrech- nung von internationalen Dollar in Euro stattgefunden hat, bei der das Wechselkursjahr auf das Proxyjahr abgestimmt wurde. Finanzierte Emissionen werden für Scope 1 und 2 sowie separat für Scope 3 ausgewiesen. Die Offenlegung für Scope 1 und 2 erfolgt jeweils nochmal inklusive und exklusive LULUCF, also Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (Land Use, Land Use-Change and Forestry). Messunsicherheiten Die Verwendung von Näherungswerten und Proxydaten aus exter- nen Quellen für CO 2 -Daten wurde gekennzeichnet und entspre- chend des Datenqualitätsscores unter Berücksichtigung der spezifischen Quelle ausgewiesen (siehe oben). Darüber hinaus lie- gen keine Messunsicherheiten bei quantitativen Kennzahlen vor. Geschäftsdaten (insbesondere Inanspruchnahmen) auf Einzelge- schäftsebene wurden aus der Kerndatenbank der Commerzbank entnommen und basieren daher nicht auf Näherungen oder Schät- zungen. In den nachfolgenden Tabellen werden die finanzierten Emissi- onen disaggregiert nach PCAF-Assetklassen sowie nach NACE-Sek- toren für die Assetklasse Business Loans and Unlisted Equity offengelegt. Eigene („owned“) und verwaltete („managed“) finan- zierte Emissionen werden wie beschrieben getrennt ausgewiesen. Insgesamt fällt ein Gesamtvolumen von etwa 74 Mt CO 2 finan- zierter Emissionen an. Einen besonders hohen Anteil daran hat die Assetklasse Business Loans and Unlisted Equity, die etwa 68% der finanzierten Emissionen enthält. Die verbliebenen Emissionen ver- teilen sich insbesondere auf die Assetklasse Listed Equity and Cor- porate Bonds mit etwa 17%. Nachfolgend enthalten die Assetklassen Mortgages (Residential Mortgages), Sovereign Debt und Commercial Real Estate eher geringfügige Anteile am Gesamt- volumen. Es ist zu berücksichtigen, dass im Einklang mit dem PCAF-Standard ausschließlich in den Assetklassen Business Loans and Unlisted Equity, Listed Equity and Corporate Bonds sowie So- vereign Debt die Scope-3-Emissionen berichtet werden. 106 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Eigene finanzierte Emissionen (disaggregiert nach PCAF-Assetklassen) PCAF-Assetklasse Sektor (falls zutreffend) Inanspruch- nahme Mio. € Scope-1- und - 2-Emissionen t CO 2 e Gewichteter Datenqualitäts- Score (1 (hoch) – 5 (niedrig)), Scope 1 und 2 2 Scope-3- Emissionen t CO 2 e Gewichteter Datenqualitäts- Score (1 (hoch) – 5 (niedrig)), Scope 3 2 Unternehmensanleihen und börsennotierte Aktien 34 230,0 2 791 475,6 3,9 1 633 758,5 3,9 Unternehmenskredite und nicht börsennotiertes Eigenkapital 85 190,0 20 184 862,0 4,5 30 223 360,1 4,6 Projektfinanzierung Stromerzeugung 6 464,4 0,0 - 0,0 - Flugzeuge - 0,0 - 0,0 - Schiffe - 0,0 - 0,0 - Andere Projekte - 0,0 - 0,0 - Gesamt 6 464,4 0,0 3,0 0,0 4,9 Gewerbeimmobilien Gewerbliche Immobilien, gewerbliche Nutzung 6 969,0 243 466,1 - 0 - Gewerbliche Immobilien, wohnwirtschaftliche Nutzung 3 213,9 28 200,8 - 0 - Gesamt 10 182,9 271 666,9 4,0 0,0 4,0 Hypotheken Private Baufinanzierung 107 631,9 2 206 471,7 4,0 0,0 - Staatsschulden Staatsschulden (inklusive LULUCF 1 ) 21 874,7 5 895 929,8 2,0 1 269 025,5 4,0 Staatsschulden (exklusive LULUCF 1 ) 21 874,7 5 966 753,3 2,0 Kraftfahrzeug-Darlehen 81,4 32 512,9 3,8 0,0 - Gesamt 265 655,5 31 382 918,9 4,0 33 126 144,2 4,2 1 LULUCF bezieht sich auf Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (Land Use, Land Use-Change and Forestry). 2 Datenqualitäts-Scores werden auf Assetklassenebene ausgewiesen. Verwaltete finanzierte Emissionen (disaggregiert nach PCAF-Assetklasse) PCAF-Assetklasse Sektor (falls zutreffend) Inanapruch- nahme Mio. € Scope-1- und - 2-Emissionen t CO 2 e Gewichteter Datenqualitäts- Score (1 (hoch) – 5 (niedrig)), Scope 1 und 2 2 Scope-3- Emissionen t CO 2 e Gewichteter Datenqualitäts- Score (1 (hoch) – 5 (niedrig)), Scope 3 2 Unternehmensanleihen und börsennotierte Aktien 15 338,2 1 167 782,9 3,4 6 869 947,9 3,5 Unternehmenskredite und nicht börsennotiertes Eigenkapital 0,0 - - - - Projektfinanzierung Stromerzeugung 4 684,4 3 783,9 - 83 017,2 - Flugzeuge 70,7 137 509,4 - 35 026,6 - Schiffe 3,2 3 509,7 - 306,1 - Andere Projekte 1 259,1 376 075,9 - 262 716,8 - Gesamt 6 017,5 520 878,8 4,1 381 066,7 4,4 Gewerbeimmobilien Gewerbliche Immobilien, gewerbliche Nutzung 16 458,7 103 780,8 - 0,0 - Gewerbliche Immobilien, wohnwirtschaftliche Nutzung 1 617,8 5 001,9 - 0,0 - Gesamt 18 076,5 108 782,7 2,3 0,0 0,0 Hypotheken Private Baufinanzierung 0,0 - - - - Staatsschulden Staatsschulden (inklusive LULUCF 1 ) 2 999,3 502 897,0 3,8 204 918,5 4,6 Staatsschulden (exklusive LULUCF 1 ) 2 999,3 526 431,0 3,8 Kraftfahrzeug-Darlehen 0,0 - - - - Gesamt 42 431,5 2 300 341,5 3,1 7 455 933,0 3,9 1 LULUCF bezieht sich auf Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (Land Use, Land Use-Change and Forestry). 2 Datenqualitäts-Scores werden auf Assetklassenebene ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 107 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Eigene finanzierte Emissionen in der PCAF-Assetklasse "Unternehmenskredite und nicht börsennotiertes Eigenkapital", disaggregiert nach NACE-Level 2 NACE-Level 2 Inanspruch- nahme Mio. € Scope 1 und 2 Emissionen t CO 2 e Scope 1 und 2 Emissions- intensität t CO 2 e/ Mio. € Scope 3 Emissionen t CO 2 e Scope 3 Emissions- intensität t CO 2 e/ Mio. € Land- und Forstwirtschaft, Fischerei A.01 Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten 594,7 1 446 857,3 2 432,8 332 722,6 559,5 A.02 Forstwirtschaft und Holzeinschlag 2,4 5 818,1 2 439,5 1 351,2 566,6 A.03 Fischerei und Aquakultur 2,2 5 030,4 2 249,7 1 168,2 522,5 Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden B.05 Kohlenbergbau 72,0 117 645,0 1 633,5 60 196,5 835,8 B.06 Gewinnung von Erdöl und Erdgas 530,4 355 261,5 669,9 125 500,7 236,6 B.07 Erzbergbau 72,3 103 042,2 1 426,1 119 772,2 1 657,6 B.08 Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau 187,5 170 252,8 908,2 88 318,3 471,1 B.09 Erbringung von Dienstleistungen für den Bergbau und für die Gewinnung von Steinen und Erden 6,2 7 845,8 1 258,6 2 256,7 362,0 Verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren C.10 Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln 3 024,3 688 916,1 227,8 3 006 510,1 994,1 C.11 Getränkeherstellung 366,6 94 126,1 256,7 325 491,5 887,8 C.12 Tabakverarbeitung 253,7 9 072,2 35,8 52 261,3 206,0 C.13 Herstellung von Textilien 237,4 29 541,0 124,4 87 953,2 370,5 C.14 Herstellung von Bekleidung 260,3 20 300,5 78,0 77 022,4 295,9 C.15 Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen 112,8 13 468,9 119,4 41 997,1 372,2 C.16 Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel) 768,8 116 579,9 151,6 274 536,7 357,1 C.17 Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus 880,4 132 735,5 150,8 300 628,5 341,5 C.18 Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern 255,8 34 982,2 136,8 76 205,8 298,0 C.19 Kokerei und Mineralölverarbeitung 465,5 381 825,5 820,2 485 281,5 1 042,4 C.20 Herstellung von chemischen Erzeugnissen 2 444,6 1 069 039,8 437,3 1 239 782,3 507,1 C.21 Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen 1 200,6 259 011,5 215,7 371 788,0 309,7 C.22 Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren 1 381,5 348 335,1 252,1 710 172,2 514,0 C.23 Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden 917,4 598 270,6 652,1 631 981,2 688,9 C.24 Metallerzeugung und -bearbeitung 1 030,7 836 233,8 811,3 1 377 544,2 1 336,5 C.25 Herstellung von Metallerzeugnissen 2 118,4 461 433,9 217,8 1 145 224,2 540,6 C.26 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen 2 535,0 112 181,6 44,3 414 563,1 163,5 C.27 Herstellung von elektrischen Ausrüstungen 1 273,7 92 757,7 72,8 1 476 764,1 1 159,5 C.28 Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen 3 593,9 191 074,5 53,2 1 854 655,5 516,1 C.29 Maschinenbau 4 751,0 149 663,0 31,5 1 729 299,3 364,0 C.30 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen 1 169,7 25 740,6 22,0 629 280,5 538,0 C.31 Sonstiger Fahrzeugbau 218,1 48 920,2 224,3 86 752,2 397,8 C.32 Herstellung von Möbeln 1 057,8 45 892,0 43,4 279 012,8 263,8 C.33 Herstellung von sonstigen Waren 45,4 26 109,4 574,7 39 923,9 878,8 Energieversorgung D.35 Energieversorgung 3 230,4 3 896 901,9 1 206,3 1 353 602,0 419,0 E.36 Wasserversorgung 145,6 163 688,6 1 124,3 16 598,5 114,0 108 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 NACE-Level 2 Inanspruch- nahme Mio. € Scope 1 und 2 Emissionen t CO 2 e Scope 1 und 2 Emissions- intensität t CO 2 e/ Mio. € Scope 3 Emissionen t CO 2 e Scope 3 Emissions- intensität t CO 2 e/ Mio. € Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen E.37 Abwasserentsorgung 224,2 253 713,9 1 131,6 25 179,4 112,3 E.38 Sammlung, Behandlung und Beseitigung von Abfällen; Rückgewinnung 743,2 768 814,3 1 034,4 139 494,3 187,7 E.39 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 319,6 341 197,7 1 067,5 45 244,8 141,6 Baugewerbe/Bau F.41 Tiefbau 672,1 62 767,6 93,4 326 515,0 485,8 F.42 Hochbau 422,6 32 821,9 77,7 178 273,4 421,9 F.43 Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe 580,9 37 370,3 64,3 216 551,4 372,8 Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen G.45 Handel mit Kraftfahrzeugen; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 1 194,8 154 546,7 129,3 295 063,3 247,0 G.46 Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) 7 510,5 3 982 382,6 530,2 5 849 105,4 778,8 G.47 Großhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) 2 548,1 261 557,6 102,6 552 993,5 217,0 Verkehr und Lagerei H.49 Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen 1 007,7 184 864,0 183,4 194 409,2 192,9 H.50 Schifffahrt 268,8 37 227,0 138,5 31 127,6 115,8 H.51 Post-, Kurier- und Expressdienste 1 570,6 791 063,4 503,7 799 372,7 509,0 H.52 Luftfahrt 1 890,3 223 610,6 118,3 320 221,4 169,4 H.53 Lagerei sowie Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr 229,2 33 723,4 147,2 33 867,2 147,8 Gastgewerbe/Beherbergu ng und Gastronomie I.55 Gastronomie 336,5 9 319,1 27,7 73 234,1 217,6 I.56 Beherbergung 108,7 8 237,1 75,8 18 352,7 168,9 Information und Kommunikation J.58 Verlagswesen 694,7 18 668,8 26,9 28 591,9 41,2 J.59 Herstellung, Verleih und Vertrieb von Filmen und Fernsehprogrammen; Kinos; Tonstudios und Verlegen von Musik 294,8 13 317,7 45,2 17 946,5 60,9 J.60 Rundfunkveranstalter 242,6 4 883,9 20,1 4 972,2 20,5 J.61 Telekommunikation 1 788,0 79 856,2 44,7 98 837,5 55,3 J.62 Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie 1 016,5 55 902,3 55,0 139 908,7 137,6 J.63 Informationsdienstleistungen 388,7 15 378,4 39,6 39 251,6 101,0 Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleist ungen K.64 Erbringung von Finanzdienstleistungen 13 888,3 48 585,6 3,5 177 813,2 12,8 K.65 Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen (ohne Sozialversicherung) 42,0 28,3 0,7 163,1 3,9 K.66 Mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verbundene Tätigkeiten 547,3 2 777,6 5,1 6 659,5 12,2 Grundstücks- und Wohnungswesen L.68 Grundstücks- und Wohnungswesen 3 169,8 127 162,3 40,1 617 723,1 194,9 Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen M.69 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung 126,5 7 991,9 63,2 12 757,0 100,9 M.70 Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung 2 586,6 146 127,4 56,5 319 357,6 123,5 M.71 Architektur- und Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung 318,1 62 746,5 197,3 96 459,6 303,3 M.72 Forschung und Entwicklung 22,8 2 456,9 107,9 4 925,5 216,2 M.73 Werbung und Marktforschung 169,4 16 825,9 99,3 25 823,9 152,4 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 109 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht NACE-Level 2 Inanspruch- nahme Mio. € Scope 1 und 2 Emissionen t CO 2 e Scope 1 und 2 Emissions- intensität t CO 2 e/ Mio. € Scope 3 Emissionen t CO 2 e Scope 3 Emissions- intensität t CO 2 e/ Mio. € M.74 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten 502,0 23 827,7 47,5 40 297,6 80,3 M.75 Veterinärwesen 79,6 2 770,8 34,8 12 674,2 159,1 Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen N.77 Vermietung von beweglichen Sachen 1 352,2 61 378,2 45,4 201 248,6 148,8 N.78 Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften 347,7 46 708,8 134,3 77 248,5 222,2 N.79 Reisebüros, Reiseveranstalter und Erbringung sonstiger Reservierungsdienstleistungen 259,0 23 184,3 89,5 35 134,8 135,7 N.80 Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien 100,1 28 606,6 285,8 55 051,0 550,0 N.81 Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau 67,6 14 289,3 211,4 22 528,9 333,3 N.82 Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g. 386,0 30 543,8 79,1 47 449,5 122,9 Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung O.84 Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 31,4 1 581,7 50,4 2 207,7 70,4 Erziehung und Unterricht P.85 Erziehung und Unterricht 81,1 4 959,1 61,1 8 915,8 109,9 Gesundheits- und Sozialwesen Q.86 Gesundheitswesen 661,0 34 624,7 52,4 95 709,6 144,8 Q.87 Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 85,9 3 222,9 37,5 14 989,5 174,5 Q.88 Sozialwesen (ohne Heime) 28,4 811,8 28,6 5 100,9 179,5 Kunst, Unterhaltung und Erholung R.90 Kreative, künstlerische und unterhaltende Tätigkeiten 107,4 9 593,2 89,3 14 605,4 135,9 R.91 Bibliotheken, Archive, Museen, botanische und zoologische Gärten 3,8 227,7 60,4 323,4 85,8 R.92 Spiel-, Wett- und Lotteriewesen 201,7 7 851,3 38,9 11 620,1 57,6 R.93 Erbringung von Dienstleistungen des Sports, der Unterhaltung und der Erholung 167,0 8 994,9 53,9 16 139,3 96,7 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen S.94 Interessenvertretungen sowie kirchliche und sonstige religiöse Vereinigungen (ohne Sozialwesen und Sport) 150,3 10 157,2 67,6 13 926,5 92,6 S.95 Reparatur von Datenverarbeitungsgeräten und Gebrauchsgütern 0,2 56,2 276,5 300,6 1 479,1 S.96 Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen 446,6 26 766,7 59,9 41 472,1 92,9 Private Haushalte mit Hauspersonal; Herstellung von Waren und Erbringung von Dienstleistungen durch private Haushalte für den Eigenbedarf ohne ausgeprägten Schwerpunkt T.97 Herstellung von Waren und Erbringung von Dienstleistungen durch private Haushalte für den Eigenbedarf ohne ausgeprägten Schwerpunkt 0,2 223,5 1 291,3 101,2 584,6 T.98 Private Haushalte mit Hauspersonal 0,0 - - - - Exterritoriale Organisationen und Körperschaften U.99 Exterritoriale Organisationen und Körperschaften 0,0 - - - - 110 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 [E1-7] Entnahme von Treibhausgasen und Projekte zur Verringerung von Treibhausgasen, finanziert über CO 2 -Zertifikate Entnahme und Speicherung von Treibhausgasen Klimaschutz ist ein wichtiger Aspekt unserer unternehmerischen Verantwortung. Wir setzen uns kontinuierlich dafür ein, unseren ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Dabei folgen wir dem Grundsatz „Vermeiden und Reduzieren vor Kompensieren“. Unvermeidbare Treibhausgasemissionen aus unserem Betrieb so- wie ausgewählte Scope-3-Emissionen der Commerzbank AG kom- pensieren wir durch den Erwerb und die Stilllegung hochwertiger CO 2 -Zertfikate. Im aktuellen Berichtszeitraum haben wir insgesamt 96 934 Ton- nen CO 2 e durch den Erwerb und die Stilllegung von CO 2 -Zertifika- ten außerhalb der Wertschöpfungskette kompensiert. Davon entfallen 25 % auf das Projekt „Delta Blue Carbon – 1“ in Pakistan, das durch Mangrovenaufforstung CO 2 -Emissionen mittels naturba- sierter Methoden abbaut. Die verbleibenden 75 % stammen aus Projekten zur Vermeidung von CO 2 -Emissionen, darunter „Nouak- chott 30 MW Wind Power Plant“ (Windenergie in Mauretanien) so- wie „CTL Landfill Gas Project“ (Biogas in Brasilien). Alle genannten Projekte erfüllen die anerkannten Qualitätsstandards des Verra Ve- rified Carbon Standards beziehungsweise des Gold Standards. Das Projekt „Delta Blue Carbon – 1“ kann zudem sogenannte Corres- ponding Adjustments vorweisen. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie auf unserer Homepage zur CO 2 - Kompensation im Bankbetrieb. Die Kompensation basiert auf unseren jährlich erfassten und ex- tern verifizierten Treibhausgasemissionen der Commerzbank AG. Im Berichtsjahr 2024 haben wir sowohl die aktuellen Emissionen als auch Teile der Emissionen aus 2023 kompensiert. Kompensationsstrategie Alle Projekte erfüllen höchste Qualitätsstandards. Die Integrität der Emissionsminderungsprojekte und der daraus generierten CO 2 - Zertifikate ist entscheidend, um einen wirkungsvollen CO₂-Aus- gleich zu erzielen. Aus diesem Grund handeln wir bei der Auswahl der Projekte nach unseren Grundsätzen zur Kompensation unver- meidbarer CO 2 -Emissionen. Diese beziehen sich auf die Qualität der Zertifikate, die Technologien sowie die Länder, in denen die Pro- jekte angesiedelt sind. Die Kompensation erfolgt ausschließlich über Projekte mit allgemein anerkannten Qualitätsstandards wie Verra Verified Carbon Standard, Gold Standard oder Plan Vivo. Dar- über hinaus orientieren wir uns bei der Projektauswahl am Core Carbon Principles (CCP) Framework, das einen umfassenden An- satz zur Sicherstellung der Qualität und Integrität im freiwilligen Kohlenstoffmarkt darstellt. Der Fokus unserer ausgewählten Projekte liegt in Ländern des globalen Südens, da diese häufig am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Wir bauen und speichern in unserem eigenen Betrieb sowie in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette keine Treibhaus- gase ab. Angaben zum Abbau und zur Speicherung von Treibhausgasmissionen durch CO 2 -Gutschriften in t CO 2 e t CO 2 e 2024 Beseitigung und Speicherung von Treibhausgasemissionen in eigenen Betrieben sowie in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette - Reduzierung oder Abbau von Treibhausgasemissionen aus Klimaschutzprojekten außerhalb der Wertschöpfungskette 1 96 934 1 Die Gesamtsumme beinhaltet auch Stilllegungen von CO 2 -Gutschriften, die rückwirkend für das vorherige Berichtsjahr getätigt wurden. Stilllegungen von CO 2 -Gutschriften im Berichtsjahr 2024 Gesamt in t CO 2 e 1 96 934 Anteil von Reduktionsprojekten (in %) 75,3 Anteil von Entnahmeprojekten (in %) 24,7 Anteil anerkannter Qualitätsstandard "Gold Standard" (in %) 31,0 Anteil anerkannter Qualitätsstandard "Verra Verified Carbon Standard" (in %) 69,1 Anteil der Projekte innerhalb der EU (in %) 0,0 Anteil von CO 2 -Zertifikaten, die als entsprechende CO 2 -Zertifikate mit Corresponding Adjustments gelten (in %) 24,7 1 Die Gesamtsumme beinhaltet auch Stilllegungen von CO 2 -Gutschriften, die rückwirkend für das vorherige Berichtsjahr getätigt wurden. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 111 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Geplante Stilllegungen von CO 2 -Gutschriften in der Zukunft t CO 2 e Betrag bis 2030 CO 2 -Gutschriften, deren Stilllegungen für die Berichtsperiode geplant sind 0 CO 2 -Gutschriften, deren Stilllegungen in der Zukunft geplant sind 1 066 [E4-1] Übergangsplan und Berücksichtigung von biologischer Vielfalt und Ökosystemen in Strategie und Geschäftsmodell Die Commerzbank möchte den Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme aktiv mitgestalten. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Aktivitäten, Maßnahmen und Ziele entwickelt, welche wir in den Standards E4-2 bis E4-6 ausführlich beschreiben. Zum aktuellen Zeitpunkt verfügt die Commerzbank jedoch über keinen umfänglichen Übergangsplan zu diesem Thema. Dieser wurde im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse für uns als unwesentlich iden- tifiziert. Daneben sind außerdem die methodischen Grundlagen und notwendigen Datenverfügbarkeiten aktuell noch nicht ausrei- chend, um einen solchen Übergangsplan erstellen zu können. Die Commerzbank arbeitet aktiv daran diese Herausforderungen zu lö- sen. Mehr dazu findet sich in den Standards E4-2 bis E4-6. Biodiversitätsrisiken werden analog zu Klimarisiken regulär in die Geschäfts- und die Nachhaltigkeitsstrategie einbezogen. Im Rahmen des jährlichen Strategieprozesses analysiert die Commerz- bank diverse Schlüssel- und Umfeldfaktoren, die für die Strategie und das Geschäftsmodell der Bank relevant sind. Die Analyse der Einflussfaktoren umfasst sowohl interne (unter anderem durch Mit- arbeitende) als auch externe Perspektiven (unter anderem durch Kunden und Investoren). Die Ergebnisse und Ableitungen der ganz- heitlichen Analyse werden im weiteren Verlauf des Strategieprozes- ses für die Entwicklung der Strategie und des Geschäftsmodells verwendet. Die Commerzbank führt zudem eine jährliche Bewertung der Materialität von Biodiversitätsrisiken einschließlich deren Einfluss auf Geschäftsrisiken durch. Die Ergebnisse dieser Analyse fließen in die Erstellung der Geschäftsstrategie, die Gesamtrisikostrategie und die diversen Teilrisikostrategien ein. Weitere Informationen zur Berücksichtigung von biologischer Vielfalt und Ökosystemen in un- serer Strategie und unserem Geschäftsmodell finden sich in Stan- dard E4 SBM-3. [E4-2] Konzepte im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen Der Großteil der weltweiten Wirtschaftsleistung ist von biologischer Vielfalt und funktionierenden Ökosystemleistungen abhängig. Der Blick auf den aktuellen Zustand von Ökosystemen und Artenbestän- den macht die Handlungsnotwendigkeit deutlich. Die Abhängigkeit und die Auswirkungen von und auf die Biodiversität können sowohl zu physischen und transitorischen Risiken – als auch zu Chancen führen. Aus diesem Grund ist das Thema Biodiversität auch für die Commerzbank AG von strategischer Bedeutung. Konzepte im Bankgeschäft der Commerzbank Die Commerzbank AG verfügt bereits über konkrete Positionen und Ausschlusskriterien zum Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme. Wichtige Aspekte sind dabei Landnutzungsänderung, Umweltverschmutzung sowie die Nutzung von Wasser und Meeres- ressourcen. Ein wesentliches Problem der Landnutzungsänderung ist die Entwaldung. Um Entwaldungsrisiken im Portfolio der Commerz- bank AG zu minimieren, haben wir eine eigene Position zum Thema Entwaldung formuliert. Weitere Informationen zu dieser Strategie sind in den Standards E4-3 und E4-4 zu finden. Zudem schließt die Commerzbank AG in ihrer Position zum Thema Bergbau die Finanzierung von Bergbauprojekten, die die umweltschädliche Mountain-Top-Removal (MTR)-Methode verwen- den, aus sowie die Finanzierung von Unternehmen, die auf diese Weise Kohle fördern. Bei dieser Art des Bergbaus handelt es sich um eine sehr umweltinvasive Bergbautechnik, die erhebliche Land- nutzungsänderungen nach sich zieht. Auch ökologische Faktoren sowie Berichte über schädliche Aus- wirkungen auf besonders wertvolle Gebiete wie „High Conservation Value Areas“ und „UNESCO-Welterbestätten“ beispielsweise im Energie- und fossilen Brennstoffsektor werden im Rahmen einer Einzelfallprüfung berücksichtigt. Die Berücksichtigung solcher Fak- toren soll dabei helfen, wichtige ökologische und kulturelle Regio- nen zu erhalten und Veränderungen dieser Gebiete abzumildern. 112 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 In Bezug auf die Auswirkungen von Umweltverschmutzung auf den Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme betrachtet die Commerzbank AG zudem Themen wie die Verunreinigung von Wasser und Grundwasser kritisch. Vor allem der petrochemische Sektor steht häufig im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung, insbesondere Gewässer- und Grundwasserverseuchung. Deshalb unterzieht die Commerzbank AG Geschäftsbeziehungen zu petro- chemischen Unternehmen sowie Petrochemie-Projekte einer diffe- renzierten Einzelfallprüfung. Dies kann bis zur Beendigung oder Ablehnung einer Geschäftsbeziehung oder eines Projektes führen. Das Thema Wasser wird von der Commerzbank AG auch im Rah- men der Vermögensverwaltung berücksichtigt. Dort werden Direkt- anlagen in Unternehmen ausgeschlossen, bei denen schwerwiegende Verstöße gegen die Einhaltung der Prinzipien des UN Global Compact identifiziert wurden. Diese beinhalten unter an- derem ökologische Mindeststandards für den Einfluss auf die nach- haltige Nutzung und den Schutz von Wasser und Meeresressourcen. In Ausnahmefällen können Investitionen erfol- gen, wenn in Bezug auf die unternehmensindividuelle Entwicklung eine positive Perspektive durch die Analysen der Commerzbank festgestellt werden konnte. Die Finanzierungen der Commerzbank AG können auch positive Auswirkungen auf den Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme haben. So klassifizieren wir die Finanzierung von na- turbezogenen Aktivitäten als nachhaltige Finanzierung im Sinne un- seres ESG-Rahmenwerkes. Unsere nachhaltigen Produktlösungen umfassen die Finanzierung nachhaltigen Pflanzenanbaus, nachhal- tige Forstwirtschaft, die Konservierung von Naturflächen und Bo- densanierungen. Diese Finanzierungen tragen direkt zu einer nachhaltigen Landnutzung bei. In der Commerz Real werden die Ausschlusskriterien der Com- merzbank AG im Fondsgeschäft, bei Eigenkapitalinvestitionen, bei Mandatsgeschäften und beim Mobilienleasing bereits über die Ge- schäftsmodelle beziehungsweise die Einschränkung der Assetklas- sen eingehalten. Konzepte mit besonderem Bezug zum Risikomanagement Die Gesamtrisikostrategie (GRS) der Commerzbank gibt den strate- gischen Rahmen der Bank vor und bildet gemeinsam mit den Teil- risikostrategien der Bank die Grundlage für die Risikostrategien der Tochtergesellschaften. Die GRS definiert auf Grundlage der Risi- koinventur Biodiversitätsrisiken übergreifend als horizontalen Risi- kotreiber. Das heißt, dass sich Biodiversitätsrisiken auf die bestehenden Risikoarten auswirken können. Darüber hinaus gibt sie vor, wie Biodiversitätsrisiken in die Risi- koinventur integriert werden sollen. In der zweiten Jahreshälfte je- des Jahres wird die GRS überarbeitet, im Strategic Risk Committee votiert und dem Vorstand zur Genehmigung vorgelegt. Anschließend wird die Gesamtrisikostrategie vom Risikoausschuss des Aufsichtsrats erörtert und dem Aufsichtsrat zur Kenntnis ge- bracht. Das ESG Risk Assessment Concept definiert den Rahmen zur Be- wertung von ESG-Risiken, inklusive Biodiversitätsrisiken, für die Commerzbank-Gruppe und ist Teil des Stresstest-Rahmenwerkes der Commerzbank-Gruppe. Das Dokument legt Prozesse, methodi- sche Anforderungen, Definitionen und Ergebnisanforderungen für die Risikoanalyse fest und wird jährlich aktualisiert. Die Abnahme des Gesamtdokuments erfolgt durch den Vorstand. Konzepte der mBank Die mBank verfügt über eine Position zum Umgang mit reputati- onsrisikoempfindlichen Industrien, die den Schutz von „High Con- servation Value Areas“, „UNESCO Welterbestätten“ und anderen Schutzgebieten umfasst. Durch die Position werden die Auswirkun- gen auf die biologische Vielfalt und Ökosysteme begrenzt und mög- liche Landnutzungsänderungen in diesen Bereichen minimiert. Umweltrisiken und -chancen werden von der mBank im Rahmen ihrer Kreditrichtlinie berücksichtigt. In der Richtlinie werden Anfor- derungen an Firmenkunden aus Bereichen oder mit wirtschaftli- chen Aktivitäten mit einem hohen Umweltrisiko festgelegt, die im Rahmen des Risikobewertungsprozesses erfüllt werden müssen. Außerdem beinhaltet die Richtlinie Kriterien für nachhaltigkeitsbe- zogene Finanzierungen und definiert einen Rahmen für die Klassi- fizierung von nachhaltigen Krediten. Die mBank berücksichtigt bisher nicht die Rückverfolgbarkeit von Produkten und hat keine expliziten Positionen zur nachhaltigen Nutzung der Meere oder zur Bekämpfung von Entwaldung formuliert. [E4-3] Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen Die Commerzbank AG führt verschiedene Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme durch. So hat sie sich den Anforderungen der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) verpflichtet, orientiert sich seit 2023 an den Standards und Anforderungen der TNFD und arbeitet kontinuier- lich daran, diese umfassender zu erfüllen. Darüber hinaus ist die Commerzbank AG aktives Mitglied in der Biodiversity in Good Company Initiative (BiGCI). In dieser setzt sie sich gemeinsam mit anderen engagierten Unternehmen aus der Re- alwirtschaft für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 113 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht biologischen Vielfalt ein und gewinnt im gegenseitigen Erfahrungs- austausch wertvolle Erkenntnisse. Die Commerzbank AG hat zudem verschiedene Positionen und Ausschlusskriterien für das Kerngeschäft definiert, die zum Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme beitragen. Informati- onen dazu finden Sie in Kapitel E4-2. Insbesondere die Anfang des Jahres 2024 veröffentliche Position zum Thema Entwaldung und die damit verbundene Zielsetzung bis zum Jahr 2025 stellt eine wich- tige Maßnahme zur Bekämpfung von Landnutzungsänderungen dar. Weitere Informationen dazu finden Sie in Standard E4-4. Die Posi- tion richtet sich an Firmenkunden in Regionen und Branchen mit hohem Entwaldungsrisiko, wie beispielsweise der Forstwirtschaft, dem Sojaanbau, der Palmölproduktion, der Rinderzucht. Sie fordert, dass diese Unternehmen bis spätestens zum Ende des Jahres 2025 international anerkannte Mitgliedschaften, wie im Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) oder im Global Roundtable for Sustainable Beef (GRSB), oder Zertifizierungen wie dem Forest Ste- wardship Council (FSC), dem Programme for the Endorsement of Forest Certification (PEFC) oder dem Round Table on Responsible Soy (RTRS) nachweisen. Diese Mitgliedschaften und Zertifizierun- gen verpflichten die Unternehmen zur Einhaltung strenger Regeln zum Schutz der Biodiversität und Ökosysteme und umfassen regel- mäßige Audits und Berichte, die den Status und Veränderungen der Biodiversität dokumentieren. Der geografische Geltungsbereich wurde für jeden Sektor individuell analysiert und definiert: Für den Forstsektor betrifft dies alle Hochrisikogebiete gemäß der Forest 500 High-Risk-Country-Liste, für den Palmölsektor gilt er weltweit und für die Sektoren Rindfleisch und Soja betrifft es das Amazonas- becken. Die relevanten Länder des Amazonasbeckens sind Brasilien, Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Die Commerzbank AG analysiert neue Entwicklungen beim Thema Entwaldung regelmäßig und wird ihre Position bei Bedarf entsprechend anpassen. Bei Geschäften und Geschäftsbeziehungen zum Thema Bio- diversität berücksichtigt die Commerzbank AG auch Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen, unter anderem jene von lokalen Ge- meinschaften und indigenen Völkern. Daneben fließen weitere Fak- toren in die Bewertung des Reputationsrisikomanagements ein, insbesondere solche im Hinblick auf die Einhaltung von Umwelt- schutz- und nachhaltigen Landnutzungspraktiken und helfen so beim Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme. Weitere Informationen dazu finden sich in unserem ESG-Rahmenwerk, das auf der Website der Commerzbank verfügbar ist. Um den Vertrieb über den Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme zu informieren und zu sensibilisieren hat die Com- merzbank AG dezidierte Informationsveranstaltungen für Mitarbei- terinnen und Mitarbeiter angeboten. In diesen Veranstaltungen werden interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grundlagen des Schutzes der biologischen Vielfalt und der Ökosys- teme nähergebracht und insbesondere auf Herausforderungen und Anforderungen unserer Firmenkunden und mögliche Finanzie- rungslösungen zu dem Thema eingegangen. Außerdem plant die Commerzbank AG die Qualität und Quantität relevanter ESG-, Standort- sowie Lieferkettendaten zur Verbesse- rung der Risiko- und zur Auswirkungsanalyse auszubauen. Die größten Herausforderungen bei der Bestimmung und damit auch Steuerung biodiversitätsbezogener Auswirkungen und Risiken sind die Verfügbarkeit relevanter Daten und das Fehlen standardisierter Metriken. Fortschritte in diesem Bereich werden die Entwicklung standortbasierter Metriken und die Formulierung weiterer naturbe- zogener Positionen und Ziele ermöglichen. Für den Vertrieb plant die Commerzbank AG eine noch stärkere Integration von Aspekten zum Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme in die Finanzprodukte und -dienstleistungen sowie weitere Informationsinitiativen für den Vertrieb. Die Commerzbank AG konzentriert sich in ihrer Nachhaltigkeits- strategie darauf, negative Auswirkungen auf die Biodiversität im Kundenportfolio zu vermeiden, und führt daher keine Biodiversi- täts-Kompensationsmaßnahmen durch. Die Quantifizierung der Mittel, die die Commerzbank im Zusam- menhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen aufwendet, ist derzeit nicht sinnvoll möglich, da dies im Wesentlichen Opportuni- tätskosten sind. Allerdings sind wir davon überzeugt, dass diesen Opportunitätskosten ein Nutzen sowohl für die Biodiversität als auch für die Commerzbank in mindestens gleicher Höhe gegen- übersteht. Die Risikoseite der Commerzbank fokussiert sich insbesondere auf die Durchführung und Weiterentwicklung von Risikoanalysen, sodass eine Steuerung von Biodiversitätsrisiken tiefer implemen- tiert werden kann. Diese werden in Kapitel E4 SBM-3 detailliert be- schrieben. Zudem engagiert sich die Commerzbank auch in verschiedenen Arbeitsgruppen und Verbänden, wie dem Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU) sowie in einem Public Private Partnership Project unter Anleitung der Wageningen University & Research, um die Quantifizierung von Biodiversitätsrisiken weiter zu verbessern, auch unter Einbezug von Szenarioanalysen und Stresstests. [E4-4] Ziele im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen Ein wichtiger Bestandteil der Position der Commerzbank AG zum Thema Entwaldung ist das konkrete Ziel, dass alle Firmenkunden in den Bereichen Forstwirtschaft, Soja, Palmöl und Rindfleisch in Re- gionen mit hohem Entwaldungsrisiko, bis spätestens zum Ende des Jahres 2025 ihr Engagement gegen Entwaldung durch relevante Mitgliedschaften wie im RSPO oder GRSB oder Zertifizierungen wie 114 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 FSC, PEFC, RTRS oder RSPO nachweisen. Um die Zielerreichung nachzuhalten, werden relevante Kundenbeziehungen regelmäßig im Einzelfall kritisch geprüft. Damit geht es bei dem Ziel im We- sentlichen um einen Nachweis, dass sich der Kunde für die Vermei- dung und Minimierung von Landnutzungsänderung einsetzt und dazu verpflichtet. Auf diese Weise werden die Rückverfolgbarkeit von Produkten, die nachhaltige Bewirtschaftung von Rohstoffquel- len und die Transparenz in der Berichterstattung gefördert. Zudem sollen die sozialen Auswirkungen des Verlusts der biologischen Vielfalt abgemildert, die Rechte lokaler Gemeinschaften unterstützt und faire Arbeitspraktiken gefördert werden. Das Ziel soll außer- dem insbesondere Herausforderungen beim Schutz der biologi- schen Vielfalt und der Ökosysteme angehen, die durch die EU- Biodiversitätsstrategie für das Jahr 2030 und insbesondere die Ent- waldungsverordnungen der Europäischen Union (EUDR) nicht ab- gedeckt werden. Die EUDR betrifft nur Rohstoffe und Produkte, die in den Europäischen Wirtschaftsraum eingeführt werden. Die Posi- tion der Commerzbank AG richtet sich daher ausdrücklich an rele- vante Firmenkunden, unabhängig davon, ob die Rohstoffe schließlich in den Europäischen Wirtschaftsraum gelangen. Maß- nahmen zur Biodiversitäts-Kompensation und ökologische Schwel- lenwerte werden bei der Zielerreichung beziehungsweise. -definition nicht berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Veröffentli- chung der Entwaldungsposition Anfang 2024 haben 15 % der rele- vanten Bestandskunden die Anforderungen nicht erfüllt. Bis Ende 2024 haben weitere Kunden entsprechende Mitgliedschaften und Zertifikate vorgelegt, sodass dieser Anteil bei nur noch 5% lag. Die Commerzbank AG ist in einem kontinuierlichen Dialog mit den betroffenen Kunden, um dieses Ziel zu erreichen. Neben der Vermeidung der negativen Auswirkungen möchte die Commerzbank AG auch ihre positiven Auswirkungen auf den Schutz der Biodiversität steigern. Die Finanzierung des Schutzes der Biodiversität, insbesondere naturnaher Klimaschutzmaßnah- men, spielt daher eine wichtige Rolle, um das Ziel der Commerz- bank AG zu erreichen, 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte zu mobilisieren. Zu diesem Volumen zählen auch Finanzierungen, die sich positiv auf die biologische Vielfalt auswir- ken. Generell sieht die Commerzbank AG, insbesondere durch die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit und die regulatorischen Anforderungen, ein erhebliches und steigendes Potenzial zur Fi- nanzierung von Aktivitäten mit positiven Auswirkungen auf den Schutz der Biodiversität. Die mBank hat im Jahr 2024 zum ersten Mal eine Portfolioana- lyse zum Thema Biodiversität durchgeführt und wird basierend da- rauf nun die Möglichkeiten zur Definition von konkreten Zielen in diesem Bereich analysieren. 10 Die Analyse betrachtet eine Auswahl an Portfolien, für die eine Bewertung auf Sektor- und Länderebene sinnvoll ist. Dabei wird ausschließlich der nicht-ausgefallene Teil be- trachtet. [E4-6] Erwartete finanzielle Effekte durch Auswirkungen, Risiken und Chancen im Zusammenhang mit biologischer Vielfalt und Ökosystemen Biodiversitätsrisiko-relevantes Kreditvolumen Auf Grundlage der Kreditrisiko-Portfolioanalyse mit Daten des Tools ENCORE (Exploring Natural Capital Opportunities, Risks, and Ex- posure) und dem WWF Biodiversity Risk Filter (BRF) wurde die Metrik über das Biodiversitätsrisiko-relevante Kreditvolumen (34% des Gesamtportfolios 9F 10 ) für physische und transitorische Biodiver- sitätsrisiken erstellt. Für die Interpretation der Ergebnisse ist zu be- achten, dass sich eine hohe theoretische Risikobewertung nicht direkt in ein hohes Kreditrisiko übersetzen lässt. Grund dafür ist, dass sowohl ENCORE als auch der WWF BRF keine direkten bezie- hungsweise kundenspezifischen Ausfallwahrscheinlichkeiten be- werten, sondern die Abhängigkeiten und Auswirkungen der Sektoren beziehungsweise Länder. Für eine genauere Quantifizie- rung fehlt im Status quo die Bewertung monetärer Effekte oder Kos- ten-Nutzen-Analysen, wie sie in klassischen ökonomischen Risikobewertungen üblich sind. Eine genauere Beschreibung der angewandten Methodik ist im Standard E4 SBM-3 zu finden. Abhängigkeitsbewertung von Biodiversität in Mrd. Euro EaD (Exposure at Default, Ausfallkredithöhe) Insgesamt wurden 36,5 % des Portfolios mit einem höheren physi- schen Risiko durch die Abhängigkeit von Ökosystemleistungen be- wertet, 37,7 % mit einem mittleren und 25,8 % mit einem geringeren Risiko. Erhöhte Risiken weisen dabei zum Beispiel die Sektoren „Elektrizitätsversorgung“, „Hochbau“ und „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ auf. Darüber hinaus sind die was- serbezogenen Ökosystemleistungen „Wasserversorgung“ und „Wasserflussregulierung“ besonders relevant, da das bewertete Portfolio eine erhöhte Abhängigkeit aufweist. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 115 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Transitionsbewertung von Biodiversität in Mrd. Euro EaD (Exposure at Default, Ausfallkredithöhe) Insgesamt wurden 30,5 % des Portfolios mit einem höheren transi- torischen Risiko bewertet, 38,5 % mit einem mittleren und 31 % mit einem geringen Risiko. Erhöhte Risiken weisen dabei z. B. die Sektoren „Elektrizitätsversorgung“ und „Herstellung von Kraftwa- gen und Kraftwagenmotoren“ und „Großhandel“ auf. Annahmen und Limitierungen Mit der Verwendung der ENCORE-Daten und dem WWF BRF wird der aktuelle Marktstandard zur Bewertung von Biodiversitätsrisiken verwendet. Dennoch muss die Limitierung der Daten und dabei ins- besondere die Limitierung bei der Übersetzung in finanzielle Risi- ken für die Bank berücksichtigt werden. Ein wichtiger Aspekt bei der Interpretation der Ergebnisse ist etwa, dass die ENCORE-Be- wertung den Materialitätsvergleich zwischen den Risikotreibern nicht zulässt. Ebenso wichtig ist, dass ENCORE geografische Durchschnittsdaten verwendet und damit die geospezifischen Merkmale des Portfolios bei der Sektoranalyse nicht berücksichtigt werden. Durch die Analyse auf Sektorebene werden zum jetzigen Zeitpunkt außerdem keine kundenspezifischen Risikomerkmale in die Bewertung einbezogen. Eine weitere wichtige Annahme ist die Bewertungslogik, durch die jeder Sektor und jedes Land in die Klassifizierung „höher“, „mit- tel“ oder „geringer“ eingestuft wird. Diese beruht auf einer internen Klassifizierung aufgrund eines fehlenden Marktstandards. Die Be- wertungslogik definiert, ab welcher Anzahl an Risikotreibern, zum Beispiel mit der Bewertung „sehr hoch“ und „hoch“, der gesamte Sektor die Bewertung „höher“ erhält. Diese interne Logik führt zu einer Erschwerung der Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Banken. 10F 11 Trotz Einschränkungen zeigt die Analyse mit ENCORE und dem WWF BRF, welche Sektoren und Risikotreiber besonders relevant für die Commerzbank sind. Sie zeigt auf, von welchen Ökosystem- leistungen das Portfolio besonders abhängig ist und durch welche negativen Auswirkungen transitorische Risiken potenziell entste- hen können. Die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage zur Wei- terentwicklung der Analyse. 11 Die Metrik wurde nicht durch eine externe Stelle (exklusive Wirtschaftsprüfer) validiert. Unternehmensspezifische Offenlegung: 300-Mrd.-Euro-Ziel Der Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaft erfordert enorme Investitions- und Innovationsmaßnahmen. Es ist sowohl die Erwartungshaltung von Europäischer Union und Bun- desregierung gegenüber der Finanzindustrie als auch der eigene Anspruch der Commerzbank, diese Transformation mitzufinanzie- ren. Dieser Aufgabe kommen wir entlang unserer Geschäftsberei- che als Universalbank nach. Bis zum Jahr 2025 wollte die Commerzbank 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte mobilisieren. Aus diesen Produkten setzt sich unser nachhaltiges Geschäftsvolumen zusammen, wovon 100 Mrd. Euro auf das Privat- und Unternehmerkundensegment und 200 Mrd. Euro auf das Firmenkundensegment entfallen. Das Ziel berücksichtigt neben der Bereitstellung von Kapital auch Mittel, die Kunden mithilfe der Commerzbank etwa über Sustainable Bonds und Sustainable Loans über den Kapitalmarkt aufnehmen können. Ebenfalls wurden zugesagte, aber noch nicht abgerufene Kreditlinien oder zur Verfügung gestellte KfW-Programme einbezo- gen. Das Ziel 300 Mrd. Euro für die nachhaltige Transformation zu mobilisieren ist Ausdruck der Verantwortung und der Rolle, die die Commerzbank im Zusammenhang mit der Finanzierung einer nach- haltigen Transformation spielt. Das Ziel beruhte dabei nicht auf wis- senschaftlichen Erkenntnissen oder Erwägungen. Bei seiner Ausarbeitung im Jahr 2021 wurden vergleichbare Ziele anderer Banken als wesentliche Stakeholder zu Rate gezogen. Ein unmittel- barer Einbezug von Stakeholdern in die Zielentwicklung erfolgte nicht. In dem im Jahr 2024 gültigen ESG-Rahmenwerk der Commerz- bank haben wir die Kriterien offengelegt, nach denen wir Finanz- produkte als nachhaltig klassifiziert haben. So machen wir die Zusammenstellung des nachhaltigen Geschäftsvolumens nach den für das Jahr 2024 geltenden Kriterien transparent. Das ESG-Rah- menwerk wurde vom Group Sustainability Management erstellt und aktualisiert. Es wurde vom Group Sustainability Board als höchstem Entscheidungsgremium für ESG-Themen verabschiedet und wird durch eine dazugehörige Policy präzisiert. Sie gilt für die Commer- zbank AG Inland und Ausland. Entsprechend galt auch das Volu- menziel von 300 Mrd. Euro für die Commerzbank AG Inland und Ausland. Zum Jahresende 2024 hat die Commerzbank insgesamt 237,4 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte mobilisiert. Hier- von entfielen 151 Mrd. Euro auf das Firmenkundengeschäft und 86,4 Mrd. Euro auf das Privat und Unternehmerkundensegment. Zur Entwicklung in diesem Segment trug ein erneut starkes Jahr in grünen Infrastrukturfinanzierungen mit einem Rekordwachstum 116 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 im vierten Quartal maßgeblich bei. Das ebenfalls erneut über dem Vorjahr liegende Geschäft mit nachhaltigen, syndizierten Krediten konnte einen Rückgang bei Neuemissionen nachhaltiger Bonds nicht vollständig kompensieren. Im Privat- und Unternehmerkundengeschäft war im Jahr 2024 eine positive Volumensentwicklung in Höhe von 9 Mrd. Euro zu ver- zeichnen. Diese Entwicklung ist insbesondere auf signifikante Vo- lumenssteigerungen in ESG-Fonds sowohl bei der Commerzbank als auch bei der Comdirect zurückzuführen. Darüber hinaus ist das Volumen der Grünen Baufinanzierung im Jahresverlauf um 39 % gestiegen. Anfang 2025 haben wir das 300-Mrd.-Euro-Ziel durch eine neue Zielsetzung, die Sustainable Loan Ratio, abgelöst. Diese misst den Anteil des nachhaltigen Kreditneugeschäfts am gesamten Kredit- neugeschäft der Commerzbank AG. Zudem werden wir das Angebot an nachhaltigen Produkten in unseren Geschäftsbereichen weiter ausbauen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 117 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Zusammensetzung 300-Mrd.-Euro-Ziel Nachhaltige Produkte Zurechnung zum 300-Mrd.-Euro-Ziel Produkte im Segment Privat- und Unternehmerkunden Grüne Baufinanzierung Die Commerzbank rechnet den gesamten Bestand grüner Baufinanzierungen in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. KfW-Programme für Privat- und Unternehmerkunden Die Commerzbank rechnet den gesamten Bestand an eingeräumten Kreditlinien in diesen Produkten in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. Darüber hinaus werden zukünftige Programme mit eindeutigem ökologischem Nutzen ab dem Zeitpunkt ihrer Verfügbarkeit in die Berechnung mit einbezogen. KlimaDarlehen (ehemals Green CBU) Die Commerzbank rechnet den gesamten Bestand an gewerblichen Universalkrediten mit nachhaltigkeitsorientiertem Verwendungszweck in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. Nachhaltige Vermögensverwaltung Die in der nachhaltigen Vermögensverwaltung der Commerzbank gemanagten Assets gelten vollumfänglich als nachhaltige Assets. Wertpapier-Advisory Alle Assets under Management in den Kategorien „Artikel-8-Produkt“ und „Artikel-9- Produkt“ gemäß der EU-Offenlegungsverordnung gelten in der Commerzbank als nachhaltige Produkte. klimaVest Die Commerzbank rechnet das gesamte Volumen des Fonds zum Volumen nachhaltiger Produkte, abzüglich des in Commerzbank-Depots gehaltenen Volumens, um Doppelzählungen mit der Kategorie Wertpapier-Advisory auszuschließen. hausInvest Die Commerzbank rechnet das gesamte Volumen des Fonds zum Volumen nachhaltiger Produkte, abzüglich des in Commerzbank-Depots gehaltenen Volumens, um Doppelzählungen mit der Kategorie Wertpapier-Advisory auszuschließen. Commerz Real Renewable Energies Fund II SCA SICAV-RAIF Die Commerzbank rechnet das gesamte Volumen des Fonds zum Volumen nachhaltiger Produkte. Da es sich hierbei um einen Spezial-Fonds für (semi-)professionelle Anleger in Form eines reservierten alternativen Investmentfonds (RAIF) im Sinne des Luxemburger Gesetzes vom 23. Juli 2016 über reservierte alternative Investmentfonds handelt, sind die ausgegebenen Anteile nicht elektronisch erfasst, wodurch eine Doppelzählung mit Commerzbank-Depots grundsätzlich ausgeschlossen werden kann. Vorsorge Hierbei handelt es sich um Vorsorgeprodukte gemäß nachhaltiger Kapitalanlagestrategie der Allianz. Die Commerzbank rechnet das Neugeschäftsvolumen, welches unsere Kundinnen und Kunden im jeweiligen Geschäftsjahr abgeschlossen haben, in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. Wertpapiergeschäft comdirect und onvista Das Volumen der gemäß EU-Offenlegungsverordnung als ESG-Produkte definierten Produkte wird dem nachhaltigen Geschäftsvolumen zugerechnet (Assets under Management). Produkte im Segment Firmenkunden Finanzierung erneuerbarer Energien Die Commerzbank rechnet die gesamten Finanzierungszusagen aus dem CoC Green Infrastructure Finance (ehemals CoC Energy) in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. Nachhaltige Anleihen Die Commerzbank rechnet das Gesamtvolumen der Sustainable Bonds, an deren Emission sie im jeweiligen Geschäftsjahr als Lead-Managerin beteiligt war, dem nachhaltigen Geschäftsvolumen dieses Geschäftsjahres zu. ESG-/Sustainability-linked Loans und Schuldscheindarlehen Die Commerzbank rechnet das Gesamtvolumen der syndizierten und bilateralen Kredite sowie der Schuldscheindarlehen, an denen sie im jeweiligen Geschäftsjahr in Form einer Partizipation, Koordinierung, Strukturierung, Syndizierung beziehungsweise Platzierung mitgewirkt hat, dem nachhaltigen Geschäftsvolumen dieses Geschäftsjahres zu. Diese Produkte umfassen Unternehmenskredite, Asset-Finance-Geschäft, Exportfinanzierungen und Leveraged-Finance- Kreditgeschäft. 1 Öffentliche Förderprogramme für Firmenkunden Die Commerzbank rechnet das jeweilige Neugeschäftsvolumen in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. Darüber hinaus werden zukünftige Programme mit eindeutigem ökologischem Nutzen ab dem Zeitpunkt ihrer Verfügbarkeit in die Berechnung mit einbezogen. Anlagemanagement Für das Wertpapiergeschäft hat die Commerzbank eine der EU-Offenlegungsverordnung entsprechende Klassifizierung vorgenommen, die im ESG-Rahmenwerk näher beschrieben ist. Auch im Segment Firmenkunden gelten alle Depotbestände in den Kategorien „ESG-Produkte“ und „ESG-Impact-Produkte“ als nachhaltige Produkte. Darüber hinaus werden dem nachhaltigen Geschäftsvolumen auch die Anlagen zugerechnet, die durch das Segment Firmenkunden im Rahmen einer Kooperation an externe Asset-Manager vermittelt wurden (zum Beispiel Spezialfonds) sowie Investments in Unternehmen, die eine anerkannte nachhaltige Strategie verfolgen. Außenhandelsfinanzierung/Trade Finance Die Kriterien, nach denen Teile von Trade Finance dem nachhaltigen Geschäftsvolumen zugerechnet werden, orientieren sich an den nachhaltigen Verwendungszwecken von bilateralen Krediten (siehe ESG-/Sustainability-linked Loans und Schuldscheindarlehen). 2 1 Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Produkte um ergänzende Subprodukte erweitert 2 Dem nachhaltigen Geschäftsvolumen werden nur solche Trade-Finance-Produkte zugerechnet, bei denen tatsächlich ein Kreditbetrag ausgezahlt wird, also zum Beispiel Pre-Export- oder Post-Import-Finanzierungen . 118 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Soziale Standards [S1-1] Konzepte im Zusammenhang mit den Arbeitskräften des Unternehmens Basis für den unternehmerischen Erfolg des Commerzbank-Kon- zerns sind qualifizierte und zufriedene Mitarbeitende. Weltweit brachten 40 233 Kolleginnen und Kollegen 2024 ihr Wissen und ihre Erfahrung in die Arbeitsabläufe ein. Das Grundverständnis für Fairness und respektvollen Umgang sowie gelebte Vielfalt ist in un- seren Unternehmenswerten und in den Verhaltensgrundsätzen ver- ankert. Die Umsetzung liegt in unserer Verantwortung als Arbeitgeber. Die Commerzbank möchte ihren Mitarbeitenden ein partnerschaftliches Arbeitsumfeld bieten. Unsere Personalpolitik ermöglicht es, die Entwicklung des einzelnen Mitarbeitenden ebenso wie die kollegiale Zusammenarbeit zu fördern. Die global verbindlichen Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct) fassen unser Selbstverständnis über ein ethisch-moralisch einwandfreies Verhalten zusammen. Dabei gehen sie über gesetzli- che und regulatorische Anforderungen hinaus und setzen Stan- dards für die Belegschaft und Dienstleister im Commerzbank- Konzern. Einklang der Strategie(n) mit international anerkannten Instrumenten Die Strategie der Commerzbank stimmt mit den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Unternehmen und Menschenrechte über- ein. Zudem ist die Commerzbank AG seit Januar 2023 verpflichtet, die Anforderungen des Gesetzes über die unternehmerischen Sorg- faltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, LkSG) zu erfül- len. Die Commerzbank bekennt sich zu den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die überwiegende Mehr- heit der Belegschaft im Commerzbank-Konzern arbeitet in Mitglied- staaten der Europäischen Union (EU). Diese Länder haben die Standards der ILO gesetzlich verankert. Die nationalen gesetzlichen Vorgaben setzt die Commerzbank selbstverständlich um. Hierzu zählt nicht zuletzt die im Grundgesetz Artikel 9 verankerte Vereini- gungs- und Koalitionsfreiheit. Als Unternehmen mit Sitz in Deutsch- land bindet sich die Commerzbank zudem an die Leitsätze für multinationale Unternehmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Außerdem bekennt sich die Commerzbank bereits seit 2006 zu den Prinzipien des UN Glo- bal Compact. Damit verpflichtet sie sich unter anderem, die Verei- nigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen zu wahren, für die Beseitigung aller For- men der Zwangsarbeit und die Abschaffung von Kinderarbeit ein- zutreten sowie sich für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit einzusetzen. Wir achten die Menschenrechte unserer Mitarbeitenden. Dies wird in der veröffentlichten Menschenrechtsposition sowie der Grundsatzerklärung nach LkSG der Commerzbank zum Ausdruck gebracht. Zudem legen wir für unsere Mitarbeitenden weltweit in unseren Verhaltensgrundsätzen (Code of Conduct) das Verständnis der Commerzbank von Menschenrechten und das Bekenntnis, diese einzuhalten, dar. Angaben zu Strategien im Zusammenhang mit verantwortungs- voller Beschaffung von Dienstleistungen finden sich in Standard E1-2, Abschnitt „Standard für eine nachhaltige Beschaffung“. Konzepte zur Bekämpfung von Diskriminierung und Förderung von Chancengleichheit Als Konzern achtet und fördert die Commerzbank die Vielfalt und Chancengerechtigkeit der Mitarbeitenden. Mit Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2007 hat sie sich verpflichtet, ein vorur- teilsfreies Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem eine Atmosphäre vol- ler Offenheit und Respekt mit Raum für Innovation, Kreativität und Mut entstehen kann. In der Charta der Vielfalt wird der Anspruch formuliert, dass alle Beschäftigten Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung erfahren – unabhängig von ihrer geschlechtli- chen Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, Alter oder se- xueller Orientierung. Verschiedene Bildungshintergründe und Er- fahrungen sehen wir als Bereicherung an. Im Mittelpunkt stehen die Menschen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Talen- ten. Als eine der führenden Banken in Deutschland im Bereich In- klusion haben wir einen Aktionsplan zur Integration von Menschen mit Behinderungen etabliert, der sich nun in seiner zweiten Version befindet. Ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld, geprägt von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz, ist eine Grundvoraussetzung für ein leis- tungsfähiges Klima in einem Konzern, in dem mehr als 120 Natio- nen weltweit beschäftigt sind. Wir dulden in der Commerzbank keine Diskriminierung. Jede Form von benachteiligender Behand- lung von Personen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Nationalität, ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung, ei- ner Behinderung, ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung oder An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 119 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht geschlechtlichen Identität stellt einen Verstoß gegen die Menschen- würde dar und verletzt Persönlichkeitsrechte. Entsprechendes ha- ben wir unter anderem im Rahmen unseres Code of Conduct, der Diversity-&-Inclusion-Standards und entsprechenden Betriebsver- einbarungen verankert. Insbesondere greift hier die Null-Toleranz- Politik der Commerzbank, nach der jeder Hinweis auf eine derartige Verletzung arbeitsrechtlicher Pflichten ernst genommen wird und in nachweisbaren Fällen arbeitsrechtliche Maßnahmen ergriffen werden. Außerdem stehen für eventuelle Fälle der Nichtbeachtung den Mitarbeitenden diverse Meldewege (beispielsweise Whistleblo- wing-Tool) zur Verfügung. Seit 2018 ist die Commerzbank in der Initiative UN Women’s Empowerment Principles vertreten. Mit der Unterzeichnung hat sich die Commerzbank verpflichtet, innerhalb der Bank und inner- halb der Gesellschaft für die Gleichstellung der Geschlechter einzu- treten. [S1-2] Verfahren zur Einbeziehung der Arbeitskräfte und von Arbeitnehmervertretern in Bezug auf Auswirkungen Einbezug der eigenen Arbeitskräfte bei der Bewältigung von Auswirkungen Die Zusammenarbeit zwischen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeber- seite der Commerzbank ist von gegenseitigem Respekt und Ver- trauen geprägt. Die gemeinsam getroffenen Betriebsvereinbarungen tragen den Zielen der Bank ebenso Rech- nung wie den sozialen Interessen der Mitarbeitenden. Das gilt auch für die Zukunft. Der Konzernbetriebsrat vertritt die Interessen der Mitarbeiten- den auf Konzernebene. Er ist zuständig für die Behandlung von An- gelegenheiten, die den Konzern oder mehrere Konzern- unternehmen betreffen und nicht durch die einzelnen Gesamtbe- triebsräte innerhalb ihrer Unternehmen geregelt werden können; seine Zuständigkeit erstreckt sich insoweit auch auf Unternehmen, die keinen Gesamtbetriebsrat gebildet haben, sowie auf Betriebe der Konzernunternehmen ohne Betriebsrat. Die Interessenvertretung der Belegschaft der AG Inland nehmen der Gesamtbetriebsrat, die Gesamt-, Jugend- und Auszubildenden- vertretung (GJAV), die Gesamtschwerbehindertenvertretung (GSBV), örtliche Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertre- tungen (JAV) und Schwerbehindertenvertretungen (SBV) sowie für die leitenden Angestellten der Unternehmenssprecherausschuss wahr. Von den Interessenvertretungen sind alle Mitarbeitenden der Commerzbank AG Inland erfasst. Betriebsvereinbarungen regeln die Struktur des Betriebsrats und das Zusammenwirken der Betriebsratsmitglieder mit dem Ar- beitgeber. Die Zusammenarbeit zwischen dem Betriebsrat und dem Arbeitgeber und seinen Vertreterinnen und Vertretern erfolgt stets unter Einbeziehung der Mitarbeiterinteressen. Die Mitglieder des Betriebsrates sind selbst dazu verpflichtet, die Sichtweisen der Mit- arbeitenden und die Interessen der Belegschaft in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen zu vertreten und zu repräsentieren. Die Sitzungen in den unterschiedlichen Ausschüssen des Ge- samt- oder Konzernbetriebsrats sowie auf örtlicher Ebene finden in vereinbarten und individuellen Zyklen statt. Die Planung hierzu wird mit den jeweiligen Gremien abgestimmt und bezieht sich auf ein Kalenderjahr. Darüber hinaus finden Monats- und Quartalsge- spräche mit dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats sowie einer Vertreterin oder einem Vertreter der Arbeitgeber statt. Diese Ver- treterin oder dieser Vertreter kann der Personalleiter oder die Ar- beitsdirektorin sein. Die ranghöchste Verantwortungsinstanz ist die Arbeitsdirektorin in ihrer Funktion als zuständige Personalvorstän- din. Im Zuge dieser Zusammenarbeit findet auch ein regelmäßiger Austausch über die Umsetzung von menschen- und umweltrechtli- chen Sorgfaltspflichten der Commerzbank statt. Dieser Austausch ermöglicht es den Betriebsratsmitgliedern, die Interessen der „vul- nerablen Gruppen“ gemäß Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) darzulegen. Die Zufriedenheit und Motivation der Belegschaft sind wichtige Gradmesser für die Beurteilung der Frage, ob die Ziele unserer Strategie bei den Mitarbeitenden ankommen und von ihnen mitge- tragen und umgesetzt werden. Daher wird regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, eine Mitar- beiterbefragung durchgeführt. Diese wird als Instrument genutzt, um Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung frei zu äußern und unterschiedliche Sachverhalte zu bewerten. Weitere In- formationen dazu finden sich in Standard S1-5. Die Ergebnisse liefern ein verlässliches Bild der aktuellen Stim- mungslage der Mitarbeitenden und werden zur Ausgestaltung von Handlungsfeldern und Fokusthemen herangezogen. Als Unterstüt- zung im Folgeprozess bietet die Personalabteilung den Segmenten eine Begleitung bei der Ergebnisinterpretation und bei Bedarf der Ableitung von Maßnahmen an. So haben wir aus den Ergebnissen einer Befragung den Culture Award entwickelt. Dieser wird im Standard G1-1 näher beschrie- ben. Im Rahmen der Reduktion von CO₂-Emissionen und des Über- gangs zu umweltfreundlicheren sowie klimaneutralen Tätigkeiten gehen wir aktuell davon aus, dass sich das Geschäftsmodell der Commerzbank nicht grundlegend verändern wird. Aus diesem Grund sind weitreichende Veränderungen für die Mitarbeitenden der Commerzbank derzeit nicht zu erwarten. Die Mitarbeitenden 120 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 der Commerzbank werden über die Vertretung der Arbeitnehmer- seite im Aufsichtsrat aktiv in die Weiterentwicklung des Unterneh- mens eingebunden. Dies umfasst auch die Anpassungen, die sich aus Nachhaltigkeitsaspekten wie dem Übergang zu einer klima- neutralen Wirtschaft ergeben. Diese Einbindung gewährleistet eine transparente und partizipative Gestaltung des Transformationspro- zesses unter Berücksichtigung der Interessen der Belegschaft. Einbezug gefährdeter oder marginalisierter Gruppen bei der Bewältigung von Auswirkungen Die Commerzbank unterstützt mit ihren Maßnahmen zur Förderung von Diversität und Inklusion die Gründung und Tätigkeit von Be- schäftigtennetzwerken. Die Unterstützung der Arbeit der Netz- werke bildet einen strategischen Fokus und trägt wesentlich zu einer lebendigen und vielfältigen Unternehmenskultur bei. Sie be- fähigen unsere Mitarbeitenden, sich durch Vernetzung und Aus- tausch über Segment- und Bereichsgrenzen hinweg beruflich weiterzuentwickeln, und stellen gleichzeitig Ansprechpersonen für marginalisierte und gefährdete Gruppen bereit. Dem Austausch mit diesen Netzwerken kommt eine herausragende Rolle bei der Be- rücksichtigung der Interessen der vulnerablen Betroffenengruppen zu, die die Commerzbank im Rahmen der jährlichen Risikoanalyse nach dem LkSG identifiziert. Die sieben Beschäftigtennetzwerke der Commerzbank widmen sich unterschiedlichen Fokusthemen und sind gleichzeitig intersek- tionell vernetzt, um eine bestmögliche Ansprechbarkeit für die Mit- arbeitenden der Bank sicherzustellen. Der Fokus der Beschäftigtennetzwerke liegt auf den Themen se- xuelle Orientierung und Identität (ARCO – Das Pride-Netzwerk der Commerzbank), Elternschaft und Beruf (Fokus Väter), Pflege (Netz- werk „Pflege“), Menschen mit und ohne Behinderungen (IDEAL), Religion und Weltanschauung (Ichthys – christliche Netzwerk), Frauenförderung (COURAGE) und Interkulturelles sowie soziale Herkunft (CrossCulture). Weitere Details hierzu finden sich im In- ternet auf der Webseite der Commerzbank. [S1-3] Verfahren zur Verbesserung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die eigene Arbeitskräfte Bedenken äußern können Die nachfolgenden Ausführungen zu Whistleblowing und Konse- quenzen-Management umfassen die Gesellschaften des Konsolidie- rungskreises gemäß CSRD, die entsprechende Compliance- Relevanz aufweisen und die gemäß der Betroffenheitsanalyse für die Ermittlung von Leistungsindikatoren, ergänzenden Ausführun- gen und Angabepflichten zu berücksichtigen sind. Im Berichtszeitraum neu in den Konsolidierungskreis aufgenom- mene Gesellschaften befinden sich teilweise noch im Prozess der Aufnahme in die Gruppensteuerung, der sogenannten Global Legal Entity Governance (LEG). Mit der LEG wird durch die bankinterne Einheit Group Compli- ance die Verpflichtung zur gruppenweiten Umsetzung von Compli- ance-Standards in nachgeordneten Unternehmen – in Tochter- und Enkelgesellschaften der Commerzbank – gesteuert. Die getroffenen Aussagen umfassen implizit die neu in den fi- nanziellen Konsolidierungskreis aufgenommenen Gesellschaften, wie Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH und Yellow Automa- tion GmbH. Ansatz zur Durchführung von Abhilfemaßnahmen Die Commerzbank strebt eine Kultur der offenen Kommunikation an. Diese Herangehensweise dient dem Zweck, Fehler offen zu dis- kutieren und zukünftig zu vermeiden. Unabsichtliches Fehlverhal- ten wird dabei von bewussten Verstößen unterschieden. Die Commerzbank verpflichtet sich, Verstöße gegen gesetzliche und regulatorische Vorschriften, Richtlinien und Regeln zu ahnden. Ein sogenanntes Konsequenzen-Management wurde bereits 2018 im Rahmen einer Initiative zur „Kultur der Integrität“ eingeführt. Dabei wurden ein einheitlicher Meldeprozesses, ein Entschei- dungsgremium sowie eine Evidenzstelle geschaffen. Ziel ist es, Transparenz über Konsequenzen zu Fehlverhaltensfällen zu schaf- fen und damit die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die anonyme Abbildung von Fehlverhalten durch eine Evidenzstelle ermöglicht die Auswertung dieser Fehlverhalten in Relation zur beschlossenen Maßnahme und das Erkennen von Optimierungsbedarfen bei Re- geln und Anweisungen. Bewusste Verstöße gegen Gesetze, Richtli- nien und Verhaltensgrundsätze werden nicht toleriert. Dies betrifft unter anderem: An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 121 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Straftaten (zum Beispiel Betrug, Korruption, Steuerhinterzie- hung, Insiderdelikte oder Geldwäsche), Ordnungswidrigkeiten (zum Beispiel bestimmte Verstöße gegen geldwäscherechtliche Sorgfaltspflichten, regulatorische Mittei- lungs- und Veröffentlichungspflichten oder Anordnungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), sexuelle Belästigung und Diskriminierung, Verstöße gegen sonstige gesetzliche Anforderungen (zum Bei- spiel gemäß EU-Verordnungen, Allgemeines Gleichbehand- lungsgesetz), Verstöße gegen interne Richtlinien, Anweisungen und andere Vorgaben sowie Menschenrechtsverletzungen und Umweltverstöße im Sinne des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Deshalb unterstützt und schützt die Commerzbank alle Mitarbei- tenden, die regelwidriges Verhalten erkennen und melden. Wer in gutem Glauben einen Verdacht auf wirtschaftskriminelle Handlun- gen, Gesetzesverstöße oder Verstöße gegen regulatorische und in- terne Anforderungen meldet, unterliegt einem besonderen Schutz. Mitarbeitende müssen auch nicht mit nachteiligen beruflichen Kon- sequenzen rechnen – unabhängig davon, ob sich dieser Verdacht schließlich bewahrheitet oder nicht. Das gilt für Mitarbeitende, die Kundschaft und Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner gleichermaßen. Die Vorgänge und Sachverhalte werden unabhän- gig von Person und Position der Betroffenen untersucht. Im Falle, dass die Verletzung von Menschen- und Umweltrechten (mit-)ver- ursacht worden ist, wird unverzüglich darauf hingewirkt, die verur- sachenden Handlungen zu unterbinden, zu beenden oder deren Ausmaß zu minimieren. Die internen Vorgaben zum Whistleblowing beschreiben ver- schiedene Optionen für die Meldung von Hinweisen. Darüber hin- aus sind Maßnahmen zum Schutz von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern, Mittlerinnen und Mittlern und Dritten, wie zum Beispiel Identitätsschutz, Vertraulichkeit sowie der Grundsatz des Benachteiligungsverbots, festgeschrieben. Die internen Vorgaben enthalten ebenfalls Grundsätze für die Erstellung von Meldungen und beschreiben die allgemeinen Prozesse und Verantwortlichkei- ten im Zusammenhang mit Whistleblowing. Darüber hinaus werden die Anforderungen an Meldungen in Bezug auf das Lieferketten- sorgfaltspflichtengesetz in einer öffentlich zugänglichen Verfah- rensordnung geregelt. Bei einem Verdacht auf Straftaten oder schwerwiegende Pflicht- verletzungen aus dem Arbeitsverhältnis erfolgt eine Untersuchung durch einen dezidierten Bereich innerhalb der internen Compli- ance-Abteilung, der unabhängig arbeitet und den Grundsätzen der Integrität und Objektivität verpflichtet ist. Grundlage für diese Untersuchungen ist eine mit der Arbeitneh- mervertretung abgeschlossene Konzernbetriebsvereinbarung. Auf Basis des Untersuchungsergebnisses können die zuständigen Füh- rungskräfte informierte Entscheidungen treffen. Dies kann zu arbeitsrechtlichen Maßnahmen, aber auch zu strafrechtlichen und zivilrechtlichen Konsequenzen führen. Meldekanäle Die Bank nutzt als Hauptmeldekanal für Whistleblowing ein webba- siertes Hinweisgebersystem. Im Rahmen dessen besteht die Mög- lichkeit, ein anonymes Postfach einzurichten, das zur Kommunikation mit der bearbeitenden Einheit genutzt werden kann. Ein Link zum Hinweisgebersystem befindet sich direkt auf der Startseite des Commerzbank-Intranets sowie auf der Commerz- bank-Homepage. Das Hinweisgebersystem bietet die Möglichkeit, Hinweise einfach, zeiteffizient und, sofern gewünscht, anonym an die internen Meldestellen der Commerzbank zu adressieren. Dies schließt auch die Möglichkeit ein, Meldungen in Bezug auf poten- zielle Verstöße gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ab- zugeben. Eine jeweils aktuelle Übersicht der an das Hinweisgebersystem angeschlossenen in- und ausländischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften sowie der externen Meldemöglichkeiten ist ebenfalls auf der Homepage der Commerzbank veröffentlicht. Das Hinweisgebersystem ist nach ISO 27001 zertifiziert und wird in einem Hochsicherheitsrechenzentrum betrieben. Die Daten werden nach dem aktuell höchstmöglichen Standard verschlüsselt und können nur durch bestimmte Commerzbank-Mitarbeitende im Rahmen eines mehrstufigen Anmeldeverfahrens abgerufen werden. Die Commerzbank hat Maßnahmen ergriffen und dokumentiert, um eine nachhaltige Whistleblower-Kultur als Teil der Kultur der Integrität im Unternehmen zu etablieren und Vertrauen in die Strukturen und Verfahren zu schaffen. Im Rahmen der von der Bank gelebten Risikokultur wird regelmäßig über das Intranet der Bank sowie in Schulungsmaßnahmen auf das Hinweisgebersystem hin- gewiesen. Für Beschwerden im Allgemeinen und im Zusammenhang mit Arbeitnehmerbelangen gibt es die folgenden etablierten internen Meldewege, um mögliche Konflikte am Arbeitsplatz beziehungs- weise zu den Arbeitsbedingungen zu lösen: Der erste Schritt für die Lösung einer Beschwerde ist das direkte Gespräch mit der vorgesetzten Person oder der Führungskraft mit Personalverantwortung. Ziel ist dabei, dass die Führungskraft Kenntnis über den Beschwerdegegenstand erhält und gegebenen- falls direkt Abhilfe leisten kann. Mitarbeitende können sich aber auch direkt an die Personalab- teilung wenden. Als übergeordnete Arbeitgeberfunktion obliegt es dieser, personalwirtschaftliche Fragen und Beratungsanliegen von Mitarbeitenden aufzugreifen. Letztlich aber kann jeder Mitarbeitende sich auch mit seinem Anliegen an den Betriebsrat oder Arbeitnehmervertreter wenden. Im Rahmen der gesetzlichen Mitbestimmung stehen dem Betriebs- rat Informations-, Beratungs- und Beteiligungsrechte zur Wahrung 122 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 der Belange der Mitarbeitenden zur Verfügung. Dabei sind die Grundsätze für die Behandlung von Mitarbeitenden gesetzlich vor- gegeben. Bank und Betriebsrat haben die freie Entfaltung der Persönlich- keit der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer zu schützen und zu fördern. Sie haben die Selbstständigkeit und Eigeninitiative der Ar- beitnehmenden und Arbeitsgruppen weiterzuentwickeln. Im Zusammenwirken dieser drei Funktionen (Vorgesetzte, Per- sonalabteilung und Betriebsrat) werden die Belange und Interessen der Mitarbeitenden – auch im Einzelfall – wahrgenommen. Darüber hinaus können Meldungen von Mitarbeitenden über die interne Revision, Compliance oder die OpRisk-Managerinnen und - Manager eingebracht werden. Hinweise mit Verdacht auf strafbare Handlungen oder schwer- wiegende Pflichtverletzungen aus dem Arbeitsverhältnis werden durch einen durch den Vorstand separat mandatierten Bereich un- tersucht. Signifikante Vorgänge werden in einem cross-divisionalen Gremium behandelt. In Bezug auf die Wirksamkeit der Kanäle wer- den Compliance-Kontrollen durchgeführt sowie Prüfungen durch die interne und externe Revision. Konzepte Die Globale Whistleblowing Policy soll dazu beitragen, die Bereit- schaft, Meldungen mit Verdacht auf Wirtschaftskriminalität und Verstöße gegen andere Meldekategorien vorzunehmen, zu erhö- hen, um die Einhaltung gesetzlicher, regulatorischer und interner Vorschriften innerhalb der Commerzbank zu fördern. Sie beschreibt die verschiedenen Optionen für die Meldung von Hinweisen, den Schutz von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern und weiterer in den Meldungen genannten Personen. Identitätsschutz, Vertraulich- keit und der Grundsatz des Benachteiligungsverbots werden hierin geregelt. Ferner enthält sie Grundsätze für die Erstellung von Mel- dungen und beschreibt die allgemeinen Prozesse und Verantwort- lichkeiten im Zusammenhang mit Whistleblowing. Die in dieser Policy dargelegten Verpflichtungen gelten für alle Mitarbeitenden der Commerzbank-Gruppe, einschließlich des Ma- nagements und der Mitarbeitenden von Konzerneinheiten. Sie gel- ten grundsätzlich auch für Konzerneinheiten, an denen die Commerzbank eine Mehrheitsbeteiligung hält, auch in Ländern, in denen die rechtlichen Anforderungen weniger streng sind. Die Commerzbank-Gruppe ist in verschiedenen Ländern tätig, in denen lokale regulatorische Anforderungen, Standards und Erwartungen von den hier beschriebenen abweichen können. Abweichende lo- kale Anforderungen sowie gesetzliche Einschränkungen, die zur Nichteinhaltung von bankinternen Anforderungen führen oder eine Ausnahme verursachen, müssen in einem Addendum mit lokalen Besonderheiten der jeweiligen ausländischen Einheit dokumentiert werden. Zusätzliche oder abweichende Anforderungen müssen ebenfalls in Addenda und allen zugehörigen Verfahren oder Dokumenten widergespiegelt werden. Solche Addenda müssen vor ihrer Implementierung von der zentral verantwortlichen Compli- ance-Einheit überprüft werden. Wenn besondere Berichtskanäle für bestimmte Themen vorhan- den sind, wie zum Beispiel Verdacht auf Geldwäsche oder Kunden- beschwerden, ändert diese Policy nicht die spezifischen Richtlinien für diese Kanäle. Die Policy wird regelmäßig, spätestens nach zwölf Monaten, überprüft und auf den neuesten Stand gebracht. Im Falle eines be- sonderen Ereignisses wird kurzfristig eine außerplanmäßige Über- prüfung, eine sogenannte Ad-hoc-Anpassung, durchgeführt. Darüber hinaus hat die Commerzbank eine Whistleblowing- Procedure für die Entgegennahme von Whistleblowing-Fällen in Bezug auf die Commerzbank und ihre Mitarbeitenden etabliert. Diese gilt konzernweit. Im Bedarfsfall sind lokale oder Tochter-spe- zifische Addenda vorhanden. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn in einem Land die Übermittlung anonymer Meldungen einge- schränkt ist oder strengere gesetzliche Regelungen bestehen, wel- che Einheit Kenntnis von einer Meldung haben darf. Alle Whistleblowing-Fälle werden geprüft und bei Verdacht auf strafbare Handlungen oder schwerwiegende Pflichtverletzungen untersucht, und gegebenenfalls werden Maßnahmen zur Abwehr ergriffen. Whistleblowing-Fälle werden regelmäßig an den Vor- stand und den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats berichtet. Diese Berichte werden unter Berücksichtigung der Vertraulichkeit und des Identitätsschutzes erstellt und umfassen grundsätzlich sta- tistische Zahlen und eine aggregierte Zusammenfassung der Ar- beitsergebnisse. Meldungen, die absichtlich falsch oder in diffamierender Weise abgegeben werden, werden seitens der Com- merzbank nicht toleriert. Personelle und auch rechtliche Konse- quenzen werden in diesem Fall geprüft. Die Gesamtverantwortung in Bezug auf die Gewährleistung der Umsetzung der Policy in der Commerzbank und insbesondere der Vollständigkeit und Aktualität liegt bei Group Compliance. Dies um- fasst sowohl die Policy selbst als auch alle nachrangigen Doku- mente wie Addenda und Procedures. Vor diesem Hintergrund ist Group Compliance innerhalb der Commerzbank für das Whistleblo- wing-System der Commerzbank AG sowie als zentraler Meldekanal für die Commerzbank-Gruppe verantwortlich. Die lokal zuständigen Personen, die für andere lokal festgelegte Meldekanäle verantwort- lich sind, sind in den entsprechenden Addenda aufgeführt. Die lokale Umsetzung der Bestimmungen aus der Whistleblo- wing Policy erfolgt dezentral und liegt in der Verantwortung des zuständigen lokalen Compliance-Officers gemäß den lokalen Ad- denda. Die Global Whistleblowing Policy inklusive der lokalen Addenda sowie die Whistleblowing-Procedures sind im Globalen Compli- ance-Policy-Portal der Commerzbank für alle Mitarbeitenden als übergreifende Anweisung ersichtlich. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 123 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Das Whistleblowing-System bietet die Möglichkeit, Hinweise einfach, zeiteffizient und, sofern gewünscht, anonym an die interne Meldestelle der Commerzbank AG oder der lokalen Compliance- Einheiten zu adressieren. Maßnahmen Im Jahr 2024 erfolgte zuletzt die Überarbeitung der Global Whist- leblowing Policy und des Meldesystem, unter anderem auch mit Blick auf die EU-Directive zum Hinweisgeberschutz und den loka- len EU-Gesetzen, wobei der rechtskonforme Ansatz vorhanden war, und somit lediglich kleine Präzisierungen vorgenommen wurden. Aufgrund der Tatsache, dass sowohl die Policy als auch das Mel- desystem den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sind aktuell keine weiteren Anpassungen vorgesehen. Grundsätzlich erfolgt die Implementierung in Abhängigkeit von individuellen Maßnahmen auf Basis der gesetzlichen Anforderun- gen, wobei die Commerzbank gruppenweit teilweise auch strengere Regelungen umsetzt. Diese Umsetzung erfolgt in den in- und aus- ländischen Tochtergesellschaften und Filialen der Bank, die in ei- nem unabhängigen Prozess als wesentlich eingestuft wurden. Die Commerzbank hat die relevanten Sicherungsmaßnahmen gemäß einem risikobasierten Ansatz implementiert. Weitere Maß- nahmen sind aktuell nicht erforderlich. Kennzahlen Da die Kennzahlen zu Whistleblowing zusammen mit den Kennzah- len aus dem Konsequenzen-Management behandelt werden, befin- den sich diese in Standard S1-17 im Abschnitt Kennzahlen. Ziele Das übergreifende Ziel der Commerzbank ist es, Verstöße gegen gesetzliche und regulatorische Vorschriften, Richtlinien und Regeln aufzudecken und zu ahnden. Aus diesem Grund wird jede Hinweis- gebermeldung ernst genommen und den darin enthaltenen Vorwür- fen nachgegangen. Regelmäßige Vollständigkeitskontrollen der eingegangenen Meldung ermöglichen einen gesamtheitlichen Blick auf die ordnungsgemäße Funktionsweise der etablierten Prozesse und Systeme. Es gibt aufgrund der Nulltoleranzpolitik zu Verstößen gegen ge- setzliche und regulatorische Vorschriften, Richtlinien und Regeln keine konkret messbaren Ziele. [S1-4] Ergreifung von Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen und Ansätze zur Minderung wesentlicher Risiken und zur Nutzung wesentlicher Chancen im Zusammenhang mit den eigenen Arbeitskräften sowie die Wirksamkeit dieser Maßnahmen und Ansätze Maßnahmen zu wesentlichen Auswirkungen in Zusammenhang mit den eigenen Arbeitskräften Die einzelnen Maßnahmen im Zusammenhang mit Auswirkungen auf die Mitarbeitenden sind in den individuellen Standards S1-8 bis S1-17 beschrieben. Verfahren zur Festlegung von Maßnahmen Im jährlichen Konzernstrategieprozess werden auch die Belange der Belegschaft analysiert und Themen adressiert, die besonders relevant für die Personalarbeit in der kommenden Planungsperiode sind. Bei diesen Themen kann es sich um Einflüsse aus dem Umfeld des Arbeitsmarktes, wie den demografischen Wandel, bis hin zu Trends, wie neue Formen der Qualifizierung und Mitarbeiterent- wicklung, handeln. Im Laufe des Strategieprozesses werden die relevanten Themen besprochen und Maßnahmen vereinbart. Dabei legen wir den Fokus auf die Stärkung von positiven Auswirkungen auf die eigene Beleg- schaft. Mit diesem präventiven Ansatz möchte die Bank positive Auswirkungen auf die Mitarbeitenden stärken und negative Auswir- kungen vermeiden. Diese Maßnahmen werden mit dem Vorstand und Aufsichtsrat besprochen und somit auch die Arbeitnehmerver- treterinnen und -vertreter in den Prozess eingebunden. Wenn dar- über hinaus Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats berührt sind, wird dieser eingebunden. Weitere Informationen dazu finden sich auch in den Standards S1-2 und S1-8. In der Strategie 2027 steht die Steigerung der Mitarbeiterzufrie- denheit als ein wesentliches Element im Fokus. Gute Arbeitsbedin- gungen zu schaffen, in denen Mitarbeitende motiviert und engagiert arbeiten können, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Personalstrategie. Zur Vermeidung negativer Auswirkungen auf die eigene Beleg- schaft existieren unter anderem Meldekanäle wie zum Beispiel das Whistleblowing-Tool. Weitere Informationen zu Meldewegen oder 124 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Möglichkeiten der Mitwirkung sind unter den Standards S1-2, S1- 3, S1-8 und S1-17 angegeben. In der Grundsatzerklärung nach LkSG werden ebenfalls Ziele und Maßnahmen erläutert. Diese sollen (potenziell) Betroffene ef- fektiv schützen und nachteilige menschen- und umweltrechtliche Auswirkungen auf sie erkennen, verhindern oder minimieren. Sicherstellung der Vermeidung von negativen Auswirkungen Eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen schützt die Arbeit- nehmerrechte und regelt das Verhältnis der Commerzbank als Ar- beitgeber zu ihren Angestellten. Die Bank hat sich dazu verpflichtet Rechte und Gesetze einzu- halten und reflektiert dies in einer Vielzahl von Konzepten und Maß- nahmen (siehe dazu auch die Offenlegungen in den Standards S1- 8 bis S1-17). Die Vermeidung negativer Auswirkungen wird im Besonderen durch fünf Aspekte sichergestellt: einen ausgeprägten sozialen Dialog mit den Arbeitnehmerver- treterinnen und -vertretern eine starke Tarifbindung (siehe dazu auch die Offenlegung in S1-2 und S1-8), den Fokus auf die Förderung von Diversity & Inclusion sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (siehe dazu auch die Offen- legung in S1-9, S1-12 und S1-15), unsere rahmengebenden Leitsätze im Code of Conduct, die für alle in der Commerzbank gleichermaßen gelten (siehe dazu auch die Offenlegung in S1-1 und G1-1), Konsequenzen, die befürchtet werden müssen, wenn die Verhal- tensrichtlinien nicht eingehalten werden (siehe dazu auch S1- 17), Präventions- und Abhilfemaßnahmen im Sinne des LkSG werden hinsichtlich der Angemessenheit und Wirksamkeit der Prozesse und Kontrollen geprüft (siehe dazu auch S1-SMB3). Mittel zum Management von Auswirkungen Die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und als Arbeitgeber attrak- tiv am internen und externen Arbeitsmarkt zu sein, ist ein wesentli- ches Ziel der Strategie 2027. Um dieses Ziel zu erreichen, werden genügend Mittel im Rahmen der jährlichen Finanzplanung zur Ge- staltung guter Arbeitsbedingungen zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen wird einmal im Quartal überprüft, um sicherzustellen, dass die gesteckten Ziele er- reicht werden. Dazu findet eine Vorstellung der Themen im Gesamt- vorstand und mit Vorstandsbeteiligung in den dafür vorgesehenen Gremien und Committees statt. Neben der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen im Kontext der Strategie 2027 hat die Commerzbank AG einen Menschen- rechtsbeauftragten gemäß LkSG ernannt. Dieser ist für die Überwa- chung des Risikomanagements in Bezug auf menschen- und umweltrechtliche Risiken verantwortlich und berichtet direkt an den Risikovorstand. Neben der Bereitstellung von finanziellen Mitteln existieren or- ganisatorische Strukturen in Form von Abteilungen und Gruppen, die sich mit dem Management der in den Sozialen Standards be- schriebenen Auswirkungen beschäftigen. Eine konkreter Wert zu den finanziellen Mitteln zum Management der Auswirkungen ist ak- tuell nicht verfügbar. Diese finanziellen Mittel würden neben Budget für Maßnahmen oder Produkte auch Kosten für Strukturen, Personal und Technik beinhalten. Um einen vergleichbaren und aussagefähigen Wert ausweisen zu können fehlt aktuell eine ent- sprechende Methodik. [S1-5] Ziele im Zusammenhang mit dem Management wesentlicher Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen sowie dem Management wesentlicher Risiken und Chancen Die Mitarbeiterzufriedenheit ist eines der drei strategischen Steue- rungselemente der Commerzbank AG. Neben Kundenzufriedenheit und dem finanziellen Ergebnis ist die Steigerung der Mitarbeiterzu- friedenheit ein strategisches Ziel. Um die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu messen, wird seit 2024 jährlich der Employee-Engagement-Index erhoben. Dieser wird durch die Bewertung der vier Merkmale (Items) „Spaß“, „Stolz“, „Motivation“ und „Weiterempfehlungsbereitschaft als Ar- beitgeber“ gebildet. Das Ergebnis liefert ein zuverlässiges Bild über die Stimmung in der Belegschaft. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich für das Jahr 2024 eine Steigerung des Indexwertes von 70 (Ausgangswert Februar 2024) um 4 % vorgenommen. Ein hohes Niveau zu erreichen und zu hal- ten, ist unser Ziel. Die Steigerung des Index hat deshalb auch Ein- fluss auf die jährliche Zielerreichung des Vorstands sowie der Führungskräfte der Führungsebenen eins und zwei und wirkt sich damit auch auf die variable Vergütung aus. Die Folgemessung im November 2024 hat einen Employee-En- gagement-Index von 75 ergeben. Der Employee-Engagement-In- dex ist damit im Vergleich zum Ausgangswert um 5 %-Punkte gestiegen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass wir bei der Zufrie- denheit und dem Engagement unserer Mitarbeitenden deutliche Fortschritte gemacht haben. Ein weiteres Ziel im Kontext von Diversität und Inklusion besteht im Standard S1-9. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 125 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht [S1-6] Merkmale der Arbeitnehmenden Die folgenden Daten – in den Standards S1-6, S1-8, S1-9, S1-12, S1- 13, S1-15 und S1-16 – beziehen sich auf die Personenzahlen und beinhalten das sogenannte „Stammpersonal“ des Commerzbank- Konzerns. Das Stammpersonal umfasst alle aktiven Mitarbeitenden. Nicht berücksichtigt sind Nachwuchskräfte, dauerhaft abwesende Mitarbeitende sowie Mitarbeitende mit einem passiven Arbeitsver- hältnis. Die erhobenen Daten werden nicht durch Dritte, also außer- halb des Unternehmens ansässige Stellen, validiert. Die Mitarbeitenden werden anhand von Informationen aus den Personalsystemen nach Geschlecht, Altersgruppe und Land zusam- mengefasst. Die Daten beziehen sich auf das Berichtsjahr 2024. Grundlage für alle Datenerhebungen ist der Konsolidierungskreis des CSRD-Berichts, wie in Standard BP-1 beschrieben. Daten wer- den für alle Einheiten mit aktiver Beschäftigung von eigenen Mitar- beiterinnen und Mitarbeitern erhoben und ausgewiesen. Kennzahlen Zum Jahresende 2024 waren 40 233 Mitarbeitende für den Commerzbank Konzern tätig. Der wesentliche Teil ist in der AG In- land beschäftigt. Zum Jahresende 2024 arbeiteten hier 21 108 Mit- arbeitende. Im Berichtsjahr 2024 haben 2 568 Mitarbeitende den Commerz- bank-Konzern verlassen. Dies korrespondiert mit einer Fluktuati- onsquote von 6,4 %. Mit etwa 52 % besteht die Belegschaft knapp mehrheitlich aus Frauen, während 48 % der Mitarbeiter Männer sind. Für alle Mit- arbeitenden besteht die Möglichkeit im System „divers“ und “keine Angabe“ als Geschlecht zu hinterlegen. Bisher haben keine Mitar- beiterinnen oder Mitarbeiter diese Möglichkeit wahrgenommen. Der wesentliche Anteil der Mitarbeitenden ist in Deutschland und Polen beschäftigt. In Deutschland sind ungefähr 63 % und in Polen fast 27 % der Mitarbeitenden des Konzerns beschäftigt. Im Commerzbank Konzern hat die Mehrheit von fast 93,8 % der Mitarbeitenden einen unbefristeten Arbeitsvertrag; nur 6,2 % sind in einem befristeten Arbeitsverhältnis tätig. Ein Arbeitsvertragsmo- dell mit nicht garantierten Arbeitsstunden existiert im Commerz- bank Konzern nicht. Die Geschlechterverteilung zwischen den einzelnen Arbeitsvertragsmodellen ist ausgeglichen. Anzahl der Arbeitnehmenden nach Geschlecht Geschlecht 2024 Weiblich 21 088 Männlich 19 145 Divers 0 Keine Angabe 0 Gesamt 40 233 Anzahl der Arbeitnehmenden nach signifikanten Ländern Land 2024 Deutschland 25 399 Polen 10 708 Anzahl der Arbeitnehmenden nach Art des Vertrags, aufgeschlüsselt nach Geschlecht 2024 Personenzahl Weiblich Männlich Divers Keine Angabe Gesamt Anzahl der Arbeitnehmenden 21 088 19 145 0 0 40 233 Anzahl der Arbeitnehmenden mit unbefristeten Arbeitsverträgen 19 449 18 279 0 0 37 728 Anzahl der Arbeitnehmenden mit befristeten Arbeitsverträgen 1 639 866 0 0 2 505 Anzahl der Abrufkräfte - - - - - 126 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Methoden, Annahmen und Hintergrundinformationen Die Mitarbeiterfluktuation setzt sich zusammen aus arbeitgeber- und arbeitnehmerinitiierten Kündigungen, Aufhebungsverträgen sowie Eintritten in den Ruhestand oder dem Ausscheiden durch den Tod der Mitarbeitenden. Diese Zahl wird in das Verhältnis zu der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl des Berichtszeitraums ge- setzt. Fluktuationsquote in %: 𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒𝑟 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑀𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟𝑎𝑏𝑔ä𝑛𝑔𝑒 𝑖𝑚 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 Ø 𝑀𝑖𝑡𝑎𝑟𝑏𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟𝑏𝑒𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑 𝑖𝑚 𝐵𝑒𝑟𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠𝑧𝑒𝑖𝑡𝑟𝑎𝑢𝑚 𝑥 100 Querverweis auf die repräsentativste Zahl in den Abschlüssen Im Nachhaltigkeitsbericht wird die Gesamtzahl der Arbeitnehmen- den anhand der Beschäftigtenzahl am Ende des Berichtszeitraums ausgewiesen. Diese Zahl unterscheidet sich von der im Jahresab- schluss angegebenen Arbeitnehmerzahl, da letztere als Durch- schnitt über den gesamten Berichtszeitraum berechnet wird. Die Berechnung im Jahresabschluss erfolgt auf Basis der Perioden- endwerte innerhalb des Berichtszeitraums. Der Durchschnitt per Berichtsstichtag wird gebildet, indem die Summe der Perioden- endwerte durch die Anzahl der Monate im Berichtszeitraum geteilt wird. [S1-8] Tarifpolitik und sozialer Dialog Konzepte Tarifpolitik Unser Unternehmen ist fest davon überzeugt, dass faire und ge- rechte Arbeitsbedingungen zu einer nachhaltigen Unternehmens- entwicklung beitragen. Ein zentraler Bestandteil dieser Verpflichtung sind der Abschluss und die Einhaltung der geltenden Tarifverträge. Unsere Tarifverträge regeln die Rechte und Pflichten als Arbeitgeber und unserer Arbeitnehmenden. Unsere Tarifverträge erfüllen nicht nur die gesetzlichen Min- destanforderungen, sondern gehen darüber hinaus, indem sie zu- sätzliche Leistungen für unsere Beschäftigten regeln. Durch unseren kontinuierlichen Dialog mit den Gewerkschaften stellen wir sicher, dass die Inhalte der Tarifverträge stets den Anforderungen und den Interessen der Beschäftigten entsprechen. Dies fördert eine vertrauensvolle Sozialpartnerschaft, die für das nachhaltige Wachstum und den Erfolg unseres Unternehmens essenziell ist. In der Commerzbank AG Inland gelten aktuell die Tarifverträge für das private Bankgewerbe, die Haustarifverträge für die 12 In Betrieben mit mindestens fünf wahlberechtigten Mitarbeitenden, von denen mindestens drei wählbar sind, kann ein Betriebsrat gewählt werden. Durchführung der Samstagsarbeit und Standortgarantie der Stand- orte des Beratungscenters sowie der Haustarifvertrag zur Betriebs- ratsstruktur. Kerninhalt der Tarifverträge für das private Bankgewerbe sind die Regelungen von allgemeinen Arbeitsbedingungen im privaten Bankgewerbe, insbesondere von Gehalt, Arbeitszeiten und Urlaub. Die Commerzbank AG hält sich als Mitglied im Arbeitgeberver- band des privaten Bankgewerbes e. V. (AGV) an dessen Tarifver- träge und sonstige Sozialpartnervereinbarungen. Der AGV vertritt die sozialpolitischen Interessen der in privatrechtlicher Form ge- führten Banken im gesamten Bundesgebiet. Die Commerzbank un- terliegt insofern einer Lohnvereinbarung, die die Gehälter der Tarifmitarbeitenden über den Gehaltstarifvertrag für das private Bankgewerbe regelt. Die Haustarifverträge in der Commerzbank regeln die Arbeits- zeit für die Samstagsarbeit in den Beratungscentern und Wahlbe- triebe beziehungsweise die Betriebsratsstruktur. Zudem gelten weitere Haustarifverträge für die ComTS-Gesell- schaften. Diese regeln die Arbeitsbedingungen in den ComTS-Ge- sellschaften, insbesondere Gehalt, Arbeitszeit und Urlaub. Sozialer Dialog Der soziale Dialog zwischen der Commerzbank AG und den Mitar- beitenden spielt in Deutschland eine zentrale Rolle für das Arbeits- umfeld und die Arbeitsbeziehungen. Dieser Dialog ist geprägt von der Mitbestimmung und den Rechten der Mitarbeitenden, die durch gesetzliche Regelungen sowie durch die Institution des Betriebsrats gewährleistet werden. In allen Betrieben der Commerzbank AG Inland sowie in allen deutschen Tochtergesellschaften (mit entsprechender Be- triebsgröße 11F 12 ) bestehen Betriebsräte, die einen wesentlichen Be- standteil des sozialen Dialogs bilden. Der Betriebsrat ist ein gewähltes Gremium, das die Interessen der Mitarbeitenden in ei- nem Unternehmen vertritt. Der soziale Dialog und die Mitbestimmung in Deutschland zielen darauf ab, eine Balance zwischen den Interessen der Arbeitgeber und der Mitarbeitenden zu finden. Durch die Einbindung des Be- triebsrats in Entscheidungsprozesse werden Konflikte frühzeitig er- kannt und können in vielen Fällen durch Verhandlungen und Kompromisse gelöst werden. Neben den Betriebsräten bestehen in der Commerzbank AG In- land ein Gesamtbetriebsrat und im Commerzbank-Konzern ein Kon- zernbetriebsrat. Der Konzernbetriebsrat ist zuständig für die Behandlung von Angelegenheiten, die den Konzern oder mehrere Konzernunterneh- men betreffen und nicht durch die einzelnen Gesamtbetriebsräte in- nerhalb ihrer Unternehmen geregelt werden können; seine Zuständigkeit erstreckt sich insoweit auch auf Unternehmen des An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 127 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Konzerns, die keinen Gesamtbetriebsrat gebildet haben, sowie auf Betriebe der Konzernunternehmen ohne Betriebsrat. Aufgabe des Konzernbetriebsrat ist es, die Interessen der Arbeit- nehmenden auf Konzernebene zu vertreten. Er dient als Plattform für den Austausch von Informationen und Erfahrungen und kann einheitliche Positionen und Strategien entwickeln, um die Interes- sen der Arbeitnehmenden auf Konzernebene wirksam zu vertreten. Maßnahmen Tarifpolitik Wir arbeiten stets in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Ar- beitgeberverband des privaten Bankgewerbes e. V. (AGV) und den Gewerkschaften an der Weiterentwicklung der Tarifverträge für das private Bankgewerbe. Im Jahr 2024 haben die Tarifverhandlungen für das private Bankgewerbe mit den Gewerkschaften stattgefun- den. In der Folge wurde eine Anpassung des Gehaltstarifvertrages vorgenommen. Der Haustarifvertrag in der Commerzbank AG zur Neustruktu- rierung der Betriebsbereiche wurde im Jahr 2024 neu verhandelt. Hiermit werden die örtlichen Betriebsratsbereiche nach Abschluss der Betriebsratswahlen im Jahr 2025 angepasst. Sozialer Dialog Der Betriebsrat hat verschiedene Mitbestimmungs- und Mitwir- kungsrechte, die im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) festgelegt sind. Diese Rechte reichen von Informationsrechten über Anhö- rungsrechte bis hin zu Mitbestimmungsrechten in sozialen, perso- nellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Der Betriebsrat wirkt bei Entscheidungen des Arbeitgebers mit, die die Belegschaft be- treffen, wie zum Beispiel Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen, Ge- haltsstrukturen und Arbeitsplatzsicherheit. Die regelmäßige Konsultation zwischen der Commerzbank und dem Betriebsrat in Form von gemeinsamen Beratungen, wie zum Beispiel zu sozialen Belangen, stellen einen wichtigen Bestandteil des sozialen Dialogs dar. Im Rahmen dieser Konsultationen findet in der Regel ein Aus- tausch über geplante betriebliche Maßnahmen statt. Die Commerz- bank ist verpflichtet, den Betriebsrat rechtzeitig und umfassend über alle geplanten Maßnahmen zu informieren, die Auswirkungen auf die Mitarbeitenden haben könnten. Dazu gehören beispiels- weise geplante Umstrukturierungen, Änderungen der Arbeitsorga- nisation oder der Einsatz neuer Technologien. In vielen Fällen muss der Arbeitgeber die Zustimmung des Betriebsrats einholen, bevor er eine Maßnahme umsetzen kann. Dies dient dem Schutz der Mit- arbeitenden und sorgt dafür, dass ihre Interessen bei betrieblichen Entscheidungen berücksichtigt werden. 13 EG = Europäische Gemeinschaft; es handelt sich um Richtlinien der Europäischen Union. Vorhandensein einer Vereinbarung über die Vertretung durch einen Betriebsrat Vor dem Hintergrund der EG-Richtlinie 12F 13 besteht eine Konzernbe- triebsvereinbarung über die Schaffung eines Verfahrens zur Unter- richtung und Anhörung der Arbeitnehmenden in gemeinschaftsweit operierenden Unternehmen und Unterneh- mensgruppen sowie deren Umsetzung in der Bundesrepublik Deutschland. Demnach ist vereinbart, dass konzernangehörige Ge- sellschaften mit mindestens 150 Mitarbeitenden in einem Mitglied- staat der Europäischen Union, jeweils einen Vertreter in den Konzernbetriebsrat entsenden. Sofern die Commerzbank AG in ei- nem Mitgliedstaat der Europäischen Union insgesamt mindestens 150 Arbeitnehmende beschäftigt, können diese ebenfalls analog der vorhergehenden Regelung eine Vertreterin oder einen Vertreter entsenden. Dadurch soll eine länderübergreifende Unterrichtung und Anhörung der Arbeitnehmenden im Sinne der Richtlinie ge- währleistet werden. Betriebsvereinbarungen spielen in der Commerzbank eine zent- rale Rolle im sozialen Dialog zwischen Bank und Mitarbeitenden. Sie sind ein wichtiges Instrument der Mitbestimmung und stellen eine verbindliche Vereinbarung zwischen der Commerzbank und dem Betriebsrat dar. In der Commerzbank besteht eine Vielzahl von Betriebsverein- barungen, die unterschiedliche soziale Belange und Themen mit Bezug zu den Arbeitsverhältnissen betreffen. Betriebsvereinbarungen sind ein essenzieller Bestandteil des so- zialen Dialogs in der Commerzbank. Sie ermöglichen eine detail- lierte und angepasste Regelung der Arbeitsbedingungen im Betrieb und stärken die Mitbestimmung der Mitarbeitenden. Durch Be- triebsvereinbarungen wird nicht nur die Einhaltung gesetzlicher und tariflicher Vorgaben sichergestellt, sondern auch ein konstruk- tives und kooperatives Miteinander zwischen Arbeitgeber und Be- legschaft gefördert. Kennzahlen Im Commerzbank-Konzern sind 25,3 % aller Beschäftigungsver- träge von einem Tarifvertrag abgedeckt. In Deutschland arbeiten 38,3 % der Mitarbeitenden unter einem Tarifvertrag. Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen der au- ßertariflich vergüteten Mitarbeitenden, auf die die Tarifverträge nicht anwendbar sind, entsprechen in ihrer Gesamtheit mindestens den tarifvertraglichen Bedingungen. An den polnischen Standorten 13F 14 hat sich bisher kein Tarifaus- schuss gebildet, sodass keine Regelung über einen Tarifvertrag be- steht. In Polen haben 91,4 % der Beschäftigten eine Arbeitnehmerver- tretung am Arbeitsplatz. In Deutschland sind es 96,4 %. 14 Neben Deutschland wird Polen hervorgehoben, da in beiden Ländern der wesentliche Anteil an Mitarbeitenden arbeitet. 128 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Tarifvertragliche Abdeckung und sozialer Dialog Tarifvertragliche Abdeckung Sozialer Dialog Abdeckungsquote Arbeitnehmende - EWR Arbeitnehmende – Nicht-EWR- Länder Vetretung am Arbeits- platz (nur EWR) 0-19 % Polen 20-39 % Deutschland 40–59 % 60–79 % 80-100 % Polen Deutschland Ziele Im Bereich „Tarifpolitik und sozialer Dialog“ bestehen aktuell keine Ziele im Sinne der ESRS. Unser Bestreben ist es, unseren Beschäftigten auch in Zukunft durch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern faire und attrak- tive Arbeitsbedingungen zu bieten und so einen Beitrag zur sozia- len Nachhaltigkeit zu leisten. Daher ist es gelebte Praxis, dass laufende Veränderungen in der Arbeitswelt regelmäßig besprochen werden. Dies geschieht auf tarifvertraglicher oder auf betrieblicher Ebene. Gemeinsame Entscheidungen werden durch Modifikationen bestehender oder Vereinbarung neuer Regelungen zwischen Ar- beitgeber und Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern getrof- fen und umgesetzt. [S1-9] Diversität Ein diverses Arbeitsumfeld trägt maßgeblich dazu bei, den nachhal- tigen Erfolg unseres Unternehmens zu sichern und die Innovations- kraft sowie Produktivität zu steigern. Dies ist einer der Gründe der Verankerung von Diversität und Inklusion in der Konzern- und Nachhaltigkeitsstrategie. Diese Positionierung tragen wir mit Überzeugung nach außen und nach innen. Dies zeigt sich auch durch die vielfältigen Engage- ments und Mitgliedschaften der Commerzbank außerhalb der eige- nen Konzernstruktur. So sind wir Mitglied der Charta der Vielfalt, des UnternehmensForum e. V. sowie Unterzeichnerin der UN Womens’ Empowerment Principles und Mitbegründerin und Beirat der Stiftung Prout@Work. Die Selbstverpflichtung zu Diversität und Inklusion wird insbe- sondere auch nach innen getragen und strukturell seit Jahren ver- ankert unter anderem durch eine Lenkungsstruktur mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Commerz- bank. Das zentrale Gremium zur strategischen Ausrichtung ist das Global Diversity Council (GDC) unter dem Vorsitz der Personalvor- ständin. Die Beteiligung aller Geschäftsbereiche und des Men- schenrechtsbeauftragten sowie die Unterstützung durch die Regional Diversity Councils (RDC) ermöglichen es, länderspezifi- sche Unterschiede und Bedürfnisse sowie Diversitäts- und Inklusi- onsziele und -maßnahmen konzernweit zu berücksichtigen und umzusetzen. Damit stellen wir sicher, dass Diversität in allen Über- legungen und Konzernbereichen ein Selbstverständnis ist. Konzepte Vielfältige Teams zeigen nachweislich bessere Leistungen und sind insbesondere im Hinblick auf die gewünschte Internationalisierung, den demografischen Wandel und Fachkräftemangel für den Unter- nehmenserfolg unverzichtbar. Außerdem erreichen wir durch eine Kultur der Zugehörigkeit und damit einhergehender Erhöhung der Diversität in den Teams einen Anstieg von innovativen Ideen und schaffen eine Anregung zum Austausch von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen sowie psychologische Sicherheit. Hierzu dienen der Bank die festgelegten und regelmäßig über- prüften Diversity-&-Inclusion-Standards, die im Rahmen des soge- nannten „Global Functional Lead“ der Personalfunktion die Grundlage für das Diversitätsverständnis des Unternehmens set- zen. Zentraler Bestandteil der Standards ist es, die Individualität der Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden und Stakeholder durch po- sitive Beachtung, Wertschätzung und partnerschaftliches Verhalten in die Geschäftsabläufe aufzunehmen und ihrem spezifischen Be- darf gerecht zu werden. Zusätzlich strebt die Commerzbank mit ihrem langjährigen Diversity-Management eine Balance zwischen konzernweiten und bereichs- beziehungsweise regionsspezifischen Strategien, Zielen und Maßnahmen an. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den seg- mentspezifischen Initiativen und den Regional Diversity Councils (RDC) essenziell in der strategischen Ausrichtung, Platzierung und tiefen Verankerung der Diversity-Themen. Maßnahmen Durch die Förderung von „Joint-Leadership“-Konzepten, unter an- derem in Verbindung mit unserem Female-Recruiting-Leitfaden und weiteren Förderangeboten, wie spezifischen Trainings und Coachings, arbeitet die Commerzbank weltweit stetig an der Ge- schlechtergerechtigkeit auf den Führungsebenen und in den Teams. Außerdem stellt ein breites Angebot an bewusstseinsbildenden Formaten und Trainings sowie entsprechenden Lernpfaden zu An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 129 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Diversitätsthemen sicher, dass sich unsere Mitarbeitenden über alle Diversitätsdimensionen hinweg informieren und befähigen können. Der Erfolg dieser Strategien zeigt sich unter anderem in Auszeichnungen wie der wiederholten Auszeichnung mit dem zwei- ten Platz der Top 100 börsennotierten Unternehmen im Gender-Diversity-Index der Boston Consulting Group im Jahr 2024. Hier fließt neben dem Anteil weiblicher Führungskräfte in Vorstän- den und Aufsichtsräten auch das Verhältnis der Durchschnittsver- gütung beider Geschlechter ein. Mit 86,3 von 100 Punkten im Jahr 2024 (bei einem Indexdurchschnitt von 58,9) und der stetigen Ver- besserung im Vergleich zu den Vorjahren beweist die Commerz- bank, dass wir unsere Verantwortung für Chancengleichheit ernst nehmen und Maßnahmen erfolgreich umsetzen. Außerdem erhielt die Commerzbank im November 2024 zum zehnten Mal das TOTAL-E-QUALITY-Prädikat für Chancengleich- heit. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung für Unternehmen die freiwillig, langfristig und systematisch daran arbeiten, Chancen- gleichheit zu etablieren. Zusätzlich wurde das beispielhafte Diversity-Management mit dem „Add-ON Diversity“ ausgezeichnet, das an Unternehmen verliehen wird, die sich neben der Gleichstel- lung der Geschlechter auch für die Vielfalt von Mitarbeitenden ein- setzen. Kennzahlen Der Anteil der Mitarbeitenden, zwischen 30 und 50 Jahren, liegt bei mehr als 50 %. Die anderen Altersgruppen verteilen sich auf fast 35 % bei den über 50-Jährigen und knapp 13 % bei den unter 30- Jährigen. Die obersten Führungsebenen des Commerzbank-Konzerns set- zen sich aus den ersten und zweiten Ebenen mit disziplinarischer Führung unter dem Vorstand zusammen. In den obersten Füh- rungsebenen der Commerzbank sind 87 Frauen und 308 Männer beschäftigt. Dies entspricht einer prozentualen Verteilung von 22 % Frauen und 78 % Männern. Verteilung der Arbeitnehmenden nach Altersgruppen 2024 < 30 Jahre 5 199 Anteil der Arbeitnehmenden < 30 Jahre 12,9% 30 bis 50 Jahre 21 740 Anteil der Arbeitnehmenden 30 bis 50 Jahre 54,0% > 50 Jahre 13 294 Anteil der Arbeitnehmenden > 50 Jahre 33,0% Geschlechterverteilung nach Anzahl sowie prozentualem Anteil auf den obersten Führungsebenen 2024 Weiblich 87 Anteil der Gesamtsumme auf den obersten Führungsebenen 22,0% Männlich 308 Anteil der Gesamtsumme auf den obersten Führungsebenen 78,0% Divers 0 Anteil der Gesamtsumme auf den obersten Führungsebenen 0,0% Keine Angabe 0 Anteil der Gesamtsumme auf den obersten Führungsebenen 0,0% Gesamt 395 130 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Ziele Der Anteil der weiblichen Führungskräfte über alle Führungs- ebenen hinweg liegt aktuell bei rund 37 %, während circa 52 % der Gesamtbelegschaft weiblich sind. Seit dem Jahr 2021 verfolgt die Commerzbank das Ziel, bis Ende des Jahres 2030 nachhaltig 40% der Führungspositionen weiblich zu besetzen. Die Zielerreichung und -entwicklung wird dabei kontinuierlich über das Global Diversity Council (GDC) überwacht und bewertet. Neben der Beibehaltung der paritätischen Besetzung des Auf- sichtsrats und der Vorstandsebene verfolgt die Commerzbank kon- tinuierlich das Ziel von mindestens 25 % weiblicher Besetzung auf der ersten und zweiten Führungsebene unter dem Vorstand bis zum Ende des Jahres 2026. [S1-10] Angemessene Entlohnung Die Commerzbank bekennt sich zu fairen und existenzsichernden Löhnen für alle Mitarbeitenden. Damit folgen wir dem Grundsatz des gleichen Entgelts für gleichwertige Arbeit. Dies umfasst insbe- sondere eine angemessene und fristgerechte Entlohnung, die den Mitarbeitenden die Sicherung ihres Lebensunterhalts beziehungs- weise die Existenzerhaltung ermöglicht. Umfassende Vergütungs- regelungen im Rahmen von Vergütungsleitlinien oder Tarifverträgen werden eingehalten und gewährleisten auch eine an- gemessene Entlohnung. Mittels einer umfassenden quantitativen Analyse wurde sicher- gestellt, dass die Entlohnung aller Mitarbeitenden den Kriterien für einen angemessenen Lebensstandard entspricht. Dabei wurde die Methodik verwendet, den niedrigsten gezahlten Lohn für jedes Land mit den geltenden Referenzwerten sowie relevanten nationa- len und internationalen Standards zu vergleichen. Dadurch können wir sicherstellen, dass die Entlohnung mindes- tens dem gesetzlichen Mindestlohn des jeweiligen Landes oder den jeweils gesetzlich garantierten Mindestentgelten beziehungsweise Mindestnormen der jeweiligen Wirtschaftsbereiche entspricht. Die Commerzbank AG Inland unterliegt einer Lohnvereinbarung, da die Gehälter der Tarifmitarbeitenden über den Gehaltstarifver- trag für das private Bankgewerbe geregelt sind. Auch die Gehälter der am niedrigsten eingruppierten Mitarbeitenden liegen deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn. Die Arbeits- und Beschäfti- gungsbedingungen der außertariflich vergüteten Mitarbeitenden, auf die die Tarifverträge nicht anwendbar sind, entsprechen in ihrer Gesamtheit mindestens den tarifvertraglichen Bedingungen. [S1-12] Menschen mit Behinderungen Gelebte Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist die soziale Verantwortung – ein essenzieller Bestandteil der Diversitätsstrate- gie und Ausdruck der Haltung der Commerzbank. Die Commerz- bank orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben und erfüllt in der Commerzbank AG Inland seit vielen Jahren die gesetzliche Quote für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nach SGB IX. Damit wirkt die Commerzbank aktiv einem potenziell diskrimi- nierenden Umgang mit Menschen mit Behinderung entgegen. Konzepte Als erste Bank in Deutschland ist die Commerzbank mit dem „Akti- onsplan Inklusion 1.0“, „Gemeinsam verschieden“, der auf Basis der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN- BRK) veröffentlicht wurde, den Schritt in eine öffentliche Selbstver- pflichtung gegangen. Im Jahr 2023 ist die Commerzbank den nächsten Schritt gegan- gen und hat das ursprüngliche Konzept überarbeitet und aktuali- siert. Das Ergebnis war die Veröffentlichung des „Aktionsplans Inklusion 2.0“, „Nachhaltig inklusiv“. Damit erweitert die Commer- zbank den Fokus des Grundkonzeptes und verbindet Inklusion noch stärker mit ihrem Engagement für Diversität und Nachhaltigkeit. Unter der Überschrift „Nachhaltig inklusiv“ baut die Bank weitere Barrieren ab, damit die Rahmenbedingungen für Menschen mit Be- hinderungen in der Wirtschaft verändert, der Zugang zum Arbeits- markt verbessert und Produkte für unsere Kundinnen und Kunden barrierefrei gestaltet werden. Die Vereinbarungen zur Inklusion gelten für alle schwerbehin- derten und gleichgestellten Beschäftigten im Sinne des § 2 SGB IX in der Commerzbank AG Inland. Für die Umsetzung ist die Com- merzbank, in enger Zusammenarbeit mit den Interessenvertretun- gen, wie der Schwerbehindertenvertretung, verantwortlich. Maßnahmen Mit der Erweiterung des Aktionsplans Inklusion werden zum einen die bereits bestehenden Maßnahmen berücksichtigt und zum ande- ren entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention weiterent- wickelt. Die Entwicklung des ersten Inklusionsplans 2018 bis heute zeigt deutlich, dass nicht nur strukturell, sondern auch im Bewusst- sein der Mitarbeitenden ein Schritt zu mehr Inklusion am Arbeits- platz in der Commerzbank vollzogen wurde. Durch verschiedene bewusstseinsbildende Formate werden das Verständnis und die An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 131 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Sensibilität der Mitarbeitenden gefördert, um die wichtige Rolle von Menschen mit Behinderungen oder auch gesundheitlichen Ein- schränkungen am Erfolg unseres Unternehmens transparent zu ma- chen. Die Schwerpunkte finden sich dabei in sieben Handlungsfeldern wieder und beinhalten neben der fortlaufenden Integration von In- klusion in unsere Unternehmenskultur, die Förderung der Gesund- heitsprävention und die Wahrnehmung von Bedürfnissen und Gestaltung von Produkten aus Perspektive der Kundinnen und Kun- den. Im „Aktionsplan Inklusion 2.0“ „Nachhaltig inklusiv“ wurden sieben Handlungsfelder definiert, die stetig verfolgt und überprüft werden. Hierzu zählen neben der Bewusstseinsbildung und Öffent- lichkeitsarbeit insbesondere Themen zu Aus- und Weiterbildung, Arbeitsplatzgestaltung, Prävention und baulichen Rahmenbedin- gungen sowie das soziale Engagement der Commerzbank. Hinsichtlich des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG), das 2021 in Kraft getreten ist, wird die Commerzbank bis zum Jahr 2025 die barrierefreie Nutzung der mobilen Apps, des Onlinebankings und der Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten und Banking- Terminals ermöglichen. Zudem sind zwei von drei Filialen barriere- frei erreichbar, dieses Ergebnis soll zukünftig weiter ausgebaut werden. Weitere Informationen im Kontext des BFSG finden sich in der unternehmensspezifischen Offenlegung ESD 10 und 11 „Zu- gang zu Bankprodukten für Menschen mit körperlichen und kogni- tiven Beeinträchtigungen“. Die Arbeit der Commerzbank bezüglich der Inklusion von Men- schen mit Behinderungen wurde im Jahr 2024 mit dem Inklusions- preis für die Wirtschaft 2024 in der Kategorie „Konzern“ prämiert. Der Preis zeichnet die wegweisenden Inklusionsprojekte in der Ar- beitswelt aus und ist damit ein deutliches Zeichen für die Wirksam- keit der Inklusionsmaßnahmen der Commerzbank. Kennzahlen Der Anteil der Menschen mit Behinderung im Commerzbank-Kon- zern beläuft sich auf 3,8 %. Die in Deutschland gesetzliche Ziel- quote von 5 % übertrifft die Commerzbank AG Inland seit vielen Jahren. Im Jahr 2024 lag der Anteil der Menschen mit Behinderung in der AG Inland bei 5,5 %. Methoden, Annahmen und Hintergrundinformationen Zu den Menschen mit Behinderung zählen sowohl Mitarbeitende mit Schwerbehinderung als auch Mitarbeitende mit Gleichstellung. Es ist eine konzernweite Betrachtung der Anzahl der Menschen mit Behinderung möglich – mit Ausnahme der USA aufgrund recht- licher Restriktionen. Ziele Im Bereich Inklusion bestehen aktuell keine Ziele im Sinne der ESRS. Um die Wirksamkeit und Effektivität der Maßnahmen und Kon- zepte im Bereich Inklusion sicherzustellen, haben wir Prozesse und Evaluationsmechanismen etabliert. Die Maßnahmen werden auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen ange- passt und partizipativ adjustiert beziehungsweise entwickelt. Durch den Vergleich mit branchenüblichen Standards und Trends stellen wir sicher, dass unsere Angebote den aktuellen Anforderungen ent- sprechen und ein hohes Qualitätsniveau bieten. [S1-13] Weiterbildung und Kompetenzentwicklung Die Commerzbank verfügt über ein umfangreiches Weiterbildungs- und Entwicklungsangebot für Beschäftigte. Die Lernangebote und Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung sind stets an aktuelle Trends und Anforderungen angepasst. Dies ist entscheidend, um ihre positive Wirkung zu gewährleisten und potenziell negative Ef- fekte zu vermeiden. Um ihre Wirksamkeit zu erhalten und negative Auswirkungen zu mitigieren, werden die Maßnahmen kontinuier- lich optimiert. Durch etablierte Konzepte und gezielte Maßnahmen wird sichergestellt, dass mögliche Risiken minimiert und die Lern- und Entwicklungsziele nachhaltig unterstützt werden. Aus- und Fortbildungen genießen bei der Commerzbank einen hohen Stel- lenwert. Hieraus ergeben sich neben der Chance auf eine positive Wahrnehmung bei möglichen Bewerberinnen und Bewerbern am Arbeitsmarkt auch positive Implikationen für den Geschäftserfolg der Bank, da Weiterbildungs- und Entwicklungsangebote direkt auf die Fähigkeiten der eigenen Belegschaft einzahlen. Konzepte Schulung Lernen und Weiterbildung sind elementare, essenzielle Bestand- teile für eine erfolgreiche Commerzbank AG und sichern gleichzei- tig die Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaft und die Einhaltung von regulatorischen Vorgaben. Mitarbeitende werden darin be- stärkt, ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung noch ak- tiver mitzugestalten und gemeinsam mit ihrer Führungskraft die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen. Die Ausgestaltung und Anwendung der Formate sind in indivi- duellen Betriebsvereinbarungen geregelt. Diese Betriebsvereinba- rungen wurden gemeinsam mit den Arbeitsnehmervertreterinnen 132 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 und -vertretern abgeschlossen. Für die Umsetzung ist die Personal- abteilung verantwortlich. Die Veränderung der analogen und digitalen Arbeitswelt hat Ein- fluss auf Lerninhalte und die Vermittlung von Wissen. Wissensma- nagement und schneller, barrierefreier Zugriff auf interessengesteuerte Inhalte spielen dabei eine immer größere Rolle. Um die Fähigkeiten der Kolleginnen und Kollegen kontinu- ierlich weiterzuentwickeln und für den Wandel durch die Digitali- sierung zu qualifizieren, bietet die Commerzbank fakultative und obligatorische Qualifizierungsbausteine wie Seminare, Workshops oder E-Learnings an. Des Weiteren ist die Pflicht- und Regelqualifi- zierung um eine dritte Säule erweitert: Die des selbstbestimmten, interessenbasierten, digitalen Lernens. Hierbei hat sich die Learn- ing-Experience-Plattform cliX als das zentrale Eingangsportal für das Lernen etabliert. Auf einer Lernplattform bündeln wir alle Angebote unter einem Dach und ermöglichen lebenslanges berufsbezogenes Lernen. Personalentwicklung Die Personalentwicklung der Commerzbank unterstützt Mitarbei- tende und Führungskräfte bei der erfolgreichen Bewältigung von Aufgaben und dem Erreichen der Unternehmensziele durch geeig- nete Maßnahmen. Neben Beschäftigungsfähigkeit und der langfris- tigen Sicherung des Unternehmenserfolgs soll die Entwicklung aber auch zur Motivation und Bindung der Mitarbeitenden beitra- gen. Denn nur wenn Mitarbeitende stetig die Möglichkeit erhalten, sich individuell weiterzuentwickeln und damit neue berufliche Per- spektiven zu entdecken, bleiben sie der Bank auch langfristig erhal- ten. Eine wesentliche Rolle in der Personalentwicklung kommt dabei den Führungskräften zu, die als Personalentwickler ihrer Mitarbei- tenden für den Auf- und Ausbau von erforderlichen Kompetenzen und Skills verantwortlich sind, damit Mitarbeitende aktuelle und zu- künftige Aufgaben erfolgreich erledigen können. Sie müssen die Bedarfe und den Stand von vorhandenen Kompetenzen und Skills analysieren, Entwicklungsgespräche mit den Mitarbeitenden füh- ren, Feedback geben sowie Entwicklung und Lernen in die Arbeits- prozesse integrieren. Die Personalabteilung der Commerzbank unterstützt ihre Füh- rungskräfte bei der Personalentwicklung ihrer Mitarbeitenden und stellt hierfür onlinegestützte Prozesse und Formate zur Verfügung, damit Entwicklung einheitlich, strukturiert und effizient möglich ist. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Personalent- wicklungsprozess der Bank – dem Entwicklungsdialog und den da- rin enthaltenen Schlüsselkompetenzen – zu. Die sechs Schlüsselkompetenzen definieren die Anforderungen an Mitarbei- tende und Führungskräfte; sie sind die sogenannten Entwicklungs- leitplanken und daher wichtiger Bestandteil auch in weiteren Personalinstrumenten. Die Schlüsselkompetenzen in der Commerzbank sind: Client first: Lebe Kundenorientierung! Take responsibility: Übernimm Verantwortung! Simplify: Mache es einfacher! Work together: Arbeite kollegial zusammen! Take care: Achte auf dich und andere! Change it: Sei Teil der Veränderung! Der Entwicklungsdialog ist ein Prozess, der die gezielte und re- gelmäßige Entwicklung aller Mitarbeitenden in den Schlüsselkom- petenzen sowie im Auf- und Ausbau erforderlicher Skills unterstützt. Im Mittelpunkt stehen strukturierte Gespräche, die die Führungskräfte mit ihren Mitarbeitenden führen, sowie die syste- matische Planung von Entwicklungs- und Qualifizierungsmaßnah- men zur gezielten Entwicklung. Ziel, Inhalt und Prozess des Entwicklungsdialogs wurden 2019 in einer Gesamtbetriebsverein- barung geregelt. Maßnahmen Schulung Mit „Lernzeit+“ stellt die Commerzbank allen Mitarbeitenden in der AG Inland ein optionales, frei verfügbares Arbeitszeitkontingent für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung zur Verfügung. Lernzeit+ bietet die Möglichkeit, selbstgesteuertes, interessenba- siertes und digitales Lernen zu nutzen. Diese Erweiterung des Lern- angebots leistet einen wertvollen Beitrag zur Etablierung einer modernen Lernkultur und geht zugleich auf die Interessen der Mit- arbeitenden ein. Mit diesem Angebot trägt die Commerzbank dar- über hinaus zur Wettbewerbsfähigkeit im Sinne der Arbeitgeberattraktivität bei. Wir sind davon überzeugt, dass die Verstetigung des Wandels gelingen kann, wenn wir die Fähigkeiten und Kompetenzen unserer Mitarbeitenden fördern. Wir investieren deshalb in zusätzliche Qua- lifizierungsmaßnahmen, um unsere Mitarbeitenden speziell mit Fä- higkeiten und Kompetenzen des digitalen Umfeldes zu stärken. So sichern wir die Beschäftigungsfähigkeit unserer Belegschaft im di- gitalen Wandel und damit auch die Zukunft unserer Bank. Die Bank unterstützt in Form von Qualifizierung in eine neue funktionale Tä- tigkeit („Reskilling“) sowie mit der Förderung digitaler Fähigkeiten in einer bestehenden Tätigkeit („On the Job“/„Upskilling“). Diese Lernreisen beschäftigen sich mit überfachlichen „Futureskills“ und unterstützen damit die Qualifizierung für eine sich im Wandel be- findliche digitale Arbeitswelt. Die Reskilling-Lernreise erstreckt sich insgesamt auf eine Laufzeit von zwölf Monaten und endet mit der Qualifizierung zum Business Expert. Im Upskilling beträgt die Lernzeit pro Teilnehmerin und Teilnehmer je 120 Unterrichtsein- heiten. Die Programme sind zertifiziert und werden von externen Partnern angeboten. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 133 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Neben der freiwilligen Basisqualifizierung zum Thema Nachhal- tigkeit wurde eine Aufbauqualifizierung für alle Mitarbeitenden der Commerzbank AG Inland etabliert. Die Aufbauqualifizierung ist speziell für Mitarbeitende im Kundenkontakt konzipiert. Damit stär- ken wir die Kompetenz im Außenauftritt und verstetigen das Nach- haltigkeitsverständnis in der Belegschaft. Zum Aufbau und zur Vertiefung des Sprachwissens im Unter- nehmen und Kundenkontakt bieten wir allen Mitarbeitenden „Spe- exx Smart4All“ auf Basis der bestehenden Betriebsvereinbarung „Berufliche Fort- und Weiterbildung“ an. Das Onlinesprachentrai- ning ermöglicht es auf interaktive und moderne Weise, Sprach- kenntnisse aufzubauen und zu erweitern. Zurzeit sind fünf Lernsprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch. Personalentwicklung Zur Personalentwicklung gehören die Analyse von vorhandenen und erforderlichen Kompetenzen und Fähigkeiten, regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Mitarbeitenden, die Identifikation von Talenten und die Auswahl geeigneter Entwicklungsangebote. Diese Erfordernisse unterstützen wir mit Bereitstellung geeigneter Angebote. Hervorzuheben sind dabei: Entwicklungsdialog: strukturierter und regelmäßiger Dialog zur individuellen Entwicklung mit der Möglichkeit, die Vereinbarun- gen in einem onlinegestützten Formular zu dokumentieren. Potenzialgespräch: Führungskräfte führen mit ihren Talenten Potenzialgespräche, um die Entwicklung in neue Aufgaben und Rollen zu unterstützen. Leistungsbeurteilung: Auf Wunsch der Mitarbeitenden erstellt die direkte Führungskraft einmal jährlich eine Leistungsein- schätzung. Dabei bewertet sie in einem onlinegestützten Formular sechs Leistungskriterien und bespricht die Einschät- zungen mit den Mitarbeitenden. Kennzahlen 93,0 % der Mitarbeitenden haben im Jahr 2024 an regelmäßigen Entwicklungsprogrammen teilgenommen. Regelmäßig bedeutet mindestens einmal im Jahr. Die Entwicklungsprogramme können Leistungsbeurteilungen oder Programme für die Karrierelaufbahn sein. Diese finden unter beidseitigem Einverständnis von Mitarbei- tenden und Führungskraft statt. Im Jahr 2024 hat jeder Mitarbeitende durchschnittlich 21,3 Schulungsstunden absolviert. Die Schulungsstunden beinhal- ten Pflichtschulungen und Regelqualifizierungen sowie selbstbe- stimmtes und interessenbasiertes Lernen. Ziele Im Bereich Weiterbildung und Kompetenzentwicklung bestehen ak- tuell keine Ziele im Sinne der ESRS. Um die Wirksamkeit und Effektivität der Maßnahmen und Kon- zepte im Bereich Weiterbildung und Kompetenzentwicklung sicher- zustellen, haben wir Prozesse und Evaluationsmechanismen etabliert. Dazu zählen die Zahl der teilnehmenden Mitarbeitenden an den Angeboten sowie die Zufriedenheit der Teilnehmenden mit den Programmen. Durch den Vergleich mit branchenüblichen Stan- dards und Trends stellen wir sicher, dass unsere Angebote den ak- tuellen Anforderungen entsprechen und ein hohes Qualitätsniveau bieten. Kennzahlen für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung 2024 Weiblich Männlich Divers Keine Angabe Gesamt % der Arbeitnehmenden, die an regelmäßigen Kompetenzentwicklungen teilgenommen haben 1 92,7% 93,3% 0,0% 0,0% 93,0% Ø Zahl der Schulungsstunden pro Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 21,1 21,6 0,0 0,0 21,3 1 Diese Kennzahl bezieht sich auf den Konsolidierungskreis dieses Konzern-Nachhaltigkeitsberichts (BP-1) mit Ausnahme der mBank S.A.. 134 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 [S1-14] Gesundheitsschutz und Sicherheit Konzepte Gesundheit ist die Basis für die Leistungsfähigkeit einer Organisa- tion und ihrer Belegschaft gleichermaßen. Gesundheitsmanage- ment ist daher ein Baustein der Personalarbeit der Commerzbank AG. Wir wollen Mitarbeitende und Führungskräfte befähigen, ei- genverantwortlich und gesundheitsförderlich mit stetigen Verände- rungen in der Arbeitswelt umzugehen. Mit umfassenden Maßnahmen engagiert sich die Commerzbank dabei für die physische und mentale Gesundheit sowie das Wohlbe- finden ihrer Mitarbeitenden und trägt so zu einem gesunden und sicheren Arbeitsumfeld bei. Deshalb fördern und unterstützen wir insbesondere Themen rund um die mentale Gesundheit unserer Mitarbeitenden. Obwohl keine dezidierten Strategien oder Kon- zepte zur Förderung der mentalen Gesundheit existieren, ist dieses Thema dennoch ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitsmanage- ments der Commerzbank AG. Dabei verfolgen wir einen ganzheitli- chen Ansatz, der präventive Maßnahmen, situative Hilfe und Nachsorge umfasst. Die Zeithorizonte der Maßnahmen richten sich dabei nach dem jeweiligen individuellen Bedarf. Maßnahmen sind in dafür vorgesehenen Betriebsvereinbarungen beschrieben. Diese sind mit gemeinsam mit dem Betriebsrat abgeschlossen worden. Für die Umsetzung der Betriebsvereinbarungen sind Mitarbeitende und Führungskräfte verantwortlich. Maßnahmen Durch ein Employee Assistance Program (EAP) erhalten Mitarbei- tende Zugang zu professionellen Beratungsdiensten und psycholo- gischer Unterstützung. Unsere externen Expertinnen und Experten des Fürstenberg-Instituts unterstützen vertraulich über verschie- dene digitale Angebote, geben Auskünfte und suchen gemeinsam nach Lösungen. Diese kostenlose Sofortberatung steht allen Mitar- beitenden der Commerzbank AG rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Dieses Angebot soll das allgemeine Wohlbefin- den verbessern und fördert die langfristige Arbeitsfähigkeit. Weitere Gesundheitsangebote für unsere Mitarbeitenden umfas- sen neben klassischen Präsenzformaten auch Webinare, Audiofor- mate und Videoberatung mit Betriebsärztinnen und Betriebsärzten beziehungsweise Beraterinnen und Beratern des Employee As- sistance Programs. Im Jahr 2024 haben wir unseren Mitarbeitenden im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ unterschiedli- che virtuelle Formate rund um die mentale Gesundheit in deutscher und englischer Sprache angeboten. Vor dem Hintergrund des Inklusionsgedanken wurde ein Format ausschließlich in Gebärden- sprache durchgeführt. Unsere Mitarbeitenden haben außerdem Zugang zu einem um- fassenden Netzwerk von Unterstützungsdiensten, einschließlich Beratungsangeboten und Peer-Support-Gruppen. Das Netzwerk „Horizont“ für Mitarbeitende der Commerzbank AG Inland hat sich im Jahr 2024 neu ausgerichtet und fungiert seitdem nicht nur als Netzwerk für Burnout-Betroffene, sondern für alle Themen rund um die mentale Gesundheit. Darüber hinaus versteht sich das Netzwerk „Horizont“ als Anlaufstelle für jeden und bietet Hilfe zur Selbsthilfe an. Es unterstützt beispielsweise Mitarbeitende bei der Kontaktauf- nahme zu professioneller Hilfe und bietet einen geschützten Raum für vertrauensvollen Austausch. Das Suchtkrankenhelfernetzwerk ist in der Commerzbank AG In- land etabliert und bietet Unterstützung von Mitarbeitenden für Mit- arbeitende bei Suchterkrankungen. Auch hier unterstützen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Netzwerks Mitar- beitende bei der Kontaktaufnahme zu professioneller Hilfe und bie- tet einen geschützten Raum für vertrauensvollen Austausch. Im Rahmen der menschen- und umweltrechtlichen Sorgfalts- pflichten der Commerzbank gemäß LkSG werden ebenfalls Maß- nahmen zu den Themen Gesundheitsschutz und Sicherheit benannt. Ziele Im Bereich „Mentale Gesundheit“ bestehen aktuell keine Ziele im Sinne der ESRS. Aufgrund der Sensibilität und Vertraulichkeit von gesundheitsbezogenen Daten werden diese weder gemessen noch als Ziele hinterlegt. Um die Wirksamkeit und Effektivität der Maßnahmen und Kon- zepte im Bereich der mentalen Gesundheit sicherzustellen, haben wir Prozesse und Evaluationsmechanismen etabliert. Dazu zählen die Zahl der teilnehmenden Mitarbeitenden an den Angeboten so- wie die Zufriedenheit der Teilnehmenden mit den Programmen. Durch den Vergleich mit branchenüblichen Standards und Trends stellen wir sicher, dass unsere Angebote den aktuellen Anforderun- gen entsprechen und ein hohes Qualitätsniveau bieten. [S1-15] Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für die Commerzbank ein wichtiger Aspekt ihrer Nachhaltigkeits- und Diversitätsstrate- gie. Wir unterstützen unsere Mitarbeitenden aktiv darin, sowohl den privaten, familiären Verpflichtungen nachkommen zu können als auch denen im Rahmen ihrer Tätigkeiten in der Bank. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 135 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Konzepte Die Commerzbank AG Inland hat unter anderem in ihren Betriebs- vereinbarungen verschiedene Konzepte zur besseren Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben verankert. Hierzu zählt zum einen das „Keep in Touch“-Konzept; dieses ermöglicht den Wiedereinstieg nach der Elternzeit in verschiedenen Teilzeitvarianten. Damit bietet sich den Eltern die Möglichkeit, während ihrer Elternzeit Kontakt zum Unternehmen und ihren Kolleginnen und Kollegen zu halten, und gewährleistet außerdem entsprechenden Informationsaus- tausch und Anschluss an relevante Weiterbildungsmöglichkeiten. Hiermit stellt die Commerzbank sicher, dass ein Bruch zwischen Fa- milie und Karriere bestmöglich vermieden wird. Zusätzlich wird durch die Betriebsvereinbarung „Rückkehrgarantie“ Planungssi- cherheit für die Personen sichergestellt, die Elternzeit in Anspruch nehmen. Für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf hat die Com- merzbank entsprechend die Betriebsvereinbarung „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ und „Neue Pflegebausteine“ etabliert. Durch sie wird eine bestmögliche Unterstützung der pflegenden Personen ermöglicht. Die verschiedenen Konzepte, Angebote und Maßnahmen bezüg- lich der Möglichkeit auf Arbeitsfreistellung aus familiären Gründen, überprüfen wir regelmäßig insbesondere mit Hinblick auf regionale Spezifikationen und Gegebenheiten. Maßnahmen Die Commerzbank verfolgt verschiedene Maßnahmen, um Men- schen mit Anspruch auf Arbeitsfreistellung aus familiären Gründen bestmöglich in ihrer Work-Life Balance zu unterstützen. Wir bauen unsere Aktivitäten seit mehr als 30 Jahren kontinuier- lich aus und bieten gezielte Angebote für unsere Mitarbeitenden. Viele davon sind in Betriebsvereinbarungen der Commerzbank AG Inland festgeschrieben. Ein wichtiger Aspekt ist für uns die Unter- stützung von Eltern, sei es durch verschiedene Angebote unseres pme Familienservices, wie zum Beispiel Kinderbetreuung, Notfall- betreuung oder Ferienangebote, oder durch unser Angebot „Keep in Touch“. Ein hohes Maß an zeitlicher und örtlicher Flexibilität ist ein zent- raler Faktor, um den Wandel der Arbeitswelt im Unternehmen um- zusetzen. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, bietet die Commerzbank ihren Mitarbeitenden unter- schiedliche Teilzeitmodelle und Gestaltungsmöglichkeiten an: zum Beispiel eine befristete „Schnupper-Teilzeit“ oder das Jobsharing, bei dem sich zwei Mitarbeitende in Teilzeit eine Stelle teilen. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Maßnah- men für unsere Belegschaft. Ein elementarer Bestandteil hiervon ist die regelmäßige Überprüfung und Überarbeitung der verschiede- nen Aktivitäten zur Vereinbarung von Berufs- und Privatleben. Die regelmäßige Überprüfung unterstützt uns dabei die verschiedenen Angebote wie beispielsweise den pme Familienservice, Ferienbe- treuung und „Keep in Touch“ auf die sich verändernden Bedürf- nisse unserer Mitarbeitenden abzustimmen. Dafür wird unter anderem die Anzahl der Inanspruchnahmen und die Beteiligung in Betracht gezogen. Auch findet eine Betrachtung der sich wandeln- den Rahmenbedingungen und entsprechende Adjustierungen im Angebot statt. Die Commerzbank hat sich im Jahr 2024 erneut im Rahmen des „Audit Beruf und Familie“ zertifizieren lassen. Kennzahlen Grundlegend hat der Großteil der Mitarbeitenden der Commerz- bank Anspruch auf Arbeitsfreistellung aus familiären Gründen (98,7 %). Erfasst werden alle Mitarbeitenden, die gemäß den ge- setzlichen oder unternehmensinternen Regelungen Anspruch auf Arbeitsfreistellung aus familiären Gründen haben. Arbeitsfreistel- lungen aus familiären Gründen umfassen gesetzlich oder unterneh- mensintern geregelte Freistellungen für familiäre Verpflichtungen. Anspruch auf Arbeitsfreistellungen aus familiären Gründen be- deutet, dass weibliche Mitarbeitende gemäß nationalem Recht oder unternehmensinternen Regelungen Anspruch auf Mutterschutz, El- ternzeit und Pflegezeit haben, während männliche Mitarbeitende Anspruch auf Vaterschaftsurlaub, Elternzeit und Pflegezeit haben. Insbesondere die Lokationen mit dem Hauptanteil an Beschäftigten weisen ein breites Angebot an Möglichkeiten für die Arbeitsfreistel- lung aus familiären Gründen auf. Diese Möglichkeit auf Freistellung aus familiären Gründen wurde im Jahr 2024 von 16,1 % der An- spruchsberechtigten genutzt. Ziele Das übergeordnete Ziel des Themenbereichs „Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben“ ist die Stärkung der Arbeitgeberattraktivi- tät in Verbindung mit der Festigung des positiven Betriebsklimas und der Sicherstellung von Chancengleichheit. Darüber hinaus be- stehen aktuell keine Ziele im Sinne der ESRS. Bisher war die Rele- vanz von Zielen im Sinne der ESRS nicht gegeben. Um die Wirksamkeit und Effektivität der Maßnahmen und Kon- zepte im Bereich der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben si- cherzustellen, haben wir Prozesse und Evaluationsmechanismen etabliert. Dazu zählen die Zahl der teilnehmenden Mitarbeitenden an den Angeboten sowie die Zufriedenheit der Teilnehmenden mit den Programmen. Durch den Vergleich mit branchenüblichen Stan- dards und Trends stellen wir sicher, dass unsere Angebote den ak- tuellen Anforderungen entsprechen und ein hohes Qualitätsniveau bieten. 136 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Anspruchsberechtigte Arbeitnehmende, die Arbeitsfreistellung aus familiären Gründen in Anspruch genommen haben Geschlecht in % 2024 Weiblich 10,3% Männlich 5,8% Divers 0,0% Keine Angabe 0,0% Gesamt 16,1% [S1-16] Vergütung Eine geschlechtsneutrale Vergütung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist uns ein zentrales Anliegen. Daher sind alle Vergü- tungskomponenten und sonstigen Leistungen der Bank ge- schlechtsunabhängig und transparent ausgestaltet. Konzepte Eine adäquate und gleichwertige Vergütung für gleichwertige Tä- tigkeiten ungeachtet des Geschlechts ist eines der Grundprinzipien unserer Vergütungsstrategie. Diese wird jährlich sowie anlassbezo- gen überprüft und nach Verabschiedung durch den Vorstand der Commerzbank AG sowie der Geschäftsführer der Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns implementiert. Die Vergütungsstrate- gie gilt grundsätzlich gruppenweit. Alle Entgeltstrukturen sind im Sinne der Prinzipien unserer Ver- gütungsstrategie konsequent geschlechtsneutral ausgestaltet. Dazu zählen etwa Gehaltsbänder, kollektivrechtliche Regelungen zur va- riablen Vergütung für tarifliche und außertarifliche Mitarbeitende oder das Funktionsbewertungssystem. Darüber hinaus unterzieht die Bank all ihre Entgeltstrukturen jährlich einer Überprüfung, um die Geschlechtsneutralität ihrer Entgeltpolitik dauerhaft sicherzustellen. Das Funktionsbewertungssystem stellt zudem sicher, dass alle au- ßertariflichen Tätigkeiten für Frauen und Männer auf identischen geschlechtsneutralen Anforderungskriterien beruhen und unab- hängig bewertet werden. Dabei bieten wir ein Vergütungspaket aus marktgerechten Grundgehältern, erfolgsorientierten variablen Zah- lungen und zahlreichen weiteren Zusatzleistungen. Die Beschreibung der Vergütungssysteme sowie die aggregierte Offenlegung der Vergütungsdaten der Belegschaft unterhalb der Vorstandsebene erfolgen aufgrund der erhöhten Bedeutung, die sich aus erweiterten regulatorischen Anforderungen ergibt, in Form eines eigenständigen Berichts. Dieser Vergütungsbericht gemäß § 16 Institutsvergütungsverordnung wird jährlich auf der Internet- seite der Commerzbank veröffentlicht. Im tariflichen Bereich findet der Manteltarifvertrag des privaten Bankgewerbes Anwendung. Eine unterschiedliche Vergütung wird auf Basis des Tarifvertrags damit nur zwischen unterschiedlichen Tätigkeitsprofilen (Tarifgruppen) und aufgrund unterschiedlicher Berufserfahrung (Berufsjahreseinstufung) und nicht aufgrund des Geschlechts gewährt. Die Informationen zu allen Entgeltsystemen sowie die Vergü- tungsstrategie sind unterschiedslos allen Mitarbeitenden der Com- merzbank AG elektronisch zugänglich. Maßnahmen Wie und in welchem Umfang die Commerzbank die gleichberech- tigte Stellung von Frauen in qualifizierten Positionen sowie die glei- che Vergütung von Frauen und Männern bei gleicher und gleichwertiger Tätigkeit fördert, ist im Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit dargelegt. Dieser ist auf der Internetseite der Bank veröffentlicht. Exemplarisch seien an dieser Stelle die Maßnahmen zur Steige- rung der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf genannt, mit de- nen es insbesondere Frauen erleichtert werden soll, neue Karriereoptionen wahrzunehmen, sowie weitere Initiativen, die ge- zielt die Karriereentwicklung von Frauen unterstützen (vergleiche S1-9 und S1-15). Außerdem unterstützt die Bank zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf alle Mitarbeitenden durch flexible Arbeitszeitregelungen. Diese und weitere Maßnahmen tra- gen dazu bei, die strukturellen gesellschaftlichen Ursachen des Gender-Pay-Gap sukzessive zu minimieren. Darüber hinaus prüft die Commerzbank regelmäßig weitere Maßnahmen, um die Be- schäftigten in Bezug auf das Entgelt vor Benachteiligungen auf- grund des Geschlechts zu schützen und Frauen zu fördern. In diesem Zusammenhang hat die Bank die Anforderungen des deutschen Entgelttransparenzgesetzes umgesetzt und einen nied- rigschwelligen Prozess zum Auskunftsersuchen nach § 10 Entgelt- transparenzgesetz implementiert. Dieser stellt sicher, dass Anfragen auf Grundlage des Entgelttransparenzgesetzes unbüro- kratisch und mit einem Höchstmaß an Vertraulichkeit gestellt wer- den können. Alle dazu notwendigen Informationen und Hintergründe sind den Beschäftigten der Commerzbank in Deutschland über interne elektronische Informationskanäle auf ein- fache Weise zugänglich. Die Mitarbeitenden machen von diesem Auskunftsrecht rege Gebrauch. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 137 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Um die Transparenz der Entgeltstrukturen weiter zu erhöhen, bereitet sich die Bank im Vorfeld der Umsetzung der EU-Lohntrans- parenz-Richtlinie auf die Analyse der Gehaltsstrukturen von Mitar- beitergruppen mit gleichen beziehungsweise gleichwertigen Tätigkeiten, und damit der Analyse des Pay Gap für diese Gruppen, vor. Die Ergebnisse werden anschließend intern veröffentlicht. Kennzahlen Im Commerzbank Konzern beträgt die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn von männlichen zu weibli- chen Mitarbeitenden 30,5 %. Der ermittelte unbereinigte Gender-Pay-Gap stellt die Differenz zwischen dem Durchschnittseinkommen der weiblichen und männ- lichen Beschäftigten, ausgedrückt als Prozentsatz des Durch- schnittseinkommens der männlichen Beschäftigten, dar. Dabei sind die Vergütungsdaten der Mitarbeitenden auf Vollzeitbasis in die Be- trachtung eingeflossen. Das verglichene Durchschnittseinkommen setzt sich aus dem Grundgehalt, der variablen Vergütung und Sach- leistungen zusammen. Der unbereinigte Gender-Pay-Gap berücksichtigt keine Unter- schiede, die durch Funktion, Management Level oder den Arbeits- ort (strukturelle Ursachen) induziert sind. Bei der Interpretation des Gender-Pay-Gap ist zu berücksichti- gen, dass dieser Wert häufig auf eine Vielzahl von Faktoren, ein- schließlich regionaler oder länderspezifischer Unterschiede, zurückzuführen ist. Unterschiedliche regionale wirtschaftliche Strukturen beeinflussen den Gender-Pay-Gap über Ländergrenzen hinweg ebenso wie geschlechtsspezifischen Entgeltbenachteiligun- gen. Dies gilt auch für die Commerzbank. Der strukturelle Unter- schied in der Berufswahl zwischen weiblichen und männlichen Angestellten beeinflusst den Gender-Pay-Gap auch in der Com- merzbank in nicht unerheblichem Maße. In der Commerzbank AG in Deutschland beträgt der unberei- nigte Gehaltsunterschied 21,1 %. Damit liegt der Wert unter dem der Finanzbranche in Deutschland. Dieser Vergleichswert lag 2023 bei 26 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Eine direkte Ableitung von Maßnahmen zur Reduktion des Gen- der-Pay-Gap aus den rein statistischen Daten ist daher nicht ohne weiteres möglich. Dies liegt daran, dass der unbereinigte Gender- Pay-Gap eine begrenzte Aussagekraft besitzt, da dieser keine Un- terschiede hinsichtlich Qualifikation, Tätigkeitsfeld, Berufserfah- rung oder unterschiedlichen Lohnniveaus der Wirtschaftsräume, in denen die Bank Mitarbeitende beschäftigt, berücksichtigt. Somit kann der unbereinigte Gender-Pay-Gap lediglich als Indikator die- nen, der auf mögliche Ungleichheiten hinweist, ohne konkrete Ur- sachen oder Lösungsansätze darzulegen. Im Jahr 2024 war der ehemalige Vorstandsvorsitzende Dr. Man- fred Knof die am höchsten vergütete Person im Unternehmen. In seine Gesamtvergütung fließen die drei wesentlichen Vergütungskomponenten Grundgehalt, variable Vergütung und weitere Nebenleistungen ein. Die jährliche Gesamtvergütung der am höchsten bezahlte Person ist 50,8-mal so hoch wie der Median der Mitarbeitervergütung. Methoden, Annahmen und Hintergrundinformationen Die Berechnung des Gender-Pay-Gap basiert auf dem durchschnitt- lichen Bruttostundenlohn. Da die Commerzbank AG jedoch ein fes- tes Jahresgehalt statt eines Bruttostundenlohnes vertraglich vereinbart, muss dieser errechnet werden. Dafür wird die Summe aus Jahresgehalt und relevanten Zulagen durch die Solljahresar- beitszeit geteilt. Der durchschnittliche Bruttostundenlohn setzt sich aus den drei wesentlichen Vergütungskomponenten Grundgehalt, variable Vergütung und weitere Nebenleistungen zusammen. Die Berechnung des Gender-Pay-Gap erfolgt auf Grundlage der errech- neten Bruttodurchschnittsgehälter für alle männlichen und weibli- chen Mitarbeitenden im Unternehmen. Gehälter von Teilzeitbeschäftigten werden auf eine Vollzeitstelle hochgerechnet. Wenn Mitarbeitende im Berichtseitraum ein- oder ausgetreten sind, werden diese Gehälter auf den gesamten Berichtszeitraum hochge- rechnet. Die einheitliche Umrechnung der Gehälter in die Währung Euro erfolgt gemäß den Wechselkursen der Finanzabteilung zum vereinbarten Stichtag. Ziele Im Themenbereich Vergütung bestehen aktuell keine Ziele im Sinne der ESRS. Zum jetzigen Zeitpunkt hat sich die Bank noch kein quantitatives Ziel im Hinblick auf den Gender-Pay-Gap gesetzt. Da der unberei- nigte Gender-Pay-Gap zu einem großen Teil strukturelle Ursachen hat, ist er nicht das geeignete Steuerungsinstrument, um ge- schlechtsspezifische Entgeltbenachteiligungen im Hinblick auf glei- che oder gleichwertige Tätigkeiten zu erheben und zu reduzieren. Die Bank plant daher, im Rahmen der Umsetzung der Entgelt- transparenzrichtlinie beziehungsweise einer kommenden Novelle des Entgelttransparenzgesetzes eine Standortbestimmung im Hin- blick auf Gruppen von Mitarbeitenden mit gleichen beziehungs- weise gleichwertigen Tätigkeiten vorzunehmen. Dieser bereinigte Gender-Pay-Gap ist eher geeignet, Verdienstunterschiede zu erhe- ben, die trotz gleicher oder gleichwertiger Tätigkeiten primär auf das Geschlecht zurückgeführt werden können. In Abhängigkeit der Ergebnisse dieser Standortbestimmung wird sich die Bank mit aus- sagekräftigen Zielgrößen für den bereinigten Gender-Pay-Gap aus- einandersetzen. 138 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 [S1-17] Vorfälle von Diskriminierung und Beschwerden Kernmaßnahmen im Zusammenhang mit Diskriminierung ein- schließlich Belästigung und Beschwerden sind das Konsequenzen- Management und das Whistleblowing. Im Folgenden ist das Konse- quenzen-Management beschrieben. Weitere Inhalte zum Whist- leblowing-System der Commerzbank finden sich im Standard S1-3 im Teil „Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Ka- näle, über die eigene Arbeitskräfte Bedenken äußern können“. Konzepte Das Ziel der Konsequenzen-Management-Policy ist es, allen Füh- rungskräften Handlungssicherheit beim Umgang mit festgestelltem Fehlverhalten hinsichtlich Handlungserfordernissen zu disziplinari- schen Maßnahmen sowie Meldepflichten zu geben. Die Policy macht den prozessualen Ablauf des Umgangs mit Fehlverhalten so- wie die Aufgaben der involvierten Einheiten in der Commerzbank transparent. Ziel der Bank ist es, im Rahmen einer offenen und kon- struktiven Fehlerkultur die Mitarbeitenden zu motivieren, Fehler of- fen anzusprechen, um bewusst und gemeinsam aus diesen Fehlern lernen zu können und wiederholtes Auftreten zu vermeiden. Für die Mitarbeitenden der Commerzbank gibt der mit dem Konsequenzen- Management geschaffene Rahmen Sicherheit für ein einheitliches Vorgehen bei gleichgelagerten Fällen, wobei stets der Einzelfall ar- beitsrechtlich zu betrachten ist. Im Rahmen dieser „Kultur der In- tegrität“ muss die selbstständige Meldung des eigenen Fehlverhaltens, also die „Selbstanzeige“, bei disziplinarischen Maß- nahmen durch die Führungskraft gewürdigt werden. Durch die Etablierung eines einheitlichen Meldeprozesses, eines Decision Boards für homogene Entscheidungen sowie einer Evi- denzstelle als „zentrales Gedächtnis“ wird die „Kultur der Integri- tät“ der Commerzbank gestärkt und es wird Transparenz über und damit Vergleichbarkeit von Konsequenzen zu Fehlverhaltensfällen geschaffen. Die anonyme, um Personendaten bereinigte Abbildung dieser in der Evidenzstelle ermöglicht die Auswertung von Fehlverhalten in Relation zur beschlossenen Maßnahme und das Erkennen von Op- timierungsbedarfen bei Regeln und Anweisungen. Die Gesamtverantwortung in Bezug auf die Gewährleistung der Umsetzung der Konsequenzen-Management-Policy und insbeson- dere der Vollständigkeit und Aktualität liegt bei der Personalabtei- lung. Die Policy richtet sich an alle Führungskräfte und Mitarbeitende der Commerzbank. Die Erstversion der Policy wurde 2018 vom Gesamtvorstand der Commerzbank verabschiedet. Weitere Anpassungen im Zeitverlauf aufgrund zum Beispiel prozessualer Veränderungen wurden auf den Vorsitzenden des Decision Boards delegiert und können von diesem genehmigt werden. Die globale Konsequenzen-Management-Policy, inklusive der lo- kalen Addenda ist im globalen Compliance-Policy-Portal der Com- merzbank für alle Mitarbeitenden als übergreifende Anweisung zugänglich. Maßnahmen Bewusste Verstöße gegen Gesetze, Richtlinien und Verhaltens- grundsätze werden nicht toleriert. Hierzu wurde im Jahr 2009 ein Hinweisgebersystem in der Bank eingeführt. Über dieses System können Mitarbeitende anonyme oder namentliche Meldungen ab- geben. Daneben wurde im Jahr 2018 ein Konsequenzen-Manage- ment etabliert, das entsprechende Fehlverhaltensvorgänge bündelt und analysiert. Ein regelmäßiges Reporting versetzt die verantwort- lichen Einheiten in die Lage, informierte Entscheidungen zu treffen. Im Jahr 2016 wurde die Initiative „Culture of Integrity“ gestartet, in deren Rahmen das Konsequenzen-Management in den Jahren 2018 und 2019 kommuniziert und in der Organisation mittels ver- schiedener Medien transparent gemacht wurde und seitdem fester Bestandteil der Unternehmens- und Führungskultur ist. Das Repor- ting zum Konsequenzen-Management wurde im Jahr 2024 über- prüft und um verschiedene Auswahlfelder ergänzt. Für Führungskräfte steht auf der Commerzbank Lernplattform ein Onlinetraining zum Konsequenzen-Management zur Verfügung. Dieses Training können sich optional auch Mitarbeitende selbst zu- weisen. Parallel werden insbesondere neue Führungskräfte mithilfe der Management-Toolbox in einer Infosession durch die HR-Bera- tungseinheiten zum Konsequenzen-Management geschult. Die Ma- nagement-Toolbox steht auch allen Führungskräften in Funktion zur Verfügung und wird in verschiedenen Qualifizierungsformaten kommuniziert. Kennzahlen Über Vorfälle von Diskriminierung und Beschwerden im Zusam- menhang mit Diskriminierung erfährt die Commerzbank zum einen anhand von Meldungen aus dem Hinweisgebersystem. Zum ande- ren können im Rahmen des Konsequenzen-Managements Vorfälle berichtet werden, die zu disziplinarischen Maßnahmen geführt ha- ben. Diese Vorfälle werden in der untenstehenden Tabelle als „Fälle von Diskriminierung“ ausgewiesen. Weitere bestätigte Whistleblowing Fälle, die nicht unter den Themenbereich Diskriminierung fallen, bei denen die Hinweisge- benden Mitarbeitende sind oder im Fall von anonymen Meldungen sein können und die sich gegen die Commerzbank oder einen Mit- arbeitenden wenden, werden in der untenstehenden Tabelle als „Zahl der Beschwerden“ ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 139 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Darüber hinaus wird in der untenstehenden Tabelle die Anzahl der Beschwerden, die bei den nationalen Kontaktstellen für multi- nationale Unternehmen der OECD eingereicht wurden, als „Anzahl der bei den nationalen Kontaktstellen eingereichten OECD-Be- schwerden“ aufgeführt. Die OECD-Datenbank ermöglicht einen Überblick über alle bearbeiteten Beschwerden, die gegen be- troffene Gesellschaften bei allen weltweiten nationalen Kontaktstel- len eingegangen sind. Im Rahmen der Offenlegung wird die OECD- Datenbank auf mögliche veröffentlichte Meldungen zur Commerz- bank überprüft, unter der Annahme, dass eingegangene Beschwer- den in die OECD-Datenbank vollständig aufgenommen und veröffentlicht wurden. Die Datenerhebung zu wesentlichen Geldbußen und Schadens- ersatzzahlungen, die im Zusammenhang mit Diskriminierungsfäl- len einschließlich Belästigung stehen, erfolgt über die sogenannte OpRisk-Schadensdatenbank der Commerzbank. In dieser Daten- bank werden unter anderem Verluste, die auf Diskriminierungsfälle einschließlich Belästigung zurückzuführen sind, ab einem Scha- denswert von 10 000 Euro erfasst. Die in der Tabelle berichtete Kennzahl „Gesamtbetrag der Geldbußen, Sanktionen und Schaden- ersatzzahlungen“ stellt eine Aggregation konzernweit erfasster Ver- luste in diesem Zusammenhang dar. Im Berichtszeitraum sind in der Commerzbank insgesamt neun Fälle von Diskriminierung gemeldet worden. Davon betrafen sieben Fälle die Commerzbank AG und zwei weitere Fälle Tochtergesell- schaften. Über das Thema Diskriminierung hinausgehende bestätigte Whistleblowing-Fälle, bei denen die hinweisgebende Person eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter ist oder, im Fall von anonymen Meldungen, sein könnte und die sich gegen die Bank oder einen Mitarbeitenden wenden, beliefen sich im Berichtszeitraum auf ins- gesamt zwei. Davon betrafen keine Fälle die Commerzbank AG und zwei Fälle Tochtergesellschaften. Zudem wurden im Berichtszeitraum über die nationalen Kon- taktstellen für multinationale Unternehmen der OECD keine Be- schwerden eingereicht. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geldbußen und Schadensersatzzahlungen, die im Zusammenhang mit Diskriminie- rungsfällen einschließlich Belästigung stehen, gezahlt. Die wesentlichen Geldbußen und Schadensersatzzahlungen werden im Jahresabschluss unter der Position „Sonstige Rückstel- lungen“ ausgewiesen, falls vorhanden. Die Erhebung der oben beschriebenen Kennzahlen wurde von der für die Qualitätssicherung zuständigen externen Stelle validiert. Ziele Die Ausführungen im Standard S1-3 gelten hier entsprechend. Diskriminierungsfälle und Beschwerden 2024 Gesamtzahl der im Berichtszeitraum gemeldeten Fälle von Diskriminierung, einschließlich Belästigung 9 Gesamtzahl der weiteren Beschwerden bezüglich des Arbeitsumfeldes, die über Kanäle eingereicht wurden, über die Personen innerhalb der eigenen Belegschaft des Unternehmens Bedenken äußern können 2 Gesamtzahl der Beschwerden, die bei den nationalen Kontaktstellen für multinationale Unternehmen der OECD eingereicht wurden 0 Gesamtbetrag der wesentlichen Geldbußen und Schadenersatzzahlungen im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Vorfällen und Beschwerden 0 [S4-1] Konzepte im Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern Basis für den unternehmerischen Erfolg der Commerzbank sind zufriedene und aktive Kundinnen und Kunden, die mit uns ihre privaten Bankgeschäfte über verschiedene Kanäle erledigen. Für die Rolle der Commerzbank bieten dabei unsere Unternehmens- werte Orientierung: Integrität ist die Basis unseres Geschäftsmodells: Wir sind achtsam, zuverlässig und vertrauenswürdig. Leistung ist unser Motor: Wir sind mutig, ehrgeizig und be- geistert. Verantwortung ist unser Auftrag: Wir handeln nachhaltig, be- wusst und unternehmerisch und stehen füreinander ein. Die Unternehmenswerte sind auch ein wesentlicher Bestand- teil unserer Risikokultur, anhand derer wir Entscheidungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Risiken treffen. Das be- trifft sowohl, mit wem wir Geschäfte machen, als auch, welche Geschäfte wir machen. Unsere Menschenrechtsposition von 2024 ist ein wesentli- ches Element unserer sozialen Verantwortung im Kundenge- schäft. Wir bekennen uns darin zur Achtung der Menschenrechte im Sinne der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der 140 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Vereinten Nationen (UN) und bereits seit 2006 zu dem UN Global Compact und verpflichten uns im Rahmen unserer Einflussmög- lichkeiten, einen Beitrag zu ihrer Förderung und ihrem Schutz im Umgang mit unseren privaten Kundinnen und Kunden zu leisten. Sie gelten für alle Kundengruppen, für Kundinnen und Kun- den mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen gelten zudem die Strategien, Konzepte und Maßnahmen zur Stärkung der Barrierefreiheit. Unsere Aktivitäten unterstützen wesentliche positive Auswir- kungen und Chancen und mitigieren negative Auswirkungen und Risiken für Verbraucher, indem wir durchgehend bei unserer Leistungserbringung in direktem Kontakt mit unseren Kundin- nen und Kunden stehen beziehungsweise ihnen die Möglichkeit geben, mit uns in Kontakt zu treten. Für die Umsetzung aller im Folgenden beschriebenen Strategien und der dazugehörigen Maßnahmen ist der Fachvorstand Privat- und Unternehmerkun- den verantwortlich, der dabei von seinen Bereichsvorständinnen und -vorständen unterstützt wird. Detaillierte Angaben zu Konzepten werden im Folgenden nä- her erläutert. [S4-2] Verfahren zur Einbeziehung von Verbrauchern und Endnutzern in Bezug auf Auswirkungen Gegenüber unseren privaten Kundinnen und Kunden ist und bleibt es unser Anspruch, die Aktivitäten, Produkte und Prozesse auf sie auszurichten und ihren Anliegen bedarfsgerecht und mit hoher Qualität zu begegnen. Deshalb binden wir unsere Kund- schaft aktiv ein, um Nutzungsanforderungen in der (Weiter-)Ent- wicklung von Dienstleistungen und Produkten berücksichtigen und negative beziehungsweise positive Auswirkungen in zukünf- tige Entscheidungen einbeziehen zu können. So wird durch einen eigenen Bereich im Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) sichergestellt, dass die Customer be- ziehungsweise User Experience (CX/UX), also die Erfahrung der Kundinnen und Kunden mit unseren Produkten, Leistungen und Kanälen, unseren qualitativen Ansprüchen genügt. Kundinnen und Kunden werden anlassbezogen in die verschiedenen Phasen wie Ideenentwicklung, Konzeption, Design und Entwicklung ei- nes Produktes einbezogen. So entsteht ein kontinuierlicher Dia- log, unter anderem in einem eigens dafür eingerichteten UX- Studio. Die Marke comdirect nutzt für die Einbindung darüber hinaus die „comdirect-Community“, bei der sich Kundschaft sowie Fi- nanzmarktinteressierte über Produkte und andere Finanzthemen untereinander und mit der Bank austauschen können. [S4-3] Verfahren zur Behebung negativer Auswirkungen und Kanäle, über die Verbraucher und Endnutzer Bedenken äußern können Das Beschwerde-und-Qualitätsmanagement-(BQM-)Committee agiert als die regulatorisch geforderte Beschwerdemanagement- Funktion und ist Global Functional Lead für das Beschwerde- und Qualitätsmanagement. Es verantwortet die Beschwerdema- nagement-Policy der Gesamtbank und stellt in diesem Zusam- menhang die Erfüllung der bereichs- und segmentübergreifenden Aufgaben sicher. Hierzu zählt vor allem das grundsätzlich einheitliche Verständnis im Umgang mit Be- schwerden. Zudem stellt das Komitee sicher, dass die bereichs- und segmentspezifischen Richtlinien der Bank konform mit den internen Vorgaben sind. Zu den weiteren Aufgaben gehören ne- ben den Quartalsberichten auch eine jährliche Berichterstattung an den Gesamtvorstand über die Beschwerdesituation sowie die Erfüllung der Berichtspflichten gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Ergänzend dient das BQM-Committee auch als Plattform zum Austausch über alle we- sentlichen Informationen in Bezug auf seinen Geschäftszweck. Die Beschwerdemanagement-Policy der Commerzbank AG legt auf Basis diverser nationaler und EU-weiter Gesetze und Verordnungen verbindliche Mindeststandards für den Umgang mit und die Bearbeitung von Beschwerden fest. Diese Policy ist die gemeinsame Grundlage für alle Einheiten der Bank und wird für jedes relevante Geschäftsfeld durch separate Verfahrensan- weisungen umgesetzt. Ziel der Bank ist es, die Kundenzufriedenheit mit den ange- botenen Dienstleistungen und Produkten zu steigern. Beschwer- den werden als wertvolle Quelle für die Verbesserung von Prozessen und Produkten betrachtet. Daher analysiert die Bank diese systematisch, identifiziert Verbesserungspotenziale und verfolgt deren Umsetzung. Die Verfahrensanweisung für die Beschwerdebearbeitung im Zentralen Beschwerdemanagement legt die spezifischen Bear- beitungsprozesse für Beschwerden von Privatkundinnen und Pri- vatkunden der Marke Commerzbank fest. Diese Anweisung basiert auf der übergeordneten Beschwerdemanagement-Policy und ist speziell für das Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) konzipiert. Sie gewährleistet, dass die Bearbeitung von Beschwerden den rechtlichen und regulatorischen Anforderun- gen entspricht und gleichzeitig ein hohes Maß an Kundenzufrie- denheit sicherstellt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 141 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Aufgrund der getrennten Systemlandschaften nutzen die Mar- ken Commerzbank, comdirect und onvista bank unterschiedliche Beschwerdemanagementsysteme. Jedes dieser Systeme stellt für die jeweilige Marke das regulatorisch geforderte zentrale Be- schwerderegister dar. Alle Beschwerden von Privatkundinnen und -kunden werden unabhängig vom gewählten Eingangskanal, zum Beispiel E-Mail, Beschwerdeformular, Briefpost, Filiale oder Hinweisgebersys- tem, in das zentrale Beschwerderegister überführt. Mit dieser Vielzahl an Eingangskanälen soll sichergestellt werden, dass alle Kundinnen und Kunden sich der Beschwerdemöglichkeiten be- wusst sind und nach ihrer persönlichen Präferenz auswählen können. Zum Schutz und der Sicherheit von anonymen Be- schwerden des Hinweisgebersystems hinsichtlich möglicher Vergeltungsmaßnahmen siehe Standard S1-3. Für Beschwerden von Privatkundinnen und -kunden der Marke Commerzbank ist dieses die Anwendung QMT (Qualitäts- management-Tool). Alle Beschwerden werden nach dem Prinzip „First in, first out“ nach den Vorgaben der Verfahrensanweisung für die Beschwerdebearbeitung prozessiert, mit dem Ziel, unse- ren Kundinnen und Kunden eine einvernehmliche Lösung anzu- bieten. Die Commerzbank hat hierzu die Commerz Direktservice GmbH (CDS) mit der Aufnahme, Erfassung und Bearbeitung von Kundenbeschwerden beauftragt. Im Rahmen der etablierten Qualitätssicherungsmaßnahmen im Segmentmanagement (PUK-SM) im Risiko- und Qualitätsma- nagement wird neben der regulatorischen Korrektheit, der Bear- beitungseffizienz und der Prozesseinhaltung auch die Verständlichkeit der Antwortschreiben überprüft, um sicherzu- stellen, dass diese klar und nachvollziehbar sind. Über einen definierten Key Performance Indicator (KPI) wird der Anteil der Kundenbeschwerden gemessen, die innerhalb von sieben Arbeitstagen abschließend bearbeitet werden konnten. Ziel ist es, dass in dieser Zeitspanne mindestens 80 % der Be- schwerdekundinnen und -kunden eine Antwort auf ihre Be- schwerde erhalten. Diese Zielvorgabe unterstreicht den in der Beschwerdemanagement-Policy verankerten Anspruch auf eine schnelle und effiziente Lösung von Kundenbeschwerden. Der KPI wird auf Basis der im Berichtsquartal eingegangenen Be- schwerden ermittelt und ausgewertet. Die Ergebnisse werden in den Quartalsberichten dokumentiert. Der KPI „Folgebeschwerdequote“ ist ein entscheidender In- dikator zur Messung des in der Beschwerdemanagement-Policy verankerten Anspruchs einer lösungsorientierten Beschwerde- bearbeitung. Ziel dieser Vorgabe ist es, sicherzustellen, dass höchstens 10 % der Kundinnen und Kunden, die eine Be- schwerde eingereicht haben, nach der abschließenden Beant- wortung ihrer Erstbeschwerde erneut mit demselben Anliegen auf uns zukommen. Als Bezugswert dient die Anzahl der im Be- richtsquartal eingegangenen Beschwerden. Die Auswertung die- ser Quote wird in den Quartalsberichten dargestellt. Neben diesen beiden KPIs sind für PUK noch weitere Quali- tätsstandards vereinbart: Über die indikative Zufriedenheitsquote wird dargestellt, wie hoch der Anteil der Beschwerden ist, bei denen dem Kunden- wunsch entsprochen beziehungsweise eine tragfähige alterna- tive Lösung angeboten werden konnte. Ziel ist es, dass dies in mehr als 75 % der im Kontrollzeitraum geschlossenen Be- schwerden der Fall ist. Die Ergebnisse dieser Messung werden ausgewertet und in den Quartalsberichten ausgewiesen. Eine niedrige Folgebeschwerdequote und eine hohe indika- tive Zufriedenheitsquote sind für uns Ausdruck, dass unsere Kun- dinnen und Kunden unseren Beschwerdeprozess als vertrauensvoll und professionell wahrnehmen. Ein weiterer wichtiger Qualitätsstandard ist die durchschnitt- liche Bearbeitungsdauer, gemessen in Arbeitstagen. Diese Ziel- vorgabe spiegelt den in der Beschwerdemanagement-Policy verankerten Anspruch wider, den Beschwerdekundinnen und - kunden schnell eine Lösung anzubieten. Der Bezugswert hierfür ist die Anzahl der im Berichtsquartal eingegangenen Beschwer- den. Die Ergebnisse dieser Messung werden ausgewertet und in den Quartalsberichten ausgewiesen. Empfänger der im Risiko- und Qualitätsmanagement erstell- ten Berichte sind Segmentvorstand und Bereichsvorständinnen und -vorstände PUK, der Gesamtvorstand, das Vertriebsmanage- ment, das BQM-Committee sowie der Safeguarding Officer, Com- pliance, Audit und die Delivery-Organisation, in der die Fach- und IT-Seite in einem Team mit agilen Arbeitsmethoden zusam- menarbeiten mit dem Ziel, unser digitales Angebot schneller und flexibler auf den Markt zu bringen. [S4-4] Maßnahmen in Bezug auf wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen Maßnahmen zu wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen in Zusammenhang mit Verbrauchern und Endnutzern Die einzelnen Maßnahmen im Zusammenhang mit Auswirkun- gen auf unsere Kundinnen und Kunden sind in den Standards S4- 2 und S4-3 sowie in den folgenden unternehmensspezifischen Offenlegungen erläutert. Alle Maßnahmen werden im kontinuier- lichen Bankbetrieb umgesetzt, wenn es in den unternehmens- spezifischen Offenlegungen nicht anders beschrieben ist. 142 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Verfahren zur Festlegung von Maßnahmen Im jährlich stattfinden Strategieprozess werden neben Marktent- wicklungen auch die Interessen der privaten Kundinnen und Kunden analysiert und Themen adressiert, die in der kommen- den Planungsperiode besonders relevant für unser Privatkunden- geschäft sind. Im Laufe des Strategieprozesses werden die relevanten The- men besprochen und mit Maßnahmen hinterlegt. Sicherstellung der Vermeidung von negativen Auswirkungen und Risiken Die Bank hat sich dazu verpflichtet, Rechte und Gesetze einzu- halten, und reflektiert dies in einer Vielzahl von Konzepten und Maßnahmen. Negative Auswirkungen vermeiden wir durch ei- nen laufenden Dialog mit unseren Kundinnen und Kunden und unsere Unternehmenswerte. Zudem überwacht die interne Revi- sion die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben und Regelungen. Um negative Auswirkungen für unsere privaten Kundinnen und Kunden zu vermeiden, bieten wir im Rahmen unseres Qualitäts- und Beschwerdemanagements verschiedene Meldekanäle an. Dazu gehören E-Mail, Beschwerdeformulare, Briefpost, unsere Filialen oder das Hinweisgebersystem. Das Beschwerdemanage- ment leitet die Beschwerden an die zuständigen Fachabteilungen weiter und bittet um eine Stellungnahme für den Kunden bzw. die Kundin. Damit soll eine mögliche, notwendige Abhilfemaß- nahme sichergestellt werden. Weitere Informationen dazu finden sich in Standard S4-3. Mittel zum Management von Auswirkungen, Risiken und Chancen Die Kundenzufriedenheit zu steigern und als Finanzdienstleister attraktiv im Privatkundenmarkt zu sein, ist immer auch ein wich- tiges Ziel unserer strategischen Planungen. Um dieses Ziel zu er- reichen, werden Mittel und Ressourcen den verantwortlichen, internen Projekt- bzw. Fachteams für die Umsetzung von Maß- nahmen zur Verfügung gestellt, um Prozesse und Produkte im Geschäft mit unseren privaten Kundinnen und Kunden noch bes- ser zu machen und damit positive Auswirkungen und Chancen zu verstärken bzw. negative Auswirkungen und damit verbun- dene Risiken zu vermeiden. Die eingesetzten Mittel sind Mitar- beitendenkapazitäten und finanzielle Mittel. Diese können aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen Projekten und Li- nienaufgaben nicht konkret benannt werden. Die Umsetzung und Wirksamkeit der vereinbarten Maßnah- men wird im Rahmen der täglichen Linien- beziehungsweise Pro- jektarbeit kontrolliert und überwacht, um sicherzustellen, dass die gesteckten Ziele auch erreicht werden. In diesem Zusammen- hang erfolgt eine Vorstellung der Maßnahmen sowohl im Ge- samt- beziehungsweise Segmentvorstand Privat- und Unternehmerkunden (PUK) als auch in den dafür vorgesehenen Gremien. [S4-5] Ziele im Zusammenhang mit dem Management wesentlicher Auswirkungen, der Förderung positiver Auswirkungen sowie dem Management wesentlicher Risiken und Chancen Die Kundenzufriedenheit ist eines der drei strategischen Steue- rungselemente der Commerzbank AG. Neben Mitarbeiterzufrie- denheit und dem finanziellen Ergebnis ist die Steigerung der Kundenzufriedenheit ein strategisches Ziel. Um die Zufriedenheit der privaten Kundinnen und Kunden zu messen, wird ein Zufriedenheitsindex ermittelt und dem Gesamt- vorstand berichtet. Zudem ist die Kundenzufriedenheit Bestand- teil der Zielvereinbarungen unserer leitenden Angestellten. Details dazu sind in der unternehmensspezifischen Offenlegung im Folgenden erläutert. Weitere ergebnisorientierte Ziele im Sinne der ESRS sind nicht vereinbart. Der Grund dafür ist, dass für alle folgenden un- ternehmensspezifischen Offenlegungen gesetzliche Vorgaben beziehungsweise strategische Managemententscheidungen zu- grunde liegen, die, mit dem Ziel einer fristgerechten Umsetzung im Rahmen vorgegebener Budgets, entweder projekthaft oder von Fachabteilungen bearbeitet werden. Eine Zielkontrolle er- folgt im Rahmen der Projektgovernance durch einen Lenkungs- ausschuss beziehungsweise durch Gremien wie den Gesamt- beziehungsweise Segmentvorstand Privat- & Unternehmerkun- den (PUK) oder dafür vorgesehene Gremien. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 143 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Unternehmensspezifische Offenlegung: Produktverantwortung Konzepte Anlage und Vermögensverwaltung Die regulatorischen Rahmenbedingungen im Finanzsektor wer- den maßgeblich durch die Wertpapierdienstleistungsrichtlinie MiFID, also die EU-Richtlinie 2014/65, sowie die dazugehörige Verordnung (EU Del. VO 2017/565) bestimmt. Diese Gesetze zie- len darauf ab, den Anlegerschutz zu stärken, die Transparenz im Finanzmarkt zu erhöhen und die Integrität der Märkte sicherzu- stellen. Sie legen unter anderem strenge Vorgaben für die Anla- geberatung und den Vertrieb von Finanzinstrumenten fest, um sicherzustellen, dass die Interessen unserer Kundinnen und Kun- den stets gewahrt bleiben. Diese Regelungen sind in der gesam- ten Europäischen Union verbindlich und bilden das Fundament für die Regulierung des Finanzdienstleistungsmarktes. Die Um- setzung der gesetzlichen Vorgaben wurde in die „Beraterrichtli- nie – Grundlagen zur WpHG- und Anlageberatung/ Orderprozess“ implementiert. Konten und Zahlungsmittel Die Commerzbank Aktiengesellschaft beachtet alle geltenden Gesetze und Regularien, wie zum Beispiel die Vorgaben des Bür- gerlichen Gesetzbuchs (BGB) und des Verbraucherstreitbeile- gungsgesetzes (VSBG). Aus diesem Grund ist eine zusätzliche Strategie im Sinne der ESRS nicht erforderlich. Maßnahmen Anlage und Vermögensverwaltung Im Bereich der Finanzinstrumente und Wertpapierdienstleistun- gen spielt die Regulatorik, insbesondere die Product-Governance (Ordnungsrahmen zur Steuerung des Produktangebots), eine zentrale Rolle. Als Vertriebsstelle, Konzepteur und Finanzportfo- lioverwalter trägt die Commerzbank Aktiengesellschaft erhebli- che Haftungsverantwortung. Diese Haftung erstreckt sich sowohl auf die Konzeption und den Vertrieb von Finanzinstrumenten als auch auf die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen wie zum Beispiel Finanzportfolioverwaltung, Anlageberatung, Fi- nanzkommissionsgeschäft oder Abschlussvermittlung. Der Ziel- markt wird im Rahmen der Product-Governance-Pflichten durch unser Produktmanagement definiert. Dies geschieht unter ande- rem im Rahmen des Neu-Produkt-Prozesses (NPP), der sicher- stellt, dass neue Produkte den regulatorischen Anforderungen entsprechen. Diese Prozesse werden kontinuierlich überwacht und weiterentwickelt, um die Einhaltung aller relevanten Vor- schriften zu gewährleisten. Konten und Zahlungsmittel Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Commerz- bank Aktiengesellschaft enthalten unter anderem wichtige Rege- lungen zu Beschwerdemöglichkeiten und dem Ombudsmannverfahren. In den AGB werden die Verfahren zur Beschwerde und zur alternativen Streitbeilegung detailliert be- schrieben. Sie gelten für alle Kundinnen und Kunden. Darüber hinaus besteht eine Veröffentlichungspflicht, sodass die relevan- ten Informationen sowohl in unseren Filialen als auch online zu- gänglich gemacht werden müssen. Die Produktentwicklung im Finanzsektor erfolgt bei der Com- merzbank unter strikter Berücksichtigung der regulatorischen Vorgaben, insbesondere der Product-Governance. Dabei wird si- chergestellt, dass der NPP sowie die geltenden Grundsätze des Marktes eingehalten werden. Dieser Ansatz gewährleistet, dass neue Produkte nicht nur den gesetzlichen Anforderungen ent- sprechen, sondern auch den Bedürfnissen und Interessen des de- finierten Zielmarktes, für den die Produkte konzipiert sind, gerecht werden. Dieser Prozess wird kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt, um höchste Standards in der Produktent- wicklung zu gewährleisten. Ziele Ein ergebnisorientiertes Ziel im Sinne der ESRS wurde nicht ver- einbart. Weitere Information dazu sind im Standard S4-5 enthal- ten. Unternehmensspezifische Offenlegung: Kundenzufriedenheit Konzepte Wir wollen das Privat- und Unternehmerkundengeschäft grund- legend umbauen. Ziel ist eine Kombination aus leistungsstarker Direktbank und einem flächendeckenden Beratungsangebot. Als qualitatives Zielkriterium ist die Kundenzufriedenheit Teil dieser Strategie 2027 sowie des Zielekatalogs für die Risk Taker und geht auch in die Ziele des Vorstands ein. Ende 2022 hat der Vor- stand der Commerzbank AG deshalb über die Etablierung eines Kundenbindungsindex „KUBIX“ als strategisches Instrument zur einheitlichen Messung der Kundenbindung in der Gesamtbank 144 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 entschieden und erstmals einen konkreten Zielwert für das Ge- schäftsjahr 2023 festgelegt. Diese Konzepte und die dazu gehörenden Maßnahmen stellen sicher, dass das mögliche, wesentliche Risiko einer abnehmen- den Kundenzufriedenheit zeitnah erkannt und negative Auswir- kungen mitigiert werden. Maßnahmen Der KUBIX wird dabei im Rahmen der Kundenbefragung „Kun- denbarometer“ als zentraler Key Performance Indicator (KPI) für die Kundenbindung erhoben. Die Ergebnisse fließen in unseren Performancedialog für leitende Angestellte zur Zielvereinbarung und Feedback ein. Darüber hinaus dient eine Stärken- und Schwächenanalyse zur Ableitung konkreter Handlungsfelder. Um einen ganzheitlichen Blick auf die Kundinnen und Kunden zu gewährleisten, wird eine repräsentative Zufallsstichprobe ver- wendet. Der Kundenbindungsindex „KUBIX“ wird durch die Bewer- tung der 3 Kernfragen Gesamtzufriedenheit (C-Sat), Weiteremp- fehlungsbereitschaft (NPS) und Wettbewerbsvorteil gebildet. Die besonders relevanten Bewertungen der Gesamtzufriedenheit und der Weiterempfehlung gehen mit jeweils 40 % in den Ge- samtwert ein, der Wettbewerbsvorteil als nachrangiges Bewer- tungskriterium mit 20 %. Die Spanne des KUBIX reicht hier von 0 (keine Kundenbindung vorhanden) bis 100 (maximal mögliche Kundenbindung). Der KUBIX wird für das Privatkunden- und Unternehmerkun- dengeschäft der Commerzbank inklusive der Marke comdirect erhoben. Eine eigene Erhebung der Kundenbindung bei Wettbe- werbsbanken stellt sicher, dass der KUBIX auch im Wettbe- werbsvergleich betrachtet werden kann. Bei der Tochtergesellschaft mBank wird im Rahmen der Kundenbindung lediglich eine NPS-Messung durchgeführt. Kundinnen und Kunden des Privatkunden- und Unternehmer- kundengeschäfts der Commerzbank, inklusive comdirect, wer- den jährlich in zwei Wellen befragt, sowohl online als auch telefonisch. Nach der ersten Welle werden für das erste Halbjahr im Privatkunden- und Unternehmerkundengeschäft Zwischener- gebnisse kommuniziert, während ein Gesamtjahresbericht zum Jahresende mit Treiberanalysen und Handlungsempfehlungen erstellt wird. Der Bereich Group Management Communications ist für die Datenerhebung und die Ergebnis-Berichterstattung verantwortlich, während die Umsetzung der daraus abgeleiteten Maßnahmen den jeweiligen Fachbereichen obliegt. Die Fort- schritte und deren Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit sind ein zentraler Bestandteil der jährlichen Ergebnisreports. Die Erhebung des Kundenbarometers, wie auch des KUBIX, wird durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut durchge- führt. Ziele Für das Privatkunden- und Unternehmerkundengeschäft (PUK) lagen die im Jahr 2024 gemessenen Kundenbindungswerte (KU- BIX) über den Zielvorgaben, die Aufsichtsrat und Vorstand defi- niert hatten (PUK inklusive comdirect + 5 Indexpunkte) und zeigen, dass wir bei der Bindung unserer Kunden an die Bank deutliche Fortschritte gemacht haben. Die Werte dienen der Steuerung und der Messung der Zielerreichung. Sie werden den Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen gegenüber regel- mäßig offengelegt. Die Commerzbank veröffentlicht ihre Kundenbindungswerte nicht, weil der KUBIX ein eigener, im Markt sonst nicht ange- wandter Kundenbindungsindex ist. Durch diese Nicht-Vergleich- barkeit mit sonst am Markt üblichen Bindungsindizes wie beispielsweise einer reinen C-Sat- oder NPS-Erhebung, kann es zu Interpretationsfehlern und mangelhafter Einordnung durch Dritte kommen. Die Commerzbank vermeidet damit das daraus resultierende hohe Risiko einer fehlerhaften Interpretation und möglicherweise schädlichen Kommunikation. Unternehmensspezifische Offenlegung: Kundenservice und Kundennähe Konzepte Die Strategie bis 2027 legt besonderen Wert auf ein nahtloses Kundenerlebnis durch die Verzahnung verschiedener Kommuni- kationskanäle, um die Kundenzufriedenheit zu maximieren mit dem Ziel, die Commerzbank als führende digitale Beratungsbank zu etablieren. Im internen Handbuch zum „Vertriebsmanage- ment im Privat- und Unternehmerkundensegment“ werden im weiteren Sinne Inhalte zur nachhaltigen Kundenbeziehung auf- gegriffen, die aus übergeordneten strategischen Aussagen stam- men. Im Vordergrund steht dabei, unseren Kundinnen und Kunden die Beratung so anzubieten, wie sie es wünschen – ob digital, remote, telefonisch oder vor Ort – und sie digital zu befä- higen, um ihnen durch überzeugende digitale Angebote schnel- lere und bessere Unterstützung zu bieten. Maßnahmen Mit einem Beratungscenter, das auch am Wochenende als zent- raler Ansprechpartner für rund zwei Drittel unserer privaten Kun- dinnen und Kunden dient, wird ein umfassender Service geboten. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 145 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Zusätzlich können Serviceanliegen rund um die Uhr online, mo- bil oder telefonisch autonom bearbeitet werden. Im Geschäft mit vermögenden Privatkundinnen und -kunden (Wealth-Manage- ment und Private Banking) ist uns der Dialog mit diesen als we- sentlicher Bestandteil der Beratung wichtig. Dabei liegt der Fokus auf einem umfassenden Verständnis der aktuellen und zu- künftigen Bedarfssituation der Kundinnen und Kunden, der Ent- wicklung einer Vermögensstrategie und der Festlegung der nächsten Schritte, die jährlich mindestens einmal besprochen werden. Dabei werden die Vermögens-, Einkommens- und steu- erliche Situation sowie die Ziele, Bedarfe und das Risikoprofil der Kundinnen und Kunden berücksichtigt. Ziele Ein ergebnisorientiertes Ziel im Sinne der ESRS wurde nicht ver- einbart. Weitere Informationen dazu sind im Standard S4-5 ent- halten. Unternehmensspezifische Offenlegung: Schutz vor Überschuldung Konzepte Kredit Bei der Kreditvergabe ist es wesentlich, dass die Kreditentschei- dung auf der Kapitaldienstfähigkeit der Kreditnehmerin oder des Kreditnehmers basiert und nicht allein durch die Besicherung des Kredits gestützt wird. Vor Kreditgenehmigung wird gemäß den Vorgaben der inter- nen Richtlinie „Bonitätsprüfung Privat- und Unternehmerkun- den“ die Kapitaldienstfähigkeit der Kreditnehmerin oder des Kreditnehmers umfangreich geprüft. Hierbei werden zum Beispiel neben den Vorgaben des Bür- gerlichen Gesetzbuchs (BGB) und des Gesetzes über das Kredit- wesen (KWG) auch die Leitlinien der European Banking Authority (EBA) zur Kreditvergabe und -überwachung (European Banking Authority Guidelines on Loan Origination and Monito- ring (EBA GL LOaM)) berücksichtigt; diese verlangen zudem die perspektivische Betrachtung von negativen Einflüssen auf die an- gesetzten Einkommen und Ausgaben bezüglich Faktoren wie zum Beispiel Inflation, Renteneintritt und potenziell sinkende Mieteinnahmen. Darlehen, Einlagen, Konten und Zahlungsmittel Im Privatkundengeschäft der Commerzbank Aktiengesellschaft sind die Regelungen zur Policy Governance für Bankprodukte da- rauf ausgerichtet, bei der Konzeption und Markteinführung von Produkten die Interessen, Ziele und Eigenschaften der Verbrau- cherinnen und Verbraucher zu beachten. Diese Governance- Strukturen sollen sicherstellen, dass potenzielle Schäden für den Zielmarkt vermieden und Interessenkonflikte so gering wie mög- lich gehalten werden. Die Produkte, die unter diese Regelungen fallen, umfassen Darlehens-, Einlagen-, Konten- und Zahlungs- verkehrsangebote für Verbraucherinnen und Verbraucher gemäß § 13 BGB sowie für Existenzgründerinnen und -gründer unter den Voraussetzungen des § 513 BGB. Die Verantwortung für diese Governance liegt im Bereich Privat- und Unternehmerkun- den beim Bereichsvorstand für Strategisches Produkt- und Ka- nalmanagement (SPK). Somit handelt die Bank im Einklang mit den Vorgaben der BaFin, die im Rundschreiben 08/2023 (unter anderem Zielmarktkonzept und Product Governance) in Überein- stimmung mit der EBA-Richtlinie festgelegt wurden. Die genannten Konzepte zum Schutz vor Überschuldung bie- ten die potenzielle Chance, Kreditausfälle für die Commerzbank Aktiengesellschaft zu verhindern. Maßnahmen Kredit Vor der Genehmigung eines Kredits prüft die Commerzbank die Kapitaldienstfähigkeit der Kreditnehmerin oder des Kreditneh- mers umfangreich. Dabei werden beispielsweise Mindestbeträge (Pauschalen) für Lebenshaltungskosten angesetzt. In der Regel wird ausschließlich reguläres Einkommen berücksichtigt. Zudem erfolgt eine Prognose, ob die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer auch unter veränderten Rahmenbedingungen wie zum Beispiel einem geringeren Einkommen durch Renteneintritt, Inflation oder Zinsanstieg über die gesamte Kreditlaufzeit hin- weg zahlungsfähig bleibt. Sollte sich die Bonität der Kundin oder des Kunden deutlich verschlechtern, werden frühzeitig Gespräche mit ihnen geführt, um einen möglichen Zahlungsausfall zu vermeiden. Die Commerz Service-Center Intensive GmbH (CSCI) über- nimmt für und im Auftrag der Commerzbank die Anpassungen und Durchführungen bei automatisierten Rückstandsbereinigun- gen sowie Forderungseinziehungen. Darlehen, Einlagen, Konten und Zahlungsmittel Im Jahr 2024 wurde die EBA-Richtlinie des BaFin-Rundschrei- bens 08/2023 umgesetzt, die auf den Bereich der Darlehens-, Einlagen-, Konten- und Zahlungsverkehrsangebote wirkt. Die in der Richtlinie beziehungsweise im BaFin-Rundschreiben formu- lierten Regelungen definieren Anforderungen an interne 146 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Prozesse, Funktionen und Strategien für die Konzeption, Markteinführung und die Überprüfung dieser Produkte während ihres gesamten Produktlebenszyklus. Kernpunkte sind die Bestimmung des jeweiligen Zielmarktes und die Festlegung von Zielmarktkriterien sowie die Betrachtung der Produkte aus Verbrauchersicht. Ebenso wichtig ist, dass re- levante Informationen an die Produktvertreiber weitergegeben werden. Dies soll sicherstellen, dass die Produkte nicht nur recht- lichen Vorgaben entsprechen, sondern auch tatsächlich auf Inte- ressen, Zielen und Eigenschaften des Zielmarktes abgestimmt sind. Ziele Ein ergebnisorientiertes Ziel im Sinne der ESRS wurde nicht ver- einbart. Weitere Informationen dazu sind im Standard S4-5 ent- halten. Unternehmensspezifische Offenlegung: Zugang zu Bankprodukten für Menschen mit körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen Konzepte Die Strategie für den Zugang zum Angebot der Bank für Men- schen mit Einschränkungen wird maßgeblich durch das Barrie- refreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) beeinflusst. Der Fokus des BFSG liegt auf der digitalen Barrierefreiheit von Dienstleistungen und Produkten für Verbraucherinnen und Verbraucher. Aus Banksicht relevant sind Bankdienstleistungen und Selbstbedie- nungsgeräte, wie Geldausgabeautomaten oder Bankterminals. Das BFSG wurde 2021 verabschiedet und 2022 um eine Ver- ordnung zu den konkreten Anforderungen an die Barrierefreiheit (BFSGV) ergänzt. Beide treten am 28. Juni 2025 in Kraft. Weder das Gesetz noch die Verordnung selbst definieren An- forderungen an die technische Umsetzung der digitalen Barrie- refreiheit. Verwiesen wird vielmehr auf den Stand der Technik und für die Barrierefreiheit relevanten Standards. Das sind im Wesentlichen der DIN-Standard EN 301549 sowie die internatio- nal gültigen Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Für das Privatkundengeschäft wurde bereits am 1. Juli 2023 eine Policy zur digitalen Barrierefreiheit gemäß BFSG veröffent- licht. Sie gilt seitdem für alle Anpassungen und Neuentwicklungen, die zum Anwendungsbereich des BFSG ge- hören. Die Policy zielt darauf ab, die insbesondere digitale Barri- erefreiheit gemäß BFSG/BFSGV zu stärken. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist, dass relevante Informationen zu im BFSG definierten Bankdienstleistungen in verständlicher Spra- che erklärt werden müssen, die höchstens dem Sprachniveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen entspricht. Für Filialen und Geschäftsräume wird in den sogenannten Fi- lial-Manuals, wie dem Manual für Beratungs- und Premiumfilia- len, ebenfalls auf bauliche Barrierefreiheit verwiesen, wobei die Umsetzung nach der DIN 18040 sowie den jeweiligen Landes- bauordnungen erfolgt. Für die Selbstbedienungsgeräte wird zudem bei der Auswahl neuerer Geräte künftig darauf geachtet, die Normen des Ameri- cans with Disabilities Act (ADA) zu erfüllen. Die strategische Um- setzung für Selbstbedienungs-(SB-)Cash-Geräte erfolgt dabei nach den Anforderungen des BFSG und den Empfehlungen aus einem Audit durch einen unabhängigen Dienstleister mit lang- jährigen Erfahrungen und Expertise in digitaler Barrierefreiheit. Maßnahmen Alle Maßnahmen zur Umsetzung des Barrierefreiheitsstärkungs- gesetzes (BFSG) zielen darauf ab, Menschen mit Einschränkun- gen eine gleichberechtigte Teilhabe am Wirtschaftsleben zu ermöglichen. Bis 28. Juni 2025 müssen daher Barrieren in digi- talen Kanälen wie Web und App sowie bei der Bedienung von SB-Geräten beseitigt werden. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem die Anpassung von Kontrasten, die Skalierbarkeit von Bildschirminhalten, Videos mit Untertiteln, Alternativtexte bei Bildinhalten und die Sprachausgabe an Cash-Geräten. Für SB- Geräte sieht das BFSG eine Übergangsfrist von 15 Jahren ab der ersten Inbetriebnahme vor, längstens jedoch bis 2040. Die Implementierung eines barrierefreien, digitalen Funkti- ons- und Designbaukastens (Living Styleguide (LSG)) dient als Grundlage für alle IT-Entwickler und soll sicherstellen, dass digi- tale Barrierefreiheit bei allen technischen Entwicklungen berück- sichtigt wird. Rund zwei Drittel unserer Filialen sind ebenerdig zugänglich. Bei Um- und Neubauten wird zudem der Einsatz von Blindenleit- systemen in der Lobby geprüft und wenn möglich umgesetzt. Zudem wurde am 6. Dezember 2023 unser „Inklu- sion 2.0“veröffentlicht, die ambitionierten Ziele zur Schaffung ei- ner inklusiven Arbeitswelt setzt, auch im Hinblick auf ein digital barrierefreies Produkt- und Dienstleistungsangebot für private Kundinnen und Kunden. Dieser Plan wird seitens des Vorstands und des Aufsichtsrats unterstützt. Weitere Informationen zum Aktionsplan sind im Standard S1-12 offengelegt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 147 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Ziele Ein ergebnisorientiertes Ziel im Sinne der ESRS wurde nicht ver- einbart. Weitere Informationen dazu sind im Standard S4-5 ent- halten. Unternehmensspezifische Offenlegung: Datenschutz Das Thema Datenschutz ist für die Commerzbank sowohl mit Blick auf ihre eigenen Mitarbeitenden als auch mit Blick auf ihre Kundinnen und Kunden ein wesentliches Thema. Vor diesem Hintergrund hat die Commerzbank entschieden, das Thema Da- tenschutz und Schutz der Privatsphäre aus den themenspezifi- schen Standards S1 und S4 herauszunehmen und in einer unternehmensspezifischen Offenlegung gesondert zu behandeln. Durch die Sensibilisierung und Schulung der eigenen Mitar- beitenden sowie durch starke Schutzmaßnahmen kann der Com- merzbank-Konzern das Bewusstsein für Datenschutz und das Datenschutzniveau selbst erhöhen und so einen Beitrag zum Thema Datenschutz leisten. Konzepte Das Vertrauen in eine langfristige Geschäftsbeziehung ist der Commerzbank wichtig. Die Commerzbank nimmt den Schutz persönlicher Daten ihrer Kundinnen und Kunden und der eige- nen Mitarbeitenden sehr ernst und hält sich an die Vorschriften des Datenschutzes, insbesondere an die Bestimmungen der EU- Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Der Umgang mit perso- nenbezogenen Daten und mit Kundendaten ist in der Konzern- Datenschutz-Policy geregelt. Diese Policy hat den Zweck, im Konzern ein gleichmäßig ho- hes Maß an Datenschutz zu gewährleisten sowie die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen nachhaltig zu achten. Regel- mäßige Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen stärken das Bewusstsein der Mitarbeitenden für Datenschutzrisiken und erhöhen ihre Kompetenz im Umgang mit sensiblen Informatio- nen. Gemeinsam mit den Vorgaben zur Informationssicherheit legt diese Policy Schutzmaßnahmen fest und schafft ein Bewusst- sein für Sicherheitsbedrohungen, wodurch sie maßgeblich zur Datensicherheit und zum Vertrauen der Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden in den verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten beiträgt. Ziel dieser Policy ist es, ein gleichbleibend hohes Daten- schutzniveau innerhalb des Konzerns zu gewährleisten und die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen langfristig zu achten. Personenbezogene Daten werden nur verarbeitet, wenn die betroffene Person eingewilligt hat, wenn dies für die Erfül- lung eines Vertrags erforderlich ist und die DSGVO oder ein an- deres Gesetz die Verarbeitung erlaubt oder vorschreibt. Der sparsame, verhältnismäßige, notwendige und gesetzlich zuläs- sige Umgang mit personenbezogenen Daten und deren zweck- gebundene Verarbeitung sowie die Gewährleistung von Transparenz und Information der betroffenen Person sind Ver- pflichtungen aus der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, denen die Commerzbank nachkommt. Darüber hinaus übermittelt die Commerzbank personenbezogene Daten nur dann an Dritte, wenn dies rechtmäßig und ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Person nicht ersichtlich ist. Die Commerzbank löscht personenbezogene Daten, sobald sie für die Geschäftsabwicklung nicht mehr benötigt werden und keine weiteren berechtigten Gründe für die Aufbewahrung be- stehen, wie zum Beispiel gesetzliche Aufbewahrungsfristen. So- weit gesetzlich vorgeschrieben, weisen wir nach, dass wir die Grundsätze für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten einhalten. Die Commerzbank hat technische und organisatori- sche Maßnahmen ergriffen, um diese Ziele langfristig zu gewähr- leisten. Bei Anfragen, Beschwerden, Auskunftsersuchen und Verstößen gegen den Schutz personenbezogener Daten können sich betroffene Personen jederzeit an den Datenschutzbeauftrag- ten der Commerzbank wenden. Dessen E-Mail-Adresse ist auf der Webseite der Commerzbank veröffentlicht. Eine Information an die Betroffenen, insbesondere bei möglichen Risiken für de- ren Rechte und Freiheiten, erfolgt ebenfalls unverzüglich. Im Zuge regelmäßiger Datenschutz-Folgenabschätzungen bei der Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Daten, werden die Risiken bewertet und Gegenmaßnahmen ergriffen, um negative Folgen für die Betroffenen abzuwenden. Die Mitar- beitenden der Commerzbank werden regelmäßig zum Thema Datenschutz geschult und bei der Erreichung der Datenschutz- ziele unterstützt. Personenbezogene Daten werden nur dann an Behörden weitergegeben, wenn die Commerzbank dazu gesetz- lich verpflichtet ist. Hierüber und über andere datenschutzrele- vante Themen wird auch auf der Internetseite berichtet. Die Nichteinhaltung der Datenschutzgrundverordnung kann zu einer unrechtmäßigen Verarbeitung personenbezogener Da- ten führen und mit Geldbußen von bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % des Jahresumsatzes führen. Zudem könnten die Rechte und Frei- heiten von betroffenen Personen beeinträchtigt werden. Der Da- tenschutzbeauftragte überwacht die Einhaltung dieser Verordnung und anderer Gesetze, die sich auf die Verarbeitung personenbezogener Daten beziehen. Die Verfahren sind in der Konzern-Datenschutz-Policy, im Datenschutz-Handbuch und in internen Verfahren festgelegt. Die Überwachung erstreckt sich von Dokumentenprüfungen über die Kontrolle der technischen Umsetzung, bis hin zu Vor-Ort-Prüfungen bei Einheiten und Auf- tragsverarbeitern. 148 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Die Konzern-Datenschutz-Policy gilt weltweit für alle Mitar- beitenden des Commerzbank-Konzerns sowie alle anderen Par- teien, die Zugang zu Informationen der Commerzbank-Gruppe erhalten. Die Richtlinie enthält auch die grundlegenden Anforde- rungen an Dritte, die mit personenbezogenen Daten umgehen, die von einer operativen Einheit innerhalb des Konzerns kontrol- liert werden. Dementsprechend müssen diese Regeln in die Ver- träge mit Dritten, zum Beispiel mit Auftragsverarbeitern, aufgenommen werden. Auf oberster Ebene ist ein Vorstandsmitglied sowie der für das Thema Datenschutz zuständige Bereichsvorstand für die Umsetzung der strategischen Vorgaben der Konzern-Daten- schutz-Policy verantwortlich. Im Berichtsjahr 2024 wechselte diese Zuständigkeit zum 1. Dezember vom Konzernbereich „Group Organisation & Security“ in den Konzernbereich „Group Legal“ und damit in den Verantwortungsbereich der Vorstands- vorsitzenden. Dem Datenschutz unterliegen die Daten aller natürlichen Per- sonen, deren personenbezogene Daten von der Gruppe verarbei- tet werden und die den geltenden Gesetzen unterliegen. Diese Vorschriften wurden bei der Erstellung der Konzern-Daten- schutz-Policy berücksichtigt. Durch den laufenden Überwa- chungsprozess der Gesetzeslage durch den Datenschutzbeauftragten, der Rechtsabteilungen und den Mit- gliedern der konzernweiten Datenschutzorganisation der Com- merzbank-Gruppe, wird die Einhaltung der Anforderungen gewährleistet. Die Konzern-Datenschutz-Policy ist im Commerzbank-Intra- net einsehbar. Darüber hinaus werden Einzelheiten über die Ver- arbeitung personenbezogener Daten im Internet als Datenschutzerklärung, Datenschutzhinweis und entsprechend den Transparenzverpflichtungen der Datenschutzgrundverord- nung veröffentlicht. Maßnahmen Zu den wichtigsten Maßnahmen im Bereich des Datenschutzes zählt die ständige Beratung und Unterstützung von Projekten der Geschäftsbereiche sowie die Durchführung von Schulungen in- klusive eines Tests für alle Mitarbeitenden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen und der Konzern-Datenschutz-Policy. Diese sind wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung von Fehlver- halten beim Umgang mit personenbezogenen Daten und tragen dazu bei, dass die gesetzlichen Vorgaben des Datenschutzes dau- erhaft eingehalten werden. Ein zeitlicher Rahmen wurde für die Durchführung dieser Maßnahmen nicht explizit gesetzt, da diese dauerhaft angeboten und umgesetzt werden. Kennzahlen Die Datenschutzbeschwerden und -vorfälle werden in absoluten Zahlen angegeben. Eine externe Validierung der Parameter wird nicht vorgenommen. Im Kontext der Datenschutzbeschwerden konnten die Fälle generell geklärt werden, ohne dass der Bank ein Schaden ent- standen ist. Teilweise ergeben sich durch die Beschwerden Hin- weise auf Prozessschwächen. In diesen Fällen werden mit der Fachabteilung Anpassungen von Lösch- und Prüfprozessen auf- genommen. Im Fall von Datenschutzverletzungen sind die verantwortli- chen Einheiten angehalten, Verbesserungspotenzial zu identifi- zieren und umzusetzen. Ergänzend kann die Teilnahme an Schulungen, die Prüfung des Einsatzes des Vier-Augen-Prinzips sowie von künstlicher Intelligenz dazu beitragen, dass manuellen Fehlern entgegengewirkt wird. Ziele Die geltenden Gesetze und Vorschriften im Bereich des Daten- schutzes bestimmen den Rahmen und die entsprechenden Ziele. Darüber hinaus werden keine weiteren messbaren ergebnisori- entierten Ziele festgelegt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird durch stichprobenhafte Prüfungen und Kontrollen überwacht. Durch die häufig unmittelbaren Auswirkungen auf betroffene Personen erhält die Bank zudem Hinweise auf Verbesserungen in Form von Datenschutzbeschwerden und -verletzungen. Denen wird nachgegangen und gegebenenfalls aufgedeckte Mängel werden behoben. Datenschutzbeschwerden und Datenschutzvorfälle 2024 Datenschutzbeschwerden 1 011 Datenschutzvorfälle 1 737 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 149 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Governance-Standards [G1-1] Unternehmenskultur und Konzepte für die Unternehmensführung Entwicklung und Förderung der Unternehmenskultur Die Unternehmenswerte bilden die Basis unserer Unterneh- menskultur. Sie prägen unseren Umgang sowohl für das Mitei- nander als auch im Verhalten gegenüber internen und externen Kunden, Geschäftspartnern und der Gesellschaft. Die Werte zei- gen, dass wir uns unserer unternehmerischen Verantwortung be- wusst sind und uns von gemeinsamen Werten leiten lassen. Unsere Werte bieten Orientierung für den Alltag: Integrität ist die Basis unseres Geschäftsmodells Wir sind achtsam, zuverlässig und vertrauenswürdig. Leistung ist unser Motor Wir sind mutig, ehrgeizig und begeistert. Verantwortung ist unser Auftrag Wir handeln nachhaltig, bewusst und unternehmerisch und stehen füreinander ein. Der Unternehmenswert „Integrität“ hat eine bedeutende Rolle – Integrität ist die Basis unseres Geschäftsmodells. Wir wol- len als Bank nachhaltig und integer handeln. Das fördert das Ver- trauen in uns als Bank an der Seite unserer Kundinnen und Kunden, als Arbeitgeber, Geschäftspartner, Unternehmen und wichtiger Teil der Gesellschaft. Integres und verantwortungsvol- les Verhalten ist einer der stärksten Treiber für eine positive Re- putation und damit für unseren Erfolg am Markt. Deshalb geben wir zum Beispiel in Deutschland jährlich die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate-Governance- Kodex ab. Und wo solche Empfehlungen bestehen, berücksichti- gen wir sie in unserem Verhalten. Aufbauend auf den Unternehmenswerten haben wir Verhal- tensgrundsätze für integres Verhalten festgelegt, die allen Mitar- beitenden des Commerzbank-Konzerns einen verbindlichen Orientierungsrahmen für ethisches und gesetzestreues Verhalten in der täglichen Arbeit geben. Die Verhaltensgrundsätze werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls nachgeschärft. Darauf aufbauend haben wir konkrete Formate entwickelt und umgesetzt. Mit dem Culture Award setzt die Bank ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Den Award verleihen wir an diejenigen, die alles geben in Bezug auf unsere strategischen Ziele Wachstum, Verantwortung und Integrität sowie Exzellenz, Diversität und Inklusion. Der Commerzbank-Culture-Award ist bewusst partizipativ angelegt: Alle Mitarbeitenden können ihre Kolleginnen und Kollegen nominieren. Auf dieser Basis trifft eine Jury eine Vorauswahl, bevor alle Mitarbeitenden gebeten sind, im Intranet für ihren Favoriten zu stimmen. Jährlich im ersten Quartal findet eine Präsenzveranstaltung statt, bei der die Gewin- nerinnen und Gewinner ihre Auszeichnung erhalten. Die jährli- chen Nominierungen zeigen, dass dieses Format sehr gut angenommen wird. Mit „Hello Yellow“ haben wir ein Onboarding-Format etabliert, mit dem wir neue Kolleginnen und Kollegen in Präsenz in der Commerzbank begrüßen und willkommen heißen. Dabei wird über unsere Kultur, Werte, Strategie, Marke und vieles mehr ge- sprochen. Ähnlich ist auch eine Veranstaltungsreihe für alle Mit- arbeitenden aufgesetzt. „Hello Yellow – Meet you!“ steht unter dem Motto „Informieren und vernetzen“. Mitarbeitende erhalten in diesem Rahmen die Möglichkeit, sich zur strategischen Aus- richtung der Bank zu informieren, auszutauschen und miteinan- der zu vernetzen. Beide Formate werden sehr gut angenommen. Auch das Feedback zu den Veranstaltungen zeigt, dass sie inhalt- lich und kulturell einen Mehrwert bieten. Um unsere Feedbackkultur zu stärken und gleichzeitig unse- ren Führungskräften Impulse für ihre Entwicklung zu geben, bie- ten wir ein freiwilliges und anonymes Führungskräfte-Feedback an. Im Jahr 2024 konnten all unsere Führungskräfte diese Ent- wicklungschance nutzen und die hohe Teilnahmequote bestätigt, dass dies gern wahrgenommen wird. Untersuchung rechtswidriger Verhaltensweisen Die nachfolgenden Ausführungen zu Whistleblowing, Konse- quenzen-Management und zur Prävention von Bestechung und Korruption umfassen die Gesellschaften des Konsolidierungs- kreises gemäß CSRD, die entsprechende Compliance-Relevanz aufweisen und die gemäß der Betroffenheitsanalyse für die Er- mittlung von Leistungsindikatoren, ergänzenden Ausführungen und Angabepflichten zu berücksichtigen waren. Im Berichtszeitraum neu in den Konsolidierungskreis aufge- nommene Gesellschaften befinden sich teilweise noch im Pro- zess der Aufnahme in die Gruppensteuerung, der sogenannten Global Legal Entity Governance (LEG). Mit der LEG wird durch die bankinterne Einheit Group Com- pliance die Verpflichtung zur gruppenweiten Umsetzung von Compliance-Standards in nachgeordneten Unternehmen – in Tochter- und Enkelgesellschaften der Commerzbank – gesteuert. 150 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Die getroffenen Aussagen umfassen implizit die neu in den finanziellen Konsolidierungskreis aufgenommenen Gesellschaf- ten, wie Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH und Yellow Automation GmbH. Verstöße gegen Gesetze, regulatorische oder interne Vorgaben werden durch die Bank nicht toleriert. Grundsätzlich wird der Umgang mit Fehlverhalten in der in- ternen Policy „Kultur der Integrität/Konsequenzen-Manage- ment“ beschrieben. Ist ein Fehlverhalten sicher festgestellt worden, liegt es in der Verantwortung der jeweiligen Führungs- kraft, in Abstimmung mit der Personalabteilung Maßnahmen ein- zuleiten. Liegt ein Vorwurf gegen einen Mitarbeitenden vor, bei dem ein Anfangsverdacht auf eine Straftat, Ordnungswidrigkeit oder eine schwerwiegende Pflichtverletzung aus dem Arbeitsverhält- nis besteht, dieser Vorwurf jedoch weiterer Untersuchung bedarf, werden diese Untersuchungshandlungen durch die darauf spezi- alisierte Einheit innerhalb von Compliance im Rahmen der ent- sprechenden Konzernbetriebsvereinbarung zur Durchführung interner Sonderuntersuchungen vorgenommen. Die dabei ange- wendeten Mechanismen für die Commerzbank AG werden als Mindeststandards durch die, für die Durchführung von Sonder- untersuchungen bestimmte Einheit innerhalb Compliance, fest- gelegt. Schutz von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern Whistleblowing-Fälle, die über das Hinweisgebersystem oder an- dere festgelegte Meldekanäle eingehen, werden gemäß den zum Zeitpunkt der Meldung bereitgestellten Datenschutzinformatio- nen verarbeitet. Der Austausch von Daten und Dokumenten un- terliegt stets dem Need-to-know-Prinzip. Der elektronische Datenaustausch über das Hinweisgebersys- tem erfolgt verschlüsselt und unterliegt der Konzern-Daten- schutz-Policy und dem Datenschutzhandbuch. Personenbezogene Daten werden in Einklang mit dem anwend- baren Recht und internen Vorgaben übermittelt, wenn und so- weit dies für die Bearbeitung des Whistleblowing-Falls nach geltendem Recht oder zur Verfolgung anderer berechtigter Inte- ressen der Commerzbank erforderlich ist, wie zum Beispiel die Bewertung finanzieller und rechtlicher Risiken sowie Reputati- onsrisiken. Die Commerzbank wahrt streng den Schutz der Interessen al- ler beteiligten Parteien wie zum Beispiel: Schutz der Hinweisgebenden, insbesondere der Schutz ihrer gegebenenfalls gewünschten Anonymität – soweit dies ge- setzlich zulässig ist – sowie ihr Schutz vor Benachteiligungen, Schutz der Angeschuldigten, insbesondere ihr Schutz vor De- nunziation, Schutz der Commerzbank, insbesondere zu deren Risiko- und Schadensminimierung. Jeder und jede, die in gutem Glauben und nach bestem Wis- sen berichten, werden so weit wie möglich durch das anwend- bare Recht gegen ungerechte Behandlung, Entlassung oder sonstige Nachteile infolge seiner Offenlegung geschützt, auch dann, wenn sich im Laufe der Ermittlung herausstellt, dass der gemeldete Verdacht unbegründet ist. Die Bank nutzt das Intranet sowie die Homepage als Kommu- nikationskanäle für das Thema Hinweisgeberschutz und verweist auf die implementierten Meldekanäle. Zudem haben wir eine Verfahrensordnung zum Beschwerdeverfahren im Sinne des Lie- ferkettensorgfaltspflichtengesetzes veröffentlicht. Ferner wird im Rahmen verschiedener Schulungsmaßnahmen für die Mitarbei- tenden der Bank auf das Thema Whistleblowing hingewiesen. Verfahren zur Untersuchung von Verstößen gegen die Unternehmenspolitik Über ein Segment-übergreifendes Gremium operationalisiert der Vorstand der Commerzbank grundsätzlich seine Pflicht zur Durchführung von internen Sonderuntersuchungen bei einem dokumentierten Verdacht auf Fehlverhalten. Sonderuntersuchungen mit Bezug zu Mitarbeitenden werden unabhängig, integer und objektiv durchgeführt. Die Regelzustän- digkeit für diese Sonderuntersuchungen liegt gemäß separatem Vorstandsmandat in einem Bereich innerhalb der internen Com- pliance-Abteilung. Die Compliance-Funktion legt die Mindeststandards für die Durchführung von Sonderuntersuchungen mit Bezug zu Mitar- beitenden für die Commerzbank fest. Damit wird eine einheitli- che und transparente Handhabung von internen Sonderuntersuchungen im Konzern sichergestellt. Zur Wahrung der Unabhängigkeit der zuständigen Compli- ance-Funktion werden interne Sonderuntersuchungen nur im Auftrag berechtigter Auftraggeber gemäß separatem Vorstands- mandat durchgeführt. Durch den Bereich durchgeführte interne Sonderuntersu- chungen versetzen den Vorstand sowie die im Rahmen der Ge- schäftsorganisation beauftragten weiteren Entscheidungsträger beziehungsweise die Geschäftsführungen in den jeweiligen Kon- zerngesellschaften in die Lage, informierte Entscheidungen zu treffen und mögliche Verstöße zu beenden sowie festgestelltes Fehlverhalten zu sanktionieren und für die Zukunft zu vermeiden. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 151 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Schulungen zur Unternehmenspolitik Die Verhaltensgrundsätze der Commerzbank bilden neben den Werten der Bank auch weitere Themen ab, die regelmäßig im Rahmen von Pflichtschulungen (meist jährlich) allen Mitarbeiten- den zur Verfügung gestellt und deren Bearbeitung nachgehalten wird. Um die Kultur der Integrität darüber hinaus zu fördern, erhal- ten Führungskräfte in einer obligatorischen jährlichen Online- schulung Informationen zum Konsequenzen-Management. Auch bei Neuaufnahme einer Führungsfunktion erfolgt eine entspre- chende Schulung. Für Mitarbeitende steht die Onlineschulung als optionale Schulungsmaßnahme zur Verfügung. Risikobehaftete Funktionen im Zusammenhang mit Korruption und Beste- chung Grundsätzlich können in allen Funktionen und Verantwortlichkei- ten inhärente Korruptions- und Bestechungsrisiken bestehen. Ri- sikobegünstigende Faktoren wie zum Beispiel die Annahme und Vergabe von Geschenken und Einladungen sowie der Umgang mit Geschäftspartnern können im täglichen Geschäftsgebaren in allen Funktionen auftreten. Gemäß des in der Bank implemen- tierten „Three Lines of Defense“-Konzepts stellt daher jeder Mit- arbeitende in seiner Funktion die erste Verteidigungslinie für die Prävention von Bestechungs- und Korruptionsrisiken dar. Mitar- beitende sind dafür verantwortlich, die geltenden Antikorrupti- onsgesetze und Anforderungen interner Richtlinien zur Bekämpfung von Bestechung sowie weitere anwendbare Richtli- nien der Commerzbank einzuhalten. Für weitere Informationen siehe Standard G1-3 „Schulungen zur Bekämpfung von Korrup- tion und Bestechung“. [G1-3] Verhinderung und Aufdeckung von Korruption und Bestechung Verfahren zum Umgang mit Vorfällen in Bezug auf Korruption oder Bestechung Es ist oberste Maxime, Bestechung und Korruption mit Nulltole- ranz zu begegnen. Bestechung, Korruption und sonstige straf- bare Handlungen durch Beschäftigte werden von der Commerzbank nach dieser Maxime verfolgt. Alle Mitarbeitenden, die nachweislich gegen diesen Grundsatz verstoßen, müssen die arbeits-, zivil- oder strafrechtlichen Konsequenzen tragen. Der Bereichsvorstand Group Compliance und die Bereichslei- tung der spezialisierten Einheit für Sonderuntersuchungen infor- mieren den Vorstand regelmäßig und anlassbezogen über aktuelle Themen, Projekte und wesentliche laufende Sonderun- tersuchungen. Zudem erhält der Prüfungsausschuss des Auf- sichtsrats anlassbezogene Reports. Für weitere Ausführungen zu den Verfahren zum Umgang mit Vorfällen von Korruption und Bestechung siehe Standard S1-3 „Ansatz zur Durchführung von Abhilfemaßnahmen“, Standard S1-17 unter anderem „Untersuchung rechtswidriger Verhaltens- weisen“, sowie Standard G1-1 im Teil „Verfahren zur Untersu- chung von Verstößen gegen die Unternehmenspolitik“. Verfahren zur Verhinderung von Korruption und Bestechung Die Commerzbank hat die ethische und regulatorische Verant- wortung sicherzustellen, dass robuste interne Sicherungsmaß- nahmen und Kontrollen zur Prävention von Bestechungs- und Korruptionsrisiken implementiert sind. Hierzu werden die Ver- antwortlichkeiten zur Bekämpfung von Bestechung und Korrup- tion sowie der Umgang mit korruptionssensitiven Themen und Prozessen in einem schriftlichen Rahmenwerk, der Global Anti- Bribery and Corruption Policy (ABC-Policy), definiert. Mit der ABC-Policy positioniert sich die Commerzbank aktiv gegen Bestechung, Vorteilsnahme und andere Formen der Kor- ruption. Sie umfasst bankweit gültige Einzelmaßnahmen wie de- zidierte Vorgaben im Bereich Geschenke und Einladungen und definiert den Umgang mit korruptionssensitiven Themen. Hierzu zählt unter anderem die „Geschäftspartner-Prüfung“, bei der die Commerzbank risikobasiert im Rahmen der Geschäftsanbahnung und im Laufe der Geschäftsbeziehung kontinuierlich kommerzi- elle Datenbanken auf korruptionsrelevante Einträge überprüft. Zudem enthalten neu verhandelte Verträge der Commerzbank mit ihren Dienstleistern seit einigen Jahren eine Integritätsklau- sel. Darüber hinaus stellt die Sensibilisierung der Mitarbeitenden zu Bestechungs- und Korruptionsrisiken ein zentrales Element der Präventionsstrategie dar. Hierzu zählen regelmäßige interne und externe Kommunikation, verschiedene Schulungsformate sowie die Kommunikation zu global verbindlichen Verhaltens- grundsätzen (Code of Conduct) und weitere konkretisierende An- weisungen und Prozessbeschreibungen für spezifische Bereiche. Das Konzept ergänzend begleitet und berät Group Compli- ance die Geschäftseinheiten bei Prozessentwicklung und Trans- aktionen, wie zum Beispiel bei M&A-Transaktionen. Zusätzlich zur Beratungsfunktion durch Group Compliance sind in allen deutschen Einheiten und an den Auslandsstandorten 152 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Mitarbeitende benannt, die vor Ort als Kontaktpersonen für Fra- gen zur Korruptionsprävention zur Verfügung stehen. Im Rahmen der globalen Compliance-Risikoanalyse werden zudem in einem dezidierten Teil Bestechungs- und Korruptions- risiken behandelt, in dem die aktuelle Risikosituation erhoben und die damit verbundenen Kontrollaktivitäten bewertet werden. Die im Rahmen der Analyse betrachteten potenziellen Beste- chungs- und Korruptionsrisiken umfassen im Wesentlichen die Risikofaktoren Zuwendungen, Geschäftspartner-Compliance, Lobbying, Spenden- und Sponsoringtätigkeiten sowie Einstel- lungs- und Personalprozesse. Die aus der Analyse abgeleiteten Maßnahmen zur Prävention begleitet Group Compliance in der Implementierung, überprüft diese regelmäßig auf ihre Wirksam- keit und ergänzt sie bei Bedarf. Um den Zugang zu Compliance-relevanten Informationen si- cherzustellen, werden Richtlinien, Anweisungen und Verfahren hinsichtlich der Bestechungs- und Korruptionsbekämpfung in ei- nem bankinternen Compliance-Policy-Portal veröffentlicht. Die- ses ist weltweit zweisprachig, in deutscher und englischer Sprache, verfügbar. Ebenfalls werden hier lokale Spezifika in Form von Addenda veröffentlicht. Bei Änderungen an den Regel- werken werden relevante Nutzerinnen und Nutzer systemseitig über eine Mitteilungsfunktion informiert. Zusätzlich wird das In- tranet der Bank genutzt, um gezielt zu Inhalten von Policies zu informieren. Auf das Intranet der Bank sowie das bankinterne Portal haben Mitarbeitende sowie die Mitglieder des Aufsichts- rats und des Vorstands Zugriff. Schulungen zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung Alle Mitarbeitenden der Commerzbank werden jährlich durch Zuweisung eines webbasierten Trainings zu den Vorgaben der ABC-Policy geschult und in ihrer Funktion als erste Verteidi- gungslinie zu Bestechungs- und Korruptionsrisiken sensibilisiert. Das Training schafft ein allgemeines Bewusstsein für Beste- chungs- und Korruptionsrisiken und vermittelt Grundlagenwis- sen zur Prävention sowie zum Umgang mit potenziell risikobegünstigenden Faktoren wie zum Beispiel Geschenken und Einladungen oder zum Umgang mit Geschäftspartnern. Dar- über hinaus wird auf die entsprechenden Meldewege bei Ver- dachtsfällen sowie die Kontaktpersonen bei Fragen zur Korruptionsprävention hingewiesen. Das Training richtet sich an alle Mitarbeitenden der Commer- zbank AG und ihrer Tochtergesellschaften, die als relevant für dieses Training definiert wurden, und ist verpflichtend zu absol- vieren. Die Trainingszuweisung erfolgt automatisiert über ein Learning-Management-System. Die Absolvierung des Pflichttra- inings wird systemseitig über einen Eskalationsprozess sicherge- stellt. Es wird eine Absolvierungsquote von 100 % angestrebt. Im Falle dauerhafter Abwesenheiten einzelner Mitarbeitenden ist diese nicht stets realisierbar. Daneben erhalten Geschäfts- und Funktionseinheiten sowie Personen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit vermehrt risikobegüns- tigenden Faktoren begegnen, zusätzliche gezielte Trainings. In diesem Rahmen werden auch der Aufsichtsrat und der Vorstand durch den Chief Compliance Officer zu bestechungs- und korrup- tionsrelevanten Themen sensibilisiert und geschult. Besonderer Fokus liegt hierbei auf den risikobegünstigenden Faktoren wie zum Beispiel Geschenken und Einladungen sowie den diesbe- züglich einzuhaltenden Anforderungen. Konzepte Die Konzepte zur Prävention von Bestechungen und Korruption sind in einem globalen Rahmenwerk definiert. Weitere Informa- tionen sind in Standard G1-3, Abschnitt „Verhinderung von Kor- ruption und Bestechung“ dargestellt. Die ABC-Policy definiert Mindestanforderungen, Rollen und Verantwortlichkeiten bezüglich der Verhinderung von Beste- chung und Korruption sowie Maßnahmen zur Vorbeugung, Auf- deckung und zum angemessenen Umgang mit Korruptionstatbeständen. Insgesamt werden folgende Risikobereiche adressiert: Governance, Strukturen und Schulungen, Personalprozesse, Zu- wendungen, Geschäftspartner-Compliance, Lobbying und politi- sche Kommunikation, Spenden und Sponsorings, Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten. Um potenzielle Bestechungs- und Korruptionsrisiken regel- mäßig zu überprüfen und zu überwachen, hat Group Compliance risikobasierte Sicherungsmaßnahmen implementiert. Diese um- fassen neben einer dezidierten Compliance-Risikoanalyse zu Be- stechungs- und Korruptionsrisiken die Durchführung von Kontrollen und lokalen Reviews. Die Sicherungsmaßnahmen ad- ressieren und minimieren hierbei die relevanten ABC-Risikobe- reiche. Die ABC-Policy findet Anwendung auf den Vorstand, die Füh- rungskräfte und Mitarbeitende der Commerzbank AG, inklusive ihrer Tochtergesellschaften, die auf Basis der LEG-Policy als re- levant definiert wurden. Der Inhalt der ABC-Policy findet auch in Ländern Anwendung, in denen weniger strenge regulatorische Vorschriften gelten. Für die Freigabe der ABC-Policy ist die zuständige Bereichs- leitung in Group Compliance verantwortlich. Standards oder Initiativen Dritter Im Kampf gegen Korruption und Bestechung berücksichtigt die Commerzbank nicht nur gesetzliche Verpflichtungen wie das deutsche Strafgesetzbuch, den UK Bribery Act oder den US For- eign Corrupt Practices Act, sondern ebenso die Prinzipien des An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 153 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht UN Global Compact, die OECD-Leitlinien für multinationale Un- ternehmen und die OECD-Konventionen gegen die Bestechung ausländischer Amtsträgerinnen und Amtsträger im internationa- len Geschäftsverkehr. Sie berücksichtigt daneben auch die international anerkann- ten Standards wie die Empfehlungen der „Financial Action Task Force on Money Laundering“ (FATF) oder die „Wolfsberg Anti- Money Laundering Principles“ beziehungsweise die „Wolfsberg Anti-Bribery and Corruption (ABC) Compliance Programme Guidance“. Zudem richtet sich die Commerzbank mit ihrer ABC-Policy auch nach den anwendbaren Standards und Grundsätzen der „United Nations Convention against Corruption“ (UNCAC). Die UNCAC ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der die ratifizierenden Staaten zur Bekämpfung und Bestrafung von Korruption ver- pflichtet. Deutschland hat die UNCAC im Jahr 2014 ratifiziert. Maßnahmen Durch die Implementierung eines umfangreichen Anti-Korrupti- ons- und Bestechungs-Rahmenwerks sowie die Einhaltung der verankerten Mindeststandards und Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, Korruptionsfälle im Konzern vollständig zu ver- hindern. Darüber hinaus stehen die Stärkung der Compliance- Kultur und die stetige Verbesserung von Sicherungsmaßnahmen unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen im Fokus. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, werden die implemen- tierten Policies, Richtlinien und Prozesse regelmäßig aktualisiert sowie bestehende Sicherungsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüft. Durch eine regelmäßige interne und externe Kommu- nikation, verschiedene Schulungsformate sowie die global ver- bindlichen Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct) wird eine integritätsfördernde Unternehmenskultur gewahrt. Die Commerzbank hat die relevanten Sicherungsmaßnahmen gemäß einem risikobasierten Ansatz implementiert. Weitere Maßnahmen sind aktuell nicht erforderlich. Die Verpflichtung zur gruppenweiten Umsetzung von Maßnahmen wird durch Group Compliance gesteuert. In diesem Zusammenhang wird der Um- fang der zu implementierenden Maßnahmen definiert. Weitere Angaben zu den Maßnahmen finden sich in Standard G1-4 „Vor- fälle und Maßnahmen in Bezug auf Korruption oder Bestechung“. Kennzahlen Als Parameter wird der prozentuale Anteil von Mitarbeitenden in risikobehafteten Funktionen in der Commerzbank dargestellt, die Schulungsmaßnahmen zur Verhinderung von Korruption und Bestechung absolvieren. Der Parameter bezieht sich auf Mitarbeitende der Commerz- bank AG inklusive ihrer Tochtergesellschaften, die entspre- chende Compliance-Relevanz aufweisen, und betrug im Berichtszeitraum 100 %. Für weitere Informationen hierzu siehe Standard G1-1 „Risi- kobehaftete Funktionen im Zusammenhang mit Korruption und Bestechung“ sowie Standard G1-3 „Schulungen zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung“. Die Erhebung des Parameters wurde von der für die Qualitäts- sicherung zuständigen externen Stelle validiert. Ziele Das übergreifende Ziel der Commerzbank ist es, aktiv gegen Be- stechung, Vorteilsnahme und andere Formen der Korruption vor- zugehen und Korruptionsfälle im Konzern vollständig zu verhindern. Aus diesem Grund sind daneben keine konkreten Zielvorgaben definiert. Im Rahmen von regelmäßigen Überwachungshandlungen wird die Einhaltung der implementierten Regeln und Vorgaben zur Prävention von Bestechung und Korruption sichergestellt. Die hierbei durchgeführten Kontrollen werden jährlich auf Effek- tivität geprüft. Zudem prüft die Interne Revision (Group Audit) als dritte Verteidigungslinie regelmäßig das Bestechungs- und Korruptionspräventions-Rahmenwerk. Im Bedarfsfall werden Ad- hoc-Maßnahmen umgesetzt. [G1-4] Vorfälle und Maßnahmen in Bezug auf Korruption oder Bestechung Konzepte Ausführungen hierzu finden sich in Standard G1-3. Maßnahmen Durch das Konsequenzen-Management werden Verstöße gegen Regelwerke sowie gesetzliche oder regulatorische Bestimmun- gen in der Commerzbank einheitlich geahndet. Verstöße gegen die Richtlinien zur Prävention von Korruption und Bestechung sind von der jeweils verantwortlichen Führungskraft in Zusam- menarbeit mit der Personalabteilung zu prüfen und gegebenen- falls zu sanktionieren. Bestechung und Korruption durch Beschäftigte werden von der Commerzbank ausdrücklich nach 154 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 dem Nulltoleranzprinzip verfolgt. Alle Mitarbeitenden, die nach- weislich gegen diesen Grundsatz verstoßen, muss die arbeits-, zivil- oder strafrechtlichen Konsequenzen tragen. Weitere Infor- mationen zum Konsequenzen-Management finden sich auch in Standard S1-3 und S1-17. Weitere Ausführungen zu den Maßnahmen finden sich in Standard G1-3. Kennzahlen Die Anzahl der Verurteilungen wegen Verstößen gegen Korrup- tions- und Bestechungsvorschriften sowie die Höhe der Geldstra- fen, die in diesem Zusammenhang gezahlt wurden, sind in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Die Kennzahlen beinhalten hierbei rechtskräftige beziehungsweise abgeschlossene Ge- richtsverfahren gegen die Bank und Mitarbeitende der Bank im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit aufgrund von Bestechung und Korruption. Die Erfassung der Anzahl der Verurteilungen und der Höhe der Geldstrafen erfolgt unter Berücksichtigung möglicher Einschränkungen durch geltendes Arbeitsrecht, des Datenschutzes und der rechtlichen Zulässigkeit einer Abfrage der strafrechtlichen Verurteilung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers. Im Berichtszeitraum sind wie in den Vorjahren keine Verur- teilungen wegen Verstößen gegen Korruptions- und Beste- chungsvorschriften der Commerzbank bekannt. In diesem Zusammenhang wurden auch keine Geldstrafen gezahlt. Die Erhebung der oben beschriebenen Kennzahlen wurde von der für die Qualitätssicherung zuständigen externen Stelle vali- diert. Korruptions- und Bestechungsfälle Ziele Ausführungen zu Zielen im Zusammenhang mit Korruption und Bestechung finden sich in Standard G1-3 im Abschnitt „Ziele“. Unternehmensspezifische Offenlegung: Geldwäscheprävention und Verhinderung von Terrorismusfinanzierung Konzepte Die Anti-Money Laundering/Counter-Terrorist Financing Policy (Global AML/CTF Policy) ist eine interne, globale Policy und legt die Mindeststandards fest, die von der Bank zu erfüllen sind, da- mit die Vorgaben des AML-/CTF-Programms eingehalten werden. Die Richtlinie beschreibt die grundlegenden Prinzipien: Bestimmung der AML-Governance-Struktur und der drei Ver- teidigungslinien, Kundensorgfaltspflichten sowie „Know your Customer“ (im Folgenden „KYC“) im Rahmen des Kundenannahmeprozesses und des gesamten Lebenszyklus der Kundenbeziehung einge- schlossen das Transaktionsmonitoring (im Folgenden „Custo- mer Lifecycle“), AML-Risikobewertung der Kundeninnen und Kunden und der Produkte sowie die Methodologie der Risikobewertung, Maßnahmen, die im Verlauf der Kunden-/Geschäftsbeziehung zu ergreifen sind, Abgabe von Meldungen an die Financial Intelligence Unit (FIU) des Zolls bei Verdacht auf Geldwäsche oder Terroris- musfinanzierung durch Kundinnen oder Kunden, verbotene und eingeschränkte Geschäftsbeziehungen und Produkte, Bereitstellung von Informationen an das Management, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten von Kundenda- ten, Schulungen von Mitarbeitenden. Für die Freigabe der Policies ist die zuständige Bereichslei- tung in Group Compliance verantwortlich. Die Global AML/CTF Policy wird um weitere interne Richtli- nien ergänzt, etwa die Global KYC (Customer Lifecycle) Policy zur Umsetzung der KYC-Vorgaben. Diese beinhaltet die Durch- führung der Kundensorgfaltspflichten im Rahmen des Kun- denannahmeprozesses und des Lebenszyklus der Kundenbeziehung und dient der Vereinheitlichung der Kun- denannahmeprozesse innerhalb des Unternehmens. Beide Policies sind die Eckpfeiler des Programms der Com- merzbank zur Bekämpfung und Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Ziel des Programms und der Poli- cies ist es, die Commerzbank AG sowie die in- und ausländischen 2024 Anzahl der Verurteilungen wegen Verstößen gegen Korruptions- und Bestechungsvorschriften 0 Höhe der Geldstrafen, die wegen Verstößen gegen Korruptions- und Bestechungsvorschriften gezahlt wurde 0 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 155 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Tochtergesellschaften und Niederlassungen vor Risiken zu schützen, die in Verbindung mit Geldwäsche und Terrorismusfi- nanzierung stehen. Hierfür werden in den Policies die gesetzli- chen und regulatorischen Vorgaben unter anderem aus dem deutschen Geldwäschegesetz, der EU-Geldwäscherichtlinien, re- levante Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde, Marktstandards wie die Empfehlungen der FATF und der „Wolfs- berg Anti-Money Laundering Principles“ umgesetzt. Die Policies gelten für alle Mitarbeitenden in der Commerz- bank AG. Diese umfassen auch die Vorstandsmitglieder sowie die in inländischen und ausländischen Niederlassungen und Toch- tergesellschaften sowie Enkelgesellschaften und sonstigen Mehrheitsbeteiligungen tätigen Mitarbeitenden und von der Bank beauftragte Unternehmen oder Beraterinnern und Berater. Damit gelten sie in Europa, Afrika, Nah- und Mittelost, Asien, Australien, Nordamerika und Lateinamerika. Die beschriebenen Policies werden ergänzt durch weitere zu- gehörige interne Vorgaben (weitere relevante Policies, Richtli- nien, Verfahrensanweisungen, Prozessbeschreibungen und nationale Addenda), die die einzuhaltenden Sorgfaltspflichten detaillierter beschreiben. Eine davon ist die „Global AML/CTF Policy for Special Business Relationships“, die Strategien für die Geldwäschebekämpfung und Verhinderung von Terrorismusfi- nanzierung in Geschäftsbeziehungen mit komplexeren Spezifika, vor allem mit anderen Kreditinstituten (Korrespondenzbanken), Handelsgesellschaften und Investmentfonds. Außerdem enthält sie die Addenda für Deutschland und jene Länder, in denen Nie- derlassungen und Tochtergesellschaften ansässig sind, um die jeweiligen landesspezifischen Regularien zu implementieren. Ziel aller Richtlinien im Zusammenhang mit der Verhinde- rung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ist zudem die Etablierung einer nachhaltigen, wirksamen und risikobasierten Compliance-Kultur innerhalb der Commerzbank. Gemäß dem Prinzip der „Three Lines of Defense“ ist die Ab- wehr von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierungsrisiken nicht nur auf die Bearbeitung durch die Compliance-Funktion be- schränkt. Vielmehr sind die organisatorischen Kontrollen und Überwachungselemente in drei hintereinandergeschalteten Ebe- nen angeordnet. Die Einheiten der ersten Verteidigungslinie übernehmen im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit die Verantwortung für die Identifikation und das Management von Risiken sowie für die Einhaltung von Regelungen des eigenen Geschäftsbetriebs und verantworten die Einrichtung prozessorientierter Kontrollmecha- nismen. Group Compliance als zweite Verteidigungslinie setzt Standards für ein angemessenes Risikomanagement, indem sie die Angemessenheit und Wirksamkeit der Verfahren und Kon- trollen überwacht. Zudem werden festgestellte Mängel kommu- niziert und bewertet. Darüber hinaus nimmt die Compliance-Funktion Analysen so- wie Bewertungen der Compliance-Risiken vor und stellt eine Umsetzung des Risikomanagement-Rahmenwerks sicher. Die In- terne Revision als dritte Verteidigungslinie überprüft die Ange- messenheit und Wirksamkeit der Compliance-Funktionen sowohl in der ersten als auch zweiten Verteidigungslinie auf Basis regel- mäßiger und unabhängiger Prüfungen. Die Risikoanalyse bewertet das inhärente Risiko, das sich aus den Geschäftsaktivitäten mit unterschiedlichen Kunden, Kunden- gruppen und Produkten ergibt, und stellt diesem eine Bewertung des korrespondierenden Kontrollumfeldes zur Mitigation des in- härenten Risikos gegenüber. Maßnahmen zur weiteren Verbes- serung der Risikosteuerung, beispielsweise die Einführung zusätzlicher Kontrollen, werden bei Bedarf definiert und deren Umsetzung nachverfolgt. Die Policies definieren die Anforderungen für die Begründung und Fortführung von Geschäftsbeziehungen, die Methodologie der Geldwäsche-Risikobewertung der Kundinnen und Kunden sowie die Voraussetzungen für die Abgabe von Verdachtsmel- dungen. Im Rahmen des LEG Prozesses werden die einzelnen Einheiten je nach Geschäftsmodell und sonstigen internen Krite- rien eingestuft und müssen so entweder die globalen Vorschrif- ten adaptieren, zur Kenntnis nehmen oder im Rahmen lokaler Addenda umsetzen. Maßnahmen Folgende Maßnahmen werden getroffen, um zur Erfüllung der oben genannten Vorgaben und Ziele beizutragen: Implementierung von Policies, Richtlinien und Prozessen zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen und interner Re- gelungen. Jährliches webbasiertes Training zur Prävention von Geldwä- sche und Terrorismusfinanzierung, das allen Mitarbeitenden zugewiesen wird, um sich bezüglich der Vorgaben der Policy zu schulen und Mitarbeitende in ihrer Funktion als erste Ver- teidigungslinie zu sensibilisieren. Zweck des Trainings ist es, Mitarbeitende mit den geltenden Regeln und Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vertraut zu machen und sie in die Lage zu versetzen, (poten- zielle) Risiken zu erkennen und angemessen mit diesen um- zugehen. Hierdurch kann die Aufgabe der ersten Verteidigungslinie gemäß des „Three Lines of Defense“-Mo- dells gegen Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisi- ken effektiv umgesetzt werden. Die Trainingszuweisung erfolgt automatisiert durch die Personalabteilung. Die Absol- vierung des Pflichttrainings wird systemseitig über einen Es- kalationsprozess sichergestellt. Das Training richtet sich an alle Mitarbeitenden der Commerzbank und ihrer Tochterun- ternehmen, die als relevant für dieses Training definiert wur- den und ist verpflichtend zu absolvieren. 156 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Regelmäßige interne und externe Kommunikation sowie glo- bale verbindliche Verhaltensgrundsätze für alle Mitarbeiten- den im Konzern als Unterstützung einer integritätsfördernden Unternehmenskultur. Begleitung und Beratung der Geschäftseinheiten durch Com- pliance bei Prozessentwicklung und Transaktionen. Durchführung einer Compliance-Risikoanalyse im Bereich Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken, in der die Risikosituation erhoben und die damit verbundenen Kon- trollaktivitäten der Einheiten bewertet werden Berichterstattung an die Leitungsebene durch den Geldwä- schebeauftragten. Durchführung von Kontrollmaßnahmen mit Bezug zu Geldwä- sche- und Terrorismusfinanzierung. Überprüfung der Geschäftspartner, das heißt Ermittlung der Risiken von Beteiligungen durch Geschäftspartner an Aktivi- täten im Zusammenhang mit Geldwäsche und Terrorismusfi- nanzierung, die durch eine IT-basierte Anwendung, der „Business Partner Due Diligence“ nachverfolgt werden. Er- gänzend hierzu enthalten Verträge mit Geschäftspartnern de- zidierte Integritätsklauseln zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Implementierung eines Hinweisgebersystems, siehe hierzu auch Standard S1-3 „Verfahren zur Behebung negativer Aus- wirkungen und Kanäle, über die eigene Arbeitskräfte Beden- ken äußern können“. Die Maßnahmen dienen dem übergeordneten Ziel, Geldwä- sche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern. Daher lassen sich konkretisierbare Ergebnisse nicht zuordnen. Der Umfang der Implementierung erfolgt in Abhängigkeit der individuellen Maßnahmen. Grundsätzlich ist von einer gruppen- weiten Implementierung gemäß dem LEG-Prozess auszugehen, siehe dazu auch Standard S1-3. Die Implementierung der Maßnahmen erfolgt nach Priorisie- rung und risikobasiertem Ansatz. Die Maßnahmen haben teil- weise kurzfristige und anlassbezogene Wirkung wie die Geschäftspartnerprüfung oder das Transaktionsmonitoring. Teil- weise sind die Maßnahmen mittelfristig angelegt wie etwa die Mitarbeiterschulungen und die Risikoanalyse, die jährlich wie- derholt und nach Bedarf aktualisiert werden. Eine langfristige Auswirkung erzielt die KYC-Überprüfung der Bestandskundin- nen und -kunden, die ebenfalls in regelmäßigen Abständen, je nach Kundenkategorie derzeit von einem Jahr bis zu zehn Jahren, erneut durchgeführt wird. Kennzahlen Parameter im Sinne der ESRS gibt es im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfi- nanzierung nicht. Ziele Übergreifendes Ziel der Commerzbank ist es, aktiv gegen Geld- wäsche und Terrorismusfinanzierung vorzugehen. Der Rahmen der Ziele und Grundsätze wird durch geltende Gesetze und Ver- ordnungen festgelegt. Die Sicherstellung erfolgt durch zuvor ge- nannte Rahmenwerke und implementierte Maßnahmen. Es gibt in der Geldwäscheprävention daher keine konkreten messbaren Ziele. Eine Zielvorgabe entfällt aufgrund der Nulltoleranzpolitik, daher können keine Fallzahlen für konkrete Ziele benannt wer- den. Unternehmensspezifische Offenlegung: Steuertransparenz Richtlinien zur Steuertransparenz und Steuer-Compliance stär- ken das Vertrauen von Kundinnen und Kunden, Investoren und der Öffentlichkeit in die Bank, da sie verantwortungsbewusstes und ethisches Handeln sicherstellen und fördern. Ein Mangel an Steuertransparenz hingegen kann das Vertrauen der Öffentlich- keit in die Commerzbank untergraben. Um diese übergeordneten Ziele zu erreichen sowie dem Null- toleranzansatz bezüglich Steuerstraftaten Rechnung zu tragen, hat der Konzernbereich Group Tax (GM-TAX) verschiedene Ele- mente etabliert. Hierzu zählen insbesondere ein steuerliches Ri- sikomanagement zur Erkennung, Bewertung und – im Bedarfsfall – Mitigation von Risiken durch geeignete Maßnahmen sowie zahlreiche weitere interne Management- und Kontrollsysteme. Darüber hinaus wurden verschiedene Richtlinien beziehungs- weise Policies implementiert, die im Folgenden erläutert werden. Der Überwachungsprozess in Bezug auf die Umsetzung der Richtlinien ist einheitlich gestaltet und findet übergreifend An- wendung. Bei der Tax-Compliance-Überwachung handelt es sich um regelmäßige beziehungsweise wiederkehrende Analysen und Maßnahmen, mit dem Ziel, festzustellen, ob Bestandteile des Tax-Compliance-Management-System-Programms (TCMS) so- wie der prozessintegrierten Kontrollen, unter Beachtung der an- gewendeten Grundsätze, angemessen ausgestaltet und wirksam sind. Die Ausübung und Entwicklung etwaiger Überwachungs- maßnahmen werden anhand eines Überwachungsplans festge- halten. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 157 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Die Verantwortung für den Überwachungsprozess im Zusam- menhang mit Tax-Compliance-Themen liegt grundsätzlich bei Group Tax als 2nd Line of Defense und bei Group Tax TCM im Speziellen als Standardsetzer des Themenbereichs. Darüber hinaus hat Group Tax unter anderem im Zuge der bankweiten projekthaften sogenannten Global-Functional-Lead- (GFL-)Initiative zusätzliche Überwachungsmaßnahmen betref- fend lokaler Steuerfunktionen im internationalen Kontext bezie- hungsweise außerhalb der Commerzbank Aktiengesellschaft implementiert. Hierzu gehören unter anderem regelmäßige Aus- tauschtermine und Vor-Ort-Überprüfungen (SpotChecks). Policies und Richtlinien im Zusammenhang mit Steuertransparenz und Steuer-Compliance Global Tax Compliance Management Policy Ein Tax-Compliance-Management-System (TCMS) gemäß IDW PS 980 soll die Einhaltung einer Vielzahl von externen und inter- nen Vorschriften sowie die Erfüllung steuerlicher Pflichten si- cherstellen. Die Policy bildet hierbei die Grundlage für den Aufbau des Tax-Compliance-Management-Systems der Commer- zbank. Sie bildet zusammen mit der untergeordneten TCM-Um- setzungsrichtlinie, die die Vorgaben der Policy operationalisiert und die operativ relevanten Themenkomplexe unter Berücksich- tigung der angewandten Methoden beschreibt, das schriftlich fi- xierte Rahmenwerk des TCMS der Commerzbank (TCMS-SFO). Die TCMS-SFO, wie auch die Ausgestaltung des TCMS der Com- merzbank im Allgemeinen orientiert sich hierbei an den sieben Grundelementen des IDW-Praxishinweises 1/2016 zur „Ausge- staltung und Prüfung eines Tax-Compliance-Management-Sys- tems gemäß IDW PS 980“. Dies sind: Tax-Compliance-Kultur, Tax-Compliance-Ziele, Tax-Compliance-Organisation, Tax-Compliance-Risiken, Tax-Compliance-Programm, Tax-Compliance-Kommunikation sowie Tax-Compliance-Überwachung und -Verbesserung. Die Grundsätze und Regeln aller Bestandteile der Policy sind inhaltlich im Sinne eines Mindeststandards zur Erfüllung der steuerlichen Verpflichtungen für sämtliche Unternehmensein- heiten der Commerzbank Aktiengesellschaft, einschließlich der Inlands- und Auslandsfilialen sowie alle Konzerngesellschaften der Commerzbank bindend. Die konkrete Ausgestaltung und der Umfang des lokal umzusetzenden TCMS hängen von der Rele- vanz und Wesentlichkeit der Konzerngesellschaft ab, die auf Ba- sis risikoorientierter Kriterien in einer mehrstufigen Analyse von Group Tax TCM definiert wird. Sollten darüber hinaus strengere lokale regulatorische Anforderungen hinsichtlich der Tax- Compliance oder der Ausgestaltung eines lokalen TCMS vorlie- gen, sind diese für den jeweiligen Standort verbindlich. Die Ver- antwortung für die Einhaltung dieser lokalen spezifischen Anforderungen liegt bei den jeweiligen Konzerngesellschaften. Die sich daraus ergebenden spezifischen Anforderungen müssen von den verantwortlichen Mitarbeitenden vor Ort definiert und mit GM-TAX Tax-Compliance-Management gemäß dem soge- nannten GFL-Konzept abgestimmt werden. Die oberste Verantwortlichkeit für die Umsetzung der Strate- gie zur Vermeidung von Steuerhinterziehung und zur Förderung von Transparenz liegt beim Vorstand. Die Gesamtverantwortung für die globale TCM-Policy liegt beim Head of GM-TAX (Füh- rungsebene 1) beziehungsweise der Führungsebene 2 GM-TAX Tax-Compliance-Management. Anti-Tax Evasion Facilitation (ATEF) Guideline Steuerhinterziehung sowie die Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist in den meisten Ländern eine Straftat. Mit dem „Corporate Cri- minal Offences of Failure to Prevent the Facilitation of Tax Eva- sion“ (UK CCO) wurde erstmals im Vereinigten Königreich (UK) ein extraterritorialer Unternehmensstraftatbestand eingeführt, der Unternehmen selbst – und nicht nur die handelnden bezie- hungsweise verantwortlichen Personen – für die Beihilfe zur Steuerhinterziehung ihrer Kundinnen und Kunden durch assozi- ierte Personen zur Verantwortung zieht. Die der Global TCM-Policy untergeordnete Anti-Tax-Evasion- Facilitation-Richtlinie beschreibt das ATEF-Compliance-Pro- gramm der Commerzbank und definiert die Grundsätze, Maß- nahmen und Verantwortlichkeiten – sogenannte „preventive measures“ – zur Bekämpfung der Beihilfe der Steuerhinterzie- hung durch mit der Commerzbank assoziierte Personen, wie sie von der britischen Steuerbehörde HM Revenues & Customs (HMRC) in Bezug auf den britischen Straftatbestand der Beihilfe zur Steuerhinterziehung (UK CCO – UK Corporate Criminal Of- fences of Failure to Prevent the Facilitation of Tax Evasion) ge- fordert werden. Die Grundsätze und Regelungen der Richtlinie sind für den Geltungsbereich der Commerzbank Aktiengesellschaft im In- und Ausland bindend. Für andere Konzerneinheiten hat die Richtlinie grundsätzlich empfehlenden Charakter. Die Einhaltung lokaler spezifischer Anforderungen liegt in der Verantwortung der jeweiligen Tochtergesellschaften. Die Gesamtverantwortung für die ATEF-Richtlinie liegt analog der übergeordneten globalen TCM-Policy beim Head of GM-TAX (Führungsebene 1) beziehungsweise der Führungsebene 2 GM- TAX Tax-Compliance-Management. DAC 6 Compliance Policy Am 25. Juni 2018 trat die EU-Richtlinie 2018/822/EU (6. Ände- rung der Richtlinie 2011/16/EU, kurz „DAC 6“) in Kraft, die die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Einführung von 158 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 gesetzlichen Regelungen über eine Anzeigepflicht grenzüber- schreitender Steuergestaltungen bis spätestens 31. Dezember 2019 verpflichtet. Für Deutschland wurde sie in den §§ 138d–k der Abgabenordnung (AO) umgesetzt. Angewendet werden die neuen Regelungen in Deutschland seit dem 1. Juli 2020. Ziel der DAC 6 Compliance Policy ist es, sowohl die regulato- rischen Anforderungen zu den Anzeigepflichten und zum steuer- lichen Informationsaustausch über grenzüberschreitende Steuergestaltungen als auch die Einhaltung dieser Anforderun- gen als Teil des Tax-Compliance-Programms („DAC-6-Compli- ance- Programm“) sicherzustellen. Die DAC 6 Compliance Policy bildet das übergeordnete Rah- menwerk für die schriftlich fixierte Ordnung zu den Anzeige- pflichten bei Steuergestaltungen im Rahmen der Umsetzung der sechsten Änderung der EU-Amtshilferichtlinie. Sie beschreibt damit das DAC-6-Compliance-Programm und definiert entspre- chende Strukturen und Standards zur Umsetzung. Das Kontroll- und Überwachungssystem zu DAC 6 wird in der Commerzbank im Rahmen des sogenannten Three-Lines-of-De- fense-Modells umgesetzt: Die 1st Line kontrolliert die Einhaltung der jeweiligen operativen Prozesse auf lokaler Ebene und doku- mentiert diese. Die 2nd Line, GM-TAX Counsel Team Products & Transactions, führt als fachlicher Standardsetzer regelmäßige Überwachungshandlungen auf die Umsetzung durch. Der Geltungsbereich der Richtlinie umfasst die Commerz- bank-Gruppe global. Die Verpflichtung zur Umsetzung von Maß- nahmen gemäß der Richtlinie besteht für Tochtergesellschaften, die aufgrund der Ergebnisse der (ersten) Auswirkungsanalyse und der laufenden Überwachung im Rahmen des Neuprodukt- prozesses und/oder des Special-Purpose-Entities-Genehmi- gungsprozesses als „potenziell DAC-6-relevante Transaktionen“ identifiziert wurden. Die lokale Umsetzung muss den Bestimmungen dieser Policy gemäß dem GFL-Modell der Commerzbank entsprechen. Dies kann auch über separate Um- setzungsmodelle erfolgen, sofern diese nicht im Widerspruch zu den Zielen und Maßnahmen dieser Policy stehen. In einem sol- chen Fall muss die lokale Umsetzung mit GM-TAX abgestimmt werden. Die Gesamtverantwortung für die Policy liegt beim Head of GM-TAX (Führungsebene 1) beziehungsweise in geteilter Ver- antwortung zwischen Führungsebene 2 GM-TAX Tax Counsel (fachlicher Standardsetzer) und Führungsebene 2 GM-TAX Tax- Compliance-Management (methodischer Standardsetzer). Die Commerzbank AG ist im Rahmen des Base-Erosion-and- Profit-Shifting-(BAPS)Projekts der OECD und der G20 zur Einhal- tung der EU-Richtlinie DAC 6 verpflichtet und meldet seit dem 1. Juli 2020 relevante Steuerabsprachen an das Bundeszentral- amt für Steuern, einschließlich rückwirkender Meldungen ab dem 25. Juni 2018. Maßnahmen Zur Sicherstellung eines effektiven Tax-Compliance-Manage- ments werden diverse Maßnahmen und Kontrollen innerhalb des Commerzbank-Konzerns eingesetzt. Die wesentlichen Maßnah- men zur Sicherstellung der Steuertransparenz im Sinne der CSRD werden im Folgenden dargestellt. Führen von steuerartspezifischen Risiko-Kontroll-Matrizen Zur strukturierten Identifikation, Bewertung und angemessenen Mitigation prozessinhärenter potenzieller Risiken steuert Group Tax diese Risiken in Form von Risiko-Kontroll-Matrizen (RKM). Diese wurden erstmals im Jahr 2023 im Rahmen von Risikoana- lyse-Workshops für alle für die Commerzbank relevanten Steuer- arten erhoben und werden fortan regelmäßig auf Basis aktueller Erkenntnisse und rechtlicher Entwicklungen aktualisiert. Im Zentrum der Risikoanalysen steht die systematische Kategorisie- rung einschlägiger inhärenter Risiken nach Eintrittswahrschein- lichkeit und Schadenpotenzial (inhärentes Risiko). Darüber hinaus wird unter Berücksichtigung der vorhande- nen risikomitigierenden Elemente (Grundsätze, Maßnahmen und Kontrollen) eine Überleitung auf das Residualrisiko und eine Be- urteilung von dessen Angemessenheit gewährleistet. Schwächen im Sinne einer dem identifizierten inhärenten Risiko unangemes- senen Mitigation wurden hierbei im Rahmen der erstmaligen Er- hebung identifiziert und deren Behebung zielgerichtet angestoßen. Die Überprüfung und Sicherstellung der Angemes- senheit der Risikomitigation ist fortan ein zentrales Element der regelmäßigen Aktualisierung der RKM. Die Risiko-Kontroll-Matrizen dienen als wesentliches Instru- ment zur Risikosteuerung im Bereich GM-TAX sowie als notwen- diger Baustein um gegebenenfalls perspektivisch eine Angemessenheits- sowie Wirksamkeitsprüfung gemäß IDW PS 980 durchzuführen. TCM-Sicherungsmaßnahmen der Commerzbank AG Inland Um zu gewährleisten, dass das Kontrollumfeld der Fachbereiche innerhalb von Group Tax wirksam ist, begleitet GM-TAX TCM ak- tiv den jährlichen Zyklus der TCM-Sicherungsmaßnahmen. GM- TAX TCM fungiert dabei als methodischer Standardsetzer, orga- nisiert die Jahresplanung, prüft die Vollständigkeit und Plausibi- lität der von den GM-TAX-Fachbereichen geplanten TCM- Sicherungsmaßnahmen und überwacht eventuelle Folgemaß- nahmen. Um eine einheitliche Dokumentation zu gewährleisten, stellt GM-TAX TCM den Fachbereichen ein standardisiertes Template zur Verfügung. Die Auswahl geeigneter TCM-Sicherungsmaßnahmen folgt einem risikobasierten Ansatz. Ziel ist, die Wirksamkeit der in den Risiko-Kontroll-Matrizen festgehaltenen risikomitigierenden Ele- mente abzusichern und bei Bedarf gezielte individuelle Nachbes- serungen oder Optimierungen anzustoßen. Die Überprüfung und An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 159 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Durchführung der Maßnahmen erfolgt jährlich und wird laufend überwacht. Tax-Compliance-Management-Sicherungsmaßnahmen externer Einheiten Darüber hinaus führen ausgewählte nationale und internationale Tochtergesellschaften und Niederlassungen jährlich steuerspezi- fische Sicherheitsmaßnahmen durch. GM-TAX TCM überprüft als methodischer Standardsetzer die Vollständigkeit und Plausi- bilität der durchgeführten Maßnahmen, um ein weitgehend ein- heitliches Vorgehen zu gewährleisten. Die Auswahl und Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen liegen in der Verant- wortung der jeweiligen Einheit. Analog zu den durchgeführten TCM-Sicherungsmaßnahmen der Commerzbank AG Inland soll auch bei den Sicherungsmaßnahmen der externen Einheiten eine verbesserte und verlässlichere Wirksamkeit der risikomin- dernden Maßnahmen sichergestellt werden. Im Scope sind aktuell die Filialen Singapur, Prag, New York und London sowie die Commerzbank (Eurasija) AO, Commerz Real AG und die mBank S.A. Die Durchführung dieser Maßnah- men erfolgt ebenso jährlich. Berichterstattung zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerstraftaten (ATOM Reporting) Die Berichterstattung zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Steu- erstraftaten, das sogenannte ATOM Reporting (Anti-Tax Offences Measurements) beinhaltet eine quartärliche toolbasierte Abfrage bezüglich des Status der lokalen Ausgestaltung und Entwicklung des Tax-Compliance-Management-Systems der Einheiten des IFRS-Konsolidierungskreises des Commerzbank-Konzerns sowie eine Beobachtung der Entwicklung der inhärenten sowie residu- alen Risikosituation. Das ATOM Reporting fragt zusätzlich ab, ob im Betrachtungs- zeitraum Erkenntnisse über neue Betrugsmuster oder Trends mit Bezug zu Steuerstraftaten oder Steuerordnungswidrigkeiten er- langt wurden. Der Austausch über Betrugsmuster soll dabei un- terstützen, regionale oder nationale Sachverhalte auf größere Relevanz untersuchen zu können, und gleichzeitig als Überblick dienen. Während der Austausch über Betrugsmuster unabhängig da- von ist, ob die meldende Einheit von diesem Betrug einen Scha- den erlitten hat, werden ebenfalls Informationen sowohl bezüglich aufgedeckter Kontroll- und Prozessschwächen als auch betreffend Verdachtsfällen zu Steuerstraftaten und Steuer- ordnungswidrigkeiten eingefordert. Sofern Kontroll- und Pro- zessschwächen oder Verdachtsfälle von den Einheiten gemeldet werden, werden diese im Rahmen des Reviews des ATOM Repor- tings ebenfalls konsolidiert im Rahmen des Bank-wide Anti- Fraud & Corruption Committees (BAFCC) an Group Compliance gemeldet. Das Reporting ist einer der zentralen Bausteine des Tax-Risk- Managements der Commerzbank sowie zur Wahrnehmung der Funktion des Global Functional Leads. Tax-Risk-Management-Quartalsreporting Das quartärliche Tax-Risk-Management-(TRM-)Reporting als Teil des steuerlichen Risikomanagements des Commerzbank- Konzerns hat das Ziel, steuerliche Risiken frühzeitig zu identifi- zieren, zu bewerten und systematisch zu steuern. Dazu gehört auch eine entsprechende Dokumentation. Neben den Risiken be- inhaltet dies auch mitigierende Maßnahmen. Kernelement ist die vierteljährliche Abfrage der zu bilanziellen Zwecken konsolidier- ten Einheiten Konzerns zu steuerlichen Themen und den daraus resultierenden Risiken. Darüber hinaus gibt der TRM-Fragebo- gen einen Überblick über den Stand der Veranlagung und den Abschluss der letzten steuerlichen Betriebsprüfungen. Ergebnis dieser Maßnahme ist es, eine Übersicht über aktuell vorliegende steuerliche Risikosachverhalte zu schaffen und eine frühzeitige Ableitung von erforderlichen Handlungen zu ermög- lichen. Die Maßnahme umfasst die zu bilanziellen Zwecken nach IFRS konsolidierten Einheiten des Commerzbank-Konzerns und wird vierteljährlich durchgeführt. Die quartärlichen TRM-Repor- ting-Intervalle sind hierbei der Standardprozess. Sollten unter- jährig wesentliche Steuerrisiken in Erscheinung treten, ist jede Einheit verpflichtet diese unverzüglich zu melden. ATEF Compliance Risk Assessment Das von Group Compliance gesteuerte jährliche Compliance- Risk-Assessment (CRA) beinhaltet unter anderem auch den Risi- kotyp Anti-Tax Evasion Facilitation (ATEF), die im CRA-Prozess von GM-TAX TCM methodisch und fachlich verantwortet wird. Die jährliche Risikoanalyse wird toolgestützt grundsätzlich kon- zernweit für alle inländischen Segmente, Auslandsfilialen und re- levanten Tochtergesellschaften der Commerzbank durchgeführt. Für ATEF-Zwecke erfolgt auf Basis definierter Kriterien eine Vor- analyse im Rahmen derer jährlich der Scope analysiert und fest- gelegt wird. GM-TAX TCM führt die Qualitätssicherung auf die gegebenen Antworten des ATEF-Fragebogens der Einheiten in Scope durch und steht diesen als Ansprechpartner während des gesamten Prozesses zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt GM-TAX TCM die Einheiten im Bedarfsfall bei der Umsetzung der in der Risikoanalyse identifizierten Maßnahmen zum Abstellen von Schwächen in der Risikokontrollumgebung. In sogenannten Risi- koprofilen werden Risikosituation und Kontrollumfeld der jewei- ligen Einheit detailliert beschrieben und die finalen Ergebnisse der Risikoanalyse dokumentiert. Erstellt werden die Risikoprofile durch die lokalen Compliance-Funktionen, den zuständigen Re- lationship Manager je Risikotyp – für ATEF: GM-TAX TCM – und 160 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 durch die entsprechenden Ansprechpartnerinnen und -partner der 1st Line of Defense. Die Ergebnisse der ATEF-Compliance-Risiko-Analyse sind darüber hinaus Teil des TCM-Jahresberichts. Legislation Screening Steuerrechtsänderungen können dazu führen, dass praktische Abläufe angepasst werden müssen, um die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen auch weiterhin erfüllen zu können. Zu die- sem Zweck wurde seitens GM-TAX TCM für die Commerzbank AG Inland inklusive den von GM-TAX steuerlich betreuten inlän- dischen Organgesellschaften der Commerzbank AG eine Vorge- hensweise zur systematischen und fortlaufenden Rechtsbeobachtung neuer beziehungsweise geänderter steuer- rechtlicher Regelungen und Vorgaben – das sogenannte TCM- Gesetzgebungsscreening – implementiert. Dabei wird eine Be- wertung im Hinblick auf Relevanz und Wesentlichkeit für die Commerzbank AG (Deutschland) durchgeführt, aus der potenzi- elle Anpassungsmaßnahmen abgeleitet werden. Die Ergebnisse der Analyse sowie die notwendigen Anpassungsmaßnahmen werden dokumentiert. In Ergänzung zum laufenden Gesetzge- bungsscreening und regelmäßigen GM-TAX-TCM-internen Aus- tausch erfolgt quartalsweise – bei Bedarf auch ad hoc – ein Group-Tax-übergreifender Austausch im Rahmen des sogenann- ten „GM-TAX Responsibility Boards“. Eine Verbindung zum konzernweiten Regulatory Screening der MaRisk-Compliance-Funktion besteht darin, dass die Analyse auf Relevanz und Wesentlichkeit in der TCM-eigenen Datenbank erfolgt und bei umsetzungsrelevanten Änderungen eine weitere Umsetzungsverfolgung toolgestützt unter Anleitung der Einheit Group Compliance (GRM-CO) MaRisk Compliance erfolgt. Das von GM-TAX TCM durchgeführte Gesetzgebungsscree- ning bezieht sich auf die Commerzbank AG Deutschland. Im Rah- men des aufsichtsrechtlichen Screenings, das in der Verantwortung von Group Compliance (MaRisk Compliance) liegt, wird der Geltungsbereich auf die internationalen Filialen ausgeweitet. Die Zuordnung von Group Tax als Screening-Funk- tion für das Rechtsthema „Steuerrecht“ erfolgte in Abstimmung mit Group Compliance MaRisk Compliance und ist in der Proce- dure „MaRisk-Compliance-Funktion gemäß MaRisk AT 4.4.2 um- setzen“ festgehalten. Hieraus ergibt sich ebenfalls die inhaltliche Zuständigkeit (Steuerarten) sowie die lokale Verantwortung in Bezug auf internationale Steuerthemen. Die konkreten Ansprech- partnerinnen und Ansprechpartner für das Screening der Com- merzbank AG Inland und Tier-1-Lokationen wurden ebenfalls in Abstimmung mit GRM-CO MaRisk Compliance bestimmt und sind auf der Intranetseite „MaRisk-Compliance Funktion“ hinter- legt. Länderspezifische Steuerberichterstattung Angaben zum Steueraufkommen der Commerzbank finden sich in diesem Geschäftsbericht im Anhang zum Abschluss unter Note (67) Länderspezifische Berichterstattung. Ziele im Zusammenhang mit Steuertransparenz und Steuer-Compliance Die Tax-Compliance-Ziele leiten sich aus der Strategie der Commerzbank, dem Code of Conduct, der GM-TAX-Steuerstrate- gie und den Ergebnissen der Analyse des regulatorischen Umfel- des ab und geben den Rahmen und die Aufgaben für die Steuer- beziehungsweise Tax-Compliance-Funktion vor. Weiter stellen die Tax-Compliance-Ziele die Grundlage für die Bewertung der Tax-Compliance-Risiken dar, auch wenn sie nicht im klassischem Sinne messbar sind. Oberstes Ziel im Kontext des Tax-Compli- ance-Managements ist es, eine vollständige, korrekte und frist- gerechte Erfüllung aller steuerlichen Pflichten zu gewährleisten. Die angemessene und effektive Implementierung eines TCMS unterstützt die Erfüllung der Compliance-Ziele der Bank dabei maßgeblich. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 161 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Anhang 1. Vermögenswerte für die Berechnung der GAR (Basierend auf dem Umsatz-KPI) a b c d e f g h i j Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darle- hen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 237 623 151 051 14 066 12 389 251 520 600 15 - 8 2 Finanzunternehmen 53 078 14 793 1 226 133 99 130 217 2 - 1 3 Kreditinstitute 46 134 13 328 1 032 - 98 85 206 2 - 1 4 Darlehen und Kredite 29 792 8 203 630 - 61 41 74 1 - 0 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 16 342 5 124 402 - 38 44 132 1 - 0 6 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 6 944 1 465 194 133 1 45 11 0 - 0 8 davon Wertpapierfirmen 43 0 0 - 0 0 0 0 - - 9 Darlehen und Kredite 43 0 0 - 0 0 0 0 - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 2 810 0 0 - 0 0 - - - - 13 Darlehen und Kredite 0 0 0 - 0 0 - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 2 810 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen 24 5 0 - 0 0 0 0 - 0 17 Darlehen und Kredite 24 5 0 - 0 0 0 0 - 0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 35 743 20 352 4 221 3 637 152 389 382 13 - 7 21 Darlehen und Kredite 34 126 19 964 3 971 3 637 26 220 173 7 - 3 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 1 617 388 250 - 125 169 210 5 - 5 23 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 131 541 115 892 8 619 8 619 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 109 425 106 293 7 760 7 760 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 3 628 3 628 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 337 294 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 262 14 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 262 14 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - - 162 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h i j Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 32 Andere Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 185 061 - - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht- Finanzunternehmen 172 191 X X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen 81 222 X X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite 50 059 X X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmo- bilien besicherte Darlehen 9 025 X X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungs- kredite 291 X X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen 30 589 X X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente 574 X X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU- Ländern,die nicht der NFE- Richtline unterliegen 90 969 X X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite 70 642 X X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen 20 165 X X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente 162 X X X X X X X X X 44 Derivate 1 280 X X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite 117 X X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte 1 078 X X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) 10 395 X X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 422 685 151 051 14 066 12 389 251 520 600 15 - 8 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte 152 544 X X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten 35 334 X X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken 82 653 X X X X X X X X X 52 Handelsbuch 34 557 X X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 575 229 151 051 14 066 12 389 251 520 600 15 - 8 Außerbilanzielle Risikopositionen Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 1 223 144 16 - 0 13 2 0 - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 53 057 27 841 5 043 4 620 11 283 69 2 - 1 56 davon Schuldverschreibungen 43 244 26 570 4 362 4 110 9 163 49 1 - 0 57 davon Eigenkapitalinstrumente 6 829 1 271 682 510 2 121 20 1 - 0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 163 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht k l m n o p q r Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 14 - - - 273 - - - 2 Finanzunternehmen 0 - - - 76 - - - 3 Kreditinstitute 0 - - - 0 - - - 4 Darlehen und Kredite 0 - - - 0 - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - 0 - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - 76 - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 14 - - - 197 - - - 21 Darlehen und Kredite 8 - - - 143 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 6 - - - 55 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 Davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern,die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 164 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 k l m n o p q r Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 14 - - - 273 - - - 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 14 - - - 273 - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 1 - - - 11 - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 3 - - - 101 - - - 56 davon Schuldverschreibungen 0 - - - 13 - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente 3 - - - 87 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 165 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 34 - - - 16 - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 34 - - - 16 - - - 21 Darlehen und Kredite 13 - - - 12 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 21 - - - 3 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherteKredite 2 X X X X X X X X 26 Davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 Davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern,die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B.Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 34 0 - - 16 - - - 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 166 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 34 0 - - 16 - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 1 - - - 0 - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 92 - - - 0 - - - 56 davon Schuldverschreibungen 30 - - - 0 - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente 61 - - - 0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 167 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte - - - - - 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstru- mente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 151 987 14 081 12 389 251 528 2 Finanzunternehmen 15 086 1 228 133 99 131 3 Kreditinstitute 13 534 1 034 - 98 86 4 Darlehen und Kredite 8 278 631 - 61 42 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 5 256 403 - 38 44 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1 552 194 133 1 45 8 davon Wertpapierfirmen 0 0 - 0 0 9 Darlehen und Kredite 0 0 - 0 0 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 0 - 0 0 13 Darlehen und Kredite 0 0 - 0 0 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 16 davon Versicherungsunternehmen 5 0 - 0 0 17 Darlehen und Kredite 5 0 - 0 0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 20 995 4 234 3 637 152 397 21 Darlehen und Kredite 20 311 3 978 3 637 26 223 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 683 256 - 125 174 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 24 Private Haushalte 115 892 8 619 8 619 - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 106 293 7 760 7 760 - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 3 628 - - - - 27 davon Kfz-Kredite 294 - - - - 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 14 - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaf- ten 14 - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR- Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - 33 Finanz- und Nicht- Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 151 987 14 081 12 389 251 528 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 168 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva 151 987 14 081 12 389 251 528 Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 159 16 - 0 13 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 28 106 5 045 4 620 11 284 56 davon Schuldverschreibungen 26 664 4 362 4 110 9 163 57 davon Eigenkapitalinstrumente 1 443 683 510 2 121 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 169 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ag ah ai aj ak al am an ao ap Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übegangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätigkeiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon er- mög- lichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldver- schreibungen und Eigenkapitalinstru- mente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 177 422 130 733 8 713 8 488 29 159 11 8 - 0 2 Finanzunternehmen 19 245 3 963 58 58 - 0 0 - - - 3 Kreditinstitute 17 293 2 883 - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite 10 453 1 608 - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 6 840 1 274 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesell- schaften 1 952 1 081 58 58 - 0 0 - - - 8 davon Wertpapierfirmen 115 - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite 115 - - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaf- ten 621 155 - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite 610 155 - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 10 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 16 davon Versicherungsunterneh- men 33 4 - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite 33 4 - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 19 621 12 870 3 217 2 991 29 159 11 8 - 0 21 Darlehen und Kredite 18 648 12 576 3 176 2 991 22 145 10 7 - 0 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 974 294 41 - 7 14 1 1 - 0 23 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 129 771 113 883 5 438 5 438 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 106 920 103 857 4 673 4 673 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskre- dite 3 758 3 758 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 394 98 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskör- perschaften 8 785 17 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen loka- ler Gebietskörperschaften 8 785 17 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Si- cherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung ein- bezogen werden (im Nenner enthal- ten) 195 014 - - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunterneh- men 182 021 X X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen 112 870 X X X X X X X X X 170 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ag ah ai aj ak al am an ao ap Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übegangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätigkeiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon er- mög- lichende Tätigkeiten 35 Darlehen und Kredite 77 823 X X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmo- bilien besicherte Darlehen 9 181 X X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungs- kredite 340 X X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen 34 448 X X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente 599 X X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Län- dern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen 69 150 X X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite 50 970 X X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen 18 061 X X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente 120 X X X X X X X X X 44 Derivate 1 497 X X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite 131 X X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmit- telverwandte Vermögenswerte 1 108 X X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkatego- rien (z.B. Unternehmenswert, Wa- ren usw.) 10 257 X X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 372 436 130 733 8 713 8 488 29 159 11 8 - 0 49 Nicht für die GAR-Berechnung er- fasste Vermögenswerte 165 522 X X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten 37 568 X X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zent- ralbanken 101 396 X X X X X X X X X 52 Handelsbuch 26 559 X X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 537 959 130 733 8 713 8 488 29 159 11 8 - 0 Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 3 093 36 1 - 0 1 - - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 46 194 23 509 3 2 700 2 505 4 2 117 6 3 1 - 0 56 davon Schuldverschreibungen 38 613 22 991 2 573 2 505 1 38 5 1 - 0 57 davon Eigenkapitalinstrumente 4 910 518 127 - 1 79 1 0 - 0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen 3 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zu taxonomiefähigen AuM ist berichtigt worden. 4 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zur Erlösverwendung ist berichtigt worden. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 171 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aq ar as at au av aw ax Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 172 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 aq ar as at au av aw ax Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva - - - - - - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien - - - - - - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) - - - - - - - - 56 davon Schuldverschreibungen - - - - - - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 173 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ay az ba bb bc bd be bf Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 174 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ay az ba bb bc bd be bf Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva - - - - - - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien - - - - - - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) - - - - - - - - 56 davon Schuldverschreibungen - - - - - - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 175 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 130 744 8 721 8 488 29 159 2 Finanzunternehmen 3 963 58 58 - 0 3 Kreditinstitute 2 883 - - - - 4 Darlehen und Kredite 1 608 - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 1 274 - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1 081 58 58 - 0 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 155 - - - - 13 Darlehen und Kredite 155 - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 16 davon Versicherungsunternehmen 4 - - - - 17 Darlehen und Kredite 4 - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 12 881 3 225 2 991 29 159 21 Darlehen und Kredite 12 586 3 183 2 991 22 145 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 295 42 - 7 14 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 24 Private Haushalte 113 883 5 438 5 438 - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 103 857 4 673 4 673 - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 3 758 - - - - 27 davon Kfz-Kredite 98 - - - - 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR- Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE- Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE- Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmens- wert, Waren usw.) X X X X X 176 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 130 744 8 721 8 488 29 159 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva 130 744 8 721 8 488 29 159 Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE- Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 36 1 - 0 1 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 23 510 3 2 701 2 505 4 2 117 56 davon Schuldverschreibungen 22 991 2 574 2 505 2 38 57 davon Eigenkapitalinstrumente 518 127 - 1 79 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen 3 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zu taxonomiefähigen AuM ist berichtigt worden. 4 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zur Erlösverwendung ist berichtigt worden. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 177 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht 1. Vermögenswerte für die Berechnung der GAR (Basierend auf dem CapEx-KPI) a b c d e f g h i j Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darle- hen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 237 623 150 897 15 086 12 389 255 1 052 808 75 - 32 2 Finanzunternehmen 53 078 13 666 1 416 133 124 281 226 7 - 0 3 Kreditinstitute 46 134 12 200 1 085 - 99 157 160 6 - 0 4 Darlehen und Kredite 29 792 7 811 677 - 75 82 87 2 - 0 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 16 342 4 389 408 - 24 76 73 4 - 0 6 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 6 944 1 466 331 133 25 124 65 1 - 0 8 davon Wertpapierfirmen 43 0 0 - 0 0 0 0 - - 9 Darlehen und Kredite 43 0 0 - 0 0 0 0 - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 2 810 0 0 - 0 0 0 0 - - 13 Darlehen und Kredite 0 0 0 - 0 0 0 0 - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 2 810 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen 24 5 0 - 0 0 0 0 - 0 17 Darlehen und Kredite 24 5 0 - 0 0 0 0 - 0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 35 743 21 324 5 051 3 637 130 770 582 68 - 31 21 Darlehen und Kredite 34 126 20 731 4 572 3 637 76 485 315 51 - 16 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 1 617 594 479 - 54 285 267 17 - 15 23 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 131 541 115 892 8 619 8 619 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besi- cherte Kredite 2 109 425 106 293 7 760 7 760 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 3 628 3 628 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 337 294 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 262 14 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 262 14 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 185 061 - - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen 172 191 X X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen 81 222 X X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite 50 059 X X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbe- immobilien besicherte Darlehen 9 025 X X X X X X X X X 37 davon Gebäudesani- erungskredite 291 X X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen 30 589 X X X X X X X X X 178 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h i j Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 39 Eigenkapitalinstrumente 574 X X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU- Ländern,die nicht der NFE- Richtline unterliegen 90 969 X X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite 70 642 X X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen 20 165 X X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente 162 X X X X X X X X X 44 Derivate 1 280 X X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite 117 X X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelver- wandte Vermögenswerte 1 078 X X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B.Unternehmenswert, Waren usw.) 10 395 X X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 422 685 150 897 15 086 12 389 255 1 052 808 75 - 32 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte 152 544 X X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten 35 334 X X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken 82 653 X X X X X X X X X 52 Handelsbuch 34 557 X X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 575 229 150 897 15 086 12 389 255 1 052 808 75 - 32 Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 1 223 168 20 - 1 14 5 0 - 0 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 53 057 28 227 5 400 4 620 24 472 128 4 - 1 56 davon Schuldverschreibungen 43 244 26 687 4 525 4 110 19 280 92 1 - 0 57 davon Eigenkapitalinstrumente 6 829 1 541 875 510 5 191 37 3 - 1 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 179 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht k l m n o p q r Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnunganrechenbar sind 15 - - - 463 - - - 2 Finanzunternehmen 0 - - - 149 - - - 3 Kreditinstitute 0 - - - 0 - - - 4 Darlehen und Kredite 0 - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - 0 - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - 148 - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - 0 - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - 0 - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 15 - - - 315 - - - 21 Darlehen und Kredite 6 - - - 277 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 8 - - - 38 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern,die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B.Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 15 - - - 463 - - - 180 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 k l m n o p q r Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 15 - - - 463 - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 1 - - - 6 - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 4 - - - 56 - - - 56 davon Schuldverschreibungen 1 - - - 11 - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente 3 - - - 45 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 181 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht s t u v w x z aa Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 25 - - - 9 - - - 2 Finanzunternehmen 0 - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 25 - - - 9 - - - 21 Darlehen und Kredite 15 - - - 7 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 11 - - - 2 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern,die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B.Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 182 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 s t u v w x z aa Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 25 - - - 9 - - - 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 25 - - - 9 - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 0 - - - 0 - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 54 - - - 0 - - - 56 davon Schuldverschreibungen 12 - - - 0 - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente 42 - - - 0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 183 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstru- mente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 152 218 15 161 12 389 255 1 083 2 Finanzunternehmen 14 040 1 422 133 124 282 3 Kreditinstitute 12 360 1 091 - 99 157 4 Darlehen und Kredite 7 898 680 - 75 82 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 4 463 412 - 24 76 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1 680 331 133 25 124 8 davon Wertpapierfirmen 0 0 - 0 0 9 Darlehen und Kredite 0 0 - 0 0 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 0 - 0 0 13 Darlehen und Kredite 0 0 - 0 0 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 16 davon Versicherungsunternehmen 5 0 - 0 0 17 Darlehen und Kredite 5 0 - 0 0 18 Schuldverschreibungen , inkl. UoP 1 - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 22 272 5 119 3 637 130 802 21 Darlehen und Kredite 21 352 4 623 3 637 76 502 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 919 496 - 54 300 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 24 Private Haushalte 115 892 8 619 8 619 - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 106 293 7 760 7 760 - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 3 628 - - - - 27 davon Kfz-Kredite 294 - - - - 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 14 - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 14 - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR- Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - 33 Finanz- und Nicht- Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 152 218 15 161 12 389 255 1 083 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfassteVermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 184 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten 53 Gesamtaktiva 152 218 15 161 12 389 255 1 083 Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 180 20 - 1 14 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 28 471 5 404 4 620 24 473 56 davon Schuldverschreibungen 26 802 4 527 4 110 19 281 57 davon Eigenkapitalinstrumente 1 668 878 510 5 192 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 185 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ag ah ai aj ak al am an ao ap Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Über- gangstätig- keiten Davon er- mög- lichende Tätigkeiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon er- mög- lichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner er- fasste Vermögenswerte X X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken g ehaltene Darlehen und Kredite, Schuldver- schreibungen und Eigenkapitalin- strumente, die für die GAR- Berechnung anrechenbar sind 177 422 131 405 9 034 8 488 45 322 11 6 - 0 2 Finanzunternehmen 19 245 3 936 58 58 0 0 1 - - - 3 Kreditinstitute 17 293 2 856 - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite 10 453 1 616 - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 6 840 1 240 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalge- sellschaften 1 952 1 080 58 58 0 0 1 - - - 8 davon Wertpapierfirmen 115 0 - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite 115 0 - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungsgesell- schaften 621 155 - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite 610 155 - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 10 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 16 davon Versicherungsunter- nehmen 33 4 - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite 33 4 - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 19 621 13 569 3 538 2 991 45 322 10 6 - 0 21 Darlehen und Kredite 18 648 13 220 3 454 2 991 29 296 9 6 - 0 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 974 349 83 - 16 27 1 0 - 0 23 Eigenkapitalinstrumente - - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 129 771 113 883 5 438 5 438 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 106 920 103 857 4 673 4 673 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskre- dite 3 758 3 758 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 394 98 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebiets- körperschaften 8 785 17 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lo- kaler Gebietskörperschaften 8 785 17 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Si- cherheiten: Wohn- und Gewer- beimobilien - - - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 195 014 - - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunter- nehmen 182 021 X X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtli- nie unterliegen 112 870 X X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite 77 823 X X X X X X X X X 186 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ag ah ai aj ak al am an ao ap Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt- brutto- buchwert Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Über- gangstätig- keiten Davon er- mög- lichende Tätigkeiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon er- mög- lichende Tätigkeiten 36 davon durch Gewerbeim- mobilien besicherte Darle- hen 9 181 X X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanie- rungskredite 340 X X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen 34 448 X X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente 599 X X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU- Ländern, die nicht der NFE- Richtline unterliegen 69 150 X X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite 50 970 X X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen 18 061 X X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente 120 X X X X X X X X X 44 Derivate 1 497 X X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite 131 X X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmit- telverwandte Vermögenswerte 1 108 X X X X X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkatego- rien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) 10 257 X X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 372 436 131 405 9 034 8 488 45 322 11 6 - 0 49 Nicht für die GAR-Berechnung er- fasste Vermögenswerte 165 522 X X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranatio- nale Emittenten 37 568 X X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken 101 396 X X X X X X X X X 52 Handelsbuch 26 559 X X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva 537 959 131 405 9 034 8 488 45 322 11 6 - 0 Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 3 093 42 3 - 1 2 - - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 46 194 23 960 3 3 067 2 505 4 11 300 6 3 1 - 0 56 davon Schuldverschreibungen 38 613 23 164 2 729 2 505 8 123 5 0 - 0 57 davon Eigenkapitalinstrumente 4 910 796 339 - 2 177 1 0 - 0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. 3 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zu taxonomiefähigen AuM ist berichtigt worden. 4 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zur Erlösverwendung ist berichtigt worden. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 187 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aq ar as at au av aw ax Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörper- schaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 188 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 aq ar as at au av aw ax Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva - - - - - - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien - - - - - - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) - - - - - - - - 56 davon Schuldverschreibungen - - - - - - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 189 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ay az ba bb bc bd be bf Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X X X X 44 Derivate X X X X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X X X X 190 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ay az ba bb bc bd be bf Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unterneh- menswert, Waren usw.) X X X X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X X X X 53 Gesamtaktiva - - - - - - - - Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien - - - - - - - - 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) - - - - - - - - 56 davon Schuldverschreibungen - - - - - - - - 57 davon Eigenkapitalinstrumente - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 191 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 131 416 9 040 8 488 45 323 2 Finanzunternehmen 3 937 58 58 0 0 3 Kreditinstitute 2 856 - - - - 4 Darlehen und Kredite 1 616 - - - - 5 Schuldverschreibungen , inkl. UoP 1 1 240 - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1 081 58 58 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 0 - - - - 9 Darlehen und Kredite 0 - - - - 10 Schuldverschreibungen , inkl. UoP 1 - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 155 - - - - 13 Darlehen und Kredite 155 - - - - 14 Schuldverschreibungen , inkl. UoP 1 - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 16 davon Versicherungsunternehmen 4 - - - - 17 Darlehen und Kredite 4 - - - - 18 Schuldverschreibungen , inkl. UoP 1 - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 13 579 3 544 2 991 45 323 21 Darlehen und Kredite 13 230 3 460 2 991 29 296 22 Schuldverschreibungen UoP 1 349 83 - 16 27 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - 24 Private Haushalte 113 883 5 438 5 438 - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 103 857 4 673 4 673 - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 3 758 - - - - 27 davon Kfz-Kredite 98 - - - - 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR- Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) - - - - - 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE- Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE- Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmens- wert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 131 416 9 040 8 488 45 323 192 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva 131 416 9 040 8 488 45 323 Außerbilanzielle Risikopositionen – Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 42 3 - 1 2 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 23 961 3 3 068 2 505 4 11 300 56 davon Schuldverschreibungen 23 165 2 729 2 505 8 123 57 davon Eigenkapitalinstrumente 796 339 - 3 177 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. 3 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zu taxonomiefähigen AuM ist berichtigt worden. 4 Die Vorjahres ‘davon’-Angabe zur Erlösverwendung ist berichtigt worden. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 193 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht 2. GAR-Sektorinformationen (Basierend auf dem Umsatz-KPI) a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,4 - X X - - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft 16,2 - X X - - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau 0,5 - X X - - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,3 - X X - - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,1 - X X - - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 3,2 0,6 X X - - X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau 0,4 - X X - - X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin 1,0 0,4 X X - - X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 0,5 - X X 0,5 - X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 3,2 - X X - - X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) 20,0 - X X - - X X 12 10.61 Mahl- und Schälmühlen 18,7 - X X - - X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,8 - X X - - X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,3 - X X - - X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,2 - X X - - X X 16 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln 0,6 - X X - - X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,1 - X X 0,0 - X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen 0,9 - X X - - X X 19 11.05 Herstellung von Bier 31,9 - X X - - X X 20 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. 0,2 - X X - - X X 21 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 47,1 - X X - - X X 22 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten 30,3 - X X - - X X 23 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,9 0,0 X X - - X X 24 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz 10,6 - X X - - X X 25 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,2 0,0 X X - - X X 26 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 0,6 0,3 X X - - X X 27 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 2,9 0,5 X X - - X X 194 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 28 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe 1,4 - X X - - X X 29 18.12 Drucken a.n.g. 18,0 - X X - - X X 30 18.13 Druck- und Medienvorstufe 0,6 - X X - - X X 31 19.20 Mineralölverarbeitung 28,4 0,3 X X - - X X 32 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,4 0,1 X X - - X X 33 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,2 0,0 X X - - X X 34 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 6,9 - X X 0,2 - X X 35 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen 13,0 - X X - - X X 36 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,9 - X X - - X X 37 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,3 0,1 X X - - X X 38 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 63,8 0,5 X X 0,0 - X X 39 20.60 Herstellung von Chemiefasern 64,8 0,0 X X - - X X 40 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 4,3 0,0 X X - - X X 41 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 86,8 0,0 X X - - X X 42 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 0,5 0,2 X X - - X X 43 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 9,7 1,1 X X 0,9 - X X 44 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen 5,4 - X X - - X X 45 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 2,4 0,0 X X 0,0 - X X 46 23.11 Herstellung von Flachglas 1,0 1,0 X X - - X X 47 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus 2,1 - X X - - X X 48 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren 0,1 - X X - - X X 49 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren 0,1 - X X - - X X 50 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 10,1 7,1 X X - - X X 51 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke 0,3 - X X - - X X 52 23.51 Herstellung von Zement 40,7 1,9 X X - - X X 53 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau 0,1 0,0 X X - - X X 54 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 65,2 4,6 X X 21,5 - X X 55 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht 2,1 - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 195 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 56 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen 9,6 9,6 X X - - X X 57 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,7 - X X - - X X 58 24.51 Eisengießereien 0,3 - X X - - X X 59 24.52 Stahlgießereien 0,1 0,1 X X - - X X 60 24.53 Leichtmetallgießereien 0,1 0,0 X X - - X X 61 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 35,1 4,2 X X 15,3 - X X 62 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall 1,5 0,6 X X - - X X 63 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen 31,2 - X X - - X X 64 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 2,2 0,0 X X 0,0 - X X 65 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 1,7 0,0 X X 0,0 - X X 66 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,8 - X X - - X X 67 25.62 Mechanik a.n.g. 1,8 0,4 X X - - X X 68 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen 0,1 - X X - - X X 69 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 - X X - - X X 70 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. 8,8 1,5 X X - - X X 71 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 4,1 0,6 X X 0,0 - X X 72 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 11,5 0,0 X X 0,0 - X X 73 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und -vorrichtungen 89,1 0,0 X X 0,0 - X X 74 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 28,3 0,6 X X - - X X 75 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren 6,7 3,1 X X - - X X 76 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 65,1 52,4 X X 0,0 - X X 77 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 3,3 - X X - - X X 78 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,1 0,1 X X 0,0 - X X 79 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 125,8 1,6 X X - - X X 80 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten 0,2 - X X - - X X 81 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 31,5 1,5 X X - - X X 82 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 18,5 10,2 X X - - X X 83 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 0,3 - X X - - X X 84 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,4 0,0 X X - - X X 196 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 85 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 0,7 0,4 X X 0,6 - X X 86 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. 1,3 0,0 X X 0,0 - X X 87 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen 19,1 0,0 X X - - X X 88 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 0,8 0,0 X X 0,1 - X X 89 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 2,8 0,1 X X 0,0 - X X 90 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 6,8 0,5 X X 0,6 - X X 91 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen 2,3 - X X - - X X 92 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 12,6 1,4 X X - - X X 93 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung 0,1 0,1 X X - - X X 94 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung 31,3 1,9 X X 1,1 - X X 95 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 5,9 2,7 X X 0,6 - X X 96 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 381,3 39,7 X X 20,2 3,6 X X 97 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 52,5 - X X 42,8 - X X 98 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen 20,4 0,0 X X - - X X 99 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen 5,3 5,3 X X 0,0 0,0 X X 100 30.20 Schienenfahrzeugbau 65,3 21,8 X X - - X X 101 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 32,2 0,0 X X 0,0 - X X 102 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 15,8 - X X - - X X 103 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 - X X - - X X 104 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,1 - X X - - X X 105 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 92,1 - X X - - X X 106 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 6,3 0,0 X X - - X X 107 33.12 Reparatur von Maschinen 0,1 0,1 X X - - X X 108 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten 1,1 - X X - - X X 109 35.11 Elektrizitätserzeugung 6 686,0 3 648,6 X X 14,0 1,1 X X 110 35.12 Elektrizitätsübertragung 1,3 1,3 X X - - X X 111 35.13 Elektrizitätsverteilung 3,2 1,5 X X 0,0 0,0 X X 112 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen 0,9 0,8 X X - - X X 113 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 2,9 2,9 X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 197 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 114 36.00 Wasserversorgung 15,4 14,3 X X 0,1 0,0 X X 115 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,1 0,1 X X 0,0 0,0 X X 116 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle 0,1 - X X - - X X 117 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 6,0 0,0 X X 0,0 0,0 X X 118 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,7 0,0 X X 0,0 0,0 X X 119 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 59,5 0,0 X X 0,8 - X X 120 41.20 Bau von Gebäuden 29,1 3,7 X X 1,9 0,0 X X 121 42.11 Bau von Straßen 20,4 10,2 X X 0,0 - X X 122 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 5,8 0,0 X X - - X X 123 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau 2,7 - X X - - X X 124 42.91 Wasserbau 8,1 - X X - - X X 125 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 43,0 4,0 X X 5,5 0,2 X X 126 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten 2,5 0,5 X X 0,0 0,0 X X 127 43.21 Elektroinstallation 19,8 13,1 X X 0,1 0,0 X X 128 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation 0,6 0,0 X X - - X X 129 43.29 Sonstige Bauinstallation 44,1 28,6 X X - - X X 130 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 - X X - - X X 131 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 13,1 3,2 X X 4,8 - X X 132 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 0,0 X X - - X X 133 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,4 0,0 X X 0,0 - X X 134 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,1 - X X - - X X 135 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör 0,1 0,0 X X 0,0 - X X 136 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien 2,7 - X X 2,7 - X X 137 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 9,0 8,8 X X - - X X 138 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,1 - X X - - X X 139 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 10,2 0,0 X X - - X X 140 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen 0,2 0,0 X X - - X X 141 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 2,5 - X X 0,0 0,0 X X 142 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 0,7 0,0 X X - - X X 143 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 0,5 - X X - - X X 144 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 7,3 0,0 X X 0,0 0,0 X X 198 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 145 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 4,0 0,4 X X 0,0 - X X 146 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 34,0 5,3 X X - - X X 147 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 5,0 0,0 X X - - X X 148 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,9 - X X - - X X 149 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 16,5 0,3 X X 0,0 - X X 150 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren 0,6 0,0 X X 0,0 - X X 151 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 18,7 2,2 X X - - X X 152 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 9,4 0,0 X X 0,0 0,0 X X 153 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 - X X - - X X 154 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln 0,1 0,0 X X - - X X 155 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,5 - X X - - X X 156 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 9,3 - X X - - X X 157 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,0 - X X - - X X 158 47.41 Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software 0,0 - X X 0,0 - X X 159 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 - X X - - X X 160 47.51 Einzelhandel mit Textilien 2,5 - X X - - X X 161 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 0,1 - X X - - X X 162 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,2 - X X - - X X 163 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,4 0,0 X X - - X X 164 47.73 Apotheken 1,1 - X X - - X X 165 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 31,1 - X X - - X X 166 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel 4,5 - X X - - X X 167 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 135,7 111,2 X X 159,3 - X X 168 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr 43,4 0,0 X X - - X X 169 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) 13,6 0,0 X X - - X X 170 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 3,3 0,5 X X - - X X 171 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr 4,9 0,0 X X 0,0 - X X 172 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 959,8 - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 199 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 173 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt 26,0 - X X - - X X 174 52.10 Lagerei 0,4 - X X - - X X 175 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 8,5 3,1 X X - - X X 176 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt 3,5 - X X - - X X 177 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 204,2 13,0 X X - - X X 178 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 37,7 0,0 X X - - X X 179 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste 82,6 29,4 X X 49,6 - X X 180 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 71,1 0,0 X X 0,1 - X X 181 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,0 - X X - - X X 182 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. 0,6 - X X 0,0 - X X 183 56.21 Event-Caterer 0,4 - X X - - X X 184 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen 0,7 - X X - - X X 185 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen 0,7 - X X 28,1 0,6 X X 186 60.20 Fernsehveranstalter 0,3 0,2 X X 0,8 0,8 X X 187 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation 0,4 0,0 X X 0,2 0,1 X X 188 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,1 0,0 X X 0,2 0,1 X X 189 61.90 Sonstige Telekommunikation 21,3 0,6 X X 1,4 0,0 X X 190 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,1 0,0 X X - - X X 191 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 321,3 4,2 X X 4,8 4,8 X X 192 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 1,9 0,0 X X - - X X 193 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten 10,5 8,9 X X 0,0 0,0 X X 194 63.12 Webportale 0,1 0,1 X X 1,0 1,0 X X 195 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 10,1 4,8 X X 1,3 0,3 X X 196 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten 3,8 0,8 X X - - X X 197 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 820,2 1,0 X X 0,0 - X X 198 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 6 121,0 2,6 X X 0,0 - X X 199 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 108,8 0,0 X X 0,0 - X X 200 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1 397,2 0,0 X X 0,0 - X X 201 69.10 Rechtsberatung 0,9 - X X - - X X 202 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 473,4 96,6 X X 0,0 - X X 203 70.22 Unternehmensberatung 9,5 0,0 X X 0,1 0,1 X X 204 71.11 Architekturbüros 0,9 - X X - - X X 200 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 205 71.12 Ingenieurbüros 11,5 10,7 X X 0,0 0,0 X X 206 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 23,2 0,0 X X - - X X 207 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin 3,4 - X X - - X X 208 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 0,2 - X X 0,9 - X X 209 74.20 Fotografie und Fotolabors 1,8 - X X - - X X 210 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 74,4 0,0 X X 0,0 - X X 211 75.00 Veterinärwesen 7,3 - X X - - X X 212 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 11,4 1,4 X X 0,0 - X X 213 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 4,3 - X X - - X X 214 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,1 - X X - - X X 215 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 63,3 - X X - - X X 216 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. 9,3 - X X - - X X 217 79.12 Reiseveranstalter 6,7 - X X - - X X 218 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 8,0 0,0 X X - - X X 219 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 - X X - - X X 220 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,6 - X X - - X X 221 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 46,5 2,6 X X 0,1 0,0 X X 222 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,8 - X X - - X X 223 86.10 Krankenhäuser 0,4 - X X - - X X 224 86.22 Facharztpraxen 4,7 - X X - - X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,5 - X X - - X X 226 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,4 - X X - - X X 227 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 - X X - - X X 228 93.11 Betrieb von Sportanlagen 11,1 - X X - - X X 229 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 14,7 - X X - - X X 230 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 6,5 - X X - - X X 231 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 9,6 - X X - - X X 232 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,3 - X X - - X X 233 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. 121,9 0,0 X X 0,0 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 201 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken - - X X - - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft - - X X - - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau - - X X - - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung - - X X - - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag - - X X - - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl - - X X 0,0 - X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau - - X X - - X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin 0,0 - X X 0,2 - X X 9 10.13 Fleischverarbeitung - - X X 0,7 - X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse - - X X - - X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) - - X X 0,0 - X X 12 10.61 Mahl- und Schälmühlen - - X X - - X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren - - X X - - X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 16 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln - - X X - - X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. - - X X 0,0 - X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen - - X X - - X X 19 11.05 Herstellung von Bier - - X X - - X X 20 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. - - X X - - X X 21 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. - - X X - - X X 22 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten - - X X - - X X 23 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz - - X X - - X X 24 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz - - X X - - X X 25 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) - - X X - - X X 26 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 27 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe - - X X 0,8 - X X 28 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 29 18.12 Drucken a.n.g. - - X X - - X X 202 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 30 18.13 Druck- und Medienvorstufe - - X X - - X X 31 19.20 Mineralölverarbeitung - - X X - - X X 32 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien - - X X - - X X 33 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen - - X X - - X X 34 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen - - X X - - X X 35 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen - - X X - - X X 36 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln - - X X - - X X 37 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten - - X X 0,0 - X X 38 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 0,0 - X X 0,3 - X X 39 20.60 Herstellung von Chemiefasern - - X X - - X X 40 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen - - X X 0,0 - X X 41 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen - - X X - - X X 42 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen - - X X - - X X 43 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 0,9 - X X 11,8 - X X 44 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen - - X X - - X X 45 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren - - X X - - X X 46 23.11 Herstellung von Flachglas - - X X - - X X 47 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus - - X X - - X X 48 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren - - X X - - X X 49 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren - - X X - - X X 50 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik - - X X - - X X 51 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke - - X X - - X X 52 23.51 Herstellung von Zement - - X X - - X X 53 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau - - X X - - X X 54 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen - - X X 0,3 - X X 55 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht - - X X - - X X 56 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen - - X X - - X X 57 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium - - X X 0,0 - X X 58 24.51 Eisengießereien - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 203 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 59 24.52 Stahlgießereien - - X X - - X X 60 24.53 Leichtmetallgießereien - - X X - - X X 61 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 0,0 - X X 0,0 - X X 62 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall - - X X 0,1 - X X 63 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen - - X X - - X X 64 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 0,0 - X X 0,0 - X X 65 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen - - X X 0,1 - X X 66 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung - - X X - - X X 67 25.62 Mechanik a.n.g. - - X X - - X X 68 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen - - X X - - X X 69 25.73 Herstellung von Werkzeugen - - X X - - X X 70 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. 3,3 - X X 0,0 - X X 71 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen - - X X 0,0 - X X 72 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten - - X X - - X X 73 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und -vorrichtungen 0,0 - X X 0,3 - X X 74 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten - - X X 0,0 - X X 75 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren - - X X - - X X 76 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 0,0 - X X 0,5 - X X 77 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren - - X X - - X X 78 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,0 - X X 0,0 - X X 79 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 0,0 - X X 6,0 - X X 80 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten - - X X - - X X 81 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 0,1 - X X 0,3 - X X 82 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) - - X X 0,0 - X X 83 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen - - X X - - X X 84 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern - - X X 0,0 - X X 85 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln - - X X 1,9 - X X 86 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. - - X X 0,0 - X X 204 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 87 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen - - X X 0,0 - X X 88 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 0,2 - X X 0,2 - X X 89 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 0,0 - X X 0,0 - X X 90 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 0,9 - X X 3,3 - X X 91 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen - - X X - - X X 92 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung - - X X 0,0 - X X 93 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung - - X X - - X X 94 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung - - X X 0,5 - X X 95 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 0,0 - X X 0,3 - X X 96 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren - - X X 6,2 - X X 97 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern - - X X - - X X 98 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen - - X X - - X X 99 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen - - X X - - X X 100 30.20 Schienenfahrzeugbau - - X X 0,0 - X X 101 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 0,0 - X X 0,0 - X X 102 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. - - X X 0,0 - X X 103 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln - - X X - - X X 104 32.40 Herstellung von Spielwaren - - X X - - X X 105 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien - - X X 95,9 - X X 106 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. - - X X 0,0 - X X 107 33.12 Reparatur von Maschinen - - X X - - X X 108 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten - - X X - - X X 109 35.11 Elektrizitätserzeugung 0,1 - X X 0,5 - X X 110 35.12 Elektrizitätsübertragung - - X X 0,0 - X X 111 35.13 Elektrizitätsverteilung 0,7 - X X 0,2 - X X 112 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen - - X X - - X X 113 35.30 Wärme- und Kälteversorgung - - X X - - X X 114 36.00 Wasserversorgung 6,3 - X X 1,6 - X X 115 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 - X X 0,0 - X X 116 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 205 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 117 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,0 - X X 0,0 - X X 118 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,0 - X X 0,0 - X X 119 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 0,0 - X X 0,0 - X X 120 41.20 Bau von Gebäuden 0,0 - X X 0,0 - X X 121 42.11 Bau von Straßen 0,5 - X X 3,3 - X X 122 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken - - X X - - X X 123 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau - - X X - - X X 124 42.91 Wasserbau - - X X - - X X 125 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 126 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten - - X X - - X X 127 43.21 Elektroinstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 128 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 129 43.29 Sonstige Bauinstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 130 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei - - X X - - X X 131 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. - - X X 15,6 - X X 132 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 133 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 134 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen - - X X 0,0 - X X 135 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör - - X X 0,0 - X X 136 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien - - X X - - X X 137 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln - - X X 1,9 - X X 138 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 139 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X 0,0 - X X 140 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen - - X X - - X X 141 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 0,0 - X X 0,0 - X X 142 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln - - X X - - X X 143 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern - - X X - - X X 144 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 0,0 - X X 3,1 - X X 145 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen - - X X 0,0 - X X 146 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug - - X X 0,3 - X X 206 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 147 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik - - X X - - X X 148 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,0 - X X 0,0 - X X 149 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen - - X X 0,0 - X X 150 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren - - X X 0,0 - X X 151 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X 0,0 - X X 152 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren - - X X - - X X 153 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art - - X X - - X X 154 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln - - X X - - X X 155 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 156 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln - - X X - - X X 157 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) - - X X - - X X 158 47.41 Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software - - X X 1,1 - X X 159 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik - - X X - - X X 160 47.51 Einzelhandel mit Textilien - - X X - - X X 161 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf - - X X - - X X 162 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat - - X X - - X X 163 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren - - X X - - X X 164 47.73 Apotheken - - X X - - X X 165 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) - - X X - - X X 166 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel - - X X - - X X 167 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr - - X X 0,0 - X X 168 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr - - X X 0,0 - X X 169 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) - - X X 0,0 - X X 170 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. - - X X - - X X 171 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr - - X X - - X X 172 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 173 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 174 52.10 Lagerei - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 207 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 175 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr - - X X - - X X 176 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt - - X X - - X X 177 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt - - X X - - X X 178 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. - - X X 0,0 - X X 179 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste - - X X 0,5 - X X 180 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 0,2 - X X - - X X 181 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten - - X X - - X X 182 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. - - X X - - X X 183 56.21 Event-Caterer - - X X - - X X 184 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen - - X X - - X X 185 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen - - X X 0,8 - X X 186 60.20 Fernsehveranstalter - - X X - - X X 187 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation 0,0 - X X - - X X 188 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,0 - X X 0,0 - X X 189 61.90 Sonstige Telekommunikation - - X X 4,9 - X X 190 62.01 Programmierungstätigkeiten - - X X 0,0 - X X 191 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 0,0 - X X 9,3 - X X 192 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie - - X X - - X X 193 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten 0,0 - X X 0,0 - X X 194 63.12 Webportale - - X X - - X X 195 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. - - X X - - X X 196 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten - - X X - - X X 197 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen - - X X 15,1 - X X 198 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen - - X X 0,0 - X X 199 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte - - X X - - X X 200 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte - - X X - - X X 201 69.10 Rechtsberatung - - X X - - X X 202 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 0,6 - X X 8,8 - X X 203 70.22 Unternehmensberatung - - X X 0,0 - X X 204 71.11 Architekturbüros - - X X - - X X 205 71.12 Ingenieurbüros - - X X 0,0 - X X 206 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung - - X X - - X X 208 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 207 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin - - X X - - X X 208 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen - - X X - - X X 209 74.20 Fotografie und Fotolabors - - X X - - X X 210 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 211 75.00 Veterinärwesen - - X X 0,0 - X X 212 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 213 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 214 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern - - X X - - X X 215 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten - - X X - - X X 216 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. - - X X - - X X 217 79.12 Reiseveranstalter - - X X - - X X 218 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste - - X X 0,1 - X X 219 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen - - X X - - X X 220 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen - - X X - - X X 221 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 222 85.10 Kindergärten und Vorschulen - - X X - - X X 223 86.10 Krankenhäuser - - X X 0,1 - X X 224 86.22 Facharztpraxen - - X X - - X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. - - X X - - X X 226 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) - - X X - - X X 227 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst - - X X - - X X 228 93.11 Betrieb von Sportanlagen - - X X - - X X 229 93.21 Vergnügungs- und Themenparks - - X X - - X X 230 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. - - X X - - X X 231 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. - - X X - - X X 232 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung - - X X - - X X 233 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. - - X X 0,0 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 209 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken - - X X - - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft - - X X - - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau - - X X - - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung - - X X - - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag - - X X - - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl - - X X - - X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau - - X X - - X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin - - X X - - X X 9 10.13 Fleischverarbeitung - - X X - - X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse - - X X - - X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) - - X X - - X X 12 10.61 Mahl- und Schälmühlen - - X X - - X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren - - X X - - X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 16 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln - - X X - - X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. - - X X - - X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen - - X X - - X X 19 11.05 Herstellung von Bier - - X X - - X X 20 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. - - X X - - X X 21 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. - - X X - - X X 22 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten - - X X - - X X 23 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz - - X X - - X X 24 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz - - X X - - X X 25 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) - - X X - - X X 26 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 27 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 28 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 29 18.12 Drucken a.n.g. - - X X - - X X 210 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 30 18.13 Druck- und Medienvorstufe - - X X - - X X 31 19.20 Mineralölverarbeitung - - X X - - X X 32 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien - - X X - - X X 33 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen - - X X - - X X 34 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen - - X X - - X X 35 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen - - X X - - X X 36 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln - - X X - - X X 37 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 0,0 - X X - - X X 38 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 0,9 - X X - - X X 39 20.60 Herstellung von Chemiefasern - - X X - - X X 40 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 4,9 - X X - - X X 41 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 8,2 - X X - - X X 42 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen - - X X - - X X 43 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 0,9 - X X - - X X 44 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen - - X X - - X X 45 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren - - X X - - X X 46 23.11 Herstellung von Flachglas - - X X - - X X 47 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus - - X X - - X X 48 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren - - X X - - X X 49 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren - - X X - - X X 50 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik - - X X - - X X 51 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke - - X X - - X X 52 23.51 Herstellung von Zement - - X X - - X X 53 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau - - X X - - X X 54 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen - - X X - - X X 55 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht - - X X - - X X 56 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen - - X X - - X X 57 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium - - X X - - X X 58 24.51 Eisengießereien - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 211 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 59 24.52 Stahlgießereien - - X X - - X X 60 24.53 Leichtmetallgießereien - - X X - - X X 61 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen - - X X - - X X 62 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall 0,3 - X X - - X X 63 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen - - X X - - X X 64 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 0,0 - X X 0,0 - X X 65 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen - - X X - - X X 66 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung - - X X - - X X 67 25.62 Mechanik a.n.g. - - X X - - X X 68 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen - - X X - - X X 69 25.73 Herstellung von Werkzeugen - - X X - - X X 70 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. - - X X - - X X 71 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen - - X X - - X X 72 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten - - X X - - X X 73 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und -vorrichtungen 0,0 - X X 0,0 - X X 74 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten - - X X - - X X 75 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren - - X X - - X X 76 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 0,0 - X X 0,0 - X X 77 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren - - X X - - X X 78 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,0 - X X 0,0 - X X 79 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten - - X X 0,0 - X X 80 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten - - X X - - X X 81 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. - - X X 0,1 - X X 82 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) - - X X - - X X 83 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen - - X X - - X X 84 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern - - X X - - X X 85 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln - - X X - - X X 86 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. - - X X - - X X 212 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 87 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen - - X X - - X X 88 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 0,1 - X X - - X X 89 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 0,0 - X X - - X X 90 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 0,7 - X X - - X X 91 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen - - X X - - X X 92 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung - - X X - - X X 93 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung - - X X - - X X 94 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung - - X X - - X X 95 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 96 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren - - X X - - X X 97 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern - - X X - - X X 98 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen - - X X - - X X 99 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen - - X X - - X X 100 30.20 Schienenfahrzeugbau - - X X - - X X 101 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 0,0 - X X 0,0 - X X 102 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. - - X X - - X X 103 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln - - X X - - X X 104 32.40 Herstellung von Spielwaren - - X X - - X X 105 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien - - X X - - X X 106 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. - - X X - - X X 107 33.12 Reparatur von Maschinen - - X X - - X X 108 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten - - X X - - X X 109 35.11 Elektrizitätserzeugung 0,3 - X X - - X X 110 35.12 Elektrizitätsübertragung - - X X - - X X 111 35.13 Elektrizitätsverteilung 0,2 - X X - - X X 112 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen - - X X - - X X 113 35.30 Wärme- und Kälteversorgung - - X X - - X X 114 36.00 Wasserversorgung 1,4 - X X - - X X 115 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 - X X - - X X 116 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 213 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 117 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,0 - X X - - X X 118 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,0 - X X - - X X 119 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 0,0 - X X - - X X 120 41.20 Bau von Gebäuden - - X X - - X X 121 42.11 Bau von Straßen 0,0 - X X 0,0 - X X 122 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken - - X X - - X X 123 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau - - X X - - X X 124 42.91 Wasserbau - - X X - - X X 125 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 126 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten - - X X - - X X 127 43.21 Elektroinstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 128 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation - - X X - - X X 129 43.29 Sonstige Bauinstallation - - X X - - X X 130 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei - - X X - - X X 131 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. - - X X - - X X 132 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 133 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 134 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen - - X X - - X X 135 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör - - X X - - X X 136 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien - - X X - - X X 137 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln - - X X - - X X 138 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 139 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X - - X X 140 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen 0,0 - X X - - X X 141 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 0,0 - X X 0,0 - X X 142 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 2,8 - X X - - X X 143 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern - - X X - - X X 144 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen - - X X - - X X 145 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen - - X X - - X X 146 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug - - X X - - X X 214 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 147 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik - - X X - - X X 148 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung - - X X - - X X 149 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen - - X X - - X X 150 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren - - X X - - X X 151 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X - - X X 152 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren - - X X - - X X 153 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art - - X X - - X X 154 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln - - X X - - X X 155 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 156 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln - - X X - - X X 157 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) - - X X - - X X 158 47.41 Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software - - X X - - X X 159 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik - - X X - - X X 160 47.51 Einzelhandel mit Textilien - - X X - - X X 161 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf - - X X - - X X 162 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat - - X X - - X X 163 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,0 - X X - - X X 164 47.73 Apotheken - - X X - - X X 165 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) - - X X - - X X 166 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel - - X X - - X X 167 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr - - X X - - X X 168 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr - - X X - - X X 169 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) - - X X - - X X 170 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. - - X X - - X X 171 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr - - X X - - X X 172 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 173 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 174 52.10 Lagerei - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 215 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 175 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr - - X X - - X X 176 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt - - X X - - X X 177 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt - - X X - - X X 178 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. - - X X - - X X 179 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste - - X X - - X X 180 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen - - X X 15,4 - X X 181 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten - - X X - - X X 182 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. - - X X - - X X 183 56.21 Event-Caterer - - X X - - X X 184 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen - - X X - - X X 185 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen - - X X - - X X 186 60.20 Fernsehveranstalter - - X X 0,0 - X X 187 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation - - X X - - X X 188 61.20 Drahtlose Telekommunikation - - X X - - X X 189 61.90 Sonstige Telekommunikation - - X X - - X X 190 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,0 - X X - - X X 191 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 0,1 - X X - - X X 192 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 0,6 - X X - - X X 193 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten - - X X - - X X 194 63.12 Webportale - - X X - - X X 195 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 11,7 - X X - - X X 196 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten - - X X - - X X 197 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen - - X X 0,0 - X X 198 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 0,0 - X X - - X X 199 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte - - X X 0,0 - X X 200 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 0,0 - X X 0,0 - X X 201 69.10 Rechtsberatung - - X X - - X X 202 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 0,0 - X X 0,0 - X X 203 70.22 Unternehmensberatung - - X X - - X X 204 71.11 Architekturbüros - - X X - - X X 205 71.12 Ingenieurbüros - - X X - - X X 206 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung - - X X - - X X 216 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 207 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin - - X X - - X X 208 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen - - X X - - X X 209 74.20 Fotografie und Fotolabors - - X X - - X X 210 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 0,0 - X X - - X X 211 75.00 Veterinärwesen 0,0 - X X - - X X 212 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 213 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 214 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern - - X X - - X X 215 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten - - X X - - X X 216 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. - - X X - - X X 217 79.12 Reiseveranstalter - - X X - - X X 218 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste - - X X - - X X 219 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen - - X X - - X X 220 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen - - X X - - X X 221 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 0,0 - X X - - X X 222 85.10 Kindergärten und Vorschulen - - X X - - X X 223 86.10 Krankenhäuser 0,6 - X X - - X X 224 86.22 Facharztpraxen - - X X - - X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. - - X X - - X X 226 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) - - X X - - X X 227 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst - - X X - - X X 228 93.11 Betrieb von Sportanlagen - - X X - - X X 229 93.21 Vergnügungs- und Themenparks - - X X - - X X 230 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. - - X X - - X X 231 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. - - X X - - X X 232 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung - - X X - - X X 233 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 217 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,4 - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft 16,2 - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau 0,5 - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,3 - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,1 - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 3,2 0,6 X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau 0,4 - X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin 1,2 0,4 X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 1,7 - X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 3,2 - X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) 20,0 - X X 12 10.61 Mahl- und Schälmühlen 18,7 - X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,8 - X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,3 - X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,2 - X X 16 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln 0,6 - X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,1 - X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen 0,9 - X X 19 11.05 Herstellung von Bier 31,9 - X X 20 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. 0,2 - X X 21 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 47,1 - X X 22 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten 30,3 - X X 23 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,9 0,0 X X 24 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz 10,6 - X X 25 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,2 0,0 X X 26 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 0,6 0,3 X X 27 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 3,8 0,5 X X 218 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 28 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe 1,4 - X X 29 18.12 Drucken a.n.g. 18,0 - X X 30 18.13 Druck- und Medienvorstufe 0,6 - X X 31 19.20 Mineralölverarbeitung 28,4 0,3 X X 32 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,4 0,1 X X 33 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,2 0,0 X X 34 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 7,1 - X X 35 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen 13,0 - X X 36 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,9 - X X 37 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,4 0,1 X X 38 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 65,0 0,5 X X 39 20.60 Herstellung von Chemiefasern 64,8 0,0 X X 40 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 9,2 0,0 X X 41 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 95,0 0,0 X X 42 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 0,5 0,2 X X 43 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 24,3 1,1 X X 44 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen 5,4 - X X 45 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 2,4 0,0 X X 46 23.11 Herstellung von Flachglas 1,0 1,0 X X 47 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus 2,1 - X X 48 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren 0,1 - X X 49 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren 0,1 - X X 50 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 10,1 7,1 X X 51 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke 0,3 - X X 52 23.51 Herstellung von Zement 40,7 1,9 X X 53 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau 0,1 0,0 X X 54 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 86,9 4,6 X X 55 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht 2,1 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 219 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 56 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen 9,6 9,6 X X 57 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,7 - X X 58 24.51 Eisengießereien 0,3 - X X 59 24.52 Stahlgießereien 0,1 0,1 X X 60 24.53 Leichtmetallgießereien 0,1 0,0 X X 61 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 50,5 4,2 X X 62 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall 1,9 0,6 X X 63 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen 31,2 - X X 64 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 2,2 0,0 X X 65 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 1,8 0,0 X X 66 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,8 - X X 67 25.62 Mechanik a.n.g. 1,8 0,4 X X 68 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen 0,1 - X X 69 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 - X X 70 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. 12,1 1,5 X X 71 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 4,1 0,6 X X 72 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 11,5 0,0 X X 73 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und - vorrichtungen 89,4 0,0 X X 74 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 28,3 0,6 X X 75 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren 6,7 3,1 X X 76 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 65,6 52,4 X X 77 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 3,3 - X X 78 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,1 0,1 X X 79 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 131,8 1,6 X X 80 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten 0,2 - X X 81 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 32,0 1,5 X X 82 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 18,5 10,2 X X 220 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 83 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 0,3 - X X 84 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,4 0,0 X X 85 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 3,2 0,4 X X 86 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. 1,3 0,0 X X 87 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen 19,1 0,0 X X 88 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 1,5 0,0 X X 89 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 2,8 0,1 X X 90 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 12,4 0,5 X X 91 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen 2,3 - X X 92 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 12,6 1,4 X X 93 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung 0,1 0,1 X X 94 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung 32,9 1,9 X X 95 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 6,8 2,7 X X 96 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 407,6 43,2 X X 97 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 95,2 - X X 98 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen 20,4 0,0 X X 99 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen 5,4 5,3 X X 100 30.20 Schienenfahrzeugbau 65,3 21,8 X X 101 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 32,2 0,0 X X 102 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 15,8 - X X 103 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 - X X 104 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,1 - X X 105 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 188,0 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 221 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 106 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 6,3 0,0 X X 107 33.12 Reparatur von Maschinen 0,1 0,1 X X 108 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten 1,1 - X X 109 35.11 Elektrizitätserzeugung 6 700,9 3 649,7 X X 110 35.12 Elektrizitätsübertragung 1,3 1,3 X X 111 35.13 Elektrizitätsverteilung 4,2 1,5 X X 112 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen 0,9 0,8 X X 113 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 2,9 2,9 X X 114 36.00 Wasserversorgung 24,8 14,3 X X 115 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,1 0,1 X X 116 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle 0,1 - X X 117 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 6,0 0,0 X X 118 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,7 0,0 X X 119 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 60,4 0,0 X X 120 41.20 Bau von Gebäuden 31,0 3,7 X X 121 42.11 Bau von Straßen 24,3 10,2 X X 122 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 5,8 0,0 X X 123 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau 2,7 - X X 124 42.91 Wasserbau 8,1 - X X 125 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 48,6 4,2 X X 126 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten 2,5 0,5 X X 127 43.21 Elektroinstallation 19,9 13,1 X X 128 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation 0,6 0,0 X X 129 43.29 Sonstige Bauinstallation 44,1 28,6 X X 130 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 - X X 131 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 33,5 3,2 X X 132 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 0,0 X X 133 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,4 0,0 X X 134 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,1 - X X 135 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör 0,1 0,0 X X 136 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien 5,5 - X X 137 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 10,9 8,8 X X 138 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,1 - X X 139 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 10,2 0,0 X X 222 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 140 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen 0,2 0,0 X X 141 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 2,5 0,0 X X 142 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 3,5 0,0 X X 143 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 0,5 - X X 144 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 10,4 0,0 X X 145 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 4,1 0,4 X X 146 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 34,4 5,3 X X 147 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 5,0 0,0 X X 148 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,9 - X X 149 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 16,6 0,3 X X 150 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren 0,6 0,0 X X 151 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 18,8 2,2 X X 152 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 9,4 0,0 X X 153 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 - X X 154 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln 0,1 0,0 X X 155 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,5 - X X 156 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 9,3 - X X 157 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,0 - X X 158 47.41 Einzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software 1,2 - X X 159 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 - X X 160 47.51 Einzelhandel mit Textilien 2,5 - X X 161 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 0,1 - X X 162 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,2 - X X 163 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,4 0,0 X X 164 47.73 Apotheken 1,1 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 223 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 165 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 31,1 - X X 166 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel 4,5 - X X 167 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 295,0 111,2 X X 168 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr 43,4 0,0 X X 169 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) 13,6 0,0 X X 170 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 3,3 0,5 X X 171 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr 4,9 0,0 X X 172 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 959,8 - X X 173 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt 26,0 - X X 174 52.10 Lagerei 0,4 - X X 175 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 8,5 3,1 X X 176 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt 3,5 - X X 177 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 204,2 13,0 X X 178 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 37,7 0,0 X X 179 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste 132,7 29,4 X X 180 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 86,8 0,0 X X 181 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,0 - X X 182 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. 0,6 - X X 183 56.21 Event-Caterer 0,4 - X X 184 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen 0,7 - X X 185 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen 29,6 0,6 X X 186 60.20 Fernsehveranstalter 1,1 1,0 X X 187 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation 0,6 0,1 X X 188 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,3 0,1 X X 189 61.90 Sonstige Telekommunikation 27,6 0,6 X X 190 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,1 0,0 X X 191 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 335,5 8,9 X X 192 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 2,5 0,0 X X 193 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten 10,6 8,9 X X 224 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 194 63.12 Webportale 1,0 1,0 X X 195 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 23,1 5,2 X X 196 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten 3,8 0,8 X X 197 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 835,3 1,0 X X 198 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 6 121,1 2,6 X X 199 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 108,8 0,0 X X 200 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1 397,2 0,0 X X 201 69.10 Rechtsberatung 0,9 - X X 202 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 482,8 96,6 X X 203 70.22 Unternehmensberatung 9,7 0,1 X X 204 71.11 Architekturbüros 0,9 - X X 205 71.12 Ingenieurbüros 11,5 10,7 X X 206 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 23,2 0,0 X X 207 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin 3,4 - X X 208 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 1,1 - X X 209 74.20 Fotografie und Fotolabors 1,8 - X X 210 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 74,4 0,0 X X 211 75.00 Veterinärwesen 7,3 - X X 212 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 11,4 1,4 X X 213 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 4,3 - X X 214 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,1 - X X 215 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 63,3 - X X 216 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. 9,3 - X X 217 79.12 Reiseveranstalter 6,7 - X X 218 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 8,1 0,0 X X 219 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 - X X 220 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,6 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 225 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 221 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 46,6 2,6 X X 222 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,8 - X X 223 86.10 Krankenhäuser 1,0 - X X 224 86.22 Facharztpraxen 4,7 - X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,5 - X X 226 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,4 - X X 227 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 - X X 228 93.11 Betrieb von Sportanlagen 11,1 - X X 229 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 14,7 - X X 230 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 6,5 - X X 231 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 9,6 - X X 232 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,3 - X X 233 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. 121,9 0,0 X X 1 Im Template werden nur Sektoren / NACE Codes mit einem taxonomiefähigen Exposure > 0,1 Mio. € (gerundet) ausgewiesen. 226 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 2. GAR-Sektorinformationen (Basierend auf dem CapEx-KPI) a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,4 - X X - - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft 20,0 - X X - - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau 0,5 - X X - - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,3 - X X - - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,1 - X X - - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 12,2 7,4 X X - - X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau 3,6 0,1 X X 0,1 - X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin 0,6 0,2 X X - - X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 0,1 - X X 0,0 - X X 10 10.32 Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften 0,2 - X X - - X X 11 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 5,4 0,0 X X - - X X 12 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) 20,0 0,0 X X - - X X 13 10.61 Mahl- und Schälmühlen 18,7 - X X - - X X 14 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,8 - X X - - X X 15 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,5 0,2 X X - - X X 16 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,2 - X X - - X X 17 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln 0,6 - X X - - X X 18 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,1 - X X 0,0 - X X 19 11.01 Herstellung von Spirituosen 0,9 - X X - - X X 20 11.02 Herstellung von Traubenwein 0,3 - X X - - X X 21 11.05 Herstellung von Bier 8,8 - X X - - X X 22 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. 0,2 - X X - - X X 23 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 47,1 - X X - - X X 24 16.10 Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke 29,5 4,8 X X - - X X 25 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten 31,4 0,0 X X - - X X 26 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,9 0,0 X X - - X X 27 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz 10,6 - X X - - X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,3 0,1 X X - - X X 29 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 0,6 0,3 X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 227 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 30 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 6,0 1,3 X X - - X X 31 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe 0,2 - X X - - X X 32 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe 1,4 - X X - - X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten 12,7 0,1 X X - - X X 34 18.12 Drucken a.n.g. 18,0 - X X - - X X 35 18.13 Druck- und Medienvorstufe 0,6 - X X - - X X 36 19.20 Mineralölverarbeitung 28,5 0,3 X X 0,2 0,1 X X 37 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,7 0,0 X X 0,1 - X X 38 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien 0,9 - X X 0,9 - X X 39 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,2 0,0 X X 0,0 0,0 X X 40 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 7,0 0,0 X X 0,3 - X X 41 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen 13,0 - X X - - X X 42 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,9 - X X - - X X 43 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,7 0,0 X X - - X X 44 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 52,1 1,4 X X - - X X 45 20.60 Herstellung von Chemiefasern 64,8 0,0 X X - - X X 46 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 103,8 13,7 X X - - X X 47 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 28,5 0,0 X X 0,1 - X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 0,8 0,4 X X - - X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 10,3 1,7 X X 1,5 - X X 50 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen 5,4 - X X - - X X 51 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 5,5 0,0 X X 0,0 - X X 52 23.11 Herstellung von Flachglas 1,4 1,3 X X - - X X 53 23.13 Herstellung von Hohlglas 2,5 2,5 X X 1,8 - X X 54 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus 2,1 - X X - - X X 55 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren 0,1 - X X - - X X 56 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren 0,1 - X X - - X X 57 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 11,1 7,7 X X - - X X 228 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 58 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke 0,3 - X X - - X X 59 23.51 Herstellung von Zement 49,4 7,9 X X - - X X 60 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau 0,1 0,0 X X - - X X 61 23.91 Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage 0,1 0,1 X X - - X X 62 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 74,6 13,9 X X 19,1 0,0 X X 63 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht 2,1 - X X - - X X 64 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen 80,0 80,0 X X - - X X 65 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,7 - X X - - X X 66 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer 1,8 1,3 X X - - X X 67 24.51 Eisengießereien 0,3 - X X - - X X 68 24.52 Stahlgießereien 0,1 0,1 X X - - X X 69 24.53 Leichtmetallgießereien 0,1 0,0 X X 0,0 0,0 X X 70 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 32,7 3,9 X X 12,4 - X X 71 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall 3,3 0,1 X X - - X X 72 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen 31,2 - X X - - X X 73 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 2,2 0,0 X X 0,0 - X X 74 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 2,0 0,1 X X - - X X 75 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,8 - X X - - X X 76 25.62 Mechanik a.n.g. 1,8 0,3 X X - - X X 77 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen 0,1 - X X - - X X 78 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 - X X - - X X 79 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. 11,6 1,4 X X - - X X 80 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 27,5 0,1 X X 0,0 - X X 81 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 21,8 0,3 X X 0,0 - X X 82 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik 1,3 0,0 X X - - X X 83 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und -vorrichtungen 124,5 0,5 X X 0,0 - X X 84 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 28,4 0,4 X X 0,0 - X X 85 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren 9,2 6,3 X X - - X X 86 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 72,2 53,1 X X 0,0 - X X 87 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 3,3 - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 229 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 88 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,1 0,1 X X 0,1 - X X 89 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 130,3 2,1 X X - - X X 90 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten 0,2 0,0 X X - - X X 91 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 49,5 16,7 X X - - X X 92 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 27,3 19,7 X X - - X X 93 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 0,3 - X X - - X X 94 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,4 0,0 X X - - X X 95 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 0,5 0,1 X X 0,4 - X X 96 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. 1,6 0,0 X X 0,0 - X X 97 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen 19,1 0,0 X X - - X X 98 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 3,5 0,0 X X 0,0 - X X 99 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 2,8 0,1 X X 0,0 - X X 100 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 9,0 1,1 X X - - X X 101 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen 2,3 - X X - - X X 102 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 19,0 5,5 X X - - X X 103 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung 0,1 0,1 X X - - X X 104 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung 32,3 0,5 X X 0,3 - X X 105 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 6,5 1,9 X X 0,2 - X X 106 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 420,8 97,7 X X 20,3 14,2 X X 107 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 30,8 11,5 X X 28,7 11,5 X X 108 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen 20,4 0,0 X X - - X X 109 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen 5,5 5,5 X X 0,0 0,0 X X 110 30.20 Schienenfahrzeugbau 63,3 19,6 X X - - X X 111 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 32,3 0,0 X X 0,0 - X X 230 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 112 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 4,0 - X X - - X X 113 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 - X X - - X X 114 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,1 - X X - - X X 115 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 75,6 0,9 X X 1,9 - X X 116 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 6,5 0,0 X X - - X X 117 33.12 Reparatur von Maschinen 0,1 0,1 X X - - X X 118 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten 1,1 - X X - - X X 119 35.11 Elektrizitätserzeugung 6 984,5 3 968,3 X X 77,7 2,6 X X 120 35.12 Elektrizitätsübertragung 5,0 4,9 X X - - X X 121 35.13 Elektrizitätsverteilung 3,5 1,6 X X 0,0 - X X 122 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen 4,4 4,4 X X - - X X 123 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 11,1 10,8 X X - - X X 124 36.00 Wasserversorgung 18,7 14,8 X X - - X X 125 37.00 Abwasserentsorgung 0,1 0,1 X X - - X X 126 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,1 0,1 X X - - X X 127 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle 0,1 - X X - - X X 128 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 6,0 0,0 X X 0,0 - X X 129 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,7 0,0 X X 0,0 - X X 130 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 59,5 0,0 X X 0,7 - X X 131 41.20 Bau von Gebäuden 18,9 3,1 X X 1,8 0,0 X X 132 42.11 Bau von Straßen 15,2 5,9 X X 0,0 - X X 133 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 5,8 0,0 X X 0,0 - X X 134 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau 2,7 - X X - - X X 135 42.91 Wasserbau 8,1 - X X - - X X 136 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 22,6 6,1 X X 8,8 0,3 X X 137 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten 1,2 0,4 X X - - X X 138 43.21 Elektroinstallation 20,2 13,3 X X 0,0 0,0 X X 139 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation 0,6 0,0 X X - - X X 140 43.29 Sonstige Bauinstallation 40,7 12,6 X X - - X X 141 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 - X X - - X X 142 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 11,8 0,7 X X 3,5 - X X 143 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 0,0 X X - - X X 144 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,4 0,0 X X 0,0 - X X 145 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,2 - X X - - X X 146 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör 0,1 - X X - - X X 147 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien 2,2 - X X 2,2 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 231 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 148 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 102,8 96,0 X X - - X X 149 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,1 - X X - - X X 150 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 14,9 0,0 X X - - X X 151 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen 0,2 0,0 X X 1,1 0,1 X X 152 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 2,5 0,0 X X 0,0 - X X 153 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 3,3 0,0 X X - - X X 154 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 2,3 - X X - - X X 155 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 6,6 0,0 X X 0,0 0,0 X X 156 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 7,4 1,6 X X 0,0 - X X 157 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 66,0 29,9 X X - - X X 158 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 5,0 0,0 X X - - X X 159 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,9 - X X - - X X 160 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 22,6 0,3 X X 0,0 - X X 161 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren 0,6 0,0 X X 0,0 - X X 162 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 28,5 8,3 X X - - X X 163 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 10,6 0,0 X X 1,2 0,0 X X 164 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 0,0 X X - - X X 165 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln 23,0 2,3 X X 1,6 - X X 166 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,5 - X X - - X X 167 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 9,3 - X X - - X X 168 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,0 - X X - - X X 169 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 - X X - - X X 170 47.51 Einzelhandel mit Textilien 6,4 1,1 X X - - X X 171 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 5,9 - X X - - X X 172 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,2 0,0 X X - - X X 173 47.61 Einzelhandel mit Büchern 0,1 0,0 X X - - X X 174 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,4 0,0 X X 0,5 0,0 X X 232 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 175 47.73 Apotheken 1,1 - X X - - X X 176 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 31,1 - X X - - X X 177 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel 5,9 0,0 X X 0,0 0,0 X X 178 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 140,2 136,6 X X 153,0 0,0 X X 179 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr 43,4 0,0 X X 0,0 0,0 X X 180 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) 13,6 0,0 X X 0,0 0,0 X X 181 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 2,4 0,3 X X 0,1 - X X 182 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr 4,9 0,0 X X 0,0 0,0 X X 183 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 960,7 0,0 X X - - X X 184 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt 26,0 - X X - - X X 185 52.10 Lagerei 0,4 - X X - - X X 186 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 16,0 9,2 X X - - X X 187 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt 3,5 - X X - - X X 188 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 147,8 46,5 X X 142,0 - X X 189 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 36,5 0,0 X X 0,0 0,0 X X 190 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste 134,4 60,3 X X 50,7 0,0 X X 191 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 129,9 0,0 X X 0,0 - X X 192 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,0 - X X - - X X 193 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. 0,6 0,0 X X - - X X 194 56.21 Event-Caterer 0,4 - X X - - X X 195 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen 0,7 - X X - - X X 196 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen 42,9 1,1 X X 0,4 0,0 X X 197 60.20 Fernsehveranstalter 7,6 0,2 X X 0,1 0,1 X X 198 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation 0,6 0,0 X X 0,0 0,0 X X 199 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,3 0,0 X X 0,0 0,0 X X 200 61.90 Sonstige Telekommunikation 18,1 0,5 X X 0,7 - X X 201 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,1 0,0 X X 0,0 0,0 X X 202 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 204,4 24,6 X X 9,4 9,4 X X 203 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 15,2 1,0 X X 6,8 0,9 X X 204 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten 11,2 8,7 X X 0,0 0,0 X X 205 63.12 Webportale 0,1 0,1 X X 27,0 24,7 X X 206 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 35,4 32,5 X X 0,4 0,3 X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 233 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 207 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten 16,2 14,8 X X - - X X 208 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 851,0 3,5 X X 0,0 - X X 209 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 6 108,4 1,5 X X 0,0 - X X 210 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 108,8 0,0 X X 0,0 - X X 211 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1 397,2 0,0 X X 0,0 - X X 212 69.10 Rechtsberatung 0,9 - X X - - X X 213 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 505,7 94,2 X X 0,0 - X X 214 70.22 Unternehmensberatung 16,6 0,1 X X 3,9 3,6 X X 215 71.11 Architekturbüros 0,9 - X X - - X X 216 71.12 Ingenieurbüros 11,5 10,7 X X 0,0 - X X 217 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 23,2 0,0 X X - - X X 218 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin 3,4 - X X - - X X 219 73.11 Werbeagenturen 0,5 0,0 X X 0,0 0,0 X X 220 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 32,2 14,8 X X - - X X 221 74.20 Fotografie und Fotolabors 1,8 - X X - - X X 222 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 74,6 0,0 X X 0,0 0,0 X X 223 75.00 Veterinärwesen 7,3 - X X - - X X 224 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 12,3 3,9 X X 0,0 - X X 225 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 4,3 - X X - - X X 226 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,1 - X X - - X X 227 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 63,3 - X X - - X X 228 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. 9,3 - X X - - X X 229 79.12 Reiseveranstalter 99,9 0,4 X X - - X X 230 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 4,6 0,0 X X - - X X 231 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 - X X - - X X 232 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,6 - X X - - X X 233 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 46,6 2,5 X X 0,1 - X X 234 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,8 - X X - - X X 235 85.59 Sonstiger Unterricht a.n.g. 0,0 0,0 X X 0,0 0,0 X X 234 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 a b c d e f g h Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 236 86.10 Krankenhäuser 1,0 - X X - - X X 237 86.22 Facharztpraxen 4,7 - X X - - X X 238 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,5 - X X - - X X 239 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,4 - X X - - X X 240 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 - X X - - X X 241 93.11 Betrieb von Sportanlagen 4,2 - X X - - X X 242 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 14,7 - X X - - X X 243 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 7,5 - X X 0,1 - X X 244 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 9,6 - X X - - X X 245 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,3 - X X - - X X 246 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. 121,9 0,0 X X 0,0 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 235 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken - - X X - - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft - - X X - - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau - - X X - - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung - - X X - - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag - - X X - - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl - - X X - - X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau - - X X 0,2 - X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin 0,0 - X X 0,2 - X X 9 10.13 Fleischverarbeitung - - X X 0,9 - X X 10 10.32 Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften - - X X - - X X 11 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse - - X X - - X X 12 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) 0,0 - X X 0,0 - X X 13 10.61 Mahl- und Schälmühlen - - X X - - X X 14 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 15 10.73 Herstellung von Teigwaren - - X X - - X X 16 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 17 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln - - X X - - X X 18 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. - - X X 0,0 - X X 19 11.01 Herstellung von Spirituosen - - X X - - X X 20 11.02 Herstellung von Traubenwein - - X X - - X X 21 11.05 Herstellung von Bier - - X X 1,0 - X X 22 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. - - X X - - X X 23 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. - - X X - - X X 24 16.10 Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke - - X X - - X X 25 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten - - X X - - X X 26 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz - - X X - - X X 27 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz - - X X - - X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) - - X X - - X X 29 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 236 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 30 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe - - X X 1,5 - X X 31 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe - - X X 0,0 - X X 32 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten - - X X - - X X 34 18.12 Drucken a.n.g. - - X X - - X X 35 18.13 Druck- und Medienvorstufe - - X X - - X X 36 19.20 Mineralölverarbeitung - - X X 0,0 - X X 37 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien - - X X 0,1 - X X 38 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien - - X X - - X X 39 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen - - X X 0,0 - X X 40 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen - - X X - - X X 41 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen - - X X - - X X 42 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln - - X X - - X X 43 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten - - X X 0,0 - X X 44 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. - - X X 0,0 - X X 45 20.60 Herstellung von Chemiefasern - - X X - - X X 46 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen - - X X 0,0 - X X 47 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 0,0 - X X 0,1 - X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen - - X X 0,1 - X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen - - X X 13,4 - X X 50 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen - - X X - - X X 51 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren - - X X - - X X 52 23.11 Herstellung von Flachglas - - X X - - X X 53 23.13 Herstellung von Hohlglas - - X X 1,3 - X X 54 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus - - X X - - X X 55 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren - - X X - - X X 56 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren - - X X - - X X 57 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 237 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 58 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke - - X X - - X X 59 23.51 Herstellung von Zement - - X X - - X X 60 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau - - X X - - X X 61 23.91 Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage - - X X - - X X 62 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen - - X X 1,6 - X X 63 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht - - X X - - X X 64 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen - - X X - - X X 65 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium - - X X 0,0 - X X 66 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer - - X X - - X X 67 24.51 Eisengießereien - - X X - - X X 68 24.52 Stahlgießereien - - X X - - X X 69 24.53 Leichtmetallgießereien - - X X - - X X 70 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 0,0 - X X 0,0 - X X 71 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall - - X X - - X X 72 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen - - X X - - X X 73 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 0,0 - X X 0,0 - X X 74 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen - - X X 0,0 - X X 75 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung - - X X - - X X 76 25.62 Mechanik a.n.g. - - X X - - X X 77 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen - - X X - - X X 78 25.73 Herstellung von Werkzeugen - - X X - - X X 79 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. 4,7 - X X 0,0 - X X 80 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen - - X X 0,0 - X X 81 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten - - X X - - X X 82 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik - - X X 0,4 - X X 83 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und -vorrichtungen 0,0 - X X 0,2 - X X 84 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten - - X X 0,0 - X X 85 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren - - X X 0,0 - X X 86 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 0,0 - X X 0,3 - X X 87 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren - - X X - - X X 238 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 88 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,0 - X X 0,0 - X X 89 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten - - X X 0,2 - X X 90 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten - - X X - - X X 91 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. - - X X 0,1 - X X 92 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) - - X X 0,0 - X X 93 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen - - X X - - X X 94 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern - - X X - - X X 95 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln - - X X 0,1 - X X 96 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. - - X X 0,0 - X X 97 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen - - X X 0,0 - X X 98 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung - - X X 2,2 - X X 99 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen - - X X 0,0 - X X 100 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen - - X X 2,8 - X X 101 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen - - X X - - X X 102 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung - - X X 0,0 - X X 103 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung - - X X - - X X 104 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung - - X X 0,0 - X X 105 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 0,0 - X X 0,1 - X X 106 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren - - X X 0,4 - X X 107 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern - - X X 25,5 - X X 108 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen - - X X - - X X 109 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen - - X X - - X X 110 30.20 Schienenfahrzeugbau - - X X 0,0 - X X 111 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 0,0 - X X 0,0 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 239 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 112 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. - - X X 0,1 - X X 113 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln - - X X - - X X 114 32.40 Herstellung von Spielwaren - - X X - - X X 115 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien - - X X 33,0 - X X 116 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. - - X X - - X X 117 33.12 Reparatur von Maschinen - - X X - - X X 118 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten - - X X - - X X 119 35.11 Elektrizitätserzeugung 0,6 - X X 0,7 - X X 120 35.12 Elektrizitätsübertragung 0,0 - X X 0,0 - X X 121 35.13 Elektrizitätsverteilung 0,9 - X X 0,3 - X X 122 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen - - X X - - X X 123 35.30 Wärme- und Kälteversorgung - - X X - - X X 124 36.00 Wasserversorgung 8,5 - X X 2,5 - X X 125 37.00 Abwasserentsorgung - - X X - - X X 126 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 - X X 0,0 - X X 127 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle - - X X - - X X 128 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,0 - X X 0,0 - X X 129 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,0 - X X 0,0 - X X 130 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger - - X X - - X X 131 41.20 Bau von Gebäuden 0,0 - X X 0,0 - X X 132 42.11 Bau von Straßen 0,2 - X X 2,7 - X X 133 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken - - X X - - X X 134 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau - - X X - - X X 135 42.91 Wasserbau - - X X - - X X 136 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 137 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten - - X X - - X X 138 43.21 Elektroinstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 139 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 140 43.29 Sonstige Bauinstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 141 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei - - X X - - X X 142 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. - - X X 0,8 - X X 143 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 144 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 145 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen - - X X - - X X 146 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör - - X X - - X X 147 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien - - X X - - X X 240 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 148 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln - - X X 0,4 - X X 149 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 150 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X 0,0 - X X 151 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen - - X X - - X X 152 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik - - X X 0,0 - X X 153 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln - - X X - - X X 154 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern - - X X - - X X 155 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 0,0 - X X 6,5 - X X 156 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen - - X X 0,0 - X X 157 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug - - X X 0,1 - X X 158 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik - - X X - - X X 159 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung - - X X 0,0 - X X 160 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 0,0 - X X 0,0 - X X 161 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren - - X X 0,0 - X X 162 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X 0,0 - X X 163 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren - - X X 1,0 - X X 164 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art - - X X - - X X 165 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln - - X X 0,2 - X X 166 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 167 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln - - X X - - X X 168 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) - - X X - - X X 169 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik - - X X - - X X 170 47.51 Einzelhandel mit Textilien - - X X 0,2 - X X 171 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf - - X X - - X X 172 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat - - X X - - X X 173 47.61 Einzelhandel mit Büchern - - X X - - X X 174 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 241 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 175 47.73 Apotheken - - X X - - X X 176 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) - - X X - - X X 177 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel - - X X - - X X 178 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr - - X X - - X X 179 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr - - X X - - X X 180 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) - - X X - - X X 181 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. - - X X 0,1 - X X 182 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr - - X X - - X X 183 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 184 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 185 52.10 Lagerei - - X X - - X X 186 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr - - X X - - X X 187 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt - - X X - - X X 188 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt - - X X 127,3 - X X 189 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. - - X X - - X X 190 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste - - X X 0,4 - X X 191 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen - - X X - - X X 192 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten - - X X - - X X 193 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. - - X X - - X X 194 56.21 Event-Caterer - - X X - - X X 195 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen - - X X - - X X 196 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen - - X X 2,2 - X X 197 60.20 Fernsehveranstalter - - X X 4,7 - X X 198 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation 0,0 - X X - - X X 199 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,0 - X X 0,0 - X X 200 61.90 Sonstige Telekommunikation - - X X 10,4 - X X 201 62.01 Programmierungstätigkeiten - - X X 0,0 - X X 202 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie - - X X 30,8 - X X 203 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie - - X X - - X X 204 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten - - X X 0,0 - X X 205 63.12 Webportale - - X X - - X X 206 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. - - X X - - X X 242 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 207 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten - - X X - - X X 208 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen - - X X 34,7 - X X 209 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen - - X X 0,0 - X X 210 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte - - X X - - X X 211 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte - - X X - - X X 212 69.10 Rechtsberatung - - X X - - X X 213 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 0,0 - X X 2,6 - X X 214 70.22 Unternehmensberatung - - X X - - X X 215 71.11 Architekturbüros - - X X - - X X 216 71.12 Ingenieurbüros - - X X 0,0 - X X 217 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung - - X X - - X X 218 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin - - X X - - X X 219 73.11 Werbeagenturen - - X X 0,0 - X X 220 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen - - X X - - X X 221 74.20 Fotografie und Fotolabors - - X X - - X X 222 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 223 75.00 Veterinärwesen - - X X 0,0 - X X 224 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 225 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 226 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern - - X X - - X X 227 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten - - X X - - X X 228 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. - - X X - - X X 229 79.12 Reiseveranstalter - - X X 0,0 - X X 230 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste - - X X - - X X 231 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen - - X X - - X X 232 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen - - X X - - X X 233 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 234 85.10 Kindergärten und Vorschulen - - X X - - X X 235 85.59 Sonstiger Unterricht a.n.g. - - X X 0,4 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 243 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht i j k l m n o p Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (WTR) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CE) 236 86.10 Krankenhäuser - - X X 0,3 - X X 237 86.22 Facharztpraxen - - X X - - X X 238 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. - - X X - - X X 239 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) - - X X - - X X 240 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst - - X X - - X X 241 93.11 Betrieb von Sportanlagen - - X X - - X X 242 93.21 Vergnügungs- und Themenparks - - X X - - X X 243 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. - - X X 0,0 - X X 244 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. - - X X - - X X 245 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung - - X X - - X X 246 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. - - X X 0,0 - X X 244 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken - - X X - - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft - - X X - - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau - - X X - - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung - - X X - - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag - - X X - - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl - - X X - - X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau - - X X - - X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin - - X X 0,0 - X X 9 10.13 Fleischverarbeitung - - X X - - X X 10 10.32 Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften - - X X - - X X 11 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse - - X X - - X X 12 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) - - X X - - X X 13 10.61 Mahl- und Schälmühlen - - X X - - X X 14 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 15 10.73 Herstellung von Teigwaren - - X X - - X X 16 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) - - X X - - X X 17 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln - - X X - - X X 18 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. - - X X - - X X 19 11.01 Herstellung von Spirituosen - - X X - - X X 20 11.02 Herstellung von Traubenwein - - X X - - X X 21 11.05 Herstellung von Bier - - X X - - X X 22 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. - - X X - - X X 23 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. - - X X - - X X 24 16.10 Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke - - X X - - X X 25 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten - - X X - - X X 26 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz - - X X - - X X 27 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz - - X X - - X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) - - X X - - X X 29 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 245 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 30 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 31 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe - - X X - - X X 32 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe - - X X - - X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten - - X X - - X X 34 18.12 Drucken a.n.g. - - X X - - X X 35 18.13 Druck- und Medienvorstufe - - X X - - X X 36 19.20 Mineralölverarbeitung 0,0 - X X - - X X 37 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,0 - X X - - X X 38 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien - - X X - - X X 39 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen - - X X - - X X 40 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen - - X X - - X X 41 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen - - X X - - X X 42 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln - - X X - - X X 43 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten - - X X - - X X 44 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 8,0 - X X - - X X 45 20.60 Herstellung von Chemiefasern - - X X - - X X 46 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 1,8 - X X - - X X 47 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 2,5 - X X - - X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen - - X X - - X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen - - X X - - X X 50 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen - - X X - - X X 51 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren - - X X - - X X 52 23.11 Herstellung von Flachglas - - X X - - X X 53 23.13 Herstellung von Hohlglas - - X X - - X X 54 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus - - X X - - X X 55 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren - - X X - - X X 56 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren - - X X - - X X 57 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik - - X X - - X X 246 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 58 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke - - X X - - X X 59 23.51 Herstellung von Zement - - X X - - X X 60 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau - - X X - - X X 61 23.91 Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage - - X X - - X X 62 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen - - X X - - X X 63 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht - - X X - - X X 64 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen - - X X - - X X 65 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium - - X X - - X X 66 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer - - X X - - X X 67 24.51 Eisengießereien - - X X - - X X 68 24.52 Stahlgießereien - - X X - - X X 69 24.53 Leichtmetallgießereien - - X X - - X X 70 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen - - X X - - X X 71 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall - - X X - - X X 72 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen - - X X - - X X 73 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 0,0 - X X 0,0 - X X 74 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen - - X X - - X X 75 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung - - X X - - X X 76 25.62 Mechanik a.n.g. - - X X - - X X 77 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen - - X X - - X X 78 25.73 Herstellung von Werkzeugen - - X X - - X X 79 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. 0,1 - X X - - X X 80 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen - - X X - - X X 81 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten - - X X - - X X 82 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik - - X X - - X X 83 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und -vorrichtungen 0,0 - X X 0,0 - X X 84 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten - - X X - - X X 85 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren - - X X - - X X 86 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 0,0 - X X 0,0 - X X 87 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 247 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 88 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,0 - X X 0,0 - X X 89 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten - - X X - - X X 90 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten - - X X - - X X 91 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. - - X X - - X X 92 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) - - X X - - X X 93 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen - - X X - - X X 94 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern - - X X - - X X 95 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln - - X X - - X X 96 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. - - X X - - X X 97 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen - - X X - - X X 98 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung - - X X - - X X 99 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen - - X X - - X X 100 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen - - X X - - X X 101 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen - - X X - - X X 102 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung - - X X - - X X 103 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung - - X X - - X X 104 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung - - X X - - X X 105 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 106 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren - - X X - - X X 107 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern - - X X - - X X 108 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen - - X X - - X X 109 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen - - X X - - X X 110 30.20 Schienenfahrzeugbau - - X X - - X X 111 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 0,0 - X X 0,0 - X X 248 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 112 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. - - X X - - X X 113 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln - - X X - - X X 114 32.40 Herstellung von Spielwaren - - X X - - X X 115 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien - - X X - - X X 116 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. - - X X - - X X 117 33.12 Reparatur von Maschinen - - X X - - X X 118 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten - - X X - - X X 119 35.11 Elektrizitätserzeugung 0,7 - X X - - X X 120 35.12 Elektrizitätsübertragung 0,0 - X X - - X X 121 35.13 Elektrizitätsverteilung 0,3 - X X - - X X 122 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen - - X X - - X X 123 35.30 Wärme- und Kälteversorgung - - X X - - X X 124 36.00 Wasserversorgung 2,9 - X X - - X X 125 37.00 Abwasserentsorgung - - X X - - X X 126 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 - X X - - X X 127 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle - - X X - - X X 128 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,0 - X X - - X X 129 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,0 - X X - - X X 130 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger - - X X - - X X 131 41.20 Bau von Gebäuden - - X X 0,0 - X X 132 42.11 Bau von Straßen 0,0 - X X 0,2 - X X 133 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken - - X X - - X X 134 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau - - X X - - X X 135 42.91 Wasserbau - - X X - - X X 136 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 0,0 - X X 0,0 - X X 137 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten - - X X - - X X 138 43.21 Elektroinstallation 0,0 - X X 0,0 - X X 139 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation - - X X 0,0 - X X 140 43.29 Sonstige Bauinstallation - - X X 0,0 - X X 141 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei - - X X - - X X 142 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. - - X X - - X X 143 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 144 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 145 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen - - X X - - X X 146 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör - - X X - - X X 147 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 249 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 148 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln - - X X - - X X 149 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 150 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X - - X X 151 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen - - X X - - X X 152 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik - - X X 0,0 - X X 153 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 1,2 - X X - - X X 154 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern - - X X - - X X 155 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 0,0 - X X 0,0 - X X 156 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen - - X X - - X X 157 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug - - X X - - X X 158 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik - - X X - - X X 159 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung - - X X - - X X 160 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 0,0 - X X - - X X 161 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren - - X X - - X X 162 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt - - X X - - X X 163 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren - - X X - - X X 164 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art - - X X - - X X 165 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln - - X X - - X X 166 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren - - X X - - X X 167 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln - - X X - - X X 168 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) - - X X - - X X 169 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik - - X X - - X X 170 47.51 Einzelhandel mit Textilien - - X X - - X X 171 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf - - X X - - X X 172 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat - - X X - - X X 173 47.61 Einzelhandel mit Büchern 0,0 - X X - - X X 174 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren - - X X - - X X 250 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 175 47.73 Apotheken - - X X - - X X 176 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) - - X X - - X X 177 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel - - X X - - X X 178 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr - - X X - - X X 179 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr - - X X - - X X 180 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) - - X X - - X X 181 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. - - X X - - X X 182 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr - - X X - - X X 183 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 184 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt - - X X - - X X 185 52.10 Lagerei - - X X - - X X 186 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr - - X X - - X X 187 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt - - X X - - X X 188 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt - - X X - - X X 189 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. - - X X - - X X 190 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste - - X X - - X X 191 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen - - X X 9,1 - X X 192 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten - - X X - - X X 193 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. 0,0 - X X - - X X 194 56.21 Event-Caterer - - X X - - X X 195 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen - - X X - - X X 196 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen - - X X - - X X 197 60.20 Fernsehveranstalter - - X X 0,0 - X X 198 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation - - X X - - X X 199 61.20 Drahtlose Telekommunikation - - X X - - X X 200 61.90 Sonstige Telekommunikation - - X X - - X X 201 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,0 - X X - - X X 202 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 0,1 - X X - - X X 203 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 3,1 - X X - - X X 204 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten - - X X - - X X 205 63.12 Webportale - - X X - - X X 206 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 4,3 - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 251 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 207 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten - - X X - - X X 208 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen - - X X - - X X 209 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen - - X X - - X X 210 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte - - X X - - X X 211 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte - - X X - - X X 212 69.10 Rechtsberatung - - X X - - X X 213 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 0,0 - X X 0,0 - X X 214 70.22 Unternehmensberatung - - X X - - X X 215 71.11 Architekturbüros - - X X - - X X 216 71.12 Ingenieurbüros - - X X - - X X 217 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung - - X X - - X X 218 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin - - X X - - X X 219 73.11 Werbeagenturen - - X X - - X X 220 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 0,0 - X X - - X X 221 74.20 Fotografie und Fotolabors - - X X - - X X 222 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 0,0 - X X - - X X 223 75.00 Veterinärwesen 0,0 - X X - - X X 224 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger - - X X - - X X 225 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t - - X X - - X X 226 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern - - X X - - X X 227 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten - - X X - - X X 228 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. - - X X - - X X 229 79.12 Reiseveranstalter - - X X - - X X 230 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste - - X X - - X X 231 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen - - X X - - X X 232 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen - - X X - - X X 233 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 0,0 - X X - - X X 234 85.10 Kindergärten und Vorschulen - - X X - - X X 235 85.59 Sonstiger Unterricht a.n.g. - - X X - - X X 252 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 q r s t u v w x Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (PPC) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (BIO) 236 86.10 Krankenhäuser 0,2 - X X - - X X 237 86.22 Facharztpraxen - - X X - - X X 238 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. - - X X - - X X 239 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) - - X X - - X X 240 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst - - X X - - X X 241 93.11 Betrieb von Sportanlagen - - X X - - X X 242 93.21 Vergnügungs- und Themenparks - - X X - - X X 243 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. - - X X - - X X 244 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. - - X X - - X X 245 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung - - X X - - X X 246 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. - - X X - - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 253 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 1 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,4 - X X 2 01.50 Gemischte Landwirtschaft 20,0 - X X 3 01.61 Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau 0,5 - X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,3 - X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,1 - X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 12,2 7,4 X X 7 07.29 Sonstiger NE- Metallerzbergbau 3,9 0,1 X X 8 08.12 Gewinnung von Kies, Sand, Ton und Kaolin 0,8 0,2 X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 1,0 - X X 10 10.32 Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften 0,2 - X X 11 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 5,4 0,0 X X 12 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) 20,0 0,0 X X 13 10.61 Mahl- und Schälmühlen 18,7 - X X 14 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,8 - X X 15 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,5 0,2 X X 16 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,2 - X X 17 10.86 Herstellung von homogenisierten und diätetischen Nahrungsmitteln 0,6 - X X 18 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,1 - X X 19 11.01 Herstellung von Spirituosen 0,9 - X X 20 11.02 Herstellung von Traubenwein 0,3 - X X 21 11.05 Herstellung von Bier 9,7 - X X 22 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. 0,2 - X X 23 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 47,1 - X X 24 16.10 Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke 29,5 4,8 X X 25 16.21 Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und Holzspanplatten 31,4 0,0 X X 26 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,9 0,0 X X 27 16.24 Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz 10,6 - X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,3 0,1 X X 29 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 0,6 0,3 X X 254 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 30 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 7,5 1,3 X X 31 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe 0,2 - X X 32 17.23 Herstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe 1,4 - X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten 12,7 0,1 X X 34 18.12 Drucken a.n.g. 18,0 - X X 35 18.13 Druck- und Medienvorstufe 0,6 - X X 36 19.20 Mineralölverarbeitung 28,8 0,4 X X 37 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,9 0,0 X X 38 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien 1,7 - X X 39 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,2 0,0 X X 40 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 7,2 0,0 X X 41 20.17 Herstellung von synthetischem Kautschuk in Primärformen 13,0 - X X 42 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,9 - X X 43 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,7 0,0 X X 44 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 60,1 1,4 X X 45 20.60 Herstellung von Chemiefasern 64,8 0,0 X X 46 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 105,6 13,7 X X 47 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 31,2 0,0 X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 0,8 0,4 X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 25,2 1,7 X X 50 22.23 Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen 5,4 - X X 51 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 5,5 0,0 X X 52 23.11 Herstellung von Flachglas 1,4 1,3 X X 53 23.13 Herstellung von Hohlglas 5,6 2,5 X X 54 23.14 Herstellung von Glasfasern und Waren daraus 2,1 - X X 55 23.19 Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren 0,1 - X X 56 23.20 Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren 0,1 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 255 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 57 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 11,1 7,7 X X 58 23.44 Herstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke 0,3 - X X 59 23.51 Herstellung von Zement 49,4 7,9 X X 60 23.61 Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Kalksandstein für den Bau 0,1 0,0 X X 61 23.91 Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage 0,1 0,1 X X 62 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 95,2 14,0 X X 63 24.34 Herstellung von kaltgezogenem Draht 2,1 - X X 64 24.41 Erzeugung und erste Bearbeitung von Edelmetallen 80,0 80,0 X X 65 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,7 - X X 66 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer 1,8 1,3 X X 67 24.51 Eisengießereien 0,3 - X X 68 24.52 Stahlgießereien 0,1 0,1 X X 69 24.53 Leichtmetallgießereien 0,1 0,0 X X 70 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 45,1 3,9 X X 71 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall 3,3 0,1 X X 72 25.21 Herstellung von Heizkörpern und –kesseln für Zentralheizungen 31,2 - X X 73 25.40 Herstellung von Waffen und Munition 2,2 0,0 X X 74 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 2,0 0,1 X X 75 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,8 - X X 76 25.62 Mechanik a.n.g. 1,8 0,3 X X 77 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen 0,1 - X X 78 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 - X X 79 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g. 16,4 1,4 X X 80 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 27,5 0,1 X X 81 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 21,8 0,3 X X 82 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik 1,7 0,0 X X 83 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u.ä. Instrumenten und - vorrichtungen 124,7 0,5 X X 84 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 28,4 0,4 X X 85 27.11 Herstellung von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren 9,2 6,3 X X 256 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 86 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und - schalteinrichtungen 72,5 53,1 X X 87 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 3,3 - X X 88 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln 0,2 0,1 X X 89 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 130,6 2,1 X X 90 27.52 Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten 0,2 0,0 X X 91 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 49,6 16,7 X X 92 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 27,3 19,7 X X 93 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 0,3 - X X 94 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,4 0,0 X X 95 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 1,0 0,1 X X 96 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. 1,6 0,0 X X 97 28.30 Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen 19,1 0,0 X X 98 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 5,6 0,0 X X 99 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 2,8 0,1 X X 100 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 11,8 1,1 X X 101 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen 2,3 - X X 102 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 19,0 5,5 X X 103 28.94 Herstellung von Maschinen für die Textil- und Bekleidungsherstellung und die Lederverarbeitung 0,1 0,1 X X 104 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und - verarbeitung 32,6 0,5 X X 105 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 6,8 1,9 X X 106 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 441,4 111,9 X X 107 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 85,0 23,0 X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 257 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 108 29.31 Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen 20,4 0,0 X X 109 29.32 Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen 5,5 5,5 X X 110 30.20 Schienenfahrzeugbau 63,3 19,6 X X 111 30.30 Luft- und Raumfahrzeugbau 32,3 0,0 X X 112 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 4,1 - X X 113 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 - X X 114 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,1 - X X 115 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 110,5 0,9 X X 116 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 6,5 0,0 X X 117 33.12 Reparatur von Maschinen 0,1 0,1 X X 118 33.13 Reparatur von elektronischen und optischen Geräten 1,1 - X X 119 35.11 Elektrizitätserzeugung 7 064,3 3 970,9 X X 120 35.12 Elektrizitätsübertragung 5,0 4,9 X X 121 35.13 Elektrizitätsverteilung 5,0 1,6 X X 122 35.23 Gashandel durch Rohrleitungen 4,4 4,4 X X 123 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 11,1 10,8 X X 124 36.00 Wasserversorgung 32,5 14,8 X X 125 37.00 Abwasserentsorgung 0,1 0,1 X X 126 38.11 Sammlung nicht gefährlicher Abfälle 0,2 0,1 X X 127 38.22 Behandlung und Beseitigung gefährlicher Abfälle 0,1 - X X 128 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 6,0 0,0 X X 129 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung 0,7 0,0 X X 130 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 60,2 0,0 X X 131 41.20 Bau von Gebäuden 20,7 3,1 X X 132 42.11 Bau von Straßen 18,2 5,9 X X 133 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 5,8 0,0 X X 134 42.21 Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau 2,7 - X X 135 42.91 Wasserbau 8,1 - X X 136 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 31,5 6,4 X X 137 43.12 Vorbereitende Baustellenarbeiten 1,2 0,4 X X 138 43.21 Elektroinstallation 20,4 13,3 X X 139 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation 0,6 0,0 X X 140 43.29 Sonstige Bauinstallation 40,7 12,6 X X 141 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 - X X 142 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 16,0 0,7 X X 258 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 143 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 0,0 X X 144 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,4 0,0 X X 145 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,2 - X X 146 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör 0,1 - X X 147 46.12 Handelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien 4,4 - X X 148 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 103,1 96,0 X X 149 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,1 - X X 150 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 14,9 0,0 X X 151 46.42 Großhandel mit Bekleidung und Schuhen 1,4 0,1 X X 152 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 2,5 0,0 X X 153 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 4,4 0,0 X X 154 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 2,3 - X X 155 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 13,1 0,0 X X 156 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 7,4 1,6 X X 157 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 66,1 29,9 X X 158 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 5,0 0,0 X X 159 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,9 - X X 160 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 22,6 0,3 X X 161 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren 0,6 0,0 X X 162 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 28,5 8,3 X X 163 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 12,8 0,0 X X 164 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 0,0 X X 165 47.21 Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln 24,7 2,3 X X 166 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,5 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 259 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 167 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 9,3 - X X 168 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,0 - X X 169 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 - X X 170 47.51 Einzelhandel mit Textilien 6,5 1,1 X X 171 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 5,9 - X X 172 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,2 0,0 X X 173 47.61 Einzelhandel mit Büchern 0,1 0,0 X X 174 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,9 0,0 X X 175 47.73 Apotheken 1,1 - X X 176 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 31,1 - X X 177 47.91 Versand- und Internet- Einzelhandel 5,9 0,0 X X 178 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 293,3 136,6 X X 179 49.20 Güterbeförderung im Eisenbahnverkehr 43,4 0,0 X X 180 49.31 Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxi) 13,6 0,0 X X 181 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 2,6 0,3 X X 182 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr 4,9 0,0 X X 183 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 960,7 0,0 X X 184 51.21 Güterbeförderung in der Luftfahrt 26,0 - X X 185 52.10 Lagerei 0,4 - X X 186 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 16,0 9,2 X X 187 52.22 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt 3,5 - X X 188 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 417,1 46,5 X X 189 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 36,5 0,0 X X 190 53.20 Sonstige Post-, Kurier- und Expressdienste 185,5 60,3 X X 191 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 139,0 0,0 X X 192 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,0 - X X 193 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä. 0,6 0,0 X X 194 56.21 Event-Caterer 0,4 - X X 195 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen 0,7 - X X 196 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen 45,5 1,1 X X 260 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 197 60.20 Fernsehveranstalter 12,4 0,3 X X 198 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation 0,7 0,0 X X 199 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,4 0,0 X X 200 61.90 Sonstige Telekommunikation 29,2 0,5 X X 201 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,1 0,0 X X 202 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 244,7 33,9 X X 203 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 25,2 1,9 X X 204 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten 11,3 8,7 X X 205 63.12 Webportale 27,1 24,7 X X 206 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 40,1 32,9 X X 207 66.19 Sonstige mit den Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten 16,2 14,8 X X 208 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 885,7 3,5 X X 209 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 6 108,4 1,5 X X 210 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 108,8 0,0 X X 211 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1 397,2 0,0 X X 212 69.10 Rechtsberatung 0,9 - X X 213 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 508,3 94,2 X X 214 70.22 Unternehmensberatung 20,5 3,7 X X 215 71.11 Architekturbüros 0,9 - X X 216 71.12 Ingenieurbüros 11,5 10,7 X X 217 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 23,2 0,0 X X 218 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin 3,4 - X X 219 73.11 Werbeagenturen 0,5 0,0 X X 220 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 32,2 14,8 X X 221 74.20 Fotografie und Fotolabors 1,8 - X X 222 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 74,6 0,0 X X 223 75.00 Veterinärwesen 7,3 - X X 224 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 12,3 3,9 X X 225 77.12 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 4,3 - X X 226 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,1 - X X An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 261 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht y z aa ab GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx- KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen- Ebene (Code und Bezeichnung) 1 Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 227 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 63,3 - X X 228 77.39 Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a.n.g. 9,3 - X X 229 79.12 Reiseveranstalter 99,9 0,4 X X 230 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 4,6 0,0 X X 231 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 - X X 232 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,6 - X X 233 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 46,7 2,5 X X 234 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,8 - X X 235 85.59 Sonstiger Unterricht a.n.g. 0,4 0,0 X X 236 86.10 Krankenhäuser 1,5 - X X 237 86.22 Facharztpraxen 4,7 - X X 238 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,5 - X X 239 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,4 - X X 240 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 - X X 241 93.11 Betrieb von Sportanlagen 4,2 - X X 242 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 14,7 - X X 243 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 7,7 - X X 244 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 9,6 - X X 245 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,3 - X X 246 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. 121,9 0,0 X X 1 Im Template werden nur Sektoren / NACE Codes mit einem taxonomiefähigen Exposure > 0,1 Mio. € (gerundet) ausgewiesen. 262 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 3 . GAR KPI Bestand (Basierend auf dem Umsatz-KPI) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Über- gangstätig- keiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darle- hen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,7 3,3 2,9 0,1 0,1 0,1 0,0 - 0,0 2 Finanzunternehmen 3,5 0,3 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 - 0,0 3 Kreditinstitute 3,2 0,2 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 4 Darlehen und Kredite 1,9 0,1 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 1,2 0,1 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 8 davon Wertpapierfirmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 9 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0,0 0,0 - 0,0 0,0 - - - - 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 4,8 1,0 0,9 0,0 0,1 0,1 0,0 - 0,0 21 Darlehen und Kredite 4,7 0,9 0,9 0,0 0,1 0,0 0,0 - 0,0 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,1 0,1 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 27,4 2,0 2,0 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 25,1 1,8 1,8 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,9 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 0,1 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicher- heiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,7 3,3 2,9 0,1 0,1 0,1 0,0 - 0,0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 263 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - - 0,0 - - - 2 Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 3 Kreditinstitute 0,0 - - - 0,0 - - - 4 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,0 - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - 0,0 - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - 0,0 - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,0 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,0 - - - 0,0 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - - 0,0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 264 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten imNenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - - 0,0 - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,0 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,0 - - - 0,0 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - - 0,0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 265 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- Berechnung anrechenbar sind 36,0 3,3 2,9 0,1 0,1 41,3 2 Finanzunternehmen 3,6 0,3 0,0 0,0 0,0 9,2 3 Kreditinstitute 3,2 0,2 - 0,0 0,0 8,0 4 Darlehen und Kredite 2,0 0,1 - 0,0 0,0 5,2 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 1,2 0,1 - 0,0 0,0 2,8 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,4 0,0 0,0 0,0 0,0 1,2 8 davon Wertpapierfirmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 9 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0,0 0,0 - - 0,0 0,5 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - - 0,0 0,0 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 0,5 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 16 davon Versicherungsunternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 5,0 1,0 0,9 0,0 0,1 6,2 21 Darlehen und Kredite 4,8 0,9 0,9 0,0 0,1 5,9 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,2 0,1 - 0,0 0,0 0,3 23 Eigenkapitalinstrumente - - - - - - 24 Private Haushalte 27,4 2,0 2,0 - - 22,9 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 25,1 1,8 1,8 - - 19,0 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,9 - - - - 0,6 27 davon Kfz-Kredite 0,1 - - - - 0,1 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - 3,0 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - 3,0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 36,0 3,3 2,9 0,1 0,1 73,5 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 266 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ag ah ai aj ak al am an ao Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,1 2,3 2,3 0 0 0 0 - 0 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 - 0 0 - - - 3 Kreditinstitute 0,8 - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite 0,4 - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,3 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 - 0 0 - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungs- gesellschaften 0 - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite 0 - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 16 davon Versicherungs- unternehmen 0 - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite 0 - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,5 0,9 0,8 0 0 0 0 - 0 21 Darlehen und Kredite 3,4 0,9 0,8 0 0 0 0 - 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,1 0 - 0 0 0 0 - 0 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - - - 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 27,9 1,3 1,3 - - - - - - 26 Davon Gebäudesanierungskredite - - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 0 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,1 2,3 2,3 0 0 0 0 - 0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 267 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ap aq ar as at au av aw Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxonomie- relevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxono- mierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermö- genswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögens- werte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 Davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaf- ten - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 268 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ax ay az ba bb bc bd be Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxonomie- relevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxono- mierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermö- genswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögens- werte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 Davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaf- ten - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 269 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht bf bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Anteil der gesamten erfassten Vermögens werte Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- Berechnung anrechenbar sind 35,1 2,3 2,3 0 0 33 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 - 0 3,6 3 Kreditinstitute 0,8 - - - - 3,2 4 Darlehen und Kredite 0,4 - - - - 1,9 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,3 - - - - 1,3 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 - 0 0,4 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - 0 9 Darlehen und Kredite - - - - - 0 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 - - - - 0,1 13 Darlehen und Kredite 0 - - - - 0,1 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 0 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 16 davon Versicherungsunternehmen 0 - - - - 0 17 Darlehen und Kredite 0 - - - - 0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,5 0,9 0,8 0 0 3,6 21 Darlehen und Kredite 3,4 0,9 0,8 0 0 3,5 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,1 0 - 0 0 0,2 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 - - 24,1 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 27,9 1,3 1,3 - - 19,9 26 davon Gebäudesanierungskredite 1 - - - - 0,7 27 davon Kfz-Kredite 0 - - - - 0,1 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - 1,6 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - 1,6 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,1 2,3 2,3 0 0 69,2 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 270 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 3. GAR KPI Bestand (Basierend auf dem CapEx-KPI) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Über- gangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darle- hen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,7 3,6 2,9 0,1 0,2 0,2 0,0 - 0,0 2 Finanzunternehmen 3,2 0,3 0,0 0,0 0,1 0,1 0,0 - 0,0 3 Kreditinstitute 2,9 0,3 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 4 Darlehen und Kredite 1,8 0,2 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 1,0 0,1 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 8 davon Wertpapierfirmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 9 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 5,0 1,2 0,9 0,0 0,2 0,1 0,0 - 0,0 21 Darlehen und Kredite 4,9 1,1 0,9 0,0 0,1 0,1 0,0 - 0,0 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,1 0,1 - 0,0 0,1 0,1 0,0 - 0,0 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 27,4 2,0 2,0 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 25,1 1,8 1,8 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,9 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 0,1 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicher- heiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,7 3,6 2,9 0,1 0,2 0,2 0,0 - 0,0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 271 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - - 0,1 - - - 2 Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 3 Kreditinstitute 0,0 - - - 0,0 - - - 4 Darlehen und Kredite 0,0 - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - 0,0 - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - 0,0 - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - 0,0 - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - 0,0 - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,1 - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,1 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,0 - - - 0,0 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 Davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - - 0,1 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 272 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermögli- chende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - - 0,0 - - - 2 Finanzunternehmen 0,0 - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,0 - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,0 - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,0 - - - 0,0 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - - 0,0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 273 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Über- gangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- Berechnung anrechenbar sind 36,0 3,6 2,9 0,1 0,3 41,3 2 Finanzunternehmen 3,3 0,3 0,0 0,0 0,1 9,2 3 Kreditinstitute 2,9 0,3 - 0,0 0,0 8,0 4 Darlehen und Kredite 1,9 0,2 - 0,0 0,0 5,2 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 1,1 0,1 - 0,0 0,0 2,8 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,4 0,1 0,0 0,0 0,0 1,2 8 davon Wertpapierfirmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 9 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 12 davon Verwaltungs-gesellschaften 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,5 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 0,5 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 16 davon Versicherungsunternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 5,3 1,2 0,9 0,0 0,2 6,2 21 Darlehen und Kredite 5,1 1,1 0,9 0,0 0,1 5,9 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,2 0,1 - 0,0 0,1 0,3 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 24 Private Haushalte 27,4 2,0 2,0 - - 22,9 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 25,1 1,8 1,8 - - 19,0 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,9 - - - - 0,6 27 davon Kfz-Kredite 0,1 - - - - 0,1 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - 3,0 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,0 - - - - 3,0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 36,0 3,6 2,9 0,1 0,3 73,5 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 274 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ag ah ai aj ak al am an ao Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,3 2,4 2,3 0 0,1 0 0 - 0 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 0 0 0 - - - 3 Kreditinstitute 0,8 - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite 0,4 - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,3 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 0 0 0 - - - 8 davon Wertpapierfirmen 0 - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite 0 - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungs- gesellschaften 0 - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite 0 - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 16 davon Versicherungs- unternehmen 0 - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite 0 - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,6 0,9 0,8 0 0,1 0 0 - 0 21 Darlehen und Kredite 3,5 0,9 0,8 0 0,1 0 0 - 0 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,1 0 0 0 0 0 - 0 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 27,9 1,3 1,3 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 1,0 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 0 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,3 2,4 2,3 0 0,1 0 0 - 0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 275 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht ap aq ar as at au av aw Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxonomie- relevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxono- mierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermö- genswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögens- werte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 276 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 ax ay az ba bb bc bd be Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finan- ziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxonomie- relevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögenswerte, durch die taxono- mierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermö- genswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögens- werte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind - - - - - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen - - - - - - - - 21 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 Davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt - - - - - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 277 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht bf bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Anteil der gesamten erfassten Vermögens werte Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- Berechnung anrechenbar sind 35,3 2,4 2,3 0 0,1 33 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 0 0 3,6 3 Kreditinstitute 0,8 - - - - 3,2 4 Darlehen und Kredite 0,4 - - - - 1,9 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,3 - - - - 1,3 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 0 0 0,4 8 davon Wertpapierfirmen 0 - - - - 0 9 Darlehen und Kredite 0 - - - - 0 10 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 - - - - 0,1 13 Darlehen und Kredite 0 - - - - 0,1 14 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - 0 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 16 davon Versicherungsunternehmen 0 - - - - 0 17 Darlehen und Kredite 0 - - - - 0 18 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,6 1 0,8 0 0,1 3,6 21 Darlehen und Kredite 3,6 0,9 0,8 0 0,1 3,5 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,1 0 - 0 0 0,2 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 - - 24,1 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 27,9 1,3 1,3 - - 19,9 26 davon Gebäudesanierungskredite 1 - - - - 0,7 27 davon Kfz-Kredite 0 - - - - 0,1 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - 1,6 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 - - - - 1,6 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,3 2,4 2,3 0 0,1 69,2 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 278 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 4.GAR KPI Zuflüsse (Basierend auf dem Umsatz-KPI) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Dar- lehen und Kredite, Schuldverschreibun- gen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 6,2 0,9 0,8 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 2 Finanzunternehmen 0,5 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 3 Kreditinstitute 0,4 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 4 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 5 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,3 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,1 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - - 10 Schuldverschreibun g en, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungs- gesellschaften 0,0 0,0 - 0,0 0,0 - - - - 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 - - - - 14 Schuldverschreibun g en, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 16 davon Versicherungs- unternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 18 Schuldverschreibun g en, inkl. UoP 1 - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 1,8 0,3 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 21 Darlehen und Kredite 1,8 0,3 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 22 Schuldverschreibungen, inkl. UoP 1 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 3,9 0,5 0,5 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 3,2 0,4 0,4 - - - - - - 26 Davon Gebäudesanierungskredite 0,1 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 0,0 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 6,2 0,9 0,8 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 279 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - - 0,0 - - - 2 Finanzunternehmen - - - - 0,0 - - - 3 Kreditinstitute - - - - 0,0 - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - 0,0 - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - 0,0 - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,0 - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,0 - - - 0,0 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - - 0,0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 280 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - - 0,0 - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,0 - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,0 - - - 0,0 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - - 0,0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 281 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögens- werte Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- Berechnung anrechenbar sind 6,3 0,9 0,8 0,0 0,0 9,3 2 Finanzunternehmen 0,5 0,0 - 0,0 0,0 1,4 3 Kreditinstitute 0,4 0,0 - 0,0 0,0 1,1 4 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,1 5 Schuldverschreibungen UoP 1 0,3 0,0 - 0,0 0,0 1,0 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,1 0,0 - 0,0 0,0 0,2 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - 10 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 12 davon Verwaltungs- gesellschaften 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 14 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - 0,0 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 16 davon Versicherungsunternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 18 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 1,9 0,3 0,3 0,0 0,0 2,8 21 Darlehen und Kredite 1,8 0,3 0,3 0,0 0,0 2,7 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,1 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 24 Private Haushalte 3,9 0,5 0,5 - - 3,9 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 3,2 0,4 0,4 - - 2,4 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,1 - - - - 0,1 27 davon Kfz-Kredite 0,0 - - - - 0,0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - 1,3 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - 1,3 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 6,3 0,9 0,8 0,0 0,0 9,3 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 282 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 4. GAR KPI Zuflüsse (Basierend auf dem CapEx-KPI) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 6,3 1,0 0,8 0,0 0,1 0,1 0,0 - 0,0 2 Finanzunternehmen 0,4 0,1 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 3 Kreditinstitute 0,3 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 4 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 5 Schuldverschreibungen UoP 1 0,3 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,1 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 12 davon Verwaltungs- gesellschaften 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - - 14 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 16 davon Versicherungsunterneh- men 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 18 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 2,0 0,4 0,3 0,0 0,1 0,1 0,0 - 0,0 21 Darlehen und Kredite 1,9 0,4 0,3 0,0 0,1 0,0 0,0 - 0,0 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 0,0 - 0,0 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - - X - 24 Private Haushalte 3,9 0,5 0,5 - - - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 3,2 0,4 0,4 - - - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,1 - - - - - - - - 27 davon Kfz-Kredite 0,0 - - - - X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 6,3 1,0 0,8 0,0 0,1 0,1 0,0 - 0,0 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 283 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - - 0,0 - - - 2 Finanzunternehmen - - - - 0,0 - - - 3 Kreditinstitute - - - - 0,0 - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - 0,0 - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - 0,0 - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - - 0,0 - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - - 0,0 - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,0 - - - 0,0 - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X - - - - 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X - - - - 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X - - - - 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - - 0,0 - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 284 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Umweltverschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0,0 - - 0,0 - - - - 2 Finanzunternehmen - - - - - - - - 3 Kreditinstitute - - - - - - - - 4 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 5 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften - - - - - - - - 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 10 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 12 davon Verwaltungsgesellschaften - - - - - - - - 13 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 14 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 16 davon Versicherungsunternehmen - - - - - - - - 17 Darlehen und Kredite - - - - - - - - 18 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,0 - - 0,0 - - - - 21 Darlehen und Kredite 0,0 - - 0,0 - - - - 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,0 - - - - - - - 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - X - 24 Private Haushalte X X X X X X X X 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 X X X X X X X X 26 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X X X X 27 davon Kfz-Kredite X X X X X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - - - - 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0,0 - - 0,0 - - - - 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 285 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Ver- mögens- werte Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2 Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- Berechnung anrechenbar sind 6,4 1,1 0,8 0,0 0,1 9,3 2 Finanzunternehmen 0,4 0,1 - 0,0 0,0 1,4 3 Kreditinstitute 0,4 0,0 - 0,0 0,0 1,1 4 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,1 5 Schuldverschreibungen UoP 1 0,3 0,0 - 0,0 0,0 1,0 6 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,1 0,0 - 0,0 0,0 0,2 8 davon Wertpapierfirmen - - - - - - 9 Darlehen und Kredite - - - - - - 10 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - 11 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 12 davon Verwaltungs- gesellschaften 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 13 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 14 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - 0,0 15 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 16 davon Versicherungsunternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 17 Darlehen und Kredite 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,0 18 Schuldverschreibungen UoP 1 - - - - - - 19 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 20 Nicht-Finanzunternehmen 2,0 0,4 0,3 0,0 0,1 2,8 21 Darlehen und Kredite 2,0 0,4 0,3 0,0 0,1 2,7 22 Schuldverschreibungen UoP 1 0,0 0,0 - 0,0 0,0 0,1 23 Eigenkapitalinstrumente - - X - - - 24 Private Haushalte 3,9 0,5 0,5 - - 3,9 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2 3,2 0,4 0,4 - - 2,4 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,1 - - - - 0,1 27 davon Kfz-Kredite 0,0 - - - - 0,0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - 1,3 29 Wohnraumfinanzierung - - - - - - 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften - - - - - 1,3 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimmobilien - - - - - - 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 6,4 1,1 0,8 0,0 0,1 9,3 1 UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2 Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 286 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 5. KPI außerbilanzielle Risikopositionen (Basierend auf dem Umsatz-KPI) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 11,8 1,3 - 0,0 1,1 0,1 0,0 - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM- KPI) 54,4 9,8 9,0 0,0 0,6 0,1 0,0 - 0,0 j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 0,1 - - - 0,9 - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,0 - - - 0,2 - - - r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 0,1 - - - 0,0 - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,2 - - - 0,0 - - - An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 287 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 13,0 1,3 - 0,0 1,1 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 54,9 9,9 9,0 0,0 0,6 288 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 5.KPI außerbilanzielle Risikopositionen Flow (Basierend auf dem Umsatz-KPI) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 6,0 0,1 - 0,0 0,1 0,0 0,0 - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM- KPI) 8,5 4,6 4,1 0,0 0,3 0,1 0,0 - 0,0 j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) - - - - - - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,0 - - - 0,2 - - - r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) - - - - - - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,2 - - - 0,0 - - - An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 289 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 6,0 0,1 - 0,0 0,1 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 9,0 4,6 4,1 0,0 0,3 290 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 5. KPI außerbilanzielle Risikopositionen (Basierend auf dem CapEx-KPI) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 13,7 1,6 - 0,1 1,2 0,4 0,0 - 0,0 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM- KPI) 55,1 10,5 9,0 0,0 0,9 0,3 0,0 - 0,0 j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 0,0 - - - 0,5 - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,0 - - - 0,1 - - - r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 0,0 - - - 0,0 - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,1 - - - 0,0 - - - An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 291 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 14,7 1,6 - 0,1 1,2 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 55,6 10,6 9,0 0,0 0,9 292 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 5.KPI außerbilanzielle Risikopositionen Flow (Basierend auf dem CapEx-KPI ) a b c d e f g h i Offenlegungsstichtag T Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs- tätigkeiten Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 6,0 0,1 - 0,0 0,1 0,0 0,0 - 0,0 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM- KPI) 8,3 4,6 4,1 0,0 0,3 0,2 0,0 - 0,0 j k l m n o p q Offenlegungsstichtag T Wasser- und Meeresressourcen (WTR) Kreislaufwirtschaft (CE) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) - - - - 0,0 - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,0 - - - 0,1 - - - r s t u v w x z Offenlegungsstichtag T Verschmutzung (PPC) Biodiversität und Ökosysteme (BIO) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten Davon Verwen- dung der Erlöse Davon ermög- lichende Tätig- keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) - - - - - - - - 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0,1 - - - 0,0 - - - An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 293 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T GESAMT (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwen- dung der Erlöse Davon Übergangs tätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 6,0 0,1 - 0,0 0,1 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 8,8 4,6 4,1 0,0 0,3 294 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Tätigkeiten in den Bereichen Kernenergie und fossiles Gas Zeile Tätigkeiten Ja/Nein Tätigkeiten im Bereich Kernenergie 1. Das Unternehmen ist im Bereich Erforschung, Entwicklung, Demonstration und Einsatz innovativer Stromerzeugungsanlagen, die bei minimalem Abfall aus dem Brennstoffkreislauf Energie aus Nuklearprozessen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 2. Das Unternehmen ist im Bau und sicheren Betrieb neuer kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme – auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung – sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung mithilfe der besten verfügbaren Technologien tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 3. Das Unternehmen ist im sicheren Betrieb bestehender kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme – auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung – sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas 4. Das Unternehmen ist im Bau oder Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 5. Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Kraft-Wärme/Kälte-Kopplung mit fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionenim Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 6. Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Wärmegewinnung, die Wärme/Kälte aus fossilen gasförmigen Brennstoffen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 295 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht 2.1. Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Nenner) – basierend auf dem Umsatz-KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 30 0,0 30 0,0 - - 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 - - 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 14 049 3,3 14 034 3,3 15 0,0 8. Anwendbarer KPI insgesamt 14 081 3,3 14 066 3,3 15 0,0 296 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 2.2 Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Nenner) – basierend auf dem CapEx-KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3 0,0 3 0,0 - - 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 24 0,0 24 0,0 - - 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 10 0,0 10 0,0 - - 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 7 0,0 7 0,0 - - 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 - - 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 15 116 3,6 15 041 3,6 75 0,0 8. Anwendbarer KPI insgesamt 15 161 3,6 15 086 3,6 75 0,0 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 297 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht 3.1 Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Zähler) – basierend auf dem Umsatz-KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 30 0,2 30 0,2 - - 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139im Zähler des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 - - 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeitenim Zähler des anwendbaren KPI 14 049 99,8 14 034 99,8 15 100,0 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 14 081 100,0 14 066 100,0 15 100,0 298 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 3.2 Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Zähler) – basierend auf dem CapEx -KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 3 0,0 3 0,0 - - 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 24 0,2 24 0,2 - - 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 10 0,1 10 0,1 - - 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139im Zähler des anwendbaren KPI 7 0,0 7 0,0 - - 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 - - 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeitenim Zähler des anwendbaren KPI 15 116 99,7 15 041 99,7 75 100,0 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 15 161 100,0 15 086 100,0 75 100,0 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 299 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht 4.1 Taxonomiefähige, aber nicht taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten – basierend auf dem Umsatz-KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 2. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 - - 3. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 - - 4. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 45 0,0 45 0,0 - - 5. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 20 0,0 20 0,0 - - 6. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiefähiger, aber nicht taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 137 502 32,5 136 917 32,4 585 0,1 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 137 570 32,5 136 986 32,4 585 0,1 300 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 4.2 Taxonomiefähige, aber nicht taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten – basierend auf dem CapEx -KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI - - - - - - 2. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 3. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 - - 4. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 18 0,0 17 0,0 1 0,0 5. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 10 0,0 10 0,0 0 0,0 6. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 - - 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiefähiger, aber nicht taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 136 514 32,3 135 782 32,1 732 0,2 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 136 545 32,3 135 811 32,1 734 0,2 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 301 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht 5.1 Nicht taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten – basierend auf dem Umsatz-KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der in Zeile 1 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 6 0,0 2. Betrag und Anteil der in Zeile 2 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 3 0,0 3. Betrag und Anteil der in Zeile 3 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 13 0,0 4. Betrag und Anteil der in Zeile 4 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 7 0,0 5. Betrag und Anteil der in Zeile 5 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 3 0,0 6. Betrag und Anteil der in Zeile 6 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 6 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter nicht taxonomiefähiger Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 270 996 64,1 8. Gesamtbetrag und –anteil der nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 271 034 64,1 5.2 Nicht taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten – basierend auf dem CapEx-KPI Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der in Zeile 1 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 3 0,0 2. Betrag und Anteil der in Zeile 2 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 14 0,0 3. Betrag und Anteil der in Zeile 3 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 7 0,0 4. Betrag und Anteil der in Zeile 4 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 6 0,0 5. Betrag und Anteil der in Zeile 5 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 6. Betrag und Anteil der in Zeile 6 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI - - 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter nicht taxonomiefähiger Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 270 949 64,1 8. Gesamtbetrag und –anteil der nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 270 979 64,1 Hinweis zu den EU-Taxonomie-Tabellen In den Tabellen zur EU-Taxonomie in diesem Anhang bedeuten mit dem Zeichen „-“ befüllt Zellen, dass kein Exposure existiert. Diese Zellen sind als eine Leermeldung zu interpretieren. Durch Rundungen kommt es teilweise zu einem Ausweis von 0 Mio. Euro oder 0,0 %. 302 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Struktur und Organisation Die Commerzbank ist die führende Bank für den deutschen Mittel- stand und starke Partnerin von rund 24 000 Firmenkundenverbün- den. Jährliche Verbundbereinigungen zum Jahreswechsel, die Op- timierung des Kundenportfolios unter Rentabilitäts- und Profitabilitätsaspekten und eine systembedingt abweichende Erfas- sung von institutionellen Kunden im Vergleich zum Vorjahr führten zu einem Rückgang gegenüber 2023. Zudem betreut die Commerz- bank knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkundinnen und -kunden in Deutschland. Mit ihren beiden Geschäftssegmenten – Firmenkunden sowie Privat- und Unternehmerkunden – bietet die Commerzbank als Uni- versalbank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Mit einer Präsenz in mehr als 40 Ländern ist die Commerzbank überall dort vertreten, wo ihre Mittelstandskunden, Großunternehmen so- wie institutionelle Kunden sie benötigen. Zudem begleitet die Com- merzbank internationale Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Mit einem angelegten Vermögen von mehr als 400 Mrd. Euro ist die Commerzbank zugleich eine der führenden Banken für Privat- und Unternehmerkunden in Deutsch- land. Unter der Marke Commerzbank bietet sie mit ihrem Omnika- nalansatz ein umfangreiches Leistungs- und Serviceangebot: online und mobil, telefonisch und per Video im Beratungscenter sowie per- sönlich in ihren rund 400 Filialen. Unter der Marke comdirect bietet sie als digitale Hauptbank rund um die Uhr alle Kernleistungen und als Leistungsbroker Lösungen für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,8 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechi- schen Republik und der Slowakei. Im Inland steuert die Commerzbank Aktiengesellschaft aus der Zentrale in Frankfurt am Main heraus ihr Filialnetz sowie ihr Bera- tungscenter. Wichtigste inländische Tochtergesellschaft ist die Commerz Real AG. Im Ausland ist die Commerzbank zum Berichts- stichtag – inklusive der mBank in Polen – mit 3 wesentlichen Toch- tergesellschaften, 14 operativen Auslandsniederlassungen und 27 Repräsentanzen vertreten. Mit unseren internationalen Standorten decken wir alle wesentlichen Handelskorridore ab. An diesen Standorten bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für lokale Fir- menkunden sowie institutionelle Kunden und unterstützen lokale exportorientierte Unternehmen weltweit. Der Schwerpunkt der in- ternationalen Aktivitäten liegt aber auf Europa. Die zwei Segmente Privat- und Unternehmerkunden sowie Fir- menkunden werden jeweils von einem Mitglied des Vorstands ge- führt. Die Stabs-, Steuerungs- und Unterstützungsfunktionen sind in der externen Berichterstattung im Bereich Sonstige und Konso- lidierung zusammengefasst. Die Commerzbank erstellt einen Konzernabschluss, in den neben der Commerzbank Aktiengesellschaft – als operative Führungs- gesellschaft – alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen werden, auf die die Bank einen beherrschenden Einfluss ausübt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Ziele und Strategie Mit dem erneuten Rekordergebnis hat die Commerzbank gezeigt, dass sie für ihre Aktionärinnen und Aktionäre, Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden erheblichen Mehrwert schafft. Mit diesem Momentum beschleunigt sie ihr profitables Wachstum und treibt die Transformation der Bank konsequent voran. Dazu hat die Commerzbank Mitte Februar des laufenden Jahres ihre neue Stra- tegie vorgestellt: Strategie „Momentum“: Finanzziele bis zum Jahr 2028 deutlich erhöht Mit ihrer weiterentwickelten Strategie „Momentum“ hat sich die Commerzbank deutlich ambitioniertere Finanzziele als bisher ge- setzt. Die Eigenkapitalrendite (RoTE) soll bis zum Jahr 2028 auf 15 % steigen. Damit wird die Bank deutlich mehr als ihre Kapital- kosten verdienen und eine feste Größe unter den erfolgreichen europäischen Banken sein. Für das Nettoergebnis wird bis 2028 ein Anstieg auf 4,2 Mrd. Euro angestrebt. Bei nur moderat stei- genden Kosten sollen die Erträge deutlich zunehmen: Erwartet wird eine jährliche Wachstumsrate von 4 % der – um die Vorsorge für Rechtsrisiken aus Fremdwährungskrediten bei der mBank be- reinigten – Erträge auf 14,2 Mrd. Euro im Jahr 2028. Maßgeb- licher Treiber wird das Wachstum des Provisionsüberschusses sein, während für den Zinsüberschuss trotz weiter sinkender Zin- sen ein moderater Anstieg erwartet wird. Ihre Cost-Income-Ratio will die Bank weiter deutlich auf ein auch im internationalen Ver- gleich wettbewerbsfähiges Niveau von rund 50 % verbessern. Die geschärften Finanzziele, die die Commerzbank im Septem- ber 2024 veröffentlicht hatte, reichten bisher bis zum Jahr 2027. Diese sollen nun – auf dem Weg zur Erreichung der ambitionierte- ren Ziele bis Ende 2028 – bereits 2027 zum Teil klar übertroffen werden. Für das Nettoergebnis im Jahr 2027 hatte die Bank bisher 3,6 Mrd. Euro angestrebt. Auf Basis der im Februar 2025 kommu- Grundlagen des Commerzbank-Konzerns An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 303 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht nizierten „Momentum“-Strategie rechnet sie für 2027 nun mit ei- nem Ergebnis von 3,8 Mrd. Euro. Die Erträge sollen auf 13,6 Mrd. Euro steigen – statt auf vormals 13,3 Mrd. Euro – und für die Ei- genkapitalrendite strebt die Bank 13,6 % an, statt bisher 12,3 %. Bei der Cost-Income-Ratio rechnete sie im September 2024 noch mit 54 %. Der neue Zielwert der Bank liegt bei 53 % im Jahr 2027. Commerzbank fokussiert Wachstumspotenziale und stärkt digitale Vertriebskanäle Um die Ziele der weiterentwickelten Strategie bis 2028 zu erreichen und ihr profitables Wachstum zu beschleunigen, wird die Commerz- bank in den kommenden Jahren weiteres Potenzial ihres Geschäfts- modells heben. Dabei setzt die Bank auf ihre anerkannten Stärken im Geschäft mit Privat- und Unternehmerkunden, unter anderem mit dem Asset- und Wealth-Management, das nach den jüngsten Zukäufen weiter ausgebaut werden soll, den weiteren Ausbau der Marktführerschaft im Mittelstand und das Wachstum der mBank. In allen Geschäftsbereichen wird die Bank zudem das Angebot an digi- talen Prozessen, Lösungen und Produkten konsequent vorantreiben, auch durch den Ausbau von Vertriebspartnerschaften. Im Privat- und Unternehmerkundensegment wird die Bank ihre Zweimarkenstrategie mit einer stärkeren Preis- und Angebotsdif- ferenzierung schärfen. Die Marke Commerzbank steht auch in Zu- kunft neben umfangreichen digitalen Angeboten für den Zugang zu einer Filialbank mit umfassendem Leistungsangebot und per- sönlicher Beratung. Unter der Marke comdirect bietet sie rund um die Uhr alle Kernleistungen als digitale Hauptbank an und als Leis- tungsbroker Lösungen für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren. Darüber hinaus strebt die Bank an, ihr Kredit- Neugeschäftsvolumen mit Privat- und Unternehmerkunden auszu- bauen. Zudem wird sie ihr Zahlungsverkehrsgeschäft modernisieren und ihren Omnikanalansatz weiter stärken. Bereits heute sind mehr als 90 % der Kundenkontakte digital. Unter der Marke Commerz- bank erfolgen mehr als 50 % der Produktabschlüsse digital. Neben den vielfältigen Online- und Mobileangeboten sowie dem etablierten Beratungscenter bleiben die Filialen ein wichtiger Vertriebskanal, der durch ein angepasstes Betreuungsmodell strukturell gestärkt wird. Die Kundenbereiche und Vertriebsstrukturen werden so ange- passt, dass mehr Zeit für qualifizierte Kundenberatung in den Standorten frei werden wird. Umgesetzt wird das Modell im vierten Quartal 2025. In diesem Zuge stärkt die Bank auch die persönliche Beratung im Private Banking und Wealth-Management. Im Firmenkundenbereich setzt die Commerzbank auf eine noch stärkere Durchdringung der Kundenbasis im Mittelstand und bei Großkunden. Dafür wird das Team der Mittelstandsbank Direkt personell verstärkt, um eine aktivere Kundenbetreuung sicherzu- stellen. Darüber hinaus stärkt die Commerzbank ihr Angebot an Finanzierungslösungen insbesondere für Großkunden und beglei- tet den Mittelstand aktiv im Bereich der Nachfolgefinanzierung. Ebenso spielt die Beratung und Finanzierung bei strategischen Nachhaltigkeitsthemen wie der Dekarbonisierung oder dem Auf- bau einer Berichterstattung rund um die Dimensionen Environ- ment, Social und Governance (ESG) eine wichtige Rolle. Zudem wird sich das Segment Firmenkunden auf internationa- les Wachstum konzentrieren und das Geschäft mit deutschen Kun- den in den USA und Asien ausbauen. Auch sollen Geschäftsbezie- hungen mit nordamerikanischen und asiatischen Unternehmen aus ausgewählten Sektoren intensiviert werden. Weitere Ertragspoten- ziale werden durch die Akquisition neuer Firmenkunden mit hoher RWA-Effizienz (Relation der Erträge zu den risikogewichteten Akti- va) gehoben. Auf der Produktseite wird das Leistungsspektrum für Unternehmen im Bereich der Devisen-, Zins- und Rohstoffprodukte sowie im Transaction Banking, insbesondere beim Zahlungsverkehr und Außenhandelsgeschäft, gezielt gestärkt. Schließlich wird die Commerzbank ihre Kapitaleffizienz deutlich erhöhen und noch stärker als bisher Verbriefungen zur Kapitalfreisetzung nutzen. Die Maßnahmen zur Beschleunigung des organischen Wachs- tums sollen durch gezielte Akquisitionen flankiert werden. Dane- ben strebt die Commerzbank weitere strategische Partnerschaften an, vor allem mit Blick auf die Entwicklung innovativer Produkte, Vertriebswege und IT-Dienstleistungen. So wird Visa strategischer Partner der Commerzbank im Kartengeschäft. Die beiden Unter- nehmen vereinbarten eine langfristige Partnerschaft. Diese unter- stützt die strategische Ausrichtung der Bank im Zahlungsverkehr und sichert der Bank Zugang zu künftigen Innovationen beim Be- zahlen. Kundinnen und Kunden der Commerzbank erhalten künf- tig bevorzugt Debit- und Kreditkarten von Visa. Umfangreiche Investitionen in Digitalisierung und künstliche Intelligenz steigern Effizienz Neben der Beschleunigung des profitablen Wachstums steht die konsequente Fortsetzung der eigenen Transformation im Mittel- punkt der weiterentwickelten Strategie. Die entsprechenden Maß- nahmen zielen darauf ab, die Komplexität von Prozessen weiter zu reduzieren und die Commerzbank insgesamt noch schlanker und effizienter aufzustellen. Die Bank wird ihre Produktivität insbesondere durch die Mo- dernisierung und den effizienten Einsatz von Technologien weiter steigern. Dazu beschleunigt sie die Digitalisierung, etwa durch den Einsatz moderner Technologien wie zum Beispiel künstlicher Strategie „Momentum“: Wachstum und Transformation 304 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Intelligenz (KI). Ein weiteres Investitionsfeld ist die konsequente Modernisierung und Verschlankung der IT-Infrastruktur. Im Zuge dessen hat die Bank bereits mit Google Cloud und Microsoft strategische Partnerschaftsvereinbarungen unterzeich- net. Ziel ist es, durch eine enge Zusammenarbeit in den Themen- feldern KI und Cloud sowie die Bündelung von Skills und Ressour- cen die Transformation der digitalen Landschaft entscheidend zu beschleunigen. Zur Sicherung einer wettbewerbsfähigen Kostenbasis setzt die Bank zudem auf die Skalierung von Shoring- und Sourcing- Ansätzen innerhalb des Konzerns und reduziert die Abhängigkei- ten von externen Dienstleistern. Internationale Standorte sowie Nearshore- und Offshore-Tochtergesellschaften wird die Bank künftig stärker nutzen als bisher – auch wegen des Zugangs zu qualifizierten Fachkräften. Die Effizienzgewinne durch die Digitalisierung, aber auch die verstärkte Nutzung von internationalen Standorten werden mit einem weiteren Stellenabbau einhergehen. Insgesamt sollen bis zum Jahr 2028 brutto rund 3 900 Vollzeitstellen wegfallen. Mit rund 3 300 Vollzeitstellen betrifft dies größtenteils Zentral- und Stabsfunk- tionen sowie Operations in Deutschland. Gleichzeitig wird es in aus- gewählten Bereichen – etwa an internationalen Standorten und bei der mBank – zu einem Personalaufbau kommen. Unter dem Strich bleibt der Personalstand des Commerzbank-Konzerns weitgehend konstant bei 36 700 Vollzeitkräften weltweit. Um diesen Transformationsprozess sozialverträglich zu gestalten, setzt die Commerzbank vor allem auf den demografischen Wandel und die natürliche Fluktuation. So wird die Bank bereits 2025 ein vorgezogenes Altersteilzeit-Programm anbieten. Auf diese Eckpunk- te hat sie sich im Februar 2025 mit den Arbeitnehmervertretungen in einer gemeinsamen Transformationsvereinbarung verständigt. Für den Stellenabbau werden im Jahr 2025 Restrukturierungskosten in Höhe von rund 700 Mio. Euro vor Steuereffekten veranschlagt. Die konkrete Ausgestaltung der personellen Maßnahmen wird Ge- genstand der in Kürze startenden Verhandlungen mit den Arbeit- nehmergremien sein. Mit umfangreichen Maßnahmen wird die Commerzbank auch künftig ihre Arbeitgeberattraktivität sichern und die Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden weiter steigern. Dabei setzt die Bank unter anderem auf ein modernes, flexibles Arbeitsplatz- konzept für ihre Mitarbeitenden. Daneben ist die Einführung eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms auf Aktien geplant, um Mitarbei- tende verstärkt am Erfolg zu beteiligen. Kapitalrückgabe bis 2028: Ausschüttungsquote von 100 % angestrebt Ausgehend von der zum Jahresende 2024 auf 15,1 % gestiegenen harten Kernkapitalquote und in Erwartung deutlich steigender Er- gebnisse ergibt sich für die kommenden Jahre ein noch höheres Kapitalrückgabepotenzial als bisher prognostiziert. Für das Jahr 2025 plant die Bank mit einer Ausschüttungsquote von mehr als 100 % des Nettoergebnisses nach Restrukturierungskosten für die Transformation und Abzug von AT-1-Kuponzahlungen. Vor Restruk- turierungskosten beläuft sich die Ausschüttungsquote auf 100 % des Nettoergebnisses abzüglich der AT-1-Kuponzahlungen. In den Folgejahren 2026 bis 2028 plant die Bank eine Ausschüttungsquote von 100 % nach Abzug der AT-1-Kuponzahlungen – abhängig von der erfolgreichen Umsetzung der Strategie und dem makroökono- mischen Umfeld. Infolgedessen wird sich die CET-1-Quote bis zum Jahr 2028 der angestrebten Zielmarke von 13,5 % annähern. Unternehmenssteuerung Die Unternehmenssteuerung im Commerzbank-Konzern basiert auf einem wertorientierten Steuerungskonzept. Die Ausgestaltung dieses Konzepts beruht zum einen darauf, dass die durch die Ge- schäftseinheiten eingegangenen Risiken mit externen und inter- nen Risikotragfähigkeitsrichtlinien vereinbar sein müssen, und zum anderen, dass langfristig eine angemessene Rendite auf das eingesetzte Kapital erwirtschaftet werden soll. In diesem Zusam- menhang überprüft die Bank regelmäßig die Allokation knapper Ressourcen auf die Geschäftseinheiten und passt ihre Geschäfts- strategie aktiv den sich ändernden Marktverhältnissen mit dem Ziel an, langfristig den Unternehmenswert zu steigern. Wesentliches Instrument der Unternehmenssteuerung ist der jährliche Planungsprozess. Auf Basis der Geschäftsstrategie wer- den dort durch den Vorstand Ergebniszielgrößen für die Ge- schäftseinheiten festgelegt. Die vorhandenen Ressourcen wie Ka- pital und Risikolimits werden den Segmenten unter Einbezug der Ergebnisansprüche und der Risikoprofile zugeordnet. Auf Grund- lage der Geschäftsstrategie und der Ergebnisse des Planungspro- zesses operationalisieren die Segmente die Planvorgaben. Die Einhaltung der Geschäftsplanung wird regelmäßig durch den Vor- stand überwacht. Abweichungen werden durch ein monatliches Managementreporting frühzeitig erkannt und es werden Gegen- maßnahmen eingeleitet. Zur Steuerung des Konzerns und der Segmente verwendet die Bank die nachfolgend beschriebenen branchentypischen Control- lingkennzahlen. Diese decken alle wesentlichen Dimensionen der Konzernsteuerung ab. Ihre Entwicklung wird im Rahmen des regel- mäßigen Managementreportings überwacht. Die Bank berücksichtigt in ihrer Unternehmenssteuerung die beiden Säulen der Kapitalanforderung. Um die interne Risikotrag- fähigkeit jederzeit gewährleisten zu können, werden im Rahmen der Planung die ökonomischen Kapitalbeträge nach Risikoarten unterteilt an die Segmente alloziert. Die Ermittlung des durch- schnittlich gebundenen Eigenkapitals der Segmente erfolgt auf Basis der durchschnittlichen segmentierten Risikoaktiva. Auf Kon- zernebene wird das Common-Equity-Tier-1-(CET-1-)Kapital ge- An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 305 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht zeigt. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital der Segmente und dem CET-1-Kapital des Konzerns erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Die Common- Equity-Tier-1-Ratio ist für die Bank eine wesentliche Kennzahl in der Kapitalsteuerung. Als Kriterien zur Beurteilung des Erfolges dienen im Prozess der Unternehmenssteuerung die Ergebnisgrößen Operatives Er- gebnis und Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten so- wie die Kennzahlen Cost-Income-Ratio und Eigenkapitalrendite. Die Cost-Income-Ratio dient zur Beurteilung der Kosteneffizienz und ist als Verhältnis von Verwaltungsaufwand zu Erträgen vor Risikoergebnis definiert. Die Cost-Income-Ratio wird in zwei Vari- anten ermittelt: mit und ohne Einbezug der Pflichtbeiträge in die Messgröße „Kosten“. Die Eigenkapitalrendite der Segmente er- rechnet sich aus dem Verhältnis des Operativen beziehungsweise des Vorsteuerergebnisses zum durchschnittlich regulatorisch ge- bundenen Eigenkapital. Sie zeigt, wie sich das im jeweiligen Seg- ment eingesetzte Kapital verzinst hat. Die angestrebte Mindestver- zinsung des eingesetzten Kapitals wird – wie für wertorientierte Steuerungskonzepte üblich – aus der Renditeerwartung am Kapi- talmarkt abgeleitet. Dabei steht auf Konzernebene die Nettoeigen- kapitalrendite (Return on Tangible Equity, NetRoTE) im Fokus. Die Ermittlung des Kapitalkostensatzes basiert auf dem strategi- schen Renditeziel für die Nettoeigenkapitalrendite (NetRoTE) der Bank sowie dem kapitalmarktorientierten Capital Asset Pricing Mo- del (CAPM). Im Rahmen einer jährlichen Überprüfung wird der Ka- pitalkostensatz neu festgelegt. Aktuell kalkuliert die Commerzbank mit einem Kapitalkostensatz in Höhe von 10,9 % nach Steuern. Die genannten Controllinggrößen sind als Konzernkennzahlen eingebettet in ein System weiterer segmentspezifischer Kennzah- len, die je nach Geschäftsstrategie der einzelnen Segmente unter- schiedlich sind. Vergütungsbericht Der Vergütungsbericht für Vorstand und Aufsichtsrat wird als ei- genständiger Bericht veröffentlicht und ist auf der Internetseite der Commerzbank zu finden. Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB Die Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB sind im Kapi- tel „Unternehmerische Verantwortung“ des Geschäftsberichts enthalten. Sie sind Bestandteil des zusammengefassten Lagebe- richts. Angaben gemäß §§ 289a, 315a HGB und erläuternder Bericht Die Angaben gemäß §§ 289a, 315a HGB und erläuternder Bericht sind im Kapitel „Unternehmerische Verantwortung“ des Ge- schäftsberichts enthalten. Sie sind Bestandteil des zusammen- gefassten Lageberichts. Angaben gemäß §§ 289f, 315d HGB Die Angaben gemäß §§ 289f, 315d HGB „Erklärung zur Unter- nehmensführung“ sind im Kapitel „Unternehmerische Verantwor- tung“ des Geschäftsberichts enthalten. Sie sind Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Die Erklärung zur Unterneh- mensführung ist auch auf der Internetseite der Commerzbank zu finden. Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse Nachfolgend berichten wir sowohl über wichtige personelle Ver- änderungen auf der Managementebene als auch über besondere geschäftspolitische Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr be- ziehungsweise in den ersten Wochen des laufenden Jahres. Im Verlauf des Berichtsjahres gab es Veränderungen bei der Zusammensetzung des Vorstands sowie eine bereits kommunizier- te und im laufenden Jahr geplante Veränderung im Aufsichtsrat. Massive Bewegung gab es in den letzten Monaten des Berichts- jahres bei der Aktionärsstruktur der Commerzbank, ausgelöst durch die Veräußerung eines Aktienpakets durch die Bundesre- publik Deutschland – Finanzagentur GmbH. Ende September 2024 hat die Commerzbank ihre strategischen Ziele bis 2027 präzisiert und Mitte Februar des laufenden Jahres den Zeitraum des kom- munizierten Erwartungshorizonts um ein Jahr erweitert. Um unse- re Aktionärinnen und Aktionäre angemessen am Erfolg der Bank zu beteiligen, haben wir Anfang März 2024 ein zweites Aktien- rückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen und Anfang No- vember 2024 ein weiteres Aktienrückkaufprogramm gestartet. Die von der EZB im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (SREP) für 2025 festgelegten bankspezifi- schen Kapitalanforderungen bestätigen noch einmal deutlich, dass die Commerzbank bezüglich ihrer Kapitalausstattung gut aufge- stellt ist. Mitte des Jahres 2024 hat die Commerzbank die Über- nahme der Mehrheitsbeteiligung am Asset-Manager Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH (Aquila Capital) abgeschlossen, mit dem die Commerzbank Aktiengesellschaft ihr Wachstum im Nach- haltigkeitsgeschäft forciert. Darüber hinaus hat die Bank ihre 306 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Compliance-Funktion auch im Geschäftsjahr 2024 an das regulato- rische Umfeld angepasst. Veränderungen im Vorstand der Commerzbank Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat in seiner Sitzung am 13. März 2024 Christiane Vorspel-Rüter als Chief Operating Officer (COO) in den Vorstand berufen. Sie folgt auf Jörg Oliveri del Castil- lo-Schulz, der als COO seit Anfang 2022 unter anderem für die Bank-IT und die digitale Transformation zuständig war. Er war im Februar 2024 mit dem Aufsichtsrat übereingekommen, seinen Ende September 2024 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Chris- tiane Vorspel-Rüter kommt von der Landesbank Baden- Württemberg. Dort verantwortete sie seit 2018 als Bereichsvor- ständin die IT. Davor hatte sie mehr als 20 Jahre in der Commerz- bank in verschiedenen Führungsfunktionen im IT-Bereich im In- und Ausland gearbeitet, unter anderem als Chief Information Officer für das Investmentbanking und das Commercial Banking. Am 1. September 2024 hat Christiane Vorspel-Rüter im Vorstand der Commerzbank als COO ihre Arbeit aufgenommen. Am 10. September 2024 hat der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank Aktiengesellschaft, Dr. Manfred Knof, dem Auf- sichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Jens Weidmann mitgeteilt, dass er seinen bis Ende Dezember 2025 laufenden Vertrag erfüllen werde, aber darüber hinaus der Commerzbank Aktiengesellschaft nicht mehr zur Verfügung stehe. In seiner Sitzung am 24. September 2024 hat der Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft die Verantwortlichkeiten an der Konzernspitze neu geregelt und Dr. Bettina Orlopp zur Vorstandsvorsitzenden und damit zur Nachfolge- rin von Dr. Manfred Knof bestellt, der sich mit dem Aufsichtsrat da- rauf verständigt hat, dass er die Bank vorzeitig zum 30. September 2024 verlässt. Zudem wurde Firmenkundenvorstand Michael Kotz- bauer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. In seiner Sitzung am 21. November 2024 hat der Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft Carsten Schmitt zum Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand berufen. Er folgt in dieser Funktion auf Bettina Orlopp, die seit März 2020 Finanzvorständin der Commerzbank war und diese Position mit Übernahme des Vorstandsvorsitzes als Chief Executive Officer (CEO) am 1. Oktober zusätzlich in Personalunion innehatte. Carsten Schmitt kommt von der Danske Bank, wo er als Exe- cutive Vice President in direkter Berichtslinie zum CFO seit 2021 den Bereich Konzernstrategie und M&A verantwortete. Zuvor war er in verschiedenen Positionen mehr als 20 Jahre für die Commerz- bank tätig. Zuletzt hatte er von 2019 bis 2021 als Bereichsvorstand den Bereich Group Finance geleitet. Carsten Schmitt startete am 1. Februar 2025 als Generalbevollmächtigter und hat nach Vorlie- gen der Zustimmung der Aufsichtsbehörden am 19. Februar 2025 seine Tätigkeit als CFO aufgenommen. Veränderungen im Aufsichtsrat der Commerzbank Anfang Dezember 2024 hat Dr. Jutta A. Dönges den Aufsichtsrats- vorsitzenden der Commerzbank Aktiengesellschaft, Prof. Dr. Jens Weidmann, und das Bundesministerium der Finanzen informiert, dass sie beabsichtigt, ihr Mandat im Aufsichtsrat der Commerz- bank Aktiengesellschaft zur kommenden Hauptversammlung am 15. Mai 2025 niederzulegen. Grund dafür ist, dass Dr. Jutta A. Dönges als Vorstandsmitglied eines börsennotierten Unterneh- mens die Anzahl ihrer zusätzlichen Mandate reduzieren möchte. Der Finanzmarktstabilisierungsfonds, vertreten durch die Bundes- republik Deutschland – Finanzagentur GmbH, wird dem Aufsichts- rat der Commerzbank Aktiengesellschaft einen Vorschlag für die Nachfolge von Frau Dönges unterbreiten. Über den Wahlvorschlag wird die Hauptversammlung am 15. Mai 2025 abstimmen. Wesentliche Veränderungen in der Aktionärsstruktur der Commerzbank Anfang September 2024 hat die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH mitgeteilt, dass sie sich von ihrer Beteili- gung an der Commerzbank Aktiengesellschaft schrittweise tren- nen möchte. Am 11. September 2024 hat der Bund ein erstes Ak- tienpaket an der Commerzbank Aktiengesellschaft veräußert. Von der über den Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) gehaltenen Beteiligung von zuletzt 16,49 % wurden über ein marktübliches sogenanntes beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren 4,49 % ver- kauft. Infolge einer deutlichen Überbietung aller übrigen Angebote innerhalb des Bookbuilding-Verfahrens wurde das gesamte Paket der UniCredit Group zugeteilt. Zusammen mit parallel erfolgten Zukäufen am Kapitalmarkt betrug der Anteil der UniCredit Group an der Commerzbank Aktiengesellschaft damit rund 9,2 %. Am 25. September 2024 hat die UniCredit Group mitgeteilt, dass sich ihr Anteil durch weitere Zukäufe auf rund 9,5 % erhöht hat und dass sie sich über Finanzinstrumente die Option gesichert habe, ihren Anteil auf rund 28 % aufzustocken. Aufsichtsrat und Vorstand der Commerzbank bekräftigen Strategie – Strategie-Upgrade bis 2028 Ende September 2024 hat der Aufsichtsrat der Commerzbank Ak- tiengesellschaft beim jährlichen Strategiedialog mit dem Vorstand einhellig seine Unterstützung für dessen Strategie bekräftigt, die auf eine verlässliche und nachhaltige Wertsteigerung zielt. Die strategische Priorität liegt dabei unverändert auf profitablem Wachstum, unter Beibehaltung strikter Kostendisziplin und Kun- denorientierung. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 307 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Eine Konkretisierung der strategischen Ziele bis 2028 erfolgte Mitte Februar des laufenden Jahres im Rahmen eines Kapitalmarkt- tags. Ausführliche Informationen hierzu finden sich im Abschnitt „Ziele und Strategie“ dieses zusammengefassten Lageberichts auf Seite 302 ff. sowie auf der Internetseite der Commerzbank. Commerzbank führt Aktienrückkaufprogramme durch Anfang März 2024 hat die Commerzbank Aktiengesellschaft ihr zweites Aktienrückkaufprogramm erfolgreich beendet, das die Bank am 10. Januar 2024 gestartet hatte. In diesem Zusammen- hang kaufte die Bank insgesamt 55 554 320 eigene Aktien im Vo- lumen von rund 600 Mio. Euro zu einem Durchschnittspreis von rund 10,80 Euro je Aktie zurück. Das entspricht einem Anteil von 4,48 % am Grundkapital der Bank. Die zurückgekauften Aktien wurden eingezogen. Das zweite abgeschlossene Aktienrückkauf- programm ergänzt die von der Hauptversammlung am 30. April 2024 beschlossene Dividendenzahlung von 0,35 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2023. Damit hat die Bank insgesamt rund 1 Mrd. Euro an ihre Aktionärinnen und Aktionäre zurückgegeben. Das entspricht 50 % des Konzerngewinns 2023 nach Abzug der AT-1-Kuponzahlungen. Der Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft hat am 4. November 2024 den Start des dritten Rückkaufprogramms für eigene Aktien beschlossen. Zuvor hatten die Finanzagentur und die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Genehmigung erteilt. Es ist bereits das dritte Rückkaufprogramm seit dem Jahr 2023. Der Rückkauf der ersten Tranche, die ein Volumen von bis zu 600 Mil- lionen Euro hat, startete nach der Veröffentlichung der Geschäfts- ergebnisse für das dritte Quartal 2024. Der Rückkauf wurde am 20. Januar 2025 erfolgreich abgeschlossen. Die Commerzbank wird die gekauften Aktien ebenfalls einziehen. Ihre Zustimmung für eine zweite Tranche von bis zu 400 Mio. Euro haben die Euro- päische Zentralbank und die Finanzagentur Ende Januar 2025 er- teilt. Der Aktienrückkauf startete Mitte Februar 2025 und soll bis zur Hauptversammlung Mitte Mai 2025 abgeschlossen sein. SREP-Kapitalanforderungen an Commerzbank für 2025 festgelegt – Abstand zur aufsichtlichen Mindestanforderung weiter komfortabel Mitte Dezember 2024 hat die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungspro- zesses (SREP) die bankspezifischen Kapitalanforderungen an den Commerzbank-Konzern für 2025 festgelegt. Die zusätzliche Eigenmittelanforderung der Säule 2 (P2R) be- trägt unverändert 2,25 % des Gesamtkapitals, von der mindestens 1,27 % mit hartem Kernkapital abzudecken sind. Der SREP- Beschluss ersetzt mit Wirkung vom 1. Januar 2025 den bisherigen SREP-Beschluss. Die Anforderungen sind in der Strategieplanung und Kapital- rückgaberichtlinie der Commerzbank vollständig reflektiert. Mit einer CET-1-Quote von 15,1 % per Dezember 2024 liegt die Bank weit oberhalb der aufsichtlichen Mindestanforderung. Commerzbank hat Mehrheitsbeteiligung an Aquila Capital übernommen Anfang Juni 2024 hat die Commerzbank Aktiengesellschaft 74,9 % an der Aquila Capital übernommen. Beide Unternehmen hatten diesen Schritt im Januar 2024 angekündigt. Die Kooperation zielt auf Wachstum sowohl für die Commerzbank als auch die Aquila Capital ab. Mit der Transaktion forciert die Commerzbank ihr Wachstum im Nachhaltigkeitsgeschäft. Denn der Hamburger As- set-Manager Aquila Capital verwaltet nachhaltige Sachwerteport- folios mit dem Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien für mehr als 300 hauptsächlich institutionelle Kunden. Über die starke Marke und das globale Vertriebsnetz der Commerzbank kann die Aquila Capital ihren Zugang zu Privat- und Unternehmerkunden sowie zu einer großen Zahl institutioneller Kunden erweitern. Durch die Kooperation soll sich die Aquila Capital zu einem führenden Asset- Manager für nachhaltige Anlagestrategien in Europa entwickeln. Kontinuierliche Anpassung der Compliance- Funktion an das regulatorische Umfeld Auch im Geschäftsjahr 2024 hat die Compliance-Funktion umfas- sende Maßnahmen ergriffen, um das angemessene und wirksame Management der Compliance-Risiken im In- und Ausland sicher- zustellen. Die besondere Herausforderung lag erneut in der stei- genden Frequenz und zunehmenden Komplexität neuer rechtlicher Regelungen und Vorgaben, insbesondere der sanktionsrelevanten Bestimmungen und der anstehenden umfassenden Neuaufstellung des rechtlichen Rahmens zur Geldwäscheprävention und Verhinde- rung von Terrorismusfinanzierung der Europäischen Union. Die Rechtstexte des Anti-Money-Laundering-(AML-)Pakets, die in den EU-Trilog-Verhandlungen beschlossen wurden, wurden im Juni 2024 final veröffentlicht und werden weitgehend zum 10. Juli 2027 Geltung erlangen. Detaillierte Vorgaben (Regulatory Technical Standards) werden sukzessive für einzelne Themenfelder veröffent- licht. Parallel analysiert die Bank mögliche Auswirkungen und Maßnahmen im Umgang mit diesen zukünftigen regulatorischen Anforderungen. Das Angriffsvolumen aus externen betrügerischen Handlungen ist im Geschäftsjahr 2024 weiter angestiegen. Die Compliance- Funktion legte daher für das abgelaufene Geschäftsjahr den Fokus 308 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 auf die Weiterentwicklung der systemunterstützten Betrugsprä- vention und Betrugsdetektion. Zur Mitigation der Compliance-Risiken greift die Compliance- Funktion auf die in den vergangenen Jahren in der Gesamtbank implementierten und bewährten Governance-Strukturen, die glo- balen Compliance-Prozesse und -Kontrollen sowie die vorhandene Systemlandschaft zurück. Die getroffenen Vorkehrungen werden über alle Geschäfts- bereiche der Bank hinweg regelmäßig überprüft und kontinuierlich an die neuen regulatorischen Anforderungen, aber auch die sich verändernden Marktstandards angepasst. Weitere Informationen zu Compliance-Risiken sowie zu Integrität und Compliance in der Commerzbank finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 374 f. beziehungsweise im Konzern-Nachhaltigkeitsbericht auf Seite 47 ff. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 309 47 Nachhaltigkeitsbericht 3028 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Volkswirtschaftliches Umfeld Im Jahr 2024 ist die Weltwirtschaft erneut nur moderat gewach- sen. Mit gut 3 % war das Plus beim Bruttoinlandsprodukt voraus- sichtlich ähnlich hoch wie im Jahr 2023. Regional verlief die Ent- wicklung allerdings recht unterschiedlich. So kämpft China weiter mit den Problemen am Immobilien- markt und den Folgen des Vertrauensverlusts in die staatliche Wirtschaftspolitik aufgrund der Corona-Politik und vor allem dem Technologiesektor auferlegten Beschränkungen. Mit rund 5 % lag das Wirtschaftswachstum zwar weiterhin über dem weltweiten Durchschnitt, war aber deutlich niedriger als in früheren Jahren. Die Regierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den Immobilienmarkt zu stabilisieren und die Binnennachfrage zu be- leben, was aber bisher noch keinen spürbaren Effekt erzielte. Positiv überrascht hat im vergangenen Jahr einmal mehr die US-Wirtschaft, die trotz massiver Zinserhöhungen der Federal Re- serve in den Jahren 2022 und 2023 bis zuletzt kräftig gewachsen ist. Gleichzeitig ist die Inflationsrate über weite Strecken des ver- gangenen Jahres deutlich gefallen. Zuletzt ist dieser Rückgang allerdings ins Stocken geraten und die Inflationsrate liegt immer noch über dem von der US-Notenbank angepeilten Ziel von 2 %. Im Euroraum hat sich das Wirtschaftswachstum im vergange- nen Jahr zunächst etwas belebt, wobei die Entwicklung in den ein- zelnen Mitgliedsländern sehr unterschiedlich war. Zuletzt hat sich die Konjunktur aber wieder abgekühlt, weshalb für das Gesamt- jahr 2024 mit etwa 0,7 % ein nur etwas stärkeres Wachstum zu Buche steht als für 2023. Ein nachhaltiger Aufschwung der Wirt- schaft ist vermutlich unter anderem wegen der Nachwirkungen der Zinserhöhungen der EZB und der schwächeren Nachfrage aus China weiter nicht in Sicht. Einer der konjunkturellen Schwachpunkte im Euroraum war erneut die deutsche Wirtschaft, die im vergangenen Jahr sogar das zweite Jahr in Folge leicht geschrumpft ist. Teilweise ist dies si- cherlich dadurch zu erklären, dass die deutsche Wirtschaft mit ihrem hohen Industrieanteil besonders unter den Zinserhöhungen der EZB gelitten hat. Zudem ist China als Exportmarkt für die deutsche Wirtschaft wesentlich wichtiger als für die meisten ande- ren Euroländer, sodass jene stärker unter der dortigen Nachfrage- schwäche leidet. Die schwache Konjunktur spiegelt sich auch zu- nehmend am Arbeitsmarkt wider. So steigt die Beschäftigung nur noch im staatsnahen Bereich, während sie insbesondere in der Industrie sogar abnimmt. In der Folge ist die Zahl der Arbeitslosen im Verlauf des vergangenen Jahres moderat gestiegen. Die Entwicklung an den Finanzmärkten war 2024 von der Wende in der Geldpolitik geprägt. Angesichts der zumeist deutlich rückläufigen Inflationsrate haben viele Notenbanken begonnen, ihre Leitzinsen wieder zu senken. Die US-Notenbank hat den Ziel- korridor für den Leitzins bis zum Jahresende um 100 Basispunkte auf 4,25 % bis 4,50 % gesenkt. Die EZB verringerte ihren Einla- gensatz ebenfalls um 100 Basispunkte auf 3,0 % und Ende Januar 2025 weiter auf 2,75 %. Seit dem Beginn der Zinssenkungen sind die Renditen zehnjähriger deutscher Bundesanleihen im Trend wieder gefallen. Da sie aber zuvor in der ersten Jahreshälfte zuge- legt hatten, lagen sie am Jahresende etwa auf dem gleichen Ni- veau wie zu Jahresbeginn. Der Aktienmarkt hat unter anderem von der Wende der Geld- politik profitiert, sodass zum Jahresende viele Aktienindizes wie- der nahe an ihren historischen Höchstständen lagen. Der Euro- US-Dollar-Wechselkurs bewegte sich bis zum Herbst unter Schwankungen weitgehend seitwärts. Zuletzt hat der US-Dollar allerdings davon profitiert, dass am Markt weniger Zinssenkungen der Fed erwartet wurden, was US-Dollar-Anlagen attraktiver macht. Branchenumfeld Das Jahr 2024 war für deutsche und europäische Banken ein au- ßergewöhnlich ertragsstarkes Jahr, das von einem im Vergleich zum Vorjahr stabileren finanziellen Umfeld profitierte. Gleichzeitig unterstreichen die hohen Kapitalquoten die Robustheit des Sek- tors. Dies versetzt die Banken in eine starke Position, die sich in Deutschland andeutenden Ertragsrisiken abzufedern. Der Ab- schwung an den gewerblichen Immobilienmärkten, der Ende 2023 noch die Risikovorsorge der Banken dominierte, rückte im Jahres- verlauf zunehmend aus dem Fokus. Dennoch sind die Kreditrisi- ken infolge der ausgedehnten Wirtschaftsflaute und zunehmender Insolvenzzahlen gestiegen. Zudem bleibt das geopolitische Umfeld mit Unsicherheiten belastet. Das Geschäftsklima trübte sich laut Ifo-Index im Jahresverlauf im Industrie- und Handelssektor weiter ein. Einen Hoffnungs- schimmer stellte indes die leichte Verbesserung in der Baubran- che dar. Die zum Jahresende schwächeren Einkaufsmanagerindi- zes lassen für Deutschland auch weiterhin eine nach wie vor schwache konjunkturelle Entwicklung erwarten. Eine Trendwende im Euroraum ist derzeit noch nicht zu erkennen. Die Inflation be- Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen auch 2024 schwierig W irtschaftsbericht 310 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 wegt sich trotz spürbarer Rückgänge weiter über dem von den Notenbanken angestrebten Ziel. Die deutsche Wirtschaft bleibt von einer Wettbewerbsschwäche und hohen Energiepreisen belas- tet. Diese herausfordernden Rahmenbedingungen sorgten für Un- sicherheit bei Unternehmen mit entsprechenden Auswirkungen auf deren Investitionsbereitschaft. Obwohl die Schwäche der Real- wirtschaft zu erhöhten Risikokosten im Unternehmenssegment beitrug, blieb die Risikovorsorge im Jahr 2024 jedoch allgemein unter dem Niveau vom Ende des Vorjahres. Trotz des langsam wieder rückläufigen Zinsniveaus erzielten die deutschen Banken im Jahr 2024 erneut eine leichte Verbesse- rung ihrer Rentabilität im Vergleich zum bereits sehr ertragsstar- ken Vorjahr. Zurückzuführen war dies auf die anhaltend hohen Zinsmargen, eine steigende Kreditvergabe und eine gestiegene Nachfrage im provisionsgetriebenen Geschäft sowie im Handels- geschäft. Als Resultat ist die Profitabilität der Banken auf ein histo- risch hohes Niveau gestiegen. Dennoch stellte sich im Verlauf des Jahres 2024 eine Trendwende der Nettozinsmargen sowohl in Deutschland als auch in der EU insgesamt ein. In puncto Liquidität und Refinanzierung zeigten sich die euro- päischen Banken weiterhin robust. Die durchschnittlichen Liquidi- tätsdeckungsquoten liegen nach wie vor deutlich über den auf- sichtsrechtlichen Mindestanforderungen. Die Risiken im deutschen Kreditgeschäft nahmen 2024 zu. Das Volumen der ausfallsgefährdeten Kredite im deutschen Banken- sektor blieb jedoch beherrschbar. Laut der europäischen Banken- aufsichtsbehörde (EBA) lag das Gesamtvolumen mit rund 40 Mrd. Euro Ende 2024 etwa ein Viertel über dem Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen auf die schwache konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen. 2024 stieg die Zahl der Unternehmensinsolven- zen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr deutlich an und lag laut Creditreform zum Jahresende auf dem höchsten Niveau seit 2015. Dies ist nicht zuletzt ein Resultat der Wirtschaftsschwäche der vergangenen Jahre, die in Anbetracht geopolitischer Risiken, hoher Energiekosten und geminderter Wettbewerbsfähigkeit wei- terhin anhält. Einen überdurchschnittlich starken Insolvenzanstieg verzeichneten 2024 mittelgroße und große Unternehmen. Die Rückstellungen für Gewerbeimmobilienkredite bewegten sich 2024 weiterhin auf erhöhtem Niveau, erreichten aber nicht wieder ihren Höhepunkt aus dem vierten Quartal 2023. Dies ist in Teilen auf die Stabilisierung der hiesigen Gewerbeimmobilienmärkte zu- rückzuführen. Während die Verschuldungsquoten im Allgemeinen zurückgehen und das Volumen ausfallgefährdeter Kredite an Pri- vatpersonen im Vergleich zum Unternehmenssegment gering bleibt, ließ sich hier 2024 dennoch ein Anstieg unter den deut- schen Banken feststellen, ebenso wie ein deutlicher Zuwachs bei den Verbraucherinsolvenzen. Ein möglicherweise höherer Wert- berichtigungsbedarf dürfte jedoch für die Branche in ihrer derzei- tigen Verfassung ohne strukturelle Probleme zu verkraften sein. Nachdem der Zinsanstieg den Markt für Wohnimmobilien in den vergangenen Jahren deutlich belastet hat, stellte sich auch in diesem Bereich im Berichtsjahr eine Preisstabilisierung ein. Der vdp-Wohnimmobilienindex zog im dritten Quartal 2024 erstmals seit 2022 wieder deutlich an. Obwohl bei den ausfallgefährdeten Immobilienkrediten ein Anstieg zu verzeichnen war, bewegten sie sich 2024 nach wie vor auf einem äußerst geringen Niveau. Lohn- wachstum und sinkende Schuldenquoten stützen die Schulden- tragfähigkeit privater Haushalte. Risikomindernd wirken zudem die langen Zinsfestschreibungen im Kreditbestand sowie die be- vorzugte Vergabe von Annuitätendarlehen. Das anhaltend rückläu- fige Zinsniveau dürfte die Finanzierungskosten weiter reduzieren und die wieder gestiegene Nachfrage die weitere Preisentwick- lung am Immobilienmarkt stützen. So lag das Neugeschäftsvolu- men bei Hypothekenkrediten 2024 wieder spürbar über dem sehr schwachen Vorjahresniveau. Umfangreichere Zahlungsausfälle im Hypothekenbestand scheinen deshalb auch weiterhin nicht zu drohen. Polen ist als Nachbar der Ukraine vom dortigen Krieg mittelbar betroffen. Dennoch verzeichnete das Land 2024 ein deutliches Wirtschafts- und Lohnwachstum bei insgesamt niedriger Inflation. Die konjunkturellen Perspektiven bleiben vorerst positiv. Die Kre- ditrisiken sind rückläufig, was wesentlich zu einer Ertragssteige- rung der polnischen Banken beitrug, gestützt durch deutliches Lohnwachstum bei weitgehend stabilen Nettozinsmargen und ge- sunder Kreditnachfrage im Privatkundensegment. Dies ist ange- sichts des vergleichsweisen geringen Anteils inländischer Bank- kredite am Finanzierungsmix polnischer Unternehmen für polnische Banken besonders relevant. In Bezug auf die Gewährung von Fremdwährungs- Immobilienkrediten mit Indexierungsklauseln bestehen weiterhin Risiken. Nach Umsetzung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) durch die nationalen Gerichte werden unter Umständen zusätzliche Vorsorgen für Fremdwährungs- Kreditportfolios notwendig werden. Es bleiben weitere Verfahren anhängig und regulatorische Risiken zu beachten, die die Erträge der polnischen Banken mindern können. Dennoch ist von einer allmählichen Abnahme der Belastung auszugehen. Die Stabilität der polnischen Banken dürfte durch die Kosten nicht gefährdet sein. Rentabilität der Banken hat sich 2024 weiter verbessert An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 311 47 Nachhaltigkeitsbericht 3028 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2024 war für die Commerzbank erneut ein sehr erfolgreiches Ge- schäftsjahr. Die Erträge sind 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mrd. Euro auf 11,1 Mrd. Euro gestiegen, trotz massiver Belas- tungen bei unserer polnischen Tochtergesellschaft mBank. Hinter dieser außergewöhnlich starken Ertragsdynamik steht sowohl ein starkes Kundengeschäft als auch das anhaltende Einlagenwachs- tum, das die Leitzinssenkungen durch die EZB ausgleichen konnte. Das Operative Ergebnis des Commerzbank-Konzerns belief sich für das Berichtsjahr auf 3 837 Mio. Euro, nach 3 421 Mio. Euro im Vorjahr. Darin enthalten sind insbesondere Belastungen aus Vor- sorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwäh- rung bei der mBank sowie Rückstellungen für einen russischen Rechtsfall bei der Commerzbank Eurasija. Das den Commerzbank- Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis betrug für den Berichtszeitraum 2 677 Mio. Euro, nach 2 224 Mio. Euro im Vorjahr. Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. Dezember 2024 bei 554,6 Mrd. Euro, nach 517,2 Mrd. Euro zum Jahresultimo 2023. Der Zuwachs um 7,2 % resultierte insbe- sondere aus einem deutlichen Anstieg der finanziellen Vermögens- werte. Der Rückgang der Risikoaktiva (RWA) um 1,7 Mrd. Euro auf 173,4 Mrd. Euro ist auf im Vergleich zum Vorjahresultimo niedri- gere Risikoaktiva aus Kredit- und Marktrisiken zurückzuführen. Das Common-Equity-Tier-1-Kapital (hartes Kernkapital) stieg um 0,5 Mrd. Euro auf 26,2 Mrd. Euro. Die harte Kernkapitalquote lag bei 15,1 %, nach 14,7 % im Vorjahr. Erläuterungen zu den Änderungen beziehungsweise Anpassun- gen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden siehe Konzernab- schluss Note 2 beziehungsweise Note 4. Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns Die einzelnen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtsjahr 2024 wie folgt entwickelt: Der Zinsüberschuss lag im Berichtszeitraum mit 8 331 Mio. Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das anhaltende Einlagen- wachstum und die Maßnahmen zur langfristigen Stabilisierung des Zinsüberschusses konnten die Leitzinssenkungen durch die Europä- ische Zentralbank ausgleichen. Der deutliche Anstieg des Zinsüber- schusses im Segment Privat- und Unternehmerkunden resultierte maßgeblich aus einem kräftigen Zuwachs des Zinsüberschusses bei der mBank aufgrund der unverändert sehr positiven Bedingun- gen im Einlagengeschäft. Aber auch im Inland lag der Zinsüber- schuss im Berichtszeitraum deutlich über dem Niveau des Vorjah- reszeitraums. Trotz des seit Mitte des Jahres leicht zurückgehenden Zinsniveaus konnten im Vergleich zum Vorjahr aus dem Einlagengeschäft weitere Zuwächse erzielt werden. Dar- über hinaus waren positive Effekte aus den im vierten Quartal 2023 vorgenommenen Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen zu verzeichnen, die gegenläu- fig dazu zu einem Rückgang des Zinsüberschusses im Bereich Sonstige und Konsolidierung führten. Im Zinsüberschuss des Kon- zerns haben sich diese beiden gegenläufigen Effekte ausgeglichen. Im Segment Firmenkunden lag der Zinsüberschuss aufgrund der Zinsentwicklung bei den Einlagen leicht unter dem Niveau des sehr guten Vorjahres. Der Rückgang des Zinsüberschusses im Be- reich Sonstige und Konsolidierung beruhte in erster Linie auf einem niedrigeren Ergebnis von Group Treasury, insbesondere aufgrund eines gesunkenen Zinsüberschusses nach Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen des Segments Privat- und Unternehmerkunden, die gegenläufig dazu zu einem Anstieg des Zinsüberschusses im Segment Privat- und Unterneh- merkunden führten. Der Provisionsüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 % auf 3 638 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmer- kunden hat im Inland aufgrund der positiven Börsenentwicklung sowohl das bestands- als auch das umsatzabhängige Wertpapier- geschäft, unter anderem durch gestiegene Transaktionsvolumen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erfreulich zugelegt. Darüber hinaus waren positive Effekte aus dem Asset-Management zu ver- zeichnen, die insbesondere aus der im zweiten Quartal 2024 er- folgten Konsolidierung der Aquila Capital resultierten. Für die mBank war ein im Vergleich zum Vorjahr höherer Provisionsüber- schuss zu verzeichnen, dessen Anstieg neben Verbesserungen im Kundengeschäft maßgeblich auf Währungseffekten beruhte. Im Geschäft mit Firmenkunden stiegen insbesondere die Erträge aus dem Geschäft mit Kreditsyndizierungen und Anleiheemissionen. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten fi- nanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten lag im Berichts- zeitraum bei – 46 Mio. Euro, nach – 359 Mio. Euro im Vorjahres- zeitraum. Die signifikante Ergebnisverbesserung resultierte sowohl aus der Bewertung der Bankbuchderivate sowie aus dem Fremd- währungsergebnis bei der mBank als auch aus Zinsabsicherungs- geschäften im Firmenkundengeschäft. Starkes Kundengeschäft im Geschäftsjahr 2024 312 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Ergebnisrechnung I Mio. € 2024 2023 Veränderung Zinsüberschuss 8 331 8 368 – 37 Dividendenerträge 44 26 17 Risikoergebnis – 743 – 618 – 125 Provisionsüberschuss 3 638 3 386 252 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen – 20 – 320 300 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten, at-Equity- und Sonstiges Ergebnis – 886 – 999 113 Verwaltungsaufwendungen 6 244 6 006 237 Pflichtbeiträge 283 415 – 133 Operatives Ergebnis 3 837 3 421 415 Restrukturierungsaufwendungen 3 18 – 15 Ergebnis vor Steuern 3 833 3 403 431 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 989 1 188 – 199 Konzernergebnis 2 845 2 214 630 den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis 2 677 2 224 453 Das übrige Ergebnis aus Finanzinstrumenten lag im Berichtszeit- raum aufgrund von Bewertungseffekten bei 125 Mio. Euro, nach 52 Mio. Euro im Vorjahr. Im Ergebnis des Berichtsjahres sind Er- tragsminderungen aus Zins- und Tilgungsstundungen für private Immobilienfinanzierungen (Verlängerung der „Credit holidays“) bei der mBank in Höhe von – 35 Mio. Euro enthalten. Im Sonstigen Ergebnis in Höhe von – 1 011 Mio. Euro sind ins- besondere Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank in Höhe von – 1 002 Mio. Euro sowie Rückstellungen für einen russischen Rechtsfall in Höhe von – 95 Mio. Euro bei der Commerzbank Eurasija enthalten, die durch die Auflösung von Rückstellungen nur zu einem geringen Teil kompensiert wurden. Das Risikoergebnis lag mit – 743 Mio. Euro deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums in Höhe von – 618 Mio. Euro. Wäh- rend im Segment Privat- und Unternehmerkunden die für den Be- richtszeitraum erforderliche Risikovorsorge einen deutlichen Rückgang – sowohl im Inland als auch bei der mBank – gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte, war das Risikoergebnis im Seg- ment Firmenkunden überwiegend durch Ausfälle von Einzeladres- sen und Risikovorsorgenachbildungen getrieben, während es gleichzeitig von Risikovorsorgeauflösungen infolge von Abgängen profitierte. Daneben enthält das Risikoergebnis für das Jahr 2024 Modell- und Methodeneffekte, die unter anderem aus der erstma- ligen Einführung einer kollektiven Stufenzuordnung für einzelne Teilportfolios, der Vorwegnahme von Effekten einer erwarteten Modellanpassung (Future of IRB) sowie aus der Abbildung der Makroökonomie resultierten. Der Bestand des Sekundäreffekte-TLA auf Konzernebene belief sich per 31. Dezember 2024 auf 228 Mio. Euro, nach 453 Mio. Euro im Vorjahr. Weitere Informationen zum TLA finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 352. Die Verwaltungsaufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 6 244 Mio. Euro, nach 6 006 Mio. Euro im Vorjahr. Der Kostenan- stieg um 4,0 % war insbesondere auf höhere Kosten bei der mBank aufgrund von Investitionen in künftiges Geschäftswachstum, einen inflationsbedingten Kostenanstieg sowie auf Währungseffekte zu- rückzuführen. Bei den Personalkosten, die mit 3 611 Mio. Euro um 4,2 % über dem Vorjahresniveau lagen, wirkten sich neben Ge- haltserhöhungen auch die Konsolidierung der Aquila Capital seit Mitte des Berichtsjahres aus. Dies konnte teilweise durch aktives Kostenmanagement und Kosteneinsparungen im Zuge der „Strate- gie 2024“ ausgeglichen werden. Demgegenüber lagen die Sach- aufwendungen einschließlich der Abschreibungen auf Sachanla- gen und sonstige immaterielle Vermögenswerte mit 2 633 Mio. Euro um 3,6 % über dem Niveau des Vorjahres, insbesondere auf- grund höherer IT-Aufwendungen und Beratungskosten. Die Belastungen aus den separat ausgewiesenen Pflichtbeiträ- gen reduzierten sich um 133 Mio. Euro auf 283 Mio. Euro. Der Rückgang um knapp 32 % resultierte aus einer geringeren euro- päischen Bankenabgabe, da das Zielvolumen des europäischen Fonds zur Abwicklung in Notlage geratener Banken bereits er- reicht wurde. Im Berichtszeitraum beliefen sich die Restrukturierungsaufwen- dungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der strategischen Maßnahmen auf 3 Mio. Euro, nach 18 Mio. Euro im Vorjahreszeit- raum. Das Ergebnis vor Steuern betrug 3 833 Mio. Euro, nach 3 403 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Geschäftsjahr 2024 war ein Steueraufwand in Höhe von 989 Mio. Euro auszuweisen. Dieser resultierte im Wesentlichen aus der Besteuerung des posi- tiven Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2024 sowie aus Steuerer- An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 313 47 Nachhaltigkeitsbericht 3028 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht stattungen für Vorjahre. Nach Steuern belief sich das Konzerner- gebnis auf 2 845 Mio. Euro, gegenüber 2 214 Mio. Euro im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile für das Geschäftsjahr 2024 ein Konzernergebnis von 2 677 Mio. Euro zuzurechnen, nach 2 224 Mio. Euro im Vorjahr. Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft haben auf Basis des Konzernergebnisses beschlossen, 71 % des Ergebnisses von 2,4 Mrd. Euro nach regulatorischem Abzug der AT- 1-Kuponzahlungen für das Geschäftsjahr 2024 an die Aktionärinnen und Aktionäre zurückzugeben. Die Zustimmung für die zweite Tranche von bis zu 400 Mio. Euro des vom Vorstand beschlosse- nen Aktienrückkaufprogramms haben die Europäische Zentral- bank und die Finanzagentur Ende Januar 2024 erteilt. Der Aktien- rückkauf startete Mitte Februar 2024 und soll bis zur Hauptversammlung Mitte Mai 2025 abgeschlossen sein. Vor dem Hintergrund des positiven Ergebnisausweises der Commerzbank Aktiengesellschaft gemäß HGB für das Geschäftsjahr 2024 ist vorgesehen, sämtliche Kapitalinstrumente der Commerz- bank Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zu bedienen. Darüber hinaus plant die Commerzbank Aktiengesellschaft, der Hauptversammlung eine Dividende von 0,65 Euro je dividenden- berechtigter Stückaktie vorzuschlagen. Das zusammengefasste Gesamtergebnis, das neben dem Kon- zernergebnis auch das Sonstige Periodenergebnis berücksichtigt, belief sich für das Jahr 2024 auf 3 086 Mio. Euro, nach 2 644 Mio. Euro im Vorjahr. Das Sonstige Periodenergebnis in Höhe von 241 Mio. Euro setzte sich im Wesentlichen aus den addierten Ver- änderungen der Neubewertungsrücklage von Schuldinstrumenten in Höhe von 18 Mio. Euro, der Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges in Höhe von 44 Mio. Euro, der erfolgsneutralen Wertänderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung in Hö- he von 194 Mio. Euro, der erfolgsneutralen Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen in Höhe von 82 Mio. Euro, der erfolgsneutralen Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten Fair Value Option in Höhe von – 98 Mio. Euro sowie der Veränderung von Bewertungseffekten aus Net Investment Hedges in Höhe von 3 Mio. Euro zusammen. Weite- re Informationen zum Sonstigen Periodenergebnis finden sich im Konzernabschluss auf Seite 388 f. Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 3,23 Euro, das Ergebnis je Aktie 2,08 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die ent- sprechenden Kennzahlen auf 2,75 Euro beziehungsweise 1,63 Euro. Die Cost-Income-Ratio ohne Pflichtbeiträge lag bei 56,2 %, inklusive Pflichtbeiträge betrug die Cost-Income-Ratio 58,8 %. Die entspre- chenden Vorjahreswerte lagen bei 57,4 % beziehungsweise bei 61,4 %. Bilanz des Commerzbank-Konzerns Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. Dezem- ber 2024 bei 554,6 Mrd. Euro und damit um 7,2 % über dem Niveau des Jahresultimos 2023. Das Volumen des Kassenbestands und der Sichtguthaben ist um 20,1 Mrd. Euro auf 73,0 Mrd. Euro zurückgegangen. Der kräf- tige Rückgang gegenüber dem Jahresultimo 2023 beruhte auf ei- nem Rückgang der Zentralbankguthaben trotz weiterer Liquidi- tätszuflüsse aus Einlagen aufgrund der konditionsbedingten Anlage der Liquidität in Reverse Repos und Wertpapieren. Die Finanziellen Vermögenswerte „Amortised Cost“ stiegen ge- genüber dem Jahresende 2023 um 12,2 Mrd. Euro auf 310,9 Mrd. Euro. Rund 80 % des Anstiegs entfielen auf Darlehen und Forde- rungen – im Wesentlichen aufgrund von Zuwächsen von Krediten mit Firmenkunden, vor allem aus einer höheren Kreditvergabe von Investitionskrediten – sowie auf ein gestiegenes Kreditgeschäft der mBank. Die verbrieften Schuldinstrumente legten um 2,2 Mrd. Euro zu, insbesondere bei der mBank. Die Finanziellen Vermögenswerte „Fair Value OCI“ lagen bei 56,7 Mrd. Euro und damit um 16,6 Mrd. Euro höher als zum Jah- resultimo 2023. Der Anstieg um 41,3 % resultierte insbesondere aus einem kräftigen Anstieg der Schuldinstrumente im Rahmen des Aufbaus des Bondportfolios im Zusammenhang mit der Stabi- lisierung des Zinsüberschusses. Mit 67,8 Mrd. Euro lagen die Finanziellen Vermögenswerte „Mandatorily Fair Value P&L“ um 19,6 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Der Anstieg resultierte insbesondere aus einer Ausweitung der besicherten Wertpapierpensionsgeschäfte im Zusammenhang mit dem Anstieg des Neugeschäfts. Die Finanziellen Vermögenswerte „Held for Trading“ lagen zum Berichtsstichtag mit 36,8 Mrd. Euro um 8,3 Mrd. Euro höher als zum Jahresende 2023. Während die positiven Marktwerte – sowohl aus währungsbezogenen Produkten als auch aus Aktienderivaten – deutlich um insgesamt 4,5 Mrd. Euro gestiegen sind, lagen die ver- brieften Schuld- und Eigenkapitalinstrumente mit einem Volumen in Höhe von 8,2 Mrd. Euro im Vergleich zum Jahresultimo 2023 um 3,5 Mrd. Euro höher. Die Darlehen und Forderungen an Kre- ditinstitute, Firmenkunden und öffentliche Haushalte erhöhten sich um insgesamt 1,1 Mrd. Euro, während bei den Darlehen und Forderungen an Finanzdienstleister ein Rückgang um 0,5 Mrd. Euro zu verzeichnen war. Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 0,4 Mrd. Euro auf 1,8 Mrd. Euro resultierte insbesondere aus der Erstkonso- lidierung der Aquila Capital sowie aus der Aktivierung selbst er- stellter Software. Konzernergebnis um 20 % gesteigert 314 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Aktiva I Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 1 Veränderung in % Kassenbestand und Sichtguthaben 73 001 93 126 – 21,6 Finanzielle Vermögenswerte – Amortised Cost 310 925 298 689 4,1 Finanzielle Vermögenswerte – Fair Value OCI 56 725 40 143 41,3 Finanzielle Vermögenswerte – Mandatorily Fair Value P&L 67 849 48 236 40,7 Finanzielle Vermögenswerte – Held for Trading 36 831 28 504 29,2 Übrige Aktiva 9 315 8 468 10,0 Gesamt 554 646 517 166 7,2 Passiva I Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Veränderung in % Finanzielle Verbindlichkeiten – Amortised Cost 440 519 419 809 4,9 Finanzielle Verbindlichkeiten – Fair Value Option 46 513 36 941 25,9 Finanzielle Verbindlichkeiten – Held for Trading 23 227 18 927 22,7 Übrige Passiva 8 671 8 480 2,3 Eigenkapital 35 716 33 009 8,2 Gesamt 554 646 517 166 7,2 1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Konzernabschluss Note 4). Auf der Passivseite lagen die Finanziellen Verbindlichkeiten „Amortised Cost“ mit 440,5 Mrd. Euro um 20,7 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Ursächlich für den Zuwachs im Vergleich zum Jahresende 2023 war ein deutlicher Anstieg der Einlagen und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten um 16,3 Mrd. Euro, insbesondere im inländischen Privatkundenge- schäft, aber auch im Segment Firmenkunden. Die begebenen Schuldverschreibungen stiegen im Zusammenhang mit der Neu- emission von verbrieften Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vor- jahresultimo um 4,4 Mrd. Euro. Die Finanziellen Verbindlichkeiten „Fair Value Option“ beliefen sich zum Berichtsultimo auf 46,5 Mrd. Euro und lagen damit um 9,6 Mrd. Euro über dem Bestand zum Jahresultimo 2023. Der An- stieg resultierte im Wesentlichen aus einer Ausweitung des Repo- geschäfts sowie Neuemissionen von Schuldverschreibungen. Die Finanziellen Verbindlichkeiten „Held for Trading“ lagen mit 23,2 Mrd. Euro um 4,3 Mrd. Euro höher als zum Jahresende 2023. Der Anstieg resultierte aus den negativen Marktwerten aus deriva- tiven Finanzinstrumenten, insbesondere aus währungsbezogenen derivativen Geschäften, die um 5,2 Mrd. Euro angestiegen sind. Demgegenüber sind Zertifikate und andere Emissionen um 0,8 Mrd. Euro zurückgegangen. Die Rückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresultimo um 0,2 Mrd. Euro auf 3,7 Mrd. Euro. Der Anstieg beruhte vor- nehmlich auf höheren Rückstellungen für Rechtsrisiken. Dem- gegenüber lagen die Restrukturierungsrückstellungen deutlich niedriger als zum Vorjahresultimo. Die Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzu- sagen lagen insgesamt mit 136,3 Mrd. Euro um 8,3 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Erläuternde Informationen zu den Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen finden sich im Konzernabschluss Note 59. Eigenkapital Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. Dezember 2024 aus- gewiesene den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären zu- rechenbare Eigenkapital lag mit 30,0 Mrd. Euro um 4,0 % über dem Niveau zum Jahresende 2023. Weitere Informationen zur Ei- genkapitalveränderung finden sich im Konzernabschluss auf Seite 391 ff. Die Risikoaktiva per 31. Dezember 2024 lagen bei 173,4 Mrd. Euro und damit um 1,7 Mrd. Euro niedriger als zum Jahresende 2023. Diese Entwicklung ist auf einen Rückgang der Risikoaktiva aus Kredit- und Marktrisiken zurückzuführen. Für das geringere Kreditrisiko sind im Wesentlichen Rückgänge im Gegenparteiaus- fallrisiko verantwortlich – primär aus Exposure-Reduktionen auf- grund EZB-genehmigter Modelländerung und Reduktion des Alpha- Faktors. Weitere Rückgänge resultierten aus neuen Verbriefungs- transaktionen im vierten Quartal 2024 (CoCo II-6 bei der Commerz- bank Aktiengesellschaft und K2-II bei der mBank) sowie unter ande- rem aus aktiven latenten Steuern. Teilweise gegenläufig wirkten vor allem Anstiege aus Fremdwährungseffekten sowie aus mBank- Positionen aufgrund von Volumeneffekten und regulatorischen Mo- delländerungen. Geringere Risikoaktiva aus Marktrisiken resultier- ten hauptsächlich aus reduzierten Eigenmittelanforderungen für das Credit-Valuation-Adjustment-Risiko aufgrund der Modelländerung für Gegenparteiausfallrisiko-Exposure-Berechnungen. Die Risikoak- tiva aus operationellen Risiken lagen aufgrund der Berücksichtigung der gestiegenen Erträge des Jahres 2024 im Rahmen der jährlichen An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 315 47 Nachhaltigkeitsbericht 3028 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Aktualisierung der Drei-Jahres-Zeitreihe (Standardansatz) über dem Niveau zum Jahresende 2023. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital (Common Equity Tier 1) betrug zum Berichtsstichtag 26,2 Mrd. Euro gegen- über 25,7 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2023. Der Anstieg des har- ten Kernkapitals resultierte maßgeblich aus der Anrechnung unseres Jahresergebnisses 2024 unter Berücksichtigung der Abgrenzungen für Dividende, ausstehende Aktienrückkäufe und AT-1-Zinsen und aus der Verbesserung des Sonstigen Periodenergebnisses (Other Comprehensive Income). Reduzierend auf das harte Kernkapital wirkten höhere regulatorische Kapitalabzüge, die im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung der Aquila Capital im zweiten Quartal 2024 und dem gestiegenen IRB Expected Loss-Shortfall entstanden sind. Durch ein höheres hartes Kernkapital und gesunkene Risikoak- tiva erreichten wir eine harte Kernkapitalquote (Common-Equity- Tier-1-Quote) von 15,1 % gegenüber 14,7 % im Vorjahr. Unter Be- rücksichtigung von zwei direkt anrechenbaren AT-1-Neuemissionen in Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. Euro und dem teilweisen Rückkauf einer bestehenden AT-1-Anleihe in Höhe von 0,5 Mrd. Euro betrug die Kernkapitalquote 17,6 % gegenüber 16,5 % zum Jahresende 2023. Das Ergänzungskapital erhöhte sich, im Vergleich zum 31. Dezember 2023, um 0,8 Mrd. Euro auf 5,7 Mrd. Euro. Neuemis- sionen bewirkten eine Zunahme um 1,2 Mrd. Euro, während Amor- tisationseffekte das Ergänzungskapital um 0,4 Mrd. Euro reduzier- ten. Die anrechenbaren Eigenmittel stiegen im Jahresvergleich um 2,4 Mrd. Euro auf 36,3 Mrd. Euro. Die Gesamtkapitalquote (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen) betrug zum Berichts- stichtag 20,9 % gegenüber 19,3 % zum Jahresende 2023. Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Ratio Exposure zeigt, lag bei 4,8 %. Refinanzierung und Liquidität des Commerzbank-Konzerns Das Liquiditätsmanagement des Commerzbank-Konzerns liegt in der Verantwortung des Bereichs Group Treasury, der an allen we- sentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten ist und über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften verfügt. Das Liquiditätsmanagement gliedert sich in operative und stra- tegische Komponenten. Im Rahmen des operativen Liquiditätsma- nagements erfolgen die Steuerung der täglichen Zahlungszu-/ -abflüsse, die Planung der kurzfristig erwarteten Zahlungsströme und die Steuerung des Zugangs zu Zentralbanken. Darüber hinaus verantwortet der Bereich den Zugang zu unbesicherten und besi- cherten Refinanzierungsquellen im Geld- und Kapitalmarkt sowie das Management des Liquiditätsreserveportfolios. Das strategische Liquiditätsmanagement beinhaltet die Steuerung von Fälligkeits- profilen liquiditätsrelevanter Aktiva und Passiva im Rahmen gesetz- ter Limite und Korridore. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Konzernrisikobericht im Kapitel „Liquiditätsrisiken“. Auf Basis der Geschäftsstrategie und unter Berücksichtigung der Risikotoleranz werden Richtlinien für das Refinanzierungspro- fil und die Refinanzierungsmittel abgeleitet. Der Konzern stützt sich bei der Refinanzierung auf eine angemessene Diversifikation hinsichtlich Anlegergruppen, Regionen, Produkten und Währun- gen. Übergeordnete Entscheidungen in Bezug auf das Liquidi- tätsmanagement werden vom Group Asset Liability Committee (ALCO) getroffen, das in der Regel monatlich zusammentritt. Die Quantifizierung und Limitierung des Liquiditätsrisikos er- folgen anhand eines internen Modells, in dem die voraussicht- lichen Zahlungsmittelzuflüsse den voraussichtlichen Zahlungsmit- telabflüssen gegenübergestellt werden. Die Überwachung der gesetzten Limits erfolgt durch die unabhängige Risikofunktion. Über die Liquiditätsrisikosituation wird dem ALCO und dem Vor- stand regelmäßig berichtet. 1 Basierend auf Bilanzwerten. Harte Kernkapitalquote bei komfortablen 15,1 % Refinanzierungsstruktur Kapitalmarkt 1 zum 31. Dezember 2024 Covered Bonds 50 % Nachrangkapital 13 % rund 65 Mrd. € Senior Unsecured 37 % 316 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Die Geld- und Kapitalmärkte waren im Berichtszeitraum in einer stabilen und aufnahmefähigen Verfassung. Liquidität und Zah- lungsfähigkeit der Commerzbank waren jederzeit gegeben. Dar- über hinaus ist das Liquiditätsmanagement der Bank stets in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Der Commerzbank-Konzern hat im Berichtsjahr langfristige Re- finanzierungsmittel in Höhe von 13,0 Mrd. Euro am Kapitalmarkt mittels Benchmark und Privatplatzierungen aufgenommen. Die Commerzbank hat eine AT-1-Anleihe über 750 Mio. Euro mit ei- nem festen Kupon von 7,875 % pro Jahr sowie eine AT-1-Anleihe über 750 Mio. US-Dollar mit einem festen Kupon von 7,5 % pro Jahr begeben. Mit der Ausgabe der Anleihen stärkt und optimiert die Commerzbank ihre Kapitalstruktur weiter. Außerdem wurden zwei Tier-2-Anleihen mit einem Volumen von zusammen 1,25 Mrd. Euro emittiert. Non-preferred-Senior-Anleihen wurden über insgesamt 2,3 Mrd. Euro und Preferred-Senior-Anleihen über 1,9 Mrd. Euro begeben. Im besicherten Bereich wurden über mehrere Emissio- nen 5,1 Mrd. Euro Pfandbriefe emittiert. Die mBank hat am Kapitalmarkt Refinanzierungsmittel von rund 1 Mrd. Euro aufgenommen, darunter eine grüne Preferred- Senior-Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro sowie eine AT-1-Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Mrd. polnischen Zloty mit einem Kupon von 10,63 % pro Jahr. Die durchschnittlichen Einlagenvolumen im vierten Quartal 2024 zeigten gegenüber dem dritten Quartal 2024 einen nahezu stabilen beziehungsweise positiven Verlauf. Bei Privat- und Unter- nehmerkunden belief sich das durchschnittliche Einlagenvolumen auf 218 Mrd. Euro (drittes Quartal 2024: 219 Mrd. Euro), wobei die Einlagen im Inland zu mehr als 95 % gesichert waren. Im Be- reich Firmenkunden lag das durchschnittliche Einlagenvolumen im vierten Quartal 2024 bei 100 Mrd. Euro (drittes Quartal 2024: 96 Mrd. Euro) und die Besicherung bei mehr als 60 %. Die Bank wies zum Berichtsstichtag eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 133,9 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Li- quiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reserve- höhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserve- periode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress- Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in ei- nem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jeder- zeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday- Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios be- trug zum Berichtsstichtag 6,1 Mrd. Euro. Die Commerzbank hat im Durchschnitt der letzten drei Monatsendwerte mit 134,7 % die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl Liquidity Coverage Ratio (LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Auch der Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte lag mit 142,1 % deutlich über der Mindestquote. Damit war die Liquiditätssituation der Commerzbank zum Berichtsultimo auf- grund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzie- rungsstrategie komfortabel und erfüllte die internen und externen Limits sowie die gültigen regulatorischen Anforderungen. Resümee Geschäftslage 2024 Das Geschäftsjahr 2024 war geprägt von tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüchen. Ungeachtet aller äußeren Widrigkeiten war 2024 strategisch, operativ und fi- nanziell einmal mehr ein erfolgreiches Jahr für die Commerzbank. Durch konsequentes Kostenmanagement und den Fokus auf Wachstumsinitiativen konnten wir das Konzernergebnis des abge- laufenen Geschäftsjahres deutlich steigern und all unsere – im Jahresverlauf zum Teil angehobenen – Ziele erreichen. Vor dem Hintergrund der im Jahresverlauf 2024 deutlich bes- ser als geplant verlaufenen Ertragsentwicklung konnten wir unsere im Geschäftsbericht 2023 getroffenen Erwartungen hinsichtlich Kapitalmarktfunding des Konzerns 2024 Volumen 13,0 Mrd. € Pfandbrief-Emissionen 5,1 Mrd. € Preferred-Senior-Emissionen 1,9 Mrd. € mBank-Emissionen 1,0 Mrd. € Additional-Tier-1-Emissionen 1,4 Mrd. € Non-preferred-Senior- Emissionen 2,3 Mrd. € Nachrangige-Tier-2-Emissionen 1,3 Mrd. € An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 317 47 Nachhaltigkeitsbericht 3028 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht der Ergebnisentwicklung 2023 – trotz der schwierigen Rahmenbe- dingungen sowie massiver Belastungen bei unserer polnischen Tochtergesellschaft mBank – dem sich im Berichtsjahr 2024 ver- stetigenden erfolgreichen Geschäftsverlauf anpassen. Im Geschäftsjahr 2024 sind unsere Erträge um rund 6 % auf 11,1 Mrd. Euro gewachsen und lagen damit nochmals um 0,2 Mrd. Euro höher als prognostiziert. Treiber war vor allem ein starkes Kundengeschäft, insbesondere das stärker als erwartet ausgefallene Wachstum des Provisionsüberschusses. Aber auch den Zinsüberschuss, als nach wie vor wichtigste Ertragsquelle, haben wir in einem Umfeld sinkender Zinsen auf hohem Niveau gehalten. Erfreulich ist, dass das Risikoergebnis trotz der schwachen Konjunktur in Deutschland auf moderatem Niveau geblieben ist. Damit erwies sich das Kreditbuch in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld weiterhin insgesamt als resilient. Zu Jahresbeginn 2024 hatten wir für das Risikoergebnis Belastungen von weniger als – 800 Mio. Euro für das Gesamtjahr erwartet – vor möglicher Verwendung des TLA. Mit – 743 Mio. Euro für das Ge- schäftsjahr 2024 lagen die Risikovorsorgenotwendigkeiten zwar 20,2 % höher als im Vorjahr, aber dennoch im Rahmen unserer Erwartungen. Wir haben den TLA-Bestand im Laufe des Jahres regelmäßig überprüft. Im Ergebnis stand uns per 31. Dezember 2024 ein TLA-Bestand in Höhe von 228 Mio. Euro für erwartete Sekundäreffekte infolge geopolitischer Krisen und Unsicherheiten aufgrund der Inflation zur Verfügung. Für das Geschäftsjahr 2024 erfolgte die Steuerung des Verwal- tungsaufwands inklusive Pflichtbeiträge entlang der Cost-Income- Ratio. Als Ergebnis anhaltender Kostendisziplin und aufgrund ei- ner dynamischen Ertragsentwicklung konnten wir die Cost- Income-Ratio mit 59 % sogar unter die für 2024 kommunizierte Zielmarke von 60 % senken. Insgesamt konnten wir aufgrund der stark gestiegenen Erträge und des sehr disziplinierten Kostenmanagements – trotz Sonder- belastungen bei unserer polnischen Tochtergesellschaft mBank – ein Operatives Ergebnis von 3,8 Mrd. Euro erwirtschaften, was signifikant über den zu Jahresbeginn 2024 getroffenen Prognosen liegt. Unsere Erwartungen, für das Gesamtjahr 2024 mit 2,4 Mrd. Euro ein deutlich über 2023 liegendes den Commerzbank- Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis zu erzie- len, haben wir mit den für das Berichtsjahr 2024 ausgewiesenen 2,7 Mrd. Euro, ein Anstieg um 20,3 %, mehr als übertroffen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag der Fokus im Geschäftsjahr 2024 auf der Umsetzung der zentralen strategischen Initiativen – insbesondere auf dem Ausbau der Onlinebanking- und Mobilebanking-Kanäle, der Digitalisierung von Prozessen und Abläufen sowie der Weiterentwicklung des Vertriebskanals „Bera- tungscenter“. So wurde das Onlineangebot um zahlreiche Funkti- onalitäten erweitert, wie zum Beispiel die Bereitstellung neuer Service- und Abschlussmöglichkeiten in der Banking-App. Dar- über hinaus haben wir unsere Aktivitäten im Asset-Management gezielt ausgebaut und das Angebot für hochvermögende Kundin- nen und Kunden sowie Family Offices erweitert. Unser neues Joint Venture Commerz Globalpay bietet seit Mitte 2024 moderne digi- tale Bezahllösungen für Unternehmerkunden an. Auf der Ertrags- seite konnten wir im Segment Privat- und Unternehmerkunden – trotz erneut massiver Belastungen bei unserer polnischen Toch- tergesellschaft mBank – gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen. Dank eines höheren Beitrags aus dem Einlagengeschäft stieg, ent- gegen unseren Erwartungen, der Zinsüberschuss trotz der Leit- zinssenkungen der EZB um rund 9 %. Wie erwartet, legte der Provisionsüberschuss im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu, wobei vor allem das starke Wertpapiergeschäft, unterstützt durch die positive Börsenentwicklung sowie die strategischen Initiativen im Asset-Management, zum Wachstum beitrugen. Insgesamt hat das Segment Privat- und Unternehmerkunden die Operativen Erträge im Rahmen unserer Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr deut- lich übertroffen und die mBank auch die hohen Belastungen aus der Vorsorge für Fremdwährungs-Hypothekendarlehen mehr als ausgleichen können. Das Risikoergebnis lag mit einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr sogar über unseren Erwartun- gen einer leicht rückläufigen Belastung aus Risikovorsorge. Die Kosten im Inland stiegen entgegen unseren Erwartungen leicht an, was zusammen mit einer kräftigen Kostensteigerung bei der mBank für das Segment insgesamt zu einem Anstieg des Verwal- tungsaufwands geführt hat. Trotz deutlich rückläufiger Pflichtbei- träge konnten die Kosten nicht auf dem Niveau des Vorjahres ge- halten werden, was in Verbindung mit erzielten deutlich höheren Operativen Erträge dennoch zu einer erwarteten Verbesserung der Cost-Income-Ratio geführt hat. Insgesamt stieg das Operative Er- gebnis im Segment wie prognostiziert und auch die Operative Ei- genkapitalrendite hat sich gegenüber dem Vorjahr wie erwartet verbessert. Auch das Segment Firmenkunden konzentrierte sich im Be- richtsjahr 2024 auf die Umsetzung der strategischen Maßnahmen. Als führende deutsche Mittelstandsbank hat das Segment weiter in Produkte und digitale Lösungen investiert. Hierbei wurden die organisatorischen und technischen Grundlagen geschaffen, um weiteres Wachstum zu generieren – die Fortführung der Transfor- mation dabei immer im Fokus. Im Geschäftsjahr 2024 zeigten alle operativen Kundenbereiche eine erfreuliche Entwicklung. Der Be- reich Mittelstand zeigte gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine deutlich positive Ertragsentwicklung. Im Kreditgeschäft konnten die Erträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. In Capital Markets profitierte der Bereich vom Geschäft mit Kreditsyndizie- All unsere – im Jahresverlauf 2024 zum Teil angehobenen Ziele – wurden übertroffen 318 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 rungen sowie vom Zinsabsicherungsgeschäft. Der Bereich Interna- tional Corporates zeigte eine positive Entwicklung im Kreditge- schäft, Konsortialgeschäft und bei Anleiheemissionen, mit schwä- cherem Ergebnis im Devisenhandelsgeschäft. Im Bereich Institutionals war der deutliche Ertragszuwachs getrieben durch ein gutes Anleiheemissionsgeschäft und Zinsabsicherungsgeschäft sowie das Kreditgeschäft. Die im Bereich Others ausgewiesenen Erträge, die insbesondere Hedging- und Bewertungseffekte sowie Abbauportfolios betreffen, lagen im Vergleich zum Vorjahreszeit- raum auf höherem Niveau. Insgesamt konnte das Segment die Erträge gegenüber dem Vorjahr erfreulich steigern, wovon wir bei unserer zu Jahresbeginn 2024 getroffenen Prognose nicht ausgehen konnten. Erwartungs- gemäß lag das Risikoergebnis deutlich über dem Vorjahreswert. Aufgrund des erfolgreichen Kostenmanagements sind die Verwal- tungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr entgegen unseren Erwartungen zurückgegangen. Per saldo führte insbesondere der Ertragsanstieg zu einer Verbesserung des Operativen Ergebnisses. Entsprechend hat sich die Cost-Income-Ratio wie erwartet spürbar verbessert. Die Operative Eigenkapitalrendite zeigte eine stabile Entwicklung; mit rund 20 % wurde das gute Vorjahresniveau trotz schwieriger Rahmenbedingungen erreicht. Insgesamt kann die Commerzbank auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurückblicken. Trotz des schwierigen wirt- schaftlichen Umfeldes und der hohen Sonderbelastungen in Polen haben wir unser den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbe- standteile zurechenbares Konzernergebnis deutlich stärker gestei- gert als erwartet. Basis dafür war ein starkes Kundengeschäft. Zu- dem zeigte die Bank eine strikte Kostendisziplin. Das Kreditportfolio erwies sich auch mit Blick auf die konjunkturellen Unsicherheiten und die geopolitischen Krisen als robust. Mit einer Nettoeigenkapitalrendite (NetRoTE) von 9,2 %, nach 7,7 % im Vorjahr, haben wir unsere Prognose, 2024 einen leichten Anstieg der Eigenkapitalrendite zu erreichen, deutlich übertroffen. Für die Cost-Income-Ratio, die entscheidende Steuerungsgröße mit Blick auf die Kosten- und Ertragsentwicklung, haben wir mit 59 % die für das Jahr 2024 erwartete Größenordnung von rund 60 % unter- schritten. Die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) erhöhte sich zum 31. Dezember 2024 auf sehr komfortable 15,1 %, nach 14,7 % zum Vorjahresultimo. Insgesamt können wir festhalten: Die Commerzbank hat beste Voraussetzungen, um die Rendite für ihre Aktionärinnen und Akti- onäre in den kommenden Jahren weiter zu steigern. Stetig wach- sende Erträge, strikte Kostendisziplin und eine dynamische Kapi- talrückgabe sind die Grundlagen für eine verlässlich steigende Profitabilität der Bank. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 319 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente basiert auf der im Anhang des Konzernabschlusses auf den Seiten 492 ff. beschriebenen Segmentstruktur. Hier finden sich auch weitere Informationen zu einzelnen Ergebniskomponenten. Privat- und Unternehmerkunden Das Segment Privat- und Unternehmerkunden umfasst das inländi- sche Geschäft der Commerzbank – online und mobil, im Beratungs- center und persönlich vor Ort –, die Marke comdirect, die Commerz Real sowie die mBank-Gruppe. Mit knapp 11 Millionen Kunden in Deutschland und rund 5,8 Millionen Privat- und Firmenkunden in Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei gehört die Commerzbank zu einer der führenden Banken für Privat- und Un- ternehmerkunden in diesen Märkten. Ergebnisentwicklung Privat- und Unternehmerkunden Mio. € 2024 2023 1 Veränderung in %/%-Punkten Erträge vor Risikoergebnis 6 142 5 369 14,4 Risikoergebnis – 166 – 472 – 64,8 Verwaltungsaufwendungen 3 735 3 575 4,5 Pflichtbeiträge 281 303 – 7,4 Operatives Ergebnis 1 960 1 019 92,3 Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital 7 004 6 769 3,5 Operative Eigenkapitalrendite (%) 28,0 15,1 12,9 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) – ohne Pflichtbeiträge 60,8 66,6 – 5,8 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) – inkl. Pflichtbeiträgen 65,4 72,2 – 6,8 1 Anpassung aufgrund von IFRS 8.29 (siehe Konzernabschluss Note 4). Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat im Geschäfts- jahr 2024 sowohl das Operative Ergebnis als auch das Ergebnis vor Steuern – trotz auch im Berichtsjahr sehr hoher Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank – gegenüber dem Vorjahr um 941 Mio. Euro auf 1 960 Mio. Euro gesteigert und damit die Rentabilität im Vergleich zum Vor- jahr deutlich verbessert. Die Erträge vor Risikoergebnis lagen im Berichtszeitraum mit 6 142 Mio. Euro signifikant über dem Niveau des Vorjahres. Der Zinsüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr um 382 Mio. Euro auf 4 765 Mio. Euro. Der Anstieg um 8,7 % resultierte maßgeblich aus einem kräftigen Zuwachs des Zinsüberschusses bei der mBank aufgrund der unverändert sehr positiven Bedingungen im Einlagengeschäft. Aber auch im Inland lag der Zinsüberschuss im Berichtszeitraum deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeit- raums. Trotz des seit Mitte des Jahres leicht zurückgehenden Zinsniveaus konnten im Vergleich zum Vorjahr aus dem Einlagen- geschäft weitere Zuwächse erzielt werden. Darüber hinaus waren positive Effekte aus den im vierten Quartal 2023 vorgenommenen Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen zu verzeichnen, die gegenläufig dazu zu einem Rückgang des Zinsüberschusses im Bereich Sonstige und Konsolidierung führten. Der Provisionsüberschuss lag im Berichtszeitraum mit 2 313 Mio. Euro rund 8 % über dem Niveau des Vorjahres. Im In- land haben aufgrund der positiven Börsenentwicklung sowohl das bestands- als auch das umsatzabhängige Wertpapiergeschäft, un- ter anderem durch gestiegene Transaktionsvolumen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erfreulich zugelegt. Darüber hinaus waren positive Effekte aus dem Asset-Management zu verzeichnen, die insbesondere aus der im zweiten Quartal 2024 erfolgten Konsoli- dierung der Aquila Capital resultierten. Für die mBank war ein im Vergleich zum Vorjahr höherer Provisionsüberschuss zu verzeich- nen, dessen Anstieg neben Verbesserungen im Kundengeschäft maßgeblich auf Währungseffekten beruhte. Die übrigen Ertragskomponenten beliefen sich insgesamt auf – 936 Mio. Euro, nach – 1 161 Mio. Euro im Vorjahr. Die Ergebnis- belastung sowohl im Berichts- als auch im Vorjahreszeitraum re- sultierte im Wesentlichen aus Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank. Die Belastun- Entwicklung der Segmente 320 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 gen aus dem Fair-Value-Ergebnis haben sich im Vergleich zum Vor- jahr deutlich reduziert. Das Risikoergebnis des Segments Privat- und Unternehmer- kunden belief sich für den Berichtszeitraum 2024 auf – 166 Mio. Euro, nach – 472 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Sowohl im In- land als auch bei der mBank waren deutlich geringere Ergebnis- belastungen zu verzeichnen. Das niedrige Risikoergebnis der mBank im Berichtsjahr resultiert unter anderem aus einer effizien- ten Verwaltung von Inkasso- und Umstrukturierungsprozessen, begleitet von Verkaufstransaktionen im Default-Portfolio mit uner- warteten und überdurchschnittlichen Preisen für das Privatkunden- portfolio. Weitere Treiber sind Modell- und Methodeneffekte resul- tierend aus der Abbildung der Makroökonomie. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 87 Mio. Euro, nach 175 Mio. Euro im Vorjahr. Weitere Informationen zum TLA finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 354. Der Verwaltungsaufwand ist im Berichtszeitraum insgesamt um 160 Mio. Euro auf 3 735 Mio. Euro gestiegen. Der Anstieg resultier- te insbesondere aus der mBank, bei der der Verwaltungsaufwand aufgrund von Investitionen in künftiges Geschäftswachstum, infla- tionsbedingtem Kostenanstieg sowie Währungseffekten signifikant über dem Wert des Vorjahres lag. Im Inland war ein leichter Kos- tenzuwachs zu verzeichnen, der unter anderem aus gestiegenen Ausgaben im Zusammenhang mit der Neukundengewinnung sowie aus der Konsolidierung der Aquila Capital resultierte. Dieser konnte nur teilweise durch aktives Kostenmanagement und Kosteneinspa- rungen im Zuge der „Strategie 2024“ ausgeglichen werden. Der Aufwand für Pflichtbeiträge ist gegenüber dem Vorjahres- zeitraum um 23 Mio. Euro auf 281 Mio. Euro zurückgegangen, was insbesondere aus einer geringeren europäischen Bankenabgabe resultierte. Firmenkunden Im Segment Firmenkunden werden die Bereiche Mittelstand, Inter- national Corporates und Institutionals für das Geschäft mit unseren jeweiligen Kernkunden sowie der Bereich Others abgebildet: Im Be- reich Mittelstand werden die mittelständischen Kunden und die in- ländischen Großkunden mit entsprechendem Produktbedarf gebün- delt. Der Bereich International Corporates betreut die Firmenkunden mit Sitz im Ausland und große deutsche multinationale Unterneh- men. Der Bereich Institutionals verantwortet die Betreuung von in- und ausländischen Kreditinstituten sowie Zentralbanken und von ausgewählten Nichtbankfinanzinstituten (NBFI) wie Versicherungen und Pensionskassen. Im Bereich Others sind Geschäfte zusam- mengefasst, die entweder segmentübergreifende Risikomanage- mentfunktionen haben oder nicht im strategischen Fokus des Segments Firmenkunden stehen. Im Wesentlichen handelt es sich um Bestände, die aus den ehemaligen Abbausegmenten übertra- gen wurden, sowie um Effekte aus Absicherungspositionen. Das Segment bietet den Kunden das vollständige Produktspek- trum einer international aufgestellten Universalbank – angefangen bei klassischen Kreditprodukten und individuell angepassten Fi- nanzierungslösungen sowie Produkten aus den Bereichen Cash- Management und Trade Finance, Anlage- und Absicherungspro- dukte bis hin zu maßgeschneiderten Kapitalmarktlösungen. Ergebnisentwicklung Firmenkunden Mio. € 2024 2023 Veränderung in %/%-Punkten Erträge vor Risikoergebnis 4 724 4 486 5,3 Risikoergebnis – 564 – 155 . Verwaltungsaufwendungen 2 097 2 112 – 0,7 Pflichtbeiträge 2 73 – 96,9 Operatives Ergebnis 2 060 2 147 – 4,0 Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital 10 175 10 481 – 2,9 Operative Eigenkapitalrendite (%) 20,2 20,5 – 0,2 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) – ohne Pflichtbeiträge 44,4 47,1 – 2,7 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) – inkl. Pflichtbeiträgen 44,5 48,7 – 4,2 Die Geschäftsentwicklung des Segments Firmenkunden hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 vor dem Hintergrund eines an- haltend volatilen und wettbewerbsintensiven Marktumfeldes sowie schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen eine sehr er- freuliche Entwicklung gezeigt. Für den Berichtszeitraum belief sich sowohl das Operative Ergebnis als auch das Ergebnis vor Steuern im Segment Firmenkunden auf 2 060 Mio. Euro, nach 2 147 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Bereich Mittelstand zeigte gegenüber dem Vorjahreszeit- raum eine deutlich positive Ertragsentwicklung. Im Kreditgeschäft konnten die Erträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. In Capital Markets profitierte der Bereich vom Geschäft mit Kredit- An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 321 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht syndizierungen sowie vom Zinsabsicherungsgeschäft. Der Bereich International Corporates zeigte eine positive Entwicklung im Kre- ditgeschäft, Konsortialgeschäft und Anleiheemissionen mit schwä- cherem Ergebnis im Devisenhandelsgeschäft. Im Bereich Instituti- onals war der deutliche Ertragszuwachs getrieben durch ein gutes Anleiheemissionsgeschäft und Zinsabsicherungsgeschäft sowie das Kreditgeschäft. Die im Bereich Others ausgewiesenen Erträge, die insbesondere Hedging- und Bewertungseffekte sowie Abbau- portfolios betreffen, lagen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf höherem Niveau. Die Erträge vor Risikoergebnis lagen im Berichtszeitraum mit 4 724 Mio. Euro um 238 Mio. Euro über dem Niveau des entspre- chenden Vorjahreszeitraums. Zu dem Ertragsanstieg um 5,3 % haben alle operativen Kundenbereiche des Segments beigetragen. Mit 2 670 Mio. Euro lag der Zinsüberschuss leicht unter dem Ni- veau des Jahres 2023. Der Provisionsüberschuss konnte gegenüber dem entsprechen- den Vorjahresergebnis um 96 Mio. Euro auf 1 379 Mio. Euro erfreu- lich zulegen. Gestiegene Erträge aus dem Geschäft mit Kreditsyndi- zierungen und Anleiheemissionen konnten hier die im Vergleich zum sehr guten Vorjahr rückläufigen Erträge aus dem Fremdwäh- rungsgeschäft mehr als ausgleichen. Verbessert zeigte sich zudem das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Ver- bindlichkeiten, das mit 637 Mio. Euro um 37,5 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums lag. Das Risikoergebnis war im Berichtszeitraum mit – 564 Mio. Euro auszuweisen, nach – 155 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der deutliche Anstieg der Kreditvorsorgen des Segments wurde im We- sentlichen durch Ausfälle von Einzeladressen und Nachbildungen bei ausgefallenen Einzeladressen getrieben. Gleichzeitig profitierte das Segment von Risikovorsorgeauflösungen infolge von Abgän- gen. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 139 Mio. Euro, nach 274 Mio. Euro im Vorjahr. Weitere Informati- onen zum TLA finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 355. Der Verwaltungsaufwand lag mit 2 097 Mio. Euro auf dem Ni- veau des Vorjahres. Während die Personalkosten im Vorjahresver- gleich leicht gestiegen sind, gingen die Sachaufwendungen zu- rück. Der Rückgang der ausgewiesenen Pflichtbeiträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 70 Mio. Euro auf 2 Mio. Euro stand insbesondere in Verbindung mit dem Wegfall der europäischen Bankenabgabe. Sonstige und Konsolidierung Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Auf- wendungen ausgewiesen, die nicht in die Verantwortungsbereiche der beiden Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Be- teiligungen sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt. Group Treasury ist verantwortlich für das Liquiditätsmanage- ment des Commerzbank-Konzerns und garantiert die jederzeitige Liquidität der Commerzbank durch die Nutzung besicherter und unbesicherter Geldmarktgeschäfte sowie das Management der Liquiditätsreserve-Portfolios. Darüber hinaus stellt Group Treasury sicher, dass sich die aus den Nichthandelsaktivitäten der Bank er- gebenden Zins-, Währungs-, Options- und Basisrisiken innerhalb definierter Limite bewegen und das Kreditgeschäft langfristig refi- nanziert ist. Zudem werden von Group Treasury verschiedene Wertpapierportfolios aber auch Legacy-Portfolios gemanagt. Das Risikomanagement des Pension Funds der Commerzbank liegt ebenfalls in der Verantwortung von Group Treasury. Unter Konsolidierung wird von den in der Segmentbericht- erstattung ausgewiesenen Ergebnisgrößen auf den Konzern- abschluss nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) übergeleitet. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung ent- hält des Weiteren die Kosten der Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungseinheiten, die anschließend auf die Segmente verrech- net werden. Außerdem werden die Restrukturierungsaufwendun- gen für den Konzern zentral in diesem Bereich ausgewiesen. Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und Konsolidie- rung belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf – 184 Mio. Euro, ge- genüber 255 Mio. Euro im Vorjahr. Der Rückgang beruhte in ers- ter Linie auf einem niedrigeren Ergebnis von Group Treasury, insbesondere aufgrund eines gesunkenen Zinsüberschusses nach Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen des Segments Privat- und Unternehmerkunden, die ge- genläufig dazu zu einem Anstieg des Zinsüberschusses im Seg- ment Privat- und Unternehmerkunden führten. Darüber hinaus ergab sich eine Ergebnisreduktion aus der Nichtverzinsung der EZB-Mindestreserve sowie aus residualen Bewertungseffekten im Bankbuch nach Anwendung von Hedge Accounting in Group Treasury. Hinzu kam eine höhere Nettobelastung aus der Bildung und Auflösung von Rückstellungen im restlichen Bereich Sonstige und Konsolidierung, unter anderem aufgrund von Rückstellungen für einen russischen Rechtsfall bei der Commerzbank Eurasija. Dagegen profitierte der restliche Bereich Sonstige und Konsolidie- rung von der per saldo entlastenden Wirkung von Konsolidie- rungssachverhalten und Bewertungseffekten. Im gesamten Be- reich Sonstige und Konsolidierung war außerdem eine Ergebnisentlastung aus dem Wegfall der europäischen Banken- abgabe zu verzeichnen. Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsoli- dierung belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf – 187 Mio. Euro. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 3 Mio. Euro, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der „Stra- tegie 2024“ standen. 322 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Einleitung Ergänzend zur Berichterstattung über den Commerzbank-Konzern wird im Folgenden die Entwicklung der Commerzbank Aktienge- sellschaft im Jahr 2024 erläutert. Die Commerzbank Aktiengesell- schaft mit Sitz in Frankfurt ist das Mutterunternehmen des Com- merzbank-Konzerns. Die Steuerung des Commerzbank-Konzerns erfolgt auf Basis des IFRS-Ergebnisses der Geschäftsbereiche. Die Commerzbank Aktiengesellschaft ist vollständig in die strategi- schen Maßnahmen und Zielvorgaben des Commerzbank-Konzerns integriert. Darüber hinaus stellt sie als Konzernobergesellschaft konzernweit die Ordnungs-, Rechts- und Compliance-Funktionen sicher. Seit dem Jahr 2007 nimmt die Bank die Befreiungsvorschriften des § 2a KWG – die sogenannte Waiver-Regelung – in Anspruch, das heißt, sie meldet der Bankenaufsicht risikogewichtete Aktiva und Kapitalquoten nur noch für die Institutsgruppe. Daher ent- spricht die wirtschaftliche Lage der Commerzbank Aktiengesell- schaft im Wesentlichen der Entwicklung des Commerzbank- Konzerns, die im Kapitel „Wirtschaftsbericht“ sowie im Kapitel „Entwicklung der Segmente“ erläutert ist. Zusätzliche Informatio- nen, die zum Verständnis der Entwicklung der Commerzbank Ak- tiengesellschaft von Bedeutung sind, sind in der nachfolgenden Kommentierung erläutert. Der Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft wird nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) so- wie ergänzend nach den Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Konzernabschluss folgt den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Daraus resultieren Unterschiede bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Weitere Informationen zu den Finanzergebnissen nach HGB finden sich im Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesell- schaft, der als separater Bericht veröffentlicht wird. Geschäftsverlauf 2024 der Commerzbank Aktiengesellschaft Gewinn-und-Verlust-Rechnung Die Ergebnisentwicklung der Commerzbank Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2024 war zum einen geprägt von einem starken Kundengeschäft sowie einem deutlich verbesserten Bewertungs- ergebnis. Insgesamt war für das Geschäftsjahr 2024 der Commer- zbank Aktiengesellschaft ein Jahresüberschuss in Höhe von 2 294 Mio. Euro auszuweisen, nach 1 200 Mio. Euro im Vorjahr. Die einzelnen Ergebniskomponenten haben sich wie folgt ent- wickelt: Der Zinsüberschuss als Saldo aus Zinserträgen und Zinsauf- wendungen lag bei 4 565 Mio. Euro und damit nur leicht unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Das anhaltende Einlagenwachs- tum und die Maßnahmen zur langfristigen Stabilisierung des Zins- überschusses konnten die Leitzinssenkungen durch die Europäi- schen Zentralbank ausgleichen. Im zinstragenden Geschäft mit Privat- und Unternehmerkunden konnten trotz des seit Mitte des Jahres leicht zurückgehenden Zinsniveaus im Vergleich zum Vor- jahr aus dem Einlagengeschäft weitere Zuwächse erzielt werden. Im Firmenkundengeschäft lag der Zinsüberschuss aufgrund der Zinsentwicklung bei den Einlagen leicht unter dem Niveau des sehr guten Vorjahres. Der Provisionsüberschuss lag mit 3 123 Mio. Euro um 5,5 % über dem Vorjahresniveau. Im Geschäft mit Privat- und Unterneh- merkunden hat aufgrund der positiven Börsenentwicklung sowohl das bestands- als auch das umsatzabhängige Wertpapiergeschäft, unter anderem durch gestiegene Transaktionsvolumen, im Ver- gleich zum Vorjahreszeitraum erfreulich zugelegt. Darüber hinaus waren positive Effekte aus dem Asset-Management zu verzeichnen. Im Firmenkundengeschäft stiegen insbesondere die Erträge aus dem Geschäft mit Kreditsyndizierungen und Anleiheemissionen. Der Nettoertrag des Handelsbestands belief sich im Berichts- jahr auf 685 Mio. Euro, nachdem er im Vorjahr bei 530 Mio. Euro gelegen hatte. Einem deutlichen Anstieg des Mark-to-Market- Ergebnisses stand dabei ein im Nettoertrag des Handelsbestands ausgewiesener deutlicher Ergebnisrückgang des Zinsergebnisses aus Handelsbeständen gegenüber. Der Saldo der Sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendun- gen lag im Berichtszeitraum bei 76 Mio. Euro, nach 677 Mio. Euro im Vorjahr. Der deutliche Ergebnisrückgang resultierte insbesonde- re aus der Bewertung des Planvermögens der Pensionsaktiva. Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme von Tochter- gesellschaften mit Ergebnisabführungsverträgen beliefen sich im Berichtsjahr auf – 2 Mio. Euro, nach – 26 Mio. Euro im Vorjahr. Demgegenüber lagen die Erträge aus Gewinngemeinschaften, Ge- winnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen bei 124 Mio. Euro, nach 175 Mio. Euro im Vorjahr. Insgesamt ergab sich für das Geschäftsjahr 2024 ein Nettoertrag aus Ergebnisabführungsverträ- gen in Höhe von 122 Mio. Euro, nach 149 Mio. Euro im Vorjahr. Angaben zur Commerzbank Aktiengesellschaft (HGB) An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 323 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichts- jahr bei 4 899 Mio. Euro und damit deutlich unter dem Vorjahres- wert in Höhe von 5 369 Mio. Euro. Bei dem um 15,3 % auf 2 768 Mio. Euro signifikant geringeren Personalaufwand konnten aufwandssteigernde Effekte, darunter insbesondere Gehaltserhö- hungen, durch aktives Kostenmanagement und Kosteneinsparun- gen im Zuge der „Strategie 2024“ sowie Entlastungen im Zusam- menhang mit aufwandswirksamen Altersvorsorgeanpassungen im Vorjahr mehr als ausgleichen. Die Anderen Verwaltungsaufwen- dungen lagen mit 2 131 Mio. Euro um 1,4 % unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang resultierte insbesondere aus niedrigeren Pflichtbeiträgen aufgrund einer geringeren europäischen Banken- abgabe, da das Zielvolumen des europäischen Fonds zur Abwick- lung in Notlage geratener Banken bereits erreicht wurde. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen reduzierten sich im Berichtsjahr leicht um 14 Mio. Euro auf 397 Mio. Euro. Der Rückgang beruhte insbesondere auf geringeren außerplanmäßigen Abschreibungen Für das Berichtsjahr 2024 waren Abschreibungen und Wertbe- richtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft in Höhe von 1 648 Mio. Euro auszuweisen, nach 1 800 Mio. Euro im Vorjahr. Die Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren belief sich für das Berichtsjahr auf 867 Mio. Euro, nach 22 Mio. Euro im Vorjahr. Der deutliche Anstieg resultierte ins- besondere aus Beteiligungsbewertungen. Insgesamt hat die Commerzbank Aktiengesellschaft im Ge- schäftsjahr 2024 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 2 510 Mio. Euro ausgewiesen, nach 1 625 Mio. Euro im Vorjahr. Im Berichtszeitraum fiel ein außerordentliches Ergebnis von – 2 Mio. Euro an. Hierbei handelt es sich um in den außer- ordentlichen Aufwendungen enthaltene Restrukturierungsaufwen- dungen im Zusammenhang mit der „Strategie 2024“. Im Vorjahr waren hierfür – 15 Mio. Euro auszuweisen. Der Steueraufwand belief sich für das Berichtsjahr auf 213 Mio. Euro, nach 410 Mio. Euro im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2024 ergab sich somit ein Jahresüber- schuss von 2 294 Mio. Euro, nach 1 200 Mio. Euro im Vorjahr. Von dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres wurde – nach sich aus- gleichenden Buchungen im Zusammenhang mit dem Erwerb ei- gener Aktien sowie einem Ertrag aus der Kapitalherabsetzung, dem eine entsprechende Zuführung zur Kapitalrücklage gegen- übersteht – ein Betrag von 1 147 Mio. Euro in die anderen Ge- winnrücklagen eingestellt. Der verbleibende Bilanzgewinn soll – vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung am 15. Mai 2025 – zur Ausschüttung einer Dividende von 0,65 Euro je dividen- denberechtigter Stückaktie sowie zur weiteren Stärkung der ande- ren Gewinnrücklagen verwendet werden. Bilanz Die Bilanzsumme der Commerzbank Aktiengesellschaft lag zum 31. Dezember 2024 bei 505,6 Mrd. Euro und damit um 5,2 % oder 25,0 Mrd. Euro höher als zum Jahresultimo 2023. Auf der Aktivseite ging die Barreserve um 2,5 Mrd. Euro auf 24,2 Mrd. Euro zurück. Der Rückgang gegenüber dem Jahresultimo 2023 beruhte auf geringeren Guthaben bei Zentralnotenbanken. Die Forderungen an Kreditinstitute ermäßigten sich gegenüber dem Vorjahresultimo deutlich um 13,2 Mrd. Euro auf 85,9 Mrd. Euro. Während die besicherten Geldmarktgeschäfte um 3,3 Mrd. Euro und die Kreditforderungen um 3,0 Mrd. Euro zugelegt haben, gingen die übrigen Forderungen – insbesondere aus dem Geldhan- del – um insgesamt 19,5 Mrd. Euro auf 42,4 Mrd. Euro zurück. Die Forderungen an Kunden legten um 21,9 Mrd. Euro auf 275,1 Mrd. Euro zu. Ursächlich hierfür waren insbesondere ein deutlicher Anstieg der besicherten Geldmarktgeschäfte um 15,0 Mrd. Euro auf 35,2 Mrd. Euro sowie ein Zuwachs bei privaten Grund- und Hypothekendarlehen um 3,1 Mrd. Euro auf 82,6 Mrd. Euro. Die Kommunaldarlehen stiegen um 3,5 Mrd. Euro auf 20,7 Mrd. Euro. Die Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere stiegen um 14,5 Mrd. Euro auf 77,5 Mrd. Euro. Der Anstieg resultierte aus gestiegenen Beständen an Anleihen und Schuldverschreibungen des Liquiditätsbestands, die um 15,6 Mrd. Euro auf 40,6 Mrd. Euro zugelegt haben. Demgegenüber ermäßig- ten sich die eigenen Schuldverschreibungen um 1,2 Mrd. Euro. Der Handelsbestand der Aktiva wies ein Volumen von 22,3 Mrd. Euro aus, nach 18,2 Mrd. Euro im Vorjahr. Während der Bestand an derivativen Finanzinstrumenten mit 12,1 Mrd. Euro nur leicht um 0,1 Mrd. Euro angestiegen ist, stiegen die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere deutlich um 2,2 Mrd. Euro auf 4,9 Mrd. Euro sowie die Schuldverschreibungen um 1,1 Mrd. Euro auf 3,6 Mrd. Euro. Die Anteile an verbundenen Unternehmen lagen mit 5,7 Mrd. Euro um 1,1 Mrd. Euro höher als zum Jahresultimo 2023. Der An- stieg entfiel vollständig auf konsolidierte verbundene Unternehmen. Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 6,7 % auf 61,1 Mrd. Euro. Während die Sicht- einlagen um 0,6 Mrd. Euro und die besicherten Geldmarktgeschäf- te um 5,1 Mrd. Euro zugelegt haben, gingen die anderen Banken- verbindlichkeiten um 1,8 Mrd. Euro auf 30,5 Mrd. Euro zurück. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden lagen mit 323,4 Mrd. Euro um 14,8 Mrd. Euro über dem Vorjahresniveau. Ursächlich für den Zuwachs waren insbesondere sowohl gestiegene Sichteinla- gen, die um 15,5 Mrd. Euro deutlich zugelegt haben, als auch um 1,0 Mrd. Euro gestiegene besicherte Geldmarktgeschäfte. Demge- genüber sind die hier ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus dem Geldhandel um 1,1 Mrd. Euro zurückgegangen. Mit 51,3 Mrd. Euro lagen die Verbrieften Verbindlichkeiten um 2,9 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Während 324 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 die begebenen Schuldverschreibungen um 3,3 Mrd. Euro zugelegt haben, gingen die anderen verbrieften Verbindlichkeiten um 0,4 Mrd. Euro zurück. Der Handelsbestand der Passiva lag mit 10,4 Mrd. Euro um 0,4 Mrd. Euro unter dem Niveau des Vorjahresstichtags. Während die Verbriefungen des Handelsbestands um 0,8 Mrd. Euro zurück- gegangen sind, stiegen die Shortselling-Aktivitäten um 0,3 Mrd. Euro. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben gegenüber dem Jahres- ende 2023 um 1,5 Mrd. Euro auf 22,4 Mrd. Euro zugelegt. Die Rückstellungen gingen im Vergleich zum Vorjahresultimo um 0,3 Mrd. Euro auf 4,7 Mrd. Euro zurück. Der Rückgang beruht vornehmlich auf geringeren Pensions- und Steuerrückstellungen. Die Nachrangigen Verbindlichkeiten betrugen 8,1 Mrd. Euro und lagen damit um 1,4 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahres- ultimos. Die außerbilanziellen Verpflichtungen zeigten im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nachfolgende Veränderung: Während die Eventu- alverbindlichkeiten mit 50,3 Mrd. Euro um 6,5 Mrd. Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres lagen, stiegen die unwiderruflichen Kreditzusagen um 1,9 Mrd. Euro auf 78,4 Mrd. Euro. Weitere Infor- mationen zu den Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen finden sich im Anhang Nummer 35. Eigenkapital Das in der Bilanz der Commerzbank Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2024 ausgewiesene Eigenkapital lag mit 17,1 Mrd. Euro um 0,8 Mrd. Euro über dem Niveau zum Jahresende 2023. Der Anstieg resultierte insbesondere aus dem ausgewiesenen Bi- lanzgewinn sowie aus den Gewinnrücklagen. Sowohl die Kapital- rücklage als auch das Gezeichnete Kapital zeigten sich gegenüber dem Niveau zum Jahresultimo 2023 nahezu unverändert. Die Bank nimmt seit dem Jahr 2007 die Befreiungsvorschriften des § 2a KWG – die sogenannte Waiver-Regelung – in Anspruch, das heißt, sie meldet der Bankenaufsicht risikogewichtete Aktiva und Kapitalquoten nur noch für die Institutsgruppe. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten einen entschei- denden Beitrag zu unserem unternehmerischen Erfolg. Durch ihr Engagement und ihre Qualifikation sind wir gut gerüstet, um uns im zunehmenden Wettbewerb zu behaupten und unsere wirtschaft- lichen Ziele nachhaltig zu erreichen. Grundlage der Personalpolitik der Commerzbank ist die Wahrung einer vertrauensvollen Unternehmenskultur. Ein partnerschaftlicher und fairer Umgang ist eine entscheidende Voraussetzung für lang- fristigen Erfolg. Kontinuität und Zukunftsorientierung spielen dabei eine wichtige Rolle – genauso wie ein breites Qualifizierungs- und Entwicklungsangebot, mit dem wir die Zufriedenheit unserer Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig steigern wollen. Wir möch- ten als Arbeitgeber attraktiv sein und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld bieten, in dem sie gern und erfolg- reich arbeiten und so unseren Unternehmenserfolg langfristig si- chern. Wir befragen deshalb regelmäßig unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um deren Bedürfnisse zu erkennen und die Er- kenntnisse in die Unternehmensentwicklung einfließen zu lassen. Neben der beruflichen individuellen Entwicklung zählen zu den wichtigsten Zielen die Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die Förderung der Vielfalt der Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter in unserem Unternehmen. Damit bekennen wir uns zu einer Kultur, die auf der Wertschätzung aller Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter basiert. Mehrere Auszeichnungen belegen den Erfolg unseres Engagements. Ein weiteres wesentliches Anliegen ist der Gesundheitsschutz. Wir bieten eine Vielzahl von Maßnahmen an, mit denen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hierbei gezielt unterstützen. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerz- bank Aktiengesellschaft ist im Zusammenhang mit dem Personal- abbau im Rahmen unserer Strategie im Vergleich zum Vorjahr zu- rückgegangen. Zum Berichtsstichtag lag die ausgewiesene Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei 27 051, nach 27 645 zum Jahresultimo 2023. Voraussichtliche Entwicklung der Commerzbank Aktiengesellschaft Entscheidend für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Commerzbank Aktiengesellschaft sind die wirtschaftlichen Ent- wicklungen und die Erfolge ihrer operativen Tochterunternehmen, an deren Entwicklung sie über Ergebnisabführungsverträge bezie- hungsweise Ausschüttungen partizipiert. Aufgrund der Verflechtungen der Commerzbank Aktiengesell- schaft mit den Konzerngesellschaften spiegeln daher die in diesem zusammengefassten Lagebericht im Kapitel „Prognose- und Chan- cenbericht“ getätigten Aussagen auch die Erwartungen der Mut- tergesellschaft wider. Nach unseren derzeitigen Erwartungen gehen wir im Einzel- abschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft davon aus, für das Jahr 2025 einen Jahresüberschuss ausweisen zu können, der trotz Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 700 Mio. Euro vor Steuereffekten signifikant über dem des Vorjahres liegt. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 325 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Künftige gesamtwirtschaftliche Situation Die Weltwirtschaft dürfte 2025 mit einem ähnlich moderaten Tempo expandieren wie im Jahr 2024. Ein Faktor hierbei dürfte die – ge- messen an der Vergangenheit – verhaltene Entwicklung der chinesi- schen Wirtschaft sein. Hier bremsen weiter die Nachwirkungen ei- ner geplatzten Immobilienblase, die Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik bei privaten Investoren und die hohe Verschul- dung insbesondere der Gebietskörperschaften. Zusätzlich droht eine signifikante Verschärfung des Handelskonflikts mit den USA unter der neuen US-Administration. Die Regierung und die Notenbank versuchen zwar zunehmend, die Inlandsnachfrage zu stimulieren. Allerdings ist es angesichts der Vielzahl von Belastungen fraglich, ob diese Maßnahmen eine durchschlagende Wirkung zeigen wer- den, sodass die Wirtschaft mit voraussichtlich 4,3 % schwächer als in den meisten Vorjahren zulegen dürfte. Die schwache Nachfrage aus China ist auch einer der Gründe da- für, dass die Wirtschaft im Euroraum im Jahr 2025 allenfalls gering- fügig stärker expandieren wird als im vergangenen Jahr. Hinzu kommen eine etwas restriktivere Finanzpolitik und zahlreiche struk- turelle Probleme wie eine überbordende Bürokratie. Das wichtigste Argument für ein etwas stärkeres Wachstum als im vergangenen Jahr ist ein besseres geldpolitisches Umfeld. Denn die bremsende Wirkung der massiven Zinserhöhungen in den Jahren 2022 und 2023 dürfte mehr und mehr abnehmen und im späteren Verlauf des Jahres könnten sich allmählich die jüngsten Zinssenkungen der EZB positiv bemerkbar machen. Mit 0,8 % dürfte der Zuwachs des rea- len Bruttoinlandsproduktes aber kaum stärker ausfallen als 2024. Deutschland dürfte auch im Jahr 2025 schlechter abschneiden als der Durchschnitt der Währungsunion. Angesichts des großen Anteils Chinas an den deutschen Exporten leidet die hiesige Wirt- schaft weiterhin stark unter der dortigen schwachen Nachfrage. Hinzu kommen die allgemein schwierigen wirtschaftlichen Rah- menbedingungen. Wegen des sich allmählich aufhellenden geldpoli- tischen Umfeldes dürfte sich die Konjunktur auch in Deutschland moderat beleben und die Wirtschaft ihre seit einigen Jahren anhal- tende Stagnation beenden. Im Jahresdurchschnitt wird aber am En- de wohl nur ein minimales Wachstum von 0,2 % zu Buche stehen. Deutlich besser abschneiden wird wohl erneut die US-Wirtschaft, auch wenn das Wachstum mit 2,3 % etwas niedriger ausfallen dürfte als im vergangenen Jahr. Hieran dürften auch die geplanten Maßnahmen der neuen US-Regierung nichts ändern. Höhere Zölle und Steuersenkungen werden zwar die inländische Nachfrage auf in den USA hergestellte Güter umleiten, allerdings war die Finanz- politik auch in den vergangenen Jahren bereits recht expansiv aus- gerichtet. Zudem ist die Wirtschaft inzwischen so stark ausgelastet, dass die US-Unternehmen als Reaktion auf die zusätzliche Nach- frage in erster Linie nicht ihre Produktion hochfahren, sondern vielmehr ihre Preise anheben und so ihre Gewinnmargen ausweiten werden. Darum dürfte die US-Inflation auch im laufenden Jahr über dem Ziel der US-Notenbank von 2 % liegen. Im Euroraum wird hingegen voraussichtlich die schwache Kon- junktur den Preisauftrieb bremsen, da die Löhne nicht mehr so stark wie 2023 und 2024 zulegen dürften und es den Unternehmen schwerer fallen wird, Kostensteigerungen an ihre Kunden weiterzu- geben. Darum dürfte die Teuerungsrate im Euroraum spätestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 wieder nahe des Inflationsziels von 2 % liegen. Vor diesem Hintergrund wird die EZB voraussicht- lich ihren Leitzins in den kommenden Monaten weiter senken. Mitte des Jahres dürfte er bei 2 % liegen und dort erst einmal bleiben. Angesichts einer voraussichtlich hartnäckig über dem Inflationsziel liegenden US-Inflation wird die US-Notenbank wohl wesentlich vor- sichtiger vorgehen und ihren Leitzins nur bis auf 4,0 % verringern. Der US-Dollar sollte auch gegenüber dem Euro zunächst noch etwas davon profitieren, dass die von der neuen US-Regierung ge- planten Steuersenkungen und Deregulierungen die Rentabilität von Investitionen in den USA anheben könnten. Im weiteren Jahresver- lauf dürfte dies aber dadurch aufgewogen werden, dass die US- Notenbank wohl zunächst auf die unter anderem wegen höherer US-Zölle steigenden Inflationsrisiken nur moderat reagieren dürfte, sodass der US-Dollar gegenüber dem Euro in der zweiten Jahres- hälfte voraussichtlich etwas nachgeben wird. Im Zuge der fortschrei- tenden Zinssenkungen der EZB dürfte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zunächst noch etwas fallen. Im späteren Jahresver- lauf dürften aber die zunehmenden Inflationsgefahren in den USA die Rentenmärkte weltweit belasten und die Bund-Rendite wieder auf 2,6 % steigen lassen. Der DAX sollte nach den kräftigen Kurs- gewinnen 2024 auch in diesem Jahr von der lockereren Geldpolitik und der Aussicht auf eine Belebung der Konjunktur profitieren. Wechselkurse 31.12.2024 31.12.2025 1 Euro/US-Dollar 1,04 1,07 Euro/Pfund 0,83 0,83 Euro/Zloty 4,28 4,45 1 Werte für das Jahr 2025 Prognosen der Commerzbank. Prognose- und Chancenbericht 326 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Künftige Situation der Bankbranche Unsere Einschätzung hinsichtlich der kurz- und mittelfristigen so- wie strukturellen Entwicklungstendenzen in der Bankbranche hat sich gegenüber den von uns im Halbjahresbericht 2024 getroffe- nen Aussagen nicht grundlegend geändert. Die Finanzdienstleistungsbranche befindet sich in einem rapi- den Wandel, der durch technologische Innovationen, regulatori- sche Änderungen und veränderte Kundenbedürfnisse getrieben wird. Im Jahr 2025 wird die Bankbranche voraussichtlich noch stärker von diesen Kräften geprägt sein, was umfangreiche Verän- derungen bei traditionellen Geschäftsmodellen, operative Effizienz und Kundeninteraktionen zur Folge haben wird. Eine der bedeutendsten Veränderungen in der Bankbranche – sowohl im laufenden Jahr 2025 als auch darüber hinaus – wird die fortschreitende Digitalisierung sein. Banken werden weiterhin massiv in Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Cloud Computing investieren. Diese Technologien werden eine tiefgrei- fende Transformation ermöglichen. KI wird beispielsweise in der Lage sein, datengestützte Entscheidungen zu verbessern, maßge- schneiderte Produkte und Dienstleistungen anzubieten und Risi- ken besser zu managen. Anwendungen der Blockchain- Technologie könnten sicherere und transparentere Transaktionen sowie eine effizientere Verwaltung von Vermögenswerten ermög- lichen. Darüber hinaus wird die Cloud-Computing-Technologie die Fle- xibilität und Skalierbarkeit von Bankdienstleistungen erhöhen. Ban- ken werden verstärkt auf hybride Cloud-Modelle setzen, um ihre IT- Infrastrukturen zu optimieren und gleichzeitig Kosten zu reduzieren. Dies wird ihnen ermöglichen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und verbesserte digitale Erlebnisse zu bieten. Kundinnen und Kunden erwarten zunehmend maßgeschneider- te Finanzlösungen und nahtlose digitale Erlebnisse. Zukünftig wird die Personalisierung in der Finanzdienstleistungsbranche nicht mehr optional, sondern essenziell sein. Banken werden tiefe- re Einblicke in das Kundenverhalten und die Bedürfnisse gewin- nen müssen, um maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistun- gen anzubieten, die von den Kundinnen und Kunden als Mehrwert wahrgenommen werden. Datenanalytik und KI werden eine Schlüsselrolle dabei spielen, personalisierte Finanzdienstleistun- gen anzubieten. Von produktspezifischen Empfehlungen bis hin zu personalisierten Finanzberatungen – die Fähigkeit, individuelle Kundenbedürfnisse zu erkennen und gezielt darauf einzugehen, wird maßgeblich für den Erfolg von Banken sein. Banken werden auch digitale Kanäle optimieren, um eine intuitivere und benutzer- freundlichere Kundenerfahrung zu gewährleisten. Zusätzlich wird Cybersecurity eine immer größere Rolle spie- len. Mit dem Anstieg digitaler Interaktionen und der vermehrten Nutzung von digitalen Plattformen wächst auch die Bedrohung durch Cyberangriffe. Banken werden erhebliche Investitionen in Cybersecurity-Technologien und -Protokolle tätigen müssen, um ihre Systeme und Daten zu schützen und das Vertrauen ihrer Kun- den aufrechtzuerhalten. Auch die gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Zukünftig wird erwartet, dass Banken eine stärkere Rolle im Kampf gegen den Klimawandel und für soziale Gerechtigkeit einnehmen. Regulierungen und ge- sellschaftlicher Druck werden Banken noch stärker herausfordern, ihre Geschäftsstrategien an Nachhaltigkeitszielen auszurichten. Dabei kommen positive Impulse für das Bankgeschäft aus den Chancen, die sich aus der Unterstützung und Begleitung von Un- ternehmen bei der Transformation zu einer CO 2 -armen Wirtschaft ergeben. Initiativen in Bezug auf umweltfreundliche Investitionen, nachhaltige Finanzierung und soziale Verantwortung werden auch als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb dienen. Green Fi- nance wird eine wichtige Rolle spielen und Banken werden ver- stärkt nachhaltige Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die ihren Kunden helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus wird die sich verlangsamende und divergieren- de Weltwirtschaft den Bankensektor im Jahr 2025 vor Herausfor- derungen stellen. Die Kreditvergabe an Firmen im Euroraum er- weist sich derzeit als verhalten. In Deutschland fällt das Kreditneugeschäft uneinheitlich aus. Während sich die Wohnbau- kredite laut Bundesbank nach vorübergehender Talfahrt auf spür- barem Erholungskurs befinden und auch die Konsumentenkredite in den ersten Wochen des laufenden Jahres zulegen konnten, sind die Kredite an nicht finanzielle Kapitalgesellschaften nur leicht gewach- sen, was mittelfristig die Ertragsaussichten schmälert. Dieses wird sich auf die Ertragslage des Bankensektors dämpfend auswirken. Infolge höherer Schuldzinsen und gestiegener Lebenshal- tungskosten sind in den kommenden Monaten weiter steigende Firmen- und Privatinsolvenzen nicht auszuschließen. In den ver- gangenen Jahren haben viele Kreditnehmer ihre Nettoverschul- dung angesichts sehr günstiger Finanzierungsbedingungen stark erhöht. Dadurch ist seit Mitte 2024 eine Zunahme der beantragten Regelinsolvenzen von Unternehmen und Selbstständigen in Deutschland zu beobachten. Auch die Verbraucherinsolvenzen leg- ten im bisherigen Jahresverlauf zu. Der daraus resultierende Wert- berichtigungsbedarf wird das Firmen- wie auch das Privatkunden- geschäft betreffen. Dagegen sind umfangreichere Zahlungsausfälle bei Wohnhypotheken privater Haushalte aufgrund der langen Zins- bindungsfristen auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Weitaus an- fälliger sind aufgrund der schwachen Konjunktur die Gewerbe- immobilienmärkte. Angesichts der schwachen Realwirtschaft wird der Wettbewerb um bonitätsstarke Mieter intensiver werden, auch Auch 2025 große Herausforderungen für die Bankenbranche An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 327 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht in wirtschaftlich starken Regionen. Investoren werden zunehmend auf die nachhaltige Vermietbarkeit von Flächen achten. Im Zusammenhang mit den Zinssenkungen sowohl der US- Notenbank als auch der Europäischen Zentralbank sowie aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs um Kundeneinlagen dürften sich die Margen der Banken weiter verengen. Um Mindereinnahmen im Zinsgeschäft zu kompensieren, werden die Banken deshalb ihre zinsunabhängigen Erträge in den kommenden Monaten stärker pri- orisieren. In Polen erweisen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingun- gen weiterhin günstig. Für die nächsten Monate kann von einem weiter robusten Privatkonsum und einer wachsenden Investitions- tätigkeit ausgegangen werden. Daraus resultiert ein im europäi- schen Vergleich überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, das dem Ertragspotenzial des polnischen Bankensektors zugute- kommt. Eine geldpolitische Lockerung scheint in den nächsten Monaten wenig wahrscheinlich. Das dürfte die Zinsmargen für den polnischen Bankensektor stützen. Es bleibt jedoch abzuwar- ten, ob mögliche Einbußen bei der Qualität der Kreditportfolios angesichts der wieder gestiegenen Inflation zu signifikant höheren Risikokosten und auch verstärkten Kreditausfällen führen. Auch regulatorische Veränderungen oder erstmalige Umset- zungen von EU-Regulatorien, wie Finanzstabilität (CRR III), Nach- haltigkeit (CSRD), Digitalisierung (FiDA, AI Act), betriebliche Wi- derstandsfähigkeit (DORA) und Geldwäscheprävention (AMLA), bleiben zentrale Themen für Banken. Regulierungsbehörden weltweit werden weiterhin strenge Vorschriften erlassen, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten und den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird für Banken von entscheidender Bedeu- tung sein, und die Fähigkeit, flexibel auf regulatorische Verände- rungen zu reagieren, wird ein kritischer Erfolgsfaktor sein. Insgesamt wird die Bankbranche auch im Jahr 2025 durch eine tiefgreifende Transformation geprägt sein, die durch technologi- sche Innovationen, sich verändernde Kundenbedürfnisse, regula- torische Entwicklungen und eine erhöhte Fokussierung auf Nach- haltigkeit und Cybersecurity vorangetrieben wird. Banken, die diese Herausforderungen annehmen und gleichzeitig flexibel und kundenorientiert bleiben, werden in der Lage sein, in diesem dy- namischen Umfeld erfolgreich zu agieren und ihren Wettbewerbs- vorteil zu sichern. Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns Geplante Finanzierungsmaßnahmen Der Fundingplan 2025 sieht ein Volumen von um die 10 Mrd. Euro vor. Die Mittelaufnahme der Commerzbank am Kapitalmarkt ist von der Geschäftsentwicklung beziehungsweise -planung und der Entwicklung der risikogewichteten Aktiva beeinflusst. Die Commerzbank hat mit einer breiten Produktpalette Zugang zum Kapitalmarkt. Neben den unbesicherten Refinanzierungsmitteln (Preferred- und Non-preferred-Senior-Anleihen, Tier-2-Nachrang- kapital sowie Additional-Tier-1-Kapital) verfügt die Commerzbank bei der Refinanzierung auch über die Möglichkeit, besicherte Re- finanzierungsinstrumente, insbesondere Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe, zu emittieren. Pfandbriefe bilden ei- nen festen Bestandteil im Refinanzierungsmix der Commerzbank. Dadurch hat die Commerzbank einen stabilen Zugang zu langfris- tiger Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Refinanzierungsquellen. Die Emissionsformate reichen von groß- volumigen Benchmarkanleihen bis hin zu Privatplatzierungen. Unbesicherte Emissionen Fälligkeitsprofil von Kapitalmarktemissionen des Konzerns zum 31. Dezember 2024 Mrd. € Covered Bonds 12 8 4 0 2025 2026 2027 2035 2028 2029 2030 2031 2032 2034 >20352033 Nachrangkapital 328 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der für das Liqui- ditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung Rechnung tra- gen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine ange- messene Refinanzierungsstruktur gewährleisten. Geplante Investitionen Für das Geschäftsjahr 2025 planen wir mit 0,5 Mrd. Euro Direkt- kosten für IT-Investitionen. Dabei fließt ein großer Teil dieser In- vestitionen in den Umbau des Geschäftsmodells beziehungsweise die Digitalisierung im Privat- und Firmenkundengeschäft. Die ver- bleibenden Mittel werden wir in IT-Infrastruktur und Operations sowie Regulatorik investieren, wobei die Investitionen in KI (gene- rative künstliche Intelligenz) 2025 erstmals gebündelt und zentral umgesetzt werden. Privat- und Unternehmerkunden Die Investitionen des Segments Privat- und Unternehmerkunden im Jahr 2025 stehen im Zusammenhang mit den strategischen Zie- len des Segments. Im Bereich Digital Banking wird im Jahr 2025 der Fokus auf die Weiterentwicklung des virtuellen Banking-Avatars gelegt, um das Kundenerlebnis durch personalisierte Interaktionen weiter zu ver- bessern. Die Investitionen 2025 zielen zudem darauf ab, das Online- angebot zu skalieren und zu optimieren. Know-your-Customer- Prozesse werden durch verbesserte Selfservices online weiter ge- stärkt und die Barrierefreiheit von Oberflächen und Dokumenten wird ausgebaut. Die Banking-App wird zusätzliche moderne Ser- vice- und Produktabschlussmöglichkeiten bieten, um den Kundin- nen und Kunden umfassendere Funktionen zur Verfügung zu stel- len. Für unsere Wealth-Management-Kunden wird in Zusammenar- beit mit einem Partner das aktuelle Produktangebot durch ein neues Beratungstool kontinuierlich erweitert. Das Tool bietet ei- nen umfassenden Überblick über die gesamte Vermögenssituation des Kunden und unterstützt moderne, personalisierte Beratung. Im Asset-Management werden wir im Jahr 2025 unser Produkt- angebot weiter ausbauen und dabei schließen wir weitere Akquisi- tionen nicht aus. Darüber hinaus werden wir weiter in die Stär- kung unseres Geschäftsmodells sowie den Aufbau von Know-how und Expertise investieren. Der Investitionsschwerpunkt in der Vermögensverwaltung liegt auf der Digitalisierung der Vermö- gensverwaltungsprozesse und dem Aufbau eines modularen Ver- mögensverwaltungsangebots. Im Baufinanzierungs- und Investiti- onskreditgeschäft werden die Investitionen 2025 auf die Bereitstellung erweiterter Onlinefunktionalitäten und die Einfüh- rung neuer, kundenorientierter Produkte ausgerichtet sein. Zudem werden die Digitalisierung und Automatisierung der Antrags- und Kreditentscheidungsprozesse abgeschlossen, um eine effiziente End-to-End-Bearbeitung zu gewährleisten. Hinsichtlich der Kon- toprodukte wird 2025 ein besonderer Schwerpunkt auf die Bereit- stellung neuer digitaler Kontomodelle und die kontinuierliche Verbesserung der digitalen Abschlussprozesse für Neukunden- gruppen gelegt. Im Geschäftsjahr 2025 wird außerdem weiter in eine effiziente und gleichzeitig moderne Aufstellung unserer Pre- mium- und Beratungsfilialen investiert. Ein eigenes Cash-Center zur Optimierung der Versorgung unserer Kundinnen und Kunden mit Sorten und Edelmetallen wird aufgebaut. Im Beratungscenter werden die Prozessdigitalisierung sowie Optimierung ablauforga- nisatorischer Arbeitsvorgänge und Kundenstrecken vorangetrie- ben. Die Investitionsschwerpunkte für Regulatorik werden weiter- hin im Anlagegeschäft liegen. Zum einen steht die technische Umsetzung der ab 2025 geltenden Besteuerung von Fremdwäh- rungsgewinnen an. Darüber hinaus wird die Erfassungsmöglich- keit der steuerregulatorisch neu eingeführten Wirtschafts-ID für juristische Personen in der Systemwelt der Bank etabliert. Im Wertpapiergeschäft wird mit einem neuen Wiedervorlageprozess hinsichtlich der Erfahrungen und Kenntnisse des Kunden zu den einzelnen Produktgruppen die Angemessenheit seiner Anlagen sichergestellt. Zudem wird in die im Zahlungsverkehr zu erwar- tenden Herausforderungen investiert. Firmenkunden Auch im Segment Firmenkunden liegt der Fokus der Investitionen im Geschäftsjahr 2025 auf der Umsetzung der strategischen Ziele. Für die Erfüllung von Kundenbedürfnissen und ein ganzheit- liches Nutzererlebnis sind der Ausbau digitaler Produkte und Ser- vices notwendig. Hierfür sind Investitionen in digitale Kanäle, Ska- lierung von Plattformen sowie Nutzung von Datenanalysen erforderlich. Bei den Investitionen im Transaction Banking liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung des Zahlungsverkehrs als Kernprodukt und der Erfüllung von Marktstandards durch innova- tive Produkte sowie neue modernisierte IT-Systeme und Techno- logien. Im Bereich Capital Markets setzen wir das Wachstum in strategischen Produkten durch einen Ausbau der Beratungsexzel- lenz und Digitalisierung der Handelsaktivitäten weiter fort. Im Kreditgeschäft unterstützen wir die geplanten Maßnahmen zur Kapitalsteuerung durch entsprechende Anwendungen und Erneu- erung von Altsystemen. IT-Investitionen für die Umsetzung regula- torischer Anforderungen sind in der Planung für 2025 berücksich- tigt. Auf Basis einer weiter verbesserten Anbindung der IT- Systeme werden wir die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern stärken und weiter ausbauen. IT-Infrastruktur & Operations Im Jahr 2025 wird die Commerzbank die Optimierung der IT- Infrastruktur fortführen. Wesentliche Investitionen werden in die Data-Center-Strategie, Network- und Cybersecurity fließen. Dar- über hinaus wird die Modernisierung der IT-Architektur/- An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 329 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht Plattformen weiter vorangetrieben, unter anderem durch weiteren Ausbau der Application-Programming-Interface-(API-) und Cloud- Services. Die Investitionen in die Weiterentwicklung der Basistechnolo- gien und -infrastruktur, wie die Künstliche Intelligenz (KI), stehen im Zusammenhang mit der Optimierung des Kundenerlebnisses im digitalen Beratungsumfeld sowie mit der weiteren Automatisie- rung regulatorischer Überprüfungen und der Prozess- und Kos- tenoptimierung der Gesamtbank. Darüber hinaus werden technische Innovationen für die Ge- samtbank implementiert, die unter anderem auf die Marktfähigkeit und Digitalisierung zukunftsgerichteter Produkte sowie auf die Steigerung der IT-Produktivität und IT- sowie Betriebsstabilität einzahlen. Darin enthalten ist auch die Aktualisierung der Finanz- und HR-Systeme. Zusätzlich sind für das Geschäftsjahr 2025 weiterhin steigende Investitionen für die Umsetzung diverser regulatorischer Anforde- rungen (unter anderem für die „Grundsätze für die effektive Ag- gregation von Risikodaten und die Risikoberichterstattung“ (BCBS 239) sowie ESG-Anforderungen) geplant. Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität Die Liquiditätsausstattung der Bank ist unverändert hoch, sodass keine Notwendigkeit besteht, eigene Portfolios zu refinanzieren. Somit ist die Commerzbank als Cash-Provider beziehungsweise opportunistisch auch als Collateral-Provider im Repomarkt aktiv. Die seit Mitte des Jahres 2023 bestehende erhöhte Nachfrage nach Refinanzierungen im Repomarkt hält weiter an. Die Liquidi- tätssituation der Commerzbank lässt die Bedienung dieser erhöh- ten Nachfrage zu und hat zu einer Geschäftsausweitung in diesem Bereich geführt. Die Commerzbank weist eine hohe Position als Kassenbestand und Sichtguthaben – im Wesentlichen bei Zentralbanken – aus. Diese betrug zum Berichtsultimo 73,0 Mrd. Euro. Dieser Bestand ist einerseits das Resultat der immer noch hohen Überschussliqui- dität im Eurosystem, andererseits der breit diversifizierten Kun- denbasis und der bestehenden Geschäftsbeziehungen im Cash- Management sowie dem professionellen Einlagengeschäft ge- schuldet. Trotz des langsamen Abschmelzens der Bestände unter dem Asset Purchase Programme durch ausbleibende Reinvestitio- nen sowie der seit Mitte des Jahres 2024 gestarteten Reduktion des Pandemic Emergency Purchase Programme erwarten wir eine weiterhin ausreichende Überschussliquidität und damit eine un- terstützende Wirkung hinsichtlich der Liquiditätssituation der Commerzbank. Mitte September 2024 startete die EZB mit dem neuen „Operational Framework“. Mit den Instrumenten unter die- sem Rahmenwerk sichert die EZB bereits heute potenzielle künfti- ge Volatilität in der Liquiditätsversorgung des Bankensystems vo- rausschauend ab. Chancenmanagement in der Commerzbank Wie bereits im Branchenausblick beschrieben, wird im Jahr 2025 für Banken die Kombination aus umfassender Resilienz und dem agilen Ergreifen von Wachstumschancen zum zentralen Erfolgs- faktor. Unsere Welt wird zunehmend unruhig und disruptiv blei- ben. Diese wirtschaftlichen, politischen, ökologischen und sozialen Veränderungen erfordern von Banken mehr Flexibilität im Um- gang mit der daraus resultierenden Unsicherheit. Aber wo Risiken sind, gibt es auch Chancen, Herausforderungen besser als die Wettbewerber zu lösen oder neue Geschäftsfelder zu erschließen. Mit unseren bereits im Verlauf des Jahres 2024 umge- setzten beziehungsweise eingeleiteten geschäftspolitischen Maß- nahmen sowie den Mitte Februar 2025 kommunizierten strategi- schen Zielen für die nächsten Jahre, haben wir die aus unserer Sicht richtigen Weichenstellungen vorgenommen, um den kommenden Herausforderungen als stabile und zukunftsfähige Commerzbank begegnen zu können. Im Privatkundengeschäft hat die Commerzbank im dritten Quartal 2024 ihr Angebot für hochvermögende Mandantinnen und Mandanten (Ultra-High-Net-Worth Individuals, UHNWI) und Fa- mily Offices (FO) ausgeweitet und unterstreicht damit ihre Wachs- tumsambitionen in diesem dynamischen Marktsegment. Dazu bündelt die Bank relevante Kompetenzen und hoch spezialisierte Abteilungen in einem eigenen Bereich und eröffnet zudem zwei weitere Standorte für die ganzheitliche Beratung dieser Kunden- gruppe. Neben Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Mün- chen werden Spezialistenteams künftig auch in Hamburg und Stuttgart komplexe Individualmandate, von denen ein Großteil ei- nen unternehmerischen Hintergrund hat, persönlich begleiten. Der Unternehmensbereich konzentriert sich dabei vorrangig auf hochvermögende Familien, Privatpersonen sowie mittelständische Unternehmer und schafft Zugänge zum globalen Leistungsspekt- rum der Bank von der Vermögensverwaltung über die Mittel- standsbank und Kapitalmarktexperten bis hin zu spezialisierten Tochtergesellschaften sowie dem Investment-Manager-Ansatz der Bank. Gerade bei vielschichtigen Vermögensstrukturen gibt es aufgrund der ökonomischen Veränderungsprozesse eine wach- sende Nachfrage nach ganzheitlicher Beratung. Mit unseren Spe- zialistenteams bieten wir diesen Kunden schnellen und persön- lichen Zugang zum gesamten Leistungsspektrum der Bank. Darüber hinaus baut die Commerzbank ihr nachhaltiges Asset- Management und ihre Marktposition bei Sachwertanlagen weiter aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Aquila Capital ak- quiriert, die als Wachstumsbeschleuniger für das Nachhaltigkeits- geschäft dienen soll, wobei sie operativ weitgehend eigenständig bleibt. Ziel ist es, die Aquila Capital zu einem führenden Asset- Manager für nachhaltige Anlagestrategien in Europa aufzubauen. Das Wealth Management, die UHNWI- und-FO-Einheiten sowie 330 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 die Betreuung internationaler Kunden haben wir im neuen Bereich „Wealth-Management und Vermögensverwaltung“ zusammenge- fasst. Dies stärkt unsere Exzellenz in der Beratung durch höhere Einstiegsgrenzen und den Fokus auf unsere vermögendsten Kun- dinnen und Kunden. Unsere Tochtergesellschaften CommerzVentures (Risikokapital- fonds für Beteiligungen an Fintechs, Insurtechs und Climate Fin- techs) und neosfer unterstützen uns dabei, neue Geschäftsfelder zu entwickeln. So ermöglicht neosfer als Forschungs- und Ent- wicklungseinheit für Zukunftstechnologien Innovationen und Frühphasen-Investitionen durch Investitionen in Early-Stage-Start- ups (neosfer.invest), die Eigenentwicklung von Geschäftsmodellen (neosfer.build) und den Aufbau von Ökosystemen rund um die nachhaltige und digitale Zukunft unserer Gesellschaft. Im Geschäft mit unseren Firmenkunden passen wir unser Aus- landsnetz an die Entwicklungen des internationalen Handels an. Nach der Eröffnung einer Repräsentanz in Jordanien hat die Commerzbank Ende des Berichtsjahres ihre neue Repräsentanz in Litauen mit Sitz in Vilnius eröffnet. Der Standort stärkt die Präsenz der Bank in der baltischen Region und kommt somit der gestiege- nen wirtschaftlichen Bedeutung des Baltikums nach. Durch die intensiven Netzwerke mit lokalen Banken, Verbänden und der öf- fentlichen Hand wird die Commerzbank die wachsenden geschäft- lichen Verbindungen zwischen ihren Firmenkunden und dem Bal- tikum fördern. Dabei dient die Repräsentanz in Vilnius als Hub für die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Der Fo- kus der Repräsentanz liegt auf der Netzwerkpflege in der Region sowie auf der Anbahnung von Handels- und Projektfinanzierungen und markiert einen weiteren Schritt im Rahmen der internationa- len Wachstumsstrategie der Commerzbank. Insgesamt setzt die Commerzbank im Firmenkundenbereich auf eine noch stärkere Durchdringung der Kundenbasis im Mittel- stand und bei Großkunden. Dafür wird das Team der Mittelstands- bank Direkt personell verstärkt, um eine noch aktivere Kunden- betreuung sicherzustellen. Darüber hinaus stärkt die Commerz- bank ihr Angebot an Finanzierungslösungen insbesondere für Großkunden und begleitet den Mittelstand aktiv im Bereich der Nachfolgefinanzierung. Ebenso spielen die Beratung und die Fi- nanzierung bei strategischen Nachhaltigkeitsthemen wie der De- karbonisierung oder beim Aufbau einer Berichterstattung rund um die Dimensionen Environment, Social und Governance (ESG) eine wichtige Rolle. Zudem wird sich das Segment Firmenkunden auf internationa- les Wachstum konzentrieren und das Geschäft mit deutschen Kun- den in den USA und Asien ausbauen. Auch sollen Geschäftsbezie- hungen mit nordamerikanischen und asiatischen Unternehmen aus ausgewählten Sektoren intensiviert werden. Weitere Ertragspoten- ziale werden durch die Akquisition neuer Firmenkunden mit hoher RWA-Effizienz (Relation der Erträge zu den risikogewichteten Akti- va) gehoben. Auf der Produktseite wird das Leistungsspektrum für Unternehmen im Bereich der Devisen-, Zins- und Rohstoffprodukte sowie im Transaction Banking, insbesondere beim Zahlungsverkehr und Außenhandelsgeschäft, gezielt gestärkt. Neben der Beschleunigung des profitablen Wachstums steht die konsequente Fortsetzung der eigenen Transformation im Mit- telpunkt der weiterentwickelten Strategie. Die entsprechenden Maßnahmen zielen darauf ab, die Komplexität von Prozessen wei- ter zu reduzieren und die Commerzbank insgesamt noch schlanker und effizienter aufzustellen. Die Bank wird ihre Produktivität insbesondere durch die Mo- dernisierung und den effizienten Einsatz von Technologien weiter steigern. Dazu beschleunigt sie die Digitalisierung, etwa durch den Einsatz moderner Technologien wie zum Beispiel künstlicher Intelligenz (KI). Ein weiteres Investitionsfeld ist die konsequente Modernisierung sowie Verschlankung der IT-Infrastruktur. Mit dem für das Geschäftsjahr 2024 erzielten Ergebnis haben wir uns eine starke Ausgangsposition erarbeitet und können jetzt Marktchancen und den technologischen Fortschritt noch besser nutzen. Mit diesem Momentum beschleunigen wir unser profitables Wachstum und treiben unsere Transformation konsequent voran. Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns Die Commerzbank hat auf Basis ihrer sehr guten Finanzzahlen für das Jahr 2024 ihre Strategie weiterentwickelt und am 13. Februar des laufenden Jahres dem Kapitalmarkt vorgestellt. Daraus leiten sich wesentliche Elemente des Ausblicks auf das Jahr 2025 ab. Die Strategie „Momentum“ stellt Wachstum und Transformati- on in den Vordergrund. Einerseits strebt die Bank profitables Wachstum in ihren Kundensegmenten an und andererseits plant sie, den Kostenauftrieb aufgrund von Inflation durch Effizienz- maßnahmen einzudämmen. Bis zum Jahr 2028 soll eine Rendite auf das materielle einge- setzte Eigenkapital von 15,0 % sowie eine Aufwandsquote von 50 % erreicht werden. Für das Jahr 2025 wird eine Aufwandsquo- te von 57 % angestrebt, nachdem diese im Jahr 2024 bereits eine gute Quote von 59 % erreicht hatte. Es wird erwartet, dass die Einlagenzinsen der EZB von 3,0 % zum Jahresende 2024 auf 2,0 % zur Jahresmitte 2025 gesenkt werden. Ferner wird nur von einem schwachen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von deut- lich unter 1 % ausgegangen. Die Inflation wird im Durchschnitt des Jahres 2025 bei 2,1 % erwartet. Auf Basis eines weiter steigenden Operativen Ergebnisses der Bank ist geplant, die Kapitalrückgabe für das Geschäftsjahr 2025 zu erhöhen. Während die Ausschüttungsquote für das abgelaufene Geschäftsjahr rund 71 % betragen wird, soll sie sich für das Ge- schäftsjahr 2025 auf 100 % des Nettogewinns nach Abzug von AT- 1-Kupons, aber vor Restrukturierungskosten belaufen. Diese Kapi- talrückgabe an Aktionärinnen und Aktionäre soll neben einer Divi- An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 331 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht dende über Aktienrückkäufe erreicht werden, für die jeweils die Zustimmung der EZB und der Finanzagentur erforderlich ist. Für die Jahre 2025 und folgende hat die Bank eine neue Kapitalrück- gaberichtlinie verabschiedet, die auf der Website der Commerz- bank einsehbar ist. Voraussichtliche Entwicklung einzelner Ergebniskomponenten Im Zinsüberschuss stützt sich die Prognose der Commerzbank auf den erhobenen Konsens vieler Volkswirte für die Entwicklung der EZB-Einlagenzinsen sowie für die entsprechenden Einlagenzinsen der polnischen Zentralbank. Während die Euroterminzinsen per Ende Januar für das Jahr 2025 nur leicht über der für die Prognose angesetzten durchschnittlichen Rate von 2,15 % lagen, belief sich der Unterschied in Polen auf um 75 Basispunkte höhere Termin- zinsen als die in der Planung verwendeten 4,89 % für den Zinssatz auf den polnischen Interbankenmarkt (WIBOR). Aus diesen höhe- ren Terminzinsen in beiden Währungsräumen resultiert zusätzli- ches Ertragspotenzial im Zinsüberschuss. Die Commerzbank rechnet für das Jahr 2025 mit einem Zins- überschuss von 7,7 Mrd. Euro, nachdem im Jahr 2024 noch 8,3 Mrd. Euro bei einem durchschnittlichen EZB-Einlagenzins von 3,7 % zu verzeichnen waren. Der erwartete Rückgang im EZB- Einlagenzins ist der Hauptgrund für die ermäßigte Erwartung für den Zinsüberschuss in diesem Jahr. Sollten sich jedoch die Ter- minzinsen von Ende Januar realisieren, rechnet die Bank mit ei- nem um 200 Mio. Euro höheren Zinsüberschuss in Höhe von 7,9 Mrd. Euro. Der Provisionsüberschuss wird für das laufende Jahr um 7 % höher als im Vorjahr erwartet. Somit soll der erfolgreiche Wachs- tumspfad, der bereits im abgelaufenen Jahr zu einem Ertrags- wachstum von 7 % geführt hat, fortgeschrieben werden. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten unterliegt generell einer eingeschränkt beeinflussbaren erhöhten Volatilität. Zum einen aufgrund der grundsätzlich ungewissen Entwicklung an den globalen Kapitalmärkten. Zum anderen kann das Fair Value Ergebnis durch Veränderungen in Marktzinsen beeinflusst wer- den. Dabei kann es zu Verschiebungen zwischen dem Zinsergeb- nis und dem Fair-Value-Ergebnis kommen. Die Höhe der Ver- schiebung ist abhängig von der Positionierung im Laufe des Jahres. In der Planung hat die Bank angenommen, dass im erwar- teten sinkenden Zinsumfeld das Fair-Value-Ergebnis um 0,3 Mrd. Euro bis 0,4 Mrd. Euro höher ausfällt. Dabei ist jedoch nicht aus- zuschließen, dass dieser Effekt durch andere Sachverhalte im Fair- Value-Ergebnis deutlich überlagert wird oder die Verschiebung geringer oder höher ausfällt. Die übrigen Ertragspositionen, darunter das Realisierungs- ergebnis aus Finanzinstrumenten sowie das Sonstige Ergebnis, werden erfahrungsgemäß in hohem Maß durch zumeist nicht planbare Einmalerträge und Bewertungseffekte beeinflusst. Dabei kommt der im Sonstigen Ergebnis ausgewiesenen Vorsorge für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremd- währung bei der mBank eine wesentliche Bedeutung zu. Nach ho- hen Vorsorgen von – 1 002 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2024 sind weitere Belastungen möglich, sodass auch für das Geschäftsjahr 2025 ein negatives Sonstiges Ergebnis nicht auszuschließen ist. Nach – 743 Mio. Euro im vergangenen Jahr erwartet die Commerzbank für das Jahr 2025 in einem eingetrübten konjunktu- rellen Umfeld eine Belastung aus dem Risikoergebnis von rund – 850 Mio. Euro. Diese Erwartung berücksichtigt eine zumindest teilweise Nutzung des Top-Level-Adjustments (TLA), das sich zum Jahresende 2024 auf 228 Mio. Euro belief. Dieses TLA reflektiert erwartete Sekundäreffekte im Kreditbuch unter anderem aufgrund geopolitischer Krisen und Inflationsunsicherheiten. Der Verwaltungsaufwand inklusive Pflichtbeiträge soll auch im laufenden Jahr strikt entlang der Cost-Income-Ratio gesteuert werden. Das Ziel für die Cost-Income-Ratio beträgt rund 57 %. Das bedeutet, dass die Verwaltungsaufwände etwaige Planabwei- chungen im Ertrag reflektieren und beispielsweise Investitionsmit- tel freigegeben oder zurückgehalten werden. Auch die Aufwände für variable Vergütung werden durch Planabweichungen im Ertrag beeinflusst. Im Zusammenhang mit dem Mitte Februar 2025 verkündeten Stellenabbau – größtenteils in Zentral- und Stabsfunktionen sowie Operations in Deutschland – werden für das laufende Jahr Rest- rukturierungsrückstellungen in Höhe von rund 700 Mio. Euro vor Steuereffekten erwartet. Voraussichtliche Entwicklung der Segmente Privat- und Unternehmerkunden (PUK) Im Privat- und Unternehmerkundensegment steht das Angebot von optimierten und digitalen Banking-Lösungen für die knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland im Vor- dergrund. Die beiden Marken Commerzbank und comdirect sind mit ihrem Angebot auf skalierbares Wachstum ausgerichtet. Die Commerzbank möchte jeder Kundin und jedem Kunden das pas- sende Modell für die alltäglichen Banking-Bedürfnisse anbieten. Dazu wird sie unter anderem ihre Zahlungsverkehrslösungen mo- dernisieren. Fortgeführtes Wachstum im Asset- und Wealth- Ziel 2025: deutlicher Zuwachs beim Operativen Ergebnis 332 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Management ist eines der wichtigsten Elemente der Strategie. Die Commerzbank hat den Anspruch, als Premiumanbieterin die erste Anlaufstelle für anspruchsvolle Kundschaft zu sein. Auch die Aus- weitung des Kreditgeschäfts und Wachstum im Bereich Unter- nehmerkunden sollen zum geplanten Wachstum des Segments beitragen. Der Zinsüberschuss wird im Geschäftsjahr 2025 leicht unter dem Ergebnis für das Jahr 2024 erwartet. Ursächlich hierfür sind die im Durchschnitt niedriger erwarteten Zentralbankzinsen. Im Provisionsüberschuss rechnet die Commerzbank für das Segment PUK demgegenüber mit einem deutlichen Anstieg. Dazu sollen im Wesentlichen eine Steigerung der Erträge aus dem Wertpapiergeschäft beitragen sowie ein Ausbau der Aktivitäten im Asset- und Wealth-Management. Der im Zins- und Provisionsüberschuss im Segment PUK ent- haltene Beitrag der mBank wird im Zinsüberschuss deutlich nied- riger und im Provisionsüberschuss deutlich höher als im Vorjahr erwartet. Insgesamt erwarten wir die Erträge im Segment PUK deutlich über dem Vorjahr, unter der Annahme, dass sich die hohen Ein- malbelastungen bei der mBank in Polen aus Vorsorgen für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung im laufenden Jahr nicht in vergleichbarem Maße wiederholen. Der Verwaltungsaufwand im Segment PUK inklusive Pflichtbei- träge unterliegt der Steuerung der Cost-Income-Ratio des Kon- zerns, die für das Geschäftsjahr 2024 eine Quote von 57 % errei- chen soll. Entlang der erwarteten Ertragsentwicklung inklusive Investitionen in Geschäftswachstum wird der Verwaltungsaufwand inklusive Pflichtbeiträge leicht höher als 2024 erwartet. Bei einer für das Risikoergebnis im Segment PUK erwarteten deutlich höheren Belastung als im Vorjahr gehen wir aufgrund steigender Erträge von einem signifikant über dem Vorjahr lie- genden Operativen Ergebnis aus. Dementsprechend erwarten wir die operative Eigenkapitalrendite auf Vorjahresniveau und die Cost-Income-Ratio deutlich verbessert. Voraussetzung für diese Prognose ist, dass sich die hohen Einmalbelastungen bei der mBank aus Vorsorgen für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung im laufenden Jahr nicht in vergleichbarem Maße wiederholen. Firmenkunden (FK) Die Commerzbank wird als führende deutsche Mittelstandsbank ihre Firmenkunden bei der laufenden Transformation weiter eng begleiten. Das erfolgreich etablierte Betreuungsmodell soll weiter gestärkt werden und weiteres Wachstum ermöglichen. Wesentli- cher Treiber dieses Wachstums ist im Bereich Mittelstand neben der Begleitung der Transformation der deutschen Wirtschaft der Ausbau des Direktbankmodells. Für internationale Firmenkunden steht das Wachstum an ausgewählten internationalen Standorten im Vordergrund. Dabei sind die Schweiz, die USA und der asiati- sche Raum hervorzuheben, wobei für Letztere die Konnektivität zu DACH klares Geschäftskriterium bleibt. Im Geschäft mit institutio- nellen Kunden sollen die Beziehungen zu Vermögensverwaltungs- gesellschaften und auch Leasing-Unternehmen gestärkt werden. Im Zinsüberschuss erwartet die Commerzbank im Segment FK leicht niedrigere Erträge als im Vorjahr. Wie auch im Segment PUK sind die im Durchschnitt niedriger erwarteten Zentralbank- zinsen maßgeblich für den erwarteten Rückgang. Im Provisionsüberschuss wird mit leicht höheren Erträgen als im Vorjahr gerechnet. Das erwartete Wachstum resultiert dabei unter anderem aus dem wachsenden Plattformgeschäft und dem Transaction Banking. Da alle weiteren Ertragspositionen im Firmenkundensegment in ihrer Prognosegüte mit hoher Unsicherheit verbunden sind, ist vor dem Hintergrund eines niedriger erwarteten Zinsüberschusses nicht auszuschließen, dass die Gesamterträge im Segment leicht unterhalb des Vorjahres liegen werden. Im Rahmen der Steuerung der Cost-Income-Ratio rechnet die Commerzbank im Segment Firmenkunden entlang der erwarteten Erträge mit leicht höheren Gesamtkosten als im Jahr 2024. Für das Risikoergebnis im Segment Firmenkunden erwarten wir trotz anhaltender Konjunkturschwäche deutlich niedrigere Be- lastungen als im Vorjahr, das durch Vorsorge für einige Einzelfälle geprägt war. Zusammengefasst rechnen wir für das Segment Firmenkunden mit einem im Vergleich zum Vorjahr leicht niedrigeren Operativen Ergebnis. Dementsprechend auch mit einer niedrigeren operativen Eigenkapitalrendite und einer leicht steigenden Cost-Income- Ratio. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2025 geht die Commerzbank davon aus, das Operative Ergebnis des Vorjahres erneut deutlich zu übertreffen. Hauptverantwortlich für den erwarteten Anstieg sind ein steigen- der Provisionsüberschuss um geplante 7 % und geringere Ein- malbelastungen bei der mBank, die jedoch mit hoher Prognose- unsicherheit versehen ist. Demgegenüber dürfte das den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzerner- gebnis aufgrund erwarteter Restrukturierungsrückstellungen mit rund 2,4 Mrd. Euro niedriger als im Vorjahr ausfallen. Dement- sprechend wird von einem leichten Rückgang der Eigenkapital- rendite im Jahr 2025 ausgegangen. Der Anspruch an die harte Kernkapitalquote der Commerzbank orientiert sich an den Kapitalanforderungen aus dem aufsicht- lichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (Supervisory Review and Evaluation Process, SREP). Diese Mindestanforderung mündet in der MDA-Schwelle, die sich zum Ende des Jahres 2024 auf An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 333 47 Nachhaltigkeitsbericht 302 Grundlagen des Commerzbank-Konzerns 309 Wirtschaftsbericht 319 Entwicklung der Segmente 322 Angaben zur Commerzbank AG (HGB) 325 Prognose- und Chancenbericht 10,27 % belief. Dem stand eine CET-1-Quote von 15,1 % gegen- über. Somit verfügt die Commerzbank über einen signifikanten Kapitalpuffer oberhalb der regulatorischen Mindestanforderungen. Für das Jahr 2025 rechnet die Commerzbank weiterhin mit einer CET-1-Quote von mindestens 14 %. Diese Zielgröße berücksichtigt bereits eine geplante Ausschüttung von 100 % des Nettoergebnis- ses nach Abzug von vollständig diskretionären AT-1-Kupons, aber vor Restrukturierungsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2025. Dennoch können zahlreiche Risikofaktoren bei ungünstigem Verlauf das prognostizierte Jahresergebnis 2025 in einem erheb- lichen nicht zuverlässig quantifizierbaren Ausmaß beeinträchtigen. Dazu zählen nach wie vor hohe globale konjunkturelle Risiken. Aber auch geopolitische Risiken, wie der Russland-Ukraine-Krieg, die über die massive Verteuerung von Rohstoffen vorhandene in- flationäre Tendenzen erheblich beschleunigen können, haben das Potenzial, die Konjunktur negativ zu beeinflussen und sich damit auf unsere Geschäftsentwicklung auszuwirken. Darüber hinaus bleiben durch politische Spannungen ausgelöste Handelskonflikte zwischen den Wirtschaftsblöcken Europa, Nordamerika und Asien weiterhin möglich. Zu den weiteren Risikofaktoren zählt auch eine nochmalige Verschärfung der Wettbewerbssituation im Inland. Sinkende Mar- gen auf aus Risiko-Ertrags-Sicht unattraktive Niveaus könnten in den kommenden Jahren ebenso wie inflationär bedingte Kosten- schübe die Wirksamkeit der erwarteten positiven Effekte aus den Maßnahmen zur Profitabilitätssteigerung der Commerzbank ver- zögern und/oder in ihrem Ausmaß beeinträchtigen. Weitere In- formationen zu sonstigen Risiken siehe Konzernrisikobericht auf Seite 367 ff. In Polen liegt weiterhin keine finale höchstrichterliche Klärung der Rechtslage in Bezug auf Klagen privater Kundinnen und Kun- den zu Fremdwährungs-Immobilienkrediten vor, sodass weitere Belastungen nicht auszuschließen sind. Konzernrisikobericht Der Konzernrisikobericht ist ein eigenständiger Berichtsteil im Geschäftsbericht. Er ist Bestandteil des Konzernlageberichts. Konzernrisiko bericht › Im Konzernrisikobericht stellen wir umfassend die Risiken dar, denen wir ausgesetzt sind. Wir geben einen detaillierten Einblick in die Organisation und maßgeblichen Prozesse unseres Risikomanagements. Unser vorrangiges Ziel ist es, jederzeit sicherzustellen, dass alle Risiken in der Commerzbank vollstän- dig und auf Basis adäquater Verfahren identifiziert, überwacht und gesteuert werden. 335 Inhalt 336 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 337 Organisation des Risikomanagements 338 Risikostrategie und Risikosteuerung 341 Risikokennziffern 341 Risikotragfähigkeit und Stresstesting 343 Regulatorisches Umfeld 346 Adressenausfallrisiken 346 Strategie und Organisation 347 Risikosteuerung 350 Commerzbank-Konzern 354 Segment Privat- und Unternehmerkunden 355 Segment Firmenkunden 356 Bereich Sonstige und Konsolidierung 356 Weitere Portfolioanalysen 360 Marktrisiken 360 Strategie und Organisation 360 Risikosteuerung 361 Handelsbuch 362 Anlagebuch 363 Marktliquiditätsrisiken 364 Liquiditätsrisiken 364 Strategie und Organisation 364 Risikosteuerung 364 Liquiditätsrisikomodell 365 Quantifizierung und Stresstesting 365 Liquiditätsreserven 366 Liquiditätskennzahlen 367 Operationelle Risiken 367 Strategie und Organisation 368 Risikosteuerung 369 Unterrisikoarten des operationellen Risikos 374 Sonstige wesentliche Risiken 336 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Die geopolitischen Spannungen führen weiterhin zu, wenn auch reduzierten, ökonomischen krisenbedingten Unsicherheiten. Das für diesen Sachverhalt gebildete Sekundäreffekte-TLA (Top-Level-Adjustment) bildet nach Einschätzung der Commerzbank weiterhin die vorausschau- end erwarteten Effekte angemessen ab. Risikotragfähigkeitsquote betrug 211 % per 31. Dezember 2024 • Die RTF-Quote liegt weiterhin auf hohem Niveau. • Der Anstieg des ökonomischen Risikodeckungspotenzials gegen- über dem 31. Dezember 2023 resultiert maßgeblich aus der An- rechnung unseres Jahresergebnisses 2024 unter Berücksichti- gung der Abgrenzung für Dividende, Aktienrückkäufe und AT-1- Zinsen. Exposure at Default im Konzern gestiegen • Das Exposure at Default im Konzern ist im Jahr 2024 von 536 Mrd. Euro auf 549 Mrd. Euro gestiegen. • Die Risikodichte ist im gleichen Zeitraum von 21 Basispunkten auf 19 Basispunkte gesunken. Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf – 743 Mio. Euro • Das Ergebnis 2024 wurde überwiegend durch Ausfälle von Ein- zeladressen und Risikovorsorgenachbildungen getrieben. Dane- ben enthält das Risikoergebnis Modell- und Methodeneffekte, die unter anderem aus der erstmaligen Einführung einer kol- lektiven Stufenzuordnung resultieren. • Der Bestand des Sekundäreffekte-TLA auf Konzernebene belief sich per 31. Dezember 2024 auf 228 Mio. Euro (Vorjahr 453 Mio. Euro). Marktrisiken im Handelsbuch im Jahr 2024 zurückgegangen • Der Value at Risk ging im Jahr 2024 von 14 Mio. Euro auf 6 Mio. Euro zurück. • Das Marktrisikoprofil des Value at Risk verteilt sich über die An- lageklassen, Zins- inklusive Inflationrisiken, Währungskurs- so- wie Credit-Spread- und Rohwarenrisiken. Operationelle Risiken im Jahresvergleich angestiegen • Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des vierten Quartals 2024 24,1 Mrd. Euro. Haupttreiber des An- stiegs gegenüber dem Vorjahr waren die gestiegenen vorläufigen Erträge im Jahr 2024. • Die Gesamtbelastung aus OpRisk-Ereignissen ist im Vergleich zum Vorjahr von 1 176 Mio. Euro auf 1 130 Mio. Euro gesunken. 12/24 Risikotragfähigkeit Mrd. € Ökonomisch erforder- liches Kapital Risikodeckungspotenzial 26 12 211 % 12/23 RTF-Quote 24 13 191 % EaD Mrd. € Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Privat- und Unternehmerkunden 12/24 549 12/23 536 – 743 Risikoergebnis Mio. € Konzern 12/24 – 618 12/23 VaR Mio. € Konzern 6 12/24 Konfindenzniveau 99 % Haltedauer 1 Tag 14 12/23 24,1 12/24 Risikoaktiva aus operationellen Risiken Mrd. € Konzern 22,8 12/23 Executive Summary 2024 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 337 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Ver- luste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwi- schen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten. Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise in der Rechnungsle- gung oder in der Kapitalbindung bewertbare Risiken, nicht quanti- fizierbare Risiken sind zum Beispiel Compliance- und Reputations- risiken. Organisation des Risikomanagements Die Commerzbank sieht das Risikomanagement als eine Aufgabe für die gesamte Bank an. Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet kon- zernweit die Entwicklung und Umsetzung der risikopolitischen Leit- linien für quantifizierbare Risiken, die vom Vorstand festgelegt werden, sowie die Messung dieser Risiken. Der CRO berichtet dem Vorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns. Die Risikomanagement-Organisation bestand zum 31. Dezember 2024 aus den Bereichen Group Credit Risk – Corporate Clients, Group Credit Risk – PUK, Group Risk Control, Group Cyber Risk & Information Security, Group Big Data & Advanced Analytics (BDAA) sowie Group Model Risk Management & Validation. BDAA wechselte zum 1. Februar 2025 von Group Risk Management zu Group Services. Darüber hinaus ist der CRO für den Bereich Group Compliance zuständig. Die Etablierung angemessener Governance, Verfahren und Systeme, die es der Bank ermöglichen, unerwünschte Gefähr- dungen durch Compliance-Risiken zu vermeiden, ist Aufgabe von Group Compliance. Group Compliance wird durch den Chief Com- pliance Officer gesteuert. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO. Grundlegende strategische Entscheidungen trifft ausschließlich der Vorstand. Der Vorstand hat das operative Risikomanagement an Ko- mitees delegiert. Im Rahmen der jeweiligen Geschäftsordnungen sind dies: das Group Credit Committee, das Group Market Risk Com- mittee, das Group OpRisk Committee, das Group Cyber Risk & Infor- mation Security Committee sowie das Group Strategic Risk Commit- tee als risikoartenübergreifendes Entscheidungsgremium. In allen vorgenannten Komitees hat der CRO den Vorsitz und ein Vetorecht. Zusätzlich ist der CRO Mitglied des Group Asset Liability Commit- tees. Hier besteht bei bestimmten Themen (zum Beispiel Liquidi- tätsrisikothemen) ebenso ein Vetorecht des CRO. Im Folgenden sind die Aufgaben und Kompetenzen der einzel- nen Komitees beschrieben: Der Risikoausschuss des Aufsichtsrats ist das höchste Risiko- komitee der Bank. Er besteht aus mindestens 5 Aufsichtsratsmit- gliedern. Zum Aufgabengebiet des Risikoausschusses gehören un- ter anderem die Überwachung des Risikomanagementsystems und die Behandlung von Risiken wie Markt-, Kredit- und operationellen Risiken sowie Reputationsrisiken, Risiken der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT-Risiken) und Environment- Social-Governance-(ESG-)bezogene Risiken. Der Risikoausschuss bestimmt Art, Umfang, Format und Häufigkeit der Informationen, die der Vorstand zum Thema Strategie und Risiko vorlegen muss. Das Group Credit Committee ist das Entscheidungsgremium des operativen Kreditrisikomanagements, das aus jeweils zwei Vertre- tern der Marktfolge und der Marktseite gebildet wird. Das Group Credit Committee trifft Entscheidungen im Rahmen der ihm vom Group Compliance Group Risk Control Risikomanagement-Organisation Group Cyber Risk & Information Security Group Credit Risk – Corporate Clients Vorstand Chief Risk Officer Group Big Data & Advanced Analytics Group Model Risk Management & Validation Group Credit Risk – PUK Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 338 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Vorstand übertragenen Kompetenzen und ist unterhalb des Vor- stands für das Management aller Kreditrisiken zuständig. Es agiert dabei auf Basis der gültigen Konzernkreditrisikostrategie. Das Group Market Risk Committee ist das Gremium, das die Marktrisiken im Gesamtbankinteresse überwacht und durch die Vor- gabe von Limite unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit steuert. Hierbei werden alle wesentlichen Marktrisiken aus Handels- und Anlagebuch mit dem Ziel der Risikofrüherkennung sowie der aktiven Risikosteuerung betrachtet. Der Fokus liegt auf der Optimie- rung des Rendite-Risiko-Profils. Das Group OpRisk Committee (OpRiskCo) befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern und fungiert dies- bezüglich als höchstes Eskalations- und Entscheidungsgremium un- terhalb des Vorstands. Das OpRiskCo befasst sich ferner mit allen wesentlichen regulatorischen Themen, die sich im Zusammenhang mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern ergeben, sowie mit den Standards zur Governance und Erhebung der Funk- tionsfähigkeit des Internen Kontrollsystems (IKS) in der Commerz- bank-Gruppe. Das Cyber Risk & Information Security Committee (CRISCo) überwacht und steuert die Risiken der Informations- und Kommu- nikationstechnologie im Gesamtbankinteresse. Es fungiert diesbe- züglich als höchstes Entscheidungs- und Eskalationsgremium un- terhalb des Vorstands. Das CRISCo behandelt alle in den Themen der Cyber- und Informationssicherheit relevanten regulatorischen Aspekte und hat das Ziel, diesbezüglich ein angemessenes Risiko- management gemäß international anerkannten Standards zu ge- währleisten. Das Group Strategic Risk Committee dient als risikoartenüber- greifendes Diskussions- und Entscheidungsgremium mit dem Hauptziel, Risiken auf Portfolioebene zu überwachen und zu steuern. Dies betrifft Themen der Risikomessung, der Risikotransparenz sowie der Risikosteuerung. Das Group Asset Liability Committee (Group ALCO) verantwor- tet als Gremium des Commerzbank-Konzerns die konzernübergrei- fende und integrierte Steuerung der finanziellen Ressourcen Kapital, Liquidität und Bilanzstruktur unter Berücksichtigung der regulatori- schen Rahmenbedingungen. Hierunter fallen auch die Zins- und Li- quiditätsrisikomodelle sowie die Regeln des Funds Transfer Pricings. Das Group ALCO überwacht insbesondere die Risikotragfähigkeit im Konzern und spielt damit eine wichtige Rolle im Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP). Beschlüsse des Group ALCO werden dem Vorstand zur Bestätigung vorgelegt. Bei Verlet- zung eines Recovery-Plan-Indikators spielt das Group ALCO eine koordinierende Rolle hinsichtlich der Einschätzung der Situation sowie der Einleitung von Maßnahmen. Darüber hinaus werden in weiteren nachfolgend aufgeführten Ko- mitees Risikothemen behandelt: Compliance-Risiken werden insbesondere auch im Global Com- pliance Board (GCB) behandelt. Das GCB wurde als Forum für den Austausch von Informationen zu wichtigen Compliance-Themen und Aufsichtsmaßnahmen im Hinblick auf Compliance in der Bank ein- gerichtet. Darüber hinaus dient das GCB als Informationsplattform für Segmente und Funktionen über Compliance-Kultur, Änderungen von Compliance-Vorschriften, Aktualisierungen von Compliance-be- zogenen Richtlinien und deren Auswirkungen. Das Group Risk Management Executive Committee dient als Diskussions- und Entscheidungsgremium innerhalb von Group Risk Management und ist insbesondere für die Organisation und strate- gische Entwicklung des Risikomanagements sowie die Schaffung und Einhaltung einer einheitlichen Risikokultur verantwortlich. Ebenfalls stellt es die Umsetzung der Konzernrisikostrategie und der Beschlüsse des Vorstands in der Risikofunktion sicher. Eine vollständige, zeitnahe, transparente und methodisch adä- quate Risikomessung ist die Grundvoraussetzung für die perma- nente Sicherstellung der Liquiditäts- und Kapitalausstattung im Commerzbank-Konzern. Unsere Geschäfts- und Risikostrategie wird durch die eingesetzten Verfahren messbar, transparent und kontrollierbar. Unsere eingesetzten Methoden und Modelle zur Ri- sikomessung entsprechen aktuellen gängigen Standards der Ban- kenbranche und unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling, die interne Revision, unsere externen Wirtschaftsprüfer und die deutschen und europäischen Aufsichts- behörden. Die Verfahren sind nach unserer Einschätzung geeignet, die Risikotragfähigkeit und jederzeitige Zahlungsfähigkeit nachhal- tig sicherzustellen. Wir erachten unsere Risikomanagementmetho- den und -verfahren sowie unser Risikomanagementsystem insge- samt als angemessen und wirksam. Ebenso erachten wir unser IKS insgesamt als angemessen und wirksam. Details zum IKS in der Commerzbank sind im Abschnitt zu den operationellen Risiken zu finden. Risikostrategie und Risikosteuerung Die Gesamtrisikostrategie regelt, im Einklang mit der Geschäftsstra- tegie, die risikostrategische Ausrichtung des Commerzbank-Kon- zerns. Sie legt den Risikoappetit als maximales Risiko fest, das die Bank beim Verfolgen ihrer Geschäftsziele einzugehen bereit ist und das sie eingehen kann, ohne existenzielle Bedrohungen, die über die inhärenten Risiken hinausgehen, zuzulassen. Leitgedanke ist das Si- cherstellen einer angemessenen Liquiditäts- und Kapitalausstattung des Konzerns. Dies umfasst auch die Sicherung der Umsetzungsfä- higkeit der Geschäftsstrategie durch ein Risikoprofil im Einklang mit den regulatorisch und kapitalmarktseitig determinierten Spielräu- men. Entsprechend werden aus diesen Anforderungen adäquate Li- mite für die dem Konzern zur Verfügung stehenden Risikoressour- cen Kapital und Liquidität abgeleitet. Die übergreifenden Limite der Gesamtrisikostrategie sind dabei konsistent zu den Indikatorschwel- len des Recovery-Plans. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 339 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Die kontinuierlichen Herausforderungen an das fokussierte Ge- schäftsmodell durch die Weiterentwicklung der technischen Mög- lichkeiten, Kundenerwartungen und Regulierungen sowie der dazu notwendigen laufenden schnellen IT-Umsetzungen stellen unverän- dert eines der größten idiosynkratischen Geschäftsrisiken dar. Die Geschäftsstrategie „Zeit, was zu bewegen" stellt die wesentlichen Stakeholder Kunden, Mitarbeitende und Investoren und ihre Erwar- tungen in einem weiterhin sehr volatilen und herausfordernden Um- feld konsequent in den Mittelpunkt. Der eingeschlagene Wachs- tumskurs wird unter Erhöhung der Profitabilität und der Arbeit- geberattraktivität fortgesetzt. Im Rahmen der aktuellen Strategie de- finiert die Commerzbank dabei die drei Säulen Exzellenz, Verantwor- tung und Wachstum. Hinsichtlich der Risikokosten besteht der An- spruch, sie jederzeit aus dem operativen Geschäft zu erwirtschaften. Aus der Kernfunktion einer Bank als Liquiditäts- und Risiko- transformator resultieren unvermeidliche Bedrohungen, die im Extremfall den Fortbestand des Instituts gefährden können. Diese hängen vom jeweiligen Geschäftsmodell der Bank ab und werden bei der Verfolgung der Geschäftsziele in Kauf genommen. Grund- lage der strategischen Ausrichtung der Commerzbank bildet die Ge- schäftsstrategie. Bei einer nachhaltigen Änderung der Bewertung der inhärenten und existenziellen Bedrohungen für die Commerz- bank sind gegebenenfalls das Geschäftsmodell und damit die Ge- schäfts- sowie Risikostrategie mittel- und langfristig durch den Vor- stand anzupassen. Eine Unterscheidung der Art der in Kauf genommenen Risiken kann anhand zweier grundsätzlicher Bedro- hungsszenarios erfolgen. Der Eintritt einer inhärenten existenziel- len Bedrohung gefährdet den Fortbestand der Commerzbank. Eine Rettung der Commerzbank wäre in diesem Fall ohne staatliche Maßnahmen oder erhebliche regulatorische Stützungsmaßnahmen (im Sinne zum Beispiel von Garantieschirmen, Duldung erheblichen Abweichens von regulatorischen Kapitalanforderungen und Ret- tungsfusion) beziehungsweise Aktivierung des Single Resolution Mechanism (SRM) kaum darstellbar. Gegen diese inhärenten existenziellen Bedrohungen werden gleichwohl Mitigierungsstrategien entwickelt, um möglichst die Wahrscheinlichkeit eines Schadens oder das Ausmaß zu reduzieren. Dagegen besteht im Falle der Realisierung einer dem Geschäftsmo- dell inhärenten, aber nicht existenziellen Bedrohung grundsätzlich die Möglichkeit zur Mitigierung, unter anderem durch am Markt ver- fügbare Kapitalmaßnahmen oder Nutzung entsprechender Kapital- puffer. Eine Aktivierung des SRM ist mithin in diesem Bedrohungs- szenario nicht notwendig. Zu den geschäftsmodell-inhärenten existenziellen Bedrohungen zählen für die Commerzbank aufgrund ihres Geschäftsmodells beispielsweise der Ausfall von Deutschland, der Zerfall der Eurozone sowie ein Ausfall eines/mehrerer der ande- ren großen europäischen Länder oder ein Ausfall der USA, ein Zu- sammenbruch der Finanzmärkte in Verbindung mit einem Entfall der Grundfunktionalitäten der Europäischen Zentralbank (EZB) oder ein Bank-Run, dessen Bedrohungen über den aus 2023 bekannten Ereignissen liegt, ein Zusammenbruch oder eine massive Funktionsstörung von globalen Clearinghäusern sowie auch extreme Cyberattacken auf Staaten und Institutionen aufgrund der zuneh- menden Digitalisierung und geopolitischer Spannungen. Geschäftsmodell-inhärente (nicht existenzielle) Bedrohungen werden beim Verfolgen des Geschäftsziels in Kauf genommen. Zu diesen zählen unter anderem ein Ausfall eines oder weniger be- deutender (peripherer) Länder der Eurozone ohne signifikante sys- tematische Weiterungen und eine tiefe, mehrere Jahre anhaltende Rezession mit schweren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und daraus folgende Konsequenzen wie massive Kreditausfälle, exzessive Ziehung von Linien durch Kunden oder starker Abfluss von Kundeneinlagen mit Auswirkungen auf die Liquiditätslage. Folgen geopolitischer Krisen wie gegenwärtig ausgelöst durch den anhaltenden Krieg Russlands gegen die Ukraine oder auch Han- delskriege, beispielweise zwischen den USA und China, können massive Auswirkungen auf die weltweiten Märkte haben und be- drohen die Commerzbank als international aufgestelltes Institut in ihrem Geschäftsmodell. Die Maßnahmen für das Management von Markt-, Liquiditäts-, Kredit- und operationellen Risiken aufgrund der speziellen Erfordernisse der geopolitischen Krise, mit denen sich die Commerzbank auf das neue Szenario nach dem Einmarsch der rus- sischen Armee in die Ukraine eingestellt hat, bestehen fort. Die zu beobachtenden Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten und Rohstoffpreise zeigen aber auch, dass die Auswirkungen noch an- halten und durch die zusätzliche Unsicherheit über die weitere Ent- wicklung, zum Beispiel im Rahmen der erneuten Präsidentschaft von Donald Trump oder der Entwicklung im Nahen Osten weiterhin schwer abzuschätzen sind. Generell erfordert das geopolitische Ri- sikoprofil eine Berücksichtigung bei der Definition des Risikoappe- tits im Sinne einer vorausschauenden Bestimmung der (Länder-)Ri- sikobereitschaft für mögliche geopolitische Krisen. Auch aus dem IKT-Risiko, das auch das Cyberrisiko enthält, können schwere Be- drohungen entstehen und je nach Schwere und Betroffenheit einer Cyberattacke ist das IKT-Risiko auch als existenzielle Bedrohung zu betrachten, weshalb die Commerzbank kontinuierlich an der Ver- besserung der Cyberresilienz arbeitet. Die weitere Entwicklung und mögliche Konsequenzen der Situation der mBank im Zusammen- hang mit auf Schweizer Franken indexierten Darlehen und der zu- sätzlich national regulatorisch eingeräumten sogenannten „Credit Holidays“ in Kombination mit einem Ausfall von Polen stellen poli- tische Risiken dar. Diese stellen für die Commerzbank eine signifi- kante Bedrohung dar und erfordern möglicherweise besondere mi- tigierende kapitalmarktbezogene Maßnahmen. Eine weitere inhärente Bedrohung stellen Umweltrisiken dar. Hierunter verstehen wir sowohl Klima- als auch Biodiversitätsrisi- ken, die jeweils nochmals in physische und transitorische Risiken unterteilt werden können. Diese horizontalen Risikotreiber können sich jeweils in physischen oder transitorischen Risiken über weitere Risikoarten für die Commerzbank materialisieren. Insbesondere transitorische Risiken bergen über den kurzfristigen Zeitraum noch schwer einschätzbare Risiken (aber auch Chancen). Diese 340 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Bedrohung für die Commerzbank zu erfassen und zu mitigieren, ist eines der risikostrategischen Ziele. Insbesondere wurde die grundlegende Erfassung und Steue- rung der Umweltrisiken bereits in der Beurteilung der Risikotrag- fähigkeit etabliert. Weiterhin wurden im Environmental-Social- Governance-(ESG-)Rahmenwerk der Commerzbank die CO 2 -Emis- sionsintensitäten des Kundenportfolios auf Basis expliziter und ex- tern kommunizierter Sektorziele (SBTi) berichtet und eine initiale Steuerung aufgebaut. Auf dieser Basis wird die Steuerung von Klimarisiken im Zusammenhang mit der verfolgten Nachhaltig- keitsstrategie weiter ausgebaut und operationalisiert inklusive kontinuierlicher Verbesserung von Daten und Methoden. Nachhaltigkeit umfasst für die Commerzbank neben dem zent- ralen Thema Umweltschutz auch soziale Aspekte und eine verant- wortungsvolle Unternehmensführung. Dies spiegelt sich in vielsei- tigen Aktivitäten, Mitgliedschaften und internen und externen Regelwerken in diesem Kontext wider. Die steigenden regulatori- schen Erwartungen an das Management und die Offenlegung von Sozial- oder Governance-Risiken (zum Beispiel 7. MaRisk-Novelle, EBA ITS zur Offenlegung von ESG-Risiken sowie EBA Draft Guide- lines on the management of ESG risks) fordern jedoch zunehmend die systematische Integration der Sozial- oder Governance-Risiken in die Risikomanagementprozesse. Entsprechend werden Materia- litätsanalysen für Umweltrisiken und Sozial- oder Governance-Risi- ken als Risikotreiber für die wesentlichen Risikoarten durchgeführt. Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten stellt sich die Commerzbank antizipativ auf absehbare anstehende Änderungen der regulatorischen Anforderungen oder der Rechnungslegungs- standards ein. Allerdings können derartige Änderungen bezie- hungsweise deren (rückwirkende) Auslegung nachhaltige bis zu existenzbedrohenden Auswirkungen für das Geschäftsmodell der Commerzbank haben. Diese regulatorischen Risiken werden von der Commerzbank in Kauf genommen, da in vielen Fällen keine Möglichkeit besteht, diese Risiken zu mitigieren oder zu steuern. Die Gesamtrisikostrategie deckt gemäß Risikoinventur alle we- sentlichen Risiken ab, denen die Commerzbank aktuell ausgesetzt ist. Sie wird jährlich beziehungsweise bei Bedarf ad hoc aktualisiert, in Form von Teilrisikostrategien für die wesentlichen Risikoarten weiter detailliert und über Policies, Regularien und Arbeitsanwei- sungen/Richtlinien konkretisiert und umgesetzt. Im vorgelagert durchzuführenden Prozess der Risikoinventur zielt die Commerz- bank darauf ab, dass alle für den Konzern relevanten Risikoarten identifiziert und bezüglich ihrer Wesentlichkeit bewertet werden. Die Einschätzung der Wesentlichkeit richtet sich hierbei nach der Frage, ob das Eintreten des Risikos mittel- oder unmittelbar einen maßgeblichen negativen Einfluss auf die Risikotragfähigkeit des Konzerns haben könnte. Im Rahmen des Planungsprozesses entscheidet der Vorstand, in welchem Umfang das Risikodeckungspotenzial des Konzerns ausge- schöpft werden soll. Auf dieser Basis werden in einem zweiten Schritt die einzelnen quantifizierbaren Risikoarten, die zum Kapitalbedarf beitragen, limitiert. Als Ergebnis der Planung wird den steuerungsrelevanten Einheiten ein Kapitalrahmen zugewiesen. Im Rahmen des unterjährigen Monitorings wird die Einhaltung der Li- mite und Leitplanken überprüft. Bei Bedarf werden Steuerungsim- pulse gesetzt. Darüber hinaus werden in der Gesamtrisikostrategie weitere Frühwarnschwellen festgelegt, mit deren Hilfe potenzielle negative Entwicklungen frühzeitig identifiziert werden können. Eine der originären Aufgaben des Risikomanagements ist das Vermeiden von Risikokonzentrationen. Diese können durch den Gleichlauf von Risikopositionen sowohl innerhalb einer Risikoart (Intra-Risikokonzentrationen) als auch über verschiedene Risikoar- ten hinweg (Inter-Risikokonzentrationen) entstehen. Letztere re- sultieren aus gemeinsamen Risikotreibern oder aus Interaktionen verschiedener Risikotreiber unterschiedlicher Risikoarten. Durch die Einrichtung von Risikosteuerungs- und Controlling- prozessen zielt die Commerzbank auf die Identifizierung, Beurtei- lung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der we- sentlichen Risiken und damit verbundener Risikokonzentrationen ab. Mithilfe von Szenarioanalysen wird regelmäßig Transparenz über Risikokonzentrationen geschaffen. Die Ausgestaltung der Szenarios und das ganzheitliche Vorgehen zielen darauf ab, die Wirkung adverser Szenarios auf die Portfolioschwerpunkte und Ri- sikokonzentrationen systematisch zu untersuchen. Das Manage- ment wird regelmäßig über die Ergebnisse der Analysen infor- miert, sodass potenzielle Verlustgefahren rechtzeitig vermieden werden können. Der Group Risk & Capital Monitor ist der monatliche steuerungs- orientierte Risikobericht zu Kapitalthemen sowie finanziellen und nicht-finanziellen Risiken des Commerzbank-Risikomanagements. Er stellt gesamthaft alle relevanten Risikoarten gemäß Risikoinventur in- klusive der ökonomischen und regulatorischen Risikotragfähigkeit für den Commerzbank-Konzern dar. Ziel des Berichts ist es, unter ande- rem den Vorstand und den Risikoausschuss des Aufsichtsrats über diese Risiken transparent und umfassend zu informieren, aus Risiko- sicht wichtige Entwicklungen aufzuzeigen sowie Steuerungsimpulse zu setzen. Insbesondere werden mit dem Bericht Limite und Leit- planken der Gesamtrisikostrategie überwacht. Die Genehmigung von Gesamtrisikostrategie und Group Risk & Capital Monitor erfolgt durch den Vorstand. Die Commerzbank hat Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct) verabschiedet, die verbindliche Mindeststandards für die unter- nehmerische Verantwortung der Commerzbank, für den Umgang mit Kundinnen und Kunden und Geschäftspartnern, für den Um- gang miteinander sowie für den Geschäftsalltag definieren. Das Einhalten relevanter Gesetze, regulatorischer Vorgaben, Industrie- standards und interner Regelungen ist dabei für die Bank wesent- licher Bestandteil der Risikokultur. Regelkonformes, angemesse- nes, couragiertes und integres Verhalten wird aktiv gefordert und nicht regelkonformes Verhalten sanktioniert. Prozessuale Erweite- rungen gewährleisten eine einheitliche und faire Beurteilung von An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 341 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Fehlverhalten und stärken damit das Konsequenzen-Management nachhaltig. Wesentlicher Eckpfeiler der übergreifenden Risikosteuerung und -kultur in der Bank ist das Konzept der Three Lines of Defence (3LoD), das als zentraler Bestandteil in der Konzernverfassung ver- ankert ist. Gemäß dem Prinzip der 3LoD ist die Abwehr uner- wünschter Risiken nicht auf die Bearbeitung durch die Risikofunk- tion beschränkt. Jede Einheit (Segmente und Funktionen) stellt entsprechend ihrer operativen Verantwortung die erste Verteidi- gungslinie dar und ist direkt verantwortlich für Identifikation und Management der Risiken im eigenen Verantwortungsbereich unter Einhaltung der vorgegebenen Risikostandards und Policies. So bil- det insbesondere die Marktseite die erste Verteidigungslinie bei allen Geschäftsentscheidungen und hat dabei Risikoaspekte zu be- rücksichtigen. Die zweite Verteidigungslinie für jede Risikoart legt Standards für ein angemessenes Risikomanagement der jeweiligen Risikoart fest, stellt ein Monitoring und die Umsetzung dieser Stan- dards sicher und nimmt Analysen sowie Bewertungen der Risiken vor. Die zweite Verteidigungslinie für einzelne Risikoarten liegt grundsätzlich in der Risikofunktion, kann aber auch von Einheiten außerhalb dieser (zum Beispiel Group Communications) wahrge- nommen werden. Dies umfasst insbesondere für das Kreditrisiko die Einbindung in den Kreditentscheidungsprozess durch ein zwei- tes Votum. Die zweite Verteidigungslinie wird für einzelne Risiko- arten auch von Einheiten außerhalb der Risikofunktion (zum Bei- spiel Group Communications) wahrgenommen. Die dritte Verteidigungslinie bildet die interne Revision. Risikokennziffern Die Commerzbank verwendet zur Messung, Steuerung und Limitie- rung der verschiedenen Risikoarten ein umfassendes System von Kennziffern und Verfahren. Die wichtigsten hiervon sind im Folgen- den aufgeführt: Das ökonomisch erforderliche Kapital ist der Betrag, der zur Abdeckung unerwarteter Verluste aus risikobehafteten Positionen mit einem hohen Maß an Sicherheit (in der Commerzbank zurzeit 99,90 %) ausreicht. Die Risikotragfähigkeitsquote (RTF-Quote) zeigt die Überde- ckung des ökonomisch erforderlichen Kapitals durch das Risikode- ckungspotenzial. Das Exposure at Default (EaD) ist der erwartete Forderungs- betrag unter Berücksichtigung einer potenziellen (Teil-)Ziehung von offenen Linien und Eventualverbindlichkeiten, der die Risiko- tragfähigkeit bei Ausfall belasten wird. Der EaD wird im Folgenden auch als Exposure bezeichnet. Expected Loss (EL) oder Erwarteter Verlust ist die Messgröße für den potenziellen Verlust eines Kreditportfolios, der innerhalb ei- nes Jahres aufgrund von historischen Verlustdaten zu erwarten ist. Die Risikodichte errechnet sich als Quotient aus Expected Loss zu Exposure at Default und stellt damit den relativen Risikogehalt eines Engagements oder Portfolios dar. Value at Risk (VaR) bezeichnet eine Methodik zur Quantifizie- rung von Risiken. Hierzu werden eine Haltedauer (zum Beispiel 1 Tag) und ein Konfidenzniveau (zum Beispiel 97,5 %) festgelegt. Der VaR-Wert bezeichnet dann diejenige Verlustobergrenze, die in- nerhalb der Haltedauer mit einer Wahrscheinlichkeit entsprechend dem Konfidenzniveau nicht überschritten wird. Der Credit Value at Risk (CVaR) ist der ökonomische Kapitalbe- darf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von 99,90 %. Der Begriff resultiert aus der Anwendung des Value-at-Risk-Konzepts auf die Kreditrisikomessung. Inhaltlich stellt der Credit VaR (Unerwarte- ter Verlust – Unexpected Loss) eine Abschätzung dar, um welchen Betrag die Verluste aus Kreditrisiken den Erwarteten Verlust (Expec- ted Loss) innerhalb eines Jahres potenziell übersteigen könnten. Diesem Ansatz liegt die Idee zugrunde, dass der Erwartete Verlust lediglich den langfristigen Mittelwert der Kreditverluste darstellt, dieser jedoch von den tatsächlichen Kreditausfällen des laufenden Geschäftsjahres (positiv oder negativ) abweichen kann. Risikotragfähigkeit und Stresstesting Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und des ICAAP der Commerzbank mit dem Ziel, eine angemessene Kapitalausstattung jederzeit sicherzustellen. Das Risikotragfähigkeitskonzept wird jährlich überprüft und weiter- entwickelt. Das Risikotragfähigkeitskonzept umfasst die normative (regulatorische) und die ökonomische Perspektive. Zu den Kenn- zahlen der normativen Perspektive siehe Note 63 (Ausgewählte re- gulatorische Kennzahlen) des Konzernabschlusses. Bei der Ermittlung des ökonomisch erforderlichen Kapitals werden mögliche unerwartete Wertschwankungen betrachtet. Derartige über den Erwartungen liegende Wertschwankungen müssen durch das ver- fügbare ökonomische Kapital zur Deckung unerwarteter Verluste (Ri- sikodeckungspotenzial) aufgefangen werden. Zur Bestimmung des ökonomischen Risikodeckungspotenzials werden nur Eigenkapital- bestandteile mit ihrem ökonomischen Wert berücksichtigt, die in der Fortführungsperspektive Verluste absorbieren. Die Quantifizierung des aus den eingegangenen Risiken resul- tierenden Kapitalbedarfs erfolgt auf Basis des internen ökonomi- schen Kapitalmodells. Bei der Festlegung des ökonomisch erforder- lichen Kapitals werden alle im Rahmen der jährlichen Risiko- inventur als wesentlich und quantifizierbar eingestuften Risikoarten des Commerzbank-Konzerns berücksichtigt. Die ökonomische Risi- kobetrachtung beinhaltet daher auch Risikoarten, die in den regu- latorischen Anforderungen an die Eigenmittelausstattung von Ban- ken nicht enthalten sind. Darüber hinaus reflektiert das Modell risikoartenübergreifende Diversifikationseffekte. Das Konfidenzni- veau der ökonomischen Kapitalbedarfsermittlung beträgt 99,90 % 342 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 und harmoniert mit dem Fortführungsansatz. Die quantifizierbaren wesentlichen Risiken im ökonomischen Kapitalmodell gliedern sich in Adressenausfallrisiko, Marktrisiko, operationelles Risiko und (in nachfolgender Tabelle nicht separat ausgewiesenes) Geschäftsrisiko sowie Objektwertänderungsrisiko. Weiterhin wird das Reserverisiko in der Risikotragfähigkeitsbetrachtung mittels eines entsprechenden Risikopuffers berücksichtigt. Das Geschäftsrisiko ist das Risiko eines potenziellen Verlustes, der aus Abweichungen der tatsächlichen Er- träge und Aufwendungen von den jeweiligen Planzahlen resultiert. Das Geschäftsrisiko wird zur Substanziierung eines die Reagibilität der Kapitalsteuerung gewährleistenden, übergeordneten Manage- mentpuffers verwendet. Im Objektwertänderungsrisiko wird das Ri- siko eines unerwarteten Wertverfalls von entweder bereits akti- visch bilanzierten Objekten des Konzerns oder von Objekten, die mittels vertraglich zugesicherter Verpflichtungen mit Optionscha- rakter in den nächsten 12 Monaten aktiviert werden können (ins- besondere Immobilien), abgebildet. Environmental-Social-Gover- nance-(ESG-)Risiken werden innerhalb der Commerzbank als horizontale Risikotreiber definiert, die sich in bestehenden Risiko- arten manifestieren, wobei sowohl Transitions- als auch physische Risiken betrachtet werden. Die jährliche Wesentlichkeitsbeurtei- lung von ESG-Risiken bietet einen ganzheitlichen Überblick über die Auswirkungen auf bestehende wesentliche Risikoarten, die in der Risikoinventur identifiziert werden. Umweltrisiken werden in der Risikotragfähigkeitsanalyse der Commerzbank über einen Ri- sikopuffer für die als wesentlich von Umweltrisiken beeinflussten Adressenausfall- und Marktrisiken reflektiert. Zudem wird über ei- nen Aufschlag auf das Geschäftsrisiko im oben erwähnten Ma- nagementpuffer berücksichtigt, dass Geschäfts- und Reputations- risiken als materiell von ESG betroffen eingestuft wurden. Nähere Ausführungen zu den ESG-Risiken sind dem Abschnitt Environ- mental-Social-Governance-(ESG-)Risiken auf Seite 376 ff. zu ent- nehmen. Der Ergebnisausweis der Risikotragfähigkeitsanalyse erfolgt an- hand einer Risikotragfähigkeitsquote (RTF-Quote), die die Überde- ckung des ökonomischen Kapitalbedarfs durch das Risikodeckungs- potenzial anzeigt. Die Überwachung und Steuerung der Risiko- tragfähigkeit erfolgen monatlich auf Ebene des Commerzbank-Kon- zerns. Per 31. Dezember 2024 betrug die RTF-Quote 211 %. Der An- stieg des ökonomischen Risikodeckungspotenzials gegenüber dem 31. Dezember 2023 resultiert maßgeblich aus der Anrechnung un- seres Jahresergebnisses 2024 unter Berücksichtigung der Abgren- zung für Dividende, Aktienrückkäufe und AT-1-Zinsen, aus der posi- tiven Entwicklung der Währungsumrechnungsrücklage sowie aus dem Rückgang der Kapitalabzüge (im Wesentlichen die Abzüge für latente Steuern und stille Lasten). Der Rückgang des ökonomisch er- forderlichen Kapitals für Adressenausfallrisiken ist im Wesentlichen auf Rating- und Volumenänderungen im Kundenportfolio sowie die reguläre Fortschreibung der Parameter im Kreditrisikomodell zu- rückzuführen. Haupttreiber für den Anstieg des operationellen Risi- kos ist eine konservativere Berücksichtigung der Restrisiken aus dem Portfolio der auf Schweizer Franken und anderen Fremdwäh- rungen indexierten Darlehen der mBank. Die RTF-Quote liegt weiterhin auf hohem Niveau. Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € 31.12.2024 31.12.2023 Ökonomisches Risikodeckungspotenzial 26 24 Ökonomisch erforderliches Kapital 1 12 13 davon für Adressenausfallrisiko 2 8 9 davon für Marktrisiko 3 3 3 davon für operationelles Risiko 4 3 2 davon Diversifikationseffekte – 2 – 2 RTF-Quote (%) 5 211 191 1 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Risikopuffer für Reserverisiko, für die Quantifizierung potenzieller Wertschwan- kungen von Intangibles, für Goodwill sowie für Umweltrisiken. 2 Einschließlich Puffer (zum Beispiel für geplante Methodenänderungen). 3 Einschließlich Einlagenmodellrisiko. 4 Einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologie-Risiko, Third-Party- Risiko und Compliance-Risiko. 5 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer). Die Commerzbank nutzt makroökonomische Stresstests zur Überprü- fung der Risikotragfähigkeit bei unterstellten adversen Veränderun- gen des volkswirtschaftlichen Umfeldes. Die zugrunde liegenden Sze- narios berücksichtigen die Interdependenz der Entwicklung von Realwirtschaft und Finanzwirtschaft. Sie werden quartalsweise aktu- alisiert und vom Group ALCO verabschiedet. Die Szenarios beschrei- ben eine außergewöhnliche, aber plausible negative Entwicklung der Volkswirtschaft, insbesondere mit Blick auf die für die Commerzbank relevanten Portfolioschwerpunkte (zum Beispiel exportorientierte Branchen in Deutschland) und Geschäftsstrategien. Auch aktuelle adverse Entwicklungen (zum Beispiel hohe Energiekosten) werden bei der Erstellung der Szenarios berücksichtigt. Die Stresstests um- fassen in der ökonomischen Perspektive einen Zeithorizont von 12 Monaten. Die Szenario-Simulation erfolgt quartalsweise auf Kon- zernebene unter Bezug auf die Inputparameter der ökonomischen Kapitalbedarfsberechnung für alle wesentlichen und quantifizierba- ren Risikoarten. Zusätzlich zum Kapitalbedarf wird auf Basis der makroökonomischen Szenarios auch die Gewinn-und-Verlust-Rech- nung gestresst. Darauf aufbauend wird die Entwicklung des Risiko- deckungspotenzials simuliert. Während die RTF-Quote im Limitsys- tem der Commerzbank verankert ist, sind für die Risikotragfähigkeit im gestressten Umfeld Frühwarnschwellen festgelegt. Die lau- fende Überwachung der Limite und Frühwarnschwellen ist fester Bestandteil des internen Berichtswesens. Bei Verletzung der Li- mite werden definierte Eskalationen ausgelöst. Das Risikotragfähigkeits- und Stresstestkonzept unterliegt ei- ner jährlichen internen Überprüfung und wird fortlaufend weiter- entwickelt. Dabei wird auch die Entwicklung des regulatorischen Umfeldes berücksichtigt. Ergänzend zu den regulären Stresstests werden jährlich auch sogenannte „Reverse Stresstests“ auf Konzern- ebene durchgeführt. Im Gegensatz zu regulären Stresstests ist An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 343 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken hierbei das Ergebnis der Simulationen vorbestimmt: die nachhaltige Gefährdung der Bank. Ziel des Analyseprozesses im reversen Stress- test ist es, durch Identifikation und Bewertung von Extremszenarios und -ereignissen eine Erhöhung der Transparenz über bankspezifi- sche Gefährdungspotenziale und Risikozusammenhänge zu bewir- ken. Auf dieser Basis können zum Beispiel Handlungsfelder im Risi- komanagement einschließlich der regulären Stresstests identifiziert und in die Aktivitäten zur kontinuierlichen Weiterentwicklung einbe- zogen werden. Die Commerzbank führt jährlich verschiedene Um- weltrisiko-bezogene Szenarioanalysen und Stresstests durch. Dabei werden sowohl sämtliche wesentlichen Risikoarten hinsichtlich ih- rer Betroffenheit durch Umweltrisiken analysiert als auch materiell von Umweltrisiko betroffene Risikoarten einem Stresstest unterzogen. Darüber hinaus nimmt die Commerzbank auch an auf- sichtlichen Stresstests teil, im Jahr 2024 insbesondere der EBA- „One-off Fit-for-55 climate risk scenario analysis“. Risikoaktiva Im Jahr 2024 sind die aus den Geschäftsaktivitäten der Commerzbank resultierenden Risikoaktiva von 175 Mrd. Euro auf 173 Mrd. Euro gesunken. Nachstehende Tabelle gibt eine Übersicht über die Verteilung der Risikoaktiva, aufgeteilt nach Segmenten und Risikoarten: 31.12.2024 31.12.2023 Risikoaktiva Mrd. € Adressen- ausfall- risiko Markt- risiko Operatio- nelles Risiko Gesamt Adressen- ausfall- risiko Markt- risiko Operatio- nelles Risiko Gesamt Privat- und Unternehmerkunden 43 1 13 57 40 1 13 54 Firmenkunden 70 3 7 80 73 5 5 83 Sonstige und Konsolidierung 29 3 4 36 32 2 4 38 Konzern 142 8 24 173 144 8 23 175 Regulatorisches Umfeld Die Commerzbank agiert in national und supranational regulierten Märkten. Außerdem ist sie den übergreifenden Anforderungen der Rechnungslegungsstandards unterworfen. Änderungen der regula- torischen Anforderungen oder der Rechnungslegungsstandards, deren Häufigkeit und Materialität in den vergangenen Jahren stetig zugenommen haben, können nachhaltige Auswirkungen für die Fi- nanzindustrie im Allgemeinen und das Geschäftsmodell der Commerzbank im Speziellen haben. Ergänzend zu dieser anhaltend hohen Regulierungsintensität weitet sich das Regulierungsspektrum für Banken auf Bereiche wie Artificial Intelligence, Digitalisierung und Krypto-Regulierung aus. Zudem rücken geopolitische Risiken immer stärker in den Fokus. Die Commerzbank nimmt unverändert frühzeitig und aktiv an den Konsultationsprozessen zur Vorberei- tung der anhaltenden Veränderungen des Umfeldes teil. Dabei be- obachtet und bewertet sie die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich zukünftiger Regulierungsvorhaben. Auf globaler Ebene sind dies insbesondere die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht veröf- fentlichten Standards zu Marktrisiken, operationellen sowie Kre- ditrisiken („Basel-3-Finalisierung“). Auf europäischer Ebene verfolgt die Commerzbank nach Inkrafttreten der CRR III auf europäischer Ebene die weitere Umsetzung der Basel-3-Finalisierung (zum Bei- spiel EBA-Mandate, nationale Umsetzung CRD VI, Anwendung der Neuregelungen zur Ermittlung von Marktpreisrisiken (FRTB)) sowie Initiativen der EU-Kommission zur Einführung einer europäischen Einlagensicherung, zur Schaffung einer Kapitalmarktunion und zur Umsetzung des „European Green Deal“, die EU-Überarbeitung des makroprudentiellen Rahmens, die Weiterentwicklung des Verbrie- fungsrahmenwerks ebenso wie zahlreiche Vorhaben aus dem Be- reich der Digitalisierung und Krypto-Regulierung. Mit Basel 3 hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht unter anderem umfassende Regelungen zu Eigenkapitalbestandteilen und -quoten sowie zum Liquiditätsrisikomanagement veröffentlicht. Seit dem 1. Januar 2014 sind die entsprechenden Capital Require- ments Regulation & Directive (CRR & CRD) als europäische Umset- zung von Basel 3 in Kraft, wobei die Einführung zum Teil stufen- weise bis 2019 erfolgte. Ergänzend wurde eine Vielzahl von Regulierungen insbesondere durch die European Banking Autho- rity (EBA) veröffentlicht, die sukzessive in Kraft treten; dies wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Im Juni 2024 wur- den im Rahmen der Basel-3-Finalisierung die europäischen Gesetze zum EU-Bankenpaket, bestehend aus CRR III und CRD VI, veröf- fentlicht. Zusätzlich sind circa 140 EBA-Mandate im Rahmen des Bankenpakets zur detaillierten Ausarbeitung und Konkretisierung der EU-Vorgaben vorgesehen. Die CRR-III-Vorgaben sind seit dem 1. Januar 2025 anzuwenden, die erstmalige Meldung der Eigenmit- telquoten auf neuer Basis erfolgt per Stichtag 31. März 2025. Die FRTB wurde aktuell auf den 1. Januar 2026 verschoben. Die EU- Umsetzung berücksichtigt im Gegensatz zu den internationalen Ba- seler Vorgaben in mehreren Bereichen die Besonderheiten des eu- ropäischen Finanzmarktes. So wurden als Ergebnis des langjähri- gen Austausches zwischen Standardsetzern, Banken und Ver- 344 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 bänden beispielsweise Übergangsregelungen in den für europäi- sche Banken wichtigen Bereichen Wohnimmobilienfinanzierung, der Finanzierung von Unternehmen ohne externes Rating oder für Verbriefungen aufgenommen, die den starken Anstieg der Kapital- anforderungen zumindest temporär bis einschließlich 2032 redu- zieren. Auch haben die bereits aktuell bestehenden EU-Ausnah- meregelungen wie zum Beispiel für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen weiter Bestand. Die Commerzbank hat die auf dieser Grundlage erwarteten Effekte analysiert und in der internen Kapi- talplanung reflektiert. Die Bankenaufsicht der EZB hat als zuständige Aufsichtsbe- hörde für die direkt von ihr beaufsichtigten Banken des Euroraums den jährlichen Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) durchgeführt. Am 11. Dezember 2024 hat die EZB die Commerz- bank mit dem finalen SREP-Beschluss 2024 über die Ergebnisse des SREP und die damit einhergehenden aufsichtlichen Anforderungen informiert. Die für das Jahr 2025 festgelegten bankspezifischen Ka- pitalanforderungen für den Commerzbank-Konzern „P2R“ (Pillar-2- Requirement) sind unverändert geblieben. Der SREP-Beschluss er- setzt mit Wirkung vom 1. Januar 2025 den bisherigen SREP-Be- schluss. Im Jahr 2024 wurde durch die EZB die Etablierung der Steue- rung von Umweltrisiken nach der thematischen Überprüfung (The- matic Review) im Jahr 2022 weiter eng überwacht. In diesem Zuge fanden erneut mehrere Workshops statt, in denen auch der Umset- zungsstand der Anforderungen aus ihrem „Leitfaden zu Klima- und Umweltrisiken“ bis Ende 2024 thematisiert wurde. Alle Thematic- Review-Feststellungen der Commerzbank wurden in diesem Rah- men offiziell geschlossen. Neue Anforderungen wurden seitens der Commerzbank entweder bis Jahresende 2024 umgesetzt oder in die Planung 2025 integriert. Der jeweilige Umsetzungsstand wird in be- reits geplanten Workshops im ersten Quartal 2025 mit der EZB dis- kutiert. Die Datenlieferung im Rahmen der Datenerhebung der EBA und EZB, der sogenannten „One-off Fit-for-55 climate risk scenario analysis“, wurde im März 2024 abgeschlossen. Die im Herbst 2022 auf europäischer Ebene verabschiedete Cor- porate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet für das Geschäftsjahr 2024 erstmals, einen Nachhaltigkeitsbericht nach CSRD-Vorgaben im Lagebericht zu veröffentlichen. Zentraler Baustein der CSRD sind einheitliche Berichtsstan- dards, die European Sustainability Reporting Standards (ESRS), die Unternehmen bei der Erstellung ihrer Nachhaltigkeitsberichte an- wenden. Die Berichterstattung wird inhaltlich detaillierter zu einer großen Bandbreite an ESG-Themen und wird sich auf mindestens den gesamten finanziellen Konsolidierungskreis erstrecken. Die notwendige Umsetzung in nationales Recht ist bis Ende 2024 ausgeblieben. Grundsätzlich gilt damit die bestehende Rechtslage weiter. Damit ist die Commerzbank nach der bisherigen Non-financial Reporting Directive (NFRD), beziehungsweise dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz von 2018 berichtspflichtig. Wir veröffentlichen für das Geschäftsjahr 2024 einen Nachhaltigkeits- bericht unter freiwilliger und vollständiger Anwendung der ESRS als Teil des Lageberichts. Damit erfüllen wir gleichzeitig die Be- richtspflicht nach dem vorgenannten CSR-Richtlinie-Umsetzungs- gesetz. Für Kreditinstitute mit Sitz in der Eurozone sowie Emittenten, die im Rahmen des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) beauf- sichtigt werden, sieht die Verordnung (EU) Nr. 806/2014 eine kohä- rente Anwendung der Abwicklungsregeln im gesamten Euro-Wäh- rungsgebiet unter der Verantwortung des Einheitlichen Abwick- lungsausschusses (SRB) vor. Dabei müssen die betroffenen Banken auch eine Mindestanforderung an Eigenmittel und berücksichti- gungsfähige Verbindlichkeiten (MREL) erfüllen, die von der zustän- digen Abwicklungsbehörde für jedes Institut und die Gruppe, der es angehört, festgelegt werden. Ihren aktuellen Bescheid über die Fest- legung der MREL hat die Commerzbank im Mai 2024 erhalten. Der konzernweite Recovery-Plan wurde im vierten Quartal 2024 aktualisiert, um den regulatorischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Darin wird unter anderem ausführlich beschrieben, über welche Handlungsoptionen und Sanierungspotenziale die Bank im Krisenfall verfügt und welche spezifischen Sanierungsmaßnahmen bei unterschiedlichen Belastungsszenarios die Bank wieder aus dem Sanierungszustand hinausführen. Im Hinblick auf Compliance-Risiken bleibt das regulatorische Umfeld weiterhin anspruchsvoll. Unverändert relevant sind die Vor- gaben im Zusammenhang mit der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Damit einher geht die Umsetzung der im November 2024 veröffentlichten „Auslegungs- und Anwendungs- hinweise zum Geldwäschegesetz (Allgemeiner Teil)“, als neue Ver- waltungspraxis der BaFin, sowie die Umsetzung der Vorgaben aus dem EU-AML-(Anti-Money-Laundering-)Paket der Europäischen Kommission. Aufgrund der geopolitischen Lage sind zudem die von Regierun- gen oder supranationalen Institutionen wie den Vereinten Nationen (UN) oder der Europäischen Union (EU) erlassenen Sanktionen von besonderer Bedeutung für die Commerzbank. Weiterhin im Fokus stehen die als Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine erlassenen Sanktionen, die Group Compliance aktiv über- wacht und sofern für die Bank relevant umsetzt. Zuletzt zielten die EU-Sanktionspakete insbesondere auf die russische Schattenflotte sowie Unternehmen ab, die den militärisch-industriellen Komplex Russlands beim Krieg gegen die Ukraine unterstützen. Zusätzlich wurden die Ausfuhrbeschränkungen für Güter und Technologien mit doppeltem Verwendungszweck sowie für fortgeschrittene Tech- nologiegüter verschärft. Zudem haben die Vereinigten Staaten ihre Sanktionen ausgeweitet, einschließlich umfassender Sekun- därsanktionen im Energiesektor. Daneben beobachtet Group Com- pliance die aktuellen Entwicklungen des Nahostkonflikts in Israel und Gaza sowie die jüngsten Entwicklungen in Syrien und deren mögliche regulatorische Auswirkungen. Mit Blick auf die geplante Verwahrung von Kryptowerten für Fir- menkunden, wofür der Bank Ende 2023 die Kryptoverwahrlizenz An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 345 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken gemäß § 32 KWG erteilt wurde, ergeben sich neue Anforderungen an die Commerzbank. Diese umfassen unter anderem die Neufas- sung der Geldtransfer-Verordnung (GTVO) sowie die Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR), die insbesondere durch dele- gierte Rechtsakte und Veröffentlichungen der EBA und ESMA (Eu- ropean Securities and Markets Authority) konkretisiert werden. Die genannten Rechtsakte wurden beziehungsweise werden unter Be- rücksichtigung der Übergangsvorschriften implementiert. Darüber hinaus stehen mit Betrugs-, Bestechungs- und Korrup- tionsprävention (hier unter anderem KWG § 25h, United Kingdom Bribery Act und United States Foreign Corrupt Practices Act) und Markets Compliance (unter anderem neue EU-Vorgaben zu Sustainable Finance sowie US-Vorgaben und CFTC Regulations) weitere Risikotypen im regulatorischen Fokus. Die am 13. Januar 2018 in deutsches Recht umgesetzte EU- Richtlinie PSD2, betreffend die im EU/EWR-Raum ansässigen Zah- lungsdienstleister, erhöht die Rechte der Kundinnen und Kunden durch die Reduzierung der Haftung für nicht autorisierte Zahlungen und der Einführung eines bedingungslosen Rückerstattungsrechts für Lastschriften. Mit Umsetzung der PSD3/PSR-Verordnung wird eine Verlagerung der Haftungsrisiken aus Social Engineering Atta- cken von Kundinnen und Kunden auf die Bank erwartet. Zusätzlich wird der Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in der Commerzbank sowie in Geschäftsbeziehungen mit Zuliefe- rern entlang der Lieferkette gemäß dem im Jahr 2023 in Kraft ge- tretenen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz durch Group Compli- ance überwacht. 346 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Das Adressenausfallrisiko beinhaltet die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes durch den Ausfall eines Geschäfts- partners. Es zählt zu den quantifizierbaren wesentlichen Risiken mit den Unterrisikoarten Kreditausfallrisiko, Emittentenrisiko, Kontrahentenrisiko, Länder- und Transferrisiko, Veritätsrisiko so- wie Reserverisiko. Strategie und Organisation Die Kreditrisikostrategie ist die Teilrisikostrategie für Adressenaus- fallrisiken und aus der Gesamtrisikostrategie abgeleitet. Sie ist in den ICAAP des Commerzbank-Konzerns fest eingebettet und bildet das Bindeglied zwischen der risikoartenübergreifenden Gesamtban- krisikosteuerung und der Operationalisierung der Steuerung von Ad- ressenausfallrisiken. Übergeordnetes Ziel ist die Sicherstellung ei- ner angemessenen Portfolioqualität des Kreditportfolios. Hierzu definiert die Kreditrisikostrategie den Kreditrisikoappetit, legt die ri- sikostrategischen Schwerpunkte fest, gibt einen Überblick über die wesentlichen Steuerungskonzepte im Kreditrisikomanagement und leistet damit einen integralen Beitrag zur Wahrung der Risikotragfä- higkeit im Konzern. Dabei bedient sich die Kreditrisikostrategie quantitativer und qualitativer Steuerungsinstrumente, die den Ent- scheidungsträgern klare Orientierung für die Portfoliosteuerung wie auch die Einzelfallentscheidung geben sollen. Das herausfordernde Umfeld bestand weiterhin im Jahr 2024 und manifestierte sich insbesondere in einer anhaltenden Rezession, fortdauernden geopolitischen Spannungen und sich verändernden Handelskorridore. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Kreditportfolio der Commerzbank zeigten sich vornehmlich in be- sonders stark betroffenen Branchen. Weiterhin folgt das Kreditrisi- komanagement der Commerzbank unverändert dem Leitgedanken: „Steuerung auf ein ̦Low-Risk-Profil‘ unter Begrenzung von Klum- penrisiken und portfoliospezifischer Risikosteuerung“. Die Finanzie- rung der Transformation der deutschen Wirtschaft zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens ist hierbei ein weiterer Schwerpunkt. Das Kreditrisikomanagement ist eine gemeinschaftliche Auf- gabe der Marktseite und der Risikofunktion auf Basis einer konzern- weit einheitlichen Kreditrisikokultur und dem 3LoD-Prinzip. Geset- zestreues und regelkonformes sowie moralisch und ethisch einwandfreies Verhalten sind fester Bestandteil einer Kultur der In- tegrität und gehören zum Selbstverständnis der Kreditrisikokultur. Dabei werden Adressenausfallrisiken unabhängig von Segment- grenzen nach einheitlichen Standards beurteilt. Gemäß dem Prinzip der 3LoD stellt die Marktseite die erste Verteidigungslinie dar und hat bei Geschäftsentscheidungen Risikoaspekte zu berücksichtigen. Zweite Verteidigungslinie ist die Risikofunktion (Marktfolge und Ri- sikocontrolling), deren Aufgabe in der Steuerung, Begrenzung und Überwachung von Risiken liegt. Die dritte Verteidigungslinie bildet die interne Revision. Deren Aufgabe ist die unabhängige Überprü- fung der Prozesse und Sicherheitsvorkehrungen der Bank und so- mit auch die Beurteilung der Aktivitäten der ersten und zweiten Ver- teidigungslinie. Das Group Credit Committee ist unterhalb des Vorstands das oberste Entscheidungsgremium des operativen Kreditrisikomana- gements, das aus jeweils zwei Vertreterinnen und Vertretern der Marktfolge und der Marktseite gebildet wird. Es trifft Entscheidun- gen im Rahmen der ihm vom Vorstand übertragenen Kompetenzen und ist grundsätzlich für das Management aller Kreditrisiken zu- ständig. Das Group Credit Committee agiert dabei auf Basis der gül- tigen Kreditrisikostrategie. Unterhalb des Group Credit Committee sind Subkreditkomitees angesiedelt, die jeweils auf Basis ihrer Ge- schäftsordnung und innerhalb der vom Vorstand verabschiedeten Kompetenzen agieren. In allen Kreditentscheidungsgremien kann die Risikofunktion nicht überstimmt werden. Für das operative Kreditrisikomanagement auf Portfolio- und Ein- zelfallebene sind eigenständige Marktfolgeeinheiten verantwortlich. Die Zuständigkeiten sind nach Weißbereich und intensiv-betreutem Geschäft getrennt. Alle Kreditentscheidungen im Weißbereich sind Risk-Return-Entscheidungen. Markt und Marktfolge nehmen eine gemeinsame Verantwortung für Risiko und Ertrag eines Engage- ments wahr, wobei die Primärverantwortung der Marktseite für den Ertrag, die der Marktfolgeseite für das Risiko besteht. Entsprechend kann im Kreditentscheidungsprozess keine Seite in ihrer Primärver- antwortung überstimmt werden. Dadurch dass das Risikomanage- ment im Rahmen des Kreditentscheidungsprozesses nicht über- stimmt werden kann, ist das 3LoD-Konzept eingehalten. Risikoauffällige Kunden werden durch spezialisierte Intensive- Care-Bereiche bearbeitet. Die Einschaltung dieser Bereiche erfolgt umgehend, wenn definierte Vorstellungskriterien oder zwingende Übergabekriterien erfüllt sind. Die wichtigsten Gründe für die Vor- stellung im Aufgabensektor Intensive Care sind Kriterien in Abhän- gigkeit von Überziehungstagen neben anlassbezogenen Kriterien wie Rating, Zwangsmaßnahmen Dritter oder Kreditbetrug. Die Funktion Intensive Care entscheidet nach den Umständen des Ein- zelfalls über die weitere Vorgehensweise. Zwingend sind die Kun- den in den Aufgabensektor Intensive Care zu übernehmen, wenn der Kunde im Ausfall ist (zum Beispiel wegen Insolvenz). Durch diese abgestufte Vorgehensweise wird sichergestellt, dass risikoauf- fällige Kunden risikoadäquat und zeitnah von Spezialisten in fest definierten einheitlichen Prozessen betreut werden. Adressenausfallrisiken An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 347 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Risikosteuerung Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken bedient sich die Commerz- bank eines umfassenden Risikomanagementsystems. Das Steue- rungsrahmenwerk beinhaltet Aufbauorganisation, Methoden und Modelle, quantitative und qualitative Steuerungsinstrumente sowie Regularien und Prozesse. Das Risikomanagementsystem gewähr- leistet hierdurch top-down eine konsistente und durchgängige Steu- erung des Gesamtkreditportfolios und der Teilportfolios bis hinunter auf die Einzelengagementebene. Die für die operative Risikosteuerung notwendigen Kennzahlen leiten sich aus den übergeordneten Konzernzielen ab. Hierbei ist der Grundsatz der Steuerung auf ein Low-Risk-Profil in allen Geschäfts- entscheidungen eng verknüpft mit dem Anspruch der Risikofunktion, risikoseitig vertretbares Geschäft zu begleiten. Vorzug erhalten Ge- schäfte und Produkte mit einem niedrigen Komplexitätsgrad. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Reagibilität einer Kreditlinie be- ziehungsweise eines Engagements. Quantitative Leitplanken der Kreditrisikostrategie gewährleis- ten hierbei eine Risikobegrenzung bei schwächeren Bonitäten und Engagements mit hohen Loss-at-Default-Beiträgen (Konzentrati- onsmanagement), ferner für ausgewählte Teilportfolios mit hohem Risikogewicht oder regulatorischer Relevanz und gegebenenfalls auch für einzelne Produkte mit hohem Portfolioanteil. Details zur Operationalisierung der Leitplanken für ausgewählte Teilportfolios sind in separaten Portfolio-Policies geregelt. Ergänzend definieren qualitative Steuerungsleitplanken in Form von Credit Policies das Zielgeschäft der Bank. Sie regeln für die Einzeltransaktion, mit welcher Art von Geschäften die zur Verfügung gestellten Risiko- ressourcen ausgenutzt werden sollen. Die Credit Policies sind fest im Kreditprozess verankert. Geschäfte, die nicht den Anforderun- gen entsprechen, werden über eine festgelegte Kompetenzord- nung eskaliert. Konzernleitplanken basieren auf risikoorientierten Trendana- lysen (zum Beispiel zur Entwicklung schwächerer Bonitäten im Zeitverlauf) unter Einwertung externer Rahmenbedingungen und interner Vorgaben. Portfolioleitplanken werden insbesondere aus risikoorientierten Stichtagsanalysen (zum Beispiel aus dem Ra- tingprofil einzelner Assetklassen) abgeleitet. Wesentliche Bestim- mungsfaktoren von Produktleitplanken sind Trendanalysen pro- duktspezifischer Risikotreiber (zum Beispiel zum Beleihungs- auslauf von Baufinanzierungen). Die Erstellung der Credit- und Portfolio-Policies dagegen beruht primär auf einem mehrstufigen Abstimmungsprozess zwischen den Produkt- und Portfolioverant- wortlichen aus Markt und Marktfolge unter Einwertung interner und externer Informationsquellen. Zur Überwachung der Einhaltung kreditrisikostrategischer Vor- gaben ist ferner ein laufendes Monitoring und Reporting auf der Ebene des Gesamtkonzerns und der Segmente beziehungsweise der Teilportfolios etabliert. Asset Quality Reviews als Teil der 2nd LoD leisten hierbei wichtige Beiträge zur Qualitätssicherung. Schwerpunkt der Kontrollhandlungen sind regelmäßige Stichpro- benprüfungen ausgewählter 2-Augen-Kreditprozesse. Ad-hoc-Be- richtsprozesse sind etabliert. Ferner können Krisenereignisse die Angemessenheit der Kapital- und Liquiditätsausstattung und damit die Risikotragfähigkeit der Bank gefährden. Im Krisenfall sorgt die Task Force Risk Mitigation für die flexible Steuerung konzernweit abgestimmter Entscheidungen. So wurde anlässlich des Russland- Ukraine-Krieges zu Beginn des Jahres 2022 die Task Force aktiviert und auch im Jahr 2024 fortgeführt, um möglichst zeitnah Auswir- kungen auf das Konzernportfolio zu identifizieren und gegensteu- ern zu können. Etablierte Notfallpläne sollen eine schnelle und effi- ziente Umsetzung risikomitigierender Maßnahmen gewährleisten. Die Vermeidung von Risikokonzentrationen ist integraler Be- standteil des Risikomanagements. Um das erhöhte Verlustpotenzial aus gleichlaufenden Risikopositionen frühzeitig zu erkennen und zu begrenzen, werden Risikokonzentrationen aktiv gesteuert. Innerhalb des Adressenausfallrisikos werden neben engagementbezogenen Kreditrisikokonzentrationen (Klumpenrisiken) unter anderem auch Länder- und Branchenkonzentrationen betrachtet. Dabei werden segmentspezifische Besonderheiten berücksichtigt. Das Management und der Risikoausschuss des Aufsichtsrats werden turnusgemäß über die Ergebnisse der Analysen informiert. Steuerung der ökonomischen Kapitalbindung Die Steuerung der ökonomischen Kapitalbindung hat eine ange- messene Kapitalausstattung des Commerzbank-Konzerns zum Ziel. Hierfür werden alle für das ökonomische Risikokapital relevanten Risikoarten in der Gesamtrisikostrategie konzernweit mit Limite versehen, insbesondere wird ein CVaR-Limit festgelegt. Aufgrund der systematisch eingeschränkten Möglichkeiten zur kurzfristigen Reduktion des Ausfallrisikos ist es zur Steuerung des Kreditrisikos wichtig, die erwartete Entwicklung (mittel- und langfristig) zu be- rücksichtigen. Aus diesem Grund spielen Forecast-Werte der Kre- ditrisikokennzahlen in der laufenden Steuerung eine wichtige Rolle. Auf Ebene der Segmente und Geschäftsfelder werden Änderungen beim Forecast überwacht und bei Bedarf Steuerungsimpulse abge- leitet. Auf ein kaskadiertes Kapitallimitkonzept für das Kreditrisiko unterhalb der Konzernebene wird verzichtet. 348 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Steuerungsinstrumente und -ebenen im Überblick Aufbau- und Gremienstrukturen Gesamtbank Interdisziplinäre Besetzung von Segmentgremien Sicherstellung einheit- licher volkswirtschaftlicher Meinung Berichte an den Risikoausschuss des Aufsichtsrates (u.a. MaRisk- Report oder Auswirkungen der Corona-Pandemie) Asset Quality Review und Analyse des High Attention Parts (HAP) Triggerüberwachung mit Eskalations- und Berichtslinien Formulierung der Risikopolitik in Policies (Portfolios, Assetklassen etc.) Differenzierte Kompetenzen in Abhängigkeit von Überein- stimmung der Geschäfte mit der Risikopolitik der Bank Steuerungsgrößen auf Risikoarten- und Teil- portfolioebene Ergänzung der konzernweiten Steuerungsgrößen um teilportfoliospezifische Kennzahlen Deal-Team-Strukturen Institutionalisierter Austausch innerhalb der Risikofunktion, auch unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Entwicklungen Branchenorganisation im inländischen Firmenkunden- geschäft Limitüberwachung auf Einzelengagementebene Monatlicher Bericht zur Entwicklung der Klumpen- risiken an den Vorstand Review von Einzeladressen aus Asset Quality Review oder aus HAP-Analysen Rating- beziehungsweise klumpensensitive Kom- petenzordnung mit klaren Eskalationsprozessen Begrenzung von Klumpen- risiken Risikostrategien und Policies Limit- und Leitplankensysteme Sicherstellung Informations- austausch und Vernetzung in risikoartenübergreifenden Komitees Sicherung qualifizierten Personalbestands mit fortschreitender Produkt- innovation oder regula- torischen Anpassungen Group Risk & Capital Monitor nebst risikoartenspezifischen Gesamtbankformaten (inkl. Flash-Berichterstattung) Einheitlicher, konsolidierter Datenhaushalt als Ausgangs- basis für Gesamtbankreporting Gesamtrisikostrategie nebst Teilrisikostrategien für wesentliche Risikoarten Verankerung allgemeines Risikoverständnis und Schaffung einer einheitlichen Risikokultur Definition risikoarten- übergreifender Gesamtbank- limite zur Kapital- und Liquiditätssteuerung Zusätzliche Definition von Leitplanken als Eckpunkte des angestrebten Zielportfolios Portfolioüberwachung und Reporting Einzelengagement Teilportfolios An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 349 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Ratingklassifizierung Die Ratingverfahren der Commerzbank umfassen 25 Ratingklassen für nicht ausgefallene Kunden (1,0 bis 5,8) und fünf Default-Klassen (6,1 bis 6,5). Die Commerzbank-Masterskala weist jeder Ausfall- wahrscheinlichkeit genau eine zeitstabile Ratingklasse zu. Die Ra- tingverfahren werden jährlich validiert und bei Bedarf rekalibriert, sodass sie vor dem Hintergrund aller tatsächlich beobachteten Aus- fälle die jeweils aktuelle Einschätzung widerspiegeln. Die den Ratings zugeordneten Spannweiten der Ausfallwahr- scheinlichkeiten sind für alle Portfolios gleich. Dadurch ist entspre- chend dem Ansatz der Masterskala eine interne Vergleichbarkeit gewährleistet. Zur Orientierung sind in der Commerzbank-Mas- terskala externe Ratings sowie die Bonitätsstufen nach Artikel 136 CRR indikativ gegenübergestellt. Da bei externen Ratings für ver- schiedene Portfolios auch unterschiedliche, von Jahr zu Jahr schwankende Ausfallraten beobachtet werden, ist eine direkte Überleitung jedoch nicht möglich. In der unter anderem auf dem Ratingergebnis beruhenden Kre- ditentscheidung sind die Kreditkompetenzen einzelner Mitarbeite- rinnen und Mitarbeiter wie auch die Kompetenzen der Komitees (Vorstand, Kreditkomitee, Subkreditkomitees) unter anderem nach Engagementgrößen sowie Ratingklassen gestaffelt. 0 0,01 0,02 0,04 0,07 0,11 0,17 0,26 0,39 0,57 0,81 1,14 1,56 2,10 2,74 3,50 4,35 5,42 6,74 8,39 10,43 12,98 16,15 20,09 47,34 0 0 – 0,02 0,02 – 0,03 0,03 – 0,05 0,05 – 0,08 0,08 – 0,13 0,13 – 0,21 0,21 – 0,31 0,31 – 0,47 0,47 – 0,68 0,68 – 0,96 0,96 – 1,34 1,34 – 1,81 1,81 – 2,40 2,40 – 3,10 3,10 – 3,90 3,90 – 4,86 4,86 – 6,04 6,04 – 7,52 7,52 – 9,35 9,35 – 11,64 11,64 – 14,48 14,48 – 18,01 18,01 – 22,41 22,41 – 99,99 Investment Grade Sub- Investment Grade Non- Investment Grade Default Rating Commerzbank AG PD- und EL-Midpoint % PD- und EL-Bereich % S&P-Skala Bonitätsstufen nach Art. 136 CRR 1 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 2,2 2,4 2,6 2,8 3,0 3,2 3,4 3,6 3,8 4,0 4,2 4,4 4,6 4,8 5,0 5,2 5,4 5,6 5,8 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 I II III IV V VI AAA AA A BBB BB B CCC CC, C AAA AA+ AA, AA– A+, A A– BBB+ BBB BBB– BB+ BB BB– B+ B B– CCC+ CCC, CCC– CC, C Überziehung > 90 Tage Drohende Zahlungsunfähigkeit Sanierung mit Sanierungsbeiträgen Kündigung ohne Insolvenz Insolvenz D 1 CRR = Capital Requirements Regulation (EU) Nr. 575/2013. 100 Commerzbank-Masterskala 350 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Risikominderung Die im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigten Sicher- heiten für die Positionen im Performing-Portfolio veränderten sich im Berichtszeitraum auf Basis des Most Realistic Values (MRV) von 123,9 Mrd. auf 131,3 Mrd. Euro und im Default-Portfolio von 1,4 Mrd. Euro auf 2,6 Mrd. Euro. In der Commerzbank findet Kreditrisikominderung unter ande- rem in Form von Sicherheiten und Aufrechnungsverfahren (Netting) Anwendung. Bei den Sicherheiten handelt es sich überwiegend um Grund- schulden, finanzielle Sicherheiten, Garantien, Ausfallbürgschaften, Kreditderivate, Lebensversicherungen, sonstige Registerpfand- rechte und sonstige Sachsicherheiten. Kreditrisikominderungseffekte aus der Hereinnahme anerken- nungsfähiger Gewährleistungen (Garantien/Bürgschaften, ver- gleichbare Ansprüche gegenüber Dritten) berücksichtigt die Bank durch Verwendung der Risikoparameter (PD und LGD) des Gewähr- leistungsgebers beziehungsweise durch die Verwendung der auf- sichtsrechtlich vorgegebenen Risikogewichte. Zum Berichtszeitpunkt wurde für Geschäfte im Performing-Port- folio mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 4,0 Mrd. Euro (31. De- zember 2023: 5,3 Mrd. Euro) aufgrund der vollständigen Besiche- rung keine Risikovorsorge gebildet. Garantiegeber unterliegen im Rahmen der Bewertung ihrer Haftungserklärung einer Bonitätsprüfung und Ratingfeststellung gemäß ihrer Branchen- und Geschäftszugehörigkeit. Ziel der Bo- nitätsprüfung ist dabei neben der Bonität auch die Feststellung der maximalen Zahlungsfähigkeit des Garanten. Die Qualität der Besicherung wird streng überprüft und laufend überwacht. Dies erfolgt in Abhängigkeit von der Sicherheitenart in angemessenen Abständen, mindestens jährlich, ansonsten anlass- bezogen. Positive Korrelationen zwischen der Bonität des Schuld- ners und dem Wert der Sicherheit oder Garantie werden im Kredit- und Sicherheitenbearbeitungsprozess festgestellt, betroffene Si- cherungsinstrumente finden keine Anrechnung. Die Sicherheiten- bearbeitung und -bewertung erfolgt im Wesentlichen außerhalb der Marktseite. Die Bank nimmt für Kreditsicherheiten (Sach- und Personalsi- cherheiten) wo notwendig Analysen in Bezug auf Sicherheitenkon- zentrationen vor. Hierbei werden verschiedene Dimensionen wie beispielsweise Sicherheitenkategorien, Ratingklassen des Kredit- nehmers oder regionale Zuordnungen der Sicherheiten überprüft. Der Vorstand wird regelmäßig in den oben beschriebenen Dimen- sionen über die Entwicklung des Sicherheitenbestands und mögli- che Auffälligkeiten/Konzentrationen informiert. Die Bewertung und Bearbeitung von Sicherheiten wird durch allgemeingültige Standards sowie sicherheitenartenspezifische An- weisungen (Richtlinien, Prozessbeschreibungen, EDV-Anweisun- gen) geregelt. Sicherheitenverträge sind rechtlich geprüft; wo mög- lich werden Standardverträge und Muster genutzt. Die zur Absicherung oder Risikominderung von Krediten aufgestellten Standards beinhalten unter anderem: • Rechtliche und operationelle Standards für Dokumentation und Datenerfassung sowie Bewertungsstandards. • Einheitlichkeit und Aktualität der Sicherheitenbewertung durch die Festlegung von Bewertungsprozessen, die Vorgabe einheitli- cher Bewertungsmethoden, Parameter und definierter Sicher- heitsabschläge, die klare Festlegung von Zuständigkeiten und Verantwortung für den Bearbeitungs- und Bewertungsprozess sowie die Vorgabe regelmäßiger Neubewertungsfrequenzen. • Sonstige Standards zur Berücksichtigung bestimmter Risiken, zum Beispiel operationelle Risiken, Korrelations- und Konzentra- tionsrisiken, Marktpreisänderungsrisiken (zum Beispiel bei Wäh- rungsschwankungen), Länderrisiken, Rechts- und Rechtsände- rungsrisiken sowie Risiken eines unzureichenden Versicherungs- schutzes. Commerzbank-Konzern Die Commerzbank fokussiert ihr Geschäft in den zwei Kundenseg- menten Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden. Die geopolitischen Spannungen führen weiterhin zu, wenn auch reduzierten, ökonomischen krisenbedingten Unsicherheiten. Die für die Risikovorsorgeermittlung verwendeten modellbasierten Pa- rameter reflektieren diese Auswirkungen noch nicht vollständig. Das für diesen Sachverhalt gebildete Sekundäreffekte-TLA bildet nach Einschätzung der Commerzbank weiterhin die vorausschau- end erwarteten Effekte angemessen ab. Kreditrisikokennzahlen Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 verteilen sich im Commerzbank-Konzern wie folgt auf die Segmente: An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 351 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken 31.12.2024 31.12.2023 Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. CVaR Mio. € Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. CVaR Mio. € Privat- und Unternehmerkunden 217 537 25 2 026 211 468 22 2 095 Firmenkunden 187 371 20 3 691 176 406 23 4 470 Sonstige und Konsolidierung 1 145 157 11 1 774 149 236 16 1 716 Konzern 549 1 065 19 7 491 536 1 110 21 8 281 1 Im Wesentlichen handelt es sich um Liquiditätsportfolios von Group Treasury. Der Rückgang des ökonomisch erforderlichen Kapitals für Adres- senausfallrisiken resultiert im Wesentlichen aus Portfolioverände- rungen (Geschäftsvolumen, Rating, Sicherheiten) sowie der regulä- ren Fortschreibung der Parameter im Kreditrisikomodell. Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ra- tings einen Anteil von 89 % in den internen Ratingklassen 1 und 2, die den Investmentbereich abdecken. 31.12.2024 31.12.2023 Ratingverteilung EaD | % 1,0-1,8 2,0-2,8 3,0-3,8 4,0-4,8 5,0-5,8 1,0-1,8 2,0-2,8 3,0-3,8 4,0-4,8 5,0-5,8 Privat- und Unternehmerkunden 30 56 11 2 1 31 55 11 3 1 Firmenkunden 29 56 11 2 2 20 60 14 4 1 Sonstige und Konsolidierung 75 24 1 0 0 77 21 1 0 0 Konzern 42 47 8 2 1 40 47 9 2 1 Im Rahmen der Länderrisikoermittlung werden Transferrisiken er- fasst, die sich aus der wirtschaftlichen und politischen Situation ei- nes Landes ergeben und denen alle Wirtschaftsobjekte des Landes unterliegen. Die Steuerung der Länderrisiken erfolgt auf Basis von auf Länderebene definierten Transferrisikorahmen. Länderexpo- sures, die aufgrund ihrer Größe für die Commerzbank bedeutend sind, werden gesondert im Kreditkomitee behandelt. Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategi- schen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unse- rer globalen Geschäftstätigkeit wider. 31.12.2024 31.12.2023 Konzernportfolio nach Regionen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Deutschland 305 434 14 314 401 13 Westeuropa 93 165 18 86 180 21 Mittel- und Osteuropa 67 382 57 61 416 68 Nordamerika 48 28 6 46 45 10 Asien 21 25 12 18 25 14 Sonstige 15 32 21 11 43 38 Konzern 549 1 065 19 536 1 110 21 Mehr als die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein knappes Drittel auf andere Länder in Europa, 9 % auf Nordamerika und 4 % auf Asien. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Ex- porteure begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Ein- heiten vor Ort präsent ist. Der Expected Loss des Konzernportfolios verteilt sich mehrheitlich auf Deutschland und die restlichen europä- ischen Länder. Risikoergebnis Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aufteilung des Risikoergebnisses nach Stages gemäß IFRS 9. In Note 32 des Konzernabschlusses (Kreditrisiken und Kreditverluste) werden Details zu den Stages er- läutert. In Note 11 (Risikoergebnis) findet sich die Definition des Risikoergebnisses. 352 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Etwaige Marktwertschwankungen aus Fair-Value-Krediten sind nicht im Risikoergebnis enthalten. Sie werden ertragswirksam in der Position „Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkei- ten“ ausgewiesen. 31.12.2024 31.12.2023 Risikoergebnis | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI 1 Gesamt Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI 1 Gesamt Privat- und Unternehmerkunden – 23 189 – 323 – 9 – 166 7 – 162 – 322 6 – 472 Firmenkunden 42 – 20 – 631 45 – 564 20 – 62 – 104 – 9 – 155 Sonstige und Konsolidierung 1 12 – 27 1 – 14 14 – 14 8 0 8 Konzern 19 181 – 981 37 – 743 42 – 238 – 419 – 3 – 618 1 POCI – Purchased or Originated Credit-impaired. Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf – 743 Mio. Euro. (Vorjahreszeitraum: – 618 Mio. Euro). Das Ergebnis 2024 wurde überwiegend durch Ausfälle von Ein- zeladressen und Risikovorsorgenachbildungen, insbesondere im Segment Firmenkunden getrieben, das gleichzeitig von Risikovor- sorgeauflösungen infolge von Abgängen profitiert. Das Risikoer- gebnis des Privat und Unternehmerkundensegments ist im Wesent- lichen durch die mBank geprägt. Daneben enthält das Risiko- ergebnis für das Jahr 2024 Modell- und Methodeneffekte, die unter anderem aus der erstmaligen Einführung einer kollektiven Stufen- zuordnung für einzelne Teilportfolios, der Vorwegnahme von Effek- ten einer erwarteten Modellanpassung (Future of IRB) sowie der Abbildung der Makroökonomie resultieren (für weitere Details siehe auch Note 32 des Konzernabschlusses (Kreditrisiken und Kre- ditverluste)). Der Bestand des Sekundäreffekte-TLA auf Konzernebene belief sich per 31. Dezember 2024 auf 228 Mio. Euro (Vorjahr 453 Mio. Euro). Die geopolitischen Spannungen führen weiterhin zu, wenn auch reduzierten, ökonomischen krisenbedingten Unsicherheiten. Die für die Risikovorsorgeermittlung verwendeten modellbasierten Pa- rameter reflektieren diese Auswirkungen noch nicht vollständig. Das für diesen Sachverhalt gebildete Sekundäreffekte-TLA wurde unterjährig jeweils zu den Quartalsstichtagen überprüft und bildet nach Einschätzung der Commerzbank weiterhin die vorausschau- end erwarteten Effekte angemessen ab. Das dem TLA zugrunde lie- gende Baseline-Szenario beinhaltet unter anderem folgende Annah- men: • Die Wirtschaft der Eurozone wächst weiterhin in bescheidenem Tempo, aber aufgrund struktureller Probleme wie langfristig ho- her Energiekosten und erhöhter politischer Risiken ist ein star- ker Aufschwung noch immer nicht in Sicht. • Insbesondere die deutschen Exporte leiden unter der Schwäche der ausländischen Absatzmärkte und den möglichen negativen Auswirkungen einer immer restriktiveren US-Handelspolitik. • Die US-Wirtschaft verliert 2025 kaum an Schwung, da Donald Trumps Zölle steigen und seine expansive Fiskalpolitik die Nachfrage nach inländischen Produkten zumindest vorerst vo- rantreibt. • In Europa steigt der Inflationsdruck, jedoch nicht in dem Aus- maß wie in den USA. Die US-Inflation im Jahr 2026 erhält durch den wachsenden Protektionismus in den USA einen weiteren Aufschwung. Die Angemessenheit des TLA wird fortlaufend überprüft. (De- tails zu den Hintergründen und der Anpassung des TLA siehe auch Note 32 des Konzernabschlusses (Kreditrisiken und Kreditverluste).) Weitere Treiber des Risikoergebnisses im Berichtszeitraum fin- den sich in den nachfolgenden Erläuterungen zu den Segmenten. Default-Portfolio Das Default-Portfolio des Konzerns ist im Jahr 2024 um 1 565 Mio. Euro gestiegen und lag zum Jahresende bei 6 321Mio. Euro. Die Ver- änderung resultiert im Wesentlichen aus dem Ausfall eines Einzel- kunden aus dem Wertpapierportfolio. Daneben ergaben sich Verän- derungen durch weitere Ausfälle, die zum Teil durch Gesundungen und Abgänge kompensiert wurden. Die nachstehende Darstellung des Default-Portfolios zeigt die ausgefallenen Forderungen der Kategorien Amortised Cost und Fair Value OCI (OCI – Other Comprehensive Income). Die Kredite sind hierbei ausschließlich der Kategorie Amortised Cost zuzuordnen. Der weitaus überwiegende Anteil von 5,0 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 4,5 Mrd. Euro) entfällt dabei auf die Klasse Darlehen und For- derungen, 355 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 218 Mio. Euro) ent- fallen auf Off-balance-Geschäfte. Zum 31. Dezember 2024 belief sich das Volumen für ausgefallene Wertpapiere, die der Klasse Ver- briefte Schuldinstrumente zugeordnet werden können, auf 917 Mio. Euro in der Kategorie Amortised Cost (31. Dezember 2023: 0 Mio. Euro). Ausgefallene Wertpapiere, die der Klasse Verbriefte Schuldin- strumente in der Kategorie Fair Value OCI zugeordnet werden, wa- ren zum 31. Dezember 2024 nicht vorhanden (31. Dezember 2023: 27 Mio. Euro). Die gezeigten Sicherheiten haften zum überwiegenden Teil für Kredite der Kategorie Amortised Cost, dabei entfallen 1,7 Mrd. Euro An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 353 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken (31. Dezember 2023: 1,3 Mrd. Euro) auf Darlehen und Forderungen und 23 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 26 Mio. Euro) auf Off-ba- lance-Geschäfte. Sicherheiten in Höhe von 883 Mio. Euro (31. De- zember 2023: 0 Mio. Euro) haften für Wertpapiere der Kategorie Amortised Cost. Per 31. Dezember 2024 sind 0 Mio. Euro Default-Volumen für Kreditgeschäfte der Kategorie Fair Value OCI zu berichten (31. De- zember 2023: 0 Mio. Euro). Die Coverage Ratio exklusive Sicherhei- ten sank per 31. Dezember 2024 auf 37 % (31. Dezember 2023: 47 %). Dies ist vorrangig auf den Neuausfall eines hoch besicherten Einzelkunden zurückzuführen. 31.12.2024 31.12.2023 Default-Portfolio Konzern | Mio. € Kredite Wertpapiere Gesamt Kredite Wertpapiere Gesamt Default-Portfolio 5 404 917 6 321 4 730 27 4 756 LLP 1 2 336 34 2 370 2 250 5 2 255 Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) 2 43 4 37 48 19 47 Sicherheiten 1 702 883 2 585 1 373 0 1 373 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 2 75 100 78 77 19 76 NPE-Ratio (%) 3 1,1 0,8 1 Loan Loss Provision. 2 Coverage Ratio: LLP (mit/ohne Sicherheiten) im Verhältnis zum Default-Portfolio. 3 NPE-Ratio: notleidende Forderungen im Verhältnis zu den Gesamtforderungen gemäß EBA-Risk-Dashboard. Als Kriterium für den Kreditausfall (Default) zieht die Commerzbank die Definition gemäß Artikel 178 CRR heran. Die EBA-Leitlinien zur Anwendung der Ausfalldefinition gemäß Artikel 178 der Verord- nung (EU) Nr. 575/2013 werden dabei berücksichtigt. Das Default- Portfolio wird abhängig von der Art des Default-Kriteriums in fol- gende 5 Klassen unterteilt: • Ratingklasse 6,1: Überziehung größer 90 Tage • Ratingklasse 6,2: Unwahrscheinlichkeit des Begleichens von Verbindlichkeiten (Unlikely-to-pay) • Ratingklasse 6,3: Die Bank begleitet die Sanierung/krisenbe- dingte Restrukturierung des Kunden mit Zugeständnissen • Ratingklasse 6,4: Die Bank kündigt die Forderungen • Ratingklasse 6,5: Der Kunde ist in Insolvenz Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung des Default-Port- folios auf die 5 Ratingklassen: 31.12.2024 31.12.2023 Ratingklassen Konzern | Mio. € 6,1 6,2/6,3 6,4/6,5 Gesamt 6,1 6,2/6,3 6,4/6,5 Gesamt Default-Portfolio 847 3 592 1 882 6 321 887 2 022 1 847 4 756 LLP 314 937 1 119 2 370 337 710 1 208 2 255 Sicherheiten 310 1 765 510 2 585 285 649 439 1 373 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 74 75 87 78 70 67 89 76 Überziehungen im Weißbuch Um einen Anstieg des Default-Portfolios zu vermeiden, werden Überziehungen in der Commerzbank eng überwacht. Neben dem Trigger-Event „Überziehung größer 90 Tage“ gibt es schon im Vor- feld ab dem ersten Überziehungstag ein EDV-unterstütztes Überzie- hungsmanagement. Die nachfolgende Tabelle zeigt das Überzie- hungsvolumen außerhalb des Default-Portfolios basierend auf dem Exposure at Default per Ende Dezember 2024. Die Veränderungen können auch auf kurzfristige Überziehungen zurückzuführen sein: 354 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 31.12.2024 31.12.2023 EaD Mio. € > 0 ≤ 30 Tage > 30 ≤ 60 Tage > 60 ≤ 90 Tage > 90 Tage Gesamt > 0 ≤ 30 Tage > 30 ≤ 60 Tage > 60 ≤ 90 Tage > 90 Tage Gesamt Privat- und Unternehmerkunden 861 65 56 5 986 574 95 52 0 720 Firmenkunden 3 264 102 1 0 3 366 2 824 29 0 0 2 853 Konzern 1 4 125 167 57 5 4 352 3 398 124 52 0 3 573 1 Inklusive Sonstige und Konsolidierung. Segment Privat- und Unternehmerkunden Das Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) umfasst die Aktivitäten mit Privat- und Unternehmerkunden sowie mit Kundin- nen und Kunden der Marke comdirect und der Commerz Real. Die mBank wird ebenfalls im Segment Privat- und Unternehmerkunden abgebildet. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigen- heimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapital- anlagen (private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von insgesamt 100 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Unternehmerkunden stellen wir im Wesentlichen über Individual- kredite mit einem Volumen von 28 Mrd. Euro sicher. Daneben de- cken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kundinnen und Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Raten- kredite und Kreditkarten über insgesamt 13 Mrd. Euro). Die Risikodichte des Portfolios ist mit 25 Basispunkten gegen- über dem Jahresende 2023 gestiegen. 31.12.2024 31.12.2023 Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Private Kunden 127 176 14 127 178 14 Unternehmerkunden 29 68 24 30 55 19 Commerz Real 0 0 4 0 0 10 mBank 61 292 48 55 234 43 PUK 217 537 25 211 468 22 Im Segment Privat- und Unternehmerkunden belief sich das Risiko- ergebnis im Geschäftsjahr 2024 auf – 166 Mio. Euro (Vorjahr – 472 Mio. Euro). Als wesentlicher Treiber ist das Risikoergebnis der mBank zu nennen. Daneben enthält das Risikoergebnis des Segments Modell- und Methodeneffekte, die unter anderem aus der erstmaligen Einführung einer kollektiven Stufenzuordnung für ein- zelne Teilportfolios, der Vorwegnahme von Effekten einer erwarte- ten Modellanpassung (Future of IRB) sowie der Abbildung der Mak- roökonomie resultieren. Die Notwendigkeit des Sekundäreffekte-TLA ist weiterhin auf- grund der, wenn auch anteilig reduzierten, krisenbedingten Unsi- cherheit in der konjunkturellen Entwicklung gegeben und bestand auch für das Jahr 2024 fort. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 87 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 175 Mio. Euro). Das Risikoergebnis der mBank lag zum 31. Dezember 2024 bei – 136 Mio. Euro (31. Dezember 2023: – 241 Mio. Euro). Das nied- rige Risikoergebnis der mBank im Berichtsjahr resultiert unter an- derem aus einer effizienten Verwaltung von Inkasso- und Umstruk- turierungsprozessen, begleitet von Verkaufstransaktionen im Default-Portfolio mit unerwarteten und überdurchschnittlichen Preisen für das Privatkundenportfolio. Weitere Treiber sind Modell- und Methodeneffekte resultierend aus der Abbildung der Mak- roökonomie. Das Default-Portfolio des Segments lag zum Berichtszeitpunkt mit 2 241 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 2 053 Mio. Euro) gering- fügig über dem Niveau des Vorjahres. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 355 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken 31.12.2024 31.12.2023 Default-Portfolio Segment PUK | Mio. € Kredite Wertpapiere Gesamt Kredite Wertpapiere Gesamt Default-Portfolio 2 241 0 2 241 2 053 0 2 053 LLP 1 024 0 1 024 971 0 971 Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) 46 – 46 47 – 47 Sicherheiten 837 0 837 698 0 698 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 83 – 83 81 – 81 Segment Firmenkunden Im Segment Firmenkunden (FK) bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor, in- stitutionellen Kunden (Finanzinstitute und ausgewählte Nicht- Bank-Finanzinstitute) und internationale Unternehmen (inklusive Multi National Corporates). Der regionale Schwerpunkt unserer Ak- tivitäten liegt in Deutschland, Österreich und der Schweiz, vor allem in Deutschland. Weiterhin werden in diesem Segment die kunden- orientierten Kapitalmarktaktivitäten des Konzerns gebündelt. Der EaD des Segments Firmenkunden ist im Vergleich zum 31. Dezember des Vorjahres von 176 Mrd. Euro auf 187 Mrd. Euro gestiegen. Die Risikodichte ist von 23 Basispunkten auf 20 Basis- punkte gesunken. Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf Seite 357. 31.12.2024 31.12.2023 Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Mittelstand 85 199 23 80 187 23 International Corporates 63 116 19 62 140 23 Financial Institutions 27 41 15 22 64 29 Sonstige 11 14 13 12 16 13 FK 187 371 20 176 406 23 Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden lag im Geschäfts- jahr 2024 bei – 564 Mio. Euro (Vorjahr: – 155 Mio. Euro). Die Wertberichtigungen des Segments wurden im Wesentlichen durch Ausfälle von Einzeladressen und Nachbildungen bei ausge- fallenen Einzeladressen getrieben. Die Belastungen wurden anteilig durch Risikovorsorgeauflösungen infolge von Abgängen kompen- siert. Daneben enthält das Risikoergebnis des Segments Modell- und Methodeneffekte, die unter anderem aus der erstmaligen Einfüh- rung einer kollektiven Stufenzuordnung für einzelne Teilportfolios, der Vorwegnahme von Effekten einer erwarteten Modellan-passung (Future of IRB) sowie der Abbildung der Makroökonomie resultie- ren. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 139 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 274 Mio. Euro). Die Notwen- digkeit des Sekundäreffekte-TLA ist weiterhin aufgrund der, wenn auch anteilig reduzierten, krisenbedingten Unsicherheit der kon- junkturellen Entwicklung gegeben und bestand auch für das Jahr 2024 fort. Das Default-Portfolio des Segments lag zum Jahresende 2024 bei 3 160 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 2 459 Mio. Euro). Der An- stieg im Jahr 2024 resultiert insbesondere aus dem Ausfall von Ein- zeladressen. 31.12.2024 31.12.2023 Default-Portfolio Segment FK | Mio. € Kredite Wertpapiere Gesamt Kredite Wertpapiere Gesamt Default-Portfolio 3 160 0 3 160 2 459 0 2 459 LLP 1 303 0 1 303 1 054 0 1 054 Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) 41 – 41 43 – 43 Sicherheiten 865 0 865 675 0 675 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 69 – 69 70 – 70 356 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Bereich Sonstige und Konsolidierung Im Bereich Sonstige und Konsolidierung (SuK) werden Erträge, Aufwendungen und Risiken ausgewiesen, die nicht in die Verant- wortungsbereiche der beiden Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt. Group Treasury ist verantwortlich für das Liquiditätsmanage- ment des Commerzbank-Konzerns und garantiert die jederzeitige Liquidität der Commerzbank durch die Nutzung besicherter und unbesicherter Geldmarktgeschäfte sowie das Management der Li- quiditätsreserve-Portfolios, was insgesamt den überwiegenden An- teil am EaD des Bereichs SuK darstellt. Zudem werden von Group Treasury verschiedene Wertpapier- portfolios sowie Legacy-Portfolios gemanagt, welche rund ein Vier- tel des EaDs im Bereich SuK abbilden. Bei den Positionen in den Legacy-Portfolios handelt es sich hauptsächlich um langfristige Staatsanleihen und andere Engagements aus dem öffentlichen Sek- tor sowie Versorgungsunternehmen und Infrastruktur in Großbri- tannien, die wertschonend abgebaut werden. In den Wertpapier- portfolios befinden sich überwiegend hochwertige Vermögens- werte. Darüber hinaus stellt Group Treasury sicher, dass sich die aus den Nichthandelsaktivitäten der Bank ergebenden Zins-, Wäh- rungs-, Options- und Basisrisiken innerhalb definierter Limite be- wegen und das Kreditgeschäft langfristig refinanziert ist (weitere Details hierzu siehe Kapitel Liquiditätsrisiken). Hierauf entfällt ein geringer EaD-Anteil des Bereichs SuK. Das Risikomanagement der Pension Funds der Commerzbank liegt ebenfalls in der Verantwor- tung von Group Treasury. Das Risikoergebnis im Bereich Sonstige und Konsolidierung lag im Geschäftsjahr 2024 bei − 14 Mio. Euro (Vorjahr: 8 Mio. Euro) und resultierte überwiegend aus dem Ausfall von Einzeladressen. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2024 auf 2 Mio. Euro (Vorjahr: 4 Mio. Euro). Das Default-Portfolio des Segments lag zum Jahresende 2024 bei 920 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 244 Mio. Euro). Der Anstieg resultierte insbesondere aus dem Ausfall einer Einzeladresse. Weitere Portfolioanalysen Die folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Seg- mentzugehörigkeit zu verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen Konzern- und Segmentdarstel- lungen enthalten. Corporates-Portfolio nach Branchen Zahlreiche Branchen profitierten im Jahr 2024 von einem hohen Auf- tragsbestand und einer guten Ergebnislage, insbesondere im ersten Halbjahr 2024. Allerdings zeichnet sich im Auftragseingang ein branchenübergreifender Rückgang ab. Das derzeitige konjunkturelle Umfeld in Deutschland, die unver- ändert hohen Energiekosten, das erhöhte Zinsniveau sowie die fra- gile geopolitische Lage beeinflussen die Investitionstätigkeit und die Nachfrage negativ. Des Weiteren wirken sich Fachkräftemangel, hö- here Material- und Personalkosten und schwerfällige Bürokratie ne- gativ aus. Für Investitionen in den Umweltschutz und CO 2 -neutrale Produk- tion werden unverändert erhebliche Finanzierungen benötigt. Auch die Reduzierung von Abhängigkeiten und die Sicherstellung einer stabilen Lieferkette führen zu Kostenbelastungen. Wir sehen unsere Kunden aber hier in der Breite gut aufgestellt. Das Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend darge- stellt auf die Branchen: 31.12.2024 31.12.2023 Corporates-Portfolio nach Branchen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Konsum 22 75 35 22 60 28 Technologie/Medien/Telekommunikation 18 38 21 17 36 21 Chemie/Verpackung 16 33 21 14 40 27 Bau/Metall 14 41 29 14 41 30 Automobil 14 42 30 14 32 23 Maschinenbau 12 25 22 12 26 22 Energieversorgung/Umwelt 11 21 19 11 33 30 Transport/Tourismus/Dienstleistungen 11 41 39 10 31 30 Sonstige 24 69 29 22 64 29 Gesamt 141 387 28 137 362 27 An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 357 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Financial-Institutions-Portfolio Mit unserem Korrespondenzbankennetz standen weiterhin Trade- Finance-Aktivitäten im Interesse unserer Firmenkunden sowie Ka- pitalmarktaktivitäten im Vordergrund. Im Derivatebereich werden Transaktionen mit nach internen Richtlinien ausgewählten Gegen- parteien nach den Standards der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) abgeschlossen. Die Auswirkungen von aufsichtsrechtlichen Vorgaben auf Ban- ken beobachten wir weiterhin eng. In diesem Zusammenhang ver- folgen wir unverändert die Strategie, möglichst wenige Exposures zu halten, die im Falle eines Bail-in des betroffenen Instituts Ver- luste erleiden könnten. Die Entwicklung diverser Länder bei individuellen Themen wie Rezessionen, Embargos oder wirtschaftlicher Unsicherheit auf- grund (geo-)politischer Ereignisse (weiterhin insbesondere die Lage in Nahost, Handelsstreitigkeiten mit China, Regierungswech- sel in wichtigen Märkten) verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation des Landes abgestimmten Port- foliosteuerung. Dies gilt auch für die Auswirkungen auf die Kredit- portfolios der Banken aufgrund Inflation und Zinsanstiegen in den vergangenen Jahren sowie die Entwicklung von Energiepreisen und des Commercial-Real-Estate-Marktes. All dies wirkt sich auf unsere Korrespondenzbanken sowohl in Industrieländern als auch in Ent- wicklungsländern aus. Insgesamt richten wir unseren Risikoappetit danach aus, das Portfolio möglichst reagibel zu halten. 31.12.2024 31.12.2023 FI-Portfolio nach Regionen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Deutschland 7 3 5 5 3 6 Westeuropa 21 6 3 17 8 4 Mittel- und Osteuropa 2 25 114 2 9 50 Nordamerika 5 0 1 3 1 2 Asien 6 10 17 4 11 27 Sonstige 7 14 20 6 25 44 Gesamt 47 59 12 37 57 15 Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio Das Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio umfasst nach Einschätzung der Commerzbank hauptsächlich Versicherungsgesell- schaften, Asset-Manager, regulierte Fonds sowie zentrale Gegenpar- teien. Die regionalen Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten liegen in Deutschland, Westeuropa sowie den Vereinigten Staaten von Ame- rika und Asien. Neugeschäfte mit NBFIs erfolgen einerseits vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen (Clearing über zentrale Gegenpar- teien) und andererseits im Interesse unserer institutionellen Kunden, wobei aus Sicht der Bank eine Fokussierung auf attraktive Opportu- nitäten mit Adressen guter Bonität beziehungsweise werthaltiger Be- sicherung erfolgt. Unter Portfoliomanagement-Gesichtspunkten verfolgen wir dabei als Ziel die Gewährleistung einer hohen Portfolioqualität und -rea- gibilität. Risiken aufgrund globaler Ereignisse wie Rezessionen, Embargos oder wirtschaftlicher Unsicherheit aufgrund (geo-)politi- scher Ereignisse (weiterhin insbesondere die Lage in Nahost, Han- delsstreitigkeiten mit China, Regierungswechsel in wichtigen Märk- ten) verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation abgestimmten Steuerung. Dies gilt auch für die seit einigen Quartalen aktuellen Themen des im Vergleich zu den Vorjahren höheren Zinsniveaus sowie Auswirkungen der anhalten- den Inflation. 358 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 31.12.2024 31.12.2023 NBFI-Portfolio nach Regionen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risiko- dichte Bp. Deutschland 22 18 8 21 22 10 Westeuropa 17 26 15 16 28 18 Mittel- und Osteuropa 3 15 56 2 15 61 Nordamerika 8 7 9 7 9 12 Asien 2 4 27 1 3 27 Sonstige 2 2 10 1 3 34 Gesamt 54 72 13 48 80 16 Originatorenpositionen Die Commerzbank hat im Laufe der vergangenen Jahre aus Grün- den des Kapitalmanagements Verbriefungen von Kreditforderun- gen gegenüber Kunden mit einem aktuellen Volumen von 12,4 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 14,7 Mrd. Euro) vorgenommen. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 wurden Risikopositionen in Höhe von 11,4 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 13,1 Mrd. Euro) zurückbehal- ten. Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 11,4 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 12,9 Mrd. Euro) auf Senior-Tranchen, die nahezu vollständig gut bis sehr gut intern geratet sind. Die Commerzbank hat im Berichtsjahr eine synthetische STS- Verbriefung-(STS − simple, transparent, standardised) mit einem Vo- lumen von 2 Mrd. Euro begeben, der Unternehmensforderungen hauptsächlich aus Deutschland und dem europäischen Ausland zu- grunde liegen. Zudem hat die polnische Tochtergesellschaft der Commerzbank mBank eine synthetische STS-Verbriefung mit einem Volumen von circa 2,3 Mrd. Euro begeben, der Unternehmensforde- rungen aus Polen zugrunde liegen. Volumen Commerzbank 1 Verbriefungspool | Mrd. € Fälligkeit Senior Mezzanine First Loss Piece Gesamtvolumen Corporates 2031 − 2040 9,3 < 0,1 < 0,1 10,3 Privatkunden 2036 2,1 − − 2,1 Gesamt 31.12.2024 11,4 < 0,1 < 0,1 12,4 Gesamt 31.12.2023 12,9 < 0,1 0,1 14,7 1 Tranchen/Rückbehalte (nominal) im Anlagebuch. Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures Die Commerzbank stellt Finanzierungen zur Verbriefung von For- derungen – insbesondere Handels- und Leasingforderungen – von Kunden des Segments Firmenkunden bereit. Hierbei fungiert die Commerzbank im Wesentlichen als Arrangeur von Asset-backed- Securities-Transaktionen, unter anderem über das von der Commerzbank gesponserte Multi-Seller Conduit Silver Tower. Das Volumen sowie die Risikowerte für die Verbriefung von Forderun- gen aus dem Firmenkundensegment sind im Jahr 2024 durch Neu- geschäft und interne Umgruppierung bestehenden Geschäfts um 2,2 Mrd. Euro auf 7,4 Mrd. Euro gestiegen. Dabei wird ein langjährig bestehendes, hochklassiges Teilport- folio zur Verbriefung von Autokredit- und Leasing-Forderungen mit Risikowerten in Höhe von 1,2 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 1,1 Mrd. Euro) seit dem 1. Januar 2024 zur Vereinheitlichung und Zusammenfassung ähnlicher Risikoprofile aufgrund eines starken Relationship-Bezugs im Firmenkundensegment mit im „Conduit Exposure“ berichtet. Das Liquiditätsrisiko subsumiert das Risiko, dass die Commerz- bank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkom- men kann. Die Liquiditätsrisiken aus Verbriefungen werden im Rah- men des internen Liquiditätsrisikomodells risikoadäquat modelliert. Bei variabel ausnutzbaren Geschäften wird unterstellt, dass die den Zweckgesellschaften gestellten Ankaufsfazilitäten für die Dauer ih- rer Laufzeit nahezu vollständig und bis zur Fälligkeit der letzten finan- zierten Forderung durch die Commerzbank refinanziert werden müs- sen. Verbriefungen werden nur dann als liquide Aktiva berücksichtigt, wenn es sich um zentralbankfähige Positionen handelt. Diese Positi- onen werden nur unter Anwendung von risikoadäquaten Abschlägen in der Liquiditätsrisikorechnung berücksichtigt. Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen im Wesentli- chen staatsgarantierte ABS-Papiere gehalten in der Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. sowie der Commerzbank AG Inland. Das Volumen betrug zum 31. Dezember 2024 3,0 Mrd. Euro (De- zember 2023: 3,0 Mrd. Euro), die Risikowerte 1 betrugen 3,0 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 3,0 Mrd. Euro). 1 Der Risikowert stellt den Balance Sheet Value von Cashinstrumenten dar, bei Long-CDS- Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwertes des Kreditderivats zusammen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 359 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Weiterhin bestehen Investitionen im Bereich Structured Credit. Von diesen wurden 7,4 Mrd. Euro seit 2014 als Neuinvestitionen ge- tätigt (Dezember 2023: 7,3 Mrd. Euro). Wir haben in Anleihen von Senior-Tranchen aus Verbriefungstransaktionen der Assetklassen Consumer-(Auto-)ABS, UK-RMBS und CLO investiert, die nach Mei- nung der Bank eine robuste Struktur und ein moderates Risikoprofil aufweisen. Zum 31. Dezember 2024 befanden sich (wie zum Jahres- abschluss 31. Dezember 2023) ausschließlich CLO-Positionen mit AAA-Ratings in diesem Portfolio. Verbleibende Positionen im Volu- men von 0,1 Mrd. Euro waren bereits vor 2014 im Bestand (Dezem- ber 2023: 0,2 Mrd. Euro), die Risikowerte dieser Positionen lagen bei < 0,1 Mrd. Euro (Dezember 2023: 0,1 Mrd. Euro). Forbearance-Portfolio Die Definition der EBA von Forbearance setzt sich aus zwei Be- standteilen zusammen, die gleichzeitig erfüllt sein müssen: Der Kunde hat Schwierigkeiten oder er wird wahrscheinlich Schwierig- keiten haben, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, und die Bank muss Maßnahmen in Form von Zugeständnissen ge- genüber dem Kunden genehmigen, die sie unter anderen Umstän- den nicht zu genehmigen bereit gewesen wäre. Als Zugeständnisse gelten beispielsweise Stundungen, Limit- beziehungsweise Kredit- erhöhungen und Verzichte im Rahmen von Restrukturierungen. Die Forbearance-Definition gilt unabhängig davon, ob sich der Kunde im Performing- oder im Non-Performing-Portfolio befindet. Die nachfolgenden Übersichten zeigen das bilanzielle Forbear- ance-Portfolio der Commerzbank anhand des Bruttobuchwertes auf Basis der EBA-Definition sowie die Risikovorsorge für diese Positi- onen: 31.12.2024 31.12.2023 Forbearance-Portfolio nach Segmenten Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Privat- und Unternehmerkunden 1 077 185 17 1 061 171 16 Firmenkunden 3 262 709 22 2 373 560 24 Sonstige und Konsolidierung 683 25 4 215 215 100 Konzern 5 022 919 18 3 648 946 26 Nach Regionen stellte sich das Portfolio wie folgt dar: 31.12.2024 31.12.2023 Forbearance-Portfolio nach Regionen Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Deutschland 2 751 641 23 2 183 458 21 Westeuropa 1 348 71 5 412 260 63 Mittel- und Osteuropa 653 147 22 767 174 23 Nordamerika 11 10 92 12 9 78 Asien 88 9 10 95 8 8 Sonstige 171 41 24 180 37 21 Konzern 5 022 919 18 3 648 946 26 Der Anstieg des Forbearance Exposures im Jahr 2024 ist im We- sentlichen auf das Firmenkundensegment zurückzuführen. Der hohe Anstieg im Bereich Sonstige und Konsolidierung und die da- mit verbundene Reduktion der LLP Coverage Ratio ist vorrangig auf den Neuausfall eines hoch besicherten Einzelkunden zurückzufüh- ren. Die LLP Coverage Ratio hat sich dabei auf Konzernebene auf 18 % verringert. Zusätzlich zur LLP in Höhe von 919 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 946 Mio. Euro) sind die Risiken im Forbearance-Portfolio durch Sicherheiten in Höhe von insgesamt 2 008 Mio. Euro (31. De- zember 2023: 1 127 Mio. Euro) abgedeckt. Die Coverage Ratio in- klusive Sicherheiten ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverän- dert bei 58 % (31. Dezember 2023: 57 %). 360 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertver- luste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Währungs- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelatio- nen) entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirk- sam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen. Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen grundsätzlich in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/ Reserven berücksichtigt. Strategie und Organisation Die Marktrisikostrategie der Commerzbank leitet sich aus der Ge- samtrisikostrategie und den Geschäftsstrategien der einzelnen Seg- mente ab. Sie legt die Ziele des Marktrisikomanagements im Hin- blick auf die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der Commerzbank fest. Die Kernaufgaben des Marktrisikomanagements sind die Iden- tifikation aller wesentlichen Marktrisiken und Marktrisikotreiber so- wie deren unabhängige Messung und Bewertung. Auf diesen Er- gebnissen und Einschätzungen baut die risikoorientierte Steuerung als Bestandteil einer integrierten Risiko- und Ertragssteuerung auf. Der Vorstand der Commerzbank ist für ein effektives Manage- ment von Marktrisiken in der gesamten Commerzbank-Gruppe ver- antwortlich. Bestimmte Kompetenzen und Verantwortlichkeiten hin- sichtlich der Marktrisikosteuerung wurden an das zuständige Group Market Risk Committee übertragen. Im Group Market Risk Committee erörtern Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsfelder, der Risikofunktion und des Finanz- bereichs aktuelle Fragen der Risikopositionierung und beschließen entsprechende Überwachungs- und Steuerungsmaßnahmen. Das monatlich einberufene Group Market Risk Committee beschäftigt sich unter Vorsitz der Risikofunktion mit der Marktrisikoposition der Commerzbank-Gruppe. Basis der Diskussion ist der monatli- che Marktrisikobericht, der auch im Vorstand vorgestellt und dis- kutiert wird. Der Bericht fasst die für die Bank relevanten aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten, die Positionierung der Bank sowie die daraus abgeleiteten Risikokennzahlen zusammen. Der Risikomanagementprozess des Marktrisikos besteht aus Ri- sikoidentifikation, Risikomessung, Steuerung, Monitoring und Re- porting. Er liegt funktional in der Verantwortung des handelsunab- hängigen Marktrisikomanagements. Das zentrale Marktrisiko- management wird ergänzt durch dezentrale Marktrisikomanage- ment-Einheiten auf Segmentebene sowie für regionale Einheiten beziehungsweise Tochtergesellschaften. Durch die enge Verbin- dung von zentralem und lokalem Risikomanagement mit den Ge- schäftseinheiten beginnt der Risikomanagementprozess bereits in den Handelsbereichen. Die Handelseinheiten sind insbesondere für das aktive Management der Marktrisikopositionen, zum Beispiel Abbaumaßnahmen oder Hedging, verantwortlich. Der Risikoappetit der Commerzbank wird aus dem jährlichen ICAAP hergeleitet. Ein bestimmter Betrag an ökonomisch benötig- tem Kapital (Economically required Capital − ErC) wird den Markt- risiken zugeordnet und fungiert als Marktrisikolimit. Dieses Limit reflektiert den Risikoappetit für Marktrisiken und wird zur operati- ven Steuerung auf die verschiedenen Portfolioebenen herunterge- brochen. Marktrisiken aus Credit-Spread-Volumen ist ein signifikantes Ri- siko für die Bank. Weitere Marktrisiken entstehen aus Positionen, die auf Zinsänderungen reagieren, bei der Commerzbank haupt- sächlich in den Währungen Euro, Britische Pfund und US-Dollar. Darüber hinaus ist die Commerzbank einem nennenswerten Inflati- onsrisiko ausgesetzt, das hauptsächlich aus dem Pensionsfonds re- sultiert. Währungskurs- sowie Rohwarenrisiken sind wichtige Marktrisiken für das Segment Firmenkunden. Das Rohwarenrisiko ist insbesondere von Geschäften mit CO 2 -Zertifikaten sowie Edel- metallen geprägt. Das Aktienkursrisiko resultiert hauptsächlich aus Beteiligungen und dem Pensionsfonds. Im ökonomisch benötigten Kapital wird zusätzlich das Credit- Spread-Risiko aus Positionen berücksichtigt, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, sowie Modellrisiken aus Bo- densatzmodellen und dem Kundenverhalten in Bezug auf vorzeitige Rückzahlungen im Kreditgeschäft. Risikosteuerung Die Commerzbank nutzt ein vielfältiges quantitatives und qualitati- ves Instrumentarium zur Steuerung und Überwachung der Markt- risiken. Marktrisikolimite sind definiert für verschiedene Kennzah- len wie Sensitivitäten, Value-at-Risk (VaR), Stresstest-Ergebnisse sowie Kennziffern zum ökonomischen Kapital. Unser Regelwerk in Form von Marktrisiko-Policies und -Guidelines sowie Vorgaben zur Portfoliostruktur, zu neuen Produkten, Laufzeitbegrenzungen oder Mindest-Ratings bilden den qualitativen Rahmen für das Manage- ment des Marktrisikos. In der Marktrisikostrategie sind die Kenn- zahlen je Segment hinsichtlich ihrer Relevanz festgelegt, um der unterschiedlichen Bedeutung für die Steuerung der Segmente im Einklang mit der Geschäftsstrategie Rechnung zu tragen. Die interne Steuerung der Marktrisiken erfolgt auf Konzern- ebene, Segmentebene und den darunterliegenden Einheiten. Ein internes Limitsystem bis auf Portfolioebene ist implementiert und bildet einen Kernpunkt der internen Marktrisikosteuerung. Das Marktrisiko begrenzende quantitative und qualitative Fakto- ren werden aus der konzernweiten ökonomischen Kapitalsteuerung abgeleitet und vom Group Market Risk Committee beziehungsweise vom Gesamtvorstand festgelegt. Die Auslastung der Limite wird Marktrisiken An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 361 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken zusammen mit den relevanten Ergebniszahlen täglich an den Vor- stand und die zuständigen Leiter der Konzernbereiche berichtet. Aufbauend auf qualitativen Analysen und quantitativen Kennzahlen identifiziert die Marktrisikofunktion mögliche zukünftige Risiken, antizipiert in Zusammenarbeit mit der Finanzfunktion mögliche ökonomische Wertverluste und erarbeitet Maßnahmenvorschläge, die mit den Markteinheiten besprochen werden. Die Votierung der vorgeschlagenen Maßnahmen beziehungsweise Risikopositionen erfolgt in dem oben genannten Group Market Risk Committee und wird anschließend dem Vorstand zur Entscheidung vorgelegt. Risikokonzentrationen werden durch spezifische Limite direkt begrenzt beziehungsweise auf indirekte Weise (zum Beispiel durch Stresstestlimite) vermieden. Darüber hinaus stellt die Kombination verschiedener klassischer Risikomaße (zum Beispiel VaR, Sensitivi- täten) ein angemessenes Risikomanagement von Konzentrationen sicher. Zusätzlich werden regelmäßig Risikotreiber analysiert, um Konzentrationen zu identifizieren. Das Risikomanagement bestehen- der Konzentrationen wird dabei auch durch situationsgetriebene Analysen überprüft und gegebenenfalls durch gezielte Maßnahmen, zum Beispiel Limite, ergänzt. Sollte es in Einzelfällen zu Limitüberschreitungen kommen, wer- den diese in einem separaten Eskalationsprozess behandelt. Nach Identifikation der Limitüberschreitung werden von Frontoffice und Risikoeinheiten adäquate Gegenmaßnahmen erarbeitet. Sollte die Limitüberschreitung nicht innerhalb eines angemessenen Zeitrau- mes behoben werden können, wird sie von der Marktrisikofunktion unter Einbindung der nächsten Hierarchieebene eskaliert. Regulatorische Risikomaße, die in der ökonomischen Risikotrag- fähigkeit nicht enthalten sind, werden separat limitiert und gesteu- ert. Darunter fallen beispielweise Stressed VaR und Incremental Risk Charge. In der internen Steuerung werden marktrisikorelevante Positi- onen des Handelsbuches sowie des Anlagebuches gemeinsam ge- steuert. Für regulatorische Zwecke erfolgt zusätzlich eine separate Steuerung des Handelsbuches (gemäß regulatorischen Anforde- rungen inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebu- ches) sowie eine Steuerung der Zins- und Credit-Spread-Risiken im Anlagebuch auf Stand-alone-Basis. Um eine konsistente Dar- stellung in diesem Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle An- gaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Halte- dauer von einem Tag bei gleichgewichteten Marktdaten und einer Historie von 254 Tagen. Das interne VaR-Modell basiert dabei auf einer historischen Simulation. Handelsbuch Im Folgenden wird die Entwicklung der regulatorischen Marktrisi- kokennziffern des Handelsbuchportfolios dargestellt. Die Handels- buchpositionen der Commerzbank liegen im Wesentlichen im Seg- ment Firmenkunden sowie im Bereich Group Treasury. Die VaR- Zahlen beinhalten alle Risiken im internen VaR-Modell. Für Toch- terunternehmen innerhalb der Commerzbank Gruppe ohne eigenes internes Modell wird im Rahmen eines Partial Use das Standardver- fahren für die regulatorische Kapitalberechnung verwendet. Diese Tochterunternehmen sind nicht in den dargestellten regulatori- schen VaR-Kennziffern enthalten. Der VaR ging zum 31. Dezember 2024 auf 6 Mio. Euro zurück (31. Dezember 2023: 14 Mio. Euro). Ursache sind Krisenszenarios (Marktturbulenzen um die Silicon Valley Bank und Credit Suisse), die nicht mehr in der Berechnungszeitreihe enthalten sind. VaR der Portfolios im Handelsbuch | Mio. € 2024 2023 Minimum 4 8 Mittelwert 7 11 Maximum 19 21 VaR-Endziffer Berichtsperiode 6 14 Das Marktrisikoprofil des Value at Risk verteilt sich über die Anlage- klassen, Zins- inklusive Inflationsrisiken, Währungskurs- sowie Cre- dit-Spread- und Rohwarenrisiken. VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Credit Spreads 1 4 Zinsen 2 8 Aktien 0 0 Währung 2 2 Rohwaren 1 1 Gesamt 6 14 1 Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden weitere Risiko- kennziffern berechnet. Hierzu zählt die Ermittlung des Stressed VaR. Die Berechnung des Stressed VaR basiert auf dem internen Modell und entspricht der oben beschriebenen VaR-Methodik. Der wesentliche Unterschied liegt in den zur Bewertung der Vermö- genswerte genutzten Marktdaten. Im Stressed VaR wird das Risiko der aktuellen Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegun- gen einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewer- tet. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Be- darf angepasst. Im Jahresverlauf blieb der Krisenbeobachtungszeit- raum unverändert. Das Marktrisikoprofil im Stressed VaR verteilt sich ebenfalls über die verschiedenen Anlageklassen. Die dominierenden Anla- geklassen sind dabei Zinsen, Rohwaren und Credit Spreads. Der Anstieg zum Vorjahr resultiert insbesondere aus der Ausweitung ei- nes Anleiheportfolios im Handelsbuch von Group Treasury. Ein wei- terer Beitrag zur Erhöhung des Stressed VaR kommt aus dem Seg- ment Firmenkunden. 362 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Stressed-VaR-Beitrag nach Risiko- arten im Handelsbuch | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Credit Spreads 6 4 Zinsen 10 9 Aktien 1 0 Währung 4 4 Rohwaren 7 5 Gesamt 28 21 Darüber hinaus wird mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity Event VaR (Komponente der VaR-Berechnung) das Ri- siko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Han- delsbuchpositionen quantifiziert. Die Incremental Risk Charge stieg im Vergleich zum Jahresende 2023 von 76 Mio. Euro auf 145 Mio. Euro an. Ursache für den Anstieg ist eine Ausweitung des Anleihe- portfolios in Group Treasury. Die Verlässlichkeit des internen Modells (historische Simulation) wird unter anderem durch die Anwendung von Rückvergleichsver- fahren auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei die tatsächlich eingetretenen Änderungen des Portfoliower- tes (Gewinne und Verluste) gegenübergestellt. Im Prozess wird zwi- schen den Varianten Rückvergleich der hypothetischen Änderung des Portfoliowertes (Clean P&L) und Rückvergleich der tatsächli- chen Änderung des Portfoliowertes (Dirty P&L) unterschieden. Beim Clean-P&L-Rückvergleich werden in der Gewinn-und-Verlust- Rechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Be- rechnung zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste resultieren also ausschließlich aus den am Markt eingetretenen Preisänderun- gen (hypothetische Änderungen des Portfoliowertes). Demgegen- über werden beim Dirty-P&L-Rückvergleich zusätzlich die Ge- winne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften des betrachteten Geschäftstages herangezogen (tat- sächliche durch Änderung der Portfoliowerte induzierte Gewinne und Verluste). Gewinne und Verluste aus Bewertungsanpassungen und Modellreserven werden gemäß den regulatorischen Vorgaben in der Dirty und Clean P&L berücksichtigt. Überschreitet der sich ergebende Verlust den VaR, so spricht man von einem negativen Rückvergleichsausreißer. Die Analyse der Rückvergleichsergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur potenziellen Verbesserung des Marktrisi- komodells. Im Geschäftsjahr 2024 wurden 2 negative Clean-P&L- und 2 negative Dirty-P&L-Ausreißer auf Gruppenebene gemessen. Ursachen waren Marktbewegungen in Währungskursen und Zinsen sowie im Dezember 2024 Marktverwerfungen im Edelmetallmarkt aufgrund drohender Einfuhrzölle in den USA. Auf Basis der Rückvergleiche bewerten auch die Aufsichtsbehör- den die internen Risikomodelle. Negative Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert. Die oben erwähnten negativen Rückvergleichssaureißer für die Commerzbank-Gruppe werden nach diesem Ansatz mit der Ampel- farbe grün bewertet. Alle negativen Rückvergleichsausreißer (Clean P&L und Dirty P&L) auf Gruppenebene müssen unter Angabe von Ausmaß und Ursache den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch so- genannte Stresstests ergänzt. Mithilfe von Stresstests für das Ge- samtportfolio (Bank- und Handelsbuch) wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber poten- ziell möglicher Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärk- ten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarios beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Devisenkursen sowie Aktienkursen und Rohwarenprei- sen. Beispiele für Stresstests sind Kursverluste aller Aktien um 15 %, eine Parallelverschiebung der Zinskurve oder Änderungen der Steigung dieser Kurve. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche grup- penweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt. Die einzelnen Komponenten des internen Modells werden regel- mäßig hinsichtlich ihrer Angemessenheit für die Risikomessung va- lidiert. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Identifikation und Behebung von Modellschwächen. Anlagebuch Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Portfolios des Bereichs Group Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken. In der Marktrisikosteuerung werden die Credit-Spread-Sensiti- vitäten der Anlage- und Handelsbücher zusammen betrachtet. Die Credit-Spread-Sensitivitäten (1 Basispunkt Downshift) aller Wertpa- pier- und Derivatepositionen (ohne Kredite und Pensionsfonds) la- gen zum Ende des Geschäftsjahres 2024 bei 37 Mio. Euro (31. De- zember 2023: 30 Mio. Euro). Der Anstieg ist auf ein ausgeweitetes NII Hedging Portfolio sowie ein höheres Anleiheportfolio in der Treasury zurückzuführen. Ein großer Teil der Credit-Spread-Sensitivitäten entfiel auf Wert- papierpositionen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewer- tet werden. Marktpreisänderungen haben für diese Positionen kei- nen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn-und-Verlust- Rechnung. Für die Anlagebücher der Gruppe werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Ent- sprechend der Bankenrichtlinie haben die Bundesanstalt für Fi- nanzdienstleistungsaufsicht und die Europäische Zentralbank bis Juni 2024 für alle Institute zwei Szenarios für einheitliche, plötzliche und unerwartete Zinsänderungen vorgegeben (+/– 200 Basis- punkte). Im Szenario – 200 Basispunkte wird ein Flooring der Zins- kurve bei 0 angewendet (bereits negative Abschnitte der Zinskurve werden unverändert belassen). An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 363 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 31. Dezember 2024 ein potenzieller ökonomischer Verlust von 2 683 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 2 061 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Verlust) und im Szenario – 200 Basispunkte ein po- tenzieller ökonomischer Gewinn von 1 280 Mio. Euro (31. Dezem- ber 2023: 1 169 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Gewinn) er- mittelt. Seit Juli 2024 gelten veränderte aufsichtsrechtliche Anforderungen hinsichtlich der Szenarien für die Zinsänderungs- schocks. Zur Einschätzung, ob ein Institut ein erhöhtes Zinsände- rungsrisiko aufweist, werden nun die sechs von der Baselkommis- sion definierten währungsspezifischen Zinsszenarios verwendet. Als Ergebnis des Szenarios „Parallel Up“ wurde zum 31. Dezem- ber 2024 ein potenzieller Verlust von 2 840 Mio. Euro gegenüber einem potenziellen Verlust von 2 132 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023 ermittelt. Als Ergebnis des Szenarios „Parallel down“ wurde zum 31. Dezember 2024 ein potenzieller Gewinn von 1 524 Mio. Euro gegenüber einem potenziellen Gewinn von 1 306 Mio. Euro der Vorperiode ermittelt. Hauptursache für den Anstieg im +200 Ba- sispunkte sowie im „Parallel Up“ Stress ist ein ausgeweitetes NII- Hedging-Portfolio sowie ein höheres Anleihe-Portfolio in der Trea- sury. Die Höhe der negativen Barwertänderung gemessen am regu- latorischen Kernkapital beträgt zum 31. Dezember 2024 9,6 %. Da- her ist die Commerzbank nicht als Institut mit erhöhtem Zinsänderungsrisiko zu klassifizieren, da weder die negativen Bar- wertänderungen noch der maximale Verlust aus den 12-Monats- Nettozinserträgen im Verhältnis zum Kernkapital die aufsichts- rechtlichen Schranken überschreiten. Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches (ohne Pen- sionsfonds) stiegen zum 31. Dezember 2024 auf 5,0 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 2,0 Mio. Euro) pro Basispunkt rückläufiger Zinsen. Ursache ist ein ausgeweitetes Anleiheportfolio in Group Treasury. Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Das Pensionsfonds-Portfolio besteht aus Sicht der Commerzbank aus einem gut diversifizierten Anlageteil und den versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Die Duration der Ver- bindlichkeiten ist extrem lang (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) und der Hauptteil der Barwertrisiken des Ge- samtportfolios befindet sich in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Wäh- rungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread- Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet. Marktliquiditätsrisiken Das Marktliquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretba- ren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern. Im Risikotragfähigkeitskonzept der Commerzbank werden Marktliquiditätsrisiken einerseits durch die Skalierung des Value at Risk auf den Kapitalhorizont von einem Jahr und der dadurch im- plizit berücksichtigten Liquidationsperiode berücksichtigt. Ande- rerseits erfolgt die Berücksichtigung von zusätzlichen Bewertungs- anpassungen (Prudent Valutation) für Marktliquiditätsrisiken in der Berechnung der Risikodeckungsmasse. Im Rahmen der Prudent- Valuation-Berechnung definiert unter anderem der Liquiditätshori- zont die Höhe der Kapitalabzugsposten. 364 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtun- gen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht ter- mingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können. Strategie und Organisation Der Vorstand verabschiedet die Geschäftsstrategie und die damit verbundene Risikotoleranz der Bank. Die Geschäftsstrategie und die daraus resultierenden möglichen Risiken sind im Abschnitt Ge- samtbanksteuerung − Risikostrategie und Risikosteuerung be- schrieben. Die Operationalisierung der Liquiditätsrisikotoleranz erfolgt dann durch die Definition der Liquiditätsreserveperiode und das Li- mitrahmenwerk. Um einen angemessenen Prozess des Liquiditäts- risiko-Managements zu erreichen, delegiert der Vorstand be- stimmte Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Zusammen- hang mit der konzernweiten Liquiditätsrisikostrategie an die Risiko- und die Treasury-Funktion. Das Group Asset Liability Committee (Group ALCO) ist für das integrierte Management der Finanzressourcen zuständig, insbeson- dere für strategische und strukturelle Liquiditätsentscheidungen. Hierbei wird das Group ALCO von verschiedenen Sub-Komitees un- terstützt. Risikosteuerung Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Li- quiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Das der Modellierung zu- grunde liegende steuerungsrelevante bankinterne Stressszenario berücksichtigt sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Bindende regulatori- sche Anforderungen sind integraler Bestandteil des Steuerungsme- chanismus. Der Bereich Group Treasury ist für das operative Liquiditätsma- nagement verantwortlich. Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Die Commerzbank setzt zur zentralen Steuerung der globalen Liquidität den Cash-Poo- ling-Ansatz ein. Dieser Ansatz verfolgt das Ziel, eine effiziente Ver- wendung der Ressource Liquidität sicherzustellen, und zwar über alle Zeitzonen, da sich in Frankfurt, London, New York und Singapur Einheiten des Bereichs Group Treasury befinden. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Konzernlagebericht im Kapitel „Refinanzierung und Liquidität des Commerzbank-Konzerns“. Die Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis des bankinternen Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risi- kofunktion. Liquiditätslimite mit einem Zeithorizont von bis zu ei- nem Jahr werden im Rahmen eines täglichen Monitorings durch die Risikofunktion überwacht. Im Zeithorizont über einem Jahr erfolgt das Monitoring im Rahmen der Überwachung der Mehrjahrespla- nung durch die Finanzfunktion. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank Frühwarnin- dikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen. Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu ei- nem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großer Einzelgläubiger oder Währungen auf- treten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstat- tung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinan- zierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert. Fremdwährungsrisiken beziehungsweise Zahlungsverpflichtun- gen in Fremdwährungen werden durch die etablierte Limitierung von Liquiditätsrisiko überwacht. Zusätzlich wirkt die kontinuierli- che Nutzung des breit diversifizierten Zugangs der Bank zu Fun- ding-Quellen, insbesondere in Form verschiedener Kundeneinlagen und Kapitalmarktinstrumente, einer Konzentration entgegen. Im Falle einer marktgetriebenen und/oder idiosynkratischen Li- quiditätskrise sieht der Liquidity Contingency Plan bestimmte Maß- nahmen vor, die entsprechend der Art der Krise entweder durch die erweiterte Handlungskompetenz von Group Treasury oder durch den Recovery-Prozess des Recovery-Plans eingeleitet werden kön- nen. Der Liquidity-Contingency-Plan ist eigenständiger Bestandteil der Notfallplanung und dem Recovery-Plan vorgeschaltet. Sowohl der Liquidity-Contingency-Plan als auch der Recovery-Plan der Commerzbank werden mindestens jährlich aktualisiert, wohinge- gen die einzelnen Maßnahmen des Recovery-Plans regelmäßig un- terjährig plausibilisiert werden. Darüber hinaus definiert der Liqui- dity-Contingency-Plan eine eindeutige Zuordnung der Verant- wortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert die ge- gebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen. Liquiditätsrisikomodell Zentraler Bestandteil der Liquiditätsrisikosteuerung ist die tägli- che Berechnung der Liquiditätsablaufbilanz. Gegenstand der Liquiditätsablaufbilanz ist die stichtagsbezogene portfolioüber- greifende Darstellung von zukünftig erwarteten deterministischen oder stochastischen Mittelzu- und -abflüssen, auf deren Liquiditätsrisiken An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 365 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Grundlage der Liquiditätsbedarf oder Liquiditätsüberschuss je Laufzeitband ermittelt wird. Dies beinhaltet auch die Modellie- rung von dauerhaft verfügbaren Anteilen der Kundeneinlagen, den sogenannten Bodensätzen. Die Liquiditätsablaufbilanz wird auch genutzt, um die Emissi- onsstrategie der Commerzbank-Gruppe abzuleiten, die durch den Bereich Group Treasury operationalisiert wird. Der Bereich Group Finance ist für die Ermittlung und Allokation der Liquiditätskosten auf Basis der Liquiditätsablaufbilanz verantwortlich, die dann in die Steuerung der Geschäftsaktivitäten der Segmente mit einfließen. Basierend auf der Methodik der Liquiditätsablaufbilanz sind Steuerungsmechanismen wie Recovery- und Frühwarnindikatoren entsprechend limitiert und überwacht. Für die Liquiditätsablaufbi- lanz bestehen Limite in den Laufzeitbereichen bis 1 Jahr. Die Kon- zernlimite sind auf einzelne Konzerneinheiten und Währungen her- untergebrochen. Das interne Liquiditätsrisikomodell wird durch die regelmäßige Analyse zusätzlicher adverser, reverser und histori- scher Stressszenarios vervollständigt. Quantifizierung und Stresstesting Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Die Liquiditätsrisikomodel- lierung bezieht neben internen ökonomischen Erwägungen auch die bindenden regulatorischen Anforderungen der Capital Require- ments Regulation (CRR) sowie der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) ein. Die Commerzbank berücksichtigt dies in ihrem Liquiditätsrisiko-Rahmenwerk und gestaltet damit den vom Vorstand artikulierten Liquiditätsrisikoappetit der Bank quan- titativ aus. Die der Modellierung zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkun- gen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktwei- ten Krise. Das Commerzbank-spezifische idiosynkratische Szenario simuliert dabei eine Stresssituation, die aus einem Rating- Downgrade um zwei Notches und einer in Folge geschwächten Re- finanzierungssituation resultiert. Das marktweite Szenario hinge- gen berücksichtigt die Auswirkungen eines makroökonomischen Schocks auf das Funktionieren der Märkte, Bewertungen von Finan- zinstrumenten und Kundenverhalten, welche alle Marktteilnehmer gleichermaßen treffen. Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber der beiden Szenarios sind ein stark erhöhter Abfluss kurzfristiger Kundeneinlagen, eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditli- nien, Prolongationen von aus geschäftspolitischen Zwecken als not- wendig erachtetem Aktivgeschäft, Nachschusspflichten bei besi- cherten Geschäften sowie die Anwendung von höheren Risiko- abschlägen bei der Refinanzierung von Vermögensanlagen. Als Ergänzung zu den Einzelszenarios werden die Auswirkungen eines kombinierten Szenarios aus idiosynkratischen und marktspezifischen Effekten auf die Liquiditätsablaufbilanz (Nettoli- quiditätsposition) simuliert. Die Liquiditätsablaufbilanz wird für den gesamten Modellierungshorizont durchgehend über das volle Lauf- zeitspektrum dargestellt und folgt dabei einem mehrstufigen Kon- zept. Dies gestattet die differenzierte Darstellung deterministischer und modellierter Cashflows des Bestandsgeschäfts auf der einen Seite sowie die Einbeziehung von Prolongationen auf der anderen Seite. Die nachstehende Tabelle zeigt die Werte der Liquiditätsablauf- bilanz bei Anwendung der jeweiligen Stressszenarios für einen Zeit- raum von einem beziehungsweise drei Monaten zum Jahresultimo. Dabei wird deutlich, dass im Vergleich zu den Einzelszenarios in einem kombinierten Stressszenario signifikant mehr Liquidität ab- fließt. Im 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum verbleibt für das kombinierte Stressszenario per Jahresultimo 2024 eine Netto- liquidität von 25,3 Mrd. Euro beziehungsweise 26,1 Mrd. Euro. Nettoliquidität im Stressszenario | Mrd. € 31.12.2024 31.12.2023 Idiosynkratisches Szenario 1 Monat 36,0 34,7 3 Monate 38,6 32,2 Marktweites Szenario 1 Monat 40,8 35,7 3 Monate 41,7 30,9 Kombiniertes Szenario 1 Monat 25,3 27,0 3 Monate 26,1 22,2 Liquiditätsreserven Wesentliche Elemente des Liquiditätsrisikoappetits sind die Reser- veperiode, die Höhe des Liquiditätsreserveportfolios, das zur Kom- pensation unerwarteter kurzfristiger Liquiditätsabflüsse gehalten wird, sowie die Limite in den einzelnen Laufzeitbändern. Das Liqui- ditätsreserveportfolio, bestehend aus hochliquiden Vermögensge- genständen, gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Das Li- quiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der ge- samten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen, die über die regulatorisch notwendige Reserveperiode hinausgeht. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stress- fall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit si- cherzustellen. Die Höhe des Stress-Liquiditätsreserve-Portfolios wird im Rahmen der täglichen Liquiditätsrisiko-Berechnung über- prüft und gegebenenfalls angepasst. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Li- quidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 2024 6,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 6,1 Mrd. Euro). 366 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Die Bank wies zum Jahresende 2024 hochliquide Aktiva in Höhe von 133,9 Mrd. Euro aus. Diese Liquiditätsreserve wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reserve- höhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reservepe- riode sicherzustellen, die über die regulatorisch notwendige Reser- veperiode hinausgeht. Die Liquiditätsreserven aus hochliquiden Aktiva setzten sich aus den folgenden drei Bestandteilen zusammen: Liquiditätsreserven aus hochliquiden Aktiva | Mrd. € 31.12.2024 31.12.2023 Bestand an hochliquiden Aktiva 133,9 134,3 davon Level 1 117,5 124,4 davon Level 2A 14,8 9,2 davon Level 2B 1,6 0,8 Liquiditätskennzahlen Im gesamten Geschäftsjahr 2024 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank inklusive der regulatori- schen Liquidity Coverage Ratio (LCR) und der Net Stable Funding Ratio (NSFR) stets oberhalb der mindestens jährlich vom Vorstand festgelegten Limite. Die LCR-Kennziffer berechnet sich als Quotient aus dem Bestand an liquiden Aktiva und den Netto-Liquiditätsabflüssen unter Stressbedingungen. Mithilfe dieser Kennziffer wird gemessen, ob ein Institut über ausreichend Liquiditätspuffer verfügt, um ein mög- liches Ungleichgewicht zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüs- sen unter Stressbedingungen über die Dauer von 30 Kalendertagen eigenständig zu überstehen. Die Commerzbank hat im Durchschnitt der letzten drei Monats- endwerte mit 134,7 % (zum Jahresultimo 2023: 143,5 %) die gefor- derte Mindestquote bei der LCR in Höhe von 100 % deutlich über- schritten. Auch der Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monats- endwerte lag mit 142,1 % (zum Jahresultimo 2023: 136,2 %) deut- lich über der Mindestquote. Die Bank hat entsprechende Limite und Frühwarnindikatoren etabliert, um die Einhaltung der LCR-Mindestanforderungen sicher- zustellen. Die NSFR beschreibt die regulatorische Forderung nach einer stabilen Refinanzierung in einem Verhältnis zwischen dem Betrag der verfügbaren stabilen Refinanzierung und dem Betrag der erfor- derlichen stabilen Refinanzierung über einen Zeitraum von einem Jahr. Die Quote selbst ist definiert als Quotient der gewichteten ver- fügbaren stabilen Refinanzierung und der gewichteten erforderli- chen stabilen Refinanzierung. Sie hat eine Mindesthöhe von 100 %. Zum 31. Dezember 2024 betrug die NSFR 126,1 % (31. Dezem- ber 2023: 130,2 %) und lag damit deutlich über der Mindestquote. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 367 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Das operationelle Risiko (OpRisk) ist definiert als das Risiko von Ver- lusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von in- ternen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Er- eignisse verursacht werden. Diese Definition beinhaltet unter anderem rechtliche Risiken, Personalrisiken, Steuerrisiken sowie Ablauf- und Organisationsrisiken. Strategische Risiken und Reputa- tionsrisiken stehen in dieser Definition nicht im Fokus. Das Compli- ance-Risiko, Third-Party-Risiko sowie das IKT-Risiko werden in der Commerzbank aufgrund ihrer gestiegenen ökonomischen Bedeu- tung als separate Risikoarten gesteuert. Die Verluste aus Compli- ance-, Third-Party-Risiko sowie IKT-Risiken fließen in das Modell zur Ermittlung des ökonomischen Kapitals für operationelle Risiken ein. Strategie und Organisation In der Commerzbank sind die Themenstellungen OpRisk und Governance des Internen Kontrollsystems (IKS) methodisch eng miteinander verbunden und werden kontinuierlich weiterentwi- ckelt. Hintergrund dieser Verzahnung ist, dass in zahlreichen OpRisk-Fällen die Ursachen im Zusammenhang mit dem Versagen der Kontrollmechanismen stehen. Damit trägt ein funktionsfähiges IKS dazu bei, Verluste aus operationellen Risiken zu reduzieren be- ziehungsweise zu vermeiden und so mittel- bis langfristig auch die ökonomische Kapitalbelastung für die Hinterlegung operationeller Risiken zu mindern. Das IKS der Commerzbank ist angelehnt an das vom „Committee of Sponsoring Organisations of the Treadway Commission“ (COSO) entwickelte und international gültige Rahmenwerk „COSO I“ 1 . Die Implementierung in der Commerzbank erfolgte im Jahr 2010 als jährlicher IKS-Regelkreis auf Basis von Mindeststandards und wird kontinuierlich und risikoorientiert weiterentwickelt und auf die aktuellen Gegebenheiten und Konzernstrukturen angepasst. Umgekehrt bieten die Systematiken für operationelle Risiken die Möglichkeit, das IKS konsistent zum Management operationeller Risiken auszurichten. Die Weiterentwicklung des IKS-Kontrollgefü- ges ist eine wesentliche Säule zur proaktiven Reduzierung bezie- hungsweise Verhinderung operationeller Risiken. Das IKS der Commerzbank ist auch im Geschäftsjahr 2024 als insgesamt „angemessen“ und „wirksam“ einzustufen. Das Group OpRisk Committee der Commerzbank tagt mindes- tens vier Mal jährlich unter Vorsitz des Chief Risk Officers (CRO) und befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern. Zudem fungiert es als Eskalations- und Entscheidungsgre- mium für bedeutende bereichsübergreifende OpRisk-Themen. Das Group OpRisk Committee beziehungsweise die Segment-Gremien mit Zuständigkeit für operationelle Risiken befassen sich mit der Steuerung der operationellen Risiken in den jeweiligen Einheiten. Sie analysieren OpRisk-Themen, die die Einheit betreffen, zum Bei- spiel Verlustereignisse, und definieren abzuleitende Maßnahmen beziehungsweise Handlungsempfehlungen. Die OpRisk-Strategie der Commerzbank wird jährlich vom Vor- stand, nach Diskussion und Votierung im Group OpRisk Committee, verabschiedet. Sie beschreibt das Risikoprofil, die Eckpunkte der an- gestrebten Risikokultur sowie das Rahmenwerk und die Maßnahmen zur Steuerung operationeller Risiken in der Commerzbank. Organi- satorisch basiert die OpRisk-Steuerung auf drei hintereinanderge- schalteten Ebenen (Three Lines of Defence), deren zielgerichtetes Zusammenspiel zur Erreichung der vorgegebenen strategischen Ziele maßgeblich ist. Die Segmente sowie Management-/Ser- viceeinheiten stellen die „First Line of Defence“ dar. Sie sind direkt verantwortlich für die Identifikation und das Management der Ri- siken in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich. Dabei sind die vorgegebenen Risikostandards sowie Policies einzuhalten. Die „Second Line of Defence" legt Standards für ein angemessenes Ri- sikomanagement der jeweiligen Risikoart fest, stellt die Umset- zung dieser Standards sicher und führt ein geeignetes Monitoring durch. Dabei nimmt sie Analysen sowie Bewertungen der Risiken vor. Die „Third Line of Defence“ bildet die interne Revision. Auf- gabe ist die unabhängige Überprüfung der Prozesse und Sicher- heitsvorkehrungen der Bank und umfasst somit auch die Beurtei- lung der Aktivitäten der „First/Second Line of Defence“. Die OpRisk-Strategie definiert zum einen übergeordnete Fokus- themen, zum anderen werden pro Unterrisikoart weitere individu- elle strategische Ziele gesetzt (siehe Kapitel Unterrisikoarten des Operationellen Riskos). Eines der Fokusthemen für 2025 ist die Umsetzung der neuen Anforderungen aus der Kapitaladäquanz- verordnung (CRR III), die ab 1. Januar 2025 in Kraft treten. In die- sem Zusammenhang wird ein neuer Standardansatz zur Berech- nung der OpRisk-RWA und neue Anforderungen an das Reporting eingeführt. Zudem steht auch die Analyse und Implementation der Anforderungen aus DORA (Digital Operational Resilience Act) im Fokus, insbesondere die Definition und Etablierung eines IKT-Ri- sikomanagements in der Organisation. Darüber hinaus wird für alle Arten von Drittparteien ein holistischer Ansatz zur Steuerung der daraus resultierenden Risiken etabliert. Operationelle Risiken 1 Das COSO-I-Modell g ilt als international anerkannter Standard für die Dokumentation, Analyse und Gestaltung eines internen Kontrollsystems. Die Definition des Kontroll- modells umfasst die Sicherstellung folgender Kernziele: Effektivität und Effizienz der Geschäftsprozesse, Verlässlichkeit der Berichterstattung sowie Einhaltung der gültigen Gesetze und Vorschriften (Compliance). 368 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Risikosteuerung Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigation zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen. Operationelle Risiken zeichnen sich durch eine asymmetrische Schadensverteilung aus, das heißt, der überwiegende Anteil der Schäden kommt in geringer Schadenshöhe zum Tragen, während vereinzelte Schäden mit sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, aber hohem Schadenspotenzial schlagend werden können. Daraus resultiert die Notwendigkeit, das hohe Schadenspotenzial zu limitie- ren und die regelmäßige Schadenserwartung proaktiv zu steuern. Die Commerzbank hat dazu ein mehrstufiges System etabliert, das definierte Kenngrößen für die Limitierung des ökonomischen Kapitals (Risikokapazität) mit solchen zur operativen, unterjährigen Steuerung (Risikoappetit/Risikotoleranz) integriert und durch Re- gelungen für das transparente und bewusste Eingehen und Freige- ben von Einzelrisiken (Risikoakzeptanz) komplettiert wird. Im Rahmen der OpRisk-Steuerung finden eine jährliche Bewer- tung der IKS-Schlüsselkontrollen der Bank und ein Risk Scenario Assessment statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle kontinu- ierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Backtesting unter- zogen. Bei materiellen Schadensfällen werden Lessons-Learned- Aktivitäten aufgenommen. Die Commerzbank misst seit dem vierten Quartal 2021 das regu- latorische Kapital mittels des Standardansatzes (SA) und das ökono- mische Kapital für operationelle Risiken weiterhin mittels eines de- dizierten internen Modells (OpRisk-ErC-Modell, in Anlehnung an das vorherige Advanced-Measurement-Approach-(AMA-)Modell). Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des vier- ten Quartals 2024 auf dieser Basis 24,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 22,8 Mrd. Euro). Haupttreiber des Anstiegs gegenüber dem Vorjahr waren die gestiegenen vorläufigen Erträge im Jahr 2024. Das ökonomisch erforderliche Kapital belief sich auf 2,5 Mrd. Euro. Ein Vergleich zum Vorjahreswert (31. Dezember 2023: 2,2 Mrd. Euro) zeigt einen Anstieg um 0,3 Mrd. Euro hauptsächlich verur- sacht durch eine konservativere Berücksichtigung der Restrisiken aus dem Portfolio der auf Schweizer Franken und anderen Fremd- währungen indexierten Darlehen der mBank. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Risikoaktiva und das ökonomisch erforderliche Kapital nach Segmenten: 31.12.2024 31.12.2023 Mrd. € Risiko- aktiva Ökonom. erforderl. Kapital Risiko- aktiva Ökonom. erforderl. Kapital Privat- und Unternehmerkunden 12,7 1,7 13,3 1,4 Firmenkunden 7,2 0,4 5,1 0,3 Sonstige und Konsolidierung 4,2 0,4 4,3 0,6 Konzern 24,1 2,5 22,8 2,2 Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des vierten Quartals 2024 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 1 130 Mio. Euro (Ge- samtjahr 2023: 1 176 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesent- lichen durch Schäden in der Kategorie „Produkte und Geschäfts- praktiken“ geprägt. In erster Linie sind hier die Verluste und Rückstellungen der mBank für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit auf Schweizer Franken und anderen Fremdwährungen indexier- ten Darlehen zu nennen. OpRisk-Ereignisse 1 | Mio. € 31.12.2024 31.12.2023 Interner Betrug – 1 2 Externer Betrug – 31 45 Sachschäden und Systemausfälle 1 2 Produkte und Geschäftspraktiken 1 153 1 158 Prozessbezug 5 – 33 Arbeitsverhältnis 3 3 Konzern 1 130 1 176 1 Eingetretene Verluste und Rückstellungen, abzüglich OpRisk-basierter Erträge und Rückzahlungen. Ein strukturiertes zentrales und dezentrales Berichtswesen stellt si- cher, dass die Mitglieder des Group OpRisk Committees, die Seg- mente sowie die Aufsichtsorgane regelmäßig, zeitnah und umfas- send über operationelle Risiken unterrichtet werden. Detailreiche und ausführliche OpRisk-Berichte werden quartalsbezogen erstellt. Sie beinhalten eine Darstellung der Entwicklung der OpRisk-Ver- luste, der wesentlichen Verlustereignisse der Segmente, aktuelle Ri- sikoanalysen, die Entwicklung des Kapitalbedarfs, die Entwicklung des Greenwashingsrisikos, die Entwicklung der nicht-finanziellen Ri- siken sowie den Status eingeleiteter Maßnahmen. Zudem sind operationelle Risiken Teil der regelmäßigen Risiko- berichterstattung an den Vorstand und den Risikoausschuss des Aufsichtsrats. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 369 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Unterrisikoarten des operationellen Risikos Die nachfolgend aufgeführten Risiken sind die Unterrisikoarten des operationellen Risikos gemäß Risikoinventur der Commerzbank. Rechtliche Risiken Rechtsrisiken entstehen für den Commerzbank-Konzern in erster Li- nie dann, wenn sich Ansprüche der Bank aus rechtlichen Gründen nicht durchsetzen lassen oder aber Ansprüche gegen die Bank ver- folgt werden, weil das zugrunde liegende Recht nicht beachtet wurde oder sich nach Abschluss eines Geschäfts geändert hat. Auch das Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsge- schäften, bei deren Aufnahme oder Durchführung aufsichtsrechtli- che Bestimmungen zu beachten sind, kann zu Rechtsrisiken führen. Dieses Risiko kann sich auch in Anordnungen oder Sanktionen ver- wirklichen, die von einer oder mehreren Behörden, deren Aufsicht die Commerzbank weltweit unterliegt, erlassen oder verhängt wer- den. Das Rechtsrisiko zeigt sich weiterhin in realisierten Verlusten beziehungsweise Rückstellungen, die sich aufgrund von oder im Zu- sammenhang mit gegen die Commerzbank gerichteten Klagen erge- ben (Passivprozesse). Von der Commerzbank erhobene Klagen (Ak- tivprozesse) verkörpern in der Regel kein operationelles, sondern ein Kreditrisiko, sodass dem Verlustrisiko bereits durch Wertberichti- gungen Rechnung getragen wird. Die Rechtsverfolgungskosten (Ge- richts- und Anwaltskosten) bei einem Aktivprozess werden jedoch als Rechtsrisiko eingeordnet. Organisation Group Legal obliegt als „Second Line of Defence“ in der Commerz- bank funktional die Steuerung des konzernweiten Rechtsrisikos. Alle juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten von Group Legal inklusive der ausländischen Niederlas- sungen sowie die juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rechtsabteilungen der in- und ausländischen Tochtergesellschaften sind als Rechtsrisiko-Manager operativ für die Identifizierung und Steuerung des konzernweiten Rechtsrisikos der Commerzbank zu- ständig. Risikosteuerung Die Rechtsrisiko-Manager im Konzern haben die Aufgabe, recht- liche Risiken und alle dadurch möglichen Verluste in einem frü- hen Stadium zu erkennen, Lösungsmöglichkeiten zur Vermeidung oder Minimierung der Verluste aufzuzeigen und an rechtliche Risiken betreffenden Entscheidungen aktiv mitzuwirken. Sie sollen im Rahmen ihres Aufgabenbereiches ständig über alle rechtlichen Änderungen oder neuen Erkenntnisse auf dem Laufenden bleiben und die betroffenen Geschäftseinheiten über die Auswirkungen auf das Rechtsrisiko sowie über sich ergebenden Handlungsbedarf in- formieren. Die Rechtsrisiko-Manager verantworten die Veranlassung bezie- hungsweise Anpassung von Prozessrückstellungen und betreuen und überwachen die neuen und laufenden Gerichtsverfahren. Bei Passivprozessen wird die Rückstellung auf Grundlage der Ri- sikoeinschätzung des zuständigen Rechtsrisiko-Managers gebildet. Zur Bestimmung der Höhe der Rückstellung für die Forderung nimmt der Rechtsrisiko-Manager die bestmögliche Schätzung des wahrscheinlichen Verlustes (in Geldmitteln/Mittelabfluss) aus dem Rechtsstreit vor. Die Rückstellung für die Forderung ist in Höhe die- ses erwarteten Verlustes zu bilden, wenn der Abfluss von Ressour- cen wahrscheinlich ist. Der Rechtsrisiko-Manager muss bei neuen Erkenntnissen, insbesondere nach jedem bedeutenden Verfahrens- abschnitt, die Eintrittswahrscheinlichkeit und Verlusterwartung prüfen und die Rückstellung für die Forderung entsprechend an- passen. Bei Aktivprozessen werden in der Regel nur die erwarteten Gerichts- und Anwaltskosten zurückgestellt. Quartalsweise informiert Group Legal im Litigation Report über alle wesentlichen Gerichtsverfahren und Rechtsrisikoentwicklun- gen. Adressaten sind das Management der Bank, die Bankenauf- sicht sowie der Wirtschaftsprüfer der Bank. Der Risikoausschuss des Aufsichtsrats erhält einen jährlichen Litigation Report. Aktuelle Entwicklungen Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind mit ver- schiedenen Gerichts- und Schiedsverfahren, Ansprüchen und be- hördlichen Untersuchungen (rechtliche Verfahren) konfrontiert, die eine große Bandbreite von Themen betreffen. Diese umfassen zum Beispiel angeblich fehlerhafte Anlageberatungen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Handelsgeschäften, Kreditfinanzierungen oder dem Zahlungsverkehrsgeschäft, Ansprüche aus betrieblicher Al- tersversorgung, die Geltendmachung von Forderungen aus steuer- lichen Sachverhalten, angeblich fehlerhafte Prospekte im Zusam- menhang mit Emissionsgeschäften, angebliche Verstöße gegen wettbewerbsrechtliche/kartellrechtliche Vorschriften sowie Klagen von Aktionären und Fremdkapitalinvestoren sowie Ermittlungen durch Aufsichtsbehörden. Geltende Sanktionsregimes können dazu führen, dass die Commerzbank oder ihre Tochtergesellschaften da- ran gehindert ist, Verpflichtungen gegenüber Kunden oder Ge- schäftspartnern zu erfüllen; infolgedessen kann die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften gerichtlichen Klagen ausgesetzt sein. Daneben können Änderungen oder Verschärfungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie der gesetzlichen Rah- menbedingungen beispielsweise im Privatkundenbereich zur weite- ren Inanspruchnahme der Commerzbank oder ihrer Tochtergesell- schaften führen. In den gerichtlichen Verfahren werden vor allem Schadensersatzansprüche, bereicherungsrechtliche Ansprüche oder auch die Rückabwicklung geschlossener Verträge geltend gemacht. Sofern einzelnen oder mehreren dieser Klagen stattgegeben würde, könnten daraus zum Teil erhebliche Schadensersatz- oder 370 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Bußgeldzahlungen, Rückabwicklungsaufwendungen oder sonstige kostenintensive Maßnahmen folgen. Seit September 2019 finden bei der Commerzbank Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln im Zusammenhang mit Aktiengeschäf- ten um den Dividendenstichtag (sogenannte Cum-Ex-Geschäfte) statt. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen des Verdachts, dass die Bank (einschließlich Dresdner Bank) in verschiedenen Rol- len an Cum-Ex-Geschäften mitgewirkt hat, unter anderem dadurch, dass sie Dritte, die als Leerverkäufer gehandelt haben sollen, mit Aktien beliefert hat. Es geht in diesem Verfahren nach derzeitigem Verständnis nicht um eigene Steueranrechnungsansprüche der Commerzbank im Hinblick auf Kapitalertragsteuer und Solidaritäts- zuschlag auf Dividenden. Im Zusammenhang mit Untersuchungen zu „Cum-Ex“ kooperiert die Commerzbank vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden. Auf Basis des im Jahr 2017 veröffentlichten Schreibens des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zu „Cum- Cum-Geschäften“ hat die Betriebsprüfung zur Behandlung dieser Geschäfte in Form von Prüfungsanmerkungen Stellung genommen. Die Anrechnung der Kapitalertragsteuer wurde seitens des Finanz- amtes entsprechend gekürzt. Die Commerzbank hat daraufhin Wert- berichtigungen hinsichtlich bilanzierter Anrechnungsforderungen vorgenommen beziehungsweise zusätzliche Rückstellungen im Hinblick auf mögliche Rückzahlungsansprüche gebildet, um die ge- änderte Risikosituation vollumfänglich angemessen zu reflektieren. Nunmehr ist das BMF-Schreiben zu „Cum-Cum-Geschäften“ mit Datum vom 9. Juli 2021 neu gefasst worden. Im Hinblick auf die potenziellen Auswirkungen des BMF-Schreibens wurde im zweiten Quartal 2021 die Rückstellung angepasst. Nach derzeitigen Er- kenntnissen sind die steuerlichen Risiken aus diesem Themenkom- plex damit ausreichend bevorsorgt. Es kann nicht vollständig ausge- schlossen werden, dass sich über die von der Bank gebildete Rückstellung hinaus weitere Belastungen ergeben. Im Hinblick auf Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank (auch gerichtlichen) Ersatzansprüchen Dritter auf- grund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt. Im Rah- men dieser Wertpapierleihegeschäfte waren die Vertragspartner verpflichtet, der Commerzbank Dividenden und einbehaltene Ka- pitalertragsteuern zu erstatten. Die spätere Anrechnung auf die Körperschaftsteuer haben die Finanzämter verschiedener Ver- tragspartner jedoch teilweise abgelehnt oder nachträglich aber- kannt. Gegen die mBank wurde in 2017 von einem polnischen Gericht eine Sammelklage wegen angeblicher Unwirksamkeit von Index- klauseln in Darlehensverträgen in Schweizer Franken zugelassen. Der Sammelklage haben sich insgesamt 1 731 Kläger angeschlos- sen. In erster Instanz obsiegten die Kläger; die mBank hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Unabhängig davon klagen zahlreiche Darlehensnehmer von auf Fremdwährungen indexierten Darlehen aus den gleichen Gründen im Wege von Einzelklagen. Neben der Sammelklage sind zum 31. Dezember 2024 19 451 weitere Einzelverfahren anhängig (31. Dezember 2023: 22 602). Die mBank tritt den Klagen entgegen. Zum 31. Dezember 2024 lagen zu 9 018 auf Fremdwährungen indexierten Darlehensverträgen rechtskräftige Urteile in Einzelver- fahren gegen die mBank vor, von denen 123 zugunsten der mBank und 8 895 zuungunsten der mBank entschieden wurden. Der polnische Oberste Gerichtshof hat am 25. April 2024 unter anderem entschieden, dass die Verjährungsfrist für den Anspruch der Bank auf Rückzahlung in der Regel beginnt, wenn der Kredit- nehmer die Unwirksamkeit geltend macht. Dies kann in einigen Fäl- len dazu führen, dass die Forderung der Bank auf Rückzahlung des Kapitals verjährt sein könnte. Die mBank wird die Entwicklung der Rechtsprechung insbeson- dere des polnischen Obersten Gerichtshofs, und des EuGH sowie eine mögliche Gesetzgebungsinitiative beobachten und mögliche Auswirkungen auf die Vorsorge fortlaufend prüfen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass zukünftige Ereignisse wie Entschei- dungen des polnischen Obersten Gerichtshofs und des EuGH in Zu- kunft erhebliche negative Auswirkungen auf die Schätzung des rechtlichen Risikos im Zusammenhang mit Hypothekendarlehen in Schweizer Franken und anderen Fremdwährungen haben können. Die mBank hat ab dem vierten Quartal 2022 ein Vergleichspro- gramm aufgelegt, in welchem den Kunden angeboten wird, ihre auf Schweizer Franken indexierten Darlehen in Zloty-Darlehen mit ei- nem festen oder variablen Zinssatz umzuwandeln, sowie einen in- dividuell zu verhandelnden Teil der noch ausstehenden Darlehens- valuta zu erlassen. Zum Stichtag hat die mBank die Risiken im Zu- sammenhang mit künftigen Vergleichszahlungen mit 440 Mio. Euro berücksichtigt. Die mBank prüft die Auswirkungen der Rechtsprechung fortlau- fend und passt die Parameter des Modells, wie die erwartete Anzahl von Kreditnehmern, die noch klagen werden, die Art der erwarteten Gerichtsurteile, die Höhe des Verlustes der Bank im Falle eines Ur- teils sowie die Annahmequote für Vergleiche soweit erforderlich an. Die Methodik zur Ermittlung der Vorsorge basiert auf Parametern, welche vielfältig, ermessensbehaftet und zum Teil mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sind. Schwankungen der Parameter so- wie deren Interdependenzen und Entscheidungen der polnischen Gerichte und des EuGH können dazu führen, dass die Vorsorge zu- künftig der Höhe nach wesentlich angepasst werden muss. Das zum 31. Dezember 2024 bestehende Portfolio von nicht voll- ständig zurückgeführten, auf Fremdwährungen indexierten Darle- hen hatte einen Buchwert in Höhe von 1,8 Mrd. polnischen Zloty. Das Portfolio von vollständig zurückgezahlten Darlehen und Darle- hen, für die ein Vergleich oder rechtskräftiges Urteil vorliegt, betrug bei Ausreichung 14,7 Mrd. polnische Zloty. Insgesamt wurde im Konzern für die aus dem Komplex entstehenden Risiken, einschließ- lich potenzieller Vergleichszahlungen und der Sammelklage, eine bi- lanzielle Vorsorge in Höhe von 1,6 Mrd. Euro gebildet (31. Dezem- ber 2023: 1,9 Mrd. Euro), die fast ausschließlich auf Schweizer Franken indexierte Darlehen entfällt. Bei noch nicht vollständig An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 371 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken zurückgeführten Darlehen werden die rechtlichen Risiken unmittel- bar bei der Schätzung der Zahlungsströme im Bruttobuchwert der Forderungen berücksichtigt. Im April 2021 hat der Bundesgerichtshof in einem Verfahren ge- gen eine andere Bank über den sogenannten AGB-Änderungsme- chanismus entschieden und die entsprechenden Ziffern der AGB- Banken für unwirksam erklärt. Dieser Mechanismus sah vor, dass die Zustimmung des Kunden zu bestimmten Vertragsänderungen nach einer bestimmten Frist angenommen wurde, wenn der Kunde nicht widersprochen hatte. Die Bank hat die Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf ihre Geschäftsbereiche und Produkte geprüft, da aufgrund des AGB-Änderungsmechanismus eingeführte oder erhöhte Entgelte für Verbraucher möglicherweise unwirksam sein können. Im Juni 2023 wurde die Bank vor einem russischen Gericht vom Begünstigten einer Garantie verklagt, die die Bank auftrags eines Kunden in Deutschland ausgestellt hatte. Im Jahr 2021 hatte die Bank eine Vertragserfüllungsgarantie zugunsten eines russischen Unternehmens ausgestellt, um die Verbindlichkeiten des Kunden der Bank im Rahmen eines Bauvertrags zu sichern. Aufgrund der geltenden Sanktionsregelung konnte der Kunde der Bank seine ver- traglichen Verpflichtungen nicht erfüllen. Das russische Unterneh- men verlangte daraufhin von der Bank Zahlung aus der Garantie. Die geltenden Sanktionsregelungen hindern die Bank an der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus der Garantie. Im Juni 2024 hat das russische Gericht die Bank sowie zwei Toch- tergesellschaften der Bank in Russland zur Zahlung der Garantie- summe nebst Zinsen gesamtschuldnerisch verurteilt. In der Beru- fung ist die Bank und ihre Tochtergesellschaften im Januar 2025 unterlegen. Die Bank rechnet damit, dass der Kläger die Vollstre- ckung betreiben wird. Das russische Gericht hatte bereits im Mai 2024 einen Arrest von Vermögenswerten der Bank und einer der beiden Tochtergesell- schaften, der Commerzbank (Eurasija), angeordnet. Die Parteien ha- ben weitere Gerichtsverfahren betrieben, darunter auch Verfahren zum Erlass von „Anti-Suit Injunctions“(Unterlassungsverfügungen). Die Commerzbank und ihre russische Tochtergesellschaft Com- merzbank (Eurasija) sind in Russland von Kunden eines russischen Zentralverwahrers verklagt worden. Dieser unterhält ein Konto bei der Commerzbank in Deutschland, auf dem angeblich unter ande- rem Gelder der Kläger liegen. Der Zentralverwahrer und seine Ver- mögenswerte (einschließlich des Guthabens auf dem Konto) unter- liegen geltenden Sanktionen. Daher können die Kläger nicht auf ihre Gelder bei dem Zentralverwahrer zugreifen, und verlangen stattdessen in Russland von der Commerzbank Schadensersatz. Teilweise haben die Gerichte die Commerzbank und die Com- merzbank (Eurasija) zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Die Commerzbank und die Commerzbank (Eurasija) haben in den je- weiligen Verfahren entweder Berufung eingelegt oder werden Be- rufung einlegen. In einem Teil der Verfahren hat das Gericht einen Arrest gegen die Commerzbank (Eurasija) verfügt. Die Commerz- bank und die Commerzbank (Eurasija) verteidigen sich gegen sämt- liche Ansprüche. Die Verfahren in Russland sind mit erheblichen Unsicherheiten behaftet, und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Vermögenswerte der Bank und der Commerzbank (Eurasija) be- schlagnahmt werden. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass auf der Grundlage weiterer Ansprüche zusätzliche Verfahren eingeleitet werden und/oder in diesem Zusammenhang weitere Kosten entstehen, die zu erheblich höheren Verlusten führen. Einzelne der oben genannten Verfahren können auch Auswir- kungen auf die Reputation der Commerzbank und ihrer Tochterge- sellschaften haben. Der Konzern bildet Rückstellungen für diese Verfahren, soweit die daraus resultierenden Verpflichtungen wahr- scheinlich sind und die Höhe der Verpflichtungen hinreichend ge- nau bestimmbar ist. Da die Entwicklung dieser Verfahren mit er- heblichen Unsicherheiten behaftet ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die gebildeten Rückstellungen nach abschließen- den Verfahrensentscheidungen teilweise als unzureichend erwei- sen. Infolgedessen können erhebliche zusätzliche Aufwendungen entstehen. Dies trifft auch auf rechtliche Verfahren zu, für die aus Sicht des Konzerns keine Rückstellungen zu bilden waren. Der end- gültige Ausgang einzelner rechtlicher Verfahren kann das Ergebnis und den Cashflow der Commerzbank in einer bestimmten Berichts- periode beeinflussen, schlimmstenfalls ist nicht völlig auszuschlie- ßen, dass die daraus eventuell resultierenden Verpflichtungen auch wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Weitere Informationen über rechtliche Verfahren können der Note 57 zu den Rückstellungen und der Note 59 zu den Eventual- verbindlichkeiten und Kreditzusagen des Konzernabschlusses ent- nommen werden. Ablauf – und Organisationsrisiko Die Commerzbank hat mit der schriftlich fixierten Ordnung (SFO) ein definiertes Rahmenwerk für die Aufbau- und Ablauforganisation. Grundlage dafür bilden gesetzliche Anforderungen, unter anderem die MaRisk-AT5-Organisationsrichtlinien sowie die Strategie und Verfassung der Commerzbank. Die Regelungen für die Aufbauorganisation beinhalten einheitli- che und verbindliche Mindestanforderungen an die Struktur der Bank und weisen damit Verantwortungen eindeutig zu. Kernele- mente sind der Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand, die Ge- schäftsaufträge mit den Beschreibungen der Aufgaben der Unter- nehmenseinheiten und die Sachkostenkompetenzen für die jeweiligen Führungsebenen. Für die Ablauforganisation sind Standards zur Erstellung, regel- mäßigen Aktualisierung, Genehmigung und Dokumentation von Anweisungen und Prozessen sowie zu nutzende Systeme gesetzt. 372 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 In beiden Bestandteilen finden regelmäßige Aktualitätsprüfun- gen statt. Die risikoverantwortlichen Führungskräfte sind über Frei- gabeprozesse eingebunden und werden so über sich eventuell ver- ändernde Risiken unterrichtet. Damit wird insgesamt Handlungssicherheit für alle standardset- zenden Funktionen und Mitarbeitende hergestellt. Personalrisiken Im Sinne einer internen, steuerungsorientierten Ausgestaltung die- ser Definition subsumiert die Commerzbank AG unter Personalrisi- ken folgende Elemente: Anpassungsrisiko: Ein Anpassungsrisiko entsteht, wenn sich aufbau- und ablauforganisatorische Rahmenbedingungen (zum Beispiel Umstrukturierungen, Veränderungen der Führungskultur, Qualifizierungsbedarfe) verändern, sich diese auf die Wirkungs-be- reiche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken und damit eine erhöhte Veränderungsbereitschaft der Belegschaft erfordern. Motivationsrisiko: Motivationsrisiken entstehen daraus, dass demotivierende Faktoren nicht abgestellt und motivierende Fakto- ren in nicht ausreichendem Maße bei der Belegschaft wahrgenom- men werden (zum Beispiel Führung, Vergütung). Die Auswirkun- gen (zum Beispiel zurückgehaltene Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) können sich direkt auf die Arbeitsatmosphäre und Produktivität der Organisation auswirken. Austrittsrisiko: Austrittsrisiken berücksichtigen die Folgen un- gewollter Austritte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum Bei- spiel Arbeitnehmerkündigungen), insbesondere bei Leistungsträ- gern. Engpassrisiko: Im Engpassrisiko werden die Folgen einer nicht ausreichenden Personalausstattung (zum Beispiel unbesetzte Plan- stellen, fehlende Nachwuchsplanung) sowie daraus folgender Kon- sequenzen (operative Engpässe, erhöhte Arbeitslast, geringere Pro- duktivität, Krankheit) berücksichtigt. Strategie und Organisation Personal stellt für die Commerzbank eine zentrale Ressource dar. Vor diesem Hintergrund ist es grundsätzlich die Aufgabe aller Füh- rungskräfte, die Personalrisiken im eigenen Verantwortungsbereich im Blick zu behalten und etwaigen Fehlentwicklungen gegebenen- falls unter Einbeziehung von Group Human Resources (GM-HR) zu begegnen. Mit dem zusätzlich durch GM-HR gesteuerten systema- tischen Personalrisikomanagement wird das Ziel verfolgt, etwaige Veränderungen in der Risikosituation zu identifizieren, zu beurtei- len und unter anderem durch den Einsatz ausgewählter personal- wirtschaftlicher Instrumente zu steuern. Der Konzernbereich GM-HR wird vom Bereichsvorstand Group Human Resources verantwortet, der direkt an das für Personal zu- ständige Vorstandsmitglied (CHRO) berichtet. Risikosteuerung Für Personalrisiken gelten uneingeschränkt die strategischen Leit- planken aus der übergeordneten Konzernrisikostrategie. Die Teilri- sikostrategie „Operational Risk“ setzt dazu als Teil der Gesamtrisi- kostrategie der Commerzbank den risikostrategischen Rahmen und enthält neben strategischen und organisatorischen Elementen eine detaillierte Beschreibung des Risikomanagements der Personalrisi- ken. In diesem Kontext erstellt GM-HR halbjährlich für den Vor- stand einen Personalrisikoreport für die Commerzbank AG und ihre größten Tochtergesellschaften, um anhand festgelegter Kriterien das Anpassungsrisiko, Motivationsrisiko, Austrittsrisiko und Eng- passrisiko zu bewerten und um aktuelle risikorelevante Handlungs- felder aufzudecken. Dem Anpassungsrisiko wird durch ausgewählte interne sowie externe Aus-, Weiterbildungs- und Change-Maßnahmen begegnet. Es wird gewährleistet, dass das Qualifikationsniveau unserer Mitar- beitenden den aktuellen Anforderungen entspricht, strukturelle Veränderungen begleitet und die Mitarbeitenden ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten gerecht werden. Etwaigem Know-how- Verlust wird mit Schulungsformaten wie Umschulung und Weiter- qualifizierung („Re- and Upskilling“) sowie Entwicklung eines nachhaltigen Personalentwicklungsplans begegnet. Das Motivationsrisiko wird seitens GM-HR mit regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen erfasst. Dort können mögliche Verände- rungen in der Unternehmensverbundenheit der Mitarbeitenden frühzeitig erkannt und adäquate Steuerungsmaßnahmen initiiert werden. Hierzu zählen unter anderem die Entwicklung von An- reizsystemen zur Anerkennung individueller Leistungen, aber auch Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Mitarbeitenden oder eine Übertragung von Aufgaben höheren Anspruchs an Leistungsträger. Mit Blick auf das Austrittsrisiko wird mittels großer Sorgfalt ver- sucht, nachhaltige Störungen der Betriebsabläufe, aufgrund von Ab- wesenheit oder dem Ausscheiden von Mitarbeitenden, zu vermeiden. Hierfür beobachtet GM-HR regelmäßig die Fluktuation sowohl quan- titativ als auch qualitativ. Eine weitere risikomitigierende Maßnahme ist unter anderem auch die Vereinbarung einer doppelten Freiwillig- keit bei Sozialplan-Instrumenten zur Vermeidung von ungewünsch- ten Austritten im Kontext von Abbaumaßnahmen. Dem Engpassrisiko wird durch eine angemessene quantitative und qualitative Personalausstattung begegnet. Diese soll sicherstel- len, dass die betriebsinternen Erfordernisse, die Geschäftsaktivitä- ten und die jeweils gültige Strategie der Commerzbank AG umge- setzt werden können. Hierzu zählt, neben der Stärkung der Arbeitgebermarke, auch die Modernisierung des Personalbeschaf- fungsprozesses in Deutschland sowie an internationalen Standorten. Sie können so dazu beitragen, dass eine angemessene Zahl von Mit- arbeiterinnen und Mitarbeitern mit den jeweils erforderlichen Qua- lifikationen zur Verfügung steht. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 373 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Aktuelle Entwicklung Um die erforderliche Personalstabilität zu gewährleisten und die transformationsbedingten HR-Risiken angemessen zu steuern, wurde zur Unterstützung der „Strategie 2024“ eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen. Insgesamt ist die Personalrisikosituation weiter zu beobachten, da sie sich durch strukturelle Veränderun- gen (zum Beispiel aufgrund einer überarbeiteten Konzernstrategie) wandeln kann. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und der äußerst wettbewerbsfähigen Arbeitnehmerprofile, ist mit wachsenden Anforderungen, sowohl in Bezug auf die Bindung als auch auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu rechnen. Diesen Personalrisiken wird sowohl mit bereits einge- leiteten Change- und organisatorischen Maßnahmen, als auch im Besonderen mit der neuen Arbeitgeberkampagne der Commerz- bank AG begegnet. Steuerrisiko Das Steuerrisiko setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen: das Risiko der Abgabe von fehlerhaften 1 , unvollständigen oder ver- späteten Steuererklärungen, Steueranmeldungen, Pflichtmeldungen von steuerlich relevanten Merkmalen/Informationen oder der Verlet- zung von Anzeige-, Berichts-, Melde- oder Mitwirkungspflichten. Daraus können folgende Kosten entstehen: Strafzahlung für ver- spätete Ausführung und Säumniszuschläge wegen Nichteinhaltung gesetzlicher Fristen, Zinsaufwände bei Steuernachzahlungen und Strafen in Form von Zwangsgeldern oder Säumniszuschlägen für die Verletzung von Mitwirkungs-, Dokumentations-, Archivierungs-, und Aufbewahrungsfristen (GoBD). Des Weiteren gehören zu Steuerrisiken: Geldbußen oder Straf- zinsen aus Steuerordnungswidrigkeiten und Steuerstraftaten, Mehrbelastung aus vermeidbarer Doppelbesteuerung (zum Bei- spiel Berücksichtigung desselben Sachverhalts für verschiedene Steuerthemen), vermeidbare Steuer-/Zinsaufwendungen oder Nichterstattung von Steuern aufgrund von nicht oder nicht ord- nungsgemäßer Stellung von Anträgen oder Prüfung von Steuerbe- scheiden und zusätzlicher Aufwände durch Steuerschätzungen. Angesichts der genannten Steuerrisiken und des Null-Toleranz- Ansatzes bezüglich Steuerstraftaten, der Beihilfe zu Steuerstraftaten und bei Steuerordnungswidrigkeiten, hat die Commerzbank ein Tax- Compliance-Management-System (TCMS) aufgebaut, das durch den eigens hierauf spezialisierten GM-TAX-Tax-Compliance-Manage- ment-Bereich in Zusammenarbeit mit diversen Bereichen inner- und außerhalb von GM-TAX laufend analysiert und weiterentwickelt wird. Die Commerzbank berichtet bekannte Steuerrisken aus Steuer- straftaten vierteljährlich an das Bank-wide Anti-Fraud & Corruption Committee (BAFCC) für die Commerzbank AG mit wesentlichen ausländischen Niederlassungen und relevanten Töchtern. 1 Bei fehlerhaft ist drauf abzustellen, ob der Fehler zum Zeitpunkt der Erklärung beziehungsweise Meldung als ein solcher zu bewerten/zu erkennen war. Wurden gesetzliche Regelungen unbestreitbar falsch ausgelegt, bewusst falsche Angaben gemacht oder bestehende Prozesse nicht eingehalten, ist dies als fehlerhaft zu werten. Liegt eine vertretbare abweichende Interpretation einer gesetzlichen Regelung vor, die zu einer Anpassung im Rahmen einer Betriebsprüfung führt, liegt kein Fehler im Sinne operationeller Risiken vor. 374 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Die nachfolgend aufgeführten Risiken sind – bis auf die ESG-Risi- ken – die sonstigen wesentlichen Risiken gemäß Risikoinventur der Commerzbank. ESG-Risiken werden als horizontaler Risikotreiber betrachtet. Compliance-Risiken Compliance-Risiken fallen unter die Definition der operationellen Risiken. Die Commerzbank versteht und erkennt die Existenz von inhärenten Compliance-Risiken in ihren Geschäftsfeldern, die von der Finanzkriminalität missbraucht werden können. Das Compli- ance-Risiko umfasst hierbei die Risikofelder Geldwäsche, Terroris- musfinanzierung, Sanktionen/Embargos, Markets Compliance, so- wie sonstige strafbare Handlungen, wie Betrug, Bestechung und Korruption, sowie die Beachtung menschen- und umweltrechtlicher Risiken gemäß dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Zur aktiven Förderung der Compliance-Kultur im Unternehmen hat der Vorstand der Commerzbank AG entsprechende Werte in den Verhaltensgrundsätzen (Code of Conduct) festgeschrieben und kommuniziert. Organisation Group Compliance wird durch den Bereichsvorstand Group Com- pliance gesteuert; dieser berichtet direkt an den Vorstand. Der Be- reichsvorstand Group Compliance ist gemäß § 87 (5) WpHG, BT 1.1 MaComp (Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion) sowohl der „Compliance-Beauftragte“ als auch gemäß § 25 h (7) KWG (Kreditwesengesetz), §§ 7 und 9 GwG (Geldwäschegesetz) der „Geldwäschebeauftragte“ beziehungsweise „Gruppen-Geld- wäschebeauftragte“ des Konzerns. Der Bereichsvorstand von Group Compliance übernimmt außerdem die Rolle des Menschen- rechtsbeauftragten (MRB) im Sinne des Gesetzes über die unter- nehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (LkSG). Group Compliance ist verantwortlich für: A. die fünf Compliance-Risikotypen/-felder: 1) Anti-Geldwäsche/Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung, 2) Sanktionen und Embargos, 3) strafbare Handlungen, wie Betrug, Bestechung und Korrup- tion, 4) Markets Compliance, 5) Beachtung menschen- und umweltrechtlicher Risiken gemäß dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sowie B. weitere Aufgaben: 1) Koordination der Anforderungen aus MaRisk Abschnitt 4.4.2 („MaRisk-Compliance-Funktion“) und 2) unabhängige Durchführung interner Sonderuntersuchungen mit Compliance-Relevanz. Risikosteuerung Zur Verhinderung von Compliance-Risiken hat die Commerzbank geschäfts-, kunden-, produkt- und prozessbezogene Sicherungs- systeme und Kontrollen implementiert. Die Gesamtheit dieser Ver- fahren zur Einhaltung der wesentlichen rechtlichen Regelungen und Vorgaben wird als Compliance-Management-System (CMS) bezeichnet. Die Commerzbank orientiert sich bei der Ausgestal- tung dieses CMS an internationalen Marktstandards sowie den re- gulatorischen Vorgaben in den für die Geschäftstätigkeit der Com- merzbank relevanten Ländern. Die Commerzbank entwickelt ihr CMS kontinuierlich weiter, um ihrer Verantwortung sowie der stei- genden Komplexität und zunehmenden regulatorischen Anforde- rungen gerecht zu werden. Aktuelle Entwicklungen Insgesamt besteht weiterhin ein verstärkter Fokus auf der Sicher- stellung der Umsetzung von Sanktionsvorgaben sowie der Verfol- gung möglicher Sanktionsverstöße. Die politische und regulatorische Aufmerksamkeit hinsichtlich der auf Russland bezogenen Sanktionen ist weiterhin ungebrochen. Die jüngsten Verschärfungen im Rahmen des nunmehr 15. Sankti- onspaketes der EU sowie weitere Ausweitungen der US-Sanktionen, einschließlich umfassender Sekundärsanktionen im Energiesektor, zeigen dies deutlich. Aktuelle geopolitische Entwicklungen, aber auch die sich ändernden Erwartungshaltungen der Regulatoren im Hinblick auf die Umsetzung von Sanktionsvorgaben werden fortlau- fend beobachtet, um zeitnah auf Änderungen reagieren zu können. Bei den jüngsten Verschärfungen der Sanktionen standen insbe- sondere die russische Schattenflotte sowie Unternehmen im Fokus, die den militärisch-industriellen Komplex Russlands beim Krieg ge- gen die Ukraine unterstützen. Zudem wurden die Ausfuhrbeschrän- kungen für Güter und Technologien mit doppeltem Verwendungs- zweck sowie für fortgeschrittene Technologiegüter verschärft. Die Commerzbank hat bereits verstärkte Prüfroutinen insbesondere im Bereich der Handelsfinanzierung etabliert, um den Anforderungen der Exportkontrolle und auch der Verhinderung von Sanktionsum- gehungsgeschäften gerecht zu werden. Die Rechtstexte des AML-Pakets, die in den EU-Trilogverhand- lungen beschlossen wurden, wurden im Juni 2024 final veröffentlicht und werden weitgehend zum 10. Juli 2027 Geltung erlangen. Detail- lierte Vorgaben (Regulatory Technical Standards) werden sukzessive für einzelne Themenfelder veröffentlicht. Parallel analysiert die Bank mögliche Auswirkungen und Maßnahmen im Umgang mit diesen zukünftigen regulatorischen Anforderungen. Im Juli 2024 ist die EU-Lieferkettenrichtlinie Corporate Sustaina- bility Due Diligence Directive (CS3D) in Kraft getreten. Die CS3D wird spätestens im Juli 2027 auf die Commerzbank AG anwendbar werden. Detaillierte Vorgaben (Regulatory Technical Standards) sind noch ausstehend. Die Bank analysiert bereits die Aus- Sonstige wesentliche Risiken An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 375 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken wirkungen und erforderlichen Umsetzungsmaßnahmen und kann dabei auf die zur Umsetzung des deutschen Lieferkettensorgfalts- pflichtengesetzes etablierten Prozesse und Strukturen aufbauen. Das Angriffsvolumen aus externen betrügerischen Handlungen ist im Geschäftsjahr 2024 weiter angestiegen. Die Compliance- Funktion legte daher für das abgelaufene Geschäftsjahr den Fokus auf die Weiterentwicklung der systemunterstützten Betrugspräven- tion und Betrugsdetektion. Reputationsrisiken Unter einem Reputationsrisiko wird die Gefahr eines Vertrauens- oder Ansehensverlusts der Commerzbank bei ihren Anspruchs- gruppen aufgrund negativer Ereignisse im Rahmen der Geschäfts- tätigkeit verstanden. Zu den Anspruchsgruppen der Commerzbank zählen insbesondere Öffentlichkeit und Medien, Nichtregierungsor- ganisationen und Kunden. Der Reputation eines Unternehmens kommt im heutigen Wettbewerbsumfeld eine immer größere Be- deutung zu; sie wird vor allem durch den Umgang mit ökologischen oder sozialen Risiken im Kerngeschäft bestimmt (originäre Reputa- tionsrisiken). Menschen beurteilen Unternehmen nicht nur auf- grund persönlicher Erfahrungen, sondern auch auf Basis öffentli- cher Berichterstattung, insbesondere der Medienberichterstattung. Daher gehen Reputationsrisiken unmittelbar mit Kommunikations- risiken einher. Strategie und Organisation Es ist grundsätzlich die Aufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter und Führungskräfte, den guten Ruf der Commerzbank als be- deutenden Teil ihres Unternehmenswertes zu schützen und zu stär- ken. Die Segmente und wesentlichen Konzerngesellschaften tragen unmittelbare Verantwortung für Reputationsrisiken, die aus ihrer jeweiligen Geschäftstätigkeit resultieren. Das Management originä- rer Reputationsrisiken bedeutet, insbesondere im Kundengeschäft der Marktsegmente mögliche ökologische und soziale Risiken rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren – und damit mög- liche Kommunikationsrisiken zu reduzieren oder erst gar nicht ent- stehen zu lassen. Im Fokus der Abteilung Reputationsrisiko-Management im zent- ralen Konzernbereich Group Communications stehen die originären Reputationsrisiken, die direkt zu Reputationsschäden bei den An- spruchsgruppen führen können. Die Abteilung steht im engen Kon- takt mit den relevanten Markteinheiten. Das Management der ori- ginären Reputationsrisiken liegt in der Verantwortung des Vor- standsvorsitzenden. Es ist Bestandteil der Gesamtrisikostrategie der Commerzbank. Dem Reputationsrisiko-Management kommt die Aufgabe zu, originäre Reputationsrisiken in systematischen Prozes- sen frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, zu adressieren und ge- eignete Maßnahmen anzuregen beziehungsweise zu ergreifen (Früh- warnfunktion). Nachgelagerte (= sekundäre) Reputationsrisiken – zum Beispiel der Ausfall von Krediten oder IT-Störungen – betreffen nicht den Tätigkeitsbereich des Group Communications Reputationsrisiko- Managements und werden durch das reguläre Management der je- weils primären Risikoart indirekt und automatisch berücksichtigt (Verursacherprinzip). Werden nachgelagerte Risiken schlagend, können diese indirekt zu Reputationsschäden führen. Das Reputationsrisiko gehört gemäß Risikoinventur zu den we- sentlichen nicht-quantifizierbaren Risikoarten des Commerzbank- Konzerns. Diese sind gemäß der Gesamtrisikostrategie in einer Teil- risikostrategie durch geeignete qualitative Leitplanken zu be- schränken und zu überwachen. Die Teilrisikostrategie Reputations- risiko-Management (TRS RRM) detailliert so die Gesamtrisiko- strategie durch eine strategische Steuerung, die auf drei wesentli- chen Eckpfeilern beruht: • Erstens zielt die strategische Steuerung des originären Reputa- tionsrisikos auf die Vermeidung von Reputationsschäden aus so- zial oder ökologisch kontroversen Geschäften, Produkten und Kundenbeziehungen ab. Dazu hat die Commerzbank klare, in dieser TRS beschriebene Governance-Strukturen geschaffen. • Zweitens werden erwartete ökonomische Implikationen von Re- putationsschäden (geringere Geschäftsvolumen) direkt in der Geschäfts- und Mehrjahresplanung berücksichtigt. • Drittens werden in der Risikotragfähigkeitsanalyse mögliche Auswirkungen sich unerwartet materialisierender Reputations- risiken im Geschäftsrisiko oder Operationellen Risiko implizit berücksichtigt. Der Global Functional Lead für das Management originärer Re- putationsrisiken im Commerzbank-Konzern liegt bei Group Com- munications/Public Affairs/Reputationsrisiko-Management. Ziele der Strategie sind die • gesamthafte Steuerung von originären Reputationsrisiken, er- gänzend: – Berücksichtigung der als materiell erachteten Umweltrisiko- aspekte (derzeit Greenwashing), – jährliche Szenarioanalyse zu reputationsrisikorelevanten As- pekten von ESG-Risiken (Umwelt-, Sozial- und Governance- Risiken), • explizite Integration von Nachhaltigkeitskriterien ins Bankge- schäft, • interne Sensibilisierung der Führungskräfte und Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter für originäre Reputationsrisiken und die da- mit einhergehende unternehmerische Verantwortung, • Information des Managements durch Reputationsrisiko-Repor- ting. Steuerung Originäre Reputationsrisiken werden wesentlich über einen qualita- tiven Ansatz durch die Abteilung Reputationsrisiko-Management 376 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 gesteuert. In einem strukturierten Prozess werden Geschäfte, Pro- dukte und Kundenbeziehungen aus sensiblen Themenfeldern inner- halb einer 5-stufigen Skala in Bezug auf ökologische oder soziale Risiken qualitativ bewertet. Diese Bewertung kann Auflagen oder auch eine negative Beurteilung enthalten, die gegebenenfalls zu ei- ner Ablehnung führt. Neben der qualitativen Bewertung von origi- nären Reputationsrisiken werden mithilfe einer jährlichen szena- riobasierten ICAAP-Materialitätsanalyse die Auswirkungen von ESG-Risiken auf Reputationsrisiken quantitativ eingeschätzt und eine entsprechende ICAAP-Berücksichtigung über das Geschäftsri- siko sichergestellt. Zu den im Reputationsrisiko-Management regelmäßig und um- fassend analysierten sensiblen Themenfeldern zählen beispielsweise Exporte von Rüstungsgütern sowie Geschäfte und Kundenbeziehun- gen mit Bezug zur Energie- und Rohstoffgewinnung. Die Haltung der Commerzbank zu diesen Themen findet sich in für alle Mitarbei- terinnen und Mitarbeiter verbindlichen Positionen, Richtlinien und im ESG-Rahmenwerk wieder. Neu aufkommende ökologische und soziale Themen werden vom Reputationsrisiko-Management der Commerzbank regelmäßig beobachtet, analysiert und die entspre- chenden Stellen innerhalb der Bank bei Bedarf darüber unterrichtet. Die von der Abteilung identifizierten und bearbeiteten Reputations- risiken fließen in den vierteljährlichen Reputationsrisiko-Report (Teil 1: Rück- und Ausblick zu kritischen Themen; Teil 2: Hohe und erhebliche originäre Reputationsrisiken (Nachhaltigkeitsthemen)) ein, der an den Vorstand sowie den Risikoausschuss des Aufsichtsrats adressiert ist. Environmental-Social-Governance-(ESG-)Risiken Die Berücksichtigung von ESG-Aspekten, bestehend aus Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken im Risikomanagement der Bank er- folgt im Rahmen des 3LoD-Konzepts. Hierbei werden ESG-Risiken als horizontaler Risikotreiber betrachtet und primär durch die rele- vanten Risikoartenkontrolleinheiten, beispielsweise das Kreditrisiko- management, gesteuert. Die zentrale Überwachungsfunktion der Se- cond Line of Defense ist im Risikocontrolling in der Einheit Environ- mental Risk Control angesiedelt, welche dem Chief Environmental Risk Officer (CERO) zugeordnet ist. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur führen wir eine umfas- sende und risikoartenübergreifende Materialitätsanalyse für ESG-Ri- siken durch. Dabei werden alle im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich identifizierten Risikoarten der Bank hinsichtlich der We- sentlichkeit ihrer Betroffenheit von ESG-Risiken nach regulatori- schen Vorgaben und bankeigens entwickelter Methoden bewertet. Eine Risikoart gilt dabei als wesentlich durch ESG-Risiken beein- flusst, sobald sie entweder durch Umwelt-, Sozial- oder Governance- Risiken unter einer kurz-, mittel- oder langfristigen Perspektive we- sentlich betroffen ist. Umweltrisiken, unterteilt in Klima- und Bio- diversitätsrisiken, werden mit Blick auf transitorische und physische Risiken analysiert. Erstere entstehen durch den Wandel hin zu einer treibhausgasreduzierten, ressourceneffizienteren und insgesamt nachhaltigeren Wirtschaft, zum Beispiel durch regulatorische Ände- rungen oder technologische Innovationen. Physische Umweltrisiken entstehen unter anderem durch veränderte klimatische Bedingun- gen, zum Beispiel extreme Wetterereignisse wie Überschwemmun- gen sowie durch die Abhängigkeit von Biodiversität und Ökosystem- leistungen. Sozialrisiken können unter anderem im Kontext des angestrebten sozialen Wandels hin zu einer inklusiveren Gesellschaft entstehen. Im Mittelpunkt unserer Risikoanalyse stehen dabei nega- tive Konsequenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Behandlung der eigenen Belegschaft über durch Geschäftsakti- vitäten der Kundinnen und Kunden betroffene Gemeinschaften bis hin zu Unruhen aufgrund von durch Klimawandel oder Biodiversi- tätsverlust verstärkten gesellschaftlichen Ungleichheiten. Unter Governance-Risiken versteht die Commerzbank insbesondere nega- tive Konsequenzen aus der Nichteinhaltung von internen Richtlinien, Verstöße gegen Gesetze und Vorschriften sowie Risiken, die aus ei- ner unzureichenden Steuerung von Umwelt- und Sozialrisiken ent- stehen. Die Analyse im Jahr 2024 zeigte folgende Ergebnisse: Klimarisiken: Der Einfluss von Klimarisiken für die Risikoarten Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko (einschließlich Compliance- und ICT-Risiko (Information and communication tech- nology)), Reputationsrisiko und Geschäftsrisiko wurde für die lang- fristige Perspektive als materiell bestätigt. Die Materialität in der kurz- und mittelfristigen Perspektive wurde darüber hinaus für die Risikoarten Operationelles Risiko (einschließlich Compliance- und ICT-Risiko), Reputationsrisiko und Geschäftsrisiko bestätigt. Für Objektwertänderungsrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Modellrisi- ken wurde keine Materialität festgestellt. Biodiversitätsrisiken: Zusammenfassend sind das Kreditrisiko, das Reputationsrisiko und das Geschäftsrisiko wesentlich durch Biodiversitätsrisiken betroffen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den mittel- und langfristigen transitorischen Risiken. Für das Kre- ditrisiko sind neben transitorischen Risiken insbesondere physische Risiken wesentlich, aufgrund der Abhängigkeit unserer Kundinnen und Kunden von Ökosystemleistungen. Sozialrisiken: Die 2024 erstmalig durchgeführte Analyse zu So- zialrisiken hat sowohl das Operationelle Risiko (einschließlich Com- pliance- und ICT-Risiko) als auch das Reputationsrisiko über alle drei Zeithorizonte (kurz-, mittel- und langfristig) als wesentlich be- troffene Risikoarten identifiziert. Governance-Risiken: Auch Governance-Risiken wurden im Jahr 2024 erstmalig analysiert. Hierbei sind das Operationelle Risiko (einschließlich Compliance- und ICT-Risiko) sowie das Reputations- risiko als wesentlich betroffen eingestuft worden. Diese Einschät- zung ist zeitraumübergreifend und nicht in verschiedene Zeithori- zonte unterteilt erfolgt. Die Erkenntnisse der ESG-Risikomaterialitätsanalyse fließen so- wohl in die Geschäftsstrategie, die Gesamtrisikostrategie und die An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 377 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Teilrisikostrategien ein als auch in weitere Kernelemente des bank- internen Prozesses zur Sicherstellung einer angemessenen Kapital- ausstattung, wie das interne Stresstestrahmenwerk, sowie in das Ri- sikotragfähigkeitskonzept. Insbesondere bei materiell von ESG- Risiken betroffenen Risikoarten erfolgt die Steuerung innerhalb der für die jeweilige Risikoart zuständigen Risikofunktion. Die Materia- litätsanalyse für ESG-Risiken ist ein integraler Bestandteil der Ri- siko-Governance des Commerzbank-Konzerns. Neben der jährli- chen Materialitätsanalyse führen wir weiterhin auch interne Klimastresstests durch. Für das Kreditrisiko sind wir in der Materialitätsanalyse hinsicht- lich Klimarisiken portfoliospezifisch vorgegangen und haben dabei, soweit möglich, quantitative Analysen durchgeführt. Für das poten- ziell besonders betroffene Firmenkundenportfolio erfolgten diese Analysen unter Nutzung einer Szenariosimulation, welche die rele- vanten Parameter eines Szenarios in ökonomische Effekte (Ände- rung von Bilanzkennzahlen) übersetzt. Hinsichtlich transitorischer Risiken wurden dabei unter anderem geänderte Regulierung, Preis- veränderungen, Angebots-/Nachfrageänderungen und Effekte aus technologischen Veränderungen betrachtet. Bei physischen Risiken werden Effekte aus allen relevanten Ereignissen (Sturm/Wirbelsturm, Dürre, Hitze, Flut, Anstieg des Meeresspiegels) berücksichtigt. Als bedeutender Finanzierer der deutschen Wirtschaft sind wir auch in Sektoren aktiv, die physischen oder transitorischen Klimarisiken in besonderer Weise ausgesetzt sind. In einigen der besonders be- troffenen Sektoren haben wir jedoch nur ein geringes Exposure (zum Beispiel Landwirtschaft). Branchen, die potenziell durch Klimarisiken stärker betroffen sein können und größere Exposure aufweisen, sind unter anderem der Energie-, Automobil- und der Maschinenbausektor sowie die (gewerbliche) Immobilienfinanzie- rung. Im Ergebnis werden sowohl transitorische als auch physische Klimarisiken als wesentlich für das Kreditrisiko in einem langfristi- gen Zeithorizont erachtet. Um die Effekte aus Klimarisiken im Kreditgeschäft der Commerz- bank zu managen, kombinieren wir die spezifischen Erkenntnisse aus den Szenarioanalysen (unter anderem über sektor- oder länderspe- zifische Wirkung von Klimarisiken) mit der individuellen Risiko- analyse auf Kundenebene. Die Ergebnisse berücksichtigen wir in der Einzelkreditentscheidung, sodass portfoliospezifisch erhöhte Anforderungen oder Restriktionen ausgelöst werden. Außerdem nutzen wir diesen Score im Rahmen der Portfolioanalyse und -steu- erung. Portfoliospezifische Leitplanken, die in der Kreditrisikostra- tegie verankert sind, begrenzen die Anteile mit erhöhten Klimarisi- ken. In den besonders relevanten Portfolios wie Firmenkunden, Spezialfinanzierungen, Banken und gewerbliche Immobilienfinan- zierung haben wir die qualitative Risikoanalyse in der Einzelkredi- tentscheidung schrittweise um diese spezifischen Aspekte zur Ana- lyse von Klimarisiken ergänzt. Für das granulare Portfolio der privaten Baufinanzierung werden wir ebenfalls eine derartige Port- foliosteuerung implementieren. Im Zielbild wollen wir Klimarisiken – soweit möglich – in die quantitative Kreditrisikoanalyse inte- grieren und sie damit in der Prozesskette inklusive Pricing und Re- porting vollständig reflektieren. Ein weiterer Kernaspekt ist der per- manente Ausbau des Klimarisiko-Fachwissens unserer Spezialisten, das es ermöglicht, mit unseren Kundinnen und Kunden auf Augen- höhe die Herausforderungen zu diskutieren und die Risiken einzu- schätzen. Die Commerzbank führt im Rahmen des jährlichen Risikoinven- turprozesses eine umfassende und risikoartenübergreifende Mate- rialitätsanalyse auch für Biodiversitätsrisiken durch. Auf Grundlage der Kreditrisiko-Portfolioanalyse mit Daten des Tools ENCORE (Ex- ploring Natural Capital Opportunities, Risks, and Exposure) und dem WWF-Biodiversity-Risk-Filter (BRF) wurde die Metrik über das biodiversitätsrisikorelevante Kreditvolumen für physische und tran- sitorische Biodiversitätsrisiken erstellt. Für eine genauere Quantifi- zierung fehlt im Status quo die Bewertung monetärer Effekte oder Kosten-Nutzen-Analysen, wie sie in klassischen ökonomischen Ri- sikobewertungen üblich sind. Erhöhte Risiken weisen in der Bewer- tung der physischen Risiken zum Beispiel die Sektoren „Elektrizi- tätsversorgung“, „Hochbau“ und „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ auf. Darüber hinaus sind die wasserbezogenen Risi- kotreiber „Wasserversorgung“ und „Wasserflussregulierung“ be- sonders relevant. In der Bewertung der transitorischen Risiken wei- sen zum Beispiel die Sektoren „Elektrizitätsversorgung“ und „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren“ und „Groß- handel“ erhöhte Risiken auf. Für das Kreditrisiko sind Biodiversi- tätsrisiken analog der Klimarisiken langfristig sowohl für physische als auch für transitorische Risiken materiell. Die Einschätzung ba- siert auf der Annahme, dass physische und transitorische Risiken zukünftig steigen und sich die Risiken über verschiedene Transmis- sionskanäle auf die Commerzbank auswirken. Wasserrisiken wur- den dabei als besonders relevant identifiziert. Das Marktrisiko in Bezug auf Risiken des Klimawandels wurde auf Portfoliobasis und insbesondere unter einer ökonomischen Per- spektive bewertet. Im Ergebnis hält die Commerzbank Marktrisiken in Sektoren, die potenziell von Klimarisiken betroffen sein können und die eine Sensitivität insbesondere gegenüber Credit Spreads in betroffenen Sektoren sowie gegenüber Zinssätzen aufweisen, die alle in Abhängigkeit von der Anpassungsfähigkeit der Unternehmen, aber auch der globalen Volkswirtschaften steigen dürften. Basie- rend auf den für das Klimaszenario spezifischen Volatilitätsannah- men wurden transitorische Klimarisiken als materieller Treiber für das Marktrisiko in der langen Frist identifiziert. Für das physische Klimarisiko wurden keine wesentlichen Auswirkungen aus der Sze- nariorechnung abgeleitet. Die von Klimarisiken besonders betroffe- nen Positionen unterliegen einem regelmäßigen Monitoring. In Be- zug auf Biodiversitäts-, Sozial- und Governance-Risiken wurden qualitative Analysen der Risikotreiber und Transmissions-Kanäle durchgeführt, welche keine materiellen Auswirkungen auf das Marktrisiko zeigten. Das operationelle Risiko wurde ebenfalls hinsichtlich Umweltri- siken in den definierten Zeithorizonten klassifiziert. Anhand 378 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 spezifischer Szenarioanalysen erfolgte eine Quantifizierung mögli- cher Effekte. Als Folge dessen wurden transitorische Klimarisiken als wesentlich in allen drei Zeithorizonten klassifiziert. Die ange- wandte Analysemethode beinhaltet unter anderem die Themenfel- der Naturkatastrophen, Ausfall von Lieferanten oder Anbietern, Vandalismus/Terrorismus (von Aktivisten) und Greenwashing. Be- sonders letztgenanntes Szenario ist ein zentraler Treiber der Mate- rialitätseinstufung. Entsprechende Szenarios sind in der OpRisk-ei- genen Modellierung berücksichtigt und unterliegen einer jährlichen Beurteilung und Aktualisierung. Eine Risikokennzahl, die die klimabezogenen Verluste im operationellen Risiko abbildet, wurde 2023 etabliert. Weitere entsprechende Kontrollmaßnahmen, wie beispielsweise die Etablierung von Greenwashing-Kontrollen und die Prüfung von neuen nachhaltigen Produkten inklusive Gre- enwashing-Prüfung, wurden implementiert. Hinsichtlich der Sozial- und Governance-Risiken im operationel- len Risiko wurde erstmalig für 2024 eine umfassende Materialitäts- analyse analog zur Vorgehensweise bei den Umweltrisiken ausge- arbeitet. Im Rahmen des jährlichen Risk-Scenario-Assessment- (RSA-)Review-Zyklus wurden relevante Themenfelder abgefragt und einer Analyse unterzogen. Dabei wurde im erstmaligen Aufsatz der Fokus auf den kurzfristigen Zeithorizont gelegt. Dieser wird im Jahr 2025 auf mittel- und langfristige Risiken erweitert. Betrachtete Risiken reichen von Arbeitsbedingungen im eigenen Unternehmen sowie innerhalb der Wertschöpfungskette über Datensicherheit bis hin zur Bewertung von Governance-Risiken, wie beispielsweise Geldwäsche, Sanktionen oder Market Compliance. Sowohl Sozial- als auch Governance-Risiken wurden als materiell eingestuft – wo- bei Konsumenten- und End-User-Sicherheit (Sozialrisiken) sowie Business Conduct (Governance-Risiken) zentrale Treiber sind. Sozi- ale Risiken wurden für den kurz-, mittel- und langfristigen Zeithori- zont als materiell eingestuft, wobei Konsumenten- und End-User- Sicherheit zentrale Treiber sind. Auch Governance-Risiken weisen zeitraumübergreifend eine Wesentlichkeit auf, hier ist Business Conduct der zentrale Treiber. Auch für die gemäß Risikoinventur wesentliche nicht-quantifi- zierbare Risikoart Reputationsrisiko wurde durch Szenarioanalysen die Materialität von ESG-Risiken klassifiziert. Im Zuge dessen wur- den transitorische Klimarisiken über alle Zeithorizonte und transi- torische Biodiversitätsrisiken über die mittel- und langfristige Per- spektive als wesentlich eingestuft, wobei insbesondere das Thema Greenwashing einen wesentlichen Risikotreiber darstellt. Sozialri- siken wurden ebenfalls über alle definierten Zeithorizonte als we- sentlich klassifiziert. Zentrale Risikotreiber sind hier Arbeitende in der Wertschöpfungskette, betroffene Gemeinschaften, Verbauche- rinnen und Verbraucher sowie End-Kundinnen und -Kunden. Auch Governance-Risiken, die nicht über separate Zeithorizonte betrach- tet wurden, wurden als wesentlich eingestuft. Die Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten im Kerngeschäft erfolgt im Reputationsri- siko-Management der Commerzbank. Dabei beschränken wir uns nicht auf das rechtlich Notwendige, sondern stellen auch bei legalen Geschäften die Frage nach der Legitimität. Hierzu haben wir bran- chenspezifische Anforderungen formuliert, beispielsweise für Ab- holzung, Bergbau, Energie und fossile Brennstoffe, inklusive Öl und Gas. Für besonders kritische Produkte, Geschäfte oder Geschäftsbe- ziehungen wurden Ausschlusskriterien formuliert. Aufgrund der be- sonderen Risiken, die mit den Themen fossile Brennstoffe und Rüs- tung verbunden sind, hat der Vorstand der Commerzbank dazu jeweils eine eigene verbindliche Richtlinie verabschiedet, die viele entsprechende Geschäfte und Geschäftsbeziehungen als prüfpflich- tig definiert und Ausschlusskriterien umfasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspek- ten und damit inbegriffen auch Umweltrisiken für die übergeord- nete Geschäftsstrategie, werden Umweltrisiken als wesentlicher Risikotreiber für das Geschäftsrisiko, getrieben durch mittel- und langfristige transitorische Risiken, erachtet. Potenziell betroffen ist das Geschäftsrisiko insbesondere durch Ertragsabhängigkeiten von Firmenkunden in Sektoren mit besonderer Anfälligkeit für transitorische Klima- sowie Biodiversitätsrisiken. Mögliche Betrof- fenheit durch Umweltrisiken wird durch einen Add-on auf den be- reits etablierten Puffer für das Geschäftsrisiko berücksichtigt. In diesen Add-on fließen auch Sekundäreffekte aus dem Reputations- risiko mit Bezug zu transitorischen Klima- und Biodiversitätsrisi- ken ein. Der Puffer unterliegt einer regelmäßigen Angemessen- heitsprüfung. Auch Greenwashing-Risiken werden durch die Commerzbank dauerhaft betrachtet und durch verschiedene Maßnahmen weitge- hend mitigiert. Hierzu gehören beispielsweise eine Greenwashing- Risiko-Governance wie ein internes Kontrollsystem und die Berück- sichtigung von Greenwashing im New Product Process für nachhal- tige Produkte. Mitarbeitende werden regelmäßig bezüglich poten- zieller Greenwashing-Risiken sensibilisiert und die Greenwashing- Definition wird mit Blick auf neue Regulierungen und Vorgaben für nachhaltige Aktivitäten und Produkte stetig geprüft und potenziell weiterentwickelt. Wir verfolgen das strategische Ziel, die CO 2 -Emission unseres gesamten Kredit- und Investmentportfolios bis 2050 auf netto null zu reduzieren. Dafür haben wir 2022 die CO 2 -Intensitäten des ge- samten Portfolios der Commerzbank über branchenspezifische Zielwerte gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen analysiert. Wir halten uns dabei methodisch an die Science-based Targets Ini- tiative (SBTi), die sich für die Reduktion von Treibhausgasen auf Basis von wissenschaftlich berechneten Zielvorgaben einsetzt. Mit der SBTi-Methode „Sectoral Decarbonization Approach (SDA)“ ha- ben wir uns konkrete sektorspezifische Ziele gesetzt, um die mit unserem Kredit- und Investmentportfolio verbundenen CO 2 -Emissi- onen (die sogenannten „Financed Emissions“) zu reduzieren. Dabei wollen wir alle gemäß SBTi-Methode vorgegebenen Portfolios steuern, mit besonderem Fokus auf die emissionsintensiven Sekto- ren. Für alle anderen Unternehmenskredite und -investitionen in den nicht vom SDA-Ansatz abgedeckten Wirtschaftssektoren ver- wendet die Commerzbank den Temperature-Rating-Ansatz für die An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 379 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken gesamte Wertschöpfungskette. 2022 wurden für alle diese Portfo- lios entsprechende Ziele zur Reduktion der Emissionsintensitäten formuliert und Anfang 2023 durch die SBTi validiert. Im selben Jahr ist die Commerzbank der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) beigetreten und hat entsprechend die Berech- nungsmethode der Portfoliointensitäten auf den PCAF-Standard umgestellt. In dieser Hinsicht wurden neue Zielwerte mit dem glei- chen oder einem etwas höheren Ambitionsniveau ermittelt. Eine endgültige Validierung der angepassten Ziele durch die SBTi steht noch aus. Die Portfolioziele nach SBTi sind im ESG-Rahmenwerk veröffentlicht. Der Stand der Zielerreichung wird dort regelmäßig aktualisiert. Mit unserem ESG-Rahmenwerk machen wir unser Nachhaltig- keitsverständnis und -engagement für alle Stakeholder transparent. Wir schaffen damit einen bankweiten Standard, der eine stringente Steuerung aller relevanten Produkte, Prozesse und Aktivitäten er- möglicht und die nachhaltige Transformation der Commerzbank si- cherstellt. Um festzulegen, welche Engagements unserem Nachhal- tigkeitsanspruch entsprechen und damit dem Bereich Sustainable Finance zuzurechnen sind, haben wir ein transparentes Prüfschema und eigene Kriterien entwickelt, die im ESG-Rahmenwerk offenge- legt sind. Das ESG-Rahmenwerk gibt auch eine Übersicht über un- sere Nachhaltigkeitsrichtlinien und Ausschlusskriterien. Über un- sere Aktivitäten und Risiken im Bereich ESG berichten wir zudem ausführlich im nichtfinanziellen Bericht, in unserer GRI-Bilanz (Nachhaltigkeitsberichterstattung nach Standards der Global Repor- ting Initiative) und im Offenlegungsbericht gemäß CRR. Risiko der Informations- und Kommunikations- technologie (IKT-Risiko) Das IKT-Risiko umfasst Cyberrisiken (zum Beispiel Cyberangriff), IT-Risiken (zum Beispiel Ausfall eines Rechenzentrums), IT-abhän- gige Informationssicherheitsrisiken (zum Beispiel Data Leakage) und bestimmte Teile des Third Party Risikos (zum Beispiel Ausfall der Datenauftragsverarbeitung). Das Risikomanagement priorisiert Maßnahmen zur Risikominderung basierend auf dem Ausmaß der potenziellen negativen Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse. Besonderes Augenmerk wird hier auf die digitale Resilienz gelegt. Die Steuerung der IKT-Risiken erfolgt durch den Konzernbe- reich GRM-CRIS (Group Risk Management – Cyber Risk & Informa- tion Security). Den Bereich verantwortet der Group CISO (Chief In- formation Security Officer). Das IKT-Risikomanagement wurde nach der ISO 27001 zertifiziert. Der Aufsichtsrat und der Vorstand werden im Rahmen des Sicherheitsberichts regelmäßig über die ak- tuelle Risikolage unterrichtet. Um Interessenkonflikte zwischen dem Standardsetzer und den implementierenden Einheiten zu vermeiden, wird der Ansatz der drei Verteidigungslinien (3 LoD) verfolgt. Für IKT-Risiken fungiert GRM-CRIS als Standardsetzer (2nd LoD), das heißt: • definiert und verwaltet die internen Standards der Commerz- bank in Form von Richtlinien und Leitlinien, die aus Kontrollen und Anforderungen bestehen, • überwacht die Vollständigkeit und Wirksamkeit der Kontrollen und • managt die IKT-Risiken. Im Hinblick auf IT-Risiken wird derzeit die Überprüfung der Ver- antwortlichkeiten für die 1st und 2nd LoD durchgeführt und im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden. Die aktuelle Risikolage der Informationssicherheit ist durch fol- gende Themen geprägt: Die geopolitischen Spannungen rund um den Krieg in der Ukra- ine sind unverändert hoch. Nach wie vor präsent im Rahmen des Russland-Ukraine-Krieges ist die Gefahr von Angriffen durch staat- liche Akteure auf kritische Infrastrukturen und daraus resultieren- der Kollateraleffekte auf die Bank. Ransomware ist ein etablierter Angriffsvektor im Bereich der or- ganisierten Cyberkriminalität geworden, der vor allem mittelständi- sche Unternehmen bedroht. Im Bereich der Verfügbarkeitsangriffe (DDoS – Distributed Denial of Service − DDoS) beobachten wir eine zunehmende Verlagerung von der Netzwerk- auf die Anwendungs- ebene. Ein verbesserter Schutz gegen diese Bedrohungen wurde im Rahmen der verabschiedeten Investitions- und Maßnahmenpakete bereits auf den Weg gebracht. Die Bank verfügt über Schutzmaßnahmen, um sich basierend auf IKT-Bedrohungsanalysen angemessen vor Angriffen zu schüt- zen und entsprechend zu reagieren. Geschäftsrisiken Das Geschäftsrisiko besteht in der Gefahr negativer Einflüsse auf das Erreichen der Planergebnisse mit Einjahres-Risikohorizont und der mittel- bis langfristigen strategischen Ziele der Commerzbank, zum Beispiel resultierend aus Veränderungen von Marktumfeld, Wettbewerbsumfeld, Kapitalmarktanforderungen, Regulatorik/Poli- tik oder unzureichender Umsetzung der Konzernstrategie (primäre Risikotreiber). Strategie und Organisation Unter Einbezug externer und interner Faktoren legt der Vorstand eine nachhaltige Geschäftsstrategie fest, in der die Ziele der Bank für die wesentlichen Geschäftsaktivitäten und die jeweiligen Maß- nahmen zur Zielerreichung dargestellt werden. Ziel der Steuerung und Überwachung des laufenden Geschäftsri- sikos ist es, eine Vorhersage zur möglichen adversen Abweichung der Entwicklung des Betriebsergebnisses von den jeweiligen Plan- zahlen über einen 12-monatigen Zeithorizont zu treffen, und so bei der Planung der Geschäftsaktivitäten die Volatilität der zugrunde lie- genden Erträge und Aufwendungen zu berücksichtigen. Ziel der 380 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 mittel- bis langfristig ausgerichteten geschäftsstrategischen Risi- kosteuerung ist dagegen die sachgerechte Umsetzung der Konzern- strategie zur Erreichung der avisierten Geschäftsziele sowie bei Be- darf die frühzeitige Adjustierung der Geschäftsstrategie bei sich abzeichnenden Veränderungen der Umfeldbedingungen. Risikosteuerung Um die sachgerechte Umsetzung der Konzernstrategie zur Errei- chung der Geschäftsziele sicherzustellen, erfolgt das strategische Controlling durch regelmäßiges Monitoring von quantitativen und qualitativen Zielen im Konzern und in den Segmenten. Die Bank verfügt über verschiedene Instrumente, um Abweichungen der Ist- Ergebnisse von den Planergebnissen frühzeitig transparent zu ma- chen und gegensteuernde Maßnahmen zur Begrenzung des Ge- schäftsrisikos einzuleiten – unter anderem regelmäßige Berichter- stattung über die Ergebnissituation des Konzerns und der Segmente, inklusive Monitoring von KPIs und Frühwarnindikatoren. Auf Basis laufender Beobachtungen des deutschen und internatio- nalen Markt- und Wettbewerbsumfeldes sowie der Anforderungen des Regulators und der Kapitalmärkte werden kontinuierlich die wesentlichen sich mittel- bis langfristig anbahnenden Veränderun- gen und Entwicklungen analysiert und hieraus die erforderlichen Handlungsmaßnahmen zur langfristigen Sicherung des Unterneh- menserfolgs abgeleitet. Es erfolgt eine laufende Kontrolle und Nachverfolgung der Strategieumsetzung, insbesondere ein regel- mäßiges Fortschrittsmonitoring des zur Implementierung der Stra- tegie „Zeit, was zu bewegen“ definierten Lieferportfolios. Die Steuerung des Geschäftsrisikos ist in der ökonomischen Per- spektive eng mit intern definierten Anforderungen an die Kapital- quote verbunden. Die Erfüllung dieser Anforderungen und die Art der Berücksichtigung des Geschäftsrisikos in der Limitierung der Risikotragfähigkeitsquote gewährleisten eine jederzeitige Unterle- gung mit Kapital (Risikodeckungspotenzial). Eine potenziell erfor- derliche Anpassung der Risikobereitschaft der Commerzbank und/oder die Einleitung von Kapitalmaßnahmen folgen der allge- meinen Risk Governance der Gesamtrisikostrategie. In der norma- tiven Perspektive wird das Geschäftsrisiko implizit durch die SREP- P2G- und P2R-Anforderungen sowie diverse Szenarioformate mit Zeithorizont bis zu 3 Jahren berücksichtigt. Die Verantwortung für die strategische Unternehmenssteuerung sowie für die Steuerung des Geschäftsrisikos im Rahmen der Ein- haltung der geplanten Ergebnisse liegt beim Vorstand. Bestimmte geschäftspolitische Entscheidungen bedürfen zudem der Zustim- mung des Risikoausschusses des Aufsichtsrats. Zudem werden alle größeren Initiativen und Projekte durch den Vorstand entschieden. Objektwertänderungsrisiken Unter dem Objektwertänderungsrisiko (OWÄR) wird das Risiko ver- standen, das sich ergibt aus: • der negativen Änderung von Marktwerten aus bereits aktivisch bilanzierten Objekten des Konzerns in den nächsten 12 Monaten mit entsprechender Belastung der Gewinn-und-Verlust-Rech- nung. • Objekten, welche via vertraglich zugesicherten Verpflichtungen mit Optionscharakter zu bestimmten Terminen und fixierten Rücknahmepreisen von Investoren zur Konzern-Bilanzierung und entsprechendem negativem Impact auf die Gewinn-und- Verlust-Rechnung führen können. Das OWÄR resultiert aus betrieblich genutzten Immobilien und aus der Geschäftstätigkeit der Commerz Real. Strategie und Organisation Das OWÄR ist als wesentliche Risikoart der Commerzbank einge- stuft und geht als quantifizierbares Risiko in die Ermittlung des öko- nomischen Kapitalbedarfs und somit direkt in die Risikotragfähig- keitsrechnung ein. In der normativen Perspektive des ICAAP wird das OWÄR im Rahmen der Szenarioanalysen berücksichtigt. Die Risikosteuerung des OWÄR aus betrieblich genutzten Immo- bilien umfasst unter anderem die Risikokategorien: Risiken aus dem Marktumfeld, Risiken für die Geschäftstätigkeit und Risiken aus Prozessen. Die Eckpunkte der angestrebten Risikostruktur beinhal- ten die kostengünstige Bereitstellung adäquater Flächen für die Bank. Die jeweils verabschiedete Mehrjahresplanung der Raumkos- ten bildet Leitplanken für die Abbildung der finanziellen Chancen und Risiken innerhalb des Immobilienportfolios. Das OWÄR der Commerz Real resultiert aus direkt gehaltenen Assets, Assets aus Mehrheitsbeteiligungen, Assets aus Minderheitsbeteiligungen und offenen Restwerten sowie Mieterdarlehen aus Immobilienleasing- verträgen. Zentrale Assetklassen stellen Schiffe, Immobilien und Infrastruktur dar. Nachhaltig erzielbare Cashflows sind dabei der zentrale Risikotreiber. Risikosteuerung Bei dem Management und der Steuerung von OWÄR werden zwei verschiedene Klassen unterschieden: 1. betrieblich genutzte Immobilien und 2. Objektwertänderungsrisiken in der Commerz Real. Unter 1. werden der Vollständigkeit halber auch immobilienbe- zogene Risiken betrachtet, die sich aus der Sicht eines Immobili- enbetreibers ergeben und die über den Rahmen des OWÄR hin- ausgehen. An unsere Aktionäre Unternehmerische Verantwortung Lagebericht Risikobericht Abschluss Weitere Informationen 381 337 Executive Summary 2024 337 Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung 346 Adressenausfallrisiken 360 Marktrisiken 364 Liquiditätsrisiken 367 Operationelle Risiken 374 Sonstige wesentliche Risiken Der Konzernwert des OWÄR wird quartalsweise ermittelt und re- gelmäßig im Group Risk & Capital Monitor berichtet. Auf Konzernebene wird das OWÄR durch ein ökonomisches Limit gesamthaft limitiert, welches im Rahmen der ökonomischen Limitie- rung in der Gesamtrisikostrategie festgelegt und regelmäßig über- wacht wird. Bei einer Überschreitung des Limits gelten festgelegte Eskalationsmechanismen aus der Gesamtrisikostrategie. Third-Party-Risiko (TPR) Die Commerzbank setzt externe Anbieter, Dienstleistungen und Lieferanten von Waren ein, um den Geschäftsbetrieb zu unterstüt- zen und strategische Ziele zu erreichen. Solche Beziehungen zu Dritten können der Commerzbank von Nutzen sein, da sie Kosten senken, die Leistung verbessern, die Personalausstattung optimie- ren, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens steigern, Zugang zu speziellem Fachwissen bieten und Vertriebskanäle bereitstellen. Die Abhängigkeit der Commerzbank von Beziehungen zu Dritten birgt jedoch Risiken, die identifiziert, bewertet und gesteuert wer- den müssen. Wenn diese Risiken nicht gesteuert werden, kann die Commerzbank finanziellen Verlusten, Rechtsstreitigkeiten oder an- deren Schäden ausgesetzt sein oder die Fähigkeit der Commerz- bank, bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen oder neue aufzu- bauen, sogar beeinträchtigen. Die neue wesentliche Risikoart TPR besteht aus den folgenden drei Unterrisikoarten: • Lieferantenrisiko, das sich aus Beziehungen zu einem konkreten Lieferanten oder Kooperationspartner ergibt, unabhängig vom erbrachten Servicetyp, • Outsourcing-Risiko im Zusammenhang mit Outsourcing-Aktivi- täten in kritischen Geschäftsprozessen oder IT-Dienstleistungen, die in den Kernbetrieb einer Bank integriert sind, was zu einer erheblichen Störung der Dienstleistungen der Bank führen kann, • sonstige Third-Party-Risiken, die aus Dienstleistungen resultie- ren, die nicht unmittelbar an Kerngeschäften oder Lieferketten beteiligt sind und deren Ausfall die Kerngeschäfte der Bank nicht beeinträchtigen. Im Jahr 2024 wurde der bislang bestehende Ansatz zur Risikobe- wertung im Outsourcing zu einem ganzheitlichen Ansatz für das Ri- sikomanagement für alle Third-Party-Risiken weiterentwickelt, des- sen Umsetzung 2025 beginnt. Modellrisiko Unter Modellrisiko wird das Risiko von fehlerhaften Steuerungsent- scheidungen aufgrund einer nicht sachgerechten Abbildung der Wirklichkeit durch die verwendeten Modelle verstanden. Als Ursa- chen für Modellrisiken unterscheiden wir zwischen Modellrisiko aus Überschreitungen der Modellgrenzen und Modellrisiko aus Modell- fehlern (handwerkliche Fehler bei der Modellentwicklung/-imple- mentierung). Analog dem Fokus der Gesamtrisikostrategie, eine aus- reichende Kapital- und Liquiditätsausstattung der Bank sicher- zustellen, stehen für die Risikosteuerung die Modelle zur Beurteilung der Risikotragfähigkeit (Kapitalbedarf nach den Regularien des Base- ler Rahmenwerks beziehungsweise ökonomisch gemessener Kapital- bedarf) sowie der Liquiditätsausstattung im Mittelpunkt. Das Modellrisiko stellt eine materielle, aber nicht quantifizier- bare Risikoart dar. Deshalb wird ein qualitativer Steuerungsansatz eingesetzt: Die Grundprinzipien der Modellrisikosteuerung sind die Identifizierung und Vermeidung von Modellrisiken sowie die angemessene Berücksichtigung bekannter Modellrisiken (zum Beispiel durch konservative Kalibrierung oder Berücksichtigung von Sicherheitsmargen beziehungsweise Modellreserven). Nicht bekannte und daher nicht mitigierbare Modellrisiken werden in Kauf genommen als inhärentes Risiko der Komplexität des Ge- schäftsmodells der Commerzbank. Hinsichtlich der Governance im Rahmen der Modellrisikosteuerung werden Anforderungen zu Mo- dellvalidierung, -entwicklung und -änderungen festgelegt. Der Krieg in der Ukraine mit seinen geopolitischen Auswirkun- gen sowie die wirtschaftlichen Sekundäreffekte aus der Corona-Pan- demie stellen die eingesetzten Risikomodelle vor Herausforderun- gen. Diese Einflüsse werden im fortlaufenden Management der Modellrisiken und insbesondere in den regelmäßigen Validie- rungstätigkeiten berücksichtigt. Aktuell werden die strategisch relevanten Kreditrisikomodelle (PD, LGD, CCF für Privat- und Firmenkunden, PD für Banken sowie für Projektfinanzierungen im Bereich erneuerbare Energien) grund- sätzlich überarbeitet. In diesem Zusammenhang spielen aus Sicht der Commerzbank hohe Standards bei der Modellentwicklung und der initialen Validierung eine große Rolle. 382 Commerzbank-Geschäftsbericht 2024 Disclaimer Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbran- che. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling und durch die interne Revision sowie durch die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regel- mäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirk- samen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Gren- zen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituati- onen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkba- ren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie kön- nen keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.