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Commerzbank AG — Annual Report 2012
Apr 18, 2013
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Annual Report
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Commerzbank AG Frankfurt am Main
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
Kennzahlen
Gewinn- und-Verlust-Rechnung
| 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 1 216 | 507 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,18 | 0,15 |
| Ergebnis vor Steuern (Mio. €) | 905 | 507 |
| Konzernergebnis¹ (Mio. €) | 6 638 | |
| Ergebnis je Aktie (€) | -0,04 | 0,18 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 4,1 | 1,7 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 71,0 | 80,8 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis¹ ,² (%) | 0,0 | 2,2 |
Bilanz
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 635,9 | 661,8 |
| Risikoaktiva (Mrd. €) | 208,1 | 236,6 |
| Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) | 27,0 | 24,8 |
| Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) | 40,9 | 40,3 |
Kapitalquoten
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Kernkapitalquote (%) | 13,1 | 11,1 |
| Harte Kernkapitalquote³ (%) | 12,0 | 9,9 |
| Equity-Tier-I-Quote⁴ (%) | 11,2 | 9,1 |
| Gesamtkapitalquote (%) | 17,8 | 15,5 |
Mitarbeiter
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Inland | 42 857 | 44 474 |
| Ausland | 10 744 | 13 686 |
| Gesamt | 53 601 | 58 160 |
Lang-/Kurzfrist-Rating
| Moody's Investors Service, New York | Standard & Poor's, New York | Fitch Ratings, New York/London | |
|---|---|---|---|
| A3/P-2 | A/A-1⁵ | A+/F1+ | |
| A2/P-1 | A/A-1 | A+/F1+ |
¹ Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
² Die Eigenkapitalbasis bildet das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare durchschnittliche Konzernkapital ohne Berücksichtigung der durchschnittlichen Neubewertungsrücklage und der Rücklage aus Cash Flow Hedges.
³ Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (Stammaktien, Gewinnrücklagen und Stille Einlagen) und der Risikoaktiva.
⁴ Die Equity-Tier-I-Quote berechnet sich als Quotient aus dem Equity-Tier-I-Kapital (hartes Kernkapital ohne Berücksichtigung der Stillen Einlagen) und der Risikoaktiva.
⁵ Rating seit Februar 2013 auf "Credit Watch Negative".
Commerzbank im Überblick
Das ist die Commerzbank
Die Commerzbank ist eine der führenden Privat- und Firmenkundenbanken in Deutschland und eine starke Universalbank mit der langjährigen, leistungsfähigen und umfassenden Erfahrung zweier traditionsreicher Häuser. Wir sind zuverlässiger Partner und leistungsstarker Finanzdienstleister für den privaten Kunden. Unseren Kunden steht eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken zur Verfügung. Aus Sicht des deutschen Mittelstands begleiten wir erfolgreich die Geschäftsaktivitäten unserer Kunden - im Inland und weltweit. Dabei profitieren unsere Kunden auch von dem Kapitalmarkt-Know-how unserer Investmentbank. In Deutschland bieten wir unseren Kunden ein flächendeckendes Filialnetz mit individuellen Beratungen und Leistungen. Weltweit ist die Commerzbank an den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren direkt vertreten. Darüber hinaus arbeiten wir mit mehreren Tausend Korrespondenzbanken in aller Welt zusammen. Die Zufriedenheit unserer Kunden steht im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Dafür setzt sich die Commerzbank uneingeschränkt ein und daran misst sich unser Erfolg.
Das ist unsere Vision
Wir sind eine Bank mit 143 Jahren Tradition. Diese Tradition ist Anspruch und Verpflichtung für die Zukunft zugleich. Wir verbinden modernes Bankgeschäft mit traditionellen Werten wie Fairness, Vertrauen und Kompetenz. Unser Ziel ist es, die führende Position in unseren Kernmärkten Deutschland und Polen nachhaltig zu festigen. Wir werden unseren Privat- und Firmenkunden die Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen anbieten, die sie brauchen. Weltweit werden wir als Partner der Wirtschaft unseren Kunden auch künftig in allen Märkten zur Seite stehen. Grundlage unseres Geschäfts wird stets der faire und kompetente Umgang mit Kunden, Investoren und Mitarbeitern sein.
Das ist unsere Mission
Vor dem Hintergrund der Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise befindet sich das Umfeld für Banken in einem andauernden Umbruch. Für die Zukunft stellen wir uns daher auf eine "neue Normalität" ein: stärkere Regulierung, niedrige Zinsen und ein verändertes Kundenverhalten. Auf diesen Paradigmenwechsel werden wir konsequent reagieren: Wir bauen Risiken weiter ab und optimieren unsere Kapitalausstattung, setzen das strikte Kostenmanagement fort und investieren gleichzeitig in die Ertragskraft der Kernbank, indem wir unser Geschäftsmodell an den Bedürfnissen unserer Kunden und der Realwirtschaft ausrichten.
Struktur des Commerzbank-Konzerns
Alle Stabs- und Steuerungsfunktionen sind im Unternehmensbereich Group Management zusammengefasst. Die Unterstützungsfunktionen Group Information Technology, Group Organisation, Group Banking Operations, Group Markets Operations, Group Security, Group Exzellenz und Group Support werden vom Unternehmensbereich Group Services bereitgestellt.
An unsere Aktionäre
Brief des Vorstandsvorsitzenden
Frankfurt am Main, im März 2013
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
das Geschäftsjahr 2012 war erneut ein ereignisreiches Jahr mit vielen Herausforderungen. Vieles haben wir erreicht: Wir haben wie geplant nicht strategische Portfolios weiter abgebaut und Risiken reduziert, unser Kostenmanagement konsequent umgesetzt und auch bei der Stärkung unserer Kapitalstruktur sind wir weiter vorangekommen. Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Marktumfeldes haben wir mit Blick auf zukünftige Wachstums- und Ertragschancen wichtige strategische Weichen gestellt. Die konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen wird für die Commerzbank ein entscheidendes Ziel für die nächsten Jahre sein. Lassen Sie mich aber zunächst den Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr werfen und Ihnen nochmals einige wesentliche Eckpunkte des Geschäftsjahres in Erinnerung bringen:
Zu Beginn des Geschäftsjahres hat die Bank ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem es nicht nur gelang, die Kapitalanforderungen der European Banking Authority aus eigener Kraft zu erfüllen, sondern auch noch unsere Kapitalstruktur zusätzlich zu stärken. Parallel zu diesen Anstrengungen hatten auch wir uns natürlich den Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise zu stellen. Aufgrund der weiterhin unsicheren Situation an den Finanzmärkten Mitte des Berichtsjahres haben wir uns dazu entschlossen, unsere Fokussierung auf das Kerngeschäft schneller als geplant umzusetzen und unsere Aufstellung weiter zu schärfen. So haben wir im Juni 2012 entschieden, uns komplett aus der Finanzierung von gewerblichen Immobilien und der Schiffsfinanzierung zurückzuziehen. Dadurch kann die Bank ihre Eigenkapitalbindung und den Bedarf an längerfristiger Refinanzierung signifikant reduzieren. Angesichts des deutlich schwächer gewordenen Marktumfeldes und weiter steigender Eigenkapitalanforderungen ist eine noch fokussiertere Allokation von Ressourcen in die Bereiche nötig, in denen wir langfristig das beste Verhältnis aus Ertragschancen und Risiken sehen.
Mitte letzten Jahres hatten wir angekündigt, alle Segmente einer strategischen Überprüfung hinsichtlich ihrer Positionierung zu unterziehen. Die Ergebnisse haben wir am 8. November 2012 im Rahmen eines Investorentags vorgestellt: Wir werden unser Geschäftsmodell in den kommenden Jahren an die veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzbranche anpassen, um unsere Ertragskraft nachhaltig zu steigern. Im Rahmen der strategischen Agenda investiert die Bank in die Ertragskraft des Kerngeschäfts, intensiviert ihr konsequentes Kostenmanagement und optimiert die Kapitalausstattung weiter. Wichtigste Aufgabe wird es sein, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Insbesondere im Privatkundengeschäft stellen wir uns dafür strategisch und operativ neu auf. Mit unabhängiger, objektiver Beratung und einem fairen Produkt- und Serviceangebot wollen wir in einem ersten Schritt dieses Vertrauen zurückgewinnen. In Zukunft werden unsere Kunden die Produkte und Dienstleistungen der Commerzbank zu jeder Zeit und an jedem Ort erhalten. Dafür investieren wir rund 1 Mrd. Euro in den Aufbau einer modernen Multikanalbank und die Flexibilisierung unseres Filialnetzes. Wir werden unsere führende Position als langfristiger Partner unserer Kunden und verlässlicher Kreditgeber der Realwirtschaft in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Wenn wir unsere Ertrags- und Wachstumsziele unter anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen aber erreichen wollen, sind die Ende Januar 2013 angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen unerlässlich. Über den Fortschritt der Umsetzung dieser Pläne werde ich Sie zu gegebener Zeit informieren.
Entsprechend ihrer klaren strategischen Ausrichtung entlang der Bedürfnisse ihrer Kunden hat die Commerzbank auch ihren internationalen Markenauftritt neu gestaltet. Das bisherige Markenversprechen "Gemeinsam mehr erreichen" wurde durch den Claim "Die Bank an Ihrer Seite" ersetzt. Damit verdeutlichen wir die Ausrichtung der Commerzbank als faire und kompetente Bank, die sich strikt an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientiert. Unser Ziel ist klar: Wir wollen ein neues Banking, das moderne Technologien, innovative Produkte und traditionelle Werte vereint. Wir sind davon überzeugt, dass die Commerzbank damit wettbewerbsfähig aufgestellt ist und wir auch in einem weiterhin herausfordernden Umfeld unsere Position als führende Bank für Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Polen nachhaltig festigen und ausbauen werden.
Die Ergebnisentwicklung der Commerzbank für das Jahr 2012 war von einem anhaltend schwierigen Marktumfeld und einem zunehmenden Vertrauensverlust vonseiten der Kunden gegenüber dem Bankensektor geprägt. Zwei Faktoren, die sich unmittelbar auswirkten. Die Maßnahmen der europäischen Zentralbank haben im Laufe des dritten Quartals zwar zu einer leichten Erholung der Märkte und Kundenaktivität beigetragen, dennoch war die Schuldenkrise für die Bankenbranche insgesamt belastend. In diesem Umfeld haben wir im Berichtsjahr ein Operatives Ergebnis von 1 216 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit liegen wir deutlich über dem Vorjahreswert von 507 Mio. Euro, der aber wesentlich durch Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen belastet war.# In der Kernbank erreichten wir ein Operatives Ergebnis in Höhe von 2,6 Mrd. Euro. Spürbaren Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des laufenden Jahres hatte das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals deutlich niedrigere Zinsniveau. Hinzu kamen weiterhin volatile Kapitalmärkte und die anhaltende Zurückhaltung unserer Kunden. Die entsprechenden Ergebnisauswirkungen zeigen sich in allen Ertragspositionen. In diesem schwierigen Umfeld haben wir unser konsequentes Kostenmanagement fortgesetzt. Der Verwaltungsaufwand konnte so im Berichtszeitraum um fast 1 Mrd. Euro auf 7,0 Mrd. Euro gesenkt werden. Trotz dieser Kostenmaßnahmen führten die Ertragseinbußen in der Kernbank sowie Abschreibungen auf latente Steueransprüche aber zu einem Nachsteuerergebnis, das rund 640 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert lag.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, auch das laufende Jahr 2013 wird mit Blick auf das erreichbare Ergebnis kein einfaches Jahr. Vor dem Hintergrund des weiterhin herausfordernden Konjunktur- und Kapitalmarktumfeldes wird die Ergebnissituation im Bankensektor insgesamt schwierig bleiben. Mit unserer strategischen Positionierung und den von uns initiierten Wachstumsinitiativen sind wir aber überzeugt, diesen Herausforderungen auch zukünftig begegnen zu können. Zu unserer Hauptversammlung 2013 lade ich Sie bereits jetzt herzlich ein und freue mich auf Ihr Kommen.
Ihr Martin Blessing
Vorstandsvorsitzender
Das Vorstandsteam
- Frank Annuscheit 50 Jahre, Chief Operating Officer
- Mitglied des Vorstands seit 1.1.2008
- Markus Beumer 48 Jahre, Mittelstandsbank
- Mitglied des Vorstands seit 1.1.2008
- Martin Blessing 49 Jahre, Vorsitzender Central & Eastern Europe
- Mitglied des Vorstands seit 1.11.2001
- Stephan Engels 51 Jahre, Chief Financial Officer
- Mitglied des Vorstands seit 1.4.2012
- Jochen Klösges 48 Jahre, Non-Core Assets
- Mitglied des Vorstands seit 1.6.2009
- Michael Reuther 53 Jahre, Corporates & Markets
- Mitglied des Vorstands seit 1.10.2006
- Dr. Stefan Schmittmann 56 Jahre, Chief Risk Officer
- Mitglied des Vorstands seit 1.11.2008
- Ulrich Sieber 47 Jahre, Non-Core Assets
- Vorstand Human Resources
- Mitglied des Vorstands seit 1.6.2009
- Martin Zielke 50 Jahre, Privatkunden
- Mitglied des Vorstands seit 5.11.2010
Bericht des Aufsichtsrats
Frankfurt am Main, 13. März 2013
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, während des abgelaufenen Geschäftsjahres haben wir den Vorstand bei der Leitung Ihres Unternehmens beraten und die Geschäftsführung der Commerzbank regelmäßig überwacht. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich und mündlich über alle wesentlichen Entwicklungen in der Bank, auch zwischen den Sitzungen. Wir haben uns wiederholt über die Geschäftslage des Unternehmens und die wirtschaftliche Situation der einzelnen Geschäftsfelder, die Unternehmensplanung, die wesentlichen Rechtsstreitigkeiten, die Entwicklung des Aktienkurses sowie die strategische Ausrichtung samt Risikostrategie der Bank informieren lassen und den Vorstand hierzu beraten. Zwischen den Sitzungen stand ich als Vorsitzender des Aufsichtsrats in ständigem Kontakt mit dem Vorstand und habe mich fortlaufend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und wesentliche Geschäfte der Bank und des Konzerns unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat war in die Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Bank eingebunden und hat, soweit erforderlich, nach umfassender Beratung und Prüfung seine Zustimmung erteilt.
Sitzungen des Aufsichtsrats
Im Geschäftsjahr fanden insgesamt acht Aufsichtsratssitzungen statt, davon eine Sitzung in Form einer Telefonkonferenz. Zudem fand jeweils eine ganztägige Strategiesitzung für die Vertreter der Arbeitnehmer und der Anteilseigner statt. Gegenstand aller ordentlichen Sitzungen war die aktuelle Geschäftslage der Bank, die wir jeweils eingehend mit dem Vorstand erörterten. Schwerpunkte unserer Tätigkeit waren die Beratungen zu den Anforderungen und der Erfüllung der Kapitalanforderungen der European Banking Authority sowie die europäische Staatsschuldenkrise und deren Auswirkungen auf die Engagements der Bank in den GIIPS-Staaten. Weitere Schwerpunkte waren die Entwicklung und Zukunft der Hypothekenbank Frankfurt AG (vormals "Eurohypo Aktiengesellschaft") und die Vergütungssysteme des Konzerns.
Die Vorstandsberichte haben wir kritisch hinterfragt und zum Teil ergänzende Informationen angefordert, die stets unverzüglich und zu unserer Zufriedenheit erteilt wurden.
Am 19. Januar 2012 behandelten wir in einer Sondersitzung das vom Vorstand zur Erfüllung der Kapitalanforderungen der European Banking Authority beschlossene Maßnahmenpaket und dessen Umsetzung (EBA-Kapitalplan). In der Sitzung am 22. Februar 2012 standen die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 sowie der Ausblick für die Commerzbank für das Geschäftsjahr 2012 im Mittelpunkt unserer Erörterungen. In der anschließenden Diskussion überzeugten wir uns von der Plausibilität der vorgetragenen Erwartungen und Ziele - insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und dem daraus resultierenden Wertberichtigungsbedarf im Kreditgeschäft - und erörterten die verschiedenen Handlungsalternativen. Gegenstand der Sitzung waren auch der Statusbericht zur Verschmelzung der Deutschen Schiffsbank AG und der Stand der Umsetzung des EBA-Kapitalplans. Ferner haben wir uns mit der Risikostrategie der Bank auseinandergesetzt. Zudem hat uns der Vorstand über das Projekt Exzellenz unterrichtet, dessen Ziel es ist, die Kundenorientierung zu steigern, die Prozesse zu optimieren und die Komplexität der Vorgänge zu reduzieren, um die Qualität der Leistungserstellung und Leistungserbringung zu steigern und so Wachstum zu ermöglichen. Weiterer Berichtspunkt war der Stand der Verhandlungen mit der EU bezüglich des Akquisitionsverbots und der Auflage zur Veräußerung der Hypothekenbank Frankfurt AG. Darüber hinaus haben wir der vom Vorstand beschlossenen Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Tausch ausstehender hybrider Eigenkapitalinstrumente gegen Aktien zugestimmt. Des Weiteren haben wir den Mustervertrag für die Pensionsverträge der amtierenden Mitglieder des Vorstands verabschiedet sowie der Änderung der Geschäftsordnung für den Vorstand zugestimmt.
In der Bilanzsitzung am 28. März 2012 prüften wir den Jahresabschluss und den Konzernabschluss 2011 und billigten diese auf Empfehlung des Prüfungsausschusses; hierüber haben wir bereits im letzten Geschäftsbericht berichtet. Ferner haben wir uns mit dem Ergebnis der Verhandlungen mit der EU über die Änderung der Auflage zur Veräußerung der Hypothekenbank Frankfurt AG auseinandergesetzt. Des Weiteren haben wir uns mit den Engagements der Bank in den GIIPS-Staaten und mit den Risikostrategien für den eventuellen Fall des Austritts einzelner Staaten aus dem Euro befasst. Zudem haben wir den Stand der Umsetzung des EBA-Kapitalplans besprochen. Darüber hinaus hat uns der Vorstand über die anstehende Prüfung der Vergütungssysteme im Konzern durch die Bundesbank im Auftrag der BaFin und des SoFFin informiert. Wir haben zudem die Anpassung der Satzung im Hinblick auf das geänderte Grundkapital der Bank aufgrund der Wandlung der Stillen Einlage des SoFFin in Aktien zur Beibehaltung der Beteiligungsquote in Höhe von 25 % plus einer Aktie beschlossen. Des Weiteren haben wir der Vertragsverlängerung der D&O-Versicherung zugestimmt. Auch verabschiedeten wir die Beschlussvorschläge für die Tagesordnung der Hauptversammlung 2012.
Die Sitzung am 23. Mai 2012 diente vornehmlich der Vorbereitung auf die anschließende Hauptversammlung. Wir erörterten den Ablauf der Hauptversammlung und die angekündigten Gegenanträge. Im Übrigen haben wir uns mit der beabsichtigten Auszahlung der variablen Vergütung der außertariflichen Mitarbeiter in Aktien befasst. Der Vorstand hat zudem durch Vorlage des Group Risk & Capital Monitors über die Risikosituation der Bank berichtet.
In der Telefonkonferenz am 28. Juni 2012 haben wir die Beschlüsse des Präsidialausschusses zur Zustimmung zu der Kapitalerhöhung zur Ausgabe von Aktien an die außertariflichen Mitarbeiter zur Abgeltung ihrer Ansprüche auf variable Vergütung und die entsprechende Satzungsänderung erörtert. Der Vorstand hat uns zudem über die Gründe für die Entscheidung, sowohl die gewerbliche Immobilienfinanzierung als auch die Schiffsfinanzierung nicht weiter fortzuführen und die Bestände abzuwickeln, informiert. Gegenstand der Berichterstattung waren auch die Entwicklungen der Staatsschulden- und Eurokrise.
In der Sitzung am 8. August 2012 erläuterte uns der Vorstand anhand ausführlicher Unterlagen die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis des ersten Halbjahres 2012. Des Weiteren berichtete der Vorstand über das Segment Privatkunden. Wir beschäftigten uns zudem mit den Auswirkungen der Staatsschuldenkrise auf das Engagement der Bank in den GIIPS-Staaten. Gegenstand der Sitzung waren auch Berichte über den aktuellen Stand der Ermittlungen in den USA zu Geschäften mit dem Iran sowie die Untersuchung der Bank im Zusammenhang mit den Meldungen zur Ermittlung des EURIBOR sowie den Verkauf der Bank Forum. Zudem haben wir eine erneute Anpassung der Satzung im Hinblick auf das geänderte Grundkapital der Bank aufgrund der erneuten Wandlung der Stillen Einlage des SoFFin in Aktien nach der Kapitalerhöhung zur Abgeltung von Bonusansprüchen beschlossen. Wir haben uns auch mit dem Ergebnis der Prüfungen der Vergütungen der Organmitglieder der Commerzbank, der Führungskräfte des Konzerns sowie der Vergütungssysteme des Konzerns durch die Aufsichtsbehörden und den SoFFin auseinandergesetzt. Außerdem wählten wir Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Keitel zum Mitglied des Nominierungs- und Vermittlungsausschusses und Frau Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell zum Mitglied des Prüfungsausschusses für den aus dem Prüfungsausschuss ausscheidenden Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Keitel.
In der ordentlichen Sitzung am 7.# Jahres- und Konzernabschluss
Der von der Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer, die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat den Jahres- und Konzernabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie die Lageberichte der AG und des Konzerns geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB, der Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.
Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugesandt. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses erhielten darüber hinaus sämtliche Anlagen und Erläuterungen zu den Prüfungsberichten; alle Aufsichtsratsmitglieder hatten die Möglichkeit, diese Unterlagen einzusehen.
Der Prüfungsausschuss befasste sich in seiner Sitzung am 12. März 2013 eingehend mit den Abschlussunterlagen.
Bericht der Ausschüsse
Ausschüsse
Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat aus seiner Mitte insgesamt sechs Ausschüsse gebildet. Die aktuelle Zusammensetzung der Ausschüsse ist auf Seite 22 dieses Geschäftsberichts abgedruckt.
Präsidialausschuss
Der Präsidialausschuss tagte im Berichtsjahr achtmal, davon vier Sitzungen in Form von Telefonkonferenzen. Gegenstand der Beratungen war die Vorbereitung und Vertiefung der Sitzungen des Aufsichtsratsplenums, insbesondere hinsichtlich der Geschäftslage. Darüber hinaus beschäftigte sich der Präsidialausschuss mit dem Tausch verschiedener hybrider Kapitalinstrumente (zum Beispiel Trust Preferred Securities) in Aktienkapital und der Auszahlung der variablen Vergütung der außertariflichen Mitarbeiter in Aktien und den entsprechenden Satzungsanpassungen. Weitere Themen waren die Überprüfung der Angemessenheit der Bezüge der Vorstandsmitglieder sowie Fragen zu den Vergütungssystemen für den Vorstand und die Mitarbeiter. Des Weiteren befasste sich der Präsidialausschuss mit der Bedienung hybrider Eigenkapitalinstrumente. Zudem bereitete der Präsidialausschuss Beschlüsse des Plenums vor und stimmte der Übernahme von Mandaten der Vorstandsmitglieder bei anderen Unternehmen zu. Ein weiteres Thema war die Kreditvergabe an Mitarbeiter und Organmitglieder der Bank.
Prüfungsausschuss
Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2012 zu insgesamt sieben Sitzungen zusammen. Er erörterte in Gegenwart des Abschlussprüfers den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der Commerzbank sowie die Prüfungsberichte. Der Prüfungsausschuss holte die Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers gemäß Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex ein und erteilte den Prüfungsauftrag an den Abschlussprüfer. Er vereinbarte mit dem Abschlussprüfer die Prüfungsschwerpunkte und das Honorar. Darüber hinaus befasste sich der Prüfungsausschuss mit Aufträgen an den Abschlussprüfer für Nicht-Prüfungsleistungen; er ließ sich außerdem regelmäßig den aktuellen Stand und einzelne Ergebnisse der Jahresabschlussprüfung erläutern und diskutierte jeweils vor ihrer Veröffentlichung die Zwischenfinanzberichte. Die Arbeit der Abteilungen Group Audit und Group Compliance der Bank waren ebenfalls Gegenstand der Erörterungen. Der Prüfungsausschuss befasste sich insbesondere mit der Funktionsfähigkeit des IKS-Systems, der Implementierung gruppenweiter Sicherungsmaßnahmen zur Betrugsprävention gemäß § 25c Kreditwesengesetz und der Wahrung der Pflichten aus dem Geldwäschegesetz. Darüber hinaus wurde die Umsetzung der Anforderungen zur Gewährleistung, dass die Bank über genügend internes Kapital zur Abdeckung der wesentlichen Risiken verfügt, die bilanziellen Auswirkungen des Tauschs verschiedener hybrider Kapitalinstrumente (zum Beispiel Trust Preferred Securities) in Aktienkapital sowie die Prüfungen des Berechtigungsmanagements, der Notfallpläne und der Meldungen zur Ermittlung des EURIBOR besprochen. Erörtert wurden zudem die Entwicklung bei den Whistleblowing-Fällen und der Bericht des Wirtschaftsprüfers zur Prüfung der wertpapierhandelsrechtlichen Meldepflichten (§ 9 WpHG) und Wohlverhaltensregeln (§§ 31 ff. WpHG). Außerdem informierte sich der Prüfungsausschuss über die Staatsschuldenkrise und die Engagements der Bank in den GIIPS-Staaten, die Entwicklung der Risikoaktiva, der Bilanzsumme und der Kapitalquoten und über die Erfüllung der EBA-Kapitalanforderungen. Zudem hat sich der Prüfungsausschuss über aktuelle und bevorstehende Änderungen des Aufsichtsrechts berichten lassen. An den Sitzungen nahmen jeweils Vertreter des Abschlussprüfers teil, die über ihre Prüfungstätigkeit berichteten.
Risikoausschuss
Der Risikoausschuss tagte im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt viermal. Er befasste sich in diesen Sitzungen intensiv mit der Risikolage und dem Risikomanagement der Bank, insbesondere mit der Weiterentwicklung der Risikostrategie und den Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und operationellen Risiken sowie den Reputations- und Compliancerisiken. Für die Bank bedeutsame Einzelengagements und die Engagements in den GIIPS-Staaten sowie das Schiffsportfolio wurden ausführlich mit dem Vorstand diskutiert. Der Risikoausschuss beschäftigte sich zudem mit dem Verkauf verschiedener Beteiligungen wie zum Beispiel der Beteiligung an der Bank Forum, der Promsvyazbank und den Minderheitsbeteiligungen an den ProCredit Banken. Gegenstand der Sitzungen waren auch die Umschuldung Griechenlands und die Risiken im Falle eines Auseinanderbrechens der Eurozone. Des Weiteren befasste sich der Risikoausschuss mit der Risikotragfähigkeit der Commerzbank, den Großkrediten und den Organkrediten an Unternehmen der Commerzbank Gruppe.
Sozialausschuss
Der Sozialausschuss traf sich im Berichtsjahr zu einer Sitzung, in der er sich in erster Linie mit der Personalentwicklung, den Recruitingmaßnahmen, Diversity, dem Healthmanagement sowie den Projekten "Frauen in Führungspositionen" und "Demografie und lebensphasenorientierte Personalarbeit" beschäftigte.
Nominierungsausschuss
Der Nominierungsausschuss hat im Berichtsjahr zweimal getagt und sich mit den Vorschlägen an die Hauptversammlung 2013 für die Wahl der Anteilseigner im Aufsichtsrat beschäftigt.
Vermittlungsausschuss
Der gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz gebildete Vermittlungsausschuss musste auch im Geschäftsjahr 2012 nicht zusammentreten.
Die Vorsitzenden der Ausschüsse berichteten dem Aufsichtsratsplenum regelmäßig in der jeweils nächsten Aufsichtsratssitzung über deren Arbeit.
Entlastung des Vorstands
November 2012 lag der Schwerpunkt unserer Beratungen auf dem Bericht über die Geschäftslage einschließlich Budget für das Jahr 2013 und der Mittelfristplanung bis 2016. Wir haben uns auf Basis der Geschäftszahlen die Ziele für die Bank und den Konzern darstellen lassen und ausführlich mit dem Vorstand besprochen. Außerdem haben wir uns über den Verkauf der Bank Forum informiert und die Geschäfts- und Risikostrategie der Commerzbank intensiv mit dem Vorstand diskutiert. Weitere Themen dieser Sitzung waren die Corporate Governance der Bank, insbesondere haben wir die jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 Aktiengesetz verabschiedet. Zudem haben wir festgestellt, dass nach unserer Einschätzung dem Aufsichtsrat eine angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder angehören und die Zielsetzung für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats beschlossen. Nähere Einzelheiten zur Corporate Governance in der Commerzbank finden Sie in diesem Geschäftsbericht auf den Seiten 29 bis 34. Gegenstand der Sitzung waren auch die Berichte des Vorstands zu den Segmenten Privatkunden und Non-Core Assets und zur anhaltenden Staatsschuldenkrise. Außerdem haben wir uns mit dem Stand der Umsetzung der Maßnahmen zur Abarbeitung der Feststellungen aus dem Bericht zur Prüfung der Vergütungen der Organmitglieder der Commerzbank, der Führungskräfte des Konzerns sowie der Vergütungssysteme des Konzerns durch die Aufsichtsbehörden und den SoFFin beschäftigt. Ferner haben wir sowohl im Plenum als auch in den Ausschüssen auf Basis eines detaillierten Fragebogens eine Effizienzprüfung durchgeführt und die Ergebnisse diskutiert. Die anonym durchgeführte Befragung führte zu einer positiven Beurteilung. Insgesamt haben wir im Verlauf der Wahlperiode zwei Effizienzprüfungen auf Basis eines detaillierten Fragebogens durchgeführt sowie eine externe Evaluierung der Aufsichtsratsarbeit durch Personalberater. Die Ergebnisse wurden jeweils im Aufsichtsratsplenum vorgetragen und diskutiert. Am 30. November 2012 haben wir uns erneut mit der Umsetzung der Maßnahmen zur Abarbeitung der Feststellungen aus dem Bericht zur Prüfung der Vergütungen der Vorstandsmitglieder befasst und die Kriterien für die Vorstandsziele 2013 beschlossen. Darüber hinaus hat uns der Vorstand über die anstehenden konzerninternen Übertragungen der Beteiligungen an der comdirect bank AG und der BRE Bank SA informiert. In einem Fall haben wir, wegen besonderer Eilbedürftigkeit, einen Beschluss im Umlaufverfahren gefasst. In mehreren Sitzungen beschäftigten wir uns nach vorheriger Beratung im Präsidialausschuss mit Vorstandsangelegenheiten, insbesondere mit dem Muster-Pensionsvertrag für die amtierenden Vorstandsmitglieder. Ferner erörterten und beschlossen wir für das Geschäftsjahr 2012 die Zielerreichungen der einzelnen Mitglieder des Vorstands.
Aufsichtsratsmitglieder
Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank sind verpflichtet, potenzielle Interessenkonflikte gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden beziehungsweise dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gemäß § 3 Abs. 6 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats offen zu legen, die wiederum eine Beratung im Präsidialausschuss des Aufsichtsrats und die Offenlegung gegenüber dem Aufsichtsrat veranlassen. Kein Aufsichtsratsmitglied hat einen Interessenkonflikt gemäß § 3 Abs. 6 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats offengelegt. Kein Mitglied des Aufsichtsrats beziehungsweise der Ausschüsse hat im abgelaufenen Geschäftsjahr an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen.Wir haben im Plenum den Jahres- und Konzernabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie die Lageberichte der AG und des Konzerns in unserer Bilanzsitzung am 13. März 2013 ebenfalls behandelt und gebilligt. Die Abschlussprüfer nahmen an den beiden Sitzungen des Prüfungsausschusses und des Aufsichtsratsplenums teil, erläuterten die wesentlichen Prüfungsergebnisse und standen für Fragen zur Verfügung. In beiden Sitzungen wurden die Abschlussunterlagen eingehend mit dem Vorstand sowie den Vertretern des Abschlussprüfers diskutiert. Nach der abschließenden Prüfung durch den Prüfungsausschuss und unserer eigenen Prüfung erhoben wir keine Einwände gegen den Jahres- und Konzernabschluss und stimmten dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse von AG und Konzern heute gebilligt, der Jahresabschluss der AG wurde damit festgestellt.
Veränderungen im Aufsichtsrat und im Vorstand
Herr Dott. Sergio Balbinot schied mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 23. Mai 2012 aus dem Aufsichtsrat der Commerzbank aus. Die Hauptversammlung hat Frau Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell mit Wirkung zum 1. Juni 2012 als Nachfolgerin von Herrn Dott. Sergio Balbinot für den Rest seiner Amtszeit in den Aufsichtsrat gewählt. Mit Ausnahme der Amtszeit von Herrn Mark Roach endet die Amtsperiode der derzeitigen Aufsichtsratsmitglieder mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2013. Die Amtszeit von Herrn Roach endet, sobald eine Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer stattgefunden hat, spätestens jedoch mit Ablauf des 31. Mai 2013. Unter Berücksichtigung der im November 2012 verabschiedeten Ziele zur Zusammensetzung des Aufsichtsrats haben wir beschlossen, der Hauptversammlung im Mai 2013 vorzuschlagen, die folgenden amtierenden Anteilseignervertreter erneut in den Aufsichtsrat zu wählen: Frau Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell sowie die Herren Dr. Nikolaus von Bomhard, Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Keitel, Prof. h. c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann, Klaus-Peter Müller, Dr. Helmut Perlet und Dr. Marcus Schenck. Zudem haben wir beschlossen, der Hauptversammlung im Mai 2013 vorzuschlagen, Frau Petra Schadeberg-Herrmann, Herrn Karl-Heinz Flöther und Herrn Dr. Markus Kerber sowie als Ersatzmitglieder die Herren Dr. Roger Müller und Solms U. Wittig in den Aufsichtsrat zu wählen.
Herr Dr. Eric Strutz ist zum 31. März 2012 aus dem Vorstand ausgeschieden. Wir haben Herrn Stephan Engels mit Wirkung zum 1. April 2012 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Wir danken den aus dem Aufsichtsrat beziehungsweise dem Vorstand ausgeschiedenen Herren Dott. Sergio Balbinot und Dr. Eric Strutz für ihre langjährige und besonders engagierte Mitarbeit. Des Weiteren danken wir dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen persönlichen Einsatz und ihre Leistungen im schwierigen Geschäftsjahr 2012.
Für den Aufsichtsrat
Klaus-Peter Müller, Vorsitzender
Aufsichtsrat und Ausschüsse
Mitglieder des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft
- Klaus-Peter Müller 68 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 15.5.2008, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Commerzbank Aktiengesellschaft
- Uwe Tschäge 45 Jahre, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 30.5.2003, Bankkaufmann
- Hans-Hermann Altenschmidt 51 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 30.5.2003, Bankkaufmann
- Dr.-Ing. Burckhard Bergmann 70 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 15.5.2008, Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der E.ON Ruhrgas AG
- Dr. Nikolaus von Bomhard 56 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 16.5.2009, Vorsitzender des Vorstands Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG
- Karin van Brummelen 59 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 15.5.2008, Bankkauffrau
- Astrid Evers 50 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 30.5.2003, Bankkauffrau
- Uwe Foullong 55 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1.11.1994, Gewerkschaftssekretär Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bank- und Diplomkaufmann
- Daniel Hampel 50 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 30.5.2003, Bankkaufmann
- Dr.-Ing. Otto Happel 65 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 7.5.1993, Unternehmer, Luserve AG
- Beate Hoffmann 52 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 6.11.2003, Bankfachwirtin
- Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Hans-Peter Keitel 65 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 15.5.2008, Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
- Alexandra Krieger 42 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 15.5.2008, Ressortleiterin Betriebswirtschaft/Unternehmensstrategien Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Hannover, Betriebswirtin/Bankkauffrau
- Dr. h. c. Edgar Meister 72 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 16.5.2009, Rechtsanwalt
- Prof. h. c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann 68 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1.4.2006, Ehemaliger stellv. Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp AG
- Dr. Helmut Perlet 65 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 16.5.2009, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Allianz SE
- Barbara Priester 54 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 15.5.2008, Bankkauffrau
- Mark Roach 58 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 10.1.2011, Gewerkschaftssekretär ver.di-Bundesverwaltung
- Dr. Marcus Schenck 47 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 15.5.2008, Finanzvorstand der E.ON AG
- Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell 60 Jahre, Mitglied des Aufsichtsrats seit 1.6.2012, Direktorin der Europäischen Zentralbank i. R.
Ausschüsse des Aufsichtsrats
Unsere Aktie
Entwicklung der Aktienmärkte und Kursindizes
Im Jahresverlauf 2012 war die Entwicklung der Aktienmärkte und Kursindizes insgesamt positiv. Allerdings war das Jahr bezüglich der Marktentwicklung in zwei Hälften geteilt. In der ersten Hälfte 2012 belasteten enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA und China sowie die Herabstufung der Anleihen Spaniens und auch italienischer Banken durch Moody's die Kapitalmärkte. Im Juli baten einige spanische Regionen ihre Zentralregierung um finanzielle Unterstützung. Der aus diesen Entwicklungen resultierende Kursverfall an den Börsen konnte erst durch die Anstrengungen der Politik - besonders in Europa - und der Europäischen Zentralbank, verbunden mit außergewöhnlich niedrigen Zinsen in den großen Industriestaaten aufgehalten beziehungsweise in eine positivere Marktstimmung gedreht werden. Der EURO-STOXX-Banken-Index verzeichnete, insbesondere aufgrund der Probleme der Eurozone im ersten Halbjahr sowie aufgrund des Libor-Skandals, Ende Juli seinen historischen Tiefpunkt der letzten zwanzig Jahre. Aufgrund der im zweiten Halbjahr deutlich positiveren Marktstimmung, legte der EURO-STOXX-Banken-Index zum Jahresende um 12,0 % zu. Der DAX schloss das Jahr mit einem Plus von 29,1 % ab.
Abbildung 1 Commerzbank-Aktie vs. Kursindizes im Jahr 2012
Tageswerte, 30.12.2011 = 100
| Commerzbank-Aktie: positive Kursentwicklung im Gesamtjahr | |
|---|---|
| Wertpapierkürzel | |
| Inhaberaktien | 803 200 |
| Reuters | CBKG.DE |
| Bloomberg | CBK GR |
| ISIN | DE0008032004 |
Anfang 2012 belastete die Sorge um den anhaltenden Kapitalbedarf der Bankbranche die Kurse von Bankaktien. Vor diesem Hintergrund fiel die Commerzbank-Aktie am 9. Januar 2012 auf 1,17 Euro. Am 19. Januar 2012 kommunizierte die Commerzbank ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Erfüllung der Kapitalanforderungen der European Banking Authority. Dies sorgte für eine positive Stimmung, denn fast alle Analysten waren davon ausgegangen, dass die Commerzbank eine Kapitalerhöhung benötigen würde, um per 30. Juni 2012 die von der European Banking Authority geforderte harte Kernkapitalquote von 9 % (bei Simulation eines Teilausfalls europäischer Staatsanleihen) darstellen zu können. Zusätzlichen Antrieb erhielten die Banktitel - und somit auch die Commerzbank-Aktie - durch die Genehmigung des griechischen Parlaments der durch die Europäische Union auferlegten Sparmaßnahmen, woraufhin das zweite Hilfspaket für Griechenland freigegeben wurde. Die Aktie stieg angesichts dieser Entwicklungen von ihrem Tiefpunkt am 9. Januar um knapp 90 % auf 2,21 Euro am 9. Februar 2012.
Am 23. Februar 2012 kündigte die Commerzbank zusammen mit dem Jahresergebnis eine weitere Transaktion zur Optimierung der Kapitalstruktur an. Diese beinhaltete die Einbringung von hybriden, nachrangigen und anderen Finanzinstrumenten im Nominalvolumen von 965 Mio. Euro als Sacheinlage gegen eine Kapitalerhöhung von rund 7 %.
Im zweiten und dritten Quartal waren die Märkte für Bankaktien weiterhin von anhaltender Unsicherheit über die finanzielle Situation der Eurozone sowie der Weltkonjunktur geprägt. Die Unsicherheiten hinsichtlich der finanziellen Lage Spaniens sowie das Verbot des Leerverkaufs von Finanzwerten durch die Regierungen von Spanien und auch Italien führten zu massiven Verlusten bei Finanztiteln. In diesem Umfeld fiel die Commerzbank-Aktie am 23. Juli auf ihr Jahrestief von 1,12 Euro. In ihrer Sitzung am 26. Juli kündigte die Europäische Zentralbank an, "alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten". Nach dieser deutlichen Aussage ihres Präsidenten entspannte sich die Lage an den Zinsmärkten in Spanien und Italien und die Kurse von Finanztiteln stabilisierten sich wieder. Die zusätzlichen Erklärungen aus Berlin und Paris einen Tag später, "alles Mögliche zu tun, um die Eurozone zu schützen", leitete die Wende in der Kursentwicklung von Finanztiteln ein.
Indizes, die die Commerzbank enthalten
- Blue-Chip-Indizes
- DAX
- EURO STOXX Banken
- Nachhaltigkeitsindizes
- ECPI Ethical EMU Equity
- ECPI Ethical Euro Equity
Anfang September beschloss der Zentralbankrat, weiterhin unbegrenzt Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten zu kaufen, wenn sich das betreffende Land vorher unter den europäischen Rettungsschirm begeben und um Unterstützung gebeten habe. Dieser Beschluss löste an den Börsen ein Kursfeuerwerk aus und der Deutsche Aktienindex stieg über die 7 000er-Marke. Auch der Kurs der Commerzbank-Aktie erholte sich und erreichte am 17. September 1,65 Euro, nachdem zusätzlich das höchste deutsche Gericht am 12.# Commerzbank AG
Aktienkennzahlen
Für das Geschäftsjahr 2012 wird es keine Dividendenausschüttung geben. Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Marktumfelds und der zunehmenden regulatorischen Anforderungen hat das Thema "Kapitalstärkung" für uns oberste Priorität. Darüber hinaus ist uns die mögliche Ausschüttung eines Bilanzgewinns durch die aus dem BilMoG folgende Ausschüttungssperre auch für das Geschäftsjahr 2012 nicht möglich. Die Marktkapitalisierung der Commerzbank lag Ende des Jahres 2012 bei 8,4 Mrd. Euro verglichen mit 6,7 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Die Gewichtung im DAX betrug rund 1 %, damit lag die Commerzbank an 27. Stelle. Im europäischen Branchenvergleichsindex EURO STOXX Banken betrug das Gewicht der Commerzbank zum Jahresende 2,1 %, wodurch sie an 10. Stelle notierte. Zudem ist die Bank in den Nachhaltigkeitsindizes "ECPI Ethical EMU Equity" und dem "ECPI Ethical Euro Equity" vertreten, die neben ökonomischen und sozialen insbesondere auch ökologische und ethische Kriterien berücksichtigen.
Tabelle 1: Kennzahlen zur Commerzbank-Aktie
| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Ausgegebene Aktien in Mio. Stück (31.12.) | 5.829,5 | 5.113,4 |
| Xetra-Intraday-Kurse1 in € | ||
| Hoch | 2,12 | 5,18 |
| Tief | 1,12 | 1,12 |
| Schlusskurs (31.12.) | 1,43 | 1,30 |
| Börsenumsätze pro Tag2 in Mio. Stück | ||
| Hoch | 210,6 | 176,2 |
| Tief | 16,7 | 4,1 |
| Durchschnitt | 49,1 | 61,8 |
| Indexgewicht in % (31.12.) | ||
| DAX | 1,0 | 1,0 |
| EURO STOXX Banken | 2,1 | 2,1 |
| Ergebnis je Aktie in € | -0,04 | 0,18 |
| Buchwert je Aktie3 in € (31.12.) | 4,04 | 4,19 |
| Net Asset Value je Aktie4 in € (31.12.) | 3,79 | 3,94 |
| Marktwert/Net Asset Value1 (31.12.) | 0,38 | 0,33 |
1 Zu Vergleichszwecken wurde der Aktienkurs für alle Perioden vor dem 8. Juni 2011 angepasst, um den Effekt der im Rahmen der Kapitalerhöhung ausgegebenen Bezugsrechte zu berücksichtigen.
2 Deutsche Börsen gesamt.
3 Ohne Stille Einlagen und Minderheitenanteile.
4 Ohne Stille Einlagen, Minderheitenanteile, Geschäfts- und Firmenwerte und Cash Flow Hedges.
Aktionärsstruktur
Zum 31. Dezember 2012 befanden sich rund 47 % aller Commerzbank-Aktien im Besitz von institutionellen Investoren; der Rest entfiel auf unsere Großaktionäre SoFFin und BlackRock sowie auf unsere überwiegend in Deutschland beheimateten Privataktionäre. Der Streubesitz, der sogenannte Free Float, lag bei rund 75 %. Der Anteil der Aktien, der von Anlegern aus Deutschland gehalten wurde, belief sich auf 58 %, der Auslandsanteil lag entsprechend bei 42 %.
Aktionärsstruktur zum 31.12.2012
Investor Relations
Mit bestehenden und potenziellen Aktieninvestoren und Fremdkapitalgebern kommunizieren wir proaktiv. Dabei ist es unser Anspruch, transparent, nachvollziehbar und zeitnah über die Unternehmensentwicklung zu informieren und damit das Vertrauen in die Commerzbank weiter zu stärken. Wir haben in über 300 Einzelgesprächen, Gruppenmeetings und Telefonkonferenzen das Interesse an der Commerzbank genutzt, uns mit Aktieninvestoren und Fremdkapitalgebern über unsere Bank sowie unsere Strategie auszutauschen. Besondere Beachtung fand der am 8. November 2012 durchgeführte Investors' Day. Den etwa 60 Investoren und Analysten wurde ein tiefgehender Einblick in die strategische Agenda der nächsten Jahre und die Geschäftsentwicklung 2012 des Commerzbank-Konzerns gegeben. Im Jahr 2012 berichteten etwa 30 Analysten regelmäßig über die Commerzbank. Die ausgesprochenen Empfehlungen bezüglich der Commerzbank-Aktie waren aufgrund des anhaltend schwierigen Branchenumfeldes insgesamt jedoch verhalten. Zum Jahresende 2012 lag der Anteil der Kaufempfehlungen bei 11 %, ein Rückgang um 16 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Rund die Hälfte der Analysten empfahl das Halten unserer Aktie. Zum Verkauf unserer Aktie rieten 43 % der Analysten, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (38 %). Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl von Informationen im Internet auf unseren Investor-Relations-Seiten an. Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt des Dialogs mit unseren Fixed-Income-Investoren auf Non-Deal-Roadshows - Einzelgespräche mit institutionellen Investoren ohne die konkrete Absicht, eine Neuemission zu vermarkten.
Börsennotierungen der Commerzbank-Aktie
- Deutschland ― Berlin ― Düsseldorf ― Frankfurt ― Hamburg ― Hannover ― München ― Stuttgart ― Xetra
- Europa ― London ― Schweiz
- Nordamerika ― Sponsored ADR (CRZBY) CUSIP: 202597308
Ratingsituation der Commerzbank
Die Commerzbank weist mit ihren Ratings von Standard & Poors's "A/A-1", Moody's "A3/P-2" und Fitch "A+/F1+" solide und mit dem Wettbewerb vergleichbare Ratings auf. Im Juni 2012 wurde das Langfrist- und Kurzfristrating der Commerzbank bei Moody's um jeweils eine Stufe gesenkt. Dies geschah im Zusammenhang einer Ratingüberprüfung von 114 europäischen und 17 global agierenden Finanzinstituten. Moody's kritisierte, dass die Staatsschuldenkrise die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa und die Refinanzierungsmöglichkeiten der Banken so verschlechtert habe, dass eine generell negative Entwicklung der Profitabilität von europäischen Banken und insbesondere von Instituten mit starkem Kapitalmarktgeschäft zu erwarten sei. Zuvor waren im Rahmen der europäischen Staatsschuldenkrise bereits viele europäische Länder herabgestuft worden. Im Februar 2013 wurde das Rating der Commerzbank von S&P auf "Credit Watch Negative" gestellt.
Unternehmerische Verantwortung
― Wir bekennen uns zu den Grundsätzen guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung, die im Deutschen Corporate Governance Kodex zusammengefasst sind und erfüllen nahezu alle dort gegebenen Empfehlungen und Anregungen. Über diesen Teil unserer unternehmerischen Verantwortung geben die Seiten 29 bis 34 Auskunft.
― Unternehmerische Verantwortung oder Corporate Responsibility beschreibt den Grad, in dem ein Unternehmen sich seiner Verantwortung bewusst ist, wann immer seine geschäftlichen Tätigkeiten Auswirkungen auf Gesellschaft, Mitarbeiter, Umwelt oder das wirtschaftliche Umfeld haben. Wir bekennen uns zu dieser Verantwortung und berichten darüber auf den Seiten 57 bis 60.
Corporate-Governance-Bericht und Erklärung zur Unternehmensführung
Corporate Governance im Sinne einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung und -kontrolle, die auf nachhaltige Wertschaffung ausgerichtet ist, hat in der Commerzbank seit jeher einen hohen Stellenwert. Daher unterstützen wir - Aufsichtsrat und Vorstand - den Deutschen Corporate Governance Kodex und die damit verfolgten Ziele und Zwecke ausdrücklich. Die Satzung der Commerzbank sowie die Geschäftsordnungen von Vorstand und Aufsichtsrat entsprachen schon bei Erlass des Deutschen Corporate Governance Kodex weitgehend dessen Anforderungen. Soweit das noch nicht der Fall war, wurden sie den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex fortlaufend angepasst. Satzung und Geschäftsordnungen sind im Internet verfügbar.
Corporate-Governance-Beauftragter der Commerzbank ist Günter Hugger, Bereichsvorstand Recht. Er ist der Ansprechpartner für alle Fragen der Corporate Governance und hat die Aufgabe, Vorstand und Aufsichtsrat bei der Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Kodex zu beraten und über die Umsetzung durch die Bank zu berichten.
Nachfolgend erläutern wir die Corporate Governance in der Commerzbank gemäß Nummer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Dieser Bericht enthält zudem die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289 a HGB.
Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex
Die Bank erklärt jährlich, ob den Verhaltensempfehlungen der Kommission entsprochen wurde und wird und erläutert, weshalb welche Empfehlungen nicht umgesetzt werden. Diese Entsprechenserklärung von Vorstand und Aufsichtsrat wird auf der Internetseite der Commerzbank (http://www.commerzbank.de) veröffentlicht. Dort findet sich auch ein Archiv mit den Entsprechenserklärungen seit 2002. Die aktuelle Erklärung wurde am 7. November 2012 abgegeben.
Die Commerzbank erfüllt die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex nahezu vollständig; sie weicht davon lediglich in wenigen Punkten ab:
― Nummer 4.2.1 des Kodex empfiehlt, dass eine Geschäftsordnung die Arbeit des Vorstands inklusive der Ressortverteilung der Vorstandsmitglieder regeln soll. Der Vorstand hat sich mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Geschäftsordnung gegeben. Die Ressortverteilung legt der Vorstand allerdings selbst außerhalb der Geschäftsordnung fest. Auf diese Weise wird die erforderliche Flexibilität bei notwendigen Änderungen und damit eine effiziente Arbeitsteilung sichergestellt. Der Aufsichtsrat wird über alle Änderungen informiert und auf diese Weise in die Ressortverteilung eingebunden. Die Geschäftsordnung des Vorstands einschließlich der Ressortzuständigkeit der einzelnen Vorstandsmitglieder ist auf der Internetseite der Commerzbank veröffentlicht.
― In Bezug auf die Vorstandsvergütung soll gemäß Nummer 4.2.3 Abs. 3 Satz 3 des Kodex eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele oder der Vergleichsparameter variabler Vergütungsteile ausgeschlossen sein. In Umsetzung rechtlicher Vorgaben, wonach für außerordentliche Entwicklungen das Verwaltungs- oder Aufsichtsratsorgan eine Begrenzungsmöglichkeit in Bezug auf die variable Vergütung vereinbaren soll, ist der Aufsichtsrat der Commerzbank berechtigt, bei außerordentlichen Entwicklungen die Zielwerte und sonstige Parameter der variablen Vergütungsteile anzupassen, um positive wie negative Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Zielwerte in angemessener Weise zu neutralisieren. Im Rahmen der Feststellung der Zielerreichung ist eine Begrenzungsmöglichkeit im Sinne der rechtlichen Vorgaben bei der Commerzbank nicht umsetzbar, weil die überwiegend mathematische Verknüpfung eine Anpassung weitgehend ausschließt.# Commerzbank AG
Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex
Da zudem der Bemessungszeitraum der variablen Vorstandsvergütung bis zu vier Jahre beträgt und die Ziele für diesen Zeitraum vorab festzulegen sind, ist die vorgesehene Anpassungsmöglichkeit für die Zielwerte durch den Aufsichtsrat sachgerecht.
-
Der Kodex empfiehlt, dass eine Zusage für Leistungen aus Anlass der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels (Change of Control) 150 % des Abfindungs-Caps (Wert von zwei Jahresvergütungen einschließlich Nebenleistungen) nicht übersteigen soll, Nummer 4.2.3. Die Anstellungsverträge eines Vorstandsmitglieds enthielten noch eine Change-of-Control-Klausel, ohne Abfindungs-Cap im Sinne der Nummer 4.2.3 Abs. 5. Diese Change-of-Control-Klausel entfiel mit Ablauf der Bestellungsperiode des Vorstandsmitglieds am 31. März 2012. Seitdem enthält kein Anstellungsvertrag eines Vorstandsmitglieds eine Change-of-Control-Klausel mehr.
-
Nach Nummer 5.4.6 Abs. 2 Satz 2 des Kodex soll, sofern den Aufsichtsratsmitgliedern eine erfolgsorientierte Vergütung zugesagt wird, diese auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet sein. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Commerzbank erhalten neben einer festen Vergütung eine variable Vergütung von 3.000,00 Euro je 0,05 Euro Dividende, die über einer Dividende von 0,10 Euro je Stückaktie für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird. An die Aktionäre wurde unter anderem für das Geschäftsjahr 2011 keine Dividende und damit an die Aufsichtsratsmitglieder auch keine erfolgsorientierte Vergütung gezahlt.
2013 sollen die Vergütungsregelungen für die Organmitglieder umfassend geprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden.
Sowohl bei der Zusammensetzung des Vorstands, der Besetzung von Führungsfunktionen in der Bank als auch bei Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern (Nummern 4.1.5, 5.1.2 und 5.4.1 des Kodex) sowie zur Besetzung sonstiger Gremien werden Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeit dafür sorgen, dem Gesichtspunkt der Vielfalt (Diversity) verstärkt Rechnung zu tragen und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben.
Der Vorstand initiierte im Jahr 2010 das Projekt "Frauen in Führungspositionen". Ziel ist es, unter Berücksichtigung aller Talente ein leistungsfähiges Führungsteam für die Commerzbank zu sichern. Umfassende Analysen ergaben ein detailliertes Bild der Ausgangssituation. Auf dieser Basis wurden spezifische Maßnahmen zur Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen entwickelt und fortlaufend umgesetzt. Der Vorstand wird halbjährlich über den Umsetzungsfortschritt und die Entwicklung des Anteils von Frauen in Führungspositionen informiert. Eine nachhaltige und verbindliche Umsetzung wird durch die Verankerung in den individuellen Zielvereinbarungen des oberen Managements unterstützt. Durch das Projekt "Frauen in Führungspositionen" soll der Anteil von Frauen in den oberen Führungsebenen gesteigert werden.
Darüber hinaus unterstützt die Commerzbank die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch betrieblich geförderte Kinderbetreuung und das Comeback-Plus-Programm zur Wiedereingliederung nach der Elternzeit. Zur Förderung der Kinderbetreuung bietet die Commerzbank ein umfassendes Angebot, das aus Beratung zur Kinderbetreuung, Vermittlung von Betreuungsplätzen sowie finanziellen Zuschüssen besteht. Seit dem 1. Juni 2005 ist die Kindertagesstätte "Kids & Co." in Frankfurt für Kinder geöffnet. "Kids & Co." verfügt über eine Krippe (Betreuung für Kinder von 9 Wochen bis 3 Jahre), einen Kindergarten (3 Jahre bis Schuleintritt) sowie seit dem Jahr 2011 auch über einen Schülerhort. Ferner können Mitarbeiter seit dem Jahr 2010 Kinderbetreuung im Krippenbereich - und seit dem Jahr 2012 auch im Kindergartenbereich - bundesweit an insgesamt 20 Standorten nutzen. Die Commerzbank Aktiengesellschaft unterstützt diese Einrichtungen mit einem hohen finanziellen Engagement und bietet aktuell insgesamt circa 280 Kinderbetreuungsplätze an mit dem Ziel, diese bis Ende 2013 auf 340 Plätze auszubauen. Zudem kann bundesweit eine spontane Kinderbetreuung an verschiedenen Standorten genutzt werden.
- Nummer 5.4.1 Abs. 2 des Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennt, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenkonflikte, die Anzahl der unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder im Sinne von Nummer 5.4.2 des Kodex, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Diese konkreten Ziele sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen.
Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat im Einzelnen folgende konkrete Ziele beschlossen:
- Beibehaltung eines Frauenanteils im Aufsichtsrat von mindestens 30 % unter der Voraussetzung, dass der aktuelle Frauenanteil der Arbeitnehmervertreter auch in Zukunft aufrechterhalten wird.
- Beibehaltung zumindest eines internationalen Vertreters.
- Berücksichtigung von Sachverstand und Kenntnis in Bezug auf die Bank.
- Berücksichtigung besonderer Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollverfahren.
- Vermeidung von potenziellen Interessenkonflikten.
- Stets mindestens acht von der Hauptversammlung gewählte unabhängige Aufsichtsratsmitglieder im Sinne von Nummer 5.4.2 des Kodex.
- Berücksichtigung der Regelaltersgrenze von 72 Jahren.
Der Aufsichtsrat der Commerzbank besteht aus zwanzig Mitgliedern, dazu gehören aktuell eine internationale Vertreterin und - einschließlich der internationalen Vertreterin - sechs Frauen. Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2013 werden die Aufsichtsratsmitglieder neu bestellt. Der Aufsichtsrat hat bei seinen Wahlvorschlägen an die Hauptversammlung die oben genannten Ziele berücksichtigt. Die Wahlvorschläge sind im Bericht des Aufsichtsrats auf den Seiten 14 bis 19 aufgeführt.
Die Commerzbank erfüllt auch weitgehend die Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und weicht nur in wenigen Punkten davon ab:
-
Abweichend von Nummer 2.3.3 ist der Stimmrechtsvertreter grundsätzlich nur bis zum Tag vor der Hauptversammlung erreichbar. Allerdings besteht für Aktionäre, die in der Hauptversammlung anwesend oder vertreten sind, die Möglichkeit, dem Stimmrechtsvertreter am Tag der Hauptversammlung auch dort noch Weisungen zu erteilen.
-
In Nummer 2.3.4 wird angeregt, die Hauptversammlung vollständig über das Internet zu übertragen. Die Commerzbank überträgt die Reden des Aufsichtsratsvorsitzenden und des Vorstandsvorsitzenden, nicht jedoch die Generaldebatte. Zum einen erscheint die vollständige Übertragung angesichts der Dauer von Hauptversammlungen nicht angemessen, zum anderen sind auch die Persönlichkeitsrechte der Redner zu berücksichtigen.
Vorstand
Der Vorstand der Commerzbank leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung im Unternehmensinteresse. Er ist dabei den Belangen von Aktionären, Kunden, Mitarbeitern und sonstigen der Bank verbundenen Gruppen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung verpflichtet. Er entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt sie mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Darüber hinaus gewährleistet er ein effizientes Risikomanagement und Risikocontrolling. Der Vorstand führt die Geschäfte der Commerzbank nach dem Gesetz, der Satzung, seiner Geschäftsordnung, unternehmensinternen Richtlinien und den jeweiligen Anstellungsverträgen. Er arbeitet mit den anderen Organen der Commerzbank und den Arbeitnehmervertretern vertrauensvoll zusammen.
Die Zusammensetzung des Vorstands und die Zuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder sind im Geschäftsbericht auf der Seite 12 dargestellt. Die nähere Ausgestaltung der Arbeit im Vorstand wird durch eine Geschäftsordnung des Vorstands bestimmt, die auf der Internetseite der Commerzbank unter http://www.commerzbank.de veröffentlicht ist. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder ist im Vergütungsbericht auf den Seiten 35 bis 45 ausführlich dargestellt.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands und sorgt gemeinsam mit dem Vorstand für eine langfristige Nachfolgeplanung. Der Aufsichtsrat führt seine Geschäfte nach den Vorschriften des Gesetzes, der Satzung und seiner Geschäftsordnung; er arbeitet vertrauensvoll und eng mit dem Vorstand zusammen.
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse ist auf den Seiten 20 bis 22 dieses Geschäftsberichts dargestellt. Über Einzelheiten zur Arbeit des Gremiums, seiner Struktur und seiner Kontrollfunktion informiert der Bericht des Aufsichtsrats auf den Seiten 14 bis 19. Weitere Angaben zu der Arbeitsweise des Aufsichtsrats und dessen Ausschüssen finden sich in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats, die auf der Internetseite der Commerzbank unter http://www.commerzbank.de eingesehen werden kann. Die Effizienz seiner Tätigkeit überprüft der Aufsichtsrat alle zwei Jahre mittels eines detaillierten Fragebogens. 2012 hat eine Effizienzprüfung mittels eines detaillierten Fragebogens stattgefunden. Das Ergebnis der Prüfung ist sehr positiv. Anregungen aus dem Kreis der Aufsichtsratsmitglieder werden für die zukünftige Arbeit berücksichtigt.
Gemäß § 3 Abs. 6 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats hat jedes Aufsichtsratsmitglied Interessenkonflikte offenzulegen. Im Berichtsjahr hat kein Aufsichtsratsmitglied einen Interessenkonflikt im Sinne von Nummer 5.5.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex offengelegt. Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist im Vergütungsbericht auf den Seiten 45 bis 47 detailliert erläutert.
Bilanzierung
Die Rechnungslegung des Commerzbank-Konzerns vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.# Sie erfolgt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS); der Einzelabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft wird gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Konzern- und AG-Abschluss werden vom Vorstand aufgestellt und vom Aufsichtsrat gebilligt beziehungsweise festgestellt. Die Prüfung obliegt dem von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer. Zum Jahresabschluss gehört auch ein ausführlicher Risikobericht, der über den verantwortungsvollen Umgang des Unternehmens mit den unterschiedlichen Risikoarten informiert. Er ist auf den Seiten 131 bis 178 dieses Geschäftsberichts abgedruckt. Während des Geschäftsjahres werden Anteilseigner und Dritte zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht und zwei weitere Quartalsberichte über den Geschäftsverlauf unterrichtet. Auch diese Zwischenabschlüsse werden nach den einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt.
Aktionärsbeziehungen, Transparenz und Kommunikation
Einmal im Jahr findet die ordentliche Hauptversammlung statt. Sie beschließt insbesondere über - soweit ausgewiesen - die Verwendung des Bilanzgewinns, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Bestellung des Abschlussprüfers sowie Satzungsänderungen. Gegebenenfalls erteilt sie die Ermächtigung zu Kapitalmaßnahmen oder die Zustimmung zum Abschluss von Gewinnabführungsverträgen. Dabei gewährt jeweils eine Aktie eine Stimme. Vorstand und Aufsichtsrat haben von der in § 120 Abs. 4 Aktiengesetz vorgesehenen Möglichkeit, die Hauptversammlung über die Billigung des Systems zur Vergütung der Vorstandsmitglieder beschließen zu lassen, im Jahr 2010 Gebrauch gemacht. Die Hauptversammlung 2010 hat die Grundzüge der variablen Vergütung und das feste Jahresgrundgehalt der Vorstandsmitglieder gebilligt. Die Aktionäre der Bank können Empfehlungen oder sonstige Stellungnahmen per Brief oder E-Mail einbringen beziehungsweise persönlich vortragen. Für die Bearbeitung schriftlicher Hinweise ist das zentrale Qualitätsmanagement der Bank zuständig. Auf der Hauptversammlung erfolgt die Kommentierung oder Beantwortung direkt durch Vorstand oder Aufsichtsrat. Daneben können die Aktionäre durch Gegen- oder Erweiterungsanträge zur Tagesordnung den Ablauf der Hauptversammlung mitbestimmen. Auf Antrag der Aktionäre kann auch eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Die für die Hauptversammlung rechtlich erforderlichen Berichte und Unterlagen einschließlich des Geschäftsberichts sind im Internet abrufbar, ebenso die Tagesordnung der Hauptversammlung und eventuelle Gegen- oder Erweiterungsanträge. Die Commerzbank informiert die Öffentlichkeit - und damit auch die Aktionäre - vier Mal pro Jahr über die Finanz- und Ertragslage der Bank; kursrelevante Unternehmensnachrichten werden zudem als Ad-hoc-Meldung veröffentlicht. Damit ist die Gleichbehandlung der Aktionäre sichergestellt. Im Rahmen von Pressekonferenzen und Analystenveranstaltungen berichtet der Vorstand über den Jahresabschluss beziehungsweise die Quartalsergebnisse. Zur Berichterstattung nutzt die Commerzbank verstärkt die Möglichkeiten des Internet; unter www.commerzbank.de werden umfangreiche Informationen über den Commerzbank-Konzern veröffentlicht. Im Geschäftsbericht und im Internet wird darüber hinaus der Finanzkalender für das laufende und nächste Jahr publiziert. Er enthält alle für die Finanzkommunikation wesentlichen Veröffentlichungstermine und den Termin der Hauptversammlung. Wir fühlen uns zu offener und transparenter Kommunikation mit unseren Aktionären und allen anderen Stakeholdern verpflichtet. Diesen Anspruch wollen wir auch künftig erfüllen.
Vergütungsbericht
Der nachfolgende Vergütungsbericht ist auch Bestandteil des Konzernlageberichts. Der Bericht folgt den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und trägt den Anforderungen nach IFRS Rechnung.
Vorstand
Grundzüge des Vergütungssystems
Kernbestandteile des seit dem 1. Januar 2010 gültigen Vergütungssystems sind ein festes Jahresgrundgehalt sowie ein Short Term Incentive (STI) und ein Long Term Incentive (LTI) als variable Vergütungskomponenten. Die Hauptversammlung 2010 hat die Grundzüge der variablen Vergütung und das feste Jahresgrundgehalt der Vorstandsmitglieder gemäß § 120 Abs. 4 Aktiengesetz gebilligt. Am 9. August 2011 hat der Aufsichtsrat eine Anpassung dieses Systems an die Erfordernisse der Instituts-Vergütungsverordnung beschlossen, die anschließend vertraglich umgesetzt wurde. Ferner hat der Aufsichtsrat Ende 2011/Anfang 2012 beschlossen, die Altersversorgung der Vorstandsmitglieder zu ändern. Die Neuregelung beinhaltet insbesondere eine beitragsorientierte Leistungszusage. Zudem knüpft die Altersversorgung nunmehr in der Regel an die Vollendung des 65. Lebensjahres und nicht mehr an die Vollendung des 62. Lebensjahres an. Die neuen Pensionsverträge wurden von allen Vorstandsmitgliedern unterzeichnet. Eine ursprünglich mit dem SoFFin für die Jahre 2008 und 2009 vereinbarte Begrenzung der monetären Vergütung von Vorstandsmitgliedern auf 500 Tsd. Euro brutto pro Jahr und Organmitglied im Hinblick auf die Tätigkeit im Konzern (SoFFin-Cap) wurde auch für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 fortgeführt. Eine rechtliche Pflicht zur Fortführung dieses Caps gab es bereits nach Inkrafttreten des Restrukturierungsgesetzes ab dem Jahr 2011 nicht mehr, da die Bank 2011 mehr als die Hälfte der Rekapitalisierungen zurückbezahlt hatte. Für das Geschäftsjahr 2012 gab es keinen sogenannten SoFFin-Cap.
Erfolgsunabhängige Vergütungsbestandteile (festes Jahresgrundgehalt)
Zu den erfolgsunabhängigen Vergütungsbestandteilen zählen das feste Jahresgrundgehalt und die Sachbezüge. Das feste Jahresgrundgehalt, das in gleichen monatlichen Beträgen ausbezahlt wird, beträgt 750 Tsd. Euro¹. Die Angemessenheit des festen Jahresgrundgehalts wird regelmäßig im Abstand von jeweils zwei Jahren überprüft. Die Sachbezüge bestehen im Wesentlichen aus Dienstwagennutzung mit Fahrer, Sicherheitsmaßnahmen und Versicherungsbeiträgen (Unfallversicherung) sowie darauf entfallende Steuern und Sozialabgaben.
¹ Für den Vorstandsvorsitzenden beträgt das feste Jahresgrundgehalt 1 312 500 Euro.
Erfolgsbezogene Vergütungsbestandteile (variable Vergütung)
Das Vergütungssystem sieht als erfolgsbezogene variable Vergütungskomponenten ein Short Term Incentive mit einem Gesamtzielwert von 400 Tsd. Euro pro Vorstandsmitglied und ein Long Term Incentive mit einem Gesamtzielwert von 600 Tsd. Euro pro Vorstandsmitglied vor. Der Zielwert der variablen Vergütungskomponenten für ein Vorstandsmitglied liegt damit insgesamt bei 1 Mio. Euro. Die maximale Zielerreichung liegt bei 200%, was bei dem Short Term Incentive insgesamt 800 Tsd. Euro und bei dem Long Term Incentive 1 200 Tsd. Euro entspricht¹. Die Mindestgesamtwerte betragen jeweils 0 Euro.
Short Term Incentive (STI)
Der STI hat eine Laufzeit von einem Jahr. Er besteht aus zwei gleich gewichteten Komponenten, von denen eine die STI-Leistungskomponente ist und die andere an den Economic Value Added (EVA)² anknüpft. Ein Anspruch auf Zahlung des STI entsteht aufschiebend bedingt nach Feststellung des Jahresabschlusses für das betreffende Jahr sowie der STI-Zielerreichung des Vorstandsmitglieds durch den Aufsichtsrat. Danach sind die Bezüge des STI zu 50 % fällig und als Barbetrag zahlbar sowie zu 50 % in Commerzbank-Aktien - oder aktienbasiert in bar - nach einer Wartefrist von weiteren 12 Monaten. Der Gesamtzielwert des STI beträgt 400 Tsd. Euro, der Zielwert der einzelnen Komponenten liegt bei jeweils 200 Tsd. Euro. Die Zielerreichung kann grundsätzlich zwischen 0 und 200 % liegen.
STI-EVA-Komponente
Für die STI-EVA-Komponente legt der Aufsichtsrat vor Beginn des Geschäftsjahres einen Zielwert für den Konzern-EVA nach Steuern fest, der einer Zielerreichung von 100 % entspricht. Außerdem wird festgelegt, welche EVA-Werte einer Zielerreichung von 0 % und von 200 % entsprechen. Als EVA-Berechnungsgrundlage wird grundsätzlich das Investorenkapital herangezogen.
STI-Leistungskomponente
Die individuelle Leistung jedes Vorstandsmitglieds wird auf Basis einer Gesamtbetrachtung von Kriterien beurteilt, die der Aufsichtsrat vor Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres festlegt.
¹ Für den Vorstandsvorsitzenden liegen die Zielwerte beim 1,75-Fachen der genannten Beträge.
² EVA ist der Konzernüberschuss nach Steuern und Minderheitenanteilen abzüglich der Kapitalkosten der Bank (Produkt aus Investorenkapital ohne Fremdanteile und Kapitalkostensatz nach Steuern).
Long Term Incentive (LTI)
Der LTI hat eine Laufzeit von vier Jahren. Er besteht aus zwei gleich gewichteten Komponenten, von denen eine an den Economic Value Added (EVA) anknüpft (LTI-EVA-Komponente) und die andere aktienbasiert ist (LTI-Aktienkomponente). Ein Anspruch auf Zahlung des LTI entsteht aufschiebend bedingt nach Feststellung des Jahresabschlusses für das letzte Geschäftsjahr der vierjährigen Laufzeit des jeweiligen LTI sowie nach Feststellung der LTI-Zielerreichung durch den Aufsichtsrat. Danach sind die Bezüge des LTI zu 50 % fällig und als Barbetrag zahlbar sowie zu 50 % in Commerzbank-Aktien - oder aktienbasiert in bar - nach einer Wartefrist von weiteren 12 Monaten. Der Gesamtzielwert des LTI beträgt 600 Tsd. Euro, der Zielwert der einzelnen Komponenten jeweils 300 Tsd. Euro. Die Zielerreichung kann insgesamt zwischen 0 und 200 % liegen; jede der beiden Komponenten kann demzufolge zwischen 0 und 600 Tsd. Euro betragen. Der vorläufige LTI-Auszahlungsbetrag der beiden LTI-Komponenten wird dahingehend modifiziert, dass er sich jeweils um den hälftigen Prozentsatz erhöht oder reduziert, um den die Zielerreichung für den leistungsorientierten Teil des STI im ersten Jahr der 4-jährigen LTI-Laufzeit 100 % über- oder unterschreitet. Diese Anpassung kann ±20% des ursprünglichen Zielwerts der LTI-Komponenten nicht überschreiten. Der LTI setzt ein dauerhaftes Eigeninvestment des Vorstandsmitglieds in Commerzbank-Aktien in Höhe von jeweils 350 Tsd.# Euro voraus. Bis zum Erreichen des Eigeninvestments sind jeweils 50 % der Nettoauszahlungen aus dem LTI in Commerzbank-Aktien zu investieren.
LTI-Aktienkomponente
Der vorläufige Auszahlungsbetrag der LTI-Aktienkomponente ergibt sich einerseits aus der relativen Total-Shareholder-Return-(TSR-)Performance der Commerzbank im Vergleich zur TSR-Performance der anderen Banken des Dow Jones EURO STOXX Banken und andererseits aus der absoluten Kursperformance der Commerzbank-Aktie. Der Aufsichtsrat legt vor Beginn der LTI-Laufzeit die Anzahl der Commerzbank-Aktien fest, die das Vorstandsmitglied bei einer Zielerreichung von 100 % nach dem Ende der 4-jährigen LTI-Laufzeit gegebenenfalls erhält. Außerdem definiert er, welche TSR-bezogene Platzierung der Commerzbank im Vergleich zu den anderen relevanten Banken welchem Zielerreichungsgrad entspricht. Die relative TSR-Performance bestimmt also die Anzahl der virtuell zugeteilten Aktien; die absolute Kursentwicklung der Commerzbank-Aktie während der LTI-Laufzeit bestimmt deren Gegenwert, der statt einer Übertragung von Aktien bar ausbezahlt werden kann.
LTI-EVA-Komponente
Die Zielwerte der EVA-basierten LTI-Komponente werden vom Aufsichtsrat vorab für die gesamte LTI-Laufzeit festgesetzt und können für die einzelnen Jahre der Laufzeit differieren. Der Aufsichtsrat definiert außerdem vorab, welcher EVA-Wert welchem Zielerreichungsgrad entspricht. Die Zielerreichung wird während der 4-jährigen LTI-Laufzeit jährlich festgestellt, wobei die Zielerreichung der einzelnen Jahre grundsätzlich zwischen minus 100 und plus 200 % liegen kann. Nach dem Ende der 4-jährigen LTI-Laufzeit ermittelt der Aufsichtsrat die durchschnittliche Zielerreichung, die zwischen 0 und 200 % liegen kann, und den sich daraus ergebenden vorläufigen Auszahlungsbetrag. Im Falle außerordentlicher Entwicklungen mit erheblichem Einfluss auf die Erreichbarkeit der Zielwerte von STI oder LTI kann der Aufsichtsrat diesen positiven oder negativen Einfluss durch Anpassung der Ziele neutralisieren.
Long-Term-Performance-Pläne
Die Mitglieder des Vorstands hatten, ebenso wie andere Führungskräfte und ausgewählte Mitarbeiter des Konzerns, in der Vergangenheit die Möglichkeit, sich an Long-Term-Performance-Plänen (LTP) zu beteiligen. Ein LTP wurde zuletzt im Jahr 2008 angeboten; die Vorstandsmitglieder hatten jedoch bereits im Februar 2009 ihre sämtlichen Aktien aus dem LTP 2008 abgemeldet. Der insoweit einzige im Jahr 2012 noch laufende Plan war der LTP 2007, der im Jahr 2012 ohne Auszahlung ausgelaufen ist.
Vergütung des Vorstandsvorsitzenden
Das feste Jahresgrundgehalt und die Zielwerte der variablen Vergütungskomponenten liegen für den Vorstandsvorsitzenden beim 1,75-Fachen der für Vorstandsmitglieder genannten Beträge.
Vergütung für die Übernahme von Organfunktionen bei konsolidierten Unternehmen
Die einem Vorstandsmitglied zufließende Vergütung aus der Wahrnehmung von Organfunktionen bei konsolidierten Unternehmen wird auf die Gesamtbezüge des Vorstandsmitglieds angerechnet. Diese Anrechnung erfolgt jeweils zum Auszahlungszeitpunkt nach der Hauptversammlung, die den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr entgegennimmt, in dem dem Vorstandsmitglied die Vergütung aus der Wahrnehmung von Konzernmandaten zugeflossen ist. Die in einem Geschäftsjahr gewährten Vergütungen für Tätigkeiten in Organen von konsolidierten Unternehmen wurden in der Vergangenheit in voller Höhe auf den SoFFin-Cap des jeweiligen Vorjahres angerechnet. Daher werden diese Vergütungen in der Tabelle unter der Überschrift "Zusammenfassung" dem Vorjahr zugeordnet. Soweit diese Vergütungen für Tätigkeiten in Organen von konsolidierten Unternehmen bei einem Vorstandsmitglied zu einer monetären Gesamtvergütung von über 500 Tsd. Euro geführt haben, wurden diese an die Commerzbank abgeführt.
Altersversorgung
Der Aufsichtsrat hat im Jahr 2011 ein neues System der betrieblichen Altersversorgung für Vorstandsmitglieder beschlossen, das eine beitragsorientierte Leistungszusage beinhaltet. Nach dem neuen Bausteinsystem wurde jedem Vorstandsmitglied für die bis zum Überleitungsstichtag am 1. Januar 2011 abgeleistete Zeit als Vorstandsmitglied der Bank ein Initialbaustein auf einem sogenannten Versorgungskonto gutgeschrieben. Der Initialbaustein wird in der Zeit zwischen dem Überleitungsstichtag und der Beendigung der Bestellung als Vorstandsmitglied der Bank dynamisiert. Für die Zeit ab dem Überleitungsstichtag bis zur Beendigung der Bestellung als Vorstandsmitglied der Bank wird dem Versorgungskonto des Vorstandsmitglieds jährlich ein Versorgungsbaustein gutgeschrieben. Der Versorgungsbaustein eines Kalenderjahres ergibt sich durch Umwandlung des jeweiligen Jahresbeitrags in eine Anwartschaft auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenpension mittels einer Transformationstabelle. Bei der Einführung des neuen Vergütungssystems im Jahr 2010 wurde die Höhe der Altersversorgung nicht angepasst. Auch bei der Einführung des neuen Altersversorgungssystems im Jahr 2011 wurden der Initialbaustein und die Versorgungsbausteine so bestimmt, dass eine Äquivalenz zu den zuvor bestehenden Vorstandszusagen gegeben ist.
Im Einzelnen hat ein Vorstandsmitglied nach Eintritt eines der folgenden Versorgungsfälle Anspruch auf Versorgungsleistungen in Form einer lebenslangen Pension:
- als Alterspension, wenn das Anstellungsverhältnis mit oder nach Vollendung des 65. Lebensjahres endet, oder
- als vorzeitige Alterspension, wenn das Anstellungsverhältnis mit oder nach Vollendung des 62. Lebensjahres endet oder nach mindestens 10-jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand und Vollendung des 58. Lebensjahres oder nach mindestens 15-jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand, oder
- als Invalidenpension, bei dauernder Dienstunfähigkeit.
Der Monatsbetrag der Alterspension errechnet sich als ein Zwölftel des Standes des Versorgungskontos bei Eintritt des Versorgungsfalls. Zur Ermittlung der vorzeitigen Alterspension wird die Pension im Hinblick auf den früheren Zahlungsbeginn gekürzt. Bei Eintritt des Versorgungsfalls wegen Invalidität vor Vollendung des 55. Lebensjahres wird der Monatsbetrag der Invalidenpension um einen Zurechnungsbetrag aufgestockt. Jedes Vorstandsmitglied kann anstatt einer laufenden Pension eine Einmalzahlung oder eine Auszahlung in neun Jahresraten wählen, für den Fall, dass es nach Vollendung des 62. Lebensjahres ausscheidet. Dabei errechnet sich der Auszahlungsbetrag nach einem Kapitalisierungsfaktor in Abhängigkeit vom Alter des Vorstandsmitglieds. Den Vorstandsmitgliedern wird für die Dauer von sechs Monaten anstelle der Pension das anteilige Grundgehalt als Übergangsgeld fortbezahlt, wenn sie mit oder nach Vollendung des 62. Lebensjahres oder aufgrund dauernder Dienstunfähigkeit aus dem Vorstand ausscheiden. Sofern ein Vorstandsmitglied eine vorzeitige Alterspension erhält und noch nicht das 62. Lebensjahr vollendet hat, werden erzielte Einkünfte aus anderen Tätigkeiten bis zu diesem Alter zur Hälfte auf die Pensionsansprüche angerechnet. Die Witwenpension beträgt - ebenso wie nach dem bisherigen System - 66⅔ % der Pensionsansprüche des Vorstandsmitglieds. Falls keine Witwenpension gezahlt wird, haben die minderjährigen oder in der Ausbildung befindlichen Kinder einen Anspruch auf eine Waisenrente in Höhe von jeweils 25 % der Pensionsansprüche des Vorstandsmitglieds, insgesamt jedoch maximal in Höhe der Witwenpension.
Der Pensionsvertrag für neu eintretende Vorstandsmitglieder wurde am Commerzbank-Kapitalplan zur betrieblichen Altersvorsorge ausgerichtet und vom Aufsichtsrat am 2. Dezember 2011 verabschiedet. Eine Altersversorgung in Form einer Kapitalleistung wird danach gezahlt, wenn ein Vorstandsmitglied bei Ausscheiden aus der Bank
- das 65. Lebensjahr vollendet oder vollendet hat (Alterskapital),
- das 62. Lebensjahr vollendet oder vollendet hat (vorzeitiges Alterskapital) oder
- vor Vollendung des 62. Lebensjahres dauerhaft dienstunfähig ist.
Für jedes Kalenderjahr während des bestehenden Anstellungsverhältnisses bis zum Eintritt des Versorgungsfalls wird jedem Vorstandsmitglied ein Jahresbaustein gutgeschrieben, der 40 % des festen Jahresgrundgehalts (Jahresbeitrag) multipliziert mit einem altersabhängigen Transformationsfaktor beträgt. Die Jahresbausteine werden bis zum Ausscheiden des Vorstandsmitglieds aus der Bank auf einem Versorgungskonto geführt. Nach Vollendung des 61. Lebensjahres wird dem Vorstandsmitglied bis zum Eintritt des Versorgungsfalls jährlich ein Zuschlag von 2,5 % des am jeweils vorangegangenen 31. Dezember erreichten Stands des Versorgungskontos gutgeschrieben. Ein in Abhängigkeit vom Alter des Vorstandsmitglieds zu bestimmender Anteil des Jahresbeitrags wird in Investmentfonds angelegt und auf ein virtuelles Depot des Vorstandsmitglieds eingebracht. Die Höhe des Alterskapitals beziehungsweise des vorzeitigen Alterskapitals entspricht dem Stand des virtuellen Depots, mindestens jedoch dem Stand des Versorgungskontos bei Eintritt des Versorgungsfalls. Für die ersten beiden Monate nach Eintritt des Versorgungsfalls erhält das Vorstandsmitglied ein Übergangsgeld in Höhe von monatlich einem Zwölftel des festen Jahresgrundgehalts. Falls ein Vorstandsmitglied vor Eintritt eines Versorgungsfalls stirbt, haben die Hinterbliebenen Anspruch auf die Auszahlung des Hinterbliebenenkapitals, das dem Stand des virtuellen Depots am Wertstellungsstichtag entspricht, mindestens jedoch der Summe aus dem Stand des Versorgungskontos und einem etwaigen Zurechnungsbetrag. Der Zurechnungsbetrag wird gewährt, sofern das Vorstandsmitglied bei Eintritt des Versorgungsfalls wegen Dienstunfähigkeit beziehungsweise bei Tod mindestens fünf Jahre ununterbrochen als Vorstandsmitglied der Bank bestellt war und noch nicht das 55. Lebensjahr vollendet hat.
In der nachstehenden Tabelle haben wir für die aktiven Vorstandsmitglieder die am 31.## Tabelle 2
| Tsd. € | Erreichte Pensionsanwartschaft auf Altersrente mit Vollendung des 62. Lebensjahres Stand 31.12.2012 | Barwert der erreichten Pensionsanwartschaften Stand 31.12.2012 | Dienstzeitaufwand |
|---|---|---|---|
| Martin Blessing | 240 | 4.407 | 371 |
| Frank Annuscheit | 107 | 1.872 | 332 |
| Markus Beumer | 99 | 1.678 | 302 |
| Stephan Engels | 181 | 2.442 | 244 |
| Jochen Klösges | 83 | 1.346 | 324 |
| Michael Reuther | 140 | 2.677 | 377 |
| Dr. Stefan Schmittmann | 135 | 2.586 | 533 |
| Ulrich Sieber | 79 | 1.275 | 308 |
| Martin Zielke | 67 | 1.061 | 395 |
| Gesamt | 17.146 | 3.186 | 1 |
1 Kapitalleistung verrentet.
2 Anteilig für neun Monate.
Die zur Absicherung dieser Pensionsverpflichtungen dienenden Vermögenswerte wurden mittels eines sogenannten Contractual Trust Arrangements auf den Commerzbank Pension-Trust e. V. übertragen. Zum 31. Dezember 2012 belaufen sich die Pensionsverpflichtungen (defined benefit obligations) für zum Stichtag aktive Vorstandsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft auf insgesamt 17,1 Mio. Euro (Vorjahr: 11,8 Mio. Euro; siehe auch Tabelle der Einzelansprüche). Nach Abzug der übertragenen Vermögenswerte (Plan Assets) und unter Berücksichtigung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste ergab sich zum 31. Dezember 2012 für aktive Vorstandsmitglieder ein Aktivüberhang in Höhe von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro).
Change of Control
Das seit dem Jahr 2010 gültige Vorstandsvergütungssystem sieht keine Change-of-Control-Klauseln vor. Lediglich der Anstellungsvertrag eines Vorstandsmitglieds enthielt noch eine Change-of-Control-Regelung. Diese entfiel mit Ablauf der Bestellungsperiode des Vorstandsmitglieds am 31. März 2012.
Sonstige Regelungen
Falls die Bestellung zum Mitglied des Vorstands vorzeitig endet, endet der Anstellungsvertrag grundsätzlich mit Ablauf von sechs Monaten ab dem Ende der Bestellung (Koppelungsklausel). Dem Vorstandsmitglied werden in diesem Fall das feste Jahresgrundgehalt, STIs und LTIs - vorbehaltlich § 615 Satz 2 BGB - bis zum Ende der ursprünglichen Bestellungsperiode, höchstens aber bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von zwei Jahresvergütungen (Cap), weiter gewährt. Wird der Anstellungsvertrag zum Ablauf der jeweiligen Bestellungsperiode nicht verlängert, ohne dass ein wichtiger Grund gemäß § 626 BGB vorliegt, oder endet der Anstellungsvertrag nach der beschriebenen Koppelungsklausel, erhält das Vorstandsmitglied zudem für die Dauer von sechs Monaten nach Ablauf der ursprünglichen Bestellungsperiode das feste Grundgehalt als Übergangsgeld. Diese Gehaltsfortzahlung endet, sobald das Vorstandsmitglied Pensionszahlungen erhält. Endet der Anstellungsvertrag aus anderen Gründen als nach der oben beschriebenen Koppelungsklausel, wird das feste Jahresgrundgehalt gegebenenfalls zeitanteilig bis zur Beendigung des Anstellungsvertrages bezahlt. Die für Geschäftsjahre vor Beendigung des Anstellungsvertrages zugesagten STI und LTI bleiben unberührt. Der am Ende der Laufzeit festgestellte Auszahlungsbetrag für STI und LTI des Beendigungsjahres wird anteilig reduziert. Beendet die Bank die Organstellung vorzeitig oder verlängert sie diese bei Ablauf der Bestellungsperiode nicht aufgrund von Umständen, die die Voraussetzungen des § 626 BGB erfüllen, gibt es keine Ansprüche aus den für das Geschäftsjahr der Beendigung der Organstellung zugesagten STI und LTI. Bezüge für die Zeit nach wirksamer Beendigung der Organstellung werden höchstens bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von zwei Jahresvergütungen gezahlt (Cap). Auszahlungen auf den im Geschäftsjahr der Beendigung der Organstellung zugesagten STI und LTI unterliegen dem Cap anteilig.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat kein Mitglied des Vorstands Leistungen oder entsprechende Zusagen von einem Dritten in Bezug auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied erhalten; Gleiches gilt auch für Leistungen und Zusagen von Unternehmen, mit denen der Commerzbank-Konzern bedeutende geschäftliche Beziehungen unterhält.
Zusammenfassung
Der ursprünglich mit dem SoFFin für die Jahre 2008 und 2009 vereinbarte SoFFin-Cap, also die Begrenzung der monetären Vergütung von Vorstandsmitgliedern auf 500 Tsd. Euro brutto pro Jahr und Organmitglied im Hinblick auf die Tätigkeit im Konzern, wurde auch für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 fortgeführt. Eine rechtliche Pflicht zur Fortführung dieses Caps gab es bereits nach Inkrafttreten des Restrukturierungsgesetzes ab dem Jahr 2011 nicht mehr, da die Bank 2011 mehr als die Hälfte der Rekapitalisierungen zurückbezahlt hatte. Für das Geschäftsjahr 2012 gab es keinen sogenannten SoFFin-Cap. Zur besseren Beurteilung der Vorstandsvergütung insgesamt haben wir in der folgenden Darstellung neben der durchschnittlichen monetären Gesamtvergütung eines Vorstandsmitglieds (ohne Einbeziehung des Vorstandsvorsitzenden) im Jahr 2012 (kurzfristige und tatsächlich erwartete langfristige Vergütung ohne Sachbezüge und besondere Entschädigungszahlungen) auch die entsprechenden Durchschnittswerte der Jahre 2005 bis 2007 (ohne SoFFin-Cap) und 2008 bis 2011 (Cap für die monetäre Vergütung von 500 Tsd. Euro per annum) abgebildet. Die Darstellung zeigt, dass die Jahresvergütung der Vorstandsmitglieder für das Jahr 2012 bei einer Zielerreichung von 100 % um rund 150 Tsd. Euro unter der durchschnittlichen Vergütung der Jahre 2005 bis 2007 liegen würde. Die tatsächliche durchschnittliche Gesamtvergütung eines Vorstandsmitglieds für das Jahr 2012 beträgt gemäß DRS 17 rund 1.200 Tsd. Euro und liegt damit rechnerisch um insgesamt 31% unter dem Zielwert von 1.750 Tsd. Euro.
Abbildung 2
Durchschnittliche Jahresvergütung eines Vorstandsmitglieds (ohne Vorsitzenden)
Tsd. €
Tabelle 3
Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands für das Jahr 2012 und zum Vergleich für das Jahr 2011
| Erfolgsunabhängige Komponenten | Erfolgsabhängige Komponenten kurzfristige Anreizwirkung (STI) | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Grundgehalt | Vergütung für die Übernahme von Organfunktionen² | Verrechnung von Vergütungen aus der Wahrnehmung von Konzernmandaten im Folgejahr² | Sonstiges³ | Variable Vergütung in bar⁴ abhängig von EVA-Zielerreichung | |
| Martin Blessing | |||||
| 2012 | 1.313 | - | - | 79 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 69 | - |
| Frank Annuscheit | |||||
| 2012 | 750 | - | - | 47 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 50 | - |
| Markus Beumer | |||||
| 2012 | 750 | - | - | 39 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 59 | - |
| Stephan Engels | |||||
| 2012¹ | 563 | 32 | 32 | 1.515 | - |
| 2011 | - | - | - | - | - |
| Dr. Achim Kassow | |||||
| 2012 | - | - | - | - | - |
| 2011¹ | 292 | - | - | 44 | - |
| Jochen Klösges | |||||
| 2012 | 750 | - | - | 36 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 39 | - |
| Michael Reuther | |||||
| 2012 | 750 | - | - | 69 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 69 | - |
| Dr. Stefan Schmittmann | |||||
| 2012 | 750 | - | - | 49 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 46 | - |
| Ulrich Sieber | |||||
| 2012 | 750 | 50 | 50 | 59 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 68 | - |
| Dr. Eric Strutz | |||||
| 2012¹ | 187 | 10 | 10 | 15 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 33 | - |
| Martin Zielke | |||||
| 2012 | 750 | - | - | 62 | - |
| 2011 | 500 | - | - | 74 | - |
| Gesamt | 7.313 | 92 | -92 | 1.970 | - |
| 2011 | 4.792 | - | - | 551 | - |
| Erfolgsabhängige Komponenten kurzfristige Anreizwirkung (STI) | Erfolgsabhängige Komponenten langfristige Anreizwirkung (LTI) | |||
|---|---|---|---|---|
| Variable Vergütung in bar⁴ | Variable Vergütung mit Ausgleich in Aktien⁵ | Variable Vergütung in bar⁶ | Variable Vergütung⁵ Aktienbasierte Vergütung mit Barausgleich abhängig von der Erreichung individueller Ziele abhängig von EVA-Zielerreichung abhängig von der Erreichung individueller Ziele abhängig von EVA-Zielerreichung im 4-Jahres-Zeitraum abhängig von Aktienkurs- und TSR-Performance im 4-Jahres-Zeitraum | |
| Martin Blessing | ||||
| 2012 | - | - | - | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Frank Annuscheit | ||||
| 2012 | 50 | 100 | 150 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Markus Beumer | ||||
| 2012 | 65 | 100 | 150 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Stephan Engels | ||||
| 2012¹ | 41 | 75 | 113 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Dr. Achim Kassow | ||||
| 2012 | - | - | - | - |
| 2011¹ | - | - | - | - |
| Jochen Klösges | ||||
| 2012 | 40 | 100 | 150 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Michael Reuther | ||||
| 2012 | 50 | 100 | 150 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Dr. Stefan Schmittmann | ||||
| 2012 | 45 | 100 | 150 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Ulrich Sieber | ||||
| 2012 | 50 | 100 | 150 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Dr. Eric Strutz | ||||
| 2012¹ | 13 | 25 | 37 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Martin Zielke | ||||
| 2012 | 45 | 100 | 150 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Gesamt | 399 | 800 | 1.200 | - |
| 2011 | - | - | - | - |
| Erfolgsabhängige Komponenten langfristige Anreizwirkung (LTI) | Gesamtbezüge gemäß DRS 17⁷ | |
|---|---|---|
| Variable Vergütung⁵ Mit Ausgleich in Aktien | abhängig von EVA-Zielerreichung im 4-Jahres-Zeitraum abhängig von Aktienkurs- und TSR-Performance im 4-Jahres-Zeitraum | |
| Martin Blessing | ||
| 2012 | - | 1.392 |
| 2011 | - | 569 |
| Frank Annuscheit | ||
| 2012 | 150 | 1.247 |
| 2011 | - | 550 |
| Markus Beumer | ||
| 2012 | 150 | 1.254 |
| 2011 | - | 559 |
| Stephan Engels | ||
| 2012¹ | 113 | 2.420 |
| 2011 | - | - |
| Dr. Achim Kassow | ||
| 2012 | - | - |
| 2011¹ | - | 336 |
| Jochen Klösges | ||
| 2012 | 150 | 1.226 |
| 2011 | - | 539 |
| Michael Reuther | ||
| 2012 | 150 | 1.269 |
| 2011 | - | 569 |
| Dr. Stefan Schmittmann | ||
| 2012 | 150 | 1.244 |
| 2011 | - | 546 |
| Ulrich Sieber | ||
| 2012 | 150 | 1.259 |
| 2011 | - | 568 |
| Dr. Eric Strutz | ||
| 2012¹ | 37 | 314 |
| 2011 | - | 533 |
| Martin Zielke | ||
| 2012 | 150 | 1.257 |
| 2011 | - | 574 |
| Gesamt | 1.200 | 12.882 |
| 2011 | - | 5.343 |
¹ Pro rata temporis für den Zeitraum ab Bestellung beziehungsweise bis zum Tag des Ausscheidens.
² Die erhaltenen Vergütungen aus der Wahrnehmung von Konzernmandaten werden im Folgejahr auf die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder angerechnet. Die Verrechnung im Jahr 2013 ist daher bereits 2012 dargestellt. Aufgrund des SoFFin-Caps wurden diese Vergütungen bis einschließlich 2011 dem jeweiligen Vorjahr zugeordnet.
³ Unter Sonstiges sind die im Geschäftsjahr gewährten Sachbezüge, auf Sachbezüge entfallende Steuern sowie Arbeitgeberanteile zum BVV ausgewiesen. Ferner wird hier die an Herrn Engels gezahlte Entschädigung für den Verlust seiner Daimler-Phantom-Shares infolge des Wechsels zur Commerzbank Aktiengesellschaft (1.266 Tsd. Euro) gezeigt.
⁴ Jeweils auszahlbar im Folgejahr nach Feststellung des Jahresabschlusses für das abgelaufene Geschäftsjahr. "EVA-Zielerreichung" beschreibt die Erreichung des für den Commerzbank-Konzern im Jahr 2011 geplanten Economic Value Added (EVA) für das Geschäftsjahr 2012.5 Die aktienbasierten Vergütungen werden zunächst als vorläufige Auszahlungsbeträge ermittelt. Anschließend errechnet sich außer beim Barausgleich die Anzahl der zu gewährenden Aktien durch Division durch einen zukünftigen durchschnittlichen Aktienkurs. Nach DRS 17 erfolgt die Darstellung dieser Vergütungskomponenten zum Teil ungeachtet ihrer tatsächlichen Wertentwicklung mit der ursprünglich erwarteten Zielerreichung von 100 %.
6 Die Auszahlungen sind insbesondere von der Entwicklung des Economic Value Added (EVA) eines 4-Jahres-Zeitraums abhängig und erfolgen vorbehaltlich der Feststellung des Jahresabschlusses des letzten Jahres dieses 4-Jahres-Zeit-raums im darauffolgenden Jahr, erstmals somit im Jahr 2016 für die Geschäftsjahre 2012 bis 2015. Die Bandbreiten der möglichen Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2012 liegen für ein Vorstandsmitglied zwischen 0 und 300 Tsd. Euro und für den Vorstandsvorsitzenden zwischen 0 und 525 Tsd. Euro; für den im Geschäftsjahr 2012 ausgeschiedenen Herrn Dr. Strutz gilt dies ebenfalls - entsprechend pro rata temporis. Tatsächlich werden für die Geschäftsjahre 2012 bis 2015 keine Auszahlungen erfolgen.
7 Die Gesamtbezüge gemäß DRS 17 beinhalten die aktienbasierten Vergütungsbestandteile zum Teil mit einer bei Gewährung erwarteten Zielerreichung von 100 %. Die Gesamtbezüge gemäß DRS 17 beinhalten dagegen nicht die mögliche langfristige variable Vergütung, sondern lediglich tatsächlich erhaltene Zahlungen (siehe Fußnote 6). Gegenüber der durch den SoFFin-Cap reduzierten Vergütung der Jahre 2008 bis 2011 zeigt sich zwar ein Anstieg für das Jahr 2012, gegenüber der durchschnittlichen Vergütung der Jahre 2005 bis 2007 ergibt sich aber ein signifikanter Rückgang um rund 700 Tsd. Euro beziehungsweise mehr als 35 % je Vorstandsmitglied. Die Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands für das Jahr 2012 und zum Vergleich für das Jahr 2011 wird in der Tabelle 3 dargestellt. Die Tabelle 3 zeigt die Bezüge gemäß Deutschem Rechnungslegungs Standard Nr. 17 (DRS 17), der die Anforderungen an die Berichterstattung über die Vorstandsvergütung konkretisiert. Die aktienbasierten Bezüge "leistungsabhängige STI-Komponente", soweit in Aktien vergütet, und "aktienbasierte LTI-Komponente", in bar und in Aktien vergütet, sind nach DRS 17 ungeachtet ihrer tatsächlichen Wertentwicklung mit dem ursprünglichen Wert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung zu Beginn des Jahres 2012 darzustellen. Sie spiegeln somit die Vergütung bei 100 % Zielerreichung wider. In seiner besonderen Verantwortung als Vorstandsvorsitzender hat Martin Blessing dem Aufsichtsrat mitgeteilt, seine Ansprüche aus erfolgsabhängiger variabler Vergütung für 2012 nicht wahrzunehmen. Darüber hinaus haben alle Vorstandsmitglieder auf die vom Economic Value Added (EVA) abhängigen STI- und LTI-Komponenten formell verzichtet, damit diese Komponenten, die beim STI zu keinen und beim LTI wahrscheinlich nur zu geringen Ansprüchen geführt hätten, in der Tabelle 3 realitätsnah angegeben werden können und nicht mit lediglich theoretischen Beträgen dargestellt werden müssen (dieser Verzicht wurde auch bei der oben genannten durchschnittlichen Gesamtvergütung 2012 gemäß DRS 17 berücksichtigt). Über die in der Tabelle 3 dargestellten Gesamtbezüge hinaus hat Herr Dr. Strutz nach der Beendigung seiner Tätigkeit per Ende März die vertraglich vorgesehene Karenzzahlung für die Einhaltung des vertraglichen Wettbewerbsverbots in Höhe von 250 Tsd. Euro sowie das vertraglich vorgesehene Übergangsgeld in Höhe von insgesamt 375 Tsd. Euro erhalten. Nach IFRS 2 sind aktienbasierte Vergütungen mit Ausgleich in Aktien und EVA-basierte Vergütungen mit Ausgleich in Aktien eigenkapitalneutral zu berücksichtigen - und zwar hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung in den Jahren 2013 bis 2015 mit ihrem ursprünglichen Wert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung zu Beginn des Jahres 2012 und ohne Berücksichtigung der Verzichte der Vorstandsmitglieder (IFRS 2.28(a)). Sie betragen 2012 insgesamt 2 269 Tsd. Euro; davon für Herrn Blessing 407 Tsd. Euro, für Herrn Dr. Strutz 59 Tsd. Euro, für Herrn Engels 178 Tsd. Euro, für die Herren Annuscheit, Reuther und Sieber jeweils 232 Tsd. Euro, für Herrn Beumer 253 Tsd. Euro, für Herrn Klösges 222 Tsd. Euro und für die Herren Dr. Schmittmann und Zielke jeweils 227 Tsd. Euro; im Vorjahr jeweils 0 Euro. Tatsächlich werden die Vergütungen jedoch deutlich unter diesen Beträgen liegen; aktuell erwartet die Bank für alle Vorstandsmitglieder zusammen einen Betrag von insgesamt 1 120 Tsd. Euro. Die darüber hinaus aufwandswirksam erfassten aktienbasierten Vergütungen mit Barausgleich gemäß IFRS 2 betragen 2012 insgesamt 722 Tsd. Euro; davon für Herrn Blessing aufgrund seines Verzichts 0 Euro, für Herrn Dr. Strutz 22 Tsd. Euro, für Herrn Engels 67 Tsd. Euro, für Herrn Beumer 93 Tsd. Euro und für alle übrigen aktiven Vorstandsmitglieder jeweils 90 Tsd. Euro; im Vorjahr jeweils 0 Euro.
Kredite an Mitglieder des Vorstands
Barkredite an Vorstandsmitglieder wurden mit Laufzeiten von bis auf Weiteres bis zur Fälligkeit im Jahr 2042 sowie zu Zinssätzen zwischen 2,1 % und 7,6 %, bei Überziehungen in Einzelfällen bis zu 13,2%, gewährt. Die Kredite sind im marktüblichen Rahmen, soweit erforderlich, mit Grundschulden und Pfandrechten besichert. Zum Bilanzstichtag betrugen die an Mitglieder des Vorstands gewährten Kredite insgesamt 4 008 Tsd. Euro; im Vorjahr waren es 1 773 Tsd. Euro. Die Vorstandsmitglieder standen im Berichtsjahr mit Ausnahme von Mietavalen in keinen Haftungsverhältnissen zu den Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns.
Aufsichtsrat
Grundzüge des Vergütungssystems und Vergütung für das Geschäftsjahr 2012
Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 15 der Satzung geregelt; die derzeit gültige Fassung wurde von der Hauptversammlung am 16. Mai 2007 beschlossen. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für das jeweilige Geschäftsjahr neben dem Ersatz ihrer Auslagen eine Grundvergütung, die sich zusammensetzt aus:
― einer festen Vergütung von 40 Tsd. Euro pro Jahr und
― einer variablen Vergütung von 3 Tsd. Euro pro Jahr je 0,05 Euro Dividende, die über einer Dividende von 0,10 Euro je Stückaktie für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Dreifache, sein Stellvertreter das Doppelte der dargestellten Grundvergütung. Für die Mitgliedschaft in einem Aufsichtsratsausschuss, der mindestens zweimal im Kalenderjahr tagt, erhält der Ausschussvorsitzende eine zusätzliche Vergütung in Höhe der Grundvergütung und jedes Ausschussmitglied in Höhe der halben Grundvergütung; diese zusätzliche Vergütung wird für maximal drei Ausschussmandate gezahlt. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied je Teilnahme an einer Sitzung des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses ein Sitzungsgeld von 1,5 Tsd. Euro. Feste Vergütung und Sitzungsgeld sind jeweils zum Ende des Geschäftsjahres, die variable Vergütung ist nach Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das betreffende Geschäftsjahr beschließt, zahlbar. Die auf die Vergütung zu zahlende Umsatzsteuer wird von der Bank erstattet. Da die Commerzbank für das Geschäftsjahr 2012 keine Dividende zahlt, entfällt die variable Vergütung für das Jahr 2012.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für das Geschäftsjahr 2012 eine Vergütung von netto insgesamt 1 640 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 619 Tsd. Euro). Davon entfallen auf die Grund- und Ausschussvergütung 1 251 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 199 Tsd. Euro) und auf das Sitzungsgeld 389 Tsd. Euro (Vorjahr: 420 Tsd. Euro). Die auf die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder zu zahlende Umsatzsteuer (zurzeit 19 %) für Aufsichtsratsmitglieder mit Wohnsitz in Deutschland wird von der Commerzbank Aktiengesellschaft erstattet. Die Vergütung verteilt sich auf die einzelnen Mitglieder wie folgt:
Tabelle 4
| 2012 Tsd. € | Feste Vergütung | Variable Vergütung | Sitzungsgeld | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Klaus-Peter Müller | 200 | - | 37,5 | 237,5 | |
| Uwe Tschäge | 100 | - | 27,0 | 127,0 | |
| Hans-Hermann Altenschmidt | 80 | - | 36,0 | 116,0 | |
| Dott. Sergio Balbinot (bis 23. Mai 2012)1 | - | - | - | - | |
| Dr.-Ing. Burckhard Bergmann | 40 | - | 13,5 | 53,5 | |
| Dr. Nikolaus von Bomhard | 40 | - | 12,0 | 52,0 | |
| Karin van Brummelen | 60 | - | 25,5 | 85,5 | |
| Astrid Evers | 40 | - | 13,5 | 53,5 | |
| Uwe Foullong | 40 | - | 12,0 | 52,0 | |
| Daniel Hampel | 40 | - | 13,5 | 53,5 | |
| Dr.-Ing. Otto Happel | 60 | - | 13,5 | 73,5 | |
| Beate Hoffmann | 40 | - | 10,5 | 50,5 | |
| Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Hans-Peter Keitel | 60 | - | 22,5 | 82,5 | |
| Alexandra Krieger | 40 | - | 13,5 | 53,5 | |
| Dr. h. c. Edgar Meister | 80 | - | 33,0 | 113,0 | |
| Prof. h.c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann | 60 | - | 22,5 | 82,5 | |
| Dr. Helmut Perlet | 100 | - | 28,5 | 128,5 | |
| Barbara Priester | 40 | - | 13,5 | 53,5 | |
| Mark Roach | 40 | - | 12,0 | 52,0 | |
| Dr. Marcus Schenck | 60 | - | 18,0 | 78,0 | |
| Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell (seit 1. Juni 2012) | 31 | - | 10,5 | 41,5 | |
| Gesamt 2012 | 1 251 | - | 388,5 | 1 639,5 | |
| Gesamt 2011 | 1 199 | - | 420,0 | 1 619,0 |
1 Dott. Balbinot hat in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 auf seine Vergütung verzichtet.
Beratungs- und Vermittlungsleistungen sowie andere persönliche Leistungen wurden durch Mitglieder des Aufsichtsrats auch im Jahr 2012 nicht erbracht. Entsprechend wurden keine zusätzlichen Vergütungen gewährt.
Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats
Barkredite an Mitglieder des Aufsichtsrats wurden mit Laufzeiten von bis auf Weiteres und letzter Fälligkeit im Jahr 2038 sowie zu Zinssätzen zwischen 2,5 und 6,3 %, bei Überziehungen in Einzelfällen bis zu 10,1 %, herausgelegt. Die Besicherung erfolgte zu marktüblichen Bedingungen soweit erforderlich mit Grundschulden oder Pfandrechten. Zum Bilanzstichtag betrugen die an Mitglieder des Aufsichtsrats gewährten Kredite insgesamt 605 Tsd. Euro; im Vorjahr waren es 322 Tsd. Euro. Die Mitglieder des Aufsichtsrats standen im Berichtsjahr in keinem Haftungsverhältnis mit den Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns.
Sonstige Angaben
D&O-Versicherung
Für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats besteht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ("D&O").Für Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder beträgt der Selbstbehalt jeweils 10 % des Schadens, für alle Versicherungsfälle in einem Jahr höchstens jedoch das Eineinhalbfache der festen jährlichen Vergütung.
Erwerb oder Veräußerung von Aktien der Gesellschaft
Nach § 15 a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) besteht eine Mitteilungs- und Veröffentlichungspflicht für Geschäfte von Führungskräften börsennotierter Unternehmen und von deren Familienangehörigen. Danach sind Käufe und Verkäufe von Aktien sowie von sich auf die Commerzbank beziehenden Finanzinstrumenten ab einer Höhe von 5 Tsd. Euro per annum unverzüglich und für die Dauer von einem Monat anzuzeigen. Entsprechend den Empfehlungen des Emittentenleitfadens der BaFin bezieht die Bank diese Meldepflicht auf Vorstand und Aufsichtsrat.
Im Jahr 2012 haben die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Commerzbank die folgenden Geschäfte mit Commerzbank-Aktien oder darauf bezogenen Derivaten ("Directors' Dealings") gemeldet:
| Geschäftstag | Name des Meldepflichtigen | Angehöriger | Teilnehmerkreis | Kauf/Verkauf | Stückzahl | Preis € |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2.7.2012 | Hans-Hermann Altenschmidt | AR | Kauf | 6 | 1,21104 | |
| 2.7.2012 | Daniel Hampel | AR | Kauf | 1 | 1,21104 | |
| 2.7.2012 | Beate Hoffmann | AR | Kauf | 2 | 1,21104 | |
| 2.7.2012 | Karin van Brummelen | AR | Kauf | 4 | 1,21104 | |
| 2.7.2012 | Uwe Tschäge | AR | Kauf | 13 | 1,21104 | |
| 2.7.2012 | Uwe Tschäge | AR | Verkauf | 13 | 1,26048 | |
| 2.7.2012 | Silke Tschäge w/Uwe Tschäge x | AR | Kauf | 4 | 1,21104 | |
| 2.7.2012 | Silke Tschäge w/Uwe Tschäge x | AR | Verkauf | 4 | 1,26048 | |
| 2.7.2012 | Astrid Evers | AR | Kauf | 5 | 1,21104 | |
| 2.7.2012 | Astrid Evers | AR | Verkauf | 5 | 1,26048 | |
| 28.8.2012 | Daniel Hampel | AR | Kauf | 5 | 1,26900 | |
| 21.11.2012 | Daniel Hampel | AR | Kauf | 3 | 1,28900 |
| Geschäftstag | Name des Meldepflichtigen | Geschäftsvolumen | € |
|---|---|---|---|
| 2.7.2012 | Hans-Hermann Altenschmidt | 7 714,32 | |
| 2.7.2012 | Daniel Hampel | 2 112,05 | |
| 2.7.2012 | Beate Hoffmann | 2 640,07 | |
| 2.7.2012 | Karin van Brummelen | 6 000,70 | |
| 2.7.2012 | Uwe Tschäge | 16 140,74 | |
| 2.7.2012 | Uwe Tschäge | 16 799,68 | |
| 2.7.2012 | Silke Tschäge w/Uwe Tschäge | 5 412,14 | |
| 2.7.2012 | Silke Tschäge w/Uwe Tschäge | 5 633,09 | |
| 2.7.2012 | Astrid Evers | 6 743,07 | |
| 2.7.2012 | Astrid Evers | 7 018,35 | |
| 28.8.2012 | Daniel Hampel | 6 669,86 | |
| 21.11.2012 | Daniel Hampel | 3 867,00 |
Die Directors' Dealings wurden im Berichtsjahr auf der Internetseite der Commerzbank unter der Rubrik "Directors' Dealings" veröffentlicht. Insgesamt besaßen Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2012 nicht mehr als 1 % der ausgegebenen Aktien und Optionsrechte der Commerzbank Aktiengesellschaft.
Frankfurt am Main
Commerzbank Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Der Aufsichtsrat
Angaben gemäß § 315 des Handelsgesetzbuchs (HGB)
Übernahmerechtliche Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht
Zusammensetzung des Grundkapitals
Die Commerzbank hat lediglich Stammaktien ausgegeben, für die sich die Rechte und Pflichten aus den gesetzlichen Regelungen, insbesondere der §§ 12, 53 a ff., 118 ff. und 186 Aktiengesetz, ergeben. Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum Ende des Geschäftsjahres 5.829.513.857,00 Euro. Es war eingeteilt in 5.829.513.857 Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber.
Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und Änderungen der Satzung
Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat nach Maßgabe des § 84 Aktiengesetz und § 6 Abs. 2 der Satzung bestellt und abberufen. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen; im Übrigen legt der Aufsichtsrat gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung die Anzahl der Vorstandsmitglieder fest. Fehlt ein erforderliches Vorstandsmitglied, ohne dass der Aufsichtsrat eine entsprechende Bestellung vornimmt, so wird dieses in dringenden Fällen nach Maßgabe des § 85 Aktiengesetz gerichtlich bestellt.
Jede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 Abs. 1 Satz 1 Aktiengesetz eines Beschlusses der Hauptversammlung. Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, genügt ergänzend die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals (§ 19 Abs. 3 Satz 2 der Satzung). Die Befugnis zu Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 3 der Satzung in Übereinstimmung mit § 179 Abs. 1 Satz 2 Aktiengesetz auf den Aufsichtsrat übertragen worden.
Befugnisse des Vorstands
Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von insgesamt 1.462.936.397,00 Euro durch Ausgabe neuer Aktien nach § 4 Abs. 3 (Genehmigtes Kapital 2011) und in Höhe von insgesamt 1.150.000.000,00 Euro durch Ausgabe neuer Aktien nach § 4 Abs. 6 (Genehmigtes Kapital 2012/I) der am 31. Dezember 2012 geltenden Satzung ermächtigt. Der Vorstand ist jeweils ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in bestimmten Fällen, insbesondere um das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen, auszuschließen.
Ferner ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von insgesamt 2.455.000.000,00 Euro durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage und/oder teilweiser oder vollständiger Einbringung der Stillen Einlagen aus von der AZ-Arges Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung eingegangenen stillen Gesellschaften nach § 4 Abs. 7 (Genehmigtes Kapital 2012/II) der Satzung ermächtigt. Von der Ermächtigung zur Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen darf der Vorstand nur Gebrauch machen, um die dadurch der Gesellschaft zufließenden Geldmittel zur Rückzahlung der Stillen Einlagen zu verwenden.
Außerdem hat die Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 den Vorstand zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen und/oder von Genussrechten (diese mit oder ohne Wandlungs- oder Optionsrecht) gegen Bar- oder Sachleistung im Gesamtnennbetrag von bis zu 8.400.000.000,00 Euro ermächtigt. Hierfür steht nach § 4 Abs. 4 der Satzung ein Bedingtes Kapital von bis zu 2.750.000.000,00 Euro zur Verfügung (Bedingtes Kapital 2012/I). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in bestimmten Fällen, insbesondere soweit die Finanzinstrumente gegen Sachleistung ausgegeben werden, auszuschließen.
Weiter ist das Kapital nach § 4 Abs. 5 der Satzung aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 6. Mai 2011 um bis zu 709.312.132,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2011/III) und nach § 4 Abs. 8 der Satzung aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 um bis zu 935.000.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012/II). Das Bedingte Kapital 2011/III und das Bedingte Kapital 2012/II dienen der Gewährung von Aktien bei Ausübung von Umtauschrechten durch den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung. Für die Einzelheiten des Genehmigten und des Bedingten Kapitals, insbesondere zu Laufzeiten und Ausübungsbedingungen, verweisen wir auf die ausführlichen Erläuterungen im Anhang Nr. 75 und 76. Die Befugnisse des Vorstands zur Erhöhung des Grundkapitals aus Genehmigtem und Bedingtem Kapital, zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen und von Genussrechten ermöglichen es der Bank, auf veränderte Kapitalbedürfnisse angemessen und zeitnah zu reagieren.
Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 19. Mai 2010 nach § 71 Abs. 1 Nr. 7 Aktiengesetz ermächtigt, bis zum 18. Mai 2015 zum Zweck des Wertpapierhandels eigene Aktien zu erwerben und zu veräußern. Der Bestand der zu diesem Zweck zu erwerbenden Aktien darf am Ende eines jeden Tages 5 % des Grundkapitals der Commerzbank Aktiengesellschaft nicht übersteigen. Der Preis, zu dem jeweils eine eigene Aktie erworben wird, darf den Mittelwert der Aktienkurse (Schlussauktionspreise beziehungsweise vergleichbare Nachfolgepreise der Commerzbank-Aktie im Xetra-Handel beziehungsweise in einem dem Xetra-System vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) an den drei dem jeweiligen Tag des Erwerbs vorangehenden Börsentagen um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
Wesentliche Vereinbarungen bei einem Kontrollwechsel infolge eines Übernahmeangebots
Die Commerzbank hat im Rahmen von ISDA Master Agreements mit einem Teil der Vertragspartner für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Commerzbank ein außerordentliches Kündigungsrecht zugunsten dieser Vertragspartner vereinbart. In der Regel setzt das Kündigungsrecht zusätzlich eine wesentliche Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der Commerzbank voraus. Die unter diesen Master Agreements abgeschlossenen Einzelverträge wären im Falle einer solchen Kündigung zum Marktwert abzurechnen, der börsentäglich ermittelt werden kann. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Kündigung eines Kunden mit besonders großem Geschäftsvolumen im Einzelfall aufgrund der möglichen Zahlungsverpflichtungen der Bank dennoch wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Commerzbank haben kann.
Change-of-Control-Klauseln
Das im Jahr 2010 eingeführte Vorstandsvergütungssystem sieht keine Change-of-Control-Klauseln vor. Lediglich der Anstellungsvertrag eines Vorstandsmitglieds enthielt noch eine Change-of-Control-Regelung, diese entfiel mit Ablauf der Bestellungsperiode des Vorstandsmitglieds am 31. März 2012.
Beteiligungen am Kapital von mehr als 10 vom Hundert der Stimmrechte
An der Commerzbank Aktiengesellschaft ist der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung mit 25 vom Hundert zuzüglich einer Aktie am stimmberechtigten Kapital beteiligt. Weitere nach § 315 Abs. 4 des HGB angabepflichtige Tatsachen existieren nicht.
Angaben gemäß § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB
Ziel des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf die Finanzberichterstattung ist es, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IFRS der Jahresabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft und des Commerzbank-Konzerns ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.# Internal Control System and Risk Management
In Commerzbank, the internal control system and the risk management system - both with a view to financial reporting - are integrated in methodology and execution. Therefore, the term "ICS (Internal Control System)" is used below. Details of the risk management system can be found in the risk report on pages 131 to 178. The objective of proper financial reporting is endangered by the existence of risks that affect financial reporting. Risks are understood here as the possibility that the aforementioned objective is not achieved and that essential information in financial reporting is erroneous. In this context, the Bank considers information to be material if its absence or misstatement could influence the economic decisions of the users. It is irrelevant whether this is due to a single fact or to the combination of several facts. Risks for financial reporting can arise from errors in business processes. Furthermore, fraudulent behavior can lead to a misrepresentation of information. Therefore, the Bank must ensure that the risks regarding misrepresentation, valuation, or disclosure of information in financial reporting are minimized. Commerzbank's ICS is designed to ensure sufficient certainty regarding compliance with applicable legal requirements, the regularity and efficiency of business operations, and the completeness and accuracy of financial reporting. It should be noted that despite all measures taken by the Bank, the implemented methods and procedures of the ICS can never offer absolute, but nevertheless sufficient, certainty. There were no significant changes to the ICS for financial reporting after the balance sheet date.
Legal Basis and Guidelines
In § 315 para. 2 No. 5 HGB, the legislator stipulates that capital companies must describe the essential characteristics of their ICS in the management report. In Commerzbank, the principles laid down in the Minimum Requirements for Risk Management (MaRisk) for the institution-specific design of the internal control system are implemented. The basis for the design of the Bank's internal control system is the framework developed by the "Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission" (COSO) and which is internationally valid. Commerzbank derives the following objectives from this:
- Effectiveness and efficiency of business processes
- Compliance with applicable laws and regulations
- Reliability of financial reporting
With regard to the risk assessment of the accounting process required by COSO (such as ensuring the completeness of recorded transactions or correct balance sheet valuation) concerning the reliability of financial reporting, the Bank follows the recommendations of the "International Standards of Auditing and Quality Control, No. 315, 2009 Edition" (hereinafter ISA Number 315).
Organization
A fundamental basis for sound corporate governance with an appropriate risk-oriented strategic alignment of the Group is a detailed framework (Governance Framework). The Governance Framework sets uniform and binding minimum requirements for the organizational structure for all corporate units with regard to documentation and updating. The primary characteristic here is the principle of clear allocation of responsibilities, starting from the distribution of tasks for the Management Board down to individual competencies at the employee level. The scope and design of the Governance Framework are guided by legal and regulatory requirements as well as by the "Corporate Constitution of Commerzbank" adopted by the Management Board. Therefore, the Governance Framework translates key ideas of the Corporate Constitution into practical regulations and includes the following elements:
- Distribution of tasks for the Management Board
- Rules of Procedure
- Organizational Charts
- Mandates
- Job Descriptions
- Competence Regulations
Tasks that are not compatible with each other are organized in different areas within the Bank according to the principle of segregation of duties. In addition, to minimize risks in financial reporting, essential controls are performed according to the "four-eyes principle". The responsibility for the implementation, execution, and performance of the bank-wide ICS lies primarily with the Management Board, and regarding the accounting process, with the Chief Financial Officer (CFO) of the Bank. While the Management Board is responsible for the design and proof of the adequacy of the bank-wide ICS, the CFO is responsible for the design of controls through appropriate and effective control steps and their integration into the respective processes, as well as the effectiveness of the ICS for financial reporting. The CFO is responsible for the proper preparation of the individual and consolidated financial statements. The Supervisory Board primarily oversees financial reporting through its specially established Audit Committee. In addition, the Audit Committee is responsible for ensuring the independence of the statutory auditor, for commissioning the audit, for determining audit priorities, and for agreeing on fees. Internal Audit (Group Audit) reports annually to the Supervisory Board or its committees on audit work and its significant findings. The departments Group Management Finance (GM-F) and Group Management Finance Operations (GM-FO), which report directly to the CFO, are responsible for preparing the financial statements in accordance with the respective laws and internal and external guidelines. GM-FO is responsible for preparing the financial statements of Commerzbank Aktiengesellschaft Inland. GM-F is responsible for the individual financial statements of Commerzbank Aktiengesellschaft and consolidates the individual financial statements of the Group companies into the consolidated financial statements. Within GM-F, the Accounting Policies & Guidelines department is tasked with developing and communicating group-wide accounting policies. It supports consistent and correct accounting throughout the Group by establishing and reconciling accounting policies. The published policies are continuously updated. In addition, regular training on relevant topics is provided for employees. This offering is supplemented by further work instructions on the Bank's intranet. GM-F and GM-FO are supported in accounting matters by other corporate divisions of the Bank. In particular, the Group Information Technology division should be mentioned, which is responsible for the provision and technical development of the IT systems used in accounting.
Controls for Risk Minimization
Controls are integrated into operational processes in the Bank either technically or manually (organizationally). Technical controls are used in the IT systems employed and consist, for example, of checksums and check digits. Technical controls are often supplemented by manual control components such as screen authorizations, which are carried out by the responsible personnel. The quality of data during initial technical recording is ensured by organizational measures such as the "four-eyes principle", competence regulations, segregation of duties, and technical measures (granting of IT authorizations). In further processing, additional controls ensure the completeness and accuracy of the transferred data.
Supervision by Group Audit
Group Audit (GM-A) provides independent, objective, and risk-oriented audit and consulting services on behalf of the Management Board, aimed at optimizing Commerzbank's business processes in terms of regularity, security, and efficiency. GM-A supports the Management Board by systematically and purposefully assessing the effectiveness and adequacy of risk management, the internal control system, and business processes, providing audit support for significant projects, and making recommendations. This contributes to safeguarding business operations and assets. As Group Audit, GM-A acts as a supplement to audit departments in subsidiaries within the Group's risk management framework. GM-A reports directly to the Management Board and is accountable to it. In particular, GM-A is not subject to any instructions regarding reporting and the evaluation of audit findings. Based on the MaRisk, the audit activities, based on a risk-oriented audit approach, generally cover all activities and processes of the Group, regardless of whether they take place within the Group or are outsourced. The audit of the effectiveness and adequacy of the ICS includes risk management and risk controlling systems, reporting systems, information systems, and financial reporting. GM-A has an unrestricted right to information to perform its duties. GM-A prepares a written report for each audit promptly, which is sent to the responsible Management Board members, among others. Based on the audit reports, GM-A monitors and documents the timely elimination of identified deficiencies. In case of non-compliance, an escalation procedure is applied.# Berichterstattung
Darüber hinaus erstellt GM-A einen Jahresbericht über die von GM-A im Laufe des Geschäftsjahres durchgeführten Prüfungen, die festgestellten wesentlichen Mängel sowie die ergriffenen Maßnahmen und legt diesen dem Vorstand vor.
Prozess der Finanzberichterstattung
Die Prozesse im Rechnungswesen der Commerzbank werden von IT-Systemen unterstützt, die in die jeweiligen Prozessabläufe integriert sind. Im Rahmen der Meldeprozesse für die Finanzberichterstattung werden alle Informationen, die für die Abschlusserstellung des Commerzbank-Konzerns nach IFRS und der Commerzbank Aktiengesellschaft nach HGB relevant sind, durch die Meldestellen (Commerzbank Aktiengesellschaft Inland, Tochtergesellschaften und ausländische Niederlassungen) an GM-F übermittelt.
Die Übermittlung der Daten erfolgt mittels eines separaten Onlinesystems direkt in die Konsolidierungssoftware SAP EC-CS, die an die Bedürfnisse der Bank angepasst ist. Tochtergesellschaften melden grundsätzlich IFRS-Daten, von den inländischen und ausländischen Niederlassungen werden zusätzlich HGB-Meldungen erstellt. Die Daten werden automatisch auf Konsistenz geprüft, bevor sie an GM-F übermittelt werden. Wenn die hinterlegten Plausibilitätsprüfungen erfolgreich durchlaufen sind, können die einzelnen Zumeldungen finalisiert werden.
Auf Basis dieser Daten werden in GM-F weitere Plausibilitätskontrollen durchgeführt. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Kontrollen werden sämtliche Konsolidierungsschritte für die Konzernabschlusserstellung und die Einzelabschlusserstellung der Commerzbank Aktiengesellschaft durchgeführt. Die Maßnahmen zur Erstellung des Konzernabschlusses bestehen dabei aus diversen einzelnen Konsolidierungsschritten (wie Kapital-, Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsolidierung), der Währungsumrechnung und der Zwischengewinneliminierung.
Die Berichterstattung nach unternehmensspezifischen Segmenten ist durch ein separates IT-System gewährleistet. Dabei findet eine Abstimmung mit den Daten aus dem Rechnungswesen statt.
Maßnahmen zur weiteren Verfeinerung des IKS bezüglich der Finanzberichterstattung
Das IKS bezüglich der Finanzberichterstattung ist an die Bedürfnisse des Commerzbank-Konzerns angepasst. Dabei wird es laufend weiterentwickelt. Zu diesem Zweck ist in GM-F/GM-FO als dauerhafte Maßnahme die "Control Environment Initiative (CEI)" implementiert worden. Ziel von CEI ist die risikoorientierte Steuerung der Prozesse durch den Einsatz einer einheitlichen Methode zur Risiko- und Kontrolldarstellung und -bewertung. Darüber hinaus soll das IKS mit Blick auf die Finanzberichterstattung durch eine regelmäßige Bewertung von Effektivität und Effizienz der Kontrollen sowie mittels einer regelmäßigen Überprüfung der Kontrolldurchführung gestärkt werden.
Basis für CEI ist die Weiterentwicklung der sogenannten "Prozesslandkarte" von GM-F/ GM-FO. In dieser Prozesslandkarte werden auf Top-down-Basis alle wesentlichen Prozesse aufgeführt, die mittels Ablaufbeschreibungen verfeinert werden. Dazu werden die Risiken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung gemäß dem COSO-Rahmenwerk identifiziert. Hierbei lehnt sich die Bank zusätzlich an die Empfehlungen des ISA Nummer 315 an. Dabei wird geprüft, ob ein Risiko folgenden drei Kategorien und deren Ausprägungen zugeordnet werden kann:
- Aussagen zu Arten von Geschäftsvorfällen: Eintritt, Vollständigkeit, Richtigkeit, Periodenabgrenzung, Kontenzuordnung;
- Aussagen zu Kontensalden am Abschlussstichtag: Vorhandensein, Rechte und Verpflichtungen, Vollständigkeit, Bewertung und Zuordnung;
- Aussagen zur Darstellung im Abschluss und zu den Abschlussangaben: Eintritt sowie Rechte und Verpflichtungen, Vollständigkeit, Ausweis und Verständlichkeit, Richtigkeit und Bewertung.
Zur Minimierung der identifizierten Risiken sind entsprechende Kontrollen implementiert. Für die Wirksamkeit des IKS sind die Ausgestaltung der Kontrolle durch angemessene Kontrollschritte und deren Einbettung in den jeweiligen Prozess sowie die operative Durchführung der Kontrollen die entscheidenden Faktoren zur Risikominimierung. Durch diese Vorgehensweise ist gewährleistet, dass Risiken erkannt, minimiert und eventuelle operative Fehlentwicklungen vermieden werden können.
Corporate Responsibility
Unternehmerische Verantwortung kontinuierlich ausgebaut
Der "Statusbericht zur unternehmerischen Verantwortung 2012" stellt die wesentlichen Fortschritte unserer Handlungsfelder der Nachhaltigkeit im Berichtsjahr vor. Der Statusbericht steht im Nachhaltigkeitsportal zur Verfügung. Er entspricht den Anforderungen eines Fortschrittsberichts zur Umsetzung der zehn Prinzipien des UN Global Compact, dem die Commerzbank 2006 beigetreten ist. Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie im laufend aktualisierten Nachhaltigkeitsportal der Commerzbank unter: www.nachhaltigkeit. commerzbank.de.
Die Commerzbank bekennt sich auch weiterhin zum kontinuierlichen Ausbau ihrer unternehmerischen Verantwortung mit dem Ziel, stets verantwortungsvoll und nachhaltig zu agieren. Dies hat sie im Berichtsjahr - bei gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen - erneut unter Beweis gestellt.
Reputationsrisiko-Management
Alle Finanzierungen, Produkte und Kundenbeziehungen, bei denen Nachhaltigkeitsaspekte eine besondere Rolle spielen, werden vom Reputationsrisiko-Management der Commerzbank intensiv geprüft und gegebenenfalls mit Auflagen versehen oder abgelehnt. Dazu zählen sensible Bereiche wie Waffen und Rüstungsgüter, Energieerzeugung, Kundenzufriedenheit und Rohstoffgewinnung.
Im Geschäftsjahr 2012 erreichten das Reputationsrisiko-Management rund 2 500 Anfragen, die analysiert und schriftlich votiert wurden. Die hohe Zahl der Anfragen spiegelt die weiter steigende Bedeutung dieser Themen in der Öffentlichkeit wider. Etwa 10 % der Anfragen erhielten aufgrund sozialer, ökologischer oder ethischer Bedenken eine negative Bewertung.
Ein wesentliches Thema des Berichtsjahres waren weiterhin Agrarrohstoffe: Die Commerzbank hat sich im November 2011 dazu entschieden, keine neuen börsennotierten Anlageprodukte auf Basis von Grundnahrungsmitteln zu emittieren. Die am 30. Juli 2012 erfolgte Änderung der Zusammensetzung des ComStage Rohstoff-ETF (WKN ETF090) stand in Zusammenhang mit dieser Entscheidung. Der Fonds, der ehemals zu 25 % in die Agrarrohstoffe Zucker, Soja, Weizen und Mais investierte, enthält nun ausschließlich Edel- und Industriemetalle sowie Energierohstoffe.
Um die Mitarbeiter der Commerzbank für reputationsrelevante Themen zu sensibilisieren, finden regelmäßig interne Präsentationen im In- und Ausland statt.
Compliance
Zu den wesentlichen Aufgaben von Group Compliance zählt die Erfüllung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher Anforderungen zur Verhinderung der Geldwäsche. Um größtmögliche Transparenz bei Geschäftsbeziehungen und Finanztransaktionen zu gewährleisten, ist in der Commerzbank das Know-Your-Customer-Prinzip stets einzuhalten: Dies umfasst nicht nur die eindeutige Feststellung und Dokumentation der Identität des Kunden - bei Bedarf wird auch die Herkunft des Vermögens, das im Rahmen der Geschäftsbeziehung oder der Transaktion eingesetzt wird, risikobasiert abgeklärt.
Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verwendet die Bank besondere Sorgfalt auf Geschäfte mit politisch exponierten Personen, da sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, für illegale Transaktionen benutzt zu werden. Zu dieser Gruppe zählen natürliche Personen, die wichtige öffentliche Ämter ausüben beziehungsweise ausgeübt haben, sowie deren unmittelbare Familienmitglieder und sonstige nahestehende Personen.
Gemeinsam mit dem Bereich Financial Institutions stellt Group Compliance sicher, dass bei der Abwicklung des internationalen Zahlungsverkehrs für ausländische Kreditinstitute die globalen Standards in Bezug auf Geldwäscheprävention, Verhinderung von Terrorismusfinanzierung und betrügerische Handlungen eingehalten werden. Hierzu wurde im Jahr 2012 die Global Policy für Financial Institutions aktualisiert, die die zu wahrenden Sorgfaltspflichten im Kundenannahmeprozess umfasst.
Privatkunden und Mittelstandsbank
+33 Prozentpunkte auf +34 % ― Entwicklung Net Promoter Score im Jahr 2012.
Die Finanzmarkt- und Staatschuldenkrise hat Kunden verunsichert und das Vertrauen in ihre Bank beeinträchtigt. Mit der im November 2012 vorgestellten neuen Strategie trägt die Commerzbank diesen Veränderungen Rechnung. Das gilt insbesondere für das Privatkundengeschäft, in dem bereits im Laufe des Berichtsjahres verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Beratungsqualität eingeführt wurden. Ihre Wirkung zeigt sich in der deutlich gestiegenen Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden, die monatlich in Telefoninterviews erfragt wird. Die Commerzbank arbeitet hierbei mit dem sogenannten Net Promoter Score, einem international anerkannten Standard zur Bewertung der Kundenzufriedenheit. Er ist als Messgröße ein zentraler Bestandteil der variablen Vergütung aller Mitarbeiter und Führungskräfte im Privatkundenvertrieb.
Eine wichtige Aufgabe bei der Umsetzung der neuen Strategie kommt dem Kundenbeirat der Commerzbank zu. 2012 lief die 3-jährige Amtszeit des ersten Kundenbeirats aus, der im Schwerpunkt die Integration der Dresdner Bank begleitet hatte. Im Mai 2012 wurden als Querschnitt unserer Kundenstruktur 25 Frauen und Männer aus dem Privat- und Geschäftskundenbereich sowie dem Wealth Management für die nächsten drei Jahre in den zweiten Kundenbeirat gewählt. Sie sind gleichermaßen Interessensvertretung der Kunden sowie Impulsgeber und Diskussionspartner für die kundenorientierte Weiterentwicklung der Commerzbank.
Engagierte Kunden hat auch die Mittelstandsbank. Unter dem Motto "Unternehmer packen an" organisiert die Commerzbank deutschlandweit tatkräftige Unterstützung für renovierungsbedürftige Spielplätze, Kindergärten oder Grundschulen. 2012 wurden sieben solcher Engagements realisiert, insgesamt haben 116 Unternehmer und Bankberater mit angepackt.# Commerzbank Aktiengesellschaft
Die Commerzbank stellte dafür Baumaterial im Wert von über 55.000 Euro zur Verfügung. Commerzbank in Afrika ― ist die Nr. 1 der deutschsprachigen Banken für Firmenkundengeschäfte auf dem afrikanischen Kontinent ― wickelt 11 % aller Eurozahlungen von Afrika ins Ausland ab ― wickelt 35 % aller Handelsfinanzierungen mit Deutschland ab Aber auch außerhalb Deutschlands unterstützt die Commerzbank ihr Kerngeschäft mit verschiedenen Initiativen. Einen wichtigen Markt bildet dabei der afrikanische Kontinent. 2012 erhielt die Commerzbank den "Best of European Business Award" der internationalen Strategieberatung Roland Berger für ihre erfolgreiche und nachhaltige Unternehmensstrategie in Afrika. Entsprechend wichtig ist es der Commerzbank, vor Ort Verantwortung auch durch soziales Engagement zu übernehmen. So unterstützt die Commerzbank Aktiengesellschaft die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer mit insgesamt 100.000 Euro in den Jahren 2012 und 2013. Die Förderung kommt ausgewählten Bildungs- und Nachhaltigkeitsprojekten in SOS-Kinderdörfern zugute, darunter die Anschaffung von modernem IT-Equipment und von Photovoltaik-Anlagen für Kinderdörfer in Ghana. Ein weiteres Tätigkeitsfeld, mit dem die Mittelstandsbank unternehmerische Verantwortung übernimmt, ist die seit über 25 Jahren betriebene Förderung Erneuerbarer Energien. Mit dem Center of Competence Renewable Energies (CoC RE) gehört die Commerzbank zu den weltweit größten Finanzierern Erneuerbarer Energien. Zum Kerngeschäft des CoC RE zählt neben der Betreuung von Firmen dieser Branche insbesondere die Begleitung von Projektfinanzierungen im Bereich der Erneuerbaren Energien. 2012 erhielt das Bankenkonsortium unter der Beteiligung der Commerzbank als Lead Arranger für die Finanzierung des Off-shore-Windparks "Meerwind" die Auszeichnung "European Offshore Wind Deal of the Year" des Project-Finance Magazine. Der Windpark, der voraussichtlich Anfang 2014 fertig gestellt wird, soll ab diesem Zeitpunkt rund 400.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen und pro Jahr etwa eine Million Tonnen CO2 einsparen.
Ökologie
Zu den wesentlichen Zielen des betrieblichen Umweltschutzes zählen die Optimierung des Ressourcenverbrauchs, der vermehrte Einsatz Erneuerbarer Energien und die Reduzierung der CO2 - beziehungsweise Treibhausgasemissionen. Übergeordnetes Ziel ist es, die Commerzbank schrittweise zu einem klimaneutral arbeitenden Unternehmen zu machen. Das nimmt Einfluss auf viele Bereiche der Bank und wird unter anderem vom zertifizierten Umweltmanagementsystem unterstützt. Im Wirkungsfeld von "Green IT" geht es beispielsweise darum, Informations- und Kommunikationstechnik möglichst energie- und ressourceneffizient zu betreiben. In der Folge konnte 2012 ein Rechenzentrum bereits komplett eingespart werden. Daneben kommt einer nachhaltigen Beschaffung hoher Stellenwert zu. Der bankweite "Standard für nachhaltige Beschaffung" hat dazu geführt, dass auch das Travel Management noch stärker nach Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet wurde. Der Bezug von Ökostrom hatte im Jahr 2012 bereits einen Anteil von über 90 % und wird ab Januar 2013 zu 100 % den Strombedarf der Commerzbank decken. Der Konzernumweltausschuss erarbeitet derzeit ein neues Klimaziel mit verschiedenen Maßnahmen für die Umsetzung. Das bisherige Klimaziel - eine Reduzierung der konzernweiten CO2 -Emission um 30 % bis 2011 bezogen auf das Basisjahr 2007 - wurde mit 52 % Einsparung deutlich übertroffen.
Mitarbeiter
Mit seinen vielfältigen Angeboten trägt unser Gesundheitsmanagement dazu bei, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert und leistungsfähig sind. Da Gesundheitsförderung ein wichtiger Bestandteil der Führungsaufgabe ist, haben wir im Jahr 2012 spezielle, teils verpflichtende Seminarbausteine in unsere Führungskräfteentwicklung aufgenommen. Darüber hinaus hat das Gesundheitsmanagement die Zusammenarbeit mit den regionalen Kompetenzteams ausgebaut. Es unterstützt sie seit 2012 mit entsprechenden Konzepten, Schulungsangeboten und einem eigenen Budget dabei, gesundheitsfördernde Maßnahmen vor Ort anzubieten. Ausführliche Informationen hierzu und weiteren wichtigen Themen unserer Personalarbeit finden Sie im Kapitel "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" auf den Seiten 113 bis 116 dieses Geschäftsberichts.
Gesellschaft
Die Commerzbank kam ihrer gesellschaftlichen Verantwortung 2012 durch eine umfangreiche Stiftungs- und Spendentätigkeit sowie weitere Engagements und Initiativen nach. Mit der erstmaligen Beteiligung am Malteser Social Day wurde 2012 auch das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiter gezielt gefördert: Die Commerzbank stellte mehr als 400 Kollegen für einen Tag frei, um in 17 Städten an rund 30 verschiedenen Projekten in gemeinnützigen Einrichtungen praktische Unterstützung zu leisten. Nahezu 800 Mitarbeiter folgten im Berichtsjahr außerdem einem Aufruf, nicht mehr benötigte Mobiltelefone abzugeben. Das Recycling der Geräte brachte einen Erlös von 2.500 Euro, die an die Schülerinitiative "Plant-for-the-Planet" gespendet wurden. Durch die Spende der Commerzbank konnten 2.500 Bäume gepflanzt werden, die jährlich rund 25 Tonnen CO2 absorbieren. Für 2013 ist ein weiterer Ausbau des Corporate-Volunteering-Angebots geplant. Gern folgte das "Praktikum für die Umwelt" im Jahr 2012 der Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck, das Programm im Rahmen der "Woche der Umwelt" im Schloss Bellevue vorzustellen. Seit mehr als 20 Jahren unterstützt die Commerzbank Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate in Deutschland mit dem von der UNESCO ausgezeichneten Projekt.
Konzernlagebericht
― Im Konzernlagebericht erläutern wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie deren Einflüsse auf die Geschäftsaktivitäten der Commerzbank. Des Weiteren informieren wir ausführlich über die Geschäftsentwicklung des Commerzbank-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 und geben einen Ausblick auf die erwartete Entwicklung sowohl der Rahmenbedingungen als auch des Commerzbank-Konzerns selbst. ― Das Geschäftsjahr 2012 war erneut ein ereignisreiches Jahr mit vielen Herausforderungen. Vieles wurde im Berichtsjahr erreicht: nicht strategische Portfolios wurden abgebaut und Risiken reduziert, das Kostenmanagement konsequent umgesetzt und auch bei der Stärkung der Kapitalstruktur ist die Bank weiter vorangekommen. Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Marktumfeldes hat die Kernbank ein solides Operatives Ergebnis in Höhe von 2,6 Mrd. Euro erzielt. Mit Blick auf zukünftige Wachstums- und Ertragschancen wurden wichtige strategische Weichen gestellt. Die konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen wird für die Commerzbank ein entscheidendes Ziel für die nächsten Jahre sein.
Geschäft und Rahmenbedingungen
Struktur und Organisation
Die Commerzbank Aktiengesellschaft ist das zweitgrößte Kreditinstitut sowie eine der führenden Privat- und Firmenkundenbanken in Deutschland. Unseren Kunden steht eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken zur Verfügung. Insgesamt betreut die Commerzbank rund 14 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden weltweit. Ziel der Commerzbank ist es, ihre Position als Marktführer im Privat- und Firmenkundengeschäft in Deutschland weiter zu stärken. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt auf den vier Kernsegmenten Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets sowie Central & Eastern Europe. In dem Mitte des Jahres 2012 neu geschaffenen Abbausegment Non-Core Assets hat die Bank neben dem Staatsfinanzierungsgeschäft alle Aktivitäten der gewerblichen Immobilienfinanzierung und Schiffsfinanzierung gebündelt. Unter Group Management sind alle Stabs- und Steuerungsfunktionen gebündelt: Group Audit, Group Communications, Group Compliance, Group Development & Strategy, Group Finance, Group Finance Operations, Group Human Resources, Group Investor Relations, Group Legal, Group Treasury sowie die zentralen Risikofunktionen. Als bereichsübergreifende Funktionseinheit wurde zum 1. September 2012 das Koordinations- und Tracking-Office etabliert, in dem das Kosten- und Ertragsmanagement der Bank koordiniert und deren Fortschritt überprüft wird. Die Unterstützungsfunktionen werden von Group Services bereitgestellt. Hierunter fallen Group Banking Operations, Group Markets Operations, Group Information Technology, Group Organisation, Group Security und Group Support. Unter gemeinsamer Leitung von Group Management und Group Services ist das Programm "Commerzbank Exzellenz" aufgesetzt. In der externen Berichterstattung sind die Stabs-, Steuerungs- und Unterstützungsfunktionen im Bereich Sonstige und Konsolidierung zusammengefasst. Im Inland steuert die Commerzbank Aktiengesellschaft aus ihrer Zentrale in Frankfurt am Main heraus ein flächendeckendes Filialnetz, über das alle Kundengruppen betreut werden. Wichtigste inländische Tochtergesellschaften sind die comdirect bank AG, die Commerz Real AG und die Hypothekenbank Frankfurt AG (vormals Eurohypo AG). Im Ausland ist die Bank mit 7 wesentlichen Tochtergesellschaften, 23 operativen Auslandsniederlassungen und 35 Repräsentanzen in 53 Ländern und an allen wichtigen Finanzplätzen wie London, New York, Tokio, Hongkong und Singapur vertreten. Der Schwerpunkt der internationalen Aktivitäten liegt aber auf Europa. Die Commerzbank erstellt einen Konzernabschluss, in den neben der Commerzbank Aktiengesellschaft - als operative Führungsgesellschaft - alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen werden, an denen die Bank mehr als 50 % der Stimmrechte hält oder anderweitig einen beherrschenden Einfluss ausübt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Unternehmenssteuerung
Die Unternehmenssteuerung im Commerzbank-Konzern basiert auf einem wertorientierten Steuerungskonzept.# Wesentliche Kriterien dieses Konzepts beruhen zum einen darauf, dass die durch die Geschäftseinheiten eingegangenen Risiken mit externen und internen Risikotragfähigkeitsrichtlinien vereinbar sind, und zum anderen, dass langfristig eine angemessene Rendite auf das eingesetzte Kapital erwirtschaftet wird. In diesem Zusammenhang überprüft die Bank regelmäßig die Allokation knapper Ressourcen auf die Geschäftseinheiten und passt ihre Geschäftsstruktur aktiv den sich ändernden Marktverhältnissen an, mit dem Ziel, langfristig den Unternehmenswert zu steigern.
Wesentliches Instrument der Unternehmenssteuerung ist der Planungsprozess. Dabei werden durch den Vorstand Zielgrößen für die Geschäftseinheiten festgelegt und die vorhandenen Ressourcen wie Kapital und Risikolimite gezielt den Segmenten zugeordnet. Die Einhaltung der Geschäftsplanung wird regelmäßig durch den Vorstand überwacht.
Als Kriterien dienen in diesem Controllingprozess zur Unternehmenssteuerung die Ergebnisgrößen Operatives Ergebnis und Ergebnis vor Steuern sowie die Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Aufwandsquote und Value Added.
Die Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des Operativen beziehungsweise des Vorsteuerergebnisses zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie zeigt, wie sich das im jeweiligen Segment eingesetzte Kapital verzinst hat.
Die Aufwandsquote dient zur Beurteilung der Kosteneffizienz und ist als Verhältnis aus Verwaltungsaufwand zu Erträgen vor Risikovorsorge definiert.
Der Value Added gibt den durch die Segmente geschaffenen Unternehmenswert an und errechnet sich als Differenz zwischen dem Operativen Ergebnis und den Kapitalkosten vor Steuern. Die Kapitalkosten entsprechen der Mindestrenditeerwartung unserer Aktionäre an die Verzinsung ihres eingesetzten Kapitals.
Vergütungsbericht
Der Vergütungsbericht ist im Corporate-Governance-Bericht im Kapitel "Unternehmerische Verantwortung" enthalten. Er ist Bestandteil des Konzernlageberichts.
Angaben gemäß § 315 Abs. 4 des Handelsgesetzbuchs (HGB) und erläuternder Bericht
Die Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB und erläuterndem Bericht sind im Kapitel "Unternehmerische Verantwortung" enthalten. Sie sind Bestandteil des Konzernlageberichts.
Angaben gemäß § 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuchs (HGB)
Die Angaben gemäß § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB sind im Kapitel "Unternehmerische Verantwortung" enthalten. Sie sind Bestandteil des Konzernlageberichts.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Volkswirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2012 mit etwa 3 % deutlich schwächer als in den Vorjahren gewachsen. Von diesem Trend konnten sich nur wenige Regionen abkoppeln. Zu den Ausnahmen zählen die USA, wo die Wirtschaft mit 2,2 % sogar einen halben Prozentpunkt stärker zulegte als im Jahr zuvor. Vermutlich sind in den USA die Übertreibungen der Vergangenheit bei der Verschuldung der privaten Haushalte und im Immobiliensektor weitgehend korrigiert, sodass die sehr expansiv ausgerichtete Geldpolitik zunehmend durchschlägt.
In den Emerging Markets war das Wachstumstempo zwar immer noch deutlich höher als in den Industrieländern, mit knapp 5 % lag die durchschnittliche Zuwachsrate aber mehr als einen Prozentpunkt unter dem Wert des Vorjahres. Ausschlaggebend hierfür war neben einer schwächeren Auslandsnachfrage die deutliche Straffung der Geldpolitik im Verlauf des Vorjahres.
Am stärksten hat sich die Konjunktur im Euroraum abgeschwächt, wo die Wirtschaft im abgelaufenen Jahr um etwa 0,5 % geschrumpft ist, nach einem Wachstum von 1,5 % im Jahr 2011. Offenbar hat die Staatsschuldenkrise die Wirtschaft noch stärker belastet, was weniger auf die Finanzpolitik - die ähnlich restriktiv ausgerichtet war wie im Vorjahr - zurückzuführen sein dürfte. Allerdings hat die von der Krise ausgehende Unsicherheit die Unternehmen mehr und mehr von Investitionen abgehalten.
Mit einem leichten Wachstum von 0,7 % hat sich die deutsche Wirtschaft erneut wesentlich besser entwickelt als der Durchschnitt des Euroraums. Allerdings hat auch hier die Krise deutliche Spuren hinterlassen. So ist im vierten Quartal auch das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft. Ausschlaggebend für die schwächere Konjunktur waren weniger die Exporte, denn die geringere Nachfrage aus den Ländern der Europeripherie wurde durch die weiterhin deutlich zunehmende Nachfrage von außerhalb des Euroraums mehr als ausgeglichen. Entscheidend war, dass die Unternehmen wegen der großen Planungsunsicherheit bei Investitionen sehr zögerlich waren; diese sind im Jahr 2012 trotz der sehr niedrigen Finanzierungskosten und einer weiter lebhaften Auslandsnachfrage deutlich gefallen.
Anders die Situation an den Finanzmärkten: Obwohl gerade im Euroraum und in Deutschland aus der Realwirtschaft eher schlechte Nachrichten kamen, hat sich die Stimmung an den Finanzmärkten in der zweiten Jahreshälfte deutlich verbessert. Ausschlaggebend hierfür war, dass die Europäische Zentralbank Anfang des zweiten Halbjahres ankündigte, "alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten". Nach dieser deutlichen Aussage ihres Präsidenten entspannte sich die Lage an den Zinsmärkten in Spanien und Italien, und die Kurse von Finanztiteln stabilisierten sich wieder. Die zusätzlichen Erklärungen aus Berlin und Paris einen Tag später, "alles Mögliche zu tun, um die Eurozone zu schützen", leitete die Wende in der Kursentwicklung von Finanztiteln ein. Darüber hinaus hat die EZB im Sommer ihre Bereitschaft signalisiert, bei Bedarf unter bestimmten Bedingungen unbegrenzt Staatsanleihen der Krisenländer zu kaufen und so den Zusammenhalt der Währungsunion zu garantieren. Danach legten die Aktienkurse deutlich zu, und die Risikoaufschläge bei den Renditen von Staatsanleihen der Peripherieländer gingen gegenüber deutschen Staatsanleihen deutlich zurück. Der Euro konnte ebenfalls wieder zulegen.
Auch wenn ein neues Krisenszenario nicht ausgeschlossen werden kann: Die Chancen, dass sich das Abebben der Staatsschuldenkrise als nachhaltig erweisen wird, stehen gut. Denn anders als in vergleichbaren früheren Phasen haben sich die Kapitalströme gedreht. Seit dem Sommer ist per saldo Kapital in die Peripherieländer geflossen. Die mehr als ein Jahr anhaltende Kapitalflucht aus diesen Ländern hat also vorerst ein Ende gefunden.
Branchenumfeld
Die europäische Staatsschuldenkrise hatte sich im ersten Halbjahr 2012 ausgeweitet und zeitweise sogar zugespitzt. Während sich der Kreis der betroffenen Länder zunächst auf Zypern und Spanien ausdehnte, erreichte die Krise dann mit der Verfestigung der Anspannungen auf den Anleihemärkten in Spanien und Italien im Sommer einen neuen Höhepunkt. Marktteilnehmer und Kunden aus der Realwirtschaft betrachteten mit Spannung das politische Geschehen aus Krisengipfeln, Schuldenschnitten und Last-Minute-Rettungsprogrammen.
Da eine Verschärfung der Staatsschuldenkrise bisher regelmäßig auch das deutsche Finanzsystem in Mitleidenschaft gezogen hat, schwächte sich die Ertragslage der großen deutschen international tätigen Kreditinstitute im ersten Halbjahr sichtlich ab, zumal parallel auch die Weltkonjunktur weiter an Fahrt verlor. Wichtige Ursachen dieser Ertragsentwicklung, an deren Grundkonstellation sich auch im zweiten Halbjahr kaum etwas geändert hat, waren rückläufige Zinsen und Zinsspannen sowie zurückhaltende Dispositionen von Anlegern und unternehmerischen Investoren.
Parallel hierzu hat sich im Verlauf der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres das Eskalationsrisiko der Krise in der Wahrnehmung der Märkte durch ungewöhnlich weitreichende geldpolitische Schritte deutlich reduziert. Mit dem Rettungsschirm "Europäischer Stabilitätsmechanismus", dem Outright-Monetary-Transactions-Programm der EZB und den Sondermaßnahmen des Eurosystems zur Liquiditätssteuerung wurden Eckpfeiler geschaffen, die Extremszenarien wie ein Auseinanderbrechen des Euroraums verhindern sollen. In der Folge haben sich Risikoaufschläge für betroffene Staatsanleihen merklich verringert und die Kapital- und Depositenflucht aus diesen Ländern hat sich verlangsamt.
Für die Gewinnentwicklung im Bankensektor 2012 kam diese Entspannung der Krise allerdings zu spät, zumal die Ertragslage der Kreditwirtschaft auch durch strukturelle Entwicklungen - auf den Gebieten Regulatorik und Wettbewerbsintensität - belastet ist. Dennoch ist das deutsche Bankensystem durch deutliche geringere Forderungen gegenüber den Krisenländern, einer merklichen Erhöhung der Kernkapitalquoten und durch den Rückgang des Verschuldungsgrades im vergangenen Jahr widerstandsfähiger geworden. Die Refinanzierungskosten der Banken im Euroraum sind vor diesem Hintergrund seit dem Sommer des vergangenen Jahres gesunken und der Zugang zu Refinanzierungsmitteln hat sich etwas gebessert.
Wichtige geschäftspolitische Ereignisse
Das Geschäftsjahr 2012 war für die Commerzbank erneut ein ereignisreiches Jahr. Zu Beginn des Geschäftsjahres hat die Bank ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem es gelang, die Kapitalanforderungen der European Banking Authority aus eigener Kraft zu erfüllen. Hierzu gehörte auch die Ausnutzung des günstigen Kapitalmarktumfeldes, um eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage durchzuführen. Zusammen mit der Erfüllung der individuellen Vergütungsansprüche der außertariflich Beschäftigten durch die Ausgabe von Aktien konnte die Bank damit ihre Kapitalstruktur weiter stärken.
Mitte des Berichtsjahres hat sich die Commerzbank aufgrund der weiterhin unsicheren Situation an den Finanzmärkten dazu entschlossen, ihre Fokussierung auf das Kerngeschäft schneller als geplant umzusetzen und ihre Aufstellung weiter zu schärfen. Neben Anpassungen in der Segmentstruktur kam es auf Vorstandsebene dadurch zu einzelnen Veränderungen im Zuständigkeitsbereich. Mit welchen Maßnahmen die Bank die Ertragskraft ihres Kerngeschäfts steigern möchte, wurde im Rahmen eines Investorentags im November erläutert.# Maßnahmen zur Deckung der EBA-Anforderungen
Mitte Januar 2012 hat die Commerzbank ein umfangreiches Maßnahmenpaket präsentiert, um die Anforderung der European Banking Authority (EBA) - das harte Kernkapital um 5,3 Mrd. Euro zu stärken - aus eigener Kraft zu erfüllen. Zur Erfüllung der durch die EBA vorgegebenen Core-Tier-I-Quote von 9 % (bei Simulation eines Teilausfalls europäischer Staatsanleihen) hatte die Commerzbank bereits zum Ende des Jahres 2011 umfassende Maßnahmen eingeleitet. Im ersten Quartal 2012 konnte insbesondere durch das konsequent fortgesetzte RWA-Management sowie unter Berücksichtigung des Zwischengewinns das EBA-Kapitalziel bereits übererfüllt werden. Durch die zusätzlich kapitalerhöhend wirkenden Effekte aus der Maßnahme zur Optimierung der Kapitalstruktur vom Februar 2012 hat die Commerzbank ihre Kapitalausstattung weiter gestärkt.
Weitere Optimierung der Kapitalstruktur
Im Februar 2012 hat der Vorstand der Commerzbank mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung um rund 7 % des Grundkapitals (360 509 967 Aktien) zur Einbringung ausgewählter Wertpapiere als Sacheinlage beschlossen. Bei den zur Einbringung ausgewählten Wertpapieren handelte es sich um von der Commerzbank und weiteren Gesellschaften begebene hybride, nachrangige und andere Finanzinstrumente im Nominalvolumen von 965 Mio. Euro. Goldman Sachs International ("Goldman Sachs") hat als Intermediär die Wertpapiere von qualifizierten Investoren außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika zwecks Umtauschs in neue Commerzbank-Aktien erworben. Gegen die Einbringung der so erworbenen Finanzinstrumente in die Commerzbank hat Goldman Sachs die für den Umtausch auszugebenden 360 509 967 neuen Commerzbank-Aktien vollständig gezeichnet und diese Aktien nach Durchführung und der am 7. März 2012 erfolgten Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister an die betreffenden qualifizierten Investoren weitergereicht. Auf Basis des durchschnittlichen täglichen volumengewichteten Xetra-Durchschnittskurses der Commerzbank-Aktie im Zeitraum vom 24. Februar bis zum 2. März 2012, 15.00 Uhr (MEZ), erfolgte der Umtausch zu einem rechnerischen Preis der neuen Commerzbank-Aktien von 1,9128 Euro je Aktie. Mit der Transaktion hat die Commerzbank - unabhängig von dem EBA-Maßnahmenpaket - ein günstiges Marktumfeld genutzt, um ihre Kapitalstruktur weiter zu stärken.
Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) hat einen Teil seiner Stillen Einlage im Nominalbetrag von gut 230,8 Mio. Euro in 120 169 989 Aktien gewandelt, um seine Beteiligungsquote an der Commerzbank (25 % plus eine Aktie) aufrechtzuerhalten. Nach dieser Transaktion hat sich die Stille Einlage des SoFFin an der Commerzbank auf rund 1,71 Mrd. Euro reduziert.
Hartes Kernkapital der Commerzbank durch Auszahlung variabler Vergütung in Aktien gestärkt
Wie zu Jahresbeginn 2012 bereits angekündigt, hat die Commerzbank 213,8 Mio. Euro der individuellen variablen Vergütungsansprüche ihrer außertariflichen Mitarbeiter in Aktien der Commerzbank erfüllt. Ende Juni 2012 hat der Vorstand der Commerzbank mit Zustimmung des Aufsichtsrats die endgültige Anzahl der neu auszugebenden Aktien zur Erhöhung des Grundkapitals gegen Sacheinlage - unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre - mit 176 553 636 Aktien festgelegt. Von den teilnahmeberechtigten außertariflichen Mitarbeitern haben sich knapp 90 % für die Auszahlung der variablen Vergütung in Aktien entschieden. Damit wurden als Sacheinlage Forderungen von Mitarbeitern des Commerzbank-Konzerns aus der variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2011 im Gesamtnennwert von 213,8 Mio. Euro eingebracht, was unmittelbar zu einer Stärkung des Core-Tier-I-Kapitals führte.
Im Rahmen eines koordinierten Veräußerungsgeschäfts wurden 128 335 357 der neu begebenen Aktien von der Commerzbank Aktiengesellschaft und der Deutsche Bank AG als Joint Bookrunner platziert. Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) hat im Anschluss daran einen Teil seiner Stillen Einlage in Aktien gewandelt, um seine Beteiligungsquote an der Commerzbank (25 % plus eine Aktie) aufrechtzuerhalten. Damit wurde ein Teil der Stillen Einlage im Nominalbetrag von rund 80,1 Mio. Euro in 58 851 212 Aktien aus dem in der Hauptversammlung 2011 geschaffenen Bedingten Kapital gewandelt. Somit reduzierte sich die verbleibende Stille Einlage des SoFFin an der Commerzbank auf rund 1,63 Mrd. Euro.
Mit Durchführung dieser beiden Kapitalmaßnahmen erhöhte sich die Aktienanzahl der Commerzbank auf insgesamt 5 829 513 857 Aktien. Die neuen Aktien wurden am 2. Juli 2012 erstmals in den Börsenhandel einbezogen.
Commerzbank beschleunigt Fokussierung auf das Kerngeschäft
Angesichts der unsicheren Situation an den Finanzmärkten, der Verschärfung der Staatsschuldenkrise sowie der zunehmenden regulatorischen Anforderungen hat die Commerzbank den bereits eingeschlagenen Weg der Fokussierung auf kundengetriebenes und profitables Kerngeschäft, der Minimierung von Risiken und der Reduzierung von Komplexität beschleunigt fortgesetzt. Der Vorstand hat deshalb Ende Juni 2012 beschlossen, neben dem Staatsfinanzierungsgeschäft (Public Finance) alle Aktivitäten der gewerblichen Immobilienfinanzierung und der Schiffsfinanzierung über die Zeit vollständig abzubauen. Zudem wurden ein Großteil der Commerz Real sowie das Portfolio der privaten Baufinanzierung der ehemaligen Eurohypo AG in das Kernbanksegment Privatkunden integriert. Die gewerbliche Immobilienfinanzierung und die Schiffsfinanzierung haben wir vollständig in das neue Abbausegment Non-Core Assets (NCA) übertragen. Wesentliche Gründe dafür waren die hohe Kapitalbindung und die steigenden Liquiditätsanforderungen unter Basel III, gerade auch für Langfristfinanzierungen, sowie die auch künftig zu erwartenden starken zyklischen Schwankungen im Ergebnis. Im Privat- und Firmenkundengeschäft wird die Commerzbank weiterhin Immobilienfinanzierungen anbieten. Das Public-Finance-Geschäft der Hypothekenbank Frankfurt AG wurde ebenfalls zur Abwicklung organisatorisch in das Segment NCA übertragen. Rechtlich bleiben sowohl das Portfolio der gewerblichen Immobilienfinanzierung als auch das Public-Finance-Portfolio wie geplant in der Hypothekenbank Frankfurt AG.
Anpassungen in der Segmentstruktur
Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente orientiert sich an der im Halbjahresbericht 2012 vorgestellten und zum 1. Juli 2012 geänderten Segmentstruktur. Zu diesem Stichtag wurden die vom Vorstand beschlossenen Maßnahmen zur Restrukturierung der Eurohypo AG, die seit dem 31. August unter dem Namen "Hypothekenbank Frankfurt AG" firmiert, umgesetzt und das Abbausegment Non-Core Assets (NCA) implementiert, das das bisherige Segment Asset Based Finance ersetzt. Ein Großteil der Commerz Real sowie das Portfolio der privaten Baufinanzierung der ehemaligen Eurohypo AG wurden in das Segment Privatkunden integriert. Gleichzeitig wurde das Segment Portfolio Restructuring Unit (PRU), nach signifikanten Fortschritten beim Abbau des Portfolios, als eigenständiges Segment aufgelöst und das noch verbleibende Portfolio - mit Ausnahme des an NCA übertragenen Teilportfolios der öffentlichen Infrastrukturinvestitionen - in das Kernsegment Corporates & Markets (CM) umgegliedert. Daher werden die seit Juli 2012 auf die Segmente CM und NCA entfallenden Ergebnisbeiträge der übertragenen Bestände des aufgelösten Segments PRU in der Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses separat dargestellt. Zudem werden in der im Konzernabschluss auf Seite 227 ausgewiesenen Tabelle zum Segmentergebnis des Berichtszeitraums 2012 die Ergebnisse der PRU bis zum 30. Juni 2012 separat ausgewiesen.
Bereits zum 1. Januar 2012 erfolgte die Umgliederung der bislang dem Segment Central S Eastern Europe zugeordneten Filialen in Tschechien und der Slowakei, der Commerzbank Eurasija in Russland sowie der ungarischen Commerzbank Zrt. in das Segment Mittelstandsbank. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.
Neue Geschäftsverteilung im Vorstand
Im Zuge der Anpassung der Segmentstruktur haben wir auch die Zuständigkeiten im Vorstand der Commerzbank neu geordnet. Ulrich Sieber hat zusätzlich zu Group Human Resources gemeinsam mit Jochen Klösges die Gesamtverantwortung für den erweiterten Bereich NCA übernommen. Um sich auf den wertschonenden Abbau der Portfolios im neuen Segment NCA zu konzentrieren, gab Ulrich Sieber die Segmentverantwortung für Central S Eastern Europe an Martin Blessing ab. Im Gegenzug gab Martin Blessing den Bereich Treasury an Michael Reuther ab, der diesen Bereich nun zusätzlich zum Segment Corporates S Markets übernommen hat. Die neue Aufgabenteilung im Vorstand trat per 9. August in Kraft.
Eurohypo AG in "Hypothekenbank Frankfurt AG" umbenannt
Die Umbenennung der Eurohypo AG in "Hypothekenbank Frankfurt AG" ist mit der Eintragung in das Handelsregister am 31. August wirksam geworden. Mit der Aufgabe der Marke hat die Commerzbank eine Forderung der Europäischen Kommission aus der Abwicklungsauflage für die Eurohypo AG erfüllt. Der neue Name wirkt sich auch auf die Tochtergesellschaften der Hypothekenbank Frankfurt aus: Die Eurohypo Europäische Hypothekenbank S. A. mit Sitz in Luxemburg firmiert nunmehr unter "Hypothekenbank Frankfurt International S. A.", die EH Estate Management GmbH unter "HF Estate Management GmbH". Die Umbenennung hat keine Auswirkungen auf bestehende Verträge mit Kunden oder Geschäftspartnern. Konto- und Referenznummern, Bankleitzahl und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleiben weiterhin unverändert gültig, ebenso die Anschriften und Kontaktdaten.
Commerzbank schließt Verkauf ihres Minderheitsanteils an der russischen Promsvyazbank ab
Mitte Juni hat die Commerzbank den Verkauf ihres Minderheitsanteils von rund 14,4 % an der russischen Promsvyazbank abgeschlossen. Käufer ist die Promsvyaz Capital B. V., die Mehrheitsgesellschafterin der Promsvyazbank ist.# Commerzbank AG
Commerzbank veräußert Bank Forum an die ukrainische Smart Group
Ende Oktober hat die Commerzbank den Verkauf ihres Anteils von rund 96 % an der ukrainischen Bank Forum an die ukrainische Smart Group abgeschlossen. Über die vertraglichen Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die Commerzbank hatte den Mehrheitsanteil an der Bank Forum im Frühjahr 2008 erworben. In den vergangenen Jahren war die Entwicklung der Ukraine weit weniger dynamisch als erwartet. Wir rechnen für die nahe Zukunft auch nicht mit einer nachhaltigen Verbesserung. Im Zuge der laufenden Überprüfung der Konzernstrategie hat die Commerzbank daher entschieden, ihren Anteil an der Bank Forum zu veräußern. In der Ukraine wird die Commerzbank auch künftig mit einer Repräsentanz in Kiew vertreten sein und im Firmenkundengeschäft weiterhin ukrainischen Kunden mit Geschäftsbezug zu Deutschland ebenso wie deutschen Unternehmen mit Geschäft in der Ukraine unverändert als zuverlässiger Partner zur Seite stehen.
Commerzbank präsentiert strategische Agenda
Im Rahmen eines Investorentags hat die Commerzbank Anfang November ihre strategische Agenda bis zum Jahr 2016 vorgestellt. Die Commerzbank wird ihr Geschäftsmodell in den kommenden Jahren an die veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzbranche anpassen und fokussiert wachsen. Bis zum Jahr 2016 investiert die Bank mehr als 2,0 Mrd. Euro in die Ertragskraft ihres Kerngeschäfts, hält dabei durch zusätzliche Effizienzmaßnahmen ihre Kosten stabil und optimiert ihre Kapitalausstattung weiter.
Im Jahr 2016 will die Bank in ihrem Kerngeschäft eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von mehr als 10 % erreichen. Die Aufwandsquote der Kernbank mit den operativen Segmenten Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets sowie Central & Eastern Europe soll auf rund 60 % reduziert werden. Die Core-Tier-I-Quote des Konzerns soll auch unter Berücksichtigung von Basel III - bei Anwendung der Übergangsregelungen - bis Ende des Jahres 2016 stets deutlich über 9 % liegen. Zudem ist geplant, die Portfolios im Nichtkernsegment Non-Core Assets (NCA) bis zum Jahr 2016 um rund 40 % zu verringern.
Das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen wird die wichtigste Aufgabe aller Banken in den kommenden Jahren sein. Für uns heißt das: Wir wollen eine neue Bank, die moderne Technologien und traditionelle Werte vereint. Wir richten unser Geschäftsmodell strikt an den Bedürfnissen der Realwirtschaft aus und passen unsere Beratung, unsere Produkte und unsere Dienstleistungen an.
Privatkunden
Zum Anstieg der Erträge soll insbesondere die strategische Neuausrichtung des Privatkundengeschäfts beitragen. Ziel ist der Aufbau einer Multikanalbank, die moderne Technologien mit traditionellen Werten wie Fairness, Vertrauen und Kompetenz verbindet. Insgesamt wird die Commerzbank bis zum Jahr 2016 etwa 1,0 Mrd. Euro in die Plattformen, das Produkt- und Serviceangebot, den Beratungsprozess und die Qualifizierung der Mitarbeiter im Privatkundengeschäft investieren. Damit soll der Ertrag pro Kunde gesteigert, die Anzahl der Kunden von heute 11 Millionen auf 12 Millionen erhöht und so im Jahr 2016 ein Operatives Ergebnis in Höhe von mehr als 500 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern soll dann bei über 12 % liegen.
Mittelstandsbank
Die Mittelstandsbank wird ihr erfolgreiches Geschäftsmodell und ihre führende Marktposition weiter ausbauen. Der Wachstumsfokus liegt dabei sowohl auf der Gewinnung von Neukunden, insbesondere im kleinen und mittelgroßen Firmenkundensegment, als auch auf der Ausweitung des Geschäfts mit Bestandskunden in Deutschland. Zudem wird die "Cash Management & International Business"-Plattform weiter ausgebaut. So soll die Kundenreichweite bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen von heute mehr als 30 % weiter verbessert und die Position als Marktführer bei Großunternehmen - die Kundenreichweite liegt hier bei über 90 % - nachhaltig gesichert werden. Im Ausland wird das Geschäft an den bestehenden Standorten weiterentwickelt und in den Ausbau der Position als führende Trade-Service-Bank in Europa investiert. Insgesamt soll im Jahr 2016 auch bei einer unterstellten Normalisierung der Risikovorsorge weiterhin eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von über 20 % erreicht werden. Die Aufwandsquote soll dabei trotz der Investitionen auf einem im Wettbewerbsvergleich niedrigen Niveau von unter 45 % bleiben.
Corporates & Markets
Corporates & Markets wird seine Position als ein international führender Nischenanbieter weiter ausbauen und dafür auch die enge Verzahnung mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft der Commerzbank nutzen. Dabei wird das bereits im Jahr 2004 eingeführte risikokontrollierte Geschäftsmodell konsequent fortgeführt. Corporates & Markets wird seine traditionelle Stärke im Bereich der Kapitalmarktfinanzierung und der Risikoabsicherung im Anleihen- und Kreditbereich weiter ausbauen und die führende Marktposition bei Anlageprodukten im Aktien- und Rohstoffbereich durch ausgewählte Asset-Management-Produkte stärken. Auch das Geschäft mit institutionellen Kunden wird weiter intensiviert. Im Jahr 2016 will die Commerzbank im Investmentbanking eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von mehr als 15 % erwirtschaften und ihre Aufwandsquote auf unter 65 % absenken.
Central & Eastern Europe
Im Segment Central & Eastern Europe wird die Commerzbank ihren erfolgreichen organischen Wachstumskurs bei der polnischen BRE Bank fortführen, deren bewährtes Universalbankmodell ausbauen und das Direktbankangebot der mBank weiter ausbauen. Das Mobile-Banking-Angebot der mBank wird erweitert und ihre Position als eine der führenden Internetbanken Europas ausgebaut. Die BRE Bank wird zudem durch das verstärkte Zusammenspiel von Firmenkundengeschäft und Investmentbanking ihr Produktangebot verbreitern und konsequent auf den Mittelstand ausrichten. Der Markenauftritt der BRE-Bank-Gruppe wird bis zum Jahr 2016 unter dem Namen "mBank" vereinheitlicht. Central & Eastern Europe soll einen stabil wachsenden Wertbeitrag im Konzern leisten und im Jahr 2016 eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von mehr als 15 % sowie eine Aufwandsquote von weniger als 55 % erzielen.
Non-Core Assets (NCA)
Die bei Non-Core Assets (NCA) gebündelten Konzernbereiche Public Finance, Commercial Real Estate und Deutsche Schiffsbank werden wie geplant im Wesentlichen ohne Verkäufe und wertschonend abgebaut. Ziel ist es, das NCA-Portfolio in Höhe von derzeit 151 Mrd. Euro bis Ende des Jahres 2016 um rund 40 % zu reduzieren. Als Ergebnis des Abbauprozesses soll im Segment NCA Kapital freigesetzt und in die Kernbanksegmente reallokiert werden. Der bei NCA geplante Stellenabbau wird entsprechend dem Portfolioabbau umgesetzt.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Die vorangegangenen Kapitel - besonders die Beschreibung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der wichtigen geschäftspolitischen Ereignisse - machen deutlich, dass das Geschäftsjahr 2012 für die Commerzbank sehr heraufordernd war. In diesem sehr schwierigen und volatilen Umfeld konnte die Commerzbank die Vermögens- und Finanzlage verbessern sowie die Ertragslage stabilisieren. Nachdem die Commerzbank bereits zum Ende des ersten Quartals die Kapitalanforderungen der EBA übererfüllt hatte, betrugen die Kapitalquoten zum Jahresende für die Core-Tier-I-Quote 12,0 % und für die Kernkapitalquote (Tier-I-Quote) 13,1 %. Dazu haben auf Jahresfrist sowohl das erhöhte Kapital als auch die niedrigeren risikogewichteten Aktiva (RWA) beigetragen. Der Rückgang der RWA belegt zudem, dass die Bank ihre nicht strategischen Bestände und auch die Risiken weiterhin konsequent abbaut. Die Commerzbank wies im Berichtsjahr eine komfortable Liquiditätsausstattung auf; darüber hinaus konnte sie ihren Fundingbedarf für das Gesamtjahr 2012 bereits in den ersten Monaten decken.
Trotz des fokussierten Wachstums im Kerngeschäft soll die Risikovorsorge im Konzern bis zum Jahr 2016 weiter auf rund 1,4 Mrd. Euro reduziert werden. Die risikogewichteten Aktiva dürften sich bis zum Jahr 2016 rechnerisch auf etwa 240 Mrd. Euro erhöhen. Dies ist im Wesentlichen auf die Umsetzung der neuen Eigenkapitalregeln gemäß Basel III zurückzuführen. Mit Blick auf die neuen Eigenkapitalvorschriften gemäß Basel III und vor dem Hintergrund des sich verändernden Marktumfeldes wird der Fokus auch weiterhin auf der Stärkung des Eigenkapitals liegen. Bis zum Jahr 2016 soll der Verwaltungsaufwand trotz der Investitionen in das Kerngeschäft, höherer Lohnabschlüsse und steigender Sachkosten bei etwa 7,1 bis 7,3 Mrd. Euro liegen. Dafür wird die Bank ihr striktes Kostenmanagement fortsetzen und in den kommenden Jahren unter anderem durch die effizientere Gestaltung von Prozessen, die Einführung der neuen Filialstruktur und die Anpassung der Personalkapazitäten Kosten einsparen. Hierfür werden entsprechende Restrukturierungsaufwendungen anfallen. Mit der Weiterentwicklung der strategischen Ausrichtung reagiert die Commerzbank auf die Herausforderungen der Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise und die daraus resultierende "neue Normalität" in der Finanzbranche, das heißt steigende Anforderungen an die Kapitalausstattung von Banken, ein anhaltend niedriges Zinsniveau und Vertrauensverluste der Kunden.# Commerzbank Group Income Statement
In connection with the European sovereign debt crisis, the reporting year saw no significant write-downs as in the previous year. However, other factors indirectly burdened the income statement, such as the low interest rate environment and general customer reluctance in business activities.
Commerzbank Group Profit and Loss Statement
In fiscal year 2012, Commerzbank increased both its operating result to €1,216 million and its profit before taxes to €905 million, compared to €507 million in each case for the previous year. This was primarily attributable to the reduction in administrative expenses. In contrast, the consolidated net result of €109 million was below the prior-year figure of €747 million, as write-downs on deferred tax assets occurred due to the lower return targets communicated at the Investor Day.
The individual items of the profit and loss statement developed as follows:
Net interest income decreased by 17.6% year-on-year to €5,539 million. Several reasons contributed to this: Firstly, the interest rate environment, which fell to a very low level in the reporting year. This resulted in lower deposit margins in the core bank, particularly in the Retail Customers and Mittelstandsbank segments. Secondly, the decline in loan volumes as part of our targeted reduction of non-core activities. This primarily affected the Non-Core Assets segment in commercial real estate finance, but also the Corporates & Markets segment. Additionally, income from restructured loans had been generated in the second quarter of the previous year.
Loan loss provisions in the credit business increased by 19.4% compared to the previous year to -€1,660 million. The decline in gross provisions was more than offset by a stronger decline in reversals. The development of net provisions differed between the core bank and NCA. In the core bank, they remained well below the already low level of the previous year due to the very good portfolio quality. The Mittelstandsbank and Corporates & Markets segments contributed particularly well to this, against the backdrop of the strong German economy. In contrast, loan loss provisions increased in the NCA segment: while the need for provisions for commercial real estate finance decreased, provisions for loan losses in this market segment increased significantly due to the persistently difficult economic situation in the shipping markets.
Net fee and commission income in the reporting period was €3,191 million, down 8.7% from the previous year. This was largely due to ongoing uncertainty in the financial markets, which led to continued caution in investment behavior, especially among retail customers. This primarily resulted in declining transaction-related securities income. Furthermore, fee and commission income in the Non-Core Assets segment decreased due to the discontinuation of new business. In contrast, income from foreign and foreign exchange business with our corporate clients increased due to our strong position in this area.
| Income Statement Item | 2012 | 2011 | Change |
|---|---|---|---|
| Net interest income | 5,539 | 6,724 | -1,185 |
| Loan loss provisions in the credit business | -1,660 | -1,390 | -270 |
| Net fee and commission income | 3,191 | 3,495 | -304 |
| Trading result and result from hedging | 1,121 | 1,986 | -865 |
| Financial investments, at-equity and other result | 50 | -2,316 | 2,366 |
| Administrative expenses | 7,025 | 7,992 | -967 |
| Operating result | 1,216 | 507 | 709 |
| Restructuring expenses | 43 | - | - |
| Result from sale of disposal groups | -268 | - | - |
| Profit before taxes | 905 | 507 | 398 |
| Income taxes | 796 | -240 | 1,036 |
| Consolidated net result | 109 | 747 | -638 |
| Consolidated net result attributable to Commerzbank shareholders | 6 | 638 | -632 |
The trading result and result from hedging activities reached €1,121 million in the fiscal year. This represents a decrease of 43.6% compared to the previous year, with the comparison being affected by two significant effects: the refinement of valuation models for interest rate hedging transactions, amounting to €324 million, and the valuation of own liabilities in accordance with IFRS, amounting to €293 million, both increased income in the previous year. The latter, due to the narrowing of credit spreads in 2012, also burdened the income of the reporting year by €332 million. Adjusted for the result from these special effects, the trading result was approximately at the previous year's level. In the core bank, the Corporates & Markets and Other and Consolidation segments, via Group Treasury, were the main drivers of the result. Group Treasury, in particular, but also Corporates & Markets, recorded an increase compared to the previous year. Outside the core bank, the trading result of the Non-Core Assets segment declined significantly due to the valuation of hedging transactions.
The result from financial investments was €81 million in the reporting year, compared to -€3,611 million in the previous year. The result for fiscal year 2012 was attributable, on the one hand, to income from the sale of equity and debt instruments and, on the other hand, to disposal losses from the reduction of the sovereign financing portfolio, including Greek government bonds at the beginning of the reporting year. The latter had led to the high negative result in the previous year due to significant write-downs. The burdens related to the sovereign financing portfolio affected the Non-Core Assets segment.
The current result from companies valued at equity was €46 million in the reporting year, compared to €42 million in the previous year. The other result amounted to -€77 million, compared to €1,253 million in the previous year. While the prior-year amount was related to the capital structure optimization measures carried out in 2011, the current reporting period's figure also resulted from changed assessments in connection with litigation and recourse risks.
Administrative expenses decreased by 12.1% year-on-year to €7,025 million. The decline in non-personnel expenses, including depreciation and amortization, was particularly pronounced at -19.5%. In addition to realized cost synergies following the integration of Dresdner Bank, this was due to strict cost management to counteract the decline in revenue. This also allowed a large proportion of other non-personnel cost categories to be significantly reduced. Personnel expenses declined by -5.3% despite tariff increases. This was supported by lower expenses for pensions and performance-related compensation, as well as a declining number of employees.
As a result of the described items in the profit and loss statement, the Commerzbank Group achieved an operating result of €1,216 million in fiscal year 2012, compared to €507 million in the previous year. In connection with the sale of the Ukrainian bank Forum, a result from the sale of disposal groups of -€268 million was incurred for the reporting year. Restructuring provisions in the Non-Core Assets segment totaling €43 million resulted from the winding-up order of the European Commission for Eurohypo AG, now Hypothekenbank Frankfurt AG, and the decision to fully wind down all commercial real estate financing and ship financing activities. The profit before taxes therefore amounted to €905 million, compared to €507 million in the previous year. Income taxes of €796 million were reported for the reporting period, compared to a tax credit of €240 million for fiscal year 2011. The high tax expense for 2012 was primarily due to write-downs on deferred tax assets as a result of adjusting the medium-term plans of all group entities to the changed environment. The tax income in the previous year was essentially due to the re-activation of deferred income tax assets on tax loss carryforwards abroad.
After taxes, the consolidated net result amounted to €109 million, compared to €747 million in the previous year. Of the consolidated net result for the reporting period, €103 million was attributable to minority interests, and €6 million was attributable to Commerzbank shareholders. Due to the earnings of Commerzbank Aktiengesellschaft in accordance with HGB for fiscal year 2012, it is planned to service the silent deposits of SoFFin and Allianz, as well as all participation certificates issued by Commerzbank Aktiengesellschaft, including accumulated coupons, and the Class B Preferred Securities of Commerzbank Capital Funding LLCs I - III for fiscal year 2012; no dividend will be distributed.
The so-called Statement of Comprehensive Income, which includes other comprehensive income in addition to the consolidated net result, amounted to €1,542 million for the year 2012. The other comprehensive income of €1,433 million consists of the summed positive changes in the revaluation reserve (€864 million), the reserve from cash flow hedges (€194 million), the reserve from currency translation (€370 million), and the reserve from companies accounted for at equity (€5 million).
Earnings per share from operating activities were €0.18, and earnings per share were € -0.04 (less the distribution on silent deposits).
Commerzbank Group Balance Sheet
As of December 31, 2012, the total assets of the Commerzbank Group amounted to €635.9 billion. The decrease of €25.9 billion, or 3.9%, compared to the end of the previous year was due to the reduction in balance sheet volume and risk assets, which was partially offset by an increase in secured money market transactions and the investment of free liquidity with central banks. On the asset side, the decline in volume was mainly reflected in receivables from customers and trading assets.Auf der Passivseite stand einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden ein deutlicher Rückgang bei den Verbrieften Verbindlichkeiten und den Handelspassiva gegenüber. Die Barreserve hat sich gegenüber dem Vorjahresultimo um 9,7 Mrd. Euro auf 15,8 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Dies resultierte aus einem stichtagsbedingten Anstieg bei den Guthaben gegenüber Zentralnotenbanken. Die Forderungen an Kreditinstitute lagen mit 88,0 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Einem Anstieg bei den Geldern bis drei Monaten stand dabei ein Rückgang bei den täglich fälligen Bankenforderungen gegenüber. Die Forderungen an Kunden nahmen im Vergleich zum Vorjahresultimo um 18,0 Mrd. Euro auf 278,6 Mrd. Euro ab. Während die Kundenforderungen - insbesondere im Hypothekenbankgeschäft - zurückgingen, stiegen die Reverse Repos sowie die Cash Collaterals um 7,9 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen an Kunden und Kreditinstitute belief sich zum Berichtsstichtag insgesamt auf 272,8 Mrd. Euro und lag damit um 31,1 Mrd. Euro niedriger als zum Jahresultimo 2011. Die Kredite an Kreditinstitute lagen mit 21,0 Mrd. Euro um 19,3 % unter dem Vorjahresbestand, das Kundenkreditgeschäft war mit 251,8 Mrd. Euro um 9,4 % rückläufig. Dies resultierte neben einer insgesamt verhaltenen Kreditnachfrage in der Kernbank insbesondere aus dem Abbau des nicht strategischen Geschäfts im Segment NCA. Die Handelsaktiva beliefen sich zum Berichtsstichtag auf 144,1 Mrd. Euro, ein Rückgang gegenüber dem Stand zum Jahresende 2011 um 11,6 Mrd. Euro oder 7,4 %. Während die Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapiere um 2,5 Mrd. Euro und die positiven Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten - im Wesentlichen bei zins- und währungsbezogenen Derivaten - um 17,2 Mrd. Euro zurückgingen, stiegen die Bestände an Aktien, anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren und Anteilen an Investmentfonds kräftig um 8,1 Mrd. Euro. Die Finanzanlagen beliefen sich auf 89,1 Mrd. Euro, nach 94,5 Mrd. Euro zum Vorjahresultimo. Die Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapiere gingen dabei um 5,0 Mrd. Euro auf 87,5 Mrd. Euro zurück, die Bestände an Aktien und anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren sowie Beteiligungen verringerten sich insgesamt um 0,4 Mrd. Euro auf 1,4 Mrd. Euro.
| Aktiva | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 88 028 | 87 790 | 0,3 | |
| Forderungen an Kunden | 278 546 | 296 586 | - 6,1 | |
| Handelsaktiva | 144 144 | 155 700 | - 7,4 | |
| Finanzanlagen | 89 142 | 94 523 | - 5,7 | |
| Übrige Aktiva | 36 018 | 27 164 | 32,6 | |
| Gesamt | 635 878 | 661 763 | - 3,9 |
| Passiva | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 110 242 | 98 481 | 11,9 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 265 842 | 255 344 | 4,1 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 79 332 | 105 673 | - 24,9 | |
| Handelspassiva | 116 111 | 137 847 | - 15,8 | |
| Übrige Passiva | 37 317 | 39 615 | - 5,8 | |
| Eigenkapital | 27 034 | 24 803 | 9,0 | |
| Gesamt | 635 878 | 661 763 | - 3,9 |
Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten deutlich um 11,8 Mrd. Euro auf 110,2 Mrd. Euro; hier war sowohl ein starker Anstieg bei Cash Collaterals um 4,9 Mrd. Euro als auch bei den weiteren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 6,9 Mrd. Euro - insbesondere aus dem Geldhandel mit Zentralnotenbanken - zu verzeichnen. Dem Volumenanstieg gegenüber Kreditinstituten im Ausland stand ein leichter Rückgang bei inländischen Bankeneinlagen gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 % auf 265,8 Mrd. Euro. Während die Spareinlagen inländischer Privatkunden um 5,2 Mrd. Euro zulegten, stiegen die täglich fälligen Gelder ausländischer Kunden um 6,8 Mrd. Euro. Die Verbrieften Verbindlichkeiten lagen mit einem Volumen von 79,3 Mrd. Euro um 26,3 Mrd. Euro unter dem Vorjahresniveau. Die Schuldverschreibungen fielen dabei um 21,5 Mrd. Euro auf 78,9 Mrd. Euro. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem starken Rückgang von Hypotheken- und öffentlichen Pfandbriefen um 15,1 Mrd. Euro, im Wesentlichen aufgrund von Fälligkeiten bei der Hypothekenbank Frankfurt AG. Die Geldmarktpapiere fielen um 4,8 Mrd. Euro auf 0,5 Mrd. Euro. Bei den Handelspassiva ergab sich insgesamt ein Rückgang um 21,7 Mrd. Euro auf 116,1 Mrd. Euro. Dies resultierte hauptsächlich aus dem Rückgang der negativen Marktwerte derivativer Zins- und Währungsinstrumente. Die außerbilanziellen Verpflichtungen waren im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls rückläufig: Die Eventualverbindlichkeiten fielen um 1,4 Mrd. Euro auf 35,8 Mrd. Euro, die unwiderruflichen Kreditzusagen reduzierten sich um 4,2 Mrd. Euro auf 49,7 Mrd. Euro. Insgesamt ist die Commerzbank mit dem zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen Bilanzvolumen in Höhe von 635,9 Mrd. Euro einen deutlichen Schritt auf dem Weg zur weiteren Reduzierung von Volumina und Risiken vorangekommen. Der Volumenabbau betraf besonders das Segment Non-Core Assets - insbesondere den Konzernbereich Public Finance.
Eigenkapital
Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. Dezember 2012 ausgewiesene Eigenkapital stieg gegenüber dem Jahresende 2011 um 9,0 % beziehungsweise 2,2 Mrd. Euro auf 27,0 Mrd. Euro. Diese Zunahme beruhte vor allem auf den im ersten Halbjahr durchgeführten Kapitalmaßnahmen. Bei der im ersten Quartal 2012 durchgeführten Maßnahme zur Optimierung der Kapitalstruktur wurden hybride, nachrangige und andere Finanzinstrumente als Sacheinlage gegen aus Genehmigtem Kapital der Commerzbank zu begebende Aktien in die Commerzbank eingebracht. Zusätzlich wirkte die im zweiten Quartal erfolgte Sachkapitalerhöhung zur Erfüllung der individuellen variablen Vergütungsansprüche außertariflicher Mitarbeiter für das Jahr 2011 in Aktien der Commerzbank Aktiengesellschaft eigenkapitalstärkend. Bei beiden Maßnahmen hat der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) einen Teil seiner Stillen Einlage in Aktien gewandelt, um seine Beteiligungsquote an der Commerzbank (25 % plus eine Aktie) aufrechtzuerhalten. Mit Durchführung dieser Kapitalmaßnahmen und der anschließenden Wandlung durch den SoFFin erhöhten sich das Gezeichnete Kapital um 0,7 auf 5,8 Mrd. Euro und die Kapitalrücklage um 0,5 auf 11,7 Mrd. Euro. Die Gewinnrücklagen sanken im Zusammenhang mit der Bedienung der Stillen Einlagen um 0,2 auf 8,6 Mrd. Euro. Nach den beiden Wandlungen des SoFFin reduzierten sich die gesamten Stillen Einlagen um 0,3 auf 2,4 Mrd. Euro. Die verbleibende Stille Einlage des SoFFin an der Commerzbank beläuft sich noch auf rund 1,6 Mrd. Euro. Die Neubewertungsrücklage lag zum Berichtsstichtag bei - 1,7 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresende 2011 war dies eine Entlastung um 0,8 Mrd. Euro, was insbesondere auf die Marktwertverbesserungen italienischer Staatsanleihen zurückzuführen war. Zusammen mit den negativen Rücklagen aus Cash Flow Hedges und den Rücklagen aus der Währungsumrechnung war damit eine Belastung des Eigenkapitals in Höhe von - 2,4 Mrd. Euro zu verzeichnen, nach - 3,7 Mrd. Euro zum Vorjahresultimo. Die Risikoaktiva sanken per 31. Dezember 2012 gegenüber dem Jahresultimo 2011 um 28,5 auf 208,1 Mrd. Euro, insbesondere aufgrund planmäßiger Abbaumaßnahmen, Verbriefungen und Sicherheitenmanagement sowie der Zertifizierung unseres neu entwickelten integrierten OpRisk-Modells durch die Aufsichtsbehörden. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare Kernkapital nahm gegenüber dem Jahresultimo 2011 um 1,1 auf 27,2 Mrd. Euro zu. In Verbindung mit den niedrigeren Risikoaktiva stieg die Kernkapitalquote (Tier-I-Quote) auf 13,1 %. Das im Zusammenhang mit Basel III wichtige Core-Tier-I-Kapital belief sich auf 25,0 Mrd. Euro beziehungsweise auf eine Quote von 12,0 %. Die Gesamtkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 17,8 %.
Refinanzierung und Liquidität des Commerzbank-Konzerns
Das Liquiditätsmanagement des Commerzbank-Konzerns liegt in der Verantwortung des Bereichs Group Treasury, der an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland vertreten ist und über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften verfügt. Das Liquiditätsmanagement gliedert sich in operative und strategische Komponenten. Im Rahmen des operativen Liquiditätsmanagements erfolgen die Steuerung der täglichen Zahlungszu-/abflüsse, die Planung der erwarteten Zahlungsströme und die Steuerung des Zugangs zu Zentralbanken. Darüber hinaus verantwortet der Bereich den Zugang zu unbesicherten und besicherten Refinanzierungsquellen im Geld- und Kapitalmarkt sowie dem Management des Liquiditätsportfolios. Das strategische Liquiditätsmanagement beinhaltet die Steuerung von Fälligkeitsprofilen liquiditätsrelevanter Aktiva und Passiva im Rahmen gesetzter Limite und Korridore. Auf Basis der Geschäftsstrategie und unter Berücksichtigung der Risikotoleranz werden Richtlinien und Limite für das Refinanzierungsprofil und die Refinanzierungsmittel abgeleitet. Der Konzern stützt sich bei der kurz- und mittelfristigen Refinanzierung auf eine angemessene Diversifikation hinsichtlich Anlegergruppen, Regionen, Produkten und Währungen. Übergeordnete Entscheidungen in Bezug auf das Liquiditätsmanagement werden vom zentralen Asset Liability Committee (ALCO) getroffen, das in regelmäßigen Abständen zusammentritt. Die Quantifizierung des Liquiditätsrisikos anhand eines internen Modells sowie die Überwachung der gesetzten Limite erfolgt durch die unabhängige Risikofunktion. Über die Liquiditätsrisikosituation wird dem ALCO und dem Vorstand regelmäßig berichtet.
Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt; Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben. Auch konnte sie jederzeit die für einen ausgewogenen Refinanzierungsmix notwendigen Mittel aufnehmen und wies im Berichtsjahr eine komfortable Liquiditätsausstattung auf. Bereits im ersten Quartal 2012 gelang es der Commerzbank, den Fundingbedarf für das Gesamtjahr 2012 zu decken.# Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres konnten sich die Fundingaktivitäten auf kleinere Privatplatzierungen beschränken. Insgesamt hat der Commerzbank-Konzern im Berichtsjahr rund 4,3 Mrd. Euro am Kapitalmarkt platziert. Die Commerzbank Aktiengesellschaft begab insgesamt 3,8 Mrd. Euro unbesicherte Anleihen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 6 Jahren. Zu Beginn des Jahres 2012 konnte die Commerzbank Aktiengesellschaft erfolgreich eine 5,5-jährige unbesicherte Benchmark -anleihe im Volumen von 1 Mrd. Euro emittieren. Daneben wurden 2,8 Mrd. Euro Privatplatzierungen emittiert, wovon rund 50 % auf strukturierte Anleihen entfielen. Als Teil der Privatplatzierungen wurden nachrangige, unbesicherte Anleihen in Höhe von rund 400 Mio. Euro begeben. Daneben hat die polnische Tochtergesellschaft BRE Bank eine Benchmarkanleihe über 500 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 3 Jahren emittiert. Im Laufe des Jahres engten sich die Credit Spreads am Kapitalmarkt immer weiter ein, wodurch die Fundinglevels für Privatplatzierungen mehrfach gesenkt werden konnten.
Abbildung 4 Kapitalmarktfunding des Konzerns im Jahr 2012
Volumen 4,3 Mrd. €
Zur Kompensation unerwarteter kurzfristiger Liquiditätsabflüsse unterhält die Commerzbank ein zentrales Liquiditätsportfolio hoch liquider und zentralbankfähiger Wertpapiere. Dieses zentral gemanagte Liquiditätsportfolio, ergänzt um frei verfügbare Barmittel, Zentralbankguthaben und sonstige liquide Wertpapierpositionen, bildet die durch die Commerzbank vorgehaltene Liquiditätsreserve. Diese Liquiditätsreserve betrug zum Jahresende 83,4 Mrd. Euro und damit rund 13 % der Bilanzsumme. Die regulatorischen Liquiditätsvorgaben gemäß Liquiditätsverordnung wurden im Berichtsjahr stets eingehalten. Die Liquiditätskennziffer des Standardansatzes der Liquiditätsverordnung lag zum Berichtsstichtag 2012 für die Commerzbank Aktiengesellschaft mit 1,38 auch weiterhin deutlich über der regulatorischen Mindestanforderung von 1,00.
Der Geld- und Kapitalmarkt der Eurozone wurde im Berichtsjahr im Wesentlichen durch die von der EZB angebotenen 3-Jahres-Tender im Dezember 2011 und Februar 2012 sowie verschiedene 3-Monats-Tender geprägt. Diese Maßnahmen sowie die Ankündigung der EZB vom September 2012, gegebenenfalls auch unbeschränkt über den Sekundärmarkt Anleihen jener Staaten zu kaufen, die den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) in Anspruch nehmen, sorgten für eine weitere Entspannung auf den Märkten für Staatsanleihen der Peripheriestaaten. Aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie ist die Commerzbank auch weiterhin nicht auf die Inanspruchnahme von Liquiditätsfazilitäten der Zentralbanken angewiesen. Gleichwohl haben Einheiten des Konzerns die angebotenen Möglichkeiten genutzt und an Tenderoperationen der EZB teilgenommen. Vor dem Hintergrund der Maßnahmen der europäischen Zentralbank, die zu einer stabilisierenden Entwicklung in Europa geführt haben, wurden die in Anspruch genommenen 3-Monats-Tendergeschäfte vollständig zurückgefahren. Dies gilt auch für den 3-Jahres-Tender vom Dezember 2011, den wir Ende Januar 2013 vorzeitig vollständig zurückgefahren haben.
Resümee Geschäftslage 2012
Die Commerzbank ist im vergangenen Jahr operativ weiter vorangekommen. Es ist uns gelungen, die risikogewichteten Aktiva und das Bilanzvolumen signifikant zu reduzieren, unsere Kapitalausstattung mit einer Core-Tier-I-Quote von 12,0 % zu stärken und unsere Kosten deutlich zu reduzieren. Zudem verläuft der Abbau der nicht strategischen Portfolios planmäßig. Die Ergebnisentwicklung der Commerzbank für das Jahr 2012 war von einem anhaltend schwierigen Marktumfeld - geprägt durch ein weiter rückläufiges Zinsniveau - und einem zunehmenden Vertrauensverlust vonseiten der Kunden gegenüber dem Bankensektor geprägt. Die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank haben im Laufe des dritten Quartals zwar zu einer leichten Erholung der Märkte und Kundenaktivität beigetragen, dennoch war die Schuldenkrise für die Bankenbranche insgesamt belastend. In diesem Umfeld haben wir im Berichtsjahr im Konzern ein Operatives Ergebnis von 1,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit liegen wir deutlich über dem Vorjahreswert von 0,5 Mrd. Euro, der allerdings wesentlich durch Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen belastet war. Spürbaren Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des laufenden Jahres hatte das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals deutlich niedrigere Zinsniveau. Hinzu kamen weiterhin volatile Kapitalmärkte und die anhaltende Zurückhaltung unserer Kunden. Die entsprechenden Ergebnisauswirkungen zeigen sich in allen Ertragspositionen. In diesem schwierigen Umfeld haben wir unser konsequentes Kostenmanagement fortgesetzt. Der Verwaltungsaufwand konnte so im Berichtszeitraum um fast 1 Mrd. Euro auf 7,0 Mrd. Euro gesenkt werden. In der Kernbank, die das strategisch bedeutende kundenorientierte Geschäft der Commerzbank beinhaltet, wurde in einem herausfordernden Umfeld ein solides Operatives Ergebnis in Höhe von 2,6 Mrd. Euro erzielt. Darin enthalten war eine Belastung aus der gefallenen Marktbewertung eigener Verbindlichkeiten ("Own Credit Spread" - OCS) in Höhe von - 315 Mio. Euro. Diese ergibt sich aus dem im Jahresverlauf deutlich gefallenen Credit Spread auf die Commerzbank. Im Vorjahr hatte der OCS noch einen positiven Ergebniseffekt in Höhe von 288 Mio. Euro. Bereinigt um diesen positiven Effekt sowie dem Ergebnisbeitrag aus dem Rückkauf hybrider Eigenkapitalinstrumente in Höhe von rund 1,1 Mrd. Euro lag das Operative Ergebnis im Vorjahr bei 3,1 Mrd. Euro. Berücksichtigt man den OCS-Effekt auch für das Jahr 2012, hat die Kernbank ein zufriedenstellendes Operatives Ergebnis erzielt, das nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegt.
Entwicklung der Segmente
Privatkunden
Das Segment Privatkunden umfasst die Konzernbereiche Private Kunden, Direct Banking sowie Asset Management und Leasing. Mit einer Kundenzahl von rund 11 Millionen ist die Commerzbank im Privatkundengeschäft eine der führenden Banken Deutschlands. Im Juli 2012 wurden die Aktivitäten der Commerz Real AG in den Konzernbereich Asset Management und Leasing integriert. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank steht für mehr als 40 Jahre Markterfahrung und ein verwaltetes Vermögen von 36 Mrd. Euro. Darüber hinaus wurde die Verantwortung für das Kreditgeschäft mit Privatkunden für wohnwirtschaftliche Zwecke von der Hypothekenbank Frankfurt AG auf das Segment Privatkunden übertragen.
Ergebnisentwicklung
| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränderung in %/%-Punkten | |
|---|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | 3 350 | 4 065 | - 17,6 | |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 95 | - 61 | 55,7 | |
| Verwaltungsaufwendungen | 3 010 | 3 528 | - 14,7 | |
| Operatives Ergebnis | 245 | 476 | - 48,5 | |
| Gebundenes Eigenkapital | 3 919 | 4 155 | - 5,7 | |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 6,3 | 11,5 | - 5,2 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 89,9 | 86,8 | 3,1 |
Das Segment Privatkunden konnte im Geschäftsjahr 2012 durch die Auswirkungen des anhaltenden niedrigen Marktzinsumfeldes sowie der weiterhin bestehenden Zurückhaltung unserer Kunden insbesondere bei Kapitalmarktgeschäften keine positive Ertragsentwicklung verzeichnen. Erfreulich hingegen zeigte sich das Neugeschäft bei Baufinanzierungen, das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter ausgebaut werden konnte. Das Operative Ergebnis schwächte sich gegenüber dem Vorjahr um 48,5 % auf 245 Mio. Euro ab. Die Erträge vor Risikovorsorge fielen im Geschäftsjahr 2012 um 715 Mio. Euro auf 3 350 Mio. Euro. Im Wesentlichen durch den konstanten Rücklauf der Marktzinssätze bedingt, reduzierte sich der Zinsüberschuss im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12,9 % auf 1 835 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss fiel um 17,8 % auf 1 546 Mio. Euro, was im Wesentlichen auf niedrigere Erträge aus dem Wertpapiergeschäft zurückzuführen war. Hier machte sich die Zurückhaltung der Kunden, bedingt durch die anhaltend unsichere Situation an den Finanzmärkten, bemerkbar. Das Sonstige Ergebnis im Geschäftsjahr 2012 betrug - 57 Mio. Euro und war im Wesentlichen durch die Bildung von Rückstellungen für Rechtsrisiken geprägt. Der entsprechende Vorjahreswert in Höhe von 63 Mio. Euro profitierte insbesondere von Sondereffekten, wie dem Verkauf des zentralen Inkassobüros der ehemaligen Dresdner Bank sowie der Auflösung von Rückstellungsaufwendungen. Die Risikovorsorge bewegte sich weiter auf niedrigem Niveau. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr um 34 Mio. Euro auf - 95 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand ging gegenüber dem Vorjahr um 14,7 % auf 3 010 Mio. Euro zurück. Sowohl der Personalaufwand als auch der Sachaufwand konnten durch konsequentes Kostenmanagement weiter reduziert werden. Insgesamt erzielte das Segment Privatkunden ein Vorsteuerergebnis von 245 Mio. Euro nach 476 Mio. Euro im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Bei einem gebundenen Eigenkapital von 3,9 Mrd. Euro ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von 6,3 % (Vorjahreszeitraum: 11,5 %). Die Aufwandsquote stieg gegenüber der Vorjahresperiode von 86,8 % auf 89,9 %.
Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr
Im Jahr 2012 konnten die letzten Aufgaben aus der Integration abgeschlossen werden: Deutschlandweit wurden 273 Filialpärchen zusammengelegt und damit Synergien in Höhe von rund 62 Mio. Euro realisiert. Neben 1 200 Filialen für die Beratung von Privat- und Geschäftskunden verfügt die Commerzbank über 43 Beratungsstandorte für Wealth-Management-Kunden - und damit über das dichteste Filialnetz unter einer Marke.
Neue Strategie macht Privatkundengeschäft zukunftsfähig und profitabel
Im November hat die Commerzbank ihre Strategie für das Privatkundengeschäft verkündet. Damit reagiert sie auf Veränderungen im Markt und beim Kundenverhalten.# Die Eckpunkte sind die Positionierung als faire und kompetente Bank, die Modernisierung des Geschäftsmodells - das heißt der Ausbau zur Multikanalbank mit starkem Filialnetz und leistungsfähigem Onlinebanking -, die Profitabilisierung durch eine klare Ausrichtung der Organisation auf die veränderten Anforderungen und die Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum. Den ersten Schritt hat die Bank bereits unternommen und ihre Vertriebssteuerung neu ausgerichtet: Die Leistung der Vertriebsteams wird in den Kerngrößen Qualität, Wachstum und Profitabilität gemessen. Die Qualität orientiert sich an der Kundenzufriedenheit, die seit 2012 auch in die Vergütung von Führungskräften und Mitarbeitern eingeht und im Jahresverlauf um 33 Prozentpunkte gesteigert werden konnte.
Private Kunden
Der Konzernbereich Private Kunden umfasst das inländische Filialgeschäft der Commerzbank für Privatkunden und Geschäftskunden sowie das Wealth Management.
Neuer Beratungsprozess für die umfassende Finanzberatung
Eine wesentliche Neuerung war im Sommer 2012 die Einführung eines neuen Beratungsprozesses, der konsequent auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet ist. Dabei steht die Nutzung des sogenannten "KundenKompass" im Mittelpunkt, eine IT-gestützte Beratungsanwendung, die dem Kunden in jeder Filiale eine einheitliche, strukturierte und umfassende Beratungsleistung bietet. Seit der Einführung wurden mehr als 760 000 Gespräche mithilfe des "KundenKompass" geführt.
Einlagen und Kredite sind die Wachstumstreiber im Privatkundengeschäft
Im Jahr 2012 lag der Fokus auf dem Kredit- und Einlagengeschäft. Im Einlagenbereich konnten durch attraktive Aktionsprodukte rund 9 Mrd. Euro akquiriert und allein im ersten Quartal rund 51 000 neue Kunden gewonnen werden. Im Kreditgeschäft wurde die offene Architektur für Immobilienfinanzierungen eingeführt. Seit August können in den Commerzbank-Filialen auch Baufinanzierungsprodukte von 250 anderen Finanzdienstleistern abgeschlossen werden. So erhalten Kunden nicht nur ein individuell zugeschnittenes Angebot, sondern auch ein breites Spektrum an Produktvarianten. Die Commerzbank konnte das Kreditgeschäft im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Drittel steigern, was sowohl auf das Baufinanzierungsgeschäft als auch auf individuelle Kredite mit Geschäftskunden (Unternehmen und Selbstständige mit Jahresumsatz bis 2,5 Mio. Euro) und Wealth-Management-Kunden zurückzuführen war.
Girokonto als Ankerprodukt der Bank-Kunde-Beziehung
Girokonten sind für die Commerzbank Dreh- und Angelpunkt der Kundenbeziehung. Das kostenlose Girokonto wurde jetzt um eine Zufriedenheitsgarantie erweitert: Der Kunde erhält 50 Euro Startguthaben und die Bank garantiert, dass sie mit kompetenter Beratung sowie verlässlichen Leistungen zum fairen Preis dafür sorgt, dass der Kunde mit seinem Girokonto zufrieden ist. Sofern der Kunde dauerhaft nicht zufrieden ist und das Konto kündigt, erhält er weitere 50 Euro. Im Jahr 2012 haben sich mehr als 2 500 Kunden pro Woche für das kostenlose Girokonto entschieden. Auch für Geschäftskunden bietet die Commerzbank leistungsstarke Konto- und Zahlungsverkehrsprodukte an. In diesem Bereich wurden im Jahr 2012 rund 80 000 neue Konten abgeschlossen.
Ausweitung des Anlagegeschäfts über strukturierte Vermögensmanagementprodukte
Im Anlagegeschäft stand auch 2012 das professionelle Vermögensmanagement der Commerzbank im Fokus. Beim Vermögensmanagement wird das Know-how von Spezialanbietern für einzelne Anlagethemen, Regionen oder Branchen genutzt. Dabei übernimmt Allianz Global Investors die Strukturierung des Portfolios und die Auswahl der besten Fonds für jedes Anlagesegment. Ein weiterer Anlageschwerpunkt waren Laufzeitenfonds, die mit adäquaten Renditen im Rentenbereich bei diversifizierten Risiken überzeugen konnten. Im Wealth Management hilft die individuelle Vermögensverwaltung insbesondere in schwierigen Marktphasen dank eines aktiven und stringenten Risikomanagements Kunden dabei, den bestmöglichen Anlageerfolg zu erzielen.
Wachstumsprogramm im Wealth Management
Im Wealth Management, das besonders vermögende Privatkunden bei komplexen Fragestellungen im Vermögensmanagement begleitet, wurde im Jahr 2012 das Wachstumsprogramm fortgeschrieben. Das Kundenvermögen (Assets under Management) konnte um rund 6 % auf 51 Mrd. Euro gesteigert werden. Zum Erfolg beigetragen haben insbesondere neue Dienstleistungen wie die individuelle Risikoanalyse und Wealth-Planning-Konzepte. So konnte im Jahr 2012 bei Kunden mit Wealth Planning der Ertrag gegenüber dem Vorjahr um rund 50 % gesteigert werden. Auch die Zusammenarbeit mit der Mittelstandsbank als wesentlicher Erfolgsfaktor wurde weiter intensiviert.
Trendwende bei Neukunden im Privatkundengeschäft geschafft
Nach Nettokundenverlusten in den vergangenen Jahren wurde im Jahr 2012 die Trendwende geschafft: Allein im Filialgeschäft wurden rund 120 000 Nettoneukunden gewonnen.
Direct Banking
Der Konzernbereich Direct Banking umfasst die Aktivitäten der comdirect Gruppe (comdirect bank AG und ebase GmbH). Mit einer Kundenzahl von rund 2,8 Millionen sowie 1,7 Millionen geführten Wertpapierdepots und 18 Millionen ausgeführten Wertpapiertransaktionen ist die comdirect Gruppe Marktführer im Onlinewertpapiergeschäft sowie eine der führenden Direktbanken in Deutschland.
Stabiles Wachstum
Die comdirect Gruppe hat trotz eines schwierigen Marktumfelds an das Wachstum des Vorjahres angeknüft. Sowohl im Direktbankgeschäft (comdirect bank) als auch im Geschäft mit institutionellen Partnern (ebase) nahm die Kundenzahl weiter zu. Zudem trugen Nettoinvestitionen der Kunden und Kurseffekte zum Anstieg der Assets under Management bei. Das Kundenwachstum war unter anderem getrieben durch höhere Marketingausgaben in der zweiten Jahreshälfte und den weiterhin großen Kundenzuspruch zum kostenlosen "Girokonto mit Zufriedenheitsgarantie". Das Konto hat comdirect durch eine attraktiv ausgestattete Visa-Karte, den Ausbau des Mobile Bankings und die Zahlungsverkehrsoption giropay nochmals verbessert. Trader und Wertpapierinvestoren konnten ganzjährige Flat-Fee-Aktionen und erweiterte Trading-Funktionalitäten nutzen. Die erneut gestiegene Kundenzufriedenheit äußerte sich in einer höheren Weiterempfehlungsbereitschaft der comdirect Kunden. ebase hat im zehnten Jahr ihres Bestehens die Entwicklung zu einer der führenden B2B-Direktbanken fortgesetzt. Vor allem im Kundensegment der Versicherungsgesellschaften ist es gelungen, die Zahl der Depots und des Kundenvermögens zu steigern - unter anderem durch die Übernahme der Depotführung für eine weitere Versicherungsgesellschaft. Zugleich wurde das Produktspektrum mit einem onlinefähigen Konto für den Zahlungsverkehr und einem Angebot für die standardisierte Vermögensverwaltung ausgebaut.
Asset Management und Leasing
Mitte des Jahres 2012 wurde die Commerz Real AG in das Segment Privatkunden integriert. Sie verwaltet ein Vermögen von 36 Mrd. Euro. Ihr sachwertorientiertes Fondsspektrum umfasst den offenen Immobilienfonds "hausInvest", unternehmerische Beteiligungen in verschiedenen Assetkategorien sowie institutionelle Anlageprodukte. Als Leasingunternehmen des Commerzbank-Konzerns bietet die Commerz Real auch bedarfsgerechte Mobilienleasingkonzepte.
Im Berichtszeitraum feierte "hausInvest" sein 40-jähriges Bestehen. Seit seiner Auflegung wies der Fonds eine kontinuierlich positive Wertentwicklung aus. Dies galt auch im Jubiläumsjahr. Zum 30. September 2012 wurde das Geschäftshalbjahr mit einer Jahresrendite von 2,7 % abgeschlossen. Zum Ende des Berichtszeitraums umfasste das "hausInvest"-Portfolio 116 Immobilien in 17 Ländern.
Die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH (CFB) ist die Spezialistin für die Konzeption, den Vertrieb und die Verwaltung von unternehmerischen Beteiligungen. Ihren Investitionsschwerpunkt bilden derzeit die regenerativen Energien. Im September 2012 konnte die Platzierung des bis zu diesem Zeitpunkt größten Fonds mit deutschen Solaranlagen abgeschlossen werden. Im Januar 2012 hat die Commerz Real die im Zuge der Konsortialbeteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion zunächst selbst übernommenen Anteile im Volumen von 120 Mio. Euro vollständig an institutionelle Investoren ausplatziert. In gleicher Weise wurde mit den indirekt vom ehemaligen Amprion-Alleineigentümer RWE gehaltenen Anteilen in Höhe von 100 Mio. Euro verfahren.
Geschäftlicher Schwerpunkt der Commerz Real Mobilienleasing GmbH (CRM) ist das Maschinen- und Anlagenleasing. Darüber hinaus gehören Sale-and-lease-back-Lösungen sowie Mietkauf-Modelle zum Leistungsangebot. Die CRM blickt vor dem Hintergrund der stabilen Konjunkturentwicklung in Deutschland auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
Ausblick Privatkunden
Das Jahr 2013 wird ganz im Zeichen der Umsetzung der Privatkundenstrategie mit den Eckpunkten Positionierung, Modernisierung, Wachstum und Profitabilisierung stehen. Dabei wird das Segment den 2012 begonnen Weg fortsetzen mit dem Ziel, in den drei Kerngrößen Qualität, Wachstum und Profitabilität besser zu werden. Qualität ist über die Zufriedenheit beziehungsweise Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden messbar: Diese soll 2013 weiter gesteigert werden. Der Kunde soll die Bank als fairen und kompetenten Partner wahrnehmen. Produkte und Dienstleistungen werden deshalb konsequent auf diese Positionierung ausgerichtet, um weitere neue Kunden von der Commerzbank zu überzeugen und nachhaltiges Wachstum zu erreichen - bis 2016 sollen netto 1 Million Neukunden gewonnen werden. Für 2013 sind ein neues Ratenkreditangebot zu verbesserten Konditionen sowie weitere, neue Girokontomodelle in Entwicklung. Die Zufriedenheitsgarantie soll auch auf Konten für Geschäftskunden ausgeweitet werden. Im Einlagengeschäft werden Neu- und Bestandskunden künftig gleichgestellt, in der Anlageberatung ist die Einführung transparenterer Depotmodelle geplant.# Commerzbank AG
Commerzbank – Überblick
Daneben steht nach wie vor die anbieterunabhängige Baufinanzierung mit der offenen Immobilienfinanzierungsplattform "CobaHyp" im Fokus. Parallel arbeitet die Commerzbank am Umbau ihres Geschäftsmodells und stellt 2013 wichtige Weichen auf dem Weg zur modernen Multikanalbank. Unter dem Stichwort Modernisierung wird sie ihr Online- und Mobile-Banking-Angebot direktbankfähig ausbauen und so eine zweite, gleichberechtigte Säule neben den Filialen etablieren. Im ersten Schritt fokussiert sie das Thema Sicherheit: Anfang 2013 hat sie mit der photoTAN ein neues, innovatives Sicherheitsverfahren eingeführt. Gleichzeitig hält sie an ihrer Filialpräsenz fest und wird in ihr Filialnetz investieren, um es noch stärker auf die Bedürfnisse ihrer Kunden auszurichten. Ziel ist es, ab 2014 mit anderen Filialmodellen am Markt zu agieren - 2013 werden bereits zwei der vier neuen Filialtypen getestet. Insgesamt wird die Commerzbank bis 2016 etwa 1 Mrd. Euro in die technischen Plattformen, das Produkt- und Serviceangebot, den Beratungsprozess und die Qualifizierung der Mitarbeiter investieren und die Kosten stabil halten. Diese Investitionen sowie ein weiterhin schwieriges Marktumfeld werden das Ergebnis 2013 belasten, sodass das Segment voraussichtlich keinen positiven Ergebnisbeitrag für den Gesamtkonzern leisten wird. Die Commerzbank wird auch künftig an der Zweimarkenstrategie mit der comdirect festhalten, denn der Erfolg des Segments wird gerade durch die beiden Marken gestärkt. Die Strategie der comdirect Gruppe ist auch künftig darauf ausgerichtet, die Chancen im Direktbankenmarkt konsequent zu nutzen sowie wert- und renditeorientiert zu wachsen. Bei der ebase liegt der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung von Depot- und Kontolösungen für institutionelle Partner. Im Konzernbereich Asset Management und Leasing wird das laufende Jahr insbesondere für die Anlageprodukte ein richtungweisendes Jahr. Deren Entwicklung wird maßgeblich von den Gestaltungsmöglichkeiten abhängen, die sich aus der künftigen Regulierung ergeben.
Mittelstandsbank
Das Segment Mittelstandsbank setzt sich aus den drei Konzernbereichen Mittelstand Inland, Großkunden & International und Financial Institutions zusammen. Im Konzernbereich Mittelstand Inland wird das Geschäft mit mittelständischen Kunden, dem öffentlichen Sektor und institutionellen Kunden in Deutschland betreut. Der Konzernbereich Großkunden & International umfasst sowohl das Geschäft mit Firmenkunden mit einem Umsatzvolumen von mehr als 500 Mio. Euro (sofern sie nicht als "Multinational Corporate" dem Segment Corporates & Markets zugeordnet sind) als auch das mit kleineren Konzernen mit hoher Kapitalmarktaffinität sowie solche mit wesentlichen ausländischen Aktivitäten. Zudem ist hier das Kompetenzzentrum für Kunden aus dem Sektor "Erneuerbare Energien" angesiedelt. Der Konzernbereich Financial Institutions verantwortet als Spezialist für die weltweiten Außenhandelsaktivitäten die Beziehung zu in- und ausländischen Banken, Finanzinstituten und Zentralbanken.
Ergebnisentwicklung
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränderung in %/%-Punkten |
| :-------------------------------------- | :---- | :---- | :------------------------- |
| Erträge vor Risikovorsorge | 3 016 | 3 293 | - 8,4 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 30 | - 190 | - 84,2 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 337 | 1 515 | - 11,7 |
| Operatives Ergebnis | 1 649 | 1 588 | 3,8 |
| Gebundenes Eigenkapital | 5 771 | 6 958 | - 17,1 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 28,6 | 22,8 | 5,8 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 44,3 | 46,0 | - 1,7 |
Vor dem Hintergrund eines relativ stabilen konjunkturellen Marktumfelds in Deutschland konnte das Segment Mittelstandsbank im Berichtsjahr 2012 ein starkes Operatives Ergebnis in Höhe von 1 649 Mio. Euro erzielen. Damit wurde das hohe Ergebnisniveau des Vorjahres nochmals übertroffen. Die Erträge vor Risikovorsorge lagen im Berichtszeitraum mit 3 016 Mio. Euro um 8,4 % unter dem Wert des entsprechenden Vorjahres. Während aus dem direkten Kundengeschäft in bestimmten Produktfeldern Ertragszuwächse zu verzeichnen waren, belasteten insbesondere das niedrige Zinsniveau, das spürbar verhaltene Kapitalmarktgeschäft sowie gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigere Erträge aus restrukturierten Krediten die Ergebnisentwicklung. Der Zinsüberschuss lag mit 1 954 Mio. Euro um 13,3 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums 2011. Während der Beitrag des Einlagengeschäfts am Zinsüberschuss - trotz gestiegener Volumina - aufgrund marktzinsbedingt niedrigerer Margen deutlich zurückging, führten im Kreditgeschäft gestiegene Margen, bei im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen Volumina aus dem Abbau des nicht strategischen Geschäfts, zu einem Anstieg des Zinsüberschusses. Dieser konnte den Ergebnisrückgang aus dem Einlagengeschäft aber nur zum Teil kompensieren. Zusätzlich wirkte sich der teilweise Wegfall von im Vorjahr gebuchten Erträgen aus restrukturierten Krediten in der Veränderung des Zinsüberschusses spürbar aus. Der Provisionsüberschuss ging um 4,9 % auf 1 061 Mio. Euro zurück. Während die Erträge aus dem Außenhandel und den damit verbundenen Produktkategorien im Berichtszeitraum zulegten, war die Nachfrage unserer Kunden nach Kapitalmarktprodukten im Berichtszeitraum verhalten. Das Handelsergebnis lag mit - 22 Mio. Euro um 17 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres, im Wesentlichen bedingt durch Bewertungseffekte aus Kreditsicherungsgeschäften. Das Ergebnis aus Finanzanlagen stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum - im Wesentlichen bedingt durch positive Effekte aus restrukturierten Krediten sowie dem Wegfall von Bewertungsbelastungen auf Anteilsbesitz im Vorjahr - um 76 Mio. Euro auf 31 Mio. Euro. Das Sonstige Ergebnis belief sich auf - 14 Mio. Euro, gegenüber - 4 Mio. Euro im Vorjahr. Aufgrund der im laufenden Jahr relativ stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland wurde im Berichtszeitraum für die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft lediglich eine Nettozuführung in Höhe von - 30 Mio. Euro ausgewiesen. Im Vorjahreszeitraum betrug die Nettozuführung - 190 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand lag mit 1 337 Mio. Euro um 11,7 % unter dem Vorjahreswert in Höhe von 1 515 Mio. Euro. Der deutliche Kostenrückgang resultierte insbesondere aus integrationsbedingten realisierten Kostensynergien und aus dem Wegfall von im Vorjahreszeitraum angefallenen Integrationsaufwendungen. Insgesamt erzielte das Segment Mittelstandsbank im Berichtsjahr 2012 ein Ergebnis vor Steuern von 1 649 Mio. Euro; gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies ein Anstieg um 3,8 %. Bei einem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital von 5,8 Mrd. Euro ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von 28,6 % (Vorjahreszeitraum: 22,8 %). Die Aufwandsquote lag bei 44,3 %, nach 46,0 % im Vorjahreszeitraum.
Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr
Kompetenter Finanzdienstleister in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld
Die Mittelstandsbank steht ihren Kunden als strategischer Partner mit bedarfsgerechten Lösungen in der Unternehmensfinanzierung, im Cash-Management und Zahlungsverkehr, im internationalen Geschäft und im Anlage- und Risikomanagement zur Verfügung. Im intensiven Austausch erarbeiten wir Lösungen, die sowohl die unternehmerischen Anforderungen von Kunden und Bank als auch die regulatorischen Vorgaben berücksichtigen. So haben wir unsere Kreditbereitschaft und den Anspruch, unsere Kunden zuverlässig mit Liquidität zu versorgen, auch in einem herausfordernden Umfeld aufrechterhalten. Gleichzeitig konnten mithilfe eines aktiven Kapitalmanagements die Risikoaktiva reduziert werden. Im Einlagenvolumen konnten wir trotz eines niedrigen Marktzinsniveaus erfreuliche Zuwächse verzeichnen. Im Anlage- und Risikomanagement haben wir unsere Beratung noch weiter an den Grundgeschäften unserer Kunden ausgerichtet.
Die Bank an Ihrer Seite - auch im Cash-Management und internationalen Geschäft
Mit unserem hohen Leistungsniveau im Zahlungsverkehr, Cash-Pooling und Treasury-Management sind wir weiterhin eine der führenden Banken in Deutschland. Wir erschließen gemeinsam mit unseren Kunden die Chancen aus dem Zusammenwachsen der europäischen Zahlungsverkehrsmärkte unter dem Stichwort der Single European Payment Area (SEPA). Unsere unverändert hohe Bedeutung in der Beratung und Abwicklung des internationalen Geschäfts und starke Präsenz im Ausland ist die Basis für die Begleitung unserer Kunden bei ihren internationalen Aktivitäten. Dabei reicht unsere Lösungskompetenz vom grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr über Akkreditive und Garantien bis zu strukturierten Export- und Handelsfinanzierungen. Keine andere deutsche Bank hat im Jahr 2012 mehr Akkreditive zugunsten deutscher Exporteure abgewickelt als die Commerzbank. Im wachsenden Handel mit China bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, Handelsgeschäfte in allen chinesischen Provinzen in der Landeswährung Renminbi abzuwickeln und dazu Renminbi-Konten zu unterhalten.
Optimierte Nutzung weiterer Geschäftspotenziale durch Übernahme der Einheiten in Osteuropa
Zum 1. Januar 2012 wurden die Geschäftseinheiten in Russland (Commerzbank Eurasija), Tschechien, Slowakei und Ungarn (Commerzbank Zrt.) aus dem Segment Central & Eastern Europe in die Mittelstandsbank verlagert. Seither wurden diese Standorte an dem erfolgreich etablierten Geschäftsmodell der Mittelstandsbank ausgerichtet, sodass wir unseren international tätigen Kunden mit einem einheitlichen Betreuungsansatz und Produktangebot auch in den mittel- und osteuropäischen Märkten zur Seite stehen.
Stärkung der Kapitalbasis
Im Rahmen eines aktiven Kapitalmanagements hat sich die Mittelstandsbank weiter auf ihr Kerngeschäft konzentriert und den Abbau von nicht strategischen Portfolios in West- und Osteuropa vorangetrieben. Durch die Verbesserung des Sicherheitenmanagements und erfolgreiche Verbriefungstransaktionen am Kapitalmarkt wurde die Kapitalbasis weiter gestärkt.# Mittelstand & International
Auch hierdurch konnten wir eine uneingeschränkte Versorgung des deutschen Mittelstands mit Krediten in einem schwierigen Marktumfeld sicherstellen.
Mittelstand Inland
An deutschlandweit 150 Standorten stellen wir im Konzernbereich Mittelstand Inland eine lösungsorientierte Vor-Ort-Betreuung unserer mittelständischen Kunden mit einem Umsatz zwischen 2,5 und 500 Mio. Euro, Kunden des öffentlichen Sektors und institutionellen Kunden durch unsere Firmenkundenbetreuer und Produktspezialisten sicher. Die Kombination von räumlicher Nähe zu unseren Kunden und spezialisiertem Expertenwissen hat sich auch im Berichtsjahr als Stärke im Wettbewerb erwiesen.
Individuelle Finanzierungslösungen für den Mittelstand
Unsere Produktpalette ist klar am Bedarf unserer Kunden ausgerichtet: So bieten wir neben den klassischen Kreditprodukten auch dem inländischen Mittelstand individuelle Finanzierungslösungen. Bei der Gestaltung dieser Finanzierungsprodukte steht die konsequente Erfüllung der Bedürfnisse unserer Kunden nach Partnerschaftlichkeit, Flexibilität und marktgerechter Konditionierung im Mittelpunkt. Während der Ausarbeitung und Umsetzung maßgeschneiderter Finanzierungslösungen für mittlere und größere Firmenkunden stehen unseren Firmenkundenbetreuern Finanzierungsspezialisten zur Seite.
Überzeugendes Produktangebot auch in unsicheren Zeiten
Vor dem Hintergrund der sich - auch infolge der Finanzkrise - eintrübenden Perspektiven für die deutsche Konjunktur bestand in unserer mittelständischen Kundschaft ein besonderes Interesse an einer nachhaltigen Unternehmensfinanzierung. Mit unseren als "Club Deal" angebotenen mittelständischen Konsortialfinanzierungen verfügen wir über ein bewährtes Instrument zur Stabilisierung des Bankenkreises und somit auch des Finanzierungsvolumens, besonders in wirtschaftlichen Abschwungphasen. Mit einer breiten Palette moderner Absicherungsinstrumente werden unsere Kunden bei ihrer individuellen Risikostrategie durch unsere Firmenkundenbetreuer und Produktspezialisten unterstützt. Währungs-, Rohstoffpreis- sowie Zinsrisiken werden dadurch systematisch begrenzt, ganz ausgeschaltet oder zumindest in ihren liquiditätswirksamen Konsequenzen überschaubar gehalten.
Großkunden & International
In sieben Großkundencentern in Deutschland betreut der Konzernbereich Großkunden & International Firmenkunden mit einem Umsatzvolumen von mehr als 500 Mio. Euro sowie kleinere kapitalmarktaffine Konzerne und Unternehmen mit starken ausländischen Aktivitäten. Einen aktiven Beitrag zur Finanzierung der Energiewende in Deutschland leistet das in diesem Konzernbereich angesiedelte Kompetenzcenter für erneuerbare Energien.
Betreuungs- und Entscheidungskompetenz im In- und Ausland
Im Konzernbereich Großkunden & International liegt der Fokus auf der Betreuung von Tochtergesellschaften und Niederlassungen unserer deutschen Kunden im Ausland sowie von ausländischen Unternehmen mit Tochtergesellschaften und Niederlassungen in Deutschland. Basis für dieses bewährte Betreuungsmodell ist eine enge Vernetzung mit unseren weltweiten Standorten, die intensive Zusammenarbeit unserer Firmenkundenbetreuer und Produktspezialisten sowie unser ausgeprägtes Länder-Know-how. Die Unsicherheiten an den Märkten führten bei unseren Kunden zu einem stärkeren Fokus auf das interne Risikomanagement, das wir durch unsere umfassende Produktpalette optimal begleiten konnten. Durch unsere Kooperation mit dem Segment Corporates & Markets können wir anspruchsvollen Finanzierungslösungen auch unter Einbeziehung des Kapitalmarkts gerecht werden.
Die Energiewende begleiten
Seit mehr als zwei Jahrzehnten - weit vor dem Beschluss zur Energiewende - ist die Commerzbank mit dem Kompetenzcenter "Erneuerbare Energien" in diesem zukunftsgerichteten Markt aktiv. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung innovativer Finanzierungsmodelle rund um das Thema erneuerbare Energien.
Financial Institutions
Der Konzernbereich Financial Institutions verantwortet die Beziehung zu in- und ausländischen Kreditinstituten sowie Zentralbanken und unterstützt über sein weltweites Korrespondenzbankennetzwerk auch andere Konzernbereiche und Segmente in deren internationalen Tätigkeiten. Financial Institutions bietet seinen Kunden weltweit Auslandszahlungsverkehr, Absicherung von Außenhandelsrisiken und die Finanzierung von Außenhandelsgeschäften an. Zusätzlich stellt der Konzernbereich Financial Institutions seinen Kunden bilaterale Kredite bereit, begleitet sie bei syndizierten Krediten und bietet gemeinsam mit dem Segment Corporates & Markets Lösungen für ein aktives Risikomanagement an.
Weltweites Vertriebsnetz
Dem globalen Betreuungsansatz seines Geschäftsmodells folgend, hat der Konzernbereich Financial Institutions im Berichtsjahr sein weltweites Relationship-Management mit der Eröffnung neuer Repräsentanzen in Bangladesch (Dhaka) und Angola (Luanda) ausgebaut. Seinen Kunden bietet der Konzernbereich durch Relationship-Manager und qualifizierte Produkt- und Risikospezialisten einen langfristigen Relationship-Ansatz und ein umfassendes Produkt-Know-how.
Starke Marktposition in der Eurozone
In der Abwicklung von Außenhandelsgeschäften konnte die Commerzbank gemäß SWIFT erneut ihre Marktanteile in der Eurozone ausbauen. Sie zählt bei der Abwicklung des Exportzahlungsverkehrs und von Exportakkreditiven zu den führenden Instituten in der Eurozone. Um die Prozesseffizienz in der Abwicklung des Dokumentengeschäfts zu forcieren und Wachstumskapazitäten aufzubauen, hat die Commerzbank im zweiten Halbjahr 2012 im polnischen Lodz das erste Trade-Processing-Center eröffnet.
Ausblick Mittelstandsbank
In einem von regulatorischen Änderungen geprägten Umfeld ist davon auszugehen, dass kapitalintensives Geschäft weiter selektiv eingesetzt wird. In den nächsten rund drei Jahren sehen wir in Deutschland ein Chancenfenster für Marktanteilsgewinne, mittelfristig ist jedoch wieder von einer Zunahme des Wettbewerbs mit ausländischen Banken aufgrund der hohen Attraktivität des deutschen Firmenkundensegments auszugehen. Zur Erreichung unserer ambitionierten Ziele werden auch die bereits im Rahmen des Investors' Day im November 2012 kommunizierten Initiativen unseres Wachstumsprogramms "Kurs:Marktführer" beitragen, die den Grundstein für einen nachhaltigen Ausbau unserer Marktposition legen werden. Strategische Elemente des Wachstumsprogramms sind die Intensivierung der Kundenakquisition, Ausweitung unserer Ertragsanteile bei Bestandskunden, internationales Wachstum und Erweiterung unserer Cash-Management-&-International-Business-Plattformen. Im Jahr 2013 liegt der Wachstumsfokus der Mittelstandsbank sowohl auf der Gewinnung von Neukunden, insbesondere im kleinen und mittelgroßen Firmenkundensegment, als auch auf einer potenzialorientierten Ausweitung des Geschäfts mit Bestandskunden in Deutschland. Durch die Unterstützung der Realwirtschaft wollen wir Chancen im Wettbewerb konsequent nutzen und in Marktanteilsgewinne umwandeln. Mittelfristig soll das Geschäft im europäischen Ausland durch Skalierung unseres bewährten inländischen Betreuungsmodells zusätzlich intensiviert werden. Über unsere führende Marktposition und besondere Produktkompetenz im Trade-Service-Bereich wollen wir auch international weitere Marktanteile gewinnen. Mit Investitionen in unsere IT-Plattformen und SEPA, aber auch in kompetente Beratungskapazitäten, möchten wir das Cash-Management-&-International-Business-Geschäft im In- und Ausland stärken.
Central & Eastern Europe
Das Segment Central & Eastern Europe (CEE) umfasste im Berichtsjahr die Aktivitäten im Universalbankgeschäft und im Direct Banking in dieser Region. Hierzu gehört insbesondere die polnische Tochter BRE Bank. Diese bietet einerseits Bankprodukte für Firmenkunden und andererseits moderne Finanzdienstleistungen für Privatkunden unter der Marke Multi-Bank in Polen sowie der Marke mBank in Polen, in der Tschechischen Republik und in der Slowakei. Zum Segment CEE gehörten zudem Beteiligungen an Mikrofinanzbanken, deren vollständige Veräußerung beschlossen wurde und im Berichtsjahr im Zuge der weiteren Fokussierung auf Kernmärkte der Region bereits weitgehend erfolgt ist. Zugleich wurde der Verkauf der Bank Forum an die ukrainische Smart Group im vierten Quartal abgeschlossen. Bereits zum 1. Januar 2012 wurden die Geschäftseinheiten in Russland (Commerzbank Eurasija), Tschechien, Slowakei und Ungarn (Commerzbank Zrt.) aus dem Segment Central & Eastern Europe in die Mittelstandsbank verlagert. In einem herausfordernden Marktumfeld hat das Segment Central & Eastern Europe ein solides Operatives Ergebnis erzielt. Wesentlich dazu beigetragen hat die polnische BRE Bank. Dennoch konnte das Operative Ergebnis des Segments den Rekordwert des Vorjahres nicht erreichen. Dieser Vorjahreswert war allerdings wesentlich durch einen positiven Bewertungseffekt im Zusammenhang mit der Veräußerung des Anteils der Commerzbank an der russischen Promsvyazbank geprägt.
Ergebnisentwicklung
| Tabelle 10 | scroll | Mio. € | 2012 | 2011 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | 818 | 1 044 | - 21,6 | ||
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 105 | - 86 | 22,1 | ||
| Verwaltungsaufwendungen | 473 | 531 | - 10,9 | ||
| Operatives Ergebnis | 240 | 427 | - 43,8 | ||
| Gebundenes Eigenkapital | 1 763 | 1 812 | - 2,7 | ||
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 13,6 | 23,6 | - 10,0 | ||
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 57,8 | 50,9 | 7,0 |
Im Jahr 2012 lag das Operative Ergebnis des Segments Central & Eastern Europe mit 240 Mio. Euro unter dem Rekordergebnis des Vorjahres in Höhe von 427 Mio. Euro. Die Erträge vor Risikovorsorge lagen im Berichtsjahr bei 818 Mio. Euro und damit 226 Mio. Euro unter dem Wert des Jahres 2011. Beeinflusst wurde das niedrigere Ergebnis im Vorjahresvergleich vor allem durch Einmaleffekte wie den Verkauf der Beteiligung an der russischen Promsvyazbank, der im zweiten Quartal 2012 abgeschlossen wurde (positiver Ergebniseffekt im Berichtsjahr in Höhe von 22 Mio.# Euro), jedoch bereits im Vorjahresergebnis zu einem Bewertungseffekt in der Ergebnisrechnung führte (positiver Ergebniseffekt in Höhe von 154 Mio. Euro).
Der Zinsüberschuss des Segments sank um 91 Mio. Euro, wesentlich beeinflusst durch geringere Erträge der ukrainischen Bank Forum. Der Provisionsüberschuss lag mit 188 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Risikovorsorge stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19 Mio. Euro auf insgesamt - 105 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand lag mit 473 Mio. Euro um 10,9 % unter dem Vorjahreswert in Höhe von 531 Mio. Euro. Sowohl die Personalkosten als auch der Sachaufwand konnten durch erfolgreiches Kostenmanagement reduziert werden. Darüber hinaus wirkte sich auch hier der Verkauf der Bank Forum entsprechend aus. Nach außerordentlichen Belastungen im Zusammenhang mit der Bank Forum in Höhe von - 268 Mio. Euro belief sich das Ergebnis vor Steuern des Segments Central & Eastern Europe im Berichtsjahr auf - 28 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Rückgang um 455 Mio. Euro. Bei einem durchschnittlichen gebundenen Eigenkapital von 1,8 Mrd. Euro ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von 13,6 % (Vorjahr: 23,6 %). Die Aufwandsquote lag bei 57,8 % gegenüber 50,9 % im Vorjahr.
Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr
Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt der Aktivitäten auf organischen Wachstumsinitiativen im Universalbankgeschäft und im Direct Banking der BRE Bank. Die ukrainische Bank Forum sowie verschiedene Minderheitsbeteiligungen an Mikrofinanzbanken wurden veräußert oder zum Verkauf gestellt. Mitte des Jahres hat die BRE Bank zudem ihre neue Mittelfriststrategie vorgestellt. Schwerpunkte bilden weiteres organisches Wachstum, ein noch stärker verzahntes Angebot von Firmenkundengeschäft und Investmentbanking mit klarer Ausrichtung auf den Mittelstand sowie moderne, kundenorientierte Dienstleistungen im Privatkundengeschäft. Die Kundenzahl der BRE Bank erhöhte sich im Jahresverlauf um über 200 000, insbesondere durch das dynamische Wachstum im Direct Banking. Damit überzeugte die Commerzbank in Mittel- und Osteuropa am Ende des Berichtsjahres mehr als 4 Millionen Kunden mit rund 5 400 Vollzeitkräften in 309 Geschäftsstellen. Die Zahl der Cross-Border-Kunden stieg durch länderübergreifende Vertriebsinitiativen um 13 % auf über 3 200.
BRE-Bank-Gruppe
Durch stabile Erträge und ein konsequentes Kostenmanagement lag das Ergebnis der BRE Bank vor und nach Steuern leicht über Vorjahresniveau. Der Beitrag der BRE Group zum Operativen Ergebnis des Segments betrug 283 Mio. Euro.
Neue Strategie
Im Berichtsjahr wurde in der BRE Bank die neue Mittelfriststrategie für die Jahre 2012 bis 2016 beschlossen. Diese wird von der "One Bank"-Philosophie getragen, die eine noch stärkere Verzahnung sämtlicher Bereiche auf Banken- und Gruppenebene vorsieht und durch die Kunden einen breiteren Zugang zu Produkt- und Beratungsangeboten erhalten sollen. Eine wesentliche Maßnahme der neuen Strategie ist die Zusammenführung aller BRE-Aktivitäten unter der Marke mBank. Weiterhin soll die bereits bestehende starke Fokussierung auf Mobile-Banking-Angebote im Privatkundengeschäft weiter ausgebaut und stärker mit Social-Media-Kanälen ergänzt und verknüpft werden. Das bestehende, integrierte Filialnetz wird künftig für alle Kundengruppen zugänglich sein und somit das Beratungsangebot für Internetkunden weiter verbessert werden. Für das Privatkundengeschäft wird im Rahmen des Projekts "New mBank" ein neues interaktives Geschäftsmodell konzipiert. Dieses basiert auf einer neu entwickelten Onlineplattform, die auf veränderte Bedürfnisse von Kunden zielt und auf deren zunehmend stärkere Nutzung neuer Medien und Technologien ausgerichtet ist. Das "New mBank"-Angebot umfasst zum Beispiel das gesamte Transaktionsgeschäft, Personal-Finance-Management, Videochats mit Kundenberatern sowie die Integration in soziale Medien. Mit einer modernen Benutzeroberfläche sollen vertrauensvolle und langfristige Kundenbeziehungen ausgebaut werden. Zugleich soll sich die Interaktion mit der Bank erhöhen. Neben dem Onlinebanking-Angebot werden alle Bankdienstleistungen auch über Mobile Banking verfügbar sein.
Die Position im Geschäft mit mittelgroßen Unternehmen wird weiter ausgebaut. So soll die Bank von dem hohen Cross-Selling-Potenzial margenstarker Produkte profitieren, beispielsweise über integrierte Lösungen in der Finanzierung, in der Beratung oder im Transaktionsgeschäft. Durch eine flachere Organisationsstruktur sollen mehr Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse an Mitarbeiter und Teams übertragen werden.
Mehr Kunden - mehr Leistungen
Im Privatkundengeschäft der BRE Bank wurde das Leistungsangebot kontinuierlich mit neuen Kredit-, Einlage- und Anlageprodukten sowie durch optimierte Vertriebsprozesse weiter ausgebaut. Dazu gehören die Öffnung weiterer MultiBank-Filialen für mBank-Kunden, neue Mobile-Banking-Angebote, das innovative Programm mSaver für Dauersparer und Aquarius Optimal Investing, eine unabhängige Onlineanlageberatung.
Im Firmenkundengeschäft ist die BRE Bank auf mehr als 15 000 Kunden gewachsen. Das Produkt- und Leistungsangebot wurde ebenfalls erweitert. So kann die Internetplattform "iBRE" jetzt in die Finanz- und Buchhaltungssysteme von Firmenkunden integriert werden. Zudem wurde das Angebot im Investmentbanking weiter ausgebaut, zum Beispiel durch automatisierte Produktplattformen im Fremdwährungsgeschäft, die verstärkt auf kleinere Unternehmen ausgerichtet wurden. Darüber hinaus wurden der Ausbau des Cross-Border-Geschäfts und die Zusammenarbeit zwischen der Commerzbank und der BRE Bank weiter vorangetrieben.
Ausgezeichnete Bank
Im Jahr 2012 gab es erneut zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderem wurde die BRE Bank vom Magazin "Global Finance" in der Kategorie "Best Emerging Market Banks in Central and Eastern Europe" zur besten Bank Polens gewählt. Beim "Newsweek's friendly Bank"-Wettbewerb wurden die MultiBank zudem zur "best traditional Bank" und die mBank zur "best institution offering Mobile Banking" gewählt. Von der "Gazeta Bankowa" wurde die BRE Bank zur "Bank of the last 20 years" gekürt und erhielt einen Sonderpreis als das am meisten ausgezeichnete Institut im Rahmen dieses Wettbewerbs. Die mBank wurde zum dritten Mal in Folge von Internetnutzern mit dem Award "Golden Banker" ausgezeichnet.
Ausblick Central & Eastern Europe
Für das Jahr 2013 erwarten wir, bedingt durch die europäische Staatsschuldenkrise, ein weiterhin gedämpftes Wirtschaftswachstum in der Region Mittel- und Osteuropa. In Polen ist von geringeren Infrastrukturinvestitionen und rückläufigen privaten Konsumausgaben auszugehen. Die im Berichtsjahr vollzogenen geldpolitischen Lockerungen der polnischen Nationalbank sollen im Jahr 2013 fortgesetzt werden, was zusätzlichen Druck auf die Ergebnisentwicklung des lokalen Bankensektors bringen kann. Von einer wieder etwas freundlicheren Konjunktur im Euroraum dürften auch die Länder in Mittel- und Osteuropa profitieren. Dies gilt sowohl für Polen als auch für die Tschechische Republik und die Slowakei, wo das Wachstum ab dem Jahr 2014 wieder merklich anziehen dürfte.
In diesem Marktumfeld wird die Commerzbank ihre Aktivitäten im Universalbankgeschäft und im Direct Banking weiter ausbauen. Der Fokus liegt auf organischen Wachstumsinitiativen. In diesem Rahmen wird die BRE Bank die Implementierung ihrer neuen Strategie weiter fortsetzen und diese verstärkt entlang der Kundenbedürfnisse ausrichten. Der Fokus liegt auf der Steigerung des Ertragspotenzials und der Profitabilität. Diese Ziele sollen durch ein fokussiertes, risikoadäquates Wachstum und einen effizienten Einsatz des Eigenkapitals sowie durch eine weitere Diversifizierung des Fundings erreicht werden.
Im Privatkundengeschäft werden weiterhin vermögende sowie junge Kunden, die perspektivisch ein überdurchschnittliches Einkommen erzielen werden, im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen. Darüber hinaus konzentriert sich die BRE Bank auf die individuellen Bedürfnisse von Existenzgründern und kleinen Unternehmen. Zudem soll mit dem "New mBank"-Konzept die Position als Innovationsführer für moderne Bankangebote weiter ausgebaut werden.
Im Firmenkundengeschäft ist die BRE als Topadresse für mittelständische und große Unternehmen positioniert. Die Präsenz im Geschäft mit mittelgroßen Unternehmen soll schrittweise ausgebaut werden. Im Geschäft mit großen Unternehmen sollen sich die Erträge durch ein stärkeres Cross-Selling im Transaktionsgeschäft weiter erhöhen. Im Cross-Border-Geschäft will die BRE ihre Position als bevorzugte Bank weiter ausbauen. Insbesondere Unternehmen aus deutschsprachigen Ländern, die zugleich große Handelspartner Polens sind, stehen hier im Fokus.
Corporates & Markets
Im Segment Corporates & Markets bündelt die Commerzbank ihre Investmentbanking-Aktivitäten. Der Fokus liegt dabei auf dem Vertrieb von Kapitalmarktprodukten, Beratungsleistungen und der Erstellung von Marktanalysen für die kapitalmarktaffinen Kunden des Konzerns. Bestehend aus den Konzernbereichen Fixed Income & Currencies, Equity Markets & Commodities, Corporate Finance, Credit Portfolio Management sowie Client Relationship Management, stellt das Segment sicher, dass sowohl Corporates-&-Markets-Kunden als auch Kunden anderer Segmente des Konzerns, insbesondere der Mittelstandsbank und des Privatkunden-Segments, in vollem Umfang Zugang zur Produkt- und Servicepalette der Investmentbank haben. Das Jahr 2012 war erneut von den turbulenten Entwicklungen rund um die europäische Staatsschuldenkrise geprägt. Die Ertragsentwicklung des auf die Kundenaktivitäten fokussierten Segments wurde durch die Marktereignisse entsprechend beeinflusst.
Ergebnisentwicklung
Tabelle 11 scroll
Mio.# 2012 2011 Veränderung in %/%-Punkten
| Erträge vor Risikovorsorge | 1 596 | 2 234 | - 28,6 |
|---|---|---|---|
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - 52 | - 146 | - 64,4 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 347 | 1 505 | - 10,5 |
| Operatives Ergebnis | 197 | 583 | - 66,2 |
| Gebundenes Eigenkapital | 3 211 | 3 807 | - 15,7 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 6,1 | 15,3 | - 9,2 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 84,4 | 67,4 | 17,0 |
Das Kapitalmarktumfeld, in dem das Segment Corporates & Markets im Jahr 2012 operierte, blieb zwar weiterhin angespannt, konnte aber, auch dank eines neuen Kurses der Europäischen Zentralbank, von einem schrittweisen Rückgang der Risiken in der Eurokrise und folglich auch einer Erholung der Kundennachfrage profitieren. Das Segment Corporates & Markets erzielte im Jahr 2012 ein Operatives Ergebnis in Höhe von 197 Mio. Euro nach 583 Mio. Euro im Vorjahr. Darin enthalten sind Bewertungseffekte eigener Verbindlichkeiten, die das Ergebnis im Berichtsjahr mit - 315 Mio. Euro belasteten und das Vorjahresergebnis 2011 um 288 Mio. Euro erhöhten. Ohne diesen Effekt konnte Corporates & Markets seinen operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahr deutlich um rund 74 % erhöhen.
Im Konzernbereich Corporate Finance lagen die Erträge unter denen des Vorjahres. Zwar profitierte das Anleihengeschäft von einer Vielzahl von Neuemissionen, diese konnten ein schwächeres Kreditgeschäft aber nicht ausgleichen. Der Konzernbereich Equity Markets & Commodities agierte in einem günstigeren Marktumfeld und konnte seine Erträge gegenüber dem Vorjahr stabilisieren. Der Konzernbereich Fixed Income & Currencies konnte seine Erträge vor Berücksichtigung der bereits erwähnten Bewertungseffekte eigener Verbindlichkeiten erhöhen und profitierte dabei vor allem von besseren Erträgen im Handel mit Kreditprodukten.
Insgesamt gingen die Erträge vor Risikovorsorge gegenüber dem Vorjahr um 638 Mio. Euro auf 1 596 Mio. Euro zurück. Von diesem Rückgang sind rund 600 Mio. Euro auf die Bewertungseffekte eigener Verbindlichkeiten zurückzuführen. Das Zinsergebnis ist aufgrund des fortgesetzten Abbaus risikogewichteter Aktiva und positiver Effekte aus restrukturierten Krediten im Vorjahreszeitraum von 832 auf 546 Mio. Euro zurückgegangen. Das Provisionsergebnis konnte leicht um 19 auf 319 Mio. Euro gesteigert werden. Der Rückgang des Handelsergebnisses um 535 auf 534 Mio. Euro ist vor allem durch die Bewertungseffekte eigener Verbindlichkeiten getrieben.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft für das Geschäftsjahr 2012 lag bei - 52 Mio. Euro nach - 146 Mio. Euro im Vorjahr. Der Verwaltungsaufwand konnte durch ein effektives Kostenmanagement deutlich um 158 Mio. Euro auf 1 347 Mio. Euro gesenkt werden. Das Ergebnis vor Steuern betrug 197 Mio. Euro nach 583 Mio. Euro im Vorjahr. Bei einem um 15,7 % auf 3,2 Mrd. Euro reduzierten durchschnittlichen gebundenen Eigenkapital ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von 6,1 % (Vorjahr: 15,3 %). Die Aufwandsquote betrug 84,4 % nach 67,4 % im Vorjahr. Bereinigt um die Effekte aus der Bewertung eigener Verbindlichkeiten würde die Operative Eigenkapitalrendite bei 15,9 % (Vorjahr: 7,7 %) liegen. Die bereinigte Aufwandsquote würde sich auf 70,5 % belaufen, nach 77,3 % im Vorjahr.
Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr
Die Geschäftsentwicklung der einzelnen Konzernbereiche war sowohl durch die marktseitigen als auch durch einige bankinterne Entwicklungen beeinflusst. So wurde im zweiten Quartal das Credit-Portfolio-Management, das bis dahin zum Konzernbereich Corporate Finance gehörte, zum eigenständigen Konzernbereich. Auf diesen wurden im dritten Quartal diverse Restportfolios des aufgelösten Segments Portfolio Restructuring Unit übertragen. Darüber hinaus hat sich der deutliche Abbau risikogewichteter Aktiva - der trotz Einführung Basel 2.5 erreicht werden konnte - in der Ergebnisentwicklung niedergeschlagen. Dabei trug das Segment Corporates & Markets maßgeblich dazu bei, die Anforderung der European Banking Authority (EBA) zu übertreffen. Das erfolgreiche Geschäftsjahr im Konzernbereich Corporate Finance war durch eine stabile Geschäftsentwicklung über das gesamte Jahr hinweg gekennzeichnet. Im Konzernbereich Fixed Income & Currencies war der Ergebnisverlauf hingegen deutlich volatiler. Nach einem Einbruch der Kundenaktivitäten auf den Aktienmärkten in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 konnte der Konzernbereich Equity Markets & Commodities die Ertragsituation zu Jahresanfang 2012 stabilisieren und im Verlauf des gesamten Jahres halten. Das nunmehr als separater Konzernbereich etablierte Credit Portfolio Management leistete einen wesentlichen Betrag zum positiven Ergebnis von Corporates & Markets. Darüber hinaus trugen die aus der ehemaligen Portfolio Restructuring Unit übertragenen Restpositionen positiv zum Ergebnis des Konzernbereichs bei. Trotz der Zuführung zusätzlicher Risikoaktiva im Zuge der Auflösung der PRU, gelang Corporates & Markets ein weiterer Fortschritt bei der Reduzierung der Risikoaktiva um 16,3 % auf 29,8 Mrd. Euro.
Fixed Income & Currencies
Die auch im Jahr 2012 anhaltende Phase der historisch niedrigen Zinsen stellte den Konzernbereich Fixed Income & Currencies erneut vor Herausforderungen. Trotz einer weiteren Reduzierung der Risikoaktiva konnte der Konzernbereich das Ergebnis des Vorjahres ohne Berücksichtigung der Bewertung eigener Verbindlichkeiten übertreffen. Der Konzernbereich reagierte rechtzeitig auf die gestiegenen regulatorischen Anforderungen rund um OTC-Derivate und auf die Notwendigkeit zu deren zentralen Clearing mit der Einführung eines entsprechenden Serviceangebots für die Kunden. Auch für eigene Geschäfte hat die Commerzbank im Jahr 2012 als eine der ersten Banken das Clearing an der Eurex durchgeführt. Den steigenden Kundenanforderungen folgend baut der Konzernbereich seine elektronischen Handelsplattformen weiter aus. Der Erfolg im elektronischen Handel spiegelte sich im positiven Ranking der Commerzbank bei Bloomberg, Tradeweb und anderen führenden Anbietern wider. Im Währungshandel erhielten die von Fixed Income & Currencies entwickelten Plattformen "Commander" und "Commander Kristall" weiterhin sehr positives Feedback seitens der Kunden, insbesondere die Erweiterung von "Commander" um Plain Vanilla Flow Options zu handeln. Im Wettbewerbsvergleich des "Deutschen Risk"-Magazins belegte die Commerzbank in den Kategorien "Currency Overall" und "Derivatives and Risk Management Advisory" den ersten Platz. Das Magazin wertete die Commerzbank zudem in Toppositionen in den Kategorien "Interest Rates Overall" sowie "Interest Rates - Swaps, Repurchase Agreements, Options, Forward Rate Agreements, Cross-Currency Swaps". Um das Index- und Investment-Produktangebot der Commerzbank für FX- und Fixed-Income-Strategien zu erweitern, wurde die Quantitative Solutions Group neu eingerichtet. Für den Anleihenhandel war das Geschäftsjahr sehr erfolgreich. Dies war vor allem durch die erhöhten Kundenaktivitäten infolge der marktunterstützenden geldpolitischen Maßnahmen bedingt. Hier hat sich die rechtzeitige Positionierung als zuverlässiger Anbieter von Flow-Produkten mit Fokus auf Europa ausgezahlt.
Equity Markets & Commodities
Im Geschäftsjahr 2012 steuerte der Konzernbereich Equity Markets & Commodities (EMC) einen stabilen Ergebnisbeitrag zum Segmentergebnis bei. Auch im Bereich EMC war im Verlauf des Jahres ein allgemeiner Trend weg von komplexeren Finanzprodukten festzustellen. Dies bestätigte eine stabile Ertragsentwicklung bei Flow-Produkten sowohl im Aktien- als auch im Rohstoffbereich. Bei einzelnen Kundengruppen hingegen war ein Bedarf für speziell zugeschnittene Produktlösungen zu verzeichnen. Das Geschäftsjahr 2012 hat die gute Positionierung des Konzernbereichs als führender deutscher Anbieter für Aktien- und Rohstoffprodukte in Deutschland erneut bestätigt. Der fokussierte Geschäftsansatz wurde durch zahlreiche Auszeichnungen für die Qualität der Produktlösungen sowohl auf der Aktien- als auch auf der Rohstoffseite belohnt. Das "Deutsche Risk"-Magazin verlieh der Commerzbank den ersten Platz in der Kategorie "Commodities Derivatives" sowie den dritten Platz in der Kategorie "Equity Overall". Bei der durch das "Euromoney-Magazin" durchgeführten Umfrage bezüglich der auf Privatkunden zugeschnittenen strukturierten Produkte wurde die Commerzbank als "All Europe Best Overall Manufacturer" ausgezeichnet. Die Plattform für Exchange-traded Funds (ETF) genoss erneut kundenseitig hohes Ansehen und wurde bei den Börse-Online-ETF-Awards in den Kategorien "ETF provider of the Year" und "Most improved ETF provider" mit den Topplätzen ausgezeichnet. Der erste Platz wurde der Commerzbank im Konkurrenzvergleich bei den Scope Awards in den Kategorien "Best Issuer Certificates", "Best Issuer for Product Quality" und "Best Issuer Overall Transparency" zugesprochen.
Corporate Finance
Der Konzernbereich Corporate Finance hatte in einem herausfordernden Marktumfeld 2012 eine stabile Ertragsentwicklung zu verzeichnen. Das Geschäftsfeld Debt Capital Markets Loans konnte trotz eines zum Vorjahr vergleichsweise geringen Marktvolumens im Jahr 2012 zahlreiche Transaktionen mit hoher Visibilität im Konsortialkreditmarkt abschließen und seine Marktführerschaft erneut bestätigen. Der hervorragende Ruf der Commerzbank im Konsortialkreditmarkt wurde im Jahr 2012 sowohl durch führende League-Table-Positionen in Deutschland (Nummer 1 nach Anzahl von Transaktionen) und EMEA (Nummer 2 nach Anzahl von Transaktionen) sowie durch Auszeichnungen als erfolgreichste Bank in verschiedenen Kategorien bei den "Euroweek"-Awards wieder bestätigt. Das Geschäftsfeld Debt Capital Markets Bonds trat an den im Jahr 2012 sehr aktiven Neuemissionsmärkten für Anleihen mit einer Reihe von Mandaten im Unternehmens-, Public-Sector- und Bankenanleihen-Segment auf und erzielte durch die verstärkten Kundenaktivitäten ein besseres Ergebnis als im Vorjahr.# Der Bereich Equity Capital Markets blieb auch im Berichtsjahr unter den führenden Anbietern für Eigenkapitalmarkttransaktionen in Deutschland. Das breite Spektrum der durchgeführten Transaktionen zeigt, dass die Commerzbank sowohl für deutsche Blue Chips als auch für Mittelständler ein zuverlässiger Partner im Hinblick auf Eigenkapitalmaßnahmen ist. Das Geschäftsfeld M& A Advisory konnte seine gute Wettbewerbsposition in Deutschland durch Beratungsmandate bei öffentlichen Übernahmen, durch Abwehrmaßnahmen, sowie durch Käufe/Verkäufe von nicht börsennotierten Unternehmen oder Unternehmensteilen und Fairness Opinions im Jahresverlauf weiter festigen. Allerdings spiegelte sich das deutlich von Risikoaversion geprägte, ungünstige Klima für Aktienplatzierungen und Unternehmenszusammenschlüsse in den niedrigeren Erträgen von ECM und M& A wider. Im Leveraged-Finance-Bereich haben wir unsere führende Wettbewerbsposition in Deutschland und Europa im Jahr 2012 bestätigen können. Der Bereich hat die Führung der League Tables nach Anzahl der durchgeführten Transaktionen in Deutschland auch im Jahr 2012 gehalten. Der Bereich Structured Capital Markets konnte durch eine Reihe von Mandaten verschiedener Unternehmen und Banken wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielen.
Credit Portfolio Management
Der Konzernbereich Credit Portfolio Management wurde im Jahr 2012 aus dem Konzernbereich Corporate Finance herausgelöst und als eigenständiger Konzernbereich etabliert. Schwerpunkte der Aktivitäten des Bereichs liegen in der Steuerung des Kreditportfolios von Corporates & Markets und dessen Risiken, der Integration und dem weiteren Ausbau des Kontrahentenrisikomanagements, dem Management ausgewählter Konzentrationsrisiken der Mittelstandsbank sowie dem weiteren wertmaximierenden Abbau der verbliebenen, jedoch bereits stark reduzierten und zum 1. Juli 2012 in diesen Bereich integrierten Portfolios der ehemaligen Portfolio Restructuring Unit. Als zentrales Kompetenzzentrum für das integrierte Kredit- und Kontrahentenrisikomanagement gelang es dem Konzernbereich im Geschäftsjahr 2012, durch gezielte Steuerung des Kapitaleinsatzes einen wesentlichen Beitrag zum positiven Ergebnis des Segments zu leisten. Auf Basis seines strategischen Geschäftsmodells und der daraus resultierenden Intensivierung eines markt- und risikoadäquaten Pricings für Kredit- und Kontrahentenrisiken trägt der Bereich Credit Portfolio Management bedeutend zur marktgerechten Bewertung der Kundenbeziehung im internationalen Kreditgeschäft in Corporates & Markets bei. Mithilfe der daraus abgeleiteten Aktivitäten für die Gesamtbank agiert der Konzernbereich Credit Portfolio Management auch als zusätzliches Bindeglied bei der weiteren Verzahnung des Kreditrisikomanagements der Segmente innerhalb des Konzerns.
Client Relationship Management
Der Konzernbereich Client Relationship Management ist für die globale Betreuung namhafter deutscher multinationaler Unternehmen und ausgewählter deutscher Familienunternehmen in allen wichtigen Industriezweigen sowie Unternehmen aus dem internationalen Versicherungssektor zuständig. Daneben betreut der Konzernbereich führende Private-Equity-Investoren sowie den Bund und die Bundesländer. Um unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können, arbeitet der Konzernbereich intensiv mit den jeweiligen Produktspezialisten im In- und Ausland über alle Bereiche der Bank hinweg zusammen. Auch im Jahr 2012 stand Client Relationship Management seinen Kunden als starker und verlässlicher Partner im Investment- und Corporate Banking zur Seite. Innovative Antworten auf die Herausforderungen der globalen Finanzmärkte bei der Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeiten sowie zur Sicherstellung ihrer Liquidität standen hierbei für die Kunden des Bereichs im Vordergrund. Im zurückliegenden Jahr wurden die bereichsinternen Kompetenzen insbesondere im Versicherungssektor kontinuierlich ausgebaut.
Ausblick Corporates & Markets
In einem auch in den nächsten zwei Jahren regulatorisch und marktseitig herausfordernden Geschäftsumfeld wird das Segment Corporates & Markets seine Position in einzelnen Konzernbereichen, wie im November 2012 verkündet, weiter stärken. So wird der Konzernbereich Fixed Income & Currencies weiterhin seine bestehenden Kundenbeziehungen intensivieren. Ein Mehrwert soll durch die fundierte Beratung und Lösungen auf Basis eines umfassenden Verständnisses der strategischen Kundenziele und -bedürfnisse geboten werden. Außerdem wird ein weiterer Ausbau der Kundenbasis vor allem bei institutionellen Kunden und bei Unternehmen angestrebt. Durch den integrierten Geschäftsansatz wird der Konzernbereich Equity Markets & Commodities auch zukünftig Synergien innerhalb der Commerzbank erfolgreich nutzen und allen Kunden des Konzerns eine qualitativ hochwertige Produktpalette anbieten. Vor allem werden der Ausbau von State-of-the-Art-Handelsplattformen, kosteneffizienten Asset-Management-Produkten sowie spezialisierten und innovativen strukturierten Lösungen für Versicherungen und Pensionskassen vorangetrieben. Der Konzernbereich Corporate Finance wird auch zukünftig seine traditionelle Stärke in der Kapitalmarktfinanzierung ausbauen. Dies gilt besonders für den Bereich Structured Capital Markets, der weiter ausgebaut wird. Insbesondere wird das vorhandene Know-how bei Strukturierten Finanzierungen im Bereich Asset Based Finance weiterentwickelt. Im Konzernbereich Client Relationship Management wird hier den bereits bestehenden Kunden sowie weiteren inländischen Versicherungsunternehmen ein gezielt auf die Kundenbedürfnisse ausgerichteter ganzheitlicher Betreuungsansatz angeboten. Ein besonderer Fokus wird dabei auf einer erhöhten Kostendisziplin liegen. Durch die im Jahr 2012 gestartete umfangreiche Kosteninitiative werden bedeutende Kosteneinsparungen bereits im laufenden Jahr und im Jahr 2014 erwartet. Weitere Einflussfaktoren stellen das marktsensitive Kundenverhalten, das Bestreben von Kunden in einem Niedrigzinsumfeld Renditen zu erwirtschaften sowie weitere kunden- und konkurrenzseitige Anpassungen an das sich dynamisch verändernde regulatorische Umfeld dar. Weitere Maßnahmen zur Optimierung des kundenfokussierten Geschäftsmodells werden auch im kommenden Geschäftsjahr folgen. Dies bietet eine solide Basis für den in den nächsten zwei Jahren erwarteten moderaten Anstieg der Erträge bei gleichzeitig sinkenden Kosten und stabil bleibender Risikovorsorge, was zu einem weiter verbesserten Operativen Ergebnis führen wird.
Non-Core Assets
Zum 1. Juli 2012 wurden die vom Vorstand beschlossenen Maßnahmen zur Restrukturierung der Eurohypo AG, die seit dem 31. August unter dem Namen "Hypothekenbank Frankfurt AG" firmiert, umgesetzt und das Abbausegment Non-Core Assets (NCA) implementiert, das das bisherige Segment Asset Based Finance ersetzt. Im Segment NCA sind als einzelne Konzernbereiche nunmehr das Portfolio der gewerblichen Immobilienfinanzierung (Commercial Real Estate, CRE) im In- und Ausland, das Staatsfinanzierungsportfolio (Public Finance, PF) und das gesamte Schiffsfinanzierungsportfolio (Deutsche Schiffsbank, DSB) gebündelt. Das CRE-Portfolio wird überwiegend in der Hypothekenbank Frankfurt AG weitergeführt. Das PF-Portfolio entfällt auf die Hypothekenbank Frankfurt AG, ihre Tochtergesellschaft Hypothekenbank Frankfurt International S. A. in Luxemburg und die Commerzbank-Tochtergesellschaft Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg S. A. Die Non-Core-Teile des Retail-Bankings der Hypothekenbank Frankfurt AG sowie Assets und Beteiligungen ohne aktuelle Platzierungsmöglichkeiten der Commerz Real sind ebenfalls in NCA enthalten, zudem weitere Infrastrukturportfolios aus dem ehemaligen Segment Portfolio Restructuring Unit (PRU) der Commerzbank. Die Aufgabe des Segments NCA besteht in der systematischen, wertschonenden und risikominimierenden Abwicklung der einzelnen Segmentportfolios und der weiteren Optimierung der damit verbundenen Refinanzierung. Zielsetzung ist dabei, das durch den Abbau freigesetzte Kapital renditestärkeren und risikoärmeren Geschäftseinheiten innerhalb des Konzerns zur Verfügung zu stellen und so der Commerzbank neue Wachstumsperspektiven zu eröffnen.
Ergebnisentwicklung
Tabelle 12
| | Mio. € | 2012 | 2011 | Veränderung in %/%-Punkten |
|---|---|---|---|---|
| Erträge vor Risikovorsorge | | 225 | - 2 677 | |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | | - 1 374 | - 903 | 52,2 |
| Verwaltungsaufwendungen | | 376 | 438 | - 14,2 |
| Operatives Ergebnis | | - 1 525 | - 4 018 | - 62,0 |
| Gebundenes Eigenkapital | | 10 003 | 7 641 | 30,9 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | | - 15,2 | - 52,6 | 37,3 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | | 167,1 | - 16,4 | |
Das Segment NCA wies aufgrund des Wegfalls der substanziellen Wertkorrekturen auf das griechische Staatsanleiheportfolio im Vorjahr ein um etwa 2,5 Mrd. Euro verbessertes, wenngleich negatives Operatives Ergebnis von - 1 525 Mio. Euro aus, nach - 4 018 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2011. Die gesamten Erträge vor Risikovorsorge erreichten 225 Mio. Euro nach einem negativen Wert von - 2 677 Mio. Euro im Vorjahr. Der im Berichtszeitraum mit 689 Mio. Euro um 26,8 % gegenüber dem Vorjahr gesunkene Zinsüberschuss spiegelt im Wesentlichen den beschleunigten Bestandsabbau wider. Die strategische Entscheidung, sämtliche Neugeschäftsaktivitäten im NCA-Segment einzustellen, bewirkte auch einen Rückgang des Provisionsüberschusses im Vorjahresvergleich um 22,4 % auf 104 Mio. Euro. Das Handelsergebnis wies, nach einem mit 123 Mio. Euro positiven Ergebnis im Vorjahr, ein negatives Ergebnis von - 244 Mio. aus. Dies resultierte insbesondere aus der Bewertung von Derivaten gemäß IAS 39. Das Ergebnis aus Finanzanlagen belief sich auf - 323 Mio. Euro und resultierte unter anderem aus Veräußerungsverlusten infolge der fortgesetzten Risikoreduzierung im Staatsfinanzierungsportfolio. Im Vorjahreswert von - 3 796 Mio. Euro waren außerordentlich hohe Bewertungsverluste auf den Bestand griechischer Staatsanleihen enthalten.# Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft weitete sich um 52,2 % auf 1 374 Mio. Euro aus. Neben der in bestimmten Regionen weiterhin angespannten Lage der Märkte für gewerbliche Immobilien erforderte insbesondere die Schiffsfinanzierung deutlich steigende Wertberichtigungen und schlug sich in einem Anstieg der Problemkredite nieder. Der Verwaltungsaufwand blieb sowohl aufgrund geringerer Personal- als auch Sachaufwendungen mit 376 Mio. Euro um 14,2 % unter Vorjahresniveau. Aus der Abwicklungsauflage der Europäischen Kommission für die Hypothekenbank Frankfurt AG sowie aufgrund der Entscheidung, das gesamte gewerbliche Immobilienfinanzierungs- und Schiffsfinanzierungsportfolio vollständig abzubauen, resultierten Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von - 43 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern betrug - 1 568 Mio. Euro im Vergleich zu - 4 018 Mio. Euro im Vorjahr. Bei einem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital in Höhe von 10,0 Mrd. Euro ergab sich eine Operative Eigenkapitalrendite von - 15,2 %, nach - 52,6 % im Vorjahr. Das Wachstum des dem Segment NCA zugewiesenen Eigenkapitals um nahezu ein Drittel ist Folge der unterjährig erfolgten konzerninternen Re-Allokation des sogenannten "EBA Sovereign Buffers" in Höhe von rund 4 Mrd. Euro aus dem Bereich Sonstige und Konsolidierung.
Wesentliche Entwicklungen im Geschäftsjahr
Abbaustrategie wird fortgesetzt
Im Geschäftsjahr 2012 lag der Fokus auf dem wertschonenden Portfolioabbau, der Risikoreduzierung sowie der Implementierung einer neuen Segmentsteuerung und -struktur. In den NCA-Portfolios ist der Bestand seit Ende 2008 um 138 Mrd. Euro oder 48 % reduziert worden. Das Exposure at Default (EaD) - inklusive NPL - des Segments hat sich im Vorjahresvergleich um 17 % auf 151 Mrd. Euro reduziert - infolge des forcierten Bestandsabbaus allein in der zweiten Jahreshälfte um 16 Mrd. Euro. Aufgrund von Ratingveränderungen, Parameterumstellungen und Neuzuordnungen von Assets aus der PRU sind die risikogewichteten Aktiva (RWA) zwar nicht in gleichem Maße gesunken wie das EaD, dennoch ist auch hier ein Rückgang auf 67,8 Mrd. Euro zu verzeichnen. Im Rahmen des Kapitalmanagements respektive des Risikoabbaus hat das Management einen konsistenten Kapitalsteuerungsansatz für alle Anlageklassen eingeführt. Hauptsteuerungsgröße für das Segment NCA ist der Nettokapitaleffekt der Portfolioreduktion. Als Messgröße für die Reduktion der Portfoliogröße dient das EaD. Die besicherte Refinanzierung der NCA-Aktivitäten erfolgt insbesondere über Hypotheken- und öffentliche Pfandbriefe, Lettres de Gage Publiques und Schiffspfandbriefe. Daneben dienen auch Repo-Geschäfte der Refinanzierung des Bestands. Die Optimierung der Refinanzierungsstruktur - zum Beispiel durch aktives Deckungsstockmanagement - ist ein wichtiger Bestandteil der Abbaustrategie. Per Jahresende 2012 lag der Anteil der unbesicherten Refinanzierung im NCA-Portfolio bei lediglich 30 %. Im Zuge des aktiven Portfoliomanagements wird der Portfolioabbau durch langfristige Planungen, laufende Kontrollen und anorganische Maßnahmen unterstützt. Dabei steht der lösungsorientierte kooperative Umgang mit unseren Kunden und Konsortialpartnern im Vordergrund. Im Rahmen des Planungsprozesses wird die Abbauplanung auf individuellem Asset-Level für alle NCA-Portfolios erstellt und implementiert. Das NCA-Management verfügt neben dem guten Zugang zu Investoren und Kapitalmärkten über ein effizientes Instrumentarium zur Portfolioreduzierung. Hierzu zählen beispielsweise aktive Restrukturierungen und die Nutzung von Marktopportunitäten. Ein Beispiel hierfür ist der Verkauf eines US-Portfolios aus elf Darlehen im Volumen von rund 520 Mio. US-Dollar in der ersten Jahreshälfte 2012. Die effizienten Risiko-Früherkennungsprozesse und Verkäufe ausgewählter Non-Performing Loans (NPL) erweitern ebenfalls die Möglichkeiten des wertschonenden Bestandsabbaus. Mit der Erhöhung von Sicherheiten und Margen wird ein verbessertes Risk-Return-Verhältnis auf Einzel-Asset-Basis erzielt. Prolongations- und Pricing-Mechanismen wurden speziell auf den wertschonenden Portfolioabbau ausgerichtet. Bei Prolongationen können höhere Margen und kürzere Laufzeiten verhandelt werden. Dem Segment NCA stehen hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, die den Abbauprozess effizient und effektiv umsetzen. Die operative Stabilität der Einheiten des Segments NCA ist gewährleistet, sodass die operationalen Risiken im Jahre 2012 minimiert werden konnten.
Commercial Real Estate
Im Geschäftsjahr 2012 wurden die Bestände der gewerblichen Immobilienfinanzierung im In- und Ausland, in erster Linie in der Hypothekenbank Frankfurt AG, deutlich reduziert. Das Gesamtexposure (EaD) im Konzernbereich CRE verringerte sich im Jahresverlauf um 13,0 Mrd. Euro (rund 19 %) auf 54,7 Mrd. Euro (inklusive NPL). Dabei ging das EaD in CRE Inland, das rund 45 % des Exposures umfasst, um 22 % zurück. In CRE Ausland, auf das rund 55 % des Portfolios entfallen, belief sich der EaD-Rückgang im Laufe des Jahres 2012 auf rund 16 %. Die Portfolioreduktion haben wir durch ein restriktives Prolongationsmanagement sowie proaktive Unterstützung unserer Kunden bei der Refinanzierung erreicht. Die Portfoliozusammensetzung nach Nutzungsarten ist unverändert. Die größten Anteile des Exposures entfallen auf die Teilportfolios Büro (20,7 Mrd. Euro), Handel (16,9 Mrd. Euro) und Wohnimmobilien (8,3 Mrd. Euro). Im Inland konnte das Portfolio nicht zuletzt dank der konjunkturellen Entwicklung weitgehend verlustfrei reduziert werden, während in einigen Auslandsmärkten der Abbau nach wie vor unter makroökonomisch erschwerten Bedingungen stattfindet.
Public Finance
Das Public-Finance-Geschäft umfasst die Finanzierung von Staaten, Bundesländern, Kommunen und anderen öffentlichen Körperschaften sowie supranationalen Institutionen. Es setzt sich aus dem Public-Finance-Portfolio der Hypothekenbank Frankfurt AG einschließlich deren Tochtergesellschaft Hypothekenbank Frankfurt International S. A. in Luxemburg und der Commerzbank-Tochter Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank (EEPK) Aktiengesellschaft in Luxemburg S. A. sowie dem Private-Finance-Initiative-Portfolio (PFI) der Commerzbank in London zusammen. Bereits seit dem Herbst 2010 ist Public Finance strategisch auf einen Auslauf des Bestands ausgerichtet. Seitdem sind jegliche Neugeschäftsaktivitäten eingestellt. Diese Abbaustrategie haben wir im Berichtsjahr fortgesetzt und den Bestand insbesondere durch aktive Verkäufe von Assets weiter reduziert. In Verbindung mit hohen Fälligkeiten sank das EaD (inklusive NPL und Wertpapiere) im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter um 11,8 Mrd. Euro auf 77,0 Mrd. Euro. Der im Geschäftsjahr 2009 von der EU-Kommission vorgegebene Zielwert, der einen Bilanzwert von weniger als 100 Mrd. Euro bis Ende 2012 für den Konzernbereich Public Finance vorsah, wurde bereits Ende 2011 unterschritten. Das überwiegende Exposure im Staatsfinanzierungsbereich liegt in Deutschland und Westeuropa. Das Public-Finance-Portfolio im Segment NCA enthält auch Forderungen gegenüber Banken (24,1 Mrd. Euro EaD), wobei der Schwerpunkt ebenfalls in Deutschland und Westeuropa (rund 93 %) liegt. Der größte Teil des Bankenportfolios besteht aus Wertpapieren/Darlehen, die zu einem hohen Anteil mit Grandfathering, Gewährträgerhaftungen/ Anstaltslasten oder anderen Haftungserklärungen der öffentlichen Hand ausgestattet sind oder in Form von Covered Bonds emittiert wurden. Der Bestand an griechischen Anleihen wurde nach dem Anleihentausch Griechenlands im Rahmen des Private Sector Involvements im Berichtszeitraum vollständig veräußert. Angesichts des unverändert volatilen Marktumfeldes in der Staatsfinanzierung war der Assetabbau auch im Geschäftsjahr 2012 mit dem Fokus auf den Verkauf ausgewählter Assets zur Risikominimierung ausgerichtet.
Deutsche Schiffsbank
Die Deutsche Schiffsbank AG war seit November 2011 zunächst eine hundertprozentige Tochter der Commerzbank Aktiengesellschaft und wurde im Mai 2012 auf die Commerzbank Aktiengesellschaft verschmolzen. Das bisherige Geschäftsfeld Ship Finance wurde in diesem Zusammenhang in Deutsche Schiffsbank (DSB) umbenannt. Das Exposure an Schiffsfinanzierungen (EaD inklusive NPL) hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2011 von 21,1 Mrd. Euro um rund 10 % auf 18,9 Mrd. Euro reduziert. Die Geschwindigkeit des Portfolioabbaus hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Schifffahrtsmärkte ab, deren Gesamtverfassung sich im Jahr 2012 erneut verschlechtert hat. Es verteilt sich hauptsächlich auf die drei Standardschiffstypen Containerschiffe (7,0 Mrd. Euro), Tanker (4,7 Mrd. Euro) und Massengutfrachter (3,6 Mrd. Euro). Das restliche Portfolio beinhaltet unterschiedliche Spezialtonnagen mit hoher Diversifikation über die verschiedenen Schiffssegmente. In der Schiffsfinanzierung differenziert die Abbaustrategie nach Schiffstyp, Schiffsgröße, Jahr der Auslieferung und sonstigen Merkmalen. Die Staatsschuldenkrise, die unsichere wirtschaftliche Lage in den USA und die kritische Entwicklung in diversen europäischen Ländern sowie die Bemühungen Chinas, der Inflation entgegenzuarbeiten, wirkten sich seit dem Jahr 2009 negativ auf die Schifffahrtsmärkte aus.
Ausblick
Non-Core Assets
Der wertschonende Abbau der NCA-Portfolios wird in den nächsten Jahren konsequent fortgeführt. Die Staatsfinanzierungskrise in Europa und die anhaltende Volatilität an den Märkten sowie die seitens der Europäischen Bankenaufsicht erheblich verschärften regulatorischen Eigenkapitalanforderungen haben uns in der Entscheidung bestärkt, die in NCA gebündelten nicht strategischen Portfolios in den nächsten Jahren abzubauen. Die geplante wertschonende Portfolioreduzierung auf rund 93 Mrd. Euro bis 2016 wird zu einem signifikanten Abbau der RWA führen. Eine Beschleunigung durch opportunistische Portfolioverkäufe ist möglich.# Commerzbank AG
2.4.2 Outlook
Anfang des Jahres 2013 haben die mit der Staatsschuldenkrise einhergehenden Unsicherheiten zwar nachgelassen, dennoch belastet die anhaltende Rezession im Euroraum unverändert die Immobilienmärkte - insbesondere in den südlichen Peripherieländern. Für einige CRE-Märkte werden daher weitere Marktkorrekturen mit entsprechenden Marktwertverlusten erwartet. Auch außerhalb der Eurozone ist von einer Erholung der CRE-Vermietungs- und Investmentmärkte lediglich in ausgewählten Ländern, wie zum Beispiel den USA, auszugehen. Die künftige Entwicklung des Public-Finance-Portfolios ist stark von der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise und den damit verbundenen politischen Entscheidungen in Europa abhängig. Aufgrund des bestehenden maßgeblichen Angebotüberhangs und des zum Teil auch weiterhin oberhalb der Nachfrageentwicklung liegenden Tonnagezuwachses liegt erheblicher Druck auf einzelnen Teilmärkten in den Standardsegmenten Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker. Die Entwicklung an den Märkten bleibt weiterhin volatil und unsicher, wobei momentan eine erneute Abschwächung der Charterraten von Massengutfrachtern und Containerschiffen zu beobachten ist. Neben dem konsequenten Assetabbau steht die Optimierung der Refinanzierungsstruktur im Vordergrund. Dabei liegt der Schwerpunkt auf besicherten Refinanzierungsinstrumenten, wie Pfandbriefen und Repo-Geschäften. Der Bedarf an unbesicherten Refinanzierungsmitteln soll konsequent weiter verringert werden. So soll der Anteil der unbesicherten Refinanzierungsmittel von 33 % zum Jahresultimo 2012 bis zum Jahresende 2016 weiter auf 27 % reduziert werden. Bestehende Fälligkeiten werden aufgrund des Portfolioabbaus größtenteils nicht mehr ersetzt. Für das laufende und das kommende Geschäftsjahr erwartet das Segment NCA operative Verluste, die jedoch gegenüber den jeweiligen Vorjahren abnehmen sollten.
Sonstige und Konsolidierung
In den Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen eingestellt, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige wird über Beteiligungen, die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind, und das Group Treasury berichtet. Ferner sind hier die Kosten der Serviceeinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme der Integrations- und Restrukturierungskosten - vollständig auf die Segmente verrechnet werden. Unter Konsolidierung fallen Aufwendungen und Erträge, die von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen der internen Managementberichterstattung auf den Konzernabschluss nach IFRS überleiten. Ferner sind hier die Kosten der Konzernsteuerungseinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme der Integrations- und Restrukturierungskosten - ebenfalls vollständig auf die Segmente verrechnet werden.
Ergebnisentwicklung
Das Operative Ergebnis des Jahres 2012 betrug 226 Mio. Euro gegenüber 1 581 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Operativen Erträge vor Risikovorsorge sanken von 1 992 Mio. Euro im Gesamtjahr 2011 auf 680 Mio. Euro im Gesamtjahr 2012. Der Rückgang um 1 312 Mio. Euro ist in erster Linie auf positive Sondereffekte im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Optimierung der Kapitalstruktur im ersten und vierten Quartal 2011 sowie auf einen positiven Einmalertrag im Group Treasury aus einer Verfeinerung der Bewertungsmodelle für Zinssicherungsgeschäfte im dritten Quartal 2011 zurückzuführen. Andererseits waren die Erträge 2012 unter anderem durch Rückstellungen im Zusammenhang mit Prozessrisiken belastet. Der Verwaltungsaufwand zeigte einen leichten Anstieg um 41 Mio. Euro auf 453 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern des Jahres 2012 betrug 226 Mio. Euro nach 1 581 Mio. Euro im Jahr 2011.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind maßgeblich für den Erfolg unserer Bank. Ihr Engagement, ihre Qualifikationen und ihre Verbundenheit zur Commerzbank machen uns stark für den Wettbewerb. Wir wollen unsere führende Position in den Kernmärkten Deutschland und Polen nachhaltig festigen. Dafür verbinden wir modernes Banking und innovative Strategien mit traditionellen Werten wie Fairness, Vertrauen und Kompetenz. Diesen Anspruch unterstützen wir von der Personalseite her, indem wir das Wissen und die Fähigkeiten unserer Beschäftigten kontinuierlich entwickeln und ausbauen. Zum Jahresende 2012 waren im Commerzbank-Konzern 53 601 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Gegenüber dem Jahresende 2011 entspricht dies einem Rückgang um 4 559 Beschäftigte.
Tabelle 13 scroll Kopfzahlen
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Gesamtzahl Beschäftigte Konzern | 53 601 | 58 160 |
| Gesamtzahl Beschäftigte AG | 41 378 | 42 877 |
Auf Vollzeitkräfte umgerechnet lagen die Mitarbeiterkapazitäten bei 48 752 gegenüber 52 814 im Vorjahr.
Tabelle 14 scroll Vollzeitkräfte
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Privatkunden | 17 615 | 18 236 |
| Mittelstandsbank | 5 398 | 5 541 |
| Central & Eastern Europe | 5 601 | 7 907 |
| Corporates & Markets | 1 987 | 1 955 |
| Non-Core Assets | 687 | 773 |
| Portfolio Restructuring Unit | - | 25 |
| Sonstige und Konsolidierung | 17 464 | 18 377 |
| Konzern gesamt | 48 752 | 52 814 |
Mit 80 % ist der größte Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Commerzbank-Konzerns in Deutschland beschäftigt. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit in der Commerzbank Aktiengesellschaft (Inland) liegt bei rund 18 Jahren, knapp 20 % sind bis zu 9 Jahre im Unternehmen, 35 % zwischen 10 und 19 Jahren und 45 % 20 Jahre und länger. Die Fluktuationsquote lag 2012 bei 4,1 %. Sie ist seit dem Jahr 2000 mit 9,4 % in der damaligen Commerzbank nahezu kontinuierlich gesunken.
Einheitliches Qualifizierungskonzept: die Commerzbank-Akademie
Wir fördern die Qualifizierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bauen deren Fähigkeiten und Fertigkeiten kontinuierlich und systematisch aus, denn sie sind die Grundlage unseres unternehmerischen Erfolgs. Im Berichtsjahr haben wir unser ganzheitliches und bereichsübergreifendes Qualifizierungs- und Entwicklungskonzept in der Commerzbank-Akademie weiterentwickelt. Rund 1 500 Angebote sind seit April 2012 in einem Onlinequalifizierungskatalog verfügbar. Damit wird das Weiterbildungsangebot transparenter und übersichtlicher. Darüber hinaus haben wir eine bankweite Grundlagenqualifizierung eingeführt, das Basis-Banking. In den ersten neun Monaten seit Einführung wurde die Qualifizierung über Präsenz- und Onlinemodule mehr als 4 000-mal absolviert.
Mitarbeiter von morgen: Schülermarketing der Commerzbank
Wir wollen kontinuierlich junge Nachwuchskräfte für unsere Bank gewinnen, Schülerinnen und Schülern berufliche Orientierung bieten und als attraktiver Arbeitgeber noch stärker sichtbar werden. Deshalb sind wir in sozialen Netzwerken aktiv, bieten mit der interaktiven Internetseite www.probier-dich-aus.de Einblicke in das Berufsleben und präsentieren auf Messen und bei Bewerbertrainings unsere vielfältige Arbeitswelt. Im Jahr 2012 haben wir unser Engagement für "Business@school", eine Initiative der Boston Consulting Group, ausgeweitet: Wir begleiteten Oberstufenschüler dabei, sich praxisnah mit Wirtschaftsthemen zu befassen. Schüler mit der Wirtschaft vertraut zu machen, ist auch ein Ziel, das wir mit unserem neuen Zielschulkonzept "Commerzbank meets school" verfolgen. Mehr als 50 Filialleiterinnen und -leiter sind als "Zielschulcaptains" in den Schulen vor Ort unterwegs und bauen Kooperationen auf. Um vielen jungen Menschen beruflichen Erfolg zu eröffnen, unterstützen wir das Stipendiatenprogramm "Start", das talentierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund höhere Schulbildung bietet. Als Partner der Initiative "Joblinge" geben wir ausbildungssuchenden Menschen die Möglichkeit, sich in unserem Unternehmen durch ein Praktikum zu beweisen - unabhängig von Noten und klassischen Bewerbungsgesprächen.
Vielfalt in der Bank: Frauen stehen im Fokus
Die Vielfalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein Wert für sich. Sie wirkt sich positiv auf Motivation, Innovationskraft, Leistung und Betriebsklima aus. Wir akzeptieren unterschiedliche Persönlichkeiten und sorgen dafür, dass sie sich entfalten können. Mit dem "Global Diversity Management" haben wir im Berichtsjahr eine Plattform geschaffen, um unsere Aktivitäten auch international in der Bank zu verankern. Es wurden sechs regionale Gremien, die "Regional Diversity Councils", gegründet, die Projekte lokal umsetzen und eigene Themen einbringen. Unter Leitung des Personalvorstands treffen sich Executives aus allen Segmenten, um etwa das Projekt "Frauen in Führungspositionen" voranzutreiben. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist das Commerzbank-Mentoring, bei dem sowohl der Vorstand als auch die erste und zweite Führungsebene ein Jahr lang bis zu zwei Mentees betreuen. Die Hälfte der Mentees soll weiblich sein. Im September 2012 endete das erste Programmjahr, in dem 353 Mentoren 573 Mentees begleiteten. Seit März 2012 bieten wir für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit "Keep in Touch" und "Management Experience" an. Bei "Keep in Touch" haben sie mit einem Teilzeitvertrag von 10 oder 20 % die Option, etwa an Schulungen teilzunehmen und in Kontakt mit der Bank zu bleiben. Bei "Management Experience" können Potenzialkandidaten für drei bis zwölf Monate Führungskräfte vertreten und dabei Managementerfahrungen sammeln. Mit dem Programm "Rückkehrgarantie nach Elternzeit" geben wir Führungskräften, Projektleitern und Spezialisten die Sicherheit, auf dieselbe Funktion zurückkehren zu können.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Kinderbetreuung ausgebaut
Um Familie und Beruf noch besser zu vereinbaren, haben wir das Angebot an Krippen- und Kindergartenplätzen in Frankfurt erheblich ausgebaut. In den Regionen bieten wir zusätzlich zum Krippenangebot seit Mitte 2012 an 13 Standorten auch Kindergartenplätze an, zudem haben wir die Ferienbetreuung ausgeweitet.# 2012 startete überdies der zweite Schülerhortjahrgang, in dem Grundschüler nach dem Unterricht verpflegt und betreut werden. Im Berichtsjahr haben wir die Familienpflegezeit eingeführt. Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen können bis zu vierundzwanzig Monate lang ihre Wochenarbeitszeit auf bis zu 15 Stunden verringern. In dieser Zeit stocken wir das Gehalt um 50 % des entfallenen Entgelts auf. Wird die Arbeitszeit zum Beispiel von 100 auf 50 % gesenkt, erhält der Mitarbeiter 75 % des bisherigen Gehalts. Seit September 2012 ist in der Betriebsvereinbarung zur Vereinbarung von Pflege und Beruf auch festgeschrieben, dass die Bank die Prämie für die gesetzlich vorgeschriebene Versicherung für Beschäftigte in der Familienpflegezeit übernimmt. Bei den Commerzbank-Netzwerken stand im Jahr 2012 ein Jubiläum an: Das schwullesbische Netzwerk "Arco" feierte sein 10-jähriges Bestehen. Und das Frauennetzwerk "Courage" wurde internationaler: So fand die zweite Global Conference in London statt. Für Commerzbank-Väter wurden in Frankfurt und Hamburg Vorträge, Erfahrungsaustausch oder Workshops angeboten. Nachdem die Commerzbank im Jahr 2010 für ihr Engagement für homosexuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Max-Spohr-Preis erhielt, richteten wir im Jahr 2012 die Verleihung aus - und freuten uns auch darüber, dass die Bank zum sechsten Mal das Total-E-Quality-Prädikat für "Chancengleichheit in der Personalpolitik" bekam. Leistungsfähig und motiviert: Gesundheit als Grundlage Mit umfangreichen Angeboten und einem innovativen Gesundheitsmanagement tragen wir dazu bei, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leistungsfähig und motiviert sind und sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Unser Gesundheitsmanagement passt seine Aktivitäten ständig an die sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt an. Wir nehmen damit unsere Fürsorgepflicht wahr und machen Gesundheitsförderung als Bestandteil unserer Unternehmenskultur erlebbar. Die Krankheitsquote in der Commerzbank Aktiengesellschaft (Inland) lag im Jahr 2012 bei 4 %, die durchschnittliche Krankheitsdauer bei knapp 10 Tagen. Weil uns dieses Thema sehr wichtig ist, haben wir unsere Führungskräfteentwicklung um spezielle Seminarbausteine ergänzt. Mit der Betriebsvereinbarung zur Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen bauen wir seit dem Jahr 2012 den Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Prävention weiter aus. Damit wollen wir physische und psychische Belastungen am Arbeitsplatz identifizieren und reduzieren beziehungsweise von vorneherein verhindern. Seit dem Jahr 2012 arbeitet unser Gesundheitsmanagement noch enger und intensiver mit den regionalen Kompetenzteams zusammen. Diese setzen sich jeweils aus Managementberatung, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter, Betriebsarzt sowie Fachkraft für Arbeitssicherheit zusammen und setzen gesundheitsfördernde Maßnahmen vor Ort um. Darin unterstützt sie das Gesundheitsmanagement seit dem Jahr 2012 mit entsprechenden Konzepten und Schulungsangeboten, etwa zur Stressbewältigung, und stellt ein eigenes Budget für sie bereit. Innovation, Führung und Vergütung: Neue Wege sind gefragt Wir bündeln unsere Ideen. Mit "WikIdee" haben wir eine interne Onlineplattform geschaffen, auf der Verbesserungsvorschläge gesammelt, diskutiert und damit "veredelt" werden. Nach einem Jahr haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 3 000 Ideen eingereicht, weitere 2 000 mit rund 9 000 Kommentaren diskutiert und fast 60 000 Bewertungen abgegeben. Inzwischen ist das ebenfalls onlinegestützte Vorschlagsportal "ComIdee" in "WikIdee" überführt worden. Jetzt können Verbesserungsvorschläge direkt bei der Fachabteilung eingereicht oder im Dialog mit Kollegen weiterentwickelt werden. Die Plattform steht seit dem Jahr 2012 zusätzlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in London zur Verfügung. Auch bei der Entwicklung unserer Führungskräfte gehen wir neue Wege und haben dafür unser Commerzbank-Management-Programm (CMP) optimiert. Ein einheitlicher Vorbereitungsworkshop vor dem Auswahlverfahren gewährleistet für die Teilnehmer Transparenz und Chancengleichheit. Durch die neue Vertiefungsreihe in der Führungskräftequalifizierung wird der Praxisaustausch durch feste Gruppen verstärkt. Alle Qualifizierungselemente wurden inhaltlich und methodisch verbessert, neue Führungsthemen und -bausteine ergänzt. Eine weitere Neuerung, die besondere Aufmerksamkeit erzielte, war die variable Vergütung in Aktien. Dabei wurde die Geldkomponente auf freiwilliger Basis in Anteilen der Commerzbank gezahlt. Knapp 90 % der Bezugsberechtigten entschieden sich dafür und stärkten das Eigenkapital um mehr als 200 Mio. Euro. Der eigenständige Vergütungsbericht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auf der Internetseite unter www.commerzbank.de veröffentlicht. Innovationsstärke bewiesen wir auch mit diesem Thema: Im Jahr 2012 haben wir auf Fachkongressen und in Publikationen die Trendarbeit unseres Personalbereichs vorgestellt. Wir haben Trendscouts etabliert, die die Bedeutung von Trends und Megatrends für unsere Personalarbeit bewerten. Daraus ergeben sich Handlungsempfehlungen für die Bereiche und die Gesamtbank, um weiterhin erfolgreich die Bank an der Seite unserer Kunden zu sein. Dank an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir herzlich für ihren außerordentlichen Einsatz im Jahr 2012. Sie haben sich in einem schwierigen Umfeld überdurchschnittlich engagiert und der Bank den Rücken gestärkt. Darüber hinaus danken wir allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Führungskräften, Betriebsräten, dem Unternehmenssprecherausschuss und sonstigen Vertretern, die uns in unserer Personalarbeit 2012 unterstützt haben, für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.
Nachtragsbericht Commerzbank zahlt Liquidität aus erstem 3-Jahres-Tender der EZB zurück Die Commerzbank hat Ende Januar 2013 die im ersten 3-Jahres-Tender (LTRO) der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgenommene Liquidität in Höhe von 10 Mrd. Euro vollständig zurückgezahlt. Im Dezember 2011 hatte die Commerzbank-Tochter Hypothekenbank Frankfurt AG erstmals am EZB-Tenderverfahren teilgenommen. Aufgrund der stabilisierenden Maßnahmen der Europäischen Zentralbank sowie des laufenden Abbaus der Portfolios im Segment Non-Core Assets hat die Bank, wie im November 2012 angekündigt, diese Liquidität zwei Jahre vor Ablauf der Fälligkeit zurückgezahlt. Kostensenkungsmaßnahmen belasten Ergebnis im ersten Quartal 2013 Im Zusammenhang mit der am 8. November 2012 vom Vorstand der Commerzbank vorgestellten strategischen Agenda bis zum Jahr 2016 haben Mitte Januar die Gespräche mit den Arbeitnehmergremien über Kostensenkungsmaßnahmen in der AG Inland begonnen. Im Rahmen der im November 2012 angekündigten Kosteneinsparungen im Sach- und Personalbereich geht die Bank derzeit im Konzern von einem Stellenabbau in einer Größenordnung von 4 000 bis 6 000 Vollzeitkapazitäten bis zum Jahr 2016 aus. Hierfür wird im ersten Quartal 2013 ein Restrukturierungsaufwand in der Größenordnung von rund 500 Mio. Euro erwartet. Commerzbank-Vorstand beschließt Grundsatzerklärung zum geplanten Stellenabbau Gemäß einer am 22. Februar 2013 veröffentlichten Grundsatzerklärung soll in der Filialbank des Privatkundengeschäfts bis spätestens 31. Dezember 2015 ein Abbau von 1 800 Stellen erfolgen. Die Bank wird sich Ende 2014 gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern zusammensetzen, um auf der Grundlage der bis zu diesem Zeitpunkt erreichten strategischen Wachstumsziele über gegebenenfalls notwendige weitergehende Maßnahmen Gespräche aufzunehmen. Weitere Geschäftsvorfälle von wesentlicher Bedeutung sind nicht aufgetreten.
Prognose- und Chancenbericht Künftige gesamtwirtschaftliche Situation Der Ausblick für die Weltwirtschaft - und insbesondere für die Wirtschaft in Deutschland und den anderen Euroländern - hängt in großem Maße von der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise im Euroraum ab. Sollte sich die seit dem vergangenen Sommer wahrzunehmende Beruhigung der Krise als nachhaltig erweisen - wofür die in den vergangenen Monaten zu beobachtende zunehmende Rückkehr von Kapital in die Europeripherie spricht -, gehen wir von einer wieder stärker wachsenden Weltwirtschaft aus. Dadurch, dass die Notenbanken im Verlauf des vergangenen Jahres ihre Geldpolitik noch weiter gelockert haben und größtenteils einen sehr expansiven Kurs verfolgen, dürfte insbesondere in den Emerging Markets die Wirtschaft in den Jahren 2013 und 2014 wieder schneller wachsen. Auch für die USA ist davon auszugehen, dass der Aufschwung an Dynamik gewinnen wird. Denn die Übertreibungen der Vergangenheit bei der Verschuldung der privaten Haushalte und am Immobilienmarkt sollten weitgehend korrigiert sein und werden die Wirtschaft wohl immer weniger beeinträchtigen. Zum Jahresbeginn dürfte zwar die Finanzpolitik die Wirtschaft noch bremsen. Im weiteren Verlauf der Jahre 2013 und 2014 dürften die Zuwachsraten dann aber zunehmen.
| Reales Bruttoinlandsprodukt | Veränderung ggü. Vorjahr |
|---|---|
| 2012 | |
| USA | 2,2 % |
| Euroraum | - 0,5 % |
| Deutschland | 0,7 % |
| Mittel- und Osteuropa | 1,8 % |
| Polen | 2,0 % |
1 Werte für die Jahre 2013 und 2014 jeweils Prognosen der Commerzbank. Auch im Euroraum dürfte sich die Konjunktur allmählich verbessern und die Wirtschaft sich im ersten Halbjahr 2013 aus der Rezession befreien. Denn bei einem nachhaltigen Abebben der Staatsschuldenkrise bekämen die Unternehmen wieder mehr Planungssicherheit, womit gerade in den Kernländern die größte Konjunkturbremse gelöst würde. In den Peripherieländern würden die Finanzierungskosten wohl deutlich sinken. Allerdings werden die Unterschiede zwischen den einzelnen Euroländern weiterhin sehr groß sein.# 10-K Filing - Commerzbank
Item 7. Management's Discussion and Analysis of Financial Condition and Results of Operations
Macroeconomic Outlook
While a strong recovery is expected in Germany and its smaller neighboring countries in the course of 2013, driven by the ECB's very expansionary monetary policy and an improved global economic environment, which is also likely to continue in 2014, the peripheral countries will only gradually be able to emerge from the recession. This is because the economy there will still be held back by very restrictive fiscal policy for some time to come. In addition, unlike in the USA, the correction of past excesses is far from complete.
The countries of Central and Eastern Europe are also likely to benefit from the somewhat more favorable economic climate in the Eurozone. This also applies to Poland, where growth is expected to pick up again noticeably after a rather weak development in 2013. On the capital markets, an end to the sovereign debt crisis and stronger global economic growth would significantly favor risk assets. Stock markets are therefore likely to continue their upward trend from the second half of the reporting year, and risk premiums on bonds of Eurozone peripheral countries are likely to fall further, although they are likely to remain much higher than before the outbreak of the sovereign debt crisis. Conversely, yields on government bonds of countries with the best creditworthiness will rise. However, this increase is likely to be moderate, as central banks in the major currency areas are unlikely to raise their key interest rates in the coming two years. However, we expect the US central bank to at least scale back its bond purchases in the current year, so that the US dollar is likely to regain ground against the euro.
| 31.12.2012 | 31.12.2013¹ | 31.12.2014¹ | |
|---|---|---|---|
| Euro/US-Dollar | 1.32 | 1.28 | 1.20 |
| Euro/Pound | 0.82 | 0.84 | 0.81 |
| Euro/Zloty | 4.07 | 4.05 | 3.85 |
¹ Values for 2013 and 2014 are Commerzbank forecasts.
Future Situation of the Banking Sector
With its longer-term refinancing operations, the announcement of potential secondary market bond purchases, and the Eurosystem's special measures for liquidity management, the European Central Bank has succeeded in tending to improve banks' refinancing conditions, preventing a disorderly reduction in bank assets, and reducing bond yields from Eurozone peripheral countries. The refinancing costs of banks in the Eurozone have thus decreased, and their access to refinancing funds improved in the second half of last year.
The financial markets experienced an unexpected surge, which brought significant gains to almost all asset classes in the reporting year. Nevertheless, it is too early to give the all-clear regarding the banking business environment. While the central bank and European policy interventions are not without their stabilizing effect, they can simultaneously impair the function of market prices as a reliable measure of risk. The economic environment remains volatile, especially since the full effects of the central bank's extraordinary monetary policy measures on the real economy will only become apparent over time. An end to the uncertainty regarding the medium to long-term stability culture in the monetary union is not to be expected soon against the backdrop of the uncertain outcome of unconventional monetary policy. All in all, 2013 will still be a year of transition. If policymakers succeed in setting the right course for further integration in Europe, confidence will continue to strengthen, with corresponding positive effects on banking business in 2014. The industry will also benefit from the fact that the high volatility on the financial markets of recent years is likely to subside in the trend of 2013/2014.
Against this background, the earnings of European banks are likely to improve only gradually in the near future – assuming the situation remains diverse across individual countries. This is because regulatory processes already initiated and continued high competitive pressure limit earning potentials and counter the receding sovereign debt crisis. Restrictive fiscal policy and overall high unemployment in the Eurozone are a burden. The debt reduction process initiated in many states and households leads to initially declining credit demand and will increase pressure in the deposit business. In this year, corporate investment and thus credit demand are likely to remain weak. The net interest income will also be burdened this year by the flat interest rate differential and the associated narrow scope for generating (maturity) structure contributions. The abundant liquidity provided by central bank money is accompanied by limited use on the asset side of the bank's balance sheet under the condition of risk reduction. Furthermore, the observable tendencies towards renationalization of the European banking market are depriving institutions of business and earning opportunities. Above all, rising capital and liquidity requirements will continue to burden the industry in the course of intensified regulation – despite the recent easing of liquidity requirements decided by the Basel Committee on Banking Supervision.
New regulatory frameworks for the entire financial market will be implemented in this and the next year, some of which will have considerable interactions. The continued uncertainties about further regulatory steps and the risk that already agreed rules may be changed again place extreme demands on strategic planning in banks. Banking business in Europe is likely to be less profitable in the future than in the years up to 2007. Against the backdrop of increased renewal pressure resulting from regulation, structural change, and competition, European banks continue to face the challenge of strengthening their capital base and reducing their balance sheet volumes. At the same time, large volumes of bank bonds will mature in the coming years, which will collide with the continued strong financial needs of states. Key profit drivers of the past, such as credit growth and declining loan default rates, will also be less decisive for further profit increases than before. In the wake of the ongoing weak economic development, risk provisioning for lending business – also due to declining releases of risk provisions – is likely to become a burden again in the short term, which will limit earnings growth in the corporate customer business. In Germany too, loan losses in the corporate sector will normalize again. This is compounded by dampening impulses from the demand side for new lending business with domestic corporate customers. Only in 2014 is corporate investment activity likely to pick up, driven by the recovering global economy and tailwinds in the Eurozone, thus stimulating credit demand.
In retail banking, net fee and commission income is likely to remain under pressure given the still strong preference for low-commission, highly liquid investment products. Aggressive price competition, especially for deposits, increasing customer price sensitivity, and increasing competition from online banks also make it difficult to quickly expand earning potentials. In investment banking, we anticipate a continued difficult period given the cautious activities in accompanying IPOs, mergers, and acquisitions, and expect a market consolidation globally through a focus on core competencies and respective home regions. The revived discussion about the introduction of a Glass-Steagall-like separation of banking – i.e., the legal-organizational separation of capital market business from traditional deposit and lending business – is also currently leading to uncertainties. Commerzbank is following the current separation banking discussion and continuously analyzing proposals from the Liikanen Expert Group and legislative initiatives with regard to possible effects.
Even if market participants can be permanently convinced of a sustainable solution to the European sovereign debt crisis, two key developments shaping the banking environment will remain effective: Firstly, the banking sector must adapt to the lack of safe assets, which has originated from both public and private sectors. Investing surplus liquidity in government bonds was and is a cornerstone of the business for both banks and insurance companies. Secondly, the banking industry must prepare for the fact that the necessary debt reduction process for states and households will not proceed uniformly, but in phases. This will reduce overall economic growth and repeatedly produce temporary uncertainty in the financial markets. The competitive landscape will therefore continue to intensify – both in terms of competition for deposits as a cornerstone of refinancing independent of the interbank market, and with regard to German small and medium-sized enterprises, which are increasingly sought after as relatively crisis-resistant customers and whose earnings contributions have been boosted by the absence of value adjustments in recent years.# Anhang
1. Erläuterungen zur Rechnungslegung und zur Bilanz
1.1. Erwartete Finanzlage des Commerzbank-Konzerns
Geplante Finanzierungsmaßnahmen
Mittelfristig rechnet die Commerzbank mit einen Fundingbedarf am Kapitalmarkt von weniger als 10 Mrd. Euro pro Jahr. Den überwiegenden Teil wollen wir in besicherter Form, hauptsächlich durch eigene Pfandbriefe der Commerzbank Aktiengesellschaft, aufnehmen. Eine erste Emission eines eigenen Pfandbriefes ist im laufenden Jahr 2013 vorgesehen. Zusätzlich verfügt die Commerzbank seit Dezember 2012 mit dem SME Structured Covered Bond über ein weiteres Refinanzierungsinstrument, das mit deutschen Mittelstandskrediten besichert ist.
Besicherte Refinanzierungsinstrumente haben durch die Finanzkrise und die damit verbundenen neuen regulatorischen Anforderungen an Bedeutung gewonnen, was sich unter anderem in einer gestiegenen Investorennachfrage nach diesen Produkten niederschlägt. Emittenten bieten sie einen stabilen Zugang zu langfristiger Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Fundingquellen.
Auch künftig wird die Commerzbank Kapitalmarktemissionen vornehmen: zum einen Privatplatzierungen, um die Nachfrage der Kunden zu decken, und zum anderen in Form von Produkten, die der weiteren Diversifizierung der Refinanzierungsbasis dienen.
Abbildung 5 Fälligkeitsprofil von Kapitalmarktemissionen des Konzerns zum 31. Dezember 2012
Mrd. €
Bei der Hypothekenbank Frankfurt AG wird es für das Jahr 2013 aufgrund der angepassten Geschäftsausrichtung zu keinem nennenswerten Fundingbedarf am Kapitalmarkt kommen. Durch regelmäßige Überprüfung und Adjustierung der getroffenen Annahmen für das Liquiditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes weiterhin Rechnung tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur gewährleisten.
Geplante Investitionen
Die Investitionstätigkeit in der Commerzbank wird in den kommenden Jahren von den im Rahmen des Investorentags kommunizierten Maßnahmen geprägt sein. Für die Umsetzung dieser Maßnahmen ist in den Jahren 2013 bis 2016 ein Investitionsvolumen von mehr als 2 Mrd. Euro vorgesehen. Die Investitionsvorhaben konzentrieren sich auf die der Kernbank zugehörigen Segmente Privatkunden, Mittelstandsbank, Central & Eastern Europe und Corporates & Markets.
Im Segment Privatkunden konnten im Jahr 2012 die im Rahmen der Integration vorgesehenen Filialzusammenlegungen abgeschlossen werden. Weitere Schwerpunkte im Jahr 2012 waren Investitionen in die offene Immobilienfinanzierungsplattform "CobaHyp" und das Finanzanalysewerkzeug "KundenKompass". Zusätzlich steigern wir durch das bankweite Programm "Commerzbank Exzellenz" die Qualität und Effizienz der kundenrelevanten Basis- und Kernprozesse unserer Bank.
Für die Jahre 2013 bis 2016 sehen wir - wie bereits beim Investorentag im November 2012 kommuniziert - Investitionen in Höhe von rund 1 Mrd. Euro in das Segment Privatkunden vor. Diese verteilen sich im Wesentlichen auf den Ausbau zu einer modernen Multikanalbank sowie auf Investitionen in das Filialnetz, die weitere Qualifizierung der Mitarbeiter sowie unsere Neupositionierung "fair & kompetent" im Markt. Mit der Kampagne zur Marke "Die Bank an Ihrer Seite" sowie dem Produkt "Kostenloses Girokonto mit Zufriedenheitsgarantie" zum November 2012 haben wir begonnen, unser Leistungsversprechen umzusetzen.
Die Mittelstandsbank führt wesentliche Investitionen im Rahmen des im Jahr 2011 gestarteten Wachstumsprogramms "Kurs:Marktführer" fort. Neben der Umsetzung von regulatorischen Anforderungen und der laufenden Systempflege wurden im Berichtsjahr auch umfangreiche Investitionen in die Weiterentwicklung der IT-Plattformen vorgenommen. Letztere beinhalten vor allem Investitionen in Systeme mit hoher Relevanz auf der Kundenseite. Diese Investitionen wurden im geplanten Umfang erfolgreich umgesetzt und werden auch im Jahr 2013 weitergeführt. Darüber hinaus erfolgt eine Konzentration auf die Kernkompetenzen "Kundenberatung, Kundenbindung und Akquisition". Die Einzelmaßnahmen dieses Wachstumsprogramms leisten einen signifikanten Beitrag zur Unterlegung der mittelfristigen ambitionierten Ziele und unterstützen den nachhaltigen Ausbau der Marktposition. Das Programm bündelt hierbei Maßnahmen innerhalb der einzelnen Kundensegmente sowie im In- und Ausland. Neben der Unterstützung der Wachstumsinitiativen stehen dabei zugleich Maßnahmen zur qualitativen Weiterentwicklung des Segments im Fokus. Hierzu zählen unter anderem die Zusammenarbeit der in- und ausländischen Einheiten der Mittelstandsbank sowie strategisches Personalmanagement. Innerhalb der IT-Infrastruktur der Konzernbereiche Mittelstand Inland und Großkunden & International wird primär die Weiterentwicklung der Onlineportale und die Optimierung der Zahlungsverkehrsplattformen vorangetrieben.
Der Konzernbereich Financial Institutions investiert in den Kapazitätsausbau und die Effizienzsteigerung in der Dokumenten- und Akkreditivabwicklung mit dem Ziel, ihre starke Position in diesem Geschäftsfeld weiter auszubauen.
Im Segment Central & Eastern Europe wird sich die Commerzbank insbesondere auf das organische Wachstum der BRE Bank konzentrieren. Das Hauptaugenmerk der Investitionen liegt hier auf einer gezielten Gewinnung von Neukunden und dem weiteren Ausbau des Cross-Sellings. Dabei wird das verstärkte Zusammenspiel von Firmenkundengeschäft und Investmentbanking noch klarer auf den Mittelstand ausgerichtet. Im Privatkundengeschäft steht eine Fortführung der Investitionen in moderne Technologien für kundenorientierte Transaktionslösungen im Vordergrund. Entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung wurden im Jahr 2012 eingeleitet und werden im Laufe der nächsten Jahre weiter verfolgt. Die BRE Bank plant zudem, alle kundenbezogenen Aktivitäten unter ihrer bekanntesten Marke "mBank" zusammenzuführen sowie sukzessive die Nutzung ihrer Filialen durch alle Kundengruppen zu ermöglichen.
Das Segment Corporates & Markets hat bereits im Jahr 2012 eine Kostensenkungsinitiative gestartet, die auf vier Jahre ausgelegt ist und in den Jahren 2013 und 2014 zu weiteren signifikanten Kosteneinsparungen führen sollte. Darüber hinaus hat das Segment die im Vorjahr angekündigten Projekte zur Optimierung und Erweiterung der IT-Systeme, insbesondere im Bereich des eBusiness, erfolgreich umgesetzt. Für die Jahre 2013 und 2014 sind in den Handelsbereichen Investitionen zum weiteren Ausbau und zur Erhöhung der Belastbarkeit der IT-Landschaft geplant, die gleichzeitig die Attraktivität der Commerzbank für unsere Kunden steigern sollen.
Im Konzernbereich Fixed Income & Currencies wird das von Kunden gut aufgenommene Angebot von OTC-Client-Clearing-Service um zusätzliche Produkte und Börsenplätze erweitert. Darüber hinaus wird die eFX-Plattform weiter ausgebaut. Die Handelsplattformen für Zins- und Anleihenhandel werden um neue Funktionalitäten ergänzt, wobei auch eine Weiterentwicklung der Bewertungs- und Risikomanagement-Tools vorgesehen ist.
Im Konzernbereich Equity Markets & Commodities wird an den Erfolg der schon eingeführten Plattform für CFDs (Contracts for Difference) angeknüpft, die entsprechend weiterentwickelt wird. Darüber hinaus werden wir im erforderlichen Umfang weiterhin Investitionen zur Erfüllung der gestiegenen regulatorischen Anforderungen umsetzen.
Parallel zu diesen im Rahmen des Investorentags kommunizierten Maßnahmen führt die Commerzbank bereits begonnene strategische Investitionsvorhaben fort: Das im Jahr 2009 gestartete Programm "Group Finance Architecture" (GFA) zur Neugestaltung der Prozess- und Systemarchitektur der Finanzfunktion im Commerzbank-Konzern wird planmäßig fortgesetzt. Eckpunkte des Programms sind der Aufbau einer Multi-Gaap-fähigen Lösung sowie die Integration von Financial Accounting und Management Accounting mit dem Ziel einer deutlichen Beschleunigung der Prozesse sowie der Verbesserung der Analysemöglichkeiten. Nächster Schritt ist der Aufbau der entsprechenden Architektur für die Funktionsbereiche Accounting und Controlling der Commerzbank Aktiengesellschaft Inland. Von den Investitionen sind bis zum Jahr 2012 bereits rund 185 Mio. Euro angefallen, für das Jahr 2013 sind insgesamt weitere rund 79 Mio. Euro vorgesehen.
Im Rahmen des 2011 gestarteten bankweiten Qualitätsprogramms "Commerzbank Exzellenz" haben wir neben der kontinuierlichen Optimierung der Kernprozesse der Bank im Berichtsjahr insbesondere in die Verbesserung der Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit in einzelnen Teams sowie in die Weiterentwicklung einer interaktiven Onlineplattform zur Ermittlung von Verbesserungspotenzialen investiert.
Infolge anhaltend hoher regulatorischer Anforderungen sind für die Commerzbank weiterhin erhebliche Investitionen zur Erfüllung nationaler und internationaler Vorgaben notwendig. Komplexe Übergangsregelungen und neue umfangreiche Reportinganforderungen (COREP, FINREP, Offenlegung Pillar III) führen zu wesentlichem Mehraufwand bei der Ermittlung und Meldung von Informationen an die Bankenaufsicht. In den Bereichen Marktrisiko und Counterparty-Risikomanagement müssen interne Modelle und Prozesse fortlaufend an Veränderungen der Kapitalmärkte oder des Aufsichtsrechts angepasst werden. Die zeitliche Verzögerung bei der Finalisierung der CRD IV/CRR und die weiter bestehende Unsicherheit bezüglich der ursprünglich zum 1.# Commerzbank AG
Voraussichtliche Entwicklung
Ausblick auf das Jahr 2013
Die für Januar 2013 geplanten Regelungen zu Basel III zwingen die Bank, die notwendige Umsetzung auf Basis vorläufiger Entwürfe vorzunehmen und sich auf unterschiedliche Umsetzungsszenarien vorzubereiten. Durch die Regulierung der Märkte für OTC-Derivate (EMIR/Dodd-Frank Act) ergibt sich erheblicher Investitionsbedarf insbesondere zur Erfüllung der neuen Anforderungen zum Reporting und Clearing dieser Geschäfte über zentrale Kontrahenten. Wie auch von anderen Instituten in der Öffentlichkeit bekannt gegeben, sind darüber hinaus weitere Investitionen zur Umsetzung steuerrechtlicher Vorgaben und zur Erstellung der von der Aufsicht angeforderten Sanierungspläne notwendig. Die Finanzierung sämtlicher für das Jahr 2013 geplanten Investitionen erfolgt aus dem frei verfügbaren Mittelzufluss der Commerzbank.
Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität
Das Jahr 2012 war durch eine deutliche Entspannung an den Liquiditäts- und Kapitalmärkten gekennzeichnet. Hierfür waren zum einen die zwei durch die EZB durchgeführten 3-Jahres-Tender im Dezember 2011 und Februar 2012 verantwortlich, die die Märkte mit ausreichend Liquidität versorgten. Die Entspannung wirkte sich zunächst auf die Zinsmärkte aus. Der 3-Monats-Euribor lag zum Jahresende bei 18,5 Basispunkten und damit auf einem neuen historischen Tiefstand. Des Weiteren haben sich im Jahresverlauf die Zinskurven weiter verflacht. Für eine weitere Entspannung an den Märkten für Staatsanleihen der Peripheriestaaten sorgte die Ankündigung der EZB vom September 2012, wieder Staatsanleihen von jenen Staaten zu kaufen, die den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) in Anspruch nehmen. Die Entspannung wirkte anfänglich auf die kürzeren Laufzeiten von 1 bis 3 Jahren und im Verlauf des vierten Quartals auch auf die längeren Laufzeitbänder. Des Weiteren hat die EZB im Dezember 2012 angekündigt, für weitere Zinssenkungen im neuen Jahr bereitzustehen, wenn sich die wirtschaftliche Lage in Europa weiter verschärfen sollte. In diesem Zusammenhang bleibt abzuwarten, ob die Verzinsung der Einlagenfazilität bei 0 % verharrt oder sogar in den negativen Bereich gesenkt wird. Die Umsetzung negativer Zinsen würde den Markt vor eine große Herausforderung stellen. Aktuell werden große Teile der Liquiditätsreserven der Banken auf Zentralbankkonten gehalten, da alternative Anlagen in kurzen hoch liquiden und bonitätsstarken Staatstiteln sowie Reverse Repos mit erstklassigen Sicherheiten bereits im negativen Zinsbereich handeln. Neben der Entspannung bei den Eurozinssätzen haben sich auch die Fundingkosten für Hauptfremdwährungen weiter reduziert, was unter anderem durch das Verflachen der Cross-Currency-Basis-Swaps verdeutlicht wird. Aufgrund der Existenz von Offshore- und Onshore-Märkten ist für den US-Dollar immer noch ein Aufschlag auf den Libor zu zahlen, wobei dieser gegen Ende des Jahres 2012 bedeutend niedriger als Anfang des Jahres war.
Für das Jahr 2013 erwartet die Bank eine weitere Entspannung auf den Zinsmärkten verbunden mit einer weiteren Verflachung der Euribor-Zinskurven. Sollte die EZB den Zins der Einlagenfazilität weiter absenken, werden auch die Zinsen in den längeren Laufzeitbändern gegen null tendieren. Für die Kreditmärkte erwartet die Bank ebenfalls eine weitere Entspannung. In einem sehr niedrigen Zinsumfeld werden sich die Kreditaufschläge durch die steigende Nachfrage der Investoren nach Renditen weiter einengen; dies wird insbesondere für gute Kreditqualitäten erwartet.
Das Liquiditätsmanagement der Commerzbank ist auf sich verändernde Marktbedingungen gut vorbereitet und in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Die Bank weist eine komfortable Liquiditätssituation auf, die sich gut über den internen Limiten und den gegenwärtig gültigen regulatorischen Anforderungen der Liquiditätsverordnung und den MaRisk bewegt. Die Bank unterhält zur Abfederung unerwarteter Liquiditätsabflüsse einen Liquiditätspuffer, der aus hoch liquiden zentralbankfähigen Aktiva besteht. Unsere Geschäftsplanung ist dahingehend ausgelegt, dass die aus unserer Sicht den gegebenen Marktverhältnissen und den damit verbundenen Unsicherheiten angemessene Liquiditätsausstattung beibehalten werden kann. Dies wird durch das stabile Franchise im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie den zur Verfügung stehenden Geld- und Kapitalmarkt für besicherte und unbesicherte Anleihen gestützt.
Chancenmanagement in der Commerzbank
Die Commerzbank reagiert strategisch auf die veränderten Umfeldbedingungen wie stärkere Regulierung, niedrige Zinsen und verändertes Kundenverhalten, indem sie ihre Kapitalausstattung optimiert, ihr striktes Kostenmanagement fortsetzt und gleichzeitig in die Ertragskraft ihrer Kernaktivitäten investiert. Durch die konsequente Ausrichtung ihres Geschäftsmodells an den Bedürfnissen ihrer Kunden und der Realwirtschaft sollte sie die erwartete Beruhigung der Staatsschuldenkrise in diesem Jahr und die zyklische Erholung der Weltwirtschaft im nächsten Jahr zur Erhöhung ihrer Ertragskraft nutzen können. Die Commerzbank sollte damit ihre Position als führende Bank für Privat- und Firmenkunden in Deutschland und in Polen auch in einem herausfordernden Umfeld festigen. Weil die Bank Kapital freisetzt, Portfolios wertschonend abbaut und ihre Kosten stabil hält, kann sie in neue Produkte und Dienstleistungen investieren und sollte ihre Ertragskraft steigern können. Dabei orientiert sie sich an den Bedürfnissen ihrer Kunden und an ihren traditionellen Werten. Im Privatkundengeschäft reagiert sie auf die geschilderten verschärften Umfeldbedingungen durch den Aufbau einer modernen Multikanalbank und die Orientierung an der Kundenzufriedenheit; im Mittelstandsgeschäft durch die Fortführung ihres erfolgreichen Geschäftsmodells; im Bereich Corporates & Markets durch den Ausbau der Position eines international führenden Nischenanbieters; im Geschäftsfeld Central & Eastern Europe durch die Fortführung ihres erfolgreichen organischen Wachstumskurses und den Ausbau des bewährten Universalbankmodells. Zugleich rechnet die Bank infolge der geplanten Liquidation von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktiva im Laufe der Zeit mit einer Kapitalentlastung. Welche konkreten Möglichkeiten von den einzelnen Segmenten identifiziert wurden, haben wir in dem Abschnitt "Entwicklung der Segmente" bei den jeweiligen Segmenten dargelegt.
Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung des Commerzbank-Konzerns
Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung hat die Commerzbank Wachstumsinitiativen und Kostenprogramme aufgesetzt, die wir im Jahr 2013 und in den Folgejahren konsequent umsetzen werden. Die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells wird begleitet von einem nach wie vor herausfordernden Konjunktur- und Kapitalmarktumfeld, weshalb sich eine verlässliche Aussage zur Ergebnisentwicklung für das laufende Jahr 2013 und für das Folgejahr 2014 schwierig gestaltet.
Für das Geschäftsjahr 2013 erwarten wir folgende Entwicklung:
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Zinsüberschuss: Für den Zinsüberschuss gehen wir von einer weiteren leichten Abschwächung aus, da die bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr vorherrschenden Belastungsfaktoren wie niedriges Marktzinsniveau und die weiterhin verhaltene Kreditnachfrage voraussichtlich bis auf Weiteres anhalten werden. Im laufenden Jahr erwartet die Commerzbank weitere Fortschritte beim Abbau nicht strategischer Bestände, die die zinstragenden Aktiva und damit die Zinserträge im Segment Non-Core Assets nochmals verringern. Die derzeitige Entspannung bei den Refinanzierungskosten über den Kapitalmarkt sehen wir als noch nicht nachhaltig an. Ein Anhalten des Trends könnte aber künftig den Zinsüberschuss stützen. Unabhängig davon setzt die Commerzbank auf die Erhöhung des Anteils kostengünstigerer besicherter Fundinginstrumente.
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Provisionsüberschuss: Für den Provisionsüberschuss sind wir vorsichtig zuversichtlich. Wir erwarten erste positive Auswirkungen aus unserem noch stärker kundenorientierten Beratungsansatz im Privatkundengeschäft sowie dem weiter verbesserten Dienstleistungsangebot für Mittelstandskunden - insbesondere im Auslandsgeschäft und im Cash-Management. Das Ausmaß der Verbesserung wird aber wesentlich durch die Kapitalmarktentwicklung bestimmt werden. Die seit der Finanzkrise hohe Kursvolatilität hat sich in den vergangenen Jahren in deutlich reduzierten Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft mit negativen Auswirkungen auf den Provisionsüberschuss niedergeschlagen.
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Handelsergebnis: Eine Prognose des Handelsergebnisses gestaltet sich angesichts der Unwägbarkeiten hinsichtlich der Entwicklung an den globalen Finanzmärkten schwierig. Die Commerzbank behält aber ihren risikoorientierten Ansatz mit einem Verzicht auf Eigenhandelsaktivitäten bei.
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Risikovorsorge im Kreditgeschäft: Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft dürfte für das Jahr 2013 etwas höher ausfallen als im abgelaufenen Geschäftsjahr. In der Kernbank gehen wir von weniger günstigen Rahmenbedingungen vor allem im Firmenkundengeschäft aus. Signifikante Auflösungen von Wertberichtigungen wie im Vorjahr aufgrund des aktiv verringerten Problemkreditvolumens dürften sich im Jahr 2013 nicht in diesem Ausmaß wiederholen. Des Weiteren könnte die anhaltend unsichere Konjunkturlage in unseren Kernmärkten - trotz der erwarteten leichten Verbesserung im Jahresverlauf - zu einem Anstieg des Volumens an Problemkrediten führen. Im Abbausegment Non-Core Assets rechnen wir unverändert mit einem sehr schwierigen Umfeld insbesondere in der Schiffsfinanzierung und einem weiterhin hohen Niveau an notwendiger Kreditrisikovorsorge.
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Verwaltungsaufwendungen: Kosten mit Investitionscharakter zur Steigerung der künftigen Profitabilität bewirken, dass die gesamten Verwaltungsaufwendungen im Jahr 2013 im Vergleich zum Berichtsjahr etwas zunehmen dürften. Die Commerzbank wird ihr striktes Kostenmanagement fortführen, um den möglichen Anstieg in engen Grenzen zu halten. Im Zusammenhang mit den beschlossenen und in diesem Jahr und den Folgejahren umzusetzenden Effizienzsteigerungsmaßnahmen fällt im ersten Quartal 2013 ein Restrukturierungsaufwand in der Größenordnung von rund 500 Mio.# Euro an.
Im laufenden Geschäftsjahr konzentriert sich die Commerzbank darauf, ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln und zu optimieren. Strategische Wachstumsinitiativen im Kerngeschäft mit den beiden Kernmärkten Deutschland und Polen, Kostensenkungsmaßnahmen sowie die Neupositionierung der Marke Commerzbank vor allem im Privatkundengeschäft legen die Grundlage dafür, unser Ertragspotenzial nachhaltig zu erhöhen. Einen Teil des für künftiges Wachstum notwendigen Kapitals werden wir mittelfristig durch die fortgesetzte wertschonende Reduktion des Nichtkernportfolios im Segment Non-Core Assets generieren. Dem Vertrauensverlust der Kunden gegenüber der Finanzbranche begegnen wir im Privatkundengeschäft mit einer Neuausrichtung des Beratungsansatzes mit einem noch stärkeren Kundenfokus, auch wenn dies möglicherweise zunächst mit einem teilweisen Verzicht auf transaktionsgetriebene Erträge einhergeht. Neben der Erweiterung des Kundenstamms zielen wir auf eine höhere Kundenzufriedenheit und stärkere Durchdringung der bestehenden Kundenbasis durch neue Produkte und verstärktes Wachstum im Kreditgeschäft ab, zum Beispiel in der Immobilienfinanzierung. Diese auf eine Ertragsstärkung abzielenden strategischen Maßnahmen dürften wegen der anhaltend negativen Effekte aus dem Niedrigzinsumfeld und den zurückhaltenden Kundenaktivitäten erst mit einer zeitlichen Verzögerung wirken. Im laufenden Geschäftsjahr rechnen wir im Privatkundengeschäft mit nicht mehr als einem ausgeglichenen Ergebnis, erwarten aber, dass unsere Initiativen zur Rentabilitätssteigerung ab dem Geschäftsjahr 2014 eine zunehmend spürbare Wirkung entfalten.
Aufbauend auf der dank unseres klaren Bekenntnisses zum deutschen Mittelstand auch in Krisenzeiten starken Marktposition der Mittelstandsbank wollen wir in den kommenden Jahren die Erträge sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft steigern, vor allem bei kleineren Unternehmen. Des Weiteren sehen wir weiteres Potenzial im Auslandsgeschäft, wo wir die Marktführerschaft in der Handelsfinanzierung in Europa anstreben. In der Mittelstandsbank bleibt unser Fokus auf die Aufrechterhaltung der hohen Qualität des Kreditportfolios und den Ausbau unserer Marktanteile gerichtet. Wir erwarten jedoch für das Jahr 2013 geringere Auflösungen von Kreditwertberichtigungen und eine gedämpfte Kreditnachfrage des Unternehmenssektors. Für das laufende Jahr 2013 rechnen wir im Segment Mittelstandsbank damit, dass das Niveau des Operativen Ergebnisses des Vorjahres nicht erreicht wird. Im Falle einer freundlicheren Konjunkturlage dürfte im Folgejahr 2014 eine zunehmende Kreditnachfrage die Ertragsaussichten im Segment wieder begünstigen.
Unsere zu den führenden polnischen Universalbanken zählende Tochter BRE Bank im Segment Central & Eastern Europe verfügt über eine starke Stellung im Onlinebanking, die wir künftig über eine Vereinheitlichung des Marktauftritts unter dem gemeinsamen Namen "mBank" der Direktbank und das Angebot neuer innovativer Leistungen profitabilitätssteigernd nutzen wollen. Im Jahr 2013 halten wir allerdings eine vorübergehende Unterbrechung des Wachstumstrends für realistisch, da sich die polnische Wirtschaft nicht von der gegenwärtigen Konjunkturschwäche Westeuropas abkoppeln kann. Folglich erwarten wir für das Segment CEE im laufenden Jahr ein Ergebnis etwas unterhalb des im Geschäftsjahr 2012 erzielten Niveaus. Mit Rückkehr der polnischen Wirtschaft auf einen im Vergleich zu Westeuropa überdurchschnittlichen Wachstumspfad könnten unsere mittel- und osteuropäischen Aktivitäten im Jahr 2014 an die positive Ergebnisentwicklung früherer Jahre anknüpfen.
Für das Segment Corporates & Markets stehen im insgesamt herausfordernden Kapitalmarktumfeld - sowie weiter zunehmenden regulatorischen Anforderungen - die Stabilisierung der Erträge, die Optimierung der Kapitalbindung und ein konsequentes Kostenmanagement im Vordergrund. Dank der gestärkten Kundenbasis und des am Markt anerkannten Produkt-Know-hows erwarten wir, unsere Position als konkurrenzfähiger Investmentbank-Partner zu festigen. Unter der Annahme zunehmender Stabilisierung der Märkte und wieder steigender Kundenaktivitäten an den Primär- und Sekundärmärkten, gehen wir vor dem Hintergrund des im laufenden und im nächsten Jahr zu erwartenden moderaten Anstiegs der Erträge - bei Annahme gleichzeitig sinkender Kosten und stabil bleibender Risikovorsorge - von einem sich weiter verbessernden Operativen Ergebnis aus. Unsicherheiten bestehen aber im Zusammenhang mit den aktuellen regulatorischen Initiativen, wie zum Beispiel der geplanten Finanztransaktionssteuer sowie der aktuellen Trennbankendiskussion.
Im laufenden Jahr 2013 werden wir den Volumen- und Risikoabbau des im Segment Non-Core Assets zusammengefassten langfristigen Kreditportfolios der Bereiche Public Finance, Schiffs- und gewerbliche Immobilienfinanzierung mit dem Ziel fortsetzen, die strategische Neuausrichtung des Commerzbank-Konzerns zu unterstützen. Das frei werdende Kapital werden wir innerhalb der Kernbank für Wachstum in Bereichen mit einem günstigeren Ertrags-Risiko-Verhältnis einsetzen. Gemessen am Exposure at Default (inklusive Problemkredite) streben wir im Segment Non-Core Assets eine weitere Volumenreduktion von 151 Mrd. Euro zum Jahresende 2012 um rund 40 % auf 93 Mrd. Euro bis Ende des Jahres 2016 an. Neben dem direkten Abbau zum Beispiel über Verkäufe von Kreditportfolios wollen wir die Rentabilität und den Risikogehalt der verbleibenden Bestände durch Margenerhöhungen und zusätzliche Sicherheiten verbessern, wenn eine vorzeitige Beendigung oder Ablösung des Kreditengagements an Prolongationsterminen nicht gelingt. Im Segment NCA dürfte der Saldo aus dem durch Bestandsabbau freigesetzten Kapital einerseits sowie dem Kapitalverzehr aufgrund des erwarteten Verlustausweises andererseits nochmals negativ ausfallen.
In einem nach wie vor herausfordernden Konjunktur- und Kapitalmarktumfeld werden für das Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr der anhaltende Ertragsdruck, die steigende Risikovorsorge sowie der investitionsbedingte Kostenanstieg auf das Operative Ergebnis wirken. Das Vorsteuerergebnis des Commerzbank-Konzerns wird durch den für das Geschäftsjahr 2013 auszuweisenden Restrukturierungsaufwand im Zusammenhang mit den beschlossenen Effizienzsteigerungsmaßnahmen belastet. Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells sowie der in der jüngeren Vergangenheit gemachten Fortschritte bei der Optimierung unserer Kapitalstruktur gehen wir davon aus, während des gesamten Jahres 2013 eine Basel-III-Kernkapitalquote von deutlich über 9 % ("phase-in", das heißt unter Berücksichtigung der Übergangsregelungen) auszuweisen. Diesen Anspruch bezüglich unserer Kapitalposition halten wir auch für das Geschäftsjahr 2014 aufrecht, wo wir im Einklang mit der erwarteten Verbesserung der konjunkturellen Rahmenbedingungen zunehmende Ertragschancen sehen. Zusammen mit wachsenden Erfolgen aus der Umsetzung der Maßnahmen zur Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells gehen wir mit Blick auf die Geschäftsentwicklung 2014 davon aus, ein gutes Stück auf dem Weg zu einer nachhaltig höheren Profitabilität voranzukommen.
Konzernrisikobericht
Der Konzernrisikobericht ist ein eigenständiger Berichtsteil im Geschäftsbericht. Er ist Bestandteil des Konzernlageberichts.
Konzernrisikobericht
Im Konzernrisikobericht stellen wir umfassend die Risiken dar, denen wir ausgesetzt sind, und geben einen detaillierten Einblick in die Organisation und maßgeblichen Prozesse unseres Risikomanagements. Unser vorrangiges Ziel ist es, jederzeit sicherzustellen, dass alle Risiken in der Commerzbank vollständig und auf Basis adäquater Verfahren identifiziert, überwacht und gesteuert werden.
Das Geschäftsjahr 2012 stand aus Risikosicht ganz im Zeichen der Neuausrichtung der Bank mit der Aufteilung in eine Kernbank und ein Abbausegment Non-Core Assets. So wurde die Organisationsstruktur des Risikomanagements an den Bedarf des Abbausegments angepasst und der Abbau der Portfolios in den Teilsegmenten von Non-Core Assets weiter aktiv vorangetrieben.
Der nachfolgende Konzernrisikobericht ist auch Bestandteil des Konzernlageberichts. Aufgrund von Rundungen können sich bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Executive Summary 2012
- Solide Kapitalausstattung und deutlich verbesserte Risikotragfähigkeit
- Kapitalanforderungen der European Banking Authority übererfüllt; Core-Tier-I-Quote per Jahresende bei 12,0 %.
- Ökonomische Risikotragfähigkeit mit einer Risikotragfähigkeitsquote von 161 % im Vergleich zum Vorjahr (123 %) deutlich verbessert.
| Risikotragfähigkeit | Mrd. € |
|---|---|
- Exposure vor allem im Bereich Non-Core Assets signifikant abgebaut
- Fokus der Portfolioreduzierung lag 2012 in den Bereichen Commercial Real Estate (-22 %), Public Finance (-13 %) und Schiffsfinanzierungen (-21 %).
- In der Kernbank stieg das Exposure auf 321 Mrd. Euro an. Die Portfolioqualität konnte mit einer Risikodichte von 27 Basispunkten (2011: 31 Basispunkte) weiter verbessert werden.
| EaD | Mrd. € |
|---|---|
- Risikovorsorge für die Gesamtbank wie erwartet auf einem Niveau von 1,7 Mrd. Euro
- Kernbank aufgrund von Auflösungen mit insgesamt 0,3 Mrd. Euro auf sehr niedrigem Niveau.
- In NCA belasten vor allem die Portfolios der Deutschen Schiffsbank mit 0,7 Mrd. Euro. Die Risikovorsorge für CRE liegt mit 0,6 Mrd. Euro zwar weiterhin auf hohem Niveau, ist aber im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
| Risikovorsorge | Mio. € |
|---|---|
- Marktrisiken im Handelsbuch im Jahr 2012 nochmals deutlich reduziert
- VaR im Handelsbuch seit Anfang 2009 um zwei Drittel signifikant reduziert.
- Der VaR im Handelsbuch betrug zum Jahresende 28 Mio. Euro im Vergleich zu 59 Mio. Euro per Ende 2011.
| VaR | Mio. € |
|---|---|
- Operationelle Risiken im Rahmen der Erwartungen
- Gesamtbelastung aus OpRisk-Ereignissen in Höhe von 310 Mio. Euro im Jahr 2012 hauptsächlich geprägt von produktbezogenen Schäden aus Beraterhaftung.# Ökonomisch erforderliches Kapital für OpRisk um 0,4 auf 1,9 Mrd. Euro reduziert. ErC | Mrd. €
Risikoorientierte Gesamtbanksteuerung
Organisation des Risikomanagements
Als Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet grundsätzlich zwischen quantifizierbaren - also üblicherweise im Jahresabschluss oder in der Kapitalbindung bewertbaren - und nicht quantifizierbaren Risikoarten, wie zum Beispiel Reputations- und Compliancerisiken.
Der Chief Risk Officer (CRO) der Bank ist für die Umsetzung der vom Gesamtvorstand für die quantifizierbaren Risiken festgelegten risikopolitischen Leitlinien im Konzern verantwortlich. Der CRO berichtet im Gesamtvorstand und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des Konzerns.
Nachdem die Risikomanagementaktivitäten bislang auf die Bereiche Kreditrisikomanagement, Intensive Care, Marktrisikomanagement sowie Risikocontrolling und Kapitalmanagement verteilt waren, hat der Gesamtvorstand der Commerzbank im Oktober 2012 die Anpassung der Organisationsstruktur des Risikomanagements an den Bedarf des Abbausegments Non-Core Assets (NCA) beschlossen. Dazu trennte die Risikofunktion die Marktfolge des NCA-Portfolios von der Marktfolge für die Kernbank. Das Kreditrisikomanagement für das Segment NCA ist hiermit organisatorisch über alle Ratingstufen hinweg in einer Einheit zusammengeführt. Alle Bereiche haben eine konzernweite Ausrichtung und eine direkte Berichtslinie an den CRO. Gemeinsam mit den fünf Bereichsvorständen bildet der CRO innerhalb der Konzernsteuerung das Risk Management Board.
Abbildung 6
Vorstand
Chief Risk Officer
↓
Risikomanagementfunktion
↓ ↓ ↓ ↓ ↓
Kreditrisikomanagement Kernbank
Kreditrisikomanagement Non-Core Assets
Intensive Care
Marktrisikomanagement
Risikocontrolling und Kapitalmanagement
Grundlegende strategische Entscheidungen trifft ausschließlich der Gesamtvorstand. Das operative Risikomanagement hat der Vorstand an Komitees delegiert. Im Rahmen der jeweiligen Geschäftsordnungen sind dies das Group Credit Committee, das Group Market Risk Committee, das Group OpRisk Committee sowie das Group Strategic Risk Committee als risikoartenübergreifendes Entscheidungsgremium. In allen vorgenannten Komitees hat der CRO den Vorsitz und ein Vetorecht. Zusätzlich ist der CRO Mitglied des Asset Liability Committees.
Abbildung 7
Risikoausschuss des Aufsichtsrats
↓ ↓ ↓ ↓ ↓ ↓
Risk Management Board
Group Credit Committee
Group Market Risk Committee
Group OpRisk Committee
Group Strategic Risk Committee
Asset Liability Committee
Der Risikoausschuss des Aufsichtsrats besteht aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden und drei weiteren Aufsichtsratsmitgliedern. Zum Aufgabengebiet des Risikoausschusses gehören die Überwachung des Risikomanagementsystems und die Behandlung aller Risiken, insbesondere von Markt-, Kredit- und operationellen Risiken sowie Reputationsrisiken.
Das Risk Management Board behandelt als Diskussions- und Entscheidungsgremium innerhalb der Risikofunktion bedeutende aktuelle Risikothemen. Es entscheidet insbesondere über die strategische und organisatorische Weiterentwicklung der Risikofunktion und verantwortet die Schaffung und Einhaltung einer einheitlichen Risikokultur.
Das Group Credit Committee ist das Entscheidungsgremium des operativen Kreditrisikomanagements unterhalb des Gesamtvorstands, das aus jeweils zwei Vertretern der Marktfolge und der Marktseite gebildet wird. Vorsitzender des Group Credit Committees ist der ranghöchste Teilnehmer, der die Marktfolge vertritt; gegen seine Stimme kann das Group Credit Committee Krediten nicht zustimmen. Das Group Credit Committee agiert auf Basis der Kreditrisikostrategie und trifft Entscheidungen im Rahmen der ihm vom Gesamtvorstand übertragenen Kompetenzen.
Das Group Market Risk Committee ist das Gremium, das die Marktrisiken konzernweit überwacht und durch die Vorgabe von Limiten unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit steuert. Hierbei werden alle Marktrisiken aus Handels- und Anlagebuch mit dem Ziel der Risikofrüherkennung sowie der aktiven Risikosteuerung betrachtet. Fokus ist neben der Risikominimierung beziehungsweise Verlustvermeidung die Optimierung des Rendite-Risiko-Profils auf aggregierter Ebene.
Das Group OpRisk Committee befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern und definiert bei Bedarf abzuleitende Maßnahmen beziehungsweise Handlungsempfehlungen. Die Standards zur Governance sowie Erhebung der Funktionsfähigkeit des Internen Kontrollsystems (IKS) in der Commerzbank sind eng mit dem OpRisk-Management verbunden. Vor diesem Hintergrund fungiert das Group OpRisk Committee auch bezüglich dieser Standards als höchstes Eskalations- und Entscheidungsgremium unterhalb des Gesamtvorstands.
Das Group Strategic Risk Committee dient als risikoartenübergreifendes Diskussions- und Entscheidungsgremium mit dem Hauptziel der Überwachung und Steuerung von Risiken auf Portfolioebene. Dies betrifft Themen der Risikomessung, der Risikotransparenz sowie der Risikosteuerung.
Das zentrale Asset Liability Committee überwacht unter anderem die Risikotragfähigkeit im Konzern. Es ist aufgrund der Zuständigkeiten für die konzernübergreifende Steuerung der Portfoliozusammensetzung sowie der Kapitalallokation und der RWA-Entwicklung wichtiger Ausgangspunkt unseres Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP).
Die Überwachung der Risiken der geschäftsstrategischen Ausrichtung und der Reputationsrisiken liegt im Verantwortungsbereich des Vorstandsvorsitzenden (CEO). Für das Controlling der Compliancerisiken, insbesondere im Hinblick auf Anlegerschutz, Insiderrichtlinien und Geldwäsche, zeichnet der Finanzvorstand (CFO) verantwortlich.
Risikostrategie und Risikosteuerung
In der Gesamtrisikostrategie werden, Hand in Hand mit der Geschäftsstrategie, die risikostrategischen Leitplanken für die Entwicklung des Investitionsportfolios der Commerzbank definiert. Außerdem wird der Risikoappetit als maximales Risiko festgelegt, das die Bank bei dem Verfolgen ihrer Geschäftsziele einzugehen bereit und in der Lage ist. Leitgedanke ist die Sicherstellung einer angemessenen Liquiditäts- und Kapitalausstattung des Konzerns. Aus diesen Anforderungen werden adäquate Limite für die dem Konzern zur Verfügung stehenden Risikoressourcen Kapital und Liquiditätsreserve abgeleitet.
Aus der Kernfunktion einer Bank als Liquiditäts- und Risikotransformator resultieren unvermeidliche Bedrohungen, die im Extremfall den Fortbestand des Instituts gefährden können. Zu diesen inhärenten existenziellen Bedrohungen zählen für die Commerzbank aufgrund ihres Geschäftsmodells beispielsweise der Ausfall von Deutschland, Polen, einem der anderen EU-Länder (Frankreich, Italien, Spanien oder Großbritannien) oder der USA, eine tiefe, mehrere Jahre anhaltende Rezession mit schweren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft oder der Wegfall der Grundfunktionalität der EZB (Repo). Diese Risiken werden bei der Verfolgung des Geschäftszieles in Kauf genommen und liegen außerhalb der im Rahmen der Risikostrategie festgelegten Steuerung.
Die Gesamtrisikostrategie deckt alle wesentlichen Risiken ab, denen die Commerzbank ausgesetzt ist. Sie wird in Form von Teilrisikostrategien für die wesentlichen Risikoarten weiter detailliert und über Policies, Regularien und Arbeitsanweisungen/Richtlinien konkretisiert und operationalisiert.
Im jährlich durchzuführenden Prozess der Risikoinventur wird sichergestellt, dass alle erkennbaren, für den Konzern wesentlichen Risiken identifiziert werden. Die Einschätzung der Wesentlichkeit richtet sich hierbei nach der Frage, ob das Eintreten des Risikos mittel- oder unmittelbar einen maßgeblichen negativen Einfluss auf die Risikotragfähigkeit des Konzerns haben könnte. Im Rahmen des Planungsprozesses entscheidet der Vorstand, in welchem Umfang das Risikodeckungspotenzial des Konzerns ausgeschöpft werden soll. Auf dieser Basis werden in einem zweiten Schritt die einzelnen Risikoarten limitiert. Als Ergebnis der Planung wird den steuerungsrelevanten Einheiten ein Kapitalrahmen zugewiesen. Im Rahmen des unterjährigen Monitorings wird die Einhaltung der Limite und Leitplanken überprüft und bei Bedarf werden Steuerungsimpulse gesetzt.
Das Vermeiden von Risikokonzentrationen ist eine der originären Aufgaben des Risikomanagements. Risikokonzentrationen können sowohl durch den Gleichlauf von Risikopositionen innerhalb einer Risikoart ("Intra-Risikokonzentrationen") als auch durch den Gleichlauf von Risikopositionen über verschiedene Risikoarten hinweg (durch gemeinsame Risikotreiber oder durch Interaktionen verschiedener Risikotreiber unterschiedlicher Risikoarten - "Inter-Risikokonzentrationen") entstehen. Durch eine angemessene Einrichtung von Risikosteuerungs- und Controllingprozessen, die eine Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken und damit verbundener Risikokonzentrationen gewährleisten, wird sichergestellt, dass alle Commerzbank-spezifischen Risikokonzentrationen entsprechend berücksichtigt werden. Ein wesentliches Ziel ist dabei, frühzeitig Transparenz über Risikokonzentrationen zu schaffen und potenzielle Verlustgefahren zu reduzieren. Zum Management und zur Steuerung von Commerzbank-spezifischen Inter-Risikokonzentrationen verwendet die Commerzbank eine Kombination von Portfolio- und Szenarioanalysen. Mithilfe von Stresstests werden die Analysen von Risikokonzentrationen vertieft und gegebenenfalls neue Treiber für Risikokonzentrationen identifiziert. Das Management wird regelmäßig über die Ergebnisse der Analysen informiert.
Gemäß dem Prinzip "Three Lines of Defense" ist die Abwehr unerwünschter Risiken nicht auf die Bearbeitung durch die Risikofunktion beschränkt. Die Marktseite stellt die erste Verteidigungslinie dar und hat bei Geschäftsentscheidungen Risikoaspekte zu berücksichtigen.# Commerzbank AG 2012 Annual Report
Risk Management
The second line of defense is the risk function, whose primary task is the management, limitation, and monitoring of risks. The third line of defense consists of internal and external control bodies (internal audit, supervisory board, auditors, supervisory authorities). Employees who have a significant influence on Commerzbank's overall risk profile (so-called "Risk Takers") are also identified within the framework of the regulations on remuneration processes. Due to their special importance for the bank's overall result, these employees are subject to special regulations regarding the measurement of their performance and the determination of their variable remuneration. In this context, compliance with rules and instructions (Code of Conduct), the sustainability of the underlying performance, and the risk behavior of the Risk Taker play a particular role. However, collective criteria from the areas of group success and liquidity risk can also lead to claims for long-term payable salary components not arising or not arising in full. Furthermore, the bank has established special guidelines for the risk function (so-called "RiskWerte"). As a strategic global partner, the risk function makes a value-creating and sustainable contribution to the overall bank from a risk-return perspective, together with the market side, through strong, forward-looking, and holistic risk management. The close integration of methods and models with portfolio expertise enables the analysis and management of all sub-portfolios and quantifiable risk types, with a focus on, among other things, concentration risks, portfolio responsiveness, and overall risk-optimized capital allocation. Recovery successes contribute to reducing our risk costs. In conjunction with consistent risk strategies, policies, and processes, these are the cornerstones of results-oriented risk management and ensure sustainable business policy.
Risk Key Figures
Commerzbank uses a comprehensive system of key figures and procedures to measure, manage, and limit the various types of risk; the most important of these are listed below:
- Economically required capital (ErC) is the amount required to cover unexpected losses from risky positions with a high degree of certainty (currently 99.91% at Commerzbank).
- The Risk-bearing capacity ratio (RTF ratio) shows the over-coverage of economically required capital by the risk-bearing capacity potential. The minimum requirement for risk-bearing capacity is considered to be met if the RTF ratio is above 100%.
- Exposure at Default (EaD) is the expected claim amount, taking into account a potential (partial) utilization of open lines and contingent liabilities, which will burden the risk-bearing capacity in the event of default. For securities in the public finance portfolio, the nominal amount is reported as EaD.
- Expected Loss (EL) or Expected Loss is the measure for the potential loss of a credit portfolio that is expected within one year based on historical loss data.
- The risk density is calculated as the quotient of Expected Loss to Exposure at Default, thus representing the relative risk content of an exposure or portfolio.
- Value at Risk (VaR) denotes a methodology for quantifying risks. For this purpose, a holding period (e.g., 1 day) and a confidence level (e.g., 97.5%) are defined. The VaR value then denotes the loss limit that will not be exceeded within the holding period with a probability corresponding to the confidence level.
- The Credit Value at Risk (CVaR) is the economic capital requirement for credit risks with a confidence level of 99.91%. The term results from the application of the Value-at-Risk concept to credit risk measurement. In terms of content, Credit VaR represents an estimate of the amount by which losses from credit risks could potentially exceed the Expected Loss within one year; hence also: Unexpected Loss. This approach is based on the idea that the Expected Loss merely represents the long-term average of credit losses, but it can deviate from the actual credit defaults in the current business year (positively or negatively).
- The term "All-in" in the context of concentration risks encompasses all credit lines approved within the bank for a customer in their full amount – irrespective of the currently existing credit utilization. It is independent of statistically modeled figures and includes both internal and external credit lines.
Risk-Bearing Capacity and Stress Testing
Risk-bearing capacity analysis is an essential component of overall bank management and Commerzbank's Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP). The goal is to ensure that Commerzbank always has capital adequacy appropriate to its risk profile. Risk-bearing capacity is monitored at Commerzbank on the basis of a so-called "Gone-Concern" approach, whose fundamental security objective is the protection of senior unsecured creditors. The achievement of this objective is to be guaranteed even in the event of exceptionally high losses from an unlikely extreme event. When determining the economically required capital, possible unexpected value fluctuations are considered. Such value fluctuations – exceeding expectations – must be absorbed by the available economic capital to cover unexpected losses (risk-bearing capacity potential). The measurement of the risk-bearing capacity potential is based on a differentiated consideration of the accounting values of assets and liabilities and takes into account economic valuations of certain balance sheet items. The capital requirement resulting from the risks undertaken is quantified based on the internal economic capital model. When determining the economically required capital, all risk types of the Commerzbank Group classified as material within the scope of the annual risk inventory are taken into account. The economic risk assessment therefore also includes risk types that are not included in the regulatory requirements for the equity of banks and also reflects portfolio-specific interactions. The confidence level of the economic capital model of 99.91% corresponds to the underlying "Gone-Concern" assumptions and ensures a self-consistent economic risk-bearing capacity concept. At the beginning of 2012, the results of the annual validation of the risk-bearing capacity concept were implemented. This included, among other things, the introduction of a further developed model for measuring and mapping business risk¹ within the scope of the risk-bearing capacity analysis. Methodological adjustments were made to define and increase the stability of this risk measure. As a result, business risk is no longer included in the economically required capital, but is considered as a potential deduction from the risk-bearing capacity potential. The so-called reserve risk, i.e., the risk that additional burdens arise from already defaulted claims due to risk provision resettings, is taken into account within the scope of the risk-bearing capacity consideration through a risk buffer. Furthermore, since the beginning of 2012, the results of the risk-bearing capacity analysis have been presented using a risk-bearing capacity ratio (RTF ratio), which indicates the over-coverage of the economic capital requirement by the risk-bearing capacity potential.
¹ Business risk is understood as a potential loss resulting from deviations of actual revenues (negative deviation) and expenses (positive deviation) from the respective plan figures.
The monitoring and management of risk-bearing capacity are carried out monthly at the Commerzbank Group level. The minimum requirement for risk-bearing capacity is considered to be met if the RTF ratio is above 100%. In 2012, the RTF ratio was always above 100% and amounted to 161% as of December 31, 2012. The increase in the RTF ratio during the year essentially reflects the calming of the European sovereign debt crisis in the second half of 2012, which also led to a significant reduction in the economically required capital for market risk.
Table 17
| 31.12.2012¹ | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Risk-bearing Capacity Group | Mrd. € | |
| Economic risk-bearing capacity potential | 29 | 27 |
| Economically required capital | 17 | 22 |
| thereof for credit risk | 13 | 13 |
| thereof for market risk | 4 | 8 |
| thereof for OpRisk | 2 | 2 |
| thereof for business risk² | - | 2 |
| thereof Diversification effects | -2 | -4 |
| RTF-Quote³ | 161 % | 123 % |
¹ Based on current methodology; only limited comparability with 2011 figures.
² The consideration of business risk has been carried out in the risk-bearing capacity potential since 2012.
³ RTF ratio = Risk-bearing capacity potential / economically required capital.
Macroeconomic stress tests are used to check risk-bearing capacity under assumed adverse changes in the economic environment. The underlying scenarios, which are updated quarterly and approved by the Asset Liability Committee, describe an exceptional but plausible negative development of the economy and are applied across all risk types. Consequently, in the scenario calculations, the input parameters for the economic capital requirement calculation for all material risk types are simulated depending on the expected macroeconomic development.# Commerzbank AG – Geschäftsbericht 2012
Zusätzlich zum Kapitalbedarf wird auf Basis der makroökonomischen Szenarien auch die Gewinn- und-Verlust-Rechnung gestresst und darauf aufbauend die Entwicklung des Risikodeckungspotenzials simuliert. Zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit wird die Einhaltung des Limits für die gestresste RTF-Quote, das in der Gesamtrisikostrategie festgelegt ist, laufend überwacht und ist Bestandteil des internen Berichtwesens. Ergänzend zu den regulären Stresstests wurden sogenannte "Reverse Stresstests" auf Konzernebene durchgeführt. Im Gegensatz zu regulären Stresstests ist hierbei das Ergebnis der Simulationen vorbestimmt: die nachhaltige Gefährdung der Bank. Ziel des Analyseprozesses im reversen Stresstest ist es, durch Identifikation und Bewertung von Extremszenarien und -ereignissen eine Erhöhung der Transparenz über bankspezifische Gefährdungspotenziale und Risikozusammenhänge zu bewirken. Nachstehende Tabelle gibt eine Übersicht über die Verteilung der aus den Geschäftsaktivitäten der Commerzbank resultierenden Risikoaktiva, aufgeteilt nach Segmenten und Risikoarten:
Tabelle 18: Risikoaktiva Konzern per 31.12.2012 | Mrd. €
| Adressenausfallrisiko | Marktrisiko | Operationelles Risiko | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 108 | 11 | 22 | 140 |
| Privatkunden | 20 | 0 | 9 | 29 |
| Mittelstandbank | 49 | 0 | 4 | 54 |
| Central & Eastern Europe | 14 | 0 | 1 | 15 |
| Corporates & Markets | 20 | 6 | 4 | 30 |
| Sonstige und Konsolidierung | 5 | 5 | 3 | 12 |
| Non-Core Assets | 67 | 0 | 1 | 68 |
| Commercial Real Estate | 30 | 0 | 1 | 31 |
| Deutsche Schiffsbank | 20 | 0 | 0 | 20 |
| Public Finance | 16 | 0 | 0 | 16 |
| Konzern | 175 | 11 | 23 | 208 |
Regulatorisches Umfeld
Mitte Januar 2012 hat die Commerzbank ein umfangreiches Maßnahmenpaket präsentiert, um die Anforderung der European Banking Authority (EBA) - das harte Kernkapital um 5,3 Mrd. Euro zu stärken - aus eigener Kraft zu erfüllen. Zur Erfüllung der durch die EBA vorgegebenen Core-Tier-I-Quote von 9 % (bei Simulation eines Teilausfalls europäischer Staatsanleihen) hatte die Commerzbank bereits zum Ende des Jahres 2011 umfassende Maßnahmen eingeleitet. Im ersten Quartal 2012 konnte insbesondere durch das konsequent fortgesetzte RWA-Management sowie unter Berücksichtigung des Zwischengewinns das EBA-Kapitalziel bereits übererfüllt werden. Durch die zusätzlich kapitalerhöhend wirkenden Effekte aus der Maßnahme zur Optimierung der Kapitalstruktur vom Februar 2012 hat die Commerzbank ihre Kapitalausstattung weiter gestärkt. Am 14. Dezember 2012 hat die BaFin die vierte Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) veröffentlicht. Diese sind zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten. Neue Anforderungen sind grundsätzlich bis zum 31. Dezember 2013 umzusetzen. Die Commerzbank hat bereits mit der Veröffentlichung des ersten Entwurfs zur MaRisk-Novelle begonnen, den Anpassungsbedarf in den betroffenen Bereichen zu analysieren und plant, die neuen Anforderungen im vorgegebenen Zeitrahmen umzusetzen.
Adressenausfallrisiken
Adressenausfallrisiken umfassen das Risiko von Verlusten aufgrund von Ausfällen von Geschäftspartnern sowie die Veränderung dieses Risikos. Unter den Adressenausfallrisiken subsumiert die Commerzbank neben den Kreditausfall- und Drittschuldnerrisiken auch das Kontrahenten- und Emittentenrisiko sowie das Länder- beziehungsweise Transferrisiko.
Strategie und Organisation
Die Kreditrisikostrategie ist die Teilrisikostrategie für Adressenausfallrisiken und ist aus der Gesamtrisikostrategie abgeleitet. Sie ist in den ICAAP-Prozess des Commerzbank-Konzerns eingebettet und leistet so einen Beitrag zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit. Als Bindeglied zwischen der risikoartenübergreifenden Gesamtbankrisikosteuerung und der Operationalisierung der Steuerung von Adressenausfallrisiken bedient sich die Kreditrisikostrategie quantitativer und qualitativer Steuerungsinstrumente, die jeweils den spezifischen Anforderungen von Kernbank- und Abbauportfolios Rechnung tragen. Die quantitative Steuerung erfolgt dabei über fest definierte (ökonomische und regulatorische) Kennzahlen auf Konzern- und Segment- beziehungsweise Konzernbereichsebene mit dem Ziel, neben der Risikotragfähigkeit auch eine angemessene Portfolioqualität und -granularität sicherzustellen. Qualitative Steuerungsleitplanken in Form von Credit Policies definieren das Zielgeschäft der Bank und regeln für die Einzeltransaktion, mit welcher Art von Geschäften die zur Verfügung gestellten Risikoressourcen ausgenutzt werden sollen. Die Credit Policies sind fest im Kreditprozess verankert: Geschäfte, die nicht den Anforderungen entsprechen, werden über eine festgelegte Kompetenzordnung eskaliert.
Die Kreditrisikostrategie beschreibt die risikostrategischen Handlungsfelder und gibt einen Überblick über die wesentlichen Steuerungskonzepte im Kreditrisikomanagement - insbesondere zur Steuerung der wichtigsten Risikokonzentrationen (Verbünde, Länder, Branchen). Das Kreditrisikomanagement in der Kernbank unterscheidet sich organisatorisch vom Risikomanagement im Segment NCA. In der Kernbank sind, basierend auf der Trennung der Zuständigkeit nach Weißbereich einerseits und Intensive Care andererseits, eigenständige Marktfolgeeinheiten für das operative Kreditrisikomanagement auf Portfolio- und Einzelfallbasis verantwortlich. Alle Kreditentscheidungen im Weißbereich sind Risk-Return-Entscheidungen. Markt und Marktfolge nehmen eine gemeinsame Verantwortung für Risiko und Ertrag eines Engagements wahr, wobei die Primärverantwortung der Marktfolgeseite für das Risiko, die der Marktseite für den Ertrag besteht. Entsprechend kann im Kreditprozess keine Seite in ihrer Primärverantwortung überstimmt werden.
Risikoauffällige Kunden werden durch spezialisierte Intensive-Care-Bereiche bearbeitet. Die Überleitung in diese Bereiche erfolgt umgehend, wenn definierte Übergabekriterien erfüllt sind. Neben anlassbezogenen Kriterien wie Rating, Insolvenz, Zwangsmaßnahmen Dritter oder Kreditbetrug sind Kriterien in Abhängigkeit von Überziehungstagen die wichtigsten Gründe für die Überleitung in den Intensive-Care-Bereich. Hierdurch wird sichergestellt, dass Kunden, die ihre Darlehen nicht bedienen, zeitnah von Spezialisten in fest definierten, einheitlichen Prozessen weiter betreut werden können.
Im Rahmen der operativen Bearbeitung der Engagements in den Intensive-Care-Bereichen kommen verschiedene Strategien zur Restrukturierung/Sanierung zum Einsatz. In Abhängigkeit von der spezifischen Problemstellung werden geeignete Maßnahmen eingeleitet. Die Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen (planmäßige Rückführung/laufende Tilgung) erfolgt durch enge Engagement-Begleitung. Ziel ist die Gesundung des Kunden und Rückgabe an den Weißbereich. Maßnahmen im Rahmen von Stundungen und Restrukturierungen/Sanierungen der Kunden umfassen beispielsweise:
- Tolerierung zeitlich befristeter Überziehungen, sofern der Grund für die Überziehung sowie Art und Zeitpunkt des Ausgleiches nachvollziehbar beziehungsweise absehbar sind.
- Rückführungsvereinbarungen: Nicht gezahlte Darlehensraten, die zu einer Überziehung des Kontokorrentkontos führen, werden als Betrag separiert und im Rahmen einer Rückführungsvereinbarung in monatlichen Raten zurückgeführt.
- Restrukturierung bestehender Kredite/Darlehen: Kredite/Darlehen des Kunden werden - mit dem Ziel der Reduzierung der laufende Belastung für den Kunden - umfinanziert. Dies kann unter anderem mit einer Änderung der Tilgungsmodalitäten und/oder der Darlehensstruktur/Kreditlaufzeit einhergehen.
- Sanierung/Neukreditvergabe: Finanzielle Begleitung des Sanierungsprozesses eines in der Krise befindlichen Unternehmens mit dem Ziel der nachhaltigen Gesundung. Dies bedeutet in der Regel einen tief greifenden Eingriff in die Finanzierungsstrukturen und Haftungsverhältnisse und kann auch zum Aussprechen eines Kapitalverzichts, zur Veränderung der Sicherheitenpositionen oder zur Vergabe eines Sanierungszinses führen, der unter den marktüblichen Konditionen liegt.
Im Segment NCA dagegen sind die Zuständigkeiten nach Weißbereich und Intensive Care nicht getrennt, sondern das Kreditrisikomanagement ist über alle Ratingstufen hinweg in einer Einheit zusammengefasst, um auf die Anforderungen des Portfolioabbaus beziehungsweise von Restrukturierungen flexibler reagieren zu können.
Risikosteuerung
Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken bedient sich die Commerzbank eines umfassenden Risikomanagementsystems bestehend aus Aufbauorganisation, Methoden und Modellen, Risikostrategie mit quantitativen und qualitativen Steuerungsinstrumenten sowie Regularien und Prozessen. Das Risikomanagementsystem gewährleistet top-down eine konsistente und durchgängige Steuerung des Gesamtkreditportfolios und der Teilportfolios bis hinunter auf die Einzelengagementebene.
Abbildung 8: Steuerungsinstrumente und -ebenen im Überblick
| Gesamtbank | ↓ | ↓ | ↓ |
| Risikostrategien und Policies | Limit- und Leitplankensysteme | Portfolioüberwachung und Reporting | Aufbau- und Gremienstrukturen |
| Gesamtrisikostrategie nebst Teilstrategien für wesentliche Risikoarten | Verankerung allgemeines Risikoverständnis und Schaffung einer einheitlichen Risikokultur | Definition risikoartenübergreifender Gesamtbanklimite zur Kapital- und Liquiditätssteuerung | |
| Zusätzliche Definition von Leitplanken als Eckpunkte des angestrebten Zielportfolios | Group Risk & Capital Monitor nebst risikoartenspezifischen Gesamtbankformaten (inkl. | ||
| ---------------- | ---------------- | ---------------- | |
| Teilportfolios ↓ ↓ ↓ ↓ | Klare Formulierung der Risikopolitik in Policies (Portfolios, Assetklassen etc.) | Differenzierte Kompetenzen in Abhängigkeit von Übereinstimmung der Geschäfte mit der Risikopolitik der Bank | |
| Steuerungsgrößen auf Risiko arten- und Teilportfolioebene | Ergänzung der konzernweiten Steuerungsgrößen um teilportfoliospezifische Kennzahlen | ||
| Portfoliobatches gemäß etabliertem Portfoliokalender | Asset Quality Review und Analyse des High Attention Parts (HAP) | ||
| Triggerüberwachung mit klaren Eskalations- und Berichtslinien | Interdisziplinäre Besetzung von Segmentgremien | ||
| Sicherstellung einheitlicher volkswirtschaftlicher Meinung | |||
| Einzelengagement ↓ ↓ ↓ ↓ | Rating- beziehungsweise klumpensensitive Kompetenzordnung mit klaren Eskalationsprozessen | Begrenzung von Klumpenrisiken und einheitliche Steuerung nach modellunabhängiger All-in-Definition | |
| Limitüberwachung auf Einzelengagementebene | Monatlicher Bericht zur Entwicklung der Klumpenrisiken an den Vorstand | ||
| Review von Einzeladressen aus Asset-Quality- oder HAP-Analysen | Deal-Team-Strukturen | ||
| Institutionalisierter Austausch innerhalb der Risikofunktion, auch unter Einbezug volkswirtschaftlicher Entwicklungen | Branchenorganisation im inländischen Firmenkundengeschäft |
Die für die operative Risikosteuerung notwendigen Kennzahlen und Impulse leiten sich aus den übergeordneten Konzernzielen ab und werden auf nachgelagerten Ebenen um Teilportfolio- beziehungsweise Produktspezifika ergänzt. Eine risikoorientierte Kreditkompetenzordnung lenkt den Managementfokus der höchsten Entscheidungsgremien auf beispielsweise Konzentrationsrisiken beziehungsweise Abweichungen von der Risikostrategie. Das Management der Risikokonzentrationen innerhalb des Adressenausfallrisikos umfasst sowohl engagementbezogene Kreditrisikokonzentrationen (Klumpenrisiken) als auch Länderund Branchen- sowie Sicherheitenkonzentrationen. Die Steuerung im operativen Kreditrisikomanagement zielt weiterhin auf den Erhalt einer angemessenen Portfolioqualität ab. Neben dem weiteren De-Risking bei Konzentrationsrisiken, dem Management der Auswirkungen aus der Euro- und Staatsschuldenkrise, sowie der Reduktion von Risiken im Non-Investment-Grade-Bereich stand ebenso die Begleitung attraktiven Neugeschäfts in unseren Wachstumssegmenten im Fokus. Darüber hinaus überprüfen wir kontinuierlich unsere Kreditprozesse auf Optimierungsmöglichkeiten. Grundlage der Messung der Adressenausfallrisiken sind die Rating- und Scoring-Verfahren der Commerzbank, die für alle wesentlichen Kreditportfolios im Einsatz sind. Sowohl die Kalibrierung der Ausfallwahrscheinlichkeiten, die den einzelnen Adressen oder Finanzierungen zugewiesen werden als auch die Ermittlung von Verlustquoten beruhen dabei auf der Analyse historischer Daten aus dem Commerzbank-Portfolio. Die Erfahrungen des laufenden Jahres sind die Basis für die jährliche Rekalibrierung der Verfahren. Die Länderrisikosteuerung basiert auf der Festlegung von Risikolimiten sowie auf der Definition von länderspezifischen Strategien zum Erreichen eines gewünschten Zielportfolios. Die Marktfolge im inländischen Firmenkundengeschäft ist nach Branchen aufgestellt und fokussiert auf die Risikosteuerung schwächerer Ratings. Dadurch ist es möglich, Auffälligkeiten auf Gesamt- und Teilportfolioebenen unmittelbar nachzugehen und diese direkt auf Ebene der Einzelkredite zu übertragen, zu identifizieren und Maßnahmen einzuleiten. Hierin begründet sich ein erheblicher Fortschritt sowohl bei Geschwindigkeit als auch Effizienz von Präventionsmaßnahmen ebenso wie bei der Prognosequalität zur Risikoentwicklung. Krisenhafte Entwicklungen sowie die stark verkürzte Gültigkeitsdauer regulatorischer Bestimmungen verstärken die Notwendigkeit eines reagiblen Kreditportfolios. Die Sicherstellung einer hohen Portfolioreagibilität war und bleibt daher eines der wesentlichen risikostrategischen Handlungsfelder im Kreditrisikomanagement.
Steuerung der ökonomischen Kapitalbindung
Mit dem Ziel einer angemessenen Kapitalausstattung des Commerzbank-Konzerns werden für das ökonomische Risikokapital (Economically required Capital, ErC) alle Risikoarten in der Gesamtrisikostrategie konzernübergreifend mit Limiten versehen, insbesondere wird ein CVaR-Limit festgelegt. Aufgrund der systematisch eingeschränkten Möglichkeiten zur kurzfristigen Reduktion des Ausfallrisikos ist es zur Steuerung der Limiteinhaltung wichtig, die erwartete Entwicklung des Kreditrisikos (mittel- und langfristig) zu berücksichtigen. Aus diesem Grund spielen Plan-/Forecastwerte der Kapitalkenngrößen sowie der Abgleich mit der beobachteten Ist-Entwicklung in der laufenden Steuerung eine wichtige Rolle. Dabei ist sicherzustellen, dass aus der Plan-/Forecasteinhaltung die Limiteinhaltung folgt. Auf ein kaskadiertes Limitkonzept für das Kreditrisiko unterhalb der Konzernebene, das heißt auf eine Allokation des Kreditkonzernlimits auf Segmente/Geschäftsfelder, wird verzichtet. Bei der Operationalisierung der Kapitalsteuerung für das Adressenausfallrisiko spielt der Expected Loss (EL) eine maßgebliche Rolle, da er wesentliche Inputfaktoren des CVaR zu einer aussagekräftigen Kennzahl verdichtet, deren Einsatz in der Risikosteuerung seit Langem etabliert ist.
Ratingklassifizierung
Das Ratingverfahren der Commerzbank umfasst 25 Ratingstufen für nicht ausgefallene Kredite (1.0 bis 5.8) und fünf Default-Klassen (6.1 bis 6.5). Die Commerzbank-Masterskala weist jeder Ratingklasse genau eine zeitstabile, überlappungsfreie Spannweite von Ausfallwahrscheinlichkeiten zu. Die Ratingverfahren unterliegen einer jährlich durchzuführenden Validierung und Rekalibrierung, sodass sie vor dem Hintergrund aller tatsächlich beobachteten Ausfälle die jeweils aktuellste Einschätzung widerspiegeln.
Abbildung 9 Commerzbank-Masterskala scroll
| Rating | Commerzbank AG | PD- und EL-Midpoint in % | PD- und EL-Bereich in % | S&P |
|---|---|---|---|---|
| 1.0 | 0 | 0 → AAA | AAA | |
| ↑ 1.2 | 0,01 | 0-0,02 | AAA → AAA | |
| ↑ 1.4 | 0,02 | 0,02-0,03 | AA+ → AA | |
| ↑ 1.6 | 0,04 | 0,03-0,05 | AA, AA- → AA | |
| ↑ 1.8 | 0,07 | 0,05-0,08 | A+, A → A | |
| ↑ 2.0 | 0,11 | 0,08-0,13 | A- → A | |
| 2.2 | 0,17 | 0,13-0,21 | BBB+ → BBB | |
| ↓ 2.4 | 0,26 | 0,21-0,31 | → BBB → BBB | |
| ↓ 2.6 | 0,39 | 0,31-0,47 | → BBB → BBB | |
| ↓ 2.8 | 0,57 | 0,47-0,68 | BBB- → BBB | |
| ↓ 3.0 | 0,81 | 0,68-0,96 | BB+ → BB | |
| ↑ 3.2 | 1,14 | 0,96-1,34 | → BB → BB | |
| ↑ 3.4 | 1,56 | 1,34-1,81 | → BB → BB | |
| ↑ 3.6 | 2,10 | 1,81-2,40 | BB- → BB | |
| ↑ 3.8 | 2,74 | 2,40-3,10 | → B+ → B | |
| ↑ 4.0 | 3,50 | 3,10-3,90 | → B+ → B | |
| ↑ 4.2 | 4,35 | 3,90-4,86 | → B → B | |
| ↑ 4.4 | 5,42 | 4,86-6,04 | → B → B | |
| 4.6 | 6,74 | 6,04-7,52 | → B → B | |
| ↓ 4.8 | 8,39 | 7,52-9,35 | → B- → B | |
| ↓ 5.0 | 10,43 | 9,35-11,64 | → B- → B | |
| ↓ 5.2 | 12,98 | 11,64-14,48 | → CCC+ → CCC | |
| ↓ 5.4 | 16,15 | 14,48-18,01 | → CCC+ → CCC | |
| ↓ 5.6 | 20,09 | 18,01-22,41 | → CCC-CCC- → CCC | |
| ↓ 5.8 | 47,34 | 22,41-99,99 | → CCC-CCC- → CCC | |
| 6.1 | ↑ Überziehung>90 Tage | C, D-I, D-II Default | ||
| 6.2 | ↑ Drohende Zahlungsunfähigkeit | C, D-I, D-II Default | ||
| 6.3 | 100 | 100 | Sanierung mit Sanierungsbeiträgen C, D-I, D-II Default | |
| 6.4 | ↓ Kündigung ohne Insolvenz | C, D-I, D-II Default | ||
| 6.5 | ↓ Insolvenz | C, D-I, D-II Default |
Entsprechend dem Ansatz der Masterskala bleiben zum Zwecke der Vergleichbarkeit bei der Commerzbank-Masterskala die den Ratings zugeordneten Ausfallbänder unverändert (zeit- und portfoliostabil). Zur Orientierung sind externe Ratings gegenübergestellt. Da bei externen Ratings für verschiedene Portfolios auch unterschiedliche, von Jahr zu Jahr schwankende Ausfallraten beobachtet werden, ist eine direkte Überleitung aber nicht möglich. Die Kreditkompetenzen einzelner Mitarbeiter wie auch die Kompetenzen der Komitees (Gesamtvorstand, Kreditkomitee, Subkreditkomitees) sind nach Engagementgrößen sowie Ratingklassen gestaffelt. Wichtigste Steuerungsgröße für das Adressenausfallrisiko sind die aus den Ratings abgeleiteten erwarteten Verluste (EL). Die Kreditrisikostrategie gibt Zielwerte für einzelne Portfolioteile vor. Dadurch wird gewährleistet, dass die zu erwartende Risikovorsorge im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Bank, wie zum Beispiel dem Zielrating der Ratingagenturen oder der angestrebten Portfolioqualität und -zusammensetzung, gehalten wird.
Management von Risikokonzentrationen
Die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass Ausfälle einzelner großer Marktteilnehmer erhebliche Risiken für die Stabilität des Finanzsystems bergen können. Um diese Risiken frühzeitig zu erkennen und zu begrenzen, werden Risikokonzentrationen unter anderem bei einzelnen Großkunden (Klumpen) sowie in Ländern oder Kundengruppen durch eine aktive Steuerung unter Berücksichtigung segmentspezifischer Besonderheiten gesteuert. Zur Steuerung der Klumpenrisiken wird eine einheitliche Definition auf Basis des "All-in" verwendet. Der "All-in"-Begriff umfasst alle innerhalb der Bank genehmigten Kreditlinien eines Kunden in voller Höhe - unabhängig von der aktuell bestehenden Kreditinanspruchnahme. Klumpen oberhalb einer fest definierten Ausschlussschwelle sind dauerhaft nicht gewollt und werden konsequent reduziert. Das Management der Risikokonzentrationen innerhalb des Adressenausfallrisikos umfasst neben engagementbezogenen Kreditrisikokonzentrationen (Klumpenrisiken) auch Länder- und Branchenkonzentrationen. Das Management und der Risikoausschuss des Aufsichtsrats werden turnusgemäß über die Ergebnisse der Analysen informiert.
Risikominderung
Die im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigten Sicherheiten liegen überwiegend in der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie der Hypothekenbank Frankfurt AG und belaufen sich auf rund 113 Mrd. Euro für die Positionen im Weiß- und Graubuch sowie auf gut 9 Mrd. Euro im Defaultportfolio. Bei den Sicherheiten handelt es sich dabei im Segment Privatkunden überwiegend um Grundschulden auf eigen- und fremdgenutztes Wohneigentum.# Commerzbank-Konzern
Angesichts der weiterhin unsicheren Situation an den Finanzmärkten sowie der zunehmenden regulatorischen Belastungen hat die Commerzbank im Juni 2012 beschlossen, den bereits eingeschlagenen Weg der Fokussierung auf kundengetriebenes und profitables Kerngeschäft, der Minimierung von Risiken und der Reduzierung von Komplexität beschleunigt fortzusetzen und die Konzernbereiche Commercial Real Estate, Deutsche Schiffsbank und Public Finance über Zeit vollständig abzubauen. Diese Konzernbereiche wurden deshalb komplett in das Abbausegment Non-Core Assets (NCA) übertragen. In der Kernbank verbleiben somit die Segmente Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets sowie Central & Eastern Europe. Im Rahmen der Beschreibung des Commerzbank-Konzerns werden wir detailliert auf Kreditrisikokennzahlen, die Verteilung des Portfolios nach Regionen, die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sowie auf das Default-Portfolio und die Überziehungen im Weißbuch eingehen.
Kreditrisikokennzahlen
Die Kreditrisikokennzahlen im Commerzbank-Konzern verteilen sich in den Ratingstufen 1.0 - 5.8 wie folgt auf Kernbank und Non-Core Assets:
Tabelle 19
Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2012
| Exposure at Default (Mrd. €) | Expected Loss (Mio. €) | Risikodichte (Bp.) | CVaR (Mio. €) | |
|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 321 | 869 | 27 | 7 571 |
| Non-Core Assets | 139 | 912 | 66 | 5 626 |
| Konzern | 460 | 1 781 | 39 | 13 198 |
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung des Konzernportfolios auf die internen Ratingklassifizierungen auf Basis von PD-Ratings:
Tabelle 20
Ratingverteilung per 31.12.2012
| EaD in % | 1.0 - 1.8 | 2.0 - 2.8 | 3.0 - 3.8 | 4.0 - 4.8 | 5.0 - 5.8 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 32 | 47 | 16 | 3 | 2 | |
| Non-Core Assets | 31 | 36 | 20 | 8 | 6 | |
| Konzern | 31 | 44 | 17 | 5 | 3 |
Im Rahmen der Länderrisikoermittlung des Konzerns werden sowohl die Transferrisiken als auch die regionalspezifischen, von Politik und Konjunktur bestimmten Eventrisiken erfasst, die auf die einzelnen Wirtschaftsobjekte des Landes wirken. Die Länderrisikosteuerung umfasst dabei Entscheidungen, Maßnahmen und Prozesse, die die Beeinflussung der Länderportfoliostruktur zur Erreichung der Geschäfts-, Risiko- und Renditeziele bezwecken. Die Steuerung und Limitierung der Länderrisiken erfolgt seit 2012 auf Basis des Loss at Default auf Länderebene. Länderexposures, die aufgrund ihrer Größe für die Commerzbank bedeutend sind sowie Exposures in Ländern, in denen die Commerzbank im Verhältnis zum jeweiligen BIP bedeutend investiert ist, werden gesondert im Strategic Risk Committee behandelt. Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte der globalen Geschäftstätigkeit der Bank wider. Rund die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein weiteres Drittel auf andere Länder in Europa und 7 % auf Nordamerika. Der Rest ist breit diversifiziert und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure begleitet werden beziehungsweise die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist.
Tabelle 21
Konzernportfolio nach Regionen per 31.12.2012
| Exposure at Default (Mrd. €) | Expected Loss (Mio. €) | Risikodichte (Bp.) | |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 231 | 564 | 24 |
| Westeuropa | 113 | 446 | 39 |
| Mittel- und Osteuropa | 41 | 207 | 51 |
| Nordamerika | 33 | 69 | 21 |
| Sonstige | 42 | 496 | 119 |
| Konzern | 460 | 1 781 | 39 |
Die folgende Tabelle zeigt das Exposure in den Ländern Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien auf Basis des Sitzlandes beziehungsweise des Objektsitzes:
Tabelle 22
EaD¹ per 31.12.2012
| Mrd. € | Gesamt 2012 | Gesamt 2011 | |
|---|---|---|---|
| Sovereign² | Banken | CRE | |
| Griechenland | 0,0 | 0,0 | 0,2 |
| Irland | 0,0 | 0,6 | 0,1 |
| Italien | 8,8 | 0,9 | 2,2 |
| Portugal | 0,9 | 0,3 | 1,6 |
| Spanien | 2,6 | 3,7 | 3,6 |
¹ Ohne Exposure aus Schiffsfinanzierungen.
² Inklusive Subsovereigns.
Risikovorsorge
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 1 660 Mio. Euro. In diesem Betrag ist ein einmaliger Effekt aus der Überprüfung und Aktualisierung von Parametern in Höhe von netto 69 Mio. Euro enthalten. Insgesamt lag die Risikovorsorge im Geschäftsjahr 2012 um 270 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Konzern-Risikovorsorge:
Tabelle 23
Risikovorsorge (Mio. €)
| Gesamt 2012 | Q4 2012 | Q3 2012 | Q2 2012 | Q1 2012 | Gesamt 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 283 | 102 | 47 | 116 | 18 | 482 |
| Non-Core Assets | 1 374 | 512 | 383 | 301 | 178 | 903 |
| Konzern¹ | 1 660 | 614 | 430 | 404 | 212 | 1 390 |
Tabelle 23 (Fortsetzung)
Risikovorsorge (Mio. €)
| Q4 2011 | Q3 2011 | Q2 2011 | Q1 2011 | |
|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 174 | 175 | 50 | 83 |
| Non-Core Assets | 181 | 255 | 231 | 236 |
| Konzern¹ | 381 | 413 | 278 | 318 |
¹ Inklusive Risikovorsorge der PRU in Höhe von insgesamt 3 Mio. Euro im Jahr 2012 und 5 Mio. Euro im Jahr 2011.
Für 2013 wird im Konzern ein leichter Anstieg der Risikovorsorge erwartet. Wir gehen davon aus, dass sich die niedrige Risikovorsorge der Kernbank im Geschäftsjahr 2012 in 2013 auf höherem Niveau normalisieren wird, da die für das sehr gute Risikovorsorgeergebnis 2012 maßgeblichen hohen Auflösungen sich nicht fortsetzen werden. Für NCA wird aufgrund der anhaltenden Krise am Schiffsmarkt eine weiterhin hohe Belastung aus der Risikovorsorge erwartet. Die Risiken für die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin hoch. Sollte es durch Auswirkungen der anhaltenden Staatschuldenkrise auf die Realwirtschaft zu einem massiven Konjunktureinbruch oder zu Ausfällen von Finanzadressen kommen, kann unter Umständen eine deutliche höhere Risikovorsorge erforderlich werden.
Default-Portfolio
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Default-Portfolios im Konzern:
Tabelle 24
Default-Portfolio (Mio. €)
| 2012 | 2011 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzern¹ | Kernbank | NCA | Konzern¹ | Kernbank | NCA | |
| Default-Volumen | 18 926 | 6 799 | 12 128 | 19 703 | 8 516 | 10 536 |
| Risikovorsorgebestand | 7 148 | 3 264 | 3 884 | 7 657 | 3 963 | 3 362 |
| GLLP | 887 | 470 | 417 | 948 | 612 | 332 |
| Sicherheiten | 9 296 | 1 451 | 7 845 | 9 278 | 2 335 | 6 773 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 87 | 69 | 97 | 86 | 74 | 96 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 92 | 76 | 100 | 91 | 81 | 99 |
| NPL-Ratio (%)² | 4,0 | 2,1 | 8,1 | 3,8 | 2,7 | 5,8 |
¹ Inklusive Default-Volumen der PRU in Höhe von 652 Mio. Euro.
² NPL-Ratio: Default-Volumen (Non-Performing Loans - NPL) im Verhältnis zu Gesamtexposure (EaD inklusive NPL).
Das Default-Portfolio konnte per Ende 2012 gegenüber dem Vorjahr trotz eines Anstiegs in NCA aufgrund der erfolgreichen Abbaumaßnahmen in der Kernbank um 0,8 Mrd. Euro reduziert werden. Das Volumen entspricht den ausgefallenen Forderungen der Kategorie LaR Kredit. Das Default-Portfolio wird abhängig von der Art des Defaults in fünf Klassen unterteilt:
- Ratingstufe 6.1: Drohende Zahlungsunfähigkeit (mehr als 90 Tage überfällig).
- Ratingstufen 6.2/6.3: Die Bank begleitet die Sanierung/Restrukturierung des Kunden mit oder ohne Sanierungsbeiträge.
- Ratingstufen 6.4/6.5: Die Bank kündigt die Forderung beziehungsweise der Kunde ist in Insolvenz.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung des Default-Portfolios auf die fünf Default-Klassen:
Tabelle 25
Ratingstufen per 31.12.2012 (Mio. €)
| 6.1 | 6.2/6.3 | 6.4/6.5 | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|
| Konzern | ||||
| Default-Volumen | 1 311 | 11 723 | 5 892 | 18 926 |
| Risikovorsorgebestand | 98 | 3 711 | 3 339 | 7 148 |
| Sicherheiten | 1 043 | 6 142 | 2 111 | 9 296 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 87 | 84 | 92 | 87 |
Überziehungen im Weißbuch
Zur Vermeidung eines Anstiegs des Default-Portfolios werden Überziehungen in der Commerzbank eng überwacht. Neben dem "90 days past due" Trigger Event gibt es schon im Vorfeld ab dem ersten Überziehungstag ein DV-technisch unterstütztes Überziehungsmanagement. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überziehungen außerhalb des Default-Portfolios basierend auf dem Exposure at Default per Ende Dezember 2012:
Tabelle 26
Überziehungen (Mio. €)
| > 0 ≤ 30 Tage | > 30 ≤ 60 Tage | > 60 ≤ 90 Tage | > 90 Tage | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Kernbank | 2 434 | 292 | 112 | 90 | 2 927 |
| Non-Core Assets | 609 | 164 | 165 | 53 | 991 |
| Konzern | 3 043 | 456 | 277 | 143 | 3 918 |
Im Jahr 2012 wurde der Bestand an Rettungserwerben im Vergleich zum Vorjahr um 54 auf 116 Mio. Euro (Zugänge 104 Mio. Euro, Abgänge 219 Mio. Euro, kumulierte Veränderung aus der Bewertung 61 Mio. Euro) reduziert. Vom Jahresendbestand entfiel der überwiegende Anteil der Immobilien im Wert von rund 116 Mio. Euro auf unsere Hypothekentochter Hypothekenbank Frankfurt. Die Objekte werden in Gesellschaften, an denen die Hypothekenbank Frankfurt über Tochtergesellschaften mehrheitlich beteiligt ist, betreut und verwaltet. In der Regel ist dies die HF Estate Management GmbH. Ziel ist es, durch das Immobilien-Know-how der HF Estate Management GmbH eine Wertsteigerung und Weiterentwicklung des gewerblich geprägten Immobilienportfolios zu erreichen, um die Objekte kurz- bis mittelfristig wieder am Markt zu platzieren.
Kernbank
Die Kernbank setzt sich aus den Segmenten Privatkunden, Mittelstandsbank, Central & Eastern Europe, Corporates & Markets sowie Sonstige und Konsolidierung zusammen.
Kreditrisikokennzahlen
Die Kreditrisikokennzahlen verteilen sich in den Ratingstufen 1.0 - 5.8 wie folgt auf die Segmente der Kernbank:
Tabelle 27
Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2012
| | Exposure at Default (Mrd. €) | Expected Loss (Mio. €) | Risikodichte (Bp.) | CVaR (Mio. €) |
| ------------------- | ---------------------------- | ---------------------- | ------------------ | ------------- |# Privatkunden
| Kernbank | 321 | 869 | 27 | 7,571 |
| Privatkunden | 76 | 206 | 27 | 815 |
| Mittelstandsbank | 111 | 313 | 28 | 2,986 |
| Central & Eastern Europe | 25 | 150 | 59 | 539 |
| Corporates & Markets | 68 | 139 | 20 | 2,094 |
| Sonstige und Konsolidierung | 41 | 61 | 15 | 1,137 |
In der Kernbank ist, vor allem aufgrund der Integration der Portfolio Restructuring Unit, das Exposure auf 321 Mrd. Euro angestiegen. Die Portfolioqualität konnte mit einer Risikodichte von 27 Basispunkten (2011: 31 Basispunkte) weiter verbessert werden.
Tabelle 28: Ratingverteilung per 31.12.2012
| EaD in % | 1.0 - 1.8 | 2.0 - 2.8 | 3.0 - 3.8 | 4.0 - 4.8 | 5.0 - 5.8 |
|---|---|---|---|---|---|
| Privatkunden | 28 | 49 | 17 | 4 | 2 |
| Mittelstandsbank | 13 | 60 | 20 | 4 | 2 |
| Central & Eastern Europe | 26 | 38 | 24 | 9 | 3 |
| Corporates & Markets | 46 | 40 | 12 | 1 | 1 |
| Kernbank¹ | 32 | 47 | 16 | 3 | 2 |
¹ Inklusive Sonstige und Konsolidierung.
Risikovorsorge
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Risikovorsorge in den Segmenten der Kernbank:
Tabelle 29: Risikovorsorge Mio. €
| 2012 | 2011 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 | Gesamt | Q4 | Q3 | Q2 | Q1 | |
| Privatkunden | 95 | 16 | 45 | 26 | 8 | 61 | 55 | 33 | 38 | |
| Mittelstandsbank | 30 | 42 | - | 9 | 32 | - | 190 | 149 | 58 | - |
| Central & Eastern Europe | 105 | 24 | 28 | 35 | 18 | 86 | 24 | 26 | 9 | 27 |
| Corporates & Markets | 52 | 19 | - | 17 | 23 | 27 | 146 | 56 | 59 | 31 |
| Sonstige und Konsolidierung | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | - | 1 | 0 | - | 1 |
| Kernbank | 283 | 102 | 47 | 116 | 18 | 482 | 174 | 175 | 50 | 83 |
Im Geschäftsjahr 2012 belief sich die Risikovorsorge der Kernbank auf 283 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr war die Belastung somit um 199 Mio. Euro beziehungsweise 41 % stark rückläufig. Die Kernbank profitierte insbesondere von Auflösungen aufgrund erfolgreicher Restrukturierungen und eines weiterhin sehr guten wirtschaftlichen Umfeldes in Deutschland.
Default-Portfolio
Diese positive Risikovorsorgesituation spiegelt sich auch in der Entwicklung des Default-Portfolios wider. Das Default-Portfolio der Kernbank profitierte von hohen Outflows durch erfolgreiche Restrukturierungen und Rückzahlungen.
Tabelle 30: Default-Portfolio Kernbank | Mio. €
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 6,799 | 8,516 |
| Risikovorsorgebestand | 3,264 | 3,963 |
| GLLP | 470 | 612 |
| Sicherheiten | 1,451 | 2,335 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 69 | 74 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 76 | 81 |
| NPL-Ratio (%) | 2,1 | 2,7 |
Überziehungen im Weißbuch
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überziehungen außerhalb des Default-Portfolios nach Segmenten basierend auf dem Exposure at Default per Ende Dezember 2012:
Tabelle 31: Überziehungen | Mio. €
| > 0 ≤ 30 Tage | > 30 ≤ 60 Tage | > 60 ≤ 90 Tage | > 90 Tage | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Privatkunden | 575 | 81 | 44 | 16 | 715 |
| Mittelstandsbank | 1,508 | 139 | 35 | 9 | 1,691 |
| Central & Eastern Europe | 243 | 60 | 23 | 66 | 391 |
| Corporates & Markets | 106 | 12 | 10 | 0 | 127 |
| Kernbank¹ | 2,434 | 292 | 112 | 90 | 2,927 |
¹ Inklusive Sonstige und Konsolidierung.
Segment Privatkunden
Das Segment Privatkunden umfasst die Aktivitäten des Konzernbereichs Private Kunden, unter dem das inländische Filialgeschäft für Privat- und Geschäftskunden sowie das Wealth Management zusammengefasst sind, das Direct Banking und die seit dem vierten Quartal 2012 zur Kernbank gehörenden Geschäfte der Commerz Real. Die Steuerung und Überwachung der Risiken, die von der Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes, der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Preisentwicklung am Immobilienmarkt abhängig sind, erfolgt unter anderem über definierte Kreditstandards, ein aktives Neugeschäftscontrolling, eine intensive Beobachtung des Immobilienmarktes und ein EDV-gestütztes Überziehungsmanagement. Darüber hinaus werden auffällige Kredite über ausgewählte Trigger identifiziert und im Bereich Risikofrüherkennung spezialisiert bearbeitet.
Tabelle 32: Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2012
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Private Baufinanzierung | 46 | 92 | 20 |
| Renditeobjekte | 5 | 11 | 21 |
| Individualkredite | 12 | 46 | 40 |
| Verfügungskredite/Ratenkredite/Kreditkarten | 10 | 41 | 43 |
| Inländische Tochtergesellschaften | 3 | 7 | 28 |
| Ausländische Tochtergesellschaften und Sonstige | 1 | 8 | 73 |
| Privatkunden | 76 | 206 | 27 |
Den Finanzierungsbedarf unserer Kunden decken wir über eine breite und moderne Produktpalette ab. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (Private Baufinanzierung und Renditeobjekte mit einem EaD von 51 Mrd. Euro). Weitere Hauptaktivität ist die Sicherstellung der Kreditversorgung unserer Geschäftskunden (Individualkredite 12 Mrd. Euro). Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kunden durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite, Kreditkarten 10 Mrd. Euro). Der Portfolioanstieg um 11 auf 76 Mrd. Euro ist überwiegend auf die Integration der Commerz Real und Teilen des Baufinanzierungsgeschäftes der Hypothekenbank Frankfurt in das Segment Privatkunden zurückzuführen. Das im Jahr 2012 weiter optimierte Risikomanagement, insbesondere die Umsetzung konsequenter Steuerungsmaßnahmen in schwächeren Bonitätsklassen und der Ausbau der Risikofrüherkennung, haben ebenso zu einer Absenkung der Risikodichte auf 27 Basispunkte geführt wie der inzwischen höhere Anteil risikoärmerer Baufinanzierungen und die positive Marktentwicklung. Die Risikovorsorge im Privatkundengeschäft ist im Vergleich zum Vorjahr um 34 Mio. Euro höher. Bereinigt um die Parameteraktualisierung im vierten Quartal 2011, ist die operative Risikovorsorge insgesamt stabil und unter dem Niveau des Vorjahres. Der Abbau des Default-Portfolios war im Privatkundengeschäft mit über 21 % beziehungsweise mehr als 309 Mio. Euro sehr deutlich. Bei den Sicherheiten im Segment Privatkunden handelt es sich überwiegend um Grundschulden auf eigen- und fremdgenutztes Wohneigentum.
Tabelle 33: Default-Portfolio Segment Privatkunden | Mio. €
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 1,135 | 1,444 |
| Risikovorsorgebestand | 392 | 493 |
| GLLP | 128 | 164 |
| Sicherheiten | 527 | 669 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 81 | 80 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 92 | 92 |
| NPL-Ratio (%) | 1,5 | 1,9 |
Segment Mittelstandsbank
In diesem Segment bündelt der Konzern das Geschäft mit schwerpunktmäßig mittelständischen Firmenkunden, dem öffentlichen Sektor und institutionellen Kunden (sofern sie nicht anderen Segmenten zugeordnet sind). Darüber hinaus verantwortet das Segment die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Aus dem Segment Central & Eastern Europe wurden mit Wirkung vom 1. Januar 2012 die Commerzbank Eurasija in Russland, die Filialen in Tschechien und der Slowakei sowie die Commerzbank Zrt. in Ungarn in die Mittelstandsbank transferiert. Entsprechend der Ausrichtung des Segments Mittelstandsbank auf deutsche Firmenkunden und internationale Firmenkunden mit Konnektivität zu Deutschland als Kerngeschäft, ist in den genannten Bereichen Wachstum gewollt. Der Risikoappetit orientiert sich zum einen an der Einschätzung der jeweiligen Branche, zum anderen aber auch an den Umfeldbedingungen für die Unternehmen in den Hauptländern ihrer Tätigkeit. Unabhängig von diesen Umfeldbedingungen unterliegt jedes Engagement aber letztlich der Einzelanalyse im Hinblick auf Bonität und Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells des Kunden.
Tabelle 34: Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2012
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Financial Institutions | 18 | 52 | 30 |
| Corporates Inland | 78 | 214 | 27 |
| Corporates Ausland | 15 | 46 | 31 |
| Mittelstandsbank | 111 | 313 | 28 |
Die derzeitige positive konjunkturelle Situation in Deutschland drückt sich im Teilportfolio Corporates Inland durch eine Verbesserung der Risikokennziffern im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Risikodichte in diesem Bereich liegt per 31. Dezember 2012 auf einem vergleichsweise niedrigen Wert von 27 Basispunkten. Im Bereich Corporates Ausland belief sich der EaD per 31. Dezember 2012 auf 15 Mrd. Euro. Die Risikodichte lag hier bei 31 Basispunkten. Trotz einer geringen Kreditnachfrage aufgrund der guten konjunkturellen Lage blieb der EaD der Mittelstandsbank im Gesamtjahr 2012 insgesamt mit 111 Mrd. Euro, bei einer leicht verbesserten Risikodichte, relativ konstant. Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios siehe Seite 162. Die Risikovorsorge der Mittelstandsbank bewegte sich 2012 auf einem historisch niedrigen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 160 Mio. Euro weniger Risikovorsorge gebildet. Haupttreiber sind erfolgreiche Restrukturierungen und rückläufige Portfoliorisikovorsorge infolge sehr guter Portfolioqualität. Das Default-Portfolio der Mittelstandsbank reduzierte sich im Einklang mit der Risikovorsorgeentwicklung um 556 Mio. Euro.
Tabelle 35: Default-Portfolio Segment Mittelstandsbank | Mio. €
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 2,632 | 3,188 |
| Risikovorsorgebestand | 1,439 | 1,753 |
| GLLP | 232 | 302 |
| Sicherheiten | 482 | 653 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 73 | 75 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 82 | 85 |
| NPL-Ratio (%) | 2,3 | 2,6 |
Segment Central & Eastern Europe
Nach dem im Oktober 2012 erfolgreich abgeschlossenen Verkauf der ukrainischen Bank Forum sind die Aktivitäten des Segments CEE hauptsächlich auf die operative Einheit BRE Bank in Polen konzentriert. Die Hauptgeschäftsfelder der BRE-Bank-Gruppe umfassen das Privatkundengeschäft mit ergänzenden Direktbankeinheiten in Polen, in der Tschechischen Republik und in der Slowakei sowie das Corporate-Geschäft mit einem breiten Produktangebot, wie zum Beispiel Corporate Finance, Corporate Treasury Sales, Leasing und Factoring. Der strategische Fokus des Segments liegt insbesondere auf dem weiteren Ausbau des polnischen Mittelstandsgeschäfts sowie des Cross-Border-Geschäfts.
Tabelle 36: Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2012
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Central & Eastern Europe | 25 | 150 | 59 |
Nach mehreren Jahren eines überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstums verlor die Konjunktur in Polen im Jahr 2012 an Dynamik.# Wir erwarten aber trotzdem im nächsten Jahr weiterhin ein positives Wirtschaftswachstum. Vor diesem Hintergrund konnte die Risikodichte im Jahr 2012 weiter reduziert werden. Für das Jahr 2013 erwarten wir, unter der Berücksichtigung des konjunkturellen Umfelds, eine leichte Verschlechterung der Portfolioqualität. Im Jahr 2012 stieg die Risikovorsorge für das Segment Central & Eastern Europe um 19 Mio. Euro auf 105 Mio. Euro. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass im Vorjahr eine Auflösung aus einem Portfolioverkauf der BRE Bank sowie eine einmalige Auflösung wegen Parametereffekten in der Risikovorsorge vereinnahmt wurden. In dem Segment Central & Eastern Europe ist das Default-Volumen im Vergleich zum Vorjahr um 697 Mio. Euro gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf den Verkauf der Beteiligung der Bank Forum zurückzuführen.
Tabelle 37 scroll Default-Portfolio Segment CEE | Mio. €
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 1 069 | 1 766 |
| Risikovorsorgebestand | 579 | 934 |
| GLLP | 54 | 67 |
| Sicherheiten | 383 | 953 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 90 | 107 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 95 | 111 |
| NPL-Ratio (%) | 4,0 | 7,2 |
Segment Corporates & Markets
Dieses Segment umfasst die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten (Markets) inklusive des kommerziellen Geschäfts mit multinationalen Unternehmen, institutionellen Kunden und ausgewählten Großkunden (Corporates) des Konzerns. Zum 1. Juli 2012 hat die Commerzbank die bislang nicht zur Kernbank gehörende Abbaueinheit Portfolio Restructuring Unit (PRU) aufgelöst und das noch verbleibende Portfolio in das operative Geschäft des Segments Corporates & Markets integriert. Die Private Finance Initiatives/Infrastruktur-Finanzierungen waren davon ausgenommen und wurden vom Segment NCA übernommen. Die Integration des PRU-Portfolios spiegelte sich per 31. Dezember 2012 im Vergleich zum Vorjahr in einem höheren EaD von 68 Mrd. Euro (Vorjahr: 61 Mrd. Euro) für Corporates & Markets wider. Der regionale Schwerpunkt des Segments liegt in Deutschland und Westeuropa, wo sich knapp drei Viertel des Exposures befinden; der Anteil Nordamerikas lag Ende Dezember 2012 bei rund 9 Mrd. Euro.
Tabelle 38 scroll Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2012
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 23 | 45 | 20 |
| Westeuropa | 27 | 54 | 20 |
| Mittel- und Osteuropa | 2 | 4 | 25 |
| Nordamerika | 9 | 26 | 28 |
| Sonstige | 7 | 10 | 15 |
| Corporates & Markets | 68 | 139 | 20 |
Corporates & Markets ist unter anderem darauf fokussiert, seine Kunden langfristig in allen Finanzierungsangelegenheiten (zum Beispiel Equity, Bonds, Syndicated Loans) mithilfe seiner Serviceleistungen bezüglich Underwriting und Marktbegebung aktiv zu begleiten. Die erforderliche Begrenzung des Underwriting-Risikos für alle Produktarten erfolgt durch stringente Richtlinien und definierte Limite. Die Positionen, die aufgrund der Aktivität als Lead Arranger beziehungsweise Marketmaker auf den eigenen Büchern verbleiben, werden unter Markt- und Kreditrisikogesichtspunkten sowohl auf Kontrahenten- als auch Portfolioebene streng überwacht. Ein Augenmerk liegt auch auf dem gezielten Abbau von Klumpenrisiken, insbesondere bei Banken und Versicherungen. Das Risikomanagement bezüglich Börsen und Clearinghäusern ist aufgrund der geänderten regulatorischen Anforderungen für Derivate ebenfalls stärker in den Fokus gerückt. Seit Jahresanfang wurde das Nominalvolumen des Teilportfolios Structured Credit um 8,5 auf 10,8 Mrd. Euro und die Risikowerte¹ um 4,5 auf 5,4 Mrd. Euro (jeweils inklusive Default-Portfolio) nahezu halbiert. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Zusammensetzung und Entwicklung des Structured-Credit-Portfolios.
¹ Der Risikowert stellt den Balance Sheet Value von Cashinstrumenten dar, bei Long-CDS-Positionen setzt er sich aus dem Nominalwert des Referenzinstruments abzüglich des Barwerts des Kreditderivats zusammen.
Tabelle 39 scroll
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Nominalwerte Mrd. € | Risikowerte Mrd. € | |
| RMBS | 1,6 | 1,1 |
| CMBS | 0,2 | 0,1 |
| CDO | 4,5 | 3,1 |
| Sonstige ABS | 1,3 | 1,1 |
| CIRC | 0,0 | 0,0 |
| Andere Structured-Credit-Positionen | 3,2 | 0,0 |
| Gesamt | 10,8 | 5,4 |
¹ Markdown Ratio = 1-(Risikowert/Nominalwert). Der größte Teil des Portfolios entfällt auf Collateralised Debt Obligations (CDO). Diese verbriefen überwiegend US-Subprime-RMBS (CDO of ABS) sowie Unternehmenskredite in den USA und in Europa (CLO). Bei Residential Mortgage-backed Securities (RMBS) handelt es sich um Verbriefungen von privaten, überwiegend europäischen Immobilienkrediten. Über die Restlaufzeit des Portfolios werden weiter Wertaufholungen erwartet. Mögliche zukünftige Wertverluste, zum Beispiel bei den bereits stark abgeschriebenen US-RMBS und US CDO of ABS, werden durch positive Wertentwicklungen anderer Assets voraussichtlich kompensiert, sind aber auch aufgrund des deutlichen Abbaus im bisherigen Jahresverlauf limitiert. Der zwischenzeitlich lange Zeitraum seit Emission der Strukturen bildet eine zunehmend verlässliche Basis für die Prognose der künftigen Portfolio-Performance. Zudem verläuft die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den für uns maßgeblichen Volkswirtschaften im Rahmen unserer Risikoeinschätzung. In dem stark von der Entwicklung einzelner Engagements geprägten Segment Corporates & Markets war die Nettorisikovorsorge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 Mio. Euro deutlich rückläufig. Das Default-Portfolio des Segments Corporates & Markets konnte im Jahr 2012 um 155 Mio. Euro abgebaut werden.
Tabelle 40 scroll Default-Portfolio Segment Corporates & Markets | Mio. €
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 1 961 | 2 116 |
| Risikovorsorgebestand | 853 | 772 |
| GLLP | 54 | 78 |
| Sicherheiten | 59 | 60 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 47 | 39 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 49 | 43 |
| NPL-Ratio (%) | 2,8 | 3,3 |
Non-Core Assets
Die Konzernbereiche Commercial Real Estate, Deutsche Schiffsbank und Public Finance wurden im Jahr 2012 im Abbausegment Non-Core Assets gebündelt. Alle Portfolios in diesen Bereichen sollen über die Zeit vollständig abgebaut werden. Das Exposure at Default des Segments beläuft sich per Ende 2012 auf 139 Mrd. Euro und damit 31 Mrd. Euro unter dem Vergleichswert für das NCA-Portfolio per Ende 2011.
Tabelle 41 scroll Kreditrisikokennzahlen per 31.12.2012
| Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | CVaR Mio. € | |
|---|---|---|---|---|
| Commercial Real Estate | 47 | 272 | 58 | |
| Deutsche Schiffsbank | 14 | 435 | 302 | |
| Public Finance | 77 | 206 | 27 | |
| Non-Core Assets | 139 | 912 | 66 | 5 626 |
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Risikovorsorge im Segment Non-Core Assets:
Tabelle 42 scroll
| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Gesamt | Q4 | |
| Commercial Real Estate | 625 | 224 |
| Deutsche Schiffsbank | 741 | 296 |
| Public Finance | 8 | - |
| Non-Core Assets | 1 374 | 512 |
In dem Segment Non-Core Assets waren im Jahresverlauf 2012 weiterhin erhebliche Belastungen zu verzeichnen. Insgesamt stieg die Risikovorsorge gegenüber dem Vorjahr um 471 Mio. Euro. Maßgeblich zurückzuführen ist dies auf eine deutlich gestiegene Risikovorsorge im Konzernbereich Deutsche Schiffsbank infolge der anhaltend schwierigen Umfeldbedingungen am Schiffsmarkt. Das Default-Volumen für Non-Core Assets ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Mrd. Euro angestiegen, maßgeblich getrieben durch Ausfälle im Schiffsportfolio.
Tabelle 43 scroll Default-Portfolio Segment Non-Core Assets | Mio. €
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Default-Volumen | 12 128 | 10 536 |
| Risikovorsorgebestand | 3 884 | 3 362 |
| GLLP | 417 | 332 |
| Sicherheiten | 7 845 | 6 773 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 97 | 96 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 100 | 99 |
| NPL-Ratio (%) | 8,1 | 5,8 |
Commercial Real Estate
Im Jahr 2012 wurden die Bestände, in erster Linie in der Hypothekenbank Frankfurt AG, strategiekonform reduziert. Im Jahresverlauf konnte der EaD im Weißbuch um 13 auf 47 Mrd. Euro verringert werden. Die relative Portfoliozusammensetzung nach Nutzungsarten ist unverändert. Die größten Anteile des Exposures entfallen auf die Teilportfolios Büro (17 Mrd. Euro), Handel (15 Mrd. Euro) und Wohnimmobilien (8 Mrd. Euro). Die Reduktion des Exposures im vierten Quartal 2012 ist auf Rückzahlungen von Darlehen, Wechselkursschwankungen sowie Überleitungen in das Default-Portfolio zurückzuführen. Die mit der Staatsschuldenkrise einhergehenden Unsicherheiten haben weiter deutlich nachgelassen, jedoch belastet die anhaltende Rezession im Euroraum unverändert die Immobilienmärkte - vor allem in den südlichen Peripherieländern. Dort bleibt die Entwicklung der CRE-Marktwerte deutlich negativ, zumal sich die Vermietungsmärkte weiterhin im Abschwung befinden. Die solide Nachfrage nach hochwertigen Immobilien stützt das Preisniveau, wovon die liquiden Investmentmärkte wie London, Deutschland und auch die USA nach wie vor profitieren. Weniger hochwertige Objekte sind demgegenüber deutlich schwieriger am Markt zu platzieren.
Tabelle 44 scroll CRE-Portfolio nach Regionen per 31.12.2012 | Mrd. €
| Exposure at Default | |
|---|---|
| Deutschland | 22 |
| Westeuropa | 18 |
| Mittel- und Osteuropa | 4 |
| Nordamerika | 2 |
| Sonstige | 1 |
Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Risikovorsorge 2012 für Commercial Real Estate um 72 Mio. Euro leicht reduziert werden, liegt jedoch mit 625 Mio. Euro weiterhin auf hohem Niveau. Das Default-Portfolio für den Konzernbereich Commercial Real Estate ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Neuen Inflows stehen Rückführungen von Darlehen sowie Wechselkursschwankungen gegenüber. Der positive Trend auf dem deutschen Markt ist weiterhin erkennbar.
Tabelle 45 scroll 31.12.2012
| Default-Volumen | Risikovorsorgebestand | GLLP | Sicherheiten | Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | (%) | (%) |
| CRE-Portfolio nach Ländern | ||||||
| Gesamt | 7 643 | 2 672 | 130 | 5 056 | 101 | 101 |
| Deutschland | 2 286 | 509 | 37 | 1 646 | 94 | 94 |
| Spanien | 1 949 | 966 | 14 | 1 051 | 103 | 103 |
| UK | 1 337 | 279 | 9 | 1 088 | 102 | 102 |
| USA | 603 | 106 | 7 | 514 | 103 | 103 |
| 31.12.2011 | ||||||
| Gesamt | 7 577 | 2 627 | 189 | 4 888 | 99 | 99 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | ||||||
| # NPL-Ratio (%) 14,0 9,3 34,7 20,0 26,8 11,2 | ||||||
| # Deutsche Schiffsbank | ||||||
| Die Deutsche Schiffsbank AG wurde im Mai 2012 auf die Commerzbank Aktiengesellschaft verschmolzen. Das Exposure an Schiffsfinanzierungen im Weißbuch hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2011 von 18 auf 14 Mrd. Euro reduziert. Das Exposure verteilt sich in weitgehend unveränderten Anteilen auf die drei Standardschiffstypen Containerschiffe (5 Mrd. Euro), Tanker (4 Mrd. Euro) und Massengutfrachter (3 Mrd. Euro). Das restliche Portfolio beinhaltet unterschiedliche Spezialtonnagen mit hoher Diversifikation über die verschiedenen Schiffssegmente. | ||||||
| Die Marktentwicklung war im Jahr 2012 geprägt von weiterem, teilweise drastischem Charterratenrückgang und damit einhergehenden steigenden Insolvenzzahlen. Die weitere konsequente Reduzierung des Risikos im Bestandsgeschäft steht im Rahmen der definierten wertschonenden Abbaustrategie auch im Jahr 2013 im Fokus unser Aktivitäten. Eine Erholung an den Schifffahrtsmärkten ist für das Jahr 2013 nicht abzusehen. | ||||||
| Die Nettorisikovorsorge im Konzernbereich Deutsche Schiffsbank ist im Vergleich zum Vorjahr signifikant um 509 Mio. Euro angestiegen. Darin enthalten ist ein Einmaleffekt aus der Überprüfung der Parameter für die Risikovorsorgeberechnung von 145 Mio. Euro im vierten Quartal. Das Default-Portfolio ist im Vergleich zum Vorjahr, bedingt durch die unsichere wirtschaftliche Lage auf den Schifffahrtsmärkten, deutlich angestiegen. |
Tabelle 46 scroll
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Default-Portfolio DSB nach Schiffstypen | Mio. € | ||||
| Gesamt | Container | Tanker | Bulker | Gesamt | |
| Default-Volumen | 4 482 | 2 157 | 1 104 | 579 | 2 945 |
| Risikovorsorgebestand | 1 211 | 521 | 359 | 138 | 722 |
| GLLP | 272 | 158 | 61 | 36 | 135 |
| Sicherheiten | 2 789 | 1 334 | 635 | 424 | 1 885 |
| Coverage Ratio exkl. GLLP (%) | 89 | 86 | 90 | 97 | 89 |
| Coverage Ratio inkl. GLLP (%) | 95 | 93 | 96 | 103 | 93 |
| NPL-Ratio (%) | 23,7 | 30,9 | 23,7 | 16,0 | 12,1 |
Public Finance
Die Commerzbank bündelt im Segment NCA einen Großteil der Positionen im Staatsfinanzierungsgeschäft sowie die als Ersatzdeckung für Pfandbriefemissionen dort vorgehaltenen besicherten und unbesicherten Bankenanleihen/Darlehen. Das Public-Finance-Portfolio setzt sich aus Forderungen und Wertpapieren zusammen, die in den Tochterunternehmen Hypothekenbank Frankfurt AG und Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank (EEPK) gehalten werden.
Im dritten Quartal wurde das vorher in der Portfolio Restructuring Unit angesiedelte Private-Finance-Initiative-(PFI-)Portfolio (3 Mrd. Euro EaD) in das Segment NCA übertragen. Es umfasst die private langfristige Finanzierung und den Betrieb von öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungen, beispielsweise von Krankenhäusern oder Wasserversorgungsbetrieben in Großbritannien. Das PFI-Portfolio ist weitgehend besichert und soll über die Zeit wertschonend abgebaut werden.
Schuldner im Staatsfinanzierungsgeschäft von NCA (50 Mrd. Euro EaD) sind Staaten, Bundesländer, Regionen, Städte und Gemeinden sowie supranationale Institutionen. Das Hauptexposure liegt in Deutschland und Westeuropa. Das restliche Public-Finance-Portfolio im Segment NCA entfällt auf Banken (24 Mrd. Euro EaD), wobei der Schwerpunkt ebenfalls in Deutschland und Westeuropa (circa 93 %) liegt. Der überwiegende Teil des Bankenportfolios besteht aus Wertpapieren/Darlehen, die zu einem hohen Anteil mit Grandfathering, Gewährträgerhaftungen/Anstaltslasten oder anderen Haftungserklärungen der öffentlichen Hand ausgestattet sind oder in Form von Covered Bonds emittiert wurden.
Der Public-Finance-EaD, der bereits in den Jahren 2010 und 2011 überwiegend durch die Nutzung von Fälligkeiten, aber auch durch aktive Portfolioreduzierung um 40 auf 89 Mrd. Euro abgebaut werden konnte, wurde im Jahr 2012 weiter auf 77 Mrd. Euro reduziert. Es ist geplant, das Portfolio bis Ende 2016 auf rund 55 Mrd. Euro zu reduzieren. Der Bestand an griechischen Anleihen war bereits im zweiten Quartal 2012 nach dem Anleihentausch Griechenlands im Rahmen des Private Sector Involvement (PSI) vollständig veräußert worden.
Die Risikovorsorge im Geschäftsbereich Public Finance ist gegenüber dem Vorjahr von - 26 auf 8 Mio. Euro angestiegen. Der maßgeblich auf einen Einzelfall zurückzuführenden Risikovorsorgeauflösung in 2011 stehen im Jahr 2012 im Wesentlichen Belastungen aus Portfoliowertberichtigungen gegenüber. Das Default-Portfolio von Public Finance ist gegenüber Vorjahr um 11 auf 2 Mio. Euro zurückgegangen.
Weitere Portfolioanalysen
Bei den im Folgenden dargestellten Positionen ist zu beachten, dass diese bereits vollständig in den Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten sind.
Corporates-Portfolio nach Branchen
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Verteilung des Corporates-Exposures nach Branchen unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit:
Tabelle 47 scroll
| Teilportfolio Corporates nach Branchen | Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2011 | 31.12.2011 | |
| Grundstoffe/Energie/Metall | 25 | 130 | 51 | 25 | 96 | 38 |
| Konsum | 22 | 85 | 39 | 21 | 82 | 40 |
| Chemie/Verpackung | 11 | 48 | 43 | 11 | 33 | 29 |
| Transport/Tourismus | 11 | 22 | 20 | 10 | 38 | 38 |
| Technologie/Elektronik | 9 | 25 | 27 | 10 | 23 | 23 |
| Automobil | 9 | 21 | 23 | 11 | 26 | 25 |
| Dienstleistungen/Medien | 8 | 29 | 35 | 9 | 50 | 53 |
| Maschinen | 8 | 20 | 26 | 8 | 25 | 32 |
| Bau | 4 | 17 | 39 | 4 | 17 | 41 |
| Sonstige | 15 | 34 | 23 | 17 | 58 | 34 |
| Gesamt | 122 | 430 | 35 | 126 | 447 | 36 |
Financial-Institutions-Portfolio
Der Fokus der Risikostrategie für das Teilportfolio Financial Institutions lag im Jahr 2012 unverändert auf proaktiver Risikoreduzierung vor allem im Public-Finance-Geschäft sowie auf selektivem Neugeschäft mit Adressen von guter Bonität. Letzteres kam entweder durch Trade-Finance-Aktivitäten im Interesse unserer Firmenkunden in der Mittelstandsbank oder durch Kapitalmarktaktivitäten aus Corporates & Markets zustande. Hierbei spielte die Berücksichtigung von Länderrisiken eine große Rolle. Klumpenrisiken im Portfolio konnten weiter reduziert werden. Trotz der leichten Entspannung an den Märkten wird die Risikoentwicklung des Portfolios unverändert durch den weiteren Verlauf der Euro- und Staatsschuldenkrise beeinflusst werden.
Tabelle 48 scroll
| FI-Portfolio nach Regionen¹ | Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2011 | 31.12.2011 | |
| Deutschland | 14 | 8 | 6 | 17 | 10 | 6 |
| Westeuropa | 28 | 49 | 18 | 28 | 81 | 29 |
| Mittel- und Osteuropa | 9 | 22 | 25 | 8 | 52 | 62 |
| Nordamerika | 1 | <1 | 3 | 3 | 1 | 6 |
| Sonstige | 13 | 41 | 31 | 16 | 41 | 26 |
| Gesamt | 65 | 121 | 19 | 72 | 185 | 26 |
| ¹ Ohne Ausnahmeschuldner. |
Non-Bank-Financial-Institutions-Portfolio
Im Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio standen im gesamten Berichtszeitraum sowohl attraktives Neugeschäft mit Adressen guter Bonität als auch die weitere Portfoliooptimierung im Fokus. Die Bonität der Teilbranche Versicherungen profitierte von einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Großschadensbelastung aus Naturkatastrophen. Trotz überwiegend positiver Ergebnisse im operativen Geschäft unserer Kunden erachten wir die Unsicherheiten aus der in Europa weiterhin bestehenden Staatsschuldenkrise als Belastungsfaktor für die Branche.
Tabelle 49 scroll
| NBFI-Portfolio nach Regionen | Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. | Exposure at Default Mrd. € | Expected Loss Mio. € | Risikodichte Bp. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2011 | 31.12.2011 | |
| Deutschland | 11 | 24 | 22 | 10 | 22 | 22 |
| Westeuropa | 18 | 41 | 23 | 13 | 22 | 18 |
| Mittel- und Osteuropa | 1 | 4 | 27 | 1 | 6 | 43 |
| Nordamerika | 8 | 22 | 29 | 5 | 42 | 92 |
| Sonstige | 2 | 4 | 23 | 3 | 3 | 11 |
| Gesamt | 40 | 96 | 24 | 32 | 95 | 30 |
Originatorenpositionen
Überwiegend aus Gründen des Kapitalmanagements haben Commerzbank und Hypothekenbank Frankfurt AG im Laufe der letzten Jahre Forderungsverbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden der Bank mit einem aktuellen Volumen von 7,5 Mrd. Euro vorgenommen. Zum Stichtag 31. Dezember 2012 wurden Risikopositionen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro zurückbehalten, der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 4,9 Mrd. Euro auf Senior-Tranchen.
Tabelle 50 scroll
| Commerzbank¹ | Verbriefungspool Mrd. € | Fälligkeit | Senior | Mezzanine | First Loss Piece | Gesamtvolumen¹ 31.12.2012 | Gesamtvolumen¹ 31.12.2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Corporates | 2020 - 2022 | 4,5 | 0,1 | <0,1 | 5,0 | 4,5 | |
| MezzCap | 2036 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,1 | 0,2 | |
| RMBS | 2048 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | 0,1 | 0,2 | |
| CMBS | 2013 - 2084 | 0,4 | <0,1 | <0,1 | 2,3 | 4,0 | |
| Gesamt | 4,9 | 0,1 | 0,1 | 7,5 | 8,9 | ||
| ¹ Tranchen/Rückbehalte (nominal): Anlage- und Handelsbuch. |
Conduit Exposure und sonstige Asset-backed Exposures
Im Folgenden wird auf Conduit Exposure aus dem strategischen Kundengeschäft, das auch zukünftig der Kernbank zugeordnet bleibt, und sonstige Asset-backed Exposures eingegangen.
Tabelle 51 scroll
| Conduit und sonstige Asset-backed Exposures | Mrd.€ Nominalwerte | Risikowerte | Nominalwerte | Risikowerte |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2011 | |
| Conduit Exposure | 3,1 | 3,1 | 3,3 | 3,3 |
| Sonstige Asset-backed Exposures | 5,5 | 5,4 | 6,1 | 5,8 |
| Gesamt | 8,6 | 8,5 | 9,4 | 9,1 |
Die hier ausgewiesenen Conduit Exposures bestehen vor allem aus Liquiditätsfazilitäten/Back-up-Linien zugunsten der Zweckgesellschaft "Silver Tower". Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Handels- und Leasingforderungen. Unter dem von der Commerzbank gesponserten Conduit strukturiert, arrangiert und verbrieft die Commerzbank Forderungen von Kunden der Segmente Mittelstandsbank und Corporates & Markets. Das Conduit finanziert sich in der Regel durch Emission von Asset-backed Commercial Papers (ABCP). Bei den sonstigen Asset-backed Exposures handelt es sich überwiegend um staatsgarantierte ABS-Papiere der Hypothekenbank Frankfurt im Bereich Public Finance und der Commerz Europe (Ireland).
Marktrisiken
Marktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Devisen- und Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) entstehen.# Marktrisiken
Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel bei Handelsbuchpositionen, oder im Fall von Anlagebuchpositionen in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/Reserven Berücksichtigung finden. Zusätzlich berücksichtigt die Commerzbank das Marktliquiditätsrisiko, das Fälle abdeckt, in denen es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern.
Strategie und Organisation
Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Finanzmarktkrise wurden mit der Marktrisikostrategie umfassende Leitlinien zur Steuerung und Überwachung von Marktpreisrisiken verankert. Die Marktrisikostrategie leitet sich aus der Gesamtrisikostrategie und den Geschäftsstrategien der einzelnen Segmente ab und legt die Ziele des Marktrisikomanagements im Hinblick auf die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der Commerzbank fest. Die Kernaufgaben des Marktrisikomanagements sind die Identifikation aller wesentlichen Marktrisiken und Marktrisikotreiber des Konzerns, die unabhängige Messung und Bewertung dieser Risiken sowie die auf diesen Ergebnissen und Einschätzungen aufbauende risiko- und ertragsorientierte Steuerung für den Commerzbank-Konzern.
Der Vorstand der Commerzbank ist für ein effektives Management von Marktpreisrisiken für den gesamten Commerzbank-Konzern verantwortlich. Bestimmte Kompetenzen und Verantwortlichkeiten hinsichtlich der Marktrisikosteuerung wurden an die zuständigen Marktrisikokomitees übertragen. In der Bank sind verschiedene Marktrisikokomitees etabliert, in denen Vertreter der Geschäftsfelder mit der Risikofunktion und dem Finanzbereich aktuelle Fragen der Risikopositionierung diskutieren und Steuerungsmaßnahmen beschließen.
Das monatlich einberufene Group Market Risk Committee beschäftigt sich unter Vorsitz der Risikofunktion mit der Marktrisikoposition im Konzern. Basis der Diskussion ist der monatliche Marktrisikobericht, der auch im Gesamtvorstand vorgestellt und diskutiert wird. Der Bericht fasst die aktuellsten Entwicklungen an den Finanzmärkten, die Positionierung der Bank sowie die daraus abgeleiteten Risikokennzahlen zusammen. Das Segment Market Risk Committee mit dem Fokus auf handelsintensive Segmente (Corporates & Markets und Treasury) tagt in wöchentlichem Turnus. Darüber hinaus wurde im November 2012 ein separates Marktrisikokomitee mit monatlichem Turnus zur Steuerung der Marktrisiken im Segment Non-Core Assets eingerichtet.
Der Risikomanagementprozess (Risikoidentifikation, Risikomessung, Steuerung, Monitoring und Reporting) liegt funktional in der Verantwortung des handelsunabhängigen Marktrisikomanagements. Das zentrale Marktrisikomanagement wird durch dezentrale Marktrisikomanagementeinheiten auf Segmentebene sowie die regionalen Einheiten beziehungsweise Tochtergesellschaften ergänzt. Durch die enge Verzahnung von zentralem und lokalem Risikomanagement mit den Geschäftseinheiten beginnt der Risikomanagementprozess bereits in den Handelsbereichen. Die Handelseinheiten sind insbesondere für ein aktives Management der Marktrisikopositionen, zum Beispiel Abbaumaßnahmen oder Hedging, verantwortlich.
Risikosteuerung
Zur Steuerung und Überwachung der Marktpreisrisiken nutzt die Commerzbank ein vielfältiges quantitatives und qualitatives Instrumentarium. Quantitative Vorgaben für Sensitivitäten, Value-at-Risk-(VaR-)Kennzahlen, Stresstests und Szenarioanalysen sowie Kennziffern zum ökonomischen Kapital limitieren das Marktrisiko. Vorgaben zur Portfoliostruktur, zu neuen Produkten, Laufzeitbegrenzungen oder Mindestratings zielen auf die Sicherstellung der Qualität der Marktrisikopositionen ab. Um der unterschiedlichen Bedeutung der verschiedenen Faktoren für die Steuerung der Segmente abgestimmt auf die Geschäftsstrategie Rechnung zu tragen, wird im Rahmen der Marktrisikostrategie je Segment die Gewichtung der Kennzahlen hinsichtlich ihrer Relevanz festgelegt.
Die interne Steuerung der Marktrisiken erfolgt auf Konzernebene, Segmentebene und den darunter liegenden Einheiten. Dabei werden alle marktrisikorelevanten Positionen abgedeckt sowie Handelsbuch- und Anlagebuchpositionen gemeinsam gesteuert. Ein umfassendes internes Limitsystem bis auf Portfolioebene ist implementiert und ein Kernpunkt der internen Marktrisikosteuerung. Die das Marktpreisrisiko begrenzenden quantitativen und qualitativen Faktoren werden von den Marktrisikokomitees festgelegt. Die Auslastung der Limite wird zusammen mit den relevanten Ergebniszahlen täglich an den Vorstand und die zuständigen Leiter der Konzernbereiche berichtet. Aufbauend auf qualitativen Analysen und quantitativen Kennzahlen identifiziert die Marktrisikofunktion mögliche zukünftige Risiken, antizipiert in Zusammenarbeit mit der Finanzfunktion mögliche ökonomische Wertverluste und erarbeitet Maßnahmenvorschläge, die mit den Markteinheiten besprochen werden. Die Votierung der vorgeschlagenen Maßnahmen beziehungsweise Risikopositionen erfolgt in den oben genannten Marktrisikokomitees und wird anschließend dem Gesamtvorstand zur Entscheidung vorgelegt.
Risikokonzentrationen werden durch spezifische Limite direkt begrenzt beziehungsweise werden auf indirekte Weise (zum Beispiel durch Stresstestlimite) vermieden. Darüber hinaus stellt die Kombination verschiedener klassischer Risikomaße (zum Beispiel VaR, Sensitivitäten) ein angemessenes Risikomanagement von Konzentrationen sicher. Zusätzlich werden regelmäßig Risikotreiber analysiert, um Konzentrationen zu identifizieren. Das Risikomanagement bestehender Konzentrationen wird dabei auch durch situationsgetriebene Analysen überprüft und gegebenenfalls durch gezielte Maßnahmen, zum Beispiel Limite und spezifische Prozesse, ergänzt.
Marktrisiken im Handelsbuch
Zur internen Steuerung des Marktrisikos wird ein einheitliches Value-at-Risk-Marktrisikomodell verwendet, in das alle Positionen einfließen. Der VaR quantifiziert den möglichen Verlust aus Finanzinstrumenten infolge veränderter Marktbedingungen während eines vorgegebenen Zeithorizonts und mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit. Für die interne Steuerung werden ein Konfidenzniveau von 97,5 % und eine Haltedauer von 1 Tag zugrunde gelegt. Das Value-at-Risk-Konzept erlaubt den Vergleich der Risiken in verschiedenen Geschäftsbereichen und ermöglicht die Aggregation einer Vielzahl von Positionen unter Berücksichtigung von Korrelationen zwischen verschiedenen Vermögenswerten. Damit ist zu jedem Zeitpunkt eine einheitliche Sicht auf das Marktrisiko sichergestellt.
Für die regulatorische Eigenmittelunterlegung werden ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer von 10 Tagen unterstellt. Diese Annahmen erfüllen die Anforderungen des Baseler Ausschusses und weiterer internationaler Standards an die Steuerung von Marktrisiken. Für verschiedene Auswertungen, zum Beispiel Backtesting und Offenlegung, wird der VaR auch auf Basis einer 1-Tages-Halteperiode berechnet. Um eine konsistente Darstellung der Risikokennziffern im Bericht zu gewährleisten, beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und einer Haltedauer von 1 Tag.
Der VaR im Handelsbuch verringerte sich zum Jahresende 2012 deutlich von 59 auf 28 Mio. Euro. Maßgebliche Ursache ist ein weiterer Abbau nicht strategischer Risikopositionen. Darüber hinaus war im Jahr 2012 eine geringere Volatilität der Märkte im Vergleich zum Vorjahr zu beobachten, was zu einem weiteren Rückgang des VaR führte.
Tabelle 52: VaR der Portfolios im Handelsbuch¹
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Minimum | 21 | 38 |
| Mittelwert | 39 | 66 |
| Maximum | 70 | 102 |
| Jahresendziffer | 28 | 59 |
¹ 99 % Konfidenzniveau, 1 Tag Haltedauer, gleichgewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie.
Das Marktrisikoprofil ist über alle Anlageklassen diversifiziert. Dabei sind Zins- und Credit-Spread-Risiken trotz deutlichen Rückgangs mit 15 beziehungsweise 7 Mio. Euro nach wie vor die dominierenden Anlageklassen. In der Risikoart Zinsen sind auch Basis- und Inflationsrisiken enthalten. Basisrisiken entstehen beispielsweise, wenn Positionen durch Absicherungsgeschäfte mit einer anderen Art der Preisstellung als das Grundgeschäft geschlossen werden.
Tabelle 53: VaR-Beitrag nach Risikoarten im Handelsbuch¹
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Credit Spreads | 7 | 18 |
| Zinsen | 15 | 31 |
| Aktien | 2 | 4 |
| FX | 3 | 4 |
| Rohwaren | 1 | 3 |
| Gesamt | 28 | 59 |
¹ 99 % Konfidenzniveau, 1 Tag Haltedauer, gleichgewichtete Marktdaten, 254 Tage Historie.
Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden im Rahmen der sogenannten Basel-2.5-Berichterstattung weitere Risikokennziffern berechnet. Hierzu zählt insbesondere die Ermittlung des Stressed VaR, bei der das Risiko aus der aktuellen Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen einer festgelegten Krisenperiode bewertet wird. Der Stressed VaR ging im Jahresvergleich um 17 auf 35 Mio. Euro zurück. Der hierbei angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Eine entsprechende Anpassung erfolgte im ersten Halbjahr 2012.
Durch die Anwendung von Backtesting-Verfahren wird die Verlässlichkeit des internen Modells auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden die sich aufgrund der am Markt tatsächlich eingetretenen Preisänderungen ergebenden Gewinne und Verluste gegenübergestellt. Dies liefert die Basis zur Bewertung der internen Risikomodelle durch die Aufsichtsbehörden. Hierbei spricht man von einem sogenannten negativen Backtest-Ausreißer, wenn der sich ergebende Verlust das auf Basis des Value-at-Risk-Modells prognostizierte Risiko überschreitet. Im umgekehrten Fall spricht man von einem positiven Backtest-Ausreißer, wenn der sich ergebende Gewinn den prognostizierten Ertrag überschreitet. Die Analyse der Backtesting-Ergebnisse liefert wichtige Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern und zur Verbesserung des Marktrisikomodells.# H1, ## H2, ### H3
Marktrisiken
Marktrisiken im Anlagebuch
Darüber hinaus werden alle negativen Ausreißer im Rahmen eines von der Aufsicht vorgegebenen Ampelansatzes klassifiziert und auf Gruppenebene unter Angabe von Ausmaß und Ursache an die Aufsichtsbehörden gemeldet. Im Verlauf des Jahres 2012 wurden keine negativen Ausreißer gemessen. Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe von Stresstests wird das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber dennoch plausibler Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarien beziehen sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven, Devisenkursen sowie Aktienkursen und Rohwarenpreisen. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt. Im Jahr 2012 wurden die VaR- und Stresstest-Modelle permanent validiert. Es wurden Modellanpassungen implementiert, die die Genauigkeit der Risikomessung weiter verbessert haben.
Marktrisiken im Anlagebuch
Die wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Credit-Spread-Risiken des Bereichs Staatsfinanzierung mit den Positionen der Tochtergesellschaften Hypothekenbank Frankfurt AG und Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank (EEPK). Dieser Geschäftsbereich wurde im Jahr 2012 dem Segment Non-Core Assets zugeordnet und wird systematisch weiter abgebaut. Darüber hinaus beeinflussen insbesondere die Portfolios der Treasury mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken das Marktrisiko im Anlagebuch.
Das nebenstehende Diagramm dokumentiert die Entwicklung der Credit-Spread-Sensitivitäten aller Wertpapier- und Derivatepositionen (ohne Kredite) des Commerzbank-Konzerns. Die Reduzierung des Public-Finance-Portfolios im Rahmen der De-Risking-Strategie sowie verringerte Marktwerte des Staatsanleihenportfolios haben zu einer rückläufigen Entwicklung mit einer Gesamtposition am Jahresende von 58 Mio. Euro geführt. Knapp 80 % der Credit Spreads entfallen auf Wertpapierpositionen, die als Loans and Receivables (LaR) klassifiziert sind. Credit-Spread-Änderungen haben für diese Portfolios keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn- und-Verlust-Rechnung.
Credit-Spread-Sensitivitäten
| Downshift 1 Bp. | Mio. € |
|---|---|
Darüber hinaus bestanden im Jahr 2012 Aktienrisiken im Anlagebuch, die durch größere Beteiligungspositionen hervorgerufen wurden. Diese wurden zum Jahresende weitestgehend abgebaut, sodass das Aktienrisiko im Anlagebuch am Jahresende nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.
Für die Anlagebücher des Konzerns werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Entsprechend der Bankenrichtlinie hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zwei für alle Institute einheitliche, plötzliche und unerwartete Zinsänderungen vorgegeben und lässt sich über die Ergebnisse vierteljährlich unterrichten. Die anzuwendenden Zinsänderungen wurden gemäß aufsichtsrechtlichen Anforderungen auf + 200 beziehungsweise - 200 Basispunkte festgelegt. Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde ein potenzieller Verlust von 1 621 Mio. Euro und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller Gewinn von 118 Mio. Euro ermittelt. In diesen Zahlen sind die Positionen der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie der wesentlichen Konzerngesellschaften enthalten. Der definierte Grenzwert für einen potenziellen Rückgang des haftenden Eigenkapitals wurde deutlich unterschritten.
Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Das Pensionsfonds-Portfolio besteht aus einem gut diversifizierten Anlageteil und dem Teil der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Aufgrund der extrem langen Duration der Verbindlichkeiten (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) befindet sich der Hauptteil der Barwertrisiken des Gesamtportfolios in Laufzeiten von 15 und mehr Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko, speziell Zins- und Inflationsrisiken kompensieren sich teilweise. Die extrem langen Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität entsprechender Absicherungsprodukte begründet.
Marktliquiditätsrisiken
Das Marktliquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern. Das Marktliquiditätsrisiko wird gemessen, indem für jedes Portfolio ein Abbauprofil erstellt wird, sodass eine Klassifikation der Portfolios hinsichtlich ihrer Liquidierbarkeit über einen Marktliquiditätsfaktor vorgenommen werden kann. Zur Berechnung des Marktliquiditätsrisikos wird das Marktrisiko auf Jahressicht mit dem Marktliquiditätsfaktor bewertet. Zum Jahresende 2012 setzte die Commerzbank 0,2 Mrd. Euro ökonomisches Kapital zur Abdeckung des Marktliquiditätsrisikos im Handels- und Anlagebuch an. Bei Wertpapieren, die in höherem Maße dem Marktliquiditätsrisiko unterliegen, handelt es sich insbesondere um Asset-backed Securities und andere Abbauportfolios.
Liquiditätsrisiken
Unter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne beschreibt das Liquiditätsrisiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht, nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen Konditionen finanziert werden können.
Strategie und Organisation
Den globalen Rahmen für das Handeln des Liquiditätsrisikomanagements bildet die aus der Geschäfts- und Risikostrategie der Bank abgeleitete Liquiditätsrisikostrategie. Diese vom Vorstand der Bank beschlossene Strategie, in der die Richtlinien für das Liquiditätsrisikomanagement inklusive der Risikotoleranz definiert sind, berücksichtigt zudem die zunehmenden regulatorischen Anforderungen. Da die jederzeitige Zahlungsfähigkeit eine existentielle Voraussetzung darstellt, zielt das Liquiditätsrisikomanagement auf eine Kombination von Liquiditätsvorsorge und Risikolimitierung. Auf den Vorgaben der Liquiditätsrisikostrategie setzen Regelwerke wie die Liquidity Risk Policy, die Model Validation Policy, die Model Change Policy sowie die Limit Policy auf. Die operative Steuerung der Liquiditätsrisiken obliegt der Group Treasury der Commerzbank. Ergänzende Informationen hierzu finden sich im Kapitel "Refinanzierung und Liquidität des Commerzbank-Konzerns".
Die Überwachung der unterjährigen Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risikofunktion. Wesentliche Entscheidungen zur Liquiditätsrisikosteuerung und -überwachung werden durch das zentrale Asset Liability Committee beschlossen. Dies umfasst unter anderem die Festlegung von Liquiditätsrisikolimiten und die Definition der Liquiditätsreserve. Im Rahmen der Notfallplanung kann das zentrale Asset Liability Committee verschiedene Maßnahmen zur Liquiditätsabsicherung beschließen. Die Notfallplanung beruht auf einem integrierten Prozess, der sich aus dem Liquidity Risk Contingency Plan (Notfallplan) und den ergänzenden Liquidity Contingency Measures (Maßnahmenplan) der Treasury zusammensetzt. Dieses Konzept erlaubt eine eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall nebst hinreichender Konkretisierung der gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen.
Risikosteuerung
Zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken nutzt die Commerzbank ein vielfältiges quantitatives und qualitatives Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Wesentliche Entscheidungen zur Liquiditätsrisikosteuerung und -Überwachung trifft das zentrale Asset Liability Committee. Auf operativer Ebene gibt es weitere Subkomitees, die Liquiditätsrisikofragen auf lokaler Ebene sowie methodische Fragen zur Quantifizierung und Limitierung von Liquiditätsrisiken mit geringerer Bedeutung für den Konzern behandeln. Durch ein umfassendes Limitkonzept wird gewährleistet, dass ein sich abzeichnender Liquiditätsengpass möglichst frühzeitig erkannt wird und entsprechende Maßnahmen zu dessen Beseitigung rechtzeitig ergriffen werden können. Im Rahmen des Limitkonzepts werden die Liquiditätsrisikolimite des Commerzbank-Konzerns aus der Risikotoleranz abgeleitet, die in der Liquiditätsrisikostrategie definiert wurde. Diese Konzernlimite werden dann auf die einzelnen Konzerneinheiten heruntergebrochen, sowohl für die einzelnen Währungen als auch über alle Währungen hinweg. Neben den Liquiditätslimiten für den Zeithorizont bis zu einem Jahr hat die Bank einen Zielkorridor für die strukturellen längerfristigen Liquiditätsrisiken definiert.
Quantifizierung und Stresstesting
Grundlage der Liquiditätssteuerung und der Berichterstattung an den Vorstand bildet das bankinterne Liquiditätsrisikomodell. Bezogen auf einen Stichtag ermittelt dieses Risikomessverfahren die verfügbare Nettoliquidität (ANL - Available Net Liquidity) für die nächsten zwölf Monate auf Grundlage verschiedener Szenarien. Die verfügbare Nettoliquidität der Commerzbank wird für verschiedene Stressszenarien aus folgenden drei Bestandteilen ermittelt: deterministische, das heißt vertraglich vereinbarte Zahlungsströme, statistisch erwartete ökonomische Cashflows für das jeweilige Szenario und die im jeweiligen Szenario liquidierbaren Vermögenswerte.# Steuerung von Finanzierungsrisiken
Das der Modellierung zugrunde liegende steuerungsrelevante Stressszenario berücksichtigt bei der Berechnung der Liquidität und in der Limitierung sowohl die Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Die Parametrisierung des Stressszenarios leitet sich aus der Risikotoleranz ab, die im Einklang mit der Gesamtrisikostrategie festgelegt wurde. Dazu gehört auch die Definition von Szenarien, die nicht von der Risikotoleranz abgedeckt sind. Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen führen und damit zu einem erhöhten Liquiditätsrisiko. Risikokonzentrationen treten im Umfeld der Liquiditätsrisikosteuerung in vielfältiger Form auf, zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großen Einzelgläubigern oder Währungen. Das Liquiditätsrisikomanagement findet zentral im Rahmen der bestehenden Liquiditätsrisikolimitstruktur und unter Berücksichtigung der Liquiditätsrisikotoleranz statt. Unterstützt durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden hierdurch Risikokonzentrationen in der Refinanzierung bereits zeitnah erkannt und können in großen Teilen vermieden werden. Weitere Bestandteile des Liquiditätsrisikomanagements sind eine Survival-Period-Berechnung im Sinne der MaRisk sowie die Analyse zusätzlicher inverser Stressszenarien. Die steuerungsrelevanten Stressszenarien des ANL-Modells werden täglich berechnet und an das Management berichtet. Die ihnen zugrunde liegenden Annahmen und die gesetzten Limite werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls den veränderten Marktgegebenheiten angepasst. Die beschriebenen Stressszenarien bilden darüber hinaus die Grundlage für die oben dargestellte Notfallplanung, im Rahmen derer das zentrale Asset Liability Committee verschiedene Maßnahmen zur Liquiditätsabsicherung beschließen kann. Die nachfolgende Darstellung der ANL zeigt, dass im berechneten steuerungsrelevanten Stressszenario per 31. Dezember 2012 über den gesamten Betrachtungszeitraum ausreichende Liquiditätsüberhänge bestanden.
Abbildung 10 Available Net Liquidity im kombinierten Stressszenario des internen Liquiditätsrisikomodells Mrd. €
Die zunehmende Überschussliquidität im Geldmarkt spiegelte sich im Jahr 2012 auch in den internen Liquiditätskennzahlen der Commerzbank wider, die sich stets deutlich oberhalb der vom Vorstand festgelegten Limite befanden. Gleiches gilt für die Erfüllung der externen regulatorischen Liquiditätsverordnung sowie der von den MaRisk vorgegebenen Survival-Period-Berechnung. Wir profitieren hierbei weiterhin von unseren Kerngeschäftsaktivitäten im Privat- und Firmenkundenbereich sowie von den hinsichtlich Produkten, Regionen und Investoren breit diversifizierten Refinanzierungsquellen am Geld- und Kapitalmarkt. Zur Absicherung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen verfügt die Bank über einen Liquiditätspuffer an zentralbankfähigen Aktiva und Cash-Reserven, deren Zusammensetzung, freie Verfügbarkeit sowie Höhe täglich überprüft und berichtet werden. Bei den regelmäßigen Analysen liegt besonderes Augenmerk auf der Qualität der enthaltenen Aktiva und einer angemessenen Diversifikation. Zum 31. Dezember 2012 betrug das Volumen der frei verfügbaren zentralbankfähigen Aktiva nach Haircut, die in die ANL-Modellierung einfließen, inklusive Zentralbankguthaben 83,4 Mrd. Euro. Darüber hinaus hat die Bank Maßnahmen getroffen, um auf einen potenziell möglichen Euro-Breakup zu reagieren und die damit verbundenen Liquiditätseffekte zu mitigieren.
Das interne ANL-Modell mit einem Betrachtungshorizont bis zu einem Jahr wird durch das Stable-Funding-Konzept mit einem Betrachtungshorizont größer als ein Jahr ergänzt. Das Stable-Funding-Konzept bildet die Basis für die interne Verrechnung von Liquiditätskosten und ist die Grundlage zur Ermittlung der Emissionsplanung im Kapitalmarkt. Hierbei wird der strukturelle Liquiditätsbedarf für das Kernaktivgeschäft der Bank den langfristig für die Bank verfügbaren Passivmitteln, inklusive stabiler Bodensätze aus Kundeneinlagen, gegenübergestellt. Die Bank beschäftigt sich eingehend mit den zentralen Fragestellungen aus Basel III, der Liquiditätskostenverrechnung und der Steuerung der Liquiditätsrisiken im Rahmen des internen Liquiditätsrisikomodells. Die Weiterentwicklung des Steuerungsinstrumentariums wird im Rahmen eines strategischen Projektes konsequent betrieben. In diesem Rahmen erweitert die Bank die vorhandenen Analysemöglichkeiten im Liquiditätsrisikoberichtswesen durch die fortlaufende Weiterentwicklung der hierfür genutzten Infrastruktur.
Operationelle Risiken
Die Commerzbank misst und steuert das operationelle Risiko (OpRisk) aktiv auf Basis eines konzernweit konsistenten Rahmenwerks mit dem Ziel, OpRisk-Profil und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigierung zu definieren und priorisieren. Dabei wird das operationelle Risiko in Anlehnung an die Solvabilitätsverordnung definiert als die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition beinhaltet Rechtsrisiken; Reputations- und strategische Risiken sind in dieser Definition nicht enthalten.
In der Commerzbank sind die Themenstellungen OpRisk und Governance des Internen Kontrollsystems (IKS) aufbauorganisatorisch und methodisch eng miteinander verbunden. Diese Verzahnung erfolgt vor dem Hintergrund, dass in zahlreichen OpRisk-Fällen die Ursachen im Zusammenhang mit dem Versagen der Kontrollmechanismen stehen. Damit trägt ein wirksames IKS dazu bei, operationelle Risiken zu reduzieren beziehungsweise zu vermeiden. Umgekehrt bieten die Systematiken für operationelle Risiken die Möglichkeit, das IKS risikoorientiert und konsistent zum OpRisk-Management auszurichten.
Strategie und Organisation
Die OpRisk-Strategie der Commerzbank wird jährlich vom Vorstand der Commerzbank nach Diskussion und Votierung im Group OpRisk Committee verabschiedet. Sie beschreibt Risikoprofil, Eckpunkte der angestrebten Risikokultur (inklusive Risikolimit), Steuerungsrahmen und Maßnahmen der Commerzbank im Hinblick auf operationelle Risiken. Mit der Umsetzung der OpRisk-Strategie verfolgt die Commerzbank folgende Ziele:
- Weitgehende Vermeidung hoher OpRisk-Schadensfälle (vor deren Eintreten), unter anderem durch proaktive Maßnahmen, und damit den Schutz der Bank vor bedeutenden negativen Auswirkungen.
- Aufzeigen von potenziellen Problembereichen in der Ablauforganisation und damit von Ansatzpunkten zur Optimierung.
Die OpRisk-Organisation der Commerzbank mit einer klaren Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben schafft die aufbauorganisatorischen Grundvoraussetzungen und die Strukturen für ein zielgerichtetes und wirkungsvolles OpRisk-Management und -Controlling. Dabei basiert die OpRisk-Steuerung auf drei hintereinander geschalteten Ebenen ("Three Lines of Defence"), deren zielgerichtetes Zusammenspiel zum Erreichen der vorgegebenen strategischen Ziele maßgeblich ist:
- Die Segmente beziehungsweise Group-Services-, Group-Management- und Group-Risk-Management-Einheiten übernehmen als "First Line of Defence" die direkte Verantwortung für die Identifizierung und das Management der operationellen Risiken in ihren Verantwortungsbereichen und sorgen für eine effektive und zeitnahe Segmentrisikosteuerung.
- Der Bereich OpRisk & IKS stellt den Einheiten der Bank in seiner Funktion als "Second Line of Defence" einheitliche und verbindliche Methoden und Systeme zur Identifikation, Bewertung und Überwachung der operationellen Risiken zur Verfügung. Diese werden von den Einheiten der Bank konzernweit angewandt, durch Instrumente und Regelwerke der weiteren Überwachungsfunktionen ergänzt und zwecks Mitigierung der operationellen Risiken eingesetzt.
- Die "Third Line of Defence" bilden interne und externe Kontrollinstanzen, wie zum Beispiel die interne Revision. Ihre Aufgabe ist die unabhängige Überprüfung der OpRisk-Methodik und -Umsetzung in der Commerzbank.
Das Group OpRisk Committee tagt vierteljährlich unter Vorsitz des CRO und befasst sich mit der Steuerung der operationellen Risiken im Konzern. Zudem fungiert es als Eskalations- und Entscheidungsgremium für bedeutende bereichsübergreifende Op Risk-Themen. Die Segment OpRisk Committees befassen sich mit der Steuerung der operationellen Risiken in den jeweiligen Einheiten, der strukturierten Analyse die Einheit betreffender OpRisk-Themen, zum Beispiel Verlustereignisse, sowie der Definition abzuleitender Maßnahmen beziehungsweise Handlungsempfehlungen.
Risikosteuerung
Die Steuerung und Limitierung der operationellen Risiken unterscheiden sich systematisch von der Begrenzung der Kredit- und Marktrisiken, da weder einzelne Kunden noch Positionen, sondern interne Prozesse die relevanten Steuerungseinheiten bilden. Der Fokus liegt in dieser Risikoart auf einer antizipativen Steuerung durch die Segmente und Querschnittseinheiten auf Basis einer übergreifenden Risikostrategie für operationelle Risiken und deren spezifische Ausprägungen. Die Steuerung der OpRisk-Kennzahlen auf Konzernebene erfolgt über die Kenngrößen ökonomisches (ErC) und regulatorisches (RWA) Kapital.
Zur OpRisk-Steuerung verwendet die Commerzbank verschiedene Methoden, darunter:
- Jährliche Bewertung des IKS der Bank und Durchführung von Risk Scenario Assessments.
- Kontinuierliche Analyse der OpRisk-Schadensfälle.
- Durchführung von Lessons-Learned-Aktivitäten bei Schadensfällen ≥ 1 Mio. Euro.
- Systematische Auswertung externer OpRisk-Ereignisse von Wettbewerbern.
Ein strukturiertes, zentrales und dezentrales Berichtswesen stellt sicher, dass das Management der Bank und der Segmente, die Mitglieder der OpRisk Committees sowie die Aufsichtsorgane regelmäßig, zeitnah und umfassend über operationelle Risiken unterrichtet werden.# OpRisk-Berichte werden sowohl monats- als auch quartalsbezogen erstellt und sind Teil der Risikoberichterstattung an den Gesamtvorstand. Sie beinhalten eine Darstellung der aktuellen Risikoeinschätzung der Segmente, deren wesentliche Verlustereignisse, aktuelle Risikoanalysen, die Entwicklung des Kapitalbedarfs sowie den Status eingeleiteter Maßnahmen.
OpRisk-Entwicklung
Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des vierten Quartals 2012 eine Gesamtbelastung in Höhe von 310 Mio. Euro (Gesamtjahr 2011: 250 Mio. Euro)¹. Wie auch in den Vorjahren waren die Ereignisse im Wesentlichen geprägt durch "produktbezogene Schäden" (Beratungshaftung).
¹ Eingetretene Verluste und Rückstellungen, abzüglich OpRisk-basierter Erträge und Rückzahlungen.
Tabelle 54
| OpRisk-Ereignisse | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| Interner Betrug | - | 1 | 3 |
| Externer Betrug | 7 | 9 | - |
| Sachschäden und Systemausfälle | - | 4 | 1 |
| Produktbezogene Schäden | 214 | 231 | - |
| Prozessuale Fehler | 19 | 7 | - |
| Das Arbeitsverhältnis betreffende Schadensfälle | 75 | 1 | - |
| Konzern | 310 | 250 | - |
Die Risikoaktiva (RWA) aus operationellen Risiken betrugen zum Jahresende 2012 auf Basis des internen AMA-Modells 22,6 Mrd. Euro (31. Dezember 2011: 26,3 Mrd. Euro). Der im Jahresendwert 2011 enthaltene und mit der Aufsicht abgestimmte Sicherheitsaufschlag zur Abdeckung etwaiger Restunsicherheiten aus der getrennten Modellrechnung ist seit der Zertifizierung des neuen Modells im zweiten Quartal 2012 nicht mehr in Anwendung gebracht worden. Das integrierte AMA-Modell ermöglicht die Steuerung der regulatorischen RWA und des ErC für Operationelle Risiken aus einem Modellansatz.
Sonstige Risiken
Zur Erfüllung der Säule 2 des Baseler Rahmenwerkes fordern die MaRisk eine ganzheitliche Risikobetrachtung und damit auch die Berücksichtigung von nicht quantifizierbaren Risikokategorien. Diese unterliegen in der Commerzbank einem qualitativen Steuerungs- und Controllingprozess. Außerhalb der Zuständigkeit des CRO liegen nachfolgend aufgeführte Risiken.
Personalrisiken
Personalrisiken fallen unter die Definition der operationellen Risiken gemäß § 269 Abs. 1 SolvV. Im Sinne einer internen, steuerungsorientierten Ausgestaltung dieser Definition subsumieren wir unter Personalrisiken folgende Elemente:
- Anpassungsrisiko: Durch ausgewählte interne sowie externe Aus-, Weiterbildungs- und Changemaßnahmen gewährleisten wir, dass das Qualifikationsniveau unserer Mitarbeiter dem aktuellen Stand der Entwicklungen entspricht, strukturelle Veränderungen entsprechend begleitet werden und die Mitarbeiter ihren Aufgaben und Verantwortlichkeiten gerecht werden.
- Motivationsrisiko: Über Mitarbeiterbefragungen können mögliche Veränderungen in der Unternehmensverbundenheit der Mitarbeiter frühzeitig erkannt und adäquate Steuerungsmaßnahmen initiiert werden.
- Austrittsrisiko: Mit großer Sorgfalt versucht die Commerzbank sicherzustellen, dass die Abwesenheit oder das Ausscheiden von Mitarbeitern nicht zu nachhaltigen Störungen der Betriebsabläufe führt. Zudem wird regelmäßig die Fluktuation sowohl quantitativ als auch qualitativ beobachtet.
- Engpassrisiko: Die quantitative und qualitative Personalausstattung soll sicherstellen, dass die betriebsinternen Erfordernissen, die Geschäftsaktivitäten und die Strategie der Commerzbank umgesetzt werden können.
Personal stellt für die Commerzbank eine zentrale Ressource dar. Unser Erfolg gründet auf dem fachlichen Wissen, den Kompetenzen und Fähigkeiten sowie der Motivation unserer Mitarbeiter. Durch ein systematisches Personalrisikomanagement, gesteuert durch Group Human Resources, verfolgen wir das Ziel, Risiken so früh wie möglich zu identifizieren, zu beurteilen und zu steuern, unter anderem durch den Einsatz ausgewählter personalwirtschaftlicher Instrumente. Der Vorstand wird regelmäßig über die Personalrisiken informiert.
Geschäftsstrategische Risiken
Das geschäftsstrategische Risiko besteht in der mittel- bis langfristigen Gefahr negativer Einflüsse auf das Erreichen der strategischen Ziele der Commerzbank, zum Beispiel aus Veränderungen der Umfeldbedingungen oder unzureichender Umsetzung der Konzernstrategie resultierend. Die Weiterentwicklung der Konzernstrategie erfolgt im Rahmen eines strukturierten Strategieprozesses. Basierend auf den Ergebnissen dieses Strategieprozesses wird eine nachhaltige Geschäftsstrategie festgelegt, in der die wesentlichen Geschäftsaktivitäten und die Maßnahmen zur Zielerreichung dargestellt werden. Um die sachgerechte Umsetzung der Konzernstrategie zur Erreichung der Geschäftsziele sicherzustellen, erfolgt das strategische Controlling durch regelmäßiges Monitoring von quantitativen und qualitativen Zielen im Konzern und in den Segmenten. Die Verantwortung für die strategische Unternehmenssteuerung liegt beim Gesamtvorstand. Bestimmte geschäftspolitische Entscheidungen (Beteiligungserwerb und Verkauf> 1 % des Eigenkapitals) bedürfen zudem der Zustimmung des Risikoausschusses des Aufsichtsrats. Alle größeren Investitionen unterliegen einer sorgfältigen Prüfung durch das Investment and Resources Allocation Committee.
Reputationsrisiken
Unter einem Reputationsrisiko wird die Gefahr eines Vertrauens- oder Ansehensverlustes der Commerzbank bei ihren Anspruchsgruppen aufgrund von negativen Ereignissen im Rahmen der Geschäftstätigkeit verstanden. Zu diesen Anspruchsgruppen zählen insbesondere Öffentlichkeit und Medien, Mitarbeiter und Kunden, Ratingagenturen, Anteilseigner und Geschäftspartner. Daher gehen Reputationsrisiken unmittelbar mit Kommunikationsrisiken einher. Die operativen Unternehmensbereiche, Filialen und Tochtergesellschaften tragen im Rahmen ihrer Geschäftsaktivitäten unmittelbare Verantwortung für Reputationsrisiken, die aus ihrer jeweiligen Geschäftstätigkeit entstehen. Reputationsrisiken können auch aus anderen Risikoarten resultieren und diese verstärken. Innerhalb von Group Communications ist eine spezielle Abteilung für die Steuerung des Reputationsrisiko-Managements im Sinne der Gesamtbank zuständig. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem das frühzeitige Beobachten, Erkennen und Adressieren interner und externer Reputationsrisiken (Frühwarnfunktion). Vor diesem Hintergrund unterliegen relevante geschäftspolitische Maßnahmen und Aktivitäten einer sorgfältigen Prüfung. Insbesondere vermeidet die Commerzbank geschäftspolitische Maßnahmen und Geschäfte, die beträchtliche steuerliche oder rechtliche Risiken sowie ethische, ökologische oder soziale Risiken bergen. Alle entsprechenden Kreditentscheidungen werden einzeln bezüglich einhergehender Reputationsrisiken votiert. Diese Voten können zur Ablehnung von Geschäften führen.
Compliancerisiken
Die Basis unserer Geschäftstätigkeit ist das Vertrauen unserer Kunden, Aktionäre und Geschäftspartner in das ordnungsgemäße und gesetzestreue Handeln der Commerzbank. Dieses Vertrauen basiert insbesondere auf der Einhaltung der jeweiligen Vorschriften sowie der Beachtung marktüblicher Standards und Verhaltensregeln (Compliance). Die Nichteinhaltung von gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und sonstigen Vorschriften, denen die Commerzbank bei der Ausübung ihrer geschäftlichen Tätigkeiten unterliegt, führt zu Compliancerisiken. Diese umfassen insbesondere:
- Vorschriften zur Verhinderung der Geldwäsche und Terrorfinanzierung.
- Einhaltung verhängter Sanktionen.
- Verhaltensregelungen bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen.
- Betrugs- und Korruptionsbekämpfung.
Sofern Compliancerisiken quantifizierbar sind, werden sie zusammen mit dem Rechts-, Personal- und IT-Risiko unter dem Operationellen Risiko erfasst. Um das Vertrauen in die Integrität des Konzerns weiterhin zu stärken, werden sämtliche hieraus entstehenden Risiken effektiv gesteuert. Der stetig wachsenden Komplexität der nationalen wie internationalen Gesetze, Regelungen und Marktstandards tragen wir durch eine ständige Weiterentwicklung der Steuerung der Compliancerisiken und durch die Anpassung an aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen Rechnung.
Disclaimer
Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling sowie durch die interne Revision, durch externe Wirtschaftsprüfer und die deutschen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarien ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.
Konzernabschluss
Wir stellen unseren Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee auf. Dabei berücksichtigen wir alle Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr 2012 in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind.
Abschluss zum 31. Dezember 2012 des Commerzbank-Konzerns
Gesamtergebnisrechnung
Gewinn- und-Verlust-Rechnung
| Mio. € | Notes | 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | Veränd. |
|---|---|---|---|---|
scroll
| Mio. € | Notes | 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | (31) | 14 559 | 17 343 | - 16,1 |
| Zinsaufwendungen | (31) | 9 020 | 10 619 | - 15,1 |
| Zinsüberschuss | (31) | 5 539 | 6 724 | - 17,6 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | (32) | - 1 660 | - 1 390 | 19,4 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 3 879 | 5 334 | - 27,3 | |
| Provisionserträge | (33) | 3 711 | 4 055 | - 8,5 |
| Provisionsaufwendungen | (33) | 520 | 560 | - 7,1 |
| Provisionsüberschuss | (33) | 3 191 | 3 495 | - 8,7 |
| Handelsergebnis | (34) | 1 113 | 2 109 | - 47,2 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | (35) | 8 | - 123 | . |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | (34, 35) | 1 121 | 1 986 | - 43,6 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | (36) | 81 | - 3 611 | . |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | (37) | 46 | 42 | 9,5 |
| Sonstiges Ergebnis | (38) | - 77 | 1 253 | . |
| Verwaltungsaufwendungen | (39) | 7 025 | 7 992 | - 12,1 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | . | |
| Restrukturierungsaufwendungen | (40) | 43 | - | . |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | 268 | - | |
| Ergebnis vor Steuern | 905 | 507 | 78,5 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (41) | 796 | - 240 | . |
| Konzernergebnis | 109 | 747 | - 85,4 | |
| den Minderheitenanteilen zurechenbares Konzernergebnis | 103 | 109 | - 5,5 | |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis | 6 | 638 | - 99,1 |
scroll
Ergebnis je Aktie
€ | 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | Veränd. in %
------- | -------- | -------- | --------
Ergebnis je Aktie | (43) | - 0,04 | 0,18 | .
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis abzüglich der Ausschüttung auf die Stillen Einlagen. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
| Mio. € | Notes | 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 109 | 747 | - 85,4 | |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage (74) | Umbuchung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung | - 232 | 696 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 1 096 | - 1 477 | . | |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges (74) | Umbuchung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung | 184 | 213 | - 13,6 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 10 | - 18 | . | |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung (74) | Umbuchung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung | - 175 | 14 | . |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 545 | - 166 | . | |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 5 | - 1 | . | |
| Sonstiges Periodenergebnis | 1 433 | - 739 | . | |
| Gesamtergebnis | 1 542 | 8 | . | |
| den Minderheitenanteilen zurechenbares Periodenergebnis | 212 | 47 | . | |
| den Commerzbank-Aktionären zurechenbares Periodenergebnis | 1 330 | - 39 | . |
Für das Geschäftsjahr 2012 stellte sich das Sonstige Periodenergebnis wie folgt dar:
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Sonstiges Periodenergebnis | Mio. € | 1.1.-31.12.2012 | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern
------- | -------- | -------- | -------- | --------
Veränderung der Neubewertungsrücklage | | | 1 173 | - 309 | 864
Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | | | 277 | - 83 | 194
Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | | | 370 | - | 370
Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | | | 5 | - | 5
Sonstiges Periodenergebnis | | | 1 825 | - 392 | 1 433
Im Vorjahr entwickelte sich das Sonstige Periodenergebnis folgendermaßen:
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Sonstiges Periodenergebnis | Mio. € | 1.1.-31.12.2011 | Vor Steuern | Steuern | Nach Steuern
------- | -------- | -------- | -------- | --------
Veränderung der Neubewertungsrücklage | | | - 1 007 | 226 | - 781
Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | | | 289 | - 94 | 195
Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | | | - 152 | - | - 152
Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | | | - 1 | - | - 1
Sonstiges Periodenergebnis | | | - 871 | 132 | - 739
Bilanz
Aktiva
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| Mio. € | Notes | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | (7, 46) | 15 755 | 6 075 | . |
| Forderungen an Kreditinstitute | (8, 9, 10, 47, 49, 50, 80) | 88 028 | 87 790 | 0,3 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | (79) | 45 | 77 | - 41,6 |
| Forderungen an Kunden | (8, 9, 10, 48, 49, 50, 80) | 278 546 | 296 586 | - 6,1 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | (79) | - | - | . |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | (11, 51) | 202 | 147 | 37,4 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | (12, 52) | 6 057 | 5 132 | 18,0 |
| Handelsaktiva | (13, 53, 80) | 144 144 | 155 700 | - 7,4 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | (79) | 12 680 | 16 025 | - 20,9 |
| Finanzanlagen | (14, 54, 80) | 89 142 | 94 523 | - 5,7 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | (79) | 2 495 | 3 062 | - 18,5 |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | (4, 55) | 744 | 694 | 7,2 |
| Immaterielle Anlagewerte | (15, 56) | 3 051 | 3 038 | 0,4 |
| Sachanlagen | (16, 57) | 1 372 | 1 399 | - 1,9 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (18, 59) | 637 | 808 | - 21,2 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | (19, 60) | 757 | 1 759 | - 57,0 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | (26, 58) | 790 | 716 | 10,3 |
| Latente Ertragsteueransprüche | (26, 58) | 3 015 | 4 154 | - 27,4 |
| Sonstige Aktiva | (17, 61) | 3 638 | 3 242 | 12,2 |
| Gesamt | 635 878 | 661 763 | - 3,9 |
Passiva
| Mio. € | Notes | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (10, 20, 62, 80) | 110 242 | 98 481 | 11,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (10, 20, 63, 80) | 265 842 | 255 344 | 4,1 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (20, 64, 80) | 79 332 | 105 673 | - 24,9 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | (11, 65) | 1 467 | 938 | 56,4 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | (21, 66) | 11 739 | 11 427 | 2,7 |
| Handelspassiva | (22, 67, 80) | 116 111 | 137 847 | - 15,8 |
| Rückstellungen | (23, 24, 68) | 3 259 | 3 761 | - 13,3 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | (26, 69) | 324 | 680 | - 52,4 |
| Latente Ertragsteuerschulden | (26, 69) | 90 | 189 | - 52,4 |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | (19, 70) | 2 592 | - | 99,7 |
| Sonstige Passiva | (71) | 6 523 | 6 568 | - 0,7 |
| Nachrangkapital | (27, 72, 80) | 12 316 | 13 285 | - 7,3 |
| Hybridkapital | (27, 73, 80) | 1 597 | 2 175 | - 26,6 |
| Eigenkapital | (30, 74, 75, 76) | 27 034 | 24 803 | 9,0 |
| Gezeichnetes Kapital | (74) | 5 828 | 5 113 | 14,0 |
| Kapitalrücklage | (74) | 11 681 | 11 158 | 4,7 |
| Gewinnrücklagen | (74) | 8 614 | 8 822 | - 2,4 |
| Stille Einlagen | (74) | 2 376 | 2 687 | - 11,6 |
| Andere Rücklagen | (5, 6, 14, 74) | - 2 353 | - 3 676 | - 36,0 |
| Gesamt vor Minderheitenanteilen | 26 146 | 24 104 | 8,5 | |
| Minderheitenanteile | (74) | 888 | 699 | 27,0 |
| Gesamt | 635 878 | 661 763 | - 3,9 |
Eigenkapitalveränderungsrechnung
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| Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Stille Einlagen | Neubewertungs- rücklage | Rücklage aus Cash Flow Hedges | Andere Rücklagen | Gesamt vor Minderheitenanteilen | Minderheitenanteile | Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 1.1.2011 | 1 507 | 9 140 | 17 178 | - 1 731 | - 1 005 | - 263 | 27 873 | 785 | 28 658 | |
| Gesamtergebnis | - | - | 638 | - | - 780 | 195 | - 92 | - 39 | 47 | 8 |
| Konzernergebnis | - | - | 638 | - | - | - | - | 109 | - | 109 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - | - | - | - | 813 | - | - | 51 | - | 51 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | - | - | - | - | - | 194 | - | 194 | - | 194 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - | - | - | - | - | - | 137 | 137 | 53 | 190 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - | - | - | - | 5 | 5 | - | 5 |
| Ausschüttung Stille Einlagen | - | - | - | - 221 | - | - | - | - 221 | - | - 221 |
| Dividendenausschüttung | - | - | - | - | - | - | - | - 16 | - | - 16 |
| Kapitalerhöhungen | 4 184 | 7 470 | - | - | - | - | 1 215 | 1 215 | - 2 | 1 213 |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | - 873 | - | - | - | - | - 873 | - | - 873 |
| Verminderung Stille Einlagen | - | - | - | - 14 491 | - | - | - | - 14 491 | - | - 14 491 |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | 38 | - | - | - | - | - | - 5 | - 5 | - 2 | - 7 |
| Sonstige Veränderungen¹ | 24 | 39 | - 121 | - | - | - | 175 | 209 | 2 | 211 |
| Eigenkapital zum 31.12.2011 | 5 113 | 11 158 | 8 822 | 2 687 | - 2 511 | - 810 | - 355 | 24 104 | 699 | 24 803 |
| Gesamtergebnis | - | - | 6 | - | 813 | 194 | 142 | 1 155 | 207 | 1 362 |
| Konzernergebnis | - | - | 6 | - | - | - | - | 103 | - | 103 |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | - | - | - | - | 813 | - | - | 813 | - | 813 |
| Veränderung der Rücklage aus Cash Flow Hedges | - | - | - | - | - | 194 | - | 194 | - | 194 |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung | - | - | - | - | - | - | 137 | 137 | 53 | 190 |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | - | - | - | - | - | 5 | 5 | - | 5 |
| Ausschüttung Stille Einlagen | - | - | - | - 311 | - | - | - | - 311 | - | - 311 |
| Dividendenausschüttung | - | - | - | - | - | - | - | - 16 | - | - 16 |
| Kapitalerhöhungen | 717 | 498 | - | - | - | - | - 2 | 1 213 | - | 1 213 |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Verminderung Stille Einlagen | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen im Anteilsbesitz | - | - | - | - | - | - | - 5 | - 5 | - 2 | - 7 |
| Sonstige Veränderungen¹ | - 2 | 25 | 12 | - | - | - | 175 | 209 | 2 | 211 |
| Eigenkapital zum 31.12.2012 | 5 828 | 11 681 | 8 614 | 2 376 | - 1 699 | - 616 | - 38 | 26 146 | 888 | 27 034 |
¹ Einschließlich Veränderung des Bestands eigener Aktien, Veränderung von Derivaten auf eigene Eigenkapitalinstrumente und Veränderungen im Konsolidierungskreis. Im März 2012 haben wir unser Grundkapital um 7 % (360 509 967 Aktien) aus Genehmigtem Kapital gegen Sacheinlagen unter Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre erhöht. Die neuen Aktien wurden vollständig gegen Einbringung von hybriden, nachrangigen und anderen Finanzinstrumenten gezeichnet, die von der Commerzbank Aktiengesellschaft und von Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns begeben wurden. Der Nominalbetrag der zurückgegebenen Finanzinstrumente belief sich auf 1,0 Mrd. Euro und wirkte sich einmalig mit einem Ertrag von 0,1 Mrd. Euro auf das Konzernergebnis aus. Das Gezeichnete Kapital erhöhte sich um 0,4 Mrd. Euro und die Kapitalrücklage um 0,3 Mrd. Euro. Für die Kapitalerhöhung sind Aufwendungen von 11 Mio. Euro angefallen, die in der Kapitalrücklage erfasst wurden. Der Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) hat in der Folge einen Teil seiner Stillen Einlagen in Aktien gewandelt, um seine Beteiligungsquote an der Commerzbank (25 % plus 1 Aktie) aufrechtzuerhalten. Damit wurden Stille Einlagen im Nominalbetrag von 0,2 Mrd. Euro in 120 169 989 Aktien aus dem Bedingten Kapital gewandelt.# Im Januar 2012 hat die Commerzbank ein Maßnahmenpaket zur Erfüllung der erhöhten Eigenkapitalanforderungen der European Banking Authority (EBA) zum 30. Juni 2012 beschlossen, das unter anderem die Erfüllung der individuellen variablen Vergütungsansprüche außertariflicher Mitarbeiter für das Jahr 2011 durch Commerzbank-Aktien vorsah. Im Juni 2012 erfolgte die Vergütung durch die Ausgabe von 176 553 636 Aktien aus Genehmigtem Kapital und führte zu einer Erhöhung des Gezeichneten Kapitals um 177 Mio. Euro und einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 37 Mio. Euro. Der Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) hat in der Folge einen Teil seiner Stillen Einlagen in Aktien gewandelt, um seine Beteiligungsquote an der Commerzbank (25 % plus 1 Aktie) aufrechtzuerhalten. Damit wurden Stille Einlagen im Nominalbetrag von 80 Mio. Euro in 58 851 212 Aktien aus dem Bedingten Kapital gewandelt. Das Gezeichnete Kapital der Commerzbank Aktiengesellschaft betrug somit zum 31. Dezember 2012 gemäß Satzung 5 830 Mio. Euro und war in 5 829 513 857 Stückaktien eingeteilt (rechnerischer Wert pro Aktie 1,00 Euro). Nach Abzug der zum 31. Dezember 2012 im Bestand befindlichen 1 193 353 Aktien betrug das Gezeichnete Kapital 5 828 Mio. Euro. Von der Ermächtigung der Hauptversammlung am 23. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien für Zwecke des Wertpapierhandels nach § 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG wurde Gebrauch gemacht. Gewinne und Verluste aus dem Handel mit eigenen Aktien wurden erfolgsneutral behandelt. In den Anderen Rücklagen sind keine Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Vermögenswerten aus Veräußerungsgruppen enthalten. In den Sonstigen Veränderungen in der Eigenkapitalveränderungsrechnung ist auch die Umbuchung der Rücklage aus der Währungsumrechnung in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung von 175 Mio. Euro enthalten, die insbesondere aus dem Verkauf der Bank Forum im Geschäftsjahr 2012 resultierte. Die Veränderungen im Anteilsbesitz von -5 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2012 resultierten mit -3 Mio. Euro aus dem Erwerb von weiteren Anteilen bereits konsolidierter Gesellschaften. Der Effekt aus dem Abgang von Anteilen weiterhin konsolidierter Tochterunternehmen betrug -2 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2012 erfolgt keine Dividendenzahlung, da die Gewinnrücklagen einschließlich des Bilanzgewinns der Commerzbank Aktiengesellschaft in ihrem Einzelabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) die Ausschüttungsperre (§ 268 Abs. 8 HGB) nicht übersteigen. Eine Bedienung auf die im Eigenkapital ausgewiesenen Stillen Einlagen von 221 Mio. Euro ist dagegen gemäß vertraglicher Vereinbarung vorzunehmen, da die Zahlung nicht zu einem Bilanzverlust der Commerzbank Aktiengesellschaft führt. Weitere Details zum Eigenkapital sind in den Notes 74, 75 und 76 enthalten.
Kapitalflussrechnung
| scroll Mio. € | Notes | 2012 | 2011 |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 109 | 747 | |
| Im Konzernergebnis enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit: | |||
| Abschreibungen, Wertberichtigungen, Zuschreibungen auf Sachanlagen und Vermögenswerte, Veränderungen der Rückstellungen sowie Bewertungsveränderungen aus Hedge Accounting | -21 400 | 6 | |
| Veränderung anderer zahlungsunwirksamer Posten | -3 628 | -12 194 | |
| Gewinn/Verlust aus der Veräußerung von Vermögenswerten | (36) | -147 | 343 |
| Ergebnis aus der Veräußerung von Sachanlagen | (38) | - | - |
| Sonstige Anpassungen | (31) | -6 247 | -7 373 |
| Zwischensumme | -9 934 | -14 471 | |
| Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile: | |||
| Forderungen an Kreditinstitute | (47) | -557 22 | 924 |
| Forderungen an Kunden | (48) | 18 258 | 32 373 |
| Wertpapiere des Handelsbestands | (53) | -4 300 | 12 393 |
| Andere Aktiva aus operativer Geschäftstätigkeit | (54-57, 59-61) | -121 | 1 906 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (62) | 11 723 | -39 144 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (63) | 10 534 | -7 483 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (64) | -26 186 | -25 683 |
| Mittelveränderung aus Zahlungen in das Planvermögen | (68) | -412 | -438 |
| Andere Passiva aus operativer Geschäftstätigkeit | (65-71) | -26 | -4 502 |
| Erhaltene Zinsen | (31) | 11 997 | 14 294 |
| Erhaltene Dividenden | (31) | 221 | 115 |
| Gezahlte Zinsen | (31) | -5 971 | -7 036 |
| Ertragsteuerzahlungen | (41) | 271 | -29 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 5 497 | -14 781 | |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von: | |||
| Finanzanlagen und Anteilen an at-Equity-bewerteten Unternehmen | (36, 37, 54, 55) | 5 503 | 17 783 |
| Sachanlagevermögen | (38, 57) | 63 | 74 |
| Auszahlungen für den Erwerb von: | |||
| Finanzanlagen und Anteilen an at-Equity-bewerteten Unternehmen | (36, 37, 54, 55) | -157 | -335 |
| Sachanlagevermögen | (38, 57) | -457 | -296 |
| Effekte aus Veränderungen des Konsolidierungskreises | |||
| Cashflow aus dem Erwerb abzüglich erworbener Zahlungsmittel | (46) | - | - |
| Cashflow aus der Veräußerung abzüglich veräußerter Zahlungsmittel | (46) | - | 83 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 4 952 | 17 309 | |
| Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen | (74) | 927 | -2 774 |
| Dividendenzahlungen | (74) | - | - |
| Mittelveränderung aus Veränderung im Anteilsbesitz an vollkonsolidierten Unternehmen | -7 | -58 | |
| Mittelveränderung aus sonstiger Finanzierungstätigkeit (Nachrangkapital) | (72, 73) | -1 546 | -1 632 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -626 | -4 464 | |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 6 075 | 8 053 | |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 5 497 | -14 781 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 4 952 | 17 309 | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -626 | -4 464 | |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | -40 | 67 | |
| Effekte aus Minderheitenanteilen | -103 | -109 | |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | (46) | 15 755 | 6 075 |
Der Zahlungsmittelbestand setzte sich wie folgt zusammen:
| scroll Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand | 1 687 | 1 572 | 7,3 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 13 678 | 3 998 | . |
| Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind | 390 | 505 | -22,8 |
Im Zahlungsmittelbestand zum 31. Dezember 2012 waren keine Zugänge aus erstkonsolidierten Gesellschaften enthalten (Vorjahr: -). Aus Entkonsolidierungen im Jahr 2012 ergaben sich ebenfalls keine Effekte (Vorjahr: - 2 Mio. Euro) auf den Zahlungsmittelbestand.
Die Kapitalflussrechnung zeigt die Zusammensetzung und die Veränderungen des Zahlungsmittelbestands des Geschäftsjahres. Sie ist in die Positionen operative Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Als Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit werden Zahlungsvorgänge (Zu- und Abflüsse) aus Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie aus Wertpapieren der Handelsaktiva und anderen Aktiva ausgewiesen. Zu- und Abgänge aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden, aus Verbrieften Verbindlichkeiten und anderen Passiva gehören ebenfalls zur operativen Geschäftstätigkeit. Auch die aus dem operativen Geschäft resultierenden Zins- und Dividendenzahlungen finden sich im Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit wieder. Die Veränderungen des Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit resultieren unter anderem aus der Veräußerung von konsolidierten Gesellschaften. Die anderen Aktiva und Passiva aus operativer Geschäftstätigkeit enthalten dabei auch Abgänge von Gesellschaften, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert waren und im Berichtsjahr veräußert wurden. Die nachstehenden Tabellen geben einen Überblick über die Vermögenswerte und Schulden zu den Abgangszeitpunkten.
Aktiva
Mio. € | scroll | 31.12.2012
---|---|---|---
Forderungen an Kreditinstitute | | 439
Forderungen an Kunden | | 10
Handelsaktiva | | 280
Finanzanlagen | | 466
Sachanlagen | | -
Sonstige Aktivposten | | 863
Passiva
Mio. € | scroll | 31.12.2012
---|---|---|---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | | -
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | | -
Verbriefte Verbindlichkeiten | | 258
Handelspassiva | | 13
Sonstige Passivposten | | 625
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit zeigt Zahlungsvorgänge für die Finanzanlagen, die Immateriellen Vermögenswerte sowie für die Sachanlagen. Darüber hinaus werden hier die Cashflows im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Veräußerung von Tochterunternehmen gezeigt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit umfasst Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen sowie Ein- und Auszahlungen für Nachrang- und Hybridkapital. Auch ausgeschüttete Dividenden weisen wir hier aus. Der Zahlungsmittelbestand umfasst die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die unmittelbar in liquide Mittel umgewandelt werden können und nur einem unwesentlichen Wertänderungsrisiko unterliegen. Wir fassen darunter den Posten Barreserve, der sich aus Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken sowie Schuldtiteln öffentlicher Stellen und Wechseln, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind, zusammensetzt (vergleiche Note 46). Nicht einbezogen werden täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute. Für den Commerzbank-Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als gering anzusehen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns weder die Liquiditäts- beziehungsweise Finanzplanung noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.
Anhang (Notes)
Grundlagen der Konzernrechnungslegung
Unser Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde nach § 315 a Abs. 1 HGB und der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 (IAS-Verordnung) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 aufgestellt. Ebenso kamen weitere Verordnungen zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) zur Anwendung. Alle für das Geschäftsjahr 2012 in der EU verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden berücksichtigt.Von der vorzeitigen Anwendung von Standards und Interpretationen, die erst ab dem Geschäftsjahr 2013 oder später umzusetzen sind (IFRS 9, 10, 11, 12 und 13, überarbeitete IAS 19, 27, 28 und 32 sowie IFRS 7; Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess des IASB) haben wir zulässigerweise abgesehen. Durch IFRS 9, der erst teilweise durch das IASB veröffentlicht und noch nicht durch die EU verabschiedet wurde, könnten sich signifikante Effekte auf die Bilanzierung und Bewertung ergeben. Aufgrund der noch ausstehenden Anerkennung durch die EU sowie wesentlicher noch nicht verabschiedeter Teilbereiche ist keine verlässliche Quantifizierung der Effekte möglich. Die aus der erstmaligen Anwendung des überarbeiteten Standards IAS 19 für das Geschäftsjahr 2013 erwarteten Änderungen und Effekte stellen wir auf Seite 208 dar. Aus den bereits verabschiedeten, aber noch nicht anzuwendenden Standards IFRS 10, 11 und 12 erwarten wir keine wesentlichen Änderungen des Konsolidierungskreises sowie keine nennenswerten Effekte auf die Gewinnrücklagen. Hinsichtlich der Auswirkungen auf die Bilanzsumme des Konzern gehen wir von einem Anstieg um rund 0,5 % im Vergleich zum 31. Dezember 2012 aus. Auch aus den anderen derzeit noch nicht anzuwendenden Standards und Interpretationen erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Die im Geschäftsjahr 2012 erstmals anzuwendenden überarbeiteten Standards und Interpretationen (überarbeiteter IAS 12, IFRS 1 und 7; Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess des IASB) hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Neben der Gesamtergebnisrechnung und der Bilanz beinhaltet der Konzernabschluss als weitere Komponenten die Eigenkapitalveränderungsrechnung, die Kapitalflussrechnung und den Anhang (Notes). Die Segmentberichterstattung erfolgt innerhalb des Anhangs (Note 45). Der Konzernlagebericht einschließlich des separaten Berichts über die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) gemäß § 315 HGB ist auf den Seiten 61 bis 178 unseres Geschäftsberichts abgedruckt. Berichtswährung des Konzernabschlusses ist der Euro. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro dargestellt. In der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung werden Beträge unter 500 000,00 Euro als 0 Mio. Euro dargestellt; sofern ein Posten 0,00 Euro beträgt, wird dieser mit einem Strich gekennzeichnet. In allen weiteren Notes werden sowohl auf 0 Mio. Euro gerundete Beträge wie auch Posten mit einem Nullsaldo mit einem Strich dargestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
(1) Grundsätze
Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going Concern). Die Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten, es sei denn die IFRS verlangen eine andere Bewertung. Davon betroffen sind insbesondere bestimmte Finanzinstrumente nach IAS 39, als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte. Erträge und Aufwendungen werden zeitanteilig abgegrenzt und in der Periode erfolgswirksam erfasst, der sie wirtschaftlich zuzurechnen sind. Zinsen weisen wir unter Berücksichtigung aller vertraglichen Vereinbarungen im Zusammenhang mit den finanziellen Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten periodengerecht im Zinsüberschuss oder, sofern sie aus Handelsgeschäften einschließlich deren Refinanzierung resultieren, im Handelsergebnis aus. Dividendenerträge werden erst vereinnahmt, wenn ein entsprechender Rechtsanspruch vorliegt. Provisionserträge und -aufwendungen im Provisionsüberschuss erfassen wir zum einen nach der Bilanzierungsmethode für zugehörige Finanzinstrumente, zum anderen nach der Zweckbestimmung. Provisionen für Leistungen, die über einen bestimmten Zeitraum erbracht werden, werden über die Periode der Leistungserbringung erfasst. Gebühren, die mit der vollständigen Erbringung einer bestimmten Dienstleistung verbunden sind, werden zum Zeitpunkt der vollständig erbrachten Dienstleistung vereinnahmt. Die Berücksichtigung von leistungsabhängigen Provisionen erfolgt, wenn die Leistungskriterien erfüllt werden. Provisionen aus Handelsgeschäften weisen wir im Handelsergebnis aus. Fremdkapitalkosten, die direkt im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines wesentlichen, materiellen oder immateriellen Vermögenswertes stehen, werden grundsätzlich aktiviert. Voraussetzung ist, dass der Zeitraum für die Herstellung der Nutzbarkeit des Vermögenswertes mindestens 12 Monate beträgt. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenüber dem gleichen Geschäftspartner werden gegeneinander aufgerechnet und entsprechend saldiert in der Bilanz ausgewiesen, sofern ein einklagbares Recht zur Aufrechnung der Beträge besteht und die Erfüllung der Geschäfte auf Nettobasis oder die Realisierung des Vermögenswertes gleichzeitig mit Begleichung der Verbindlichkeit erfolgt. Neben der Aufrechnung positiver und negativer Marktwerte aus Derivaten und darauf entfallender Ausgleichszahlungen betrifft dies auch die Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Reverse Repos und Repos (Wertpapierpensionsgeschäfte).
Für die Vollkonsolidierung sowie für die At-Equity-Bewertung im Konzernabschluss verwenden wir im Wesentlichen zum 31. Dezember 2012 erstellte Abschlüsse. Für at-Equity-bewertete Unternehmen greifen wir in einzelnen Fällen auch auf den letzten verfügbaren und geprüften Jahresabschluss zurück, falls der aktuelle Jahresabschluss des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses für das laufende Geschäftsjahr noch nicht vorliegt. Tochtergesellschaften und at-Equity-bewertete Unternehmen, für die eine Verkaufsabsicht besteht und die mit hoher Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres veräußert werden, werden bis zur endgültigen Übertragung der Anteile in Übereinstimmung mit IFRS 5 in den entsprechenden Bilanzposten und Notes (siehe Notes 60 und 70) sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung separat ausgewiesen. Eine Einschätzung zur Kurz- und Langfristigkeit aller Bilanzposten nehmen wir in Note 80 vor. Die Angabe von Restlaufzeiten erfolgt im Commerzbank-Konzern zudem für alle Finanzinstrumente, für die vertragliche Fälligkeiten vorliegen (siehe Notes 78 und 80).
Der Konzernabschluss enthält Werte, die wir zulässigerweise unter Verwendung von Schätzungen und Annahmen ermittelt haben. Die verwendeten Schätzungen und Annahmen basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und - nach heutigem Ermessen - wahrscheinlichen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse. Die Schätzungen und Beurteilungen selbst sowie die zugrunde liegenden Beurteilungsfaktoren und Schätzverfahren werden regelmäßig überprüft und mit den tatsächlich eingetretenen Ereignissen abgeglichen. Nach unserer Ansicht sind die verwendeten Parameter sachgerecht und vertretbar. Schätzungsunsicherheiten ergeben sich unter anderen bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen, des Geschäfts- oder Firmenwertes und der Marktwerte von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen beruht auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren für leistungsorientierte Altersversorgungspläne. Bei der Bewertung dieser Verpflichtungen sind insbesondere Annahmen über den langfristigen Gehalts- und Rentenentwicklungstrend sowie die durchschnittliche Lebenserwartung zu treffen. Veränderungen der Schätzannahmen von Jahr zu Jahr sowie Abweichungen zu den tatsächlichen Jahreseffekten sind in den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten abgebildet (bezüglich der Auswirkungen von Parameteränderungen siehe Note 68 Rückstellungen). Der Werthaltigkeitstest für Geschäfts- oder Firmenwerte, der mindestens jährlich vorzunehmen ist, basiert auf der anerkannten Ertragswertmethode. Dabei werden die zukünftig zu erwartenden Überschüsse aus der jüngsten Managementplanung zugrunde gelegt. Eine Analyse der Schätzungsunsicherheiten bei der Bestimmung des Geschäfts- oder Firmenwertes beziehungsweise des beizulegenden Zeitwertes (Fair Values) von Finanzinstrumenten befinden sich in der Note 15 beziehungsweise Note 82. Für Schätzungsunsicherheiten hinsichtlich der Marktwerte von Immobilien, die als Finanzinvestition gehalten werden, nehmen wir Analysen auf Basis der Parameter Liegenschaftszins beziehungsweise Bodenwert vor (vergleiche Note 59). Weiterhin bestehen Schätzungsunsicherheiten im Wesentlichen bei aktiven latenten Steuern, der Risikovorsorge im Kreditgeschäft und der auf Bewertungsmodellen beruhenden Fair-Value-Ermittlung von Finanzinstrumenten. Für den Bereich Risikovorsorge verweisen wir auf den Risikobericht im Konzernlagebericht.
Die den vorzunehmenden Schätzungen zugrunde liegenden Annahmen und Parameter basieren auf einer sachgerechten Ausübung von Ermessensspielräumen durch das Management. Dies betrifft insbesondere die angemessene Auswahl und Anwendung von Parametern, Annahmen und Modellierungstechniken bei der Bewertung solcher Finanzinstrumente, für die keine Marktpreise oder am Markt beobachtbare Vergleichsparameter vorliegen. Soweit unterschiedliche Bewertungsmodelle zu einer Bandbreite von verschiedenen potenziellen Wertansätzen führt, liegt die Auswahl des anzuwendenden Modells im Ermessen des Managements. Des Weiteren lassen sich folgende wesentliche Sachverhalte zusammenfassen, die der Beurteilung durch das Management unterliegen:
* Die Umgliederung bestimmter finanzieller Vermögenswerte aus der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente in die Kategorie Forderungen und Kredite (siehe Note 5).
* Die Wertminderung von Krediten und die Bildung von Rückstellungen für außerbilanzielle Verpflichtungen im Kreditgeschäft (hier insbesondere die Auswahl von Entscheidungskriterien oder die Beurteilung der Werthaltigkeit von Sicherheiten; siehe Note 9).# (2) Anpassung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Wir haben die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Konzernabschluss 31. Dezember 2011 grundsätzlich beibehalten. Die in der Rücklage aus der Währungsumrechnung ausgewiesenen Umrechnungsgewinne und -verluste aus der Kapitalkonsolidierung wurden bisher erst bei Veräußerung und der damit verbundenen Entkonsolidierung von in Fremdwährung aufgestellten Gesellschaften ergebniswirksam erfasst. Zur sachgerechten Abbildung der Rücklage aus der Währungsumrechnung im Commerzbank-Konzern wird die Rücklage aus der Währungsumrechnung seit dem 1. April 2012 auch bei Teilveräußerungen von in Fremdwährung aufgestellten Gesellschaften berücksichtigt. Auch bei Teilrückführungen von Kapital in Fremdwährung, die nicht zu einer Entkonsolidierung führen, wird der anteilige Effekt auf die Rücklage aus der Währungsumrechnung bereits ergebniswirksam erfasst. Die Berücksichtigung erfolgt grundsätzlich im Ergebnis aus Finanzanlagen. Für das Vorjahr ergab sich jedoch kein Anpassungsbedarf, da bislang keine entsprechenden Sachverhalte (Teilveräußerungen oder Teilrückführungen von Kapital) zu verzeichnen waren.
Mit der Umsetzung der Vorschriften des Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) 17 für den Vergütungsbericht zum 31. Dezember 2012 haben wir entschieden, die Darstellung nach IAS 24 anzupassen. In der Note 95 stellen wir die Überleitung der aufwandsbasierten Gesamtvergütung nach IAS 24.17 zu den Gesamtbezügen gemäß DRS 17 dar. Eine individualisierte Darstellung der Angaben erfolgt im Vergütungsbericht. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.
Darüber hinaus haben wir im Geschäftsjahr 2012 eine Schätzungsänderung von Bewertungsparametern für eine strukturierte Emission vorgenommen. Der Bewertungseffekt von 35 Mio. Euro wirkte sich positiv auf das Handelsergebnis aus. Wir haben ebenfalls unsere Bewertungsverfahren für besicherte Derivate im Einklang mit den veränderten Marktusancen zur Diskontierung weiterentwickelt. Daraus ergab sich im laufenden Geschäftsjahr ein Aufwand im Handelsergebnis von 119 Mio. Euro.
(3) Konsolidierungskreis
In unseren Konzernabschluss werden alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, an denen die Commerzbank Aktiengesellschaft direkt oder indirekt mehr als 50 % der Stimmrechte hält oder anderweitig einen beherrschenden Einfluss ausübt. Hierzu zählen auch wesentliche Zweckgesellschaften und Fonds, die im Sinne von SIC 12 beherrscht werden. Wesentliche assoziierte Unternehmen und wesentliche Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Tochterunternehmen, assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen mit untergeordneter Bedeutung für den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurden nicht vollkonsolidiert beziehungsweise nicht at-Equity-bewertet, sondern als Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen oder Beteiligungen unter den Finanzanlagen bilanziert. Die addierten Bilanzsummen der nicht wesentlichen Tochterunternehmen machen, bezogen auf die Bilanzsumme der Summenbilanz des Konzerns, weniger als 0,1 % (Vorjahr: 0,1 %) aus. Eine vollständige Aufzählung des Anteilsbesitzes des Commerzbank-Konzerns ist der Note 102 zu entnehmen.
Die folgenden wesentlichen Gesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2012 erstkonsolidiert:
| Gesellschaften | Kapital- und Stimmrechte % | Anschaffungskosten Mio. € | Vermögenswerte Mio. € | Schulden Mio. € |
|---|---|---|---|---|
| ASBERGIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH, Düsseldorf | 100,0 | 0,0 | 70,7 | 70,7 |
| Bosphorus Investments Ltd., Dublin | 0,0 | 0,0 | 101,9 | 101,9 |
| BRE Agent Ubezpieczeniowy, Warschau | 100,0 | 0,0 | 1,5 | 0,0 |
| Brussels Urban Invest S.A., Brüssel | 100,0 | 7,7 | 26,5 | 20,1 |
| CFS Commerz Funds Solutions S.A., Luxemburg | 100,0 | 5,0 | 12,3 | 4,7 |
| Coco Finance II- 1 Ltd., Dublin | 0,0 | 0,0 | 156,8 | 156,8 |
| Commerz Pearl Limited, London | 100,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Commerz Property GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 | 70,5 | 70,5 | 0,0 |
| Commerz Transaction Services Ost GmbH, Halle (Saale) | 100,0 | 0,1 | 0,1 | 0,0 |
| ComStage ETF MSCI Emerging Markets Leveraged 2x Daily TRN, Luxemburg | 0,0 | 10,3 | 10,5 | 1,3 |
| COSMO Finance II- 2 Ltd., Dublin | 0,0 | 0,0 | 193,1 | 193,1 |
| Loxodrome Inc., George Town, Grand Cayman | 0,0 | 0,0 | 43,2 | 43,2 |
| Number X Real Estate GmbH, Eschborn | 100,0 | 8,8 | 8,8 | 0,0 |
| Olympic Investment Fund II, Luxemburg | 100,0 | 120,4 | 105,8 | 0,0 |
| Property Invest Ferdinando di Savoia S.r.l., Mailand | 100,0 | 3,1 | 12,4 | 8,2 |
| Property Invest Roma S.r.l., Mailand | 100,0 | 2,1 | 1,5 | 0,8 |
| Riverbank Trustees Limited, London | 100,0 | 0,2 | 0,2 | 0,0 |
| Sterling Energy II LLC, New York | 100,0 | 42,6 | 42,6 | 0,0 |
| Zelos Belgium I SA, Forest, Belgien | 100,0 | 0,0 | 12,2 | 12,7 |
| Zelos Belgium II SA, Forest, Belgien | 100,0 | 0,0 | 11,0 | 11,3 |
| Zelos Belgium III SA, Forest, Belgien | 100,0 | 0,0 | 10,8 | 10,9 |
| Zelos Belgium IV SA, Forest, Belgien | 100,0 | 0,0 | 12,0 | 12,3 |
| Zelos Luxembourg S.C.S., Luxemburg | 100,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
Aus den Erstkonsolidierungen resultierten keine als Geschäfts- oder Firmenwerte zu aktivierenden Unterschiedsbeträge. Negative Unterschiedsbeträge wurden zum Erwerbszeitpunkt in Übereinstimmung mit IFRS 3.34 in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Die Erstkonsolidierungen betrafen Unternehmen, die unsere Wesentlichkeitsgrenzen für die Konsolidierung überschritten haben, sowie Zukäufe oder Neugründungen unter anderem im Rahmen strukturierter Finanzierungen.
Aus der Folgebewertung der im Jahr 2009 im Rahmen des Dresdner-Bank-Erwerbs aufgedeckten Reserven und Lasten ergaben sich in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung des laufenden Geschäftsjahres Aufwendungen von 388 Mio. Euro vor Steuern beziehungsweise 232 Mio. Euro nach Steuern. Die wesentlichen Effekte resultierten aus der Aufzinsung des Nachrang- und Hybridkapitals.
Die nachstehenden Gesellschaften wurden veräußert oder liquidiert und wurden daher nicht mehr konsolidiert:
― Veräußerung
― Commerzbank Europe Finance (Ireland) plc, Dublin
― Dresdner Kleinwort Pfandbriefe Investments II, Inc., Wilmington/Delaware
― Dresdner Kleinwort Wasserstein (Argentina) S.A., Buenos Aires
― FM LeasingPartner GmbH, Bissendorf
― Limited Liability Company "ABRIO", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "ACUS", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "CLIOS", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "FESTLAND", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "MERUS", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "MODUS CAPITAL", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "RIDOS", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "SANTOS CAPITAL", Kiew, Ukraine
― Limited Liability Company "VALIDUS", Kiew, Ukraine
― Olympic Investment Fund, Luxemburg
― PUBLIC JOINT STOCK COMPANY "BANK FORUM", Kiew, Ukraine
Die Veräußerungserlöse für die veräußerten Gesellschaften betrugen rund 0,9 Mrd. Euro. Diese wurden komplett in Zahlungsmitteln vergütet. Das Veräußerungsergebnis belief sich auf - 269 Mio. Euro und war nahezu komplett dem Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen (- 268 Mio. Euro) zuzuordnen.
― Liquidation (einschließlich Gesellschaften, die die operative Geschäftstätigkeit eingestellt haben, unsere Wesentlichkeitsgrenzen für die Konsolidierung dauerhaft unterschritten haben oder nicht mehr konsolidierungspflichtig sind)
― BRE Gold Fund, Warschau
― CBK SICAV, Hesperange, Luxemburg
― Commerzbank Leasing December (7) Limited, Edinburgh
― Commerzbank Leasing (Guernsey) Limited, St. Peter Port, Guernsey
― Commerzbank Leasing September (6) Limited, London
― Commerzbank (South East Asia) Ltd., Singapur
― CoSMO Finance 2007- 1 Ltd., Dublin
― CoSMO Finance 2008- 1 Ltd., Dublin
― GIE Dresdner Kleinwort France i.L., Paris¹
― Gresham Bond, Luxemburg
― Grundbesitzgesellschaft Berlin Rungestr. 22-24 mbH, Eschborn
― Langham Nominees Ltd, St. Peter Port, Guernsey
― Marlyna Ltd, London
― Messestadt Riem "Office am See" I GmbH, Eschborn¹
― Messestadt Riem "Office am See" III GmbH, Eschborn¹
― Millstone II LLC, Dover/Delaware
― RCL Securitisation GmbH, Frankfurt am Main
― Silver Tower 125 Inc., George Town, Grand Cayman
― TARA Immobiliengesellschaft mbH, Eschborn¹
― TIGNATO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KölnTurm MediaPark KG, Eschborn¹
― Victoria Capital (Ireland) Public Limited Company, Luxemburg
― Victoria Capital Holdings S.A., Luxemburg
― Victoria Capital S.A., Luxemburg
¹ Unterschreitung der Wesentlichkeitsgrenzen.# Folgende Gesellschaften wurden im laufenden Geschäftsjahr auf eine im Commerzbank-Konzern konsolidierte Gesellschaft verschmolzen:
* Commerz Real Baumanagement GmbH, Düsseldorf
* Commerz Real Mietkauf GmbH, Düsseldorf
* Deutsche Schiffsbank Aktiengesellschaft, Hamburg/Bremen
* Forum Immobiliengesellschaft mbH, Eschborn
* Futura Hochhausprojektgesellschaft mbH, Eschborn
* Hibernia Beta Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main
* Hibernia Sigma Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main
* Messestadt Riem "Office am See" II GmbH, Eschborn
* Süddeutsche Industrie-Beteiligungs-GmbH, Frankfurt am Main
* Unica Immobiliengesellschaft mbH, Eschborn
In den Kreis der at-Equity-bewerteten Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2012 keine Unternehmen aufgenommen.
Aus dem Kreis der at-Equity-bewerteten Unternehmen sind folgende Gesellschaften ausgeschieden und werden daher nicht mehr nach der Equity-Methode bewertet:
* 36th Street CO-INVESTMENT, L.P., Wilmington, Delaware
* GIE Céline Bail, Paris
* GIE Morgane Bail, Paris
* MM Cogène 2, Paris
* RECAP Alta Phoenix Lofts Investment, L.P., New York
* RECAP/Commerz Greenwich Park Investment, L.P, New York
* Servicing Advisors Deutschland GmbH, Frankfurt am Main
* Southwestern Co-Investment, L.P., New York
Im August 2012 wurde unser Tochterunternehmen Eurohypo Aktiengesellschaft in Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft umfirmiert. Die Aufgabe des Markennamens stand im Zusammenhang mit der im März 2012 von der Europäischen Kommission geänderten Verkaufsauflage in eine Abwicklungsauflage für die Eurohypo.
(4) Konsolidierungsgrundsätze
Tochterunternehmen sind Gesellschaften, an denen die Commerzbank Aktiengesellschaft direkt oder indirekt die Stimmrechtsmehrheit hält oder anderweitig die Finanz- und Geschäftspolitik bestimmt und somit einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, um aus deren Tätigkeiten Nutzen zu ziehen. Die Konsolidierung erfolgt ab dem Zeitpunkt, an dem der Konzern die Stimmrechtsmehrheit oder einen beherrschenden Einfluss erlangt. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung bewerten wir Vermögenswerte und Verpflichtungen von Tochterunternehmen unabhängig von der Anteilsquote zum Zeitpunkt des Erwerbs vollständig neu. Die neu zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden werden unter Berücksichtigung latenter Steuern in die Konzernbilanz übernommen, die aufgedeckten stillen Reserven und Lasten in den Folgeperioden entsprechend den anzuwendenden Standards behandelt. Verbleibt nach der Neubewertung ein aktivischer Unterschiedsbetrag, wird dieser als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert.
Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, bei denen die Commerzbank Aktiengesellschaft direkt oder indirekt über einen maßgeblichen Einfluss verfügt. Ein maßgeblicher Einfluss wird bei Stimmrechtsanteilen zwischen 20 und 50 % vermutet. Weitere Kriterien für einen maßgeblichen Einfluss sind beispielsweise wesentliche Geschäftsvorfälle mit dem Beteiligungsunternehmen, die Mitgliedschaft in einem Leitungs- oder Aufsichtsgremium oder die Mitwirkung bei der Geschäftspolitik des Beteiligungsunternehmens. Gemeinschaftsunternehmen sind Gesellschaften, bei denen wir über die gemeinsame Kontrolle mit anderen Unternehmen verfügen. Die gemeinsame Kontrolle kann sich aus Stimmrechtsgleichheit oder vertraglichen Vereinbarungen ergeben.
Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen bewerten wir grundsätzlich nach der Equity-Methode und weisen sie als Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen aus. Die Anschaffungskosten dieser Beteiligungen einschließlich darin enthaltener Geschäfts- oder Firmenwerte werden zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss bestimmt. Dabei wenden wir sinngemäß die gleichen Regeln wie bei Tochtergesellschaften an. Für die wesentlichen assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nehmen wir eine Fortschreibung des Equity-Buchwertes vor.
Anteile an Tochterunternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert werden, und Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung nicht nach der Equity-Methode bewertet werden, sind zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) oder, sofern dieser nicht zuverlässig ermittelbar ist, zu Anschaffungskosten in den Finanzanlagen ausgewiesen.
Die Konsolidierung von Tochterunternehmen endet zu dem Zeitpunkt, an dem die Bank den beherrschenden Einfluss verliert. Die Bewertung nach der Equity-Methode von Anteile an assoziierten Unternehmen endet zu dem Zeitpunkt, an dem die Stimmrechtsanteile kleiner als 20 % sind oder die sonstigen maßgeblichen Einflussmöglichkeiten auf das assoziierte Unternehmen wegfallen. Die Equity-Bewertung von Gemeinschaftsunternehmen endet mit der Aufgabe der gemeinschaftlichen Führung.
Die Verpflichtung, unter bestimmten Voraussetzungen Zweckgesellschaften (Special Purpose Entities) zu konsolidieren, ergibt sich aus SIC 12. Eine Konsolidierung ist erforderlich, sofern eine Beherrschung der Zweckgesellschaft vorliegt. Dies kann der Fall sein, wenn bei wirtschaftlicher Betrachtung
* die Geschäftstätigkeit der Zweckgesellschaft zugunsten des Unternehmens entsprechend seiner besonderen Geschäftsbedürfnisse beziehungsweise auf seine Veranlassung hin geführt wird, sodass das Unternehmen Nutzen aus der Geschäftstätigkeit der Zweckgesellschaft ziehen kann;
* das Unternehmen über die Entscheidungsmacht verfügt, die Mehrheit des Nutzens aus der Geschäftstätigkeit der Zweckgesellschaft zu ziehen oder durch die Einrichtung eines sogenannten Autopiloten diese Entscheidungsmacht delegiert;
* das Unternehmen das Recht hat, die Mehrheit des Nutzens aus der Geschäftstätigkeit der Zweckgesellschaft zu ziehen und sich deshalb Risiken aussetzt, die mit der Geschäftstätigkeit der Zweckgesellschaft verbunden sind;
* das Unternehmen die Mehrheit der mit der Zweckgesellschaft verbundenen Residual- oder Eigentumsrisiken behält, um Nutzen aus der Geschäftstätigkeit der Zweckgesellschaft zu ziehen.
Im Commerzbank-Konzern wird die Verpflichtung zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften im Rahmen eines Prozesses geprüft, der Transaktionen umfasst, bei denen eine Zweckgesellschaft durch uns mit oder ohne Beteiligung dritter Parteien gegründet wird, sowie Transaktionen, bei denen wir mit oder ohne Beteiligung dritter Parteien in vertragliche Beziehungen zu einer bereits bestehenden Zweckgesellschaft treten. Die Konsolidierungsentscheidungen unterziehen wir einer regelmäßigen Überprüfung. Die Auflistung aller konsolidierten Zweckgesellschaften sowie der aus Unwesentlichkeit nicht einbezogenen Zweckgesellschaften ist Bestandteil der Note 102.
Beschränkungen in der Fähigkeit von Zweckgesellschaften zum Transfer von finanziellen Mitteln wie zum Beispiel Bardividenden aus Eigenkapitalinstrumenten oder Zins- und Tilgungszahlungen aus Fremdkapitalinstrumenten an die Commerzbank bestehen grundsätzlich nicht. Dies gilt zum einen für Zweckgesellschaften, bei denen die Commerzbank über gesellschaftsrechtlich begründete Anteile mit Stimmrechten verfügt, die eine Kontrolle aller operativen Entscheidungen einschließlich des Finanzmitteltransfers ermöglichen. Zum anderen gibt es auch keine Beschränkungen hinsichtlich der Zweckgesellschaften, bei denen die Commerzbank ohne gesellschaftsrechtlich begründete Anteile ihre Ansprüche auf Finanzmitteltransfers aus entsprechenden schuldrechtlichen Verträgen mit der Zweckgesellschaft begründet.
Auf Geschäftsbeziehungen von Unternehmen innerhalb des Konzerns basierende Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge eliminieren wir im Rahmen der Schulden- sowie der Aufwands- und Ertragskonsolidierung. Im Konzern angefallene Zwischenergebnisse werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind.
(5) Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung (IAS 39)
Gemäß IAS 39 sind alle finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, zu denen auch derivative Finanzinstrumente zählen, grundsätzlich in der Bilanz anzusetzen. Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. Beim erstmaligen Ansatz sind Finanzinstrumente mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten; das entspricht in der Regel dem Transaktionspreis zum Zugangszeitpunkt.
In der Folgebewertung werden Finanzinstrumente in Abhängigkeit der jeweiligen Kategorie entweder zu (fortgeführten) Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) in der Bilanz angesetzt. Der beizulegende Zeitwert ist der Betrag, zu dem am Bilanzstichtag zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.
Der beizulegende Zeitwert wird durch den an einem aktiven Markt festgestellten Preis des Finanzinstruments bestimmt (Mark-to-Market; Bewertungshierarchie Level I). Sofern keine Marktpreise verfügbar sind, erfolgt die Bewertung anhand von notierten Preisen ähnlicher Instrumente an aktiven Märkten. Sind keine notierten Preise für identische oder ähnliche Finanzinstrumente verfügbar, setzen wir zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes Bewertungsmodelle ein (Mark-to-Model), die im größtmöglichen Umfang Marktdaten als Parameter verwenden (Bewertungshierarchie Level II). Wenn für die Bewertung mit Bewertungsmodellen nicht ausreichend aktuelle überprüfbare Marktdaten vorliegen, werden auch nicht am Markt beobachtbare Parameter herangezogen. Diese Eingangsparameter können Daten enthalten, die in Form von Näherungswerten unter anderem aus historischen Daten ermittelt werden (Bewertungshierarchie Level III).
Für die detaillierte Darstellung der Bewertungshierarchien verweisen wir auf Note 82.# Erläuterungen zu den Rechnungslegungsvorschriften
Die nachstehenden Erläuterungen geben eine Übersicht darüber, wie die Regelungen des IAS 39 in der derzeit gültigen Fassung in unserem Konzern umgesetzt wurden:
a) Zugang und Abgang von Finanzinstrumenten
Der Bilanzansatz eines finanziellen Vermögenswertes oder einer finanziellen Verpflichtung erfolgt grundsätzlich, wenn der Konzern Vertragspartei bezüglich der vertraglichen Regelungen des Finanzinstruments wird. Bei regulären Kassakäufen oder -verkäufen von finanziellen Vermögenswerten fallen Handels- und Erfüllungstag im Allgemeinen auseinander. Für diese regulären Kassakäufe oder -verkäufe besteht ein Wahlrecht der Bilanzierung zum Handelstag (Trade Date Accounting) oder zum Erfüllungstag (Settlement Date Accounting). Im Konzern erfolgt für alle Regular-Way-Käufe und -Verkäufe finanzieller Vermögenswerte bei Ansatz und Abgang die Bilanzierung zum Handelstag.
Die Abgangsvorschriften des IAS 39 richten sich sowohl nach dem Konzept der Chancen und Risiken als auch nach der Verfügungsmacht bei der Prüfung von Ausbuchungsvorgängen. Die Bewertung der Chancen und Risiken aus dem Eigentum hat dabei Vorrang vor der Beurteilung der Übertragung der Verfügungsmacht. Bei einer nur teilweisen Übertragung der Chancen und Risiken und der Zurückbehaltung von Verfügungsmacht kommt der Ansatz für fortdauernde Engagements zur Anwendung. Der finanzielle Vermögenswert wird dabei unter Berücksichtigung bestimmter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in dem Umfang erfasst, der seinem fortdauernden Engagement (Continuing Involvement) entspricht. Die Höhe des fortdauernden Engagements bestimmt sich aus dem Umfang, in dem der Konzern weiterhin das Risiko von Wertänderungen des übertragenen Vermögenswertes trägt.
Eine finanzielle Verpflichtung (oder ein Teil einer finanziellen Verpflichtung) wird ausgebucht, wenn sie erloschen ist, das heißt, wenn die im Vertrag genannten Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind. Auch der Rückerwerb eigener Schuldtitel fällt unter die Ausbuchung finanzieller Verpflichtungen. Unterschiedsbeträge beim Rückkauf zwischen dem Buchwert der Verpflichtung (einschließlich Agien und Disagien) und dem Kaufpreis werden erfolgswirksam erfasst; bei Wiederveräußerung zu einem späteren Zeitpunkt entsteht eine neue finanzielle Verpflichtung, deren Anschaffungskosten dem Veräußerungserlös entsprechen. Unterschiedsbeträge zwischen diesen neuen Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag werden nach der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit des Schuldtitels verteilt.
b) Kategorisierung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und ihre Bewertung
Die nachfolgenden Erläuterungen geben einen Überblick über die Kategorien gemäß IAS 39. Das betrifft die Kategorien Kredite und Forderungen (Loans and Receivables), bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte (Held-to-Maturity), erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale) sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (Other Financial Liabilities).
Kredite und Forderungen (Loans and Receivables)
Dieser Kategorie ordnen wir nicht derivative Finanzinstrumente mit festen oder bestimmbaren Zahlungsansprüchen zu, für die kein aktiver Markt besteht. Dies gilt unabhängig davon, ob die Finanzinstrumente originär begründet oder im Sekundärmarkt erworben wurden. Ein aktiver Markt ist dann gegeben, wenn notierte Preise regelmäßig zum Beispiel von einer Börse oder einem Broker zur Verfügung gestellt werden und diese Preise repräsentativ für aktuelle Transaktionen zwischen fremden Dritten sind.
Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Bei Vorliegen einer Wertminderung wird diese bei der Ermittlung der fortgeführten Anschaffungskosten erfolgswirksam berücksichtigt. Agien beziehungsweise Disagien werden über die Laufzeit verteilt und erfolgswirksam im Zinsergebnis vereinnahmt.
Für die in den Finanzanlagen enthaltenen umkategorisierten Wertpapierbestände der Kategorie Kredite und Forderungen wird der jeweilige beizulegende Zeitwert zum Umkategorisierungszeitpunkt als neuer Buchwert angesetzt. Die zu diesem Zeitpunkt bestehende Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern verbleibt in den Anderen Rücklagen im Eigenkapital und wird über die Restlaufzeit der umkategorisierten Wertpapiere aufgelöst.
Für Finanzanlagen der Kategorie Kredite und Forderungen wird eine Wertminderung nach analogen Maßstäben wie für das Kreditgeschäft gebildet (vergleiche Note 9). Die Wertminderungen für diese Finanzinstrumente werden im Ergebnis aus Finanzanlagen erfasst und direkt von den Finanzanlagen gekürzt. Sollten die Indikatoren für eine Wertminderung von einzelnen Wertpapieren nicht mehr gegeben sein beziehungsweise nicht mehr auf eine Wertminderung hindeuten, so müssen diese bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten erfolgswirksam zugeschrieben werden. Ebenso kann ein verbessertes Risikoumfeld zur Auflösung einer zuvor gebildeten Wertminderung auf Portfolioebene führen.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte (Held-to-Maturity)
Dieser Kategorie dürfen nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen sowie festgelegter Laufzeit dann zugeordnet werden, wenn die Absicht sowie die Fähigkeit besteht, sie bis zur Endfälligkeit zu halten. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Bei Vorliegen einer Wertminderung wird dieses bei der Ermittlung der fortgeführten Anschaffungskosten erfolgswirksam berücksichtigt. Agien beziehungsweise Disagien werden über die Laufzeit verteilt und erfolgswirksam im Zinsergebnis vereinnahmt. Der Commerzbank-Konzern verwendete die Kategorie bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte auch im Geschäftsjahr 2012 nicht.
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten (Financial Assets or Financial Liabilities at Fair Value through Profit or Loss)
Für die Zuordnung ist eine der folgenden Bedingungen zu erfüllen:
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten (Held for Trading)
Diese Kategorie umfasst die finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten, die zu Handelszwecken gehalten werden (Handelsaktiva und -passiva). Derivative Finanzinstrumente, die als Sicherungsinstrumente eingesetzt werden, sind nur dann in den Handelsaktiva beziehungsweise Handelspassiva enthalten, wenn diese die Bedingungen für die Anwendung des Hedge Accountings (vergleiche unten in dieser Note) nicht erfüllen. Ansonsten werden sie als Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten ausgewiesen.
Handelsaktiva und Handelspassiva werden zu jedem Bilanzstichtag zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bilanziert. Kann der beizulegende Zeitwert nicht einem aktiven Markt entnommen werden, bewerten wir die Bestände grundsätzlich anhand von Vergleichspreisen, indikativen Preisen von Preisagenturen beziehungsweise anderen Kreditinstituten (Lead-Managern) oder interner Bewertungsverfahren (Barwert- oder Optionspreismodellen). Die Bewertung von Zins- und Zinswährungsderivaten erfolgt unter Berücksichtigung der jeweiligen Fixing-Frequenz für variable Zahlungen. Bei Derivatepositionen können zudem bei Ausfall der Kontrahenten Wiedereindeckungskosten entstehen, wenn nach Berücksichtigung von Aufrechnungsvereinbarungen und Sicherheitsabreden ein positiver Marktwert verbleibt. Diese potenziellen Wiedereindeckungskosten sind bei der Fair-Value-Ermittlung von Handelspositionen zu berücksichtigen. Der Commerzbank-Konzern bildet in diesem Fall sogenannte Counterparty Default Adjustments (CDA), die den erwarteten Verlust aus einem möglichen Ausfall des Kontrahenten berücksichtigen.
Die Bewertungs- sowie Veräußerungsergebnisse werden in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung im Handelsergebnis erfasst. Daneben weisen wir auch die Zins- und Dividendenerträge sowie Refinanzierungsaufwendungen, die aus Handelsgeschäften resultieren, im Handelsergebnis aus.
Zum beizulegenden Zeitwert designierte Finanzinstrumente (Designated at Fair Value through Profit or Loss)
Gemäß der sogenannten Fair Value Option ist es zulässig, jedes Finanzinstrument freiwillig einer Bewertung zum Fair Value mit Erfassung der Bewertungsergebnisse in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung zu unterwerfen. Die Entscheidung zur Nutzung der Fair Value Option ist für ein Finanzinstrument zum Zeitpunkt des Zugangs unwiderruflich zu treffen. Voraussetzung für die Anwendung der Fair Value Option für ein Finanzinstrument ist, dass:
- eine Ansatz- oder Bewertungsinkongruenz (Accounting Mismatch) vermieden oder erheblich reduziert wird oder
- das Management und die Performancemessung eines Portfolios aus Finanzinstrumenten auf Fair-Value-Basis erfolgt oder
- das Finanzinstrument ein oder mehrere trennungspflichtige eingebettete Derivate enthält.
Finanzinstrumente, für die die Fair Value Option angewendet wird, verbleiben in ihrem jeweiligen Bilanzposten. Die Bewertungsergebnisse erfassen wir in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung im Posten Handelsergebnis, Zinserträge und -aufwendungen weisen wir im Zinsergebnis aus. Weitere Ausführungen zu Art und Umfang der Anwendung der Fair Value Option im Commerzbank-Konzern finden sich in Note 83.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale)
Diese Kategorie umfasst alle nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte, die keiner der vorgenannten Kategorien zugeordnet wurden oder für die eine Designation als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte erfolgte. Dabei handelt es sich insbesondere um verzinsliche Wertpapiere, Aktien und Beteiligungen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.# Anhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Wenn der beizulegende Zeitwert keinem aktiven Markt entnommen werden kann, bewerten wir die Bestände grundsätzlich anhand von Vergleichspreisen, indikativen Preisen von Preisagenturen beziehungsweise anderen Kreditinstituten (Lead-Managern) oder interner Bewertungsverfahren (Barwert- oder Optionspreismodellen). Ist der beizulegende Zeitwert bei Eigenkapitalinstrumenten ausnahmsweise nicht verlässlich ermittelbar, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Wertminderungen. Das Ergebnis aus der Bewertung weisen wir - nach Berücksichtigung latenter Steuern - erfolgsneutral in einem gesonderten Posten der Anderen Rücklagen (Neubewertungsrücklage) innerhalb des Eigenkapitals aus. Agien oder Disagien bei Fremdkapitalinstrumenten werden erfolgswirksam über die Laufzeit verteilt und im Zinsüberschuss vereinnahmt. Zinserträge, Dividendenzahlungen und laufende Beteiligungsergebnisse aus Vermögenswerten, die dieser Kategorie zuzuordnen sind, werden ebenfalls im Zinsüberschuss gezeigt. Bei einer Veräußerung der finanziellen Vermögenswerte lösen wir das bislang in der Neubewertungsrücklage erfolgsneutral bilanzierte kumulierte Bewertungsergebnis auf und erfassen es erfolgswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung.
Für die Finanzinstrumente dieser Kategorie ist zu prüfen, ob objektive Hinweise gemäß IAS 39.59 (zum Beispiel Vertragsbruch, Schadensfall, erhöhte Wahrscheinlichkeit für Sanierungsverfahren oder Insolvenz) auf einen nach dem Zugangszeitpunkt eingetretenen Verlust vorliegen, die zu einer Minderung der hieraus erwarteten Zahlungsströme führen. Eine Wertminderung besteht, wenn der Barwert der erwarteten Zahlungsströme geringer als die fortgeführten Anschaffungskosten des betreffenden Finanzinstruments ist. Im Falle einer Wertminderung ist das Bewertungsergebnis nicht mehr erfolgsneutral in den Anderen Rücklagen (Neubewertungsrücklage) im Eigenkapital, sondern als Wertminderungsaufwand in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung im Ergebnis aus Finanzanlagen zu erfassen. Im Commerzbank-Konzern werden Eigenkapitalinstrumente des Available-for-Sale-Bestandes abgeschrieben, wenn der beizulegende Zeitwert entweder signifikant (≥ 20 %) oder dauerhaft (mindestens neun Monate) unter den Anschaffungskosten liegt. Neben diesen quantitativen Hinweisen (Trigger-Events) werden zur Prüfung auch die qualitativen Trigger-Events des IAS 39.59 herangezogen. Wertaufholungen dürfen bei Eigenkapitalinstrumenten der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte nicht erfolgswirksam erfasst werden; vielmehr sind sie ergebnisneutral über die Neubewertungsrücklage zu buchen. Bei nicht notierten Eigenkapitalinstrumenten, für die ein verlässlicher beizulegender Zeitwert nicht regelmäßig ermittelt werden kann und die deshalb zu Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Wertminderungen bewertet sind, darf überhaupt keine Wertaufholung vorgenommen werden.
Fremdkapitalinstrumente werden einzeln auf einen Wertminderungsbedarf untersucht, wenn qualitative Trigger-Events (IAS 39.59) vorliegen. Zur Operationalisierung der qualitativen Trigger-Events wurden im Commerzbank-Konzern zusätzliche Indikatoren für eine Abschreibung entwickelt. So sind zum Beispiel Fremdkapitalinstrumente dieser Kategorie grundsätzlich abzuschreiben, wenn das Rating des Schuldners CCC oder schlechter aufweist (siehe Commerzbank-Masterskala im Risikobericht) und der Fair Value unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegt. Fallen die Gründe für eine Wertminderung von Fremdkapitalinstrumenten weg, ist eine Wertaufholung erfolgswirksam bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten vorzunehmen. Der über die Anschaffungskosten hinausgehende Betrag ist in der Neubewertungsrücklage zu erfassen.
― Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (Other financial liabilities): Alle finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht als zu Handelszwecken gehalten kategorisiert wurden und für die nicht die Fair Value Option angewendet wurde, fallen unter die Kategorie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Zu dieser Kategorie zählen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie Verbriefte Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Agien beziehungsweise Disagien werden über die Laufzeit verteilt erfolgswirksam im Zinsergebnis vereinnahmt.
c) Nettoerfolge
Die Nettoerfolge umfassen erfolgswirksame Fair-Value-Bewertungen, Wertminderungen, Zuschreibungen, realisierte Abgangserfolge und nachträgliche Eingänge aus abgeschriebenen Finanzinstrumenten der jeweiligen Kategorie gemäß IAS 39. Die Bestandteile werden in den Notes Zinsüberschuss, Risikovorsorge im Kreditgeschäft, Handelsergebnis und Ergebnis aus Finanzanlagen nach den Kategorien gemäß IAS 39 dargestellt.
d) Finanzgarantien (Financial Guarantee Contracts)
Eine Finanzgarantie ist gemäß IAS 39 ein Vertrag, bei dem der Garantiegeber zur Leistung bestimmter Zahlungen verpflichtet ist, die den Garantienehmer für einen Verlust entschädigen, der ihm entsteht, weil ein bestimmter Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen gemäß den ursprünglichen oder geänderten Bedingungen eines Schuldinstrumentes nicht fristgemäß nachkommt. Darunter können zum Beispiel Bankgarantien und -bürgschaften fallen (vergleiche Note 88). Ist der Commerzbank-Konzern Garantienehmer, wird die Finanzgarantie bilanziell nicht erfasst und nur bei der Ermittlung der Wertminderung eines besicherten Vermögenswertes berücksichtigt. Als Garantiegeber erfasst der Commerzbank-Konzern die Verpflichtung aus einer Finanzgarantie bei Vertragsabschluss. Die Erstbewertung erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erfassungszeitpunkt. Insgesamt betrachtet ist der beizulegende Zeitwert einer Finanzgarantie bei Vertragsabschluss null, denn der Wert der vereinbarten Prämie wird bei marktgerechten Verträgen regelmäßig dem Wert der Garantieverpflichtung entsprechen (sogenannte Nettomethode). Die Folgebewertung erfolgt zum höheren Betrag aus fortgeführten Anschaffungskosten oder dem Rückstellungsbetrag, der gemäß IAS 37 in Verbindung mit IAS 39 im Falle einer drohenden Inanspruchnahme zu bilden ist. Sofern eine Finanzgarantie Bestandteil einer Finanzierungszusage ist, für die eine Handelsabsicht besteht, ist auch die Finanzgarantie als zu Handelszwecken gehalten zu kategorisieren. Die Behandlung solcher Finanzgarantien erfolgt dann abweichend zu der vorhergehenden Beschreibung gemäß den Vorgaben der Kategorie zu Handelszwecken gehalten (vergleiche Note 5 b).
e) Eingebettete Derivate (Embedded Derivatives)
IAS 39 regelt auch die bilanzielle Behandlung von Derivaten, die in originäre Finanzinstrumente eingebettet sind (Embedded Derivatives). Dabei handelt es sich zum Beispiel um Aktienanleihen (Anleihen mit Rückzahlungsrecht in Aktien) oder Anleihen mit indexbezogener Verzinsung. Gemäß IAS 39 ist das eingebettete Derivat unter bestimmten Bedingungen getrennt vom originären Trägerinstrument wie ein freistehendes Derivat zu bilanzieren. Eine solche bilanzielle Trennungspflicht ist dann gegeben, wenn die drei folgenden Bedingungen erfüllt sind:
― Die Charakteristika und Risiken des eingebetteten Derivats sind nicht eng mit denen des originären Trägerinstruments verbunden,
― ein eigenständiges Derivat mit den gleichen Bedingungen wie das eingebettete Derivat erfüllt die Definition eines Derivats nach IAS 39, und
― das originäre Finanzinstrument wird nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
In diesem Fall ist das zu trennende eingebettete Derivat als Teil des Handelsbestandes anzusehen und zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bilanzieren. Bewertungsänderungen sind erfolgswirksam im Handelsergebnis zu erfassen. Die Bilanzierung und Bewertung des Basisvertrages folgt hingegen den Vorschriften der zugewiesenen Kategorie des Finanzinstruments. Wenn die vorstehend genannten drei Bedingungen nicht erfüllt sind, wird das eingebettete Derivat nicht getrennt bilanziert und das hybride Finanzinstrument (strukturiertes Produkt) insgesamt nach den allgemeinen Vorschriften der Kategorie bewertet, der das Finanzinstrument zugeordnet wurde.
f) Bilanzierung von Sicherungszusammenhängen (Hedge Accounting)
IAS 39 beinhaltet umfassende Regelungen für die bilanzielle Abbildung von Sicherungszusammenhängen, sofern die Sicherungsinstrumente (insbesondere Derivate) nachweislich zur Absicherung von Risiken aus Nichthandelsgeschäften (Grundgeschäften) eingesetzt werden. Dabei werden vorwiegend zwei Formen des Hedge Accountings angewendet:
― Fair Value Hedge Accounting: IAS 39 sieht die Anwendung des Hedge Accountings zur Vermeidung des Accounting Mismatches für Derivate vor, die der Absicherung des beizulegenden Zeitwertes bilanzierter Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten gegen ein oder mehrere festgelegte Risiken dienen. Einem Marktzinsrisiko beziehungsweise Zinsänderungsrisiko unterliegen insbesondere die Emissions- und Kreditgeschäfte des Konzerns und die Wertpapierbestände der Liquiditätssteuerung, sofern es sich um festverzinsliche Papiere handelt. Zur Absicherung dieser Risiken werden vor allem Zinsswaps verwendet. Gemäß den Regelungen des Fair Value Hedge Accountings werden die zur Absicherung eingesetzten derivativen Finanzinstrumente zum Fair Value als Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten bilanziert. Für den gesicherten Vermögenswert beziehungsweise die gesicherte Verbindlichkeit sind die aus dem gesicherten Risiko resultierenden gegenläufigen Fair-Value-Änderungen ebenfalls bilanziell zu erfassen. Die gegenläufigen Bewertungsänderungen aus den Sicherungsinstrumenten sowie aus den gesicherten Grundgeschäften werden erfolgswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung als Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen erfasst. Der Teil der Zeitwertänderungen, der nicht dem abgesicherten Risiko zuzurechnen ist, wird entsprechend den Regeln der zugehörigen Bewertungskategorie behandelt.# Fair Value Hedge Accounting
Fair Value Hedge Accounting kann entweder als Mikro Fair Value Hedge oder als Portfolio Fair Value Hedge für Zinsrisiken ausgestaltet werden:
- Beim Micro Fair Value Hedge Accounting wird ein Grundgeschäft mit einem oder mehreren Sicherungsgeschäften in einer Sicherungsbeziehung verknüpft. Die Buchwerte der Grundgeschäfte werden im Falle von Fair-Value-Änderungen, die dem abgesicherten Risiko zuzuordnen sind, erfolgswirksam angepasst.
- Beim Portfolio Fair Value Hedge wird die Absicherung von Zinsrisiken auf Portfolioebene abgebildet. Abgesichert werden nicht einzelne Geschäfte oder Gruppen von Geschäften mit ähnlicher Risikostruktur, sondern ein Betrag von Grundgeschäften gegliedert nach Laufzeitbändern entsprechend den erwarteten Rückzahlungs- und Zinsanpassungsterminen in einem Portfolio. Portfolios können nur Aktiva, nur Passiva oder beides enthalten. Bei dieser bilanziellen Abbildung von Sicherungszusammenhängen werden die Wertänderungen der Grundgeschäfte als separater Aktiv- beziehungsweise Passivposten in der Bilanz erfasst. Der abgesicherte Betrag der Grundgeschäfte wird im Konzernabschluss ohne Sicht- oder Spareinlagen bestimmt (die Regelungen des EU-Carveouts werden damit nicht in Anspruch genommen).
Cash Flow Hedge Accounting
IAS 39 sieht die Anwendung des Cash Flow Hedge Accountings zur Vermeidung des Accounting Mismatches für Derivate vor, die der Absicherung gegen das Risiko einer Veränderung künftiger Zahlungsströme dienen. Im Rahmen des Cash Flow Hedge Accountings eingesetzte Derivate werden zum Fair Value bilanziert. Das Bewertungsergebnis wird, sofern effektiv, erfolgsneutral nach Berücksichtigung latenter Steuern in der Rücklage aus Cash Flow Hedges im Eigenkapital erfasst. Der ineffektive Teil wird hingegen ergebniswirksam als Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen ausgewiesen. Für die den gesicherten Zahlungsströmen zugrunde liegenden Geschäfte ändern sich die oben beschriebenen allgemeinen Bilanzierungsregeln nicht.
Die Anwendung der Regeln des Hedge Accountings ist an eine Reihe von Bedingungen gebunden. Diese beziehen sich insbesondere auf die Dokumentation des Sicherungszusammenhangs sowie auf die Wirksamkeit der Absicherungsmaßnahme. Die Sicherungsbeziehung muss ab dem Zeitpunkt ihrer Begründung dokumentiert werden. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Identifikation des Sicherungsinstruments und des gesicherten Grundgeschäfts sowie die Kennzeichnung des gesicherten Risikos und der Methodik zur Bestimmung der Effektivität des Sicherungszusammenhangs.
Neben der Dokumentation verlangt IAS 39 für die Anwendung der Regelungen des Hedge Accountings den Nachweis eines effektiven Sicherungszusammenhangs während des gesamten Zeitraums der Sicherungsbeziehung. Unter Effektivität wird in diesem Zusammenhang das Verhältnis der aus dem gesicherten Grundgeschäft resultierenden Änderungen des beizulegenden Zeitwertes (Fair Value) beziehungsweise des Zahlungsstroms zur gegenläufigen Änderung des beizulegenden Zeitwertes beziehungsweise des Zahlungsstroms aus dem Sicherungsinstrument verstanden. Wenn sich diese Änderungen fast vollständig ausgleichen, liegt eine hohe Effektivität vor.
Der Effektivitätsnachweis verlangt einerseits, dass für eine Sicherungsbeziehung künftig eine hohe Effektivität erwartet werden kann (prospektive Effektivität). Andererseits ist während des Bestehens der Sicherungsbeziehung regelmäßig nachzuweisen, dass diese während der Berichtsperiode hoch effektiv war (retrospektive Effektivität). Die Effektivität muss sowohl prospektiv als auch retrospektiv innerhalb einer Bandbreite zwischen 0,8 und 1,25 liegen.
Die Commerzbank wendet für die Effektivitätsmessung für Mikro Fair Value Hedge Accounting das statistische Verfahren der Regressionsanalyse an, wobei die Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument für den prospektiven Effektivitätstest durch historische Simulationen ermittelt werden. Retrospektiv werden die tatsächlichen Wertveränderungen genutzt. Auch für Portfolio Fair Value Hedge Accounting kommt für den prospektiven Effektivitätstest die Regressionsanalyse zur Anwendung, während für den retrospektiven Effektivitätstest die Dollar-Offset-Methode zur Anwendung kommt.
(6) Währungsumrechnung
Monetäre Vermögenswerte und Schulden, die auf Fremdwährung lauten, und schwebende Fremdwährungskassageschäfte werden zum Kassamittelkurs des Bilanzstichtages, Devisentermingeschäfte zum Terminkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Realisierte Aufwendungen und Erträge rechnen wir grundsätzlich mit dem zum Zeitpunkt der Realisierung gültigen Kassakurs um. Zur Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen können auch Durchschnittskurse verwendet werden, sofern diese keine bedeutenden Schwankungen aufweisen. Kursgesicherte Aufwendungen und Erträge rechnen wir zum Sicherungskurs um.
Die aus der Umrechnung von Bilanzposten resultierenden Aufwendungen und Erträge werden grundsätzlich erfolgswirksam im Handelsergebnis erfasst. Nicht monetäre Posten, zum Beispiel Beteiligungen, werden grundsätzlich mit historischen Kursen umgerechnet, wenn sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Wir nutzen für die Umrechnung den Stichtagskurs, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Ergebnisse aus der Umrechnung von Gewinnen oder Verlusten aus nicht monetären Posten weisen wir entsprechend der Erfassung der Gewinne oder Verluste entweder ergebnisneutral im Eigenkapital oder ergebniswirksam in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung aus.
Die Umrechnung von in Fremdwährung aufgestellten Abschlüssen von konsolidierten Tochterunternehmen und at-Equity-bewerteten Unternehmen erfolgt für Erträge und Aufwendungen grundsätzlich zum Wechselkurs am Tag des Geschäftsvorfalls. Vereinfachend kann bei der Umrechnung auch ein Kurs verwendet werden, der einen Näherungswert für den Umrechnungskurs am Tag des Geschäftsvorfalls darstellt, beispielsweise der Durchschnittskurs einer Periode. Alle sich aus der Umrechnung ergebenden Differenzen sind als separater Bestandteil des Eigenkapitals in der Rücklage aus der Währungsumrechnung erfolgsneutral anzusetzen. Umrechnungsgewinne und -verluste aus der Kapitalkonsolidierung weisen wir ebenfalls erfolgsneutral in der Rücklage aus der Währungsumrechnung im Eigenkapital aus. Zum Zeitpunkt der Veräußerung oder Teilveräußerung der in Fremdwährung aufgestellten Gesellschaften werden die Umrechnungsdifferenzen erfolgswirksam grundsätzlich im Ergebnis aus Finanzanlagen erfasst. Auch bei Teilrückführungen von Kapital in Fremdwährung, die nicht zu einer Entkonsolidierung der Gesellschaften führen, wird der anteilige Effekt auf die Rücklage aus der Währungsumrechnung ergebniswirksam erfasst (vergleiche Note 2).
(7) Barreserve
Die Barreserve umfasst den Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken, Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind. Mit Ausnahme der Schuldtitel öffentlicher Stellen, die wir zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bilanzieren, sind alle Bestände zum Nennwert ausgewiesen.
(8) Forderungen
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden im Commerzbank-Konzern, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden und nicht an einem aktiven Markt notiert sind, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Agien oder Disagien werden erfolgswirksam über die Laufzeit verteilt im Zinsergebnis vereinnahmt. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden, die im Rahmen der Fair Value Option angesetzt werden, bilanzieren wir zum beizulegenden Zeitwert. Die Buchwerte von Forderungen, für die Micro Fair Value Hedge Accounting angewendet wird, werden um die dem abgesicherten Risiko zuzurechnenden Fair-Value-Änderungen angepasst. Bei Anwendung von Portfolio Fair Value Hedge Accounting werden die Fair-Value-Änderungen in dem aktivischen Bilanzposten Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges erfasst.
(9) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
Den besonderen Risiken im bilanziellen und außerbilanziellen Kreditgeschäft, das der Kategorie Kredite und Forderungen zuzuordnen ist, tragen wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen (Specific Loan Loss Provisions; SLLP), pauschalierten Einzelwertberichtigungen (Portfolio Loan Loss Provisions; PLLP) und Portfoliowertberichtigungen (General Loan Loss Provisions; GLLP) Rechnung.
Bei der Ermittlung der Risikovorsorge wird grundsätzlich nach ausgefallenen und nicht ausgefallenen Forderungen beziehungsweise nach nicht signifikanten (Volumen bis 1 Mio. Euro) und signifikanten Forderungen (Volumen größer als 1 Mio. Euro) unterschieden. Als ausgefallen beziehungsweise notleidend werden alle Forderungen bezeichnet, die gemäß Basel-II-Regularien als Ausfall (Default) identifiziert wurden.
Für den Default eines Kunden können folgende Ereignisse ausschlaggebend sein:
- Drohende Zahlungsunfähigkeit (größer 90 Tage überfällig).
- Die Bank begleitet die Sanierung/Restrukturierung des Kunden mit und ohne Sanierungsbeiträgen.
- Die Bank kündigt die Forderungen.
- Der Kunde ist im Insolvenzverfahren.
Für signifikante ausgefallene Forderungen bilden wir nach konzerneinheitlichen Maßstäben Einzelwertberichtigungen. Sowohl für die Berechnung der Einzelrisikovorsorge als auch die der Rückstellung für Einzelrisiken (SLLP) werden die Barwerte der zukünftig erwarteten Zahlungsströme (Cashflows) herangezogen. In den Cashflows werden neben den erwarteten Zahlungen auch die Erlöse aus der Sicherheitenverwertung und sonstige erzielbare Cashflows berücksichtigt. Die Risikovorsorge entspricht also der Differenz zwischen dem Buchwert des Kredites und dem Barwert der gesamten erwarteten Rückflüsse. Unter Verwendung des ursprünglichen Effektivzinssatzes wird die Erhöhung des Barwerts durch den Zeitablauf als Zinsertrag (sogenanntes Unwinding) erfasst.
Für ausgefallene, aber nicht signifikante Forderungen wird auf Grundlage von internen Parametern eine pauschalierte Einzelwertberichtigung beziehungsweise Rückstellung (PLLP impaired) gebildet.# Anhang
(10) Echte Pensionsgeschäfte und Wertpapierleihgeschäfte
Zu den echten Pensionsgeschäften zählen Repo- und Reverse-Repo-Geschäfte. Repos sind Kombinationen aus Kassakäufen oder -verkäufen von Wertpapieren mit gleichzeitigem Verkauf oder Rückkauf auf Termin mit demselben Kontrahenten. Die bei Repo-Geschäften in Pension gegebenen Wertpapiere (Kassaverkauf) werden in der Konzernbilanz weiterhin als Wertpapierbestand jeweils entsprechend der zugrunde liegenden Kategorie bilanziert und bewertet. Eine Ausbuchung der Wertpapiere erfolgt nicht, da wir alle mit dem Eigentum am Pensionsgegenstand verbundenen Chancen und Risiken zurückbehalten. Für die übertragenen, aber nicht ausgebuchten finanziellen Vermögenswerte bestehen insofern die gleichen Risiken und Chancen wie für die nicht übertragenen finanziellen Vermögenswerte, die in Note 5 beschrieben sind. Der Liquiditätszufluss aus dem Repo-Geschäft wird je nach Gegenpartei als Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten oder gegenüber Kunden in der Bilanz ausgewiesen. Vereinbarte Zinszahlungen werden laufzeitgerecht als Zinsaufwendungen im Zinsergebnis erfasst.
Die bei Reverse Repos entstehenden Liquiditätsabflüsse werden als Forderungen an Kreditinstitute oder Kunden bilanziert. Die Bewertung erfolgt entweder zum beizulegenden Zeitwert unter Anwendung der Fair Value Option oder zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die dem Geldgeschäft zugrunde liegenden in Pension genommenen Wertpapiere (Kassakauf) werden nicht in der Bilanz ausgewiesen und folglich auch nicht bewertet. Vereinbarte Zinsen aus Reverse Repos werden laufzeitgerecht als Zinserträge im Zinsergebnis erfasst.
Wertpapierleihgeschäfte schließen wir mit Kreditinstituten und Kunden ab, um der Erfüllung von Lieferverpflichtungen nachzukommen oder Wertpapierpensionsgeschäfte tätigen zu können. Diese Geschäfte bilanzieren wir analog dem Ausweis von Wertpapieren aus echten Pensionsgeschäften. Dabei verbleiben verliehene Wertpapiere weiterhin in unserem Wertpapierbestand (Handelsaktiva oder Finanzanlagen) und werden nach den Regeln des IAS 39 bewertet. Entliehene Wertpapiere werden nicht bilanziert und auch nicht bewertet. Im Rahmen von Wertpapierleihgeschäften kann das Bonitätsrisiko des Kontrahenten durch die Stellung von Sicherheiten unter anderem in Form von Liquidität vermieden werden. Die Stellung von Sicherheiten für ein Leihgeschäft wird als "Cash Collateral Out" (gezahlte Sicherheitsleistung) und der Erhalt von Sicherheiten als "Cash Collateral In" (erhaltene Sicherheitsleistungen) bezeichnet. Darüber hinaus werden Cash Collateral Outs im Zusammenhang mit Derivaten als Sicherheiten hinterlegt.
Durch uns gestellte Barsicherheiten für Wertpapierleihgeschäfte weisen wir als Forderungen, erhaltene Sicherheiten als Verbindlichkeiten aus. Erträge und Aufwendungen aus dem Wertpapierleihgeschäft werden laufzeitgerecht im Zinsergebnis erfasst.
(11) Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges
In diesen Posten erfassen wir aktivisch beziehungsweise passivisch die zinsinduzierten Wertänderungen der Grundgeschäfte, für die Portfolio Fair Value Hedge Accounting angewendet wird.
(12) Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten
Derivative Finanzinstrumente, die zur Absicherung eingesetzt sind und sich für das Hedge Accounting qualifizieren sowie einen positiven Marktwert aufweisen, werden in diesem Bilanzposten ausgewiesen. Die Bewertung der Sicherungsinstrumente erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value).
(13) Handelsaktiva
Im Posten Handelsaktiva weisen wir zum einen originäre Finanzinstrumente aus, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Dazu gehören zins- und eigenkapitalbezogene Wertpapiere, Schuldscheindarlehen sowie Anteile an Investmentfonds. Zum anderen sind hier alle derivativen Finanzinstrumente ausgewiesen, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt werden und einen positiven beizulegenden Zeitwert besitzen. Darüber hinaus werden dem Handelsbuch zugeordnete Kreditzusagen mit positivem Marktwert in diesem Posten bilanziert.
(14) Finanzanlagen
Die Finanzanlagen umfassen Finanzinstrumente, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden. Als Finanzanlagen weisen wir alle nicht Handelszwecken dienenden Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere, Aktien und andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere, sowie Anteile an Investmentfonds, Beteiligungen und Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen aus, es sei denn, sie sind als zur Veräußerung gehalten im Sinne von IFRS 5 zu behandeln. Die nicht at-Equity-bewerteten Anteile an assoziierten Unternehmen beziehungsweise Gemeinschaftsunternehmen weisen wir in den Finanzanlagen unter Beteiligungen aus.
In den Finanzanlagen enthaltene Finanzinstrumente der Kategorie Kredite und Forderungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Bilanzierung und Bewertung der Bestände, die der Kategorie zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte zugeordnet sind, erfolgt zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert (Fair Value). Agien oder Disagien werden erfolgswirksam über die Laufzeit verteilt und im Zinsergebnis vereinnahmt. Ebenfalls im Zinsergebnis werden Zinserträge aus Schuldverschreibungen, Dividendenzahlungen aus Aktien und aus Anteilen an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen sowie laufende Beteiligungsergebnisse gezeigt. Sofern für hier bilanzierte Finanzinstrumente eine effektive Sicherungsbeziehung im Rahmen eines Fair Value Hedges zu einem derivativen Finanzinstrument besteht, wird der Teil der Änderung des beizulegenden Zeitwertes, der auf das gesicherte Risiko entfällt, erfolgswirksam im Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen ausgewiesen. Wertänderungen der beizulegenden Zeitwerte von Finanzanlagen, auf die die Fair Value Option angewendet wird, weisen wir im Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option aus, das Bestandteil des Handelsergebnisses ist.
(15) Immaterielle Anlagewerte
Unter den Immateriellen Anlagewerten bilanzieren wir insbesondere Software, erworbene Markennamen, Kundenbeziehungen und Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Bilanzierung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Software und Kundenbeziehungen schreiben wir aufgrund ihrer begrenzten Nutzungsdauer linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer ab.
Für Marken beziehungsweise Markennamen erwarten wir, dass hieraus unbegrenzt Cashflows generiert werden können. Deshalb werden auch Markennamen ebenso wie Geschäfts- oder Firmenwerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer mindestens jährlich einem Werthaltigkeitstest (Impairmenttest) unterzogen.
Methode des Werthaltigkeitstests
Alle Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen werden zum Erwerbszeitpunkt auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units) allokiert. Die Commerzbank hat die Segmente nach IFRS 8 als zahlungsmittelgenerierende Einheiten definiert. Eine Beschreibung der Segmente erfolgt in Note 45. In der Folge werden diese Vermögenswerte mindestens jährlich zu jedem Bilanzstichtag auf ihren künftigen wirtschaftlichen Nutzen auf Basis der Cash Generating Units überprüft. Dabei wird der Buchwert des gebundenen Eigenkapitals eines Segments als Cash Generating Unit (einschließlich eines zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerts) mit deren erzielbarem Betrag verglichen. Der erzielbare Betrag wird als der höhere Betrag aus Nutzungswert (Value in Use) und Nettoveräußerungswert (Fair Value less Cost to Sell) ermittelt. Der Nutzungswert basiert auf den erwarteten Ergebnissen der Einheit sowie den Kapitaleffekten gemäß der vom Vorstand genehmigten Mehrjahresplanungen der einzelnen Segmente. Sofern der Nutzungswert den Buchwert unterschreitet, wird zusätzlich der Nettoveräußerungswert (Fair Value less Cost to Sell) ermittelt. Der höhere Wert wird angesetzt.
Annahmen im Werthaltigkeitstest
Die Ertragswertberechnungen beruhen auf der Mehrjahresplanung der Segmente. Diese besteht neben der Ergebnisplanung aus einer Planung der Risikoaktiva sowie des gebundenen Eigenkapitals. Wesentliche Werttreiber sind Forderungsvolumina, Zinsüberschuss nach Risikovorsorge sowie Provisionsüberschuss. Weitere sensibel reagierende Planungsparameter sind die Risikoaktiva. Die Planungen basieren auf Prognosen des Economic Research hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und anderer wesentlicher Parameter wie zum Beispiel der Entwicklung der Zinsen, Wechselkurse, Aktien- und Rentenmärkte. Dabei finden ebenso Erfahrungen des Managements aus der Vergangenheit sowie eine Abwägung von Chancen und Risiken aus den Prognosen Eingang in die Planungen. Die Mehrjahresplanung beinhaltet grundsätzlich vier Planjahre.# Anhang
(16) Sachanlagen
Die hierunter ausgewiesenen Grundstücke und Gebäude sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Wertminderungen nehmen wir in der Höhe vor, in der der Buchwert den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und aus dem Nutzungswert des Vermögenswertes übersteigt. Sofern der Grund für eine in früheren Geschäftsjahren vorgenommene Wertminderung entfallen ist, werden die Vermögenswerte bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten zugeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer nehmen wir unter Beachtung der voraussichtlichen physischen Abnutzung, der technischen Veralterung sowie rechtlicher und vertraglicher Beschränkungen vor. Alle Sachanlagen werden linear im Wesentlichen über die folgenden Zeiträume abgeschrieben:
| Voraussichtliche Nutzungsdauer | Jahre |
|---|---|
| Gebäude | 25 - 50 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2 - 25 |
Anschaffungen geringwertiger Sachanlagen wurden aus Wesentlichkeitsgründen direkt als Verwaltungsaufwand erfasst. Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen vereinnahmen wir in den Sonstigen Erträgen, Verluste weisen wir in den Sonstigen Aufwendungen aus.
(17) Leasinggeschäft
Nach IAS 17 wird ein Leasinggeschäft als Operating-Leasing-Verhältnis klassifiziert, wenn es nicht im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt. Demgegenüber gelten als Finanzierungsleasing solche Vertragsverhältnisse, in denen der Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken trägt. Maßgeblich für die Zuordnung der Chancen und Risiken ist grundsätzlich der Barwert der mit den Leasingverträgen verbundenen Zahlungsströme. Sofern der Barwert zumindest der Investitionssumme des Leasingobjekts entspricht, erfolgt eine Klassifizierung als Finanzierungsleasing. Zu den Leasingobjekten gehören insbesondere Immobilien und Kraftfahrzeuge.
Operating Leasing
Soweit die wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Leasinggegenstand beim Leasinggeber verbleiben (Operating Leasing), wird dieser weiterhin bilanziert. Die Leasinggegenstände werden in der Konzernbilanz unter den Sonstigen Aktiva ausgewiesen. Die Bilanzierung der Leasingobjekte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die über die wirtschaftliche Nutzungsdauer planmäßig erfolgenden Abschreibungen oder Wertminderungen. Die Leasingerlöse vereinnahmen wir, sofern in Einzelfällen nicht eine andere Verteilung geboten ist, linear über die Vertragslaufzeit und weisen sie im Sonstigen Ergebnis aus.
Finanzierungsleasing
Wenn nahezu alle Chancen und Risiken an dem Leasinggegenstand auf den Leasingnehmer übergehen (Finanzierungsleasing), weisen wir im Commerzbank-Konzern eine Forderung gegenüber dem Leasingnehmer aus. Der Ausweis der Forderung erfolgt in Höhe des Nettoinvestitionswertes zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Vereinnahmte Leasingraten werden in einen ertragswirksamen Zinsanteil und einen Tilgungsanteil aufgespalten. Die Erträge werden als Zinserträge auf der Basis einer periodengerechten Abgrenzung verteilt vereinnahmt.
Konzern als Leasinggeber
Die Leasingverträge für Immobilien besitzen eine unkündbare Grundmietzeit und sind in der Regel mit Ankaufsrechten der Leasingnehmer ausgestattet. Berechnungsgrundlage für die Zahlungen des Leasingnehmers sind die Gesamtinvestitionskosten abzüglich der zu Beginn des Leasingvertrages festgelegten Restwerte der Leasingobjekte. Während der unkündbaren Grundmietzeit trägt der Leasingnehmer alle objektbezogenen Kosten sowie die Fremdkosten der Leasinggesellschaft. Die Gefahr des zufälligen oder teilweisen Untergangs des Leasinggegenstandes trägt der Leasinggeber. Die Leasingverträge für Mobilien (Fahrzeuge, EDV-Ausstattung) sind dagegen als Teilamortisationsverträge mit Andienungsrechten und als kündbare Verträge ausgestaltet. Im Fall der Teilamortisationsverträge wird aufgrund der im Verhältnis zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer kürzeren Grundmietzeit nur ein Teil der Gesamtinvestitionskosten amortisiert. Kündbare Leasingverträge besitzen keine feste Grundmietzeit. Im Fall einer Kündigung wird eine im Voraus vereinbarte Abschlusszahlung fällig, die die noch nicht amortisierten Gesamtinvestitionskosten deckt. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich das Mietverhältnis. Die Gefahr des zufälligen oder teilweisen Untergangs des Leasingobjektes trägt wieder der Leasinggeber.
Konzern als Leasingnehmer
Aufwendungen für Operating-Leasing-Verhältnisse werden grundsätzlich linear über die Laufzeit des Leasingvertrages erfasst und im Verwaltungsaufwand ausgewiesen. Finanzierungsleasingverträge, bei denen der Commerzbank-Konzern als Leasingnehmer auftritt, sind von untergeordneter Bedeutung.
(18) Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien (Investment Properties) sind solche Grundstücke und Gebäude zu verstehen, die zur Erzielung von Mieteinnahmen oder aus Gründen eines erwarteten Wertzuwachses gehalten werden. Der Commerzbank-Konzern weist unter anderem die im Rahmen der Sicherheitenverwertung als Finanzinvestition erworbenen Immobilien (Rettungserwerbe) aus. Die Bewertung erfolgt zum Zugangszeitpunkt gemäß IAS 40 mit den Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten unter Einbeziehung der direkt zurechenbaren Transaktionskosten. Für die Folgebewertung der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien wird das Modell des beizulegenden Zeitwertes (Fair Value) angewendet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes basiert im Wesentlichen auf jährlich aktualisierten Bewertungen von internen Sachverständigen sowie auf den bei der aktuellen Marktlage erzielbaren Marktpreisen. Die Bewertung gewerblich genutzter Objekte erfolgt in der Regel ertragswertorientiert; individuelle Wohnungsbauten werden üblicherweise sach- oder vergleichswertorientiert bewertet. Ein Gewinn beziehungsweise Verlust, der durch die Änderung des beizulegenden Zeitwertes entsteht, wird im Sonstigen Ergebnis der Periode erfolgswirksam berücksichtigt. Laufende Erträge und Aufwendungen werden im Zinsüberschuss ausgewiesen.
(19) Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen
Langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen, die in ihrem gegenwärtigen Zustand veräußert werden können und deren Veräußerung höchstwahrscheinlich ist, sind als zur Veräußerung bestimmt zu klassifizieren. Die entsprechenden Vermögenswerte sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten anzusetzen, sofern dieser niedriger als der Buchwert ist. Für verzinsliche und nicht verzinsliche Finanzinstrumente sowie für als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien erfolgt jedoch nur eine Ausweisänderung nach IFRS 5 und somit ein Umgliederung in die entsprechenden Bilanzposten. Die Bewertung erfolgt weiterhin nach IAS 39 beziehungsweise IAS 40. Sollten aus der Bewertung gemäß IFRS 5 Wertminderungen resultieren, sind diese abhängig von der zugrunde liegenden Transaktion im entsprechenden Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung zu erfassen. Eine spätere Wertaufholung ist auf die Summe der vorher erfassten Wertminderungen begrenzt. Nach abgeschlossenem Verkauf werden die Veräußerungsergebnisse für langfristige Vermögenswerte im Sonstigen Ergebnis, für Veräußerungsgruppen grundsätzlich im Ergebnis aus Finanzanlagen erfasst.
(20) Verbindlichkeiten
Finanzielle Verbindlichkeiten bilanzieren wir, sofern sie nicht Handelszwecken dienen, mit fortgeführten Anschaffungskosten. Die in den Verbindlichkeiten eingebetteten Derivate (Embedded Derivatives) werden, sofern trennungspflichtig, abgespalten und mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet unter den Handelsaktiva oder -passiva ausgewiesen. Im Rahmen des Micro Fair Value Hedge Accountings werden gesicherte Verbindlichkeiten um die dem abgesicherten Risiko zuzurechnenden Fair-Value-Änderungen angepasst. Bei Anwendung von Portfolio Fair Value Hedge Accounting werden die Fair-Value-Änderungen in dem passivischen Bilanzposten Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges erfasst. Verbindlichkeiten, für die die Fair Value Option angewendet wird, sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bilanziert.# Anhang
Wesentliche Rechnungslegungsmethoden
(21) Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten
In diesem Posten werden derivative Finanzinstrumente ausgewiesen, die zur Absicherung eingesetzt werden und sich für das Hedge Accounting qualifizieren, sofern sie einen negativen Marktwert haben. Die Bewertung der Sicherungsinstrumente erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value).
(22) Handelspassiva
Derivative Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt werden, sowie Kreditzusagen des Handelsbuchs, die einen negativen Marktwert besitzen, werden unter den Handelspassiva ausgewiesen. Darüber hinaus bilanzieren wir auch eigene Emissionen des Handelsbuchs und Lieferverpflichtungen aus Wertpapierleerverkäufen in diesem Posten. Die Bewertung der Handelspassiva erfolgt ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value).
(23) Rückstellungen
Eine Rückstellung ist anzusetzen, wenn zum Bilanzstichtag aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung entstand, der Abfluss von Ressourcen zur Erfüllung dieser Verpflichtung wahrscheinlich und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Rückstellungen bilden wir daher für ungewisse Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahmen. Die Zuführung zu den unterschiedlichen Rückstellungsarten erfolgt über verschiedene Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung. Rückstellungen im Kreditgeschäft werden dem Risikovorsorgeaufwand, Restrukturierungsrückstellungen den Restrukturierungsaufwendungen und Rückstellungen für Rechtsrisiken dem Sonstigen Ergebnis belastet. Die übrigen Rückstellungen werden grundsätzlich zulasten der Verwaltungsaufwendungen gebildet.
Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden dann angesetzt, wenn der Commerzbank-Konzern einen detaillierten formellen Plan für die Restrukturierungsmaßnahmen besitzt und bereits begonnen hat, diesen zu verwirklichen, oder die wesentlichen Details der Restrukturierung bekannt gemacht hat. Der detaillierte Plan umfasst die betroffenen Geschäftsbereiche, die ungefähre Anzahl der Mitarbeiter, deren Stellen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen betroffen sind, die damit verbundenen Kosten und den Zeitraum, in dem die Restrukturierungsmaßnahme durchgeführt werden soll. Der detaillierte Plan muss in einer Art und Weise kommuniziert werden, dass die Betroffenen mit seiner Verwirklichung rechnen können.
Der Posten Restrukturierungsaufwendungen in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung enthält weitere im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen stehende Aufwendungen, die unmittelbar angefallen und nicht in der Restrukturierungsrückstellung enthalten sind.
Abzinsung
Der für eine Rückstellung angesetzte Betrag stellt die bestmögliche Schätzung der Ausgabe dar, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Abschlussstichtag erforderlich ist. Risiken und Unsicherheiten sind bei der Schätzung berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen sind mit ihrem Barwert angesetzt.
(24) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die betriebliche Altersversorgung für die aktiven und ehemaligen Mitarbeiter und Hinterbliebenen der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie einiger inländischer und ausländischer Tochterunternehmen richtet sich nach verschiedenen Versorgungssystemen (beitrags- und leistungsorientierte Pläne).
Zum einen erwerben die Mitarbeiter eine Anwartschaft auf Versorgungsansprüche aufgrund von Zusagen über externe Versorgungswerke, an denen mehrere konzernfremde Unternehmen beteiligt sind. Zur Finanzierung leistet der Konzern unter Beteiligung der aktiven Mitarbeiter einen festgelegten Beitrag an den externen Versorgungsträger (unter anderem BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a. G., Berlin, BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e. V., Berlin). Die Höhe der gegenwärtigen und künftigen Pensionsleistungen wird hier durch die gezahlten Beiträge und die damit verbundenen Vermögenserträge bestimmt. Für diese mittelbaren Systeme werden die Rechnungslegungsvorschriften gemäß IAS 19 wie für einen beitragsorientierten Plan (Defined Contribution Plan) angewendet, das heißt die Beiträge an die externen Versorgungsträger im Personalaufwand erfasst. Rückstellungen werden nicht gebildet, da die Inspruchnahme aus einer gesetzlichen Subsidiärhaftung als unwahrscheinlich angesehen wird.
Zum anderen bestehen Verpflichtungen aus Versorgungsanwartschaften und laufenden Leistungen aufgrund einer unmittelbaren Versorgungszusage der Commerzbank, bei der die Höhe der Versorgungsleistung festgelegt und von Faktoren wie Alter, Vergütung und Betriebszugehörigkeit abhängig ist. Für diese Versorgungssysteme werden die Rechnungslegungsvorschriften gemäß IAS 19 für einen leistungsorientierten Plan angewendet (Defined Benefit Plan), daher werden Rückstellungen gebildet.
Für versorgungsberechtigte Mitarbeiter, die bis zum 31. Dezember 2004 in die Dienste der Commerzbank Aktiengesellschaft oder einiger anderer konsolidierter Gesellschaften eingetreten sind, richten sich die unmittelbaren Versorgungsansprüche überwiegend nach den Regelungen des Commerzbank-Bausteinplans zur betrieblichen Altersvorsorge (CBA). Die Leistungen nach dem CBA setzen sich der Höhe nach aus einem Initialbaustein für die Zeit bis zum 31. Dezember 2004 und aus einem Versorgungsbaustein - gegebenenfalls zuzüglich eines Dynamikbausteins - für jedes beitragsfähige Kalenderjahr ab dem Jahr 2005 zusammen.
Seit dem 1. Januar 2005 eingetretene Mitarbeiter erhalten eine Zusage nach dem Commerzbank-Kapitalplan zur betrieblichen Altersvorsorge (CKA). Der CKA sieht eine garantierte Mindestleistung nach dem Bausteinprinzip vor, eröffnet aber zusätzlich Chancen auf höhere Versorgungsleistungen aus der Anlage von Vermögenswerten in Investmentfonds.
Die unmittelbare betriebliche Altersversorgung für die Mitarbeiter der ehemaligen Dresdner Bank Aktiengesellschaft wird seit dem 1. Januar 2010 ebenfalls nach den Regelungen des Commerzbank-Bausteinplans zur betrieblichen Altersvorsorge (CBA) durchgeführt.
Darüber hinaus bestehen beitrags- und leistungsorientierte Versorgungspläne bei ausländischen Tochtergesellschaften und Niederlassungen, vornehmlich in Großbritannien und den USA. Zur Erfüllung der unmittelbaren Versorgungsverpflichtungen in Deutschland wurden Deckungsmittel an einen rechtlich unabhängigen Treuhänder, den Commerzbank Pension-Trust e. V. (CPT), übertragen. Das vom CPT gehaltene Treuhandvermögen sowie entsprechende Deckungsmittel für Pensionsverpflichtungen bei Auslandseinheiten sind als Planvermögen im Sinne von IAS 19.7 qualifiziert. Gemäß IAS 19.54 ist der Zeitwert des Planvermögens mit dem Barwert der Verpflichtungen (DBO) zu saldieren, woraus eine entsprechende Reduzierung der Pensionsrückstellungen im Konzern resultiert.
Über die oben beschriebene betriebliche Altersversorgung hinaus gibt es in Großbritannien einen intern finanzierten Gesundheitsfürsorgeplan, nach dem den Berechtigten in der Rentenphase medizinische Aufwendungen erstattet werden beziehungsweise ein Zuschuss zur privaten Krankenversicherung gewährt wird. Die daraus resultierenden Verpflichtungen sind gemäß IAS 19 nach den Regeln für leistungsorientierte Pensionspläne zu bilanzieren.
Der im Personalaufwand zu erfassende Pensionsaufwand für die unmittelbaren Versorgungszusagen setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: zum einen aus dem Dienstzeitaufwand (Service Cost), der die von den Anwärtern im Geschäftsjahr erdienten Ansprüche repräsentiert, zum anderen aus den Zinsaufwendungen (Interest Cost) auf den Barwert der Pensionsverpflichtungen, da der Zeitpunkt der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen eine Periode vorangeschritten ist. Dagegen mindern die erwarteten Nettoerträge aus dem Planvermögen den Pensionsaufwand. Weiterhin wird der Pensionsaufwand durch die Tilgung bisher nicht erfolgswirksam erfasster versicherungsmathematischer Gewinne beziehungsweise Verluste in seiner Höhe beeinflusst. Wurden die unmittelbaren Versorgungszusagen geändert und ergibt sich hieraus eine Änderung der Leistungsverpflichtung, ist ein nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand beziehungsweise -ertrag zu erfassen.
Die Höhe der Rückstellung berechnet sich gemäß IAS 19.54 folgendermaßen:
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung für Direktzusagen (DBO)
abzüglich des beizulegenden Zeitwertes des Planvermögens
ab-/zuzüglich nicht erfasster versicherungsmathematischer Verluste/Gewinne
ab-/zuzüglich eines gegebenenfalls bisher noch nicht erfassten, nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwandes/ -ertrages
= Höhe der Pensionsrückstellung
Bei leistungsorientierten Plänen bewertet ein unabhängiger Versicherungsmathematiker die Pensionsverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen (Altersteilzeit, Vorruhestand, Jubiläen) jährlich nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Dabei zieht dieser neben biometrischen Annahmen (zum Beispiel Heubeck-Richttafeln 2005G) insbesondere einen aktuellen Abzinsungssatz auf Basis der Renditen für langfristige und hochwertige Unternehmensanleihen, Fluktuation und Karrieretrends sowie künftig zu erwartende Gehalts- oder Rentensteigerungsraten in die Berechnung ein. Für die inländischen Pensionsverpflichtungen wird der Abzinsungsfaktor anhand eines Commerzbank-eigenen Modells bestimmt, abgeleitet aus fristenkongruenten Eurozonen-Swapsätzen adjustiert um einen Spread-Aufschlag hochwertiger Unternehmensanleihen.
Etwaige, noch nicht getilgte versicherungsmathematische Gewinne und Verluste brauchen nach IAS 19.92 ff. erst in der Berichtsperiode erfasst zu werden, an deren Anfang sie den Korridor von 10 % des Maximums aus DBO und des beizulegenden Zeitwertes des Planvermögens übersteigen. Die Commerzbank hat sich dafür entschieden, noch nicht erfasste versicherungsmathematische Gewinne und Verluste schneller als nach der Regelamortisation in IAS 19 zu erfassen.# (25) Employee Compensation Plans
1. Description of the Principal Compensation Plans
a) Commerzbank Incentive Plan (CIP)
In 2011, the Commerzbank Incentive Plan (CIP) was launched, through which beneficiaries receive a certain number of Commerzbank shares in addition to a cash component. The scope of the CIP encompasses the entire Commerzbank Group. The mechanism of the new compensation model for variable compensation includes, depending on the design stage, a short-term incentive (STI) and a long-term incentive (LTI). The STI component is considered remuneration for the past fiscal year. The LTI component is considered remuneration for a vesting period of four years. The portion of variable compensation granted in the form of shares depends on the so-called Risk-Taker Group:
- Risk-Taker I (Executives, members of an executive board).
- Risk-Taker II (Chairs of important committees, functions with a significant impact on the overall risk profile).
- Non-Risk-Taker (Other employees whose variable compensation exceeds a certain base amount).
With regard to the compensation components, Risk-Takers I and II differ in the weighting of the short-term and long-term components. For both, half of the short-term and long-term components, respectively, are compensated in the form of shares. For the Non-Risk-Taker group, half of the amount of the long-term component that exceeds the base amount (allowance) is granted in shares. Based on plan calculations, the respective compensation components are estimated and expensed in the fiscal year. The amount of variable compensation, and thus the portion attributable to shares per employee, is finally determined in the annual "Zielerreichungsgespräch" (performance appraisal I) within the first three months of the following year. This amount represents the upper limit of variable compensation for the entire 4-year vesting period. It can subsequently be reduced as a result of annual performance appraisals only due to quantitative group-specific as well as individual qualitative fulfillment criteria. The number of shares to be granted is determined by dividing the portion of variable compensation attributable to shares by the average Xetra closing price of Commerzbank shares for the months of January and February and for December of the previous year. The final availability of the shares is subject to a 6-month lock-up period for the STI. For the LTI, the entitlement to acquire shares arises after the Performance Appraisal II, following the vesting period of four years (including the past fiscal year), i.e., three years after the determination of the underlying number of shares. Here, too, a 6-month lock-up period applies after the time of entitlement acquisition. If Commerzbank has paid dividends during the term of the CIP, an additional cash amount equal to the dividend will be paid out upon maturity. For employees at locations abroad where compensation in equity instruments is legally not permissible or, while generally possible, is unfavorable for employees due to administrative hurdles, a cash settlement will be made.
b) Share Awards
Share Awards are a component of variable compensation for non-tariff-paid employees of Commerzbank Aktiengesellschaft, which represents deferred compensation through the allocation of virtual Commerzbank shares. After the waiting period, they exclusively entitle the holder to receive the gross cash equivalent of the number of shares determined at the time of the award. The amount of the provision for variable compensation, and thus the portion of variable compensation to be converted into Share Awards, is determined in spring of the year following the fiscal year, depending on the Bank's success. The number of Share Awards is determined at the allocation date by dividing the variable compensation amount to be converted by the average Xetra closing price for the months of January and February of the allocation year and December of the previous year. The average Xetra closing price of Commerzbank shares for the months of January and February of the payout year and December of the previous year is also used to determine the payout amount. The amount to be paid out, which is generally three years after the allocation date, is then calculated by multiplying this average price by the number of Share Awards determined at the allocation date. If Commerzbank has paid dividends during the term of the Share Awards, in addition to the gross cash equivalent, a cash amount equal to the dividend multiplied by the allocated Share Awards will be paid out. Due to the Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV) that came into force in October 2010, the Commerzbank Incentive Plan (CIP) was introduced. Therefore, for fiscal years from 2011 onwards, Share Awards are only applicable to selected employees.
c) Long-Term Performance Plans (LTP)
For executives and selected other employees, Commerzbank had launched Long-Term Performance Plans (LTP) until fiscal year 2008. This constituted variable compensation linked to the price of Commerzbank shares with a term of three to five years, which required an equity investment in Commerzbank shares. Certain performance criteria of our shares are decisive for the payout. Since fiscal year 2009 and until further notice, no new LTP is being offered. The still running LTP 2008 theoretically allows for compensation based on the share/index price development until the end of 2013. In fiscal years 2011 and 2012, no LTP was compensated. For 2013, we expect that the exercise criteria will also not apply. The LTP is accounted for as an equity-settled share-based payment transaction.
d) BRE Bank S.A.
In 2008, BRE Bank SA launched two share-based compensation plans for its management board members. The management board members of our subsidiary could participate in the years 2009 to 2011. The first plan provided for the acquisition of BRE Bank shares. The second plan (adjusted in 2010) allows for the acquisition of a cash component equivalent to Commerzbank shares. The last payout will take place in 2015. In 2012, a new share-based program was launched, in which management board members can participate until 2016. This program includes both a short-term component (cash payout) and a long-term component, which entitles the holder to the gradual acquisition of BRE Bank shares over three years. These, as well as for the first plan from 2008, are issued annually in a fixed volume and can be acquired by eligible persons at a fixed price below their calculated value. For all plans, participation is at least linked to the equity return of the BRE Bank subgroup. The long-term component of the new program is additionally linked to the performance appraisal of the management board members. Both plans that entitle the holder to acquire BRE Bank shares (from 2008 and 2012) are to be classified as equity-settled share-based payment transactions. The second plan from 2008 is accounted for as a cash-settled share-based payment transaction.
2. Accounting and Valuation
The accounting for the employee compensation plans described herein is in accordance with the provisions of IFRS 2 Share-based Payment. IFRS 2 distinguishes between equity-settled and cash-settled share-based payment transactions. For both forms, however, the grant of share-based compensation must be recognized in the financial statements at its fair value.# (26) Ertragsteuern
Tatsächliche Ertragsteueransprüche und -schulden werden anhand der steuerlichen Bestimmungen der jeweiligen Länder mit den aktuell gültigen Steuersätzen in der Höhe ermittelt, in der die Erstattung von der beziehungsweise die Zahlung an die jeweilige Steuerbehörde erwartet wird. Aktive und passive latente Steuern werden für Differenzen zwischen den IFRS-Buchwerten der Vermögenswerte oder Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet, soweit hieraus voraussichtlich zukünftige Ertragsteuerentlastungs- oder -belastungseffekte resultieren (temporäre Unterschiede) und kein Ansatzverbot besteht. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auch für steuerliche Verlustvorträge sowie für noch nicht genutzte Steuergutschriften gebildet. Für die Bewertung der latenten Steuern sind die zum 31. Dezember 2012 bereits beschlossenen, bei Realisierung der Unterschiede anwendbaren Ertragsteuersätze maßgebend. Aktive latente Steuern auf steuerentlastende temporäre Differenzen, auf noch nicht genutzte steuerliche Verluste sowie auf noch nicht genutzte Steuergutschriften werden nur in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass in absehbarer Zukunft steuerliche Ergebnisse des gleichen Steuersubjektes und in Bezug auf die gleiche Steuerbehörde anfallen. Die Bildung und Fortführung aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt - in Abhängigkeit von der Behandlung des zugrunde liegenden Sachverhaltes - entweder erfolgswirksam in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag oder erfolgsneutral in der entsprechenden Eigenkapitalposition. Den Ertragsteueraufwand beziehungsweise -ertrag weisen wir in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung des Konzerns als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus. Latente Ertragsteueransprüche und -schulden wurden saldiert, soweit ein Recht zur Aufrechnung tatsächlicher Ertragsteuern besteht und sich die aktiven und passiven latenten Steuern auf Ertragsteuern beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde für das gleiche Steuersubjekt erhoben werden. Die zu versteuernden temporären Differenzen im Zusammenhang mit Anteilen an Commerzbank-Konzerngesellschaften, für die keine latenten Ertragsteuerschulden passiviert wurden, betragen 115 Mio. Euro (Vorjahr: 113 Mio. Euro). Eine Unterscheidung zwischen tatsächlichen und latenten Ertragsteueransprüchen sowie zwischen tatsächlichen und latenten Ertragsteuerschulden erfolgt in der Bilanz sowie in den Notes 58 und 69.
(27) Nachrang- und Hybridkapital
Als Nachrang- und Hybridkapital bilanzieren wir Genussrechtsemissionen, verbriefte und unverbriefte nachrangige Verbindlichkeiten sowie hybride Kapitalinstrumente. Die Bilanzierung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Agien oder Disagien werden über die Laufzeit verteilt erfolgswirksam im Zinsergebnis vereinnahmt. Die Buchwerte des Nachrang- und Hybridkapitals, für das Micro Fair Value Hedge Accounting angewendet wird, werden um die dem abgesicherten Risiko zuzurechnenden Fair-Value-Änderungen angepasst. Bei Anwendung von Portfolio Fair Value Hedge Accounting werden die Fair-Value-Änderungen in dem passivischen Bilanzposten Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges erfasst. Nachrang- und Hybridkapital, für das die Fair Value Option angewendet wird, bilanzieren wir mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value).
(28) Treuhandgeschäfte
Treuhandgeschäfte, die eine Verwaltung oder Platzierung von Vermögenswerten für fremde Rechnung zur Basis haben, werden in der Bilanz nicht ausgewiesen. Provisionszahlungen aus diesen Geschäften sind in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung im Provisionsüberschuss enthalten.
(29) Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen
Hier weisen wir im Wesentlichen Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sowie Unwiderrufliche Kreditzusagen zum Nominalwert aus. Als Bürgschaften sind Sachverhalte auszuweisen, bei denen die meldende Gesellschaft als Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten einsteht. Unter Gewährleistungen fallen vertragliche Verpflichtungen, die das Einstehen für einen bestimmten Erfolg oder eine Leistung beinhalten. Als Unwiderrufliche Kreditzusagen sind hier Verpflichtungen auszuweisen, aus denen ein Kreditrisiko entstehen kann. Dazu gehören Verpflichtungen, Darlehen zu gewähren (zum Beispiel dem Kunden bekannt gegebene Linien), Wertpapiere zu kaufen oder Garantien und Akzepte bereitzustellen. Kreditzusagen, die dem Handelsbuch zuzuordnen sind, werden dagegen in den Handelsaktiva oder -passiva bilanziert. Die Risikovorsorge für Eventualverbindlichkeiten und Kreditzusagen wird als Rückstellung für Risiken aus dem Kreditgeschäft gezeigt. Die Erträge aus Bürgschaften werden im Provisionsüberschuss erfasst; deren Höhe wird durch Anwendung vereinbarter Sätze auf den Nominalbetrag der Bürgschaften bestimmt.
(30) Eigene Aktien
Die von der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen eigenen Aktien werden direkt vom Eigenkapital abgesetzt. Die Gewinne oder Verluste aus eigenen Aktien bilanzieren wir ergebnisneutral.
Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise
Im Rahmen des Eurosondergipfels am 21. Juli 2011 stimmten die Banken und Versicherungen zu, einen Beitrag zur Unterstützung Griechenlands zu leisten. Die privaten Gläubiger haben nach Abschluss der Verhandlungen am 21. Februar 2012 und Einigung mit der Troika am 24. Februar 2012 ein Angebot von Griechenland zum Tausch von griechischen Anleihen erhalten. Im Rahmen des Private Sector Involvements (PSI) war auf bestehende griechische Anleihen von je 1 000 Euro Nominalwert auf je 535 Euro Nominalwert zu verzichten. Für den verbleibenden Nominalwert von je 465 Euro wurden folgende Anleihen zum Tausch angeboten:
* Neue griechische Staatsanleihen mit verbundenen, aber abtrennbaren GDP-Warrants¹ mit je 315 Euro Nominalwert (Laufzeit von 11 bis 30 Jahre),
* EFSF-Anleihen mit je 150 Euro Nominalwert (Laufzeit hälftig 1 und 2 Jahren) und
* EFSF-Anleihen für aufgelaufene Stückzinsen (Laufzeit 6 Monate).
Der Commerzbank-Konzern hat im März 2012 am Umtausch teilgenommen und die im Zuge des Umtauschs erhaltenen neuen griechischen Anleihen einschließlich der GDP-Warrants in der Folge komplett veräußert. Aus dem Umtausch und dem Verkauf resultierte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012 ein Verlust von 69 Mio. Euro.
¹ Optionsscheine, die bei Erfüllung definierter Wachstumskriterien durch Griechenland ab 2015 zu einer zusätzlichen Zahlung von 1 % des Nennwertes führen.
Aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente
Der beizulegende Zeitwert von aktienbasierten Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente ist als Personalaufwand mit einer entsprechenden Berücksichtigung im Eigenkapital (Kapitalrücklage) zu erfassen. Der beizulegende Zeitwert für die STI-Komponente wird zum Zeitpunkt der Gewährung der Rechte ermittelt. Der beizulegende Zeitwert für die LTI-Komponente wird einmalig zum Zeitpunkt der Performancebewertung I (März n+1) ermittelt, als Durchschnittswert der Xetra-Schlusskurse der Monate Januar und Februar sowie Dezember des Vorjahres und aufwandswirksam linear über die Laufzeit des Erdienungszeitraums verteilt. Der als Aufwand erfasste Betrag wird nur insoweit angepasst als sich unsere Schätzungen über die Anzahl der endgültig zu gewährenden Eigenkapitalinstrumente ändern. Sofern Rechte infolge des Ausbleibens von Ausübungsbedingungen (zum Beispiel Nichterreichen einer Leistungsvorgabe) nicht endgültig ausgeübt werden können, erfolgt keine Änderung der bisher im Eigenkapital erfassten Beträge.
Aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Barausgleich
Der Anteil des beizulegenden Zeitwertes von aktienbasierten Vergütungen mit Barausgleich, der auf bis zum Bewertungsstichtag geleistete Dienste entfällt, wird als Personalaufwand mit einem gleichzeitigen Ausweis als Rückstellung erfasst. Der beizulegende Zeitwert wird an jedem Bilanzstichtag und bis einschließlich des Auszahlungstages neu ermittelt. Jede Änderung des beizulegenden Zeitwertes der Verpflichtung ist aufwandswirksam zu berücksichtigen. Somit muss die Rückstellung am Auszahlungstag möglichst dem Betrag entsprechen, der als Zahlung an die begünstigten Mitarbeiter geleistet wird. Für Share Awards wird zum Zeitpunkt der Zuteilung der auf Share Awards entfallende Teil der Rückstellungen für den Personalbereich in die Rückstellung für Share Awards umgebucht. Der Betrag errechnet sich als Produkt aus der Zahl zugeteilter Rechte und dem durchschnittlichen Xetra-Schlusskurs der Monate Januar und Februar des Zuteilungsjahres sowie Dezember des Vorjahres. Zu den folgenden Bilanzstichtagen schwanken die Rückstellungen parallel zur Entwicklung des Aktienkurses der Commerzbank Aktiengesellschaft. Fluktuationsabschläge werden nicht vorgenommen, da die Share Awards auch bei Kündigung oder Tod nicht verfallen. Sofern die Commerzbank Aktiengesellschaft während der Wartefrist Dividendenzahlungen leistet, wird zum Auszahlungszeitpunkt je Share Award zusätzlich zum Auszahlungswert der Share Awards eine Barzahlung in Höhe der Dividende geleistet, für die gegebenenfalls Rückstellungen zu bilden sind.
Bewertung
Für die Bewertung der Rückstellung der Share Awards wurde der Schlusskurs der Commerzbank-Aktie am 31. Dezember 2012 zugrunde gelegt. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes für den in der Commerzbank-Gruppe bestehenden Mitarbeitervergütungsplan LTP wird ein Monte-Carlo-Modell genutzt, das kurssteigernde Änderungen der zukünftigen Aktienkurse simuliert. Das Modell basiert auf der Annahme, dass die Aktienrenditen um einen Mittelwert, der einer risikofreien Zinsanlage entspricht, statistisch normal verteilt sind. Für die Berechnung des Gegenwertes der Commerzbank-Aktien für das zweite Programm der BRE Bank aus dem Jahr 2008 werden durchschnittliche Marktpreise der Commerzbank-Aktie zum Gewährungszeitpunkt herangezogen.# Erläuterungen zur Gewinn- und-Verlust-Rechnung
(31) Zinsüberschuss
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | :---- | :---- | :----------- |
| Zinserträge | 14 559 | 17 343 | - 16,1 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte) | 876 | 1 232 | - 28,9 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (Kredite und Forderungen) | 12 856 | 15 456 | - 16,8 |
| Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften sowie aus dem Wertpapierbestand (aus der Anwendung der Fair Value Option) | 101 | 119 | - 15,1 |
| Vorfälligkeitsentschädigungen | 139 | 87 | 59,8 |
| Gewinne aus der Veräußerung von Forderungen und Krediten sowie aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten¹ | 264 | 166 | 59,0 |
| Dividenden aus Wertpapieren | 221 | 115 | 92,2 |
| Laufendes Ergebnis aus Beteiligungen und nicht konsoliditeten Tochterunternehmen | 21 | 41 | - 48,8 |
| Laufende Erträge aus zur Veräußerung und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 69 | 127 | - 45,7 |
| Sonstige Zinserträge | 12 | - | . |
| Zinsaufwendungen | 9 020 | 10 619 | - 15,1 |
| Zinsaufwendungen für Nachrang- und Hybridkapital | 891 | 940 | - 5,2 |
| Zinsaufwendungen für Verbriefte Verbindlichkeiten | 2 733 | 3 584 | - 23,7 |
| Zinsaufwendungen für sonstige Verbindlichkeiten | 4 922 | 5 256 | - 6,4 |
| Zinsaufwendungen aus der Anwendung der Fair Value Option² | 50 | 36 | 38,9 |
| Verluste aus der Veräußerung von Forderungen und Krediten sowie aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten¹ | 103 | 73 | 41,1 |
| Laufende Aufwendungen aus zur Veräußerung und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 54 | 78 | - 30,8 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 267 | 652 | - 59,0 |
| Gesamt | 5 539 | 6 724 | - 17,6 |
1 Darunter: 195 Mio. Euro Gewinne und 30 Mio. Euro Verluste aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten im laufenden Geschäftsjahr (Vorjahr: 112 Mio. Euro Gewinne und 10 Mio. Euro Verluste).
2 Darunter: - für Nachrang- und Hybridkapital (Vorjahr: 1 Mio. Euro). Für gekündigte Engagements und für wertberichtigte gewerbliche Immobilienfinanzierungen ergab sich ein Unwinding in Höhe von 157 Mio. Euro (Vorjahr 195 Mio. Euro). Aus derivativen Finanzinstrumenten, die nicht dem Handelsbuch zugehören, waren 12 Mio. Euro (Vorjahr: - 342 Mio. Euro) im Zinsüberschuss enthalten.
Die laufenden Erträge und Aufwendungen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien setzten sich wie folgt zusammen:
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :------------ | :--- | :--- | :----------- |
| Mieteinnahmen | 58 | 61 | - 4,9 |
| Sonstige Erträge | - | - | . |
| Summe Erträge | 58 | 61 | - 4,9 |
| Gebäude- und Raumkosten für vermietete Objekte | 29 | 27 | 7,4 |
| Sonstige Aufwendungen | 24 | 33 | - 27,3 |
| Summe Aufwendungen | 53 | 60 | - 11,7 |
(32) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
Die Risikovorsorge stellte sich in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung des Konzerns wie folgt dar:
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :--------------------------------------------------------------------------------- | :----- | :----- | :----------- |
| Zuführung zur Risikovorsorge¹ | - 3 133 | - 3 467 | - 9,6 |
| Auflösung von Risikovorsorge¹ | 1 709 | 2 489 | - 31,3 |
| Direktabschreibungen | - 456 | - 594 | - 23,2 |
| Zuschreibungen, Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 220 | 182 | 20,9 |
| Gesamt | - 1 660 | - 1 390 | 19,4 |
1 Bruttodarstellung (unter anderem werden Wanderungen zwischen einzelnen Risikovorsorgearten nicht saldiert).
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 1 660 Mio. Euro. In diesem Betrag ist ein einmaliger Effekt aus der Überprüfung und Aktualisierung von Parametern in Höhe von netto 69 Mio. Euro enthalten. Insgesamt lag die Risikovorsorge im Geschäftsjahr 2012 um 270 Mio. Euro über dem Vorjahreswert.
Der Nettoaufwand aus Zuführung und Auflösung gliederte sich wie folgt:
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :------------------------------------------- | :----- | :----- | :----------- |
| Einzelrisiken | - 1 482 | - 1 349 | 9,9 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 69 | 24 | . |
| Forderungen an Kunden | - 1 688 | - 1 376 | 22,7 |
| Außerbilanzielle Geschäfte | 137 | 3 | . |
| Portfoliorisiken | 58 | 371 | - 84,4 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 17 | - 20 | . |
| Forderungen an Kunden | 2 320 | - 99,4 | . |
| Außerbilanzielle Geschäfte | 39 | 71 | - 45,1 |
| Direktabschreibungen, Zuschreibungen, Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | - 236 | - 412 | - 42,7 |
| Gesamt | - 1 660 | - 1 390 | 19,4 |
(33) Provisionsüberschuss
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :--------------------------------------------------------- | :---- | :---- | :----------- |
| Provisionserträge | 3 711 | 4 055 | - 8,5 |
| Wertpapiergeschäft | 1 019 | 1 221 | - 16,5 |
| Vermögensverwaltung | 176 | 161 | 9,3 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 1 365 | 1 303 | 4,8 |
| Immobilienkreditgeschäft | 152 | 193 | - 21,2 |
| Bürgschaften | 238 | 230 | 3,5 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 152 | 272 | - 44,1 |
| Vermittlungsgeschäft | 303 | 325 | - 6,8 |
| Treuhandgeschäfte | 8 | 8 | 0,0 |
| Übrige Erträge | 298 | 342 | - 12,9 |
| Provisionsaufwendungen | 520 | 560 | - 7,1 |
| Wertpapiergeschäft | 170 | 181 | - 6,1 |
| Vermögensverwaltung | 34 | 22 | 54,5 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 131 | 131 | 0,0 |
| Immobilienkreditgeschäft | 37 | 36 | 2,8 |
| Bürgschaften | 69 | 86 | - 19,8 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 1 | 4 | - 75,0 |
| Vermittlungsgeschäft | 67 | 67 | 0,0 |
| Treuhandgeschäfte | 3 | 3 | 0,0 |
| Übrige Aufwendungen | 8 | 30 | - 73,3 |
| Provisionsüberschuss | | | |
| Wertpapiergeschäft | 849 | 1 040 | - 18,4 |
| Vermögensverwaltung | 142 | 139 | 2,2 |
| Zahlungsverkehr und Auslandsgeschäft | 1 234 | 1 172 | 5,3 |
| Immobilienkreditgeschäft | 115 | 157 | - 26,8 |
| Bürgschaften | 169 | 144 | 17,4 |
| Ergebnis aus Syndizierungen | 151 | 268 | - 43,7 |
| Vermittlungsgeschäft | 236 | 258 | - 8,5 |
| Treuhandgeschäfte | 5 | 5 | 0,0 |
| Übrige | 290 | 312 | - 7,1 |
| Gesamt | 3 191 | 3 495 | - 8,7 |
In den Provisionserträgen waren 937 Mio. Euro (Vorjahr: 882 Mio. Euro) und in den Provisionsaufwendungen 139 Mio. Euro (Vorjahr: 133 Mio. Euro) enthalten, die aus Geschäften mit Finanzinstrumenten resultierten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden.
(34) Handelsergebnis
Das Handelsergebnis setzt sich aus drei Komponenten zusammen:
― Ergebnis aus dem Handel (dazu gehören der Handel mit Wertpapieren, Schuldscheindarlehen, Edelmetallen und derivativen Instrumenten sowie das Ergebnis aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente, die sich nicht für das Hedge Accounting qualifizieren),
― Zinsergebnis und
― Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option.
Im Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option werden auch die Wertänderungen der dazugehörigen Derivate ausgewiesen.
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :------------------------------------------------------------------- | :---- | :---- | :----------- |
| Ergebnis aus dem Handel¹ | 473 | 703 | - 32,7 |
| Zinsergebnis | 974 | 1 114 | - 12,6 |
| Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option | - 334 | 292 | . |
| Gesamt | 1 113 | 2 109 | - 47,2 |
1 Einschließlich Ergebnis aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente.
Das Zinsergebnis aus dem Handel setzte sich aus 2 224 Mio. Euro Zinserträgen (Vorjahr: 3 694 Mio. Euro) und 1 250 Mio. Euro Zinsaufwendungen (Vorjahr: 2 580 Mio. Euro) für die Refinanzierung von Handelsgeschäften zusammen. Das Zinsergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten ist in den Zinserträgen berücksichtigt und betrug im Geschäftsjahr 631 Mio. Euro (Vorjahr: 102 Mio. Euro).
(35) Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen
Das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen beinhaltet zum einen die Bewertungsergebnisse aus effektiven Sicherungszusammenhängen im Rahmen des Hedge Accountings (Fair Value Hedge). Zum anderen enthält das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen den ineffektiven Teil aus effektiven Cash Flow Hedges. Es setzte sich wie folgt zusammen:
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :------------------------------------------------------ | :--- | :---- | :----------- |
| Fair Value Hedges | | | |
| Fair-Value-Änderungen aus Sicherungsgeschäften | - 155 | - 3 215 | - 95,2 |
| Micro Fair Value Hedges | - 1 063 | - 3 721 | - 71,4 |
| Portfolio Fair Value Hedges | 908 | 506 | 79,4 |
| Fair-Value-Änderungen aus Grundgeschäften | 163 | 3 092 | - 94,7 |
| Micro Fair Value Hedges | 1 103 | 3 967 | - 72,2 |
| Portfolio Fair Value Hedges | - 940 | - 875 | 7,4 |
| Cash Flow Hedges | | | |
| Ergebnis aus effektiv gesicherten Cash Flow Hedges (nur ineffektiver Teil) | - | - | . |
| Gesamt | 8 | - 123 | . |
(36) Ergebnis aus Finanzanlagen
Im Ergebnis aus Finanzanlagen weisen wir Veräußerungs- und Bewertungsergebnisse aus Wertpapieren der Kategorien Kredite und Forderungen sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, aus Beteiligungen sowie aus Anteilen an at-Equity-bewerteten Unternehmen und an Tochterunternehmen aus.
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
| :--- | :--- | :--- | :--- |
| Ergebnis aus zinstragendem Geschäft | - 150 | - 3 520 | - 95,7 |
| der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 125 | - 343 | . |
| Veräußerungsgewinne (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage)¹ | 391 | 555 | - 29,5 |
| Veräußerungsverluste (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage)¹ | - 263 | - 576 | - 54,3 |
| Bewertungsergebnis¹ | - 3 | - 322 | - 99,1 |
| der Kategorie Kredite und Forderungen | - 275 | - 3 177 | - 91,3 |
| Veräußerungsgewinne | 11 | 3 | . |
| Veräußerungsverluste | - 226 | - 283 | - 20,1 |
| Bewertungsergebnis² | - 60 | - 2 897 | - 97,9 |
| Ergebnis aus Eigenkapitalinstrumenten | 231 | - 91 | . |
| der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 141 | 88 | 60,2 |
| Veräußerungsgewinne (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage)¹ | 141 | 99 | 42,4 |
| Veräußerungsverluste (einschließlich Umbuchung aus der Neubewertungsrücklage)¹ | - | - 11 | . |
| der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die zu Anschaffungskosten bewertet wurden | 157 | 53 | . |
| Bewertungsergebnis¹ | - 27 | - 77 | - 64,9 |
| Veräußerungs- und Bewertungsergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - 40 | - 155 | - 74,2 |
| Gesamt | 81 | - 3 611 | . |
1 Hierin waren Umbuchungen aus im Geschäftsjahr 2012 entstandener Neubewertungsrücklage in Höhe von 229 Mio. Euro (Vorjahr: 88 Mio. Euro) enthalten.
2 Hierin waren Portfoliowertberichtigungen von 58 Mio. Euro (Vorjahr: 40 Mio. Euro) für umkategorisierte Wertpapiere enthalten.
(37) Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen
Das Laufende Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen betrug 46 Mio. Euro (Vorjahr: 42 Mio. Euro). Einschließlich des im Ergebnis aus Finanzanlagen enthaltenen Veräußerungs- und Bewertungsergebnisses aus at-Equity-bewerteten Unternehmen von - 40 Mio. Euro (Vorjahr: - 155 Mio. Euro) belief sich das Gesamtergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen auf 6 Mio. Euro (Vorjahr: - 113 Mio. Euro).
(38) Sonstiges Ergebnis
Im Sonstigen Ergebnis sind vor allem Zuführungen und Auflösungen von Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge aus Operating-Leasing-Verträgen sowie Zwischenmietaufwendungen und -erträge aus Mietkaufvereinbarungen enthalten. Aufwendungen und Erträge aus Bau- und Architektengebühren fallen im Rahmen des Baumanagements unseres Teilkonzerns Commerz Real an. Auch die Sonstigen Steuern sind in diesem Posten enthalten.
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| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. |## (39) Verwaltungsaufwendungen
Die Verwaltungsaufwendungen von 7.025 Mio. Euro (Vorjahr: 7.992 Mio. Euro) im Konzern setzten sich zusammen aus Personalaufwand von 3.956 Mio. Euro (Vorjahr: 4.178 Mio. Euro), Sachaufwand von 2.664 Mio. Euro (Vorjahr: 3.340 Mio. Euro) und Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung, Immobilien und Sonstige immaterielle Anlagewerte von 405 Mio. Euro (Vorjahr: 474 Mio. Euro).
Die Aufwendungen gliederten sich wie folgt:
| Personalaufwand | Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 3.729 | 3.797 | -1,8 | |
| Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 227 | 381 | -40,4 | |
| Gesamt | 3.956 | 4.178 | -5,3 |
Im Personalaufwand waren 488 Mio. Euro Aufwendungen für soziale Abgaben enthalten (Vorjahr: 483 Mio. Euro).
| Sachaufwand | Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Raumaufwendungen | 818 | 817 | 0,1 | |
| EDV-Aufwendungen | 473 | 926 | -48,9 | |
| Arbeitsplatz- und Informationsaufwendungen | 280 | 321 | -12,8 | |
| Pflichtbeiträge | 169 | 164 | 3,0 | |
| Beratungs-, Prüfungs- und gesellschaftsrechtliche Aufwendungen | 293 | 364 | -19,5 | |
| Reise-, Repräsentations- und Werbungskosten | 274 | 343 | -20,1 | |
| Personalinduzierter Sachaufwand | 111 | 154 | -27,9 | |
| Übriger Sachaufwand | 246 | 251 | -2,0 | |
| Gesamt | 2.664 | 3.340 | -20,2 |
Die im Geschäftsjahr für den Konzernabschlussprüfer (PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Frankfurt, Deutschland) als Aufwand erfassten Honorare (exklusive Umsatzsteuer) betrugen 26,0 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2012. Davon entfielen 251 Tsd. Euro auf Leistungen, die bereits im Geschäftsjahr 2011 erbracht wurden.
| Honorare des Abschlussprüfers | Tsd. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Abschlussprüfung | 15.945 | 17.876 | -10,8 | |
| Andere Bestätigungsleistungen | 5.211 | 8.763 | -40,5 | |
| Steuerberatungsleistungen | 3.247 | 2.090 | 55,4 | |
| Sonstige Leistungen | 1.641 | 6.528 | -74,9 | |
| Gesamt | 26.044 | 35.257 | -26,1 |
Die Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung, Immobilien und Sonstige immaterielle Anlagewerte stellten sich wie folgt dar:
| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 172 | 192 | -10,4 |
| Immobilien | 55 | 43 | 27,9 |
| Sonstige immaterielle Anlagewerte | 178 | 239 | -25,5 |
| Gesamt | 405 | 474 | -14,6 |
In den Abschreibungen auf Sonstige immaterielle Anlagewerte waren Wertminderungen von 1 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro) enthalten, für Immobilien wurden Wertminderungen von 17 Mio. Euro (Vorjahr: 5 Mio. Euro) erfasst.
(40) Restrukturierungsaufwendungen
| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Aufwendungen für eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen | 43 | - | . |
| Gesamt | 43 | - | . |
Die Restrukturierungsaufwendungen des Geschäftsjahres 2012 resultierten aus der Neuausrichtung des Konzerns im Zusammenhang mit der Abwicklungsauflage der Europäischen Kommission für die Hypothekenbank Frankfurt (vormals Eurohypo) sowie der Entscheidung, die Schiffsfinanzierung und die gewerbliche Immobilienfinanzierung einzustellen. Sie entfielen vorwiegend auf den Personalbereich.
(41) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Ertragsteueraufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:
| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | 127 | 29 | . |
| Steueraufwand/-ertrag für das laufende Jahr | 207 | 197 | 5,1 |
| Steueraufwand/-ertrag Vorjahre | -80 | -168 | -52,4 |
| Latente Ertragsteuern | 669 | -269 | . |
| Steueraufwand/-ertrag aufgrund der Veränderung von temporären Differenzen und Verlustvorträgen | 157 | 56 | . |
| Steuersatzdifferenzen | -4 | 5 | . |
| Steueraufwand aufgrund von Abschreibungen auf bisher gebildete latente Steuern auf Verlustvorträge | 516 | 170 | . |
| Steuerertrag aus bisher nicht berücksichtigten steuerlichen Verlustvorträgen | - | - | 500 |
| Gesamt | 796 | -240 | . |
Der für die Commerzbank Aktiengesellschaft und den inländischen Organkreis geltende tarifliche kombinierte Ertragsteuersatz beträgt 31,2 %. Die nachfolgende Überleitungsrechnung zeigt den Zusammenhang zwischen dem Jahresergebnis vor Ertragsteuern nach IFRS sowie den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Geschäftsjahr. Der als Basis für die Überleitungsrechnung gewählte, anzuwendende Konzernertragsteuersatz setzt sich zusammen aus dem in Deutschland geltenden Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 % und einem durchschnittlichen Steuersatz für die Gewerbesteuer von 15,3 %. Es ergibt sich somit ein inländischer Ertragsteuersatz von 31,2 % (Vorjahr: 31,2 %). Ertragsteuereffekte ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Steuersätze bei ausländischen Einheiten. Die Steuersätze im Ausland betrugen zwischen 0 % (Dubai) und 46 % (New York). Zum 31. Dezember 2012 betrug die Konzernsteuerquote 88 % (Vorjahr: -47,3 %). Der Steueraufwand des Gesamtjahres resultierte im Wesentlichen aus der Wertberichtigung latenter Steueransprüche des inländischen Organkreises, der Filiale London, der Filiale New York und der Hypothekenbank Frankfurt (673 Mio. Euro). Im Gegenzug hat sich der Verbrauch von Verlustvorträgen, für die in Vorjahren keine latenten Steueransprüche gebildet wurden (-130 Mio. Euro), und periodenfremde Steuern (-40 Mio. Euro) positiv auf die Konzernsteuerquote ausgewirkt.
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Jahresergebnis vor Ertragsteuern nach IFRS | 905 | 507 |
| Konzernertragsteuersatz (%) | 31,2 | 31,2 |
| Rechnerischer Ertragsteueraufwand im Geschäftsjahr | 282 | 158 |
| Auswirkungen wegen abweichender Steuersätze und Steuersatzänderungen bei erfolgswirksamen Steuerabgrenzungen | -4 | 5 |
| Auswirkungen aus dem Ansatz von latenten Steuern auf Verlustvorträge | 673 | -500 |
| Auswirkungen von nicht abziehbaren Betriebsausgaben und steuerfreien Erträgen | 62 | -24 |
| Nicht angesetzte latente Steuern | -42 | 683 |
| Verbrauch von steuerlichen Verlustvorträgen, auf die bislang keine latenten Steueransprüche gebildet wurden | -130 | -254 |
| Auswirkungen von Hinzurechnungen und Kürzungen für Gewerbesteuer | -29 | 12 |
| Periodenfremde tatsächliche Steuern | -40 | -267 |
| Sonstige Auswirkungen | 24 | -53 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 796 | -240 |
Nachfolgende Tabelle zeigt den Bestand der tatsächlichen und latenten Steuern, die aus Posten resultieren, die direkt im Eigenkapital gutgeschrieben beziehungsweise belastet wurden:
| Erfolgsneutral bilanzierte Ertragsteuern | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | - | - | . | |
| Latente Ertragsteuern | 1.184 | 1.559 | -24,1 | |
| Bewertungsunterschiede aus Cash Flow Hedges | 233 | 298 | -21,8 | |
| Neubewertungsrücklage | 713 | 1.044 | -31,7 | |
| Verlustvorträge | 238 | 217 | 9,7 | |
| Sonstiges | - | - | . | |
| Gesamt | 1.184 | 1.559 | -24,1 |
(42) Nettoergebnis
Die Nettoerfolge setzen sich zusammen aus Fair-Value-Bewertungen, Wertminderungen, Zuschreibungen, realisierten Abgangserfolgen und nachträglichen Eingängen aus abgeschriebenen Finanzinstrumenten (siehe Note 5 c). Im Zinsergebnis werden die Zinsbestandteile aus den Notes Zinsüberschuss und Handelsergebnis nach den Kategorien gemäß IAS 39 dargestellt.
| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Nettoerfolge aus Handelsaktiva und -passiva | 481 | 580 | -17,1 |
| Anwendung der Fair Value Option | -334 | 292 | . |
| Zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sowie Anteilen an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 356 | -434 | . |
| Krediten und Forderungen | -1.935 | -4.567 | -57,6 |
| Anderen finanziellen Verbindlichkeiten | - | - | . |
| Mio. € | 2012 | 2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zinsergebnis aus Zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten | 343 | 1.012 | -66,1 |
| Anwendung der Fair Value Option | 51 | 83 | -38,6 |
| Zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 876 | 1.232 | -28,9 |
| Krediten und Forderungen | 12.856 | 15.456 | -16,8 |
| Anderen finanziellen Verbindlichkeiten | -8.546 | -9.780 | -12,6 |
(43) Ergebnis je Aktie
| 2012 | 2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 1.216 | 507 | . |
| Den Commerzbank-Aktionären zurechenbarer Konzernüberschuss (Mio. €) | 6 | 38 | . |
| Durchschnittliche Anzahl ausgegebener Stammaktien (Stück) | 5.608.746.850 | 3.459.978.549 | 62,1 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,18 | 0,15 | 20,0 |
| Ergebnis je Aktie (€) | -0,04 | 0,18 | . |
Der gemäß IAS 33 errechnete Gewinn je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernüberschuss abzüglich der Ausschüttung auf die Stillen Einlagen und wird als Quotient aus dem angepassten Konzernüberschuss und dem gewichteten Durchschnitt der während des Geschäftsjahres in Umlauf befindlichen Aktienzahl ermittelt. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- und Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch. Die Zusammensetzung des Operativen Ergebnisses ist in der Segmentberichterstattung (Note 45) definiert.
(44) Aufwandsquote
| % | 2012 | 2011 | Veränd. in Prozentpunkten |
|---|---|---|---|
| Aufwandsquote im operativen Geschäft | 71,0 | 80,8 | -9,8 |
Die Aufwandsquote gibt das Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen zu den Erträgen vor Risikovorsorge wieder.
(45) Segmentberichterstattung
In der Segmentberichterstattung spiegeln sich die Resultate der im Commerzbank-Konzern eingebundenen operativen Geschäftssegmente wider.# Notes to the Consolidated Financial Statements
1. Accounting Policies
1.1. Basis of Presentation
The financial statements of Commerzbank AG and its subsidiaries (the “Commerzbank Group” or “the Group”) are prepared in accordance with International Financial Reporting Standards (IFRS) as adopted by the European Union (“EU-IFRS”). The financial statements are presented in Euro.
The Group’s consolidated financial statements are prepared on the basis of historical cost, except for certain financial instruments that are measured at fair value.
1.2. Consolidation
The consolidated financial statements include the financial statements of Commerzbank AG and all entities over which Commerzbank AG has control. Control is achieved when the Group has the power to govern the financial and operating policies of an entity so as to obtain benefits from its activities.
Subsidiaries are consolidated from the date control is obtained until the date control ceases.
Intercompany balances and transactions, and unrealised gains and losses arising from intercompany transactions, are eliminated in full in the consolidated financial statements.
1.3. Segment Reporting
As a basis for the following segment information, IFRS 8 Operating Segments, which follows the so-called management approach, is used: Segment information is determined on the basis of internal reporting used by the Chief Operating Decision Maker to assess the performance of the segments and to make decisions about the allocation of resources to the segments. In the Commerzbank Group, the function of the Chief Operating Decision Maker is exercised by the Management Board. In our segment reporting, we report on five reportable segments as well as on Other and Consolidation. The Portfolio Restructuring Unit (PRU), which was discontinued on July 1, 2012, is reported separately with its semi-annual result. This approach follows the organisational structure of the Commerzbank Group and forms the basis for internal management reporting. The breakdown of business segments is based on the differences in products and services or on the customer target groups. The Commerzbank Group realigned itself in some segments in the third quarter of 2012. The structural changes made are described in the segment descriptions. With the exception of the minor residual activities of the discontinued PRU segment, which were transferred to Corporates & Markets and Non-Core Assets, the prior-year comparative figures have been adjusted accordingly.
– Private Customers Segment was realigned in some areas in the third quarter of 2012. It comprises the activities of the Private Customers, Direct Banking and Commerz Real (formerly AML) business divisions. The Private Customers business division bundles the classic branch business with private, private banking and business customers. Based on a comprehensive local branch network, the service portfolio includes a full range of banking products for loans, deposits, securities, payment transactions and pension products. Wealth Management serves wealthy customers at home and abroad, and also houses asset management. The focus is on services such as securities management/asset management, credit management and financing, as well as real estate management. In addition, customer support is provided for foundation and estate matters, as well as advice on corporate investments. The Commerz Direktservice GmbH, which provides call centre services for Commerzbank customers, is also assigned to this business division. The joint venture Commerz Finanz (particularly the sale of instalment loans) is centrally managed and its results are reflected within the Private Customers business division. Since July 1, 2012, the "Private Real Estate" sub-portfolio of Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft (formerly Eurohypo Aktiengesellschaft) has been part of the Private Customers business division. The Direct Banking business division encompasses the activities of the comdirect Group. The B2B (ebase) and B2C (comdirect) businesses concentrated there are characterised by standardised advisory and service offerings for customers, primarily available via the internet. Since July 2012, Commerz Real has been integrated as a business division into the Private Customers segment (with the exception of the Warehouse business area). The product range includes open-ended real estate funds (haus-invest), corporate investments (closed-end funds) in real estate, aircraft, ships and renewable energies, institutional investment products and structured investments, as well as leasing of movable assets.
– Mittelstandsbank Segment is divided into the three business divisions: Mittelstand Inland, Corporates & International, and Financial Institutions. The Mittelstand Inland business division bundles business with medium-sized customers, the public sector, and institutional customers. Our comprehensive service offering includes payment transactions and cash management solutions, flexible financing solutions, interest rate and currency management products, professional investment advice, and innovative investment banking solutions. In the Corporates & International business division, we focus on serving corporate groups with a turnover of more than €500 million (unless they are managed as multinational corporations within the scope of client relationship management in the Corporates & Markets segment). Smaller corporate groups with a high affinity for capital markets, as well as those with significant foreign activities, are also served here. Through our foreign branches, we are the strategic partner for our customers – both for the international activities of German corporate customers and for international companies with business activities in our German home market. Furthermore, the competence centre for customers from the renewable energies sector is located in this business division. On January 1, 2012, the corporate customer business of the Czech and Slovak branches, Commerzbank (Eurasija) SAO in Russia, and the Hungarian Commerzbank Zrt. were transferred from the Central & Eastern Europe segment to this business division. The comparative figures for the previous year have been adjusted accordingly. The Financial Institutions business division is responsible for relationships with domestic and foreign banks and financial institutions, as well as central banks. The strategic focus is on the preferred involvement of Commerzbank in the financial settlement of foreign trade. Through a network of over 7,000 correspondent banks and business relationships with emerging markets, Financial Institutions promotes the financing and settlement of worldwide foreign trade activities of all customers of the Commerzbank Group and thus also supports other group divisions in their international strategies.
– Central & Eastern Europe Segment comprises activities in universal banking and direct banking in this region in the reporting year. This includes in particular the Polish subsidiary BRE Bank. On the one hand, BRE Bank offers banking products for corporate customers and, on the other hand, financial services for private customers in Poland, the Czech Republic and Slovakia under the mBank and MultiBank brands. The CEE segment also included holdings in microfinance banks, the sale of which was completed in the reporting year, with the exception of one holding. At the same time, the sale of Bank Forum to the Ukrainian Smart Group was completed in the fourth quarter. The resulting valuation effect is reflected in the result from the sale of groups of assets held for sale.
– Corporates & Markets comprises four main pillars: Equity Markets & Commodities includes the trading and distribution of equity and commodity-related financial products. Fixed Income & Currencies covers the trading and distribution activities of interest rate, credit, and currency instruments. Corporate Finance extends to arranging and advisory services concerning equity, hybrid capital, and debt instruments, securitisation solutions, as well as mergers and acquisitions. Credit Portfolio Management is responsible for the globally uniform management and active management of credit risk for Corporates & Markets. Here, portfolios transferred from the Portfolio Restructuring Unit are also run down in a value-preserving manner. In addition, Client Relationship Management belongs to Corporates & Markets, whose task is to serve German multinational industrial companies, German and international insurance companies, financial investors (private equity investors), sovereign wealth funds, and public sector clients.
– Non-Core Assets (NCA) Segment was newly formed on July 1, 2012. The NCA segment aggregates the results from the Commercial Real Estate (CRE), CRE Domestic, CRE International, Public Finance (including Private Finance Initiatives, which were transferred from the PRU on July 1, 2012) business divisions, as well as Deutsche Schiffsbank (DSB NCA). CRE Domestic, CRE International, and Public Finance are almost entirely held by the Commerzbank subsidiary Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft (formerly Eurohypo Aktiengesellschaft). The DSB NCA division comprises the ship financing activities of the Commerzbank Group. This also includes all ship finance activities of the former Deutsche Schiffsbank Aktiengesellschaft, which was merged into Commerzbank Aktiengesellschaft in May 2012, as well as the warehouse assets of Commerz Real Aktiengesellschaft.
– Portfolio Restructuring Unit Segment was dissolved on July 1, 2012. The remaining portfolios were transferred to the Corporates & Markets segment or the Non-Core Assets (NCA) segment, respectively. The result achieved in the first half of 2012 will continue to be reported until the end of 2012. The Portfolio Restructuring Unit segment was responsible for the winding down of assets related to proprietary trading and investment activities discontinued in 2009, which no longer fit Commerzbank's customer-oriented strategy. The objective of the segment was the capital-optimising reduction of the portfolio. The positions managed by this segment initially included non-government-guaranteed asset-backed securities (ABS), other structured credit products, proprietary trading positions in corporate and financial bonds, and exotic credit derivatives. These positions were primarily transferred from the Corporates & Markets segment and the former Commercial Real Estate segment to the Portfolio Restructuring Unit.
– Other and Consolidation includes income and expenses that do not fall under the responsibility of the operating business segments. Under "Other," among other things, investments that are not allocated to the operating segments and Group Treasury are reported.Ferner sind hier die Kosten der Serviceeinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme der Integrations- und Restrukturierungskosten - vollständig auf die Segmente verrechnet werden. Unter Konsolidierung fallen Aufwendungen und Erträge, die von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen der internen Managementberichterstattung auf den Konzernabschluss nach IFRS überleiten. Ferner sind hier die Kosten der Konzernsteuerungseinheiten abgebildet, die - mit Ausnahme der Integrations- und Restrukturierungskosten - ebenfalls vollständig auf die Segmente verrechnet werden. Der Erfolg jedes einzelnen Segments wird anhand des Operativen Ergebnisses und des Ergebnisses vor Steuern sowie der Kennziffern Eigenkapitalrendite und Aufwandsquote gemessen. Das Operative Ergebnis ist definiert als die Summe aus Zinsüberschuss nach Risikovorsorge, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis einschließlich Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen, Ergebnis aus Finanzanlagen, Laufendem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen und Sonstigem Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen. Durch den Ausweis von Vorsteuerergebnissen sind sowohl im Ergebnis als auch im durchschnittlich gebundenen Eigenkapital die Anteile Dritter enthalten. Alle Erträge, für die ein Segment verantwortlich ist, sind somit im Ergebnis vor Steuern berücksichtigt. Die Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses (operativ und vor Steuern) zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie gibt an, wie sich das im Segment eingesetzte Kapital verzinst. Die Aufwandsquote im operativen Geschäft spiegelt die Kosteneffizienz der Segmente wider; sie errechnet sich aus dem Verhältnis von Verwaltungsaufwand zu Erträgen vor Risikovorsorge. Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht zu Marktpreisen und im Zinsbereich nach der Marktzinsmethode bei den Segmenten ausgewiesen. Im Zinsüberschuss werden die tatsächlichen Refinanzierungsaufwendungen für die den jeweiligen Segmenten zugeordneten geschäftsspezifischen Beteiligungen gezeigt. Der im Konzern erwirtschaftete Anlagenutzen aus dem Eigenkapital wird im Verhältnis des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals dem Zinsüberschuss der jeweiligen Segmente zugeordnet. Der Zinssatz entspricht dem Zinssatz einer risikofreien Anlage auf dem langfristigen Kapitalmarkt. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals erfolgte nach Basel-II-Systematik auf Basis der ermittelten durchschnittlichen Risikoaktiva und der Anrechnungsbeträge für Marktrisikopositionen (Risikoaktiva-Äquivalente). Auf Konzernebene wird das Investorenkapital gezeigt, das der Berechnung der Eigenkapitalrendite dient. Die für die Segmentberichterstattung unterstellte Kapitalunterlegung der Risikoaktiva beträgt ab 2012 vor dem Hintergrund erhöhter Kapitalunterlegungsanforderungen 9 %. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die durch die EBA geforderte Kapitalunterlegung von Risiken aus Staatsanleihen von EU-Ländern wird im Segment NCA abgebildet. Die Segmentberichterstattung des Commerzbank-Konzerns zeigt die Vorsteuerergebnisse der Segmente. Um den betriebswirtschaftlichen Ergebniseffekt aus spezifischen steuerlich induzierten Transaktionen des Segments Corporates & Markets in dieser Berichterstattung abzubilden, enthält der Zinsüberschuss des Segments Corporates & Markets deshalb ein dem Nachsteuerergebnis dieser Transaktionen entsprechendes Vorsteueräquivalent. Bei der Überleitung der Segmentberichterstattung auf die Zahlen der externen Rechnungslegung wird dieses Vorsteueräquivalent im Bereich Sonstige und Konsolidierung eliminiert. Der im Operativen Ergebnis ausgewiesene Verwaltungsaufwand beinhaltet den Personalaufwand, den Sachaufwand sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen und Sonstige immaterielle Anlagewerte. Restrukturierungsaufwendungen werden unterhalb des Operativen Ergebnisses im Ergebnis vor Steuern ausgewiesen. Die Zuordnung des Verwaltungsaufwands zu den einzelnen Segmenten erfolgt nach dem Verursachungsprinzip. Die sich aus den internen Leistungen ergebenden indirekten Aufwendungen werden dem Leistungsempfänger in Rechnung gestellt beziehungsweise führen beim Leistungserbringer zu einer entsprechenden Entlastung. Die Bewertung dieser internen Leistungsbeziehungen erfolgt zu Marktpreisen oder Vollkosten. Die Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen in Höhe von 744 Mio. Euro (Vorjahr: 694 Mio. Euro) verteilen sich auf die Segmente Privatkunden mit 335 Mio. Euro (Vorjahr: 278 Mio. Euro), Mittelstandsbank mit 98 Mio. Euro (Vorjahr: 96 Mio. Euro), Corporates & Markets mit 88 Mio. Euro (Vorjahr: 85 Mio. Euro), Non-Core Assets mit 139 Mio. Euro (Vorjahr: 154 Mio. Euro) sowie Sonstige und Konsolidierung mit 84 Mio. Euro (Vorjahr: 81 Mio. Euro). Für das aufgelöste Segment Portfolio Restructuring Unit entfallen per Stichtag 31. Dezember 2012 Bilanzwerte in Höhe von 7,5 Mrd. Euro auf Corporates & Markets sowie 920 Mio. Euro auf Non-Core Assets. Die wesentlichen Ergebnistreiber gliedern sich dabei wie folgt: Auf das Segment Corporates & Markets entfallen 60 Mio. Euro Handelsergebnis, 37 Mio. Euro Risikovorsorge sowie 84 Mio. Euro Ergebnis vor Steuern. Auf das Segment NCA entfallen 37 Mio. Euro Handelsergebnis und 30 Mio. Euro Ergebnis vor Steuern. Die nachstehenden Tabellen enthalten Informationen zu den Segmenten für die Geschäftsjahre 2012 und 2011.
2012
Mio. €
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets¹ | Non-Core Assets¹,² | Portfolio Restructuring Unit³ | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 1 835 | 1 954 | 482 | 546 | 689 | 42 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - | 95 | - | 30 | - | 1 374 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 1 740 | 1 924 | 377 | 494 | - | 685 |
| Provisionsüberschuss | 1 546 | 1 061 | 188 | 319 | 104 | - |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 3 | - | 22 | 103 | 534 | - |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - | 4 | 31 | 9 | 208 | - |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 27 | 6 | - | 12 | - | 2 |
| Sonstiges Ergebnis | - | 57 | - | 14 | 36 | - |
| Erträge vor Risikovorsorge | 3 350 | 3 016 | 818 | 1 596 | 225 | 216 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 3 255 | 2 986 | 713 | 1 544 | - | 149 |
| Verwaltungsaufwendungen | 3 010 | 1 337 | 473 | 1 347 | 376 | 29 |
| Operatives Ergebnis | 245 | 1 649 | 240 | 197 | - | 1 525 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | 43 | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - | - | 268 | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 245 | 1 649 | - | 28 | 197 | - |
| Aktiva | 65 511 | 80 747 | 24 825 | 213 781 | 172 158 | - |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 3 919 | 5 771 | 1 763 | 3 211 | 10 003 | 1 378 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 6,3 | 28,6 | 13,6 | 6,1 | - | 15,2 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 89,9 | 44,3 | 57,8 | 84,4 | 167,1 | - |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern (%) | 6,3 | 28,6 | - | 1,6 | 6,1 | - |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 17 597 | 5 836 | 8 444 | 2 017 | 760 | 25 |
Mio. €
| Sonstige und Konsolidierung | Konzern | |
|---|---|---|
| Zinsüberschuss | - | 9 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - | 1 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | - | 10 |
| Provisionsüberschuss | - | 27 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 601 | 1 121 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 132 | 81 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 3 | 46 |
| Sonstiges Ergebnis | - | 20 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 680 | 9 901 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 679 | 8 241 |
| Verwaltungsaufwendungen | 453 | 7 025 |
| Operatives Ergebnis | 226 | 1 216 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | 43 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 226 | 905 |
| Aktiva | 78 856 | 635 878 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 3 399 | 29 444 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 4,1 | - |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 71,0 | - |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern (%) | 3,1 | - |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 19 119 | 53 798 |
¹ Die verbliebenen Bestände des aufgelösten Segments Portfolio Restructuring Unit (PRU) wurden zum 1. Juli 2012 in das Segment Corporates & Markets beziehungsweise in das Segment Non-Core Assets (NCA) übertragen.
² Das Segment Non-Core Assets (NCA) ist aus dem ehemaligen Segment Asset Based Finance hervorgegangen (Details hierzu siehe in der Beschreibung zur Segmentberichterstattung).
³ Das Segment Portfolio Restructuring Unit (PRU) wurde zum 1. Juli 2012 aufgelöst. Bis zum Jahresende 2012 wird das zum Halbjahr 2012 erzielte Ergebnis weiterhin berichtet.
2011
Mio. €
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets | Non- Core Assets¹ | Portfolio Restructuring Unit | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 2 107 | 2 254 | 573 | 832 | 941 | 49 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - | 61 | - | 190 | - | 86 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 2 046 | 2 064 | 487 | 686 | 38 | 44 |
| Provisionsüberschuss | 1 880 | 1 116 | 187 | 300 | 134 | - |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - | - | 39 | 247 | 1 069 | 123 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - | 5 | - | 45 | 1 | 30 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 20 | 11 | - | 15 | - | 9 |
| Sonstiges Ergebnis | 63 | - | 4 | 36 | - | 12 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 4 065 | 3 293 | 1 044 | 2 234 | - | 2 677 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 4 004 | 3 103 | 958 | 2 088 | - | 3 580 |
| Verwaltungsaufwendungen | 3 528 | 1 515 | 531 | 1 505 | 438 | 63 |
| Operatives Ergebnis | 476 | 1 588 | 427 | 583 | - | 4 018 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 476 | 1 588 | 427 | 583 | - | 4 018 |
| Aktiva | 68 293 | 88 406 | 23 035 | 204 921 | 196 809 | 15 768 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 4 155 | 6 958 | 1 812 | 3 807 | 7 641 | 1 200 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 11,5 | 22,8 | 23,6 | 15,3 | - | 52,6 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 86,8 | 46,0 | 50,9 | 67,4 | - | - |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern (%) | 11,5 | 22,8 | 23,6 | 15,3 | - | 52,6 |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 18 179 | 5 900 | 9 206 | 1 991 | 826 | 32 |
Konzern
| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Zinsüberschuss | -32 | 6724 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -1 | -1390 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | -31 | 5334 |
| Provisionsüberschuss | -122 | 3495 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 694 | 1986 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 200 | -3611 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 5 | 42 |
| Sonstiges Ergebnis | 1247 | 1253 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 1992 | 9889 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 1993 | 8499 |
| Verwaltungsaufwendungen | 412 | 7992 |
| Operatives Ergebnis | 1581 | 507 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 1581 | 507 |
| Aktiva | 64531 | 661763 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital | 4661 | 30234 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 1,7 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 80,8 | |
| Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern (%) | 1,7 | |
| Mitarbeiterdurchschnitt | 19783 | 55917 |
1 Das Segment Non-Core Assets (NCA) ist aus dem ehemaligen Segment Asset Based Finance hervorgegangen (Details hierzu siehe in der Beschreibung zur Segmentberichterstattung).
Detailangaben Sonstige und Konsolidierung:
| Mio. € | 2012 | 2011 | ||
|---|---|---|---|---|
| Sonstige Konsolidierung | Gesamt | Sonstige Konsolidierung | Gesamt | |
| Zinsüberschuss | -71 | -9 | -49 | 17 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -1 | -1 | 1 | -1 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | -71 | -10 | -48 | 17 |
| Provisionsüberschuss | -1 | -119 | -3 | -122 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 25 | 601 | 51 | 694 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | -12 | 132 | -1 | 200 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 3 | - | 5 |
| Sonstiges Ergebnis | 1 | -20 | 5 | 1247 |
| Erträge vor Risikovorsorge | -58 | 680 | 69 | 1992 |
| Erträge nach Risikovorsorge | -58 | 679 | 69 | 1993 |
| Verwaltungsaufwendungen | -8 | 453 | -13 | 412 |
| Operatives Ergebnis | -50 | 226 | 82 | 1581 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | -50 | 226 | 82 | 1581 |
| Aktiva | -78856 | 78856 | -64531 | 64531 |
Unter Konsolidierung berichten wir über Konsolidierungs- und Überleitungssachverhalte vom Ergebnis der Segmente und des Bereichs Sonstige auf den Konzernabschluss. Unter anderem werden dort folgende Sachverhalte abgebildet:
* Bewertungseffekte aus der Anwendung des Hedge Accountings gemäß IAS 39 auf bankübergreifende Transaktionen werden in Konsolidierung gezeigt.
* Das dem Segment Corporates & Markets aus steuerlich induzierten Transaktionen im Zinsüberschuss zugeordnete Vorsteueräquivalent wird unter Konsolidierung wieder eliminiert.
* In den Segmenten angefallene Bewertungsergebnisse für eigene Schuldverschreibungen und eigene Aktien werden unter Konsolidierung eliminiert.
* Sonstige Konsolidierungseffekte für konzerninterne Sachverhalte werden ebenfalls hier berichtet.
* Integrations- und Restrukturierungsaufwendungen der Konzernsteuerungseinheiten werden unter Konsolidierung ausgewiesen.
Die Zuordnung in die Segmente nach dem jeweiligen Sitz der Filiale oder des Konzernunternehmens ergab nachfolgende Verteilung:
Geschäftsjahr 2012
| Mio. € | Deutschland | Europa ohne Deutschland | Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 3596 | 1766 | 92 | 85 | - | 5539 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -899 | -769 | 63 | -55 | - | -1660 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 2697 | 997 | 155 | 30 | - | 3879 |
| Provisionsüberschuss | 2679 | 434 | 43 | 35 | - | 3191 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 859 | 187 | 45 | 30 | - | 1121 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | -72 | 143 | 1 | 9 | - | 81 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 31 | 10 | 5 | - | - | 46 |
| Sonstiges Ergebnis | -135 | 39 | -9 | 28 | - | -77 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 6958 | 2579 | 177 | 187 | - | 9901 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 6059 | 1810 | 240 | 132 | - | 8241 |
| Verwaltungsaufwendungen | 5460 | 1327 | 132 | 106 | - | 7025 |
| Operatives Ergebnis | 599 | 483 | 108 | 26 | - | 1216 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken | 114945 | 52256 | 4043 | 3340 | - | 174584 |
Geschäftsjahr 2011
| Mio. € | Deutschland | Europa ohne Deutschland | Amerika | Asien | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 4377 | 2055 | 197 | 95 | - | 6724 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -618 | -955 | 182 | 1 | - | -1390 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 3759 | 1100 | 379 | 96 | - | 5334 |
| Provisionsüberschuss | 2999 | 401 | 54 | 41 | - | 3495 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1374 | 545 | 48 | 19 | - | 1986 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | -3 | 179 | -438 | 7 | - | -3611 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 33 | 9 | - | - | - | 42 |
| Sonstiges Ergebnis | 1211 | 35 | -3 | 10 | - | 1253 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 6815 | 2607 | 303 | 164 | - | 9889 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 6197 | 1652 | 485 | 165 | - | 8499 |
| Verwaltungsaufwendungen | 6236 | 1482 | 165 | 109 | - | 7992 |
| Operatives Ergebnis | -39 | 170 | 320 | 56 | - | -507 |
| Risikoaktiva für Kreditrisiken | 122556 | 55850 | 7385 | 3978 | - | 189769 |
Von den Erträgen vor Risikovorsorge in Europa entfielen rund 34 % auf unsere Einheiten in Großbritannien (Vorjahr: 43 %), 35 % auf unsere Einheiten in Polen (Vorjahr: 34 %) und 15 % auf unsere Einheiten in Luxemburg (Vorjahr: 7 %).
Statt der langfristigen Vermögenswerte weisen wir die Risikoaktiva für Kreditrisiken aus. In Übereinstimmung mit IFRS 8.32 hat die Commerzbank entschieden, auf eine Aufgliederung des Gesamtbetrages der Erträge des Commerzbank-Konzerns nach Produkten und Dienstleistungen zu verzichten. Diese Informationen liegen weder der internen Steuerung noch dem Managementreporting zugrunde.
Erläuterungen zur Bilanz
(46) Barreserve
Als Barreserve fassen wir folgende Posten zusammen:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand | 1687 | 1572 | 7,3 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 13678 | 3998 | . |
| Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind | 390 | 505 | -22,8 |
| Gesamt | 15755 | 6075 | . |
Im Guthaben bei Zentralnotenbanken waren Forderungen in Höhe von 5 637 Mio. Euro (Vorjahr: 1 179 Mio. Euro) an die Deutsche Bundesbank enthalten. Das im Durchschnitt vorzuhaltende Mindestreservesoll betrug 2 550 Mio. Euro (Vorjahr: 2 205 Mio. Euro) für die Erfüllungperiode Dezember 2012 bis Januar 2013. Da sich die Erfüllung der Mindestreservepflicht nach den durchschnittlichen Guthaben bemisst, gibt es keine Verfügungsbeschränkungen für Guthaben bei der Deutschen Bundesbank.
(47) Forderungen an Kreditinstitute
| Mio. € | Gesamt | Täglich fällig | Andere Forderungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |||
| Kreditinstitute in Deutschland | 25685 | 26721 | -3,9 | 10388 | 10961 | 15297 | 15760 | ||
| Kreditinstitute außerhalb Deutschlands | 62449 | 61311 | 1,9 | 24104 | 24906 | 38345 | 36405 | ||
| Gesamt | 88134 | 88032 | 0,1 | 34492 | 35867 | 53642 | 52165 | ||
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||||||||
| Kredite und Forderungen | 53453 | 64253 | -16,8 | ||||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | . | ||||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 34681 | 23779 | 45,8 |
Die Forderungen an Kreditinstitute beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf 88 028 Mio. Euro (Vorjahr: 87 790 Mio. Euro).
Die nachfolgende Tabelle stellt die Forderungen an Kreditinstitute nach wesentlichen Geschäftsarten dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Reverse Repos und Cash Collaterals | 55861 | 51606 | 8,2 |
| Forderungen aus dem Geldhandel | 2938 | 2789 | 5,3 |
| Schuldscheindarlehen | 6641 | 8491 | -21,8 |
| Übrige Forderungen | 22694 | 25146 | -9,8 |
| Gesamt | 88134 | 88032 | 0,1 |
In den Schuldscheindarlehen und den Übrigen Forderungen an Kreditinstitute waren 4 961 Mio. Euro (Vorjahr: 8 205 Mio. Euro) Kommunalkredite enthalten.
(48) Forderungen an Kunden
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kunden in Deutschland | 175234 | 192645 | -9,0 |
| Forderungen an Kunden außerhalb Deutschlands | 110966 | 111854 | -0,8 |
| Gesamt | 286200 | 304499 | -6,0 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Kredite und Forderungen | 255157 | 280636 | -9,1 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - | - | . |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 31043 | 23863 | 30,1 |
Die Forderungen an Kunden beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf 278 546 Mio. Euro (Vorjahr: 296 586 Mio. Euro).
Die nachfolgende Tabelle stellt die Forderungen an Kunden nach wesentlichen Geschäftsarten dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Reverse Repos und Cash Collaterals | 33924 | 26042 | 30,3 |
| Forderungen aus dem Geldhandel | 7292 | 8022 | -9,1 |
| Schuldscheindarlehen | 20208 | 21601 | -6,4 |
| Hypotheken- und dinglich besicherte Forderungen | 100863 | 117952 | -14,5 |
| Übrige Forderungen | 123913 | 130882 | -5,3 |
| Gesamt | 286200 | 304499 | -6,0 |
In den Schuldscheindarlehen und den Übrigen Forderungen an Kunden waren Kommunalkredite in Höhe von 21 396 Mio. Euro (Vorjahr: 27 690 Mio. Euro) enthalten.
(49) Kreditvolumen
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kredite an Kreditinstitute | 21041 | 26082 | -19,3 |
| Kredite an Kunden | 251807 | 277831 | -9,4 |
| Gesamt | 272848 | 303913 | -10,2 |
Kredite grenzen wir gegenüber den Forderungen an Kreditinstitute und Kunden dahingehend ab, dass als Kredite nur solche Forderungen gezeigt werden, für die besondere Kreditvereinbarungen mit den Kreditnehmern geschlossen wurden. Damit werden zum Beispiel Geldhandelsgeschäfte mit Banken und Reverse-Repo-Geschäfte nicht als Kredite ausgewiesen. In den Krediten an Kunden sind auch Wechselkredite enthalten.
(50) Risikovorsorge im Kreditgeschäft
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird nach konzerneinheitlichen Regeln gebildet und deckt alle erkennbaren Bonitätsrisiken ab. Für eingetretene, aber noch nicht bekannt gewordene Ausfälle haben wir Portfoliowertberichtigungen anhand der aus der Basel-II-Systematik abgeleiteten Verfahren ermittelt. Insgesamt entwickelte sich die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wie folgt:
| Mio. |
| :--- |# Risikovorsorge für das Kreditgeschäft
Stand 1.1.2012
| Zuführungen | Auflösungen | Verbrauch | Risikovorsorge für bilanzwirksame Risiken im Kreditgeschäft | |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 242 | 11 | 97 | 8 |
| Forderungen an Kunden | 7.913 | 2.982 | 1.296 | 1.399 |
| Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft | 508 | 140 | 316 | - |
| Gesamt | 8.663 | 3.133 | 1.709 | 1.479 |
Veränderungen im Konsolidierungskreis, Wechselkursänderungen/Umbuchungen, Stand 31.12.2012
| Stand 31.12.2012 | |
|---|---|
| Risikovorsorge für bilanzwirksame Risiken im Kreditgeschäft | 7.760 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 106 |
| Forderungen an Kunden | 7.654 |
| Rückstellungen für außerbilanzielle Risiken im Kreditgeschäft | 332 |
| Gesamt | 8.092 |
Die erfolgswirksamen Zuführungen und Auflösungen führten unter Berücksichtigung von Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingängen auf abgeschriebene Forderungen zu einem Risikovorsorgeaufwand von 1.660 Mio. Euro (Vorjahr: 1.390 Mio. Euro).
Wertberichtigungen für Einzelrisiken, Wertberichtigungen für Portfoliorisiken, Wertberichtigungen gesamt
| 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1. | 7.366 | 8.361 | 789 | 1.096 | 8.155 | 9.457 |
| Zuführungen | 2.685 | 2.893 | 308 | 162 | 2.993 | 3.055 |
| Abgänge | 2.545 | 3.669 | 327 | 463 | 2.872 | 4.132 |
| darunter: Inanspruchnahmen | 1.479 | 2.129 | - | - | 1.479 | 2.129 |
| darunter: Auflösungen | 1.066 | 1.540 | 327 | 463 | 1.393 | 2.003 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | 401 | - | 53 | - | 1 |
| Wechselkursänderungen/Umbuchungen | 112 | 166 | 2 | 5 | 110 | 171 |
| Stand 31.12. | 6.993 | 7.366 | 767 | 789 | 7.760 | 8.155 |
| Veränd. in % | |
|---|---|
| Stand 1.1. | - 13,8 |
| Zuführungen | - 2,0 |
| Abgänge | - 30,5 |
| darunter: Inanspruchnahmen | - 30,5 |
| darunter: Auflösungen | - 30,5 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | . |
| Wechselkursänderungen/Umbuchungen | - 35,7 |
| Stand 31.12. | - 4,8 |
Rückstellungen für Einzelrisiken, Rückstellungen für Portfoliorisiken, Rückstellungen im Kreditgeschäft
| 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1. | 349 | 384 | 159 | 231 | 508 | 615 |
| Zuführungen | 107 | 357 | 33 | 55 | 140 | 412 |
| Abgänge | 244 | 368 | 72 | 125 | 316 | 493 |
| darunter: Inanspruchnahmen | 7 | - | - | - | 7 | - |
| darunter: Auflösungen | 244 | 361 | 72 | 125 | 316 | 486 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | - | - | - | - | - | - |
| Wechselkursänderungen/Umbuchungen | - | - | 24 | - | 2 | 26 |
| Stand 31.12. | 212 | 349 | 120 | 159 | 332 | 508 |
| Veränd. in % | |
|---|---|
| Stand 1.1. | - 17,4 |
| Zuführungen | - 66,0 |
| Abgänge | - 35,9 |
| darunter: Inanspruchnahmen | . |
| darunter: Auflösungen | - 35,0 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | . |
| Wechselkursänderungen/Umbuchungen | . |
| Stand 31.12. | - 34,6 |
Die Aufgliederung der Risikovorsorge für Adressenausfallrisiken nach Kundengruppen zum 31. Dezember 2012 stellte sich wie folgt dar:
| Mio. € | Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen für das Kreditgeschäft | Kreditausfälle¹ im Jahr 2012 | Nettozuführung² zu den Wertberichtigungen und Rückstellungen im Kreditgeschäft |
|---|---|---|---|
| Kunden in Deutschland | |||
| Firmenkunden | 3.285 | 1.092 | 616 |
| Verarbeitendes Gewerbe | 781 | 184 | - 17 |
| Baugewerbe | 48 | 12 | 7 |
| Handel | 205 | 75 | 19 |
| Dienstleistungen und Übrige | 1.604 | 334 | 486 |
| Privatkunden | 647 | 487 | 121 |
| Kunden außerhalb Deutschlands | 3.851 | 744 | 935 |
| Firmenkunden und Privatkunden | 3.849 | 744 | 933 |
| Öffentliche Haushalte | 2 | - | 2 |
| Risikovorsorge Kunden | 7.136 | 1.836 | 1.551 |
| Kreditinstitute in Deutschland | - | - | 58 |
| Kreditinstitute außerhalb Deutschlands | 69 | 99 | - 11 |
| Risikovorsorge Kreditinstitute | 69 | 99 | - 69 |
| Gesamt | 7.205 | 1.935 | 1.482 |
¹ Direktabschreibungen, Verbrauch von Wertberichtigungen und Verbrauch von Rückstellungen im Kreditgeschäft.
² Zuführung abzüglich Auflösung.
Den Kreditausfällen und der Nettozuführung zur Risikovorsorge standen Erträge aus Zuschreibungen von 1 Mio. Euro (Vorjahr: 1 Mio. Euro) und Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen von 219 Mio. Euro (Vorjahr: 181 Mio. Euro) gegenüber.
Die folgende Aufstellung enthält die Kennziffern zur Kreditrisikovorsorge:
| % | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Zuführungsquote¹ | 0,57 | 0,44 |
| Ausfallquote² | 0,59 | 0,81 |
| Bestandsquote³ | 2,79 | 2,74 |
¹ Nettorisikovorsorge (Neubildung abzüglich Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen im Kreditgeschäft zuzüglich des Saldos aus Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingängen auf bereits abgeschriebene Forderungen) in Relation zum Kreditvolumen.
² Kreditausfälle (Verbrauch von Wertberichtigungen und Rückstellungen im Kreditgeschäft zuzüglich des Saldos aus Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingängen auf bereits abgeschriebene Forderungen) in Relation zum Kreditvolumen.
³ Risikovorsorgebestand (Bestand an Wertberichtigungen und Rückstellungen im Kreditgeschäft) in Relation zum Kreditvolumen; Kreditvolumen = Forderungen aus besonderen Kreditvereinbarungen mit Kreditnehmern (Note 49).
(51) Aktivische Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges
Der Wertanpassungsbetrag von gegen Zinsänderungsrisiken gesicherten Grundgeschäften betrug 202 Mio. Euro (Vorjahr: 147 Mio. Euro). Ein ökonomisch gegenläufiger Betrag der Sicherungsgeschäfte wird auf der Passivseite unter dem Posten Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten ausgewiesen.
(52) Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten
In diesem Posten werden die positiven Marktwerte von Derivaten ausgewiesen, die zur Absicherung von Grundgeschäften gegen das Zinsänderungsrisiko eingesetzt wurden.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Positive Marktwerte Micro Fair Value Hedge Accounting | 5.663 | 4.989 | 13,5 |
| Positive Marktwerte Portfolio Fair Value Hedge Accounting | 394 | 143 | . |
| Gesamt | 6.057 | 5.132 | 18,0 |
(53) Handelsaktiva
Die Handelsaktivitäten des Konzerns umfassen den Handel mit ― Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren, ― Aktien, anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren und Anteilen an Investmentfonds, ― Schuldscheindarlehen, ― Devisen und Edelmetallen, ― derivativen Finanzinstrumenten und ― Sonstigen Handelsaktiva. Der Posten Sonstige Handelsaktiva setzt sich aus positiven Marktwerten von zu syndizierenden Krediten, Kreditzusagen, Emissionsrechten sowie Krediten und Geldhandelsgeschäften zusammen. In den Positiven Marktwerten sind auch derivative Finanzinstrumente enthalten, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt werden können.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere | 18.381 | 20.903 | - 12,1 |
| Geldmarktpapiere | 3.020 | 2.731 | 10,6 |
| von öffentlichen Emittenten | 2.170 | 2.334 | - 7,0 |
| von anderen Emittenten | 850 | 397 | . |
| Anleihen und Schuldverschreibungen | 15.361 | 18.172 | - 15,5 |
| von öffentlichen Emittenten | 5.328 | 6.607 | - 19,4 |
| von anderen Emittenten | 10.033 | 11.565 | - 13,2 |
| Schuldscheindarlehen | 1.366 | 1.063 | 28,5 |
| Aktien, andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere und Anteile an Investmentfonds | 17.759 | 9.703 | 83,0 |
| Aktien | 13.357 | 4.205 | . |
| Anteile an Investmentfonds | 4.338 | 5.464 | - 20,6 |
| Sonstige eigenkapitalbezogene Wertpapiere | 64 | 34 | 88,2 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 106.400 | 123.607 | - 13,9 |
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 12.939 | 17.515 | - 26,1 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 89.139 | 98.365 | - 9,4 |
| Übrige derivative Geschäfte | 4.322 | 7.727 | - 44,1 |
| Sonstige Handelsaktiva | 238 | 424 | - 43,9 |
| Gesamt | 144.144 | 155.700 | - 7,4 |
Von den Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren sowie Aktien, anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren und Anteilen an Investmentfonds waren 28.084 Mio. Euro (Vorjahr: 20.470 Mio. Euro) börsennotiert. Die übrigen Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten setzten sich hauptsächlich aus 1.917 Mio. Euro Aktienderivaten (Vorjahr: 3.303 Mio. Euro) und 2.104 Mio. Euro Kreditderivaten (Vorjahr: 4.060 Mio. Euro) zusammen.
(54) Finanzanlagen
Die Finanzanlagen umfassen Finanzinstrumente, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden. Sie setzen sich zusammen aus den nicht Handelszwecken dienenden Schuldverschreibungen und anderen zinsbezogenen Wertpapieren, Aktien und anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren sowie Anteilen an Investmentfonds, den Beteiligungen (einschließlich nicht at-Equity-bewerteten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen) sowie den Anteilen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere¹ | 87.548 | 92.526 | - 5,4 |
| Geldmarktpapiere | 2.504 | 2.084 | 20,2 |
| von öffentlichen Emittenten | 479 | 364 | 31,6 |
| von anderen Emittenten | 2.025 | 1.720 | 17,7 |
| Anleihen und Schuldverschreibungen | 85.044 | 90.442 | - 6,0 |
| von öffentlichen Emittenten | 43.061 | 42.831 | 0,5 |
| von anderen Emittenten | 41.983 | 47.611 | - 11,8 |
| Aktien, andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere und Anteile an Investmentfonds | 1.299 | 1.506 | - 13,7 |
| Aktien | 175 | 289 | - 39,4 |
| Anteile an Investmentfonds | 956 | 1.125 | - 15,0 |
| Sonstige eigenkapitalbezogene Wertpapiere | 168 | 92 | 82,6 |
| Beteiligungen | 138 | 347 | - 60,2 |
| darunter: an Kreditinstituten | 29 | 64 | - 54,7 |
| Anteile an Tochterunternehmen | 157 | 144 | 9,0 |
| darunter: an Kreditinstituten | - | - | . |
| Gesamt | 89.142 | 94.523 | - 5,7 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Krediten und Forderungen | 52.427 | 60.618 | - 13,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 34.268 | 30.587 | 12,0 |
| darunter: mit Anschaffungskosten bewertet | 423 | 456 | - 7,2 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 2.447 | 3.318 | - 26,3 |
¹ Gekürzt um Portfoliowertberichtigungen für umkategorisierte Wertpapiere von 149 Mio. Euro (Vorjahr: 91 Mio. Euro).
In den Finanzanlagen zum 31. Dezember 2012 waren 423 Mio. Euro (Vorjahr: 456 Mio. Euro) eigenkapitalbezogene Wertpapiere enthalten, die im Wesentlichen nicht börsennotiert sind (unter anderem GmbH-Anteile) und zu Anschaffungskosten bilanziert wurden, da uns keine verlässlichen Angaben zur Berechnung von Marktwerten vorlagen.
In der folgenden Tabelle sind die in den Finanzanlagen enthaltenen börsennotierten Bestände dargestellt. Die zur Veräußerung verfügbaren Finanzanlagen und Finanzanlagen, auf die die Fair Value Option angewendet wird, sind dabei mit ihren Marktwerten aufgeführt. Die Finanzanlagen der Kategorie Kredite und Forderungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten gezeigt.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. |## Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere
| 2012 | 2011 | Veränderung in % | |
|---|---|---|---|
| Aktien, andere eigenkapitalbezogene Wertpapiere und Anteile an Investmentfonds | 680 | 894 | -23,9 |
| Beteiligungen | 3 | 10 | -70,0 |
| Gesamt | 76 792 | 79 944 | -3,9 |
In seiner Mitteilung vom 13. Oktober 2008 hat das IASB Änderungen des IAS 39 hinsichtlich der Umkategorisierung von Finanzinstrumenten verabschiedet. Danach wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 Wertpapiere des Public-Finance-Bestandes, die keinen aktiven Markt aufwiesen, aus der Kategorie Zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte in die Kategorie Kredite und Forderungen umkategorisiert. Für die umkategorisierten Bestände hatten wir zum jeweiligen Umkategorisierungszeitpunkt die Absicht und die Fähigkeit, die Wertpapiere für die vorhersehbare Zukunft beziehungsweise bis zur Fälligkeit zu halten. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um Wertpapiere öffentlicher Schuldner (unter anderem europäische und nordamerikanische Gebietskörperschaften, öffentlich garantierte Asset-backed Securities) sowie von Finanzunternehmen.
Die Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern belief sich für alle umkategorisierten Wertpapiere der Geschäftsjahre 2008 und 2009 zum 31. Dezember 2012 auf - 0,7 Mrd. Euro (Vorjahr: - 0,8 Mrd. Euro). Dieser negative Bestand wird über die Restlaufzeit der umkategorisierten Wertpapiere aufgelöst. Ohne die durchgeführten Umkategorisierungen in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 hätte sich eine Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern für den umkategorisierten Bestand von - 4,2 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2012 ergeben (Vorjahr: -4,3 Mrd. Euro); die Veränderung zum Vorjahr betrug somit 0,1 Mrd. Euro (Veränderung 31. Dezember 2011 zum 31. Dezember 2010: - 1,5 Mrd. Euro).
Neben den auf Portfoliobasis ermittelten Wertberichtigungen von 58 Mio. Euro (Vorjahr: 40 Mio. Euro) wurden für die umkategorisierten Bestände im laufenden Geschäftsjahr saldiert 1,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,5 Mrd. Euro sowie -1,9 Mrd. Euro Wertminderungen auf umkategorisierte griechische Staatsanleihen) in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Zum 31. Dezember 2012 betrug der Buchwert der umkategorisierten Bestände 50,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 57,6 Mrd. Euro), der beizulegende Zeitwert belief sich auf 45,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 52,6 Mrd. Euro) und der Bestand der Portfoliowertberichtigungen betrug kumuliert 149 Mio. Euro (Vorjahr: 91 Mio. Euro). Die Geschäfte wiesen durchschnittliche Effektivzinssätze zwischen 0,4 % und 13,1 % (Vorjahr: zwischen 0,5 % und 14,3 %) auf und wir erwarten daraus ein Zahlungsmittelzufluss von 58,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 70,2 Mrd. Euro).
Entwicklung der Beteiligungen und Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen:
Beteiligungen
| Mio. € | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert zum 1.1. | 347 | 807 | 144 | 124 |
| Anschaffungskosten zum 1.1. | 518 | 878 | 608 | 343 |
| Wechselkursveränderungen | 1 | 1 | 10 | -1 |
| Zugänge | 23 | 163 | 29 | 21 |
| Abgänge | 270 | 229 | 7 | 26 |
| Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - | 294 | - |
| Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | 271 | 1 | 45 |
| Anschaffungskosten zum 31.12. | 272 | 518 | 595 | 608 |
| Zuschreibungen | - | - | - | - |
| Kumulierte Abschreibungen zum 1.1. | 272 | 326 | 464 | 219 |
| Wechselkursveränderungen | 1 | 1 | 7 | - |
| Zugänge | 11 | 8 | 12 | 4 |
| Abgänge | 151 | 2 | 4 | 18 |
| Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - | 61 | - |
| Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | - | - | 41 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. | 133 | 272 | 438 | 464 |
| Kumulierte Veränderungen aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert | - | 1 | 101 | - |
| Beizulegender Zeitwert zum 31.12. | 138 | 347 | 157 | 144 |
Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert zum 1.1. | 694 | 737 |
| Anschaffungskosten zum 1.1. | 933 | 821 |
| Wechselkursveränderungen | - | 1 |
| Zugänge | 69 | 125 |
| Abgänge | 65 | 27 |
| Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - |
| Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | 14 |
| Anschaffungskosten zum 31.12. | 936 | 933 |
| Zuschreibungen | 23 | - |
| Kumulierte Abschreibungen zum 1.1. | 304 | 156 |
| Wechselkursveränderungen | - | - |
| Zugänge | 64 | 158 |
| Abgänge | 49 | 10 |
| Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - |
| Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | - |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. | 319 | 304 |
| Kumulierte Veränderungen aus der at-Equity-Bewertung | 104 | 65 |
| Beizulegender Zeitwert zum 31.12. | 744 | 694 |
| darunter: Anteile an Kreditinstituten | 398 | 339 |
In den beizulegenden Zeitwerten sind 59 Mio. Euro (Vorjahr: 106 Mio. Euro) aus börsennotierten at-Equity-bewerteten Unternehmen enthalten; der korrespondierende Marktwert zum 31. Dezember 2012 belief sich auf 69 Mio. Euro (Vorjahr: 103 Mio. Euro). Im Commerzbank-Konzern werden zurechenbare Verluste der at-Equity-bewerteten Unternehmen nur bis zur Höhe des Equity-Buchwertes berücksichtigt. In drei Fällen (Vorjahr: sieben) beläuft sich der Equity-Buchwert auf null. Übersteigende Verluste wurden nicht erfasst, da keine Verpflichtung besteht, die übersteigenden Verluste auszugleichen. Zukünftige Gewinne werden zunächst mit den nicht erfassten Verlusten verrechnet. Sofern Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten gegenüber oder aufgegebene Geschäftsbereiche bei at-Equity-bewerteten Unternehmen bestehen, ist der Commerzbank-Konzern in Höhe des jeweiligen Anteilsbesitzes daran beteiligt.
Unsere Anteile an der Gesamtsumme aller Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen unserer at-Equity-bewerteten Unternehmen sind nachstehend aufgelistet:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | 5 335 | 4 603 | 15,9 |
| Verbindlichkeiten | 4 350 | 3 860 | 12,7 |
| Erträge | 423 | 413 | 2,4 |
| Aufwendungen | 368 | 547 | -32,7 |
| Eventualverbindlichkeiten | 378 | 403 | -6,2 |
Es gab keine aufgegebenen Geschäftsbereiche bei at-Equity-bewerteten Unternehmen.
Unsere Anteile an der Gesamtsumme aller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen unserer untergeordneten assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen stellten sich wie folgt dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | 477 | 542 | -12,0 |
| Verbindlichkeiten | 508 | 588 | -13,6 |
| Erträge | 74 | 134 | -44,8 |
| Aufwendungen | 65 | 129 | -49,6 |
Immaterielle Anlagewerte
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 2 080 | 2 088 | -0,4 |
| Sonstige immaterielle Anlagewerte | 971 | 950 | 2,2 |
| Kundenbeziehungen | 438 | 495 | -11,5 |
| Markennamen | - | 9 | - |
| Selbst erstellte Software | 349 | 243 | 43,6 |
| Übrige | 184 | 203 | -9,4 |
| Gesamt | 3 051 | 3 038 | 0,4 |
Von den Übrigen entfielen 181 Mio. Euro (Vorjahr: 198 Mio. Euro) auf erworbene Software.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwerte | ||||
| Privatkunden | 1 079 | 1 079 | - | - |
| Mittelstandsbank¹ | 633 | 569 | - | - |
| Central & Eastern Europe¹ | 227 | 299 | - | 9 |
| Corporates & Markets | 138 | 138 | - | - |
| Non-Core Assets | - | - | - | - |
| Portfolio Restructuring Unit | - | - | - | - |
| Sonstige und Konsolidierung | 3 | 3 | - | - |
| Gesamt | 2 080 | 2 088 | - | 9 |
| ¹ Aufgrund der teilweisen Neuausrichtung der Segmente im Geschäftsjahr 2012 erfolgte eine Umgliederung von 64 Mio. Euro aus dem Segment Central & Eastern Europe in das Segment Mittelstandsbank (vergleiche Note 45 Segmentberichterstattung). |
Im Rahmen des Werthaltigkeitstests für Geschäfts- oder Firmenwerte ergab sich für das Geschäftsjahr 2012 kein Wertminderungsbedarf. Bei der Bewertung wurden Betafaktoren für die Detailplanungsphase, wie in nachstehender Tabelle aufgeführt, angesetzt.
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Corporates & Markets | Central & Eastern Europe | |
|---|---|---|---|---|
| Angesetzte Betafaktoren | 1,50 | 1,50 | 1,50 | 1,50 |
Bei der Variation der Betafaktoren auf 1,0 beziehungsweise 2,0 in der Detailplanungsphase ergaben sich die nachfolgenden Verhältnisse zwischen Über- beziehungsweise Unterdeckung und Buchwert:
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Corporates & Markets | Central & Eastern Europe | |
|---|---|---|---|---|
| Realistischer Wert angesetzter Betafaktor | 18,0% | 120,7% | 37,0% | 63,8% |
| Sensitivierung Beta 1,00 | 29,7% | 143,2% | 49,1% | 84,5% |
| Beta 2,00 | 7,8% | 101,0% | 26,3% | 45,7% |
Innerhalb der Sensitivitäten ergaben sich keine Auswirkungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte.
Die Immateriellen Anlagewerte haben sich folgendermaßen entwickelt:
| Mio. € | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwerte | ||||||||
| Buchwert zum 1.1. | 2 088 | 2 081 | 243 | 219 | 504 | 555 | 203 | 246 |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. | 2 856 | 2 850 | 773 | 825 | 989 | 987 | 1 543 | 1 797 |
| Wechselkursveränderungen | - | 2 | 7 | 6 | - | - | 17 | -21 |
| Zugänge | - | - | 152 | 120 | - | - | 69 | 79 |
| Abgänge | - | 1 | 94 | 179 | - | - | 48 | 290 |
| Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | 6 | - | 14 | - | 24 | 2 | -5 |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. | 2 848 | 2 856 | 837 | 773 | 965 | 989 | 1 576 | 1 543 |
| Zuschreibungen | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Kumulierte Abschreibungen zum 1.1. | 768 | 769 | 530 | 606 | 485 | 432 | 1 340 | 1 551 |
| Wechselkursveränderungen | - | - | 6 | - | 6 | - | 11 | -11 |
| Zugänge | - | - | 46 | 89 | 50 | 51 | 82 | 100 |
| darunter: außerplanmäßig | - | - | - | 27 | - | 1 | 1 | 1 |
| Abgänge | - | 1 | 94 | 172 | - | - | 40 | 279 |
| Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | - | - | 13 | - | 8 | 2 | -1 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. | 768 | 768 | 488 | 530 | 527 | 485 | 1 392 | 1 340 |
| Buchwert zum 31.12. | 2 080 | 2 088 | 349 | 243 | 438 | 504 | 184 | 203 |
| Im laufenden Geschäftsjahr aktivierte Fremdkapitalzinsen | - | - | - | - | - | - | - | - |
| Bandbreite angewendete Zinssätze (%) | - | - | - | - | - | - | - | - |
Sachanlagen
| Mio. € | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|---|---|
| Grundstücke und Gebäude | ||||
| Buchwert zum 1.1. | 794 | 874 | 605 | 716 |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. |
Wechselkursveränderungen
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. | 1348 | 1262 | 2598 |
| Wechselkursveränderungen | 13 | -16 | 19 |
| Zugänge | 156 | 29 | 118 |
| Abgänge | 34 | 27 | 339 |
| Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | - | 7 |
| Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | 49 | - |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. | 1348 | 1262 | 2598 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 1.1. | 468 | 455 | 2210 |
| Wechselkursveränderungen | 5 | -6 | 14 |
| Zugänge | 55 | 43 | 172 |
| darunter: außerplanmäßig | 17 | 5 | 2 |
| Abgänge | 18 | 10 | 300 |
| Umbuchungen in die Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | - | 4 | - |
| Sonstige Umbuchungen/Veränderungen Konsolidierungskreis | - | 9 | - |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. | 497 | 468 | 2077 |
| Buchwert zum 31.12. | 851 | 794 | 521 |
| Im laufenden Geschäftsjahr aktivierte Fremdkapitalzinsen | - | - | - |
| Bandbreite angewendete Zinssätze (%) | - | - | - |
Die Sachanlagen im Commerzbank-Konzern betrugen insgesamt 1.372 Mio. Euro (Vorjahr: 1.399 Mio. Euro), davon wurden keine Bestände (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) als Sicherheit verpfändet. Darüber hinaus gab es keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Verfügungsrechte an unseren Sachanlagen.
(58) Ertragsteueransprüche
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 790 | 716 | 10,3 |
| in Deutschland | 742 | 620 | 19,7 |
| außerhalb Deutschlands | 48 | 96 | -50,0 |
| Latente Ertragsteueransprüche | 3.015 | 4.154 | -27,4 |
| erfolgswirksame Ertragsteueransprüche | 1.803 | 2.583 | -30,2 |
| erfolgsneutrale Ertragsteueransprüche | 1.212 | 1.571 | -22,9 |
| Gesamt | 3.805 | 4.870 | -21,9 |
Aktive latente Steuern bilden die potenziellen Ertragsteuerentlastungen aus temporären Unterschieden zwischen den Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz nach IFRS und den Steuerwerten nach lokalen steuerrechtlichen Vorschriften der Konzernunternehmen sowie zukünftige Ertragsteuerentlastungen aus steuerlichen Verlustvorträgen und noch nicht genutzten Steuergutschriften ab. Im Berichtsjahr erfolgte eine Verfeinerung der Methode bei der Einschätzung zukünftiger Ertragsteuerentlastungen aus steuerlichen Verlustvorträgen, die zu Minderabschreibungen aktiver latenter Steuern von 75 Mio. Euro führte. Für folgende steuerliche Verlustvorträge wurden zum 31. Dezember 2012 aufgrund des zeitlich beschränkten Planungshorizonts und der dadurch bedingten nicht ausreichenden Wahrscheinlichkeit der Nutzung keine latenten Ertragsteueransprüche aktiviert beziehungsweise bestehende latente Ertragsteueransprüche wertberichtigt.
| Steuerliche Verlustvorträge | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Körperschaftsteuer/Corporation Tax/Federal Tax | 11.485 | 11.680 | -1,7 | |
| Unbegrenzt vortragsfähig | 10.002 | 10.417 | -4,0 | |
| Begrenzt vortragsfähig¹ | 1.483 | 1.263 | 17,4 | |
| darunter: Verfall in der Folgeperiode | - | - | . | |
| Gewerbesteuer/Lokale Steuer | 4.929 | 4.628 | 6,5 | |
| Unbegrenzt vortragsfähig | 4.171 | 3.966 | 5,2 | |
| Begrenzt vortragsfähig¹ | 758 | 662 | 14,5 | |
| darunter: Verfall in der Folgeperiode | - | - | . |
¹ Verfall nach zehn Jahren.
Latente Ertragsteueransprüche werden im Wesentlichen für den inländischen Organkreis, die Filiale London und britische Tochtergesellschaften gebildet. Sie wurden in Zusammenhang mit folgenden Posten gebildet:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 558 | 819 | -31,9 |
| Handelsaktiva und -passiva | 414 | 714 | -42,0 |
| Forderungen an Kreditinstitute und Kunden | 30 | 35 | -14,3 |
| Finanzanlagen | 96 | 140 | -31,4 |
| Rückstellungen | 18 | 45 | -60,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden | 91 | 109 | -16,5 |
| Übrige Bilanzposten | 136 | 259 | -47,5 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 1.672 | 2.033 | -17,8 |
| Gesamt | 3.015 | 4.154 | -27,4 |
(59) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien im Gegenwert von 637 Mio. Euro (Vorjahr: 808 Mio. Euro) entwickelten sich wie folgt:
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Buchwert zum 1.1. | 808 | 1192 |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. | 1217 | 1470 |
| Wechselkursveränderungen | -1 | - |
| Zugänge | 56 | - |
| Abgänge | 180 | 115 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | -98 | 4 |
| Umbuchungen | 54 | -142 |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. | 1048 | 1217 |
| Kumulierte Veränderungen aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert | -411 | -409 |
| Buchwert zum 31.12. | 637 | 808 |
| Im laufenden Geschäftsjahr aktivierte Fremdkapitalzinsen | - | - |
| Bandbreite angewendete Zinssätze (%) | - | - |
Von den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien wurden 116 Mio. Euro (Vorjahr: 170 Mio. Euro) rettungshalber erworben. In den Zugängen des Berichtszeitraums waren keine nachträglichen Anschaffungskosten (Vorjahr: 4 Mio. Euro) für wesentliche Objekte enthalten. In diesem Bilanzposten sind keine Immobilien aus Operating-Leasing-Vereinbarungen enthalten. Zudem liegen weder Beschränkungen hinsichtlich der Weiterveräußerung vor noch gibt es Ankaufsverpflichtungen für Immobilien, die hier auszuweisen wären. Im Rahmen von Sensitivitätsanalysen unterstellen wir für Renditeobjekte eine Änderung des Liegenschaftszinses von +50 Basispunkten beziehungsweise -50 Basispunkten und für Baugrundstücke eine Änderung des Bodenwertes von +20 % beziehungsweise -20 %. Für die wesentlichen Renditeobjekte würde sich daraus eine Marktwertänderung von rund -51 Mio. Euro beziehungsweise +58 Mio. Euro ergeben. Wesentliche Baugrundstücke waren im Geschäftsjahr 2012 nicht vorhanden, daher wurde keine Sensitivitätsanalyse vorgenommen.
(60) Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen
Der Bilanzposten Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen setzte sich wie folgt zusammen:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | - | 10 | . |
| Forderungen an Kunden | 495 | 158 | . |
| Finanzanlagen | 212 | 378 | -43,9 |
| Sachanlagen | 29 | 65 | -55,4 |
| Sonstige Aktivposten | 21 | 1.148 | -98,2 |
| Gesamt | 757 | 1.759 | -57,0 |
Für die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen wurden in allen Fällen Verkaufsverträge entweder bereits abgeschlossen oder ein Abschluss steht bevor. Die Erfüllung der Verträge soll voraussichtlich während des Geschäftsjahres 2013 erfolgen. Folgende Tochtergesellschaften im Segment Non-Core Assets sind betroffen:
- CG New Venture 2 Verwaltungsgesellschaft mbH, Wiesbaden
- CG New Venture 4 GmbH & Co. KG, Wiesbaden
- GO German Office GmbH, Wiesbaden
In den Segmenten Non-Core Assets und Privatkunden werden zudem Forderungen und Fondsanteile zur Veräußerung gehalten. Die Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen stellen wir in Note 70 dar. Aufgrund der globalen Krise am Schiffsmarkt im Geschäftsjahr 2012 war ein Verkauf der Objektgesellschaften
- MS "CPO Alicante" Offen Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg,
- MS "CPO Ancona" Offen Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg,
- MS "CPO Bilbao" Offen Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg,
- MS "CPO Marseille" Offen Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg,
- MS "CPO Palermo" Offen Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg,
- MS "CPO Toulon" Offen Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg,
sowie
- MS "CPO Valencia" Offen Reederei GmbH & Co. KG, Hamburg
innerhalb der 12-Monats-Frist nicht mehr wahrscheinlich. Daher werden die zugrunde liegenden Schiffe seit dem 1. Januar 2012 in den Sonstigen Aktiva als Leasinggegenstände ausgewiesen und nach IAS 17 zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Zugehörige Verbindlichkeiten werden seitdem größtenteils in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Auch für die Immobiliengesellschaft Property Invest Italy Srl, Mailand, sowie für Forderungen im Segment Mittelstandsbank wird ein Verkauf in absehbarer Zeit nicht mehr erwartet. Deshalb werden die zugrunde liegenden Immobilien seit Dezember 2012 als Finanzinvestition gehaltene Immobilien zum beizulegenden Zeitwert bilanziert, die Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten in den Forderungen an Kunden ausgewiesen. Von den im Vorjahr zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen haben wir eine Gesellschaft im Geschäftsjahr planmäßig veräußert.
(61) Sonstige Aktiva
Die Sonstigen Aktiva setzten sich im Wesentlichen aus folgenden Posten zusammen:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Einzugspapiere | 311 | 253 | 22,9 |
| Edelmetalle | 666 | 882 | -24,5 |
| Leasinggegenstände | 851 | 209 | . |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 256 | 304 | -15,8 |
| Forderungen aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte | 296 | 270 | 9,6 |
| Übrige Aktiva | 1.258 | 1.324 | -5,0 |
| Gesamt | 3.638 | 3.242 | 12,2 |
Die Leasinggegenstände innerhalb der Sonstigen Aktiva haben sich wie folgt entwickelt:
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Buchwert zum 1.1. | 209 | 221 |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 1.1. | 377 | 364 |
| Wechselkursveränderungen | 6 | -6 |
| Zugänge | 55 | 62 |
| Abgänge | 12 | 43 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | 1 | - |
| Umbuchungen | 790 | - |
| Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12. | 1217 | 377 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 1.1. | 168 | 143 |
| Wechselkursveränderungen | 2 | -2 |
| Zugänge | 108 | 41 |
| darunter: außerplanmäßig | 47 | - |
| Abgänge | 8 | 14 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | - | - |
| Umbuchungen | 96 | - |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. | 366 | 168 |
| Kumulierte Veränderungen aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert | - | - |
| Buchwert zum 31.12. | 851 | 209 |
(62) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
| Gesamt Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kreditinstitute in Deutschland | 42.613 | 45.302 | -5,9 |
| Kreditinstitute außerhalb Deutschlands | 67.629 | 53.179 | 27,2 |
| Gesamt | 110.242 | 98.481 | 11,9 |
darunter entfallen auf die Kategorie:
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 90.206 | 85.451 | 5,6 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 20.036 | 13.030 | 53,8 |
davon:
Täglich fällig
Andere Verbindlichkeiten## Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die nachfolgende Tabelle stellt die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nach wesentlichen Geschäftsarten dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Repos und Cash Collaterals | 23.850 | 18.985 | 25,6 |
| Verbindlichkeiten aus dem Geldhandel | 41.062 | 25.286 | 62,4 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 45.330 | 54.210 | -16,4 |
| Gesamt | 110.242 | 98.481 | 11,9 |
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden setzen sich aus Spareinlagen, täglich fälligen Geldern und Termineinlagen einschließlich Sparbriefen zusammen.
| Gesamt Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kunden in Deutschland | 204.882 | 202.725 | 1,1 |
| Firmenkunden | 120.153 | 127.277 | -5,6 |
| Privatkunden und Übrige | 74.214 | 66.946 | 10,9 |
| Öffentliche Haushalte | 10.515 | 8.502 | 23,7 |
| Kunden außerhalb Deutschlands | 60.960 | 52.619 | 15,9 |
| Firmen- und Privatkunden | 55.276 | 47.517 | 16,3 |
| Öffentliche Haushalte | 5.684 | 5.102 | 11,4 |
| Gesamt | 265.842 | 255.344 | 4,1 |
darunter entfallen auf die Kategorie:
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 228.643 | 223.491 | 2,3 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 37.199 | 31.853 | 16,8 |
| Mio. € | Spareinlagen 31.12.2012 | Spareinlagen 31.12.2011 | Andere Verbindlichkeiten täglich fällig 31.12.2012 | Andere Verbindlichkeiten täglich fällig 31.12.2011 | Andere Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 31.12.2012 | Andere Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 31.12.2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kunden in Deutschland | 9.673 | 4.390 | 108.439 | 102.552 | 86.770 | 95.783 |
| Firmenkunden | 90 | 42 | 48.522 | 47.971 | 71.541 | 79.264 |
| Privatkunden und Übrige | 9.583 | 4.348 | 57.266 | 53.071 | 7.365 | 9.527 |
| Öffentliche Haushalte | - | - | 2.651 | 1.510 | 7.864 | 6.992 |
| Kunden außerhalb Deutschlands | 3.287 | 2.472 | 33.938 | 27.179 | 23.735 | 22.968 |
| Firmen- und Privatkunden | 3.286 | 2.471 | 32.022 | 23.715 | 19.968 | 21.331 |
| Öffentliche Haushalte | 1 | 1 | 1.916 | 3.464 | 3.767 | 1.637 |
| Gesamt | 12.960 | 6.862 | 142.377 | 129.731 | 110.505 | 118.751 |
Die Spareinlagen waren wie folgt unterteilt:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten | 10.807 | 6.155 | 75,6 |
| Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten | 2.153 | 707 | . |
| Gesamt | 12.960 | 6.862 | 88,9 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden nach wesentlichen Geschäftsarten dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Repos und Cash Collaterals | 31.997 | 28.209 | 13,4 |
| Verbindlichkeiten aus dem Geldhandel | 42.620 | 44.232 | -3,6 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 191.225 | 182.903 | 4,5 |
| Gesamt | 265.842 | 255.344 | 4,1 |
Verbriefte Verbindlichkeiten
Als Verbriefte Verbindlichkeiten werden Schuldverschreibungen, einschließlich Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe, Geldmarktpapiere (zum Beispiel Certificates of Deposit, Euro Notes, Commercial Papers), Indexzertifikate, Eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf ausgewiesen. In den Verbrieften Verbindlichkeiten waren Hypothekenpfandbriefe in Höhe von 21.530 Mio. Euro (Vorjahr: 29.353 Mio. Euro) sowie öffentliche Pfandbriefe in Höhe von 27.758 Mio. Euro (Vorjahr: 34.990 Mio. Euro) enthalten.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 78.855 | 100.311 | -21,4 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 466 | 5.224 | -91,1 |
| Eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf | 11.138 | - | -92,0 |
| Gesamt | 79.332 | 105.673 | -24,9 |
darunter entfallen auf die Kategorie:
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 75.903 | 102.593 | -26,0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 3.429 | 3.080 | 11,3 |
Im Geschäftsjahr 2012 wurden neue Emissionen mit einem Volumen von 19,2 Mrd. Euro begeben. Im gleichen Zeitraum belief sich das Volumen der fälligen Emissionen auf 41,3 Mrd. Euro und der Rückzahlungen auf 4,3 Mrd. Euro. Die folgende Aufstellung enthält die wesentlichen im Geschäftsjahr 2012 begebenen Schuldverschreibungen:
| Gegenwert Mio. € | Währung | Emittent | Zinssatz % | Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|
| 1.000 | EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 3,625 | 2017 |
| 500 | EUR | BRE Corporate Finance France S.A. | 2,750 | 2015 |
Passivische Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges
Der Wertanpassungsbetrag von gegen Zinsänderungsrisiken gesicherten Grundgeschäften betrug 1.467 Mio. Euro (Vorjahr: 938 Mio. Euro). Einen ökonomisch gegenläufigen Betrag der Sicherungsgeschäfte weisen wir auf der Aktivseite unter dem Posten Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten aus.
Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten
In diesem Posten werden die Negativen Marktwerte von Derivaten ausgewiesen, die zur Absicherung von Grundgeschäften gegen das Zinsänderungsrisiko eingesetzt werden.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Negative Marktwerte Micro Fair Value Hedge Accounting | 11.604 | 11.378 | 2,0 |
| Negative Marktwerte Portfolio Fair Value Hedge Accounting | 31 | 26 | 19,2 |
| Negative Marktwerte Cash Flow Hedge Accounting | 104 | 23 | . |
| Gesamt | 11.739 | 11.427 | 2,7 |
Handelspassiva
In den Handelspassiva werden die Negativen Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten, die nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt sind, sowie Kreditzusagen mit negativen Marktwerten, ausgewiesen. Außerdem sind eigene Emissionen des Handelsbereichs und Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen in den Handelspassiva enthalten.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Währungsbezogene derivative Geschäfte | 13.959 | 20.762 | -32,8 |
| Zinsbezogene derivative Geschäfte | 85.503 | 96.736 | -11,6 |
| Übrige derivative Geschäfte | 5.672 | 8.433 | -32,7 |
| Zertifikate und andere eigene Emissionen | 5.201 | 5.789 | -10,2 |
| Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen, negative Marktwerte von Kreditzusagen und sonstige Handelspassiva | 5.776 | 6.127 | -5,7 |
| Gesamt | 116.111 | 137.847 | -15,8 |
Die Übrigen derivativen Geschäfte setzten sich im Wesentlichen aus 3.220 Mio. Euro Aktienderivaten (Vorjahr: 3.714 Mio. Euro) und 2.183 Mio. Euro Kreditderivaten (Vorjahr: 4.305 Mio. Euro) zusammen.
Rückstellungen
Die Rückstellungen gliederten sich wie folgt:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 210 | 437 | -51,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 3.049 | 3.324 | -8,3 |
| Gesamt | 3.259 | 3.761 | -13,3 |
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Im Jahr 2012 haben sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen folgendermaßen entwickelt:
| Mio. € | Stand 1.1.2012 | Pensionsleistungen | Zuführungen | Dotierung des Planvermögens¹ |
|---|---|---|---|---|
| Anwartschaften der aktiven und ausgeschiedenen Mitarbeiter sowie Pensionsansprüche der Pensionäre | 287 | 244 | 57 | 92 |
| Vorruhestand | 66 | 24 | 16 | - |
| Altersteilzeit | 84 | 51 | 40 | 1 |
| Gesamt | 437 | 319 | 113 | 93 |
| Mio. € | Umbuchungen/ Wechselkursänderungen | Änderung Konsolidierungskreis | Stand 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Anwartschaften der aktiven und ausgeschiedenen Mitarbeiter sowie Pensionsansprüche der Pensionäre | 73 | -1 | 180 |
| Vorruhestand | - | - | 58 |
| Altersteilzeit | - | - | 72 |
| Gesamt | 73 | -1 | 210 |
¹ Soweit im Rahmen der Rückstellungsermittlung berücksichtigt.
b) Pensionsverpflichtungen
Die Pensionsverpflichtungen sowie der Pensionsaufwand werden jährlich von unabhängigen Aktuaren nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Die zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Parameter richten sich dabei nach den Verhältnissen des Landes, in dem der Pensionsplan begründet wurde. Die Darstellung der Parameter außerhalb Deutschlands erfolgt auf der Basis von gewichteten Durchschnitten unter Berücksichtigung der jeweils relevanten Pensionspläne.
| % | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Parameter der Pensionspläne in Deutschland für die Ermittlung der Pensionsverpflichtung am Jahresende | ||
| Diskontierungszinssatz | 3,8 | 4,8 |
| Gehaltsentwicklung | 2,5 | 2,5 |
| Rentenanpassung | 1,8 | 1,8 |
| für die Ermittlung des Pensionsaufwands im Geschäftsjahr | ||
| Diskontierungszinssatz | 4,8 | 4,9 |
| Gehaltsentwicklung | 2,5 | 2,5 |
| Rentenanpassung | 1,8 | 1,8 |
| Erwartete Rendite des Planvermögens | 5,4 | 5,5 |
| Parameter der Pensionspläne außerhalb Deutschlands für die Ermittlung der Pensionsverpflichtung am Jahresende | ||
| Diskontierungszinssatz | 4,3 | 4,8 |
| Gehaltsentwicklung | 2,8 | 3,0 |
| Rentenanpassung | 2,8 | 2,9 |
| für die Ermittlung des Pensionsaufwands im Geschäftsjahr | ||
| Diskontierungszinssatz | 4,8 | 5,3 |
| Gehaltsentwicklung | 3,0 | 3,2 |
| Rentenanpassung | 2,9 | 3,2 |
| Erwartete Rendite des Planvermögens | 4,4 | 5,3 |
| Parameter des Gesundheitsfürsorgeplans für die Ermittlung der Verpflichtung am Jahresende | ||
| Diskontierungszinssatz | 4,4 | 4,8 |
| Gesundheitskostensteigerungsrate | 5,5 | 5,7 |
| für die Ermittlung des Aufwands im Geschäftsjahr | ||
| Diskontierungszinssatz | 4,8 | 5,4 |
| Gesundheitskostensteigerungsrate | 5,7 | 6,0 |
Die Pensionsverpflichtungen haben sich folgendermaßen entwickelt:
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar | 6.242 | 6.073 |
| Dienstzeitaufwand | 65 | 68 |
| Zinsaufwand | 293 | 295 |
| Pensionsleistungen | -281 | -283 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) | 936 | 36 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -4 | -62 |
| Sonstige Anpassungen | 940 | 98 |
| Veränderungen Konsolidierungskreis | -1 | -4 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 1 | - |
| Plankürzungen/Abgeltungen | - | - |
| Wechselkursänderungen | 18 | 31 |
| Sonstige Veränderungen | -26 | - |
| Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember | 7.273 | 6.242 |
| darunter vollständig oder teilweise durch Planvermögen finanziert | 7.133 | 6.064 |
| darunter nicht durch Planvermögen finanziert | 140 | 178 |
Die Pensionsverpflichtungen waren folgenden Regionen zuzuordnen:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Deutschland | 6.067 | 5.157 |
| Europa (ohne Deutschland) | 1.110 | 989 |
| Amerika | 93 | 94 |
| Asien und Sonstige | 3 | 2 |
| Gesamt | 7.273 | 6.242 |
Eine Änderung des Diskontierungszinssatzes beziehungsweise der Gesundheitskostensteigerungsrate zum 31. Dezember 2012 würde sich wie folgt auswirken:
| Mio. € |# € Verpflichtung zum 31.12.2012 Aufwendungen im Jahr 2013 Zinssensitivität Diskontierungszinssatz +50 Basispunkte - 548 2 Diskontierungszinssatz - 50 Basispunkte 623 - 3 Sensitivität in Bezug auf die Gesundheitskostensteigerungsrate Gesundheitskostensteigerungsrate +100 Basispunkte 2 - Gesundheitskostensteigerungsrate - 100 Basispunkte - 2 -
Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung setzten sich aus folgenden Komponenten zusammen:
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand | 65 | 68 |
| Zinsaufwand | 293 | 295 |
| Erwartete Erträge aus dem Planvermögen | - 297 | - 284 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 1 | - |
| Plankürzungen/Abgeltungen | - | - |
| Amortisation versicherungsmathematischer Gewinne (-)/Verluste (+) | - 5 | 107 |
| Sonstiges | - | - |
| Aufwendungen für leistungsorientierte Pläne | 57 | 186 |
| Aufwendungen für beitragsorientierte Pläne | 89 | 88 |
| Andere Altersversorgung (Altersteilzeit und Vorruhestand) | 56 | 87 |
| Sonstiger pensionsnaher Aufwand | 25 | 19 |
| Wechselkursveränderungen | - | - |
| Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 227 | 380 |
Daneben haben wir im Personalaufwand 242 Mio. Euro (Vorjahr: 235 Mio. Euro) als Arbeitgeberanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung erfasst. Der erwartete Ertrag aus dem Planvermögen orientiert sich im Fall von festverzinslichen Wertpapieren an den langfristigen Renditen des Kapitalmarktes am Abschlussstichtag und im Fall anderer Kapitalanlagen an den in der Vergangenheit beobachteten Kapitalmarktentwicklungen. Das Planvermögen hat sich folgendermaßen entwickelt:
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert zum 1.1. | 5 730 | 5 194 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - |
| Einstellung Planvermögen (Arbeitgeberbeiträge) | 92 | 73 |
| Erwartete Erträge aus dem Planvermögen | 297 | 284 |
| Pensionsleistungen | - 37 | - 38 |
| Umbuchungen | - 33 | - |
| Wechselkursänderungen | 22 | 29 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) | 385 | 155 |
| Beizulegender Zeitwert zum 31.12. | 6 489 | 5 730 |
| Tatsächliche Erträge aus dem Planvermögen | 682 | 439 |
Für das Geschäftsjahr 2013 erwarten wir im Konzern für leistungsorientierte Pensionspläne Arbeitgeberbeiträge zum Planvermögen von 55 Mio. Euro sowie Pensionsleistungen von 249 Mio. Euro. Die Zusammensetzung des Planvermögens stellte sich wie folgt dar:
| % | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Festverzinsliche Wertpapiere | 77,5 | 67,3 |
| Aktien | 11,6 | 12,8 |
| Fondsanteile | 0,1 | 8,8 |
| Liquide Mittel | 1,7 | 2,8 |
| Sonstige | 9,1 | 8,3 |
Zusammenfassende Übersicht wesentlicher Komponenten leistungsorientierter Pensionspläne:
| Mio. € | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|---|---|
| Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert) | 7 273 | 6 242 | 6 073 | 5 699 | 2 118 |
| Fair Value des Planvermögens | 6 489 | 5 730 | 5 194 | 4 764 | 2 039 |
| Finanzierungsstatus | 784 | 512 | 879 | 935 | 79 |
| Nicht erfasste versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) | - 908 | - 353 | - 576 | - 416 | 33 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitertrag (+)/-aufwand (-) | - | - | - | - | - |
| Aktiviertes Planvermögen | 204 | 128 | 53 | 33 | - |
| Pensionsrückstellung | 80 | 287 | 356 | 552 | 112 |
Erfahrungsbedingte Anpassungen (Gewinne (+)/Verluste (-)) im Berichtsjahr für:
| Pensionsverpflichtung | 4 | 62 | 5 | - 3 | - 1 |
|---|---|---|---|---|---|
| Planvermögen | 385 | 155 | 149 | 98 | - 181 |
c) Sonstige Rückstellungen
Entwicklung der Sonstigen Rückstellungen:
| Mio. € | Stand 1.1.2012 | Zuführungen | Verbrauch | Auflösungen | Umbuchung/ Änderung Konsolidierungskreis | Stand 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalbereich | 679 | 386 | 451 | 27 | 2 | 589 |
| Restrukturierungsmaßnahmen | 627 | 46 | 195 | 13 | 3 | 468 |
| Einzelrisiken aus dem Kreditgeschäft | 349 | 107 | - | 244 | - 212 | - |
| Portfoliorisiken aus dem Kreditgeschäft | 159 | 33 | - | 72 | - 120 | - |
| Bonifikation für Sondersparformen | 31 | 92 | 12 | - | - 1 | 110 |
| Prozesse und Regresse | 822 | 355 | 142 | 113 | 60 | 982 |
| Übrige | 657 | 365 | 256 | 146 | - 52 | 568 |
| Gesamt | 3 324 | 1 384 | 1 056 | 615 | 12 | 3 049 |
Die Rückstellungen für den Personalbereich sind überwiegend kurzfristiger Natur, umfassen unter anderem aber auch Jubiläumsrückstellungen, die aufgrund ihres Charakters langfristig sind und in nachfolgenden Perioden sukzessive verbraucht werden. Daneben sind auch Rückstellungen für die langfristige Barkomponente des Commerzbank-Incentive-Plans enthalten, die nach Ablauf des 4-jährigen Erdienungszeitraums verbraucht werden. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Rückstellungen im Kreditgeschäft orientiert sich an den in Note 88 angegebenen Restlaufzeiten der Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen. Bei Rechtsstreitigkeiten kann weder die Dauer des Verfahrens noch die Höhe des Betrages zum Zeitpunkt der Rückstellungsbildung abschließend vorhergesagt werden. Die unter Übrige ausgewiesenen Rückstellungen weisen im Wesentlichen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die gebildeten Restrukturierungsrückstellungen resultieren überwiegend aus Maßnahmen im Zusammenhang mit der Integration des Dresdner-Bank-Konzerns sowie aus der Neuausrichtung des Konzern im Zusammenhang mit der Abwicklungsauflage der Hypothenbank Frankfurt Aktiengesellschaft (vormals Eurohypo Aktiengesellschaft). Sie entfallen vorwiegend auf den Personalbereich sowie auf den Bereich Organisation und verteilen sich im Wesentlichen über eine Laufzeit von bis zu drei Jahren, wobei der größte Teil voraussichtlich bis Ende 2013 in Anspruch genommen wird.
(69) Ertragsteuerschulden
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 324 | 680 | - 52,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Steuerbehörden aus Ertragsteuern | 4 | 5 | - 20,0 |
| Rückstellungen für Ertragsteuern | 320 | 675 | - 52,6 |
| Latente Ertragsteuerschulden | 90 | 189 | - 52,4 |
| Erfolgswirksame Ertragsteuerschulden | 62 | 176 | - 64,8 |
| Erfolgsneutrale Ertragsteuerschulden | 28 | 13 | - |
| Gesamt | 414 | 869 | - 52,4 |
Rückstellungen für Ertragsteuern sind potenzielle Steuerverpflichtungen, für die noch keine rechtskräftigen Steuerbescheide ergangen sind, beziehungsweise für Risiken im Rahmen von Betriebsprüfungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzämtern beinhalten Zahlungsverpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern gegenüber inländischen und ausländischen Steuerbehörden. Passive latente Steuern stellen die potenziellen Ertragsteuerbelastungen aus temporären Unterschieden zwischen Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz nach IFRS und den Steuerwerten nach lokalen steuerrechtlichen Vorschriften der Konzernunternehmen dar. Sie wurden im Zusammenhang mit folgenden Posten gebildet:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Handelsaktiva und -passiva | 16 | 38 | - 57,9 |
| Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 32 | 56 | - 42,9 |
| Finanzanlagen | 12 | 25 | - 52,0 |
| Forderungen an Kreditinstitute und Kunden | 6 | 12 | - 50,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden | 1 | 19 | - 94,7 |
| Übrige Bilanzposten | 23 | 39 | - 41,0 |
| Gesamt | 90 | 189 | - 52,4 |
(70) Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen
Die Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen setzten sich wie folgt zusammen:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 484 | - | . |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 2 | 11 | - 81,8 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | - | 97 | . |
| Gesamt | 2 | 592 | - 99,7 |
(71) Sonstige Passiva
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten für Filmfonds | 1 915 | 1 952 | - 1,9 |
| Fremdkapital aus Minderheiten | 2 441 | 2 576 | - 5,2 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 439 | 484 | - 9,3 |
| Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen für Börsentermingeschäfte | 162 | 108 | 50,0 |
| Übrige Passiva | 1 566 | 1 448 | 8,1 |
| Gesamt | 6 523 | 6 568 | - 0,7 |
(72) Nachrangkapital
Die Nachrangigen Verbindlichkeiten und die Genussrechte sind Eigenmittel im Sinne der §§ 10 Abs. 5 und 5 a KWG in der neuen Fassung und teilten sich wie folgt auf:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 11 186 | 12 094 | - 7,5 |
| darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig | 1 629 | 1 701 | - 4,2 |
| Genussrechtskapital | 865 | 975 | - 11,3 |
| darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig | 12 | 36 | - 66,7 |
| Zinsabgrenzungen einschließlich Disagien¹ | - 161 | - 165 | - 2,4 |
| Bewertungseffekte | 426 | 381 | 11,8 |
| Gesamt | 12 316 | 13 285 | - 7,3 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 12 308 | 13 261 | - 7,2 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | 8 | 24 | - 66,7 |
¹ Einschließlich Effekten aus der Anpassung der Zeitwerte des Nachrangkapitals zum Erwerbszeitpunkt der Dresdner Bank.
Im Geschäftsjahr 2012 belief sich das Volumen der fälligen Nachrangigen Verbindlichkeiten auf 1,1 Mrd. Euro, der Rückzahlungen auf 0,1 Mrd. Euro und der Neuemissionen auf 0,3 Mrd. Euro. Bei den Genussrechten wurden Rückzahlungen von 0,1 Mrd. Euro vorgenommen. Ansprüche von Gläubigern auf Rückzahlung dieser Verbindlichkeiten sind gegenüber anderen Gläubigern nachrangig. Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung kann nicht entstehen. Im Falle einer Insolvenz oder Liquidation dürfen sie erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt werden. Im Berichtsjahr fiel im Konzern ein Zinsaufwand für Nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von 663 Mio. Euro (Vorjahr: 682 Mio. Euro) an. Zinsabgrenzungen für noch nicht gezahlte Zinsen wurden in Höhe von 312 Mio. Euro (Vorjahr: 321 Mio. Euro) ausgewiesen. Ende 2012 waren folgende wesentliche Nachrangige Verbindlichkeiten im Umlauf:
| Laufzeitbeginn | Mio. € | Mio. € || Währung | Emittent | Zinssatz % | Fälligkeit |
| ------- | -------------------------------------- | -------- | ---------- |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 6,375 | 2019 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 7,750 | 2021 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 1 | 2017 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 6,250 | 2014 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 1 | 2016 |
| USD | Commerzbank Aktiengesellschaft | 7,250 | 2015 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 5,000 | 2018 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 5,000 | 2018 |
| EUR | Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft2 | 5,000 | 2016 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 5,000 | 2017 |
| CAD | Commerzbank Aktiengesellschaft | 2 | 2016 |
| EUR | Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft2 | 5,000 | 2014 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 2,039 | 2017 |
| GBP | Commerzbank Aktiengesellschaft | 6,625 | 2019 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 10,000 | 2017 |
| EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 9,500 | 2019 |
1 Variabel verzinslich.
2 Vormals Eurohypo Aktiengesellschaft. Das Genussrechtskapital des Commerzbank-Konzerns nimmt teilweise bis zur vollen Höhe am Verlust teil. Zinszahlungen erfolgen nur im Rahmen eines vorhandenen Bilanzgewinns der emittierenden Gesellschaft. Die Ansprüche der Genussrechtsinhaber auf Rückzahlung des Kapitals sind gegenüber den Ansprüchen der anderen Gläubiger nachrangig. Auf das Genussrechtskapital für das Geschäftsjahr 2012 fielen zu zahlende Zinsen in Höhe von 102 Mio. Euro (Vorjahr: 107 Mio. Euro) an, beziehungsweise wurden abgegrenzt. Zinsabgrenzungen für noch nicht gezahlte Zinsen wurden in Höhe von 221 Mio. Euro (Vorjahr: 194 Mio. Euro) ausgewiesen. Ende 2012 war folgendes wesentliches Genussrecht im Umlauf:
| Laufzeitbeginn | Mio. € | Mio. Währung | Emittent | Zinssatz % | Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | 662 | 662 EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 5,386 | 2015 |
Hybridkapital
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Hybridkapital | 2 057 | 2 830 | - 27,3 |
| Zinsabgrenzungen einschließlich Disagien1 | - 969 | - 1 131 | - 14,3 |
| Bewertungseffekte | 509 | 476 | 6,9 |
| Gesamt | 1 597 | 2 175 | - 26,6 |
| darunter entfallen auf die Kategorie: | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | 1 597 | 2 175 | - 26,6 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Fair Value Option) | - | - | . |
1 Einschließlich Effekten aus der Anpassung der Zeitwerte des Hybridkapitals zum Erwerbszeitpunkt der Dresdner Bank. Folgende wesentliche hybride Kapitalinstrumente waren Ende 2012 im Umlauf:
| Laufzeitbeginn | Mio. € | Mio. Währung | Emittent | Zinssatz % | Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1999 | 758 | 1 000 USD | Dresdner Capital LLC I | 8,151 | 2031 |
| 2006 | 416 | 416 EUR | Commerzbank Aktiengesellschaft | 5,386 | unbefristet |
| 2006 | 186 | 186 EUR | Commerzbank Capital Funding Trust III | 2,524 | unbefristet |
| 2005 | 152 | 152 EUR | Eurohypo Capital Funding Trust II | 3,486 | unbefristet |
| 2006 | 148 | 148 EUR | Commerzbank Capital Funding Trust I | 5,012 | unbefristet |
| 2003 | 119 | 119 EUR | Eurohypo Capital Funding Trust I | 6,445 | unbefristet |
| 2006 | 114 | 93 GBP | Commerzbank Capital Funding Trust II | 5,905 | unbefristet |
Für das Geschäftsjahr 2012 fielen auf das Hybridkapital zu zahlende Zinsen in Höhe von 126 Mio. Euro (Vorjahr: 152 Mio. Euro) an. Das Hybridkapital ist Bestandteil des haftenden Eigenkapitals. Zinszahlungen erfolgen nach Maßgabe der maßgeblichen Emissionsbedingungen. Die Ansprüche der Inhaber hybrider Instrumente auf Rückzahlung des Kapitals sind nachrangig gegenüber den Ansprüchen der Gläubiger der unter Nachrangigen Verbindlichkeiten und Genussrechtskapital ausgewiesenen Verbindlichkeiten. Im März 2012 wurden Teile der Trust-preferred Securities (TruPS) der Commerzbank Capital Funding Trust I und II und der Eurohypo Capital Funding Trust I zurückerworben. Es erfolgte eine Einbringung der TruPS im Nominalvolumen von 1,0 Mrd. Euro als Sacheinlagen gegen Vergütung in Aktien (siehe Seite 187). Durch die Rücknahme erhöhte sich unser hartes Kernkapital um 0,8 Mrd. Euro. Darüber hinaus gab es keine nennenswerten Veränderungen.
Zusammensetzung des Eigenkapitals
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| a) Gezeichnetes Kapital | 5 828 | 5 113 | 14,0 |
| b) Kapitalrücklage | 11 681 | 11 158 | 4,7 |
| c) Gewinnrücklagen | 8 614 | 8 822 | - 2,4 |
| d) Stille Einlagen | 2 376 | 2 687 | - 11,6 |
| Andere Rücklagen | - 2 353 | - 3 676 | - 36,0 |
| e) Neubewertungsrücklage | - 1 699 | - 2 511 | - 32,3 |
| f) Rücklage aus Cash Flow Hedges | - 616 | - 810 | - 24,0 |
| g) Rücklage aus der Währungsumrechnung | - 38 | - 355 | - 89,3 |
| Gesamt vor Minderheitenanteilen | 26 146 | 24 104 | 8,5 |
| Minderheitenanteile | 888 | 699 | 27,0 |
| Eigenkapital | 27 034 | 24 803 | 9,0 |
a) Gezeichnetes Kapital
Das Gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Commerzbank Aktiengesellschaft besteht aus nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Käufe und Verkäufe von eigenen Aktien werden mit dem rechnerischen Wert von 1,00 Euro mit dem Gezeichneten Kapital verrechnet.
| Stückzahl | |
|---|---|
| Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien am 1.1.2012 | 5 112 566 043 |
| zuzüglich: Eigene Aktien im Bestand am 31.12. des Vorjahres | 863 010 |
| Ausgabe neuer Aktien | 716 084 804 |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien am 31.12.2012 | 5 829 513 857 |
| abzüglich: Eigene Aktien im Bestand am Bilanzstichtag | 1 193 353 |
| Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien am 31.12.2012 | 5 828 320 504 |
Vor Verrechnung der im Eigenbestand befindlichen eigenen Aktien belief sich das Gezeichnete Kapital auf 5 830 Mio. Euro. Vorzugsrechte oder Beschränkungen in Bezug auf die Ausschüttung von Dividenden liegen bei der Commerzbank Aktiengesellschaft nicht vor. Alle ausgegebenen Aktien sind voll eingezahlt. Der Wert der ausgegebenen, im Umlauf befindlichen und genehmigten Aktien ergab sich wie folgt:
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Stückzahl Tsd. | Mio. € | Stückzahl Tsd. | |
| Ausgegebene Aktien | 5 829,5 | 5 829 514 | 5 113,4 | 5 113 429 |
| ./. Eigene Aktien im Bestand | 1,2 | 1 193 | 0,9 | 863 |
| = im Umlauf befindliche Aktien | 5 828,3 | 5 828 321 | 5 112,6 | 5 112 566 |
| noch nicht ausgegebene Aktien aus Genehmigtem Kapital | 5 068,0 | 5 068 000 | 2 000,0 | 2 000 000 |
| Gesamt | 10 896,3 | 10 896 321 | 7 112,6 | 7 112 566 |
Die Anzahl der autorisierten Aktien betrug 10 897 514 Tsd. Stück (Vorjahr: 7 113 429 Tsd. Stück). Der rechnerische Wert der autorisierten Aktien belief sich auf 10 897,5 Mio. Euro (Vorjahr: 7 113,5 Mio. Euro). Wir hatten zum 31. Dezember 2012 im Konzern 32 223 Tsd. Stück Aktien (Vorjahr: 30 306 Tsd. Stück Aktien) als Pfand genommen. Dies entspricht 0,6 % (Vorjahr: 0,6 %) der am Bilanzstichtag im Umlauf befindlichen Aktien. Die Wertpapierhandelsgeschäfte in eigenen Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG stellten sich wie folgt dar:
| Anzahl Aktien Stück | Rechnerischer Wert1 Tsd. € | Anteil am Grundkapital % | |
|---|---|---|---|
| Bestand am 31.12.2012 | 1 193 353 | 1 193 | 0,02 |
| Höchster erworbener Bestand im Geschäftsjahr | 38 917 378 | 38 917 | 0,67 |
| Von der Kundschaft verpfändeter Bestand am 31.12.2012 | 32 223 091 | 32 223 | 0,55 |
| Im Geschäftsjahr erworbene Aktien | 860 165 | 799 860 | 166 |
| Im Geschäftsjahr veräußerte Aktien | 859 835 | 456 859 | 835 |
1 Rechnerischer Wert je Aktie 1,00 Euro. Die Bank hat sich gegenüber dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin), vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA), verpflichtet, keine Aktien oder sonstigen Bestandteile der haftenden Eigenmittel der Bank (außer im Rahmen des § 71 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 4 (Einkaufskommission), 7 oder 8 AktG) selbst oder durch verbundene Unternehmen zurückzukaufen.
b) Kapitalrücklage
In der Kapitalrücklage werden neben Agiobeträgen aus der Ausgabe von Aktien auch beizulegende Zeitwerte von aktienbasierten Vergütungstransaktionen ausgewiesen, für die ein Ausgleich in Eigenkapitalinstrumenten erfolgt, die aber noch nicht ausgeübt wurden. Sofern eine Ausgabe von Schuldverschreibungen für Wandlungs- und Optionsrechte zum Erwerb von Anteilen erfolgt ist, werden hierbei erzielte Beträge in der Kapitalrücklage berücksichtigt. Darüber hinaus werden Kosten, die im Zusammenhang mit Kapitalerhöhungen anfallen und die gemäß IAS 32.35 als Abzug vom Eigenkapital zu bilanzieren sind, von der Kapitalrücklage gekürzt. Bei der Wiederveräußerung von eigenen Aktien wird der Differenzbetrag zwischen dem rechnerischen Wert und dem Kurswert in der Kapitalrücklage erfasst, wenn dieser über den ursprünglichen Anschaffungskosten dieser Anteile liegt.
c) Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen untergliedern sich in die gesetzliche Rücklage und andere Rücklagen. In der gesetzlichen Rücklage sind nach nationalem Recht zwingend zu bildende Rücklagen erfasst; die hier eingestellten Beträge unterliegen im Einzelabschluss einem Ausschüttungsverbot. Der Gesamtbetrag der in der Bilanz ausgewiesenen Gewinnrücklagen resultierte aus anderen Gewinnrücklagen von 8.614 Mio. Euro (Vorjahr: 8 822 Mio. Euro). Gesetzliche Rücklagen waren weder zum 31. Dezember 2012 noch zum 31. Dezember 2011 vorhanden. Beim Erwerb eigener Anteile wird der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem rechnerischen Wert mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Eine Wiederveräußerung eigener Anteile wird spiegelbildlich zum Erwerb eigener Anteile abgebildet.
d) Stille Einlagen
Die Einlagen des SoFFin, vertreten durch die FMSA, wurden im Geschäftsjahr im Rahmen verschiedener Kapitalmaßnahmen von 1,9 Mrd. Euro um 0,3 Mrd. Euro auf 1,6 Mrd. Euro reduziert (siehe Seite 187). Grundlage der verbleibenden Stillen Einlagen bilden weiterhin der zuletzt am 29. Juni 2012 geänderte Vertrag vom 19. Dezember 2008 sowie die Ergänzungsvereinbarung vom 3. Juni 2009 über die Errichtung einer Stillen Gesellschaft zwischen dem SoFFin, vertreten durch die FMSA, und der Commerzbank Aktiengesellschaft. Die Stillen Einlagen werden mit 9 % jährlich verzinst und zu 100 % als Kernkapital (Tier I) angerechnet. Eine Rückzahlung der Stillen Einlagen wird zum Nominalwert erfolgen. In Jahren mit Dividendenzahlungen steigt der Zinssatz der Stillen Einlagen. Der dann zu zahlende Zinsaufschlag ergibt sich aus der Gesamthöhe der ausgeschütteten Bardividende. Für je rund 5,9 Mio.# Euro Bardividende erhöht sich der Zinssatz so um 0,01 Prozentpunkte. An einem Bilanzverlust nimmt der SoFFin im Verhältnis des Buchwertes der Stillen Einlage zum Gesamtbuchwert aller am Bilanzverlust teilnehmenden Haftkapitalanteile (§ 10 Abs. 2 a, 4 und 5 KWG) der Gesellschaft teil. Nach einer Herabsetzung wird die Stille Einlage in den der Herabsetzung folgenden Geschäftsjahren bis zur vollständigen Höhe des Einlagennennbetrags wieder zugeschrieben, soweit hierdurch kein Bilanzverlust entstehen oder dieser erhöht würde. Darüber hinaus schlossen die Commerzbank Aktiengesellschaft und die Allianz SE am 3. Juni 2009 einen Vertrag über die Errichtung einer Stillen Gesellschaft, auf dessen Basis die Allianz mittels einer Tochtergesellschaft eine Stille Einlage in Höhe von 750 Mio. Euro in die Commerzbank Aktiengesellschaft einbrachte. Die Stille Einlage ist mit einer Gewinnbeteiligung ausgestattet, die zum einen aus einer auf den Einlagennennbetrag bezogenen Festverzinsung in Höhe von 9 % pro anno und zum anderen aus einer dividendenabhängigen Zusatzvergütung in Höhe von 0,01 % pro anno für je rund 5,9 Mio. Euro Dividendensumme besteht. Die Stillen Einlagen sind nach IFRS innerhalb des Eigenkapitals gesondert zu bilanzieren, die Vergütung der Stillen Einlagen wird ohne Berührung der Gewinn- und-Verlust-Rechnung direkt mit dem Eigenkapital verrechnet. Die Vergütung erfolgt nur, wenn ein Bilanzgewinn im Einzelabschluss der Commerzbank Aktiengesellschaft (nach HGB) vorliegt. Für 2012 wurden die Voraussetzungen für eine Vergütung erfüllt. Die Ausschüttungshöhe beläuft sich auf 221 Mio. Euro (Vorjahr: -).
e) Neubewertungsrücklage
In die Neubewertungsrücklage werden die Ergebnisse aus der Bewertung der Finanzanlagen zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) nach Berücksichtigung latenter Steuern eingestellt. Eine erfolgswirksame Erfassung der Gewinne oder Verluste erfolgt erst, wenn der Vermögenswert veräußert beziehungsweise wertgemindert worden ist.
f) Rücklage aus Cash Flow Hedges
Die aus Sicherungsinstrumenten im Rahmen von Cash Flow Hedges ermittelten Bewertungsergebnisse aus dem effektiven Teil der Absicherungen sind nach Berücksichtigung latenter Steuern in diesem Eigenkapitalposten ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2009 haben wir bis auf geringfügige Ausnahmen das Cash Flow Hedge Accounting beendet und nutzen für das Zinsrisikomanagement seitdem Micro Hedge Accounting und Portfolio Fair Value Hedge Accounting. Ab dem Umstellungszeitpunkt werden die im Eigenkapital ausgewiesene Rücklage aus Cash Flow Hedges sowie die zugehörigen Sicherungsgeschäfte über die Restlaufzeit der Sicherungsgeschäfte im Zinsüberschuss amortisiert. Ein Ergebniseffekt entsteht dabei nicht.
g) Rücklage aus der Währungsumrechnung
Die Rücklage aus der Währungsumrechnung beinhaltet Umrechnungsgewinne und -verluste, die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstanden sind. Einbezogen wurden dabei Wechselkursdifferenzen aus der Konsolidierung von Tochterunternehmen und at-Equity-bewerteten Unternehmen.
(75) Bedingtes Kapital
Das Bedingte Kapital ist für die Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen sowie Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten vorgesehen. Die Entwicklung des Bedingten Kapitals stellt sich wie folgt dar:
| Mio. € | Bedingtes Kapital 1.1.2012 | Zugänge | Verfall/ Verbrauch | Aufhebung gemäß Satzung | Bedingtes Kapital 31.12.2012 | belegtes Bedingtes Kapital |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wandel-/Optionsanleihen/Genussrechte | 1 553 | 3 685 | 179 | 665 | 4 394 | - |
| Gesamt | 1 553 | 3 685 | 179 | 665 | 4 394 | - |
| Mio. € | noch verfügbares Bedingtes Kapital |
|---|---|
| Wandel-/Optionsanleihen/Genussrechte | 4 394 |
| Gesamt | 4 394 |
1 Das Bedingte Kapital dient in Höhe von 1 644 Mio. Euro der Gewährung von Aktien bei Ausübung von Umtauschrechten, die dem nach dem Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetz errichteten Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung, vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, als stillem Gesellschafter der Gesellschaft gewährt wurden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als der Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung von dem Umtauschrecht Gebrauch macht. Das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 um bis zu 2 750 000 000,00 Euro eingeteilt in 2 750 000 000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012/I gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen oder Wandelgenussrechten oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen oder Optionsgenussrechten, die von der Commerzbank Aktiengesellschaft oder unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 (Ermächtigung 2012) bis zum 22. Mai 2017 ausgegeben oder garantiert werden, von ihren Wandlungs- oder Optionsrechten Gebrauch machen oder ihre entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflichten erfüllen und nicht andere Erfüllungsformen gewählt werden. Das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgrund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 23. Mai 2012 um bis zu Euro 935 000 000,00, eingeteilt in bis zu 935 000 000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012/II gemäß § 4 Abs. 8 der Satzung). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien bei Ausübung von Umtauschrechten, die dem nach dem Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetz errichteten Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung, vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, als stillem Gesellschafter der Gesellschaft gewährt wurden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie der Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung von dem Umtauschrecht Gebrauch macht. Das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgrund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 6. Mai 2011 um bis zu 709 312 132,00 Euro, eingeteilt in bis zu 709 312 132 auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2011/III gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien bei Ausübung von Umtauschrechten, die dem nach dem Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetz errichteten Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung, vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, als stillem Gesellschafter der Gesellschaft gewährt wurden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie der Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung von dem Umtauschrecht Gebrauch macht.
(76) Genehmigtes Kapital
| Datum der Beschlussfassung | Ursprünglicher Betrag Mio. € | In Vorjahren für Kapitalerhöhungen verbraucht Mio. € | 2012 für Kapitalerhöhungen verbraucht Mio. € | Aufhebung gemäß Satzung Mio. € | Verbleibender Betrag Mio. € | Befristung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 6.5.2011 | 2 000 | - | 537 | - | 1 463 | 5.5.2016 |
| 23.5.2012 | 1 150 | - | - | - | 1 150 | 22.5.2017 |
| 23.5.2012 | 2 455 | - | - | - | 2 455 | 22.5.2017 |
| Gesamt | 5 605 | - | 537 | - | 5 068 |
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 5. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 1 462 936 397,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011 gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszuschließen:
― um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;
― um in dem Umfang, in dem es erforderlich ist, Inhabern von durch die Commerzbank Aktiengesellschaft oder durch unmittelbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) ausgegebenen oder noch auszugebenden Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts oder nach Erfüllung einer entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde;
― um in Höhe von bis zu 20 000 000,00 Euro Belegschaftsaktien an Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) auszugeben;
― um das Grundkapital gegen Sacheinlagen zu erhöhen;
― bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis für Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung im Zeitpunkt der Festlegung des Ausgabebetrags nicht wesentlich unterschreitet. Die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß §§ 203 Abs. 1, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG aufgrund dieser Ermächtigung ausgegebenen Aktien dürfen insgesamt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft im Zeitpunkt des Wirksamwerdens oder - falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung nicht überschreiten. Die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen eigenen Aktien der Gesellschaft entfällt, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2011 unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden.# Die Höchstgrenze vermindert sich ferner um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien entfällt, die zur Bedienung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder mit Options- oder Wandlungspflicht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2011 unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden.
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 22. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 1 150 000 000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/I gemäß § 4 Absatz 6 der Satzung). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht in folgenden Fällen auszuschließen:
― um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;
― um in dem Umfang, in dem es erforderlich ist, Inhabern von durch die Commerzbank Aktiengesellschaft oder durch unmittelbare oder mittelbare Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von §18 Abs. 1 AktG) ausgegebenen oder noch auszugebenden Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts oder nach Erfüllung eines entsprechenden Wandlungs- oder Optionspflicht zustehen würde;
― um Aktien an Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung oder Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft und unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften der Commerzbank Aktiengesellschaft (Konzernunternehmen im Sinne von § 18 Abs. 1 AktG) gegen Sacheinlagen durch Einbringung von Ansprüchen auf variable Vergütungsbestandteile, Gratifikationen oder ähnlichen Forderungen gegen die Gesellschaft oder Konzernunternehmen auszugeben.
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 22. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bareinlage und/oder teilweise oder vollständige Einbringung der stillen Einlagen aus von der AZ-Arges Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung eingegangenen stillen Gesellschaften einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 2 455 000 000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/II gemäß § 4 Abs. 7 der Satzung).
Von der Ermächtigung zur Ausgabe von Aktien gegen Bareinlagen darf der Vorstand nur Gebrauch machen, um die dadurch der Gesellschaft zufließenden Geldmittel nach Abzug der Emissionskosten zur vollständigen oder teilweisen Rückzahlung der bestehenden stillen Einlagen zu verwenden. Dabei sind die aus einer Kapitalerhöhung der Gesellschaft zufließenden Geldmittel stets überwiegend für die Rückzahlung der bestehenden stillen Einlage des Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung zu verwenden.
Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen; das gesetzliche Bezugsrecht kann auch in der Weise eingeräumt werden, dass die neuen Aktien von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Commerzbank Aktiengesellschaft zum Bezug anzubieten. Der AZ-Arges Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung, vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, kann das Recht eingeräumt werden, bei Ausübung ihrer Bezugsrechte zur Leistung des Bezugspreises für jede bezogene Aktie anstelle einer Bareinlage stille Einlagen aus von der AZ-Arges Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH beziehungsweise dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung eingegangenen stillen Gesellschaften in entsprechender Höhe einzubringen.
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:
― um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen;
― um ausschließlich die AZ-Arges Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH und/oder den Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung, vertreten durch die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung, zur Zeichnung gegen teilweise oder vollständige Einbringung der stillen Einlagen aus den von der AZ-Arges Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH beziehungsweise dem Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung eingegangenen stillen Gesellschaften zuzulassen.
Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhungen und ihrer Durchführung festzulegen.
(77) Fremdwährungsvolumina
Zum 31. Dezember 2012 wurden im Konzern folgende Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (ohne Marktwerte aus Derivaten) in fremder Währung bilanziert:
| USD | PLN | GBP | Andere | Gesamt | Gesamt | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | |||||||
| Barreserve | 6.064 | 914 | 67 | 1.512 | 8.557 | 3.768 | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 18.143 | 431 | 2.150 | 2.620 | 23.344 | 27.151 | - 14,0 |
| Forderungen an Kunden | 33.308 | 8.364 | 14.448 | 16.569 | 72.689 | 81.917 | - 11,3 |
| Handelsaktiva | 12.250 | 325 | 2.243 | 1.983 | 16.801 | 22.149 | - 24,1 |
| Finanzanlagen | 16.224 | 4.809 | 1.921 | 2.462 | 25.416 | 28.678 | - 11,4 |
| Andere Bilanzposten | 1.317 | 726 | 438 | 220 | 2.701 | 1.689 | 59,9 |
| Fremdwährungsvermögen | 87.306 | 15.569 | 21.267 | 25.366 | 149.508 | 165.352 | - 9,6 |
| 31.12.2011 | |||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 26.870 | 634 | 3.704 | 4.345 | 35.553 | 33.891 | 4,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 15.222 | 11.153 | 3.563 | 4.263 | 34.201 | 37.755 | - 9,4 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 6.592 | 692 | 445 | 7 | 7.838 | 15.567 | - 19,5 |
| Handelspassiva | 1.172 | 32 | 562 | 1.103 | 2.869 | 3.297 | - 13,0 |
| Andere Bilanzposten | 1.800 | 442 | 659 | 898 | 3.799 | 3.759 | 1,1 |
| Fremdwährungsverbindlichkeiten | 51.656 | 12.953 | 8.933 | 18.447 | 91.989 | 98.051 | - 6,2 |
Den offenen Bilanzposten außerhalb des Handelsbereichs standen entsprechende laufzeitkongruente Devisentermingeschäfte oder Währungsswaps gegenüber.
Erläuterungen zu Finanzinstrumenten
(78) Derivative Geschäfte
Der Commerzbank-Konzern schließt Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten ab, die nachfolgend erläutert werden. Bei einem Derivat handelt es sich um ein Finanzinstrument, dessen Wert von einem sogenannten Basiswert abhängt. Dieser Basiswert kann beispielsweise ein Zinssatz, ein Warenpreis, ein Aktien-, Währungs- oder Anleihekurs sein. Dabei erfordert das Finanzinstrument keine oder, im Vergleich zu anderen Vertragsformen mit ähnlicher Reaktion auf Marktbedingungsänderungen, nur geringe Anschaffungskosten. Der Ausgleich erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Bei dem größten Teil der Derivatetransaktionen handelt es sich um OTC-Derivate, bei denen Nominalbetrag, Laufzeit und Preis jeweils individuell zwischen der Bank und ihren Gegenparteien ausgehandelt werden. Die Bank schließt Derivate jedoch auch an regulierten Börsen ab. Es handelt sich hier um standardisierte Kontrakte mit standardisierten Nominalbeträgen und Erfüllungsterminen. Dabei gibt der Nominalbetrag das von der Bank gehandelte Geschäftsvolumen an. Die in den Tabellen aufgeführten positiven beziehungsweise negativen Marktwerte sind dagegen die Aufwendungen, die der Bank beziehungsweise der Gegenpartei für den Ersatz der ursprünglich geschlossenen Kontrakte durch wirtschaftlich gleichwertige Geschäfte entstehen würden. Ein positiver Marktwert gibt damit aus Sicht der Bank das maximale potenzielle kontrahentenbezogene Adressenausfallrisiko an, das am Bilanzstichtag aus derivativen Geschäften bestanden hat.
Zur Minimierung (Reduzierung) sowohl des ökonomischen als auch des regulatorischen Kreditrisikos aus diesen Instrumenten schließen wir Rahmenverträge (zweiseitige Aufrechnungsvereinbarungen) mit unseren Geschäftspartnern ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multicurrency Cross Border; deutscher Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger zweiseitiger Aufrechnungsvereinbarungen können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen derivativen Kontrakte miteinander verrechnet sowie die regulatorischen Zuschläge für zukünftige Risiken (Add-ons) dieser Produkte verringert werden. Im Rahmen dieses Nettingprozesses reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner (Close-out-Netting). Sowohl für die regulatorischen Meldungen als auch für die interne Messung und Überwachung unserer Kreditengagements setzen wir derartige risikoreduzierende Techniken nur dann ein, wenn wir sie bei Insolvenz des Geschäftspartners in der jeweiligen Jurisdiktion auch für durchsetzbar halten. Zur Prüfung der Durchsetzbarkeit nutzen wir die von verschiedenen internationalen Kanzleien hierfür erstellten Rechtsgutachten.
Analog zu den Rahmenverträgen gehen wir mit unseren Geschäftspartnern auch Sicherheitenvereinbarungen ein (zum Beispiel Besicherungsanhang für Finanztermingeschäfte; Credit Support Annex), um die sich nach Netting ergebende Nettoforderung/-verbindlichkeit abzusichern (Erhalt oder Stellung von Sicherheiten). Dieses Sicherheitenmanagement führt in der Regel zur Kreditrisikominderung durch zeitnahe (meist tägliche oder wöchentliche) Bewertung und Anpassung der Kundenengagements.
Die folgende Übersicht zeigt neben den Nominalbeträgen und Marktwerten des Derivategeschäfts, die nach zinsabhängigen, währungsabhängigen und von sonstigen Preisrisiken abhängigen Kontrakten aufgegliedert sind, auch die Laufzeitstruktur dieser Geschäfte. Als Marktwerte sind die Summen der positiven und negativen Beträge pro Kontrakt zunächst ohne Kürzung von Sicherheiten und ohne Berücksichtigung etwaiger Nettingvereinbarungen angegeben, da diese produktübergreifend wirken. Bei verkauften Optionen ergeben sich definitionsgemäß keine positiven Marktwerte.Der Nominalbetrag stellt das Bruttovolumen aller Käufe und Verkäfe dar. Die aufgeführte Fristengliederung der Geschäfte beruht dabei auf den Restlaufzeiten, wobei auf die Kontraktlaufzeit und nicht auf die Laufzeit des Underlyings abgestellt wird. Darüber hinaus zeigt die folgende Übersicht aber auch die sich aus dem in Note 1 beschriebenen saldierten Ausweis in der Bilanz ergebenden Marktwerte der Derivate und darauf entfallender Ausgleichszahlungen. Das Nettingvolumen zum 31. Dezember 2012 betrug insgesamt 162 271 Mio. Euro (Vorjahr: 194 925 Mio. Euro). Auf der Aktivseite entfielen davon auf positive Marktwerte 158 561 Mio. Euro (Vorjahr: 193 561 Mio. Euro) und 3 710 Mio. Euro auf Forderungen aus Ausgleichszahlungen (Vorjahr: 1 364 Mio. Euro). Das passivische Netting betraf negative Marktwerte mit 162 133 Mio. Euro (Vorjahr: 194 753 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen mit 138 Mio. Euro (Vorjahr: 172 Mio. Euro).
31.12.2012
Nominalbetrag
| Restlaufzeiten | Mio. € täglich fällig | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis fünf Jahre | mehr als fünf Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 6 282 | 388 | 158 932 | 170 518 | 118 569 | 730 413 |
| Devisenkassa und -termingeschäfte | - | 223 807 | 77 333 | 21 506 | 616 323 | 262 |
| Zins-/Währungsswaps | - | 21 531 | 44 708 | 134 440 | 111 055 | 311 734 |
| Devisenoptionen - Käufe | - | 16 710 | 15 865 | 6 633 | 3 305 | 42 513 |
| Devisenoptionen - Verkäufe | - | 19 780 | 19 809 | 7 183 | 2 985 | 49 757 |
| Sonstige Devisenkontrakte | 6 560 | 1 217 | 756 | 608 | 3 147 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 1 049 | 91 | 1 | - | 1 141 |
| Devisenfutures | - | 1 033 | 91 | - | - | 1 124 |
| Devisenoptionen | - | 16 | - | 1 | - | 17 |
| Gesamt | 6 283 | 437 159 | 159 023 | 170 519 | 118 569 | 731 554 |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 16 523 | 252 2 004 | 294 2 019 | 132 1 728 | 384 6 275 078 | |
| Forward Rate Agreements | - | 157 479 | 1 341 339 | 7 059 | - | 1 505 877 |
| Zinsswaps | - | 362 127 | 615 895 | 1 892 321 | 1 536 202 | 4 406 545 |
| Zinsoptionen - Käufe | - | 1 525 | 26 685 | 58 753 | 84 749 | 171 712 |
| Zinsoptionen - Verkäufe | - | 1 438 | 16 921 | 56 885 | 100 475 | 175 719 |
| Sonstige Zinskontrakte | 16 683 | 3 454 | 4 114 | 6 958 | 15 225 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 2 372 | 87 779 | 5 355 | 10 759 | 106 265 |
| Zinsfutures | - | 1 479 | 32 940 | 3 980 | 8 781 | 47 180 |
| Zinsoptionen | - | 893 | 54 839 | 1 375 | 1 978 | 59 085 |
| Gesamt | 16 525 | 624 2 092 | 073 2 024 | 487 1 739 | 143 6 381 | 343 |
| Sonstige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 1 013 | 18 111 | 51 785 | 111 903 | 16 740 | 199 552 |
| Strukturierte Aktien-/ Indexprodukte | 1 010 | 8 213 | 7 403 | 14 025 | 1 422 | 32 073 |
| Aktienoptionen - Käufe | - | 1 313 | 6 230 | 5 438 | 144 | 13 125 |
| Aktienoptionen - Verkäufe | - | 1 373 | 6 395 | 8 256 | 1 140 | 17 164 |
| Kreditderivate | - | 5 929 | 30 475 | 81 987 | 13 991 | 132 382 |
| Edelmetallgeschäfte | 2 723 | 585 | 668 | - | - | 1 978 |
| Sonstige Geschäfte | 1 560 | 697 | 1 529 | 43 | 2 830 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 26 883 | 24 637 | 17 235 | 415 | 69 170 |
| Aktienfutures | - | 12 034 | 261 | 23 | - | 12 318 |
| Aktienoptionen | - | 11 533 | 17 042 | 14 795 | 415 | 43 785 |
| Sonstige Futures | - | 1 805 | 2 032 | 1 008 | - | 4 845 |
| Sonstige Optionen | - | 1 511 | 5 302 | 1 409 | - | 8 222 |
| Gesamt | 1 013 | 44 994 | 76 422 | 129 138 | 17 155 | 268 722 |
| Summe aller schwebenden Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 1 035 823 | 751 2 215 | 011 2 301 | 553 1 863 | 693 7 205 043 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 30 304 | 112 507 | 22 591 | 11 174 | 176 576 |
| Gesamt | 1 035 854 | 055 2 327 | 518 2 324 | 144 1 874 | 867 7 381 | 619 |
Nettoausweis in der Bilanz
| 31.12.2012 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Marktwert | Mio. € | |||
| positiv | negativ | |||
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 13 592 | 14 119 | ||
| Devisenkassa und -termingeschäfte | 4 444 | 4 516 | ||
| Zins-/Währungsswaps | 7 535 | 7 999 | ||
| Devisenoptionen - Käufe | 1 417 | - | ||
| Devisenoptionen - Verkäufe | - | 1 391 | ||
| Sonstige Devisenkontrakte | 196 | 213 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Devisenfutures | - | - | ||
| Devisenoptionen | - | - | ||
| Gesamt | 13 592 | 14 119 | ||
| Zinsabhängige Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 253 072 | 259 183 | ||
| Forward Rate Agreements | 501 | 440 | ||
| Zinsswaps | 240 282 | 246 267 | ||
| Zinsoptionen - Käufe | 9 799 | - | ||
| Zinsoptionen - Verkäufe | - | 10 790 | ||
| Sonstige Zinskontrakte | 2 490 | 1 686 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Zinsfutures | - | - | ||
| Zinsoptionen | - | - | ||
| Gesamt | 253 072 | 259 183 | ||
| Sonstige Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 4 354 | 5 704 | ||
| Strukturierte Aktien-/ Indexprodukte | 1 020 | 1 923 | ||
| Aktienoptionen - Käufe | 896 | - | ||
| Aktienoptionen - Verkäufe | - | 1 297 | ||
| Kreditderivate | 2 137 | 2 215 | ||
| Edelmetallgeschäfte | 59 | 87 | ||
| Sonstige Geschäfte | 242 | 182 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Aktienfutures | - | - | ||
| Aktienoptionen | - | - | ||
| Sonstige Futures | - | - | ||
| Sonstige Optionen | - | - | ||
| Gesamt | 4 354 | 5 704 | ||
| Summe aller schwebenden Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 271 018 | 279 006 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Gesamt | 271 018 | 279 006 | ||
| Nettoausweis in der Bilanz | 112 457 | 116 873 |
31.12.2011
Nominalbetrag
| Restlaufzeiten | Mio. € täglich fällig | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis fünf Jahre | mehr als fünf Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 5 367 | 938 | 192 056 | 169 590 | 104 667 | 834 256 |
| Devisenkassa und -termingeschäfte | - | 304 435 | 102 508 | 26 620 | 683 434 | 246 |
| Zins-/Währungsswaps | - | 21 507 | 49 745 | 125 972 | 96 200 | 293 424 |
| Devisenoptionen - Käufe | - | 19 580 | 17 747 | 7 881 | 3 814 | 49 022 |
| Devisenoptionen - Verkäufe | - | 22 002 | 20 255 | 8 263 | 3 370 | 53 890 |
| Sonstige Devisenkontrakte | 5 414 | 1 801 | 854 | 600 | 3 674 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 547 | 63 | 3 | - | 613 |
| Devisenfutures | - | 544 | 63 | 1 | - | 608 |
| Devisenoptionen | - | 3 | - | 2 | - | 5 |
| Gesamt | 5 368 | 485 192 | 119 169 | 593 104 | 667 | 834 869 |
| Zinsabhängige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 7 656 015 | 2 013 079 | 2 805 060 | 2 406 901 | 7 881 062 | |
| Forward Rate Agreements | - | 84 028 | 1 017 256 | 4 886 | - | 1 106 170 |
| Zinsswaps | - | 565 961 | 946 942 | 2 671 066 | 2 225 766 | 6 409 735 |
| Zinsoptionen - Käufe | - | 2 587 | 25 838 | 63 043 | 77 493 | 168 961 |
| Zinsoptionen - Verkäufe | - | 2 818 | 19 028 | 58 601 | 95 768 | 176 215 |
| Sonstige Zinskontrakte | 7 621 | 4 015 | 7 464 | 7 874 | 19 981 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 1 406 | 33 716 | 2 452 | 3 902 | 41 476 |
| Zinsfutures | - | 1 314 | 25 602 | 2 438 | 3 888 | 33 242 |
| Zinsoptionen | - | 92 | 8 114 | 14 | 14 | 8 234 |
| Gesamt | 7 657 421 | 2 046 795 | 2 807 512 | 2 410 803 | 7 922 538 | |
| Sonstige Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 698 | 24 887 | 44 681 | 161 952 | 21 124 | 253 342 |
| Strukturierte Aktien-/ Indexprodukte | 693 | 12 766 | 8 976 | 15 165 | 1 432 | 39 032 |
| Aktienoptionen - Käufe | - | 4 032 | 6 450 | 6 029 | 98 | 16 609 |
| Aktienoptionen - Verkäufe | - | 3 850 | 7 882 | 9 913 | 1 348 | 22 993 |
| Kreditderivate | - | 3 077 | 19 585 | 129 066 | 18 194 | 169 922 |
| Edelmetallgeschäfte | 3 788 | 1 001 | 413 | - | - | 2 205 |
| Sonstige Geschäfte | 2 374 | 787 | 1 366 | 52 | 2 581 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 27 241 | 30 358 | 19 179 | 232 | 77 010 |
| Aktienfutures | - | 6 740 | 638 | 3 | - | 7 381 |
| Aktienoptionen | - | 14 754 | 20 539 | 14 740 | 232 | 50 265 |
| Sonstige Futures | - | 1 500 | 1 730 | 1 060 | - | 4 290 |
| Sonstige Optionen | - | 4 247 | 7 451 | 3 376 | - | 15 074 |
| Gesamt | 698 | 52 128 | 75 039 | 181 131 | 21 356 | 330 352 |
| Summe aller schwebenden Termingeschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | 710 1 048 840 | 2 249 816 | 3 136 602 | 2 532 692 | 8 968 660 | |
| Börsengehandelte Produkte | - | 29 194 | 64 137 | 21 634 | 4 134 | 119 099 |
| Gesamt | 710 | 1 078 034 | 2 313 953 | 3 158 236 | 2 536 826 | 9 087 759 |
Nettoausweis in der Bilanz
| 31.12.2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Marktwert | Mio. € | |||
| positiv | negativ | |||
| Fremdwährungsabhängige Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 17 891 | 20 805 | ||
| Devisenkassa und -termingeschäfte | 7 621 | 8 250 | ||
| Zins-/Währungsswaps | 7 881 | 10 306 | ||
| Devisenoptionen - Käufe | 2 065 | - | ||
| Devisenoptionen - Verkäufe | - | 2 078 | ||
| Sonstige Devisenkontrakte | 324 | 171 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Devisenfutures | - | - | ||
| Devisenoptionen | - | - | ||
| Gesamt | 17 891 | 20 805 | ||
| Zinsabhängige Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 296 597 | 302 788 | ||
| Forward Rate Agreements | 314 | 318 | ||
| Zinsswaps | 283 700 | 289 933 | ||
| Zinsoptionen - Käufe | 9 824 | - | ||
| Zinsoptionen - Verkäufe | - | 10 442 | ||
| Sonstige Zinskontrakte | 2 759 | 2 095 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Zinsfutures | - | - | ||
| Zinsoptionen | - | - | ||
| Gesamt | 296 597 | 302 788 | ||
| Sonstige Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 7 812 | 8 518 | ||
| Strukturierte Aktien-/ Indexprodukte | 2 059 | 1 604 | ||
| Aktienoptionen - Käufe | 1 244 | - | ||
| Aktienoptionen - Verkäufe | - | 2 109 | ||
| Kreditderivate | 4 145 | 4 390 | ||
| Edelmetallgeschäfte | 92 | 121 | ||
| Sonstige Geschäfte | 272 | 294 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Aktienfutures | - | - | ||
| Aktienoptionen | - | - | ||
| Sonstige Futures | - | - | ||
| Sonstige Optionen | - | - | ||
| Gesamt | 7 812 | 8 518 | ||
| Summe aller schwebenden Termingeschäfte | ||||
| OTC-Produkte | 322 300 | 332 111 | ||
| Börsengehandelte Produkte | - | - | ||
| Gesamt | 322 300 | 332 111 | ||
| Nettoausweis in der Bilanz | 128 739 | 137 358 |
Kreditgruppengliederung im derivativen Geschäft:
Die folgende Tabelle weist die positiven und negativen Marktwerte der derivativen Geschäfte des Commerzbank-Konzerns nach den jeweiligen Kontrahenten aufgegliedert auf. Der Commerzbank-Konzern betreibt derivative Geschäfte überwiegend mit Kontrahenten einwandfreier Bonität. Der überwiegende Teil der Marktwerte konzentriert sich auf Kredit- und Finanzinstitute mit Sitz in einem OECD-Land.
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | |||
| positiver Marktwert | negativer Marktwert | positiver Marktwert | negativer Marktwert | |
| OECD-Zentralregierungen | 4 238 | 3 597 | 2 957 | 2 723 |
| OECD-Banken | 95 171 | 103 702 | 117 508 | 132 843 |
| OECD-Finanzinstitute | 161 583 | 165 678 | 190 712 | 190 841 |
| Sonstige Unternehmen, Privatpersonen | 9 169 | 3 488 | 10 020 | 3 375 |
| Nicht-OECD-Banken | 857 | 2 541 | 1 103 | 2 329 |
| Gesamt | 271 018 | 279 006 | 322 300 | 332 111 |
Das Volumen bei dem der Commerzbank-Konzern als Sicherungsnehmer (Käufer) beziehungsweise als Sicherungsgeber (Verkäufer) auftritt, belief sich zum Bilanzstichtag auf 68 634 Mio. Euro (Vorjahr: 89 804 Mio. Euro) beziehungsweise 63 748 Mio. Euro (Vorjahr: 80 118 Mio. Euro). Diese dem Transfer von Kreditrisiken dienenden Produkte werden von uns sowohl im Handelsbereich zur Arbitrage als auch im Anlagebereich zur Diversifikation unserer Kreditportfolios eingesetzt. Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht dabei unsere Risikostruktur bezogen auf die jeweils abgesicherten Risikoaktiva.
| Mio. € | ||||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |||
| Nominale Sicherungsnehmer | Nominale Sicherungsgeber | Nominale Sicherungsnehmer | Nominale Sicherungsgeber | |
| OECD-Zentralregierungen | 6 565 | 6 248 | 7 731 | 6 277 |
| OECD-Banken | 6 967 | 7 135 | 8 094 | 8 108 |
| OECD-Finanzinstitute | 4 474 | 4 479 | 7 883 | 9 174 |
| Sonstige Unternehmen, Privatpersonen¹ | 49 074 | 45 131 | 64 831 | 55 630 |
| Nicht-OECD-Banken | 1 554 | 755 | 1 265 | 929 |
| Gesamt | 68 634 | 63 748 | 89 804 | 80 118 |
¹ Vorjahr angepasst.
Angaben zu Derivaten des Cash Flow Hedge Accountings: Die Nominalwerte der Derivate, die bis zur Beendigung des Cash Flow Hedge Accountings im Jahr 2009 (vergleiche Note 74) eingesetzt wurden, beliefen sich zum 31.# (80) Maturities of Assets and Liabilities
We classify all assets and liabilities (with the exception of positive and negative fair values of derivative financial instruments) into short-term and long-term. For the breakdown of derivatives, please refer to Note 78. We define short-term as the remaining term or the date of expected realization or settlement if the period between the balance sheet date and the due date is less than one year. Financial instruments in trading assets and liabilities without contractual maturities, the cash reserve item, assets and liabilities held for sale, and actual income taxes are generally classified as short-term. In contrast, balance sheet items such as interests in equity-accounted companies, intangible assets, property, plant and equipment, investment properties, and deferred income taxes are generally classified as long-term. For the breakdown of other assets and liabilities, we provide an assessment for the material items. For the classification of maturities of the material types of provisions, please refer to our explanations in Note 68.
| Kurzfristig | Langfristig | |
|---|---|---|
| Barreserve | 15 755 | - |
| Forderungen an Kreditinstitute | 79 174 | 8 854 |
| Forderungen an Kunden | 105 328 | 173 218 |
| Handelsaktiva | 24 640 | 13 104 |
| Finanzanlagen | 9 740 | 79 402 |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 744 |
| Immaterielle Anlagewerte | - | 3 051 |
| Sachanlagen | - | 1 372 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | - | 637 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | 757 | - |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 790 | - |
| Latente Ertragsteueransprüche | - | 3 015 |
| Sonstige Aktivposten | 2 323 | 1 517 |
| Gesamt | 238 507 | 284 914 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 70 141 | 40 101 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 220 352 | 45 490 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 17 963 | 61 369 |
| Handelspassiva | 8 609 | 2 368 |
| Rückstellungen | 2 633 | 626 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 324 | - |
| Latente Ertragsteuerschulden | - | 90 |
| Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen | 2 | - |
| Sonstige Passiva | 3 634 | 4 356 |
| Nachrang- und Hybridkapital | 564 | 13 349 |
| Gesamt | 324 222 | 167 749 |
In the remaining term breakdown, we present the remaining terms for financial instruments for which contractual terms exist. The remaining term is considered the period between the balance sheet date and the contractual maturity of the financial instruments. For financial instruments paid in partial amounts, the remaining term has been applied to each individual partial amount.
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| Mio. € | täglich fällig und unbefristet | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis fünf Jahre | über fünf Jahre |
| :--- | :---: | :---: | :---: | :---: | :---: |
| 31.12.2012 | | | | | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 34 492 | 34 180 | 10 597 | 8 125 | 740 |
| Forderungen an Kunden | 29 308 | 45 564 | 37 340 | 84 913 | 89 075 |
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere sowie Schuldscheindarlehen der Handelsaktiva | 100 | 2 835 | 3 708 | 6 312 | 6 792 |
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere der Finanzanlagen | - | 5 130 | 4 610 | 33 576 | 44 232 |
| Gesamt | 63 900 | 87 709 | 56 255 | 132 926 | 140 839 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 43 089 | 21 670 | 5 382 | 27 396 | 12 705 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 142 377 | 61 999 | 15 976 | 16 129 | 29 361 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | - | 8 301 | 9 662 | 47 302 | 14 067 |
| Handelspassiva | 4 843 | 1 986 | 1 173 | 1 195 | - |
| Nachrang- und Hybridkapital1 | - | 375 | 197 | 5 052 | 8 484 |
| Gesamt | 185 470 | 93 188 | 33 203 | 97 052 | 65 812 |
1 Ohne Zinsabgrenzungen und Disagien (- 1 130 Mio. Euro) sowie Bewertungseffekte (935 Mio. Euro).
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| Mio. € | täglich fällig und unbefristet | bis drei Monate | drei Monate bis ein Jahr | ein Jahr bis fünf Jahre | über fünf Jahre |
| :--- | :---: | :---: | :---: | :---: | :---: |
| 31.12.2011 | | | | | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 35 867 | 30 236 | 11 475 | 8 858 | 1 596 |
| Forderungen an Kunden | 24 716 | 49 752 | 34 677 | 98 002 | 97 352 |
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere sowie Schuldscheindarlehen der Handelsaktiva | 42 | 3 617 | 3 649 | 6 208 | 8 450 |
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere der Finanzanlagen | 4 | 4 407 | 5 886 | 33 092 | 49 137 |
| Gesamt | 60 629 | 88 012 | 55 687 | 146 160 | 156 535 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 33 841 | 23 526 | 5 023 | 22 456 | 13 635 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 129 731 | 62 481 | 16 543 | 12 119 | 34 470 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | - | 17 727 | 10 433 | 58 921 | 18 592 |
| Handelspassiva | 1 180 | 1 132 | 1 940 | 1 489 | 48 |
| Nachrang- und Hybridkapital1 | - | - | 1 175 | 3 919 | 10 805 |
| Gesamt | 164 752 | 104 866 | 35 114 | 98 904 | 77 550 |
1 Ohne Zinsabgrenzungen und Disagien (- 1 296 Mio. Euro) sowie Bewertungseffekte (857 Mio. Euro).# (81) Marktwert (Fair Value) von Finanzinstrumenten
Ermittlung des Fair Values
Im Folgenden gehen wir auf die Ermittlung von beizulegenden Zeitwerten (Fair Values) von Finanzinstrumenten ein, die in der Bilanz nicht zum Fair Value anzusetzen sind, für die aber gemäß IFRS 7 zusätzlich ein Fair Value anzugeben ist. Für die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente sind die Bestimmungsmethoden in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Notes 2 bis 30) sowie in den Abschnitten der Note 82 zur Bewertung von Finanzinstrumenten und zur Fair-Value-Hierarchie dargelegt.
Der Nominalwert von täglich fälligen Finanzinstrumenten wird als deren Fair Value angesehen. Zu diesen Instrumenten zählen die Barreserve sowie Kontokorrentkredite beziehungsweise Sichteinlagen der Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute und Kunden beziehungsweise Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden.
Für Kredite und Einlagen stehen keine unmittelbaren Marktpreise zur Verfügung, da es für diese Finanzinstrumente keine organisierten Märkte gibt, an denen sie gehandelt werden. Die Ermittlung des Fair Values für diese Instrumente erfolgt unter Anwendung finanzmathematisch anerkannter Bewertungsverfahren mit aktuellen Marktparametern. Bei Krediten kommt ein Discounted-Cash-Flow-Modell zur Anwendung, dessen Parameter auf einer marktgängigen Zinsstrukturkurve (Swap-Kurve), einem geschäftsbezogenen Risikoaufschlag sowie weiteren Aufschlägen zur Berücksichtigung der Liquiditäts-, Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten beruhen. Bei Verbindlichkeiten wird für die Fair-Value-Ermittlung dieselbe Zinskurve herangezogen, wobei zusätzlich das eigene Kreditrisiko (Own Credit Spread) der Commerzbank Aktiengesellschaft sowie ein Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt werden. Daneben werden je nach Produktkategorie marktkonforme Risikoaufschläge für Hypothekenpfandbriefe, öffentliche Pfandbriefe und aufgenommene Darlehen herangezogen.
Den Fair Value für Verbriefte Verbindlichkeiten, Nachrang- und Hybridkapital ermitteln wir soweit möglich auf Basis von Marktpreisen. Sind keine Preise verfügbar, werden die Fair Values durch finanzmathematische Bewertungsmodelle (Discounted-Cash-Flow-Modell, Optionspreismodelle) ermittelt, die wiederum auf am Markt verfügbaren Parametern wie unter anderem Zinskurven, Volatilitäten und Own Credit Spread der Commerzbank aufsetzen. In Fällen, bei denen die Bank strukturierte Schuldverschreibungen emittiert hat, die in der Fair Value Option designiert sind, wird das eigene Kreditrisiko in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung berücksichtigt.
In den nachfolgenden Tabellen stellen wir die beizulegenden Zeitwerte (Fair Values) der Bilanzposten ihren Buchwerten gegenüber:
| Marktwert (Fair Value) | Buchwert | Differenz |
|---|---|---|
| Aktiva Mrd. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
| Barreserve | 15,8 | 6,1 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 87,9 | 87,6 |
| Reverse Repos und Cash Collaterals | 55,9 | 51,6 |
| Forderungen aus dem Geldhandel | 2,9 | 2,8 |
| Schuldscheindarlehen | 6,5 | 8,3 |
| Übrige Forderungen | 22,7 | 25,1 |
| Risikovorsorge | 0,1 | |
| Forderungen an Kunden | 281,5 | 292,9 |
| Reverse Repos und Cash Collaterals | 33,9 | 26,0 |
| Forderungen aus dem Geldhandel | 7,3 | 8,0 |
| Schuldscheindarlehen | 19,9 | 21,1 |
| Hypotheken- und dinglich besicherte Forderungen | 100,8 | 115,2 |
| Übrige Forderungen | 127,3 | 130,5 |
| Risikovorsorge | 7,7 | |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges¹ | 0,0 | 0,0 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 6,1 | 5,1 |
| Handelsaktiva | 144,1 | 155,7 |
| Finanzanlagen | 84,3 | 89,4 |
| Forderungen und Kredite | 47,6 | 55,5 |
| Zur Veräußerung verfügbar | 33,9 | 30,1 |
| Nicht börsennotierte Anteile an Unternehmen | 0,4 | 0,5 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 2,4 | 3,3 |
| Sonstige Aktivposten | 14,0 | 15,8 |
¹ Die Fair-Value-Anpassungen aus Portfolio Fair Value Hedges sind in den jeweiligen Bilanzposten der abgesicherten Finanzinstrumente enthalten.
| Marktwert (Fair Value) | Buchwert | Differenz |
|---|---|---|
| Passiva Mrd. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 110,3 | 98,3 |
| Repos und Cash Collaterals | 23,8 | 19,0 |
| Verbindlichkeiten aus dem Geldhandel | 41,1 | 25,3 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 45,4 | 54,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 266,1 | 255,1 |
| Repos und Cash Collaterals | 32,0 | 28,2 |
| Verbindlichkeiten aus dem Geldhandel | 42,6 | 44,2 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 191,5 | 182,7 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 83,0 | 104,6 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 79,6 | 101,5 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 3,4 | 3,1 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges¹ | 0,0 | 0,0 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 11,7 | 11,4 |
| Handelspassiva | 116,1 | 137,8 |
| Nachrang- und Hybridkapital | 13,2 | 11,8 |
| Sonstige Passivposten | 10,2 | 11,8 |
¹ Die Fair-Value-Anpassungen aus Portfolio Fair Value Hedges sind in den jeweiligen Bilanzposten der abgesicherten Finanzinstrumente enthalten.
(82) Angaben zu den Bewertungshierarchien von Finanzinstrumenten
Bewertung von Finanzinstrumenten
Nach IAS 39 sind alle Finanzinstrumente beim erstmaligen Ansatz zu ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bewerten, im Falle eines Finanzinstruments, das nicht als erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten klassifiziert ist, unter Einschluss bestimmter Transaktionskosten. Die Folgebewertung der Finanzinstrumente, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten klassifiziert sind, oder von jederzeit veräußerbaren finanziellen Vermögenswerten erfolgt laufend zum beizulegenden Zeitwert. In diesem Sinne beinhalten erfolgswirksam zum Fair Value zu bewertende Finanzinstrumente Derivate, zu Handelszwecken gehaltene Instrumente sowie Instrumente, die als zum Fair Value zu bewerten designiert wurden.
Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Betrag, zu dem dieses zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern getauscht werden könnte. Der am besten geeignete Maßstab für den Fair Value ist der notierte Marktpreis für ein identisches Instrument an einem aktiven Markt (Bewertungshierarchie Level I). Wenn keine notierten Preise verfügbar sind, erfolgt die Bewertung anhand von notierten Preisen ähnlicher Instrumente an aktiven Märkten. Um den Preis wiederzugeben, zu dem ein Vermögenswert getauscht oder eine Verbindlichkeit beglichen werden könnte, werden Vermögenswerte zum Geldkurs und Verbindlichkeiten zum Briefkurs bewertet. Sind keine notierten Preise für identische oder ähnliche Finanzinstrumente verfügbar, wird der Fair Value unter Anwendung eines geeigneten Bewertungsmodells ermittelt, bei dem die einfließenden Daten soweit möglich aus überprüfbaren Marktquellen stammen (Bewertungshierarchie Level II). Während sich die meisten Bewertungsmethoden auf Daten aus überprüfbaren Marktquellen stützen, werden bestimmte Finanzinstrumente unter Einsatz von Bewertungsmodellen bewertet, die andere Eingangswerte heranziehen, für die nicht ausreichend aktuelle überprüfbare Marktdaten vorhanden sind. Diese Bewertungen unterliegen naturgemäß in höherem Maße den Einschätzungen des Managements. Diese nicht beobachtbaren Eingangswerte können Daten enthalten, die extrapoliert oder interpoliert oder in Form von Näherungswerten aus korrelierten oder historischen Daten ermittelt werden. Allerdings werden hierbei in größtmöglichem Umfang Marktdaten oder Daten Dritter und so wenig wie möglich unternehmensspezifische Eingangswerte herangezogen (Bewertungshierarchie Level III). Die realisierbaren Fair Values, die zu einem späteren Zeitpunkt erzielbar sind, können von den geschätzten Fair Values abweichen.
Bewertungsmodelle müssen anerkannten betriebswirtschaftlichen Methoden zur Bewertung von Finanzinstrumenten entsprechen und alle Faktoren berücksichtigen, die Marktteilnehmer bei der Festlegung eines Preises als angemessen betrachten würden. Alle beizulegenden Zeitwerte unterliegen den internen Kontrollen und Verfahren des Commerzbank-Konzerns, in denen die Standards für deren unabhängige Prüfung oder Validierung festgelegt sind. Diese Kontrollen und Verfahren werden von der Independent Price Verification Group (IPV) innerhalb der Finanzfunktion durchgeführt beziehungsweise koordiniert. Die Modelle, die einfließenden Daten und die daraus resultierenden Fair Values werden regelmäßig vom Senior-Management und der Risikofunktion überprüft.
Hierarchie der Fair Values
Nach IFRS 7 werden zum Fair Value ausgewiesene Finanzinstrumente wie folgt in die dreistufige Bewertungshierarchie zum Fair Value eingestuft (vergleiche auch Bewertung von Finanzinstrumenten):
- Level I: Finanzinstrumente, deren Fair Value auf Basis von notierten Preisen für identische Finanzinstrumente an aktiven Märkten ermittelt wird;
- Level II: Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise für identische Instrumente an einem aktiven Markt verfügbar sind und deren Fair Value unter Einsatz von Bewertungsmethoden ermittelt wird;
- Level III: Finanzinstrumente, die unter Anwendung von Bewertungsmethoden bewertet werden, für deren Eingangswerte nicht ausreichend beobachtbare Marktdaten vorhanden sind und bei denen diese Eingangswerte den Fair Value nicht nur unwesentlich beeinflussen.
Die Zuordnung bestimmter Finanzinstrumente zu den Level-Kategorien erfordert eine systematische Beurteilung durch das Management, insbesondere wenn die Bewertung sowohl auf beobachtbaren als auch nicht am Markt beobachtbaren Parametern beruht.Auch unter Berücksichtigung von Änderungen der Marktliquidität und damit der Preistransparenz, kann sich die Klassifizierung eines Instruments im Zeitablauf ändern. Die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in nachfolgenden Übersichten nach Bilanzposten gruppiert sowie nach Bewertungsgrundlagen gegliedert dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob der Bewertung notierte Marktpreise zugrunde liegen (Level I), ob die Bewertungsmodelle auf beobachtbaren Marktdaten (Level II) oder auf nicht am Markt beobachtbaren Parametern (Level III) basieren.
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Finanzielle Vermögenswerte
| Mrd. € | 31.12.2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level I | Level II | Level III | Gesamt | 31.12.2011 | |
| Forderungen an Kreditinstitute | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | - | -34,7 | - |
| Forderungen an Kunden | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 30,7 | 0,3 | 31,0 | - |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | |||||
| Hedge Accounting | - | 6,1 | - | 6,1 | - |
| Handelsaktiva | |||||
| Zu Handelszwecken gehalten | 34,6 | 107,3 | 2,2 | 144,1 | 29,7 |
| darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten | - | 105,4 | 1,0 | 106,4 | - |
| Finanzanlagen | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 2,3 | - | 0,1 | 2,4 | 3,1 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 30,7 | 3,0 | 0,6 | 34,3 | 27,7 |
| Gesamt | 67,6 | 181,8 | 3,2 | 252,6 | 60,5 |
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Finanzielle Vermögenswerte
| Mrd. € | 31.12.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| Level II | Level III | Gesamt | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 23,8 | - | 23,8 | |
| Forderungen an Kunden | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 23,7 | 0,2 | 23,9 | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | ||||
| Hedge Accounting | 5,1 | - | 5,1 | |
| Handelsaktiva | ||||
| Zu Handelszwecken gehalten | 121,8 | 4,2 | 155,7 | |
| darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten | 121,1 | 2,5 | 123,6 | |
| Finanzanlagen | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 0,2 | 3,3 | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2,1 | 0,8 | 30,6 | |
| Gesamt | 176,5 | 5,4 | 242,4 |
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Finanzielle Verbindlichkeiten
| Mrd. € | 31.12.2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level I | Level II | Level III | Gesamt | 31.12.2011 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 0,0 | 20,0 | - | 20,0 | 0,1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 0,0 | 37,2 | - | 37,2 | 1,5 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 3,4 | - | - | 3,4 | 3,1 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | |||||
| Hedge Accounting | - | 11,7 | - | 11,7 | - |
| Handelspassiva | |||||
| Zu Handelszwecken gehalten | 10,8 | 104,5 | 0,8 | 116,1 | 11,6 |
| darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten | - | 104,5 | 0,7 | 105,2 | - |
| Nachrangkapital | |||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | - | - | - |
| Gesamt | 14,2 | 173,4 | 0,8 | 188,4 | 16,3 |
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Finanzielle Verbindlichkeiten
| Mrd. € | 31.12.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| Level II | Level III | Gesamt | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 12,9 | - | 13,0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 30,4 | - | 31,9 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 3,1 | |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | ||||
| Hedge Accounting | 11,4 | - | 11,4 | |
| Handelspassiva | ||||
| Zu Handelszwecken gehalten | 124,8 | 1,4 | 137,8 | |
| darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten | 124,7 | 1,2 | 125,9 | |
| Nachrangkapital | ||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | - | |
| Gesamt | 179,5 | 1,4 | 197,2 |
Im Geschäftsjahr 2012 haben wir für zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere eine Umgliederung von 0,7 Mrd. Euro von Level I nach Level II vorgenommen, da keine notierten Marktpreise vorlagen. Für zu Handelszwecken gehaltene verzinsliche Wertpapiere sowie für zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere erfolgten gegenläufig Umgliederungen von 0,7 Mrd. Euro beziehungsweise 0,4 Mrd. Euro von Level II nach Level I, da wieder notierte Marktpreise verfügbar waren. Eine weitere Umgliederung von Level III nach Level II betraf - aufgrund verbesserter Verfügbarkeit und Beobachtbarkeit von entsprechenden Marktdaten - mit 0,8 Mrd. Euro positive Marktwerte aus Derivaten und mit 0,5 Mrd. Euro negative Marktwerte aus Derivaten. Gegenläufig waren für eine strukturierte Transaktion keine Marktdaten mehr beobachtbar, daher erfolgte eine Umgliederung von 0,1 Mrd. Euro von Level II nach Level III. Darüber hinaus erfolgten keine nennenswerten Umgliederungen zwischen Level I, Level II und Level III. Die dem Level III zugeordneten Finanzinstrumente entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
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Finanzielle Vermögenswerte
| Mio. € | Fair Value zum 1.1.2011 | Veränderungen im Konsolidierungskreis | Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | Käufe | Verkäufe | Emissionen | Rückzahlungen | Umbuchungen | Fair Value zum 31.12.2011 | Veränderungen im Konsolidierungskreis | Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | Käufe | Verkäufe | Emissionen | Rückzahlungen | Umbuchungen | Fair Value zum 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kunden | |||||||||||||||||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 214 | - | -166 | - | -234 | - | - | -253 | -22 | 192 | - | -2 | -4 | -98 | - | - | -61 | 116 | 302 |
| Handelsaktiva | |||||||||||||||||||
| Zu Handelszwecken gehalten | 4 004 | - | - | - | 154 | -976 | - | -59 | 1 049 | 4 224 | - | 129 | 189 | 3 | -1 232 | - | -1 | -794 | 2 175 |
| darunter: Positive Marktwerte aus Derivaten | 693 | - | - | - | - | - | - | - | 1 868 | 2 536 | - | - | - | - | - | - | - | -776 | 954 |
| Finanzanlagen | |||||||||||||||||||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 432 | - | - | - | -456 | - | - | - | -269 | 163 | - | -127 | -187 | - | -760 | - | -96 | -4 | 53 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 1 294 | - | - | 11 | 690 | -20 | - | -622 | -270 | 827 | - | - | 8 | - | -18 | - | -8 | -10 | 645 |
| Gesamt | 5 944 | - | -166 | 11 | 690 | -996 | - | -875 | 488 | 5 406 | - | -2 | -185 | -98 | -1 414 | - | -165 | -692 | 3 175 |
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Finanzielle Verbindlichkeiten
| Mio. € | Fair Value zum 1.1.2011 | Veränderungen im Konsolidierungskreis | Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | Käufe | Verkäufe | Emissionen | Rückzahlungen | Umbuchungen | Fair Value zum 31.12.2011 | Veränderungen im Konsolidierungskreis | Erfolgswirksam erfasste Gewinne/Verluste der Periode | Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | Käufe | Verkäufe | Emissionen | Rückzahlungen | Umbuchungen | Fair Value zum 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Handelspassiva | |||||||||||||||||||
| Zu Handelszwecken gehalten | 1 291 | - | -32 | - | 32 | -63 | 59 | -216 | 332 | 1 403 | - | - | -48 | 89 | -2 | - | -47 | -559 | 840 |
| darunter: Negative Marktwerte aus Derivaten | 20 | - | -24 | - | - | - | - | - | 1 386 | 1 162 | - | - | - | - | - | - | - | -476 | 682 |
| Gesamt | 1 291 | - | -32 | - | 32 | -63 | 59 | -216 | 332 | 1 403 | - | - | -48 | 89 | -2 | - | -47 | -559 | 840 |
Sensitivitätsanalyse
Basiert der Wert von Finanzinstrumenten auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern, kann der genaue Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen abgeleitet werden, die im Ermessen des Managements liegen. Beim Erstellen des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Eingangsparameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen. Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die aus der relativen Unsicherheit in den Fair Values von Finanzinstrumenten resultieren, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert. Dabei liegen diese Parameter an den äußeren Enden der Bandbreiten von angemessenen möglichen Alternativen. In der Praxis ist es unwahrscheinlich, dass alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die angegebenen Schätzwerte die tatsächliche Unsicherheit in den Fair Values dieser Instrumente übertreffen. Die vorliegenden Angaben dienen nicht der Schätzung oder Vorhersage der künftigen Veränderungen des Fair Values. Die am Markt nicht beobachtbaren Parameter wurden hierfür entweder von unabhängigen Bewertungsexperten je nach betroffenem Produkt zwischen 1 und 10 % angepasst oder es wurde ein Standardabweichungsmaß zugrunde gelegt. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Aufgliederung der Sensitivitätsanalyse nach Arten von Instrumenten:
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| Mio. € | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Positive erfolgswirksame Effekte | Negative erfolgswirksame Effekte | Geänderte Parameter | ||
| Derivate | 93 | -93 | ||
| Aktienbezogene Geschäfte | - | - | ||
| Cashflow Kreditderivate | 66 | -66 | Korrelation, Diskontierungssatz | |
| Zinsbezogene Geschäfte | 27 | -27 | Mean Reversion, Korrelation | |
| Übrige Geschäfte | - | - | ||
| Wertpapiere | 105 | -73 | ||
| Zinsbezogene Geschäfte | 105 | -73 | Credit Spread, Diskontierungssatz | |
| davon: ABS | 62 | -31 | Diskontierungssatz, Wiedergewinnungsfaktor, Credit Spread | |
| Aktienbezogene Geschäfte | - | - | ||
| Kredite | - | - |
Day-One Profit or Loss
Der Commerzbank-Konzern hat Transaktionen getätigt, bei denen der Fair Value zum Transaktionszeitpunkt anhand eines Bewertungsmodells ermittelt wurde und nicht alle wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktparametern basieren. Der Bilanzansatz solcher Transaktionen erfolgt zum Transaktionspreis. Die Differenz zwischen dem Transaktionspreis und dem Fair Value des Bewertungsmodells wird als Day-One Profit or Loss bezeichnet. Der Day-One Profit or Loss wird nicht sofort, sondern über die Laufzeit der Transaktion in der Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Sobald sich für die Transaktion ein Referenzkurs auf einem aktiven Markt ermitteln lässt oder die wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren Marktdaten basieren, wird der abgegrenzte Day-One Profit or Loss unmittelbar erfolgswirksam im Handelsergebnis erfasst. Eine aggregierte Differenz zwischen Transaktionspreis und Modellwert wird für die Level-III-Posten aller Kategorien ermittelt. Wesentliche Effekte ergeben sich aber nur aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten; die Beträge entwickelten sich wie folgt:
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Day-One Profit or Loss
| Mio. € | 2012 | 2011 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | Handelspassiva | Gesamt | Handelsaktiva | Handelspassiva | Gesamt | |
| Bestand zum 1.1. | - | 3 | 3 | 1 | 1 | 2 |
| Erfolgsneutrale Zuführungen | - | 1 | 1 | -3 | 3 | 3 |
| Erfolgswirksame Auflösungen | - | 2 | 2 | 1 | 1 | 2 |
| Bestand zum 31.12. |
Im Commerzbank-Konzern wenden wir die Fair Value Option im Wesentlichen zur Vermeidung oder signifikanten Verringerung von Ansatz- und Bewertungsinkongruenzen (Accounting Mismatch) aus Wertpapieren und Krediten, die mit Zins- beziehungsweise Kreditderivaten gesichert sind, an. Das gilt gleichermaßen bei begebenen strukturierten Schuldverschreibungen, die mit Zins- und Fremdwährungsderivaten gesichert sind. Darüber hinaus wird die Fair Value Option für Finanzinstrumente genutzt, deren Management und Performancemessung auf Fair-Value-Basis erfolgt beziehungsweise für Finanzinstrumente mit eingebetteten Derivaten genutzt. Das Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option belief sich insgesamt auf - 334 Mio. Euro (Vorjahr: 292 Mio. Euro) (vergleiche Note 34). Aus der Anwendung der Fair Value Option zur Vermeidung von Ansatz- und Bewertungsinkongruenzen sowie für Finanzinstrumente mit eingebetteten Derivaten ergaben sich in den einzelnen Bilanzposten folgende Wertansätze:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | - | - | . |
| Forderungen an Kunden | 521 | 619 | - 15,8 |
| Finanzanlagen | 2 237 | 2 597 | - 13,9 |
| Aktiva Gesamt | 2 758 | 3 216 | - 14,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 171 | 34 | . |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 791 | 1 497 | 19,6 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 3 429 | 3 080 | 11,3 |
| Nachrang- und Hybridkapital | 8 | 24 | - 66,7 |
| Passiva Gesamt | 5 399 | 4 635 | 16,5 |
Für die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Forderungen von 521 Mio. Euro wurden 209 Mio. Euro (Vorjahr: 266 Mio. Euro) durch Kreditderivate gesichert. Die Höhe der Änderungen des beizulegenden Zeitwertes der Forderungen, die auf Änderungen des Ausfallrisikos zurückzuführen ist, betrug im Geschäftsjahr - 5 Mio. Euro (Vorjahr: 24 Mio. Euro) und kumuliert - 153 Mio. Euro (Vorjahr: - 148 Mio. Euro). Die Änderung der beizulegenden Zeitwerte der zugehörigen, risikobegrenzenden Kreditderivate belief sich im Geschäftsjahr auf 40 Mio. Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro) und kumuliert auf 38 Mio. Euro (Vorjahr: - 2 Mio. Euro). Für Verbindlichkeiten, auf die die Fair Value Option angewendet wurde, betrug die im Geschäftsjahr 2012 eingetretene kreditrisikobedingte Änderung der beizulegenden Zeitwerte 332 Mio. Euro (Vorjahr: - 293 Mio. Euro). Kumuliert belief sich die Veränderung auf - 27 Mio. Euro (Vorjahr: - 359 Mio. Euro). Der Rückzahlungsbetrag für die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten betrug 5 593 Mio. Euro (Vorjahr: 4 501 Mio. Euro). Die kreditrisikobedingten Änderungen der beizulegenden Zeitwerte der Forderungen und Verbindlichkeiten wurden im Wesentlichen als Änderungen der beizulegenden Zeitwerte abzüglich der aus Marktkonditionen resultierenden Wertänderungen ermittelt. Darüber hinaus wurde die Fair Value Option für Finanzinstrumente genutzt, deren Management und Performancemessung auf Fair-Value-Basis erfolgt. Das betraf im Wesentlichen echte Pensionsgeschäfte, Geldmarktgeschäfte sowie erhaltene und gezahlte Sicherheitsleistungen. Hiervon waren folgende Bilanzposten betroffen:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 34 681 | 23 779 | 45,8 |
| Forderungen an Kunden | 30 522 | 23 244 | 31,3 |
| Finanzanlagen | 210 | 721 | - 70,9 |
| Aktiva Gesamt | 65 413 | 47 744 | 37,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 19 865 | 12 996 | 52,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 35 408 | 30 356 | 16,6 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | - | - | . |
| Nachrang- und Hybridkapital | - | - | . |
| Passiva Gesamt | 55 273 | 43 352 | 27,5 |
Es ergaben sich keine nennenswerten Änderungen der beizulegenden Zeitwerte für Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Ausfallrisiko, da es sich zum einen um kurzfristige Geldmarktgeschäfte und Sicherheitsleistungen im Wertpapierleihgeschäft handelt. Zum anderen haben wir für 57 142 Mio. Euro der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Forderungen (Reverse Repos nach Netting; Vorjahr: 40 535 Mio. Euro) zur Reduzierung des Kontrahentenrisikos 70 796 Mio. Euro (Vorjahr: 48 642 Mio. Euro) Wertpapiere als Sicherheiten erhalten. Der Rückzahlungsbetrag für die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten betrug 61 916 Mio. Euro (Vorjahr: 43 284 Mio. Euro).
(84) Kreditrisikokonzentration
Konzentrationen von Ausfallrisiken (Kreditrisikokonzentrationen) können durch Geschäftsbeziehungen mit einzelnen Schuldnern oder Schuldnergruppen entstehen, die eine Reihe gemeinsamer Merkmale aufweisen und deren Fähigkeit zur Schuldentilgung gleichermaßen von der Veränderung bestimmter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen abhängt. Neben dem Einholen von Sicherheiten und der Anwendung einer einheitlichen Kreditvergabepolitik ist die Bank zur Minimierung von Kreditrisiken eine Reihe von Master Netting Agreements eingegangen. Diese stellen das Recht zur Verrechnung von Ansprüchen und Verpflichtungen mit einem Kunden im Falle des Ausfalls oder der Insolvenz des Kunden sicher. Die Kreditrisiken im Bereich der Forderungen an Kunden stellten sich nach Buchwerten zum 31. Dezember 2012 wie folgt dar:
| Forderungen | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| Kunden in Deutschland | 175 234 | 192 645 | |
| Firmenkunden | 87 532 | 98 876 | |
| Verarbeitendes Gewerbe | 24 037 | 20 833 | |
| Baugewerbe | 1 165 | 2 264 | |
| Handel | 7 745 | 8 706 | |
| Dienstleistungen und Übrige | 54 585 | 67 073 | |
| Öffentliche Haushalte | 23 795 | 25 707 | |
| Privatkunden | 63 907 | 68 062 | |
| Kunden außerhalb Deutschlands | 110 966 | 111 854 | |
| Firmen- und Privatkunden | 102 990 | 103 059 | |
| Öffentliche Haushalte | 7 976 | 8 795 | |
| Zwischensumme | 286 200 | 304 499 | |
| abzüglich Wertberichtigungen | - 7 654 | - 7 913 | |
| Gesamt | 278 546 | 296 586 |
Die Kreditrisiken im Bereich der Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen stellten sich nach Buchwerten zum 31. Dezember 2012 wie folgt dar:
| Eventualverbindlichkeiten, unwiderrufliche Kreditzusagen | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| Kunden und Kreditinstitute in Deutschland | 39 398 | 43 288 | |
| Kreditinstitute | 459 | 749 | |
| Firmenkunden | 34 981 | 39 769 | |
| Verarbeitendes Gewerbe | 21 365 | 10 939 | |
| Baugewerbe | 1 796 | 1 091 | |
| Handel | 4 509 | 4 217 | |
| Dienstleistungen und Übrige | 7 311 | 23 522 | |
| Öffentliche Haushalte | 79 | 67 | |
| Privatkunden | 3 879 | 2 703 | |
| Kunden und Kreditinstitute außerhalb Deutschlands | 46 474 | 48 291 | |
| Kreditinstitute | 10 873 | 9 906 | |
| Firmen- und Privatkunden | 35 370 | 37 691 | |
| Öffentliche Haushalte | 231 | 694 | |
| Zwischensumme | 85 872 | 91 579 | |
| abzüglich Rückstellungen | - 288 | - 451 | |
| Gesamt | 85 584 | 91 128 |
Die in den obigen Tabellen aufgeführten Buchwerte zur Kreditrisikokonzentration im Bereich der Forderungen sowie im Bereich der Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen sind nicht Gegenstand der internen Risikosteuerung, da das Management von Kreditrisiken auch Sicherheiten, Ausfallwahrscheinlichkeiten sowie andere ökonomische Faktoren berücksichtigt. Insofern sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächliche Einschätzung der Kreditrisikokonzentration in der Bank.
(85) Maximales Kreditrisiko
Die maximale Kreditrisikoexposition gemäß IFRS 7 - ohne Berücksichtigung von Sicherheiten oder sonstigen Kreditverbesserungen - entspricht den Buchwerten der betreffenden bilanziellen Vermögenswerte je Klasse, bei unwiderruflichen Kreditzusagen und Eventualverbindlichkeiten den Nominalwerten. In nachfolgender Tabelle sind die Buch- beziehungsweise Nominalwerte der mit einem potenziellen Ausfallrisiko behafteten Finanzinstrumente zusammengefasst:
| Maximales Kreditrisiko | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere zinsbezogene Wertpapiere | 107 295 | 114 492 | - 6,3 | |
| Handelsaktiva | 19 747 | 21 966 | - 10,1 | |
| Finanzanlagen | 87 548 | 92 526 | - 5,4 | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 88 134 | 88 032 | 0,1 | |
| Forderungen an Kunden | 286 200 | 304 499 | - 6,0 | |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | 112 457 | 128 739 | - 12,6 | |
| Handelsaktiva | 106 400 | 123 607 | - 13,9 | |
| Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 | 6 057 | 5 132 | 18,0 | |
| Sonstige Handelsaktiva | 238 | 424 | - 43,9 | |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 49 747 | 53 911 | - 7,7 | |
| Eventualverbindlichkeiten | 35 837 | 37 217 | - 3,7 |
Die in vorstehender Tabelle aufgeführten Beträge zum maximalen Kreditrisikovolumen sind nicht Gegenstand der internen Risikosteuerung, da das Management von Kreditrisiken auch Sicherheiten, Ausfallwahrscheinlichkeiten sowie andere ökonomische Faktoren berücksichtigt (siehe Kapital Adressenausfallrisiken im Risikobericht). Insofern sind die Beträge nicht repräsentativ für die tatsächliche Risikoeinschätzung durch die Bank.
(86) Liquiditätskennzahl der Commerzbank Aktiengesellschaft
Die Liquidität eines Instituts gilt als ausreichend, wenn die zu ermittelnde Liquiditätskennzahl den Wert 1 nicht unterschreitet. Die Liquiditätskennzahl gibt das Verhältnis zwischen den ab Meldestichtag bis zum Ende des folgenden Monats (Laufzeitband 1) zur Verfügung stehenden Zahlungsmitteln und den während dieses Zeitraums zu erwartenden Zahlungsabflüssen an. In der Commerzbank Aktiengesellschaft wurde 2012 das als Standardansatz umgesetzte Konzept der Liquiditätsverordnung angewendet.
| Stand am Monatsende | ||
|---|---|---|
| Januar | 1,13 | |
| Februar | 1,23 | |
| März | 1,29 | |
| April | 1,31 | |
| Mai | 1,31 | |
| Juli | 1,37 | |
| August | 1,32 | |
| September | 1,30 | |
| Oktober | 1,34 | |
| November | 1,33 | |
| Dezember | 1,38 |
(87) Nachrangige Vermögenswerte
In den Bilanzaktiva waren folgende Nachrangige Vermögenswerte enthalten:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 50 | 56 | - 10,7 |
| Forderungen an Kunden | 510 | 564 | - 9,6 |
| Handelsaktiva | 188 | 147 | 27,9 |
| Finanzanlagen | 466 | 519 | - 10,2 |
| Gesamt | 1 214 | 1 286 | - 5,6 |
| darunter: an Kreditinstitute, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | - | - | . |
Als nachrangig sind Vermögenswerte anzusehen, wenn sie als Forderungen im Fall der Liquidation oder der Insolvenz des Emittenten erst nach den Forderungen der anderen Gläubiger erfüllt werden dürfen. Zum 31. Dezember 2012 betrug die von der Commerzbank Aktiengesellschaft ermittelte Liquiditätskennzahl 1,38 (Vorjahr: 1,17). Der Liquiditätsüberhang aus dem Laufzeitband 1 erreichte 68,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 29,0 Mrd. Euro).# Die Liquiditätskennzahlen der Commerzbank Aktiengesellschaft im Jahr 2012 stellten sich wie folgt dar:
(88) Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen
Der Commerzbank-Konzern ermöglicht seinen Kunden durch Kreditfazilitäten schnellen Zugriff auf Gelder, die von den Kunden zur Erfüllung ihrer kurzfristigen Verpflichtungen sowie der langfristigen Finanzierungsbedürfnisse benötigt werden. Die Kreditfazilitäten können in unterschiedlicher Form bereitgestellt werden, die wir nachstehend beispielhaft aufführen:
― Bürgschaften, mit denen der Konzern die Rückzahlung eines von einem Kunden bei einem Dritten aufgenommenen Kredits garantiert,
― Stand-by Letters of Credit, die die Kreditwürdigkeit des Kunden erhöhen und seine Außenhandelsfinanzierung zu niedrigeren Kosten erleichtern,
― Dokumentenakkreditive für Zahlungen im Außenhandel, die im Namen eines Kunden erfolgen und dem Konzern später erstattet werden,
― Stand-by-Fazilitäten für kurzfristige Schuldtitel und auf revolvierender Basis begebene Schuldtitel, mit denen Kunden bei Bedarf Geldmarktpapiere oder mittelfristige Schuldtitel begeben können, ohne jedes Mal das übliche Emissionsprozedere zu durchlaufen.
Gegebenenfalls dienen Sicherheiten für das Gesamtobligo von Kunden aus Krediten und Avalen. Daneben gibt es Unterbeteiligungen Dritter zu unwiderruflichen Kreditzusagen und Avalen. Die in der folgenden Tabelle genannten Zahlen wären nur im Falle der vollständigen Ausnutzung der Fazilitäten durch sämtliche Kunden und den darauf folgenden Zahlungsverzug aller - unter der Voraussetzung, dass keine Sicherheiten vorhanden sind - abzuschreiben. Tatsächlich verfällt jedoch der weitaus größte Teil dieser Verpflichtungen, ohne in Anspruch genommen zu werden. Insofern sind diese Beträge nicht repräsentativ für die Risikoeinschätzung, das tatsächliche künftige Kreditengagement oder daraus erwachsende Liquiditätserfordernisse. Weitere Informationen zum Kreditrisiko aus Finanzgarantien beziehungsweise unwiderruflichen Kreditzusagen sowie zu Liquiditätsrisiken und deren Steuerung und Überwachung enthält der Risikobericht.
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 35 837 | 37 217 | - 3,7 |
| aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln | 5 1 | ||
| aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen | 35 783 | 37 160 | - 3,7 |
| Kreditbürgschaften | 2 148 | 3 085 | - 30,4 |
| Sonstige Bürgschaften | 25 169 | 26 368 | - 4,5 |
| Akkreditive | 8 051 | 7 274 | 10,7 |
| Garantien für ABS-Verbriefungen | - | - | . |
| Sonstige Gewährleistungen | 415 | 433 | - 4,2 |
| Sonstige Verpflichtungen | 49 | 56 | - 12,5 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen | 49 747 | 53 911 | - 7,7 |
| Buchkredite an Kreditinstitute | 1 369 | 1 332 | 2,8 |
| Buchkredite an Kunden | 47 119 | 51 121 | - 7,8 |
| Avalkredite | 1 025 | 1 429 | - 28,3 |
| Akkreditive | 234 | 29 | |
| Gesamt | 85 584 | 91 128 | - 6,1 |
Die Restlaufzeiten der Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen insgesamt stellten sich wie folgt dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Täglich fällig | 749 | 2 284 | - 67,2 |
| Bis drei Monate | 30 771 | 30 925 | - 0,5 |
| Mehr als drei Monate bis ein Jahr | 16 761 | 20 254 | - 17,2 |
| Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | 34 209 | 34 617 | - 1,2 |
| Mehr als fünf Jahre | 3 094 | 3 048 | 1,5 |
| Gesamt | 85 584 | 91 128 | - 6,1 |
Die Risikovorsorge für außerbilanzielle Verpflichtungen wurde in diesen Aufstellungen von den entsprechenden Posten gekürzt.
(89) Echte Pensionsgeschäfte (Repo- und Reverse-Repo-Geschäfte), Wertpapierleihgeschäfte sowie erhaltene oder gezahlte Sicherheitsleistungen (Cash Collaterals)
Im Rahmen echter Pensionsgeschäfte verkauft beziehungsweise kauft der Commerzbank-Konzern Wertpapiere mit einer Rücknahmeverpflichtung beziehungsweise Rückgabeverpflichtung. Die erhaltenen Gegenwerte aus Pensionsgeschäften, bei denen wir Pensionsgeber sind (Rücknahmeverpflichtung der Wertpapiere), werden als Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten oder Kunden bilanziert. Die an den Pensionsnehmer gelieferten Wertpapiere bilanzieren wir weiterhin in unserer Bilanz entsprechend der jeweiligen Kategorie. Als Pensionsnehmer aktiviert der Commerzbank-Konzern eine Forderung gegenüber dem Pensionsgeber in Höhe der gezahlten Sicherheitsleistung. Die als Sicherheit dienenden Wertpapiere nehmen wir in Verwahrung. Wertpapierleihgeschäfte werden mit Kreditinstituten und Kunden getätigt, um dem Bedarf zur Erfüllung von Lieferverpflichtungen nachzukommen oder am Geldmarkt Wertpapierpensionsgeschäfte tätigen zu können. Die verliehenen Wertpapiere weisen wir in unserer Bilanz im Handelsbestand oder in den Finanzanlagen aus, während entliehene Wertpapiere nicht bilanziert werden. Durch uns gestellte Barsicherheiten (Cash Collaterals Out) weisen wir als Forderungen, erhaltene Sicherheiten (Cash Collaterals In) als Verbindlichkeiten aus. Cash Collaterals Outs werden auch im Zusammenhang mit Derivaten als Sicherheiten hinterlegt. Die zum Bilanzstichtag abgeschlossenen echten Pensionsgeschäfte und Wertpapierleihegeschäfte sowie die erhaltenen oder gezahlten Sicherheitsleistungen (Cash Collaterals) stellten sich wie folgt dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsgeber (Repo-Agreements) | |||
| Buchwerte der übertragenen Wertpapiere | 49 134 | 37 697 | 30,3 |
| Erhaltene Sicherheitsleistungen | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9 147 | 9 164 | - 0,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 27 715 | 20 529 | 35,0 |
| Verliehene Wertpapiere aus Leihgeschäften | |||
| Buchwerte der übertragenen Wertpapiere | 18 424 | 12 699 | 45,1 |
| Erhaltene Sicherheitsleistungen | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 14 703 | 9 821 | 49,7 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 4 282 | 7 680 | - 44,2 |
| Summe der Buchwerte der übertragenen Wertpapiere | 67 558 | 50 396 | 34,1 |
| Summe der erhaltenen Sicherheiten | 55 847 | 47 194 | 18,3 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsnehmer (Reverse-Repo-Agreements) | |||
| Marktwerte der erhaltenen Wertpapiere | 71 510 | 50 002 | 43,0 |
| Gezahlte Sicherheitsleistungen | |||
| Forderungen an Kreditinstitute | 31 956 | 24 082 | 32,7 |
| Forderungen an Kunden | 25 929 | 17 922 | 44,7 |
| Entliehene Wertpapiere aus Leihgeschäften | |||
| Marktwerte der erhaltenen Wertpapiere | 17 681 | 12 491 | 41,5 |
| Gezahlte Sicherheitsleistungen¹ | |||
| Forderungen an Kreditinstitute | 23 905 | 27 524 | - 13,1 |
| Forderungen an Kunden | 7 995 | 8 120 | - 1,5 |
| Summe der Marktwerte der erhaltenen Wertpapiere | 89 191 | 62 493 | 42,7 |
| Summe der geleisteten Sicherheiten | 89 785 | 77 648 | 15,6 |
¹ Einschließlich gezahlten Sicherheitsleistungen im Zusammenhang mit Derivaten.
Den Buchwerten der verliehenen Wertpapiere in Höhe von 18 424 Mio. Euro (Vorjahr 12 699 Mio. Euro) standen neben den zugehörigen Verbindlichkeiten von 18 985 Mio. Euro (Vorjahr: 17 501 Mio. Euro) auch 4 924 Mio. Euro Wertpapiere (Vorjahr: 583 Mio. Euro) als Sicherheiten gegenüber. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften werden nach Netting dargestellt.
(90) Erhaltene Sicherheiten
Die beizulegenden Zeitwerte der erhaltenen Sicherheiten, für die das Recht besteht, diese ohne Ausfall des Sicherungsgebers weiterzuveräußern oder -zuverpfänden, stellten sich wie folgt dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Gesamtbetrag der erhaltenen Sicherheiten | 89 191 | 93 218 | - 4,3 |
| darunter: weiterveräußert oder weiterverpfändet | 46 686 | 30 726 | 51,9 |
| darunter: mit Rückgabeverpflichtung | - | - | . |
Die Transaktionen wurden unter den handelsüblichen und gebräuchlichen Bedingungen für Wertpapierleih- und -pensionsgeschäfte sowie Darlehensgeschäfte ausgeführt.
(91) Treuhandgeschäfte
Die in der Bilanz nicht auszuweisenden Treuhandgeschäfte hatten am Bilanzstichtag folgenden Umfang:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 49 | 53 | - 7,5 |
| Forderungen an Kunden | 650 | 728 | - 10,7 |
| Sonstige Vermögenswerte | 485 | 492 | - 1,4 |
| Treuhandvermögen | 1 184 | 1 273 | - 7,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 58 | 66 | - 12,1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 126 | 1 207 | - 6,7 |
| Treuhandverbindlichkeiten | 1 184 | 1 273 | - 7,0 |
(92) Eigenmittelanforderungen und Kapitalquoten
Das Kreditwesengesetz und die Solvabilitätsverordnung als nationale Umsetzung von Basel II verpflichten die deutschen Institute zur Einhaltung von Mindestkapitalquoten. Danach müssen Kreditinstitute ihre gewichteten Risikoaktiva mit mindestens 8 % Eigenmitteln unterlegen (Eigenmittelquote). Für die Unterlegung der Risikoaktiva mit Kernkapital (Tier I) wird durchgängig eine Quote von mindestens 4 % verlangt (Kernkapitalquote). Die Eigenmittel setzen sich aus Kern- und Ergänzungskapital zuzüglich Drittrangmitteln zusammen. Das sogenannte "harte Kernkapital" (Core Tier I) besteht im Wesentlichen aus Gezeichnetem Kapital zuzüglich Rücklagen, den Anteilen in Fremdbesitz und den Stillen Einlagen des Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin). Hiervon abgezogen werden unter anderem Positionen wie Geschäfts- oder Firmenwerte, Beteiligungen und immaterielle Vermögenswerte. Unter Hinzurechnung von Hybridkapitalien errechnet sich das Kernkapital (Tier I). Zum Ergänzungskapital gehören Genussrechtskapital und langfristige nachrangige Verbindlichkeiten. Daneben hatte die European Banking Authority (EBA) in ihrer europaweiten Analyse wesentlicher Banken eine neue Kapitalanforderung implementiert: Banken mussten unter Berücksichtigung von stillen Lasten aus ihren Forderungspositionen gegenüber europäischen Staaten zum 30. Juni 2012 eine harte Kernkapitalquote von 9 % erfüllen. Der Commerzbank-Konzern hatte am 30. Juni 2012 eine harte Kernkapitalquote von 12,2 % (10,3 % nach stillen Lasten) ausgewiesen. Das harte Kernkapital überstieg die Kapitalanforderung der EBA somit um 2,8 Mrd. Euro.Das Kapitalmanagement der Commerzbank dient den folgenden Zielen: ― Einhaltung der gesetzlichen Mindestkapitalanforderungen auf Konzernbasis sowie in allen Konzerngesellschaften der aufsichtsrechtlichen Gruppe, ― Sicherstellung der Erreichung der geplanten Kapitalquoten unter Beachtung der neuen Anforderungen durch die EBA, ― Bereitstellung von ausreichend Puffer zur Sicherstellung der jederzeitigen Handlungsfähigkeit der Bank, ― strategische Zuordnung von Kernkapital auf Segmente und Geschäftsfelder zur Nutzung von Wachstumschancen. Im Zuge der Finanzmarktkrise ist die Bedeutung eines angemessenen Kernkapitals für Banken immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Für die Commerzbank hat das Kernkapital schon immer eine wesentliche Steuerungsgröße dargestellt. Dabei gehen die Ansprüche der Bank an die Kapitalquoten weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus. Bei der Festlegung der angestrebten internen Kapitalquoten spielen neben der Risikotragfähigkeit der Bank auch Markterwartungen eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund hat die Commerzbank Mindestquoten für das regulatorische Kapital definiert; diese liegen für das harte Kernkapital aktuell bei>9 %, der für das Kernkapital bei>10 %. Die Allokation des Kernkapitals erfolgt in einem regelmäßig wiederkehrenden Prozess, in dem die strategische Ausrichtung der Bank, profitable Neugeschäftsmöglichkeiten im Kerngeschäft der einzelnen Geschäftsfelder sowie Risikotragfähigkeitsaspekte Eingang finden. Alle Kapitalmaßnahmen werden im Rahmen der von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigungen vom zentralen Asset Liability Committee der Bank vorgeschlagen und vom Gesamtvorstand beschlossen. Im vergangenen Jahr hat die Commerzbank die an sie gestellten gesetzlichen Mindestkapitalanforderungen, die deutlich strengeren Anforderungen des SoFFin sowie die Anforderungen der EBA zum 30. Juni 2012 jederzeit eingehalten. Die Zusammensetzung der Eigenmittel im Commerzbank-Konzern zeigte folgendes Bild:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Hartes Kernkapital (Core Tier I) | |||
| Gezeichnetes Kapital | 5 828 | 5 113 | 14,0 |
| Rücklagen, Fremdanteile, eigene Aktien | 18 188 | 17 430 | 4,3 |
| Stille Einlagen | 1 626 | 1 937 | - 16,1 |
| Sonstiges | - 656 | - 1 037 | - 36,7 |
| Gesamtsumme Hartes Kernkapital (Core Tier I) | 24 986 | 23 443 | 6,6 |
| Hybrides Kapital | 2 259 | 2 746 | - 17,7 |
| Gesamtsumme Kernkapital (Tier I) | 27 245 | 26 189 | 4,0 |
| Ergänzungskapital (Tier II) | |||
| Hybrides Kapital | - | - | . |
| Genussrechte | 731 | 726 | 0,7 |
| Reserven in Wertpapieren (Ansatz 45 %) | 25 | 61 | - 59,0 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 9 777 | 10 533 | - 7,2 |
| Sonstiges | - 655 | - 949 | - 31,0 |
| Gesamtsumme Ergänzungskapital (Tier II) | 9 878 | 10 371 | - 4,8 |
| Gesamtkapital (Total Capital) | 37 123 | 36 560 | 1,5 |
Die Veränderungen im Kernkapital resultieren im Wesentlichen aus den Kapitalerhöhungen im Geschäftsjahres 2012. Hierbei wurden auch Teile der Stillen Einlage des SoFFin zurückgeführt.
Eigenmittelanforderungen
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|---|
| Gewichtete Risikoaktiva¹ | |||||
| Kreditrisiko | 13 967 | 15 182 | 174 584 | 189 769 | - 8,0 |
| Marktrisiko | 880 | 1 640 | 10 999 | 20 500 | - 46,3 |
| Operationelles Risiko | 1 804 | 2 106 | 22 552 | 26 325 | - 14,3 |
| Gesamt | 16 651 | 18 928 | 208 135 | 236 594 | - 12,0 |
| Hartes Kernkapital (Core Tier I) | 24 986 | 23 443 | |||
| Kernkapital (Tier I) | 27 245 | 26 189 | |||
| Gesamtkapital (Total Capital) | 37 123 | 36 560 | |||
| Harte Kernkapitalquote (%) | 12,0 | 9,9 | |||
| Kernkapitalquote (%) | 13,1 | 11,1 | |||
| Gesamtkapitalquote (%) | 17,8 | 15,5 |
¹ Die gewichteten Risikoaktiva errechnen sich aus dem Betrag der Eigenmittelanforderungen multipliziert mit 12,5.
Die Überleitungsrechnung vom ausgewiesenen Konzernkapital zu dem regulatorisch ausgewiesenen Kapital stellte sich folgendermaßen dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Hartes Kernkapital (Core Tier I) | Hybrides Kapital | Gesamtsumme Kernkapital (Tier I) | Ergänzungskapital (Tier II) | |
| Bilanziell ausgewiesen | 27 034 | - | 27 034 | 12 316 |
| Neubewertungsrücklage | 1 699 | 1 699 | ||
| Rücklage aus Cash Flow Hedges | 616 | 616 | ||
| Nicht im Kernkapital auszuweisende Anteile im Fremdbesitz (unter anderem Neubewertungsrücklage, Rücklage aus Cash Flow Hedges), Unterschiede im Konsolidierungskreis und Firmenwerte | - 1 961 | - 1 961 | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | - 969 | - 969 | ||
| Sonstiges Kapital mit 15 % Anrechnungsgrenze | 889 | 889 | ||
| Sonstiges Kapital mit 35 % Anrechnungsgrenze | 1 370 | 1 370 | ||
| Umgliederung von den Stillen Einlagen zum Sonstigen Kapital | - 750 | - 750 | - 750 | |
| Nicht anrechenbare Teile des Nachrangkapitals wegen Restlaufzeitbeschränkung | - | - | 1 146 | - 1 146 |
| Latente Neubewertungsrücklagen für Wertpapiere | - | - | 25 | 25 |
| Sonstiges | - 683 | - | - 1 317 | - 2 000 |
| Regulatorisch ausgewiesenes Kapital | 24 986 | 2 259 | 27 245 | 9 878 |
Da die Überleitungsrechnung für das Hybride Kapital nur aus regulatorischer Sicht vorgenommen wird, erfolgt keine Darstellung des bilanziellen Ausweises.
Absicherung von Krediten
Durch den Einsatz von Kreditderivaten (zum Beispiel Credit Default Swaps, Total Return Swaps, Credit-linked Notes) kann die Risikoanrechnung eines Kreditportfolios verringert werden. Dabei kann sich die Sicherungswirkung eines Kreditderivats sowohl auf einzelne Kredite oder Wertpapiere als auch auf Kredit- oder Wertpapierportfolios beziehen. Die Sicherheitenstellung erfolgt in der Regel im Rahmen einer synthetischen Verbriefung durch Credit Default Swap (CDS) und/oder durch Credit-linked Notes (CLN). Hiermit können drei wesentliche Ziele erreicht werden: ― Risikodiversifikation (Reduzierung von Kreditrisiken im Portfolio, insbesondere Klumpenrisiken), ― Eigenkapitalentlastung (durch Übertragung der Kreditrisiken auf Investoren wird eine Reduzierung der regulatorischen Eigenkapitalanforderungen nach Solvabilitätsverordnung erreicht) und ― Refinanzierung (Nutzung von Verbriefungen als alternatives Kapitalbeschaffungsinstrument zu ungedeckten Inhaberschuldverschreibungen). Zum Ende des Geschäftsjahres 2012 hatte der Commerzbank-Konzern (Commerzbank Aktiengesellschaft und eine Tochtergesellschaft) sechs Verbriefungstransaktionen als Sicherungsnehmer aufgelegt. Die vertragliche Laufzeit (Legal Maturity Date) liegt zwischen 9 und 76 Jahren. Insgesamt waren Ende Dezember 2012 Kundenkredite in Höhe von 6,0 Mrd. Euro abgesichert. Die Entlastung der gewichteten Risikoaktiva betrug 2,6 Mrd. Euro.
| Name der Transaktion | Sicherungsnehmer | Jahr des Abschlusses | Laufzeit der Transaktion Jahre | Forderungsart | Kreditvolumen Mio. € | Entlastung der gewichteten Risikoaktiva Mio. € |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CoSMO Finance II- 1 Limited | Commerzbank Aktiengesellschaft | 2011 | 9 | Mittelstandskunden | 985 | 338 |
| COSMO Finance II- 2 Limited | Commerzbank Aktiengesellschaft | 2011 | 10 | Mittelstandskunden | 1 965 | 906 |
| CoCo Finance II- 1 Limited | Commerzbank Aktiengesellschaft | 2012 | 10 | Großkunden | 1 958 | 1 111 |
| Provide GEMS 2002-1 PLC | Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft (vormals Eurohypo Aktiengesellschaft) | 2002 | 45 | wohnungswirtschaftliches Portfolio | 180 | 29 |
| Semper Finance 2006-1 | Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft (vormals Eurohypo Aktiengesellschaft) | 2006 | 76 | Project Castle - gewerbliches Portfolio | 559 | 107 |
| Semper Finance 2007-1 | Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft (vormals Eurohypo Aktiengesellschaft) | 2007 | 36 | gewerbliches Portfolio | 316 | 63 |
| Gesamt | 5 963 | 2 554 |
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
| 2012 | 2011 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | männlich | weiblich | Gesamt | männlich | weiblich | |
| Im Konzern | 53 798 | 26 240 | 27 558 | 55 917 | 27 097 | 28 820 |
| in Deutschland | 41 171 | 20 091 | 21 080 | 42 377 | 20 977 | 21 400 |
| außerhalb Deutschlands | 12 627 | 6 149 | 6 478 | 13 540 | 6 120 | 7 420 |
Die obigen Zahlen enthalten sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte. In der Zahl der Arbeitnehmer sind die im Konzern durchschnittlich in Ausbildung befindlich gewesenen Arbeitnehmer nicht enthalten. Die durchschnittliche Arbeitszeit der Teilzeitkräfte betrug 62 % (Vorjahr: 62 %) der Normalarbeitszeit.
| 2012 | 2011 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamt | männlich | weiblich | Gesamt | männlich | weiblich | |
| Auszubildende | 2 298 | 1 121 | 1 177 | 2 503 | 1 227 | 1 276 |
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
a) Geschäftsbeziehungen
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es zwischen der Commerzbank Aktiengesellschaft und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Hierzu gehören beherrschte, aber aus Gründen der Wesentlichkeit nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, at-Equity-bewertete assoziierte Unternehmen, Beteiligungen, unternehmensexterne Versorgungsträger zur betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft, Personen in Schlüsselpositionen und deren Angehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Unternehmen. Zu den Personen in Schlüsselpositionen zählen ausschließlich die im Geschäftsjahr aktiven Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft. Der Anteilsbesitz von 25 % plus 1 Aktie gewährt dem Bund als Träger der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA), die den Sonderfonds für Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) verwaltet, die Möglichkeit, einen maßgeblichen Einfluss auf die Commerzbank Aktiengesellschaft auszuüben. Demnach zählen der Bund sowie der Kontrolle der Bundesrepublik Deutschland unterstehende Unternehmen (Bundesunternehmen) zum Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24. Die Beziehungen zu Bundesunternehmen zeigen wir im Folgenden getrennt von den Beziehungen zu den übrigen nahestehenden Unternehmen und Personen. Aktiva, Passiva und außerbilanzielle Posten in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen (ohne Bundesunternehmen) und Personen stellten sich im Berichtsjahr folgendermaßen dar:
| Aktiva Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 172 | 343 | - 49,9 |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | - | - | . |
| Gemeinschaftsunternehmen¹ | - | 341 | - 100,0 |
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht¹ | 172 | 2 | |
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
| :--- | :--- | :--- | :--- |
| Forderungen an Kunden | 1 569 | 1 876 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | 249 | 600 | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | 14 | 14 | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | 1 294 | 1 256 | |
| Personen in Schlüsselpositionen | 5 | 2 | |
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | 7 | 4 | |
| Handelsaktiva | 37 | 1 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | 24 | - | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | - | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | 11 | 1 | |
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | 2 | - | |
| Finanzanlagen | 188 | 105 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | 39 | 64 | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | - | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | 3 | 5 | |
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | 146 | 36 | |
| Sonstige Aktiva | 271 | 426 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | - | - | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | - | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | 271 | 426 | |
| Gesamt | 2 237 | 2 751 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund getrennter Darstellung von Gemeinschaftsunternehmen und Anteilen an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
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Passiva
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | 2 | -100,0 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | - | - | ||
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | 1 | -100,0 | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | - | 1 | -100,0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 145 | 1 236 | -7,4 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | 105 | 106 | -0,9 | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | 4 | 3 | 33,3 | |
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | 570 | 368 | 54,9 | |
| Personen in Schlüsselpositionen | 11 | 8 | 37,5 | |
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | 455 | 751 | -39,4 | |
| Handelspassiva | - | 8 | -100,0 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | - | - | ||
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | - | ||
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | - | 8 | -100,0 | |
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | - | - | ||
| Nachrangkapital | 620 | 622 | -0,3 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | - | - | ||
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | - | ||
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | - | - | ||
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | 620 | 622 | -0,3 | |
| Sonstige Passiva | 21 | 23 | -8,7 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | 18 | 19 | -5,3 | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | - | ||
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | 3 | 4 | -25,0 | |
| Gesamt | 1 786 | 1 891 | -5,6 |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund getrennter Darstellung von Gemeinschaftsunternehmen und Anteilen an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
In den gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Sonstigen nahestehenden Unternehmen sind 0,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,2 Mrd. Euro) für unternehmensexterne Versorgungsträger enthalten.
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Außerbilanzielle Posten
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Garantien und Sicherheiten gewährt an | 109 | 146 | -25,3 | |
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | 22 | 41 | -46,3 | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | 48 | -100,0 | |
| At-Equity-bewertete assoziierte Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | 87 | 57 | 52,6 | |
| Personen in Schlüsselpositionen | - | - | ||
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | - | - | ||
| Garantien und Sicherheiten erhalten von | 8 | 7 | 14,3 | |
| Nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 8 | 7 | 14,3 | |
| Gemeinschaftsunternehmen1 | - | - | ||
| At-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | - | - | ||
| Personen in Schlüsselpositionen | - | - | ||
| Sonstigen nahestehenden Unternehmen/Personen | - | - |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund getrennter Darstellung von Gemeinschaftsunternehmen und Anteilen an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Aus Kreditverträgen und Einlagen sowie erbrachten Dienstleistungen in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen) ergaben sich folgende Erträge:
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Erträge
| Mio. € | 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | ||||
| Zinsen | 13 | 44 | -70,5 | |
| Provisionen | 12 | 8 | 50,0 | |
| Lieferungen und Leistungen | 3 | - | ||
| Gemeinschaftsunternehmen1 | ||||
| Zinsen | - | 34 | -100,0 | |
| Provisionen | - | - | ||
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 6 | 19 | |
| Lieferungen und Leistungen | - | - | ||
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | ||||
| Zinsen | 46 | 37 | 24,3 | |
| Provisionen | 18 | 9 | 100,0 | |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 52 | 23 | ||
| Lieferungen und Leistungen | - | - | ||
| Personen in Schlüsselpositionen | ||||
| Zinsen | - | - | ||
| Provisionen | - | - | ||
| Lieferungen und Leistungen | - | - | ||
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | ||||
| Zinsen | 5 | 2 | ||
| Provisionen | - | - | ||
| Lieferungen und Leistungen | - | - | ||
| Summen | ||||
| Zinsen | 64 | 117 | -45,3 | |
| Provisionen | 30 | 17 | 76,5 | |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 46 | 42 | 9,5 | |
| Lieferungen und Leistungen | 3 | - |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund getrennter Darstellung von Gemeinschaftsunternehmen und Anteilen an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Die Aufwendungen aus Kreditverträgen und Einlagen sowie erbrachten Dienstleistungen in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen) werden in nachstehender Tabelle dargestellt. Die Verwaltungsaufwendungen unter den Personen in Schlüsselpositionen betreffen als Personalaufwand ausgewiesene Vergütungen der Vorstandsmitglieder sowie Gehälter der im Commerzbank-Konzern angestellten Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Darüber hinaus enthalten sie die Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrats. Die Position Steuern betrifft die den Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern erstattete Umsatzsteuer.
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Aufwendungen
| Mio. € | 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Nicht konsolidierte Tochterunternehmen | ||||
| Zinsen | 2 | 1 | 100,0 | |
| Provisionen | 27 | 30 | -10,0 | |
| Lieferungen und Leistungen | 20 | 14 | 42,9 | |
| Abschreibungen/Wertminderungen | 34 | - | ||
| Gemeinschaftsunternehmen1 | ||||
| Zinsen | - | - | ||
| Provisionen | - | 11 | -100,0 | |
| Lieferungen und Leistungen | - | - | ||
| Abschreibungen/Wertminderungen | - | - | ||
| Anteile an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht1 | ||||
| Zinsen | 3 | 8 | -62,5 | |
| Provisionen | 8 | 5 | 60,0 | |
| Lieferungen und Leistungen | 12 | 12 | 0,0 | |
| Abschreibungen/Wertminderungen2 | 43 | 155 | -72,3 | |
| Personen in Schlüsselpositionen | ||||
| Zinsen | - | - | ||
| Provisionen | - | - | ||
| Verwaltungsaufwendungen | 15 | 8 | 87,5 | |
| Lieferungen und Leistungen | - | - | ||
| Abschreibungen/Wertminderungen | - | - | ||
| Steuern | - | - | ||
| Sonstige nahestehende Unternehmen/Personen | ||||
| Zinsen | 49 | 54 | -9,3 | |
| Provisionen | - | - | ||
| Lieferungen und Leistungen | - | - | ||
| Abschreibungen/Wertminderungen | - | - | ||
| Summen | ||||
| Zinsen | 54 | 63 | -14,3 | |
| Provisionen | 35 | 46 | -23,9 | |
| Verwaltungsaufwendungen | 15 | 8 | 87,5 | |
| Lieferungen und Leistungen | 32 | 26 | 23,1 | |
| Abschreibungen/Wertminderungen | 77 | 155 | -50,3 | |
| Steuern | - | - |
1 Anpassung Vorjahr aufgrund getrennter Darstellung von Gemeinschaftsunternehmen und Anteilen an at-Equity-bewerteten assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
2 Vorjahr angepasst.
Die Forderungen an Personen in Schlüsselpositionen stellten sich wie folgt dar:
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| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| Vorstand | Aufsichtsrat | Vorstand | Aufsichtsrat | |
| Forderungen (Tsd. €) | 4 008 | 605 | 1 773 | 322 |
| Letzte Fälligkeit1 | 2042 | 2038 | 2042 | 2037 |
| Bandbreite angewendeter Zinssätze (%)2 | 2,09 - 7,56 | 2,45 - 6,3 | 3,2 - 8,3 | 2,6 - 6,3 |
1 Neben endfälligen Krediten wurden auch Kredite mit der Laufzeit "bis auf Weiteres" gewährt.
2 In Einzelfällen bei Überziehungen bis zu 13,2 %.
Die Besicherung der Barkredite an Vorstandsmitglieder und Mitglieder des Aufsichtsrats erfolgte zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen, soweit erforderlich mit Grundschulden oder Pfandrechten. Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat standen im Berichtsjahr, mit Ausnahme von Mietavalen, nicht in einem Haftungsverhältnis mit den Gesellschaften des Commerzbank-Konzerns. Die mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigten Bankgeschäfte wurden zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen.
Geschäfte mit Bundesunternehmen
Der Commerzbank-Konzern wickelt Geschäfte mit Bundesunternehmen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit grundsätzlich zu marktgerechten Bedingungen und Konditionen ab. Einzelheiten der Beziehungen zum SoFFin sind in der Note 74 angegeben. Nachstehende Tabelle enthält die am 31. Dezember 2012 bestehenden Vermögenswerte und Verpflichtungen aus Geschäften mit Bundesunternehmen:
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| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 5 637 | 1 179 | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 129 | 286 | -54,9 | |
| Forderungen an Kunden | 2 114 | 3 349 | -36,9 | |
| Handelsaktiva | 2 761 | 3 576 | -22,8 | |
| Finanzanlagen | 4 066 | 3 865 | 5,2 | |
| Gesamt | 14 707 | 12 255 | 20,0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 14 866 | 13 390 | 11,0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 382 | 256 | 49,2 | |
| Handelspassiva | 1 312 | 299 | ||
| Stille Einlagen | 1 626 | 1 937 | -16,1 | |
| Gesamt | 18 186 | 15 882 | 14,5 | |
| Garantien und Sicherheiten gewährt | 333 | 24 | ||
| erhalten | - | 5 000 | -100,0 |
Bei den unter Handelsaktiva beziehungsweise Finanzanlagen ausgewiesenen Finanzinstrumenten handelt es sich um Fremdkapitalinstrumente.
Die auf Geschäfte mit Bundesunternehmen entfallenden Aufwendungen und Erträge stellten sich wie folgt dar:
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| Mio. € | 1.1.-31.12.2012 | 1.1.-31.12.2011 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Erträge | ||||
| Zinsen | 352 | 320 | 10,0 | |
| Provisionen | 5 | - | ||
| Lieferungen und Leistungen | 2 | 8 | -75,0 | |
| Aufwendungen | ||||
| Zinsen | 59 | 82 | -28,0 | |
| Provisionen | 2 | 48 | -95,8 | |
| Lieferungen und Leistungen | - | - |
b) Vergütungen für Personen in Schlüsselpositionen
Eine detaillierte Beschreibung der Grundzüge des Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wird im Vergütungsbericht (Seiten 35 ff.) wiedergegeben.
Vorstand. In der folgenden Tabelle wird die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder sowohl gemäß IAS 24.17 als auch nach DRS 17 (vergleiche Vergütungsbericht) dargestellt. Der Aufwand nach IAS 24 wurde periodengerecht und gemäß den Vorschriften der zugrunde liegende Standards (IAS 19 und IFRS 2) erfasst. Die kurzfristig fälligen Leistungen beinhalten auch die sonstigen Bezüge. Darunter fallen unter anderem die im üblichen Rahmen gewährten Sachbezüge (im Wesentlichen Dienstwagennutzung, Versicherungen, auf Sachbezüge entfallende Steuern sowie Arbeitgeberbeiträge zur betrieblichen Altersversorgung (BVV)). Die Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beinhalten den in der Berechnung der Pensionsrückstellungen berücksichtigten Dienstzeitaufwand. Eine individualisierte Darstellung nach den Vorschriften des DRS 17 ist im Vergütungsbericht (Seite 42 f.) enthalten.
| Tsd. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Kurzfristig fällige Leistungen | 9 682 | 5 371 |
| Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 3 186 | 2 743 |
| Andere langfristig fällige Leistungen | - | - |
| Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 625 | - |
| Anteilsbasierte Vergütung | 2 991 | - |
| Gesamtvergütung gemäß IAS 24.17 | 16 484 | 8 114 |
| abzüglich Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | - 3 186 | - 2 743 |
| Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses | - 625 | - |
| Bewertungs- und sonstige Unterschiede¹ | 209 | 28 |
| Gesamtbezüge gemäß Vergütungsbericht² | 12 882 | 5 343 |
¹ Hierunter fällt unter anderem der Unterschied aus der Bewertung zum Gewährungszeitpunkt (DRS 17) und zum Bilanzstichtag (IFRS 2).
² Die gesetzliche Grundlage ist § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz 1 HGB.
Für Vorstandsmitglieder und ehemalige Mitglieder des Vorstands oder deren Hinterbliebene sieht die Bank eine Altersversorgung vor, deren zur Absicherung dienende Vermögenswerte insgesamt im Wege eines Contractual Trust Arrangements auf den Commerzbank Pensions-Trust e. V. übertragen wurden. Der Barwert der Pensionsanwartschaften für die aktiven Vorstandsmitglieder betrug 17 146 Tsd. Euro zum 31. Dezember 2012 (Vorjahr: 11 848 Tsd. Euro). Die in die Berechnung der Pensionsrückstellungen einfließenden Dienstzeitaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 3 186 Tsd. Euro (Vorjahr: 2 723 Tsd. Euro). Die Beträge berücksichtigen die aktuelle Bestellungsperiode der einzelnen Vorstandsmitglieder und gehen im Übrigen davon aus, dass die Pensionszahlung außer bei Dienstunfähigkeit grundsätzlich erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres beginnt und die Vorstandstätigkeit bis zum Pensionsbeginn fortgeführt wird. Eine individualisierte Darstellung der Pensionsanwartschaften und des Dienstzeitaufwands ist im Vergütungsbericht (Seite 40) enthalten. Nach Abzug der übertragenen Vermögenswerte (Plan Assets) und unter Berücksichtigung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste waren zum 31. Dezember 2012 keine Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen für aktive Vorstandsmitglieder auszuweisen (Rückstellung im Vorjahr: 0,2 Mio. Euro). Der durch den Abzug entstandene Aktivüberhang betrug 0,1 Mio. Euro. Die Bezüge der ehemaligen Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr 6 100 Tsd. Euro (Vorjahr: 8 275 Tsd. Euro). Die Pensionsverpflichtungen für diese Personengruppe beliefen sich auf 82,5 Mio. Euro (Vorjahr: 74,4 Mio. Euro).
Aufsichtsrat. Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats wird in § 15 der Satzung der Commerzbank Aktiengesellschaft geregelt. Aufsichtsratsmitglieder erhielten für das Geschäftsjahr 2012 eine gesamte Vergütung von netto 1 640 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 619 Tsd. Euro). Davon entfielen auf die Grund- und Ausschussvergütung 1 251 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 199 Tsd. Euro) und auf das Sitzungsgeld 389 Tsd. Euro (Vorjahr: 420 Tsd. Euro). Das Sitzungsgeld wird für die Teilnahme an den Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner sechs im Berichtsjahr tagenden Ausschüsse (Präsidial-, Prüfungs-, Risiko-, Nominierungs-, Vermittlungs- und Sozialausschuss) gewährt. Die Gesamtvergütung von 1 640 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 619 Tsd. Euro) wird gemäß IAS 24.17 als kurzfristig fällige Leistung kategorisiert. Die auf die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder zu zahlende Umsatzsteuer (zurzeit 19 %) für Aufsichtsratsmitglieder mit Wohnsitz in Deutschland wurde von der Bank erstattet, wird aber nicht als Vergütungsbestandteil angerechnet. Für Aufsichtsratsmitglieder mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands wird keine Umsatzsteuer fällig.
Vorstand und Aufsichtsrat besaßen am 31. Dezember 2012 insgesamt nicht mehr als 1 % (Vorjahr: unter 1 %) der ausgegebenen Aktien und Optionsrechte der Commerzbank Aktiengesellschaft.
(96) Aktienbasierte Vergütungspläne
Aufgrund bereits erbrachter Leistungen der Mitarbeiter (einschließlich Vorstand) fielen auch im Geschäftsjahr 2012 Aufwendungen im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungen an. Diese wurden durch den Verzicht des Vorstands auf die vom Economic Value Added (EVA) abhängigen STI- und LTI-Komponenten sowie den darüber hinausgehenden Verzicht des Vorstandsvorsitzenden auf die erfolgsabhängige Vergütung für 2012 geringfügig reduziert. Weitere Details und Bedingungen zu den aktienbasierten Vergütungsplänen sind der Note 25 zu entnehmen.
Der aktienbasierte Vergütungsaufwand setzte sich wie folgt zusammen:
| Mio. € | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Pläne mit Barausgleich | 1 | 4 |
| darunter: | ||
| LTP | - | - |
| Share Awards | - | - |
| CIP | 1 | 2 |
| Pläne mit Ausgleich in Eigenkapitalinstrumenten | 23 | 17 |
| darunter: | ||
| CIP | 20 | 15 |
| Gesamt | 24 | 21 |
Die Rückstellungen für die Pläne mit Barausgleich sowie die Rücklagen im Eigenkapital für Pläne mit Ausgleich in Eigenkapitalinstrumenten stellten sich wie folgt dar:
| Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Rückstellungen | 17 | 12 |
| darunter: | ||
| LTP | - | - |
| Share Awards | 13 | 8 |
| CIP | 2 | 2 |
| Rücklagen im Eigenkapital | 31 | 20 |
| darunter: | ||
| CIP | 23 | 15 |
Share Awards. Der Bestand an Erwerbsrechten aus den Share-Award-Programmen entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt:
| Anzahl der Rechte Stück | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Bestand zum 1.1. | 6 390 804 | - |
| Im Jahresverlauf gewährt | 864 685 | 6 842 932 |
| Im Jahresverlauf verwirkt | 78 363 | 174 882 |
| Im Jahresverlauf ausgeübt | 578 014 | 277 246 |
| Im Jahresverlauf verfallen | 36 694 | - |
| Bestand zum 31.12. | 6 562 418 | 6 390 804 |
Commerzbank Incentive Plan. Wie in Note 25 dargelegt, wird die Aktienzahl der auf den jeweils gültigen Commerzbank Incentive Plan (CIP) entfallenden Aktienerwerbsansprüche erst im Folgejahr festgestellt. Dem gebuchten Aufwand von 20 Mio. Euro steht eine Zuführung zur Kapitalrücklage von 8 Mio. Euro sowie eine Barauszahlung von 12 Mio. Euro gegenüber. Rückstellungen für Pläne mit Barausgleich wurden nicht gebildet.
| Anzahl der Rechte Stück | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Bestand zum 1.1. | - | - |
| Im Jahresverlauf gewährt | 18 082 133 | - |
| Im Jahresverlauf verwirkt | - | - |
| Im Jahresverlauf ausgeübt | 7 424 718 | - |
| Im Jahresverlauf verfallen | - | - |
| Bestand zum 31.12. | 10 657 415 | - |
Long-Term-Performance-Plan (LTP). Aufgrund der in Note 25 erläuterten Ausübungskriterien für LTP-Pläne erwarten wir, dass diese bis zum Ablauf des letzten Plans im Jahr 2013 nicht mehr zum Tragen kommen. Folglich war der beizulegenden Zeitwert für die ausstehenden Rechte nicht mehr zu ermitteln. Eine Rückstellung für LTP-Pläne war im Geschäftsjahr 2012 nicht mehr vorhanden.
Der Bestand an LTP-Rechten entwickelte sich wie folgt:
| Anzahl der Rechte Stück | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Bestand zum 1.1. | 678 950 | 947 850 |
| Im Jahresverlauf gewährt | - | - |
| Im Jahresverlauf verwirkt | 42 000 | 6 300 |
| Im Jahresverlauf ausgeübt | - | - |
| Im Jahresverlauf verfallen | 290 900 | 262 600 |
| Bestand zum 31.12. | 346 050 | 678 950 |
(97) Sonstige Verpflichtungen
Einzahlungsverpflichtungen gegenüber konzernfremden und nicht konsolidierten Gesellschaften auf nicht voll eingezahlte Gesellschaftsanteile bestanden in Höhe von 22,9 Mio. Euro (Vorjahr: 56,3 Mio. Euro). Für die Liquiditäts-Konsortialbank (Liko) GmbH, Frankfurt am Main, bestand eine Nachschusspflicht von bis zu 96 Mio. Euro (Vorjahr: 96 Mio. Euro). Auch die einzelnen Bankenverbände haben Nachschussverpflichtungen gegenüber der Liko erklärt. Für die Erfüllung dieser Verbindlichkeiten haben sich Konzernunternehmen zugunsten ihres jeweiligen Verbandes selbstschuldnerisch gegenüber der Liko verbürgt. Nach § 5 Abs. 10 der Statuten des Einlagensicherungsfonds haben wir uns verpflichtet, den Bundesverband deutscher Banken e. V., Berlin, von Verlusten freizustellen, die diesem durch eine Hilfeleistung zugunsten von im Mehrheitsbesitz der Commerzbank stehenden Kreditinstituten entstehen. Für Verpflichtungen an Terminbörsen und bei Clearingstellen wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 7 519 Mio. Euro (Vorjahr: 7 381 Mio. Euro) als Sicherheit hinterlegt.
(98) Angaben als Leasinggeber und Leasingnehmer
Angaben als Leasinggeber - Operating Leasing
Die Commerzbank ist Leasinggeber in Zusammenhang mit Operating-Leasing-Verhältnissen. Diese Leasingverträge umfassen zum Stichtag insbesondere vermietete Immobilien und Fahrzeuge. Aus den gewährten Operating-Leasing-Verhältmssen werden dem Commerzbank-Konzern in den folgenden Jahren folgende Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Verträgen zufließen:
| Fälligkeit | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| in bis zu einem Jahr | 140 | 196 | |
| in einem bis fünf Jahren | 358 | 508 | |
| in mehr als fünf Jahren | 3 | 69 | |
| Gesamt | 501 | 773 |
In den Leasingverträgen sind keine bedingten Leasingraten vereinbart.
Angaben als Leasinggeber - Finanzierungsleasing
Die Commerzbank ist Leasinggeber in Zusammenhang mit Finanzierungsleasingverhältnissen. Diese Leasingverträge umfassen zum Stichtag insbesondere vermietete Immobilien und Geschäftsausstattung (zum Beispiel Kraftfahrzeuge und Kopierer).
Das Verhältnis zwischen Bruttoinvestitionen und Barwert der Mindestleasingzahlungen stellte sich wie folgt dar:
| Mio. € |
| :----- |# Anhang
Leasingverhältnisse
Der nachstehende Anhang gibt die Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen gemäß IAS 17 sowie die Verpflichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen wieder.
Finanzierungsleasing – Angaben als Leasinggeber
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
|---|---|---|
| Ausstehende Leasingzahlungen | 1.506 | 2.042 |
| + Garantierte Restwerte | 108 | 114 |
| = Mindestleasingzahlungen | 1.614 | 2.156 |
| + Nicht garantierte Restwerte | 9 | 9 |
| = Bruttoinvestitionen | 1.623 | 2.165 |
| - Nicht realisierter Finanzertrag | 185 | 260 |
| = Nettoinvestitionen | 1.438 | 1.905 |
| - Barwert der nicht garantierten Restwerte | 7 | 6 |
| = Barwert der Mindestleasingzahlungen | 1.431 | 1.899 |
Die Mindestleasingzahlungen umfassen die vom Leasingnehmer insgesamt aus dem Leasingvertrag zu zahlenden Leasingraten zuzüglich garantiertem Restwert. Der nicht garantierte Restwert wird zu Beginn des Leasingverhältnisses geschätzt und regelmäßig zum Stichtag überprüft. Der unrealisierte Finanzertrag entspricht der impliziten Verzinsung des Leasingverhältnisses zwischen Stichtag und Vertragsende.
Die Fristigkeit der Bruttoinvestitionen und der Barwerte der Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Finanzierungsleasingverhältnissen gliederten sich folgendermaßen:
| 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeiten zum 31.12. | ||||
| Bruttoinvestitionen | ||||
| von bis zu einem Jahr | 496 | 782 | 432 | 677 |
| von einem bis zu fünf Jahren | 864 | 989 | 769 | 878 |
| von mehr als fünf Jahren | 263 | 394 | 230 | 344 |
| Gesamt | 1.623 | 2.165 | 1.431 | 1.899 |
| Barwert der Mindestleasingzahlungen | ||||
| von bis zu einem Jahr | 496 | 782 | 432 | 677 |
| von einem bis zu fünf Jahren | 864 | 989 | 769 | 878 |
| von mehr als fünf Jahren | 263 | 394 | 230 | 344 |
| Gesamt | 1.623 | 2.165 | 1.431 | 1.899 |
Angaben als Leasingnehmer - Operating Leasing
Die im Konzern bestehenden Verpflichtungen aus Operating Leasing betreffen Miet- und Leasingverträge für Gebäude und Geschäftsausstattung und führten im Geschäftsjahr 2012 zu Aufwendungen in Höhe von 609 Mio. Euro (Vorjahr: 618 Mio. Euro).
Der Aufwand setzte sich wie folgt zusammen:
| Mio. € | 2012 |
|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 279 |
| Zahlungen für kündbare Verträge | 13 |
| Bedingte Zahlungen | 325 |
| - Erträge aus Untermietverhältnissen | 8 |
| Gesamt | 609 |
Für unkündbare Miet- und Leasingverträge ist in künftigen Geschäftsjahren mit folgenden Aufwendungen zu rechnen:
| Fälligkeit | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| in bis zu einem Jahr | 457 | 547 | |
| in einem bis fünf Jahren | 1.333 | 1.483 | |
| in mehr als fünf Jahren | 1.044 | 1.236 | |
| Gesamt | 2.834 | 3.266 |
Für Immobilienobjekte wurden im Wesentlichen Mietverträge, vereinzelt aber auch Leasingverträge abgeschlossen. Mietverträge sind in der Regel mit Laufzeiten zwischen 1 und 30 Jahren sowie mit bis zu drei Verlängerungsoptionen um jeweils 3 bis 5 Jahre, in Einzelfällen bis 6 Jahre ausgestattet. Preisanpassungsklauseln existieren in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel Staffelmieten oder Indexklauseln. Leasingverträge sind auch mit Kaufoptionen ausgestattet.
Im Commerzbank-Konzern wurden für nicht mehr genutzte Gebäude Untermietverträge abgeschlossen. Diese Verträge besitzen eine unkündbare Vertragslaufzeit. Hieraus fließen dem Commerzbank-Konzern in den kommenden Jahren folgende Erträge zu:
| Fälligkeit | Mio. € | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| in bis zu einem Jahr | 41 | 39 | |
| in einem bis fünf Jahren | 54 | 86 | |
| in mehr als fünf Jahren | 12 | 11 | |
| Gesamt | 107 | 136 |
Die Leasingverträge enthalten wie im Vorjahr keine Vereinbarungen über bedingte Mietzahlungen.
(99) Zeitpunkt der Freigabe zur Veröffentlichung
Der vorliegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand am 25. Februar 2013 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt. Vorläufige Eckzahlen des Jahresabschlusses 2012 wurden vom Vorstand am 12. Februar 2013 zur Veröffentlichung freigegeben.
(100) Corporate Governance Kodex
Unsere jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG haben wir abgegeben und unseren Aktionären im Internet (www.commerzbank.de) dauerhaft zugänglich gemacht. Für die comdirect bank Aktiengesellschaft wurde ebenfalls die jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und im Internet (www.comdirect.de) dauerhaft zugänglich gemacht.
(101) Patronatserklärung
Für die nachfolgend aufgeführten, in den Konzernabschluss unserer Bank einbezogenen Tochterunternehmen tragen wir, abgesehen von politischen Risiken, dafür Sorge, dass diese ihre vertraglichen Verbindlichkeiten erfüllen.
| Name | Sitz |
|---|---|
| AFÖG GmbH & Co. KG | Frankfurt am Main |
| comdirect bank Aktiengesellschaft | Quickborn |
| Commerzbank (Eurasija) SAO | Moskau |
| Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH | Frankfurt am Main |
| Commerzbank International S.A. | Luxemburg |
| CommerzTrust GmbH | Frankfurt am Main |
| Commerz Markets LLC | New York |
| Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg | Luxemburg |
| Hypothekenbank Frankfurt Aktiengesellschaft (vormals Eurohypo Aktiengesellschaft) | Eschborn |
(102) Anteilsbesitz
Die nachstehenden Angaben nehmen wir gemäß § 313 Abs. 2 HGB zum Konzernabschluss vor. Fußnoten und Anmerkungen zu nachfolgenden Tabellen sind am Ende dieser Note zusammengefasst.
1. Verbundene Unternehmen
a) In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
| Name | Sitz | Kapitalanteil % insg. | Abweichende Stimmrechte % | Währung | Eigenkapital Tsd. | Jahresergebnis Tsd. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ABORONUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin KG | Düsseldorf | 0,0 | 85,0 | EUR | 0 | 4 |
| ADMERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 23 | -367 | |
| AFÖG GmbH & Co. KG | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 78 | -6.717 | |
| AGV Allgemeine Grundstücksverwaltungs- und - Verwertungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Eschborn | 100,0 | EUR | 47 | -6 | |
| AJUNTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | - | -5.906 | |
| ALDUNA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | - | -10.176 | |
| ALTEREGO Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 173 | -786 | |
| ASBERGIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 22 | -0 | |
| ASCARA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | - | -1.069 | |
| ASTUTIA Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 3 | 3.788 | |
| Atlas Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 243 | -239 | |
| BERGA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG | Grünwald | 100,0 | 19,0 | EUR | - | -1.372 |
| Brafero-Sociedade Imobiliária, S.A. | Lissabon, Portugal | 100,0 | EUR | 25.378 | 3.600 | |
| BRE Agent Ubezpieczeniowy Sp. z.o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 10.798 | 10.748 | |
| BRE Bank Hipoteczny S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 498.213 | 8.718 | |
| BRE Bank SA | Warschau, Polen | 69,7 | PLN | 9.163.858 | 1.199.485 | |
| BRE Faktoring S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 66.690 | 14.114 | |
| BRE Finance France S.A. | Levallois Perret, Frankreich | 100,0 | EUR | 138 | -2 | |
| BRE Holding Sp. z.o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 537 | 212 | |
| BRE Leasing Sp. z o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 168 | 632 | |
| BRE Ubezpieczenia Sp. z.o.o. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 62.888 | 17.222 | |
| BRE Ubezpieczenia Towarzystwo Ubezpieczen i Reasekuracji S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | PLN | 83.878 | 16.775 | |
| BRE.locum S.A. | Lodz, Polen | 80,0 | PLN | 122.394 | 2.906 | |
| Bridge Re Limited | Hamilton, Bermuda | 100,0 | USD | 571 | 5 | |
| Brussels Urban Invest S.A. | Brüssel, Belgien | 100,0 | EUR | 7.650 | -8.380 | |
| CB Building Kirchberg GmbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 4.082 | 978 | |
| CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft Holding mbH | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 6.137 | -6 | |
| CBG Commerz Beteiligungskapital GmbH & Co. KG | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 45.976 | 6.353 | |
| CFB-Fonds Transfair GmbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 26 | -2 | |
| CG New Venture 2 Verwaltungsgesellschaft mbH | Wiesbaden | 100,0 | EUR | 86 | 2 | |
| CG NL Holding B.V. | Amsterdam, Niederlande | 100,0 | EUR | 68 | -35 | |
| CG Real Estate Master FCP-SIF S.A.R.L. | Luxemburg, Luxemburg | 55,4 | EUR | 146.658 | -56.585 | |
| CGM Lux 1 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | - | -151.110 | |
| CGM Lux 2 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | - | -60.733 | |
| CGM Lux 3 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | - | -92.597 | |
| Coba Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 26 | -2 | |
| comdirect bank Aktiengesellschaft | Quickborn | 81,1 | EUR | 467.641 | 71.053 | |
| Commerz (East Asia) Limited | Hongkong, Hongkong | 100,0 | EUR | 2.402 | 58 | |
| Commerz Asset Management Asia Pacific Pte Ltd | Singapur, Singapur | 100,0 | SGD | 28.049 | -1.433 | |
| Commerz Bankenholding Nova GmbH | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 1.566 | 644 | |
| Commerz Business Consulting GmbH | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 84 | -2 | |
| Commerz Direktservice GmbH | Duisburg | 100,0 | EUR | 1.178 | -1 | |
| Commerz Europe (Ireland) | Dublin, Irland | 100,0 | EUR | 347.903 | -9.071 | |
| Commerz Funds Solutions S.A. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | 8.441 | 2.969 | |
| Commerz Grundbesitz Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | Frankfurt am Main | 90,0 | EUR | 14.387 | 1.185 | |
| Commerz Japan Real Estate Finance Corporation | Tokio, Japan | 100,0 | JPY | 4.428.164 | 540.322 | |
| Commerz Markets LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | USD | 429.625 | 5.518 | |
| Commerz Pearl Limited | London, Großbritannien | 100,0 | GBP | 0 | 0 | |
| Commerz Property GmbH & Co. Hamburg KG | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 70.513 | 461 | |
| Commerz Real AG | Eschborn | 100,0 | EUR | 408.394 | -2 | |
| Commerz Real Asset Verwaltungsgesellschaft mbH | Grünwald | 100,0 | EUR | 25 | -2 | |
| Commerz Real Baumanagement GmbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 4.238 | -4 | |
| Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 151 | -2 | |
| Commerz Real Immobilien GmbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 12.936 | -2 | |
| Commerz Real Investmentgesellschaft mbH | Wiesbaden | 100,0 | EUR | 21.968 | -2 | |
| Commerz Real IT-Leasing GmbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 1.954 | -2 | |
| Commerz Real Mobilienleasing GmbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | - | -2.662 | |
| Commerz Real Spezialfondsgesellschaft mbH | Wiesbaden | 100,0 | EUR | 5.948 | -2 | |
| Commerz Real Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | EUR | 26 | -2 | |
| Commerz Securities Hong Kong Limited | Hongkong, Hongkong | 100,0 | EUR | 20.170 | 1.459 | |
| Commerz Services Holding GmbH | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 14.114 | -2 | |
| Commerz Systems GmbH | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 6.464 | -2 | |
| Commerz Transaction Services Mitte GmbH | Erfurt | 100,0 | EUR | 2.913 | -2 | |
| Commerz Transaction Services Nord GmbH | Magdeburg | 100,0 | EUR | 1.614 | -2 | |
| Commerz Transaction Services Ost GmbH | Halle (Saale) | 100,0 | EUR | 1.550 | -2 | |
| Commerz Transaction Services West GmbH | Hamm | 100,0 | EUR | 1.402 | -2 | |
| Commerzbank (Eurasija) SAO | Moskau, Russland | 100,0 | RUB | 12.165.512 | 1.165.019 | |
| Commerzbank Asset Management Asia Ltd. | ||||||
| ---------------------------------------------------------------------------------- | ----------------------------------- | ----------------- | ||||
| Commerzbank Auslandsbanken Holding AG | Singapur, Singapur | 100,0 | ||||
| Commerzbank Auslandsbanken Holding AG | Frankfurt am Main | 100,0 | ||||
| Commerzbank Capital Funding LLC I | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Commerzbank Capital Funding LLC II | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Commerzbank Capital Funding LLC III | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Commerzbank Capital Funding Trust I | Newark, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Commerzbank Capital Funding Trust II | Newark, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Commerzbank Capital Funding Trust III | Newark, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Commerzbank Capital Investment Company Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Finance 2 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Finance 3 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Finance BV | Amsterdam, Niederlande | 100,0 | ||||
| Commerzbank Holdings (UK) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Holdings France | Paris, Frankreich | 100,0 | ||||
| Commerzbank Immobilien- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 100,0 | ||||
| Commerzbank Inlandsbanken Holding GmbH | Frankfurt am Main | 100,0 | ||||
| Commerzbank International S.A. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Investments (UK) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing 1 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing 2 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing 4 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing 5 S.à r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing 6 S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (1) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (10) | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (11) | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (12) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (13) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (15) | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (17) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (19) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (20) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (21) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (22) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (23) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (24) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December(26) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (3) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (4) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (8) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing December (9) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing Holdings Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing March (3) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Leasing September (5) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Online Ventures Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Overseas Holdings Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Property Management & Services Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Securities Ltd | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank Securities Nominees Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Commerzbank U.S. Finance, Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Commerzbank Zrt. | Budapest, Ungarn | 100,0 | ||||
| CommerzFactoring GmbH | Mainz | 50,1 | ||||
| CR KaiserKarree Holding S.a.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| CSA COMMERZ SOUTH AFRICA (PROPRIETARY) LIMITED | Johannesburg, Südafrika | 100,0 | ||||
| Dom Inwestycyjny BRE Banku S.A. | Warschau, Polen | 100,0 | ||||
| Dresdner Capital LLC I | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Capital LLC IV | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort - Grantchester, Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort & Co. Holdings, Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Capital Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort do Brasil Limitada | Rio de Janeiro, Brasilien | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort EIV Manager, Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Finance Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Flags Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Group Holdings, LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Group LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Holdings II, Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Holdings LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Luminary Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Moon LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Services (Guernsey) Limited | St. Peter Port, Guernsey | 100,0 | ||||
| Dresdner Kleinwort Wasserstein Securities (India) Private Limited | Mumbai, Indien | 75,0 | ||||
| Dresdner Lateinamerika Aktiengesellschaft | Hamburg | 100,0 | ||||
| Dresdner UK Investments 2 B.V. | Amsterdam, Niederlande | 100,0 | ||||
| Dresdner UK Investments N.V. | Amsterdam, Niederlande | 100,0 | ||||
| DSB Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 100,0 | ||||
| EH MoLu IV, LLC | Dover, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| EHY Real Estate Fund I, LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Elco Leasing Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| Espacio Leon Propco S.L.U. | Madrid, Spanien | 100,0 | ||||
| Eurohypo Capital Funding LLC I | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Eurohypo Capital Funding LLC II | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Eurohypo Capital Funding Trust I | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| Eurohypo Capital Funding Trust II | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 | ||||
| European Bank for Fund Services Gesellschaft mit beschränkter Haftung (ebase) | Aschheim | 100,0 | ||||
| European Venture Partners (Holdings) Ltd | St. Helier, Jersey | 85,0 | ||||
| European Venture Partners Ltd | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| FABA Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 95,0 | ||||
| Felix (CI) Limited | George Town, Grand Cayman, Cayman Islands | 100,0 | ||||
| FHB - Immobilienprojekte GmbH | Eschborn | 100,0 | ||||
| Film Library Holdings LLC | Wilmington, Delaware, USA | 51,0 | ||||
| Forum Almada, Gestao de Centro Comercial, Sociedade Unipessoal Lda. II & Comandita | Lissabon, Portugal | 100,0 | ||||
| Forum Almada-Gestao de Centro Commercial, Sociedade Unipessoal, Lda. | Lissabon, Portugal | 100,0 | ||||
| Forum Montijo, Gestao de Centro Comercial Sociedade Unipessoal, Lda | Lissabon, Portugal | 100,0 | ||||
| Frankfurter Gesellschaft für Vermögensanlagen mit beschränkter Haftung | Eschborn | 100,0 | ||||
| General Leasing (No.16) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| G-G-B Gebäude- und Grundbesitz GmbH | Eschborn | 100,0 | ||||
| GO German Office GmbH | Wiesbaden | 100,0 | ||||
| gr Grundstücks GmbH Objekt Corvus | Frankfurt am Main | 100,0 | ||||
| gr Grundstücks GmbH Objekt Corvus & Co. Sossenheim KG | Frankfurt am Main | 100,0 | ||||
| Gresham Leasing March (1) Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Gresham Leasing March (2) Limited | London, Großbritannien | 25,0 | ||||
| Herradura Ltd | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| HF Estate Management GmbH | Eschborn | 100,0 | ||||
| Hibernia Eta Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Frankfurt am Main | 85,0 | ||||
| Hibernia Gamma Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Frankfurt am Main | 60,6 | ||||
| Hurley Investments No.3 Limited | London, Großbritannien | 100,0 | ||||
| Hypothekenbank Frankfurt AG | Eschborn | 100,0 | ||||
| Hypothekenbank Frankfurt International S.A. | Senningerberg, Luxemburg | 100,0 | ||||
| IVV - Immobilien - Verwaltungs- und Verwertungsgesellschaft mbH | Eschborn | 100,0 | ||||
| KENSTONE GmbH | Eschborn | 100,0 | ||||
| Kommanditgesellschaft MS "CPO ALICANTE" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg | 90,0 | ||||
| Kommanditgesellschaft MS "CPO ANCONA" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg | 77,3 | ||||
| Kommanditgesellschaft MS "CPO BILBAO" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg | 90,0 | ||||
| Kommanditgesellschaft MS "CPO MARSEILLE" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg | 77,3 | ||||
| Kommanditgesellschaft MS "CPO PALERMO" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg | 73,9 | ||||
| Kommanditgesellschaft MS "CPO TOULON" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg | 90,0 | ||||
| Kommanditgesellschaft MS "CPO VALENCIA" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg | 90,0 | ||||
| LAUREA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Anthropolis KG i.L. | Ludwigshafen | 94,5 | ||||
| LAUREA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Grindelwaldweg KG i.L. |
| Name | Sitz | Beteiligungsquote |
|---|---|---|
| Commerzbank | 100,0 SGD | 2 |
| Commerzbank | 2 028 766 | |
| Commerzbank | Commerzbank | Auslandsbanken |
| Commerzbank | Holding AG | Frankfurt am Main |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 1 |
| Commerzbank | 492 196 | - |
| Commerzbank | b) | Commerzbank |
| Commerzbank | Capital | Funding LLC I |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 2 | |
| Commerzbank | Capital | Funding LLC II |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 2 | |
| Commerzbank | Capital | Funding LLC III |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 2 | |
| Commerzbank | Capital | Trust I |
| Commerzbank | Newark, Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | |
| Commerzbank | Capital | Trust II |
| Commerzbank | Newark, Delaware, USA | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 1 | |
| Commerzbank | Capital | Trust III |
| Commerzbank | Newark, Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | |
| Commerzbank | Capital | Investment |
| Commerzbank | Company Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Finance | 2 S.à.r.l. |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 367 | - |
| Commerzbank | 18 | Commerzbank |
| Commerzbank | Finance | 3 S.à.r.l. |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 649 | 7 |
| Commerzbank | Finance | BV |
| Commerzbank | Amsterdam, Niederlande | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | 343 |
| Commerzbank | - | 150 |
| Commerzbank | Holdings | (UK) Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 502 | 383 |
| Commerzbank | 18 | 426 |
| Commerzbank | Holdings | France |
| Commerzbank | Paris, Frankreich | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 80 | 674 |
| Commerzbank | 0 | |
| Commerzbank | Immobilien- und | Vermögensverwalt |
| Commerzbank | ungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 462 |
| Commerzbank | 597 | - |
| Commerzbank | b) | Commerzbank |
| Commerzbank | Inlandsbanken | Holding GmbH |
| Commerzbank | Frankfurt am Main | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | 598 |
| Commerzbank | 385 | - |
| Commerzbank | b) | Commerzbank |
| Commerzbank | International S.A. | Luxemburg, |
| Commerzbank | Luxemburg | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 558 | 321 |
| Commerzbank | 96 | 187 |
| Commerzbank | Investments | (UK) Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 112 | 712 |
| Commerzbank | 82 | 941 |
| Commerzbank | Leasing | 1 S.à.r.l. |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 210 | 29 |
| Commerzbank | Leasing | 2 S.à.r.l. |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 32 | 445 |
| Commerzbank | 24 | |
| Commerzbank | Leasing | 4 S.à.r.l. |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 4 | 973 |
| Commerzbank | - | 8 |
| Commerzbank | Leasing | 5 S.à r.l. |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 10 | 202 |
| Commerzbank | 63 | |
| Commerzbank | Leasing | 6 S.à.r.l. |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 93 | 26 |
| Commerzbank | Leasing | December (1) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 333 | 1 |
| Commerzbank | 353 | |
| Commerzbank | Leasing | December (10) |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (11) |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (12) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 356 | 494 |
| Commerzbank | Leasing | December (13) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (15) |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (17) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | - |
| Commerzbank | 4 | 291 |
| Commerzbank | Leasing | December (19) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | - |
| Commerzbank | 12 | 741 |
| Commerzbank | Leasing | December (20) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | - |
| Commerzbank | 300 | |
| Commerzbank | Leasing | December (21) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (22) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (23) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | - |
| Commerzbank | 60 | |
| Commerzbank | Leasing | December (24) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December(26) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | - |
| Commerzbank | 240 | |
| Commerzbank | Leasing | December (3) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 476 | 327 |
| Commerzbank | Leasing | December (4) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (8) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | December (9) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Leasing | Holdings Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 2 | 137 |
| Commerzbank | - | 1 |
| Commerzbank | 298 | |
| Commerzbank | Leasing | Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 962 | - |
| Commerzbank | 1 | 776 |
| Commerzbank | Leasing | March (3) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 9 | 5 |
| Commerzbank | Leasing | September (5) |
| Commerzbank | Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 17 | 9 |
| Commerzbank | Online | Ventures Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Overseas | Holdings Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Property | Management & |
| Commerzbank | Services Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Securities | Ltd |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 10 | 0 |
| Commerzbank | Securities | Nominees Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | U.S. | Finance, Inc. |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 606 | - |
| Commerzbank | 68 | Commerzbank Zrt. |
| Commerzbank | Budapest, Ungarn | 100,0 HUF |
| Commerzbank | 24 | 941 |
| Commerzbank | 022 | 792 |
| Commerzbank | 495 | CommerzFactoring |
| Commerzbank | GmbH | Mainz |
| Commerzbank | 50,1 EUR | 1 |
| Commerzbank | 099 | - |
| Commerzbank | b) | CR KaiserKarree |
| Commerzbank | Holding S.a.r.l. | Luxemburg, |
| Commerzbank | Luxemburg | 100,0 EUR |
| Commerzbank | - | 41 |
| Commerzbank | 365 | - |
| Commerzbank | 40 | 175 |
| Commerzbank | CSA | COMMERZ SOUTH |
| Commerzbank | AFRICA (PROPRIETARY) LIMITED | Johannesburg, |
| Commerzbank | Südafrika | 100,0 ZAR |
| Commerzbank | 3 | 601 |
| Commerzbank | - | 1 |
| Commerzbank | 675 | Dom |
| Commerzbank | Inwestycyjny | BRE Banku S.A. |
| Commerzbank | Warschau, Polen | 100,0 PLN |
| Commerzbank | 89 | 646 |
| Commerzbank | 16 | 886 |
| Commerzbank | Dresdner | Capital LLC I |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 1 | 707 |
| Commerzbank | 42 | Dresdner |
| Commerzbank | Capital | LLC IV |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 JPY |
| Commerzbank | 18 | 594 |
| Commerzbank | 136 | Dresdner |
| Commerzbank | Kleinwort - Grantchester, Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 27 | 845 |
| Commerzbank | - | 1 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort & Co. |
| Commerzbank | Holdings, Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 231 | 580 |
| Commerzbank | - | 639 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort Capital |
| Commerzbank | Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 4 | 527 |
| Commerzbank | 3 | 706 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort do |
| Commerzbank | Brasilia Limitada | Rio de Janeiro, |
| Commerzbank | Brasilien | 100,0 BRL |
| Commerzbank | - | 16 |
| Commerzbank | 382 | 3 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort EIV |
| Commerzbank | Manager, Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | - | 18 |
| Commerzbank | 0 | Dresdner |
| Commerzbank | Kleinwort Finance Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 2 | 652 |
| Commerzbank | 704 | Dresdner |
| Commerzbank | Kleinwort Flags Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 140 | 479 |
| Commerzbank | 0 | Dresdner |
| Commerzbank | Kleinwort Group Holdings, LLC | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 170 | 917 |
| Commerzbank | - | 1 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort Group |
| Commerzbank | LLC | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 394 | 779 |
| Commerzbank | - | 57 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort Holdings |
| Commerzbank | II, Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 83 | 147 |
| Commerzbank | 633 | Dresdner |
| Commerzbank | Kleinwort Holdings LLC | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 376 | 641 |
| Commerzbank | 51 | Dresdner |
| Commerzbank | Kleinwort Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 11 | 647 |
| Commerzbank | 11 | 283 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort LLC |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 34 | 165 |
| Commerzbank | - | 2 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort Luminary |
| Commerzbank | Inc. | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 790 | 566 |
| Commerzbank | -15 | 577 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort Moon LLC |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 24 | 210 |
| Commerzbank | - | 4 |
| Commerzbank | 634 | Dresdner |
| Commerzbank | Kleinwort Services | (Guernsey) Limited |
| Commerzbank | St. Peter Port, Guernsey | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 2 | 0 |
| Commerzbank | Dresdner | Kleinwort |
| Commerzbank | Wasserstein Securities (India) | Private Limited |
| Commerzbank | Mumbai, Indien | 75,0 INR |
| Commerzbank | 49 | 229 |
| Commerzbank | - | 33 |
| Commerzbank | 670 | Dresdner |
| Commerzbank | Lateinamerika Aktiengesellschaft | Hamburg |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 32 |
| Commerzbank | 109 | - |
| Commerzbank | b) | Dresdner UK |
| Commerzbank | Investments 2 B.V. | Amsterdam, |
| Commerzbank | Niederlande | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 966 | 0 |
| Commerzbank | Dresdner UK | Investments N.V. |
| Commerzbank | Amsterdam, Niederlande | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | 738 |
| Commerzbank | 1 | DSB |
| Commerzbank | Vermögensverwaltungsgesellschaf | t mbH |
| Commerzbank | Frankfurt am Main | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 25 | - |
| Commerzbank | b) | EH MoLu IV, LLC |
| Commerzbank | Dover, Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | 1 | 677 |
| Commerzbank | - | 1 |
| Commerzbank | 445 | EHY Real |
| Commerzbank | Estate Fund I, LLC | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 USD |
| Commerzbank | - | 3 |
| Commerzbank | 758 | 231 |
| Commerzbank | Elco | Leasing Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | Erste Europäische Pfandbrief- | und |
| Commerzbank | Kommunalkreditbank | Aktiengesellschaft |
| Commerzbank | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 445 | 132 |
| Commerzbank | 77 | 900 |
| Commerzbank | Espacio | Leon Propco S.L.U. |
| Commerzbank | Madrid, Spanien | 100,0 EUR |
| Commerzbank | - | 18 |
| Commerzbank | 417 | - |
| Commerzbank | 1 | 878 |
| Commerzbank | Eurohypo | Capital Funding |
| Commerzbank | LLC I | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | 0 |
| Commerzbank | Eurohypo | Capital Funding |
| Commerzbank | LLC II | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 3 | 0 |
| Commerzbank | Eurohypo | Capital Funding |
| Commerzbank | Trust I | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | 0 |
| Commerzbank | Eurohypo | Capital Funding |
| Commerzbank | Trust II | Wilmington, |
| Commerzbank | Delaware, USA | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 1 | 0 |
| Commerzbank | European Bank for | Fund Services |
| Commerzbank | Gesellschaft mit beschränkter | Haftung (ebase) |
| Commerzbank | Aschheim | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 26 | 981 |
| Commerzbank | 3 | 999 |
| Commerzbank | European Venture | Partners (Holdings) Ltd |
| Commerzbank | St. Helier, Jersey | 85,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | European Venture | Partners Ltd |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 0 |
| Commerzbank | FABA | Vermietungsgesell |
| Commerzbank | schaft mbH | Düsseldorf |
| Commerzbank | 95,0 | 75,0 EUR |
| Commerzbank | 25 | - |
| Commerzbank | b) | Felix (CI) Limited |
| Commerzbank | George Town, Grand Cayman, Cayman | Islands |
| Commerzbank | 100,0 GBP | 26 |
| Commerzbank | 0 | FHB - |
| Commerzbank | Immobilienprojekte GmbH | Eschborn |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 52 |
| Commerzbank | - | b) |
| Commerzbank | Film Library | Holdings LLC |
| Commerzbank | Wilmington, Delaware, USA | 51,0 USD |
| Commerzbank | 21 | 455 |
| Commerzbank | - | 2 |
| Commerzbank | 828 | Forum Almada, |
| Commerzbank | Gestao de Centro Comercial, | Sociedade |
| Commerzbank | Unipessoal Lda. II & Comandita | Lissabon, Portugal |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 32 |
| Commerzbank | 216 | 9 |
| Commerzbank | 544 | Forum Almada-Gestao |
| Commerzbank | de Centro Commercial, | Sociedade |
| Commerzbank | Unipessoal, Lda. | Lissabon, Portugal |
| Commerzbank | 100,0 EUR | - |
| Commerzbank | 65 | 480 |
| Commerzbank | - | 28 |
| Commerzbank | 974 | Forum Montijo, |
| Commerzbank | Gestao de Centro Comercial | Sociedade |
| Commerzbank | Unipessoal, Lda | Lissabon, Portugal |
| Commerzbank | 100,0 EUR | - |
| Commerzbank | 50 | 419 |
| Commerzbank | - | 25 |
| Commerzbank | 343 | Frankfurter |
| Commerzbank | Gesellschaft für | Vermögensanlagen |
| Commerzbank | mit beschränkter Haftung | Eschborn |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 5 |
| Commerzbank | 952 | - |
| Commerzbank | b) | General Leasing |
| Commerzbank | (No.16) Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 546 | 249 |
| Commerzbank | G-G-B | Gebäude- und |
| Commerzbank | Grundbesitz GmbH | Eschborn |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 256 |
| Commerzbank | - | b) |
| Commerzbank | GO German | Office GmbH |
| Commerzbank | Wiesbaden | 100,0 EUR |
| Commerzbank | - | 12 |
| Commerzbank | 431 | - |
| Commerzbank | b) | gr Grundstücks |
| Commerzbank | GmbH Objekt Corvus | Frankfurt am Main |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 43 |
| Commerzbank | - | 5 |
| Commerzbank | gr Grundstücks | GmbH Objekt |
| Commerzbank | Corvus & Co. Sossenheim KG | Frankfurt am Main |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 97 |
| Commerzbank | - | 97 |
| Commerzbank | Gresham Leasing | March (1) Limited |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | - |
| Commerzbank | 965 | Gresham Leasing |
| Commerzbank | March (2) Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 25,0 |
| Commerzbank | 100,0 GBP | 2 |
| Commerzbank | 392 | 219 |
| Commerzbank | Herradura | Ltd |
| Commerzbank | London, Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 5 | 0 |
| Commerzbank | HF Estate | Management GmbH |
| Commerzbank | Eschborn | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 3 | 280 |
| Commerzbank | - | 5) |
| Commerzbank | b) | Hibernia Eta |
| Commerzbank | Beteiligungsgesellschaf t mit | beschränkter |
| Commerzbank | Haftung | Frankfurt am Main |
| Commerzbank | 85,0 EUR | 31 |
| Commerzbank | 058 | - |
| Commerzbank | 8 | Hibernia Gamma |
| Commerzbank | Beteiligungsgesellschaf t mit | beschränkter |
| Commerzbank | Haftung | Frankfurt am Main |
| Commerzbank | 60,6 EUR | 102 |
| Commerzbank | 634 | - |
| Commerzbank | 1 | Hurley |
| Commerzbank | Investments No.3 Limited | London, |
| Commerzbank | Großbritannien | 100,0 GBP |
| Commerzbank | 0 | 66 |
| Commerzbank | Hypothekenbank | Frankfurt AG |
| Commerzbank | Eschborn | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 5 | 661 |
| Commerzbank | 992 | - |
| Commerzbank | 6) | b) |
| Commerzbank | Hypothekenbank | Frankfurt |
| Commerzbank | International S.A. | Senningerberg, |
| Commerzbank | Luxemburg | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 166 | 016 |
| Commerzbank | - | 30 |
| Commerzbank | 047 | 7) |
| Commerzbank | IVV - Immobilien - | Verwaltungs- und |
| Commerzbank | Verwertungsgesellschaft mbH | Eschborn |
| Commerzbank | 100,0 EUR | 26 |
| Commerzbank | - | b) |
| Commerzbank | KENSTONE | GmbH |
| Commerzbank | Eschborn | 100,0 EUR |
| Commerzbank | 26 | - |
| Commerzbank | b) | Kommanditgesellsch |
| Commerzbank | aft MS "CPO ALICANTE" Offen | Reederei GmbH & Co. |
| Commerzbank | Hamburg | 90,0 |
| Commerzbank | 90,0 EUR | 3 |
| Commerzbank | 636 | - |
| Commerzbank | 14 | 785 |
| Commerzbank | Kommanditgesellsch | aft MS "CPO |
| Commerzbank | ANCONA" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg |
| Commerzbank | 77,3 | 77,3 EUR |
| Commerzbank | 19 | 134 |
| Commerzbank | - | 18 |
| Commerzbank | 594 | Kommanditgesellsch |
| Commerzbank | aft MS "CPO BILBAO" Offen | Reederei GmbH & Co. |
| Commerzbank | Hamburg | 90,0 |
| Commerzbank | 90,0 EUR | 1 |
| Commerzbank | 901 | - |
| Commerzbank | 16 | 425 |
| Commerzbank | Kommanditgesellsch | aft MS "CPO |
| Commerzbank | MARSEILLE" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg |
| Commerzbank | 77,3 | 77,2 EUR |
| Commerzbank | 18 | 078 |
| Commerzbank | - | 18 |
| Commerzbank | 559 | Kommanditgesellsch |
| Commerzbank | aft MS "CPO PALERMO" Offen | Reederei GmbH & Co. |
| Commerzbank | Hamburg | 73,9 |
| Commerzbank | 73,9 EUR | 20 |
| Commerzbank | 370 | - |
| Commerzbank | 17 | 381 |
| Commerzbank | Kommanditgesellsch | aft MS "CPO |
| Commerzbank | TOULON" Offen Reederei GmbH & Co. | Hamburg |
| Commerzbank | 90,0 | 90,0 EUR |
| Commerzbank | 16 | 305 |
| Commerzbank | - | 19 |
| Commerzbank | 748 | Kommanditgesellsch |
| Commerzbank | aft MS "CPO VALENCIA" Offen | Reederei GmbH & Co. |
| Commerzbank | Hamburg | 90,0 |
| Commerzbank | 90,0 EUR | 11 |
| Commerzbank | 685 | - |
| Commerzbank | 9 | 739 |
| Commerzbank | LAUREA MOLARIS Grundstücks- | Vermietungsgesell |
| Commerzbank | schaft mbH & Co. Objekt Berlin | Anthropolis KG i.L. |
| Commerzbank | Ludwigshafen | 94,5 |
| Commerzbank | 94,4 EUR | - |
| Commerzbank | 4 | 874 |
| Commerzbank | 1 | 883 |
| Commerzbank | 8) | LAUREA MOLARIS |
| Commerzbank | Grundstücks-Vermietungsgesellsch | aft mbH & Co. |
| Commerzbank | Objekt Berlin Grindelwaldweg KG i.L. | |
| :----------------------------------------------------------------------- | :----------------------------------------- | :-------------------- |
| LUGO Photovoltaik Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 94,5 |
| Marylebone Commercial Finance (2) | London, Großbritannien | 100,0 |
| Marylebone Commercial Finance Limited | London, Großbritannien | 100,0 |
| Max Lease S.à.r.l. & Cie. Secs | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 |
| MERKUR Grundstücks GmbH | Frankfurt am Main | 100,0 |
| MLV 35 Sp. z o.o. SKA | Warschau, Polen | 100,0 |
| Morris (S.P.) Holdings Limited | London, Großbritannien | 100,0 |
| NAVALIS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS "NEDLLOYD JULIANA" KG | Hamburg | 93,6 |
| NAVIPOS Schiffsbeteiligungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100,0 |
| NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Lampertheim KG | Düsseldorf | 100,0 |
| NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekte Plön und Preetz KG | Düsseldorf | 90,0 |
| Nordboden Immobilien- und Handelsgesellschaft mbH | Eschborn | 100,0 |
| NOVELLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 |
| Number X Real Estate GmbH | Eschborn | 100,0 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Jupiter KG | Grünwald | 100,0 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Luna KG | Grünwald | 100,0 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Neptun KG | Grünwald | 100,0 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pluto KG | Grünwald | 100,0 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Uranus KG | Grünwald | 100,0 |
| OLEANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Venus KG | Grünwald | 100,0 |
| Pisces Nominees Limited | London, Großbritannien | 100,0 |
| Property Invest Ferdinando di Savoia S.r.l. | Mailand, Italien | 100,0 |
| Property Invest GmbH | Eschborn | 100,0 |
| Property Invest Italy S.r.l. | Mailand, Italien | 100,0 |
| Property Invest Roma S.r.l. | Mailand, Italien | 100,0 |
| Real Estate Holdings Limited | Hamilton, Bermuda | 100,0 |
| Real Estate TOP TEGEL Drei GmbH | Eschborn | 94,0 |
| Real Estate TOP TEGEL Eins GmbH | Eschborn | 94,0 |
| Real Estate TOP TEGEL Sechs GmbH | Eschborn | 94,0 |
| Real Estate TOP TEGEL Vier GmbH | Eschborn | 94,0 |
| Real Estate TOP TEGEL Zwei GmbH | Eschborn | 94,0 |
| REFUGIUM Beteiligungsgesellschaft mbH | Grünwald | 100,0 |
| Riverbank Trustees Limited | London, Großbritannien | 100,0 |
| Rood Nominees Limited | London, Großbritannien | 100,0 |
| Rook Finance LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 |
| SB-Bauträger GmbH & Co. Urbis Hochhaus-KG | Frankfurt am Main | 100,0 |
| SECUNDO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 |
| Service-Center Inkasso GmbH | Düsseldorf Düsseldorf | 100,0 |
| South East Asia Properties Limited | London, Großbritannien | 100,0 |
| Space Park GmbH & Co. KG | Frankfurt am Main | 90,0 |
| Sterling Energy Holdings Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 76,2 |
| Sterling Energy II LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 |
| Sterling Energy LLC | Wilmington, Delaware, USA | 100,0 |
| TARA Immobilienprojekte GmbH | Eschborn | 100,0 |
| Thurlaston Finance Limited | George Town, Grand Cayman, Cayman Islands | 100,0 |
| TOMO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 100,0 |
| Transfinance a.s. | Prag, Tschechien | 100,0 |
| Twins Financing LLC | Dover, Delaware, USA | 60,0 |
| U.S. Residential Investment I, L.P. | Wilmington, Delaware, USA | 90,0 |
| Watling Leasing March (1) | London, Großbritannien | 100,0 |
| WebTek Software Private Limited | Bangalore, Indien | 100,0 |
| WESTBODEN - Bau- und Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung | Eschborn | 100,0 |
| Westend Grundstücksgesellschaft mbH | Eschborn | 100,0 |
| Wohnbau-Beteiligungsgesellschaft mbH | Eschborn | 90,0 |
| Yarra Finance Limited | George Town, Grand Cayman, Cayman Islands | 100,0 |
| Zelos Luxembourg S.C.S. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 |
b) Wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
c) scroll Name Sitz Kapitalanteil % insg. Abweichende Stimmrechte %
10. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
11. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
12. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
13. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
14. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
14. CR Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Lindencorso KG | Düsseldorf | 80,8 | 80,8 |
14. CR Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt ENEX-Babelsberg KG | Düsseldorf | 76,1 | 76,2 |
2. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
3. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
4. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
5. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
6. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
7. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
8. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
9. CR Fonds-Verwaltungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ABANTITIM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ABANTUM Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ABELASSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ABENITA Photovoltaik Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ABESTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ABORONUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ABOTORIUM Finanz- und Verwaltungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ACARINA Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ACCESSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ACINA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ACOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ACREDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ACRONA Photovoltaik-Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
Actium Leasobjekt Gesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 100,0 | |
ACTOSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ADAMANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ADELIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ADELIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Teltow KG | Düsseldorf | 92,4 | 92,1 |
ADELKA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ADENARA Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ADUKKA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ADURAMA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AFINA, Bufete de Socios Financieros, S.A. | Madrid, Spanien | 98,7 | 99,3 |
AFÖG Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 94,2 | |
AGALINA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AGARBA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AGASILA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AGREGATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. | Haan | 100,0 | |
AJOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AKERA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AKUSTIA Verwaltung und Treuhand GmbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ALACRITAS Verwaltungs- und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALBELLA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALBOLA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALCARDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALDANZA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ALDINGA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALDULA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALEMANTA Photovoltaik Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALMONA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALFRIDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ALFUTURA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALIBORA Verwaltung- und Treuhand GmbH i. L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ALICANTE NOVA Shipping Limited | Monrovia, Liberia | 100,0 | |
ALIDA Photovoltaik-Beteiligungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ALIVERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALKANTA Beteiligungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
ALMARENA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALMONDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALMURUS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALONGA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALSANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALSANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekte RiCö KG | Düsseldorf | 0,0 | 85,0 |
ALSENNA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALSTRUCTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
Alternative Asset Management S.A. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | |
ALUBRA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALUDANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALVENTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALVINA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
ALZOLA Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AMALIA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AMENA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AMERA Verwaltung und Treuhand GmbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AMITEA Beteiligungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
AMITICULA Photovoltaik Beteiligungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |
AMONEUS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AMTERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100,0 | |
AMUNDA Verwaltung und Treuhand GmbH i.L. | Düsseldorf | 100,0 | |Düsseldorf 100,0
ANBANA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ANCAVA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ANCONA NOVA Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0
ANDROMEDA Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ANEA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ANSELMA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 100,0
ARAFINA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ARBITRIA Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
AREBA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf 100,0
Ariondaz SAS Paris, Frankreich 100,0
ARMANDA Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
AROSA Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 100,0
ARVINA Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf 100,0
ASCETO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ASERTUNA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ASILUS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 100,0
ASISTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 100,0
ASKANZA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ASKANZA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Lüdenscheid KG Düsseldorf 94,4 86,0
ASKIBA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ASPERGA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 100,0
Aspiro net Sp. z.o.o. w likwidacji Lodz, Polen 100,0
Aspiro S.A. Lodz, Polen 100,0
ASSANDRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ASSENTO Photovoltaik-Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ASSERTA Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
ASTRELLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Berlin 100,0
ASTRIFA Mobilien-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 100,0
ATERNA Mobilien-Vermietungsgesellschaft mbH Berlin 100,0
Atlas-Alpha GmbH Frankfurt am Main 100,0
b) ATUNO Verwaltung und Treuhand GmbH Düsseldorf 100,0
AURESTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
AVANCIA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
AVARICA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
AVENDO Beteiligungsgesellschaft mbH Stuttgart 100,0
AVERTUM Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
AVERTUM Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH & Co. Zweite Legacy 600 KG Düsseldorf 100,0
BACUL Beteiligungsgesellschaft mbH Eschborn 100,0
Bankowy Dom Hipoteczny Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
Belus Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft mbH Eschborn 100,0
b) Beteiligungsgesellschaft für Industrie und Handel mbH Frankfurt am Main 100,0
BILBAO NOVA Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0
Blue Amber Fund Management S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,0
BONITAS Mobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Neustadt-Schwaig KG Grünwald 85,5 86,0
BRE Centrum Operacji Sp. z o.o. Aleksandrów Lódzki, Polen 100,0
10) BRE Corporate Finance S.A. Warschau, Polen 100,0
BRE Property Partner Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
BRE Wealth Management S.A. Warschau, Polen 100,0
BREL-AN Sp. z o.o. w likwidacji Warschau, Polen 100,0
BREL-COM Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
BREL-ESTATE Sp. z o.o. w likwidacji Warschau, Polen 100,0
11) BREL-FIN Sp. z o.o. w likwidacji Warschau, Polen 100,0
12) BREL-IMMO Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
BREL-PRO Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
Call Center Poland S.A. Warschau, Polen 100,0
CB Euregio GmbH Frankfurt am Main 100,0
CB Lux Kirchberg GmbH Frankfurt am Main 100,0
CBG Commerz Beteiligungskapital Verwaltungs GmbH Frankfurt am Main 100,0
CCR Courtage i.L. Paris, Frankreich 100,0
CERI International Sp. z o.o. Lodz, Polen 100,0
13) CG Japan GmbH Wiesbaden 100,0
CG Real Estate Luxemburg S.à.r.l. Luxemburg, Luxemburg 100,0
CGG Canada Grundbesitz GmbH Wiesbaden 100,0
CGI Stadtgalerie Schweinfurt Verwaltungs- GmbH Wiesbaden 100,0
CGI Victoria Square Limited London, Großbritannien 100,0
CGI Victoria Square Nominees Limited London, Großbritannien 100,0
CIV GmbH Beta Frankfurt am Main 100,0
COLLEGIUM GLASHÜTTEN Zentrum für Kommunikation Gesellschaft mit beschränkter Haftung Glashütten 100,0
b) Commerz Building and Management GmbH Essen 100,0
b) Commerz Grundbesitz Gestao de Centros Commerciais, Sociedade Unipessoal, Lda. Lissabon, Portugal 100,0
Commerz Keyes Avenue Properties (Proprietary) Ltd. Johannesburg, Südafrika 100,0
Commerz Management Services Limited Dublin, Irland 100,0
Commerz Nominees Limited London, Großbritannien 100,0
Commerz Property GmbH Frankfurt am Main 100,0
14) a) b) Commerz Real Autoservice GmbH i.L. Düsseldorf 100,0
Commerz Real CZ s.r.o. Prag, Tschechien 100,0
Commerz Real Direkt GmbH i.L. Düsseldorf 100,0
Commerz Real Finanzierungsleasing GmbH Düsseldorf 100,0
b) Commerz Real Nederland B. V. Capelle a/d ljssel, Niederlande 100,0
Commerz Real Partner Süd GmbH Düsseldorf 100,0
Commerz Real Projektconsult GmbH Düsseldorf 100,0
b) Commerz Real Southern Europe GmbH Wiesbaden 100,0
Commerz Real Vertrieb GmbH Düsseldorf 100,0
Commerz Real Western Europe GmbH Wiesbaden 100,0
Commerz Trade Services Sdn. Bhd. Kuala Lumpur, Malaysia 100,0
Commerz U.S. Financial Corporation Wilmington, Delaware, USA 100,0
Commerzbank Capital Management Unternehmensbeteiligungs GmbH Frankfurt am Main 100,0
b) Commerzbank International (Jersey) Limited St. Helier, Jersey 100,0
Commerzbank Leasing December (25) Limited London, Großbritannien 70,0
Commerzbank Leasing December (6) Limited London, Großbritannien 100,0
Commerzbank Pension Trustees Limited London, Großbritannien 100,0
Commerzbank Representative Office Nigeria Limited Lagos, Nigeria 100,0
Commerzbank Representative Office Panama, S.A. Panama City, Panama 100,0
Commerzbank Sao Paulo Servicos Ltda. Sao Paulo, Brasilien 100,0
Commerzbank Sponsoring GmbH Frankfurt am Main 100,0
b) CommerzKommunalbau GmbH Düsseldorf 100,0
CommerzLeasing GmbH Düsseldorf 100,0
CommerzStiftungsTreuhand GmbH Frankfurt am Main 100,0
CommerzTrust GmbH Frankfurt am Main 100,0
Communication One Consulting Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
ContactPoint Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
CR Station General Partner Inc. Toronto, Kanada 100,0
Crédito Germánico S.A. Montevideo, Uruguay 100,0
CRI Erste Beteiligungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100,0
CRI Zweite Beteiligungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100,0
CSK Sp. z o.o. Lodz, Polen 100,0
Czwarty Polski Fundusz Rozwoju Sp. z.o.o. Lodz, Polen 100,0
Delphi I Eurohypo LLC Wilmington, Delaware, USA 100,0
DFI S.p.A. in liquidazione Mailand, Italien 100,0
Dr. Gubelt Immobilien Vermietungs-Gesellschaft mbH & Co. Objekt Chemnitz KG Düsseldorf 100,0 98,8
Dresdner Kleinwort Derivative Investments Limited London, Großbritannien 100,0
Dresdner Private Placement GmbH Bad Vilbel 100,0
EHNY Montelucia Manager, LLC Dover, Delaware, USA 100,0
Elfte Umbra Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main 100,0
b) EP Euro-Projektentwicklungs-Verwaltungs GmbH Frankfurt am Main 100,0
EuREAM GmbH Wiesbaden 100,0
Eurohypo Investment Banking Limited London, Großbritannien 100,0
Eurohypo Nominees 1 Limited London, Großbritannien 100,0
Eurologistik 1 Leasehold General Partner BVBA Brüssel, Belgien 100,0
Fernwärmenetz Leipzig GmbH Leipzig 100,0
Forum Algarve - Gestao de Centro comercial, Sociedade Unipessoal, Lda. Lissabon, Portugal 100,0
Frega Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main 100,0
Galbraith Investments Limited London, Großbritannien 100,0
Garbary Sp. z o.o. Poznan, Polen 100,0
Gesellschaft für Kreditsicherung mbH Berlin 63,3
GIE Dresdner Kleinwort France i.L. Paris, Frankreich 100,0
GIE Victoria Aéronautique Paris, Frankreich 100,0
GRANADA Investment GmbH i.L. Düsseldorf 100,0
Grundbesitzgesellschaft Berlin Rungestr. 22- 24 mbH i.L. Eschborn 100,0
15) Grundstücks- und Vermögensverwaltungsgesellschaft Geretsried mbH i.L. Düsseldorf 51,1 51,0
16) Grupa PINO Sp. z o.o. w likwidacji Warschau, Polen 100,0
H 47 GmbH & Co. KG Düsseldorf 100,0
H 47 Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf 94,4 94,0
Hamudi S.A. Madrid, Spanien 100,0
Haus am Kai 2 O.O.O. Moskau, Russland 100,0
HDW Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Frankfurt am Main 100,0
Histel Beteiligungs GmbH Frankfurt am Main 100,0
b) HVI Handels- und Verwertungsgesellschaft für Immobilien mbH Düsseldorf 94,0
Immobiliengesellschaft Ost Hägle, spol. s.r.o Prag, Tschechien 100,0
Immobilien-Vermietungsgesellschaft Reeder & Co. Objekt Airport Bürocenter Dresden KG Dresden 87,2 86,6
Immobilienverwaltungsgesellschaft Grammophon Büropark mbH Berlin 100,0
Immobilienverwaltungsgesellschaft Schlachthof Offenbach mbH Eschborn 100,0
IMMOFIDUCIA Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
IWP International West Pictures GmbH & Co. Erste Produktions KG Köln 95,0
IWP International West Pictures Verwaltungs GmbH Köln 100,0
KTC Kommunikations- und Trainings-Center Königstein GmbH Königstein 100,0
LAUREA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Ludwigshafen 94,0
LOFRA GmbH & Co. KG Frankfurt am Main 99,9 100,0
LOFRA Verwaltungs-Gesellschaft mbH Frankfurt am Main 100,0
Lufthansa Leasing GmbH & Co. Echo-Oscar KG i. L. Grünwald 100,0 99,6
Mandas Receivables No.1 Limited St. Helier, Jersey 100,0
Mandas Receivables No.2 Limited St. Helier, Jersey 100,0
Marseille Shipping Limited Monrovia, Liberia 100,0
Max Lease Sàrl Luxemburg, Luxemburg 100,0
Messestadt Riem "Office am See" I GmbH i.L. Eschborn 100,0
17) b) Messestadt Riem "Office am See" III GmbH i.L. Eschborn 100,0
18) b) MLV 35 Sp. z o.o. Warschau, Polen 100,0
MOLBINA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Düsseldorf Ludwig-Erhard-Allee KG Düsseldorf 94,3 91,2
MOLMELFI Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Burghausen KG Düsseldorf 100,0 51,0
MOLRATUS Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
MONEA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 100,0
Montitail - Gestao de Retail Park, Sociedade Unipessoal Lda. Lissabon, Portugal 100,0
NACOLO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg 100,0
NACONA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg 100,0
NACONEO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L. Hamburg 100,0
NACONGA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH Hamburg 100,0
NACORINO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L.```markdown
Consolidated Financial Statements
2. Associated Companies
a) Associated companies accounted for using the equity method in the consolidated balance sheet
| Name | Seat | Capital Share % | Total Voting Rights % | Currency | Equity (in thousands) | Annual Result (in thousands) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 31.6 | EUR | 176,547 | 16,775 | |
| Argor-Heraeus S.A. | Mendrisio, Switzerland | 31.2 | CHF | 89,002 | 34,873 | |
| Capital Investment Trust Corporation | Taipei, Taiwan | 24.0 | TWD | - | -3,106,323 | |
| Captain Holdings S.à.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 46.0 | GBP | 3,852 | 71 | |
| Commerz Finanz GmbH | München | 49.9 | EUR | 402,038 | -11,424 | |
| Commerz Unternehmensbeteiligungs-Aktiengesellschaft | Frankfurt am Main | 40.0 | EUR | 92,297 | 5,106 | |
| COMUNITHY Immobilien GmbH | Düsseldorf | 49.9 | EUR | - | -7,978,920 | |
| DTE Energy Center, LLC | Wilmington, Delaware, USA | 49.5 | 50.0 | USD | 91,830 | 6,223 |
| Exploitatiemaatschappij Wijkertunnel C.V. | Amsterdam, Netherlands | 33.3 | EUR | 14,523 | 7,451 | |
| GIE Fleur de Canne | Paris, France | 10.0 | EUR | 22,380 | 343 | |
| GIE Northbail | Puteaux, France | 25.0 | EUR | 0 | 7 | |
| HAJOBANTA GmbH & Co. Asia Opportunity I KG | Düsseldorf | 20.8 | 20.8 | EUR | 116,626 | 13,962 |
| ILV Immobilien-Leasing Verwaltungsgesellschaft Düsseldorf mbH | Düsseldorf | 50.0 | EUR | 19,501 | 1,964 | |
| Inmobiliaria Colonial, S.A. | Barcelona, Spain | 18.7 | EUR | 2,221,241 | 109,782 | |
| KGAL GmbH & Co. KG | Grünwald | 40.5 | EUR | 97,648 | 5,047 | |
| KGAL Verwaltungs-GmbH | Grünwald | 45.0 | EUR | 8,688 | 325 | |
| MFG Flughafen-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. BETA KG | Grünwald | 29.4 | 29.0 | EUR | - | -63,291 |
| RECAP/Commerz AMW Investment, L. P. | New York, New York, USA | 50.0 | USD | 8,688 | -1,311 | |
| Reederei MS "E.R. INDIA" Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | Hamburg | 26.1 | EUR | 6,653 | 2,425 |
b) Associated companies not accounted for using the equity method in the consolidated balance sheet due to their immateriality
| Name | Seat | Capital Share % | Total Voting Rights % |
|---|---|---|---|
| 36th Street CO-INVESTMENT, L.P. | Wilmington, Delaware, USA | 49.0 | 50.0 |
| 4239466 Canada Inc. | Toronto, Kanada | 50.0 | |
| ACTIUM Leasobjekt GmbH & Co. Objekt Bietigheim OHG | Düsseldorf | 100.0 | 50.0 |
| ACTIUM Leasobjekt GmbH & Co. | |||
| b) | |||
| COMUNITHY Immobilien GmbH | Düsseldorf | 49.9 | |
| DTE Energy Center, LLC | Wilmington, Delaware, USA | 49.5 | 50.0 |
| Hamburg 100,0 | |||
| NACORONA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L. | Hamburg | 100.0 | |
| NACOTA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L. | Hamburg | 100.0 | |
| NAFARI Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAFIRINA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAMINO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L. | Hamburg | 100.0 | |
| NAROLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L. | Hamburg | 100.0 | |
| NASIRO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NASTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUCULA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAULUMO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUMOSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L. | Hamburg | 100.0 | |
| NAUPEUS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH i.L. | Hamburg | 100.0 | |
| NAURANTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAURATA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUSOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUTARO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUTIS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUTLUS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUTORIA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAUTUGO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVALIS Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVALIS Shipping Limited | Monrovia, Liberia | 100.0 | |
| NAVIBOLA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVIBOTO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVIFIORI Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVIGA Schiffsbeteiligung GmbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVIGATO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVIGOLO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVILO Vermietungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVINA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVIRENA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVIROSSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVISTA Verwaltung und Treuhand GmbH i.L. | Düsseldorf | 100.0 | |
| NAVITA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVITARIA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVITONI Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVITOSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NAVITURA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NEB Shipping Co. | Monrovia, Liberia | 100.0 | |
| NEPTANA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NEPTILA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NEPTORA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NEPTUGA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NEPTUNO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH | Hamburg | 100.0 | |
| NESTOR Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| NESTOR Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hamme KG | Düsseldorf | 100.0 | |
| NESTOR Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Landau KG | Düsseldorf | 5.0 | 55.0 |
| NESTOR Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Wiemelhausen KG | Düsseldorf | 100.0 | |
| NORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| NOSCO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Mainz | 100.0 | |
| NOTITIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| NOVITAS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| Nr. X Real Estate Hungary Kft. | Budapest, Ungarn | 100.0 | |
| Number X Bologna S.r.l. | Mailand, Italien | 100.0 | |
| NUMERIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| NURUS Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| b) Octopus Investment Sp. z o.o. | Warschau, Polen | 100.0 | |
| OSKAR Medienbeteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| PALERMO Shipping Limited | Monrovia, Liberia | 100.0 | |
| PAREO Kraftwerk-Beteiligungsgesellschaft mbH | Leipzig | 100.0 | |
| Property Invest Spain, S.L. | Barcelona, Spanien | 100.0 | |
| PRUNA Betreiber GmbH | Grünwald | 51.0 | |
| RAMONIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| RAPIDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| RAVENNA Krakow Sp. z.o.o. | Warschau, Polen | 100.0 | |
| Receivable Partners Inc. | Wilmington, Delaware, USA | 66.0 | |
| RECURSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Frankfurt am Main | 100.0 | |
| RESIDO Flugzeug-Leasinggesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| RIMA Medien-Beteiligungsgesellschaft mbH i.L. | Düsseldorf | 100.0 | |
| RIPA Medien-Beteiligungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Baden-Airpark KG | Düsseldorf | 50.0 | 65.0 |
| ROSATA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| ROSEA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| ROSINTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| ROSOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| ROSOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Heddernheim KG | Düsseldorf | 94.0 | 65.0 |
| ROTUNDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| SB-Bauträger Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Eschborn | 100.0 | |
| b) Schiffahrtsgesellschaft HANSA mbH | Hamburg | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 1, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 10, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 11, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 12, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 13, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 14, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 15, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 16, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 17, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 18, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 2, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 3, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 4, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 5, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 6, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 7, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 8, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Cuever del Negro 9, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 1, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 10, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 11, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 12, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 13, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 14, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 15, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 16, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 17, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 18, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 2, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 3, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 4, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 5, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 6, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 7, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 8, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| Solar Los Arroyos de Escuzar 9, S.L.U. | Madrid, Spanien | 100.0 | |
| SOLTRX Transaction Services GmbH | Düsseldorf | 100.0 | |
| b) Space Park Erste Verwaltungs GmbH | Frankfurt am Main | 100.0 | |
| TARA Immobilien-Besitz GmbH | Eschborn | 100.0 | |
| b) TARA Immobiliengesellschaft mbH | Eschborn | 100.0 | |
| b) TARA Immobilien-Verwaltungs-GmbH | Eschborn | 100.0 | |
| TARA Property-Management GmbH | Eschborn | 100.0 | |
| Tele-Tech Investment Sp. z.o.o. | Warschau, Polen | 100.0 | |
| TIGNARIS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Ostfildern KG | Düsseldorf | 94.9 | 97.0 |
| TIGNARIS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Streubesitz KG | Düsseldorf | 94.8 | |
| TIGNATO Beteiligungsgesellschaft mbH | Essen | 100.0 | |
| TIGNATO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KölnTurm MediaPark KG | Eschborn | 100.0 | |
| TOULON NOVA Shipping Limited | Monrovia, Liberia | 100.0 | |
| TRANSFERIA Managementgesellschaft mbH i.L. | Dortmund | 100.0 | |
| VALENCIA NOVA Shipping Limited | Monrovia, Liberia | 100.0 | |
| Wall Street Technology Managers LP | New York, New York, USA | 90.0 | |
| Webtel Sp. z o.o. w likwidacji | Warschau, Polen | 100.0 | |
| Wijkertunnel Beheer III B.V. | Amsterdam, Netherlands | 100.0 | |
| WST-Broker-GmbH i.L. | Frankfurt am Main | 90.0 | |
| ```Objekte Amberg und Landshut KG Düsseldorf 50,0 | |||
| ADAMANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Elbphilharmonie KG Düsseldorf 50,0 | |||
| AF Eigenkapitalfonds für deutschen Mittelstand GmbH & Co. KG München 47,5 47,5 | |||
| AGASILA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Düsseldorf KG Düsseldorf 23,4 25,0 | |||
| ALIVERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Düsseldorf-Lichtenbroich KG Düsseldorf 5,2 23,0 | |||
| Ampton B.V. Amsterdam, Niederlande 50,0 | |||
| ASTIRA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| BAF Berlin Animation Film GmbH Berlin 49,0 | |||
| Banco Comercial S. A. Montevideo, Uruguay 33,3 | |||
| BONUS Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 30,0 | |||
| Commerz GOA Realty Associates LLC New York, New York, USA 49,0 | |||
| COMMERZ GOA REALTY Management, LLC Atlanta, Georgia, USA 49,0 | |||
| Commerz Realty Associates GP V, LLC Wilmington, Delaware, USA 49,0 | |||
| DRABELA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREBACUSA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREBANTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREBENDA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREBOSTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DRECORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREDOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREFLORA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREFUMA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREHERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 50,0 | |||
| DREKONTA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DRELARA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DRELOBA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DRELOSINA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREMARA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH i.L. Düsseldorf 50,0 | |||
| DRENITA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DRESANA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DRETERUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| DREVERA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| Düsseldorfer Börsenhaus GmbH Düsseldorf 20,0 | |||
| FERO Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 26,0 | |||
| FORNAX Kraftwerk-Beteiligungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| FOSSUM Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf 24,8 25,0 | |||
| FUNGOR Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 43,6 | |||
| GIE Cinquieme Lease Puteaux, Frankreich 33,3 | |||
| GIE Go Lease Puteaux, Frankreich 50,0 | |||
| GIE Hu Lease Puteaux, Frankreich 50,0 | |||
| GIE Quatrieme Lease Puteaux, Frankreich 33,3 | |||
| GMF German Mittelstand Fund GmbH i. L. Frankfurt am Main 23,5 | |||
| GOPA Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung mbH Bad Homburg v. d. Höhe 24,8 28,8 | |||
| GRAMEDA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRAMINA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRAMOLINDA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRAMOLINDA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankfurt KG Grünwald 94,0 40,0 | |||
| GRASSANO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRATNOMA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRENADO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRETANA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRISLEVA Vermietungsgesellschaft mbh Grünwald 50,0 | |||
| GRONDOLA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GROSINA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GROTEGA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRUMENTO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRUMONA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRUMOSA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| GRUNATA Vermietungsgesellschaft mbh Grünwald 50,0 | |||
| GZ Verwaltungsgesellschaft für Transportmittel mbH i.L. München 50,0 | |||
| HAJOTARA Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Solarkraftwerke KG Düsseldorf 6,0 30,0 | |||
| Immobilien-Vermietungsgesellschaft Dr. Rühl GmbH & Co. Objekt Stutensee KG Düsseldorf 3,5 25,0 | |||
| Industriedruck Krefeld Kurt Janßen GmbH & Co KG Krefeld 25,7 | |||
| Irving Place Co-Investment, L.P. New York, New York, USA 37,7 50,0 | |||
| Kapelaansdijk I BV Amsterdam, Niederlande 25,0 | |||
| Koppelenweg I BV Hoevelaken, Niederlande 33,3 | |||
| La Tasca Holdings Limited Luton, Großbritannien 39,2 | |||
| Lerchesberg Grundstücks-Gesellschaft mbH i.L. Frankfurt am Main 49,0 | |||
| LOUISENA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| MAECENA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Dortmund KG Düsseldorf 5,0 33,3 | |||
| MANICA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Neutraubling KG Düsseldorf 5,0 50,0 | |||
| MARBANA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hallenbad Flensburg KG Flensburg 40,0 | |||
| MARBREVA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt AOK Bayern KG Düsseldorf 100,0 50,0 | |||
| MARBREVA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt AOK Rheinland-Pfalz KG Düsseldorf 100,0 50,0 | |||
| Marie Lease S.à r.l. Luxemburg, Luxemburg 49,0 | |||
| MARIUS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover KG Düsseldorf 21,0 40,0 | |||
| MAROLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Essen KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MINERVA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Radolfzell KG Düsseldorf 21,0 | |||
| MITEC engine.tec gmbh & Co. Objekt Krauthausen KG Eisenach 0,5 45,0 | |||
| MOLANCONA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| MOLARIS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kurhaus KG Düsseldorf 100,0 49,0 | |||
| Molathina Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rostock KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MOLBARVA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| MOLBERA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Aalen KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MOLBERNO Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| MOLBONA Vermietungsgesellschaft mbH Berlin 50,0 | |||
| MOLCASA Vermietungsgesellschaft Objekt Smart mbH i.L. Grünwald 50,0 | |||
| MOLDOMA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Augsburg KG Düsseldorf 100,0 50,0 | |||
| MOLFRIEDA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Wesel KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MOLGRADO Vermietungsgesellschaft Objekt Göttingen und Oldenburg mbH Grünwald 50,0 | |||
| MOLKIRA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Herten KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MOLKRIMA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Triptis KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MOLPIKA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Tuttlingen KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MOLPIREAS Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Aquarius KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Aries KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Düsseldorf Hohe Straße KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Geminus KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Halle Markt 11 KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Halle Riegel KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSOLA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Taurus KG Düsseldorf 98,5 49,0 | |||
| MOLSTINA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Stuttgart KG Düsseldorf 0,1 50,0 | |||
| MOLSURA Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| MOLWANKUM Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Landkreis Hildburghausen KG Düsseldorf 6,0 29,0 | |||
| MOLWARGA Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Aue KG Düsseldorf 4,6 25,0 | |||
| MS "Meta" Stefan Patjens GmbH & Co. KG Drochtersen 30,5 | |||
| NESTOR Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Erlangen KG Düsseldorf 10,0 50,0 | |||
| NOSSIA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Pöcking 2,5 25,0 | |||
| ORBITA Kraftwerk-Beteiligungsgesellschaft mbH Düsseldorf 50,0 | |||
| ORNATUS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH Schönefeld (Dahme-Spreewald) 50,0 | |||
| OSCA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Grünwald 26,0 | |||
| Pinova GmbH & Co. Erste Beteiligungs KG München 41,8 | |||
| RECAP Alta Phoenix Lofts Investment, L.P. New York, New York, USA 50,0 | |||
| RECAP/Commerz Greenwich Park Investment, L.P New York, New York, USA 50,0 | |||
| Rendite Partner Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH i. L. Frankfurt am Main 33,3 | |||
| ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Logistikobjekt Schweinfurt KG Düsseldorf 2,5 35,0 | |||
| ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG Düsseldorf 0,5 50,0 | |||
| SCI L Argentiere Grenoble, Frankreich 30,0 | |||
| SITA Immobilia GmbH & Co. KG Köln 5,1 50,0 | |||
| Southwestern Co-Investment, L.P. New York, New York, USA 50,0 | |||
| TAMOLDINA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| TAMOLTEMPA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| TAMOLTESSA Vermietungsgesellschaft mbH Grünwald 50,0 | |||
| The World Markets Company GmbH i. L. Frankfurt am Main 25,2 | |||
| U.S. Residential I GP, LLC Wilmington, Delaware, USA 49,0 50,0 |
- Gemeinschaftsunternehmen
a) In der Konzernbilanz at-Equity-bewertete Gemeinschaftsunternehmen
| Name | Sitz | Kapitalanteil % insg. | Abweichende Stimmrechte % | Währung | Eigenkapital Tsd. | Jahresergebnis Tsd. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Carbon Trade & Finance SICAR S.A. | Senningerberg, Luxemburg | 50,0 | EUR | 4 751 | -4 416 | |
| Delphi I LLC | Wilmington, Delaware, USA | 33,3 | 33,3 | EUR | -380 981 | -23 032 |
| FV Holding S.A. | Brüssel, Belgien | 60,0 | EUR | 10 892 | 2 190 | |
| Kaiserkarree S.a.r.l. | Luxemburg, Luxemburg | 50,0 | EUR | 44 620 | -18 894 |
b) Wegen untergeordneter Bedeutung in der Konzernbilanz nicht at-Equity-bewertete Gemeinschaftsunternehmen
| Name | Sitz/Sitz der Verwaltungsgesellschaft | Kapitalanteil % insg. | Abweichende Stimmrechte % |
|---|---|---|---|
| Bonitos GmbH & Co. KG | Frankfurt am Main | 50,0 | |
| Bonitos Verwaltungs GmbH | Frankfurt am Main | 50,0 | |
| NULUX NUKEM LUXEMBURG GmbH | Luxemburg, Luxemburg | 49,5 |
- Zweckgesellschaften
a) In den Konzernabschluss gemäß IAS 27/SIC 12 einbezogene Zweckgesellschaften
| Name | Sitz | Kapitalanteil % insg. | Abweichende Stimmrechte % | Währung | Eigenkapital Tsd. |
|---|---|---|---|---|---|
| Asset Securitisation Programme for Insured Receivables Ltd. (ASPIRE) | Dublin, Irland | 0,0 | EUR | 2 | |
| Barrington II LLC | Dover, Delaware, USA | 0,0 | USD | 0 | |
| Barrington II CDO Ltd. | George Town, Grand Cayman, Cayman Islands | 0,0 | USD | 0 | |
| Beethoven Funding Inc | Dover, Delaware, USA | 0,0 | USD | 3 | |
| Borromeo Finance S.r.l. | Mailand, Italien | 0,0 | EUR | 21 153 | |
| Bosphorus Capital Ltd. | Dublin, Irland | 0,0 | EUR | 212 | |
| Bosphorus Investments Limited | Dublin, Irland | 0,0 | EUR | 2 675 | |
| a) CB MezzCAP Limited Partnership St. | b) Wegen untergeordneter Bedeutung nicht gemäß IAS 27/SIC 12 in den Konzernabschluss einbezogene Zweckgesellschaften |
| Name | Sitz | Kapitalanteil % | insg. | Abweichende Stimmrechte % |
|---|---|---|---|---|
| Dock 100 Logistik GmbH | Berlin | 0,0 | ||
| Feather Leasing Stichting | Luxemburg, Luxemburg | 0,0 | ||
| Gangrey Ltd | London, Großbritannien | 0,0 | ||
| Goldman Sachs Multi-Strategy Portfolio (Class B/E) | George Town, Grand Cayman, Cayman Islands | 0,0 | ||
| Opera France One FCC | Paris, Frankreich | 0,0 | ||
| Opera Germany No. 2 plc. | Dublin, Irland | 0,0 | ||
| Opera Germany No. 3 Ltd. | Dublin, Irland | 0,0 | ||
| Ryder Square Limited | St. Helier, Jersey | 0,0 | ||
| Star Global Multi Strategy | George Town, Grand Cayman, Cayman Islands | 0,0 | ||
| Viking Capital Ltd. | Jersey | 0,0 |
- Spezialfonds
a) In den Konzernabschluss gemäß IAS 27/SIC 12 einbezogene Spezialfonds
| Name | Sitz | Anteil des Investors am Fonds % | Abweichende Stimmrechte % | Währung | Fondsvolumen Tsd. |
|---|---|---|---|---|---|
| CBK SICAV | Hesperange, Luxemburg | 61,4 | EUR | 25 072 | |
| CDBS-Cofonds | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 109 180 | |
| CDBS-Cofonds II | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 94 074 | |
| CDBS-Cofonds III | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 105 908 | |
| CDBS-Cofonds IV | Frankfurt am Main | 100,0 | EUR | 106 459 | |
| ComStage ETF SICAV | Luxemburg, Luxemburg | 59,4 | EUR | 4 877 766 | |
| Olympic Investment Fund II | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | 2 430 400 | |
| OP-Fonds CDBS V | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | EUR | 97 857 | |
| Premium Management Immobilien-Anlagen | Frankfurt am Main | 93,5 | EUR | 495 232 | |
| VFM Mutual Fund AG & Co. KG | Vaduz, Liechtenstein | 85,4 | USD | 337 317 |
b) Wegen untergeordneter Bedeutung nicht gemäß IAS 27/SIC 12 in den Konzernabschluss einbezogene Spezialfonds
| Name | Sitz | Anteil des Investors am Fonds % | Abweichende Stimmrechte % |
|---|---|---|---|
| ALLIANZ BULGARIA PENSION FUND | Paris, Frankreich | 100,0 | |
| HQ Trust Kensington Ltd. | George Town, Grand Cayman, Cayman Islands | 100,0 | |
| HSC Life Policy Pooling S.A.R.L. | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | |
| LIFE PLUS FUNDS FCP-SIF | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 | |
| Protect Global Winner 2014 | Luxemburg, Luxemburg | 100,0 |
- Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die Beteiligung 5 % der Stimmrechte überschreitet
| Name | Sitz | Kapitalanteil % | insg. | Abweichende Stimmrechte % |
|---|---|---|---|---|
| ConCardis Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Eschborn | 13,9 | EURO | |
| Kartensysteme Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Frankfurt am Main | 13,9 | ||
| GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen | Bremen | 7,1 |
Fußnoten
1) Umfirmiert: von Commerzbank Auslandsbanken Holding Nova GmbH nach Commerz Bankenholding Nova GmbH
2) Umfirmiert: von Commerzbank Europe (Ireland) nach Commerz Europe (Ireland)
3) Umfirmiert: von Eurohypo (Japan) Corporation nach Commerz Japan Real Estate Finance Corporation
4) Umfirmiert: von Commerz Real Baucontract GmbH nach Commerz Real Baumanagement GmbH
5) Umfirmiert: von EH Estate Management GmbH nach HF Estate Management GmbH
6) Umfirmiert: von Eurohypo Aktiengesellschaft nach Hypothekenbank Frankfurt AG
7) Umfirmiert: von EUROHYPO Europäische Hypothekenbank S.A. nach Hypothekenbank Frankfurt International S.A.
8) Umfirmiert: von LAUREA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Anthropolis KG nach LAUREA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Anthropolis KG i.L.
9) Umfirmiert: von LAUREA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Grindelwaldweg KG nach LAUREA MOLARIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin Grindelwaldweg KG i.L.
10) Umfirmiert: von Centrum Rozliczen i Informacji CERI Sp. z.o.o. nach BRE Centrum Operacji Sp. z o.o.
11) Umfirmiert: von BREL-ESTATE Sp. z.o.o. nach BREL-ESTATE Sp. z.o.o. w likwidacji
12) Umfirmiert: von BREL-FIN Sp. z.o.o. nach BREL-FIN Sp. z.o.o. w likwidacji
13) Umfirmiert: von BRE Systems Sp. z.o.o. nach CERI International Sp. z o.o.
14) Umfirmiert: von CIV GmbH Alpha nach Commerz Property GmbH
15) Umfirmiert: von Grundbesitzgesellschaft Berlin Rungestr. 22 - 24 mbH nach Grundbesitzgesellschaft Berlin Rungestr. 22 - 24 mbH i.L.
16) Umfirmiert: von Grundstücks- und Vermögensverwaltungsgesellschaft Geretsried mbH nach Grundstücks- und Vermögensverwaltungsgesellschaft Geretsried mbH i.L.
17) Umfirmiert: von Messestadt Riem "Office am See" I GmbH nach Messestadt Riem "Office am See" I GmbH i.L.
18) Umfirmiert: von Messestadt Riem "Office am See" III GmbH nach Messestadt Riem "Office am See" III GmbH i.L.
19) Umfirmiert: von Kalmus Grundstücks Gesellschaft Objekt KG nach Kalmus Grundstücks Gesellschaft Objekt Erfurt KG
Anmerkungen und Erläuterungen
a) Im Geschäftsjahr erstmals in den Konzernabschluss einbezogen.
b) Ergebnisabführungsvertrag.
c) Die Angaben gemäß § 285 Nr.11a HGB sind wegen untergeordneter Bedeutung nach § 286 Abs. 3 Nr.1 HGB unterblieben.
d) Nach SIC 12 konsolidiert, da Stimmrechtsanteil 19 %.
Devisenkurse für 1 Euro zum 31.12.2012
| Land | Währungscode | Kurs |
|---|---|---|
| Albanien | ALL | 139,7400 |
| Bermuda | BMD | 1,3194 |
| Brasilien | BRL | 2,7036 |
| Bulgarien | BGN | 1,9558 |
| Chile | CLP | 631,3217 |
| Großbritannien | GBP | 0,8161 |
| Indien | INR | 72,5600 |
| Japan | JPY | 113,6100 |
| Kanada | CAD | 1,3137 |
| Polen | PLN | 4,0740 |
| Russland | RUB | 40,3295 |
| Schweiz | CHF | 1,2072 |
| Singapur | SGD | 1,6111 |
| Südafrika | ZAR | 11,1727 |
| Taiwan | TWD | 38,3026 |
| Tschechische Republik | CZK | 25,1510 |
| Ukraine | UAH | 10,6143 |
| Ungarn | HUF | 292,3000 |
| USA | USD | 1,3194 |
Organe der Commerzbank Aktiengesellschaft
Aufsichtsrat
- Klaus-Peter Müller Vorsitzender
- Uwe Tschäge1 stellv. Vorsitzender Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
- Hans-Hermann Altenschmidt1 Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
- Dott. Sergio Balbinot (bis 23.5.2012) Managing Director Assicurazioni Generali S. p. A.
- Dr.-Ing. Burckhard Bergmann Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands E.ON Ruhrgas AG
- Dr. Nikolaus von Bomhard Vorsitzender des Vorstands Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG
- Karin van Brummelen1 Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
- Astrid Evers1 Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
- Uwe Foullong1 Gewerkschaftssekretär Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
- Daniel Hampel1 Bankangestellter Commerzbank Aktiengesellschaft
- Dr.-Ing. Otto Happel Unternehmer Luserve AG
- Beate Hoffmann1 Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
- Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Hans-Peter Keitel Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie
- Alexandra Krieger1 Ressortleiterin Betriebswirtschaft/ Unternehmensstrategien Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
- Dr. h. c. Edgar Meister Rechtsanwalt Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank a.D.
- Prof. h. c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann Ehemaliger stellv. Vorsitzender des Vorstands ThyssenKrupp AG
- Dr. Helmut Perlet Vorsitzender des Aufsichtsrats Allianz SE
- Barbara Priester1 Bankangestellte Commerzbank Aktiengesellschaft
- Mark Roach1 Gewerkschaftssekretär Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di-Bundesverwaltung
- Dr. Marcus Schenck Mitglied des Vorstands E.ON AG
- Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell (seit 1.6.2012) Ehemaliges Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank
- Dr. Walter Seipp Ehrenvorsitzender
1 Von den Arbeitnehmern gewählt.
Vorstand
- Martin Blessing Vorsitzender
- Frank Annuscheit
- Markus Beumer
- Stephan Engels (seit 1.4.2012)
- Jochen Klösges
- Michael Reuther
- Dr. Stefan Schmittmann
- Ulrich Sieber
- Dr.# Eric Strutz (bis 31.3.2012) Martin Zielke
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Frankfurt am Main, 25. Februar 2013
Der Vorstand
Martin Blessing
Frank Annuscheit
Markus Beumer
Stephan Engels
Jochen Klösges
Michael Reuther
Stefan Schmittmann
Ulrich Sieber
Martin Zielke
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
Vermerk zum Konzernabschluss
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 - geprüft.
Verantwortung des Vorstands für den Konzernabschluss
Der Vorstand der COMMERZBANK Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Aufstellung dieses Konzernabschlusses. Diese Verantwortung umfasst, dass dieser Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften aufgestellt wird und unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Der Vorstand ist auch verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Verantwortung des Abschlussprüfers
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Konzernabschluss abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist. Eine Abschlussprüfung umfasst die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Konzernabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, das relevant ist für die Aufstellung eines Konzernabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt. Ziel hierbei ist es, Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden und der Vertretbarkeit der von dem Vorstand ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Prüfungsurteil
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Konzernabschlusses zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2012 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr.
Vermerk zum Konzernlagebericht
Wir haben den beigefügten Konzernlagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Der Vorstand der COMMERZBANK Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der für die Prüfung des Konzernlageberichts vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach ist die Prüfung des Konzernlageberichts so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Konzernlageberichts zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts gewonnenen Erkenntnisse steht der Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 26. Februar 2013
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Clemens Koch,
Wirtschaftsprüfer
Peter Goldschmidt,
Wirtschaftsprüfer
Weitere Informationen
― Wir informieren über die Zusammensetzung unseres Zentralen Beirats und über die Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und die Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien für die Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats und für Mitarbeiter der Commerzbank, in einem Glossar über die wichtigsten Begriffe aus der Finanzwelt sowie über die Quartalsergebnisse nach Segmenten.
Zentraler Beirat
- Dr. Simone Bagel-Trah
Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses
Henkel AG & Co. KGaA
Düsseldorf - Dott. Sergio Balbinot
Group Chief Insurance Officer
Assicurazioni Generali S.p.A.
Triest - Dr. Olaf Berlien
ThyssenKrupp AG
Essen - Cathrina Claas-Mühlhäuser
Vorsitzende des Aufsichtsrats und Stellv. Vorsitzende des Gesellschafterausschusses
CLAAS KGaA mbH
Harsewinkel - Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann
Persönlich haftender und geschäftsführender Gesellschafter
Peter Kölln KGaA
Elmshorn
Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages
Berlin - Dr. Hubertus Erlen
Berlin - Ulrich Grillo
Vorsitzender des Vorstands
Grillo-Werke AG
Duisburg - Dr. Margarete Haase
Finanzvorstand
Deutz AG
Köln - Prof. Dr. Johanna Hey
Direktorin Institut für Steuerrecht
Universität zu Köln
Köln - Prof. Dr. Edward G. Krubasik
Mitglied des Zentralvorstands Siemens AG i. R.
München
Mitglied des Aufsichtsrats
Vallourec SA
Paris - Uwe Lüders
Vorsitzender des Vorstands
L. Possehl & Co. mbH
Lübeck - Dipl.-Kfm. Friedrich Lürßen
Geschäftsführender Gesellschafter
Fr. Lürßen Werft GmbH & Co. KG
Bremen - Dr.-Ing. E.h. Hartmut Mehdorn
Unternehmensberater
Berlin - Dr. Christoph M. Müller
Rechtsanwalt
Mitglied des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats
Vaillant GmbH
Remscheid - Prof. Hans Georg Näder
Geschäftsführender Gesellschafter
Otto Bock Healthcare GmbH
Duderstadt - Klaus M. Patig
Königstein - Hans Dieter Pötsch
Mitglied des Vorstands
Volkswagen AG
Wolfsburg - Dr. Helmut Reitze
Intendant
Hessischer Rundfunk
Frankfurt am Main - Dr. Axel Frhr. v. Ruedorffer
Bad Homburg - Georg F.W. Schaeffler
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Schaeffler AG
Herzogenaurach - Dr. Ernst F. Schröder
Persönlich haftender Gesellschafter
Dr. August Oetker KG
Bielefeld - Jürgen Schulte-Laggenbeck
CFO
OTTO (GmbH & Co KG)
Hamburg - Prof. Dennis J. Snower, Ph.D.
Präsident
Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Kiel - Dr. Dr. h.c. Edmund Stoiber
Bayerischer Ministerpräsident a.D.
Rechtsanwalt
Wolfratshausen - Nicholas Teller
CEO
E.R. Capital Holding GmbH & Cie. KG
Hamburg - Dr. Bernd W. Voss
Frankfurt am Main/Kronberg - Dr. Michael Werhahn
Mitglied des Vorstands
Wilh. Werhahn KG
Neuss - Dr. Wendelin Wiedeking
Unternehmer
Bietigheim-Bissingen
Die Verzeichnisse der Mitglieder unserer Regionalbeiräte Nord, Nordwest, West, Ost, Mitte, Süd und Südwest finden Sie im Internet unter www.commerzbank.de>Investor Relations>Corporate Governance>Beiräte.
Mandate in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien
Mitglieder des Vorstands der Commerzbank Aktiengesellschaft
Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB Stand: 31.12.2012
| a) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien im Inland | b) Mitgliedschaft in vergleichbaren Kontrollgremien | |
|---|---|---|
| Martin Blessing | - | - |
| Frank Annuscheit | scroll | scroll |
| Markus Beumer | a) comdirect bank Aktiengesellschaft¹ stellv. Vorsitzender | |
| Stephan Engels | (seit 1.4.2012) scroll a) Commerzbank Auslandsbanken Holding AG¹ stellv. | |
| Jochen Klösges | a) ABB AG (seit 1.7.2012) Commerz Real AG¹ (bis 19.6.2012) | |
| Michael Reuther | ||
| Stefan Schmittmann | ||
| Ulrich Sieber | ||
| Martin Zielke |
Angaben gemäß § 285 Ziffer 10 HGB Stand: 31.12.2012
a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
b) Mitgliedschaft in vergleichbaren Kontrollgremien
Klaus-Peter Müller
scroll
a) Fresenius Management SE
Fresenius SE & Co. KGaA
Linde Aktiengesellschaft
b) Landwirtschaftliche Rentenbank
Parker Hannifin Corporation
Uwe Tschäge
-
Hans-Hermann Altenschmidt
scroll
a) BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG
BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G.
b) BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e. V.
Dott. Sergio Balbinot (bis 31.5.2012)
scroll
a) AachenMünchener Lebensversicherung AG¹
AachenMünchener Versicherung AG¹
Deutsche Vermögensberatung AG
Generali Deutschland Holding AG¹
b) Europ Assistance Holding¹
Future Generali India Insurance Co. Ltd.¹
Future Generali India Life Insurance Co. Ltd.¹
Generali Asia N.V.¹
Generali China Insurance Company Ltd.¹ stellv. Vorsitzender
Generali China Life Insurance Co. Ltd.¹ stellv. Vorsitzender
Generali España, Holding de Entidades de Seguros, S.A.¹ stellv. Vorsitzender
Generali Espana S.A. de Seguros y Reaseguros¹
Generali Finance B.V.¹
Generali France S.A.¹ stellv. Vorsitzender
Generali Holding Vienna AG¹ stellv. Vorsitzender
Generali Investments SpA¹
Generali PPF Holding BV¹ Vorsitzender
Generali (Schweiz) Holding¹ stellv. Vorsitzender
Migdal Insurance & Financial Holdings Ltd.¹
Participatie Maatschappij Graafschap Holland N.V.¹
Transocean Holding Corporation¹
Dr.-Ing. Burckhard Bergmann
scroll
a) Allianz Lebensversicherungs-AG stellv. Vorsitzender
E.ON Energie AG
b) Accumulatorenwerke Hoppecke Carl Zoellner & Sohn GmbH
Jaeger Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Vorsitzender
OAO Novatek
Telenor
Dr. Nikolaus von Bomhard
scroll
a) ERGO Versicherungsgruppe AG¹ Vorsitzender
Munich Health Holding AG¹ Vorsitzender
Karin van Brummelen
-
Astrid Evers
-
Uwe Foullong
-
Daniel Hampel
-
Dr.-Ing. Otto Happel
-
Beate Hoffmann
-
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Hans-Peter Keitel
scroll
a) Deutsche Messe AG
National-Bank AG
ThyssenKrupp AG
b) Heitkamp & Thumann Group
RAG Stiftung (bis 16.10.2012)
Alexandra Krieger
-
Dr. h.c. Edgar Meister
scroll
b) DWS Investment GmbH
Standard & Poor's Credit Market Services Europe Limited
Prof. h.c. (CHN) Dr. rer. oec. Ulrich Middelmann
scroll
a) Deutsche Telekom AG
LANXESS AG
LANXESS Deutschland GmbH
b) Hoberg & Driesch GmbH Vorsitzender
Dr. Helmut Perlet
scroll
a) Allianz SE (seit 9.5.2012)
Allianz Deutschland AG (bis 23.3.2012)
GEA GROUP AG
b) Allianz France S.A. (bis 14.3.2012)
Allianz Life Insurance Company of North America (bis 29.2.2012)
Allianz of America Inc. (bis 29.2.2012)
Allianz S.p.A. (bis 16.3.2012)
Fireman's Fund Ins. Co. (bis 29.2.2012)
Barbara Priester
-
Mark Roach
scroll
a) Fiducia IT AG
Dr. Marcus Schenck
scroll
a) AXA S.A.
E.ON Ruhrgas AG¹ (bis 21.8.2012)
b) E.ON Energy Trading SE¹
E.ON IT GmbH¹
SMS GmbH
Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell (seit 1.6.2012)
scroll
a) Vienna Insurance Group AG (seit 4.5.2012)
b) Finanzmarktbeteiligung Aktiengesellschaft des Bundes Wien
Österreichische Bundesbahnen Holding AG, Wien
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH Vorsitzende (seit 29.6.2012)
Verein zur Förderung der BBRZ Gruppe, Linz
Wien Holding GmbH, Wien
Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft
Angaben gemäß § 340a Abs. 4 Ziff. 1 HGB Stand: 31.12.2012
Michael Bonacker
Commerz Real AG¹
Commerz Real Investmentgesellschaft mbH¹ stellv. Vorsitzender
Hypothekenbank Frankfurt AG¹ (vormals Eurohypo Aktiengesellschaft)
Manfred Breuer
Deutsche Edelstahlwerke GmbH
Gerold Fahr
Stadtwerke Ratingen GmbH
Martin Fischedick
Borgers AG
Commerz Real AG¹
Commerz Real Investmentgesellschaft mbH¹
Bernd Förster
SE Spezial Electronic Aktiengesellschaft
Jörg van Geffen
Häfen und Güterverkehr Köln AG
NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mit beschränkter Haftung
Sven Gohlke
Bombardier Transportation GmbH
Bernd Grossmann
Textilgruppe Hof AG
Detlef Hermann
Kaiser's Tengelmann GmbH
Ritzenhoff AG
Jochen H. Ihler
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH
Werner Lubeley
TNT Express GmbH
Michael Mandel
Commerz Real AG¹
Commerz Real Investmentgesellschaft mbH¹
Schufa Holding AG
Annegret Oerder
BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG
Andreas Schmidt
Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH
Sabine Schmittroth
comdirect bank Aktiengesellschaft¹
Dirk Wilhelm Schuh
GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen
Dirk Schuster
Commerz Real Investmentgesellschaft mbH¹
Berthold Stahl
Maincor AG stellv. Vorsitzender
Rupert Winter
Klinikum Burgenlandkreis GmbH
Christoph Wortig
Commerz Real AG¹
¹ Konzernmandat.
² Aufsichtsratsmandat in einer konzernexternen börsennotierten Gesellschaft oder in einem Aufsichtsratsgremium einer Gesellschaft mit vergleichbaren Anforderungen (gemäß Ziffer 5.4.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex).
Glossar
Ad-hoc-Publizität
Ein vorrangiges Ziel der Ad-hoc-Publizität besteht in der Prävention von Insidergeschäften. Das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) schreibt in § 15 vor, dass Emittenten, deren Wertpapiere an einer deutschen Börse zum Amtlichen Handel oder im Geregelten Markt zugelassen sind, Ad-hoc-Veröffentlichungspflichten unterliegen. Eine neue Tatsache ist dann meldepflichtig, wenn sie im Tätigkeitsbereich des Unternehmens eingetreten und nicht öffentlich bekannt ist. Des Weiteren muss sich die neue Tatsache auf die Vermögens- oder Finanzlage oder auf den allgemeinen Geschäftsverlauf des Emittenten auswirken sowie geeignet sein, den Börsenpreis der zugelassenen Wertpapiere erheblich zu beeinflussen.
Asset-backed Securities (ABS)
Wertpapiere, deren Zins- und Tilgungszahlung durch den zugrunde liegenden Forderungspool gedeckt ("backed") sind. Sie werden in der Regel durch eine Zweckgesellschaft im Rahmen einer Verbriefung begeben.
Backtesting
Verfahren zur Überwachung der Güte von Value-at-Risk-Modellen. Hierzu werden über einen längeren Zeitraum tatsächlich aufgetretene Verluste der prognostizierten Verlustobergrenze gegenübergestellt.
Bankbuch
Im Bankbuch werden sämtliche Bankgeschäfte erfasst, die nicht dem Handelsbuch zuzuordnen sind.
Collateralised Debt Obligations (CDOs)
Mit einem Pool von unterschiedlichen Wertpapieren, insbesondere Krediten und sonstigen verbrieften Schuldtiteln, besicherte ABS.
Commercial Mortgage-backed Securities (CMBS)
Mit gewerblichen Immobilienkrediten besicherte ABS.
Corporate Governance
Corporate Governance legt Richtlinien für eine transparente Leitung und Überwachung von Unternehmen fest. Die Empfehlungen des Corporate Governance Kodex schaffen Transparenz und stärken das Vertrauen in eine verantwortungsvolle Unternehmensführung; sie dienen im Besonderen dem Schutz der Aktionäre.
Core-Tier-I-Kapital
Das Core-Tier-I-Kapital ("harte Kernkapital") definiert das haftende Eigenkapital. Es besteht aus Grundkapital (Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage), einbehaltenen Gewinnen (Gewinnrücklagen) und stillen Einlagen.
Core-Tier-I-Quote
Die Core-Tier-I-Quote wird durch die Regelungen des Basler Ausschusses bestimmt und regelt die Mindestkapitalausstattung von Banken. Sie berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital und der risikogewichteten Aktiva.
Credit Default Swap (CDS)
Ein CDS ist ein Kreditderivat, das zur Übertragung des Ausfallrisikos aus einem Referenzaktivum (zum Beispiel Wertpapier oder Kredit) eingesetzt wird.# Glossar
Dafür zahlt der Sicherungsnehmer an den Sicherungsgeber eine Prämie und erhält bei Eintritt eines vorab vereinbarten Kreditereignisses eine Ausgleichszahlung.
Default-Portfolio
Kreditportfolio der als ausgefallen klassifizierten Krediten (ausgefallen gemäß den Regelungen von Basel II).
Derivate
Derivate sind Finanzinstrumente, deren Bewertung sich vom Preis eines Basiswerts (zum Beispiel Wertpapier oder Kredit) oder von marktbezogenen Referenzgrößen (zum Beispiel Zinssatz oder Währung) ableitet. Diese Instrumente bieten unter anderem Möglichkeiten zur Absicherung von Risiken.
EONIA (Euro Overnight Index Average)
Auf der Basis effektiver Umsätze berechneter Durchschnittszinssatz für Tagesgeld im Euro-Interbankengeschäft. Er wird als gewichteter Durchschnitt der Sätze für unbesicherte Euro-Übernachtkontrakte, die von einer Gruppe bestimmter Institute im Euro-Währungsgebiet gemeldet wird, berechnet.
Equity-Methode
Die Equity-Methode ist ein Verfahren zur Bewertung von Beteiligungen, die als assoziierte Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss ausgewiesen werden. Das anteilige Jahresergebnis des Unternehmens wird in der Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung als laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen ausgewiesen. Der Bilanzansatz erfolgt in Höhe des anteiligen Eigenkapitals des at-Equity-bewerteten Unternehmens.
Equity-Tier-I-Kapital
Das Equity-Tier-I-Kapital besteht aus dem harten Kernkapital ohne Berücksichtigung stiller Einlagen.
Equity-Tier-I-Quote
Die Equity-Tier-I-Quote berechnet sich als Quotient aus dem Equity-Tier-I-Kapital und den risikogewichteten Aktiva.
EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate)
Durchschnittszinssatz, zu dem ein als erstklassig eingestuftes Kreditinstitut bereit ist, einem anderen Kreditinstitut mit höchster Bonität Euro-Gelder zur Verfügung zu stellen. Der EURIBOR wird täglich anhand der Zinssätze ausgewählter Banken für Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten berechnet.
Future
Der Future-Kontrakt ist ein verbindlicher Vertrag, der beide Vertragsparteien dazu verpflichtet, eine bestimmte Anzahl oder Menge eines Basiswerts zu einem festgelegten Preis zu einem vereinbarten Datum zu liefern beziehungsweise zu übernehmen. Im Gegensatz zur Option ist der Future sehr stark standardisiert.
Gone-Concern-Annahmen
Risikodeckungspotenzial reicht aus, um unter Aufgabe des Fortbestandes der Unternehmung (das heißt unter vollständigem Verbrauch der Eigenkapitalpositionen) die in diesem definierten ökonomischen Szenario simulierten Verluste abzudecken.
Goodwill
Der Goodwill ist der bei einer Beteiligungs- oder Unternehmensübernahme nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten verbleibende Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Wert des hierfür erworbenen Reinvermögens (deutscher Fachbegriff: Geschäfts- oder Firmenwert).
Handelsbuch
Positionen im Handelsbuch werden zum Zwecke der kurzfristigen Weiterveräußerungs- und Gewinnerzielungsabsicht gehalten und bestehen im Wesentlichen aus Finanzinstrumenten, Anteilen und handelbaren Forderungen. Im Handelsbuch werden auch eng mit Handelsbuchpositionen verbundene Positionen ausgewiesen, die der Absicherung von Risiken im Handelsbuch dienen.
Hedging
Hedging ist eine Strategie, bei der Sicherungsgeschäfte mit dem Ziel abgeschlossen werden, sich gegen das Risiko von ungünstigen Preisentwicklungen (Zinsen, Kurse, Rohstoffe) abzusichern.
Hybride Finanzmittel
Hybride Finanzmittel sind Finanzierungsmöglichkeiten, die sowohl Merkmale von Eigenkapital als auch von Fremdkapital aufweisen. Typische Vertreter der hybriden Finanzmittel sind Nachrangdarlehen, stille Einlagen oder Genussscheine.
Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP)
Prozess, der gewährleistet, dass Kreditinstitute über genügend internes Kapital zur Abdeckung aller wesentlichen Risiken verfügen.
International Financial Reporting Standards (IFRS)/International Accounting Standards (IAS)
Die IFRS/IAS sind die vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten internationalen Rechnungslegungsvorschriften. Die Zielsetzung von Jahresabschlüssen nach IFRS ist es, international vergleichbare, entscheidungsrelevante Informationen für Investoren über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens bereitzustellen.
Konfidenzniveau
Wahrscheinlichkeit, mit der ein potenzieller Verlust eine durch den Value at Risk definierte Verlustobergrenze nicht überschreitet.
Kreditderivat
Finanzinstrument, dessen Wert von einer zugrunde liegenden Forderung abhängt, zum Beispiel einem Kredit oder Wertpapier. In der Regel werden diese Kontrakte OTC abgeschlossen. Sie werden unter anderem zur Risikosteuerung eingesetzt. Das am häufigsten eingesetzte Kreditderivat ist der Credit Default Swap.
Latente Steuern
Latente Steuern sind zukünftige Steuerbebeziehungsweise Steuerentlastungen, die aus temporären Differenzen und aus noch nicht genutzten steuerlichen Verlusten beziehungsweise Steuergutschriften resultieren. Dabei sind temporäre Differenzen unterschiedliche Wertansätze von Vermögenswerten und Schulden zwischen der veröffentlichten Handels- oder IFRS-Bilanz und der Steuerbilanz (Liability-Methode), die sich in späteren Wirtschaftsjahren ausgleichen und aus denen tatsächliche Steuerwirkungen resultieren. Abzugsfähige temporäre Differenzen sowie noch nicht genutzte steuerliche Verluste beziehungsweise Steuergutschriften führen zu latenten Steueransprüchen; hingegen führen zu versteuernde temporäre Differenzen zu latenten Steuerschulden. Latente Steueransprüche/Steuerschulden sind getrennt von den tatsächlichen Steueransprüchen/Steuerschulden auszuweisen.
Mark-to-Market
Unter Mark-to-Market wird die Bewertung von Positionen zu aktuellen, notierten Marktpreisen verstanden.
Mezzanine
Mezzanine-Kapital oder Mezzanine-Finanzierung beschreibt Finanzierungsarten, die in ihren rechtlichen und wirtschaftlichen Ausgestaltungen eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital darstellen. Mezzanine-Kapital kann eigenkapitalähnlich (sogenanntes Equity Mezzanine) in Form von Genussrechten, wertpapierverbrieften Genussscheinen oder stillen Beteiligungen begeben werden. Es eignet sich besonders für mittelständische Unternehmen, die ihre Eigenmittelbasis stärken, aber nicht die Eigentümerstruktur verändern wollen.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bezeichnet langfristiges, auf eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft gerichtetes Wirtschaften. Verantwortung für die Umwelt und ausgewogene soziale Beziehungen verstehen sich dabei als leitende Ziele.
Option
Die Option ist eine Vereinbarung, die dem einen Vertragspartner (Käufer der Option) das einseitige Recht einräumt, eine im voraus bestimmte Menge einer Ware oder eines Werts zu einem vorab festgelegten Preis innerhalb eines definierten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen.
OTC
OTC ist die Abkürzung für "Over the Counter"; damit wird der außerbörsliche Handel von Finanzinstrumenten bezeichnet.
Rating
Standardisierte Bonitätsbeurteilung/Risikoeinschätzung von Unternehmen, Staaten oder von diesen emittierten Schuldtiteln auf Basis standardisierter qualitativer und quantitativer Kriterien. Das Ergebnis des Ratingprozesses ist Grundlage für die Feststellung der Ausfallwahrscheinlichkeit, die wiederum in die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für das Kreditrisiko einfließt. Ratings können durch die Bank selbst (interne Ratings) oder durch spezialisierte Ratingagenturen wie Standard & Poor's, Fitch oder Moody's ermittelt werden (externe Ratings).
Residential Mortgage-backed Securities (RMBS)
Mit privaten Immobilienkrediten besicherte ABS.
Risikogewichtete Aktiva oder Risikoaktiva
Kredite oder Forderungen, die eine Bank herauslegt, haben ein höchst unterschiedliches Risikoprofil. Ausschlaggebend für das Risikoprofil ist vor allem das Rating des Kreditnehmers. Je besser das Rating desto geringer das Risikogewicht. Dem Risikoprofil ist bei der Ermittlung der mit Eigenmitteln zu unterlegenden risikogewichteten Aktiva Rechnung zu tragen. Für die Berechnung wird daher das jeweilige Risikogewicht eines Geschäfts mit dem zu berücksichtigenden Forderungsbetrag dieses Geschäfts multipliziert. Die Gesamtsumme der risikogewichteten Aktiva ergibt sich aus der Summe der einzelnen risikogewichteten Aktiva über alle Geschäfte.
Spread
Differenz zwischen zwei Preisen oder Zinssätzen, zum Beispiel Spanne zwischen An- und Verkaufskurs von Wertpapieren oder bonitätsbedingter Aufschlag auf einen Marktzinssatz.
STOXX
Bei der "Indexfamilie" STOXX handelt es sich um ein System europäischer Benchmark-, Blue Chip- sowie Branchenindizes.
Swaps
Swaps sind derivative Finanzinstrumente, bei denen der Austausch von Zahlungsströmen (Zinsen und/ oder Währungsbeträge) über einen festgelegten Zeitraum vereinbart wird. Mittels Zinsswaps werden Zinszahlungsströme getauscht (zum Beispiel fest gegen variabel). Währungsswaps bieten darüber hinaus die Möglichkeit, das Wechselkursrisiko über einen Austausch von Kapitalbeträgen auszuschalten.
Verbriefung
Im Rahmen von Verbriefungen werden Forderungen (zum Beispiel Kredite oder Leasingforderungen) in einem Pool gebündelt und auf einen Käufer (in der Regel auf eine Zweckgesellschaft; SPV) übertragen. Das SPV refinanziert sich durch die Emission von Wertpapieren (zum Beispiel ABS). Die Rückzahlung und Zinszahlung der Wertpapiere ist direkt an die Performance der zugrunde liegenden Forderungen geknüpft und nicht an die des Emittenten.
90 days past due (90dpd)
Ein Ausfallkriterium nach Basel II. Engagements, die länger als 90 Tage (unter Berücksichtigung von Bagatellgrenzen) rückständig sind, müssen nach Basel II als Ausfall geschlüsselt werden. Bei der Commerzbank Berücksichtigung in der Ratingklasse 6.1.
Eine Vielzahl weiterer Begriffserklärungen bietet unser Glossar im Internet unter www.commerzbank.de
Quartalsergebnisse nach Segmenten
scroll
- Quartal 2012
Mio.# Commerzbank AG
Privatkunden Mittelstandsbank Central & Eastern Europe Corporates & Markets Non-Core Assets Portfolio Restructuring Unit
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets¹ | Non-Core Assets¹,² | Portfolio Restructuring Unit³ | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal 2012 | ||||||
| Zinsüberschuss | 473 | 543 | 120 | 119 | 186 | 5 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -8 | 35 | -18 | -27 | -178 | -16 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 465 | 578 | 102 | 92 | 8 | -11 |
| Provisionsüberschuss | 416 | 270 | 50 | 83 | 30 | - |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 | -13 | 38 | 195 | -215 | 169 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 2 | -1 | 1 | 3 | -203 | 17 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 7 | - | - | 6 | -1 | - |
| Sonstiges Ergebnis | 7 | -8 | 11 | -9 | 26 | 1 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 906 | 791 | 220 | 397 | -177 | 192 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 898 | 826 | 202 | 370 | -355 | 176 |
| Verwaltungsaufwendungen | 757 | 338 | 115 | 340 | 98 | 12 |
| Operatives Ergebnis | 141 | 488 | 87 | 30 | -453 | 164 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | 34 | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 141 | 488 | 87 | 30 | -487 | 164 |
| Sonstige und Konsolidierung | Konzern | |
|---|---|---|
| 1. Quartal 2012 | ||
| Zinsüberschuss | -17 | 429 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - | -212 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | -17 | 217 |
| Provisionsüberschuss | -6 | 843 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 282 | 457 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 5 | -176 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | -1 | 11 |
| Sonstiges Ergebnis | -7 | 21 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 256 | 585 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 256 | 373 |
| Verwaltungsaufwendungen | 129 | 1,789 |
| Operatives Ergebnis | 127 | 584 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | 34 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 127 | 550 |
2. Quartal 2012
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets¹ | Non-Core Assets¹,² | Portfolio Restructuring Unit³ | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 449 | 488 | 121 | 113 | 158 | 37 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -26 | -32 | -35 | -23 | -301 | 13 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 423 | 456 | 86 | 90 | -143 | 50 |
| Provisionsüberschuss | 368 | 272 | 47 | 60 | 19 | - |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | - | 1 | 28 | 208 | 124 | -23 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | - | -6 | 5 | 1 | -54 | 11 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 3 | - | - | 3 | 1 | - |
| Sonstiges Ergebnis | -18 | -7 | 9 | 4 | -8 | -1 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 802 | 748 | 210 | 389 | 240 | 24 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 776 | 716 | 175 | 366 | -61 | 37 |
| Verwaltungsaufwendungen | 743 | 326 | 116 | 321 | 88 | 17 |
| Operatives Ergebnis | 33 | 390 | 59 | 45 | -149 | 20 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | 9 | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - | -86 | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 33 | 390 | -27 | 45 | -158 | 20 |
| Sonstige und Konsolidierung | Konzern | |
|---|---|---|
| 2. Quartal 2012 | ||
| Zinsüberschuss | -33 | 333 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - | -404 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | -33 | 929 |
| Provisionsüberschuss | -9 | 757 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 217 | 555 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 20 | -23 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 7 |
| Sonstiges Ergebnis | -22 | -43 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 173 | 586 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 173 | 182 |
| Verwaltungsaufwendungen | 120 | 1,731 |
| Operatives Ergebnis | 53 | 451 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | 9 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | -86 |
| Ergebnis vor Steuern | 53 | 356 |
3. Quartal 2012
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets¹ | Non-Core Assets¹,² | Portfolio Restructuring Unit³ | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 449 | 469 | 120 | 143 | 158 | - |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -45 | 9 | -28 | 17 | -383 | - |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 404 | 478 | 92 | 160 | -225 | - |
| Provisionsüberschuss | 409 | 258 | 47 | 102 | 25 | - |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 | -13 | 24 | 157 | -100 | - |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | -4 | - | 2 | 121 | -79 | - |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 6 | 3 | - | 3 | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | -26 | -4 | 8 | -29 | -5 | - |
| Erträge vor Risikovorsorge | 835 | 713 | 201 | 497 | -1 | - |
| Erträge nach Risikovorsorge | 790 | 722 | 173 | 514 | -384 | - |
| Verwaltungsaufwendungen | 749 | 327 | 121 | 323 | 92 | - |
| Operatives Ergebnis | 41 | 395 | 52 | 191 | -476 | - |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - | 3 | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 41 | 395 | 55 | 191 | -476 | - |
| Sonstige und Konsolidierung | Konzern | |
|---|---|---|
| 3. Quartal 2012 | ||
| Zinsüberschuss | 40 | 379 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | - | -430 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 40 | 949 |
| Provisionsüberschuss | -1 | 840 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 77 | 146 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | -10 | 30 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 4 | 16 |
| Sonstiges Ergebnis | 23 | -33 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 133 | 378 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 133 | 948 |
| Verwaltungsaufwendungen | 120 | 1,732 |
| Operatives Ergebnis | 13 | 216 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | 3 |
| Ergebnis vor Steuern | 13 | 219 |
4. Quartal 2012
| Privatkunden | Mittelstandsbank | Central & Eastern Europe | Corporates & Markets¹ | Non-Core Assets¹,² | Portfolio Restructuring Unit³ | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 464 | 454 | 121 | 171 | 187 | - |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -16 | -42 | -24 | -19 | -512 | - |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 448 | 412 | 97 | 152 | -325 | - |
| Provisionsüberschuss | 353 | 261 | 44 | 74 | 30 | - |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 | 3 | 13 | -26 | -53 | - |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | -2 | 38 | 1 | 83 | 13 | - |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 11 | 3 | - | - | -2 | - |
| Sonstiges Ergebnis | -20 | 5 | 8 | 11 | -12 | - |
| Erträge vor Risikovorsorge | 807 | 764 | 187 | 313 | 163 | - |
| Erträge nach Risikovorsorge | 791 | 722 | 163 | 294 | -349 | - |
| Verwaltungsaufwendungen | 761 | 346 | 121 | 363 | 98 | - |
| Operatives Ergebnis | 30 | 376 | 42 | -69 | -447 | - |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | - | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | - | -185 | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 30 | 376 | -143 | -69 | -447 | - |
| Sonstige und Konsolidierung | Konzern | |
|---|---|---|
| 4. Quartal 2012 | ||
| Zinsüberschuss | 1 | 398 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -1 | -614 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | - | 784 |
| Provisionsüberschuss | -11 | 751 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 25 | -37 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 117 | 250 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | - | 12 |
| Sonstiges Ergebnis | -14 | -22 |
| Erträge vor Risikovorsorge | 118 | 352 |
| Erträge nach Risikovorsorge | 117 | 738 |
| Verwaltungsaufwendungen | 84 | 773 |
| Operatives Ergebnis | 33 | -35 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | - | -185 |
| Ergebnis vor Steuern | 33 | -220 |
- Die verbliebenen Bestände des aufgelösten Segments Portfolio Restructuring Unit (PRU) wurden zum 1. Juli 2012 in das Segment Corporates & Markets beziehungsweise in das Segment Non-Core Assets (NCA) übertragen.
- Das Segment Non-Core Assets (NCA) ist aus dem ehemaligen Segment Asset Based Finance hervorgegangen (Details hierzu siehe in der Beschreibung zur Segmentberichterstattung).
- Das Segment Portfolio Restructuring Unit (PRU) wurde zum 1. Juli 2012 aufgelöst. Bis zum Jahresende 2012 wird das zum Halbjahr 2012 erzielte Ergebnis weiterhin berichtet.
Herausgeber: Commerzbank AG, Zentrale, Kaiserplatz, 60325 Frankfurt am Main. www.commerzbank.de. Dieser Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor. Beide Sprachfassungen sind im Internet abrufbar. ISSN 0414-0443 | VKI 02040.
Konzept und Gestaltung: wirDesign Berlin Braunschweig.
Fotografie: Thomas Dashuber (S. 10), Markus Goetzke (S. 4/unten), Heli Hinkel (S. 5/unten rechts), John Houtman (S. 1, S. 3), Claudia Kempf (S. 14), MetaDesign (U3), Catrin Moritz (S. 5/unten links), Marcel Schaar (Titel, S. 2/oben, S. 4/oben, S. 5/oben, S. 6/oben, S. 7/oben, S. 56, S. 88, S. 94, S. 100, S. 106), Julia Schwager (S. 82), Ben van Skyhawk (S. 3/unten), Timo Volz (S. 2/unten, S. 6/unten links und rechts, S. 7/unten links und rechts).
Titel: Lena Kuske, Leiterin einer Commerzbank-Filiale in Hamburg.
Druck und Verarbeitung: Kunst- und Werbedruck, Bad Oeynhausen.
Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Dieser Geschäftsbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.
Die deutsche Fassung dieses Geschäftsberichts ist maßgebend und nur die deutsche Version des Konzernlageberichts und des Konzernabschlusses wurden vom Abschlussprüfer geprüft.
Dieser Geschäftsbericht wurde klimaneutral gestellt.Die durch die Produktion und Distribution verursachte Menge von 68 Tonnen CO2 -Emissionen wurde durch Investitionen in Klimaschutzprojekte aus dem "myclimate International Portfolio" kompensiert. Diese hochwertigen Gold-Standard-Klimaschutzmaßnahmen tragen zur weltweiten Reduktion von Treibhausgasemissionen bei und unterliegen der Kontrolle einer durch die Vereinten Nationen anerkannten Prüfstelle.
Veröffentlichung des Geschäftsberichts: 22. März 2013
Fünfjahresübersicht
Gewinn- und-Verlust-Rechnung | Mio. €
| 2012 | 2011 | 2010 | 2009¹ | 2008¹ ,² | |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 5 539 | 6 724 | 7 054 | 7 174 | 4 689 |
| Risikovorsorge im Kreditgeschäft | -1 660 | -1 390 | -2 499 | -4 214 | -1 855 |
| Provisionsüberschuss | 3 191 | 3 495 | 3 647 | 3 773 | 2 846 |
| Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | 1 121 | 1 986 | 1 958 | -409 | -454 |
| Ergebnis aus Finanzanlagen | 81 | -3 611 | 108 | 417 | -665 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 46 | 42 | 35 | 15 | 40 |
| Sonstiges Ergebnis | -77 | 1 253 | -131 | -22 | -27 |
| Verwaltungsaufwendungen | 7 025 | 7 992 | 8 786 | 9 004 | 4 956 |
| Operatives Ergebnis | 1 216 | 507 | 1 386 | -2 270 | -382 |
| Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Markennamen | - | - | - | 768 | - |
| Restrukturierungsaufwendungen | 43 | - | 33 | 1 621 | 25 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen | -268 | - | - | - | - |
| Ergebnis vor Steuern | 905 | 507 | 1 353 | -4 659 | -407 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 796 | -240 | -136 | -26 | -466 |
| Konzernfremden Gesellschaftern zustehende Gewinne/Verluste | 103 | 109 | 59 | -96 | 59 |
| Konzernergebnis³ | 6 | 638 | 1 430 | -4 537 | 0 |
Kennzahlen
| 2012 | 2011 | 2010 | 2009¹ | 2008¹ ,² | |
|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie (€) | -0,04 | 0,18 | 1,21 | -4,40 | 0,00 |
| Dividendensumme (Mio. €) | - | - | - | - | - |
| Dividende je Aktie (€) | - | - | - | - | - |
| Operative Eigenkapitalrendite (%) | 4,1 | 1,7 | 4,5 | -8,0 | -2,6 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis³ ,⁴ (%) | 0,0 | 2,2 | 4,7 | -16,5 | 0,0 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) | 71,0 | 80,8 | 69,3 | 82,2 | 77,1 |
Bilanz | Mrd. €
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2010 | 31.12.2009¹ | 31.12.2008² | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 635,9 | 661,8 | 754,3 | 844,1 | 625,2 |
| Kreditvolumen | 272,8 | 303,9 | 330,3 | 368,4 | 313,7 |
| Verbindlichkeiten | 455,4 | 459,5 | 531,8 | 567,0 | 464,5 |
| Eigenkapital | 27,0 | 24,8 | 28,7 | 26,6 | 19,8 |
Kapitalquoten | %
| 2012 | 2011 | 2010 | 2009¹ | 2008² | |
|---|---|---|---|---|---|
| Kernkapitalquote | 13,1 | 11,1 | 11,9 | 10,5 | 10,1 |
| Gesamtkapitalquote | 17,8 | 15,5 | 15,3 | 14,8 | 13,9 |
Lang-/Kurzfrist-Ratings
| Moody's Investors Service, New York | Standard & Poor's, New York | Fitch Ratings, New York/London | |
|---|---|---|---|
| A3/P-2 | A/A-1⁵ | A+/F1 + | |
| A2/P-1 | A/A-1 | A+/F1+ | |
| A2/P-1 | A/A-1 | A+/F1 + | |
| Aa3/P-1 | A/A-1 | A+/F1 + | |
| Aa3/P-1 | A/A-1 | A/F1 |
¹ Anpassung aufgrund Vereinheitlichung der Ausweisstruktur.
² Nach Anpassung Counterparty Default Adjustements.
³ Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
⁴ Die Eigenkapitalbasis bildet das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare durchschnittliche Konzernkapital ohne Berücksichtigung der durchschnittlichen Neubewertungsrücklage und der Rücklage aus Cash Flow Hedges.
⁵ Rating seit Februar 2013 auf "Credit Watch Negative".