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Commerzbank AG

Annual Report Jun 10, 2024

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Annual Report

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Finanzbericht: 34425998 COMMERZBANK Aktiengesellschaft Frankfurt am Main Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 Geschäftsbericht 2023 Kennzahlen scrollen Gewinn- und Verlust-Rechnung 1.1.- 31.12.2023 1.1.- 31.12.2022 Operatives Ergebnis (Mio. €) 3.421 2.099 Operatives Ergebnis je Aktie (€) 2,75 1,68 Den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis (Mio. €) 2.224 1.435 Den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären zurechenbares Konzernergebnis (Mio. €) 2.030 1.245 Ergebnis je Aktie (€) 1,63 0,99 Operative Eigenkapitalrendite auf Basis CET 1 (%) 13,7 8,7 Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis 2 (%) 7,7 4,9 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) 57,4 61,8 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) 61,4 68,6 scrollen Bilanz 31.12.2023 31.12.20221 Bilanzsumme (Mrd. €) 517,2 477,4 Risikoaktiva (Mrd. €) 175,1 168,7 Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) 33,0 30,9 Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) 39,7 37,8 scrollen Regulatorische Kennzahlen 31.12.2023 31.12.2022 Kernkapitalquote (%) 16,5 16,0 Harte Kernkapitalquote 3 (%) 14,7 14,1 Gesamtkapitalquote (%) 19,3 18,9 Verschuldungsquote (%) 4,9 4,9 scrollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach VZK (Stammpersonal und Nachwuchs) 31.12.2023 31.12.2022 Inland 25.552 25.734 Ausland 13.013 12.118 Gesamt 38.565 37.852 scrollen Ratings 4 31.12.2023 31.12.2022 Moody's Investors Service, New York 5 A1/A2/P-1 A1/A2/P-1 S&P Global, New York 6 A/A-/A-2 A-/BBB+/A-2 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatement (siehe Note (4), Korrekturen nach IAS 8). 2 Quotient aus Commerzbank-Aktionären zurechenbarem Konzernergebnis nach Abzug des potenziellen (komplett diskretionären) AT-1-Kupons und durchschnittlichem IFRS-Eigenkapital nach Abzug Immaterieller Anlagewerte ohne zusätzliche Eigenkapitalbestandteile und Nicht beherrschende Anteile. 3 Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Abzugsposten) und der gewichteten Risikoaktiva. 4 Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de. 5 Kontrahenten- und Einlagenrating/Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten. 6 Kontrahentenrating/Einlagenrating und Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten. Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Brief des Vorstandsvorsitzenden Frankfurt am Main, im März 2024 Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, das Jahr 2023 stand ganz im Zeichen von Kriegen, politischen Turbulenzen und wirtschaftlicher Unsicherheit. In diesem herausfordernden Umfeld verzeichnete die Commerzbank ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Wir sind auf unserem vor gut drei Jahren mit der "Strategie 2024" eingeschlagenen Weg erneut ein großes Stück vorangekommen. Die wohl umfassendste Restrukturierung in der Geschichte der Bank - unter anderem mit einem Abbau von brutto annähernd 10000 Vollzeitstellen und tiefen Einschnitten in unser Filialnetz - haben wir inzwischen abgeschlossen und damit die Kernziele der "Strategie 2024" erreicht. Es ist uns damit gelungen, unsere Kostenbasis wieder auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen. Gleichzeitig haben wir im zurückliegenden Jahr unser neues Geschäftsmodell am Markt etabliert. Wir sind eine Omnikanalbank für alle Kundengruppen. In unserem Geschäft mit Privat- und Unternehmerkunden bieten wir auf allen Kanälen den bestmöglichen Service an. Wir setzen dabei auf eine klare Zweimarkenstrategie mit Commerzbank und comdirect. So werden wir den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer insgesamt knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland am besten gerecht. Wir haben unsere digitalen Angebote optimiert und unser Beratungscenter als ortsunabhängige Ergänzung zu unserem nunmehr deutlich schlankeren filialbasierten Geschäft erfolgreich ausgerollt. Für unsere besonders vermögenden Kundinnen und Kunden gibt es maßgeschneiderte, individuelle Lösungen. Kurzum: Wir haben die richtige Aufstellung für modernes Banking in Deutschland gefunden. Im Firmenkundengeschäft liegt der Fokus auf der Erfüllung von Bedürfnissen deutscher Firmenkunden und Auslandskunden mit Konnektivität zu Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gleiches gilt für Unternehmen aus Zukunftssektoren sowie für institutionelle Kunden. Die Commerzbank ist die führende Mittelstandsbank Deutschlands und sicherte sich zuletzt erneut die Spitzenposition als führende Hausbank im deutschen Firmenkundensegment. Mit einem gut etablierten Betreuungsmodell für diese Kundengruppen und Branchen sowie einer weltweiten Präsenz, die alle für die deutsche Wirtschaft relevanten Handelskorridore umfasst, werden wir unsere starke Position in diesem Segment weiter ausbauen. Wie auch im Privatkundensegment spielen bei Firmenkunden digitale Angebote eine entscheidende Rolle. Wir haben sie deshalb im zurückliegenden Jahr gezielt ausgebaut. Mit Erfolg: Bereits zwei Drittel unserer Firmenkunden nutzen die Onlinekanäle - Tendenz weiter steigend. Die Geschäftszahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Unsere Strategie greift. Wir haben im abgelaufenen Jahr 2023 operativ mit 3,4 Mrd. Euro und mit einem Konzernergebnis von 2,2 Mrd. Euro so viel verdient wie seit 15 Jahren nicht mehr. Mit einer Eigenkapitalrendite (RoTE) von 7,7 % haben wir das erst für 2024 avisierte Niveau bereits ein Jahr früher erreicht. Dazu beigetragen hat die sehr dynamische Entwicklung auf der Ertragsseite - begünstigt nicht zuletzt von der Zinsentwicklung. Gleichzeitig haben wir Kostendisziplin bewahrt, so dass wir die Cost-Income-Ratio im vergangenen Jahr auf 61 % verbessern konnten. Damit liegen wir auch bei dieser wichtigen Kennzahl nahezu auf dem ursprünglich erst für 2024 angepeilten Niveau. Erfreulich ist auch, dass die Risikovorsorge trotz der hohen wirtschaftlichen Unsicherheit und der schwachen Konjunktur in Deutschland deutlich geringer ausgefallen ist als anfangs erwartet. Das ist ein weiterer Beleg für die Resilienz unseres Kundengeschäfts und für die hohe Qualität unseres Kreditbuches. Insgesamt können wir heute festhalten: Die Commerzbank ist in ihrer neuen Aufstellung erfolgreich unterwegs. Sie ist in sehr guter Verfassung, im operativen Geschäft wieder nachhaltig profitabel und bilanziell mit einer harten Kernkapitalquote von 14,7 % sehr solide aufgestellt. Unsere Ausrichtung als die Bank für Deutschland wollen wir weiter ausbauen - und das über alle Kanäle hinweg. Wir haben durch die harte Arbeit der vergangenen Jahre die Voraussetzungen entscheidend verbessert, eine prägende Kraft am deutschen Bankenmarkt zu bleiben. Unsere Erfolge werden zunehmend anerkannt. Das Vertrauen in die Commerzbank wächst: In der Bank, wo bei unseren Mitarbeitenden und Führungskräften Stück für Stück wieder Aufbruchstimmung entsteht. Und außerhalb der Bank, wo sich unsere Reputation spürbar verbessert hat und wo wir auch von Investoren viel Zuspruch erfahren. Unsere Rückkehr in den deutschen Leitindex DAX zu Beginn des vergangenen Jahres und unsere gefestigten Ratings unterstreichen das nachdrücklich. Wir sind auf der Basis unserer deutlich verbesserten Profitabilität heute nicht nur in der Lage, die notwendigen Zukunftsinvestitionen zu stemmen. Wir haben auch wieder die Finanzkraft für eine dynamische Ausschüttungspolitik, mit der wir unsere Aktionärinnen und Aktionäre angemessen am Erfolg der Bank beteiligen. Im vergangenen Jahr hatten wir mit einer Dividende von 20 Cent je Aktie und einem ersten Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 122 Mio. Euro eine Ausschüttungsquote von 30 % des Konzernergebnisses nach Abzug von AT-1-Kupons realisiert. Nun wollen wir diese Quote, wie angekündigt, auf 50 % erhöhen. Dies ergibt sich wiederum aus der Addition einer gegenüber dem Vorjahr deutlich aufgestockten Dividendenzahlung und eines weiteren Aktienrückkaufs. Das von der EZB und der Deutschen Finanzagentur im vergangenen Dezember genehmigte Rückkaufprogramm 2024 in Höhe von bis zu 600 Mio. Euro ist am 10. Januar gestartet. Für den verbleibenden Anteil werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 30. April 2024, wie bereits kommuniziert, für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende in Höhe von 0,35 Euro je Aktie vorschlagen. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, dass wir dies alles in die Tat umsetzen können, ist Ausdruck des wiedergewonnenen Selbstbewusstseins und der Stärke der Commerzbank. Das beruht nicht zuletzt auf den herausragenden Fähigkeiten unserer Mitarbeitenden, die mit unermüdlichem Einsatz jeden Tag ihr Bestes für die Commerzbank und unsere Kundinnen und Kunden geben. Dafür sage ich an dieser Stelle im Namen des gesamten Vorstands herzlich Danke! Gemeinsam haben wir schon viel geschafft. Wir werden uns auf dem Erreichten sicher nicht ausruhen. Im Gegenteil: Die Commerzbank ist noch lange nicht am Ende ihrer Möglichkeiten. Wir haben uns mit der harten Restrukturierung der zurückliegenden Jahre und der gleichzeitigen Etablierung eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells vielmehr die Chance erarbeitet, wieder stärker in die Offensive gehen zu können. Mit dem im vergangenen Herbst vorgelegten weiterentwickelten Strategieprogramm haben wir bis zum Jahr 2027 den Rahmen dafür abgesteckt. Wachstum - Exzellenz - Verantwortung: Das sind unsere strategischen Leitlinien für die kommenden Jahre. Wir haben ein Bündel Maßnahmen und Initiativen erarbeitet, um mit exzellenten Produkten und Services in beiden Kundensegmenten profitabel zu wachsen. Dabei wollen wir vor allem die Provisionserlöse steigern, um vom Zinsumfeld unabhängiger zu werden. Zusätzlich werden wir unsere Prozesse weiter vereinfachen und digitalisieren, unsere unverändert strikte Kostendisziplin beibehalten und unser Kapital weiterhin effizient einsetzen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden werden insbesondere das Asset- und Wealth-Management der Commerzbank sowie die comdirect unsere Wachstumstreiber sein. Zudem wollen wir digitale Produkte und Services für unsere Kundinnen und Kunden weiter ausbauen und optimieren. Im Firmenkundensegment werden wir unsere führende Marktposition als Mittelstandsbank auch in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld weiter ausbauen und den nachhaltigen Umbau der deutschen Wirtschaft mitgestalten. Diesen Transformationsprozess und die damit einhergehenden Finanzierungsbedarfe wollen wir als Lösungsanbieter mit einem umfassenden Beratungs- und Produktangebot aktiv begleiten. Mit unserer weiterentwickelten und am 8. November 2023 kommunizierten Strategie senden wir das klare Signal an den Markt und den Wettbewerb, dass wir uns als prägende Kraft am deutschen Bankenmarkt positionieren wollen. Zudem haben wir ambitionierte Finanzziele kommuniziert, verbunden mit dem klaren Anspruch, auch in den kommenden Jahren Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen. Das Nettoergebnis der Commerzbank wollen wir bis 2027 auf 3,4 Mrd. Euro steigern und die Eigenkapitalrendite (RoTE) kontinuierlich auf mehr als 11 % verbessern. Damit wird die Bank ihre Kapitalkosten verdienen. Zentrale Steuerungsgröße bleibt die Cost-Income-Ratio, die wir bis 2027 auf circa 55 % verbessern wollen. Für die harte Kernkapitalquote wird eine Zielgröße von 13,5 % angestrebt. Geplant ist auf dieser Basis, in den kommenden Jahren mehr Kapital an die Aktionärinnen und Aktionäre zurückzugeben: Für die Jahre 2025 bis 2027 streben wir eine Ausschüttungsquote von mehr als 50 % an, jedoch nicht mehr als das Konzernergebnis nach Abzug von AT-1-Kupons. Gleichzeitig halten wir das Investitionstempo hoch: Wir stellen weiterhin pro Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro für Investitionen in den Ausbau unseres Geschäfts und in unsere eigene Infrastruktur sowie Regulatorik bereit. Im laufenden Jahr wollen wir unseren mittelfristigen Zielen bereits ein Stück näherkommen - trotz der zu erwartenden leichten Rezession in Deutschland, trotz des nach wie vor vorhandenen Inflationsdrucks auf unsere Kosten und trotz des nachlassenden Rückenwindes von der Zinsseite. Wir haben uns bei aller gebotenen Vorsicht vorgenommen, die Cost-Income-Ratio auf rund 60 % zu senken und die Eigenkapitalrendite (RoTE) auf 8 % zu steigern. Die Ausschüttungsquote für das Jahr 2024 soll im Einklang mit der Kapitalrückgaberichtlinie mindestens 70 % betragen, aber nicht mehr als das Konzernergebnis nach Abzug von AT-1-Koupons. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre: Die Commerzbank ist zurück in der Erfolgsspur. Genau zur rechten Zeit! Denn wann, wenn nicht jetzt, brauchen unsere Kundinnen und Kunden einen zuverlässigen, starken Partner an ihrer Seite? Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Die Klimakrise. Der Aufstieg der Rechtspopulisten. Haushaltskrise. Steigende Energiekosten. Inflation. Rezession. Angst vor einer schleichenden Deindustrialisierung. Wir ignorieren das alles nicht - wir setzen etwas dagegen. Unsere Botschaft ist: Zeit, was zu bewegen - gerade jetzt! Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden Mut machen, die dringend benötigte grüne und digitale Transformation zu verwirklichen, und ihnen die Mittel dafür an die Hand geben. Wir wollen unseren Mitarbeitenden ein attraktiver Arbeitgeber sein, der ihnen ein Arbeitsumfeld bietet, in dem sie unternehmerisch tätig sein können. Und wir wollen gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, indem wir nachhaltige Finanzierungen und Anlagen weiter voranbringen. All das können wir sagen und tun, weil wir selbst inzwischen wieder stark sind und weil wir wissen, was wir tun müssen, um es zu bleiben. Die Commerzbank hat nach unserer festen Überzeugung das Zeug dazu, als die Bank für Deutschland gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden die nachhaltige Transformation der Wirtschaft mitzugestalten und ihre gerade begonnene Erfolgsgeschichte fortzuschreiben - zum Wohle all ihrer Stakeholder. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns auf diesem Weg auch weiterhin begleiten und uns Ihr Vertrauen schenken. Dr. Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender Das Vorstandsteam scrollen Dr. Manfred Knof 58 Jahre, Vorsitzender Mitglied des Vorstands seit 1.1.2021 Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz 56 Jahre, Chief Operating Officer Mitglied des Vorstands seit 20.1.2022 Dr. Bettina Orlopp 53 Jahre, stellv. Vorsitzende Chief Financial Officer Thomas Schaufler 53 Jahre, Privat- und Unternehmerkunden Mitglied des Vorstands seit 1.12.2021 Mitglied des Vorstands seit 1.11.2017 Michael Kotzbauer 55 Jahre, Firmenkunden Mitglied des Vorstands seit 14.1.2021 Bernhard Spalt 55 Jahre, Chief Risk Officer Mitglied des Vorstands seit 1.1.2024 Sabine Mlnarsky 49 Jahre, Group Human Resources Mitglied des Vorstands seit 1.1.2023 Bericht des Aufsichtsrats Frankfurt am Main, im März 2024 Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2023 ihre Strategie und Transformation weiter konsequent umgesetzt und damit nicht nur das Geschäftsmodell der Bank entscheidend weiterentwickelt, sondern bereits größtenteils ihre für 2024 gesetzten Ziele erreicht. Mit einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2023 legt die Commerzbank das Fundament für ihre Strategie "Zeit, was zu bewegen", die auf Wachstum, Exzellenz und Verantwortung ausgerichtet ist. Neben den Finanzergebnissen stehen auch die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit im Fokus. Zudem hat die Bank die Voraussetzungen für weitere Kapitalausschüttungen an ihre Aktionärinnen und Aktionäre geschaffen. Dies ist vor dem Hintergrund der politischen Einschnitte und anhaltender Unsicherheiten sowie der geopolitischen, wirtschaftlichen und konjunkturellen Verwerfungen, die damit verbundenen sind, eine anerkennenswerte Leistung der Bank. Bei der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen des Geschäftsjahres 2023 hat der Aufsichtsrat den Vorstand beraten sowie dessen Geschäftsführung überwacht und kontrolliert. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über wesentliche Entwicklungen in der Bank, auch zwischen den Sitzungen. Der Aufsichtsrat hat sich wiederholt über die Geschäftslage der Bank, ihre wirtschaftliche Situation und Risikolage, die Überlegungen zur strategischen Ausrichtung der Bank, die Unternehmensplanung, die Nachhaltigkeitsstrategie, Compliance- und Cyber-Risk-Themen sowie die Risikovorsorge und Risikostrategie der Bank informieren lassen und mit dem Vorstand hierüber diskutiert. Insgesamt fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 42 Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse statt. Zwischen den Sitzungen stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch im Rahmen fest vereinbarter Termine in ständigem Kontakt mit dem Vorstandsvorsitzenden und weiteren Vorstandsmitgliedern und hat sich fortlaufend über die aktuelle Geschäftsentwicklung, strategische Überlegungen, die Risikolage, das Risikomanagement, Compliance-Themen und wesentliche Geschäftsvorfälle in der Bank und im Konzern unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat war in Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Bank eingebunden und hat, soweit erforderlich, nach umfassender Beratung und Prüfung seine Zustimmung erteilt. Sitzungen des Aufsichtsrats Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden insgesamt zehn Aufsichtsratssitzungen statt, davon sieben ordentliche und drei außerordentliche Sitzungen. Zur Vorbereitung dieser Sitzungen haben die Anteilseigner- sowie die Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter im Aufsichtsrat regelmäßig getrennte Vorsitzungen abgehalten. Ein besonderer Schwerpunkt der Aufsichtsratsarbeit lag darin, die Umsetzung der "Strategie 2024" zu überwachen. So wurde dem Aufsichtsrat fortlaufend über den Stand der der strategischen Transformation der Bank berichtet. Ein weiterer Schwerpunkt bestand darin, die Entwicklung der Strategie "Zeit, was zu bewegen" zu begleiten. Der Aufsichtsrat wurde im Rahmen der Weiterentwicklung der Strategie vom Vorstand umfassend informiert und beratend einbezogen. Der Vorstand hat die neue strategische Ausrichtung der Bank im Jahr 2023 mit dem Aufsichtsrat sowie zusätzlich jeweils gesondert mit den Anteilseigner- und den Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern intensiv an insgesamt zwei Strategietagen diskutiert. Daneben wurden strategische Themen auch regelmäßig in den Sitzungen behandelt. Die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der Bank sowie ihre Risikolage wurden eng vom Aufsichtsrat überwacht. Auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Bank wurden fortlaufend betrachtet. Der Aufsichtsrat hat sich eingehend mit Personalthemen, insbesondere mit der Neubestellung eines Vorstandsmitglieds befasst. Auch hat er sich mit der Zusammensetzung des Aufsichtsrats aufseiten der Anteilseignervertreterinnen und -vertreter beschäftigt und der Hauptversammlung 2023 entsprechende Wahlvorschläge unterbreitet. Zudem hat sich der Aufsichtsrat auch im Jahr 2023 eingehend mit der Entwicklung der mBank, insbesondere mit den sich aus dem Schweizer-Franken-Kreditportfolio der mBank ergebenden Risiken für die Commerzbank auseinandergesetzt. Gegenstand aller ordentlichen Sitzungen war die aktuelle Geschäftslage der Bank, die jeweils intensiv mit dem Vorstand erörtert wurde. Die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der Bank sowie ihrer Geschäftsfelder, die Risikolage, die Strategie und deren Umsetzungsstand beziehungsweise die strategische Transformation, die Planung, Compliance- sowie Steuerthemen, regulatorische Prüfungen, das Risikomanagementsystem, das interne Kontrollsystem und Cyberrisiken wurden vertieft behandelt. Schließlich beriet sich der Aufsichtsrat regelmäßig zu verschiedenen Themen ohne Anwesenheit des Vorstands. Die Vorstandsberichte wurden vom Aufsichtsrat hinterfragt und zum Teil wurden ergänzende Informationen angefordert und vom Vorstand geliefert. Zudem hat sich der Aufsichtsrat auch über interne und behördliche Untersuchungen der Bank unterrichten lassen, hierzu Fragen gestellt und sich ein Urteil gebildet. Die Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse wurden, sofern es sich nicht um kurzfristig anberaumte außerordentliche Sitzungen handelte, als Präsenzsitzungen einberufen, wobei eine virtuelle Teilnahme im Wege einer Videokonferenz stets ebenfalls ermöglicht wurde. Sofern zwischen den Sitzungen Beschlüsse erforderlich waren oder es zur Gewährleistung einer effizienten Arbeitsorganisation des Aufsichtsrats beitrug, fasste der Aufsichtsrat Beschlüsse im Umlaufverfahren. Soweit der Aufsichtsrat dies für erforderlich hielt, zog er bei seiner Tätigkeit unterstützend Beraterinnen und Berater hinzu. Im Einzelnen wurden folgende Themen in den Aufsichtsratssitzungen behandelt: In der außerordentlichen Sitzung am 12. Januar 2023 nominierten die Anteilseignervertreterinnen und -vertreter des Aufsichtsrats ihre Kandidatinnen und Kandidaten, die sie der Hauptversammlung 2023 zur Wahl vorschlugen. Dabei berücksichtigten sie das Kompetenzprofil und die Qualifikationsmatrix für den Aufsichtsrat sowie die vom Aufsichtsrat verabschiedeten Ziele für seine Zusammensetzung. In der Sitzung am 15. Februar 2023 berichtete der Vorstand ausführlich über die aktuelle Geschäftslage und den erzielten Transformationsfortschritt, das vorläufige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2022 sowie über das Ergebnis des vierten Quartals 2022. Es wurden Compliance- und Cybersecurity-Themen behandelt. Außerdem stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat die neue Markenkampagne der Bank vor. Auch die Erkenntnisse aus einer in Auftrag gegebenen Marktforschungsuntersuchung sowie die vom Vorstand daraus abgeleiteten Maßnahmen wurden mit dem Aufsichtsrat besprochen. Vorstand und Aufsichtsrat diskutierten ferner über die Ausschüttungspolitik der Bank und der Aufsichtsrat stimmte dem Rückerwerb eigener Aktien zu. Zudem befasste sich der Aufsichtsrat in der Februarsitzung mit den Teilrisikostrategien 2023 für Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und operationelle Risiken sowie mit der Cyber- und Informationssicherheitsstrategie. Der Aufsichtsrat beschloss die variable Vergütung der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2022. Ferner verlängerte er die Vorstandsbestellung von Michael Kotzbauer. Des Weiteren behandelte er den Bericht des Aufsichtsrats, die Erklärung zur Unternehmensführung und den Vergütungsbericht 2022. Es wurden die Ergebnisse der bankintern durchgeführten Evaluierung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Selbstbeurteilung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2022 präsentiert, diskutiert und abgeleitete Maßnahmen beschlossen. Außerdem erklärte der Aufsichtsrat seine Absicht, mich im Falle meiner Wahl durch die Hauptversammlung 2023 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu wählen. In der Bilanzsitzung am 22. März 2023 billigte der Aufsichtsrat, nach Berichterstattung durch den Vorstand und auf Empfehlung des Prüfungsausschusses sowie nach Erörterung mit dem Abschlussprüfer, den Konzern- und Jahresabschluss 2022. In diesem Zusammenhang präsentierte der Wirtschaftsprüfer dem Aufsichtsrat die Ergebnisse seiner Prüfungen und diskutierte diese mit dem Aufsichtsrat. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands schloss sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat beschäftigte sich mit dem Rechnungslegungsprozess, dem internen Kontrollsystem sowie Risikomanagementsystem und erörterte die Einschätzungen von Vorstand und Abschlussprüfer zu deren Angemessenheit und Wirksamkeit. Auf Empfehlung des Prüfungsausschusses stellte der Aufsichtsrat im Hinblick auf den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht gemäß § 315b Handelsgesetzbuch und zur nichtfinanziellen Erklärung gemäß § 289b Handelsgesetzbuch fest, dass auch nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfungen keine Einwendungen zu erheben waren. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über die aktuelle Geschäftslage sowie über die Entwicklungen in Bezug auf die mBank. Ferner diskutierten Vorstand und Aufsichtsrat eingehend die strategische Ausrichtung der Bank. Auch wurden Themen des Personalwesens mit dem Aufsichtsrat besprochen. Der Aufsichtsrat stimmte der Einberufung und der Tagesordnung für die ordentliche Hauptversammlung 2023 sowie den darin enthaltenen Beschlussvorschlägen an die Hauptversammlung zu. Auch dem Vergütungsbericht der Commerzbank AG für das Geschäftsjahr 2022 gemäß § 162 Aktiengesetz stimmte der Aufsichtsrat zu. Weiter berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat über das Projekt "Einfach Einfacher", welches zur nachhaltigen Reduzierung von Komplexität in der Commerzbank beitragen soll. Im Anschluss an die Hauptversammlung am 31. Mai 2023 wählte mich der Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung am gleichen Tag zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Uwe Tschäge zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden jeweils für die Dauer unserer Amtszeit als Aufsichtsratsmitglied. Zudem bestellte der Aufsichtsrat die Mitglieder seiner Ausschüsse. Auf Empfehlung des Prüfungsausschusses legte der Aufsichtsrat die Prüfungsschwerpunkte für das Jahr 2023 fest und beschloss, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) mit der Prüfung des nichtfinanziellen Berichts für das Geschäftsjahr 2023 zu beauftragen. In der außerordentlichen Sitzung am 20. Juni 2023 beschloss der Aufsichtsrat, eine neue Suche für die Besetzung der Position des Risikovorstands (Chief Risk Officer) zu starten, nachdem sich Rüdiger Rass nach Gesprächen mit der Bankenaufsicht im Einvernehmen mit Vorstand und Aufsichtsrat entschieden hatte, für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung zu stehen und stattdessen weiter seine bisherige Position als Chief Credit Risk Officer der Commerzbank zu bekleiden. In der Sitzung am 6. Juli 2023 berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat über die aktuelle Geschäftslage, den Status des Strategieprozesses, den Transformationsfortschritt, die Ergebnisse einer internen Führungskräftebefragung sowie über Compliance-Themen. Der Aufsichtsrat setzte sich vor dem Hintergrund des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 5. Juni 2023 zu Fremdwährungskrediten erneut eingehend mit der Entwicklung der mBank, insbesondere mit den sich aus dem Schweizer-Franken-Kreditportfolio der mBank ergebenden Risiken für die Commerzbank auseinander. Ferner berichtete der Vorstand über den aktuellen Stand des Projektes "Einfach Einfacher". Zudem diskutierten Vorstand und Aufsichtsrat ausführlich über das Zielbild und die Ausrichtung der Commerzbank-IT. Des Weiteren wurde der Aufsichtsrat zur Verlängerung der Bestellung des Vergütungsbeauftragten angehört. Auf Empfehlung des Vergütungskontrollausschusses beschloss der Aufsichtsrat, den Abschlussprüfer KPMG über die gesetzlichen Anforderungen des § 162 Absatz 3 Aktiengesetz hinaus auch mit der Prüfung der inhaltlichen Richtigkeit des aktienrechtlichen Vergütungsberichts für das Berichtsjahr 2023 zu beauftragen. In der außerordentlichen Sitzung am 11. September 2023 bestellte der Aufsichtsrat Bernhard Spalt mit Wirkung zum 1. Januar 2024 - unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsicht - zum Risikovorstand (Chief Risk Officer). In der Sitzung des Aufsichtsrats am 26. September 2023 wurde dem Aufsichtsrat vom Vorstand über die aktuelle Geschäftslage berichtet, insbesondere über die Geschäftslage in den beiden Kundensegmenten, über die Ergebnisse des zweiten Quartals und ersten Halbjahres sowie das Ergebnis des EBA-Stresstests. Das Russlandgeschäft der Bank wurde behandelt und die Anpassung der Satzung in Bezug auf das herabgesetzte Grundkapital vom Aufsichtsrat beschlossen. Des Weiteren besprach der Aufsichtsrat Vorstandsangelegenheiten, unter anderem die Weiterentwicklung der strukturierten Nachfolgeplanung für den Vorstand. Nachdem der Aufsichtsrat am 27. September 2023 eingehend die vom Vorstand vorgelegte Strategie "Zeit, was zu bewegen" erörtert und er insbesondere strategische Fragen der Segmente und Unternehmensbereiche, der IT sowie die Finanzziele mit dem Vorstand intensiv diskutiert und hierzu Anregungen gegeben hatte, fasste der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 28. September 2023 diese Ergebnisse zusammen, tauschte sich nochmals zu einzelnen strategischen Punkten mit dem Vorstand aus und gab abschließende Anregungen sowie Empfehlungen. Zudem wurde die vom Vorstand vorgelegte Kapitalrückgaberichtlinie behandelt. In der letzten Sitzung des Jahres am 23. November 2023 wurden dem Aufsichtsrat vom Vorstand die Planung bis 2027 sowie die Geschäfts-, die Risiko-, die IT- und die Outsourcingstrategie vorgestellt, die er nach eingehender Erörterung zur Kenntnis nahm. Der Vorstand informierte im Rahmen seines Berichts zur Geschäftslage unter anderem zum Transformationsfortschritt, zur Geschäftslage in den beiden Kundensegmenten, zu aktuellen Risikolagen, zu Cyberrisiko und Compliance-Themen, zur Delivery Organisation sowie zu den Ergebnissen der 2023 durchgeführten Mitarbeiterumfrage und des Führungskräfte-Feedbacks. Der Aufsichtsrat stimmte der Durchführung des Rückerwerbs weiterer eigener Aktien zu. Auch über die Geschäftstätigkeit der Bank in Russland sowie über die geplante Weiterentwicklung der variablen Vergütung für Außertarif- und Tarifmitarbeitende wurde dem Aufsichtsrat berichtet. Zudem wurden erneut strategische Themen mit dem Aufsichtsrat erörtert. Der Aufsichtsrat legte für die Mitglieder des Vorstands die für ihre variable Vergütung zu erreichenden Ziele für das Geschäftsjahr 2024 fest, überprüfte die Angemessenheit der Vorstandsvergütung und stellte fest, dass die Vorstandsvergütung sowohl nach den Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex als auch unter Berücksichtigung weiterer vertraglicher Faktoren angemessen ist. Ein weiteres Thema dieser Sitzung war zudem die Corporate Governance der Bank. Insbesondere verabschiedete der Aufsichtsrat die jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 Aktiengesetz, beschäftigte sich mit der Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder, setzte sich Ziele in Bezug auf seine Zusammensetzung und beschloss Diversitätskonzepte für die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Qualifikationsmatrix für den Aufsichtsrat. Nähere Einzelheiten zur Corporate Governance in der Commerzbank finden Sie in diesem Geschäftsbericht auf den Seiten 25 bis 35. Schließlich überprüfte der Aufsichtsrat die Leistungsbewertung der Long-Term-Incentive-Komponente aus der variablen Vergütung für vergangene Performancejahre ehemaliger Vorstandsmitglieder im Rahmen einer Nachschaubetrachtung. Ausschüsse Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat aus seiner Mitte insgesamt sieben permanente Ausschüsse gebildet. Die aktuelle Zusammensetzung der Ausschüsse ist auf Seite 17 dieses Geschäftsberichts ersichtlich. Die Aufgaben und Zuständigkeiten der einzelnen Ausschüsse sind in den jeweiligen Geschäftsordnungen der Ausschüsse geregelt, die im Internet veröffentlicht sind und unter https://www.commerzbank.de eingesehen werden können. Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2023 zu fünf ordentlichen Sitzungen zusammen. Er erörterte mit den zuständigen Vorstandsmitgliedern den Konzern- und Jahresabschluss sowie die Zwischenabschlüsse. Weiter erörterte er Finanzinformationen, die Entwicklung der Finanzkennzahlen, die Grundlagen der Rechnungslegung und des Rechnungslegungsprozesses. Auch setzte er sich mit wesentlichen Geschäftsvorfällen, Rückstellungen für das Schweizer-Franken-Kreditportfolio der mBank sowie dem Ausblick über die weitere Geschäftsentwicklung auseinander. Auf dieser Grundlage beschloss der Ausschuss die Empfehlungen an den Aufsichtsrat hinsichtlich der Feststellung des Jahresabschlusses und der Billigung des Konzernabschlusses. Der Ausschuss ließ sich vom Abschlussprüfer die Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Commerzbank und die hierzu erstellten Prüfungsberichte erläutern. Zudem ließ er sich fortlaufend vom Abschlussprüfer über den aktuellen Stand und einzelne Ergebnisse der Jahresabschlussprüfung informieren. Gleiches galt für die Ergebnisse der prüferischen Durchsichten der Zwischenberichte und der gesonderten Finanzinformationen. Besondere Schwerpunkte der Erörterungen im Ausschuss waren die Prüfungsschwerpunkte und die vom Abschlussprüfer benannten besonders wichtigen Prüfungssachverhalte (Key Audit Matters). Zur Wahrung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers holte der Ausschuss dessen Unabhängigkeitserklärung gemäß Art. 6 EU-APrVO ein und erörterte diese. Dabei befasste sich der Prüfungsausschuss auch mit den Aufträgen für Nichtprüfungsleistungen an den Abschlussprüfer und ließ sich hierzu von dem mit der Überwachung beauftragten Bereich Group Finance berichten. Der Ausschuss diskutierte zudem intern und gemeinsam mit dem Abschlussprüfer über die Qualität der Abschlussprüfung. Die Qualität der Abschlussprüfung beurteilte der Ausschuss unter anderem mittels eines Audit Quality Indicator Dashboards sowie auf Basis einer ausführlichen Umfrage unter den Ausschussmitgliedern, dem Management und den Fachbereichen, die ebenfalls mit dem Abschlussprüfer zusammenarbeiten. Der Prüfungsausschuss unterbreitete dem Aufsichtsrat auf dieser Grundlage Vorschläge für die Bestellung des Abschlussprüfers, für die Höhe des Honorars und für die Schwerpunkte der Abschlussprüfung sowie die Bestellung eines Prüfers für den zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Bericht. Die Arbeit der Bereiche Group Audit und Group Compliance der Bank waren ebenfalls Gegenstand eingehender Erörterungen des Ausschusses. Beide Bereiche berichteten regelmäßig (mindestens quartalsweise) über die Ergebnisse ihrer Arbeit, über Maßnahmen zur deren Optimierung, über die Planung ihrer weiteren Aktivitäten und legten dem Ausschuss ihre Jahresberichte vor. Der Prüfungsausschuss ließ sich dabei insbesondere regelmäßig über die Ergebnisse diverser interner und externer Prüfungen zur Einhaltung lokaler Vorschriften berichten, die weltweit von den jeweiligen Niederlassungen und Tochtergesellschaften der Commerzbank einzuhalten sind. Der Ausschuss verschaffte sich in diesem Zusammenhang auch regelmäßig (mindestens quartalsweise) durch Berichte der betroffenen Geschäftsbereiche sowie von Group Audit und Group Compliance einen Überblick zum Stand der Arbeiten zur Beseitigung festgestellter Mängel. Der Ausschuss erörterte auch die Weiterentwicklung der Know-Your-Customer-Prozesse gemeinsam mit dem Vorstand. Zudem behandelte der Ausschuss in mehreren Sitzungen eingehend die Auswirkungen des anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikts auf die Commerzbank, insbesondere mit Bezug auf die Einhaltung von internen und externen Anforderungen und Sanktionen. Der Ausschuss überprüfte die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems der Bank und hierbei insbesondere des internen Kontrollsystems. Er stützte sich dabei unter anderem auf Berichte des Abschlussprüfers, von Group Risk Management und Group Audit. Er nahm ferner den Bericht des Abschlussprüfers zur Prüfung der wertpapierhandelsrechtlichen Meldepflichten und Wohlverhaltensregeln zur Kenntnis. Der Ausschussvorsitzende traf sich regelmäßig, teilweise unabhängig vom Vorstand, mit den für das Rechnungswesen, die Compliance sowie die Interne Revision zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Risikoausschuss kam im abgelaufenen Geschäftsjahr zu fünf ordentlichen und einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Er befasste sich in diesen Sitzungen intensiv mit der Risikolage und dem Risikomanagement der Bank, insbesondere vor dem Hintergrund des Russland-Ukraine-Krieges und der Lage im Nahen Osten. Zudem setzte sich der Risikoausschuss ausführlich mit Cyberrisiken auseinander. Weitere wichtige Themen waren die sich aus dem Schweizer-Franken-Kreditportfolio der mBank ergebenden Risiken für die Commerzbank sowie die Auseinandersetzung mit Länderrisiken und deren Steuerung. Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken wurden vor dem Hintergrund der Krisen der US-Regionalbanken und der Konsolidierung des Schweizer Bankenmarktes beleuchtet. Dabei wurden auch die Entwicklungen der Immobilienmärkte verfolgt und das entsprechende Risikomanagement diskutiert. Der Risikoausschuss beschäftigte sich darüber hinaus mit der Gesamtrisikostrategie 2023, den Teilrisikostrategien 2023 und den Kredit-, Markt-, Liquiditäts-, Counterparty- und operationellen Risiken. Auch befasste er sich mit den Reputations- und Compliance- und ESG-Risiken sowie den regulatorischen Risiken. Das Kreditportfolio der Commerzbank, ihre Risikovorsorge und ihr Risikoergebnis sowie ihre Kapitalquoten wurden erörtert. Für die Bank bedeutsame Einzelengagements wurden ebenso ausführlich mit dem Vorstand diskutiert wie Portfolios beziehungsweise Teilportfolios. Der Risikoausschuss beschäftigte sich zudem mit wichtigen Unternehmenstransaktionen und der Entwicklung des Beteiligungsportfolios. Außerdem wurde er über die Aktualisierung des Recovery Plan und die Anpassung der Recovery-Plan-Indikatoren informiert. Ferner überprüfte der Risikoausschuss, ob die Konditionen im Kundengeschäft mit dem Geschäftsmodell und der Risikostruktur der Bank im Einklang stehen. Ebenso erörterte er verschiedene Stresstests und ihre Ergebnisse. Gegenstand der Sitzungen waren auch das Mitarbeitervergütungssystem, Personalrisiken sowie die Prüfungen und die risikomäßige Bewertung der Commerzbank durch ihre Regulatoren. Des Weiteren befasste sich der Risikoausschuss mit der Risikotragfähigkeit der Commerzbank, den an Unternehmen der Commerzbank-Gruppe vergebenen Großkrediten und den Unternehmensorgankrediten sowie risikoreichen Einzelengagements. Der Präsidial- und Nominierungsausschuss trat zu sechs ordentlichen und zwei außerordentlichen Sitzungen zusammen. Gegenstand der Beratungen des Präsidial- und Nominierungsausschusses waren vor allem die Vorbereitung und Vertiefung der Sitzungen des Aufsichtsratsplenums, insbesondere hinsichtlich Vorstandsbestellungen und -angelegenheiten sowie der Gremienzusammensetzung. Er beschäftigte sich intensiv mit Personalthemen, im Einzelnen mit der Nachfolgesuche für den Ende 2023 ausgeschiedenen Dr. Marcus Chromik, die in der Bestellung von Bernhard Spalt als neuer Risikovorstand ab dem 1. Januar 2024 mündete. In diesem Zusammenhang prüfte und bejahte der Ausschuss auch die individuelle Geeignetheit von Bernhard Spalt und die kollektive Geeignetheit des Vorstands unter dessen Einbeziehung. Die Verlängerung der Vorstandsbestellung von Michael Kotzbauer wurde behandelt und der Ausschuss sprach hierzu seine Beschlussempfehlung an den Aufsichtsrat aus. Der Ausschuss setzte sich eingehend mit der Nachfolgeplanung für den Vorstand auseinander und beschloss, diese mithilfe eines externen Beraters strukturierter und langfristiger auszugestalten. Zudem stimmte der Ausschuss der Übernahme von Mandaten der Vorstandsmitglieder bei anderen Unternehmen zu und nahm Veränderungen im Zentralen Beirat der Commerzbank zur Kenntnis. Der Ausschuss bereitete die Nominierung der Anteilseignervertreterinnen und -vertreter für die Wahl in den Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung 2023 vor und gab gegenüber dem Aufsichtsratsplenum entsprechende Beschlussempfehlungen ab. Ferner besprach der Ausschuss im Geschäftsjahr 2023 die Ergebnisse der intern mittels Fragebögen durchgeführten Evaluierung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Selbstbeurteilung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2022. Der Ausschuss beschloss die Eignungsmatrix des Aufsichtsrats und des Vorstands. Auch wurden Themen des Personalwesens mit dem Ausschuss besprochen. Insbesondere wurden dem Ausschuss die Grundsätze für die Auswahl und Bestellung der ersten und zweiten Führungsebene präsentiert, mit denen er sich auseinandersetzte. Der Vergütungskontrollausschuss trat zu fünf ordentlichen Sitzungen zusammen. Er unterstützte den Aufsichtsrat bei der Festlegung der Ziele für das Geschäftsjahr 2024 für die Vorstandsmitglieder und gab entsprechende Beschlussempfehlungen ab. Zudem befasste sich der Ausschuss mit der Zielerreichung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2022 und überprüfte die Festsetzung des Gesamtbetrages der variablen Vergütung der Mitarbeitenden für das Geschäftsjahr 2022. Er stellte außerdem Überlegungen zur Weiterentwicklung des Systems der variablen Vorstandsvergütung an. Ferner wurde der Ausschuss zur Verlängerung der Bestellung des Vergütungsbeauftragten angehört und der Vergütungskontrollbericht des Vergütungsbeauftragten behandelt. Der Vergütungskontrollausschuss überprüfte die Leistungsbewertung der Long-Term-Incentive-Komponente aus der variablen Vergütung für vergangene Performancejahre ehemaliger Vorstandsmitglieder im Rahmen einer Nachschaubetrachtung und gab entsprechende Beschlussempfehlungen gegenüber dem Aufsichtsratsplenum ab. Der Ausschuss beschäftigte sich mit der Prüfung des Vergütungsberichts und empfahl dem Aufsichtsrat, den Abschlussprüfer KPMG über die gesetzlichen Anforderungen des § 162 Absatz 3 Aktiengesetz hinaus auch mit der Prüfung der inhaltlichen Richtigkeit des aktienrechtlichen Vergütungsberichts für das Berichtsjahr 2023 zu beauftragen. Der Ausschuss überprüfte mit Unterstützung eines externen Vergütungsberaters die Angemessenheit der Ausgestaltung der Vorstandsvergütung und setzte sich mit der Ausgestaltung und Angemessenheit der Mitarbeitervergütungssysteme für die Commerzbank Aktiengesellschaft auseinander. Zudem bewertete der Ausschuss die Auswirkungen der Vergütungssysteme auf die Risiko-, Kapital- und Liquiditätssituation der Bank und überwachte, dass die Vergütungssysteme an der Geschäfts- und Risikostrategie der Bank ausgerichtet sind. Ferner überprüfte der Ausschuss die Grundsätze des Mitarbeitervergütungssystems zur Bemessung von Vergütungsparametern, Erfolgsbeiträgen sowie Leistungs- und Zurückbehaltungszeiträumen und überwachte den Prozess der Identifizierung der Institutsrisikoträger sowie der Gruppenrisikoträger. Auch überprüfte der Ausschuss das Vergütungssystem der Kontrolleinheiten und überwachte die Einbeziehung der Kontrolleinheiten und aller sonstigen maßgeblichen Bereiche bei der Ausgestaltung des Mitarbeitervergütungssystems. Der Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG-Ausschuss) kam im Berichtsjahr zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen. Er befasste sich mit der Nachhaltigkeitsstrategie und -steuerung, dem ESG-Rahmenwerk sowie mit dem Stand der regulatorischen Anforderungen. Der Ausschuss setzte sich unter anderem mit Biodiversität, dem European Green Deal, dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, der Environmental Risk Control und der EU-Taxonomie auseinander. Zudem diskutierte der Ausschuss über Zwischenziele der Science-based Targets Initiative und ließ sich über den aktuellen Stand der Schulungsmaßnahmen der Mitarbeitenden hinsichtlich der ESG-Grundprinzipien in der Commerzbank berichten. Er beschäftigte sich eingehend mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung im Rahmen der Erstellung des zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Berichts der Commerzbank und der externen Offenlegung von Klima- und Umweltrisiken. Zudem diskutierte der Ausschuss über die ESG-Vorstandsverzielung. Ferner befasste er sich mit der strategischen Personalplanung, der Arbeitgeberkampagne, der Nachwuchsoffensive und den personalwirtschaftlichen Kennzahlen. Der Ausschuss diskutierte die Ergebnisse von durchgeführten Personalumfragen. Zudem befasste sich der Ausschuss mit neuen Lern- und Qualifizierungsmaßnahmen, dem erweiterten Aktionsplan zur Inklusion und der Umsetzung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes. Der Ausschuss für digitale Transformation unterstützte den Aufsichtsrat bei seinen Überwachungs- und Beratungsaufgaben in Bezug auf die Themen digitale Transformation der Bank sowie IT und trat im Jahr 2023 zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen. Der Ausschuss ließ sich regelmäßig den aktuellen IT-Status, die allgemeine technische Leistungsfähigkeit und Stabilität der IT-Systeme sowie Updates der wichtigsten strategischen Initiativen erläutern. Hierzu informierte sich der Ausschuss über Projekte und Prozesse im Rahmen der digitalen Transformation der Bank, deren Budgetsteuerung sowie über die Transformationssteuerung und den Status einzelner Projekte. Ausgehend von der Bankstrategie diskutierte er die IT-Strategie für die Jahre 2024 bis 2027. Der Ausschuss setzte sich zudem mit dem Zahlungsverkehrsangebot der Commerzbank sowie dem Vendor Management auseinander. Er befasste sich mit der IT-Architektur und der IT-Landschaft der Bank sowie mit aktuellen Entwicklungen auf dem FinTech-Markt. Zukunftsorientiert setzte er sich beispielsweise mit den Themen Digital Workplace, Digital Euro und der KI-Strategie auseinander. Die Mitglieder des Ausschusses informierten sich ferner über User Experience sowie User Interface und besuchten die UX/UI-Studios der Commerzbank. Sitzungen des nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes gebildeten Vermittlungsausschusses waren nicht erforderlich. Die Vorsitzenden der Ausschüsse berichteten dem Aufsichtsratsplenum regelmäßig in der jeweils folgenden Aufsichtsratssitzung über deren Arbeit. Interessenkonflikte Nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex sowie § 3 Abs. 6 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats haben Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Interessenkonflikte unverzüglich gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden beziehungsweise dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden offenzulegen, der wiederum den Aufsichtsrat informiert. Um einem potenziellen Interessenkonflikt mit ihrer Funktion als CFO der Uniper SE vorzubeugen, beteiligte sich Dr. Jutta A. Dönges nicht an Diskussionen und Beschlussfassungen zu Krediten der Commerzbank an Uniper SE. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen Die Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen die für ihre Aufgabe erforderlichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eigenverantwortlich wahr. Sie wurden dabei von der Commerzbank angemessen unterstützt. Es fanden regelmäßig Weiterbildungen statt. Im Anschluss an die Aufsichtsratswahl wurde eine zweitägige Onboarding-veranstaltung für die neu gewählten Aufsichtsratsmitglieder ausgerichtet, an der auch wiedergewählte Mitglieder teilnehmen konnten und teilnahmen. Den neuen Aufsichtsratsmitgliedern wurden zudem individuell zugeschnittene interne Qualifizierungs- und Einführungsmaßnahmen angeboten. Weiter vermittelten Bereiche wie Group Risk und Group Finance einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern vertiefte Einblicke in deren Tätigkeit und Organisation. Im Geschäftsjahr 2023 wurde für alle Mitglieder des Aufsichtsrats ein umfassender Workshop zum Thema "EU-Taxonomie und Umsetzungsstand in der Commerzbank" abgehalten. Des Weiteren fand eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Softwareentwicklung - von der Idee bis zum Produkt" statt. Ferner nahmen die Ausschussvorsitzenden an einem Workshop zu strategischen Themen der Commerzbank teil. Die Mitglieder des Risikoausschusses bildeten sich im Rahmen eines Workshops zur Bilanzmodellierung fort. Für die Mitglieder des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung fand im Rahmen einer Ausschusssitzung eine Fortbildung zum Thema "Biodiversität" statt. Zuletzt nahmen einige Aufsichtsratsmitglieder externe Fortbildungsmaßnahmen zu Themen wie "Risikomanagement in Banken", "Rechnungslegung und Jahresabschlussanalyse", "Gesamtbanksteuerung" sowie "Sustainable Finance" wahr. Evaluierung und Selbstbeurteilung Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten sich der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse mit den Ergebnissen der im Geschäftsjahr 2022 gemäß der Empfehlung D.12 des Deutschen Corporate Governance Kodex durchgeführten Überprüfung der Wirksamkeit ihrer Arbeit verbunden mit der gemäß § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG durchzuführenden Bewertung. Sowohl der Aufsichtsrat als auch die einzelnen Ausschüsse erarbeiteten anhand der Ergebnisse jeweils einen Maßnahmenkatalog und setzten diese Maßnahmen um. Beispielsweise wurden als Schwerpunkte der Fortbildungsmaßnahmen für 2023 die Themen ESG und Digitalisierung für den Aufsichtsrat festgelegt und die Einbeziehung der Aufsichtsratsmitglieder in den Strategieprozess sowie zu inhaltlichen strategischen Themen intensiviert. Am Ende des Geschäftsjahres 2023 überprüfte der Aufsichtsrat mit Unterstützung eines externen Beratungsunternehmens die Wirksamkeit seiner Arbeit im Geschäftsjahr 2023 und führte die Bewertung gemäß § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG durch. Alle Aufsichtsratsmitglieder und Vorstandsmitglieder beantworteten hierzu zunächst Fragebogen. Basierend auf der anonymen Auswertung dieser Fragebogen führten die Beraterinnen und Berater Einzelinterviews mit allen Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern. Die sich daraus ergebenden Analysen wurden dem Präsidial- und Nominierungsausschuss sowie dem Aufsichtsratsplenum am Anfang des Geschäftsjahrs 2024 vorgestellt und diskutiert. Auf Basis dieser Diskussionen wurden sowohl im Plenum als auch in den Ausschüssen wiederum Maßnahmenkataloge erstellt, die zeitnah abgearbeitet werden. Unter anderem soll die strategische Nachfolgeplanung für den Vorstand weiterentwickelt und das Kompetenzprofil des Aufsichtsrats gemäß den Ergebnissen der Evaluierung nuanciert angepasst werden. Die Aufsichtsratsmitglieder sind insgesamt der Auffassung, dass die Arbeitsweise des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse effektiv ist und insgesamt ein hoher Standard erreicht wurde. Sitzungsteilnahme In der nachfolgenden Tabelle wird individualisiert angegeben, an wie vielen Sitzungen des Aufsichtsrats und der Ausschüsse die einzelnen Mitglieder im Geschäftsjahr 2023 jeweils teilgenommen haben. Sofern Aufsichtsratsmitglieder an einer Sitzung nicht teilnehmen konnten, haben sie vorab ihre Abwesenheit angekündigt, die Gründe dargelegt und in der Regel eine Stimmbotschaft abgegeben: scrollen Sitzungen (inkl. Ausschüssen) Sitzungen (Plenum) Teilnahme (Plenum) Sitzungen (Ausschüsse) Teilnahme (Ausschüsse) Teilnahme (alle Sitzungen) Prof. Dr. Jens Weidmann 21 7 7 14 14 21 100% Helmut Gottschalk 13 3 3 10 10 13 100% Uwe Tschäge 26 10 9 16 15 24 92% Heike Anscheit 14 10 10 4 4 14 100% Alexander Boursanoff 3 3 2 0 0 2 67% Gunnar de Buhr 19 10 10 9 9 19 100% Stefan Burghardt 7 3 2 4 4 6 86% Harald Christ 13 7 7 6 6 13 100% Dr. Frank Czichowski 26 10 10 16 16 26 100% Sabine U. Dietrich 18 10 10 8 8 18 100% Dr. Jutta A. Dönges 30 10 9 20 20 29 97% Monika Fink 6 3 2 3 2 4 67% Stefan Jennes 3 3 3 0 0 3 100% Kerstin Jerchel 17 10 9 7 5 14 82% Burkhard Keese 21 10 9 11 11 20 95% Alexandra Krieger 3 3 3 0 0 3 100% Maxi Leuchters 9 7 7 2 2 9 100% Daniela Mattheus 16 10 10 6 6 16 100% Nina Olderdissen 9 7 7 2 2 9 100% Sandra Persiehl 11 7 7 4 4 11 100% Michael Schramm 13 7 7 6 6 13 100% Caroline Seifert 14 10 10 4 4 14 100% Robin J. Stalker 10 3 3 7 6 9 90% Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell 22 10 7 12 12 19 86% Sascha Uebel 14 7 7 7 7 14 100% Frank Westhoff 26 10 10 16 16 26 100% Stefan Wittmann 19 10 10 9 9 19 100% Jahres- und Konzernabschluss Der von der Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG), Berlin, hat den Jahres- und Konzernabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie die Lageberichte der Aktiengesellschaft und des Konzerns geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), der Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugesandt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats hatten zudem die Möglichkeit, im Vorfeld der Bilanzsitzung an einer separaten Besprechung des Jahresabschlusses mit dem Wirtschaftsprüfer teilzunehmen. Der Prüfungsausschuss befasste sich in seiner Sitzung am 12. März 2024 eingehend mit den Abschlussunterlagen. Im Aufsichtsratsplenum wurden der Jahres- und Konzernabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie die Lageberichte der AG und des Konzerns in der Bilanzsitzung am 13. März 2024 ebenfalls ausführlich behandelt. Die Abschlussprüfer nahmen an den genannten Sitzungen des Prüfungsausschusses und des Aufsichtsratsplenums teil, erläuterten die wesentlichen Prüfungsergebnisse und standen für Fragen zur Verfügung. In beiden Sitzungen wurden die Abschlussunterlagen eingehend diskutiert. Nach der abschließenden Prüfung durch den Prüfungsausschuss und das Aufsichtsratsplenum erhob der Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Jahres- und Konzernabschluss und stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse von Aktiengesellschaft und Konzern gebilligt, der Jahresabschluss der Aktiengesellschaft ist damit festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands schließt sich der Aufsichtsrat an. Nichtfinanzieller Bericht Der ESG-Ausschuss hat sich eingehend mit dem vom Vorstand erstellten zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Bericht für die Commerzbank Aktiengesellschaft und den Konzern zum 31. Dezember 2023 befasst. Zudem haben sich auch der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat mit dem Bericht sowie mit der von KPMG durchgeführten Prüfung des nichtfinanziellen Berichts beschäftigt. KPMG hat eine Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit durchgeführt und einen uneingeschränkten Vermerk erteilt. Vertreter des Prüfers nahmen an der Sitzung des Prüfungsausschusses am 12. März 2024 sowie an der Sitzung des Aufsichtsrats am 13. März 2024 teil, berichteten über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung und beantworteten ergänzende Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Der Aufsichtsrat hatte keine Einwendungen. Aktionärskommunikation Die Kommunikation mit unseren Aktionärinnen und Aktionären erfolgt im Rahmen der jährlich stattfindenden Hauptversammlung sowie über den Bereich Investor Relations. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank stehe ich darüber hinaus regelmäßig mit nationalen und internationalen Schlüsselaktionären und Investoren im Dialog zu Themen wie zum Beispiel Corporate Governance, Qualifikation und Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat, Vergütungssysteme von Vorstand und Aufsichtsrat, Rolle des Aufsichtsrats im Strategieentwicklungs- und -umsetzungsprozess, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die für diese Gespräche verwendeten Präsentationen mit den wesentlichen Kernbotschaften werden auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht und anderen Aktionärinnen und Aktionären sowie interessierten Außenstehenden zugänglich gemacht. Veränderungen im Aufsichtsrat und im Vorstand Im Geschäftsjahr 2023 gab es die folgenden Veränderungen im Aufsichtsrat: Mit Ablauf der Hauptversammlung am 31. Mai 2023 sind Alexander Boursanoff, Stefan Burghardt, Monika Fink, Helmut Gottschalk, Stefan Jennes, Alexandra Krieger und Robin J. Stalker aus dem Aufsichtsrat der Commerzbank ausgeschieden. Harald Christ, Maxi Leuchters, Nina Olderdissen, Sandra Persiehl, Michael Schramm, Sascha Uebel und ich sind seit dem Ablauf der Hauptversammlung am 31. Mai 2023 neue Mitglieder im Aufsichtsrat der Commerzbank. Im Anschluss an die Hauptversammlung 2023 wurde ich in der konstituierenden Aufsichtsratssitzung zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats bedanke ich mich bei allen ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern für ihre engagierte Mitarbeit und ihre hervorragende Leistung. Unser besonderer Dank gebührt Helmut Gottschalk für sein großes Engagement und seinen außerordentlichen Einsatz in den vergangenen zwei Jahren sowie für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Aufsichtsrat. Durch seine Tätigkeit als Vorsitzender ist in der Bank viel bewegt und vorangetrieben worden. Im Vorstand ist Dr. Marcus Chromik am 31. Dezember 2023 auf eigenen Wunsch mit Ablauf seines Vertrages aus dem Vorstand ausgeschieden. Dr. Marcus Chromik war fast 15 Jahre in verschiedenen Positionen für die Bank tätig, davon zuletzt acht Jahre als Risikovorstand (Chief Risk Officer), und hat sich außerordentlich und umfassend für die Bank engagiert. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats danke ich Dr. Marcus Chromik herzlich für seine hervorragenden Leistungen und sein großes Engagement für die Commerzbank, insbesondere für die stets sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute. Seit dem 1. Januar 2024 ist Bernhard Spalt neues Mitglied des Vorstands und Risikovorstand der Commerzbank. Wir wünschen ihm für die bevorstehenden, vielfältigen Aufgaben viel Erfolg. Dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich für ihr hohes persönliches Engagement und ihre Leistungen in diesem Geschäftsjahr. Schließlich danke ich allen Aufsichtsratsmitgliedern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, ihren Einsatz und die hohe Vertrauensbasis im Gremium. Für den Aufsichtsrat Prof. Dr. Jens Weidmann, Vorsitzender Ausschüsse des Aufsichtsrats Mitglieder des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft scrollen Prof. Dr. Jens Weidmann 55 Jahre, Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 31.5.2023, ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank und Professor of Practice in Central Banking der Frankfurt School of Finance & Management Dr. Frank Czichowski 64 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 13.5.2020, ehemaliger Senior Vice President/Treasurer der KfW Bankengruppe Maxi Leuchters 1 30 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31.5.2023, Referatsleiterin für Unternehmensrecht und Unternehmensführung, Han Böckler-Stiftung Caroline Seifert 57 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18.5.2021, Unternehmensberaterin für Transformation Uwe Tschäge 1 56 Jahre, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 30.5.2003, Bankkaufmann Sabine U. Dietrich 63 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 30.4.2015, ehemaliges Mitglied des Vorstands der BP Europa SE Daniela Mattheus 51 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18.5.2021, Rechtsanwältin und Managementberaterin Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell 71 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1.6.2012, ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank Heike Anscheit 1 53 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1.1.2017, Bankkauffrau Dr. Jutta A. Dönges 50 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 13.5.2020, Chief Financial Officer Uniper SE Nina Olderdissen 1 47 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31.5.2023, Bankkauffrau Sascha Uebel 1 47 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31.5.2023, Bankkaufmann Gunnar de Buhr 1 56 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 19.4.2013, Bankkaufmann Kerstin Jerchel 1 52 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 8.5.2018, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main GmbH Sandra Persiehl 1 48 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31.5.2023, Bankangestellte Frank Westhoff 62 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18.5.2021, ehemaliges Mitglied des Vorstands der DZ BANK AG Harald Christ 52 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31.5.2023, Geschäftsführender Gesellschafter der Christ & Company Consulting GmbH Burkhard Keese 58 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 18.5.2021, Chief Financial Officer Lloyd's of London Michael Schramm 1 49 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 31.5.2023, Bankkaufmann Stefan Wittmann 1 55 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 8.5.2018, Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung 1 Von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gewählt. Detaillierte Lebensläufe der Mitglieder des Aufsichtsrats finden Sie auf unserer Konzernseite im Internet unter der Rubrik "Management". Unsere Aktie Entwicklung der Aktienmärkte und Kursindizes Das Börsenjahr 2023 war für Aktienanlegerinnen und -anleger ein gutes Jahr - trotz der anhaltend schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach wie vor wirkte sich der russische Angriff auf die Ukraine belastend auf die internationalen Handelsbeziehungen aus. Auch die Eskalationen im Nahen Osten sowie der schwelende Taiwan-Konflikt sorgten für eine weitere Erhöhung der internationalen Unsicherheiten im Hinblick auf eine wirtschaftliche Erholung. Der ursprünglich deutliche Preisauftrieb bei fossilen Energieträgern und Nahrungsmitteln konnte sich im Berichtszeitraum zwar abschwächen, allerdings blieb die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt mit 5,9 % weiter vergleichbar hoch und die Märkte profitierten davon, dass Anleger ihr Geld durch Investitionen in Aktien, Immobilien und Sachwerte vor der hohen Inflation schützen wollen. Dieser begegnete die Europäische Zentralbank in Ausübung ihres geldpolitischen Auftrags mit insgesamt sechs Zinsanhebungen. Die langfristigen Anleiherenditen signalisieren die Erwartung sinkender Inflationsraten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel von 2,50 % Ende 2022 auf 2,02 % Ende 2023 und reflektiert, verglichen mit den deutlich höheren kurzfristigen Inflationssorgen, eine inverse Zinsstrukturkurve. Der Anstieg der Kreditzinsen wirkte sich hingegen deutlich negativ auf die Kreditnachfrage sowohl für Unternehmen als auch im Besonderen auf den Immobilienmarkt aus. Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ging 2023 deutlich zurück. Auch der Privatkonsum fiel durch die hohen Verbraucherpreise als Konjunkturstütze aus. Die positive Wahrnehmung einer sinkenden Inflationsrate dank ansteigender Zinsen und einem ebenso stärkeren Euro führten zu positiven Wirkungen auf die Aktienkurse. So erreichte der DAX Ende Juli 2023 mit knapp 16529 Punkten ein vorläufiges Allzeithoch, um anschließend durch anhaltende Konjunktursorgen bis in den Herbst ebenso wie die internationalen Aktienmärkte kräftig abzusinken. In Richtung Jahresende 2023 konnten sich die Notierungen dann deutlich von ihren Tiefständen lösen und, angetrieben von der Erwartung, dass die Notenbanken bei sinkender Inflation ihre Leitzinsen wieder absenken, zum Jahresende hin deutlich ansteigen. In der Folge erreichte der DAX am 14. Dezember mit 17003 Punkten sein Jahreshoch im Geschäftsjahr 2023. Der deutsche Leitindex DAX verzeichnete 2023 einen Anstieg von 20,3 %, der MDAX legte um 8,0 % zu. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 verbuchte einen Anstieg von 17,4 %. Commerzbank-Aktie Zu Beginn des Jahres 2023 blickte der europäische Bankensektor insbesondere durch die bislang moderaten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die jeweiligen Geschäftsmodelle zuversichtlich nach vorne. Vor dem Hintergrund steigender Erwartungen auf einen weiteren Zinsanstieg und den daraus resultierenden höheren Ergebnisbeiträgen wurden die Gewinnschätzungen für Banken langsam angehoben. In diesem Umfeld erreichte der Kurs der Commerzbank-Aktie seinen Jahreshöchststand am 7. März bei 12,01 Euro. Bereits zwei Tage später sorgten die Schwierigkeiten der US-amerikanischen Silicon Valley Bank an den internationalen Finanzmärkten erneut für Unruhe. In den folgenden Tagen geriet die schweizerische Credit Suisse in eine Verschärfung ihrer schon länger andauernden Krise und wurde am 19. März 2023 von der UBS übernommen. Beide Ereignisse ließen die Kurse an den internationalen Börsen deutlich nachgeben. Die Kurse von Bankaktien brachen ein und der Kurs der Commerzbank-Aktie erreichte am 20. März 2023 seinen Jahrestiefpunkt bei 8,31 Euro. Sowohl die amerikanischen als auch die Schweizer Aufsichtsbehörden konnten rasch und wirksam ein Übergreifen auf andere Märkte verhindern und das Vertrauen der Marktteilnehmer zurückgewinnen, in deren Folge die Kurse von Bankaktien wieder anstiegen. In Reaktion auf die weiterhin hohen Inflationsraten hob die Europäische Zentralbank 2023 in sechs weiteren Schritten die Leitzinsen an. Seit dem 20. September 2023, der letzten Erhöhung im Berichtszeitraum, liegt der Leitzins für die Einlagenfazilität bei 4,00 %. Verglichen mit 1,25 % zum Ende des Vorjahres ist dies ein deutlicher Anstieg und Basis der deutlich verbesserten Zinsergebnisse europäischer Banken. Mit diesen Zinserhöhungen konnten sich auch die Kurse europäischer Bankaktien, verglichen mit ihren Jahrestiefstkursen, in der zweiten Jahreshälfte kräftig erholen. Vor diesem Hintergrund schloss der europäische Branchenindex EuroStoxx Banken im Berichtsjahr mit einem deutlichen Gewinn von 23,5 %. Mit einem Anstieg von 21,8 % entwickelte sich der Kurs der Commerzbank-Aktie 2023 ebenso deutlich. Am 8. November gab die Commerzbank ihr Kapitalmarkt-Update mit einem strategischen Plan bis 2027 bekannt. Nachdem das umfassende Kosten- und Restrukturierungsprogramm mit Zielwerten für 2024 überwiegend bereits 2023 erreicht wurde, liegt der zukünftige Fokus im neuen Plan auf weiterem Wachstum in den operativen Segmenten. Eine harte Kernkapitalquote von 14,7 % unterstreicht die weiterhin hohe Solvabilität und Stabilität. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 wird die Bank die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,35 Euro vorschlagen. Wertpapierkürzel scrollen Inhaberaktien CBK100 Reuters CBKG.DE Bloomberg CBK GR ISIN DE000CBK1001 Die Commerzbank-Aktie notierte am Jahresende bei 10,76 Euro. Die Marktkapitalisierung der Commerzbank betrug somit 13,3 Mrd. Euro (Maximum 14,9 Mrd. Euro, Minimum 10,3 Mrd. Euro), verglichen mit 11,1 Mrd. Euro im Vorjahr. Das Preis-Buch-Verhältnis bewegte sich im Berichtsjahr zwischen 0,41 und 0,56. Der europäische Bankenindex bewegte sich im Vergleich dazu zwischen 0,52 und 0,77. Die täglichen Umsätze von Commerzbank-Aktien lagen durchschnittlich - gemessen an der Stückzahl - mit 7,5 Millionen Aktien leicht über dem Vorjahreswert von 7,4 Millionen Aktien. Aktienkennzahlen Bei einer aufgrund des erfolgreichen Aktienrückkaufs 2023 geringeren Aktienanzahl lag das Ergebnis je Aktie im Geschäftsjahr 2023 bei 1,63 Euro. Maßgeblich war hierfür im Wesentlichen ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessertes Jahresergebnis, das insbesondere von einem deutlichen Ertragsanstieg sowie spürbaren Risikovorsorgeentlastungen und geringeren Pflichtbeiträgen profitierte. scrollen Kennzahlen zur Commerzbank-Aktie 2023 2022 Ausgegebene Aktien in Mio. Stück (31.12.) 1.240,2 1.252,4 Xetra-Intraday-Kurse in € Hoch 12,01 9,51 Tief 8,31 5,17 Schlusskurs (31.12.) 10,76 8,84 Börsenumsätze pro Tag 1 in Mio. Stück Hoch 40,3 23,9 Tief 1,9 1,4 Durchschnitt 7,5 7,4 Ergebnis je Aktie in € 1,63 0,99 Buchwert je Aktie 2 in € (31.12.) 23,28 21,50 Net Asset Value je Aktie 3 in € (31.12.) 23,33 21,60 Marktwert/Net Asset Value (31.12.) 0,46 0,41 1 Deutsche Börsen gesamt. 2 Ohne Nicht beherrschende Anteile. 3 Ohne Nicht beherrschende Anteile und Rücklage aus Cashflow-Hedges. Neben dem europäischen Branchenindex EuroStoxx Banken ist die Commerzbank seit dem 17. Februar 2023 wieder im deutschen Leitindex DAX vertreten. Darüber hinaus ist die Bank weiterhin in mehreren Nachhaltigkeitsindizes vertreten, die neben ökonomischen und sozialen Faktoren insbesondere auch ökologische und ethische Kriterien berücksichtigen. Ausgewählte Indizes, die die Commerzbank-Aktie enthalten Blue-Chip-Indizes DAX EuroStoxx Banken Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG FTSE4GOOD EUROPE INDEX FTSE4GOOD DEVELOPED INDEX ECPI EMU Ethical Equity ECPI Euro ESG Equity ECPI World ESG Equity Aktionärsstruktur und Analystenempfehlungen Zum 31. Dezember 2023 befanden sich rund 40 % der Commerzbank-Anteile im Besitz der Bundesrepublik Deutschland sowie unserer überwiegend in Deutschland beheimateten Privataktionärinnen und -aktionäre. Zum Jahresende 2023 entfielen damit rund 60 % aller Commerzbank-Aktien auf institutionelle Investoren, darunter insbesondere auf BlackRock mit gut 8 % sowie auf den über die Norges Bank beteiligten norwegischen Staat mit rund 3 %. Der Streubesitz, der sogenannte Free Float, lag bei rund 84 %. Aktionärsstruktur zum 31. Dezember 2023 Im Jahr 2023 berichteten etwa 25 Analystinnen und Analysten regelmäßig über die Commerzbank. Zum Jahresende 2023 lag der Anteil der Kaufempfehlungen bei 68 %, nach 56 % im Vorjahr. Weitere 24 % der Analystinnen und Analysten empfahlen das Halten unserer Aktie. Zum Verkauf unserer Aktie rieten zwei Analystinnen und Analysten, gegenüber keiner Verkaufsempfehlung im Vorjahr. Das durchschnittliche Kursziel der Analystinnen und Analysten betrug zum Jahresende 14,60 Euro, gegenüber 10,43 Euro im Vorjahr. Ratingsituation der Commerzbank Die Ratingagenturen beurteilen die Commerzbank als Bank mit einem starken Kundengeschäft und einer führenden Marktposition im inländischen Firmenkundengeschäft. Die Asset-Qualität im Kreditportfolio wird als robust angesehen, die Risiken im Firmenkundenportfolio können sich aber angesichts der geopolitischen Spannungen und dem verhaltenen wirtschaftlichen Ausblick in Deutschland sensitiv verhalten. Die Liquiditätssituation wird als solide eingestuft. Die Refinanzierungsmöglichkeiten über Einlagen und Pfandbriefe sind stabil und weisen eine moderate Abhängigkeit vom Kapitalmarkt auf. Die Kapitalisierung der Bank wird als solide eingestuft. Die bestehenden Kapitalpuffer helfen sowohl im Transformationsprozess als auch bei unvorhergesehenen Risiken und können der Verlustabsorption zum Schutz vorrangiger Gläubiger dienen. Die Ratingagenturen nehmen wahr, dass die Bank bereits wichtige Meilensteine bei der Transformation und Neuausrichtung des Geschäftsmodells erreicht hat. Insbesondere wurde eine deutliche Verbesserung der Profitabilität erzielt, die als Grundstein einer weiteren strukturellen Profitabilitätsverbesserung im Rahmen der "Strategie 2027" dient. Ratingereignisse im Berichtsjahr 2023 S&P Global Ratings Emittentenrating = "A-" Im März 2023 hat S&P das Einlagen-/Emittentenrating (= Preferred-Senior-Rating) der Commerzbank um eine Stufe auf "A-" mit stabilem Ausblick angehoben. Gleichzeitig wurde auch das Kontrahentenrating (Resolution Counterparty Rating) um eine Stufe auf "A" erhöht. Getrieben wurde die Ratingmaßnahme von einem starken verlustabsorbierenden Puffer, der vorrangigen Gläubigern in einem hypothetischen Abwicklungsszenario weiteren Schutz bietet. Im Jahr 2022 überschritt die sogenannte Additional Loss Absorbing Capacity (ALAC) mit 6,5 % den S&P-modelltheoretisch relevanten Schwellenwert von 6 %. Dadurch wird eine Anhebung der Unterstützung um zwei Stufen (bisher eine Stufe) auf das Stand-alone-Rating "bbb" erreicht. S&P geht davon aus, dass die Commerzbank die Schwelle von 6 % auch in den nächsten Jahren halten beziehungsweise überschreiten kann. Im November 2023 hat S&P den Ausblick des Emittentenratings auf positiv angehoben, da die Bank wichtige Meilensteine in ihrer Transformation und Neuausrichtung des Geschäftsmodells erreicht und eine Verbesserung der Ertragskraft erzielt hat. Moody's Investors Service Emittentenrating = "A2" Das langfristige Emittentenrating beziehungsweise das Rating für "Preferred-Senior Unsecured Debt" lag im Geschäftsjahr 2023 unverändert bei "A2" mit einem stabilen Ausblick. Das Volumen der bail-in-fähigen Instrumente im Verhältnis zur Bilanzsumme, das im Moody's-eigenen Loss-Given-Failure-(LGF-) Modell betrachtet wird, führte dabei zu einer Unterstützung im Rating von 2 Stufen gegenüber dem Stand-alone-Rating von "baa2". Daneben wurde noch eine Stufe für eine mögliche Staatsunterstützung im Insolvenzfall vergeben. Das Rating für die Hypothekenpfandbriefe und öffentlichen Pfandbriefe der Commerzbank lag unverändert bei "AAA". Unternehmerische Verantwortung › Wir bekennen uns zu den Grundsätzen verantwortungsvoller und transparenter Unternehmensführung, die im Deutschen Corporate Governance Kodex zusammengefasst sind, und erfüllen alle Anregungen sowie nahezu alle dort gegebenen Empfehlungen. Über diesen Teil unserer unternehmerischen Verantwortung geben die Seiten 25 bis 35 Auskunft. › Unternehmerische Verantwortung oder Corporate Social Responsibility beschreibt den Grad, in dem ein Unternehmen sich seiner Verantwortung bewusst ist, wann immer seine geschäftlichen Tätigkeiten Auswirkungen auf Gesellschaft, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Umwelt oder das wirtschaftliche Umfeld haben. Wir bekennen uns zu dieser Verantwortung und berichten darüber auf den Seiten 42 ff. Für das Berichtsjahr 2023 berücksichtigen wir in unserem nichtfinanziellen Bericht die Anforderungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) und orientieren uns erstmals an den Anforderungen der Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD). Des Weiteren haben wir Angaben aufgenommen, die in der EU-Taxonomie-Verordnung gefordert werden. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 315d HGB in Verbindung mit § 289f HGB Neben den gesetzlichen Vorgaben gemäß § 315d HGB in Verbindung mit § 289f HGB haben Vorstand und Aufsichtsrat in der Erklärung zur Unternehmensführung über die Corporate Governance der Gesellschaft zu berichten. Dies ergibt sich aus Grundsatz 23 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 28. April 2022 - bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 27. Juni 2022 -, auf dem diese Erklärung basiert. Corporate Governance im Sinne einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung und -kontrolle, die auf nachhaltige Wertschaffung ausgerichtet ist, hat in der Commerzbank Aktiengesellschaft einen hohen Stellenwert. Daher unterstützen Vorstand und Aufsichtsrat die vom Deutschen Corporate Governance Kodex verfolgten Ziele und Zwecke ausdrücklich. Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex Die Commerzbank Aktiengesellschaft und ihre gesetzlich dazu verpflichteten Tochtergesellschaften erklären jährlich, ob den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird, oder erläutern, weshalb einzelne Empfehlungen nicht umgesetzt werden. Diese jährlichen Entsprechenserklärungen von Vorstand und Aufsichtsrat werden auf den Internetseiten der jeweiligen Gesellschaft veröffentlicht, die der Commerzbank Aktiengesellschaft auf der Seite https://investor-relations.commerzbank.com/de/entsprechenserklaerung. Dort findet sich auch ein Archiv mit den Entsprechenserklärungen seit 2002. Die zum 31. Dezember 2023 gültige Erklärung wurde im November 2023 abgegeben. Wie sich aus dem folgenden Wortlaut der Erklärung ergibt, erfüllt die Commerzbank Aktiengesellschaft die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex nahezu vollständig; sie weicht davon lediglich in wenigen Punkten ab: Seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung im Dezember 2022 wurde den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 28. April 2022 - bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 27. Juni 2022 - mit Ausnahme der nachstehenden Empfehlung entsprochen: scrollen ― Gemäß der Empfehlung G.10 Satz 2 des Kodex soll das Vorstandsmitglied über die langfristig variablen Gewährungsbeträge erst nach vier Jahren verfügen können. Das seit dem 1. Januar 2023 geltende Vergütungssystem weicht von der Empfehlung ab, indem das Vorstandsmitglied über einen Anteil der langfristig variablen Gewährungsbeträge, kurz LTI (Long-Term Incentive) genannt, bereits vor Ablauf von vier Jahren verfügen kann. Das Vergütungssystem sieht vor, dass das LTI für das Geschäftsjahr 2023 erstmals innerhalb des regelmäßig fünfjährigen Zurückbehaltungszeitraums in fünf Tranchen zu gleichen Teilen in bar und aktienbasiert ausgezahlt wird. Der aktienbasierte Anteil unterliegt einer zusätzlichen Wartezeit von zwölf Monaten. Somit erhält das Vorstandsmitglied 50 % des LTIs bereits vor Ablauf von vier Jahren. Die Einzelheiten sind im Vorstandsvergütungssystem, das auf der Homepage veröffentlicht ist, dargestellt. Die Auszahlung des LTIs in Tranchen steht im Einklang mit den bankspezifischen aufsichtsrechtlichen Anforderungen der Institutsvergütungsverordnung. Eine darüber hinausgehende Verschärfung der bankenspezifischen Anforderungen ist weder erforderlich noch angemessen. Gleichzeitig wird durch diese Systematik erreicht, dass die Auszahlung des LTIs näher an den Erfolg des Geschäftsjahres gekoppelt wird, für das die LTI-Komponenten gezahlt werden. Die Mitglieder des Vorstands werden dadurch direkter incentiviert. ― Der Empfehlung G.10 Satz 1 des Kodex wird jedoch seit der Einführung des neuen Vorstandsvergütungssystems zum 1. Januar 2023 entsprochen. Entsprechend der Empfehlung werden nunmehr die dem Vorstandsmitglied gewährten variablen Vergütungsbeträge unter Berücksichtigung der jeweiligen Steuerbelastung überwiegend in Aktien der Gesellschaft angelegt oder entsprechend aktienbasiert gewährt. Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex Die Commerzbank Aktiengesellschaft erfüllt alle Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Nicht anwendbare Kodexempfehlungen aufgrund vorrangiger gesetzlicher Bestimmungen Der Deutsche Corporate Governance Kodex hat die Anwendbarkeit seiner Empfehlungen auf Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen dahingehend eingeschränkt, dass sie für diese nur insoweit gelten als keine gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen. Über diese gesetzlichen Regelungen und die Auswirkungen auf die Entsprechenserklärung soll gemäß der Empfehlung F.4 des Kodex in der Erklärung zur Unternehmensführung im Geschäftsbericht berichtet werden. Dies betrifft bei der Commerzbank Aktiengesellschaft die Empfehlung D.4 des Kodex, wonach der Aufsichtsrat einen Nominierungsausschuss bilden soll, der ausschließlich mit Vertreterinnen und Vertretern der Anteilseigner besetzt ist. Ein genereller Ausschluss der Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter im Aufsichtsrat von der Mitgliedschaft in einem Ausschuss ist nach überwiegender Ansicht nur zulässig, wenn es hierfür einen sachlichen Grund gibt. Ein solcher sachlicher Grund könnte dann vorliegen, wenn sich ein Ausschuss ausschließlich mit Angelegenheiten beschäftigen würde, die nur die Anteilseignervertreterinnen und -vertreter im Aufsichtsrat betreffen, also zum Beispiel, wenn einzige Aufgabe des Nominierungsausschusses die Vorbereitung von Vorschlägen zur Wahl von Anteilseignervertreterinnen und -vertretern an die Hauptversammlung wäre. Gemäß § 25d Abs. 11 Kreditwesengesetz (KWG) sind dem Nominierungsausschuss eines Kreditinstituts jedoch weitere Aufgaben zugewiesen, unter anderem solche, bei denen eine Beteiligung der Arbeitnehmervertreter üblich und notwendig ist. So soll der Nominierungsausschuss den Aufsichtsrat zum Beispiel bei der Ermittlung von Bewerberinnen und Bewerbern für die Besetzung von Stellen in der Geschäftsleitung sowie bei der regelmäßigen Bewertung von Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen. Eine Beteiligung von Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern bei diesen Aufgaben ist in der Commerzbank Aktiengesellschaft etablierte Praxis. Um der Empfehlung D.4 des Kodex dennoch so weit wie möglich Rechnung zu tragen, sieht die Geschäftsordnung des Präsidial- und Nominierungsausschusses des Aufsichtsrats vor, dass die Wahlvorschläge an die Hauptversammlung nur durch die Anteilseignervertreterinnen und -vertreter im Präsidial- und Nominierungsausschuss vorbereitet werden. Unternehmenswerte und Führungspraktiken der Commerzbank Aktiengesellschaft und des Commerzbank-Konzerns Die Commerzbank Aktiengesellschaft und ihre Tochtergesellschaften bekennen sich zu ihrer unternehmerischen, ökologischen und gesellschaftlichen Verantwortung. Um eine nachhaltige Unternehmensführung sicherzustellen, wurden umfangreiche Standards in unterschiedlichen Handlungsfeldern festgelegt, die auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht sind. So schaffen die Unternehmenswerte Integrität, Leistung und Verantwortung die Basis der Unternehmenskultur. Sie prägen sowohl den Umgang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander als auch das Verhalten gegenüber Kundinnen und Kunden, Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern sowie anderen Stakeholdern. Die Werte nehmen bei der Commerzbank einen hohen Stellenwert ein und zeigen, dass sich die Commerzbank ihrer unternehmerischen Verantwortung bewusst ist. Aufbauend auf ihren Unternehmenswerten hat die Commerzbank Aktiengesellschaft Verhaltensgrundsätze für integres Verhalten festgelegt, die allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Commerzbank-Konzerns einen verbindlichen Orientierungsrahmen für ethisches und gesetzestreues Verhalten in der täglichen Arbeit geben. Die Verhaltensgrundsätze werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls nachgeschärft, zuletzt im Geschäftsjahr 2023. Mit ihrem Environment-Social-Governance-(ESG-)Rahmenwerk legt die Commerzbank Aktiengesellschaft alle wesentlichen Bausteine der Nachhaltigkeitsstrategie offen und macht Nachhaltigkeit zu einer zentralen Steuerungsgröße. Damit gibt sie ihren Stakeholdern größtmögliche Transparenz über ihr Verständnis von Nachhaltigkeit. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat damit einen bankweiten Standard geschaffen, der eine stringente Steuerung aller relevanten Produkte, Prozesse und Aktivitäten ermöglicht und die nachhaltige Transformation der Commerzbank sicherstellt. Im ESG-Rahmenwerk sind auch Positionen und Richtlinien zu Umwelt- und Sozialthemen festgelegt. Diese werden bei der Bewertung von Transaktionen und Geschäftsbeziehungen herangezogen und fungieren somit als wichtige Orientierungspunkte. Basis für ihre Erstellung und regelmäßige Überprüfung sind das kontinuierliche Monitoring von Medien und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu ökologisch oder sozial kontroversen Themen und der regelmäßige Austausch mit NGOs. Daneben wurden spezielle Umweltleitlinien formuliert, die für das Management der betriebsökologischen Auswirkungen maßgebend sind. Vorstand Der Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung im Unternehmensinteresse. Er ist dabei den Belangen von Aktionärinnen und Aktionären, Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sonstigen der Bank verbundenen Gruppen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung verpflichtet. Er entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt sie mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Darüber hinaus gewährleistet er ein effizientes Risikomanagement und Risikocontrolling. Der Vorstand leitet zugleich als Konzernvorstand den Commerzbank-Konzern nach einheitlichen Richtlinien und übt die allgemeine Kontrolle über alle Konzerngesellschaften aus. Der Vorstand führt die Geschäfte nach dem Gesetz, der Satzung, seiner Geschäftsordnung, unternehmensinternen Richtlinien und Vorgaben der jeweiligen Anstellungsverträge. Er arbeitet mit den anderen Organen der Commerzbank Aktiengesellschaft und den Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern sowie mit den Organen der Konzerngesellschaften vertrauensvoll zusammen. Die Zusammensetzung des Vorstands und die Zuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder sind im Geschäftsbericht auf der Seite 5 dargestellt. Die nähere Ausgestaltung der Arbeit im Vorstand wird durch eine Geschäftsordnung des Vorstands bestimmt, die auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht ist. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder ist im Vergütungsbericht, der auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht ist, detailliert erläutert. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und ist in Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat führt seine Geschäfte nach den Vorschriften des Gesetzes, der Satzung und seiner Geschäftsordnung. Er arbeitet zum Wohle des Unternehmens vertrauensvoll und eng mit dem Vorstand zusammen. Unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Präsidial- und Nominierungsausschusses entscheidet der Aufsichtsrat über die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und sorgt gemeinsam mit dem Vorstand für eine langfristige Nachfolgeplanung. Bei Bedarf werden externe Berater hinzugezogen. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats sowie die namentliche Besetzung seiner Ausschüsse ist - entsprechend der Empfehlung D.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex - auf den Seiten 17 bis 19 dieses Geschäftsberichts dargestellt. Über Einzelheiten zur Arbeit des Gremiums, zu seiner Struktur und seiner Kontrollfunktion informiert der Bericht des Aufsichtsrats auf den Seiten 6 bis 16. Weitere Angaben zur Arbeitsweise des Aufsichtsrats und dessen Ausschüssen finden sich in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats, die auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft eingesehen werden kann. Die Aufgaben der einzelnen Ausschüsse ergeben sich aus den jeweiligen Geschäftsordnungen, die ebenfalls auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft eingesehen werden können. Gemäß der Empfehlung C.1 des Kodex soll der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennen und ein Kompetenzprofil für das Gesamtgremium erarbeiten. Dabei soll er auf Diversität achten. Das Kompetenzprofil des Aufsichtsrats soll auch Expertise hinsichtlich der für das Unternehmen bedeutsamen Nachhaltigkeitsfragen umfassen. Vorschläge des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung sollen diese Ziele berücksichtigen und gleichzeitig die Ausfüllung des Kompetenzprofils für das Gesamtgremium anstreben. Der Stand der Umsetzung soll in Form einer Qualifikationsmatrix in der Erklärung zur Unternehmensführung offengelegt werden. Zudem soll für Aufsichtsratsmitglieder nach der Empfehlung C.2 des Kodex eine Altersgrenze festgelegt und in der Erklärung zur Unternehmensführung angegeben werden. Auch die Dauer der Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat soll gemäß der Empfehlung C.3 des Kodex offengelegt werden. Der Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft hat im Einzelnen folgende konkrete Ziele beschlossen: Der Aufsichtsrat soll so besetzt sein, dass seine Mitglieder insgesamt über die erforderlichen Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen und Sachkunde verfügen, um die Aufgaben des Aufsichtsrats ordnungsgemäß wahrzunehmen. Insbesondere sollen im Aufsichtsrat insgesamt sämtliche Kenntnisse und Erfahrungen vorhanden sein, die angesichts der Aktivitäten des Commerzbank-Konzerns als wesentlich erachtet werden. Zudem müssen die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf besonderen Sachverstand und Berufserfahrung einzelner Mitglieder im Aufsichtsrat auf speziellen Gebieten erfüllt sein (zum Beispiel Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung und Abschlussprüfung inklusive Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung sowie im Bereich Risikomanagement und Risikocontrolling) und es soll zumindest ein Mitglied des Aufsichtsrats über besondere Expertise beim Thema Environment, Social, Governance (ESG) verfügen. Die Aufsichtsratsmitglieder müssen in der Lage sein, Entscheidungen des Vorstands zu hinterfragen und zu überwachen. Zudem sollen die Aufsichtsratsmitglieder der Wahrnehmung ihrer Aufgaben ausreichend Zeit widmen können. Die Mitglieder sollen zuverlässig sein und es soll auf ihre Leistungsbereitschaft, Persönlichkeit, Professionalität, Integrität und Unabhängigkeit geachtet werden. Ziel ist es, dass dem Aufsichtsrat stets mindestens 8 von der Hauptversammlung gewählte unabhängige Aufsichtsratsmitglieder im Sinne der Empfehlung C.6 des Kodex und nicht mehr als 2 ehemalige Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft angehören. Die Zugehörigkeitsdauer der von der Hauptversammlung gewählten Aufsichtsratsmitglieder soll in der Regel einen Zeitraum von zwölf Jahren nicht überschreiten. Die Amtsperiode eines Aufsichtsratsmitglieds soll in der Regel mit dem Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, die auf die Vollendung des 72. Lebensjahres des Aufsichtsratsmitglieds folgt, enden. Der Aufsichtsrat hat ein ausführliches Kompetenzprofil für seine Zusammensetzung beschlossen, auf das hier ergänzend verwiesen wird und das auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht ist. Wie sich aus der nachfolgenden Qualifikationsmatrix auf Basis einer Selbsteinschätzung der Aufsichtsratsmitglieder ergibt, waren zum 31. Dezember 2023 alle vom Aufsichtsrat im Hinblick auf seine Zusammensetzung gesetzten Ziele sowie das Kompetenzprofil umgesetzt: scrollen I = Grundkenntnisse 1 Prof. Dr. Jens Weidmann Sabine U. Dietrich Burkhard Keese Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell Frank Westhoff II = Gute Kenntnisse 2 III = Expertenkenntnisse 3 Einstufung = gegeben AN = Arbeitnehmervertretung AE = Anteilseigner Vorsitz AE AE AE AE AE Zugehörigkeitsdauer Mitglied seit 2023 2015 2021 2012 2021 Persönliche Eignung Vorliegen aufsichtsrechtlicher Anforderungen x x x x x Praxis als Bankorgan/Mitglied der x x x x x Geschäftsleitung/Führungserfahrung Unabhängigkeit x x x x x Kein Overboarding x x x x x Anzahl weiterer Aufsichtsratsmandate 4 0 2 0 3 0 Soft Skills (Authentizität, Loyalität, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, x x x x x Überzeugungskraft, Kommunikations-, Diskussions-, Entscheidungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit) Diversität Geschlecht m w m w m Nationalität D D D A D Internationale Erfahrung/Kompetenz x x x x x Geburtsjahr 1968 1960 1966 1952 1961 Kompetenzen, Erfahrungen & fachliche Eignung Finanzmärkte & Bankgeschäft II II II III III Geschäftsstrategie und -planung III III III III III Regulatorik/rechtliche Rahmenbedingungen III II II III III Risikomanagement (inkl. IKS und Revision)/-controlling II III III III III Compliance (inkl. Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung) III III III II III Rechnungslegung II II III II III (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) Abschlussprüfung II II III II II (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) Digitalisierung, Technologie & Datensicherheit II III II I II ESG, insbesondere i. R. III II III III I a) Nachhaltige Unternehmensführung/nachhaltiges Banking b) Corporate Social Responsibility (CSR) c) ESG-Risiken Beurteilung der Wirksamkeit von Regelungen eines Kreditinstituts im Hinblick auf wirksame Governance/ Aufsicht/Kontrolle III II III III III Aufsichtsrats- oder Ausschussvorsitz Vorsitz AR, PNA, VKA Digi-Tra PrüfA ESG RisikoA Spezifische Kenntnisse innerhalb des Ausschusses bzw. in Bezug auf die Gesamtbank x x x x x Erfahrung in der Gestaltung von Tagesordnungen sowie der Leitung und Vorbereitung von Sitzungen x x x x x 1 Grundkenntnisse: sicheres Grundwissen in wesentlichen Bereichen innerhalb des Fachgebiets, erworben zum Beispiel durch Schulungen oder praktische Erfahrungen. 2 Gute Kenntnisse: umfangreiches Wissen in Bezug auf das gesamte Fachgebiet oder Spezialkenntnisse in Teilen des Fachgebiets, erworben durch langjährige Praxiserfahrung. 3 Expertenkenntnisse: Expertenwissen im gesamten Fachgebiet, erworben durch eine Funktion als Entscheidungsträgerin/Entscheidungsträger. 4 Anzahl der Mandate zum 31. Dezember 2023, die aufsichtsrechtlich beziehungsweise regulatorisch zu berücksichtigen sind. scrollen I = Grundkenntnisse 1 Einstufung = gegeben II = Gute Kenntnisse 2 AN = Arbeitnehmervertretung III = Expertenkenntnisse 3 AE = Anteilseigner Harald Christ Dr. Frank Czichowski Dr. Jutta A. Dönges Daniela Mattheus Caroline Seifert Zugehörigkeitsdauer AE AE AE AE AE Mitglied seit 2023 2020 2020 2021 2021 Persönliche Eignung Vorliegen aufsichtsrechtlicher Anforderungen x x x x x Praxis als Bankorgan/Mitglied der Geschäftsleitung/Führungserfahrung x x x x x Unabhängigkeit x x x x x Kein Overboarding x x x x x Anzahl weiterer Aufsichtsratsmandate 4 1 1 1 3 0 Soft Skills (Authentizität, Loyalität, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Überzeugungskraft, Kommunikations-, Diskussions-, Entscheidungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit) x x x x x Diversität Geschlecht m m w w w Nationalität D D D D D Internationale Erfahrung/Kompetenz x Geburtsjahr 1972 1960 1973 1972 1966 Kompetenzen, Erfahrungen & fachliche Eignung Finanzmärkte & Bankgeschäft II III III II II Geschäftsstrategie und -planung III II III II III Regulatorik/rechtliche Rahmenbedingungen II II III II I Risikomanagement (inkl. IKS und Revision)/-controlling II III III III I Compliance (inkl. Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung) II II III II II Rechnungslegung (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) II III III III I Abschlussprüfung (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) II II III III I Digitalisierung, Technologie & Datensicherheit II II II I III ESG, insbesondere i. R. a) Nachhaltige Unternehmensführung/nachhaltiges Banking b) Corporate Social Responsibility (CSR) c) ESG-Risiken II III II III II Beurteilung der Wirksamkeit von Regelungen eines Kreditinstituts im Hinblick auf wirksame Governance/ Aufsicht/Kontrolle II II III III II Aufsichtsrats- oder Ausschussvorsitz Vorsitz Spezifische Kenntnisse innerhalb des Ausschusses bzw. in Bezug auf die Gesamtbank Erfahrung in der Gestaltung von Tagesordnungen sowie der Leitung und Vorbereitung von Sitzungen scrollen I = Grundkenntnisse 1 Einstufung = gegeben Uwe Tschäge Stellv. Vorsitz Heike Anscheit Gunnar de Buhr Kerstin Jerchel Maxi Leuchters II = Gute Kenntnisse 2 AN = Arbeitnehmervertretung III = Expertenkenntnisse 3 AE = Anteilseigner Zugehörigkeitsdauer AN AN AN AN AN Mitglied seit 2003 2017 2013 2018 2023 Persönliche Eignung Vorliegen aufsichtsrechtlicher Anforderungen x x x x x Praxis als Bankorgan/Mitglied der x x x x x Geschäftsleitung/Führungserfahrung Unabhängigkeit n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. Kein Overboarding x x x x x Anzahl weiterer Aufsichtsratsmandate 4 0 0 1 0 2 Soft Skills (Authentizität, Loyalität, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, x x x x x Überzeugungskraft, Kommunikations-, Diskussions-, Entscheidungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit) Diversität Geschlecht m w m w w Nationalität D D D D D Internationale Erfahrung/Kompetenz x Geburtsjahr 1967 1971 1967 1971 1994 Kompetenzen, Erfahrungen & fachliche Eignung Finanzmärkte & Bankgeschäft II II II II I Geschäftsstrategie und -planung III II II II II Regulatorik/rechtliche Rahmenbedingungen I II II II II Risikomanagement (inkl. IKS und Revision)/-controlling I I II I II Compliance (inkl. Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung) II II III II I Rechnungslegung I I II II I (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) Abschlussprüfung I I II II II (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) Digitalisierung, Technologie & Datensicherheit II III III II I ESG, insbesondere i. R. II II II III III a) Nachhaltige Unternehmensführung/nachhaltiges Banking b) Corporate Social Responsibility (CSR) c) ESG-Risiken Beurteilung der Wirksamkeit von Regelungen eines Kreditinstituts im Hinblick auf wirksame Governance/ Aufsicht/Kontrolle III II II III II Aufsichtsrats- oder Ausschussvorsitz Vorsitz Spezifische Kenntnisse innerhalb des Ausschusses bzw. in Bezug auf die Gesamtbank Erfahrung in der Gestaltung von Tagesordnungen sowie der Leitung und Vorbereitung von Sitzungen scrollen I = Grundkenntnisse 1 Einstufung = gegeben Nina Olderdissen Sandra Persiehl Michael Schramm Sascha Uebel Stefan Wittmann II = Gute Kenntnisse 2 AN = Arbeitnehmervertretung III = Expertenkenntnisse 3 AE = Anteilseigner Zugehörigkeitsdauer AN AN AN AN AN Mitglied seit 2023 2023 2023 2023 2018 Persönliche Eignung Vorliegen aufsichtsrechtlicher Anforderungen x x x x x Praxis als Bankorgan/Mitglied der x x x x x Geschäftsleitung/Führungserfahrung Unabhängigkeit n.a. n.a. n.a. n.a. n.a. Kein Overboarding x x x x x Anzahl weiterer Aufsichtsratsmandate 4 0 0 0 0 0 Soft Skills (Authentizität, Loyalität, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Überzeugungskraft, x x x x x Kommunikations-, Diskussions-, Entscheidungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit) Diversität Geschlecht w w m m m Nationalität D D D D D Internationale Erfahrung/Kompetenz x Geburtsjahr 1976 1975 1974 1976 1968 Kompetenzen, Erfahrungen & fachliche Eignung Finanzmärkte & Bankgeschäft II II III III I Geschäftsstrategie und -planung II II II II II Regulatorik/rechtliche Rahmenbedingungen II I I II I Risikomanagement (inkl. IKS und Revision)/-controlling I I II II I Compliance (inkl. Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung) I II II II I Rechnungslegung I I I II II (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) Abschlussprüfung I I I II I (inkl. Nachhaltigkeitsberichterstattung und deren Prüfung) Digitalisierung, Technologie & Datensicherheit I III II II I ESG, insbesondere i. R. II I II I II a) Nachhaltige Unternehmensführung/nachhaltiges Banking b) Corporate Social Responsibility (CSR) c) ESG-Risiken Beurteilung der Wirksamkeit von Regelungen eines Kreditinstituts im Hinblick auf wirksame Governance/ Aufsicht/Kontrolle I III I II II Aufsichtsrats- oder Ausschussvorsitz Vorsitz Spezifische Kenntnisse innerhalb des Ausschusses bzw. in Bezug auf die Gesamtbank Erfahrung in der Gestaltung von Tagesordnungen sowie der Leitung und Vorbereitung von Sitzungen Burkhard Keese, der Vorsitzender des Prüfungsausschusses ist, verfügt über besonderen Sachverstand auf den Gebieten sowohl der Rechnungslegung als auch der Abschlussprüfung. Als Chief Financial Officer von Lloyd's of London sowie als ehemaliger Partner und Wirtschaftsprüfer der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat er umfassende Erfahrung im Bereich Finanzen und Audit und damit besonderen Sachverstand sowohl auf dem Gebiet der Rechnungslegung als auch auf dem Gebiet der Abschlussprüfung. Als weiteres Mitglied des Prüfungsausschusses besitzt zudem Frank Westhoff als ehemaliger Risikovorstand der DZ Bank AG besonderen Sachverstand auf dem Gebiet der Rechnungslegung und kann auch auf Kenntnisse auf dem Gebiet der Abschlussprüfung zurückgreifen. Daneben verfügen auch weitere Mitglieder des Prüfungsausschusses über besondere Expertise auf den Gebieten Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Dazu gehört Dr. Frank Czichowski, der diese Kenntnisse insbesondere in seiner früheren Funktion als Treasurer der KfW Bankengruppe erworben hat. Gemäß § 25d Absatz 12 KWG muss mindestens ein Mitglied des Vergütungskontrollausschusses über ausreichend Sachverstand und Berufserfahrung im Bereich Risikomanagement und Risikocontrolling verfügen, insbesondere im Hinblick auf Mechanismen zur Ausrichtung der Vergütungssysteme an der Gesamtrisikobereitschaft und -strategie und an der Eigenmittelausstattung der Bank. Frank Westhoff als ehemaliger Risikovorstand der DZ Bank AG und heutiger Vorsitzender des Risikoausschusses des Aufsichtsrats der Commerzbank erfüllt diese Anforderungen. Um den Entwicklungen in der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Thema Nachhaltigkeit zu entsprechen und auch den wachsenden Anforderungen und Aufgaben des Aufsichtsrats auf diesem Gebiet angemessen gerecht zu werden, hat der Aufsichtsrat einen "Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung" (ESG-Ausschuss) gebildet, der sich vertieft mit diesen Themen beschäftigt. Zudem haben Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell, Maxi Leuchters und Dr. Frank Czichowski sowie weitere Aufsichtsratsmitglieder besondere Expertise auf dem Gebiet ESG. Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell hat in ihrer langjährigen Tätigkeit für Zentralbanken vertieften Sachverstand zu sozialen Fragestellungen und Themen der Governance von Finanzinstituten erworben. Maxi Leuchters befasst sich als Referatsleiterin bei der Hans-Böckler-Stiftung und als Mitglied im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss intensiv mit aktuellen Themen in den Bereichen Sustainable Finance und Corporate Governance. Dr. Frank Czichowski verfügt über besondere Kenntnisse zu Fragen nachhaltigen Investments sowie Wirtschaftens von Finanzinstituten. Weiter befassen sich der Aufsichtsrat und vor allem der Risikoausschuss im Rahmen ihrer Kontroll- und Überwachungstätigkeit zunehmend mit Cyberrisiken. Durch die kontinuierliche intensive Auseinandersetzung mit der Thematik im Risikoausschuss verfügen insbesondere die Mitglieder des Risikoausschusses über besonderen Sachverstand auf diesem Gebiet. Für weitere Informationen zu den einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern wird auf ihre Lebensläufe verwiesen, die auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft abrufbar sind. Gemäß der Empfehlung C.1 des Kodex soll die Erklärung zur Unternehmensführung zudem über die nach Einschätzung der Anteilseignervertreterinnen und -vertreter im Aufsichtsrat angemessene Zahl unabhängiger Anteilseignervertreterinnen und -vertreter sowie die Namen dieser Mitglieder informieren. Nach der Empfehlung C.6 des Kodex ist ein Aufsichtsratsmitglied dann als unabhängig anzusehen, wenn es unabhängig von der Gesellschaft und deren Vorstand und unabhängig von einem kontrollierenden Aktionär ist. Nach der Empfehlung C.7 des Kodex ist ein Aufsichtsratsmitglied dann unabhängig von der Gesellschaft und deren Vorstand, wenn es in keiner persönlichen oder geschäftlichen Beziehung zu der Gesellschaft oder deren Vorstand steht, die einen wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründen kann. Die Anteilseignerseite soll bei der Beurteilung der Unabhängigkeit ihrer Mitglieder nach der Empfehlung C.7 des Kodex weiter insbesondere berücksichtigen, ob das Aufsichtsratsmitglied selbst oder ein naher Familienangehöriger des Aufsichtsratsmitglieds in den zwei Jahren vor der Ernennung Mitglied des Vorstands der Gesellschaft war. Ferner ist zu berücksichtigen, ob das Aufsichtsratsmitglied aktuell oder in dem Jahr bis zu seiner Ernennung direkt oder als Gesellschafter oder in verantwortlicher Funktion eines konzernfremden Unternehmens eine wesentliche geschäftliche Beziehung mit der Gesellschaft oder einem von dieser abhängigen Unternehmen unterhält oder unterhalten hat, ein naher Familienangehöriger eines Vorstandsmitglieds ist oder dem Aufsichtsrat seit mehr als zwölf Jahren angehört. Mit Blick auf einen etwaigen kontrollierenden Aktionär bestimmt die Empfehlung C.9 des Kodex, dass ein Aufsichtsratsmitglied von einem kontrollierenden Aktionär unabhängig ist, wenn es selbst oder ein naher Familienangehöriger weder kontrollierender Aktionär ist noch dem geschäftsführenden Organ des kontrollierenden Aktionärs angehört oder in einer persönlichen oder geschäftlichen Beziehung zum kontrollierenden Aktionär steht, die einen wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründen kann. Ein Aktionär ist dabei kontrollierend, wenn mit ihm entweder ein Beherrschungsvertrag besteht oder er die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Zuletzt sollen dem Aufsichtsrat entsprechend der Empfehlung C.11 des Kodex nicht mehr als zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft angehören. Unter Zugrundelegung der genannten Kriterien sind alle zehn Vertreterinnen und Vertreter der Anteilseignerseite als "unabhängig" im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex zu qualifizieren, namentlich also Prof. Dr. Jens Weidmann, Dr. Frank Czichowski, Sabine U. Dietrich, Dr. Jutta A. Dönges, Burkhard Keese, Daniela Mattheus, Caroline Seifert, Harald Christ, Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell und Frank Westhoff. Dr. Jutta A. Dönges und Harald Christ wurden auf Anregung des Finanzmarktstabilisierungsfonds, vertreten durch die Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, zur Wahl in den Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft vorgeschlagen. Der Finanzmarktstabilisierungsfonds ist am Grundkapital der Commerzbank Aktiengesellschaft mit etwa 15,75 % beteiligt und damit schon kein kontrollierender Aktionär im Sinne des Kodex. Die Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH unterhält auch keine wesentlichen geschäftlichen Beziehungen zur Commerzbank Aktiengesellschaft. Zudem gibt es im Aufsichtsrat kein ehemaliges Mitglied des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft. Damit ist das Ziel, dass dem Aufsichtsrat stets mindestens acht von der Hauptversammlung gewählte unabhängige Aufsichtsratsmitglieder angehören sollen, erreicht. Insofern ist die Selbsteinschätzung gerechtfertigt, dass dem Aufsichtsrat eine angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder angehört. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten sich der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse mit den Ergebnissen der im Geschäftsjahr 2022 gemäß der Empfehlung D.12 des Kodex durchgeführten Überprüfung der Wirksamkeit ihrer Arbeit verbunden mit der gemäß § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG durchzuführenden Bewertung von Vorstand und Aufsichtsrat. Sowohl der Aufsichtsrat als auch die einzelnen Ausschüsse erarbeiteten anhand der Ergebnisse jeweils einen Maßnahmenkatalog; im Aufsichtsrat unter anderem zu den Themen Qualifizierung und Fortbildung der Aufsichtsratsmitglieder insbesondere in den Themenfeldern ESG und Digitalisierung sowie effiziente Kommunikation zwischen Vorstand und Aufsichtsrat und setzten diese Maßnahmen um. Am Ende des Geschäftsjahres 2023 überprüfte der Aufsichtsrat mit Unterstützung eines externen Beraters dann die Wirksamkeit seiner Arbeit im Geschäftsjahr 2023 und führte mit diesem auch die Bewertung gemäß § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG durch. Zu diesem Zweck haben alle Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder in einem ersten Schritt Fragebogen ausgefüllt, die anschließend ausgewertet wurden. Auf Basis der Auswertung wurde mit jedem Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglied in einem zweiten Schritt ein Interview geführt. Die sich aus Fragebogen und Interviews ergebenden Antworten wurden eingehend analysiert. Die Ergebnisse wurden dem Aufsichtsrat zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 präsentiert und im Plenum diskutiert. Auf Basis dieser Diskussionen wurden sowohl im Aufsichtsrat als auch in den Ausschüssen Maßnahmenkataloge erstellt, die zeitnah abgearbeitet werden. Insgesamt sind die Aufsichtsratsmitglieder der Auffassung, dass die Arbeitsweise des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse effektiv ist und auf hohem Niveau erfolgt. Gemäß Empfehlung E.2 des Kodex sowie § 3 Abs. 6 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats hat jedes Aufsichtsratsmitglied Interessenkonflikte offenzulegen. Um einem potenziellen Interessenkonflikt mit ihrer Funktion als CFO der Uniper SE vorzubeugen, beteiligte sich Dr. Jutta A. Dönges nicht an Diskussionen und Beschlussfassungen zu Krediten der Commerzbank an Uniper SE. Der Aufsichtsrat sorgt - der Empfehlung B.2 des Kodex folgend - gemeinsam mit dem Vorstand für eine langfristige Nachfolgeplanung für die Besetzung des Vorstands. Diese umfasst auch Maßnahmen, um auf eventuelle kurzfristige personelle Veränderungen, zum Beispiel durch Amtsniederlegung aus persönlichen Gründen, angemessen reagieren zu können. Für die Nachfolgeplanung ist der Präsidial- und Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft zuständig. Er unterstützt den Aufsichtsrat bei der Ermittlung von Bewerberinnen und Bewerbern für die Bestellung von Vorstandsmitgliedern. Hierbei berücksichtigt er die Ausgewogenheit und Unterschiedlichkeit der Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen aller Mitglieder des Vorstands und entwirft eine Stellenbeschreibung mit Bewerberprofil. Bei der Stellenbeschreibung berücksichtigt er das Kompetenzprofil und die Eignungsmatrix für den Vorstand sowie sonstige Ziele für dessen Zusammensetzung, zum Beispiel Diversität. Der Präsidial- und Nominierungsausschuss überprüft zudem gemäß § 25d Abs. 11 Nr. 5 KWG die Grundsätze des Vorstands für die Auswahl und Bestellung der Personen der oberen Leitungsebene. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden bespricht er regelmäßig potenziell geeignete interne Nachfolgekandidatinnen und -kandidaten für die Besetzung des Vorstands. Um die Nachfolgeplanung zukünftig noch strukturierter und langfristiger zu gestalten, wird der Prozess aktuell mit Unterstützung eines externen Beraters weiterentwickelt. Das von der Hauptversammlung am 11. Mai 2022 beschlossene und seit dem 1. Januar 2022 geltende System zur Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist in der Satzung der Commerzbank wiedergegeben und zusammen mit dem Beschluss auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist zudem im Vergütungsbericht, der auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht ist, detailliert erläutert. Diversität Sowohl in der Commerzbank Aktiengesellschaft als auch in den Konzerngesellschaften wird bei der Zusammensetzung des Vorstands, der Besetzung von Führungsfunktionen und auch bei Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern den Empfehlungen A.2, B.1 und C.1 des Kodex folgend auf Diversität geachtet. Damit soll der Gefahr von "Gruppendenken" und Voreingenommenheit entgegengewirkt werden. Zudem trägt Diversität zu einem breiteren Erfahrungsschatz sowie einer größeren Bandbreite in Bezug auf Kenntnisse, Sachkunde und Fähigkeiten bei. Diversitätskonzept und Angaben zum Mindestanteil von Frauen und Männern in Bezug auf den Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft besteht aus zwanzig Mitgliedern. Wie bereits bei der Beschreibung der Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats auf Seite 27 dargelegt, sollen dem Aufsichtsrat stets mindestens acht von der Hauptversammlung gewählte, unabhängige Aufsichtsratsmitglieder (Anteilseignervertreterinnen und -vertreter) im Sinne der Empfehlungen C.6, C.7. und C.8 des Kodex angehören. Zudem hat der Aufsichtsrat, wie vom Kodex in C.2 empfohlen, eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder festgelegt, indem er sich eine Regelaltersgrenze von 72 Jahren zum relevanten Stichtag des Ablaufs der ordentlichen Hauptverhandlung gesetzt hat. Dabei strebt der Aufsichtsrat eine breite Altersstruktur innerhalb des Gesamtgremiums an. Ferner strebt der Aufsichtsrat an, in angemessenem Rahmen unterschiedliche Ausbildungs- und Berufshintergründe unter den Aufsichtsratsmitgliedern abzubilden. Dem Aufsichtsrat soll außerdem stets zumindest ein internationaler Vertreter angehören. Des Weiteren achtet der Aufsichtsrat bei den Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung auf eine angemessene Beteiligung von Frauen und Männern. Der Aufsichtsrat ist bestrebt, den gesetzlich geforderten Anteil von Frauen und Männern im Aufsichtsrat von jeweils mindestens 30 % zu übertreffen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Aufsichtsrat lediglich durch seine Wahlvorschläge an die Hauptversammlung Einfluss auf die Besetzung des Aufsichtsrats nehmen kann. Die Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter des Aufsichtsrats sind ebenfalls bestrebt, den Anteil von Frauen und Männern aufseiten der Arbeitnehmervertreter in Höhe von jeweils mindestens 30 % zu übertreffen. Alle genannten Ziele hat der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 erreicht. Am 31. Dezember 2023 gehörten dem Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft mit Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell eine internationale Vertreterin sowie insbesondere mit ihr und Burkhard Keese zwei Vertreter mit besonderer internationaler Erfahrung oder Kompetenz an. Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell ist Österreicherin, verfügt über umfassende Erfahrungen und Kenntnisse über die europäische Wirtschaft sowie Finanzinstitute und war viele Jahre Mitglied im international besetzten Direktorium der Europäischen Zentralbank. Burkhard Keese ist langjährig in international aufgestellten Finanzdienstleistungsunternehmen tätig, insbesondere seit 2019 im Vereinigten Königreich bei Lloyd's of London. Insgesamt können zwölf Mitglieder des Aufsichtsrats auf internationale Erfahrungen oder Kompetenzen zurückgreifen. Der Aufsichtsrat ist jeweils zur Hälfte mit zehn Frauen und zehn Männern besetzt. Auch auf der Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite sind die Geschlechter mit jeweils fünf Frauen und fünf Männern pro Seite jeweils hälftig vertreten. Die Konzerngesellschaften haben, sofern gesetzlich vorgesehen, eigene Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat festgelegt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft waren zum Ende des Berichtsjahres zwischen 29 und 71 Jahren alt; das durchschnittliche Alter betrug 53,6 Jahre. Die Ausbildungs- und Berufshintergründe der Aufsichtsratsmitglieder variieren: Es gibt Aufsichtsratsmitglieder mit Bankausbildung, Juristen, Mitglieder mit wirtschaftlichen Studienabschlüssen und Ingenieure. Viele Aufsichtsratsmitglieder verfügen über eine langjährige Bankerfahrung. Diversitätskonzept und Beteiligungsgebot in Bezug auf den Vorstand Bei der Zusammensetzung des Vorstands ist der Aufsichtsrat bestrebt, dem Gesichtspunkt der Diversität insbesondere auch in Bezug auf Aspekte wie Alter, Herkunft, Bildungs- und Berufshintergrund verstärkt Rechnung zu tragen und eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben. In der Regel sollen die Vorstandsmitglieder nicht älter als 65 Jahre sein. Zudem sorgt der Aufsichtsrat in angemessenem Rahmen für unterschiedliche Ausbildungs- und Berufshintergründe der Vorstandsmitglieder. Der Vorstand besteht aktuell aus sieben Mitgliedern, davon zwei Frauen und fünf Männer. Damit wird das Beteiligungsgebot nach § 76 Abs. 3a AktG erfüllt und zugleich übertroffen, wonach in einem Vorstand, der aus mehr als drei Personen besteht, mindestens eine Frau und mindestens ein Mann Mitglied des Vorstands sein müssen. Der Aufsichtsrat ist bestrebt, auch zukünftig das gesetzliche Beteiligungsgebot zu übertreffen. Zum 31. Dezember 2023 betrug der Frauenanteil im Vorstand 28,6 %. Die Konzerngesellschaften haben, sofern gesetzlich vorgesehen, eigene Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand festgelegt. Zielquoten für die erste und zweite Führungsebene Der Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft ist nach § 76 Abs. 4 AktG verpflichtet, eine Zielgröße für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands sowie eine Frist zum Erreichen dieser Zielgröße festzulegen. Er hat zuletzt im Dezember 2021 neue Zielquoten für die erste und zweite Führungsebene der Commerzbank Aktiengesellschaft (bezogen auf das Inland) festgelegt. Für die erste Führungsebene liegt die Zielquote bei 25 %, für die zweite Führungsebene ebenfalls bei 25 %. Als Fristende wurde der 31. Dezember 2026 festgelegt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat sich damit ambitionierte Ziele gesetzt. Denn für die Bank und den Konzern insgesamt ist es ein wichtiges Ziel, die Anzahl der Frauen in Führungspositionen weiter zu steigern. In der Commerzbank Aktiengesellschaft gehörten am 31. Dezember 2023 zur ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands 41 Personen, von denen 33 männliche und 8 weibliche Führungskräfte waren. Der Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands betrug damit 19,5 %. Die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands umfasste 306 Personen, von denen 236 männliche und 70 weibliche Führungskräfte waren. Der Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands betrug mithin 22,9 %. Von der Festlegung von Zielquoten für die erste und zweite Führungsebene auf Konzernebene hat der Vorstand abgesehen. Die jeweiligen Konzerngesellschaften haben im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben vielmehr eigene Zielquoten bestimmt. Im Konzern gehörten zur ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands 44 Personen, von denen 36 männliche und 8 weibliche Führungskräfte waren. Der Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands betrug damit zum Berichtsstichtag 18,2 %. Die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands umfasste 350 Personen, von denen 274 männliche und 76 weibliche Führungskräfte waren. Der Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands betrug somit 21,7 %. Bilanzierung Die Rechnungslegung des Commerzbank-Konzerns sowie der Commerzbank Aktiengesellschaft vermittelt unter Beachtung der jeweiligen Rechnungslegungsstandards ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind (IFRS), und den ergänzenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt; Jahresabschluss und Lagebericht der Commerzbank Aktiengesellschaft nach den Vorschriften des HGB. Konzernabschluss sowie Jahresabschluss werden vom Vorstand aufgestellt und vom Aufsichtsrat gebilligt. Der Jahresabschluss wird damit festgestellt. Die Prüfung obliegt dem von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer. Zum Konzernlagebericht gehört auch ein ausführlicher Risikobericht, der über den verantwortungsvollen Umgang des Unternehmens mit den unterschiedlichen Risikoarten informiert. Er ist auf den Seiten 216 bis 263 dieses Geschäftsberichts abgedruckt. Während des Geschäftsjahres werden Anteilseigner und Dritte zusätzlich durch den Zwischenbericht zum 30. Juni und zwei weitere Zwischenmitteilungen zum 31. März und 30. September des jeweiligen Jahres über den Geschäftsverlauf unterrichtet. Auch der Zwischenbericht zum 30. Juni wird nach den IFRS aufgestellt. In den Zwischenmitteilungen zum 31. März und 30. September werden die Bestandteile "Gesamtergebnisrechnung", "Bilanz" und "Eigenkapitalveränderungsrechnung" in Übereinstimmung mit den hierfür anwendbaren Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätzen der IFRS für die Zwischenberichterstattung erstellt. Aktionärsbeziehungen, Transparenz und Kommunikation Einmal im Jahr findet die ordentliche Hauptversammlung statt. Sie beschließt insbesondere über - soweit ausgewiesen - die Verwendung des Bilanzgewinns, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Bestellung des Abschlussprüfers sowie Satzungsänderungen. Gegebenenfalls erteilt sie die Ermächtigung zu Kapitalmaßnahmen oder die Zustimmung zum Abschluss von Gewinnabführungsverträgen. Dabei gewährt jeweils eine Aktie eine Stimme. Der Aufsichtsrat hat der Hauptversammlung 2022 ein in grundlegenden Punkten weiterentwickeltes Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands gemäß § 120a Abs. 1 AktG zur Billigung vorgelegt. Die Hauptversammlung hat das Vergütungssystem mit einer Quote von 84,6 % gebilligt. Das aktuelle Vergütungssystem und der Beschluss der Hauptversammlung sind auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft veröffentlicht. Die Aktionärinnen und Aktionäre der Bank können Empfehlungen oder sonstige Stellungnahmen per Brief oder E-Mail einbringen oder persönlich vortragen. Seit dem Geschäftsjahr 2020 gibt es zudem einen in der Engagement-Policy geregelten geordneten Prozess, um als Aktionärin oder Aktionär mit der Commerzbank Aktiengesellschaft in Kontakt zu treten. Bei der Hauptversammlung erfolgt die Kommentierung oder Beantwortung direkt durch Vorstand oder Aufsichtsrat. Daneben können die Aktionärinnen und Aktionäre durch Gegen- oder Erweiterungsanträge zur Tagesordnung den Ablauf der Hauptversammlung mitbestimmen. Auf Antrag der Aktionärinnen und Aktionäre kann auch eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Die für die Hauptversammlung rechtlich erforderlichen Berichte und Unterlagen einschließlich des Geschäftsberichts sind im Internet abrufbar, ebenso die Tagesordnung der Hauptversammlung und eventuelle Gegen- oder Erweiterungsanträge. Die Commerzbank Aktiengesellschaft informiert die Öffentlichkeit - und damit auch die Aktionärinnen und Aktionäre - viermal pro Jahr über die Finanz- und Ertragslage der Bank. Kursrelevante Unternehmensnachrichten werden zudem als Ad-hoc-Meldung veröffentlicht. Damit ist die Gleichbehandlung der Aktionärinnen und Aktionäre sichergestellt. Im Rahmen von Pressekonferenzen und Analysten- und Investorenveranstaltungen berichtet der Vorstand über den Jahresabschluss beziehungsweise die Quartalsergebnisse sowie über die zukünftige Strategie der Bank. Zur Berichterstattung nutzt die Commerzbank Aktiengesellschaft die Möglichkeiten des Internets; unter https://www.commerzbank.de werden umfangreiche Informationen über den Konzern veröffentlicht. So ist neben den Geschäftsordnungen von Vorstand und Aufsichtsrat unter anderem auch die Satzung der Commerzbank Aktiengesellschaft im Internet verfügbar. Im Geschäftsbericht und im Internet wird darüber hinaus der Finanzkalender für das laufende und nächste Jahr publiziert. Er enthält alle für die Finanzkommunikation wesentlichen Veröffentlichungstermine, insbesondere Termine von Bilanzpresse- und Analystenkonferenzen sowie den Termin der Hauptversammlung. Wir fühlen uns zu offener und transparenter Kommunikation mit unseren Aktionärinnen und Aktionären und allen anderen Stakeholdern verpflichtet. Diesen Anspruch wollen wir auch künftig erfüllen. Angaben gemäß § 315a und § 315 Abs. 4 des Handelsgesetzbuches (HGB) Übernahmerechtliche Angaben gemäß § 315a HGB und erläuternder Bericht Zusammensetzung des Grundkapitals Das Grundkapital der Commerzbank betrug zum Ende des Geschäftsjahres 1240223329,00 Euro. Es ist eingeteilt in 1240223329 Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Die Commerzbank hat lediglich Stammaktien ausgegeben, mit denen die gleichen Rechte und Pflichten verbunden sind. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme. Stimmrechts- und Übertragungsbeschränkungen; Art der Stimmrechtskontrolle bei Mitarbeiterbeteiligung Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind uns nicht bekannt. Generell ist das Stimmrecht in den Fällen des § 136 AktG aus den betroffenen Aktien von Gesetzes wegen ausgeschlossen. Auch aus eigenen Aktien können nach § 71b AktG keine Rechte ausgeübt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Aktien der Commerzbank halten, üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionärinnen und Aktionäre nach Maßgabe von Gesetz und Satzung aus. Beteiligungen am Kapital von mehr als zehn vom Hundert der Stimmrechte Nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) muss jeder Anleger, der durch Erwerb, Veräußerung oder auf sonstige Weise bestimmte Anteile an Stimmrechten erreicht, überschreitet oder unterschreitet, dies uns und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) anzeigen. Der niedrigste Schwellenwert für diese Anzeigepflicht beträgt drei vom Hundert. Gemäß der Stimmrechtsmitteilung vom 4. Juni 2013 ist der Finanzmarktstabilisierungsfonds, Bundesrepublik Deutschland, an der Commerzbank Aktiengesellschaft mit 17,15 vom Hundert am stimmberechtigten Kapital beteiligt. Sofern der damals gemeldete Stimmrechtsanteil unverändert geblieben ist, wäre der Finanzmarktstabilisierungsfonds seit der Durchführung der Kapitalerhöhung im April 2015 und dem Aktienrückkauf im Juni 2023 an der Commerzbank Aktiengesellschaft noch mit etwa 15,75 vom Hundert am stimmberechtigten Kapital beteiligt. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands; Änderungen der Satzung Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat nach Maßgabe des § 84 AktG und § 6 Abs. 2 der Satzung bestellt und abberufen. Vor der Bestellung von Vorstandsmitgliedern muss der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank (EZB) nachgewiesen werden, dass diese zuverlässig, fachlich geeignet und in ausreichendem Maße zeitlich verfügbar sind. Die fachliche Eignung setzt voraus, dass sie in ausreichendem Maße theoretische und praktische Kenntnisse in den Geschäften der Bank sowie Leitungserfahrung haben (§ 24 Abs. 1 Nr. 1, § 25c Abs. 1 KWG, Art. 93 EU-Verordnung Nr. 468/2014 (SSM-Rahmenverordnung)). Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen; im Übrigen legt der Aufsichtsrat gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung die Anzahl der Vorstandsmitglieder fest. Fehlt ein erforderliches Vorstandsmitglied, ohne dass der Aufsichtsrat eine entsprechende Bestellung vornimmt, so wird dieses in dringenden Fällen nach Maßgabe des § 85 AktG gerichtlich bestellt. Jede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 Abs. 1 Satz 1 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, genügt ergänzend zur einfachen Stimmenmehrheit die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals (§ 19 Abs. 3 Satz 2 der Satzung). Die Befugnis zu Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 3 der Satzung in Übereinstimmung mit § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG auf den Aufsichtsrat übertragen worden. Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Der Vorstand ist nach näherer Maßgabe von § 4 Abs. 3 und Abs. 4 der am 31. Dezember 2023 geltenden Satzung ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. Mai 2028 das Grundkapital einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 563560935,00 Euro durch Ausgabe neuer Aktien zu erhöhen: scrollen ― um bis zu 438325172,00 Euro gegen Bareinlagen (Genehmigtes Kapital 2023/I). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht auszuschließen, um (i) Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen oder (ii) Belegschaftsaktien an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 15000000,00 Euro auszugeben; ― um bis zu 125235763,00 Euro gegen Bar- oder Sacheinlagen (Genehmigtes Kapital 2023/II). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht auszuschließen, um (i) Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen; (ii) um in dem Umfang, in dem es erforderlich ist, Inhabern von Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht auf neue Aktien einzuräumen; (iii) das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen; oder (iv) neue Aktien gegen Bareinlagen im Umfang von höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens oder - falls dieser Wert geringer ist - zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung auszugeben, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis für Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Für die Bestimmung der Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals bestehen die in der Satzung aufgeführten Anrechnungsregeln. Der anteilige Betrag des Grundkapitals, der auf Aktien entfällt, die unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionärinnen und Aktionäre gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben werden, darf insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Sofern Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionärinnen und Aktionäre an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG ausgegeben werden, darf der Vorstand nur bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 3 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals von der Ermächtigung Gebrauch machen. Für die Bestimmung dieser 3-%-Grenze bestehen die in der Satzung aufgeführten Anrechnungsregeln. Für die Einzelheiten des Genehmigten Kapitals, insbesondere zu den Ausübungsbedingungen, verweisen wir auf die ausführlichen Erläuterungen im Anhang Note 59. Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 13. Mai 2020 nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 12. Mai 2025 eigene Aktien im Volumen von bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals oder - falls dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Zusammen mit den aus anderen Gründen erworbenen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, dürfen die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zu keinem Zeitpunkt 10 % des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines an alle Aktionärinnen und Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots vorgenommen werden. Der zulässige Gegenwert für den Erwerb der Aktien (ohne Erwerbsnebenkosten) unterliegt für beide Erwerbsmöglichkeiten bestimmten in der Ermächtigung aufgeführten Grenzen. Sollte bei einem öffentlichen Kaufangebot das Volumen der angebotenen Aktien das vorgesehene Rückkaufvolumen überschreiten, kann die Annahme im Verhältnis der jeweils angebotenen Aktien vorgenommen werden. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 50 Stück zum Erwerb angebotener Aktien der Gesellschaft je Aktionärin und Aktionär kann vorgesehen werden (Mindestzuteilung). Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien kann einmalig oder mehrfach, ganz oder in Teilbeträgen und in Kombination der vorbezeichneten Erwerbsmöglichkeiten ausgenutzt werden. Der Vorstand wurde ermächtigt, zurückerworbene Aktien nach näherer Maßgabe des Hauptversammlungsbeschlusses wie folgt zu verwenden: scrollen ― Veräußerung der eigenen Aktien über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionärinnen und Aktionäre; ― Veräußerung der eigenen Aktien gegen Sachleistung zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen sowie anderen Wirtschaftsgütern; ― bei Veräußerung der eigenen Aktien durch ein Angebot an alle Aktionärinnen und Aktionäre Einräumung eines Bezugsrechts für Inhaber von Wandlungs- oder Optionsrechten, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts oder nach Erfüllung einer entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde; ― Ausgabe der eigenen Aktien (i) als Belegschaftsaktien an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 15000000,00 Euro oder (ii) als Bestandteil der Vergütung durch Leistung von Aktien an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG; ― Veräußerung der eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionärinnen und Aktionäre, sofern der Kaufpreis den Börsenpreis der Aktien zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Von dieser Ermächtigung darf nur Gebrauch gemacht werden, wenn sichergestellt ist, dass die Zahl der aufgrund dieser Ermächtigung veräußerten Aktien zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Ermächtigung oder - falls dieser Wert geringer ist - zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung 10 % des vorhandenen Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigt. Für die Bestimmung der Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals bestehen die in der Ermächtigung aufgeführten Anrechnungsregeln. Von den Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts für die Verwendung eigener Aktien als Belegschaftsaktien, als Bestandteil der Vergütung durch Leistung von Aktien an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Ausgabe der eigenen Aktien gegen Sachleistung an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Einbringung von Ansprüchen auf variable Vergütungsbestandteile, Gratifikationen oder ähnlichen Forderungen gegen die Gesellschaft oder ihre Konzernunternehmen darf der Vorstand nur bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 3 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals Gebrauch machen. Für die Bestimmung dieser 3-%-Grenze bestehen die in der Ermächtigung aufgeführten Anrechnungsregeln. Die vorgenannten Ermächtigungen zur Verwendung eigener Aktien können einmalig oder mehrfach, ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden. Die eigenen Aktien dürfen jeweils für einen oder mehrere der vorgenannten Zwecke verwendet werden. Das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre auf wiederveräußerte Commerzbank-Aktien wurde insoweit ausgeschlossen als diese Aktien gemäß den vorstehenden Ermächtigungen unter den Aufzählungspunkten 2 bis 5 verwendet werden. Der Vorstand wurde weiter ermächtigt, aufgrund dieser Ermächtigung erworbene Aktien einzuziehen, ohne dass die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Ergänzend zu der vorstehend beschriebenen Ermächtigung wurde der Vorstand von der Hauptversammlung am 13. Mai 2020 nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, eigene Aktien auch unter Einsatz von Put- oder Call-Optionen sowie Terminkaufverträgen zu erwerben. Die Gesellschaft kann danach auf physische Belieferung gerichtete Put-Optionen an Dritte verkaufen und Call-Optionen von Dritten kaufen sowie Terminkaufverträge abschließen, bei denen zwischen Abschluss des Kaufvertrags über die eigenen Aktien und der Erfüllung durch Lieferung der Aktien mehr als zwei Börsentage liegen (nachfolgend zusammen "Derivate"). Durch die Bedingungen dieser Derivate muss sichergestellt sein, dass die Derivate nur mit Aktien beliefert werden, die ihrerseits unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erworben wurden; dem genügt der Erwerb der Aktien über die Börse. Unter dieser Voraussetzung kann auch eine Kombination der vorgenannten Derivate eingesetzt werden. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien unter Einsatz von Derivaten kann einmalig oder mehrfach, ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Alle Aktienerwerbe unter Einsatz von Derivaten sind auf Aktien im Umfang von höchstens 5 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung über diese Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals oder - falls dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung bestehenden Grundkapitals beschränkt. Die Laufzeit der einzelnen Derivate darf jeweils höchstens 18 Monate betragen und muss so bestimmt werden, dass der Aktienerwerb in Ausübung der Derivate spätestens am 12. Mai 2025 erfolgt. Der in einem Derivat vereinbarte Preis (ohne Erwerbsnebenkosten) für den Erwerb einer Aktie bei Ausübung von Optionen oder Erfüllung von Terminkäufen unterliegt ebenso wie der von der Gesellschaft für Optionen zu zahlende Erwerbspreis, der von der Gesellschaft vereinnahmte Veräußerungspreis für Optionen sowie der von der Gesellschaft bei Terminkäufen vereinbarte Terminkurs bestimmten in der Ermächtigung näher aufgeführten Grenzen. Werden eigene Aktien unter Einsatz von Derivaten unter Beachtung der vorstehenden Regelungen erworben, ist ein Recht der Aktionärinnen und Aktionäre, solche Derivategeschäfte mit der Gesellschaft abzuschließen, in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgeschlossen. Aktionärinnen und Aktionäre haben ein Recht auf Andienung ihrer Aktien der Gesellschaft nur, soweit die Gesellschaft ihnen gegenüber aus den Derivategeschäften zur Abnahme der Aktien verpflichtet ist. Ein etwaiges weitergehendes Andienungsrecht ist ausgeschlossen. Für die Verwendung von Aktien, die unter Einsatz von Derivaten erworben werden, gelten die oben für direkt zurückerworbene Aktien beschriebenen Regeln. Wesentliche Vereinbarungen bei einem Kontrollwechsel infolge eines Übernahmeangebots Die Commerzbank hat im Rahmen von ISDA Master Agreements mit einem Teil der Vertragspartner für den Fall eines Kontrollwechsels aufgrund einer Verschmelzung oder Vermögensübertragung bei der Commerzbank ein außerordentliches Kündigungsrecht zugunsten dieser Vertragspartner vereinbart. In der Regel setzt das Kündigungsrecht zusätzlich eine wesentliche Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der Commerzbank voraus. Die unter diesen Master Agreements abgeschlossenen Einzelverträge wären im Falle einer solchen Kündigung zum Marktwert abzurechnen, der börsentäglich ermittelt werden kann. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Kündigung eines Kunden mit besonders großem Geschäftsvolumen im Einzelfall aufgrund der möglichen Zahlungsverpflichtungen der Bank dennoch wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Commerzbank haben kann. Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots sind weder mit Vorstandsmitgliedern noch mit Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Commerzbank getroffen worden. Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB Ziel des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf die Finanzberichterstattung ist es, dass der Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft und des Commerzbank-Konzerns gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IFRS ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. In der Commerzbank sind das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem - beide mit Blick auf die Finanzberichterstattung - miteinander verknüpft. Im Folgenden wird daher der Begriff "IKS" ("Internes Kontrollsystem") verwendet. Details des Risikomanagementsystems können dem Risikobericht auf der Seite 219 f. entnommen werden. Das Ziel einer ordnungsgemäßen und verlässlichen Finanzberichterstattung ist dadurch gefährdet, dass wesentliche Informationen in der Finanzberichterstattung fehlerhaft sind. Hierbei spielt es keine Rolle, ob dies durch einen einzelnen Sachverhalt oder erst durch die Kombination mehrerer Sachverhalte gegeben ist. Risiken für die Finanzberichterstattung können durch Fehler in den Rechnungslegungsprozessen entstehen. Zudem kann betrügerisches Verhalten zu einer fehlerhaften Darstellung von Informationen führen. Daher ist von der Bank sicherzustellen, dass die Risiken bezüglich einer fehlerhaften Darstellung, Bewertung oder Ausweises von wesentlichen Informationen im Rahmen der Finanzberichterstattung minimiert werden. Das IKS der Commerzbank ist darauf ausgerichtet, eine hinreichende Sicherheit bezüglich der Einhaltung geltender rechtlicher Anforderungen, der Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit sowie der Vollständigkeit und Richtigkeit der Finanzberichterstattung zu gewährleisten. Gesetzliche Grundlagen und Richtlinien In § 315 Abs. 4 HGB ist vom Gesetzgeber vorgegeben, dass kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften im Lagebericht die wesentlichen Merkmale ihres IKS beschreiben. In der Commerzbank sind die in den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) getroffenen Grundsätze zur institutsspezifischen Ausgestaltung des internen Kontrollsystems umgesetzt. Grundlage für die Gestaltung des internen Kontrollsystems der Bank ist das vom "Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission" (COSO) entwickelte und international gültige Rahmenwerk. Die Commerzbank leitet hieraus folgende Ziele ab: scrollen ― Effektivität und Effizienz der Geschäftsprozesse, ― Einhaltung der gültigen Gesetze und Vorschriften und ― Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung. Im Hinblick auf die vom COSO geforderte Risikobeurteilung des Rechnungslegungsprozesses (wie zum Beispiel Sicherstellung der Vollständigkeit der erfassten Transaktionen oder der korrekten bilanziellen Bewertung) bezüglich der Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung orientiert sich die Bank an den Empfehlungen des "International Standard on Auditing (ISA) 315". Organisation Eine wesentliche Basis für eine solide Unternehmensführung mit entsprechender Ausgestaltung einer unter Risikoaspekten orientierten strategischen Ausrichtung des Gesamtkonzerns ist die Schriftlich Fixierte Ordnung (SFO). Die SFO ist als die nachvollziehbare sowie laufend zu aktualisierende Darstellung der Aufbau- und Ablauforganisation einschließlich des Kompetenzgefüges eines Unternehmens definiert. Der verbindliche, regulatorisch geforderte Standard für die Ablauforganisation wird mit der SFO-Policy sowie dem Process Framework gesetzt. Diese bilden den Rahmen für Beschreibungen und Dokumentationen von Anweisungen, inklusive der Prozesse. Die Dokumentation und Aktualisierung der Aufbauorganisation wird als Teil der SFO verstanden und gibt als Governance Framework für alle Unternehmenseinheiten einheitliche und verbindliche Mindestanforderungen vor. Primäres Merkmal ist das Prinzip der eindeutigen Verantwortungszuweisung, ausgehend vom Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand über den für Konzernfunktionen vorhandenen Global Functional Lead bis hin zur Sachkostenkompetenz auf den darunterliegenden Führungsebenen. Der Umfang und die Ausgestaltung des Governance Framework orientieren sich sowohl an rechtlichen und regulatorischen Anforderungen als auch an der durch den Vorstand verabschiedeten "Unternehmensverfassung der Commerzbank". Daher übersetzt das Governance Framework wesentliche Leitgedanken der Unternehmensverfassung in praktische Regelungen und beinhaltet folgende Elemente: scrollen ― Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand, ― Geschäftsaufträge, ― Geschäftsordnungen, ― Organigramme und ― Regelungen für Sachkostenkompetenzen. Die organisatorischen Kontroll- und Überwachungselemente zur Sicherstellung eines funktionsfähigen und effizienten Kontrollgefüges werden in der Commerzbank Aktiengesellschaft in drei hintereinandergeschalteten Ebenen eingeordnet. Das "Three Lines of Defence"-Modell ist als zentraler Bestandteil in der Unternehmensverfassung verankert. Zudem sind inhaltlich nicht miteinander zu vereinbarende Aufgaben in der Bank nach dem Prinzip der Funktionstrennung in unterschiedlichen Bereichen organisiert. Zusätzlich werden zur Minimierung der Risiken in der Finanzberichterstattung wesentliche Kontrollen im Vieraugenprinzip durchgeführt. In Anlehnung an die MaRisk liegt die Verantwortung für Implementierung, Umsetzung, Durchführung, Weiterentwicklung und Überprüfung des bankweiten IKS beim Vorstand. Während der Vorstand die Ausgestaltung und den Nachweis der Angemessenheit des konzernweiten IKS verantwortet, trägt die CFO die Verantwortung für die Ausgestaltung und die Effektivität des IKS für die Finanzberichterstattung. Sie ist verantwortlich für die Gestaltung des IKS durch angemessene und wirksame Kontrollschritte und deren Einbettung in die jeweiligen Prozesse. Dem Vorstand obliegt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Aufstellung des Einzel- und Konzernabschlusses. In der Überwachung der Finanzberichterstattung wird der Aufsichtsrat vornehmlich durch den eigens hierfür geschaffenen Prüfungsausschuss unterstützt. Dieser unterstützt in der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems, insbesondere des internen Kontrollsystems, der Compliance und des internen Revisionssystems. Zusätzlich unterstützt er bei der Überwachung der Durchführung der Abschlussprüfungen, insbesondere hinsichtlich der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und der vom Abschlussprüfer erbrachten Leistungen. Weiterhin überwacht der Prüfungsausschuss die Behebung der vom Prüfer festgestellten Mängel im Rahmen der Mängelverfolgung und Berichterstattung durch die Interne Revision. Die Interne Revision (Group Audit) unterrichtet den Aufsichtsrat beziehungsweise die von ihm eingesetzten Ausschüsse und Komitees entsprechend den regulatorischen Anforderungen sowie mittels zusammenfassender Berichte quartalsweise über die Revisionsarbeit und deren wesentliche Ergebnisse. Für die Erstellung der Abschlüsse im Einklang mit den jeweiligen Gesetzen sowie internen und externen Richtlinien ist der direkt der CFO unterstellte Bereich Group Finance (GM-F) zuständig. Innerhalb von GM-F ist der Bereich Financial & Management Reporting mit der intranetbasierten Bereitstellung von Bilanzierungsrichtlinien betraut. Die Umsetzung dieser Bilanzierungsrichtlinien unterstützt eine konzernweit konsistente und korrekte Bilanzierung. Der Betrieb und die fortlaufende technische und fachliche Weiterentwicklung der Infrastruktur für die Finance-Kernprozesse werden in der Cluster-Lieferorganisation von GM-F verantwortet. Kontrollen zur Risikominimierung Kontrollen sind in der Bank technisch oder manuell (organisatorisch) direkt in die betrieblichen Abläufe integriert. Technische Kontrollen werden in den verwendeten IT-Systemen eingesetzt und bestehen beispielsweise aus Kontrollsummen und Prüfziffern. Ergänzt werden die technischen Kontrollen häufig um manuelle Kontrollbestandteile wie zum Beispiel Bildschirmfreigaben, die vom zuständigen Personal durchgeführt werden. Darüber hinaus existieren weitere Maßnahmen wie Kompetenzregelungen, Funktionstrennung und die Vergabe von IT-Berechtigungen, die ebenso zur Erhöhung der Datenqualität beitragen. In der weiteren Datenverarbeitung existieren zusätzliche Kontrollen, die die Vollständigkeit und Richtigkeit der übernommenen Daten prüfen. Überwachung durch Group Audit Group Audit (GM-A) erbringt als Interne Revision im Auftrag des Vorstands unabhängig, objektiv und risikoorientiert Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen. Die Audit-Funktion unterstützt die Bank dabei, die Unternehmensziele zu erreichen, indem sie mit einem systematischen und zielgerichteten Ansatz die Effektivität des Risikomanagements, der Kontrollen sowie der Führungs- und Überwachungsprozesse bewertet und diese verbessern hilft. Der Umfang der Tätigkeiten umfasst alle Aktivitäten der Bank, unabhängig davon, ob sie ausgelagert wurden oder nicht. Die Interne Revision ist ein Instrument des gesamten Vorstands, ihm unmittelbar unterstellt und berichtspflichtig. Sie besitzt zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben ein vollständiges und uneingeschränktes Informationsrecht. GM-A nimmt seine Aufgaben selbstständig und unabhängig wahr. Insbesondere bei der Berichterstattung und der Wertung der Prüfungsergebnisse ist GM-A keinen Weisungen unterworfen. GM-A ist als Konzernrevision im Rahmen des Risikomanagements der Gruppe ergänzend zu Revisionsabteilungen in Tochtergesellschaften tätig und kann diese in die Prüfungstätigkeiten einbinden. Über jede Prüfung erstellt GM-A zeitnah einen schriftlichen Bericht, der unter anderem den zuständigen Vorstandsmitgliedern zugeht. Auf der Grundlage der internen und externen Prüfungsberichte überwacht und dokumentiert GM-A die fristgerechte Beseitigung der berichteten Mängel. Bei nicht fristgerecht abgestelltem Handlungsbedarf kommt ein Eskalationsverfahren zur Anwendung. Über die zusammenfassenden quartalsweisen Berichte hinaus erstellt GM-A einen Jahresbericht über die von GM-A im Laufe des Geschäftsjahres durchgeführten Prüfungen, die Einhaltung des Prüfungsplans, die wesentlichen Mängel gemäß MaRisk sowie die ergriffenen Maßnahmen und legt diesen dem Vorstand vor. Prozess der Finanzberichterstattung Die Prozesse im Rechnungswesen der Commerzbank werden von IT-Systemen unterstützt, die in die jeweiligen Prozessabläufe integriert sind. Der Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft Inland erfolgt mit einer Finanzarchitektur - bestehend aus einem Financial Data Warehouse als konsistentem Grunddatenhaushalt und einer SAP-Standardsoftware für die Finanzfunktion. Damit existiert für die AG Inland sowohl für den IFRS- als auch für den HGB-Abschluss eine einheitliche Lösung auf Basis konsistenter Finanzdaten. Im Rahmen der Meldeprozesse für die Finanzberichterstattung werden alle Informationen, die für die Abschlusserstellung des Commerzbank-Konzerns nach IFRS und der Commerzbank Aktiengesellschaft nach HGB relevant sind, durch die Meldestellen an GM-F übermittelt. Die Übermittlung der Daten erfolgt mittels einer Funktionalität zur Onlinedatenerfassung direkt in die Konsolidierungssoftware SAP EC-CS, die an die Bedürfnisse der Bank angepasst ist. Tochtergesellschaften melden IFRS-Daten, von den inländischen und ausländischen Niederlassungen werden zusätzlich HGB-Meldungen erstellt. Die Daten werden automatisch auf Konsistenz geprüft, bevor sie an GM-F übermittelt werden. Wenn die hinterlegten Plausibilitätsprüfungen erfolgreich durchlaufen sind, können die einzelnen Zumeldungen finalisiert werden. Auf Basis dieser Daten werden in GM-F die Einzelabschlusserstellung der Commerzbank Aktiengesellschaft und sämtliche Konsolidierungsschritte für die Konzernabschlusserstellung sowie weitere Plausibilitätskontrollen durchgeführt. Die Maßnahmen zur Erstellung des Konzernabschlusses bestehen dabei aus einzelnen Konsolidierungsschritten (wie Kapital-, Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung), der Währungsumrechnung und der Zwischenergebniseliminierung. Die IFRS-Berichterstattung nach unternehmensspezifischen Segmenten erfolgt durch ein separates IT-System. Dabei findet eine Abstimmung mit den Daten aus dem Rechnungswesen statt. Maßnahmen zur weiteren Verfeinerung des IKS bezüglich der Finanzberichterstattung Das IKS bezüglich der Finanzberichterstattung ist an die Bedürfnisse des Commerzbank-Konzerns angepasst. Dabei wird es laufend weiterentwickelt. Zu diesem Zweck wurde das Control Environment Finance (CEF) fest in Group Finance implementiert. Basis für das CEF ist die sogenannte "Prozesslandkarte" von GM-F. In dieser Prozesslandkarte werden top-down alle wesentlichen Prozesse aufgeführt, mittels Ablaufbeschreibungen verfeinert und die Risiken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung in Anlehnung an das COSO-Rahmenwerk identifiziert. Hierbei lehnt sich die Bank zusätzlich an die Empfehlungen des International Standard on Auditing (ISA) 315 an. Zur Minimierung der identifizierten Risiken sind entsprechende Kontrollen implementiert. Für die Wirksamkeit des IKS sind die Ausgestaltung der Kontrollen durch angemessene Kontrollschritte und deren Einbettung in den jeweiligen Prozess sowie die operative Durchführung der Kontrollen die entscheidenden Faktoren zur Risikominimierung. Das IKS wird mit Blick auf die Finanzberichterstattung dabei durch eine regelmäßige Bewertung von Effektivität und Effizienz der Schlüsselkontrollen sowie mittels einer regelmäßigen Überprüfung der Kontrolldurchführung gestärkt. Durch diese Vorgehensweise werden Risiken erkannt, minimiert und eventuelle operative Fehlentwicklungen vermieden. Sonstiges Nach dem Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Änderungen am IKS der Finanzberichterstattung. Zusammengefasster gesonderter nichtfinanzieller Bericht scrollen Kapitel Inhalte Belange nach CSR-RUG Über diesen Bericht • Gesetzliche Anforderungen und Hintergründe 1. Verantwortung übernehmen • Einführung • Relevante Meilensteine der Entwicklung 2023 • Externe Bewertung unserer Nachhaltigkeitsleistung 2. Nachhaltigkeit strategisch verankern • Aufbau und Steuerung unserer Nachhaltigkeitsstrategie • Umweltbelange Governance-Strukturen verstetigt • Fokusthemen des Nachhaltigkeitsmanagements • Achtung Menschenrechte Wesentliche Themen analysiert • Unser Weg zu netto null Emissionen Net-Zero-Ziele verfolgen 3. Verantwortungsvoll steuern • Leitplanken durch das ESG-Rahmenwerk • Umweltbelange Haltung zeigen • Nachhaltigkeit als Teil des Risikomanagements • Achtung Menschenrechte Umwelt- und Sozialkriterien bewerten Finanzierte Emissionen reduzieren EU-Taxonomie einbinden • Emissionsminderung auf wissenschaftlicher Basis Umweltrisiken managen • Klassifizierung nach EU-Taxonomie • Materialität von Klima- und Biodiversitätsrisiken 4. Kundentransformation begleiten • Nachhaltigkeit als Chance für die Bank • Kundenbelange Nachhaltig finanzieren • Finanzierung der Energiewende Nachhaltige Geldanlage und Kapitalmarktprodukte • Begleitung der Kundentransformation Datensicherheit gewährleisten • Abwehr von Cyberkriminalität Im Dialog bleiben • Kundinnen und Kunden im Fokus 5. Mit gutem Beispiel vorangehen • Klimaschutz im eigenen Betrieb • Umweltbelange Betriebliche Emissionen senken • Unsere Verantwortung als Arbeitgeber • Sozialbelange Kollegialität leben • Frauen in Führungspositionen • Arbeitnehmerbelange Vielfalt und Chancengleichheit fördern Integrität und Compliance sicherstellen Für die Gesellschaft engagieren • Handeln nach ethischen Werten • Achtung Menschenrechte • Gesellschaftliches Engagement • Antikorruption Anhang • Offenlegungsstandards zu den Auswirkungen des Klimawandels und naturbedingten Chancen und Risiken TCFD-Empfehlungen im nichtfinanziellen Bericht • Standard für verantwortungsvolles Banking und Zielvorhaben für wesentliche Geschäftsfelder TNFD-Empfehlungen im nichtfinanziellen Bericht Fortschrittsbericht Principles for Responsible Banking (PRB) • Berechnungsgrundlagen der Green Asset Ratio und weitere quantitative Informationen, beispielsweise Sektorinformationen Weitere Angaben im Rahmen der EU-Taxonomie Über diesen Bericht Der zusammengefasste nichtfinanzielle Bericht für die Commerzbank Aktiengesellschaft und den Commerzbank-Konzern 1 wurde nach den Anforderungen des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (CSR-RUG) erstellt. Neben der Muttergesellschaft wurden dabei insbesondere die wesentlichen Tochtergesellschaften gemäß Risikoinventur, die Commerz Real AG, mBank S. A. und die Commerzbank Finance & Covered Bond S. A., einbezogen. 1 Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Informationen im vorliegenden Bericht auf den Konzern. In unserem Bericht machen wir - wie vom Gesetz gefordert - Angaben zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschenrechte sowie zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Da Kundenorientierung eine wesentliche Einflussgröße auf unseren Erfolg darstellt, berichten wir zusätzlich über Kundenbelange. Für die Identifizierung der zu berichtenden Sachverhalte wurden im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse nichtfinanzielle Sachverhalte ermittelt, die maßgeblich für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Commerzbank sind und auf die unsere Geschäftstätigkeit signifikante Auswirkungen haben (siehe Kapitel "Wesentliche Themen analysiert"). Die Beschreibung des Geschäftsmodells erfolgt im (Konzern-)Lagebericht, Kapitel "Struktur und Organisation". Abgesehen von der Beschreibung des Geschäftsmodells sind Verweise auf weiterführende Informationen innerhalb des Lageberichts nicht Bestandteil dieses nichtfinanziellen Berichts. Sonstige Verweise auf Informationen außerhalb des Lageberichts sind entsprechend kenntlich gemacht. Über die Definition des sogenannten Global Functional Lead gelten Richtlinien der Commerzbank Aktiengesellschaft für den gesamten Konzern. Sofern relevante Regelungen bei den Tochterunternehmen hiervon abweichen, sind sie in diesem Bericht entsprechend erläutert. Die Commerzbank Finance & Covered Bond S. A., die Ende 2023 mit rund 30 Mitarbeitenden ausschließlich ein Abbauportfolio betreute, hat für 2023 keine ergänzenden Informationen zu wesentlichen nichtfinanziellen Belangen beigetragen. Im Rahmen der jährlich durchgeführten Risikoinventur wurden keine neuen wesentlichen nichtfinanziellen Risiken identifiziert, die nicht ausreichend im Risikomanagement der Bank berücksichtigt sind. Damit sind uns keine wesentlichen Risiken aus eigener Geschäftstätigkeit oder mit Geschäftsbeziehungen, Produkten und Dienstleistungen bekannt, die sehr wahrscheinlich schwerwiegende negative Auswirkungen auf die nichtfinanziellen Aspekte haben oder haben werden. Weiterführende Informationen zu unserem Risikomanagement finden sich im Konzernrisikobericht. Im Interesse einer fokussierten Information der Adressaten unserer Finanzberichterstattung verzichten wir auf die Nutzung eines Berichtsrahmenwerks. Gleichwohl orientiert sich dieser nichtfinanzielle Bericht an den Standards der Global Reporting Initiative (GRI), sofern sie für die definierten Sachverhalte relevant sind. Ausführliche Informationen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten der Commerzbank Aktiengesellschaft sind auch in der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach GRI dargestellt, die online verfügbar ist. Wir berücksichtigen in diesem nichtfinanziellen Bericht die Anforderungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), der wir seit 2020 angehören (siehe Tabelle "TCFD-Empfehlungen im nichtfinanziellen Bericht" auf Seite 78 f.). Erstmals orientieren wir uns in diesem Jahr zudem an den Anforderungen der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD), der wir im April 2023 beigetreten sind (siehe Tabelle "TNFD-Empfehlungen im nichtfinanziellen Bericht" auf Seite 80 f.). Des Weiteren haben wir Angaben aufgenommen, die in der EU-Taxonomie-Verordnung gefordert werden. Auch unser Fortschrittsbericht zu den Principles for Responsible Banking der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP FI) ist in diesem Bericht integriert und als tabellarischer Index am Berichtsende zusammengefasst. Eine weitere Basis unserer Nachhaltigkeitsarbeit bilden die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. In diesem Bericht machen wir transparent, wie wir mit unseren Aktivitäten die Erreichung dieser globaler Nachhaltigkeitsziele unterstützen (siehe SDG-Symbole am jeweiligen Kapitelanfang). Die Finanzierung erneuerbarer Energien zahlt beispielsweise auf das SDG 7 ein, das den Zugang zu bezahlbarer und sauberer Energie anstrebt. Eine detaillierte Übersicht unseres Beitrags zur Zielerreichung findet sich auf den Nachhaltigkeitsseiten der Commerzbank im Internet. Der nichtfinanzielle Bericht wurde einer betriebswirtschaftlichen Prüfung nach ISAE 3000 (Revised) zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unterzogen 2. Der Vermerk über die betriebswirtschaftliche Prüfung findet sich im Geschäftsbericht des Konzerns unter "Weitere Informationen". 2 Externe Dokumentationsquellen, auf die im Rahmen des zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Berichts oder des Fortschrittsbericht "Principles for Responsible Banking" verwiesen wird, waren nicht Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Prüfung durch KPMG. 1. Verantwortung übernehmen Unsere Gesellschaft befindet sich in Zeiten multipler Herausforderungen. Der anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, der Terrorangriff der Hamas auf Israel, ein sich verschlechterndes deutsches Wirtschaftsklima sowie verheerende Naturkatastrophen haben das vergangene Jahr dominiert. Gerade in Zeiten, in denen Gesellschaft und Wirtschaft vor gewaltigen Aufgaben stehen, ist es unser Anspruch, an der Seite unserer Kundinnen und Kunden zu stehen. Mit unserem ESG-Rahmenwerk legen wir alle wesentlichen Bausteine unserer Nachhaltigkeitsstrategie offen. Darin bündeln wir die für unsere Stakeholder relevanten Informationen zu Nachhaltigkeitsthemen im Kundengeschäft, zu unseren nachhaltigen Produktlösungen sowie zu unseren Richtlinien und Ausschlusskriterien. Transparenz und Fairness gegenüber unseren Kundinnen und Kunden sind Eckpfeiler für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung. Ein weiterer ist der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Mitarbeitenden - auch und gerade in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen und großer Umbrüche. Mit unserem Net-Zero-Commitment - also dem Versprechen, unseren CO 2 -Fußabdruck auf netto null zu reduzieren - treiben wir als Finanzintermediär eine nachhaltige Entwicklung voran. Wir folgen verbindlichen Regeln für den Umgang mit Umwelt- und Sozialrisiken, die wir fortlaufend hinterfragen und bedarfsweise anpassen. Wir haben klare Positionen zu kontrovers diskutierten Themen wie fossile Energien, Rüstung, Abholzung und Bergbau. Nachfolgend erläutern wir im Detail, wie wir unsere Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft, Kundschaft und Beschäftigten konkret wahrnehmen, welche Erfolge wir dabei im Berichtsjahr erzielt haben und woran wir arbeiten. Wir zeigen auf, was uns beschäftigt und wofür wir stehen. Die Grafik "Meilensteine 2023" fasst unsere wesentlichen Aktivitäten, auf die wir im Bericht eingehen, zusammen, Um unseren Fortschritt in den einzelnen Themenbereichen deutlich zu machen, nennen wir strategische KPIs (Key Performance Indicators) und weitere Kennzahlen. Dass wir uns auf einem guten Weg befinden, zeigt nicht zuletzt unser Abschneiden in Nachhaltigkeitsratings und -rankings sowie die Berücksichtigung in entsprechenden Indizes. Wesentliche Ratingagenturen für Nachhaltigkeit bewerteten die Commerzbank Aktiengesellschaft 2023 mehrheitlich positiv. Von Sustainalytics werden wir beispielsweise mit einem "medium risk" und von CPD mit einem "B" beurteilt. Im "Corporate Sustainability Assessment" von S&P Global hat die Commerzbank einen Score von 54 erreicht, was einer Verbesserung um 8 Punkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Darüber hinaus sind wir weiterhin in Nachhaltigkeitsindizes wie FTSE4Good geführt. Zudem wurden im Berichtsjahr zwei unserer Projekte mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 ausgezeichnet: das ESG-Rahmenwerk und das Umweltpraktikum. Aus insgesamt 283 Nominierungen konnte die Commerzbank die Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in den Kategorien "Strategie - große Unternehmen" und "Aufklärung/Bildung" überzeugen. Zudem wurde unsere Tochter neosfer für ihre Impact-Solutions-Plattform ausgezeichnet. Eine stets aktuelle Übersicht der Bewertungen und Auszeichnungen findet sich in unserem Factsheet Nachhaltigkeit, das im Internet veröffentlicht ist. Auch unsere Tochtergesellschaft mBank schneidet in diesem Zusammenhang gut ab: MSCI-ESG bewertete die mBank im Berichtsjahr mit "A" und Sustainalytics schätzte ihr Risikoprofil als "niedrig" ein. Darüber hinaus ist die mBank im WIG-ESG-Index der Warschauer Börse gelistet. Meilensteine 2023 Januar 2023 Überarbeitete Richtlinie für Rüstung und Überwachungstechnologie formuliert klare Ausschlüsse und Beschränkungen Januar 2023 Aktualisierte Menschenrechtsposition stärkt unsere soziale Verantwortung im Kerngeschäft März 2023 SBTi bestätigt CO 2 -Reduktionsziele der Commerzbank April 2023 Beitritt zur Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) setzt Basis für Berichterstattung zu Biodiversität Juni 2023 Commerzbank zweifach ausgezeichnet mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte September 2023 Commerzbank kommuniziert Beitritt zur Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) November 2023 Ausrichtung des Deutschen Sustainable Finance-Gipfels fördert Fachaustausch Dezember 2023 Aktionsplan 2.0 verbindet Inklusion noch stärker mit unserem Engagement für Diversität und Nachhaltigkeit Dezember 2023 Ziel zum Thema Entwaldung setzt konkrete Anforderungen an Kunden in abholzungsrelevanten Sektoren 2. Nachhaltigkeit strategisch verankern Die Transformation hin zu einem nachhaltigen Wirtschaften betrifft unsere Kundschaft und uns gleichermaßen. Wir wollen diesen Wandel aktiv mitgestalten. Bereits seit 2020 ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Die im November 2023 veröffentlichte "Strategie 2027" fußt auf den drei Säulen Wachstum, Exzellenz und Verantwortung. Dabei steht Verantwortung stellvertretend für das gesamte Nachhaltigkeitsspektrum von Environment, Social und Governance. Zeit was zu bewegen. Wachstum Exzellenz Verantwortung Die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) und das Pariser Klimaziel, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, bilden dabei unsere Richtschnur. Dazu bauen wir zum einen unser Angebot an innovativen und umweltfreundlichen Produkten sowie unsere nachhaltigen Lösungen für Kundinnen und Kunden stetig aus. Zum anderen treiben wir die nachhaltige Transformation des Bankbetriebs weiter voran. Die Basis unserer Nachhaltigkeitsstrategie bildet die Verpflichtung zur Bekämpfung des Klimawandels. Dazu haben wir uns ambitionierte Net-Zero-Ziele gesetzt und verfolgen diese konsequent. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Themen, die stärker in den Fokus der Nachhaltigkeitsdebatte rücken, wie der Schutz der biologischen Vielfalt oder eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft. Auf diese Fragestellungen müssen wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden strategische Antworten finden. Unser Bekenntnis zu einer nachhaltigen Transformation wird auch durch unsere freiwilligen Selbstverpflichtungen deutlich. Wir gehören unter anderem zu den Erstunterzeichnern der Net-Zero Banking Alliance der UNEP FI, der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Mit dem Beitritt zur "Task Force on Nature-related Financial Disclosures" (TNFD) 2023 unterstreichen wir unsere Entschlossenheit, einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität zu leisten. Eine Übersicht aller unserer Mitgliedschaften mit Nachhaltigkeitsbezug ist im Internet veröffentlicht. Governance-Strukturen verstetigt Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand auch bezüglich Nachhaltigkeitsthemen. Dazu zählt zum Beispiel die Prüfung dieses nichtfinanziellen Berichts. Der Ausschuss für Nachhaltigkeit, Soziales und gute Unternehmensführung (kurz ESG-Ausschuss) tagt grundsätzlich viermal im Jahr. Gemeinsam mit dem Prüfungsausschuss unterstützt er den Aufsichtsrat insbesondere bei der Prüfung, ob die Geschäftsleitung einer wirtschaftlich tragfähigen und nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens nachkommt und dabei die Grundsätze guter und verantwortungsvoller Unternehmensleitung beachtet, die soziale Verantwortung des Unternehmens wahrnimmt sowie gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schont. Zudem berät der ESG-Ausschuss den Vorstand zu ESG-Themen. Bei der Weiterentwicklung des Vergütungssystems für den Vorstand hat der Aufsichtsrat die Nachhaltigkeitsstrategie der Commerzbank verbindlich mit der variablen Vorstandsvergütung verknüpft: Der Aufsichtsrat hat das Konzernziel, das mit 60 % den dominanten Anteil der variablen Vergütung der Vorständinnen und Vorstände ausmacht, um ein ausdrückliches ESG-Teilziel erweitert, das mit 20 % die Konzernzielerreichung beeinflusst. Seit dem Geschäftsjahr 2023 sind damit ESG-Ziele im System der variablen Vergütung für sämtliche Vorstandsmitglieder über das Konzernziel ausdrücklich verankert. Sie ergänzen mögliche weitere ESG-Ziele im Ressort- und individuellen Ziel, die bereits in den vergangenen Jahren Praxis waren. Die Nachhaltigkeitsziele der Bank sind neben anderen ESG-Kriterien auch im Vergütungssystem für unsere Mitarbeitenden als Zielkriterien verankert. Als Bestandteil der qualitativen Ziele bestimmen sie gemeinsam mit der Zielerreichung beim quantitativen Ergebnis das Volumen der variablen Vergütung im außertariflichen Vergütungsmodell. Der Vorstand entwickelt die Strategie für den Commerzbank-Konzern, erörtert sie mit dem Aufsichtsrat und sorgt für ihre Umsetzung. Nachhaltigkeitsthemen fließen in den jährlichen Strategieprozess für die Gesamtbankstrategie ein und werden anlassbezogen in Vorstandssitzungen besprochen. Jede Vorständin und jeder Vorstand ist für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen im eigenen Ressort verantwortlich. Das Group Sustainability Board ermöglicht eine ganzheitliche Steuerung der nachhaltigen Ausrichtung Das zentrale Nachhaltigkeitsmanagement ist dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt und unterrichtet ihn regelmäßig über den Fortschritt der Nachhaltigkeitsthemen und -aktivitäten. Ein bereichsübergreifendes Entscheidungs- und Eskalationsgremium zum Thema Nachhaltigkeit ermöglicht es, die nachhaltige Ausrichtung des Geschäftsmodells ganzheitlich zu steuern: Mit diesem Group Sustainability Board ist das Querschnittsthema Nachhaltigkeit fest in der Organisation der Bank verankert. Das Board legt die strategischen Nachhaltigkeitsziele der Bank fest und überwacht die Maßnahmen zu deren Umsetzung und Steuerung. Darüber hinaus berichten die Bereiche und Segmente regelmäßig über den Fortschritt ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten und der Implementierung regulatorischer Nachhaltigkeitsvorgaben. Den Vorsitz des Group Sustainability Boards hat der Vorstandsvorsitzende. Außer ihm gehören dem Board weitere Mitglieder des Vorstands sowie Bereichsvorständinnen und -vorstände an. Mit dem Group Sustainability Management als übergeordnetem Nachhaltigkeitsbereich innerhalb der Strategieeinheit unterstreicht die Commerzbank die strategische Priorität des Themas. Der Bereich trägt die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und einer umfassenden Governance. Gleichzeitig steuert das Group Sustainability Management das Konzernprogramm "Sustainability 360°" und koordiniert damit übergreifend die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Commerzbank. Zudem wird die Umsetzung von strategischen Nachhaltigkeitsinitiativen wie den Principles for Responsible Banking der UNEP FI sichergestellt. Der unter der Schirmherrschaft des Vorstandsvorsitzenden stehende externe Nachhaltigkeitsbeirat stellt einen konstruktivkritischen Dialog mit unseren Stakeholdern sicher. Die sechs Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Gesellschaft, NGOs, Gewerkschaft und dem Mittelstand vertreten ein breites inhaltliches Spektrum. In den bisherigen Sitzungen wurden unter anderem die Themen Kreislaufwirtschaft, Biodiversität und soziale Nachhaltigkeit diskutiert. Die Impulse des Nachhaltigkeitsbeirats unterstützen uns bei der Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie. ESG-Risiken werden gemäß dem "Three Lines of Defense"-Konzept als horizontale Risikoart betrachtet und über verschiedene Kontrolleinheiten der Bank hinweg gesteuert. Für soziale Risiken (S) und Governance-Risiken (G) hat das Group Sustainability Management zusätzlich die zentrale Übersichtsfunktion der Second Line of Defense. Für Umweltrisiken (E) liegt diese innerhalb der Risikokontrollfunktion. Der Chief Environmental Risk Officer (CERO) und die zugehörige Einheit Environmental Risk Control befassen sich dezidiert mit Klima- und Biodiversitätsrisiken. Gemeinsam überwachen diese beiden Einheiten somit die Auswirkung der ESG-Risiken auf das Risikoprofil der Bank. Die Relevanz von Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der Organisationsstruktur der Commerz Real wider. Im Mai 2023 nahm eine zentrale Abteilung für strategische Nachhaltigkeitsthemen ihre Arbeit auf. Dieses Center of Competence Sustainable Transformation & Strategy ist im Bereich Real Estate Asset Management & Sustainability (RE-AMS) angesiedelt. Die Abteilung verantwortet die Konzeption der Nachhaltigkeitsstrategie der Commerz Real und ihrer Tochtergesellschaften, außerdem begleitet und überwacht sie ihre operative Umsetzung. Die Abteilungsleitung ist dem Generalbevollmächtigten RE-AMS unterstellt, der zu Nachhaltigkeitsthemen direkt an den Vorstand berichtet. In der mBank ist der Ausschuss für nachhaltige Entwicklung unter dem Vorsitz des Risikovorstands verantwortlich für die Steuerung der Nachhaltigkeit. Er koordiniert die Nachhaltigkeitsaktivitäten und schlägt diese dem Vorstand vor. Daneben überwacht der Ausschuss die Umsetzung der ESG-Strategie und den Verlauf der ESG-Initiativen und genehmigt zugehörige Maßnahmen. Darüber hinaus steht der Vorstand in regelmäßigem Dialog mit dem Aufsichtsrat zu Nachhaltigkeitsthemen. Auch der Risikoausschuss des Aufsichtsrats behandelt quartalsweise das Thema Nachhaltigkeit. Zudem ist die Beurteilung der 100 Topmanagerinnen und Topmanager der mBank zu einem Teil (10 %) an ESG-Ziele geknüpft. Regulatorik im Blick behalten Die Commerzbank überwacht die zunehmenden regulatorische Vorgaben auf nationaler, internationaler und EU-Ebene. Das Group Sustainability Management hat hierbei die Entwicklungen zu Nachhaltigkeitsthemen im Blick und koordiniert die Umsetzung mit den relevanten Einheiten der Bank. Ziel ist dabei die weitere Integration von Nachhaltigkeits- und ESG-Risiken in die Strategie, die Steuerung und das Risikomanagement der Bank sowie die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, um Kapital zu mobilisieren. Der Schwerpunkt der regulatorischen Anforderungen liegt derzeit darauf, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Geschäftstätigkeit zu berücksichtigen und standardisiert offenzulegen, welchen Beitrag die Bank zur Transformation leistet. Unternehmerische Verantwortung zu leben, bedeutet auch, den regelmäßigen Austausch mit externen und internen Anspruchsgruppen zu suchen. Die Commerzbank pflegt den Kontakt mit zahlreichen Organisationen und Gruppen, die in Beziehung mit der Bank stehen. Dazu gehören neben den Mitarbeitenden vor allem Kundinnen und Kunden, der Kapitalmarkt, die Finanzbranche, Lieferanten und Dienstleister, Medien, Nichtregierungsorganisationen, Politik, Zivilgesellschaft oder auch die Wissenschaft. Unternehmerische Verantwortung zu leben bedeutet auch, den regelmäßigen Austausch mit externen und internen Anspruchsgruppen zu suchen Überdies steht die Commerzbank in regelmäßigem Austausch mit nationalen wie internationalen Regulierungs- und Aufsichtsbehörden. Dabei geht es der Bank darum, die Bedürfnisse und Interessen ihrer Stakeholder kennenzulernen sowie ihre eigene Sichtweise darzulegen. Die Ergebnisse dieser Gespräche können als Entscheidungs- und Planungshilfe in die Unternehmensstrategie einfließen. So erörtert die Bank beispielsweise mögliche Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Mensch und Umwelt regelmäßig mit Nichtregierungsorganisationen. Im November 2023 hat die Commerzbank eine der neun Veranstaltungen des siebten Sustainable-Finance-Gipfels des Green and Sustainable Finance Clusters Germany ausgerichtet. Im Rahmen des Programms wurden die Banken der Net-Zero Banking Alliance Germany begrüßt und das Thema "klimaneutrale Banken" sowie deren Bedeutung für die Transformation der Wirtschaft behandelt. Wesentliche Themen analysiert Grundlage dieses nichtfinanziellen Berichts ist die Wesentlichkeitsanalyse von 2022, mit der wir die für uns relevantesten Themenfelder der Nachhaltigkeit ermittelt haben. Dafür wurden potenzielle Nachhaltigkeitsthemen entlang der zwei Wesentlichkeitsperspektiven analysiert: Zur Messung der Auswirkungsperspektive haben wir eine Expositionsanalyse durchgeführt, die sogenannte Nachhaltigkeits-Hotspots ergab. Diese liegen in Ländern und Sektoren, in denen die Commerzbank einerseits besonders aktiv ist und in denen andererseits Nachhaltigkeitsindikatoren in den definierten Themen deutlich unterdurchschnittlich sind. Die Geschäftsperspektive - also die Frage, wie hoch die Chancen und Risiken dieser Nachhaltigkeitsthemen für den Geschäftserfolg sind - wurde in einem Management-Workshop ermittelt. Im Ergebnis sind neun Themenfelder für uns wesentlich. Sie betreffen alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung und stehen aktuell im Fokus unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Der Klimawandel hat dabei unverändert höchste Relevanz für die Bank. Gleichzeitig rücken Themen wie Biodiversität und Kreislauflösungen im Vergleich zu früheren Wesentlichkeitsanalysen stärker in den Fokus. Um die Wesentlichkeitsanalyse zu operationalisieren, wurden die Ergebnisse in den bankweiten Strategieprozess integriert und auf Vorstandsebene diskutiert. Ergebnismatrix der Wesentlichkeitsanalyse Mitte 2023 haben wir eine neue Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, gemäß den Anforderungen der Ende 2022 verabschiedeten EU-Richtlinie zur Unternehmens-Nachhaltigkeitsberichterstattung, der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Die neue Richtlinie ist 2023 in Kraft getreten und wird für uns erstmals ab dem Berichtsjahr 2024 umzusetzen sein. Somit hat sie für die aktuelle Berichterstattung keine Relevanz. Zur fristgerechten Umsetzung wurde 2023 ein konzernweites Projekt gestartet. Der nächste nichtfinanzielle Bericht wird an den neuen Anforderungen der CSRD ausgerichtet. Net-Zero-Ziele verfolgen Kern unserer vom Vorstand verabschiedeten Nachhaltigkeitsstrategie bildet unsere Net- Zero-Verpflichtung. Sie stützt sich auf zwei Säulen: Wir unterstützen unsere Kundschaft bei ihrer nachhaltigen Transformation und gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Das verfolgen wir entlang dreier konkreter Zielen: scrollen Strategisches KPI 1: Strategisches KPI 2: Strategisches KPI 3: Netto-null-Portfolio bis spätestens 2050 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte bis 2025 Netto-null-Emissionen im eigenen Bankbetrieb bis 2040 scrollen ― Bis 2050 streben wir an, die CO 2 -Emissionen unseres gesamten Kredit- und Investmentportfolios auf netto null zu reduzieren. Um den Fortschritt verlässlich zu messen, nutzen wir wissenschaftsbasierte CO 2 -Reduktionsziele der Science-based Target Initiative (SBTi). Nach dieser Methode richten wir unsere Portfolios bereits jetzt am Pariser Klimaabkommen aus und werden spätestens ab 2025 auch danach steuern (siehe "Finanzierte Emissionen reduzieren"). ― Bis 2025 werden wir 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte mobilisieren. Aus diesen Produkten setzt sich unser nachhaltiges Geschäftsvolumen zusammen, wovon 100 Mrd. Euro auf das Privat- und Unternehmerkundensegment und 200 Mrd. Euro auf das Firmenkundensegment entfallen. Das Ziel, bis 2025 rund 300 Mrd. Euro zu mobilisieren, berücksichtigt neben der Bereitstellung von Kapitel auch Mittel, die sich Kunden mithilfe der Commerzbank etwa über Sustainable Bonds und Sustainable Loans über den Kapitalmarkt besorgen können. Im ESG-Rahmenwerk legen wir die Kriterien offen, nach denen wir Finanzprodukte als nachhaltig klassifizieren, und machen die Zusammenstellung des nachhaltigen Geschäftsvolumens transparent. Mit Blick auf unter anderem die sich fortschreibende EU-Taxonomie werden wir das Volumenziel entsprechend neu ausrichten. Auch werden wir das Angebot an nachhaltigen Produkten in unseren Geschäftsbereichen weiter ausbauen (siehe "Klimarisiken bei Kreditvergabe berücksichtigen" und "Nachhaltige Geldanlage und Kapitalmarktprodukte"). Wesentliche Kennzahl: Bis Ende 2023 hat die Commerzbank Aktiengesellschaft 238 Mrd. Euro von den bis 2025 angestrebten 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte mobilisiert. Volumen nachhaltiger Finanzprodukte Mrd. € Einen signifikanten Anstieg gab es 2023 insbesondere bei den nachhaltigen Anleihen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 61 Mrd. Euro. Aufgrund einer deutlichen Verlangsamung nachhaltiger Finanzierungen am Kreditmarkt im Jahr 2023 hat sich das Neugeschäftsvolumen in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr auf 75 Mrd. € reduziert. Hintergründe sind unter anderem das angespannte Zinsumfeld und Auswirkungen des makroökonomischen Abschwungs. Eine detaillierte Übersicht aller auf dieses Ziel einzahlenden Produkte findet sich auf Seite 76 (Tabelle "Zusammensetzung 300-Mrd.-Euro-Ziel"). Beratungsprodukte (keine Bilanzauswirkungen, Mrd. Euro) Firmenkunden scrollen ― Begleitete ESG-Anleihetransaktionen (zum Beispiel Green und Social Bonds) * ― Nachhaltige Anlagelösungen für Firmenkunden ** Privat- und Unternehmerkunden scrollen ― Vermögensverwaltung, Wertpapierberatung, -vermittlung ** ― Produkte der Commerz Real ** ― Vorsorgelösungen * Darlehensprodukte (mit Bilanzauswirkungen, Mrd. Euro) scrollen ― Darlehen für erneuerbare Energien ** ― Nachhaltigkeitsorientierte Darlehen * ― Nachhaltigkeitsorientiertes Programm der KfW * scrollen ― Grüne Baufinanzierungen ** ― KfW-Programme ** * Neugeschäft. ** Bestandsgeschäft. scrollen ― Die CO 2 -Emissionen unseres eigenen Bankbetriebs wollen wir bereits 2040 auf netto null senken. Unser Ziel, die Treibhausgasemissionen in der Commerzbank Aktiengesellschaft bis 2025 dafür um weitere 30 % zu senken, im Vergleich zu 2018, konnten wir bereits 2022 erreichen. Von unseren Lieferanten erwarten wir bis 2040 Klimaneutralität. Im Jahr 2023 lagen unsere eigenen CO 2 -Emissionen bei 76591 t (siehe "Betriebliche Emissionen senken"). Der Status der Zielerreichung wird regelmäßig erhoben und sowohl intern als auch extern berichtet. Für Ziel 1 - die Steuerung des Portfolios nach CO 2 -Intensität mit Ziel netto null - veröffentlichen wir für 2023 erstmals einen Statusbericht (siehe "Finanzierte Emissionen reduzieren"). Das Group Sustainability Board unter Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden prüft die Fortschritte dieser drei strategischen Nachhaltigkeitsziele. Die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie erfolgt innerhalb des Konzernprogramms "Sustainability 360°". An diesem Programm sind die Kundensegmente, das Risikomanagement und zahlreiche andere relevante Konzernbereiche sowie die Commerz Real beteiligt. Das Programm bildet eine Klammer um alle Nachhaltigkeitsaktivitäten und sichert eine enge Verknüpfung übergreifender Themen, koordiniertes Vorgehen und stringentes Tracking. Ein Lenkungsausschuss, bestehend aus Mitgliedern des Topmanagements der relevanten Bereiche, überwacht im zweimonatlichen Turnus den Fortschritt. Der Status des Programms wird regelmäßig an den Vorstand berichtet. Organigramm der strategischen Initiative 360 Grad Die Commerz Real verfolgt seit 2020 ihre Nachhaltigkeitsstrategie "Sustainable4Life" und hat diese in den vier Wirkungsbereichen Portfolio & Investments, Richtlinien & Prozesse, Team & Stakeholder sowie Innovation & Digitalisierung in der Geschäftsstrategie verankert. Auch bei der mBank ist die ESG-Agenda ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftsstrategie 2021 bis 2025. Dabei orientiert sich die Bank an den für sie relevanten Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sowie an den Principles for Responsible Banking der UNEP FI. In der Strategie ist festgeschrieben, wie die mBank Verantwortung wahrnimmt gegenüber Themen wie dem Klimawandel, der finanziellen Situation ihrer Kundschaft sowie für Gesellschaft und Investorinnen und Investoren. Die mBank hat sich zur Klimaneutralität ihrer direkten Emissionen (Scope 1) und der Emissionen ihres Energieeinkaufs (Scope 2) bis 2030 verpflichtet. Bis 2050 plant die mBank vollständig klimaneutral zu werden - einschließlich des Kreditportfolios. Dafür ist sie 2022 als erste polnische Bank der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) beigetreten. Dieses Bündnis ermöglicht es, die CO 2 -Bilanz des Kreditportfolios gemäß anerkannter Standards zu ermitteln. Auch die mBank ist Mitglied der Science-based Targets Initiative (SBTi), um so die Umsetzung der Dekarbonisierungsziele in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen sicherzustellen. Im Rahmen ihrer Strategie verpflichtet sich die mBank außerdem, im Privat- und Firmenkundensegment mindestens je ein neues ESG-konformes Produkt pro Jahr einzuführen. Beispielsweise wird im Privatkundengeschäft zur Finanzierung von umweltfreundlichen Gebäuden seit 2022 eine "Eco-Baufinanzierung" angeboten. Dieses Produkt steht in Einklang mit den Zielen der EU-Taxonomie-Verordnung. Im Jahr 2023 hat die Bank 700 dieser Darlehen für energieeffiziente Immobilien im Wert von rund 85 Mio. Euro (rund 374 Mio. polnische Zloty) vergeben. 3. Verantwortungsvoll steuern Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens hat die Staatengemeinschaft 2015 vereinbart, die globalen Finanzströme in Einklang mit den Klimazielen zu bringen. Um die Weltwirtschaft schrittweise zu dekarbonisieren, braucht es auch private Finanzmittel. Die Finanzierung neuer Projekte und Technologien soll Treibhausgasemissionen vermindern und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel unterstützen. Das kann beispielsweise durch die Förderung erneuerbarer Energien erfolgen (siehe Kapitel "Kundentransformation begleiten") oder durch den Verzicht auf bestimmte Geschäfte wie die Finanzierung neuer Kohleminen oder -kraftwerke. Auch wir wollen negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft verhindern und Risiken vermeiden oder verringern, die sich daraus ergeben könnten. Haltung zeigen Mit unserem ESG-Rahmenwerk machen wir unser Nachhaltigkeitsverständnis und -engagement für alle Stakeholder transparent. Wir schaffen damit einen bankweiten Standard, der eine stringente Steuerung aller relevanten Produkte, Prozesse und Aktivitäten ermöglicht und die nachhaltige Transformation der Commerzbank sicherstellt. Der Fokus liegt dabei auf unserem Kerngeschäft, nämlich unserem Kunden- und Produktportfolio. Das ESG-Rahmenwerk gibt eine Übersicht unserer Nachhaltigkeitsrichtlinien und Ausschlusskriterien. Es wird fortlaufend aktualisiert, um sowohl die regulatorische Entwicklung als auch unsere eigenen Fortschritte abzubilden. Für kontrovers diskutierte Themen wie Rüstung, Abholzung oder fossile Brennstoffe hat die Bank branchenspezifische Anforderungen formuliert. So regelt die Brennstoffrichtlinie beispielsweise die gesamte Kohle-Wertschöpfungskette von der Kohlegewinnung über die Infrastruktur bis zur Kohleverstromung in Kraftwerken. Auch für Kunden und Kundengeschäft aus dem Öl- und Gassektor wird die Wertschöpfungskette umfassend geregelt (Upstream, Midstream, Downstream). Die Bank hat eine klare Haltung zu kontrovers diskutierten Themen wie Rüstung, Abholzung oder fossilen Energien Für besonders kritische Geschäfte oder Geschäftsbeziehungen haben wir Ausschlusskriterien formuliert. Dazu gehören beispielsweise neue Finanzierungen für Öl- und Gasförderprojekte (konventionelle und unkonventionelle Fördermethoden); aber auch die Entscheidung, den Neubau oder Ausbau für Kohleminen, Kohleinfrastruktur oder Kohlekraftwerke nicht zu finanzieren. Ausschlusskriterien wurden auch für andere Bereiche wie Atomkraft oder Abholzung formuliert. Bereits seit Jahren werden so Umwelt- und Biodiversitätsaspekte über ökologische Mindeststandards sowie entsprechende Ausschlusskriterien in das Kerngeschäft integriert und die Erfüllung dieser Standards überprüft. Umwelt- und Sozialrisiken bewerten Die Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten im Kerngeschäft erfolgt im Reputationsrisiko-Management der Commerzbank Aktiengesellschaft. Dabei beschränken wir uns nicht auf das rechtlich Notwendige, sondern stellen auch bei legalen Geschäften die Frage nach ihrer Legitimität. Aufgrund der besonderen Risiken, die mit den Themen fossile Brennstoffe und Rüstung verbunden sind, hat der Vorstand dazu jeweils eine eigene verbindliche Richtlinie verabschiedet, die viele entsprechende Geschäfte und Geschäftsbeziehungen als prüfpflichtig definiert und Ausschlusskriterien umfasst. Beim Thema Rüstung gilt: Wir erkennen das Selbstverteidigungsrecht von Staaten grundsätzlich an. Demzufolge stellen wir die Notwendigkeit der Bundeswehr sowie ihrer angemessenen Ausrüstung nicht infrage. Daher finanzieren wir auch weiterhin Rüstungshersteller, die Waffen und Rüstungssysteme für die Bundesrepublik Deutschland und ihre Verbündeten produzieren. Gleichwohl haben wir unsere seit 2008 für die Commerzbank Aktiengesellschaft bestehenden Anforderungen und Kriterien für den Bereich Rüstung verschärft und erweitert. Die neue Richtlinie für Rüstung und Überwachungstechnologie wurde im Januar 2023 vom Vorstand verabschiedet. Sie hält an den grundsätzlichen Parametern der alten Richtlinie fest, was bedeutet, dass die Commerzbank keine Rüstungsgeschäfte in Konflikt- und Spannungsgebiete oder mit Bezug zu sogenannten kontroversen Waffen begleitet. Darüber hinaus regelt die neue Richtlinie nun auch den Umgang mit autonomen Waffen und Überwachungstechnologie. So beteiligt sich die Commerzbank unter anderem nicht an Geschäften und Projekten mit Bezug zu vollautonomen Waffensystemen. Im Dezember 2023 haben wir zudem unsere Position im Themenbereich Abholzung und Agrarrohstoffe erweitert und neue Ausschlusskriterien formuliert. Die erweiterte Position zu den Sektoren Forstwirtschaft, Soja, Rindfleisch und Palmöl sieht vor, dass Unternehmen aus relevanten und definierten Regionen verpflichtende Mitgliedschaften und Zertifizierungen vorweisen müssen, damit sie Kunden der Commerzbank werden oder bleiben können. Bestandskunden müssen diesen Anforderungen bis spätestens Ende 2025 nachkommen. Wir bekennen uns zur Achtung der Menschenrechte und leisten einen Beitrag zu deren Förderung und Schutz Die Commerzbank bekennt sich zur Achtung der Menschenrechte und will im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten einen Beitrag zu deren Förderung und Schutz leisten, etwa im Umgang mit Mitarbeitenden, Lieferanten sowie Kundinnen und Kunden. In der Menschenrechtsposition erläutern wir unseren Umgang mit dem Thema ausführlich. Im Reputationsrisiko-Management werden Geschäfte und Geschäftsbeziehungen in Sektoren wie Bergbau, Schiffsabwrackung oder Baumwollgewinnung, bei denen Menschenrechte eine wesentliche Rolle spielen, intensiv recherchiert, analysiert und mit einer differenzierten Bewertung versehen. Zudem hat sich die Commerzbank Aktiengesellschaft intensiv mit der Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes auseinandergesetzt, das zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist (siehe "Compliance-Risiken managen"). Das Reputationsrisiko-Management der Commerzbank Aktiengesellschaft legt somit die Voraussetzungen und Grenzen für die Geschäftstätigkeit fest und bewertet Geschäfte, Produkte und Kundenbeziehungen nach sorgfältiger Analyse. Der Prüfprozess startet auf der Marktseite: Sobald ein von der Bank als sensibel definiertes Themenfeld tangiert wird, ist das Reputationsrisiko-Management einzubinden. Die Bewertung erfolgt anhand einer fünfstufigen Skala und kann bis zur Ablehnung des Produktes, des Geschäfts oder der Geschäftsbeziehung führen. Das Reputationsrisiko gehört gemäß Risikoinventur zu den wesentlichen nicht quantifizierbaren Risikoarten des Commerzbank-Konzerns und wird daher als Teil der Gesamtrisikostrategie gesteuert. Alle sensiblen Themenfelder, Positionen und Richtlinien werden kontinuierlich überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Die mBank in Polen betreibt ihre eigenständige Reputationsrisiko-Management-Funktion auf Basis ihres Bekenntnisses zum Global Compact der Vereinten Nationen. Die Risikomanagementstrategie der mBank basiert auf drei Säulen: nachhaltiges Wachstum unterstützen, umsichtiges und stabiles Risikomanagement anstreben sowie die Fähigkeiten stärken, ESG- und Cyberrisiken zu managen. Die mBank hat dabei eigene Ausschlusskriterien für verschiedene Sektoren formuliert, die auf der Klima- und Energiepolitik der EU basieren. Dazu gehören unter anderem die Branchen Bergbau und Energie: So sind etwa Finanzierungen für den Bau oder die Erweiterung von Steinkohle- und Braunkohlebergwerken ausgeschlossen. Die Reputationsrisikostrategie der mBank wird jährlich überprüft und mit der Muttergesellschaft abgestimmt. Auswirkungen auf Biodiversität erkennen Die weltweiten Wirtschaftsleistungen sind von funktionierenden Ökosystemleistungen abhängig. Der Blick auf den aktuellen Zustand von Ökosystemen und Artenbeständen macht die Handlungsnotwendigkeit deutlich. Um künftig eine Steuerung unserer Auswirkungen auf die biologische Vielfalt zu ermöglichen, haben wir 2023 eine zweite, im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelte Auswirkungsanalyse mithilfe des Tools "ENCORE" durchgeführt. ENCORE ermöglicht auf wissenschaftlicher Grundlage eine Verknüpfung von wirtschaftlichen Aktivitäten mit biodiversitätsschädlichen Auswirkungen. Dazu stellen wir das Geschäftsvolumen der von uns finanzierten Sektoren den externen Daten des Tools gegenüber. Mit unserem Deforestation Target in abholzungsrelevanten Sektoren und Regionen stellen wir konkrete Anforderungen an unsere Kunden bezüglich ihres Engagements gegen Entwaldung Als bedeutender Finanzierer der deutschen Wirtschaft sind wir auch in Sektoren aktiv, die sich negativ auf die biologische Vielfalt auswirken. In einigen der besonders betroffenen Sektoren haben wir jedoch im Vergleich zum Gesamtportfolio nur ein geringes Exposure (zum Beispiel Landwirtschaft oder Textilindustrie). Branchen mit erhöhten Auswirkungen auf die Biodiversität, die ein hinreichend großes Exposure aufweisen, sind zum Beispiel die Sektoren Energie und Automobil. Als wesentliche Treiber für biodiversitätsschädliche Auswirkungen in unserem gesamten Portfolio wurden Wasserverbrauch, Boden- und Wasserverschmutzung und Abfall identifiziert. Wesentliche Sektoren mit erhöhtem negativem Einfluss auf Biodiversität scrollen NACE-Code Sektor Portfolioanteil 35 Energieversorgung 4,9 % 46 Großhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) 3,5 % 29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen 2,6 % 28 Maschinenbau 2,4 % 20 Herstellung von chemischen Erzeugnissen 1,5 % Mit der Auswirkungsanalyse konnten wir potenzielle Handlungsfelder und strategische Schwerpunkte identifizieren und planen, weitere Analysen sowie Maßnahmen und Produkte zum Schutz der Biodiversität zu entwickeln. Wesentliche Herausforderungen bei der Ermittlung der biodiversitätsbezogenen Auswirkungen bilden die Verfügbarkeit relevanter Daten sowie fehlende standardisierte Metrics und Targets. Deshalb streben wir für die Zukunft weitere Verbesserungen der Datengrundlage (zum Beispiel in Bezug auf lokationsspezifische Daten) und damit der Ergebnisse der Auswirkungsanalyse an. Mit der steigenden gesellschaftlichen Relevanz des Themas nehmen auch die regulatorischen Anforderungen zu. Dazu zählen der globale Biodiversitätsrahmen von Kunming-Montreal (Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework) und die Neuauflage der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS 2030). Aus diesem Grund erwarten wir mittel- bis langfristig eine aktive Transformation der Wirtschaft und damit die Verringerung der negativen Auswirkungen auf die Leistungen des Ökosystems. Bereits heute sind Biodiversitätsaspekte durch die Definition als nachhaltige Verwendungszwecke in unserem ESG-Rahmenwerk Teil unseres ESG-Finanzierungsangebots. Um den notwendigen methodischen und konzeptionellen Fortschritt bei der Definition von Zielen im Bereich Biodiversität zu unterstützen, haben wir uns aktiv an der Nature Target Setting Working Group der Principles for Responsible Banking der UNEP FI beteiligt, die ihre Ergebnisse im November 2023 veröffentlichte. Diese Ergebnisse konnten wir unmittelbar bei der Verabschiedung einer Zielsetzung zum Thema Entwaldung im Dezember 2023 berücksichtigen - einem Thema mit tragender Rolle für den Erhalt von Biodiversität. Mit diesem Ziel setzen wir unseren Kunden in abholzungsrelevanten Sektoren und Regionen konkrete Anforderungen bezüglich ihres Engagements gegen Entwaldung (siehe Kapitel Umwelt- und Sozialrisiken bewerten). Im Rahmen dieses nichtfinanziellen Berichts orientieren wir uns erstmals an den Anforderungen der Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD). Für zukünftige Berichte erwarten wir durch eine verbesserte Datengrundlage und methodische Fortschritte eine umfangreichere und detaillierte Erfüllung der Anforderungen der TNFD. Finanzierte Emissionen reduzieren Wir verfolgen das strategische Ziel, die CO 2 -Emissionen unseres gesamten Kredit- und Investmentportfolios (die sogenannten "Financed Emissions") bis 2050 auf netto null zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir CO 2 -intensive Branchen in unserem Portfolio identifiziert und uns für diese auf Basis der SBTi-Methodik konkrete sektorspezifische Reduktionsziele gesetzt. Die aktuell als besonders emissionsintensiv eingestuften Sektoren sind Energieerzeugung, Luftfahrt, Automobilherstellung, gewerbliche Immobilienfinanzierung sowie die Produktion von Zement, Eisen und Stahl. Das nach SBTi optionale Portfolio der privaten Baufinanzierung berücksichtigen wir ebenfalls. Damit berücksichtigen wir die CO 2 -intensivsten Teile der Lieferkette, so dass davon auszugehen ist, dass bei einer Transformation dieser Sektoren auch weitere Teile des Portfolios transformiert werden. Für die genannten Portfolios wurden entsprechende Ziele zur Reduktion der Emissionsintensitäten zunächst bis 2030 formuliert und durch die SBTi validiert. Damit ist die Commerzbank die erste deutsche Bank mit validierten SBTi-Zielen. In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit einer SBTi-Methodik streben wir in den nächsten Jahren auch das Setzen portfoliospezifischer Langfristziele (bis 2050) an. Auf dem Weg zu einem Netto-null-Portfolio haben wir CO 2 -intensive Branchen identifiziert und analysiert Wie im September 2023 verkündet, ist die Commerzbank der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) beigetreten. Im Jahr 2023 haben wir entsprechend auch unsere Berechnungsmethode der Portfoliointensitäten auf den international anerkannten PCAF-Standard umgestellt. Im Zuge der Anwendung dieses Standards haben wir auch die Ausgangsbasis im Startjahr 2021 neu errechnet und neue Zielwerte für 2030 ermittelt (siehe Grafik Reduktionsziele nach dem Sectoral Decarbonization Approach (SDA)). Das Ambitionsniveau der Ziele blieb dabei gleich beziehungsweise wurde minimal erhöht, da ein weiterer Sektor (Zement) von einem bisherigen 1,8°-Pfad nun auf einen 1,5°-Pfad ausgerichtet wurde. Eine endgültige Bestätigung der angepassten Ziele durch die SBTi steht noch aus. Ferner haben wir ein sogenanntes SBTi Net Zero Dashboard entwickelt, das als Controllinginstrument für die SBTi-relevanten Sektoren dient. Unser Anspruch ist es, Unternehmen der Realwirtschaft bei deren Transformationsprozess zu unterstützen. So wollen wir die finanzierten Emissionen nachhaltig senken und unser gesamtes Kredit- und Investmentportfolio bis spätestens 2050 auf unser Net-Zero-Ziel hinsteuern. Im Rahmen des SBTi-Regelwerks wenden wir zwei Methoden für unsere Net-Zero-Zielsetzung an: einerseits den Sectoral Decarbonization Approach (SDA), eine Methode zur Festlegung sektorspezifischer Intensitätsziele, und andererseits den Temperature Score Ansatz, mit dessen Hilfe Finanzinstitute den aktuellen "Temperaturwert" ihres Portfolios auf Grundlage der öffentlichen Emissionsreduktionsziele ihrer Kreditnehmer ermitteln. Die folgende Tabelle zeigt die von uns definierten sektorspezifischen CO 2 -Reduktionspfade bis 2030. Die prozentuale Reduktion ergibt sich aus den jeweiligen Emissionsintensitäten des Basisjahres 2021 und den Zielwerten für 2030. Grundlage für die Betrachtung der Emissionsintensitäten sind die bilanzrelevanten Geschäfte sowohl im Kreditportfolio als auch im Investmentportfolio (bankeigenes Bankbuch) der Commerzbank. Die Portfolioziele sind in unserem ESG-Rahmenwerk veröffentlicht und werden dort zusammen mit dem Stand der Zielerreichung zukünftig regelmäßig aktualisiert. Eine Veröffentlichung der aktuellen Reduktionspfade für das Temperature Score Portfolio ist mit dem Offenlegungsbericht geplant. Reduktionsziele nach dem Sectoral Decarbonization Approach (SDA) scrollen Assetklasse 1 Sektoren CO 2 -Reduktionspfade bis 2030 2 Inanspruchnahme (YE2023) Finanzierte Emissionen (YE2023) Verbraucherkredite Private Baufinanzierung 57 % (1,5°) 2021: 45,8 kg CO 2 e/m 2 96,6 Mrd. € 2023: 44,4 kg CO 2 e/m 2 2030: 19,8 kg CO 2 e /m 2 Projektfinanzierungen/ Unternehmenskredite und Investitionen Energie 74 % (1,5°) 2021: 97,3 g CO 2 e /kWh 8,5 Mrd. € 2023. 64,9 g CO 2 e /kWh 2030: 25,6 g CO 2 e /kWh Unternehmenskredite Gewerbliche Immobilien, gewerbliche Nutzung 67 % (1,5°) 2021: 87,4 kg CO 2 e /m 2 8,5 Mrd. € 2023: 89,0 kg CO 2 e /m 2 2030: 28,4 kg CO 2 e /m 2 Gewerbliche Immobilien, wohnwirtschaftliche Nutzung 57 % (1,5°) 2021: 36,6 kg CO 2 e /m 2 2023: 36,9 kg CO 2 e /m 2 2030: 15,8 kg CO 2 e /m 2 4,49 Mt CO 2 e Unternehmenskredite und Investitionen Eisen und Stahl 36 % (1,8°) 2021: 1,4 t CO 2 e /t Stahl 0,2 Mrd. € 2023: 1,2 t CO 2 e /t Stahl 2030: 0,9 t CO 2 e t Stahl Zement 23 % (1,5°) 2021: 0,7 t CO 2 e /t Zement 0,1 Mrd. € 2023: 0,8 t CO 2 e /t Zement 2030: 0,5 t CO 2 e /t Zement Automobilherstellung 31 % (1,8°) 2021: 172 g CO 2 e /pkm 0,3 Mrd. € 2023: 148 g CO 2 e /pkm 2030: 118 g CO 2 e pkm Luftfahrt 3 22 % (1,8°) 2021: 796 g CO 2 e /tkm 1,2 Mrd. € 2023: 785 g CO 2 e /tkm 2030: 620 g CO 2 e /tkm 1 Kunden in den SDA-Sektoren, für die keine Emissionsdaten vorliegen, werden im Temperature Score berücksichtigt. Dabei halten wir die Mindestabdeckungsvorschriften der SBTi ein. 2 Die angegebenen CO 2 -Reduktionspfade stellen den Ist-Stand zum jeweiligen Jahresende dar, wobei das Jahr 2021 als Basisjahr und das Jahr 2030 als Zieljahr angesehen werden. 3 Das SDA-Ziel für Luftfahrt ist grundsätzlich noch nicht Teil der jetzigen SBTi-Validierung, da die Methodik des Luftfahrt-SDA in der SBTi aktuell noch für die Realwirtschaft vorgesehen ist und noch nicht für Finanzinstitutionen freigegeben ist. Die Erreichung der SBTi-Reduktionspfade ist gleichermaßen eine notwendige Herausforderung und auch eine Chance, die die Commerzbank gemeinsam mit ihrer Kundschaft angehen möchte. Zur Reduktion der sektorspezifischen Emissionsintensitäten müssen die Kunden im Portfolio der Commerzbank selbst große Transformationsanstrengungen unternehmen, doch letztlich ist die grüne Transformation eine gemeinschaftliche Aufgabe der gesamten Real- und Finanzwirtschaft, Politik und Gesellschaft. Das SDA-relevante Kredit- und Investmentportfolio besteht mit Kunden, deren Haupttätigkeit den CO 2 -intensivsten Industriesektoren zugerechnet werden kann. Die wesentlichen Treiber der sektorindividuellen Emissionsintensitäten sind die aus dem Ziehungsverhalten (Inanspruchnahmen) der Kunden resultierende Portfoliozusammensetzung sowie die CO 2 -Emissionsintensitäten der jeweiligen Kunden selbst. Da die genannten Größen im Zeitablauf gewissen Schwankungen unterliegen, weisen auch die ausgewiesenen Sektorintensitäten eine zeitliche Volatilität auf. Im Bereich der Energieerzeugung entwickelt sich das Commerzbankportfolio per Ende 2023 deutlich besser als der Zielpfad. Hier macht sich insbesondere der strategische Fokus der Bank auf Projektfinanzierungen im Bereich erneuerbarer Energien bemerkbar. Diese Position plant die Commerzbank in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Auch in den Sektoren Automobilherstellung sowie Eisen und Stahl sind die Entwicklungen von Emissionsintensitäten im Kundenportfolio weitgehend zufriedenstellend. Herausfordernd sind die Entwicklungen vor allem in den Sektoren Zement sowie private und gewerbliche Immobilienfinanzierung. Die Entwicklung im Sektor Zement ist primär durch Veränderungen im Kreditvolumen einzelner CO 2 -intensiver Großkunden im Jahr 2022 bedingt (2022 noch keine etablierte SBTi-Steuerung), die 2023 nicht wieder ausgeglichen werden konnten. Bei Immobilienfinanzierungen kann - im Gegensatz zu den übrigen Sektoren - auch aus rechtlichen Gründen nur bedingt eine Transformation des (sehr langfristigen) Bestandsgeschäfts umgesetzt werden. Es ist zu erwarten, dass sich über zunehmende Modernisierung und Verwendung nachhaltiger Energiequellen auch das Bestandsgeschäft bessert, allerdings mit langfristigem Zeithorizont und nicht aktiv durch die Bank steuerbar. Der Hebel zur Transformation dieser Portfolios liegt vielmehr stark im Neugeschäft. Der bundesweite Einbruch des Immobilienfinanzierungsneugeschäfts (unter anderem aufgrund der weitläufigen Baustopps infolge von Marktunsicherheiten und Preissteigerungen) hat sich daher negativ auf die Zielerreichung in diesem Teilportfolio ausgewirkt. Die künftige Entwicklung ist hier stark abhängig von einem möglichen Aufschwung des Neubaugeschäfts sowie von den transformationsunterstützenden politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir berücksichtigen die SBTi-Ziele in unserer Portfoliosteuerung. Für die Steuerung wesentlicher Einzelgeschäfte in CO 2 -intensiven Sektoren haben wir deshalb einen Prozess etabliert, um relevante Engagements in Bezug auf unsere strategischen Nachhaltigkeitsziele einschließlich der Net-Zero-(SBTi-)Sektorzielpfade zu bewerten. Die Werkzeuge zur SBTi-Portfoliosteuerung werden schrittweise ausgebaut. Im Berichtsjahr 2023 haben wir allgemeine Richtlinien in einem Konzept zur Steuerung und Sicherstellung der SBTi-Zielerreichung für die Geschäftssegmente Firmenkunden, Privat- und Unternehmerkunden sowie Treasury festgelegt, die wir im Jahr 2024 weiter operationalisieren werden. EU-Taxonomie einbinden Mit dem europäischen Green Deal, der eine Treibhausgasneutralität bis 2050 vorsieht, hat sich die EU ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Das Finanzsystem kann einen entscheidenden Beitrag bei der Transformation der Wirtschaft leisten, indem es Kapitalflüsse in nachhaltige Investitionen lenkt. Die EU-Taxonomie-Verordnung als einheitliches Klassifizierungssystem soll Finanzmarktakteure dabei unterstützen, nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten anhand vergleichbarer Kriterien zu erkennen. Sie stellt damit eine wichtige Leitlinie für die Entwicklung neuer grüner Produkte und Dienstleistungen dar und hilft uns bei der Nachhaltigkeitsbewertung von Geschäften und Geschäftspartnern beziehungsweise Kunden. Wie in diesem Bericht beschrieben, sind beispielsweise der Impact-Fonds "klimaVest" und der für professionelle und semi-professionelle Anleger aufgelegte Commerz Real Renewable Energies Fund II der Commerz Real an den Kriterien der EU-Taxonomie ausgerichtet. Zudem kann unsere nachhaltige Transformation auf Basis der EU-Taxonomie-Kriterien künftig verstärkt durch differenzierte Preismodelle unterstützt werden. Von der EU-Taxonomie-Verordnung berücksichtigt sind Aktivitäten, deren Auswirkungen auf Klima und Umwelt besonders relevant sein können - sowohl positiv als auch negativ. Für das Berichtsjahr 2023 sind die von den Anforderungen der EU-Taxonomie betroffenen Geschäfte erstmals auf ihre Konformität zu prüfen. Dadurch lässt sich eine Aussage darüber treffen, ob das jeweilige Geschäft als nachhaltig im Sinne der EU-Taxonomie bezeichnet werden kann, also einen positiven Beitrag zu einem der definierten Umweltziele leistet, keines der anderen Ziele wesentlich beeinträchtigt und der soziale Mindestschutz eingehalten wird. Der Berichtsumfang wurde dahingehend im Vergleich zu den beiden Vorjahren erweitert, was die Transparenz über die Nachhaltigkeit von Geschäftspartnern und deren Aktivitäten deutlich erhöht. Geschäfte, die wirtschaftliche Aktivitäten im Sinne der EU-Taxonomie finanzieren beziehungsweise in diese investieren, sogenannte Taxonomie-fähige Geschäfte, sind grundsätzlich einer Prüfung auf Taxonomie-Konformität zu unterziehen. Eine Wirtschaftstätigkeit gilt als "Taxonomie-fähige Wirtschaftstätigkeit", wenn diese in den nach Art. 10 Abs. 3, Art. 11 Abs. 3, Art. 12 Abs. 2, Art. 13 Abs. 2, Art. 14 Abs. 2 und Art. 15 Abs. 2 der Taxonomie-Verordnung erlassenen delegierten Rechtsakten beschrieben ist. Dies ist unabhängig davon, ob diese Wirtschaftstätigkeit alle in diesen delegierten Rechtsakten festgelegten technischen Bewertungskriterien erfüllt (vgl. Art. 1 Nr. 5 der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 Art. 8 der Taxonomie-Verordnung (EU) 2020/852). Eine Wirtschaftstätigkeit gilt als "Taxonomie-konforme Wirtschaftstätigkeit", wenn diese den in Art. 3 der Taxonomie-Verordnung festgelegten Anforderungen entspricht (vgl. Art. 1 Nr. 2 Delegierter Rechtsakt zu Art. 8 Taxonomie-Verordnung). Dies umfasst somit auch die Einhaltung der in Art. 3d angeführten "technischen Bewertungskriterien". Die EU-Taxonomie unterstützt Finanzmarktakteure dabei, nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten anhand vergleichbarer Kriterien zu erkennen Für Kreditinstitute wird der Berichtsumfang in der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 konkretisiert. Hier sind insbesondere die Meldetabellen sowie die Berechnungsverfahren für die einzelnen Leistungsindikatoren (KPI) beschrieben (Anhänge V und VI). Sofern dort in Bezug auf die Berechnungsmethodik keine eindeutigen Vorgaben formuliert sind, haben wir Annahmen getroffen. Für die Ende Dezember 2023 veröffentlichte, nicht rechtsverbindliche Draft Commission Notice 3 zur EU-Taxonomie haben wir eine Abweichungsanalyse zu unserer bisherigen Auslegung auf Basis der bis dahin verfügbaren Informationen durchgeführt. Das Dokument enthält aus unserer Sicht sowohl verschiedene Klarstellungen als auch neue, erweiterte Anforderungen. Im aktuellen Reporting haben wir die Inhalte nicht vollumfänglich berücksichtigt. Beispielsweise vererben wir derzeit Taxonomie Quoten NFE-pflichtiger Mutterunternehmen nicht auf Tochtergesellschaften. 3 Titel der EU-Veröffentlichung: Draft Commission Notice on the interpretation and implementation of certain legal provisions of the Disclosures Delegated Act under Article 8 of the EU Taxonomy Regulation on the reporting of Taxonomy-eligible and Taxonomy-aligned economic activities and assets (third Commission Notice). Ein abschließendes Vorgehen für die Umsetzung konnte aufgrund des späten Veröffentlichungszeitpunkts noch nicht festgelegt werden. Im Jahr 2024 werden wir dies weiter evaluieren. Der wichtigste KPI für Kreditinstitute ist die Green Asset Ratio (GAR), die das Verhältnis der relevanten Taxonomie-konformen Vermögenswerte zu den gesamten erfassten Vermögenswerten der Kreditinstitute angibt. Die GAR bezieht sich auf die wesentlichen Positionen unserer Aktiva, das heißt das Kredit- und Anlagegeschäft, einschließlich Krediten, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumenten. Zusätzlich zur GAR veröffentlichen wir in diesem Bericht erstmals die folgenden Leistungsindikatoren (siehe dazu Anhang Seite 93 ff.): scrollen ― GAR (Flow): gibt den Zufluss an neuen Taxonomie-konformen Vermögenswerten im Verhältnis zu den gesamten erfassten Vermögenswerten an. Die Identifikation des Zuflusses erfolgt eindeutig über das Startdatum eines Geschäfts, das abhängig von der Geschäftsart definiert ist. Als Flow gilt für Kredite der Bruttobuchwert der zum aktuellen Berichtsstichtag aktiven und in der Berichtsperiode zugegangenen Neugeschäfte. Für Wertpapiere entspricht der Flow allen in der Berichtsperiode zugegangenen Wertpapieren unabhängig davon, ob die Position zum aktuellen Berichtsstichtag noch vorhanden ist. ― Financial Guarantees (FinGuar-KPI): gibt das Verhältnis der Taxonomie-konformen Finanzgarantien im Verhältnis zu den gesamten erfassten Finanzgarantien an. ― Assets under Management (AuM-KPI): gibt das Verhältnis der Taxonomie-konformen Assets under Management im Verhältnis zu den gesamten erfassten Assets under Management an. Die KPIs werden jeweils doppelt ermittelt, da die Veröffentlichungen der Unternehmen (Kontrahenten) in die Berechnungen einfließen und jeweils umsatzbasierte und CapEx-basierte KPIs vorliegen. Die Flow-Größe für die AuM und Finanzgarantien (AuM-KPI, FinGuar-KPI) geben wir für das aktuelle Berichtsjahr wegen unklarer Angaben zur Berechnungsmethodik noch nicht an. Nach unserer Auslegung kann diese erst zum nächsten Berichtsstichtag ermittelt werden. Angaben zu Vorjahresvergleichen können generell erst zum nächsten Berichtsstichtag gemacht werden. Die entsprechenden Tabellenabschnitte sind daher im Anhang nicht gefüllt. Sie werden im nächsten Bericht ergänzt. Die EU-Taxonomie deckt nur bestimmte Teile unseres Geschäfts ab. Teilweise sind Geschäfte ganz ausgeschlossen, beispielsweise das Handelsportfolio (noch bis zum Geschäftsjahr 2026) und Geschäfte mit Staaten 4 beziehungsweise Zentralbanken. 4 Darunter erfassen wir auch Geschäfte mit Regionalregierungen. Darüber hinaus sind im Nenner der GAR Portfolios enthalten, die nicht als Taxonomie-konform berichtet werden dürfen, zum Beispiel Kredite gegenüber kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Die Grundgesamtheiten von Zähler und Nenner weichen somit erheblich voneinander ab. Die Green Asset Ratio (GAR) gibt das Verhältnis der relevanten Taxonomie-konformen Vermögenswerte zu den gesamten erfassten Vermögenswerten der Kreditinstitute an Für den Zähler relevant sind grundsätzlich Geschäfte mit Unternehmen, die gemäß Non-Financial Reporting Directive zur Abgabe einer nichtfinanziellen Erklärung (NFE) verpflichtet sind. Um diese Unternehmen zu identifizieren, haben wir Angaben zu NFE-pflichtigen Unternehmen von externen Datenanbietern bezogen und diese mit unseren Kundeninformationen zusammengeführt. Darüber hinaus werden bestimmte Geschäfte gegenüber Haushalten und lokalen Gebietskörperschaften berücksichtigt. Bei Spezialfinanzierungen gegenüber Zweckgesellschaften, die regelmäßig nicht zur Abgabe einer NFE verpflichtet sind, haben wir eine Durchschau auf das finanzierte Projekt vorgenommen. Hier erachten wir die Mittelverwendung als führend und beziehen diese ebenfalls in die Berichterstattung ein. Bei der Prüfung unserer Risikopositionen auf Taxonomie-Fähigkeit beziehungsweise Taxonomie-Konformität kommen zwei Verfahren zur Anwendung. Es wird danach unterschieden, ob die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten unbekannt (allgemeine Kredite und Wertpapiere) oder bekannt ist (Kredite mit Verwendungszweck). Allgemeine Kredite und Wertpapiere werden mit dem umsatzbasierten und dem CapEx-basierten KPI des Kreditnehmers/Emittenten gewichtet und so in die Berechnung der GAR in den zwei Berechnungsvarianten einbezogen. In die Berechnung der GAR und AuM KPI fließen Aktien mit dem umsatzbasierten beziehungsweise CapEx-basierten KPI des Emittenten und bestimmte Fonds (nach Art. 8 und Art. 9 der Offenlegungs-Verordnung) mit dem produktspezifischen KPI ein. Eine Durchschau für sonstige Fonds nehmen wir nicht vor. Für Schuldverschreibungen, bei denen die Emissionserlöse einem bestimmten nachhaltigen Zweck zugeführt wurden, wurde von den Emittenten bislang keine produktspezifischen KPI's bereitgestellt, deren Berechnungsmethodik den Taxonomie-Anforderungen entspricht. Bis der neu erlassene EU-Green-Bond-Standard Anwendung findet und produktspezifische Taxonomie-Quoten vorliegen, werden alle Schuldverschreibungen mit den Umsatz- und CapEx-basierten KPI's des Emittenten bewertet. Für die Bewertung der allgemeinen Kredite und Wertpapiere verwenden wir externe Daten zu den KPIs unserer Kontrahenten. Die von den Datenanbietern bereitgestellten Informationen beziehen sich auf die Veröffentlichungen der Unternehmen für das Berichtsjahr 2022. Sofern keine Informationen verfügbar waren, haben wir diese Positionen als nicht Taxonomie-fähig beziehungsweise nicht Taxonomie-konform bewertet. Risikopositionen gegenüber relevanten Tochtergesellschaften von NFE-pflichtigen Unternehmen werden grundsätzlich auf Basis der veröffentlichten KPIs der Tochtergesellschaft bewertet. Stehen auf Tochter-Ebene keine KPIs zur Verfügung, bewerten wir diese Risikopositionen als nicht Taxonomie-fähig beziehungsweise nicht Taxonomie-konform. Die Prüfung der Kredite mit Verwendungszweck stützt sich auf die vom Kreditnehmer vorgelegten Informationen über die Tätigkeiten, für die die Erlöse verwendet werden. Ist die Mittelverwendung (finanzierte wirtschaftliche Tätigkeit) in der Taxonomie-Verordnung beschrieben, bewerten wir diese Kredite als Taxonomie-fähig. Um zu bestimmen, ob ein Geschäft auch als Taxonomiekonform eingestuft werden kann, werden von uns zum einen die umfangreichen technischen Bewertungskriterien geprüft, die sich je nach wirtschaftlicher Aktivität unterscheiden. Zum anderen wird geprüft, dass keines der sonstigen Ziele wesentlich beeinträchtigt und die Kriterien zum sozialen Mindestschutz eingehalten werden. Zur Beurteilung von Taxonomie-Fähigkeit und -Konformität haben wir geeignete Verfahren etabliert. Insbesondere für die effiziente prozessuale Umsetzung der Taxonomie-Konformitätsprüfung haben wir im Jahr 2023 Softwarelösungen eingeführt, die uns ermöglichen, die Prüfungen in (teil-)automatisierten Prozessen durchzuführen. Die Taxonomie-Konformität beurteilen wir grundsätzlich für Taxonomie-fähige Geschäfte, die für unsere Geschäftstätigkeit wesentlich sind und führen dafür, wo erforderlich, neue Prozesse zur Erhebung von relevanten Informationen über unsere Kunden ein. Lagen uns die (für die Prüfung der technischen Bewertungskriterien) benötigten Informationen und Nachweise nicht vor und waren diese nicht mit angemessenem Aufwand erbringbar, haben wir diese Positionen als nicht Taxonomie-konform eingestuft. Grundlage für die Ermittlung der KPI war der zentrale Datenhaushalt der Bank, auf dem auch das finanzielle Reporting (FIN-REP) basiert. Die Daten der mBank wurden lokal erhoben und dann in die Konzernwerte integriert. Die Ermittlung erfolgte auf Basis der Bruttobuchwerte. Die Green Asset Ratio stellt sich in der Berichtsperiode wie folgt dar: 0. Überblick über die von Kreditinstituten nach Artikel 8 der Taxonomie Verordnung offenzulegenden KPI's scrollen % Gesamte ökologisch nachhaltige Vermögenswerte 1) KPI 2) (Umsatz) KPI 2) (CapEx) % Erfassung (an den Gesamtaktiva) 3) % der Vermögenswerte, die nicht in den Zähler der GAR einbezogen werden (Artikel 7 Absätze 2 und 3 sowie Anhang V Abschnitt 1.1.2) Haupt-KPI Bestand Grüne Aktiva-Quote (GAR) 2,28 2,34 2,43 32,98 36,25 Zusätzliche KPI GAR (Zuflüsse) 0,72 0,76 0,79 6,70 9,75 Handelsbuch 4) X X Finanzgarantien 0,00 0,04 0,10 X X Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 0,00 6,04 6,86 X X Gebühren und Provisionserträge 5) X X scrollen % % der Vermögenswerte, die nicht in den Nenner der GAR einbezogen werden (Artikel 7 Absatz 1 und Anhang V Abschnitt 1.2.4) Haupt-KPI Bestand Grüne Aktiva-Quote (GAR) 30,77 Zusätzliche KPI GAR (Zuflüsse) 22,44 Handelsbuch 4) X Finanzgarantien X Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) X Gebühren und Provisionserträge 5) X 1) Basierend auf eigener Annahme: % der Vermögenswerte, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist (an den Total GAR Assets). 2) Basierend auf dem Umsatz-KPI und dem CapEx-KPI der Gegenpartei. 3) Prozent der für den KPI erfassten Vermögenswerte im Verhältnis zu den Gesamtaktiva der Banken. 4) Für Kreditinstitute, die die Bedingungen von Artikel 94 Abs. 1 oder Artikel 325a Abs. 1 der Kapitaladäquanzverordnung nicht erfüllen. 5) Gebühren und Provisionserträge aus anderen Dienstleistungen als Kreditvergabe und AuM. Die Institute legen für diese KPI zukunftsgerichtete Informationen offen, einschließlich Informationen in Form von Zielen, zusammen mit relevanten Erläuterungen zur angewandten Methodik. Unser Taxonomie-konformes Volumen, und damit die Green Asset Ratio, wird durch private Baufinanzierungen und Spezialfinanzierungen gegenüber Zweckgesellschaften im Bereich erneuerbare Energien im europäischen Wirtschaftsraum geprägt. Die aktuelle Berichterstattung des Taxonomie-konformen Volumens bezieht sich auf die Umweltziele 1 und 2. Die Delegierte Verordnung (EU) 2023/2486 vom 27. Juni 2023 ergänzt die EU-Taxonomie um technische Bewertungskriterien für vier weitere Umweltziele. Finanzunternehmen müssen die Angaben im Hinblick auf die vier weiteren Umweltziele ab dem Berichtsjahr 2023 zunächst nur in Bezug auf die Taxonomie-Fähigkeit machen. Die vollumfänglichen Berichtspflichten zur Taxonomie-Konformität gelten ab dem Berichtsjahr 2025. Taxonomie-fähige Geschäfte müssen einem - nämlich dem relevantesten Umweltziel - zugeordnet werden. Eine Doppelzählung ist nicht zulässig. Die Prüfung auf Taxonomie-Fähigkeit von Krediten mit Verwendungszweck erfolgte entsprechend auf alle sechs Umweltziele. Die Kredite wurden dabei im Ergebnis dem ersten Umweltziel (Klimaschutz) zugeordnet. Es verblieb keine Restgröße, die den anderen Umweltzielen zugeordnet werden konnte. Zu den allgemeinen Krediten und Wertpapieren lagen uns KPIs der Unternehmen nur für das erste Umweltziel (Klimaschutz) und in kleinem Umfang auch für das zweite Umweltziel, Anpassung an den Klimawandel vor. Entsprechend bleiben die Spalten in den Meldebögen für die Angaben zu den Umweltzielen drei bis sechs leer und werden von uns im aktuellen Bericht ausgeblendet. Die Erweiterung der EU-Taxonomie um Atom und Gas ist zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten, sodass die entsprechenden Angaben der Unternehmen erstmals in diesem Bericht enthalten sind (für allgemeine Finanzierungen und Wertpapiere). Die finanzierten wirtschaftlichen Aktivitäten im Bereich Atom und Gas sind Teil der Green Asset Ratio (Stock). Darüber hinaus weisen wir verpflichtend die Anteile an der GAR (Stock) in gesonderten Templates im Anhang aus. Kredite mit Verwendungszweck haben wir im Bereich Atom & Gas nicht identifiziert. Das Commerzbank-eigene Nachhaltigkeitsverständnis zu diesen Aktivitäten wird im ESG-Rahmenwerk genauer beschrieben. So finanzieren wir grundsätzlich keine neuen Atomkraftwerke. Das Gleiche gilt für Uranminen. Für Geschäfte im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen haben wir strenge Anforderungen und bewerten diese grundsätzlich kritisch. Gleichzeitig sehen wir den Bedarf an Gas als Übergangstechnologie für die nächsten Jahre, um weiterhin Versorgungsstabilität zu gewährleisten. Finanzierungen für den Bau von Gaskraftwerken prüfen wir daher kritisch auf Einzelfallbasis. Umweltrisiken managen Unter Umweltrisiken versteht die Commerzbank sowohl Klima- als auch Biodiversitätsrisiken. Klimarisiken umfassend bewerten In der Commerzbank betrachten wir Klimarisiken nicht als separate Risikoart, sondern als ein sogenanntes horizontales Risiko. Dieses kann sich in den bekannten Risikoarten wie Kreditrisiko oder Marktrisiko materialisieren. 2023 haben wir für den Commerzbank-Konzern im Rahmen des jährlichen Risikoinventurprozesses erneut eine umfassende und risikoartenübergreifende Materialitätsanalyse für Umweltrisiken durchgeführt, unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Leitfaden der Europäischen Zentralbank zu Klima- und Umweltrisiken. Dabei wurden alle im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingeschätzten Risikoarten unter anderem hinsichtlich der Materialität ihrer Betroffenheit von Klimarisiken beurteilt. Es wurden sowohl transitorische als auch physische Risiken betrachtet und jeweils eine Materialitätsbeurteilung vorgenommen. Diese Einstufung in wesentlich betroffene und nicht wesentlich betroffene Risikoarten erfolgt sowohl anhand einer zeitlichen als auch einer risikoartenspezifischen Dimension. Integraler Bestandteil der Risiko-Governance ist die Materialitätsanalyse für Klimarisiken Die zeitliche Dimension ist dabei in kurz-, mittel- und einen langfristigen Zeithorizont unterteilt. Je genanntem Zeithorizont erfolgt eine Einwertung von Klima- und Biodiversitätsrisiken, die jeweils nochmals in physische und transitorische Risiken unterteilt werden können. Die Materialitätsschwelle, die dieser Einstufung zugrunde gelegt wird, ist konsistent zu den etablierten Risikoschwellen aus der Risikoinventur für alle Risikoarten. Die Feststellung der Materialität pro Risikoart erfolgt szenariobasiert und, wo möglich, auf quantitativer Basis. Darauf aufbauend ist eine ganzheitliche Berücksichtigung der Effekte der wesentlich durch Umweltrisiken betroffenen Risikoarten im ICAAP der Commerzbank sichergestellt. Es erfolgt eine umfassende qualitative Analyse möglicher Transmissionskanäle und grundsätzlich auch eine szenariobasierte Quantifizierung. Die verwendeten Klimaszenarien basieren unter anderem auf Szenarien des Network for Greening the Financial System (NGFS). Dabei wird die intern etablierte Szenarioanalyse- und Stresstestinfrastruktur genutzt. Transitorische Risken entstehen für Unternehmen durch den Wandel hin zu einem emissionsärmeren und nachhaltigeren Wirtschaftssystem, beispielsweise durch regulatorische oder gesetzliche Änderungen in der Energiepolitik, durch veränderte Marktstimmungen und -präferenzen, technologische Neuerungen oder auch Greenwashing-Risiken. Physische Risiken hingegen entstehen aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen und damit einhergehenden extremeren und häufiger auftretenden akuten Wetterereignissen, wie zum Beispiel Überschwemmungen oder Hitzewellen, sowie chronischen Effekten wie etwa steigende Wasserstände. Im Ergebnis der Analyse wurde der Einfluss von Klimarisiken für die Risikoarten Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko (einschließlich Compliance- und Cyberrisiko), Reputationsrisiko und Geschäftsrisiko als materiell bestätigt. Für Objektwertänderungsrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Modellrisiken wurde keine Materialität festgestellt. Eine Risikoart gilt dabei als wesentlich durch Klimarisiken beeinflusst, sobald sie entweder durch transitorische oder durch physische Klimarisken in einem der drei vorher genannten Zeithorizonte wesentlich betroffen ist. Klimarisiko-Materialitätsbewertung 1 scrollen Klimarisiko-Materialitätsbewertung Materielle Risikoarten Physische Risiken Transitionsrisiken Kurzfristig Mittelfristig Langfristig Kurzfristig Mittelfristig Langfristig 1 Kreditrisiken (inkl. Kontrahentenrisiko) Nein Nein Ja Nein Nein Ja 2 Marktrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Ja 3 Operationelle Risiken (inkl. Compliance- und Cyberrisiko) Nein Nein Nein Ja Ja Ja 4 Reputationsrisiken Nein Nein Nein Ja Ja Ja 5 Objektwertänderungsrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 6 Geschäftsrisiken Nein Nein Nein Ja Ja Ja 7 Liquiditätsrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 8 Modellrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 1 Der kurzfristige Zeithorizont entspricht bis zu einem Jahr, der mittelfristige zwei bis fünf Jahre und der langfristige mehr als fünf Jahren (wobei min. zehn Jahre betrachtet wurden). Die Erkenntnisse der Materialitätsanalyse fließen sowohl in die Geschäftsstrategie, die Gesamtrisikostrategie und die Teilrisikostrategien ein als auch in weitere Kernelemente des bankinternen Prozesses zur Sicherstellung einer angemessenen Kapitalausstattung, wie das interne Stresstestrahmenwerk sowie in das Risikotragfähigkeitskonzept. Insbesondere bei materiell von Klimarisiken betroffenen Risikoarten erfolgt die Steuerung der Umweltrisiken innerhalb der für die jeweilige Risikoart zuständige Risikofunktion. Die Materialitätsanalyse für Klimarisiken ist ein integraler Bestandteil der Risiko-Governance des Commerzbank-Konzerns. Neben der jährlichen Materialitätsanalyse führen wir weiterhin auch interne Klimastresstests durch. Als Finanzinstitut der deutschen Wirtschaft sind wir auch in Sektoren aktiv, die physischen oder transitorischen Klimarisiken in besonderer Weise ausgesetzt sind. In einigen der besonders betroffenen Sektoren haben wir jedoch nur ein geringes Exposure (zum Beispiel Landwirtschaft). Branchen, die potenziell durch Klimarisiken stärker betroffen sein können und größere Exposures aufweisen, sind zum Beispiel der Energiesektor, der Automobilsektor und der Maschinenbau sowie die (gewerbliche) Immobilienfinanzierung. Durch den geografischen Schwerpunkt unseres Portfolios in Deutschland und Europa sind wir von physischen Klimarisiken wie zum Beispiel Wirbelstürmen oder dem Meeresspiegelanstieg in vergleichsweise geringerem Umfang betroffen. Die Materialitätsanalyse zeigt, dass sowohl transitorische als auch physische Klimarisiken in einem langfristigen Zeithorizont wesentlich für das Kreditrisiko sind. Das Reputationsrisiko gehört zu den wesentlichen nicht quantifizierbaren Risikoarten des Commerzbank-Konzerns (siehe "Umwelt und Sozialrisiken bewerten"). Im Rahmen der Materialitätsanalyse wurden Reputationsrisiken insgesamt als wesentlich klassifiziert, insbesondere aufgrund der Greenwashing-Risiken. Quantitative Effekte wurden anhand bank- und risikoartenspezifischer Szenarien unter Einbezug von Expertenschätzungen evaluiert. Die Betrachtung des Reputationsrisikos im Umweltrisikokontext ist nun Teil des regelmäßigen zentralen Risiko-Reportings. Weitere entsprechende Kontrollmaßnahmen wurden implementiert, wie beispielsweise ein Greenwashing Risk Internal Control Framework und die Prüfung neuer nachhaltiger Produkte auch in Hinblick auf Greenwashing. Eine detaillierte Berichterstattung zu den Risikoarten ist im ESG-Anhang des Offenlegungsberichts im Internet veröffentlicht. Klimarisiken bei Kreditvergabe berücksichtigen Um die Effekte aus Klimarisiken im Kreditgeschäft der Commerzbank Aktiengesellschaft zu managen, entwickeln wir unsere Prozesse und Methoden konsequent weiter. Gerade im Zusammenhang mit unserer Strategie, die Transformation der Unternehmen zu einer umweltfreundlicheren und klimaneutralen Wirtschaft zu unterstützen, müssen wir die damit einhergehenden Risiken verstehen und aktiv steuern. Dabei kombinieren wir spezifische Erkenntnisse aus Szenarioanalysen (unter anderem über sektor- oder länderspezifische Wirkung von Klimarisiken) mit einer individuellen Risikoanalyse auf Kundenebene. Wir entwickeln unsere Prozesse und Methoden konsequent weiter, um die Effekte aus Klimarisiken im Kreditgeschäft zu managen Die Ergebnisse der Szenario- und Kreditrisikoanalysen werden in einer strukturierten Bewertung ("Score") aggregiert. Diesen Score berücksichtigen wir in der Einzelkreditentscheidung. So werden in Abhängigkeit des Scores portfoliospezifisch erhöhte Anforderungen oder Restriktionen ausgelöst. Außerdem nutzen wir den Score im Rahmen der Portfolioanalyse und -steuerung. Portfoliospezifische Leitplanken, die in der Kreditrisikostrategie verankert sind, begrenzen die Anteile von Krediten mit erhöhten Klimarisiken. Diese Prozesse und Verfahren sind verpflichtende Bestandteile und ganzheitlich in die Kreditrisikoanalyse integriert. Wir gehen dabei portfoliospezifisch vor, um den Unterschieden hinsichtlich der Betroffenheit und den Risikotreibern angemessen Rechnung zu tragen. In den besonders relevanten Portfolios wie Firmenkunden, Spezialfinanzierungen, Banken und gewerbliche Immobilienfinanzierung haben wir die qualitative Risikoanalyse in der Einzelkreditentscheidung um diese spezifischen Aspekte zur Analyse von Klimarisiken ergänzt. Wir werden diesen Ansatz schrittweise auf weitere Portfolios ausweiten und beispielsweise auch kleinere Unternehmen aufnehmen. Im Zielbild wollen wir Klimarisiken - soweit möglich - in die quantitative Kreditrisikoanalyse integrieren und sie damit im Prozess inklusive Pricing und Reporting vollständig reflektieren. Ein weiterer Kernaspekt ist der stetige Ausbau des Klimarisiko-Fachwissens unserer Spezialistinnen und Spezialisten, der es ermöglicht, mit unserer Kundschaft auf Augenhöhe die Herausforderungen zu diskutieren und die Risiken einzuschätzen. Mit Unterstützung von externen Beratern, Wissenschaft und Initiativen vertiefen wir dieses Know-how. Auch im Asset-Management der Commerz Real spielen Klimarisiken eine große Rolle, gleichermaßen physische wie Transitionsrisiken. Um die Gefährdung der Assets und des Portfolios genau zu bestimmen, werden Zukunftsszenarien genutzt, die auf den repräsentativen CO 2 -Konzentrationspfaden des Weltklimarates basieren. Dabei stützt sich die Commerz Real in der Risikobewertung einschließlich der Szenarioanalysen auf Instrumente wie den Carbon Risk Real Estate Monitor (CRREM) oder das Climate Excellence Tool. Das CRREM-Tool zeigt Klimapfade anhand von Assetklassen- und länderspezifischen CO 2 - und Endenergiezielwerten für ein 1,5°- sowie ein 2,0°-Szenario auf. Das Climate Excellence Tool hingegen erlaubt eine standortspezifische Auswertung von physischen Klimarisiken für verschiedene Szenarien. So versucht die Commerz Real, eine anhand bereits vorhandener Daten möglichst standortgenaue Risikoanalyse vorzunehmen und konkrete Maßnahmen zur frühzeitigen Schadensvermeidung abzuleiten. Die Ergebnisse fließen in die Risikoeinschätzung und die Nachhaltigkeitsbewertung aller Immobilientransaktionen ein und werden entsprechend in der Bewirtschaftungsphase berücksichtigt. Grundlage des Klimarisikomanagements ist die möglichst verlässliche Erhebung aller Verbrauchs- und Emissionsdaten sowie Standortdaten. Hierzu hat die Commerz Real ein Nachhaltigkeitsdaten-Managementsystem implementiert und bedient sich zudem externer Partner bei der Erfassung von Daten auf globaler Ebene. Biodiversitätsrisiken verstehen Die Commerzbank betrachtet neben Klima- auch Biodiversitätsrisiken. Diese werden ebenfalls als horizontale Risiken für die Bank betrachtet. Wie bei den Klimarisiken ist die Einstufung des Biodiversitätsrisikos für wesentliche Risikoarten zentraler Bestandteil der jährlichen Materialitätsanalyse. Nach initialem Aufsatz 2022 erfolgte im Berichtsjahr eine Erweiterung und Verbesserung des Analyseumfangs und der Methodik. Die expertenbasierte Einschätzung der Betroffenheit durch Biodiversitätsrisiken beinhaltet eine Treiber- und Transmissionskanalanalyse und wurde darüber hinaus durch eine erstmalige qualitative Berücksichtigung von biodiversitätsbezogenen Szenarionarrativen unterstützt. Die beiden betrachteten Narrative hatten jeweils einen physischen beziehungsweise transitorischen Risikofokus. Physische Biodiversitätsrisiken entstehen durch einen Verlust oder die Verschlechterung von Leistungen des Ökosystems, von denen das Wirtschaftssystem abhängig ist (zum Beispiel Wasserverfügbarkeit, Bestäubung oder genetische Vielfalt). Transitorische Risiken beschreiben hingegen Risiken, die durch den Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigeren und umweltschonenderen Wirtschaft auftreten. Solch ein Risiko könnte eintreten, wenn sich für ein Unternehmen mit hohem Wasserverbrauch der Wasserpreis wesentlich erhöht (zum Beispiel aufgrund von regulatorischen Vorgaben). Zusammenfassend sind Kreditrisiko, das Reputationsrisiko und das Geschäftsrisiko wesentlich durch Biodiversitätsrisiken betroffen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den mittel- und langfristigen transitorischen Risiken Biodiversitätsrisiko-Materialitätsbewertung 1 scrollen Materielle Risikoarten Biodiversitätsrisiko Materialitätsbewertung Physische Risiken Transitionsrisiken Kurzfristig Mittelfristig Langfristig Kurzfristig Mittelfristig Langfristig 1 Kreditrisiken (inkl. Kontrahentenrisiko) Nein Nein Ja Nein Nein Ja 2 Marktrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 3 Operationelle Risiken (inkl. Compliance- und Cyberrisiko) Nein Nein Nein Nein Nein Nein 4 Reputationsrisiken Nein Nein Nein Nein Ja Ja 5 Objektwertänderungsrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 6 Geschäftsrisiken Nein Nein Nein Nein Ja Ja 7 Liquiditätsrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 8 Modellrisiken Nein Nein Nein Nein Nein Nein 1 Der kurzfristige Zeithorizont entspricht bis zu einem Jahr, der mittelfristige zwei bis fünf Jahre und der langfristige mehr als fünf Jahren (wobei min. zehn Jahre betrachtet wurden). Analyse der Biodiversitätsrisiken im Kreditrisiko Kern der physischen Risikoanalyse für das Kreditrisiko ist die Einschätzung der Abhängigkeit von Ökosystemleistungen von Sektoren, in denen die Commerzbank durch Kreditengagements vertreten ist. Für die Risikobewertung wurden ebenfalls externe Daten von ENCORE herangezogen, die den Grad der Abhängigkeit der Sektoren klassifizieren. Die Daten zur Abhängigkeit einer Wirtschaftsaktivität von Ökosystemleistungen wurden zusammen mit dem Geschäftsvolumen im jeweiligen Sektor betrachtet. Einige Sektoren sind gemäß der Materialitätsanalyse stärker von Ökosystemleistungen abhängig, wie zum Beispiel der Großhandel und der Chemikalien- und Lebensmittelsektor. Insgesamt ergab die Materialitätsanalyse, dass rund 10 % des Portfolios eine hohe Abhängigkeit und rund 29 % eine mittlere Abhängigkeit von Ökosystemleistungen haben. Der größte Treiber physischer Biodiversitätsrisiken ist die Abhängigkeit von Wasser. Für die Zukunft ist eine tiefergehende Analyse in Anlehnung an das Vorgehen bei Klimarisiken geplant, die durch entsprechende Szenarien - soweit verfügbar - und fortgeschrittenere Bewertungsmethoden unterstützt wird. Zur Bewertung der transitorischen Biodiversitätsrisiken für das Kreditrisiko wurden der negative Einfluss von Geschäftsaktivitäten auf die Umwelt und mögliche Konsequenzen durch antizipierte zukünftige regulatorische Neuerungen zum Schutz der Biodiversität betrachtet. Ein hohes transitorisches Risiko liegt gemäß der Bewertung vor, wenn sowohl der negative Einfluss als auch absehbare regulatorische Neuerungen als wahrscheinlich eingestuft werden. Die Commerzbank identifizierte den Chemie- und Getränkesektor sowie die Gewinnung von Rohöl und Erdgas als Sektoren mit hohem transitorischem Risiko für die Bank. Insgesamt wurden 4 % des Portfolios mit einem hohen und 24 % mit einem mittleren transitorischen Risiko bewertet. Physische Biodiversitätsrisiken sind für das Kreditrisiko relevanter als transitorische Risiken, da aktuell noch wenig konkrete Transformationsprozesse erkennbar sind. Auch in der Commerz Real spielen Biodiversitätsrisiken eine wichtige Rolle. Dies verdeutlicht sich bei unseren Fondsprodukten, die die Transparenzpflichten nach Artikel 8 oder Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung erfüllen und eine Mindestquote an Taxonomie-konformen Investments anstreben beziehungsweise beabsichtigen, diese sicherzustellen. So wird beispielsweise beim "klimaVest" und dem für professionelle und semi-professionelle Anleger aufgelegten Commerz Real Renewable Energies Fund II im Ankaufsprozess eine sogenannte Impact- und ESG-Due-Diligence für jede potenzielle Investition durchgeführt. Eventuelle negative Beeinträchtigungen von Biodiversität werden hier neben den anderen Umweltzielen der EU-Taxonomie geprüft und bewertet. So bemühen sich die Fonds, dass ihre Investitionen in Wind- oder Solaranlagen nicht in Schutzgebieten errichtet werden und dass sie keine erheblichen negativen Auswirkungen auf die lokale Biodiversität haben. 4. Kundentransformation begleiten Um den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, braucht es neben geeigneten politischen Rahmenbedingungen und neuen technischen Lösungen vor allem auch ausreichend finanzielle Mittel. Das bietet uns als Bank zahlreiche Chancen: Energiewende und CO 2 -Reduktion erfordern neue Technologien und Produkte, die mit hohen Investitionen verbunden sind. Gleichzeitig sieht sich unsere Kundschaft mit neuartigen nicht finanziellen Herausforderungen konfrontiert: von der Datenerfassung über die Steuerung des eigenen CO 2 -Fußabdrucks bis hin zu technologischen Richtungsentscheidungen im Rahmen der Energiewende. Zudem wächst das Interesse an nachhaltigen Anlagemöglichkeiten. Daher entwickeln wir Produkte und Dienstleistungen, die diesen Veränderungen gerecht werden und dabei ökologischen oder sozialen Nutzen entfalten. Bei der Transformation ihrer Geschäftsmodelle stehen wir unseren Kundinnen und Kunden mit kompetenter Beratung zur Verfügung. Wir richten unser Angebot an ihren Interessen aus, bewerten unseren Geschäftserfolg unter anderem an ihrer Zufriedenheit und integrieren Nachhaltigkeit in unsere Dialogformate. Dabei trägt auch die Gewährleistung der Datensicherheit maßgeblich zur Kundenzufriedenheit bei. Diese Zufriedenheit überprüfen wir kontinuierlich und stellen sicher, dass wir unsere Kundinnen und Kunden an den relevanten Stellen einbinden. Nachhaltig finanzieren Wir entwickeln nachhaltige Produkte mit Blick auf Marktanalysen, bankeigene Fach- und Produktexpertise sowie regulatorische Anforderungen. Diese Produkte unterstützen die nachhaltige Transformation unserer Kundschaft und geben zugleich Anreize für mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen und bei Privatpersonen. Dabei nutzen wir klassische Produktentwicklung, agile Methoden und den direkten Dialog mit Kundinnen und Kunden. Welche Produkte bei der Entwicklung priorisiert werden, ergibt sich gleichermaßen aus den Vorgaben der bankeigenen Nachhaltigkeitsstrategie, Kundenbedürfnissen, wirtschaftlichen Abwägungen und regulatorischen Vorgaben. Bei der Integration von ESG-Aspekten in unsere Produkte, Services und Beratungsprozesse fokussieren wir uns zukünftig neben dem Klima auch auf weitere im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse identifizierte Themenfelder wie Umweltschutz und Biodiversität. Im Firmenkundensegment setzen wir auf Risiko- und Vertriebsdaten, um die ESG-Dimensionen unseres Portfolios zu bewerten. Diese Daten bieten nachhaltige Geschäftschancen und ermöglichen uns zugleich, die Transformation unserer Kundschaft durch Advisory Services und Finanzierungsprodukte zu begleiten. Vertrieb und Kreditabteilungen arbeiten eng zusammen, um den Besonderheiten der ESG-Thematik Rechnung zu tragen. Auch die mBank überprüft und bewertet neue Produkte hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft (einschließlich Kundschaft). Dabei werden Nachhaltigkeitsaspekte wie Treibhausgasemissionen und Klimawandel, Abfall und Kreislaufwirtschaft oder der gleichberechtigte Zugang zu finanziellen Dienstleistungen betrachtet. Erneuerbare Energien fördern Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat langjährige und weitreichende Erfahrungen mit erneuerbaren Energien. So gehören Unternehmens- und Projektfinanzierungen entlang deren Wertschöpfungskette bereits seit den 1980er-Jahren zum Portfolio und sind für uns auch in Zukunft ein Wachstumsfeld. Kerngeschäft des Center of Competence Energy (CoC Energy) mit seinen Standorten in Hamburg und New York ist die weltweite Finanzierung von Wind- und Solarparks sowie angrenzenden Technologien. Die finanzierten Anlagen werden insbesondere von unabhängigen Stromproduzenten, Projektentwicklern, institutionellen Investoren und Energieversorgungsunternehmen betrieben. Die gesamten Finanzierungszusagen des Center of Competence Energy beliefen sich 2023 auf rund 9 Mrd. Euro Heute zählt die Commerzbank Aktiengesellschaft zu den größten Finanzierern erneuerbarer Energien in Europa und konnte im Berichtsjahr ihren internationalen Portfolioanteil weiter ausbauen. 2023 haben wir erneut Finanzierungen für Wind- und Solarparks sowie neue Projekte und Refinanzierungen in Europa und den USA erfolgreich umgesetzt. Eines der Leuchtturmprojekte im Berichtsjahr war der Solarpark Boitzenburger Land. Hier sind wir als alleiniger Finanzierungspartner mit einem Volumen von 100 Mio. Euro engagiert. Der Solarpark versorgt pro Jahr rund 65000 Haushalte mit grünem Strom. Die gesamten Finanzierungszusagen des CoC Energy beliefen sich 2023 auf rund 9 Mrd. Euro. Portfolio Erneuerbare Energien (Mrd. € | Finanzierungszusagen zum 31. Dezember 2023) Im Rahmen ihrer Geschäftsstrategie 2021 bis 2025 hat sich die mBank verpflichtet, rund 2,1 Mrd. Euro (10 Mrd. polnische Zloty) für die Finanzierung grüner Investitionen zu mobilisieren, insbesondere erneuerbarer Energiequellen. Ende 2023 erreichte das gesamte Portfolio erneuerbarer Energien der mBank einen Wert von 909 Mio. Euro (3,98 Mrd. polnische Zloty). Allein 2023 hat die mBank rund 261 Mio. Euro (1,15 Mrd. polnische Zloty) für sieben Fotovoltaik- und zwei Windparkprojekte sowie zwei hybride Projekte, bestehend aus Fotovoltaik- und Windparkinvestitionen, bereitgestellt. Neben dem Finanzieren groß angelegter Projekte bietet die mBank finanzielle Unterstützung für kleinere Projekte im Bereich erneuerbarer Energien mit einer Nennleistung von bis zu 5 Megawatt. Die Commerz Real trägt durch Investitionen in erneuerbare Energien direkt zur Gestaltung der Energiewende bei. Sie achtet zudem für die von ihren Fonds und Sondervermögen gehaltenen Immobilien auf einen Strombezug aus erneuerbaren Energien, sofern dies die lokalen Märkte erlauben. Nachhaltige Finanzierungslösungen aufzeigen Für Firmenkunden bietet die Commerzbank Aktiengesellschaft nachhaltige bilaterale Kreditprodukte, sogenannte Green Loans an, die der Finanzierung von nachhaltigkeitsbezogenen Projekten dienen. Außerdem sind Unternehmensfinanzierungen in Form von sogenannten KPI-linked Loans und ESG-Rating-linked Loans möglich, deren Konditionen sich am Grad der Transformationsbemühungen des Unternehmens ausrichten. Gradmesser dafür sind beispielsweise individuell zu vereinbarende, zum Teil extern validierte Kennzahlen wie die Senkung des CO 2 -Ausstoßes. Als eine weitere Messgröße dient ein Nachhaltigkeitsrating, das die Nachhaltigkeitsbemühungen eines Unternehmens im Vergleich zur Sektorleistung aufzeigt. Gleichzeitig arbeitet die Bank am Ausbau des Finanzierungsangebotes mit Nachhaltigkeitskomponenten. Daneben integrieren wir Nachhaltigkeitsaspekte auch bei der Entwicklung klassischer Finanzierungslösungen. Wir beraten Unternehmen über die Vorteile öffentlicher Förderkredite wie der KfW-Energieeffizienzprogramme oder der Klimaschutzinitiative für den Mittelstand der KfW. Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten der Förderinstitute haben wir im Blick und bieten diese unserer Kundschaft an. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden umfasst das Angebot unter anderem Finanzierungen für energieeffiziente Gebäude: Bei der "Grünen Baufinanzierung" vergünstigen sich die Finanzierungskonditionen für Bau, Modernisierung oder Erwerb eigen- oder fremdgenutzter Gebäude, wenn deren Endenergiewert 50 kWh pro Quadratmeter Nutzfläche nicht überschreitet. Dies gilt auch für alle Mehrfamilienhäuser sowie für Wohn- und Geschäftshäuser, deren Gewerbemietertragsanteil ein Drittel nicht übersteigt. Auch beim "KlimaDarlehen", einem Individualkredit für Selbstständige und kleinere Unternehmen (ehemals Green CBU), werden nachhaltige gewerbliche Investitionen finanziert. Dazu zählen zum Beispiel die Erzeugung von Wärme oder Strom aus nachhaltig nutzbaren erneuerbaren Quellen oder Investitionen in Elektro- und Wasserstoffmobilität. Die Verwendungszwecke dieser Projekte entsprechen der Definition ökologisch nachhaltiger Aktivitäten gemäß dem ESG-Rahmenwerk. So dienen die Finanzierungen den Aktivitäten zum Klimaschutz oder zur Klimaanpassung. Verantwortung im Kreditgeschäft für das Privatkundensegment bedeutet außerdem, mögliche Veränderungen der wirtschaftlichen Situation der Kundinnen und Kunden zu beachten. Dies umfasst auch, Kundinnen und Kunden mit sich abzeichnenden finanziellen Problemen frühzeitig - und damit möglichst vor dem Auftreten existenzieller Probleme - zu identifizieren und Maßnahmen aufzuzeigen, die im Idealfall in einen geregelten Rückzahlungsprozess münden. Nachhaltige Geldanlage und Kapitalmarktprodukte Auch im Anlagegeschäft wollen wir unseren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten und die damit verbundenen Geschäftschancen nutzen. Dazu gehören etwa das Angebot nachhaltiger Fonds, die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Vermögensverwaltung und nachhaltige Kapitalmarktinstrumente. Zusätzlich werden die Nachhaltigkeitspräferenzen unserer Kundschaft standardisiert in der Anlageberatung berücksichtigt. Nachhaltige Bonds und Loans entwickeln 2007 waren wir bei der Ausgabe des weltweit ersten Green Bonds beteiligt. Seitdem haben wir zahlreiche Unternehmen beim Vorbereiten und Platzieren von nachhaltigen Anleihen unterstützt. So begleitete die Commerzbank allein im Berichtsjahr 2023 die Emission von 76 nachhaltigen Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 61 Mrd. Euro (2022: 46,6 Mrd. Euro) als Lead-Managerin. Dies bedeutet einen Anstieg um mehr als 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Volumen wird entsprechend der im ESG-Rahmenwerk offengelegten Kriterien in das nachhaltige Geschäftsvolumen eingerechnet. Die Commerzbank war 2023 Lead-Managerin bei der Emission von 76 Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 61 Mrd. Euro Zu den begleiteten Transaktionen zählte auch im Jahr 2023 wieder eine Reihe von Emissionen von Unternehmen, die zum ersten Mal ihre Kapitalmarkttransaktionen mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie verbunden haben. Darüber hinaus hat die Commerzbank im Jahr 2023 eine wachsende Anzahl von Green und Social Bonds in Schweizer Franken im Volumen von mehr als 1 Mrd. Schweizer Franken begleitet. Weiterhin engagieren wir uns in unterschiedlichen Interessensvereinigungen und Fachverbänden, wie zum Beispiel bei den ICMA Green Bond Principles und bei der Climate Bonds Initiative, und tragen so aktiv zur Weiterentwicklung des Marktes für nachhaltige Anleihen bei. Insgesamt hat die Bank bereits mehr als 280 nachhaltige Anleihen begleitet. Daneben arrangiert, strukturiert und platziert die Commerzbank Aktiengesellschaft für Firmenkunden unterschiedlichster Größenordnungen und Branchen nachhaltige Schuldscheindarlehen und Konsortialkredite, insbesondere in Form von ESG-linked Loans. Im Rahmen dieser Transaktionen übernehmen wir regelmäßig die Rolle des Sustainability Coordinators, um im Namen des Bankenkonsortiums in enger Abstimmung mit den Unternehmen ambitionierte ESG-Strukturen zu entwickeln. ESG-linked Loans bilden eine vergleichsweise neue, aber sehr dynamisch wachsende Produktkategorie, die mittlerweile die häufigste Form nachhaltiger Konsortialkredite darstellt. Dabei werden die Kreditkonditionen an Nachhaltigkeitskriterien, überwiegend an nachhaltigkeitsbezogene Leistungsindikatoren (KPIs) oder an ein ESG-Rating des Kreditnehmers geknüpft. Werden ex ante definierte Zielwerte dieser KPIs oder des als Grundlage definierten Ratings erreicht, fallen die Zinsen geringer aus - und umgekehrt. Diese Funktionsweise gilt grundsätzlich auch für nachhaltige Schuldscheindarlehen. Seit 2017 nehmen wir an Arbeitsgruppen der Loan Market Association teil, um die Implementierung von Nachhaltigkeit im Konsortialkreditgeschäft aktiv mitzugestalten. Aufgrund des schwierigen Marktumfelds hat die Commerzbank ihre selbstgesetzten Ziele beim Abschluss neuer nachhaltiger Kredite und Schuldscheindarlehen mit 75 Mrd. Euro im Jahr 2023 nur knapp verfehlt. Hierunter fallen auch 65 nachhaltige syndizierte Kredite und Schuldscheindarlehen für Unternehmen auf globaler Ebene mit einem Gesamttransaktionsvolumen von 74,7 Mrd. Euro (Kreditzusagen der Commerzbank rund 6 %). Der wesentliche Anteil entfiel auf Syndizierte Kredite. 2023 war die Commerzbank an 65 nachhaltigen syndizierten Krediten und Schuldscheindarlehen für Unternehmen auf globaler Ebene mit einem Gesamttransaktionsvolumen von 74,7 Mrd. Euro beteiligt Nachhaltigkeitsaspekte spielen auch bei den Eigenanlagen der Bank eine immer wichtigere Rolle. Im Rahmen der Liquiditätssteuerung investiert die Commerzbank Aktiengesellschaft zunehmend in nachhaltige Anleihen und baut ein eigenes ESG-Portfolio auf. Zu diesem Zwecke plant die Bank, vermehrt Eigenanlagen in Green, Social und Sustainability Bonds zu investieren. Bis Ende 2023 betrug deren Volumen im Liquiditätsportfolio rund 3,1 Mrd. Euro. Bei der betrieblichen Altersvorsorge berücksichtigt die Commerzbank im Inland insofern Nachhaltigkeitsaspekte, als dass bei der Auswahl der Asset-Manager für den Pensionsplan deren Unterzeichnung der UN Principles for Responsible Investment (PRI) Grundvoraussetzung ist. Kundengelder nachhaltig verwalten Als Unterzeichner der UN Principles for Responsible Investment (UN PRI) verpflichtet sich das Asset-Management der Commerzbank Aktiengesellschaft Nachhaltigkeitsaspekte in Analyse- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen und aktiv zu verantwortungsbewussten Investitionsentscheidungen beizutragen. Für vermögende Privat-, Firmen- und Unternehmerkunden bietet die Vermögensverwaltung verschiedene Lösungen, die ökologische und soziale Merkmale berücksichtigen. Insbesondere können Kundinnen und Kunden eine individuelle nachhaltige Vermögensverwaltung vereinbaren, bei der die Titelselektion nicht nur Ausschlusskriterien und Nachhaltigkeitsratings berücksichtigt, sondern auch Investitionen in Unternehmen mit nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten anstrebt. 2023 feierte die "Vermögensverwaltung Nachhaltigkeit" 10-jähriges Jubiläum. In der Gesamtbetrachtung zeigt sich, dass die Einbindung von ESG-Kriterien keine systematischen Nachteile für die Wertentwicklung mit sich bringt und das Risikomanagement verbessert. Insgesamt konnte der Anteil nachhaltiger Anlagen, der gemäß Auslegung im ESG-Rahmenwerk in das nachhaltige Geschäftsvolumen einfließt, in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet werden und lag per Ende 2023 bei 12,5 % der Assets under Management der Commerzbank-Vermögensverwaltung. Die digitale und nachhaltige Vermögensverwaltung cominvest green der Commerzbank-Marke comdirect bietet Kundinnen und Kunden eine Auswahl an Exchange-traded Funds (ETF), die nachteilige Auswirkungen auf die Bereiche Ökologie, Soziales und Unternehmensführung reduziert. Darüber hinaus können Kundinnen und Kunden mit Motiv-Investing ohne Beratung gezielt in Megatrends investieren. Die Fonds, ETFs und Aktien werden unter anderem nach den Trendthemen Robotics, Gesundheit, Technologie oder auch Nachhaltigkeit sortiert, aus denen die Kundinnen und Kunden ihr Depot zusammenstellen können. Bei anderen Anlageformaten wie Sparplänen stehen diese Produkte ebenfalls zur Auswahl. Mit dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Aquila Capital Investmentgesellschaft Anfang 2024 erweitert die Commerzbank Aktiengesellschaft ihre Angebotspalette für Kundinnen und Kunden im nachhaltigen Asset-Management. Die Investmentgesellschaft ist spezialisiert auf essenzielle Sachwerteanlagen wie erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastrukturprojekte. Die Transaktion steht unter Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Mit dem Vollzug der Transaktion wird im Laufe des zweiten Quartals 2024 gerechnet. Auch die mBank engagiert sich in diesem Segment: Private Kundinnen und Kunden können in ETF-basierte Aktien- und Anleiheportfolios investieren, die ökologische oder soziale Eigenschaften fördern. Derzeit entsprechen zwei von sieben angebotenen Modellportfolios der mBank diesen Anforderungen. Eine Erweiterung ist geplant. Der Wert der in ESG-Anlagestrategien investierten Vermögenswerte für Privatkundinnen und -kunden blieb im Vergleich zu 2022 auf einem ähnlichen Niveau und belief sich Ende 2023 auf 34 Mio. Euro (151 Mio. polnische Zloty). Der Anteil dieser ESG-Anlagestrategien am Gesamtvolumen in den Modellportfolios dieser Kundengruppe betrug 32 % und blieb damit auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr. Die Commerz Real verbindet nachhaltige Investmentmöglichkeiten mit einem direkten Beitrag zur Gestaltung der Energiewende: Seit 2005 erstmals Investitionen mittels Fonds in Solarenergie getätigt wurden, sind zahlreiche Investments gefolgt. Daneben ergänzten Windenergieanlagen an Land und auf See das Portfolio. Die Commerz-Real-Gruppe ist an 55 Freiflächen-Solarparks und 41 Onshore- beziehungsweise Offshore-Windparks mit rund 1573 Megawatt jährlicher Gesamtnennleistung beteiligt, womit sie heute zu den großen deutschen Asset-Managern in diesem Segment gehört. Weitere 511 Megawatt Gesamtnennleistung können durch die Fertigstellung von Beteiligungen in bereits erworbenen Projektentwicklungen in Form von sechs Solarparks bis 2028 realisiert werden. Die Assets under Management in erneuerbaren Energien lagen Ende 2023 bei rund 3,3 Mrd. Euro. 2020 legte die Commerz Real mit "klimaVest" den ersten offenen Sachwertfonds im Bereich erneuerbare Energien für private Anlegerinnen und Anleger mit Rückgaberechten in Form eines European Long-Term Investmentfonds (ELTIF) auf. Seit 2021 erfüllt der Fonds die Transparenzanforderungen als nachhaltiges Finanzprodukt gemäß Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung. Dabei investiert der "klimaVest" hauptsächlich in Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie und in die Infrastruktur der Energiewende. Anlageziel des Fonds ist es, risikobereinigte Renditen für Anleger zu erzielen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Erreichung ökologisch nachhaltiger Ziele im Sinne der EU-Taxonomie und im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen zu leisten. Das Volumen des "klimaVest" lag zum Jahresende 2023 bei rund 1,3 Mrd. Euro. Für professionelle und semi-professionelle Anleger vereint der "Commerz Real Renewable Energies Fund II" die Themen Nachhaltigkeit und Rendite in Form eines "Impact Fonds". Dieser ist bestrebt, durch die Verfolgung seines Anlageziels zum Erreichen der langfristigen Begrenzung der Erderwärmung gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen beizutragen. Durch Investitionen in ökologisch nachhaltige Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Windparks und Fotovoltaikanlagen fördert der Fonds die Transformation des Energiesystems, indem der Grünstromanteil im Stromnetz gewährleistet oder erhöht wird. Der Fonds erfüllt ebenfalls die Transparenzanforderungen gemäß Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung. Daneben legt die Commerz Real beim Management ihrer Immobilien-Assets auf Nachhaltigkeit Wert, wie etwa beim "hausInvest". Der Fonds gehörte mit 17,3 Mrd. Euro Fondsvermögen zum Jahresende 2023 zu den größten offenen Immobilienfonds Europas. Er war 2021 einer der ersten offenen Immobilienfonds, der ökologische und/oder soziale Merkmale nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung offengelegt hat. Entsprechend hat der Fonds seine Anlagestrategie ergänzt. Bis 2050 ist es das Ziel, den CO 2 -Fußabdruck des Portfolios auf 14 Kilogramm pro Quadratmeter zu senken. 2022 hat sich der "hausInvest" entschieden, die Anforderungsstufe an ökologisch nachhaltige Investitionen nach EU-Taxonomie sowie die Mindestanforderungen an nachhaltige Investitionen im Sinne der EU-Offenlegungsverordnung zu erfüllen. Der Mindestanteil gemäß Taxonomie beträgt 5 % des Verkehrswertes der Immobilien, die zum Sondervermögen gehören. Bei der Ermittlung des vorgenannten Verkehrswertes werden Projektentwicklungen ab ihrer Fertigstellung und die von Immobiliengesellschaften gehaltenen Immobilien entsprechend der Beteiligungshöhe berücksichtigt. Seit Mai 2023 erfüllt mit dem "Smart Living Europe Fund" erstmals auch ein institutioneller Immobilienfonds der Commerz Real die Transparenzpflichten gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung. Dazu wird ein Mindestanteil in Höhe von 10 %, gemessen am Verkehrswert der Immobilien, an nachhaltigen Investitionen gemäß Artikel 3 der EU-Taxonomie eingehalten. Emissionen handeln oder kompensieren Die Commerzbank Aktiengesellschaft ist Teilnehmerin am europäischen Emissionsrechtehandel (EU-ETS) sowie dem Emissionshandel des Vereinigten Königreichs (UK-ETS). Sie berät Unternehmen bei der Beschaffung von Emissionsrechten sowie im damit verbundenen Risikomanagement und hilft dabei, daraus resultierende Handelsstrategien umzusetzen. Hinzu kommt die Möglichkeit zur freiwilligen Kompensation des nicht vermeidbaren CO 2 -Fußabdrucks eines Unternehmens mit Zertifikaten aus Emissionsminderungsprojekten. Als Mitglied der Carbon Pricing Leadership Coalition der Weltbank beteiligt sich die Bank darüber hinaus an den weltweiten Diskussionen zur CO 2 -Bepreisung. Die Commerz Real hat das Thema Nachhaltigkeit auch im Mobilienleasing über ihre Tochtergesellschaft Commerz Real Mobilienleasing (CRML) aufgenommen: CRML bietet mit "PRO Climate Lease" optional an, parallel zum Finanzierungsgeschäft über eine individuelle CO 2 -Kompensation Projekte zur Vermeidung oder Absorption von CO 2 - Emissionen zu unterstützen. Datensicherheit gewährleisten Der Schutz der Kundendaten und die Wahrung des Bankgeheimnisses sind in Zeiten zunehmender Digitalisierung von größter Bedeutung. Sie bilden die Grundvoraussetzungen für die Zufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden sowie für das Vertrauen in eine langfristige Geschäftsbeziehung. Deshalb ist Datensicherheit für uns ein Schwerpunktthema in Bezug auf verantwortungsvolles Banking. Auf Cyberkriminalität reagieren Mit der zunehmenden digitalen Vernetzung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft werden Cybersicherheit und -widerstandsfähigkeit immer wichtiger. Dabei betrachtet die Commerzbank nicht nur die eigenen Informationen, Räumlichkeiten und IT-Systeme, sondern auch die der Kunden und Dienstleister inklusive gegebenenfalls unabhängiger Transportwege. Cybersicherheit ist ein Treiber von Vertrauen und damit auch ein bedeutender Wettbewerbsfaktor. Die Sicherheit unserer Systeme zu gewährleisten, ist daher von besonderer Wichtigkeit. Die Finanzindustrie als Teil der kritischen Infrastruktur unterliegt erweiterten gesetzlichen Anforderungen. Datensicherheit ist für uns ein Schwerpunkt beim verantwortungsvollen Banking Wir wollen dieser Entwicklung ebenso wie zukünftigen Herausforderungen beim Managen der Cyberrisiken angemessen Rechnung tragen. Die Steuerung der Cyber- und Informationssicherheitsrisiken erfolgt durch den Konzernbereich Group Risk Management - Cyber Risk & Information Security (GRM-CRIS). Den Bereich verantwortet der Group Chief Information Security Officer. Neben bereits etablierten Sicherheitsfunktionen wie dem nach ISO 27001 zertifizierten Information-Security-Management-System liegt der Fokus auf dem Cyberrisikomanagement sowie der Stärkung der Cyberresilienz der Commerzbank. Um die sogenannte menschliche Komponente abzudecken, setzen wir ergänzend auf ein hohes Sicherheits- und Risikobewusstsein unserer Mitarbeitenden. Dieses fördern wir im Rahmen einer speziellen Awareness-Kampagne zur Informationssicherheit, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Zusätzlich adressiert GRM-CRIS die Wechselwirkungen der Cyber- und Informationssicherheitsrisiken zu anderen Risiken aus Bereichen wie Personal, Einkauf, Business-Continuity-Management und physische Sicherheit. Auch die mBank legt großen Wert auf die Sicherheit ihrer IT-Systeme und der darin enthaltenen Daten. Dafür greift sie auf geeignete organisatorische und technische Lösungen zurück. Jeder Mitarbeitende der mBank in Polen ist dazu verpflichtet, einmal jährlich eine Schulung zu Cybersecurity zu absolvieren. Zur Sicherheitsabteilung der Bank gehört zudem ein rund um die Uhr operierendes Security Operations Center (SOC). Mitarbeitende und Kundschaft können dem SOC alle Cybersicherheitsangelegenheiten melden, einschließlich identifizierter Vorfälle, versuchter Angriffe und verdächtiger Transaktionen. Zudem bietet die mBank kostenlose Unterstützung, wenn Kundinnen und Kunden Opfer von Cyberkriminalität wurden. Datenschutz sicherstellen Die Commerzbank Aktiengesellschaft nimmt den Schutz der persönlichen Daten sehr ernst und hält sich an die anerkannten Regeln des Datenschutzes, insbesondere an die Vorschriften der EU-Datenschutzgrundverordnung und der Konzern-Datenschutz-Policy. Diese Policy hat den Zweck, im Konzern ein gleichmäßig hohes Maß an Datenschutz zu gewährleisten sowie die Grundrechte und Freiheiten der betroffenen Personen zu achten. Sie enthält unter anderem konzernweit geltende Grundsätze für das Erheben, Verarbeiten, Verwenden und internationale Übermitteln von personenbezogenen Daten. Der sparsame, verhältnismäßige, erforderliche und rechtlich nur so weit zulässige Umgang mit personenbezogenen Daten ist ein Recht nach der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, zu denen sich die Commerzbank ausdrücklich verpflichtet. Dazu gehören auch die zweckgebundene Verarbeitung sowie die Gewährleistung von Transparenz und Auskunft gegenüber der betroffenen Person. Die Commerzbank übermittelt zudem nur dann personenbezogene Daten an Dritte, soweit dies rechtmäßig und nicht erkennbar ist, dass ein Risiko für die Grundrechte und Freiheiten der betroffenen Person besteht, wozu auch die Übermittlung an Behörden gehört. Personenbezogene Daten werden gelöscht, sobald diese für die geschäftlichen Zwecke nicht mehr erforderlich sind und andere legitime Gründe der Löschung nicht entgegenstehen. Wir können nachweisen, dass wir die Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten einhalten. Anfragen, Beschwerden, Auskunftsersuchen und Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten geht die Commerzbank unverzüglich nach und gewährleistet eine enge Kommunikation mit der betroffenen Person. Insbesondere dann, wenn möglicherweise Risiken für deren Grundrechte und Freiheiten bestehen. Zudem können sich Betroffene jederzeit an den Datenschutzbeauftragten der Commerzbank wenden. Damit unsere Mitarbeitenden für die Themenfelder Datenschutz und Datensicherheit sensibilisiert werden und informiert bleiben, gibt es regelmäßige Schulungen und obligatorische Lernprogramme. Bei der Commerz Real gibt es einen zentralen Datenschutzbeauftragten sowie Datenschutzkoordinatoren in den Fachbereichen. In Polen unterstützen der Datenschutzbeauftragte der mBank und das dazugehörige Team die Geschäftseinheiten der Bank, basierend auf den Richtlinien Personal Data Security Policy und Policy for Personal Data Management over Time. Im Verhältnis zur Zahl von knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland und rund 5,8 Millionen Privat- und Firmenkunden in Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei sowie rund 25500 Firmenkundenverbünden weltweit gab es auch 2023 eine vergleichsweise geringe Zahl von Beschwerden zum Datenschutz. Bei der Commerzbank Aktiengesellschaft im Inland beispielsweise gingen bis Ende des Berichtsjahres 221 Beschwerden von Kundinnen und Kunden beim Datenschutzbeauftragten ein. In den meisten Fällen wurde reklamiert, dass Daten unbefugt genutzt oder an Dritte zur Kenntnis gelangt seien. Big Data verantwortungsvoll nutzen Das effiziente und ganzheitliche Verarbeiten von Daten bietet allen Segmenten und Konzernbereichen große Chancen: als Entscheidungsgrundlage bei der Steuerung operativer Prozesse, für detailliertere und schnellere Analysen, für verbesserten Service und Cross-Selling. In der Commerzbank Aktiengesellschaft liegt die Verantwortung hierfür in der Konzerneinheit Big Data and Advanced Analytics (BDAA). Als Center of Competence für Maschinelles Lernen (ML) und Künstliche Intelligenz (KI) verantwortet BDAA auch die KI-Strategie des Konzerns, insbesondere die Weiterentwicklung der KI-Governance im Rahmen der 3 Lines of Defense sowie die Etablierung und Bereitstellung von KI-Basisfunktionalität und ausgewählten Anwendungsfällen. Das effiziente und ganzheitliche Verarbeiten von Daten bietet große Chancen Zur KI-Governance gehört auch, dass Arbeitgeberseite und Konzernbetriebsrat ein gemeinsames Verständnis zum Einsatz von KI und ML in der Commerzbank etablieren, um die Mitarbeitenden und ihr Know-how bei neuen Prozessen und veränderten Arbeitsweisen zu integrieren. So können die Vorteile dieser Technologien ausgeschöpft und gleichzeitig Fehler und Missbrauch vermieden werden. BDAA bietet Methoden für die effiziente Gestaltung von gruppenweiten Modellen für die Berechnung von Kredit- und operationellen Risiken, Kapitalbedarfen und Stresstesting, um so die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften sicherzustellen und die Kapitaleffizienz zu verbessern. Um den hohen Datenschutzstandards Rechnung zu tragen, arbeitet die Commerzbank Aktiengesellschaft mit Pseudonymisierung, Anonymisierung und Mikrosegmentierung. Im Dialog bleiben Produkttransparenz und Fairness gegenüber unserer Kundschaft bedeuten für uns eine ganzheitliche und verständliche Beratung zu Finanzprodukten, ihren Risiken und möglichen Alternativen entlang langfristiger Bedürfnisse. Dazu zählt auch eine transparente und nachvollziehbare Dokumentation des Beratungsprozesses. In den vergangenen Jahren haben wir neue Produkte und Dienstleistungen mit besonderem Kundennutzen eingeführt. Dazu zählen unter anderem ein Green Ecosystem, die grüne Baufinanzierung oder die neue Anlagelösung "money mate". Die Einheiten des Konzerns binden ihre Kundinnen und Kunden aktiv ein, um Nutzungsanforderungen in der (Weiter-)Entwicklung von Services und Produkten berücksichtigen zu können. So wird sichergestellt, dass die Customer beziehungsweise User Experience (CX/UX), also die Erfahrung der Kundinnen und Kunden mit unseren Produkten, Leistungen und Kanälen, unseren qualitativen Ansprüchen entspricht. Kundinnen und Kunden werden in die verschiedenen Phasen wie Ideenentwicklung, Konzeption, Design und Entwicklung eines Produktes einbezogen. So entsteht ein kontinuierlicher Dialog, unter anderem in einem eigens dafür eingerichteten UX-Studio. Die Marke comdirect nutzt für die Einbindung darüber hinaus die "comdirect-Community", bei der sich Kundinnen und Kunden sowie Finanzmarktinteressierte über Produkte und andere Finanzthemen untereinander und mit der Bank austauschen können. Die Einheiten des Konzerns binden ihre Kundinnen und Kunden aktiv ein, um Nutzungsanforderungen berücksichtigen zu können Im Firmenkundensegment der Commerzbank Aktiengesellschaft werden bei der Weiterentwicklung des Angebots regelmäßig themenspezifische Befragungen berücksichtigt. So gewinnen wir Erkenntnisse über Kundenwünsche und -anforderungen, die in die Gestaltung von Produkten und Prozessen einfließen. Darüber hinaus bindet die Commerzbank Aktiengesellschaft ihre Kundschaft aktiv über verschiedene Kundenbeiräte ein. In einem zentralen Beirat sowie in verschiedenen Regionalbeiratssitzungen haben ausgewählte Personen aus Firmen und Institutionen sowie des öffentlichen Lebens die Möglichkeit, in den direkten Dialog mit dem Vorstand zu treten, sich über die Geschäftsentwicklung zu informieren und ihre Erfahrungen und Anforderungen stellvertretend einzubringen. Zielgruppen befragen Die Themen des Mittelstands stehen im Fokus der Commerzbank-Initiative "Unternehmerperspektiven". Einmal jährlich befragt sie Inhaberinnen, Inhaber und das Topmanagement aus Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen und Branchen. 2023 wurden für die Studie mit dem Titel "Wirtschaft nach der Zeitenwende: Wie resilient ist der Mittelstand?" 1500 Unternehmen befragt. Die Studie unterscheidet hierbei nach Branchen und Unternehmensgrößen, angefangen bei 2 Mio. Euro bis 15 Mio. Euro Jahresumsatz bis hin zu mehr als 250 Mio. Euro. Die Befragung der Führungskräfte der ersten Ebene fokussierte Kernthemen wie aktuelle Herausforderungen und den Umgang mit Krisensituationen, die Einschätzung der Resilienz des eigenen Unternehmens sowie die Aufstellung für zukünftige Krisen. Beratung verbessern Mit Änderung der MiFID-2-Richtlinie im Rahmen des EU-Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums ist die Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen in der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung verpflichtend. Unsere Mitarbeitenden in der Anlageberatung wurden dafür intensiv geschult. Im Rahmen der Befragung klären wir Kundinnen und Kunden über die drei in der Richtlinie definierten Nachhaltigkeitsstandards auf und fragen nach ihren Nachhaltigkeitspräferenzen. Sofern eine Nachhaltigkeitspräferenz besteht, entscheiden die Kundinnen und Kunden im Anschluss über den Nachhaltigkeitsanteil ihrer Anlagen. Das Beratungsuniversum im Segment Privat- und Unternehmerkunden umfasst rund 500 Finanzinstrumente, die mindestens einen der durch MiFID-2 definierten Nachhaltigkeitsstandards erfüllen. Unabhängig davon ist Nachhaltigkeit generell ein fester Bestandteil diverser Beratungsinstrumente etwa im Dialog mit unseren Unternehmerkunden und im Wealth-Management. Für Fragestellungen rund um den Themenkomplex Nachhaltigkeit, die außerhalb unserer Kernkompetenzen liegen, baut die Commerzbank Aktiengesellschaft ein sogenanntes "Green Ecosystem" auf. 2023 haben wir die Impact-Solutions-Plattform zusammen mit unserem Tochterunternehmen neosfer ins Leben gerufen. Diese kostenfreie Internetplattform stellt unseren Firmen- und Unternehmerkunden eine Vielzahl von nachhaltigen Lösungen und Dienstleistungen vor. Dabei sind Anbieter unter anderem aus den Bereichen Energieeffizienz, Mobilität, Ressourcenschonung und Beratungsleistungen vertreten. Somit bieten wir innovativen Unternehmen die Möglichkeit, sich am Markt zu platzieren und Zugang zu einer großen Kundenbasis zu erhalten. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kundschaft dabei, ihre nachhaltige Transformation voranzutreiben. Darüber hinaus haben wir mehrere Kooperationspartnerschaften geschlossen. Eine davon ist mit Global Changer ein Technologieunternehmen für Umweltdienstleistungen, die unsere Firmen- und Unternehmerkunden dabei unterstützen, ihre CO 2 -Emissionen zu reduzieren und so ihre Klimaziele zu erreichen. Mittels eines CO 2 -Rechners in der Banking-App und auf der Webseite der Commerzbank können Privatkundinnen und -kunden ihren ungefähren persönlichen CO 2 -Fußabdruck berechnen, basierend auf einem Fragebogen zu ihrem Verhalten in den Feldern Mobilität, Konsum und zu ihrer Wohnsituation. Ergänzt wird diese Anwendung um Informationen zu nachhaltiger Lebensführung und zu nachhaltigen Produktangeboten der Commerzbank. Beratung zum Themenkomplex "Nachhaltig handeln" erhalten unsere Privatkundinnen und -kunden auch in ihrem Onlinebanking über das digitale Beratungsinstrument "FinanzKompass". Hier geben wir individuelle Empfehlungen wie die Aktivierung des elektronischen Postfachs, um Papier einzusparen. Um die Angebote der Commerzbank für alle Interessierten und Kundinnen und Kunden zugänglich zu machen, legen wir außerdem großen Wert auf die barrierefreie Gestaltung unserer Filialen und des Onlineangebotes. Rund zwei Drittel unserer Filialen sind ebenerdig zugänglich. Bei jeder Umbaumaßnahme in einer Filiale und der Einrichtung von Geldautomaten achten wir auf einen Zugang für möglichst alle Nutzergruppen. Alle Selbstbedienungsgeräte in der Selbstbedienungszone der Commerzbank Aktiengesellschaft sind mit (Teil-)Vorlesefunktionen für sehbehinderte Personen ausgestattet. Weitere Informationen über unsere Bemühungen um Inklusion auch von Mitarbeitenden finden sich unter "Inklusion vorantreiben". 5. Mit gutem Beispiel vorangehen Wir wissen um unsere Verantwortung als Unternehmen und wollen einen Beitrag zur Transformation einer sozial und ökologisch nachhaltigen sowie resilienten Gesellschaft leisten. Deshalb wollen wir nicht nur unsere Kundschaft in ihrer Transformation begleiten, sondern selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Dies geschieht unter anderem durch die kontinuierliche Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks. Gleichzeitig wollen wir unseren Stakeholdern ein zuverlässiger Partner sein und richten unser Handeln an ethischen Werten wie Integrität und Fairness aus. Darüber hinaus nehmen wir unsere Verantwortung als Arbeitgeber ernst und fördern gelebte Vielfalt und Chancengleichheit. Und schließlich beeinflussen wir mit freiwilligem Engagement für gemeinnützige Zwecke und unseren Stiftungen unser Umfeld positiv. Betriebliche Emissionen senken Bereits seit 2009 verfügt die Commerzbank Aktiengesellschaft über ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001, 2015 kam ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 hinzu. In Übereinstimmung mit unseren Umweltleitlinien haben wir ein integriertes Umwelt- und Energiemanagementsystem (iUEMS) etabliert. Hierin werden Zuständigkeiten, Verhaltensweisen, Abläufe und Vorgaben zur Umsetzung der betrieblichen Umwelt- und Energiepolitik strukturiert festgelegt und dokumentiert. Im Mittelpunkt steht die Optimierung des Ressourcenverbrauchs, insbesondere dort, wo wir direkten Einfluss auf die Umwelt nehmen können, wie beispielsweise beim Gebäudemanagement oder bei Dienstreisen. In erster Linie dient das iUEMS der fortlaufenden Verbesserung der eigenen Umwelt- und Energieleistung. Gleichzeitig hilft es bei der Risikominimierung: Durch regelmäßiges Beobachten und Überprüfen des Istzustands können Handlungsbedarfe frühzeitig aufgedeckt und vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. Dieses integrierte Managementsystem bildet die Voraussetzung dafür, uns als Betrieb nachhaltig auszurichten. Basierend auf der übergreifenden Wesentlichkeitsanalyse wurden im Rahmen einer internen Relevanzmessung für unseren eigenen Bankbetrieb die Fokusthemen des iUEMS ermittelt. Als relevant wurden die Themengebiete Klimaschutz und -anpassung, Umweltschutz, Biodiversität, Ressourcennutzung und -schonung sowie Kreislauflösungen eingestuft. Auch hinsichtlich dieser Themen messen und analysieren wir potenziell einflussnehmende Umweltauswirkungen, wobei der strategische Fokus auf dem Aspekt Klimaschutz liegt. Im Mittelpunkt steht die Optimierung des Ressourcenverbrauchs, insbesondere dort, wo wir direkten Einfluss auf die Umwelt nehmen können Einsparungen bei unseren betrieblichen Emissionen erreichen wir insbesondere über ein effizientes und nachhaltiges Gebäudemanagement. Dafür ergreifen wir verschiedene Maßnahmen. Unter anderem haben wir an zwei Standorten eine Softwarte zur Optimierung der Gebäudeleittechnik eingesetzt. Das Programm steuert unter Berücksichtigung der Witterung vorrausschauend den Betrieb der Anlagen. Die Energieeffizienz unserer Gebäude prüfen wir fortlaufend über definierte Energieleistungskennzahlen. Den Stromkennwert konnten wir an beiden Standorten senken. Nach dieser positiven Erfahrung prüfen wir die Einführung einer solchen Software an weiteren Standorten. Darüber hinaus liegt ein besonderes Augenmerk darauf, Reisetätigkeiten möglichst umweltschonend zu gestalten und somit CO 2 -Emissionen zu vermeiden. Die Dienstreiserichtlinie sieht daher die Bahn als bevorzugtes Verkehrsmittel vor. Das bedeutet auch, dass wo immer möglich auf die Nutzung von Flugzeugen verzichtet wird. Elektrofahrzeuge im Bankwagen-Leasing werden durch die Bank gefördert. Daneben zahlt die Commerzbank ihren Mitarbeitenden in Deutschland einen monatlichen Mobilitätszuschuss von 20 Euro für das Pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln, seit 2023 auch für das Deutschlandticket. Ein Fahrradleasingangebot bietet eine weitere klimafreundliche Alternative. Wesentliche Kennzahl: Im Jahr 2023 hat die Commerzbank Aktiengesellschaft 76591 CO 2 -äquivalente Gesamtemissionen verursacht. CO 2 -äquivalente Gesamtemissionen Tsd. Tonnen Dieser Wert liegt leicht über dem von Corona-Maßnahmen stark beeinflussten Jahr 2021, aber deutlich unter den Emissionen der Vorjahre. Gründe hierfür sind unter anderem technische Anpassungen für Energieeffizienz im Gebäudemanagement und Änderungen bei der dienstlichen Mobilität, aber auch im Voranschreiten der Umsetzung der "Strategie 2024". Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, unseren Treibhausgas-Ausstoß bis 2025 um 30 % zu senken (bezogen auf das Basisjahr 2018). Dieses Ziel haben wir mit CO 2 - Emissionen in Höhe von 78402 t bereits 2022 erreicht: Sie entsprechen einem Rückgang von 34,9 %. Im Jahr 2023 konnten wir trotz des Wiederanstiegs der Dienstreisen unseren betrieblichen CO 2 -Fußabdruck weiter reduzieren. Unsere CO 2 -Emissionen für 2023 in Höhe von 76591 t entsprechen einem Rückgang von 36,4 % zum Basisjahr 2018. Seit 2015 kompensieren wir die bislang nicht vermeidbaren Emissionen der Commerzbank Aktiengesellschaft in Deutschland, seit 2021 auch weltweit. Die Bank arbeitet somit rechnerisch klimaneutral. Betriebliche CO 2 -Emissionen der Commerzbank Aktiengesellschaft scrollen 2023 T CO 2 -Äquivalente Inland Ausland Gesamt Scope 1 16.717 701 17.418 Scope 2 location-based 52.768 6.599 59.367 Scope 2 market-based 7.883 4.984 12.867 Scope 3 37.630 8.676 46.306 Summe 62.230 14.361 76.591 Die Tabelle zeigt die CO 2 -Emissionen der Commerzbank Aktiengesellschaft gemäß der weltweit gängigen Kategorisierung durch das Greenhouse Gas (GHG) Protocol. Scope 1 bezeichnet darin die direkt verursachten Emissionen, beispielsweise durch den Verbrauch von Erdgas, Heizöl oder Kraftstoff. Scope 2 entspricht den Emissionen durch zugekaufte Energie. Diese können sowohl nach dem tatsächlich gekauften Energiemix ("market-based") als auch nach dem statistischen Ländermix ("location-based") berechnet werden. Für die Berechnung unserer Gesamtemissionen nutzen wir die Market-based-Scope-2-Emissionen. Scope 3 umfasst sonstige indirekte Emissionen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Dazu zählen wir unter anderem den Papier- und Wasserverbrauch, Dienstreisen und Pendelverkehr sowie weitere Emissionen aus der Energieversorgung. In die Berechnung des betrieblichen CO 2 -Fußabdrucks fließen die indirekten Emissionen durch unsere Finanzprodukte (Financed Emissions) nicht ein. Die Commerzbank ermittelt ihre Treibhausgasemissionen anhand des vom Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU) entwickelten Standards. Dieser richtet sich an internationalen Vorgaben der Umwelt- und Klimaberichterstattung aus, etwa dem GHG Protocol, CDP sowie der Global Reporting Initiative. Die Emissionen werden als CO 2 -Äquivalente berechnet. Zur Errechnung des CO 2 -Fußabdrucks wird zunächst der Verbrauch für die jeweiligen Kategorien (zum Beispiel Papier- und Wasserverbrauch) ermittelt und über festgelegte Umrechnungsfaktoren in CO 2 -Äquivalente umgerechnet. Im Ergebnis werden sämtliche CO 2 -Äquivalente der einzelnen Kategorien aggregiert (siehe Disclaimer auf Seite 77). Kollegialität leben Basis für den unternehmerischen Erfolg des Commerzbank-Konzerns sind qualifizierte und motivierte Mitarbeitende. Weltweit brachten rund 42000 Kolleginnen und Kollegen 2023 ihr Wissen und ihre Erfahrung in die Arbeitsabläufe ein. Das Grundverständnis für Fairness und respektvollen Umgang sowie gelebte Vielfalt ist in unseren Unternehmenswerte und in den Verhaltensgrundsätzen verankert, die Umsetzung liegt in unserer Verantwortung als Arbeitgeber. Die Commerzbank Aktiengesellschaft möchte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein partnerschaftliches Arbeitsumfeld bieten. Unsere Personalpolitik ermöglicht es, die Entwicklung des einzelnen Mitarbeitenden ebenso wie die kollegiale Zusammenarbeit zu fördern - auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld. Die Commerzbank möchte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein partnerschaftliches Arbeitsumfeld bieten Mit der Transformation der Bank im Rahmen der bisherigen "Strategie 2024" und dem damit einhergehenden Wegfall von Arbeitsplätzen ist die Commerzbank Aktiengesellschaft im Berichtsjahr gut vorangekommen. Der notwendige Stellenabbau ist nahezu vollständig erreicht. Dieser erfolgt sozialverträglich und die Mitarbeitenden haben, beziehungsweise werden die Bank bis Ende 2024 überwiegend mit Altersinstrumenten verlassen. Der weitreichende Wandel der Bank hat den Mitarbeitenden in den vergangenen drei Jahren viel abverlangt. Das zeigt sich auch in den Ergebnissen der letzten "Pulse Check"-Befragung im Herbst 2023: Die Beschäftigten der Commerzbank Aktiengesellschaft haben zwar mehrheitlich Spaß an ihrer Arbeit, empfinden die Zusammenarbeit mit ihrer direkten Führungskraft als vertrauensvoll und schätzen den Entscheidungsfreiraum, der ihnen gewährt wird. Aber es wurden auch Handlungsbedarfe deutlich, unter anderem bei den Themen Arbeitsbelastung und Vertrauen ins Topmanagement sowie bei der Bereitschaft, die Commerzbank als Finanzdienstleister und als Arbeitgeber weiterzuempfehlen. In individuellen Folgeprozessen verfolgen die Fachvorstände und deren Managementboards nun Maßnahmen zur Verbesserung der in ihrem jeweiligen Segment als unzureichend bewerteten Themenfelder. Mehr noch: Mit der "Strategie 2027" werden ab 2024 die Zufriedenheitswerte der Belegschaft als Steuerungsgröße eingesetzt, neben Finanzkennzahlen und der Kundenzufriedenheit. Im Berichtsjahr haben wir außerdem Herausforderungen wie den demografischen Wandel und den daraus entstehenden Fachkräftemangel in den Fokus genommen. 2023 startete die Commerzbank in eine neue Phase der Transformation und setzt damit ausdrücklich auf den Nachwuchs als Investition in die Zukunft. Im Rahmen der Nachwuchsoffensive wurde unter anderem ein Übernahmeversprechen für Nachwuchskräfte gegeben. Dieses sagt Auszubildenden und dual Studierenden bei entsprechender persönlicher und fachlicher Eignung eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu. Somit ist die Nachwuchsoffensive ein erster wichtiger Baustein der strategischen Initiative Recruiting, in der in den Jahren 2023 und 2024 die nach der Phase des Stellenabbaus notwendig gewordenen Investitionen für die Personalgewinnung der Commerzbank geplant und umgesetzt werden. Dazu zählten 2023 unter anderem die Erhöhung der Recruiter-Kapazitäten sowie die Einführung einer Aktion zum Anwerben neuer Mitarbeitender durch Mitarbeitende der Bank. Unter Berücksichtigung der Veränderungen am Arbeitsmarkt haben wir mittelfristig den Anspruch formuliert, Rekrutierung neu zu denken und stellen dabei den Bewerbenden in den Mittelpunkt. Weitere Initiativen zur Nachwuchssicherung sind in der HR-Strategie verankert: Ein umfassendes Ausbildungsangebot, innovative Qualifizierungsmaßnahmen und die Möglichkeit verschiedener Entwicklungswege sollen die Bank für Nachwuchstalente attraktiv machen. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts nach der Global Reporting Initiative (GRI-Bilanz) berichten wir ausführlich zu personalbezogenen Themen. Mitarbeitende entwickeln Um Kolleginnen und Kollegen für den Wandel durch die Digitalisierung des Bankwesens zu qualifizieren und ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiterzuentwickeln, bietet die Commerzbank Aktiengesellschaft fakultative und obligatorische Qualifizierungsbausteine wie Seminare, Workshops oder E-Learnings. Die freiwillige Basisqualifizierung zum Thema Nachhaltigkeit für alle Mitarbeitenden der Commerzbank Aktiengesellschaft im Inland wurde 2023 durch eine Aufbauqualifizierung ergänzt. Diese Qualifizierung ist speziell für Mitarbeitende im Kundenkontakt konzipiert. Damit stärken wir die Kompetenz im Außenauftritt und verstetigen das Nachhaltigkeitsverständnis in der Belegschaft. Des Weiteren haben wir die Pflicht- und Regelqualifizierung um eine dritte Säule erweitert: um die des selbstbestimmten, interessenbasierten, digitalen Lernens. Mit "Lernzeit+" stellt die Commerzbank Aktiengesellschaft allen Mitarbeitenden dafür ein optionales Arbeitszeitkontingent zur Verfügung. Der Zugang zu diesem digitalen Angebot wird über die Learning-Experience-Plattform cliX ermöglicht. Die freiwillige Basisqualifizierung zum Thema Nachhaltigkeit wurde 2023 durch eine Aufbauqualifizierung ergänzt Die Commerz Real bietet im Personalmanagement ein Modell an, in dem die Beschäftigten zwischen variabler Arbeitszeit und Vertrauensarbeitszeit wählen können. Zudem legt sie großen Wert auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. In virtuellen Formaten wie "Sustainability-Session" und "Digi-Sessions" werden die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Immobilien- und Erneuerbare-Energien-Branche sowie im Mobilienleasing fachübergreifend vorgestellt und diskutiert. Auch die Commerz Real ermöglicht allen Mitarbeitenden mit dem Modell "Lernzeit+", pro Quartal bis zu zwölf Stunden ihrer Arbeitszeit für Weiterbildung oder Schulungsangebote aufzuwenden. 2023 hat die Commerz Real in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) erstmals eine verpflichtende Grundlagenschulung "Nachhaltiges, ESG-konformes Immobilienmanagement" für alle Beschäftigten ins Leben gerufen. Die Schulung vermittelt aktuelles Wissen zum Thema Nachhaltigkeit und dessen Anwendung in den Praktiken und Standards der Branche, womit ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie Sustainable4Life geleistet wird. Gesundheit erhalten Gesundheit ist die Basis für die Leistungsfähigkeit einer Organisation und ihrer Belegschaft gleichermaßen. Strategisches Health-Management ist daher ein wesentlicher Baustein der Personalarbeit der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Möglichkeiten des mobilen Arbeitens verändern fortlaufend die Anforderungen in der Arbeitswelt. Wir wollen Mitarbeitende und Führungskräfte befähigen, eigenverantwortlich und gesundheitsförderlich mit diesem Wandel umzugehen. Dafür bieten wir Präventionsmaßnahmen wie professionelle Beratungs- und Informationsangebote. Das Angebot für unsere Beschäftigten umfasst neben den klassischen Präsenzformaten nunmehr Alternativen wie Webinare, Audioformate und Videoberatung mit Betriebsärztinnen und Betriebsärzten beziehungsweise Beraterinnen und Berater des Employee Assistance Programs. Wir setzen im betrieblichen Gesundheitsmanagement insbesondere auf Prävention. Dabei spielen Information und Aufklärung sowie Austauschformate eine wesentliche Rolle. Mit dem seit 2023 eingeführtem regelmäßigen Gesundheitsdialog als Austauschplattform für Akteure im betrieblichen Gesundheitsmanagement der Commerzbank setzen wir Impulse und machen zudem Angebote für eine verantwortungsvolle Führung. Die Commerzbank unterstützt mit einem arbeitgeberfinanzierten Check-up auch leitende Angestellte bei ihrer Gesundheitsprävention. Gesundheit ist Basis für die Leistungsfähigkeit einer Organisation und ihrer Belegschaft gleichermaßen Das gilt gleichermaßen für die Commerz Real. Beim Engagement für Gesundheit und Zufriedenheit ihrer Mitarbeitenden werden sowohl eigene Konzepte entwickelt als auch Maßnahmen in Kooperation mit der Muttergesellschaft durchgeführt. Seit 2022 rollt die Commerz Real das neue Bürokonzept Com.Work flächendeckend aus. Die Beschäftigen können bei der Neugestaltung der Büroflächen mitwirken. So werden neben flexibel buchbaren Büros auch Flächen beispielsweise für konzentrierte Videotelefonie, für Interaktion oder zum Entspannen geschaffen. Im Zuge der Stabilisierung der Pandemiesituation hat die mBank ein hybrides Arbeitsmodell eingeführt. Es wird entsprechend der spezifischen Gegebenheiten in Vertriebs- und Vertragsstellen, im operativen Geschäft und in der IT umgesetzt. Es verbindet die Vorteile der Büroarbeit und der Arbeit von zu Hause und ermöglicht es, den jeweils besten Arbeitsplatz anhand der zu erledigenden Aufgaben auszuwählen. Außerdem hat die mBank das Beratungsprogramm "Energised for Health" ins Leben gerufen. Dazu gehören unter anderem Kurse und Trainings, die Mitarbeitende im Umgang mit Stress und Belastung unterstützen. Vielfalt und Chancengleichheit fördern Unser Diversity-Management arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten für ein offenes, faires und wertschätzendes Umfeld. Die konzernweite Verankerung von Diversity und Inklusion erfolgt durch eine Lenkungsstruktur mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Bank. Das zentrale Gremium zur strategischen Ausrichtung ist das Global Diversity Council, das unter dem Vorsitz des für Personal zuständigen Vorstandsmitglieds tagt. Die Beteiligung aller Geschäftsbereiche und die Unterstützung durch regionale Councils an verschiedenen Auslandsstandorten ermöglichen es, länderspezifische Unterschiede und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Weltweit sind Menschen aus 122 Nationen im Konzern beschäftigt. Die unterschiedliche Herkunft belebt und bereichert das Miteinander. Verschiedene Sichtweisen und Erfahrungen führen zu neuen Ideen. Wie die Muttergesellschaft ist auch die Commerz Real Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt. Den Mitarbeitenden werden die Themen Vielfalt und Inklusion durch Vorträge nähergebracht und Personalprozesse darauf überprüft, ob sie Chancengleichheit und Vielfalt gewährleisten. Parallel entwickelt die mBank in Polen ihre Diversity and Inclusion Policy weiter und ist Unterzeichnerin der Diversity Charta des Responsible Business Forum. Die Diversity and Inclusion Policy fasst nicht nur die bisherigen Bestrebungen der mBank zusammen, sondern dient auch als wesentlicher Bestandteil der Strategie für die kommenden Jahre im Einklang mit den ESG-Zielen zur sozialen Verantwortung. Weltweit sind Menschen aus 122 Nationen im Commerzbank-Konzern beschäftigt Alle Maßnahmen zur Förderung der Diversität werden in der mBank durch das für Diversität und Inklusion verantwortliche Vorstandsmitglied beaufsichtigt, das für den Aufbau eines vielfältigen Arbeitsumfeldes und die Koordinierung der in der Richtlinie geplanten und daraus resultierenden Initiativen verantwortlich ist. Seit 2022 werden alle Beschäftigten in Form von E-Learning-Kursen zu den Themen Vielfalt und Inklusion geschult. Im Januar 2023 wurde die mBank zum dritten Mal im globalen Bloomberg-Gender-Equality-Index gelistet, der die Leistung öffentlicher Unternehmen bewertet, die Geschlechtergleichheit aktiv in ihrem Arbeitsumfeld fördern. Zudem ist die mBank 2023 auf der "Diversity IN Check"-Liste geführt. Sie wird vom Responsible-Business-Forum veröffentlicht und zeichnet die Arbeitgeber in Polen aus, die mit ihrem Management im Bereich Vielfalt und Inklusion am weitesten fortgeschritten sind. Beruf und Privates vereinbaren Neben der beruflichen Entwicklung ist die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ein wichtiges Ziel, um als Unternehmen attraktiv zu bleiben. Die Umsetzung in der Commerzbank Aktiengesellschaft erfolgt durch lebensphasenorientierte Konzepte mit speziellen Angeboten wie flexiblen Arbeitszeitmodellen, Sabbaticals oder einem erleichterten beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit. Hinzu kommen Beratungs- und Unterstützungsleistungen zu Kinderbetreuung sowie Home- und Eldercare durch den pme-Familienservice. Mit einer älter werdenden Belegschaft gewinnt dabei die Pflege von Angehörigen an Bedeutung. Unsere Angebote zielen darauf ab, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf stärker ins Bewusstsein zu holen und Wissen zum Thema Pflege in unserem Arbeitsumfeld zu verbreiten. Wir hatten uns mit dem Betriebsrat darauf verständigt, die Homeoffice-Regelungen im Inland auch nach Auslaufen der Corona-Maßnahmen fortzuführen und noch auszuweiten. Vorausgesetzt, dass mobiles Arbeiten betrieblich darstellbar ist, konnten Mitarbeitende der Filialen bis zu 50 % ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten, in der Zentrale und in den digitalen Beratungszentren lag die Quote sogar bei bis zu 70 %. Neben den positiven Erfahrungen mit dem flexiblen Arbeiten in der Corona-Pandemie war es vor allem das klare Votum der Belegschaft für mehr Flexibilität beim Arbeitsort, das uns dazu bewogen hat. Die Commerzbank arbeitete im Jahr 2023 gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretenden an einer neuen Regelung zum flexiblen und hybriden Arbeiten. Diese wird ab Frühjahr 2024 in Kraft treten. Lebensphasenorientierte Personalarbeit Sabbatical Freistellung 3 bis 12 Monate Arbeiten in Teilzeit Brückenteilzeit und Schnupperteilzeit KEEP IN TOUCH für Mütter und Väter während der Elternzeit Jobsharing Zwei Mitarbeitende teilen sich eine Stelle Mobiles Arbeiten ermöglicht es, von Zeit zu Zeit ortsungebunden zu arbeiten Erweiterte Rückkehrgarantie nach der Elternzeit Kids & Co Kinderbetreuung pme-Familienservice Flexible Arbeitszeitmodelle zur Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf Home & Eldercare Pflege der Angehörigen Chancengerechtigkeit erhöhen Obwohl mit rund 51 % eine knappe Mehrheit der Commerzbank-Belegschaft aus Frauen besteht, sind diese auf den Führungsebenen noch nicht in gleichem Maße vertreten. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben weiter verbessert, um insbesondere Eltern neue Karrieremöglichkeiten zu eröffnen. Hierzu gehören die betriebliche Kinderbetreuung, Teilzeitmodelle - auch für Führungskräfte - sowie strukturierte Rückkehrmöglichkeiten, um Karriereabbruchkanten zu vermeiden. Wesentliche Kennzahl: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen lag Ende 2023 konzernweit bei 36,1 %. Anteil von Frauen in Führungspositionen in % Im vergangenen Jahr konnte die Commerzbank ihren Frauenanteil in Führungspositionen konzernweit auf mehr als 36 % steigern. Einen Anteil von 40 % über alle Führungsebenen bis Ende 2030 hat der Vorstand als nächste Zielmarke gesetzt (Führungsebene 1 bis 4 und Projektmanagerinnen der Ebene 5). Alle Bereiche der Commerzbank Aktiengesellschaft haben die explizite Aufgabe, im Rahmen von Stellenbesetzungen geeignete Mitarbeiterinnen aktiv anzusprechen. Eine Initiative des Risikomanagements unter dem Motto "Colourful Group Risk Management" beispielsweise fokussiert auf Gleichstellung, mentale Gesundheit und Internationalität. Auch der Bereich Group Services hat mit der Kampagne "COO.bunt" die gelebte Vielfalt seiner Belegschaft zum Thema gemacht. Ziel ist es, die Quote der Kandidatinnen für Managementpositionen bei Neubesetzungen weiter zu erhöhen. Eine detaillierte Übersicht zum Anteil von Mitarbeiterinnen nach Führungsebene aufgeschlüsselt findet sich in unserer GRI-Bilanz. Inklusion vorantreiben Gelebte Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Diversity-Strategie. Mit unserem Aktionsplan Inklusion, der auf Basis der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) veröffentlicht wurde, sind wir 2018 als erste Bank in Deutschland den Schritt in eine öffentliche Selbstverpflichtung gegangen. Damit verpflichten wir uns zu Zielen und Maßnahmen, um die Situation von Menschen mit Behinderungen in der Commerzbank zu verbessern. Dies schließt sowohl Mitarbeitende als auch Kundschaft und Lieferanten der Bank ein: Barrierefreier Zugang zum Arbeitsplatz und zu den Arbeitsmitteln gehört ebenso dazu wie die Barrierefreiheit in unseren digitalen Angeboten auf Kundenseite. Unser Bestreben gilt auch dem Nachwuchs: Wir präsentierten uns auf einer Jobplattform für Menschen mit Behinderungen (myAbility) mit dem Ziel, Vielfalt und Inklusion weiter zu fördern. Auch 2023 haben wir weiter an der Umsetzung der Maßnahmen gearbeitet und einen Nachfolgeaktionsplan Inklusion 2.0 auf den Weg gebracht. Im Ergebnis konnte die Commerzbank Aktiengesellschaft die gesetzliche Vorgabe von 5 % Beschäftigten mit Behinderung in den vergangenen Jahren stets übertreffen und erfüllte mit 5,6 % auch 2023 die Quote. Einander respektvoll begegnen Ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld, geprägt von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz ist eine Grundvoraussetzung für ein leistungsfähiges Klima in einem Konzern, in dem mehr als 120 Nationen weltweit beschäftigt sind. Wir dulden in der Commerzbank keine Diskriminierung. Jede Form von benachteiligender Behandlung von Personen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Nationalität, ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität stellt einen Verstoß gegen die Menschenwürde dar und verletzt Persönlichkeitsrechte. Für einen offenen Umgang mit dem Thema sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftskontakten stand 2023 für die Commerzbank Aktiengesellschaft das Thema Transgeschlechtlichkeit im Fokus. Dabei wurden unter anderem unsere Prozesse und Formulare auf eine neutrale Ansprache von Kundinnen und Kunden geprüft und eine neutrale Anredeoption zum Beispiel bei der Kontoeröffnung aufgenommen. Außerdem haben Menschen, die sich in der Transition befinden, bei der Commerzbank und der comdirect seit 2023 die Möglichkeit, bereits beim Übergang von einem zum anderen Geschlecht auf Wunsch ihre Giro- und Kreditkarte mit dem neuen Namen zu erhalten. "Mehr Diversität. Mehr Akzeptanz. Mehr Pride." war unser Leitspruch in der Pride-Season 2023 Mit der Veröffentlichung der sogenannten "Prout Performer"-Listen würdigte die Stiftung Prout@Work Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Leben, die sich für die Belange lesbischer, schwuler, bisexueller, Trans-, Inter- und queerer Menschen starkmachen und zu Vorbildern werden. Im Berichtsjahr wurden erneut 10 Mitarbeitende der Commerzbank ausgezeichnet. Eine klare Haltung bezieht die Commerzbank auch in der Öffentlichkeit. "Mehr Diversität. Mehr Akzeptanz. Mehr Pride." war unser Leitspruch in der Pride-Season 2023, in der wir wieder mit eigenem Commerzbank-Wagen am Christopher Street Day teilnahmen. Wie auch im Vorjahr wurden als sichtbare Zeichen zur Pride-Season das Commerzbank-Hochhaus sowie das Logo der Bank auf digitalen Kanälen und Anwendungen bunt eingefärbt. Integrität und Compliance sicherstellen Integrität ist Basis unseres Geschäftsmodells. Wir handeln achtsam, vertrauenswürdig und zuverlässig. Die global verbindlichen Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct) fassen unser Selbstverständnis über ein ethisch-moralisch einwandfreies Verhalten zusammen. Dabei gehen sie über gesetzliche und regulatorische Anforderungen hinaus und setzen Standards für die Mitarbeitenden und Dienstleister im Commerzbank-Konzern. Die Schwerpunkte der Compliance-Aktivitäten liegen im Verhindern und Aufdecken von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, der Einhaltung von Finanzsanktionen und Embargos, der Bekämpfung von Marktmissbrauch (Insiderhandel und Marktmanipulation), Betrug, Korruption und sonstige strafbare Handlungen im Umfeld der Geschäftstätigkeit sowie dem Anlegerschutz. Darüber hinaus sorgen wir für den Schutz von Insiderinformationen und sonstigen vertraulichen Daten über unsere Kundschaft und ihre Geschäfte nach dem Need-to-Know-Prinzip. Der Compliance-Bereich der Commerzbank Aktiengesellschaft hat umfangreiche Weisungs- und Eskalationsrechte sowie Informations- und Untersuchungsbefugnisse, um seine Vorgaben konzernweit durchzusetzen. Compliance-Risiken managen Group Compliance steuert als proaktiver Risikomanager konzernweit das Compliance-Risiko und legt damit die Basis für die Einhaltung von Gesetzen, ethischen Standards und Vorschriften. Wir verfolgen den Anspruch, Compliance-Risiken effektiv zu managen und frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich materialisieren. Die Identifizierung und Steuerung der Compliance-Risiken erfolgt im Rahmen des implementierten und stetig weiterentwickelten Compliance-Programms über alle Compliance-Risikotypen hinweg. Bestandteile des Programms sind unter anderem eine regelmäßige konzernweite Compliance-Risikoanalyse, interne Sicherungsmaßnahmen und Kontrollen zur Bewertung der Angemessenheit und Wirksamkeit des Compliance-Management-Systems. Um der stetig wachsenden Komplexität der nationalen wie internationalen Gesetze und Regelungen gerecht zu werden, entwickelt der Konzern seine Compliance-Risikosteuerung ständig weiter und passt diese an aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen an. Im Bereich der Sanktionscompliance nimmt die Umsetzung der umfassenden Sanktionen und Embargos gegen Russland einen großen Raum ein. Ein Schwerpunkt der jüngsten regulatorischen Maßnahmen liegt darauf, das Umgehung von Sanktionen und Embargos zu bekämpfen. Um Sanktionen möglichst gezielt wirken zu lassen, zeichnen sich die jüngsten restriktiven Maßnahmen durch immer detailliertere Vorgaben, einschließlich detaillierter Ausnahmebestimmungen aus, die es bei der Umsetzung der Sanktionsvorschriften zu beachten gilt. Zum 1. Januar 2023 ist das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Kraft getreten. Es zielt insbesondere darauf ab, den Schutz der Menschenrechte in Lieferketten zu verbessern. Im Rahmen des Gesetzes ist die Commerzbank verpflichtet, Verletzungen bestimmter Menschenrechte und bestimmter umweltbezogener Pflichten bei (un-)mittelbaren Zulieferern und im eigenen Geschäftsbereich zu identifizieren und zu vermeiden. Innerhalb der Commerzbank gelten auch in diesem Bereich die Grundsätze des Three-Lines-of-Defense-Modells für das Risikomanagement zur Erkennung, Vorbeugung und Abhilfe bei Risiken oder Verstößen in Lieferketten. Die Commerzbank hat ein umfassendes Compliance-Programm aufgesetzt, um diese Anforderungen sicherzustellen. Dabei erfüllt Group Compliance in der zweiten Verteidigungslinie die Rolle des Global Functional Leads und definiert für die Bank konzernweite Mindeststandards. Mit Inkrafttreten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes haben wir eine Grundsatzerklärung zu den Sorgfaltspflichten der menschenrechts- und umweltbezogenen Risiken des Unternehmens sowie die Menschenrechtsposition der Commerzbank aktualisiert und veröffentlicht. Ferner wurde der Chief Compliance Officer als Menschenrechtsbeauftragter der Bank benannt. 2023 wurde die Erweiterung des Compliance-Management-Systems um die Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes finalisiert und in den Auslandseinheiten sowie relevanten Tochtergesellschaften eingegliedert. Group Compliance legt die Basis für die Einhaltung von Gesetzen, ethischen Standards und Vorschriften Mit dieser globalen Policy zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt werden die Grundsätze zum Umgang mit Menschen- und Umweltrechten in der Lieferkette definiert und die Mindeststandards zur Erfüllung der Vorgaben des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes festgelegt. Das Gesetz sieht vor, dass Unternehmen eine jährliche und anlassbezogene Risikoanalyse durchführen. Im Fokus steht hierbei die Aufdeckung von Risiken für vulnerable Gruppen, die sich aus dem operativen Geschäft der Commerzbank Aktiengesellschaft heraus ergeben, die sogenannte Inside-out-Perspektive. Durch die Handreichung zur Umsetzung einer Risikoanalyse nach den Vorgaben des Lieferkettensorgfaltpflichtengesetzes des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) von August 2022 sind diese gesetzlichen Anforderungen spezifiziert worden. Die Commerzbank hat die initiale Risikoanalyse erstmals 2022 durchgeführt und dabei sowohl unmittelbare Zulieferer der Commerzbank Aktiengesellschaft als auch den eigenen Geschäftsbereich bewertet. Es wurden eingeschränkt inhärente Risiken bei den Zulieferern identifiziert, bezogen auf die Rechtspositionen "Zwangsarbeit und Sklaverei", "Missachtung des Arbeitsschutzes und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren", "Vorenthaltung eines angemessenen Lohns" und "Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch Umweltverschmutzung". Risikoadäquate Präventionsmaßnahmen wurden ergriffen. Abhilfemaßnahmen waren nicht notwendig, da keine Kenntnisse über vergangene oder unmittelbar bevorstehende Verletzungen der geschützten Rechtspositionen vorlagen. In der Folge hat die Commerzbank die Grundsatzerklärung um die von diesen Risiken potenziell betroffenen Rechteinhabergruppen, Schiffsbesatzungen und von Fischerei und Tourismus abhängige Personengruppen erweitert. Die Commerzbank setzt sich mit Nachdruck dafür ein, wirtschaftskriminelle Handlungen und Verstöße gegen gesetzliche, regulatorische oder interne Anforderungen im Zusammenhang mit der Commerzbank einerseits vorzubeugen und anderseits zu ahnden. Deshalb verfügt die Commerzbank bereits seit Jahren über ein ISO-datenschutzzertifiziertes, elektronisches Hinweisgebersystem. Über dieses System können auch Beschwerden und Hinweise zu Sachverhalten der Kategorien "Menschenrechtsverstöße" und "Umweltbezogene Verletzungen und Risiken" abgegeben werden. Die Meldung kann namentlich oder anonym erfolgen. Alle Hinweise werden mit höchster Vertraulichkeit behandelt, personenbezogene Daten werden geschützt. Korruption wirkungsvoll bekämpfen Im Kampf gegen Korruption und Bestechung berücksichtigen wir nicht nur gesetzliche Verpflichtungen wie das Strafgesetzbuch, den UK Bribery Act oder den US Foreign Corrupt Practices Act. Wir richten uns ebenso nach den Prinzipien des UN Global Compact und den OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen und halten die OECD-Konvention gegen die Bestechung ausländischer Amtsträgerinnen und Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr ein. Diese externen Standards werden mit internen Richtlinien ergänzt, die mindestens jährlich geprüft und bei Bedarf aktualisiert werden: Mit der Global Anti-Bribery and Corruption Policy (ABC-Policy) wendet sich die Commerzbank aktiv gegen Bestechung, Vorteilsnahme und andere Formen der Korruption. Hierzu führen wir regelmäßige Trainings mit unseren Mitarbeitenden durch, damit diese unsere Richtlinien kompetent und konsequent umsetzen können. Ein zentrales Element bildet dabei die jährliche Antikorruptionsschulung für alle Beschäftigten. Geschäfts- und Funktionseinheiten mit erhöhtem Risikoprofil sowie Personen, die aufgrund ihrer Funktion in der Commerzbank Aktiengesellschaft einem höheren Bestechungs- und Korruptionsrisiko ausgesetzt sind, erhalten zudem gezielte Trainings. Mit der "Global Anti-Bribery and Corruption Policy" wenden wir uns aktiv gegen Bestechung, Vorteilsnahme und andere Formen von Korruption Ein speziell für diesen Risikotyp geschultes Team steht allen Beschäftigten beratend zur Verfügung. Korruption und sonstige strafbare Handlungen durch Beschäftigte werden von der Commerzbank ausdrücklich nach dem "Nulltoleranzprinzip" verfolgt. Jeder Mitarbeitende, der nachweislich gegen diesen Grundsatz verstößt, muss die arbeits-, zivil- oder strafrechtlichen Konsequenzen tragen. Wesentliche Kennzahl: Für 2023 sind wie in den Vorjahren keine Korruptionsfälle im Commerzbank-Konzern bekannt. Für die Gesellschaft engagieren Mit Blick auf ihr gesellschaftliches Engagement ist die Commerzbank auf vielfältige Weise mit ihrem Umfeld vernetzt. Verschiedene Projekte und Initiativen, die gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft umgesetzt werden, leisten Beiträge für die Gesellschaft. Die Commerzbank Aktiengesellschaft im Inland hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zudem insgesamt 690113 Euro an verschiedene Institutionen und Organisationen gespendet. Wie bereits im Vorjahr hat die Commerzbank auch 2023 auf die Produktion eines großen Weihnachtsfilms für ihre Kundinnen und Kunden verzichtet und das Geld stattdessen gespendet. Durch die Bankspende und die Beteiligung von Mitarbeitenden und Kundschaft konnten 2022 so 500000 Euro für die Tafeln in Deutschland gesammelt werden. Im Jahr 2023 kam die Aktion dem brotZeit e. V. zugute - einem Verein, der sich mit kostenlosem Frühstück an Grund- und Förderschulen für Chancengleichheit einsetzt. Der Terrorangriff der Hamas auf Israel hat auch in der Commerzbank zu großer Betroffenheit geführt. Um ein klares Zeichen gegen jede Form von Hass und Antisemitismus zu setzen, haben wir im Oktober 2023 in Rahmen einer Anzeige in zwei überregionalen Sonntagszeitungen zusammen mit zahlreichen deutschen Unternehmen dazu Stellung bezogen. Ein Beispiel für unser sozioökologisches Engagement ist das bereits 1990 gemeinsam mit den deutschen Nationalparks ins Leben gerufene Commerzbank-Umweltpraktikum. Es vermittelte auch 2023 rund 60 Studierenden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit in Nationalparks und Biosphärenreservaten. Dabei finanziert die Commerzbank die Praktikumsplätze, der Dachverband Nationale Naturlandschaften e. V. organisiert das Programm und die Schutzgebiete betreuen die Praktikantinnen und Praktikanten fachlich. Mittlerweile haben mehr als 2000 Studierende ein Umweltpraktikum absolviert und ihre Erfahrungen anschließend in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder im Umweltschutz eingebracht. Partner des Umweltpraktikums Darüber hinaus engagiert sich die Commerzbank Aktiengesellschaft mit der Initiative Finanz-Heldinnen dafür, mehr Frauen für das Thema Finanzen zu begeistern. Gegründet wurde die Initiative 2018 von Mitarbeiterinnen der comdirect mit dem Ziel, einen positiven Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Um Frauen dabei zu unterstützen, sich mit dem Thema vertraut zu machen und eigenständig Finanzentscheidungen zu treffen, bieten die Finanz-Heldinnen vielfältige Wissensangebote: Onlinemagazin, Podcast, Afterworks und Instagram-Kanal sowie das Bestsellerbuch "Der Finanzplaner für Frauen". Die Commerz Real möchte als Corporate Citizen in ihrem Umfeld einen aktiven Beitrag für die Gesellschaft leisten. Dazu werden jedes Jahr Geld-, Sach- und Zeitspenden mobilisiert. So leistet die Commerz Real beispielsweise einen finanziellen Beitrag zu ausgewählten sozialen Organisationen zur Förderung von benachteiligten Kindern. Daneben erfüllen Mitarbeitende im Rahmen der "Wunschbaumaktion" mit Sachspenden Weihnachtswünsche von-Kindern. Bei den Social Days 2023 konnten Beschäftigte wie im Vorjahr ihre Zeit für einen guten Zweck investieren: Mehr als 140 Menschen haben hier an einem Tag im Zeichen des sozialen Engagements bei praktischen Arbeiten in sozialen Begegnungsstätten unterstützt. Das Ziel war es, die Vernetzung der Bewohnerinnen und Bewohner in Orten mit hoher sozialer Bedarfslage zu verbessern, Vorurteile abzubauen und die Lebenssituationen im Quartier zu verbessern. Daneben führt die Commerz Real ihr bestehendes Engagement für benachteiligte Kinder und digitale Bildung an Schulen fort. Die mBank war 2023 zum sechsten Mal exklusive Bankpartnerin und Sponsorin des "Great Orchestra of Christmas Charity Foundation" (GOCC). Innerhalb der vergangenen sechs Jahre hat die mBank über ihre Kundinnen und Kunden insgesamt umgerechnet mehr als 22 Mio. Euro (97 Mio. polnische Zloty) gespendet für die Initiativen, die vom Finale der WOSP ausgewählt werden. Der Krieg in der Ukraine ist insbesondere im Nachbarland Polen allgegenwärtig. Die mBank hat eine Kooperation mit einer Nichtregierungsorganisation, dem Polish Centre for International Aid (PCPM), gestartet und ermöglicht es Kundinnen und Kunden, Geld zu spenden für Menschen, die auf der Flucht vor dem Krieg sind. Die Onlinezahlungen der Bank ermöglichen es Spenden direkt mit dieser Organisation zu verbinden. Mehr als 3 Mio. Euro (14 Mio. polnische Zloty) wurden von Kundinnen und Kunden gespendet. Kundinnen und Kunden können über das Onlinebanking, die mobile App und die Website Geld einzahlen, indem sie den mit Paynow entwickelten "Ich helfe"-Button nutzen. PCPM stellt diese Mittel unter anderem für den Wiederaufbau zerstörter ukrainischer Städte, Schulen, Krankenhäuser und andere kritische Infrastrukturen bereit, damit Geflüchtete in ihre Häuser zurückkehren können. Eine ukrainische Grundschule für rund 230 Schülerinnen und Schüler ist für das Schuljahr 2022/2023 in Räumlichkeiten der mBank untergebracht worden. Zukunft stiften Einen wesentlichen Beitrag leisten auch verschiedene vom Konzern langfristig unterstützte Stiftungen. Die Commerzbank-Stiftung steht als Unternehmensstiftung für die gesellschaftliche Verantwortung ihrer Stifterin, sich für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu engagieren. Ihr Motto lautet: Teilhabe schafft Zukunft. Mit der selbstständigen Stiftung bekennt sich die Commerzbank zu einem über ihre eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehenden nachhaltigen Engagement als "gute Bürgerin" für das Gemeinwesen. Seit ihrer Gründung 1970 hat die Commerzbank-Stiftung bundesweit viele Partnerschaften aufgebaut und sich so als feste Fördergröße in der deutschen Stiftungslandschaft etabliert. In den gut 50 Jahren ihres Bestehens unterstützte sie in den Bereichen Kultur, Soziales und Wissenschaft weit mehr als 1000 Projekte mit insgesamt an die 40 Mio. Euro. Ihr Partnerschaftsnetzwerk reicht von Museen und Theatern über gemeinnützige soziale Träger bis hin zu Wissenschaftseinrichtungen, von nationalen Leuchtturmprojekten bis hin zu vorbildhaften lokalen Initiativen. Die Commerzbank-Stiftung legt den Fokus auf Kultur, Soziales und Wissenschaft Dabei geht es ihrer Förderung immer um die kulturelle Bildung und Vermittlung von kulturellem Erbe, um gesellschaftliche Teilhabe für benachteiligte Menschen sowie um Anreize für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Hinzu kommen sieben Sozialstiftungen, die aktive und pensionierte Kolleginnen und Kollegen in unverschuldeten Notfällen finanziell unterstützen. Das gemeinsame Ziel aller Stiftungen ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft zu leisten. Die Commerzbank Aktiengesellschaft unterstützte diese Stiftungen 2023 mit insgesamt 638000 Euro unter anderem für Personal, Arbeitsplatz- und Raumkosten sowie sonstige Sachkosten. Die Commerzbank unterstützte die sieben Sozialstiftungen 2023 mit insgesamt 638000 Euro Die mFoundation in Polen legt ihren Fokus auf mathematische Bildung. Sie unterstützt Kinder, Eltern, Lehrpersonal, Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit mehreren Förderprogrammen. 2023 wurden dabei unter anderem Programme für Schulen und Kindergärten sowie Wettbewerbe für die beste akademische Abschlussarbeit in Mathematik gefördert. Ein weiterer Schwerpunkt sind junge Künstlerinnen und Künstler. Mit dem Fonds "M für mBank-Malkunst-Sammlung" kauft die Bank Gemälde aufstrebender polnischer Kunstschaffender. Diese Kunstwerke werden im Auftrag der mBank von einem Komitee aus renommierten Vertretenden des Kunstmarktes und einer Vertretung der mBank ausgewählt. Ende 2023 bestand die Sammlung aus 131 Kunstwerken. Zusammensetzung 300-Mrd.-Euro-Ziel 1 scrollen Nachhaltige Produkte Zurechnung zum 300-Mrd.-Euro-Volumenziel Produkte im Segment Privat- und Unternehmerkunden • Grüne Baufinanzierung Die Commerzbank rechnet den gesamten Bestand grüner Baufinanzierungen in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. • KfW-Programme für Privat- und Unternehmerkunden Die Commerzbank rechnet den gesamten Bestand an eingeräumten Kreditlinien in diesen Produkten in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. Darüber hinaus werden zukünftige Programme mit eindeutigem ökologischem Nutzen ab dem Zeitpunkt ihrer Verfügbarkeit in die Berechnung mit einbezogen. • KlimaDarlehen (ehemals Green CBU) Die Commerzbank rechnet den gesamten Bestand an gewerblichen Universalkrediten mit nachhaltigkeitsorientiertem Verwendungszweck in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. • Nachhaltige Vermögensverwaltung Die in der nachhaltigen Vermögensverwaltung der Commerzbank gemanagten Assets gelten vollumfänglich als nachhaltige Assets. • Wertpapier-Advisory Alle Assets under Management in den Kategorien "Artikel-8-Produkt" und "Artikel-9-Produkt" gemäß der EU-Offenlegungsverordnung gelten in der Commerzbank als nachhaltige Produkte. • klimaVest Die Commerzbank rechnet das gesamte Volumen des Fonds zum Volumen nachhaltiger Produkte, abzüglich des in Commerzbank-Depots gehaltenen Volumens, um Doppelzählungen mit der Kategorie Wertpapier-Advisory auszuschließen. • hausInvest Die Commerzbank rechnet das gesamte Volumen des Fonds zum Volumen nachhaltiger Produkte, abzüglich des in Commerzbank-Depots gehaltenen Volumens, um Doppelzählungen mit der Kategorie Wertpapier-Advisory auszuschließen. • Commerz Real Renewable Energies Fund II SCA SICAV-RAIF2 Die Commerzbank rechnet das gesamte Volumen des Fonds zum Volumen nachhaltiger Produkte. Da es sich hierbei um einen Spezial-Fonds für (semi-)professionelle Anleger in Form eines reservierten alternativen Investmentfonds (RAIF) im Sinne des Luxemburger Gesetzes vom 23. Juli 2016 über reservierte alternative Investmentfonds handelt, sind die ausgegebenen Anteile nicht elektronisch erfasst, wodurch eine Doppelzählung mit Commerzbank-Depots grundsätzlich ausgeschlossen werden kann. • Vorsorge Hierbei handelt es sich um Vorsorgeprodukte gemäß nachhaltiger Kapitalanlagestrategie der Allianz. Die Commerzbank rechnet das Neugeschäftsvolumen, welches unsere Kundinnen und Kunden im jeweiligen Geschäftsjahr abgeschlossen haben, in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. • Wertpapiergeschäft comdirect und onvista Das Volumen der gemäß EU-Offenlegungsverordnung als ESG-Produkte definierten Produkte wird dem nachhaltigen Geschäftsvolumen zugerechnet (Assets under Management). Produkte im Segment Firmenkunden • Finanzierung erneuerbarer Energien Die Commerzbank rechnet die gesamten Finanzierungszusagen aus dem CoC Energy in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. • Nachhaltige Anleihen Die Commerzbank rechnet das Gesamtvolumen der Sustainable Bonds, an deren Emission sie im jeweiligen Geschäftsjahr als Lead-Managerin beteiligt war, dem nachhaltigen Geschäftsvolumen dieses Geschäftsjahres zu. • ESG-/Sustainability-linked Loans und Schuldscheindarlehen Die Commerzbank rechnet das Gesamtvolumen dieser Produkte, an denen sie in Form einer Partizipation, Koordinierung, Strukturierung, Syndizierung beziehungsweise Platzierung im jeweiligen Geschäftsjahr mitgewirkt hat, dem nachhaltigen Geschäftsvolumen dieses Geschäftsjahres zu. • Öffentliche Förderprogramme für Firmenkunden Die Commerzbank rechnet das jeweilige Neugeschäftsvolumen in das nachhaltige Geschäftsvolumen ein. Darüber hinaus werden zukünftige Programme mit eindeutigem ökologischem Nutzen ab dem Zeitpunkt ihrer Verfügbarkeit in die Berechnung mit einbezogen. • Anlagemanagement Für das Wertpapiergeschäft hat die Commerzbank eine der EU-Offenlegungsverordnung entsprechende Klassifizierung vorgenommen, die im ESG-Rahmenwerk näher beschrieben ist. Auch im Segment Firmenkunden gelten alle Depotbestände in den Kategorien "ESG-Produkte" und "ESG-Impact-Produkte" als nachhaltige Produkte. Darüber hinaus werden dem nachhaltigen Geschäftsvolumen auch die Anlagen zugerechnet, die durch das Segment Firmenkunden im Rahmen einer Kooperation an externe Asset-Manager vermittelt wurden (zum Beispiel Spezialfonds) sowie Investments in Unternehmen, die eine anerkannte nachhaltige Strategie verfolgen. Nachhaltige Produkte Zurechnung zum 300-Mrd.-Euro-Volumenziel • Außenhandelsfinanzierung/Trade Finance Die Kriterien, nach denen Teile von Trade Finance dem nachhaltigen Geschäftsvolumen zugerechnet werden, orientieren sich an den nachhaltigen Verwendungszwecken von bilateralen Krediten (siehe Sustainability Loans und Schuldscheindarlehen). 3 1 Weiterführende Informationen und Erläuterungen zu den einzelnen Produkten finden sich im ESG-Rahmenwerk auf der Internetseite der Commerzbank. 2 Neu aufgenommen im Jahr 2023. 3 Dem nachhaltigen Geschäftsvolumen werden nur solche Trade-Finance-Produkte zugerechnet, bei denen tatsächlich ein Kreditbetrag ausgezahlt wird, also zum Beispiel Pre-Export- oder Post-Import-Finanzierungen. Disclaimer Die CO 2 eq-Emissionen wurden gemäß dem VfU-Standard 1.1 (Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V.) mit den Kennzahlen in der Fassung vom Juli 2022 ermittelt. Die externe Verifizierung erfolgte in Anlehnung an die ISO 14064-3 durch die DNV Business Assurance Zertifizierung GmbH. DNV ist einer der weltweit führenden Anbieter von akkreditierten Managementsystem-Zertifizierungen und versteht sich als Experte für Assurance und Risikomanagement. DNV verpflichtet sich zur Unparteilichkeit bei den Zertifizierungstätigkeiten. Die Prüfung umfasst die qualitative und rechnerische Prüfung von Daten und Inhalten inklusive der Durchführung von Interviews mit verschiedenen Fachverantwortlichen. Der Fokus der Prüfung liegt auf der Identifizierung von Datenlücken und Unstimmigkeiten sowie der Bewertung von Methoden zur Hochrechnung. Eine vollständige Überprüfung der zugrunde liegenden Daten zur Erlangung einer uneingeschränkten Sicherheit liegt nicht vor. Der VfU-Standard ist an internationalen Standards der Umwelt- und Klimaberichtserstattung wie GRI und GHG-Protocol ausgerichtet. Die ermittelten und verifizierten Verbrauchsmengen werden im VfU-Tool mit CO 2 eq-Emissionsfaktoren multipliziert, die auf der Datenbank EcoInvent basieren. EcoInvent ist eine Plattform von wissenschaftlichen und öffentlichen Institutionen, die eine der weltweit größten Datenbanken im Bereich Umweltbilanzierung darstellt. Die Qualitätssicherung wird über wissenschaftliche Prozesse und Einschätzungen abgedeckt (Critical Review / Peer Review). Wir als Anwender und Nutzer der Faktoren können diese Prozesse nicht selbst bewerten. Die Treibhausgas-Umrechnungsfaktoren werden durch die Firma Greendelta bereitgestellt. Die Auswahl der EcoInvent-Prozesse und THG-Faktoren durch die Firma Greendelta wurden durch das Öko-Institut einem Review unterzogen. Der VfU hat zusätzliche Kontrollinstanzen integriert (sowohl für die Daten in der Datenbank als auch die Auswahl der Daten, die im VfU Tool verwendet werden). Detailliertere Angaben zu den Verbrauchswerten können der "GRI-Bilanz 2023" der Commerzbank entnommen werden, die im Sommer 2024 veröffentlicht wird. Anhang TCFD-Empfehlungen im nichtfinanziellen Bericht scrollen Empfehlungen Statement Verweis Governance • Offenlegung der Governance der Organisation in Bezug auf klimabezogene Risiken und Chancen Die Commerzbank verfügt über eine umfassende Nachhaltigkeits-Governance. Das Entscheidungs- und Eskalationsgremium Group Sustainability Board - unter dem Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden - legt die strategischen Nachhaltigkeitsziele der Bank fest und überwacht die Maßnahmen zu deren Umsetzung und Steuerung. Das Group Sustainability Management trägt die Verantwortung für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und koordiniert alle Nachhaltigkeitsaktivitäten der Commerzbank über das Konzernprogramm "Sustainability 360°". Ergänzt wird die Nachhaltigkeits-Governance der Bank um den ESG-Ausschuss des Aufsichtsrats und einen externen Nachhaltigkeitsbeirat unter der Schirmherrschaft des Vorstandsvorsitzenden, um einen konstruktiv-kritischen Dialog mit unseren Stakeholdern sicherzustellen. • Nachhaltigkeit strategisch verankern: Governance-Struktur verstetigt • Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen • Verantwortungsvoll steuern: Haltung zeigen Strategie • Offenlegung der tatsächlichen und potenziellen Auswirkungen von klimabezogenen Risiken und Chancen auf die Geschäftstätigkeit, die Strategie und die Finanzplanung der Organisation, sofern diese Informationen wesentlich sind Bereits seit 2020 ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Unsere aktuelle Strategie "Zeit, was zu bewegen" fußt auf den drei Säulen Wachstum, Exzellenz und Verantwortung. Dabei steht Verantwortung stellvertretend für das gesamte Nachhaltigkeitsspektrum von "Environment, Social and Governance (ESG)". Unsere Net-Zero-Verpflichtung bildet den Kern unserer vom Vorstand verabschiedeten und im ESG-Rahmenwerk veröffentlichten Nachhaltigkeitsstrategie, die sich in "Transformation Finance" und "Sustainable Finance" untergliedert und Ausschlusskriterien und Mindeststandards festlegt. Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse 2022 wurden neun Themenfelder, insbesondere Klimaschutz und -anpassung sowie Biodiversität, für uns als wesentlich identifiziert und in den jährlichen bankweiten Strategieprozess integriert. • Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert • Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen • Verantwortungsvoll steuern: Haltung zeigen • Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren Risikomanagement • Offenlegung, wie die Organisation klimabezogene Risiken identifiziert, bewertet und steuert Eine risikoartenübergreifende Materialitätsanalyse für Klima- und Biodiversitätsrisiken, die sowohl transitorische als auch physische Risiken betrachtet, bestätigt unsere Einordnung, dass Klima- und Biodiversitätsrisiken nicht als separate Risikoarten, sondern als horizontale, materielle Risiken zu betrachten sind. Die individuelle Risikobewertung bei der Kreditvergabe umfasst zusätzlich Szenario- und Risikoanalysen der Betroffenheit und Resilienz hinsichtlich Klima- und Biodiversitätsrisiken. • Verantwortungsvoll steuern: Umweltrisiken managen • Verantwortungsvoll steuern: Biodiversitätsrisiken verstehen Messgrößen und Ziele • Offenlegung der Messgrößen und Ziele, die zur Bewertung und Steuerung relevanter klimabezogener Risiken und Chancen verwendet werden, sofern diese Informationen wesentlich sind Bis 2050 streben wir an, die CO 2 -Emissionen unseres gesamten Kredit- und Investmentportfolios mittels wissenschaftsbasierter CO 2 -Reduktionsziele der Science-based Target Initiative (SBTi) auf netto null zu reduzieren. Hierfür haben wir 2022 erstmals unsere Portfoliointensitäten der emissionsintensiven Sektoren veröffentlicht und von der SBTi validieren lassen. Die CO 2 -Emissionen unseres eigenen Bankbetriebs wollen wir bereits 2040 auf netto null senken und von unseren Lieferanten erwarten wir Klimaneutralität bis 2040. Bis 2025 wollen wir 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte mobilisieren und haben davon bereits 238 Mrd. Euro erreicht. • Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen • Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren • Kundentransformation begleiten: nachhaltig finanzieren • Mit gutem Beispiel vorangehen: betriebliche Emissionen senken TNFD-Empfehlungen im nichtfinanziellen Bericht scrollen Empfehlungen Statement Verweis Governance • Offenlegung der Governance der Organisation hinsichtlich naturbezogener Abhängigkeiten, Auswirkungen, Risiken und Chancen Die Commerzbank verfügt über eine ganzheitliche Nachhaltigkeits-Governance (siehe "TCFD-Empfehlungen im nichtfinanziellen Bericht"), die auch naturbezogene Abhängigkeiten, Auswirkungen, Risiken und Chancen berücksichtigt. Ergänzt wird diese Governance durch einen externen Beirat, der unter anderem wertvolle Impulse zum Thema Biodiversität liefert. • Nachhaltigkeit strategisch verankern: Governance-Struktur verstetigt • Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert • Verantwortungsvoll steuern: Umwelt- und Sozialrisiken bewerten • Mit gutem Beispiel vorangehen: Compliance-Risiken managen Strategie • Offenlegung der naturbezogenen Abhängigkeiten, Auswirkungen, Risiken und Chancen auf das Geschäftsmodell, die Strategie und die Finanzplanung der Organisation, sofern solche Informationen wesentlich sind Zur Verringerung unserer naturbezogenen Auswirkungen haben wir bereits seit Jahren entsprechende Ausschlusskriterien in das Kerngeschäft integriert. Außerdem klassifizieren wir naturbezogene Mittelverwendungen im ESG-Rahmenwerk als nachhaltige Finanzierungen, um entsprechende Chancen in der Kreditvergabe zu unterstützen. Damit bildet der Schutz von Biodiversität einen Faktor zur Erreichung unseres Ziels zur Mobilisierung von 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte. Im Rahmen einer neuen Risiko- und Auswirkungsanalyse, erweitert um eine erste Szenarioanalyse, haben wir die wesentlichen Sektoren mit naturbezogenen Risiken und Auswirkungen im Kreditportfolio identifiziert. Außerdem wurden die wichtigsten Treiber von Risiken und negativen Auswirkungen ermittelt. Auch im eigenen Bankbetrieb wird der Schutz der Biodiversität im integrierten Umwelt- und Energiemanagementsystem und bei der Optimierung des Ressourcenverbrauchs berücksichtigt. • Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert • Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen • Verantwortungsvoll steuern: Auswirkungen auf Biodiversität erkennen • Verantwortungsvoll steuern: Biodiversitätsrisiken verstehen • Verantwortungsvoll steuern: Analyse der Biodiversitätsrisiken im Kreditrisiko • Kundentransformation begleiten: nachhaltig finanzieren • Mit gutem Beispiel vorangehen: betriebliche Emissionen senken Risiko- und Auswirkungsmanagement • Beschreibung des von der Organisation verwendeten Prozesses, um naturbezogene Abhängigkeiten, Auswirkungen, Risiken und Chancen zu identifizieren, bewerten, priorisieren und überwachen Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse von 2022 wurde das Thema Biodiversität als wesentlich identifiziert und in den jährlichen bankweiten Strategieprozess integriert. Das Thema wird daher zunehmend strategisch verfolgt und in den Fokus des Nachhaltigkeitsmanagements gestellt. Die Analyse von naturbezogenen Risiken- und Auswirkungen erfolgte unter Einbeziehung von zwei Szenarionarrativen der TNFD mithilfe des Tools "ENCORE". Auf Basis der Ergebnisse haben wir potenzielle Handlungsfelder und strategische Schwerpunkte identifiziert und werden weitere Analysen sowie Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität entwickeln. Auch für den eigenen Bankbetrieb wurde Biodiversität als wesentlich eingestuft und wird dementsprechend berücksichtigt. • Verantwortungsvoll steuern: Haltung zeigen • Verantwortungsvoll steuern: Auswirkungen auf Biodiversität erkennen • Verantwortungsvoll steuern: Biodiversitätsrisiken verstehen • Kundentransformation begleiten: nachhaltig finanzieren • Mit gutem Beispiel vorangehen: betriebliche Emissionen senken Andere Quellen und Berichte: • Offenlegungsbericht gemäß CRR Messgrößen und Ziele • Offenlegung der Messgrößen und Ziele, die zur Bewertung und Steuerung wesentlicher naturbezogener Abhängigkeiten, Risiken und Chancen verwendet werden Die Ergebnisse der Risiko- und Auswirkungsanalyse bilden die Basis für die Definition strategischer Maßnahmen. Aus diesem Grund streben wir für die Zukunft eine bessere Quantifizierung von Biodiversität an, um die Steuerbarkeit zu erhöhen und strategische Ziele besser definieren zu können. Als Chancen hat die Commerzbank über alle ESG-Aspekte hinweg ein Potenzial von 300 Mrd. Euro an nachhaltigen Finanzprodukten bis 2025 identifiziert. Dies inkludiert Finanzierungen mit positivem Effekt für die biologische Vielfalt. Bezüglich des Themas Entwaldung haben wir bis 2025 ein konkretes Ziel formuliert, das wir durch einen aktiven Austausch mit den Kunden erreichen möchten. • Verantwortungsvoll steuern: Auswirkungen auf Biodiversität erkennen • Verantwortungsvoll steuern: Biodiversitätsrisiken verstehen • Verantwortungsvoll steuern: Umwelt- und Sozialrisiken bewerten • Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen Andere Quellen und Berichte: • Offenlegungsbericht gemäß CRR Fortschrittsbericht "Principles for Responsible Banking" Der Fortschrittsbericht zu den Principles for Responsible Banking (PRB) der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP FI) ist in diesem nichtfinanziellen Bericht zusammengefasst als tabellarischer Index integriert. Auf weitere Details innerhalb dieses nichtfinanziellen Berichts sowie auf ergänzende Dokumente wird verwiesen. (Freie Übersetzung des englischen Templates zur PRB-Berichterstattung der UNEP FI) Prinzip 1: Ausrichtung Wir werden unsere Unternehmensstrategie so ausrichten, dass sie konsistent zur Realisierung der Bedürfnisse von Menschen und Zielen der Gesellschaft beiträgt, wie sie in den Nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) und dem Pariser Klimaabkommen sowie anderen relevanten nationalen und regionalen Rahmenwerken zum Ausdruck kommen. Dabei werden wir unsere Anstrengungen auf die Bereiche fokussieren, in denen wir die signifikantesten Auswirkungen haben. 1.1 Geschäftsmodell Beschreiben Sie das Geschäftsmodell Ihrer Bank (zusammenfassend), einschließlich der wichtigsten Kundensegmente, der Arten der bereit gestellten Produkte und Dienstleistungen, der wichtigsten Sektoren und Geschäftsaktivitäten in den wichtigsten Regionen, in denen Ihre Bank tätig ist oder Produkte und Dienstleistungen anbietet. Bitte quantifizieren Sie die Informationen, indem Sie z. B. die Verteilung des Portfolios Ihrer Bank (in %) in Bezug auf geografische Regionen, Segmente (d. h. nach Bilanz und/oder nicht bilanziert) oder die Anzahl der bedienten Kunden angeben. Die Commerzbank ist die führende Bank für den Mittelstand und Partner von rund 25500 Firmenkundenverbünden sowie knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Geschäftsbericht scrollen ― Grundlagen des Commerzbank-Konzerns: Struktur und Organisation ― Wirtschaftsbericht: Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1.2 Strategieausrichtung Hat Ihre Bank Nachhaltigkeit als strategische Priorität identifiziert und dies in ihrer Unternehmensstrategie reflektiert? ☒ Ja ☐ Nein Bitte beschreiben Sie, wie Ihre Bank ihre Strategie auf die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), das Pariser Klimaabkommen sowie die relevanten nationalen und internationalen Rahmenbedingungen ausgerichtet hat und/oder auszurichten plant. Verweist Ihre Bank im Rahmen ihrer strategischen Prioritäten oder Richtlinien zur Umsetzung dieser auch auf folgende Rahmenwerke oder regulatorische Berichtspflichten? ☒ UN Guiding Principles on Business and Human Rights ☒ International Labour Organization fundamental conventions ☒ UN Global Compact ☐ UN Declaration on the Rights of Indigenous Peoples ☒ Regulatorische Vorgaben zur Bewertung von Umweltrisiken, z. B. Klimarisiken - bitte angeben, welche: TCFD, TNFD und nichtfinanzieller Bericht (CSR-RUG) ☒ Regulatorische Vorgaben zur Bewertung sozialer Risiken, z. B. moderne Sklaverei - bitte angeben, welche: regulatorische Vorgaben, Positionen und Richtlinien finden sich in unserem ESG-Rahmenwerk ☐ Keine der genannten Wir richten unser Handeln an ethischen Werten wie Integrität und Verantwortung aus. Wir bekennen uns zur Achtung der Menschenrechte und erläutern dies ausführlich in unserer Menschenrechtsposition. Die Transformation in eine nachhaltige Wirtschaft betrifft uns alle. Es ist unser Anspruch, diesen Wandel aktiv zu gestalten. Bereits seit 2020 ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Klimarisiken gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir als Bank sehen unsere Verpflichtung darin, die Auswirkungen unserer Finanzierungen zu überprüfen und unsere Portfolios nach dem Pariser Klimaziel zu steuern. So sind wir u. a. der Science-based Targets Initiative (SBTi), der Net-Zero Banking Alliance und der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) beigetreten. Mit dem Beitritt zur Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) 2023 unterstreichen wir unsere Entschlossenheit, einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität zu leisten. Mit unserem ESG-Rahmenwerk geben wir unseren Stakeholdern größtmögliche Transparenz über unser Verständnis von Nachhaltigkeit. Wir schaffen einen bankweiten Standard, der eine stringente Steuerung aller relevanten Produkte, Prozesse und Aktivitäten ermöglicht und die nachhaltige Transformation der Commerzbank sicherstellt. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Verantwortung übernehmen ― Kundentransformation begleiten: nachhaltig finanzieren ― Kundentransformation begleiten: nachhaltige Geldanlage und Kapitalmarktprodukte Andere Quellen und Berichte scrollen ― Seite im Nachhaltigkeitsportal: Mitgliedschaften und Initiativen ― Menschenrechtsposition der Commerzbank ― ESG-Rahmenwerk Prinzip 2: Auswirkung Wir werden die positiven Auswirkungen unserer Aktivitäten, Produkte und Dienstleistungen auf Mensch und Umwelt kontinuierlich verstärken, während wir zugleich unsere negativen Auswirkungen in diesem Zusammenhang verringern und die entsprechenden Risiken managen. 2.1 Wirkungsanalyse (Schritt 1) Zeigen Sie auf, dass Ihre Bank eine Wirkungsanalyse ihres Portfolios durchgeführt hat, um die wichtigsten Wirkungsfelder zu ermitteln und Prioritäten für die Zielsetzung zu identifizieren. Die Wirkungsanalyse soll regelmäßig aktualisiert 5 werden und folgende Anforderungen/Elemente enthalten (a bisd) 6 : a) Umfang: Welchen Umfang hat die Wirkungsanalyse Ihrer Bank? Bitte beschreiben Sie, welche Kerngeschäftsfelder, Produkte/Dienstleistungen in den wichtigsten geografischen Regionen, in denen die Bank tätig ist (wie unter 1.1 beschrieben) in der Wirkungsanalyse berücksichtigt wurden. Bitte beschreiben Sie auch, welche Bereiche noch nicht einbezogen wurden und warum. Wesentlichkeitsanalyse Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse von 2022 haben wir die für uns relevantesten Themenfelder ermittelt. Dabei wurde eine Liste von potenziellen Nachhaltigkeitsthemen entlang der zwei Wesentlichkeitsperspektiven - "Auswirkungsperspektive" und "Geschäftsperspektive" - analysiert. Zur Messung der Auswirkungsperspektive haben wir eine Expositionsanalyse durchgeführt, die sogenannte Nachhaltigkeits-Hotspots ergab. Diese liegen in Ländern und Sektoren, in denen die Commerzbank einerseits besonders aktiv ist und in denen andererseits Nachhaltigkeitsindikatoren in den definierten Themen deutlich unterdurchschnittlich sind. Die Geschäftsperspektive - also die Frage, wie hoch die Chancen und Risiken dieser Nachhaltigkeitsthemen für den Geschäftserfolg sind - wurde in einem Management-Workshop ermittelt. Nachhaltige Portfoliosteuerung nach der SBTi-Methode Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die CO 2 -Bilanz des gesamten Kredit- und Investmentportfolios der Bank bis spätestens 2050 auf netto null zu reduzieren. Unsere Net-Zero-Selbstverpflichtung gehen wir ganzheitlich an und steuern Nachhaltigkeit über alle relevanten Bereiche der Bank hinweg. Um dieses Vorgehen nachvollziehbar zu gestalten, haben wir uns der SBTi angeschlossen und steuern unsere definierten Portfolios mit besonderem Fokus auf die emissionsintensiven Sektoren. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert ― Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren Andere Quellen und Berichte scrollen ― ESG-Rahmenwerk b) Zusammensetzung des Portfolios: Hat Ihre Bank die Zusammensetzung ihres Portfolios (in %) bei der Analyse berücksichtigt? Bitte geben Sie die anteilige Zusammensetzung ihres Portfolios weltweit und nach geografischem Umfang an. i) nach Branchen und Wirtschaftszweigen 7 für Geschäfts-, Unternehmens- und Investmentbanking-Portfolios (d. h. Risikoexposition der Branche oder Branchenaufteilung in %) und/oder ii) nach Produkten und Dienstleistungen sowie nach Kundengruppen für Consumer- und Retail-Banking-Portfolios. Wenn Ihre Bank einen anderen Ansatz gewählt hat, um den Umfang des Engagements der Bank zu bestimmen, erläutern Sie bitte, wie Sie die Kerngeschäftsaktivitäten der Bank in Bezug auf Branchen und Wirtschaftszweigen berücksichtigt haben. Nachhaltige Portfoliosteuerung nach der SBTi-Methode Nach der Methodik der SBTi hat die Bank die CO 2 -intensiven Branchen ihres Gesamtportfolios identifiziert, die Höhe der mit diesen Teilportfolios verbundenen CO 2 -Belastung ermittelt und konkrete sektorspezifische Reduktionsziele berechnet, die im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens stehen. Unser Fokus liegt auf den Bereichen der Wertschöpfungskette, in denen ein hoher CO 2 -Ausstoß generiert wird oder der nachgelagert einen hohen CO 2 -Ausstoß bedingt. Entsprechend haben wir bei der Festlegung der SBTi-Ziele die folgenden aktuell als besonders emissionsintensiv eingestuften Segmente der Wertschöpfungskette berücksichtigt: Energieerzeugung, Luftfahrt, Automobilherstellung, gewerbliche Immobilienfinanzierung sowie die Produktion von Zement, Eisen und Stahl. Das nach SBTi optionale Portfolio der privaten Baufinanzierung berücksichtigen wir ebenfalls. Die Zusammensetzung der Reduktionspfade und Portfolioziele gemäß SBTi-Methodik sind in unserem ESG-Rahmenwerk veröffentlicht. Weitere Informationen zur Portfolioaufschlüsselung finden sich auch in diesem nichtfinanziellen Bericht im Kapitel "Finanzierte Emissionen reduzieren" sowie in unserem Offenlegungsbericht gemäß CRR. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Verantwortungsvoll steuern: Finanzierte Emissionen reduzieren Andere Quellen und Berichte scrollen ― CRR Report Annex 4 ― ESG Framework c) Kontext: Welches sind die wichtigsten Herausforderungen und Prioritäten im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung in den wichtigsten Ländern/Regionen, in denen Ihre Bank und/oder Kunden tätig sind? 8 Bitte beschreiben Sie, wie diese berücksichtigt wurden und welche Stakeholdergruppen Sie einbezogen haben, um diesen Teil der Wirkungsanalyse zu unterstützen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Portfolioeffekte Ihrer Bank in den Kontext gesellschaftlicher Bedürfnisse zu stellen. 5 Das bedeutet, dass in Fällen, in denen die ursprüngliche Wirkungsanalyse in einem früheren Zeitraum durchgeführt wurde, die Informationen entsprechend aktualisiert, der Umfang erweitert und die Qualität der Wirkungsanalyse im Laufe der Zeit verbessert werden sollte. 6 Weitere Hinweise finden Sie in den interaktiven Leitlinien zur Wirkungsanalyse und Zielsetzung der PRB. 7 Relevant sind hier insbesondere Schlüsselfaktoren in Bezug auf verschiedene Wirkungsbereiche, also jene Sektoren, deren positive und negative Auswirkungen besonders ausgeprägt sind. 8 Für Banken mit stark diversifizierten und internationalen Portfolios könnten alternativ auch globale Prioritäten in Betracht gezogen werden. Wesentlichkeitsanalyse Im Ergebnis der Wesentlichkeitsanalyse sind neun Themenfelder als wesentlich identifiziert worden. Diese Themenfelder betreffen alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung und stehen aktuell im Fokus unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Der Klimawandel hat dabei unverändert höchste Relevanz für die Bank. Gleichzeitig rücken Themen wie Biodiversität und Kreislauflösungen im Vergleich zu früheren Wesentlichkeitsanalysen stärker in den Fokus. Materialitätsanalyse für Umweltrisiken In der Commerzbank betrachten wir Klimarisiken nicht als separate Risikoart, sondern als ein sogenanntes horizontales Risiko. Dieses kann sich in den bekannten Risikoarten wie Kreditrisiko oder Marktrisiko materialisieren. Im Rahmen der umfassenden und risikoartenübergreifenden Materialitätsanalyse für Umweltrisiken, die wir 2023 erneut durchgeführt haben, wurden alle im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingeschätzten Risikoarten unter anderem hinsichtlich der Materialität ihrer Betroffenheit von Klimarisiken beurteilt. Die Ergebnisse der Materialitätsanalyse kommunizieren wir transparent in diesem nichtfinanziellen Bericht im Kapitel "Umweltrisiken managen" (Seite 57 ff.). Biodiversitätsspezifische Auswirkungsanalyse mithilfe "ENCORE" Im Jahr 2023 haben wir eine zweite, im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelte biodiversitätsspezifische Auswirkungsanalyse mithilfe des Tools "ENCORE" durchgeführt. ENCORE ermöglicht auf wissenschaftlicher Grundlage eine Verknüpfung von wirtschaftlichen Aktivitäten mit biodiversitätsschädlichen Auswirkungen. Dazu stellen wir das Geschäftsvolumen der von uns finanzierten Sektoren den externen Daten des Tools gegenüber. So haben wir potenzielle Handlungsfelder und strategische Schwerpunkte identifiziert und werden darauf aufbauend weitere Analysen sowie Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität entwickeln. Die Ergebnisse der biodiversitätsspezifischen Auswirkungsanalyse kommunizieren wir transparent in diesem nichtfinanziellen Bericht im Kapitel "Umwelt- und Sozialrisiken bewerten" (Seite 50 ff.). Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert ― Verantwortungsvoll steuern: Umwelt- und Sozialrisiken bewerten ― Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren ― Verantwortungsvoll steuern: Umweltrisiken managen Andere Quellen und Berichte scrollen ― CRR Report Annex 4 ― ESG-Rahmenwerk Welche positiven und negativen Auswirkungen hat Ihre Bank auf der Grundlage dieser ersten drei Elemente einer Wirkungsanalyse entsprechend ermittelt? Welche (mindestens zwei) wichtigen Wirkungsbereiche haben Sie bei der Verfolgung Ihrer Zielsetzungsstrategie als vorrangig eingestuft (siehe 2.2) 9 ? Bitte offenlegen. Wesentlichkeitsanalyse Neun Themenfelder sind im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse als wesentlich identifiziert worden. Diese sind in der Ergebnismatrix der Wesentlichkeitsanalyse in diesem nichtfinanziellen Bericht festgehalten (Seite 47). Die Basis der Nachhaltigkeitsstrategie bildet die Verpflichtung zur Bekämpfung des Klimawandels. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Themen, die stärker in den Fokus der Nachhaltigkeitsdebatte rücken, wie der Schutz der biologischen Vielfalt. Diese beiden Themenfelder stellen priorisierte Wirkungsbereiche dar. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert d) Leistungsmessung: (mind. zwei priorisierte Wirkungsbereiche): Hat Ihre Bank ermittelt, welche Branchen und Kundengruppen, die sie finanziert oder in die sie investiert, die größten positiven und negativen Auswirkungen haben? Bitte beschreiben Sie, wie Sie die Leistung anhand geeigneter Indikatoren für relevante Wirkungsbereiche Ihrer Bank bewertet haben. Bei der Bestimmung der priorisierten Bereiche für die Zielsetzung in den Feldern mit den größten Auswirkungen sollten Sie das derzeitige Leistungsniveau der Bank berücksichtigen, d. h. qualitative und/oder quantitative Indikatoren und/oder Angaben zu sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen, die sich aus den Tätigkeiten der Bank und der Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen ergeben. Wenn Sie Klimawandel und/oder die finanzielle Gesundheit und Inklusion als die wichtigsten Wirkungsbereiche identifiziert haben, verweisen Sie bitte auf die entsprechenden Indikatoren im Anhang des PRB-Berichterstattungstemplates. Wenn Ihre Bank einen anderen Ansatz gewählt hat, um die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit sowie ihrer Produkte und Dienstleistungen zu bewerten, beschreiben Sie diesen bitte. Das Ergebnis dieses Schritts wird die Ausgangsbasis (einschließlich Indikatoren) liefern, die Sie für die Zielsetzung in den zwei wichtigsten Wirkungsbereichen verwenden können. Die Transformation in eine nachhaltige Wirtschaft betrifft uns alle. Es ist unser Anspruch, diesen Wandel aktiv zu gestalten. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die globalen Finanzströme mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens und des Green Deals der Europäischen Union in Einklang zu bringen und somit eine klimakompatible Entwicklung zu fördern. Wesentlichkeitsanalyse Um die Wesentlichkeitsanalyse und die identifizierten Wirkungsbereiche zu operationalisieren, wurden die Ergebnisse in den bankweiten Strategieprozess integriert und auf Vorstandsebene diskutiert. Nachhaltige Portfoliosteuerung nach der SBTi-Methode Die Portfolioziele sind in unserem ESG-Rahmenwerk veröffentlicht und werden dort zusammen mit dem Stand der Zielerreichung zukünftig regelmäßig aktualisiert. Die Tabelle "Reduktionsziele nach dem Sectoral Decarbonization Approach (SDA)" in diesem nichtfinanziellen Bericht (Seite 53) zeigt die von uns definierten CO 2 -Reduktionspfade bis 2030 nach Sektoren. Die prozentuale Reduktion ergibt sich aus den jeweiligen Emissionsintensitäten des Basisjahrs 2021 und den Zielwerten für 2030. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert ― Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren Andere Quellen und Berichte scrollen ― ESG-Rahmenwerk 9 Um die Bereiche mit den größten Auswirkungen entsprechend zu priorisieren, ist eine qualitative Ergänzung der quantitativen Analyse, wie in a), b) and c) beschrieben, von Bedeutung, z. B. durch das Einbeziehen von Stakeholdergruppen und weiteren geografischen Kontextualisierungen. Zusammenfassung der Selbsteinschätzung Welche der folgenden Komponenten der Wirkungsanalyse hat Ihre Bank abgeschlossen, um die Bereiche mit den bedeutendsten (potenziellen) positiven und negativen Auswirkungen zu identifizieren? 10 scrollen Umfang: ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Portfoliozusammensetzung: ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Kontext: ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Leistungsmessung: ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Welche wesentlichen Wirkungsbereiche haben Sie für Ihre Bank als Ergebnis der Wirkungsanalyse identifiziert? Vermeidung des Klimawandels, Anpassung an den Klimawandel, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, Menschenrechte, Gleichstellung der Geschlechter, menschenwürdige Beschäftigung (siehe auch die Ergebnismatrix der Wesentlichkeitsanalyse). Wie aktuell sind die Daten, die für die Wirkungsanalyse verwendet und veröffentlicht wurden? scrollen ☐ Bis zu 6 Monate vor der Veröffentlichung ☐ Bis zu 12 Monate vor der Veröffentlichung ☐ Bis zu 18 Monate vor der Veröffentlichung ☒ Mehr als 18 Monate vor der Veröffentlichung Offenes Textfeld zum Beschreiben potenzieller Herausforderungen, Aspekte, die nicht unter die oben genannten Punkte fallen usw.: (optional) 2.2 Zielsetzung (Schritt 2) Zeigen Sie, dass Ihre Bank mindestens zwei Ziele festgelegt und veröffentlicht hat, die sich auf mindestens zwei Bereiche mit den größten Auswirkungen beziehen, die Sie in der Wirkungsanalyse identifiziert haben. Die Ziele 11 müssen spezifisch, messbar (qualitativ oder quantitativ), erreichbar, relevant und zeitgebunden (SMART) sein. Bitte legen Sie die folgenden Elemente der Zielsetzung (a bisd) für jedes Ziel einzeln offen: a) Ausrichtung: Welche internationalen, regionalen oder nationalen Rahmenwerke haben Sie als relevant für die Ausrichtung Ihres Portfolios 12 identifiziert? Zeigen Sie, dass die ausgewählten Indikatoren und Zielvorgaben mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, den Zielen des Pariser Klimaabkommen und relevanten internationalen, nationalen oder regionalen Rahmenwerken verknüpft sind und deren Ausrichtung vorantreiben bzw. einen großen Beitrag zu diesen leisten. Sie können auf den Kontextelementen aus 2.1 aufbauen. Bereits seit 2020 ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die globalen Finanzströme mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens und des Green Deals der Europäischen Union in Einklang zu bringen und somit eine klimakompatible Entwicklung zu fördern. Klimaschutz (Net-Zero-Ziele) Kern unserer vom Vorstand verabschiedeten Nachhaltigkeitsstrategie bildet unsere Net-Zero-Verpflichtung. Sie stützt sich auf zwei Säulen: Wir unterstützen unsere Kundschaft bei ihrer nachhaltigen Transformation und gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Wir haben uns verpflichtet, unsere gesamten finanzierten Emissionen auf netto null zu senken, 300 Mrd. Euro für nachhaltige Produkte zu mobilisieren und mit unserem Bankbetrieb den Net-Zero-Standard zu erreichen. Dafür sind wir u. a. der Science-based Targets Initiative (SBTi), der Net-Zero Banking Alliance und der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) beigetreten. Biodiversität Auch der Relevanz von Biodiversität sind wir uns bewusst, was wir mit unserem Beitritt zur Biodiversity in Good Company (BiGCI) Initiative und der Task Force on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) unterstreichen. Im Dezember 2023 haben wir ein Ziel zum Thema Entwaldung verabschiedet mit dem wir konkrete Anforderungen an unsere Kunden in abholzungsrelevanten Sektoren und Regionen stellen. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen scrollen ― Verantwortungsvoll steuern: Umwelt- und Sozialrisiken bewerten ― Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren ― Verantwortungsvoll steuern: Umweltrisiken managen ― Mit gutem Beispiel vorangehen: Vielfalt und Chancengleichheit fördern 10 Sie können eine Frage mit "Ja" beantworten, wenn Sie einen der beschriebenen Schritte abgeschlossen haben, z. B. die erste Wirkungsanalyse wurde abgeschlossen, ein Pilotprojekt wurde durchgeführt. 11 Operative Ziele (beispielsweise in Bezug auf den Wasserverbrauch in Bürogebäuden, Geschlechtergleichheit im Vorstand der Bank oder Treibhausgasemissionen durch Geschäftsreisen) fallen nicht in den Anwendungsbereich der PRB. 12 Ihre Bank sollte die wichtigsten Herausforderungen und Prioritäten in Hinblick auf nachhaltige Entwicklung in ihrem Hauptgeschäftsland/-ländern berücksichtigen, um Ziele festzulegen. Diese finden sich in nationalen Entwicklungsplänen und -strategien, internationalen Zielen wie den SDGs oder dem Pariser Klimaabkommen und regionalen Rahmenwerken. Ausrichtung bedeutet, dass es eine klare Verbindung zwischen den Zielen der Bank und den Rahmenwerken und Prioritäten geben sollte, damit deutlich wird, wie das Ziel die nationalen und globalen Ziele unterstützt und vorantreibt. Frauen in Führungspositionen Neben den beiden Themenfeldern Klimaschutz und Biodiversität nehmen wir auch die soziale Perspektive von Nachhaltigkeit - analog zu den gemäß Wesentlichkeitsanalyse identifizierten Themenfelder - in den Fokus. Als Gründungsmitglied der Charta der Vielfalt und Unterzeichner der UN Women Empowerment Principles setzen wir uns auch für Gleichstellung ein. So will die Commerzbank den Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöhen. Dafür hat sich unser Vorstand bis Ende 2030 ein neues ambitioniertes Ziel von 40 % über alle Managementebenen gesetzt. b) Ausgangsbasis: Haben Sie eine Ausgangsbasis für ausgewählte Indikatoren ermittelt und den aktuellen Stand der Anpassung bewertet? Bitte geben Sie die verwendeten Indikatoren und das Jahr der Ausgangsbasis an. Sie können auf der in 2.1 durchgeführten Leistungsmessung aufbauen, um die Ausgangsbasis für Ihr Ziel zu bestimmen. Um Banken bei der Zielsetzung und Umsetzung zu unterstützen, wurden Indikatoren für die Wirkungsfelder Klimaschutz sowie finanzielle Gesundheit und Integration entwickelt. Die Übersicht der Indikatoren finden Sie im Anhang des PRB-Berichterstattungstemplates. Wenn Ihre Bank Klimaschutz und/oder finanzielle Gesundheit und Inklusion als (einen) der wichtigsten Wirkungsbereiche priorisiert hat, wird dringend empfohlen, die Indikatoren im Anhang zu berichten und dabei eine Übersichtstabelle zu verwenden, die den Wirkungsbereich, die relevanten Indikatoren und die entsprechenden Indikatorkennzeichnung enthält. Falls Sie andere und/oder zusätzliche Indikatoren als relevant identifiziert haben, um die Ausgangsbasis zu bestimmen und den Grad der Ausrichtung auf die wirkungsbezogenen Ziele zu bewerten, geben Sie diese bitte an. scrollen Wirkungsbereich Indikator Antwort Klimaschutz A.1.2 KPI 1: Net-Zero-CO2-Emissionen im Kredit- und Anlageportfolio bis 2050 A.3.1 KPI 2: 300 Mrd. Euro für nachhaltige Produkte bis 2025 n. a. KPI 3: Net-Zero-CO2-Emissionen im Bankbetrieb bis 2040 Wirkungsbereich Indikator Antwort Biodiversität n. a. Deforestation Target Wirkungsbereich Indikator Antwort Frauen in Führungspositionen n. a. 40 % über alle Managementebenen Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen scrollen ― Verantwortungsvoll steuern: Umwelt- und Sozialrisiken bewerten ― Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren ― Verantwortungsvoll steuern: Umweltrisiken managen ― Mit gutem Beispiel vorangehen: Vielfalt und Chancengleichheit fördern c) SMARTe Ziele: (einschließlich Leistungsindikatoren (KPIs) 13 ): Bitte geben Sie die Ziele für ihren ersten und zweiten Wirkungsbereich mit den größten Auswirkungen an, sofern bereits vorhanden (sowie weitere Wirkungsbereiche, wenn vorhanden). Welche KPIs werden genutzt, um die Fortschritte bei der Zielerreichung zu messen? Bitte erläutern. Klimaschutz (Net-Zero-Ziele) KPI 1: Net-Zero-CO2-Emissionen im Kredit- und Anlageportfolio bis 2050 KPI 2: 300 Mrd. Euro für nachhaltige Produkte bis 2025 KPI 3: Net-Zero-CO2-Emissionen im Bankbetrieb bis 2040 Biodiversität Um Abholzung in unserem Kundenportfolio zu minimieren, müssen Firmenkunden, die in abholzungsrelevanten Sektoren (Forstwirtschaft, Soja, Palmöl, Rindfleisch) und Regionen aktiv sind, bis spätestens Ende 2025 ihr Engagement gegen Entwaldung durch relevante Mitgliedschaften (RSPO, GRSB) bzw. Zertifizierungen (FSC- oder PEFC-, RTRS-, RSPO-) nachweisen. Wir prüfen kontinuierlich weitere relevante Mitgliedschaften und Zertifikate und werden diese berücksichtigen, sofern Ambitionsniveau und Akzeptanz vergleichbar sind. Frauen in Führungspositionen 40 % Frauen in Führungspositionen über alle Managementebenen (Führungsebene 1 bis 4 und Projektmanagerinnen der Ebene 5) bis 2030. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen scrollen ― Verantwortungsvoll steuern: Umwelt- und Sozialrisiken bewerten ― Verantwortungsvoll steuern: Auswirkungen auf Biodiversität erkennen ― Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren ― Verantwortungsvoll steuern: Umweltrisiken managen ― Mit gutem Beispiel vorangehen: Vielfalt und Chancengleichheit fördern d) Aktionsplan: Welche Maßnahmen einschließlich Meilensteinen haben Sie definiert, um die gesetzten Ziele zu erreichen? Bitte beschreiben. Bitte zeigen Sie auch, dass Ihre Bank bedeutende (potenzielle) indirekte Auswirkungen der festgelegten Ziele innerhalb des Wirkungsbereiches oder auf andere Wirkungsbereiche analysiert und erkannt hat und dass sie entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung, Milderung oder Kompensation potenzieller negativer Auswirkungen festgelegt hat. 13 Leistungsindikatoren (KPIs) sind von der Bank ausgewählte Indikatoren, um Fortschritte bei der Zielerreichung zu messen. Der Bereich Group Sustainability Management koordiniert und entwickelt als Dreh- und Angelpunkt die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Bank. Dieser zentrale Nachhaltigkeitsbereich ist dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt und unterrichtet ihn regelmäßig über den Fortschritt der Nachhaltigkeitsthemen und -aktivitäten. Die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie erfolgt mit der übergreifenden strategischen Initiative "Sustainability 360°". Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Verantwortung übernehmen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Governance-Strukturen verstetigt Zusammenfassung der Selbsteinschätzung Welche der folgenden Komponenten der Zielsetzung gemäß den PRB-Anforderungen hat Ihre Bank abgeschlossen oder befindet sich derzeit im Bewertungsprozess für Ihr ... scrollen ... erstes Wirkungsfeld mit den bedeutendsten Auswirkungen: Net-Zero-Ziele ... zweites Wirkungsfeld mit den bedeutendsten Auswirkungen: Biodiversität ... drittes Wirkungsfeld mit den bedeutendsten Auswirkungen: Frauen in Führungspositionen Ausrichtung ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Ausgangsbasis ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein SMARTe Ziele ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Aktionsplan ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein 2.3 Umsetzung und Überwachung der Ziele (Schritt 3) Für jedes Ziel einzeln: Zeigen Sie auf, dass Ihre Bank die Maßnahmen umgesetzt hat, die sie zuvor für die Zielerreichung festgelegt hatte. Berichten Sie über die Fortschritte Ihrer Bank seit der letzten Berichterstattung zur Erreichung der festgelegten Ziele und die Auswirkungen, die Ihre Fortschritte haben, unter Verwendung der Indikatoren und KPIs zur Überwachung der Fortschritte, die Sie unter 2.2 definiert haben. Oder bei Änderungen der Umsetzungspläne (nur für den zweiten und nachfolgenden Bereich relevant): Beschreiben Sie die möglichen Änderungen (Änderung der priorisierten Wirkungsbereiche, Änderung der Indikatoren, Beschleunigung/Überprüfung der Ziele, Einführung neuer Meilensteine oder Überarbeitung der Aktionspläne) und erläutern Sie, warum diese Änderungen notwendig geworden sind. Klimaschutz (Net-Zero-Ziele) KPI 1: Die Portfolioziele sind in unserem ESG-Rahmenwerk veröffentlicht und werden dort zusammen mit dem Stand der Zielerreichung zukünftig regelmäßig aktualisiert. KPI 2: Bis Ende 2023 hat die Commerzbank Aktiengesellschaft 238 Mrd. Euro von den bis 2025 angestrebten 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte mobilisiert. KPI 3: Im Jahr 2023 hat die Commerzbank Aktiengesellschaft 76.591 t CO 2 -äquivalente Gesamtemissionen verursacht. Unser Zwischenziel (30 % Reduktion des Treibhausgas-Ausstoßes bis 2025, ausgehend vom Basisjahr 2018) hatten wir mit CO 2 - Emissionen in Höhe von 78.402 t bereits 2022 erreicht (Rückgang von 34,9 %). Biodiversität Unsere Zielsetzung zum Thema Entwaldung haben wir im Dezember 2023 verabschiedet. Frauen in Führungspositionen Der Anteil von Frauen in Führungspositionen lag Ende 2023 konzernweit bei 36,1 %. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen scrollen ― Verantwortungsvoll steuern: finanzierte Emissionen reduzieren ― Verantwortungsvoll steuern: Umweltrisiken managen ― Mit gutem Beispiel vorangehen: Vielfalt und Chancengleichheit fördern Andere Quellen und Berichte scrollen ― ESG-Rahmenwerk Prinzip 3: Kunden Wir werden mit unseren Kunden verantwortlich zusammenarbeiten, um nachhaltige Praktiken zu ermutigen und ökonomische Aktivitäten zu ermöglichen, die gemeinsamen Wohlstand für gegenwärtige und zukünftige Generationen schaffen. 3.1 Kundendialog Verfügt Ihre Bank über Richtlinien oder Prozesse zur Einbindung von Kunden 14 um nachhaltige Praktiken zu fördern? scrollen ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Verfügt Ihre Bank über Richtlinien für Sektoren, in denen Sie die größten (potenziellen) negativen Auswirkungen identifiziert haben? scrollen ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Beschreiben Sie, wie Ihre Bank mit Kunden zusammengearbeitet hat und/oder mit Ihnen zusammenarbeiten will, um nachhaltige Praktiken zu fördern und nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten 15 zu ermöglichen. Die Beschreibung sollte Informationen über relevante Richtlinien, geplante/durchgeführte Maßnahmen zur Unterstützung der Kundentransformation, ausgewählte Indikatoren für das Kundenengagement und, soweit möglich, die erzielten Auswirkungen beinhalten. Dies sollte auf der von der Bank erstellten Wirkungsanalyse, den Zielen und Aktionsplänen (siehe P2) beruhen und diesen entsprechen. Für die weltweiten Bestrebungen, den Klimawandel einzudämmen, braucht es neben geeigneten politischen Rahmenbedingungen und neuen Technologien vor allem auch ausreichend finanzielle Mittel. Bis 2025 werden wir daher 300 Mrd. Euro für nachhaltige Finanzprodukte mobilisieren. Zugleich leisten wir mit dem Finanzieren grüner Technologien und klimaschonender Geschäftsideen auch einen konkreten Beitrag für eine erfolgreiche Transformation in eine CO 2 -arme und nachhaltige Wirtschaft. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Net-Zero-Ziele verfolgen scrollen ― Kundentransformation begleiten: nachhaltig finanzieren ― Kundentransformation begleiten: nachhaltige Geldanlage und Kapitalmarktprodukte 3.2 Geschäftsmöglichkeiten Beschreiben Sie, welche strategischen Geschäftsmöglichkeiten Ihre Bank im Zusammenhang mit der Steigerung positiver und der Verringerung negativer Auswirkungen identifiziert hat und/oder wie Sie im Berichtszeitraum daran gearbeitet haben. Machen Sie Angaben zu bestehenden Produkten und Dienstleistungen, zu den entwickelten nachhaltigen Produkten in Bezug auf den Wert (US-Dollar oder Landeswährung) und/oder den prozentualen Anteil an Ihrem Portfolio sowie zu den SDGs oder Wirkungsbereichen auf dieses Sie einen positiven Einfluss ausüben wollen (z. B. grüne Hypotheken, - Klima, soziale Anleihen, - finanzielle Inklusion usw.). Um die nachhaltige Transformation voranzutreiben und unseren Kundinnen und Kunden bei ihrer Transformation unterstützend zur Seite zu stehen, entwickeln wir nachhaltige Produkte unter Berücksichtigung von regulatorischen Anforderungen, Marktanalysen und bankeigener Fach- und Produktexpertise. Diese Produkte unterstützen die nachhaltige Transformation unserer Kundschaft und geben zugleich Anreize für mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen und bei Privatpersonen. Zu den nachhaltigen Produkten im Segment Privat- und Unternehmerkunden gehören u. a. die grüne Baufinanzierung, KfW-Programme und die nachhaltige Vermögensverwaltung. Zu den nachhaltigen Produkten im Segment Firmenkunden gehören u. a. die Finanzierung grüner Infrastrukturen, nachhaltige Anleihen sowie ESG-/Sustainability-linked Loans und Schuldscheindarlehen. Details zu unseren nachhaltigen Produkten veröffentlichen wir in unserem ESG-Rahmenwerk und im Kapitel "Kundentransformation begleiten" dieses nichtfinanziellen Berichts. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Kundentransformation begleiten: nachhaltig finanzieren ― Kundentransformation begleiten: nachhaltige Geldanlage und Kapitalmarktprodukte Andere Quellen und Berichte scrollen ― ESG-Rahmenwerk 14 Ein Kundeneinbindungsprozess ist ein Prozess, bei dem Kunden bei der Umstellung ihrer Geschäftsmodelle in Hinblick auf Nachhaltigkeitsziele unterstützt werden, indem sie strategisch durch eine Vielzahl von Kundenbeziehungskanälen begleitet werden. 15 Nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten fördern den Übergang zu einer kohlenstoffarmen, ressourceneffizienten und nachhaltigen Wirtschaft. Prinzip 4: Interessengruppen Wir werden proaktiv und verantwortlich relevante Interessengruppen (Stakeholder) hinzuziehen und uns partnerschaftlich mit ihnen auseinandersetzen, um gesellschaftliche Zielsetzungen zu realisieren. 4.1 Stakeholder-Identifikation und -konsultation Verfügt Ihre Bank über einen Prozess zur Identifizierung und regelmäßigen Konsultation, Einbindung, Zusammenarbeit und Partnerschaft mit Stakeholdern (oder Stakeholder-Gruppen 16 ), die Sie im Zusammenhang mit der Wirkungsanalyse und dem Zielsetzungsprozess als relevant eingestuft haben? scrollen ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Bitte beschreiben Sie, welche Stakeholder (oder Gruppen/Typen von Stakeholdern) Ihre Bank zur Umsetzung dieser Grundsätze und zur Verbesserung der Auswirkungen Ihrer Bank konsultiert, eingebunden, mit Ihnen zusammengearbeitet oder Partnerschaften geschlossen hat. Dies sollte einen Überblick geben, wie Ihre Bank die relevanten Stakeholder identifiziert hat, welche Themen angesprochen bzw. welche Ergebnisse erzielt wurden und wie diese in den Prozess der Aktionsplanungsprozess eingeflossen sind. Unternehmerische Verantwortung zu leben, bedeutet auch, den regelmäßigen Austausch mit externen und internen Anspruchsgruppen zu suchen. Im aktiven und transparenten Dialog versucht die Commerzbank, den Erwartungen und Bedürfnissen ihrer Anspruchsgruppen gerecht zu werden, sie in ihrer Unternehmensstrategie zu berücksichtigen und die eigenen Sichtweisen darzulegen. Mit folgenden Anspruchsgruppen stehen wir insbesondere im Austausch: scrollen ― Aktionärinnen und Aktionäre sowie Investorinnen und Investoren ― Forschung/Wissenschaft ― Kundinnen und Kunden ― Lieferanten ― Medien ― Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ― Mitbewerber/Finanzbranche ― Nichtregierungsorganisationen (NGO) ― Politik ― Zivilgesellschaft Die Commerzbank pflegt Beziehungen zu zahlreichen Organisationen und Gruppen, die Ansprüche, Wünsche oder Anregungen an das Unternehmen herantragen. Prioritär verfolgen wir dabei den Dialog mit Anspruchsgruppen, die die ökonomische, ökologische oder gesellschaftliche Leistung der Commerzbank merklich beeinflussen oder davon stark betroffen sind. Dem Diskurs über wichtige gesellschafts-, wirtschafts- und finanzpolitische Fragen kommt für uns eine große Bedeutung zu. Zur Sicherung eines konstruktiv-kritischen Dialogs mit unseren Stakeholdern haben wir zudem einen externen Nachhaltigkeitsbeirat gegründet. Die Expertinnen und Experten aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Gesellschaft, NGOs, Gewerkschaft und dem Mittelstand vertreten ein breites inhaltliches Spektrum und setzen Impulse für die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Eine detaillierte Darstellung unseres Dialogs mit Interessengruppen findet sich in unserem Nachhaltigkeitsbericht (GRI-Bilanz). Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Governance-Strukturen verstetigt ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert Andere Quellen und Berichte scrollen ― Nachhaltigkeitsbericht (GRI 2-29) Prinzip 5: Governance und Kultur Wir werden unser Bekenntnis für die vorliegenden Prinzipien durch eine wirksame Unternehmensführung sowie eine Kultur des verantwortlichen Bankwesens implementieren sowie unser Bestreben und unsere Verantwortlichkeit dadurch zeigen, dass wir uns öffentliche Ziele setzen, die sich auf unsere bedeutsamsten Auswirkungen beziehen. 5.1 Governance-Struktur für die Umsetzung der Prinzipien Verfügt Ihre Bank über ein Governance-System, das die PRB umfasst? scrollen ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Bitte beschreiben Sie relevante Governance-Strukturen, Richtlinien und Verfahren, die Ihre Bank eingerichtet hat bzw. einzurichten plant, um wesentliche positive und negative (potenzielle) Auswirkungen zu steuern und so die effektive Umsetzung der Prinzipien zu unterstützen. Dazu gehören Informationen über scrollen ― welches Komitee für die Nachhaltigkeitsstrategie sowie für die Genehmigung und Überwachung der Ziele zuständig ist (einschließlich Informationen über die höchste Governance-Ebene, die die PRB betreffen), ― Einzelheiten über den Vorsitz des Komitees sowie den Prozess und die Häufigkeit, mit der der Vorstand die Umsetzung der PRB beaufsichtigt (einschließlich Abhilfemaßnahmen, falls Ziele oder Meilensteine nicht erreicht oder unerwartet negative Auswirkungen festgestellt werden), sowie ― Vergütungspraktiken im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitszielen. Nachhaltigkeit ist tief in unserer Governance-Struktur verankert. Im Kapitel "Governance-Strukturen verstetigt" in diesem nichtfinanziellen Bericht stellen wir die Strukturen unserer Unternehmensführung hinsichtlich Nachhaltigkeit im Detail vor. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Governance-Strukturen verstetigt 5.2 Förderung einer Kultur des verantwortungsbewussten Bankgeschäfts Beschreiben Sie die Initiativen und Maßnahmen Ihrer Bank, um eine Kultur des verantwortungsbewussten Bankgeschäfts unter den Mitarbeitenden zu fördern (z. B. Kapazitätsaufbau, E-Learning, Nachhaltigkeitsschulungen für kundenorientierte Beschäftigung, Einbeziehung in die Vergütungsstrukturen und Leistungsmanagement, Kommunikation mit Führungskräften). Die Unternehmenswerte - Integrität, Leistung und Verantwortung - bilden die Basis unserer Unternehmenskultur. Unsere Verhaltensgrundsätze gehen über gesetzliche und regulatorische Anforderungen hinaus und setzen Standards für die Mitarbeitenden im Commerzbank-Konzern. Unsere Personalpolitik ermöglicht es, die Entwicklung der einzelnen Mitarbeitenden ebenso wie die kollegiale Zusammenarbeit in der Commerzbank zu fördern. So unterstützt die Commerzbank ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv in ihrer persönlichen Entwicklung und stellt hierfür entsprechende Angebote bereit. Ebenso bieten wir unseren Mitarbeitenden ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot zu gesundheitsrelevanten Themen und leisten finanzielle Unterstützung im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Um allen Mitarbeitenden ein noch umfassenderes Verständnis für das Thema Nachhaltigkeit zu ermöglichen, bietet die Bank eine "Basisqualifizierung Nachhaltigkeit" an. Für den Vertrieb und vertriebsnahe Funktionen stellt die Commerzbank die fachliche Vertiefung dieses wichtigen Themas mit einer detaillierten Aufbauqualifizierung sicher. Weitere Details zur Unternehmenskultur finden sich in unserem Nachhaltigkeitsbericht (GRI-Bilanz) sowie in unserem Nachhaltigkeitsportal. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: Governance-Strukturen verstetigt scrollen ― Mit gutem Beispiel vorangehen: Kollegialität leben ― Mit gutem Beispiel vorangehen: Integrität und Compliance sicherstellen Andere Quellen und Berichte scrollen ― Nachhaltigkeitsbericht (GRI 401407) ― Seite im Nachhaltigkeitsportal: Mitarbeitende 5.3 Richtlinien und Due-Diligence-Prozesse Verfügt Ihre Bank über Richtlinien, die sich mit ökologischen und sozialen Risiken in ihrem Portfolio befassen? 17 Bitte beschreiben. Bitte beschreiben Sie, welche Due-Diligence-Prozesse Ihre Bank eingesetzt hat, um wirtschaftliche und soziale Risiken in ihrem Portfolio zu identifizieren und zu steuern. Dazu gehören Aspekte wie die Identifizierung von wesentlichen/hervorstechenden Risiken, die Begrenzung von Umwelt- und Sozialrisiken und die Festlegung von Aktionsplänen, die Überwachung und Berichterstattung über Risiken und bestehende Beschwerdemechanismen sowie die Governance-Strukturen, die zur Überwachung dieser Risiken eingerichtet sind. 17 Anwendbare Beispiele für Arten von Richtlinien sind: Richtlinien zum Ausschluss für bestimmte Sektoren/Wirtschaftstätigkeiten; Null-Entwaldung-Richtlinie; Null-Toleranz-Richtlinie; Richtlinien in Bezug auf die Geschlechtergleichstellung; Strategien zur Erfüllung der sozialen Sorgfaltspflichten, Maßnahmen zur Einbeziehung von Interessengruppen, Whistleblowing-Richtlinien, usw., oder alle zutreffenden nationale Leitlinien für soziale Risiken. Mit unserem ESG-Rahmenwerk geben wir unseren Stakeholdern größtmögliche Transparenz über unser Verständnis von Nachhaltigkeit. Wir schaffen einen bankweiten Standard, der eine stringente Steuerung aller relevanten Produkte, Prozesse und Aktivitäten ermöglicht und die nachhaltige Transformation der Commerzbank sicherstellt. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert ― Verantwortungsvoll steuern: Umweltrisiken managen ― Verantwortungsvoll steuern: Umwelt- und Sozialrisiken bewerten Andere Quellen und Berichte scrollen ― ESG-Rahmenwerk Zusammenfassung der Selbsteinschätzung Überwacht der Vorstandsvorsitzende oder andere Vorstandsmitglieder regelmäßig die Umsetzung der Prinzipien im Rahmen des Governance-Systems der Bank? scrollen ☒ Ja ☐ Nein Umfasst das Governance-System Strukturen zur Überwachung der Umsetzung der Prinzipien (z. B. einschließlich Wirkungsanalyse, Zielsetzung, Maßnahmen zur Erreichung der Ziele und Abhilfemaßnahmen, falls die Ziele/Meilensteine nicht erreicht oder unerwartet negative Auswirkungen festgestellt werden)? scrollen ☒ Ja ☐ Nein Verfügt Ihre Bank über Maßnahmen zur Förderung einer Nachhaltigkeitskultur bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (wie unter 5.2 beschrieben)? scrollen ☒ Ja ☐ In Umsetzung ☐ Nein Prinzip 6: Transparenz und Rechenschaft Wir werden unsere individuellen und kollektiven Beiträge zur Implementierung der vorliegenden Prinzipien überprüfen sowie transparent Rechenschaft mit Blick auf unsere positiven und negativen Auswirkungen auf und Beiträge zu den gesellschaftlichen Zielsetzungen ablegen. 6.1 Prüfung Wurden die veröffentlichten Informationen über Ihre PRB-Verpflichtungen von einem unabhängigen Prüfer bestätigt? scrollen ☐ Ja ☒ Teilweise ☐ Nein Falls zutreffend, fügen Sie bitten den Link oder die Beschreibung des Prüfvermerks ein. Die Angaben in diesem Fortschrittsbericht zu den Principles for Responsible Banking wurden durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Prüfung (begrenzte Sicherheit) des nichtfinanziellen Berichts geprüft. Geschäftsbericht scrollen ― Weitere Informationen: Vermerk über die Prüfung des nichtfinanziellen Berichts 6.2 Berichterstattung über andere Rahmenwerke Legt Ihre Bank Nachhaltigkeitsinformationen in einem der unten aufgeführten Standards und Rahmenwerke offen? scrollen ☒ GRI ☒ SASB ☒ CDP ☐ IFRS Sustainability Disclosure Standards (werden noch veröffentlicht) ☒ TCFD ☒ Andere: ESG-Rahmenwerk, TNFD Die Commerzbank informiert regelmäßig und umfassend über ihre Fortschritte bei der nachhaltigen Ausrichtung der Bank. Dafür nutzen wir verschiedene Berichtsformate. Andere Quellen und Berichte scrollen ― ESG-Rahmenwerk ― Nachhaltigkeitsbericht (GRI) ― Seite im Nachhaltigkeitsportal: Mitgliedschaften und Initiativen 6.3 Ausblick Was sind die nächsten Schritte, die Ihre Bank im nächsten 12-monatigen Berichtszeitraum unternehmen wird (insbesondere zur Wirkungsanalyse 18 , Festlegung von Zielen 19 und zur Governance-Struktur für die Umsetzung der PRB)? Bitte beschreiben Sie kurz. Gemäß den Anforderungen der in diesem Jahr verabschiedeten EU-Richtlinie zur Unternehmens-Nachhaltigkeitsberichterstattung, der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), haben wir Mitte 2023 eine neue Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, die den nächsten 12-monatigen Berichtszeitraum entscheidend prägen wird. Nichtfinanzieller Bericht scrollen ― Nachhaltigkeit strategisch verankern: wesentliche Themen analysiert 6.4 Herausforderungen Hier finden Sie einen kurzen Abschnitt, in dem Sie über die Herausforderungen informieren können, denen sich Ihre Bank bei der Umsetzung der Prinzipien für verantwortungsbewusstes Bankgeschäft gegenübersieht. Ihr Feedback wird hilfreich sein, um den gemeinsamen Fortschritt der Unterzeichnerbanken in einen Kontext zu stellen. Welchen Herausforderungen haben Sie bei der Umsetzung der Prinzipien für verantwortungsbewusstes Bankgeschäft Priorität eingeräumt? Bitte wählen Sie die drei wichtigsten Herausforderungen aus, die Ihre Bank in den vergangenen 12 Monaten vorrangig priorisiert hat (optionale Frage). Wenn gewünscht, können Sie auf Herausforderungen eingehen und erläutern, wie Sie diese angehen: scrollen ☐ Einbindung der PRB-Aufsicht in die Governance ☐ Kundendialog ☐ In der Bank an Dynamik gewinnen oder diese beibehalten ☐ Stakeholder-Dialog ☐ Erste Schritte: Wo Sie anfangen und worauf Sie sich am Anfang konzentrieren sollten ☒ Datenverfügbarkeit ☒ Durchführung der Wirkungsanalyse ☐ Datenqualität ☐ Bewertung der negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen ☐ Zugang zu Ressourcen ☐ Auswahl der richtigen Leistungsmethoden ☒ Berichterstattung ☐ Zielsetzung ☒ Prüfung ☐ Andere: ... ☐ Interne Priorisierung von Maßnahmen 18 Zum Beispiel Pläne zur Erweiterung des Anwendungsbereiches durch Einbeziehung noch nicht abgedeckter Bereiche oder geplante Schritte in Bezug auf Portfoliozusammensetzung, Kontext und Leistungsmessung. 19 Zum Beispiel Pläne für die Messung der Ausgangswerte, Zielvorgaben für (mehr) Einflussbereiche, Festlegung von Zwischenzielen, Entwicklung von Aktionsplänen etc. 1. Vermögenswerte für die Berechnung der GAR (Basierend auf dem Umsatz-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt Bruttobuchwert Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 177.422 130.733 8.713 8.488 29 2 Finanzunternehmen 19.245 3.963 58 58 3 Kreditinstitute 17.293 2.883 4 Darlehen und Kredite 10.453 1.608 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6.840 1.274 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1.952 1.081 58 58 8 davon Wertpapierfirmen 115 9 Darlehen und Kredite 115 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 621 155 13 Darlehen und Kredite 610 155 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 10 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 33 4 17 Darlehen und Kredite 33 4 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 19.621 12.870 3.217 2.991 29 21 Darlehen und Kredite 18.648 12.576 3.176 2.991 22 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 974 294 41 7 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 129.771 113.883 5.438 5.438 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 106.920 103.857 4.673 4.673 26 davon Gebäudesanierungskredite 3.758 3.758 27 davon Kfz-Kredite 394 98 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 8.785 17 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 8.785 17 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 195.014 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen 182.021 X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen 112.870 X X X X 35 Darlehen und Kredite 77.823 X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen 9.181 X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite 340 X X X X 38 Schuldverschreibungen 34.448 X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente 599 X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen 69.150 X X X X 41 Darlehen und Kredite 50.970 X X X X 42 Schuldverschreibungen 18.061 X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente 120 X X X X 44 Derivate 1.497 X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite 131 X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte 1.108 X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) 10.257 X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 372.436 130.733 8.713 8.488 29 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte 165.522 X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten 37.568 X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken 101.396 X X X X 52 Handelsbuch 26.559 X X X X 53 Gesamtaktiva 537.959 130.733 8.713 8.488 29 Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 3.093 36 1 0 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 46.194 20.809 2700 2 56 Davon Schuldverschreibungen 38.613 20.418 2573 1 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 4.910 392 127 1 scrollen f g h i j Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon ermöglichende Tätigkeiten Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 159 11 8 0 2 Finanzunternehmen 0 0 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 159 11 8 0 21 Darlehen und Kredite 145 10 7 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 14 1 1 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 159 11 8 0 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva 159 11 8 0 Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 1 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 117 5 1 0 56 Davon Schuldverschreibungen 38 4 1 0 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 79 1 0 0 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. scrollen ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 130.744 8.721 8.488 29 159 2 Finanzunternehmen 3.963 58 58 0 3 Kreditinstitute 2.883 4 Darlehen und Kredite 1.608 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 1.274 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1.081 58 58 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 155 13 Darlehen und Kredite 155 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 4 17 Darlehen und Kredite 4 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 12.881 3.225 2.991 29 159 21 Darlehen und Kredite 12.586 3.183 2.991 22 145 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 295 42 7 14 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 113.883 5.438 5.438 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 103.857 4.673 4.673 26 davon Gebäudesanierungskredite 3.758 27 davon Kfz-Kredite 98 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. 47 Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 130.744 8721 8488 29 159 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva 130.744 8.721 8.488 29 159 Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 36 1 0 1 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 20.814 2701 2 117 56 Davon Schuldverschreibungen 20.422 2574 2 38 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 392 127 1 79 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. scrollen ag ah ai aj ak Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt Bruttobuchwert Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE- Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 56 Davon Schuldverschreibungen 57 Davon Eigenkapitalinstrumente scrollen al am an ao ap Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon ermöglichende Tätigkeiten Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE- Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 56 Davon Schuldverschreibungen 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. scrollen bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte X X X X X Vermögenswerte 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 56 Davon Schuldverschreibungen 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. 1. Vermögenswerte für die Berechnung der GAR (Basierend auf dem CapEx-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt Bruttobuchwert Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 177.422 131.405 9.034 8.488 45 2 Finanzunternehmen 19.245 3.936 58 58 0 3 Kreditinstitute 17.293 2.856 4 Darlehen und Kredite 10.453 1.616 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6.840 1.240 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1.952 1.080 58 58 0 8 davon Wertpapierfirmen 115 0 9 Darlehen und Kredite 115 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 621 155 13 Darlehen und Kredite 610 155 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 10 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 33 4 17 Darlehen und Kredite 33 4 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 19.621 13.569 3.538 2.991 45 21 Darlehen und Kredite 18.648 13.220 3.454 2.991 29 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 974 349 83 16 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 129.771 113.883 5.438 5.438 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 106.920 103.857 4.673 4.673 26 davon Gebäudesanierungskredite 3.758 3.758 27 davon Kfz-Kredite 394 98 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 8.785 17 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 8.785 17 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 195.014 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen 182.021 X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen 112.870 X X X X 35 Darlehen und Kredite 77.823 X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen 9.181 X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite 340 X X X X 38 Schuldverschreibungen 34.448 X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente 599 X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen 69.150 X X X X 41 Darlehen und Kredite 50.970 X X X X 42 Schuldverschreibungen 18.061 X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente 120 X X X X 44 Derivate 1.497 X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite 131 X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte 1.108 X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) 10.257 X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 372.436 131.405 9.034 8.488 45 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte 165.522 X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten 37.568 X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken 101.396 X X X X 52 Handelsbuch 26.559 X X X X 53 Gesamtaktiva 537.959 131.405 9.034 8.488 45 Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 3.093 42 3 1 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 46.194 20.893 3.067 11 56 Davon Schuldverschreibungen 38.613 20.435 2.729 8 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 4.910 458 339 2 scrollen f g h i j Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon ermöglichende Tätigkeiten Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 322 11 6 0 2 Finanzunternehmen 0 1 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 1 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 322 10 6 0 21 Darlehen und Kredite 296 9 6 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 27 1 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 322 11 6 0 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva 322 11 6 0 Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 2 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 300 5 1 0 56 Davon Schuldverschreibungen 123 4 0 0 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 177 1 0 0 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. scrollen ab ac ad ae af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 131.416 9.040 8.488 45 323 2 Finanzunternehmen 3.937 58 58 0 0 3 Kreditinstitute 2.856 4 Darlehen und Kredite 1.616 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 1.240 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 1.081 58 58 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 155 13 Darlehen und Kredite 155 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 4 17 Darlehen und Kredite 4 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 13.579 3.544 2.991 45 323 21 Darlehen und Kredite 13.230 3.460 2.991 29 296 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 349 83 16 27 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 113.883 5.438 5.438 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 103.857 4.673 4.673 26 davon Gebäudesanierungskredite 3758 27 davon Kfz-Kredite 98 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 17 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. 47 Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 131.416 9.040 8.488 45 323 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva 131.416 9.040 8.488 45 323 Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 42 3 1 2 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 20.898 3.068 11 300 56 Davon Schuldverschreibungen 20.439 2-729 8 123 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 459 339 3 177 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. scrollen ag ah ai aj ak Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Gesamt Bruttobuchwert Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 56 Davon Schuldverschreibungen 57 Davon Eigenkapitalinstrumente scrollen al am an ao ap Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon ermöglichende Tätigkeiten Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 56 Davon Schuldverschreibungen 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. scrollen bg bh bi bj bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA) Davon in taxonomierelevanten Sektoren (taxonomiefähig) Davon ökologisch nachhaltig (taxonomiekonform) Mio. € Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2) 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 Vermögenswerte, die nicht in den Zähler für die GAR-Berechnung einbezogen werden (im Nenner enthalten) 33 Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen X X X X X 34 KMU und NFK (die keine KMU sind), die nicht der NFE-Richtlinie unterliegen X X X X X 35 Darlehen und Kredite X X X X X 36 davon durch Gewerbeimmobilien besicherte Darlehen X X X X X 37 davon Gebäudesanierungskredite X X X X X 38 Schuldverschreibungen X X X X X 39 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 40 Gegenparteien aus Nicht-EU-Ländern, die nicht der NFE-Richtline unterliegen X X X X X 41 Darlehen und Kredite X X X X X 42 Schuldverschreibungen X X X X X 43 Eigenkapitalinstrumente X X X X X 44 Derivate X X X X X 45 Kurzfristige Interbankenkredite X X X X X 46 Zahlungsmittel und zahlungsmittelverwandte Vermögenswerte X X X X X 47 Sonstige Vermögenswertkategorien (z.B. Unternehmenswert, Waren usw.) X X X X X 48 GAR-Vermögenswerte insgesamt 49 Nicht für die GAR-Berechnung erfasste Vermögenswerte X X X X X 50 Zentralstaaten und supranationale Emittenten X X X X X 51 Risikopositionen gegenüber Zentralbanken X X X X X 52 Handelsbuch X X X X X 53 Gesamtaktiva Außerbilanzielle Risikopositionen - Unternehmen, die der NFE-Richtlinie unterliegen 54 Finanzgarantien 55 Verwaltete Vermögenswerte (Assets under management) 56 Davon Schuldverschreibungen 57 Davon Eigenkapitalinstrumente 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) In Zeile 25 werden nur immobilienbesicherte Kredite mit regulatorisch anrechenbaren Sicherheiten ausgewiesen. 2. GAR-Sektorinformationen (Basierend auf dem Umsatz-KPI) scrollen a b c d e Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen-Ebene (Code und Bezeichnung) 1) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € 1 01.29 Anbau sonstiger mehrjähriger Pflanzen 0,0 X X 2 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,2 X X 3 01.50 Gemischte Landwirtschaft 5,5 X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,5 X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,2 X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 3,6 0,3 X X 7 07.29 Sonstiger NE-Metallerzbergbau 0,2 X X 8 08.91 Bergbau auf chemische und Düngemittelminerale 36,4 X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 0,1 X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 1,6 X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) X X 12 10.52 Herstellung von Speiseeis 0,3 X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,3 X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,0 X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,0 X X 16 10.85 Herstellung von Fertiggerichten 0,0 X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,0 X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen 1,0 X X 19 11.02 Herstellung von Traubenwein X X 20 11.05 Herstellung von Bier X X 21 13.92 Herstellung von konfektionierten Textilwaren (ohne Bekleidung) 0,0 X X 22 13.95 Herstellung von Vliesstoff und Erzeugnissen daraus (ohne Bekleidung) 0,0 X X 23 13.96 Herstellung von technischen Textilien 0,0 X X 24 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. X X 25 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 5,7 X X 26 15.20 Herstellung von Schuhen 0,0 X X 27 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,0 0,0 X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,2 X X 29 17.11 Herstellung von Holz- und Zellstoff 0,1 0,1 X X 30 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 0,2 X X 31 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 0,3 0,3 X X 32 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten X X 34 17.29 Herstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe X X 35 18.12 Drucken a.n.g. 0,5 X X 36 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,9 0,0 X X 37 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien X X 38 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,3 0,0 X X 39 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 79,6 X X 40 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,5 X X 41 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,0 X X 42 20.42 Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen 0,0 X X 43 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 53,6 0,2 X X 44 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 4,5 0,0 X X 45 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen X X 46 22.11 Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen X X 47 22.19 Herstellung von sonstigen Gummiwaren X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 0,3 X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 1,0 X X 50 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 1,0 X X 51 23.13 Herstellung von Hohlglas X X 52 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 9,9 7,7 X X 53 23.41 Herstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen X X 54 23.51 Herstellung von Zement 32,6 1,7 X X 55 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 20,5 15,6 X X 56 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,6 X X 57 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer X X 58 24.45 Erzeugung und erste Bearbeitung von sonstigen NE-Metallen 3,6 3,6 X X 59 24.53 Leichtmetallgießereien X X 60 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 20,1 X X 61 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall X X 62 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 1,2 X X 63 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,7 X X 64 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen X X 65 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 X X 66 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a. n. g. 0,4 X X 67 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 202,6 X X 68 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 9,4 X X 69 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik X X 70 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen 1,5 0,0 X X 71 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 1,2 1,2 X X 72 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen 47,3 43,5 X X 73 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 4,7 X X 74 27.31 Herstellung von Glasfaserkabeln 0,0 0,0 X X 75 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln X X 76 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 4,7 0,6 X X 77 27.51 Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten 0,3 0,3 X X 0,0 78 27.52 Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsgeräten 0,2 X X 79 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 0,0 X X 80 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 1,0 0,2 X X 81 28.13 Herstellung von Pumpen und Kompressoren a.n.g. X X 82 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 1,0 X X 83 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,0 0,0 X X 84 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 70,7 X X 85 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifisch en Maschinen a.n.g. 19,2 X X 86 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung X X 0,7 87 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 0,3 X X 88 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 1,6 0,5 X X 89 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen X X 90 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 0,7 0,0 X X 91 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung 42,1 11,3 X X 92 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 2,6 0,5 X X 93 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 317,5 33,3 X X 94 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 32,0 X X 95 30.11 Schiffbau (ohne Boots- und Yachtbau) 15,4 X X 96 30.12 Boots- und Yachtbau X X 97 30.20 Schienenfahrzeugbau 72,6 43,2 X X 98 30.40 Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen 44,2 X X 99 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 16,1 0,0 X X 100 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 X X 101 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,2 X X 102 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 0,1 X X 103 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 6,8 0,0 X X 104 35.11 Elektrizitätserzeugung 3223,5 2986,5 X X 105 35.12 Elektrizitätsübertragung X X 106 35.14 Elektrizitätshandel X X 3,2 107 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 0,8 X X 108 36.00 Wasserversorgung 18,8 13,1 X X 109 38.21 Behandlung und Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 X X 110 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,5 X X 111 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung X X 112 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 57,8 X X 113 41.20 Bau von Gebäuden 33,4 4,4 X X 2,1 114 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 0,6 X X 115 42.91 Wasserbau X X 116 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 29,4 2,2 X X 1,1 117 43.21 Elektroinstallation 0,5 X X 118 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation 0,8 0,0 X X 119 43.29 Sonstige Bauinstallation 34,3 27,6 X X 120 43.33 Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei 0,0 X X 121 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 X X 122 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 10,2 X X 123 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 X X 124 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,3 X X 125 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,5 X X 126 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 127 45.32 Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 128 46.18 Handelsvermittlung von sonstigen Waren 0,1 X X 129 46.19 Handelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt 0,1 X X 130 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 3,0 2,8 X X 131 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,2 X X 132 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 8,7 X X 133 46.41 Großhandel mit Textilien 0,1 X X 134 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 1,2 X X 135 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 0,7 X X 136 46.46 Großhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und orthopädischen Erzeugnissen X X 137 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 0,7 X X 138 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 4,7 X X 139 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 0,5 X X 140 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 0,2 X X 141 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 1,9 X X 142 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,8 X X 143 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 0,6 X X 144 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren X X 145 46.77 Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen 0,0 X X 146 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 1,5 X X 147 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 0,1 0,0 X X 148 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 X X 149 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,7 X X 150 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 11,5 X X 151 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,2 X X 152 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 X X 153 47.51 Einzelhandel mit Textilien 1,1 X X 154 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 0,1 X X 155 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,1 X X 156 47.71 Einzelhandel mit Bekleidung 0,0 X X 157 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,1 0,0 X X 158 47.73 Apotheken 1,1 X X 159 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 1,6 X X 160 47.91 Versand- und Internet-Einzelhandel 4,6 X X 161 47.99 Sonstiger Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten 0,1 X X 162 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 158,4 X X 163 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 12,9 0,7 X X 164 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr X X 165 50.20 Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt X X 166 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 55,6 X X 167 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 1,9 X X 168 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 98,7 4,0 X X 169 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 1,5 X X 170 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 75,3 X X 171 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,1 X X 172 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä. 0,2 X X 173 56.21 Event-Caterer 0,5 X X 174 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen 0,8 X X 175 58.13 Verlegen von Zeitungen 0,0 X X 176 58.19 Sonstiges Verlagswesen (ohne Software) 0,4 X X 177 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen X X 178 59.20 Tonstudios; Herstellung von Hörfunkbeiträgen; Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien 0,0 X X 179 60.20 Fernsehveranstalter 0,1 0,1 X X 0,0 180 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation X X 181 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,0 0,0 X X 1,1 182 61.90 Sonstige Telekommunikation 18,3 0,5 X X 183 62.01 Programmierungstätigkeit en 0,0 X X 184 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 6,0 4,3 X X 2,9 185 62.03 Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte X X 186 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 4,7 2,1 X X 187 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten X X 188 63.12 Webportale X X 189 64.19 Kreditinstitute (ohne Spezialkreditinstitute) 1,7 X X 190 64.20 Beteiligungsgesellschaften X X 191 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 1,7 X X 192 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 927,8 X X 193 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 5042,8 0,0 X X 194 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 97,0 X X 195 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1326,5 X X 196 69.10 Rechtsberatung 0,9 X X 197 69.20 Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Buchführung X X 198 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 92,3 4,0 X X 199 70.22 Unternehmensberatung 11,7 X X 200 71.11 Architekturbüros 1,0 X X 201 71.12 Ingenieurbüros 0,8 X X 202 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 16,7 X X 203 72.11 Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie X X 204 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur, Agrarwissenschaften und Medizin 3,5 X X 205 73.11 Werbeagenturen 0,0 X X 206 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 0,4 X X 207 73.20 Markt- und Meinungsforschung 0,0 X X 208 74.10 Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design X X 209 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 65,8 X X 210 75.00 Veterinärwesen 5,8 X X 211 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,2 X X 212 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,0 X X 213 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 0,0 X X 214 78.20 Befristete Überlassung von Arbeitskräften X X 215 79.12 Reiseveranstalter 1,9 X X 216 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 8,2 0,0 X X 217 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 X X 218 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,4 X X 219 82.91 Inkassobüros und Auskunfteien 0,7 X X 220 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 11,5 X X 221 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,9 X X 222 86.10 Krankenhäuser 0,5 X X 223 86.21 Arztpraxen für Allgemeinmedizin 0,0 X X 224 86.22 Facharztpraxen 5,8 X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,6 X X 226 87.10 Pflegeheime 0,1 X X 227 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,5 X X 228 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 X X 229 92.00 Spiel-, Wett- und Lotteriewesen X X 230 93.11 Betrieb von Sportanlagen 1,9 X X 231 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 15,5 X X 232 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 7,3 X X 233 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 4,7 X X 234 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,4 X X 235 96.04 Saunas, Solarien, Bäder u. Ä. X X 96.09 Erbringung von sonstigen 236 Dienstleistungen a.n.g. 100,6 X X ... X X scrollen f g h Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen-Ebene (Code und Bezeichnung) 1) Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 1 01.29 Anbau sonstiger mehrjähriger Pflanzen X X 2 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken X X 3 01.50 Gemischte Landwirtschaft X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl X X 7 07.29 Sonstiger NE-Metallerzbergbau X X 8 08.91 Bergbau auf chemische und Düngemittelminerale X X 9 10.13 Fleischverarbeitung X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) X X 12 10.52 Herstellung von Speiseeis X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) X X 16 10.85 Herstellung von Fertiggerichten X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen X X 19 11.02 Herstellung von Traubenwein X X 20 11.05 Herstellung von Bier X X 21 13.92 Herstellung von konfektionierten Textilwaren (ohne Bekleidung) X X 22 13.95 Herstellung von Vliesstoff und Erzeugnissen daraus (ohne Bekleidung) X X 23 13.96 Herstellung von technischen Textilien X X 24 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. X X 25 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. X X 26 15.20 Herstellung von Schuhen X X 27 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) X X 29 17.11 Herstellung von Holz- und Zellstoff X X 30 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe X X 31 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe X X 32 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten X X 34 17.29 Herstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe X X 35 18.12 Drucken a.n.g. X X 36 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien X X 37 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien X X 38 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen X X 39 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen X X 40 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln X X 41 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten X X 42 20.42 Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen X X 43 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. X X 44 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen X X 45 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen X X 46 22.11 Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen X X 47 22.19 Herstellung von sonstigen Gummiwaren X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen X X 50 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren X X 51 23.13 Herstellung von Hohlglas X X 52 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik X X 53 23.41 Herstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen X X 54 23.51 Herstellung von Zement X X 55 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen X X 56 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium X X 57 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer X X 58 24.45 Erzeugung und erste Bearbeitung von sonstigen NE-Metallen X X 59 24.53 Leichtmetallgießereien X X 60 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen X X 61 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall X X 62 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen X X 63 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung X X 64 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen X X 65 25.73 Herstellung von Werkzeugen X X 66 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a. n. g. X X 67 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen X X 68 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten X X 69 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik X X 70 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen X X 71 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten X X 72 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen X X 73 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren X X 74 27.31 Herstellung von Glasfaserkabeln X X 75 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln X X 76 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten X X 77 27.51 Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten 0,0 X X 78 27.52 Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsgeräten X X 79 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. X X 80 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) X X 81 28.13 Herstellung von Pumpen und Kompressoren a.n.g. X X 82 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen X X 83 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern X X 84 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln X X 85 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifisch en Maschinen a.n.g. X X 86 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 0,7 X X 87 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen X X 88 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen X X 89 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen X X 90 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung X X 91 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung X X 92 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. X X 93 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren X X 94 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern X X 95 30.11 Schiffbau (ohne Boots- und Yachtbau) X X 96 30.12 Boots- und Yachtbau X X 97 30.20 Schienenfahrzeugbau X X 98 30.40 Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen X X 99 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. X X 100 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln X X 101 32.40 Herstellung von Spielwaren X X 102 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien X X 103 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. X X 104 35.11 Elektrizitätserzeugung X X 105 35.12 Elektrizitätsübertragung X X 106 35.14 Elektrizitätshandel 3,2 X X 107 35.30 Wärme- und Kälteversorgung X X 108 36.00 Wasserversorgung X X 109 38.21 Behandlung und Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle X X 110 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe X X 111 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung X X 112 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger X X 113 41.20 Bau von Gebäuden 0,4 X X 114 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken X X 115 42.91 Wasserbau X X 116 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 0,1 X X 117 43.21 Elektroinstallation X X 118 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation X X 119 43.29 Sonstige Bauinstallation X X 120 43.33 Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei X X 121 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei X X 122 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. X X 123 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger X X 124 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t X X 125 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen X X 126 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 127 45.32 Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 128 46.18 Handelsvermittlung von sonstigen Waren X X 129 46.19 Handelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt X X 130 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln X X 131 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren X X 132 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt X X 133 46.41 Großhandel mit Textilien X X 134 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik X X 135 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln X X 136 46.46 Großhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und orthopädischen Erzeugnissen X X 137 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern X X 138 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen X X 139 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen X X 140 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug X X 141 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik X X 142 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung X X 143 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen X X 144 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren X X 145 46.77 Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen X X 146 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt X X 147 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren X X 148 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art X X 149 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren X X 150 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln X X 151 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) X X 152 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik X X 153 47.51 Einzelhandel mit Textilien X X 154 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf X X 155 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat X X 156 47.71 Einzelhandel mit Bekleidung X X 157 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren X X 158 47.73 Apotheken X X 159 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) X X 160 47.91 Versand- und Internet-Einzelhandel X X 161 47.99 Sonstiger Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten X X 162 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr X X 163 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. X X 164 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr X X 165 50.20 Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt X X 166 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt X X 167 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr X X 168 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt X X 169 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. X X 170 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen X X 171 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten X X 172 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä. X X 173 56.21 Event-Caterer X X 174 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen X X 175 58.13 Verlegen von Zeitungen X X 176 58.19 Sonstiges Verlagswesen (ohne Software) X X 177 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen X X 178 59.20 Tonstudios; Herstellung von Hörfunkbeiträgen; Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien X X 179 60.20 Fernsehveranstalter 0,0 X X 180 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation X X 181 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,9 X X 182 61.90 Sonstige Telekommunikation X X 183 62.01 Programmierungstätigkeit en X X 184 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 2,9 X X 185 62.03 Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte X X 186 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie X X 187 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten X X 188 63.12 Webportale X X 189 64.19 Kreditinstitute (ohne Spezialkreditinstitute) X X 190 64.20 Beteiligungsgesellschaften X X 191 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. X X 192 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen X X 193 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen X X 194 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte X X 195 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte X X 196 69.10 Rechtsberatung X X 197 69.20 Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Buchführung X X 198 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben X X 199 70.22 Unternehmensberatung X X 200 71.11 Architekturbüros X X 201 71.12 Ingenieurbüros X X 202 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung X X 203 72.11 Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie X X 204 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur, Agrarwissenschaften und Medizin X X 205 73.11 Werbeagenturen X X 206 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen X X 207 73.20 Markt- und Meinungsforschung X X 208 74.10 Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design X X 209 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. X X 210 75.00 Veterinärwesen X X 211 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger X X 212 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern X X 213 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten X X 214 78.20 Befristete Überlassung von Arbeitskräften X X 215 79.12 Reiseveranstalter X X 216 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste X X 217 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen X X 218 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen X X 219 82.91 Inkassobüros und Auskunfteien X X 220 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. X X 221 85.10 Kindergärten und Vorschulen X X 222 86.10 Krankenhäuser X X 223 86.21 Arztpraxen für Allgemeinmedizin X X 224 86.22 Facharztpraxen X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. X X 226 87.10 Pflegeheime X X 227 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) X X 228 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst X X 229 92.00 Spiel-, Wett- und Lotteriewesen X X 230 93.11 Betrieb von Sportanlagen X X 231 93.21 Vergnügungs- und Themenparks X X 232 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. X X 233 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. X X 234 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung X X 235 96.04 Saunas, Solarien, Bäder u. Ä. X X 96.09 Erbringung von sonstigen 236 Dienstleistungen a.n.g. X X ... X X scrollen y z aa ab GESAMT (CCM + CCA) Basierend auf dem Umsatz-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen-Ebene (Code und Bezeichnung) 1) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 1 01.29 Anbau sonstiger mehrjähriger Pflanzen 0,0 X X 2 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,2 X X 3 01.50 Gemischte Landwirtschaft 5,5 X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,5 X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,2 X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 3,6 0,3 X X 7 07.29 Sonstiger NE-Metallerzbergbau 0,2 X X 8 08.91 Bergbau auf chemische und Düngemittelminerale 36,4 X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 0,1 X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 1,6 X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) X X 12 10.52 Herstellung von Speiseeis 0,3 X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,3 X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,0 X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,0 X X 16 10.85 Herstellung von Fertiggerichten 0,0 X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,0 X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen 1,0 X X 19 11.02 Herstellung von Traubenwein X X 20 11.05 Herstellung von Bier X X 21 13.92 Herstellung von konfektionierten Textilwaren (ohne Bekleidung) 0,0 X X 22 13.95 Herstellung von Vliesstoff und Erzeugnissen daraus (ohne Bekleidung) 0,0 X X 23 13.96 Herstellung von technischen Textilien 0,0 X X 24 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. X X 25 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 5,7 X X 26 15.20 Herstellung von Schuhen 0,0 X X 27 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,0 0,0 X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,2 X X 29 17.11 Herstellung von Holz- und Zellstoff 0,1 0,1 X X 30 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 0,2 X X 31 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 0,3 0,3 X X 32 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten X X 34 17.29 Herstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe X X 35 18.12 Drucken a.n.g. 0,5 X X 36 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,9 0,0 X X 37 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien X X 38 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,3 0,0 X X 39 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 79,6 X X 40 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,5 X X 41 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,0 X X 42 20.42 Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen 0,0 X X 43 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 53,6 0,2 X X 44 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 4,5 0,0 X X 45 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen X X 46 22.11 Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen X X 47 22.19 Herstellung von sonstigen Gummiwaren X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 0,3 X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 1,0 X X 50 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 1,0 X X 51 23.13 Herstellung von Hohlglas X X 52 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 9,9 7,7 X X 53 23.41 Herstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen X X 54 23.51 Herstellung von Zement 32,6 1,7 X X 55 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 20,5 15,6 X X 56 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,6 X X 57 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer X X 58 24.45 Erzeugung und erste Bearbeitung von sonstigen NE-Metallen 3,6 3,6 X X 59 24.53 Leichtmetallgießereien X X 60 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 20,1 X X 61 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall X X 62 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 1,2 X X 63 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,7 X X 64 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen X X 65 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 X X 66 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a. n. g. 0,4 X X 67 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 202,6 X X 68 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 9,4 X X 69 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik X X 70 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen 1,5 0,0 X X 71 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 1,2 1,2 X X 72 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen 47,3 43,5 X X 73 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 4,7 X X 74 27.31 Herstellung von Glasfaserkabeln 0,0 0,0 X X 75 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln X X 76 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 4,7 0,6 X X 77 27.51 Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten 0,3 0,3 X X 78 27.52 Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsgeräten 0,2 X X 79 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 0,0 X X 80 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 1,0 0,2 X X 81 28.13 Herstellung von Pumpen und Kompressoren a.n.g. X X 82 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 1,0 X X 83 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,0 0,0 X X 84 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 70,7 X X 85 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. 19,2 X X 86 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 0,7 0,7 X X 87 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 0,3 X X 88 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 1,6 0,5 X X 89 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen X X 90 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 0,7 0,0 X X 91 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung 42,1 11,3 X X 92 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 2,6 0,5 X X 93 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 317,5 33,3 X X 94 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 32,0 X X 95 30.11 Schiffbau (ohne Boots- und Yachtbau) 15,4 X X 96 30.12 Boots- und Yachtbau X X 97 30.20 Schienenfahrzeugbau 72,6 43,2 X X 98 30.40 Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen 44,2 X X 99 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 16,1 0,0 X X 100 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 X X 101 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,2 X X 102 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 0,1 X X 103 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 6,8 0,0 X X 104 35.11 Elektrizitätserzeugung 3.223,5 2.986,5 X X 105 35.12 Elektrizitätsübertragung X X 106 35.14 Elektrizitätshandel 3,2 3,2 X X 107 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 0,8 X X 108 36.00 Wasserversorgung 18,8 13,1 X X 109 38.21 Behandlung und Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 X X 110 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,5 X X 111 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung X X 112 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 57,8 X X 113 41.20 Bau von Gebäuden 35,5 4,8 X X 114 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 0,6 X X 115 42.91 Wasserbau X X 116 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 30,5 2,3 X X 117 43.21 Elektroinstallation 0,5 X X 118 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation 0,8 0,0 X X 119 43.29 Sonstige Bauinstallation 34,3 27,6 X X 120 43.33 Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei 0,0 X X 121 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 X X 122 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 10,2 X X 123 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 X X 124 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,3 X X 125 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,5 X X 126 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 127 45.32 Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 128 46.18 Handelsvermittlung von sonstigen Waren 0,1 X X 129 46.19 Handelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt 0,1 X X 130 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 3,0 2,8 X X 131 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,2 X X 132 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 8,7 X X 133 46.41 Großhandel mit Textilien 0,1 X X 134 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 1,2 X X 135 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 0,7 X X 136 46.46 Großhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und orthopädischen Erzeugnissen X X 137 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 0,7 X X 138 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 4,7 X X 139 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 0,5 X X 140 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 0,2 X X 141 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 1,9 X X 142 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,8 X X 143 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 0,6 X X 144 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren X X 145 46.77 Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen 0,0 X X 146 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 1,5 0,0 X X 147 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 0,1 0,0 X X 148 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 X X 149 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,7 X X 150 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 11,5 X X 151 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,2 X X 152 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 X X 153 47.51 Einzelhandel mit Textilien 1,1 X X 154 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 0,1 X X 155 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,1 X X 156 47.71 Einzelhandel mit Bekleidung 0,0 X X 157 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,1 0,0 X X 158 47.73 Apotheken 1,1 X X 159 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 1,6 X X 160 47.91 Versand- und Internet-Einzelhandel 4,6 X X 161 47.99 Sonstiger Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten 0,1 X X 162 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 158,4 X X 163 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 12,9 0,7 X X 164 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr X X 165 50.20 Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt X X 166 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 55,6 X X 167 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 1,9 X X 168 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 98,7 4,0 X X 169 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 1,5 X X 170 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 75,3 X X 171 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,1 X X 172 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä. 0,2 X X 173 56.21 Event-Caterer 0,5 X X 174 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistung en 0,8 X X 175 58.13 Verlegen von Zeitungen 0,0 X X 176 58.19 Sonstiges Verlagswesen (ohne Software) 0,4 X X 177 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen X X 178 59.20 Tonstudios; Herstellung von Hörfunkbeiträgen; Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien 0,0 X X 179 60.20 Fernsehveranstalter 0,1 0,1 X X 180 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation X X 181 61.20 Drahtlose Telekommunikation 1,1 0,9 X X 182 61.90 Sonstige Telekommunikation 18,3 0,5 X X 183 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,0 X X 184 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 8,9 7,1 X X 185 62.03 Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte X X 186 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 4,7 2,1 X X 187 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten X X 188 63.12 Webportale X X 189 64.19 Kreditinstitute (ohne Spezialkreditinstitute) 1,7 X X 190 64.20 Beteiligungsgesellschaften X X 191 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 1,7 X X 192 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 927,8 X X 193 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 5.042,8 0,0 X X 194 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 97,0 X X 195 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1.326,5 X X 196 69.10 Rechtsberatung 0,9 X X 197 69.20 Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Buchführung X X 198 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 92,3 4,0 X X 199 70.22 Unternehmensberatung 11,7 X X 200 71.11 Architekturbüros 1,0 X X 201 71.12 Ingenieurbüros 0,8 X X 202 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 16,7 X X 203 72.11 Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie X X 204 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin 3,5 X X 205 73.11 Werbeagenturen 0,0 X X 206 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 0,4 X X 207 73.20 Markt- und Meinungsforschung 0,0 X X 208 74.10 Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design X X 209 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 65,8 X X 210 75.00 Veterinärwesen 5,8 X X 211 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,2 X X 212 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,0 X X 213 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 0,0 X X 214 78.20 Befristete Überlassung von Arbeitskräften X X 215 79.12 Reiseveranstalter 1,9 X X 216 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 8,2 0,0 X X 217 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 X X 218 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,4 X X 219 82.91 Inkassobüros und Auskunfteien 0,7 X X 220 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 11,5 X X 221 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,9 X X 222 86.10 Krankenhäuser 0,5 X X 223 86.21 Arztpraxen für Allgemeinmedizin 0,0 X X 224 86.22 Facharztpraxen 5,8 X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,6 X X 226 87.10 Pflegeheime 0,1 X X 227 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,5 X X 228 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 X X 229 92.00 Spiel-, Wett- und Lotteriewesen X X 230 93.11 Betrieb von Sportanlagen 1,9 X X 231 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 15,5 X X 232 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 7,3 X X 233 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 4,7 X X 234 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,4 X X 235 96.04 Saunas, Solarien, Bäder u. Ä. X X 236 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. 100,6 X X X X 1) Im Template werden nur Sektoren/NACE Codes mit einem Exposure (Bruttobuchwert) größer 0 ausgewiesen. scrollen a b c d e Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) Bruttobuchwert Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen-Ebene (Code und Bezeichnung) 1) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM) Mio. € 1 01.29 Anbau sonstiger mehrjähriger Pflanzen 0,0 X X 2 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,2 X X 3 01.50 Gemischte Landwirtschaft 5,5 X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,5 X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,2 X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 8,7 6,9 X X 7 07.29 Sonstiger NE-Metallerzbergbau 7,3 0,0 X X 8 08.91 Bergbau auf chemische und Düngemittelminerale 36,4 X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 0,1 X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 2,8 X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) X X 12 10.52 Herstellung von Speiseeis 0,3 X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,3 X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,0 X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,0 X X 16 10.85 Herstellung von Fertiggerichten 0,0 X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,0 X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen 1,0 X X 19 11.02 Herstellung von Traubenwein 0,2 X X 20 11.05 Herstellung von Bier X X 21 13.92 Herstellung von konfektionierten Textilwaren (ohne Bekleidung) 0,0 X X 22 13.95 Herstellung von Vliesstoff und Erzeugnissen daraus (ohne Bekleidung) 0,0 X X 23 13.96 Herstellung von technischen Textilien 0,0 X X 24 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. X X 25 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 5,7 X X 26 15.20 Herstellung von Schuhen 0,0 X X 27 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,0 0,0 X X 0,0 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,2 X X 29 17.11 Herstellung von Holz- und Zellstoff 0,2 0,2 X X 30 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 13,9 2,3 X X 31 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 0,3 0,3 X X 32 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten X X 34 17.29 Herstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe X X 35 18.12 Drucken a.n.g. 0,5 X X 36 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,4 0,1 X X 37 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien 0,1 X X 38 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,4 0,0 X X 39 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 113,3 12,5 X X 40 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,5 X X 41 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,0 X X 42 20.42 Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen 0,0 X X 43 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 44,6 0,1 X X 44 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 6,4 0,0 X X 45 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 2,9 X X 46 22.11 Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen X X 47 22.19 Herstellung von sonstigen Gummiwaren 0,1 0,1 X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 1,4 X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 1,0 X X 50 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 4,1 X X 51 23.13 Herstellung von Hohlglas 1,5 0,4 X X 52 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 8,3 7,0 X X 53 23.41 Herstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen 0,0 X X 54 23.51 Herstellung von Zement 36,3 6,6 X X 55 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 18,0 12,0 X X 56 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,6 X 57 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer X 58 24.45 Erzeugung und erste Bearbeitung von sonstigen NE-Metallen 26,4 26,4 X 59 24.53 Leichtmetallgießereien X 60 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 15,2 X 61 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall X 62 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 1,2 X 63 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,7 X 64 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen X 65 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 X 66 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a. n. g. 0,4 X 67 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 274,3 X 68 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 8,6 X 69 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik 0,9 X 70 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen 10,1 0,5 X 71 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 0,4 0,3 X 72 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen 49,8 43,9 X X 73 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 2,5 X X 74 27.31 Herstellung von Glasfaserkabeln 0,0 0,0 X X 75 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln X X 76 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 4,7 0,7 X X 77 27.51 Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten 0,2 0,2 X X 0,3 78 27.52 Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsgeräten 0,2 X X 79 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 0,3 X X 80 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 4,7 0,9 X X 81 28.13 Herstellung von Pumpen und Kompressoren a.n.g. 0,0 X X 82 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 1,0 X X 83 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,2 0,2 X X 84 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 19,5 X X 85 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. 20,5 1,0 X X 86 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 1,4 0,0 X X 0,7 87 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 0,3 X X 88 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 8,2 3,7 X X 89 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen X X 90 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 0,7 0,0 X X 91 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung 45,2 12,1 X X 92 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 3,3 0,7 X X 93 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 375,7 120,2 X X 0,0 94 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 14,9 X X 95 30.11 Schiffbau (ohne Boots- und Yachtbau) 15,4 X X 96 30.12 Boots- und Yachtbau X X 97 30.20 Schienenfahrzeugbau 71,0 39,2 X X 98 30.40 Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen 44,2 X X 99 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 10,4 0,1 X X 100 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 X X 101 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,2 X X 102 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 42,6 13,5 X X 103 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 7,0 0,0 X X 104 35.11 Elektrizitätserzeugung 3.321,5 3.090,3 X X 105 35.12 Elektrizitätsübertragung X X 106 35.14 Elektrizitätshandel X X 107 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 0,8 X X 108 36.00 Wasserversorgung 5,4 3,4 X X 109 38.21 Behandlung und Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 X X 110 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,5 X X 111 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung X X 112 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 57,8 X X 113 41.20 Bau von Gebäuden 21,7 3,7 X X 0,8 114 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 0,6 X X 115 42.91 Wasserbau X X 116 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 17,0 2,6 X X 0,3 117 43.21 Elektroinstallation 0,5 X X 118 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation 0,8 0,0 X X 119 43.29 Sonstige Bauinstallation 38,5 9,6 X X 120 43.33 Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei 0,0 X X 121 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 X X 122 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 10,2 X X 123 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 X X 124 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,3 X X 125 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,5 X X 126 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör 8,0 8,0 X X 127 45.32 Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 128 46.18 Handelsvermittlung von sonstigen Waren 0,1 X X 129 46.19 Handelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt 0,1 X X 130 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 31,9 29,7 X X 131 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,2 X X 132 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 13,4 X X 133 46.41 Großhandel mit Textilien 0,1 X X 134 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 1,2 X X 135 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 0,7 X X 136 46.46 Großhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und orthopädischen Erzeugnissen 0,0 0,0 X X 0,0 137 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 1,6 X X 138 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 4,6 X X 139 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 5,4 X X 140 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 0,2 X X 141 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 1,9 X X 142 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,8 X X 143 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 2,5 X X 144 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren X X 145 46.77 Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen 0,0 X X 146 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 1,5 0,0 X X 147 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 14,1 0,5 X X 148 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 X X 149 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,7 X X 150 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 11,6 X X 151 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,2 X X 152 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 X X 153 47.51 Einzelhandel mit Textilien 1,1 X X 154 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 3,5 X X 155 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,1 X X 156 47.71 Einzelhandel mit Bekleidung 0,0 X X 157 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,1 X X 158 47.73 Apotheken 1,1 X X 159 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 2,2 X X 160 47.91 Versand- und Internet-Einzelhandel 4,6 X X 161 47.99 Sonstiger Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten 0,1 X X 162 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 160,2 X X 163 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 12,5 1,4 X X 164 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr X X 165 50.20 Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt X X 166 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 62,3 X X 167 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 1,9 X X 168 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 348,6 61,7 X X 169 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 0,5 X X 170 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 79,6 X X 171 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,1 X X 172 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä. 0,2 X X 173 56.21 Event-Caterer 0,5 X X 174 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistung en 0,8 X X 175 58.13 Verlegen von Zeitungen 0,0 X X 176 58.19 Sonstiges Verlagswesen (ohne Software) 0,4 X X 177 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen X X 178 59.20 Tonstudios; Herstellung von Hörfunkbeiträgen; Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien 0,0 X X 179 60.20 Fernsehveranstalter 9,6 0,1 X X 0,0 180 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation X X 181 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,1 0,0 X X 0,1 182 61.90 Sonstige Telekommunikation 15,8 0,2 X X 3,1 183 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,0 X X 0,0 184 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 20,2 10,5 X X 4,9 185 62.03 Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte 16,8 0,1 X X 186 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 37,5 3,1 X X 187 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten 0,2 X X 188 63.12 Webportale X X 189 64.19 Kreditinstitute (ohne Spezialkreditinstitute) 1,7 X X 190 64.20 Beteiligungsgesellschaften X X 191 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 1,7 X X 192 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 925,3 X X 193 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 5.042,8 0,0 X X 194 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 97,0 X X 195 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1.326,5 X X 196 69.10 Rechtsberatung 0,9 X X 197 69.20 Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Buchführung X X 198 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 92,7 0,4 X X 199 70.22 Unternehmensberatung 18,3 X X 200 71.11 Architekturbüros 1,0 X X 201 71.12 Ingenieurbüros 0,8 X X 202 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 16,7 X X 203 72.11 Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie X X 204 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin 3,5 X X 205 73.11 Werbeagenturen 3,2 X X 206 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 0,4 X X 207 73.20 Markt- und Meinungsforschung 0,0 X X 208 74.10 Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design X X 209 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 65,8 X X 210 75.00 Veterinärwesen 5,8 X X 211 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,2 X X 212 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,0 X X 213 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 0,0 X X 214 78.20 Befristete Überlassung von Arbeitskräften X X 215 79.12 Reiseveranstalter 29,4 X X 216 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 1,5 0,0 X X 217 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 X X 218 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,4 X X 219 82.91 Inkassobüros und Auskunfteien 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und 0,7 X X 220 Privatpersonen a.n.g. 11,5 X X 221 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,9 X X 222 86.10 Krankenhäuser 0,5 X X 223 86.21 Arztpraxen für Allgemeinmedizin 0,0 X X 224 86.22 Facharztpraxen 5,8 X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,6 X X 226 87.10 Pflegeheime 0,1 X X 227 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,5 X X 228 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 X X 229 92.00 Spiel-, Wett- und Lotteriewesen X X 230 93.11 Betrieb von Sportanlagen 0,7 X X 231 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 15,5 X X 232 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 12,3 X X 233 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 4,7 X X 234 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,4 X X 235 96.04 Saunas, Solarien, Bäder u. Ä. X X 236 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. 100,6 X X ... X X scrollen f g h Anpassung an den Klimawandel (CCA) Basierend auf dem CapEx-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen-Ebene (Code und Bezeichnung) 1) Davon ökologisch nachhaltig (CCA) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCA) 1 01.29 Anbau sonstiger mehrjähriger Pflanzen X X 2 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken X X 3 01.50 Gemischte Landwirtschaft X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl X X 7 07.29 Sonstiger NE-Metallerzbergbau X X 8 08.91 Bergbau auf chemische und Düngemittelminerale X X 9 10.13 Fleischverarbeitung X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) X X 12 10.52 Herstellung von Speiseeis X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) X X 16 10.85 Herstellung von Fertiggerichten X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen X X 19 11.02 Herstellung von Traubenwein X X 20 11.05 Herstellung von Bier X X 21 13.92 Herstellung von konfektionierten Textilwaren (ohne Bekleidung) X X 22 13.95 Herstellung von Vliesstoff und Erzeugnissen daraus (ohne Bekleidung) X X 23 13.96 Herstellung von technischen Textilien X X 24 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. X X 25 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. X X 26 15.20 Herstellung von Schuhen X X 27 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,0 X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) X X 29 17.11 Herstellung von Holz- und Zellstoff X X 30 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe X X 31 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe X X 32 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten X X 34 17.29 Herstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe X X 35 18.12 Drucken a.n.g. X X 36 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien X X 37 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien X X 38 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen X X 39 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen X X 40 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln X X 41 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten X X 42 20.42 Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen X X 43 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. X X 44 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen X X 45 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen X X 46 22.11 Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen X X 47 22.19 Herstellung von sonstigen Gummiwaren X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen X X 50 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren X X 51 23.13 Herstellung von Hohlglas X X 52 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik X X 53 23.41 Herstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen X X 54 23.51 Herstellung von Zement X X 55 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen X X 56 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium X 57 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer X 58 24.45 Erzeugung und erste Bearbeitung von sonstigen NE-Metallen X 59 24.53 Leichtmetallgießereien X 60 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen X 61 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall X 62 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen X 63 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung X 64 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen X 65 25.73 Herstellung von Werkzeugen X 66 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a. n. g. X 67 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen X 68 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten X 69 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik X 70 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen X 71 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten X 72 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen X X 73 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren X X 74 27.31 Herstellung von Glasfaserkabeln X X 75 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln X X 76 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten X X 77 27.51 Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten 0,3 X X 78 27.52 Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsgeräten X X 79 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. X X 80 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) X X 81 28.13 Herstellung von Pumpen und Kompressoren a.n.g. X X 82 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen X X 83 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern X X 84 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln X X 85 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. X X 86 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 0,7 X X 87 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen X X 88 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen X X 89 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen X X 90 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung X X 91 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung X X 92 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. X X 93 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 0,0 X X 94 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern X X 95 30.11 Schiffbau (ohne Boots- und Yachtbau) X X 96 30.12 Boots- und Yachtbau X X 97 30.20 Schienenfahrzeugbau X X 98 30.40 Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen X X 99 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. X X 100 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln X X 101 32.40 Herstellung von Spielwaren X X 102 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien X X 103 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. X X 104 35.11 Elektrizitätserzeugung X X 105 35.12 Elektrizitätsübertragung X X 106 35.14 Elektrizitätshandel X X 107 35.30 Wärme- und Kälteversorgung X X 108 36.00 Wasserversorgung X X 109 38.21 Behandlung und Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle X X 110 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe X X 111 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung X X 112 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger X X 113 41.20 Bau von Gebäuden 0,2 X X 114 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken X X 115 42.91 Wasserbau X X 116 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 0,1 X X 117 43.21 Elektroinstallation X X 118 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation X X 119 43.29 Sonstige Bauinstallation X X 120 43.33 Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei X X 121 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei X X 122 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. X X 123 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger X X 124 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t X X 125 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen X X 126 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 127 45.32 Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 128 46.18 Handelsvermittlung von sonstigen Waren X X 129 46.19 Handelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt X X 130 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln X X 131 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren X X 132 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt X X 133 46.41 Großhandel mit Textilien X X 134 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik X X 135 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln X X 136 46.46 Großhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und orthopädischen Erzeugnissen 0,0 X X 137 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern X X 138 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen X X 139 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen X X 140 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug X X 141 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik X X 142 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung X X 143 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen X X 144 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren X X 145 46.77 Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen X X 146 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt X X 147 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren X X 148 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art X X 149 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren X X 150 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln X X 151 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) X X 152 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik X X 153 47.51 Einzelhandel mit Textilien X X 154 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf X X 155 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat X X 156 47.71 Einzelhandel mit Bekleidung X X 157 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren X X 158 47.73 Apotheken X X 159 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) X X 160 47.91 Versand- und Internet-Einzelhandel X X 161 47.99 Sonstiger Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten X X 162 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr X X 163 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. X X 164 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr X X 165 50.20 Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt X X 166 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt X X 167 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr X X 168 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt X X 169 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. X X 170 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen X X 171 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten X X 172 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä. X X 173 56.21 Event-Caterer X X 174 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistung en X X 175 58.13 Verlegen von Zeitungen X X 176 58.19 Sonstiges Verlagswesen (ohne Software) X X 177 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen X X 178 59.20 Tonstudios; Herstellung von Hörfunkbeiträgen; Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien X X 179 60.20 Fernsehveranstalter 0,0 X X 180 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation X X 181 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,0 X X 182 61.90 Sonstige Telekommunikation 0,0 X X 183 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,0 X X 184 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 4,9 X X 185 62.03 Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte X X 186 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie X X 187 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten X X 188 63.12 Webportale X X 189 64.19 Kreditinstitute (ohne Spezialkreditinstitute) X X 190 64.20 Beteiligungsgesellschaften X X 191 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. X X 192 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen X X 193 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen X X 194 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte X X 195 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte X X 196 69.10 Rechtsberatung X X 197 69.20 Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Buchführung X X 198 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben X X 199 70.22 Unternehmensberatung X X 200 71.11 Architekturbüros X X 201 71.12 Ingenieurbüros X X 202 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung X X 203 72.11 Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie X X 204 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin X X 205 73.11 Werbeagenturen X X 206 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen X X 207 73.20 Markt- und Meinungsforschung X X 208 74.10 Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design X X 209 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. X X 210 75.00 Veterinärwesen X X 211 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger X X 212 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern X X 213 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten X X 214 78.20 Befristete Überlassung von Arbeitskräften X X 215 79.12 Reiseveranstalter X X 216 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste X X 217 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen X X 218 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen X X 219 82.91 Inkassobüros und Auskunfteien 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und X X 220 Privatpersonen a.n.g. X X 221 85.10 Kindergärten und Vorschulen X X 222 86.10 Krankenhäuser X X 223 86.21 Arztpraxen für Allgemeinmedizin X X 224 86.22 Facharztpraxen X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. X X 226 87.10 Pflegeheime X X 227 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) X X 228 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst X X 229 92.00 Spiel-, Wett- und Lotteriewesen X X 230 93.11 Betrieb von Sportanlagen X X 231 93.21 Vergnügungs- und Themenparks X X 232 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. X X 233 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. X X 234 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung X X 235 96.04 Saunas, Solarien, Bäder u. Ä. X X 236 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. X X ... X X scrollen y z aa ab GESAMT (CCM + CCA) Basierend auf dem CapEx-KPI Nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften (unterliegen der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen) KMU und andere NFK, die nicht der Richtlinie über die Angabe nichtfinanzieller Informationen unterliegen Bruttobuchwert Bruttobuchwert Aufschlüsselung nach Sektoren - NACE 4-Stellen-Ebene (Code und Bezeichnung) 1) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) Mio. € Davon ökologisch nachhaltig (CCM + CCA + WTR + CE + PPC + BIO) 1 01.29 Anbau sonstiger mehrjähriger Pflanzen 0,0 X X 2 01.30 Betrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu Vermehrungszwecken 0,2 X X 3 01.50 Gemischte Landwirtschaft 5,5 X X 4 01.63 Nach der Ernte anfallende Tätigkeiten in der pflanzlichen Erzeugung 3,5 X X 5 02.40 Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag 0,2 X X 6 06.10 Gewinnung von Erdöl 8,7 6,9 X X 7 07.29 Sonstiger NE-Metallerzbergbau 7,3 0,0 X X 8 08.91 Bergbau auf chemische und Düngemittelminerale 36,4 X X 9 10.13 Fleischverarbeitung 0,1 X X 10 10.39 Sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse 2,8 X X 11 10.51 Milchverarbeitung (ohne Herstellung von Speiseeis) X X 12 10.52 Herstellung von Speiseeis 0,3 X X 13 10.71 Herstellung von Backwaren (ohne Dauerbackwaren) 1,3 X X 14 10.73 Herstellung von Teigwaren 0,0 X X 15 10.82 Herstellung von Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) 0,0 X X 16 10.85 Herstellung von Fertiggerichten 0,0 X X 17 10.89 Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a.n.g. 0,0 X X 18 11.01 Herstellung von Spirituosen 1,0 X X 19 11.02 Herstellung von Traubenwein 0,2 X X 20 11.05 Herstellung von Bier X X 21 13.92 Herstellung von konfektionierten Textilwaren (ohne Bekleidung) 0,0 X X 22 13.95 Herstellung von Vliesstoff und Erzeugnissen daraus (ohne Bekleidung) 0,0 X X 23 13.96 Herstellung von technischen Textilien 0,0 X X 24 13.99 Herstellung von sonstigen Textilwaren a.n.g. X X 25 14.19 Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g. 5,7 X X 26 15.20 Herstellung von Schuhen 0,0 X X 27 16.23 Herstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus Holz 0,0 0,0 X X 28 16.29 Herstellung von Holzwaren a.n.g., Kork-, Flecht- und Korbwaren (ohne Möbel) 0,2 X X 29 17.11 Herstellung von Holz- und Zellstoff 0,2 0,2 X X 30 17.12 Herstellung von Papier, Karton und Pappe 13,9 2,3 X X 31 17.21 Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe 0,3 0,3 X X 32 17.22 Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und Pappe X X 33 17.24 Herstellung von Tapeten X X 34 17.29 Herstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe X X 35 18.12 Drucken a.n.g. 0,5 X X 36 20.13 Herstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien 0,4 0,1 X X 37 20.14 Herstellung von sonstigen organischen Grundstoffen und Chemikalien 0,1 X X 38 20.15 Herstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen 0,4 0,0 X X 39 20.16 Herstellung von Kunststoffen in Primärformen 113,3 12,5 X X 40 20.20 Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln 0,5 X X 41 20.30 Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und Kitten 1,0 X X 42 20.42 Herstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen 0,0 X X 43 20.59 Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a.n.g. 44,6 0,1 X X 44 21.10 Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen 6,4 0,0 X X 45 21.20 Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen 2,9 X X 46 22.11 Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen X X 47 22.19 Herstellung von sonstigen Gummiwaren 0,1 0,1 X X 48 22.21 Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen 1,4 X X 49 22.22 Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen 1,0 X X 50 22.29 Herstellung von sonstigen Kunststoffwaren 4,1 X X 51 23.13 Herstellung von Hohlglas 1,5 0,4 X X 52 23.32 Herstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik 8,3 7 X X 53 23.41 Herstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen 0,0 X X 54 23.51 Herstellung von Zement 36,3 6,6 X X 55 24.10 Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 18,0 12 X X 56 24.42 Erzeugung und erste Bearbeitung von Aluminium 0,6 X X 57 24.44 Erzeugung und erste Bearbeitung von Kupfer X X 58 24.45 Erzeugung und erste Bearbeitung von sonstigen NE-Metallen 26,4 26,4 X X 59 24.53 Leichtmetallgießereien X X 60 25.11 Herstellung von Metallkonstruktionen 15,2 X X 61 25.12 Herstellung von Ausbauelementen aus Metall X X 62 25.50 Herstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen, gewalzten Ringen und pulvermetallurgischen Erzeugnissen 1,2 X X 63 25.61 Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung 0,7 X X 64 25.71 Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen X X 65 25.73 Herstellung von Werkzeugen 0,1 X X 66 25.99 Herstellung von sonstigen Metallwaren a. n. g. 0,4 X X 67 26.11 Herstellung von elektronischen Bauelementen 274,3 X X 68 26.20 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten 8,6 X X 69 26.30 Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik 0,9 X X 70 26.51 Herstellung von Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen 10,1 0,5 X X 71 26.70 Herstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten 0,4 0,3 X X 72 27.12 Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen 49,8 43,9 X X 73 27.20 Herstellung von Batterien und Akkumulatoren 2,5 X X 74 27.31 Herstellung von Glasfaserkabeln 0,0 0,0 X X 75 27.32 Herstellung von sonstigen elektronischen und elektrischen Drähten und Kabeln X X 76 27.40 Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten 4,7 0,7 X X 77 27.51 Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten 0,5 0,5 X X 78 27.52 Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsgeräten 0,2 X X 79 27.90 Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g. 0,3 X X 80 28.11 Herstellung von Verbrennungsmotoren und Turbinen (ohne Motoren für Luft- und Straßenfahrzeuge) 4,7 0,9 X X 81 28.13 Herstellung von Pumpen und Kompressoren a.n.g. 0,0 X X 82 28.15 Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen 1,0 X X 83 28.21 Herstellung von Öfen und Brennern 0,2 0,2 X X 84 28.22 Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln 19,5 X X 85 28.29 Herstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a.n.g. 20,5 1 X X 86 28.41 Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung 2,0 0,7 X X 87 28.49 Herstellung von sonstigen Werkzeugmaschinen 0,3 X X 88 28.91 Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen 8,2 3,7 X X 89 28.92 Herstellung von Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen X X 90 28.93 Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die Tabakverarbeitung 0,7 0,0 X X 91 28.95 Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung 45,2 12,1 X X 92 28.99 Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a.n.g. 3,3 0,7 X X 93 29.10 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren 375,7 120,2 X X 94 29.20 Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern 14,9 X X 95 30.11 Schiffbau (ohne Boots- und Yachtbau) 15,4 X X 96 30.12 Boots- und Yachtbau X X 97 30.20 Schienenfahrzeugbau 71,0 39,2 X X 98 30.40 Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen 44,2 X X 99 30.99 Herstellung von sonstigen Fahrzeugen a.n.g. 10,4 0,1 X X 100 31.09 Herstellung von sonstigen Möbeln 0,5 X X 101 32.40 Herstellung von Spielwaren 0,2 X X 102 32.50 Herstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien 42,6 13,5 X X 103 32.99 Herstellung von sonstigen Erzeugnissen a.n.g. 7,0 0,0 X X 104 35.11 Elektrizitätserzeugung 3.321,5 3.090,3 X X 105 35.12 Elektrizitätsübertragung X X 106 35.14 Elektrizitätshandel X X 107 35.30 Wärme- und Kälteversorgung 0,8 X X 108 36.00 Wasserversorgung 5,4 3,4 X X 109 38.21 Behandlung und Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle 0,0 X X 110 38.32 Rückgewinnung sortierter Werkstoffe 0,5 X X 111 39.00 Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung X X 112 41.10 Erschließung von Grundstücken; Bauträger 57,8 X X 113 41.20 Bau von Gebäuden 22,6 3,9 X X 114 42.12 Bau von Bahnverkehrsstrecken 0,6 X X 115 42.91 Wasserbau X X 116 42.99 Sonstiger Tiefbau a.n.g. 17,2 2,7 X X 117 43.21 Elektroinstallation 0,5 X X 118 43.22 Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation 0,8 0,0 X X 119 43.29 Sonstige Bauinstallation 38,5 9,6 X X 120 43.33 Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei 0,0 X X 121 43.91 Dachdeckerei und Zimmerei 0,1 X X 122 43.99 Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten a.n.g. 10,2 X X 123 45.11 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,5 X X 124 45.19 Handel mit Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t 0,3 X X 125 45.20 Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen 3,5 X X 126 45.31 Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör 8,0 8 X X 127 45.32 Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör X X 128 46.18 Handelsvermittlung von sonstigen Waren 0,1 X X 129 46.19 Handelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten Schwerpunkt 0,1 X X 130 46.21 Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln 31,9 29,7 X X 131 46.32 Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren 0,2 X X 132 46.39 Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt 13,4 X X 133 46.41 Großhandel mit Textilien 0,1 X X 134 46.43 Großhandel mit Foto- und optischen Erzeugnissen, elektrischen Haushaltsgeräten und Geräten der Unterhaltungselektronik 1,2 X X 135 46.45 Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln 0,7 X X 136 46.46 Großhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und orthopädischen Erzeugnissen 0,0 0,0 X X 137 46.49 Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern 1,6 X X 138 46.69 Großhandel mit sonstigen Maschinen und Ausrüstungen 4,6 X X 139 46.71 Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen 5,4 X X 140 46.72 Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug 0,2 X X 141 46.73 Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik 1,9 X X 142 46.74 Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung 0,8 X X 143 46.75 Großhandel mit chemischen Erzeugnissen 2,5 X X 144 46.76 Großhandel mit sonstigen Halbwaren X X 145 46.77 Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen 0,0 X X 146 46.90 Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt 1,5 0,0 X X 147 47.11 Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren 14,1 0,5 X X 148 47.19 Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art 0,2 X X 149 47.22 Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren 1,7 X X 150 47.29 Sonstiger Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 11,6 X X 151 47.30 Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen (Tankstellen) 1,2 X X 152 47.43 Einzelhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik 0,5 X X 153 47.51 Einzelhandel mit Textilien 1,1 X X 154 47.52 Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und Heimwerkerbedarf 3,5 X X 155 47.59 Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungsgegenständen und sonstigem Hausrat 0,1 X X 156 47.71 Einzelhandel mit Bekleidung 0,0 X X 157 47.72 Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren 0,1 X X 158 47.73 Apotheken 1,1 X X 159 47.78 Sonstiger Einzelhandel in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren) 2,2 X X 160 47.91 Versand- und Internet-Einzelhandel 4,6 X X 161 47.99 Sonstiger Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen oder auf Märkten 0,1 X X 162 49.10 Personenbeförderung im Eisenbahnfernverkehr 160,2 X X 163 49.39 Sonstige Personenbeförderung im Landverkehr a.n.g. 12,5 1,4 X X 164 49.41 Güterbeförderung im Straßenverkehr X X 165 50.20 Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt X X 166 51.10 Personenbeförderung in der Luftfahrt 62,3 X X 167 52.21 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr 1,9 X X 168 52.23 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt 348,6 61,7 X X 169 52.29 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Verkehr a.n.g. 0,5 X X 170 55.10 Hotels, Gasthöfe und Pensionen 79,6 X X 171 55.20 Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten 1,1 X X 172 56.10 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä. 0,2 X X 173 56.21 Event-Caterer 0,5 X X 174 56.29 Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistung en 0,8 X X 175 58.13 Verlegen von Zeitungen 0,0 X X 176 58.19 Sonstiges Verlagswesen (ohne Software) 0,4 X X 177 59.11 Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen X X 178 59.20 Tonstudios; Herstellung von Hörfunkbeiträgen; Verlegen von bespielten Tonträgern und Musikalien 0,0 X X 179 60.20 Fernsehveranstalter 9,6 0,1 X X 180 61.10 Leitungsgebundene Telekommunikation X X 181 61.20 Drahtlose Telekommunikation 0,2 0,0 X X 182 61.90 Sonstige Telekommunikation 18,9 0,2 X X 183 62.01 Programmierungstätigkeiten 0,0 0,0 X X 184 62.02 Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie 25,1 15,5 X X 185 62.03 Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte 16,8 0,1 X X 186 62.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie 37,5 3,1 X X 187 63.11 Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten 0,2 X X 188 63.12 Webportale X X 189 64.19 Kreditinstitute (ohne Spezialkreditinstitute) 1,7 X X 190 64.20 Beteiligungsgesellschaften X X 191 64.99 Erbringung von sonstigen Finanzdienstleistungen a.n.g. 1,7 X X 192 68.10 Kauf und Verkauf von eigenen Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 925,3 X X 193 68.20 Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen 5.042,8 0,0 X X 194 68.31 Vermittlung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 97,0 X X 195 68.32 Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte 1.326,5 X X 196 69.10 Rechtsberatung 0,9 X X 197 69.20 Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Buchführung X X 198 70.10 Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben 92,7 0,4 X X 199 70.22 Unternehmensberatung 18,3 X X 200 71.11 Architekturbüros 1,0 X X 201 71.12 Ingenieurbüros 0,8 X X 202 71.20 Technische, physikalische und chemische Untersuchung 16,7 X X 203 72.11 Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie X X 204 72.19 Sonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin 3,5 X X 205 73.11 Werbeagenturen 3,2 X X 206 73.12 Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen 0,4 X X 207 73.20 Markt- und Meinungsforschung 0,0 X X 208 74.10 Ateliers für Textil-, Schmuck-, Grafik- u. ä. Design X X 209 74.90 Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten a.n.g. 65,8 X X 210 75.00 Veterinärwesen 5,8 X X 211 77.11 Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger 0,2 X X 212 77.29 Vermietung von sonstigen Gebrauchsgütern 0,0 X X 213 77.31 Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten 0,0 X X 214 78.20 Befristete Überlassung von Arbeitskräften X X 215 79.12 Reiseveranstalter 29,4 X X 216 80.10 Private Wach- und Sicherheitsdienste 1,5 0,0 X X 217 81.22 Spezielle Reinigung von Gebäuden und Reinigung von Maschinen 0,2 X X 218 81.30 Garten- und Landschaftsbau sowie Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen 0,4 X X 219 82.91 Inkassobüros und Auskunfteien 0,7 X X 220 82.99 Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g. 11,5 X X 221 85.10 Kindergärten und Vorschulen 0,9 X X 222 86.10 Krankenhäuser 0,5 X X 223 86.21 Arztpraxen für Allgemeinmedizin 0,0 X X 224 86.22 Facharztpraxen 5,8 X X 225 86.90 Gesundheitswesen a.n.g. 0,6 X X 226 87.10 Pflegeheime 0,1 X X 227 87.90 Sonstige Heime (ohne Erholungs- und Ferienheime) 1,5 X X 228 90.02 Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst 0,1 X X 229 92.00 Spiel-, Wett- und Lotteriewesen X X 230 93.11 Betrieb von Sportanlagen 0,7 X X 231 93.21 Vergnügungs- und Themenparks 15,5 X X 232 93.29 Erbringung von Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a.n.g. 12,3 X X 233 94.99 Sonstige Interessenvertretungen und Vereinigungen a.n.g. 4,7 X X 234 96.01 Wäscherei und chemische Reinigung 0,4 X X 235 96.04 Saunas, Solarien, Bäder u. Ä. X X 236 96.09 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g. 100,6 X X X X 1) Im Template werden nur Sektoren / NACE Codes mit einem Exposure (Bruttobuchwert) größer 0 ausgewiesen. 3. GAR KPI Bestand (Basierend auf dem Umsatz-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,1 2,3 2,3 0 0 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 0 3 Kreditinstitute 0,8 4 Darlehen und Kredite 0,4 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,3 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,5 0,9 0,8 0 0 21 Darlehen und Kredite 3,4 0,9 0,8 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,1 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 27,9 1,3 1,3 26 davon Gebäudesanierungskredite 1 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,1 2,3 2,3 0 0 scrollen f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0 0 0 2 Finanzunternehmen 0 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 0 0 0 21 Darlehen und Kredite 0 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0 0 0 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,1 2,3 2,3 0 0 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 0 3 Kreditinstitute 0,8 4 Darlehen und Kredite 0,4 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,3 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,5 0,9 0,8 0 0 21 Darlehen und Kredite 3,4 0,9 0,8 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,1 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 27,9 1,3 1,3 26 davon Gebäudesanierungskredite 1 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,1 2,3 2,3 0 0 scrollen af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 33 2 Finanzunternehmen 3,6 3 Kreditinstitute 3,2 4 Darlehen und Kredite 1,9 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 1,3 6 Eigenkapitalinstrumente 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,4 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0,1 13 Darlehen und Kredite 0,1 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 15 Eigenkapitalinstrumente 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,6 21 Darlehen und Kredite 3,5 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,2 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 24,1 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 19,9 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,7 27 davon Kfz-Kredite 0,1 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 1,6 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 1,6 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 69,2 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen ag ah ai aj ak Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt scrollen al am an ao Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Spezialfinanzierungen Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen bf bg bh bi bj Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt scrollen bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 3. GAR KPI Bestand (Basierend auf dem CapEx-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,3 2,4 2,3 0 0,1 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 0 0 3 Kreditinstitute 0,8 4 Darlehen und Kredite 0,4 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,3 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,6 0,9 0,8 0 0,1 21 Darlehen und Kredite 3,5 0,9 0,8 0 0,1 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,1 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 27,9 1,3 1,3 26 davon Gebäudesanierungskredite 1,0 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,3 2,4 2,3 0 0,1 scrollen f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0 0 0 2 Finanzunternehmen 0 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 0 0 0 21 Darlehen und Kredite 0 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0 0 0 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in € (vgl. Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 35,3 2,4 2,3 0 0,1 2 Finanzunternehmen 1,1 0 0 0 0 3 Kreditinstitute 0,8 4 Darlehen und Kredite 0,4 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,3 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,3 0 0 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,6 1 0,8 0 0,1 21 Darlehen und Kredite 3,6 0,9 0,8 0 0,1 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,1 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 30,6 1,5 1,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 27,9 1,3 1,3 26 davon Gebäudesanierungskredite 1 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 35,3 2,4 2,3 0 0,1 scrollen af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 33 2 Finanzunternehmen 3,6 3 Kreditinstitute 3,2 4 Darlehen und Kredite 1,9 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 1,3 6 Eigenkapitalinstrumente 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,4 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0,1 13 Darlehen und Kredite 0,1 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 15 Eigenkapitalinstrumente 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente 20 Nicht-Finanzunternehmen 3,6 21 Darlehen und Kredite 3,5 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,2 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 24,1 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 19,9 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,7 27 davon Kfz-Kredite 0,1 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 1,6 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 1,6 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 69,2 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer / Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen ag ah ai aj ak Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt scrollen al am an ao Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Spezialfinanzierungen Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen bf bg bh bi bj Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt scrollen bk Offenlegungsstichtag T-1 Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten erfassten Vermögenswerten im Nenner) 2) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente 20 Nicht-Finanzunternehmen 21 Darlehen und Kredite 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte in Euro (vergleiche Template 1: Vermögenswerte für die Berechnung der GAR) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 4. GAR KPI Zuflüsse (Basierend auf dem Umsatz-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Klimaschutz (CCM) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 5,3 0,8 0,7 0 0 2 Finanzunternehmen 0,1 3 Kreditinstitute 0 4 Darlehen und Kredite 0 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,9 0,2 0,2 0 0 21 Darlehen und Kredite 0,9 0,2 0,2 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 4,4 0,5 0,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 3,5 0,4 0,4 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,2 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 5,3 0,8 0,7 0 0 scrollen f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0 0 0 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 0 0 0 21 Darlehen und Kredite 0 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0 0 0 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- 1 Berechnung anrechenbar sind 5,3 0,8 0,7 0 0 2 Finanzunternehmen 0,1 3 Kreditinstitute 0 4 Darlehen und Kredite 0 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 0,9 0,2 0,2 0 0 21 Darlehen und Kredite 0,9 0,2 0,2 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 4,4 0,5 0,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 3,5 0,4 0,4 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,2 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 5,3 0,8 0,7 0 0 scrollen af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR- 1 Berechnung anrechenbar sind 6,7 2 Finanzunternehmen 0,6 3 Kreditinstitute 0,5 4 Darlehen und Kredite 0,1 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,5 6 Eigenkapitalinstrumente 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,1 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 15 Eigenkapitalinstrumente 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente 20 Nicht-Finanzunternehmen 1,4 21 Darlehen und Kredite 1,3 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,1 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 3,9 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2,5 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,1 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,9 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,9 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 6,7 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 4. GAR KPI Zuflüsse (Basierend auf dem CapEx-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Klimaschutz (CCM) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 5,4 0,8 0,7 0 0 2 Finanzunternehmen 0,1 0 0 3 Kreditinstitute 0 4 Darlehen und Kredite 0 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 1 0,3 0,2 0 0 21 Darlehen und Kredite 1 0,2 0,2 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 4,4 0,5 0,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 3,5 0,4 0,4 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,2 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 5,4 0,8 0,7 0 0 scrollen f g h i Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 0 0 0 2 Finanzunternehmen 3 Kreditinstitute 4 Darlehen und Kredite 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 8 davon Wertpapierfirmen 9 Darlehen und Kredite 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 13 Darlehen und Kredite 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 17 Darlehen und Kredite 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 0 0 0 21 Darlehen und Kredite 0 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 26 davon Gebäudesanierungskredite 27 davon Kfz-Kredite X X X X 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 0 0 0 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. scrollen aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI GESAMT (CCM + CCA) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X X X X X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 5,4 0,8 0,7 0 0 2 Finanzunternehmen 0,1 0 0 3 Kreditinstitute 0 4 Darlehen und Kredite 0 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 6 Eigenkapitalinstrumente X 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0 0 0 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente X 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 15 Eigenkapitalinstrumente X 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente X 20 Nicht-Finanzunternehmen 1 0,3 0,2 0 0 21 Darlehen und Kredite 1 0,2 0,2 0 0 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 0 0 0 23 Eigenkapitalinstrumente X 24 Private Haushalte 4,4 0,5 0,5 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 3,5 0,4 0,4 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,2 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und 31 Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 5,4 0,8 0,7 0 0 scrollen af Offenlegungsstichtag T Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte % (im Vergleich zum Zufluss der gesamten erfassten Vermögenswerte im Nenner) 2) GAR - im Zähler und im Nenner erfasste Vermögenswerte X 1 Nicht zu Handelszwecken gehaltene Darlehen und Kredite, Schuldverschreibungen und Eigenkapitalinstrumente, die für die GAR-Berechnung anrechenbar sind 6,7 2 Finanzunternehmen 0,6 3 Kreditinstitute 0,5 4 Darlehen und Kredite 0,1 5 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,5 6 Eigenkapitalinstrumente 7 Sonstige finanzielle Kapitalgesellschaften 0,1 8 davon Wertpapierfirmen 0 9 Darlehen und Kredite 0 10 Schuldverschreibungen UoP 1) 11 Eigenkapitalinstrumente 12 davon Verwaltungsgesellschaften 0 13 Darlehen und Kredite 0 14 Schuldverschreibungen UoP 1) 0 15 Eigenkapitalinstrumente 16 davon Versicherungsunternehmen 0 17 Darlehen und Kredite 0 18 Schuldverschreibungen UoP 1) 19 Eigenkapitalinstrumente 20 Nicht-Finanzunternehmen 1,4 21 Darlehen und Kredite 1,3 22 Schuldverschreibungen UoP 1) 0,1 23 Eigenkapitalinstrumente 24 Private Haushalte 3,9 25 davon durch Wohnimmobilien besicherte Kredite 2,5 26 davon Gebäudesanierungskredite 0,1 27 davon Kfz-Kredite 0 28 Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,9 29 Wohnraumfinanzierung 30 Sonstige Finanzierungen lokaler Gebietskörperschaften 0,9 31 Durch Inbesitznahme erlangte Sicherheiten: Wohn- und Gewerbeimobilien 32 GAR-Vermögenswerte insgesamt 6,7 1) UoP (Use of Proceeds) bezeichnet Risikopositionen, bei denen die Verwendung der Erlöse durch den Kreditnehmer/Emittenten bekannt ist. 2) Basierend auf eigener Annahme: in jeder der Zellen werden die jeweiligen Vermögenswerte (Neugeschäft in Euro) ins Verhältnis zu den insgesamten GAR Vermögenswerten gesetzt. 5. KPI außerbilanzielle Risikopositionen (Basierend auf dem Umsatz-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Klimaschutz (CCM) Kreditbestand-KPI - Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätig keiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 1,2 0 0 0 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 46,5 6 0 0,3 scrollen f g h i Offenlegungsstichtag T Anpassung an den Klimawandel (CCA) Kreditbestand-KPI - Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0 0 0 scrollen aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T GESAMT (CCM + CCA) Kreditbestand-KPI - Basierend auf dem Umsatz-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 1,2 0 0 0 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 46,6 6 0 0,3 5. KPI außerbilanzielle Risikopositionen (Basierend auf dem CapEx-KPI) scrollen a b c d e Offenlegungsstichtag T Klimaschutz (CCM) Kreditbestand-KPI - Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 1,4 0,1 0 0,1 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 46,7 6,9 0 0,7 scrollen f g h i Offenlegungsstichtag T Anpassung an den Klimawandel (CCA) Kreditbestand-KPI - Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwendung der Erlöse Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 0 0 0 scrollen aa ab ac ad ae Offenlegungsstichtag T GESAMT (CCM + CCA) Kreditbestand-KPI - Basierend auf dem CapEx-KPI Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiefähig) Anteil der gesamten erfassten Vermögenswerte, durch die taxonomierelevante Sektoren finanziert werden (taxonomiekonform) % (im Vergleich zu den gesamten anrechenbaren außerbilanziellen Vermögenswerten) Davon Verwendung der Erlöse Davon Übergangstätigkeiten Davon ermöglichende Tätigkeiten 1 Finanzgarantien (FinGuar-KPI) 1,4 0,1 0 0,1 2 Verwaltete Vermögenswerte (AuM-KPI) 46,7 6,9 0 0,7 Tätigkeiten in den Bereichen Kernenergie und fossiles Gas scrollen Zeile Tätigkeiten Ja/Nein Tätigkeiten im Bereich Kernenergie 1. Das Unternehmen ist im Bereich Erforschung, Entwicklung, Demonstration und Einsatz innovativer Stromerzeugungsanlagen, die bei minimalem Abfall aus dem Brennstoffkreislauf Energie aus Nuklearprozessen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Nein 2. Das Unternehmen ist im Bau und sicheren Betrieb neuer kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme - auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung - sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung mithilfe der besten verfügbaren Technologien tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 3. Das Unternehmen ist im sicheren Betrieb bestehender kerntechnischer Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Prozesswärme - auch für die Fernwärmeversorgung oder industrielle Prozesse wie die Wasserstofferzeugung - sowie bei deren sicherheitstechnischer Verbesserung tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas 4. Das Unternehmen ist im Bau oder Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 5. Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Kraft-Wärme/Kälte-Kopplung mit fossilen gasförmigen Brennstoffen tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 6. Das Unternehmen ist im Bau, in der Modernisierung und im Betrieb von Anlagen für die Wärmegewinnung, die Wärme/Kälte aus fossilen gasförmigen Brennstoffen erzeugen, tätig, finanziert solche Tätigkeiten oder hält Risikopositionen im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten. Ja 2.1. Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Nenner) - basierend auf dem Umsatz-KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 6 0,0 6 0,0 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 8.715 2,3 8.706 2,3 8 8. Anwendbarer KPI insgesamt 8.721 2,3 8.713 2,3 8 scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 0,0 8. Anwendbarer KPI insgesamt 0,0 2.2 Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Nenner) - basierend auf dem CapEx-KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 11 0,0 11 0,0 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 9.026 2,4 9.020 2,4 6 8. Anwendbarer KPI insgesamt 9.040 2,4 9.034 2,4 6 scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 0,0 8. Anwendbarer KPI insgesamt 0,0 3.1 Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Zähler) - basierend auf dem Umsatz-KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 6 0,1 6 0,1 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 8715 99,9 8706 99,9 8 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 8721 100,0 8713 100,0 8 scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 100,0 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 100,0 3.2 Taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten (Zähler) - basierend auf dem CapEx -KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 11 0,1 11 0,1 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 1 0,0 1 0,0 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 9.026 99,8 9.020 99,8 6 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 9.040 100,0 9.034 100,0 6 scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Zähler des anwendbaren KPI 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 100,0 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Zähler des anwendbaren KPI 100,0 4.1 Taxonomiefähige, aber nicht taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten - basierend auf dem Umsatz-KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) 1. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 7 0,0 7 0,0 5. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 28 0,0 28 0,0 6. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiefähiger, aber nicht taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 121.988 32,8 121.985 32,8 3 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 122.023 32,8 122.020 32,8 3 scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiefähiger, aber nicht taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 0,0 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 0,0 4.2 Taxonomiefähige, aber nicht taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten - basierend auf dem CapEx -KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) CCM + CCA Klimaschutz (CCM) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) Anteil in % Betrag (Mio. €) 1. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3 0,0 3 0,0 5. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 17 0,0 17 0,0 6. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 0 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiefähiger, aber nicht taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 122.356 32,9 122.352 32,9 5 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 122.376 32,9 122.372 32,9 5 scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag und Anteil (Angaben in Geldbeträgen und in Prozent) Anpassung an den Klimawandel (CCA) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 4. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeit gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 im Nenner des anwendbaren KPI 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter taxonomiefähiger, aber nicht taxonomiekonformer Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 0,0 8. Gesamtbetrag und -anteil der taxonomiefähigen, aber nicht taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 0,0 5.1 Nicht taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten - basierend auf dem Umsatz-KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der in Zeile 1 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der in Zeile 2 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 3. Betrag und Anteil der in Zeile 3 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 4 0,0 4. Betrag und Anteil der in Zeile 4 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der in Zeile 5 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der in Zeile 6 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 0 0,0 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter nicht taxonomiefähiger Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 241.688 64,9 8. Gesamtbetrag und -anteil der nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 241.692 64,9 5.2 Nicht taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten - basierend auf dem CapEx-KPI scrollen Zeile Wirtschaftstätigkeiten Betrag (Mio. €) Anteil in % 1. Betrag und Anteil der in Zeile 1 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.26 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 2. Betrag und Anteil der in Zeile 2 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.27 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 10 0,0 3. Betrag und Anteil der in Zeile 3 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.28 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 3 0,0 4. Betrag und Anteil der in Zeile 4 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.29 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 5. Betrag und Anteil der in Zeile 5 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.30 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 6. Betrag und Anteil der in Zeile 6 des Meldebogens 1 genannten, gemäß Abschnitt 4.31 der Anhänge I und II der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeit im Nenner des anwendbaren KPI 7. Betrag und Anteil anderer, in den Zeilen 1 bis 6 nicht aufgeführter nicht taxonomiefähiger Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 241.007 64,7 8. Gesamtbetrag und -anteil der nicht taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten im Nenner des anwendbaren KPI 241.020 64,7 Hinweis zu den EU-Taxonomie-Tabellen In den Tabellen zur EU-Taxonomie in diesem Anhang bedeuten leere Zellen, dass kein relevantes Exposure existiert. Durch Rundungen kommt es teilweise zu einem Ausweis von 0,0 Mio. Euro oder 0 %. Konzernlagebericht › Im Konzernlagebericht erläutern wir ausführlich die Geschäftsentwicklung des Commerzbank-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sowie die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und deren Einflüsse auf die Geschäftsaktivitäten der Commerzbank. Des Weiteren geben wir einen Ausblick auf die erwartete Entwicklung des Commerzbank-Konzerns im laufenden Jahr 2024 sowie die zu erwartenden Rahmenbedingungen. › Im Geschäftsjahr 2023 hat die Commerzbank ihren Konzerngewinn um mehr als 50 % auf 2,2 Mrd. Euro gesteigert. Dabei profitierte die Bank von einem starken Kundengeschäft und dem anhaltend hohen Zinsniveau. Das Kreditportfolio erwies sich, auch in einem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, als sehr robust. Belastend wirkten hohe Vorsorgen für Fremdwährungs-Hypothekendarlehen bei der mBank. Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich im Jahresverlauf auf 14,7 %. Grundlagen des Commerzbank-Konzerns Struktur und Organisation Die Commerzbank ist die führende Bank für den Mittelstand und Partner von rund 25500 Firmenkundenverbünden sowie knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank konzentriert sich im Firmenkundengeschäft auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden. Im internationalen Geschäft begleitet sie Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden steht die Bank mit den Marken Commerzbank und comdirect an der Seite ihrer Kundinnen und Kunden: online und mobil, im Beratungscenter und persönlich vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,8 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Die zwei Segmente Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden werden jeweils von einem Mitglied des Vorstands geführt. Unter Group Management sind alle Stabs- und Steuerungsfunktionen gebündelt: Group Audit, Group Communications, Group Finance, Group Human Resources, Group Investor Relations, Group Legal, Group Research, Group Strategy, Transformation & Sustainability, Group Tax, Group Treasury sowie die zentralen Risikofunktionen. Die Unterstützungsfunktionen, bei denen es sich insbesondere um IT-, Organisations-, Sicherheits- und Abwicklungsdienstleistungen handelt, werden von Group Services bereitgestellt. In der externen Berichterstattung sind die Stabs-, Steuerungs- und Unterstützungsfunktionen im Bereich Sonstige und Konsolidierung zusammengefasst. Im Inland steuert die Commerzbank Aktiengesellschaft aus der Zentrale in Frankfurt am Main heraus ihr Filialnetz sowie ihr Beratungscenter. Wichtigste inländische Tochtergesellschaft ist die Commerz Real AG. Im Ausland ist die Commerzbank zum Berichtsstichtag - inklusive der mBank in Polen - mit 4 wesentlichen Tochtergesellschaften, 15 operativen Auslandsniederlassungen und 27 Repräsentanzen in mehr als 40 Ländern und an allen wichtigen Finanzplätzen wie London, New York, Tokio und Singapur vertreten. An diesen Standorten bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für lokale Firmenkunden sowie institutionelle Kunden und unterstützen lokale exportorientierte Unternehmen weltweit. Der Schwerpunkt der internationalen Aktivitäten liegt aber auf Europa. Die Commerzbank erstellt einen Konzernabschluss, in den neben der Commerzbank Aktiengesellschaft - als operative Führungsgesellschaft - alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen werden, an denen die Bank einen beherrschenden Einfluss ausübt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Ziele und Strategie Nachdem wir mit der "Strategie 2024" in der Commerzbank eine tiefgreifende Restrukturierung erfolgreich umgesetzt und ein neues Geschäftsmodell aufgesetzt haben, geht es nun darum, unser neues Geschäftsmodell erfolgreich im Markt zu etablieren und so die Profitabilität weiter zu verbessern. Mit der Ende 2023 verabschiedeten "Strategie 2027" knüpfen wir nahtlos an die bereits erreichten Erfolge unserer bisherigen strategischen Ausrichtung an. Wir werden unsere Ertragsbasis vergrößern, die Cost-Income-Ratio weiter verbessern und unsere Eigenkapitalrendite steigern. Damit schaffen wir Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre und bauen unsere Position als prägende Kraft am deutschen Bankenmarkt aus. Insgesamt soll das Nettoergebnis bis 2027 auf 3,4 Mrd. Euro steigen und die Eigenkapitalrendite (RoTE) auf mehr als 11 % verbessert werden. Damit wird die Bank ihre Kapitalkosten verdienen. Dazu soll vor allem ein gesteigerter Provisionsüberschuss beitragen, während für den Zinsüberschuss ausgehend von einem sehr hohen Niveau 2023 kein weiterer Anstieg bis 2027 erwartet wird. Die finanzielle Steuerung erfolgt weiterhin auf Basis der Cost-Income-Ratio , die sich bis 2027 auf circa 55 % verbessern soll. Für die harte Kernkapitalquote wird eine Zielgröße von 13,5 % angestrebt. Geplant ist, mehr Kapital an die Aktionärinnen und Aktionäre zurückzugeben: Für das Jahr 2024 soll die Ausschüttungsquote im Einklang mit der Kapitalrückgaberichtlinie mindestens 70 % betragen, aber nicht mehr als das Konzernergebnis nach Abzug von AT-1-Koupons. Für die Jahre 2025 bis 2027 wird eine Ausschüttungsquote von mehr als 50 % angestrebt, jedoch ebenfalls nicht mehr als das Konzernergebnis nach Abzug von AT-1-Kupons. Zudem bestätigt die Bank ihr Ziel, für das abgelaufene Geschäftsjahr 50 % des Konzernergebnisses nach Abzug von AT-1-Kupons über eine Dividendenzahlung und einen beantragten Aktienrückkauf von bis zu 600 Mio. Euro auszuschütten. Es ist geplant, diesen Aktienrückkauf vor der Hauptversammlung 2024 stattfinden zu lassen. Die "Strategie 2027" fußt auf den drei Säulen Wachstum, Exzellenz und Verantwortung. Die Bank will ihre Kundinnen und Kunden mit relevanten Produkten und Lösungen begleiten und das Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg, also in Filialen, im Beratungscenter und über digitale Zugänge, weiter verbessern. Die Ertragsbasis soll vor allem durch ein ausgeweitetes Provisionsgeschäft nachhaltig gestärkt werden. Ihre Effizienz wird die Bank insbesondere durch einfache digitale Prozesse steigern. Auf dieser Basis soll auch die Cost-Income-Ratio verbessert werden. Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Bestandteil der Strategie. Die Bank wird die nachhaltige Transformation der deutschen Wirtschaft weiterhin aktiv mitgestalten. Garant für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie sind die Mitarbeitenden. Daher wird die Bank ihre Position als attraktive Arbeitgeberin für ihre Mitarbeitenden und Talente stärken. Privat- und Unternehmerkunden: Asset- und Wealth-Management sowie comdirect als Wachstumstreiber Im Privat- und Unternehmerkundensegment (PUK) wird das Angebot von optimierten und digitalen Banking-Lösungen für die knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland ausgeweitet. Mit dem ganzheitlichen Ansatz und den beiden Marken Commerzbank und comdirect werden alle Kundenbedürfnisse bedient - ob online oder mobil, im Beratungscenter oder persönlich in weiterhin rund 400 Filialen. Die Commerzbank möchte jeder Kundin und jedem Kunden das passende Modell für die alltäglichen Banking-Bedürfnisse anbieten. Dazu wird sie unter anderem ihre Konto- und Kartenangebote sowie Zahlungsverkehrslösungen weiterentwickeln. Die Commerzbank hat den Anspruch, als Premiumanbieterin die erste Anlaufstelle für anspruchsvolle Kundschaft zu sein. Ihr Angebot mit Fokus auf Wertpapier- und Kreditgeschäft wird sie konsequent ausbauen. Chancen sieht die Commerzbank insbesondere im Asset- und Wealth-Management. Die Aktivitäten werden über maßgeschneiderte und ganzheitliche Angebote für Premiumkundinnen und -kunden ausgeweitet, zum Beispiel mit der neu ausgegründeten Asset-Management-Gesellschaft Yellowfin. Bei der Beratung von Wealth-Management-Kunden nutzt die Commerzbank künftig ein ganzheitliches Beratungstool: Neben liquidem Anlagevermögen werden auch illiquide Assets betrachtet. Bei den Unternehmerkunden will sie ihr Kundenwachstum verstärken und sich dabei auf bestimmte Zielgruppen fokussieren. Die comdirect wird ihre Position als digitale Hauptbank mit einem erweiterten Produktangebot und mit ihrer exzellenten Brokerage-Plattform stärken. Die mBank wird mit ihrem digitalen und attraktiven Geschäftsmodell ihre führende Position bei Privatkundinnen und -kunden ausbauen. Firmenkunden: führende Marktposition ausbauen Die Commerzbank wird als führende deutsche Mittelstandsbank ihre Firmenkunden bei der laufenden Transformation weiter eng begleiten. Ihre bisherige Strategie im Firmenkundengeschäft wird die Bank bis 2027 durch gezielte Investitionen in Produkte und digitale Lösungen weiter vorantreiben. So wird die Commerzbank das Transaction Banking durch Investitionen in neue Systeme und Technologien stärken und damit ihre führende Position im Zahlungsverkehr sowie bei der Abwicklung des deutschen Außenhandels sichern. Die Bank begleitet im internationalen Geschäft Kunden mit Bezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie aus Zukunftsbranchen. Im Kreditgeschäft liegt der Fokus auf Wachstum in Deutschland sowie der Finanzierung grüner Infrastrukturprojekte weltweit. Dafür setzt die Commerzbank auf ihre Kompetenzzentren für erneuerbare Energien in Hamburg, Singapur und New York. Im Bereich Capital Markets will die Bank das Angebot im digitalen Währungsgeschäft ausweiten und ihre zentrale Onlinehandelsplattform für weitere Asset-Klassen öffnen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Ausbau des Bondgeschäfts liegen. Unsere Strategie bis 2027 fußt auf den drei Säulen Wachstum, Exzellenz und Verantwortung Ausführliche Informationen zur "Strategie 2027" finden sich auf der Internetseite der Commerzbank. Unternehmenssteuerung Die Unternehmenssteuerung im Commerzbank-Konzern basiert auf einem wertorientierten Steuerungskonzept. Die Ausgestaltung dieses Konzepts beruht zum einen darauf, dass die durch die Geschäftseinheiten eingegangenen Risiken mit externen und internen Risikotragfähigkeitsrichtlinien vereinbar sein müssen, und zum anderen, dass langfristig eine angemessene Rendite auf das eingesetzte Kapital erwirtschaftet werden soll. In diesem Zusammenhang überprüft die Bank regelmäßig die Allokation knapper Ressourcen auf die Geschäftseinheiten und passt ihre Geschäftsstrategie aktiv den sich ändernden Marktverhältnissen mit dem Ziel an, langfristig den Unternehmenswert zu steigern. Wesentliches Instrument der Unternehmenssteuerung ist der jährliche Planungsprozess. Auf Basis der Geschäftsstrategie werden dort durch den Vorstand Ergebniszielgrößen für die Geschäftseinheiten festgelegt. Die vorhandenen Ressourcen wie Kapital und Risikolimits werden den Segmenten unter Einbezug der Ergebnisansprüche und der Risikoprofile zugeordnet. Auf Grundlage der Geschäftsstrategie und der Ergebnisse des Planungsprozesses operationalisieren die Segmente die Planvorgaben. Die Einhaltung der Geschäftsplanung wird regelmäßig durch den Vorstand überwacht. Abweichungen werden durch ein monatliches Managementreporting frühzeitig erkannt und es werden Gegenmaßnahmen eingeleitet. Zur Steuerung des Konzerns und der Segmente verwendet die Bank die nachfolgend beschriebenen branchentypischen Controllingkennzahlen. Diese decken alle wesentlichen Dimensionen der Konzernsteuerung ab. Ihre Entwicklung wird im Rahmen des regelmäßigen Managementreportings überwacht. Die Bank berücksichtigt in ihrer Unternehmenssteuerung die beiden Säulen der Kapitalanforderung. Um die interne Risikotragfähigkeit jederzeit gewährleisten zu können, werden im Rahmen der Planung die ökonomischen Kapitalbeträge nach Risikoarten unterteilt an die Segmente alloziert. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals der Segmente erfolgt auf Basis der durchschnittlichen segmentierten Risikoaktiva. Auf Konzernebene wird das Common-Equity-Tier-1-Kapital (CET 1) gezeigt. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital der Segmente und dem CET-1-Kapital des Konzerns erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Die Common-Equity-Tier-1-Ratio ist für die Bank eine wesentliche Kennzahl in der Kapitalsteuerung. Als Kriterien zur Beurteilung des Erfolges dienen im Prozess der Unternehmenssteuerung die Ergebnisgrößen Operatives Ergebnis und Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten sowie die Kennzahlen Cost-Income-Ratio und Eigenkapitalrendite. Die Cost-Income-Ratio dient zur Beurteilung der Kosteneffizienz und ist als Verhältnis von Verwaltungsaufwand zu Erträgen vor Risikoergebnis definiert. Die Cost-Income-Ratio wird in zwei Varianten ermittelt: mit und ohne Einbezug der Pflichtbeiträge in die Messgröße "Kosten". Die Eigenkapitalrendite der Segmente errechnet sich aus dem Verhältnis des Operativen beziehungsweise des Vorsteuerergebnisses zum durchschnittlich regulatorisch gebundenen Eigenkapital. Sie zeigt, wie sich das im jeweiligen Segment eingesetzte Kapital verzinst hat. Die angestrebte Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals wird - wie für wertorientierte Steuerungskonzepte üblich - aus der Renditeerwartung am Kapitalmarkt abgeleitet. Dabei steht auf Konzernebene die Nettoeigenkapitalrendite "Return on Tangible Equity" im Fokus. Der 2022 als Leistungsindikator für die Unternehmenssteuerung ausgewiesene Economic Value Added wurde im Geschäftsjahr in Einklang mit der branchenüblichen Berichterstattung europäischer Banken durch die Nettoeigenkapitalrendite abgelöst. Der Economic Value Added wird für interne Zwecke weiterhin nachrichtlich dargestellt. Für die Messung der Konzernperformance werden das Operative Ergebnis und die Eigenkapitalrendite verwendet. Die Eigenkapitalrendite des Konzerns entspricht dem Verhältnis des Konzernüberschusses nach Steuern und Minderheiten zum durchschnittlichen CET-1-Kapital des Konzerns. Die Ermittlung des Kapitalkostensatzes basiert auf dem strategischen Renditeziel für die Nettoeigenkapitalrendite "Return on Tangible Equity" der Bank sowie dem kapitalmarktorientierten "Capital Asset Pricing Model" (CAPM). Im Rahmen einer jährlichen Überprüfung wird der Kapitalkostensatz neu festgelegt. Aktuell kalkuliert die Commerzbank mit einem Kapitalkostensatz in Höhe von 10,0 % nach Steuern. Die genannten Controllinggrößen sind als Konzernkennzahlen eingebettet in ein System weiterer segmentspezifischer Kennzahlen, die je nach Geschäftsstrategie der einzelnen Segmente unterschiedlich sind. Vergütungsbericht Der Vergütungsbericht für Vorstand und Aufsichtsrat wird als eigenständiger Bericht veröffentlicht und ist auf der Internetseite der Commerzbank zu finden. Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB Die Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB sind im Kapitel "Unternehmerische Verantwortung" des Geschäftsberichts enthalten. Sie sind Bestandteil des Konzernlageberichts. Angaben gemäß § 315a HGB und erläuternder Bericht Die Angaben gemäß § 315a HGB und erläuterndem Bericht sind im Kapitel "Unternehmerische Verantwortung" des Geschäftsberichts enthalten. Sie sind Bestandteil des Konzernlageberichts. Angaben gemäß § 315d HGB Die Angaben gemäß § 315d HGB in Verbindung mit § 289f HGB "Erklärung zur Unternehmensführung" sind im Kapitel "Unternehmerische Verantwortung" des Geschäftsberichts enthalten. Sie sind Bestandteil des Konzernlageberichts. Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auch auf der Internetseite der Commerzbank zu finden. Angaben gemäß § 340i Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 315b Abs. 3 HGB Die Angaben gemäß § 340i Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 315b Abs. 3 HGB sind im Kapitel "Unternehmerische Verantwortung" des Geschäftsberichts als zusammengefasster gesonderter nichtfinanzieller Bericht enthalten. Sie sind Bestandteil des Konzernlageberichts. Der zusammengefasste gesonderte nichtfinanzielle Bericht ist auch auf der Internetseite der Commerzbank zu finden. Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse Nachfolgend berichten wir sowohl über wichtige personelle Veränderungen auf der Managementebene als auch über besondere geschäftspolitische Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr beziehungsweise in den ersten Wochen des laufenden Jahres. Im Verlauf des Berichtsjahres gab es sowohl Veränderungen bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats als auch des Vorstands. Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat die Commerzbank weitere Erfolge beziehungsweise Fortschritte erzielt: Ende März 2023 wurden unsere CO 2 -Reduktionsberechnungen von der Science-based Targets Initiative, einem der führenden internationalen Standardsetzer, geprüft und bestätigt und, wie im September 2023 verkündet, ist die Commerzbank der "Partnership for Carbon Accounting Financials" (PCAF) beigetreten. Dass die Commerzbank auch unter simulierten Stressbedingungen gut aufgestellt ist, hat der Stresstest 2023 der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde und der Europäischen Zentralbank (EZB) gezeigt. Auch die von der EZB im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (SREP) für 2024 festgelegten bankspezifischen Kapitalanforderungen bestätigen noch einmal deutlich, dass die Commerzbank bezüglich ihrer Kapitalausstattung gut aufgestellt ist. Um unsere Aktionärinnen und Aktionäre angemessen am Erfolg der Bank zu beteiligen, haben wir im Berichtsjahr ein erstes Aktienrückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen und Anfang Januar 2024 ein weiteres Aktienrückkaufprogramm gestartet. Zu Beginn des laufenden Jahres hat die Commerzbank im Zusammenhang mit ihrer im November 2023 veröffentlichten "Strategie 2027" zwei Investments beschließen können. Neben der Ankündigung eines Joint Venture mit Global Payments Inc., einem weltweit führenden Anbieter von Finanztechnologien und Softwarelösungen wurde - vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen - die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung am Asset-Manager Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH vereinbart, mit dem die Commerzbank Aktiengesellschaft ihr Wachstum im Nachhaltigkeitsgeschäft forciert. Darüber hinaus hat die Bank ihre Compliance-Funktion auch im Geschäftsjahr 2023 an das regulatorische Umfeld angepasst. Commerzbank-Hauptversammlung: neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt Bei der virtuellen Hauptversammlung der Commerzbank am 31. Mai 2023 haben die Aktionärinnen und Aktionäre, wie vorgeschlagen, Harald Christ, Dr. Frank Czichowski, Sabine U. Dietrich, Dr. Jutta A. Dönges, Burkhard Keese, Daniela Mattheus, Caroline Seifert, Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell, Prof. Dr. Jens Weidmann und Frank Westhoff mit großer Mehrheit in den Aufsichtsrat der Bank gewählt. Bereits Anfang des Jahres 2023 hat die Wahl der Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter für den Aufsichtsrat stattgefunden. In seiner konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat Prof. Dr. Jens Weidmann zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Ausführliche Informationen zum Aufsichtsrat sowie zur Besetzung der einzelnen Ausschüsse finden sich auf der Internetseite der Commerzbank. Veränderungen im Vorstand der Commerzbank Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat in seiner Sitzung vom 11. September 2023 Bernhard Spalt mit Wirkung vom 1. Januar 2024 als Chief Risk Officer in den Vorstand der Commerzbank berufen. Bernhard Spalt hat die Nachfolge von Dr. Marcus Chromik angetreten, der - wie schon im Juli 2022 angekündigt - zum Jahresende 2023 aus der Commerzbank ausgeschieden ist. Bernhard Spalt verfügt als ehemaliges Vorstandsmitglied der Erste Group und der Erste Bank Österreich über langjährige Erfahrung in allen Bereichen des Risikomanagements. Von 2020 bis 2022 war er zudem Chief Executive Officer der Erste Group Bank AG. Mitte Februar 2024 hat Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz den Aufsichtsrat davon in Kenntnis gesetzt, dass er seinen bis Ende September 2024 laufenden Vorstandsvertrag nicht verlängern wird. Der Aufsichtsrat hat einen geordneten Nachfolgeprozess gestartet. Science-based Targets Initiative (SBTi) bestätigt CO 2 -Reduktionsziele der Commerzbank Im September 2020 ist die Commerzbank als erste deutsche Bank der SBTi beigetreten und hat für die CO 2 -intensiven Branchen in ihrem Portfolio wissenschaftsbasierte Ziele zur Reduktion der finanzierten Emissionen entwickelt. Die SBTi ist ein globales Gremium, das es Unternehmen ermöglicht, ihre Emissionsreduktionsziele im Einklang mit den neuesten klimawissenschaftlichen Erkenntnissen festzulegen. SBTi unterstützt Unternehmen dabei, ihre CO 2 -Emissionen bis 2030 deutlich zu senken und bis 2050 Net-Zero zu werden. Ende März 2023 sind unsere CO 2 -Reduktionsberechnungen von der Science-based Targets Initiative, einem der führenden internationalen Standardsetzer, geprüft und bestätigt worden. Die Commerzbank ist das erste deutsche Kreditinstitut mit einem Prüfsiegel der SBTi für seine CO 2 -Abbauziele. Die SBTi-Ziele sind ein Kernelement der Nachhaltigkeitsstrategie der Commerzbank. Dabei hat die Bank unter anderem für sieben emissionsintensive Sektoren spezifische CO 2 -Reduktionsziele definiert. Im Einzelnen sind das: Energieerzeugung, private Baufinanzierung, gewerbliche Immobilienfinanzierung, Automobilherstellung, Luftfahrt, Zement sowie Eisen und Stahl. Commerzbank tritt "Partnership for Carbon Accounting Financials" (PCAF) bei Wie im September 2023 verkündet, ist die Commerzbank der "Partnership for Carbon Accounting Financials" (PCAF) beigetreten - einer Initiative von mehr als 400 Finanzinstituten weltweit. Die PCAF-Mitglieder setzen sich dafür ein, den mit Krediten und Investitionen verbundenen CO 2 -Ausstoß branchenweit mit einer einheitlichen Methodik auszuweisen. Diese finanzierten Emissionen sind ein entscheidender Teil des CO 2 -Fußabdrucks von Banken. Stakeholdern ermöglicht der PCAF-Ansatz, diesen CO 2 -Fußabdruck von Banken untereinander zu vergleichen. Das macht Reduktionsziele und Fortschritte transparenter. Die PCAF ergänzt die Steuerungselemente der Commerzbank, mit denen sie ihre Sektorportfolios in Richtung des Pariser Klimaziels lenken will. Im Jahr 2023 haben wir entsprechend auch unsere Berechnungsmethode der Portfoliointensitäten auf den international anerkannten PCAF-Standard umgestellt. Im Zuge der Anwendung dieses Standards haben wir auch die Ausgangsbasis im Startjahr 2021 neu errechnet und neue Zielwerte für 2030 ermittelt. Das Ambitionsniveau der Ziele blieb dabei gleich beziehungsweise wurde minimal erhöht, da ein weiterer Sektor (Zement) von einem bisherigen 1,8°-Pfad nun auf einen 1,5°-Pfad ausgerichtet wurde. Eine endgültige Bestätigung der angepassten Ziele durch die SBTi steht noch aus. Stresstest der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde und der Europäischen Zentralbank belegt hohe Resilienz der Commerzbank Die Commerzbank hat bei dem Ende Juli 2023 veröffentlichten Ergebnis des Stresstests 2023 der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde und der Europäischen Zentralbank trotz verschärfter Bedingungen erneut ihre Widerstandskraft unter Beweis gestellt und ihr Ergebnis deutlich verbessert. Im sogenannten adversen Stresstestszenario, das eine schwere Wirtschaftskrise simuliert, liegt die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) zum Ende der Betrachtungsperiode im Jahr 2025 bei 9,5 %. Angesichts nochmals verschärfter Annahmen etwa hinsichtlich eines massiven und langen Konjunktureinbruchs in Deutschland sowie eines stark steigenden Zinsumfeldes verringerte sich die CET-1-Quote der Commerzbank über die Stressperiode um 464 Basispunkte. Bei der vorangegangenen Überprüfung im Jahr 2021 war die Kapitalquote um 502 Basispunkte auf 8,2 % gesunken. SREP-Kapitalanforderungen an Commerzbank für 2024 festgelegt - Abstand zur MDA-Schwelle weiter komfortabel Anfang Dezember 2023 hat die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (SREP) die bankspezifischen Kapitalanforderungen an den Commerzbank-Konzern für 2024 festgelegt. Die zusätzliche Eigenmittelanforderung der Säule 2 (P2R) steigt geringfügig um 25 Basispunkte auf 2,25 % des Gesamtkapitals, von der mindestens 1,27 % mit hartem Kernkapital abzudecken sind. Bisher lag die Anforderung bei 1,13 % des harten Kernkapitals. Der SREP-Beschluss ersetzt mit Wirkung vom 1. Januar 2024 den bisherigen SREP-Beschluss. Die Anforderungen sind in der Strategieplanung und Kapitalrückgaberichtlinie der Commerzbank vollständig reflektiert. Mit einer CET-1-Quote von 14,7 % per Dezember 2023 liegt die Bank weit oberhalb der MDA-Schwelle. Commerzbank führt Aktienrückkaufprogramme durch Im Juni 2023 hat die Commerzbank das erste von der EZB und der Finanzagentur Ende April 2023 genehmigte Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 122 Mio. Euro abgeschlossen. Dieses Aktienrückkaufprogramm ergänzte die 0,20 Euro je Aktie, die die Hauptversammlung am 31. Mai als Dividende beschlossen hat. Ende Dezember 2023 hat die Commerzbank die Genehmigung der Europäischen Zentralbank für ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 600 Mio. Euro erhalten. Zusammen mit der Zustimmung der Deutschen Finanzagentur sind damit alle Genehmigungserfordernisse für einen Aktienrückkauf erfüllt. Der Vorstand hat auf dieser Grundlage Anfang Januar 2024 die Umsetzung des Aktienrückkaufs beschlossen. Die zurückgekauften Aktien der Commerzbank Aktiengesellschaft werden eingezogen. Commerzbank und Global Payments Inc. gründen Joint Venture Mitte Januar 2024 haben die Commerzbank und Global Payments Inc., ein weltweit führender Anbieter von Finanztechnologien und Softwarelösungen, ein Joint Venture angekündigt, um Unternehmerkunden in Deutschland digitale Bezahlprodukte anzubieten. Das neue Unternehmen, die Commerz Globalpay GmbH, startet voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2024 am Markt. Händlern wird ein breites Spektrum digitaler Lösungen geboten, die über verschiedene Kanäle hinweg funktionieren. Mit diesem Leistungsangebot aus einer Hand können Unternehmerkunden ihre Geschäfte effizienter führen und ausbauen. Die Commerz Globalpay GmbH wird digitale Bezahllösungen anbieten. Dazu gehören die Smartphone-basierte Zahlungsanwendung von Global Payments Inc., die es Händlern ermöglicht, mobile Zahlungen ohne separates Kartenlesegerät zu akzeptieren, moderne Kartenterminals und E-Commerce-/Mobile-Payment-Lösungen, die ein nahtloses integriertes Kundenerlebnis gewährleisten. Darüber hinaus haben Unternehmerkunden beispielsweise Zugang zu einer cloudbasierten Point-of-Sale-Software, einem Kundenbindungsprogramm sowie einem Analyse- und Händlerportal. Commerzbank übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH Mit der Mitte Januar 2024 erfolgten Ankündigung der Übernahme der Mehrheitsbeteiligung am Asset-Manager Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH, forciert die Commerzbank Aktiengesellschaft ihr Wachstum im Nachhaltigkeitsgeschäft. Mit der Aquila Group wurde die Übernahme von 74,9 % der Anteile an der auf essenzielle Sachwertanlagen wie erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastrukturprojekte spezialisierten Investmentgesellschaft vereinbart. 25,1 % der Anteile verbleiben bei der bisherigen Muttergesellschaft Aquila Group. Die Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH soll sich unter dem Dach der Commerzbank zu einem führenden Asset-Manager für nachhaltige Anlagestrategien entwickeln. Im Konzernverbund mit Commerz Real und der Aquila Capital Investmentgesellschaft wird die Commerzbank die Energiewende in Deutschland und Europa signifikant vorantreiben. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Mit dem Vollzug der Transaktion wird im Laufe des zweiten Quartals 2024 gerechnet. Kontinuierliche Anpassung der Compliance-Funktion an das regulatorische Umfeld Auch im Geschäftsjahr 2023 hat die Compliance-Funktion umfassende Maßnahmen ergriffen, um das angemessene und wirksame Management der Compliance-Risiken im In- und Ausland sicherzustellen. Die besondere Herausforderung lag erneut in der steigenden Frequenz und zunehmenden Komplexität neuer rechtlicher Regelungen und Vorgaben, insbesondere der sanktionsrelevanten Bestimmungen. Zur Mitigation der Risiken greift die Compliance-Funktion auf die in den vergangenen Jahren in der Gesamtbank implementierten und bewährten Governance-Strukturen, die globalen Compliance-Prozesse und -Kontrollen sowie die vorhandene Systemlandschaft zurück. Die getroffenen Vorkehrungen werden über alle Geschäftsbereiche der Bank hinweg regelmäßig überprüft und kontinuierlich an die neuen regulatorischen Anforderungen, aber auch die sich verändernden Marktstandards angepasst. Für das zum 1. Januar 2023 in Kraft getretene Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (LkSG) erfüllt die Compliance-Funktion als Global Functional Lead die Rolle der zweiten Verteidigungslinie und definiert somit für die Bank konzernweite Mindeststandards, um Verletzungen bestimmter Menschenrechte und bestimmter umweltbezogener Pflichten bei (un-)mittelbaren Zulieferern und im eigenen Geschäftsbereich zu identifizieren und zu vermeiden. Zur Sicherstellung der Anforderungen hat die Bank ein umfassendes Compliance-Programm aufgesetzt, das konsequent ausgeweitet wird. Im Jahr 2023 lag der Schwerpunkt auf der Initialisierung des globalen LkSG-Programms. Weitere Informationen zu Compliance-Risiken sowie zu Integrität und Compliance in der Commerzbank finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 256 f. beziehungsweise im zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Bericht auf Seite 72 f. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Volkswirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft hat 2023 weiter an Schwung eingebüßt. Regional verlief die Entwicklung allerdings recht unterschiedlich. In China hat die abrupte Abkehr der Regierung von der Null-Covid-Politik Ende 2022 die Wirtschaft kurzfristig angefacht. Nach einer spürbaren Erholung zu Jahresbeginn ließ das Wirtschaftswachstum aber bereits im Frühjahr wieder merklich nach. Ausgebremst wurde die Erholung vor allem durch die Probleme am Immobilienmarkt. Aber auch der Vertrauensverlust in die staatliche Wirtschaftspolitik aufgrund der Corona-Politik und der Beschränkungen vor allem gegen den Technologiesektor dürften eine Rolle gespielt haben. Im Jahresdurchschnitt war das Wirtschaftswachstum mit 5,2 % aber immer noch deutlich höher als 2022. In den USA hat die Wirtschaft bis zuletzt positiv überrascht. Das lag vor allem an der ungewöhnlich expansiven Finanzpolitik. Sie verhinderte, dass die massiven Leitzinsanhebungen der US-Notenbank um insgesamt 525 Basispunkte voll auf die Konjunktur durchschlugen. Trotz des Fachkräftemangels wuchs die Wirtschaft 2023 mit 2,5 % stärker als im langfristigen Durchschnitt. Dass die Inflationsrate im Verlauf des Jahres trotz hoher Lohnsteigerungen wieder deutlich fiel, ist vor allem auf die Korrektur der Energiepreise zurückzuführen. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen auch 2023 schwierig Anders als in den USA ist das Wirtschaftswachstum im Euroraum im Verlauf des Jahres zum Stillstand gekommen. Im Jahresdurchschnitt stieg die gesamtwirtschaftliche Leistung nur noch um 0,5 %. Neben der massiven Leitzinsanhebung der EZB seit Mitte 2022 um insgesamt 450 Basispunkte belastete auch die nachhaltige Verteuerung von Energie die privaten Haushalte und Unternehmen. Vielfach konnten Letztere ihre energiebedingt höheren Produktionskosten nur eingeschränkt an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben, was zur Folge hatte, dass die Produktion energieintensiver Waren deutlich zurückging. In Deutschland schrumpfte die Wirtschaft 2023 sogar um schätzungsweise 0,3 %. Im ersten Halbjahr verhinderte der Energiepreisschock, von dem Deutschland besonders hart getroffen wurde, eine Erholung der Wirtschaft. In der zweiten Jahreshälfte ließen dann die spürbar gestiegenen Finanzierungskosten und eine schwache Nachfrage aus dem Ausland die Wirtschaft sogar schrumpfen. Die schwache Konjunktur spiegelt sich auch am Arbeitsmarkt wider. Der Zuwachs bei der Beschäftigung hat merklich nachgelassen und die Zahl der Arbeitslosen ist wieder leicht gestiegen. Die Entwicklung an den Finanzmärkten war 2023 von der fortgesetzten Straffung der Geldpolitik geprägt. Vor dem Hintergrund der hohen Inflation setzte die US-Notenbank den Zielkorridor für den Leitzins bis zur Jahresmitte um weitere 100 Basispunkte auf 5,25 % bis 5,50 %. Die EZB hob ihren Einlagensatz bis September sogar um 250 Basispunkte auf 4,0 % an. Der Rentenmarkt reagierte zunächst mit deutlich steigenden Renditen. In der Spitze rentierten zehnjährige US-Staatsanleihen mit 5 % und entsprechende Bundesanleihen mit knapp 3 %. Zur Jahreswende ließen dann Spekulationen über baldige Leitzinssenkungen die Renditen wieder deutlich fallen. Der Aktienmarkt zeigte sich vor dem Hintergrund der gestiegenen Renditen erstaunlich robust. Zum Jahresende lagen viele Aktienindizes wieder nahe an ihren historischen Höchstständen. Der Euro-US-Dollar-Wechselkurs bewegte sich unter Schwankungen weitgehend seitwärts. Branchenumfeld Das Jahr 2023 war aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - insbesondere im Hinblick auf internationale Krisenherde sowie hohe Inflationsraten und Energiekosten - ein herausforderndes Jahr für den Bankensektor. Zwar verhinderten staatliche Maßnahmen einen Konjunktureinbruch, die negativen Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft beginnen sich aber allmählich zu zeigen. Die Schwierigkeiten von US-amerikanischen Regionalbanken im ersten Halbjahr 2023 - ausgelöst durch hohe Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere im Bestand - haben das Vertrauen in den globalen Bankensektor teilweise infrage gestellt. Das betrifft auch Europa, wenngleich die Regulierung hier stärker als in den USA ausgeprägt ist. Die Geschäftserwartungen laut Ifo-Geschäftsklima trübten sich im Jahresverlauf hierzulande ein. Betroffen waren vor allem die Industrie, der Handel und das Baugewerbe. Auch die aktuellen Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor lassen sowohl für Deutschland als auch den Euroraum eine schwache konjunkturelle Entwicklung erwarten. Die Inflation bewegt sich trotz zuletzt spürbarer Rückgänge weiter über dem von den Notenbanken angestrebten Ziel. Gleichzeitig sorgen die herausfordernden Rahmenbedingungen für erhebliche Unsicherheit bei den Unternehmen und dämpfen deren Investitionsbereitschaft. Dennoch haben sich die Finanzmärkte bislang als sehr robust erwiesen. Die europäischen Banken sind bislang von größeren Ausfällen verschont geblieben. Im Jahr 2023 hat sich die Rentabilität der Banken gemäß der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) infolge des Zinsanstiegs der vergangenen anderthalb Jahre deutlich verbessert. Im zweiten Quartal 2023 erreichte die durchschnittliche Eigenkapitalrendite erstmals seit Beginn der Bankenunion zweistellige Prozentwerte. Zurückzuführen war dies vor allem auf höhere Nettozinsmargen. Laut Analyse der Bundesbank erhöhten sich dabei die Zinssätze im Kreditgeschäft schneller und stärker als im Einlagengeschäft, weshalb sich der Zinsüberschuss als Haupttreiber für den deutlichen Anstieg der operativen Erträge erwies. Auch in puncto Liquidität und Refinanzierung zeigten sich die europäischen Banken weiterhin robust. Die durchschnittlichen Liquiditätsdeckungsquoten liegen nach wie vor deutlich über den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen. Rentabilität der Banken hat sich 2023 deutlich verbessert In Deutschland hielten sich die Zahlungsausfälle bei der Kreditbedienung laut offizieller Insolvenzstatistik lange Zeit in Grenzen - trotz Energiekrise, Russland-Ukraine-Krieges und stark gestiegener Inflation. Allerdings läuft das Insolvenzgeschehen der konjunkturellen Entwicklung ungefähr ein bis zwei Jahre hinterher. So verwundert es nicht, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gemäß Creditreform im Gesamtjahr 2023 über alle Größenklassen hinweg deutlich um 23,5 % zulegte. Einen überdurchschnittlich starken Insolvenzanstieg verzeichneten dabei mittelgroße und auch große Unternehmen. Betroffen waren vor allem der Handel, die Gastronomie, Speditionen, Baubetriebe sowie der Gesundheitssektor. Vor diesem Hintergrund ist mit weiteren Zahlungsausfällen zu rechnen. Ferner steht zu befürchten, dass es zu Kreditausfällen bei Gewerbeimmobilienfinanzierungen kommt, sofern die Sollzinsen längerfristig auf hohem Niveau verharren. Parallel zu den Insolvenzen nahm auch die Zahl der Geschäftsaufgaben zu. So erfolgte ein vollständiges Einstellen der Geschäftstätigkeit in den ersten drei Quartalen 2023 um rund 10 % häufiger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Demgegenüber blieb die Zahl der Verbraucherinsolvenzen 2023 nahezu unverändert. Hier wirkte sich die robuste Arbeitsmarktlage stabilisierend aus. Allerdings sind auch bei den Verbraucherkrediten in den kommenden Monaten höhere Ausfallraten nicht auszuschließen. In den vergangenen Jahren haben viele Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer ihre Nettoverschuldung angesichts sehr günstiger Finanzierungsbedingungen spürbar erhöht. Der daraus resultierende Wertberichtigungsbedarf wird damit sowohl das Firmen-als auch das Privatkundengeschäft betreffen. Der langjährige Boom am hiesigen Markt für Wohnimmobilien kam durch die stark gestiegenen Hypothekenzinsen zu einem abrupten Ende. Etliche Kaufinteressenten dürften sich eine Erstfinanzierung bei den aktuellen Preisen nicht mehr leisten können, zumal die anhaltend hohe Kerninflation das Budget vieler Haushalte weiterhin belastet. Risikomindernd wirken jedoch lange Zinsfestschreibungen im Bestand statt variabel verzinslicher Hypothekenkredite sowie die bevorzugte Wahl von Annuitätendarlehen statt endfälliger Hypotheken. Das führt dazu, dass beim Auslaufen der Zinsbindung derzeit in der Regel kaum höhere Anschlussfinanzierungskosten als in der Vorperiode anfallen. Umfangreichere Zahlungsausfälle im Hypothekenbestand sind deshalb auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Auch massive Hauspreisrückgänge dürften sich im bundesweiten Durchschnitt als eher unwahrscheinlich erweisen. Denn der weiterhin bestehende Mangel an bezahlbarem Wohnraum, die im internationalen Vergleich relativ niedrige Eigentümerquote und die Umschichtung von Vermögenswerten vor dem Hintergrund hoher wirtschaftlicher Unsicherheit und gesunkener Geldwertstabilität stützen den Markt für Wohnimmobilien. Dennoch gab das Neugeschäft von Wohnungsbaukrediten an private Haushalte im Jahresverlauf 2023 kräftig nach, das Neugeschäft von Konsumentenkrediten sank ebenfalls. Bei Krediten an nicht finanzielle Kapitalgesellschaften reduzierte sich das Neugeschäft leicht, bei Krediten an Selbstständige deutlicher. Polen ist als Nachbar der Ukraine vom Krieg mittelbar betroffen, was sich aufgrund der Beeinträchtigungen der Wirtschaft auch auf den Finanzsektor negativ auswirkt. Das polnische Bruttoinlandsprodukt hatte in der ersten Jahreshälfte 2023 deutlich an Fahrt verloren. Trotz dieser ungünstigen Rahmenbedingungen erwies sich der polnische Bankensektor bei der Bewertung der Finanzstabilität als resilient. Insgesamt zeigten sich Konsolidierungstendenzen, die anhalten werden. Inzwischen haben sich die konjunkturellen Perspektiven - vor allem getragen von einem starken Konsum - wieder deutlich aufgehellt. Risiken resultieren vorrangig aus unbesicherten Konsumentenkrediten sowie bei Hypothekendarlehen. Zurzeit sind zahlreiche Klagen privater Kunden aufgrund von Fremdwährungs-Immobilienkrediten mit Indexierungsklauseln anhängig. Nach Umsetzung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) durch die nationalen Gerichte werden unter Umständen zusätzliche Vorsorgen für Fremdwährungs-Kreditportfolios notwendig werden. Auch das Instrument der sogenannten "Credit Holidays", bei dem Zinszahlungen vorübergehend ausgesetzt werden können, bedeutet eine ertragsmäßige Belastung für den polnischen Bankensektor. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Das Geschäftsjahr 2023 war für die Commerzbank ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Erträge sind 2023 zweistellig gewachsen, trotz massiver Belastungen bei unserer polnischen Tochtergesellschaft mBank. Hinter dieser außergewöhnlich starken Ertragsdynamik steht ein starkes Kundengeschäft, aber auch der Rückenwind durch die Zinserhöhungen sowohl der Europäischen als auch der Polnischen Zentralbank. Das Operative Ergebnis des Commerzbank-Konzerns belief sich für das Berichtsjahr auf 3421 Mio. Euro, nach 2099 Mio. Euro im Vorjahr. Das den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis betrug für den Berichtszeitraum 2224 Mio. Euro. Starkes Kundengeschäft im Geschäftsjahr 2023 Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. Dezember 2023 bei 517,2 Mrd. Euro, nach 477,4 Mrd. Euro. zum Jahresultimo 2022. Der Zuwachs um 8,3 % resultierte insbesondere aus Liquiditätszuflüssen sowie einem Anstieg der besicherten Wertpapierpensionsgeschäfte. Der Anstieg der Risikoaktiva (RWA) auf 175,1 Mrd. Euro ist hauptsächlich auf höhere Risikoaktiva aus Kreditrisiken zurückzuführen. Das Common-Equity-Tier-1-Kapital (hartes Kernkapital) belief sich auf 25,7 Mrd. Euro und die entsprechende harte Kernkapitalquote auf 14,7 %. Erläuterungen zu den Änderungen beziehungsweise Anpassungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden siehe Konzernabschluss Note 2 beziehungsweise Note 4. Gewinn- und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns Die einzelnen Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtsjahr 2023 wie folgt entwickelt: Der Zinsüberschuss lag im Berichtszeitraum bei 8368 Mio. Euro, nach 6459 Mio. Euro im Vorjahr. Der deutliche Anstieg um 29,6 % resultierte aus einer signifikanten Erhöhung der Erträge aus dem zinstragenden Geschäft in beiden Kundensegmenten. Für den Anstieg des Zinsüberschusses im Segment Privat- und Unternehmerkunden war maßgeblich die mBank verantwortlich. Hier wirkte sich insbesondere das im Jahresdurchschnitt deutlich höhere Leitzinsniveau in Polen spürbar positiv aus. Zu dem kräftig angestiegenen Zinsüberschuss der mBank steuerte infolgedessen das Einlagengeschäft den maßgeblichen Anteil bei. Die Entwicklung des zinstragenden Geschäfts in Deutschland war hingegen von gegenläufigen Effekten bestimmt. Während aus der erfolgten Zinswende zusätzliche Einlagenerträge resultierten, führte der Wegfall eines Einmalertrages aufgrund von Sondertilgungen von Baufinanzierungskrediten im Vorjahr zu einem geringeren Zinsergebnis. Darüber hinaus hatten Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen des Segments Privat- und Unternehmerkunden bei der Anpassung von Modelltranchen Ausgleichszahlungen zwischen dem Segment und Group Treasury zur Folge, die im Segment Privat- und Unternehmerkunden zu einer Ergebnisbelastung führten. Im Zinsüberschuss des Konzerns haben sich diese beiden gegenläufigen Effekte ausgeglichen. Im Segment Firmenkunden lag der Zinsüberschuss ebenfalls über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Hier zeigte der Bereich Mittelstand gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine deutlich positive Ertragsentwicklung. Während im Kreditgeschäft die Erträge zurückgingen, profitierte der Bereich im Cash-Management und in Financial Markets von deutlich gestiegenen Einlagenerträgen. Der Anstieg des Zinsüberschusses im Bereich Sonstige und Konsolidierung beruhte in erster Linie auf einem höheren positiven Ergebnis von Group Treasury aus kurzfristig und variabel verzinsten Instrumenten mit negativen gegenläufigen Zinseffekten aus Bankbuchderivaten aufgrund des deutlichen Zinsanstiegs. Die Entwicklung der Marktwertausgleichszahlungen für Sondertilgungen von Baufinanzierungen durch Kunden des Segments Privat- und Unternehmerkunden unterstützte den gestiegenen Zinsüberschuss. Außerdem hatten Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen des Segments Privat- und Unternehmerkunden bei der Terminierung von Modelltranchen Ausgleichszahlungen zwischen Group Treasury und dem Segment zur Folge, die bei Group Treasury zu einer Ergebnissteigerung führten. Im Zinsüberschuss auf Konzernebene haben sich sowohl der Effekt aus Marktwertausgleichszahlungen als auch aus Zinsmodellanpassungen ausgeglichen. Der Provisionsüberschuss lag mit 3386 Mio. Euro um 3,8 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden ging im Inland insbesondere das umsatzabhängige Wertpapiergeschäft infolge der Zinswende sowie der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Marktvolatilität zurück, was sich in leicht rückläufigen Provisionserträgen bemerkbar machte. Dies konnte durch höhere Erträge aus dem Zahlungsverkehr nicht kompensiert werden. Auch bei der mBank war im Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang zu verzeichnen. Im Segment Firmenkunden verzeichnete der Provisionsüberschuss im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum eine weitgehend stabile Entwicklung. Gestiegene Erträge aus dem Syndizierungsgeschäft konnten hier die rückläufigen Erträge aus dem Auslands- und Fremdwährungsgeschäft zum größten Teil kompensieren. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum bei - 359 Mio. Euro, nach 451 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Ursächlich für den signifikanten Rückgang waren negative Zinseffekte aus Bankbuchderivaten aufgrund des deutlichen Zinsanstiegs - mit entsprechend gegenläufigem Effekt im Zinsüberschuss. scrollen Ergebnisrechnung I Mio. € 2023 2022 Veränderung Zinsüberschuss 8.368 6.459 1.909 Dividendenerträge 26 32 - 5 Risikoergebnis - 618 - 876 258 Provisionsüberschuss 3.386 3.519 - 133 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 320 338 - 658 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten, at-Equity- und Sonstiges Ergebnis - 999 - 886 - 113 Verwaltungsaufwendungen 6.006 5.844 162 Pflichtbeiträge 415 642 - 227 Operatives Ergebnis 3.421 2.099 1.322 Restrukturierungsaufwendungen 18 94 - 76 Ergebnis vor Steuern 3.403 2.005 1398 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.188 612 576 Konzernergebnis 2.214 1.393 821 den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis 2.224 1.435 789 Das übrige Ergebnis aus Finanzinstrumenten belief sich im Berichtszeitraum auf 52 Mio. Euro, nach - 292 Mio. Euro im Vorjahr, in dem Ertragsbelastungen aufgrund von Zins- und Tilgungsstundungen für private Immobilienfinanzierungen bei der mBank enthalten waren. Im Sonstigen Ergebnis in Höhe von - 1055 Mio. Euro spiegelt sich insbesondere die Vorsorge im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank in Höhe von - 1094 Mio. Euro wider, die durch Zuschreibungen auf Beteiligungen und Veräußerungsgewinne nur zu einem geringen Teil kompensiert wurde. Das Risikoergebnis lag mit - 618 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums in Höhe von - 876 Mio. Euro. Der Rückgang resultierte insbesondere aus im Vorjahr enthaltenen Effekten im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg. Während im Segment Privat- und Unternehmerkunden die für den Berichtszeitraum erforderliche Risikovorsorge einen Anstieg - insbesondere bei der mBank - gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte, lag das Risikoergebnis im Segment Firmenkunden deutlich unter dem vornehmlich im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg belasteten Vorjahresergebnis. Die Notwendigkeit des 2022 gebildeten Sekundäreffekte-Top-Level-Adjustment (TLA) bestand aufgrund der krisenbedingten Unsicherheit in der konjunkturellen Entwicklung auch für das Jahr 2023 fort. Der TLA-Bestand für Sekundäreffekte belief sich per 31. Dezember 2023 auf 453 Mio. Euro, nach 482 Mio. Euro im Vorjahr. Weitere Informationen zum TLA finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 233 f. Die Verwaltungsaufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 6006 Mio. Euro und waren damit trotz des Inflationsdrucks nur um 2,8 % höher als im Vorjahreszeitraum. Bei den Personalkosten, die mit 3562 Mio. Euro um 4,3 % über dem Vorjahresniveau lagen, wurden kostensteigernde Effekte - insbesondere Abgrenzungen für die ergebnisabhängige variable Vergütung, Aufwendungen für die Inflationsausgleichsprämie sowie allgemeine Gehaltsanpassungen - durch Effekte aus dem Abbau von Vollzeitkräften nur zum Teil kompensiert. Demgegenüber lagen die Sachaufwendungen einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte mit 2444 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Während insbesondere Aufwendungen für Werbung und Reisetätigkeiten gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sind, reduzierten sich die planmäßigen Abschreibungen auf Software sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der Verschlankung des Filialnetzes. Die Belastungen aus den separat ausgewiesenen Pflichtbeiträgen reduzierten sich um 227 Mio. Euro auf 415 Mio. Euro. Der Rückgang um 35,3 % resultierte sowohl aus einer geringeren europäischen Bankenabgabe aufgrund der Entscheidung des Einheitlichen Abwicklungsfonds der Bankenunion, das Zielvolumen für 2023 wegen geringer als erwartet steigender gedeckter europäischer Einlagen zu reduzieren, als auch aus dem Wegfall der im Vorjahr erforderlichen Abgabe der mBank zur Ergänzung der polnischen Einlagensicherung. Darüber hinaus wirkte sich die Inanspruchnahme von unwiderruflichen Zahlungsverpflichtungen für die europäische Bankenabgabe entsprechend aus. Im Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 18 Mio. Euro die Ergebnisentwicklung. Diese standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Umsetzung der "Strategie 2024" und resultierten insbesondere aus der Bildung von Restrukturierungsrückstellungen für Immobiliensachverhalte. Das Ergebnis vor Steuern betrug 3403 Mio. Euro, nach 2005 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Geschäftsjahr 2023 war ein Steueraufwand in Höhe von 1188 Mio. Euro auszuweisen. Dieser resultierte im Wesentlichen aus der Besteuerung des positiven Ergebnisses des Geschäftsjahres sowie den zum Großteil steuerlich nicht abzugsfähigen Vorsorgen im Zusammenhang mit Fremdwährungs-Hypothekendarlehen bei der mBank. Nach Steuern belief sich das Konzernergebnis auf 2214 Mio. Euro, gegenüber 1393 Mio. Euro im Vorjahr. Bestes Konzernergebnis seit 15 Jahren Nach Berücksichtigung der nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile für das Geschäftsjahr 2023 ein Konzernergebnis von 2224 Mio. Euro zuzurechnen, nach 1435 Mio. Euro im Vorjahr. Vor dem Hintergrund des positiven Ergebnisausweises der Commerzbank Aktiengesellschaft gemäß HGB für das Geschäftsjahr 2023 ist vorgesehen, sämtliche Kapitalinstrumente der Commerzbank Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 zu bedienen. Der Hauptversammlung werden wir die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,35 Euro für das Jahr 2023 vorschlagen. Darüber hinaus hat die Commerzbank im Einklang mit ihrer Kapitalrückgaberichtlinie - nach Zustimmung der EZB und der Finanzagentur - ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 600 Mio. Euro gestartet. Das zusammengefasste Gesamtergebnis, das neben dem Konzernergebnis auch das Sonstige Periodenergebnis berücksichtigt, belief sich für das Jahr 2023 auf 2644 Mio. Euro, nach 1263 Mio. Euro im Vorjahr. Das Sonstige Periodenergebnis in Höhe von 429 Mio. Euro setzte sich aus den addierten Veränderungen der Neubewertungsrücklage FVOCImR in Höhe von 338 Mio. Euro, der Rücklage aus Cashflow-Hedges in Höhe von 94 Mio. Euro, der Rücklage aus der Währungsumrechnung in Höhe von 122 Mio. Euro, der Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen in Höhe von 1 Mio. Euro, der erfolgsneutralen Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen in Höhe von 7 Mio. Euro, der erfolgsneutralen Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO in Höhe von - 131 Mio. Euro sowie der Veränderung von Bewertungseffekten aus Net Investment Hedges in Höhe von - 2 Mio. Euro zusammen. Weitere Informationen zum Sonstigen Periodenergebnis finden sich im Konzernabschluss auf Seite 269. Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 2,75 Euro, das Ergebnis je Aktie 1,63 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 1,68 Euro beziehungsweise 0,99 Euro. Die Cost-Income-Ratio ohne Pflichtbeiträge lag bei 57,4 %, inklusive Pflichtbeiträge betrug die Cost-Income-Ratio 61,4 %. Die entsprechenden Vorjahreswerte lagen bei 61,8 % beziehungsweise bei 68,6 %. Bilanz des Commerzbank-Konzerns Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. Dezember 2023 bei 517,2 Mrd. Euro und damit um 8,3 % über dem Niveau des Jahresultimos 2022. Das Volumen des Kassenbestands und der Sichtguthaben ist um 17,9 Mrd. Euro auf 93,1 Mrd. Euro gestiegen. Der kräftige Zuwachs gegenüber dem Jahresultimo 2022 beruhte auf einem Anstieg der Guthaben bei Zentralnotenbanken aufgrund von Liquiditätszuflüssen. Die Finanziellen Vermögenswerte "Amortised Cost" stiegen gegenüber dem Jahresende 2022 um 2,5 Mrd. Euro auf 298,7 Mrd. Euro. Rund 60 % des Anstiegs entfielen auf Darlehen und Forderungen - im Wesentlichen bei Finanzdienstleistern, öffentlichen Haushalten und Kreditinstituten, unter anderem aus dem regionalen Kreditgeschäft, aus Spezialfinanzierungen und aus der Finanzierung erneuerbarer Energien sowie aus Krediten im Firmenkundengeschäft der mBank. Die verbrieften Schuldinstrumente legten um 1,0 Mrd. Euro zu, insbesondere bei der mBank. Die Finanziellen Vermögenswerte "Fair Value OCI" lagen bei 40,1 Mrd. Euro und damit um 5,3 Mrd. Euro höher als zum Jahresultimo 2022. Der Anstieg um 15,1 % resultierte insbesondere aus einem höheren Volumen an Schuldinstrumenten im Zusammenhang mit dem Liquiditätsmanagement. Mit 48,4 Mrd. Euro lagen die Finanziellen Vermögenswerte "Mandatorily Fair Value P&L" um 18,4 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Der Anstieg resultierte insbesondere aus einer Ausweitung der besicherten Wertpapierpensionsgeschäfte. Dabei stiegen die Darlehen und Forderungen an Kreditinstitute und Finanzdienstleister um insgesamt 19,2 Mrd. Euro, während bei den Darlehen und Forderungen an Zentralnotenbanken ein Rückgang um 1,9 Mrd. Euro zu verzeichnen war. Die Finanziellen Vermögenswerte "Held for Trading" lagen zum Berichtsstichtag mit 28,3 Mrd. Euro um 5,2 Mrd. Euro niedriger als zum Jahresende 2022. Während die positiven Marktwerte - sowohl aus zinsbezogenen als auch aus währungsbezogenen Produkten deutlich um insgesamt 5,8 Mrd. Euro zurückgegangen sind, lagen die verbrieften Schuldinstrumente mit einem Volumen in Höhe von 2,2 Mrd. Euro im Vergleich zum Jahresultimo 2022 um 0,6 Mrd. Euro niedriger. Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen betrugen 0,1 Mrd. Euro, nach 0,2 Mrd. Euro zum Jahresultimo 2022. Der Rückgang resultierte insbesondere aus Verkäufen. scrollen Aktiva I Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Veränderung in % Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 298.689 296.192 0,8 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 40.143 34.887 15,1 Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L 48.359 29.912 61,7 Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 28.334 33.573 - 15,6 Übrige Aktiva 101.640 82.863 22,7 Gesamt 517.166 477.428 8,3 Passiva I Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Veränderung in % Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost 419.809 390.385 7,5 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option 36.941 25.018 47,7 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 18.927 24.759 - 23,6 Übrige Passiva 8.479 6.333 33,9 Eigenkapital 33.009 30.934 6,7 Gesamt 517.166 477.428 8,3 1 Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Konzernabschluss Note 4). Auf der Passivseite lagen die Finanziellen Verbindlichkeiten "Amortised Cost" mit 419,8 Mrd. Euro um 29,4 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos. Ursächlich für den Zuwachs im Vergleich zum Jahresende 2022 war ein deutlicher Anstieg der Einlagen und sonstigen Verbindlichkeiten um 26,9 Mrd. Euro im Segment Firmenkunden und im inländischen Privatkundengeschäft. Die begebenen Schuldverschreibungen stiegen im Zusammenhang mit der Neuemission von Pfandbriefen im Vergleich zum Vorjahresultimo um 2,5 Mrd. Euro. Die Finanziellen Verbindlichkeiten "Fair Value Option" beliefen sich zum Berichtsultimo auf 36,9 Mrd. Euro und lagen damit um 11,9 Mrd. Euro über dem Bestand zum Jahresultimo 2022. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus Neuemissionen von Schuldverschreibungen sowie einer Ausweitung des Repogeschäfts. Die Finanziellen Verbindlichkeiten "Held for Trading" lagen mit 18,9 Mrd. Euro um 5,8 Mrd. Euro unter dem Jahresende 2022. Der Rückgang resultierte aus den negativen Marktwerten aus derivativen Finanzinstrumenten, insbesondere aus zins- und währungsbezogenen derivativen Geschäften, die insgesamt um 5,6 Mrd. Euro zurückgegangen sind. Die Rückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresultimo um 0,1 Mrd. Euro auf 3,6 Mrd. Euro. Der Anstieg beruhte vornehmlich auf höheren Rückstellungen für Rechtsrisiken sowie Pensionsrückstellungen. Demgegenüber lagen die Restrukturierungsrückstellungen deutlich niedriger als zum Vorjahresultimo. Die Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen lagen insgesamt mit 128,0 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahresultimos. Weitere Informationen zu den Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen finden sich im Konzernabschluss Note 56. Eigenkapital Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. Dezember 2023 ausgewiesene den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital lag mit 28,9 Mrd. Euro um 7,2 % über dem Niveau zum Jahresende 2022. Weitere Informationen zur Eigenkapitalveränderung finden sich im Konzernabschluss auf Seite 272 ff. Die Risikoaktiva per 31. Dezember 2023 lagen bei 175,1 Mrd. Euro und damit um 6,4 Mrd. Euro höher als zum Jahresende 2022. Diese Entwicklung ist primär auf einen Anstieg der Risikoaktiva aus Kreditrisiken zurückzuführen. Für das höhere Kreditrisiko sind im Wesentlichen Anstiege aus der Vorwegnahme antizipierter Effekte aus Modellanpassungen unter anderem im Kontext des von der Bankenaufsicht aufgesetzten Programms "IRB Repair" verantwortlich sowie ein höheres Volumen bei Inanspruchnahmen, Zusagen und Wertpapierpensionsgeschäften. Teilweise gegenläufig wirkten vor allem drei neue Verbriefungstransaktionen im ersten, dritten und vierten Quartal 2023. Höhere Risikoaktiva aus Marktrisiken resultierten hauptsächlich aus gestiegenen Währungsrisiken aus einer aufsichtsrechtlichen Verschärfung im Kontext korrelierter Währungen sowie aus Positionsveränderungen. Zu einer Erhöhung der Risikoaktiva aus operationellen Risiken führte die Berücksichtigung der gestiegenen Erträge des Jahres 2023 im Rahmen der jährlichen Aktualisierung der Dreijahre-Zeitreihe (Standardansatz). Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital (Common Equity Tier 1) betrug zum Berichtsstichtag 25,7 Mrd. Euro, gegenüber 23,9 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2022. Die positiven Effekte auf das harte Kernkapital resultierten im Wesentlichen aus dem Jahresergebnis 2023 unter Berücksichtigung der Abgrenzungen für Dividende, Aktienrückkäufe und AT-1-Zinsen. Eine weitere CET-1-Erhöhung ist auf geringere regulatorische Abzüge beziehungsweise Anpassungen und die Verbesserung des Sonstigen Periodenergebnisses (Other Comprehensive Income) zurückzuführen. Die harte Kernkapitalquote betrug 14,7 %, gegenüber 14,1 % im Vorjahr. Die Kernkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 16,5 %, gegenüber 16,0 % zum Jahresende 2022. Harte Kernkapitalquote bei komfortablen 14,7 % Das Ergänzungskapital stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,1 Mrd. Euro auf 4,9 Mrd. Euro. Neuemissionen erhöhten das Ergänzungskapital um 0,9 Mrd. Euro, während sowohl Amortisations-, Fälligkeits- und Währungseffekte als auch die Kündigung einer Anleihe das Ergänzungskapital um 0,9 Mrd. Euro reduzierten. Die Gesamtkapitalquote (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen) betrug zum Berichtsstichtag 19,3 %, gegenüber 18,9 % zum Jahresende 2022. Die Eigenmittel erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Mrd. Euro und lagen zum 31. Dezember 2023 bei 33,9 Mrd. Euro. Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Ratio Exposure zeigt, lag bei 4,9 %. Das Liquiditätsmanagement des Commerzbank-Konzerns liegt in der Verantwortung des Bereichs Group Treasury, der an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten ist und über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften verfügt. Das Liquiditätsmanagement gliedert sich in operative und strategische Komponenten. Im Rahmen des operativen Liquiditätsmanagements erfolgen die Steuerung der täglichen Zahlungszu-/ -abflüsse, die Planung der kurzfristig erwarteten Zahlungsströme und die Steuerung des Zugangs zu Zentralbanken. Darüber hinaus verantwortet der Bereich den Zugang zu unbesicherten und besicherten Refinanzierungsquellen im Geld- und Kapitalmarkt sowie das Management des Liquiditätsreserveportfolios. Das strategische Liquiditätsmanagement beinhaltet die Steuerung von Fälligkeitsprofilen liquiditätsrelevanter Aktiva und Passiva im Rahmen gesetzter Limite und Korridore. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Konzernrisikobericht im Kapitel "Liquiditätsrisiken". Auf Basis der Geschäftsstrategie und unter Berücksichtigung der Risikotoleranz werden Richtlinien für das Refinanzierungsprofil und die Refinanzierungsmittel abgeleitet. Der Konzern stützt sich bei der Refinanzierung auf eine angemessene Diversifikation hinsichtlich Anlegergruppen, Regionen, Produkten und Währungen. Übergeordnete Entscheidungen in Bezug auf das Liquiditätsmanagement werden vom Group Asset Liability Committee (ALCO) getroffen, das in der Regel monatlich zusammentritt. Die Quantifizierung und Limitierung des Liquiditätsrisikos erfolgen anhand eines internen Modells, in dem die voraussichtlichen Zahlungsmittelzuflüsse den voraussichtlichen Zahlungsmittelabflüssen gegenübergestellt werden. Die Überwachung der gesetzten Limits erfolgt durch die unabhängige Risikofunktion. Über die Liquiditätsrisikosituation wird dem ALCO und dem Vorstand regelmäßig berichtet. Refinanzierung und Liquidität des Commerzbank-Konzerns Refinanzierungsstruktur Kapitalmarkt 1 zum 31. Dezember 2023 1 Basierend auf Bilanzwerten. Im Berichtszeitraum 2023 waren die Geld- und Kapitalmärkte insbesondere vom Russland-Ukraine-Krieg, anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten, einer über der Zielmarke der Zentralbanken liegenden Inflation sowie den Erwartungen hinsichtlich möglicher Zinssenkungen von FED und EZB im laufenden Jahr beeinflusst. Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Commerzbank waren jederzeit gegeben. Darüber hinaus ist das Liquiditätsmanagement der Bank stets in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Der Commerzbank-Konzern hat im Berichtsjahr langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von 10,1 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat insgesamt fünf Pfandbrief-Benchmarktransaktionen mit einem Volumen von insgesamt 5,1 Mrd. Euro und Laufzeiten zwischen zweieinhalb und zehn Jahren begeben. Der durchschnittliche Re-offer Spread lag 9 Basispunkte über der Swapmitte. Im unbesicherten Bereich hat die Commerzbank ihren vierten eigenen Green Bond über 600 Mio. Euro als Non-preferred-Senior-Anleihe emittiert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünfeinhalb Jahren mit einem Kündigungstermin im März 2028 und einem Kupon von 5,25 % pro Jahr. Außerdem wurden als Non-preferred-Senior-Anleihen 750 Mio. Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren, kündbar nach sechs Jahren, und einem Re-offer Spread von 240 Basispunkten über der Swapmitte, sowie zwei Anleihen über insgesamt 325 Mio. Schweizer Franken emittiert. Daneben hat die Commerzbank drei Nachrang-Tier-2-Anleihen begeben: zwei Singapur-Dollar-Anleihen über insgesamt 600 Mio. Singapur-Dollar und mit Fälligkeiten im Mai 2033 beziehungsweise im April 2034, einem Kündigungsrecht von Februar bis Mai 2028 beziehungsweise bis April 2029 und fester Verzinsung von 5,7 % beziehungsweise 6,5 % bis zum letzten Wahlrückzahlungstermin im Mai 2028 beziehungsweise im April 2029. Darüber hinaus wurden 500 Mio. Euro mit Fälligkeit im Oktober 2033, einem Kündigungsrecht von Juli bis Oktober 2028 und fester Verzinsung von 6,75 % bis zum letzten Wahlrückzahlungstermin im Oktober 2028 begeben. Des Weiteren wurden Privatplatzierungen in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro in besicherten und unbesicherten Emissionen begeben. Per Ende Dezember 2023 verfügte die Commerzbank noch über Gelder aus dem Targeted-Longer-Term-Refinancing-Operations-III-Programm (TLTRO III) in Höhe von 3,5 Mrd. Euro. Die mBank hat Anfang September einen Green Non-preferred Senior Bond über 750 Mio. Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren und einem Kündigungstermin im September 2026 begeben. Die Anleihe wird mit 8,375 % jährlich verzinst. Darüber hinaus wurde eine Credit-linked Note über umgerechnet rund 160 Mio. Euro begeben. Die Einlagen im Dezember 2023 gegenüber Dezember 2022 auf Basis des Monatsdurchschnitts zeigten einen positiven Verlauf. Bei Privat- und Unternehmerkunden beliefen sich die Einlagen im Dezember 2023 auf 202 Mrd. Euro (Dezember 2022: 186 Mrd. Euro), wobei die Einlagen im Inland zu mehr als 90 % gesichert sind. Im Bereich Firmenkunden lagen die Einlagen im Dezember 2023 bei 98 Mrd. Euro (Dezember 2022: 94 Mrd. Euro) und die Besicherung bei mehr als 60 %. Kapitalmarktfunding des Konzerns 2023 Volumen 10,1 Mrd. € Die Bank wies zum Jahresultimo 2023 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 134,3 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 6,1 Mrd. Euro. Die Commerzbank hat zum Berichtsstichtag mit 145,4 % die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl "Liquidity Coverage Ratio" (LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Auch der Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte lag mit 136,2 % deutlich über der Mindestquote. Damit war die Liquiditätssituation der Commerzbank zum Berichtsultimo aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie komfortabel und erfüllte die internen und externen Limits sowie die gültigen regulatorischen Anforderungen. Resümee Geschäftslage 2023 Das Geschäftsjahr 2023 stand ganz im Zeichen von Kriegen, politischen Turbulenzen und wirtschaftlicher Unsicherheit. In diesem herausfordernden Umfeld verzeichnete die Commerzbank ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Die wohl umfassendste Restrukturierung in der Geschichte der Bank - unter anderem mit einem Abbau von brutto annähernd 10000 Vollzeitstellen und tiefen Einschnitten in unser Filialnetz - haben wir inzwischen abgeschlossen und damit die Kernziele der "Strategie 2024" erreicht. Gleichzeitig haben wir im zurückliegenden Jahr unser neues Geschäftsmodell am Markt etabliert. Wesentliche Ziele der "Strategie 2024" vorzeitig erreicht und teilweise übertroffen Die aus unseren strategischen Maßnahmen abgeleiteten Fortschritte zeigen sich eindrücklich in den Zahlen für das Geschäftsjahr 2023. Vor dem Hintergrund der im Jahresverlauf 2023 deutlich besser als geplant verlaufenen Ertragsentwicklung konnten wir unsere im Geschäftsbericht 2022 getroffenen Erwartungen hinsichtlich der Ergebnisentwicklung 2023 - trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sowie massiver Belastungen bei unserer polnischen Tochtergesellschaft mBank - dem sich im Berichtsjahr 2023 verstetigenden erfolgreichen Geschäftsverlauf anpassen. Im Geschäftsjahr 2023 sind unsere Erträge um knapp 11 % gewachsen. Hinter dieser außergewöhnlich starken Ertragsdynamik steht ein starkes Kundengeschäft und natürlich haben uns die Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank Rückenwind gegeben. Vor dem Hintergrund der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen hatten wir zu Jahresbeginn 2023 für das Risikoergebnis noch Belastungen von weniger als - 900 Mio. Euro für das Gesamtjahr erwartet - vor möglicher Verwendung des TLA. Im Jahresverlauf 2023 haben wir unsere Vorsorgeerwartungen angepasst - zuletzt auf - 700 Mio. Euro. Trotz der hohen wirtschaftlichen Unsicherheit und der schwachen Konjunktur in Deutschland ist das Risikoergebnis im Berichtsjahr mit - 618 Mio. Euro knapp 30 % geringer ausgefallen als im Vorjahr. Das ist ein weiterer Beleg für die Resilienz unseres Kundengeschäfts und die hohe Qualität unseres Kreditbuches. Wir haben den TLA-Bestand im Laufe des Jahres regelmäßig überprüft. Im Ergebnis stand uns per 31. Dezember 2023 ein TLA-Bestand in Höhe von 453 Mio. Euro zur Verfügung, gegenüber 482 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022, um erwartete weitere Kriseneffekte abzufedern. An ihrer strikten Kostendisziplin hat die Commerzbank im Jahr 2023 festgehalten. Den hohen Inflationsdruck sowie Aufwendungen für die Inflationsausgleichsprämie und eine höhere Rückstellung für die variable Vergütung aufgrund des guten Geschäftsergebnisses konnte die Bank durch aktives Kostenmanagement teilweise ausgleichen. Mit 6,4 Mrd. Euro lag der Verwaltungsaufwand inklusive Pflichtbeiträge 2023 zwar über den im Geschäftsbericht 2022 prognostizierten 6,3 Mrd. Euro, aber exakt auf der von uns zum Halbjahr 2023 neu kommunizierten Zielgröße. Insgesamt konnten wir aufgrund der stark gestiegenen Erträge und dem sehr disziplinierten Kostenmanagement - trotz Sonderbelastungen bei unserer polnischen Tochtergesellschaft mBank - ein Operatives Ergebnis von 3,4 Mrd. Euro erwirtschaften, was signifikant über den zu Jahresbeginn 2023 getroffenen Prognosen liegt. Unsere Erwartungen, für das Gesamtjahr 2023 ein deutlich über 2022 liegendes den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis zu erzielen, haben wir mit den für das Berichtsjahr 2023 ausgewiesenen 2,2 Mrd. Euro, ein Anstieg um 55,0 %, mehr als übertroffen. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag der Fokus im Geschäftsjahr 2023 auf der Umsetzung der zentralen Initiativen der "Strategie 2024" - insbesondere auf dem Ausbau der Onlinebanking- und Mobilebanking-Kanäle, der Digitalisierung von Prozessen und Abläufen sowie der Weiterentwicklung des neuen Vertriebskanals "Beratungscenter". So wurde die Erreichbarkeit deutlich verbessert. Über das Beratungscenter stehen den Kundinnen und Kunden qualifizierte Beraterinnen und Berater telefonisch, per E-Mail oder Video auch abends und am Wochenende zur Verfügung - zu allen Finanzthemen wie Konten, Karten, Wertpapieranlagen und Immobilienfinanzierungen. Auf der Ertragsseite konnten wir im Segment Privat- und Unternehmerkunden, unterstützt von der Zinswende, im abgelaufenen Geschäftsjahr nochmals spürbar zulegen, was sich in einem deutlichen Anstieg des Zinsüberschusses zeigte. Wie erwartet, konnte beim Provisionsüberschuss das Vorjahresniveau nicht erreicht werden. So ging im Inland im Berichtszeitraum insbesondere das umsatzabhängige Wertpapiergeschäft infolge der Zinswende sowie der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Marktvolatilität zurück. Insgesamt hat das Segment Privat- und Unternehmerkunden die Operativen Erträge im Rahmen unserer Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr leicht übertroffen und die mBank auch die hohen Belastungen aus der Vorsorge für Fremdwährungskredite mehr als ausgleichen können. Das Risikoergebnis lag vor dem Hintergrund des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes mit einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr im Rahmen unserer Erwartungen. Die Kosten im Inland stiegen entgegen unseren Erwartungen leicht an, was zusammen mit einer Kostensteigerung bei der mBank für das Segment insgesamt zu einem Anstieg des Verwaltungsaufwands geführt hat. Inklusive deutlich rückläufiger Pflichtbeiträge konnten die Kosten auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden, was in Verbindung mit erzielten höheren Operativen Erträge zu einer Verbesserung der Cost-Income-Ratio geführt hat. Insgesamt stieg das Operative Ergebnis im Segment wie erwartet und auch die Operative Eigenkapitalrendite hat sich gegenüber dem Vorjahr wie erwartet verbessert. Auch das Segment Firmenkunden konzentrierte sich im Berichtsjahr 2023 auf die Umsetzung der strategischen Maßnahmen. Im Zentrum der Investitionen im Firmenkundengeschäft standen die Etablierung des Geschäftsmodells mit einer differenzierten und effizienten Betreuung, die Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur sowie weitere Digitalisierungsprojekte. Darüber hinaus stand die Umsetzung regulatorischer Themen in den Bereichen Zahlungsverkehr und Capital Markets im Fokus. Im Geschäftsjahr 2023 zeigten alle operativen Kundenbereiche eine erfreuliche Entwicklung. Der Bereich Mittelstand zeigte gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine deutlich positive Ertragsentwicklung. Während im Kreditgeschäft die Erträge zurückgingen, profitierte der Bereich im Cash-Management und in Financial Markets von deutlich gestiegenen Einlagenerträgen. Der Bereich International Corporates verzeichnete insbesondere höhere Erträge aus dem Einlagengeschäft bei geringeren Erträgen aus dem Fremdwährungsgeschäft. Der Bereich Institutionals zeigte einen deutlichen Ertragszuwachs, ebenfalls aus dem Einlagengeschäft sowie aus dem Anleiheemissionsgeschäft. Die im Bereich Others ausgewiesenen Erträge, die insbesondere aus Hedging- und Bewertungseffekten resultierten, gingen hingegen deutlich zurück. Insgesamt konnte das Segment die Erträge gegenüber dem Vorjahr erfreulich steigern, wovon wir in unserer zu Jahresbeginn getroffenen Prognose nicht zwingend ausgehen konnten. Erwartungsgemäß lag das Risikoergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert. Aufgrund des erfolgreichen Kostenmanagements sind die Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr wie erwartet zurückgegangen. Per saldo führte insbesondere der Ertragsanstieg zu einer Verdoppelung des Operativen Ergebnisses. Entsprechend hat sich die Cost-Income-Ratio wie erwartet spürbar verbessert. Die Operative Eigenkapitalrendite ist gegenüber dem Vorjahr entgegen unseren Erwartungen deutlich gestiegen. Insgesamt kann die Commerzbank auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und der hohen Sonderbelastungen in Polen haben wir unser den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis deutlich stärker gesteigert als erwartet. Basis dafür war ein starkes Kundengeschäft und mit dem Rückenwind der gestiegenen Zinsen beschleunigte sich im Laufe des Jahres die Ertragsdynamik. Zudem konnte die Bank mit strikter Kostendisziplin die Verwaltungsaufwendungen inklusive Pflichtbeiträge senken. Das Kreditportfolio erwies sich auch mit Blick auf die konjunkturellen Unsicherheiten und die geopolitischen Krisen als robust. Mit einer Nettoeigenkapitalrendite (NetRoTE) von 7,7 % haben wir das erst für 2024 avisierte Niveau bereits ein Jahr früher erreicht. Für die Cost-Income-Ratio , die entscheidende Steuerungsgröße mit Blick auf die Kosten- und Ertragsentwicklung, haben wir mit 61,4 % die für das Jahr 2023 erwartete Größenordnung von rund 61 % erreicht. Die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 auf sehr komfortable 14,7 %, nach 14,1 % zum Vorjahresultimo. Darin ist die Abgrenzung für die geplante Ausschüttung bereits berücksichtigt. Insgesamt können wir festhalten: Die Commerzbank ist in ihrer neuen Aufstellung erfolgreich unterwegs. Sie ist in sehr guter Verfassung, im operativen Geschäft wieder nachhaltig profitabel und kapitalmäßig sehr solide aufgestellt. Für die weitere Entwicklung der Commerzbank haben wir mit der im vergangenen Herbst vorgelegten "Strategie 2027" den Rahmen abgesteckt. Wachstum - Exzellenz - Verantwortung: Das sind unsere strategischen Leitlinien für die kommenden Jahre. Entwicklung der Segmente Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente basiert auf der im Anhang des Konzernabschlusses auf den Seiten 369 f. beschriebenen Segmentstruktur. Weitere Informationen finden sich im Anhang des Konzernabschlusses Note 57. Privat- und Unternehmerkunden Das Segment Privat- und Unternehmerkunden umfasst das inländische Geschäft der Commerzbank - online und mobil, im Beratungscenter und persönlich vor Ort -, die Marke comdirect, die Commerz Real sowie die mBank-Gruppe. Mit knapp 11 Millionen Kunden in Deutschland und rund 5,8 Millionen Privat- und Firmenkunden in Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei gehört die Commerzbank zu einer der führenden Banken für Privat- und Unternehmerkunden in diesen Märkten. Ergebnisentwicklung Privat- und Unternehmerkunden scrollen Mio. € 2023 2022 1 Veränderung in %/%-Punkten Erträge vor Risikoergebnis 5.374 5.266 2,0 Risikoergebnis - 472 - 392 20,3 Verwaltungsaufwendungen 3.575 3.414 4,7 Pflichtbeiträge 303 460 - 34,1 Operatives Ergebnis 1.024 1.001 2,3 Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital 6.769 6.745 0,4 Operative Eigenkapitalrendite (%) 15,1 14,8 0,3 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) - ohne Pflichtbeiträge 66,5 64,8 1,7 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) - inkl. Pflichtbeiträge 72,2 73,6 - 1,4 1 Anpassung aufgrund von IFRS 8.29 (siehe Konzernabschluss Note 4). Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat im Geschäftsjahr 2023 trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen die Rentabilität im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert und die Kosteneffizienz nahezu stabil gehalten. Trotz deutlicher Belastungen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank sowie gestiegener Risikoergebnisaufwendungen und höherer Verwaltungsaufwendungen ist sowohl das Operative Ergebnis als auch das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Vergleichszeitraum 2022 leicht um 2,3 % auf 1024 Mio. Euro gestiegen. Die Erträge vor Risikoergebnis legten im Berichtszeitraum um 108 Mio. Euro auf 5374 Mio. Euro zu, maßgeblich getragen von einem sehr starken Zinsergebnis. Für den Anstieg des Zinsüberschusses um 11,3 % auf 4385 Mio. Euro war maßgeblich die mBank verantwortlich. Hier wirkte sich insbesondere das im Jahresdurchschnitt deutlich höhere Leitzinsniveau in Polen spürbar positiv aus. Zu dem kräftig um 479 Mio. Euro gestiegenen Zinsüberschuss der mBank steuerte infolgedessen das Einlagengeschäft den maßgeblichen Anteil bei. Die Entwicklung des zinstragenden Geschäfts in Deutschland war hingegen von gegenläufigen Effekten bestimmt. Während aus der erfolgten Zinswende zusätzliche Einlagenerträge resultierten, führte der Wegfall eines Einmalertrags aufgrund von Sondertilgungen von Baufinanzierungskrediten im Vorjahr zu einem geringeren Zinsergebnis. Darüber hinaus hatten Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen des Segments Privat- und Unternehmerkunden bei der Terminierung von Modelltranchen Ausgleichszahlungen zwischen dem Segment und Group Treasury zur Folge, die im Segment Privat- und Unternehmerkunden zu einer Ergebnisbelastung führten. Der Provisionsüberschuss lag mit 2150 Mio. Euro um 4,2 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Inland ging im Berichtszeitraum insbesondere das umsatzabhängige Wertpapiergeschäft infolge der Zinswende sowie der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Marktvolatilität zurück, was sich in rückläufigen Provisionserträgen bemerkbar machte. Dies konnte durch höhere Erträge aus dem Zahlungsverkehr nicht kompensiert werden. Auch bei der mBank war im Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang zu verzeichnen. Die übrigen Ertragskomponenten beliefen sich insgesamt auf - 1161 Mio. Euro, nach - 919 Mio. Euro im Vorjahr. Die deutliche Ergebnisbelastung resultierte insbesondere aus deutlich gestiegenen Vorsorgen für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit privaten Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank sowie aus einem negativen Fair-Value-Ergebnis, das unter anderem aus der Neubewertung einer Beteiligung resultierte. Der Wegfall von im Vorjahr auszuweisenden Ergebnisbelastungen aufgrund von Zins- und Tilgungsstundungen für private Immobilienfinanzierungen bei der mBank konnte dies nur zum Teil kompensieren. Das Risikoergebnis des Segments Privat- und Unternehmerkunden belief sich für den Berichtszeitraum 2023 auf - 472 Mio. Euro, nach - 392 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg ist zu einem großen Teil auf Modell- und Methodenanpassungen sowie makroökonomische Effekte zurückzuführen. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 175 Mio. Euro, nach 189 Mio. Euro im Vorjahr. Weitere Informationen zum TLA finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 235. Der Verwaltungsaufwand ist im Berichtszeitraum insgesamt um 162 Mio. Euro auf 3575 Mio. Euro gestiegen. Bei den Personalaufwendungen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt haben, wurden im Inland gestiegene Abgrenzungen für die ergebnisabhängige variable Vergütung sowie allgemeine Gehaltsanpassungen durch Effekte aus dem bereits zu Jahresbeginn umgesetzten Personalabbau kompensiert. Bei der mBank hingegen stiegen im Vergleich zum Vorjahr die Aufwendungen für Personal aufgrund von Lohn- und Gehaltsanpassungen deutlich. Ebenfalls erhöht haben sich die Sachaufwendungen des Segments - insbesondere inflationsbedingt. Der Aufwand für Pflichtbeiträge ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum signifikant um 157 Mio. Euro auf 303 Mio. Euro zurückgegangen, was insbesondere aus dem Wegfall der im Vorjahr erforderlichen Abgabe der mBank zur Ergänzung der polnischen Einlagensicherung sowie einer geringeren europäischen Bankenabgabe resultierte. Firmenkunden Das Segment Firmenkunden gliedert sich in vier Reportingbereiche. In den drei Bereichen Mittelstand, International Corporates und Institutionals wird das Geschäft mit unseren jeweiligen Kernkunden abgebildet: Im Bereich Mittelstand werden die mittelständischen Kunden und die inländischen Großkunden mit entsprechendem Produktbedarf gebündelt. Der Bereich International Corporates betreut die Firmenkunden mit Sitz im Ausland und große deutsche multinationale Unternehmen. Der Bereich Institutionals verantwortet die Betreuung von in- und ausländischen Kreditinstituten sowie Zentralbanken und von ausgewählten Nichtbankfinanzinstituten (NBFI) wie Versicherungen und Pensionskassen. Im Bereich Others sind Geschäfte zusammengefasst, die entweder segmentübergreifende Risikomanagementfunktionen haben oder nicht im strategischen Fokus des Segments Firmenkunden stehen. Im Wesentlichen handelt es sich um Bestände, die aus den ehemaligen Abbausegmenten übertragen wurden, sowie um Effekte aus Absicherungspositionen. Das Segment bietet den Kunden das vollständige Produktspektrum einer international aufgestellten Universalbank - angefangen bei klassischen Kreditprodukten und individuell angepassten Finanzierungslösungen sowie Produkten aus den Bereichen Cash-Management und Trade Finance, Anlage- und Absicherungsprodukte bis hin zu maßgeschneiderten Kapitalmarktlösungen. Ergebnisentwicklung Firmenkunden scrollen Mio. € 2023 2022 Veränderung in %/%-Punkten Erträge vor Risikoergebnis 4.481 3.792 18,2 Risikoergebnis - 155 - 446 - 65,3 Verwaltungsaufwendungen 2.111 2.162 - 2,3 Pflichtbeiträge 73 120 - 39,4 Operatives Ergebnis 2.142 1.065 . Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital 10.481 10.072 4,1 Operative Eigenkapitalrendite (%) 20,4 10,6 9,9 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) - ohne Pflichtbeiträge 47,1 57,0 - 9,9 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (%) - inkl. Pflichtbeiträge 48,7 60,2 - 11,4 Die Geschäftsentwicklung des Segments Firmenkunden verzeichnete im Berichtsjahr 2023 bei anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin einen sehr positiven Verlauf. Insbesondere die nach wie vor hohe Inflation, die Unsicherheiten hinsichtlich stabiler Lieferketten sowie stark schwankende Energie- und Rohstoffpreise sorgen für Unsicherheiten bei Unternehmen. In diesem Umfeld begleiten wir unsere Firmenkunden bei allen Herausforderungen, aber auch bei den sich daraus ergebenden Chancen. Vor dem Hintergrund eines gegenüber dem Vorjahr spürbar rückläufigen Risikoergebnisses sowie deutlich höherer Erträge erzielte das Segment Firmenkunden ein Operatives Ergebnis beziehungsweise ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2142 Mio. Euro, nach 1065 Mio. Euro im Vorjahr. Zu dem Ergebnisanstieg um 1077 Mio. Euro haben alle operativen Kundenbereiche des Segments beigetragen. Der Bereich Mittelstand zeigte gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine deutlich positive Ertragsentwicklung. Während im Kreditgeschäft die Erträge zurückgingen, profitierte der Bereich im Cash-Management und in Financial Markets von deutlich gestiegenen Einlagenerträgen. Der Bereich International Corporates verzeichnete insbesondere höhere Erträge aus dem Einlagengeschäft bei geringeren Erträgen aus dem Fremdwährungsgeschäft. Der Bereich Institutionals zeigte einen deutlichen Ertragszuwachs, ebenfalls aus dem Einlagengeschäft sowie aus dem Anleiheemissionsgeschäft. Die im Bereich Others ausgewiesenen Erträge, die insbesondere aus Hedging- und Bewertungseffekten resultieren, gingen deutlich zurück. Die Erträge vor Risikoergebnis lagen im Berichtsjahr mit 4481 Mio. Euro um 689 Mio. Euro über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 2781 Mio. Euro lag der Zinsüberschuss um 703 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahresniveau, während der Provisionsüberschuss mit 1281 Mio. Euro im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum eine leicht rückläufige Entwicklung verzeichnete. Gestiegene Erträge aus dem Syndizierungsgeschäft konnten hier die rückläufigen Erträge aus dem Auslandsund Fremdwährungsgeschäft zum größten Teil kompensieren. Die übrigen Ertragskomponenten beliefen sich insgesamt auf 419 Mio. Euro, nach 395 Mio. Euro im Vorjahr. Während das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten mit 463 Mio. Euro um 28 Mio. Euro leicht zugelegt hat, waren im Sonstigen Ergebnis, das sich auf - 50 Mio. Euro belief, Belastungen aus der Entkonsolidierung der Commerzbank Brasil S.A. enthalten. Das Risikoergebnis war im Berichtszeitraum mit - 155 Mio. Euro auszuweisen, nach - 446 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, der von Belastungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine geprägt war. Das Risikoergebnis des Berichtsjahres resultierte insbesondere aus Wertberichtigungen durch Ausfälle von Einzeladressen und Nachbildungen bei ausgefallenen Einzeladressen. Gleichzeitig profitiert das Segment von Risikovorsorgeauflösungen in Folge von Abgängen. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 274 Mio. Euro, nach 284 Mio. Euro im Vorjahr. Weitere Informationen zum TLA finden sich im Konzernrisikobericht auf Seite 236. Der Verwaltungsaufwand konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 51 Mio. Euro auf 2111 Mio. Euro reduziert werden. Während die Personalkosten im Vorjahresvergleich - trotz einer höheren Abgrenzung für die ergebnisabhängige variable Vergütung - stabil blieben, gingen die Sachaufwendungen zurück. Der Rückgang der ausgewiesenen Pflichtbeiträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47 Mio. Euro auf 73 Mio. Euro stand insbesondere in Verbindung mit der geringeren europäischen Bankenabgabe. Sonstige und Konsolidierung Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die nicht in die Verantwortungsbereiche der beiden Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt. Unter Konsolidierung wird von den in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Ergebnisgrößen auf den Konzernabschluss nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) übergeleitet. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung enthält des Weiteren die Kosten der Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungseinheiten, die anschließend auf die Segmente verrechnet werden. Außerdem werden die Restrukturierungsaufwendungen für den Konzern zentral in diesem Bereich ausgewiesen. Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und Konsolidierung belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 255 Mio. Euro, gegenüber 34 Mio. Euro im Vorjahr. Der Ergebnisanstieg beruhte in erster Linie auf einem höheren positiven Ergebnis von Group Treasury. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Entwicklung der Marktwertausgleichszahlungen für Sondertilgungen von Baufinanzierungen durch Kundinnen und Kunden des Segments Privat- und Unternehmerkunden. Während im Vorjahr der deutliche Anstieg des Zinsniveaus zu einer Kompensationszahlung seitens Group Treasury an das Segment geführt hatte, ergaben sich im Jahr 2023 Kompensationszahlungen des Segments an Group Treasury. Ergebnissteigernd wirkten darüber hinaus Gewinne aus dem von Group Treasury für die operativen Segmente durchgeführten Zinsrisikomanagement sowie positive Effekte aus Rückführungen nicht strategischer Kommunalkredite an die Bank. Außerdem hatten Zinsmodellanpassungen im Rahmen der Fristentransformation von Einlagen des Segments Privat- und Unternehmerkunden bei der Anpassung von Modelltranchen Ausgleichszahlungen zwischen Group Treasury und dem Segment zur Folge, die bei Group Treasury zu einer deutlichen Ergebnissteigerung führten. Dem standen Realisierungsverluste aus dem Verkauf von US-Staatsanleihen gegenüber, die Group Treasury in Kauf nahm, um freiwerdende Mittel im US-amerikanischen Markt zu höheren Zinssätzen zu reinvestieren. Ergebnissteigernd wirkte dagegen die niedrigere Belastung von Group Treasury aus der europäischen Bankenabgabe. Im restlichen Bereich Sonstige und Konsolidierung trugen zudem der Wegfall der Ergebnisbelastung aus dem Restportfolio des aufgelösten Segments Asset & Capital Recovery im Vorjahr - im Wesentlichen im Risikoergebnis - sowie geringere Belastungen aus per saldo negativen Bewertungseffekten zu dem Ergebnisanstieg bei. Gegenläufig wirkten der Wegfall der im Vorjahr vereinnahmten Erträge aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations) mit der EZB sowie eine höhere Nettobelastung aus der Bildung und Auflösung von Rückstellungen. Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 236 Mio. Euro. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 18 Mio. Euro, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der "Strategie 2024" standen. Prognose- und Chancenbericht Künftige gesamtwirtschaftliche Situation Die Spätfolgen der jahrelang expansiven Geld- und Finanzpolitik werden die Wirtschaft und die Kapitalmärkte auch 2024 prägen. Erwartungsgemäß werden die in rascher Folge vorgenommenen Zinserhöhungen früher oder später wieder rückgängig gemacht werden. Nach Jahren der Null- und Negativzinsen haben es die westlichen Länder mit einem völlig anderen Zinsumfeld zu tun. Viele Geschäftsmodelle werden in Schwierigkeiten geraten, da die Rentabilitätsschwelle dauerhaft gestiegen ist. Unternehmen müssen wieder um Kapital konkurrieren und höhere Zinsbelastungen stemmen. Sich an das neue Zinsumfeld anzupassen, wird viel länger dauern als bei zeitlich länger gestreckten Zinserhöhungen. In der Folge dürfte die wirtschaftliche Schwäche ungewöhnlich lange anhalten. Eine rasche Erholung ist für die westlichen Volkswirtschaften unwahrscheinlich. Auch die chinesische Wirtschaft dürfte 2024 unter Spätfolgen leiden, wobei diese nicht von höheren Leitzinsen ausgehen, sondern beispielsweise von Übertreibungen im aufgeblähten Immobiliensektor. Diese dürften sich über viele Jahre negativ auswirken, mit der Folge, dass das Wirtschaftswachstum lange gedämpft wird. Für wenig Wachstum spricht auch der Vertrauensverlust in die staatliche Wirtschaftspolitik wegen der Corona-Politik und des Vorgehens vor allem gegen den Tech-Sektor. Hinzu kommen die Auswirkungen der politischen Spannungen zwischen China und den USA, die insbesondere den Handel mit technologischen Produkten begrenzen. Alles in allem erwarten wir für das kommende Jahr nur ein Wirtschaftswachstum von 4,0 %. In den USA dürfte die dämpfende Wirkung der zurückliegenden massiven Leitzinsanhebungen sichtbar werden. Wir erwarten eine Wachstumsverlangsamung für das Sommerhalbjahr 2024. Der US-Wirtschaft dürfte eine Rezession aber erspart bleiben, sodass sie im Jahresdurchschnitt 2024 wohl genauso stark wachsen wird wie 2023. Im Euroraum dürfte die Rezession zwar im Frühjahr enden, doch der auf eine Rezession üblicherweise folgende Aufschwung wird wohl zunächst ausbleiben. Obwohl das Wachstum der Löhne bald über der Inflationsrate liegen sollte, dürfte es länger dauern, bis die Verbraucherinnen und Verbraucher auf eine Erholung ihrer Kaufkraft reagieren. Denn der Einbruch der Kaufkraft war wegen der hohen Inflation - die Verbraucherpreise sind seit Ende 2020 um 18 % gestiegen - so ausgeprägt, dass die Konsumenten ihre langfristigen Einkommenserwartungen deutlich nach unten revidiert haben. Für das gesamte Jahr 2024 prognostizieren wir eine weitgehende Stagnation der Wirtschaft. Das Szenario einer ungewöhnlich langen wirtschaftlichen Schwäche gilt erst recht für Deutschland, das neben dem neuen Zinsumfeld weitere Belastungen zu verkraften hat. Die Energiepreise werden dauerhaft viel höher sein als vor der Energiekrise, und die Deglobalisierung erfordert eine Umstellung bei vielen, meist exportabhängigen Unternehmen. Das Inflationsbild hat sich in den USA und Europa zuletzt verbessert. Dies gibt den Notenbanken Spielraum, die Zinsen zu senken. Die US-Notenbank dürfte 2024 die Leitzinsen um insgesamt 75 Basispunkte senken. Auch die EZB wird die Zinsen bis Ende 2024 wohl um insgesamt 75 Basispunkte senken. Der hohe Lohndruck im Euroraum dürfte aber dafür sorgen, dass sich die Inflation auf mittlere Sicht eher bei 3 % als bei 2 % einpendeln wird. Grundsätzlich spricht das Marktumfeld mit schwachem Wachstum, fallender Inflation und Leitzinssenkungen für sinkende Renditen. Die Märkte haben davon allerdings bereits viel antizipiert, was das Abwärtspotenzial vor allem im Euroraum begrenzt. Wir erwarten die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen Ende 2024 in den USA bei 3,6 % und in Deutschland bei 2,0 %. Der Euro sollte zunächst davon profitieren, dass die EZB die Zinsen weniger aggressiv senken dürfte, als der Markt es einpreist. Im zweiten Halbjahr dürfte er aber wieder an Boden verlieren, wenn die USA die Rezession überwinden und ihre gegenüber dem Euroraum langfristig besseren Wachstumsaussichten durchschlagen. Der DAX sollte nach den kräftigen Kursgewinnen 2023 in der ersten Hälfte des laufenden Jahres zunächst eine Verschnaufpause einlegen. Denn den Unternehmen dürfte es mit Blick auf die erwartete milde Rezession im Euroraum und später in den USA schwerfallen, die optimistischen Erwartungen der Analysten für das Wachstum der Unternehmensgewinne zu erfüllen. In der zweiten Jahreshälfte dürften dann aber die fallenden Leitzinsen im Euroraum und den USA dem Aktienmarkt wieder Rückenwind geben. scrollen Wechselkurse 31.12.2023 31.12.2024 1 Euro/US-Dollar 1,11 1,10 Euro/Pfund 0,87 0,88 Euro/Zloty 4,34 4,50 1 Werte für das Jahr 2024 Prognosen der Commerzbank. Künftige Situation der Bankbranche Unsere Einschätzung hinsichtlich der kurz- und mittelfristigen sowie strukturellen Entwicklungstendenzen in der Bankbranche hat sich gegenüber den von uns im Halbjahresbericht 2023 beziehungsweise im Geschäftsbericht 2022 getroffenen Aussagen nicht grundlegend geändert. Vor allem die sich verlangsamende und divergierende Weltwirtschaft wird den Bankensektor im Jahr 2024 vor neue Herausforderungen stellen. Auf die aus dem Umfeld schnell gestiegener Zinsen und einer schwachen Konjunktur im Euroraum resultierenden Risiken weist auch der neueste Finanzstabilitätsbericht der EZB vom November 2023 hin. Besonders das Geschäft mit Firmen- und Unternehmenskunden steht unter Druck. Allerdings bieten die genannten Herausforderungen Kreditinstituten, die strategisch gut aufgestellt sind und auf veränderte Rahmenbedingungen flexibel reagieren, auch Chancen und Wettbewerbsvorteile. Laut Finanzstabilitätsbericht der Deutschen Bundesbank von November 2023 hat das deutsche Finanzsystem den kräftigen Zinsanstieg der vergangenen anderthalb Jahre bislang ohne größere Probleme überstanden. Im Hinblick auf das Verhältnis aus hartem Kernkapital zu risikogewichteten Aktiva weist es derzeit eine hohe Solvenz auf. Die aktuell gute Ertragslage befähigt die Finanzinstitute, ihre Resilienz gegenüber wirtschaftlichen Schwierigkeiten weiter zu stärken. Gegen Krisenfälle dürften die Institute demzufolge ausreichend gewappnet sein. Diese bestehen für den deutschen Bankensektor vor allem im Hinblick auf eine sich verschärfende Energie- oder staatliche Haushaltskrise, die negative Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt haben könnten. Durch die Dekarbonisierung unterliegt der deutsche Unternehmenssektor ohnehin einem strukturellen Anpassungsdruck, der sich durch die unsichere geopolitische Lage noch erhöht hat. Auch 2024 große Herausforderungen für die Bankenbranche Deutlich verbessert hat sich im vergangenen Jahr die Zinsmarge, nachdem die anhaltenden Niedrigzinsen lange Zeit als eine der zentralen Herausforderungen galten. Aufgrund der hohen Inflationsdynamik waren die Notenbanken weltweit zu einer geldpolitischen Straffung übergegangen. Im Zuge eines auch hierzulande spürbar steigenden Kreditzinsniveaus hat sich die Zinsmarge der Kreditinstitute und damit auch die Ertragslage des gesamten Finanzsektors deutlich verbessert. Dabei bleibt zu beachten, dass mit zunehmender Dauer des aktuellen Zinsumfeldes von einer allmählichen Zinsanpassung bei den Bankeinlagen und daher von einem geringeren Zinsüberschuss ausgegangen werden muss. Parallel dazu wird die Kreditnachfrage durch die Bremseffekte des Zinsanstiegs gedämpft und begrenzt die Möglichkeiten der Banken, ihre Erträge auf der Zinsseite zu stärken. Bei deutschen Wohnimmobilien leitete die Zinswende der Notenbanken ein Ende des jahrelangen Preisanstiegs ein. Der starke Zinsanstieg hat dabei sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Ländern des Euroraums zu einem markanten Rückgang des Hypothekenneugeschäfts geführt. Das dürfte mittelfristig sinkende Erträge aus dem Kreditgeschäft verursachen, während sich die Passivmargen durch den generellen Zinsanstieg verbessert haben. Der weitere Ausblick für die Wohnimmobilienmärkte bleibt unsicher, weil Einflussfaktoren auf der Angebots- wie auch der Nachfrageseite zum Teil gegenläufig sind. Vor dem Hintergrund höherer Schuldzinsen und gestiegener Lebenshaltungskosten sind in den kommenden Monaten steigende Insolvenzzahlen nicht auszuschließen. Angesichts sehr günstiger Finanzierungsbedingungen in der jüngeren Vergangenheit ist die Nettoverschuldung vieler Kreditnehmer in den vergangenen Jahren stark angewachsen. Ein daraus resultierender Wertberichtigungsbedarf kann sowohl das Firmen- als auch das Privatkundengeschäft betreffen. Bislang erwies sich die Schuldentragfähigkeit privater Haushalte hierzulande aufgrund einer weiterhin guten Arbeitsmarktlage sowie teils kräftiger Nominallohnzuwächse als robust. Bei einem realwirtschaftlichen Einbruch mit deutlich steigender Arbeitslosigkeit wären allerdings zunehmende Kreditausfälle im Bereich der Konsumentenkredite wahrscheinlich. Weitaus bedeutender sind dagegen die Wohnimmobilienkredite. Hier schützen lange Zinsbindungsfristen derzeit vor einer steigenden Zinsbelastung. So stehen Hypothekarkredite aus der Niedrigzinsphase in der Regel erst ab dem Jahr 2028 zur Refinanzierung an. Weitaus anfälliger für die negativen Folgen des allgemeinen Zinsanstiegs sind die Gewerbeimmobilienmärkte. Dort haben sowohl die Preise als auch die Transaktionsvolumen spürbar nachgegeben. Wegen der fallenden Immobilienpreise und der dadurch bedingten bilanziellen Bewertungsverluste sind die Gewinne der gewerblichen Immobilienunternehmen signifikant gesunken. Ähnlich wie im dominierenden zinstragenden Geschäft sind die Wachstumsperspektiven im Handelsgeschäft der Banken derzeit positiv. Allerdings haben sich viele Institute in der Vergangenheit teilweise oder sogar ganz aus dem Direkthandel zurückgezogen. Zumindest indirekt kann der Bankensektor profitieren: Zusammen mit zunehmenden Handelsvolumen führen steigende Marktvolatilitäten zu höheren Provisionserträgen im Wertpapiergeschäft. Auch die Zahl der privaten Aktienbesitzerinnen und -besitzer sollte sich hierzulande trotz verbesserter Anlagealternativen im Anleihesegment in den nächsten Jahren weiter erhöhen. Ferner dürfte die geplante Rentenreform mit Stärkung der Eigenverantwortung bei der Altersvorsorge mittelfristig für einen Nachfrageschub bei Finanzprodukten sorgen. Mit zunehmender Zahl an Aktionären sowie verstärkter Nutzung digitaler und mobiler Produkte erhöht sich der Bedarf an individueller Finanzberatung bei solchen Bankkunden, die weniger technikaffin und durch die wirtschaftlichen Turbulenzen verunsichert sind. Im Hinblick auf den ohnehin vorhandenen Beratungsbedarf bei komplexen Bankgeschäften wie einer Baufinanzierung wird das Filialgeschäft deshalb - wenn auch in deutlich abgespeckter Form - ein Teil der Grundversorgung bleiben und Universalbanken Wettbewerbsvorteile gegenüber reinen Onlinebanken und FinTechs bieten. Hinsichtlich der Regulierung haben die Basel-3-Regelungen Priorität. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat dazu Ende 2023 ihren Fahrplan zur Umsetzung der endgültigen Basel-3-Reformen in der EU veröffentlicht. Eine endgültige Einigung zur Finalisierung des Basel-3-Rahmenwerks, das unter anderem eine standardisierte Untergrenze der risikogewichteten Aktiva (Output Floor) vorsieht, steht noch aus. Zur Gewährleistung der Stabilität des globalen Bankensystems soll der internationale Regulierungsrahmen weiterentwickelt werden. Risiken aus der wachsenden Bedeutung von Nichtbanken und gezielte Anpassungen der Liquiditätsregulierung stehen dabei im Vordergrund. Die Bankenturbulenzen in den USA haben insbesondere bei regionalen Instituten Defizite bei der Eigenkapitalunterlegung von Zinsänderungsrisiken aufgedeckt. Daher könnten Zinsänderungsrisiken künftig in die Mindestanforderungen übernommen werden. Ein hohes Augenmerk richtet die Aufsicht derzeit auf die in den Banken verwendeten internen Modelle. Hierzu hat die Europäische Zentralbank 2023 eine öffentliche Konsultation zu ihrem Leitfaden für interne Modelle durchgeführt. Dieser beschreibt unter anderem, wie Banken die wesentlichen Klima- und Umweltrisiken in ihre Modelle einbeziehen können. Alles in allem muss darauf geachtet werden, dass eine beständige Ausweitung regulatorischer Auflagen angesichts der notwendigen Finanzierungsanstrengungen der Banken im Zusammenhang mit der digitalen und vor allem auch der nachhaltigen Transformation der Wirtschaft durchaus kontraproduktiv wirken kann. Um die Resilienz des deutschen Finanzsystems zu erhöhen, hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 2022 Allgemeinverfügungen zur Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers in Höhe von 0,75 % und zur Einführung eines sektoralen Systemrisikopuffers für Wohnimmobilienfinanzierungen in Höhe von 2 % erlassen. Beide Puffer mussten ab Februar 2023 vorgehalten werden und haben Ende des ersten Halbjahres 2023 insgesamt 23,9 Mrd. Euro hartes Kernkapital gebunden. Vorerst sollen die makroprudenziellen Puffer angesichts der fortbestehenden Verwundbarkeiten - auch bei einer moderaten Verschlechterung der konjunkturellen Aussichten - in voller Höhe erhalten bleiben. Zusätzlich fordert die Aufsicht hierzulande, ihr rechtliches Spektrum um Instrumente im Bereich der Wohnimmobilienfinanzierung zu ergänzen. Bis vor Kurzem fehlte eine für die makroprudenziellen Erfordernisse ausreichend harmonisierte Datengrundlage zu den Vergabestandards in der privaten Wohnimmobilienfinanzierung. Die neu eingeführte Datenerhebung über Wohnimmobilienfinanzierungen (WIFSta) lieferte erstmals für das erste Quartal 2023 entsprechende Informationen. Die aktuelle Einschätzung der Risikolage legt den Einsatz kreditnehmerbasierter Instrumente derzeit nicht nahe. Aufgrund des begrenzten Ertragspotenzials und des anhaltenden Wettbewerbsdrucks bleibt die Kontrolle der Kosten ein Hauptaugenmerk deutscher Banken ebenso wie ihrer europäischen Wettbewerber. Dadurch dürfte insbesondere die Digitalisierung der Geschäftsprozesse rasant voranschreiten. Gleichzeitig stehen viele traditionelle Banken vor der zentralen Herausforderung, trotz des Innovations- und Kostendrucks die Qualität und Stabilität ihrer IT-Systeme sicherzustellen, sich vor überbordenden Cyberangriffen zu schützen sowie ihre Datenintegrität zu wahren. Gerade die Risiken für betriebliche Störungen durch Cyberangriffe sind angesichts des geopolitischen Umfeldes massiv gestiegen. Für die Resilienz der Institute spielt der Umgang mit derartigen operationellen Risiken eine bedeutende Rolle. Mit einem "Cyber-Resilience-Stresstest" hat die EZB Anfang 2024 damit begonnen, die Widerstandsfähigkeit von mehr als einhundert Kreditinstituten gegen Cyberangriffe zu überprüfen. Künstliche Intelligenz gewinnt zunehmend an Bedeutung Der nächste große Innovationsschritt bei der Evolution des Internets ist die derzeit rasant voranschreitende Anwendung von generativer künstlicher Intelligenz (KI). KI hat das Potenzial, enorme Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen in nie dagewesener Geschwindigkeit zu verarbeiten und so zum Treiber der Weltwirtschaft zu werden. Mit dem Artificial Intelligence Act (AIA) hat die EU-Kommission im Rahmen ihrer Digitalstrategie ein Gesetz über künstliche Intelligenz veröffentlicht. Der Entwurf enthält konkrete Vorschläge zur Regelung des Umgangs mit KI. Vor dem Hintergrund dieser technologischen Umwälzungen steht der deutsche Bankenmarkt potenziell vor einem Umbruch, der innovativen Marktteilnehmern auch große Chancen bietet. Auf lange Sicht wird die Bankbranche durch die Weiterentwicklung der Europäischen Währungsunion zu einer integrierten Finanzmarktunion geprägt. Ziel der Digital-Finance-Strategie der EU-Kommission ist es, einen Finanzmarkt zu etablieren, der europaweit einheitliche Regeln aufweist und dabei Technologieneutralität sowie Nachhaltigkeit genauso gewährleistet wie identische Rahmenbedingungen für alle Anbieter. Bislang werden viele Bankenmärkte in Europa nach wie vor von nationaler Gesetzgebung dominiert; Regulatorik und auch Kundenwünsche divergieren zum Teil erheblich. Darüber hinaus finden sich fast überall Überkapazitäten, die die Rentabilität schmälern. Die angestrebte europäische Bankenunion bleibt vorerst jedoch unvollendet. Vor allem das Fehlen eines akzeptablen EU-weiten Einlagensicherungssystems (EDIS) verhindert eine weitergehende Marktintegration. EDIS ist neben dem bereits eingeführten Einheitlichen Aufsichtsmechanismus SSM (Single Supervisory Mechanism) und dem vorhandenen Einheitlichen Abwicklungsmechanismus SRM (Single Resolution Mechanism) das dritte Kernelement der europäischen Bankenunion. Ein Schritt zu mehr europaweiter Einheitlichkeit ist die vorgesehene Schaffung eines gemeinsamen Zahlungssystems (EPI), das zum neuen Standard für Zahlungen von Verbrauchern und Händlern werden soll. EPI könnte den europäischen Banken mehr Kreditvolumen verschaffen, da man in den Geschäftsbereich von Zahlungskartenfirmen vordringt, die ihren Sitz außerhalb der EU haben. Mehr Einheitlichkeit in Europa soll auch die geplante Einführung eines digitalen Euro schaffen. Mit diesem will es die EZB ermöglichen, dass Privatpersonen im europäischen Wirtschaftsraum Konten nicht nur bei Geschäftsbanken, sondern auch direkt bei ihr unterhalten dürfen. Zentralbankgeld stünde dann neben Bargeld auch als Guthaben bei der EZB zur Verfügung. Bei Realisierung muss darauf geachtet werden, dass dadurch die Rolle der Banken als Vermittler zwischen Sparern und Kreditnehmern nicht gefährdet wird. Neben der Art und Weise, wie wir Geld in Zukunft verwenden, sowie der Rolle, die das Zentralbankgeld dabei einnimmt, rückt das Management von ESG-Risiken (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) immer stärker in den Fokus der Bankenregulierung. Deshalb beabsichtigt die Europäische Bankenaufsicht, Klima- und Umweltrisiken verstärkt im Risikomanagement der Banken zu verankern. Im Rahmen ihrer Strategie zur Finanzierung des Übergangs zu einer nachhaltigen Wirtschaft hat die EU 2023 einen "Fit-for-55"-Klimastresstest für Banken gestartet. Dieser Test ist Teil der ESG-Roadmap der EBA und hat zum Ziel, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber 1990 zu senken. Auch in zukünftigen Stresstests der EZB werden Klimarisiken einen Schwerpunkt bilden. Darüber hinaus soll die Finanzierung klimafreundlicher Projekte gefördert werden, was entsprechend aufgestellten Kreditinstituten günstige Geschäftsperspektiven bietet. In Polen dürfte das Bruttoinlandsprodukt nach vorübergehender Schwächephase trotz des schwierigen Umfeldes wieder stärker wachsen. Der Aufschwung wird vorrangig vom privaten Verbrauch gestützt, aber auch die Investitionen tragen zur Belebung bei. Bedingt durch die konjunkturelle Belebung und angesichts des starken Arbeitsmarktes mit niedriger Arbeitslosenquote und spürbarem Lohnzuwachs erscheint eine geldpolitische Lockerung durch die Nationalbank NBP in den nächsten Monaten eher unwahrscheinlich. So dürften die Leitzinsen das ganze Jahr 2024 über weitgehend unverändert bei 5,75 % verharren und die Zinsmargen für den polnischen Bankensektor stützen. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob mögliche Qualitätseinbußen in den Kreditportfolios zu höheren Risikokosten und auch verstärkten Kreditausfällen führen. Das größte Risiko resultiert weiterhin aus ungelösten Rechtsfragen im Zusammenhang mit Fremdwährungs-Hypothekendarlehen. Die aus Bankensicht zunehmend negative Rechtsprechung hat bereits in der Vergangenheit zu hohen Rückstellungen geführt. Anfang Dezember 2023 haben Polens Banken vor dem Europäischen Gerichtshof eine weitere Niederlage im Streit um mögliche missbräuchliche Bedingungen bei Fremdwährungsdarlehen hinnehmen müssen. Es wird erwartet, dass dies die Ergebnisse der Finanzinstitute im Jahr 2024 spürbar belasten wird, zumal derzeit keine abschließende juristische Lösung für das Thema absehbar ist. Erhöhte Steuerbelastungen wirken sich ebenfalls negativ auf die Rentabilität des polnischen Bankensektors aus. Aufgrund des staatlichen Haushaltsdefizits ist in nächster Zeit keine Entlastung zu erwarten. Insgesamt wird der Bankenbranche angesichts dieser Herausforderungen und Rahmenbedingungen weiterhin ein hohes Maß an Flexibilität und Innovationskraft abverlangt. Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns Geplante Finanzierungsmaßnahmen Der Fundingplan 2024 sieht ein Volumen von rund 10 Mrd. Euro vor. Die Mittelaufnahme der Commerzbank am Kapitalmarkt ist von der Geschäftsentwicklung beziehungsweise -planung und der Entwicklung der risikogewichteten Aktiva beeinflusst. Die Commerzbank hat mit einer breiten Produktpalette Zugang zum Kapitalmarkt. Neben den unbesicherten Refinanzierungsmitteln (Preferred- und Non-preferred-Senior-Anleihen, Tier-2-Nachrangkapital sowie Additional-Tier-1-Kapital) verfügt die Commerzbank bei der Refinanzierung auch über die Möglichkeit, besicherte Refinanzierungsinstrumente, insbesondere Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe, zu emittieren. Pfandbriefe bilden einen festen Bestandteil im Refinanzierungsmix der Commerzbank. Dadurch hat die Commerzbank einen stabilen Zugang zu langfristiger Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Refinanzierungsquellen. Die Emissionsformate reichen von groß-volumigen Benchmarkanleihen bis hin zu Privatplatzierungen. Fälligkeitsprofil von Kapitalmarktemissionen des Konzerns zum 31. Dezember 2023 Mrd. € Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der für das Liquiditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur gewährleisten. Geplante Investitionen Auch für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit 0,5 Mrd. Euro Direktkosten für IT-Investitionen. Knapp ein Drittel dieser Investitionen fließen auch im Jahr 2024 in den Umbau des Geschäftsmodells beziehungsweise die Digitalisierung im Privatkundengeschäft. Einen weiteren Schwerpunkt der Investitionen bildet mit rund 30 % die weitere Digitalisierung von Prozessen im Firmenkundengeschäft. Die verbleibenden Mittel investieren wir in IT-Infrastruktur und Operations. Maßnahmen im Rahmen der Regulatorik sind in den genannten Themenfeldern enthalten. Privat- und Unternehmerkunden Die Investitionen des Segments Privat- und Unternehmerkunden im Jahr 2024 stehen im Zusammenhang mit den strategischen Zielen des Segments. Der Schwerpunkt liegt insbesondere auf einem nutzerfreundlichen und kanalübergreifenden Banking-Erlebnis für unsere Kundinnen und Kunden als Ergänzung unserer Zweimarkenstrategie. Das Geschäft mit Premiumkunden sowie unsere Asset-Management-Aktivitäten werden wir konsequent ausbauen. Im Bereich Digital Banking liegt der Innovationsschwerpunkt in der Entwicklung eines virtuellen Banking-Avatars, der generative KI und Avatar-Technologie in einer Anwendung kombiniert. Der Banking-Avatar ist ein virtueller Assistent in Form einer digitalisierten Person, mit dem Kundinnen und Kunden in natürlicher Sprache interagieren können. Daneben liegt der Fokus der Investitionen im Jahr 2024 auf der kontinuierlichen Ausweitung des Onlineangebots. Darüber hinaus werden wir erforderliche Know-Your-Customer-Prozesse als Selfservices online bereitstellen und Grundlagen für die Barrierefreiheit von Oberflächen und Dokumenten schaffen. Die Banking-App wird um zusätzliche Service- und Abschlussmöglichkeiten erweitert. Für unsere Wealth-Management-Kunden wird in Kooperation mit einem Partner das aktuelle Produktangebot um ein ganzheitliches Beratungstool erweitert, das einen Gesamtüberblick über die gesamte Vermögenssituation des Kunden bieten wird. Durch die Mehrheitsbeteiligung am Asset-Manager Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH, Hamburg, forcieren wir das Wachstum im nachhaltigen Asset-Management-Geschäft. Im Bereich der Vermögensverwaltung liegt der Investitionsschwerpunkt auf der Schaffung einer konsolidierten technischen Plattform. Im Baufinanzierungs- und Investitionskreditgeschäft fließt ein Großteil der Investitionen in die Fertigstellung der neuen Antrags- und Kreditentscheidungsstrecke. Hinsichtlich der Kontoprodukte liegt 2024 ein besonderer Schwerpunkt auf dem weiteren Ausbau der digitalen Abschlussprozesse für die unterschiedlichen Neukundengruppen. Aufbauend auf den Fortschritten aus dem Vorjahr werden weitere digitale Kontoeröffnungsprozesse entwickelt. Des Weiteren planen wir, über das angekündigte Joint Venture mit Global Payments Inc. Unternehmerkunden in Deutschland innovative digitale Bezahlprodukte anzubieten. Im Mittelpunkt stehen hierbei flexible, kosteneffiziente und intuitive Lösungen, die beispielsweise Händlern die Zahlungsakzeptanz über das Smartphone ermöglichen. Im Geschäftsjahr 2024 wird außerdem weiter in eine effiziente und gleichzeitig moderne Aufstellung von rund 75 Premium- und Beratungsfilialen sowie ausgewählten Wealth-Management-Standorten investiert. Ein Cashcenter zur Sicherstellung der Versorgung unserer Kunden mit Sorten und Edelmetallen wird aufgebaut. Zusätzliche Möglichkeiten zur Bargeldversorgung werden zum Beispiel durch die Nutzung von Fremdstandorten, durch Kooperationen sowie durch den Aufbau weiterer Selbstbedienungs-Center erschlossen. Im Beratungscenter wird die Prozessdigitalisierung sowie Optimierung ablauforganisatorischer Arbeitsvorgänge und Kundenstrecken vorangetrieben. Im Anlagegeschäft steht 2024 die Erweiterung der Inhalte des Vermögensverwaltungs-Nachhaltigkeitsreportings um zusätzliche regulatorische Pflichtinhalte für den Kunden im Vordergrund. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt liegt in der technischen Umsetzung von steuerregulatorischen Vorgaben aus dem Abzugssteuerentlastungsmodernisierungsgesetz sowie die technische Vorbereitung der ab 2025 geltenden Besteuerung von Fremdwährungsgewinnen. Firmenkunden Im Geschäftsjahr 2024 liegt der Fokus der Investitionen auch im Segment Firmenkunden weiterhin auf der Umsetzung der strategischen Ziele. Hierbei wird unverändert den veränderten Kundenerwartungen durch Digitalisierung Rechnung getragen. Die Nutzung und Nachfrage digitaler Kanäle steigt an allen relevanten Kundenschnittstellen. Ferner wird im Rahmen von Investitionen unverändert die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten berücksichtigt. Das Segment Firmenkunden konzentriert sich nach wie vor auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden. Bei den Investitionen steht der Ausbau der digitalen Selfservices und des Produktangebots für ein verbessertes Kundenerlebnis unserer Firmenkunden im Vordergrund. Im Transaction Banking werden wir in die Digitalisierung des Produktangebots sowie in unsere IT-Anwendungen investieren. Mit modernisierten und neuen Systemen, dem weiteren Ausbau unserer onlinefähigen Produktpalette und innovativer Angebote stellen wir die Lieferfähigkeit für unsere Kunden sicher und sichern unsere führende Marktposition. Im Bereich Capital Markets schaffen wir einen verbesserten Zugang zu Produkten für alle Anlageklassen über zusätzliche elektronische Kanäle und Plattformen und setzen die Digitalisierung von Onboarding- und Beratungsprozessen für OTC-Produkte fort. Darüber hinaus wird die Plattformkonsolidierung zur nachhaltigen Kostenreduktion weitestgehend abgeschlossen. Auch im Kreditgeschäft investieren wir in die Bereitstellung einer effizienten Kreditbearbeitungsplattform als Voraussetzung für eine kontinuierliche End-to-End-Digitalisierung des Kreditgeschäfts (inklusive Automatisierung öffentliches Fördermittelgeschäft). Die Umsetzung regulatorischer Themen in den Bereichen Zahlungsverkehr und Capital Markets erfordern ebenfalls weitere Investitionen im Inland und Ausland. Hiermit wird die Erfüllung regulatorischer Anforderungen an Vertriebs- und Beratungsprozesse sichergestellt und gleichzeitig wird der Ausbau des Onlineangebots durch Plattformharmonisierungen fortgesetzt. Auf Basis einer weiter verbesserten Anbindung der IT-Systeme werden wir die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern weiter ausbauen. IT & Operations Im Jahr 2024 wird die Commerzbank die Optimierung der IT-Infrastruktur fortführen. Wesentliche Investitionen fließen dabei in die Digitalisierung der Arbeitsplatzumgebung, in die Data-Center-Strategie sowie verstärkt in Cybersecurity. Damit setzt die Commerzbank ihren Digitalisierungs- und Verschlankungskurs fort. Darüber hinaus wird die Modernisierung der IT-Architektur weiter vorangetrieben, unter anderem die Aktualisierung der Finanzsysteme. Die weitere Professionalisierung der technologischen Basis wird fortgeführt unter anderem bei Test/Deployment, API (Application Programming Interface) und Cloud. Perspektivisch werden technische Innovationen für die Gesamtbank implementiert, die unter anderem auf die Marktfähigkeit zukunftsgerichteter Produkte sowie auf die Steigerung der IT-Produktivität einzahlen werden. Daneben wird die Digitalisierung des Produktangebots auch im Jahr 2024 vorangetrieben. Zusätzlich sind für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin steigende Investitionen für die Umsetzung diverser regulatorischer Anforderungen (unter anderem für die "Grundsätze für die effektive Aggregation von Risikodaten und die Risikoberichterstattung" (BCBS 239) sowie ESG-Anforderungen) geplant. Überdies werden Investitionen zur weiteren Kostenoptimierung, Automatisierung und Erhöhung der IT- und Betriebsstabilität vorgenommen. Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität Der kurzfristige Repomarkt mit Wertpapieren hoher Qualität (High-Quality Liquid Assets, HQLA) wie Staatsanleihen, Agency-Wertpapieren (von quasistaatlichen US-Emittenten begeben) sowie Pfandbriefen spielt weiterhin eine wichtige Rolle bei der Bedienung der Bondmärkte sowie bei der Finanzierung von Portfolios. Die Liquiditätsausstattung der Bank ist unverändert hoch, sodass keine Notwendigkeit besteht, eigene Portfolios zu refinanzieren. Somit ist die Commerzbank als Cash-Provider beziehungsweise opportunistisch auch als Collateral Provider im Repomarkt aktiv. Die seit der TLTRO-Fälligkeit Ende Juni 2023 bestehende erhöhte Nachfrage nach Refinanzierungen im Repomarkt hält weiter an. Die Liquiditätssituation der Commerzbank lässt die Bedienung dieser erhöhten Nachfrage zu und hat zu einer Geschäftsausweitung in diesem Bereich geführt. Die Commerzbank weist eine hohe Position Kassenbestand und Sichtguthaben - im Wesentlichen bei Zentralbanken - aus. Diese betrug zum Berichtsultimo 93,1 Mrd. Euro. Dieser Bestand ist einerseits Resultat der immer noch hohen Überschussliquidität im Eurosystem, andererseits der breit diversifizierten Kundenbasis und der bestehenden Geschäftsbeziehungen im Cash-Management und dem professionellen Einlagengeschäft geschuldet. Aufgrund des nur langsamen Abschmelzens der Bestände unter dem Asset Purchase Programme (APP) durch ausbleibende Reinvestitionen sowie der demgegenüber fortgesetzten Reinvestition des Pandemic Emergency Purchase Programme erwarten wir eine weiterhin ausreichende Überschussliquidität und damit eine unterstützende Wirkung hinsichtlich der Liquiditätssituation der Commerzbank. Chancenmanagement in der Commerzbank In den vergangenen Jahren haben sich sowohl die Anforderungen an ein modernes, zukunftsfähiges Bankgeschäft als auch die Rahmenbedingungen spürbar verändert. Während früher die persönliche Kundenbetreuung zentrales Element war, erwarten die Kundinnen und Kunden heute eine Multikanalberatung, digitale Finanzangebote und individuelle, maßgeschneiderte Produkte, die jederzeit verfügbar sind. Hierauf haben wir unsere strategische Ausrichtung in den vergangenen Jahren kontinuierlich angepasst und werden dies mit unserer "Strategie 2027" weiter fortsetzen. Dabei wollen wir effizienter werden und für Belegschaft, Kundinnen und Kunden sowie Aktionärinnen und Aktionäre nachhaltige Perspektiven schaffen. Weitere Informationen zur "Strategie 2027" finden sich im Abschnitt "Ziele und Strategie" auf Seite 185 f. Unsere Geschäftsprozesse werden wir weiterhin konsequent und durchgängig automatisieren. Im Kreditprozess für Privatkunden umfasst das beispielsweise standardisierte Produkte wie Ratenkredite oder Erhöhungen des Limits bei Kreditkarten. Mit dem bankweiten Programm "Einfach Einfacher" zielen wir auf eine nachhaltige Komplexitätsreduzierung in allen Bankbereichen ab. Dabei gehen wir strukturiert, methodisch und konsequent vor. Themen werden sowohl top-down als auch bottom-up in enger Abstimmung mit den Bereichen identifiziert und umgesetzt. Das große Wachstumspotenzial im deutschen Premiummarkt nutzen wir, um unser Betreuungsmodell für vermögende Privat- und Unternehmerkunden neu aufzustellen. An zahlreichen Standorten mit Premiumfilialen sind künftig sowohl Generalisten als auch Spezialisten für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse vertreten. Durch enge Vernetzung untereinander und zur Firmenkundenseite hin sichert die Bank die nahtlose Kundenbetreuung - privat wie geschäftlich. Auch unsere starke Positionierung bei der Betreuung des deutschen Mittelstands wollen wir weiter schärfen. Als führende Handelsfinanzierungsbank in Deutschland stellen wir die Präsenz entlang der veränderten Handelskorridore sicher und arbeiten an einer kontinuierlichen Vereinfachung unserer Handelsplattform. Im Segment für Firmenkunden fokussieren wir uns im internationalen Geschäft auf Kunden mit Bezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie aus Zukunftsbranchen. Für Firmenkunden mit standardisiertem Produkt- und Beratungsbedarf haben wir mit der Mittelstandsbank Direkt sukzessive ein innovatives Direktbankangebot eingeführt. Firmenkunden mit komplexem Beratungsbedarf werden weiterhin persönlich betreut. Die Beratung wird mit innovativen Diensten wie der Firmendigitalbank und zukunftsweisenden, nachhaltigen Produkten kombiniert. Datenbasierte Lösungen und Sales Analytics unterstützen den Vertrieb und ermöglichen eine effiziente Betreuung. Als erste deutsche Universalbank haben wir von der Finanzaufsicht BaFin eine Krypto-Verwahrlizenz erhalten. Diese soll es ermöglichen, ein breites Spektrum von Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte (derzeit Bitcoin und Ethereum) anzubieten. Vorerst soll sich dieses Angebot nur an institutionelle Bestandskunden richten. Über alle Segmente hinweg werden wir die Bank deutlich digitaler aufstellen. Dieser Umbau betrifft Strategie, Technologie, Kompetenz und Kultur, wobei dem besonderen Risiko von Cyberattacken ebenfalls Rechnung getragen wird. Wir schützen unsere Kundinnen und Kunden und Geschäftsbereiche vor negativen Einwirkungen durch Cyberangriffe. Digitalisierung bedeutet generell: Einfacher und schneller werden sowie Komplexität reduzieren - das ist nicht nur die Erwartung unserer Kunden, sondern hilft uns auch dabei, profitabler zu werden. Hand in Hand mit der Lieferorganisation, mit Big Data & Advanced Analytics, dem Segment Privat- und Unternehmerkunden sowie mit unserem eigenen Vertrieb erarbeiten wir innovative Lösungen und Prozesse - für unsere Kunden wie auch intern für unsere Vertriebs- und Abwicklungseinheiten. Über Jahre hinweg gewachsenes Kundenvertrauen erleichtert die Nutzung von Smart Data und erweist sich dadurch im digitalen Zeitalter als Wettbewerbsvorteil. Bei der Einführung neuer Anwendungen steht die Kundenperspektive im Vordergrund. Seit geraumer Zeit unterstützen uns dabei unsere Töchter CommerzVentures (Risikokapitalfonds zur Beteiligung an Fintechs, Insurtechs und Climate-Fintechs) sowie neosfer. Als Forschungs- und Entwicklungseinheit für Zukunftstechnologien ermöglicht neosfer Innovationen und Frühphasen-Investitionen der Commerzbank. Das geschieht durch Investitionen in Early-Stage-Start-ups (neosfer.invest), die Eigenentwicklung von Geschäftsmodellen beziehungsweise Ventures (neosfer.build) sowie den Aufbau von Ökosystemen rund um die nachhaltige und digitale Zukunft unserer Gesellschaft (neosfer.connect). Die neuen digitalen Geschäftsmodelle mit ihren immer kürzeren Innovationszyklen und dem Bedarf schnellerer Produktbereitstellung erfordern den Einsatz zukunftsweisender Technologien wie Cloud und künstlicher Intelligenz. Eine Cloud-First-Strategie mit entsprechender Migration der IT-Systeme bietet zudem den Vorteil, die Modernisierung der vorhandenen Kernsysteme voranzutreiben. Das Tempo der Software- und Hardwareentwicklung hat so zugenommen, dass neue Systeme von Anfang an als leicht skalierbare und erweiterbare Komponenten konzipiert werden müssen. Derzeit werden im Kundenservice insbesondere LLM-basierte Technologien (Large Language Model) eingesetzt, um die Effizienz zu steigern. Robotic und Intelligent Process Automation bieten die Möglichkeit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von sich wiederholenden Routineaufgaben zu entlasten und dem sich künftig weiter verschärfenden Fachkräftemangel zu begegnen. Die Pandemie hat den Trend hin zu digitalen Bankdienstleistungen bereits massiv beschleunigt. Die während der Krise forcierten Trends im Kundenverhalten - mehr Onlinebanking, neue Zahlungsgewohnheiten, Robo-Advisors im Kundenkontakt - werden anhalten. Bankkunden erwarten maßgeschneiderte Dienstleistungen und Produkte, die schnell, einfach und jederzeit verfügbar sind. Hier werden wir ein erweitertes Kundenerlebnis schaffen. Dazu sind hochgradig automatisierte IT-Prozesse und umfangreiche Data-Analytics-Methoden erforderlich, die kurzfristige Anpassungen an sich ändernde Marktbedingungen ermöglichen. Das fördert die zunehmende Defilialisierung des Retailbankings. Die Commerzbank treibt ihren kulturellen Wandel voran, um eine am Erfolg orientierte Leistungskultur zu stärken. Wir wollen unternehmerisches Denken, wie es der Start-up-Mentalität entspricht, auch unter den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stärken. Zudem haben wir ein neues Zusammenarbeitsmodell gestartet, um Komplexität zu reduzieren und klare Verantwortlichkeiten zu schaffen. Unter Anwendung moderner Formen der Zusammenarbeit und agiler Methoden entwickeln wir innovative Produkte. So werden mittels der Delivery Organisation sowohl die IT-Architektur unter Wahrung der Betriebsstabilität modernisiert als auch Fähigkeiten und Kapazitäten ausgebaut sowie neue professionelle Funktionalitäten für unsere Kunden geschaffen. In diesem Zusammenhang werden wir ein neues Liefermodell für IT-Dienstleistungen einführen sowie eine Plattform aufbauen, die die bankweite IT-Modernisierung ebenso wie technologiebasierte Unternehmensinnovationen massiv beschleunigt. Unsere Transformation eröffnet Wachstumschancen auf Zukunftsmärkten. Dazu gehören digitale Ökosysteme, Embedded Finance, Digital Assets und Nachhaltigkeit. Dabei orientieren wir uns an den ESG-Kriterien, die für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung stehen. Angesichts der allseits wahrnehmbaren Auswirkungen des Klimawandels richtet sich unser Fokus derzeit verstärkt auf den Klimaschutz. Kern unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Verpflichtung zu Net-Zero bis spätestens 2050. Wir haben uns mit der harten Restrukturierung der zurückliegenden Jahre und der gleichzeitigen Etablierung eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells die Chance erarbeitet, wieder stärker in die Offensive gehen zu können. Mit der im vergangenen Herbst vorgelegten weiterentwickelten Strategie haben wir bis zum Jahr 2027 den Rahmen dafür abgesteckt. Wachstum - Exzellenz - Verantwortung: Das sind unsere strategischen Leitlinien für die kommenden Jahre. Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2023 bereits wesentliche Ziele ihrer "Strategie 2024" erreicht und den Kapitalmarkt im November 2023 über die neuen Finanzziele bis 2027 informiert. Mit Abschluss des Geschäftsjahres 2023 hat die Commerzbank in ihrer Bilanzpressekonferenz im Februar dieses Jahres ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2024 konkretisiert. Dabei steht die zukünftige Zinsentwicklung im Vordergrund. Erst gegen Ende des vergangenen Jahres hat sich im Markt die Erwartung an deutliche Zinssenkungen in den Jahren 2024 und 2025 verfestigt. Diese Erwartung hat die Bank in ihrem Ausblick berücksichtigt, hält jedoch an ihrer Planung vom November 2023 fest, nach der sie für das Geschäftsjahr 2024 bei einem steigenden Konzernergebnis eine Cost-Income-Ratio von 60 % anstrebt. Dabei wird von einer anhaltenden Konjunkturschwäche in Deutschland ausgegangen, die sich in einer milden Rezession mit einem negativen Wachstum von - 0,3 % widerspiegelt, während die Inflation bei 3 % erwartet wird. Entlang der strategischen Pfeiler Wachstum, Exzellenz und Verantwortung hat sich die Bank zum Ziel gesetzt, für jede Kundin und jeden Kunden das individuell passende Angebot für ihre Bedürfnisse zu schaffen. Dabei soll die Ertragsbasis verbreitert und unabhängiger vom Zinsergebnis werden. Dies spiegelt sich in den Prioritäten für das Jahr 2024 wider. Im Vordergrund auf der Ertragsseite steht der Provisionsüberschuss, in dem ein Wachstum von 4 % angestrebt wird. Dabei wird einem strikten Performance-Management und der engen Begleitung der Umsetzung der strategischen Initiativen eine wesentliche Bedeutung beigemessen. Um die nachhaltige positive Geschäftsentwicklung zu fördern, wird besonderes Augenmerk auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit und der Mitarbeiterzufriedenheit gelegt. Ziel 2024: deutlicher Zuwachs sowohl beim Operativen Ergebnis als auch beim Konzernergebnis Auf Basis einer weiterhin steigenden Profitabilität der Bank ist es eine hohe Priorität in der Bank, die geplante Kapitalrückgabe für das Geschäftsjahr 2024 sicherzustellen. Die Ausschüttungsquote für das Jahr 2024 soll im Einklang mit der Kapitalrückgaberichtlinie mindestens 70 % betragen, aber nicht mehr als das Konzernergebnis nach Abzug von AT-1-Koupons. Diese Kapitalrückgabe an Aktionärinnen und Aktionäre soll neben einer Dividende über Aktienrückkäufe erreicht werden, für die jeweils die Zustimmung der EZB und der Finanzagentur erforderlich ist. Voraussichtliche Entwicklung einzelner Ergebniskomponenten Im Zinsüberschuss stützt sich die Prognose der Commerzbank auf die Terminzinsen, die per Mitte Februar für das Jahr 2024 im Durchschnitt einen EZB-Einlagenzins von 3,5 % erwarten lassen. Bei einer durchschnittlichen Zinsweitergabe an Einlagenkunden von 35 % und leicht steigendem Einlagenvolumen rechnet die Bank für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Zinsüberschuss von 7,9 Mrd. Euro, nach knapp 8,4 Mrd. Euro im Jahr 2023. Dies berücksichtigt einen erwarteten leicht rückläufigen Zinsüberschuss bei der mBank in Polen sowie einen weitgehend stabilen Beitrag aus dem Kreditgeschäft. Der Provisionsüberschuss wird für das laufende Jahr um 4 % höher als im Vorjahr erwartet. Zu diesem Wachstum sollen neben einer Belebung im Wertpapiergeschäft strategische Kooperationen und Beteiligungen im Asset-Management und Zahlungsverkehr sowie im Bereich Equity Capital Markets beitragen. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten unterliegt generell einer eingeschränkt beeinflussbaren erhöhten Volatilität. Zum einen aufgrund der grundsätzlich ungewissen Entwicklung an den globalen Kapitalmärkten. Zum anderen können es Rechnungslegungsregeln erfordern, dass ähnliche Sachverhalte in einem Zeitabschnitt als Bewertung zu Zeitwerten im Fair-Value-Ergebnis abgebildet werden, während in einer anderen Zeitperiode die Zinskomponente dominiert. Folglich sind im Jahresvergleich Verschiebungen zwischen den Ertragspositionen Zinsüberschuss und Fair-Value-Ergebnis - und umgekehrt - möglich. Ein Teil dieser Ertragskomponente ist somit in einem direkten Zusammenhang mit dem Zinsüberschuss zu sehen. Mit ihrem risikoorientierten und kundenzentrierten Ansatz verfolgt die Commerzbank, ebenso wie die mBank, das Ziel möglichst hoher und stabiler Ertragsbeiträge. Nach einem Fair-Value-Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 von - 359 Mio. Euro ist auch für das laufende Jahr ein negativer Beitrag nicht auszuschließen. Die übrigen Ertragspositionen, darunter das Realisierungsergebnis aus Finanzinstrumenten sowie das Sonstige Ergebnis, werden erfahrungsgemäß oft in hohem Maß durch zumeist nicht planbare Einmalerträge und Bewertungseffekte beeinflusst. Dabei kommt der im Sonstigen Ergebnis ausgewiesenen Vorsorge für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank eine wesentliche Bedeutung zu. Nach hohen Vorsorgen von 1094 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2023 sind weitere Belastungen möglich, sodass auch für das Geschäftsjahr 2024 ein negatives Sonstiges Ergebnis nicht auszuschließen ist. Nach - 618 Mio. Euro im vergangenen Jahr erwartet die Commerzbank für das Jahr 2024 eine Belastung aus dem Risikoergebnis von weniger als - 800 Mio. Euro. Diese Erwartung berücksichtigt eine zumindest teilweise Nutzung des sogenannten "Top-Level-Adjustments" (TLA), das sich zum Jahresende 2023 auf 453 Mio. Euro belief. Dieses TLA reflektiert erwartete Sekundäreffekte im Kreditbuch unter anderem aufgrund der globalen Lieferkettenengpässe und Unsicherheiten aufgrund der Inflation sowie des Einflusses der aktuell restriktiven Geldpolitik. Der Verwaltungsaufwand inklusive Pflichtbeiträge soll im laufenden Jahr strikt entlang der Cost-Income-Ratio gesteuert werden. Das Ziel für die Cost-Income-Ratio beträgt 60 %. Das bedeutet, dass die Verwaltungsaufwände etwaige Planabweichungen im Ertrag reflektieren und beispielsweise Investitionsmittel freigegeben oder zurückgehalten werden. Auch die Aufwände für variable Vergütung werden durch Planabweichungen im Ertrag beeinflusst. Voraussichtliche Entwicklung der Segmente Privat- und Unternehmerkunden (PUK) Im Privat- und Unternehmerkundensegment wird das Angebot von optimierten und digitalen Banking-Lösungen für die knapp 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland ausgeweitet. Mit dem ganzheitlichen Ansatz und den beiden Marken Commerzbank und comdirect werden alle Kundenbedürfnisse bedient - ob online oder mobil, im Beratungscenter oder persönlich in weiterhin rund 400 Filialen. Die Commerzbank möchte jeder Kundin und jedem Kunden das passende Modell für die alltäglichen Banking-Bedürfnisse anbieten. Dazu wird sie unter anderem ihre Konto- und Kartenangebote sowie Zahlungsverkehrslösungen weiterentwickeln. Die Commerzbank hat den Anspruch, als Premiumanbieterin die erste Anlaufstelle für anspruchsvolle Kundschaft zu sein. Ihr Angebot mit Fokus auf Wertpapier- und Kreditgeschäft wird sie konsequent ausbauen. Chancen sieht die Commerzbank insbesondere im Asset- und Wealth-Management. Der Zinsüberschuss wird im Geschäftsjahr 2024 leicht unter dem Ergebnis für das Jahr 2023 erwartet. Ursächlich hierfür ist die im Durchschnitt höher erwartete Kundenverzinsung von Einlagen. Im Provisionsüberschuss rechnet die Commerzbank für das Segment PUK demgegenüber mit einem deutlichen Anstieg. Dazu sollen im Wesentlichen eine Steigerung der Erträge aus dem Wertpapiergeschäft beitragen sowie ein Ausbau der Aktivitäten im Asset- und Wealth-Management. Der im Zins- und Provisionsüberschuss im Segment PUK enthaltene Beitrag der mBank wird im Zinsüberschuss leicht niedriger und im Provisionsüberschuss deutlich höher als im Vorjahr erwartet. Insgesamt erwarten wir die Erträge im Segment PUK deutlich über dem Vorjahr, unter der Annahme, dass sich die hohen Einmalbelastungen bei der mBank in Polen aus Vorsorgen für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung im laufenden Jahr nicht in vergleichbarem Maße wiederholen. Der Verwaltungsaufwand im Segment PUK inklusive Pflichtbeiträge unterliegt der Steuerung der Cost-Income-Ratio des Konzerns, die für das Geschäftsjahr 2024 eine Quote von 60 % erreichen soll. Entlang der erwarteten Ertragsentwicklung soll sich der Verwaltungsaufwand inklusive Pflichtbeiträge in etwa auf dem Niveau des Jahres 2023 bewegen, wobei einer leichten Ermäßigung in Deutschland ein inflationsbedingter Mehraufwand in der mBank gegenübersteht. Bei einer für das Risikoergebnis im Segment PUK erwarteten leicht niedrigeren Belastung als im Vorjahr gehen wir aufgrund steigender Erträge von einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Operativen Ergebnis aus. Dementsprechend sollte die operative Eigenkapitalrendite deutlich steigen und die Cost-Income-Ratio im Segment PUK deutlich sinken. Voraussetzung für diese Prognose ist, dass sich die hohen Einmalbelastungen bei der mBank aus Vorsorgen für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung im laufenden Jahr nicht in vergleichbarem Maße wiederholen. Firmenkunden (FK) Die Commerzbank wird als führende deutsche Mittelstandsbank ihre Firmenkunden bei der laufenden Transformation weiter eng begleiten. Ihre bisherige Strategie im Firmenkundengeschäft wird die Bank bis 2027 durch gezielte Investitionen in Produkte und digitale Lösungen weiter vorantreiben. So wird die Commerzbank das Transaction Banking durch Investitionen in neue Systeme und Technologien stärken und damit ihre führende Position im Zahlungsverkehr sowie bei der Abwicklung des deutschen Außenhandels sichern. Die Bank begleitet im internationalen Geschäft Kunden mit Bezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie aus Zukunftsbranchen. Im Kreditgeschäft liegt der Fokus auf Wachstum in Deutschland sowie der Finanzierung grüner Infrastrukturprojekte weltweit. Dafür setzt die Commerzbank auf ihre Kompetenzzentren für erneuerbare Energien in Hamburg, Singapur und New York. Im Bereich Capital Markets will die Bank das Angebot im digitalen Währungsgeschäft ausweiten und ihre zentrale Onlinehandelsplattform für weitere Asset-Klassen öffnen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Ausbau des Bondgeschäfts liegen. Im Zinsüberschuss erwartet die Commerzbank im Segment FK deutlich niedrigere Erträge als im Vorjahr. Wie auch im Segment PUK ist die im Durchschnitt des Jahres zu erwartende höhere Vergütung von Kundeneinlagen maßgeblich für den erwarteten Rückgang. Im Provisionsüberschuss wird mit leicht höheren Erträgen als im Vorjahr gerechnet. Das erwartete Wachstum resultiert im Besonderen aus den strategischen Maßnahmen in den Bereichen Cash & Trade sowie Capital Markets. Da alle weiteren Ertragspositionen im Firmenkundensegment in ihrer Prognosegüte mit hoher Unsicherheit verbunden sind, ist vor dem Hintergrund eines niedriger erwarteten Zinsüberschusses nicht auszuschließen, dass die Gesamterträge im Segment leicht unterhalb des Vorjahres liegen werden. Im Rahmen der Steuerung der Cost-Income-Ratio rechnet die Commerzbank im Segment Firmenkunden entlang der erwarteten Erträge mit leicht niedrigeren Gesamtkosten als im Jahr 2023, da keine wesentlichen Pflichtbeiträge für das Segment erwartet werden. Für das Risikoergebnis im Segment Firmenkunden erwarten wir deutlich höhere Belastungen als im Vorjahr. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass die anhaltende Konjunkturschwäche zu einer milden Rezession in Deutschland führt und eine höhere Risikovorsorge erforderlich macht. Zusammengefasst rechnen wir für das Segment Firmenkunden mit einem deutlich niedrigeren Operativen Ergebnis im Jahr 2024. Dementsprechend sollten die operative Eigenkapitalrendite und die Cost-Income-Ratio nicht vollständig an das außergewöhnlich erfolgreiche Jahr 2023 anknüpfen. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Commerzbank davon aus, sowohl das Operative Ergebnis des Vorjahres als auch das den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis deutlich zu übertreffen. Hauptverantwortlich für den erwarteten Anstieg sind ein steigender Provisionsüberschuss um geplante 4 % und die Ermäßigung von hohen Einmalbelastungen bei der mBank, die jedoch mit hoher Prognoseunsicherheit versehen ist. Entsprechend strebt die Commerzbank einen weiteren leichten Anstieg der Eigenkapitalrendite im Jahr 2024 an. Der Anspruch an die harte Kernkapitalquote der Commerzbank orientiert sich an den Kapitalanforderungen aus dem aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (Supervisory Review and Evaluation Process, SREP). Diese Mindestanforderung mündet in der MDA-Schwelle, die sich zum Jahresbeginn 2024 auf 10,34 % beläuft. Dem stand zum Jahresende 2023 eine CET-1-Quote von 14,7 % gegenüber. Somit verfügt die Commerzbank über einen signifikanten Kapitalpuffer oberhalb der regulatorischen Mindestanforderungen. Für das Jahr 2024 rechnet die Commerzbank weiterhin mit einer CET-1-Quote von mehr als 14 %. Diese Zielgröße berücksichtigt bereits eine geplante Ausschüttung von mindestens 70 % des Nettoergebnisses nach Abzug von vollständig diskretionären AT-1-Kupons für das Geschäftsjahr 2024. Dennoch können zahlreiche Risikofaktoren bei ungünstigem Verlauf das prognostizierte Jahresergebnis 2024 in einem erheblichen, nicht zuverlässig quantifizierbaren Ausmaß beeinträchtigen. Dazu zählen nach wie vor hohe globale konjunkturelle Risiken. Aber auch geopolitische Risiken, wie der Russland-Ukraine-Krieg, die über die massive Verteuerung von Rohstoffen vorhandene inflationäre Tendenzen erheblich beschleunigen können, haben ebenfalls das Potenzial, die erwartete Konjunkturerholung abzuschwächen und sich damit auf unsere Geschäftsentwicklung auszuwirken. Darüber hinaus bleiben durch politische Spannungen ausgelöste Handelskonflikte zwischen den Wirtschaftsblöcken Europa, Nordamerika und Asien weiterhin möglich. Zu den weiteren Risikofaktoren zählt auch eine nochmalige Verschärfung der Wettbewerbssituation im Inland. Sinkende Margen auf aus Risiko-Ertrags-Sicht unattraktive Niveaus könnten in den kommenden Jahren ebenso wie inflationär bedingte Kostenschübe die Wirksamkeit der erwarteten positiven Effekte aus den Maßnahmen zur Profitabilitätssteigerung der Commerzbank verzögern und/oder in ihrem Ausmaß beeinträchtigen. Weitere Informationen zu sonstigen Risiken siehe Konzernrisikobericht auf Seite 250 ff. In Polen liegt weiterhin keine finale höchstrichterliche Klärung der Rechtslage in Bezug auf Klagen privater Kundinnen und Kunden zu Fremdwährungs-Immobilienkrediten vor, sodass weitere Belastungen nicht auszuschließen sind. Konzernrisikobericht Der Konzernrisikobericht ist ein eigenständiger Berichtsteil im Geschäftsbericht. Er ist Bestandteil des Konzernlageberichts. Konzernrisikobericht › Im Konzernrisikobericht stellen wir umfassend die Risiken dar, denen wir ausgesetzt sind. Wir geben einen detaillierten Einblick in die Organisation und maßgeblichen Prozesse unseres Risikomanagements. Unser vorrangiges Ziel ist es, jederzeit sicherzustellen, dass alle Risiken in der Commerzbank vollständig und auf Basis adäquater Verfahren identifiziert, überwacht und gesteuert werden. Executive Summary 2023 Die geopolitischen Spannungen führen weiterhin zu hohen ökonomischen krisenbedingten Unsicherheiten. Die für die Risikovorsorgeermittlung verwendeten modellbasierten Parameter reflektieren diese Auswirkungen noch nicht vollständig. Das für diesen Sachverhalt gebildete Sekundäreffekte-TLA bildet nach Einschätzung der Commerzbank weiterhin die vorausschauend erwarteten Effekte angemessen ab. In den restlichen Risikokennzahlen ist die erwartete unsichere Entwicklung derzeit vor allem in den Zahlen für Mittel- und Osteuropa ablesbar, wo sich die aktuelle Situation in einem erhöhten Expected Loss und somit einer höheren Risikodichte niederschlägt. Risikotragfähigkeitsquote betrug 191 % per 31. Dezember 2023 scrollen ― Die RTF-Quote liegt weiterhin auf hohem Niveau. ― Der Anstieg des ökonomischen Risikodeckungspotenzials gegenüber Dezember 2022 ist vor allem auf die Ertragsentwicklung und den marktinduzierten Rückgang der stillen Lasten zurückzuführen. Exposure at Default im Konzern gestiegen scrollen ― Das Exposure at Default im Konzern ist im Jahr 2023 von 517 Mrd. Euro auf 536 Mrd. Euro gestiegen. ― Die Risikodichte ist im gleichen Zeitraum von 17 Basispunkten auf 21 Basispunkte ebenfalls gestiegen. Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf - 618 Mio. Euro scrollen ― Die Entwicklung im Vorjahr wurde von den Belastungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine geprägt. ― Das Ergebnis 2023 wurde überwiegend durch Ausfälle von Einzeladressen und Risikovorsorgenachbildungen, insbesondere im Segment Firmenkunden getrieben, welches gleichzeitig von Risikovorsorgeauflösungen in Folge von Abgängen profitiert. Marktrisiken im Handelsbuch im Jahr 2023 leicht gestiegen scrollen ― Der VaR stieg im Jahr 2023 leicht von 13 Mio. Euro auf 14 Mio. Euro an. ― Die Ende 2023 dominierenden Anlageklassen sind Zins- und Credit-Spread-Risiken. Operationelle Risiken im Jahresvergleich angestiegen scrollen ― Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des vierten Quartals 202322,8 Mrd. Euro. Haupttreiber gegenüber dem Vorjahr war der Anstieg der vorläufigen Erträge im Jahr 2023. ― Die Gesamtbelastung aus OpRisk-Ereignissen ist im Vergleich zum Vorjahr von 951 Mio. Euro auf 1176 Mio. Euro gestiegen. Risikotragfähigkeit Mrd. € Ead Mrd. € Risikoergebnis Mio. € VaR Risikoaktiva aus operationellen Risiken Mrd. € Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwischen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten. Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise in der Rechnungslegung oder in der Kapitalbindung bewertbare Risiken, nicht quantifizierbare Risiken sind zum Beispiel Compliance- und Reputationsrisiken. Organisation des Risikomanagements Die Commerzbank sieht das Risikomanagement als eine Aufgabe für die gesamte Bank an. Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet konzernweit die Entwicklung und Umsetzung der risikopolitischen Leitlinien für quantifizierbare Risiken, die vom Vorstand festgelegt werden, sowie die Messung dieser Risiken. Der CRO berichtet dem Vorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns. Die Risikomanagement-Organisation besteht aus den Bereichen Group Credit Risk Management, Group Risk Control, Group Cyber Risk & Information Security, Group Big Data & Advanced Analytics sowie Group Validation. Darüber hinaus ist der CRO für den Bereich Group Compliance zuständig. Die Etablierung angemessener Governance, Verfahren und Systeme, die es der Bank ermöglichen, unerwünschte Gefährdungen durch Compliance-Risiken zu vermeiden, ist Aufgabe von Group Compliance. Group Compliance wird durch den Chief Compliance Officer gesteuert. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO. Grundlegende strategische Entscheidungen trifft ausschließlich der Vorstand. Der Vorstand hat das operative Risikomanagement an Komitees delegiert. Im Rahmen der jeweiligen Geschäftsordnungen sind dies: das Group Credit Committee, das Group Market Risk Committee, das Group OpRisk Committee, das Group Cyber Risk & Information Security Committee sowie das Group Strategic Risk Committee als risikoartenübergreifendes Entscheidungsgremium. In allen vorgenannten Komitees hat der CRO den Vorsitz und ein Vetorecht. Zusätzlich ist der CRO Mitglied des Group Asset Liability Committees. Hier besteht bei bestimmten Themen (zum Beispiel Liquiditätsrisikothemen) ebenso ein Vetorecht des CRO. Im Folgenden sind die Aufgaben und Kompetenzen der einzelnen Komitees beschrieben: Der Risikoausschuss des Aufsichtsrats ist das höchste Risikokomitee der Bank. Er besteht aus mindestens 5 Aufsichtsratsmitgliedern. Zum Aufgabengebiet des Risikoausschusses gehören unter anderem die Überwachung des Risikomanagementsystems und die Behandlung von Risiken wie Markt-, Kredit- und operationellen Risiken sowie Reputationsrisiken und Cyberrisiken (inklusive der Informationssicherheit der Bank). Der Risikoausschuss bestimmt Art, Umfang, Format und Häufigkeit der Informationen, die der Vorstand zum Thema Strategie und Risiko vorlegen muss. Das Group Credit Committee ist das Entscheidungsgremium des operativen Kreditrisikomanagements, das aus jeweils zwei Vertretern der Marktfolge und der Marktseite gebildet wird. Das Group Credit Committee trifft Entscheidungen im Rahmen der ihm vom Vorstand übertragenen Kompetenzen und ist grundsätzlich für das Management aller Kreditrisiken zuständig. Es agiert dabei auf Basis der gültigen Konzernkreditrisikostrategie. Das Group Market Risk Committee ist das Gremium, das die Marktrisiken im Gesamtbankinteresse überwacht und durch die Vorgabe von Limiten unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit steuert. Hierbei werden alle wesentlichen Marktrisiken aus Handels- und Anlagebuch mit dem Ziel der Risikofrüherkennung sowie der aktiven Risikosteuerung betrachtet. Der Fokus liegt auf der Optimierung des Rendite-Risiko-Profils. Das Group OpRisk Committee (OpRiskCo) befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern und fungiert diesbezüglich als höchstes Eskalations- und Entscheidungsgremium unterhalb des Vorstands. Das OpRiskCo befasst sich ferner mit allen wesentlichen regulatorischen Themen, die sich im Zusammenhang mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern ergeben, sowie mit den Standards zur Governance und Erhebung der Funktionsfähigkeit des Internen Kontrollsystems (IKS) in der Commerzbank-Gruppe. Das Cyber Risk & Information Security Committee (CRISCo) überwacht und steuert die Cyber- und Informationssicherheitsrisiken im Gesamtbankinteresse. Es fungiert diesbezüglich als höchstes Entscheidungs- und Eskalationsgremium unterhalb des Vorstands. Das CRISCo behandelt alle in den Themen der Cyber- und Informationssicherheit relevanten regulatorischen Aspekte und hat das Ziel, diesbezüglich ein angemessenes Risikomanagement gemäß international anerkannten Standards zu gewährleisten. Das Group Strategic Risk Committee dient als risikoartenübergreifendes Diskussions- und Entscheidungsgremium mit dem Hauptziel, Risiken auf Portfolioebene zu überwachen und zu steuern. Dies betrifft Themen der Risikomessung, der Risikotransparenz sowie der Risikosteuerung. Das Group Asset Liability Committee (Group ALCO) verantwortet als Gremium des Commerzbank-Konzerns die konzernübergreifende und integrierte Steuerung der finanziellen Ressourcen Kapital, Liquidität und Bilanzstruktur sowie Zinsüberschuss unter Berücksichtigung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Das Group ALCO überwacht insbesondere die Risikotragfähigkeit im Konzern und spielt damit eine wichtige Rolle im Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP). Das Group ALCO beschließt den Recovery-Plan. Beschlüsse des Group ALCO werden dem Vorstand zur Bestätigung vorgelegt. Bei Verletzung eines Recovery-Plan-Indikators spielt das Group ALCO eine zentrale Rolle hinsichtlich der Eskalation, der Einschätzung der Situation sowie der Einleitung von Maßnahmen. Darüber hinaus werden in weiteren nachfolgend aufgeführten Komitees Risikothemen behandelt: Das Group Risk Management Executive Committee dient als Diskussions- und Entscheidungsgremium innerhalb von Group Risk Management und ist insbesondere für die Organisation und strategische Entwicklung des Risikomanagements sowie die Schaffung und Einhaltung einer einheitlichen Risikokultur verantwortlich. Ebenfalls stellt es die Umsetzung der Konzernrisikostrategie und der Beschlüsse des Vorstands in der Risikofunktion sicher. Compliance-Risiken werden insbesondere auch im Global Compliance Board (GCB) behandelt. Das GCB wurde als Forum für den Austausch von Informationen zu wichtigen Compliance-Themen und Aufsichtsmaßnahmen im Hinblick auf Compliance in der Bank eingerichtet. Darüber hinaus dient das GCB als Informationsplattform für Segmente und Funktionen über Compliance-Kultur, Änderungen von Compliance-Vorschriften, Aktualisierungen von Compliance-bezogenen Richtlinien und deren Auswirkungen. Eine vollständige, zeitnahe, transparente und methodisch adäquate Risikomessung ist die Grundvoraussetzung für die permanente Sicherstellung der Liquiditäts- und Kapitalausstattung im Commerzbank-Konzern. Unsere Geschäfts- und Risikostrategie wird durch die eingesetzten Verfahren messbar, transparent und kontrollierbar. Unsere eingesetzten Methoden und Modelle zur Risikomessung entsprechen aktuellen gängigen Standards der Bankenbranche und unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling, die interne Revision, unsere externen Wirtschaftsprüfer und die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Die Verfahren sind nach unserer Einschätzung geeignet, die Risikotragfähigkeit und jederzeitige Zahlungsfähigkeit nachhaltig sicherzustellen. Wir erachten unsere Risikomanagementmethoden und -verfahren sowie unser Risikomanagementsystem insgesamt als angemessen und wirksam. Ebenso erachten wir unser IKS insgesamt als angemessen und wirksam. Details zum IKS in der Commerzbank sind im Abschnitt zu den operationellen Risiken zu finden. Risikostrategie und Risikosteuerung Die Gesamtrisikostrategie regelt, im Einklang mit der Geschäftsstrategie, die risikostrategische Ausrichtung des Commerzbank-Konzerns. Sie legt den Risikoappetit als maximales Risiko fest, das die Bank bei dem Verfolgen ihrer Geschäftsziele einzugehen bereit ist und das sie eingehen kann, ohne existenzielle Bedrohungen, die über die inhärenten Risiken hinausgehen, zuzulassen. Leitgedanke ist das Sicherstellen einer angemessenen Liquiditäts- und Kapitalausstattung des Konzerns. Dies umfasst auch die Sicherung der Umsetzungsfähigkeit der Geschäftsstrategie "Zeit, was zu bewegen" durch ein Risikoprofil im Einklang mit den regulatorisch und kapitalmarktseitig determinierten Spielräume. Entsprechend werden aus diesen Anforderungen adäquate Limite für die dem Konzern zur Verfügung stehenden Risikoressourcen Kapital und Liquidität abgeleitet. Die übergreifenden Limite der Gesamtrisikostrategie sind dabei konsistent zu den Indikatorschwellen des Recovery-Plans. Im Rahmen der "Strategie 2024" wurden wesentliche strategische Maßnahmen bereits erfolgreich implementiert. Damit hat sich das verbleibende Umsetzungsrisiko reduziert. Es bestehen aber weiterhin bedeutende idiosynkratische Geschäftsrisiken, die sich aus kontinuierlichen Herausforderungen an das Geschäftsmodell ergeben. Im Wesentlichen sind hier die Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten, Kundenerwartungen und Regulierungen zu nennen. Die "Strategie 2027" stellt die wesentlichen Stakeholder Kunden, Mitarbeitende und Investoren und ihre Erwartungen in einem weiterhin sehr volatilen und herausfordernden Umfeld konsequent in den Mittelpunkt. Der eingeschlagene Wachstumskurs wird unter Erhöhung der Profitabilität und der Arbeitgeberattraktivität fortgesetzt. Im Rahmen der aktuellen Strategie definiert die Commerzbank dabei die drei Säulen Exzellenz, Verantwortung und Wachstum. Hinsichtlich der Risikokosten besteht der Anspruch, sie jederzeit aus dem operativen Geschäft zu erwirtschaften. Aus der Kernfunktion einer Bank als Liquiditäts- und Risikotransformator resultieren unvermeidliche Bedrohungen, die im Extremfall den Fortbestand des Instituts gefährden können. Diese hängen vom jeweiligen Geschäftsmodell der Bank ab und werden bei der Verfolgung der Geschäftsziele in Kauf genommen. Grundlage der strategischen Ausrichtung der Commerzbank bildet die Geschäftsstrategie. Bei einer nachhaltigen Änderung der Bewertung der inhärenten und existenziellen Bedrohungen für die Commerzbank sind gegebenenfalls das Geschäftsmodell und damit die Geschäfts- sowie Risikostrategie mittel- und langfristig durch den Vorstand anzupassen. Eine Unterscheidung der Art der in Kauf genommenen Risiken kann anhand zweier grundsätzlicher Bedrohungsszenarios erfolgen. Der Eintritt einer inhärenten existenziellen Bedrohung gefährdet den Fortbestand der Commerzbank. Eine Rettung der Commerzbank wäre in diesem Fall ohne staatliche Maßnahmen oder erhebliche regulatorische Stützungsmaßnahmen (im Sinne zum Beispiel von Garantieschirmen, Duldung erheblichen Abweichens von regulatorischen Kapitalanforderungen und Rettungsfusion) beziehungsweise Aktivierung des Single Resolution Mechanism (SRM) kaum darstellbar. Gegen diese inhärenten existenziellen Bedrohungen werden gleichwohl Mitigierungsstrategien entwickelt, um möglichst die Wahrscheinlichkeit eines Schadens oder das Ausmaß zu reduzieren. Dagegen besteht im Falle der Realisierung einer dem Geschäftsmodell inhärenten, aber nicht existenziellen Bedrohung grundsätzlich die Möglichkeit zur Mitigierung unter anderem durch am Markt verfügbare Kapitalmaßnahmen oder Nutzung entsprechender Kapitalpuffer. Eine Aktivierung des Single Resolution Mechanism (SRM) ist mithin in diesem Bedrohungsszenario nicht notwendig. Zu den geschäftsmodell-inhärenten existenziellen Bedrohungen zählen für die Commerzbank aufgrund ihres Geschäftsmodells beispielsweise der Ausfall von Deutschland, der Zerfall der Euro-Zone sowie ein Ausfall eines/mehrerer der anderen großen europäischen Länder oder ein Ausfall der USA, ein Zusammenbruch der Finanzmärkte in Verbindung mit einem Entfall der Grundfunktionalitäten der EZB oder ein Bank-Run, dessen Bedrohungen über den aus aktuell bekannten Ereignissen auf die Commerzbank übertragbaren Komponenten liegen, ein Zusammenbruch oder eine massive Funktionsstörung von globalen Clearinghäusern sowie auch extreme Cyberattacken auf Staaten und Institutionen aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und geopolitischer Spannungen. Geschäftsmodellinhärente (nicht existenzielle) Bedrohungen werden beim Verfolgen des Geschäftsziels in Kauf genommen. Zu diesen zählen unter anderem ein Ausfall eines oder weniger bedeutender (peripherer) Länder der Eurozone ohne signifikante systematische Weiterungen und eine tiefe, mehrere Jahre anhaltende Rezession mit schweren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und daraus folgende Konsequenzen wie massive Kreditausfälle, exzessive Ziehung von Linien durch Kunden oder starker Abfluss von Kundeneinlagen mit Auswirkungen auf die Liquiditätslage. Folgen geopolitischer Krisen wie gegenwärtig ausgelöst durch den anhaltenden Krieg Russlands gegen die Ukraine oder auch Handelskriege, beispielweise zwischen den USA und China, können massive Auswirkungen auf die weltweiten Märkte haben und bedrohen die Commerzbank als international aufgestelltes Institut in ihrem Geschäftsmodell. Die Maßnahmen für das Management von Markt-, Liquiditäts-, Kredit- und operationellen Risiken aufgrund der speziellen Erfordernisse der geopolitischen Krise, mit denen sich die Commerzbank auf das neue Szenario nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine eingestellt hat, bestehen fort. Die zu beobachtenden Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten und Rohstoffpreise zeigen aber auch, dass die Auswirkungen noch anhalten und durch die zusätzliche Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Nahen Osten weiterhin schwer abzuschätzen sind. Generell erfordert das geopolitische Risikoprofil eine Berücksichtigung bei der Definition des Risikoappetits im Sinne einer vorausschauenden Bestimmung der (Länder-)Risikobereitschaft für mögliche geopolitische Krisen (zum Beispiel mit Blick auf China). Im Zuge der weiter zunehmenden Digitalisierung des Geschäftsumfeldes und der digitalen Transformation der Commerzbank ist das Cyberrisiko eine inhärente zu akzeptierende Bedrohung. Je nach Schwere und Betroffenheit einer Cyberattacke ist das Cyberrisiko auch als existenzielle Bedrohung zu betrachten, weshalb die Commerzbank kontinuierlich an der Verbesserung der Cyberresilienz arbeitet. Die weitere Entwicklung und mögliche Konsequenzen der Situation der mBank im Zusammenhang mit auf Schweizer Franken indexierten Darlehen und der zusätzlich national regulatorisch eingeräumten sogenannten "Credit Holidays" in Kombination mit einem Ausfall von Polen stellen politische Risiken dar. Diese können die Commerzbank signifikant bedrohen und erfordern möglicherweise besondere mitigierende kapitalmarktbezogene Maßnahmen. Eine weitere inhärente Bedrohung stellen Umweltrisiken dar. Hierunter verstehen wir sowohl Klima- als auch Biodiversitätsrisiken, die jeweils nochmals in physische und transitorische Risiken unterteilt werden können. Wir betrachten Umweltrisiken nicht als separate Risikoart, sondern als ein sogenanntes horizontales Risiko, welches sich in den bekannten Risikoarten wie Kreditrisiko oder Marktrisiko materialisieren kann. Insbesondere transitorische Risiken bergen über den kurzfristigen Zeitraum noch schwer einschätzbare Risiken (aber auch Chancen). Diese Bedrohung für die Commerzbank zu erfassen und zu mitigieren, ist eines der risikostrategischen Ziele. Entsprechend ermittelt die Commerzbank für jede Risikoart im Rahmen eines jährlichen Prozesses, ob Umweltrisiken ein wesentlicher Treiber sind. Insbesondere wurde die grundlegende Erfassung und Steuerung der Umweltrisiken bereits in der Beurteilung der Risikotragfähigkeit etabliert. Weiterhin wurden im Environmental-Social-Governance-(ESG-)Rahmenwerk der Commerzbank die CO 2 -Emissionsintensitäten des Kundenportfolios auf Basis expliziter und extern kommunizierter Sektorziele (SBTi) berichtet und eine initiale Steuerung aufgebaut. Auf dieser Basis wird die Steuerung von Klimarisiken in Zusammenhang mit der verfolgten Nachhaltigkeitsstrategie weiter ausgebaut und operationalisiert inklusive kontinuierlicher Verbesserung von Daten und Methoden. Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten stellt sich die Commerzbank antizipativ auf absehbare anstehende Änderungen der regulatorischen Anforderungen oder der Rechnungslegungsstandards ein. Allerdings können derartige Änderungen beziehungsweise deren (rückwirkende) Auslegung nachhaltige bis zu existenzbedrohenden Auswirkungen für das Geschäftsmodell der Commerzbank haben. Diese regulatorischen Risiken werden von der Commerzbank in Kauf genommen, da in vielen Fällen keine Möglichkeit besteht, diese Risiken zu mitigieren oder zu steuern. Die Gesamtrisikostrategie deckt gemäß Risikoinventur alle wesentlichen Risiken ab, denen die Commerzbank aktuell ausgesetzt ist. Sie wird jährlich beziehungsweise bei Bedarf ad hoc aktualisiert, in Form von Teilrisikostrategien für die wesentlichen Risikoarten weiter detailliert und über Policies, Regularien und Arbeitsanweisungen/Richtlinien konkretisiert und umgesetzt. Im vorgelagert durchzuführenden Prozess der Risikoinventur zielt die Commerzbank darauf ab, dass alle für den Konzern relevanten Risikoarten identifiziert und bezüglich ihrer Wesentlichkeit bewertet werden. Die Einschätzung der Wesentlichkeit richtet sich hierbei nach der Frage, ob das Eintreten des Risikos mittel- oder unmittelbar einen maßgeblichen negativen Einfluss auf die Risikotragfähigkeit des Konzerns haben könnte. Im Rahmen des Planungsprozesses entscheidet der Vorstand, in welchem Umfang das Risikodeckungspotenzial des Konzerns ausgeschöpft werden soll. Auf dieser Basis werden in einem zweiten Schritt die einzelnen quantifizierbaren Risikoarten, die zum Kapitalbedarf beitragen, limitiert. Als Ergebnis der Planung wird den steuerungsrelevanten Einheiten ein Kapitalrahmen zugewiesen. Im Rahmen des unterjährigen Monitorings wird die Einhaltung der Limite und Leitplanken überprüft. Bei Bedarf werden Steuerungsimpulse gesetzt. Darüber hinaus werden in der Gesamtrisikostrategie weitere Frühwarnschwellen festgelegt, mit deren Hilfe potenzielle negative Entwicklungen frühzeitig identifiziert werden können. Eine der originären Aufgaben des Risikomanagements ist das Vermeiden von Risikokonzentrationen. Diese können durch den Gleichlauf von Risikopositionen sowohl innerhalb einer Risikoart (Intra-Risikokonzentrationen) als auch über verschiedene Risikoarten hinweg (Inter-Risikokonzentrationen) entstehen. Letztere resultieren aus gemeinsamen Risikotreibern oder aus Interaktionen verschiedener Risikotreiber unterschiedlicher Risikoarten. Durch die Einrichtung von Risikosteuerungs- und Controllingprozessen gewährleistet die Commerzbank die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken und damit verbundener Risikokonzentrationen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Commerzbank-spezifischen Risikokonzentrationen im Risikomanagement berücksichtigt werden. Mithilfe von Szenarioanalysen wird regelmäßig Transparenz über Risikokonzentrationen geschaffen. Die Ausgestaltung der Szenarios und das ganzheitliche Vorgehen gewährleisten dabei, dass die Wirkung adverser Szenarios auf die Portfolioschwerpunkte und Risikokonzentrationen zielgerichtet untersucht wird. Das Management wird regelmäßig über die Ergebnisse der Analysen informiert, sodass potenzielle Verlustgefahren rechtzeitig vermieden werden können. Der Group Risk & Capital Monitor ist der monatliche steuerungsorientierte Risikobericht zu Kapital-, Kreditrisiko-, Marktrisiko-, Liquiditätsrisiko-, Umweltrisiko- und OpRisk-Themen des Commerzbank-Risikomanagements. Er stellt gesamthaft alle genannten Risikoarten inklusive der ökonomischen und regulatorischen Risikotragfähigkeit für den Commerzbank-Konzern dar. Ziel des Berichts ist es, unter anderem den Vorstand und den Risikoausschuss des Aufsichtsrats über diese Risiken transparent und umfassend zu informieren, aus Risikosicht wichtige Entwicklungen aufzuzeigen sowie Steuerungsimpulse zu setzen. Insbesondere werden mit dem Bericht Limite und Leitplanken der Gesamtrisikostrategie überwacht. Die Genehmigung von Gesamtrisikostrategie und Group Risk & Capital Monitor erfolgt durch den Vorstand. Die Commerzbank hat Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct) verabschiedet, die verbindliche Mindeststandards für die unternehmerische Verantwortung der Commerzbank, für den Umgang mit Kundinnen und Kunden und Geschäftspartnern, für den Umgang miteinander sowie für den Geschäftsalltag definieren. Das Einhalten relevanter Gesetze, regulatorischer Vorgaben, Industriestandards und interner Regelungen ist dabei für die Bank wesentlicher Bestandteil der Risikokultur. Regelkonformes, angemessenes, couragiertes und integres Verhalten wird aktiv gefordert und nicht regelkonformes Verhalten sanktioniert. Prozessuale Erweiterungen gewährleisten eine einheitliche und faire Beurteilung von Fehlverhalten und stärken damit das Konsequenzen-Management nachhaltig. Wesentlicher Eckpfeiler der übergreifenden Risikosteuerung und -kultur in der Bank ist das Konzept der Three Lines of Defence (3 LoD), das als zentraler Bestandteil in der Konzernverfassung verankert ist. Gemäß dem Prinzip der Three Lines of Defence ist die Abwehr unerwünschter Risiken nicht auf die Bearbeitung durch die Risikofunktion beschränkt. Jede Einheit (Segmente und Funktionen) stellt entsprechend ihrer operativen Verantwortung die erste Verteidigungslinie dar und ist direkt verantwortlich für Identifikation und Management der Risiken im eigenen Verantwortungsbereich unter Einhaltung der vorgegebenen Risikostandards und Policies. So bildet insbesondere die Marktseite die erste Verteidigungslinie bei allen Geschäftsentscheidungen und hat dabei Risikoaspekte zu berücksichtigen. Die zweite Verteidigungslinie für jede Risikoart legt Standards für ein angemessenes Risikomanagement der jeweiligen Risikoart fest, stellt ein Monitoring und die Umsetzung dieser Standards sicher und nimmt Analysen sowie Bewertungen der Risiken vor. Für das Kredit- und Marktrisiko von Geschäftsentscheidungen bildet die Risikofunktion die zweite Verteidigungslinie. Dies umfasst insbesondere für das Kreditrisiko die Einbindung in den Kreditentscheidungsprozess durch ein zweites Votum. Die zweite Verteidigungslinie wird für einzelne Risikoarten auch von Einheiten außerhalb der Risikofunktion (zum Beispiel Group Communications) wahrgenommen. Die dritte Verteidigungslinie bildet die interne Revision. Risikokennziffern Die Commerzbank verwendet zur Messung, Steuerung und Limitierung der verschiedenen Risikoarten ein umfassendes System von Kennziffern und Verfahren. Die wichtigsten hiervon sind im Folgenden aufgeführt: Das ökonomisch erforderliche Kapital ist der Betrag, der zur Abdeckung unerwarteter Verluste aus risikobehafteten Positionen mit einem hohen Maß an Sicherheit (in der Commerzbank zurzeit 99,90 %) ausreicht. Die Risikotragfähigkeitsquote (RTF-Quote) zeigt die Überdeckung des ökonomisch erforderlichen Kapitals durch das Risikodeckungspotenzial. Das Exposure at Default (EaD) ist der erwartete Forderungsbetrag unter Berücksichtigung einer potenziellen (Teil-)Ziehung von offenen Linien und Eventualverbindlichkeiten, der die Risikotragfähigkeit bei Ausfall belasten wird. Der EaD wird im Folgenden auch als Exposure bezeichnet. Expected Loss (EL) oder Erwarteter Verlust ist die Messgröße für den potenziellen Verlust eines Kreditportfolios, der innerhalb eines Jahres aufgrund von historischen Verlustdaten zu erwarten ist. Die Risikodichte errechnet sich als Quotient aus Expected Loss zu Exposure at Default und stellt damit den relativen Risikogehalt eines Engagements oder Portfolios dar. Value at Risk (VaR) bezeichnet eine Methodik zur Quantifizierung von Risiken. Hierzu werden eine Haltedauer (zum Beispiel 1 Tag) und ein Konfidenzniveau (zum Beispiel 97,5 %) festgelegt. Der VaR-Wert bezeichnet dann diejenige Verlustobergrenze, die innerhalb der Haltedauer mit einer Wahrscheinlichkeit entsprechend dem Konfidenzniveau nicht überschritten wird. Der Credit Value at Risk (CVaR) ist der ökonomische Kapitalbedarf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von 99,90 %. Der Begriff resultiert aus der Anwendung des Value-at-Risk-Konzepts auf die Kreditrisikomessung. Inhaltlich stellt der Credit VaR (Unerwarteter Verlust - Unexpected Loss) eine Abschätzung dar, um welchen Betrag die Verluste aus Kreditrisiken den Erwarteten Verlust (Expected Loss) innerhalb eines Jahres potenziell übersteigen könnten. Diesem Ansatz liegt die Idee zugrunde, dass der Erwartete Verlust lediglich den langfristigen Mittelwert der Kreditverluste darstellt, dieser jedoch von den tatsächlichen Kreditausfällen des laufenden Geschäftsjahres (positiv oder negativ) abweichen kann. Risikotragfähigkeit und Stresstesting Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und des ICAAP der Commerzbank mit dem Ziel, eine angemessene Kapitalausstattung jederzeit sicherzustellen. Das Risikotragfähigkeitskonzept wird jährlich überprüft und weiterentwickelt. Das Risikotragfähigkeitskonzept umfasst die normative (regulatorische) und die ökonomische Perspektive. Zu den Kennzahlen der normativen Perspektive siehe Note 60 (Ausgewählte regulatorische Kennzahlen) des Konzernabschlusses. Bei der Ermittlung des ökonomisch erforderlichen Kapitals werden mögliche unerwartete Wertschwankungen betrachtet. Derartige über den Erwartungen liegende Wertschwankungen müssen durch das verfügbare ökonomische Kapital zur Deckung unerwarteter Verluste (Risikodeckungspotenzial) aufgefangen werden. Zur Bestimmung des ökonomischen Risikodeckungspotenzials werden nur Eigenkapitalbestandteile mit ihrem ökonomischen Wert berücksichtigt, die in der Fortführungsperspektive Verluste absorbieren. Die Quantifizierung des aus den eingegangenen Risiken resultierenden Kapitalbedarfs erfolgt auf Basis des internen ökonomischen Kapitalmodells. Bei der Festlegung des ökonomisch erforderlichen Kapitals werden alle im Rahmen der jährlichen Risikoinventur als wesentlich und quantifizierbar eingestuften Risikoarten des Commerzbank-Konzerns berücksichtigt. Die ökonomische Risikobetrachtung beinhaltet daher auch Risikoarten, die in den regulatorischen Anforderungen an die Eigenmittelausstattung von Banken nicht enthalten sind. Darüber hinaus reflektiert das Modell risikoartenübergreifende Diversifikationseffekte. Das Konfidenzniveau der ökonomischen Kapitalbedarfsermittlung beträgt 99,90 % und harmoniert mit dem Fortführungsansatz. Die quantifizierbaren wesentlichen Risiken im ökonomischen Kapitalmodell gliedern sich in Adressenausfallrisiko, Marktrisiko, operationelles Risiko und (in nachfolgender Tabelle nicht separat ausgewiesenes) Geschäftsrisiko sowie Objektwertänderungsrisiko. Weiterhin wird das Reserverisiko in der Risikotragfähigkeitsbetrachtung mittels eines entsprechenden Risikopuffers berücksichtigt. Das Geschäftsrisiko ist das Risiko eines potenziellen Verlustes, der aus Abweichungen der tatsächlichen Erträge und Aufwendungen von den jeweiligen Planzahlen resultiert. Das Geschäftsrisiko wird zur Substantiierung eines die Reagibilität der Kapitalsteuerung gewährleistenden, übergeordneten Managementpuffers verwendet. Im Objektwertänderungsrisiko wird das Risiko eines unerwarteten Wertverfalls von entweder bereits aktivisch bilanzierten Objekten des Konzerns oder von Objekten, die mittels vertraglich zugesicherter Verpflichtungen mit Optionscharakter in den nächsten 12 Monaten aktiviert werden können (insbesondere Immobilien), abgebildet. Umweltrisiken werden innerhalb der Commerzbank als horizontales Risiko definiert, die sich in bestehenden Risikokategorien manifestieren, wobei sowohl Transitions- als auch physische Risiken betrachtet werden. Die jährliche Wesentlichkeitsbeurteilung von Umweltrisiken bietet einen ganzheitlichen Überblick über die Auswirkungen auf bestehende wesentliche Risikoarten, die in der Risikoinventur identifiziert werden. Umweltrisiken werden in der Risikotragfähigkeitsanalyse der Commerzbank über einen Risikopuffer für die als wesentlich von Umweltrisiken beeinflussten Adressenausfall- und Marktrisiken reflektiert. Nähere Ausführungen zu den Umweltrisiken sind dem Abschnitt Environmental-Social-Governance-(ESG-)Risiken auf Seite 258 ff. zu entnehmen. Der Ergebnisausweis der Risikotragfähigkeitsanalyse erfolgt anhand einer Risikotragfähigkeitsquote (RTF-Quote), die die Überdeckung des ökonomischen Kapitalbedarfs durch das Risikodeckungspotenzial anzeigt. Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit erfolgen monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Per 31. Dezember 2023 betrug die RTF-Quote 191 %. Der Anstieg des ökonomischen Risikodeckungspotenzials gegenüber Dezember 2022 ist vor allem auf die Ertragsentwicklung und den marktinduzierten Rückgang der stillen Lasten zurückzuführen. Der Rückgang des Marktrisikos reflektiert die gesunkenen Marktvolatilitäten. Die RTF-Quote liegt weiterhin auf hohem Niveau. scrollen Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € 31.12.2023 31.12.2022 Ökonomisches Risikodeckungspotenzial 24 22 Ökonomisch erforderliches Kapital 1 13 13 davon für Adressenausfallrisiko 2 9 8 davon für Marktrisiko 3 3 4 davon für operationelles Risiko 4 2 2 davon Diversifikationseffekte - 2 - 2 RTF-Quote (%) 5 191 163 1 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Risikopuffer für Reserverisiko, für die Quantifizierung potenzieller Wertschwankungen von Intangibles sowie für Umweltrisiken. 2 Einschließlich Puffer (zum Beispiel für geplante Methodenänderungen). 3 Einschließlich Einlagenmodellrisiko. 4 Einschließlich Cyber- und Compliance-Risiko. 5 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer). Änderung der Quote zum 31. Dezember 2022 aufgrund geänderter Marktrisikozahlen. Die Commerzbank nutzt makroökonomische Stresstests zur Überprüfung der Risikotragfähigkeit bei unterstellten adversen Veränderungen des volkswirtschaftlichen Umfeldes. Die zugrunde liegenden Szenarios berücksichtigen die Interdependenz der Entwicklung von Realwirtschaft und Finanzwirtschaft. Sie werden quartalsweise aktualisiert und vom Group ALCO verabschiedet. Die Szenarios beschreiben eine außergewöhnliche, aber plausible negative Entwicklung der Volkswirtschaft, insbesondere mit Blick auf die für die Commerzbank relevanten Portfolioschwerpunkte (zum Beispiel exportorientierte Branchen in Deutschland) und Geschäftsstrategien. Auch aktuelle adverse Entwicklungen (zum Beispiel hohe Energiekosten) werden bei der Erstellung der Szenarios berücksichtigt. Die Stresstests umfassen in der ökonomischen Perspektive einen Zeithorizont von 12 Monaten. Die Szenario-Simulation erfolgt quartalsweise auf Konzernebene unter Bezug auf die Inputparameter der ökonomischen Kapitalbedarfsberechnung für alle wesentlichen und quantifizierbaren Risikoarten. Zusätzlich zum Kapitalbedarf wird auf Basis der makroökonomischen Szenarios auch die Gewinn- und-Verlust-Rechnung gestresst. Darauf aufbauend wird die Entwicklung des Risikodeckungspotenzials simuliert. Während die RTF-Quote im Limitsystem der Commerzbank verankert ist, sind für die Risikotragfähigkeit im gestressten Umfeld Leitplanken als Frühwarnmechanismus festgelegt. Die laufende Überwachung der Limite und Leitplanken ist fester Bestandteil des internen Berichtswesens. Bei Verletzung der Limite werden definierte Eskalationen ausgelöst. Das Risikotragfähigkeits- und Stresstestkonzept unterliegt einer jährlichen internen Überprüfung und wird fortlaufend weiterentwickelt. Dabei wird auch die Entwicklung des regulatorischen Umfeldes berücksichtigt. Ergänzend zu den regulären Stresstests werden jährlich auch sogenannte "Reverse Stresstests" auf Konzernebene durchgeführt. Im Gegensatz zu regulären Stresstests ist hierbei das Ergebnis der Simulationen vorbestimmt: die nachhaltige Gefährdung der Bank. Ziel des Analyseprozesses im reversen Stresstest ist es, durch Identifikation und Bewertung von Extremszenarios und -ereignissen eine Erhöhung der Transparenz über bankspezifische Gefährdungspotenziale und Risikozusammenhänge zu bewirken. Auf dieser Basis können zum Beispiel Handlungsfelder im Risikomanagement einschließlich der regulären Stresstests identifiziert und in die Aktivitäten zur kontinuierlichen Weiterentwicklung einbezogen werden. Die Commerzbank führt jährlich verschiedene Umweltrisiko-bezogene Szenarioanalysen und Stresstests durch. Dabei werden sowohl sämtliche wesentlichen Risikoarten hinsichtlich ihrer Betroffenheit durch Umweltrisiken analysiert als auch materiell von Umweltrisiko betroffene Risikoarten einem Stresstest unterzogen. Darüber hinaus nimmt die Commerzbank auch an aufsichtlichen Stresstests teil, in den Jahren 2023 und 2024 insbesondere der EBA "One-off Fit-for-55 climate risk scenario analysis". Risikoaktiva Im Jahr 2023 sind die aus den Geschäftsaktivitäten der Commerzbank resultierenden Risikoaktiva von 169 Mrd. Euro auf 175 Mrd. Euro gestiegen. Nachstehende Tabelle gibt eine Übersicht über die Verteilung der Risikoaktiva, aufgeteilt nach Segmenten und Risikoarten: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Risikoaktiva Mrd. € Adressenausfallrisiko Marktrisiko Operationelles Risiko Gesamt Adressenausfallrisiko Marktrisiko Privat- und Unternehmerkunden 40 1 13 54 40 1 Firmenkunden 73 5 5 83 73 4 Sonstige und Konsolidierung 32 2 4 38 28 2 Konzern 144 8 23 175 140 7 scrollen 31.12.2022 Risikoaktiva Mrd. € Operationelles Risiko Gesamt Privat- und Unternehmerkunden 13 54 Firmenkunden 5 82 Sonstige und Konsolidierung 3 34 Konzern 21 169 Regulatorisches Umfeld Die Commerzbank agiert in national und supranational regulierten Märkten. Außerdem ist sie den übergreifenden Anforderungen der Rechnungslegungsstandards unterworfen. Änderungen der regulatorischen Anforderungen oder der Rechnungslegungsstandards, deren Häufigkeit und Materialität in den vergangenen Jahren stetig zugenommen haben, können nachhaltige Auswirkungen für die Finanzindustrie im Allgemeinen und das Geschäftsmodell der Commerzbank im Speziellen haben. Ergänzend zu dieser anhaltend hohen Regulierungsintensität weitet sich das Regulierungsspektrum für Banken auch auf Bereiche wie zum Beispiel Artificial Intelligence, Digitalisierung und Krypto-Regulierung aus. Die Commerzbank nimmt unverändert frühzeitig und aktiv an den Konsultationsprozessen zur Vorbereitung der anhaltenden Veränderungen des Umfeldes teil. Dabei beobachtet und bewertet sie die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich zukünftiger Regulierungsvorhaben. Auf globaler Ebene sind dies insbesondere die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht veröffentlichten Standards zu Marktrisiken, operationellen sowie Kreditrisiken ("Basel III-Finalisierung"). Auf europäischer Ebene verfolgt die Commerzbank nach Abschluss der Trilogverhandlungen zum EU-Bankenpaket die weitere Umsetzung der Basel III-Finalisierung sowie Initiativen der EU-Kommission zur Einführung einer europäischen Einlagensicherung, zur Schaffung einer Kapitalmarktunion und zur Umsetzung des "European Green Deal", die EBA-Initiative zur Überarbeitung der Internen-Risiko-Modelle ebenso wie zahlreiche Vorhaben aus dem Bereich der Digitalisierung und Krypto-Regulierung. Mit Basel III hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht unter anderem umfassende Regelungen zu Eigenkapitalbestandteilen und -quoten sowie zum Liquiditätsrisikomanagement veröffentlicht. Seit dem 1. Januar 2014 sind die entsprechenden Capital Requirements Regulation & Directive (CRR & CRD) als europäische Umsetzung von Basel III in Kraft, wobei die Einführung zum Teil stufenweise bis 2019 erfolgte (sogenanntes "Phas-in"). Ergänzend wurde eine Vielzahl von Regulierungen insbesondere durch die European Banking Authority (EBA) veröffentlicht, die sukzessive in Kraft treten; dies wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Anfang Dezember 2023 wurden im Rahmen der Basel III-Finalisierung die Gesetzentwürfe zum EU-Bankenpaket, bestehend aus CRR III und CRD VI, nach Abschluss der EU-Trilogverhandlungen veröffentlicht. Die finale Publikation im offiziellen Amtsblatt der Europäischen Union wird im ersten Halbjahr 2024 erwartet. Darüber hinaus sind im Rahmen des Bankenpakets circa 140 Mandate an die EBA zur detaillierten Ausarbeitung und Überprüfung der EU-Vorgaben vorgesehen. Als Datum der Erstanwendung der CRR III ist weiterhin der 1. Januar 2025 geplant. Die EU-Umsetzung berücksichtigt im Gegensatz zu den internationalen Baseler Vorgaben in mehreren Bereichen die Besonderheiten des europäischen Finanzmarktes. So wurden als Ergebnis des langjährigen Austauschs zwischen Standardsetzern, Banken und Verbänden beispielsweise Übergangsregelungen in den für europäische Banken wichtigen Bereichen Wohnimmobilienfinanzierung, der Finanzierung von Unternehmen ohne externes Rating oder für Verbriefungen aufgenommen, die den starken Anstieg der Kapitalanforderungen zumindest temporär bis einschließlich 2032 reduzieren. Auch haben die bereits aktuell bestehenden EU-Ausnahmeregelungen wie zum Beispiel für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen weiter Bestand. Die Commerzbank hat die auf dieser Grundlage erwarteten Effekte analysiert und unter Anwendung notwendiger Maßnahmen zur Mitigation in der internen Kapitalplanung reflektiert. Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) hat als zuständige Aufsichtsbehörde für die direkt von ihr beaufsichtigten Banken des Euroraums den jährlichen Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) durchgeführt. Am 8. Dezember 2023 hat die EZB die Commerzbank mit dem finalen SREP-Beschluss 2023 über die Ergebnisse des SREP und die damit einhergehenden aufsichtlichen Anforderungen informiert. "Die für das Jahr 2024 festgelegten bankspezifischen Kapitalanforderungen für den Commerzbank-Konzern "P2R" (Pillar-2-Requirement) und "P2G" (Pillar-2-Guidance) hat die EZB dabei um jeweils 25 Basispunkte erhöht. Der SREP-Beschluss ersetzt mit Wirkung zum 1. Januar 2024 den bisherigen SREP-Beschluss. Im Jahr 2023 wurde durch die EZB die Etablierung der Steuerung von Umweltrisiken nach der thematischen Überprüfung (Thematic Review) im Jahr 2022 weiter eng überwacht. In diesem Zuge fanden mehrere Workshops statt, deren Ergebnisse für einzelne Banken qualitative/quantitative SREP-Implikationen hatten. Die Commerzbank war davon nicht betroffen. Die EZB erwartet eine vollumfängliche Erfüllung der Anforderungen aus ihrem "Leitfaden zu Klima- und Umweltrisiken" bis Ende 2024. Zudem führen EBA und EZB seit Ende 2023 eine "One-off Fit-for-55 climate risk scenario analysis" durch, die bankseitigen Datenlieferungen hierzu werden im März 2024 abgeschlossen. Die Commerzbank ist nach der 2023 verabschiedeten EU Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet, für das Geschäftsjahr 2024 erstmals eine nichtfinanzielle Erklärung nach CSRD-Vorgaben im Lagebericht zu veröffentlichen. Diese ersetzt den bisherigen nichtfinanziellen Bericht nach der EU Non-financial Reporting Directive (NFRD). Die künftige Berichterstattung wird inhaltlich detaillierter zu einer großen Bandbreite an ESG-Themen und sich auf den gesamten finanziellen Konsolidierungskreis erstrecken. Zur fristgerechten Umsetzung hat die Commerzbank 2023 ein konzernweites Projekt aufgesetzt. Seit Mitte 2014 gilt das EU-Regelwerk für die Sanierung und Abwicklung von Banken, die Bank Recovery and Resolution Directive. Seit dem 1. Januar 2016 ist die Verantwortung für die Erstellung von Abwicklungsplänen und die Abwicklung gefährdeter EZB-beaufsichtigter Institute auf das Single Resolution Board (SRB) in Brüssel übergegangen. Zeitgleich startete die Finanzierung des einheitlichen Abwicklungsfonds durch die Banken des Euroraums. Das SRB legt die formale "Minimum Requirement for Own Funds and Eligible Liabilities (MREL)"-Anforderung für die in seiner Zuständigkeit liegenden Banken auf konsolidierter und individueller Basis fest. Die gesetzlichen Grundlagen zur Festsetzung von "Minimum Requirement for Own Funds and Eligible Liabilities" (MREL) und "Total Loss-Absorbing Capacity" (TLAC) wurden auf europäischer Ebene überarbeitet und am 7. Juni 2019 als Teil des Risikoreduktionspakets in Form der Single Resolution Mechanism Regulation (SRMR II), der Bank Recovery and Resolution Directive II (BRRD II) und der CRR II veröffentlicht. Die BRRD II erfordert als europäische Richtlinie eine Umsetzung in nationales Recht innerhalb von 18 Monaten. Die Änderungen beinhalteten unter anderem Anpassungen der Berechnungslogik und für bestimmte Banken ein gesetzlich vorgeschriebenes Nachrangerfordernis für Teile der MREL. Die neuen Vorschriften traten überwiegend im Dezember 2020 in Kraft. Der konzernweite Recovery-Plan wurde im vierten Quartal 2023 aktualisiert, um den regulatorischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Darin wird unter anderem ausführlich beschrieben, über welche Handlungsoptionen und Sanierungspotenziale die Bank im Krisenfall verfügt und welche spezifischen Sanierungsmaßnahmen bei unterschiedlichen Belastungsszenarios die Bank wieder aus dem Sanierungszustand hinausführen. Auch bezüglich der Compliance-Risiken bleibt das regulatorische Umfeld weiterhin anspruchsvoll. Unverändert relevant sind die Vorgaben im Zusammenhang mit der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, wie die Umsetzung der neuen Verwaltungspraxis der BaFin, die geplante Schaffung einer neuen nationalen Anti-Geldwäsche-Behörde (Bundesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität) sowie die Vorgaben internationaler Standardsetzer, zum Beispiel das neue EU-Geldwäschepaket (EU Anti-Money Laundering Package). Aufgrund der geopolitischen Lage sind zudem die von Regierungen oder supranationalen Institutionen wie den Vereinten Nationen (UN) oder der Europäischen Union (EU) erlassenen Sanktionen von besonderer Bedeutung für die Commerzbank. Insbesondere die als Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine erlassenen Sanktionen werden aktiv von Group Compliance beobachtet. Zuletzt zielten die EU-Sanktionspakete insbesondere auf die Verhinderung von Sanktionsumgehungen über Drittstaaten ab. Zudem haben die Vereinigten Staaten im Jahr 2023 die Möglichkeit geschaffen, Sekundärsanktionen gegen ausländische Finanzinstitutionen zu erlassen, die auf Transaktionen mit bestimmten russischen Wirtschaftssektoren abzielen. Daneben beobachtet Group Compliance die aktuellen Entwicklungen des Nahostkonflikts in Israel und Gaza. Mit Blick auf die geplante Verwahrung von Kryptowerten für Firmenkunden, wofür der Bank Ende 2023 die Kryptoverwahrlizenz gemäß § 32 KWG erteilt wurde, ergeben sich neue Anforderungen an die Commerzbank. Diese umfassen unter anderem die Neufassung der Geldtransfer-Verordnung (GTVO) sowie die Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR), welche insbesondere durch delegierte Rechtsakte und Veröffentlichungen der EBA und ESMA (European Securities and Markets Authority) konkretisiert werden. Die genannten Rechtsakte treten am 30. Dezember 2024 in Kraft. Darüber hinaus stehen mit Betrugs-, Bestechungs- und Korruptionsprävention (hier unter anderem KWG § 25h, United Kingdom Bribery Act und United States Foreign Corrupt Practices Act) und Markets Compliance (unter anderem neue EU-Vorgaben zu Sustainable Finance, sowie US-Vorgaben, CFTC Regulations) weitere Risikotypen im regulatorischen Fokus. Zusätzlich wird der Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in der Commerzbank sowie in Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern entlang der Lieferkette gemäß dem im Jahr 2023 in Kraft getretenen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz durch Group Compliance überwacht. Adressenausfallrisiken Das Adressenausfallrisiko beinhaltet die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes durch den Ausfall eines Geschäftspartners. Es zählt zu den quantifizierbaren wesentlichen Risiken mit den Unterrisikoarten Kreditausfallrisiko, Emittentenrisiko, Kontrahentenrisiko, Länder- und Transferrisiko, Veritätsrisiko sowie Reserverisiko. Strategie und Organisation Die Kreditrisikostrategie ist die Teilrisikostrategie für Adressenausfallrisiken und aus der Gesamtrisikostrategie abgeleitet. Sie ist in den ICAAP-Prozess des Commerzbank-Konzerns fest eingebettet und bildet das Bindeglied zwischen der risikoartenübergreifenden Gesamtbankrisikosteuerung und der Operationalisierung der Steuerung von Adressenausfallrisiken. Übergeordnetes Ziel ist die Sicherstellung einer angemessenen Portfolioqualität des Kreditportfolios. Hierzu definiert die Kreditrisikostrategie den Kreditrisikoappetit, legt die risikostrategischen Schwerpunkte fest, gibt einen Überblick über die wesentlichen Steuerungskonzepte im Kreditrisikomanagement und leistet damit einen integralen Beitrag zur Wahrung der Risikotragfähigkeit im Konzern. Dabei bedient sich die Kreditrisikostrategie quantitativer und qualitativer Steuerungsinstrumente, die den Entscheidungsträgern klare Orientierung für die Portfoliosteuerung wie auch die Einzelfallentscheidung geben sollen. Das herausfordernde Umfeld bestand weiterhin im Jahr 2023 und manifestierte sich insbesondere in einer sich abzeichnender Rezession, Energieknappheit und sich verändernder Handelskorridore. Die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Kreditportfolio der Commerzbank zeigten sich vornehmlich in besonders stark betroffenen Branchen. Weiterhin folgt das Kreditrisikomanagement der Commerzbank unverändert dem Leitgedanken: "Steuerung auf ein "Low-Risk-Profil" unter Begrenzung von Klumpenrisiken und portfoliospezifischer Risikosteuerung". Die Finanzierung der Transformation der deutschen Wirtschaft zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens ist hierbei ein weiterer Schwerpunkt. In das Kreditrisikomanagement sind sowohl die Marktseite als auch die Risikofunktion auf Basis einer konzernweit einheitlichen Kreditrisikokultur als 1st LoD und 2nd LoD involviert. Das Kreditrisikomanagement ist eine gemeinschaftliche Aufgabe der Marktseite und der Risikofunktion auf Basis einer konzernweit einheitlichen Kreditrisikokultur. Gesetzestreues und regelkonformes sowie moralisch und ethisch einwandfreies Verhalten sind fester Bestandteil einer Kultur der Integrität und gehören zum Selbstverständnis der Kreditrisikokultur. Dabei werden Adressenausfallrisiken unabhängig von Segmentgrenzen nach einheitlichen Standards beurteilt. Gemäß dem Prinzip der Three Lines of Defence stellt die Marktseite die erste Verteidigungslinie dar und hat bei Geschäftsentscheidungen Risikoaspekte zu berücksichtigen. Zweite Verteidigungslinie ist die Risikofunktion (Marktfolge und Risikocontrolling), deren Aufgabe in der Steuerung, Begrenzung und Überwachung von Risiken liegt. Die dritte Verteidigungslinie bildet die interne Revision. Deren Aufgabe ist die unabhängige Überprüfung der Prozesse und Sicherheitsvorkehrungen der Bank und somit auch die Beurteilung der Aktivitäten der ersten und zweiten Verteidigungslinie. Das Group Credit Committee ist das oberste Entscheidungsgremium des operativen Kreditrisikomanagements, das aus jeweils zwei Vertretern der Marktfolge und der Marktseite gebildet wird. Es trifft Entscheidungen im Rahmen der ihm vom Vorstand übertragenen Kompetenzen und ist grundsätzlich für das Management aller Kreditrisiken zuständig. Das Group Credit Committee agiert dabei auf Basis der gültigen Kreditrisikostrategie. Unterhalb des Group Credit Committee sind Subkreditkomitees angesiedelt, die jeweils auf Basis ihrer Geschäftsordnung und innerhalb der vom Vorstand verabschiedeten Kompetenzen agieren. Sie setzen sich aus mindestens zwei Vertretern der Segmente und zwei Vertretern aus Group Risk Management zusammen. Die Subkreditkomitees sind grundsätzlich für das Management aller Kreditrisiken der jeweils verantworteten Teilportfolios zuständig und ihrerseits berechtigt, im Rahmen der Kompetenzvorgaben bestimmte Kreditentscheidungen weiterzudelegieren. Für das operative Kreditrisikomanagement auf Portfolio- und Einzelfallebene sind eigenständige Marktfolgeeinheiten verantwortlich. Die Zuständigkeiten sind nach Weißbereich und intensiv-betreutem Geschäft getrennt. Alle Kreditentscheidungen im Weißbereich sind Risk-Return-Entscheidungen. Markt und Marktfolge nehmen eine gemeinsame Verantwortung für Risiko und Ertrag eines Engagements wahr, wobei die Primärverantwortung der Marktseite für den Ertrag, die der Marktfolgeseite für das Risiko besteht. Entsprechend kann im Kreditentscheidungsprozess keine Seite in ihrer Primärverantwortung überstimmt werden. Dadurch dass das Risikomanagement im Rahmen des Kreditentscheidungsprozesses nicht überstimmt werden kann, ist das 3LoD Konzept eingehalten. Risikoauffällige Kunden werden durch spezialisierte Intensive-Care-Bereiche bearbeitet. Die Einschaltung dieser Bereiche erfolgt umgehend, wenn definierte Vorstellungskriterien oder zwingende Übergabekriterien erfüllt sind. Die wichtigsten Gründe für die Vorstellung im Aufgabensektor Intensive Care sind Kriterien in Abhängigkeit von Überziehungstagen neben anlassbezogenen Kriterien wie Rating, Zwangsmaßnahmen Dritter oder Kreditbetrug. Die Funktion Intensive Care entscheidet nach den Umständen des Einzelfalls über die weitere Vorgehensweise. Zwingend sind die Kunden in den Aufgabensektor Intensive Care zu übernehmen, wenn der Kunde im Ausfall ist (zum Beispiel wegen Insolvenz). Durch diese abgestufte Vorgehensweise wird sichergestellt, dass risikoauffällige Kunden risikoadäquat und zeitnah von Spezialisten in fest definierten einheitlichen Prozessen betreut werden. Risikosteuerung Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken bedient sich die Commerzbank eines umfassenden Risikomanagementsystems. Das Steuerungsrahmenwerk beinhaltet Aufbauorganisation, Methoden und Modelle, quantitative und qualitative Steuerungsinstrumente sowie Regularien und Prozesse. Das Risikomanagementsystem gewährleistet hierdurch top-down eine konsistente und durchgängige Steuerung des Gesamtkreditportfolios und der Teilportfolios bis hinunter auf die Einzelengagementebene. Die für die operative Risikosteuerung notwendigen Kennzahlen und Impulse leiten sich aus den übergeordneten Konzernzielen ab. Hierbei ist der Grundsatz der Steuerung auf ein Low-Risk-Profil in allen Geschäftsentscheidungen eng verknüpft mit dem Anspruch der Risikofunktion, risikoseitig vertretbares Geschäft zu begleiten. Vorzug erhalten Geschäfte und Produkte mit einem niedrigen Komplexitätsgrad. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Reagibilität einer Kreditlinie beziehungsweise eines Engagements. Quantitative Leitplanken der Kreditrisikostrategie gewährleisten hierbei eine Risikobegrenzung bei schwächeren Bonitäten und Engagements mit hohen Loss-at-Default-Beiträgen (Konzentrationsmanagement), ferner für ausgewählte Teilportfolios mit hohem Risikogewicht oder regulatorischer Relevanz und gegebenenfalls auch für einzelne Produkte mit hohem Portfolioanteil. Details zur Operationalisierung der Leitplanken für ausgewählte Teilportfolios sind in separaten Portfolio-Policies geregelt. Ergänzend definieren qualitative Steuerungsleitplanken in Form von Credit Policies das Zielgeschäft der Bank. Sie regeln für die Einzeltransaktion, mit welcher Art von Geschäften die zur Verfügung gestellten Risikoressourcen ausgenutzt werden sollen. Die Credit Policies sind fest im Kreditprozess verankert. Geschäfte, die nicht den Anforderungen entsprechen, werden über eine festgelegte Kompetenzordnung eskaliert. Konzernleitplanken basieren auf risikoorientierten Trendanalysen (zum Beispiel zur Entwicklung schwächerer Bonitäten im Zeitverlauf) unter Einwertung externer Rahmenbedingungen und interner Vorgaben. Portfolioleitplanken werden insbesondere aus risikoorientierten Stichtagsanalysen (zum Beispiel aus dem Ratingprofil einzelner Assetklassen) abgeleitet. Wesentliche Bestimmungsfaktoren von Produktleitplanken sind Trendanalysen produktspezifischer Risikotreiber (zum Beispiel zum Beleihungsauslauf von Baufinanzierungen). Die Erstellung der Credit- und Portfolio-Policies dagegen beruht primär auf einem mehrstufigen Abstimmungsprozess zwischen den Produkt- und Portfolioverantwortlichen aus Markt und Marktfolge unter Einwertung interner und externer Informationsquellen. Zur Überwachung der Einhaltung kreditrisikostrategischer Vorgaben ist ferner ein laufendes Monitoring und Reporting auf der Ebene des Gesamtkonzerns und der Segmente beziehungsweise der Teilportfolios etabliert. Asset Quality Reviews als Teil der 2nd LoD leisten hierbei wichtige Beiträge zur Qualitätssicherung. Schwerpunkt der Kontrollhandlungen sind regelmäßige Stichprobenprüfungen ausgewählter 2-Augen-Kreditprozesse. Ad-hoc-Berichtsprozesse sind etabliert. Ferner können Krisenereignisse die Angemessenheit der Kapital- und Liquiditätsausstattung und damit die Risikotragfähigkeit der Bank gefährden. Im Krisenfall sorgt die Task Force Risk Mitigation für die flexible Steuerung konzernweit abgestimmter Entscheidungen. So wurde anlässlich des Russland-Ukraine-Krieges zu Beginn des Jahres 2022 die Task Force aktiviert und auch im Jahr 2023 fortgeführt, um möglichst zeitnah Auswirkungen auf das Konzernportfolio zu identifizieren und gegensteuern zu können. Etablierte Notfallpläne gewährleisten eine schnelle und effiziente Umsetzung risikomitigierender Maßnahmen. Die Vermeidung von Risikokonzentrationen ist integraler Bestandteil des Risikomanagements. Um das erhöhte Verlustpotenzial aus gleichlaufenden Risikopositionen frühzeitig zu erkennen und zu begrenzen, werden Risikokonzentrationen aktiv gesteuert. Innerhalb des Adressenausfallrisikos werden neben engagementbezogenen Kreditrisikokonzentrationen (Klumpenrisiken) unter anderem auch Länder- und Branchenkonzentrationen betrachtet. Dabei werden segmentspezifische Besonderheiten berücksichtigt. Das Management und der Risikoausschuss des Aufsichtsrats werden turnusgemäß über die Ergebnisse der Analysen informiert. Steuerung der ökonomischen Kapitalbindung Die Steuerung der ökonomischen Kapitalbindung hat eine angemessene Kapitalausstattung des Commerzbank-Konzerns zum Ziel. Hierfür werden für das ökonomische Risikokapital alle relevanten Risikoarten in der Gesamtrisikostrategie konzernweit mit Limiten versehen, insbesondere wird ein CVaR-Limit festgelegt. Aufgrund der systematisch eingeschränkten Möglichkeiten zur kurzfristigen Reduktion des Ausfallrisikos ist es zur Steuerung des Kreditrisikos wichtig, die erwartete Entwicklung (mittel- und langfristig) zu berücksichtigen. Aus diesem Grund spielen Forecast-Werte der Kreditrisikokennzahlen in der laufenden Steuerung eine wichtige Rolle. Auf Ebene der Segmente und Geschäftsfelder werden Änderungen beim Forecast überwacht und bei Bedarf Steuerungsimpulse abgeleitet. Auf ein kaskadiertes Kapitallimitkonzept für das Kreditrisiko unterhalb der Konzernebene wird verzichtet. Steuerungsinstrumente und -ebenen im Überblick Ratingklassifizierung Das Ratingverfahren der Commerzbank umfasst 25 Ratingklassen für nicht ausgefallene Kunden (1,0 bis 5,8) und fünf Default-Klassen (6,1 bis 6,5). Die Commerzbank-Masterskala weist jeder Ausfallwahrscheinlichkeit genau eine zeitstabile Ratingklasse zu. Die Ratingverfahren werden jährlich validiert und bei Bedarf rekalibriert, sodass sie vor dem Hintergrund aller tatsächlich beobachteten Ausfälle die jeweils aktuelle Einschätzung widerspiegeln. Die den Ratings zugeordneten Spannweiten der Ausfallwahrscheinlichkeiten sind für alle Portfolios gleich. Dadurch ist entsprechend dem Ansatz der Masterskala eine interne Vergleichbarkeit gewährleistet. Zur Orientierung sind in der Commerzbank-Masterskala externe Ratings sowie die Bonitätsstufen nach Artikel 136 CRR indikativ gegenübergestellt. Da bei externen Ratings für verschiedene Portfolios auch unterschiedliche, von Jahr zu Jahr schwankende Ausfallraten beobachtet werden, ist eine direkte Überleitung jedoch nicht möglich. In der unter anderem auf dem Ratingergebnis beruhenden Kreditentscheidung sind die Kreditkompetenzen einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch die Kompetenzen der Komitees (Vorstand, Kreditkomitee, Subkreditkomitees) unter anderem nach Engagementgrößen sowie Ratingklassen gestaffelt. Commerzbank-Masterskala 1 CRR = Capital Requirements Regulation (EU) Nr. 575/2013. Risikominderung Die im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigten Sicherheiten für die Positionen im Performing-Portfolio veränderten sich im Berichtszeitraum auf Basis des Most Realistic Values (MRV) von 126,4 Mrd. auf 123,9 Mrd. Euro und blieben im Default-Portfolio unverändert bei 1,4 Mrd. Euro. In der Commerzbank findet Kreditrisikominderung unter anderem in Form von Sicherheiten und Aufrechnungsverfahren (Netting) Anwendung. Bei den Sicherheiten handelt es sich insbesondere um Grundschulden, finanzielle Sicherheiten, Garantien, Ausfallbürgschaften, Kreditderivate, Lebensversicherungen, sonstige Registerpfandrechte und sonstige Sachsicherheiten. Kreditrisikominderungseffekte aus der Hereinnahme anerkennungsfähiger Gewährleistungen (Garantien/Bürgschaften, vergleichbare Ansprüche gegenüber Dritten) berücksichtigt die Bank durch Verwendung der Risikoparameter (PD und LGD) des Gewährleistungsgebers beziehungsweise durch die Verwendung der aufsichtsrechtlich vorgegebenen Risikogewichte. Zum Berichtszeitpunkt wurde für Geschäfte im Performing-Portfolio mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 5,3 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 5,5 Mrd. Euro) aufgrund der vollständigen Besicherung keine Risikovorsorge gebildet. Garantiegeber unterliegen im Rahmen der Bewertung ihrer Haftungserklärung einer Bonitätsprüfung und Ratingfeststellung gemäß ihrer Branchen- und Geschäftszugehörigkeit. Ziel der Bonitätsprüfung ist dabei neben der Bonität auch die Feststellung der maximalen Zahlungsfähigkeit des Garanten. Die Qualität der Besicherung wird streng überprüft und laufend überwacht. Dies erfolgt in Abhängigkeit von der Sicherheitenart in angemessenen Abständen, mindestens jährlich, ansonsten anlassbezogen. Positive Korrelationen zwischen der Bonität des Schuldners und dem Wert der Sicherheit oder Garantie werden im Kredit- und Sicherheitenbearbeitungsprozess festgestellt, betroffene Sicherungsinstrumente finden keine Anrechnung. Die Sicherheitenbearbeitung und -bewertung erfolgt im Wesentlichen außerhalb der Marktseite. Die Bank nimmt für alle Kreditsicherheiten (Sach- und Personensicherheiten) Analysen in Bezug auf Sicherheitenkonzentrationen vor. Hierbei werden verschiedene Dimensionen wie beispielsweise Sicherheitenkategorien, Ratingklassen des Kreditnehmers oder regionale Zuordnungen der Sicherheiten überprüft. Der Vorstand wird regelmäßig in den oben beschriebenen Dimensionen über die Entwicklung des Sicherheitenbestandes und mögliche Auffälligkeiten/Konzentrationen informiert. Die Bewertung und Bearbeitung von Sicherheiten wird durch allgemeingültige Standards sowie sicherheitenartenspezifische Anweisungen (Richtlinien, Prozessbeschreibungen, EDV-Anweisungen) geregelt. Sicherheitenverträge sind rechtlich geprüft; wo möglich werden Standardverträge und Muster genutzt. Die zur Absicherung oder Risikominderung von Krediten aufgestellten Standards, beinhalten unter anderem: scrollen ― Rechtliche und operationelle Standards für Dokumentation und Datenerfassung sowie Bewertungsstandards. ― Einheitlichkeit und Aktualität der Sicherheitenbewertung durch die Festlegung von Bewertungsprozessen, die Vorgabe einheitlicher Bewertungsmethoden, Parameter und definierter Sicherheitsabschläge, die klare Festlegung von Zuständigkeiten und Verantwortung für den Bearbeitungs- und Bewertungsprozess sowie die Vorgabe regelmäßiger Neubewertungsfrequenzen. ― Sonstige Standards zur Berücksichtigung bestimmter Risiken, zum Beispiel operationelle Risiken, Korrelations- und Konzentrationsrisiken, Marktpreisänderungsrisiken (zum Beispiel bei Währungsschwankungen), Länderrisiken, Rechts- und Rechtsänderungsrisiken sowie Risiken eines unzureichenden Versicherungsschutzes. Commerzbank-Konzern Die Commerzbank fokussiert ihr Geschäft in den zwei Kundensegmenten Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden. Die geopolitischen Spannungen führen weiterhin zu hohen ökonomischen krisenbedingten Unsicherheiten. Die für die Risikovorsorgeermittlung verwendeten modellbasierten Parameter reflektieren diese Auswirkungen noch nicht vollständig. Das für diesen Sachverhalt gebildete Sekundäreffekte-TLA bildet nach Einschätzung der Commerzbank weiterhin die vorausschauend erwarteten Effekte angemessen ab. In den restlichen Risikokennzahlen ist die erwartete unsichere Entwicklung derzeit vor allem in den Zahlen für Mittel- und Osteuropa ablesbar, wo sich die aktuelle Situation in einem erhöhten Expected Loss und somit einer höheren Risikodichte niederschlägt. Kreditrisikokennzahlen Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 verteilen sich im Commerzbank-Konzern wie folgt auf die Segmente: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. CVaR Mio. € Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Privat- und Unternehmerkunden 211 468 22 2.095 204 431 Firmenkunden 176 406 23 4.470 177 378 Sonstige und Konsolidierung 1 149 236 16 1.716 137 65 Konzern 536 1.110 21 8.281 517 874 scrollen 31.12.2022 Kreditrisikokennzahlen Risikodichte Bp. CVaR Mio. € Privat- und Unternehmerkunden 21 2.088 Firmenkunden 21 4.299 Sonstige und Konsolidierung 1 5 1.184 Konzern 17 7.571 1 Im Wesentlichen handelt es sich um Liquiditätsportfolios der Treasury. Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 88 % in den internen Ratingklassen 1 und 2, die den Investmentbereich abdecken. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Ratingverteilung EaD | % 1,0-1,8 2,0-2,8 3,0-3,8 4,0-4,8 5,0-5,8 1,0-1,8 Privat- und Unternehmerkunden 31 55 11 3 1 30 Firmenkunden 20 60 14 4 1 19 Sonstige und Konsolidierung 77 21 1 0 0 77 Konzern 40 47 9 2 1 38 scrollen 31.12.2022 Ratingverteilung EaD | % 2,0-2,8 3,0-3,8 4,0-4,8 5,0-5,8 Privat- und Unternehmerkunden 56 11 2 1 Firmenkunden 61 14 4 2 Sonstige und Konsolidierung 22 2 0 0 Konzern 49 10 2 1 Im Rahmen der Länderrisikoermittlung werden Transferrisiken erfasst, die sich aus der wirtschaftlichen und politischen Situation eines Landes ergeben und denen alle Wirtschaftsobjekte des Landes unterliegen. Die Steuerung der Länderrisiken erfolgt auf Basis von auf Länderebene definierten Transferrisikorahmen. Länderexposures, die aufgrund ihrer Größe für die Commerzbank bedeutend sind, werden gesondert im Kreditkomitee behandelt. Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Konzernportfolio nach Regionen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Deutschland 314 401 13 312 390 12 Westeuropa 86 180 21 85 133 16 Mittel- und Osteuropa 61 416 68 53 261 49 Nordamerika 46 45 10 40 38 10 Asien 18 25 14 16 22 14 Sonstige 11 43 38 11 30 27 Konzern 536 1110 21 517 874 17 Mehr als die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein knappes Drittel auf andere Länder in Europa, 9 % auf Nordamerika und 3 % auf Asien. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist. Der Expected Loss des Konzernportfolios verteilt sich mehrheitlich auf Deutschland und die restlichen europäischen Länder. Risikoergebnis Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf - 618 Mio. Euro. (Vorjahreszeitraum: - 876 Mio. Euro). Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aufteilung des Risikoergebnisses nach Stages gemäß IFRS 9. In Note 31 des Konzernabschlusses (Kreditrisiken und Kreditverluste) werden Details zu den Stages erläutert. In Note 11 (Risikoergebnis) findet sich die Definition des Risikoergebnisses. Etwaige Marktwertschwankungen aus Fair-Value-Krediten sind nicht im Risikoergebnis enthalten. Sie werden ertragswirksam in der Position "Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten" ausgewiesen. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Risikoergebnis | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI 1 Gesamt Stage 1 Privat- und Unternehmerkunden 7 - 162 - 322 6 - 472 - 5 Firmenkunden 20 - 62 - 104 - 9 - 155 - 6 Sonstige und Konsolidierung 14 - 14 8 0 8 0 Konzern 42 - 238 - 419 - 3 - 618 - 12 scrollen 31.12.2022 Risikoergebnis | Mio. € Stage 2 Stage 3 POCI 1 Gesamt Privat- und Unternehmerkunden - 122 - 256 - 8 - 392 Firmenkunden 65 - 480 - 24 - 446 Sonstige und Konsolidierung 53 - 91 0 - 38 Konzern - 5 - 827 - 32 - 876 1 POCI - Purchased or Originated Credit-impaired. Das Risikoergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 258 Mio. Euro auf - 618 Mio. Euro reduziert. Die Entwicklung im Vorjahr wurde von den Belastungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine geprägt. Das Ergebnis 2023 wurde überwiegend durch Ausfälle von Einzeladressen und Risikovorsorgenachbildungen, insbesondere im Segment Firmenkunden getrieben, welches gleichzeitig von Risikovorsorgeauflösungen in Folge von Abgängen profitiert. Daneben belasteten Modell- und Methodeneffekte inklusive der Abbildung der Makroökonomie das Segment Privat- und Unternehmerkunden. Wesentliche Modell- und Methodeneffekte waren die Belastungen aus der Vorwegnahme einer erwarteten Anpassung der Modelle (Future of IRB) sowie die Einführung des zusätzlichen Backstopindikators "Threefold-PD". Der Bestand des Sekundäreffekte-TLA auf Konzernebene beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf 453 Mio. Euro (Vorjahr 482 Mio. Euro). Die geopolitischen Spannungen führen weiterhin zu hohen ökonomischen krisenbedingten Unsicherheiten. Die für die Risikovorsorgeermittlung verwendeten modellbasierten Parameter reflektieren diese Auswirkungen noch nicht vollständig. Das für diesen Sachverhalt gebildete Sekundäreffekte-TLA wurde unterjährig jeweils zu den Quartalsstichtagen überprüft und bildet nach Einschätzung der Commerzbank weiterhin die vorausschauend erwarteten Effekte angemessen ab. Das dem TLA zugrunde liegende Baseline Szenario beinhaltet unter anderem folgende Annahmen: scrollen ― Die Weltwirtschaft leidet unter geopolitischen Spannungen (zum Beispiel russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine, Nahost-Konflikt) und der weitverbreiteten Straffung der Geldpolitik. ― Positive Effekte aus der allmählichen Auflösung der Störung der Lieferketten und der Entspannung an den Energiemärkten reichen nicht aus, um die negativen Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik zu kompensieren, die mit zeitlicher Verzögerung die Wirtschaftstätigkeit zunehmend behindert. ― Die Wirtschaft in der Eurozone leidet unter dem hohen Zinsumfeld, das sich stark negativ auf die Investitionstätigkeit, den Konsum und spezifisch auch auf Branchen wie die Immobilienwirtschaft auswirkt. ― Die wirtschaftliche Schwäche in Deutschland wird weiter anhalten, denn neben dem hohen Zinsumfeld ist auch eine Verringerung der Auslandsnachfrage zu verkraften. Die Angemessenheit des TLA wird fortlaufend überprüft. (Details zu den Hintergründen und der Anpassung des TLA siehe auch Note 31 des Konzernabschlusses (Kreditrisiken und Kreditverluste).) Weitere Treiber des Risikoergebnisses im Berichtszeitraum finden sich in den nachfolgenden Erläuterungen zu den Segmenten. Default-Portfolio Das Default-Portfolio des Konzerns ist im Jahr 2023 um 901 Mio. Euro gesunken und lag zum Jahresende bei 4756 Mio. Euro. Die Veränderung resultieren neben Ausfällen, Gesundungen und Abgängen aus Einzelfällen zum Großteil aus der Reduzierung des Russland-Portfolios. Die nachstehende Darstellung des Default-Portfolios zeigt die ausgefallenen Forderungen der Kategorien Amortised Cost und Fair Value OCI (OCI - Other Comprehensive Income). Die Kredite sind hierbei nahezu ausschließlich der Kategorie Amortised Cost zuzuordnen. Der weitaus überwiegende Anteil von 4,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 5,4 Mrd. Euro) entfällt dabei auf die Klasse Darlehen und Forderungen, 218 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 249 Mio. Euro) entfallen auf Off-balance-Geschäfte. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich das Volumen für ausgefallene Wertpapiere, die der Klasse Verbriefte Schuldinstrumente zugeordnet werden können, auf 27 Mio. Euro in der Kategorie Fair Value OCI (31. Dezember 2022: 0 Mio. Euro). Die gezeigten Sicherheiten haften in vollem Umfang für Kredite der Kategorie Amortised Cost, dabei entfallen 1,3 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 1, 4 Mrd. Euro) auf Darlehen und Forderungen und 26 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 16 Mio. Euro) auf Off-balance-Geschäfte. Per 31. Dezember 2023 sind 0 Mio. Euro Default-Volumen für Kreditgeschäfte der Kategorie Fair Value OCI zu berichten. (31. Dezember 2022: 57 Mio. Euro). scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Default-Portfolio Konzern | Mio. € Kredite Wertpapiere Gesamt Kredite Wertpapiere Gesamt Default-Portfolio 4.730 27 4.756 5.601 57 5.658 LLP 1 2.250 5 2.255 2.247 9 2.256 Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) 2 48 19 47 40 16 40 Sicherheiten 1.373 0 1.373 1.389 0 1.389 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 2 77 19 76 65 16 64 NPE-Ratio (%) 3 0,8 1,1 1 Loan Loss Provision. 2 Coverage Ratio: LLP (mit/ohne Sicherheiten) im Verhältnis zum Default-Portfolio. 3 NPE-Ratio: notleidende Forderungen im Verhältnis zu den Gesamtforderungen gemäß EBA-Risk-Dashboard. Als Kriterium für den Kreditausfall (Default) zieht die Commerzbank die Definition gemäß Artikel 178 CRR heran. Die EBA-Leitlinien zur Anwendung der Ausfalldefinition gemäß Artikel 178 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 werden dabei berücksichtigt. Das Default-Portfolio wird abhängig von der Art des Default-Kriteriums in folgende 5 Klassen unterteilt: scrollen ― Ratingklasse 6,1: Überziehung größer 90 Tage ― Ratingklasse 6,2: Unwahrscheinlichkeit des Begleichens von Verbindlichkeiten (Unlikely-to-pay) ― Ratingklasse 6,3: Die Bank begleitet die Sanierung/krisenbedingte Restrukturierung des Kunden mit Zugeständnissen ― Ratingklasse 6,4: Die Bank kündigt die Forderungen ― Ratingklasse 6,5: Der Kunde ist in Insolvenz Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung des Default-Portfolios auf die 5 Ratingklassen: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Ratingklassen Konzern | Mio. € 6,1 6,2/6,3 6,4/6,5 Gesamt 6,1 6,2/6,3 Default-Portfolio 887 2.022 1.847 4.756 739 3.295 LLP 337 710 1.208 2.255 259 1.094 Sicherheiten 285 649 439 1.373 299 641 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 70 67 89 76 76 53 scrollen 31.12.2022 Ratingklassen Konzern | Mio. € 6,4/6,5 Gesamt Default-Portfolio 1.624 5.658 LLP 902 2.256 Sicherheiten 450 1.389 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 83 64 Überziehungen im Weißbuch Um einen Anstieg des Default-Portfolios zu vermeiden, werden Überziehungen in der Commerzbank eng überwacht. Neben dem Trigger-Event "Überziehung-größer-90-Tage" gibt es schon im Vorfeld ab dem ersten Überziehungstag ein EDV-unterstütztes Überziehungsmanagement. Die nachfolgende Tabelle zeigt das Überziehungsvolumen außerhalb des Default-Portfolios basierend auf dem Exposure at Default per Ende Dezember 2023. Die Veränderungen können auch auf kurzfristige Überziehungen zurückzuführen sein: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 EaD Mio. € > 0 ≤ 30 Tage > 30 ≤ 60 Tage > 60 ≤ 90 Tage > 90 Tage Gesamt > 0 ≤ 30 Tage Privat- und Unternehmerkunden 574 95 52 0 720 724 Firmenkunden 2.824 29 0 0 2.853 2.752 Konzern 1 3.398 124 52 0 3.573 3.476 scrollen 31.12.2022 EaD Mio. € > 30 ≤ 60 Tage > 60 ≤ 90 Tage > 90 Tage Gesamt Privat- und Unternehmerkunden 90 45 1 861 Firmenkunden 41 25 0 2.819 Konzern 1 131 70 1 3.680 1 Inklusive Sonstige und Konsolidierung. Segment Privat- und Unternehmerkunden Das Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) umfasst die Aktivitäten mit Privat- und Unternehmerkunden sowie mit Kundinnen und Kunden der Marke comdirect und Commerz Real. Die mBank wird ebenfalls im Segment Privat- und Unternehmerkunden abgebildet. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von insgesamt 100 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Unternehmerkunden stellen wir im Wesentlichen über Individualkredite mit einem Volumen von 28 Mrd. Euro sicher. Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kundinnen und Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite und Kreditkarten mit insgesamt 14 Mrd. Euro). Die Risikodichte des Portfolios ist mit 22 Basispunkten gegenüber dem Jahresende 2022 etwas gestiegen. scrollen 31.12.2023 1 31.12.2022 Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Private Kunden 127 178 14 64 91 14 Unternehmerkunden 30 55 19 30 53 18 comdirect - - - 2 6 28 Commerz Real 0 0 10 0 0 5 Private Banking - - - 35 31 9 Wealth Management - - - 27 29 11 mBank 55 234 43 46 221 49 PUK 211 468 22 204 431 21 1 Die Aufteilung der Subsegmente wurde im ersten Quartal 2023 angepasst; die Werte zum 31. Dezember 2023 sind mit den Werten zum 31. Dezember 2022 daher nur eingeschränkt vergleichbar. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden belief sich das Risikoergebnis im Geschäftsjahr 2023 auf - 472 Mio. Euro (Vorjahr - 392 Mio. Euro). Als wesentlicher Treiber sind Modell- und Methodeneffekte sowie makroökonomische Effekte zu nennen, wie beispielsweise die Einführung des zusätzlichen Backstop-Indikators "Threefold-PD" oder Belastungen aus der Vorwegnahme der erwarteten Anpassung der Modelle (Future of IRB) im Sinne der nach IFRS 9 vorgegebenen Einbeziehung zukunftsgerichteter Informationen (Forward looking). Die Notwendigkeit des Sekundäreffekte-TLA ist weiterhin aufgrund der krisenbedingten Unsicherheit in der konjunkturellen Entwicklung gegeben und bestand auch für das Jahr 2023 fort. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 175 Mio. Euro (Vorjahr 189 Mio. Euro). Das Risikoergebnis der mBank lag zum 31. Dezember 2023 bei - 241 Mio. Euro (Vorjahr - 174 Mio. Euro) und wurde hauptsächlich durch das Retail-Banking-Portfolio getrieben. Der Anstieg ist auf festgestellte Schwierigkeiten bei Kleinstunternehmen und Individualkunden zurückzuführen. Dies wurde durch die Neukalibrierung des Risikomodells und Änderungen im Staging verstärkt. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Lage liegt das Risikoergebnis im Corporate und Investment Banking auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Das Default-Portfolio des Segments lag zum Berichtszeitpunkt mit 2053 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1842 Mio. Euro) über dem Niveau des Vorjahres. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Default-Portfolio Segment PUK | Mio. € Kredite Wertpapiere Gesamt Kredite Wertpapiere Gesamt Default-Portfolio 2.053 0 2.053 1.842 0 1.842 LLP 971 0 971 841 0 841 Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) 47 - 47 46 - 46 Sicherheiten 698 0 698 707 0 707 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 81 - 81 84 - 84 Segment Firmenkunden Im Segment Firmenkunden (FK) bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor, institutionellen Kunden und multinationalen Unternehmen. Darüber hinaus verantwortet das Segment die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Der regionale Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt in Deutschland und Westeuropa. Weiterhin werden in diesem Segment die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten des Konzerns gebündelt. Der EaD des Segments Firmenkunden ist im Vergleich zum 31. Dezember des Vorjahres von 177 Mrd. Euro auf 176 Mrd. Euro gesunken. Die Risikodichte ist von 21 Basispunkten auf 23 Basispunkte gestiegen. Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf Seite 237 f. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Mittelstand 80 187 23 77 175 23 International Corporates 62 140 23 64 126 20 Financial Institutions 22 64 29 22 61 28 Sonstige 12 16 13 14 16 12 FK 176 406 23 177 378 21 Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden lag im Geschäftsjahr 2023 bei - 155 Mio. Euro (Vorjahr: - 446 Mio. Euro). Die Entwicklung im Vorjahr wurde von den Belastungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine geprägt. Die Wertberichtigungen des Segments wurden im Wesentlichen durch Ausfälle von Einzeladressen und Nachbildungen bei ausgefallenen Einzeladressen getrieben. Gleichzeitig profitiert das Segment von Risikovorsorgeauflösungen in Folge von Abgängen. Das Risikoergebnis enthält außerdem Belastungen aus Modell- und Methodeneffekten, wie beispielsweise der Einführung des zusätzlichen Backstop-Indikators "Threefold-PD" und Belastungen aus der Vorwegnahme der erwarteten Anpassung der Modelle (Future of IRB) sowie der Abbildung der Makroökonomie. Der TLA-Bestand belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 274 Mio. Euro (Vorjahr 284 Mio. Euro). Die Notwendigkeit des Sekundäreffekte-TLA ist weiterhin aufgrund der krisenbedingten Unsicherheit der konjunkturellen Entwicklung gegeben und bestand auch für das Jahr 2023 fort. Das Default-Portfolio des Segments lag zum Jahresende 2023 bei 2459 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 2811 Mio. Euro). Der Rückgang im Jahr 2023 resultiert insbesondere aus Abgängen von Einzelengagements aus dem Default-Portfolio im International-Corporates-Portfolio. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Default-Portfolio Segment FK | Mio. € Kredite Wertpapiere Gesamt Kredite Wertpapiere Gesamt Default-Portfolio 2.459 0 2.459 2.811 0 2.811 LLP 1.054 0 1.054 1.174 0 1.174 Coverage Ratio exkl. Sicherheiten (%) 43 - 43 42 - 42 Sicherheiten 675 0 675 681 0 681 Coverage Ratio inkl. Sicherheiten (%) 70 - 70 66 - 66 Das Risikoergebnis im Bereich Sonstige und Konsolidierung ist hauptsächlich von Portfolioveränderungen geprägt. Das Risikoergebnis im Geschäftsjahr 2023 lag bei 8 Mio. Euro (Vorjahr: - 38 Mio. Euro). Davon entfielen 4 Mio. Euro auf das Sekundäreffekte-TLA. Weitere Portfolioanalysen Die folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit zu verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten. Corporates-Portfolio nach Branchen Zahlreiche Branchen profitierten bislang von einem hohen Auftragsbestand und einer guten Ergebnislage, allerdings zeichnet sich im Auftragseingang ein branchenübergreifender Rückgang ab. Die infolge des hohen Zinsniveaus gesunkene Kaufkraft sowie Umschichtungen im Konsumverhalten führen zu sinkenden Roherträgen bei gleichzeitig steigenden Kosten. Hierdurch ist eine sinkende Rentabilität in diversen Sektoren, insbesondere jedoch in den konsumnahen Sektoren, zu beobachten. Das derzeitige konjunkturelle Umfeld in Deutschland sowie die fragile geopolitische Lage beeinflussen die Investitionstätigkeit in Teilen negativ. Fachkräftemangel, Inflation, höhere Material- und Personalkosten, schwerfällige Bürokratie und gesunkene (Konsumgüter-) Nachfrage belasten unsere Kunden. Parallel könnten ein sinkendes LNG-Angebot und strengere Temperaturen im kommenden Winter sektorübergreifend wieder eine Belastungsprobe für die Energieversorgung darstellen. Für Investitionen in den Umweltschutz und CO 2 -neutrale Produktion werden unverändert erhebliche Finanzierungen benötigt. Auch die Reduzierung von Abhängigkeiten und die Sicherstellung einer stabilen Lieferkette führen zu Kostenbelastungen. Wir sehen unsere Kunden aber hier in der Breite gut aufgestellt. Das Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Branchen: scrollen 31.12.2023 1 31.12.2022 Corporates-Portfolio nach Branchen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Konsum 22 60 28 14 39 27 Technologie/Medien/Telekommunikation 17 36 21 14 29 20 Chemie/Verpackung 14 40 27 8 19 23 Bau/Metall 14 41 30 4 8 18 Automobil 14 32 23 10 24 25 Maschinenbau 12 26 22 8 15 20 Energieversorgung/Umwelt 11 33 30 12 28 24 Transport/Tourismus/Dienstleistungen 10 31 30 9 27 30 Sonstige 22 64 29 30 78 26 Großhandel - - - 12 28 24 Grundstoffe/Metall - - - 8 15 18 Dienstleistungen/Medien - - - 8 17 21 Pharma/Gesundheitswesen - - - 4 8 20 Gesamt 137 362 27 142 335 24 1 Die Definition der Branchen wurde im ersten Quartal 2023 angepasst; die Werte zum 31. Dezember 2023 sind mit den Werten zum 31. Dezember 2022 daher nicht vergleichbar. Financial-Institutions-Portfolio Mit unserem Korrespondenzbankennetz standen weiterhin Trade-Finance-Aktivitäten im Interesse unserer Firmenkunden sowie Kapitalmarktaktivitäten im Vordergrund. Im Derivatebereich werden Transaktionen mit nach internen Richtlinien ausgewählte Gegenparteien nach den Standards der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) abgeschlossen. Die Auswirkungen von aufsichtsrechtlichen Vorgaben auf Banken beobachten wir weiterhin eng. In diesem Zusammenhang verfolgen wir unverändert die Strategie, möglichst wenige Exposures zu halten, die im Falle eines Bail-in des betroffenen Instituts Verluste erleiden könnten. Die Entwicklung diverser Länder bei individuellen Themen wie Rezessionen, Embargos oder wirtschaftlicher Unsicherheit aufgrund politischer Ereignisse (derzeit insbesondere die Lage in Nahost) verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation des Landes abgestimmten Portfoliosteuerung. Dies gilt insbesondere für die Auswirkungen auf die Kreditportfolios der Banken aufgrund hoher Inflation und Zinsanstiegen in den letzten Jahren, die Entwicklung von Energiepreisen sowie immer wieder aufkommende Lieferengpässe. All dies wirkt sich auf unsere Korrespondenzbanken sowohl in Industrieländern als auch in Entwicklungsländern aus. Insgesamt richten wir unseren Risikoappetit danach aus, das Portfolio möglichst reagibel zu halten. scrollen 31.12.2023 1 31.12.2022 FI-Portfolio nach Regionen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Deutschland 5 3 6 61 6 1 Westeuropa 17 8 4 17 7 4 Mittel- und Osteuropa 2 9 50 13 41 30 Nordamerika 3 1 2 12 0 0 Asien 4 11 27 8 14 17 Sonstige 6 25 44 7 22 30 Gesamt 37 57 15 119 90 8 1 Die Definition der Financial Institutions wurde im ersten Quartal 2023 angepasst und eine Umklassifizierung von Zentralbanken (87 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2022) vorgenommen; die Werte zum 31. Dezember 2023 sind mit den Werten zum 31. Dezember 2022 daher nicht vergleichbar. Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio Das Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio umfasst nach Einschätzung der Commerzbank hauptsächlich Versicherungsgesellschaften, Asset-Manager, regulierte Fonds sowie zentrale Gegenparteien. Die regionalen Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten liegen in Deutschland, Westeuropa sowie den Vereinigten Staaten von Amerika und Asien. Neugeschäfte mit NBFIs erfolgen einerseits vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen (Clearing über zentrale Gegenparteien) und andererseits im Interesse unserer institutionellen Kunden, wobei aus Sicht der Bank eine Fokussierung auf attraktive Opportunitäten mit Adressen guter Bonität beziehungsweise werthaltiger Besicherung erfolgt. Unter Portfoliomanagement-Gesichtspunkten verfolgen wir dabei als Ziel die Gewährleistung einer hohen Portfolioqualität und -reagibilität. Risiken aufgrund globaler Ereignisse wie Rezessionen, Embargos oder wirtschaftlicher Unsicherheit aufgrund politischer Ereignisse (derzeit insbesondere die Lage in Nahost) verfolgen wir eng und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation abgestimmten Steuerung. Dies gilt auch für die seit einigen Quartalen aktuellen Themen des deutlich angestiegenen Zinsniveaus sowie Auswirkungen der anhaltend hohen Inflation. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 NBFI-Portfolio nach Regionen Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Exposure at Default Mrd. € Expected Loss Mio. € Risikodichte Bp. Deutschland 21 22 10 19 20 11 Westeuropa 16 28 18 15 20 13 Mittel- und Osteuropa 2 15 61 2 12 70 Nordamerika 7 9 12 8 8 10 Asien 1 3 27 2 3 18 Sonstige 1 3 34 1 2 22 Gesamt 48 80 16 46 65 14 Originatorenpositionen Die Commerzbank hat im Laufe der vergangenen Jahre aus Gründen des Kapitalmanagements Verbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden mit einem aktuellen Volumen von 14,7 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 12,2 Mrd. Euro) vorgenommen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurden Risikopositionen in Höhe von 13,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 11,3 Mrd. Euro) zurückbehalten. Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 12,9 Mrd. Euro (31. Dezember 2021: 11,2 Mrd. Euro) auf Senior-Tranchen, die nahezu vollständig gut bis sehr gut geratet sind. Die Commerzbank hat im Berichtsjahr zwei synthetische STS-(Simple, Transparent and Standardised) Verbriefungen mit einem Volumen von 1,75 Mrd. Euro und 3,2 Mrd. Euro begeben, denen Unternehmensforderungen hauptsächlich aus Deutschland und dem europäischen Ausland zugrunde liegen. Zudem hat die polnische Tochtergesellschaft der Commerzbank mBank eine synthetische STS-Verbriefung mit einem Volumen von 2,3 Mrd. Euro begeben, der Forderungen an Privatkunden zugrunde liegen. scrollen Volumen Commerzbank 1 Verbriefungspool | Mrd. € Fälligkeit Senior Mezzanine First Loss Piece Gesamtvolumen Corporates 2025 - 2036 10,8 < 0,1 0,1 12,4 Privatkunden 2023 - 2036 2,1 - < 0,1 2,3 Gesamt 31.12.2023 12,9 < 0,1 0,1 14,7 Gesamt 31.12.2022 2 11,2 < 0,1 0,1 12,2 1 Tranchen/Rückbehalte (nominal) im Anlagebuch. 2 Risikozahlen mBank angepasst. Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures Die Commerzbank stellt Finanzierungen zur Verbriefung von Forderungen - insbesondere Handels- und Leasingforderungen - von Kunden des Segments Firmenkunden bereit. Hierbei fungiert die Commerzbank im Wesentlichen als Arrangeur von Asset-backed-Securities-Transaktionen über das von der Commerzbank gesponserte Multiseller-Conduit Silver Tower. Das Volumen sowie die Risikowerte für die Verbriefung von Forderungen aus dem Firmenkundensegment sind im Jahr 2023 um 1,3 Mrd. Euro auf 5,2 Mrd. Euro gestiegen. Das Liquiditätsrisiko subsumiert das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Die Liquiditätsrisiken aus Verbriefungen werden im Rahmen des internen Liquiditätsrisikomodells risikoadäquat modelliert. Bei variabel ausnutzbaren Geschäften wird unterstellt, dass die den Zweckgesellschaften gestellten Ankaufsfazilitäten für die Dauer ihrer Laufzeit nahezu vollständig und bis zur Fälligkeit der letzten finanzierten Forderung durch die Commerzbank refinanziert werden müssen. Verbriefungen werden nur dann als liquide Aktiva berücksichtigt, wenn es sich um zentralbankfähige Positionen handelt. Diese Positionen werden nur unter Anwendung von risikoadäquaten Abschlägen in der Liquiditätsrisikorechnung berücksichtigt. Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen im Wesentlichen staatsgarantierte ABS-Papiere gehalten in der Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. sowie der Commerzbank AG Inland. Das Volumen ging im Geschäftsjahr 2023 auf 3,0 Mrd. Euro zurück (Dezember 2022: 3,4 Mrd. Euro), ebenso die Risikowerte 1 mit 3,0 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 3,4 Mrd. Euro). Weiterhin bestehen Investitionen im Bereich Structured Credit. Von diesen wurden 7,3 Mrd. Euro seit 2014 als Neuinvestitionen getätigt (Dezember 2022: 7,1 Mrd. Euro). Wir haben in Anleihen von Senior-Tranchen aus Verbriefungstransaktionen der Assetklassen Consumer-(Auto-)ABS, UK-RMBS und CLO investiert, die eine robuste Struktur und ein moderates Risikoprofil aufweisen. Zum 31. Dezember 2023 befanden sich (wie zum Jahresabschluss 31. Dezember 2022) ausschließlich CLO-Positionen mit AAA-Ratings in diesem Portfolio. Verbleibende Positionen im Volumen von 0,2 Mrd. Euro waren bereits vor 2014 im Bestand (Dezember 2022: 0,2 Mrd. Euro), die Risikowerte dieser Positionen lagen bei 0,1 Mrd. Euro (Dezember 2022: 0,1 Mrd. Euro). Forbearance-Portfolio Die Definition der EBA von Forbearance (Übersetzung: Stundung, Tilgungsstreckung oder Duldung, Nachsichtigkeit) setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen, die gleichzeitig erfüllt sein müssen: Der Kunde hat Schwierigkeiten oder er wird wahrscheinlich Schwierigkeiten haben, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, und die Bank muss Maßnahmen in Form von Zugeständnissen gegenüber dem Kunden genehmigen, die sie unter anderen Umständen nicht zu genehmigen bereit gewesen wäre. Als Zugeständnisse gelten beispielsweise Stundungen, Limit- beziehungsweise Krediterhöhungen und Verzichte im Rahmen von Restrukturierungen. Die Forbearance-Definition gilt unabhängig davon, ob sich der Kunde im Performing- oder im Non-Performing-Portfolio befindet. Die nachfolgenden Übersichten zeigen das gesamte Forbearance-Portfolio der Commerzbank auf Basis der EBA-Definition sowie die Risikovorsorge für diese Positionen: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Forbearance-Portfolio nach Segmenten Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Privat- und Unternehmerkunden 1.061 171 16 1.064 195 18 Firmenkunden 2.373 560 24 1.951 503 26 Sonstige und Konsolidierung 215 215 100 213 212 100 Konzern 3.648 946 26 3.228 909 28 1 Der Risikowert stellt den Balance Sheet Value von Cashinstrumenten dar, bei Long-CDS-Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwertes des Kreditderivats zusammen. Nach Regionen stellte sich das Portfolio wie folgt dar: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Forbearance-Portfolio nach Regionen Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Forborne Exposure Mio. € LLP Mio. € LLP Coverage Ratio % Deutschland 2.183 458 21 2.045 489 24 Westeuropa 412 260 63 412 261 63 Mittel- und Osteuropa 767 174 23 623 148 24 Nordamerika 12 9 78 11 0 1 Asien 95 8 8 90 5 6 Sonstige 180 37 21 46 7 15 Konzern 3.648 946 26 3.228 909 28 Der Anstieg des Forbearance Exposures im Jahr 2023 ist auf das Firmenkundensegment zurückzuführen. Die LLP Coverage Ratio hat sich dabei auf Konzernebene auf 26 % verringert. Zusätzlich zur LLP in Höhe von 946 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 909 Mio. Euro) sind die Risiken im Forbearance-Portfolio durch Sicherheiten in Höhe von insgesamt 1127 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1067 Mio. Euro) abgedeckt. Marktrisiken Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Währungs- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen. Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen grundsätzlich in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/Reserven berücksichtigt. Strategie und Organisation Die Marktrisikostrategie der Commerzbank leitet sich aus der Gesamtrisikostrategie und den Geschäftsstrategien der einzelnen Segmente ab. Sie legt die Ziele des Marktrisikomanagements im Hinblick auf die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der Commerzbank fest. Die Kernaufgaben des Marktrisikomanagements sind die Identifikation aller wesentlichen Marktrisiken und Marktrisikotreiber sowie deren unabhängige Messung und Bewertung. Auf diesen Ergebnissen und Einschätzungen baut die risikoorientierte Steuerung als Bestandteil einer integrierten Risiko- und Ertragssteuerung auf. Der Vorstand der Commerzbank ist für ein effektives Management von Marktrisiken in der gesamten Commerzbank-Gruppe verantwortlich. Bestimmte Kompetenzen und Verantwortlichkeiten hinsichtlich der Marktrisikosteuerung wurden an das zuständige Group Market Risk Committee übertragen. Im Group Market Risk Committee erörtern Vertreter der Geschäftsfelder, der Risikofunktion und des Finanzbereichs aktuelle Fragen der Risikopositionierung und beschließen entsprechende Überwachungs- und Steuerungsmaßnahmen. Das monatlich einberufene Group Market Risk Committee beschäftigt sich unter Vorsitz der Risikofunktion mit der Marktrisikoposition der Commerzbank-Gruppe. Basis der Diskussion ist der monatliche Marktrisikobericht, der auch im Vorstand vorgestellt und diskutiert wird. Der Bericht fasst die für die Bank relevanten, aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten, die Positionierung der Bank sowie die daraus abgeleiteten Risikokennzahlen zusammen. Der Risikomanagementprozess des Marktrisikos besteht aus Risikoidentifikation, Risikomessung, Steuerung, Monitoring und Reporting. Er liegt funktional in der Verantwortung des handelsunabhängigen Marktrisikomanagements. Das zentrale Marktrisikomanagement wird ergänzt durch dezentrale Marktrisikomanagement-Einheiten auf Segmentebene sowie für regionale Einheiten beziehungsweise Tochtergesellschaften. Durch die enge Verbindung von zentralem und lokalem Risikomanagement mit den Geschäftseinheiten beginnt der Risikomanagementprozess bereits in den Handelsbereichen. Die Handelseinheiten sind insbesondere für das aktive Management der Marktrisikopositionen, zum Beispiel Abbaumaßnahmen oder Hedging, verantwortlich. Der Risikoappetit der Commerzbank wird aus dem jährlichen ICAAP Prozess (Internal Capital Adequacy Assessment Prozess) hergeleitet. Ein bestimmter Betrag an ökonomisch benötigtem Kapital (ErC) wird den Marktrisiken zugeordnet und fungiert als Marktrisikolimit. Dieses Limit reflektiert den Risikoappetit für Marktrisiken und wird zur operativen Steuerung auf die verschiedenen Portfolioebenen runtergebrochen. Marktrisiken aus Credit Spread Volumen ist ein signifikantes Risiko für die Bank. Weitere Marktrisiken entstehen aus Positionsvolumen das auf Zinsänderungen reagiert, bei der Commerzbank hauptsächlich in den Währungen Euro, Britische Pfund und US-Dollar. Darüber hinaus ist die Commerzbank einem nennenswerten Inflationsrisiko ausgesetzt, das hauptsächlich aus dem Pensionsfonds resultiert. Währungskurs- sowie Rohwarenrisiken sind wichtige Marktrisiken für das Segment Firmenkunden. Das Rohwarenrisiko ist insbesondere von Geschäften mit CO 2 -Zertifikaten sowie Edelmetallen geprägt. Das Aktienkursrisiko resultiert hauptsächlich aus Beteiligungen und dem Pensionsfonds. Im ökonomisch benötigtem Kapital wird zusätzlich das Credit-Spread-Risiko aus Positionen berücksichtigt die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden sowie Modellrisiken aus Bodensatzmodellen und dem Kundenverhalten in Bezug auf vorzeitige Rückzahlungen im Kreditgeschäft. Risikosteuerung Die Commerzbank nutzt ein vielfältiges quantitatives und qualitatives Instrumentarium zur Steuerung und Überwachung der Marktrisiken. Marktrisikolimite sind definiert für verschiedene Kennzahlen wie Sensitivitäten, Value-at-Risk (VaR), Stresstest-Ergebnisse sowie Kennziffern zum ökonomischen Kapital. Unser Regelwerk in Form von Marktrisiko-Policies und -Guidelines sowie Vorgaben zur Portfoliostruktur, zu neuen Produkten, Laufzeitbegrenzungen oder Mindest-Ratings bilden den qualitativen Rahmen für das Management des Marktrisikos. In der Marktrisikostrategie ist die Relevanz der Kennzahlen je Segment hinsichtlich ihrer Relevanz festgelegt, um der unterschiedlichen Bedeutung für die Steuerung der Segmente im Einklang mit der Geschäftsstrategie Rechnung zu tragen. Die interne Steuerung der Marktrisiken erfolgt auf Konzernebene, Segmentebene und den darunterliegenden Einheiten. Ein internes Limitsystem bis auf Portfolioebene ist implementiert und bildet einen Kernpunkt der internen Marktrisikosteuerung. Das Marktrisiko begrenzende quantitative und qualitative Faktoren werden aus der konzernweiten ökonomischen Kapitalsteuerung abgeleitet und von den Marktrisikokomitees festgelegt. Die Auslastung der Limite wird zusammen mit den relevanten Ergebniszahlen täglich an den Vorstand und die zuständigen Leiter der Konzernbereiche berichtet. Aufbauend auf qualitativen Analysen und quantitativen Kennzahlen identifiziert die Marktrisikofunktion mögliche zukünftige Risiken, antizipiert in Zusammenarbeit mit der Finanzfunktion mögliche ökonomische Wertverluste und erarbeitet Maßnahmenvorschläge, die mit den Markteinheiten besprochen werden. Die Votierung der vorgeschlagenen Maßnahmen beziehungsweise Risikopositionen erfolgt in dem oben genannten Marktrisikokomitee und wird anschließend dem Vorstand zur Entscheidung vorgelegt. Risikokonzentrationen werden durch spezifische Limite direkt begrenzt beziehungsweise auf indirekte Weise (zum Beispiel durch Stresstestlimite) vermieden. Darüber hinaus stellt die Kombination verschiedener klassischer Risikomaße (zum Beispiel VaR, Sensitivitäten) ein angemessenes Risikomanagement von Konzentrationen sicher. Zusätzlich werden regelmäßig Risikotreiber analysiert, um Konzentrationen zu identifizieren. Das Risikomanagement bestehender Konzentrationen wird dabei auch durch situationsgetriebene Analysen überprüft und gegebenenfalls durch gezielte Maßnahmen, zum Beispiel Limite, ergänzt. Sollte es in Einzelfällen zu Limitüberschreitungen kommen, werden diese in einem separaten Eskalationsprozess behandelt. Nach Identifikation der Limitüberschreitung werden von Frontoffice und Risikoeinheiten adäquate Gegenmaßnahmen erarbeitet. Sollte die Limitüberschreitung nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums behoben werden können, wird sie von der Marktrisikofunktion unter Einbindung der nächsten Hierarchieebene eskaliert. Regulatorische Risikomaße, die in der ökonomischen Risikotragfähigkeit nicht enthalten sind, werden separat limitiert und gesteuert. Darunter fallen beispielweise Stressed VaR und Incremental Risk Charge. In der internen Steuerung werden marktrisikorelevante Positionen des Handelsbuches sowie des Anlagebuches gemeinsam gesteuert. Für regulatorische Zwecke erfolgt zusätzlich eine separate Steuerung des Handelsbuches (gemäß regulatorischen Anforderungen inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebuches) sowie eine Steuerung der Zinsrisiken im Anlagebuch auf Stand-alone-Basis. Um eine konsistente Darstellung in diesem Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von einem Tag bei gleichgewichteten Marktdaten und einer Historie von 254 Tagen. Das interne VaR-Modell basiert dabei auf einer historischen Simulation. Handelsbuch Im Folgenden wird die Entwicklung der regulatorischen Marktrisikokennziffern des Handelsbuchportfolios dargestellt. Die Handelsbuchpositionen der Commerzbank liegen im Wesentlichen im Segment Firmenkunden sowie im Bereich Group Treasury. Die VaR-Zahlen beinhalten alle Risiken im internen VaR-Modell. Tochterunternehmen der Commerzbank wenden im Rahmen eines Partial Use das Standardverfahren für die regulatorische Kapitalberechnung an und sind nicht in den dargestellten regulatorischen VaR-Kennziffern enthalten. Der VaR stieg zum 31. Dezember 2023 leicht auf 14 Mio. Euro an (31. Dezember 2022: 13 Mio. Euro). scrollen VaR der Portfolios im Handelsbuch | Mio. € 2023 2022 Minimum 8 6 Mittelwert 11 9 Maximum 21 14 VaR-Endziffer Berichtsperiode 14 13 Das Marktrisikoprofil des Value at Risk verteilt sich über die Anlageklassen, Zins (inklusive Inflation)-, Währungskurs- sowie Credit-Spread- und Rohwarenrisiken. Die Ende 2023 dominierenden Anlageklassen sind Zins- und Credit-Spread-Risiken. scrollen VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Credit Spreads 4 2 Zinsen 8 6 Aktien 0 0 Währung 2 4 Rohwaren 1 2 Gesamt 14 13 Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden weitere Risikokennziffern berechnet. Hierzu zählt die Ermittlung des Stressed VaR. Die Berechnung des Stressed VaR basiert auf dem internen Modell und entspricht der oben beschriebenen VaR-Methodik. Der wesentliche Unterschied liegt in den zur Bewertung der Vermögenswerte genutzten Marktdaten. Im Stressed VaR wird das Risiko der aktuellen Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewertet. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Im Jahresverlauf blieb der Krisenbeobachtungszeitraum unverändert. Das Marktrisikoprofil im Stressed VaR verteilt sich ebenfalls über die verschiedenen Anlageklassen. Die dominierenden Anlageklassen sind dabei Zinsen und Rohwaren. Der Rückgang des Stressed VaR resultiert insbesondere aus Positionsveränderungen im Segment Firmenkunden sowie aus verändertem Währungsrisiko im Pensionsfond sowie Beteiligungen. scrollen Stressed-VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Credit Spreads 4 4 Zinsen 9 8 Aktien 0 0 Währung 4 6 Rohwaren 5 6 Gesamt 21 25 Darüber hinaus wird mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity Event VaR (Komponente der VaR-Berechnung) das Risiko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Handelsbuchpositionen quantifiziert. Die Incremental Risk Charge stieg im Jahresverlauf 2023 von 39 Mio. Euro auf 76 Mio. Euro an. Der Anstieg resultiert aus Handelsaktivitäten im Bereich Firmenkunden im Kontext von Absicherungsgeschäften für Gegenparteirisiken. Der Equity Event VaR ist Teil der VaR-Berechnung. Die Verlässlichkeit des internen Modells (historische Simulation) wird unter anderem durch die Anwendung von Rückvergleichsverfahren auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei die tatsächlich eingetretenen Änderungen des Portfoliowertes (Gewinne und Verluste) gegenübergestellt. Im Prozess wird zwischen den Varianten Rückvergleich der hypothetischen Änderung des Portfoliowertes (Clean P&L) und Rückvergleich der tatsächlichen Änderung des Portfoliowertes (Dirty P&L) unterschieden. Beim Clean-P&L-Rückvergleich werden in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Berechnung zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste resultieren also ausschließlich aus den am Markt eingetretenen Preisänderungen (hypothetische Änderungen des Portfoliowertes). Demgegenüber werden beim Dirty-P&L-Rückvergleich zusätzlich die Gewinne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften des betrachteten Geschäftstages herangezogen (tatsächliche durch Änderung der Portfoliowerte induzierte Gewinne und Verluste). Gewinne und Verluste aus Bewertungsanpassungen und Modellreserven werden gemäß den regulatorischen Vorgaben in der Dirty und Clean P&L berücksichtigt. Überschreitet der sich ergebende Verlust den VaR, so spricht man von einem negativen Rückvergleichsausreißer. Die Analyse der Rückvergleichsergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur potenziellen Verbesserung des Marktrisikomodells. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine negativen Clean-P&L- und keine negativen Dirty-P&L-Ausreißer auf Gruppenebene gemessen. Auf Basis der Rückvergleiche bewerten auch die Aufsichtsbehörden die internen Risikomodelle. Negative Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert. Alle negativen Rückvergleichsausreißer (Clean P&L und Dirty P&L) auf Gruppenebene müssen unter Angabe von Ausmaß und Ursache den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe von Stresstests für das Gesamtportfolio (Bank- und Handelsbuch) wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber dennoch plausibler Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarios beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Devisenkursen sowie Aktienkursen und Rohwarenpreisen. Beispiele für Stresstests sind Kursverluste aller Aktien um 15 %, eine Parallelverschiebung der Zinskurve oder Änderungen der Steigung dieser Kurve. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt. Die einzelnen Komponenten des internen Modells werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Angemessenheit für die Risikomessung validiert. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Identifikation und Behebung von Modellschwächen. Anlagebuch Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Portfolios des Bereichs Group Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken. In der Marktrisikosteuerung werden die Credit-Spread-Sensitivitäten der Anlage- und Handelsbücher zusammen betrachtet. Die Credit-Spread-Sensitivitäten (1 Basispunkt Downshift) aller Wertpapier- und Derivatepositionen (ohne Kredite und Pensionsfonds) lagen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 nahezu unverändert bei 30 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 30 Mio. Euro). Der überwiegende Teil der Credit-Spread-Sensitivitäten entfiel auf Wertpapierpositionen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Marktpreisänderungen haben für diese Positionen keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn- und-Verlust-Rechnung. Für die Anlagebücher der Gruppe werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Entsprechend der Bankenrichtlinie haben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die Europäische Zentralbank für alle Institute zwei Szenarios für einheitliche, plötzliche und unerwartete Zinsänderungen vorgegeben (+/- 200 Basispunkte) und lassen sich über die Ergebnisse vierteljährlich unterrichten. Im Szenario - 200 Basispunkte wird ein Flooring der Zinskurve bei 0 angewendet (bereits negative Abschnitte der Zinskurve werden unverändert belassen). Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 31. Dezember 2023 ein potenzieller ökonomischer Verlust von 2061 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 2062 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Verlust) und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller ökonomischer Gewinn von 1169 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1133 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Gewinn) ermittelt. Demnach ist die Commerzbank nicht als Institut mit erhöhtem Zinsänderungsrisiko zu klassifizieren, da die negativen Barwertänderungen jeweils weniger als 20 % der regulatorischen Eigenmittel betragen. Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches (ohne Pensionsfonds) reduzierten sich zum 31. Dezember 2023 leicht, auf 2,0 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 2,4 Mio. Euro) pro Basispunkt rückläufiger Zinsen. Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Das Pensionsfonds Portfolio besteht aus Sicht der Commerzbank aus einem gut diversifizierten Anlageteil und den versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Die Duration der Verbindlichkeiten ist extrem lang (Modellierung der Cash Outflows über fast 90 Jahre) und der Hauptteil der Barwertrisiken des Gesamtportfolios befindet sich in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet. Marktliquiditätsrisiken Das Marktliquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern. Im Risikotragfähigkeitskonzept der Commerzbank werden Marktliquiditätsrisiken einerseits durch die Skalierung des Value at Risk auf den Kapitalhorizont von einem Jahr und der dadurch implizit berücksichtigten Liquidationsperiode berücksichtigt. Andererseits erfolgt die Berücksichtigung von zusätzlichen Bewertungsanpassungen (Prudent Valutation) für Marktliquiditätsrisiken in der Berechnung der Risikodeckungsmasse. Im Rahmen der Prudent-Valuation-Berechnung definiert unter anderem der Liquiditätshorizont die Höhe der Kapitalabzugsposten. Liquiditätsrisiken Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können. Strategie und Organisation Der Vorstand verabschiedet die Geschäftsstrategie und die damit verbundene Risikotoleranz der Bank. Die Geschäftsstrategien 2024 und 2027 und die daraus resultierenden möglichen Risiken sind im Abschnitt Gesamtbanksteuerung - Risikostrategie und Risikosteuerung beschrieben. Die Operationalisierung der Liquiditätsrisikotoleranz erfolgt dann durch die Definition der Liquiditätsreserveperiode und das Limitrahmenwerk. Um einen angemessenen Prozess des Liquiditätsrisiko-Managements zu erreichen, delegiert der Vorstand bestimmte Kompetenzen und Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit der konzernweiten Liquiditätsrisikostrategie an die Risiko- und die Treasury-Funktion. Das Group Asset Liability Committee (Group ALCO) ist für das integrierte Management der Finanzressourcen zuständig, insbesondere für strategische und strukturelle Liquiditätsentscheidungen. Hierbei wird das Group ALCO von verschiedenen Sub-Komitees unterstützt. Risikosteuerung Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Das der Modellierung zugrunde liegende steuerungsrelevante bankinterne Stressszenario berücksichtigt sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Bindende regulatorische Anforderungen sind integraler Bestandteil des Steuerungsmechanismus. Der Bereich Group Treasury ist für das operative Liquiditätsmanagement verantwortlich. Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Die Commerzbank setzt zur zentralen Steuerung der globalen Liquidität den Cash-Pooling-Ansatz ein. Dieser Ansatz verfolgt das Ziel, eine effiziente Verwendung der Ressource Liquidität sicherzustellen, und zwar über alle Zeitzonen, da sich in Frankfurt, London, New York und Singapur Einheiten des Bereichs Group Treasury befinden. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Konzernlagebericht im Kapitel "Refinanzierung und Liquidität des Commerzbank-Konzerns". Die Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis des bankinternen Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risikofunktion. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank Frühwarnindikatoren etabliert. Diese gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen. Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu einem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großer Einzelgläubiger oder Währungen auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen mitigiert. Fremdwährungsrisiken beziehungsweise Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen werden durch die etablierte Limitierung von Liquiditätsrisiko überwacht. Zusätzlich wirkt die kontinuierliche Nutzung des breit diversifizierten Zugangs der Bank zu Funding-Quellen, insbesondere in Form verschiedener Kundeneinlagen und Kapitalmarktinstrumente, einer Konzentration entgegen. Im Falle einer marktgetrieben und/oder idiosynkratischen Liquiditätskrise sieht der Liquidity Contingency Plan bestimmte Maßnahmen vor, die entsprechend der Art der Krise entweder durch die erweiterte Handlungskompetenz der Treasury oder durch den Recovery Prozess des Recovery Plans eingeleitet werden können. Der Liquidity Contingency Plan ist eigenständiger Bestandteil der Notfallplanung und dem Recovery Plan vorgeschaltet. Sowohl der Liquidity Contingency Plan als auch der Recovery Plan der Commerzbank werden mindestens jährlich aktualisiert, wohingegen die einzelnen Maßnahmen des Recovery Plans regelmäßig unterjährig plausibilisiert werden. Darüber hinaus definiert der Liquidity Contingency Plan eine eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen. Liquiditätsrisikomodell Zentraler Bestandteil der Liquiditätsrisikosteuerung ist die tägliche Berechnung der Liquiditätsablaufbilanz. Gegenstand der Liquiditätsablaufbilanz ist die stichtagsbezogene portfolioübergreifende Darstellung von zukünftig erwarteten deterministischen oder stochastischen Mittelzu- und -abflüssen, auf deren Grundlage der Liquiditätsbedarf oder Liquiditätsüberschuss je Laufzeitband ermittelt wird. Dies beinhaltet auch die Modellierung von dauerhaft verfügbaren Anteilen der Kundeneinlagen, den sogenannten Bodensätzen. Die Liquiditätsablaufbilanz wird auch genutzt, um die Emissionsstrategie der Commerzbank-Gruppe abzuleiten, die durch den Bereich Group Treasury operationalisiert wird. Der Bereich Group Finance ist für die Ermittlung und Allokation der Liquiditätskosten auf Basis der Liquiditätsablaufbilanz verantwortlich, die dann in die Steuerung der Geschäftsaktivitäten der Segmente mit einfließen. Basierend auf der Methodik der Liquiditätsablaufbilanz sind Steuerungsmechanismen wie Recovery- und Frühwarnindikatoren entsprechend limitiert und überwacht. Für die Liquiditätsablaufbilanz bestehen Limite in den Laufzeitbereichen bis 1 Jahr. Die Konzernlimite sind auf einzelne Konzerneinheiten und Währungen heruntergebrochen. Das interne Liquiditätsrisikomodell wird durch die regelmäßige Analyse zusätzlicher adverser, reverser und historischer Stressszenarios vervollständigt. Quantifizierung und Stresstesting Die Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Die Liquiditätsrisikomodellierung bezieht neben internen ökonomischen Erwägungen auch die bindenden regulatorischen Anforderungen der Capital Requirements Regulation (CRR) sowie der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) ein. Die Commerzbank berücksichtigt dies in ihrem Liquiditätsrisiko-Rahmenwerk und gestaltet damit den vom Vorstand artikulierten Liquiditätsrisikoappetit der Bank quantitativ aus. Die der Modellierung zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Das Commerzbank-spezifische idiosynkratische Szenario simuliert dabei eine Stresssituation, die aus einem Rating-Downgrade um zwei Notches resultiert. Das marktweite Szenario hingegen wird aus den Erfahrungen der Subprime-Krise 2007/2008 abgeleitet und simuliert einen externen marktweiten Schock. Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber der beiden Szenarios sind ein stark erhöhter Abfluss von kurzfristigen Kundeneinlagen, eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditlinien, aus geschäftspolitischen Zwecken als notwendig erachtete Prolongationen von Aktivgeschäft, Nachschusspflichten bei besicherten Geschäften sowie die Anwendung von höheren Risikoabschlägen auf den Liquidationswert von Vermögensgegenständen. Als Ergänzung zu den Einzelszenarios werden die Auswirkungen eines kombinierten Szenarios aus idiosynkratischen und marktspezifischen Effekten auf die Liquiditätsablaufbilanz (Nettoliquiditätsposition) simuliert. Die Liquiditätsablaufbilanz wird für den gesamten Modellierungshorizont durchgehend über das volle Laufzeitspektrum dargestellt und folgt dabei einem mehrstufigen Konzept. Dies gestattet die differenzierte Darstellung deterministischer und modellierter Cashflows des Bestandsgeschäfts auf der einen Seite sowie die Einbeziehung von Prolongationen auf der anderen Seite. Die nachstehende Tabelle zeigt die Werte der Liquiditätsablaufbilanz bei Anwendung der jeweiligen Stressszenarios für einen Zeitraum von einem beziehungsweise drei Monaten zum Jahresultimo. Dabei wird deutlich, dass im Vergleich zu den Einzelszenarios in einem kombinierten Stressszenario signifikant mehr Liquidität abfließt. Im 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum verbleibt für das kombinierte Stressszenario per Jahresultimo 2023 eine Nettoliquidität von 27,0 Mrd. Euro beziehungsweise 22,2 Mrd. Euro. scrollen Nettoliquidität im Stressszenario | Mrd. € 31.12.2023 31.12.2022 Idiosynkratisches Szenario 1 Monat 34,7 30,0 3 Monate 32,2 31,4 Marktweites Szenario 1 Monat 35,7 30,0 3 Monate 30,9 29,6 Kombiniertes Szenario 1 Monat 27,0 21,2 3 Monate 22,2 20,9 Liquiditätsreserven Wesentliche Elemente des Liquiditätsrisikoappetits sind die Reserveperiode, die Höhe des Liquiditätsreserveportfolios, das zur Kompensation unerwarteter kurzfristiger Liquiditätsabflüsse gehalten wird, sowie die Limite in den einzelnen Laufzeitbändern. Das Liquiditätsreserveportfolio, bestehend aus hochliquiden Vermögensgegenständen, gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Das Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten, vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen, die über die regulatorisch notwendige Reserveperiode hinausgeht. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Die Höhe des Stress-Liquiditätsreserve-Portfolios wird im Rahmen der täglichen Liquiditätsrisiko-Berechnung überprüft und gegebenenfalls angepasst. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 20236,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 6,1 Mrd. Euro). Die Bank wies zum Jahresende 2023 hochliquide Aktiva in Höhe von 134,3 Mrd. Euro aus. Diese Liquiditätsreserve wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten, vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen, die über die regulatorisch notwendige Reserveperiode hinausgeht. Die Liquiditätsreserven aus hochliquiden Aktiva setzten sich aus den folgenden drei Bestandteilen zusammen: scrollen Liquiditätsreserven aus hochliquiden Aktiva | Mrd. € 31.12.2023 31.12.2022 Bestand an hochliquiden Aktiva 134,3 104,7 davon Level 1 124,4 97,5 davon Level 2A 9,2 6,8 davon Level 2B 0,8 0,4 Liquiditätskennzahlen Im gesamten Geschäftsjahr 2023 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank inklusive der regulatorischen Liquidity Coverage Ratio (LCR) und der Net Stable Funding Ratio (NSFR) stets oberhalb der mindestens jährlich vom Vorstand festgelegten Limite. Die LCR-Kennziffer berechnet sich als Quotient aus dem Bestand an liquiden Aktiva und den Netto-Liquiditätsabflüssen unter Stressbedingungen. Mithilfe dieser Kennziffer wird gemessen, ob ein Institut über ausreichend Liquiditätspuffer verfügt, um ein mögliches Ungleichgewicht zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen unter Stressbedingungen über die Dauer von 30 Kalendertagen eigenständig zu überstehen. Die Commerzbank hat zum Berichtsstichtag mit 145,4 % (31. Dezember 2022: 145,9 %) die geforderte Mindestquote bei der LCR in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Auch der Durchschnitt der jeweils letzten 12 Monatsendwerte lag mit 136,2 % deutlich über der Mindestquote (zum Jahresultimo 2022: 141,1 %). Die Bank hat entsprechende Limite und Frühwarnindikatoren etabliert, um die Einhaltung der LCR-Mindestanforderungen sicherzustellen. Die NSFR beschreibt die regulatorische Forderung nach einer stabilen Refinanzierung in einem Verhältnis zwischen dem Betrag der verfügbaren stabilen Refinanzierung und dem Betrag der erforderlichen stabilen Refinanzierung über einen Zeitraum von einem Jahr. Die Quote selbst ist definiert als Quotient der gewichteten verfügbaren stabilen Refinanzierung und der gewichteten erforderlichen stabilen Refinanzierung. Sie hat eine Mindesthöhe von 100%. Zum 31. Dezember 2023 betrug die NSFR 130,2 % (31. Dezember 2022: 128,3 %) und liegt damit deutlich über der Mindestquote. Operationelle Risiken Das operationelle Risiko (OpRisk) ist definiert als das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden. Diese Definition beinhaltet unter anderem rechtliche Risiken, Personalrisiken, IT-Risiken, Auslagerungsrisiken, Lieferantenrisiken oder Steuerrisiken sowie Ablauf- und Organisationsrisiken. Strategische Risiken und Reputationsrisiken stehen in dieser Definition nicht im Fokus. Das Compliance-Risiko sowie das Cyberrisiko werden in der Commerzbank aufgrund ihrer gestiegenen ökonomischen Bedeutung als separate Risikoarten gesteuert. Die Verluste aus Compliance- sowie Cyberrisiken fließen in das Modell zur Ermittlung des ökonomischen Kapitals für operationelle Risiken ein. Strategie und Organisation In der Commerzbank sind die Themenstellungen OpRisk und Governance des Internen Kontrollsystems (IKS) aufbauorganisatorisch und methodisch eng miteinander verbunden und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Hintergrund dieser Verzahnung ist, dass in zahlreichen OpRisk-Fällen die Ursachen im Zusammenhang mit dem Versagen der Kontrollmechanismen stehen. Damit trägt ein funktionsfähiges IKS dazu bei, Verluste aus operationellen Risiken zu reduzieren beziehungsweise zu vermeiden und so mittel- bis langfristig auch die ökonomische Kapitalbelastung für die Hinterlegung operationeller Risiken zu mindern. Das IKS der Commerzbank ist angelehnt an das vom "Committee of Sponsoring Organisations of the Treadway Commission" (COSO) entwickelte und international gültige Rahmenwerk "COSO I" 1. 1 Das COSO I-Modell gilt als international anerkannter Standard für die Dokumentation, Analyse und Gestaltung eines internen Kontrollsystems. Die Definition des Kontrollmodells umfasst die Sicherstellung folgender Kernziele: Effektivität und Effizienz der Geschäftsprozesse, Verlässlichkeit der Berichterstattung sowie Einhaltung der gültigen Gesetze und Vorschriften (Compliance). Die Implementierung in der Commerzbank erfolgte im Jahr 2010 als jährlicher IKS-Regelkreis auf Basis von Mindeststandards und wird kontinuierlich und risikoorientiert weiterentwickelt und auf die aktuellen Gegebenheiten und Konzernstrukturen angepasst. Umgekehrt bieten die Systematiken für operationelle Risiken die Möglichkeit, das IKS konsistent zum Management operationeller Risiken auszurichten. Die Weiterentwicklung des IKS-Kontrollgefüges ist eine wesentliche Säule zur proaktiven Reduzierung beziehungsweise Verhinderung operationeller Risiken. Das Interne Kontrollsystem (IKS) der Commerzbank ist auch im Geschäftsjahr 2023 als insgesamt "angemessen" und "wirksam" einzustufen. Das Group OpRisk Committee der Commerzbank tagt mindestens vier Mal jährlich unter Vorsitz des Chief Risk Officers (CRO) und befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern. Zudem fungiert es als Eskalations- und Entscheidungsgremium für bedeutende bereichsübergreifende OpRisk-Themen. Das Group OpRisk Committee beziehungsweise die Segment-Gremien mit Zuständigkeit für operationelle Risiken befassen sich mit der Steuerung der operationellen Risiken in den jeweiligen Einheiten. Sie analysieren OpRisk-Themen, die die Einheit betreffen, zum Beispiel Verlustereignisse, und definieren abzuleitende Maßnahmen beziehungsweise Handlungsempfehlungen. Die OpRisk-Strategie der Commerzbank wird jährlich vom Vorstand, nach Diskussion und Votierung im Group OpRisk Committee, verabschiedet. Sie beschreibt das Risikoprofil, die Eckpunkte der angestrebten Risikokultur sowie das Rahmenwerk und die Maßnahmen zur Steuerung operationeller Risiken in der Commerzbank. Organisatorisch basiert die OpRisk-Steuerung auf drei hintereinandergeschalteten Ebenen (Three Lines of Defence), deren zielgerichtetes Zusammenspiel zur Erreichung der vorgegebenen strategischen Ziele maßgeblich ist. Die Segmente sowie Management-/Serviceeinheiten stellen die "First Line of Defence" dar. Sie sind direkt verantwortlich für die Identifikation und das Management der Risiken in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich. Dabei sind die vorgegebenen Risikostandards sowie Policies einzuhalten. Die "Second Line of Defence" legt Standards für ein angemessenes Risikomanagement der jeweiligen Risikoart fest, stellt die Umsetzung dieser Standards sicher und führt ein geeignetes Monitoring durch. Dabei nimmt sie Analysen sowie Bewertungen der Risiken vor. Die "Third Line of Defence" bildet die interne Revision. Aufgabe ist die unabhängige Überprüfung der Prozesse und Sicherheitsvorkehrungen der Bank und umfasst somit auch die Beurteilung der Aktivitäten der "First/Second Line of Defence". Die OpRisk-Strategie definiert zum einen übergeordnete Fokusthemen, zum anderen werden pro Unterrisikoart weitere individuelle strategische Ziele gesetzt (siehe Kapitel Unterrisikoarten des Operationellen Riskos). Eines der Fokusthemen für 2024 ist die Umsetzung der neuen Anforderungen aus der Kapitaladäquanzverordnung (CRR III), die ab 1. Januar 2025 in Kraft treten. In diesem Zusammenhang wird ein neuer Standardansatz zur Berechnung der OpRisk RWA und neue Anforderungen an das Reporting eingeführt. Zudem steht auch die Analyse und Implementation der Anforderungen aus DORA (Digital Operational Resilience Act) im Fokus, insbesondere die Definition und Etablierung eines IKT-Risikomanagements in der Organisation. Weitere Themen sind die Optimierung der Überwachung von Nicht-finanziellen Risken (NFR), die Einführung eines holistischen Ansatzes zur Steuerung von Risiken für aller Arten von Drittparteien und die Optimierung der Digital Banking Prozesse, um externe betrügerische Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Um Anforderungen aus dem Leitfaden für Banken zu Klima- und Umweltrisiken der EZB bis zum Jahresende 2024 zu erfüllen, wird die Messung und Beurteilung der Umweltrisiken (ESG) weiterentwickelt. Ein Schwerpunkt im Jahr 2024 wird eine weiterentwickelte Abbildung von Biodiversitätsrisiken im gesamten Risikomanagement sein. Risikosteuerung Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigation zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen. Operationelle Risiken zeichnen sich durch eine asymmetrische Schadensverteilung aus, das heißt, der überwiegende Anteil der Schäden kommt in geringer Schadenshöhe zum Tragen, während vereinzelte Schäden mit sehr geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, aber hohem Schadenspotenzial schlagend werden können. Daraus resultiert die Notwendigkeit, das hohe Schadenspotenzial zu limitieren und die regelmäßige Schadenserwartung proaktiv zu steuern. Die Commerzbank hat dazu ein mehrstufiges System etabliert, das definierte Kenngrößen für die Limitierung des ökonomischen Kapitals (Risikokapazität) mit solchen zur operativen, unterjährigen Steuerung (Risikoappetit/Risikotoleranz) integriert und durch Regelungen für das transparente und bewusste Eingehen und Freigeben von Einzelrisiken (Risikoakzeptanz) komplettiert wird. Im Rahmen der OpRisk-Steuerung finden eine jährliche Bewertung der IKS-Schlüsselkontrollen der Bank und ein Risk Scenario Assessment statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle kontinuierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Backtesting unterzogen. Bei materiellen Schadensfällen werden Lessons-Learned-Aktivitäten aufgenommen. Die Commerzbank misst seit dem vierten Quartal 2021 das regulatorische Kapital mittels des Standardansatzes (SA) und das ökonomische Kapital für operationelle Risiken weiterhin mittels eines dedizierten internen Modells (OpRisk-ErC-Modell, in Anlehnung an das vorherige AMA-(Advanced Measurement Approach) Modell). Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des vierten Quartals 2023 auf dieser Basis 22,8 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 21,2 Mrd. Euro). Haupttreiber gegenüber dem Vorjahr war der Anstieg der vorläufigen Erträge im Jahr 2023. Das ökonomisch erforderliche Kapital belief sich auf 2,2 Mrd. Euro. Ein Vergleich zum Vorjahreswert (31. Dezember 2022: 2,3 Mrd. Euro) zeigt keine signifikante Änderung. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Risikoaktiva und das ökonomisch erforderliche Kapital nach Segmenten: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Mrd. € Risikoaktiva Ökonom. erforderl. Kapital Risikoaktiva Ökonom. erforderl. Kapital Privat- und Unternehmerkunden 13,3 1,4 13,3 1,6 Firmenkunden 5,1 0,3 4,5 0,3 Sonstige und Konsolidierung 4,3 0,6 3,3 0,5 Konzern 22,8 2,2 21,2 2,3 Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des vierten Quartals 2023 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 1176 Mio. Euro (Gesamtjahr 2022: 951 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in der Kategorie "Produkte und Geschäftspraktiken" geprägt. In erster Linie sind hier die Verluste und Rückstellungen der mBank für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit auf Schweizer Franken indexierten Darlehen zu nennen. scrollen OpRisk-Ereignisse 1 | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Interner Betrug 2 0 Externer Betrug 45 1 Sachschäden und Systemausfälle 2 4 Produkte und Geschäftspraktiken 1.158 936 Prozessbezug - 33 13 Arbeitsverhältnis 3 - 3 Konzern 1.176 951 1 Eingetretene Verluste und Rückstellungen, abzüglich OpRisk-basierter Erträge und Rückzahlungen. Ein strukturiertes zentrales und dezentrales Berichtswesen stellt sicher, dass die Mitglieder des OpRisk Committees, die Segmente sowie die Aufsichtsorgane regelmäßig, zeitnah und umfassend über operationelle Risiken unterrichtet werden. Detailreiche und ausführliche OpRisk-Berichte werden quartalsbezogen erstellt. Sie beinhalten eine Darstellung der Entwicklung der OpRisk-Verluste, der wesentlichen Verlustereignisse der Segmente, aktuelle Risikoanalysen, die Entwicklung des Kapitalbedarfs, die Entwicklung der ESG-Risiken, die Entwicklung der NFR-Risiken, sowie den Status eingeleiteter Maßnahmen. Zudem sind operationelle Risiken Teil der regelmäßigen Risikoberichterstattung an den Vorstand und den Risikoausschuss des Aufsichtsrats. Unterrisikoarten des operationellen Risikos Die nachfolgend aufgeführten Risiken sind die Unterrisikoarten des operationellen Risikos gemäß Risikoinventur der Commerzbank. Rechtliche Risiken Rechtsrisiken entstehen für den Commerzbank-Konzern in erster Linie dann, wenn sich Ansprüche der Bank aus rechtlichen Gründen nicht durchsetzen lassen oder aber Ansprüche gegen die Bank verfolgt werden, weil das zugrunde liegende Recht nicht beachtet wurde oder sich nach Abschluss eines Geschäfts geändert hat. Auch das Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften, bei deren Aufnahme oder Durchführung aufsichtsrechtliche Bestimmungen zu beachten sind, kann zu Rechtsrisiken führen. Dieses Risiko kann sich auch in Anordnungen oder Sanktionen verwirklichen, die von einer oder mehreren Behörden, deren Aufsicht die Commerzbank weltweit unterliegt, erlassen oder verhängt werden. Das Rechtsrisiko zeigt sich weiterhin in realisierten Verlusten beziehungsweise Rückstellungen, die sich aufgrund von oder im Zusammenhang mit gegen die Commerzbank gerichteten Klagen ergeben (Passivprozesse). Von der Commerzbank erhobene Klagen (Aktivprozesse) verkörpern in der Regel kein operationelles, sondern ein Kreditrisiko, sodass dem Verlustrisiko bereits durch Wertberichtigungen Rechnung getragen wird. Die Rechtsverfolgungskosten (Gerichts- und Anwaltskosten) bei einem Aktivprozess werden jedoch als Rechtsrisiko eingeordnet. Organisation Group Legal obliegt als "Second Line of Defence" in der Commerzbank funktional die Steuerung des konzernweiten Rechtsrisikos. Alle juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten von Group Legal inklusive der ausländischen Niederlassungen sowie die juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rechtsabteilungen der in- und ausländischen Tochtergesellschaften sind als Rechtsrisiko-Manager operativ für die Identifizierung und Steuerung des konzernweiten Rechtsrisikos der Commerzbank zuständig. Risikosteuerung Die Rechtsrisiko-Manager im Konzern haben die Aufgabe, rechtliche Risiken und alle dadurch möglichen Verluste in einem frühen Stadium zu erkennen, Lösungsmöglichkeiten zur Vermeidung oder Minimierung der Verluste aufzuzeigen und an rechtliche Risiken betreffenden Entscheidungen aktiv mitzuwirken. Sie sollen im Rahmen ihres Aufgabenbereiches ständig über alle rechtlichen Änderungen oder neuen Erkenntnisse auf dem Laufenden bleiben und die betroffenen Geschäftseinheiten über die Auswirkungen auf das Rechtsrisiko sowie über sich ergebenden Handlungsbedarf informieren. Die Rechtsrisiko-Manager verantworten die Veranlassung beziehungsweise Anpassung von Prozessrückstellungen und betreuen und überwachen die neuen und laufenden Gerichtsverfahren. Bei Passivprozessen wird die Rückstellung auf Grundlage der Risikoeinschätzung des zuständigen Rechtsrisiko-Managers gebildet. Zur Bestimmung der Höhe der Rückstellung für die Forderung nimmt der Rechtsrisiko-Manager die bestmögliche Schätzung des wahrscheinlichen Verlustes (in Geldmitteln/Mittelabfluss) aus dem Rechtsstreit vor. Die Rückstellung für die Forderung ist in Höhe dieses erwarteten Verlustes zu bilden, wenn der Abfluss von Ressourcen wahrscheinlich ist. Der Rechtsrisiko-Manager muss bei neuen Erkenntnissen, insbesondere nach jedem bedeutenden Verfahrensabschnitt, die Eintrittswahrscheinlichkeit und Verlusterwartung prüfen und die Rückstellung für die Forderung entsprechend anpassen. Bei Aktivprozessen werden in der Regel nur die erwarteten Gerichts- und Anwaltskosten zurückgestellt. Quartalsweise informiert Group Legal im Litigation Report über alle wesentlichen Gerichtsverfahren und Rechtsrisikoentwicklungen. Adressaten sind das Management und der Aufsichtsrat der Bank, die Bankenaufsicht sowie das OpRisk Committee. Aktuelle Entwicklungen Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind mit verschiedenen Gerichts- und Schiedsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Untersuchungen (rechtliche Verfahren) konfrontiert, die eine große Bandbreite von Themen betreffen. Diese umfassen zum Beispiel angeblich fehlerhafte Anlageberatungen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kreditfinanzierungen oder dem Zahlungsverkehrsgeschäft, Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung, angeblich unrichtige Buchführung und Bilanzierung, die Geltendmachung von Forderungen aus steuerlichen Sachverhalten, angeblich fehlerhafte Prospekte im Zusammenhang mit Emissionsgeschäften, angebliche Verstöße gegen wettbewerbsrechtliche Vorschriften sowie Klagen von Aktionären und Fremdkapitalinvestoren sowie Ermittlungen durch Aufsichtsbehörden. Geltende Sanktionsregimes können dazu führen, dass die Commerzbank oder ihre Tochtergesellschaften daran gehindert ist, Verpflichtungen gegenüber Kunden oder Geschäftspartnern zu erfüllen; infolgedessen kann die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften gerichtlichen Klagen ausgesetzt sein. Daneben können Änderungen oder Verschärfungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen beispielsweise im Privatkundenbereich zur weiteren Inanspruchnahme der Commerzbank oder ihrer Tochtergesellschaften führen. In den gerichtlichen Verfahren werden vor allem Schadensersatzansprüche, bereicherungsrechtliche Ansprüche oder auch die Rückabwicklung geschlossener Verträge geltend gemacht. Sofern einzelnen oder mehreren dieser Klagen stattgegeben würde, könnten daraus zum Teil erhebliche Schadensersatzzahlungen, Rückabwicklungsaufwendungen oder sonstige kostenintensive Maßnahmen folgen. Aufsichtsbehörden und staatliche Institutionen in verschiedenen Ländern, in denen die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften tätig waren oder sind, begannen vor etlichen Jahren mit Untersuchungen zu Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit Devisenkursfixings und dem Devisengeschäft allgemein. Im Zuge dieser Aktivitäten haben Aufsichtsbehörden und staatliche Institutionen auch Prüfungen in Bezug auf die Commerzbank angestrengt oder haben sich mit Auskunftsersuchen an die Commerzbank gewandt. Die Commerzbank kooperierte vollumfänglich mit diesen Stellen und arbeitete die Sachverhalte auf Grundlage eigener umfassender Untersuchungen auf. Die Vorgänge sind bis auf eine Ausnahme nicht mehr aktiv; in diesem Fall wurde der Vorgang von der untersuchenden Behörde an das nationale Wettbewerbstribunal abgegeben. Finanzielle Konsequenzen sind nicht auszuschließen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt im Zusammenhang mit Aktiengeschäften um den Dividendenstichtag (sogenannte Cum-Ex-Geschäfte) der Commerzbank und der ehemaligen Dresdner Bank. Die Commerzbank hatte bereits Ende 2015 eine forensische Analyse zu Cum-Ex-Geschäften beauftragt, die im Hinblick auf die Aktiengeschäfte der Commerzbank Anfang 2018 und bezüglich der Aktiengeschäfte der ehemaligen Dresdner Bank im September 2019 abgeschlossen wurde. Alle Steuernachforderungen durch die Finanzbehörden wurden beglichen. Seit September 2019 finden bei der Commerzbank Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln in einem separaten Verfahren zu Cum-Ex-Geschäften statt. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen des Verdachts, dass die Bank (einschließlich Dresdner Bank) in verschiedenen Rollen an Cum-Ex-Geschäften mitgewirkt hat, unter anderem dadurch, dass sie Dritte, die als Leerverkäufer gehandelt haben sollen, mit Aktien beliefert hat. Es geht in diesem Verfahren nach derzeitigem Verständnis nicht um eigene Steueranrechnungsansprüche der Commerzbank im Hinblick auf Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag auf Dividenden. Im Zusammenhang mit Untersuchungen zu "Cum-Ex" kooperiert die Commerzbank vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden. Das Ob und die Höhe einer sich daraus eventuell ergebenden Belastung kann derzeit nicht prognostiziert werden. Auf Basis des im Jahr 2017 veröffentlichten Schreibens des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zu "Cum-Cum-Geschäften" hat die Betriebsprüfung zur Behandlung dieser Geschäfte in Form von Prüfungsanmerkungen Stellung genommen. Die Anrechnung der Kapitalertragsteuer wurde seitens des Finanzamtes entsprechend gekürzt. Die Commerzbank hat daraufhin Wertberichtigungen hinsichtlich bilanzierter Anrechnungsforderungen vorgenommen beziehungsweise zusätzliche Rückstellungen im Hinblick auf mögliche Rückzahlungsansprüche gebildet, um die geänderte Risikosituation vollumfänglich angemessen zu reflektieren. Nunmehr ist das BMF-Schreiben zu "Cum-Cum-Geschäften" mit Datum vom 9. Juli 2021 neu gefasst worden. Im Hinblick auf die potenziellen Auswirkungen des BMF-Schreibens wurde im zweiten Quartal 2021 die Rückstellung angepasst. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind die steuerlichen Risiken aus diesem Themenkomplex damit ausreichend bevorsorgt. Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich über die von der Bank gebildete Rückstellung hinaus weitere Belastungen ergeben. Im Hinblick auf Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank (auch gerichtlichen) Ersatzansprüchen Dritter aufgrund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt. Im Rahmen dieser Wertpapierleihegeschäfte waren die Vertragspartner verpflichtet, der Commerzbank Dividenden und einbehaltene Kapitalertragsteuern zu erstatten. Die spätere Anrechnung auf die Körperschaftsteuer haben die Finanzämter verschiedener Vertragspartner jedoch teilweise abgelehnt oder nachträglich aberkannt. Gegen die mBank wurde im Mai 2017 von einem polnischen Gericht eine Sammelklage wegen angeblicher Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen in Schweizer Franken zugelassen. Der Sammelklage haben sich insgesamt 1731 Kläger angeschlossen. Die Kläger hatten gegen das abweisende Urteil des erstinstanzlichen Gerichts Rechtsmittel eingelegt. Das Berufungsgericht hat den Fall im Januar 2024 zur erneuten Verhandlung an das erstinstanzliche Gericht zurückverwiesen. Unabhängig davon klagen zahlreiche Darlehensnehmer von auf Fremdwährungen indexierten Darlehen aus den gleichen Gründen im Wege von Einzelklagen. Neben der Sammelklage sind zum 31. Dezember 202322602 weitere Einzelverfahren anhängig (31. Dezember 2022: 17627). Die mBank tritt den Klagen entgegen. Zum 31. Dezember 2023 lagen zu 4528 auf Fremdwährungen indexierten Darlehensverträgen rechtskräftige Urteile in Einzelverfahren gegen die mBank vor, von denen 104 zugunsten der mBank und 4424 zuungunsten der mBank entschieden wurden. Die dem EuGH vorgelegten Fragen des polnischen Obersten Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit des Prozesses zur Ernennung neuer Richter am polnischen Obersten Gerichtshof sowie der weitere Verfahrensverlauf und das Ergebnis sind offen. In einem Vorabentscheidungsersuchen eines polnischen Gerichtes an den EuGH in einem Verfahren die mBank betreffend (C-140/22) entschied der EuGH im Dezember 2023, dass ein Verbraucher zwar auf das Geltendmachen der Missbräuchlichkeit einer Vertragsklausel verzichten und der Vertragsklausel freiwillig zustimmen kann, jedoch nicht verpflichtet ist, sich vor Gericht auf die Missbräuchlichkeit zu berufen, um seine Rechte durchzusetzen. Der Gerichtshof bekräftigte auch seine Rechtsprechung aus dem Urteil vom 15. Juni 2023 (C-520/21) und wies Forderungen der Bank über die Rückzahlung von Kapital und die Zahlung gesetzlicher Verzugszinsen hinaus zurück. In einem Verfahren gegen eine andere Bank (C-28/22) entschied der EuGH im Dezember 2023, dass die Verjährungsfrist für beide Parteien symmetrisch sein müsse; die Verjährung für Kundenansprüche darf nicht vor der Verjährung für Forderungen der Banken beginnen. Das Gericht entschied ferner, dass in dem Zeitraum der Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts durch die Bank weiter Verzugszinsen anfallen. In einem Vorlageverfahren gegen eine andere Bank (C-756/22) waren dem EuGH Fragen zu Ansprüchen der Bank im Falle der Rückabwicklung von Darlehen vorgelegt worden; in seiner Entscheidung im Dezember 2023 verwies der Gerichtshof auf sein Urteil vom 15. Juni 2023 (C-520/21) und bestätigte, dass die Bank über die Rückzahlung des Kapitals und gesetzlicher Verzugszinsen hinaus keinen Anspruch gegen den Verbraucher hat. In einem Vorlageverfahren beim EuGH die mBank betreffend (C-488/23) erging im Januar 2024 ein Beschluss, in dem das Gericht sein Urteil vom 15. Juni 2023 (C-520/21) bestätigte; danach hat eine Bank keinen Anspruch auf Vergütung für die Kapitalüberlassung, auch nicht in Form einer Kompensation für den Wertverlust des überlassenen Kapitals ("valorization"). Die mBank hat ab dem vierten Quartal 2022 ein Vergleichsprogramm aufgelegt, welches sich an alle Kunden mit aktiven, auf Schweizer Franken indexierten Darlehen richtet, einschließlich derer, die bereits gegen die Bank klagen. Den Kunden wird angeboten, ihre Darlehen in Zloty-Darlehen mit einem festen oder variablen Zinssatz umzuwandeln, sowie der Erlass eines individuell zu verhandelnden Teils der noch ausstehenden Darlehensvaluta. Zum Stichtag hat die mBank die Risiken im Zusammenhang mit künftigen Vergleichszahlungen mit 285,7 Mio. Euro berücksichtigt. Die mBank hat die Auswirkungen der Rechtsprechung des EuGH geprüft und die Parameter des Modells, wie die erwartete Anzahl von Kreditnehmern, die noch klagen werden, die Art der erwarteten Gerichtsurteile, die Höhe des Verlustes der Bank im Falle eines Urteils sowie die Annahmequote für Vergleiche geprüft und teilweise angepasst. Die Methodik zur Ermittlung der Vorsorge basiert auf Parametern, welche vielfältig, ermessensbehaftet und zum Teil mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sind. Schwankungen der Parameter sowie deren Interdependenzen und Entscheidungen der polnischen Gerichte und des EuGH können dazu führen, dass die Vorsorge zukünftig der Höhe nach wesentlich angepasst werden muss. Das zum 31. Dezember 2023 bestehende Portfolio von nicht vollständig zurückgeführten, auf Fremdwährungen indexierten Darlehen hatte einen Buchwert in Höhe von 3,4 Mrd. polnischen Zloty. Das Portfolio von vollständig zurückgezahlten Darlehen und Darlehen, für die ein Vergleich oder rechtskräftiges Urteil vorliegt, betrug bei Ausreichung 11,2 Mrd. polnische Zloty. Insgesamt wurde im Konzern für die aus dem Komplex entstehenden Risiken, einschließlich potenzieller Vergleichszahlungen und der Sammelklage, eine bilanzielle Vorsorge in Höhe von 1,9 Mrd. Euro gebildet (31. Dezember 2022: 1,4 Mrd. Euro), die fast ausschließlich auf Schweizer Franken indexierte Darlehen entfällt. Bei noch nicht vollständig zurückgeführten Darlehen werden die rechtlichen Risiken unmittelbar bei der Schätzung der Zahlungsströme im Bruttobuchwert der Forderungen berücksichtigt und nicht als Rückstellung gezeigt. Im April 2021 hat der Bundesgerichtshof in einem Verfahren gegen eine andere Bank über den sogenannten AGB-Änderungsmechanismus entschieden und die entsprechenden Ziffern der AGB-Banken für unwirksam erklärt. Dieser Mechanismus sah vor, dass die Zustimmung des Kunden zu bestimmten Vertragsänderungen nach einer bestimmten Frist angenommen wurde, wenn der Kunde nicht widersprochen hatte. Die Bank hat die Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf ihre Geschäftsbereiche und Produkte geprüft, da aufgrund des AGB-Änderungsmechanismus eingeführte oder erhöhte Entgelte für Verbraucher möglicherweise unwirksam sein können. Einzelne der oben genannten Verfahren können auch Auswirkungen auf die Reputation der Commerzbank und ihrer Tochtergesellschaften haben. Der Konzern bildet Rückstellungen für diese Verfahren, soweit die daraus resultierenden Verpflichtungen wahrscheinlich sind und die Höhe der Verpflichtungen hinreichend genau bestimmbar ist. Da die Entwicklung dieser Verfahren mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die gebildeten Rückstellungen nach abschließenden Verfahrensentscheidungen teilweise als unzureichend erweisen. Infolgedessen können erhebliche zusätzliche Aufwendungen entstehen. Dies trifft auch auf rechtliche Verfahren zu, für die aus Sicht des Konzerns keine Rückstellungen zu bilden waren. Der endgültige Ausgang einzelner rechtlicher Verfahren kann das Ergebnis und den Cashflow der Commerzbank in einer bestimmten Berichtsperiode beeinflussen, schlimmstenfalls ist nicht völlig auszuschließen, dass die daraus eventuell resultierenden Verpflichtungen auch wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Weitere Informationen über rechtliche Verfahren können der Note 54 zu den Rückstellungen und der Note 56 zu den Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen des Konzernabschlusses entnommen werden. Ablauf - und Organisationsrisiko Die Commerzbank hat mit der schriftlich fixierten Ordnung (SFO) ein definiertes Rahmenwerk für die Aufbau- und Ablauforganisation. Grundlage dafür bilden gesetzliche Anforderungen, unter anderem die MaRisk AT5 - Organisationsrichtlinien sowie die Strategie und Verfassung der Commerzbank. Die Regelungen für die Aufbauorganisation beinhalten einheitliche und verbindliche Mindestanforderungen an die Struktur der Bank und weisen damit Verantwortungen eindeutig zu. Kernelemente sind der Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand, die Geschäftsaufträge mit den Beschreibungen der Aufgaben der Unternehmenseinheiten und die Sachkostenkompetenzen für die jeweiligen Führungsebenen. Für die Ablauforganisation sind Standards zur Erstellung, regelmäßigen Aktualisierung, Genehmigung und Dokumentation von Anweisungen und Prozessen sowie zu nutzende Systeme gesetzt. In beiden Bestandteilen finden regelmäßige Aktualitätsprüfungen statt. Die risikoverantwortlichen Führungskräfte sind über Freigabeprozesse eingebunden und werden so über sich eventuell verändernde Risiken unterrichtet. Damit wird insgesamt eine Handlungssicherheit für alle standardsetzenden Funktionen und Mitarbeitende hergestellt. IT-Risiken Unter IT-Risiken verstehen wir in unserer internen Definition die Risiken für die Sicherheit der in unseren Systemen verarbeiteten Informationen im Hinblick auf die Einhaltung der nachstehenden vier IT-Schutzziele: Vertraulichkeit: Informationen sind vertraulich, wenn sie für nicht berechtigte Personen, Geschäftsprozesse oder IT-Systeme weder verfügbar noch rekonstruierbar sind. Integrität: Informationen sind integer, wenn sie nicht auf unautorisierte Weise modifiziert oder zerstört worden sind. Ein informationsverarbeitendes System (IT-System) ist integer, wenn es die ihm zugedachten Funktionen in unbeeinträchtigter Art und Weise sowie frei von bewussten oder versehentlichen unautorisierten Manipulationen durchführen kann. Nachvollziehbarkeit: Auf Informationen angewandte Aktionen und Techniken sind nachvollziehbar, wenn diese selbst sowie deren Herkunft eindeutig zurückverfolgt werden können. Verfügbarkeit: Informationen sind verfügbar, wenn sie für berechtigte Personen, Geschäftsprozesse und IT-Systeme immer dann in einem festgelegten Umfang verwendbar sind, wenn sie benötigt werden. Der Schutz und die Sicherheit eigener und von Kunden anvertrauter Informationen sowie der diese Informationen verarbeitenden Geschäftsprozesse und IT-Produkte genießen in der Commerzbank einen hohen Stellenwert. Sie sind als ein zentrales Element in unserer IT-Strategie verankert. Die Anforderungen an die IT-Sicherheit, die auf den vorgenannten IT-Schutzzielen basieren, sind in Policies und Verfahrensanweisungen geregelt. IT-Risiken werden im Rahmen von IT-Governance-Prozessen identifiziert, bewertet und regelmäßig überprüft. Das IT-Risiko wird über den quartalsweisen IT-Risikoreport berichtet. Die Informationssicherheit ist auch als ein bedeutsames Ziel in unserem Internen Kontrollsystem verankert. Durch veränderte Rahmenbedingungen rückte die Berücksichtigung der vier IT-Schutzziele für Homeoffice-Technologien weiter in den Fokus. Zudem werden relevante IT-Risiken im Rahmen des Managements der operationellen Risiken in Form von Risikoszenarios bewertet und fließen in die ErC-Berechnung der Bank ein. Dazu gehören das Risiko eines Ausfalls kritischer IT, das Risiko externer Angriffe auf die Systeme oder Daten der Bank und die Risiken des Cloud Sourcing (Szenarios "Cyber Risk" und "Cloud"), der Diebstahl von Unternehmensdaten oder der Ausfall von Dienstleistern und Lieferanten. Siehe dazu auch die Ausführungen zu Cyberrisiken. Entsprechend der hohen Bedeutung der IT-Sicherheit in der Commerzbank erfolgt deren kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung im Rahmen strategischer Initiativen. Der Bedeutung des Faktors Mensch für die IT-Sicherheit und Cybersicherheit haben wir durch Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen Rechnung getragen. Die Themen IT-Risikomanagement und IT-Sicherheit werden im Allgemeinen und mit Bezug auf die regulatorischen Anforderungen aus BAIT und MaRisk, in der "IT-Strategie 2024-2027" behandelt. Die IT-Sicherheit ist dabei eine der fünf Ziele der IT-Strategie. In der IT-Strategie 2024-2027 werden Betätigungsfelder und Maßnahmen vom Status Quo abgeleitet. Im Tätigkeitsbereich "Cyber Security" ist die Bank bestrebt, den Entwicklungsstand von Zero Trust und die allgemeine Anwendung der Zero Trust Prinzipien kontinuierlich zu verbessern. Die dazugehörigen Maßnahmen und die Maßnahmen aus der "Information Security Strategy" tragen zum IT-Risikomanagement bei. Personalrisiken Im Sinne einer internen, steuerungsorientierten Ausgestaltung dieser Definition subsumiert die Commerzbank AG unter Personalrisiken folgende Elemente: Anpassungsrisiko: Ein Anpassungsrisiko entsteht, wenn sich aufbau- und ablauforganisatorische Rahmenbedingungen (zum Beispiel Umstrukturierungen, Veränderungen der Führungskultur, Qualifizierungsbedarfe) verändern, sich diese auf die Wirkungsbereiche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken und damit eine erhöhte Veränderungsbereitschaft der Belegschaft erfordern. Motivationsrisiko: Motivationsrisiken entstehen daraus, dass demotivierende Faktoren nicht abgestellt und motivierende Faktoren in nicht ausreichendem Maße bei der Belegschaft wahrgenommen werden (zum Beispiel Führung, Vergütung). Die Auswirkungen (zum Beispiel zurückgehaltene Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) können sich direkt auf die Arbeitsatmosphäre und Produktivität der Organisation auswirken. Austrittsrisiko: Austrittsrisiken berücksichtigen die Folgen ungewollter Austritte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum Beispiel Arbeitnehmerkündigungen), insbesondere bei Leistungsträgern. Engpassrisiko: Im Engpassrisiko werden die Folgen einer nicht ausreichenden Personalausstattung (zum Beispiel unbesetzte Planstellen, fehlende Nachwuchsplanung) sowie daraus folgender Konsequenzen (operative Engpässe, erhöhte Arbeitslast, geringere Produktivität, Krankheit) berücksichtigt. Strategie und Organisation Personal stellt für die Commerzbank eine zentrale Ressource dar. Vor diesem Hintergrund ist es grundsätzlich die Aufgabe aller Führungskräfte, die Personalrisiken im eigenen Verantwortungsbereich im Blick zu behalten und etwaigen Fehlentwicklungen gegebenenfalls unter Einbeziehung von Group Human Resources (GM-HR) zu begegnen. Mit dem zusätzlich durch GM-HR gesteuerten systematischen Personalrisikomanagement wird das Ziel verfolgt, etwaige Veränderungen in der Risikosituation zu identifizieren, zu beurteilen und unter anderem durch den Einsatz ausgewählter personalwirtschaftlicher Instrumente zu steuern. Der Konzernbereich GM-HR wird vom Bereichsvorstand Group Human Resources verantwortet, der direkt an das für Personal zuständige Vorstandsmitglied (CHRO) berichtet. Risikosteuerung Für Personalrisiken gelten uneingeschränkt die strategischen Leitplanken aus der übergeordneten Konzernrisikostrategie. Die Teilrisikostrategie "Operational Risk" setzt dazu als Teil der Gesamtrisikostrategie der Commerzbank den risikostrategischen Rahmen und enthält neben strategischen und organisatorischen Elementen eine detaillierte Beschreibung des Risikomanagements der Personalrisiken. In diesem Kontext erstellt GM-HR halbjährlich für den Vorstand einen Personalrisikoreport für die Commerzbank AG und ihre größten Tochtergesellschaften, um anhand festgelegter Kriterien das Anpassungsrisiko, Motivationsrisiko, Austrittsrisiko und Engpassrisiko zu bewerten und um aktuelle risikorelevante Handlungsfelder aufzudecken. Dem Anpassungsrisiko wird durch ausgewählte interne sowie externe Aus-, Weiterbildungs- und Change-Maßnahmen begegnet. Es wird gewährleistet, dass das Qualifikationsniveau unserer Mitarbeitenden den aktuellen Anforderungen entspricht, strukturelle Veränderungen begleitet und die Mitarbeitenden ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten gerecht werden. Etwaigem Knowhow-Verlust wird mit Schulungsformaten wie Umschulung und Weiterqualifizierung ("Re- and Upskilling") sowie Entwicklung eines nachhaltigen Personalentwicklungsplans begegnet. Das Motivationsrisiko wird seitens GM-HR mit regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen erfasst. Dort können mögliche Veränderungen in der Unternehmensverbundenheit der Mitarbeitenden frühzeitig erkannt und adäquate Steuerungsmaßnahmen initiiert werden. Hierzu zählen unter anderem die Entwicklung von Anreizsystemen zur Anerkennung individueller Leistungen, aber auch Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Mitarbeitenden oder eine Übertragung von Aufgaben höheren Anspruchs an Leistungsträger. Mit Blick auf das Austrittsrisiko wird mittels großer Sorgfalt versucht, nachhaltige Störungen der Betriebsabläufe, aufgrund von Abwesenheit oder dem Ausscheiden von Mitarbeitenden, zu vermeiden. Hierfür beobachtet GM-HR regelmäßig die Fluktuation sowohl quantitativ als auch qualitativ. Eine weitere risikomitigierende Maßnahme ist unter anderem auch die Vereinbarung einer doppelten Freiwilligkeit bei Sozialplan-Instrumenten zur Vermeidung von ungewünschten Austritten im Kontext von Abbaumaßnahmen. Dem Engpassrisiko wird durch eine angemessene quantitative und qualitative Personalausstattung begegnet. Diese soll sicherstellen, dass die betriebsinternen Erfordernisse, die Geschäftsaktivitäten und die jeweils gültige Strategie der Commerzbank AG umgesetzt werden können. Hierzu zählt, neben der Stärkung der Arbeitgebermarke, auch die Modernisierung des Personalbeschaffungsprozesses in Deutschland sowie an internationalen Standorten. Sie können so dazu beitragen, dass eine angemessene Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit den jeweils erforderlichen Qualifikationen zur Verfügung steht. Aktuelle Entwicklung Um die erforderliche Personalstabilität zu gewährleisten und die transformationsbedingten HR-Risiken angemessen zu steuern, wurde zur Unterstützung der "Strategie 2024" eine Vielzahl an Maßnahmen ergriffen. Insgesamt ist die Personalrisikosituation weiter zu beobachten, da sie sich durch strukturelle Veränderungen (zum Beispiel aufgrund einer überarbeiteten Konzernstrategie) wandeln kann. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und der äußerst wettbewerbsfähigen Arbeitnehmerprofile, ist mit wachsenden Anforderungen, sowohl in Bezug auf die Bindung als auch auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rechnen. Diesen Personalrisiken wird sowohl mit bereits eingeleiteten Change- und organisatorischen Maßnahmen, als auch im Besonderen mit der neuen Arbeitgeberkampagne der Commerzbank AG begegnet. Auslagerungsrisiken Auslagerungen werden in der Commerzbank gemäß der EBA-Leitlinien zu Auslagerungen (EBA/GL/2019/02) in Einklang mit §25 a/b KWG und MaRisk AT9 definiert. Die Group Outsourcing Policy ist das grundlegende Rahmenwerk für den Konzern, um im Einklang mit der Outsourcing Strategie die Risiken aus Auslagerungen zu mitigieren. Die Grundsätze und Regeln aller Komponenten der Group Outsourcing Policy sind für die Commerzbank AG und ihren in- und ausländischen Töchtern und Niederlassungen verbindlich. Ein wesentlicher Teil im Auslagerungsprozess ist die Bestimmung der Wesentlichkeit des Auslagerungsvorhabens. Die Klassifikation jeder Auslagerung in "wesentlich" und "nicht wesentlich" entspricht den regulatorischen Anforderungen auf der Grundlage einer strukturierten Risikoanalyse. Wesentliche Auslagerungen unterliegen einem verschärften Steuerungs- und Überwachungskonzept. Die verantwortliche 1st LoD (Retained Organisation) muss für jede Auslagerung geeignete Kontrollmaßnahmen, zum Beispiel Kontrolle der Leistungsqualität, Zufriedenheit mit dem Dienstleister, oder regelmäßige Auswertung von internen oder externen Audits, etablieren. Zusätzlich müssen die Risikoanalysen regelmäßig geprüft und aktualisiert werden. Für wesentliche Auslagerungen muss dies jährlich erfolgen, für nicht wesentliche Auslagerungen erfolgt die Überprüfung abhängig vom individuellen Risiko in einem 1-, 2- oder 3-jährigen Zyklus. Unabhängig davon muss die 1st LoD bei signifikanten, unvorhergesehen Ereignissen die Risikoanalyse außerhalb des Regelzyklus aktualisieren. Auslagerungs-Beziehungen stellen eine Teilmenge von Drittanbieter-Beziehungen dar. Die zunehmende Komplexität, von klassischen Themen bis zu Cloud-Auslagerungen, macht einen entsprechend umfassenden Ansatz zu Lieferanten- oder Auslagerungsrisiken notwendig. Daher wird im Jahr 2024 ein ganzheitlicher Ansatz zur Steuerung der Risiken über alle Arten von Drittanbieterrisiken (Third-Party Risk) eingeführt. Lieferantenrisiko Kernpunkte für das Lieferantenrisiko sind die Bewertung und Steuerung von Risiken, die sich aus der Beziehung zu Lieferanten ergeben. Bereits im Rahmen des strukturierten Auswahlprozesses für Lieferanten wird eine Bewertung der Lieferantenrisiken durchgeführt, die unter anderem Kriterien wie Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Bei aktiven Beziehungen zu Lieferanten werden Änderungen im Lieferantenrisiko regelmäßig überprüft und gegebenenfalls risikomindernde Maßnahmen eingeleitet. Die risikoorientierte Weiterentwicklung des Lieferantenrisikos wird fortgesetzt. Im Jahr 2024 soll ein ganzheitlicher Ansatz zur Steuerung der Risiken über alle Arten von Drittanbieterrisiken ((Third-Party Risk) eingeführt werden (siehe Auslagerungsrisiken). Steuerrisiko Das Steuerrisiko setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen: Das Risiko der Abgabe von fehlerhaften 1 , unvollständigen oder verspäteten Steuererklärungen, Steueranmeldungen, Pflichtmeldungen von steuerlich relevanten Merkmalen/Informationen oder Verletzung von Anzeige-, Berichts-, Melde- oder Mitwirkungspflichten. Daraus können folgende Kosten entstehen: Strafzahlung für verspätete Ausführung und Säumniszuschläge wegen Nichteinhaltung gesetzlicher Fristen, Zinsaufwände bei Steuernachzahlungen und Strafen in Form von Zwangsgeldern oder Säumniszuschlägen für die Verletzung von Mitwirkungs-, Dokumentations-, Archivierungs-, und Aufbewahrungsfristen (GoBD). 1 Bei fehlerhaft ist drauf abzustellen, ob der Fehler im Zeitpunkt der Erklärung beziehungsweise Meldung als ein solcher zu bewerten/ zu erkennen war. Wurden gesetzliche Regelungen unbestreitbar falsch ausgelegt, bewusst falsche Angaben gemacht oder bestehende Prozesse nicht eingehalten, ist dies als fehlerhaft zu werten. Liegt eine vertretbare abweichende Interpretation einer gesetzlichen Regelung vor, welche zu einer Anpassung im Rahmen einer Betriebsprüfung führt, liegt kein Fehler im Sinne operationeller Risiken vor. Des Weiteren gehören zu Steuerrisiken: Geldbußen oder Strafzinsen aus Steuerordnungswidrigkeiten und Steuerstraftaten, Mehrbelastung aus vermeidbarer Doppelbesteuerung (zum Beispiel Berücksichtigung desselben Sachverhalts für verschiedene Steuerthemen), vermeidbare Steuer-/Zinsaufwendungen oder Nichterstattung von Steuern aufgrund von nicht oder nicht ordnungsgemäßer Stellung von Anträgen oder Prüfung von Steuerbescheiden und zusätzlicher Aufwände durch Steuerschätzungen. Angesichts der genannten Steuerrisiken und des Null-Toleranz-Ansatzes bezüglich Steuerstraftaten, der Beihilfe zu Steuerstraftaten und bei Steuerordnungswidrigkeiten, hat die Commerzbank ein Tax Compliance Management System (TCMS) aufgebaut, welches durch den eigens hierauf spezialisierten GM-TAX Tax Compliance Management Bereich in Zusammenarbeit mit diversen Bereichen in- und außerhalb von GM-TAX laufend analysiert und weiterentwickelt wird. Die Commerzbank berichtet bekannte Steuerrisken aus Steuerstraftaten vierteljährlich an das Bank-wide Anti-Fraud & Corruption Committee (BAFCC) für die Commerzbank AG mit wesentlichen ausländischen Niederlassungen und relevanten Töchtern. Sonstige wesentliche Risiken Die nachfolgend aufgeführten Risiken sind - bis auf die ESG-Risiken - die sonstigen wesentlichen Risiken gemäß Risikoinventur der Commerzbank. ESG-Risiken werden als "horizontales Risiko" eingestuft. Compliance-Risiken Compliance-Risiken fallen unter die Definition der operationellen Risiken. Die Commerzbank versteht und erkennt die Existenz von inhärenten Compliance-Risiken in ihren Geschäftsfeldern, die insgesamt und speziell von der Finanzkriminalität missbraucht werden können. Das Compliance-Risiko umfasst hierbei die Risikofelder Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Sanktionen/Embargos, Markets Compliance, sonstige strafbare Handlungen (Fraud), wie Betrug, Bestechung und Korruption sowie die Beachtung menschen- und umweltrechtlicher Risiken gemäß dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Zur aktiven Förderung der Compliance-Kultur im Unternehmen hat der Vorstand der Commerzbank entsprechende Werte in Verhaltensgrundsätzen (Code of Conduct) festgeschrieben und kommuniziert. Organisation Group Compliance wird durch den Bereichsvorstand Group Compliance gesteuert; er berichtet direkt an den Vorstand. Der Bereichsvorstand Group Compliance ist gemäß § 87 (5) WpHG, BT 1.1 MaComp (Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion) sowohl der "Compliance-Beauftragte" als auch gemäß § 25 h (7) KWG (Kreditwesengesetz), §§ 7 und 9 GwG (Geldwäschegesetz) der "Geldwäschebeauftragte" beziehungsweise "Gruppen-Geldwäschebeauftragte" des Konzerns. Der Bereichsvorstand von Group Compliance übernimmt außerdem die Rolle des Menschenrechtsbeauftragten (MRB) im Sinne des Gesetzes über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (LkSG). Group Compliance ist verantwortlich für: A. die fünf Compliance-Risikotypen/-felder: 1) Anti-Geldwäsche/Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung, 2) Sanktionen und Embargos, 3) Bekämpfung von Betrug, Bestechung und Korruption, 4) Markets Compliance, 5) Beachtung menschen- und umweltrechtlicher Risiken gemäß dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, sowie B. weitere Aufgaben: 1) verantwortlich für die Koordination der Anforderungen aus MaRisk Abschnitt 4.4.2 ("MaRisk-Compliance-Funktion") und 2) unabhängige Durchführung interner Sonderuntersuchungen mit Compliance-Relevanz. Risikosteuerung Zur Verhinderung von Compliance-Risiken hat die Commerzbank geschäfts-, kunden-, produkt- und prozessbezogene Sicherungssysteme und Kontrollen implementiert. Die Gesamtheit dieser Verfahren zur Einhaltung der wesentlichen rechtlichen Regelungen und Vorgaben wird als Compliance-Management-System bezeichnet. Die Commerzbank orientiert sich bei der Ausgestaltung dieses Compliance-Managementsystems an internationalen Marktstandards sowie den regulatorischen Vorgaben in den für die Geschäftstätigkeit der Commerzbank relevanten Ländern. Die Commerzbank entwickelt ihr Compliance-Management-System kontinuierlich weiter, um ihrer Verantwortung sowie der steigenden Komplexität und zunehmenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Gemäß dem Prinzip der "Three Lines of Defence" ist die Abwehr unerwünschter Compliance-Risiken nicht auf die Bearbeitung durch die Compliance-Funktion (Group Compliance) beschränkt. Vielmehr sind die organisatorischen Kontroll- und Überwachungselemente in drei hintereinander geschalteten Ebenen eingeordnet. Die Einheiten der ersten Verteidigungslinie (1st Line of Defence (LoD)) übernehmen im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit die Verantwortung für die Identifikation und das Management von Risiken sowie für die Einhaltung von Regelungen des eigenen Geschäftsbetriebs und verantworten die Einrichtung prozessorientierter Kontrollmechanismen. Group Compliance als zweite Verteidigungslinie (2nd LoD) setzt Standards für ein angemessenes Risikomanagement, überwacht die Angemessenheit und Wirksamkeit der Verfahren und Kontrollen der ersten Verteidigungslinie und bewertet sowie kommuniziert festgestellte Mängel. Darüber hinaus nimmt Group Compliance Analysen sowie Bewertungen der Compliance-Risiken vor und stellt eine Umsetzung des Risikomanagement-Rahmenwerks sicher. Die Interne Revision als dritte Verteidigungslinie (3rd LoD) überprüft die Angemessenheit und Wirksamkeit der Compliance sowohl in der 1st LoD als auch der 2nd LoD auf Basis regelmäßiger und unabhängiger Prüfungen. Die Steuerung der Compliance-Risiken folgt einem strukturierten Regelkreis, dessen Elemente in Wechselwirkung stehen. Die Commerzbank überwacht kontinuierlich relevante regulatorische Anforderungen und stellt die Definition oder die Anpassung korrespondierender interner Standards, die eine Einhaltung der Anforderungen gewährleisten sollen, sicher. Interne, regelmäßige Schulungsmaßnahmen und Beratungsleistungen der Compliance-Funktion unterstützen bei der effektiven Implementierung dieser Standards im Konzern. Die Implementierung umfasst die Erstellung sowie Durchführung geeigneter tagesgeschäftlicher Prozesse und Kontrollen, deren Qualitätssicherung und Funktionsprüfung in der 1st LoD und 2nd LoD. Compliance-Risiken werden überwacht und sind Gegenstand regelmäßiger interner Berichterstattung. Eskalationen erfolgen, sofern erforderlich, in Abhängigkeit von deren Dringlichkeit und Schweregrad. Die Risikoanalyse (Compliance Risk Analysis) fungiert als eines der Kernelemente der Risikosteuerung. Sie bewertet das inhärente Risiko, das sich aus den Geschäftsaktivitäten mit unterschiedlichen Kundengruppen und Produkten ergibt, und stellt diesem im Control Assessment eine Bewertung des korrespondierenden Kontrollumfeldes zur Mitigierung des inhärenten Risikos gegenüber. Als Ergebnis hieraus wird ein Residualrisiko ermittelt. Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Risikosteuerung (beispielsweise die Einführung zusätzlicher Kontrollen) werden bei Bedarf definiert und deren Umsetzung nachverfolgt. Die Teilrisikostrategie Compliance-Risiko als Teil der Gesamtrisikostrategie der Commerzbank setzt den risikostrategischen Rahmen im Umgang mit Compliance-Risiken und enthält neben strategischen und organisatorischen Elementen eine detaillierte Beschreibung des Compliance-Risikomanagements. Insbesondere werden hierbei der Risikoappetit je Compliance-Risikotyp konkretisiert sowie die strategischen Handlungsfelder definiert. Group Compliance greift in der Teilrisikostrategie die "Strategie 2027" der Bank auf. Aktuelle Entwicklungen Insgesamt besteht weiterhin ein verstärkter Fokus auf der Sicherstellung der Umsetzung von Sanktionsvorgaben sowie der Verfolgung von möglichen Sanktionsverstößen. Die politische und regulatorische Aufmerksamkeit hinsichtlich Russland-bezogener Sanktionen ist weiterhin ungebrochen, dies zeigte sich insbesondere im 12. Sanktionspaket der EU vom 18. Dezember 2023 sowie der US Executive Order (E.O.) 14114, die ebenfalls im Dezember 2023 erlassen wurde. Aktuelle geopolitische Entwicklungen, aber auch die sich ändernden Erwartungshaltungen der Regulatoren im Hinblick auf die Umsetzung von Sanktionsvorgaben werden fortlaufend beobachtet, um zeitnah auf Änderungen reagieren zu können. Zuletzt sind zur Umsetzung der Sanktionsziele insbesondere Export-Kontrollanforderungen in den Fokus gerückt. Die Regulatoren haben mittlerweile verschiedentlich einzelne Güter und Güterklassen definiert, deren Ausfuhr nach Russland untersagt ist. Diese Güter-Handelsbeschränkungen sind weitverzweigt und erfassen eine Vielzahl von Gütern - weit jenseits der bisher im Fokus stehenden Waffen- oder Güter mit doppeltem Verwendungszweck. Die Commerzbank hat dementsprechend verstärkte Prüfroutinen insbesondere im Bereich der Handelsfinanzierung etabliert, um den Anforderungen gerecht zu werden. Zudem wird ein Fokus auf die Aufdeckung von möglichen Sanktions-Umgehungsgeschäften gelegt. Im Januar 2024 wurde im Rahmen der EU-Trilog-Verhandlungen eine Einigung über die einheitlichen Standards für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in allen EU-Mitgliedstaaten erzielt. Die neue EU-AML-Verordnung wird Auswirkungen auf alle Geschäftssegmente der Commerzbank haben. Die Anforderungen werden derzeit von Group Compliance analysiert und die davon betroffenen Bereiche der Bank bei der erforderlichen Anpassung der Prozesse und Kontrollen unterstützt. Das Angriffsvolumen aus externem Fraud ist im Jahr 2023 deutlich angestiegen. Es wird ein weiter steigendes Angriffsvolumen erwartet, insbesondere durch "Fraud as a Service" unter Nutzung von generativer künstlicher Intelligenz durch die Betrüger. Group Compliance legt daher für das Jahr 2024 weiterhin einen Fokus auf die Betrugsprävention. Die Compliance-Risiken im Zusammenhang mit dem geplanten Kryptoverwahrgeschäft für Firmenkunden können grundsätzlich alle Compliance-Risikotypen treffen, von besonderer Bedeutung sind AML- und Sanktionsrisiken sowie Markets Compliance Risiken (aufgrund der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR)). Reputationsrisiken Unter einem Reputationsrisiko wird die Gefahr eines Vertrauens- oder Ansehensverlusts der Commerzbank bei ihren Anspruchsgruppen aufgrund von negativen Ereignissen im Rahmen der Geschäftstätigkeit verstanden. Zu den Anspruchsgruppen der Commerzbank zählen insbesondere Öffentlichkeit und Medien, Nichtregierungsorganisationen und Kunden. Der Reputation eines Unternehmens kommt im heutigen Wettbewerbsumfeld eine immer größere Bedeutung zu; sie wird vor allem durch den Umgang mit ökologischen oder sozialen Risiken im Kerngeschäft bestimmt (originäre Reputationsrisiken). Menschen beurteilen Unternehmen nicht nur aufgrund persönlicher Erfahrungen, sondern auch auf Basis öffentlicher Berichterstattung, insbesondere der Medienberichterstattung. Daher gehen Reputationsrisiken unmittelbar mit Kommunikationsrisiken einher. Strategie und Organisation Es ist grundsätzlich die Aufgabe aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte, den guten Ruf der Commerzbank als bedeutenden Teil ihres Unternehmenswertes zu schützen und zu stärken. Die Segmente und wesentlichen Konzerngesellschaften tragen unmittelbare Verantwortung für Reputationsrisiken, die aus ihrer jeweiligen Geschäftstätigkeit resultieren. Das Management originärer Reputationsrisiken bedeutet, insbesondere im Kundengeschäft der Marktsegmente mögliche ökologische und soziale Risiken rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren - und damit mögliche Kommunikationsrisiken zu reduzieren oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Im Fokus der Abteilung Reputationsrisiko-Management im zentralen Konzernbereich Group Communications stehen die originären Reputationsrisiken, die direkt zu Reputationsschäden bei den Anspruchsgruppen führen können. Die Abteilung steht im engen Kontakt mit den relevanten Markteinheiten. Das Management der originären Reputationsrisiken liegt in der Verantwortung des Vorstandsvorsitzenden. Es ist Bestandteil der Gesamtrisikostrategie der Commerzbank. Dem Reputationsrisiko-Management kommt die Aufgabe zu, originäre Reputationsrisiken in systematischen Prozessen frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, zu adressieren und geeignete Maßnahmen anzuregen beziehungsweise zu ergreifen (Frühwarnfunktion). Das Reputationsrisiko gehört gemäß Risikoinventur zu den wesentlichen nicht-quantifizierbaren Risikoarten des Commerzbank-Konzerns. Diese sind gemäß der Gesamtrisikostrategie in einer Teilrisikostrategie durch geeignete qualitative Leitplanken zu beschränken und zu überwachen. Die Teilrisikostrategie Reputationsrisiko-Management (TRS RRM) detailliert so die Gesamtrisikostrategie durch eine strategische Steuerung, die auf drei wesentlichen Eckpfeilern beruht: scrollen ― Erstens zielt die strategische Steuerung des originären Reputationsrisikos auf die Vermeidung von Reputationsschäden aus sozial oder ökologisch kontroversen Geschäften, Produkten und Kundenbeziehungen ab. Dazu hat die Commerzbank klare, in dieser TRS beschriebene Governance-Strukturen geschaffen. ― Zweitens werden erwartete ökonomische Implikationen von Reputationsschäden (geringere Geschäftsvolumina) direkt in der Geschäfts- und Mehrjahresplanung berücksichtigt. ― Drittens werden in der Risikotragfähigkeitsanalyse mögliche Auswirkungen sich unerwartet materialisierender Reputationsrisiken im Geschäftsrisiko oder Operationellen Risiko implizit berücksichtigt. Der Global Functional Lead für die Steuerung originärer Reputationsrisiken im Commerzbank-Konzern liegt bei Group Communications/Public Affairs/Reputationsrisiko-Management. Ziele der Strategie sind die scrollen ― gesamthafte Steuerung von originären Reputationsrisiken, ergänzend: ― ― Berücksichtigung der als materiell erachteten Umweltrisikoaspekte (derzeit Greenwashing), ― jährliche Szenarioanalyse zu reputationsrisikorelevanten Aspekten von Umweltrisiken (Klima- und Biodiversitätsrisiken). ― Explizite Integration von Nachhaltigkeitskriterien ins Bankgeschäft, ― interne Sensibilisierung der Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für originäre Reputationsrisiken und die damit einhergehende unternehmerische Verantwortung, ― Information des Managements durch Reputationsrisiko-Reporting. Steuerung Originäre Reputationsrisiken werden wesentlich über einen qualitativen Ansatz durch die Abteilung Reputationsrisiko-Management gesteuert. In einem strukturierten Prozess werden Geschäfte, Produkte und Kundenbeziehungen aus sensiblen Themenfeldern innerhalb einer 5-stufigen Skala in Bezug auf ökologische oder soziale Risiken qualitativ bewertet. Diese Bewertung kann Auflagen oder auch eine negative Beurteilung enthalten, die gegebenenfalls zu einer Ablehnung führt. Neben der qualitativen Bewertung von originären Reputationsrisiken werden mithilfe einer jährlichen szenariobasierten ICAAP-Materialitätsanalyse die Auswirkungen von Umweltrisiken (vor allem Klima- und Biodiversitätsrisiken) auf Reputationsrisiken quantitativ eingeschätzt und eine entsprechende ICAAP-Berücksichtigung über das Geschäftsrisiko sichergestellt. Zu den im Reputationsrisiko-Management regelmäßig und umfassend analysierten sensiblen Themenfeldern zählen beispielsweise Exporte von Rüstungsgütern sowie Geschäfte und Kundenbeziehungen mit Bezug zur Energie- und Rohstoffgewinnung. Die Haltung der Commerzbank zu diesen Themen findet sich in für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindlichen Positionen, Richtlinien und im ESG-Rahmenwerk wieder. Neu aufkommende ökologische und soziale Themen werden vom Reputationsrisiko-Management der Commerzbank regelmäßig beobachtet, analysiert und die entsprechenden Stellen innerhalb der Bank bei Bedarf darüber unterrichtet. Die von der Abteilung identifizierten und bearbeiteten Reputationsrisiken fließen in den vierteljährlichen Reputationsrisiko-Report (Teil 1: Nicht quantifizierbare Risiken; Teil 2: Hohe und erhebliche originäre Reputationsrisiken (Nachhaltigkeitsthemen)) ein, der an den Vorstand sowie den Risikoausschuss des Aufsichtsrats adressiert ist. Environmental-Social-Governance-(ESG-)Risiken Von großer Bedeutung für ein nachhaltiges Finanzwesen ist die Berücksichtigung von ESG-Aspekten im Risikomanagement der Bank. ESG-Risiken werden im Rahmen des "Three Lines of Defense"-Konzepts als horizontale Risikoart betrachtet und daher über verschiedene Kontrolleinheiten der Bank hinweg gesteuert. Für soziale Risiken ("S") und Governancerisiken ("G") agiert das Group Sustainability Management zusätzlich als zentrale Übersichtsfunktion der "Second Line of Defense". Für Umweltrisiken ("E") liegt diese innerhalb der Risikokontrollfunktion beim Chief Environmental Risk Officer (CERO) und der operativen Einheit Environmental Risk Control. Mit unserem ESG-Rahmenwerk machen wir unser Nachhaltigkeitsverständnis und -engagement für alle Stakeholder transparent. Wir schaffen damit einen bankweiten Standard, der eine stringente Steuerung aller relevanten Produkte, Prozesse und Aktivitäten ermöglicht und die nachhaltige Transformation der Commerzbank sicherstellt. Der Fokus des ESG-Rahmenwerks liegt auf unserem Kerngeschäft. Wir unterscheiden dabei zwischen "Transformation Finance" und "Sustainable Finance". Wir sind überzeugt, dass die gesamte Wirtschaft von der nachhaltigen Transformation betroffen ist und entsprechend handeln muss. Daher klassifizieren wir alle Portfoliobestandteile, die nicht von unseren Ausschlusskriterien betroffen sind, als Transformation Finance. Sustainable Finance beschreibt dagegen den Anteil unseres Portfolios, den wir als explizit nachhaltig klassifizieren. Das umfasst Finanzprodukte und -dienstleistungen, die positive ökologische und/oder soziale Zwecke fördern und damit zum Beispiel zum Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens oder der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen. Um festzulegen, welche Engagements unserem Nachhaltigkeitsanspruch entsprechen und damit dem Bereich Sustainable Finance zuzurechnen sind, haben wir ein transparentes Prüfschema und eigene Kriterien entwickelt, die im ESG-Rahmenwerk offengelegt sind. Das ESG-Rahmenwerk gibt auch eine Übersicht unserer Nachhaltigkeitsrichtlinien und Ausschlusskriterien. Wir verfolgen das strategische Ziel, die CO 2 -Emission unseres gesamten Kredit- und Investmentportfolios bis 2050 auf netto null zu reduzieren. Dafür haben wir 2022 die CO 2 -Intensitäten des gesamten Portfolios der Commerzbank über branchenspezifische Zielwerte gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen analysiert. Wir halten uns dabei methodisch an die Science Based Targets Initiative (SBTi), die sich für die Reduktion von Treibhausgasen auf Basis von wissenschaftlich berechneten Zielvorgaben einsetzt. Hierdurch können Unternehmen ihre Klimapolitik fundiert an den Zielen des Pariser Klimaabkommens ausrichten und dem Klimawandel effektiv entgegenwirken. Mit der SBTi-Methode "Sectoral Decarbonization Approach (SDA)" haben wir uns konkrete sektorspezifische Ziele gesetzt, um die mit unserem Kredit- und Investmentportfolio verbundenen CO 2 -Emissionen (die sogenannten "Financed Emissions") zu reduzieren und schließlich unser Net-Zero-Ziel zu erreichen. Dabei wollen wir alle gemäß SBTi-Methode vorgegebenen Portfolios steuern, mit besonderem Fokus auf die emissionsintensiven Sektoren. Dies sind unter anderem Energieerzeugung, Automobilherstellung sowie Produktion von Zement, Eisen und Stahl. Das nach SBTi optionale Portfolio der privaten Baufinanzierung berücksichtigen wir ebenfalls. 2022 wurden für alle diese Portfolios entsprechende Ziele zur Reduktion der Emissionsintensitäten formuliert und Anfang 2023 durch die SBTi validiert. Die Portfolioziele nach SBTi sind im ESG-Rahmenwerk veröffentlicht. Der Stand der Zielerreichung wird dort regelmäßig aktualisiert. Unsere Ambition ist es, die Unternehmen der Realwirtschaft bei deren Transitionsprozess zu unterstützen und die finanzierten Emissionen nachhaltig zu senken. Unter Umweltrisiken versteht die Commerzbank sowohl Klimaals auch Biodiversitätsrisiken. Wir betrachten Umweltrisiken nicht als separate Risikoart, sondern als sogenanntes horizontales Risiko, welches sich in den bekannten Risikoarten materialisieren kann. 2023 haben wir für den Commerzbank-Konzern im Rahmen des jährlichen Risikoinventurprozesses erneut eine umfassende und risikoartenübergreifende Materialitätsanalyse für Umweltrisiken durchgeführt unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem Leitfaden der Europäischen Zentralbank zu Klima- und Umweltrisiken. Im Ergebnis der Analyse wurde der Einfluss von Klimarisiken für die Risikoarten Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko (einschließlich Compliance- und Cyberrisiko), Reputationsrisiko und Geschäftsrisiko als materiell bestätigt. Für Objektwertänderungsrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Modellrisiken wurde keine Materialität festgestellt. Eine Risikoart gilt dabei als wesentlich durch Klimarisiken beeinflusst, sobald sie entweder durch transitorische oder durch physische Klimarisken unter einer kurz-, mittel- oder langfristigen Perspektive wesentlich betroffen ist. 1 1 Transitorische Risken entstehen für Unternehmen durch den Wandel hin zu einem emissionsärmeren und nachhaltigeren Wirtschaftssystem (beispielsweise durch regulatorische oder gesetzliche Änderungen in der Energiepolitik, veränderte Marktstimmungen und -präferenzen oder technologische Neuerungen). Physische Risiken entstehen aufgrund veränderter klimatischer Bedingungen und damit einhergehenden extremeren und häufiger auftretenden akuten Wetterereignissen wie zum Beispiel Überschwemmungen oder Hitzewellen, sowie chronischen Effekten wie zum Beispiel Flut. Die Commerzbank betrachtet neben Klima- auch Biodiversitätsrisiken. Diese werden ebenfalls als horizontale Risiken für die Bank betrachtet. Wie bei den Klimarisiken ist die Einstufung des Biodiversitätsrisikos für wesentliche Risikoarten zentraler Bestandteil der jährlichen Materialitätsanalyse. Nach initialem Aufsatz 2022 erfolgte im Berichtsjahr eine spezifischere Erweiterung und Verbesserung des Analyseumfangs und der Methodik. Zusammenfassend sind Kreditrisiko, das Reputationsrisiko und das Geschäftsrisiko wesentlich durch Biodiversitätsrisiken betroffen. Fokus ist dabei vor allem auf den mittel- und langfristigen transitorischen Risiken. Mit der Auswirkungsanalyse konnten wir potenzielle Handlungsfelder und strategische Schwerpunkte identifizieren und planen weitere Analysen sowie Maßnahmen und Produkte zum Schutz der Biodiversität zu entwickeln. Die Erkenntnisse der Materialitätsanalyse fließen sowohl in die Geschäftsstrategie, die Gesamtrisikostrategie und die Teilrisikostrategien ein, als auch in weitere Kernelemente des bankinternen Prozesses zur Sicherstellung einer angemessenen Kapitalausstattung, wie das interne Stresstestrahmenwerk sowie in das Risikotragfähigkeitskonzept. Insbesondere bei materiell von Klimarisiken betroffenen Risikoarten erfolgt die Steuerung der Umweltrisiken innerhalb der für die jeweilige Risikoart zuständige Risikofunktion. Die Materialitätsanalyse für Umweltrisiken ist ein integraler Bestandteil der Risiko-Governance des Commerzbank-Konzerns. Neben der jährlichen Materialitätsanalyse führen wir weiterhin auch interne Klimastresstests durch. Auch Greenwashing-Risiken werden durch die Commerzbank dauerhaft betrachtet und durch verschiedene Maßnahmen weitgehend mitigiert. Hierzu gehören beispielsweise eine Greenwashing-Risiko-Governance wie ein internes Kontrollrahmenwerk und die Berücksichtigung von Greenwashing im New Product Process. Für das Kreditrisiko sind wir in der Materialitätsanalyse hinsichtlich Klimarisiken portfoliospezifisch vorgegangen und haben dabei, soweit möglich, quantitative Analysen durchgeführt Für das potenziell besonders betroffene Portfolio (Firmenkunden) erfolgten diese Analysen unter Nutzung einer Szenariosimulation, welche die relevanten Parameter eines Szenarios in ökonomische Effekte (Änderung von Bilanzkennzahlen) übersetzt. Hinsichtlich Übergangsrisiken werden dabei unter anderem geänderte Regulierung, Preisveränderungen, Angebots-/Nachfrageänderungen und Effekte aus technologischen Veränderungen betrachtet. Bei physischen Risiken werden Effekte aus allen relevanten Ereignissen (Sturm/Wirbelsturm, Dürre, Hitze, Flut, Anstieg des Meeresspiegels) berücksichtigt. Als bedeutender Finanzierer der deutschen Wirtschaft sind wir auch in Sektoren aktiv, die physischen oder transitorischen Klimarisiken in besonderer Weise ausgesetzt sind. In einigen der besonders betroffenen Sektoren haben wir jedoch nur ein geringes Exposure (zum Beispiel Landwirtschaft). Branchen, die potenziell durch Klimarisiken stärker betroffen sein können und größere Exposure aufweisen, sind zum Beispiel der Energiesektor, der Automobilsektor und der Maschinenbau sowie die (gewerbliche) Immobilienfinanzierung. Durch den geografischen Schwerpunkt unseres Portfolios in Deutschland und Europa sind wir von physischen Klimarisiken wie zum Beispiel Wirbelstürmen oder dem Meeresspiegelanstieg in geringerem Umfang betroffen als andere Regionen in der Welt. Im Ergebnis werden sowohl transitorische als auch physische Klimarisiken als wesentlich für das Kreditrisiko in einem langfristigen Zeithorizont erachtet. Um die Effekte aus Klimarisiken im Kreditgeschäft der Commerzbank zu managen, kombinieren wir die spezifischen Erkenntnisse aus den Szenarioanalysen (unter anderem über sektor- oder länderspezifische Wirkung von Klimarisiken) mit der individuellen Risikoanalyse auf Kundenebene. Die Ergebnisse der Szenario- und Kreditrisikoanalysen werden in einer strukturierten Bewertung ("Score") aggregiert. Diesen Score berücksichtigen wir in der Einzelkreditentscheidung. So werden in Abhängigkeit des Scores portfoliospezifisch erhöhte Anforderungen oder Restriktionen ausgelöst. Außerdem nutzen wir diesen Score im Rahmen der Portfolioanalyse und -steuerung. Portfoliospezifische Leitplanken, die in der Kreditrisikostrategie verankert sind, begrenzen die Anteile mit erhöhten Klimarisiken. In den besonders relevanten Portfolios wie Firmenkunden, Spezialfinanzierungen, Banken und gewerbliche Immobilienfinanzierung haben wir die qualitative Risikoanalyse in der Einzelkreditentscheidung um diese spezifischen Aspekte zur Analyse von Klimarisiken ergänzt. Wir werden diesen Ansatz schrittweise auf weitere relevante Portfolios ausweiten und beispielsweise auch kleinere Unternehmen aufnehmen. Im Zielbild wollen wir Klimarisiken - soweit möglich - in die quantitative Kreditrisikoanalyse integrieren und sie damit in der Prozesskette inklusive Pricing und Reporting vollständig reflektieren. Ein weiterer Kernaspekt ist auch der permanente Ausbau des Klimarisiko-Fachwissens unserer Spezialisten, das es ermöglicht, mit unseren Kunden auf Augenhöhe die Herausforderungen zu diskutieren und die Risiken einzuschätzen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen stellen wir sicher, dass wir bei unseren Bemühungen zur Unterstützung der Transformation den damit einhergehenden Risiken angemessen Rechnung tragen. Das Marktrisiko in Bezug auf Risiken des Klimawandels wurde auf Portfoliobasis und insbesondere unter einer ökonomischen Perspektive bewertet. Im Ergebnis hält die Commerzbank Marktrisiken in Sektoren, die potenziell von Klimarisiken betroffen sein können und die eine Sensitivität insbesondere gegenüber Credit Spreads in betroffenen Sektoren sowie gegenüber Zinssätzen aufweisen, die alle in Abhängigkeit von der Anpassungsfähigkeit der Unternehmen, aber auch der globalen Volkswirtschaften steigen dürften. Auf Grundlage der für das Klimaszenario spezifischen Volatilitätsannahmen kommt man zu dem Schluss, dass das transitorische Klimarisiko ein materieller Treiber für das Marktrisiko in der langen Frist ist. Für das physische Klimarisiko wurden keine wesentlichen Auswirkungen aus der Szenariorechnung abgeleitet. Die von Klimarisiken besonders betroffenen Positionen unterliegen einem regelmäßigen Monitoring. Das operationelle Risiko wurde ebenfalls hinsichtlich Umweltrisiken in den definierten Zeithorizonten klassifiziert. Anhand spezifischer Szenarioanalysen erfolgte eine Quantifizierung möglicher Effekte. Als Folge dessen wurden transitorische Klimarisiken als wesentlich in allen drei Zeithorizonten klassifiziert. Die angewandte Analysemethode beinhaltet unter anderem die Themenfelder Naturkatastrophen, Ausfall von Lieferanten oder Anbietern, Vandalismus/Terrorismus (von Aktivisten) und Greenwashing. Besonders letztgenanntes Szenario ist ein zentraler Treiber der Materialitätseinstufung. Entsprechende Szenarios sind in der OpRisk-eigenen Modellierung berücksichtigt und unterliegen einer jährlichen Beurteilung und Aktualisierung. Eine Risikokennzahl, die die klimabezogenen Verluste im operationellen Risiko abbildet, wurde 2023 etabliert. Weitere entsprechende Kontrollmaßnahmen, wie beispielsweise die Etablierung von Greenwashing-Kontrollen und die Prüfung von neuen nachhaltigen Produkten inklusive Greenwashing-Prüfung, wurden implementiert. Das ebenfalls als in Bezug auf das Klimarisiko materiell bewertete Reputationsrisiko gehört gemäß Risikoinventur zu den wesentlichen nicht quantifizierbaren Risikoarten des Commerzbank-Konzerns. Die Bewertung von Nachhaltigkeitsaspekten im Kerngeschäft erfolgt im Reputationsrisiko-Management der Commerzbank. Dabei beschränken wir uns nicht auf das rechtlich Notwendige, sondern stellen auch bei legalen Geschäften die Frage nach der Legitimität. Hierzu haben wir branchenspezifische Anforderungen formuliert, beispielsweise für Bergbau, Energie und fossile Brennstoffe, inklusive Öl und Gas. Für besonders kritische Produkte, Geschäfte oder Geschäftsbeziehungen wurden Ausschlusskriterien formuliert. Aufgrund der besonderen Risiken, die mit den Themen fossile Brennstoffe und Rüstung verbunden sind, hat der Vorstand der Commerzbank dazu jeweils eine eigene verbindliche Richtlinie verabschiedet, die viele entsprechende Geschäfte und Geschäftsbeziehungen als prüfpflichtig definiert und Ausschlusskriterien umfasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten und damit inbegriffen auch Umweltrisiken für die übergeordnete Geschäftsstrategie, werden Klimarisiken als wesentlicher Risikotreiber für das Geschäftsrisiko, getrieben durch mittel- und langfristige transitorische Risiken, erachtet. Potenziell betroffen ist das Geschäftsrisiko insbesondere durch Sekundäreffekte aus dem Reputationsrisiko. Mögliche Betroffenheit durch Klimarisiken ist in dem bereits etablierten Puffer für das Geschäftsrisiko berücksichtigt und unterliegt einer regelmäßigen Angemessenheitsprüfung. Zur Vermeidung von sozialen und Governancerisiken flankiert die Commerzbank ihre Geschäftstätigkeit mit einem robusten Framework. Wesentlicher Kern ist unser verbindlicher Code of Conduct. Weitere Elemente sind unter anderem regelmäßige, umfassende Schulungen aller Mitarbeitenden zu Compliance-Themen (beispielsweise Korruption, Bestechung, Geldwäsche), regelmäßige Befragungen der Mitarbeitenden, ein intensiver Austausch mit unseren Kunden und weiteren externen Stakeholdern wie beispielsweise NGOs (sowohl über Befragungen als auch über installierte Beiräte) und ein intern und extern verfügbares Hinweisgebersystem. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit in der Europäischen Union beziehungsweise in Deutschland und unterliegt somit vielfältigen gesetzlichen Normen, zum Beispiel im Hinblick auf Mitarbeitenden- und Verbraucherschutz. Soziale und Governance-Themen sind bereits heute an vielen Stellen integraler Bestandteil des Risikomanagements der Bank. Dies gilt beispielsweise für das Management von operationellen und Reputationsrisiken und insbesondere auch für Compliance-Risiken. Über unsere Aktivitäten und Risiken im Bereich ESG berichten wir außerdem ausführlich im nichtfinanziellen Bericht, in unserer GRI-Bilanz (Nachhaltigkeitsberichterstattung nach Standards der Global Reporting Initiative) und im Offenlegungsbericht gemäß CRR. Cyberrisiken Cyberrisiken umfassen Risiken mit einer unmittelbaren Sicherheitsrelevanz oder Risiken, die in eine Sicherheitsrelevanz münden (jeweils im Cyberraum). Der für die Commerzbank relevante Teil des Cyberraums umfasst hierbei alle vernetzten IT-Umgebungen innerhalb der Bank sowie außerhalb der Bank in Richtung Kunden, Geschäftspartner und Dienstleister. Cyberrisiken beschäftigen sich demnach mit der digitalen Repräsentation der Bank-Assets (Daten, Informationen) innerhalb des Cyberraums. Für Cyberrisiken gelten uneingeschränkt die strategischen Leitplanken aus der übergeordneten Konzernrisikostrategie, der Informationssicherheitsstrategie sowie der Teilrisikostrategie Cyberrisiko. Dabei insbesondere ein erweitertes Identity- und Access Management, die Implementierung des Zero-Trust-Modells, die Stärkung der Cyberresilienz sowie weiterhin die Durchführung von umfangreichen Awareness Maßnahmen. In der Commerzbank erfolgt die Steuerung der Cyber- und Informationssicherheitsrisiken durch den Konzernbereich "Group Risk Management - Cyber Risk & Information Security" (GRM-CRIS) und obliegt der Hoheit des Group Chief Information Security Officers (CISO). Neben bereits etablierten Sicherheitsfunktionen (wie zum Beispiel das ISO 27001 zertifizierte Information Security Management System (ISMS) und das Risikoreporting über Key Risk Indicators) liegt der Fokus von GRM-CRIS auf dem angemessenen Management des Cyberrisikos sowie der Stärkung der Cyberresilienz der Commerzbank (einschließlich der Information Security Incident Management Fähigkeiten). Zusätzlich adressiert GRM-CRIS die Wechselwirkungen der Cyber- und Informationssicherheitsrisiken zu Risiken aus anderen wesentlichen Risikobereichen wie zum Beispiel das operationelle Risiko. Die aktuelle Cyberrisikolage ist von den geopolitischen Spannungen rund um den Krieg in der Ukraine geprägt und unverändert hoch. Nach wie vor präsent im Rahmen des Russland-Ukraine-Krieges ist die Gefahr von Angriffen durch staatliche Akteure auf kritische Infrastrukturen und daraus resultierender Kollateraleffekte auf die Bank. Ransomware ist zu einem etablierten Angriffsvektor im Bereich der organisierten Cyberkriminalität geworden, der vor allem mittelständische Unternehmen bedroht. Im Bereich der Verfügbarkeitsangriffe (Distributed Denial of Service - DDoS) beobachten wir eine zunehmende Verlagerung von der Netzwerk- auf die Anwendungsebene. Ein verbesserter Schutz gegen diese Bedrohungen wurde im Rahmen der verabschiedeten Investitions- und Maßnahmenpakete bereits auf den Weg gebracht. Die Entwicklungen im Cyberumfeld werden in der Commerzbank von einer interdisziplinären Taskforce (Top-Management und Spezialisten aus GRM-CRIS und Group Technology Foundations - GS-TF) kontinuierlich beobachtet. Durch eine enge Verzahnung der 1st und 2nd Line-of-Defense-(LoD-)Aktivitäten im Bereich der Cyberbedrohungsanalyse inklusive der entsprechenden Schutzmaßnahmen und Incident-Management-Prozesse soll die Bank weiterhin angemessen vor solchen Attacken geschützt werden. Geschäftsrisiken Das Geschäftsrisiko besteht in der Gefahr negativer Einflüsse auf das Erreichen der Planergebnisse mit Einjahres-Risikohorizont und der mittel- bis langfristigen strategischen Ziele der Commerzbank, zum Beispiel resultierend aus Veränderungen von Marktumfeld, Wettbewerbsumfeld, Kapitalmarktanforderungen, Regulatorik/ Politik oder unzureichender Umsetzung der Konzernstrategie (primäre Risikotreiber). Strategie und Organisation Unter Einbezug externer und interner Faktoren legt der Vorstand eine nachhaltige Geschäftsstrategie fest, in der die Ziele der Bank für die wesentlichen Geschäftsaktivitäten und die jeweiligen Maßnahmen zur Zielerreichung dargestellt werden. Ziel der Steuerung und Überwachung des laufenden Geschäftsrisikos ist es, eine Vorhersage zur möglichen adversen Abweichung der Entwicklung des Betriebsergebnisses von den jeweiligen Planzahlen über einen 12-monatigen Zeithorizont zu treffen, und so bei der Planung der Geschäftsaktivitäten die Volatilität der zugrundeliegenden Erträge und Aufwendungen zu berücksichtigen. Ziel der mittel- bis langfristig ausgerichteten geschäftsstrategischen Risikosteuerung ist dagegen die sachgerechte Umsetzung der Konzernstrategie zur Erreichung der avisierten Geschäftsziele sowie bei Bedarf die frühzeitige Adjustierung der Geschäftsstrategie bei sich abzeichnenden Veränderungen der Umfeldbedingungen. Risikosteuerung Um die sachgerechte Umsetzung der Konzernstrategie zur Erreichung der Geschäftsziele sicherzustellen, erfolgt das strategische Controlling durch regelmäßiges Monitoring von quantitativen und qualitativen Zielen im Konzern und in den Segmenten. Die Bank verfügt über verschiedene Instrumente, um Abweichungen der Ist-Ergebnisse von den Planergebnissen frühzeitig transparent zu machen und gegensteuernde Maßnahmen zur Begrenzung des Geschäftsrisikos einzuleiten - unter anderem regelmäßige Berichterstattung über die Ergebnissituation des Konzerns und der Segmente, inklusive Monitoring von KPIs und Frühwarnindikatoren. Auf Basis laufender Beobachtungen des deutschen und internationalen Markt- und Wettbewerbsumfelds sowie der Anforderungen des Regulators und der Kapitalmärkte werden kontinuierlich die wesentlichen sich mittel- bis langfristig anbahnenden Veränderungen und Entwicklungen analysiert und hieraus die erforderlichen Handlungsmaßnahmen zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs abgeleitet. Es erfolgt eine laufende Kontrolle und Nachverfolgung der Strategieumsetzung, insbesondere ein regelmäßiges Fortschrittsmonitoring des zur Implementierung der Strategie "Zeit, was zu bewegen" definierten Lieferportfolios. Die Steuerung des Geschäftsrisikos ist in der ökonomischen Perspektive eng mit intern definierten Anforderungen an die Kapitalquote verbunden. Die Erfüllung dieser Anforderungen und die Art der Berücksichtigung des Geschäftsrisikos in der Limitierung der Risikotragfähigkeitsquote gewährleisten eine jederzeitige Unterlegung mit Kapital (Risikodeckungspotenzial). Eine potenziell erforderliche Anpassung der Risikobereitschaft der Commerzbank und/oder die Einleitung von Kapitalmaßnahmen folgen der allgemeinen Risk Governance der Gesamtrisikostrategie. In der normativen Perspektive wird das Geschäftsrisiko implizit durch die SREP P2G- und P2R-Anforderungen sowie diverse Szenarioformate mit Zeithorizont bis zu 3 Jahren berücksichtigt. Die Verantwortung für die strategische Unternehmenssteuerung sowie für die Steuerung des Geschäftsrisikos im Rahmen der Einhaltung der geplanten Ergebnisse liegt beim Vorstand. Bestimmte geschäftspolitische Entscheidungen (Beteiligungserwerb und Verkauf > 300 Mio. Euro) bedürfen zudem der Zustimmung des Risikoausschusses des Aufsichtsrats. Zudem werden alle größeren Initiativen und Projekte durch den Vorstand entschieden. Objektwertänderungsrisiken Unter dem Objektwertänderungsrisiko (OWÄR) wird das Risiko verstanden, das sich ergibt aus scrollen ― der negativen Änderung von Marktwerten aus bereits aktivisch bilanzierten Objekten des Konzerns in den nächsten 12 Monaten mit entsprechender Belastung der Gewinn- und-Verlust-Rechnung. ― Objekten, welche via vertraglich zugesicherter Verpflichtungen mit Optionscharakter zu bestimmten Terminen und fixierten Rücknahmepreisen von Investoren zur Konzern-Bilanzierung und entsprechendem negativem Impact auf die Gewinn- und-Verlust-Rechnung führen können. Das OWÄR resultiert aus betrieblich genutzten Immobilien und aus der Geschäftstätigkeit der Commerz Real. Strategie und Organisation Das Objektwertänderungsrisiko (OWÄR) ist als wesentliche Risikoart der Commerzbank eingestuft und geht als quantifizierbares Risiko in die Ermittlung des ökonomischen Kapitalbedarfs und somit direkt in die Risikotragfähigkeitsrechnung ein. In der normativen Perspektive des ICAAP wird das OWÄR im Rahmen der Szenarioanalysen berücksichtigt. Das OWÄR resultierend aus betrieblich genutzten Immobilien umfasst unter anderem Risiken aus dem Marktumfeld, Risiken für die Geschäftstätigkeit und Risiken aus Prozessen. Die Eckpunkte der angestrebten Risikostruktur beinhaltet die kostengünstige Bereitstellung adäquater Flächen für die Bank. Die jeweils verabschiedete Mehrjahresplanung der Raumkosten bildet Leitplanken für die Abbildung der finanziellen Chancen und Risiken innerhalb des Immobilienportfolios. Das OWÄR der Commerz Real resultiert aus direkt gehaltenen Assets, Assets aus Mehrheitsbeteiligungen, Assets aus Minderheitsbeteiligungen und offenen Restwerten sowie Mieterdarlehen aus Immobilienleasingverträgen. Zentrale Assetklassen stellen Schiffe, Immobilien und Infrastruktur dar. Nachhaltig erzielbare Cashflows sind dabei der zentrale Risikotreiber. Risikosteuerung Bei dem Management und der Steuerung von Objektwertänderungsrisiken werden zwei verschiedene Klassen unterschieden: 1. Betrieblich genutzte Immobilien 2. Objektwertänderungsrisiken in der Commerz Real Unter 1. werden der Vollständigkeit halber auch immobilienbezogene Risiken betrachtet, die sich aus der Sicht eines Immobilienbetreibers ergeben und die über den Rahmen des Objektwertänderungsrisikos hinausgehen. Der Konzernwert des Objektwertänderungsrisikos wird quartalsweise ermittelt und regelmäßig im Group Risk & Capital Monitor berichtet. Auf Konzernebene wird das Objektwertänderungsrisiko durch ein ökonomisches Limit gesamthaft limitiert, welches im Rahmen der ökonomischen Limitierung in der Gesamtrisikostrategie festgelegt und regelmäßig überwacht wird. Bei einer Überschreitung des Limits gelten festgelegte Eskalationsmechanismen aus der Gesamtrisikostrategie. Modellrisiko Unter Modellrisiko wird das Risiko von fehlerhaften Steuerungsentscheidungen aufgrund einer nicht sachgerechten Abbildung der Wirklichkeit durch die verwendeten Modelle verstanden. Als Ursachen für Modellrisiken unterscheiden wir zwischen Modellrisiko aus Überschreitungen der Modellgrenzen und Modellrisiko aus Modellfehlern (handwerkliche Fehler bei der Modellentwicklung/-implementierung). Analog dem Fokus der Gesamtrisikostrategie, eine ausreichende Kapital- und Liquiditätsausstattung der Bank sicherzustellen, stehen für die Risikosteuerung die Modelle zur Beurteilung der Risikotragfähigkeit (Kapitalbedarf nach den Regularien des Baseler Rahmenwerks beziehungsweise ökonomisch gemessener Kapitalbedarf) sowie der Liquiditätsausstattung im Mittelpunkt. Das Modellrisiko stellt eine materielle, aber nicht quantifizierbare Risikoart dar. Deshalb wird ein qualitativer Steuerungsansatz eingesetzt: Die Grundprinzipien der Modellrisikosteuerung sind die Identifizierung und Vermeidung von Modellrisiken sowie die angemessene Berücksichtigung bekannter Modellrisiken (zum Beispiel durch konservative Kalibrierung oder Berücksichtigung von Sicherheitsmargen beziehungsweise Modellreserven). Nicht bekannte und daher nicht mitigierbare Modellrisiken werden in Kauf genommen als inhärentes Risiko der Komplexität des Geschäftsmodells der Commerzbank. Hinsichtlich der Governance im Rahmen der Modellrisikosteuerung werden Anforderungen zu Modellvalidierung, -entwicklung und Modelländerungen festgelegt. Der Krieg in der Ukraine mit seinen geopolitischen Auswirkungen sowie die wirtschaftlichen Sekundäreffekte aus der Corona-Pandemie stellen die eingesetzten Risikomodelle vor Herausforderungen. Diese Einflüsse werden im fortlaufenden Management der Modellrisiken und insbesondere in den regelmäßigen Validierungstätigkeiten berücksichtigt. Aktuell werden die strategisch relevanten Kreditrisikomodelle (PD, LGD, CCF für Privat- und Firmenkunden, PD für Banken sowie für Projektfinanzierungen im Bereich erneuerbare Energien) grundsätzlich überarbeitet. In diesem Zusammenhang spielen hohe Standards bei der Modellentwicklung und der initialen Validierung eine große Rolle. Außerdem wird im Jahr 2024 ein Projekt zur Konsolidierung der Buchungssysteme für Finanzprodukte abgeschlossen werden, das Auswirkungen auf die Bewertungsmodelle der entsprechenden Produkte hat und damit relevant ist aus einer Modellrisikoperspektive. Disclaimer Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling und durch die interne Revision sowie durch die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben. Konzernabschluss › Wir stellen unseren Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegung durch das IFRS Interpretations Committee auf. Dabei berücksichtigen wir alle Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr 2023 in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Abschluss des Commerzbank-Konzerns zum 31. Dezember 2023 Gewinn-und-Verlust-Rechnung scrollen Mio. € Notes 1.1.-31.12.2023 1.1.-31.12.2022 Veränd. in % Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet (9) 15.482 9.127 69,6 Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet (9) 2.781 1.205 . Zinserträge (9) 18.263 10.332 76,8 Zinsaufwendungen (9) 9.895 3.873 . Zinsüberschuss (9) 8.368 6.459 29,6 Dividendenerträge (10) 26 32 - 16,9 Risikoergebnis (11) - 618 - 876 - 29,4 Provisionserträge (12) 4.116 4.194 - 1,9 Provisionsaufwendungen (12) 730 675 8,2 Provisionsüberschuss (12) 3.386 3.519 - 3,8 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten (13) - 359 451 . Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen (14) 39 - 113 . Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten - 115 - 340 - 66,1 Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 167 48 . Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten (15) 52 - 292 . Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen (16) 4 13 - 69,7 Sonstiges Ergebnis (17) - 1.055 - 606 74,0 Verwaltungsaufwendungen (18) 6.006 5.844 2,8 Pflichtbeiträge (19) 415 642 - 35,3 Restrukturierungsaufwendungen (20) 18 94 - 80,4 Ergebnis vor Steuern 3.403 2.005 69,7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (21) 1.188 612 94,2 Konzernergebnis 2.214 1.393 58,9 den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis - 10 - 42 - 76,5 den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis 2.224 1.435 55,0 scrollen € 1.1.-31.12.2023 1.1.-31.12.2022 Veränd. in % Ergebnis je Aktie (23) 1,63 0,99 63,9 Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch. Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung scrollen Mio. € 1.1.-31.12.2023 1.1.-31.12.2022 Veränd. in % Konzernergebnis 2.214 1393 58,9 Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 7 87 - 92,0 Erfolgsneutrale Veränderung aus Own Credit Spread bei - 131 147 . Verbindlichkeiten FVO Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden - - . Nicht in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten - 124 234 . Veränderung der Neubewertungsrücklage von Schuldinstrumenten (FVOCImR) Umbuchung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung 133 68 94,7 Erfolgsneutrale Wertänderung 205 - 432 . Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges Umbuchung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung 1 2 - 45,6 Erfolgsneutrale Wertänderung 93 - 48 . Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung Umbuchung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung 21 32 - 34,6 Erfolgsneutrale Wertänderung 101 16 . Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge Umbuchung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung - - . Erfolgsneutrale Wertänderung - 2 - 1 . Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen 1 - 1 . In die Gewinn- und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten 554 - 365 . Sonstiges Periodenergebnis 429 - 130 . Gesamtergebnis 2.644 1.263 . den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Gesamtergebnis 128 - 85 . den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Gesamtergebnis 2.516 1.348 86,7 scrollen Sonstiges Periodenergebnis I Mio. € 1.1.-31.12.2023 Vor Steuern Steuern Nach Steuern Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO - 131 - - 131 Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 12 - 5 7 Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden - - - Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) 339 - 339 Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges 94 - 94 Veränderung aus Net Investment Hedge - 2 - - 2 Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 122 - 122 Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen 1 - 1 Sonstiges Periodenergebnis 434 - 5 429 scrollen Sonstiges Periodenergebnis I Mio. € 1.1.-31.12.2022 Vor Steuern Steuern Nach Steuern Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO 147 - 147 Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 141 - 54 87 Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden - - - Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) - 364 - - 364 Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges - 46 - - 46 Veränderung aus Net Investment Hedge - 1 - - 1 Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 47 - 47 Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen - 1 - - 1 Sonstiges Periodenergebnis - 77 - 54 - 130 Bilanz Aktiva scrollen Mio. € Notes 31.12.2023 31.12.2022 1 Veränd. in % Kassenbestand und Sichtguthaben (58) 93.126 75.233 23,8 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost (24) 298.689 296.192 0,8 darunter: als Sicherheit übertragen 3.791 3.282 15,5 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI (26) 40.143 34.887 15,1 darunter: als Sicherheit übertragen 9.651 5.335 80,9 Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L (28) 48.359 29.912 61,7 darunter: als Sicherheit übertragen - - . Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading (29) 28.334 33.573 - 15,6 darunter: als Sicherheit übertragen 1.618 1.325 22,1 Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges - 2.305 - 3.935 - 41,4 Positive Marktwerte aus derivativen (42) 1.497 1.729 - 13,4 Sicherungsinstrumenten Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen (43) 142 182 - 22,1 Immaterielle Vermögenswerte (44) 1.394 1.289 8,2 Sachanlagen (45) 2.352 2.426 - 3,1 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (46) 53 57 - 7,9 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte (47) 62 156 - 60,5 Tatsächliche Ertragsteueransprüche (48) 138 178 - 22,3 Latente Ertragsteueransprüche (48) 2.505 3113 - 19,5 Sonstige Aktiva (50) 2.677 2.436 9,9 Gesamt 517.166 477.428 8,3 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4). Passiva scrollen Mio. € Notes 31.12.2023 31.12.2022 1 Veränd. in % Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost (25) 419.809 390.385 7,5 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option (27) 36.941 25.018 47,7 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading (30) 18.927 24.759 - 23,6 Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges - 3.311 - 4.840 - 31,6 Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten (42) 3.100 3.113 - 0,4 Rückstellungen (54, 55) 3.553 3.479 2,1 Tatsächliche Ertragsteuerschulden (49) 535 826 - 35,2 Latente Ertragsteuerschulden (49) 3 6 - 48,3 Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen - - . Sonstige Passiva (51) 4.599 3.749 22,7 Eigenkapital (59) 33.009 30.934 6,7 Gezeichnetes Kapital 1.240 1.252 - 1,0 Kapitalrücklage 10.087 10.075 0,1 Gewinnrücklagen 18.026 16.495 9,3 Andere Rücklagen (mit Recycling) - 475 - 891 - 46,7 Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital 28.878 26.931 7,2 Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 3.114 3.114 - Nicht beherrschende Anteile 1.016 888 14,4 Gesamt 517.166 477.428 8,3 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4). Eigenkapitalveränderungsrechnung scrollen Mio. € Andere Rücklagen Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertungsrücklage Eigenkapital zum 1.1.2023 1.252 10.075 16.495 - 447 Gesamtergebnis - - 2.100 302 Konzernergebnis 2.224 Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO - 131 Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 7 Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) Veränderung aus der Bewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) 302 Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen Aktienrückkauf - 12 12 - 122 Dividendenausschüttung - 250 Umbuchung zwischen Eigenkapitalbestandteilen Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals - 194 Veränderungen im Anteilsbesitz - 2 Sonstige Veränderungen - 0 Eigenkapital zum 31.12.2023 1.240 10.087 18.026 - 145 scrollen Mio. € Andere Rücklagen Rücklage aus Cashflow-Hedges Rücklage aus der Währungsumrechnung Eigenkapital zum 1.1.2023 - 117 - 327 Gesamtergebnis 65 48 Konzernergebnis Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) Veränderung aus der Bewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges 65 Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 49 Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge - 2 Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen 1 Aktienrückkauf Dividendenausschüttung Umbuchung zwischen Eigenkapitalbestandteilen Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals Veränderungen im Anteilsbesitz Sonstige Veränderungen Eigenkapital zum 31.12.2023 - 52 - 278 scrollen Mio. € Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 1 Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital Eigenkapital zum 1.1.2023 26.931 3114 888 30.934 Gesamtergebnis 2.516 - 128 2.644 Konzernergebnis 2.224 - 10 2.214 Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO - 131 - - 131 Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 7 - 0 7 Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden - - - Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) - - - Veränderung aus der Bewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) 302 37 339 Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges 65 29 94 Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 49 73 122 Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge - 2 - - 2 Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten - - - Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen 1 - 1 Aktienrückkauf - 122 - - 122 Dividendenausschüttung - 250 - 3 - 253 Umbuchung zwischen Eigenkapitalbestandteilen - - - Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals - 194 - - 194 Veränderungen im Anteilsbesitz - 2 2 - Sonstige Veränderungen - 0 - 2 1 Eigenkapital zum 31.12.2023 28.878 3.114 1.016 33.009 1 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT-1-Anleihen), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind. Es lagen keine Rückkäufe vor. scrollen Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen 1 Eigenkapital zum 31.12.2021 (vor Korrekturen gem. IAS 8) 1.252 10.075 14.979 Veränderung aufgrund retrospektiver Korrekturen - - 28 Eigenkapital zum 1.1.2022 1.252 10.075 15.008 Gesamtergebnis - - 1.669 Konzernergebnis 1.435 Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO 147 Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 87 Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden 0 Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) Veränderung aus der Bewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen Dividendenausschüttung Umbuchung zwischen Eigenkapitalbestandteilen Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals - 190 Veränderungen im Anteilsbesitz - 2 Sonstige Veränderungen 10 Eigenkapital zum 31.12.2022 1.252 10.075 16.495 scrollen Mio. € Andere Rücklagen Neubewertungsrücklage Rücklage aus Cashflow-Hedges Rücklage aus der Währungsumrechnung Eigenkapital zum 31.12.2021 (vor Korrekturen gem. IAS 8) - 86 - 88 - 396 Veränderung aufgrund retrospektiver Korrekturen - - - Eigenkapital zum 1.1.2022 - 86 - 88 - 396 Gesamtergebnis - 361 - 29 69 Konzernergebnis Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) Veränderung aus der Bewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) - 361 Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges - 29 Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 71 Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge - 1 Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen - 1 Dividendenausschüttung Umbuchung zwischen Eigenkapitalbestandteilen Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals Veränderungen im Anteilsbesitz Sonstige Veränderungen Eigenkapital zum 31.12.2022 - 447 - 117 - 327 scrollen Mio. € Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital 1 Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 2 Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital 1 Eigenkapital zum 31.12.2021 (vor Korrekturen gem. IAS 8) 25.738 3114 975 29.827 Veränderung aufgrund retrospektiver Korrekturen 28 - - 28 Eigenkapital zum 1.1.2022 25.766 3114 975 29.855 Gesamtergebnis 1.348 - - 85 1.263 Konzernergebnis 1.435 - 42 1.393 Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO 147 - 147 Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 87 0 87 Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden 0 0 0 Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) - - - Veränderung aus der Bewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) - 361 - 3 - 364 Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges - 29 - 17 - 46 Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 71 - 23 47 Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge - 1 - - 1 Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten - - - Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen - 1 - - 1 Dividendenausschüttung - - 5 - 5 Umbuchung zwischen Eigenkapitalbestandteilen - - - Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals - 190 - - 190 Veränderungen im Anteilsbesitz - 2 2 - Sonstige Veränderungen 10 0 1 11 Eigenkapital zum 31.12.2022 26.931 3.114 888 30.934 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4). 2 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT-1-Anleihen), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind. Es lagen keine Rückkäufe vor. AT-1-Anleihe Im aktuellen Geschäftsjahr sowie im Vorjahr wurde keine AT-1-Anleihe begeben. Sonstige Veränderungen Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Gezeichnete Kapital der Commerzbank Aktiengesellschaft gemäß Satzung 1240 Mio. Euro (Vorjahr: 1252 Mio. Euro) und ist in 1240223329 Stückaktien (Vorjahr: 1252357634 Stückaktien) eingeteilt (rechnerischer Wert pro Aktie 1,00 Euro). Aufgrund eines Aktienrückkaufprogramms im Juni 2023 wurden 12134305 Stückaktien mit einem Anteil von 0,97% am Grundkapital zurückgekauft. Der an der Börse gezahlte Kaufpreis je Aktie betrug durchschnittlich 10,05 Euro. Zweck des Aktienrückkaufs war die Verringerung des Grundkapitals der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die zurückgekauften Aktien wurden am 29. September 2023 eingezogen. Das satzungsmäßige Grundkapital beträgt seitdem 1240223329 Aktien. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Jahresüberschuss der Commerzbank Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende von 0,35 Euro je Aktie (Vorjahr: gezahlte Dividende 0,20 Euro je Aktie) zu zahlen. Bei 1240223329 (Vorjahr: 1252357634) ausgegebenen Aktien zum 31. Dezember 2023 hätte sich ohne Berücksichtigung des Anfang Januar 2024 gestarteten Aktienrückkaufprogrammes eine Ausschüttungssumme von 434 Mio. Euro ergeben. Im Vorjahr wurde eine Dividende von 250 Mio. Euro ausgeschüttet. Auf die Anderen Rücklagen entfielen zum 31. Dezember 2023, wie auch im Vorjahr, keine wesentlichen Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Anteil inaktiver Sicherungsbeziehungen in der Cashflow-Hedge-Rücklage - 2 Mio. Euro (Vorjahr: - 3 Mio. Euro), auf den Anteil aktiver Sicherungsbeziehungen entfielen - 50 Mio. Euro (Vorjahr: - 114 Mio. Euro). Die wesentlichen Veränderungen der Rücklage aus der Währungsumrechnung resultierten im laufenden Geschäftsjahr aus den Währungen US-Dollar, polnischer Zloty, britisches Pfund, brasilianischer Real und russischer Rubel. In den Sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises sowie Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern enthalten. Die Veränderungen im Anteilsbesitz der Gewinnrücklage von - 2 Mio. Euro (Vorjahr: - 2 Mio. Euro) ergaben sich aus dem Erwerb von weiteren Anteilen an bereits konsolidierten Gesellschaften. Kapitalflussrechnung scrollen Mio. € Notes 2023 2022 1 Konzernergebnis 2.214 1.393 Im Konzernergebnis enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit: Abschreibungen, Wertberichtigungen, Zuschreibungen auf Sachanlagen und Vermögenswerte, Veränderungen der Rückstellungen sowie Bewertungsveränderungen aus Hedge Accounting 823 554 Veränderung anderer zahlungsunwirksamer Posten 952 - 5.589 Ergebnis aus der Veräußerung von Sachanlagen (17) 11 36 Sonstige Anpassungen - 6.970 -5.062 Zwischensumme - 2.970 - 8.667 Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile: Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost (24) - 2.759 2.793 Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L (28) - 18.554 - 1.338 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI (26) - 5.256 5.228 Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading (29) 167 2.793 Andere Aktiva aus operativer Geschäftstätigkeit - 31 482 Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost (25) 29.980 17.329 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option (27) 11.849 3.975 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading (30) 39 7 Mittelveränderung aus Zahlungen in das Planvermögen (54) 272 184 Andere Passiva aus operativer Geschäftstätigkeit - 672 - 2.570 Erhaltene Zinsen (9) 17.665 9.585 Erhaltene Dividenden (10) 26 32 Gezahlte Zinsen (9) - 8.996 - 3.739 Ertragsteuerzahlungen (21) - 673 - 233 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 20.087 25.859 Einzahlungen aus der Veräußerung von: Anteilen an Tochterunternehmen und an at-Equity-bewerteten Unternehmen (43) 23 76 Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (45) 57 55 Auszahlungen für den Erwerb von: Anteilen an Tochterunternehmen und an at-Equity-bewerteten Unternehmen (43) - 2 - 62 Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte (45) - 998 - 675 Effekte aus Veränderungen des Konsolidierungskreises Cashflow aus dem Erwerb abzüglich erworbener Zahlungsmittel - - Cashflow aus der Veräußerung abzüglich veräußerter Zahlungsmittel - 1 - 106 Cashflow aus Investitionstätigkeit - 920 - 713 Dividendenausschüttung Vorjahr - 250 - Aufnahme/Tilgung nachrangiger Verbindlichkeiten - 439 477 Aktienrückkauf - 122 - Tilgung von Leasingverbindlichkeiten - 283 - 299 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 1.094 178 Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 75.233 49.507 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 20.087 25.859 Cashflow aus Investitionstätigkeit - 920 - 713 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 1.094 178 Effekte aus Wechselkursänderungen - 180 402 Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 93.126 75.233 1 Angepasste Werte Erläuterungen zu Kapitalflussrechnung, Zahlungsmittelbestand und Nettoschulden sind in Note 58 enthalten. Anhang (Notes) Allgemeine Grundlagen Der Commerzbank-Konzern hat seinen Sitz am Kaiserplatz in 60311 Frankfurt am Main. Das Mutterunternehmen ist die Commerzbank Aktiengesellschaft, die beim Amtsgericht Frankfurt am Main im Handelsregister mit der Nummer HRB 32000 eingetragen ist. Die Commerzbank ist eine der führenden Privat- und Firmenkundenbanken in Deutschland und eine international agierende Geschäftsbank. Unser Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach § 315e HGB und der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 (IAS-Verordnung) des Europäischen Parlaments und des Rats vom 19. Juli 2002 aufgestellt. Ebenso kamen weitere Verordnungen zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das IFRS Interpretations Committee zur Anwendung. Alle für das Geschäftsjahr 2023 in der EU verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden berücksichtigt. Von der vorzeitigen Anwendung von Standards und Interpretationen, die erst ab dem Geschäftsjahr 2024 oder später umzusetzen sind, haben wir abgesehen. Die Angaben gemäß IFRS 7.31 bis 7.42 (Art und Ausmaß von Risiken, die sich aus Finanzinstrumenten ergeben) werden grundsätzlich im Konzernlagebericht im Kapitel Konzernrisikobericht ausgewiesen. Einzelne Informationen finden sich im Anhang (siehe Notes 33 und 34). Der Konzernlagebericht einschließlich des separaten Konzernrisikoberichts ist auf den Seiten 183 bis 263 unseres Geschäftsberichts veröffentlicht. Der Konzernabschluss wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro dargestellt. Alle Beträge unter 500000,00 Euro werden als Null beziehungsweise Nullsalden mit einem Strich dargestellt. Aufgrund von Rundungen ist es in Einzelfällen möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Für Informationen zu Environmental-Social-Governance-(ESG-) Risiken verweisen wir auf den Lagebericht dieses Geschäftsberichts (Seite 258 ff.). (1) Erstmals anzuwendende, überarbeitete und neue Standards Erstmals anzuwendende Standards Globale Mindestbesteuerung Der Commerzbank-Konzern wendet "Internationale Steuerreform - Säule-2-Modellregeln (Änderungen an IAS 12)" seit deren Veröffentlichung am 23. Mai 2023 an. Die Änderungen enthalten eine vorübergehende, verpflichtende und sofort anzuwendende Ausnahme von der Bilanzierung latenter Steuern, die sich aus der Einführung der globalen Mindestbesteuerung ergeben. Des Weiteren sehen die Änderungen gezielte Anhangangabepflichten vor, die ein Verständnis über den Grad der aktuellen und zukünftigen Betroffenheit des Commerzbank-Konzerns durch die Mindestbesteuerung ermöglichen. Die Commerzbank Aktiengesellschaft wird voraussichtlich der Mindeststeuer unterliegen, da sie Tochtergesellschaften und Betriebsstätten in Ländern unterhält, die einen nominalen Steuersatz von unter 15 Prozent haben. Aktuell wird allerdings davon ausgegangen, dass in keiner Jurisdiktion eine wesentliche Steuerbelastung durch die globale Mindeststeuer zu erwarten ist. Überarbeitete Standards Bei der Überarbeitung der Standards IAS 1 und IFRS 16 handelt es sich um Klarstellungen zur Klassifizierung von Schulden mit Kreditbedingungen beziehungsweise zu Sale-and-Lease-Back-Geschäften. Aus diesen Änderungen ergeben sich keine materiellen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Die überarbeiteten Standards sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2024 beginnen. Änderungen von IAS 7 und IFRS 7 wurden unter dem Titel Supplier Finance Arrangement veröffentlicht. Diese betreffen Vorschriften zu Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen. Das Endorsement ist noch ausstehend. Die Änderungen der Standards sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2024 beginnen. Die Änderung des IAS 21 betrifft Ergänzungen zur Bestimmung des Wechselkurses bei langfristig fehlender Umtauschbarkeit, welche bisher nicht geregelt war. Das Endorsement ist noch ausstehend. Der überarbeitete Standard ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2025 beginnen. Der Commerzbank-Konzern plant in keinem der genannten Fälle eine vorzeitige Anwendung. Alle von uns nicht explizit erläuterten Standardänderungen haben nach jetzigem Stand keinen wesentlichen Einfluss auf unseren Konzernabschluss. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (2) Änderungen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden In diesem Konzernabschluss wenden wir die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie in unserem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 an. Zum 1. Juli 2022 hatte der Commerzbank-Konzern das Hedge Accounting gemäß IFRS 9 prospektiv umgestellt. Bis zum 30. Juni 2022 wurde das Wahlrecht zur Ausübung des Hedge Accountings gemäß IAS 39 angewendet (siehe Note 42). (3) Wesentliche Grundsätze und Schätzungsunsicherheiten Wesentliche Grundsätze Die Rechnungslegung im Commerzbank-Konzern erfolgt nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die in den folgenden Notes erläutert werden. Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going Concern). Die Bewertung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten, es sei denn, die IFRS Standards verlangen eine andere Bewertung. Davon betroffen sind insbesondere bestimmte Finanzinstrumente nach IFRS 9. Erträge und Aufwendungen werden zeitanteilig abgegrenzt und in der Periode erfolgswirksam erfasst, der sie wirtschaftlich zuzurechnen sind. Zinsen weisen wir unter Berücksichtigung aller vertraglichen Vereinbarungen im Zusammenhang mit den finanziellen Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten periodengerecht im Zinsüberschuss aus. Negative Zinsen weisen wir separat im Zinsüberschuss aus (siehe Note 9). Dividendenerträge werden erst vereinnahmt, wenn ein entsprechender Rechtsanspruch vorliegt. Provisionserträge und -aufwendungen erfassen wir zum einen nach der Bilanzierungsmethode für zugehörige Finanzinstrumente, zum anderen nach der Zweckbestimmung. Provisionen für Leistungen, die über einen bestimmten Zeitraum erbracht werden, werden über die Periode der Leistungserbringung erfasst. Gebühren, die mit dem vollständigen Erbringen einer bestimmten Dienstleistung verbunden sind, werden zum Zeitpunkt der vollständig erbrachten Dienstleistung vereinnahmt. Die Berücksichtigung leistungsabhängiger Provisionen erfolgt, wenn die Leistungskriterien erfüllt werden. Provisionen aus Handelsgeschäften im Kundenauftrag weisen wir im Provisionsüberschuss aus. Fremdkapitalkosten, die direkt im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines wesentlichen, materiellen oder immateriellen Vermögenswertes stehen, werden grundsätzlich aktiviert. Voraussetzung ist, dass der Zeitraum für die Herstellung der Nutzbarkeit des Vermögenswertes mindestens zwölf Monate beträgt. Grundsätzlich sind Vermögenswerte und Schulden brutto (unsaldiert) in der Bilanz auszuweisen. In Übereinstimmung mit IAS 32.42 werden finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenüber demselben Geschäftspartner aber gegeneinander saldiert und entsprechend in der Bilanz ausgewiesen, wenn ein einklagbares Recht zur Aufrechnung der Beträge besteht und die Erfüllung der Geschäfte auf Nettobasis oder die Realisierung des Vermögenswertes gleichzeitig mit dem Begleichen der Verbindlichkeit erfolgt. Neben dem Aufrechnen positiver und negativer Marktwerte aus Derivaten mit Clearingvereinbarungen und darauf entfallender Ausgleichszahlungen betrifft dies auch die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Reverse Repos und Repos (Wertpapierpensionsgeschäfte) mit zentralen Kontrahenten und bilateralen Kontrahenten, sofern sie die gleiche Laufzeit haben. Für die Vollkonsolidierung sowie für die at-Equity-Bewertung im Konzernabschluss verwenden wir im Wesentlichen zum 31. Dezember 2023 erstellte Abschlüsse. Für at-Equity-bewertete Unternehmen greifen wir in einzelnen Fällen auch auf den letzten verfügbaren und geprüften Jahresabschluss nach nationalen Rechnungslegungsvorschriften zurück, falls der aktuelle Jahresabschluss des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses für das laufende Geschäftsjahr noch nicht vorliegt. Vermögenswerte und Schulden von Tochtergesellschaften und at-Equity-bewerteten Unternehmen, für die eine Verkaufsabsicht besteht und die mit hoher Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres veräußert werden, werden bis zur endgültigen Übertragung der Anteile in Übereinstimmung mit IFRS 5 in den entsprechenden Bilanzposten und Notes (siehe Notes 47) sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung separat ausgewiesen. Eine Einschätzung zur Kurz- und Langfristigkeit aller Bilanzposten nehmen wir in Note 37 vor. Ebenfalls in dieser Note erfolgt die Angabe der Fristigkeiten für alle passivischen Finanzinstrumente, Finanzgarantien sowie unwiderrufliche Kreditzusagen, für die vertragliche Fälligkeiten vorliegen. Monetäre Vermögenswerte und Schulden, die auf Fremdwährung lauten und schwebende Fremdwährungskassageschäfte werden zum Kassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Realisierte Aufwendungen und Erträge rechnen wir grundsätzlich mit dem zum Zeitpunkt der Realisierung gültigen Kassakurs um. Zur Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen können auch Durchschnittskurse verwendet werden, sofern die Stichtagskurse keine bedeutenden Schwankungen aufweisen. Kursgesicherte Aufwendungen und Erträge rechnen wir zum Sicherungskurs um. Die aus der Umrechnung von Bilanzposten resultierenden Aufwendungen und Erträge werden grundsätzlich erfolgswirksam im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfasst. Nicht monetäre Posten werden grundsätzlich zum Stichtagskurs umgerechnet. Ergebnisse aus der Umrechnung von Gewinnen oder Verlusten aus nicht monetären Posten weisen wir entsprechend der Erfassung der Gewinne oder Verluste entweder ergebnisneutral im Eigenkapital oder ergebniswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung aus. Die Umrechnung von in Fremdwährung aufgestellten Abschlüssen konsolidierter Tochterunternehmen und at-Equity-bewerteter Unternehmen erfolgt für monetäre und nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden mit dem Stichtagskurs des jeweiligen Bilanzstichtags. Erträge und Aufwendungen werden grundsätzlich zum Wechselkurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Vereinfachend kann bei der Umrechnung auch ein Kurs verwendet werden, der einen Näherungswert für den Umrechnungskurs am Tag des Geschäftsvorfalls darstellt, beispielsweise der Durchschnittskurs einer Periode. Alle sich aus der Umrechnung ergebenden Differenzen sind als separater Bestandteil des Eigenkapitals in der Rücklage aus der Währungsumrechnung erfolgsneutral anzusetzen. Effekte, die aus der zu historischen Kursen erfolgenden Umrechnung von in die Kapitalkonsolidierung einfließenden Kapitalbestandteilen von Tochtergesellschaften resultieren, weisen wir erfolgsneutral in der Rücklage aus der Währungsumrechnung im Eigenkapital aus. Zum Zeitpunkt der Veräußerung oder Teilveräußerung der in Fremdwährung aufgestellten Gesellschaften werden die Umrechnungsdifferenzen grundsätzlich erfolgswirksam im Sonstigen Ergebnis erfasst. Auch bei Teilrückführungen von Kapital in Fremdwährung, die nicht zu einer Entkonsolidierung der Gesellschaften führen, wird der anteilige Effekt auf die Rücklage aus der Währungsumrechnung ergebniswirksam erfasst. Schätzungsunsicherheiten Der Konzernabschluss enthält Werte, die wir zulässigerweise unter Verwendung von Schätzungen und Annahmen ermittelt haben. Die verwendeten Schätzungen und Annahmen basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und - nach heutigem Ermessen - Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse. Die Schätzungen und Beurteilungen selbst sowie die zugrundeliegenden Beurteilungsfaktoren und Schätzungsverfahren werden regelmäßig überprüft und mit den tatsächlich eingetretenen Ereignissen abgeglichen. Dennoch können die tatsächlichen Ergebnisse für die nachstehend aufgeführten Sachverhalte von den Einschätzungen abweichen. Schätzungsunsicherheiten ergeben sich unter anderem bei der Ermittlung der Fair Values beziehungsweise den erwarteten Zahlungsströmen von Finanzinstrumenten und im Rahmen der Bildung von Risikovorsorge, die insbesondere auch bei der Bestimmung des Sekundäreffekte-Top-Level-Adjustments (TLA) entstehen können. Bezüglich der Ermittlung der Risikovorsorge verweisen wir zudem auf die Ausführungen zum Risikoergebnis im Konzernrisikobericht des Konzernlageberichts im Kapitel Adressausfallrisiken. Umweltrisiken können als sogenannter horizontaler Risikotreiber Einfluss auf unterschiedliche Risikoarten nehmen. Eine nähere Betrachtung kann dem Kapitel Environmental-Social-Governance-(ESG-) Risiken des Konzernrisikoberichtes im Konzernlagebericht entnommen werden. Darüber hinaus bestehen Unsicherheiten bezüglich der Ermittlung der Fair Values von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, bei der Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen sowie bei Rückstellungen für steuerliche Betriebsrisiken. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen beruht auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren für leistungsorientierte Altersversorgungspläne. Bei der Bewertung dieser Verpflichtungen sind insbesondere Annahmen über den Rechnungszins, den langfristigen Rentenentwicklungstrend sowie die durchschnittliche Lebenserwartung zu treffen. Veränderungen der Schätzungsannahmen von Jahr zu Jahr sowie Abweichungen von den tatsächlichen Jahreseffekten werden als Neubewertung erfolgsneutral in der Gewinnrücklage abgebildet (bezüglich der Auswirkungen von Parameteränderungen siehe Note 54). Die Bilanzierung von Rückstellungen für steuerliche Betriebsprüfungsrisiken erfolgt unter Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse aus der laufenden Betriebsprüfung und Rechtsprechung (siehe Note 49). Weiterhin bestehen Schätzungsunsicherheiten bei der Bildung aktiver latenter Steuern. Die den vorzunehmenden Schätzungen zugrundeliegenden Annahmen und Parameter basieren auf einer sachgerechten Ausübung von Ermessensspielräumen durch das Management. Dies betrifft insbesondere die angemessene Auswahl und Anwendung von Parametern, Annahmen und Modellierungstechniken bei der Bewertung solcher Finanzinstrumente, für die keine Marktpreise oder am Markt beobachtbaren Vergleichsparameter vorliegen. Soweit unterschiedliche Bewertungsmodelle zu einer Bandbreite verschiedener potenzieller Wertansätze führen, liegt die Auswahl des anzuwendenden Modells im Ermessen des Managements. Des Weiteren lassen sich nachfolgende wesentliche Sachverhalte zusammenfassen, die der Beurteilung durch das Management unterliegen: scrollen ― Die Wertminderung von Krediten und Wertpapieren sowie die Bildung von Rückstellungen für außerbilanzielle Verpflichtungen im Kreditgeschäft (hier insbesondere die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Ermittlung der erwarteten Cashflows einschließlich Ansatz, Höhe und Verwertungszeitpunkt von Sicherheiten) (siehe Note 31). ― Die Werthaltigkeitsprüfung sonstiger finanzieller Vermögenswerte, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, sowie zur Veräußerung gehaltener Finanzinstrumente (hier insbesondere die Auswahl der Kriterien, nach denen eine Wertminderung festgestellt wird) (siehe Note 47). ― Die Werthaltigkeitsprüfung der latenten Ertragsteueransprüche (hier insbesondere das Festlegen einer Methodik), nach der die Steuerplanung abgeleitet und die Eintrittswahrscheinlichkeit der voraussichtlichen zukünftigen steuerlichen Ergebnisse beurteilt werden kann (siehe Notes 48 und 49) sowie der Abbildung steuerlicher Risikopositionen. Die Einschätzung der Nutzbarkeit von Steueransprüchen erfolgt vor allem auf Basis des zukünftigen steuerlichen Ertragspotenzials basierend auf unserer Mehrjahresplanung. ― Die Bildung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (siehe Note 54). ― Die Bewertung von Rechtsrisiken (siehe Note 56). Die wesentlichen Schätzungsunsicherheiten betreffen die Risikovorsorge auf Darlehen und Forderungen und verbriefte Schuldinstrumente (3,3 Mrd. Euro) aus dem Bilanzposten Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost (299 Mrd. Euro). (4) Korrekturen nach IAS 8 Im Zusammenhang mit einer Methodenänderung für Wertberichtigungen (Rückstellungen) in den Vorjahren ergab sich eine Anpassung nach IAS 8.41 von bestimmten außerbilanziellen Geschäften, die keine Finanzgarantien im Sinne des IFRS 9 darstellen. Die pauschale Wertberichtigung mittels Lifetime Expected Credit Loss wird durch die Aufnahme dieser Instrumente in das IFRS 9 Stage-Model abgelöst. Durch diese Anpassung verringerten sich zum 1. Januar 2022 die Rückstellungen um 38 Mio. Euro und die Latenten Ertragsteueransprüche um 10 Mio. Euro. Dagegen erhöhten sich die Gewinnrücklagen um 28 Mio. Euro. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung und auf das Ergebnis je Aktie. Über diese Korrektur wurde bereits in der Zwischenmitteilung zum 31. März 2023, im Zwischenbericht zum 30. Juni 2023 sowie in der Zwischenmitteilung zum 30. September 2023 berichtet. Konsolidierungsgrundsätze Sämtliche konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge, die aus Transaktionen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen resultieren, eliminieren wir im Rahmen der Schulden- sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung. Im Konzern angefallene Gewinne oder Verluste aus konzerninternen Transaktionen werden im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung ebenfalls konsolidiert. Die Fähigkeit des Commerzbank-Konzerns zum Zugang zu oder der Nutzung von Vermögenswerten sowie zur Begleichung von Verbindlichkeiten von Tochterunternehmen einschließlich strukturierter Unternehmen sowie assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen kann gesetzlichen, regulatorischen und vertraglichen Beschränkungen unterliegen. (5) Tochterunternehmen und Unternehmenszusammenschlüsse Tochterunternehmen sind Beteiligungsunternehmen, die von der Commerzbank Aktiengesellschaft direkt oder indirekt beherrscht werden, weil die Commerzbank die Entscheidungsmacht hat, die relevanten Tätigkeiten zu steuern, ein Anrecht auf die signifikanten variablen Rückflüsse aus dem Beteiligungsunternehmen besitzt und ihre Entscheidungsmacht dazu nutzen kann, die Höhe der signifikanten variablen Rückflüsse zu beeinflussen. Im Rahmen der Konsolidierungsentscheidung prüfen wir verschiedene Faktoren wie Stimmrechte, Zweck und Ausgestaltung des Unternehmens und unsere Einflussmöglichkeiten. Sind die Stimmrechte unmittelbar und ausschließlich der dominante Faktor zur Steuerung der relevanten Aktivitäten, kann in diesen Fällen die Beherrschung abgeleitet und ermittelt werden. Dennoch ist zu prüfen, ob es Faktoren wie zum Beispiel gesetzliche Bestimmungen oder vertragliche Vereinbarungen gibt, die trotz Stimmrechtsmehrheit nicht zur Beherrschung führen. Außerdem können weitere Faktoren zur Beherrschung führen, beispielsweise das Vorliegen einer Prinzipal-Agenten-Beziehung. In einem solchen Fall handelt eine andere Partei mit Entscheidungsrechten als Agent für die Commerzbank, beherrscht aber das Beteiligungsunternehmen nicht, da sie lediglich Entscheidungsrechte ausübt, die durch die Commerzbank (Prinzipal) delegiert wurden. Die Konsolidierung erfolgt ab dem Zeitpunkt, ab dem der Konzern die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt. Im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung bewerten wir Vermögenswerte und Schulden von Tochterunternehmen unabhängig von der Anteilsquote zum Zeitpunkt des Erwerbs vollständig neu. Die neu zum Fair Value bewerteten Vermögenswerte und Schulden werden unter Berücksichtigung latenter Steuern in die Konzernbilanz übernommen, die aufgedeckten stillen Reserven und Lasten in den Folgeperioden werden entsprechend den anzuwendenden Standards behandelt. Verbleibt nach der Neubewertung ein aktivischer Unterschiedsbetrag, wird dieser als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Ein negativer Unterschiedsbetrag wird in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Anteile an Tochterunternehmen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert werden, und Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht nach der Equity-Methode bewertet werden, werden zum Fair Value in der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L ausgewiesen. Die Konsolidierung von Tochterunternehmen endet zu dem Zeitpunkt, zu dem die Bank die Beherrschung über das Tochterunternehmen verliert. (6) Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, bei denen die Commerzbank Aktiengesellschaft direkt oder indirekt über einen maßgeblichen Einfluss verfügt, diese aber nicht beherrscht. Ein maßgeblicher Einfluss wird bei Stimmrechtsanteilen zwischen 20 und 50 % vermutet. Weitere Faktoren für einen maßgeblichen Einfluss können beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Leitungs- oder Aufsichtsgremium oder wesentliche Geschäftsvorfälle mit der Gesellschaft sein. Eine gemeinsame Vereinbarung ist eine Vereinbarung, bei der zwei oder mehr Parteien vertraglich die gemeinschaftliche Beherrschung über diese Vereinbarung ausüben. Eine gemeinsame Vereinbarung kann ein Gemeinschaftsunternehmen oder eine gemeinschaftliche Tätigkeit sein. Im Commerzbank-Konzern existieren ausschließlich Gemeinschaftsunternehmen. Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen bewerten wir grundsätzlich nach der Equity-Methode und weisen sie als Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen aus. Die Anschaffungskosten dieser Beteiligungen einschließlich darin enthaltener Geschäfts- oder Firmenwerte werden zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss bestimmt. Dabei wenden wir sinngemäß die gleichen Regeln wie bei Tochtergesellschaften an. Sofern assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen wesentlich sind, nehmen wir eine Fortschreibung des Equity-Buchwertes entsprechend der jeweiligen anteiligen Entwicklung des Eigenkapitals der Unternehmen vor. Zurechenbare Verluste der at-Equity-bewerteten Unternehmen werden nur bis zur Höhe des Equity-Buchwertes berücksichtigt (siehe Note 43). Übersteigende Verluste werden nicht erfasst, da keine Verpflichtung besteht, die übersteigenden Verluste auszugleichen. Zukünftige Gewinne werden zunächst mit nicht erfassten Verlusten verrechnet. Die Bewertung von Anteilen an assoziierten Unternehmen nach der Equity-Methode endet zu dem Zeitpunkt, zu dem der maßgebliche Einfluss auf das assoziierte Unternehmen entfallen ist. Die Equity-Bewertung von Gemeinschaftsunternehmen endet mit der Aufgabe der gemeinschaftlichen Beherrschung. (7) Strukturierte Unternehmen Bei strukturierten Unternehmen handelt es sich um Unternehmen, bei denen nicht die Stimmrechte oder vergleichbare Rechte der dominante Faktor bei der Festlegung der Beherrschung sind, so zum Beispiel, wenn die Stimmrechte sich lediglich auf die Verwaltungsaufgaben beziehen und die relevanten Tätigkeiten durch Vertragsvereinbarungen geregelt sind. Beispiele für strukturierte Unternehmen sind Verbriefungsgesellschaften, Leasingobjektgesellschaften und einige Investmentfonds. Die Commerzbank tritt dabei auch als Sponsor strukturierter Unternehmen auf, an denen sie keine Beteiligung hält. Ein Unternehmen gilt als gesponsert, wenn es durch den Commerzbank-Konzern initiiert und/oder strukturiert wurde, Vermögenswerte des Commerzbank-Konzerns erhalten oder angekauft hat, vom Commerzbank-Konzern Garantien gewährt bekommt oder durch den Commerzbank-Konzern intensiv vermarktet wurde. Ebenso wie bei Tochterunternehmen ist die Konsolidierung strukturierter Unternehmen erforderlich, wenn die Commerzbank das Unternehmen beherrscht. Im Commerzbank-Konzern wird die Verpflichtung zur Konsolidierung strukturierter Unternehmen im Rahmen eines Prozesses geprüft, der Transaktionen umfasst, bei denen ein strukturiertes Unternehmen durch die Commerzbank mit oder ohne Beteiligung dritter Parteien initiiert wird sowie Transaktionen, bei denen die Commerzbank mit oder ohne Beteiligung dritter Parteien in vertragliche Beziehungen zu einem bereits bestehenden strukturierten Unternehmen tritt. Die Konsolidierungsentscheidungen werden anlassbezogen, mindestens jedoch jährlich überprüft. Die Auflistung aller konsolidierten strukturierten Unternehmen sowie der aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht einbezogenen strukturierten Unternehmen ist Bestandteil der Note 69. (8) Konsolidierungskreis In unseren Konzernabschluss werden alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, die von der Commerzbank Aktiengesellschaft direkt oder indirekt beherrscht werden. Hierzu zählen auch wesentliche strukturierte Unternehmen. Wesentliche assoziierte Unternehmen und wesentliche Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Tochterunternehmen, assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen mit untergeordneter Bedeutung für den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns werden nicht vollkonsolidiert beziehungsweise nicht at-Equity-bewertet, sondern zum Fair Value bewertet und in den Finanziellen Vermögenswerten - Mandatorily Fair Value P&L ausgewiesen. Für die Struktur des Konzerns einschließlich der vollständigen Aufzählung des Anteilsbesitzes des Commerzbank-Konzerns verweisen wir auf Note 69. Entkonsolidierung Banco Múltiplo, Brasilien Im zweiten Quartal 2023 wurde die Tochtergesellschaft Commerzbank Brasil S.A. - Banco Múltiplo, Brasilien aufgrund von Unwesentlichkeit entkonsolidiert. Die Banklizenz wurde im April 2023 zurückgegeben. Aus der Entkonsolidierung resultiert ein Effekt von - 24 Mio. Euro, der im Sonstigen Ergebnis ausgewiesen wird. Veränderungen im Vorjahr Veräußerung Commerzbank ZRT Im vierten Quartal 2022 wurde der Verkauf der 100 %-igen ungarischen Tochtergesellschaft Commerzbank Zrt., Budapest, an die Erste Group Hungary ZRT nach der erfolgten Zustimmung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden abgeschlossen. Aus dem Verkauf resultierte ein negativer Effekt im Sonstigen Ergebnis in Höhe von - 49 Mio. Euro. Dieser Verlust betraf das Segment Firmenkunden, er resultierte insbesondere aus der Auflösung der negativen Währungsrücklage. Erläuterungen zur Gewinn- und-Verlust-Rechnung (9) Zinsüberschuss In diesem Posten werden die gesamten Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie zinsähnliche Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, sofern diese nicht aus dem Held for Trading Bestand resultieren. Zinserträge sind alle aus dem originären Bankgeschäft oder bankähnlichen Geschäften resultierende Erträge, die primär aus Kapitalüberlassungen resultieren. Zu den Zinsaufwendungen gehören, analog der Zinserträge, alle Zinsaufwendungen einschließlich effektivzinsgerechter Auflösungen von (Dis-)Agien oder sonstiger Beträge sowie zinsähnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem gewöhnlichen Bankgeschäft. In den Sonstigen Zinsaufwendungen ist der Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen aus Derivaten in Sicherungsbeziehungen enthalten. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet 15.482 9.127 69,6 Zinserträge - Amortised Cost 14.472 8.664 67,0 Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft 13.399 7.804 71,7 Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft 1.073 860 24,7 Zinserträge - Fair Value OCI 991 421 . Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft 5 6 - 6,8 Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft 986 415 . Vorfälligkeitsentschädigung 19 42 - 55,7 Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet 2.781 1.205 . Zinserträge - Mandatorily Fair Value P&L 2.748 616 . Zinserträge aus dem Kredit- und Geldmarktgeschäft 2.630 528 . Zinserträge aus dem Wertpapiergeschäft 117 88 33,2 Positive Zinsen aus passivischen Finanzinstrumenten 33 589 - 94,3 Zinsaufwendungen 9.895 3.873 . Zinsaufwendungen - Amortised Cost 6.855 2.890 . Einlagen 5.860 2.154 . Begebene Schuldverschreibungen 995 736 35,2 Zinsaufwendungen - Fair Value Option 2.844 464 . Einlagen 2.635 372 . Begebene Schuldverschreibungen 209 92 . Negative Zinsen aus aktivischen Finanzinstrumenten 30 377 - 92,2 Zinsaufwand aus Leasingverbindlichkeiten 25 22 13,0 Sonstige Zinsaufwendungen 141 119 18,3 Gesamt 8.368 6.459 29,6 (10) Dividendenerträge In diesem Posten werden alle Dividenden aus Aktien und ähnlichen Eigenkapitalinstrumenten - mit Ausnahme der Dividenden aus Held for Trading Beständen - ausgewiesen. Wir weisen hier außerdem das Laufende Ergebnis aus nicht konsolidierten Tochterunternehmen aus, das über Ergebnisabführungsverträge vereinnahmt wird. Die nicht konsolidierten Tochterunternehmen sind der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L zugeordnet. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Fair Value OCI - . Dividenden aus Eigenkapitalinstrumenten - Mandatorily Fair Value P&L 15 18 - 19,3 Laufendes Ergebnis aus nicht konsolidierten Tochterunternehmen 11 13 - 13,4 Gesamt 26 32 - 16,9 (11) Risikoergebnis Das Risikoergebnis beinhaltet erfolgswirksame Risikovorsorgeveränderungen für bilanzielle und außerbilanzielle Finanzinstrumente, auf die das Impairmentmodell des IFRS 9 anzuwenden ist. Dies umfasst Risikovorsorgezuführungen und -auflösungen, unter anderem aus Neugeschäften, Stagewechseln, bilanziellen Abgängen aus Rückzahlungen, Zuschreibungen und Eingänge auf bereits abgeschriebene Forderungen sowie Direktabschreibungen. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost - 673 - 817 - 17,6 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 3 - 12 . Finanzgarantien 2 3 - 46,7 Kreditzusagen und sonstige Gewährleistungen 50 - 51 . Gesamt - 618 - 876 - 29,4 Informationen zur Organisation des Risikomanagements und zu relevanten Kennzahlen sowie weitere Analysen und Erläuterungen des erwarteten Kreditverlusts können dem Konzernlagebericht dieses Geschäftsberichts (siehe Seite 216 ff.) entnommen werden. Für detaillierte Informationen zum Risikoergebnis verweisen wir auf Note 31 und den Risikobericht auf Seite 216 ff. (12) Provisionsüberschuss Im Provisionsüberschuss weisen wir die anfallenden Erträge und Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen aus. Diese Beträge werden dadurch erzielt, dass Kunden betriebstechnische Einrichtungen, besondere Geschäftsverbindungen oder die Kreditwürdigkeit zur Verfügung gestellt werden, ohne dass sich der aktivierte Bestand der bankgeschäftlichen Forderungen verändert. Ebenso werden Provisionen im Zusammenhang mit der Veräußerung von Devisen, Sorten und Edelmetallen in dieser Position ausgewiesen, wenn es sich dabei um Dienstleistungs- und nicht um Eigenhandelsgeschäfte handelt. Gleiches gilt umgekehrt bei der Inanspruchnahme fremder Dienstleistungen durch die Bank. Bei einmaligen Gebühren und Provisionen, zum Beispiel des Zahlungsverkehrs-, des Vermittlungs- sowie des Kreditgeschäftes, die nicht im Effektivzins enthalten sind, erfolgt die Vereinnahmung der Provisionserträge zum Erfüllungszeitpunkt. Für Leistungen, die über einen bestimmten Zeitraum erbracht werden, wie beispielsweise im Bereich des Zahlungsverkehrs (Jahresgebühren im Kreditkartengeschäft und Girogeschäft), erfolgt die Vereinnahmung der Erträge am Bilanzstichtag entsprechend dem Grad der Erfüllung. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Provisionserträge 4.116 4.194 - 1,9 Wertpapiergeschäft 1.108 1.186 - 6,6 Vermögensverwaltung 369 357 3,3 Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft 1.641 1.705 - 3,7 Bürgschaften 265 251 5,4 Syndizierungen 230 183 25,4 Vermittlungsgeschäft 139 133 4,0 Treuhandgeschäfte 58 66 - 10,9 Übrige Erträge 306 313 - 2,3 Provisionsaufwendungen 730 675 8,2 Wertpapiergeschäft 148 146 1,7 Vermögensverwaltung 58 43 36,2 Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft 225 202 11,5 Bürgschaften 20 25 - 20,8 Syndizierungen 10 6 66,4 Vermittlungsgeschäft 109 124 - 12,3 Treuhandgeschäfte 46 53 - 12,4 Übrige Aufwendungen 114 77 48,7 Provisionsüberschuss 3.386 3519 - 3,8 Wertpapiergeschäft 960 1.040 - 7,7 Vermögensverwaltung 311 314 - 1,1 Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft 1.416 1.503 - 5,7 Bürgschaften 245 226 8,3 Syndizierungen 220 177 24,0 Vermittlungsgeschäft 30 10 . Treuhandgeschäfte 12 13 - 4,6 Übrige Erträge 192 236 - 18,8 Gesamt 3.386 3.519 - 3,8 Die Aufteilung der Provisionserträge nach Art der Dienstleistung und Segmenten, auf Grundlage des IFRS 15, stellt sich wie folgt dar: scrollen 2023 Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung 1 Konzern Wertpapiergeschäft 1.097 32 - 22 1.108 Vermögensverwaltung 364 5 - 369 Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft 802 855 - 15 1.641 Bürgschaften 31 257 - 23 265 Syndizierungen 1 229 0 230 Vermittlungsgeschäft 134 10 - 5 139 Treuhandgeschäfte 52 7 - 58 Übrige Erträge 267 52 - 13 306 Gesamt 2.748 1.446 - 78 4.116 1 Bei den Posten im Bereich Sonstige und Konsolidierung handelt es sich im Wesentlichen um Effekte aus der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen. scrollen 2022 Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung 1 Konzern Wertpapiergeschäft 1.177 32 - 24 1.186 Vermögensverwaltung 353 4 - 0 357 Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft 764 955 - 14 1.705 Bürgschaften 28 257 - 34 251 Syndizierungen 1 182 0 183 Vermittlungsgeschäft 128 39 - 33 133 Treuhandgeschäfte 58 8 - 66 Übrige Erträge 278 48 - 13 313 Gesamt 2.787 1.525 - 118 4.194 1 Bei den Posten im Bereich Sonstige und Konsolidierung handelt es sich im Wesentlichen um Effekte aus der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen. (13) Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten In diesem Posten weisen wir die Ergebnisse aus allen erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus. Dies beinhaltet das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Held for Trading, das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L sowie das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Fair Value Option. Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Held for Trading bildet den Handelserfolg der Bank ab und wird als Saldo aus Aufwendungen und Erträgen gezeigt. Dementsprechend fließen in diese Position ein: scrollen ― Zinserträge inklusive erhaltener Dividenden sowie Zinsaufwendungen aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten, ― realisierte Kursgewinne und -verluste aus dem Verkauf von zu Handelszwecken gehaltenen Wertpapieren, Forderungen, Devisen- und Edelmetallbeständen, ― Bewertungsergebnis aus der Fair-Value-Bewertung, ― Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, ― Ergebnis aus Fair Value Adjustments (Credit Valuation Adjustment/CVA, Debit Valuation Adjustment/DVA, Funding Valuation Adjustment/FVA) sowie ― Provisionsaufwendungen und -erträge, die im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Veräußerung von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten anfallen. ― Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Mandatorily Fair Value P&L und das Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Kategorie Fair Value Option beinhalten ausschließlich Bewertungs- und Realisierungsergebnisse. Die Aufwendungen und Erträge werden jeweils als Saldo dargestellt. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Held for Trading - 208 87 . Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Fair Value Option - 271 550 . Ergebnis aus Finanzinstrumenten - Mandatorily Fair Value P&L 119 - 187 . Gesamt - 359 451 . (14) Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen Das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen beinhaltet zum einen die Bewertungsergebnisse aus effektiven Sicherungszusammenhängen im Rahmen des Hedge Accountings (Fair Value Hedge). Zum anderen enthält das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen den ineffektiven Teil aus Cashflow-Hedges und Net Investment Hedges. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Fair Value Hedges Fair-Value-Änderungen aus Sicherungsinstrumenten - 233 2.038 . Micro Fair Value Hedges 141 2.783 - 94,9 Portfolio Fair Value Hedges - 374 - 745 - 49,8 Fair-Value-Änderungen aus Grundgeschäften 272 - 2.147 . Micro Fair Value Hedges - 100 - 2.909 - 96,5 Portfolio Fair Value Hedges 372 762 - 51,2 Cashflow-Hedges Ergebnis aus effektiv gesicherten Cashflow Hedges (nur ineffektiver Teil) 1 - 5 . Net Investment Hedges Ergebnis aus effektiv gesicherten Net Investment Hedges (nur ineffektiver Teil) - - . Gesamt 39 - 113 . darunter: Hedge-Ineffektivität aus Micro Fair Value Hedges 41 - 126 . darunter: Hedge-Ineffektivität aus Portfolio Fair Value Hedges - 2 17 . In der Berichtsperiode wurde Cashflow Hedge Accounting für die Absicherung von Zinsrisiken aus Hypothekendarlehen mit einem Nominal von 295 Mio. Euro (Vorjahr: 273 Mio. Euro) und der Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Hypothekenanleihen mit einem Nominal von 300 Mio. Euro (Vorjahr: 300 Mio. Euro) durch einen Cross Currency Swap angewendet. Im Rahmen dessen wurde der Rücklage für Cashflow Hedges ein Betrag von 8 Mio. Euro (Vorjahr: 11 Mio. Euro) zugeführt. Im Geschäftsjahr wurde Net Investment Hedge Accounting für die Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Investitionen aus Schiffsgesellschaften mit einem Nominal von 160 Mio. USD (Vorjahr: 150 Mio. USD) angewendet. Am Abschlussstichtag wurde das Net Investment Hedge Accounting beendet. Im Rahmen dessen wurde der Rücklage aus Währungsumrechnung ein Betrag von - 5 Mio. Euro zugeführt (Vorjahr: - 3 Mio. Euro), diese wird bis zum Geschäftsjahr 2026 amortisiert. (15) Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten In dieser Position weisen wir das Veräußerungsergebnis finanzieller Vermögenswerte der Kategorie Fair Value OCI sowie das Ergebnis aus dem Rückkauf finanzieller Verbindlichkeiten der Kategorie Amortised Cost aus. Das Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten der Kategorie Amortised Cost beinhaltet Effekte aus Verkäufen von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten. Außerdem sind die Ergebnisse aus Vertragsanpassungen enthalten, die im Rahmen der Restrukturierung der Kreditverhältnisse mit Kunden aufgrund der Verschlechterung der Bonität vereinbart werden (substanzielle Modifikationen). Die Differenz zwischen den fortgeführten Anschaffungskosten und dem Marktwert eines Finanziellen Vermögenswertes der Kategorie Fair Value OCI (mit Recycling) wird bis zur Veräußerung mit Ausnahme von Wertminderungen (Impairments) erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage und folglich nicht in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Mit Abgang des Vermögenswertes wird die aus verbrieften Schuldinstrumenten resultierende Neubewertungsrücklage ergebniswirksam aufgelöst. Beim Abgang finanzieller Verbindlichkeiten der Kategorie Amortised Cost ergibt sich das Realisierungsergebnis direkt aus der Differenz aus Kaufpreis und fortgeführten Anschaffungskosten. Zudem werden in diesem Posten Ergebnisse aus Schätzungsänderungen infolge geänderter Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Cashflows sowie Ergebnisse aus nicht substanziellen Modifikationen von Finanzinstrumenten der Kategorie Amortised Cost ausgewiesen. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten - 115 - 340 - 66,1 Realisierungsergebnis finanzieller Vermögenswerte - Fair Value OCI (mit Recycling) - 133 - 68 94,7 Realisierungsergebnis finanzieller Verbindlichkeiten - Amortised Cost - 5 7 . Ergebnis aus nicht substanziellen Modifikationen - Amortised Cost - 4 - 280 - 98,4 Ergebnis aus nicht substanziellen Modifikationen - Fair Value OCI (mit Recycling) - - . Ergebnis aus Schätzungsänderungen - Amortised Cost 27 1 . Ergebnis aus Schätzungsänderungen - Fair Value OCI (mit Recycling) - - . Ergebnis aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten (AC-Portfolios) 167 48 . Gewinne aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten (AC-Portfolios) 457 86 . Verluste aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten (AC-Portfolios) 289 38 . Gesamt 52 - 292 . Im Commerzbank-Konzern werden Portfolios von insgesamt 302 Mrd. Euro (Vorjahr: 299 Mrd. Euro) mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Voraussetzung hierfür ist, dass die enthaltenen Finanzinstrumente dem Business Model "Halten" zugeordnet werden und dass keine SPPI-schädlichen Nebenabreden vorliegen. Neben Rückzahlungen kann es aus diesen Portfolios heraus auch zu Verkäufen von Vermögenswerten kommen, ohne dass grundsätzlich gegen dieses Business Model verstoßen wird. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Bonität des Schuldners erheblich verschlechtert hat beziehungsweise der Vermögenswert nicht mehr den in den internen Richtlinien geforderten Kriterien entspricht oder aber im Rahmen von Portfolioumschichtungen der Verkauf kurz vor Fälligkeit dieser Vermögenswerte erfolgt. Das Abgangsergebnis aus dem Verkauf von Finanzinstrumenten (AC-Portfolios) resultierte aus dem Verkauf von Schuldinstrumenten, Schuldscheindarlehen und Krediten im Rahmen zulässiger Verkäufe aus AC-Portfolios. Die Commerzbank modifiziert teilweise Vertragsbedingungen ausgereichter Darlehen im Rahmen nicht substanzieller Modifikationen, die nicht zu einer Ausbuchung des bisherigen Finanzinstruments führen. Das Ausfallrisiko dieser Vermögenswerte nach der Änderung wird zum jeweiligen Bilanzstichtag bewertet und mit dem Risiko beim ursprünglichen Ansatz verglichen. Die fortgeführten Anschaffungskosten vor Modifikation betrugen 247 Mio. Euro (Vorjahr: 188 Mio. Euro). scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Modifizierte Vermögenswerte während des Geschäftsjahres, die nach der Modifikation mit LECL bevorsorgt sind Bruttobuchwert vor Modifikation 247 188 31,0 Korrespondierender ECL 19 17 12,4 Bruttobuchwert nach Modifikation 245 182 34,1 Korrespondierender ECL 16 16 2,0 Ergebnis aus Modifikation - 2 - 6 - 63,0 Modifizierte Vermögenswerte, die (seit der erstmaligen Erfassung) zum LECL bewertet und im Geschäftsjahr wieder in Stage 1 (12mECL) transferiert wurden. Bruttobuchwert zum Ende des Geschäftsjahres 90 101 - 11,7 Korrespondierender ECL 2 13 - 82,0 (16) Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen Das Laufende Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen betrug 4 Mio. Euro (Vorjahr: 13 Mio. Euro). Einschließlich des im Sonstigen Ergebnis enthaltenen Veräußerungs- und Bewertungsergebnisses aus at-Equity-bewerteten Unternehmen von - 16 Mio. Euro (Vorjahr: 4 Mio. Euro) belief sich das Gesamtergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen auf - 12 Mio. Euro (Vorjahr: 16 Mio. Euro). (17) Sonstiges Ergebnis Im Sonstigen Ergebnis sind im Wesentlichen Zuführungen und Auflösungen von Rückstellungen sowie Aufwendungen und Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen enthalten. Des Weiteren wird hier das Realisierungs- und Bewertungsergebnis von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen ausgewiesen. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Wesentliche Sonstige Erträge 633 840 - 24,7 Auflösungen von Rückstellungen 128 106 21,3 Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen 208 198 4,9 Erträge aus Bau- und Architektenleistungen 0 0 - 22,1 Mietkauferträge und Zwischenmieterträge 16 16 - 1,7 Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 1 4 - 66,8 Erträge aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten - - . Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagen 12 38 - 67,4 Erträge aus Wechselkursveränderungen 167 268 - 37,6 Übrige sonstige Erträge 100 210 - 52,6 Wesentliche Sonstige Aufwendungen 1.663 1.428 16,4 Zuführungen zu Rückstellungen 358 149 . Aufwendungen aus Operating-Leasing-Verträgen 81 102 - 20,7 Aufwendungen aus Bau- und Architektenleistungen - - . Mietkaufaufwendungen und Zwischenmietaufwendungen 12 7 76,0 Aufwendungen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 22 87 - 74,5 Aufwendungen aus als Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten - - . Aufwendungen aus der Veräußerung von Sachanlagen 1 2 - 42,6 Aufwendungen aus Wechselkursveränderungen 161 248 - 35,0 Übrige sonstige Aufwendungen 1.028 834 23,2 Sonstige Steuern (saldiert) - 8 - 21 - 60,9 Realisierungs- und Bewertungsergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (saldiert) - 16 4 . Sonstiges Ergebnis - 1.055 - 606 74,0 Im sonstigen Ergebnis ist im Wesentlichen der Aufwand im Zusammenhang mit Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) mit Indexklauseln enthalten. Diese betragen im aktuellen Geschäftsjahr 1094 Mio. Euro (Vorjahr: 650 Mio. Euro). (18) Verwaltungsaufwendungen Die Verwaltungsaufwendungen von 6006 Mio. Euro (Vorjahr: 5844 Mio. Euro) im Konzern setzen sich zusammen aus Personalaufwendungen, Sachaufwendungen und Abschreibungen. Die Aufwendungen gliedern sich wie folgt: scrollen Personalaufwendungen | Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Löhne und Gehälter 3.375 3.183 6,0 Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 187 232 - 19,6 Gesamt 3.562 3.415 4,3 In den Löhnen und Gehältern sind 463 Mio. Euro (Vorjahr: 440 Mio. Euro) Aufwendungen für soziale Abgaben enthalten. Diese beinhalten auch die Arbeitgeberanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung von 212 Mio. Euro (Vorjahr: 207 Mio. Euro). Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung setzen sich aus Aufwendungen für leistungs- und beitragsorientierte Pensionspläne (siehe Note 54), Altersteilzeit und Vorruhestand sowie aus sonstigen pensionsnahen Aufwendungen zusammen. scrollen Sachaufwendungen | Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Raumaufwendungen 251 263 - 4,9 IT-Aufwendungen 551 556 - 1,0 Arbeitsplatz- und Informationsaufwendungen 190 211 - 9,9 Beratungs-, Prüfungs- und gesellschaftsrechtliche Aufwendungen 223 203 10,0 Reise-, Repräsentations- und Werbungskosten 197 167 18,2 Personalinduzierte Sachaufwendungen 93 93 0,2 Übrige Sachaufwendungen 147 116 26,3 Gesamt 1.651 1.609 2,6 Konzernabschlussprüfer der Commerzbank ist die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Deutschland. Die für den Konzernabschlussprüfer als Sachaufwendungen erfassten Honorare und Auslagen (exklusive Umsatzsteuer) betragen 15352 Tsd. Euro für das Geschäftsjahr 2023. scrollen Honorare des Abschlussprüfers | Tsd. € 2023 2022 Veränd. in % Abschlussprüfungsleistungen 11.768 11.082 6,2 Andere Bestätigungsleistungen 1.454 516 . Steuerberatungsleistungen - - . Sonstige Leistungen 2.130 3.403 - 37,4 Gesamt 15.352 15.001 2,3 Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beinhaltet gemäß IDW RS HFA 36 die Jahresabschlussprüfungen der Commerzbank Aktiengesellschaft und der Tochterunternehmen, die Konzernabschlussprüfungen und die prüferischen Durchsichten des Halbjahresfinanzberichtes und der Konzernfinanzinformationen. In den anderen Bestätigungsleistungen sind insbesondere Honorare für gesetzlich vorgeschriebene, vertraglich vereinbarte oder freiwillig beauftragte Prüfungs- und Bestätigungsleistungen enthalten. Hierzu gehören auch die Prüfung der Meldepflichten und Verhaltensregeln gemäß § 89 WpHG, die Prüfung des nichtfinanziellen Berichts nach §§ 340a i.V.m. 289b HGB, die Prüfung des Vergütungsberichts nach § 162 AktG sowie die Erteilung von Comfort Letter. Die Honorare für Sonstige Leistungen umfassen im Wesentlichen Honorare für qualitätssichernde Beratungsleistungen im Zusammenhang mit externen Inspektionen. scrollen Abschreibungen | Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Betriebs- und Geschäftsausstattung 90 93 - 2,7 Grundstücke, Gebäude und übrige Sachanlagen 8 10 - 16,5 Immaterielle Vermögenswerte 412 419 - 1,5 Nutzungsrechte 283 299 - 5,3 Gesamt 794 820 - 3,2 Die Abschreibungen beinhalten neben planmäßigen Abschreibungen auch Wertminderungen und Zuschreibungen. In den Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte sind 24 Mio. Euro Wertminderungen aus außerplanmäßigen Abschreibungen (Vorjahr: 8 Mio. Euro) enthalten; für Grundstücke, Gebäude und übrige Sachanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen von 0 Mio. Euro (Vorjahr: 2 Mio. Euro) erfasst. Die Abschreibungen auf Nutzungsrechte entfallen im Wesentlichen auf gemietete Gebäude. (19) Pflichtbeiträge scrollen Pflichtbeiträge | Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Einlagensicherung 64 178 - 64,1 Polnische Bankensteuer 164 185 - 11,6 Europäische Bankenabgabe 188 279 - 32,5 Gesamt 415 642 - 35,3 Die Commerzbank hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen Teil der zu entrichtenden Pflichtbeiträge für die EU-Bankenabgabe und die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) in Form von Barsicherheiten zu hinterlegen und unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen (Irrevocable payment commitments, IPCs) einzugehen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Barsicherheiten in Höhe von 42 Mio. Euro für die EU-Bankenabgabe und 30 Mio. Euro für die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken hinterlegt (Details siehe Note 56). (20) Restrukturierungsaufwendungen scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Aufwendungen für eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen 18 94 - 80,4 Gesamt 18 94 - 80,4 Die im Geschäftsjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen stehen, ebenso wie im Vorjahr, im Zusammenhang mit der Umsetzung der Strategie 2024 und resultieren im Wesentlichen aus Anpassung der Restrukturierungsrückstellungen (siehe Note 54, sonstige Rückstellungen, b) übrige Rückstellungen) sowie aus erhöhten Abschreibungen von Leasingvermögen und Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgrund einer Verkürzung der Restnutzungsdauer im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen (siehe Note 45). (21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Tatsächliche Ertragsteuern 630 616 2,3 Steueraufwand/-ertrag für das laufende Jahr 593 624 - 5,0 Steueraufwand/-ertrag Vorjahre 37 - 8 . Latente Ertragsteuern 558 - 4 . Steueraufwand/-ertrag aufgrund der Veränderung von temporären Differenzen und Verlustvorträgen 687 220 . Steuersatzdifferenzen - 78 - 52 50,6 Steueraufwand aufgrund von Abschreibungen auf bisher gebildete latente Steuern - - . Steuerertrag aus bisher nicht berücksichtigten steuerlichen Verlustvorträgen und temporären Differenzen - 51 - 172 - 70,3 Gesamt 1.188 612 94,1 Der für die Commerzbank Aktiengesellschaft und den inländischen Organkreis geltende tarifliche kombinierte Ertragsteuersatz beträgt 31,5 %. Die nachfolgende Überleitungsrechnung zeigt den Zusammenhang zwischen dem Jahresergebnis vor Ertragsteuern nach IFRS sowie den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Geschäftsjahr. Der als Basis für die Überleitungsrechnung gewählte anzuwendende Konzernertragsteuersatz setzt sich zusammen aus dem in Deutschland geltenden Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 % und einem durchschnittlichen Steuersatz für die Gewerbesteuer von 15,7 %. Es ergibt sich ein inländischer Ertragsteuersatz von 31,5 % (Vorjahr: 31,5 %). Ertragsteuereffekte ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Steuersätze bei ausländischen Einheiten. Die Steuersätze im Ausland betrugen zwischen 10,0 % (Bulgarien) (Vorjahr: 10,0 %) und 45,0 % (Brasilien) (Vorjahr: 45,0 %). Zum 31. Dezember 2023 betrug die Konzernsteuerquote 34,9 % (Vorjahr: 30,5 %). scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Jahresergebnis vor Ertragsteuern nach IFRS 3.403 2.005 69,7 Konzernertragsteuersatz (%) 31,5 31,5 - Rechnerischer Ertragsteueraufwand im Geschäftsjahr 1.072 632 69,6 Auswirkungen wegen abweichender Steuersätze und - 78 - 55 42,4 Steuersatzänderungen bei erfolgswirksamen Steuerabgrenzungen Auswirkungen aus der Bewertung von latenten Steuern - 51 - 172 - 70,3 Auswirkungen von nicht abziehbaren Betriebsausgaben und steuerfreien Erträgen 235 178 32,0 Nicht angesetzte latente Steuern 7 26 - 73,1 Verbrauch von steuerlichen Verlustvorträgen, auf die bislang keine latenten Steueransprüche gebildet wurden - 50 - 46 8,7 Auswirkungen von Hinzurechnungen und Kürzungen für Gewerbesteuer - - . Nicht anrechenbare Quellensteuern 2 - . Periodenfremde Steuern 26 40 - 35,0 Sonstige Auswirkungen 26 9 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.188 612 94,1 Nachfolgende Tabelle zeigt den Bestand der tatsächlichen und latenten Steuern, die aus Posten resultieren, die im Sonstigen Periodenergebnis (außerhalb der Gewinn- und-Verlust-Rechnung) mit dem Eigenkapital verrechnet wurden: scrollen Erfolgsneutral bilanzierte Ertragsteuern | Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Tatsächliche Ertragsteuern - . Latente Ertragsteuern 460 549 - 16,3 Bewertungsunterschiede aus Cashflow-Hedges 20 41 - 51,6 Neubewertungsrücklage 98 154 - 36,3 Verlustvorträge 92 148 - 37,9 Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 198 204 - 2,8 Sonstiges 52 2 . Gesamt 460 549 - 16,3 Die Änderung der Differenz zwischen latenten Steuerforderungen und latenten Steuerverbindlichkeiten kann vom latenten Steueraufwand/-ertrag abweichen. Im Allgemeinen sind die Ursachen hierfür: scrollen ― latente Steuern die direkt dem Eigenkapital belastet, beziehungsweise gutgeschrieben werden, ― Effekte durch Wechselkursänderungen auf Steuerforderungen und -verbindlichkeiten, die in anderen Währungen als Euro notieren, ― Erwerb und Verkauf von Gesellschaften im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und ― Umwidmungen von latenten Steuerforderungen und -verbindlichkeiten, die in der Bilanz als Bestandteile der Posten "Sonstige Aktiva" und "Sonstige Passiva" dargestellt werden. (22) Nettoergebnis je Bewertungskategorie Das Nettoergebnis setzt sich aus Fair-Value-Bewertungen, Zinsergebnis, Dividendenerträgen, Fremdwährungseffekten, Wertminderungen, Zuschreibungen, Realisierungsergebnissen und nachträglichen Eingängen aus abgeschriebenen Finanzinstrumenten sowie erfolgsneutralen Wertänderungen der Neubewertungsrücklage zusammen. scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Erfolgswirksam erfasstes Nettoergebnis aus Finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - Held for Trading - 168 - 26 . Finanziellen Vermögenswerten - Fair Value Option - - . Finanziellen Verbindlichkeiten - Fair Value Option - 3.114 271 . Finanziellen Vermögenswerten - Mandatorily Fair Value P&L 2.881 271 . Finanziellen Vermögenswerten - Amortised Cost 13.990 7.484 86,9 Finanziellen Verbindlichkeiten - Amortised Cost - 6.819 - 2.479 . Finanziellen Vermögenswerten - Fair Value OCI 841 313 . Erfolgsneutral erfasstes Nettoergebnis aus Finanziellen Vermögenswerten - Fair Value OCI - Fremdkapitalinstrumente 205 - 432 . Finanziellen Vermögenswerten - Fair Value OCI - Eigenkapitalinstrumente - - . Finanziellen Verbindlichkeiten - Fair Value Option (Own Credit Spread) - 131 147 . (23) Ergebnis je Aktie scrollen 2023 2022 Veränd. in % Operatives Ergebnis (Mio. €) 3.421 2.099 63,0 Den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis (Mio. €) 2.224 1.435 55,0 Ausschüttungen zusätzliche Eigenkapitalbestandteile (Mio.€) 194 190 2,2 Den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis (Mio. €) 2.030 1245 63,1 Durchschnittliche Anzahl ausgegebener Stammaktien (Stück) 1.245.699.309 1.252.357.634 - 0,5 Operatives Ergebnis je Aktie (€) 2,75 1,68 63,8 Ergebnis je Aktie (€) 1,63 0,99 63,9 Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbaren Konzernergebnis abzüglich tatsächlich gezahlter AT-1-Kupons und wird als Quotient aus diesem den Commerzbank Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis und dem gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres in Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- und Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch. Die Zusammensetzung des Operativen Ergebnisses ist in der Segmentberichterstattung (Note 57) definiert. Erläuterungen zur Bilanz Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gemäß IFRS 9 Allgemeine Klassifizierung und Bewertung Gemäß IFRS 9 sind alle finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, zu denen auch derivative Finanzinstrumente zählen, in der Bilanz anzusetzen. Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. Beim erstmaligen Ansatz sind Finanzinstrumente mit dem Fair Value zu bewerten. Für Finanzinstrumente, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden, sind in den Fair Values als Anschaffungsnebenkosten auch einzeln zuordenbare Transaktionskosten einzubeziehen, die bei finanziellen Vermögenswerten den Fair Value erhöhen oder bei Begründung einer finanziellen Verpflichtung diese vermindern. Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Veräußerungspreis definiert. Hierbei handelt es sich um den Preis, den Marktteilnehmer im Rahmen einer gewöhnlichen Transaktion beim Verkauf eines Vermögenswertes erhalten beziehungsweise bei der Übertragung einer Schuld zahlen. Der Fair Value ist entweder ein an einem aktiven Markt festgestellter Preis (mark-to-market) oder wird anhand von Bewertungsmodellen ermittelt (mark-to-model). Die für das jeweilige Bewertungsmodell relevanten Inputparameter können entweder direkt am Markt beobachtet oder, falls nicht am Markt beobachtbar, mittels Expertenschätzung festgelegt werden. In der Folgebewertung werden Finanzinstrumente in Abhängigkeit der jeweiligen Kategorie entweder zu (fortgeführten) Anschaffungskosten oder zum Fair Value in der Bilanz angesetzt. a) Zugang und Abgang von Finanzinstrumenten Der Bilanzansatz eines finanziellen Vermögenswertes oder einer finanziellen Verbindlichkeit erfolgt grundsätzlich dann, wenn der Commerzbank-Konzern Vertragspartei bezüglich der vertraglichen Regelungen des Finanzinstruments wird. Bei regulären Kassakäufen oder -verkäufen finanzieller Vermögenswerte fallen Handels- und Erfüllungstag im Allgemeinen auseinander. Für diese regulären Kassakäufe oder -verkäufe besteht ein Wahlrecht der Bilanzierung zum Handelstag (Trade Date Accounting) oder zum Erfüllungstag (Settlement Date Accounting). Im Commerzbank-Konzern erfolgt die Bilanzierung regulärer Kassakäufe und -verkäufe finanzieller Vermögenswerte bei Ansatz und Abgang zum Handelstag. Die Abgangsvorschriften des IFRS 9 richten sich sowohl nach dem Konzept der Chancen und Risiken als auch nach der Verfügungsmacht bei der Prüfung von Ausbuchungsvorgängen. Die Bewertung der Chancen und Risiken aus dem Eigentum hat dabei Vorrang vor der Beurteilung der Übertragung der Verfügungsmacht. Bei einer nur teilweisen Übertragung der Chancen und Risiken und der Zurückbehaltung von Verfügungsmacht kommt der Ansatz für anhaltende Engagements (Continuing Involvement) zur Anwendung. Der finanzielle Vermögenswert wird dabei unter Berücksichtigung bestimmter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in dem Umfang erfasst, der seinem anhaltenden Engagement entspricht. Die Höhe des anhaltenden Engagements bestimmt sich aus dem Umfang, in dem der Konzern weiterhin das Risiko von Wertänderungen des übertragenen Vermögenswertes trägt. Eine finanzielle Verbindlichkeit (oder ein Teil einer finanziellen Verbindlichkeit) wird ausgebucht, wenn sie erloschen ist, das heißt, wenn die im Vertrag genannten Verbindlichkeiten beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind. Auch der Rückerwerb eigener Schuldtitel fällt unter die Ausbuchung finanzieller Verbindlichkeiten. Unterschiedsbeträge beim Rückkauf zwischen dem Buchwert der Verbindlichkeit (einschließlich Agien und Disagien) und dem Kaufpreis werden erfolgswirksam erfasst; bei Wiederveräußerung zu einem späteren Zeitpunkt entsteht eine neue bilanzielle Verbindlichkeit, deren Anschaffungskosten dem Veräußerungserlös entsprechen. Unterschiedsbeträge zwischen diesen neuen Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag werden nach der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit des Schuldtitels verteilt. Bestimmte Änderungen der Vertragsbedingungen, zum Beispiel infolge von Forbearance-Maßnahmen oder Restrukturierungen, zwischen Kreditnehmern und Bank können eine Ausbuchung zur Folge haben. Eine substanzielle Änderung der Vertragsbedingungen eines Finanzinstruments zwischen einem bestehenden Kreditnehmer und der Bank führt zur Ausbuchung des ursprünglichen finanziellen Vermögenswertes und zum Ansatz eines neuen Finanzinstruments. In gleicher Weise ist eine wesentliche Änderung der Vertragsbedingungen eines vorhandenen Schuldinstruments wie eine Tilgung der ursprünglichen finanziellen Verbindlichkeit zu behandeln. Ein quantitatives Kriterium, das zu einer substanziellen Änderung der Vertragsbedingungen führt, liegt vor, wenn der abgezinste Barwert der Cashflows gemäß den neuen Vertragsbedingungen um mindestens 10 % vom abgezinsten Barwert der restlichen Cashflows des ursprünglichen Schuldinstruments abweicht. b) Kategorisierung von Finanzinstrumenten und ihre Bewertung Der Commerzbank-Konzern untergliedert finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten in die jeweiligen IFRS 9-Kategorien: Finanzielle Vermögenswerte scrollen ― Amortised Cost (AC) ― Fair Value OCI (FVOCI) ― Mandatorily Fair Value P&L (mFVPL) ― Held for Trading (HFT) Finanzielle Verbindlichkeiten scrollen ― Amortised Cost (AC) ― Fair Value Option (FVO) ― Held for Trading (HFT) Die IFRS 9-Kategorien unterteilen wir nach folgenden Klassen: Finanzielle Vermögenswerte scrollen ― Darlehen und Forderungen ― Verbriefte Schuldinstrumente ― Eigenkapitalinstrumente ― Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren (freie Derivate) ― Derivate, die für Hedge Accounting qualifizieren Finanzielle Verbindlichkeiten scrollen ― Einlagen ― Begebene Schuldverschreibungen ― Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren (freie Derivate) ― Derivate, die für Hedge Accounting qualifizieren ― Finanzgarantien Zusätzlich geben wir Kreditzusagen (Unwiderrufliche und Widerrufliche) an. c) Nettoergebnis Das Nettoergebnis umfasst erfolgswirksame Fair-Value-Bewertungen, Fremdwährungseffekte, Wertminderungen, Zuschreibungen, realisierte Abgangserfolge, nachträgliche Eingänge aus abgeschriebenen Finanzinstrumenten sowie erfolgsneutrale Änderungen der Neubewertungsrücklage der jeweiligen Kategorie gemäß IFRS 9. Die Bestandteile werden in der Zusammengefassten Gesamtergebnisrechnung sowie in den Notes Zinsüberschuss, Risikoergebnis, Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sowie im Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten dargestellt. d) Finanzgarantien Eine Finanzgarantie ist ein Vertrag, bei dem der Garantiegeber zur Leistung bestimmter Zahlungen verpflichtet ist, die den Garantienehmer für einen Verlust entschädigen, der ihm entsteht, weil ein bestimmter Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen gemäß den ursprünglichen oder geänderten Bedingungen eines Schuldinstruments nicht fristgemäß nachkommt. Darunter können zum Beispiel Bankgarantien und -bürgschaften fallen. Ist der Commerzbank-Konzern Garantienehmer, wird die Finanzgarantie bilanziell nicht erfasst und nur bei der Ermittlung der Wertminderung eines besicherten Vermögenswertes berücksichtigt. Als Garantiegeber erfasst der Commerzbank-Konzern die Verpflichtung aus einer Finanzgarantie bei Vertragsabschluss. Die Erstbewertung erfolgt zum Fair Value des Erfassungszeitpunkts. Insgesamt betrachtet ist der Fair Value einer Finanzgarantie bei Vertragsabschluss null, denn der Wert der vereinbarten Prämie wird bei marktgerechten Verträgen regelmäßig dem Wert der Garantieverpflichtung entsprechen (sogenannte Nettomethode). Die Folgebewertung erfolgt zum höheren Betrag aus fortgeführten Anschaffungskosten oder dem Rückstellungsbetrag, der im Falle einer drohenden Inanspruchnahme zu bilden ist. e) Eingebettete Derivate Eingebettete Derivate (Embedded Derivatives) sind Derivate, die in originäre Finanzinstrumente eingebunden sind. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Aktienanleihen (Anleihen mit Rückzahlungsrecht in Aktien) oder Anleihen mit indexbezogener Verzinsung. Im Einklang mit IFRS 9 trennen wir nur solche Derivate, die in finanzielle Verbindlichkeiten eingebettet sind. Finanzielle Vermögenswerte werden im Ganzen beurteilt, womit keine getrennte Bilanzierung zwischen Trägerinstrument und eingebettetem Derivat stattfindet. Stattdessen werden finanzielle Vermögenswerte basierend auf dem Business Model und ihren Vertragsbedingungen klassifiziert. Eine bilanzielle Trennungspflicht bei finanziellen Verbindlichkeiten ist nur dann gegeben, wenn die drei folgenden Bedingungen erfüllt sind: scrollen ― die Charakteristika und Risiken des eingebetteten Derivats sind nicht eng mit denen des originären Trägerinstruments verbunden, ― ein eigenständiges Derivat mit den gleichen Bedingungen wie das eingebettete Derivat erfüllt die Definition eines Derivats nach IFRS 9 und ― die originäre finanzielle Verbindlichkeit wird nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. In diesem Fall ist das zu trennende eingebettete Derivat als Teil der Kategorie Held for Trading anzusehen und zum Fair Value zu bilanzieren. Bewertungsänderungen sind im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu erfassen. Die Bilanzierung und Bewertung des Basisvertrages folgen hingegen den Vorschriften der zugewiesenen Kategorie des Finanzinstruments. Wenn die vorstehend genannten drei Bedingungen nicht kumulativ erfüllt sind, wird das eingebettete Derivat nicht getrennt bilanziert und das gesamte Finanzinstrument (strukturiertes Produkt) insgesamt nach den allgemeinen Vorschriften der Kategorie bewertet, der die finanzielle Verbindlichkeit zugeordnet wurde. (24) Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost Wenn die vertraglich vereinbarten Cashflows eines finanziellen Vermögenswertes lediglich Zins- und Tilgungsleistungen darstellen (also SPPI-konform sind) und dieser dem Business Model "Halten" zugeordnet wurde, erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der Buchwert dieser Finanzinstrumente wird um die Risikovorsorge gekürzt (siehe Note 31). Sofern ESG-Klauseln Bestandteile bestehender Verträge zu Finanzinstrumenten sind, haben diese in den meisten Fällen einen nur unwesentlichen Einfluss auf die vertraglichen Zahlungsströme und damit die Bewertung dieser Finanzinstrumente zu fortgeführten Anschaffungskosten beziehungsweise zu beizulegenden Zeitwerten. Die möglichen Auswirkungen von ESG-Klauseln auf die Klassifikation und Bilanzierung von Finanzinstrumenten wurden im Rahmen etablierter Prozesse (zum Beispiel Neue-Produkte-Prozess) geprüft. Zinserträge für diese Finanzinstrumente werden effektivzinsgerecht im Zinsüberschuss vereinnahmt. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Darlehen und Forderungen 268.935 267.432 0,6 Zentralnotenbanken 1.779 1.775 0,2 Kreditinstitute 15.818 15.136 4,5 Firmenkunden 92.508 94.269 - 1,9 Privatkunden 129.736 129.249 0,4 Finanzdienstleister 12.974 11.576 12,1 Öffentliche Haushalte 16.119 15.427 4,5 Verbriefte Schuldinstrumente 29.754 28.760 3,5 Kreditinstitute 3.076 2.701 13,9 Firmenkunden 3.667 3.541 3,6 Finanzdienstleister 6.983 6.576 6,2 Öffentliche Haushalte 16.027 15.943 0,5 Gesamt 298.689 296.192 0,8 Für ein Portfolio von emittierten Schuldscheindarlehen britischer Körperschaften mit einem Buchwert von 2,8 Mrd. Euro wurde zum 1. Januar 2019 eine Änderung des Business Models vorgenommen. Im Rahmen der Schließung des Segments Asset & Capital Recovery (Abbauportfolio) wurde dieses Portfolio innerhalb des Bereichs Treasury gebündelt und seit dem 1. Januar 2019 durch das Investment Office gesteuert (siehe dazu auch Note 57). Die Vertriebs- und Verkaufsaktivitäten für dieses Portfolio wurden eingestellt. Künftige Verkäufe für dieses Portfolio sind seit dem 1. Januar 2019 nur noch bei signifikanter Bonitätsverschlechterung zulässig. Die Steuerung des Portfolios und Vergütung des Managements erfolgt somit auch nicht mehr auf Fair Value Basis. Für dieses Portfolio besteht das Ziel darin, vertraglich vereinbarte Cashflows zu erzielen. Die vertraglich vereinbarten Cashflows stellen ausschließlich Zins- und Tilgungsleistungen im Sinne des IFRS 9 dar. Die Änderung des Business Models führte zu einer Reklassifizierung aus der Bewertungskategorie mFVPL in die Bewertungskategorie Amortised Cost. Der effektive Zinssatz, der zum Zeitpunkt der Reklassifizierung ermittelt wurde, lag bei 2,8 %. Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Zinserträge für das reklassifizierte Portfolio 77 Mio. Euro (Vorjahr: 88 Mio. Euro). Zinsaufwendungen sind weder im aktuellen Geschäftsjahr noch im Vorjahr angefallen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 lag der Fair Value dieses Portfolios bei 0,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,6 Mrd. Euro). Der Rückgang des Fair Values ist insbesondere auf die Nutzung der Kündigungsoption seitens unserer Kontrahenten zurückzuführen. Wäre das Portfolio in der Bewertungskategorie mFVPL geblieben, wäre die Fair Value Änderung seit Jahresbeginn und gegenläufig die Wertänderungen der zur Absicherung des Portfolios vorhandenen Derivate ergebniswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfasst worden. Daraus hätte sich ein Ergebnis von saldiert 157 Mio. Euro (Vorjahr: 42 Mio. Euro) ergeben, das aus Credit-Spread- und zinsinduzierten Effekten resultiert hätte. Seit dem Zeitpunkt der Reklassifizierung sind die Cashflows der Grundgeschäfte dieses Portfolios im Portfolio Fair Value Hedge Accounting der Commerzbank designiert. (25) Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost Finanzielle Verbindlichkeiten sind im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bewerten. In den Einlagen sind im Wesentlichen täglich fällige Gelder, Termineinlagen und Spareinlagen enthalten. In den sonstigen emittierten Schuldtiteln weisen wir auch nachrangige verbriefte und unverbriefte Emissionen aus, die im Falle einer Insolvenz oder Liquidation erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt werden. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Einlagen 379.311 352.403 7,6 Zentralnotenbanken 6.447 11.550 - 44,2 Kreditinstitute 43.686 41.398 5,5 Firmenkunden 119.115 108.377 9,9 Privatkunden 173.034 159.825 8,3 Finanzdienstleister 27.200 22.042 23,4 Öffentliche Haushalte 9.830 9.211 6,7 Begebene Schuldverschreibungen 40.498 37.982 6,6 Geldmarktpapiere 1.089 268 . Pfandbriefe 22.119 18.853 17,3 Sonstige emittierte Schuldtitel 17.290 18.861 - 8,3 Gesamt 419.809 390.385 7,5 Die Commerzbank nimmt seit 2020 an der dritten Reihe gezielter längerfristiger Refinanzierungsgeschäfte der EZB (TLTRO III) teil. Von den insgesamt 35,9 Mrd. Euro in Anspruch genommenen wurden 27 Mrd. Euro im vierten Quartal 2022 und 5,4 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2023 zurückgeführt. Die Verzinsung hängt von der Entwicklung des Kreditvolumens in einem Benchmark Portfolio ab, das bei Erreichen eines Schwellenwerts zu einer Zinsvergünstigung führt. Die Commerzbank hat im Jahr 2021 den Schwellenwert erreicht und Zinsvergünstigungen in Anspruch genommen. Die Vereinnahmung der Zinsen erfolgte grundsätzlich ratierlich im Zinsergebnis bei korrespondierender Kürzung der Refinanzierungsverbindlichkeit. Durch mehrfache Leitzinsanhebungen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2022 entfällt die Erfassung einer Zinsvergünstigung nach IAS 20 für die Restlaufzeit. Im Geschäftsjahr 2023 entstand dadurch ein Zinsaufwand von insgesamt - 197 Mio. Euro (Vorjahr 190 Mio. Euro). (26) Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI Die Bewertung zum Fair Value mit Erfassung der Wertschwankung im Eigenkapital mit Recycling (FVOCI mit Recycling) ist vorzunehmen, wenn das Finanzinstrument einem Portfolio mit dem Business Model "Halten & Verkaufen" zugeordnet wird und zusätzlich die vertraglich vereinbarten Cashflows lediglich Zins- und Tilgungsleistungen darstellen und damit SPPI-konform sind. Die Änderungen des Fair Values werden erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage erfasst, mit Ausnahme von Impairments, die in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst werden. Die Bildung der Risikovorsorge wird in Note 31 "Kreditrisiken und Kreditverluste" dargestellt. Bei Abgang des Finanzinstruments werden die bislang erfolgsneutral erfassten kumulierten Gewinne oder Verluste von der Neubewertungsrücklage in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung umgegliedert (sogenanntes Recycling) und im Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten ausgewiesen. Zinserträge aus diesen finanziellen Vermögenswerten werden effektivzinsgerecht im Zinsüberschuss vereinnahmt. Darüber hinaus beinhalten die Finanziellen Vermögenswerte - Fair Value OCI auch Eigenkapitalinstrumente, für die wir die Option der erfolgsneutralen Fair-Value-Bewertung ohne Recycling gewählt haben, sofern diese die Definition von Eigenkapital gemäß IAS 32 erfüllen, im Anwendungsbereich IFRS 9 sind und nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Eine solche Klassifizierung wird je Finanzinstrument freiwillig und unwiderruflich festgelegt. Jegliche Gewinne oder Verluste aus diesen Eigenkapitalinstrumenten werden niemals in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung, sondern bei Abgang in die Gewinnrücklage umgebucht (ohne Recycling). Diese Eigenkapitalinstrumente unterliegen keiner Impairmentprüfung. Daraus resultierende Dividendenzahlungen werden als Dividendenerträge in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst, sofern sie keine Substanzausschüttungen darstellen. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Darlehen und Forderungen (mit Recycling) 232 273 - 15,2 Kreditinstitute 64 94 - 31,7 Firmenkunden 54 59 - 8,9 Finanzdienstleister 34 42 - 17,3 Öffentliche Haushalte 79 79 0,8 Verbriefte Schuldinstrumente (mit Recycling) 39.911 34.614 15,3 Kreditinstitute 17.573 13.647 28,8 Firmenkunden 2.578 2.238 15,2 Finanzdienstleister 6.244 6.061 3,0 Öffentliche Haushalte 13.517 12.668 6,7 Eigenkapitalinstrumente (ohne Recycling) - - . Firmenkunden - - . Finanzdienstleister - - . Gesamt 40.143 34.887 15,1 Im Commerzbank-Konzern wurden weder im aktuellen Geschäftsjahr noch im Vorjahr Realisierungsergebnisse durch Verkäufe erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen erfasst. (27) Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option Entsprechend den Regelungen des IFRS 9 können auf der Passivseite neben dem Vorliegen eines Accounting Mismatchs auch die Steuerung finanzieller Verbindlichkeiten auf Fair-Value-Basis sowie das Vorliegen trennungspflichtiger eingebetteter Derivate Voraussetzung für die Anwendung der Fair Value Option sein. Wird die Fair Value Option für finanzielle Verbindlichkeiten oder für hybride Verträge angewendet, werden die Fair-Value-Änderungen, die sich aus den Schwankungen des eigenen Bonitätsrisikos (Own Credit Spread) ergeben, nicht erfolgswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung, sondern erfolgsneutral (ohne Recycling) im Eigenkapital erfasst. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Einlagen 30.859 20.943 47,3 Zentralnotenbanken 522 178 . Kreditinstitute 10.320 7569 36,4 Firmenkunden 296 147 . Privatkunden 53 36 49,5 Finanzdienstleister 19.354 12.914 49,9 Öffentliche Haushalte 313 100 . Begebene Schuldverschreibungen 6.082 4.075 49,3 Sonstige emittierte Schuldtitel 6.082 4.075 49,3 Gesamt 36.941 25.018 47,7 Für Verbindlichkeiten, für die die Fair Value Option angewendet wurde, betrug die im Geschäftsjahr 2023 eingetretene kreditrisikobedingte Änderung der Fair Values 181 Mio. Euro (Vorjahr: - 181 Mio. Euro). Kumuliert belief sich die Veränderung auf 121 Mio. Euro (Vorjahr: - 60 Mio. Euro). Der Rückzahlungsbetrag für die zum Fair Value bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten betrug 7249 Mio. Euro (Vorjahr: 5371 Mio. Euro). Durch Abgänge finanzieller Verbindlichkeiten, für die die Fair Value Option angewendet wurde, wurde ein Betrag von 131 Mio. Euro (Vorjahr: - 147 Mio. Euro) erfolgsneutral in der Gewinnrücklage erfasst. Die kreditrisikobedingten Änderungen der Fair Values der Verbindlichkeiten wurden im Wesentlichen als Änderungen der Fair Values abzüglich der aus Marktkonditionen resultierenden Wertänderungen ermittelt. Aus der Anwendung der Fair Value Option zur Vermeidung von Ansatz- und Bewertungsinkongruenzen sowie für Finanzinstrumente mit eingebetteten Derivaten ergaben sich in den Finanziellen Verbindlichkeiten - Fair Value Option folgende Wertansätze: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Einlagen 990 848 16,8 Begebene Schuldverschreibungen 6.082 4.075 49,3 Gesamt 7.073 4.923 43,7 Darüber hinaus wurde die Fair Value Option für Finanzinstrumente genutzt, deren Steuerung im Einklang mit unserem Risiko- und Liquiditätsmanagement steht und deren Performancemessung auf Fair Value Basis erfolgt. Das betraf im Wesentlichen echte Pensionsgeschäfte, Geldmarktgeschäfte sowie erhaltene und gezahlte Sicherheitsleistungen. Folgende Bilanzposten sind betroffen: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Einlagen 29.869 20.095 48,6 Begebene Schuldverschreibungen - - . Gesamt 29.869 20.095 48,6 (28) Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L In diesem Posten weisen wir Finanzinstrumente aus, die als Schuldinstrumente dem residualen Business Model als Abgrenzung zu den unten aufgeführten Eigenkapitalinstrumenten zugeordnet sind und nicht im Posten Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading ausgewiesen werden. Außerdem sind hier Geschäfte enthalten, die den Business Models "Halten" und "Halten & Verkaufen" zugeordnet und nicht SPPI-konform sind. Beispiele dafür sind Fondsanteile, Genussrechte, stille Einlagen sowie Vermögenswerte, die auf Fair-Value-Basis gesteuert werden. Unter Eigenkapitalinstrumenten sind ausschließlich Verträge zu verstehen, die einen Residualanspruch an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug aller dazugehörigen Schulden begründen, wie zum Beispiel Aktien oder Anteile an anderen Kapitalgesellschaften. Eigenkapitalinstrumente sind nicht SPPI-konform, da aus Sicht des Investors kein Anspruch auf Zins- und Tilgungszahlungen besteht und werden daher in der Regel erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. Eine Ausnahme davon besteht für Eigenkapitalinstrumente, für die wir die Option der erfolgsneutralen Fair-Value-Bewertung ohne Recycling gewählt haben (siehe Note 26). scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Darlehen und Forderungen 43.867 26.570 65,1 Zentralnotenbanken 7.788 9.639 - 19,2 Kreditinstitute 18.061 7.104 . Firmenkunden 839 851 - 1,4 Privatkunden 53 60 - 10,9 Finanzdienstleister 17.126 8.917 92,1 Öffentliche Haushalte 0 0 43,4 Verbriefte Schuldinstrumente 3.621 2.471 46,6 Kreditinstitute 326 136 . Firmenkunden 283 266 6,4 Finanzdienstleister 1.061 984 7,8 Öffentliche Haushalte 1.951 1.085 79,9 Eigenkapitalinstrumente 871 871 0,0 Kreditinstitute 9 9 - Firmenkunden 752 772 - 2,6 Finanzdienstleister 110 90 22,1 Gesamt 48.359 29.912 61,7 Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten - Held for Trading (29) Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading In den finanziellen Vermögenswerten - Held for Trading weisen wir zins- und eigenkapitalbezogene Wertpapiere, Schuldscheindarlehen und sonstige Forderungen sowie sonstige Handelsbestände aus, die dem residualen Business Model zuzuordnen sind und zu Handelszwecken gehalten werden. Diese Finanzinstrumente dienen der Gewinnerzielung aus kurzfristigen Schwankungen der Preise oder Händlermargen. Darüber hinaus weisen wir hier derivative Finanzinstrumente aus, die sich nicht für Hedge Accounting qualifizieren. Die Bewertung dieser finanziellen Vermögenswerte wird unabhängig von der Produktart erfolgswirksam zum Fair Value vorgenommen. Die Fair-Value-Änderungen des jeweiligen Geschäfts werden damit erfolgswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. Kann der Fair Value keinem aktiven Markt entnommen werden, bewerten wir die Bestände grundsätzlich anhand von Vergleichspreisen, indikativen Preisen von Preisagenturen beziehungsweise anderen Kreditinstituten (Lead-Managern) oder internen Bewertungsverfahren (Barwert- oder Optionspreismodelle). Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie die Bewertungs- und Veräußerungsergebnisse aus diesen Finanzinstrumenten werden in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfasst. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Darlehen und Forderungen 1.172 1.355 - 13,5 Kreditinstitute 476 473 0,7 Firmenkunden 34 55 - 39,1 Privatkunden - - . Finanzdienstleister 599 639 - 6,3 Öffentliche Haushalte 64 188 - 66,2 Verbriefte Schuldinstrumente 2.170 2.810 - 22,8 Kreditinstitute 241 604 - 60,1 Firmenkunden 778 327 . Finanzdienstleister 279 509 - 45,2 Öffentliche Haushalte 872 1.370 - 36,4 Eigenkapitalinstrumente 2.505 1.009 . Kreditinstitute 0 0 27,9 Firmenkunden 2.177 1.008 . Finanzdienstleister 328 0 . Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 20.486 26.320 - 22,2 Zinsbezogene derivative Geschäfte 9.096 11.692 - 22,2 Währungsbezogene derivative Geschäfte 9.236 12.472 - 25,9 Aktienderivate 821 881 - 6,9 Kreditderivate 166 186 - 10,7 Übrige derivative Geschäfte 1.168 1.089 7,2 Sonstige Handelsbestände 2.001 2.080 - 3,8 Gesamt 28.334 33.573 - 15,6 (30) Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading In diesem Posten werden derivative Finanzinstrumente (Derivate, die nicht für Hedge Accounting qualifizieren), eigene Emissionen des Handelsbuchs sowie Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen ausgewiesen. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Zertifikate und andere Emissionen 1.021 473 . Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen 1.016 970 4,8 Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten 16.890 23.316 - 27,6 Zinsbezogene derivative Geschäfte 7.568 10.195 - 25,8 Währungsbezogene derivative Geschäfte 8.578 11.555 - 25,8 Aktienderivate 143 206 - 30,6 Kreditderivate 162 213 - 24,2 Übrige derivative Geschäfte 440 1.147 - 61,7 Gesamt 18.927 24.759 - 23,6 (31) Kreditrisiken und Kreditverluste Grundsätze und Bewertungen Unter IFRS 9 werden Wertminderungen für Kreditrisiken bei Kreditgeschäften und Wertpapieren, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind, anhand eines dreistufigen Modells auf Basis erwarteter Kreditverluste erfasst. In den Anwendungsbereich dieses Wertminderungsmodells fallen im Commerzbank-Konzern folgende Finanzinstrumente: scrollen ― Finanzielle Vermögenswerte in Form von Darlehen und Forderungen sowie verbrieften Schuldinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (Amortised Cost), ― Finanzielle Vermögenswerte in Form von Darlehen und Forderungen sowie verbrieften Schuldinstrumenten, die erfolgsneutral zum Fair Value bewertet werden (FVOCI), ― Forderungen aus Leasingverhältnissen, ― Kreditzusagen (Unwiderrufliche und Widerrufliche), die gemäß IFRS 9 nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden, ― Finanzgarantien im Anwendungsbereich des IFRS 9, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet werden. Die Ermittlung der Wertminderungen erfolgt anhand eines dreistufigen Modells nach folgenden Vorgaben: In Stage 1 werden grundsätzlich alle Finanzinstrumente erfasst, deren Risiko eines Kreditausfalls (im Folgenden Ausfallrisiko) sich seit ihrem erstmaligen Bilanzansatz nicht signifikant erhöht hat. Darüber hinaus macht die Commerzbank vom Wahlrecht nach IFRS 9 B 5.5.23 Gebrauch (sogenannte Low Credit Risk Exemption oder LCRE) und klassifiziert Geschäfte, die am Berichtsstichtag ein geringes Ausfallrisiko aufweisen, in Stage 1. Dies sind Wertpapiere sowie Finanzinstrumente mit Staaten, lokalen oder regionalen Gebietskörperschaften der OECD, deren internes Bonitätsrating am Berichtsstichtag im Bereich des Investment Grade (entspricht Commerzbank-Rating 2,8 oder besser) liegt. Für Finanzinstrumente in Stage 1 ist eine Wertminderung in Höhe der erwarteten Kreditverluste aus möglichen Ausfallereignissen über die Laufzeit des Geschäftes, längstens für zwölf Monate ("12-month ECL") zu erfassen. Stage 2 enthält diejenigen Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich nach dem Zeitpunkt ihres erstmaligen Bilanzansatzes signifikant erhöht hat und die zum Berichtsstichtag nicht der LCRE unterliegen. Neben der kundenspezifischen Probability of Default (PD)-Entwicklung definiert die Commerzbank weitere Kriterien, bei deren Vorliegen eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos angenommen wird. Die Zuordnung zu Stage 2 erfolgt dann unabhängig von der individuellen PD-Entwicklung. Die Erfassung von Wertminderungen erfolgt in Stage 2 mit den erwarteten Kreditverlusten über die gesamte Restlaufzeit des Finanzinstruments ("Lifetime Expected Credit Loss" beziehungsweise "LECL"). Für unbefristet zugesagte Finanzinstrumente (b.a.w.-Geschäfte) erfolgt ein Topdown-Approach, mit dem auf Basis von realisierten historischen Verlusten der LECL als Prozentsatz des aktuellen Loss at Default (LaD) ermittelt wird. Stage 3 werden Finanzinstrumente zugeordnet, die am Berichtsstichtag als wertgemindert eingestuft werden. Als Kriterium hierfür zieht die Commerzbank ihre Definition für einen Kreditausfall (Default) gemäß des Artikels 178 CRR sowie der ergänzenden EBA-Leitlinie zur Anwendung der Ausfalldefinition gemäß Artikel 178 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 heran. Diese Vorgehensweise ist konsistent, da im Rahmen der ECL-Ermittlung ebenfalls aus dem Baseler IRB-Ansatz abgeleitete, statistische Risikoparameter verwendet werden, die an die Anforderungen des IFRS 9 angepasst werden. Für den Default eines Kunden können unter anderem folgende Ereignisse ausschlaggebend sein: scrollen ― Überziehung größer 90 Tage, ― Unwahrscheinlichkeit des Begleichens der Verbindlichkeiten (Unlikely-to-pay), ― Sanierung / krisenbedingte Restrukturierung mit Zugeständnissen, ― Die Bank kündigt die Forderungen, ― Der Kunde ist in Insolvenz. Für ausgefallene Finanzinstrumente in Stage 3 ist ebenfalls der LECL als Wertminderung zu erfassen. Bei der Ermittlung des LECL wird hier grundsätzlich nach signifikanten und nicht signifikanten Fällen unterschieden. Für nicht signifikante Geschäfte (Volumen bis 5 Mio. Euro) erfolgt die Ermittlung auf Basis statistischer Risikoparameter. Für signifikante Geschäfte (Volumen größer 5 Mio. Euro) wird der LECL als Erwartungswert der Verluste aus individuellen Expertenschätzungen der zukünftigen Cashflows unter Berücksichtigung mehrerer möglicher Szenarien und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten ermittelt. Die Szenarien und Wahrscheinlichkeiten basieren auf Einschätzungen von Sanierungs- und Abwicklungsspezialisten. Für jedes Szenario - unabhängig davon, ob es sich um ein Fortführungs- oder Verwertungsszenario handelt - werden Zeitpunkte und Höhe der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme geschätzt. Hierbei werden zukunftsgerichtet sowohl die kundenspezifische als auch die makroökonomische Situation (zum Beispiel Devisenbeschränkungen, Devisenwertschwankungen, Rohstoffpreisentwicklungen) und das Branchenumfeld berücksichtigt. Basis der Schätzung sind auch externe Informationen. Als Quellen sind hier unter anderem Indizes (zum Beispiel World Corruption Index), Prognosen (zum Beispiel des IWF), Informationen globaler Vereinigungen von Finanzdienstleistern (zum Beispiel Institute of International Finance) und Veröffentlichungen von Ratingagenturen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zu nennen. Liegt kein Ausfallkriterium mehr vor, gesundet das Finanzinstrument und wird nach Einhaltung der maßgeblichen Wohlverhaltensphase nicht mehr Stage 3 zugeordnet. Nach Gesundung erfolgt auf Basis aktualisierter Ratinginformationen erneut die Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko seit dem erstmaligen Bilanzansatz signifikant erhöht hat und darauf basierend die entsprechende Zuordnung zu Stage 1 oder Stage 2. Finanzinstrumente, die bereits im Zeitpunkt ihres erstmaligen Bilanzansatzes als wertgemindert im Sinne der oben beschriebenen Definition einzustufen sind ("Purchased or Originated Credit-Impaired" beziehungsweise "POCI") werden außerhalb des dreistufigen Wertminderungsmodells behandelt und somit keiner der drei Stages zugeordnet. Der Erstansatz erfolgt zum Fair Value ohne Erfassung einer Wertminderung, jedoch unter Anwendung eines bonitätsadjustierten Effektivzinssatzes. In den Folgeperioden entspricht die erfolgswirksam erfasste Wertminderung der kumulierten Veränderung des LECL nach dem Bilanzzugang. Auch im Falle einer Gesundung bleibt der LECL Maßstab für die Bewertung. Forderungen werden bilanzwirksam abgeschrieben, sobald nach angemessener Einschätzung nicht davon auszugehen ist, dass ein finanzieller Vermögenswert ganz oder teilweise realisierbar ist und diese somit uneinbringlich sind. Die Uneinbringlichkeit kann sich zum einen im Abwicklungsprozess aufgrund verschiedener objektiver Kriterien herausstellen. Diese können beispielsweise der Tod des Kreditnehmers ohne verwertbares Nachlassvermögen oder ein abgeschlossenes Insolvenzverfahren ohne weitere Aussicht auf Zahlungen sein. Zum anderen werden Kredite spätestens 720 Tage nach Fälligstellung grundsätzlich als (teilweise) uneinbringlich betrachtet und im Rahmen bestehender Risikovorsorge auf den noch erwarteten erzielbaren Rückzahlungsbetrag (teil-)abgeschrieben. Die (Teil-)Abschreibung hat dabei keine unmittelbaren Auswirkungen auf laufende Beitreibungsmaßnahmen. Beurteilung einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos In den Ratingsystemen der Commerzbank werden sämtliche verfügbaren quantitativen und qualitativen Informationen mit Relevanz für die Prognose des Ausfallrisikos zur kundenspezifischen Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) verdichtet. Dieser Größe liegt insbesondere eine statistisch fundierte Auswahl und Gewichtung aller verfügbaren Indikatoren zugrunde. Weiterhin fließen in die gemäß den IFRS 9-Anforderungen adjustierten PD neben historischen Informationen und dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld insbesondere auch zukunftsbezogene Informationen wie zum Beispiel die Prognose der Entwicklung der makroökonomischen Rahmenbedingungen ein. Die Commerzbank verwendet grundsätzlich die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD) als Messgröße für die Beurteilung, ob sich das Ausfallrisiko eines Finanzinstruments gegenüber dem Zugangszeitpunkt signifikant erhöht hat. Durch die Verankerung der Überprüfung des relativen Transferkriteriums in den robusten Verfahren und Prozessen des konzernweiten Kreditrisikomanagement-Frameworks der Bank (insbesondere Kreditrisikofrüherkennung, Überziehungscontrolling und Re-Rating-Prozess) wird sichergestellt, dass eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos zuverlässig und zeitnah nach objektiven Kriterien erkannt wird. Darüber hinaus wendet die Commerzbank für die Zuordnung zu Stage 2 (im Wesentlichen) zusätzliche Kriterien an. Diese sind: scrollen ― Kunden bei denen ein Finanzinstrument länger als 20 Tage wesentlich überzogen ist, ― Kunden in der Betreuung von Intensive Care, deren Commerzbank Kredit-Rating am Berichtsstichtag bei 4,6 oder schlechter liegt, ― Kunden in der Betreuung von Intensive Care, deren Commerzbank Kredit-Rating am Berichtsstichtag bei 4,0 oder schlechter und deren Bonitäts-Rating bei 5,0 oder schlechter liegt, ― Kunden, denen eine Forbearance-Maßnahme nach Artikel 47b CRR zugestanden wird, welche aber nicht zum Ausfall (Stage 3) führt, ― Finanzinstrumente deren PD am Berichtsstichtag sich gegenüber der PD bei Bilanzzugang mindestens verdreifacht hat und am Berichtsstichtag ein Bonitätsrating größer als 2.8 ausweisen (Threefold-PD). Für weiterführende Informationen zu Verfahren und Prozessen sowie der Governance im Kreditrisikomanagement der Commerzbank verweisen wir auf die Ausführungen im Konzernlagebericht (Seite 216 ff.). Die Überprüfung, ob am Berichtsstichtag eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos gegenüber dem Zugangszeitpunkt des betreffenden Finanzinstruments vorliegt, erfolgt zum Berichtsstichtag grundsätzlich durch einen Vergleich der beobachteten Ausfallwahrscheinlichkeit über die Restlaufzeit des Finanzinstruments ("Lifetime-PD") mit der im Zugangszeitpunkt erwarteten Lifetime-PD über denselben Zeitraum. Im Einklang mit den IFRS-Anforderungen erfolgt der Vergleich zwischen ursprünglicher und aktueller PD auf Basis der Ausfallwahrscheinlichkeit über einen Zeitraum von zwölf Monaten nach dem Berichtsstichtag ("12-month PD"). In diesen Fällen erbringt die Bank mithilfe von Äquivalenzanalysen den Nachweis, dass keine materiellen Abweichungen gegenüber einer Beurteilung anhand der Lifetime-PD auftreten. Zur Bestimmung, ob eine PD-Erhöhung gegenüber dem Zugangszeitpunkt als "signifikant" einzustufen ist, werden mit einem statistischen Verfahren differenziert nach Ratingmodellen zunächst ein Quantil und danach Schwellwerte in Form von Ratingstufen festgelegt, die einen kritischen Abweichungsgrad von der Erwartung über die mittlere PD-Entwicklung repräsentieren. Übersteigt die aktuelle PD diesen Schwellwert, liegt eine kritische Abweichung vor und führt zu einer Zuordnung in Stage 2. Um eine ökonomisch fundierte Stagezuordnung sicherzustellen, werden dabei transaktionsspezifische Einflussgrößen wie die Höhe der PD im Zugangszeitpunkt, die (bisherige) Laufzeit sowie die Restlaufzeit des Geschäfts berücksichtigt. Auf die Überprüfung, ob am Berichtsstichtag eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos gegenüber dem Zugangszeitpunkt des betreffenden Finanzinstruments vorliegt, verzichtet die Commerzbank grundsätzlich für diejenigen Geschäfte, bei denen am Berichtsstichtag ein geringes Ausfallrisiko vorliegt (Wahlrecht des IFRS 9 B 5.5.23). Dies sind Wertpapiere sowie Finanzinstrumente mit Staaten, lokalen- oder regionalen Gebietskörperschaften der OECD, deren internes Bonitätsrating am Berichtsstichtag im Bereich des Investment Grade (entspricht Commerzbank-Rating 2,8 oder besser) liegt. Ein Rücktransfer von Finanzinstrumenten aus Stage 2 nach Stage 1 wird vorgenommen, wenn am Berichtsstichtag das Ausfallrisiko gegenüber dem Zugangszeitpunkt nicht mehr signifikant erhöht ist. Ermittlung Expected Credit Loss (ECL) Die Commerzbank ermittelt den ECL als wahrscheinlichkeitsgewichteten, unverzerrten und diskontierten Erwartungswert zukünftiger Kreditausfälle grundsätzlich über die gesamte Restlaufzeit des jeweiligen Finanzinstruments. Als "12-month ECL" für die Erfassung von Wertminderungen in Stage 1 wird dabei derjenige Teil des LECL definiert, welcher aus Ausfallereignissen resultiert, die innerhalb von zwölf Monaten nach dem Berichtsstichtag erwartet werden. Die Ermittlung des ECL erfolgt für Stage 1 und Stage 2 sowie für die nicht signifikanten Finanzinstrumente in Stage 3 einzelgeschäftsbasiert unter Verwendung statistischer Risikoparameter, die aus dem Baseler IRB-Ansatz abgeleitet und an die Anforderungen des IFRS 9 angepasst wurden. Wesentliche Hauptparameter sind dabei: scrollen ― die kundenspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit (PD), ― die Verlustquote bei Ausfall (Loss Given Default, LGD), ― die Forderungshöhe zum Zeitpunkt des Ausfalls (Exposure at Default, EaD). Alle verwendeten Risikoparameter aus den internen Modellen der Bank werden zur Erfüllung der spezifischen IFRS 9-Anforderungen entsprechend angepasst und der Prognosehorizont wird zur Abdeckung der Gesamtlaufzeit der Finanzinstrumente entsprechend erweitert. So werden beispielsweise bei der Prognose des Exposureverlaufs über die Gesamtlaufzeit der Finanzinstrumente insbesondere auch vertragliche und gesetzliche Kündigungsrechte berücksichtigt. Bei Kreditprodukten, die aus einem in Anspruch genommenen Kreditbetrag und aus einer offenen Kreditlinie bestehen und bei denen bei üblicher Geschäftspraxis das Kreditrisiko nicht auf die vertragliche Kündigungsfrist beschränkt wird, (in der Commerzbank betrifft dies insbesondere revolvierende Produkte ohne vertraglich vereinbarte Tilgungsstruktur, wie zum Beispiel Kontokorrentkredite und Kreditkartenfazilitäten) ist der LECL über eine verhaltensbezogene Laufzeit zu ermitteln, welche typischerweise die maximale Vertragslaufzeit übersteigt. Um eine empirisch fundierte Abbildung des LECL im Einklang mit den IFRS 9-Anforderungen sicherzustellen, nimmt die Commerzbank bei diesen Produkten eine direkte Ermittlung des LECL auf Basis von realisierten historischen Verlusten vor. Zur frühzeitigen Abbildung erwarteter Effekte enthält das Risikoergebnis per 31. Dezember 2023 eine einmalige Belastung in Höhe von insgesamt 37 Mio. Euro aus der erwarteten Anpassung der PD- und LGD-Modelle für die Commerzbank Ratingverfahren CORES, COSCO und R-CORP auf den neuen regulatorischen Standard ('Future of IRB'). Darin reflektiert sich unter anderem ein unterjähriger Mehrbedarf der Stufe 3 LGD-Modelle in Höhe von 18 Mio. Euro, welcher grundsätzlich bereits seit dem Jahresabschluss 2021 entsprechende Berücksichtigung fand. Grundsätzlich werden bei der IFRS 9-spezifischen Schätzung der Risikoparameter neben historischen Ausfallinformationen insbesondere auch das aktuelle wirtschaftliche Umfeld (point-in-time Ausrichtung) sowie zukunftsbezogene Informationen berücksichtigt. Insbesondere werden dabei makroökonomische Prognosen der Bank regelmäßig im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Höhe des ECL geprüft und in die ECL-Ermittlung einbezogen. Hierfür wird eine aus dem makroökonomischen Szenario abgeleitete Expertenschätzung zugrunde gelegt, welche Einflussgrößen, wie zum Beispiel BIP-Wachstum, Inflation, langfristige Zinsentwicklung und Arbeitslosenquote berücksichtigt. Das Baseline-Szenario gibt dabei Bandbreiten vor. Das Baseline-Szenario wurde hinsichtlich der wesentlichen Szenarien mit dem Baseline-Szenario der mBank auf Konsistenz geprüft. Das Baseline-Szenario spiegelt die konjunkturellen Unsicherheiten und geopolitischen Spannungen wider und beinhaltet folgende wesentliche Annahmen: scrollen ― Die Weltwirtschaft leidet weiterhin unter geopolitischen Spannungen (z.B. russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine, Nahost Konflikt) und der weit verbreiteten Straffung der Geldpolitik. ― Positive Effekte aus der allmählichen Auflösung der Störung der Lieferketten und der Entspannung an den Energiemärkten reichen nicht aus, um die negativen Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik zu kompensieren, die mit zeitlicher Verzögerung die Wirtschaftstätigkeit zunehmend behindert. ― Die Wirtschaft in der Eurozone leidet unter dem hohen Zinsumfeld, das sich stark negativ auf die Investitionstätigkeit, den Konsum und spezifisch auch auf Branchen wie die Immobilienwirtschaft auswirkt. ― Die wirtschaftliche Schwäche in Deutschland wird weiter anhalten, denn neben dem hohen Zinsumfeld ist auch eine Verringerung der Auslandsnachfrage zu verkraften. Das Baseline-Szenario berücksichtigt folgende Annahmen zu Wachstum, Inflation, langfristiger Zinsentwicklung und Arbeitslosenquote: scrollen Baseline Szenario 2024 2025-2026 BIP-Wachstum Deutschland -0,8% bis 0,2% moderat steigend Eurozone -0,5% bis 0,5% moderat steigend Inflation Deutschland 2,5% bis 3,5% gleichbleibend Eurozone 2,5% bis 3,5% gleichbleibend Arbeitslosenquote Deutschland 6,3% bis 6,7% gleichbleibend Eurozone 6,6% bis 7,0% gleichbleibend Zinssätze (10 Jahre) Deutschland 1,8% bis 2,2% moderat steigend USA 3,3% bis 3,7% moderat steigend Die Commerzbank erwartet damit leicht schlechtere wirtschaftliche Entwicklungen als die von EZB und Deutsche Bundesbank im Dezember 2023 prognostizierten. Zum Berichtsstichtag beläuft sich der auf Grundlage des zuvor beschriebenen Baseline-Szenarios ermittelte Expected Credit Loss Stage 1 und 2 (inklusive des darin enthaltenen Sekundäreffekte-TLA (453 Mio. Euro)) auf 1,6 Mrd. Euro. Für die Ermittlung dieser Effekte wurde eine ausreichende Einbindung der relevanten Experten im Rahmen der existierenden Policies sichergestellt. Potenzielle Effekte aus nicht linearen Zusammenhängen zwischen unterschiedlichen makroökonomischen Szenarien und dem LECL werden mithilfe eines separat ermittelten Anpassungsfaktors korrigiert. Dieser Faktor wurde unterjährig anlassbezogen überprüft und im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig abgesenkt. In die Ermittlung des Faktors sind das Baseline-Szenario sowie ein pessimistisches und ein optimistisches Szenario eingeflossen. Die Festlegung der Gewichtungen für die einzelnen Szenarien erfolgt grundsätzlich ebenfalls durch relevante Experten und ist im Rahmen einer Policy geregelt. Das pessimistische Szenario beinhaltet als wesentliche Annahmen, dass der Druck auf die europäischen Energiemärkte in 2024 zurückkehrt und steigende Energiepreise energieintensive Industrien, den Verkehrssektor und private Haushalte erheblich belasten. Gleichzeitig behindern die negativen Auswirkungen der globalen restriktiven Geldpolitik die Wirtschaftsaktivitäten stärker als im Basisszenario erwartet. In diesem pessimistischen Szenario würde sich der geschätzte Expected Credit Loss Stage 1 und 2 um 0,6 Mrd. Euro erhöhen. Die Methodik zur Ermittlung des ECL-Modellergebnisses entspricht der Methodik zur Ermittlung des Sekundäreffekte-TLA im Baseline-Szenario. Dem optimistischen Szenario liegen als wesentliche Annahmen zugrunde, dass die negativen Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik weniger gravierend sind als im Basisszenario erwartet. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird als beendet und eine Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten wird als verhindert angenommen. Das Risiko einer Energiekrise nimmt weiter ab und die Lieferketten werden nicht mehr gestört. In diesem optimistischen Szenario würde sich der geschätzte Expected Credit Loss Stage 1 und 2 um 0,4 Mrd. Euro reduzieren. Nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten zugrundeliegenden makroökonomischen Parameter im optimistischen und im pessimistischen Szenario, die in der Folge expertenbasiert in Notch-Annahmen übersetzt wurden: scrollen 2024 Optimistisches Szenario Baseline-Szenario Pessimistisches Szenario BIP-Wachstum Deutschland 1,8% -0,8% bis 0,2% -2,5% Eurozone 2,1% -0,5% bis 0,5% -2,2% Inflation Deutschland 2,5% 2,5% bis 3,5% 5,7% Eurozone 2,5% 2,5% bis 3,5% 5,5% Arbeitslosenquote Deutschland 5,6% 6,3% bis 6,7% 7,0% Eurozone 6,3% 6,6% bis 7,0% 7,8% Zinssätze (10 Jahre) Deutschland 2,8% 1,8% bis 2,2% 1,8% USA 4,0% 3,3% bis 3,7% 3,2% IFRS 9 gibt für die Ermittlung des Expected Credit Loss die Einbeziehung zukunftsgerichteter Informationen vor. Das in der Commerzbank implementierte IFRS 9-ECL-Modellergebnis berücksichtigt jedoch keine zukunftsgerichteten Effekte, die aus unvorhersehbaren, singulären Ereignissen resultieren wie zum Beispiel Naturkatastrophen, materielle politische Entscheidungen oder militärische Konflikte. Derartige Risiken können über ein Top-Level-Adjustment (TLA) bevorsorgt werden. Die Prüfung der Notwendigkeit solcher TLA unter Einbindung des Senior Managements und die etwaige Umsetzung sind in einer Policy geregelt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine solche Anpassung des IFRS 9-ECL-Modellergebnisses weiter als notwendig erachtet, da die im Baseline Szenario erwarteten negativen Auswirkungen durch die in den entsprechenden Modellen verwendeten Parameter nicht in vollem Umfang abgedeckt werden. Die Methodik zur Ermittlung des Anpassungsbedarfs des ECL-Modellergebnisses entspricht der Methodik zur Ermittlung des Sekundäreffekte-TLA in 2022. Die Auswirkungen der Anpassungen auf die Stufenzuordnung wurden bei der Ermittlung des TLA berücksichtigt. Die Buchung erfolgte portfoliobasiert. Sie wird in der Darstellung der Risikovorsorgeentwicklung in der Zeile "Parameterveränderungen / Modellveränderungen" ausgewiesen. Pauschale Stufentransfers von Einzelgeschäften wurden nicht vorgenommen. Weitere Informationen zum Thema ECL und TLA enthält der Risikobericht im Konzernlagebericht (siehe Seite 216 ff.). Zur Ermittlung der gesamten Risikovorsorge im Konzern ist es erforderlich Annahmen zu treffen, die insbesondere in einem dynamischen Umfeld hohen Schätzunsicherheiten unterliegen. Insgesamt entwickelten sich die Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten und die Rückstellungen für außerbilanzielle Geschäfte wie folgt: scrollen Mio. € Stand 1.1.2023 1 Netto-Zuführung / Auflösung Verbrauch Veränderung im Konsolidierungskreis Wechselkursänderungen/ Umbuchungen Stand 31.12.2023 Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten 3.092 670 493 - 81 3.349 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 3.068 673 493 - 82 3.331 Darlehen und Forderungen 3.019 687 493 - 82 3.295 Verbriefte Schuldinstrumente 49 - 14 - - 0 36 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 23 - 3 - - - 1 19 Darlehen und Forderungen 0 - 0 - - - 0 0 Verbriefte Schuldinstrumente 23 - 3 - - - 1 19 Rückstellungen für Finanzgarantien 11 - 2 - - 0 10 Rückstellungen für Kreditzusagen 360 14 - - 1 375 Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen 203 - 64 - - - 1 138 Gesamt 3.666 618 493 - 80 3.872 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4) scrollen Mio. € 1 Stand 1.1.2022 Netto-Zuführung / Auflösung Verbrauch Veränderung im Konsolidierungskreis Wechselkursänderungen/ Umbuchungen Stand 31.12.2022 Wertberichtigungen für Risiken aus finanziellen Vermögenswerten 2.886 828 634 -3 14 3.092 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 2.872 817 634 -3 16 3.068 Darlehen und Forderungen 2.829 811 634 -3 16 3.019 Verbriefte Schuldinstrumente 44 6 - - - 0 49 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 13 12 - - - 2 23 Darlehen und Forderungen 1 - 1 - - 0 0 Verbriefte Schuldinstrumente 13 12 - - - 2 23 Rückstellungen für Finanzgarantien 13 - 3 - - 0 2 11 Rückstellungen für Kreditzusagen 334 24 - - 0 2 360 Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen 173 26 - - 0 4 203 Gesamt 3.405 876 634 - 3 21 3.666 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4) In der Netto-Position aus Zuführungen und Auflösungen sind Die Veränderung der Wertberichtigungen nach Stages stellte Zuschreibungen aus Eingängen für abgeschriebene Forderungen sich wie folgt dar: enthalten. scrollen Wertberichtigung für Risiken aus Darlehen, Forderungen und Rückstellungen | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Wertberichtigungen zum 1.1.2023 293 735 1.928 63 3019 Neugeschäft 98 43 144 9 295 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers aus Stage 1 - 94 495 58 - 458 aus Stage 2 83 - 453 423 - 54 aus Stage 3 2 34 - 51 - - 14 Abgänge 90 123 636 52 902 Parameteränderungen / Modellveränderungen - 30 248 514 62 794 Verbrauch - - 483 7 490 Wechselkursänderungen / Umbuchungen 5 6 63 8 82 Wertberichtigungen zum 31.12.2023 268 985 1.959 83 3.295 Rückstellungen für Finanzgarantien 1 4 3 1 10 Rückstellungen für Kreditzusagen 91 189 64 31 375 Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen 9 21 82 26 138 Rückstellungen zum 31.12.2023 101 214 149 58 523 scrollen Wertberichtigung für Risiken aus verbrieften Schuldinstrumenten | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Wertberichtigungen zum 1.1.2023 37 27 9 - 72 Neugeschäft 14 0 - - 14 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers aus Stage 1 - 0 3 - - 3 aus Stage 2 0 - 5 - - - 5 aus Stage 3 - - - - - Abgänge 18 0 5 - 23 Parameteränderungen / Modellveränderungen - 3 - 5 3 - - 6 Verbrauch - - - - - Wechselkursänderungen / Umbuchungen 0 - 0 - 2 - - 1 Wertberichtigungen zum 31.12.2023 30 19 5 - 54 scrollen Wertberichtigung für Risiken aus Darlehen, Forderungen und Rückstellungen | Mio. € 1 Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Wertberichtigungen zum 1.1.2022 272 739 1736 83 2.829 Neugeschäft 97 62 189 19 366 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers - - - - - aus Stage 1 - 85 507 55 - 478 aus Stage 2 94 - 514 601 - 181 aus Stage 3 2 13 - 19 - - 3 Abgänge 98 163 595 38 893 Parameteränderungen / Modellveränderungen 3 66 678 18 765 Verbrauch - - 699 21 719 Wechselkursänderungen / Umbuchungen 8 25 - 20 3 16 Wertberichtigungen zum 31.12.2022 293 735 1.928 63 3.019 Rückstellungen für Finanzgarantien 2 3 4 1 11 Rückstellungen für Kreditzusagen 101 183 41 35 360 Rückstellungen für sonstige Gewährleistungen 2 27 124 51 203 Rückstellungen zum 31.12.2022 105 213 170 87 574 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4) scrollen Wertberichtigung für Risiken aus verbrieften Schuldinstrumenten | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Wertberichtigungen zum 1.1.2022 36 20 - - 56 Neugeschäft 4 1 - - 5 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers aus Stage 1 - 0 5 - 0 - 5 aus Stage 2 0 - 3 20 - 17 aus Stage 3 - - - - - Abgänge 4 14 16 - 34 Parameteränderungen / Modellveränderungen 1 14 10 - 25 Verbrauch - - - - - Wechselkursänderungen / Umbuchungen - 0 3 - 5 - - 2 Wertberichtigungen zum 31.12.2022 37 27 9 - 72 Ein Finanzinstrument wird in dieser Darstellung als Neugeschäft definiert, sofern das für die Beurteilung der signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos maßgebliche Datum in der Berichtsperiode liegt. Diese Grundgesamtheit kann daher von sonstigen Neugeschäftserhebungen, beispielsweise zur Vertriebssteuerung, abweichend sein. Die Bestandsveränderungen aus Stagetransfers zeigen die Zuführungen und Auflösungen, die sich in der Berichtsperiode durch eine veränderte Stagezuordnung ergeben haben. Beim Transfer wird dabei der Bestand in der bisherigen Stage vollständig aufgelöst und der Zielbestand wird in der neuen Stage vollständig zugeführt. Als Abgänge werden Risikovorsorgeauflösungen für Geschäfte dargestellt, die in der Berichtsperiode bilanziell abgegangen sind. In der Zeile Parameteränderungen/Modellveränderungen sind Bestandsveränderungen enthalten, die auf veränderte Risikovorsorgeparameter zurückzuführen sind. Dies umfasst sowohl die Veränderungen der Inanspruchnahme (beispielsweise aus Tilgungen) als auch der haftenden Sicherheiten sowie Veränderungen der Ausfallwahrscheinlichkeit, die nicht zu einem Stagewechsel geführt haben. Des Weiteren zeigen sich hier Anpassungseffekte aus turnusmäßigen Parameterüberprüfungen und aus veränderten makroökonomischen Erwartungen und das im Berichtszeitraum gebuchte TLA. Der Verbrauch spiegelt wider, in welcher Höhe der Risikovorsorgebestand durch erfolgsneutrale Abschreibungen reduziert wurde. In der Zeile Wechselkursänderungen /Umbuchungen werden Währungseffekte und, sofern zutreffend, Bestandsübertragungen aus Reklassifizierungen gezeigt. Der Darstellung liegen Buchungen am Einzelgeschäft zugrunde. Auf Kundenebene kann es daher dazu kommen, dass mehrere Positionen des Spiegels angesprochen werden. Beispielsweise können sowohl Neugeschäfte als auch Abgänge enthalten sein. Eine Verrechnung erfolgt nicht. In der Berichtsperiode wurden Forderungen von 298 Mio. Euro (teil)abgeschrieben, für die weiterhin Beitreibungsaktivitäten durchgeführt werden. Die Bruttobuchwerte der finanziellen Vermögenswerte, für die Wertberichtigungen gebildet wurden, haben sich im Berichtszeitraum wie folgt verändert: scrollen Darlehen und Forderungen | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Stand 1.1.2023 251.164 15.152 4.053 356 270.724 Zugang (Neugeschäft und Erhöhung der Inanspruchnahme) 158.401 5.290 1.068 274 165.034 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers Transfer aus Stage 1 - 13.077 12.695 382 - - Transfer aus Stage 2 4.818 - 5.765 947 - - Transfer aus Stage 3 50 165 - 215 - - Abgang (Tilgung und Verringerung der Inanspruchnahme) - 153.024 - 7.412 - 2.421 - 183 - 163.040 Sonstige Änderungen - 161 - 83 - 12 - - 257 Stand 31.12.2023 248.170 20.041 3.803 448 272.462 scrollen Verbriefte Schuldinstrumente | Mio. € 1 Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Stand 1.1.2023 62.754 620 49 - 63.423 Zugang (Neugeschäft und Erhöhung der Inanspruchnahme) 65.388 59 - - 65.447 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers Transfer aus Stage 1 - 788 788 - - - Transfer aus Stage 2 842 - 842 - - - Transfer aus Stage 3 - - - - - Abgang (Tilgung und Verringerung der Inanspruchnahme) - 59.097 - 46 - 28 - - 59.170 Stand 31.12.2023 69.099 580 21 - 69.701 1 Angepasste Werte. scrollen Finanzgarantien, Kreditzusagen und sonstige Gewährleistungen | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Stand 1.1.2023 141.285 43.248 659 309 185.500 Zugang (Neugeschäft und Erhöhung der Inanspruchnahme) 120.263 22.163 147 179 142.753 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers Transfer aus Stage 1 - 5.500 5.455 45 - - Transfer aus Stage 2 1.067 - 1.320 253 - - Transfer aus Stage 3 3 34 - 36 - - Abgang (Tilgung und Verringerung der Inanspruchnahme) - 81.049 - 59.590 - 487 - 267 - 141.393 Stand 31.12.2023 176.068 9.991 581 221 186.860 scrollen Darlehen und Forderungen | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Stand 1.1.2022 250.806 13.854 3.110 456 268.227 Zugang (Neugeschäft und Erhöhung der Inanspruchnahme) 206.470 5.042 1.189 187 212.888 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers Transfer aus Stage 1 - 9.720 9.171 549 - - Transfer aus Stage 2 5.872 - 7.322 1.450 - - Transfer aus Stage 3 76 110 - 187 - - Abgang (Tilgung und Verringerung der Inanspruchnahme) - 201.986 - 5.673 - 2.039 - 287 - 209.984 Sonstige Änderungen - 355 - 31 - 20 - - 406 Stand 31.12.2022 251.164 15.152 4.053 356 270.724 scrollen Verbriefte Schuldinstrumente | Mio. € 1 Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Stand 1.1.2022 73.290 652 - - 73.942 Zugang (Neugeschäft und Erhöhung der Inanspruchnahme) 20.561 37 16 - 20.613 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers Transfer aus Stage 1 - 266 266 - - - Transfer aus Stage 2 156 - 201 44 - - Transfer aus Stage 3 - - - - - Abgang (Tilgung und Verringerung der Inanspruchnahme) - 30.987 - 134 - 11 - - 31.132 Stand 31.12.2022 62.754 620 49 - 63.423 1 Angepasste Werte scrollen Finanzgarantien, Kreditzusagen und sonstige Gewährleistungen | Mio. € Stage 1 Stage 2 Stage 3 POCI Gesamt Stand 1.1.2022 140.853 41.263 418 317 182.850 Zugang (Neugeschäft und Erhöhung der Inanspruchnahme) 90.958 24.391 477 170 115.995 Bestandsveränderungen aus Stagetransfers Transfer aus Stage 1 - 5.209 5.172 38 - - Transfer aus Stage 2 1.065 - 1.319 254 - - Transfer aus Stage 3 2 33 - 35 - - Abgang (Tilgung und Verringerung der Inanspruchnahme) - 86.384 - 26.292 - 492 - 177 - 113.345 Stand 31.12.2022 141.285 43.248 659 309 185.500 Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte, für die Wertberichtigungen gebildet wurden, verteilen sich wie folgt auf die Ratingklassen: scrollen 31.12.2023 Darlehen und Forderungen Verbriefte Schuldinstrumente Ratingklasse Mio. € 1 12m ECL (Stage 1) ECL Lifetime (Stage 2) ECL Lifetime (Stage 3) POCI Gesamt 12m ECL (Stage 1) 1,0 - 1,8 81.145 - - 4 81.149 33.790 2,0 - 2,8 129.323 4.330 - 33 133.687 34.203 3,0 - 3,8 29.778 7.477 - 41 37.296 998 4,0 - 4,8 6936 5.422 - 17 12.375 107 5,0 - 5,8 988 2.812 - 6 3.805 - 6,1 - 6,5 - - 3.803 347 4.150 - Gesamt 248.170 20.041 3.803 448 272.462 69.099 scrollen 31.12.2023 Verbriefte Schuldinstrumente Ratingklasse Mio. € 1 ECL Lifetime (Stage 2) ECL Lifetime (Stage 3) POCI Gesamt 1,0 - 1,8 - - - 33.790 2,0 - 2,8 41 - - 34.244 3,0 - 3,8 524 - - 1.522 4,0 - 4,8 14 - - 121 5,0 - 5,8 1 - - 1 6,1 - 6,5 - 21 - 21 Gesamt 580 21 - 69.701 1 Die für das TLA angenommenen erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeiten wurden portfoliobasiert geschätzt und sind in der einzelfallbasierten Ratingverteilung nicht reflektiert. scrollen 31.12.2023 Finanzgarantien, Kreditzusagen und sonstige Gewährleistungen Ratingklasse | Mio. € 12m ECL (Stage 1) ECL Lifetime (Stage 2) ECL Lifetime (Stage 3) POCI Gesamt 1,0 - 1,8 38.365 71 - 2 38.438 2,0 - 2,8 115.214 1.480 - 15 116.710 3,0 - 3,8 19.126 4.890 - 17 24.032 4,0 - 4,8 2.761 2.406 - 0 5.167 5,0 - 5,8 602 1.144 - 0 1.746 6,1 - 6,5 - - 581 186 767 Gesamt 176.068 9.991 581 221 186.860 scrollen 31.12.2022 Darlehen und Forderungen Verbriefte Schuldinstrumente 2 Ratingklasse Mio. € 1 12m ECL (Stage 1) ECL Lifetime (Stage 2) ECL Lifetime (Stage 3) POCI Gesamt 12m ECL (Stage 1) 1,0 - 1,8 80.829 - - 5 80.834 30.228 2,0 - 2,8 131.542 - - 41 131.583 31.700 3,0 - 3,8 30.212 8.376 - 35 38.624 806 4,0 - 4,8 7.247 4.291 - 8 11.546 20 5,0 - 5,8 1.333 2.484 - 9 3.827 - 6,1 - 6,5 - - 4.053 257 4.310 - Gesamt 251.164 15.152 4.053 356 270.724 62.754 scrollen 31.12.2022 Verbriefte Schuldinstrumente 2 Ratingklasse Mio. € 1 ECL Lifetime (Stage 2) ECL Lifetime (Stage 3) POCI Gesamt 1,0 - 1,8 - - - 30.228 2,0 - 2,8 - - - 31.700 3,0 - 3,8 613 - - 1419 4,0 - 4,8 4 - - 24 5,0 - 5,8 3 - - 3 6,1 - 6,5 - 49 - 49 Gesamt 620 49 - 63.423 1 Die für das TLA angenommenen erhöhten Ausfallwahrscheinlichkeiten wurden portfoliobasiert geschätzt und sind in der einzelfallbasierten Ratingverteilung nicht reflektiert. 2 Angepasste Werte. scrollen 31.12.2022 Finanzgarantien, Kreditzusagen und sonstige Gewährleistungen Ratingklasse | Mio. € 12m ECL (Stage 1) ECL Lifetime (Stage 2) ECL Lifetime (Stage 3) POCI Gesamt 1,0 - 1,8 32.936 6037 - 2 38.974 2,0 - 2,8 92.047 26.768 - 113 118.928 3,0 - 3,8 13.242 6.349 - 18 19.609 4,0 - 4,8 2.080 2.685 - 2 4.767 5,0 - 5,8 979 1.410 - 0 2.389 6,1 - 6,5 - - 659 174 833 Gesamt 141.285 43.248 659 309 185.500 (32) Kreditrisikokonzentration Konzentrationen von Ausfallrisiken (Kreditrisikokonzentrationen) können durch Geschäftsbeziehungen mit einzelnen Schuldnern oder Schuldnergruppen entstehen, die eine Reihe gemeinsamer Merkmale aufweisen und deren Fähigkeit zur Schuldentilgung gleichermaßen von der Veränderung bestimmter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen abhängt. Neben dem Einholen von Sicherheiten und dem Anwenden einer einheitlichen Kreditvergabepolitik ist die Bank zur Minimierung von Kreditrisiken eine Reihe von Master Netting Agreements eingegangen. Diese stellen das Recht zur Verrechnung von Ansprüchen und Verpflichtungen gegenüber einem Kunden im Falle des Ausfalls oder der Insolvenz des Kunden sicher. Die Kreditrisiken im Bereich der Darlehen und Forderungen sowie der Kreditzusagen, Finanzgarantien und sonstigen Gewährleistungen stellten sich nach Bruttobuchwerten wie folgt dar: scrollen Darlehen und Forderungen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Kreditinstitute und Kunden in Deutschland 190.936 188.560 Kreditinstitute 5.831 4.861 Firmenkunden 53.874 55.899 Verarbeitendes Gewerbe 18.490 18.463 Baugewerbe 1.047 998 Handel 7.535 9.268 Dienstleistungen und Übrige 26.802 27.170 Privatkunden 115.837 115.084 Finanzdienstleister 3.060 2.197 Öffentliche Haushalte 12.334 10.520 Kreditinstitute und Kunden außerhalb Deutschlands 126.566 110.090 Kreditinstitute 38.217 29.415 Firmenkunden 41.730 41.384 Privatkunden 14.989 15.116 Finanzdienstleister 27.692 18.999 Öffentliche Haushalte 3.938 5.177 Zwischensumme 317.501 298.650 abzüglich Wertberichtigungen auf Darlehen und Forderungen - 3.295 - 3.019 Gesamt 314.206 295.631 scrollen Unwiderrufliche Kreditzusagen, Finanzgarantien und Sonstige Gewährleistungen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Kreditinstitute und Kunden in Deutschland 58.697 58.931 Kreditinstitute und Kunden außerhalb Deutschlands 69.757 68.590 Zwischensumme 128.454 127.520 abzüglich Wertberichtigungen - 426 - 497 Gesamt 128.028 127.023 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4) Die in den vorstehenden Tabellen aufgeführten Buchwerte zur Kreditrisikokonzentration im Bereich der Darlehen und Forderungen sowie im Bereich der Kreditzusagen, Finanzgarantien und sonstigen Gewährleistungen sind nicht Gegenstand der internen Risikosteuerung, da das Management von Kreditrisiken auch (33) Maximales Kreditrisiko Sicherheiten, Ausfallwahrscheinlichkeiten sowie andere ökonomische Faktoren berücksichtigt. Insofern sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächliche Einschätzung der Kreditrisikokonzentration in der Bank. Das maximale Kreditrisiko Exposure - ohne Berücksichtigung von Sicherheiten oder sonstigen Kreditverbesserungen - entspricht den Buchwerten der betreffenden bilanziellen Vermögenswerte je Klasse, bei unwiderruflichen Kreditzusagen und Finanzgarantien den Nominalwerten. In nachfolgender Tabelle sind die Buchbeziehungsweise Nominalwerte der mit einem potenziellen Ausfallrisiko behafteten Finanzinstrumente zusammengefasst: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 298.689 296.192 0,8 Darlehen und Forderungen 268.935 267.432 0,6 Verbriefte Schuldinstrumente 29.754 28.760 3,5 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 40.143 34.887 15,1 Darlehen und Forderungen 232 273 - 15,2 Verbriefte Schuldinstrumente 39.911 34.614 15,3 Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L 47.488 29.041 63,5 Darlehen und Forderungen 43.867 26.570 65,1 Verbriefte Schuldinstrumente 3.621 2.471 46,6 Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 25.829 32.565 - 20,7 Darlehen und Forderungen 1.172 1.355 - 13,5 Verbriefte Schuldinstrumente 2.170 2.810 - 22,8 Derivate 20.486 26.320 - 22,2 Sonstige Handelsbestände 2.001 2.080 - 3,8 Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 1.497 1.729 - 13,4 Unwiderrufliche Kreditzusagen 80.483 80.511 - 0,0 Finanzgarantien 3.093 2.435 27,0 Die in vorstehender Tabelle aufgeführten Beträge zum maximalen Kreditrisikovolumen sind nicht Gegenstand der internen Risikosteuerung, da das Management von Kreditrisiken auch Sicherheiten, Ausfallwahrscheinlichkeiten sowie andere ökonomische Faktoren berücksichtigt (siehe Kapitel Adressenausfallrisiken im Konzernlagebericht). Insofern sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächliche Risikoeinschätzung durch die Bank. (34) Absicherung von Krediten Durch den Einsatz von Kreditderivaten (zum Beispiel Credit Default Swaps, Total Return Swaps, Credit-linked Notes) kann die Risikoanrechnung eines Kreditportfolios verringert werden. Dabei kann sich die Sicherungswirkung eines Kreditderivats sowohl auf einzelne Kredite oder Wertpapiere als auch auf Kredit- oder Wertpapierportfolios beziehen. Die Sicherheitenstellung erfolgt in der Regel im Rahmen einer synthetischen Verbriefung durch Credit Default Swaps (CDS) und/oder durch Credit-linked Notes (CLN). Hiermit können drei wesentliche Ziele erreicht werden: scrollen ― Risikodiversifikation (Reduzierung von Kreditrisiken im Portfolio, insbesondere Klumpenrisiken), ― Eigenkapitalentlastung (durch Übertragung der Kreditrisiken auf Investoren wird eine Reduzierung der regulatorischen Eigenkapitalanforderungen erreicht) und ― Refinanzierung (Nutzung von Verbriefungen als alternatives Kapitalbeschaffungsinstrument zu ungedeckten Inhaberschuldverschreibungen). Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hatte der Commerzbank-Konzern acht Verbriefungstransaktionen als Sicherungsnehmer aufgelegt. Insgesamt waren Ende Dezember 2023 Kundenkredite mit einem Volumen von 13,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 14,1 Mrd. Euro) abgesichert. Die Entlastung der gewichteten Risikoaktiva betrug 5,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,4 Mrd. Euro). scrollen Name der Transaktion Sicherungsnehmer Jahr des Abschlusses Laufzeit der Transaktion in Jahren Forderungsart Kreditvolumen Entlastung der gewichteten Risikoaktiva Mio. € CoCo Finance III-3 Commerzbank Aktiengesellschaft 2019 10 Firmenkunden 503 0 CoCo Finance II-3 Commerzbank Aktiengesellschaft 2020 10 Firmenkunden 2.384 377 CoCo Finance III-4 Commerzbank Aktiengesellschaft 2020 10 Firmenkunden 936 132 CoCo Finance II-4 Commerzbank Aktiengesellschaft 2023 10 Firmenkunden 3.200 1.593 CoCo Finance II-5 Commerzbank Aktiengesellschaft 2023 10 Firmenkunden 1.750 882 K2 mBank S.A. 2022 16 Firmenkunden 1.358 539 Everest mBank S.A. 2022 18 Firmenkunden 763 342 Makalu mBank S.A. 2023 13 Privatkunden 2.291 1.278 Gesamt 13.185 5.143 (35) IFRS 13 Bewertungshierarchien und Angabepflichten Hierarchie der Fair Values Die Commerzbank stuft Finanzinstrumente in die dreistufige Bewertungshierarchie zum Fair Value wie folgt ein: scrollen ― Level 1: Finanzinstrumente, deren Fair Value als notierter Preis für identische Finanzinstrumente an aktiven Märkten ermittelt wird. ― Level 2: Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise für identische Instrumente an einem aktiven Markt verfügbar sind und deren Fair Value unter Einsatz von Bewertungsmethoden ermittelt wird, die auf beobachtbare Marktparameter zurückgreifen. ― Level 3: Finanzinstrumente, die unter Anwendung von Bewertungsmethoden bewertet werden, für die bei mindestens einem Eingangswert nicht ausreichend beobachtbare Marktdaten vorhanden sind und bei denen mindestens dieser Eingangswert den Fair Value nicht nur unwesentlich beeinflusst. Es findet eine laufende Bewertung des Marktes statt, um festzustellen, ob der Markt aktiv oder nicht aktiv ist. Der Markt wird aufgrund der Anzahl der verfügbaren Preise als aktiv angesehen, d.h. wenn genügend Preisquellen vorhanden sind, damit der Parameter als beobachtbar angesehen werden kann. Wenn der Markt aktiv ist, werden die Preise verwendet (Level 1). Im Falle eines inaktiven Marktes kann ein Modell-Ansatz gewählt werden. Bezüglich der für Kreditinstitute relevanten Methoden der Modellbewertung (Level 2 und 3) unterscheidet IFRS 13 den marktbasierten Ansatz (Market Approach) und den einkommensbasierten Ansatz (Income Approach). Der Market Approach umfasst Bewertungsmethoden, die auf Informationen über identische oder vergleichbare Vermögenswerte und Schulden zurückgreifen. Der Income Approach spiegelt die heutigen Erwartungen über zukünftige Cashflows, Aufwendungen oder Erträge wider. Zum Income Approach zählen auch Optionspreismodelle. Diese Bewertungen unterliegen in höherem Maße den Einschätzungen des Managements. Dabei werden in größtmöglichem Umfang Marktdaten oder Daten Dritter und in geringem Maße unternehmensspezifische Eingangswerte herangezogen. Alle Fair Values unterliegen den internen Kontrollen und Verfahren des Commerzbank-Konzerns, in denen die Standards für deren unabhängige Prüfung oder Validierung festgelegt sind. Diese Kontrollen und Verfahren werden von der Independent Price Verification Group (IPV) innerhalb der Risikofunktion durchgeführt beziehungsweise koordiniert. Die Modelle, die einfließenden Daten und die daraus resultierenden Fair Values werden regelmäßig vom Senior-Management und der Risikofunktion überprüft. Angabepflichten Im Folgenden wird unterschieden in: a) Zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente (Fair Value OCI, Fair Value Option, Mandatorily Fair Value P&L und Held for Trading); b) zu Amortised Cost bilanzierte Finanzinstrumente. Die jeweiligen Angabepflichten dieser Finanzinstrumente leiten sich aus IFRS 7 und IFRS 13 ab. a) Zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente Der Fair Value eines Vermögenswertes ist nach IFRS 13 der Betrag, zu dem dieser zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern verkauft werden könnte. Der Fair Value entspricht somit einem Veräußerungspreis. Für Verbindlichkeiten ist der Fair Value definiert als der Preis, zu dem die Schuld im Rahmen einer geordneten Transaktion an einen Dritten übertragen werden könnte. Für die Bewertung von Verbindlichkeiten ist zudem das eigene Bonitätsrisiko (Own Credit Spread) zu berücksichtigen. Sofern Sicherheiten von Dritten für unsere Verbindlichkeiten gestellt werden (zum Beispiel Garantien), sind diese bei der Bewertung grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, da die Rückzahlungsverpflichtung seitens der Bank weiterhin bestehen bleibt. Im Rahmen der Bewertung derivativer Geschäfte wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Nettorisikopositionen für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu bilden. Bei der Bewertung wird neben dem Ausfallrisiko des Kontrahenten auch das eigene Ausfallrisiko berücksichtigt. Die Ermittlung von Credit Valuation Adjustments (CVA) und Debit Valuation Adjustments (DVA) erfolgt durch eine Simulation der zukünftigen Marktwerte der Derivateportfolios mit den jeweiligen Kontrahenten auf Basis beobachtbarer Marktdaten (zum Beispiel CDS-Spreads). Für die refinanzierungsbezogenen Bewertungsanpassungen (Funding Valuation Adjustments; FVA) werden die Refinanzierungsaufwendungen und -erträge von unbesicherten Derivaten und besicherten Derivaten, bei denen nur teilweise Sicherheiten vorliegen oder die Sicherheiten nicht zur Refinanzierung verwendet werden können, im Fair Value berücksichtigt. Darüber hinaus werden die Residualkosten/-erträge, welche aus der Stellung bzw. dem Erhalt von Sicherheiten unter Besicherungsanhängen entstehen, in der ColVA (Collateral Valuation Adjustments) abgebildet. Wie für CVA/DVA werden auch FVA über die Erwartungswerte der zukünftigen positiven beziehungsweise negativen Portfoliomarktwerte unter Verwendung beobachtbarer Marktdaten (zum Beispiel CDS-Spreads) bestimmt. Die zur FVA-Berechnung verwendete Fundingkurve wird durch die Commerzbank-Fundingkurve approximiert. Die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in nachfolgenden Übersichten nach den IFRS 9-Bewertungskategorien sowie nach Klassen gegliedert dargestellt. scrollen Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt Level 1 Level 2 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI Darlehen und Forderungen - 0,2 - 0,2 - 0,3 Verbriefte Schuldinstrumente 22,1 17,5 0,3 39,9 16,7 17,6 Eigenkapitalinstrumente - - - - - - Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L Darlehen und Forderungen - 43,1 0,8 43,9 - 25,8 Verbriefte Schuldinstrumente 0,2 2,8 0,6 3,6 0,5 1,2 Eigenkapitalinstrumente - 0,0 0,9 0,9 0,0 0,0 Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading Darlehen und Forderungen - 1,1 0,1 1,2 0,0 1,2 Verbriefte Schuldinstrumente 0,7 1,5 - 2,2 1,4 1,4 Eigenkapitalinstrumente 2,5 0,0 0,0 2,5 1,0 0,0 Derivate 0,0 19,5 1,0 20,5 0,0 25,3 Sonstige - 2,0 - 2,0 0,0 2,1 Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten Hedge Accounting - 1,5 - 1,5 - 1,7 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Darlehen und Forderungen - - - - - - Verbriefte Schuldinstrumente - - - - - - Eigenkapitalinstrumente - - 0,1 0,1 0,1 - Derivate - - - - - - Gesamt 25,5 89,2 3,7 118,4 19,8 76,6 scrollen Finanzielle Vermögenswerte | Mrd. € 31.12.2022 1 Level 3 Gesamt Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI Darlehen und Forderungen - 0,3 Verbriefte Schuldinstrumente 0,3 34,6 Eigenkapitalinstrumente - - Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L Darlehen und Forderungen 0,8 26,6 Verbriefte Schuldinstrumente 0,8 2,5 Eigenkapitalinstrumente 0,9 0,9 Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading Darlehen und Forderungen 0,1 1,4 Verbriefte Schuldinstrumente - 2,8 Eigenkapitalinstrumente 0,0 1,0 Derivate 1,0 26,3 Sonstige - 2,1 Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten Hedge Accounting - 1,7 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Darlehen und Forderungen - - Verbriefte Schuldinstrumente - - Eigenkapitalinstrumente - 0,1 Derivate - - Gesamt 3,9 100,2 1 Angepasste Werte. scrollen Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt Level 1 Level 2 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option Einlagen - 30,4 0,4 30,9 - 20,9 Begebene Schuldverschreibungen 2,4 3,7 - 6,1 1,4 2,7 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading Derivate 0,0 16,7 0,2 16,9 0,0 23,1 Zertifikate und andere Emissionen - 1,0 - 1,0 0,3 0,2 Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen 0,7 0,3 - 1,0 0,5 0,4 Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten Hedge Accounting - 3,1 - 3,1 - 3,1 Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen Einlagen - - - - - - Begebene Schuldverschreibungen - - - - - - Derivate - - - - - - Zertifikate und andere Emissionen - - - - - - Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen - - - - - - Gesamt 3,1 55,3 0,6 59,0 2,3 50,5 scrollen Finanzielle Verbindlichkeiten | Mrd. € 31.12.2022 1 Level 3 Gesamt Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option Einlagen - 20,9 Begebene Schuldverschreibungen - 4,1 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading Derivate 0,1 23,3 Zertifikate und andere Emissionen - 0,5 Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen - 1,0 Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten Hedge Accounting - 3,1 Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen Einlagen - - Begebene Schuldverschreibungen - - Derivate - - Zertifikate und andere Emissionen - - Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen - - Gesamt 0,1 52,9 1 Angepasste Werte. Die Commerzbank nimmt Umgliederungen zum Ende der Berichtsperiode vor. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 7,9 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI und 0,1 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL von Level 1 nach Level 2 umgegliedert, da keine notierten Marktpreise verfügbar waren. Dagegen wurden 0,7 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI von Level 2 nach Level 1 zurückgegliedert, da wieder notierte Marktpreise verfügbar waren. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Reklassifizierungen zwischen Level 1 und Level 2 vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden 9,2 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI, 2,1 Mrd. Euro Sonstige Bestände der Kategorie HFT, 0,6 Mrd. Euro Darlehen und Forderungen der Kategorie HFT, 0,1 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL, 0,2 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie HFT, 0,2 Mrd. Euro Begebene Schuldverschreibungen der Kategorie FVO, 0,2 Mrd. Euro Zertifikate und andere Emissionen der Kategorie HFT und 0,1 Mrd. Euro Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen der Kategorie HFT von Level 1 nach Level 2 umgegliedert, da keine notierten Marktpreise verfügbar waren. Dagegen wurden 8,7 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie FVOCI, 0,2 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie HFT, 0,2 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente der Kategorie mFVPL, 0,1 Mrd. Euro Darlehen und Forderungen der Kategorie HFT und 0,1 Mrd. Euro Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen der Kategorie HFT von Level 2 nach Level 1 zurückgegliedert, da wieder notierte Marktpreise verfügbar waren. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Reklassifizierungen zwischen Level 1 und Level 2 vorgenommen. Die Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente entwickelten sich wie folgt: scrollen Finanzielle Vermögenswerte Mio. € Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Gesamt Fair Value zum 1.1.2023 1 321 2472 1070 - 3862 Veränderungen im Konsolidierungskreis - - - - - Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode 17 - 39 - 120 - - 143 darunter: aus unrealisierten Gewinnen/Verlusten 17 - 39 - 120 - - 143 In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste - - - - - Käufe - 367 130 - 497 Verkäufe - - 357 - 44 - - 401 Emissionen - - - - - Rückzahlungen - - - 6 - - 6 Umbuchungen in Level 3 - 120 83 62 265 Umbuchungen aus Level 3 - - 277 - 89 - - 365 IFRS 9 Reklassifizierungen - - - - - Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte - - - - - Fair Value zum 31.12.2023 338 2.286 1.024 62 3.710 1 Angepasste Werte. scrollen Finanzielle Vermögenswerte Mio. € 1 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Gesamt Fair Value zum 1.1.2022 774 2948 1.271 66 5.059 Veränderungen im Konsolidierungskreis - - - - - Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode - 60 - 351 30 - - 381 darunter: aus unrealisierten Gewinnen / Verlusten - 60 - 351 39 - - 372 In der Neubewertungsrücklage erfasste Gewinne/Verluste - 105 - - - - 105 Käufe - 14 415 - 429 Verkäufe - - 176 - 628 - 11 - 815 Emissionen - - - - - Rückzahlungen - - - 13 - - 13 Umbuchungen in Level 3 - 40 365 - 405 Umbuchungen aus Level 3 - 288 - 4 - 370 - 55 - 717 IFRS 9 Reklassifizierungen - - - - - Umbuchungen aus/in Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte - - - - - Fair Value zum 31.12.2022 321 2472 1.070 - 3.862 1 Angepasste Werte. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 0,1 Mrd. Euro Eigenkapitalinstrumente in der Aktiva Kategorie "Halten & Verkaufen" und 0,1 Mrd. Euro Eigenkapitalinstrumente in der Aktiva Kategorie mFVPL von Level 1 nach Level 3 umgegliedert, da keine am Markt beobachtbaren Parameter vorlagen. Des Weiteren wurden 0,1 Mrd. Euro Derivate in der Aktiva Kategorie HFT von Level 2 nach Level 3 umgegliedert, da keine am Markt beobachtbaren Parameter vorlagen. Dagegen wurden 0,2 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente in der Kategorie mFVPL und 0,1 Mrd. Euro Derivate in der Aktiva Kategorie HFT von Level 3 nach Level 2 umgegliedert, da wieder am Markt beobachtbare Parametervorlagen. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Umgliederungen vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden 0,3 Mrd. Euro Derivate in der Aktiva Kategorie HFT von Level 2 nach Level 3 umgegliedert, da keine am Markt beobachtbaren Parameter vorlagen. Dagegen wurden 0,3 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente in der Kategorie FVOCI, 0,3 Mrd. Euro verbriefte Schuldinstrumente in der Kategorie HFT, 0,1 Mrd. Euro Derivate in der Aktiva Kategorie HFT und 0,1 Mrd. Euro Derivate in der Aktiva Kategorie "Halten & Verkaufen" von Level 3 nach Level 2 umgegliedert, da wieder am Markt beobachtbare Parameter vorlagen. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Umgliederungen vorgenommen. Die dem Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt: scrollen Finanzielle Verbindlichkeiten | Mio. € Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen Gesamt Fair Value zum 1.1.2023 - 147 - 147 Veränderungen im Konsolidierungskreis - - - - Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode - - 41 - - 41 darunter: aus unrealisierten Gewinnen/ Verlusten - - 26 - - 26 Käufe 428 186 - 614 Verkäufe - - 88 - - 88 Emissionen - - - - Rückzahlungen - - - - Umbuchungen in Level 3 - - - - Umbuchungen aus Level 3 - - 10 - - 10 Umbuchungen aus/in Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen - - - - Fair Value zum 31.12.2023 428 194 - 622 scrollen Finanzielle Verbindlichkeiten | Mio. € Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen Gesamt Fair Value zum 1.1.2022 - 454 75 529 Veränderungen im Konsolidierungskreis - - - - Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode - - 254 - - 254 darunter: aus unrealisierten Gewinnen/ Verlusten - - 163 - - 163 Käufe - 147 - 147 Verkäufe - - 287 - 2 - 290 Emissionen - - - - Rückzahlungen - - - - Umbuchungen in Level 3 - 201 - 201 Umbuchungen aus Level 3 - - 114 - 73 - 187 Umbuchungen aus/in Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen - - - - Fair Value zum 31.12.2022 - 147 - 147 Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine nennenswerten Umgliederungen der Passivposten von oder in Level 3 vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden 0,1 Mrd. Euro zur Veräußerung gehaltente Derivate auf der Passivseite von Level 3 nach Level 2 zurückgegliedert, da wieder am Markt beobachtbare Parametervorlagen. Dagegen wurden 0,2 Mrd. Euro Derivate auf der Passivseite Kategorie HFT von Level 2 nach Level 3 umgegliedert, da keine am Markt beobachtbaren Parameter vorlagen. Darüber hinaus wurden keine nennenswerten Umgliederungen der Passivposten von oder in Level 3 vorgenommen. Sensitivitätsanalyse Basiert der Wert von Finanzinstrumenten auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern (Level 3), kann der genaue Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite angemessener möglicher Alternativen abgeleitet werden, die im Ermessen des Managements liegen. Beim Erstellen des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Eingangsparameter Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen. Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die aus der relativen Unsicherheit in den Fair Values von Finanzinstrumenten resultieren, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert (Level 3). Zwischen den für die Ermittlung von Level-3-Fair-Values verwendeten Parametern bestehen häufig Abhängigkeiten. Beispielsweise kann eine erwartete Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage dazu führen, dass Aktienkurse steigen, wohingegen als weniger riskant eingeschätzte Wertpapiere wie zum Beispiel Bundesanleihen im Wert sinken. Derartige Zusammenhänge werden in Form von Korrelationsparametern berücksichtigt, sofern sie einen signifikanten Einfluss auf die betroffenen Fair Values haben. Verwendet ein Bewertungsverfahren mehrere Parameter, so kann die Wahl eines Parameters Einschränkungen hinsichtlich der Spanne möglicher Werte der anderen Parameter bewirken. Per Definition werden dieser Bewertungshierarchie eher illiquide Instrumente, Instrumente mit längerfristigen Laufzeiten oder Instrumente, bei denen unabhängig beobachtbare Marktdaten nicht in ausreichendem Maße oder nur schwer erhältlich sind, zugeordnet. Die vorliegenden Angaben dienen dazu, die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level 3-Finanzinstrumente zu erläutern und anschließend verschiedene Eingangswerte darzustellen, die für diese wesentlichen Eingangsparameter zugrunde gelegt wurden. Die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level 3 und ihre Schlüsselfaktoren lassen sich wie folgt zusammenfassen: scrollen ― Interner Zinsfuß (Internal Rate of Return, IRR): Der IRR wird als der Diskontsatz definiert, der einen Barwert von null für alle zukünftigen Cashflows eines Instruments liefert. Bei Schuldtiteln hängt der IRR beispielsweise vom aktuellen Anleihekurs, dem Nennwert und der Duration ab. ― Credit Spread: Der Credit Spread ist der Renditespread (Auf- oder Abschlag) zwischen Wertpapieren, die bis auf ihre jeweilige Bonität in jeder Hinsicht identisch sind. Dieser stellt die Überrendite gegenüber dem Benchmark-Referenzinstrument dar und bildet den Ausgleich für die unterschiedliche Kreditwürdigkeit des Instruments und der Benchmark. Credit Spreads werden an der Zahl der Basispunkte oberhalb (oder unterhalb) der notierten Benchmark gemessen. Je weiter (höher) der Credit Spread im Verhältnis zur Benchmark ist, desto niedriger ist die jeweilige Kreditwürdigkeit. Das Gleiche gilt umgekehrt für engere (niedrigere) Credit Spreads. Zins-Währungs-Korrelation: Die Zins-Währungs-Korrelation ist maßgeblich für die Bewertung exotischer Zinsswaps, die den Umtausch von Finanzierungsinstrumenten in einer Währung sowie eine exotisch strukturierte Komponente beinhalten. Diese basiert im Allgemeinen auf der Entwicklung von zwei Staatsanleiherenditen in unterschiedlichen Währungen. Für bestimmte exotische Zinsprodukte sind Konsensus-Marktdaten in längeren Laufzeiten nicht beobachtbar. Beispielsweise sind Constant Maturity Treasury (CMT)-Renditen für US-Staatsanleihen mit mehr als zehn Jahren Laufzeit nicht beobachtbar. Verwertungsquoten, Überlebens- und Ausfallwahrscheinlichkeiten: Die dominanten Faktoren für die Bewertung von Credit Default Swaps (CDS) sind zumeist Angebot und Nachfrage sowie die Arbitragebeziehung bei Asset Swaps. Für die Bewertung von exotischen Strukturen und Off-Market-Ausfallswaps, bei denen Festzinszahlungen ober- oder unterhalb des Marktzinses vereinbart werden, werden häufiger Bewertungsmodelle für CDS herangezogen. Diese Modelle berechnen die implizite Ausfallwahrscheinlichkeit des Referenzaktivums und nehmen das Ergebnis als Grundlage für die Abzinsung der Cashflows, die für den CDS zu erwarten sind. Das Modell verwendet Eingangswerte wie Credit Spreads und Verwertungsquoten. Sie werden herangezogen, um eine Zeitreihe der Überlebenswahrscheinlichkeiten des Referenzaktivums zu interpolieren (sogenanntes Bootstrapping). Ein typischer Erwartungswert der Verwertungsquote am Default-Swap-Markt für vorrangige unbesicherte Kontrakte ist 40 %. Die Erwartungswerte zu den Verwertungsquoten sind ein Faktor, der die Form der Überlebenswahrscheinlichkeitskurve bestimmt. Unterschiedliche Erwartungswerte für die Verwertungsquote haben unterschiedliche Überlebenswahrscheinlichkeiten zur Folge. Bei einem gegebenen Credit Spread ist ein hoher Erwartungswert bei der Verwertungsquote gleichbedeutend mit einer höheren Ausfallwahrscheinlichkeit (im Vergleich zu einem niedrigen Erwartungswert bei der Verwertungsquote) und die Überlebenswahrscheinlichkeit ist somit geringer. Bei Emittenten von Unternehmensanleihen besteht eine Beziehung zwischen Ausfall- und Verwertungsquoten im Zeitverlauf. Insbesondere besteht eine umgekehrte Korrelation zwischen diesen beiden Faktoren: Ein Anstieg der Ausfallquote (definiert als prozentualer Anteil der ausfallenden Schuldner) geht im Allgemeinen mit einem Rückgang der durchschnittlichen Verwertungsquote einher. In der Praxis werden Marktspreads von Marktteilnehmern genutzt, um implizite Ausfallwahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Schätzungen der Ausfallwahrscheinlichkeiten sind zudem von den gemeinsamen Verlustverteilungen der Parteien, die an einem Kreditderivatgeschäft beteiligt sind, abhängig. Die Copula-Funktion wird herangezogen, um die Korrelationsstruktur zwischen zwei oder mehr Variablen zu messen. Sie ergibt eine gemeinsame Verteilung unter Wahrung der Parameter zweier voneinander unabhängiger Randverteilungen. scrollen ― Repo-Kurve: Repo-Sätze dienen der Bewertung von Wertpapier-Pensionsgeschäften (Repos), in der Regel mit Laufzeiten von nicht mehr als einem Jahr. Bei Repos mit längeren Laufzeiten beziehungsweise illiquideren zugrundeliegenden Wertpapieren (zum Beispiel aus Emerging Markets) können die entsprechenden Repo-Sätze näherungsweise bestimmt werden. Bei der Einstufung in die Fair Value Hierarchie wird die Beobachtbarkeit der zur näherungsweisen Bestimmung verwendeten Parameter beurteilt. Eine analoge Vorgehensweise gilt für Repos auf Investmentfonds (Mutual Funds). ― Preis: Für bestimmte Zins- und Kreditinstrumente wird hingegen ein preisbasierter Ansatz zur Bewertung herangezogen. Folglich ist der Preis selbst der unbeobachtbare Parameter, dessen Sensitivität als eine Abweichung des Barwertes der Positionen geschätzt wird. ― Inflations-Volatilität: Die Inflations-Volatilität stellt das Ausmaß der Schwankung von Finanzinstrumenten dar, die das Inflationsrisiko zwischen Parteien übertragen. Diese basiert auf einer historischen Zeitreihe von Zahlungsströmen, gekoppelt an die Inflationsentwicklung. ― Aktien-Währungs-Korrelation: Die Korrelation ist ein Parameter, der die Bewegungen zwischen zwei Instrumenten misst. Sie wird anhand eines Korrelationskoeffizienten gemessen. Im konkreten Fall bezieht sich der Parameter auf die Korrelation zwischen Aktien und Währung. ― Mean Reversion: Mean Reversion stellt die langfristige Tendenz der Kurse und Renditen zu einem Mittelkurs oder Durchschnitt dar. Dieser langfristige Mittelwert kann entweder ein historisches Mittel eines Kurses oder einer Rendite sein oder ein anderer maßgeblicher Mittelwert. ― Abgabequote Die Abgabequote bezieht sich auf den Prozentsatz der Versicherungsnehmer, die ihre Lebensversicherungspolicen vor ihrem regulären Ablauf kündigen und einen Teil der bezahlten Prämie erhalten. ― Rücklaufquote: Die Rücklaufquote bezieht sich auf den Prozentsatz der Versicherungsnehmer, die ihre Deckung durch Nichtbezahlung von Prämien auslaufen lassen. Im Allgemeinen ist die Rücklaufquote bei Policen mit höheren Prämien, längeren Laufzeiten und einer geringeren Akkumulation des Barwerts höher. Für die Bewertung unserer Level 3-Finanzinstrumente wurden die folgenden Bandbreiten der wesentlichen nicht beobachtbaren Parameter herangezogen: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2023 Bewertungstechniken Aktiva Passiva Wesentliche nicht beobachtbare Parameter Bandbreite Darlehen und Forderungen 863 428 - - Repo-Geschäfte Discounted-Cashflow-Modell 511 428 Repo-Kurve (Basispunkte) 267 495 Sonstige Forderungen Discounted-Cashflow-Modell 353 - Credit Spread (Basispunkte) 108 626 Verbriefte Schuldinstrumente 955 - - - Zinsbezogene Geschäfte Spread basiertes Modell 955 - Credit Spread (Basispunkte) 178 287 Discounted-Cashflow-Modell - - Preis (%) 0% 222% davon: ABS Discounted-Cashflow-Modell 404 - Preis (%) 0% 222% Eigenkapitalinstrumente 933 - - - Aktienbezogene Geschäfte Discounted-Cashflow- Modell 933 - Preis (%) 90% 110% Derivate 959 194 Aktienbezogene Geschäfte Discounted-Cashflow-Modell/ Optionspreismodell 732 163 IRR (%) 10% 20% - - Rücklaufquote (%) 0,9% 1,1% - - Abgabequote (%) 0,0% 4,5% Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) Discounted-Cashflow- Modell 21 5 Credit Spread (Basispunkte) 36 55800 Zinsbezogene Geschäfte Optionspreismodell 206 26 Mean Reversion (%) -1,83% -1,45% - - Inflationsvolatilität -25,66% 20,28% Summe 3.710 622 scrollen Mio. € 31.12.2022 1 31.12.2022 1 Bewertungstechniken Aktiva Passiva Wesentliche nicht beobachtbare Parameter Bandbreite Darlehen und Forderungen 926 - - - Repo-Geschäfte Discounted-Cashflow- Modell 486 - Repo-Kurve (Basispunkte) 200 470 Sonstige Forderungen Discounted-Cashflow-Modell 440 - Credit Spread (Basispunkte) 80 3668 Verbriefte Schuldinstrumente 1.106 - - - Zinsbezogene Geschäfte Spread basiertes Modell 1.106 - Credit Spread (Basispunkte) 175 325 Discounted-Cashflow- Modell - - Preis (%) 0% 199% davon: ABS Discounted-Cashflow- Modell 644 - Preis (%) 0% 199% Eigenkapitalinstrumente 867 - - - Aktienbezogene Geschäfte Discounted-Cashflow-Modell 867 - Preis (%) 90% 110% Derivate 963 147 - - Aktienbezogene Geschäfte Discounted-Cashflow-Modell/ Optionspreismodell 671 118 IRR (%) 10% 20% - - Rücklaufquote (%) 0,9% 1,1% - - Abgabequote (%) 0,0% 4,5% Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) Discounted-Cashflow- Modell 52 -14 Credit Spread (Basispunkte) 26 4700 - - Verwertungsquote (%) 0% 25% Zinsbezogene Geschäfte Optionspreismodell 240 44 Mean Reversion (%) -1,97% -1,34% - - Inflationsvolatilität -54,02% 52,54% Summe 3.862 147 1 Angepasste Werte. In der folgenden Tabelle werden für Bestände der Bewertungshierarchie Level 3 die Auswirkungen auf die Gewinn- und-Verlust-Rechnung dargestellt, die sich aus der Anwendung ebenfalls vertretbarer Parameterschätzungen jeweils an den Rändern dieser Bandbreiten ergeben. Die Aufgliederung der Sensitivitätsanalyse für Finanzinstrumente der Fair-Value-Hierarchie Level 3 erfolgt nach Arten von Finanzinstrumenten: scrollen Mio. € 31.12.2023 Positive erfolgswirksame Effekte Negative erfolgswirksame Effekte Geänderte Parameter Darlehen und Forderungen 4 - 4 Repo-Geschäfte 1 - 1 Repo-Kurve Sonstige Forderungen 3 - 3 Credit Spread Verbriefte Schuldinstrumente 24 - 24 Zinsbezogene Geschäfte 24 - 24 Preis davon: ABS 12 - 12 Preis Eigenkapitalinstrumente 9 - 9 Aktienbezogene Geschäfte 9 - 9 Preis Derivate 22 - 23 Aktienbezogene Geschäfte 21 - 22 IRR, Preis, Rücklaufquote, Abgabequote Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) 0 - 0 Credit Spread, Preis Zinsbezogene Geschäfte 1 - 1 Mean Reversion Parameter, Inflationsvolatilität scrollen Mio. € 31.12.2022 1 Positive erfolgswirksame Effekte Negative erfolgswirksame Effekte Geänderte Parameter Darlehen und Forderungen 9 - 9 Repo-Geschäfte 5 - 5 Repo-Kurve Sonstige Forderungen 4 - 4 Credit Spread Verbriefte Schuldinstrumente 29 - 29 Zinsbezogene Geschäfte 29 - 29 Preis davon: ABS 19 - 19 Preis Eigenkapitalinstrumente 9 - 9 Aktienbezogene Geschäfte 9 - 9 Preis Derivate 14 - 14 Aktienbezogene Geschäfte 13 - 13 IRR, Preis, Rücklaufquote, Abgabequote Kreditderivate (inkl. PFI und IRS) 0 - 0 Credit Spread, Verwertungsquote, Preis Zinsbezogene Geschäfte 1 - 1 Mean Reversion Parameter, Inflationsvolatilität 1 Angepasste Werte. Die für diese Angaben gewählten Parameter liegen an den äußeren Enden der Bandbreiten von angemessenen möglichen Alternativen. In der Praxis ist es unwahrscheinlich, dass alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die angegebenen Schätzwerte die tatsächliche Unsicherheit in den Fair Values dieser Instrumente übertreffen. Die vorliegenden Angaben dienen nicht der Schätzung oder Vorhersage der künftigen Veränderungen des Fair Values. Die am Markt nicht beobachtbaren Parameter wurden hierfür entweder von unabhängigen Bewertungsexperten je nach betroffenem Produkt zwischen 1 und 10 % angepasst oder es wurde ein Standardabweichungsmaß zugrunde gelegt. Day-One Profit or Loss Der Commerzbank-Konzern hat Transaktionen getätigt, bei denen der Fair Value zum Transaktionszeitpunkt anhand eines Bewertungsmodells ermittelt wurde, wobei nicht alle wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktparametern basierten. Der Bilanzansatz solcher Transaktionen erfolgt zum Fair Value. Die Differenz zwischen dem Transaktionspreis und dem Fair Value des Bewertungsmodells wird als Day-One Profit or Loss bezeichnet. Der Day-One Profit or Loss wird grundsätzlich nicht sofort, sondern über die Laufzeit der Transaktion, in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Sobald sich für die Transaktion ein Referenzkurs auf einem aktiven Markt ermitteln lässt oder die wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, wird der abgegrenzte Day-One Profit or Loss unmittelbar erfolgswirksam im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfasst. Eine aggregierte Differenz zwischen Transaktionspreis und mittels Bewertungsmodell berechnetem Fair Value wird für die Level 3-Posten aller Kategorien ermittelt. Wesentliche Effekte ergeben sich aber nur aus Finanzinstrumenten der Kategorie HFT. Die Beträge entwickelten sich wie folgt: scrollen Mio. € Day-One Profit or Loss Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading Gesamt Bestand am 1.1.2022 - 8 8 Erfolgsneutrale Zuführungen - 0 0 Erfolgswirksame Auflösungen - - 5 - 5 Bestand am 31.12.2022 - 3 3 Erfolgsneutrale Zuführungen - 14 14 Erfolgswirksame Auflösungen - - 5 - 5 Bestand am 31.12.2023 - 13 13 b) Zu Amortised Cost bilanzierte Finanzinstrumente Für Finanzinstrumente, die in der Bilanz nicht zum Fair Value anzusetzen sind, sind gemäß IFRS 7 zusätzlich Fair Values anzugeben, deren Bewertungsmethodik nachfolgend dargestellt wird. Der Nominalwert täglich fälliger Finanzinstrumente wird als deren Fair Value angesehen. Für Kredite stehen keine unmittelbaren Marktpreise zur Verfügung. Bei Krediten kommt daher ein sogenanntes Discounted-Cashflow (DCF)-Modell zur Anwendung. Die Diskontierung der Cashflows erfolgt mit dem risikolosen Zins unter Berücksichtigung von Aufschlägen für Risikokosten, Refinanzierungskosten, Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten. Der risikolose Zins bestimmt sich aus fristen- und währungskongruenten Swap-Sätzen (Swapkurve). Diese sind in der Regel aus externen Daten ableitbar. Zusätzlich wird ein Aufschlag in Form einer Kalibrierungskonstante inklusive Gewinnmarge berücksichtigt. Die Gewinnmarge ist bei der Modellbewertung von Krediten so zu berücksichtigen, dass der Fair Value im Zugangszeitpunkt dem Auszahlungsbetrag entspricht. Für wesentliche Banken und Firmenkunden sind Daten zu deren Kreditrisikokosten in Form von Credit Spreads verfügbar. Für die in der IFRS 9-Kategorie Amortised Cost bilanzierten Wertpapiere wird der Fair Value, sofern ein aktiver Markt vorliegt, auf Basis verfügbarer Marktpreise ermittelt (Level 1). Andernfalls sind für die Ermittlung der Fair Values anerkannte Bewertungsmethoden heranzuziehen. Im Wesentlichen wird ein Asset-Swap-Pricing-Modell für die Bewertung genutzt. Die hierfür verwendeten Parameter umfassen Zinsstrukturkurven sowie Asset-Swap-Spreads vergleichbarer Benchmarkinstrumente. Bei Einlagen wird für die Fair-Value-Ermittlung grundsätzlich ein DCF-Modell genutzt, da üblicherweise keine Marktdaten verfügbar sind. Neben der Zinskurve werden zusätzlich das eigene Kreditrisiko (Own Credit Spread) sowie ein Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Für die Bewertung von Verbindlichkeiten sind keine Credit Spreads zu den jeweiligen Kontrahenten heranzuziehen. Den Fair Value für begebene Schuldverschreibungen ermitteln wir auf Basis verfügbarer Marktpreise. Sind keine Preise erhältlich, werden die Fair Values durch das Discounted-Cashflow-Modell ermittelt. Bei der Bewertung werden verschiedene Faktoren, unter anderem die aktuellen Marktzinsen und das eigene Kreditrating, berücksichtigt. Für die vorangegangenen Erläuterungen gilt jeweils, dass bei Verwendung von verfügbaren Marktpreisen eine Einordnung in Level 1 vorzunehmen ist. Ansonsten wird in Abhängigkeit von den verwendeten Eingangsparametern (beobachtbar oder nicht beobachtbar) eine Einstufung in Level 2 oder Level 3 vorgenommen. scrollen 31.12.2023 | Mrd. € Fair Value Buchwert Differenz Level 1 Level 2 Level 3 Aktiva 381,7 389,5 - 7,8 10,4 125,0 246,3 Kassenbestand und Sichtguthaben 93,1 93,1 - - 93,1 - Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 288,6 298,7 - 10,1 10,4 31,9 246,3 Darlehen und Forderungen 260,6 268,9 - 8,4 - 16,8 243,8 Verbriefte Schuldinstrumente 28,0 29,8 - 1,8 10,4 15,1 2,5 Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges - - 2,3 2,3 - - - Passiva 419,9 416,5 3,4 20,2 396,7 2,9 Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost 419,9 419,8 0,0 20,2 396,7 2,9 Einlagen 379,1 379,3 - 0,2 - 377,2 1,9 Begebene Schuldverschreibungen 40,8 40,5 0,3 20,2 19,6 0,9 Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges - - 3,3 3,3 - - - scrollen 31.12.2022 | Mrd. € Fair Value Buchwert Differenz Level 1 Level 2 Level 3 Aktiva 353,5 367,5 - 14,0 9,3 105,3 238,9 Kassenbestand und Sichtguthaben 75,2 75,2 - - 75,2 - Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 278,3 296,2 - 17,9 9,3 30,1 238,9 Darlehen und Forderungen 251,8 267,4 - 15,7 - 16,9 234,9 Verbriefte Schuldinstrumente 26,5 28,8 - 2,3 9,3 13,2 4,1 Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges - - 3,9 3,9 - - - Passiva 389,9 385,5 4,4 24,9 363,0 2,0 Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost 389,9 390,4 - 0,5 24,9 363,0 2,0 Einlagen 352,1 352,4 - 0,3 - 351,4 0,7 Begebene Schuldverschreibungen 37,8 38,0 - 0,1 24,9 11,5 1,4 Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges - - 4,8 4,8 - - - (36) Angaben zur Saldierung von Finanzinstrumenten Nachfolgend stellen wir die Überleitung der Bruttobeträge vor Saldierung zu den Nettobeträgen nach Saldierung sowie die Beträge für bestehende Saldierungsrechte, die nicht den bilanziellen Saldierungskriterien genügen, getrennt für alle bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die scrollen ― gemäß IAS 32.42 bereits saldiert werden (Finanzinstrumente I), und ― die einer durchsetzbaren zweiseitigen Aufrechnungsvereinbarung (Master Netting Agreement) oder einer ähnlichen Vereinbarung unterliegen, jedoch nicht bilanziell verrechnet werden (Finanzinstrumente II). Für die Aufrechnungsvereinbarungen schließen wir Rahmenverträge mit unseren Geschäftspartnern ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multicurrency Cross Border; deutscher Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger Aufrechnungsvereinbarungen können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet werden. Im Rahmen dieses Netting-Prozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner (Close-out-Netting). Diese Aufrechnungsvereinbarungen ermöglichen jedoch kein bilanzielles Netting nach IAS 32.42, da eine laufende Erfüllung der Kontrakte auf Nettobasis, die unter das jeweilige Master Agreement fallen, nicht gegeben ist. Die Verwertung von Sicherheiten für Geschäfte, die unter einen Rahmenvertrag fallen, ist ebenfalls erst mit Ausfall der Gegenpartei im Rahmen des Close-out-Netting möglich. Saldierungen nehmen wir für Forderungen und Verbindlichkeiten aus echten Pensionsgeschäften (Reverse Repos und Repos) der Kategorien Amortised Cost, Mandatorily Fair Value P&L und Fair Value Option mit zentralen und bilateralen Kontrahenten vor, sofern sie die gleiche Laufzeit haben. OTC-Derivate mit Kunden und Eigenbestände, die gecleart werden, werden ebenso saldiert ausgewiesen. scrollen Aktiva | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Reverse Repos Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten Reverse Repos Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten Bruttobetrag der Finanzinstrumente 88.497 132.352 52.921 159.435 Nicht nettingfähige Buchwerte 27.357 1.666 17.071 2.764 a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II 61.140 130.686 35.850 156.671 b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I 1 43.863 110.369 25.490 131.387 c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) 17.276 20.317 10.360 25.284 d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32.42 nicht oder nur zum Teil erfüllen 2 6.400 12.393 2.117 11.479 Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind 3 Unbare Sicherheiten 4 8.463 2 2.376 5 Barsicherheiten 2.006 4.102 4.541 5.212 e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) 407 3.820 1.326 8.588 f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten - 14 751 21 g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) 407 3.805 575 8.567 1 Davon entfallen für Positive Marktwerte 7136 Mio. Euro (Vorjahr: 11990 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen. 2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. 3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten. 4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos). scrollen Passiva | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Repos Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten Repos Negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten Bruttobetrag der Finanzinstrumente 75.160 129.069 45.875 157.678 Nicht nettingfähige Buchwerte 14.811 1.019 12.601 2.024 a) Bruttobetrag der Finanzinstrumente I und II 60.349 128.050 33.274 155.655 b) Bilanziell genetteter Betrag für Finanzinstrumente I 1 43.863 109.079 25.490 131.250 c) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = a) - b) 16.486 18.971 7.784 24.405 d) Master Agreements, die nicht bereits in b) berücksichtigt sind Betrag der Finanzinstrumente II, die die Kriterien nach IAS 32.42 nicht oder nur zum Teil erfüllen 2 6.400 12.393 2.117 11.479 Fair Value der auf Finanzinstrumente I und II entfallenden finanziellen Sicherheiten, die nicht bereits in b) enthalten sind 3 Unbare Sicherheiten 4 - - 634 - Barsicherheiten 144 4.325 2.591 4.873 e) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = c) - d) 9.942 2.253 2.442 8.053 f) Fair Value der auf Finanzinstrumente I entfallenden Sicherheiten mit zentralen Kontrahenten 9.535 44 1.868 131 g) Nettobetrag der Finanzinstrumente I und II = e) - f) 407 2.209 574 7.922 1 Davon entfallen für Negative Marktwerte 8426 Mio. Euro (Vorjahr: 12127 Mio. Euro) auf Ausgleichszahlungen. 2 Kleinerer Betrag aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. 3 Ohne Rückgabeverpflichtungen oder -rechte aus der Übertragung von Sicherheiten. 4 Einschließlich nicht bilanzierter Finanzinstrumente (zum Beispiel Wertpapiersicherheiten aus Repos). (37) Fristigkeiten der Vermögenswerte und Schulden (einschließlich finanzieller Verpflichtungen) Nachfolgend nehmen wir die Einordnung aller Vermögenswerte und Schulden (mit Ausnahme positiver und negativer Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente) in kurzfristig und langfristig vor. Als kurzfristig definieren wir die Restlaufzeit beziehungsweise den Zeitpunkt der voraussichtlichen Realisierung oder Erfüllung, wenn zwischen dem Abschlussstichtag und dem Fälligkeitstermin weniger als ein Jahr liegt. Finanzinstrumente ohne vertragliche Fälligkeiten, der Posten Kassenbestand und Sichtguthaben, Vermögenswerte und Schulden, die zur Veräußerung gehalten werden, sowie tatsächliche Ertragsteuern stufen wir grundsätzlich als kurzfristig ein. Die Bilanzposten Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen, Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und latente Ertragsteuern ordnen wir dagegen grundsätzlich als langfristig ein. Für die Aufgliederung der Sonstigen Aktiva und Sonstigen Passiva nehmen wir eine Einschätzung für die wesentlichen Posten vor. Für die Einordnung der Fälligkeiten der wesentlichen Arten von Rückstellungen verweisen wir auf unsere Ausführungen in Note 54. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Kurzfristig Langfristig Kurzfristig Langfristig Kassenbestand und Sichtguthaben 93.126 - 75.233 - Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 83.625 215.064 82.416 213.776 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 7.455 32.688 7.220 27.668 Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L 36.746 11.613 25.393 4.519 Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 23.520 4.814 28.992 4.582 Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen - 142 - 182 Immaterielle Vermögenswerte - 1.394 - 1.289 Sachanlagen - 2.352 - 2.426 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien - 53 - 57 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 62 - 156 - Tatsächliche Ertragsteueransprüche 138 - 178 - Latente Ertragsteueransprüche - 2.505 - 3.113 Sonstige Aktivposten 234 138 - 1.587 87 Gesamt 244.906 270.763 218.001 257.699 Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost 360.505 59.304 328.564 61.821 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option 29.452 7.489 20.147 4.871 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 17.821 1.107 23.613 1.146 Rückstellungen 2.895 657 2.959 520 Tatsächliche Ertragsteuerschulden 535 - 826 - Latente Ertragsteuerschulden - 3 - 6 Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen - - - - Sonstige Passivposten 1.153 135 - 1.252 161 Gesamt 412.361 68.696 374.856 68.526 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4). In der Restlaufzeitengliederung stellen wir die Restlaufzeiten für nicht derivative finanzielle Verpflichtungen dar, für die vertragliche Laufzeiten vorliegen. Die Werte sind auf Basis undiskontierter Cashflows dargestellt, daher ist eine Abstimmung mit den Bilanzwerten grundsätzlich nicht möglich. Für derivative Verpflichtungen Held for Trading erfolgt die Darstellung im kürzesten Laufzeitband. Für die Negativen Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten erfolgt die Darstellung auf Basis der Fair Values im Laufzeitband der Fälligkeiten. Als Restlaufzeit wird der Zeitraum zwischen Bilanzstichtag und der vertraglichen Fälligkeit der Finanzinstrumente angesehen. Die Steuerung der Liquiditätsrisiken stellen wir im Konzernrisikobericht des Konzernlageberichts im Kapitel Liquiditätsrisiken dar. scrollen 31.12.2023 Restlaufzeiten Mio. € bis drei Monate drei Monate bis ein Jahr ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost 338.801 24.840 43.973 23.665 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option 28.750 1.189 2.459 9.377 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 1.098 729 210 - Derivate - Held for Trading 16.890 - - - Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 4 26 210 2.860 Finanzgarantien 3.093 - - - Unwiderrufliche Kreditzusagen 80.483 - - - Leasingverbindlichkeiten 105 233 880 543 Gesamt 469.223 27.017 47.732 36.445 scrollen 31.12.2022 Restlaufzeiten Mio. € bis drei Monate drei Monate bis ein Jahr ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost 299.447 31.625 46.568 25.818 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option 19.583 667 1.376 8.243 Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 976 264 202 - Derivate - Held for Trading 23.316 - - - Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 1 8 390 2.714 Finanzgarantien 2.435 - - - Unwiderrufliche Kreditzusagen 80.511 - - - Leasingverbindlichkeiten 94 254 920 553 Gesamt 426.364 32.818 49.457 37.329 (38) Übertragene finanzielle Vermögenswerte sowie Sicherheitenübertragung für eigene Verbindlichkeiten Repos sind Kombinationen aus Kassakäufen oder -verkäufen von Wertpapieren mit gleichzeitigem Verkauf oder Rückkauf auf Termin mit demselben Kontrahenten. Die bei Repo-Geschäften in Pension gegebenen Wertpapiere (Kassaverkauf) werden in der Konzernbilanz weiterhin als Wertpapierbestand jeweils entsprechend der zugrundeliegenden Kategorie bilanziert und bewertet. Eine Ausbuchung der Wertpapiere erfolgt nicht, da wir alle mit dem Eigentum am Pensionsgegenstand verbundenen Chancen und Risiken zurückbehalten. Für die übertragenen, aber nicht ausgebuchten finanziellen Vermögenswerte bestehen insofern die gleichen Risiken und Chancen wie für die nicht übertragenen finanziellen Vermögenswerte. Wertpapierleihgeschäfte schließen wir mit Kreditinstituten und Kunden ab, um der Erfüllung von Lieferverpflichtungen nachzukommen oder Wertpapierpensionsgeschäfte tätigen zu können. Diese Geschäfte bilanzieren wir analog dem Ausweis von Wertpapieren aus echten Pensionsgeschäften. Dabei verbleiben verliehene Wertpapiere weiterhin in unserem Wertpapierbestand und werden nach den Regeln des IFRS 9 kategorisiert und bewertet. Entliehene Wertpapiere werden nicht bilanziert und auch nicht bewertet. Im Rahmen von Wertpapierleihgeschäften kann das Bonitätsrisiko des Kontrahenten durch die Stellung von Sicherheiten unter anderem in Form von Liquidität vermieden werden. Die Stellung von Sicherheiten für ein Leihgeschäft wird als "Cash-Collateral Out" (gezahlte Sicherheitsleistung) und der Erhalt von Sicherheiten als "Cash-Collateral In" (erhaltene Sicherheitsleistungen) bezeichnet. Darüber hinaus werden Cash-Collaterals im Zusammenhang mit Derivaten als Sicherheiten hinterlegt oder hereingenommen. Folgende Vermögenswerte wurden als Sicherheiten für Verbindlichkeiten gestellt: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Eigene Vermögenswerte 44.028 44.896 - 1,9 Darlehen und Forderungen 20.573 26.391 - 22,0 darunter: Barsicherheiten aus OTC-Geschäften 5.231 5.938 - 11,9 Verbriefte Schuldinstrumente 23.280 18.476 26,0 Eigenkapitalinstrumente 175 29 . Weiterverpfändete Sicherheiten 63.446 37.630 68,6 Wertpapierleihgeschäfte 3.645 1.657 . Sicherheiten für Repo-Geschäfte 58.023 32.629 77,8 Zertifikategeschäfte - - . Variation margin 1.779 2.031 - 12,4 Zentralbankgeschäfte (ohne Repogeschäfte) - effektive Inanspruchnahmen - 1.314 . Gesamt 107.474 82.527 30,2 Für Eigenkapitalinstrumente von 114 Mio. Euro (Vorjahr: Die vom Commerzbank-Konzern als Sicherheit gestellten 12 Mio. Euro) und für Verbriefte Schuldinstrumente von Vermögenswerte entfallen auf folgende eigene Verbindlichkeiten: 18297 Mio. Euro (Vorjahr: 10875 Mio. Euro) bestehen keine Restriktionen. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Derivate/Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 7.972 8.914 - 10,6 Einlagen 49.515 49.498 0,0 Begebene Schuldverschreibungen - - . Rückgabeverpflichtungen aus Wertpapierleihgeschäften 8.040 3.842 . Gesamt 65.527 62.254 5,3 (39) Erhaltene Sicherheiten Die zum Fair Value bewerteten erhaltenen Sicherheiten, für die das Recht besteht, diese ohne Ausfall des Sicherungsgebers weiter zu veräußern oder zu verpfänden beinhalten im Wesentlichen Repo-Geschäfte und Wertpapierleihgeschäfte und stellten sich wie folgt dar: scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Gesamtbetrag der erhaltenen Sicherheiten 101.025 59.556 69,6 darunter: weiterveräußert oder weiterverpfändet 64.798 39.271 65,0 (40) Übertragene, nicht ausgebuchte finanzielle Vermögenswerte (Eigenbestand) Die übertragenen, nicht ausgebuchten finanziellen Vermögenswerte des Eigenbestandes setzen sich aus Reverse-Repo-Geschäften und Wertpapierleihgeschäften zusammen und stellten sich wie folgt dar: scrollen 31.12.2023 Mio. € Held for Trading Mandatorily Fair Value P&L Fair Value OCI Amortised Cost Buchwerte der übertragenen Wertpapiere 1.551 - 9.283 3.435 Buchwerte der zugehörigen Verbindlichkeiten 1.363 - 9.048 3.896 Fair Value der übertragenen Wertpapiere 1.551 - 9.283 4.042 Fair Value der zugehörigen Verbindlichkeiten 1.363 - 9.048 3.896 Nettoposition 188 - 234 - 462 scrollen 31.12.2022 Mio € Held for Trading Mandatorily Fair Value P&L Fair Value OCI Amortised Cost Buchwerte der übertragenen Wertpapiere 1.308 - 4.929 2.898 Buchwerte der zugehörigen Verbindlichkeiten 1.426 - 5.233 3.099 Fair Value der übertragenen Wertpapiere 1.308 - 4.929 3.052 Fair Value der zugehörigen Verbindlichkeiten 1.426 - 5.233 3.099 Nettoposition - 118 - - 303 - 201 Derivate und Sicherungsbeziehungen (41) Derivate Bei einem Derivat handelt es sich um ein Finanzinstrument, dessen Wert von einem sogenannten Basiswert abhängt. Dieser Basiswert kann beispielsweise ein Zinssatz, ein Warenpreis, ein Aktien-, Währungs- oder Anleihekurs sein. Dabei erfordert das Finanzinstrument keine oder, im Vergleich zu anderen Vertragsformen mit ähnlicher Reaktion auf Marktbedingungsänderungen, nur geringe Anschaffungskosten. Der Ausgleich erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bei dem größten Teil der Derivatetransaktionen handelt es sich um OTC-Derivate, bei denen Nominalbetrag, Laufzeit und Preis jeweils individuell zwischen der Bank und ihren Kontrahenten ausgehandelt werden. Die Bank schließt Derivate jedoch auch an regulierten Börsen ab. Es handelt sich hier um standardisierte Kontrakte mit standardisierten Nominalbeträgen und Erfüllungsterminen. Dabei gibt der Nominalbetrag das von der Bank gehandelte Geschäftsvolumen an. Die positiven beziehungsweise negativen Marktwerte sind dagegen die Aufwendungen, die der Bank beziehungsweise den Kontrahenten für den Ersatz der ursprünglich geschlossenen Kontrakte durch wirtschaftlich gleichwertige Geschäfte entstehen würden. Ein positiver Marktwert gibt damit aus Sicht der Bank das maximale potenzielle kontrahentenbezogene Adressenausfallrisiko an, das am Bilanzstichtag aus derivativen Geschäften bestanden hat. Zur Minimierung (Reduzierung) sowohl des ökonomischen als auch des regulatorischen Kreditrisikos aus diesen Instrumenten schließen wir Rahmenverträge (zweiseitige Aufrechnungsvereinbarungen) mit unseren Geschäftspartnern ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multicurrency Cross Border deutscher Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger zweiseitiger Aufrechnungsvereinbarungen können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet sowie die regulatorischen Zuschläge für zukünftige Risiken (Addons) dieser Produkte verringert werden. Im Rahmen dieses Nettingprozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner (Close-out-Netting). Sowohl für die regulatorischen Meldungen als auch für die interne Messung und Überwachung unserer Kreditengagements setzen wir derartige risikoreduzierende Techniken nur dann ein, wenn wir sie bei Insolvenz des Geschäftspartners in der jeweiligen Jurisdiktion auch für durchsetzbar halten. Zur Prüfung der Durchsetzbarkeit nutzen wir die von verschiedenen internationalen Kanzleien hierfür erstellten Rechtsgutachten. Analog zu den Rahmenverträgen gehen wir mit unseren Geschäftspartnern auch Sicherheitenvereinbarungen ein (zum Beispiel Besicherungsanhang für Finanztermingeschäfte Credit Support Annex), um die sich nach Netting ergebende Nettoforderung/-verbindlichkeit abzusichern (Erhalt oder Stellung von Sicherheiten). Dieses Sicherheitenmanagement führt in der Regel zur Kreditrisikominderung durch zeitnahe (meist tägliche oder wöchentliche) Bewertung und Anpassung der Kundenengagements. Die vorgenannten Aufrechnungsvereinbarungen erfüllen die Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32.42 nicht, da Close-out-Netting den Ausfall der Gegenpartei bedingt. Eine laufende Nettoerfüllung ist somit für bilateral abgeschlossene Derivate vertraglich nicht intendiert. Der Gesamteffekt der bilanziellen Saldierung von OTC-Derivaten mit Kunden und Derivaten im Eigenbestand, die gecleart werden, betrug zum 31. Dezember 2023 insgesamt 117505 Mio. Euro (Vorjahr: 143376 Mio. Euro). Auf der Aktivseite entfielen davon auf positive Marktwerte 110369 Mio. Euro (Vorjahr: 131387 Mio. Euro) und auf Forderungen aus Ausgleichszahlungen 7136 Mio. Euro (Vorjahr: 11990 Mio. Euro). Das passivische Netting betraf negative Marktwerte mit 109079 Mio. Euro (Vorjahr: 131250 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen mit 8426 Mio. Euro (Vorjahr: 12127 Mio. Euro). Das Volumen, bei dem der Commerzbank-Konzern als Sicherungsnehmer (Käufer) beziehungsweise als Sicherungsgeber (Verkäufer) auftritt, belief sich zum Bilanzstichtag auf 10037 Mio. Euro (Vorjahr: 11967 Mio. Euro) beziehungsweise 6003 Mio. Euro (Vorjahr: 7742 Mio. Euro). Diese dem Transfer von Kreditrisiken dienenden Produkte werden von uns sowohl im Handelsbereich zur Arbitrage als auch im Anlagebereich zur Diversifikation unserer Kreditportfolios eingesetzt. (42) Sicherungsbeziehungen Die Commerzbank wendet zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) die Regeln des IFRS 9 an. Für das Portfolio Fair Value Hedge Accounting für Zinsrisiken gilt weiterhin der IAS 39, da es bisher noch keine verpflichtenden Vorgaben aus dem IASB-Projekt "Dynamic Risk Management" gibt. IAS 39 und IFRS 9 beinhalten umfassende Regelungen für die bilanzielle Abbildung von Sicherungszusammenhängen, sofern die Sicherungsinstrumente (insbesondere Derivate) nachweislich zur Absicherung von Risiken aus Nichthandelsgeschäften (Grundgeschäften) eingesetzt werden. Dabei werden drei Formen des Hedge Accountings angewendet: scrollen ― Fair Value Hedge Accounting: IAS 39 und IFRS 9 sehen die Anwendung des Hedge Accountings zur Vermeidung einseitiger Ergebniseffekte für Derivate vor, die der Absicherung von Finanzinstrumenten der Bewertungsklassen AC (Amortised Cost) und FVOCI (Fair Value through Other Comprehensive Income) gegen ein oder mehrere festgelegte Risiken dienen. Einem Marktzinsrisiko beziehungsweise Zinsänderungsrisiko unterliegen insbesondere die Emissions- und Kreditgeschäfte des Konzerns und die Wertpapierbestände der Liquiditätssteuerung sowie des Anlagebestandes, sofern es sich um festverzinsliche Papiere handelt. Zur Absicherung dieser Risiken werden vor allem Zinsswaps verwendet. Darüber hinaus werden Swaptions, Inflation-Swaps, Forwards und im geringen Umfang andere strukturierte Derivate eingesetzt. Die zur Absicherung eingesetzten derivativen Finanzinstrumente werden erfolgswirksam zum Fair Value als Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten bilanziert. Für den gesicherten Vermögenswert beziehungsweise die gesicherte Verbindlichkeit sind die aus dem gesicherten Risiko resultierenden gegenläufigen Fair-Value-Änderungen ebenfalls bilanziell zu erfassen. Die gegenläufigen Bewertungsänderungen aus den Sicherungsinstrumenten sowie aus den gesicherten Grundgeschäften werden erfolgswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung als Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen erfasst. Der Teil der Fair Value-Änderungen gesicherter Grundgeschäfte, der nicht dem abgesicherten Risiko zuzurechnen ist, wird entsprechend den Regeln der zugehörigen Bewertungskategorie behandelt. Fair Value Hedge Accounting kann entweder als Micro Fair Value Hedge oder als Portfolio Fair Value Hedge für Zinsrisiken ausgestaltet werden. ― Beim Micro Fair Value Hedge wird ein Grundgeschäft mit einem oder mehreren Sicherungsgeschäften in einer Sicherungsbeziehung verknüpft. Die Buchwerte der Grundgeschäfte werden im Falle von Fair-Value-Änderungen, die dem abgesicherten Risiko zuzuordnen sind, erfolgswirksam angepasst. ― Beim Portfolio Fair Value Hedge wird die Absicherung von Zinsrisiken auf Portfolioebene abgebildet. Abgesichert werden nicht einzelne Geschäfte oder Gruppen von Geschäften mit ähnlicher Risikostruktur, sondern ein Betrag von Grundgeschäften gegliedert nach Laufzeitbändern entsprechend den erwarteten Rückzahlungs- und Zinsanpassungsterminen in einem Portfolio. Portfolios können nur Aktiva, nur Passiva oder beides enthalten. Bei dieser bilanziellen Abbildung von Sicherungszusammenhängen werden die Wertänderungen der Grundgeschäfte als separater Aktiv- beziehungsweise Passivposten in der Bilanz erfasst. ― Cashflow-Hedge Accounting: Auch die Anwendung von Cashflow-Hedge Accounting dient der Vermeidung einseitiger Ergebniseffekte für Derivate, die zur Absicherung gegen das Risiko einer Veränderung künftiger Zahlungsströme aus Grundgeschäften eingesetzt werden. Zur Absicherung dieser Zahlungsströme werden im Wesentlichen Zinsswaps verwendet. Im Rahmen von Cashflow-Hedge Accounting eingesetzte Derivate werden zum Fair Value bilanziert. Das Bewertungsergebnis wird, sofern effektiv, erfolgsneutral nach Berücksichtigung latenter Steuern in der Rücklage aus Cashflow-Hedges im Eigenkapital erfasst. Der ineffektive Teil wird hingegen ergebniswirksam als Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen ausgewiesen. Für die den gesicherten Zahlungsströmen zugrunde liegenden Geschäfte ändern sich die oben beschriebenen allgemeinen Bilanzierungsregeln nicht. ― Net Investment Hedge Accounting: Durch die Anwendung des Net Investment Hedge Accountings werden Ergebniseffekte aus Fremdwährungssicherungsgeschäften vermieden, soweit diese zur Absicherung einer Nettoinvestition in Fremdwährung dienen. Die Anwendung der Regeln des Hedge Accountings ist an eine Reihe von Bedingungen gebunden. Diese beziehen sich insbesondere auf die Dokumentation des Sicherungszusammenhangs sowie auf die Wirksamkeit der Absicherungsmaßnahme. Die Sicherungsbeziehung muss ab dem Zeitpunkt ihrer Begründung nach IAS 39 / IFRS 9 dokumentiert werden. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Identifikation des Sicherungsinstruments und des gesicherten Grundgeschäfts sowie die Spezifikation des gesicherten Risikos und der Methodik zur Bestimmung der Effektivität des Sicherungszusammenhangs. Neben der Dokumentation verlangen IAS 39 und IFRS 9 für die Anwendung der Regelungen des Hedge Accountings den Nachweis eines effektiven Sicherungszusammenhangs während des gesamten Zeitraums der Sicherungsbeziehung. Unter Effektivität wird in diesem Zusammenhang das Verhältnis der aus dem gesicherten Grundgeschäft resultierenden Änderungen des Fair Values beziehungsweise des Zahlungsstroms zur gegenläufigen Änderung des Fair Values beziehungsweise des Zahlungsstroms aus dem Sicherungsinstrument verstanden. Wenn sich diese Änderungen fast vollständig ausgleichen, liegt eine hohe Effektivität vor. Der Effektivitätsnachweis verlangt, dass für eine Sicherungsbeziehung künftig eine hohe Effektivität erwartet werden kann (prospektive Effektivität). Für das nach den Regeln des IAS 39 fortgeführte Portfolio Hedge Accounting ist zudem nachzuweisen, dass die Sicherungsbeziehung während der Berichtsperiode hoch effektiv war (retrospektive Effektivität). Die Effektivität der nach IAS 39 fortgeführten Portfolio Fair Value Hedges muss sowohl prospektiv als auch retrospektiv innerhalb einer Bandbreite von 0,8 bis 1,25 liegen. Im Fair Value Hedge Accounting der Commerzbank sind Absicherungen gegen Zinsrisiken (Interest Rate Risk), Inflationsrisiken (Inflation Risk) und vollständige Marktwertrisiken (Full Fair Value Risk) abgebildet. Zinsrisiken entstehen dadurch, dass aktivische und passivische Bestände aus variablen und fixen Zahlungsströmen bestehen, die bei Zinsänderungen zu einem schwankenden Zinsergebnis führen. In der Commerzbank betrifft dies sowohl das kommerzielle Geschäft als auch Liquiditäts-, Anlage- und Emissionsportfolios. Das Zinsrisiko wird auf Basis einer aggregierten Netto-Zinsrisikoposition zentral in der Treasury Funktion der Commerzbank gesteuert. Dazu wird es täglich unter Nutzung eines internen Zinsverrechnungspreises (IZV) zur Treasury übertragen. Andere Marktwertbestandteile, wie Credit-Spread-/Margen- und Liquiditätskomponenten, sind nicht im IZV berücksichtigt. Die Zinsrisiko-Absicherung der Treasury erfolgt vorwiegend über einen Risikotransfer an den zentralen Swaphandel des Firmenkundensegmentes, wo die gebündelten Risiken durch externe Geschäfte geschlossen bzw. innerhalb von Limitvorgaben gehalten werden. Für bestimmte Bestände des Anlageportfolios erfolgt zusätzlich eine Inflationsrisikoabsicherung oder eine vollständige Absicherung der Marktwertrisiken mit Full Fair Value Hedges. Die Commerzbank wendet Micro Fair Value Hedge Accounting (MFVH) an, wenn die Treasury das Zins-, Inflations- oder Full Fair Value Risiko auch ökonomisch auf Mikroebene absichert. Grundsätzlich orientieren sich die Absicherungsverhältnisse innerhalb der Micro Fair Value Hedge Beziehungen an den ökonomischen Sicherungsbeziehungen. Für die verbleibende Zinsrisikoposition wird Portfolio Fair Value Hedge Accounting (PFVH) angewendet. Hierbei werden, basierend auf der Derivate Nettorisikoposition (NRP), externe Derivate ausgewählt, deren Marktwertänderungen mit den Marktwertänderungen - ebenfalls auf Basis der NRP - zugeordneter Grundgeschäftspositionen abgeglichen werden. Im Hedge Accounting für Zinsrisikoabsicherungen ist der Maßstab für das abzusichernde Risiko für Euro-Bestände (3-Monats-Euribor-Kurve). Für Bestände in den Währungen US-Dollar (USD), britisches Pfund (GBP), Schweizer Franken (CHF) und japanische Yen (JPY) wurde im Rahmen der IBOR Reform auf die jeweilige Overnight Index Swaps (OIS) Rate umgestellt. Für das Micro Fair Value Hedge Accounting wird ein zinsrisikobezogener Marktwert ermittelt, wobei die künftigen Zins- und Nominalzahlungen mit der definierten Zinskurve diskontiert werden. Beim Portfolio Fair Value Hedge Accounting werden die zukünftigen Zahlungsströme für das kommerzielle Geschäft vom internen Zinsverrechnungspreis (IZV) abgeleitet und ebenfalls mit der definierten Zinskurve diskontiert. Das Portfolio Fair Value Hedge Accounting der Commerzbank ist eng an der ökonomischen Zinsrisikosteuerung orientiert. Die abzusichernden Grundgeschäfte sind vorwiegend aus dem kommerziellen Geschäft der Bank abgeleitet und formen ein dynamisches Portfolio, welches sich in den einzelnen Laufzeitbändern fortlaufend durch Neugeschäfte oder das Abschmelzen des Gesamtbestandes in kürzere Laufzeitbänder ändert. Die Derivate-Nettorisikoposition generiert pro Laufzeitband entweder Zahler- oder Empfänger-Positionen, welchen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten der jeweiligen Laufzeitbänder zugeordnet werden. Die Portfolio-Hedge-Beziehungen sind im Regelfall für eine 2-Wochen Periode designiert. Danach erfolgt eine Schließung und Neudesignation auf Basis des geänderten Gesamtportfolios. Die Commerzbank wendet für die Effektivitätsmessung für Micro Fair Value Hedge Accounting das statistische Verfahren der Regressionsanalyse an, wobei die Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument für den prospektiven Effektivitätstest durch historische Simulationen ermittelt werden. Auch für Portfolio Fair Value Hedge Accounting kommt für den prospektiven Effektivitätstest die Regressionsanalyse zur Anwendung, während für den retrospektiven Effektivitätstest die Dollar-Offset-Methode genutzt wird. Innerhalb des Micro und Portfolio Fair Value Hedge Accountings der Commerzbank liegen die Ineffektivitätsursachen der Sicherungsbeziehungen vor allem in dem Risiko, welches in der Marktwertermittlung der Sicherungsinstrumente (überwiegend Zinsswaps) enthalten ist, in die Bestimmung der Grundgeschäftsmarktwerte aber nicht einfließen darf. Dies führt dazu, dass die Marktwertänderungen des jeweiligen Sicherungsgeschäftes nicht komplett durch die Marktwertänderungen des Grundgeschäfts ausgeglichen werden. Das in diesem Zusammenhang wesentlichste Risiko ist das Basisrisiko, insbesondere das Tenorbasisrisiko. Die Commerzbank hält ein Portfolio von Inflationsanleihen, begeben von Versorgungsunternehmen im Rahmen der UK Private Finance Initiative (PFI), deren Risikomanagement auf Veränderungen des Fair Value zielt, die aus Schwankungen von GBP Zinssätzen und impliziten Inflationserwartungen des UK Retail Price Index (UK RPI) resultieren. Das Risikomanagement basiert auf der Nutzung eines Portfolios einfacher Fixed-for-Float GBP Zinsswaps und einfacher Zero-Coupon Inflations-Swaps, jeweils grundsätzlich abgewickelt über das London Clearing House. Die primäre Sensitivität von Zero-Coupon Inflations-Swaps bezieht sich auf Schwankungen von UK RPI Swap-Sätzen, und sie werden zur Absicherung von Wertänderungen der Inflationsanleihen genutzt, die von Schwankungen in den Inflationserwartungen stammen. Jeder Inflations-Swap hat nur einen Zahlungsstrom bei Endfälligkeit. So wie sich die Inflationserwartungen nach oben oder unten bewegen, werden die erwarteten Zahlungsströme bei Endfälligkeit steigen beziehungsweise fallen, um die Wertänderungen in den Inflationsanleihen auszugleichen. Die Zinsswaps werden verwendet, um die Sensitivität der Inflationsanleihen gegenüber dem Zinsrisiko abzusichern, wobei die Zahlungszeitpunkte grundsätzlich mit denen der Inflationsanleihen während der Laufzeit übereinstimmen. Die Commerzbank wendet außerdem Cashflow Hedge Accounting an. Einerseits umfasst dies Derivate, mit denen die variablen Zahlungsströme aus einer Gruppe von gleichartigen Hypothekendarlehen in fixe Zahlungsströme getauscht werden. Zum anderen wird Cashflow Hedge Accounting für Cross Currency Swaps angewendet, welche zur Absicherung der Cashflows von variabel verzinslichen Hypothekenanleihen abgeschlossen wurden. Der prospektive und retrospektive Effektivitätstest erfolgt auf Basis der linearen Regression. Die Fair Value Änderungen der Grundgeschäfte werden mit Hilfe der Methode des "hypothetischen Derivats" ermittelt. Ineffektivität entsteht im Wesentlichen aus Fair Value Adjustments (Credit und Debit Valuation Adjustment), die nur im Sicherungsgeschäft berücksichtigt werden. Die Commerzbank wendet zudem das Net Investment Hedge Accounting zur Vermeidung von Währungseffekten aus Investitionen in Schiffsgesellschaften an. Der effektive Teil des Bewertungsergebnisses wird nach Berücksichtigung latenter Steuern erfolgsneutral in der Währungsrücklage im Eigenkapital erfasst. Positive und negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten In diesen Posten werden die Marktwerte von Derivaten ausgewiesen, die zur Absicherung von Grundgeschäften gegen Zinsänderungsrisiken eingesetzt werden. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Positive Marktwerte Negative Marktwerte Nominalbetrag Positive Marktwerte Negative Marktwerte Nominalbetrag Micro Fair Value Hedge Accounting 1.310 3.017 103.408 1.468 2.904 98.585 Zinsswaps 3.771 3.307 92.740 4.252 4.148 88.099 Forward Geschäfte 222 20 2.835 457 - 2.835 Übrige 38 3.048 7.833 8 2.997 7.652 Netting - 2.720 - 3.358 - - 3.250 - 4.240 - Portfolio Fair Value Hedge Accounting 188 22 83.779 250 58 64.847 Zinsswaps 2.698 1.359 71.748 4.007 2.757 63.347 Übrige 18 3 12.030 - 2 1.500 Netting - 2.528 - 1.340 - - 3.757 - 2.701 - Cashflow Hedge Accounting 1 61 1.598 8 142 2.254 Zinsswaps 1 61 1.598 8 142 2.163 Übrige - - - 0 0 91 Net Investment Hedge - - - 4 9 141 Zinsswaps - - - - - - Übrige - - - 4 9 141 Gesamt 1.499 3.100 188.784 1.729 3.113 165.826 scrollen Nominalbeträge der Sicherungsinstrumente | Mrd. € 2023 2022 Veränd. In % Cashflow-Hedge Accounting Derivate 2 2 - 29,1 Bis drei Monate 0 0 0,4 Zinsswaps 0 0 18,3 Übrige - 0 . Mehr als drei Monate bis ein Jahr 1 1 1,6 Zinsswaps 1 1 6,5 Übrige - 0 . Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 1 2 - 42,4 Zinsswaps 1 2 - 40,7 Übrige - 0 . Mehr als fünf Jahre - - . Zinsswaps - - . Übrige - - . Micro Fair Value Hedge Accounting Derivate 103 99 4,9 Bis drei Monate 2 2 1,0 Zinsswaps 2 2 1,7 Forward Geschäfte 0 0 - 50,0 Übrige 0 0 . Mehr als drei Monate bis ein Jahr 7 8 - 10,3 Zinsswaps 6 7 - 13,7 Forward Geschäfte 0 1 - 23,0 Übrige 0 0 . Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 56 47 17,8 Zinsswaps 52 44 19,3 Forward Geschäfte 2 2 10,1 Übrige 1 2 - 13,4 Mehr als fünf Jahre 38 41 - 6,9 Zinsswaps 32 35 - 8,1 Forward Geschäfte - - . Übrige 6 6 0,5 Portfolio Fair Value Hedge Accounting Derivate 84 65 29,2 Bis drei Monate 15 3 . Mehr als drei Monate bis ein Jahr 24 7 . Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 21 26 - 20,6 Mehr als fünf Jahre 24 29 - 19,8 Net Investment Hedge - 0 . Bis drei Monate - - . Mehr als drei Monate bis ein Jahr - - . Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre - 0 . Mehr als fünf Jahre - - . Angaben zu Grundgeschäften aus Sicherungsbeziehungen zur Absicherung von Zins- und Fremdwährungsrisiken scrollen Buchwerte der Grundgeschäfte 2023 2022 Mio. € Mikro Fair Value Hedge Portfolio Fair Value Hedge Wertänderungen als Grundlage zur Messung der Unwirksamkeit für die Periode Mikro Fair Value Hedge Portfolio Fair Value Hedge Wertänderungen als Grundlage zur Messung der Unwirksamkeit für die Periode Aktiva - Buchwerte der Grundgeschäfte 43.502 29.254 2.759 38.033 28.935 - 9.594 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 19.276 29.254 1.773 19.233 28.935 - 7.509 Darlehen und Forderungen 3.848 29.254 1.084 4.327 28.935 - 5.478 Schuldinstrumente 15.429 - 689 14.906 - - 2.031 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 24.226 - 986 18.800 - - 2.085 Darlehen und Forderungen 593 - 5 136 - - 15 Schuldinstrumente 23.633 - 981 18.664 - - 2.070 Passiva - Buchwerte der Grundgeschäfte-Amortised Cost 42.962 38.990 2.487 38.856 57.730 - 10.069 Einlagen und Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 8.934 38.990 497 7.773 57.730 - 5.368 Begebene Schuldverschreibungen 34.028 - 1.990 31.084 - - 4.701 scrollen kumulierte Buchwertanpassungen | Mio. € 2023 2022 Mikro Fair Value Hedge Portfolio Fair Value Hedge Mikro Fair Value Hedge Portfolio Fair Value Hedge Aktiva - Kumulierter Betrag der Buchwertanpassungen - 733 - 2.305 - 2.294 - 3.935 aktiver Sicherungsbeziehungen - 965 - 2.305 - 2.538 - 3.935 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 87 n/a - 341 n/a Darlehen und Forderungen 158 n/a 15 n/a Verbriefte Schuldinstrumente - 71 n/a - 356 n/a Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI - 1.053 n/a - 2.197 n/a Darlehen und Forderungen - 11 n/a - 10 n/a Verbriefte Schuldinstrumente - 1.042 n/a - 2.187 n/a inaktiver Sicherungsbeziehungen 232 n/a 244 n/a Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 235 n/a 249 n/a Darlehen und Forderungen - 13 n/a 4 n/a Verbriefte Schuldinstrumente 248 n/a 245 n/a Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI - 3 n/a - 5 n/a Darlehen und Forderungen - n/a - n/a Verbriefte Schuldinstrumente - 3 n/a - 5 n/a Passiva - Kumulierter Betrag der Buchwertanpassungen 982 3.311 2.605 4.840 aktiver Sicherungsbeziehungen 1.041 3.311 2.677 4.840 Einlagen und Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten - 376 n/a - 28 n/a Begebene Schuldverschreibungen 1.417 n/a 2.705 n/a inaktiver Sicherungsbeziehungen - 60 n/a - 72 n/a Einlagen und Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten - 47 n/a - 57 n/a Begebene Schuldverschreibungen - 13 n/a - 15 n/a Die Wertänderung von gegen Zinsänderungsrisiken gesicherten Grundgeschäften durch Cashflow Hedges betrug 61 Mio. Euro (Vorjahr: 161 Mio. Euro). Die Wertänderung von gegen Zins- bzw. Zins-/Fremdwährungsrisiken durch Cross Currency Swaps abgesicherte Grundgeschäfte Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges In diesen Posten erfassen wir die abgesicherten zinsinduzierten Wertänderungen auf aktivische beziehungsweise passivische Grundgeschäfte, für die Portfolio Fair Value Hedge Accounting angewendet wird. Ein ökonomisch gegenläufiger Betrag der betrug - 19 Mio. Euro für aktivische (Vorjahr: 13 Mio. Euro) und 29 Mio. Euro für passivische Grundgeschäfte (Vorjahr: 7 Mio. Euro). Sicherungsinstrumente wird auf der Aktivseite beziehungsweise Passivseite in den Marktwerten aus derivativen Sicherungsinstrumenten ausgewiesen. Angaben zu at-Equity-bewerteten Unternehmen (43) Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen scrollen Assoziierte Unternehmen Gemeinschaftsunternehmen Mio. € 2023 2022 2023 2022 Equity-Buchwert zum 1.1. 172 174 10 1 Anschaffungskosten zum 1.1. 109 109 10 17 Wechselkursveränderungen - 2 3 - - Zugänge - 3 1 - Abgänge - 12 - 5 - - Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - - - - Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - 6 - - - 7 Anschaffungskosten zum 31.12. 90 109 11 10 Zuschreibungen zum 1.1. 27 23 - - Zugänge - 4 - - Abgänge - 20 - - - Zuschreibungen zum 31.12. 6 27 - - Kumulierte Abschreibungen zum 1.1. 29 29 - - Wechselkursveränderungen - - - - Zugänge 16 - - - Abgänge - - - - Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - - - - Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - 23 - - - Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. 22 29 - - Kumulierte Veränderungen aus der 57 65 - 1 - 0 At-Equity-Bewertung Equity-Buchwert zum 31.12. 131 172 11 10 darunter: Anteile an Kreditinstituten 80 95 - - Bei den Anteilen an at-Equity-bewerteten Unternehmen handelt es sich um nicht strategische Beteiligungen des Commerzbank-Konzerns, die im Wesentlichen im Finanzdienstleistungssektor sowie im Leasing- und Immobiliengeschäft tätig sind. Die Angaben in dieser Note erfolgen aggregiert, und zwar jeweils für die assoziierten Unternehmen und für die Gemeinschaftsunternehmen. Eine vollständige Aufzählung aller at-Equity-bewerteten Unternehmen ist der Note 69 zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2023 sind 11 Mio. Euro (Vorjahr: 18 Mio. Euro) Dividenden von at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen geflossen. Von at-Equity-bewerteten Gemeinschaftsunternehmen flossen, wie auch im Vorjahr, keine Dividenden direkt oder indirekt an die Commerzbank Aktiengesellschaft. Sofern Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten von at-Equity-bewerteten Unternehmen oder aufgegebene Geschäftsbereiche bei at-Equity-bewerteten Unternehmen bestehen, ist der Commerzbank-Konzern in Höhe des jeweiligen Anteilsbesitzes daran beteiligt. Im Commerzbank-Konzern gibt es keine assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen, die für den Konzern von wesentlicher Bedeutung sind. Immaterielle Vermögenswerte (44) Sonstige immaterielle Vermögenswerte Unter den sonstigen immateriellen Vermögenswerten bilanzieren wir insbesondere erworbene und selbsterstellte Software sowie Kundenbeziehungen. Bei der Beurteilung, ob Entwicklungskosten selbst erstellter Software zu aktivieren sind, berücksichtigen wir neben der Wahrscheinlichkeit des künftigen Nutzenzuflusses vor allem die verlässliche Ermittlung der Herstellungskosten. Forschungskosten werden nicht aktiviert. Die Bilanzierung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Software und Kundenbeziehungen schreiben wir aufgrund ihrer begrenzten Nutzungsdauer linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer ab. scrollen Voraussichtliche Nutzungsdauer Jahre Software bis 10 Kundenbeziehungen bis 15 scrollen Kundenbeziehungen Selbst erstellte Software Erworbene Software und übrige immaterielle Vermögenswerte Mio. € 1 2023 2022 2023 2022 2023 2022 Buchwert zum 1.1. 10 11 1.057 994 222 237 Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. 957 957 3.833 3539 1.287 1.464 Wechselkursveränderungen - - 29 - 6 10 - 5 Zugänge - - 408 411 99 70 Abgänge 15 - 49 105 65 243 Umbuchungen in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - - - - - - Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - - 4 - 5 - 3 2 Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. 942 957 4.225 3.833 1.329 1.287 Kumulierte Abschreibungen zum 1.1. 947 946 2.777 2.545 1.065 1.226 Wechselkursveränderungen - - 11 - 2 7 - 4 Zugänge 6 2 327 333 79 84 darunter: außerplanmäßig 5 - 17 2 2 6 Abgänge 15 - 42 97 59 241 Umbuchungen in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - - - - - 0 - Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - - 1 - 2 - 4 - 1 Zuschreibungen 2 - - - - - - Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. 938 947 3.074 2.777 1.089 1.065 Buchwert zum 31.12. 4 10 1.151 1.057 240 222 1 Angepasste Werte. 2 Angepasste Darstellung. Materielle Vermögenswerte (45) Sachanlagen Die unter Sachanlagen ausgewiesenen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Wertminderungen nehmen wir in der Höhe vor, in der der Buchwert den höheren Wert aus Fair Value abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert des Vermögenswertes übersteigt. Sofern der Grund für eine in früheren Geschäftsjahren vorgenommene Wertminderung entfallen ist, werden die Vermögenswerte bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten zugeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer nehmen wir unter Beachtung der voraussichtlichen physischen Abnutzung, der technischen Veralterung sowie rechtlicher und vertraglicher Beschränkungen vor. Alle Sachanlagen werden linear im Wesentlichen über die folgenden Zeiträume abgeschrieben: scrollen Voraussichtliche Nutzungsdauer Jahre Gebäude 25-50 Betriebs- und Geschäftsausstattung 2-25 Leasinggegenstände (Operating Lease) 1-19 Nutzungsrechte 1-13 Anschaffungen geringwertiger Sachanlagen werden aus Wesentlichkeitsgründen direkt als Verwaltungsaufwendungen erfasst. Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen vereinnahmen wir in den Sonstigen Erträgen, Verluste weisen wir in den Sonstigen Aufwendungen aus. scrollen Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Leasinggegenstände (Operating Lease) Geschäftsausstattung Mio. € 2023 2022 2023 2022 2023 2022 Buchwert zum 1.1. 197 219 348 383 460 533 Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. 506 526 1.730 1788 1.054 1.166 Wechselkursveränderungen 3 - 2 20 - 12 - 22 55 Zugänge 1 0 106 83 68 21 Abgänge 30 19 197 136 227 23 Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - 9 - 1 10 - - 166 Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - 0 - 9 - 16 - 3 - - Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. 480 506 1.641 1.730 872 1.054 Kumulierte 309 307 1.381 1.406 594 634 Abschreibungen zum 1.1. Wechselkursveränderungen 1 - 1 13 - 10 - 17 35 Zugänge 8 10 90 101 56 67 darunter: außerplanmäßig 0 2 1 1 - - Abgänge 20 7 183 119 111 10 Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - 5 - 0 6 - - 84 Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - 0 - 5 - 16 - 3 - - Zuschreibungen 1 - - - - 39 47 Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. 299 309 1285 1381 483 594 Buchwert zum 31.12. 181 197 357 348 388 460 scrollen Nutzungsrechte Mio. € 2023 2022 Buchwert zum 1.1. 1.422 1.747 Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. 2.667 2.795 Wechselkursveränderungen 18 - 4 Zugänge 309 112 Abgänge 131 106 Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - - Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - 4 - 129 Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. 2.859 2.667 Kumulierte 1.246 1.048 Abschreibungen zum 1.1. Wechselkursveränderungen 7 - 2 Zugänge 283 338 darunter: außerplanmäßig - 0 - 0 Abgänge 101 101 Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis - 2 - 37 Zuschreibungen 1 - - Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. 1.433 1.246 Buchwert zum 31.12. 1.426 1.422 1 Angepasste Darstellung. Die Sachanlagen im Commerzbank-Konzern betrugen insgesamt 2352 Mio. Euro (Vorjahr: 2426 Mio. Euro). Davon wurden, wie auch im Vorjahr, keine Sachanlagen als Sicherheit verpfändet. Darüber hinaus gab es keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Verfügungsrechte. Die Umsetzung der "Strategie 2024" sah die Schließung von Filialen im Inland in den Jahren 2021 bis 2023 und von internationalen Standorten, sowie die Aufgabe von Immobilien (Nutzungsrechte), insbesondere am Standort Frankfurt am Main vor. Dies führt teilweise zu einer verkürzten Restnutzungsdauer der Nutzungsrechte sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung und somit zu erhöhten Abschreibungen, die sich im Wesentlichen auf die Geschäftsjahre 2021 und 2022 auswirkten. Dies stellte auch eine Schätzungsänderung hinsichtlich der Nutzungsdauer von abschreibungsfähigen Vermögenswerten dar und hat einen Effekt von 8 Mio. Euro (Vorjahr: 47 Mio. Euro). Die erhöhten Abschreibungen aus den Restrukturierungsmaßnahmen werden in den Restrukturierungsaufwendungen (siehe Note 20) ausgewiesen. (46) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (Investment Properties) sind solche Grundstücke und Gebäude zu verstehen, die zur Erzielung von Mieteinnahmen oder aus Gründen eines erwarteten Wertzuwachses gehalten werden. Der Commerzbank-Konzern weist unter anderem die im Rahmen der Sicherheitenverwertung erworbenen Immobilien (Rettungserwerbe) sowie Gebäude im Besitz des Commerzbank-Konzerns, die im Rahmen von Operating-Leasing-Verträgen vermietet werden als Finanzinvestition aus. Es handelt sich hauptsächlich um Gewerbeimmobilien. Die Bewertung erfolgt zum Zugangszeitpunkt gemäß IAS 40 mit den Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten unter Einbeziehung der direkt zurechenbaren Transaktionskosten. Bei einer Übertragung aufgrund einer Nutzungsänderung einer Immobilie aus den Sachanlagen in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien erfolgt die Bewertung zum Zugangszeitpunkt zum Fair Value. In der Folgebewertung werden die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien zum Fair Value bewertet. Die Ermittlung der Fair Values basiert jeweils auf Bewertungen von unabhängigen, qualifizierten Sachverständigen anhand aktueller Marktwerte. Die Bewertung gewerblich genutzter Objekte erfolgt in der Regel ertragswertorientiert; individuelle Wohnungsbauten werden üblicherweise sach- oder vergleichswertorientiert bewertet. Für die ertragswertorientierte Bewertung der Immobilien werden grundsätzlich ortsübliche Mieten mit Abschlägen für Bewirtschaftung, Akquisitionsmaßnahmen und Leerstand sowie Restnutzungsdauern und Bodenwerte herangezogen. Teilweise werden auch vertraglich vereinbarte Mieten zugrunde gelegt. Der ebenfalls in die Bewertung eingehende Liegenschaftszins berücksichtigt das Marktzinsniveau und das den Immobilien anhaftende Objekt- und Standortrisiko. Die wesentlichen am Markt beobachtbaren Parameter sind ortsübliche Mieten und Liegenschaftszinsen. Laufende Erträge und Aufwendungen weisen wir im Sonstigen Ergebnis aus. Veränderungen aus der Neubewertung durch die Änderung des Fair Values werden ebenfalls im Sonstigen Ergebnis erfolgswirksam berücksichtigt. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien von 53 Mio. Euro (Vorjahr: 57 Mio. Euro) sind der Fair-Value-Bewertungshierarchie Level 3 zugeordnet und entwickelten sich wie folgt: scrollen Mio. € 2023 2022 Buchwert zum 1.1. 57 41 Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. 171 50 Wechselkursveränderungen 2 - 0 Zugänge - 3 Abgänge - 1 Veränderungen Konsolidierungskreis - - Umbuchungen - 2 119 Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - - Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. 172 171 Kumulierte Veränderungen aus der Bewertung zum Fair Value - 119 - 114 Buchwert zum 31.12. 53 57 Im Berichtsjahr wurden, wie im Vorjahr, keine von den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien rettungshalber erworben. Im Geschäftsjahr 2022 wurde eine Immobilie aufgrund einer Nutzungsänderung vom Sachanlagevermögen in die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien übertragen. Es liegen weder Beschränkungen hinsichtlich der Weiterveräußerung vor noch gibt es Ankaufsverpflichtungen für Immobilien, die hier auszuweisen wären. Für die Sensitivitätsanalyse der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien greifen wir auf die länderspezifischen Mietindizes für Handel- und Büroimmobilien des vdp (Verband deutscher Pfandbriefbanken e. V.) für mindestens 18 Jahre zurück. Für die Berechnung der möglichen Wertänderung unserer Immobilien nutzen wir die auf dieser Basis ermittelte mittlere Schwankungsbreite. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (47) Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte, die in ihrem gegenwärtigen Zustand veräußert werden können und deren Veräußerung höchstwahrscheinlich ist, sind als zur Veräußerung bestimmt zu klassifizieren. Die entsprechenden Vermögenswerte sind mit ihrem Fair Value abzüglich Veräußerungskosten anzusetzen, sofern dieser niedriger als der Buchwert ist. Für verzinsliche und nicht verzinsliche Finanzinstrumente sowie für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien erfolgt jedoch nur eine Ausweisänderung nach IFRS 5 und somit eine Umgliederung in die entsprechenden Bilanzposten. Deren Bewertung erfolgt weiterhin nach IFRS 9 beziehungsweise IAS 40. Sollten aus der Bewertung gemäß IFRS 5 Wertminderungen resultieren, sind diese abhängig von der zugrunde liegenden Transaktion im entsprechenden Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung zu erfassen. Eine spätere Wertaufholung ist auf die Summe der vorher erfassten Wertminderungen begrenzt. Die laufenden Ergebnisse aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten erfassen wir grundsätzlich in den gleichen Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung wie ohne entsprechende Klassifizierung. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung in % Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost - - . Darlehen und Forderungen - - . Verbriefte Schuldinstrumente - - . Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI - - . Darlehen und Forderungen - - . Verbriefte Schuldinstrumente - - . Eigenkapitalinstrumente - - . Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L 62 75 - 17,1 Darlehen und Forderungen - - . Verbriefte Schuldinstrumente - - . Eigenkapitalinstrumente 62 75 - 17,1 Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading - - . Darlehen und Forderungen - - . Verbriefte Schuldinstrumente - - . Eigenkapitalinstrumente - - . Derivate - - . Immaterielle Vermögenswerte - - . Sachanlagen - 82 . Sonstige Aktivposten - - . Gesamt 62 156 - 60,5 Steueransprüche und Steuerschulden Tatsächliche Ertragsteueransprüche und -schulden werden anhand der steuerlichen Bestimmungen der jeweiligen Länder mit den aktuell gültigen Steuersätzen in der Höhe ermittelt, in der die Erstattung von der beziehungsweise die Zahlung an die jeweilige Steuerbehörde erwartet wird. Aktive und passive latente Steuern werden für Differenzen zwischen den IFRS-Buchwerten der Vermögenswerte oder Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet, soweit hieraus voraussichtlich zukünftige Ertragsteuerentlastungs- oder belastungseffekte resultieren (temporäre Unterschiede) und kein Ansatzverbot besteht. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auch für steuerliche Verlustvorträge sowie für noch nicht genutzte Steuergutschriften gebildet. Für die Bewertung der latenten Steuern sind die zum 31. Dezember 2023 bereits beschlossenen, bei Realisierung der Unterschiede anwendbaren Ertragsteuersätze maßgebend. Aktive latente Steuern auf steuerentlastende temporäre Differenzen, auf noch nicht genutzte steuerliche Verluste sowie auf noch nicht genutzte Steuergutschriften werden nur in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass in absehbarer Zukunft steuerliche Ergebnisse des gleichen Steuersubjektes und in Bezug auf die gleiche Steuerbehörde anfallen. Zur Begründung der Werthaltigkeit wird eine detaillierte steuerliche Ergebnisplanung für einen Zeitraum von fünf Jahren auf Basis der vom Vorstand verabschiedeten Mehrjahresplanung durchgeführt. Darüber hinaus ist ein Ansatz gerechtfertigt, wenn es wahrscheinlich ist, dass auch nach den fünf Jahren ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung steht. Die Bildung und Fortführung aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt - in Abhängigkeit von der Behandlung des zugrunde liegenden Sachverhaltes - entweder erfolgswirksam in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag oder erfolgsneutral im Eigenkapital. Die Ertragsteueraufwendungen beziehungsweise -erträge weisen wir in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung des Konzerns als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus. Latente Ertragsteueransprüche und -schulden werden saldiert, soweit ein Recht zur Aufrechnung tatsächlicher Ertragsteuern besteht und sich die aktiven und passiven latenten Steuern auf Ertragsteuern beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde für das gleiche Steuersubjekt erhoben werden. Die zu versteuernden temporären Differenzen im Zusammenhang mit Anteilen an Commerzbank-Konzerngesellschaften, für die keine wesentlichen latenten Ertragsteuerschulden passiviert wurden, betrugen 501 Mio. Euro (Vorjahr: 414 Mio. Euro). Eine Unterscheidung zwischen tatsächlichen und latenten Ertragsteueransprüchen sowie zwischen tatsächlichen und latenten Ertragsteuerschulden erfolgt in der Bilanz sowie in den Notes. (48) Ertragsteueransprüche scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Veränd. in % Tatsächliche Ertragsteueransprüche 138 178 - 22,3 in Deutschland 117 144 - 18,4 außerhalb Deutschlands 21 34 - 39,0 Latente Ertragsteueransprüche 2.505 3.113 - 19,5 erfolgswirksame Ertragsteueransprüche 2.413 2.929 - 17,6 erfolgsneutrale Ertragsteueransprüche 93 184 - 49,7 Gesamt 2.643 3.291 - 19,7 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4). Aktive latente Steuern bilden die potenziellen Ertragsteuerentlastungen aus temporären Unterschieden zwischen den Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz nach IFRS und den Steuerwerten nach lokalen steuerrechtlichen Vorschriften der Konzernunternehmen sowie zukünftige Ertragsteuerentlastungen aus steuerlichen Verlustvorträgen und noch nicht genutzten Steuergutschriften ab. Für folgende steuerliche Verlustvorträge wurden zum 31. Dezember 2023 aufgrund des zeitlich beschränkten Planungshorizonts und der dadurch bedingten nicht ausreichenden Wahrscheinlichkeit der Nutzung keine latenten Ertragsteueransprüche aktiviert beziehungsweise bestehende latente Ertragsteueransprüche wertberichtigt: scrollen Steuerliche Verlustvorträge | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Körperschaftsteuer/Corporation Tax/Federal Tax 7.095 7.859 - 9,7 Unbegrenzt vortragsfähig 4.813 5.042 - 4,5 Begrenzt vortragsfähig 1 2.281 2.817 - 19,0 darunter: Verfall in der Folgeperiode 67 436 - 84,5 Gewerbesteuer/Lokale Steuer 4.497 4.628 - 2,8 Unbegrenzt vortragsfähig 1.107 1.107 0,0 Begrenzt vortragsfähig 1 3.390 3.521 - 3,7 darunter: Verfall in der Folgeperiode - 6 . 1 Verfall zwanzig Jahre nach dem jeweiligen Entstehungszeitpunkt. Bei der Bilanzierung der tatsächlichen Ertragsteueransprüche wurde die Unsicherheit aufgrund von potenziellen steuerlichen Rechtsstreitigkeiten berücksichtigt. Daneben wurden für unbegrenzt vortragsfähige abzugsfähige temporäre Differenzen in Höhe von 2 Mio. Euro (Vorjahr: 145 Mio. Euro) keine latenten Steueransprüche gebildet. Latente Ertragsteueransprüche werden im Wesentlichen für den inländischen Organkreis, die mBank, die Filiale London und britische Tochtergesellschaften gebildet. Sie wurden im Zusammenhang mit folgenden Posten gebildet: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Veränd. in % Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 267 286 - 6,6 Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten - Held for Trading 3.768 6.704 - 43,8 Übrige Finanzielle Vermögenswerte 3.563 4.033 - 11,7 Rückstellungen (ohne Pensionsverpflichtungen) 370 165 . Übrige Finanzielle Verbindlichkeiten 122 129 - 5,4 Pensionsverpflichtungen 703 880 - 20,1 Übrige Bilanzposten 3.355 3.885 - 13,6 Steuerliche Verlustvorträge 988 1.479 - 33,2 Latente Ertragsteueransprüche brutto 13.137 17.561 - 25,2 Saldierung mit Latenten Ertragsteuerschulden - 10.632 - 14.448 - 26,4 Gesamt 2.505 3.113 - 19,5 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4). (49) Ertragsteuerschulden scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Tatsächliche Ertragsteuerschulden 535 826 - 35,2 Verbindlichkeiten gegenüber Steuerbehörden aus Ertragsteuern 47 129 - 63,8 Rückstellungen für Ertragsteuern 488 696 - 29,9 Latente Ertragsteuerschulden 3 6 - 48,3 Erfolgswirksame Ertragsteuerschulden 1 19 - 96,0 Erfolgsneutrale Ertragsteuerschulden 3 - 13 . Gesamt 538 832 - 35,3 Rückstellungen für Ertragsteuern sind potenzielle Steuerverpflichtungen, für die noch keine rechtskräftigen Steuerbescheide ergangen sind beziehungsweise für Risiken im Rahmen von Betriebsprüfungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzämtern beinhalten Zahlungsverpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern gegenüber inländischen und ausländischen Steuerbehörden. Passive latente Steuern stellen die potenziellen Ertragsteuerbelastungen aus temporären Unterschieden zwischen Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz nach IFRS und den Steuerwerten nach lokalen steuerrechtlichen Vorschriften der Konzernunternehmen dar. Sie wurden im Zusammenhang mit folgenden Posten gebildet: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten - Held for Trading 4.482 7.247 - 38,2 Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 294 366 - 19,7 Übrige Finanzielle Vermögenswerte 92 94 - 2,1 Übrige Finanzielle Verbindlichkeiten 3.639 4.301 - 15,4 Übrige Bilanzposten 2.128 2.446 - 13,0 Latente Ertragsteuerschulden brutto 10.635 14.454 - 26,4 Saldierung mit Latenten Ertragsteueransprüchen - 10.632 - 14.448 - 26,4 Gesamt 3 6 - 50,0 Sonstige Vermögenswerte und Sonstige Verbindlichkeiten In diesen Posten werden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dargestellt, die für sich allein betrachtet nicht von wesentlicher Bedeutung sind und nicht anderen Posten zugeordnet werden können. (50) Sonstige Aktiva scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Barsicherheiten für unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen 1 287 214 34,1 Edelmetalle 138 87 59,3 Rechnungsabgrenzungsposten 241 256 - 5,6 Aktiviertes Planvermögen 655 625 4,8 Übrige Aktiva 1 1.356 1.255 8,1 Gesamt 2.677 2.436 9,9 1 Angepasste Darstellung. In den sonstigen Aktiva sind Barsicherheiten für unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen für EU-Bankenabgabe und Einlagensicherung von 287 Mio. Euro enthalten. Kumuliert wurden seit 2015181 Mio. Euro für die EU-Bankenabgabe und 106 Mio. Euro für die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken hinterlegt. (siehe dazu auch Note 57) (51) Sonstige Passiva scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Verbindlichkeiten für Filmfonds 81 80 0,5 Fremdkapital aus nicht beherrschenden Anteilen 55 81 - 32,2 Rechnungsabgrenzungsposten 462 360 28,5 Leasingverbindlichkeiten 1.674 1.708 - 2,0 Übrige Passiva 2.328 1.520 53,2 Gesamt 4.599 3.749 22,7 In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Voraus erhaltene Dienstleistungsentgelte in Höhe von 358 Mio. Euro (Vorjahr: 276 Mio. Euro) enthalten. (52) Sonstige Verpflichtungen Einzahlungsverpflichtungen gegenüber konzernfremden und nicht konsolidierten Gesellschaften auf nicht voll eingezahlte Gesellschaftsanteile bestanden im laufenden Geschäftsjahr, wie auch im Vorjahr in unwesentlicher Höhe. Nach § 5 Abs. 10 der Statuten des Einlagensicherungsfonds haben wir uns verpflichtet, den Bundesverband deutscher Banken e. V., Berlin, von Verlusten freizustellen, die diesem durch eine Hilfeleistung zugunsten von im Mehrheitsbesitz der Commerzbank stehenden Kreditinstituten entstehen. Für Verpflichtungen an Terminbörsen und bei Clearingstellen wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 12350 Mio. Euro (Vorjahr: 18108 Mio. Euro) als Sicherheit hinterlegt. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat sich gegenüber der polnischen Aufsicht (Polish Financial Supervision Authority) verpflichtet, zu gewährleisten, dass die Kapital- und Liquiditätsverhältnisse ihrer verbundenen Unternehmen mBank S.A., Warschau, und mBank Hipoteczny S.A., Warschau, sich so darstellen, dass diese ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Leasing (53) Leasing Konzern als Leasingnehmer - Nutzungsrechte Mit Anwendung des IFRS 16 wird für Leasingverhältnisse ein Nutzungsrecht am Leasinggegenstand (Right of Use-Asset) sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit erfasst. Das Nutzungsrecht weisen wir als Teil des Anlagevermögens in den Sachanlagen (siehe Note 45) aus und schreiben es linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses ab. Die Abschreibungen des Nutzungsrechts weisen wir in den Verwaltungsaufwendungen aus (siehe Note 18). Vorhandene Verlängerungs-, Kündigungs- und Kaufoptionen werden berücksichtigt, sobald deren Ausübung als hinreichend sicher eingeschätzt wird. Etwa die Hälfte der Leasingverträge sind mit diesen Optionen belegt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Verlängerungsoptionen. Der Commerzbank-Konzern erwartet künftig keine nennenswerten Zahlungsmittelabflüsse, die bei der Bewertung der Leasingverbindlichkeit unberücksichtigt geblieben sind. Die Leasingverbindlichkeit passivieren wir in Höhe des Barwerts der künftig zu leistenden Leasingzahlungen in den Sonstigen Passiva (siehe Note 51). Im Zinsaufwand werden die Aufzinsungen der Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen. Die Folgebewertung erfolgt unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Wir machen von der Möglichkeit Gebrauch, Leasingverhältnisse von geringem Wert ("low value") von der Bilanzierung auszunehmen und direkt im Aufwand zu erfassen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Aufwand für geringwertige Leasingverhältnisse 3 Mio. Euro (Vorjahr: 2 Mio. Euro). In den Leasingverbindlichkeiten nicht enthaltene variable Leasingzahlungen beliefen sich wie auch im Vorjahr auf 0 Mio. Euro, zudem wurden in der Berichtsperiode Erträge von 16 Mio. Euro (Vorjahr: 16 Mio. Euro) aus Unter-Leasingverträgen erfasst. Die gesamten Leasingzahlungen beliefen sich auf 315 Mio. Euro (Vorjahr: 333 Mio. Euro). Konzern als Leasinggeber Ein Leasinggeschäft klassifizieren wir als Operating-Leasing-Verhältnis, wenn es nicht im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt. Demgegenüber klassifizieren wir als Finanzierungsleasing solche Vertragsverhältnisse, in denen der Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken trägt. Maßgeblich für die Zuordnung der Chancen und Risiken ist grundsätzlich der Barwert der mit den Leasingverträgen verbundenen Cashflows. Sofern der Barwert zumindest der Investitionssumme des Leasingobjekts entspricht, erfolgt eine Klassifizierung als Finanzierungsleasing. Operating Leasing Die Commerzbank ist Leasinggeber im Zusammenhang mit Operating-Leasing-Verhältnissen. Zu den Leasingobjekten gehören insbesondere technische Anlagen und Maschinen, Immobilien sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (zum Beispiel Ausrüstungsgegenstände und Kraftfahrzeuge). In den Leasingverträgen sind keine bedingten Leasingraten vereinbart. Aus den gewährten Operating-Leasing-Verhältnissen werden dem Commerzbank-Konzern in den folgenden Jahren folgende Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Verträgen zufließen: scrollen Fälligkeit | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 in bis zu einem Jahr 67 103 in einem bis fünf Jahren 166 212 in mehr als fünf Jahren 12 40 Gesamt 245 355 Angaben als Leasinggeber - Finanzierungsleasing Die Commerzbank ist Leasinggeber im Zusammenhang mit Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen. Diese Leasingverträge umfassen zum Stichtag insbesondere technische Anlagen und Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (zum Beispiel Kraftfahrzeuge und Büromaschinen) und in geringem Umfang vermietete Immobilien. Das Verhältnis zwischen Bruttoinvestitionen und Barwert der Mindestleasingzahlungen stellte sich wie folgt dar: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Ausstehende Leasingzahlungen 6.048 5.354 + Garantierte Restwerte 538 730 = Mindestleasingzahlungen 6.586 6.084 + Nicht garantierte Restwerte - - = Bruttoinvestitionen 6.586 6.084 darunter: aus Sale-and-Lease-back-Transaktionen - - - Nicht realisierter Finanzertrag 471 448 = Nettoinvestitionen 6.115 5.637 - Barwert der nicht garantierten Restwerte - - = Barwert der Mindestleasingzahlungen 6.115 5.637 darunter: aus Sale-and-Lease-back-Transaktionen - - Die Mindestleasingzahlungen umfassen die vom Leasingnehmer insgesamt aus dem Leasingvertrag zu zahlenden Leasingraten zuzüglich des garantierten Restwertes. Der nicht garantierte Restwert wird zu Beginn des Leasingverhältnisses geschätzt und regelmäßig zum Stichtag überprüft. Der unrealisierte Finanzertrag entspricht der impliziten Verzinsung des Leasingverhältnisses zwischen Stichtag und Vertragsende. Die Fristigkeiten der Bruttoinvestitionen und der Barwerte der Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen gliederten sich folgendermaßen: scrollen Restlaufzeiten zum 31.12. Bruttoinvestitionen Mio. € 2023 2022 von bis zu einem Jahr 2.027 2.093 von einem bis zu fünf Jahren 4.258 3.719 von mehr als fünf Jahren 300 273 Gesamt 6.586 6.084 Finanzerträge auf die Nettoinvestition in das Leasingverhältnis von 308 Mio. Euro (Vorjahr: 237 Mio. Euro) haben wir in den Zinserträgen vereinnahmt. In der Berichtsperiode wurden keine Erträge aus variablen Leasingzahlungen vereinnahmt. Forderungen aus Leasingverträgen sind in der Risikosteuerung innerhalb des konzernweiten Risikomanagements enthalten. scrollen Restlaufzeiten zum 31.12. Barwert der Mindestleasingzahlungen Mio. € 2023 2022 von bis zu einem Jahr 1.829 1.893 von einem bis zu fünf Jahren 4.027 3.480 von mehr als fünf Jahren 259 263 Gesamt 6.115 5.637 Rückstellungen und Leistungen an Arbeitnehmer Eine Rückstellung ist anzusetzen, wenn zum Bilanzstichtag aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung entstand, der Abfluss von Ressourcen zur Erfüllung dieser Verpflichtung wahrscheinlich und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Rückstellungen bilden wir daher für ungewisse Schulden gegenüber Dritten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahmen. Der für eine Rückstellung angesetzte Betrag stellt die bestmögliche Schätzung der Ausgabe dar, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Abschlussstichtag erforderlich ist. Risiken und Unsicherheiten (unter anderem bezüglich der tatsächlichen Höhe der Kosten zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme sowie möglicher Kostensteigerungen bei längerfristigen Rückstellungen) sind bei der Schätzung berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen sind mit ihrem Barwert angesetzt. Die Zuführung zu den unterschiedlichen Rückstellungsarten erfolgt über verschiedene Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung. Rückstellungen im Kreditgeschäft werden den Risikovorsorgeaufwendungen und Restrukturierungsrückstellungen den Restrukturierungsaufwendungen belastet. Die übrigen Rückstellungen werden grundsätzlich zulasten der Verwaltungsaufwendungen gebildet und zugunsten des Sonstigen Ergebnisses aufgelöst. Die Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns sind sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern an Gerichts- und Schiedsgerichtsverfahren (Prozesse) sowie außergerichtlichen und aufsichtsbehördlichen Verfahren (Regresse) als Beklagte, Kläger oder in anderer Weise beteiligt. Ferner können auch Rechtsstreitigkeiten, an denen die Commerzbank oder ihre Tochtergesellschaften nicht unmittelbar beteiligt sind, wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung für die Kreditwirtschaft Auswirkungen auf den Konzern haben. Der Konzern bildet angemessene Rückstellungen für Prozesse und Regresse zulasten des Sonstigen Ergebnisses, wenn ein Verlust wahrscheinlich und die Höhe der Verpflichtung hinreichend genau bestimmbar ist. Regressrückstellungen betreffen unter anderem Rückerstattungen von unwirksamen Bearbeitungsentgelten bei Verbraucherkrediten oder mögliche Ansprüche aus der Falschberatung von Kunden. Bei Prozessrückstellungen wird danach unterschieden, ob eine Gesellschaft des Konzerns Klägerin (Aktivprozess) oder Beklagte (Passivprozess) ist. Bei Aktivprozessen werden grundsätzlich die Anwalts-, Gerichts- und Nebenkosten zurückgestellt, wobei hier Landesspezifika berücksichtigt werden. Bei Passivprozessen werden darüber hinaus Rückstellungen gebildet, wenn der Abfluss von Ressourcen wahrscheinlich ist. Die endgültigen Verbindlichkeiten des Konzerns können jedoch von den gebildeten Rückstellungen abweichen, da für eine Beurteilung der Wahrscheinlichkeit und die Bezifferung von ungewissen Verbindlichkeiten aus solchen rechtlichen Verfahren in großem Umfang Wertungen und Einschätzungen erforderlich sind, die sich im weiteren Verlauf des jeweiligen Verfahrens als nicht zutreffend erweisen können. Rechtsrisiken, für die keine Rückstellungen gebildet wurden, werden als Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen (siehe Note 56). Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden dann angesetzt, wenn der Commerzbank-Konzern einen detaillierten formellen Plan für die Restrukturierungsmaßnahmen besitzt und bereits begonnen hat, diesen zu verwirklichen, oder die wesentlichen Details der Restrukturierung bekannt gemacht hat. Der detaillierte Plan umfasst die betroffenen Geschäftsbereiche, die wichtigsten betroffenen Standorte, die ungefähre Anzahl der Mitarbeiter, deren Stellen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen betroffen sind, die damit verbundenen Kosten und den Zeitraum, in dem die Restrukturierungsmaßnahme durchgeführt werden soll. Der detaillierte Plan muss in einer Art und Weise kommuniziert worden sein, dass die Betroffenen mit seiner Verwirklichung rechnen können. Der Posten Restrukturierungsaufwendungen in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung kann weitere im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen stehende Aufwendungen enthalten, die unmittelbar angefallen und nicht in der Restrukturierungsrückstellung enthalten sind. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung gebildet. Diese setzt sich aus Versorgungszusagen zusammen, denen sowohl leistungs- als auch beitragsorientierte Pensionspläne zugrunde liegen. Leistungsorientierte Pensionspläne bestehen für Verpflichtungen aus Versorgungsanwartschaften und laufenden Leistungen aufgrund einer unmittelbaren Versorgungszusage der Commerzbank, bei der überwiegend die Höhe der Versorgungsleistung festgelegt und von Faktoren wie Alter, Vergütung und Betriebszugehörigkeit abhängig ist. Für diese Pläne werden Rückstellungen gebildet. Die Beiträge für beitragsorientierte Pensionspläne werden direkt in den Personalaufwendungen erfasst. (54) Rückstellungen scrollen Mio. € 2023 2022 1 Veränd. in % Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 657 520 26,3 Sonstige Rückstellungen 2.895 2.959 - 2,1 Gesamt 3.553 3.479 2,1 1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Note 4). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen setzen sich aus Rückstellungen für Anwartschaften aktiver und ausgeschiedener Mitarbeiter sowie Pensionsansprüche der Pensionäre von 54 Mio. Euro (Vorjahr: 52 Mio. Euro), Rückstellungen für Altersteilzeit von 59 Mio. Euro (Vorjahr: 93 Mio. Euro) und Rückstellungen für Vorruhestand von 544 Mio. Euro (Vorjahr: 375 Mio. Euro) zusammen. Die Zins- und Verwaltungsaufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung setzen sich insgesamt aus folgenden Komponenten zusammen: scrollen Mio. € 2023 2022 Veränd. in % Aufwendungen für leistungsorientierte Pläne 18 60 - 70,3 Aufwendungen für beitragsorientierte Pläne 69 73 - 5,5 Andere Altersversorgung (Altersteilzeit und Vorruhestand) 70 92 - 24,2 Sonstige pensionsnahe Aufwendungen 15 11 43,4 Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 172 236 - 27,0 a) Leistungsorientierte Pläne Die Pensionsverpflichtungen, pensionsähnlichen Verpflichtungen (Altersteilzeit, Vorruhestand) und Verpflichtungen für Jubiläen sowie die Pensionsaufwendungen für leistungsorientierte Pläne werden jährlich von unabhängigen Aktuaren nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die zugrundeliegenden versicherungsmathematischen Parameter richten sich dabei nach den Verhältnissen des Landes, in dem der Pensionsplan begründet wurde. Die Aktuare beziehen neben biometrischen Annahmen, den Heubeck-Richttafeln 2018 G im Inland und länderspezifischen Tafeln im Ausland insbesondere einen aktuellen Abzinsungssatz auf Basis der Renditen für langfristige und hochwertige Unternehmensanleihen sowie künftig zu erwartende Rentensteigerungsraten in die Berechnung mit ein. Die im Inland erwarteten Rentenanpassungen, die sich in der Regel an der Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise (Inflation) orientieren, wurden 2023 auf 2,5 % p.a. (Vorjahr: 2,4 % p.a.) angehoben. Durch die Anhebung der erwarteten Rentenanpassungen entstand ein einmaliger negativer Effekt von rund 52 Mio. Euro vor Steuern, der erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst wurde. Die künftige Gehaltsentwicklung hat aufgrund der Struktur der jeweiligen Pensionspläne sowohl im Inland als auch im Ausland keinen wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Pensionsverpflichtung, so dass auf eine Angabe des Parameters sowie der zugehörigen Sensitivitäten aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet wird. Für die inländischen Pensionsverpflichtungen wird der Abzinsungsfaktor anhand eines Commerzbank eigenen Modells bestimmt, der auf der Grundlage einer Kurve aus AA-gerateten Staatsanleihen, adjustiert um den Spread zwischen AA-gerateten Staatsanleihen und AA- gerateten Unternehmensanleihen, abgeleitet wird. Die Ermittlung der Parameter außerhalb Deutschlands erfolgt auf der Basis gewichteter Durchschnitte unter Berücksichtigung der jeweils relevanten Pensionspläne. scrollen % 31.12.2023 31.12.2022 Parameter der Pensionspläne in Deutschland für die Ermittlung der Pensionsverpflichtung am Jahresende Diskontierungszinssatz 3,7 4,0 Erwartete Rentenanpassung 2,5 2,4 für die Ermittlung der Pensionsaufwendungen im Geschäftsjahr Diskontierungszinssatz 4,0 1,4 Erwartete Rentenanpassung 2,4 2,0 (Gewichtete) Parameter der Pensionspläne außerhalb Deutschlands für die Ermittlung der Pensionsverpflichtung am Jahresende Diskontierungszinssatz 4,5 4,8 Erwartete Rentenanpassung 2,8 2,8 für die Ermittlung der Pensionsaufwendungen im Geschäftsjahr Diskontierungszinssatz 4,8 2,0 Erwartete Rentenanpassung 2,8 2,7 Für versorgungsberechtigte Mitarbeiter, die bis zum 31. Dezember 2004 in die Dienste der Commerzbank Aktiengesellschaft oder einiger anderer konsolidierter Gesellschaften eingetreten sind, richten sich die unmittelbaren Versorgungsansprüche überwiegend nach den Regelungen des Commerzbank-Bausteinplans zur betrieblichen Altersvorsorge (CBA). Die Leistungen nach dem CBA setzen sich der Höhe nach aus einem Initialbaustein für die Zeit bis zum 31. Dezember 2004 und aus einem Versorgungsbaustein - gegebenenfalls zuzüglich eines Dynamikbausteins- für jedes beitragsfähige Kalenderjahr ab dem Jahr 2005 zusammen; sie sind als lebenslange Rente mit Kapitalwahlrecht ausgestaltet. Die Inanspruchnahme des Kapitalwahlrechtes wird bei der versicherungsmathematischen Bewertung entsprechend berücksichtigt. Seit dem 1. Januar 2005 eingetretene Mitarbeiter erhalten eine Zusage nach dem Commerzbank-Kapitalplan zur betrieblichen Altersvorsorge (CKA). Der CKA sieht eine garantierte Mindestleistung nach dem Bausteinprinzip vor, eröffnet aber zusätzliche Chancen auf höhere Versorgungsleistungen aus der Anlage von Vermögenswerten in Investmentfonds. Die unmittelbare betriebliche Altersversorgung für die Mitarbeiter der ehemaligen Dresdner Bank Aktiengesellschaft wird seit dem 1. Januar 2010 ebenfalls nach den Regelungen des Commerzbank-Bausteinplans zur betrieblichen Altersvorsorge (CBA) durchgeführt. Darüber hinaus bestehen leistungsorientierte Versorgungspläne bei ausländischen Tochtergesellschaften und Niederlassungen, vornehmlich in Großbritannien und den USA. Neben der betrieblichen Altersversorgung gibt es in Großbritannien einen intern finanzierten Gesundheitsfürsorgeplan, nach dem den Berechtigten in der Rentenphase medizinische Aufwendungen erstattet werden. Die daraus resultierenden Verpflichtungen sind gemäß IAS 19 nach den Regeln für leistungsorientierte Pensionspläne zu bilanzieren. Zur Erfüllung der unmittelbaren Versorgungsverpflichtungen in Deutschland wurden im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements (CTA) Deckungsmittel an einen rechtlich unabhängigen Treuhänder, den Commerzbank Pension-Trust e. V. (CPT), übertragen. Das vom CPT gehaltene Treuhandvermögen sowie entsprechende Deckungsmittel für Pensionsverpflichtungen bei Auslandseinheiten sind als Planvermögen im Sinne von IAS 19.8 qualifiziert. Die zwischen dem CPT und der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie weiteren inländischen Konzerngesellschaften abgeschlossenen Treuhandverträge begründen zugleich eine Insolvenzsicherung der mit Planvermögen unterlegten unmittelbaren betrieblichen Versorgungszusagen. Die Insolvenzsicherung umfasst alle unverfallbaren Versorgungsanwartschaften aktiver und ausgeschiedener Mitarbeiter sowie alle laufenden Leistungen für Pensionäre. Sie erstreckt sich auch auf diejenigen Teile der Versorgungsanwartschaften beziehungsweise -leistungen, die jenseits der Einstandspflicht des Pensions-Sicherungs-Vereins (PSV) liegen. Die Treuhandverträge sehen keine Dotierungspflicht der Treugebergesellschaften vor. Das Planvermögen muss jedoch zu jeder Zeit die nicht vom PSV gesicherten Ansprüche decken. Die Gesellschaften können nur bis zu dieser Untergrenze Rückübertragungen aus dem Planvermögen zur Erstattung von erbrachten Versorgungsleistungen verlangen. Die Anlagerichtlinien für das Planvermögen in Deutschland werden gemeinsam vom Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft und dem CPT festgelegt. Für deren Ausgestaltung gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Die Anlagensteuerung erfolgt über das Executive Pension Committee (EPC), das im Rahmen des Asset-Liability-Managements einen Liability-Driven-Investment-(LDI)-Ansatz verfolgt und auch die Grundlagen für die Bestimmung der versicherungsmathematischen Annahmen entwickelt. Hauptziel der verfolgten Anlagestrategie ist eine Nachbildung der zukünftigen Cashflows (Pensionsverpflichtungen) mithilfe von derivativen Finanzinstrumenten (Zins, Inflation und Credit Spread) zur Reduzierung der Risiken, die sich unmittelbar aus der zukünftigen Entwicklung der Pensionsverpflichtungen ergeben. Neben den gewöhnlichen Pensionsplanrisiken, wie beispielsweise Inflationsrisiken und biometrischen Risiken, liegen in der Commerzbank keine erkennbaren ungewöhnlichen Risiken vor. Das Portfolio des Planvermögens ist breit gestreut und setzt sich im Wesentlichen aus festverzinslichen Wertpapieren und Aktien sowie alternativen Anlageinstrumenten zusammen. Die Pensionspläne außerhalb Deutschlands haben eigene und vom CPT unabhängige Trust-Strukturen. In Summe stellen sie aktuell etwa 4 % der gesamten Pensionsverpflichtungen im Konzern dar. Das EPC ist als Steuerungsgremium auch für die Planvermögen der ausländischen Pensionspläne zuständig. Außerhalb Deutschlands gelten zudem noch jeweils nationale Regelungen. Grundsätzlich wird aber auch hier ein LDI-Ansatz verfolgt. Den größten Anteil der Pensionsverpflichtungen außerhalb Deutschlands stellen die Einheiten in London (rund 39 %), New York und Amsterdam, die zusammen rund 80 % ausmachen. Größtenteils handelt es sich um mit entsprechenden Planvermögen unterlegte leistungsorientierte Pensionspläne. Teilweise und in geringem Umfang bestehen außerhalb Deutschlands auch Pensionsverpflichtungen, denen kein Planvermögen gegenübersteht. In der Bilanz ist die Nettoschuld (beziehungsweise der Nettovermögenswert) anzusetzen, die sich aus dem Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen abzüglich des Zeitwertes des Planvermögens, gegebenenfalls unter Berücksichtigung der Regelungen zur Vermögensobergrenze, ergibt. Die in den Personalaufwendungen und im Zinsüberschuss zu erfassenden Aufwendungen für leistungsorientierte Pläne setzen sich aus dem Dienstzeitaufwand und den Nettozinsaufwendungen beziehungsweise -erträgen zusammen. Der Dienstzeitaufwand umfasst den laufenden Dienstzeitaufwand, welcher die von den Anwärtern im Geschäftsjahr verdienten Ansprüche repräsentiert, sowie den nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand beziehungsweise -ertrag. Nettozinsaufwendungen/-erträge berechnen sich aus der Zinsdifferenz zwischen dem Barwert der Verpflichtung und dem Fair Value des Planvermögens. Für die Berechnung des Verpflichtungsumfangs auf die leistungsorientierte Nettoverbindlichkeit beziehungsweise das Nettovermögen wird der Diskontierungszinssatz herangezogen. Der Unterschied aufgrund der Neubewertung der Verpflichtung zum Bilanzstichtag im Vergleich zu dem am Jahresanfang prognostizierten Wert wird als versicherungsmathematischer Gewinn oder Verlust bezeichnet. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden ebenso wie der Ertrag aus dem Planvermögen (mit Ausnahme der Beträge, die in den Nettozinsaufwendungen/-erträgen enthalten sind) unmittelbar im Eigenkapital in den Gewinnrücklagen erfasst und in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Die Nettoschuld der leistungsorientierten Verpflichtung hat sich folgendermaßen entwickelt: scrollen Pensionsverpflichtungen Planvermögen Nettoschuld Mio. € 2023 2022 2023 2022 2023 2022 Stand zum 1.1. des Jahres 6.308 9.119 - 6.880 - 9.572 - 573 - 453 Dienstzeitaufwand 41 67 0 1 42 68 Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 0 - 0 - - 0 - 0 Plankürzungen/Abgeltungen - - - - - - Sonstiger Einmalaufwand 0 - 0 - 0 - Zinsaufwand/-ertrag 248 128 - 272 - 135 - 24 - 7 Neubewertung 505 - 2.702 - 517 2.561 - 12 - 141 Ertrag/Verlust aus Planvermögen ohne bereits in den Nettozinsaufwendungen/-erträgen erfasste Beträge - - - 517 2.561 - 517 2561 Erfahrungsbedingte Anpassungen 201 - 87 - - 201 - 87 Anpassungen der finanziellen Annahmen 305 - 2.599 - - 305 - 2.599 Anpassungen der demografischen Annahmen - 1 - 16 - - - 1 - 16 Pensionsleistungen - 317 - 299 297 274 - 20 - 26 Gezahlte Beträge in Verbindung mit Abgeltungen - - 0 - 0 - - Veränderung Konsolidierungskreis - - - - - - Wechselkursänderungen - 1 - 5 - 0 11 - 1 6 Arbeitgeberbeiträge - - - 14 - 20 - 14 - 20 Arbeitnehmerbeiträge 0 0 - 0 - 0 0 0 Unternehmenszusammenschlüsse und Veräußerungen - - - - - - Umbuchungen/Sonstige Veränderungen 3 0 - 2 - 0 1 0 Stand zum 31.12. des Jahres 6.786 6.308 - 7.387 - 6.880 - 601 - 573 davon: Pensionsrückstellung 54 52 davon: Aktiviertes Planvermögen - 655 - 625 Für das Jahr 2024 erwarten wir für leistungsorientierte Pensionspläne Arbeitgeberbeiträge zum Planvermögen von 10 Mio. Euro sowie Pensionsleistungen von 316 Mio. Euro. In der Commerzbank ergeben sich keine Effekte aufgrund der Begrenzung des Vermögenswertes (sogenanntes Asset Ceiling), sodass die Nettoschuld mit dem Finanzierungsstatus gleichzusetzen ist. Die Pensionsverpflichtungen waren folgenden Regionen zuzuordnen: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Deutschland 6.552 6.072 Großbritannien 90 92 Amerika 69 73 Sonstige 74 71 Gesamt 6.786 6.308 Die im Folgenden dargestellte Sensitivitätsanalyse berücksichtigt jeweils die Änderungen einer Annahme, wobei die übrigen Annahmen gegenüber der ursprünglichen Berechnung unverändert bleiben, das heißt mögliche Korrelationseffekte zwischen den einzelnen Annahmen werden dabei nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Auswirkungen der Annahmeänderungen auf den Barwert der Pensionsverpflichtungen wurden die gleichen Methoden - insbesondere das Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Method) - verwendet wie bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum Jahresende. Eine Änderung der entsprechenden Annahmen zum 31. Dezember 2023 würde sich wie folgt auf die Verpflichtung auswirken: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Zinssensitivität Diskontierungszinssatz + 50 Basispunkte - 417 - 389 Diskontierungszinssatz - 50 Basispunkte 467 436 Rentenanpassungssensitivität 1 Rentenanpassung + 50 Basispunkte 295 288 Rentenanpassung - 50 Basispunkte - 271 - 265 Sensitivität bei Anpassung der Sterbewahrscheinlichkeit (Lebenserwartung) Reduzierung der Sterbewahrscheinlichkeit um 10 % 2 224 199 1 Die im Inland erwarteten Rentenanpassungen richten sich in der Regel nach der prognostizierten Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise. 2 Die Reduzierung der Sterbewahrscheinlichkeit für jedes Alter um 10 % führt zu einer im Durchschnitt um etwa ein Jahr erhöhten Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren. Die Zusammensetzung des Planvermögens stellte sich wie folgt dar: scrollen % 2023 2022 Aktiver Markt Inaktiver Markt Aktiver Markt Inaktiver Markt Renten/Rentenfonds 48,9 18,6 52,7 21,2 Aktien/Aktienfonds 7,8 1,6 7,6 1,9 Sonstige Fondsanteile 0,2 0,0 0,3 0,1 Liquide Mittel 4,4 - 3,4 - Asset-backed Securities 1,0 5,7 1,0 5,8 Derivate 8,9 1,8 3,7 1,3 Sonstige 0,1 1,1 - 0,1 1,2 Per 31. Dezember 2023 sind im Planvermögen weder materielle Beträge von vom Konzern emittierten Wertpapieren noch sonstige Forderungen gegen den Konzern enthalten. Ebenso sind keine vom Konzern genutzten Immobilienwerte enthalten. Die Renten und Rentenfonds bestehen zum überwiegenden Teil aus Wertpapieren mit einem Investment Grade-Rating. Die gewichtete durchschnittliche Bindungsdauer der Pensionsverpflichtungen liegt bei 13,5 Jahren (Vorjahr: 13,6 Jahre). Die erwarteten Fälligkeiten der undiskontierten Pensionsverpflichtungen stellen sich wie folgt dar: scrollen Mio. € 2024 2025 2026 2027 2028 2029-2033 Zu erwartende Rentenzahlung 328 329 333 345 356 1.831 b) Beitragsorientierte Pläne Die Commerzbank ist zusammen mit anderen Finanzinstituten in Deutschland Mitgliedsunternehmen des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a. G. (BVV), welcher Altersvorsorgeleistungen an berechtigte Mitarbeiter in Deutschland leistet. Die Beiträge an den BVV werden sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer regelmäßig geleistet. Von der Commerzbank geleistete Beiträge werden in den Personalaufwendungen erfasst. Die Tarife des BVV sehen feste Rentenzahlungen mit Überschussbeteiligungen vor. Diese Pläne werden wie beitragsorientierte Pläne behandelt, da uns keine ausreichenden Informationen über unseren Anteil an der gesamten leistungsorientierten Verpflichtung des jeweiligen BVV-Plans sowie des auf uns entfallenden Anteils am jeweiligen Planvermögen zur Verfügung stehen. Für den BVV gilt die Subsidiärhaftung des Arbeitgebers in Bezug auf die betriebliche Altersvorsorge der eigenen Mitarbeiter. Auch durch die zusätzliche Verpflichtung, Anpassungen zum Ausgleich der Inflation zugunsten der Leistungsberechtigten vorzunehmen, kann ein Anstieg der Pensionsleistungen entstehen. Darüber hinaus ist der BVV berechtigt, weitere Beiträge von den Mitgliedsunternehmen zu verlangen, sollte die wirtschaftliche Lage des BVV dies erforderlich machen. Rückstellungen für die über den BVV erbrachten Leistungen waren weder im laufenden Geschäftsjahr noch in den Vorjahren zu bilden, da eine Inanspruchnahme aus dieser gesetzlichen Haftung als unwahrscheinlich angesehen wird. Darüber hinaus bestehen beitragsorientierte Versorgungspläne bei ausländischen Tochtergesellschaften und Niederlassungen, vornehmlich in Großbritannien und den USA. Von den Aufwendungen für beitragsorientierte Pläne entfielen 59 Mio. Euro (Vorjahr: 62 Mio. Euro) auf Zahlungen an den BVV. Für 2024 wird ein Betrag in gleicher Größenordnung erwartet. Sonstige Rückstellungen a) Rückstellungen für außerbilanzielles Kreditgeschäft und Finanzgarantien Für die Grundsätze, nach denen wir die Rückstellungen für das außerbilanzielle Kreditgeschäft und Finanzgarantien bilden, verweisen wir auf Notes 31 bis 34 Kreditrisiken und Kreditverluste. b) Übrige Rückstellungen Die Übrigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt: scrollen Mio. € Stand 1.1.2023 Zuführungen Verbrauch Auflösungen Aufzinsung Umbuchung/ Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstiges Personalbereich 653 538 392 61 0 5 Restrukturierungsmaßnahmen 834 12 161 12 35 - 160 Prozesse und Regresse 429 329 73 78 8 19 Übrige 469 207 160 63 7 - 13 Gesamt 2.384 1.086 786 214 51 - 149 scrollen Mio. € Stand 31.12.2023 Personalbereich 743 Restrukturierungsmaßnahmen 548 Prozesse und Regresse 634 Übrige 448 Gesamt 2.373 scrollen Mio. € Stand 1.1.2022 Zuführungen Verbrauch Auflösungen Aufzinsung Umbuchung/ Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstiges Personalbereich 612 413 304 67 - 0 - 0 Restrukturierungsmaßnahmen 1.419 48 378 22 - 32 - 201 Prozesse und Regresse 449 135 133 61 - 6 44 Übrige 459 255 213 35 - 1 3 Gesamt 2.940 851 1.028 185 - 39 - 155 scrollen Mio. € Stand 31.12.2022 Personalbereich 653 Restrukturierungsmaßnahmen 834 Prozesse und Regresse 429 Übrige 469 Gesamt 2.384 Die Rückstellungen für den Personalbereich sind überwiegend kurzfristiger Natur, umfassen unter anderem aber auch Jubiläumsrückstellungen, die aufgrund ihres Charakters langfristig sind und in nachfolgenden Perioden sukzessive verbraucht werden. Daneben sind auch Rückstellungen für die langfristige Barkomponente des Commerzbank-Incentive-Plans (CIP) enthalten, die nach Ablauf des dreijährigen Zurückbehaltungszeitraums verbraucht werden. Die unter Übrige ausgewiesenen Rückstellungen weisen im Wesentlichen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Restrukturierungsrückstellungen entfallen vorwiegend auf den Personal- sowie in geringerem Umfang auch auf den Immobilienbereich. Die Zuführungen im Berichtsjahr 2021 erfolgten im Zusammenhang mit der Strategie 2024, die unter anderem einen Stellenabbau im In- und Ausland bis 2024, eine Reduktion des inländischen Filialnetzes sowie die Schließung von Standorten beziehungsweise Tätigkeitsverlagerungen ins Ausland vorsieht. Rechtsstreitigkeiten Bei rechtlichen Verfahren oder möglichen Regressansprüchen Dritter, für die Rückstellungen zu bilden sind und die in den Sonstigen Rückstellungen unter Prozesse und Regresse ausgewiesen sind, kann zum Zeitpunkt der Rückstellungsbildung weder die Dauer des Verfahrens noch die Höhe der Inanspruchnahme abschließend vorhergesagt werden. Die jeweils gebildete Rückstellung deckt den nach unserer Einschätzung zum Bilanzstichtag zu erwartendem Aufwand ab. scrollen ― Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind in einer Vielzahl von Jurisdiktionen mit zum Teil unterschiedlichen rechtlichen und regulatorischen Anforderungen tätig. In der Vergangenheit wurden in einzelnen Fällen Verstöße gegen rechtliche und regulatorische Bestimmungen festgestellt und von staatlichen Behörden und Institutionen verfolgt. Einige Konzerngesellschaften sind auch zurzeit in eine Reihe solcher Verfahren involviert. ― Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind insbesondere im Segment Privat- und Unternehmerkunden im Bereich der Anlageberatung tätig. Die vom Gesetzgeber und von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine objekt- und anlegergerechte Anlageberatung haben sich insbesondere in den vergangenen Jahren erheblich verschärft. Die Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften waren und sind deshalb in eine Reihe von - auch gerichtlichen - Auseinandersetzungen involviert, in denen Anleger eine angeblich mangelhafte Anlageberatung geltend machen und Schadensersatz verlangen oder die Rückabwicklung der Anlagen im Zusammenhang mit fehlenden Angaben zu Vertriebsprovisionen (unter anderem für geschlossene Fonds) fordern. ― Die Commerzbank sieht sich Klagen von Verbrauchern zum Thema "Widerrufsjoker" ausgesetzt. Nachdem der Gesetzgeber für im Zeitraum von 2002 bis 2010 abgeschlossene Darlehensverträge eine Regelung eingeführt hat, wonach ein etwaiges Widerrufsrecht spätestens am 21. Juni 2016 erlischt, haben zahlreiche Darlehensnehmer den Widerruf erklärt mit der Behauptung, die ihnen anlässlich des Vertragsabschlusses erteilte Widerrufsbelehrung sei fehlerhaft gewesen. Ein Teil der Kunden hat nach Zurückweisung des Widerrufs durch die Bank Klage erhoben mit dem Ziel, die Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Zinsbindung sofort zurückzuzahlen, ohne der Bank den durch die vorzeitige Rückzahlung entstehenden Schaden ersetzen zu müssen. Auch bei nach 2010 abgeschlossenen Verträgen wird versucht, mithilfe des Widerrufsjokers vorzeitig aus den Verträgen auszusteigen. Die Bank tritt den Klagen entgegen. Von einer Einzeldarstellung der Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der Verfahren nicht zu beeinflussen. ― Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank war an einer mittlerweile in der Insolvenz befindlichen südamerikanischen Bank beteiligt. Eine Reihe von Anlegern beziehungsweise Gläubigern dieser Bank hat in verschiedenen Verfahren in Uruguay und Argentinien die Tochtergesellschaft wegen angeblicher Haftung als Gesellschafter sowie wegen angeblicher Pflichtverletzungen der von der Tochtergesellschaft für den Aufsichtsrat der Banken nominierten Personen verklagt. Zudem war die Tochtergesellschaft an zwei Fonds beteiligt, die Gelder einwarben und von Dritten verwalten ließen. Die Liquidatoren dieser Fonds verlangen in einem Gerichtsverfahren in den USA Zahlungen zurück, die die Tochtergesellschaft von den Fonds erhalten hat. Von einer Einzeldarstellung der Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der Verfahren nicht zu beeinflussen. ― Gegen die mBank wurde im Mai 2017 von einem polnischen Gericht eine Sammelklage wegen angeblicher Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen in Schweizer Franken zugelassen. Der Sammelklage haben sich insgesamt 1731 Kläger angeschlossen. Die Kläger hatten gegen das abweisende Urteil des erstinstanzlichen Gerichts Rechtsmittel eingelegt. Das Berufungsgericht hat den Fall im Januar 2024 zur erneuten Verhandlung an das erstinstanzliche Gericht zurückverwiesen. Unabhängig davon klagen zahlreiche Darlehensnehmer von auf Fremdwährungen indexierten Darlehen aus den gleichen Gründen im Wege von Einzelklagen. Zum 31. Dezember 2023 sind neben der Sammelklage 22602 weitere Einzelverfahren (Vorjahr: 17627) anhängig. Die mBank tritt den Klagen entgegen. Zum 31. Dezember 2023 lagen zu 4528 auf Fremdwährungen indexierten Darlehensverträgen rechtskräftige Urteile in Einzelverfahren gegen die mBank vor, von denen 104 zugunsten der mBank und 4424 zuungunsten der mBank entschieden wurden. Die dem EuGH vorgelegten Fragen des polnischen Obersten Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit des Prozesses zur Ernennung neuer Richter am polnischen Obersten Gerichtshof sowie der weitere Verfahrensverlauf und das Ergebnis sind offen. In einem Vorabentscheidungsersuchen eines polnischen Gerichtes an den EuGH in einem Verfahren die mBank betreffend (C-140/22) entschied der EuGH im Dezember 2023, dass ein Verbraucher zwar auf das Geltendmachen der Missbräuchlickeit einer Vertragsklausel verzichten und der Vertragsklausel freiwillig zustimmen kann, jedoch nicht verpflichtet ist, sich vor Gericht auf die Missbräuchlichkeit zu berufen, um seine Rechte durchzusetzen. Der Gerichtshof bekräftigte auch seine Rechtsprechung aus dem Urteil vom 15. Juni 2023 (C-520/21) und wies Forderungen der Bank über die Rückzahlung von Kapital und die Zahlung gesetzlicher Verzugszinsen hinaus zurück. In einem Verfahren gegen eine andere Bank (C-28/22) entschied der EuGH im Dezember 2023, dass die Verjährungsfrist für beide Parteien symmetrisch sein müsse; die Verjährung für Kundenansprüche darf nicht vor der Verjährung für Forderungen der Banken beginnen. Das Gericht entschied ferner, dass in dem Zeitraum der Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts durch die Bank weiter Verzugszinsen anfallen. In einem Vorlageverfahren gegen eine andere Bank (C-756/22) waren dem EuGH Fragen zu Ansprüchen der Bank im Falle der Rückabwicklung von Darlehen vorgelegt worden; in seiner Entscheidung im Dezember 2023 verwies der Gerichtshof auf sein Urteil vom 15. Juni 2023 (C-520/21) und bestätigte, dass die Bank über die Rückzahlung des Kapitals und gesetzlicher Verzugszinsen hinaus keinen Anspruch gegen den Verbraucher hat. In einem Vorlageverfahren beim EuGH die mBank betreffend (C-488/23) erging im Januar 2024 ein Beschluss, in dem das Gericht sein Urteil vom 15. Juni 2023 (C-520/21) bestätigte; danach hat eine Bank keinen Anspruch auf Vergütung für die Kapitalüberlassung, auch nicht in Form einer Kompensation für den Wertverlust des überlassenen Kapitals ("valorization"). Die mBank hat ab dem vierten Quartal 2022 ein Vergleichsprogramm aufgelegt, welches sich an alle Kunden mit aktiven, auf Schweizer Franken indexierten Darlehen richtet, einschließlich derer, die bereits gegen die Bank klagen. Den Kunden wird angeboten, ihre Darlehen in Zloty-Darlehen mit einem festen oder variablen Zinssatz umzuwandeln, sowie der Erlass eines individuell zu verhandelnden Teils der noch ausstehenden Darlehensvaluta. Zum Stichtag hat die mBank die Risiken im Zusammenhang mit künftigen Vergleichszahlungen mit 285,7 Mio. Euro berücksichtigt. Die mBank hat die Auswirkungen der Rechtsprechung des EuGH geprüft und die Parameter des Modells, wie die erwartete Anzahl von Kreditnehmern, die noch klagen werden, die Art der erwarteten Gerichtsurteile, die Höhe des Verlustes der Bank im Falle eines Urteils sowie die Annahmequote für Vergleiche geprüft und teilweise angepasst. Die Methodik zur Ermittlung der Vorsorge basiert auf Parametern, welche vielfältig, ermessensbehaftet und zum Teil mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sind. Schwankungen der Parameter sowie deren Interdependenzen und Entscheidungen der polnischen Gerichte und des EuGH können dazu führen, dass die Vorsorge zukünftig der Höhe nach wesentlich angepasst werden muss. Das zum 31. Dezember 2023 bestehende Portfolio von nicht vollständig zurückgeführten, auf Fremdwährungen indexierten Darlehen hatte einen Buchwert von 3,4 Mrd. polnischen Zloty. Das Portfolio von vollständig zurückgezahlten Darlehen und Darlehen, für die ein Vergleich oder rechtskräftiges Urteil vorliegt, betrug bei Ausreichung 11,2 Mrd. polnische Zloty. Insgesamt wurde im Konzern für die aus dem Komplex entstehenden Risiken, einschließlich potenzieller Vergleichszahlungen und der Sammelklage, eine bilanzielle Vorsorge in Höhe von 1,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,4 Mrd. Euro) gebildet, die fast ausschließlich auf Schweizer Franken indexierte Darlehen entfällt. Bei noch nicht vollständig zurückgeführten Darlehen werden die rechtlichen Risiken unmittelbar bei der Schätzung der Zahlungsströme im Bruttobuchwert der Forderungen berücksichtigt und nicht als Rückstellung gezeigt. scrollen ― In einem Verfahren um ein konkretes Baufinanzierungsdarlehen hat ein Gericht entgegen der Vorinstanz entschieden, dass die Vertragsklausel zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung unzureichend ist und die Bank die erhaltene Vorfälligkeitsentschädigung zurückerstatten muss. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Bank hat eine entsprechende Rückstellung gebildet für den Fall, dass in vergleichbaren Fällen eine Rückerstattung erfolgen muss. Von einer Nennung der Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang dieser Fälle nicht zu beeinflussen. ― Im April 2021 hat der Bundesgerichtshof in einem Verfahren gegen eine andere Bank über den sogenannten AGB-Änderungsmechanismus entschieden und die entsprechenden Ziffern der AGB-Banken für unwirksam erklärt. Dieser Mechanismus sah vor, dass die Zustimmung des Kunden zu bestimmten Vertragsänderungen nach einer bestimmten Frist angenommen wurde, wenn der Kunde nicht widersprochen hatte. Die Bank hat die Auswirkungen dieser Rechtsprechung auf ihre Geschäftsbereiche und Produkte analysiert, da aufgrund des AGB-Änderungsmechanismus eingeführte oder erhöhte Entgelte für Verbraucher möglicherweise unwirksam sein können. In einigen Fällen wird die Bank auf Rückzahlung in Anspruch genommen. Von der Nennung der Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um die Verfahren nicht zu beeinträchtigen. ― Auf Basis des im Jahr 2017 veröffentlichten Schreibens des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zu Cum-Cum Geschäften hat die Betriebsprüfung zur Behandlung dieser Geschäfte in Form von Prüfungsanmerkungen Stellung genommen. Die Anrechnung der Kapitalertragsteuer wurde seitens des Finanzamtes entsprechend gekürzt. Die Commerzbank hat daraufhin Wertberichtigungen hinsichtlich bilanzierter Anrechnungsforderungen vorgenommen beziehungsweise zusätzliche Rückstellungen im Hinblick auf mögliche Rückzahlungsansprüche gebildet, um die geänderte Risikosituation vollumfänglich angemessen zu reflektieren. Nunmehr ist das BMF-Schreiben zu Cum-Cum Geschäften mit Datum vom 9. Juli 2021 neu gefasst worden. Im Hinblick auf die potenziellen Auswirkungen des BMF-Schreibens wurde im zweiten Quartal 2021 die Rückstellung angepasst. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind die steuerlichen Risiken aus diesem Themenkomplex damit ausreichend bevorsorgt. Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sich über die von der Bank gebildete Rückstellung hinaus weitere Belastungen ergeben ― Im Hinblick auf Wertpapierleihegeschäfte sieht sich die Commerzbank (auch gerichtlichen) Ersatzansprüchen Dritter aufgrund aberkannter Anrechnungsansprüche ausgesetzt. Im Rahmen dieser Wertpapierleihegeschäfte waren die Vertragspartner verpflichtet, der Commerzbank Dividenden und einbehaltene Kapitalertragsteuern zu erstatten. Die spätere Anrechnung auf die Körperschaftsteuer haben die Finanzämter verschiedener Vertragspartner jedoch teilweise abgelehnt oder nachträglich aberkannt. Von einer Nennung der Rückstellungsbeträge wird abgesehen, um den Ausgang der Verfahren nicht zu beeinflussen. ― Mit Klage aus Mai 2019 begehrte ein Kunde der Commerzbank die Feststellung, dass die Bank dem Kläger den materiellen Schaden wegen angeblicher Falschberatung im Zusammenhang mit Derivaten in Form von Swap-Verträgen zu ersetzen hat. Die Parteien haben im Geschäftsjahr den Rechtsstreit im Wege eines Vergleiches beendet. ― Eine Tochtergesellschaft der Commerzbank wurde im Mai 2014 von einem Kunden auf Schadensersatz wegen angeblicher Falschberatung und Täuschung beim Abschluss von Derivategeschäften verklagt. Die Tochtergesellschaft ist der Klage entgegengetreten. (55) Aktienbasierte Vergütungspläne Wesentliche aktienbasierte Vergütungspläne a) Commerzbank-Incentive-Plan (CIP) Der im Jahr 2011 erstmals aufgelegte Commerzbank-Incentive-Plan (CIP) regelt alle Details zur variablen Vergütung und gilt grundsätzlich für den gesamten Commerzbank-Konzern. Bei dem CIP handelt es sich um einen Vergütungsplan mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente (Equity-Settled-Plan), mit einem Erfüllungswahlrecht in bar beim Arbeitgeber, der in den Anwendungsbereich von IFRS 2 fällt. In einzelnen Lokationen gelten abweichende beziehungsweise ergänzende CIP-Regelungen unter Berücksichtigung lokaler (arbeits-) rechtlicher Anforderungen. Der CIP regelt die Auszahlungsbedingungen der variablen Vergütung für sogenannte Risk Taker. Die variable Vergütung für diesen Personenkreis besteht grundsätzlich aus einer kurzfristigen Komponente (Short Term Incentive, STI) sowie bei Risk Takern, deren variable Vergütung die Risk-Taker-Freigrenze übersteigt, aus einer langfristigen Komponente (Long Term Incentive, LTI). Auf Basis des CIP erhalten Risk Taker im Falle der Gewährung einer variablen Vergütung Teile ihrer individuellen variablen Vergütung als Barkomponente sowie, sofern die Risk-Taker-Freigrenze überschritten wird, als aktienbezogene Komponente, die an die Wertentwicklung der Commerzbank-Aktie gekoppelt ist. Ein Risk Taker ist ein Mitarbeiter, dessen Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil der Commerzbank nehmen. Die Kriterien auf deren Basis die Identifizierung der Risk-Taker erfolgt, sind in die Kategorien Führungsverantwortung, Risikoverantwortung und Vergütungshöhe unterteilt. In Abhängigkeit der Hierarchieebene und der Risikorelevanz der Tätigkeit des Mitarbeiters unterscheidet die Bank zwischen Risk Takern I und Risk Takern II. Der Status Risk Taker I gilt für Mitarbeiter, deren Tätigkeiten eine höhere Risikorelevanz beinhalten. Die Risk-Taker-Freigrenze ist der Betrag, bis zu dem die Auszahlung der gesamten variablen Vergütung für ein Geschäftsjahr als STI in bar erfolgt. Bei Risk Takern, deren variable Vergütung die Risk-Taker-Freigrenze nicht übersteigt, und bei Mitarbeitern ohne Risk-Taker-Status (Non-Risk Taker) wird die variable Vergütung in vollem Umfang als STI in bar vergütet. Nur bei einem Überschreiten der Risk-Taker-Freigrenze unterliegt die gesamte variable Vergütung der Aufteilung in STI und LTI und den für diese Komponenten geltenden Regelungen des CIP. Die Überschreitung der Risk-Taker-Freigrenze führt zu folgender Unterscheidung: scrollen ― Bei Risk Takern I beträgt der STI-Anteil 40 % und der LTI-Anteil 60 % der möglichen variablen Vergütung. Sowohl STI als auch LTI werden zur Hälfte aktienbasiert vergütet. ― Bei Risk Takern II beträgt der STI-Anteil grundsätzlich 60 % und der LTI-Anteil 40 % der möglichen variablen Vergütung. Ab dem Erreichen eines intern festgelegten Schwellenwerts für die variable Vergütung erfolgt die Aufteilung in STI und LTI analog der Systematik für Risk Taker I. Sowohl STI als auch LTI werden zur Hälfte aktienbasiert vergütet. Die individuelle variable Vergütung wird auf Grundlage des jährlichen Zielerreichungsgesprächs (Performancebewertung I) in den ersten drei Monaten des folgenden Geschäftsjahres festgelegt. Die Zahl der zu gewährenden Commerzbank-Aktien wird sowohl für STI als auch für LTI ebenfalls mit der Festsetzung der variablen Vergütung festgelegt. Sofern Risk Taker aktienbasierte Vergütungskomponenten erhalten, wird die jeweilige Anzahl der Commerzbank-Aktien so ermittelt, dass 50 % des auf STI und 50 % des auf LTI entfallenden und umzuwandelnden Eurobetrags durch den Bezugspreis geteilt werden. Ergibt sich ein Bruchteilsbetrag, wird die Stückzahl aufgerundet. Der Bezugspreis ist für bis zum Geschäftsjahr 2018 festgesetzte variable Vergütung der einfache Durchschnitt der Xetra-Schlusskurse der Commerzbank-Aktie an allen Börsentagen im Referenzzeitraum (Dezember sowie die Monate Januar und Februar des Folgejahres). Für variable Vergütung, die ab dem Geschäftsjahr 2019 festgesetzt wird, umfasst der Referenzzeitraum für den Bezugspreis den Monat Januar des auf das Geschäftsjahr folgenden Jahres. Im Rahmen der rechtlichen Gestaltung der aktienbasierten Vergütungskomponenten hat die Commerzbank das Recht, statt in Aktien einen Barausgleich vorzunehmen. Diese Option wird in der Regel in Anspruch genommen. Die endgültige Verfügbarkeit der Aktien beziehungsweise der optionale Barausgleich unterliegen beim STI einer zwölfmonatigen Sperrfrist (Retention Period). Dies bedeutet, dass die STI-Aktienkomponente des Geschäftsjahres (n) grundsätzlich im April des übernächsten Geschäftsjahres (n+2) zur Auszahlung kommt. Beim LTI kann der Erwerbsanspruch für variable Vergütung seit dem Inkrafttreten der Novelle der Institutsvergütungsverordnung vom 25. September 2021 grundsätzlich nach Ablauf eines Zurückbehaltungszeitraums (Deferral Period) für Risk Taker I von fünf Jahren und für Risk Taker II von vier Jahren entstehen, sofern sich im Rahmen der Performancebewertung II keine sonstigen Hinderungsgründe ergeben. Für Risk Taker I hat sich die Commerzbank für ein sogenanntes Pro-Rata-Vesting entschieden, bei dem die Ansprüche für die aufgeschobene variable Vergütung über den Zurückbehaltungszeitraum von fünf Jahren hinweg zeitanteilig entstehen. Mit der Performancebewertung II erfolgt nach Ablauf der Deferral Period die Überprüfung der Performancebewertung I und des Verhaltens des Mitarbeitenden während der Deferral Period. Sofern ein Anspruch entsteht, unterliegen die endgültige Verfügbarkeit der Aktien beziehungsweise der optionale Barausgleich beim LTI ebenfalls einer Sperrfrist (Retention Period) analog dem STI. Die Auszahlung der ab dem Geschäftsjahr 2019 aufgeschobenen variablen Vergütung erfolgt nach Abschluss der Performance-Bewertung II für Risk Taker I für das LTI Cash im November des sechsten Jahres (n+6) bzw. für das LTI Equity im Oktober des siebten Jahres (n+7). Für Risk Taker II erfolgte bis zum Geschäftsjahr 2021 die Auszahlung des LTI Cash im November des vierten Jahres (n+4) und des LTI Equity im Oktober des fünften Jahres (n+5). Ab dem Geschäftsjahr 2022 erfolgt die Auszahlung des LTI Cash im November des fünften Jahres (n+5) und des LTI Equity im Oktober des sechsten Jahres (n+6). Für Risk Taker I, die unter das Executive-Modell fallen, das seit dem Geschäftsjahr 2023 gilt, werden die einzelnen Tranchen jeweils des LTI Cash sowie des LTI Equity über die Laufzeit des LTI hinweg pro rata temporis (Annual Vesting) zugeteilt. Als Auszahlungszeitpunkt ist für das LTI Cash beginnend mit dem Jahr (n + 2) bis zum Jahr (n + 6) jeweils der November sowie für das LTI Equity beginnend mit dem Jahr (n + 3) bis zum Jahr (n + 7) der Oktober festgelegt. Bei einem Barausgleich der Aktienkomponente ermittelt sich der Barzahlungsbetrag auf Basis des einfachen Durchschnitts der Xetra-Schlusskurse der Commerzbank-Aktie an allen Börsentagen im Referenzzeitraum. Der Referenzzeitraum für Ansprüche aus variabler Vergütung, ab dem Geschäftsjahr 2019 ist der letzte volle Kalendermonat, der dem Ende der Retention Period der jeweiligen aktienbasierten Vergütungskomponenten vorangeht. Wurde während der Laufzeit des CIP durch die Commerzbank eine Dividende ausgeschüttet oder Kapitalmaßnahmen durchgeführt, entsteht seit dem Geschäftsjahr 2019 in der Deferral Period anders als in der Retention Period kein Anspruch auf Ausgleich für Dividenden oder Bezugsrechte, die an Aktionäre gezahlt bzw. eingeräumt wurden. Auf Basis von Planrechnungen werden im zugrundeliegenden Geschäftsjahr die jeweiligen Vergütungsbestandteile geschätzt und über die Laufzeit ratierlich Rückstellungen gebildet. Außerdem erfolgen während der Laufzeit des CIP turnusmäßige Überprüfungen, Neubewertungen aufgrund von Aktienkursentwicklungen und/oder Adjustierungen der Bestände. b) Aktienbasierte Vergütungspläne mBank S.A. Im Jahr 2012 wurde ein aktienbasiertes Programm aufgelegt, an dem die Vorstandsmitglieder bis 2017 teilnehmen konnten. Bis 2013 beinhaltete dieses Programm zum einen eine kurzfristige Komponente (Barauszahlung), zum anderen eine langfristige Komponente, die zum ratierlichen Bezug von mBank-Aktien über drei Jahre berechtigte. Im Jahr 2014 ist eine Modifizierung des Programms vorgenommen worden, die für beide Komponenten sowohl Barauszahlungen als auch den Bezug von mBank-Aktien über drei Jahre vorsieht. Diese wurden jährlich in einem festgelegten Volumen emittiert und konnten von den Berechtigten zu einem festgelegten Preis erworben werden. Zudem wurde dieses Programm ab 2015 um eine bedeutende Anzahl an Risk Takern erweitert. Für alle Programme ist die Teilnahme mindestens an die Eigenkapitalrendite des mBank-Teilkonzerns geknüpft. Die langfristige Komponente des Programms aus dem Jahre 2012 (modifiziert in 2014) ist zusätzlich an die Performancebewertung der Teilnehmer gekoppelt. Im Jahr 2018 wurde das Programm technisch angepasst und die langfristige Komponente für Vorstände von drei auf fünf Jahre (ratierlich) verlängert. Im Jahr 2021 wurde die langfristige Komponente für Risk Taker unterhalb des Vorstands für sogenannte Senior-Management-Positionen von drei auf fünf Jahre (ratierlich) verlängert, für alle weiteren Risk Taker unterhalb des Vorstands von drei auf vier Jahre (ratierlich). Beide Programme, die zum Bezug von mBank-Aktien berechtigen (zum einen für Vorstände aus dem Jahr 2012, modifiziert im Jahr 2014 und die technische Anpassung 2018 sowie zum anderen für Risk Taker unterhalb des Vorstands mit technischer Anpassung 2021) sind als aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente einzustufen. c) Vorstandsvergütung Für die detaillierte Darstellung der Bezüge der Vorstandsmitglieder verweisen wir auf den gesondert dargestellten Vergütungsbericht. Bilanzierung und Bewertung aktienbasierter Vergütungs- und Bonuspläne Die Bilanzierung der Mitarbeitervergütungspläne erfolgt nach den Vorschriften des IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung und IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer. Es wird zwischen anteilsbasierten Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente und mit Barausgleich unterschieden. Für beide Vergütungstypen gilt jedoch, dass die Gewährung aktienbasierter Vergütungen zum Fair Value im Konzernabschluss zu erfassen ist. Bilanzierung scrollen ― Aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente: Der Fair Value aktienbasierter Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente ist in den Personalaufwendungen mit einer entsprechenden Berücksichtigung im Eigenkapital (Gewinnrücklagen) zu erfassen. Der Fair Value wird grundsätzlich zum Zeitpunkt der Gewährung der Rechte ermittelt. Sofern Rechte infolge des Nichterreichens bestimmter Ausübungsbedingungen (Marktbedingungen) nicht endgültig ausgeübt werden können, erfolgt keine Änderung der bisher im Eigenkapital erfassten Beträge. Sollten die Rechte jedoch aufgrund des Nichterreichens anderer Ausübungsbedingungen (Dienstbedingungen und Nichtmarktbedingungen) nicht endgültig ausgeübt werden können, erfolgt eine erfolgswirksame Anpassung der bisher im Eigenkapital erfassten Beträge. ― Aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Barausgleich: Der Anteil des Fair Values aktienbasierter Vergütungen mit Barausgleich, der auf bis zum Bewertungsstichtag geleistete Dienste entfällt, wird in den Personalaufwendungen mit einem gleichzeitigen Ausweis als Rückstellung erfasst. Der Fair Value wird an jedem Bilanzstichtag und bis einschließlich zum Auszahlungstag neu ermittelt. Jede Änderung des Fair Values der Verpflichtung ist aufwandswirksam zu berücksichtigen. Somit muss die Rückstellung am Auszahlungstag möglichst dem Betrag entsprechen, der als Zahlung an die begünstigten Mitarbeiter geleistet wird. Zu den folgenden Bilanzstichtagen schwanken die Rückstellungen parallel zur Entwicklung des Aktienkurses der Commerzbank Aktiengesellschaft. Das betrifft den Teil der aktienbasierten variablen Vergütung, der mithilfe eines Durchschnittskurses der Commerzbank-Aktie bestimmt wurde. Der Kurs selbst wird als durchschnittlicher Xetra-Schlusskurs der Monate Januar und Februar sowie Dezember des Vorjahres bestimmt. Bewertung Für die Bewertung der Rückstellung des Commerzbank-Incentive-Plans wird die Anzahl der erdienten Aktien mit dem Schlusskurs der Commerzbank-Aktie zum 31. Dezember des jeweiligen Berichtsjahres multipliziert. Der Aufwand für die Zuführungen zu den Rückstellungen wird - in Abhängigkeit vom Vergütungsplan - auch über den Erdienungszeitraum von vier oder sechs Jahren verteilt. Die im Jahresverlauf ausgeübten Rechte wurden mit einem Kurs von 10,28 Euro ausgezahlt. Die verbleibenden Rechte wurden zum Jahresende mit einem Kurs von 10,74 bewertet. Der gewichtete Durchschnitt der restlichen Vertragslaufzeit der ausstehenden Aktienoptionen liegt bei 2,5 Jahren. Aufgrund bereits erbrachter Leistungen der Mitarbeiter (einschließlich Vorstand) fielen im Geschäftsjahr 2023 neben Aufwendungen für nicht aktienbasierte Vergütungen von 318 Mio. Euro (Vorjahr: 288 Mio. Euro) Aufwendungen im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungen an. Der aktienbasierte Vergütungsaufwand setzte sich wie folgt zusammen: scrollen Mio. € 2023 2022 Pläne mit Barausgleich (Commerzbank-Incentive-Plan) 40 25 Pläne mit Ausgleich in Eigenkapitalinstrumenten 2 3 Gesamt 43 27 Die Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungspläne sowie die Rücklagen im Eigenkapital für aktienbasierte Vergütungspläne mit Ausgleich in Eigenkapitalinstrumenten stellten sich wie folgt dar: scrollen Mio. € 2023 2022 Rückstellungen Commerzbank-Incentive-Plan 86 53 Rücklagen im Eigenkapital 2 6 Commerzbank-Incentive-Plan Die Aktienanzahl entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt: scrollen Anzahl der Rechte Stücke Commerzbank-Incentive-Plan Bestand zum 1.1.2022 1.277.227 Im Jahresverlauf gewährt 2.508.616 Im Jahresverlauf verwirkt - Im Jahresverlauf ausgeübt 944.934 Im Jahresverlauf verfallen - Bestand zum 31.12.2022 2.840.909 Bestand zum 1.1.2023 2.840.909 Im Jahresverlauf gewährt1 2.748.945 Im Jahresverlauf verwirkt - Im Jahresverlauf ausgeübt 1.059.830 Im Jahresverlauf verfallen - Bestand zum 31.12.2023 4.530.024 1 Der Zuteilungskurs im Geschäftsjahr beträgt 9,61 Euro. (56) Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen Hier weisen wir im Wesentlichen Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sowie Unwiderrufliche Kreditzusagen zum Nominalwert aus. Als Bürgschaften sind Sachverhalte auszuweisen, bei denen die meldende Gesellschaft als Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten einsteht. Unter Gewährleistungen fallen vertragliche Verpflichtungen, die das Einstehen für einen bestimmten Erfolg oder eine Leistung beinhalten. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um im Kundenauftrag abgegebene Bürgschaften, die uns im Fall einer Inanspruchnahme ein Rückgriffsrecht auf den Kunden (Auftraggeber) gewähren. Als Unwiderrufliche Kreditzusagen sind Verpflichtungen auszuweisen, aus denen ein Kreditrisiko entstehen kann. Dazu gehören Verpflichtungen, Darlehen zu gewähren (zum Beispiel dem Kunden eingeräumte Kreditlinien), Wertpapiere zu kaufen oder Garantien und Akzepte bereitzustellen. Kreditzusagen, die dem Handelsbestand zuzuordnen sind, werden dagegen in den Finanziellen Vermögenswerten - Held for Trading beziehungsweise Finanziellen Verbindlichkeiten - Held for Trading bilanziert. Die Risikovorsorge für Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen wird als Rückstellung für Risiken aus dem außerbilanziellen Kreditgeschäft gezeigt. Die Erträge aus Bürgschaften werden im Provisionsüberschuss erfasst; deren Höhe wird durch Anwendung vereinbarter Sätze auf den Nominalbetrag der Bürgschaften bestimmt. Ebenfalls in den Eventualverbindlichkeiten weisen wir rechtliche Risiken aus, für die ein Verlust nicht auszuschließen ist, für die aber aufgrund der überwiegenden Unwahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme keine Rückstellungen gebildet wurden. Zur Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit berücksichtigen wir verschiedenste Faktoren, unter anderem die Art des Anspruchs und Entscheidungen zu vergleichbaren Sachverhalten. Der Commerzbank-Konzern ermöglicht seinen Kunden durch Kreditfazilitäten schnellen Zugriff auf Gelder, die von den Kunden zur Erfüllung ihrer kurzfristigen Verpflichtungen sowie der langfristigen Finanzierungsbedürfnisse benötigt werden. Die Kreditfazilitäten können in unterschiedlicher Form vorliegen, die wir nachstehend beispielhaft aufführen: scrollen ― Bürgschaften, mit denen der Konzern die Rückzahlung eines von einem Kunden bei einem Dritten aufgenommenen Kredits garantiert, ― Stand-by Letters of Credit, die die Kreditwürdigkeit des Kunden erhöhen und seine Außenhandelsfinanzierung zu niedrigeren Kosten erleichtern, ― Dokumentenakkreditive für Zahlungen im Außenhandel, die im Namen eines Kunden erfolgen und dem Konzern später erstattet werden, ― Stand-by-Fazilitäten für kurzfristige Schuldtitel und auf revolvierender Basis begebene Schuldtitel, mit denen Kunden bei Bedarf Geldmarktpapiere oder mittelfristige Schuldtitel begeben können, ohne jedes Mal das übliche Emissionsprozedere zu durchlaufen. Vorhandene Sicherheiten dienen gegebenenfalls für das Gesamtobligo von Kunden aus Krediten und Avalen. Daneben gibt es Unterbeteiligungen Dritter zu unwiderruflichen Kreditzusagen und Avalen. In den Eventualverbindlichkeiten ist zudem die unwiderrufliche Zahlungsverpflichtung enthalten, die nach Stattgabe des Antrags der Bank auf Leistung einer Besicherung zur teilweisen Begleichung des Beitrags der Bankenabgabe vom Single Resolution Board (SRB) gewährt wurde. Die in der folgenden Tabelle genannten Zahlen werden ohne Berücksichtigung von Sicherheiten dargestellt und wären nur im Falle der vollständigen Ausnutzung der Kreditfazilitäten durch sämtliche Kunden und den darauffolgenden Zahlungsverzug aller Kunden - unter der Voraussetzung, dass keine Sicherheiten vorhanden sind - abzuschreiben. Tatsächlich verfällt der weitaus größte Teil dieser Verpflichtungen, ohne in Anspruch genommen zu werden. Insofern sind die Beträge nicht repräsentativ für die Risikoeinschätzung, das tatsächliche künftige Kreditengagement oder daraus erwachsende Liquiditätserfordernisse. Weitere Informationen zum Kreditrisiko sowie zu Liquiditätsrisiken und deren Steuerung und Überwachung enthält der Konzernlagebericht. Die Risikovorsorge für außerbilanzielle Verpflichtungen wurde in diesen Aufstellungen von den entsprechenden Posten gekürzt. scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 1 Veränd. in % Eventualverbindlichkeiten 47.824 46.796 2,2 Kreditinstitute 6.335 7.958 - 20,4 Firmenkunden 38.205 35.111 8,8 Privatkunden 157 175 - 10,2 Finanzdienstleister 2.834 3.331 - 14,9 Öffentliche Haushalte 292 221 31,9 Unwiderrufliche Kreditzusagen 80.204 80.228 - 0,0 Kreditinstitute 1.367 1.385 - 1,3 Firmenkunden 65.717 62.703 4,8 Privatkunden 7.142 10.631 - 32,8 Finanzdienstleister 4.805 4.692 2,4 Öffentliche Haushalte 1.174 817 43,6 Gesamt 128.028 127.023 0,8 1 Korrektur aufgrund von Restatements (siehe Note 4). Über die vorstehend aufgeführten Kreditfazilitäten hinaus können im Commerzbank-Konzern Verluste aus Rechts- und Steuerrisiken entstehen, deren Eintritt nicht überwiegend wahrscheinlich ist, so dass keine Rückstellungen gebildet wurden. Da der Eintritt aber auch nicht gänzlich unwahrscheinlich ist, erfolgt eine Darstellung unter den Eventualverbindlichkeiten. Weder für den Eintrittszeitpunkt noch mögliche Erstattungen kann eine verlässliche Einschätzung vorgenommen werden. Je nach Ausgang der rechtlichen und steuerlichen Verfahren kann sich die Einschätzung unseres Verlustrisikos als zu niedrig oder zu hoch erweisen. Für den weitaus größten Teil der Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken erfolgt jedoch keine Inanspruchnahme und somit sind die Beträge nicht repräsentativ für tatsächliche künftige Verluste. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken 429 Mio. Euro (Vorjahr: 563 Mio. Euro) und betrafen die folgenden wesentlichen Sachverhalte: scrollen ― Im April 2016 wurde der Commerzbank die Zahlungsklage einer Kundin zugestellt. Die Klägerin verlangt unter anderem die Rückzahlung von nach Meinung der Klägerin zu Unrecht an die Commerzbank geleisteten Zinsen. Zudem begehrt sie die Freigabe von Sicherheiten, welche eine Forderung der Commerzbank gegen die Klägerin besichern. Die Klägerin hat gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung eingelegt. Die Commerzbank setzt sich gegen die Klage zur Wehr. ― Im Februar 2020 wurde eine Tochtergesellschaft der Commerzbank zusammen mit einer weiteren Bank auf Zahlung von Schadensersatz wegen angeblich unlauterer Preisabsprachen im Zusammenhang mit der Erhebung von Abwicklungsgebühren verklagt. Die Tochtergesellschaft verteidigt sich gegen die Klage. ― Die Commerzbank ist im Februar 2022 in Ungarn auf Schadensersatz im Zusammenhang mit einem gescheiterten Projekt verklagt worden. Die Klage ist rechtskräftig abgewiesen worden. ― Im Mai 2018 wurde eine Tochtergesellschaft der Commerzbank zusammen mit einer weiteren Bank auf Zahlung von Schadensersatz wegen vermeintlich unlauteren Preisabsprachen im Zusammenhang mit der Erhebung von Abwicklungsgebühren verklagt. Gegen das zweitinstanzliche Urteil zugunsten der Banken ist noch ein Rechtsmittel möglich. ― In 2018 ist eine Tochtergesellschaft der Commerzbank von einem Kunden auf Schadensersatz wegen angeblich unrechtmäßiger Verwertung von Sicherheiten verklagt worden. Die Tochtergesellschaft tritt der Klage entgegen. ― Im Mai 2023 ist eine Tochtergesellschaft der Bank auf Schadensersatz verklagt worden. Der Kläger ist Gesellschafter eines insolventen Unternehmens, welches Drittsicherheiten zugunsten des Kreditnehmers der Tochtergesellschaft gewährt hatte. Die Tochtergesellschaft setzt sich gegen die Klage zur Wehr. Die Eventualverbindlichkeiten aus Steuerrisiken betreffen folgende wesentliche Sachverhalte: scrollen ― Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt im Zusammenhang mit Aktiengeschäften um den Dividendenstichtag (sogenannte Cum-Ex-Geschäfte) der Commerzbank und der ehemaligen Dresdner Bank. Die Commerzbank hatte bereits Ende 2015 eine forensische Analyse zu Cum-Ex-Geschäften beauftragt, die im Hinblick auf die Aktiengeschäfte der Commerzbank Anfang 2018 und bezüglich der Aktiengeschäfte der ehemaligen Dresdner Bank im September 2019 abgeschlossen wurde. Alle Steuernachforderungen durch die Finanzbehörden wurden beglichen. Seit September 2019 finden bei der Commerzbank Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln in einem separaten Verfahren zu Cum-Ex-Geschäften statt. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen des Verdachts, dass die Bank (einschließlich Dresdner Bank) in verschiedenen Rollen an Cum-Ex-Geschäften mitgewirkt hat, unter anderem dadurch, dass sie Dritte, die als Leerverkäufer gehandelt haben sollen, mit Aktien beliefert hat. Es geht in diesem Verfahren nach derzeitigem Verständnis nicht um eigene Steueranrechnungsansprüche der Commerzbank im Hinblick auf Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag auf Dividenden. Im Zusammenhang mit Untersuchungen zu "Cum-Ex" kooperiert die Bank vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden. Das Ob und die Höhe einer sich daraus eventuell ergebenden Belastung kann derzeit nicht prognostiziert werden. Sonstige Eventualverbindlichkeiten scrollen ― Die Commerzbank hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen Teil der zu entrichtenden Pflichtbeiträge für die EU-Bankenabgabe und die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken in Form von Barsicherheiten zu hinterlegen und unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen (Irrevocable payment commitments, IPCs) einzugehen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Barsicherheiten in Höhe von 42 Mio. Euro für die EU-Bankenabgabe und 30 Mio. Euro für die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken hinterlegt. Seit 2015 wurden kumuliert 181 Mio. Euro für die EU-Bankenabgabe und 106 Mio. Euro für die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken hinterlegt. Der Ausweis der Barsicherheiten erfolgt unter den Sonstigen Aktiva. Korrespondierend wurden im Geschäftsjahr 2023 unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 72 Mio. Euro eingegangen. Seit 2015 wurden kumuliert Zahlungsverpflichtungen von 181 Mio. Euro für die EU-Bankenabgabe und 106 Mio. Euro für die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken eingegangen. Die IPCs werden als Eventualverbindlichkeiten ausgewiesen. Infolge eines Urteils des Gerichts der Europäischen Union (EuG) gegen eine andere Bank vom 25. Oktober 2023 (T-688/21), welches die finale Belastung der Beiträge in Höhe der bisherigen IPCs für den Fall der Rückgabe der Banklizenz bestätigt hat, hat sich die Commerzbank im Geschäftsjahr 2023 erneut mit der bilanziellen Behandlung der Barsicherheiten und der IPCs auseinandergesetzt. Der Kläger hat Rechtsmittel gegen dieses Urteil eingelegt, so dass erst in weiterer Zukunft ein abschließendes Urteil des EuGHs zu erwarten ist. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sind die geleisteten Barsicherheiten weiterhin als Sonstige Aktiva bilanziert. Die Commerzbank sieht die Bewertung der Barsicherheiten zum Nominalwert aufgrund der Möglichkeit zur täglichen Fälligstellung beziehungsweise der grundsätzlichen Austauschbarkeit in Wertpapiersicherheiten als sachgerecht an. Die unwiderruflichen Zahlungsverpflichtungen werden weiterhin als Eventualverbindlichkeiten behandelt. Dies basiert auf den Annahmen, dass die Rückgabe der Banklizenz der Commerzbank unwahrscheinlich ist und zudem in absehbarer Zukunft kein von den entsprechenden Sicherungseinrichtungen zu tragender wesentlicher Abwicklungsfall beziehungsweise Entschädigungsfall erwartet wird. Sollten sich die der aktuellen Bilanzierung zu Grunde liegenden Annahmen ändern, könnten sich hinsichtlich der IPCs zukünftige Ergebnisbelastungen in Höhe von bis zu 287 Mio. Euro ergeben. (57) Segmentberichterstattung In der Segmentberichterstattung spiegeln sich die Ergebnisse der operativen Segmente des Commerzbank-Konzerns wider. Als Grundlage für die nachfolgenden Segmentinformationen dient IFRS 8 "Operating Segments", der dem sogenannten Managementansatz folgt. Die Segmentinformationen werden auf Basis der internen Managementberichterstattung bestimmt, die dem Chief Operating Decision Maker dazu dient, die Leistung der Segmente zu beurteilen und Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen auf die Segmente zu treffen. Im Commerzbank-Konzern übt die Funktion des Chief Operating Decision Makers der Vorstand aus. In unserer Segmentberichterstattung stellen wir die beiden Geschäftssegmente Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden gesondert dar. Dieses Vorgehen folgt der Organisationsstruktur des Commerzbank-Konzerns und ist Grundlage der internen Managementberichterstattung. Die Aufteilung der Geschäftssegmente orientiert sich an der Unterschiedlichkeit der Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise an den Kundenzielgruppen. Änderungen an der Struktur der internen Organisation, die die Zusammensetzung der berichtspflichtigen Segmente verändert, sind im Jahr 2023 nicht erfolgt. Die für die operativen Segmente unterstellte Kapitalunterlegung der Risikoaktiva wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2023 auf 12,7% erhöht (Vorjahr: 12,5 %.) Weitere Angaben zu den Segmenten sind im Konzernlagebericht dieses Geschäftsberichts enthalten. Der Erfolg der einzelnen Segmente wird anhand des Operativen Ergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern sowie der Kennziffern Operative Eigenkapitalrendite und Cost-Income-Ratio gemessen. Das Operative Ergebnis ist definiert als die Summe aus Zinsüberschuss, Dividendenerträgen, Risikoergebnis, Provisionsüberschuss, Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen, Übrigem Ergebnis aus Finanzinstrumenten, Laufendem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen und Sonstigem Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen und der Pflichtbeiträge. Im Operativen Ergebnis sind keine Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und Restrukturierungsaufwendungen enthalten. Durch den Ausweis von Vorsteuerergebnissen sind sowohl im Ergebnis als auch im durchschnittlich gebundenen Eigenkapital die Anteile Dritter enthalten. Alle Erträge, für die ein Segment verantwortlich ist, sind somit im Ergebnis vor Steuern berücksichtigt. Bei der Abbildung der Zwischenergebniseliminierung aus konzerninternen Transaktionen in der Segmentberichterstattung wird das abgebende Segment so gestellt, als wäre die Transaktion konzernextern erfolgt. Die Eliminierung der Zwischengewinne und -verluste erfolgt daher im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Die operative Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des operativen Ergebnisses zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie gibt an, wie sich das im Segment eingesetzte Kapital verzinst. Die Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft spiegelt die Kosteneffizienz der Segmente wider, sie errechnet sich aus dem Verhältnis der Summe von Verwaltungsaufwendungen und Pflichtbeiträgen zu Erträgen vor Risikoergebnis. Zusätzlich weisen wir eine Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft ohne Berücksichtigung der Pflichtbeiträge aus, um der fehlenden Beeinflussungsmöglichkeit auf die Höhe sowie dem periodischen Charakter dieses Postens Rechnung zu tragen. Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht zu Marktpreisen und im Zinsbereich nach der Marktzinsmethode innerhalb der Segmente ausgewiesen. Im Zinsüberschuss werden die tatsächlichen Refinanzierungsaufwendungen für geschäftsspezifische Beteiligungen der Segmente gezeigt. Der im Konzern erwirtschaftete Anlagenutzen aus dem Eigenkapital wird im Verhältnis des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals dem Zinsüberschuss der jeweiligen Segmente zugeordnet. Der Zinssatz entspricht dem Zinssatz einer risikofreien Anlage auf dem langfristigen Kapitalmarkt. Im Zinsüberschuss enthalten sind ebenfalls die Liquiditätskosten. Diese umfassen sowohl die extern gezahlten Fundingkosten als auch die vollständige Allokation der Liquiditätskosten auf die Geschäfte und Segmente auf Basis unseres Liquiditätskosten-Transferpreis-Systems. Auf dieser Grundlage werden die aus dem externen Funding der Bank resultierenden Zinsaufwendungen auf Basis einer zentralen Liquiditätspreiskurve nach dem Verursachungsprinzip auf Einzelgeschäfts- oder Portfolioebene auf die Segmente alloziert. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals der Segmente erfolgt auf Basis der durchschnittlichen segmentierten Risikoaktiva. Auf Konzernebene wird das Com-mon-Equity-Tier-1-Kapital (CET 1) gezeigt, das der Berechnung der operativen Eigenkapitalrendite dient. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital der Segmente und dem CET-1-Kapital des Konzerns erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Darüber hinaus berichten wir die jeweiligen Aktiva und Passiva der Segmente sowie die Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen. Geschäftsmodellbedingt ist die Segmentbilanz erst auf Konzernebene ausgeglichen. Die im Operativen Ergebnis ausgewiesenen Verwaltungsaufwendungen beinhalten die Personalaufwendungen, die Sachaufwendungen (ohne Pflichtbeiträge) sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte. Restrukturierungsaufwendungen und Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden unterhalb des Operativen Ergebnisses im Ergebnis vor Steuern ausgewiesen. Die Zuordnung der Verwaltungsaufwendungen und der Pflichtbeiträge zu den einzelnen Segmenten erfolgt nach dem Verursachungsprinzip. Die sich aus den internen Leistungen ergebenden indirekten Aufwendungen werden dem Leistungsempfänger in Rechnung gestellt beziehungsweise führen beim Leistungserbringer zu einer entsprechenden Entlastung. Die Bewertung dieser internen Leistungsbeziehungen erfolgt zu Vollkosten oder Marktpreisen. scrollen 2023 Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern Zinsüberschuss 4.385 2.781 1.202 8.368 Dividendenerträge 18 4 4 26 Risikoergebnis - 472 - 155 8 - 618 Provisionsüberschuss 2.150 1.281 - 45 3.386 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 173 463 - 650 - 359 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 3 - 0 43 39 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 14 - 2 41 52 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen - 1 5 - 0 4 Sonstiges Ergebnis - 1.016 - 50 11 - 1.055 Erträge vor Risikoergebnis 5.374 4.481 606 10.461 Erträge nach Risikoergebnis 4.903 4.326 614 9.843 Verwaltungsaufwendungen 3.575 2.111 320 6.006 Pflichtbeiträge 303 73 40 415 Operatives Ergebnis 1.024 2.142 255 3.421 Restrukturierungsaufwendungen - - 18 18 Ergebnis vor Steuern 1.024 2.142 236 3.403 Aktiva 179.698 134.434 203.035 517.166 Passiva 228.254 168.960 119.952 517.166 Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen 13 129 - 142 Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital 1 6.769 10.481 7.695 24.945 Operative Eigenkapitalrendite (%) 15,1 20,4 - 13,7 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) 66,5 47,1 - 57,4 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) 72,2 48,7 - 61,4 1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. scrollen 2022 Mio. € 1 Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern Zinsüberschuss 3.941 2.077 441 6.459 Dividendenerträge 19 5 7 32 Risikoergebnis - 392 - 446 - 38 - 876 Provisionsüberschuss 2.245 1.320 - 46 3.519 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 79 436 93 451 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 2 - 18 - 93 - 113 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten - 294 - 10 11 - 292 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen 5 8 - 0 13 Sonstiges Ergebnis - 569 - 26 - 11 - 606 Erträge vor Risikoergebnis 5.266 3.792 403 9.461 Erträge nach Risikoergebnis 4.874 3.346 365 8.585 Verwaltungsaufwendungen 3.414 2.162 268 5.844 Pflichtbeiträge 460 120 63 642 Operatives Ergebnis 1.001 1.065 34 2.099 Restrukturierungsaufwendungen - 0 94 94 Ergebnis vor Steuern 1.001 1.065 - 60 2.005 Aktiva 170.749 136.696 169.983 477.428 Passiva 210.303 156.203 110.923 477.428 Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen 31 151 - 182 Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital 2 6.745 10.072 7186 24.003 Operative Eigenkapitalrendite (%) 14,8 10,6 - 8,7 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) 64,8 57,0 - 61,8 Cost-Income-Ratio im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) 73,6 60,2 - 68,6 1 Korrektur aufgrund von Restatements (siehe Note 4) und aufgrund von IFRS 8.29. 2 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. scrollen Mio. € 2023 Sonstige Konsolidierung Sonstige und Konsolidierung Zinsüberschuss 1.204 - 2 1.202 Dividendenerträge 4 - 4 Risikoergebnis 8 - 8 Provisionsüberschuss - 41 - 4 - 45 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 703 54 - 650 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen 43 - 43 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 41 0 41 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen -0 - -0 Sonstiges Ergebnis 17 - 6 11 Erträge vor Risikoergebnis 564 42 606 Erträge nach Risikoergebnis 572 42 614 Verwaltungsaufwendungen 327 - 8 320 Pflichtbeiträge 40 - 0 40 Operatives Ergebnis 205 50 255 Restrukturierungsaufwendungen 18 - 18 Ergebnis vor Steuern 187 50 236 Aktiva 202.988 47 203.035 Passiva 119.832 120 119.952 scrollen Mio. € 2022 1 Sonstige Konsolidierung Sonstige und Konsolidierung Zinsüberschuss 451 - 10 441 Dividendenerträge 7 - 7 Risikoergebnis - 38 - - 38 Provisionsüberschuss - 41 - 4 - 46 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten 139 - 45 93 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 93 - - 93 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 8 3 11 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen - 0 - 0 - 0 Sonstiges Ergebnis - 5 - 6 - 11 Erträge vor Risikoergebnis 466 - 63 403 Erträge nach Risikoergebnis 428 - 63 365 Verwaltungsaufwendungen 280 - 12 268 Pflichtbeiträge 63 0 63 Operatives Ergebnis 85 - 51 34 Restrukturierungsaufwendungen 94 - 94 Ergebnis vor Steuern - 9 - 51 - 60 Aktiva 169.931 52 169.983 Passiva 110.833 90 110.923 1 Korrektur aufgrund von IFRS 8.29. Unter Konsolidierung weisen wir Konsolidierungs- und Überleitungssachverhalte vom Ergebnis der Segmente und des Bereichs Sonstige auf den Konzernabschluss aus. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um folgende Sachverhalte: scrollen ― Eliminierung der in den Segmenten angefallenen Bewertungsergebnisse für eigene Schuldverschreibungen. ― Effekte aus der Konsolidierung konzerninterner Transaktionen zwischen Segmenten. ― Effekte aus der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen. ― Erträge und Verwaltungsaufwendungen der Stabs- und Steuerungsfunktionen, wobei diese auf die Segmente und den Bereich Sonstige verrechnet sind. Die regionale Aufgliederung, die im Wesentlichen auf dem jeweiligen Sitz der Filiale oder des Konzernunternehmens basiert (geografische Märkte), ergab nachfolgende Verteilung: scrollen 2023 Mio. € Deutschland Europa ohne Deutschland Amerika Asien Sonstige Gesamt Erträge vor Risikoergebnis 7.710 2.471 89 191 - 10.461 Risikoaktiva für Kreditrisiken 103.042 31.744 5.707 3.551 - 144.044 scrollen 2022 Mio. € Deutschland Europa ohne Deutschland Amerika Asien Sonstige Gesamt Erträge vor Risikoergebnis 7.089 2.062 131 180 - 9.461 Risikoaktiva für Kreditrisiken 94.081 36.680 5.966 3.746 - 140.473 Von den Erträgen vor Risikovorsorge in Europa (ohne Deutschland) entfielen rund 19 % auf unsere Einheiten in Großbritannien (Vorjahr: 26 %), 54 % auf unsere Einheiten in Polen (Vorjahr: 50 %) und 3 % auf unsere Einheiten in Luxemburg (Vorjahr: 5 %). Statt der langfristigen Vermögenswerte weisen wir die Risikoaktiva für Kreditrisiken aus. Von den Risikoaktiva für Kreditrisiken in Europa (ohne Deutschland) entfielen rund 53 % auf unsere Einheiten in Polen (Vorjahr: 45 %), 28 % auf unsere Einheiten in Großbritannien (Vorjahr: 22 %) und 7 % auf unsere Einheiten in Luxemburg (Vorjahr: 21 %). In Übereinstimmung mit IFRS 8.32 hat die Commerzbank entschieden, auf eine Aufgliederung des Gesamtbetrages der Erträge des Commerzbank-Konzerns nach Produkten und Dienstleistungen zu verzichten. Aus Effizienzgründen wurde von einer Erhebung dieser Daten abgesehen, da sie weder für die interne Steuerung noch für das Managementreporting genutzt werden. Sonstige Erläuterungen (58) Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Der Zahlungsmittelbestand setzte sich wie folgt zusammen und ist damit identisch mit dem Bilanzposten Kassenbestand und Sichtguthaben: scrollen Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Kassenbestand 1.108 1.082 2,5 Guthaben bei 27.305 17.126 59,4 Zentralnotenbanken Täglich fällige Sichtguthaben bei Kreditinstituten 64.712 57.025 13,5 Schuldtitel - - . öffentlicher Stellen Gesamt 93.126 75.233 23,8 Im Zahlungsmittelbestand sind weder im aktuellen Geschäftsjahr noch im Vorjahr Effekte aus erstkonsolidierten Gesellschaften und aus Entkonsolidierungen vorhanden. Die Kapitalflussrechnung zeigt die Zusammensetzung und die Veränderungen des Zahlungsmittelbestands des Geschäftsjahres. Sie ist in die Positionen operative Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Als Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit werden Zahlungsvorgänge (Zu- und Abflüsse) aus Forderungen und Krediten sowie aus Wertpapieren und anderen Aktiva ausgewiesen. Zu- und Abgänge aus Einlagen, aus begebenen Schuldverschreibungen und anderen Passiva gehören ebenfalls zur operativen Geschäftstätigkeit. Auch die aus dem operativen Geschäft resultierenden Zins- und Dividendenzahlungen finden sich im Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit wieder. Die Veränderungen des Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit resultieren unter anderem auch aus der Veräußerung konsolidierter Gesellschaften. Die nachstehenden Tabellen geben einen Überblick über die Vermögenswerte und Schulden zu den Abgangszeitpunkten: scrollen Aktiva | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost - - Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L - - Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 11 - Sachanlagen - - Sonstige Aktivposten 2 - Passiva | Mio. € 31.12.2023 31.12.2022 Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost - - Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option - - Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading - - Sonstige Passivposten 6 - Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet Zahlungsvorgänge für Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen sowie at-Equity bewertete Unternehmen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit umfasst Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen sowie Ein- und Auszahlungen für Nachrangige Einlagen und Schuldinstrumente. Auch ausgeschüttete Dividenden weisen wir hier aus. Der Zahlungsmittelbestand umfasst die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die unmittelbar in liquide Mittel umgewandelt werden können und nur einem unwesentlichen Wertänderungsrisiko unterliegen. Wir fassen darunter den Posten Kassenbestand und Sichtguthaben, der sich aus dem Kassenbestand, den Guthaben bei Zentralnotenbanken, täglich fälligen Sichtguthaben bei Kreditinstituten sowie den Schuldtiteln öffentlicher Stellen zusammensetzt. Die Fähigkeit des Commerzbank-Konzerns zum Zugang zu Zu- oder Abflüssen von Zahlungsmitteln von Tochterunternehmen einschließlich strukturierter Unternehmen sowie assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen kann gesetzlichen, regulatorischen und vertraglichen Beschränkungen unterliegen. Für den Commerzbank-Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns weder die Liquiditäts- beziehungsweise Finanzplanung noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt. In der nachfolgenden Tabelle wird die Entwicklung der Nettoschulden dargestellt: scrollen Mio. € 2023 2022 Nettoschulden zum 1.1. 10.004 10.166 Veränderungen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 1.094 178 Veränderung Konsolidierungskreis - - Wechselkursveränderungen - 545 1.048 Andere nicht zahlungswirksame Veränderungen 1.429 - 1.389 Nettoschulden zum 31.12. 9.793 10.004 Bilanzielles und regulatorisches Eigenkapital (59) Zusammensetzung des Eigenkapitals nach IFRS Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Commerzbank Aktiengesellschaft besteht aus nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Käufe und Verkäufe von eigenen Aktien werden mit dem rechnerischen Wert von 1,00 Euro mit dem Gezeichneten Kapital verrechnet. Das Gezeichnete Kapital belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 1240 Mio. Euro (Vorjahr: 1252 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2023 wurden keine eigenen Aktien im Bestand gehalten. Vorzugsrechte oder Beschränkungen in Bezug auf die Ausschüttung von Dividenden liegen bei der Commerzbank Aktiengesellschaft nicht vor. Alle ausgegebenen Aktien sind voll eingezahlt. Bedingtes Kapital Bedingtes Kapital ist für die Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen sowie Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten vorgesehen. Im Geschäftsjahr sowie im Vorjahr lag kein bedingtes Kapital vor. Genehmigtes Kapital scrollen Datum der Beschlussfassung Ursprünglicher Betrag Mio. € In Vorjahren für Kapitalerhöhungen verbraucht Mio. € für Kapitalerhöhungen verbraucht Mio. € Aufhebung gemäß Satzung Mio. € verbleibender Betrag Mio. € Befristung 31.5.2023 564 - - - 564 30.5.2028 Gesamt 564 - - - 564 Die Bedingungen für Kapitalerhöhungen aus Genehmigtem Kapital ergeben sich zum 31. Dezember 2023 aus der Satzung der Commerzbank Aktiengesellschaft, Stand 29. September 2023. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. Mai 2028 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bareinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 438325172,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/I). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem oder mehreren Kreditinstituten oder diesen nach § 186 Absatz 5 Satz 1 AktG gleichstehenden Unternehmen mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszuschließen: scrollen ― um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen ― um Belegschaftsaktien an Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Absatz 1 AktG) bis zu einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 15000000,00 Euro auszugeben. Sofern Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre an Mitarbeiter der Gesellschaft oder ihrer Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Absatz 1 AktG gegen Bareinlagen ausgegeben werden, darf der auf sie entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals insgesamt 3 % des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Auf diese 3 %-Grenze ist das anteilige Grundkapital anzurechnen, das auf Aktien entfällt, die während der Laufzeit der Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiter der Gesellschaft oder ihrer Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Absatz 1 AktG gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben oder veräußert werden. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. Mai 2028 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 125235763,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/II). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem oder mehreren Kreditinstituten oder diesen nach § 186 Absatz 5 Satz 1 AktG gleichstehenden Unternehmen mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszuschließen: scrollen ― um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen, ― um in dem Umfang, in dem es erforderlich ist, Inhabern von durch die Commerzbank Aktiengesellschaft oder durch unmittelbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Absatz 1 AktG) ausgegebenen oder noch auszugebenden Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts oder nach Erfüllung einer entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde; ― um das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen; ― bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis für Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung im Zeitpunkt der Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß §§ 203 Absatz 1, 186 Absatz 3 Satz 4 AktG aufgrund dieser Ermächtigung ausgegebenen Aktien dürfen insgesamt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft im Zeitpunkt des Wirksamwerdens oder - falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung nicht überschreiten. Die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen eigenen Aktien der Gesellschaft entfällt, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2023/II unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Absatz 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Die Höchstgrenze vermindert sich ferner um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien entfällt, die zur Bedienung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder mit Options- oder Wandlungspflicht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2023/II unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden. Der anteilige Betrag des Grundkapitals, der auf Aktien entfällt, die unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben werden, darf insgesamt 10 % des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft nicht übersteigen. Hierauf sind - vorbehaltlich einer von einer nachfolgenden Hauptversammlung etwa zu beschließenden erneuten Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss - die Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden oder auf die sich Finanzinstrumente mit Wandlungs- oder Optionsrechten oder -pflichten beziehen, die während der Laufzeit der Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ausgegeben werden. Sofern Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Absatz 1 AktG gegen Sacheinlage durch die Einbringung von Ansprüchen auf variable Vergütungsbestandteile, Gratifikationen oder ähnlichen Forderungen gegen die Gesellschaft oder ihre Konzernunternehmen ausgegeben werden, darf der Vorstand nur bis zu einer Höhe von insgesamt maximal 3 % des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals von der Ermächtigung Gebrauch machen. Auf diese 3 %-Grenze ist das anteilige Grundkapital anzurechnen, das auf Aktien entfällt, die während der Laufzeit der Ermächtigung unter einer anderen Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiter der Gesellschaft oder ihrer Konzernunternehmen i.S.v. § 18 Absatz 1 AktG gegen Bar- oder Sacheinlagen ausgegeben oder veräußert werden. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. (60) Ausgewählte regulatorische Kennzahlen Das folgende Bild zeigt die Zusammensetzung der Eigenmittel und risikogewichteten Aktiva sowie die Eigenmittelquoten im Commerzbank-Konzern gemäß CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen: scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Hartes Kernkapital (CET 1) 1 (Mrd. €) 25,7 23,9 7,8 Kernkapital (Tier 1) (Mrd. €) 28,9 27,1 6,8 Eigenmittel 1 (Mrd. €) 33,9 31,9 6,0 Risikogewichtete Aktiva (Mrd. €) 175,1 168,7 3,8 davon: Kreditrisiko 144,0 140,5 2,5 davon: Marktrisiko 2 8,3 7,1 17,3 davon: Operationelles Risiko 22,8 21,2 7,5 Harte Kernkapitalquote (CET- 1-Ratio, %) 14,7 14,1 3,9 Kernkapitalquote (Tier- 1-Ratio, %) 16,5 16,0 2,9 Gesamtkapitalquote (%) 19,3 18,9 2,2 1 Die Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis. 2 Einschließlich der Risiken einer Anpassung der Kreditbewertung (sogenanntes Credit Valuation Adjustment Risk). Die Leverage Ratio (Verschuldungsquote) setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) gemäß CRR ins Verhältnis zum Leverage Ratio Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % Leverage Ratio Exposure (Mrd. €) 592 548 8,1 Leverage Ratio (%) 4,9 4,9 - 1,2 Die Non-Performing-Exposure-Ratio (NPE-Ratio) wird aus den notleidenden Forderungen im Verhältnis zu den Gesamtforderungen gemäß EBA Risk Dashboard ermittelt. scrollen 31.12.2023 31.12.2022 Veränd. in % NPE-Ratio (%) 0,8 1,1 - 23,1 Als Kreditinstitut ist die Commerzbank Aktiengesellschaft verpflichtet, einen Offenlegungsbericht gemäß CRR quartalsweise zu erstellen. Hinsichtlich des Kapitalmanagements sowie weiterer Informationen zum Eigenkapital verweisen wir auf den jeweils aktuellen veröffentlichten Offenlegungsbericht gemäß CRR. (61) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter Die Zahlen enthalten sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte, die im Konzern durchschnittlich in Ausbildung gewesenen Mitarbeiter sind nicht enthalten. scrollen 2023 2022 Gesamt männlich weiblich Gesamt männlich weiblich Im Konzern 40.603 19.286 21.317 42.378 20.172 22.206 In Deutschland 26.985 12.899 14.086 28.213 13.571 14.643 Außerhalb Deutschlands 13.618 6.388 7.231 14.165 6.601 7.563 (62) Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es zwischen der Commerzbank Aktiengesellschaft und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Hierzu gehören auch beherrschte, aber aus Gründen der Wesentlichkeit nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierte Unternehmen, unternehmensexterne Versorgungsträger zur betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft, Personen in Schlüsselpositionen und deren Angehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen. Die mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigten Bankgeschäfte werden zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen. Teilweise wurden Vorjahreswerte aufgrund geänderter Zuordnungen angepasst. Zu den Personen in Schlüsselpositionen zählen ausschließlich die im Geschäftsjahr aktiven Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft. Neben dem Anteilsbesitz der Bundesrepublik Deutschland sind weitere Faktoren zu berücksichtigen (unter anderem Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat), die einen maßgeblichen Einfluss auf die Commerzbank Aktiengesellschaft ermöglichen. Demnach zählen der Bund sowie der Kontrolle der Bundesrepublik Deutschland unterliegende Unternehmen (Bundesunternehmen) zum Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24. Transaktionen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen Die Aktivposten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen von 118 Mio. Euro (Vorjahr: 106 Mio. Euro) enthielten zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen und Finanzanlagen. In den Passivposten waren von den 166 Mio. Euro (Vorjahr: 178 Mio. Euro) im Wesentlichen Einlagen enthalten. Die Erträge von 22 Mio. Euro (Vorjahr: 52 Mio. Euro) resultieren im Wesentlichen aus Zins- und Provisionserträgen sowie dem Handels- und Bewertungsergebnis und Aufwendungen von 64 Mio. Euro (Vorjahr: 55 Mio. Euro) resultieren vor allem aus Lieferungen und Leistungen. Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden Garantien und Sicherheiten von 86 Mio. Euro (Vorjahr: 89 Mio. Euro) gewährt. Transaktionen mit Gemeinschaftsunternehmen Die Aktivposten gegenüber Gemeinschaftsunternehmen von 24 Mio. Euro (Vorjahr: 26 Mio. Euro) und enthielten zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen. Darüber hinaus lagen wie im Vorjahr keine wesentlichen Transaktionen mit Gemeinschaftsunternehmen vor. Transaktionen mit assoziierten Unternehmen Die Aktivposten gegenüber assoziierten Unternehmen von 3 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) enthielten zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen. In den Passivposten waren in den 20 Mio. Euro (Vorjahr: 32 Mio. Euro) im Wesentlichen Einlagen enthalten. Die Erträge von 6 Mio. Euro (Vorjahr: 18 Mio. Euro) resultieren vor allem aus Zinserträgen. Die Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr bei 16 Mio. Euro und resultieren im Wesentlichen aus Abschreibungen und Wertminderungen (Vorjahr: 0 Mio. Euro). Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden Garantien und Sicherheiten von 3 Mio. Euro (Vorjahr: 3 Mio. Euro) gewährt. Transaktionen mit sonstigen nahestehenden Unternehmen/Personen Die Aktivposten gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen/Personen betrugen 3 Mio. Euro (Vorjahr: 0 Mio. Euro). In den Passivposten von 206 Mio. Euro (Vorjahr: 216 Mio. Euro) waren im Wesentlichen Einlagen enthalten. Die Einlagen entfielen vor allem auf unternehmensexterne Versorgungsträger. Die Erträge lagen bei 0 Mio. Euro (Vorjahr: 0 Mio. Euro). Die Aufwendungen von 16 Mio. Euro (Vorjahr: 9 Mio. Euro) resultieren im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen. Im Rahmen des gewöhnlichen Bankgeschäfts wurden 0 Mio. Euro Garantien und Sicherheiten gewährt (Vorjahr: 0 Mio. Euro). Transaktionen mit Bundesunternehmen Die Commerzbank weist hier Transaktionen mit privatrechtlichen Beteiligungsunternehmen des Bundes sowie der Deutschen Bundesbank aus. Die Aktivposten gegenüber Bundesunternehmen von 61470 Mio. Euro (Vorjahr: 58784 Mio. Euro) enthielten zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen Darlehen und Forderungen sowie Guthaben bei der Deutschen Bundesbank von 60175 Mio. Euro (Vorjahr: 57586 Mio. Euro). Von den Passivposten gegenüber Bundesunternehmen von 11259 Mio. Euro (Vorjahr: 12845 Mio. Euro) waren 11230 Mio. Euro (Vorjahr: 12811 Mio. Euro) Einlagen. Zum 31. Dezember 2023 wurden Garantien und Sicherheiten von 115 Mio. Euro (Vorjahr: 263 Mio. Euro) an Bundesunternehmen gewährt. Die Erträge von 2579 Mio. Euro (Vorjahr: 146 Mio. Euro) resultieren im Wesentlichen aus Zinserträgen. Die Aufwendungen von 15 Mio. Euro (Vorjahr: 10 Mio. Euro) resultieren im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen. Transaktionen mit Personen in Schlüsselpositionen Die Aktivposten gegenüber Personen in Schlüsselpositionen von 8 Mio. Euro (Vorjahr: 4 Mio. Euro) enthielten zum 31. Dezember 2023 Darlehen und Forderungen. Im Wesentlichen handelte es sich hierbei um Hypothekendarlehen. Die Passivposten gegenüber Personen in Schlüsselposition von 7 Mio. Euro (Vorjahr: 4 Mio. Euro) enthielten Einlagen. Die Aufwendungen resultieren aus Personalaufwendungen von 23 Mio. Euro (Vorjahr: 23 Mio. Euro) und enthielten Vergütungen für Personen in Schlüsselpositionen und Gehälter der im Commerzbank-Konzern angestellten Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Die Forderungen an Personen in Schlüsselpositionen teilten sich wie folgt auf: scrollen Vorstand Aufsichtsrat 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 Forderungen (Tsd. €) 1 2.384 2.510 5.489 1.057 Letzte Fälligkeit 2 2.058 2.058 2.060 2.042 Bandbreite angewendeter Zinssätze (%) 3 0,75 - 5,25 0,75 - 2,8 0,38 - 2,15 1,35 - 1,56 1 Es sind Tilgungen von den Mitgliedern des Vorstands von 51 Tsd. Euro (Vorjahr: 4961 Tsd. Euro) und von den Mitgliedern des Aufsichtsrats von 115 Tsd. Euro (Vorjahr: 228 Tsd. Euro) erfolgt. 2 Neben endfälligen Krediten wurden auch Kredite mit der Laufzeit "bis auf Weiteres" gewährt. 3 In Einzelfällen wurden bei Überziehungen des Vorstands bis zu 16,1 % (Vorjahr: 10,9 %) und des Aufsichtsrats bis zu 16,8 % (Vorjahr: 18,6 %) berechnet. Die Besicherung der Kredite an Vorstandsmitglieder und Mitglieder des Aufsichtsrats erfolgte soweit erforderlich mit Grundschulden oder Pfandrechten. Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat standen im Berichtsjahr mit Ausnahme von Mietavalen nicht in einem Haftungsverhältnis mit den Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns. Vorstand In der folgenden Tabelle wird die Gesamtvergütung der Mitglieder des Vorstands sowohl gemäß IAS 24.17 als auch nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) S. 1 HGB dargestellt. Der Aufwand nach IAS 24 wurde periodengerecht und gemäß den Vorschriften der zugrunde liegenden Standards (IAS 19 und IFRS 2) erfasst. Die kurzfristig fälligen Leistungen beinhalten unter anderem auch die im üblichen Rahmen gewährten Sachbezüge. scrollen Tsd. € 2023 2022 Kurzfristig fällige Leistungen 9.986 9.956 Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Dienstzeitaufwendungen) 2.736 2.795 Andere langfristig fällige Leistungen 1.505 1.774 Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses - - Anteilsbasierte Vergütung 3.762 3.812 Gesamtvergütung gemäß IAS 24.17 17.989 18.337 Abzüglich bzw. zuzüglich Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - 2.736 - 2.795 Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses - - Sonstige Unterschiede zwischen IFRS und § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabea Satz 1 HGB - 3.432 - 3.791 Gesamtbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) S. 1 HGB 11.821 11.751 Die Gesamtbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a) S. 1 HGB für die Mitglieder des Vorstands enthalten keine Bezüge aus LangfristKomponenten der Vergütung für das Geschäftsjahr 2023, da diese erst nach einem Zurückbehaltungszeitraum von 5 bis 7 Jahren und der Durchführung einer nachträglichen Leistungsbewertung durch den Aufsichtsrat rechtsverbindlich gewährt werden. Die Gesamtbezüge enthalten daher auch die Bezüge aus LangfristKomponenten der Vergütung für das Geschäftsjahr 2018 (im Vorjahr: für das Geschäftsjahr 2017), da diese im Berichtsjahr rechtsverbindlich gewährt wurden. Die Gesamtbezüge enthalten auch 157429 (Vorjahr: 149488) virtuelle Aktien mit einem Gesamtwert in Höhe von 1674 Tsd. Euro (Vorjahr: 1470 Tsd. Euro), die erst im Frühjahr des Jahres 2025 mit dem vor der Auszahlung gültigen Aktienkurs vergütet werden. In die Gesamtbezüge wurden diese virtuellen Aktien gemäß dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 17 (DRS 17) mit dem Aktienkurs am Tag ihrer Gewährung durch den Aufsichtsrat zuzüglich eines Dividendenausgleichs für die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 einbezogen. Der Barwert der Pensionsanwartschaften für die im Geschäftsjahr aktiven Vorstandsmitglieder betrug 11031 Tsd. Euro zum 31. Dezember 2023 (Vorjahr: 8419 Tsd. Euro). Nach Abzug der übertragenen Vermögenswerte (Planvermögen) waren zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen für im Geschäftsjahr aktive Vorstandsmitglieder von 990 Tsd. Euro auszuweisen (Vorjahr: 985 Tsd. Euro). Für variable Vergütungsbestandteile aktiver Vorstandsmitglieder waren zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen von 11100 Tsd. Euro (Vorjahr: 13300 Tsd. Euro) gebildet. Für Vorstandsmitglieder und ehemalige Mitglieder des Vorstands oder deren Hinterbliebene sieht die Bank eine Altersversorgung vor, deren zur Absicherung dienende Vermögenswerte insgesamt über ein Contractual Trust Arrangement auf den Commerzbank Pension-Trust e. V. übertragen wurden. Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr 8427 Tsd. Euro (Vorjahr: 13591 Tsd. Euro). Die Pensionsverpflichtungen für diese Personengruppe beliefen sich auf 104820 Tsd. Euro (Vorjahr: 98580 Tsd. Euro). Aufsichtsrat Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist in § 15 der Satzung der Commerzbank Aktiengesellschaft geregelt. Aufsichtsratsmitglieder erhielten für das Geschäftsjahr 2023 eine gesamte Vergütung von netto 3688 Tsd. Euro (Vorjahr: 3483 Tsd. Euro), die gemäß IAS 24.17 als kurzfristig fällige Leistung kategorisiert wird. Sonstige Angaben (63) Zeitpunkt der Freigabe zur Veröffentlichung Der vorliegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand am 27. Februar 2024 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt. Vorläufige Eckzahlen des Konzernabschlusses 2023 wurden vom Vorstand am 12. Februar 2024 zur Veröffentlichung freigegeben. (64) Corporate Governance Kodex Unsere jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG haben wir abgegeben und unseren Aktionären im Internet (www.commerzbank.de) dauerhaft zugänglich gemacht. (65) Länderspezifische Berichterstattung Die nachstehenden Angaben gemäß § 26 a KWG beziehen sich auf den IFRS-Konsolidierungskreis des Commerzbank-Konzerns. Die Kapitalrendite für den Konzern betrug 0,43 % zum 31. Dezember 2023. Für die Angabe des Geschäftszwecks verweisen wir auf unseren Anteilsbesitz (Note 70) in der elektronischen Version des Geschäftsberichts im Internet "Commerzbank > Investor Relations" (www.commerzbank.de). Die Angabe des Umsatzes basiert auf dem jeweiligen Einzelabschluss der Gesellschaft nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und umfasst die Erträge vor Risikoergebnis. Das Ergebnis vor Steuern sowie die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind ebenfalls dem jeweiligen Einzelabschluss der Gesellschaft nach IFRS entnommen. Die Angabe der durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen beinhaltet sowohl Vollzeitkräfte als auch in Vollzeitäquivalente umgerechnete Teilzeitkräfte. scrollen 31.12.2023 Umsatz Mio. € Ergebnis vor Steuern Mio. € Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1 Mio. € Mitarbeiter Anzahl Deutschland 8.430 3.147 961 24.491 China einschließlich Hongkong und Shanghai 16 - 26 2 135 Frankreich 93 47 12 87 Großbritannien 702 482 6 526 Luxemburg 94 103 - 10 124 Niederlande 57 78 13 46 Polen 1.309 222 211 8.912 Russland 74 51 8 126 Singapur 138 65 9 316 USA 127 - 14 - 5 272 Sonstige 266 102 13 1.871 1 Die im Vergleich zu den nominellen Steuersätzen einzelner Länder abweichenden Steuerquoten resultieren im Wesentlichen aus Effekten im Rahmen der Bilanzierung von latenten Steuern (Nachaktivierung beziehungsweise Wertberichtigung) und aus Steuern für die Vorjahre (zum Beispiel aus der Auflösung beziehungsweise Bildung von Steuerrückstellungen). scrollen 31.12.2022 Umsatz Mio. € Ergebnis vor Steuern Mio. € Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1 Mio. € Mitarbeiter Anzahl Deutschland 7.796 2.094 512 25.504 China einschließlich Hongkong und Shanghai 36 - 23 - 4 165 Frankreich 57 16 6 84 Großbritannien 599 341 6 607 Luxemburg 111 79 - 2 158 Niederlande 19 3 - 1 35 Polen 1.025 - 6 133 8.351 Russland 115 93 15 130 Singapur 102 31 5 335 USA 207 89 - 44 287 Sonstige 212 46 17 1.518 1 Die im Vergleich zu den nominellen Steuersätzen einzelner Länder abweichenden Steuerquoten resultieren im Wesentlichen aus Effekten im Rahmen der Bilanzierung von latenten Steuern (Nachaktivierung beziehungsweise Wertberichtigung) und aus Steuern für die Vorjahre (zum Beispiel aus der Auflösung beziehungsweise Bildung von Steuerrückstellungen). (66) Angaben zu nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen Die nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen des Commerzbank-Konzerns erstrecken sich auf die nachfolgend beschriebenen Transaktionsarten (Cluster): scrollen ― Asset-backed Securities (ABS) Bei Asset-backed Securities (ABS) handelt es sich um forderungsbesicherte Wertpapiere mit dem Ziel, bestimmte Vermögenswerte, in der Regel Kreditforderungen, in verzinsliche, handelbare Wertpapiere umzuwandeln beziehungsweise zu verbriefen. Als Basiswerte dienen beispielsweise Konsumentenkredite (Auto-, Kreditkartenforderungen), Hypothekendarlehen oder Unternehmenskredite mit hoher Bonität. Die Finanzierung der Gesellschaften erfolgt über die Emission verschiedener Tranchen von Asset-backed Securities. Investoren dieser Wertpapiere unterliegen dem Ausfallrisiko des Basiswertes. Die Commerzbank investiert dabei in ABS-Tranchen mit Investment Grade. ― Eigene Verbriefungen und Verbriefungsplattform Bei eigenen Verbriefungen der Commerzbank handelt es sich um True-Sale- und synthetische Verbriefungen, die im Rahmen der Steuerung der Liquidität, des Kapitals und der Risikoaktiva der Bank eingesetzt werden. Die Finanzierung der die Forderungen erwerbenden Gesellschaften erfolgt über die Ausgabe verschiedener Tranchen von Wertpapieren, die am Kapitalmarkt platziert werden. Darüber hinaus ist die Commerzbank Sponsor für eine Verbriefungsplattform (Silver Tower). Mit diesem Verbriefungsprogramm strukturiert, arrangiert und verbrieft die Commerzbank Forderungen Dritter, die zum Kreis des Segments Firmenkunden gehören. Die Refinanzierung erfolgt durch Kreditlinien bzw. Namensschuldverschreibungen der in Luxemburg ansässigen Silver Tower S.A. Neben bestehenden Übersicherungen wird das Risiko von Forderungsausfällen teilweise über externe Kreditversicherungen abgedeckt. ― Leasingobjektgesellschaften Mit diesen Gesellschaften werden bedarfsgerechte Leasing-/Finanzierungskonzepte für Großanlagen wie zum Beispiel Immobilien, Flugzeuge, Schiffe oder regenerative Energiesysteme strukturiert. Für jede Transaktion wird grundsätzlich eine eigenständige Zweckgesellschaft gegründet, an der sich die Commerz-Real-Gruppe als Mehrheits- oder Minderheitsgesellschafter beteiligt. Als Finanzdienstleistungsinstitut gewährt die Commerz-Real-Gruppe diesen Gesellschaften keine Darlehen. Vielmehr werden diese von konzernfremden und konzerneigenen Kreditinstituten zur Verfügung gestellt. Zum Kerngeschäft der Commerz-Real-Gruppe gehört allerdings die Verwaltung der strukturierten Unternehmen. ― Sonstige Hierbei handelt es sich um strukturierte Unternehmen, die nicht in den oben aufgeführten Kategorien enthalten sind. Im Wesentlichen fallen hierunter Kapitalmarkttransaktionen von Asset Finance (AF) sowie strukturierte Transaktionen im Zusammenhang mit Kreditderivategeschäften. AF führt Transaktionen für Kunden mit begrenztem Zugang zu den Kapitalmärkten durch und bringt sie mit alternativen Kapitalgebern zusammen. Im Bereich Structured Asset Finance liegt der Fokus auf der Strukturierung und dem Vertrieb von Finanzierungs- und Investmentlösungen für Firmenkunden und Finanzinstitute. Der Bereich Structured Asset Finance konzentriert sich auf die Finanzierung von Sachanlagen und anderen Vermögensgegenständen mittels Leasing oder strukturierter Finanzierungen. Dies beinhaltet auch die Einbindung alternativer Kapitalgeber außerhalb des Bankensektors. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch die Strukturierung von Investitionslösungen sowie das Underwriting und die Ausplatzierung hierfür geeigneter Finanzierungen. Die Buchwerte der Vermögenswerte und Schulden sowie die Erträge und Aufwendungen des Commerzbank-Konzerns gegenüber nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen werden in den folgenden Tabellen dargestellt. Des Weiteren werden der Umfang der nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen sowie das maximale Verlustrisiko des Commerzbank-Konzerns aufgezeigt. Das maximale Verlustrisiko des Commerzbank-Konzerns gegenüber nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen resultiert aus bilanzierten Vermögenswerten sowie aus Kreditzusagen und gewährten Garantien gegenüber nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen, die zu den jeweiligen Stichtagen nicht in Anspruch genommen wurden. Das maximale Verlustrisiko aus Vermögenswerten gegenüber nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen entspricht den aktuellen Buchwerten dieser Positionen nach Risikoergebnis. Für Kreditzusagen und Garantien verstehen wir unter dem maximalen Verlustrisiko den Nominalwert der Zusage. Der Ausweis des maximalen Verlustrisikos erfolgt brutto, das heißt ohne Berücksichtigung von Sicherheiten oder Hedgingaktivitäten, die wirtschaftlich zur Risikominderung bestehen. scrollen Mio. € ABS Eigene Verbriefungen und Verbriefungsplattform Leasingobjektgesellschaften Sonstige Vermögenswerte per 31.12.2023 11.010 3.773 181 633 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 5.728 3.769 180 527 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 4.638 - - 33 Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L 600 - 0 - Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 44 4 - 73 Übrige Vermögenswerte - - - - Schulden per 31.12.2023 - 1.025 16 8 Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost - 1.019 16 1 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option - - - - Übrige Schulden - 6 - 6 Erträge und Aufwendungen vom 1.1.-31.12.2023 389 75 14 14 Zinsüberschuss nach Risikoergebnis 384 71 10 7 Provisionsüberschuss 0 0 4 0 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 5 3 - 7 Sonstiges Ergebnis - 0 - - 0 - Maximales Verlustrisiko per 31.12.2023 11.010 4579 181 819 Vermögenswerte 11.010 3773 181 633 Kreditzusagen - 806 - 186 Garantien - - - - Umfang 1 12.738 9758 1336 267.197 1 Der Umfang der strukturierten Unternehmen entspricht grundsätzlich den Bilanzsummen der Gesellschaften. Für das Cluster ABS wird der Nominalwert in Euro für alle im Konzern gehaltenen ABS Investments gemeldet. scrollen Mio. € ABS Eigene Verbriefungen und Verbriefungsplattform Leasingobjektgesellschaften Sonstige Vermögenswerte per 31.12.2022 11.082 2.958 274 154 Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 5.789 2.958 274 105 Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 4.655 - - 39 Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L 593 - 0 - Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 45 - - 10 Übrige Vermögenswerte - - - - Schulden per 31.12.2022 - 1.063 23 8 Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost - 1.048 23 0 Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option - - - - Übrige Schulden - 15 - 7 Erträge und Aufwendungen vom 1.1.-31.12.2022 34 - 49 16 10 Zinsüberschuss nach Risikoergebnis 117 - 34 11 6 Provisionsüberschuss 0 1 5 0 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten - 78 - 16 0 4 Sonstiges Ergebnis - 5 - - 0 - Maximales Verlustrisiko per 31.12.2022 11.082 3.647 274 343 Vermögenswerte 11.082 2.958 274 154 Kreditzusagen - 688 - 189 Garantien - - - - Umfang 1 12.576 9.075 1837 283.247 1 Der Umfang der strukturierten Unternehmen entspricht grundsätzlich den Bilanzsummen der Gesellschaften. Für das Cluster ABS wird der Nominalwert in Euro für alle im Konzern gehaltenen ABS Investments gemeldet. Die Commerzbank tritt auch als Sponsor von strukturierten Unternehmen auf, an denen sie keine Beteiligung hält. Ein Unternehmen gilt als gesponsert, wenn scrollen ― es durch die Commerzbank initiiert und/oder strukturiert wurde; ― es Vermögenswerte des Commerzbank-Konzerns erhalten oder angekauft hat; ― es vom Commerzbank-Konzern Garantien gewährt bekommt oder es durch den Commerzbank-Konzern intensiv vermarktet wurde. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die Bruttoerträge des Commerzbank-Konzerns aus gesponserten, nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen 7 Mio. Euro (Vorjahr: - 27 Mio. Euro). Die Buchwerte der Vermögensgegenstände des Commerzbank-Konzerns gegenüber gesponserten, nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen betrugen in Summe 1463 Mio. Euro (Vorjahr: 1761 Mio. Euro). (67) Angaben zu wesentlichen nicht beherrschenden Anteilen Die Angaben zu wesentlichen nicht beherrschenden Anteilen stellten sich innerhalb des Segments Privat- und Unternehmerkunden wie folgt dar. Dabei berücksichtigen wir unser Tochterunternehmen mBank S.A.. scrollen mBank S.A., Warschau, Polen 31.12.2023 31.12.2022 Den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbar: Kapital (%) 31 31 Stimmrechte (%) 31 31 Konzernergebnis (Mio. €) - 11 - 34 Eigenkapital (Mio. €) 859 736 Dividendenausschüttung (in Mio. €) - - Vermögenswerte (Mio. €) 1 15.815 13.480 Schulden (Mio. €) 1 14.880 12.660 Gewinn/Verlust (Mio. €) 1 - 11 - 33 Sonstiges Periodenergebnis (Mio. €) 1 113 - 68 Gesamtergebnis (Mio. €) 1 102 - 102 Cashflows (Mio. €) 1 1540 245 1 Vor Eliminierung konzerninterner Geschäfte. (68) Patronatserklärung Für die nachfolgend aufgeführten, in den Konzernabschluss unserer Bank einbezogenen Tochterunternehmen tragen wir, abgesehen von politischen Risiken, dafür Sorge, dass diese ihre vertraglichen Verbindlichkeiten erfüllen: scrollen Name Sitz Commerzbank (Eurasija) AO (bis 30.6.2024)1 Moskau Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH Frankfurt am Main Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. Luxemburg CommerzTrust GmbH Frankfurt am Main Commerz Markets LLC New York LSF Loan Solutions Frankfurt GmbH Eschborn 1 Das Patronat wurde gekündigt und endet zum 30.6.2024. (69) Anteilsbesitz Die nachstehenden Angaben nehmen wir gemäß § 313 Abs. 2 HGB sowie gemäß IFRS 12.10 und IFRS 12.21 zum Konzernabschluss vor. Die Angaben zum Eigenkapital und dem Jahresergebnis der Gesellschaften sind den Abschlüssen der jeweiligen nationalen Rechnungslegungsvorschriften entnommen. 1. Verbundene Unternehmen a) In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen Fußnoten, Erläuterungen zum Geschäftszweck und weitere Anmerkungen zu nachfolgenden Tabellen sind am Ende dieser Note zusammengefasst. scrollen Name Sitz Geschäftszweck Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % Währung Eigenkapital * Tsd. ALWIGA Netzbeteiligungen GmbH Düsseldorf, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 96,0 Asekum Sp. z o.o. Warszawa, Polen SOUNT 100,0 - PLN 28.681,0 Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 130.716,0 CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft Holding mbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 8.386,0 CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 26.051,0 CBG Commerz Beteiligungskapital GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 10.835,0 CERI International Sp. z o.o. Lodz, Polen SOUNT 100,0 - PLN 91.970,0 Coba Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 26,0 Commerz (East Asia) Limited Hong Kong, Hongkong SOFDL 100,0 - EUR 4.046,0 Commerz Business Consulting GmbH Frankfurt am Main, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 239,0 Commerz Direktservice GmbH Duisburg, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 1.856,0 Commerz Global Service Solutions Sdn. Bhd. Kuala Lumpur, Malaysia SOUNT 100,0 - MYR 21.358,0 Commerz Grundbesitz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 90,0 - EUR 18.451,0 Commerz Markets LLC Wilmington, Delaware, USA SOFDL 100,0 - USD 224.186,0 Commerz Real AG Wiesbaden, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 408.407,0 Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 151,0 Commerz Real Fund Management S.à r.l. Luxembourg, Luxemburg BETGE 100,0 - EUR 5.625,0 Commerz Real Investmentgesellschaft mbH Wiesbaden, Deutschland BETGE 100,0 - EUR 21.968,0 Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland BETGE 100,0 - EUR 5.000,0 Commerz Real Mobilienleasing GmbH Düsseldorf, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 41.000,0 Commerz Real Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 26,0 Commerz Service-Center Intensive GmbH Düsseldorf, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 1.664,0 Commerz Services Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 15.979,0 Commerzbank (Eurasija) AO Moskau, Russland KREDI 100,0 - RUB 19.033.660,0 Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. Luxembourg, Luxemburg KREDI 100,0 - EUR 1.056.005,0 Commerzbank Finance BV Amsterdam, Netherlands SOFDL 100,0 - EUR 834,0 Commerzbank Finance Limited London, UK SOFDL 100,0 - GBP 248.849,0 Commerzbank Holdings France Paris, Frankreich SOFDL 100,0 - EUR 17.278,0 Commerzbank Immobilien- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 462.597,0 Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 109.465,0 Commerzbank Leasing December (3) Limited London, UK SOFDL 100,0 - GBP 194,0 Commerzbank Leasing Limited London, UK SOFDL 100,0 - GBP 25,0 Commerzbank Leasing September (5) Limited London, UK SOFDL 100,0 - GBP 25,0 Commerzbank U.S. Finance, Inc. Wilmington, Delaware, USA SOFDL 100,0 - USD 364,0 CommerzFactoring GmbH Mainz, Deutschland SOFDL 50,1 - EUR 1.099,0 CommerzVentures Beteiligungs GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 99,5 - EUR 50.664,0 CommerzVentures GmbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 86.579,0 CommerzVentures II Beteiligungs GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 33,3 99,2 EUR 71.982,0 CommerzVentures III Beteiligungs GmbH & Co. KG Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 33,3 99,0 EUR 33.286,0 ComTS Finance GmbH Halle (Saale), Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 1.550,0 ComTS GmbH Erfurt, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 2.714,0 ComTS Logistics GmbH Magdeburg, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 1.550,0 Dr. Gubelt Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Erfurt KG Düsseldorf, Deutschland SOUNT 0,1 0,3 EUR 604,0 Dr. Gubelt Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Halle Am Markt KG Düsseldorf, Deutschland SOUNT 6,0 7,0 EUR - Dr. Gubelt Grundstücks Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwabing KG Düsseldorf, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR - Dresdner Capital LLC I Wilmington, Delaware, USA SOFDL 100,0 - USD 2.075,0 Dresdner Kleinwort Luminary Inc. Wilmington, Delaware, USA SOFDL 100,0 - USD 29.777,0 Dresdner Lateinamerika Hamburg, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 32.567,0 Aktiengesellschaft DSB Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 25,0 FABA Vermietungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 6.426,0 Future Tech Fundusz Inwestycyjny Zamkniety Warszawa, Polen SOFDL 99,0 - PLN 220.547,0 Gesellschaft für Kreditsicherung mbH Berlin, Deutschland SOFDL 63,3 - EUR 9.205,0 Greene Elm Trading VII LLC Wilmington, Delaware, USA SOFDL 100,0 - USD 1.652.552,0 KENSTONE GmbH Eschborn, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 1.250,0 Kommanditgesellschaft MS "CPO ALICANTE" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland SOUNT 90,0 - EUR 39.478,0 Kommanditgesellschaft MS "CPO ANCONA" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland SOUNT 77,2 - EUR 55.187,0 Kommanditgesellschaft MS "CPO BILBAO" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland SOUNT 90,0 - EUR 38.323,0 Kommanditgesellschaft MS "CPO PALERMO" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland SOUNT 73,9 - EUR 67.753,0 Kommanditgesellschaft MS "CPO VALENCIA" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland SOUNT 90,0 - EUR 39.016,0 LeaseLink Sp. z o.o. Warszawa, Polen SOFDL 100,0 - PLN 26.274,0 LSF Loan Solutions Frankfurt GmbH Eschborn, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 47.996,0 Main Incubator GmbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 36.427,0 mBank Hipoteczny S.A. Warszawa, Polen KREDI 100,0 - PLN 883.687,0 mBank S.A. Warszawa, Polen KREDI 69,1 - PLN 12.497.196,0 mElements S.A. Warszawa, Polen SOFDL 100,0 - PLN 20.963,0 mFaktoring S.A. Warszawa, Polen SOFDL 100,0 - PLN 193.339,0 mFinanse CZ s.r.o. Praha, Tschechien SOUNT 100,0 - CZK 33.055,0 mFinanse S.A. Warszawa, Polen SOUNT 100,0 - PLN 68.930,0 mFinanse SK s.r.o. Bratislava, Slowakei SOUNT 100,0 - EUR 324,0 mLeasing Sp. z o.o. Warszawa, Polen SOFDL 100,0 - PLN 744.496,0 MOLARIS Verwaltungs- und Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland SOFDL 75,0 - EUR 776,0 mTowarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A. Warszawa, Polen SOFDL 100,0 - PLN 5.818,0 NAVIPOS Schiffsbeteiligungsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 107.752,0 NOVELLA Grundstücks Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 11.176,0 REFUGIUM Beteiligungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 2.926,0 SECUNDO Grundstücks Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland SOUNT 100,0 - EUR 5.811,0 TOMO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 100,0 - EUR 22.778,0 Yellowfin Asset Management GmbH Frankfurt am Main, Deutschland SOFDL 75,1 - EUR 900,0 Zelos Luxembourg S.C.S. Luxembourg, Luxemburg SOFDL 100,0 - EUR -119.948,0 scrollen Name Jahresergebnis * Tsd. ALWIGA Netzbeteiligungen GmbH - a) Asekum Sp. z o.o. 9.799,0 Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH - a), b) CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft Holding mbH - a), b) CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 14.959,0 b) CBG Commerz Beteiligungskapital GmbH & Co. KG 3.066,0 CERI International Sp. z o.o. 12.248,0 Coba Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH - a) Commerz (East Asia) Limited -58,0 Commerz Business Consulting GmbH - a), b) Commerz Direktservice GmbH - a) Commerz Global Service Solutions Sdn. Bhd. 382,0 1) Commerz Grundbesitz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 738,0 Commerz Markets LLC -32,0 Commerz Real AG - a) Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH - a) Commerz Real Fund Management S.à r.l. -17.681,0 Commerz Real Investmentgesellschaft mbH - a) Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH - a) Commerz Real Mobilienleasing GmbH - a) Commerz Real Verwaltung und Treuhand GmbH - a) Commerz Service-Center Intensive GmbH - a), b) Commerz Services Holding GmbH - a), b) Commerzbank (Eurasija) AO 6.080.156,0 Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. -54.251,0 Commerzbank Finance BV -108,0 Commerzbank Finance Limited 168.335,0 Commerzbank Holdings France 104,0 Commerzbank Immobilien- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH - a), b) Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH - a), b) Commerzbank Leasing December (3) Limited 125,0 Commerzbank Leasing Limited - Commerzbank Leasing September (5) Limited 13,0 Commerzbank U.S. Finance, Inc. 1,0 CommerzFactoring GmbH - a) CommerzVentures Beteiligungs GmbH & Co. KG 23.645,0 b) CommerzVentures GmbH - a), b) CommerzVentures II Beteiligungs GmbH & Co. KG -17.189,0 b) CommerzVentures III Beteiligungs GmbH & Co. KG -4.506,0 b) ComTS Finance GmbH - a), b) ComTS GmbH - a), b), 2) ComTS Logistics GmbH - a), b) Dr. Gubelt Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Erfurt KG 1.203,0 c) Dr. Gubelt Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Halle Am Markt KG 165,0 c) Dr. Gubelt Grundstücks Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwabing KG 2,0 c) Dresdner Capital LLC I 42,0 Dresdner Kleinwort Luminary Inc. 1.358,0 Dresdner Lateinamerika Aktiengesellschaft - a), b) DSB Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH - a), b) FABA Vermietungsgesellschaft mbH - a), b) Future Tech Fundusz Inwestycyjny Zamkniety -2.869,0 c) Gesellschaft für Kreditsicherung mbH 7.138,0 Greene Elm Trading VII LLC 19.408,0 KENSTONE GmbH - a), b) Kommanditgesellschaft MS "CPO ALICANTE" Offen Reederei GmbH & Co. 6.796,0 b) Kommanditgesellschaft 8.404,0 b) MS "CPO ANCONA" Offen Reederei GmbH & Co. Kommanditgesellschaft 6.699,0 b) MS "CPO BILBAO" Offen Reederei GmbH & Co. Kommanditgesellschaft MS "CPO PALERMO" Offen Reederei GmbH & Co. 10.606,0 b) Kommanditgesellschaft MS "CPO VALENCIA" Offen Reederei GmbH & Co. 5.865,0 b) LeaseLink Sp. z o.o. 9.671,0 LSF Loan Solutions Frankfurt GmbH - a), b) Main Incubator GmbH - a), b) mBank Hipoteczny S.A. -303.378,0 mBank S.A. -696.724,0 mElements S.A. -729,0 mFaktoring S.A. 44.708,0 mFinanse CZ s.r.o. 14.093,0 mFinanse S.A. -85.779,0 mFinanse SK s.r.o. 89,0 mLeasing Sp. z o.o. 150.576,0 MOLARIS Verwaltungs- und Vermietungsgesellschaft mbH -5.191,0 c) mTowarzystwo Funduszy Inwestycyjnych S.A. -3.532,0 NAVIPOS Schiffsbeteiligungsgesellschaft mbH - a), b) NOVELLA Grundstücks Vermietungsgesellschaft mbH - a), b) REFUGIUM - a) Beteiligungsgesellschaft mbH SECUNDO Grundstücks Vermietungsgesellschaft mbH - a) TOMO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH - a), b) Yellowfin Asset Management GmbH -98,0 Zelos Luxembourg S.C.S. -59.115,0 b) Wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen scrollen Name Sitz Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % 1. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 10. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 11. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 12. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 13. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 14. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 2. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 2. CR Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Balingen KG Düsseldorf, Deutschland 75,8 75,9 2. CR Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Heilbronn KG Düsseldorf, Deutschland 78,1 78,3 6. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 7. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 8. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 9. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ABANTITIM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ABANTUM Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ABELASSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ABORONUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ACARINA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ACCESSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 ACILIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ACINA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ACONITA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ACRONA Photovoltaik-Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ACTOSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADAMANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADAMANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Elbphilharmonie KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADELIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADENARA Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADMEO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADMERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADRUGA Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ADURAMA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AGASILA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AGUSTO Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AJOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AKERA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALACRITAS Verwaltungs- und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALBELLA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALBOLA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALDINGA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALDULA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALEMONA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALICANTE NOVA Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0 ALIVERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALLORUM Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALSENNA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALUBRA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALVARA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ALVENTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AMALIA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AMATA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AMENA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AMERA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ANBANA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ANCONA NOVA Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0 ANDINO Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 a) ANDINO Dritte Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 a) ANDINO Zweite Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ANET Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 APTEMUS Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ARAUNA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ARBITRIA Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AREBA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ARINGO Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Arvilla Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Arvillux S.à r.l. Luxembourg, Luxemburg 100,0 ARVINA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ASCETO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ASERTUNA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ASSANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ASSENTO Photovoltaik-Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ASSERTA Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ASTIRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ASTRADA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 ASTUTIA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 a) ATUNO Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AVANCIA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Avantlux S.à r.l. Luxembourg, Luxemburg 100,0 AVENTIMOLA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Avestlux S.à r.l. Luxembourg, Luxemburg 100,0 AVIO Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AVOLO Flugzeugleasinggesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 AWINTO Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 BENE Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 BILBAO NOVA Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0 BONITAS Mobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Friedrichshafen KG Grünwald, Deutschland 100,0 Bot4Business Sp. z o.o. Lodz, Polen - c) BRE Property Partner Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 CARBONARIA Beteiligungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 CBG Commerz Beteiligungskapital Verwaltungs GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 CIMONUSA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 COLLEGIUM GLASHÜTTEN Zentrum für Kommunikation GmbH Glashütten, Deutschland 100,0 a) Commerz Building and Management GmbH Essen, Deutschland 100,0 a) Commerz Keyes Avenue Properties (Proprietary) Ltd. Johannesburg, Südafrika 100,0 Commerz Nominees Limited London, Großbritannien 100,0 COMMERZ REAL AMERICAS, LLC Wilmington/Delaware, USA 100,0 Commerz Real Baumanagement GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 a) Commerz Real Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Commerz Real France & South EURL Paris, Frankreich 100,0 Commerz Real Investment S.à r.l. Luxembourg, Luxemburg 100,0 3) Commerz Real North Ltd. London, Großbritannien 100,0 Commerz Real PtX Management GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 4) Commerz Real West BV Amsterdam, Niederlande 100,0 Commerzbank Auslandsbanken Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 Commerzbank Brasil Holding Ltda. São Paulo, Brasilien 100,0 5) Commerzbank Finance 3 S.à r.l. Luxembourg, Luxemburg 100,0 Commerzbank Holdings (UK) Limited London, Großbritannien 100,0 Commerzbank Investments (UK) Limited London, Großbritannien 100,0 Commerzbank Leasing December (1) Limited London, Großbritannien 100,0 Commerzbank Leasing December (12) Limited London, Großbritannien 100,0 Commerzbank Leasing March (3) Limited London, Großbritannien 100,0 Commerzbank Pension Trustees Limited London, Großbritannien 100,0 Commerzbank Representative Office Nigeria Limited Lagos, Nigeria 100,0 Commerzbank Representative Office Panama, S.A. City of Panama, Panama 100,0 COMMERZBANK SÃO PAULO REPRESENTAÇÃO LTDA. Sao Paulo, Brasilien 100,0 Commerzbank Securities Ltd London, Großbritannien 100,0 Commerzbank Services (Guernsey) Limited St. Peter Port, Guernsey 100,0 6) CommerzKommunalbau GmbH i.L. Düsseldorf, Deutschland 100,0 CommerzLeasing Anlagen-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 CommerzLeasing GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 CommerzStiftungsTreuhand GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 CommerzTrust GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 CommerzVentures Beteiligungsverwaltungs GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 CommerzVentures II Digital Assets Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 COMUNITHY Immobilien GmbH i.L. Düsseldorf, Deutschland 51,0 Copernicus Germany GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 a) CRI Renewable General Energies Development Fund I General Partner S.à r.L. Luxembourg, Luxemburg 100,0 CyberRescue Sp. z o.o. Warszawa, Polen - c) DAUNUS Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland - a), c) Digital Operations S.A. Lodz, Polen - c) Digital Teammates S.A. Warszawa, Polen - c) Dr. Gubelt Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Dr. Gubelt Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Dr. Gubelt Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Dortmund KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 DRABELA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 DREBOSTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 DREBOSTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwerin KG Grünwald, Deutschland 100,0 DREDOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 DREDOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 DRELARA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 DRELOSINA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 DRENITA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 DRESANA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Dresdner Kleinwort do Brasil Limitada Rio de Janeiro, Brasilien 100,0 DRETERUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EHY Real Estate Fund I, LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 Elfte Umbra Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 a) Elov8 Real Estate Fund General Partner S.à r.L. Luxembourg, Luxemburg 100,0 EuREAM GmbH Wiesbaden, Deutschland 100,0 Fernwärmenetz Leipzig GmbH Leipzig, Deutschland 100,0 FLOR Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland - a), c) FORNAX Kraftwerk-Beteiligungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 FRAST Beteiligungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 General Leasing (No.16) Limited London, Großbritannien 100,0 GIE Dresdner Kleinwort France Paris, Frankreich 100,0 G-Invest Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 GRADARA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRADARA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Neu-Ulm KG Grünwald, Deutschland 100,0 GRALANA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRALIDA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRAMINA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRAMOLDISCUS Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRAMOLINDA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRASSANO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRATNOMA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRAURESTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRECORA Aviation GmbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRENADO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Gresham Leasing March (1) Limited London, Großbritannien 100,0 Gresham Leasing March (2) Limited London, Großbritannien 100,0 Gresham Leasing March (3) Limited London, Großbritannien 100,0 GRETANA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRILISA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRINA Beteiligungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRONDOLA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GROTEGA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRUMENTO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRUMOSA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 GRUNATA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 HAJOBANTA GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOBURGA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOGA-US Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOLENA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOLUCA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOMA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOMINA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJORALDIA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOSINTA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOSOLA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 HAJOTARA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Haus am Kai 2 O.O.O. Moskau, Rußland 100,0 HDW Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Immobiliengesellschaft Ost Hägle, spol. s.r.o Praha, Tschechien 100,0 IWP International West Pictures GmbH & Co. Erste Produktions KG Köln, Deutschland 95,1 IWP International West Pictures Verwaltungs GmbH Köln, Deutschland 100,0 Kommanditgesellschaft MS "CPO MARSEILLE" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland 77,2 77,3 Kommanditgesellschaft MS "CPO TOULON" Offen Reederei GmbH & Co. Hamburg, Deutschland 90,0 LIVIDA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MARBARDA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MARBINO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MARBREVA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MARBREVA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt AOK Bayern KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 MARIUS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MARLINTA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MAROLA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Marseille Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0 mBOX Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 Mercury Financial S.A. Warszawa, Polen - c) mInvestment Banking S.A. Warszawa, Polen 100,0 MOLANA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLANCONA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 MOLANDA Vermietungsgesellschaft mbH München, Deutschland 100,0 MOLANKA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLAREZZO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARGA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARINA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARIS Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARIS Geschäftsführungs GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARIS Grundstücksverwaltung GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARIS Immobilienverwaltung GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARIS Managementgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARIS Objektverwaltung GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARISSA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLARISSA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Detmold KG Düsseldorf, Deutschland 1,0 87,0 MOLARONA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLAROSA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLASSA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLATHINA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLBAKKA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLBARVA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 MOLBERA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLBERNO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 MOLBOLLA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLBONA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLBURGA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLCAMPO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLCENTO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLCOCO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLCORA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLDARA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLDICMA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLDORA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLETUM Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLFENNA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLFOKKA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLGABA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLGEDI Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLGEKA Vermietungsgesellschaft mbH Meerbusch, Deutschland 100,0 MOLGERO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLHABIS Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLIGELA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLISTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLITA Vermietungsgesellschaft mbH Hannover, Deutschland 100,0 MOLKANDIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLKANDIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kaltenkichen KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLKIRA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLOTA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLPETTO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLPIKA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLRATUS Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLRATUS Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Loxstedt KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLRAWIA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLRESTIA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLRESTIA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt TKA Varel KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLRISTA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLROLA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLRONDA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLROSSI Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLSCHORA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLSIWA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Geminus KG Grünwald, Deutschland 100,0 MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Halle Markt 11 KG Grünwald, Deutschland 100,0 MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Halle Riegel KG Grünwald, Deutschland 100,0 MOLSTEFFA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLSTINA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLSURA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLTANDO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLTERAMO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLTIVOLA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLTUNIS Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLUGA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLVANI Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLVERA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLVINA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLWALLA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLWALLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schweinfurt KG Düsseldorf, Deutschland 1,0 87,0 MOLWORUM Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MOLWORUM Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Ottensen KG Düsseldorf, Deutschland 1,0 87,0 MONEA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 MORANO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 mServices Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 mZakupy Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 7) NACOLO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NACONA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NACONGA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAFARI Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAFIRINA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NASIRO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NASTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAUCULA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAULUMO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAURANTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAURATA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAUSOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAUTLUS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAUTUGO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVALIS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVALIS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS "NEDLLOYD JULIANA" KG i.L. Hamburg, Deutschland 93,6 93,7 NAVIBOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVIBOTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVIFIORI Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVIGATO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVIGOLO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVILO Vermietungsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVIRENA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVIROSSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVITONI Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVITOSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NAVO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 neosfer GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 a) NEPTANA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NEPTILA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NEPTORA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NEPTUGA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NEPTUNO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg, Deutschland 100,0 NERVUS Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 NESTOR Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 NEUGELB STUDIOS GmbH Berlin, Deutschland 100,0 a) NOLICA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekte Plön und Preetz KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 NOTITIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 NOVITAS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Number X Real Estate GmbH i.L. Eschborn, Deutschland 100,0 NURUS Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 a) Octopus Investment Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 onvista media GmbH Köln, Deutschland 100,0 OPTIONA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 OSKAR Medienbeteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 PALERMO Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0 PAREO Kraftwerk-Beteiligungsgesellschaft mbH Leipzig, Deutschland 100,0 PATELLA Vermietungsgesellschaft mbH Berlin, Deutschland 100,0 Property Partner Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 PRUNA Betreiber GmbH Grünwald, Deutschland 51,0 quatron Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 RALTO Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 RAMONIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 RANA Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 RAPIDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 RAVENNA Kraków Sp. z o.o. Warszawa, Polen 100,0 RAYMO Vierte Portfolio GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 RECURSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 RESIDO Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 RIPA Medien-Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Rood Nominees Limited London, Großbritannien 100,0 ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ROSEA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ROSEA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Düsseldorf, Deutschland - 85,0 Objekte TANK & RAST KG ROSOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 ROSOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Wetzlar KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 SENATORSKA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 SILVA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Smart Living Immobiliengesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 SOLTRX Transaction Services GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 a) TALORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 TIGNARIS Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 c) TIGNARIS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Burscheid KG Düsseldorf, Deutschland 100,0 TIGNARIS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Ostfildern KG i.L. Düsseldorf, Deutschland 100,0 TIGNARIS Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 TOULON NOVA Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0 Urban Invest Holding GmbH i.L. Eschborn, Deutschland 100,0 VALENCIA NOVA Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0 Watling Leasing March (1) London, Großbritannien 100,0 WebTek Software Private Limited Bangalore, Indien 100,0 Windpark Duben Süd Verwaltungs GmbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Fläming 1 Verwaltungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Karche 2 Verwaltungs GmbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Klosterkumbd Verwaltungs GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Windpark Ottweiler-Bexbach Verwaltungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Parchim Fünf Verwaltungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Rayerschied Verwaltungs GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Windpark Schenkendöbern Eins Verwaltungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Schöneseiffen Verwaltungs GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 Windpark Sien Verwaltungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Spechenwald Verwaltungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windpark Wustermark Eins Verwaltungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 100,0 Windsor Asset Management GP Ltd. Toronto, Kanada 100,0 Windsor Canada Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 2. Assoziierte Unternehmen a) In der Konzernbilanz at-Equity -bewertete assoziierte Unternehmen scrollen Name Sitz Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % Währung Eigenkapital * Tsd. Jahresergebnis * Tsd. AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 31,6 EUR 283.796 10.195 Coubag Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 40,0 EUR 102.046 6.100 CR Hotel Target Pty Ltd Sydney, Australien 50,0 AUD 20.587 6.675 DTE Energy Center, LLC Wilmington, Delaware, USA 50,0 USD 36.616 4.508 b) Wegen untergeordneter Bedeutung in der Konzernbilanz nicht at-Equity bewertete assoziierte Unternehmen scrollen Name Sitz Kapitalanteil Abweichende Stimmrechte % % 360X AG Frankfurt am Main, Deutschland 20,0 - AGASILA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Düsseldorf KG i.L. Düsseldorf, Deutschland 24,3 29,8 ALIVERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Düsseldorf-Lichtenbroich KG i.L. Düsseldorf, Deutschland 5,2 25,0 ANET GmbH & Co. GESCHLOSSENE INVESTMENT KG Düsseldorf, Deutschland 28,4 - ATISHA Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Paris KG Düsseldorf, Deutschland 50,0 - EVA Société par Actions Simplifiée Paris, Frankreich 50,0 - Film & Entertainment VIP MEDIENFONDS 3 GmbH & Co. KG i.L. Grünwald, Deutschland 45,4 - GOPA - Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland 28,8 - HAJOBANTA GmbH & Co. Asia Opportunity I KG Düsseldorf, Deutschland 20,8 20,9 ILV Immobilien-Leasing Verwaltungsgesellschaft Düsseldorf mbH Düsseldorf, Deutschland 50,0 - c) Immobilien-Vermietungsgesellschaft Reeder & Co. Objekt Plauen-Park KG Düsseldorf, Deutschland 21,4 - Lissi GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 33,3 - MS "Meta" Stefan Patjens GmbH & Co. KG i. L. Drochtersen, Deutschland 30,6 - Pinova GmbH & Co. Erste Beteiligungs KG München, Deutschland 40,0 - Projekt CH Lodz Sp. z o.o. Warszawa, Polen 97,0 - 3. Gemeinschaftsunternehmen a) In der Konzernbilanz at-Equity-bewertete Gemeinschaftsunternehmen scrollen Name Sitz Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % Währung Eigenkapital * Tsd. Jahresergebnis * Tsd. Project Gloria S.a.r.l. Luxembourg, Luxemburg 50,0 - EUR 9 -15 b) Wegen untergeordneter Bedeutung in der Konzernbilanz nicht at-Equity-bewertete Gemeinschaftsunternehmen scrollen Name Sitz Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % FV Holding S.A. Bruxelles, Belgien 60,0 i Live Commerz Real Campus zwei GmbH Aalen, Deutschland 50,0 4. Strukturierte Unternehmen a) In den Konzernabschluss gemäß IFRS 10/11 einbezogene Strukturierte Unternehmen scrollen Name Sitz Segment Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % Währung Eigenkapital * Tsd. CoCo Finance II-3 DAC Dublin, Irland FK - - EUR 2,0 TS Eule UG Frankfurt am Main, Deutschland PUK - - EUR 5,0 b) Wegen untergeordneter Bedeutung nicht gemäß IFRS 10/11 in den Konzernabschluss einbezogene Strukturierte Unternehmen scrollen Name Sitz Segment Bosphorus Capital DAC Dublin, Irland FK Bosphorus Investments DAC Dublin, Irland FK CB MezzCAP Limited Partnership St. Helier, Jersey FK Plymouth Capital Limited St. Helier, Jersey FK 5. Investmentfonds a) In den Konzernabschluss gemäß IFRS 10/IFRS 11 einbezogene Investmentfonds scrollen Name Sitz Segment Anteil am Fondsvolumen % Fondswährung Fondsvolumen Tsd. Olympic Investment Fund II Grevenmacher, Luxemburg FK 88,7 EUR 2.721.990 Premium Management Immobilien-Anlagen Frankfurt am Main, Deutschland PUK 98,7 EUR 10.257 VFM Mutual Fund AG & Co. KG Gamprin-Bendern, Liechtenstein FK 75,4 USD 237.903 6. Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die Beteiligung 5% der Stimmrechte überschreitet scrollen Name Sitz Kapitalanteil % Abweichende Stimmrechte % Deutsche Börse Commodities GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 16,2 14,5 EURO Kartensysteme GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 15,4 - SCHUFA Holding AG Wiesbaden, Deutschland 18,6 - Fußnoten 1) Umfirmiert: von Commerz Trade Services Sdn. Bhd. in Commerz Global Service Solutions Sdn. Bhd. 2) Umfirmiert: von ComTS Mitte GmbH in ComTS GmbH 3) Umfirmiert: von Ariellelux S.à.r.l. in Commerz Real Investment S.à r.l. 4) Umfirmiert: von ARIBELLA Beteiligungsgesellschaft mbH in Commerz Real PtX Management GmbH 5) Umfirmiert: von Commerzbank Brasil S.A. - Banco Múltiplo in Commerzbank Brasil Holding Ltda. 6) Umfirmiert: von Dresdner Kleinwort Services (Guernsey) Limited in Commerzbank Services (Guernsey) Limited 7) Umfirmiert: von HERUT Sp. z o.o. in mZakupy Sp. z o.o. Anmerkungen und Erläuterungen a) Beherrschungs- und/oder Ergebnisabführungsvertrag b) Von den § 264 Abs. 3 HGB und § 264 b HGB wurde Gebrauch gemacht. c) Agent-Beziehung * Kennzahlen aus dem letzten veröffentlichten Abschluss scrollen Kürzel Erläuterung BETGE Beteiligungsgesellschaften KREDI Kreditinstitute SOFDL Sonstige Finanzdienstleistungsunternehmen SOUNT Sonstige Unternehmen FK Firmenkunden PUK Privat- und Unternehmerkunden Devisenkurse für 1 Euro zum 31.12.2023 scrollen Australien AUD 1,6263 Großbritannien GBP 0,8691 Malaysia MYR 5,0775 Polen PLN 4,3395 Russland 1 RUB 99,3212 Tschechien CZK 24,7240 USA USD 1,1050 1 Die EZB hat in 2022 beschlossen, die Veröffentlichung von einem EURO Referenzkurs zum russischen Rubel bis auf Weiteres auszusetzen. Die Commerzbank errechnet den EUR/RUB Referenzkurses für den 31. Dezember 2023 über den USD/RUB Referenzkurs und den USD/EUR Referenzkurs (jeweils per 31. Dezember 2023). Nachtragsbericht Der Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft hat am 9. Januar 2024 beschlossen, einen Aktienrückkauf zu einem Gesamtkaufpreis von bis zu 600 Mio. Euro ("Aktienrückkaufprogramm 2024") vorzunehmen. Der Rückkauf über den Xetra-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse begann am 10. Januar 2024 und erfolgt innerhalb des Zeitraums bis spätestens zum 4. April 2024. Zweck des Aktienrückkaufs ist die Verringerung des Grundkapitals der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die zurückgekauften Aktien der Commerzbank Aktiengesellschaft werden entsprechend eingezogen. Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft Aufsichtsrat Prof. Dr. Jens Weidmann Vorsitzender Ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank und Professor of Practice in Central Banking der Frankfurt School of Finance & Management (seit 31.5.2023) Helmut Gottschalk Vorsitzender (bis 31.5.2023) Uwe Tschäge 1 Stellv. Vorsitzender Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft Heike Anscheit 1 Bankkauffrau Commerzbank Aktiengesellschaft Alexander Boursanoff 1 Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft (bis 31.5.2023) Gunnar de Buhr 1 Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft Stefan Burghardt 1 Projektmanager Mittelstandsbank Nord/West Commerzbank Aktiengesellschaft (bis 31.5.2023) Harald Christ Geschäftsführender Gesellschafter der Christ & Company Consulting GmbH (seit 31.5.2023) Dr. Frank Czichowski Ehemaliger Senior Vice President / Treasurer KfW Bankengruppe Sabine U. Dietrich Ehemaliges Mitglied des Vorstands BP Europa SE Dr. Jutta A. Dönges Chief Financial Officer Uniper SE Monika Fink 1 Bankkauffrau Commerzbank Aktiengesellschaft (bis 31.5.2023) Stefan Jennes 1 Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft (bis 31.5.2023) Kerstin Jerchel 1 Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main GmbH Burkhard Keese Chief Operating Officer und Chief Financial Officer Lloyd's of London Alexandra Krieger 1 Bereichsleiterin Controlling und Compliance Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) (bis 31.5.2023) Maxi Leuchters 1 Referatsleiterin für Unternehmensrecht und Unternehmensführung Hans-Böckler-Stiftung (seit 31.5.2023) Daniela Mattheus Rechtsanwältin und Managementberaterin Nina Olderdissen 1 Bankkauffrau Commerzbank Aktiengesellschaft (seit 31.5.2023) Sandra Persiehl 1 Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft (seit 31.5.2023) Michael Schramm 1 Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft (seit 31.5.2023) Caroline Seifert Unternehmensberaterin für Transformation Robin J. Stalker Ehemaliges Mitglied des Vorstands adidas AG (bis 31.5.2023) Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell Ehemaliges Mitglied des Direktoriums Europäische Zentralbank Sascha Uebel 1 Bankkaufmann Commerzbank Aktiengesellschaft (seit 31.5.2023) Frank Westhoff Ehemaliges Mitglied des Vorstands DZ BANK AG Stefan Wittmann 1 Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung Klaus-Peter Müller Ehrenvorsitzender 1 Von den Arbeitnehmern gewählt. Vorstand Dr. Manfred Knof Vorsitzender Michael Kotzbauer Thomas Schaufler Dr. Bettina Orlopp stellv. Vorsitzende Sabine Mlnarsky Bernhard Spalt (seit 1.1.2024) Dr. Marcus Chromik (bis 31.12.2023) Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Frankfurt am Main, 27. Februar 2024 Der Vorstand Manfred Knof Bettina Orlopp Michael Kotzbauer Sabine Mlnarsky Jörg Oliveri del Castillo-Schulz Thomas Schaufler Bernhard Spalt Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und-Verlustrechnung, der zusammengefassten Konzerngesamtergebnisrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang (Notes), einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen ― entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ― vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Konzernlageberichts. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Ermittlung der modellbasierten Risikovorsorge für Kreditverluste Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind in der Anhangangabe 3 "Wesentliche Grundsätze und Schätzungsunsicherheiten" im Konzernabschluss beschrieben. Für Informationen zu Wertberichtigungen unter IFRS 9 verweisen wir auf Anhangangabe 31 "Kreditrisiken und Kreditverluste" im Konzernabschluss. DAS RISIKO FÜR DEN ABSCHLUSS Zum 31. Dezember 2023 weist die COMMERZBANK Aktiengesellschaft in ihrem Konzernabschluss einen Risikovorsorgebestand für Risiken aus Darlehen und Forderungen der Stufe 1 in Höhe von 268 Mio. Euro und der Stufe 2 in Höhe von 985 Mio. Euro aus. Entsprechend dem Rechnungslegungsstandard IFRS 9 - Finanzinstrumente wendet die COMMERZBANK Aktiengesellschaft einen dreistufigen Ansatz zur Ermittlung der Risikovorsorge an, wobei zur Ermittlung der erwarteten Kreditverluste (ECL) ein ECL-Modell verwendet wird. Die Risikovorsorge in Stufe 1 entspricht den innerhalb der nächsten zwölf Monate erwarteten Kreditverlusten. Die Risikovorsorge in Stufe 2 bezieht sich auf Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich seit der erstmaligen Erfassung signifikant erhöht hat, während die Risikovorsorge in Stufe 3 auf bonitätsbeeinträchtigte finanzielle Vermögenswerte entfällt. Die Risikovorsorge der Stufen 2 und 3 berücksichtigen die erwarteten Kreditverluste für die gesamte Restlaufzeit. Die Ermittlung der Risikovorsorge für erwartete Kreditverluste in den Stufen 1 und 2 ist ermessensbehaftet und erfordert die Verwendung komplexer Modelle, Inputfaktoren und Annahmen. Die Risikovorsorge wird anhand folgender Parameter bestimmt: Ausfallwahrscheinlichkeit ("Probability of Default" - PD), Ausfallquote ("Loss Given Default" - LGD) und Forderungshöhe bei Ausfall ("Exposure at Default" - EAD). Die konjunkturellen Unsicherheiten und die Folgen der geopolitischen Spannungen trüben den makroökonomischen Ausblick immer noch stark ein. Die für die Risikovorsorgeermittlung verwendeten modellbasierten Parameter reflektieren diese Auswirkungen noch nicht vollständig. Für diesen Sachverhalt hat die COMMERZBANK Aktiengesellschaft ein Sekundäreffekte- Top-Level-Adjustment (TLA) gebildet. Das Risiko für den Abschluss besteht darin, dass bei der Ermittlung der Risikovorsorge für erwartete Kreditverluste in den Stufen 1 und 2 keine sachgerechten Bewertungsmodelle bzw. Bewertungsparameter verwendet werden. UNSERE VORGEHENSWEISE IN DER PRÜFUNG Basierend auf unserer Risikoeinschätzung und der Beurteilung der Fehlerrisiken haben wir unser Prüfungsurteil sowohl auf kontrollbasierte Prüfungshandlungen als auch auf aussagebezogene Prüfungshandlungen gestützt. Wir haben die Ausgestaltung und Einrichtung sowie die Wirksamkeit der zur Bestimmung der Risikovorsorge relevanten Kontrollen getestet und zusätzlich aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt. Unsere Prüfung umfasste unter anderem Kontrollprüfungshandlungen hinsichtlich: scrollen ― der Ermittlung der parameterbasierten Risikovorsorge, ― der Herleitung der Top-Level-Adjustments für die parameterbasierte Risikovorsorge sowie ― der Validierung der parameterbasierten Risikovorsorgemodelle. Unsere Ergebnisse aus der Kontrollprüfung haben wir bei der Bestimmung von Art und Umfang der weiteren aussagebezogenen Prüfungshandlungen berücksichtigt. Diese umfassten insbesondere: scrollen ― die Würdigung der Methoden und Bilanzierungsgrundsätze zur Berechnung der Risikovorsorge gemäß IFRS 9, ― die Würdigung der Validierungen der Bank für ausgewählte, wesentliche Modelle und Nachberechnung von Validierungstests, ― die Beurteilung der Angemessenheit der wesentlichen Annahmen zur Stufenzuordnung, zu makroökonomischen Variablen, Szenarien und deren Gewichtung, ― die risikoorientierte Nachberechnung der Risikovorsorge der Stufe 1 und Stufe 2, ― die Überprüfung der Ratings und der Zahlungsfähigkeit für ausgewählte Kreditnehmer anhand der in den jeweiligen Kreditakten vorliegenden Informationen und Beurteilung der verwendeten Kriterien zur Identifizierung einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos sowie ― den Nachvollzug der parameterbasierten Risikovorsorgeberechnung, einschließlich der Ermittlungsmethodik für Top Level Adjustments. UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN Die zur Ermittlung der Risikovorsorge für erwartete Kreditverluste in den Stufen 1 und 2 verwendeten Bewertungsmodelle und Bewertungsparameter sind sachgerecht. Bewertung von Finanzinstrumenten, für die keine beobachtbaren Marktpreise auf aktiven Märkten vorliegen Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind in der Anhangangabe 3 "Wesentliche Grundsätze und Schätzunsicherheiten" im Konzernabschluss beschrieben. Für Informationen zu den Finanzinstrumenten verweisen wir auf Anhangangabe 35 "IFRS 13 Bewertungshierarchien und Angabepflichten" im Konzernabschluss. DAS RISIKO FÜR DEN ABSCHLUSS Zum 31. Dezember 2023 weist die COMMERZBANK Aktiengesellschaft in ihrem Konzernabschluss finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 89,2 Mrd. Euro und finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 55,3 Mrd. Euro als sogenannte Fair Value Level 2-Finanzinstrumente aus. Zudem weist die COMMERZBANK Aktiengesellschaft finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 3,7 Mrd. Euro und finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. Euro als sogenannte Fair Value Level 3-Finanzinstrumente aus. Die Fair Values dieser Finanzinstrumente sind auf Basis anerkannter Bewertungsverfahren zu ermitteln. Die verwendeten Bewertungsverfahren können auf komplexen Modellen beruhen und ermessensbehaftete Annahmen, insbesondere für nicht beobachtbare Bewertungsparameter, beinhalten. Das Risiko für den Abschluss besteht insbesondere darin, dass bei der Ermittlung der Fair Values von Level 2- und Level 3-Finanzinstrumenten keine sachgerechten Bewertungsmodelle bzw. Bewertungsparameter verwendet werden. UNSERE VORGEHENSWEISE IN DER PRÜFUNG Basierend auf unserer Risikoeinschätzung und der Beurteilung der Fehlerrisiken haben wir unser Prüfungsurteil sowohl auf kontrollbasierte Prüfungshandlungen als auch auf aussagebezogene Prüfungshandlungen gestützt. Wir haben die Ausgestaltung und Einrichtung sowie die Wirksamkeit der zur Bestimmung der Fair Values relevanten Kontrollen getestet und zusätzlich aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt. Dabei haben wir KPMG-interne Bewertungsspezialisten einbezogen. Unsere Prüfung umfasste unter anderem Kontrollprüfungshandlungen hinsichtlich: scrollen ― der durchgeführten Validierung der neu eingeführten bzw. modifizierten Bewertungsmodelle sowie der kontinuierlichen Überwachungsprozesse bestehender Bewertungsmodelle, ― der durchgeführten unabhängigen Überprüfung der im Rahmen der Bewertung verwendeten Marktparameter bzw. -daten sowie ― der Ermittlung und Erfassung der notwendigen Bewertungsanpassungen. Unsere Ergebnisse aus der Kontrollprüfung haben wir bei der Bestimmung von Art und Umfang der weiteren aussagebezogenen Prüfungshandlungen berücksichtigt. Diese umfassten insbesondere: scrollen ― die Durchführung eigener, unabhängiger Preisverifizierungen unter Einbeziehung von KPMG-internen Bewertungsspezialisten für ausgewählte Finanzinstrumente, Bewertungsverfahren, -parameter und -modelle, ― die Nachberechnung und der Nachvollzug der Ermittlung von vorgenommenen Bewertungsanpassungen (Fair Value Adjustments) einschließlich deren Erfassung. UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN Die zur Fair Value Ermittlung von Level 2 und Level 3 Finanzinstrumenten verwendeten Bewertungsmodelle und Bewertungsparameter sind sachgerecht. Ermittlung der Vorsorge für Rechtsrisiken aus Krediten in Schweizer Franken Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind in der Anhangangabe 3 "Wesentliche Grundsätze und Schätzungsunsicherheiten" im Konzernabschluss beschrieben. Für Informationen zu Rechtsrisiken aus Krediten in Schweizer Franken verweisen wir auf Anhangangabe 54 "Rückstellungen" im Konzernabschluss. DAS RISIKO FÜR DEN ABSCHLUSS Zum 31. Dezember 2023 weist die COMMERZBANK Aktiengesellschaft in ihrem Konzernabschluss eine Vorsorge für Rechtsrisiken aus in der Vergangenheit durch eine Tochtergesellschaft gewährte und auf Fremdwährungen indexierte Kredite in Höhe von 1,9 Mrd. Euro aus. Der weit überwiegende Teil davon entfällt auf Schweizer Franken. Die COMMERZBANK Aktiengesellschaft ist einer Sammelklage sowie zahlreichen Einzelklagen wegen angeblicher Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen in Schweizer Franken ausgesetzt. In diesem Zusammenhang besteht erhebliche Unsicherheit auf die erwarteten Zahlungsströme der betroffenen Kredite. Die Bank schätzt die Auswirkungen auf die erwarteten Zahlungsströme aus Krediten in Schweizer Franken auf Basis von Wahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Szenarien künftiger Ereignisse, wie den Ausgang der vor Gericht anhängigen Verfahren und künftige Vergleichsvereinbarungen mit Kunden. Dabei werden Annahmen getroffen über die erwartete Anzahl vor Gericht anhängiger Verfahren, die Unterliegenswahrscheinlichkeit sowie der Ergebnisse von Vergleichsvereinbarungen mit Kunden, die in hohem Maße ermessenbehaftet sind. Das Risiko für den Abschluss besteht darin, dass bei der Ermittlung der bilanziellen Vorsorge für erwartete Belastungen aus Krediten in Schweizer Franken keine sachgerechten Annahmen getroffen werden. UNSERE VORGEHENSWEISE IN DER PRÜFUNG Basierend auf unserer Risikoeinschätzung und der Beurteilung der Fehlerrisiken haben wir unser Prüfungsurteil auf aussagebezogene Prüfungshandlungen gestützt. Diese umfassten insbesondere: scrollen ― die Beurteilung der Methode für die Schätzung der finanziellen Auswirkungen der Kredite in Schweizer Franken sowie die zugehörige Bilanzierungsrichtlinie, ― die Beurteilung der Richtigkeit und Vollständigkeit von wesentlichen in die Schätzung der Vorsorge eingehenden Daten, ― die Einholung von Anwaltsbestätigungen über die Anzahl der anhängigen Verfahren sowie ― die Würdigung von wesentlichen Annahmen für die Schätzung der finanziellen Auswirkungen des Risikos, insbesondere die Wahrscheinlichkeiten künftiger Szenarien für künftige Vergleiche mit Kunden, die Entwicklung der Anzahl von Klagen sowie die Unterliegenswahrscheinlichkeit. UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN Die bei der Ermittlung der bilanziellen Vorsorge für erwartete Belastungen aus Krediten in Schweizer Franken getroffenen Annahmen sind sachgerecht. Ansatz und Bewertung latenter Ertragsteueransprüche Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind in der Anhangangabe 3 "Wesentliche Grundsätze und Schätzunsicherheiten" im Konzernabschluss beschrieben. Für Informationen zu latenten Ertragsteueransprüchen verweisen wir auf Anhangangabe 48 "Ertragsteueransprüche" im Konzernabschluss. DAS RISIKO FÜR DEN ABSCHLUSS Zum 31. Dezember 2023 weist die COMMERZBANK Aktiengesellschaft in ihrem Konzernabschluss latente Ertragsteueransprüche in Höhe von 2,5 Mrd. Euro aus. Ansatz und Bewertung der latenten Ertragsteueransprüche sind ermessensbehaftet und erfordern neben der Berücksichtigung objektiver Faktoren auch zahlreiche Schätzungen über die zukünftige steuerliche Ertragssituation sowie die Nutzbarkeit steuerlicher Verluste und bisher ungenutzter Steuergutschriften. Die Einschätzung der Nutzbarkeit der Ansprüche erfolgt insbesondere auf Basis des zukünftigen steuerlichen Ertragspotenzials auf Grundlage der Unternehmensplanung, die unter Berücksichtigung der darin enthaltenen voraussichtlichen Entwicklung wesentlicher wertbestimmender Annahmen und Parameter mit Schätzunsicherheiten behaftet ist. Hierzu zählen insbesondere die Annahmen über die Entwicklung der Vorsteuerergebnisse und der Einfluss etwaiger Sondersachverhalte sowie permanenter Effekte, die die zukünftig verfügbaren positiven steuerlichen Ergebnisse determinieren. Die Annahmen umfassen zudem auch politische und ökonomische Entwicklungen und Rahmenbedingungen sowie spezielle nationale Steuervorschriften sowie Steuerplanungsstrategien sowie die Transformation im Rahmen der Strategie 2024 bzw. des strategischen Plans bis 2027. Das Risiko für den Abschluss besteht darin, dass keine sachgerechten Annahmen im Hinblick auf die zukünftige Nutzbarkeit der latenten Steueransprüche getroffen werden. UNSERE VORGEHENSWEISE IN DER PRÜFUNG Basierend auf unserer Risikoeinschätzung und der Beurteilung der Fehlerrisiken haben wir unser Prüfungsurteil sowohl auf kontrollbasierte Prüfungshandlungen als auch auf aussagebezogene Prüfungshandlungen gestützt. Wir haben die Ausgestaltung und Einrichtung sowie die Wirksamkeit der zur Bestimmung der latenten Ertragsteueransprüche relevanten Kontrollen getestet und zusätzlich aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt. Dabei haben wir KPMG-interne Steuerspezialisten einbezogen. Unsere Prüfung umfasste unter anderem Kontrollprüfungshandlungen hinsichtlich der Entwicklung der Annahmen, die bei der Bestimmung des künftigen steuerpflichtigen Gewinns verwendet wurden. Unsere Ergebnisse aus der Kontrollprüfung haben wir bei der Bestimmung von Art und Umfang der weiteren aussagebezogenen Prüfungshandlungen berücksichtigt. Diese umfassten insbesondere: scrollen ― die Würdigung der von der COMMERZBANK Aktiengesellschaft angewandten Methodik für den Ansatz und die Bewertung von latenten Steueransprüchen entsprechend den Vorgaben des IAS 12, ― die Würdigung der Sachgerechtigkeit der verwendeten Parameter bei der Unternehmensplanung über die Erwartungen der COMMERZBANK Aktiengesellschaft hinsichtlich des zukünftigen steuerpflichtigen Gewinns sowie ― die Würdigung der Auslegung verschiedener Steuergesetze und -vorschriften und der Entstehung künftiger steuerpflichtiger Gewinne sowie der Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit der Steuerplanungsstrategien. UNSERE SCHLUSSFOLGERUNGEN Die für die zukünftige Nutzbarkeit der latenten Steueransprüche getroffenen Annahmen sind sachgerecht. Sonstige Informationen Der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts: scrollen ― den zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Bericht der Gesellschaft und des Konzerns, auf den im Konzernlagebericht Bezug genommen wird, und ― die Konzernerklärung zur Unternehmensführung, auf die im Konzernlagebericht Bezug genommen wird. Die sonstigen Informationen umfassen zudem die übrigen Teile des Geschäftsberichts. Die sonstigen Informationen umfassen nicht den Konzernabschluss, die inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben sowie unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen scrollen ― wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder ― anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns zu den vor dem Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangten sonstigen Informationen durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu. Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen ― identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ― gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. ― beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ― ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ― beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. ― holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. ― beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. ― führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts nach § 317 Abs. 3a HGB Wir haben gemäß § 317 Abs. 3a HGB eine Prüfung mit hinreichender Sicherheit durchgeführt, ob die in der bereitgestellten Datei "Commerzbank_AG_KA+KLB_ESEF-2023-12-31_V5.zip" (SHA256-Hashwert: 4d7b9daea6db49b169d273bbae3d80054ea9e250f3af8 c89e09ca660745a4944) enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts (im Folgenden auch als "ESEF-Unterlagen" bezeichnet) den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat ("ESEF-Format") in allen wesentlichen Belangen entsprechen. In Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften erstreckt sich diese Prüfung nur auf die Überführung der Informationen des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in das ESEF-Format und daher weder auf die in diesen Wiedergaben enthaltenen noch auf andere in der oben genannten Datei enthaltene Informationen. Nach unserer Beurteilung entsprechen die in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in allen wesentlichen Belangen den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat. Über dieses Prüfungsurteil sowie unsere im voranstehenden "Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" enthaltenen Prüfungsurteile zum beigefügten Konzernabschluss und zum beigefügten Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 hinaus geben wir keinerlei Prüfungsurteil zu den in diesen Wiedergaben enthaltenen Informationen sowie zu den anderen in der oben genannten Datei enthaltenen Informationen ab. Wir haben unsere Prüfung der in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 3a HGB unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben von Abschlüssen und Lageberichten nach § 317 Abs. 3a HGB (IDW PS 410 (06.2022)) durchgeführt. Unsere Verantwortung danach ist nachstehend weitergehend beschrieben. Unsere Wirtschaftsprüferpraxis hat den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (9.2022)) angewendet. Der Vorstand der Gesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung der ESEF-Unterlagen mit den elektronischen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB und für die Auszeichnung des Konzernabschlusses nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 HGB. Ferner ist der Vorstand der Gesellschaft verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet, um die Erstellung der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Verstößen gegen die Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat sind. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der ESEF-Unterlagen als Teil des Rechnungslegungsprozesses. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen ― identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - Verstöße gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. ― gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung der ESEF-Unterlagen relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Kontrollen abzugeben. ― beurteilen wir die technische Gültigkeit der ESEF-Unterlagen, d. h. ob die die ESEF-Unterlagen enthaltende bereitgestellte Datei die Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2019/815 in der zum Abschlussstichtag geltenden Fassung an die technische Spezifikation für diese Datei erfüllt. ― beurteilen wir, ob die ESEF-Unterlagen eine inhaltsgleiche XHTML-Wiedergabe des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften Konzernlageberichts ermöglichen. ― beurteilen wir, ob die Auszeichnung der ESEF-Unterlagen mit Inline XBRL-Technologie (iXBRL) nach Maßgabe der Artikel 4 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/815 in der am Abschlussstichtag geltenden Fassung eine angemessene und vollständige maschinenlesbare XBRL-Kopie der XHTML-Wiedergabe ermöglicht. Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden von der Hauptversammlung am 31. Mai 2023 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 21. Juni 2023 vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2022 als Konzernabschlussprüfer der COMMERZBANK Aktiengesellschaft tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Sonstiger Sachverhalt - Verwendung des Bestätigungsvermerks Unser Bestätigungsvermerk ist stets im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss und dem geprüften Konzernlageberichtsowie den geprüften ESEF-Unterlagen zu lesen. Der in das ESEF-Format überführte Konzernabschluss und Konzernlagebericht - auch die in das Unternehmensregister einzustellenden Fassungen - sind lediglich elektronische Wiedergaben des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften Konzernlageberichts und treten nicht an deren Stelle. Insbesondere ist der ESEF-Vermerk und unser darin enthaltenes Prüfungsurteil nur in Verbindung mit den in elektronischer Form bereitgestellten geprüften ESEF-Unterlagen verwendbar. Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Burkhard Böth. Frankfurt am Main, 28. Februar 2024 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Wiechens, Wirtschaftsprüfer gez. Böth, Wirtschaftsprüfer Weitere Informationen › Wir informieren über die Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und die Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien für die Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank. Des Weiteren informieren wir über das Ergebnis der Prüfung des zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Berichts sowie über die Quartalsergebnisse nach Segmenten. Mandate in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (im Inland) b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien Dr. Manfred Knof a) Commerz Real AG 1 Vorsitzender b) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH 1 Vorsitzender Dr. Bettina Orlopp b) CommerzVentures GmbH 1 Vorsitzende (bis 2.11.2023) EIS Einlagensicherungsbank GmbH Vorsitzende (bis 31.12.2023) Kreditanstalt für Wiederaufbau AöR mBank S.A. 1 stellv. Vorsitzende Dr. Marcus Chromik (bis 31.12.2023) a) Commerz Real AG 1 stellv. Vorsitzender (bis 31.12.2023) b) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH 1 stellv. Vorsitzender (bis 31.12.2023) mBank S.A. 1 (bis 31.12.2023) Verlagsbeteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung (bis 30.6.2023) Michael Kotzbauer b) CommerzVentures GmbH 1 stellv. Vorsitzender (bis 2.11.2023) Sabine Mlnarsky -- Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz a) BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. b) BVV Pension Management GmbH (seit 30.6.2023) BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. Commerz Services Holding GmbH 1 Vorsitzender (bis 8.9.2023) CommerzVentures GmbH 1 (bis 2.11.2023) neosfer GmbH 1 Vorsitzender Thomas Schaufler a) Commerz Real AG 1 (bis 27.3.2023) SCHUFA Holding AG b) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH 1 (bis 27.3.2023) CommerzVentures GmbH 1 (bis 2.11.2023) mBank S.A. 1 (seit 31.3.2023) Bernhard Spalt (seit 1.1.2024) a) Commerz Real AG 1 stellv. Vorsitzender b) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH 1 stellv. Vorsitzender mBank S.A. 1 Österreichische Post Aktiengesellschaft 1 Konzernmandat. Mitglieder des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (im Inland) b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien Prof. Dr. Jens Weidmann (seit 31.5.2023) -- Helmut Gottschalk (bis 31.5.2023) -- Uwe Tschäge -- Heike Anscheit -- Alexander Boursanoff (bis 31.5.2023) -- Gunnar de Buhr a) BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG, Berlin stellv. Vorsitzender BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G., Berlin stellv. Vorsitzender b) BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V., Berlin BVV Pension Management GmbH, Berlin stellv. Vorsitzender (seit 1.9.2023) Stefan Burghardt (bis 31.5.2023) -- Harald Christ (seit 31.5.2023) a) Ernst Russ AG, Hamburg Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Frank Czichowski b) Frontier Clearing Corporation B.V. (FCC), Amsterdam (Niederlande) (seit 1.4.2023) Sabine U. Dietrich a) H&R GmbH und Co. KGaA, Salzbergen MVV Energie AG, Mannheim Dr. Jutta A. Dönges a) TUI AG, Hannover Uniper SE, Düsseldorf (bis 28.2.2023) b) Rock Tech Lithium Inc., Vancouver, Kanada (bis 28.2.2023) Monika Fink (bis 31.5.2023) -- Stefan Jennes (bis 31.5.2023) -- Kerstin Jerchel -- Burkhard Keese -- Maxi Leuchters (seit 31.5.2023) a) Stadtwerke Krefeld AG, Krefeld PSD Bank Rhein-Ruhr eG, Düsseldorf Alexandra Krieger (bis 31.5.2023) a) AbbVie Komplementär GmbH, Wiesbaden Evonik Industries AG, Essen Daniela Mattheus a) Yunex GmbH, München (bis 31.10.2023) Deutsche Bahn AG, Berlin JENOPTIK AG, Jena (seit 1.11.2023) Cewe Stiftung & Co. KGaA, Oldenburg (seit 7.6.2023) Nina Olderdissen (seit 31.5.2023) -- Sandra Persiehl (seit 31.5.2023) -- Michael Schramm (seit 31.5.2023) -- Caroline Seifert -- Robin J. Stalker (bis 31.5.2023) a) Schaeffler AG, Herzogenaurach Schmitz Cargobull AG, Horstmar stellv. Vorsitzender Hugo Boss AG, Metzingen Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell b) OMV Aktiengesellschaft, Wien (Österreich) Vienna Insurance Group AG, Wien (Österreich) AT & S AG, Leoben (Österreich) Sascha Uebel (seit 31.5.2023) -- Frank Westhoff -- Stefan Wittmann -- 1 Konzernmandat. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft Angaben gemäß § 340a Abs. 4 Ziffer 1 HGB Stichtag: 31. Dezember 2023 Andreas Böger Commerz Real AG 1 Andrea Bracht Commerz Real AG 1 Gerold Fahr Stadtwerke Ratingen GmbH Vorsitzender Steffen Graf ComTS GmbH 1 Oliver Haibt Commerz Direktservice GmbH 1 stellv. Vorsitzender Patrick Klasen Commerz Direktservice GmbH 1 Michael Kollmann tokentus investment AG Vorsitzender Jana Kubach Commerz Direktservice GmbH 1 Vorsitzende Stefan Nodewald KONVEKTA AKTIENGESELLSCHAFT SCHWÄLBCHEN MOLKEREI Jakob Berz Aktiengesellschaft Vorsitzender Mario Peric Commerz Real AG 1 Raoul Richter ComTS GmbH 1 Martin Sander ComTS GmbH 1 Vorsitzender Andreas Schimmele Commerz Direktservice GmbH 1 Conny Wolfgang Winckelmann ComTS GmbH 1 stellv. Vorsitzender Benedikt Winzen SWK Stadtwerke Krefeld Aktiengesellschaft Vorsitzender 1 Konzernmandat. Vermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers über eine Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit des zusammengefassten gesonderten nichtfinanziellen Berichts An die Commerzbank AG, Frankfurt am Main Wir haben die nichtfinanzielle Konzernerklärung der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main (im Folgenden die "Gesellschaft"), und die mit ihr zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung der Muttergesellschaft, die in Form eines gesonderten Berichts außerhalb des Lageberichts veröffentlicht werden, für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 (im Folgenden die "zusammengefasste nichtfinanzielle Konzernerklärung") einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit unterzogen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung der zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernerklärung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 in Übereinstimmung mit den §§ 340i Abs. 5 i.V.m. 315c i.V.m. 289c bis 289e HGB und Art. 8 der VERORDNUNG (EU) 2020/852 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088 (im Folgenden die "EU-Taxonomieverordnung") und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten sowie mit deren eigenen im Abschnitt "EU-Taxonomie einbinden" der zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernerklärung dargestellten Auslegung der in der EU-Taxonomieverordnung und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten enthaltenen Formulierungen und Begriffen. Diese Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft umfasst die Auswahl und Anwendung angemessener Methoden zur nichtfinanziellen Berichterstattung sowie das Treffen von Annahmen und die Vornahme von Schätzungen zu einzelnen nichtfinanziellen Angaben, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung einer nichtfinanziellen Konzernerklärung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (Manipulation der nichtfinanziellen Konzernerklärung) oder Irrtümern ist. Die EU-Taxonomieverordnung und die hierzu erlassenen delegierten Rechtsakte enthalten Formulierungen und Begriffe, die noch erheblichen Auslegungsunsicherheiten unterliegen und für die noch nicht in jedem Fall Klarstellungen veröffentlicht wurden. Daher haben die gesetzlichen Vertreter ihre Auslegung der EU-Taxonomieverordnung und der hierzu erlassenen delegierten Rechtsakte im Abschnitt "EU-Taxonomie einbinden" der zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernerklärung niedergelegt. Sie sind verantwortlich für die Vertretbarkeit dieser Auslegung. Aufgrund des immanenten Risikos, dass unbestimmte Rechtsbegriffe unterschiedlich ausgelegt werden können, ist die Rechtskonformität der Auslegung mit Unsicherheiten behaftet. Sicherung der Unabhängigkeit und Qualität des Wirtschaftsprüfers Bei der Durchführung des Auftrags haben wir die Anforderungen an Unabhängigkeit und Qualitätssicherung aus den nationalen gesetzlichen Regelungen und berufsständischen Verlautbarungen, insbesondere der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer sowie des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)), beachtet. Verantwortung des Wirtschaftsprüfers Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung ein Prüfungsurteil mit begrenzter Sicherheit über die zusammengefasste nichtfinanzielle Konzernerklärung abzugeben. Wir haben unsere betriebswirtschaftliche Prüfung unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements ISAE 3000 (Revised) "Assurance Engagements other than Audits or Reviews of Historical Financial Information", herausgegeben vom IAASB, als Limited Assurance Engagement durchgeführt. Danach haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir mit begrenzter Sicherheit beurteilen können, ob uns Sachverhalte bekannt geworden sind, die uns zu der Auffassung gelangen lassen, dass die zusammengefasste nichtfinanzielle Konzernerklärung der Gesellschaft in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit §§ 340i Abs. 5 i.V.m. 315c i.V.m. 289c bis 289e HGB und der EU-Taxonomieverordnung und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten sowie der im Abschnitt "EU-Taxonomie einbinden" der zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernerklärung dargestellten Auslegung durch die gesetzlichen Vertreter aufgestellt worden ist. Bei einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu einer Prüfung zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit weniger umfangreich, sodass dementsprechend eine erheblich geringere Prüfungssicherheit erlangt wird. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Wirtschaftsprüfers. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem folgende Prüfungshandlungen und sonstige Tätigkeiten durchgeführt: scrollen ― Verschaffung eines Verständnisses über die Struktur der Nachhaltigkeitsorganisation der COMMERZBANK Aktiengesellschaft und über die Einbindung von Stakeholdern. ― Befragungen von für die Wesentlichkeitsanalyse verantwortlichen Mitarbeitern auf Konzernebene, um ein Verständnis über die Vorgehensweise zur Identifizierung wesentlicher Themen und entsprechender Berichtsgrenzen der COMMERZBANK Aktiengesellschaft zu erlangen. ― Eine Risikoeinschätzung, einschließlich einer Medienanalyse, zu relevanten Informationen über die Nachhaltigkeitsleistung der COMMERZBANK Aktiengesellschaft in der Berichtsperiode. ― Identifikation wahrscheinlicher Risiken wesentlicher falscher Angaben im Bericht. ― Befragung relevanter Mitarbeiter, die in die Aufstellung des Berichts einbezogen wurden, über den Aufstellungsprozess sowie über das auf diesen Prozess bezogene interne Kontrollsystem. ― Einschätzung der Konzeption und der Implementierung von Systemen und Prozessen für die Ermittlung, Verarbeitung und Überwachung von Angaben zu Umwelt-, Arbeitnehmer und Sozialbelangen, Menschenrechten und Bekämpfung von Korruption und Bestechung, einschließlich der Konsolidierung der Daten. ― Analytische Beurteilung der Daten und Trends der quantitativen Angaben, welche zur Konsolidierung auf Konzernebene von allen Standorten gemeldet wurden. ― Befragungen von Mitarbeitern auf Konzernebene, die für die Ermittlung der Angaben zu Konzepten, Due Diligence Prozessen, Ergebnissen und Risiken, die Durchführung von internen Kontrollhandlungen und die Konsolidierung der Angaben verantwortlich sind. ― Befragungen von verantwortlichen Mitarbeitern auf Konzernebene, um ein Verständnis über die Vorgehensweise bei der Ermittlung der wichtigsten Leistungsindikatoren einschließlich der qualitativen Informationen gemäß EU-Taxonomieverordnung zu erlangen. ― Einschätzung der Konzeption und der Implementierung von Systemen und Prozessen für die Ermittlung, Verarbeitung und Überwachung von Angaben zu den wichtigsten Leistungsindikatoren gemäß EU-Taxonomieverordnung einschließlich etwaiger nach den relevanten Anhängen zu liefernder Begleitinformationen. ― Einsichtnahme in ausgewählte interne und externe Dokumente. ― Einschätzung der Gesamtdarstellung der Angaben im Bericht. Insbesondere wurden folgende Prüfungshandlungen zur Prüfung des in der zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernerklärung enthaltenen PRB-Fortschrittsberichts durchgeführt: scrollen ― Betrachtung der in der PRB Guidance for Assurance Providers genannten "key areas requiring limited assurance". ― Befragungen von verantwortlichen Mitarbeitern zur Erlangung des Verständnisses über den Prozess, die Organisation und die internen Kontrollen im Rahmen der Erstellung und Offenlegung des PRB-Fortschrittsberichts. ― Einschätzung des Risikos einer wesentlichen Falschaussage in den geprüften Abschnitten des PRB-Fortschrittsberichts. ― Einsichtnahme in ausgewählte interne und externe Dokumente. ― Abstimmung von wesentlichen Angaben in den ausgewählten Abschnitten des PRBFortschrittsberichts mit den zugrunde liegenden Quellendokumenten, einschließlich Anforderung und Durchsicht entsprechender Belege. ― Einschätzung der Richtigkeit der im Bericht enthaltenen Verweise. Folgende Leistungen waren nicht Gegenstand des Auftrages: scrollen ― Eine Beurteilung über die Art der im PRB-Fortschrittsbericht enthaltenen nichtfinanziellen Informationen bzw. das mögliche Fehlen von bedeutenden nichtfinanziellen Informationen. ― Der Umfang unserer Leistungen umfasste keine Beurteilung der Eignung der vorhandenen Prozesse und Kontrollen rund um die Aufstellung des PRB-Fortschrittsberichts. ― Der Umfang unserer Arbeit in Bezug auf den PRB-Fortschrittsbericht beschränkte sich darauf zu beurteilen, ob die offengelegten Aussagen korrekt tatsächlich von der Bank unternommene Schritte und Aktivitäten darstellen. Die gesetzlichen Vertreter haben bei der Ermittlung der Angaben gemäß Art. 8 der EU-Taxonomieverordnung unbestimmte Rechtsbegriffe auszulegen. Aufgrund des immanenten Risikos, dass unbestimmte Rechtsbegriffe unterschiedlich ausgelegt werden können, sind die Rechtskonformität der Auslegung und dementsprechend unsere diesbezügliche Prüfung mit Unsicherheiten behaftet. Prüfungsurteil Auf der Grundlage der durchgeführten Prüfungshandlungen und der erlangten Prüfungsnachweise sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Auffassung gelangen lassen, dass die zusammengefasste nichtfinanzielle Konzernerklärung der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für den Zeitraum 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit §§ 340i Abs. 5 i.V.m. 315c i.V.m. 289c bis 289e HGB und der EU-Taxonomieverordnung und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten sowie der im Abschnitt "EU-Taxonomie einbinden" der zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernerklärung dargestellten Auslegung durch die gesetzlichen Vertreter aufgestellt worden ist. Verwendungsbeschränkung/AAB-Klausel Dieser Prüfungsvermerk ist an die COMMERZBANK Aktiengesellschaft gerichtet und ausschließlich für diese bestimmt. Dem Auftrag, in dessen Erfüllung wir vorstehend benannte Leistungen für die COMMERZBANK Aktiengesellschaft erbracht haben, lagen die Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017 zugrunde (https://www.kpmg.de/bescheinigungen/lib/aab.pdf). Durch Kenntnisnahme und Nutzung der in Prüfungsvermerk enthaltenen Informationen bestätigt jeder Empfänger, die dort getroffenen Regelungen (einschließlich der Haftungsbeschränkung auf EUR 4 Mio für Fahrlässigkeit in Ziffer 9 der AAB) zur Kenntnis genommen zu haben, und erkennt deren Geltung im Verhältnis zu uns an. Frankfurt am Main, den 28. Februar 2024 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Protze ppa. Seidel Wirtschaftsprüfer Quartalsergebnisse nach Segmenten scrollen 1. Quartal 2023 Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern Zinsüberschuss 1.091 627 229 1.947 Dividendenerträge 0 0 - 1 - 0 Risikoergebnis - 128 54 6 - 68 Provisionsüberschuss 592 334 - 11 915 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 34 132 - 170 - 72 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 0 - 0 - 2 - 3 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten - 12 - 2 16 3 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen - 0 1 - 0 1 Sonstiges Ergebnis - 134 - 14 26 - 123 Erträge vor Risikoergebnis 1.503 1.079 86 2.668 Erträge nach Risikoergebnis 1.375 1.133 92 2.599 Verwaltungsaufwendungen 846 514 104 1.464 Pflichtbeiträge 140 78 42 260 Operatives Ergebnis 389 541 - 54 875 Restrukturierungsaufwendungen - - 4 4 Ergebnis vor Steuern 389 541 - 59 871 scrollen 2. Quartal 2023 Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern Zinsüberschuss 1.119 695 315 2130 Dividendenerträge 1 2 0 4 Risikoergebnis - 49 - 169 9 - 208 Provisionsüberschuss 531 320 - 10 841 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 45 128 - 100 - 17 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 2 - 1 13 10 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten - 5 - 1 21 15 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen - 0 3 0 3 Sonstiges Ergebnis - 321 - 21 - 12 - 355 Erträge vor Risikoergebnis 1.277 1126 227 2.629 Erträge nach Risikoergebnis 1.228 957 236 2.421 Verwaltungsaufwendungen 880 514 87 1.481 Pflichtbeiträge 62 - 6 - 4 52 Operatives Ergebnis 286 449 153 888 Restrukturierungsaufwendungen - - 4 4 Ergebnis vor Steuern 286 449 150 885 scrollen 3. Quartal 2023 Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern Zinsüberschuss 1.157 717 291 2.166 Dividendenerträge 10 0 - 1 9 Risikoergebnis - 94 - 4 7 - 91 Provisionsüberschuss 517 326 - 12 831 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 64 129 - 132 - 67 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen 4 - 1 - 11 - 8 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 1 2 57 60 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen - 1 1 0 - 0 Sonstiges Ergebnis - 232 - 3 0 - 235 Erträge vor Risikoergebnis 1.392 1171 192 2.755 Erträge nach Risikoergebnis 1.298 1.167 199 2.664 Verwaltungsaufwendungen 866 522 116 1.504 Pflichtbeiträge 45 0 - 0 45 Operatives Ergebnis 388 644 84 1.116 Restrukturierungsaufwendungen - - 6 6 Ergebnis vor Steuern 388 644 77 1.109 scrollen 4. Quartal 2023 Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern Zinsüberschuss 1.018 741 367 2.126 Dividendenerträge 7 2 5 14 Risikoergebnis - 201 - 36 - 15 - 252 Provisionsüberschuss 510 300 - 11 798 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 29 75 - 248 - 202 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 5 1 44 40 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 29 - 1 - 53 - 25 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen 0 0 - 0 1 Sonstiges Ergebnis - 328 - 12 - 3 - 342 Erträge vor Risikoergebnis 1.203 1106 101 2.409 Erträge nach Risikoergebnis 1.002 1069 86 2.158 Verwaltungsaufwendungen 983 561 13 1.557 Pflichtbeiträge 57 0 1 59 Operatives Ergebnis - 39 508 72 542 Restrukturierungsaufwendungen - - 4 4 Ergebnis vor Steuern - 39 508 68 537 Fünfjahresübersicht scrollen Gewinn- und-Verlust-Rechnung | Mio. € 2023 2022 2021 2020 2019 Zinsüberschuss 8.368 6.459 4.849 4.975 5.070 Dividendenerträge 26 32 22 37 35 Risikoergebnis - 618 - 876 - 570 - 1.748 - 620 Provisionsüberschuss 3.386 3.519 3.607 3.317 3.056 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten - 359 451 980 66 244 Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen 39 - 113 - 96 207 105 Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 52 - 292 27 - 65 27 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen 4 13 6 6 10 Sonstiges Ergebnis - 1.055 - 606 - 944 - 357 93 Verwaltungsaufwendungen 6.006 5.844 6.230 6.160 6.313 Pflichtbeiträge 415 642 467 512 453 Operatives Ergebnis 3.421 2.099 1.183 -233 1.253 Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte - - - 1.578 28 Restrukturierungsaufwendungen 18 94 1.078 814 101 Ergebnis vor Steuern 3.403 2.005 105 - 2.626 1.124 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.188 612 - 248 264 421 Konzernergebnis 2.214 1.393 354 - 2.861 685 Nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis - 10 - 42 - 77 9 100 den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis 2.224 1.435 430 - 2.870 585 scrollen Bilanz | Mrd. € 2023 2022 1 2021 2020 2019 Bilanzsumme 517,2 477,4 467,4 506,6 463,5 Eigenkapital 33,0 30,9 29,8 28,6 30,5 scrollen Kapitalquoten | % 2023 2022 2021 2020 2019 Kernkapitalquote 16,5 16,0 15,5 15,0 14,3 Eigenkapitalquote 19,3 18,9 18,4 17,7 16,8 scrollen Ratings 2 2023 2022 2021 2020 2019 Moody's Investors Service, New York A1/A2/P-1 A1/A2/P-1 A1/A1/P-1 A1/ A1/ P-1 A1/ A1/ P-1 S&P Global, New York A/A-/A-2 A-/BBB+/A-2 A-/ BBB+/ A-2 A-/ BBB+/ A-2 A/ A-/ A-2 1 Anpassung Vorjahr. 2 Einlagenrating/Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten (weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de). Herausgeberin Commerzbank AG Zentrale Kaiserplatz Frankfurt am Main www.commerzbank.de Dieser Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor. Beide Sprachfassungen sind im Internet abrufbar. Fotografie Axel Martens (S. 2) Jörg Puchmüller (S. 6) Produktion Inhouse produziert mit firesys (Ausnahme: Konzernabschluss) Die deutsche Fassung dieses Geschäftsberichts ist maßgebend und nur die deutsche Version des Konzernlageberichts und des Konzernabschlusses wurden vom Abschlussprüfer geprüft. Lediglich aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in einzelnen Abschnitten die grammatisch männliche Form verwendet. Gemeint sind stets Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität. Veröffentlichung des Geschäftsberichts: 19. März 2024 Disclaimer Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Dieser Geschäftsbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren. Wesentliche Konzerngesellschaften scrollen Inland Ausland Commerz Real AG, Wiesbaden Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau Commerzbank Finance & Covered Bond S.A., Luxemburg Commerz Markets LLC, New York mBank S.A., Warschau Operative Auslandsniederlassungen Amsterdam, Brünn (Office), London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Paris, Peking, Prag, Schanghai, Singapur, Tokio, Wien, Zürich Repräsentanzen und Financial Institutions Desks Abidjan, Addis Abeba, Almaty, Amman, Aschgabat, Bangkok, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Caracas, Casablanca, Dhaka, Dubai, Ho-Chi-Minh-Stadt, Istanbul, Johannesburg, Kairo, Kiew, Lagos, Luanda, Melbourne, Moskau (FI-Desk), Mumbai, New York (FI-Desk), Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), São Paulo, Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tokio (FI-Desk), Zagreb Commerzbank weltweit scrollen Operative Auslandsniederlassungen 15 Repräsentanzen 27 Wesentliche Konzerngesellschaften im Ausland 4 Inlandsfilialen im Privatkundengeschäft ~ 400 Auslandsfilialen 401 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen weltweit 42.098 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Ausland 14.173 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen Inland 27.925 Finanzkalender 2024 scrollen 30. April 2024 Hauptversammlung 15. Mai 2024 Zwischenmitteilung zum 31. März 2024 7. August 2024 Zwischenbericht zum 30. Juni 2024 6. November 2024 Zwischenmitteilung zum 30. September 2024

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