AI assistant
Commerzbank AG — Annual Report 2013
Jul 2, 2014
81_rns_2014-07-02_8f35db7c-4a89-42c8-9020-c9cecffe8de1.html
Annual Report
Open in viewerOpens in your device viewer
Commerzbank AG
Frankfurt am Main
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Die Bank an Ihrer Seite
Lagebericht der Commerzbank Aktiengesellschaft
Struktur und Organisation
Die Commerzbank Aktiengesellschaft ist das zweitgrößte Kreditinstitut sowie eine der führenden Privat- und Firmenkundenbanken in Deutschland. Unseren Kunden steht eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken zur Verfügung. Insgesamt betreut die Commerzbank rund 15 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden weltweit. Ziel der Commerzbank ist es, ihre Position als Marktführer im Privat- und Firmenkundengeschäft in Deutschland weiter zu stärken.
Die Commerzbank gliedert ihre Geschäftstätigkeit in die vier Kernsegmente Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets sowie Central & Eastern Europe. In dem Abbausegment Non-Core Assets (NCA) hat die Bank neben dem Staatsfinanzierungsgeschäft alle Aktivitäten der gewerblichen Immobilienfinanzierung und Schiffsfinanzierung gebündelt. Die Kernsegmente werden jeweils von einem Mitglied des Vorstands geführt, die Zuständigkeit für NCA auf zwei Vorstände ist Mitte November neu verteilt worden.
Unter Group Management sind alle Stabs- und Steuerungsfunktionen gebündelt: Group Audit, Group Communications, Group Compliance, Group Development & Strategy, Group Finance, Group Human Resources, Group Investor Relations, Group Legal, Group Treasury sowie die zentralen Risikofunktionen. Die Unterstützungsfunktionen werden von Group Services bereitgestellt. Hierunter fallen Group Banking Operations, Group Markets Operations, Group Information Technology, Group Organisation & Security, Group Delivery Center und Group Exzellenz & Support. In der Berichterstattung sind die Stabs-, Steuerungs- und Unterstützungsfunktionen im Bereich Sonstige und Konsolidierung zusammengefasst.
Im Inland steuert die Commerzbank Aktiengesellschaft aus ihrer Zentrale in Frankfurt am Main heraus ein flächendeckendes Filialnetz, über das alle Kundengruppen betreut werden. Wichtigste inländische Tochtergesellschaften sind die comdirect bank AG, die Commerz Real AG und die Hypothekenbank Frankfurt AG. Im Ausland ist die Bank mit 7 wesentlichen Tochtergesellschaften, 23 operativen Auslandsniederlassungen und 35 Repräsentanzen in 53 Ländern und an allen wichtigen Finanzplätzen wie London, New York, Tokio, Hongkong und Singapur vertreten. Der Schwerpunkt der internationalen Aktivitäten liegt aber auf Europa. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Unternehmerische Verantwortung
Die Commerzbank bekennt sich unverändert zu ihrer unternehmerischen Verantwortung. Dies hat sie auch 2013 unter Beweis gestellt. Der "Bericht zur unternehmerischen Verantwortung 2013" zeigt auf, in welchem Umfang ökologische, soziale und ethische Kriterien in den verschiedensten Einheiten der Bank gelebt und gefördert werden. Ob Fragen der Unternehmensführung, spezifische Angebote in den Marktsegmenten, das zertifizierte Umweltmanagement, nachhaltige Beschaffung, die vielfältigen Leistungen für Mitarbeiter oder das gesellschaftliche Engagement - in allen Beiträgen wird klar, dass die Bank es ernst meint mit der neuen Positionierung als fairer und kompetenter Partner an der Seite ihrer Kunden.
Der Bericht trägt den Titel "Verantwortung. Vertrauen. Zuversicht.". Denn die Bank steht zu ihrer Verantwortung, will Vertrauen wieder aufbauen und Zuversicht vermitteln. Der Bericht zur unternehmerischen Verantwortung 2013 wurde nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt. Die GRI hat den Erfüllungsgrad in der höchsten Anwendungsebene "A" bestätigt. Er entspricht zudem den Anforderungen eines Fortschrittsberichts zur Umsetzung der zehn Prinzipien des UN Global Compact, dem die Commerzbank 2006 beigetreten ist.
Reputationsrisiko-Management
Alle Finanzierungen, Produkte und Kundenbeziehungen, bei denen Nachhaltigkeitsaspekte eine besondere Rolle spielen beziehungsweise die sensible Bereiche betreffen, werden vom Reputationsrisiko-Management der Commerzbank intensiv geprüft und gegebenenfalls mit Auflagen versehen oder abgelehnt. Zu diesen sensiblen Bereichen gehören Rüstungsgüter, Energieerzeugung oder Rohstoffgewinnung. Im Geschäftsjahr 2013 erreichten das Reputationsrisiko-Management rund 2.800 Anfragen, die analysiert und schriftlich votiert wurden. Die erneut gestiegene Zahl der Anfragen spiegelt sowohl die zunehmende Sensibilisierung der Mitarbeiter der Bank als auch die größere Bedeutung dieser Themen in der Öffentlichkeit wider. Etwa 10 % der Anfragen erhielten aufgrund sozialer, ökologischer oder ethischer Bedenken eine negative Bewertung. Um die Mitarbeiter der Commerzbank für reputationsrelevante Themen zu sensibilisieren, finden regelmäßig interne Schulungen im In- und Ausland statt.
Compliance
Die Basis unserer Geschäftstätigkeit ist das Vertrauen unserer Kunden, Aktionäre und Geschäftspartner in das ordnungsgemäße und gesetzestreue Handeln der Commerzbank. Vorrangiges Ziel ist es deshalb, jegliche Risiken zu vermeiden, die das Vertrauen in die Integrität des Konzerns gefährden. Die Einhaltung geltender Gesetze, Richtlinien und Marktstandards ist Grundlage unseres Handelns und integraler Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit als global agierender Finanzdienstleister. Denn Verstöße gegen einschlägige Gesetze und Vorschriften können nicht nur zu Rechtsstreitigkeiten und finanziellen Sanktionen führen, sie wirken sich darüber hinaus auch auf die Reputation und Stabilität des Konzerns aus.
Im Fokus unserer Compliance-Aktivitäten stehen die Prävention und Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Insiderhandel, Marktmissbrauch, Verletzung von Kundeninteressen bei Wertpapiergeschäften, Korruption, sonstigen strafbaren Handlungen und Sanktionsverstößen im Umfeld unserer Geschäftstätigkeit. Um der stetig wachsenden Komplexität der nationalen wie internationalen Gesetze und Regelungen gerecht zu werden, entwickeln wir unsere Compliance-Risikosteuerung ständig weiter und passen sie an aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen an. Ein Beispiel war 2013 die Umsetzung der Compliance-Funktion im Rahmen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement.
Markt und Kunden
Nachhaltig erfolgreich kann die Commerzbank nur sein, wenn ihre Kunden mit der Bankleistung zufrieden sind und die Commerzbank als "Die Bank an Ihrer Seite" erleben. Deshalb richtet sich unser Angebot an den Interessen unserer Kunden aus und deshalb zählt Kundenzufriedenheit zu den wichtigsten Kennzahlen in der Bewertung unseres Geschäftserfolgs. Fairness und Kompetenz sind dabei der Kern der neuen Markenpositionierung. Die Commerzbank will als eine Bank erlebt werden, die sich durch einen fairen und professionellen Umgang mit ihren Kunden auszeichnet und mit hoher Kompetenz in allen Finanzfragen überzeugt. Die neue Positionierung ist kein schmückendes Etikett, sondern gelebte Praxis in der Beratung - in der Filiale ebenso wie im Internet. Die Commerzbank hat sich deshalb von Produkten und Geschäftsfeldern getrennt, die nicht mehr zum Leistungsversprechen passen, und neue Produkte und Dienstleistungen eingeführt. Dazu zählen im Privatkundenbereich die kostenlosen Giro- und Geschäftskonten mit Zufriedenheitsgarantie, die anbieterunabhängige Baufinanzierung oder der 30-tägige kostenfreie Test von Konsumentenkrediten.
Mit der tragenden Rolle des Mittelstands für Beschäftigung und Konjunktur geht auch eine besondere Verantwortung für uns als die führende Mittelstandsbank in Deutschland einher. Fairness und Kompetenz sowie eine darauf basierende Kundenzufriedenheit gelten im gleichen Maße als Leitwerte wie im Privatkundengeschäft. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir auf besonders risikoreiche Anlageoptionen für unsere Kunden verzichten. Es bedeutet aber auch, dass wir unsere Kunden in ihrem Finanzmanagement so unterstützen, dass sie sich voll auf ihr operatives Geschäft konzentrieren können. Dabei schützen wir sie mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln vor Risiken und helfen ihnen in Krisenzeiten.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld, mit dem die Mittelstandsbank unternehmerische Verantwortung übernimmt, ist die seit mehr als 25 Jahren betriebene Förderung erneuerbarer Energien. Mit dem Center of Competence Renewable Energies (CoC RE) gehört die Commerzbank zu den größten Finanzierern erneuerbarer Energien weltweit. Zum Kerngeschäft des CoC RE zählt neben der Betreuung von Firmen dieser Branche insbesondere die Finanzierung von Wind- und Solarparks (Non-Recourse-Projektfinanzierungen) im In- und Ausland, die von institutionellen Investoren, Stadtwerken, Energiekonzernen oder auch von Privatinvestoren betrieben werden. Bei umfangreichen Infrastrukturprojekten bieten wir institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen die Möglichkeit, sich an der Finanzierung im Rahmen von Portfolio- oder Einzeltransaktionsmodellen zu beteiligen. Eines dieser innovativen Modelle ist die 2013 mit einem Volumen von 87 Mio. Euro aufgelegte "Green Loan Fund"-Plattform, die zukünftig noch erweitert werden soll. Insbesondere aufgrund unseres Engagements für erneuerbare Energien zählte die Commerzbank im Berichtszeitraum erstmals zu den Top 20 im Bloomberg-Ranking der World's Green Banks.
Ökologie
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und steigender Energiekosten wird es immer wichtiger, Verantwortung für den Klima- und Ressourcenschutz zu übernehmen. Die Commerzbank hat sich vorgenommen, langfristig möglichst klimaneutral zu arbeiten. Um dies zu erreichen, haben wir unser Klimaziel Anfang 2013 nochmals deutlich anspruchsvoller formuliert. Das erste Klimaziel sah bis 2011 eine Reduzierung der konzernweiten CO2 -Emissionen um 30 % gegenüber dem Basisjahr 2007 vor. Dieses Ziel hatten wir bereits vorzeitig erreicht und Ende 2012 mit einer CO2 -Reduktion von 57 % deutlich übertroffen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die schrittweise Umstellung auf umweltfreundlich erzeugten Strom. Seit 1.# Gesellschaft
Im Januar 2013 werden die rund 1 300 Gebäude der Commerzbank Aktiengesellschaft in Deutschland zu 100 % mit Ökostrom versorgt. Unser neues Ziel lautet, unsere Treibhausgasemissionen bis 2020 gegenüber 2007 um insgesamt 70 % zu senken. Das Klimaziel und die damit verbundenen Maßnahmen stellen den betriebsökologischen Teil der Klimastrategie der Commerzbank dar. Weitere Elemente zielen darauf ab, das Kerngeschäft noch nachhaltiger auszurichten und weitere klimarelevante Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Außerdem wollen wir für das Thema Klimawandel sensibilisieren und bei Mitarbeitern, Kunden und in der Öffentlichkeit - wo immer möglich - für aktiven Klimaschutz eintreten.
Auch 2013 nahm die Commerzbank ihre gesellschaftliche Verantwortung durch umfangreiche Stiftungs- und Spendentätigkeiten sowie weitere Initiativen wahr. Im Mittelpunkt des Engagements steht das Anliegen, einen messbaren Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland zu leisten. Mit dem 2013 gestarteten Bildungspaten-Programm setzt die Commerzbank neue Maßstäbe in der Begleitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf am Übergang von Schule zu Beruf. Mit dieser und weiteren Initiativen unterstützt die Commerzbank das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter: Im Rahmen der zweiten Malteser Social-Day-Woche stellte die Commerzbank 2013 bundesweit rund 500 Mitarbeiter frei, die sich in insgesamt 46 sozialen Projekten an bundesweit 18 Standorten engagierten. Darüber hinaus ermöglicht eine neue Intranet-Plattform eine Vernetzung der Mitarbeiter, die sich freiwillig engagieren möchten oder Unterstützung für ehrenamtliche Projekte suchen. Daneben wurde auch das Umweltpraktikum 2013 fortgeführt. Seit fast 25 Jahren unterstützt die Commerzbank Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate in Deutschland mit dem von der UNESCO ausgezeichneten Projekt.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz leisten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen entscheidenden Beitrag, die strategische Agenda 2016 der Commerzbank erfolgreich umzusetzen. Sie beraten unsere Kunden vor Ort, begleiten sie weltweit bei ihren Geschäftsaktivitäten, schaffen innovative Produkte und Services und sorgen für einen professionellen und reibungslosen Geschäftsablauf. Kurz: Motivierte Mitarbeiter mit den passenden Qualifikationen in den entsprechenden Funktionen sichern den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg der Commerzbank. Mit einer lebensphasenorientierten Personalarbeit schaffen wir das Umfeld, in dem sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich entwickeln und qualifizieren können sowie private und berufliche Belange noch besser vereinen können. Zugleich pflegen wir eine wertschätzende und leistungsorientierte Unternehmenskultur, die den Umgang miteinander wie auch mit unseren Kunden, Investoren und Geschäftspartnern prägt.
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft ging zum 31. Dezember 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 1 799 oder 4,3 % auf 39 579 zurück.
Perspektiven schaffen: Commerzbank-Akademie und neuer Stellenbesetzungsprozess
Im Sommer 2013 hat die Commerzbank die Initiative "Perspektiven schaffen" gestartet. Mit ihr verbinden und verbessern wir bankweit einheitlich die Prozesse und Angebote rund um Personalentwicklung, Qualifizierung und Stellenbesetzung. Ziel ist es, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lebenslanges Lernen mit System und Perspektive zu ermöglichen. So haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre berufliche Zukunft im Commerzbank-Konzern noch aktiver mitzugestalten und gemeinsam mit ihrer Führungskraft die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen.
Im ersten Schritt haben wir dazu alle Qualifizierungs- und Entwicklungsangebote der Commerzbank unter dem Dach der Commerzbank-Akademie gebündelt. Die Akademie bietet Zugang zu rund 1 500 Weiterbildungsmaßnahmen, die das gesamte Spektrum vom Basiswissen für Neueinsteiger bis hin zu hoch spezialisierten Angeboten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Fachrichtungen abdecken.
Im Berichtsjahr haben wir außerdem das Laufbahnmodell der Commerzbank komplettiert. Neben der Führungs- und der Projektlaufbahn bieten wir den mehr als 30 000 Spezialisten in der Bank über die Fachlaufbahn klar strukturierte Entwicklungsmöglichkeiten.
Eine weitere Maßnahme ist der neue Stellenbesetzungsprozess. Dieser besteht aus zwei wesentlichen Neuerungen. Zum einen bietet das neue Jobportal "Jonas" eine moderne und leistungsfähige Anwendung - jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter oder externe Bewerber kann sich hier schnell und einfach über Anforderungsprofile und offene Stellen informieren und sich darauf bewerben. Zum anderen werden Führungskräfte von der Stellenausschreibung bis zur Vertragsunterzeichnung von Recruiting-Spezialisten begleitet und beraten.
Aktive Nachwuchsgewinnung ist und bleibt wichtig
Die Commerzbank investierte auch 2013 in die Gewinnung von Nachwuchskräften: Im Schülerbereich führte sie die strategischen Kooperationen mit der "START-Stiftung", die Jugendlichen mit Migrationshintergrund höhere Schulbildung bieten soll, sowie den Joblingen fort und trieb das eigene Zielschulkonzept im Bundesgebiet voran. Bei "business@school" positionierte sie sich in der Zielgruppe "Schüler" durch die erstmalige Vergabe eines Dienstleistungspreises und war mit mehr als 40 Betreuern einer der größten Kooperationspartner. Online können Schüler auf der interaktiven Plattform www.probier-dich-aus.de Einblicke in den Arbeitsalltag erhalten.
Im akademischen Bereich setzte die Commerzbank unter anderem ihr Hochschulmarketingkonzept "Management meets Campus" erfolgreich fort und ist damit zurzeit an 34 Hochschulen in Deutschland und Europa aktiv. Wichtige Informationen rund um den Einstieg in die Commerzbank finden Schüler und Studenten darüber hinaus auf den Social-Media-Plattformen von "Commerzbank Career".
Vielfalt in der Bank: aktive Netzwerke und der 1. Diversity-Tag
Die Vielfalt im Unternehmen stärken wir, indem wir Foren zum Erfahrungsaustausch unterstützen, zum Beispiel die Mitarbeiternetzwerke der Bank. Beim 1. Diversity-Tag in der Commerzbank im November 2013 standen diese Mitarbeiternetzwerke im Mittelpunkt. Die Netzwerke Arco (Homo-, Bi- und Transsexuelle), Cross Culture (interkulturelles Netzwerk), das Frauennetzwerk Courage, Fokus Väter, Horizont (Thema Burn-out), Kulturwerk sowie das künftige Netzwerk Pflege hatten Workshops organisiert und informierten mit Vorträgen, Diskussionen und praktischen Übungen über ihre Aktivitäten und Anliegen. Weitere Veranstaltungen wie eine Messe, bei der das Global Diversity Management von Group Human Ressources, der Betriebsrat und einzelne Segmente ihre Aktivitäten vorstellten, rundeten den Tag ab.
Frauen in Führungspositionen fördern: Es hat sich viel bewegt
Seit dem Start des Projektes "Frauen in Führungspositionen" vor vier Jahren hat sich viel getan. Bis Ende 2013 waren circa 27 % der Führungspositionen konzernweit von Frauen besetzt. Die Teilnahmequoten an den Auswahlverfahren für Führungspositionen haben sich auf einem hohen Niveau eingependelt. Maßnahmen wie "Karrieretage" und "Mentoring" sind mit großem Erfolg etabliert. An der zweiten Welle des Mentoringprogramms im Jahr 2013 nahmen rund 560 Mentees beiderlei Geschlechts teil. Im Aufsichtsrat wurde die 30-Prozent-Quote für Frauen bereits erreicht.
Der Förderung von Frauen in Führungspositionen dient auch das Ziel, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Das umfangreiche Angebot an Krippen- und Kindergartenplätzen wird ständig ausgebaut. 2013 startete der dritte Schülerhortjahrgang in Frankfurt am Main. Dabei werden die Grundschüler nach dem Unterricht verpflegt und betreut. Im Berichtsjahr wurde in einer Evaluationsstudie nachgewiesen, dass Familien entlastet und die Mitarbeiterbindung erhöht werden kann.
Pflegeleistungen für Familienangehörige
Neben der Kinderbetreuung rückt angesichts des demografischen Wandels zunehmend die Pflege von Angehörigen ins Blickfeld. Die Commerzbank bietet als erstes Unternehmen in Deutschland Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Familienmitgliedern in einem Pilotprojekt unter anderem eine Notfallpflege, Tagesbetreuung und einen "Pflege-Check-up" an. Bei diesem Check-up führen Ärzte Tests durch und prüfen beispielsweise die Medikamentierung. Das gemeinsam mit den Projektpartnern PME-Familienservice und der Agaplesion-Gruppe erarbeitete Angebot startete am 1. April 2013 in der Zentrale in Frankfurt. Die Verwaltungskosten für den Service trägt die Bank. Außerdem werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Zuschüsse gezahlt, wenn ihre Angehörigen beispielsweise die Tagespflegeeinrichtungen nutzen. Mit diesem Angebot nehmen wir eine Vorreiterrolle unter den deutschen Unternehmen ein. Als Erstunterzeichner der "Pflege-Charta Hessen" machen wir zudem deutlich, dass wir die Herausforderungen der demografischen Entwicklung bewusst annehmen.
Gesundheitsmanagement jetzt TÜV-zertifiziert
Bei der Commerzbank legen wir besonders großen Wert auf die Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vom Betriebssport bis zum Employee Assistance Programme -Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von einem vielfältigen Angebot. So möchten wir dazu beitragen, dass sie leistungsfähig und motiviert sind und sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Bei ihren vielfältigen Angeboten im Gesundheitsmanagement setzt die Commerzbank vier Schwerpunkte: Ernährung, Bewegung, Suchtprävention und Stressmanagement. Das betriebliche Gesundheitsmanagement wurde im Februar 2013 als erstes Gesundheitsmanagement-Programm eines Unternehmens in Deutschland vom TÜV-Süd zertifiziert. Damit wurde die Bank für ihren systematischen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Ansatz zur Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezeichnet.# Fortschrittliche Vergütungs- und Zusatzleistungen
Das Paket an Vergütungs- und Zusatzleistungen ist bei der Commerzbank besonders vielfältig. Als Teil der Gesamtvergütung bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein umfangreiches Angebot betrieblicher Zusatzleistungen. Das Spektrum umfasst unter anderem die Bereiche Altersversorgung, Mitarbeiteranerkennung, Mobilität, Technik und Risikoabsicherung. Ein Beispiel ist das Leasing hochwertiger IT-Geräte zu attraktiven Bedingungen für die private Nutzung. Die Leasingraten führt die Bank direkt aus dem Bruttogehalt des Mitarbeiters ab. Die Commerzbank ist das erste DAX-Unternehmen, das IT-Leasing zur privaten Nutzung anbietet.
Mitarbeiterorientierte Unternehmensführung
Die Commerzbank-Monitor 2013 ist eine interne Befragung, die das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Sicht auf wichtige aktuelle Themen der Bank erhebt. Er ist Teil unserer offenen und wertschätzenden Unternehmenskultur und wird in regelmäßigen Abständen erhoben. Im Berichtsjahr nahmen rund 27 000 Mitarbeiter daran teil. Im Mittelpunkt der Befragung stand das sogenannte "Mitarbeiter-Engagement". Dieses ist gegenüber der letzten Befragung im Jahr 2011 um vier Indexpunkte auf 66 gestiegen und nähert sich damit dem Branchen-Wert von 69. Im Segment Privatkunden hat sich hier mit einer Steigerung auf 71 Punkte eine besonders positive Entwicklung gezeigt. Die Beteiligungsquote insgesamt ist gegenüber 2011 deutlich um 10 %-Punkte auf 68 % gestiegen. Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen die Ergebnisse, um Folgemaßnahmen für ihre Bereiche abzuleiten.
Auf die Beteiligung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Unternehmensgeschehen setzen wir auch mit der Onlineplattform "WikIdee". Dort werden Verbesserungsvorschläge eingebracht und diskutiert. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 3 655 Ideen vorgestellt. Im März 2013 wurde "WikIdee" vom Zentrum Ideenmanagement des Deutschen Instituts für Ideen- und Innovationsmanagement als "Bestes Ideenmanagement 2013" in der Branche Banken und Versicherungen ausgezeichnet. Im Dezember erhielt die Commerzbank für ihre Ideenplattform den "Excellence Award" der Fachzeitschrift "Human Resources Manager".
Konstruktive Gremienverhandlungen
Im Juni 2013 haben sich Commerzbank und Arbeitnehmervertreter über die Umsetzung der strategischen Agenda 2016 verständigt. Im Kern ging es darum, Geschäftsmodell, Organisation und Kostenstruktur an die veränderten Marktbedingungen und Kundenbedürfnisse anzupassen. In den Vereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern wurde Einvernehmen über die betrieblichen Anpassungen und die dafür notwendigen personalwirtschaftlichen Instrumente erzielt. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, betriebsbedingte Beendigungskündigungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Dafür wurde eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, mit denen sich der erforderliche Stellenabbau sozialverträglich gestalten lässt. Zum Beispiel beraten seit September 2013 die HR-MOVE-Center veränderungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Commerzbank AG Inland bei der beruflichen Neuorientierung. Ziel ist es, gemeinsam mit der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter eine passende bankinterne Lösung zu finden oder bei Bedarf gemeinsam mit einer spezialisierten New-Placement-Beratung externe Möglichkeiten zur beruflichen Neuorientierung aufzuzeigen. Darüber hinaus trägt die Initiative "Perspektiven schaffen" dazu bei, die Möglichkeiten des internen Stellenmarktes noch stärker und besser auszuschöpfen. Mit den übergreifenden Qualifizierungsangeboten und transparenten Entwicklungswegen der Commerzbank-Akademie bieten wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bankweit neue Perspektiven.
Vergütung
Die Offenlegung der Vergütung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt aufgrund der erhöhten Bedeutung, die sich aus erweiterten regulatorischen Anforderungen ergibt, in Form eines eigenständigen Berichts. Dieser wird auf der Internetseite der Commerzbank unter www.commerzbank.de jährlich veröffentlicht.
Vergütungsbericht
Der Bericht folgt den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und trägt den Anforderungen nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) Rechnung.
Vorstand
Grundzüge des Vergütungssystems
Kernbestandteile des Vergütungssystems sind ein festes Jahresgrundgehalt sowie ein Short Term Incentive (STI) und ein Long Term Incentive (LTI) als variable Vergütungskomponenten. Die Hauptversammlung 2010 hat die Grundzüge der variablen Vergütung und das feste Jahresgrundgehalt der Vorstandsmitglieder gemäß § 120 Abs. 4 Aktiengesetz gebilligt. Im August 2011 hat der Aufsichtsrat eine Anpassung dieses Systems an die Erfordernisse der Instituts-Vergütungsverordnung beschlossen, die anschließend vertraglich umgesetzt wurde. Ferner hat der Aufsichtsrat Ende 2011 eine Änderung der Altersversorgung der Vorstandsmitglieder in eine beitragsorientierte Leistungszusage beschlossen, die rückwirkend ab dem 1. Januar 2011 umgesetzt wurde.
Erfolgsunabhängige Vergütungsbestandteile (festes Jahresgrundgehalt)
Zu den erfolgsunabhängigen Vergütungsbestandteilen zählen das feste Jahresgrundgehalt und die Sachbezüge. Das feste Jahresgrundgehalt, das in gleichen monatlichen Beträgen ausbezahlt wird, beträgt 750 Tsd. Euro¹. Die Angemessenheit des festen Jahresgrundgehalts wird regelmäßig im Abstand von jeweils zwei Jahren überprüft. Die Sachbezüge bestehen im Wesentlichen aus Dienstwagennutzung mit Fahrer, Sicherheitsmaßnahmen und Versicherungsbeiträgen (Unfallversicherung) sowie darauf entfallende Steuern und Sozialabgaben.
Erfolgsbezogene Vergütungsbestandteile (variable Vergütung)
Das Vergütungssystem sieht als erfolgsbezogene variable Vergütungskomponenten ein Short Term Incentive mit einem Gesamtzielwert von 400 Tsd. Euro und ein Long Term Incentive mit einem Gesamtzielwert von 600 Tsd. Euro pro Vorstandsmitglied vor. Der Zielwert der variablen Vergütungskomponenten für ein Vorstandsmitglied liegt damit insgesamt bei 1 Mio. Euro. Die maximale Zielerreichung liegt bei 200 %, was bei dem Short Term Incentive insgesamt 800 Tsd. Euro und bei dem Long Term Incentive 1 200 Tsd. Euro entspricht². Die Mindestgesamtwerte betragen jeweils 0 Euro.
¹ Für den Vorstandsvorsitzenden beträgt das feste Jahresgrundgehalt das 1,75-Fache des genannten Betrages und damit 1 312 500 Euro.
² Für den Vorstandsvorsitzenden liegen die Zielwerte beim 1,75-Fachen der genannten Beträge.
Short Term Incentive (STI)
Der STI hat eine Laufzeit von einem Jahr. Er besteht aus zwei gleich gewichteten Komponenten, von denen eine die STI-Leistungskomponente ist und die andere an den Economic Value Added (EVA)¹ anknüpft. Ein Anspruch auf Zahlung des STI entsteht aufschiebend bedingt durch die Feststellung des Jahresabschlusses für das betreffende Jahr sowie die STI-Zielerreichung des Vorstandsmitglieds durch den Aufsichtsrat. Danach sind die Bezüge des STI zu 50 % fällig und als Barbetrag zahlbar sowie zu 50 % in Commerzbank-Aktien - oder aktienbasiert in bar - nach einer Wartefrist von weiteren 12 Monaten. Der Gesamtzielwert des STI beträgt 400 Tsd. Euro, der Zielwert der einzelnen Komponenten liegt bei jeweils 200 Tsd. Euro. Die Zielerreichung kann grundsätzlich zwischen 0 und 200 % liegen.
¹ EVA ist der Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheitenanteilen abzüglich der Kapitalkosten der Bank (Produkt aus Investorenkapital ohne Fremdanteile und Kapitalkostensatz nach Steuern).
# STI-EVA-Komponente
Für die STI-EVA-Komponente legt der Aufsichtsrat vor Beginn des Geschäftsjahres einen Zielwert für den Konzern-EVA nach Steuern fest, der einer Zielerreichung von 100 % entspricht. Außerdem wird festgelegt, welche EVA-Werte einer Zielerreichung von 0 % und von 200 % entsprechen. Als EVA-Berechnungsgrundlage wird grundsätzlich das Investorenkapital herangezogen.
# STI-Leistungskomponente
Die individuelle Leistung jedes Vorstandsmitglieds wird auf Basis einer Gesamtbetrachtung von Kriterien beurteilt, die der Aufsichtsrat vor Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festlegt.
Long Term Incentive (LTI)
Der LTI hat eine Laufzeit von vier Jahren. Er besteht aus zwei gleich gewichteten Komponenten, von denen eine an den Economic Value Added (EVA) anknüpft (LTI-EVA-Komponente) und die andere aktienbasiert ist (LTI-Aktienkomponente). Ein Anspruch auf Zahlung des LTI entsteht aufschiebend bedingt durch die Feststellung des Jahresabschlusses für das vergangene Geschäftsjahr der 4-jährigen Laufzeit des jeweiligen LTI sowie die Feststellung der LTI-Zielerreichung durch den Aufsichtsrat. Danach sind die Bezüge des LTI zu 50 % fällig und als Barbetrag zahlbar sowie zu 50 % in Commerzbank-Aktien - oder aktienbasiert in bar - nach einer Wartefrist von weiteren 12 Monaten. Der Gesamtzielwert des LTI beträgt 600 Tsd. Euro, der Zielwert der einzelnen Komponenten jeweils 300 Tsd. Euro. Die Zielerreichung kann insgesamt zwischen 0 und 200 % liegen; jede der beiden Komponenten kann demzufolge zwischen 0 und 600 Tsd. Euro betragen. Der vorläufige LTI-Auszahlungsbetrag der beiden LTI-Komponenten wird dahingehend modifiziert, dass er sich jeweils um den hälftigen Prozentsatz erhöht oder reduziert, um den die Zielerreichung für den leistungsorientierten Teil des STI im ersten Jahr der 4-jährigen LTI-Laufzeit 100 % über- oder unterschreitet. Diese Anpassung kann +/- 20 % des Zielwerts der jeweiligen LTI-Komponente nicht überschreiten. Der LTI setzt ein dauerhaftes Eigeninvestment des Vorstandsmitglieds in Commerzbank-Aktien in Höhe von jeweils 350 Tsd. Euro voraus. Bis zum Erreichen des Eigeninvestments sind jeweils 50 % der Nettoauszahlungen aus dem LTI in Commerzbank-Aktien zu investieren.
# LTI-Aktienkomponente
Der vorläufige Auszahlungsbetrag der LTI-Aktienkomponente ergibt sich einerseits aus der relativen Total-Shareholder-Return-(TSR-)Performance der Commerzbank im Vergleich zur TSR-Performance der anderen Banken des Dow Jones EURO STOXX Banken und andererseits aus der absoluten Kursperformance der Commerzbank-Aktie.# Der Aufsichtsrat legt vor Beginn der LTI-Laufzeit die Anzahl der Commerzbank-Aktien fest, die das Vorstandsmitglied bei einer Zielerreichung von 100 % nach dem Ende der 4-jährigen LTI-Laufzeit gegebenenfalls erhält. Außerdem definiert er, welche TSR-bezogene Platzierung der Commerzbank im Vergleich zu den anderen relevanten Banken welchem Zielerreichungsgrad entspricht. Die relative TSR-Performance bestimmt also die Anzahl der virtuell zugeteilten Aktien; deren Gegenwert wird durch die absolute Kursentwicklung der Commerzbank-Aktie während der LTI-Laufzeit bestimmt.
LTI-EVA-Komponente
Die Zielwerte der EVA-basierten LTI-Komponente werden vom Aufsichtsrat vorab für die gesamte LTI-Laufzeit festgesetzt und können für die einzelnen Jahre der Laufzeit differieren. Der Aufsichtsrat definiert außerdem vorab, welcher EVA-Wert welchem Zielerreichungsgrad entspricht. Die Zielerreichung wird während der 4-jährigen LTI-Laufzeit jährlich festgestellt, wobei die Zielerreichung der einzelnen Jahre grundsätzlich zwischen minus 100 und plus 200 % liegen kann. Nach dem Ende der 4-jährigen LTI-Laufzeit ermittelt der Aufsichtsrat die durchschnittliche Zielerreichung, die zwischen 0 und 200 % liegen kann, und den sich daraus ergebenden vorläufigen Auszahlungsbetrag. Im Falle außerordentlicher Entwicklungen mit erheblichem Einfluss auf die Erreichbarkeit der Zielwerte von STI oder LTI kann der Aufsichtsrat diesen positiven oder negativen Einfluss durch Anpassung der Ziele neutralisieren.
Vergütung des Vorstandsvorsitzenden
Das feste Jahresgrundgehalt und die Zielwerte der variablen Vergütungskomponenten liegen für den Vorstandsvorsitzenden beim 1,75-Fachen der für Vorstandsmitglieder genannten Beträge.
Vergütung für die Übernahme von Organfunktionen bei verbundenen Unternehmen
Die einem Vorstandsmitglied zufließende Vergütung aus der Wahrnehmung von Organfunktionen bei verbundenen Unternehmen wird auf die Gesamtbezüge des Vorstandsmitglieds angerechnet. Diese Anrechnung erfolgt jeweils zum Auszahlungszeitpunkt nach der Hauptversammlung, die den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr entgegennimmt, in dem dem Vorstandsmitglied die Vergütung aus der Wahrnehmung von Konzernmandaten zugeflossen ist.
Teilverzicht der Vorstandsmitglieder im Hinblick auf die ab 2014 geltenden Anforderungen
Im Hinblick auf die ab dem 1. Januar 2014 geltenden rechtlichen Anforderungen haben die Vorstandsmitglieder auf ihre variable Vergütung für das Jahr 2014, soweit sie das Verhältnis zwischen fixer und variabler Vergütung von 1 : 1 überschreitet, verzichtet.
Altersversorgung
Das im Jahr 2011 vom Aufsichtsrat beschlossene System der betrieblichen Altersversorgung für Vorstandsmitglieder beinhaltet eine beitragsorientierte Leistungszusage. Dem Versorgungskonto jedes Vorstandsmitglieds wird bis zur Beendigung der Bestellung als Vorstandsmitglied der Bank jährlich ein Versorgungsbaustein gutgeschrieben. Der Versorgungsbaustein eines Kalenderjahres ergibt sich durch Umwandlung des jeweiligen Jahresbeitrags in eine Anwartschaft auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenpension. Bei der Einführung des neuen Vergütungssystems im Jahre 2010 wurde die Höhe der Altersversorgung nicht angepasst. Auch bei der Einführung des neuen Altersversorgungssystems im Jahr 2011 wurden der Initialbaustein und die Versorgungsbausteine so bestimmt, dass eine Äquivalenz zu den zuvor bestehenden Vorstandszusagen gegeben war.
Im Einzelnen hat ein Vorstandsmitglied nach Eintritt eines der folgenden Versorgungsfälle Anspruch auf Versorgungsleistungen in Form einer lebenslangen Pension:
- als Alterspension, wenn das Anstellungsverhältnis mit oder nach Vollendung des 65. Lebensjahres endet, oder
- als vorzeitige Alterspension, wenn das Anstellungsverhältnis mit oder nach Vollendung des 62. Lebensjahres endet oder nach mindestens 10-jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand und Vollendung des 58. Lebensjahres oder nach mindestens 15jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand, oder
- als Invalidenpension, bei dauernder Dienstunfähigkeit.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Eintritt eines Versorgungsfalls aus der Bank aus, so bleibt ihm eine bereits erworbene unverfallbare Anwartschaft auf Versorgungsleistungen erhalten. Der Monatsbetrag der Alterspension errechnet sich als ein Zwölftel des Standes des Versorgungskontos bei Eintritt des Versorgungsfalls. Zur Ermittlung der vorzeitigen Alterspension wird die Pension im Hinblick auf den früheren Zahlungsbeginn gekürzt. Bei Eintritt des Versorgungsfalls wegen Invalidität vor Vollendung des 55. Lebensjahres wird der Monatsbetrag der Invalidenpension um einen Zurechnungsbetrag aufgestockt. Bei Ausscheiden nach Vollendung des 62. Lebensjahres kann jedes Vorstandsmitglied anstatt einer laufenden Pension eine Einmalzahlung oder eine Auszahlung in neun Jahresraten wählen. Dabei errechnet sich der Auszahlungsbetrag nach einem Kapitalisierungsfaktor in Abhängigkeit vom Alter des Vorstandsmitglieds. Den Vorstandsmitgliedern wird für die Dauer von sechs Monaten anstelle der Pension das anteilige Grundgehalt als Übergangsgeld fortbezahlt, wenn sie mit oder nach Vollendung des 62. Lebensjahres oder aufgrund dauernder Dienstunfähigkeit aus dem Vorstand ausscheiden. Sofern ein Vorstandsmitglied eine vorzeitige Alterspension erhält und noch nicht das 62. Lebensjahr vollendet hat, werden erzielte Einkünfte aus anderen Tätigkeiten bis zu diesem Alter zur Hälfte auf die Pensionsansprüche angerechnet. Die Witwenpension beträgt - ebenso wie nach dem bisherigen System - 66 2/3 % der Pensionsansprüche des Vorstandsmitglieds. Falls keine Witwenpension gezahlt wird, haben die minderjährigen oder in der Ausbildung befindlichen Kinder einen Anspruch auf eine Waisenrente in Höhe von jeweils 25 % der Pensionsansprüche des Vorstandsmitglieds, insgesamt jedoch maximal in Höhe der Witwenpension.
Regelungen für nach der Neuregelung eingetretene Vorstandsmitglieder
Die Altersversorgung für nach der Neuregelung eingetretene Vorstandsmitglieder wurde am Commerzbank Kapitalplan zur betrieblichen Altersvorsorge ausgerichtet und vom Aufsichtsrat am 2. Dezember 2011 verabschiedet. Eine Altersversorgung in Form einer Kapitalleistung wird danach gezahlt, wenn ein Vorstandsmitglied
- mit oder nach Vollendung des 65. Lebensjahres (Alterskapital) oder
- mit oder nach Vollendung des 62. Lebensjahres (vorzeitiges Alterskapital) aus der Bank ausscheidet oder
- vor Vollendung des 62. Lebensjahres dauerhaft dienstunfähig ist.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Eintritt eines dieser Versorgungsfälle aus der Bank aus, so bleibt ihm seine Anwartschaft auf Versorgungsleistungen erhalten. Für jedes Kalenderjahr während des bestehenden Anstellungsverhältnisses bis zum Eintritt des Versorgungsfalls wird jedem Vorstandsmitglied ein Jahresbaustein gutgeschrieben, der 40 % des festen Jahresgrundgehalts (Jahresbeitrag) multipliziert mit einem altersabhängigen Transformationsfaktor beträgt. Die Jahresbausteine werden bis zum Ausscheiden des Vorstandsmitglieds auf einem Versorgungskonto geführt. Nach Vollendung des 61. Lebensjahres wird dem Vorstandsmitglied bis zum Eintritt des Versorgungsfalls jährlich ein Zuschlag von 2,5 % des am jeweils vorangegangenen 31. Dezember erreichten Stands des Versorgungskontos gutgeschrieben. Ein in Abhängigkeit vom Alter des Vorstandsmitglieds zu bestimmender Anteil des Jahresbeitrags wird in Investmentfonds angelegt und in ein virtuelles Depot eingebracht. Die Höhe des Alterskapitals beziehungsweise des vorzeitigen Alterskapitals entspricht dem Stand des virtuellen Depots, mindestens jedoch dem Stand des Versorgungskontos bei Eintritt des Versorgungsfalls. Für die ersten beiden Monate nach Eintritt des Versorgungsfalls erhält das Vorstandsmitglied ein Übergangsgeld in Höhe von monatlich einem Zwölftel des festen Jahresgrundgehalts. Falls ein Vorstandsmitglied vor Eintritt eines Versorgungsfalls stirbt, haben die Hinterbliebenen Anspruch auf die Auszahlung des Hinterbliebenenkapitals, das dem Stand des virtuellen Depots am Wertstellungsstichtag entspricht, mindestens jedoch der Summe aus dem Stand des Versorgungskontos und einem etwaigen Zurechnungsbetrag. Der Zurechnungsbetrag wird gewährt, sofern das Vorstandsmitglied bei Eintritt des Versorgungsfalls wegen Dienstunfähigkeit beziehungsweise bei Tod mindestens fünf Jahre ununterbrochen als Vorstandsmitglied der Bank bestellt war und noch nicht das 55. Lebensjahr vollendet hat.
In der nachstehenden Tabelle haben wir für die aktiven Vorstandsmitglieder die am 31. Dezember 2013 erreichten jährlichen Pensionsanwartschaften bei Eintritt des Pensionsfalls im Alter von 62 Jahren, die zugehörigen versicherungsmathematischen Barwerte am 31. Dezember 2013 sowie die zinsbereinigten Änderungen der Erfüllungsbeträge für das Jahr 2013 aufgeführt und den jeweiligen Vorjahresbeträgen gegenübergestellt:
| Erreichte Pensionsanwartschaften auf jährliche Altersrente mit Vollendung des 62. Lebensjahres | Stand zum jeweiligen 31.12. | Barwerte der erreichten Pensionsanwartschaften | Stand zum jeweiligen 31.12. | Zinsbereinigte Änderungen der Erfüllungsbeträge |
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € | Tsd. € | |||
| Martin Blessing | 2013 | 269 | 3.704 | 144 |
| 2012 | 240 | 3.265 | 269 | |
| Frank Annuscheit | 2013 | 133 | 1.766 | 232 |
| 2012 | 107 | 1.403 | 300 | |
| Markus Beumer | 2013 | 124 | 1.557 | 207 |
| 2012 | 99 | 1.231 | 301 | |
| Stephan Engels | 2013 | 401 | 540 | 285 |
| 2012 | 181 | 242 | 2422 | |
| Jochen Klösges | 2013 | 109 | 1.135 | 53 |
| 2012 | 83 | 989 | 317 | |
| Michael Reuther | 2013 | 165 | 2.532 | 255 |
| 2012 | 140 | 2.098 | 297 | |
| Dr. Stefan Schmittmann | 2013 | 169 | 2.662 | 414 |
| 2012 | 135 | 2.076 | 549 | |
| Ulrich Sieber | 2013 | 105 | 1.050 | 36 |
| 2012 | 79 | 927 | 306 | |
| Martin Zielke | 2013 | 97 | 1.209 | 330 |
| 2012 | 67 | 798 | 400 | |
| Gesamt | 2013 | 16.155 | 1.956 | |
| 2012 | 13.029 | 2.981 |
1 Kapitalleistung verrentet.
2 Anteilig für neun Monate.
Die zur Absicherung dieser Pensionsverpflichtungen dienenden Vermögensgegenstände wurden mittels eines sogenannten Contractual Trust Arrangements auf den Commerzbank Pension-Trust e. V. übertragen. Zum 31.# Dezember 2013 deckt dieses Pensionsvermögen weitgehend die Pensionsverpflichtungen der Commerzbank Aktiengesellschaft gegenüber ihren Vorstandsmitgliedern, so dass rechnerisch nur ein unwesentlicher Teil der gebildeten Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen auf die aktiven Mitglieder des Vorstands entfällt.
Zum 31. Dezember 2013 belaufen sich die Pensionsverpflichtungen für zum Stichtag aktive Vorstandsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft vor Saldierung mit dem Pensionsvermögen auf insgesamt 16 Mio. Euro (Vorjahr: 13 Mio. Euro; siehe auch Tabelle der Einzelansprüche).
Regelungen für den Fall der Beendigung der Organstellung
Für den Fall der wirksamen Beendigung der Organstellung als Mitglied des Vorstands gilt Folgendes:
Falls die Bestellung zum Mitglied des Vorstands vorzeitig endet, endet der Anstellungsvertrag grundsätzlich mit Ablauf von sechs Monaten ab dem Ende der Bestellung (Koppelungsklausel). Dem Vorstandsmitglied werden in diesem Fall das feste Jahresgrundgehalt, STIs und LTIs - vorbehaltlich § 615 Satz 2 BGB (Anrechnung von Vergütungen aus anderweitigem Erwerb) - bis zum Ende der ursprünglichen Bestellungsperiode weiter gewährt.
Endet der Anstellungsvertrag bei vorzeitiger Beendigung der Organstellung aus anderen Gründen als nach der oben beschriebenen Koppelungsklausel, wird das feste Jahresgrundgehalt gegebenenfalls zeitanteilig bis zur Beendigung des Anstellungsvertrages bezahlt. Die für Geschäftsjahre vor Beendigung des Anstellungsvertrages zugesagten STI und LTI bleiben unberührt. Der Auszahlungsbetrag für STI und LTI des Beendigungsjahres wird gegebenenfalls anteilig reduziert.
Wird der Anstellungsvertrag zum Ablauf der jeweiligen Bestellungsperiode nicht verlängert, ohne dass ein wichtiger Grund gemäß § 626 BGB vorliegt, oder endet der Anstellungsvertrag nach der beschriebenen Koppelungsklausel, erhält das Vorstandsmitglied für die Dauer von sechs Monaten nach Ablauf der ursprünglichen Bestellungsperiode weiterhin das feste Grundgehalt. Diese Zahlung endet, sobald das Vorstandsmitglied Pensionszahlungen erhält.
In jedem dieser Fälle werden die genannten Bezüge für die Zeit nach wirksamer Beendigung der Organstellung höchstens bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von zwei Jahresvergütungen1 gezahlt (Cap).
Beendet die Bank die Organstellung vorzeitig oder verlängert sie diese bei Ablauf der Bestellungsperiode nicht, und zwar aufgrund von Umständen, die die Voraussetzungen des § 626 BGB erfüllen, so verfallen Ansprüche aus den für das Geschäftsjahr der Beendigung der Organstellung zugesagten STI und LTI ersatzlos und werden bis zu einer etwaigen späteren Beendigung des Anstellungsvertrages keine STI und LTI mehr gewährt.
1 Für die Berechnung des Caps soll auf die Vergütung des letzten abgelaufenen Geschäftsjahres vor Beendigung der Organstellung abgestellt werden.
Sonstiges
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat kein Mitglied des Vorstands Leistungen oder entsprechende Zusagen von einem Dritten in Bezug auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied erhalten; Gleiches gilt auch für Leistungen und Zusagen von Unternehmen, mit denen der Commerzbank-Konzern bedeutende geschäftliche Beziehungen unterhält.
Kapitalmaßnahmen der Commerzbank 2013
Die von der Commerzbank im April/Mai 2013 durchgeführten Kapitalmaßnahmen (Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien im Verhältnis 10 : 1 sowie die sich daran anschließende Kapitalerhöhung) hatten Auswirkungen auf die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht ausgezahlten aktienbasierten STI-Bezüge für 2012 sowie die aktienbasierten LTI-Bezüge für 2012 und 2013. Die Zahl der (virtuellen) Aktien wurde aufgrund der Kapitalherabsetzung auf 10 % der ursprünglichen Anzahl vermindert. Um der anschließend durchgeführten Kapitalerhöhung Rechnung zu tragen, wurde zudem ein Ausgleich für die Bezugsrechte auf die so ermittelte Aktienanzahl in Form von zusätzlichen (virtuellen) Aktien gewährt.
Zusammenfassung
Die Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands für das Jahr 2013 und zum Vergleich für das Jahr 2012 wird in nachstehender Tabelle dargestellt. Die Tabelle zeigt die Bezüge gemäß Deutschem Rechnungslegungs Standard Nr. 17 (DRS 17), der die Anforderungen an die Berichterstattung über die Vorstandsvergütung konkretisiert. Die aktienbasierten Bezüge beziehungsweise Bezüge mit Ausgleich in Aktien des STI und LTI sind nach DRS 17 ungeachtet ihrer tatsächlichen Wertentwicklung mit dem ursprünglichen Wert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung zu Beginn des Jahres 2013 darzustellen. Sie spiegeln somit die Vergütung bei der zu diesem Zeitpunkt erwarteten Zielerreichung wider, die bei den "EVA-abhängigen STI- und LTI-Komponenten" mit Ausgleich in Aktien auf der Mehrjahresplanung für die Jahre 2013 bis 2016 beruht. Alle anderen aktienbasierten Komponenten beziehungsweise Komponenten mit Ausgleich in Aktien spiegeln die Vergütung bei 100 % Zielerreichung wider. Die Tabelle stellt bezüglich dieser Komponenten dementsprechend theoretische Werte oder Auszahlungsbeträge dar, die von den tatsächlichen Leistungen erheblich abweichen können.
In seiner besonderen Verantwortung als Vorstandsvorsitzender hat Martin Blessing dem Aufsichtsrat mitgeteilt, auf seine Ansprüche aus erfolgsabhängiger variabler Vergütung für 2013 zu verzichten.
Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands für das Jahr 2013 und zum Vergleich für das Jahr 2012
| Tsd. € | Erfolgsunabhängige Komponenten | Erfolgsabhängige Komponenten mit kurzfristiger Anreizwirkung (STI) | Erfolgsabhängige Komponenten mit kurzfristiger Anreizwirkung (STI) | Erfolgsabhängige Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung (LTI) | Erfolgsabhängige Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung (LTI) | Gesamtbezüge gemäß DRS 177 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grundgehalt | Vergütung für die Übernahme von Organfunktionen2 | Verrechnung von Vergütungen aus der Wahrnehmung von Konzernmandaten im Folgejahr2 | Sonstiges3 | Variable Vergütung in bar4 abhängig von EVA-Zielerreichung | Variable Vergütung in bar4 abhängig von der Erreichung individueller Ziele | |
| Martin Blessing | ||||||
| 2013 | 1 313 | - | - | 68 | - | - |
| 2012 | 1 313 | - | - | 79 | - | - |
| Frank Annuscheit | ||||||
| 2013 | 750 | - | - | 50 | 32 | 120 |
| 2012 | 750 | - | - | 47 | - | 50 |
| Markus Beumer | ||||||
| 2013 | 750 | - | - | 40 | 32 | 100 |
| 2012 | 750 | - | - | 39 | - | 65 |
| Stephan Engels | ||||||
| 2013 | 750 | 41 | -41 | 66 | 32 | 100 |
| 20121 | 563 | 32 | -32 | 1 | 515 | 41 |
| Jochen Klösges | ||||||
| 2013 | 750 | - | - | 36 | 32 | 113 |
| 2012 | 750 | - | - | 36 | - | 40 |
| Michael Reuther | ||||||
| 2013 | 750 | - | - | 71 | 32 | 120 |
| 2012 | 750 | - | - | 69 | - | 50 |
| Dr. Stefan Schmittmann | ||||||
| 2013 | 750 | - | - | 50 | 32 | 110 |
| 2012 | 750 | - | - | 49 | - | 45 |
| Ulrich Sieber | ||||||
| 2013 | 750 | 36 | -36 | 54 | 32 | 113 |
| 2012 | 750 | 50 | -50 | 59 | - | 50 |
| Dr. Eric Strutz | ||||||
| 2013 | - | - | - | - | - | - |
| 20121 | 187 | 10 | -10 | 15 | - | 13 |
| Martin Zielke | ||||||
| 2013 | 750 | - | - | 59 | 32 | 130 |
| 2012 | 750 | - | - | 62 | - | 45 |
| Gesamt | ||||||
| 2013 | 7 313 | 77 | -77 | 494 | 256 | 906 |
| 2012 | 7 313 | 92 | -92 | 1 970 | - | 399 |
1 Pro rata temporis für den Zeitraum ab Bestellung beziehungsweise bis zum Tag des Ausscheidens.
2 Die erhaltenen Vergütungen aus der Wahrnehmung von Konzernmandaten werden im jeweiligen Folgejahr auf die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder angerechnet.
3 Unter Sonstiges sind die im Geschäftsjahr gewährten Sachbezüge, auf Sachbezüge entfallende Steuern sowie Arbeitgeberanteile zum BVV ausgewiesen. Im Vorjahr wurde hier auch die an Herrn Engels gezahlte Entschädigung für den Verlust seiner Daimler-Phantom-Shares infolge des Wechsels zur Commerzbank Aktiengesellschaft (1 266 Tsd. Euro) gezeigt.
4 Jeweils auszahlbar im Folgejahr nach Feststellung des Jahresabschlusses für das abgelaufene Geschäftsjahr. "EVA-Zielerreichung" beschreibt die Erreichung eines vor Beginn des Geschäftsjahres vom Aufsichtsrat festgelegten rechnerischen Economic Value Added (EVA) für den Commerzbank-Konzern. Als EVA-Berechnungsgrundlage wird grundsätzlich das Investorenkapital herangezogen.
5 Die variablen Vergütungen mit Ausgleich in Aktien sowie die aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich werden zunächst als vorläufige Auszahlungsbeträge ermittelt. Anschließend errechnet sich außer beim Barausgleich die Anzahl der zu gewährenden Aktien durch Division durch einen zukünftigen durchschnittlichen Aktienkurs. Nach DRS 17 erfolgt die Darstellung dieser Vergütungskomponenten ungeachtet ihrer tatsächlichen Wertentwicklung mit der ursprünglich zum Zeitpunkt ihrer Gewährung zu Beginn des Jahres 2013 erwarteten Zielerreichung.6 Die Auszahlungen sind insbesondere von der Entwicklung des Economic Value Added (EVA) eines 4-Jahres-Zeitraums abhängig und erfolgen vorbehaltlich der Feststellung des Jahresabschlusses des letzten Jahres dieses 4-Jahres-Zeitraums im darauffolgenden Jahr, für das Geschäftsjahr 2013 beziehungsweise den 4-Jahres-Zeitraum 2013 bis 2016 somit im Jahr 2017. Die Bandbreiten der möglichen Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2013 liegen für ein Vorstandsmitglied zwischen 0 und 300 Tsd. Euro und für den Vorstandsvorsitzenden grundsätzlich zwischen 0 und 525 Tsd. Euro; tatsächlich werden für Herrn Blessing aufgrund seines Verzichts für das Geschäftsjahr 2013 keine Auszahlungen erfolgen. Infolge der Begrenzung der Vorstandsvergütung in den Jahren 2010 und 2011 und dem Verzicht der Vorstandsmitglieder auf die EVA-abhängigen Komponenten für das Geschäftsjahr 2012 werden vor dem Jahr 2017 keine Auszahlungen auf diese Komponente erfolgen.
7 Die Gesamtbezüge gemäß DRS 17 beinhalten aktienbasierte Vergütungsbestandteile und Vergütungsbestandteile mit Ausgleich in Aktien mit der bei Gewährung erwarteten Zielerreichung. Die Gesamtbezüge gemäß DRS 17 beinhalten dagegen nicht die mögliche langfristige variable Vergütung in bar, sondern lediglich daraus tatsächlich erhaltene Zahlungen (siehe Fußnote 6). Die Bestellung von Herrn Klösges und Herrn Sieber zu Mitgliedern des Vorstands endete mit Ablauf des 31. Dezember 2013. Beiden stehen nach Beenden ihrer Tätigkeit die im Absatz "Regelungen für den Fall der Beendigung der Organstellung" beschriebenen Zahlungen zu.
Kredite an Mitglieder des Vorstands
Barkredite an Vorstandsmitglieder wurden mit Laufzeiten von bis auf Weiteres bis zur Fälligkeit im Jahr 2042 sowie zu Zinssätzen zwischen 2,1 und 5,5 %, bei Überziehungen in Einzelfällen bis zu 11,9 %, gewährt. Die Kredite sind im marktüblichen Rahmen, soweit erforderlich, mit Grundschulden und Pfandrechten besichert. Zum Bilanzstichtag betrugen die an Mitglieder des Vorstands gewährten Kredite insgesamt 3 822 Tsd. Euro; im Vorjahr waren es 4 008 Tsd. Euro. Zugunsten der Vorstandsmitglieder wurden im Berichtsjahr mit Ausnahme von Mietavalen keine Haftungsverhältnisse seitens der Commerzbank Aktiengesellschaft eingegangen.
Aufsichtsrat
Grundzüge des Vergütungssystems und Vergütung für das Geschäftsjahr 2013
Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 15 der Satzung geregelt; die derzeit gültige Fassung wurde von der Hauptversammlung am 16. Mai 2007 beschlossen. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für das jeweilige Geschäftsjahr neben dem Ersatz ihrer Auslagen eine Grundvergütung, die sich zusammensetzt aus:
― einer festen Vergütung von 40 Tsd. Euro pro Jahr und
― einer variablen Vergütung von 3 Tsd. Euro pro Jahr je 0,05 Euro Dividende, die über einer Dividende von 0,10 Euro je Stückaktie für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Dreifache, sein Stellvertreter das Doppelte der dargestellten Grundvergütung. Für die Mitgliedschaft in einem Aufsichtsratsausschuss, der mindestens zweimal im Kalenderjahr tagt, erhält der Ausschussvorsitzende eine zusätzliche Vergütung in Höhe der Grundvergütung und je des Ausschussmitglied in Höhe der halben Grundvergütung; diese zusätzliche Vergütung wird für maximal drei Ausschussmandate gezahlt. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied je Teilnahme an einer Sitzung des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses ein Sitzungsgeld von 1,5 Tsd. Euro.
Feste Vergütung und Sitzungsgeld sind jeweils zum Ende des Geschäftsjahres, die variable Vergütung ist nach Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das betreffende Geschäftsjahr beschließt, zahlbar. Die auf die Vergütung zu zahlende Umsatzsteuer wird von der Bank erstattet.
Da die Commerzbank für das Geschäftsjahr 2013 keine Dividende zahlt, entfällt die variable Vergütung für das Jahr 2013. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2013 eine Vergütung von netto insgesamt 1 686 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 640 Tsd. Euro). Davon entfielen auf die Grund- und Ausschussvergütung 1 290 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 251 Tsd. Euro) und auf das Sitzungsgeld 396 Tsd. Euro (Vorjahr: 389 Tsd. Euro). Die auf die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder zu zahlende Umsatzsteuer (zurzeit 19 %) für Aufsichtsratsmitglieder mit Wohnsitz in Deutschland wird von der Commerzbank Aktiengesellschaft erstattet.
Die Vergütung verteilt sich auf die einzelnen Mitglieder wie folgt:
| Tsd. € | Feste Vergütung | Variable Vergütung | Sitzungsgeld | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Klaus-Peter Müller | ||||
| 2013 | 200,0 | - | 36,0 | 236,0 |
| 2012 | 200,0 | - | 37,5 | 237,5 |
| Uwe Tschäge | ||||
| 2013 | 100,0 | - | 24,0 | 124,0 |
| 2012 | 100,0 | - | 27,0 | 127,0 |
| Hans-Hermann Altenschmidt | ||||
| 2013 | 80,0 | - | 34,5 | 114,5 |
| 2012 | 80,0 | - | 36,0 | 116,0 |
| Dott. Sergio Balbinot (bis 23. Mai 2012)¹ | ||||
| 2013 | - | - | - | - |
| 2012 | - | - | - | - |
| Dr.-Ing. Burckhard Bergmann (bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 12,0 | - | 4,5 | 16,5 |
| 2012 | 40,0 | - | 13,5 | 53,5 |
| Dr. Nikolaus von Bomhard | ||||
| 2013 | 40,0 | - | 13,5 | 53,5 |
| 2012 | 40,0 | - | 12,0 | 52,0 |
| Karin van Brummelen (bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 18,0 | - | 10,5 | 28,5 |
| 2012 | 60,0 | - | 25,5 | 85,5 |
| Gunnar de Buhr (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 42,0 | - | 13,5 | 55,5 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Stefan Burghardt (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 28,0 | - | 10,5 | 38,5 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Karl-Heinz Flöther (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 46,3 | - | 15,0 | 61,3 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Uwe Foullong (bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 12,0 | - | 3,0 | 15,0 |
| 2012 | 40,0 | - | 12,0 | 52,0 |
| Daniel Hampel (bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 12,0 | - | 6,0 | 18,0 |
| 2012 | 40,0 | - | 13,5 | 53,5 |
| Dr.-Ing. Otto Happel (bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 12,0 | - | 1,5 | 13,5 |
| 2012 | 60,0 | - | 13,5 | 73,5 |
| Beate Hoffmann (bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 12,0 | - | 6,0 | 18,0 |
| 2012 | 40,0 | - | 10,5 | 50,5 |
| Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Hans-Peter Keitel | ||||
| 2013 | 60,0 | - | 16,5 | 76,5 |
| 2012 | 60,0 | - | 22,5 | 82,5 |
| Dr. Markus Kerber (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 56,0 | - | 15,0 | 71,0 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Alexandra Krieger | ||||
| 2013 | 40,0 | - | 15,0 | 55,0 |
| 2012 | 40,0 | - | 13,5 | 53,5 |
| Oliver Leiberich (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 28,0 | - | 9,0 | 37,0 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Dr. h. c. Edgar Meister (bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 24,0 | - | 12,0 | 36,0 |
| 2012 | 80,0 | - | 33,0 | 113,0 |
| Beate Mensch (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 28,0 | - | 4,5 | 32,5 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Prof. h. c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann (bis 2. Juli 2013) | ||||
| 2013 | 30,2 | - | 13,5 | 43,7 |
| 2012 | 60,0 | - | 22,5 | 82,5 |
| Dr. Roger Müller (seit 3. Juli 2013) | ||||
| 2013 | 19,8 | - | 7,5 | 27,3 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Dr. Helmut Perlet | ||||
| 2013 | 100,0 | - | 25,5 | 125,5 |
| 2012 | 100,0 | - | 28,5 | 128,5 |
| Barbara Priester | ||||
| 2013 | 40,0 | - | 15,0 | 55,0 |
| 2012 | 40,0 | - | 13,5 | 53,5 |
| Mark Roach | ||||
| 2013 | 40,0 | - | 15,0 | 55,0 |
| 2012 | 40,0 | - | 12,0 | 52,0 |
| Petra Schadeberg-Herrmann (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 42,0 | - | 10,5 | 52,5 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Dr. Marcus Schenck (bis 10. September 2013) | ||||
| 2013 | 41,5 | - | 9,0 | 50,5 |
| 2012 | 60,0 | - | 18,0 | 78,0 |
| Margit Schoffer (seit 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 42,0 | - | 13,5 | 55,5 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Astrid Schubert (ehemals Evers; bis 19. April 2013) | ||||
| 2013 | 12,0 | - | 6,0 | 18,0 |
| 2012 | 40,0 | - | 13,5 | 53,5 |
| Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell (seit 1. Juni 2012) | ||||
| 2013 | 60,0 | - | 25,5 | 85,5 |
| 2012 | 31,3 | - | 10,5 | 41,8 |
| Solms U. Wittig (seit 11. September 2013) | ||||
| 2013 | 12,2 | - | 4,5 | 16,7 |
| 2012 | - | - | - | - |
| Gesamt | ||||
| 2013 | 1 290,0 | - | 396,0 | 1 686,0 |
| 2012 | 1 251,3 | - | 388,5 | 1 639,8 |
¹ Dott. Balbinot hat in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 auf seine Vergütung verzichtet.
Beratungs- und Vermittlungsleistungen sowie andere persönliche Leistungen wurden durch Mitglieder des Aufsichtsrats auch im Jahr 2013 nicht erbracht. Entsprechend wurden keine zusätzlichen Vergütungen gewährt.
Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats
Barkredite an Mitglieder des Aufsichtsrats wurden mit Laufzeiten von bis auf Weiteres und letzter Fälligkeit im Jahr 2047 sowie zu Zinssätzen zwischen 2,3 und 5,1 %, bei Überziehungen in Einzelfällen bis zu 11,9 %, herausgelegt. Die Besicherung erfolgte zu marktüblichen Bedingungen soweit erforderlich mit Grundschulden oder Pfandrechten. Zum Bilanzstichtag betrugen die an Mitglieder des Aufsichtsrats gewährten Kredite insgesamt 592 Tsd. Euro; im Vorjahr waren es 605 Tsd. Euro. Zugunsten der Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Berichtsjahr keine Haftungsverhältnisse seitens der Commerzbank Aktiengesellschaft eingegangen.
Sonstige Angaben
D&O-Versicherung
Für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ("D&O"). Für Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder beträgt der Selbstbehalt jeweils 10 % des Schadens, für alle Versicherungsfälle in einem Jahr höchstens jedoch das Eineinhalbfache der festen jährlichen Vergütung.
Erwerb oder Veräußerung von Aktien der Gesellschaft
Nach § 15 a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) besteht eine Mitteilungs- und Veröffentlichungspflicht für Geschäfte von Führungskräften börsennotierter Unternehmen und von deren Familienangehörigen. Danach sind Käufe und Verkäufe von Aktien sowie von sich auf die Commerzbank beziehenden Finanzinstrumenten ab einer Höhe von 5 Tsd. Euro per annum unverzüglich und für die Dauer von einem Monat anzuzeigen. Entsprechend den Empfehlungen des Emittentenleitfadens der BaFin bezieht die Bank diese Meldepflicht auf Vorstand und Aufsichtsrat.
Im Jahr 2013 haben die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank die folgenden Geschäfte mit Commerzbank-Aktien oder darauf bezogenen Derivaten ("Directors' Dealings") gemeldet:¹
¹ Die Directors' Dealings wurden im Berichtsjahr auf der Internetseite der Commerzbank unter der Rubrik "Directors' Dealings" veröffentlicht.| Geschäftstag | Name des Meldepflichtigen | Angehöriger | Teilnehmerkreis | Kauf/ Verkauf | Stückzahl | Preis € |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 13.3.2013 | Engels, Stephan | VS | Kauf | 20 000,00 | 1,2950 |
| 14.3.2013 | Blessing, Martin | VS | Kauf | 100 000,00 | 1,2090 |
| 18.3.2013 | Hampel, Daniel | AR | Kauf | 2 000,00 | 1,1890 |
| 19.3.2013 | Klösges, Jochen | VS | Kauf | 44 310,00 | 1,2180 |
| 26.3.2013 | Blessing, Martin | VS | Kauf | 100 000,00 | 1,1745 |
| 17.5.2013 | Beumer, Markus | VS | Kauf¹ | 0,75 | 2,8800 |
| 20.5.2013 | Engels, Stephan | VS | Kauf¹ | 2 200,00 | 3,3900 |
| 21.5.2013 | Reuther, Michael | VS | Kauf¹ | 100,00 | 3,3100 |
| 21.5.2013 | Blessing, Martin | VS | Verkauf¹ | 0,25 | 3,3100 |
| 21.5.2013 | Burghardt, Stefan | AR | Verkauf¹ | 2,00 | 1,4700 |
| 22.5.2013 | Annuscheit, Frank | VS | Kauf¹ | 0,90 | 3,3200 |
| 22.5.2013 | Annuscheit, Harriet | w/ Frank Annuscheit | x | VS | Kauf¹ | 0,60 | 3,3200 |
| 22.5.2013 | Schoffer, Margit | AR | Verkauf¹ | 545,00 | 3,3200 |
| 22.5.2013 | Klösges, Jochen | VS | Verkauf¹ | 4 996,00 | 3,3200 |
| 22.5.2013 | Müller, Klaus-Peter | AR | Kauf¹ | 0,10 | 3,3200 |
| 23.5.2013 | Zielke, Martin | VS | Kauf¹ | 0,30 | 3,2100 |
| 23.5.2013 | Sieber, Ulrich | VS | Kauf¹ | 0,85 | 3,2100 |
| 23.5.2013 | Sulmana GmbH | w/ Dr. Hans-Peter Keitel | x | AR | Verkauf¹ | 2 566,00 | 3,3100 |
| 24.5.2013 | Flöther, Karl-Heinz | AR | Verkauf¹ | 0,05 | 2,7800 |
| 24.5.2013 | Altenschmidt, Hans-Hermann | AR | Verkauf¹ | 953,60 | 2,7800 |
| 24.5.2013 | Priester, Barbara | AR | Verkauf¹ | 51,00 | 2,7800 |
| 24.5.2013 | Tschäge, Uwe | AR | Verkauf¹ | 279,00 | 2,7800 |
| 24.5.2013 | Tschäge, Silke | w/ Uwe Tschäge | x | AR | Verkauf¹ | 112,00 | 2,7800 |
| 28.5.2013 | Annuscheit, Harriet | w/ Frank Annuscheit | x | VS | Kauf² | 32,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Annuscheit, Frank | VS | Kauf² | 2 518,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Beumer, Markus | VS | Kauf² | 1 715,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Blessing, Martin | VS | Kauf² | 37 775,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Engels, Stephan | VS | Kauf² | 4 000,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Klösges, Jochen | VS | Kauf² | 4 880,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Reuther, Michael | VS | Kauf² | 2 000,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Sieber, Ulrich | VS | Kauf² | 3 817,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Zielke, Martin | VS | Kauf² | 4 726,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Altenschmidt, Hans-Hermann | AR | Kauf² | 608,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Burghardt, Stefan | AR | Kauf² | 441,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Leiberich, Oliver | AR | Kauf² | 720,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Müller, Klaus-Peter | AR | Kauf² | 26 182,00 | 4,5000 |
| 28.5.2013 | Flöther, Karl-Heinz | AR | Kauf² | 7 619,00 | 4,5000 |
| 7.6.2013 | Flöther, Karl-Heinz | AR | Kauf | 10 000,00 | 7,6370 |
| 8.8.2013 | de Buhr, Gunnar | AR | Kauf | 500,00 | 7,4790 |
| 14.8.2013 | Engels, Stephan | VS | Kauf | 2 500,00 | 7,9830 |
| 11.11.2013 | Engels, Stephan | VS | Kauf | 2 500,00 | 10,3950 |
| 13.12.2013 | Burghardt, Stefan | AR | Verkauf | 134,00 | 10,8000 |
| 16.12.2013 | Burghardt, Stefan | AR | Kauf | 500,00 | 10,8350 |
| Geschäftstag | Name des Meldepflichtigen | Geschäftsvolumen | € |
|---|---|---|---|
| 13.3.2013 | Engels, Stephan | 25 900,00 | |
| 14.3.2013 | Blessing, Martin | 120 900,00 | |
| 18.3.2013 | Hampel, Daniel | 2 378,00 | |
| 19.3.2013 | Klösges, Jochen | 53 969,58 | |
| 26.3.2013 | Blessing, Martin | 117 450,30 | |
| 17.5.2013 | Beumer, Markus | 2,16 | |
| 20.5.2013 | Engels, Stephan | 7 458,00 | |
| 21.5.2013 | Reuther, Michael | 331,00 | |
| 21.5.2013 | Blessing, Martin | 0,83 | |
| 21.5.2013 | Burghardt, Stefan | 2,94 | |
| 22.5.2013 | Annuscheit, Frank | 2,99 | |
| 22.5.2013 | Annuscheit, Harriet w/ Frank Annuscheit | 1,99 | |
| 22.5.2013 | Schoffer, Margit | 1 809,40 | |
| 22.5.2013 | Klösges, Jochen | 16 586,72 | |
| 22.5.2013 | Müller, Klaus-Peter | 0,33 | |
| 23.5.2013 | Zielke, Martin | 0,96 | |
| 23.5.2013 | Sieber, Ulrich | 2,73 | |
| 23.5.2013 | Sulmana GmbH w/ Dr. Hans-Peter Keitel | 8 493,46 | |
| 24.5.2013 | Flöther, Karl-Heinz | 0,14 | |
| 24.5.2013 | Altenschmidt, Hans-Hermann | 2 651,01 | |
| 24.5.2013 | Priester, Barbara | 141,78 | |
| 24.5.2013 | Tschäge, Uwe | 775,62 | |
| 24.5.2013 | Tschäge, Silke w/ Uwe Tschäge | 311,36 | |
| 28.5.2013 | Annuscheit, Harriet w/ Frank Annuscheit | 144,00 | |
| 28.5.2013 | Annuscheit, Frank | 11 331,00 | |
| 28.5.2013 | Beumer, Markus | 7 717,50 | |
| 28.5.2013 | Blessing, Martin | 169 987,50 | |
| 28.5.2013 | Engels, Stephan | 18 000,00 | |
| 28.5.2013 | Klösges, Jochen | 21 960,00 | |
| 28.5.2013 | Reuther, Michael | 9 000,00 | |
| 28.5.2013 | Sieber, Ulrich | 17 176,50 | |
| 28.5.2013 | Zielke, Martin | 21 267,00 | |
| 28.5.2013 | Altenschmidt, Hans-Hermann | 2 736,00 | |
| 28.5.2013 | Burghardt, Stefan | 1 984,50 | |
| 28.5.2013 | Leiberich, Oliver | 3 240,00 | |
| 28.5.2013 | Müller, Klaus-Peter | 117 819,00 | |
| 28.5.2013 | Flöther, Karl-Heinz | 34 285,50 | |
| 7.6.2013 | Flöther, Karl-Heinz | 76 370,00 | |
| 8.8.2013 | de Buhr, Gunnar | 3 739,50 | |
| 14.8.2013 | Engels, Stephan | 19 957,50 | |
| 11.11.2013 | Engels, Stephan | 25 987,50 | |
| 13.12.2013 | Burghardt, Stefan | 1 447,20 | |
| 16.12.2013 | Burghardt, Stefan | 5 417,50 |
1 Regulierung der Bezugsrechte im Rahmen der Kapitalerhöhung.
2 Kauf von Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung.
Insgesamt besaßen Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2013 nicht mehr als 1 % der ausgegebenen Aktien und Optionsrechte der Commerzbank Aktiengesellschaft.
Angaben gemäß § 289 des Handelsgesetzbuchs (HGB)
Übernahmerechtliche Angaben gemäß § 289 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht
Zusammensetzung des Grundkapitals
Die Commerzbank hat lediglich Stammaktien ausgegeben, für die sich die Rechte und Pflichten aus den gesetzlichen Regelungen, insbesondere der §§ 12, 53 a ff., 118 ff. und 186 Aktiengesetz, ergeben. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 1 138 506 941,00 Euro. Es ist eingeteilt in 1 138 506 941 Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber.
Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und Änderungen der Satzung
Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat nach Maßgabe des § 84 Aktiengesetz und § 6 Abs. 2 der Satzung bestellt und abberufen. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen; im Übrigen legt der Aufsichtsrat gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung die Anzahl der Vorstandsmitglieder fest. Fehlt ein erforderliches Vorstandsmitglied, ohne dass der Aufsichtsrat eine entsprechende Bestellung vornimmt, so wird dieses in dringenden Fällen nach Maßgabe des § 85 Aktiengesetz gerichtlich bestellt.
Jede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 Abs. 1 Satz 1 Aktiengesetz eines Beschlusses der Hauptversammlung. Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, genügt ergänzend die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals (§ 19 Abs. 3 Satz 2 der Satzung). Die Befugnis zu Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 3 der Satzung in Übereinstimmung mit § 179 Abs. 1 Satz 2 Aktiengesetz auf den Aufsichtsrat übertragen worden.
Befugnisse des Vorstands
Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von insgesamt 1 462 936 397,00 Euro durch Ausgabe neuer Aktien nach § 4 Abs. 3 (Genehmigtes Kapital 2011) und in Höhe von insgesamt 1 150 000 000,00 Euro durch Ausgabe neuer Aktien nach § 4 Abs. 5 (Genehmigtes Kapital 2012/I) der am 31. Dezember 2013 geltenden Satzung ermächtigt.
Der Vorstand ist jeweils ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in bestimmten Fällen, insbesondere um das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen, auszuschließen. Außerdem hat die Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 den Vorstand zur Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen oder von Genussrechten (mit oder ohne Wandlungs- oder Optionsrecht) gegen Bar- oder Sachleistung im Gesamtnennbetrag von bis zu 8 400 000 000,00 Euro auszugeben. Hierfür steht nach § 4 Abs. 4 der Satzung ein Bedingtes Kapital von bis zu 2 750 000 000,00 Euro zur Verfügung (Bedingtes Kapital 2012/I). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in bestimmten Fällen, insbesondere soweit die Finanzinstrumente gegen Sachleistung ausgegeben werden, auszuschließen.
Aufgrund der unter Tagesordnungspunkt 10 der Einladung zur Hauptversammlung am 19. April 2013 erklärten Selbstverpflichtung wird der Vorstand von den vorgenannten genehmigten Kapitalien einerseits sowie dem Bedingten Kapital 2012/I andererseits mit Zustimmung des Aufsichtsrats während ihrer Laufzeiten jeweils nur in Höhe von maximal 50 % des zuvor genannten Grundkapitals Gebrauch machen. Für die Einzelheiten des Genehmigten und des Bedingten Kapitals, insbesondere zu Laufzeiten und Ausübungsbedingungen, verweisen wir auf die ausführlichen Erläuterungen im Anhang Nr. 29 und 30.
Die Befugnisse des Vorstands zur Erhöhung des Grundkapitals aus Genehmigtem und Bedingtem Kapital, zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen und von Genussrechten ermöglichen es der Bank, auf veränderte Kapitalbedürfnisse angemessen und zeitnah zu reagieren.
Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 19. Mai 2010 nach § 71 Abs. 1 Nr. 7 Aktiengesetz ermächtigt, bis zum 18. Mai 2015 zum Zweck des Wertpapierhandels eigene Aktien zu erwerben und zu veräußern. Der Bestand der zu diesem Zweck zu erwerbenden Aktien darf am Ende eines jeden Tages 5 % des Grundkapitals der Commerzbank Aktiengesellschaft nicht übersteigen. Der Preis, zu dem jeweils eine eigene Aktie erworben wird, darf den Mittelwert der Aktienkurse (Schlussauktionspreise beziehungsweise vergleichbare Nachfolgepreise der Commerzbank-Aktie im Xetra-Handel beziehungsweise in einem dem Xetra-System vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) an den drei dem jeweiligen Tag des Erwerbs vorangehenden Börsentagen um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
Wesentliche Vereinbarungen bei einem Kontrollwechsel infolge eines Übernahmeangebots
Die Commerzbank hat im Rahmen von ISDA Master Agreements mit einem Teil der Vertragspartner für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Commerzbank ein außerordentliches Kündigungsrecht zugunsten dieser Vertragspartner vereinbart. In der Regel setzt das Kündigungsrecht zusätzlich eine wesentliche Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der Commerzbank voraus. Die unter diesen Master Agreements abgeschlossenen Einzelverträge wären im Falle einer solchen Kündigung zum Marktwert abzurechnen, der börsentäglich ermittelt werden kann. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Kündigung eines Kunden mit besonders großem Geschäftsvolumen im Einzelfall aufgrund der möglichen Zahlungsverpflichtungen der Bank dennoch wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Commerzbank haben kann.
Beteiligungen am Kapital von mehr als 10 vom Hundert der Stimmrechte
An der Commerzbank AG ist der Finanzmarktstabilisierungsfonds mit 17,15 vom Hundert am stimmberechtigten Kapital beteiligt.# Weitere nach § 289 Abs. 4 HGB angabepflichtige Tatsachen existieren nicht.
Angaben gemäß § 289 Abs. 5 HGB
Ziel des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf die Finanzberichterstattung ist es, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IFRS der Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft und des Commerzbank-Konzerns ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. In der Commerzbank sind das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem - beide mit Blick auf die Finanzberichterstattung - miteinander integriert. Im Folgenden wird daher der Begriff "IKS (Internes Kontrollsystem)" verwendet. Details des Risikomanagementsystems können dem Risikobericht auf der Seite 34 f. entnommen werden. Das Ziel einer ordnungsgemäßen Finanzberichterstattung ist durch die Existenz von Risiken gefährdet, die auf die Finanzberichterstattung einwirken. Unter Risiken wird dabei die Möglichkeit verstanden, dass das oben genannte Ziel nicht erreicht wird und wesentliche Informationen in der Finanzberichterstattung fehlerhaft sind. Hierbei spielt es keine Rolle, ob dies durch einen einzelnen Sachverhalt oder erst durch die Kombination mehrerer Sachverhalte gegeben ist. Risiken für die Finanzberichterstattung können durch Fehler in den Geschäftsabläufen entstehen. Zudem kann betrügerisches Verhalten zu einer fehlerhaften Darstellung von Informationen führen. Daher ist von der Bank sicherzustellen, dass die Risiken bezüglich einer fehlerhaften Darstellung, Bewertung oder Ausweises von Informationen der Finanzberichterstattung minimiert werden. Das IKS der Commerzbank ist darauf ausgerichtet, eine hinreichende Sicherheit bezüglich der Einhaltung geltender rechtlicher Anforderungen, der Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit sowie der Vollständigkeit und Richtigkeit der finanziellen Berichterstattung zu gewährleisten. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die implementierten Methoden und Verfahren des IKS Fehler oder Betrugsfälle nicht vollständig ausschließen können und somit zwar keine absolute, aber dennoch eine angemessene Sicherheit bieten.
Gesetzliche Grundlagen und Richtlinien
In § 289 Abs. 5 ist vom Gesetzgeber vorgegeben, dass Kapitalgesellschaften im Lagebericht die wesentlichen Merkmale ihres IKS beschreiben. In der Commerzbank sind die in den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) getroffenen Grundsätze zur institutsspezifischen Ausgestaltung des internen Kontrollsystems umgesetzt. Grundlage für die Gestaltung des internen Kontrollsystems der Bank ist das vom "Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission" (COSO) entwickelte und international gültige Rahmenwerk. Die Commerzbank leitet hieraus folgende Ziele ab:
- Effektivität und Effizienz der Geschäftsprozesse
- Einhaltung der gültigen Gesetze und Vorschriften
- Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung
Im Hinblick auf die von COSO geforderte Risikobeurteilung des Rechnungslegungsprozesses (wie zum Beispiel Sicherstellung der Vollständigkeit der erfassten Transaktionen oder der korrekten bilanziellen Bewertung) bezüglich der Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung orientiert sich die Bank an den Empfehlungen des "International Standards of Auditing and Quality Control, No. 315, 2009 Edition" (im Folgenden ISA Nummer 315).
Organisation
Eine wesentliche Basis für eine solide Unternehmensführung mit entsprechender Ausgestaltung einer unter Risikoaspekten orientierten strategischen Ausrichtung des Gesamtkonzerns ist ein detailliertes Rahmenwerk (Governance Framework). Das Governance Framework legt für alle Unternehmenseinheiten einheitliche und verbindliche Mindestanforderungen an die Aufbauorganisation im Hinblick auf Dokumentation und Aktualisierung fest. Primäres Merkmal ist hierbei das Prinzip der eindeutigen Verantwortungszuweisung, ausgehend vom Geschäftsverteilungsplan für den Gesamtvorstand bis hin zur Einzelkompetenz auf Mitarbeiterbasis. Der Umfang und die Ausgestaltung des Governance Framework orientieren sich sowohl an rechtlichen und regulatorischen Anforderungen als auch an der durch den Gesamtvorstand verabschiedeten "Unternehmensverfassung der Commerzbank". Daher übersetzt das Governance Framework wesentliche Leitgedanken der Unternehmensverfassung in praktische Regelungen und beinhaltet folgende Elemente:
- Geschäftsverteilungsplan für den Gesamtvorstand
- Geschäftsordnungen
- Organigramme
- Geschäftsaufträge
- Kompetenzregelungen
Inhaltlich nicht miteinander zu vereinbarende Aufgaben sind in der Bank nach dem Prinzip der Funktionstrennung in unterschiedlichen Bereichen organisiert. Zusätzlich werden zur Minimierung der Risiken in der Finanzberichterstattung wesentliche Kontrollen im Vieraugenprinzip durchgeführt. In Anlehnung an die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) liegt die Verantwortung für Implementierung, Umsetzung, Durchführung, Weiterentwicklung und Überprüfung des bankweiten IKS primär beim Gesamtvorstand, hinsichtlich des Rechnungslegungsprozesses beim Finanzvorstand (CFO) der Bank. Während der Gesamtvorstand die Ausgestaltung und den Nachweis der Angemessenheit des bankweiten IKS verantwortet, trägt der CFO die Verantwortung für die Ausgestaltung und die Effektivität des IKS für die Finanzberichterstattung. Er ist verantwortlich für die effektive Gestaltung des IKS durch angemessene und wirksame Kontrollschritte und deren Einbettung in die jeweiligen Prozesse. Dem CFO obliegt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Aufstellung des Einzel- und Konzernabschlusses. Der Aufsichtsrat überwacht die Finanzberichterstattung vornehmlich durch den eigens hierfür geschaffenen Prüfungsausschuss. Zusätzlich ist der Prüfungsausschuss zuständig für die Sicherstellung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, für die Erteilung des Prüfungsauftrags an den Abschlussprüfer, die Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten und die Honorarvereinbarung. Die Interne Revision (Group Audit) berichtet unterjährig an den Aufsichtsrat beziehungsweise die von ihm eingesetzten Ausschüsse über die Revisionsarbeit und deren wesentliche Ergebnisse. Für die Erstellung der Abschlüsse im Einklang mit den jeweiligen Gesetzen sowie internen und externen Richtlinien ist der direkt dem CFO unterstellte Bereich Group Management Finance (GM-F) zuständig. Innerhalb von GM-F ist die Abteilung Accounting Policies & Guidelines mit der intranetbasierten Bereitstellung konzernweiter Bilanzierungsrichtlinien betraut. Die Umsetzung dieser Bilanzierungsrichtlinien unterstützt eine konzernweit konsistente und korrekte Bilanzierung. GM-F wird im Hinblick auf die Rechnungslegung von weiteren Unternehmensbereichen der Bank unterstützt. Insbesondere ist hier der Unternehmensbereich Group Information Technology zu nennen, der die Verantwortung für die Bereitstellung und die technische Weiterentwicklung der in der Rechnungslegung eingesetzten IT-Systeme trägt.
Kontrollen zur Risikominimierung
Kontrollen sind in der Bank technisch oder manuell (organisatorisch) direkt in die betrieblichen Abläufe integriert. Technische Kontrollen werden in den verwendeten IT-Systemen eingesetzt und bestehen beispielsweise aus Kontrollsummen und Prüfziffern. Ergänzt werden die technischen Kontrollen häufig um manuelle Kontrollbestandteile wie zum Beispiel Bildschirmfreigaben, die von dem zuständigen Personal durchgeführt werden. Die Qualität der Daten bei der technischen Ersterfassung sind durch die organisatorischen Maßnahmen des Vieraugenprinzips, der Kompetenzregelungen, der Funktionstrennung und die technischen Maßnahmen bei der Vergabe von IT-Berechtigungen sichergestellt. In der weiteren Verarbeitung stellen zusätzliche Kontrollen die Vollständigkeit und Richtigkeit der übernommenen Daten sicher.
Überwachung durch Group Audit
Group Audit (GM-A) erbringt im Auftrag des Vorstands unabhängig, objektiv und risikoorientiert Prüfungs- und Beratungsdienstleistungen, die darauf ausgerichtet sind, die Geschäftsprozesse der Commerzbank hinsichtlich Ordnungsmäßigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zu beurteilen und Optimierungspotenzial aufzuzeigen. GM-A unterstützt den Vorstand, indem systematisch und zielgerichtet die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements, des internen Kontrollsystems sowie der Geschäftsprozesse bewertet, wesentliche Projekte revisorisch begleitet und Empfehlungen ausgesprochen werden. Hierdurch wird zur Sicherung der geschäftlichen Vorgänge und Vermögenswerte beigetragen. GM-A ist dem Vorstand unmittelbar unterstellt und diesem berichtspflichtig. GM-A nimmt seine Aufgaben selbstständig und unabhängig wahr. Insbesondere bei der Berichterstattung und der Wertung der Prüfungsergebnisse ist GM-A keinen Weisungen unterworfen. Ausgehend von den MaRisk erstreckt sich die Prüfungstätigkeit auf der Grundlage eines risikoorientierten Prüfungsansatzes grundsätzlich auf alle Aktivitäten und Prozesse des Konzerns, unabhängig davon, ob diese innerhalb des Konzerns erfolgen oder ob sie ausgelagert sind. GM-A ist als Konzernrevision im Rahmen des Risikomanagements der Gruppe ergänzend zu Revisionsabteilungen in Tochtergesellschaften tätig. Die Prüfung der Angemessenheit und Wirksamkeit des IKS umfasst die Risikomanagement- und Risikocontrollingsysteme, das Berichtswesen, die Informationssysteme sowie die Finanzberichterstattung. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben hat GM-A ein uneingeschränktes Informationsrecht. Über jede Prüfung erstellt GM-A zeitnah einen schriftlichen Bericht, der unter anderem den zuständigen Vorstandsmitgliedern zugeht. Auf der Grundlage der Prüfungsberichte überwacht und dokumentiert GM-A die fristgerechte Beseitigung der festgestellten Mängel. Bei Nichtbeachtung kommt ein Eskalationsverfahren zur Anwendung.# Berichterstattung über interne Kontrollsysteme
Prüfungen durch die Interne Revision (GM-A)
Darüber hinaus erstellt GM-A einen Jahresbericht über die von GM-A im Laufe des Geschäftsjahres durchgeführten Prüfungen, die festgestellten wesentlichen Mängel sowie die ergriffenen Maßnahmen und legt diesen dem Vorstand vor.
Prozess der Finanzberichterstattung
Die Prozesse im Rechnungswesen der Commerzbank werden von IT-Systemen unterstützt, die in die jeweiligen Prozessabläufe integriert sind. Im Rahmen der Meldeprozesse für die Finanzberichterstattung werden alle Informationen, die für die Abschlusserstellung des Commerzbank-Konzerns nach IFRS und der Commerzbank Aktiengesellschaft nach HGB relevant sind, durch die Meldestellen (Commerzbank Aktiengesellschaft Inland, Tochtergesellschaften und ausländische Niederlassungen) an GM-F übermittelt. Die Übermittlung der Daten erfolgt mittels einer Funktionalität zur Online-Datenerfassung direkt in die Konsolidierungssoftware SAP EC-CS, die an die Bedürfnisse der Bank angepasst ist. Tochtergesellschaften melden grundsätzlich IFRS-Daten, von den inländischen und ausländischen Niederlassungen werden zusätzlich HGB-Meldungen erstellt. Die Daten werden automatisch auf Konsistenz geprüft, bevor sie an GM-F übermittelt werden. Wenn die hinterlegten Plausibilitätsprüfungen erfolgreich durchlaufen sind, können die einzelnen Zumeldungen finalisiert werden. Auf Basis dieser Daten werden in GM-F weitere Plausibilitätskontrollen durchgeführt. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Kontrollen werden die Einzelabschlusserstellung der Commerzbank Aktiengesellschaft und sämtliche Konsolidierungsschritte für die Konzernabschlusserstellung durchgeführt. Die Maßnahmen zur Erstellung des Konzernabschlusses bestehen dabei aus diversen einzelnen Konsolidierungsschritten (wie Kapital-, Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung), der Währungsumrechnung und der Zwischengewinneliminierung. Die Berichterstattung nach unternehmensspezifischen Segmenten ist durch ein separates IT-System gewährleistet. Dabei findet eine Abstimmung mit den Daten aus dem Rechnungswesen statt.
Maßnahmen zur weiteren Verfeinerung des IKS bezüglich der Finanzberichterstattung
Das IKS bezüglich der Finanzberichterstattung ist an die Bedürfnisse des Commerzbank-Konzerns angepasst. Dabei wird es laufend weiterentwickelt. Zu diesem Zweck ist in GM-F als dauerhafte Maßnahme die "Control Environment Initiative (CEI)" implementiert worden. Ziel von CEI ist die risikoorientierte Steuerung der Prozesse durch den Einsatz einer einheitlichen Methode zur Risiko- und Kontrolldarstellung und -bewertung. Darüber hinaus wird das IKS mit Blick auf die Finanzberichterstattung durch eine regelmäßige Bewertung von Effektivität und Effizienz der Kontrollen sowie mittels einer regelmäßigen Überprüfung der Kontrolldurchführung gestärkt werden. Basis für CEI ist die sogenannte "Prozesslandkarte" von GM-F. In dieser Prozesslandkarte werden top-down alle wesentlichen Prozesse aufgeführt, mittels Ablaufbeschreibungen verfeinert und die Risiken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung in Anlehnung an das COSO-Rahmenwerk identifiziert. Hierbei lehnt sich die Bank zusätzlich an die Empfehlungen des ISA Nummer 315 an. Dabei wird geprüft, ob ein Risiko folgenden drei Kategorien und deren Ausprägungen zugeordnet werden kann:
- Aussagen zu Arten von Geschäftsvorfällen: Eintritt, Vollständigkeit, Richtigkeit, Periodenabgrenzung, Kontenzuordnung;
- Aussagen zu Kontensalden am Abschlussstichtag: Vorhandensein, Rechte und Verpflichtungen, Vollständigkeit, Bewertung und Zuordnung;
- Aussagen zur Darstellung im Abschluss und zu den Abschlussangaben: Eintritt sowie Rechte und Verpflichtungen, Vollständigkeit, Ausweis und Verständlichkeit, Richtigkeit und Bewertung.
Zur Minimierung der identifizierten Risiken sind entsprechende Kontrollen implementiert, die dadurch ebenfalls den Kategorien und Ausprägungen des ISA Nummer 315 zugeordnet werden. Für die Wirksamkeit des IKS sind die Ausgestaltung der Kontrollen durch angemessene Kontrollschritte und deren Einbettung in den jeweiligen Prozess sowie die operative Durchführung der Kontrollen die entscheidenden Faktoren zur Risikominimierung. Durch diese Vorgehensweise ist gewährleistet, dass Risiken erkannt, minimiert und eventuelle operative Fehlentwicklungen vermieden werden können.
Sonstiges
Nach dem Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Änderungen am IKS der Finanzberichterstattung.
Angaben gemäß § 289 a HGB
Die Angaben gemäß § 289 a HGB "Erklärung zur Unternehmensführung" sind auf der Internetseite der Commerzbank Aktiengesellschaft unter www.commerzbank.de öffentlich zugänglich.
Geschäft und Rahmenbedingungen
Volkswirtschaftliches Umfeld
Mit 3 % ist die Weltwirtschaft auch 2013 schwächer gewachsen als in den meisten der vergangenen Jahre. Ein Grund hierfür war wie 2012 eine geringere Dynamik in den Emerging Markets. Deren Wirtschaft ist zwar erneut deutlich stärker gewachsen als diejenige in den Industrieländern, konnte aber mit etwa 4,7 % bei Weitem nicht an die Zuwachsraten der Jahre 2010 und 2011 anknüpfen. Dies gilt nicht nur für China, sondern auch für die meisten anderen aufstrebenden Volkswirtschaften. Auch die US-Wirtschaft hat mit etwa 1,9 % schwächer zugelegt als im Vorjahr. Gebremst wurde sie durch die spürbaren Ausgabekürzungen und Steuererhöhungen, die zum Beginn des Jahres 2013 in Kraft traten. Als deren Effekt in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres nachließ, hat die Wirtschaft allerdings wieder Fahrt aufgenommen. Denn die Übertreibungen der Vergangenheit - die Blase am Immobilienmarkt und die hohe Verschuldung der privaten Haushalte - sind inzwischen korrigiert und bremsen die Konjunktur nicht mehr. Auch am Arbeitsmarkt hat sich die Lage weiter gebessert, die Arbeitslosenquote lag zum Jahresende wieder unter 7 %. Vor diesem Hintergrund hat die US-Notenbank im Dezember begonnen, ihre Anleihenkäufe zurückzufahren. Etwas besser als im Vorjahr entwickelte sich die Wirtschaft hingegen im Euroraum. Auch wenn das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt noch einmal um knapp 0,5 % gefallen sein dürfte, haben zum Ende des Jahres alle Länder die hartnäckige Rezession wohl überwunden. Ausschlaggebend war das Abflauen der Staatsschuldenkrise. Dies hat die Planungssicherheit der Unternehmen erhöht und die Investitionen belebt. Zudem war die Finanzpolitik in den Peripherieländern nicht mehr so restriktiv ausgerichtet wie in den Vorjahren. Schließlich zeigen in einigen Ländern wie Portugal und Spanien die Reformen der vergangenen Jahre allmählich Wirkung. Trotz dieser etwas besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat die EZB ihren Refinanzierungssatz auf ein neues Allzeittief von 0,25 % gesenkt. Die deutsche Wirtschaft hat bereits im Frühjahr die zwischenzeitliche Schwächephase überwunden. Im Jahresdurchschnitt ist sie um 0,4 % gewachsen, womit sie erneut deutlich besser als die meisten anderen Euroländer abgeschnitten hat. Ausschlaggebend hierfür ist weiterhin, dass es in Deutschland - anders als in vielen anderen Euroländern - keine Übertreibungen am Immobilienmarkt und bei der Verschuldung des privaten Sektors gab, die nun zu korrigieren wären. Zudem profitiert die deutsche Wirtschaft noch von der in den vergangenen Jahren verbesserten Wettbewerbsfähigkeit. Die Finanzmärkte wurden auch 2013 von der sehr expansiven Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken in den Industrieländern dominiert. Von der hiervon ausgelösten Jagd nach Rendite profitierten insbesondere riskantere Anlageformen wie Aktien, Unternehmensanleihen und die Staatsanleihen der Peripherieländer. Die Diskussion um die im Dezember dann tatsächlich erfolgte Reduzierung des Anleihekaufprogramms der US-Notenbank konnte diesen Trend nur vorübergehend unterbrechen, aber nicht beenden. Gleiches gilt für die allmähliche Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar. Nur die Kurse erstklassiger Staatsanleihen wie US-Treasuries und Bundesanleihen kamen hierdurch etwas unter Druck, wobei bei Letzteren auch das Abflauen der Staatsschuldenkrise eine Rolle spielte.
Branchenumfeld
Die europäische Staatsschuldenkrise war im Geschäftsjahr 2013 deutlich weniger spürbar als dies noch 2012 der Fall war. Die Eskalationsrisiken der Krise haben sich in der Wahrnehmung der Märkte durch ungewöhnlich weitreichende geldpolitische Schritte, die fast vollständige Einsatzfähigkeit der Rettungsmechanismen, erste fundamentale Anpassungserfolge der Reformen in den Krisenländern und eine Rückkehr der Eurostaaten auf einen zumindest moderaten konjunkturellen Wachstumspfad weiter reduziert. Die systemischen Anspannungen an den wichtigsten Finanzmärkten sind nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) zuletzt auf das niedrigste Niveau seit sechs Jahren gefallen. Risikoaufschläge und die Preise für Kreditausfallderivate für betroffene Staatsanleihen haben sich merklich verringert und die Kapital- und Depositenflucht aus diesen Ländern hat sich spürbar verlangsamt. Die zunehmenden Anzeichen, dass die Staatsschuldenkrise abflaut, haben auch das Vertrauen der Anleger in Europas Banken in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres gestärkt, wodurch im Bankenbereich Risikoaufschläge für Anleihen und Risikoprämien für Kreditausfallderivate gesunken und Aktienkurse gestiegen sind. Auf die Gewinnentwicklung im Bankensektor 2013 schlug diese Entspannung der Krise allerdings nur abgeschwächt durch. Insgesamt blieb die Ertragslage der Kreditwirtschaft durch strukturelle Entwicklungen - auf den Gebieten Regulatorik und Wettbewerbsintensität - und durch das weiterhin niedrige Zinsniveau belastet. Das anhaltende Umfeld relativ niedriger Zinsen traf somit bei gleichzeitiger Antizipation neuer regulatorischer Vorgaben im Bereich von Kapital und Liquidität auf eine nur wenig verbesserte Grundertragskraft der Banken. Die nur in kleinen Schritten voranschreitende Konjunkturerholung blieb letztlich für einige Kreditnehmer in ohnehin belasteten Branchen zu schwach.# Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Gewinn- und-Verlust-Rechnung
Für das Geschäftsjahr 2013 weist die Commerzbank Aktiengesellschaft einen Jahresüberschuss von 166 Mio. Euro aus, nachdem im Vorjahr 102 Mio. Euro erzielt wurden.
Sie führte auch nicht dazu, dass sich das Kreditgeschäft spürbar erholen konnte, im Gegenteil, die Buchkredite im Euroraum sind zuletzt auf Jahressicht so stark gesunken wie noch nie seit Gründung der Währungsunion, die Unternehmen der Realwirtschaft bauen ihre Bankverbindlichkeiten also eher ab. Dennoch ist das deutsche Bankensystem durch deutlich geringere Forderungen gegenüber den Krisenländern, einer merklichen Erhöhung der Kernkapitalquoten und durch den Rückgang des Verschuldungsgrades im vergangenen Jahr noch widerstandsfähiger geworden und die Robustheit der Bankbilanzen hat sich nach Einschätzung der EZB erhöht. Die Refinanzierungskosten der Banken im Euroraum sind vor diesem Hintergrund im vergangenen Jahr gesunken und der Zugang zu Refinanzierungsmitteln hat sich weiter gebessert.
Wichtige geschäftspolitische Ereignisse
Im Geschäftsjahr 2013 ist die Commerzbank auf dem Weg der Umsetzung ihrer strategischen Agenda gut vorangekommen. So wurde die im Rahmen der von der Hauptversammlung im April 2013 beschlossene Kapitalmaßnahme dazu genutzt, die Stillen Einlagen sowohl des SoFFin als auch der Allianz vollständig zurückzuzahlen. Darüber hinaus wurde die von der Europäischen Zentralbank aufgenommene Liquidität deutlich vor Ablauf zurückgezahlt. Erfolge konnte die Bank auch beim weiteren Abbau ihres nicht strategischen Portfolios erzielen. Weiterhin konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr der geplante Verkauf des Depotbankgeschäfts der Commerzbank vertraglich abgeschlossen werden. Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Konzernstrategie stehen die Anpassung der Personalkapazitäten sowie die vom Aufsichtsrat beschlossene Verkleinerung des Vorstands.
Commerzbank zahlt Liquidität aus 3-Jahres-Tender der Europäischen Zentralbank zurück
Die Commerzbank hat Ende Februar 2013 die im zweiten 3-Jahres-Tender (LTRO II) der EZB aufgenommene Liquidität in Höhe von rund 6 Mrd. Euro vollständig zurückgezahlt. Im Februar 2012 hatten Einheiten der Bank an Tenderoperationen der EZB teilgenommen, um den Bedarf an konzerninterner Refinanzierung zu reduzieren und die Refinanzierung von europäischen Staatsanleihen im Bestand der Bank direkt in Commerzbank-Auslandseinheiten vorzunehmen. Aufgrund der stabilisierenden Maßnahmen der EZB hat die Bank, wie angekündigt, diese Liquidität deutlich vor Ablauf der Fälligkeit zurückgezahlt.
Commerzbank schließt Kapitalerhöhung zur vollständigen Rückzahlung der Stillen Einlagen von SoFFin und Allianz erfolgreich ab
Ende Mai 2013 hat die Commerzbank die von der Hauptversammlung am 19. April beschlossene Kapitalerhöhung zur vollständigen und vorzeitigen Rückzahlung der Stillen Einlagen des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) sowie der Allianz erfolgreich abgeschlossen. In der Bezugsfrist wurden brutto wie geplant insgesamt rund 2,5 Mrd. Euro erlöst. Dieser Betrag wurde genutzt, um die Stillen Einlagen des SoFFin in Höhe von rund 1,6 Mrd. Euro sowie der Allianz in Höhe von 750 Mio. Euro zurückzuführen. Damit hat die Commerzbank vorzeitig all jene Bestandteile der staatlichen Unterstützung zurückgezahlt, die sie selbst ablösen kann. Zugleich hat der SoFFin wie angekündigt seinen Anteil an der Bank im Rahmen der Transaktion von 25 % auf rund 17 % reduziert. Der erfolgreiche Abschluss der Kapitalerhöhung markiert damit den Einstieg des Bundes in den Ausstieg aus der Commerzbank. Insgesamt hat die Commerzbank im Rahmen der vom 15. bis zum 28. Mai 2013 laufenden Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht 555.555.556 neue Aktien ausgegeben. Der Bezugspreis betrug 4,50 Euro je Aktie. 99,7 % der Bezugsrechte wurden ausgeübt. Die nicht bezogenen 1.678.801 neuen Aktien sowie die Aktienspitze von 363.761 neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen war, wurden im Markt verkauft.
Neue eigenständige Plattform soll Restrukturierung des Schiffsportfolios unterstützen
Die Commerzbank hat Ende Mai 2013 eine eigenständige Restrukturierungsplattform für Schiffe gegründet, die "Hanseatic Ship Asset Management GmbH". Die Gesellschaft mit Sitz in Hamburg soll das wertschonende Management des Schiffsfinanzierungsportfolios unterstützen und ist eine 100-prozentige Tochter der Commerzbank Aktiengesellschaft. Mit dem neuen Unternehmen werden vereinzelt Schiffe mit Potenzial aus bestehenden leistungsgestörten Kreditbeziehungen übernommen, auf der neuen Plattform betrieben und nach einer Markterholung verkauft. Der Betrieb der Schiffe erfolgt durch erfahrene und professionelle externe Partner (Reedereien). Die Bank erweitert damit ihren Handlungsspielraum und schafft ein zusätzliches Restrukturierungsinstrument im Konzernbereich Deutsche Schiffsbank.
Commerzbank und Arbeitnehmergremien erzielen Interessenausgleich beim geplanten Personalabbau
Der Commerzbank-Konzern wird zur Umsetzung seiner im November 2012 bekannt gegebenen strategischen Agenda bis zum Jahr 2016 insgesamt rund 5.200 Vollzeitstellen abbauen. Bereits 2012 wurde ein Abbau von 800 Vollzeitstellen mit Schwerpunkt im Segment Non-Core Assets beschlossen. Hinzu kommt ein Abbau von 500 Vollzeitstellen im Ausland und in inländischen Töchtern. Mitte Juni 2013 konnte der verbleibende Abbau von 3.900 Vollzeitstellen mit dem Betriebsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft Inland vereinbart werden. Davon werden rund 1.800 Vollzeitstellen, wie im Februar des Berichtsjahres angekündigt, das Privatkundengeschäft betreffen. Demgegenüber steht im Konzern durch Investitionen zur Umsetzung der strategischen Agenda ein geplanter Aufbau von bis zu 1.000 Vollzeitstellen. Die mit dem Betriebsrat der Beschäftigten der Commerzbank Aktiengesellschaft Inland getroffenen Vereinbarungen sehen vor, dass der ursprünglich bis Ende 2014 zugesagte Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bei Erreichen vereinbarter Abbauziele bis 2016 verlängert wird. Im Zusammenhang mit dem Personalabbau sind Restrukturierungsaufwendungen in einer Größenordnung von 473 Mio. Euro angefallen, die bereits im Ergebnis des ersten Quartals 2013 enthalten sind.
Aufsichtsrat beschließt Verkleinerung des Vorstands
Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat in seiner Sitzung am 6. November 2013 Veränderungen im Vorstand beschlossen. Das Gremium hat dem Wunsch von Jochen Klösges entsprochen, sein Vorstandsmandat zum 31. Dezember 2013 niederzulegen. Zudem hat der Aufsichtsrat beschlossen, das Vorstandsmandat von Ulrich Sieber mit Wirkung vom 31. Dezember 2013 zu beenden. Damit wird der Vorstand der Commerzbank, wie vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 7. August 2013 beschlossen, von neun auf sieben Mitglieder verkleinert. Die Verkleinerung des Vorstands ist eine Konsequenz aus der im November 2012 vom Vorstand beschlossenen Konzernstrategie. Im Zuge dieser Personalentscheidungen hat der Vorstand der Commerzbank beschlossen, die Geschäftsverteilung ab dem 16. November 2013 wie folgt zu verändern: Die Verantwortlichkeiten für das Segment Non-Core Assets (NCA) werden aufgeteilt: Michael Reuther verantwortet künftig den Bereich "Public Finance", Markus Beumer wird für die Bereiche "Commercial Real Estate" und "Deutsche Schiffsbank" zuständig sein. In seiner Sitzung am 12. Dezember 2013 hat der Aufsichtsrat der Commerzbank Frank Annuscheit zum Arbeitsdirektor der Commerzbank berufen.
Wechsel im Aufsichtsrat
Am 2. Juli 2013 ist unser langjähriges Aufsichtsratsmitglied Prof. h. c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann nach kurzer, schwerer Krankheit überraschend verstorben. Mit Wirkung vom 3. Juli 2013 ist deshalb das von der Hauptversammlung am 19. April 2013 gewählte Ersatzmitglied Dr. Roger Müller Mitglied des Aufsichtsrats der Commerzbank geworden. Mit Wirkung vom Ablauf des 10. September 2013 hat Dr. Markus Schenck sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt. Mit Wirkung vom 11. September 2013 ist das von der Hauptversammlung am 19. April 2013 gewählte Ersatzmitglied Solms U. Wittig Mitglied des Aufsichtsrats geworden.
Commerzbank schließt Verkauf des Depotbankgeschäfts an BNP Paribas Securities Services vertraglich ab
Der Verkauf des Depotbankgeschäfts, auf den sich die Commerzbank mit BNP Paribas Mitte Juli geeinigt haben, wurde am 31. Oktober 2013 vertraglich abgeschlossen. Das Depotbankgeschäft bietet Dienstleistungen für Fondsgesellschaften (Publikums- und Spezialfonds im Wertpapier- und Immobilienbereich) und institutionelle Investoren, wie beispielsweise die Abwicklung von Wertpapiertransaktionen, die Verwaltung und Verwahrung der Assets sowie die Kontrolle der Verwaltung der Fonds. Von der Transaktion nicht betroffen ist das zum Kerngeschäft gehörende "Depotgeschäft" (Custody-Geschäft) für Kunden der Commerzbank, in dem umfassende Depotleistungen für Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden sowie institutionelle Investoren angeboten werden.
Commerzbank verkauft 14 Chemikalientanker an einen von Oaktree Capital Management L. P. verwalteten Fonds
Die Commerzbank hat Mitte Dezember 2013 eine Vereinbarung über den Verkauf eines 14 Chemikalientanker umfassenden Kreditportfolios an einen von Oaktree Capital Management L. P. verwalteten Fonds unterzeichnet. Die Transaktion, die ausschließlich Problemkredite umfasst, hat ein Gesamtvolumen von rund 280 Mio. Euro. Über die weiteren Einzelheiten des Vertrags wurde Stillschweigen vereinbart. Durch den Verkauf des Chemikalientankerportfolios verbessert sich das Risikoprofil im Geschäftsfeld Non-Core Assets (NCA) Deutsche Schiffsbank. Das gesamte Portfolio wird an den Käufer transferiert, ohne dass die Commerzbank dabei Finanzierungen behält.# Die einzelnen Ergebniskomponenten haben sich wie folgt entwickelt:
Der Zinsüberschuss als Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen - einschließlich der Laufenden Erträge aus Aktien, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie Tochtergesellschaften mit Ergebnisabführungsverträgen - ging um 6,8 % auf 5 092 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr zurück. Hier wirkte sich der Rückgang der Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen um 1 451 Mio. Euro auf 161 Mio. Euro aus, bedingt durch den hohen Vorjahresausweis aufgrund konzerninterner Anpassungen der Holdingstruktur. Demgegenüber stieg der Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen um knapp 1 Mrd. Euro. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Geschäftsjahr 2013 für Zinsergebnisbestandteile aus Handelsaktivitäten der Ausweis geändert wurde, wodurch sich eine Umgliederung aus dem Nettoertrag des Handelsbestands in den Zinsüberschuss ergab. Des Weiteren wirkte auch die Rückzahlung der Stillen Einlagen aufwandsmindernd.
Der Provisionsüberschuss nahm gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,3 % auf 2 558 Mio. Euro ab. Während die Provisionserträge sich auf Vorjahresniveau bewegten, nahmen die Provisionsaufwendungen zu.
Der Nettoertrag des Handelsbestands belief sich im Berichtsjahr 2013 auf - 289 Mio. Euro nach 1 460 Mio. Euro im Vorjahr. Hauptgrund war die beschriebene Umgliederung von Zinsbestandteilen in den Zinsüberschuss.
Der Saldo der Sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen betrug für den Berichtszeitraum - 119 Mio. Euro nach 553 Mio. Euro im Vorjahr. Der Negativausweis im Berichtsjahr beruhte in erster Linie auf höheren Zuführungen zu Rückstellungen, insbesondere für Regressrisiken. Demgegenüber konnten Restrukturierungsrückstellungen für die Maßnahme "Zusammen Wachsen" aufgelöst werden. Im Jahr 2012 war für die Commerzbank Aktiengesellschaft ein Nettoertrag von 685 Mio. Euro aus durchgeführten Optimierungsmaßnahmen zur Kapitalstruktur angefallen.
Der Verwaltungsaufwand ging im Berichtsjahr um 1,7 % auf 5 520 Mio. Euro zurück. Dabei nahm der Personalaufwand um 4,1 % auf 3 229 Mio. Euro ab. Dies beruhte zum einen auf der rückläufigen Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, was den Tariferhöhungen entgegenwirkte; zum anderen waren die Aufwendungen zur Altervorsorge rückläufig. Die Anderen Verwaltungsaufwendungen lagen mit 2 291 Mio. Euro leicht um 1,9 % höher, unter anderem aufgrund verstärkter Werbemaßnahmen.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen reduzierten sich um 3,4 % auf 201 Mio. Euro im Berichtsjahr. Der Rückgang beruhte insbesondere auf niedrigeren planmäßigen Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft beliefen sich im Berichtsjahr auf - 401 Mio. Euro, während im Vorjahr ein Betrag von - 1 567 Mio. Euro anfiel. Grund dieser Entwicklung war zum einen der Anstieg des Ergebnisses aus unserem Wertpapier liquiditätsbestand aufgrund von Veräußerungsgewinnen bei Fremdkapitalinstrumenten; zum anderen ging die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft im Vergleich zum Vorjahr zurück.
Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere betrugen für das Berichtsjahr - 193 Mio. Euro. Im Vorjahr waren Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren mit 181 Mio. Euro auszuweisen. Dies beruhte auf niedrigeren Veräußerungsgewinnen als im Vorjahr sowie auf Wertminderungen bei verbundenen Unternehmen.
Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme von Tochtergesellschaften mit Ergebnisabführungsverträgen beliefen sich auf 170 Mio. Euro nach 29 Mio. Euro im Vorjahr. Für den Ausweis im Berichtsjahr war der Verlustausgleich bei der Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH maßgeblich. Dieser war in erster Linie durch die Verlustübernahme des Ergebnisses bei unserer Tochtergesellschaft Hypothekenbank Frankfurt AG bedingt.
Als Resultat der beschriebenen Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erzielte die Commerzbank-Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2013 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 757 Mio. Euro, im Vorjahr betrug es 2 769 Mio. Euro.
Das Außerordentliche Ergebnis des Berichtsjahres in Höhe von - 519 Mio. Euro beinhaltete in erster Linie den Restrukturierungsaufwand für die geplanten Anpassungen von Personalkapazitäten. Im Vorjahr waren - 148 Mio. Euro auszuweisen.
Der Steueraufwand belief sich für das Geschäftsjahr 2013 auf - 72 Mio. Euro nach- 2 519 Mio. Euro im Vorjahr. Der Vorjahresausweis enthielt einen Effekt in Höhe von - 2 094 Mio. Euro, der daraus resultierte, dass das Wahlrecht nach § 274 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht mehr angewendet wird. Dadurch hatte sich der ausschüttungsgesperrte Betrag im Vorjahr auf 825 Mio. Euro signifikant reduziert. Zum Jahresende 2013 lag der ausschüttungsgesperrte Betrag bei 569 Mio. Euro.
Für das Geschäftsjahr 2013 ergab sich ein Jahresüberschuss von 166 Mio. Euro, nach 102 Mio. Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss des Berichtsjahres wird hälftig in Höhe von 83 Mio. Euro in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Somit verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von 83 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2013 wird keine Dividende ausgeschüttet.
Bilanz
Die Bilanzsumme der Commerzbank Aktiengesellschaft ging gegenüber dem Jahresultimo 2012 um 11,0 % oder 58,2 Mrd. Euro auf 469,3 Mrd. Euro zurück.
Auf der Aktivseite verminderte sich die Barreserve um 3,8 Mrd. Euro auf 9,6 Mrd. Euro. Dies resultierte im Wesentlichen aus einem stichtagsbedingten Rückgang des Guthabens gegenüber der Deutschen Bundesbank.
Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Mrd. Euro auf 124,3 Mrd. Euro. Ursächlich für die Erhöhung war ein deutlicher Anstieg der besicherten Geldmarktgeschäfte in Form von Reverse Repos, welche den Rückgang der Forderungen aus dem Geldhandel deutlich überstiegen.
Demgegenüber reduzierten sich die Forderungen an Kunden gegenüber dem Vorjahresstichtag um 5,6 % auf 171,1 Mrd. Euro, was im Wesentlichen auf gesunkene Reverse Repos sowie auf rückläufige Grund- und Hypothekendarlehen zurückzuführen war.
Die Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere reduzierten sich um 1,8 Mrd. Euro auf 32,3 Mrd. Euro. Der Rückgang um 5,2 % resultierte im Wesentlichen aus geringeren Beständen an Anleihen und Schuldverschreibungen, die um 1,4 Mrd. Euro gesunken sind, sowie aus gesunkenen Eigenen Schuldverschreibungen.
Der Handelsbestand wies ein Volumen von 115,6 Mrd. Euro aus. Der Rückgang um 27,5 % beruhte insbesondere auf den stark rückläufigen Marktwerten von derivativen Finanzinstrumenten - im Wesentlichen bei zinsbezogenen Derivaten - sowie auf geringeren Schuldverschreibungen und festverzinslichen Wertpapieren - sowohl im In- als auch im Ausland.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen ermäßigten sich im Vergleich zum Jahresultimo 2012 um 11,2 % auf 9,1 Mrd. Euro.
Auf der Passivseite zeigte sich ein deutlicher Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 20,9 % auf 85,8 Mrd. Euro. Etwas mehr als die Hälfte davon entfiel auf den Rückgang im Geschäft mit Termineinlagen sowie auf den Geldhandel. Darüber hinaus gingen die besicherte Geldmarktgeschäfte in Form von Cash Collaterals um 5,9 Mrd. Euro zurück.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen um 11,3 Mrd. Euro. Der Zuwachs um 5,2 % auf 229,9 Mrd. Euro resultierte sowohl aus gestiegenen kurzfristigen Einlagen als auch aus höheren besicherten Geldmarktgeschäften wie Repos, die einen Rückgang der Spareinlagen und Schuldverschreibungen überkompensierten.
Die Verbrieften Verbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Jahresende 2012 leicht um 1,6 % auf 34,8 Mrd. Euro an. Der fälligkeitsbedingten Reduktion der begebenen Schuldverschreibungen stand dabei ein Anstieg der Geldmarktpapiere gegenüber.
Der Handelsbestand der Passiva wies ein Volumen von 72,6 Mrd. Euro aus, nach 118,5 Mrd. Euro im Vorjahr. Das deutlich geringere Volumen resultierte hauptsächlich aus dem Rückgang der negativen Marktwerte aus derivativen Zins- und Währungsinstrumenten.
Die Nachrangigen Verbindlichkeiten betrugen 10,9 Mrd. Euro und lagen damit um 0,4 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahres. Das Genussrechtskapital blieb mit 0,8 Mrd. Euro stabil gegenüber dem Vorjahreswert.
Das Eigenkapital lag mit 17,7 Mrd. Euro um 1,7 % über dem Vorjahresultimo.
Die außerbilanziellen Verpflichtungen zeigten im Vergleich zum Vorjahr eine unterschiedliche Entwicklung: Die Eventualverbindlichkeiten fielen leicht um 0,8 auf 34,1 Mrd. Euro, während sich die unwiderruflichen Kreditzusagen um 1,5 Mrd. Euro auf 49,3 Mrd. Euro erhöhten.
Eigenkapital
Das in der Bilanz der Commerzbank Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2013 ausgewiesene Eigenkapital ist gegenüber dem Jahresende 2012 um 0,3 Mrd. Euro auf 17,7 Mrd. Euro gestiegen. Während sich die Kapitalrücklage aufgrund der Kapitalherabsetzung im Zusammenhang mit der Kapitalmaßnahme gegenüber dem Stand zum Jahresende 2012 deutlich um 82,5 % auf 15,9 Mrd. Euro erhöht hat, ging das Gezeichnete Kapital um 7,1 auf 1,6 Mrd. Euro zurück.
Im Rahmen der von der Hauptversammlung am 19. April 2013 beschlossenen Kapitalerhöhung wurden brutto wie geplant insgesamt rund 2,5 Mrd. Euro erlöst. Dieser Betrag wurde genutzt, um die Stillen Einlagen des SoFFin in Höhe von rund 1,6 Mrd. Euro sowie der Allianz in Höhe von 750 Mio. Euro zurückzuführen. Informationen zu der Kapitalerhöhung finden sich im Anhang auf Seite 79.
Die Bank nimmt seit dem Jahr 2007 die Befreiungsvorschriften des § 2 a KWG - die sogenannte Waiver-Regelung - in Anspruch, das heißt, sie meldet der Bankenaufsicht risikogewichtete Aktiva und Kapitalquoten nur noch für die Institutsgruppe insgesamt. Hier sanken die Risikoaktiva per 31.# Dezember 2013 gegenüber dem Jahresultimo 2012 um 17,5 auf 190,6 Mrd. Euro, insbesondere aufgrund des Rückgangs der risikogewichteten Aktiva im Bereich der Markt- und Kreditrisiken. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare Kernkapital nahm gegenüber dem Jahresultimo 2012 um 1,5 auf 25,7 Mrd. Euro ab. In Verbindung mit den gesunkenen Risikoaktiva lag die Kernkapitalquote bei 13,5 %. Das Core-Tier-1-Kapital belief sich auf 24,9 Mrd. Euro beziehungsweise auf eine Quote von 13,1 %. Die Eigenmittelquote betrug zum Berichtsstichtag 19,2 %. Die Leverage Ratio gemäß der Basel 3 Capital Requirements Directive (CRD IV "phased-in"), die das Verhältnis von aufsichtsrechtlichem Eigenkapital zu Bilanzsumme zeigt, lag zum Berichtsstichtag bei 4,3 %.
Resümee Geschäftslage 2013
Das von uns als "Übergangsjahr" definierte Geschäftsjahr 2013 stand für uns im Zeichen der Umsetzung unserer strategischen Agenda. Mit den von uns eingeleiteten Maßnahmen richten wir unser Geschäftsmodell in den kommenden Jahren an die veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzbranche aus. In allen drei von uns definierten strategischen Themenschwerpunkten "Investitionen in die Ertragskraft des Kerngeschäfts", "konsequentes Kostenmanagement" sowie "Optimierung der Kapitalausstattung" sind wir - zum Teil schneller als geplant - vorangekommen und haben wichtige Meilensteine erreicht. Zwei Ziele haben wir sogar übertroffen: Beim Abbau des NCA-Portfolios sind wir deutlich schneller vorangekommen und die harte Kernkapitalquote nach Basel 3 haben wir bereits ein Jahr früher als geplant auf 9 % gesteigert. Zudem haben wir die Stillen Einlagen des Bundes und der Allianz vollständig zurückgeführt und die Kapitalbasis der Bank weiter gestärkt. Unsere gestarteten Wachstumsmaßnahmen greifen, der Umbau im Privatkundengeschäft kommt schneller voran als geplant. In der Kernbank sind wir 2013 bei Krediten und Kunden gewachsen und haben die Erträge in den operativen Segmenten insgesamt gesteigert. Die Ergebnisentwicklung der Commerzbank Aktiengesellschaft für das Jahr 2013 war von einem anhaltend schwierigen Marktumfeld geprägt. In diesem Umfeld haben wir im Berichtsjahr einen - wie von uns prognostiziert - positiven Jahresüberschuss von 166 Mio. Euro erzielt, nach 102 Mio. Euro im Vorjahr. Hierin enthalten sind bereits die Zahlungen für die Bedienung der Hybridinstrumente enthalten.
Nachtragsbericht
Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres 2013 nicht eingetreten.
Prognose- und Chancenbericht
Künftige gesamtwirtschaftliche Situation
Im kommenden Jahr dürfte die Weltwirtschaft mit etwa 3,5 % wieder etwas stärker zulegen, allerdings immer noch nicht an die Expansionsraten der Jahre 2010 und 2011 anknüpfen. Dabei werden insbesondere die Industrieländer wieder schneller wachsen. So dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt in den USA mit knapp 3 % wieder ähnlich stark steigen wie im Jahr 2012, also vor der zwischenzeitlichen Straffung der Geldpolitik. Vor diesem Hintergrund dürfte die Federal Reserve ihre Anleihenkäufe im Verlauf dieses Jahres weiter verringern und im Herbst ganz einstellen. Mit Zinserhöhungen ist allerdings erst für die Jahresmitte 2015 zu rechnen. Im Euroraum dürfte die Wirtschaft im Jahresdurchschnitt zum ersten Mal seit 2011 wieder zulegen. Allerdings wird das Wachstum mit knapp 1 % wohl weiterhin sehr verhalten ausfallen. Denn in vielen Ländern sind - anders als in den USA - die Übertreibungen der Vergangenheit am Immobilienmarkt und bei der Verschuldung noch nicht korrigiert. Zudem bleibt die Finanzpolitik restriktiv ausgerichtet. Da diese bremsenden Faktoren in Deutschland nicht gegeben sind, dürfte die Wirtschaft dort mit 1,7 % weiter stärker zulegen als im Durchschnitt des Euroraums. Angesichts der weiterhin großen strukturellen Probleme des Euroraums, einer nur langsamen Erholung der Wirtschaft und einer weiterhin sehr schwachen Teuerung dürfte die EZB noch lange keine Wende in der Geldpolitik vollziehen, sondern wahrscheinlich sogar noch weitere expansive Maßnahmen ergreifen.
scroll
| Reales Bruttoinlandsprodukt | Veränderung ggü. Vorjahr | 2013 | 2014¹ | 2015¹ |
|---|---|---|---|---|
| USA | | 1,7 % | 2,8 % | 3,0 % |
| Euroraum | | -0,4 % | 0,9 % | 1,0 % |
| Deutschland | | 0,4 % | 1,7 % | 2,0 % |
| Mittel- und Osteuropa | | 1,7 % | 2,7 % | 3,1 % |
| Polen | | 1,4 % | 3,2 % | 3,5 % |
¹ Werte für die Jahre 2014 und 2015 jeweils Prognosen der Commerzbank.
Die Wirtschaft in den Emerging Markets dürfte zwar weiter schneller wachsen als in den Industrieländern; anders als dort dürfte sich die wirtschaftliche Dynamik allerdings allenfalls geringfügig erhöhen. Denn in einigen Ländern wurde die Geldpolitik gestrafft, um zu verhindern, dass die Landeswährung angesichts des Auslaufens der Anleihenkäufe der US-Notenbank stärker unter Druck gerät. Diese Tendenz dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen und den positiven Effekt der besseren Konjunktur in den Industrieländern größtenteils kompensieren. Auch wenn in den Industrieländern einige Notenbanken eine geldpolitische Wende vorbereiten: Insgesamt dürfte die Geldpolitik dort vorerst sehr expansiv ausgerichtet bleiben. Damit dürfte sich an den Kapitalmärkten auch die Jagd nach Rendite fortsetzen, wovon wie bisher insbesondere riskante Anlageformen wie Aktien profitieren. Die zu erwartende Diskussion um erste Zinserhöhungen der US-Notenbank dürfte zwar immer wieder für Unruhe sorgen, an diesem grundsätzlichen Trend aber nichts ändern. Die Renditen erstklassiger Staatsanleihen dürften weiter zulegen, wobei diese Bewegung wegen der unterschiedlichen Tendenz der Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks bei US-Treasuries deutlicher ausfallen dürfte als bei Bundesanleihen. Auch beim Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar dürfte dies Spuren hinterlassen. Auf mittlere Sicht ist mit einer deutlichen Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar zu rechnen.
scroll
| Wechselkurse | 31.12.2013 | 31.12.2014¹ | 31.12.2015¹ |
|---|---|---|---|
| Euro/US-Dollar | 1,37 | 1,28 | 1,21 |
| Euro/Pfund | 0,84 | 0,80 | 0,77 |
| Euro/Zloty | 4,18 | 3,95 | 3,70 |
¹ Werte für die Jahre 2014 und 2015 jeweils Prognosen der Commerzbank.
Künftige Situation der Bankbranche
An unserer Einschätzung hinsichtlich der zu erwartenden mittelfristigen Entwicklung der Bankbranche hat sich gegenüber den von uns im Zwischenbericht für das dritte Quartal 2013 getroffenen Aussagen nichts Wesentliches geändert. Das bankgeschäftliche Umfeld hat sich angesichts der guten bis sehr guten Entwicklung an wichtigen Finanzmärkten, der weiterhin zuversichtlichen Investorenhaltung, des guten Zustandes der deutschen Volkswirtschaft und des lang herbeigesehnten Endes der Rezession im Euroraum merklich aufgehellt. Für eine Entwarnung ist es allerdings noch zu früh. Denn die Eurokrise ist angesichts ihrer Komplexität aus Staatsschulden-, Finanz- und Strukturkrise nicht so leicht zu überwinden und die Störanfälligkeit der europäischen und der globalen Wirtschaft ist nach wie vor hoch. Die stabilisierende Wirkung der Eingriffe und Ankündigungen der Notenbank und der europäischen Politik hält zwar weiterhin an, gleichzeitig wird dadurch aber die Funktion der Marktpreise als verlässliches Risikomaß beeinträchtigt. Der Euroraum wird sich realwirtschaftlich nur langsam konjunkturell erholen, und dies in einem immer noch für Rückschläge anfälligen internationalen Finanzumfeld. Die Sanierung der Haushalte und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in den Krisenstaaten zeigen erste Erfolge, dennoch bleibt das Finanzierungsumfeld dort schwierig. Die Prüfung der Bankbilanzen durch die EZB Anfang dieses Jahres und der anschließende Banken-Stresstest bergen zusammen mit den weiteren Verhandlungen zur Bankenunion zudem das Potenzial für temporäre Verunsicherungen im Bankenumfeld. Ein weiterer Abbau des Verschuldungsgrades und die Verbesserung der Qualität der Aktiva bleiben für den Bankensektor eine wichtige Voraussetzung, um die höheren Anforderungen der Regulierer und die Erwartungen der Investoren zu erfüllen. Die Ertragslage der Kreditinstitute könnte in nächster Zeit durch eine vermutlich steilere Zinskurve infolge eines leichten Anstiegs der Langfristzinsen moderate Impulse erhalten. Dies ist gerade für die deutschen Banken aufgrund des relativ hohen Anteils des Zinseinkommens an den gesamten operativen Erträgen von Bedeutung. Die bereits angestoßenen Regulierungsprozesse und der anhaltend hohe Wettbewerbsdruck wirken dagegen weiterhin negativ auf die Ertragslage. Der immer noch reichlichen Liquiditätsversorgung mit Zentralbankgeld stehen unter der Bedingung der Risikoreduktion nur eingeschränkte Verwendungsmöglichkeiten auf der Aktivseite der Bankbilanz gegenüber. Die Bewältigung des durch Regulierung, Strukturwandel und Wettbewerb verstärkten Erneuerungsdrucks auf den Bankensektor wird dadurch erschwert, dass wichtige Gewinntreiber der Vergangenheit wie beispielsweise Kreditwachstum und rückläufige Kreditausfallraten für künftige Gewinnsteigerungen in geringerem Maße als bisher zur Verfügung stehen. Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft wird - trotz des 2014 erwarteten Wirtschaftswachstums in Deutschland - nicht spürbar zurückgehen, was die Ergebnisentwicklung im Firmenkundengeschäft belasten wird. So könnten Spätfolgen der Schuldenkrise auf den Unternehmenssektor zukommen und manchen Betrieben könnte der Cashflow für die Finanzierung der für den Aufschwung notwendigen Vorleistungen fehlen. In diesem und dem kommenden Jahr dürfte die unternehmerische Investitionstätigkeit der Kreditnachfrage allmählich zwar wieder Impulse geben. Die verstärkte Nutzung interner und alternativer externer Finanzierungsquellen steht einer kräftigen Belebung des Kreditgeschäfts mit Firmenkunden aber im Wege. Zudem sind es - der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zufolge - eher die kleinen Mittelständler, die zuletzt Kredite nachgefragt haben, was sich aufgrund geringer Volumina begrenzend auf das Neugeschäftsvolumen und den Ertrag daraus auswirkt. Positiv für das Geschäft mit Firmenkunden wird die erwartete Belebung des deutschen Außenhandels sein.# Im Privatkundengeschäft wird das Provisionsergebnis angesichts der erstaunlich stabilen Präferenz für provisionsarme, hoch liquide Anlageformen nur leicht wachsen können, zumal die Aussichten auf weitere Kursgewinne auf den Aktienmärkten mit Unsicherheiten behaftet sind und auf den Anleihemärkten Kursrückgänge drohen. Impulse für die Sparte kommen hierzulande von der rekordhohen Erwerbstätigkeit und dem starken Wachstum der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in diesem und dem kommenden Jahr. Harter Preiswettbewerb vor allem um Einlagen, historisch niedrige Zinsen, wachsende Preissensibilität der Kunden sowie der zunehmende Wettbewerb von Onlinebanken erschweren aber grundsätzlich die Ausweitung von Ertragspotenzialen.
Im Investmentbanking sehen wir angesichts weiter zurückhaltender Aktivitäten besonders bei Fixed-Income-&-Currencies-Produkten keine durchgreifende Erholung und erwarten global eine Marktbereinigung und eine Fokussierung der kleineren Marktteilnehmer auf Kernkompetenzen und die jeweilige Heimatregion.
Auch der Ausblick auf das bankgeschäftliche Umfeld in unserem zweiten Kernmarkt Polen ist weiterhin vergleichsweise gut. Die Wirtschaft wird in den nächsten zwei Jahren stärker als 2013 wachsen und der große Binnenmarkt macht das Land als Investitionsstandort und Absatzmarkt attraktiv.
Insgesamt werden die Spuren der Finanzkrise - relativ niedrige Zinsen, moderate Entwicklung der Kreditvergabe, Vorsicht und Liquiditätspräferenz bei den Kunden - sichtbar bleiben. Der Wettbewerb wird sich vor diesem Hintergrund noch verschärfen - sowohl hinsichtlich des Wettbewerbs um Einlagen als Grundpfeiler einer vom Interbankenmarkt unabhängigen Refinanzierung als auch mit Blick auf international tätige Firmenkunden und auf deutsche mittelständische Unternehmen, die als vergleichsweise krisenresistente Kunden zunehmend umworben werden. An der fragmentierten und teilweise von Überkapazitäten gekennzeichneten Marktstruktur wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern, was die Möglichkeit, Kapital aus einbehaltenen Gewinnen zu generieren, begrenzt.
Insgesamt werden die Aussichten - insbesondere in den Kerngeschäftsfeldern - immer noch stark davon abhängen, inwieweit es gelingt, verloren gegangenes Kundenvertrauen wieder aufzubauen und die Kosten unter Kontrolle zu behalten.
Chancenmanagement in der Commerzbank
Auf die unverändert anspruchsvollen Rahmenbedingungen, wie stärkere Regulierung, niedrige Zinsen und verändertes Kundenverhalten, die im Kapitel "Künftige Situation der Bankbranche" erläutert werden, reagiert die Commerzbank, indem sie ihre Kapitalausstattung optimiert, ihr striktes Kostenmanagement fortsetzt und gleichzeitig in die Ertragskraft ihrer Kernaktivitäten investiert.
Durch die konsequente Ausrichtung ihres Geschäftsmodells an den Bedürfnissen ihrer Kunden und der Realwirtschaft sollte sie die erwartete weitere Beruhigung der Staatsschuldenkrise, die zyklische Erholung der Weltwirtschaft und besonders den für Deutschland erwarteten spürbaren Wirtschaftsaufschwung in diesem Jahr zur Erhöhung ihrer Ertragskraft nutzen können und damit ihre Position als eine der führenden Banken für Privat- und Firmenkunden in Deutschland und in Polen auch in einem immer noch herausfordernden Umfeld festigen.
Indem die Bank Kapital freisetzt, Portfolios wertschonend abbaut und ihre Kosten stabil hält, kann sie in neue Produkte und Dienstleistungen investieren und ihr Ertragspotenzial weiter stabilisieren. Dabei orientiert sie sich an den Bedürfnissen ihrer Kunden und an ihren traditionellen Werten.
Im Privatkundengeschäft reagiert sie auf die geschilderten weiterhin anspruchsvollen Umfeldbedingungen durch den Aufbau einer modernen Multikanalbank, die Orientierung an der Kundenzufriedenheit und die Weiterentwicklung ihres überzeugenden Produktangebots zum Beispiel im Baufinanzierungsgeschäft.
Im Mittelstandsgeschäft wird das erfolgreiche Geschäftsmodell fortgeführt und in die Ausweitung der internationalen Präsenz investiert.
Im Geschäftsfeld Central & Eastern Europe werden der erfolgreiche organische Wachstumskurs und der Ausbau des bewährten Universalbankmodells fortgesetzt.
Im Bereich Corporates & Markets ergeben sich Chancen durch den Ausbau der Position eines international führenden Nischenanbieters und die enge Verzahnung von Kapitalmarktorientierung und Client-Relationship-Ansatz der Firmenkundenbetreuung.
Zugleich rechnet die Bank infolge der geplanten weiteren Reduktion nicht strategischer Portfolios im Laufe der Zeit mit einer weiteren Nettokapitalfreisetzung, nachdem sie hier 2013 schon schneller und erfolgreicher als geplant war.
Voraussichtliche Entwicklung der Commerzbank Aktiengesellschaft
Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung hat die Commerzbank im abgelaufenen Geschäftsjahr wie geplant die Weichen gestellt, um über Wachstumsinitiativen und Kostenprogramme bis 2016 ein nachhaltig höheres Rentabilitätsniveau zu erreichen.
Wir arbeiten daran, im Jahr 2014 weitere Fortschritte hinsichtlich der Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells zu machen.
Wir gehen davon aus, das Geschäftsvolumen in der Kernbank weiter zu steigern. Die Erträge dürften jedoch auch weiterhin durch das Niedrigzinsumfeld sowie die geringen Investitionstätigkeiten der Unternehmen beeinflusst werden.
Sollte der für 2014 erwartete wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland und Europa wie prognostiziert nur verhalten ausfallen, dürfte dies die angestrebte Ausweitung des Kundengeschäftsvolumens beschränken und auch den Ertragswachstumspfad beeinflussen.
Eine wichtige Bedeutung kommt im laufenden Geschäftsjahr dem bereits 2013 begonnenen so genannten "Comprehensive Assessment" der EZB zu, das als Vorbereitung für die Übernahme der Aufsichtsverantwortung für wesentliche Teile des europäischen Bankensektors steht.
Unsicherheit über Ergebnisse dieses Prozesses, der erst im Herbst abgeschlossen sein wird, könnte temporär zu gestiegener Volatilität an den Kapitalmärkten führen.
Grundsätzlich bietet das Comprehensive Assessment aber die Chance einer nachhaltigen Stärkung des Vertrauens in die Widerstandsfähigkeit des europäischen Bankensystems.
Da die Steuerung der Bank über die Segmente erfolgt, stellen wir in den folgenden Abschnitten des Prognoseberichts auf die Entwicklung des Commerzbank-Konzerns ab. Hier erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 folgende Entwicklung:
Voraussichtliche Entwicklung einzelner Ergebniskomponenten
Die Entwicklung des Zinsüberschusses wird auch im Jahr 2014 maßgeblich bestimmt von dem anhaltend niedrigen Marktzinsniveau sowie von einer weiterhin verhaltenen Kreditnachfrage. Diesen Belastungsfaktoren wollen wir durch entsprechende Anpassungsmaßnahmen, wie zum Beispiel durch geänderte Konditionen bei den Einlagenzinsen, entgegen wirken.
Zudem erwartet die Commerzbank im Privat- und Firmenkundengeschäft aufgrund der starken Marktpositionierung und den Maßnahmen der strategischen Agenda ein leichtes, über dem Markt liegendes Kreditwachstum, speziell bei privaten Immobilienfinanzierungen sowie Mittelstandskrediten. Demgegenüber steht eine erwartet deutliche Ertragsabschwächung im Segment Non-Core Assets aus dem Bestandsabbau. Die zunehmende Belastung des Zinsüberschusses nehmen wir in Kauf, werden aber einen Teil des Rückgangs durch Margenerhöhungen im Fall von Kreditprolongationen kompensieren.
Eine Erholung der Erträge aus dem Aktiv-Passiv-Management bedingt eine steilere Zinsstrukturkurve, von der wir aktuell aber nicht ausgehen. Insgesamt erwarten wir für das laufende Jahr eine leichte Steigerung des Zinsüberschusses in der Kernbank gegenüber dem Vorjahr. Auf Konzernebene dürfte dieser Anstieg durch Belastungen aus dem weiteren Abbau nicht strategischer Portfolios weitgehend kompensiert werden.
Bei der Entwicklung des Provisionsüberschusses erwarten wir, dass sich die positiven Auswirkungen unseres in Richtung noch stärkerer Kundenorientierung umgestalteten Beratungsansatzes im Privatkundengeschäft verstetigen. Bei Mittelstandskunden sollten die Provisionserträge, unter anderem im Auslandsgeschäft und im Cash-Management, unter der Annahme einer wieder etwas stärker wachsenden Weltwirtschaft, steigen. Beim Ausbleiben unerwarteter, übermäßiger Volatilität an den Kapitalmärkten sollten die seit der Finanzkrise deutlich reduzierten Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft eine langsame Erholung erfahren. Insgesamt gehen wir von einer leichten Zunahme des Provisionsüberschusses im Jahr 2014 aus.
Eine Prognose des Handelsergebnisses gestaltet sich aufgrund der Unwägbarkeiten hinsichtlich der Entwicklung an den globalen Finanzmärkten schwierig. Die Commerzbank behält aber auch künftig ihren risikoorientierten Ansatz mit einem Verzicht auf Eigenhandelsaktivitäten bei.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sehen wir im Jahr 2014 auf einem leicht niedrigeren Niveau als im abgelaufenen Geschäftsjahr. In der Kernbank erwarten wir nach nicht wiederholbaren Nettoauflösungen von Wertberichtigungen im Segment Corporates & Markets 2013 eine Normalisierung der Risikovorsorge. Demgegenüber ist im Segment NCA insbesondere aufgrund des deutlich reduzierten Bestands an gewerblichen Immobilienfinanzierungen eine deutlich geringere Risikovorsorgebelastung als 2013 zu erwarten. Im Bereich der Schiffsfinanzierung wird nach unserer Einschätzung keine durchgreifende Verbesserung des schwierigen Umfelds bis zum Jahresende eintreten, so dass die Risikovorsorge in diesem Bereich voraussichtlich unverändert bleiben wird.
Im Hinblick auf den Verwaltungsaufwand wird die Commerzbank ihr striktes Kostenmanagement fortführen. Dies sollte uns ermöglichen, den Kostenzuwachs, der sich aus Investitionsmaßnahmen zur Steigerung der künftigen Profitabilität ergibt, zu begrenzen. Insgesamt rechnen wir damit, dass der Verwaltungsaufwand im laufenden Jahr zwar über dem Vorjahreswert liegen, aber 7,0 Mrd. Euro nicht übersteigen wird.# Voraussichtliche Entwicklung der Segmente
Auch im laufenden Geschäftsjahr konzentriert sich die Commerzbank darauf, ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und zu optimieren. Im Privatkundengeschäft werden wir im laufenden Jahr das Betreuungsmodell durch neue Service- und Beraterfunktionen für Privat- und Geschäftskunden anpassen. Insbesondere das Produkt- und Leistungsangebot für Geschäftskunden soll deutlich verbessert werden. Zum anderen wird die Modernisierung der Bank weiter forciert. So will die Commerzbank als erste Filialbank Ende 2014 direktbankfähig sein - ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur echten Multikanalbank. Diesen Wettbewerbsvorteil wollen wir nutzen, um neben der stärkeren Durchdringung der bestehenden Kundenbasis mit neuen Produkten über stetige Marktanteilsgewinne die Ertragsbasis auszuweiten und weiteren Nettoneukundenzuwachs auf ähnlichem Niveau wie 2013 zu erreichen. Wachstum im Kreditgeschäft streben wir insbesondere in der Immobilienfinanzierung an. Insgesamt rechnen wir in diesem Segment mit einer leichten Erhöhung des Operativen Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Für die Operative Eigenkapitalrendite gehen wir für das laufende Jahr von einer leichten Verbesserung aus. Die Aufwandsquote dürfte sich vor dem Hintergrund der erwarteten Ertragszuwächse weiter deutlich verringern.
In der Mittelstandsbank sind wir aufgrund der starken Positionierung in den relevanten Marktsegmenten und den über Wirtschaftzyklen hinweg etablierten Kundenbeziehungen zuversichtlich, die ambitionierten Wachstumsziele im In- und Ausland zu erreichen. Besonderer Fokus der Geschäftsaktivitäten im laufenden Jahr 2014 liegt dabei weiterhin auf der Gewinnung von Neukunden, vor allem auch im Segment kleinerer Mittelstandskunden, der Intensivierung des Geschäfts mit Bestandskunden und der Ausweitung des internationalen Geschäfts. Ab 2014 wird die Commerzbank mit sechs Standorten in der Schweiz vertreten sein und das lokale Firmenkundengeschäft mit Schweizer Unternehmen deutlich ausbauen. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass das Operative Ergebnis 2014 etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass positive Einmaleffekte aus der vorzeitigen Rückzahlung eines Unternehmenskredites im Vorjahr nicht erneut anfallen werden. Sowohl für die Operative Eigenkapitalrendite als auch für die Aufwandsquote rechnen wir für das laufende Jahr mit einem im Vergleich zum Vorjahr stabilen Niveau.
Im Segment Central & Eastern Europe sehen wir aufgrund der im Wettbewerbsvergleich besonderen Kompetenz im Direktbankgeschäft über einen mittelfristigen Zeithorizont weiteres Potenzial für profitables Wachstum. Darüber hinaus wird sich der Konjunkturaufschwung positiv auf die Erträge des polnischen Bankensektors insgesamt auswirken und zu einer zunehmenden Kreditnachfrage führen. Dabei dürften Firmenkredite zu den wichtigsten Wachstumstreibern zählen, aber auch im Retail-Segment sind positive Entwicklungen zu erwarten. Unseren für 2016 geplanten Zielwert beim Kredit-Einlagen-Verhältnis haben wir bereits 2013 mehr als erreicht, für das laufende Jahr 2014 planen wir eine weitere leichte Verbesserung. Insgesamt rechnen wir mit einem im Vergleich zum Vorjahr leicht steigenden Operativen Ergebnis. Insgesamt wird sich dies in einer im Vergleich zum Vorjahr leicht höheren Operativen Eigenkapitalrendite und einer entsprechend geringeren Aufwandsquote niederschlagen.
Beim Ausbleiben unerwarteter, übermäßiger Volatilität an den Kapitalmärkten gehen wir im Segment Corporates & Markets davon aus, dass sich das im vergangenen Jahr erreichte höhere Niveau der Kundenaktivitäten an den Primär- und Sekundärmärkten verfestigen wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die in den Operativen Erträgen 2013 enthaltenen positiven Einmaleffekte aus der vorzeitigen Rückzahlung eines Unternehmenskredites 2014 nicht wiederholen werden. Darüber hinaus sind die in den Erträgen 2013 enthaltenen positiven Bewertungseffekte für das laufende Jahr nur schwer zu prognostizieren. Vor diesem Hintergrund erwarten wir, bei stabilen Kosten und sich normalisierender Risikovorsorge, ein leicht niedrigeres Ertragsniveau als 2013 und damit ein leicht niedrigeres Operatives Ergebnis. Aufgrund einer höheren Eigenkapitalallokation infolge der Umsetzung von Basel 3, wird für das laufende Jahr die Operative Eigenkapitalrendite den Vorjahreswert deutlich unterschreiten. Die Aufwandsquote dürfte sich vor dem Hintergrund der erwarteten Ertragsentwicklung leicht erhöhen. Erhebliche Unwägbarkeiten, die diese Prognose substantiell beeinflussen können, bestehen allerdings im Hinblick auf nur sehr eingeschränkt planbare Änderungen im regulatorischen Umfeld.
Im Segment Non-Core Assets nehmen wir den 2013 schneller als geplant umgesetzten Volumen- und Risikoabbau zum Anlass, unser bis zum Jahresende 2016 gesetztes Abbauziel - gemessenes am Expsoure at Default (inklusive NPL) - deutlich von bisher 93 Mrd. Euro auf einen Wert von etwa 75 Mrd. Euro zu verringern. Insgesamt erwarten wir für 2014 ein im Vergleich zum Vorjahr wenig verändertes Operatives Ergebnis. Diese Vorausschau ist allerdings von Unsicherheit geprägt. Einerseits sind große Portfoliotransaktionen wie der vollständige Verkauf unserer britischen gewerblichen Immobilienfinanzierungsaktivitäten im Jahr 2013 nicht planbar. Sie können einen signifikanten Einfluss auf die aktuelle und die künftige Ertragslage sowie das Risikoprofil in NCA haben.
Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung
Insgesamt erwarten wir für den Prognosezeitraum 2014 ein Konzernergebnis, welches deutlich über dem des Geschäftsjahres 2013 liegt. Insgesamt rechnen wir für die Operative Eigenkapitalrendite mit einem leichten Anstieg und für die Aufwandsquote mit einem leichten Rückgang. Für die Kernbank erwarten wir für das Jahr 2014 - aufgrund der geplanten konzerninternen Eigenkapitalallokation als Folge des deutlichen Abbaus nicht strategischer Portfolios - eine Operative Eigenkapitalrendite auf Vorjahresniveau und eine im Vergleich zum Vorjahr leicht reduzierte Aufwandsquote.
Aufgrund der Fortschritte bei der Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells geht die Commerzbank auch in einem herausfordernden Konjunktur- und Kapitalmarktumfeld für das Geschäftsjahr 2014 von einem deutlich verbesserten Konzernergebnis sowohl vor als auch nach Steuern aus, da die für die Umsetzung der strategischen Agenda erforderlichen Restrukturierungsrückstellungen vollständig im ersten Quartal 2013 gebucht wurden und wir derzeit von keinem Nachbildungsbedarf ausgehen. Nach unseren derzeitigen Erwartungen gehen wir für das Jahr 2014 im Einzelabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft davon aus, einen positiven Jahresüberschuss erzielen zu können, der - vorbehaltlich einer weiteren Rücklagenstärkung - deutlich über dem Vorjahreswert liegt.
Nach der Verbesserung der Basel-3-Kernkapitalquote im vergangenen Jahr um 140 Basispunkte auf 9,0 % ("fully phased-in", das heißt nach unserer Interpretation des ab 2019 gültigen regulatorischen Regelwerks) streben wir bis Jahresende 2016 eine Quote von über 10 % an. Schwankungen dieser Kapitalquote auf dem Weg zu dieser Zielgröße schließen wir nicht aus. Veränderte Auslegungen existierender Regeln beziehungsweise die Ausgestaltung künftig noch festzulegender Basel-3-Normen können sich substantiell auf die auszuweisenden Kapitalquoten auswirken. Im Rahmen des Comprehensive Assessments der EZB, das einen Stresstest beinhaltet, können wir Auswirkungen auf die Kapitalausstattung nicht ausschließen. Eine materielle Abweichung von unserer Prognose erwarten wir daraus allerdings nicht. Allerdings ist erst im Laufe des Jahres mit einer Konkretisierung der aufsichtsrechtlichen Detailvorgaben zur Berechnung der relevanten Kapitalquoten zu rechnen.
Risikobericht
Die Risikoberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Risikosteuerung der Commerzbank auf Konzern- beziehungsweise Segmentebene. Basis hierfür sind die für den Konzern nach IFRS ermittelten Finanzdaten sowie die Risikokennzahlen gemäß den regulatorischen Anforderungen. Auf die Commerzbank Aktiengesellschaft beziehen sich hauptsächlich die Finanzdaten und Risikokennzahlen der Segmente Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets und des Bereichs Deutsche Schiffsbank, der dem Abbausegment Non-Core Assets (NCA) zuzurechnen ist. Die Kennzahlen des Segmentes Central & Eastern Europe beziehen sich hauptsächlich auf die mBank in Polen, die Kennzahlen der Bereiche Commercial Real Estate und Public Finance des Segments NCA beziehen sich zum größten Teil auf die Hypothekenbank Frankfurt AG.
Executive Summary 2013
Solide Kapitalausstattung und deutlich verbesserte Risikotragfähigkeit
- Das Risikodeckungspotenzial wurde mit 29 Mrd. Euro stabil gehalten.
- Die Risikotragfähigkeitsquote konnte von 161 % auf 179 % verbessert werden.
Risikotragfähigkeit
| Mrd. € |
|---|
Signifikanter Exposureabbau im Segment Non-Core Assets
- Das NCA-Exposure im Weißbuch wurde im Jahresverlauf um 32 auf 107 Mrd. Euro reduziert.
- Das Exposure in der Kernbank konnte von 321 auf 323 Mrd. Euro gesteigert werden.
| EaD Mrd. € |
|---|
Risikovorsorge für die Gesamtbank wie erwartet angestiegen auf 1 747 Mio. Euro
- Risikovorsorge in NCA konnte vor allem im Bereich CRE deutlich reduziert werden.
- Anstieg in der Kernbank aufgrund der Normalisierung der Risikovorsorge vor allem in der Mittelstandsbank.
| Risikovorsorge Mio. € |
|---|
Marktrisiken im Handelsbuch im Jahr 2013 nochmals deutlich reduziert
- VaR im Handelsbuch seit Ende 2011 (59 Mio. Euro) somit um über zwei Drittel signifikant rückläufig.
- Entwicklung zeigt deutlichen Rückgang der Zinsrisiken, übrige Risikoarten bleiben im Jahresvergleich stabil.
| VaR Mio. € |
|---|
Operationelle Risiken im Jahresvergleich nahezu unverändert
- Risikoaktiva aus operationellen Risiken nur leicht von 22,6 auf 22,9 Mrd. Euro angestiegen.
- Ökonomisch erforderliches Kapital für OpRisk entsprechend mit 1,9 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau.# Risikoaktiva aus operationellen Risiken Mrd. €
Der Risikobericht ist auch Bestandteil des Lageberichts. Aufgrund von Rundungen können sich bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung
Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwischen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten. Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise im Jahresabschluss oder in der Kapitalbindung bewertbare Risiken, nicht quantifizierbare Risiken sind zum Beispiel Reputations- und Compliancerisiken.
Organisation des Risikomanagements
Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet konzernweit die Umsetzung der risikopolitischen Leitlinien für quantifizierbare Risiken, die vom Gesamtvorstand festgelegt werden. Der CRO berichtet im Gesamtvorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns. Die Risikomanagement-Aktivitäten sind auf die Bereiche Kreditrisikomanagement Kernbank, Kreditrisikomanagement Non-Core Assets (NCA), Intensive Care, Marktrisikomanagement sowie Risikocontrolling und Kapitalmanagement verteilt. In den Segmenten der Kernbank ist das Kreditrisikomanagement nach Weißbereich und Intensive Care getrennt, während es im Segment NCA über alle Ratingklassen hinweg in einer Einheit zusammengeführt ist. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO.
Gemeinsam mit den fünf Bereichsvorständen bildet der CRO innerhalb der Konzernsteuerung das Risk Management Board. Grundlegende strategische Entscheidungen trifft ausschließlich der Gesamtvorstand. Der Vorstand hat das operative Risikomanagement an Komitees delegiert. Im Rahmen der jeweiligen Geschäftsordnungen sind dies das Group Credit Committee, das Group Market Risk Committee, das Group OpRisk Committee sowie das Group Strategic Risk Committee als risikoartenübergreifendes Entscheidungsgremium. In allen vorgenannten Komitees hat der CRO den Vorsitz und ein Vetorecht. Zusätzlich ist der CRO Mitglied des Asset Liability Committees.
Der Risikoausschuss des Aufsichtsrats besteht aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden und mindestens vier weiteren Aufsichtsratsmitgliedern. Zum Aufgabengebiet des Risikoausschusses gehören unter anderem die Überwachung des Risikomanagementsystems und die Behandlung aller Risiken, insbesondere von Markt-, Kredit- und operationellen Risiken sowie Reputationsrisiken.
Das Risk Management Board behandelt als Diskussions- und Entscheidungsgremium innerhalb der Risikofunktion bedeutende aktuelle Risikothemen. Es entscheidet insbesondere über die strategische und organisatorische Weiterentwicklung der Risikofunktion und verantwortet das Schaffen und Einhalten einer einheitlichen Risikokultur.
Das Group Credit Committee ist das Entscheidungsgremium des operativen Kreditrisikomanagements unterhalb des Gesamtvorstands, das aus jeweils zwei Vertretern der Marktfolge und der Marktseite gebildet wird. Den Vorsitz führt der CRO oder sein Stellvertreter. Das Group Credit Committee agiert auf Basis der Kreditrisikostrategie. Es trifft Entscheidungen im Rahmen der ihm vom Gesamtvorstand übertragenen Kompetenzen.
Das Group Market Risk Committee ist das Gremium, das die Marktrisiken konzernweit überwacht und durch die Vorgabe von Limiten unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit steuert. Hierbei werden alle Marktrisiken aus Handels- und Anlagebuch mit dem Ziel der Risikofrüherkennung sowie der aktiven Risikosteuerung betrachtet. Fokus ist neben der Risikominimierung beziehungsweise Verlustvermeidung die Optimierung des Rendite-Risiko-Profils auf aggregierter Ebene.
Das Group OpRisk Committee (OpRiskCo) befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern und fungiert diesbezüglich als höchstes Eskalations- und Entscheidungsgremium unterhalb des Gesamtvorstands. Das OpRiskCo befasst sich ferner mit allen wesentlichen regulatorischen Themen, die sich im Zusammenhang mit der Steuerung der operationellen Risiken und der Umsetzung des fortgeschrittenen Messansatzes (AMA) im Konzern ergeben sowie mit den Standards zur Governance und Erhebung der Funktionsfähigkeit des Internen Kontrollsystems (IKS) in der Commerzbank-Gruppe.
Das Group Strategic Risk Committee dient als risikoartenübergreifendes Diskussions- und Entscheidungsgremium mit dem Hauptziel der Überwachung und Steuerung von Risiken auf Portfolioebene. Dies betrifft Themen der Risikomessung, der Risikotransparenz sowie der Risikosteuerung.
Das zentrale Asset Liability Committee ist das verantwortliche Gremium des Commerzbank-Konzerns für die konzernübergreifende und integrierte Steuerung der finanziellen Ressourcen Kapital, Liquidität und Bilanzstruktur sowie Zinsüberschuss unter Berücksichtigung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Das zentrale Asset Liability Committee überwacht insbesondere die Risikotragfähigkeit im Konzern und spielt damit eine wichtige Rolle in unserem Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP).
Die Überwachung der Risiken der geschäftsstrategischen Ausrichtung und der Reputationsrisiken liegt im Verantwortungsbereich des Vorstandsvorsitzenden (CEO). Für das Controlling der Compliancerisiken, insbesondere im Hinblick auf Anlegerschutz, Insiderrichtlinien und Geldwäsche, zeichnet der Finanzvorstand (CFO) verantwortlich.
Risikostrategie und Risikosteuerung
In der Gesamtrisikostrategie werden, im Einklang mit der Geschäftsstrategie, die risikostrategischen Leitplanken für die Entwicklung des Investitionsportfolios der Commerzbank definiert. Außerdem wird der Risikoappetit als maximales Risiko festgelegt, das die Bank bei dem Verfolgen ihrer Geschäftsziele einzugehen bereit ist und das sie eingehen kann, ohne existenzielle Bedrohungen, die über die inhärenten Risiken hinausgehen, zuzulassen. Leitgedanke ist das Sicherstellen einer angemessenen Liquiditäts- und Kapitalausstattung des Konzerns. Aus diesen Anforderungen werden adäquate Limite für die dem Konzern zur Verfügung stehenden Risikoressourcen Kapital und Liquiditätsreserve abgeleitet. Die übergreifenden Limite der Gesamtrisikostrategie sind konsistent zu den Sanierungsindikatoren des Recovery Plans.
Der konzernweite Recovery Plan wurde Ende 2013 beschlossen und per Januar 2014 in Kraft gesetzt. Aus der Kernfunktion einer Bank als Liquiditäts- und Risikotransformator resultieren unvermeidliche Bedrohungen, die im Extremfall den Fortbestand des Instituts gefährden können. Zu diesen inhärenten existenziellen Bedrohungen zählen für die Commerzbank aufgrund ihres Geschäftsmodells beispielsweise der Ausfall von Deutschland, Polen, einem oder mehrerer der anderen großen EU-Länder (Frankreich, Italien, Spanien oder Großbritannien) oder ein nachhaltiger Ausfall der USA. Des Weiteren zählen dazu eine tiefe, mehrere Jahre anhaltende Rezession mit schweren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft oder der Zusammenbruch der Finanzmärkte. Diese existenziellen Bedrohungen werden beim Verfolgen des Geschäftszieles in Kauf genommen. Bei einer nachhaltigen Änderung der Einschätzung dieser Bedrohungen für die Commerzbank durch den Gesamtvorstand sind gegebenenfalls das Geschäftsmodell und damit die Geschäfts- sowie Risikostrategie mittel- und langfristig anzupassen.
Die Gesamtrisikostrategie deckt alle wesentlichen Risiken ab, denen die Commerzbank ausgesetzt ist. Sie wird in Form von Teilrisikostrategien für die wesentlichen Risikoarten weiter detailliert und über Policies, Regularien und Arbeitsanweisungen/Richtlinien konkretisiert und umgesetzt.
Im jährlich oder bei Bedarf ad hoc durchzuführenden Prozess der Risikoinventur stellen wir sicher, dass alle für den Konzern relevanten Risikoarten identifiziert und bezüglich ihrer Wesentlichkeit bewertet werden. Die Einschätzung der Wesentlichkeit richtet sich hierbei nach der Frage, ob das Eintreten des Risikos mittel- oder unmittelbar einen maßgeblichen negativen Einfluss auf die Risikotragfähigkeit des Konzerns haben könnte.
Im Rahmen des Planungsprozesses entscheidet der Vorstand, in welchem Umfang das Risikodeckungspotenzial des Konzerns ausgeschöpft werden soll. Auf dieser Basis werden in einem zweiten Schritt die einzelnen Risikoarten limitiert. Als Ergebnis der Planung wird den steuerungsrelevanten Einheiten ein Kapitalrahmen zugewiesen. Im Rahmen des unterjährigen Monitorings überprüfen wir die Einhaltung der Limite und Leitplanken und bei Bedarf werden Steuerungsimpulse gesetzt. Darüber hinaus werden in der Gesamtrisikostrategie und im Recovery Plan weitere qualitative und quantitative Frühwarnindikatoren festgelegt, mit deren Hilfe potenzielle negative Entwicklungen frühzeitig identifiziert werden können.
Eine der originären Aufgaben des Risikomanagements ist das Vermeiden von Risikokonzentrationen. Diese können durch den Gleichlauf von Risikopositionen sowohl innerhalb einer Risikoart ("Intra-Risikokonzentrationen") als auch über verschiedene Risikoarten hinweg ("Inter-Risikokonzentrationen") entstehen. Letztere resultieren aus gemeinsamen Risikotreibern oder aus Interaktionen verschiedener Risikotreiber unterschiedlicher Risikoarten. Durch eine angemessene Einrichtung von Risikosteuerungs- und Controllingprozessen gewährleisten wir die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken und damit verbundener Risikokonzentrationen. Dadurch stellen wir sicher, dass alle Commerzbankspezifischen Risikokonzentrationen entsprechend berücksichtigt werden. Ein wesentliches Ziel ist dabei, frühzeitig Transparenz über Risikokonzentrationen zu schaffen und potenzielle Verlustgefahren zu reduzieren. Zum Management und zur Steuerung von Commerzbank-spezifischen Inter-Risikokonzentrationen verwenden wir eine Kombination von Portfolio- und Szenarioanalysen.# Mithilfe von Stresstests werden die Analysen von Risikokonzentrationen vertieft und gegebenenfalls neue Treiber für Risikokonzentrationen identifiziert. Das Management wird regelmäßig über die Ergebnisse der Analysen informiert.
Gemäß dem Prinzip "Three Lines of Defense" geht die Abwehr unerwünschter Risiken über die Bearbeitung durch die Risikofunktion hinaus. Die Marktseite stellt die erste Verteidigungslinie dar und hat bei Geschäftsentscheidungen Risikoaspekte zu berücksichtigen. Zweite Verteidigungslinie ist die Risikofunktion, deren ureigenste Aufgabe in der Steuerung, Beschränkung und Überwachung von Risiken liegt. Die dritte Verteidigungslinie bilden interne und externe Kontrollinstanzen (interne Revision, Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsbehörden).
Mitarbeiter, die einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil der Commerzbank haben (sogenannte Risk Taker), werden zudem im Rahmen der Regelungen zu den Vergütungsprozessen identifiziert. Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für das Gesamtergebnis der Bank gelten für diese Mitarbeiter gesonderte Regelungen in Bezug auf die Messung ihrer Performance und die Bemessung ihrer variablen Vergütung. Hierbei spielen insbesondere die Einhaltung von Regeln und Anweisungen (Code of Conduct), die Nachhaltigkeit der zugrunde liegenden Performance und das Risikoverhalten des Risk Takers eine Rolle. Aber auch kollektive Kriterien aus den Bereichen Konzernerfolg und Liquiditätsrisiko können dazu führen, dass Ansprüche auf langfristig auszahlbare Gehaltskomponenten nicht oder nicht in vollem Umfang entstehen.
Risikokennziffern
Die Commerzbank verwendet zur Messung, Steuerung und Limitierung der verschiedenen Risikoarten ein umfassendes System an Kennziffern und Verfahren. Die wichtigsten hiervon sind im Folgenden aufgeführt:
- Das ökonomisch erforderliche Kapital oder Economically required Capital (ErC) ist der Betrag, der zur Abdeckung unerwarteter Verluste aus risikobehafteten Positionen mit einem hohen Maß an Sicherheit (in der Commerzbank zurzeit 99,91 %) ausreicht.
- Die Risikotragfähigkeitsquote (RTF-Quote) zeigt die Überdeckung des ökonomisch erforderlichen Kapitals durch das Risikodeckungspotenzial. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt.
- Das Exposure at Default (EaD) ist der erwartete Forderungsbetrag unter Berücksichtigung einer potenziellen (Teil-) Ziehung von offenen Linien und Eventualverbindlichkeiten, der die Risikotragfähigkeit bei Ausfall belasten wird. Bei Wertpapieren des Public-Finance-Bestands wird als EaD das Nominal ausgewiesen.
- Expected Loss (EL) oder Erwarteter Verlust ist die Messgröße für den potenziellen Verlust eines Kreditportfolios, der innerhalb eines Jahres aufgrund von historischen Verlustdaten zu erwarten ist.
- Die Risikodichte errechnet sich als Quotient aus Expected Loss zu Exposure at Default und stellt damit den relativen Risikogehalt eines Engagements oder Portfolios dar.
- Value at Risk (VaR) bezeichnet eine Methodik zur Quantifizierung von Risiken. Hierzu werden eine Haltedauer (zum Beispiel ein Tag) und ein Konfidenzniveau (zum Beispiel 97,5 %) festgelegt. Der VaR-Wert bezeichnet dann diejenige Verlustobergrenze, die innerhalb der Haltedauer mit einer Wahrscheinlichkeit entsprechend dem Konfidenzniveau nicht überschritten wird.
- Der Credit Value at Risk (CVaR) ist der ökonomische Kapitalbedarf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von 99,91 %. Der Begriff resultiert aus der Anwendung des Value-at-Risk-Konzepts auf die Kreditrisikomessung. Inhaltlich stellt der Credit VaR eine Abschätzung dar, um welchen Betrag die Verluste aus Kreditrisiken den Erwarteten Verlust (Expected Loss) innerhalb eines Jahres potenziell übersteigen könnten; daher auch: Unerwarteter Verlust (Unexpected Loss). Diesem Ansatz liegt die Idee zugrunde, dass der Erwartete Verlust lediglich den langfristigen Mittelwert der Kreditverluste darstellt, dieser jedoch von den tatsächlichen Kreditausfällen des laufenden Geschäftsjahres (positiv oder negativ) abweichen kann.
- Der "All-in"-Begriff umfasst im Zusammenhang mit Klumpenrisiken alle innerhalb der Bank genehmigten Kreditlinien eines Kunden in voller Höhe - unabhängig von der aktuell bestehenden Kreditinanspruchnahme. Er ist unabhängig von statistisch modellierten Größen und umfasst sowohl interne als auch externe Kreditlinien.
Risikotragfähigkeit und Stresstesting
Die Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und des Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) der Commerzbank. Ziel ist es sicherzustellen, dass die Commerzbank jederzeit über eine ihrem Risikoprofil angemessene Kapitalausstattung verfügt.
Die Überwachung der Risikotragfähigkeit erfolgt in der Commerzbank auf Basis eines sogenannten Gone-Concern-Ansatzes, dessen grundlegendes Sicherungsziel der Schutz der erstrangigen Fremdkapitalgeber ist. Das Erreichen dieses Ziels soll auch im Fall außerordentlich hoher Verluste aus einem unwahrscheinlichen Extremereignis gewährleistet bleiben. Die Gone-Concern-Analyse ist dabei ergänzt um Elemente, die eine Fortführung des Instituts zum Ziel haben (Going-Concern-Perspektive).
Bei der Ermittlung des ökonomisch erforderlichen Kapitals werden mögliche unerwartete Wertschwankungen betrachtet. Derartige über den Erwartungen liegende Wertschwankungen müssen durch das verfügbare ökonomische Kapital zur Deckung unerwarteter Verluste (Risikodeckungspotenzial) aufgefangen werden. Die Bemessung des Risikodeckungspotenzials basiert auf einer differenzierten Betrachtung der buchhalterischen Wertansätze der Aktiva und Passiva und berücksichtigt ökonomische Bewertungen bestimmter bilanzieller Posten.
Die Quantifizierung des aus den eingegangenen Risiken resultierenden Kapitalbedarfs erfolgt auf Basis des internen ökonomischen Kapitalmodells. Bei der Festlegung des ökonomisch erforderlichen Kapitals werden alle im Rahmen der jährlichen Risikoinventur als wesentlich eingestuften Risikoarten des Commerzbank-Konzerns berücksichtigt. Die ökonomische Risikobetrachtung beinhaltet daher auch Risikoarten, die in den regulatorischen Anforderungen an die Eigenmittelausstattung von Banken nicht enthalten sind. Darüber hinaus reflektiert sie portfoliospezifische Wechselwirkungen. Das Konfidenzniveau des ökonomischen Kapitalmodells von 99,91 % korrespondiert mit den zugrunde liegenden Gone-Concern-Annahmen und gewährleistet ein in sich konsistentes ökonomisches Risikotragfähigkeitskonzept.
Der Ergebnisausweis der Risikotragfähigkeitsanalyse erfolgt anhand einer Risikotragfähigkeitsquote (RTF-Quote), die die Überdeckung des ökonomischen Kapitalbedarfs durch das Risikodeckungspotenzial anzeigt. Zum Jahresanfang 2013 wurden die Ergebnisse der jährlichen Validierung des Risikotragfähigkeitskonzeptes umgesetzt. Dies beinhaltete neben der turnusmäßigen Aktualisierung der Risikoparameter des ökonomischen Kapitalmodells auch die Aufnahme der Ergebnisse der jährlichen Konzern-Risikoinventur einschließlich der Neumodellierung des Objektwertänderungsrisikos, das sich aus Marktwertveränderungen von Objekten (insbesondere Immobilien) ergibt.
Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit erfolgt monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. Im Jahr 2013 lag die RTF-Quote stets über 100 % und betrug 179 % per 31. Dezember 2013. Die im Jahresverlauf angestiegene RTF-Quote reflektiert im Wesentlichen die Beruhigung der Finanzmärkte und der europäischen Staatsschuldenkrise. Damit verbunden ist ein entsprechender Rückgang des Marktrisikos sowie ein Rückgang des Kreditrisikos aufgrund des erfolgreichen Abbaus des NCA-Portfolios.
scroll
Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. €
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Ökonomisches Risikodeckungspotenzial¹ | 29 | 29 |
| Ökonomisch erforderliches Kapital² | 16 | 17 |
| davon für Adressenausfallrisiko | 12 | 13 |
| davon für Marktrisiko | 4 | 4 |
| davon für operationelles Risiko | 2 | 2 |
| davon Diversifikationseffekte | -2 | -2 |
| RTF-Quote³ | 179 % | 161 % |
¹ Das Geschäftsrisikos, das heißt das Risiko eines potenziellen Verlustes, der aus Abweichungen der tatsächlichen Erträge (negative Abweichung) und Aufwendungen (positive Abweichung) von den jeweiligen Planzahlen resultiert, ist im Risikodeckungspotenzial berücksichtigt.
² Einschließlich Objektwertänderungsrisiko und Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen.
³ RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer).
Wir nutzen makroökonomische Stresstests zur Überprüfung der Risikotragfähigkeit bei unterstellten adversen Veränderungen des volkswirtschaftlichen Umfeldes. Die zugrunde liegenden Szenarien berücksichtigen die Interdependenz der Entwicklung von Realwirtschaft und Finanzwirtschaft und umfassen einen Zeithorizont von mindestens zwei Jahren. Sie werden quartalsweise aktualisiert und vom Asset Liability Committee (ALCO) verabschiedet. Die Szenarien beschreiben eine außergewöhnliche, aber plausible negative Entwicklung der Volkswirtschaft, insbesondere mit Blick auf für die Commerzbank relevante Portfolioschwerpunkte und Geschäftsstrategien.
Die Simulation erfolgt monatlich unter Bezug auf die Inputparameter der ökonomischen Kapitalbedarfsberechnung für alle wesentlichen Risikoarten. Dies geschieht in Abhängigkeit von der erwarteten makroökonomischen Entwicklung. Zusätzlich zum Kapitalbedarf wird auf Basis der makroökonomischen Szenarien auch die Gewinn- und-Verlust-Rechnung gestresst. Darauf aufbauend wird die Entwicklung des Risikodeckungspotenzials simuliert.
Analog zur Integration der RTF-Quote im Limitsystem der Commerzbank sind auch für die Risikotragfähigkeit im gestressten Umfeld explizite Limite als Frühwarnmechanismus festgelegt. Die laufende Überwachung des Limits für die ungestresste und gestresste RTF-Quote ist fester Bestandteil des internen Berichtwesens.Bei Verletzung der Limite werden definierte Eskalationen ausgelöst. Ergänzend zu den regulären Stresstests werden jährlich auch sogenannte "Reverse Stresstests" auf Konzernebene durchgeführt. Im Gegensatz zu regulären Stresstests ist hierbei das Ergebnis der Simulationen vorbestimmt: die nachhaltige Gefährdung der Bank. Ziel des Analyseprozesses im reversen Stresstest ist es, durch Identifikation und Bewertung von Extremszenarien und -ereignissen eine Erhöhung der Transparenz über bankspezifische Gefährdungspotenziale und Risikozusammenhänge zu bewirken. Auf dieser Basis können zum Beispiel Handlungsfelder im Risikomanagement einschließlich der regulären Stresstests identifiziert und in die Aktivitäten zur kontinuierlichen Weiterentwicklung einbezogen werden. Im Jahr 2013 konnten die aus den Geschäftsaktivitäten der Commerzbank resultierenden Risikoaktiva von 208 auf 191 Mrd. Euro zurückgeführt werden. Dies war in erster Linie bedingt durch den Abbau des Adressenausfallrisikos im Segment NCA sowie Rückgänge bei den Marktrisiken. Nachstehende Tabelle gibt eine Übersicht über die Verteilung der Risikoaktiva, aufgeteilt nach Segmenten und Risikoarten:
| Risikoaktiva per 31.12.2013 | Mrd. € | Adressenausfallrisiko | Marktrisiko | Operationelles Risiko | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 107 | 9 | 22 | 137 | |
| Privatkunden | 17 | 0 | 10 | 27 | |
| Mittelstandsbank | 54 | 0 | 4 | 58 | |
| Central & Eastern Europe | 13 | 1 | 1 | 14 | |
| Corporates & Markets | 18 | 5 | 5 | 28 | |
| Sonstige und Konsolidierung | 5 | 3 | 3 | 11 | |
| Non-Core Assets | 52 | 0 | 1 | 54 | |
| Commercial Real Estate | 21 | 0 | 1 | 22 | |
| Deutsche Schiffsbank | 15 | 0 | 0 | 15 | |
| Public Finance | 16 | 0 | 0 | 16 | |
| Konzern | 159 | 9 | 23 | 191 |
Regulatorisches Umfeld
Mit "Basel 3" hat der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht unter anderem umfassende Regelungen zu Eigenkapitalbestandteilen und -quoten sowie zum Liquiditätsrisikomanagement veröffentlicht. Die europäische Umsetzung wurde mit dem Capital-Requirements-Directive-(CRD-)IV-Paket im Sommer 2013 finalisiert. Die Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht erfolgte durch das CRD-IV-Umsetzungsgesetz. Die Pflicht zur Anwendung der Regelungen startete zum 1. Januar 2014, wobei die Einführung der erhöhten Kapitalanforderungen stufenweise erfolgt (sogenanntes "phase-in"). Die Commerzbank hat sich durch eine Reihe von Maßnahmen zur Optimierung der Kapitalausstattung auf die erhöhten Kapitalanforderungen vorbereitet. Im Rahmen der Liquiditätsanforderungen werden die aufsichtlichen Meldeerwartungen durch die internationalen Liquiditätskennziffern Liquidity Coverage Ratio (LCR) und Net Stable Funding Ratio (NSFR) konkretisiert. Auch diese sollen nach einer Beobachtungsphase verbindlich und schrittweise verschärft werden. Die Commerzbank hat interne Anforderungen an die LCR festgelegt und entwickelt in einem Projekt die Kalkulationsmethoden zur Unterstützung der aktiven Steuerung der LCR. Da der Baseler Ausschuss das bisherige Regelwerk einer gründlichen Überarbeitung unterziehen will, ist die finale Ausgestaltung der Anforderungen noch unsicher.
Am 14. Dezember 2012 hat die BaFin die vierte Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) veröffentlicht. Diese sind zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten mit Umsetzungsfrist für neue Anforderungen grundsätzlich bis zum 31. Dezember 2013. Die Umsetzung durch die Commerzbank erfolgt im Rahmen der durch die Aufsicht vorgegebenen Fristen.
Im Rahmen einer EU-Richtlinie werden neue Anforderungen zur Festlegung eines Rahmens für die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen (Banking Recovery and Resolution Directive, BRRD) diskutiert. Die im Rahmen des "Deutschen Trennbankengesetzes" eingeführten KWG-Regelungen fordern bereits seit August 2013 von allen systemrelevanten Kreditinstituten aufgestellte und in Kraft gesetzte Sanierungspläne ("Recovery Plans"). In Brüssel wird darüber hinaus über die Ausgestaltung eines einheitlichen Abwicklungsmechanismus (Single Resolution Mechanism, SRM) verhandelt. Unser konzernweiter Recovery Plan, der im Januar 2014 in Kraft gesetzt wurde, wird die Grundlage für den von der Aufsicht beziehungsweise Abwicklungsbehörde für die Commerzbank zu entwickelnden Abwicklungsplan ("Resolution Plan") bilden. Wir beschreiben im Recovery Plan unter anderem ausführlich, über welche Handlungsoptionen und Sanierungspotenziale die Bank im Krisenfall verfügt und welche spezifischen Sanierungsmaßnahmen bei unterschiedlichen Belastungsszenarien die Bank wieder aus dem Sanierungszustand hinausführen. Mit Finalisierung der europäischen und deutschen Regelungen und Anforderungen werden wir unseren Recovery Plan entsprechend weiterentwickeln.
Mit dem "Deutschen Trennbankengesetz" und dem EU-Verordnungsentwurf zur Strukturreform der EU-Banken werden zudem neue Regelungen für die Abtrennung von als riskant eingestuften Geschäften auf deutscher und voraussichtlich auf EU-weiter Ebene festgelegt. Die geplanten EU-weit verbindlichen Regelungen werden nicht vor Ende 2014 in Kraft treten. Wir bewerten die Auswirkungen laufend und werden den weiteren Legislativprozess verfolgen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird im Herbst 2014 im Rahmen des Single Supervisory Mechanism die volle Verantwortung für die Bankenaufsicht übernehmen. Vorbereitend werden seitens der EZB derzeit umfassende Bewertungen der Bankbilanzen großer Banken durchgeführt. Dies betrifft auch die Commerzbank. Neben umfangreichen Datenabfragen seit dem vierten Quartal 2013 erwarten wir im ersten Quartal 2014 die Vor-Ort-Prüfung der Qualität unserer Aktiva (Asset Quality Review, AQR). Hieran wird sich in der zweiten Jahreshälfte 2014 ein Stresstest anschließen. Für November 2014 ist die Kommunikation der Ergebnisse von AQR und Stresstest geplant, aus der sich für einzelne Banken ein weiterer Kapitalbedarf ergeben kann.
Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat Anfang 2013 Grundsätze an Banken oder Aufsichtsbehörden für die Risikodatenaggregation und die interne Risikoberichterstattung veröffentlicht. Diese Grundsätze beziehen sich auf Governance und Infrastruktur, Risikodatenaggregation und Risikoberichterstattung. Ihre vollständige Anwendung ist für global systemrelevante sowie weitere ausgewählte Banken ab Anfang 2016 verpflichtend. Auch hier hat die Commerzbank im Jahr 2013 ein Konzernprojekt zur Umsetzung der entsprechenden Anforderungen aufgesetzt.
Die Enhanced Disclosure Task Force (EDTF) veröffentlichte zahlreiche Grundprinzipien und Empfehlungen für eine verbesserte Berichterstattung zu allen Bereichen des Risikomanagements. Die Commerzbank hat die Empfehlungen zum größten Teil in diesem Geschäftsbericht 2013 beziehungsweise im Offenlegungsbericht 2013 berücksichtigt. Für einzelne Themen sind Umfang und Zeitpunkt der Umsetzung noch in Prüfung.
Die Commerzbank agiert in national und supranational regulierten Märkten. Außerdem ist sie den übergreifenden Anforderungen der Rechnungslegungsstandards unterworfen. Änderungen der regulatorischen Anforderungen oder der Rechnungslegungsstandards, deren Häufigkeit und Materialität in den letzten Jahren stetig zugenommen haben, können nachhaltige, bis zu existenzbedrohende Auswirkungen für die Finanzindustrie im allgemeinen und das Geschäftsmodell der Commerzbank im speziellen haben. Die Commerzbank nimmt frühzeitig und aktiv an den Konsultationsprozessen zur Vorbereitung der anhaltenden Veränderungen des Umfeldes teil.
Adressenausfallrisiken
Adressenausfallrisiken umfassen das Risiko von Verlusten aufgrund von Ausfällen von Geschäftspartnern sowie die Veränderung dieses Risikos. Die Commerzbank subsumiert unter den Adressenausfallrisiken neben den Kreditausfall- und Drittschuldnerrisiken auch das Kontrahenten- und Emittentenrisiko sowie das Länder- beziehungsweise Transferrisiko.
Strategie und Organisation
Die Kreditrisikostrategie ist aus der Gesamtrisikostrategie abgeleitet und ist die Teilrisikostrategie für Adressenausfallrisiken. Sie ist in den ICAAP-Prozess des Commerzbank-Konzerns eingebettet und leistet so einen Beitrag zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit. Sie beschreibt die risikostrategischen Handlungsfelder und gibt einen Überblick über die wesentlichen Steuerungskonzepte im Kreditrisikomanagement - insbesondere zur Steuerung der wichtigsten Risikokonzentrationen (Verbünde, Länder, Branchen). Die Kreditrisikostrategie ist das Bindeglied zwischen der risikoartenübergreifenden Gesamtbankrisikosteuerung und der Steuerung von Adressenausfallrisiken. Hierfür werden quantitative und qualitative Steuerungsinstrumente eingesetzt, die jeweils den spezifischen Anforderungen von Kernbank- und Abbauportfolios Rechnung tragen. Die quantitative Steuerung erfolgt über fest definierte, ökonomische und regulatorische Kennzahlen auf Konzern- und Segmentbeziehungsweise Konzernbereichsebene. Sie hat zum Ziel, neben der Risikotragfähigkeit auch eine angemessene Portfolioqualität und -granularität sicherzustellen. Qualitative Steuerungsleitplanken in Form von Credit Policies definieren das Zielgeschäft der Bank. Sie regeln für die Einzeltransaktion, mit welcher Art von Geschäften die zur Verfügung gestellten Risikoressourcen ausgenutzt werden sollen. Die Credit Policies sind fest im Kreditprozess verankert. Geschäfte, die nicht den Anforderungen entsprechen, werden über eine festgelegte Kompetenzordnung eskaliert.
Das Kreditrisikomanagement in der Kernbank unterscheidet sich organisatorisch vom Risikomanagement im Segment NCA. In der Kernbank sind die Zuständigkeiten nach Weißbereich und Intensive Care getrennt. Darauf basierend zeichnen eigenständige Marktfolgeeinheiten für das operative Kreditrisikomanagement auf Portfolio- und Einzelfallbasis verantwortlich. Alle Kreditentscheidungen im Weißbereich sind Risk-Return-Entscheidungen. Markt und Marktfolge nehmen eine gemeinsame Verantwortung für Risiko und Ertrag eines Engagements wahr, wobei die Primärverantwortung der Marktfolgeseite für das Risiko, die der Marktseite für den Ertrag besteht. Entsprechend kann im Kreditprozess keine Seite in ihrer Primärverantwortung überstimmt werden.Risikoauffällige Kunden der Kernbank werden durch spezialisierte Intensive-Care-Bereiche bearbeitet. Die Überleitung in diese Bereiche erfolgt umgehend, wenn definierte Übergabekriterien erfüllt sind. Die wichtigsten Gründe für die Überleitung in den Intensive-Care-Bereich sind Kriterien in Abhängigkeit von Überziehungstagen neben anlassbezogenen Kriterien wie Rating, Insolvenz, Zwangsmaßnahmen Dritter oder Kreditbetrug. Hierdurch wird sichergestellt, dass risikoauffällige Kunden zeitnah von Spezialisten in fest definierten, einheitlichen Prozessen weiter betreut werden können. Für die Engagements in den Intensive-Care-Bereichen kommen verschiedene Strategien zur Restrukturierung/Sanierung zum Einsatz. In Abhängigkeit von der spezifischen Problemstellung leiten wir geeignete Maßnahmen ein. Wir begleiten das Engagement eng, damit die getroffenen Vereinbarungen wie planmäßige Rückführung oder laufende Tilgung eingehalten werden. Ziel ist die Gesundung des Kunden und Rückgabe an den Weißbereich.
Maßnahmen im Rahmen von Stundungen und Restrukturierungen/Sanierungen der Kunden umfassen beispielsweise:
- Tolerierung zeitlich befristeter Überziehungen, sofern der Grund für die Überziehung sowie Art und Zeitpunkt des Ausgleiches nachvollziehbar beziehungsweise absehbar sind.
- Rückführungsvereinbarungen: Nicht gezahlte Darlehensraten, die zu einer Überziehung des Kontokorrentkontos führen, werden als Betrag separiert und im Rahmen einer Rückführungsvereinbarung in monatlichen Raten zurückgeführt.
- Restrukturierung bestehender Kredite/Darlehen: Kredite/Darlehen des Kunden werden umfinanziert, um die laufende Belastung für den Kunden zu reduzieren. Dies kann unter anderem mit einer Änderung der Tilgungsmodalitäten und/oder der Darlehensstruktur/Kreditlaufzeit einhergehen.
- Sanierung/Neukreditvergabe: Finanzielle Begleitung des Sanierungsprozesses eines in der Krise befindlichen Unternehmens mit dem Ziel der nachhaltigen Gesundung. Dies bedeutet in der Regel einen tiefen Eingriff in die Finanzierungsstrukturen und Haftungsverhältnisse. Es kann auch zu einem Kapitalverzicht, zur Veränderung der Sicherheitenpositionen oder zur Vergabe eines Sanierungszinses führen, der unter den marktüblichen Konditionen liegt.
Im Segment NCA dagegen sind die Zuständigkeiten nach Weißbereich und Intensive Care nicht getrennt. Das Kreditrisikomanagement ist hier über alle Ratingklassen hinweg in einer Einheit zusammengefasst. Für die in diesem Segment gebündelten Assets wird der vollständige wertschonende Abbau angestrebt. Hierfür wurden Leitplanken auf Basis des EaD festgelegt und eine Asset-Steuerung implementiert, die über ein regelmäßiges Asset Planning sowie auf Basis einer Risikomatrix für Commercial Real Estate und Deutsche Schiffsbank erfolgt. Die innerhalb der Risikomatrix dargestellten Portfolio-Anteile geben die Leitlinie für ein differenziertes Risikomanagement innerhalb des übergeordneten Abbauauftrags vor. Dabei wird insbesondere das Ziel verfolgt, die Portfolio- und Einzelexposureanteile mit besonders hoher Kapitalbindung vorrangig abzubauen beziehungsweise zu mitigieren. Zum gezielten Portfolioabbau können zur Kapitalfreisetzung auch Opportunitäten hinsichtlich eines wertschonenden Verkaufs von Teilportfolios genutzt werden. Für das Geschäft in Public Finance erfolgt der Abbau primär durch reguläre Asset-Fälligkeiten. Sich bietende Marktchancen werden gezielt für Verkaufsaktivitäten von einzelnen Assets genutzt.
Risikosteuerung
Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken bedient sich die Commerzbank eines umfassenden Risikomanagementsystems bestehend aus Aufbauorganisation, Methoden und Modellen, Risikostrategie mit quantitativen und qualitativen Steuerungsinstrumenten sowie Regularien und Prozessen. Das Risikomanagementsystem gewährleistet top-down eine konsistente und durchgängige Steuerung des Gesamtkreditportfolios und der Teilportfolios bis hinunter auf die Einzelengagementebene. Die für die operative Risikosteuerung notwendigen Kennzahlen und Impulse leiten sich aus den übergeordneten Konzernzielen ab. Sie werden auf nachgelagerten Ebenen um Teilportfolio- beziehungsweise Produktspezifika ergänzt. Die risikoorientierte Kreditkompetenzordnung lenkt den Fokus der höchsten Entscheidungsgremien zum Beispiel auf Konzentrationsrisiken oder Abweichungen von der Risikostrategie.
Die Steuerung im operativen Kreditrisikomanagement der Kernbank zielt weiterhin auf den Erhalt einer angemessenen Portfolioqualität ab. Unser Fokus liegt neben der Begrenzung von Konzentrationsrisiken, dem Management der Auswirkungen aus der Euro- und Staatsschuldenkrise sowie der Reduktion von Risiken im Non-Investment-Grade-Bereich ebenso auf der Begleitung attraktiven Neugeschäfts in unseren Wachstumssegmenten. Darüber hinaus überprüfen wir kontinuierlich unsere Kreditprozesse auf Optimierungsmöglichkeiten.
Die Rating- und Scoring-Verfahren der Commerzbank, die für alle wesentlichen Kreditportfolios im Einsatz sind, bilden die Grundlage der Messung der Adressenausfallrisiken. Die Kalibrierung der Ausfallwahrscheinlichkeiten, die den einzelnen Adressen oder Finanzierungen zugewiesen werden, und die Ermittlung von Verlustquoten beruhen dabei auf der Analyse historischer Daten aus dem Commerzbank-Portfolio. Auf dieser Basis erfolgt eine jährliche Rekalibrierung der Verfahren.
Die Länderrisikosteuerung basiert auf der Festlegung von Risikolimiten sowie auf der Definition von länderspezifischen Strategien zum Erreichen eines gewünschten Zielportfolios. Die Marktfolge im inländischen Firmenkundengeschäft ist nach Branchen aufgestellt. Dadurch ist es möglich, Auffälligkeiten auf Gesamt- und Teilportfolioebenen unmittelbar nachzugehen und diese direkt auf Ebene der Einzelkredite zu übertragen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dies führte zu erheblichen Fortschritten bei Geschwindigkeit und Effizienz von Präventionsmaßnahmen ebenso wie bei der Prognosequalität zur Risikoentwicklung.
Krisenhafte Entwicklungen sowie die laufenden Anpassungen der regulatorischen Bestimmungen erfordern ein reagibles Kreditportfolio. Die Sicherstellung einer hohen Portfolioreagibilität bleibt daher eine unserer wesentlichen Aufgaben im Kreditrisikomanagement.
Steuerungsinstrumente und -ebenen im Überblick
1 Darstellung bezieht sich auf die Kernbank, in NCA analoges Vorgehen auf Basis einer spezifischen Risikomatrix.
Steuerung der ökonomischen Kapitalbindung
Die Steuerung der ökonomischen Kapitalbindung hat eine angemessene Kapitalausstattung des Commerzbank-Konzerns zum Ziel. Hierfür werden für das ökonomische Risikokapital (Economically required Capital, ErC) alle Risikoarten in der Gesamtrisikostrategie konzernweit mit Limiten versehen, insbesondere wird ein CVaR-Limit festgelegt. Aufgrund der systematisch eingeschränkten Möglichkeiten zur kurzfristigen Reduktion des Ausfallrisikos ist es zur Steuerung der Limiteinhaltung wichtig, die erwartete Entwicklung des Kreditrisikos (mittel- und langfristig) zu berücksichtigen. Aus diesem Grund spielt der mittelfristige Forecast-Wert der Kapitalkenngrößen in der laufenden Steuerung eine wichtige Rolle. Bei der Forecast-Aktualisierung ist sicherzustellen, dass aus der Forecast-Einhaltung die Limiteinhaltung folgt. Auf Ebene der Segmente und Geschäftsfelder werden Abweichungen vom Forecast überwacht und bei Bedarf Steuerungsimpulse abgeleitet. Auf ein kaskadiertes Limitkonzept für das Kreditrisiko unterhalb der Konzernebene, das heißt auf eine Allokation des Konzernkreditlimits auf Segmente/Geschäftsfelder, wird verzichtet.
Bei der Kapitalsteuerung für das Adressenausfallrisiko spielt der Expected Loss (EL) eine maßgebliche Rolle. Er verdichtet wesentliche Inputfaktoren des CVaR zu einer aussagekräftigen Kennzahl, deren Einsatz in der Risikosteuerung seit Langem etabliert ist.
Ratingklassifizierung
Das Ratingverfahren der Commerzbank umfasst 25 Ratingklassen für nicht ausgefallene Kredite (1.0 bis 5.8) und fünf Default-Klassen (6.1 bis 6.5). Die Commerzbank-Masterskala weist jeder Ratingklasse genau eine zeitstabile, überlappungsfreie Spannweite von Ausfallwahrscheinlichkeiten zu. Die Ratingverfahren werden jährlich validiert und rekalibriert, so dass sie vor dem Hintergrund aller tatsächlich beobachteten Ausfälle die jeweils aktuelle Einschätzung widerspiegeln. Die den Ratings zugeordneten Ausfallbänder sind für alle Portfolios gleich und bleiben im Zeitablauf stabil. Dadurch ist entsprechend dem Ansatz der Masterskala eine interne Vergleichbarkeit gewährleistet.
Zur Orientierung sind in der Commerzbank-Masterskala externe Ratings gegenübergestellt. Da bei externen Ratings für verschiedene Portfolios auch unterschiedliche, von Jahr zu Jahr schwankende Ausfallraten beobachtet werden, ist eine direkte Überleitung aber nicht möglich.
Die Kreditkompetenzen einzelner Mitarbeiter wie auch die Kompetenzen der Komitees (Gesamtvorstand, Kreditkomitee, Subkreditkomitees) sind nach Engagementgrößen sowie Ratingklassen gestaffelt. Wichtigste Steuerungsgröße für das Adressenausfallrisiko sind die aus den Ratings abgeleiteten erwarteten Verluste (EL). Die Kreditrisikostrategie gibt Zielwerte für einzelne Portfolioteile vor. Dies gewährleistet, dass die zu erwartende Risikovorsorge im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Bank, wie zum Beispiel dem Zielrating der Ratingagenturen oder der angestrebten Portfolioqualität, gehalten wird.# Commerzbank AG
Management von Risikokonzentrationen
Die Vermeidung von Risikokonzentrationen ist integraler Bestandteil des Risikomanagements. Um das erhöhte Verlustpotenzial aus gleichlaufenden Risikopositionen frühzeitig zu erkennen und zu begrenzen, werden Risikokonzentrationen aktiv gesteuert. Innerhalb des Adressenausfallrisikos werden neben engagementbezogenen Kreditrisikokonzentrationen (Klumpenrisiken) unter anderem auch Länder- und Branchenkonzentrationen betrachtet. Dabei werden segmentspezifische Besonderheiten berücksichtigt. Zur Steuerung der Klumpenrisiken wird eine einheitliche Definition auf Basis des "All-in" verwendet. Der "All-in"-Begriff umfasst alle innerhalb der Bank genehmigten Kreditlinien eines Kunden in voller Höhe - unabhängig von der aktuell bestehenden Kreditinanspruchnahme. Das Management und der Risikoausschuss des Aufsichtsrats werden turnusgemäß über die Ergebnisse der Analysen informiert.
Risikominderung
Die im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigten Sicherheiten entfallen überwiegend auf die Portfolios in der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie der Hypothekenbank Frankfurt AG. Sie belaufen sich auf rund 100 Mrd. Euro für die Positionen im Weiß- und Graubuch sowie auf gut 7 Mrd. Euro im Default-Portfolio. Bei den Sicherheiten handelt es sich dabei im Segment Privatkunden überwiegend um Grundschulden auf eigen- und fremdgenutztes Wohneigentum. In der Mittelstandsbank und in Corporates & Markets ist die Besicherung auf diverse Sicherheitenarten verteilt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Grundpfandrechte auf gewerbliche Objekte sowie Garantien und Ausfallbürgschaften. Für das Mittel- und-Osteuropa-Portfolio im Segment Central & Eastern Europe dienen sowohl im gewerblichen als auch im Retailbereich vorwiegend Grundpfandrechte als Sicherheit. Im Segment Non-Core Assets entfallen die Sicherheitenwerte im Bereich Commercial Real Estate überwiegend auf gewerbliche Grundschulden und Grundschulden auf eigen- und fremdgenutztes Wohneigentum. Für das Schiffsportfolio haften vor allem Sicherheiten in Form von Schiffshypotheken.
Commerzbank-Konzern
Angesichts der weiterhin unsicheren Situation an den Finanzmärkten sowie der zunehmenden regulatorischen Belastungen hat die Commerzbank im Juni 2012 beschlossen, die Fokussierung auf kundengetriebenes und profitables Kerngeschäft, die Minimierung von Risiken und die Reduzierung von Komplexität beschleunigt fortzusetzen. Des Weiteren sollen die Konzernbereiche Commercial Real Estate, Deutsche Schiffsbank und Public Finance über Zeit vollständig abgebaut werden. Diese Konzernbereiche wurden deshalb komplett in das Abbausegment Non-Core Assets (NCA) übertragen. In der Kernbank verbleiben somit die Segmente Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets sowie Central & Eastern Europe. Im Rahmen der Beschreibung des Commerzbank-Konzerns gehen wir detailliert auf Kreditrisikokennzahlen, die Verteilung des Portfolios nach Regionen, die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sowie auf das Default-Portfolio und die Überziehungen im Weißbuch ein.
Kreditrisikokennzahlen
Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1.0 - 5.8 verteilen sich im Commerzbank-Konzern wie folgt auf Kernbank und Non-Core Assets:
| Kreditrisikokennzahlen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte | CVaR per 31.12.2013 | |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| Kernbank | 323 | 931 | 29 | 7 171 |
| Non-Core Assets | 107 | 749 | 70 | 4 880 |
| Konzern | 429 | 1 680 | 39 | 12 051 |
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 77 % in den internen Ratingklassen 1 und 2.
| Ratingverteilung per 31.12.2013 | EaD | % | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1.0 - 1.8 | 2.0 - 2.8 | 3.0 - 3.8 | 4.0 - 4.8 | 5.0 - 5.8 | |
| Kernbank | 29 | 50 | 16 | 4 | 2 |
| Non-Core Assets | 31 | 41 | 15 | 9 | 5 |
| Konzern | 29 | 48 | 15 | 5 | 2 |
Im Rahmen der Länderrisikoermittlung werden sowohl die Transferrisiken als auch die von Politik und Konjunktur bestimmten Eventrisiken erfasst, die auf die einzelnen Wirtschaftsobjekte des Landes wirken. Die Steuerung und Limitierung der Länderrisiken erfolgt auf Basis des Loss at Default auf Länderebene. Länderexposures, die aufgrund ihrer Größe für die Commerzbank bedeutend sind sowie Exposures in Ländern, in denen die Commerzbank im Verhältnis zum jeweiligen BIP bedeutend investiert ist, werden gesondert im Strategic Risk Committee behandelt. Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider. Rund die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein weiteres Drittel auf andere Länder in Europa und 6% auf Nordamerika. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist. Ein wesentlicher Treiber des Expected Loss in der Region Sonstige sind Schiffsfinanzierungen.
| Konzernportfolio nach Regionen per 31.12.2013 | Exposure at Default | Expected Loss | Risikodichte |
|---|---|---|---|
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | |
| Deutschland | 217 | 580 | 27 |
| Westeuropa | 101 | 393 | 39 |
| Mittel- und Osteuropa | 42 | 219 | 53 |
| Nordamerika | 26 | 42 | 16 |
| Sonstige | 44 | 447 | 101 |
| Konzern | 429 | 1 680 | 39 |
Die folgende Tabelle zeigt das Exposure in den Ländern Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien auf Basis des Sitzlandes beziehungsweise des Objektsitzes:
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| EaD1 Mrd. € | Gesamt | |
| Sovereign2 | Banken | |
| Griechenland | 0,0 | 0,0 |
| Irland | 0,0 | 0,4 |
| Italien | 9,1 | 0,7 |
| Portugal | 0,8 | 0,4 |
| Spanien | 2,4 | 3,5 |
1 Ohne Exposure aus Schiffsfinanzierungen.
2 Inklusive Subsovereigns.
Risikovorsorge
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 1 747 Mio. Euro und lag um 87 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres. In diesem Betrag ist ein einmaliger Aufwand aus der Überprüfung und Aktualisierung von Parametern in Höhe von netto 70 Mio. Euro enthalten. Wertberichtigungen auf Wertpapiere werden nicht in der Risikovorsorge, sondern im Ergebnis aus Finanzanlagen berücksichtigt. Für 2014 erwarten wir im Konzern eine Risikovorsorge leicht unter dem Wert von 2013, die Risikovorsorge für den Bereich Deutsche Schiffsbank wird auf unverändertem Niveau erwartet.
| Risikovorsorge | Mio. € | 2013 | 2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 | Gesamt | |
| Kernbank | 665 | 134 | 249 | 190 | 92 | 283 |
| Non-Core Assets | 1 082 | 317 | 243 | 347 | 175 | 1 374 |
| Konzern1 | 1 747 | 451 | 492 | 537 | 267 | 1 660 |
| Risikovorsorge | Mio. € | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Q4 | Q3 | Q2 | Q1 | |
| Kernbank | 102 | 47 | 116 | 18 |
| Non-Core Assets | 512 | 383 | 301 | 178 |
| Konzern1 | 614 | 430 | 404 | 212 |
1 Inklusive Risikovorsorge der PRU in Höhe von insgesamt 3 Mio. Euro im Jahr 2012.
Die Risiken für die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin hoch. Sollte es durch Auswirkungen der anhaltenden Staatschuldenkrise auf die Realwirtschaft zu einem massiven Konjunktureinbruch oder zu Ausfällen von Finanzadressen kommen, kann unter Umständen eine deutlich höhere Risikovorsorge erforderlich werden.
Default-Portfolio
Das Default-Volumen konnte per Ende 2013 gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 3,4 Mrd. Euro abgebaut werden. Im Segment NCA konnte es aufgrund der erfolgreichen Abbaumaßnahmen um 2,6 Mrd. Euro reduziert werden. Auch in der Kernbank ist das Default-Volumen um 0,8 Mrd. Euro zurückgegangen. Das Default-Volumen entspricht den ausgefallenen Forderungen der Kategorie LaR Kredit sowie den ausgefallenen Forderungen, bei denen eine Veräußerung beabsichtigt ist (IFRS 5).
| Default-Portfolio | 31.12.2013 | 31.12.2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| LaR Kredit | Mio. € | Konzern | Kernbank | NCA | Konzern | Kernbank | NCA |
| Default-Volumen | 15 563 | 6 024 | 9 540 | 18 926 | 6 799 | 12 128 |
| Risikovorsorgebestand | 6 241 | 3 066 | 3 175 | 7 148 | 3 264 | 3 884 |
| GLLP | 933 | 523 | 410 | 887 | 470 | 417 |
| Sicherheiten | 7 407 | 1 308 | 6 100 | 9 296 | 1 451 | 7 845 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%)1 | 88 | 73 | 97 | 87 | 69 | 97 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%)1 | 94 | 81 | 102 | 92 | 76 | 100 |
| NPL-Ratio (%)2 | 3,5 | 1,8 | 8,2 | 4,0 | 2,1 | 8,1 |
1 Coverage Ratio: Summe Risikovorsorge, Sicherheiten (und GLLP) im Verhältnis zum Default-Volumen.
2 NPL-Ratio: Default-Volumen (Non-Performing Loans - NPL) im Verhältnis zu Gesamtexposure (EaD inklusive NPL).
Das Default-Portfolio wird abhängig von der Art des Defaults in fünf Klassen unterteilt:
- Ratingklasse 6.1: Mehr als 90 Tage überfällig.
- Ratingklassen 6.2/6.3: Drohende Zahlungsunfähigkeit beziehungsweise die Bank begleitet die Sanierung des Kunden mit Sanierungsbeiträgen.
- Ratingklassen 6.4/6.5: Die Bank kündigt die Forderung beziehungsweise der Kunde ist in Insolvenz.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung des Default-Portfolios auf die fünf Default-Klassen:
| Ratingklassen per 31.12.2013 | Mio. |
|---|---|
| 6.1 | 25.799 |
| 6.2/6.3 | 1.666 |
| 6.4/6.5 | 1.498 |
| ## 6.2/6.3 Default-Portfolio | |
| Konzern | |
| :------------------ | :------ |
| Default-Volumen | 5 548 |
| Risikovorsorgebestand | 2 970 |
| Sicherheiten | 2 064 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 91 |
6.4/6.5 Überziehungen im Weißbuch
Um einen Anstieg des Default-Portfolios zu vermeiden, werden Überziehungen in der Commerzbank eng überwacht. Neben dem "90 days past due" Trigger Event gibt es schon im Vorfeld ab dem ersten Überziehungstag ein EDV-unterstütztes Überziehungsmanagement. Die nachfolgende Tabelle zeigt das Überziehungsvolumen außerhalb des Default-Portfolios basierend auf dem Exposure at Default per Ende Dezember 2013:
| EaD Mio. € | > 0 ≤ 30 Tage | > 30 ≤ 60 Tage | > 60 ≤ 90 Tage | > 90 Tage | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 2 167 | 264 | 105 | 33 | 2 569 |
| Non-Core Assets | 717 | 49 | 183 | 9 | 958 |
| Konzern | 2 884 | 313 | 288 | 42 | 3 527 |
Im Jahr 2013 wurde der Bestand an Rettungserwerben im Vergleich zum Vorjahr um 13 auf 103 Mio. Euro reduziert (Zugänge 49 Mio. Euro, Abgänge 51 Mio. Euro, kumulierte Veränderung aus der Bewertung - 11 Mio. Euro). Vom Jahresendbestand entfiel der gesamte Bestand der Immobilien im Wert von rund 103 Mio. Euro auf die Hypothekenbank Frankfurt. Die Objekte werden in Gesellschaften, an denen die Hypothekenbank Frankfurt über Tochtergesellschaften mehrheitlich beteiligt ist, betreut und verwaltet. In der Regel ist dies die HF Estate Management GmbH. Ziel ist es, durch das Immobilien-Know-how der HF Estate Management GmbH eine Wertsteigerung und Weiterentwicklung des gewerblich geprägten Immobilienportfolios zu erreichen, um die Objekte kurz- bis mittelfristig wieder am Markt zu platzieren.
Die Commerzbank hat im Jahr 2013 eine eigenständige Restrukturierungsplattform für Schiffe gegründet, die "Hanseatic Ship Asset Management GmbH". Mit dem neuen Unternehmen sollen vereinzelt Schiffe mit Potenzial aus bestehenden leistungsgestörten Kreditbeziehungen übernommen, auf der neuen Plattform betrieben und nach einer Markterholung verkauft werden. Per Ende 2013 lag das Volumen der Schiffe, die als selbstbetriebene Schiffe in den Sachanlagen der Bank berücksichtigt sind, bei 58 Mio. Euro.
Kernbank
Die Kernbank setzt sich aus den Segmenten Privatkunden, Mittelstandsbank, Central & Eastern Europe, Corporates & Markets sowie Sonstige und Konsolidierung zusammen.
Kreditrisikokennzahlen
Das Exposure der Kernbank in den Ratingklassen 1.0 bis 5.8 stieg zum 31. Dezember 2013 auf 323 Mrd. Euro an (31. Dezember 2012: 321 Mrd. Euro), die Risikodichte erhöhte sich von 27 auf 29 Basispunkte.
| Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2013 | Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | CVaR Mio. € |
|---|---|---|---|---|
| Privatkunden | 82 | 203 | 25 | 1 005 |
| Mittelstandsbank | 120 | 369 | 31 | 3 150 |
| Central & Eastern Europe | 27 | 143 | 53 | 651 |
| Corporates & Markets | 59 | 184 | 31 | 1 736 |
| Sonstige und Konsolidierung¹ | 35 | 32 | 9 | 629 |
| Kernbank | 323 | 931 | 29 | 7 171 |
¹ Im Wesentlichen Positionen der Treasury.
Rund 79 % des Kernbankportfolios liegen im Investment-Grade-Bereich. Dieser entspricht auf Basis von PD-Ratings unseren internen Ratingklassen 1.0 bis 2.8.
| Ratingverteilung per 31.12.2013 | EaD | % | 1.0- 1.8 | 2.0- 2.8 | 3.0- 3.8 | 4.0- 4.8 | 5.0- 5.8 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Privatkunden | 30 | 49 | 16 | 3 | 2 | ||
| Mittelstandsbank | 14 | 59 | 21 | 5 | 2 | ||
| Central & Eastern Europe | 7 | 59 | 23 | 9 | 2 | ||
| Corporates & Markets | 47 | 40 | 9 | 2 | 2 | ||
| Kernbank¹ | 29 | 50 | 16 | 4 | 2 |
¹ Inklusive Sonstige und Konsolidierung.
Risikovorsorge
Im Geschäftsjahr 2013 belief sich die Risikovorsorge der Kernbank auf 665 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist die Belastung somit um 382 Mio. Euro angestiegen. Das Jahr 2013 war von Neubildungen der Risikovorsorge für größere Einzelfälle im Corporates-Portfolio geprägt. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Risikovorsorge im Jahr 2012 stark von Auflösungen in der Mittelstandsbank profitierte.
| Risikovorsorge | Mio. € | Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Privatkunden | 108 | 15 | 31 | 27 | 35 | 95 | |
| Mittelstandsbank | 470 | 139 | 106 | 147 | 78 | 30 | |
| Central & Eastern Europe | 119 | 36 | 41 | 36 | 6 | 105 | |
| Corporates & Markets | -57 | -55 | 43 | -19 | -26 | 52 | |
| Sonstige und Konsolidierung | 25 | -1 | 28 | -1 | -1 | 1 | |
| Kernbank | 665 | 134 | 249 | 190 | 92 | 283 |
| Risikovorsorge | Mio. € | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 |
|---|---|---|---|---|---|
| Privatkunden | 16 | 45 | 26 | 8 | |
| Mittelstandsbank | 42 | -9 | 32 | -35 | |
| Central & Eastern Europe | 24 | 28 | 35 | 18 | |
| Corporates & Markets | 19 | -17 | 23 | 27 | |
| Sonstige und Konsolidierung | 1 | 0 | 0 | 0 | |
| Kernbank | 102 | 47 | 116 | 18 |
Default-Portfolio
Das Default-Portfolio der Kernbank profitierte von hohen Outflows durch erfolgreiche Restrukturierungen und Rückzahlungen und konnte gegenüber dem Vorjahr vor allem im Segment Corporates & Markets reduziert werden.
| Default-Portfolio Kernbank | Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Default-Volumen | 6 024 | 6 799 | |
| Risikovorsorgebestand | 3 066 | 3 264 | |
| GLLP | 523 | 470 | |
| Sicherheiten | 1 308 | 1 451 | |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 73 | 69 | |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 81 | 76 | |
| NPL-Ratio (%) | 1,8 | 2,1 |
Überziehungen im Weißbuch
Die nachfolgende Tabelle zeigt das Überziehungsvolumen außerhalb des Default-Portfolios nach Segmenten basierend auf dem Exposure at Default per Ende Dezember 2013:
| EaD Mio. € | > 0 ≤ 30 Tage | > 30 ≤ 60 Tage | > 60 ≤ 90 Tage | > 90 Tage | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Privatkunden | 517 | 53 | 38 | 3 | 611 |
| Mittelstandsbank | 1 305 | 129 | 50 | 5 | 1 489 |
| Central & Eastern Europe | 301 | 82 | 18 | 25 | 426 |
| Corporates & Markets | 27 | 0 | 0 | 0 | 27 |
| Kernbank¹ | 2 167 | 264 | 105 | 33 | 2 569 |
¹ Inklusive Sonstige und Konsolidierung.
Segment Privatkunden
Das Segment Privatkunden umfasst die Aktivitäten des Konzernbereichs Private Kunden, das Direct Banking und die Commerz Real. Im Bereich Private Kunden sind das inländische Filialgeschäft für Privat- und Geschäftskunden sowie das Wealth Management zusammengefasst. Die Risiken im Privatkundengeschäft werden vom wirtschaftlichen Umfeld sowie der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Immobilienpreise wesentlich beeinflusst. Wir steuern die Risiken unter anderem über definierte Kreditstandards, ein aktives Neugeschäftscontrolling, eine intensive Beobachtung des Immobilienmarktes sowie ein EDV-gestütztes Überziehungsmanagement. Darüber hinaus identifizieren wir auffällige Kredite über ausgewählte Trigger und bearbeiten diese im Bereich Risikofrüherkennung.
Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2013
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Private Baufinanzierung | 47 | 94 | 20 |
| Renditeobjekte | 5 | 10 | 19 |
| Individualkredite | 12 | 40 | 33 |
| Verfügungskredite/Ratenkredite/Kreditkarten | 9 | 35 | 37 |
| Inländische Tochtergesellschaften | 3 | 7 | 26 |
| Ausländische Tochtergesellschaften und Sonstige | 5 | 17 | 30 |
| Privatkunden | 82 | 203 | 25 |
Den Finanzierungsbedarf unserer Kunden decken wir über eine breite und moderne Produktpalette ab. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (Private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von insgesamt 52 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Geschäftskunden stellen wir über Individualkredite mit einem Volumen von 12 Mrd. Euro sicher. Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite, Kreditkarten mit insgesamt 9 Mrd. Euro). Im Privatkundengeschäft hat sich das Wachstum insbesondere in der Baufinanzierung bei stabiler Risikodichte fortgesetzt. Das aktive Bestandsmanagement wurde im Jahr 2013 weiter ausgebaut und hat zur Reduktion der Risiken beigetragen. Die Risikodichte ist im Vergleich zum Jahresende 2012 von 27 auf 25 Basispunkte gesunken. Die Risikovorsorge im Privatkundengeschäft war im Vergleich zum Vorjahr um 13 Mio. Euro höher. Bereinigt um die Parameteraktualisierung im ersten Quartal 2012 lag die Risikovorsorge auf dem Niveau des Vorjahres. Das Default-Portfolio des Segments Privatkunden konnte im Jahr 2013 um rund 0,2 Mrd. Euro abgebaut werden.
Default-Portfolio Segment Privatkunden | Mio. €
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 943 | 1 135 |
| Risikovorsorgebestand | 311 | 392 |
| GLLP | 121 | 128 |
| Sicherheiten | 445 | 527 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 80 | 81 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 93 | 92 |
| NPL-Ratio (%) | 1,1 | 1,5 |
Segment Mittelstandsbank
In diesem Segment bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor und institutionellen Kunden, sofern sie nicht anderen Segmenten zugeordnet sind. Darüber hinaus verantwortet das Segment die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Bei inländischen Corporates sowie ausländischen Corporates mit Bezug zu Deutschland wollen wir weiter wachsen und investieren in einzelne neue Märkte. Der Risikoappetit orientiert sich dabei an der Einschätzung der jeweiligen Branche aber auch an dem konjunkturellen und wettbewerblichen Umfeld des Unternehmens. Wir analysieren für jedes Engagement die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells, die strategische Ausrichtung und die Bonität des Unternehmens.
Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2013
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Corporates Inland | 81 | 244 | 30 |
| Corporates Ausland | 15 | 50 | 33 |
| Financial Institutions | 24 | 74 | 31 |
| Mittelstandsbank | 120 | 369 | 31 |
Die Kreditnachfrage hat sich im vergangenen Jahr leicht belebt. So konnte der EaD der Mittelstandsbank um 9 auf 120 Mrd. Euro erhöht werden. Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland ist weiterhin stabil, was sich auch in den nach wie vor guten Risikokennziffern des Teilportfolios Corporates Inland widerspiegelt. Die Risikodichte lag hier per 31. Dezember 2013 auf einem vergleichsweise niedrigen Wert von 30 Basispunkten. Im Bereich Corporates Ausland belief sich der EaD per 31. Dezember 2013 auf 15 Mrd. Euro und die Risikodichte auf 33 Basispunkte. Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf Seite 54. Die Risikovorsorge der Mittelstandsbank belief sich auf 470 Mio. Euro und ist gegenüber dem Vorjahr (30 Mio. Euro) deutlich angestiegen. Die Erhöhung resultierte im Wesentlichen aus Zuführungen für einige größere Einzelfälle. Das Vorjahr war hingegen von Auflösungen geprägt. Das Default-Portfolio der Mittelstandsbank war gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.# Default-Portfolio
Segment Mittelstandsbank
| Mio. € | ||
|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| Default-Volumen | 2 655 | 2 632 |
| Risikovorsorgebestand | 1 487 | 1 439 |
| GLLP | 265 | 232 |
| Sicherheiten | 387 | 482 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 71 | 73 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 81 | 82 |
| NPL-Ratio (%) | 2,2 | 2,3 |
Segment Central & Eastern Europe
Nach Abschluss der Restrukturierung umfasst das Segment Central & Eastern Europe hauptsächlich die Aktivitäten der mBank in Polen, dem zweiten Kernmarkt der Commerzbank. Die Hauptgeschäftsfelder der mBank-Gruppe bilden das Privatkundengeschäft, insbesondere die Direktbankeinheiten in Polen, dem Tschechischen Republik und der Slowakei, sowie das Firmenkundengeschäft. Ihren Firmenkunden bietet die mBank eine breite und moderne Produktpalette von Corporate Finance, Corporate Treasury Sales bis hin zu Leasing- und Factoring-Angeboten. Der strategische Fokus des Segments Central & Eastern Europe liegt auf organischem Wachstum im polnischen Mittelstandsgeschäft sowie im Privatkundenbereich in den Kernmärkten der mBank.
Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2013
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Central & Eastern Europe | 27 | 143 | 53 |
Nach einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums im ersten Halbjahr in Polen haben sich die wirtschaftlichen Indikatoren im Jahresverlauf wieder verbessert und lassen eine weitere Erholung der polnischen Wirtschaft mit moderatem Wachstum im Jahr 2014 erwarten. Die geldpolitische Lockerung des vergangenen Jahres sollte die Binnennachfrage zunehmend stimulieren. Die Notenbank rechnet in den nächsten Quartalen mit keinem nennenswerten Inflationsdruck. Die Risikodichte im Segment Central & Eastern Europe ist mit 53 Basispunkten im Vergleich zum Jahresende 2012 (59 Basispunkte) weiter rückläufig. Im Jahr 2013 stieg die Risikovorsorge um 14 auf 119 Mio. Euro an. Das Default-Volumen ist im Vergleich zum Vorjahr um 57 Mio. Euro angestiegen.
| Mio. € | ||
|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| Default-Volumen | 1 126 | 1 069 |
| Risikovorsorgebestand | 517 | 579 |
| GLLP | 71 | 54 |
| Sicherheiten | 463 | 383 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 87 | 90 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 93 | 95 |
| NPL-Ratio (%) | 4,0 | 4,0 |
Segment Corporates & Markets
Dieses Segment umfasst die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten (Markets) sowie das kommerzielle Geschäft mit multinationalen Unternehmen, institutionellen Kunden und ausgewählten Großkunden (Corporates) des Konzerns. Der regionale Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt in Deutschland und Westeuropa, wo sich knapp drei Viertel des Exposures befinden. Der Anteil Nordamerikas lag Ende Dezember 2013 bei rund 12 %. Der EaD per Ende Dezember 2013 lag mit 59 Mrd. Euro rund 9 Mrd. Euro unter dem Wert per Ende Dezember 2012.
Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2013
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 20 | 79 | 39 |
| Westeuropa | 23 | 71 | 31 |
| Mittel- und Osteuropa | 1 | 5 | 47 |
| Nordamerika | 7 | 18 | 25 |
| Sonstige | 7 | 11 | 17 |
| Corporates & Markets | 59 | 184 | 31 |
Corporates & Markets begleitet seine Kunden langfristig in allen Finanzierungsangelegenheiten insbesondere durch seine Serviceleistungen bei Underwriting und Emissionen (zum Beispiel Equity, Bonds, Syndicated Loans). Stringente Richtlinien und definierte Limite begrenzen dabei das Underwriting-Risiko für alle Produktarten. Die Positionen, die aufgrund der Aktivität als Lead Arranger beziehungsweise Marketmaker in den eigenen Büchern verbleiben, werden unter Markt- und Kreditrisikogesichtspunkten sowohl auf Kontrahenten- als auch auf Portfolioebene streng überwacht. Ein Augenmerk liegt darüber hinaus auf dem engen Monitoring von Counterparties (zum Beispiel Banken) in kritischen Ländern. Das Risikomanagement bezüglich Börsen und Clearinghäusern ist aufgrund der geänderten regulatorischen Anforderungen für Derivate ebenfalls stärker in den Fokus gerückt. Im Laufe des vergangenen Jahres wurde das Nominalvolumen des Teilportfolios Structured Credit um 3,6 auf 7,2 Mrd. Euro verringert und die Risikowerte1 um 2,3 auf 3,1 Mrd. Euro (jeweils inklusive Default-Portfolio) nahezu halbiert. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus Amortisationen und Rückzahlungen.
1 Der Risikowert stellt den Balance Sheet Value von Cashinstrumenten dar, bei Long-CDS-Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwertes des Kreditderivats zusammen. Nach wie vor entfällt dabei ein großer Teil des Structured-Credit-Portfolios auf Collateralised Debt Obligations (CDO). Diese verbriefen überwiegend US Subprime RMBS (CDO of ABS) sowie Unternehmenskredite in den USA und in Europa (CLO). Bei Residential Mortgage-backed Securities (RMBS) handelt es sich um Verbriefungen von privaten, überwiegend europäischen Immobilienkrediten. Negative Auswirkungen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Kreditportfolios durch makroökonomische Krisen, insbesondere im südeuropäischen Raum, wurden in unserer Risikoeinschätzung berücksichtigt und verlaufen gemäß den Erwartungen. Des Weiteren bildet der mittlerweile lange Zeitraum seit Emission der Verbriefungsstrukturen eine verlässliche Basis für die Prognose des weiteren Performanceverlaufs. Über die Restlaufzeit des ABS-Portfolios werden zudem weitere, wenn auch nur noch geringe Wertaufholungen erwartet.
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Structured-Credit-Portfolio | Nominalwerte Mrd. € | Risikowerte Mrd. € | Markdown Ratio1 % | Nominalwerte Mrd. € | Risikowerte Mrd. € | Markdown Ratio1 % |
| RMBS | 1,3 | 1,0 | 26 | 1,6 | 1,1 | 30 |
| CMBS | 0,1 | 0,1 | 45 | 0,2 | 0,1 | 51 |
| CDO | 2,4 | 1,4 | 42 | 4,5 | 3,1 | 30 |
| Sonstige ABS | 0,8 | 0,7 | 17 | 1,3 | 1,1 | 20 |
| Andere Structured-Credit-Positionen | 2,5 | 0,0 | 3,2 | 0,0 | ||
| Gesamt | 7,2 | 3,1 | 10,8 | 5,4 |
1 Markdown Ratio = 1-(Risikowert/Nominalwert). Die Risikovorsorge im Segment Corporates & Markets war stark von der Entwicklung einzelner Engagements geprägt und profitierte von erfolgreichen Restrukturierungen, die zu einer Nettorisikovorsorge-Auflösung in Höhe von 57 Mio. Euro führten. Die Nettorisikovorsorge war damit gegenüber dem Vorjahr um 109 Mio. Euro niedriger. Der Abbau des Default-Portfolios war im Segment Corporates & Markets mit 738 Mio. Euro beziehungsweise 38 % sehr deutlich und ist ebenfalls auf erfolgreiche Restrukturierungen zurückzuführen.
| Mio. € | ||
|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| Default-Volumen | 1 223 | 1 961 |
| Risikovorsorgebestand | 722 | 853 |
| GLLP | 64 | 54 |
| Sicherheiten | 14 | 59 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 60 | 47 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 65 | 49 |
| NPL-Ratio (%) | 2,0 | 2,8 |
Non-Core Assets
Die Konzernbereiche Commercial Real Estate, Deutsche Schiffsbank und Public Finance sind im Abbausegment Non-Core Assets gebündelt. Alle Portfolios in diesen Bereichen sollen über die Zeit vollständig abgebaut werden. Das Exposure at Default des Segments im Weißbuch belief sich per Ende 2013 auf 107 Mrd. Euro und lag damit 32 Mrd. Euro unter dem Vergleichswert für das NCA-Portfolio per Ende 2012. Die Risikovorsorge belief sich auf 1 082 Mio. Euro und ist gegenüber dem Vorjahr um 292 Mio. Euro rückläufig.
Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2013
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | CVaR Mio. € | |
|---|---|---|---|---|
| Commercial Real Estate | 30 | 206 | 69 | |
| Deutsche Schiffsbank | 10 | 388 | 370 | |
| Public Finance | 66 | 155 | 23 | |
| Non-Core Assets | 107 | 749 | 70 | 4 880 |
| 2013 | 2012 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikovorsorge l Mio. € | Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 | Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 |
| Commercial Real Estate | 491 | 139 | 73 | 240 | 38 | 623 | 222 | 213 | 131 | 57 |
| Deutsche Schiffsbank | 596 | 177 | 170 | 110 | 138 | 743 | 299 | 160 | 170 | 114 |
| Public Finance | -5 | 0 | 0 | -3 | -2 | 8 | -9 | 10 | 0 | 7 |
| Non-Core Assets | 1 082 | 317 | 243 | 347 | 175 | 1 374 | 512 | 383 | 301 | 178 |
Das Default-Volumen ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Mrd. Euro deutlich gesunken.
Default-Portfolio Segment NCA LaR Kredit
| Mio. € | ||
|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| Default-Volumen | 9 540 | 12 128 |
| Risikovorsorgebestand | 3 175 | 3 884 |
| GLLP | 410 | 417 |
| Sicherheiten | 6 100 | 7 845 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 97 | 97 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 102 | 100 |
| NPL-Ratio (%) | 8,2 | 8,1 |
Commercial Real Estate
Im Jahr 2013 wurden die Bestände, in erster Linie in der Hypothekenbank Frankfurt AG, strategiekonform reduziert. Im Jahresverlauf konnte der EaD im Weißbuch um 17 auf 30 Mrd. Euro verringert werden. Die relative Portfoliozusammensetzung nach Nutzungsarten ist unverändert. Die größten Anteile des Exposures entfallen auf die Teilportfolios Büro (10 Mrd. Euro), Handel (10 Mrd. Euro) und Wohnimmobilien (6 Mrd. Euro). Der Rückgang des Exposures im Jahr 2013 ist auf Rückzahlungen von Darlehen, einen erfolgreichen Portfolioverkauf in Großbritannien in Höhe von 4 Mrd. Euro sowie Überleitungen in das Default-Portfolio zurückzuführen. Die gegenwärtige aussichtsreiche konjunkturelle Entwicklung und das damit einhergehende Schwinden der aus der Staatsschuldenkrise resultierenden Unsicherheit führen in der Konsequenz zu einer graduellen Erholung der CRE-Märkte. Neben den deutschen Investmentzentren profitieren hiervon vor allem Paris und New York, aber auch die Länder Spanien und Portugal. In den südeuropäischen Ländern hat sich somit der Prozess der Abwertung der Marktwerte spürbar verlangsamt. Die nur allmähliche Erholung an den Vermietungsmärkten und ausgereizte renditegetriebene Wertsteigerungen in wachstumsstarken Investmentzentren begrenzen jedoch weiterhin Wertzuwächse in den meisten CRE-Märkten.
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| CRE-Portfolio nach Regionen | EaD | Mrd. € |
| Deutschland | 15 | |
| Westeuropa | 10 | |
| Mittel- und Osteuropa | 3 | |
| Nordamerika | 1 | |
| Sonstige | 1 | |
| Commercial Real Estate | 30 |
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Risikovorsorge 2013 für Commercial Real Estate um 132 Mio. Euro reduziert werden, liegt jedoch mit 491 Mio. Euro weiterhin auf hohem Niveau. Das Default-Portfolio für den Konzernbereich Commercial Real Estate ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Mrd. Euro deutlich gesunken.Neben dem Verkauf des Portfolios in Großbritannien haben hierzu Restrukturierungen und Exitlösungen in der Breite beigetragen.
Default-Portfolio CRE nach Ländern
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | |
| Default-Portfolio CRE nach Ländern | ||
| Deutschland | 2 371 | 1 796 |
| Spanien | 283 | 5 662 |
| USA | 7 643 | |
| Gesamt | ||
| Default-Volumen | 5 662 | 7 643 |
| Risikovorsorgebestand | 1 882 | 2 672 |
| GLLP | 119 | 130 |
| Sicherheiten | 3 847 | 5 056 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 101 | 101 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 103 | 103 |
| NPL-Ratio (%) | 15,9 | 14,0 |
Deutsche Schiffsbank
Das Exposure an Schiffsfinanzierungen im Weißbuch ist im Rahmen unserer Abbaustrategie gegenüber dem 31. Dezember 2012 von 14 auf 10 Mrd. Euro gesunken. Unser Portfolio setzt sich im Wesentlichen aus Finanzierungen der drei Standardschiffstypen Containerschiffe (4 Mrd. Euro), Tanker (3 Mrd. Euro) und Massengutfrachter (2 Mrd. Euro) zusammen. Das restliche Portfolio beinhaltet unterschiedliche Spezialtonnagen mit hoher Diversifikation über verschiedene Schiffssegmente. Die Märkte für Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker waren im Zeitraum von Januar bis September 2013 weiterhin von Überkapazitäten geprägt, die zu weiteren Rückgängen der Charterraten geführt haben. Im vierten Quartal war bei Massengutfrachtern und Tankern eine deutliche Festigung zu beobachten. Bei den Containerschiffen war zuletzt eine leicht positive Tendenz auf dem gegebenen niedrigen Niveau zu beobachten, die auch 2014 anhalten dürfte. Eine nachhaltige Markterholung über alle Assetklassen hinweg erwarten wir auch in 2014 nicht. Unserer Strategie des wertschonenden Abbaus entsprechend reduzieren wir weiterhin konsequent die Risiken im Bestandsgeschäft. Die Risikovorsorge im Konzernbereich Deutsche Schiffsbank belief sich im Jahr 2013 auf 596 Mio. Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr um 147 Mio. Euro rückläufig. In der Risikovorsorge 2013 ist ein Einmaleffekt aus der Aktualisierung der Parameter für die Risikovorsorgeberechnung von 70 Mio. Euro enthalten. Das Default-Portfolio ist im Vergleich zum Vorjahr infolge vielfältiger Risikomanagement-Aktivitäten um 612 Mio. Euro gesunken.
Default-Portfolio DSB nach Schiffstypen
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | |
| Default-Portfolio DSB nach Schiffstypen | ||
| Container | 1 956 | 788 |
| Tanker | 581 | |
| Bulker | 3 871 | 4 482 |
| Gesamt | ||
| Default-Volumen | 3 871 | 4 482 |
| Risikovorsorgebestand | 1 291 | 1 211 |
| GLLP | 281 | 272 |
| Sicherheiten | 2 252 | 2 789 |
| Coverage Ratio exklusive GLLP (%) | 92 | 89 |
| Coverage Ratio inklusive GLLP (%) | 99 | 95 |
| NPL-Ratio (%) | 27,0 | 23,7 |
Public Finance
Die Commerzbank bündelt im Segment NCA Staatsfinanzierungsgeschäft sowie besicherte und unbesicherte Bankenanleihen/ Darlehen, die insbesondere als Ersatzdeckung für Pfandbriefemissionen vorgehalten werden. Die Forderungen und Wertpapiere des Public-Finance-Portfolios werden im Wesentlichen in den Tochterunternehmen Hypothekenbank Frankfurt und Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank (EEPK) gehalten. Schuldner im Staatsfinanzierungsgeschäft von NCA (45 Mrd. Euro EaD) sind Staaten, Bundesländer, Regionen, Städte und Gemeinden sowie supranationale Institutionen. Das Hauptexposure liegt in Deutschland und Westeuropa. Das restliche Public-Finance-Portfolio im Segment NCA entfällt auf Banken (19 Mrd. Euro EaD), wobei der Schwerpunkt ebenfalls in Deutschland und Westeuropa liegt. Der überwiegende Teil des Bankenportfolios besteht aus Wertpapieren und Darlehen, die zu einem hohen Anteil mit Gewährträgerhaftungen, Anstaltslasten oder anderen Unterstützungsmechanismen der öffentlichen Hand ausgestattet sind oder in Form von Covered Bonds emittiert wurden. Im Bereich Public Finance ist auch das Private-Finance-Initiative-(PFI-)Portfolio angesiedelt. Es umfasst die langfristige Finanzierung von öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungen, beispielsweise von Krankenhäusern oder Wasserversorgungsbetrieben. Das PFI-Portfolio ist weitgehend besichert und soll - im Einklang mit der NCA-Strategie - über die Zeit wertschonend abgebaut werden. Der Abbau des Public-Finance-Portfolios wurde auch im Jahr 2013 mit 11 Mrd. Euro fortgesetzt. Der Abbau verteilte sich dabei annähernd gleichmäßig auf Staatsfinanzierungen und Bankenexposures. Seit Anfang 2010 wurde der EaD damit insgesamt von 129 auf 66 Mrd. Euro nahezu halbiert. Dies gelang überwiegend durch das Nutzen von Fälligkeiten, aber auch durch aktive Portfoliomaßnahmen. Bis Ende 2016 wird ein weiterer Abbau auf 48 Mrd. Euro erwartet. Die Risikovorsorge im Geschäftsbereich Public Finance ist gegenüber dem Vorjahr von 8 auf - 5 Mio. Euro zurückgegangen. Wertberichtigungen auf Wertpapiere, die im Geschäftsjahr für US Municipalities vorgenommen wurden, werden nicht in der Risikovorsorge sondern im Ergebnis aus Finanzanlagen berücksichtigt. Note (36) des Konzernabschlusses liefert hierzu weitere Details. Das Default-Portfolio von Public Finance ist gegenüber dem Vorjahr um 5 auf 6 Mio. Euro angestiegen.
Weitere Portfolioanalysen
Die folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit zu verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten.
Corporates-Portfolio nach Branchen
Das Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Branchen:
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Corporates-Portfolio nach Branchen | Exposure at Default | Expected Loss |
| Mrd. € | Mio. € | |
| Versorgung/Umwelt | 16 | 93 |
| Konsum | 13 | 43 |
| Transport/Tourismus | 11 | 23 |
| Großhandel | 10 | 46 |
| Grundstoffe/Metall | 9 | 33 |
| Technologie/Elektronik | 8 | 28 |
| Chemie/Verpackung | 8 | 50 |
| Maschinenbau | 8 | 19 |
| Automobil | 8 | 23 |
| Dienstleistungen/Medien | 8 | 29 |
| Bau | 4 | 54 |
| Pharma/Gesundheitswesen | 4 | 6 |
| Sonstige | 10 | 31 |
| Gesamt | 117 | 480 |
Financial-Institutions-Portfolio
Der Fokus für das Teilportfolio Financial Institutions (FI) lag im Jahr 2013 unverändert auf der Reduzierung von Risiken vor allem im Public-Finance-Geschäft. Im selektiven Neugeschäft konzentrieren wir uns auf Adressen mit guter Bonität. Hervorzuheben sind hier insbesondere unsere Trade-Finance-Aktivitäten, die wir im Interesse unserer Firmenkunden in der Mittelstandsbank durchführen, sowie Kapitalmarktaktivitäten in Corporates & Markets.
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| FI-Portfolio nach Regionen¹ | Exposure at Default | Expected Loss |
| Mrd. € | Mio. € | |
| Deutschland | 14 | 8 |
| Westeuropa | 26 | 62 |
| Mittel- und Osteuropa | 9 | 28 |
| Nordamerika | 1 | 1 |
| Asien | 12 | 29 |
| Sonstige | 7 | 26 |
| Gesamt | 69 | 154 |
¹ Ohne Ausnahmeschuldner.
Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio
Im Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio konzentriert sich die Commerzbank auf die weitere Portfoliooptimierung sowie auf attraktives Neugeschäft mit Adressen guter Bonität. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Versicherungsgesellschaften, Asset Manager und regulierte Fonds, wobei der regionale Schwerpunkt bei Kunden in Deutschland und Westeuropa liegt.
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| NBFI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default | Expected Loss |
| Mrd. € | Mio. € | |
| Deutschland | 9 | 16 |
| Westeuropa | 15 | 35 |
| Mittel- und Osteuropa | 2 | 3 |
| Nordamerika | 8 | 17 |
| Sonstige | 2 | 3 |
| Gesamt | 36 | 74 |
Originatorenpositionen
Die Commerzbank und die Hypothekenbank Frankfurt haben im Laufe der vergangenen Jahre überwiegend aus Gründen des Kapitalmanagements Forderungsverbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden mit einem aktuellen Volumen von 7,5 Mrd. Euro vorgenommen. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 wurden Risikopositionen in Höhe von 5,2 Mrd. Euro zurückbehalten. Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 5,0 Mrd. Euro auf Senior-Tranchen, die nahezu vollständig gut bis sehr gut geratet sind.
| Gesamt- volumen¹ 31.12.2013 | Gesamt- volumen¹ 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Verbriefungspool | Mrd. € | Mrd. € |
| Corporates² | 5,0 | 5,1 |
| Banken | 0,4 | 0,0 |
| RMBS | 0,1 | 0,1 |
| CMBS | 2,0 | 2,3 |
| Gesamt | 7,5 | 7,5 |
| Fälligkeit | Senior | Mezzanine |
| Corporates² | 2020 - 2036 | 4,5 |
| Banken | 2015 - 2021 | 0,3 |
| RMBS | 2048 | 0,1 |
| CMBS | 2014 - 2084 | 0,1 |
¹ Tranchen/Rückbehalte (nominal): Anlage- und Handelsbuch.
² Inklusive der Transaktion MezzCAP.
Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures
Die Commerzbank ist Sponsor des Multiseller Asset-backed Commercial Paper Conduits "Silver Tower". Sie arrangiert darüber die Verbriefung von Forderungen von Kunden der Segmente Mittelstandsbank und Corporates & Markets. Dies sind im Wesentlichen Handels- und Leasingforderungen. Die Geschäfte werden entweder durch die Emission von Asset-backed Commercial Papers (ABCP) oder durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien (Liquiditätslinien) finanziert. Durch Neugeschäft hat sich das Volumen im Conduit "Silver Tower" im Jahr 2013 von 3,1 Mrd. Euro per 31. Dezember 2012 um 0,5 auf 3,6 Mrd. Euro erhöht. Die Risikowerte sind ebenfalls von 3,1 Mrd. Euro per 31. Dezember 2012 um 0,5 auf 3,6 Mrd. Euro angestiegen. Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen überwiegend staatsgarantierte ABS-Papiere der Hypothekenbank Frankfurt im Bereich Public Finance und der Commerz Europe (Ireland). Das Volumen ist von 5,5 auf 4,7 Mrd. Euro und die Risikowerte sind von 5,4 auf 4,5 Mrd. Euro gesunken.
Marktrisiken
Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Devisen- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen.# Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/Reserven berücksichtigt.
Strategie und Organisation
Die Marktrisikostrategie der Commerzbank leitet sich aus der Gesamtrisikostrategie und den Geschäftsstrategien der einzelnen Segmente ab. Sie legt die Ziele des Marktrisikomanagements im Hinblick auf die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der Commerzbank fest. Die Kernaufgaben des Marktrisikomanagements sind die Identifikation aller wesentlichen Marktrisiken und Marktrisikotreiber des Konzerns und deren unabhängige Messung und Bewertung. Auf diesen Ergebnissen und Einschätzungen baut die risiko- und ertragsorientierte Steuerung des Commerzbank-Konzerns auf.
Der Vorstand der Commerzbank ist für ein effektives Management von Marktrisiken im Konzern verantwortlich. Bestimmte Kompetenzen und Verantwortlichkeiten hinsichtlich der Marktrisikosteuerung wurden an die zuständigen Marktrisikokomitees übertragen. In der Bank sind verschiedene Marktrisikokomitees etabliert. Hier beraten und entscheiden Vertreter der Geschäftsfelder, der Risikofunktion und des Finanzbereichs aktuelle Fragen der Risikopositionierung und beschließen entsprechende Steuerungsmaßnahmen.
Das monatlich einberufene Group Market Risk Committee beschäftigt sich unter Vorsitz der Risikofunktion mit der Marktrisikoposition im Konzern. Basis der Diskussion ist der monatliche Marktrisikobericht, der auch im Gesamtvorstand vorgestellt und diskutiert wird. Der Bericht fasst die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten, die Positionierung der Bank sowie die daraus abgeleiteten Risikokennzahlen zusammen.
Das Segment Market Risk Committee mit dem Fokus auf die handelsintensiven Segmente Corporates & Markets und Treasury tagt in wöchentlichem Turnus. In diesem Komitee werden auch die Marktrisiken aus Nicht-Kernaktivitäten (Non-Core Assets) gesteuert.
Der Risikomanagementprozess besteht aus Risikoidentifikation, Risikomessung, Steuerung, Monitoring und Reporting. Er liegt funktional in der Verantwortung des handelsunabhängigen Marktrisikomanagements. Das zentrale Marktrisikomanagement wird ergänzt durch dezentrale Marktrisikomanagement-Einheiten auf Segmentebene sowie für regionale Einheiten beziehungsweise Tochtergesellschaften. Durch die enge Verbindung von zentralem und lokalem Risikomanagement mit den Geschäftseinheiten beginnt der Risikomanagementprozess bereits in den Handelsbereichen. Die Handelseinheiten sind insbesondere für das aktive Management der Marktrisikopositionen, zum Beispiel Abbaumaßnahmen oder Hedging, verantwortlich.
Risikosteuerung
Die Commerzbank nutzt ein vielfältiges quantitatives und qualitatives Instrumentarium zur Steuerung und Überwachung der Marktrisiken. Quantitative Vorgaben für Sensitivitäten, Value-at-Risk-(VaR-)Kennzahlen, Stresstests und Szenarioanalysen sowie Kennziffern zum ökonomischen Kapital limitieren das Marktrisiko. Unser umfangreiches Regelwerk in Form von Marktrisiko-Policies und -Guidelines sowie Vorgaben zur Portfoliostruktur, zu neuen Produkten, Laufzeitbegrenzungen oder Mindest-Ratings bilden den qualitativen Rahmen für das Management des Marktrisikos.
In der Marktrisikostrategie ist die Gewichtung der Kennzahlen je Segment hinsichtlich ihrer Relevanz festgelegt, um der unterschiedlichen Bedeutung für die Steuerung der Segmente im Einklang mit der Geschäftsstrategie Rechnung zu tragen. Die interne Steuerung der Marktrisiken erfolgt auf Konzernebene, Segmentebene und den darunter liegenden Einheiten. Ein umfassendes internes Limitsystem bis auf Portfolioebene ist implementiert und bildet einen Kernpunkt der internen Marktrisikosteuerung.
Die das Marktpreisrisiko begrenzenden quantitativen und qualitativen Faktoren werden aus der konzernweiten ökonomischen Kapitalsteuerung abgeleitet und von den Marktrisikokomitees festgelegt. Die Auslastung der Limite wird zusammen mit den relevanten Ergebniszahlen täglich an den Vorstand und die zuständigen Leiter der Konzernbereiche berichtet.
Aufbauend auf qualitativen Analysen und quantitativen Kennzahlen identifiziert die Marktrisikofunktion mögliche zukünftige Risiken, antizipiert in Zusammenarbeit mit der Finanzfunktion mögliche ökonomische Wertverluste und erarbeitet Maßnahmenvorschläge, die mit den Markteinheiten besprochen werden. Die Votierung der vorgeschlagenen Maßnahmen beziehungsweise Risikopositionen erfolgt in den oben genannten Marktrisikokomitees und wird anschließend dem Gesamtvorstand zur Entscheidung vorgelegt.
Risikokonzentrationen werden durch spezifische Limite direkt begrenzt beziehungsweise auf indirekte Weise (zum Beispiel durch Stresstestlimite) vermieden. Darüber hinaus stellt die Kombination verschiedener klassischer Risikomaße (zum Beispiel VaR, Sensitivitäten) ein angemessenes Risikomanagement von Konzentrationen sicher. Zusätzlich werden regelmäßig Risikotreiber analysiert, um Konzentrationen zu identifizieren. Das Risikomanagement bestehender Konzentrationen wird dabei auch durch situationsgetriebene Analysen überprüft und gegebenenfalls durch gezielte Maßnahmen, zum Beispiel Limite, ergänzt.
Das Marktrisiko wird intern durch ein einheitliches Value-at-Risk-Marktrisikomodell gesteuert, in das alle Positionen einfließen. Der VaR quantifiziert den möglichen Verlust aus Finanzinstrumenten infolge veränderter Marktbedingungen während eines vorgegebenen Zeithorizonts und mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit. Für die interne Steuerung werden ein Konfidenzniveau von 97,5 % und eine Haltedauer von einem Tag zugrunde gelegt. Das Value-at-Risk-Konzept erlaubt den Vergleich der Risiken in verschiedenen Geschäftsbereichen. Es ermöglicht die Aggregation einer Vielzahl von Positionen unter Berücksichtigung von Korrelationen zwischen verschiedenen Vermögenswerten. Damit ist zu jedem Zeitpunkt eine einheitliche Sicht auf das Marktrisiko sichergestellt.
Für die regulatorische Eigenmittelunterlegung werden ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von zehn Tagen unterstellt. Diese Annahmen erfüllen die Anforderungen des Baseler Ausschusses und weiterer internationaler Standards an die Steuerung von Marktrisiken. Für verschiedene Auswertungen, zum Beispiel Backtesting und Offenlegung, wird der VaR auch auf Basis einer Halteperiode von einem Tag berechnet. Um eine konsistente Darstellung der Risikokennziffern in diesem Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von einem Tag.
In der internen Steuerung werden alle marktrisikorelevanten Positionen abgedeckt und Handelsbuch- sowie Anlagebuchpositionen gemeinsam gesteuert. Für regulatorische Zwecke erfolgt zusätzlich eine Steuerung des Handelsbuchs (gemäß regulatorischen Anforderungen inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebuchs) auf Standalone-Basis.
Der VaR ging im Vergleich zum Vorjahr sowohl für das Gesamtportfolio als auch für das Handelsbuch zurück. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung ist, dass die VaR-Berechnung nicht mehr durch Krisentage des Jahres 2012 beeinflusst wird, da diese länger als ein Jahr zurück- und somit außerhalb der Modellzeitreihe liegen. Weitere Entlastung des Risikos kam aus einer veränderten Positionierung in den Geschäftsbereichen Corporates & Markets und Treasury.
| VaR-Beitrag1 | Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Handelsbuch | 16 | 28 | |
| Gesamtbuch | 80 | 138 | |
| 1 99 % Konfidenzniveau, 1 Tag Haltedauer, gleichgewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie. |
Handelsbuch
Der VaR im Handelsbuch betrug zum Berichtsstichtag 16 Mio. Euro im Vergleich zu 28 Mio. Euro zum Jahresende 2012. Wesentliche Ursache für den Rückgang ist, wie bereits für das Gesamtbuch aufgeführt, dass die VaR-Berechnung nicht mehr durch Krisentage des Jahres 2012 beeinflusst wird. Auch die geringeren Risikopositionen in den Geschäftsbereichen Corporates & Markets sowie Treasury führen im Handelsbuch zu einer Entlastung.
| VaR der Portfolios im Handelsbuch1 | Mio. € | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Minimum | 13 | 21 | |
| Mittelwert | 21 | 39 | |
| Maximum | 34 | 70 | |
| Jahresendziffer | 16 | 28 | |
| 1 99 % Konfidenzniveau, 1 Tag Haltedauer, gleichgewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie. |
Das Marktrisikoprofil ist über alle Anlageklassen diversifiziert. Dabei sind Credit-Spread-Risiken die dominierende Anlageklasse, gefolgt von Währungs- und Zinsrisiken. In der Risikoart Zinsen werden auch Basis- und Inflationsrisiken abgebildet. Basisrisiken entstehen beispielsweise, wenn Positionen durch Absicherungsgeschäfte mit einer anderen Art der Preisstellung als das Grundgeschäft geschlossen werden.
Die Entwicklung des VaR im Jahr 2013 zeigt einen deutlichen Rückgang der Zinsrisiken. Ursachen für den Rückgang sind auch hier der Wegfall von Krisentagen aus der Modellzeitreihe sowie eine veränderte Risikopositionierung. Darüber hinaus hat die Commerzbank im Anleiheportfolio die Zuordnung zu den Risikoklassen Zinsen und Credit Spreads im Rahmen von Modellanpassungen verbessert. Die übrigen Risikoarten blieben im Jahresvergleich stabil.
| VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch1 | Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Credit Spreads | 7 | 7 | |
| Zinsen | 3 | 15 | |
| Aktien | 2 | 2 | |
| FX | 3 | 3 | |
| Rohwaren | 1 | 1 | |
| Gesamt | 16 | 28 | |
| 1 99 % Konfidenzniveau, 1 Tag Haltedauer, gleichgewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie. |
Für die regulatorische Kapitalunterlegung nach Basel 2.5 werden weitere Risikokennziffern berechnet. Hierzu zählt insbesondere die Ermittlung des Stressed VaR. Basierend auf der oben beschriebenen VaR-Methodik wird im Stressed VaR die aktuelle Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewertet. Der Stressed VaR lag zum Berichtsstichtag mit 25 Mio. Euro um 10 Mio. Euro unter dem Wert zum Jahresende 2012. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.# Risikomanagement
Marktrisiko
Darüber hinaus wird mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity Event VaR das Risiko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Handelsbuchpositionen quantifiziert. Die Verlässlichkeit des internen Modells wird durch die Anwendung von Backtesting-Verfahren auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei tatsächlich eingetretene Gewinne und Verluste gegenübergestellt. Im Prozess wird zwischen den Varianten "Clean PSL" und "Dirty PSL" Backtesting unterschieden. Beim Clean P&L Backtesting werden in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Berechnung zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste resultieren also ausschließlich aus den am Markt eingetretenen Preisänderungen. Demgegenüber werden beim Dirty P&L Backtesting zusätzlich die Gewinne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften des betrachteten Geschäftstages herangezogen. Überschreitet der sich ergebende Verlust den VaR, so spricht man von einem negativen Backtesting-Ausreißer. Die Analyse der Backtesting-Ergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur Verbesserung des Marktrisikomodells. Auf Basis des Backtestings bewerten auch die Aufsichtsbehörden die internen Risikomodelle. Die negativen Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert. Alle negativen Backtesting-Ausreißer (Clean P&L und Dirty P&L) auf Gruppenebene müssen unter Angabe von Ausmaß und Ursache den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Im Jahr 2013 haben wir im Clean P&L Backtesting keinen negativen Ausreißer und im Dirty-P&L-Prozess einen negativen Ausreißer gemessen. Die Ergebnisse liegen damit im Rahmen der statistischen Erwartungen und bestätigen die Qualität des VaR-Modells. Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe dieser Stresstests wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund außergewöhnlicher, aber dennoch plausibler Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarien beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Devisenkursen, Aktienkursen sowie Rohwarenpreisen. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt. Die VaR- und Stresstest-Modelle werden regelmäßig validiert. Im Jahr 2013 wurden Modellanpassungen implementiert, die die Genauigkeit der Risikomessung weiter verbessert haben. Insbesondere wurde die Abbildung von Zinsrisiken beim Erfassen von tenorspezifischen Basisrisiken und der besicherungsspezifischen Diskontierung (OIS) verfeinert.
Anlagebuch
Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Credit-Spread-Risiken des Bereichs Non-Core Assets - Public Finance mit den Positionen der Tochtergesellschaften Hypothekenbank Frankfurt und Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank. Unsere in diesem Bereich seit Jahren verfolgte strikte Abbaustrategie setzten wir systematisch fort. Darüber hinaus beeinflussen die Portfolios der Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken das Marktrisiko im Anlagebuch. Das nachstehende Diagramm dokumentiert die Entwicklung der Credit-Spread-Sensitivitäten aller Wertpapier- und Derivatepositionen (ohne Kredite) im Anlagebuch des Commerzbank-Konzerns. Die Credit-Spread-Sensitivitäten entwickelten sich 2013 weiter rückläufig und lagen Ende des Jahres bei 52 Mio. Euro. Gut 70 % der Credit-Spread-Sensitivitäten entfielen auf Wertpapierpositionen, die als Loans and Receivables (LaR) klassifiziert sind. Credit-Spread-Änderungen haben für diese Portfolios keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn- und-Verlust-Rechnung.
Credit-Spread-Sensitivitäten Downshift 1 Bp. | Mio. €
| Credit-Spread-Sensitivitäten | Mio. € |
|---|---|
| Downshift 1 Bp. | 52 |
Für die Anlagebücher des Konzerns werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Entsprechend der Bankenrichtlinie hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für alle Institute zwei Szenarien für einheitliche, plötzliche und unerwartete Zinsänderungen vorgegeben (+/- 200 Basispunkte) und lässt sich über die Ergebnisse vierteljährlich unterrichten. Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 31. Dezember 2013 ein potenzieller Verlust von 1 488 Mio. Euro und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller Gewinn von 514 Mio. Euro ermittelt. In diesen Zahlen sind die Positionen der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie der wesentlichen Konzerngesellschaften enthalten. Der vorgegebene Maximalwert für einen potenziellen Rückgang des haftenden Eigenkapitals wurde deutlich unterschritten. Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Unser Pensionsfonds-Portfolio besteht aus einem gut diversifizierten Anlageteil und dem Teil der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Aufgrund der extrem langen Duration der Verbindlichkeiten (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) befindet sich der Hauptteil der Barwertrisiken des Gesamtportfolios in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet.
Marktliquiditätsrisiken
Das Marktliquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern. Wir berechnen das Marktliquiditätsrisiko, indem wir für jedes Portfolio zunächst ein Abbauprofil erstellen. Damit lassen sich die Portfolios hinsichtlich ihrer Liquidierbarkeit über einen sogenannten Marktliquiditätsfaktor klassifizieren. Schließlich wird das Marktrisiko jedes Portfolios auf Jahressicht mit dem Marktliquiditätsfaktor bewertet. Am Jahresende 2013 setzte die Commerzbank 0,2 Mrd. Euro ökonomisches Kapital zur Abdeckung des Marktliquiditätsrisikos im Handels- und Anlagebuch an. Insbesondere Asset-backed Securities weisen ein erhöhtes Marktliquiditätsrisiko auf.
Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung und nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können.
Strategie und Organisation
Den globalen Rahmen für das Liquiditätsrisikomanagement bildet die aus der Geschäfts- und Risikostrategie der Bank abgeleitete und vom Vorstand beschlossene Liquiditätsrisikostrategie. Diese definiert die Richtlinien für das Liquiditätsrisikomanagement inklusive der Risikotoleranz und berücksichtigt zudem die zunehmenden regulatorischen Anforderungen bezüglich des Liquiditätsrisikomanagements. Da die jederzeitige Zahlungsfähigkeit eine existenzielle Voraussetzung darstellt, zielt das Liquiditätsrisikomanagement auf eine Kombination von Liquiditätsvorsorge und Risikolimitierung. Auf den Vorgaben der Liquiditätsrisikostrategie setzen die Liquidity Risk Policy, die Model Validation Policy, die Model Change Policy sowie die Limit Policy auf. Diese vier Dokumente wurden in den Recovery Plan der Bank integriert. Der Bereich Group Treasury ist für das Liquiditätsmanagement innerhalb des Konzerns verantwortlich. Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Die Überwachung der unterjährigen Liquiditätsrisiken erfolgt durch die unabhängige Risikofunktion auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Wesentliche Entscheidungen zur Liquiditätsrisikosteuerung und -überwachung trifft das zentrale Asset Liability Committee mit anschließender Bestätigung durch den Gesamtvorstand. Dies umfasst unter anderem die Festlegung von Liquiditätsrisikolimiten und die Definition der Liquiditätsreserve. Auf operativer Ebene gibt es weitere Subkomitees. Hier werden Liquiditätsrisikofragen auf lokaler Ebene sowie methodische Fragen von geringerer Bedeutung für den Konzern behandelt. Im Rahmen der Notfallplanung kann das zentrale Asset Liability Committee verschiedene Maßnahmen zur Liquiditätsabsicherung beschließen. Die Notfallplanung beruht auf einem integrierten Prozess, der sich aus dem Liquidity Risk Contingency Plan (Notfallplan) und den ergänzenden Liquidity Contingency Measures (Maßnahmenplan) der Treasury zusammensetzt. Dieses Konzept erlaubt eine eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert hinreichend die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen.
Risikosteuerung
Die Bank gewährleistet durch ein umfassendes Limitkonzept, dass ein sich abzeichnender Liquiditätsengpass möglichst frühzeitig erkannt wird und entsprechende Maßnahmen zu dessen Beseitigung rechtzeitig ergriffen werden können. Im Rahmen des Limitkonzepts werden die Liquiditätsrisikolimite des Konzerns aus der Risikotoleranz abgeleitet, die in der Liquiditätsrisikostrategie definiert wurde. Diese Konzernlimite werden dann auf die einzelnen Konzerneinheiten heruntergebrochen, sowohl für die einzelnen Währungen als auch über alle Währungen hinweg.# Liquiditätsrisiko und operationelle Risiken
Neben den Liquiditätslimiten für den Zeithorizont bis zu einem Jahr hat die Bank einen Zielkorridor für die strukturellen längerfristigen Liquiditätsrisiken definiert. Im Geschäftsjahr 2013 wurde bei der Erstellung des Recovery Plans die Risikosteuerung auch auf der Liquiditätsseite um sogenannte Frühwarnindikatoren erweitert. Diese Frühwarnindikatoren erlauben es der Bank, rechtzeitig geeignete Maßnahmen einzuleiten, um die finanzielle Solidität nachhaltig sicherzustellen.
Quantifizierung und Stresstesting
Unser bankinternes Liquiditätsrisikomodell ermittelt, bezogen auf einen Stichtag, die verfügbare Nettoliquidität (ANL - Available Net Liquidity) für die nächsten zwölf Monate auf Grundlage verschiedener Szenarien. Die verfügbare Nettoliquidität der Commerzbank setzt sich für die verschiedenen Stressszenarien aus den folgenden drei Bestandteilen zusammen: deterministische, das heißt vertraglich vereinbarte Zahlungsströme, statistisch erwartete ökonomische Cashflows für das jeweilige Szenario und die im jeweiligen Szenario liquidierbaren Vermögenswerte. Das Liquiditätsrisikomanagement findet zentral unter Berücksichtigung der bestehenden Limitstruktur und Liquiditätsrisikotoleranz statt.
Das der Modellierung zugrunde liegende steuerungsrelevante Stressszenario berücksichtigt sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu einem erhöhten Liquiditätsrisiko führen. Sie können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großen Einzelgläubigern oder Währungen auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt.
Weitere Bestandteile des Liquiditätsrisikomanagements sind eine Survival-Period-Berechnung im Sinne der MaRisk sowie die Analyse zusätzlicher inverser Stressszenarien. Die steuerungsrelevanten Stressszenarien des ANL-Modells werden täglich berechnet und an das Management berichtet. Die ihnen zugrunde liegenden Annahmen und gesetzten Limite werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls den veränderten Marktgegebenheiten angepasst. Die beschriebenen Stressszenarien bilden darüber hinaus die Grundlage für die detaillierte, oben genannte Notfallplanung. Im berechneten Stressszenario per Ende Dezember 2013 bestanden über den gesamten Betrachtungszeitraum komfortable Liquiditätsüberhänge.
Available Net Liquidity im kombinierten Stressszenario des internen Liquiditätsrisikomodells Mrd. €
Auch im Geschäftsjahr 2013 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank stets deutlich oberhalb der vom Vorstand festgelegten Limite. Gleiches gilt für das Erfüllen der externen regulatorischen Liquiditätsverordnung sowie der von den MaRisk vorgegebenen Survival-Period-Berechnung. Wir profitieren dabei weiterhin von unseren Kerngeschäftsaktivitäten im Privat- und Firmenkundenbereich. Unsere Refinanzierungsquellen am Geld- und Kapitalmarkt sind hinsichtlich Produkten, Regionen und Investoren breit diversifiziert.
Zur besonderen Absicherung von plötzlichen unerwarteten Zahlungsverpflichtungen hält die Treasury ein Portfolio an frei verfügbaren hochliquiden und zentralbankfähigen Wertpapieren, die bei der Zentralbank hinterlegt sind. Diese Liquiditätsreserve verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 21,3 Mrd. Euro, von 83,4 auf 104,7 Mrd. Euro. Sie wird regelmäßig hinsichtlich der Qualität der enthaltenen Aktiva und einer angemessenen Diversifikation analysiert.
Das interne ANL-Modell mit einem Betrachtungshorizont bis zu einem Jahr wird durch unser Stable-Funding-Konzept mit einem Betrachtungshorizont größer als ein Jahr ergänzt. Hierbei wird der strukturelle Liquiditätsbedarf für das Kernaktivgeschäft der Bank den langfristig für die Bank verfügbaren Passivmitteln, inklusive stabiler Bodensätze aus Kundeneinlagen, gegenübergestellt. Das Stable-Funding-Konzept bildet die Basis für die interne Verrechnung von Liquiditätskosten und ist die Grundlage zur Ermittlung der Emissionsplanung im Kapitalmarkt.
Die Commerzbank betreibt ein Projekt zur Verbesserung der Prozesse und der Infrastruktur des Liquiditätsmanagements. Kernelemente des Projektes sind eine Überarbeitung der Liquiditätsrisikomessung, eine Verbesserung der Verrechnung von Liquiditätskosten unter Berücksichtigung der Anforderungen der MaRisk und die Integration des Liquidity Coverage Ratios (LCR) in die Liquiditätssteuerung. Die Commerzbank verspricht sich davon eine weitere Optimierung ihrer Liquiditätssteuerung unter Berücksichtigung der neuesten regulatorischen Anforderungen.
Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko (OpRisk) ist in Anlehnung an die Solvabilitätsverordnung definiert als die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition beinhaltet Rechtsrisiken; Reputations- und strategische Risiken sind in dieser Definition nicht enthalten.
Strategie und Organisation
In der Commerzbank sind die Themenstellungen OpRisk und Governance des Internen Kontrollsystems (IKS) aufbauorganisatorisch und methodisch eng miteinander verbunden. Diese Verzahnung erfolgt vor dem Hintergrund, dass in zahlreichen OpRisk-Fällen die Ursachen im Zusammenhang mit dem Versagen der Kontrollmechanismen stehen. Damit trägt ein funktionsfähiges IKS dazu bei, Verluste aus operationellen Risiken zu reduzieren beziehungsweise zu vermeiden. Umgekehrt bieten die Systematiken für operationelle Risiken die Möglichkeit, das IKS konsistent zum Management operationeller Risiken auszurichten. Die Stärkung des IKS-Kontrollgefüges ist eine wesentliche Säule zur proaktiven Reduzierung/Verhinderung operationeller Risiken.
Das Group OpRisk Committee der Commerzbank tagt vierteljährlich unter Vorsitz des Chief Risk Officers (CRO) und befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern. Zudem fungiert es als Eskalations- und Entscheidungsgremium für bedeutende bereichsübergreifende OpRisk-Themen. Die Segment OpRisk Committees befassen sich mit der Steuerung der operationellen Risiken in den jeweiligen Einheiten. Sie analysieren strukturiert alle OpRisk-Themen, die die Einheit betreffen, zum Beispiel Verlustereignisse, und definieren abzuleitende Maßnahmen beziehungsweise Handlungsempfehlungen.
Die OpRisk-Strategie der Commerzbank wird jährlich vom Gesamtvorstand, nach Diskussion und Votierung im Group OpRisk Committee, verabschiedet. Sie beschreibt das Risikoprofil, die Eckpunkte der angestrebten Risikokultur (inklusive Risikolimit), den Steuerungsrahmen und Maßnahmen der Commerzbank im Hinblick auf operationelle Risiken. Mit der Umsetzung der OpRisk-Strategie sollen hohe OpRisk-Schadensfälle (vor ihrem Eintreten) durch proaktive Maßnahmen vermieden und damit die Bank vor bedeutenden negativen Auswirkungen geschützt werden. Darüber hinaus werden potenzielle Problembereiche in der Ablauforganisation identifiziert und Ansatzpunkte zur Optimierung aufgezeigt.
Organisatorisch basiert die OpRisk-Steuerung auf drei hintereinander geschalteten Ebenen (Three Lines of Defence), deren zielgerichtetes Zusammenspiel zum Erreichen der vorgegebenen strategischen Ziele maßgeblich ist. Die Segmente sowie die Management-/Serviceeinheiten stellen die "First Line of Defence" dar. Sie übernehmen die direkte Verantwortung für die Identifizierung und das Management der operationellen Risiken in ihren Verantwortungsbereichen und sorgen für eine effektive und zeitnahe Risikosteuerung. Der Bereich OpRisk & IKS stellt den Einheiten der Bank in seiner Funktion als "Second Line of Defence" einheitliche und verbindliche Methoden und Systeme zur Identifikation, Bewertung und Überwachung der operationellen Risiken zur Verfügung. Diese werden von den Einheiten der Bank konzernweit angewendet, durch Instrumente und Regelwerke der weiteren Überwachungsfunktionen ergänzt und zwecks Mitigierung der operationellen Risiken eingesetzt. Die "Third Line of Defence" bilden interne und externe Kontrollinstanzen, wie zum Beispiel die interne Revision. Ihre Aufgabe ist die unabhängige Überprüfung der OpRisk- und IKS-Methodik und deren Umsetzung in der Commerzbank.
Risikosteuerung
Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv auf Basis eines konzernweit konsistenten Rahmenwerks mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigierung zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen. Die Steuerung erfolgt antizipativ durch die Segmente und Querschnittseinheiten auf Basis unserer übergreifenden Risikostrategie für operationelle Risiken. Die OpRisk-Steuerung unterscheidet sich dabei systematisch vom Ansatz bei Kredit- oder Marktrisiken. Sie erfolgt weder kunden- noch positions- oder portfolioorientiert, sondern gesamthaft für alle Geschäftsprozesse.
Im Rahmen der OpRisk-Steuerung findet eine jährliche Bewertung des IKS der Bank und der Risk Scenario Assessments statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle kontinuierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Backtesting unterzogen. Bei Schadensfällen ≥ 1 Mio. Euro werden Lessons-Learned-Aktivitäten aufgenommen. Außerdem findet eine systematische Auswertung externer OpRisk-Ereignisse von Wettbewerbern statt.
Die Steuerung der OpRisk-Kennzahlen auf Konzernebene erfolgt über die Kenngrößen ökonomisches Kapital (ErC) und regulatorisches Kapital (RWA). Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Jahresende 2013 auf Basis des internen Advanced-Measurement-Approach-(AMA-)Modells 22,9 Mrd. Euro (31. Dezember 2012: 22,6 Mrd. Euro). Ein strukturiertes zentrales und dezentrales Berichtswesen stellt sicher, dass das Management der Bank und der Segmente, die Mitglieder der OpRisk Committees sowie die Aufsichtsorgane regelmäßig, zeitnah und umfassend über operationelle Risiken unterrichtet werden.# OpRisk-Berichte
OpRisk-Berichte werden sowohl monats- als auch quartalsbezogen erstellt und sind Teil der Risikoberichterstattung an den Gesamtvorstand und den Risikoausschuss des Aufsichtsrats. Sie beinhalten eine Darstellung der aktuellen Risikoeinschätzung der Segmente, deren wesentliche Verlustereignisse, aktuelle Risikoanalysen, die Entwicklung des Kapitalbedarfs sowie den Status eingeleiteter Maßnahmen.
Sonstige Risiken
Zur Erfüllung der Säule 2 des Baseler Rahmenwerkes fordern die MaRisk eine ganzheitliche Risikobetrachtung und damit auch die Berücksichtigung von nicht quantifizierbaren Risikokategorien. Diese unterliegen in der Commerzbank einem qualitativen Steuerungs- und Controllingprozess. Außerhalb der Zuständigkeit des CRO liegen nachfolgend aufgeführte Risiken.
Personalrisiken
Personalrisiken fallen unter die Definition der operationellen Risiken gemäß § 269 Abs. 1 SolvV. Im Sinne einer internen, steuerungsorientierten Ausgestaltung dieser Definition subsumieren wir unter Personalrisiken folgende Elemente:
- Anpassungsrisiko: Durch ausgewählte interne sowie externe Aus-, Weiterbildungs- und Changemaßnahmen gewährleisten wir, dass das Qualifikationsniveau unserer Mitarbeiter dem aktuellen Stand der Entwicklungen entspricht, strukturelle Veränderungen entsprechend begleitet werden und die Mitarbeiter ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten gerecht werden.
- Motivationsrisiko: Über Mitarbeiterbefragungen können mögliche Veränderungen in der Unternehmensverbundenheit der Mitarbeiter frühzeitig erkannt und adäquate Steuerungsmaßnahmen initiiert werden.
- Austrittsrisiko: Mit großer Sorgfalt versucht die Commerzbank sicherzustellen, dass die Abwesenheit oder das Ausscheiden von Mitarbeitern nicht zu nachhaltigen Störungen der Betriebsabläufe führt. Zudem beobachten wir regelmäßig die Fluktuation sowohl quantitativ als auch qualitativ.
- Engpassrisiko: Die quantitative und qualitative Personalausstattung soll sicherstellen, dass die betriebsinternen Erfordernisse, die Geschäftsaktivitäten und die Strategie der Commerzbank umgesetzt werden können.
Personal stellt für die Commerzbank eine zentrale Ressource dar. Unser Erfolg gründet auf dem fachlichen Wissen, den Kompetenzen und Fähigkeiten sowie der Motivation unserer Mitarbeiter. Durch ein systematisches Personalrisikomanagement, gesteuert durch Group Human Resources, verfolgen wir das Ziel, Risiken so früh wie möglich zu identifizieren, zu beurteilen und zu steuern, unter anderem durch den Einsatz ausgewählter personalwirtschaftlicher Instrumente. Die Durchführung eines Piloten zur systematischen strategischen Personalplanung trägt zusätzlich dazu bei, die Steuerung von mittel- und langfristigen Personalrisiken zu professionalisieren. Über die bankweite Einführung einer regelmäßigen strategischen Personalplanung soll im Jahr 2014 entschieden werden. Der Vorstand wird regelmäßig über die Personalrisiken informiert.
Geschäftsstrategische Risiken
Das geschäftsstrategische Risiko besteht in der mittel- bis langfristigen Gefahr negativer Einflüsse auf das Erreichen der strategischen Ziele der Commerzbank, zum Beispiel aus Veränderungen der Umfeldbedingungen oder unzureichender Umsetzung der Konzernstrategie resultierend. Im Rahmen der regelmäßigen Weiterentwicklung der Konzernstrategie werden einerseits externe Faktoren betrachtet und andererseits interne Einflussfaktoren berücksichtigt. Unter Einbezug dieser Faktoren legt der Gesamtvorstand eine nachhaltige Geschäftsstrategie fest, in der die Ziele der Bank für die wesentlichen Geschäftsaktivitäten und die jeweiligen Maßnahmen zur Zielerreichung dargestellt werden. Um die sachgerechte Umsetzung der Konzernstrategie zur Erreichung der Geschäftsziele sicherzustellen, erfolgt das strategische Controlling durch regelmäßiges Monitoring von quantitativen und qualitativen Zielen im Konzern und in den Segmenten. Die Verantwortung für die strategische Unternehmenssteuerung liegt beim Gesamtvorstand. Bestimmte geschäftspolitische Entscheidungen (Beteiligungserwerb und Verkauf > 1 % des Eigenkapitals) bedürfen zudem der Zustimmung des Risikoausschusses des Aufsichtsrats. Alle größeren Investitionen unterliegen einer sorgfältigen Prüfung durch den Gesamtvorstand.
Reputationsrisiken
Unter einem Reputationsrisiko wird die Gefahr eines Vertrauens- oder Ansehensverlustes der Commerzbank bei ihren Anspruchsgruppen aufgrund von negativen Ereignissen im Rahmen der Geschäftstätigkeit verstanden. Zu diesen Anspruchsgruppen zählen insbesondere Öffentlichkeit und Medien, Mitarbeiter und Kunden, Ratingagenturen, Anteilseigner und Geschäftspartner. Daher gehen Reputationsrisiken unmittelbar mit Kommunikationsrisiken einher. Die operativen Unternehmensbereiche, Filialen und Tochtergesellschaften tragen im Rahmen ihrer Geschäftsaktivitäten unmittelbare Verantwortung für Reputationsrisiken, die aus ihrer jeweiligen Geschäftstätigkeit entstehen. Reputationsrisiken können auch aus anderen Risikoarten resultieren und diese verstärken. Innerhalb von Group Communications ist eine spezielle Abteilung für die Steuerung des Reputationsrisiko-Managements im Sinne der Gesamtbank zuständig. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem das frühzeitige Beobachten, Erkennen und Adressieren interner und externer Reputationsrisiken (Frühwarnfunktion). Vor diesem Hintergrund unterliegen relevante geschäftspolitische Maßnahmen und Aktivitäten einer sorgfältigen Prüfung. Insbesondere vermeidet die Commerzbank geschäftspolitische Maßnahmen und Geschäfte, die beträchtliche steuerliche oder rechtliche Risiken sowie besondere ethische, ökologische oder soziale Risiken bergen. Entsprechende Produkte, Geschäfte und Kundenbeziehungen werden bezüglich einhergehender Reputationsrisiken intensiv geprüft und votiert. Je nach Ergebnis können sie mit Auflagen versehen oder auch negativ beurteilt werden. Dies kann bis zur Ablehnung führen.
Compliancerisiken
Die Basis unserer Geschäftstätigkeit ist das Vertrauen unserer Kunden, Aktionäre und Geschäftspartner in das ordnungsgemäße und gesetzestreue Handeln der Commerzbank. Compliance steht für die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, regulatorischer Vorgaben und die Erfüllung weiterer wesentlicher ethischer Standards und Selbstverpflichtungen. Mögliche Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Vorgaben ergeben, werden als Compliancerisiken bezeichnet. Compliancerisiken können sich als quantifizierbare beziehungsweise nicht quantifizierbare Risiken manifestieren. Sofern aus der Nichteinhaltung finanzielle Schäden durch Rechtsstreitigkeiten oder Strafzahlungen resultieren können, handelt es sich um quantifizierbare Risiken. Diese werden unter den operationellen Risiken erfasst. Bei Schäden, die zu einem Vertrauensverlust in die Integrität des Unternehmens führen, handelt es sich um Reputationsrisiken. Diese werden als nicht quantifizierbare Risiken geführt. Ziel unseres übergreifenden und konzernweiten Risikomanagements ist es, Risiken, die die Integrität und damit den Erfolg der Commerzbank gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen und sachgerecht zu steuern.
Rechtliche Risiken
Die Commerzbank AG und ihre Tochtergesellschaften sind mit verschiedenen Gerichtsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Untersuchungen (rechtliche Verfahren) konfrontiert, die eine große Bandbreite von Themen betreffen. Diese umfassen zum Beispiel angeblich falsche beziehungsweise fehlerhafte Beratungen, vermeintlich unwirksame Sicherheitenbestellungen und/oder -verwertungen, Streitigkeiten über die Zahlung variabler Gehaltskomponenten sowie etwaige Ansprüche auf betriebliche Altersversorgung, angeblich unrichtige Buchführung und Bilanzierung, die Geltendmachung von Forderungen aus steuerlichen Sachverhalten sowie Klagen von Aktionären und Fremdkapitalinvestoren. In den gerichtlichen Verfahren werden vor allem Schadenersatzansprüche oder auch die Rückabwicklung geschlossener Verträge geltend gemacht. Sofern einzelnen oder mehreren dieser Klagen stattgegeben würde, könnten sich zum Teil erhebliche Schadenersatzzahlungen, Rückabwicklungsaufwendungen oder sonstige kostenintensive Maßnahmen ergeben. Diese Verfahren können teilweise auch Auswirkungen auf die Reputation der Commerzbank und ihrer Tochtergesellschaften haben. Der Konzern bildet Rückstellungen für diese Verfahren, wenn und soweit die daraus resultierenden Verpflichtungen wahrscheinlich sind und die Höhe der Verpflichtungen hinreichend genau bestimmbar ist. Da diese Verfahren mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die für rechtliche Verfahren gebildeten Rückstellungen nach abschließenden Verfahrensentscheidungen teilweise als unzureichend erweisen. Infolgedessen können erhebliche zusätzliche Aufwendungen entstehen. Dies trifft auch auf rechtliche Verfahren zu, für die aus Sicht des Konzerns keine Rückstellungen zu bilden waren. Obwohl der endgültige Ausgang einzelner rechtlicher Verfahren das Ergebnis und den Cashflow der Commerzbank in einer bestimmten Berichtsperiode beeinflussen können, werden die daraus eventuell resultierenden Verpflichtungen nach unseren Einschätzungen keinen nachhaltigen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.
Disclaimer
Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling sowie durch die interne Revision, durch externe Wirtschaftsprüfer und die deutschen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden.# Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 der Commerzbank Aktiengesellschaft
| Mio. € | 2013 | 2012 | |
|---|---|---|---|
| Zinserträge | |||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 9 220 | 9 020 | |
| b) Festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 1 141 | 828 | |
| 10 361 | 9 848 | ||
| Zinsaufwendungen | -5 643 | -6 105 | |
| 4 718 | 3 743 | ||
| Laufende Erträge aus | |||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 7 | 2 | |
| b) Beteiligungen | 11 | 15 | |
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 195 | 91 | |
| 213 | 108 | ||
| Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen | 161 | 1 612 | |
| Provisionserträge | 3 082 | 3 079 | |
| Provisionsaufwendungen | -524 | -487 | |
| 2 558 | 2 592 | ||
| Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands | -289 | 1 460 | |
| darunter: Zuführung gemäß § 340 e Abs. 4 HGB | - | -162 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 699 | 2 300 | |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||
| a) Personalaufwand | |||
| aa) Löhne und Gehälter | -2 698 | -2 742 | |
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -531 | -626 | |
| darunter: für Altersversorgung | -132 | -214 | |
| -3 229 | -3 368 | ||
| b) Andere Verwaltungsaufwendungen | -2 291 | -2 249 | |
| -5 520 | -5 617 | ||
| Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | -201 | -208 | |
| Aufwand aus der Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals | - | -104 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -818 | -1 747 | |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft | -401 | -1 567 | |
| Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft | - | - | |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | -193 | - | |
| Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | - | 181 | |
| Aufwendungen aus Verlustübernahme | -170 | -29 | |
| Erträge aus der Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken | - | 45 | |
| Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 757 | 2 769 | |
| Außerordentlicher Aufwand | -519 | -148 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -48 | -2 516 | |
| darunter: Veränderung latenter Steuern | - | -2 546 | |
| Sonstige Steuern | -24 | -3 | |
| -72 | -2 519 | ||
| Jahresüberschuss | 166 | 102 | |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | -83 | -17 | |
| Nettoverlust aus dem Handel mit eigenen Aktien | - | -19 | |
| Wiederauffüllung von stillen Einlagen | - | -66 | |
| Bilanzgewinn | 83 | - |
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013 der Commerzbank Aktiengesellschaft
Aktivseite
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|---|
| Barreserve | |||
| a) Kassenbestand | 977 | 1 631 | |
| b) Guthaben bei Zentralnotenbanken | 8 577 | 11 750 | |
| darunter: bei der Deutschen Bundesbank | 1 770 | 5 080 | |
| 9 554 | 13 381 | ||
| Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind | |||
| a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen | 581 | 390 | |
| 581 | 390 | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | |||
| a) Täglich fällig | 19 304 | 24 412 | |
| b) Andere Forderungen | 105 002 | 96 053 | |
| darunter: Kommunalkredite | 326 | 188 | |
| 120 465 | 120 465 | ||
| Forderungen an Kunden | 171 065 | 181 277 | |
| darunter: durch Grundpfandrechte gesichert | 28 531 | 31 342 | |
| Kommunalkredite | 5 318 | 5 054 | |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | |||
| a) Geldmarktpapiere | |||
| aa) Von öffentlichen Emittenten | 87 474 | - | |
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | - | 474 | |
| ab) Von anderen Emittenten | 400 | - | |
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 400 | - | |
| 487 | 474 | ||
| b) Anleihen und Schuldverschreibungen | |||
| ba) Von öffentlichen Emittenten | 7 962 | 8 255 | |
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 7 609 | 7 670 | |
| bb) Von anderen Emittenten | 23 170 | 24 306 | |
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 18 956 | 19 448 | |
| 31 132 | 32 561 | ||
| c) Eigene Schuldverschreibungen | 672 | 1 036 | |
| Nennbetrag | Mio. € | ||
| 32 291 | 34 071 | ||
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 881 | 829 | |
| Handelsbestand | 115 593 | 159 403 | |
| Beteiligungen | 457 | 435 | |
| darunter: an Kreditinstituten | 318 | 302 | |
| an Finanzdienstleistungsinstituten | 2 | 2 | |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 9 117 | 10 267 | |
| darunter: an Kreditinstituten | 2 806 | 2 806 | |
| an Finanzdienstleistungsinstituten | 495 | 495 | |
| Treuhandvermögen | 1 020 | 628 | |
| darunter: Treuhandkredite | 516 | 570 | |
| Immaterielle Anlagewerte | |||
| a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 437 | 278 | |
| b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 122 | 64 | |
| 559 | 342 | ||
| Sachanlagen | 410 | 600 | |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2 499 | 4 196 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | |||
| a) Aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft | 213 | 284 | |
| b) Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 199 | 282 | |
| 412 | 566 | ||
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 518 | 603 | |
| Summe der Aktiva | 469 263 | 527 453 |
Passivseite
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||
| a) Täglich fällig | 32 345 | 45 749 | |
| b) Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 53 472 | 62 773 | |
| darunter: begebene öffentliche Namenspfandbriefe | 5 | - | |
| begebene Namensschiffspfandbriefe | 104 | 104 | |
| 85 817 | 108 522 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | |||
| a) Spareinlagen | |||
| aa) Mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten | 6 191 | 9 920 | |
| ab) Mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten | 90 128 | 6 281 | |
| 10 048 | 10 048 | ||
| b) Andere Verbindlichkeiten | |||
| ba) Täglich fällig | 140 129 | 129 428 | |
| bb) Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 83 518 | 79 133 | |
| 223 647 | 208 561 | ||
| darunter: begebene öffentliche Namenspfandbriefe | 866 | 886 | |
| begebene Namensschiffspfandbriefe | 1 600 | 1 744 | |
| 229 928 | 218 609 | ||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | |||
| a) Begebene Schuldverschreibungen | 31 478 | 33 919 | |
| aa) Hypothekenpfandbriefe | 1 003 | - | |
| ab) Öffentliche Pfandbriefe | 669 | 167 | |
| ac) Schiffspfandbriefe | 1 048 | 1 539 | |
| ad) Sonstige Schuldverschreibungen | 28 758 | 32 213 | |
| b) Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 3 281 | 289 | |
| ba) Geldmarktpapiere | 3 265 | 279 | |
| bb) Eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf | 16 | 10 | |
| 34 759 | 34 208 | ||
| Handelsbestand | 72 641 | 118 512 | |
| Treuhandverbindlichkeiten | 1 020 | 628 | |
| darunter: Treuhandkredite | 516 | 570 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 11 476 | 14 272 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | |||
| a) Aus dem Emissions- und Darlehensgeschäft | 39 | 48 | |
| b) Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 280 | 364 | |
| 319 | 412 | ||
| Rückstellungen | |||
| a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 35 | 141 | |
| b) Steuerrückstellungen | 202 | 208 | |
| c) Andere Rückstellungen | 3 077 | 2 612 | |
| 3 314 | 2 961 | ||
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 10 934 | 10 568 | |
| Genussrechtskapital | 842 | 842 | |
| darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig | 75 | - | |
| Fonds für allgemeine Bankrisiken | 476 | 476 | |
| Eigenkapital | |||
| a) Gezeichnetes Kapital | |||
| aa) Grundkapital | 1 139 | 5 829 | |
| Eigene Anteile | - | -1 | |
| (Bedingtes Kapital 2 750 Mio. €) | |||
| 1 139 | 5 828 | ||
| ab) Einlagen stiller Gesellschafter | 491 | 2 868 | |
| 1 630 | 8 696 | ||
| b) Kapitalrücklage | 15 928 | 8 730 | |
| c) Gewinnrücklagen | |||
| ca) Gesetzliche Rücklage | - | - | |
| cb) Andere Gewinnrücklagen | 96 | 17 | |
| 96 | 17 | ||
| d) Bilanzgewinn | 83 | - | |
| 17 737 | 17 443 | ||
| Summe der Passiva | 469 263 | 527 453 |
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln | 6 | 5
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen | 34 077 | 34 868
| 34 083 | 34 873
2. Andere Verpflichtungen
a) Unwiderrufliche Kreditzusagen | 49 252 | 47 759
Anhang
Allgemeine Angaben
(1) Grundlagen der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2013 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) sowie unter Beachtung der aktienrechtlichen Regelungen (AktG) und des Pfandbriefgesetzes (PfandBG) aufgestellt worden. Neben dem Jahresabschluss - bestehend aus Gewinn- und-Verlust-Rechnung, Bilanz und Anhang - wurde nach § 289 HGB ein Lagebericht erstellt. Alle Beträge sind, soweit nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro angegeben. In der Gewinn- und-Verlust-Rechnung und Bilanz werden Beträge unter 500 000,00 Euro als 0 Mio. Euro dargestellt; sofern ein Posten 0,00 Euro beträgt, wird dieser mit einem Strich gekennzeichnet. In allen weiteren Angaben werden sowohl auf 0 Mio. Euro gerundete Beträge wie auch Posten mit einem Nullsaldo mit einem Strich dargestellt.
(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Barreserve ist zu Nennbeträgen bilanziert. Schuldtitel öffentlicher Stellen werden mit dem abgezinsten Wert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sind zu Nennwerten ausgewiesen, gebildete Wertberichtigungen setzen wir ab. Unterschiedsbeträge zwischen Anschaffungskosten und Nennbeträgen, denen Zinscharakter zukommt, werden in die Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und über die Laufzeit ratierlich erfolgswirksam im Zinsergebnis berücksichtigt. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist für alle bilanziellen Forderungsbestände und außerbilanziellen Geschäfte auf Einzelgeschäftsebene beziehungsweise Portfoliobasis unter Heranziehung interner Parameter und Modelle berechnet. Dabei unterscheiden wir zwischen signifikanten und nicht signifikanten Engagements. Länderrisiken sind im Rahmen dieser Berechnungen abgedeckt. Die Höhe der Risikovorsorge für einzeln betrachtete Adressenausfallrisiken bemisst sich nach dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert der Forderung und dem nach der Discounted-Cash-Flow-Methode berechneten Barwert. Dieser wird aus den zu erwartenden zukünftigen Zahlungseingängen unter Berücksichtigung werthaltiger Sicherheiten auf diese Forderungen ermittelt; die Ermittlung von Pauschalwertberichtigungen erfolgt modellbasiert. Die regelmäßige Risikovorsorgeauflösung, die sich aus der Erhöhung des Barwertes ergibt, weisen wir innerhalb der Gewinn- und-Verlust-Rechnung im Zinsertrag aus.In den Schiffshypothekendarlehen waren auch solche Bauzeitfinanzierungen enthalten, bei denen die Eintragung einer Schiffshypothek planmäßig zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird.
Wertpapiere der Liquiditätsreserve werden - soweit sie nicht als Bewertungseinheit abgebildet sind - nach den Vorschriften für das Umlaufvermögen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und beizulegendem Zeitwert bilanziert.
Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip behandelt. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind gemäß den für das Anlagevermögen geltenden Regelungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sofern die Gründe, die zu einer Abschreibung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten. Abschreibungen und Wertberichtigungen sind saldiert mit Wertaufholungen ausgewiesen.
Bei Wertpapieren der Liquiditätsreserve erfolgt der Ausweis in dem Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens sind die Aufwendungen in dem Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere ausgewiesen.
Derivative Finanzinstrumente setzen wir sowohl zur Absicherung von Bilanzposten als auch für Handelszwecke ein und bewerten sie am Bilanzstichtag einzeln. Bewertungseinheiten werden unter Einbezug derivativer Sicherungsgeschäfte entsprechend den Vorschriften des § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung von Mikro-Bewertungseinheiten der Liquiditätsreserve wird die sogenannte Durchbuchungsmethode angewendet. Die Grund- und Sicherungsgeschäfte in Mikro-Bewertungseinheiten der Passivseite werden nach der Festbewertungsmethode bilanziert. Die bilanzielle Abbildung von Portfolio-Bewertungseinheiten erfolgt mittels der sogenannten Einfrierungsmethode. Die Berücksichtigung interner Geschäfte erfolgt im Rahmen des sogenannten Stellvertreterprinzips.
Wir bewerten den Handelsbestand zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags gemäß § 340 e Abs. 3 HGB. Nach § 255 Abs. 4 HGB entspricht der beizulegende Zeitwert dem Marktpreis. Dieser ist bei börsennotierten Produkten der Börsenpreis, für nicht börsennotierte Produkte werden Vergleichspreise und indikative Preise von Preisagenturen oder anderen Kreditinstituten herangezogen.
Der Risikoabschlag ist auf Basis des aufsichtsrechtlich ermittelten Value-at-Risk-Ansatzes berechnet und dabei so bemessen, dass ein zu erwartender maximaler Verlust aus diesen Handelsbüchern mit einem Wahrscheinlichkeitsgrad von 99 % bei einer Haltedauer von 10 Tagen nicht überschritten wird. Es ist ein historischer Beobachtungszeitraum von einem Jahr zugrunde gelegt. Der Value at Risk wird für den Gesamtbestand des Portfolios zentral ermittelt und in der Bilanz innerhalb der Handelsaktiva abgesetzt.
Die Commerzbank Aktiengesellschaft verrechnet positive und negative Marktwerte einschließlich darauf entfallende Ausgleichszahlungen mit zentralen Kontrahenten. Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere und derivativen Finanzinstrumente kommen entweder am Markt verfügbare Kurse (zum Beispiel Börsenkurse) oder Bewertungsmodelle zum Tragen. Lässt sich der beizulegende Zeitwert nicht ermitteln, werden die Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 HGB angesetzt. Sofern für die Bewertung auf finanzmathematische Bewertungsmodelle zurückgegriffen wird, verwenden wir, soweit möglich, am Markt verfügbare Parameter (zum Beispiel Zinskurven, Volatilitäten, Spreads) sowie weitere Ab- beziehungsweise Aufschläge zur Berücksichtigung von Risiko-, Liquiditäts-, Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten.
Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden wesentlich von der Wertentwicklung der zugrunde liegenden Basiswerte bestimmt. Basiswerte der Derivate sind insbesondere Aktien, Anleihen, Devisen, Edelmetalle und Rohstoffe sowie Indizes und Zinssätze. Darüber hinaus beeinflussen die zukünftig erwarteten Wertschwankungen des Basiswertes sowie die Restlaufzeit des Derivats selbst den beizulegenden Zeitwert. Sofern keine Marktpreise aus einem aktiven Markt vorliegen, sind die beizulegenden Zeitwerte mittels unterschiedlicher Bewertungsmethoden einschließlich Bewertungsmodellen ermittelt. Sowohl die gewählten Bewertungsmethoden als auch die verwendeten Parameter sind vom einzelnen Produkt abhängig und entsprechen dem Marktstandard.
Beizulegende Zeitwerte für Termingeschäfte und Swaps werden mittels der Barwertmethode unter Berücksichtigung der Zinskurve der entsprechenden Handelswährung ermittelt. Standard-Optionen und digitale Optionen bewerten wir grundsätzlich mit Black-Scholes-Modellen, während wir für komplexere Optionen als Bewertungsmethoden Baum- und Monte-Carlo-Verfahren anwenden. Bei sonstigen strukturierten derivativen Geschäften werden ebenfalls Monte-Carlo-Simulationen genutzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte werden innerhalb der Sonstigen Vermögensgegenstände und Sonstigen Verbindlichkeiten saldiert ausgewiesen. Bei nicht börsengehandelten Derivaten des Handelsbestands wird das Kontrahentenausfallrisiko durch das Bilden von Credit Valuation Adjustments (CVA) und das eigene Ausfallrisiko der Commerzbank Aktiengesellschaft durch das Bilden von Debit Valuation Adjustments (DVA) berücksichtigt. Zur Ermittlung von CVA und DVA werden, sofern verfügbar, beobachtbare Marktdaten (zum Beispiel Credit-Default-Swap-Spreads) verwendet. Bei Verbindlichkeiten des Handelsbestands wird zudem das eigene Kreditrisiko zum beizulegenden Zeitwert berücksichtigt.
Zeitwertänderungen des Handelsbestands werden saldiert im Nettoergebnis des Handelsbestands ausgewiesen. Zurückgekaufte eigene Emissionen des Handelsbestands sowie eigene Schuldverschreibungen sind saldiert ausgewiesen, soweit keine Schuld mehr besteht.
Pensionsgeschäfte werden nach den geltenden Grundsätzen des § 340 b HGB ausgewiesen. Bei den Wertpapierleihgeschäften werden verliehene Wertpapiere aufgrund des wirtschaftlichen Eigentums weiterhin bei der Commerzbank Aktiengesellschaft bilanziert.
Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, und soweit abnutzbar, gemindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die zugrunde liegenden Nutzungsdauern orientieren sich an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in Höhe der hierfür angefallenen Entwicklungskosten aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter sind nach den jeweiligen lokalen steuerrechtlichen Vereinfachungsregelungen bilanziert.
Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Unterschiedsbeträge zwischen Rückzahlungs- und Auszahlungsbetrag bilanzieren wir als Rechnungsabgrenzungsposten und lösen sie zeitanteilig erfolgswirksam auf. Langfristige, abgezinste Verbindlichkeiten (Zerobonds) werden mit dem Barwert angesetzt.
Pensionsrückstellungen ermitteln jährlich unabhängige Aktuare nach der Anwartschaftsbarwertmethode. Die Parameter für die Berechnung sind in der Angabe zu den Rückstellungen beschrieben. Das Deckungsvermögen zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den hierfür gebildeten Rückstellungen saldiert ausgewiesen. Die Saldierung des Deckungsvermögens erfolgt für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe des Erfüllungsrückstands gemäß IDW RS HFA3. Ergibt sich aus der Verrechnung von Deckungsvermögen mit den hierfür gebildeten Rückstellungen für Pensionen oder Altersteilzeit ein Aktivüberhang, wird dieser in der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Der erforderliche Zuführungsbetrag gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB wird bis spätestens 31. Dezember 2024 zugeführt.
Rückstellungen für Steuern und andere Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit ihrem Barwert angesetzt.
Die zinsbezogenen Finanzinstrumente außerhalb des Handelsbuchs (im sogenannten Bankbuch) werden jährlich in ihrer Gesamtheit auf einen Verpflichtungsüberschuss untersucht. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat hierzu einen barwertigen Ansatz genutzt. Die Bewertung ergab unverändert keine Notwendigkeit zum Bilden einer Drohverlustrückstellung.
Latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der angesetzten Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen sowie für steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Passive latente Steuern aus dem steuerlich abweichenden Ansatz des Handelsbestands, sonstigen Verbindlichkeiten und der Sachanlagen wurden mit aktiven latenten Steuern auf die steuerlichen Abweichungen bei Forderungen an Kreditinstitute, Rückstellungen und steuerlichen Verlustvorträgen verrechnet. Nach der Verrechnung verbleibende aktive latente Steuern werden entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgewiesen.
Zur Bewertung der latenten Steuern zieht die Commerzbank Aktiengesellschaft die unternehmensindividuellen Steuersätze heran. Dabei beträgt der Ertragsteuersatz des inländischen Organkreises 31,2 % (Vorjahr: 31,2 %). Dieser setzt sich aus dem in Deutschland geltenden Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 % und einem durchschnittlichen Steuersatz für die Gewerbesteuer von 15,4 % zusammen.# Erläuterungen zur Gewinn- und-Verlust-Rechnung
(2) Bewertung der latenten Steuern der ausländischen Betriebsstätten erfolgt mit den dort geltenden Steuersätzen, deren Bandbreite sich zwischen 0 % und 46 % bewegt.
(3) Währungsumrechnung
Die Umrechnung von fremden Währungen in Euro erfolgt nach den Vorschriften der §§ 256 a und 340 h HGB. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge, die auf fremde Währung lauten, sowie schwebende Kassageschäfte sind zum Kassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Dies gilt auch für die Umrechnung der Kapitaltauschbeträge von Cross-Currency-Swaps des Nichthandelsbestands. Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte des Handelsbestands werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Aufgrund der besonderen Deckung in derselben Währung werden Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung berücksichtigt. Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Abschlüsse unserer Auslandsfilialen in die Berichtswährung erfolgt zum Kassamittelkurs am Bilanzstichtag. Sortenbestände sind mit den zum Bilanzstichtag gültigen Kursen umgerechnet.
(4) Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Um zukünftig im Handelsergebnis nur Bewertungs- und Realisierungsergebnisse auszuweisen, zeigt die Commerzbank Aktiengesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2013 Zinserträge und Zinsaufwendungen sowie Dividenden aus Equity Swaps im Rahmen von Handelsaktivitäten im Zinsüberschuss statt im Nettoertrag/ Nettoaufwand des Handelsbestands. Zur einheitlichen Darstellung von Zinserträgen und -aufwendungen haben wir zudem entschieden, auch die Zinskomponenten im Zusammenhang mit der Altersvorsorge statt wie bisher im Verwaltungsaufwand im Zinsaufwand auszuweisen. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir die Bilanzierung aktienbasierter Vergütung von sofortiger auf zeitratierliche Erfassung der Verbindlichkeitsrückstellung umgestellt. Hierdurch haben wir den geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere durch die Institutsvergütungsverordnung Rechnung getragen sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sachgerechter dargestellt. Seit dem Geschäftsjahr 2013 wird das Kontrahentenausfallrisiko für Derivate des Handelsbestands mit positiven Marktwerten durch das Bilden von Credit Valuation Adjustments (CVA) statt wie bisher durch das Bilden von Counterparty Default Adjustments (CDA) berücksichtigt. Für Derivate mit negativen Marktwerten berücksichtigen wir das eigene Ausfallrisiko durch das Bilden von Debit Valuation Adjustments (DVA). Zudem wurde im Geschäftsjahr 2013 die Methodik zur Ermittlung des Anpassungsbetrags für die Geld-Brief-Spanne an Marktusancen angepasst. Insgesamt wirkten sich die Anpassungen mit 67 Mio. Euro positiv auf die Gewinn- und-Verlust-Rechnung aus.
Erläuterungen zur Gewinn- und-Verlust-Rechnung
(5) Erträge nach geografischen Märkten
| Mio. € | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Europa einschließlich Deutschland | 13 652 | 16 368 |
| Amerika | 230 | 199 |
| Asien | 184 | 228 |
| Afrika | - | - |
| Gesamt | 14 066 | 16 795 |
Der Gesamtbetrag enthält die Posten Zinserträge, Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen, Provisionserträge, Nettoertrag des Handelsbestands und Sonstige betriebliche Erträge der Gewinn- und-Verlust-Rechnung.
(6) Abschlussprüferhonorar
Wir haben von dem Wahlrecht gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht, das Abschlussprüferhonorar im Konzernabschluss auszuweisen.
(7) Sonstige betriebliche Erträge
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen von 699 Mio. Euro (Vorjahr: 2 300 Mio. Euro) waren im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen von 278 Mio. Euro (Vorjahr: 218 Mio. Euro) enthalten.
(8) Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 818 Mio. Euro (Vorjahr: 1 747 Mio. Euro) waren 352 Mio. Euro (Vorjahr: 345 Mio. Euro) Zuführungen und sonstiger Aufwand im Zusammenhang mit Rückstellungen für Prozess- und Regressrisiken sowie Einmalzahlungen von 89 Mio. Euro (Vorjahr: -) für die vorzeitige Rückzahlung von Stillen Einlagen der Allianz SE und des Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) enthalten.
(9) Außerordentlicher Aufwand
Der Außerordentliche Aufwand von 519 Mio. Euro (Vorjahr: 148 Mio. Euro) enthält den Restrukturierungsaufwand für die geplanten Anpassungen von Personalkapazitäten von 473 Mio. Euro (Vorjahr: -) sowie die erforderliche Zuführung zu Pensionsrückstellungen von 46 Mio. Euro (Vorjahr: 46 Mio. Euro).
(10) Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung
Für Dritte wurden nachstehende wesentliche Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung erbracht:
* Depotverwaltung
* Vermittlung von Versicherungs- und Bausparverträgen
* Vermögensverwaltung
* Verwaltung von Treuhandvermögen
* Wertpapierkommissionsgeschäft
* Investmentgeschäft
* Abwicklung von Zahlungsverkehr
* Vermittlung von Hypothekendarlehen
Erläuterungen zur Bilanz
(11) Restlaufzeitengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Andere Forderungen an Kreditinstitute | 105 002 | 96 053 |
| mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten | 68 133 | 51 116 |
| mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr | 19 555 | 16 951 |
| mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | 14 522 | 23 016 |
| mehr als fünf Jahren | 2 792 | 4 970 |
| Forderungen an Kunden | 171 065 | 181 277 |
| mit unbestimmter Laufzeit | 18 053 | 21 125 |
| mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten | 34 803 | 35 421 |
| mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr | 21 272 | 25 197 |
| mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | 44 091 | 45 115 |
| mehr als fünf Jahren | 52 846 | 54 419 |
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 53 472 | 62 773 |
| mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten | 16 651 | 21 445 |
| mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr | 7 516 | 6 788 |
| mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | 18 098 | 21 481 |
| mehr als fünf Jahren | 11 207 | 13 059 |
| Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten | 90 128 | |
| mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten | 20 | 22 |
| mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr | 32 | 46 |
| mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | 29 | 49 |
| mehr als fünf Jahren | 9 | 11 |
| Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 83 518 | 79 133 |
| mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten | 51 581 | 48 327 |
| mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr | 17 031 | 12 796 |
| mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | 7 214 | 8 831 |
| mehr als fünf Jahren | 7 692 | 9 179 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 3 281 | 289 |
| mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten | 1 683 | 191 |
| mehr als drei Monaten bis zu einem Jahr | 1 598 | 98 |
| mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren | - | - |
| mehr als fünf Jahren | - | - |
Von den Begebenen Schuldverschreibungen von 31 478 Mio. Euro (Vorjahr: 33 919 Mio. Euro) werden 10 852 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014 fällig.
(12) Zur Deckung von Begebenen Schuldverschreibungen bestimmte Aktiva
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 453 | 195 |
| Forderungen an Kunden | 7 507 | 4 694 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 478 | 616 |
| Gesamt | 8 438 | 5 505 |
(13) Wertpapiere
Zum 31. Dezember 2013 teilten sich die börsenfähigen Wertpapiere folgendermaßen auf:
| Mio. € | Börsennotiert | Nicht börsennotiert | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 22 652 | 23 147 | 9 639 | 10 924 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 421 | 258 | 448 | 558 |
| Beteiligungen | - | 3 | 29 | 29 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2 377 | 2 377 | - | - |
Von den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren von 32 291 Mio. Euro (Vorjahr: 34 071 Mio. Euro) werden 4 097 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014 fällig. In den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren wurden Abschreibungen aufgrund des gemilderten Niederstwertprinzips in Höhe von 2 Mio. Euro nicht vorgenommen, da die Wertminderung nur vorübergehend ist. Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 Anleihen des Liquiditätsbestands mit einem Ertrag von 169 Mio. Euro veräußert. Von den zu diesen Anleihen zugehörigen Sicherungsderivaten wurden solche mit positivem Marktwert geschlossen. Daraus ergab sich ein Ertrag von 511 Mio. Euro. Beide Ergebnisse sind in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung in dem Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft enthalten.
(14) Handelsbestand
Die institutsinternen festgelegten Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand haben sich im Geschäftsjahr nicht geändert. Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken hat die Commerzbank Aktiengesellschaft gemäß § 304 e Abs. 4 HGB im Berichtsjahr 2013 keinen Betrag aus dem Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands zugeführt (Vorjahr: 162 Mio. Euro).
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Handelsaktiva | 115 593 | 159 403 |
| Derivative Finanzinstrumente | 71 170 | 111 214 |
| Forderungen | 477 | 2 718 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 21 642 | 25 072 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 22 353 | 20 488 |
| Risikoabschlag Value at Risk | -49 | -89 |
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 72 641 | 118 512 |
| Derivative Finanzinstrumente | 64 665 | 108 523 |
| Verbindlichkeiten | 7 976 | 9 989 |
(15) Bewertungseinheiten
Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen werden Mikro- und Portfolio-Bewertungseinheiten zur Absicherung der hieraus bestehenden Risiken gebildet. Für Wertpapiere der Liquiditätsreserve gebildete Mikro-Bewertungseinheiten sichern im Wesentlichen das allgemeine Zinsänderungsrisiko ab. Zinsinduzierte Wertänderungen der Wertpapiere werden durch die Wertänderung der zugehörigen Sicherungsgeschäfte nahezu vollständig ausgeglichen. Darüber hinaus bestehen Mikro-Bewertungseinheiten für Vermögensgegenstände mit eingebetteten Aktienkursrisiken, welche durch die Zusammenfassung mit Verbindlichkeiten gegenüber Kunden als Bewertungseinheit vollständig ausgeglichen sind.# 10-K FILING
(16) Relationships with Affiliated Companies and Investments
Affiliated Companies
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Receivables from credit institutions | 50 169 | 51 066 |
| Receivables from customers | 12 037 | 9 723 |
| Bonds and other fixed-income securities | 8 835 | 10 288 |
| Trading assets | 2 359 | 2 724 |
| Liabilities to credit institutions | 16 335 | 17 504 |
| Liabilities to customers | 13 025 | 11 050 |
| Securitised liabilities | 1 539 | 1 580 |
| Trading liabilities | - | - |
| Subordinated liabilities | 1 287 | 1 341 |
Investments
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Receivables from credit institutions | 83 172 | |
| Receivables from customers | 431 | 620 |
| Bonds and other fixed-income securities | - | - |
| Trading assets | 20 | 28 |
| Liabilities to credit institutions | 14 | 17 |
| Liabilities to customers | 656 | 623 |
| Securitised liabilities | - | - |
| Trading liabilities | 2 | |
| Subordinated liabilities | - | - |
Transactions with affiliated companies are conducted at market-related conditions. Relationships with closely related persons are disclosed in the section on Remuneration and Loans to Executive Bodies, as well as in the Remuneration Report.
(17) Fiduciary Transactions
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Receivables from customers | 516 | 570 |
| Bonds and other fixed-income securities | - | - |
| Other fiduciary assets | 440 | - |
| Commerzbank Foundation | 64 | 58 |
| thereof: Bank balances | - | - |
| Current accounts | 1 | |
| Securities | 63 | 57 |
| Other assets | 1 | |
| Fiduciary assets | 1,020 | 628 |
| thereof: Fiduciary loans | 516 | 570 |
| Liabilities to credit institutions | 16 | 13 |
| Liabilities to customers | 500 | 557 |
| Other fiduciary liabilities | 440 | - |
| Commerzbank Foundation | 64 | 58 |
| thereof: Equity | 63 | 57 |
| Liabilities | 1 | |
| Foundation result | - | - |
| Fiduciary liabilities | 1,020 | 628 |
| thereof: Fiduciary loans | 516 | 570 |
(18) Development of Fixed Assets
| Mio. € | Intangible Assets | Tangible Assets | Securities | Fixed Asset Portfolio | Investments¹ | Interests in affiliated companies¹ |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Acquisition/Production Costs | ||||||
| As of 1 January 2013 | 1,452 | 2,408 | 894 | |||
| Additions during the fiscal year | 306 | 77 | 78 | |||
| Disposals during the fiscal year | 391 | 761 | 139 | |||
| Reclassifications | - | - | - | |||
| Currency translation adjustments | -2 | -6 | -16 | |||
| As of 31 December 2013 | 1,365 | 1,718 | 817 | |||
| Accumulated Depreciation | ||||||
| Accumulated depreciation | 806 | 1,308 | 503 | |||
| thereof: Depreciation during the fiscal year | 87 | 114 | 10 | |||
| Impairment losses during the fiscal year | - | - | - | |||
| Net Book Value as of 31 December 2013 | 559 | 410 | 314 | 457 | 9 | 117 |
| Net Book Value as of 31 December 2012 | 342 | 600 | 390 | 435 | 10 | 267 |
¹ The possibility of aggregation according to § 34 para. 3 RechKredV was exercised. Of the properties and buildings with a total book value of EUR 50 million (previous year: EUR 190 million), EUR 36 million (previous year: EUR 179 million) related to owner-occupied properties and buildings. The operating and business equipment included in tangible assets amounted to EUR 360 million (previous year: EUR 410 million). As of 31 December 2013, development costs for self-created intangible assets amounted to EUR 437 million (previous year: EUR 278 million). Commerzbank Aktiengesellschaft does not conduct research in the context of self-created intangible assets.
(19) Other Assets
Other assets of EUR 2,499 million (previous year: EUR 4,196 million) essentially included receivables from tax authorities from income taxes of EUR 795 million (previous year: EUR 753 million), precious metals of the non-trading portfolio of EUR 209 million (previous year: EUR 590 million), receivables from profit transfer agreements of EUR 161 million (previous year: EUR 1,612 million), as well as interest accruals from non-trading derivatives of EUR 269 million (previous year: EUR 280 million) and receivables from compensation payments for futures contracts of EUR 192 million (previous year: EUR 296 million).
(20) Subordinated Assets
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Receivables from credit institutions | 124,306 | 120,465 |
| thereof: subordinated | 792 | 804 |
| Receivables from customers | 171,065 | 181,277 |
| thereof: subordinated | 497 | 527 |
| Bonds and other fixed-income securities | 32,291 | 34,071 |
| a) Bonds and notes from other issuers | 23,170 | 24,306 |
| thereof: subordinated | - | 179 |
| b) Own bonds | 672 | 1,036 |
| thereof: subordinated | 7 | |
| Shares and other non-fixed-income securities | 881 | 829 |
| thereof: subordinated | 421 | 257 |
| Trading assets¹ | 115,593 | 159,403 |
| thereof: subordinated | 218 | 236 |
| Total | 1,935 | 2,003 |
¹ Measured at fair value.
(21) Repurchase Agreements
The book value of assets transferred under repurchase agreements recognised in the balance sheet was EUR 2,849 million (previous year: EUR 10,683 million).
(22) Foreign Currency Volumes
As of 31 December 2013, assets denominated in foreign currencies amounted to EUR 171,240 million (previous year: EUR 134,478 million), and liabilities denominated in foreign currencies amounted to EUR 140,029 million (previous year: EUR 100,849 million).
(23) Transfer of Collateral for Own Liabilities
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Liabilities to credit institutions | 57,444 | 50,126 |
| Liabilities to customers | 42,405 | 37,158 |
| Securitised liabilities | 500 | - |
| Other liabilities | 7,791 | 9,159 |
| Total | 108,140 | 96,443 |
Assets in the corresponding amount were transferred as collateral for the liabilities mentioned. Collateral is provided for borrowings under genuine repurchase agreements, for Earmarked Refinancing Funds, and in the context of open market operations of the Eurosystem. Furthermore, issued bonds amounting to EUR 610 million (previous year: -) are secured by receivables that have been legally transferred but remain in the economic ownership of Commerzbank.
(24) Other Liabilities
Other liabilities of EUR 11,476 million (previous year: EUR 14,272 million) included liabilities from film funds of EUR 1,690 million (previous year: EUR 1,915 million) and liabilities from securitisation transactions of EUR 7,932 million (previous year: EUR 9,272 million).
(25) Provisions
a) Pension Obligations
Pension provisions are calculated according to actuarial principles using a discount rate of 4.89 % (previous year: 5.05 %) set by the Bundesbank, applying the projected unit credit method based on the Heubeck Richttafeln 2005 G. We assume an expected general increase in wages and salaries, including an assumed career trend, of 2.50 % per annum (previous year: 2.50 % per annum); for pension dynamics, we use an interest rate of 1.80 % per annum (previous year: 1.80 % per annum). The dynamics of the contribution assessment ceiling are assumed to be 2.00 % per annum (previous year: 2.00 % per annum). The shortfall due to unrecognised pension obligations within the meaning of Article 28 (2) EGHGB amounted to EUR 20 million as of the reporting date (previous year: EUR 19 million). Commerzbank Aktiengesellschaft, in exercising the option under Article 67 (1) sentence 1 EGHGB, has proportionally allocated the difference arising from the modified valuation of pensions according to the Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (MoPeG) as of 1 January 2010, so that a deficit of EUR 313 million (previous year: EUR 359 million) remained at year-end. The allocation was recognised as an extraordinary expense. According to § 246 (2) sentence 2 HGB, the plan assets are offset against the provisions established for the pension obligations. As of 31 December 2013, the following values resulted before offsetting:
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Fair value of plan assets | 4,861 | 5,021 |
| Settlement amount | 4,705 | 4,841 |
Before offsetting, the interest accretion expense for pension provisions amounted to EUR 329 million (previous year: EUR 236 million), which is offset by plan assets. The income from plan assets, before offsetting, amounted to EUR 33 million (previous year: EUR 547 million). The historical acquisition cost of the plan assets was EUR 4,729 million (previous year: EUR 4,474 million).# (26) Nachrangige Verbindlichkeiten
Die Nachrangigen Verbindlichkeiten von 10 934 Mio. Euro (Vorjahr: 10 568 Mio. Euro) dürfen im Fall einer Insolvenz oder einer Liquidation erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt werden. Eine Rückzahlungsverpflichtung oder Ansprüche auf Zinszahlungen bestehen solange nicht. Die Verpflichtungen aus den Teilschuldverschreibungen sind nachrangige Verpflichtungen der Emittentin, die gleichrangig mit allen anderen Nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin befriedigt werden. Die Kündigung der Teilschuldverschreibungen durch den Inhaber ist ausgeschlossen. Es gelten die Bedingungen für nachrangige Verpflichtungen. Eine Umwandlung in Kapital oder in eine andere Schuldform ist vertraglich nicht festgeschrieben. Im Geschäftsjahr betrug der Zinsaufwand für Nachrangige Verbindlichkeiten 574 Mio. Euro (Vorjahr: 526 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2013 überstiegen folgende Mittelaufnahmen 10 % des Gesamtbetrags dieses Postens:
| Kennnummer | Währung | Mio. € | Zinssatz | Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|
| WKN CB83CE | EUR | 1 254 | 6,38 | 22.3.2019 |
| WKN CB83CF | EUR | 1 250 | 7,75 | 16.3.2021 |
(27) Genussrechtskapital
Von dem in der Bilanz ausgewiesenen Genussrechtskapital dienten 763 Mio. Euro (Vorjahr: 840 Mio. Euro) als haftendes Eigenkapital im Sinne von § 10 Abs. 5 KWG. Gemäß den Genussscheinbedingungen ist die Bedienung der Zins- und Rückzahlungsansprüche der Genussrechte insbesondere an das Bilanzergebnis (und nicht an etwaige Dividendenzahlungen) der Bank geknüpft. Im Insolvenzfall sind die Forderungen aus den Genussscheinen gegenüber allen nicht nachrangigen Gläubigern nachrangig, jedoch gegenüber Aktionären vorrangig. Die folgende Tabelle zeigt den Bestand des Genussrechtskapitals zum Ende des Geschäftsjahres 2013:
| Kennnummer | Währung | Mio. € | Zinssatz | Laufzeitende 31.12. |
|---|---|---|---|---|
| Genussschein WKN DR2U70 | EUR | 662 | 5,39 | 2015 |
| Genussschein WKN A0D4TQ9 | EUR | 50 | 4,70 | 2020 |
| Genussschein WKN A0HGNA3 | EUR | 30 | 4,70 | 2020 |
| Namensgenussschein WKN 422785 | EUR | 50 | 7,53 | 2014 |
| Namensgenussschein WKN 422720 | EUR | 25 | 7,56 | 2014 |
| Namensgenussschein WKN 901008000A | EUR | 10 | 5,38 | 2017 |
| Namensgenussschein WKN 901008000B | EUR | 10 | 5,38 | 2017 |
| Namensgenussschein WKN 901008100 | EUR | 5 | 5,37 | 2017 |
(28) Eigenkapital
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 17 736 822 492,90 | 17 442 959 785,97 |
| a) Gezeichnetes Kapital | 1 629 891 941,00 | 8 695 866 839,47 |
| Grundkapital | 1 138 506 941,00 | 5 829 513 857,00 |
| Einlagen stiller Gesellschafter | 491 385 000,00 | 2 867 546 335,47 |
| Abzüglich Eigene Anteile im Bestand | - | -1 193 353,00 |
| b) Kapitalrücklage | 15 927 943 159,47 | 8 730 050 517,82 |
| c) Gewinnrücklagen | 95 931 187,90 | 17 042 428,68 |
| Gesetzliche Rücklage | - | - |
| Satzungsmäßige Rücklagen | - | - |
| Andere Gewinnrücklagen | 95 931 187,90 | 17 042 428,68 |
| d) Bilanzgewinn | 83 056 204,53 | - |
a) Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Commerzbank Aktiengesellschaft von 1,1 Mrd. Euro war zum 31. Dezember 2013 eingeteilt in 1 138 506 941 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien (rechnerischer Wert je Aktie 1,00 Euro). Bei der Hauptversammlung am 19. April 2013 wurde beschlossen, zur Vorbereitung einer nachfolgenden Aktienzusammenlegung sieben Aktien einzuziehen und in dieser Höhe die Kapitalrücklage zu erhöhen. Im Rahmen der anschließenden ordentlichen Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien wurde die Anzahl der Aktien auf 582 951 385 Stück reduziert. Je zehn Stückaktien wurden zu je einer Stückaktie zusammengelegt. Außerdem wurde von der Hauptversammlung beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlagen und die teilweise Einbringung der Stillen Einlage aus der von dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) eingegangenen stillen Gesellschaft um bis zu 2 272 727 272 Euro durch die Ausgabe von bis zu 2 272 727 272 Stückaktien zu erhöhen. Am 28. Mai 2013 wurden auf Grundlage des am 22. April 2013 in das Handelsregister eingetragenen Beschlusses der Hauptversammlung über die Erhöhung des Grundkapitals 555 555 556 Stückaktien zu einem Bezugspreis von 4,50 Euro ausgegeben. Der SoFFin hat seine Bezugsrechte im Zuge der Kapitalerhöhung voll ausgeübt und entsprechend seiner Beteiligungsquote von 25 % plus 1 Aktie Stille Einlagen in Höhe von 625 Mio. Euro in neue auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien gewandelt. Zeitgleich wurden 89 227 252 Aktien aus dem bisherigen Bestand des SoFFin zu Beginn der Bezugsperiode von einem Bankenkonsortium bei Dritten platziert. Die Beteiligungsquote des SoFFin an der Commerzbank Aktiengesellschaft hat sich aufgrund dieser Maßnahmen auf rund 17 % reduziert. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 28. Mai 2013 in das Handelsregister eingetragen. Das Gesamtvolumen der Kapitalerhöhung betrug 2,5 Mrd. Euro. Das Gezeichnete Kapital erhöhte sich um 556 Mio. Euro und die Kapitalrücklage stieg um 1 951 Mio. Euro. Für die Kapitalerhöhung sind Aufwendungen in Höhe von 73 Mio. Euro angefallen. Grundlage der Stillen Einlagen des SoFFin waren der zuletzt am 29. Juni 2012 geänderte Vertrag vom 19. Dezember 2008 sowie die Ergänzungsvereinbarung vom 3. Juni 2009 über die Errichtung einer stillen Gesellschaft zwischen dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung, vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA), und der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die nach der Kapitalerhöhung verbleibende Stille Einlage des SoFFin von 1 002 Mio. Euro wurde aus dem Emissionserlös der Barkapitalerhöhung vorzeitig in voller Höhe am 31. Mai 2013 zurückgezahlt und im Zusammenhang mit der vorzeitigen Rückführung eine einmalige Ausgleichszahlung von 60,5 Mio. Euro vor Steuern geleistet. Darüber hinaus schlossen die Commerzbank Aktiengesellschaft und die Allianz SE am 3. Juni 2009 einen Vertrag über die Errichtung einer stillen Gesellschaft, auf deren Basis die Allianz SE mittels einer Tochtergesellschaft eine Stille Einlage in Höhe von 750 000 000,00 Euro in die Commerzbank Aktiengesellschaft einbrachte. Diese Stille Einlage wurde aus dem Emissionserlös der Barkapitalerhöhung vorzeitig in voller Höhe am 31. Mai 2013 zurückgezahlt und im Zusammenhang mit der vorzeitigen Rückführung eine einmalige Ausgleichszahlung von 27,9 Mio. Euro vor Steuern geleistet. Zum Bilanzstichtag bestanden die Stillen Einlagen der HT1 Funding GmbH mit 415 885 000,00 Euro sowie diverse weitere Stille Einlagen in Höhe von 75 500 000,00 Euro.
b) Kapitalrücklage
| € | |
|---|---|
| Stand 31.12.2012 | 8 730 050 517,82 |
| Zuführung zu anderen Kapitalrücklagen | 7 197 892 641,65 |
| darunter: Einstellung in die Kapitalrücklage aus der Kapitalherabsetzung | 5 246 562 472,00 |
| Stand 31.12.2013 | 15 927 943 159,47 |
In der Kapitalrücklage werden Agien aus der Ausgabe von Aktien der Commerzbank Aktiengesellschaft ausgewiesen. Daneben werden Zuzahlungen aus der Emission von Wandlungs- und Optionsrechten zum Erwerb von Anteilen der Commerzbank Aktiengesellschaft berücksichtigt.
c) Gewinnrücklagen
| € | |
|---|---|
| Gesamt | 95 931 187,90 |
| Gesetzliche Rücklage | - |
| Andere Gewinnrücklagen | 95 931 187,90 |
| Stand 31.12.2012 | 17 042 428,68 |
| Verluste aus dem Handel mit Eigenen Anteilen | -4 167 445,30 |
| Zuführung zu Anderen Gewinnrücklagen | 83 056 204,52 |
| Stand 31.12.2013 | 95 931 187,90 |
(29) Genehmigtes Kapital
| Jahr der Beschlussfassung | Ursprüngliches Genehmigtes Kapital Mio. € | Verbleibendes Genehmigtes Kapital € | Befristung | Gemäß Satzung |
|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2 000 | 1 462 936 397,00 | 5.5.2016 | § 4 Abs. 3 a. F. |
| 2012 | 1 150 | 1 150 000 000,00 | 22.5.2017 | § 4 Abs. 5 n. F. |
| Stand 31.12.2013 | 3 150 | 2 612 936 397,00 |
Bedingungen für Kapitalerhöhungen aus Genehmigtem Kapital ergeben sich für die einzelnen Kapitalien zum 31. Dezember 2013 aus der Satzung der Commerzbank Aktiengesellschaft, Stand 29. Mai 2013, sowie der in Tagesordnungspunkt 10 der Hauptversammlung vom 19. April 2013 enthaltenen Selbstverpflichtung. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 5. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 1 462 936 397,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011 gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten.# Anhang
(30) Bedingtes Kapital und Genehmigtes Kapital
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszuschließen:
― um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;
― um in dem Umfang, in dem es erforderlich ist, Inhabern von durch die Commerzbank Aktiengesellschaft oder durch unmittelbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) ausgegebenen oder noch auszugebenden Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts oder nach Erfüllung einer entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde;
― um in Höhe von bis zu 20 000 000,00 Euro Belegschaftsaktien an Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) auszugeben;
― um das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen;
― bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis für Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet.
Die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß §§ 203 Abs. 1, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG aufgrund dieser Ermächtigung ausgegebenen Aktien dürfen insgesamt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens oder - falls dieser Wert geringer ist - zum Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung nicht überschreiten. Die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen eigenen Aktien der Gesellschaft entfällt, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2011 unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Die Höchstgrenze vermindert sich ferner um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien entfällt, die zur Bedienung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder mit Options- oder Wandlungspflicht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2011 unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung von § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen.
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 22. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 1 150 000 000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/I gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszuschließen:
― um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;
― um in dem Umfang, in dem es erforderlich ist, Inhabern von durch die Commerzbank Aktiengesellschaft oder durch unmittelbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von §18 Abs. 1 AktG) ausgegebenen oder noch auszugebenden Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts oder nach Erfüllung einer entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde;
― um Aktien an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) gegen Sacheinlagen durch Einbringung von Ansprüchen auf variable Vergütungsbestandteile, Gratifikationen oder ähnlichen Forderungen gegen die Gesellschaft oder Konzernunternehmen auszugeben;
― um das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen.
Der Vorstand wird von den vorgenannten genehmigten Kapitalien mit Zustimmung des Aufsichtsrats während ihrer Laufzeiten insgesamt nur in Höhe von maximal 50 % des nach Durchführung der am 28. März 2013 eingetragenen Kapitalerhöhung bestehenden Grundkapitals Gebrauch machen. Ebenso wird er die ihm erteilten Ermächtigungen zu Kapitalmaßnahmen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre insgesamt nur zu einer Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von maximal 20 % des bestehenden Grundkapitals nutzen und - soweit der Bezugsrechtsausschluss der Gewährung von Aktien an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft dient - die Grenze von 5 % des bestehenden Grundkapitals einhalten. Die vorgenannten Beschränkungen für die Ausnutzung entfallen nur, wenn die Hauptversammlung dem zustimmt. Die letztjährige § 4 Abs. 7 der Satzung wurde auf Beschluss der Hauptversammlung vom 19. April 2013 aufgehoben.
| Gesamt | Zugriff Geschäftsjahr | Verbrauch Geschäftsjahr | Verfall Geschäftsjahr | Verbleibendes Genehmigtes Kapital 31.12.2013 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbleibendes Genehmigtes Kapital 31.12.2012 | 5 067 936 397,00 € | - | - | 2 455 000 000,00 € | 2 612 936 397,00 € |
(30) Bedingtes Kapital
| Gesamt | Zugriff Geschäftsjahr | Verbrauch Geschäftsjahr | Verfall Geschäftsjahr | Bedingtes Kapital 31.12.2013 | belegtes Bedingtes Kapital | noch verfügbar | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bedingtes Kapital 31.12.2012 | 4 394 312 132,00 € | - | - | 1 644 312 132,00 € | 2 750 000 000,00 € | - | 2 750 000 000,00 € |
Das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 um bis zu 2 750 000 000,00 Euro, eingeteilt in bis zu 2 750 000 000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012/I gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt als die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen oder Wandelgenussrechten oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen oder Optionsgenussrechten, die von der Commerzbank Aktiengesellschaft oder unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 (Ermächtigung 2012) bis zum 22. Mai 2017 ausgegeben oder garantiert werden, von ihren Wandlungs- oder Optionsrechten Gebrauch machen oder ihre entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflichten erfüllen und nicht andere Erfüllungsformen gewählt werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen.
Der Vorstand wird von dem vorgenannten Bedingten Kapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats während der Laufzeit jeweils nur in Höhe von maximal 50 % des bestehenden Grundkapitals zum 31. Dezember 2013 Gebrauch machen. Ebenso wird er die ihm erteilten Ermächtigungen zu Kapitalmaßnahmen insgesamt nur zu einer Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von maximal 20 % des bestehenden Grundkapitals nutzen und - soweit der Bezugsrechtsausschluss der Gewährung von Aktien an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft dient - die Grenze von 5 % des bestehenden Grundkapitals einhalten. Die vorgenannten Beschränkungen für die Ausnutzung entfallen nur, wenn die Hauptversammlung dem zustimmt. Die letztjährigen § 4 Abs. 5 und 8 der Satzung wurden auf Beschluss der Hauptversammlung vom 19. April 2013 aufgehoben. In der Satzung wird der bisherige § 4 Absatz 6 zu § 4 Absatz 5.
(31) Ausschüttungsgesperrte Beträge
Die folgende Tabelle zeigt die zum 31. Dezember 2013 ausschüttungsgesperrten Beträge.
| Mio. € (31.12.2013) | Mio. € (31.12.2012) | |
|---|---|---|
| Aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens | 437 | 278 |
| Unterschiedsbetrag aus der Aktivierung von Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert | 132 | 547 |
| Gesperrter Betrag | 569 | 825 |
(32) Bedeutende Stimmrechtsanteile
Der Commerzbank Aktiengesellschaft sind zum 31. Dezember 2013 folgende Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG zugegangen:
| Meldepflichtiger | Ort | Gesamt¹ (%) | Meldung vom |
|---|---|---|---|
| Bundesrepublik Deutschland Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung | Berlin | 17,15 | 31.5.2013 |
| BlackRock Group | New York | 5,23 | 15.8.2013 |
| The Capital Group Companies, Inc. | Los Angeles | 5,06 | 25.7.2013 |
¹ Direkt und indirekt gehaltene Stimmrechtsanteile.
(33) Eigene Aktien
| Anzahl Aktien (Stück) | Rechnerischer Wert¹ (Tsd. €) | Anteil am Grundkapital (%) | |
|---|---|---|---|
| Bestand am 31.12.2013 | - | - | - |
| Höchster erworbener Bestand im Geschäftsjahr | 536 807 | 537 | 0,05 |
| Von der Kundschaft verpfändeter Bestand am 31.12.2013 | 4 287 593 | 4 288 | 0,38 |
| Im Geschäftsjahr erworbene Aktien | 6 072 771 | 6 073 | - |
| Im Geschäftsjahr veräußerte Aktien | 6 192 106 | 6 192 | - |
¹ Rechnerischer Wert je Aktie 1,00 Euro.
Die Hauptversammlung hat die Commerzbank Aktiengesellschaft am 19. Mai 2010 gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 7 AktG ermächtigt, zum Zweck des Wertpapierhandels Eigene Aktien zu erwerben und zu veräußern. Diese Ermächtigung gilt bis zum 18. Mai 2015. Der Bestand der zu diesem Zweck zu erwerbenden Aktien darf am Ende eines jeden Tages 5 % des Grundkapitals der Commerzbank Aktiengesellschaft nicht übersteigen. Zusammen mit den aus anderen Gründen erworbenen Eigenen Aktien, die sich im Besitz der Commerzbank Aktiengesellschaft befinden oder ihr nach §§ 71 d f.# AktG zuzurechnen sind, dürfen die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zu keinem Zeitpunkt 10 % des Grundkapitals der Commerzbank Aktiengesellschaft übersteigen. Der niedrigste Preis, zu dem jeweils eine Eigene Aktie erworben werden darf, darf den Mittelwert der Aktienkurse an den drei dem jeweiligen Tag des Erwerbs vorangehenden Börsentagen um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Der höchste Preis, zu dem jeweils eine Eigene Aktie erworben werden darf, darf diesen Wert um nicht mehr als 10 % überschreiten. Der durchschnittliche Ankaufspreis betrug im Geschäftsjahr 1,73 Euro (Vorjahr: 1,52 Euro), der durchschnittliche Verkaufspreis 1,70 Euro (Vorjahr: 1,50 Euro). Sofern zurückerworbene Eigene Aktien im Bestand gehalten werden, ist der rechnerische Wert vom Gezeichneten Kapital abgesetzt. Der erzielte Verlust aus dem Handel mit Eigenen Aktien im Berichtsjahr wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die Bank hat sich gegenüber dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung, vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, verpflichtet, keine Aktien oder sonstigen Bestandteile der haftenden Eigenmittel der Bank (außer im Rahmen des § 71 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 4 (Einkaufskommission) oder Nr. 7 AktG) selbst oder durch verbundene Unternehmen zurückzukaufen.
Sonstige Erläuterungen (34)
Außerbilanzielle Transaktionen
a) Eventualverbindlichkeiten
| Mio. € 31.12.2013 | Mio. € 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln | 6 | 5 |
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen¹ | 34077 | 34868 |
| Kreditbürgschaften | 2657 | 2450 |
| Sonstige Bürgschaften | 24749 | 24529 |
| Akkreditive | 6671 | 7890 |
| Gesamt | 34083 | 34873 |
¹ Siehe auch Note 34 e) Patronatserklärungen. Bei den Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen handelt es sich im Wesentlichen um originäres Bankgeschäft mit Kunden, aus dem Provisionserträge erzielt werden. Das Risiko besteht für die Commerzbank Aktiengesellschaft in einer Inanspruchnahme aus den vertraglichen Verpflichtungen aufgrund einer Bonitätsverschlechterung des Schuldners. Den Bonitätsrisiken wird bilanziell durch das Bilden von Rückstellungen Rechnung getragen. Die Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme aus Eventualverbindlichkeiten erfolgt auf Basis der gemäß Solvabilitätsverordnung umgesetzten Parameter der Kreditrisikosteuerung.
b) Andere Verpflichtungen
| Mio. € 31.12.2013 | Mio. € 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 49252 | 47759 |
| Buchkredite an Kunden | 47210 | 45629 |
| Buchkredite an Kreditinstitute | 1050 | 1069 |
| Bürgschaften/Avalkredite/Akkreditive | 992 | 1061 |
Unwiderrufliche Kreditzusagen sind Teil des Kreditgeschäfts der Commerzbank Aktiengesellschaft und werden unterhalb der Bilanz ausgewiesen. Risiken können sich aus der Verschlechterung der Bonität des Kunden ergeben, für die eine entsprechende Rückstellung in der Bilanz gebildet wird. Die Commerzbank Aktiengesellschaft verbrieft über Zweckgesellschaften sowohl bankeigene Forderungen als auch Forderungsportfolios von und für Kunden. Die Transaktionen dienen unter anderem der Liquiditätsbeschaffung oder der Erweiterung der Refinanzierungsmöglichkeiten für den Kunden oder die Commerzbank Aktiengesellschaft. Die für solche Verbriefungsgesellschaften gestellten Liquiditätsfazilitäten/Back-up-Linien sind ebenfalls unter den Unwiderruflichen Kreditzusagen ausgewiesen. Zu einer Inanspruchnahme der Liquiditäts-/Back-up-Linien kann es kommen, wenn die Risiken aus den zugrunde liegenden Finanzinstrumenten steigen oder die Verbriefungswertpapiere nicht planmäßig am Markt platziert werden können.
c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Im Rahmen von Operating-Leasing-Verträgen, bei denen die Commerzbank Aktiengesellschaft als Leasingnehmer auftritt, verbleibt das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber, sodass das Leasingobjekt nicht in der Bilanz der Commerzbank Aktiengesellschaft ausgewiesen wird. Die Verpflichtungen der Commerzbank Aktiengesellschaft aus Operating Leasing betreffen im Wesentlichen Gebäude und Geschäftsausstattung. Die bestehenden Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betrugen am 31. Dezember 2013 für die Folgejahre insgesamt 3 400 Mio. Euro (Vorjahr: 3 346 Mio. Euro); hiervon gegenüber verbundenen Unternehmen 1 321 Mio. Euro (Vorjahr: 1 225 Mio. Euro). Einzahlungsverpflichtungen für Aktien, GmbH-Anteile und sonstige Anteile beliefen sich am Stichtag auf 22 Mio. Euro (Vorjahr: 23 Mio. Euro). Aus unserer Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH, Frankfurt am Main, bestand eine Nachschussverpflichtung gemäß § 26 GmbHG in Höhe von 96 Mio. Euro (Vorjahr: 96 Mio. Euro). Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat sich gegenüber der polnischen Aufsicht (Polish Financial Supervision Authority) verpflichtet, ihre verbundenden Unternehmen mBank S.A., Warschau, und mBank Hipoteczny S.A., Warschau, derart mit Liquidität und Kapital auszustatten, dass diese jederzeit ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Gemäß § 5 Abs. 10 des Statuts für den Einlagensicherungsfonds haben wir uns verpflichtet, den Bundesverband deutscher Banken e. V. von etwaigen Verlusten freizustellen, die durch Maßnahmen zugunsten von in unserem Mehrheitsbesitz stehenden Kreditinstituten anfallen. Mit der Restrukturierungsfonds-Verordnung (RstruktFV) ist die Commerzbank Aktiengesellschaft verpflichtet, eine Bankenabgabe zu leisten. Aufgrund künftiger Jahresüchü-sse kann - aus potenziell nachzuerhebenden Beträgen der vergangenen Beitragsjahre - eine Nachzahlungspflicht resultieren. Für Verpflichtungen an Terminbörsen und bei Clearingstellen wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 6 606 Mio. Euro (Vorjahr: 7 519 Mio. Euro) als Sicherheit hinterlegt.
d) Wertpapierleihgeschäfte
Die Commerzbank Aktiengesellschaft tätigt Wertpapierleihgeschäfte mit dem Ziel, die Lieferfähigkeit des Wertpapierhandels sicherzustellen sowie bestehende Handelspositionen gegen Gebühr zu verleihen. Dabei werden die entliehenen Wertpapiere in der Bilanz nicht ausgewiesen, verliehene Wertpapiere werden aufgrund des wirtschaftlichen Eigentums weiterhin bilanziert. Die Risiken aus diesen Geschäften bestehen im Absicherungsrisiko. Es lässt sich als Unterschiedsbetrag zwischen dem beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Wertpapiere und den erhaltenen beziehungsweise gestellten Sicherheiten definieren. Vorteile ergeben sich für die Commerzbank Aktiengesellschaft aus den Zusatzerträgen der verliehenen Wertpapiere. Zum Bilanzstichtag waren Wertpapiere mit einem beizulegenden Zeitwert von 27 646 Mio. Euro (Vorjahr: 15 561 Mio. Euro) verliehen, der beizulegende Zeitwert entliehener Wertpapiere betrug 37 203 Mio. Euro (Vorjahr: 26 375 Mio. Euro). Im Rahmen dieser Wertpapierleihgeschäfte bestanden Sicherheiten für verliehene Wertpapiere von 19 456 Mio. Euro (Vorjahr: 17 292 Mio. Euro) und für entliehene Wertpapiere von 37 444 Mio. Euro (Vorjahr: 26 399 Mio. Euro).
e) Patronatserklärungen
Für die nachfolgend aufgeführten in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen trägt die Commerzbank Aktiengesellschaft, abgesehen von politischen Risiken, dafür Sorge, dass diese ihre vertraglichen Verbindlichkeiten erfüllen.
| Name | Sitz |
|---|---|
| comdirect bank Aktiengesellschaft | Quickborn |
| Commerzbank (Eurasija) SAO | Moskau |
| Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH | Frankfurt am Main |
| Commerzbank International S.A. | Luxemburg |
| CommerzTrust GmbH | Frankfurt am Main |
| Commerz Markets LLC | New York |
| Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg | Luxemburg |
| Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft | Eschborn |
| Hypothekenbank Frankfurt International S.A. | Luxemburg |
(35) Termingeschäfte
| 31.12.2013 | Nominalbetrag Restlaufzeiten Mio. € täglich fällig bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis fünf Jahre | mehr als fünf Jahre | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 234 604 | 145 927 | 183 334 | 123 096 | 686 961 | |
| Devisenkassa und -termingeschäfte | 188 049 | 71 637 | 18 098 | 78 278 | 266 066 | |
| Zins-/Währungsswaps | 15 658 | 43 875 | 149 031 | 116 901 | 325 465 | |
| Devisenoptionen - Käufe | 13 922 | 12 750 | 7 131 | 2 305 | 36 108 | |
| Devisenoptionen -Verkäufe | 16 702 | 16 427 | 8 559 | 2 190 | 43 878 | |
| Sonstige Devisenkontrakte | 273 | 1 238 | 515 | 918 | 2 944 | |
| Börsengehandelte Produkte | 324 | 52 | - | - | 376 | |
| Devisenfutures | 321 | 7 | - | - | 328 | |
| Devisenoptionen | 3 | 45 | - | - | 48 | |
| Gesamt | 234 928 | 145 979 | 183 334 | 123 096 | 687 337 | |
| darunter: Handelsbestand | 233 620 | 143 858 | 181 258 | 122 172 | 680 908 | |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 5 536 | 373 1 966 | 599 1 831 | 521 1 589 | 564 5 924 062 | |
| Forward Rate Agreements | 165 807 | 1 320 | 321 | 5 | 1 486 133 | |
| Zinsswaps | 365 687 | 604 210 | 1 725 219 | 1 400 341 | 4 095 457 | |
| Zinsoptionen - Käufe | 2 536 | 22 666 | 50 220 | 84 075 | 159 497 | |
| Zinsoptionen - Verkäufe | 1 445 | 17 999 | 52 661 | 102 942 | 175 047 | |
| Sonstige Zinskontrakte | 5 898 | 1 403 | 3 416 | 2 206 | 7 928 | |
| Börsengehandelte Produkte | 321 | 34 661 | 6 630 | 8 894 | 50 506 | |
| Zinsfutures | 303 | 20 658 | 6 405 | 7 927 | 35 293 | |
| Zinsoptionen | 18 | 14 003 | 225 967 | 15 213 | 48 | |
| Gesamt | 5 536 | 694 2 001 | 260 1 838 | 151 1 598 | 458 5 974 568 | |
| darunter: Handelsbestand | 5 535 757 | 1 991 796 | 1 822 141 | 1 581 180 | 5 930 879 | |
| Sonstige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 2 169 | 17 099 | 40 153 | 99 960 | 17 508 | 176 889 |
| Strukturierte Aktien- und Indexprodukte | 1 769 | 10 148 | 13 090 | 15 956 | 2 239 | 43 202 |
| Aktienoptionen - Käufe | 1 474 | 4 613 | 3 117 | 112 | 9 316 | |
| Aktienoptionen - Verkäufe | 1 776 | 7 276 | 9 388 | 1 078 | 19 518 | |
| Kreditderivate | 2 565 | 13 853 | 69 196 | 14 065 | 99 679 | |
| Edelmetallgeschäfte | 1 474 | 580 | 884 | - | - | 1 939 |
| Sonstige Geschäfte | 399 | 662 | 741 | 1 419 | 14 3 | 235 |
| Börsengehandelte Produkte | 39 | 759 | 28 509 | 15 422 | 469 | |
| Aktienfutures | 18 | 204 | 316 | 28 | - | |
| Aktienoptionen | 15 | 723 | 21 324 | 13 761 | 469 | |
| Sonstige Futures | 4 | 535 | 2 999 | 866 | - | |
| Sonstige Optionen | 1 | 297 | 3 870 | 767 | - | |
| Gesamt | 2 169 | 56 858 | 68 662 | 115 382 | 17 977 | 261 048 |
| darunter: Handelsbestand | 1 774 48 392 | 65 646 | 113 099 | 17 826 | 246 737 | |
| Summe aller schwebenden Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 2 174 788 076 | 2 152 679 | 2 114 815 | 1 730 168 | 6 787 912 | |
| Börsengehandelte Produkte | 40 404 | 63 222 |
Gesamt 2 174 828 480 2 215 901 2 136 867 1 739 531 6 922 953
31.12.2013 Beizulegender Zeitwert Mio. €
| positiv | negativ |
|---|---|
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | |
| OTC-Produkte | 11 863 |
| Devisenkassa und -termingeschäfte | 3 479 |
| Zins-/Währungsswaps | 6 843 |
| Devisenoptionen - Käufe | 1 301 |
| Devisenoptionen -Verkäufe | - |
| Sonstige Devisenkontrakte | 240 |
| Börsengehandelte Produkte | - |
| Devisenfutures | - |
| Devisenoptionen | - |
| Gesamt | 11 863 |
| darunter: Handelsbestand | 11 795 |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | |
| OTC-Produkte | 157 418 |
| Forward Rate Agreements | 221 |
| Zinsswaps | 150 838 |
| Zinsoptionen - Käufe | 6 051 |
| Zinsoptionen - Verkäufe | - |
| Sonstige Zinskontrakte | 308 |
| Börsengehandelte Produkte | - |
| Zinsfutures | - |
| Zinsoptionen | - |
| Gesamt | 157 418 |
| darunter: Handelsbestand | 155 683 |
| Sonstige Termingeschäfte | |
| OTC-Produkte | 4 342 |
| Strukturierte Aktien- und Indexprodukte | 889 |
| Aktienoptionen - Käufe | 928 |
| Aktienoptionen - Verkäufe | - |
| Kreditderivate | 2 053 |
| Edelmetallgeschäfte | 121 |
| Sonstige Geschäfte | 351 |
| Börsengehandelte Produkte | - |
| Aktienfutures | - |
| Aktienoptionen | - |
| Sonstige Futures | - |
| Sonstige Optionen | - |
| Gesamt | 4 342 |
| darunter: Handelsbestand | 4 170 |
| Summe aller schwebenden Termingeschäfte | |
| OTC-Produkte | 173 622 |
| Börsengehandelte Produkte | - |
| Gesamt | 173 622 |
Für derivative Finanzinstrumente des Nichthandelsbestands wurde eine Drohverlustrückstellung gemäß § 249 Abs. 1 HGB von 133 Mio. Euro (Vorjahr: 140 Mio. Euro) gebildet.
(36) Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt hat die Commerzbank Aktiengesellschaft 38 294 (Vorjahr: 39 770) Mitarbeiter (MA) beschäftigt. Die unter Vollzeitkräften (VZK) erfassten Zahlen enthalten Teilzeitkräfte mit der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit. Die durchschnittliche Arbeitszeit der Teilzeitkräfte betrug 62 % (Vorjahr: 62 %). Bei den Mitarbeitern sind die Teilzeitkräfte voll berücksichtigt.
| Gesamt | Männlich | Weiblich |
|---|---|---|
| VZK | MA | VZK |
| Inland | ||
| 2013 | 31 520 | 34 741 |
| 2012 | 32 935 | 36 074 |
| Ausland | ||
| 2013 | 3 482 | 3 553 |
| 2012 | 3 607 | 3 696 |
| Gesamt | ||
| 2013 | 35 002 | 38 294 |
| 2012 | 36 542 | 39 770 |
| Weiblich | MA |
|---|---|
| Inland | |
| 2013 | 17 753 |
| 2012 | 18 290 |
| Ausland | |
| 2013 | 1 243 |
| 2012 | 1 312 |
| Gesamt | |
| 2013 | 18 996 |
| 2012 | 19 602 |
In der Zahl der Arbeitnehmer sind die Auszubildenden nicht enthalten.
Auszubildende
| Gesamt | Männlich | Weiblich |
|---|---|---|
| 2013 | 1 978 | 999 |
| 2012 | 2 060 | 1 077 |
(37) Bezüge und Kredite der Organe
Eine detaillierte Beschreibung der Grundzüge des Vergütungssystems und eine individualisierte Darstellung der Bezüge für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wird im Vergütungsbericht (Seiten 6 ff.) wiedergegeben. Ohne Berücksichtigung der in der Berechnung der Pensionsverpflichtungen enthaltenen zinsbereinigten Veränderung des Barwertes der Pensionsanwartschaften der Mitglieder des Vorstands beliefen sich die Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats auf:
| Tsd. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Vorstand | 13 289 | 12 882 |
| Aufsichtsrat | 1 686 | 1 640 |
| Gesamt | 14 975 | 14 522 |
In der Vergütung für den Vorstand waren unter anderem die im üblichen Rahmen gewährten Sachbezüge (im Wesentlichen Dienstwagennutzung, Versicherungen, auf Sachbezüge entfallende Steuern sowie Arbeitgeberbeiträge zur betrieblichen Altersversorgung (BVV)) enthalten.
Vorstand. Für Mitglieder des Vorstands und ehemalige Mitglieder des Vorstands oder deren Hinterbliebene sieht die Bank eine Altersversorgung vor, deren zur Absicherung dienende Vermögenswerte insgesamt im Wege eines Contractual Trust Arrangements auf den Commerzbank Pensions-Trust e. V. übertragen wurden. Der Barwert der Pensionsanwartschaften für aktive Mitglieder des Vorstands betrug 16,2 Mio. Euro (Vorjahr: 13,0 Mio. Euro). Die Beträge berücksichtigen die aktuelle Bestellungsperiode der einzelnen Vorstandsmitglieder und gehen im Übrigen davon aus, dass die Pensionszahlung für jedes Vorsandsmitglied außer bei Dienstunfähigkeit grundsätzlich nach Vollendung des 62. Lebensjahres beginnt und die Vorstandstätigkeit bis zu diesem Zeitpunkt fortgeführt wird. Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr 6 526 Tsd. Euro (Vorjahr: 6 100 Tsd. Euro). Die Pensionsverpflichtungen für diese Personengruppe beliefen sich auf 72,7 Mio. Euro (Vorjahr: 73,2 Mio. Euro). Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands aus verschmolzenen Unternehmen sowie deren Hinterbliebenen lagen bei 14,346 Mio. Euro (Vorjahr: 14,731 Mio. Euro). Darüber hinaus bestanden Pensionsverpflichtungen für denselben Personenkreis in Höhe von 143,8 Mio. Euro (Vorjahr: 146,7 Mio. Euro). Für alle genannten Pensionsverpflichtungen hat die Commerzbank Aktiengesellschaft Rückstellungen gebildet.
Aufsichtsrat. Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats wird in § 15 der Satzung der Commerzbank Aktiengesellschaft geregelt. Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für das Geschäftsjahr 2013 eine gesamte Vergütung von netto 1 686 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 640 Tsd. Euro). Davon entfielen auf die Grund- und Ausschussvergütung 1 290 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 251 Tsd. Euro) und auf das Sitzungsgeld 396 Tsd. Euro (Vorjahr: 389 Tsd. Euro). Das Sitzungsgeld wurde für die Teilnahme an den Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner sechs im Berichtsjahr tagenden Ausschüsse (Präsidial-, Prüfungs-, Risiko-, Nominierungs-, Vermittlungs- und Sozialausschuss) gewährt. Die auf die Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats zu zahlende Umsatzsteuer (zurzeit 19 %) für Aufsichtsratsmitglieder mit Sitz in Deutschland wurde von der Bank erstattet. Für Mitglieder des Aufsichtsrats mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands wird keine Umsatzsteuer fällig. Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats besaßen am 31. Dezember 2013 insgesamt nicht mehr als 1 % (Vorjahr: unter 1 %) der ausgegebenen Aktien und Optionsrechte der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die Besicherung der Barkredite an Mitglieder des Vorstands und Aufsichtrats erfolgte zu marktüblichen Bedingungen, soweit erforderlich mit Grundschulden oder Pfandrechten. Die Forderungen an diese Personengruppe stellten sich wie folgt dar:
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|
| Vorstand | Aufsichtsrat | |
| Forderungen (Tsd. €) | 3 822 | 592 |
| Letzte Fälligkeit¹ | 2042 | 2047 |
| Bandbreite angewendeter Zinssätze (%)² | 2,09 - 5,5 | 2,28 - 5,1 |
¹ Neben endfälligen Krediten wurden auch Kredite mit der Laufzeit "bis auf Weiteres" gewährt.
² In Einzelfällen bei Überziehungen bis zu 11,9 % (Vorjahr: 13,2 %).
(38) Corporate Governance Kodex
Unsere Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG haben wir abgegeben. Sie ist Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung im Lagebericht und zudem im Internet veröffentlicht (www.commerzbank.de).
(39) Investmentfonds
Die angabepflichtigen Fondsanteile werden in der Liquiditätsreserve und im Handelsbestand geführt und zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert entspricht daher dem Buchwert. In Einzelfällen können Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe bestehen. Die folgende Tabelle zeigt die Werte der Investmentfonds je Kategorie zum 31. Dezember 2013, an denen die Commerzbank Aktiengesellschaft zu mehr als 10 % beteiligt ist:
| Beizulegender Zeitwert Mio. € | Erfolgte Ausschüttungen | |
|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| Indexfonds | 2 528 | 3 245 |
| Gemischte Fonds | 640 | 854 |
| Fonds auf Lebensversicherungen | - | - |
| Renten und rentenähnliche Fonds | 82 | 79 |
| Hedgefonds | - | 9 |
| Aktien und aktienähnliche Fonds | 27 | 31 |
| Sonstige | 38 | 12 |
| Gesamt | 3 315 | 4 230 |
(40) Deckungsrechnung Pfandbriefe
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nennwert | Barwert | Risikobarwert | Nennwert | Barwert | Risikobarwert | |
| Hypothekenpfandbriefe | ||||||
| Pfandbriefumlauf | 1 000,0 | 1 004,7 | 1 093,6 | - | - | - |
| Deckungswerte | 2 547,9 | 2 851,4 | 3 039,1 | - | - | - |
| darunter: Deckungsdarlehen | 2 511,9 | 2 815,3 | 3 003,0 | - | - | - |
| darunter: Deckungswerte § 19 Abs. 1 Nr. 2, 3 PfandBG | 36,0 | 36,1 | 36,1 | - | - | - |
| darunter: Derivate | - | - | - | - | - | - |
| Überdeckung | 1 547,9 | 1 846,7 | 1 945,5 | - | - | - |
| Öffentliche Pfandbriefe | ||||||
| Pfandbriefumlauf | 1 536,3 | 1 764,3 | 1 898,2 | 1 032,7 | 1 323,0 | 1 443,8 |
| Deckungswerte | 2 241,8 | 2 400,3 | 2 451,5 | 1 294,9 | 1 468,1 | 1 532,4 |
| darunter: Deckungsdarlehen | 1 196,3 | 1 235,7 | 1 226,9 | 847,6 | 990,7 | 1 045,6 |
| darunter: Deckungswerte § 20 Abs. 2 PfandBG | - | - | - | 100,0 | 103,9 | 104,2 |
| darunter: Derivate | - | - | - | - | - | - |
| Überdeckung | 705,5 | 636,0 | 553,3 | 262,2 | 145,1 | 88,6 |
| Schiffspfandbriefe | ||||||
| Zu deckende Verbindlichkeiten | 2 716,1 | 2 989,1 | 3 074,1 | 3 440,0 | 3 840,4 | 3 932,4 |
| darunter: Pfandbriefumlauf | 2 716,1 | 2 964,2 | 3 049,4 | 3 348,6 | 3 723,0 | 3 814,1 |
| darunter: Derivate¹ | - | 24,9 | 24,7 | 91,4 | 117,5 | 118,3 |
| Deckungswerte | 3 044,7 | 3 224,5 | 3 230,1 | 4 237,7 | 4 501,0 | 4 511,3 |
| darunter: Deckungsdarlehen | 2 964,0 | 3 128,5 | 3 133,7 | 4 031,7 | 4 271,4 | 4 277,4 |
| darunter: Deckungswerte § 26 PfandBG | 75,0 | 75,4 | 75,4 | 106,0 | 115,0 | 115,9 |
| darunter: Derivate¹ | 5,7 | 20,6 | 21,0 | - | 8,2 | 8,1 |
| Risikobarwert nach Zinsstresstest | 156,0 | 578,9 | ||||
| Fehlbetrag aus Währungsstresstest | -27,4 | -58,0 | ||||
| Überdeckung | 328,6 | 235,4 | 128,6 | 797,7 | 660,6 | 520,9 |
¹ Ausschließlich zur Absicherung von Währungsrisiken.
(41) Laufzeitstruktur Pfandbriefe
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|## Forderungen zur Deckung von Hypothekenpfandbriefen
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Hypothekenpfandbriefe im Umlauf mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | - | - |
| mehr als einem bis zu zwei Jahren | - | - |
| mehr als zwei bis zu drei Jahren | - | - |
| mehr als drei bis zu vier Jahren | - | - |
| mehr als vier bis zu fünf Jahren | - | - |
| mehr als fünf bis zu zehn Jahren | 1 000,0 | - |
| mehr als zehn Jahren | - | - |
| Gesamt | 1 000,0 | - |
| Deckungswerte Hypothekenpfandbriefe mit einer restlichen Zinsbindungsfrist von bis zu einem Jahr | 76,9 | - |
| mehr als einem bis zu zwei Jahren | 106,1 | - |
| mehr als zwei bis zu drei Jahren | 144,2 | - |
| mehr als drei bis zu vier Jahren | 164,6 | - |
| mehr als vier bis zu fünf Jahren | 123,7 | - |
| mehr als fünf bis zu zehn Jahren | 1 843,7 | - |
| mehr als zehn Jahren | 88,7 | - |
| Gesamt | 2 547,9 | - |
Öffentliche Pfandbriefe im Umlauf mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Öffentliche Pfandbriefe im Umlauf mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 32,0 | -3,6 |
| mehr als einem bis zu zwei Jahren | 125,0 | 28,3 |
| mehr als zwei bis zu drei Jahren | 43,0 | 121,1 |
| mehr als drei bis zu vier Jahren | 85,5 | 38,9 |
| mehr als vier bis zu fünf Jahren | 510,0 | 81,2 |
| mehr als fünf bis zu zehn Jahren | 262,5 | 198,3 |
| mehr als zehn Jahren | 478,3 | 568,5 |
| Gesamt | 1 536,3 | 1 032,7 |
| Deckungswerte öffentliche Pfandbriefe mit einer restlichen Zinsbindungsfrist von bis zu einem Jahr | 437,1 | 487,6 |
| mehr als einem bis zu zwei Jahren | 401,6 | 166,7 |
| mehr als zwei bis zu drei Jahren | 186,4 | 48,7 |
| mehr als drei bis zu vier Jahren | 209,9 | 54,8 |
| mehr als vier bis zu fünf Jahren | 192,9 | 75,6 |
| mehr als fünf bis zu zehn Jahren | 512,4 | 246,5 |
| mehr als zehn Jahren | 301,5 | 215,0 |
| Gesamt | 2 241,8 | 1 294,9 |
Schiffspfandbriefe im Umlauf
| Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Schiffspfandbriefe im Umlauf mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 370,2 | 320,4 |
| mehr als einem bis zu zwei Jahren | 361,8 | 367,3 |
| mehr als zwei bis zu drei Jahren | 828,6 | 426,8 |
| mehr als drei bis zu vier Jahren | 398,6 | 1 028,6 |
| mehr als vier bis zu fünf Jahren | 76,6 | 398,6 |
| mehr als fünf bis zu zehn Jahren | 538,4 | 606,1 |
| mehr als zehn Jahren | 141,9 | 200,8 |
| Gesamt | 2 716,1 | 3 348,6 |
| Deckungswerte Schiffspfandbriefe mit einer restlichen Zinsbindungsfrist von bis zu einem Jahr | 3 018,4 | 4 064,7 |
| mehr als einem bis zu zwei Jahren | 18,7 | 47,8 |
| mehr als zwei bis zu drei Jahren | 7,6 | 58,1 |
| mehr als drei bis zu vier Jahren | - | 12,1 |
| mehr als vier bis zu fünf Jahren | - | 5,0 |
| mehr als fünf bis zu zehn Jahren | - | 50,0 |
| mehr als zehn Jahren | - | - |
| Gesamt | 3 044,7 | 4 237,7 |
(42) Forderungen zur Deckung von Hypothekenpfandbriefen
Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat erstmals im Oktober 2013 Hypothekenpfandbriefe emittiert, daher liegen die Vorjahreswerte bei null.
| Größenklassen | Mio. € | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Bis zu 300 Tsd. € | 2 122,6 | |
| Mehr als 300 Tsd. € bis zu 5 Mio. € | 384,3 | |
| Mehr als 5 Mio. € | 5,0 | |
| Gesamt | 2 511,9 |
Die beliehenen Grundstücke befinden sich in Deutschland. Die Deckungswerte der beliehenen Grundstücke teilten sich in folgende Nutzungsarten auf:
| Deckungswerte | Mio. € | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Gewerblich | Wohnwirtschaftlich | |
| Wohnungen | - | |
| Einfamilienhäuser | - | |
| Mehrfamilienhäuser | - | |
| Bürogebäude | 0,1 | |
| Handelsgebäude | 0,2 | |
| Industriegebäude | - | |
| Sonstige gewerbliche Gebäude | - | |
| Unfertige und noch nicht ertragsfähige Neubauten | - | |
| Bauplätze | - | |
| Gesamt | 0,3 | |
| Wohnwirtschaftlich | 2 511,6 |
Rückständige Leistungen und rückständige Zinsen
Rückständige Leistungen oder rückständige Zinsen (um mindestens 90 Tage) lagen 2013 nicht vor.
Zwangsversteigerungen
Im Jahr 2013 wurden keine Zwangsversteigerungen durchgeführt. Es sind keine Verfahren anhängig.
Übernahme von Grundstücken
Im Jahr 2013 wurden keine Grundstücke zur Verhütung von Verlusten übernommen.
(43) Forderungen zur Deckung von Öffentlichen Pfandbriefen
| Sitz der Schuldner bzw. der gewährleistenden Stellen | Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Staaten | 1 196,3 | - | |
| Deutschland | 1 196,3 | - | |
| Regionale Gebietskörperschaften | 637,0 | 797,6 | |
| Deutschland | 637,0 | 797,6 | |
| Sonstige Schuldner mit Sitz in | 408,5 | 497,3 | |
| Deutschland | 303,5 | 339,6 | |
| Frankreich | - | 20,0 | |
| Niederlande | - | 10,0 | |
| Österreich | 60,0 | 100,0 | |
| Supranationale Organisationen¹ | 45,0 | 26,0 | |
| USA | - | 1,7 | |
| Gesamt | 2 241,8 | 1 294,9 |
¹ Deckungswerte gegenüber europäischen Institutionen (im Vorjahr Luxemburg).
Rückständige Leistungen
Rückständige Leistungen (um mindestens 90 Tage) lagen wie im Vorjahr nicht vor.
(44) Forderungen zur Deckung von Schiffspfandbriefen
| Größenklassen | Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Bis zu 500 Tsd. € | 5,2 | 4,9 | |
| Mehr als 500 Tsd. € bis zu 5 Mio. € | 1 054,1 | 1 192,3 | |
| Mehr als 5 Mio. € | 1 985,4 | 3 040,5 | |
| Gesamt | 3 044,7 | 4 237,7 |
| Registerland der beliehenen Schiffe und Schiffsbauwerke | Mio. € | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Seeschiffe | 2 964,0 | 4 031,7 | |
| Antigua und Barbuda | 7,8 | 9,5 | |
| Bahamas | 147,9 | 178,8 | |
| Deutschland | 1 204,7 | 1 619,5 | |
| Gibraltar | 1,1 | 1,8 | |
| Griechenland | 221,5 | 402,1 | |
| Großbritannien | 31,6 | 52,5 | |
| Hongkong | 110,8 | 180,1 | |
| Insel Man | 50,5 | 55,5 | |
| Italien | 68,9 | 125,0 | |
| Liberia | 264,2 | 324,7 | |
| Malta | 228,9 | 298,7 | |
| Marshallinseln | 290,9 | 317,3 | |
| Niederlande | 46,3 | 54,6 | |
| Norwegen | 39,3 | 58,4 | |
| Panama | 97,4 | 139,2 | |
| Singapur | 25,9 | 34,5 | |
| Türkei | 7,0 | 12,8 | |
| Zypern | 119,3 | 166,7 | |
| Binnenschiffe | - | - | |
| Gesamt | 2 964,0 | 4 031,7 |
| Zwangsversteigerungen | Anzahl | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Binnenschiffe | Seeschiffe | Gesamt | |
| Durchgeführte Verfahren | - | 1 | |
| Anhängige Verfahren | - | - |
Übernahmen von Schiffen oder Schiffsbauwerken
Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat wie im Vorjahr kein Schiff zur Verhütung von Verlusten übernommen.
Zinsrückstände
Rückstände auf die von Darlehensschuldnern zu entrichtenden Zinsen (Fälligkeiten bis zum 30. September des Berichtsjahres) bestanden in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro). Die Rückstände betreffen Seeschiffe.
(45) Anteilsbesitz
Die nachstehenden Angaben nehmen wir gemäß § 285 Nr. 11 und 11 a HGB vor. Fußnoten und Anmerkungen zu nachfolgenden Tabellen sind am Ende dieser Angabe zusammengefasst.
a) Verbundene Unternehmen
| Name | Sitz | Kapitalanteil % | insg. Währung | Eigenkapital Tsd. | Jahresergebnis Tsd. |
|---|---|---|---|---|---|
| ADMERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 23 | - |
| AGV Allgemeine Grundstücksverwaltungs- und -verwertungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 47 | - |
| ALDUNA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | -8 | 542 |
| ALTEREGO Beteiligungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 134 | -338 |
| ASBERGIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 4 | 354 |
| Aspiro S.A. | Lódz, Polen | 100,0 | PLN | 139 614 | 209 |
| ASTUTIA Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 3 825 | 37 |
| Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 243 | 238 |
| BDH Development Sp. z o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 102 557 | -232 |
| BERGA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | -1 449 | -70 |
| Brafero-Sociedade Imobiliária, S.A. | Lissabon, Portugal | 100,0 | EUR | 26 849 | 1 471 |
| BRE Agent Ubezpieczeniowy Sp. z.o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 9 090 | 9 040 |
| BRE Finance France S.A. | Levallois Perret, Frankreich | 100,0 | EUR | 165 | 27 |
| BRE Ubezpieczenia Sp. z.o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 22 556 | 16 556 |
| BRE Ubezpieczenia Towarzystwo Ubezpieczen i Reasekuracji S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 177 637 | 90 709 |
| Bridge Re Limited | Hamilton, Bermuda | 100,0 | USD | 626 | -70 |
| Brussels Urban Invest S.A. | Brüssel, Belgien | 100,0 | EUR | -730 | -2 478 |
| CB Building Kirchberg GmbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 5 166 | 1 084 |
| CB Leasing Summer AB | Stockholm, Schweden | 100,0 | GBP | 104 | 54 |
| CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft Holding mbH | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 7 264 | - |
| CBG Commerz Beteiligungskapital GmbH & Co. KG | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 54 871 | 4 491 |
| CFB-Fonds Transfair GmbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 125 | - |
| CG NL Holding B.V. | Amsterdam, Niederlande | 100,0 | EUR | 41 | 27 |
| CG Real Estate Master FCP-SIF S.A.R.L. | Luxemburg, Luxemburg | 55,4 | EUR | 73 295 | 73 363 |
| CGM Lux 1 S.à r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | -156 755 | -5 645 |
| CGM Lux 2 S.à r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | -59 058 | 2 019 |
| CGM Lux 3 S.à r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | -100 120 | 7 524 |
| Coba Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 26 | - |
| comdirect bank Aktiengesellschaft | Quickborn, Deutschland | 81,1 | EUR | 452 884 | 51 089 |
| Commerz (East Asia) Limited | Hongkong, Hongkong | 100,0 | EUR | 2 496 | -4 |
| Commerz Asset Management Asia Pacific Pte Ltd | Singapur, Singapur | 100,0 | SGD | 30 353 | 2 298 |
| Commerz Bankenholding Nova GmbH | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 1 566 617 | - |
| Commerz Business Consulting GmbH | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 66 | - |
| Commerz Direktservice GmbH | Duisburg, Deutschland | 100,0 | EUR | 1 178 | - |
| Commerz Equipment Leasing Limited | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | - | 2 |
| Commerz Europe (Ireland) | Dublin, Irland | 100,0 | EUR | 343 470 | -5 639 |
| Commerz Funds Solutions S.A. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | 9 218 | 3 327 |
| Commerz Grundbesitz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | Frankfurt am Main, Deutschland | 90,0 | EUR | 14 378 | 403 |
| Commerz Japan Real Estate Finance Corporation | Tokio, Japan | 100,0 | JPY | 5 640 | 1 212 |
| Commerz Markets LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | USD | 434 548 | 21 293 |
| Commerz Pearl Limited | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | - | - |
| Commerz Property GmbH & Co. Hamburg KG | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 70 513 | 1 583 |
| Commerz Real AG | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 408 394 | - |
| Commerz Real Asset Verwaltungsgesellschaft mbH | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 25 | - |
| Commerz Real Baumanagement GmbH (ehem. | |||||
| Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 151 - *) | |||||
| Commerz Real Immobilien GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 12 936 - *) | |||||
| Commerz Real Investmentgesellschaft mbH Wiesbaden, Deutschland 100,0 EUR 21 968 - *) | |||||
| Commerz Real IT-Leasing GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 1 954 - *) | |||||
| Commerz Real Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 5 000 - *) | |||||
| Commerz Real Mobilienleasing GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 5 310 7 971 *) | |||||
| Commerz Real Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,0 EUR 26 - *) | |||||
| Commerz Securities Hong Kong Limited Hongkong, Hongkong 100,0 EUR 19 610 -777 | |||||
| Commerz Services Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 28 262 - *) | |||||
| Commerz Systems GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 6 464 - *) | |||||
| Commerz Transaction Services Mitte GmbH Erfurt, Deutschland 100,0 EUR 2 960 - *) | |||||
| Commerz Transaction Services Nord GmbH Magdeburg, Deutschland 100,0 EUR 1 436 - *) | |||||
| Commerz Transaction Services Ost GmbH Halle (Saale), Deutschland 100,0 EUR 1 550 - *) | |||||
| Commerz Transaction Services West GmbH Hamm, Deutschland 100,0 EUR 1 234 - *) | |||||
| Commerzbank (Eurasija) SAO Moskau, Russland 100,0 RUB 12 826 394 1 381 037 | |||||
| Commerzbank Asset Management Asia Ltd. Singapur, Singapur 100,0 SGD 2 054 25 | |||||
| Commerzbank Auslandsbanken Holding AG Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 183 000 - *) | |||||
| Commerzbank Capital Funding LLC I Wilmington, Delaware, USA 100,0 EUR 1 - | |||||
| Commerzbank Capital Funding LLC II Wilmington, Delaware, USA 100,0 GBP 1 - | |||||
| Commerzbank Capital Funding LLC III Wilmington, Delaware, USA 100,0 EUR 1 - | |||||
| Commerzbank Capital Funding Trust I Newark, Delaware, USA 100,0 EUR 1 - | |||||
| Commerzbank Capital Funding Trust II Newark, Delaware, USA 100,0 GBP 1 - | |||||
| Commerzbank Capital Funding Trust III Newark, Delaware, USA 100,0 EUR 1 - | |||||
| Commerzbank Capital Investment Company Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Finance 2 S.à.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR 349 -23 | |||||
| Commerzbank Finance 3 S.à.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR 802 140 | |||||
| Commerzbank Finance BV Amsterdam, Niederlande 100,0 EUR 1 282 -62 | |||||
| Commerzbank Holdings (UK) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 504 093 1 584 | |||||
| Commerzbank Holdings France Paris, Frankreich 100,0 EUR 80 638 -1 167 | |||||
| Commerzbank Immobilien- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 462 597 - *) | |||||
| Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 1 598 385 - *) | |||||
| Commerzbank International S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR 347 180 20 594 | |||||
| Commerzbank Investments (UK) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 834 86 | |||||
| Commerzbank Leasing 1 S.à.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 GBP 159 21 | |||||
| Commerzbank Leasing 2 S.à.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 GBP 32 182 9 158 | |||||
| Commerzbank Leasing 4 S.à.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 GBP 4 982 9 | |||||
| Commerzbank Leasing 5 S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 GBP 10 291 71 | |||||
| Commerzbank Leasing 6 S.à.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 GBP 93 - | |||||
| Commerzbank Leasing December (1) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 339 6 | |||||
| Commerzbank Leasing December (11) London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (12) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 459 104 | |||||
| Commerzbank Leasing December (13) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (17) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (19) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (20) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (22) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (23) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (24) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (26) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing December (3) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 814 338 | |||||
| Commerzbank Leasing December (9) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Leasing Holdings Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 2 806 669 | |||||
| Commerzbank Leasing Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 1 104 142 | |||||
| Commerzbank Leasing March (3) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 13 4 | |||||
| Commerzbank Leasing September (5) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 24 8 | |||||
| Commerzbank Overseas Holdings Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank Securities Ltd London, Großbritannien 100,0 GBP 10 - | |||||
| Commerzbank Securities Nominees Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Commerzbank U.S. Finance, Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 540 -65 | |||||
| Commerzbank Zrt. Budapest, Ungarn 100,0 HUF 25 387 446 | |||||
| CommerzFactoring GmbH Mainz, Deutschland 50,1 EUR 1 099 - *) | |||||
| CR KaiserKarree Holding S.a.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR -42 039 673 | |||||
| Dom Maklerski mBanku S.A. Warschau, Polen 100,0 PLN 109 636 19 408 3) | |||||
| Dresdner Capital LLC I Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 1 707 42 | |||||
| Dresdner Capital LLC IV Wilmington, Delaware, USA 100,0 JPY 18 626 32 | |||||
| Dresdner Kleinwort - Grantchester, Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 27 844 -1 | |||||
| Dresdner Kleinwort & Co. Holdings, Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 231 314 -266 | |||||
| Dresdner Kleinwort Capital Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 10 234 5 208 | |||||
| Dresdner Kleinwort do Brasil Limitada Rio de Janeiro, Brasilien 100,0 BRL -18 985 4 | |||||
| Dresdner Kleinwort EIV Manager, Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD -18 - | |||||
| Dresdner Kleinwort Finance Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 3 365 291 | |||||
| Dresdner Kleinwort Flags Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 140 479 - | |||||
| Dresdner Kleinwort Group Holdings, LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 170 916 -1 | |||||
| Dresdner Kleinwort Group LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 394 740 -38 | |||||
| Dresdner Kleinwort Holdings II, Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 83 624 477 | |||||
| Dresdner Kleinwort Holdings LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 376 641 - | |||||
| Dresdner Kleinwort Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 13 844 37 196 | |||||
| Dresdner Kleinwort LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 34 164 -1 | |||||
| Dresdner Kleinwort Luminary Inc. Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 790 880 313 | |||||
| Dresdner Kleinwort Moon LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 21 349 -2 861 | |||||
| Dresdner Kleinwort Services (Guernsey) Limited St. Peter Port, Guernsey 100,0 GBP 2 - | |||||
| Dresdner Kleinwort Wasserstein Securities (India) Private Limited Mumbai, Indien 75,0 INR 49 728 499 | |||||
| Dresdner Lateinamerika Aktiengesellschaft Hamburg, Deutschland 100,0 EUR 32 109 - *) | |||||
| DSB Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 25 - *) | |||||
| EHY Real Estate Fund I, LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD -3 711 63 | |||||
| Entertainment Asset Holdings C.V. Amsterdam, Niederlande 58,2 USD - - | |||||
| Entertainment Asset Holdings GP B.V. Amsterdam, Niederlande 100,0 USD - - | |||||
| Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg Luxemburg, Luxemburg 100,0 EUR 476 413 31 451 | |||||
| Espacio Leon Propco S.L.U. Madrid, Spanien 100,0 EUR -22 971 -4 555 | |||||
| Eurohypo Capital Funding LLC I Wilmington, Delaware, USA 100,0 EUR 1 -1 | |||||
| Eurohypo Capital Funding LLC II Wilmington, Delaware, USA 100,0 EUR 3 - | |||||
| Eurohypo Capital Funding Trust I Wilmington, Delaware, USA 100,0 EUR 1 - | |||||
| Eurohypo Capital Funding Trust II Wilmington, Delaware, USA 100,0 EUR 1 - | |||||
| European Bank for Financial Services GmbH (ebase) Aschheim, Deutschland 100,0 EUR 32 835 5 999 4) | |||||
| European Venture Partners (Holdings) Ltd St. Helier, Jersey 85,0 GBP - - | |||||
| FABA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 95,0 EUR 26 - *) | |||||
| Felix (CI) Limited George Town, Cayman Islands 100,0 GBP 26 - | |||||
| FHB - Immobilienprojekte GmbH Eschborn, Deutschland 100,0 EUR 26 - *) | |||||
| Film Library Holdings LLC Wilmington, Delaware, USA 51,0 USD 13 603 4 904 | |||||
| Forum Almada, Gestao de Centro Comercial, Sociedade Unipessoal Lda. II & Comandita Lissabon, Portugal 100,0 EUR 37 442 4 227 | |||||
| Forum Almada-Gestao de Centro Commercial, Sociedade Unipessoal, Lda. Lissabon, Portugal 100,0 EUR -65 480 3 586 | |||||
| Forum Montijo, Gestao de Centro Comercial Sociedade Unipessoal, Lda Lissabon, Portugal 100,0 EUR -57 851 -7 432 | |||||
| Frankfurter Gesellschaft für Vermögensanlagen mit beschränkter Haftung Eschborn, Deutschland 100,0 EUR 5 972 - *) | |||||
| Garbary Sp. z.o.o. Poznan, Polen 100,0 PLN 44 750 -2 739 | |||||
| General Leasing (No.16) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP 687 141 | |||||
| G-G-B Gebäude- und Grundbesitz GmbH Eschborn, Deutschland 100,0 EUR 256 - *) | |||||
| GO German Office GmbH Wiesbaden, Deutschland 100,0 EUR -12 431 - *) | |||||
| gr Grundstücks GmbH Objekt Corvus Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 38 -4 | |||||
| gr Grundstücks GmbH Objekt Corvus & Co. Sossenheim KG Frankfurt am Main, Deutschland 100,0 EUR 201 -171 | |||||
| GRAMOLINDA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald, Deutschland 50,0 EUR 31 1 | |||||
| GRAMOLINDA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankfurt KG Grünwald, Deutschland 94,0 EUR -156 8 | |||||
| Greene Birch Ltd. George Town, Cayman Islands 100,0 USD 238 895 38 895 | |||||
| Greene Elm Trading I LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 52 055 -47 945 | |||||
| Greene Elm Trading II LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 91 918 -8 082 | |||||
| Greene Elm Trading III LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 127 883 27 883 | |||||
| Greene Elm Trading IV LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 87 044 -12 956 | |||||
| Greene Oak LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0 USD 99 962 -38 | |||||
| Gresham Leasing March (1) Limited London, Großbritannien 100,0 GBP - - | |||||
| Gresham Leasing March (2) Limited London, Großbritannien 25,0 GBP 2 426 34 | |||||
| Groningen Urban Invest B.V. | Name | Sitz | Kapitalanteil % insg. | Währung | Eigenkapital Tsd. |
| :---------------------------------------------------------------------- | :------------------------------------------- | :-------------------- | :------ | :---------------- | :------------------ |
| HF Estate Management GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 3 280 | - |
| Hibernia Eta Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Frankfurt am Main, Deutschland | 85,0 | EUR | 31 041 | -9 |
| Hibernia Gamma Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Frankfurt am Main, Deutschland | 60,6 | EUR | 102 626 | -4 |
| Hurley Investments No.3 Limited | George Town, Cayman Islands | 100,0 | GBP | - | - |
| Hypothekenbank Frankfurt AG | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 5 661 992 | - |
| Hypothekenbank Frankfurt International S.A. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | 235 402 | -53 882 |
| KENSTONE GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 105 39 | - |
| Kommanditgesellschaft MS "CPO ALICANTE" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, Deutschland | 90,0 | EUR | 11 586 | 7 950 |
| Kommanditgesellschaft MS "CPO ANCONA" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, Deutschland | 77,3 | EUR | 30 270 | 11 199 |
| Kommanditgesellschaft MS "CPO BILBAO" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, Deutschland | 90,0 | EUR | 8 318 | 6 417 |
| Kommanditgesellschaft MS "CPO MARSEILLE" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, Deutschland | 77,3 | EUR | 30 930 | 1 2 021 |
| Kommanditgesellschaft MS "CPO PALERMO" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, Deutschland | 73,9 | EUR | 33 071 | 12 875 |
| Kommanditgesellschaft MS "CPO TOULON" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, Deutschland | 90,0 | EUR | 24 127 | 7 822 |
| Kommanditgesellschaft MS "CPO VALENCIA" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg, Deutschland | 90,0 | EUR | 7 447 | -3 858 |
| LUGO Photovoltaik Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | -10 817 | 1 074 |
| Marylebone Commercial Finance (2) | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | - | - |
| mBank Hipoteczny S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 501 572 | 4 255 |
| mBank S.A. | Warschau, Polen | 69,6 | PLN | 9 644 877 | 1 051 074 |
| mCentrum Operacji Sp. z o.o. | Aleksandrów Lódzki, Polen | 100,0 | PLN | 39 378 | 318 |
| MERKUR Grundstücks GmbH | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 7 642 | - |
| mFaktoring S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 70 743 | 14 793 |
| mLeasing Sp. z o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 196 862 | 54 448 |
| mLocum S.A. | Lodz, Polen | 80,0 | PLN | 135 401 | 13 007 |
| MLV 45 Sp. z o.o. sp. k. (former BRE Holding Sp. z o.o.) | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 551 286 | 40 545 |
| MS "BEETHOVEN" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 99,9 | EUR | 23 096 | -875 |
| MS "MOZART" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 99,9 | EUR | 17 810 | -662 |
| MS "PAGANINI" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 100,0 | EUR | 10 | - |
| MS "PUCCINI" Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 51,0 | EUR | 9 461 | -1 444 |
| MS "PUCCINI" Verwaltungsgesellschaft mbH | Hamburg, Deutschland | 51,0 | EUR | 25 | - |
| MS "PUGNANI" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 99,9 | EUR | 15 526 | -526 |
| MS "ROSSINI" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 100,0 | EUR | 10 | - |
| MS "SCHUBERT" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 100,0 | EUR | 10 | - |
| MS "STRAUSS" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 100,0 | EUR | 10 | - |
| MS "WAGNER" Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg, Deutschland | 100,0 | EUR | 10 | - |
| mWealth Management S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 31 057 | 13 581 |
| NAVALIS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS "NEDLLOYD JULIANA" KG | Hamburg, Deutschland | 93,6 | EUR | 18 276 | 1 301 |
| NAVIPOS Schiffsbeteiligungsgesellschaft mbH | Hamburg, Deutschland | 100,0 | EUR | 218 | -13 |
| Netherlands Urban Invest B.V. | Amsterdam, Niederlande | 100,0 | EUR | 11 500 | 165 |
| NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Lampertheim KG | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | - | 46 |
| NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekte Plön und Preetz KG | Düsseldorf, Deutschland | 90,0 | EUR | -339 | 98 |
| NOVELLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 11 176 | - |
| Number X Bologna S.r.l. | Mailand, Italien | 100,0 | EUR | 7 710 | -906 |
| Number X Real Estate GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 11 819 | -5 094 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Jupiter KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 29 647 | 2 095 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Luna KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 1 827 | 335 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Neptun KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 19 751 | 1 706 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pluto KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 32 575 | 1 874 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Uranus KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 41 265 | -2 915 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Venus KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 26 815 | 1 769 |
| Pisces Nominees Limited | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | - | - |
| Property Invest Ferdinando di Savoia S.r.l. | Mailand, Italien | 100,0 | EUR | 12 639 | -317 |
| Property Invest GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 24 871 | -4 950 |
| Property Invest Italy S.r.l. | Mailand, Italien | 100,0 | EUR | 37 371 | -732 |
| Property Invest Roma S.r.l. | Mailand, Italien | 100,0 | EUR | 1 232 | -117 |
| Real Estate TOP TEGEL Drei GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 60 | - |
| Real Estate TOP TEGEL Eins GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 421 | - |
| Real Estate TOP TEGEL Sechs GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 129 | - |
| Real Estate TOP TEGEL Vier GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 60 | - |
| Real Estate TOP TEGEL Zwei GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 60 | - |
| REFUGIUM Beteiligungsgesellschaft mbH | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | 8 522 | 13 |
| Rood Nominees Limited | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | - | - |
| Rook Finance LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | USD | 75 007 | 6 |
| SB-Bauträger GmbH & Co. Urbis Hochhaus-KG | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 204 | - |
| SECUNDO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 5 811 | - |
| Service-Center Inkasso GmbH Düsseldorf | Düsseldorf, Deutschland | 100,0 | EUR | 154 | - |
| South East Asia Properties Limited | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | 16 419 | 530 |
| Space Park GmbH & Co. KG | Frankfurt am Main, Deutschland | 90,0 | EUR | 93 154 | -17 |
| Sterling Energy Holdings Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 76,2 | USD | 45 032 | -1 240 |
| Sterling Energy II LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | USD | 63 735 | 5 873 |
| Sterling Energy LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | USD | 129 799 | -848 |
| TARA Immobilienprojekte GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 25 | - |
| Thurlaston Finance Limited | George Town, Cayman Islands | 100,0 | GBP | - | - |
| TOMO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main, Deutschland | 100,0 | EUR | 22 778 | - |
| Transfinance a.s. | Prag, Tschechien | 100,0 | CZK | 290 740 | 10 530 |
| Twins Financing LLC | Dover, Delaware, USA | 60,0 | USD | 20 447 | 12 333 |
| U.S. Residential Investment I, L.P. | Wilmington, Delaware, USA | 90,0 | USD | 19 562 | 171 |
| Urban Invest Holding GmbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 11 518 | -20 |
| Watling Leasing March (1) | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | - | - |
| WebTek Software Private Limited | Bangalore, Indien | 100,0 | INR | 215 295 | 10 432 |
| WESTBODEN - Bau- und Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 370 | - |
| Westend Grundstücksgesellschaft mbH | Eschborn, Deutschland | 100,0 | EUR | 260 | - |
| Wohnbau-Beteiligungsgesellschaft mbH | Eschborn, Deutschland | 90,0 | EUR | 288 | - |
| Yarra Finance Limited | George Town, Cayman Islands | 100,0 | GBP | - | - |
| Zelos Luxembourg S.C.S. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | -5 195 | -4 881 |
b) Assoziierte Unternehmen
| Name | Sitz | Kapitalanteil % insg. | Währung | Eigenkapital Tsd. | Jahresergebnis Tsd. |
|---|---|---|---|---|---|
| AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH | Frankfurt am Main, Deutschland | 31,6 | EUR | 183 872 | 11 425 |
| Argor-Heraeus S.A. | Mendrisio, Schweiz | 31,2 | CHF | 114 962 | 28 699 |
| Capital Investment Trust Corporation | Taipei, Taiwan | 24,0 | TWD | 3 260 711 | 485 063 |
| Commerz Finanz GmbH | München, Deutschland | 49,9 | EUR | 773 791 | 98 122 |
| Commerz Unternehmensbeteiligungs-Aktiengesellschaft | Frankfurt am Main, Deutschland | 40,0 | EUR | 95 001 | 7 804 |
| COMUNITHY Immobilien GmbH | Düsseldorf, Deutschland | 49,9 | EUR | 679 | 7 945 |
| DTE Energy Center, LLC | Wilmington, Delaware, USA | 50,0 | USD | 98 887 | 20 309 |
| Exploitatiemaatschappij Wijkertunnel C.V. | Amsterdam, Niederlande | 33,3 | EUR | 21 358 | 8 035 |
| HAJOBANTA GmbH & Co. Asia Opportunity I KG | Düsseldorf, Deutschland | 20,9 | EUR | 130 587 | 13 962 |
| ILV Immobilien-Leasing Verwaltungsgesellschaft Düsseldorf mbH | Düsseldorf, Deutschland | 50,0 | EUR | 21 910 | 2 950 |
| KGAL GmbH & Co. KG | Grünwald, Deutschland | 40,5 | EUR | 68 688 | -44 828 |
| KGAL Verwaltungs-GmbH | Grünwald, Deutschland | 45,0 | EUR | 7 162 | 2 055 |
| MFG Flughafen-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. BETA KG | Grünwald, Deutschland | 29,4 | EUR | -63 291 | - |
| RECAP/Commerz AMW Investment, L. P. | New York, New York, USA | 50,0 | EUR | 5 404 | -319 |
c) Gemeinschaftsunternehmen
| Name | Sitz/Sitz der Verwaltungsgesellschaft | Kapitalanteil % insg. | Währung | Eigenkapital Tsd. | Jahresergebnis Tsd. |
|---|---|---|---|---|---|
| Carbon Trade & Finance SICAR S.A. | Senningerberg, Luxemburg | 50,0 | EUR | -6 672 | -11 423 |
| Delphi I LLC | Wilmington, Delaware, USA | 33,3 | EUR | -400 | -28 993 |
| FV Holding S.A. | Brüssel, Belgien | 60,0 | EUR | 13 082 | -3 650 |
| Kaiserkarree S.a.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 50,0 | EUR | 44 726 | 106 |
d) Zweckgesellschaften
| Name | Sitz/Sitz der Verwaltungsgesellschaft | Kapitalanteil % insg. | Währung | Eigenkapital Tsd. |
|---|---|---|---|---|
| Honeywell Grundbesitzverwaltungs-GmbH & Co. Vermietungs-KG | Grünwald, Deutschland | 100,0 | EUR | -15 949 |
e) Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die Beteiligung 5 % der Stimmrechte überschreitet
| Name | Sitz | Kapitalanteil % insg. | Abweichende Stimmrechte % |
|---|---|---|---|
| ConCardis Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Eschborn, Deutschland | 13,9 | EURO |
| Kartensysteme Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Frankfurt am Main, Deutschland | 13,9 | |
| GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen | Bremen, Deutschland | 7,1 |
Fußnoten
1) Umfirmiert: von Bankowy Dom Hipoteczny Sp. z o.o. nach BDH Development Sp. z o.o.
2) Umfirmiert: von Commerzbank Leasing December (21) Limited nach Commerz Equipment Leasing Limited
3) Umfirmiert: von Dom Inwestycyjny BRE Banku S.A. nach Dom Maklerski mBanku S.A.
4) Umfirmiert: von European Bank for Fund Services Gesellschaft mit beschränkter Haftung (ebase) nach European Bank for Financial Services GmbH (ebase)
5) Umfirmiert: von BRE Bank Hipoteczny S.A.nach mBank Hipoteczny S.A.
6) Umfirmiert: von BRE Bank S.A. nach mBank S.A.
7) Umfirmiert: von BRE Centrum Operacji Sp. z o.o. nach mCentrum Operacji Sp. z o.o.
8) Umfirmiert: von BRE Faktoring S.A. nach mFaktoring S.A.
9) Umfirmiert: von BRE Leasing Sp. z o.o. nach mLeasing Sp. z o.o.
10) Umfirmiert: von BRE.locum S.A. nach mLocum S.A.
11) Umfirmiert: von BRE Holding Sp. z.o.o. nach MLV 45 Sp. z o.o. sp. k. (former BRE Holding Sp. z o.o.)
12) Umfirmiert: von BRE Wealth Management S.A. nach mWealth Management S.A.
13) Umfirmiert: von TARA Property-Management GmbH nach Urban Invest Holding GmbH
Anmerkungen und Erläuterungen
*) Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag
Die Angaben gemäß § 285 Nr.11 a HGB sind wegen untergeordneter Bedeutung nach § 286 Abs. 3 Nr.1 HGB unterblieben.
Devisenkurse für 1 Euro zum 31.12.2013
| Land | Währung | Kurs |
|---|---|---|
| Brasilien | BRL | 3,2576 |
| Großbritannien | GBP | 0,8337 |
| Indien | INR | 85,3660 |
| Japan | JPY | 144,7200 |
| Polen | PLN | 4,1543 |
| Russland | RUB | 45,3246 |
| Schweiz | CHF | 1,2276 |
| Singapur | SGD | 1,7414 |
| Taiwan | TWD | 41,0517 |
| Tschechische Republik | CZK | 27,4270 |
| Ungarn | HUF | 297,0400 |
| USA | USD | 1,3791 |
(46) Mandate in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien
Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft
Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB
a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (im Inland)
b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien
Martin Blessing
b) mBank S.A.1 (vormals BRE Bank SA) (seit 11.4.2013)
Frank Annuscheit
a) comdirect bank Aktiengesellschaft1 stellv. Vorsitzender
b) Commerz Services Holding GmbH1 Vorsitzender (seit 13.12.2013)
Markus Beumer
a) ABB AG
Stephan Engels
a) Commerzbank Auslandsbanken Holding AG1 stellv. Vorsitzender (bis 20.11.2013)
Hypothekenbank Frankfurt AG1 stellv. Vorsitzender
b) mBank S.A.1 (vormals BRE Bank SA)
SdB - Sicherungseinrichtungsgesellschaft deutscher Banken mbH
Jochen Klösges (bis 31.12.2013)
a) Hypothekenbank Frankfurt AG1 (21.3.2013 - 15.11.2013)
Michael Reuther
a) EUREX Deutschland AöR
Frankfurter Wertpapierbörse AöR
RWE Power AG
b) Verlagsbeteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung
Dr. Stefan Schmittmann
a) Commerz Real AG1 stellv. Vorsitzender (bis 24.5.2013)
Commerzbank Auslandsbanken Holding AG1 (bis 20.11.2013)
Hypothekenbank Frankfurt AG1 Vorsitzender
Schaltbau Holding AG
Verlagsgruppe Weltbild GmbH (bis 21.6.2013)
Ulrich Sieber (bis 31.12.2013)
a) BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG stellv. Vorsitzender
BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. stellv. Vorsitzender
Commerzbank Auslandsbanken Holding AG1 Vorsitzender (bis 11.11.2013)
Hypothekenbank Frankfurt AG1 Vorsitzender (bis 15.11.2013)
b) BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. stellv. Vorsitzender
mBank S.A.1 (vormals BRE Bank SA) (bis 30.11.2013)
Martin Zielke
a) comdirect bank Aktiengesellschaft1 Vorsitzender
Commerz Real AG1 Vorsitzender
b) Commerz Real Investmentgesellschaft mbH1 Vorsitzender
mBank S.A.1 (vormals BRE Bank SA) stellv. Vorsitzender (seit 12.12.2013)
Mitglieder des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft
Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB
a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (im Inland)
b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien
Klaus-Peter Müller
a) Fresenius Management SE
Fresenius SE & Co. KGaA
Linde Aktiengesellschaft
b) Landwirtschaftliche Rentenbank
Parker Hannifin Corporation
Uwe Tschäge - -
Hans-Hermann Altenschmidt
a) BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG
BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G.
b) BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V.
Dr.-Ing. Burckhard Bergmann (bis 19.4.2013)
a) Allianz Lebensversicherungs-AG stellv. Vorsitzender (bis 15.4.2013)
b) Accumulatorenwerke Hoppecke Carl Zoellner & Sohn GmbH
Jaeger Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Vorsitzender Kuratorium
RAG-Stiftung
OAO Novatek
Telenor
Dr. Nikolaus von Bomhard
a) ERGO Versicherungsgruppe AG1 Vorsitzender
Munich Health Holding AG1 Vorsitzender
Karin van Brummelen (bis 19.4.2013) - -
Gunnar de Buhr (seit 19.4.2013) - -
Stefan Burghardt (seit 19.4.2013) - -
Karl-Heinz Flöther (seit 19.4.2013)
a) Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main
Uwe Foullong (bis 19.4.2013) - -
Daniel Hampel (bis 19.4.2013) - -
Dr.-Ing. Otto Happel (bis 19.4.2013) - -
Beate Hoffmann (bis 19.4.2013) - -
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Hans-Peter Keitel
a) Deutsche Messe AG (bis 30.4.2013)
EADS Deutschland GmbH (seit 1.2.2013)
National-Bank AG
RWE AG (seit 18.4.2013)
ThyssenKrupp AG
Voith GmbH (seit 9.2.2013)
b) EADS N.V. (seit 27.3.2013)
Dr. Markus Kerber (seit 19.4.2013)
a) KfW-Bankengruppe2
b) Computershare Limited, Melbourne
Alexandra Krieger
a) AbbVie Komplementär GmbH (seit 1.2.2013)
Oliver Leiberich (seit 19.4.2013) - -
Beate Mensch (seit 19.4.2013) - -
Dr. h. c. Edgar Meister (bis 19.4.2013)
b) DWS Investment GmbH
Standard & Poor's Credit Market Services Europe Limited
Prof. h. c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann (bis 2.7.2013)
a) Deutsche Telekom AG
LANXESS AG
LANXESS Deutschland GmbH
b) Hoberg & Driesch GmbH Vorsitzender
Dr. Roger Müller (seit 3.7.2013) - -
Dr. Helmut Perlet
a) Allianz SE
GEA GROUP AG
Barbara Priester - -
Mark Roach
a) Fiducia IT AG
Petra Schadeberg-Herrmann (seit 19.4.2013)
a) Krones AG
Dr. Marcus Schenck (bis 10.9.2013)
a) E.ON Energy Trading SE1 (bis 30.9.2013)
E.ON IT GmbH1 (bis 30.9.2013)
SMS GmbH (bis 31.3.2013)
b) AXA S.A.
Margit Schoffer (seit 19.4.2013) - -
Astrid Schubert (vormals Evers) (bis 19.4.2013) - -
Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell
b) Finanzmarktbeteiligung Aktiengesellschaft des Bundes, Wien
Österreichische Bundesbahnen Holding AG, Wien
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH, Wien
Verein zur Förderung der BBRZ Gruppe, Linz
Vienna Insurance Group AG, Wien
Wien Holding GmbH, Wien
Solms U. Wittig (seit 11.9.2013) - -
Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft
Angaben gemäß § 340a Abs. 4 Ziffer 1 HGB
Michael Bonacker Commerz Real AG1
Dr. Marcus Chromik VALOVIS BANK AG
Gerold Fahr Stadtwerke Ratingen GmbH
Martin Fischedick Borgers AG
Commerz Real AG1 stellv. Vorsitzender
Bernd Förster SE Spezial Electronic Aktiengesellschaft
Jörg van Geffen Häfen und Güterverkehr Köln AG
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mit beschränkter Haftung
Sven Gohlke Bombardier Transportation GmbH
Bernd Grossmann HOFTEX GROUP AG (vormals Textilgruppe Hof AG)
Detlef Hermann Kaiser's Tengelmann GmbH
Ritzenhoff AG
Jochen H. Ihler Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH
Thorsten Kanzler Hypothekenbank Frankfurt AG1
Michael Kotzbauer Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH
Hypothekenbank Frankfurt AG1
Werner Lubeley TNT Express GmbH
Michael Mandel Commerz Real AG1
Schufa Holding AG
Dr. Annette Messemer K+S Aktiengesellschaft
Sabine Schmittroth comdirect bank Aktiengesellschaft1
Dirk Schuster Commerz Real AG1
Rupert Winter Klinikum Burgenlandkreis GmbH
Christoph Wortig Commerz Real AG1
1 Konzernmandat.
2 Die Ausübung des Mandats ruht bis auf weiteres.
(47) Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft
Aufsichtsrat
Klaus-Peter Müller Vorsitzender
Uwe Tschäge1 Stellv. Vorsitzender Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
Hans-Hermann Altenschmidt1 Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
Dr.-Ing. Burckhard Bergmann (bis 19.4.2013) Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands E.ON Ruhrgas AG
Dr. Nikolaus von Bomhard Vorsitzender des Vorstands Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG
Karin van Brummelen1 (bis 19.4.2013) Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
Gunnar de Buhr1 (seit 19.4.2013) Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
Stefan Burghardt1 (seit 19.4.2013) Gebietsfilialleiter Mittelstandsbank Bremen Commerzbank Aktiengesellschaft
Karl-Heinz Flöther (seit 19.4.2013) Selbständiger Unternehmensberater
Uwe Foullong1 (bis 19.4.2013) Gewerkschaftssekretär Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Daniel Hampel1 (bis 19.4.2013) Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
Dr.-Ing. Otto Happel (bis 19.4.2013) Unternehmer Luserve AG
Beate Hoffmann1 (bis 19.4.2013) Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Hans-Peter Keitel Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
Dr. Markus Kerber (seit 19.4.2013) Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
Alexandra Krieger1 Ressortleiterin Betriebswirtschaft/ Unternehmensstrategien Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
Oliver Leiberich1 (seit 19.4.2013) Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
Dr. h. c. Edgar Meister (bis 19.4.2013) Rechtsanwalt Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank a.D.
Beate Mensch1 (seit 19.4.2013) Mitglied des Bundesvorstands der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesfachbereichsleiterin Finanzdienstleistungen
Prof. h. c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann (bis 2.7.2013) Ehemaliger stellv. Vorsitzender des Vorstands ThyssenKrupp AG
Dr. Roger Müller (seit 3.7.2013) General Counsel Deutsche Börse AG
Dr. Helmut Perlet Vorsitzender des Aufsichtsrats Allianz SE
Barbara Priester1 Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
Mark Roach1 Gewerkschaftssekretär Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di-Bundesverwaltung
Petra Schadeberg-Herrmann (seit 19.4.2013) Geschäftsführende Gesellschafterin bzw. Geschäftsführerin diverser Unternehmen innerhalb des Family Office Schadeberg und der Krombacher Unternehmensgruppe
Dr. Marcus Schenck (bis 10.9.2013) Head of Investment Banking Services EMEA Goldman Sachs International, London
Margit Schoffer1 (seit 19.4.2013) Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
Astrid Schubert (vormals Evers)1 (bis 19.4.2013) Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell Ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank
Solms U. Wittig (seit 11.9.2013) Chief Legal Officer & Chief Compliance Officer Linde AG# Walter Seipp Ehrenvorsitzender
1 Von den Arbeitnehmern gewählt.
Vorstand
- Martin Blessing Vorsitzender
- Frank Annuscheit
- Markus Beumer
- Stephan Engels
- Jochen Klösges (bis 31.12.2013)
- Michael Reuther
- Dr. Stefan Schmittmann
- Ulrich Sieber (bis 31.12.2013)
- Martin Zielke
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Frankfurt am Main, 24. Februar 2014
Der Vorstand
* Martin Blessing
* Frank Annuscheit
* Markus Beumer
* Stephan Engels
* Michael Reuther
* Stefan Schmittmann
* Martin Zielke
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main
Vermerk zum Jahresabschluss
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und-Verlust-Rechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft.
Verantwortung des Vorstands für den Jahresabschluss
Der Vorstand der COMMERZBANK Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Buchführung und die Aufstellung dieses Jahresabschlusses. Diese Verantwortung umfasst, dass dieser Jahresabschluss in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt wird und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Der Vorstand ist auch verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Verantwortung des Abschlussprüfers
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist. Eine Abschlussprüfung umfasst die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Jahresabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, das relevant ist für die Aufstellung eines Jahresabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt. Ziel hierbei ist es, Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden und der Vertretbarkeit der von dem Vorstand ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Prüfungsurteil
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Jahresabschlusses zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr.
Vermerk zum Lagebericht
Wir haben den beigefügten Lagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Der Vorstand der COMMERZBANK Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der für die Prüfung des Lageberichts vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach ist die Prüfung des Lageberichts so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Lageberichts zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts gewonnenen Erkenntnisse steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 25. Februar 2014
PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Clemens Koch, Wirtschaftsprüfer
- Peter Goldschmidt, Wirtschaftsprüfer
Wesentliche Konzerngesellschaften und wesentliche Beteiligungen
| Inland | Ausland |
|---|---|
| Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main | Commerzbank (Eurasija) SAO, Moskau |
| comdirect bank AG, Quickborn | Commerzbank International S.A., Luxemburg |
| Commerz Real AG, Eschborn | Commerzbank Zrt., Budapest |
| Hypothekenbank Frankfurt AG, Eschborn | Commerz Europe (Ireland), Dublin |
| Commerz Markets LLC, New York | Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg, Luxemburg |
| mBank S.A., Warschau |
Operative Auslandsniederlassungen
Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Ostrava (Office), Paris, Peking, Pilsen (Office), Prag, Schanghai, Singapur, Tianjin, Tokio, Wien, Zürich
Repräsentanzen und Financial Institutions Desks
Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Baku, Bangkok, Beirut, Belgrad, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Bukarest, Caracas, Dhaka, Dubai (FI-Desk), Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong (FI-Desk), Istanbul, Jakarta, Johannesburg, Kairo, Kiew, Kuala Lumpur, Lagos, Luanda, Mailand (FI-Desk), Melbourne, Minsk, Moskau, Mumbai, New York (FI-Desk), Nowosibirsk, Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), Riga, Santiago de Chile, São Paulo, Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk), Tripolis, Zagreb
Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Dieser Jahresabschluss und Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren. Die deutsche Fassung dieses Jahresabschlusses und Lageberichts ist maßgebend und nur die deutsche Version des Lageberichts und des Jahresabschlusses wurden vom Abschlussprüfer geprüft.
Finanzkalender 2014/2015
-
- Mai 2014: Zwischenbericht zum 31. März 2014
-
- Mai 2014: Hauptversammlung
-
- August 2014: Zwischenbericht zum 30. Juni 2014
-
- November 2014: Zwischenbericht zum 30. September 2014
- Ende März 2015: Geschäftsbericht 2014
Commerzbank AG
Zentrale
Kaiserplatz
Frankfurt am Main
www.commerzbank.de
Postanschrift
60261 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 136-20
[email protected]
Investor Relations
Tel. +49 69 136-22255
Fax +49 69 136-29492
[email protected]
Der Konzerngeschäftsbericht (nach den International Financial Reporting Standards) erscheint in deutscher und englischer Sprache.
VKI 02042