Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

co.don AG Audit Report / Information 2010

May 18, 2011

80_rns_2011-05-18_2870a16a-23df-4fa7-a6ae-f3475d438f87.html

Audit Report / Information

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

co.don AG

Teltow

Jahresabschluss zum 31.12.2010

codonAG_Jahresabschluss_2010_Lagebericht_ungeprüft

co.don® AG, Teltow

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

IDarstellung des Geschäftsverlaufs

1. Marktumfeld

2. Allgemeine Unternehmensentwicklung

3. Auftragslage und Umsatzentwicklung

4. Produktion, Qualitätskontrolle und -sicherung

5. Forschung und Entwicklung

6. Investitionen

7. Finanzierung

8. Personal- und Sozialbereich

II Darstellung der Ertrags‑, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

III Grundzüge des Vergütungssystems der Gesellschaft

IV Angaben gemäß § 289 Abs. 4 HGB

V Darstellung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems

VI Chancen- und Risikoberichterstattung

1. Absatzmärkte

2. Künftiger Kapitalbedarf

3. Kostenerstattung durch private Krankenversicherungen (PKV)

4. Kostenerstattung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV)

5. Risiken aus Forschung und Produktentwicklung

6. Risiken für die Produktherstellung

7. Risiken aus dem sich verändernden regulatorischen Umfeld

8. Risiken aus der steuerlichen Rechtssprechung

VII Nachtragsbericht

VIII Prognosebericht

IX Erklärung des Vorstands gemäß § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB in Verbindung mit § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB, Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB 22

Abkürzungsverzeichnis

ACT Autologe Chondrozyten-Transplantation (Autologe Knorpelzelltransplantation)
ADCT Autologe Bandscheibenzelltransplantation
AG Aktiengesellschaft
AktG Aktiengesetz
DGU Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie
DGOOC Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
DIMDI Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information
DRG Diagnosis Related Groups – Kostenerstattungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen auf Basis von Fallpauschalen
EMA European Medicines Agency
EU Europäische Union
EU-GMP EU-Richtlinie Good Manufacturing Practice (Gute Herstellungspraxis)
EuGH Europäischer Gerichtshof
GKV Gesetzliche Krankenversicherung
Gob Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
HGB Handelsgesetzbuch
IIT Integrierte Isolator Technologie
IKS Internes Kontrollsystem
LASV/LGA Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg/Landesgesundheitsamt
OPS Operationen- und Prozedurenschlüssel
RMS Risikomanagementsystem
TEUR Tausend Euro

I Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Marktumfeld

Der Markt für zellbasierte Verfahren wird von vielen Marktteilnehmern als sehr interessanter Wachstumsmarkt eingestuft. Das liegt unter anderem an der demografischen Entwicklung, die Menschen werden immer älter und bleiben gleichzeitig immer länger sportlich und im Alltag aktiv. Nach Einschätzung der Gesellschaft steigt die Anzahl der traumatischen und degenerativen Gelenk- und Rückenverletzungen an. Parallel zu dieser Entwicklung informieren sich Patientinnen und Patienten verstärkt über innovative Methoden der Defektbehandlung. Gleiches gilt für die Fachärzte im Feld der Orthopädie und Unfallchirurgie, insbesondere dann, wenn wie im Fall der Gesellschaft bereits mehrere tausend Patientinnen und Patienten erfolgreich behandelt werden konnten.

Die auf dem Markt befindlichen Produkte werden stetig verbessert und neue Produkte und Verfahren entwickelt. Die Übertragung der bereits vorhandenen Erkenntnisse und Erfahrungen auf mögliche neue Indikationsgebiete wie Hüfte und Sprunggelenk und die zunehmende Vereinfachung der Applikation durch die anwendenden Ärzte gehen einher mit einer immer stärkeren Akzeptanz von Tissue Engineering-Produkten bei Ärzten und Krankenkassen.

Die co.don® AG besitzt umfassende Erfahrungen in der Entwicklung und Vermarktung von Verfahren zur Gelenkknorpeldefektbehandlung und zur Behandlung degenerierter Bandscheiben. Wesentliche Zielgruppe sind behandelnde Ärzte bzw. Kliniken. Für den Absatz ihrer Produkte verfolgt die co.don® AG konsequent das Konzept der Zusammenarbeit mit regionalen Vertriebspartnern in den jeweiligen nationalen Märkten.

Der deutsche Markt für autologe Gelenkknorpelzelltransplantationen, der von der co.don® AG mit ihrem Produkt co.don chondrosphere® bedient wird, ist im Indikationsgebiet Knie Analysteneinschätzungen zufolge der gegenwärtig größte in Europa (Millenium Research Group, 2008).

Jedes Jahr werden rund 800.000 neue Bandscheibenvorfälle allein in Deutschland diagnostiziert (Privatdozent Michael Mayer, Präsident der „European Spine Society“, 2007). Die co.don® AG tritt auf diesem Teilmarkt mit dem Produkt co.don chondrotransplant® DISC auf.

Deutschland hat die Chance, die Ergebnisse der Spitzenforschung in Nutzen für Patientinnen und Patienten, wirtschaftlichen Erfolg – auch für die Krankenversicherungen – und neue Arbeitsplätze umzuwandeln. Voraussetzung dafür sind gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die die Handlungsbereitschaft aller Beteiligten sicherstellen. Für die Gesellschaft wichtige Rahmenbedingungen für das Inverkehrbringen ihrer Produkte wurden mit der EU-Verordnung zu „Neuartigen Therapien“, die am 13. November 2007 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurde und seit dem 30. Dezember 2008 Anwendung findet, für Gesamteuropa getroffen.

Seit Beginn des Jahres 2008 sind für die Behandlung mit der autologen Gelenkknorpelzelltransplantation (ACT) und der autologen Bandscheibenzelltransplantation (ADCT) vom dafür zuständigen Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) definiert worden, die sich im Kostenerstattungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen (DRG-Katalog) niederschlagen. Parallel dazu wird ein Zusatzentgelt gewährt. Als Zusatzentgelte werden zusätzlich zur DRG-Fallpauschale abrechenbare Entgelte bezeichnet, mit denen Leistungen vergütet werden, die noch nicht oder noch nicht ausreichend in den DRG-Fallpauschalen berücksichtigt wurden. Hieraus ergeben sich deutliche Erleichterungen bei der Kostenerstattung der Therapien mit autologen Knorpelzelltransplantaten.

2. Allgemeine Unternehmensentwicklung

Zur Steigerung der Umsatzerlöse hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010 einen Schwerpunkt auf den Ausbau der Kundenbasis in Deutschland gelegt. Die Gewinnung von weiteren Vertriebspartnern im Ausland wurde gleichermaßen konsequent weiterverfolgt, um die Vermarktung der Produkte für den Bereich der Bandscheiben- und Gelenkknorpeldefekte voranzutreiben. Das Produkt für den Knochenaufbau wurde 2010 nicht aktiv vermarktet.

3. Auftragslage und Umsatzentwicklung

Der Absatz erhöhte sich von 620 Zelltransplantaten im Jahre 2009 um ca. 23 % auf 762 Zelltransplantate im Berichtsjahr, wovon 636 Zelltransplantate in Deutschland und 126 Zelltransplantate im Ausland fakturiert wurden. Das absatzstärkste Produkt war co.don chondrosphere® mit einer Stückzahl von 694. Vom Produkt co.don chondrotransplant® DISC, eingesetzt zur Bandscheibenregeneration, wurden in 68 Stück verkauft. Der Gesamtumsatz stieg um rund 22 % im Jahr 2010 und betrug TEUR 2.145 (Vorjahr: TEUR 1.753).

Die Entwicklung der verkauften Zelltransplantate sowie die erzielten Umsätze im In- und Ausland stellt sich für den Zeitraum 2006–2010 wie folgt dar:

2006 2007 2008 2009 2010
Inland
Absatz Stück 101 236 346 471 636
Umsatz TEUR 335 689 936 1.236 1.667
Ausland
Absatz Stück 39 198 203 149 126
Umsatz TEUR 130 508 586 517 478
Gesamt
Absatz Stück 140 434 549 620 762
Umsatz TEUR 465 1.197 1.522 1.753 2.145

Tabelle 1: Entwicklung von Absatz und Umsatz im Mehrjahresvergleich

Die in Gesamteuropa anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage schlug sich auch im Gesundheitsmarkt nieder. Die erneute Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr ist durch die Mengensteigerung in Deutschland begründet, während die Entwicklung im europäischen Ausland – insbesondere in Italien und Griechenland – hinter den Erwartungen zurück blieb.

4. Produktion, Qualitätskontrolle und -sicherung

Die pharmazeutische Überwachung der Produktionsstätte obliegt dem Landesamt für Soziales und Versorgung/Landesgesundheitsamt (LASV/LGA) des Landes Brandenburg. Das LGA hat mit Erklärung vom 28. Juli 2010 bestätigt, dass die implementierten Produktions‑, Qualitätskontroll- und Qualitätssicherungsverfahren mit den Anforderungen der EU-Richtlinien der Guten Herstellungspraxis (EU-GMP) übereinstimmen. Die Gesellschaft wird damit autorisiert, ihre Produkte, humane Tissue Engineering-Therapeutika zur Regeneration von Gelenkknorpel‑, Knochen- und Bandscheibengewebe, herzustellen und in den Verkehr zu bringen.

Ein Überwachungsaudit zur Aufrechterhaltung der unternehmensweiten Zertifizierung nach ISO 9001:2008 im Juni 2010 wurde ebenfalls erfolgreich abgeschlossen

Aufgrund der Steigerung der abgesetzten Transplantate im Geschäftsjahr ist die Auslastung der Isolatoren verbessert worden, dennoch ist deren Auslastung mit durchschnittlich 34 % noch nicht zufriedenstellend.

5. Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr 2010 konzentrierten sich Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft verstärkt auf die präklinische und klinische Forschung. In Vorbereitung von nationaler Genehmigung und europäischer Zulassung der Produkte wurden auf der Grundlage weiterer Analysen umfangreiche Reports für die Zulassungsdokumente erstellt. Der Fokus lag auf der Umsetzung der Anforderungen der europäischen Zulassungsbehörde. Daraus ergaben sich umfassende Tätigkeiten, zudem wurden klinische Prüfungen vorbereitet, diese von den verantwortlichen Stellen genehmigt und deutschlandweit begonnen. Zusätzlich wurden retrospektive Datenerhebungen durchgeführt, die im Jahre 2011 zum Abschluss gebracht werden sollen. Die durchschnittliche Beschäftigungszahl inklusive der kurzfristig Beschäftigten in diesem Bereich lag bei sieben Mitarbeitern.

Kooperationen mit Netzwerkpartnern dienen der weiteren Optimierung der Anwendung der Produkte und werden durch praxiserfahrene Operateure begleitet.

Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren klinischen Partnern konnten die Produktentwicklungen und Anerkennung der Produkte in den aktuell relevanten Märkten weiter vorangebracht werden. Auf dem internationalen Kongress „Biospine“, der im September 2010 in Amsterdam stattfand, wurde im Rahmen des Symposiums „Commercial translation of regenerative medicine“ der aktuelle Status der Produktentwicklung für das Bandscheibenzellprodukt unter dem Titel „Autologous disc chondrocyte transplants in clinical and future options“ vorgestellt.

Das Patentportfolio der Gesellschaft umfasst gegenwärtig drei gültige Patentfamilien mit sechs Patenten und drei weitere Patente befinden sich im Prüf- und Anmeldeverfahren. Auch hier wurde der Fokus, auch zur Einsparung von Kosten, auf strategisch bedeutsame Patente und Märkte gelegt.

6. Investitionen

Das Investitionsvolumen im Zeitraum von 2006 bis 2011 (geplant) stellt sich wie folgt dar:

2006 2007 2008 2009 2010 2011 (erwartet)
40 180 344 60 24 358

Tabelle 2: Investitionen im Mehrjahresvergleich (in TEUR)

Die für das Geschäftsjahr 2011 geplanten Investitionen betreffen die Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätskontrolle und Informationstechnologie.

Im Jahr 2010 wurde eine Softwarelösung in Betrieb genommen, um die betriebsinternen zeitlichen und personellen Abläufe zu optimieren und entstehende Kosten besser kontrollieren zu können. Mit dieser Anschaffung trägt die Gesellschaft dem wachsenden Auftragseingang Rechnung. Im Produktionsplanungssystem (ScarabaeusPlus) werden die Prozesse in Einkauf, Verkauf, Lager und Produktion vollumfänglich abgebildet und gesteuert. Die Finanzbuchhaltung wird in MS DynamicsAX abgebildet, es werden alle Rechnungen in diesem System verbucht und eine Kostenstellenverwaltung benutzt.

7. Finanzierung

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Berichtszeitraum beträgt TEUR -1.839 (Vorjahr: TEUR -1.102).

Im Berichtszeitraum konnten im Rahmen einer Kapitalerhöhung Mio. EUR 2,0 Eigenkapital eingeworben werden. Zudem bewilligte die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Mio. EUR 2,5 an Zuschüssen, die in Teilen erstmals 2011 zahlungswirksam werden und auf die Bilanz im Berichtszeitraum keinen Einfluss haben.

Darüber hinaus wurden erneut Finanzierungsmaßnahmen begonnen, um die Kapitalisierung der co.don® AG auch nach den geplanten Investitionen und dem Start von klinischen Studien sowie Zulassungsaufwendungen in ausreichendem Umfang sicherzustellen. Dabei handelt es sich u.a. um die Kreditanfragen bei Hausbanken und weiteren Kreditinstituten, Ansprache von privaten und institutionellen Investoren mit dem Ziel, zusätzliches Eigen- und Fremdkapital einzuwerben.

8. Personal- und Sozialbereich

Im Jahr 2010 waren bei der co.don® AG durchschnittlich 35 Mitarbeiter (Vorjahr: durchschnittlich 30 Mitarbeiter) beschäftigt. Neueinstellungen wurden in den Abteilungen Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätskontrolle und Regulatory Affairs vorgenommen. Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtszeitraum TEUR 1.665 und sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.382) um TEUR 283 gestiegen.

II Darstellung der Ertrags‑, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die co.don® AG weist im Berichtsjahr einen Jahresfehlbetrag von TEUR -1.433 (Vorjahr: TEUR -1.678) aus. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit insbesondere aufgrund des Anstiegs der Umsatzerlöse, verbessert. Die Umsätze haben sich im Zeitraum 2006–2010 wie folgt entwickelt:

2006

TEUR
2007

TEUR
2008

TEUR
2009

TEUR
2010

TEUR
Inland 335 689 936 1.236 1.667
Ausland 130 508 586 517 478
Gesamt 465 1.197 1.522 1.753 2.145

Tabelle 3: Umsatzentwicklung in den Jahren 2006–2010

Im Jahr 2010 war der Materialaufwand mit TEUR 670 (Vorjahr: TEUR 997) wesentlich niedriger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Maßgeblich hierfür sind voreingestellte Aufwendungen im Vorjahreszeitraum für Fremdleistungen im Zuge der Vorbereitung der nationalen Genehmigung und europäischen Zulassung der co.don®-Produkte.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 1.323 (Vorjahr: TEUR 1.143) sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 180 gestiegen. Sie setzen sich im Wesentlichen aus Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten, Repräsentations- und Reisekosten sowie Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen zusammen.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 21) und umfasst im Berichtsjahr Zinserträge aus Termingeldanlagen.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist auf Grund der hohen Aufwendungen für die klinischen Studien angespannt. Ziel des Finanzmanagements ist es, die jederzeitige Zahlungsbereitschaft auch zukünftig zu gewährleisten. Der monatliche Finanzmittelverbrauch hat sich im Zeitablauf wie folgt entwickelt:

2007

TEUR
2008

TEUR
2009

TEUR
2010

TEUR
Jan. - März 2011

TEUR
82,9 96,7 96,5 155 139 per 31.03.2011

Tabelle 4: Entwicklung des durchschnittlichen monatlichen Finanzmittelverbrauchs

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2010 einen Finanzmittelbestand in Höhe von TEUR 1.738 aus. Der aktuelle Finanzmittelbestand zum 31. März 2011 beträgt TEUR 1.320. Die Gesellschaft hat mit Datum 11. März 2011 eine Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG veröffentlicht, wonach die neue Unternehmensplanung beschlossen wurde. Für den hieraus ergebenden Liquiditätsbedarf reichen die flüssigen Mittel bis in den Juni des laufenden Geschäftsjahres 2011. Mögliche Mittelzuflüsse aus den geplanten Kapitalmaßnahmen sind dabei nicht berücksichtigt.

Es bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten und keine freien Kreditlinien; die Finanzierung erfolgt zum wesentlichen Teil durch die in 2010 und Vorjahren erfolgten Zuführungen zum Eigenkapital durch die Aktionäre.

Der Vorstand ist derzeit damit beschäftigt, insbesondere weitere Eigenkapital- und Fremdkapitalgeber zu gewinnen. Zu diesem Zweck ist eine weitere Kapitalerhöhung um bis zu TEUR 4.381 vorgesehen; die Zeichnungsfrist hierfür endet am 29. April 2011. Hierzu veröffentlichte die Gesellschaft am 19. Januar 2011 eine Ad-hoc-Mitteilung und präzisierte den Bezugszeitraum in einer weiteren Ad-hoc-Mitteilung am 11. März 2011. Wir verweisen hierzu auch auf Abschnitt VI.2. des Lageberichts.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der co.don® AG ist im Jahr 2010 minimal auf TEUR 3.069 (Vorjahr: TEUR 3.022) gestiegen.

Der Buchwert des Anlagevermögens war im Berichtsjahr wie im Vorjahr vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen hat sich nur unwesentlich um TEUR 103 auf TEUR 2.099 erhöht. Das Umlaufvermögen unterliegt keinen Verfügungsbeschränkungen; es sind im Umlaufvermögen keine Vermögensgegenstände enthalten, die erst langfristig liquidiert werden könnten.

Die Eigenkapitalquote konnte im Berichtsjahr gestärkt werden und liegt bei 78,7 % (Vorjahr: 61,2 %).

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Der im Berichtsjahr erzielte Jahresfehlbetrag, der neben den Verlusten aus der laufenden Geschäftstätigkeit insbesondere durch die erhöhten Aufwendungen von Zulassungskosten begründet ist, sowie die Kapitalzuführung im Rahmen der Kapitalerhöhung führten zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote von 61,2 auf 78,7 %. Der Liquiditätsbestand hat sich geringfügig verbessert. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und die Unternehmensfortführung 2011 werden insbesondere davon abhängen, dass die vorgesehenen Kapitalmaßnahmen erfolgreich realisiert werden und in welchem Umfang die Umsatzerlöse gesteigert werden können.

III Grundzüge des Vergütungssystems der Gesellschaft

Die Gesamtstruktur der Vorstandsbezüge im Sinne der in § 285 Nr. 9 HGB wird vom Aufsichtsrat und den Mitgliedern des Vorstands einzelvertraglich vereinbart. Der Aufsichtsrat berät über die Angemessenheit der Vergütungen der Vorstandsmitglieder der co.don® AG unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses, der Branche und der Zukunftsaussichten und überprüft sie regelmäßig. Die Verträge sehen erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Komponenten vor.

Bei den erfolgsunabhängigen Komponenten handelt es sich um das fixe Grundgehalt, das in zwölf gleichen Monatsraten ausgezahlt wird, Versicherungsentgelte sowie Leasingraten für zu dienstlichen Zwecken genutzte Kraftfahrzeuge.

Die erfolgsabhängigen Komponenten umfassen erfolgsbezogene variable Vergütungen, die entstehen, wenn die vereinbarten, auf das handelsrechtliche Ergebnis der Gesellschaft bezogenen Zielgrößen erreicht werden. Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung werden ebenfalls im Rahmen von Aktienoptionsprogrammen vereinbart.

Der Anstellungsvertrag mit einem Vorstandsmitglied sieht eine variable Vergütung für den Fall vor, dass ein bisher nicht an der Gesellschaft beteiligter Investor unmittelbar oder mittelbar mindestens 30 % der Stimmrechte der Gesellschaft erwirbt, der Kontrollerwerb nach Ansicht des Aufsichtsrats im Interesse der Gesellschaft liegt und Tätigkeiten des Vorstandsmitglieds (zum Beispiel signifikante Umsatzsteigerungen) Ursache für den Kontrollerwerb sind.

Den Mitgliedern des Vorstands können im Rahmen der Aktienoptionsprogramme 2005 und 2007 Bezugsrechte zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft angeboten werden. Aus dem Aktienoptionsprogramm 2005 sind derzeit 185.500 Bezugsrechte, aus dem Aktienoptionsprogramm 2007 226.500 Optionen an Mitglieder des Vorstands zugeteilt worden. Über die Zuteilung an Vorstandsmitglieder entscheidet der Aufsichtsrat. Die den Vorstandsmitgliedern gewährten Aktienoptionen bestehen auch dann weiter, wenn das Anstellungsverhältnis als Vorstandsmitglied endet, es sei denn, das Vertragsverhältnis wird von der Gesellschaft aus wichtigem Grund beendet.

Soweit Abfindungszahlungen bei Ausscheiden von Mitgliedern des Vorstands zur Auszahlung kommen, werden diese individuell vereinbart.

Das fixe Grundgehalt hat derzeit den weitaus größten Anteil an den Gesamtbezügen.

Versorgungs‑, Vorruhestands- oder Ruhegehaltsleistungen wurden im üblichen Rahmen vereinbart.

Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist in § 15 Abs. 1 der Satzung festgeschrieben. Danach erhalten die Aufsichtsratsmitglieder eine feste Vergütung in Höhe von TEUR 10. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte und sein Stellvertreter das 1,5-fache. Es werden keine variablen Vergütungen gezahlt.

IV Angaben gemäß § 289 Abs. 4 HGB

Das gezeichnete Kapital veränderte sich im Berichtsjahr aufgrund einer Kapitalerhöhung am 19. Mai 2010. Es setzte sich zum 31. Dezember 2010 aus 13.143.541 stimmberechtigten Inhaberstückaktien mit einem anteiligen Betrag am gezeichneten Kapital in Höhe von jeweils EUR 1,00 zusammen.

Die mit den Aktien verbundenen Rechte sind einheitlich und ergeben sich aus den entsprechenden Vorschriften des Aktiengesetzes, insbesondere den §§ 118 ff. AktG („Rechte der Hauptversammlung“).

Zum Ende der Aufstellungsphase des Lageberichts lagen der Gesellschaft Mitteilungen über folgende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10,0 % der Stimmrechte überschritten, vor:

Name Beteiligung (in %)
Dr. Bernd Wegener, Mainz 28,08

Ernennungen und Abberufungen von Vorstandsmitgliedern erfolgen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften für die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands (§§ 84, 85 AktG).

Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat für höchstens fünf Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung der Amtszeit ist entsprechend den gesetzlichen Regelungen möglich. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus einer oder mehreren Personen. Die Zahl der Vorstandsmitglieder wird durch den Aufsichtsrat bestimmt. Änderungen der Satzung erfolgen ebenfalls nach den entsprechenden gesetzlichen Regelungen (§§ 119 Abs. 1 Nr. 5, 179 AktG). Hiernach bedürfen Satzungsänderungen eines Beschlusses der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß § 14 der Satzung zu Änderungen der Satzung berechtigt, die lediglich die Fassung betreffen.

Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden gemäß § 20 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, soweit das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.

Der Vorstand wurde 2005 von der Hauptversammlung ermächtigt, an Mitarbeiter der Gesellschaft sowie an Geschäftsleiter und Mitarbeiter mit der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Gewährung der Bezugsrechte nachgeordnet verbundener Unternehmen bis zum 19. September 2010 einmal oder mehrmals Bezugsrechte auf bis zu 530.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu gewähren. Bislang wurden davon insgesamt 282.000 Bezugsrechte an Mitarbeiter zugeteilt.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 13. Juli 2007 wurde der Vorstand darüber hinaus dazu ermächtigt, an Mitarbeiter der Gesellschaft sowie an Geschäftsleiter und Mitarbeiter mit der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Gewährung der Bezugsrechte nachgeordnet verbundener Unternehmen bis zum 13. Juli 2012 einmal oder mehrmals Bezugsrechte auf bis zu 647.606 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu gewähren (bedingtes Kapital).

Daneben hat die Hauptversammlung den Vorstand am 13. Juli 2007 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 13. Juli 2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um insgesamt bis zu EUR 5.974.337,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Um Schuldverschreibungen mit Wandlungsrecht oder mit in Optionsscheinen verbrieften Optionsrechten bedienen zu können, die unter der von der Hauptversammlung vom 18. Juni 2010 erteilten Ermächtigung ausgegeben werden, steht ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR 4.779.471,00 zur Ausgabe von bis zu 4.779.471 Stückaktien zur Verfügung. Die Ermächtigung besteht bis zum 17. Juni 2015 (bedingtes Kapital).

Zwischen der Gesellschaft und Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern wurden keine Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots geschlossen.

V Darstellung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems

Ziel des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems (IKS)/Risikomanagementsystems (RMS) ist es, die Einhaltung der Rechnungslegungsstandards und ‑vorschriften sicherzustellen und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung zu gewährleisten.

Dieco.don® AG bilanziert nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). Die regelmäßige Überwachung und Anpassung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems an gesetzliche und regulatorische Änderungen erfolgt durch den Bereich Rechnungswesen.

Die Dokumentation des Rechnungslegungsprozesses ist für sachkundige Dritte nachvollziehbar gegliedert. Bei der Aufbewahrung der entsprechenden Unterlagen werden die einschlägigen gesetzlichen Fristen beachtet. Im Vorjahr wurde jedoch ein Teil der ordnungsgemäß archivierten Unterlagen bei einem Archivbrand vernichtet.

Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Abteilungen des Unternehmens sind klar voneinander getrennt. Die Verantwortlichkeiten für Hauptbuchhaltung, die Festlegung von Kontierungsregeln, Bewertungsmodellen, Buchungssystematiken, Buchungsprogrammsteuerung und die Administration des Finanzbuchhaltungssystems sind schriftlich dokumentiert.

Folgende Bestandteile des Rechnungslegungsprozesses sind im Rahmen von Outsourcing Vereinbarungen an andere Unternehmen ausgelagert:

Lohnbuchführung

Die fortlaufende Überwachung dieses Dienstleisters erfolgt durch die monatliche Abstimmung der vom externen Dienstleister zur Verfügung gestellten Buchungsliste. Die Übernahme der Buchungen erfolgt manuell.

Die co.don® AG setzt in der Finanzbuchhaltung die Finanzsoftware Microsoft Dynamics AX ein. Der unbefugte Zugriff wird durch die Vergabe kompetenzadäquater Berechtigungenverhindert. Mittels Vier-Augen-Prinzip, standardisierter Abstimmungsroutinen sowie Soll-Ist-Vergleichen werden Fehlervermeidung und Fehlerentdeckung sichergestellt. Gleichzeitig dienen diese Maßnahmen dem korrekten Ansatz, Ausweis und der zutreffenden Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden.

Die Funktionsfähigkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie des Risikomanagementsystems wird regelmäßig überwacht.

Im Rahmen des Management-Informations-Systems erfolgt eine zeitnahe, verlässliche und relevante Berichterstattung an den Vorstand. Über die aktuelle Geschäftsentwicklung wird der Aufsichtsrat regelmäßig vom Vorstand unterrichtet. Außerdem erfolgt eine zeitnahe Information bei besonderen Ereignissen.

VI Chancen- und Risikoberichterstattung

Die co.don® AG hat seit 2000 ein Risikomanagementsystem etabliert, welches kontinuierlich weiterentwickelt und angepasst wird. Die Gesellschaft versteht Risikomanagement als kontinuierlichen Prozess zur Steuerung des Unternehmens. Risiken zu erkennen, zu begrenzen und alle sich bietenden Chancen im Sinne des Unternehmens zu nutzen sind die permanente Aufgabe des Vorstands und aller Mitarbeiter.

Mit den Produkten der co.don® AG konnten in den vergangenen Jahren bereits über 4.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden. Die Produkte sind in den wesentlichen Märkten patentgeschützt oder befinden sich im Erteilungsverfahren. Allein in Deutschland greifen mittlerweile über 100 Kliniken bzw. Ärzte auf das Wissen und die Produkte der co.don® AG zu und die Akzeptanz im klinischen Alltag steigt weiter an. Die Produkte sind streng autolog und kommen ohne Fremdzusätze und -bestandteile aus.

Seit 2007 bzw. 2008 ist die Kostenerstattung auf der Grundlage eines GBA-Beschlusses zu matrixassoziierten Verfahren geregelt. Im Herbst 2010 wurde durch das InEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) das Zusatzentgelt für die körpereigene Knorpelzelltransplantation (ZE126 – Autogene/Autologe matrixinduzierte Chondrozytentransplantation) ab 2011 festgesetzt. Dieses Zusatzentgelt gilt im Rahmen der Kostenerstattung stationärer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen.

Das geregelte Zusatzentgelt, die wachsende Akzeptanz der Methode und der Produkte bei Ärzten, die vorliegenden Daten über die langfristige Wirksamkeit sowie die im Berichtszeitraum begonnenen klinischen Studien erlauben nach Ansicht der Gesellschaft einen positiven Ausblick auf die weitere Geschäftstätigkeit und die allgemeine Entwicklung des Geschäftsumfeldes.

Den Chancen stehen nachfolgend dargestellte Risiken gegenüber, die fortlaufend beobachtet und bewertet werden.

1. Absatzmärkte

Die bestehenden Absatzmärkte wurden im Berichtszeitraum weiter mit erfahrenen und etablierten Vertriebspartnern bearbeitet. Trotz der generell gestiegenen Akzeptanz der Methode und Produkte der Gesellschaft war der Einfluss der Weltwirtschaftskrise mit den daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf das Ausgabeverhalten von Institutionen und Privatpersonen absatz- und umsatzrelevant merkbar. Der Ausbau der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland ist langfristig nur unter der Voraussetzung, dass die co.don® AG die Anforderungen für eine nationale und europaweite Zulassung erfüllen wird, möglich.

Der Absatzmarkt ist international auch weiterhin unsicher, was dazu führen kann, dass die geplanten Absatzziele nicht erreicht werden. Veränderungen bei den Vertriebspartnern der co.don® AG können zur Abweichung bei geplanten Absätzen führen.

Die seit Januar 2008 in Deutschland bestehende Erstattung der Behandlungskosten im Bereich der Gelenkknorpel- und Bandscheibenheilung ist Voraussetzung für ein deutliches Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren.

Dem gegenüber stehen möglicherweise die Entwicklung hemmende Faktoren wie die Änderungen der Gesetzeslage in Deutschland und in der Europäischen Union, die für Ärzte, welche die zellbasierten Produkte der co.don® AG einsetzen wollen, ein ungewöhnlich langwieriges Registrierungs- und Beurteilungsverfahren bei den regionalen Behörden vorschreibt. Noch nicht endgültig abschätzen lässt sich der umsatz- und absatzrelevante Einfluss des seit 1. Januar 2011 festgeschriebenen Zusatzentgeltes und des jährlich neu gestalteten DRG-Systems.

2. Künftiger Kapitalbedarf

Die Verluste des Geschäftsjahres 2010 sind durch Eigenkapital gedeckt. Das auf eine effizientere Gestaltung der Geschäftsprozesse und schlankere Strukturen in allen Unternehmensbereichen basierende Kostenmanagementprogramm wurde weitergeführt, um den aus der operativen Geschäftstätigkeit resultierenden Finanzmittelverbrauch zu minimieren.

Die Ausdehnung des Vertriebsgebietes sowie die Durchführung von präklinischen und klinischen Studien und Nicht-Interventionellen Studien und die Optimierung bestehender Produkte erfordern zusätzlichen hohen Kapitaleinsatz.

Zum 31. März 2011 verfügt die co.don® AG über liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.320.

Die zukünftige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft hängt zum einen davon ab, ob die Planziele erreicht werden. Darüber hinaus benötigt die Gesellschaft im Hinblick auf die gegenwärtige Höhe des Finanzmittelverbrauchs in Verbindung mit den zu erwartenden zusätzlichen Ausgaben, die zur Erlangung der zentralen europäischen Zulassung erforderlich sein werden, externe Finanzierungsmittel, um die weitere Unternehmensfortführung sicher zu stellen. Der Vorstand befindet sich hierzu seit Herbst 2010 in Gesprächen mit potenziellen Investoren und Kreditgebern und geht davon aus, entsprechende Finanzmittel im Rahmen einer weiteren Kapitalerhöhung beschaffen zu können.

Gemäß der am 11. März 2011 beschlossenen Unternehmensplanung reichen die flüssigen Mittel der co.don AG ohne zusätzliche Eigenkapital-/Fremdkapitalmittel bis in den Juni des laufenden Geschäftsjahres 2011 (vgl. Ad-hoc-Meldung vom 11. März 2011). Durch Unterbrechung der begonnenen klinischen Studien und folglich Unterbrechung oder Kündigung der Verträge mit Dienstleistern können mögliche Einsparpotenziale genutzt werden. Diese Maßnahmen verbessern die Zahlungsfähigkeit, führen jedoch dazu, dass die strategisch relevanten Aufgaben nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt fertiggestellt werden können. Auf der Basis der angestrebten nationalen Genehmigung durch das PEI (Paul Ehrlich Institut) kann die Gesellschaft ihr Gelenkknorpel- und Bandscheibenzellprodukt voraussichtlich auch über das Jahr 2012 hinaus in Deutschland vertreiben, sofern die co.don AG die zentrale Zulassung weiter verfolgt.

3. Kostenerstattung durch private Krankenversicherungen (PKV)

Die DKV als eine der größten privaten Krankenkassen Europas hat mit Jahresbeginn 2007 die ACT im Knie in ihr Leistungsspektrum aufgenommen. Der Vorstand geht davon aus, dass weitere private Krankenversicherer sich hier orientieren und ebenfalls eine Kostenübernahme im Rahmen von Einzelfallentscheidungen auf Anfrage positiv bewerten werden. Es kann jedoch nicht sichergestellt werden, dass dieser Trend sich so fortsetzt.

4. Kostenerstattung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV)

Seit Mitte des Jahres 2007 sind die ärztlichen Leistungen für die Behandlung mit der autologen Knorpelzelltransplantation (ACT) und seit Beginn des Jahres 2008 für die Behandlung mit der autologen Bandscheibenzelltransplantation (ADCT) im Rahmen des in Deutschland geltenden Erstattungssystems abrechenbar. Die Einführung der Fallpauschalen und der OPS schaffen für die Ärzte als Anwender der co.don®-Produkte die Grundlage für die Abrechnung und sind Ausdruck der gewachsenen Akzeptanz innovativer, zellbasierter Therapiekonzepte.

Diese Kostenerstattung umfasst nicht die Herstellungskosten für das Transplantat selbst. Hierfür gibt es bislang keine generelle Kostenerstattung durch die deutschen gesetzlichen Krankenkassen. Erstattungen kamen im Berichtszeitraum durch Vereinbarungen einzelner Kliniken mit regionalen gesetzlichen Krankenkassen, Zusatzentgelte und über Einzelfallkostenerstattungen zustande. Zum Jahresbeginn 2011 wurde das Zusatzentgelt für die matrixassoziierte ACT festgesetzt. Dies stellt nach Ansicht der Gesellschaft einen positiven Schritt in Hinblick auf die noch ausstehende grundsätzliche Entscheidung über die Kostenerstattung dar.

5. Risiken aus Forschung und Produktentwicklung

Die co.don® AG betreibt mehrere Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die verschiedenen Zielen dienen, der Weiterentwicklung vorhandener Produkte, der Erforschung ihrer Wirksamkeit und des Einsatzes in neuen Anwendungsbereichen. Die co.don® AG führt diese Projekte teilweise selbst und teilweise in Kooperationen mit Universitäten und Forschungsinstituten durch. Für diese laufenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, aber auch für künftige Projekte der Gesellschaft bestehen die nachfolgend aufgeführten Risiken:

Es besteht das Risiko, dass der tatsächlich erforderliche finanzielle und zeitliche Aufwand höher als geplant anfällt und dass sich erhebliche Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen als nutzlos erweisen. Es ist unsicher, ob die geplante Forschung und Produktentwicklung der Gesellschaft wie angestrebt verläuft. Eine Produktentwicklung kann sich als unsicher oder ungeeignet erweisen. Dieses Risiko besteht für die Gesellschaft in besonderem Maße, da sie verhältnismäßig neue Technologien und Verfahrensweisen anwendet, für die teilweise nur wenige oder keine Erfahrungswerte bestehen.

Die bisherigen Erfahrungen mit den zellbasierten biologischen Arzneimitteln der Gesellschaft zeigen, dass sich solche Produkte global nur langsam am Markt durchsetzen. Als absatzhemmende Umstände werden von der Gesellschaft die bisher fehlenden Regelungen zur allgemeinen Erstattung der gesamten anfallenden Kosten einschließlich der Herstellungskosten angesehen und die mitunter zeitaufwendigen Verfahren für den patentrechtlichen Schutz. Nach Ansicht der Gesellschaft wirkt sich weiterhin absatzhemmend aus, dass die Produkte der Gesellschaft individuell für den einzelnen Patienten hergestellt werden müssen, ferner die Notwendigkeit von zwei operativen Eingriffen, die zur Gewebeprobeentnahme und zur Transplantation des Gewebes notwendig sind. Diese Umstände könnten dazu führen, dass sich die Umsatzerwartungen der co.don® AG mit ihren Produkten nicht oder nur in geringerem Umfang erfüllen.

Der permanente Dialog mit den wichtigsten Anwendern der Produkte hat die Zielsetzung, erfolgskritische Produkteigenschaften aus Kundensicht zu definieren und in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung zu optimieren.

6. Risiken für die Produktherstellung

Für den Erfolg der co.don® AG ist es erforderlich, ihrem Ruf als Anbieter qualitativ hochwertiger Tissue Engineering-Produkte auf dem Markt gerecht zu bleiben. Hierzu werden die Qualitätsmaßstäbe kontinuierlich überwacht und verbessert, um den in der Herstellung der Produkte bestehenden Risiken vorzubeugen und diese zu minimieren. Mit der Einführung des institutionalisierten Qualitätsmanagements schaffte die Gesellschaft eine solide Basis für das Risikomanagement im Bereich der Produktion, Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung. Diese Bereiche sind GMP überwacht und DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Das Unternehmen verfügt gemäß § 84 Arzneimittelgesetz über eine Betriebshaftpflichtversicherung, in der eine Produkthaftpflichtversicherung eingeschlossen ist. Seit der Markteinführung ihrer Produkte in 1997 hatte die Gesellschaft keinen produktbezogenen Schadenersatzfall.

7. Risiken aus dem sich verändernden regulatorischen Umfeld

Mit Einführung der gesamteuropäischen Richtlinien für Arzneimittel durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA zum 30. Dezember 2008 muss sich die Gesellschaft für die von ihr hergestellten und vertriebenen Produkte einem zentralen Zulassungsprozess unterziehen, obwohl seit 1997 eine Herstellungserlaubnis besteht. Mit Beginn des Jahres 2013 dürfen nur die Arzneimittel der co.don® AG, die diesen Prozess erfolgreich durchlaufen haben, in den Mitgliedsländern der Europäischen Union weiterhin vertrieben werden. Es besteht somit das Risiko, dass die co.don® AG durch hierfür notwendige finanzielle Aufwendungen für Studien das Ziel eines positiven Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nicht im geplanten Zeitraum erreicht, oder die Produkte den Zulassungsprozess und/oder entsprechenden Anforderungen (wie klinische Prüfungen) nicht erfolgreich bestehen. Beide Risiken können den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.

Neben der zentralen Zulassung besteht die Möglichkeit der nationalen Genehmigung der Produkte durch die deutsche verantwortliche Bundesoberbehörde PEI (Paul-Ehrlich-Institut), um über den 30. Dezember 2012 hinaus in Deutschland die Produkte rechtmäßig vertreiben zu dürfen. Die co.don® AG hat für das Gelenkknorpel- und das Bandscheibenzellprodukt eine nationale Genehmigung im Geschäftsjahr 2010 eingereicht.

Auch hier besteht das Risiko für die Gesellschaft, dass die Produkte den Genehmigungsprozess nicht erfolgreich durchlaufen.

Die Gesellschaft steht im aktiven Dialog mit den nationalen und internationalen Behörden, um fristgerecht die Zulassung bzw. Genehmigung ihrer Produkte abzuschließen.

8. Risiken aus der steuerlichen Rechtsprechung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 18. November 2010 in der Rechtssache C-156/09, Verigen Transplantation Service International, das Herauslösen von Gelenkknorpelzellen aus menschlichem Knorpelmaterial mit anschließender Vermehrung und Reimplantation als umsatzsteuerfreie Heilbehandlung beurteilt. In wie weit diese Einschätzung seitens der zuständigen Finanzbehörden auf die Gesellschaft übertragen wird, ist noch nicht bekannt. Eine analoge Einschätzung würde Ergebnis und Liquidität der Gesellschaft negativ belasten.

VII Nachtragsbericht

Folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB ereigneten sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2010:

Am 19. Januar / 30. März 2011 beschloss der Vorstand der co.don® AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage, das Grundkapital der co.don® AG von derzeit EUR 13.143.541 gegen Bareinlagen um bis zu EUR 4.381.180 auf bis zu EUR 17.524.721 durch Ausgabe von bis zu 4.381.180 neuen Stückaktien zu erhöhen. Die neuen Aktien wurden ausschließlich den Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts von einem Kreditinstitut zum Erwerb angeboten. Der Bezugspreis betrug EUR 1,00 je Aktie. Es wurde den Aktionären ein Überbezugsrecht für solche Aktien eingeräumt, die nicht in Ausübung des Bezugsrechts bezogen wurden. Ein Bezugsrechtehandel erfolgte nicht.

Am 11. März 2011 hat der Vorstand der co.don® AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage eine neue Unternehmensplanung beschlossen. Sie umfasst insbesondere Kosten für Studien, die zum Nachweis der Qualität und Sicherheit des zellbiologischen Arzneimittels co.don chondrosphere® (ACT3D) notwendig und somit Voraussetzung für die angestrebte Zulassung durch die European Medicines Agency (EMA) sind. Die flüssigen Mittel der co.don® AG für die Deckung des sich hieraus ergebenden Liquiditätsbedarfs reichen bis in den Juni des laufenden Geschäftsjahres 2011. Die weiteren benötigten Mittel sollen durch die Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen im Rahmen einer Erhöhung des Grundkapitals aus genehmigtem Kapital von derzeit EUR 13.143.541 um bis zu EUR 4.381.180 auf bis zu EUR 17.524.721 aufgebracht werden (vgl. Ad-hoc-Meldung vom 19. Januar 2011). Die Bezugsfrist für die neuen Aktien endet am 29. April 2011.

Im März 2011 konnte die co.don® AG einen weiteren wichtigen Erfolg vermelden. Das amerikanische Patentamt „United States Patent and Trademark Office“ hat jetzt dem Brandenburger Unternehmen ein wichtiges Patent erteilt: Die weiterentwickelte Methode der co.don® AG zur Züchtung dreidimensionaler autologer (körpereigener) Zelltransplantate (ACT3D) ist somit auch auf dem US-amerikanischen Markt geschützt. Der Antrag auf Patentierung war bereits 2001 gestellt worden. Das US-Patent mit der Nummer 7 887 843 B2 schützt die Methode zur Züchtung von Transplantaten, die Grundlage für das Produkt co.don chondrosphere® sind.

VIII Prognosebericht

Die Märkte für die regenerative Medizin befinden sich weiterhin in der Ausbauphase. Die grundlegenden Voraussetzungen zukünftigen Wachstums durch marktgängige Produkte wurden bereits geschaffen.

Das wichtigste Ziel der Gesellschaft ist die erfolgreiche Durchführung der klinischen Studien als Grundlage der nationalen Genehmigung und europäischen Zulassung und damit die weitere Marktautorisation nach dem Jahr 2012. Darüber hinaus ist das Erreichen des Break-Even durch die weitere Steigerung der Absatzmengen und Umsatzerlöse ein wesentliches Ziel der Gesellschaft. Der Vorstand ist der Ansicht, dass diese Steigerung mit erfahrenen und etablierten Distributionspartnern mit flächendeckendem Vertriebsnetz möglich wird. Es wird beabsichtigt, das bereits bestehende Vertriebsnetz planmäßig auszubauen.

Der Vorstand geht davon aus, dass die Absatzlage und damit die Ertragslage der co.don® AG durch die vertraglich vereinbarten Distributionspartnerschaften sowie weitere hinzukommende Distributionspartnerschaften nachhaltig wesentlich verbessert werden kann.

Inwieweit ein Fortdauern der Wirtschaftskrise und den daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf das Ausgabeverhalten von Privatpersonen zur Verschiebung von Operationen mit co.don®-Produkten führt, ist für die gegenwärtig relevanten europäischen Absatzmärkte derzeit wenig abschätzbar. Gleiches gilt für die Verhandlungen der Kliniken mit den Kostenträgern über die Stückzahlen der jährlich zulässigen ACT-Operationen. Ein negativer Einfluss ist im Inland derzeit nicht konkret absehbar, er kann sich aber im Laufe des Jahres ergeben.

Die Absatz- und Auftragsentwicklung in den ersten zwei Monaten des Jahres 2011 entwickelte sich weitestgehend planmäßig. Aufgrund der noch nicht sicher abzusehenden Kosten für die nationale Genehmigung und europäische Zulassung der Produkte der Gesellschaft kann eine Aussage zum Erreichen eines positiven Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht getroffen werden. Der Vorstand geht für 2011 und 2012 insgesamt von einer Umsatzausweitung etwa in Höhe der Steigerungsrate des letzten Jahres aus. Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 erwartet die Gesellschaft im Vergleich zu 2010 wegen der begonnenen Studien ein höheres negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.Auch in 2011 und den kommenden Jahren, und damit nach Ablauf des planmäßigen Abschreibungszeitraums der wesentlichen Produktionsanlagen und -maschinen, ist die Nutzung der vorhandenen Produktionsanlagen und -maschinen mit normalen Wartungs- und Reparaturmaßnahmen vorgesehen und realistisch. Mit wesentlichen sachanlagebezogenen Ersatz- oder Neuinvestitionen rechnet der Vorstand nicht vor 2013.

Die Erschließung neuer Absatzmärkte außerhalb der Europäischen Union und der Ausbau der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland ist nur unter der Voraussetzung, dass weitere Kapitalzuführungen in erheblichem Umfang realisiert werden können, möglich.

Neben dem Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten liegt der Fokus der Gesellschaft auch im laufenden Geschäftsjahr aufgrund des sich verändernden regulatorischen Umfeldes auf der Sicherstellung hierfür notwendiger Finanzmittel.

Um auch nach Ablauf der Übergangsfrist zum Jahresende 2012 weiterhin eine gesicherte und starke Marktposition im europäischen Markt zu haben, wird die Gesellschaft den europaweiten Zulassungsprozess für die Produkte der Gesellschaft vor der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) aktiv vorantreiben. Eine Durchführung der notwendigen Studien für das europäische Zulassungsverfahren ist nur durch eine weitere Kapitalzuführung noch in 2011 möglich.

IX Erklärung des Vorstands gemäß § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB in Verbindung mit § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB, Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB ist auf der Internetseite der Gesellschaft unter http://www.codon.de/ir/corporate-governance.html verfügbar.

Teltow, 29. April 2011

Dr. Andreas Baltrusch

Dipl.-Ing. Vilma Siodl

Es handelt sich um einen vorläufigen, noch nicht abschließend durch den Abschlussprüfer geprüften Lagebericht.

codonAG_Jahresabschluss_2010_Bilanz_ungeprüft

Bilanz zum 31. Dezember 2010

co.don Aktiengesellschaft,Teltow

AKTIVA

EUR EUR Vorjahr

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 239.094,27 37
2. geleistete Anzahlungen 0,00 213
239.094,27 250
II. Sachanlagen
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 519.327,05 581
2. technische Anlagen und Maschinen 49.300,74 55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.741,18 133
681.368,97 769
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh‑, Hilfs- und Betriebsstoffe 58.089,46 39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 216.928,92 194
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0
3. geleistete Anzahlungen 15.000,00 58
4. sonstige Vermögensgegenstände 71.305,86 103
303.234,78 355
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.737.700,12 1.602
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.606,79 7
3.069.094,39 3.022
Passiva
EUR EUR Vorjahr

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.143.541,00 11.949
II. Kapitalrücklage 21.981.551,33 21.176
III. Bilanzverlust 32.709.971,84 31.277
2.415.120,49 1.848
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 379.711,05 1.009
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen 10.500,00 5
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 185.767,31 80
3. sonstige Verbindlichkeiten 77.995,54 80
274.262,85 165
3.069.094,39 3.022

codonAG_Jahresabschluss_2010_Gewinn- und Verlustrechnung_ungeprüft

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

co.don Aktiengesellschaft,Teltow

EUR EUR Vorjahr

TEUR
1. Umsatzerlöse 2.144.757,23 1.753
2. sonstige betriebliche Erträge 202.440,95 203
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh‑, Hilfs- und Betriebsstoffe 348.410,43 245
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 321.457,41 752
669.867,84 997
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.449.536,98 1.223
b) soziale Abgaben 215.938,80 159
1.665.475,78 1.382
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 124.225,86 127
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.323.130,41 1.143
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.319,91 39
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen des Anlagevermögens 0,00 18
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,00 0
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.430.183,80 -1.672
11. sonstige Steuern 2.511,88 6
12. Jahresfehlbetrag 1.432.695,68 1.678
13. Verlustvortrag 31.277.276,16 29.599
14. Bilanzverlust 32.709.971,84 31.277

codonAG_Jahresabschluss_2010_Anhang_ungeprüft

Anhang 2010

co.don Aktiengesellschaft, Teltow

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es werden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet. Die Anwendung der durch das BilMoG geänderten Vorschriften erfolgte erstmals für das Geschäftsjahr 2010. Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechtes des Art. § 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die im Geschäftsjahr 2008 gegründete Tochtergesellschaft co.don schweiz gmbh – der Anteil der co.don AG beträgt 100 % – ist nur unwesentlich operativ tätig und verfügt über keine wesentlichen Vermögensgegenstände oder Schulden. Die bei unserer Tochtergesellschaft aufgelaufenen Aufwendungen bzw. Verluste wurden durch die co.don AG im Geschäftsjahr 2008 finanziert und als Forderungen dargestellt sowie im Einzelabschluss der co.don AG abgebildet. Im Berichtzeitraum 2010 wurden die Forderungen zu 100 % wie im Vorjahr ausgebucht. Die Beteiligung wurde zudem in Vorjahren vollständig abgeschrieben. Wegen Unwesentlichkeit wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses verzichtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurde bei der Bewertung der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Zu weiteren Einzelheiten wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Es wurden daher unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer (zwischen drei und 17 Jahren) um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

DasSachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer (zwischen drei und 25 Jahren) um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 betragen, wurde ein Sammelposten gebildet, der mit 20 % jährlich abgeschrieben wird.

Erhaltene Investitionszulagen und -zuschüsse werden direkt von den Anschaffungskosten der aktivierten Vermögensgegenstände abgesetzt. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten oder im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderungen zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bestände an Roh‑, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstitutensind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

DieSonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für das Geschäftsjahr 2010 wurde die bereits in den vorangegangenen Geschäftsjahren angewandte Methode zur buchhalterischen Erfassung von Umsatzerlösen beibehalten, wonach Umsatzerlöse grundsätzlich nicht zum Zeitpunkt der Leistungserbringung seitens der co.don AG gebucht werden, sondern erst dann, wenn auch der Nachweis einer Vereinbarung zur Kostenerstattung vorliegt und wenn der Forderungseingang hinreichend sicher ist. Diese Handhabung dient der verbesserten Darstellung der Ertragslage (§ 264 Abs. 2 HGB).

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Im Geschäftsjahr 2010 wurden auf Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen (Vorjahr: TEUR 0).

co.don AG, Teltow

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2010

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchung

EUR
Stand am 1.1.2010

EUR
Zugänge

EUR
Stand am 31.12.2010

EUR
Stand am 31.12.2010

EUR
--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 188.953,03 1.112,00 213.388,26 151.878,56 12.480,46 164.359,02 403.453,29
2. geleistete Anzahlungen 213.388,26 0,00 -213.388,26 0,00 0,00 0,00 0,00
402.341,29 1.112,00 0,00 151.878,56 12.480,46 164.359,02 403.453,29
II. Sachanlagen
1. grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 1.076.661,96 0,00 0,00 495.597,31 61.737,60 557.334,91 1.076.661,96
2. technische Anlagen und Maschinen 1.462.779,10 0,00 0,00 1.408.230,16 5.248,20 1.413.478,36 1.462.779,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.216.788,40 24.589,47 0,00 1.083.877,09 44.759,60 1.128.636,69 1.241.377,87
3.756.229,46 24.589,47 0,00 2.987.704,56 111.745,40 3.099.449,96 3.780.818,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.476,30 0,00 0,00 18.476,30 0,00 18.476,30 18.476,30
4.177.047,05 25.701,47 0,00 3.158.059,42 124.225,86 3.282.285,28 4.202.748,52
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2010

EUR
Stand am 31.12.2009

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 239.094,27 37.074,47
2. geleistete Anzahlungen 0,00 213.388,26
239.094,27 250.462,73
II. Sachanlagen
1. grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 519.327,05 581.064,65
2. technische Anlagen und Maschinen 49.300,74 54.548,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.741,18 132.911,31
681.368,97 768.524,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
920.463,24 1.018.987,63

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligungsquote Beteiligung nominal Eigenkapital Jahresergebnis
co.don schweiz gmbh, Zürich 100 % 20 TCF 11 TCHF 9 TCHF

Der Umrechnungskurs CHF beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 0,7997.

Auf Bevollmächtigung des Vorstandes der co.don AG wurde am 11. März 2008 die Tochtergesellschaft co.don schweiz gmbh gegründet und im Handelsregister am 3. April 2008 eingetragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2010

TEUR
31.12.2009

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 217 194
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0
Geleistete Anzahlungen 15 58
Sonstige Vermögensgegenstände 71 103
303 355

Forderungen oder sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen abgegrenzte Zinsen (TEUR 2; Vorjahr: TEUR 10), Ansprüche aus Kapitalertrag- und Zinsabschlagsteuer (TEUR 31; Vorjahr: TEUR 84) und Umsatzsteuer (TEUR27; Vorjahr: TEUR 3) enthalten.

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft überwiegend vorausbezahlte Versicherungsbeiträge für das Jahr 2011.

Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB latente Steuern

Es besteht eine Differenz zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Ansatz bei einer sonstigen Rückstellung zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 210, der unter Anwendung eines Steuersatzes von 27,02 % zu einem aktiven latenten Steuerposten geführt hätte. Wir haben von einer Aktivierung gemäß § 274 HGB abgesehen.

Gezeichnetes Kapital/Kapitalrücklage

Das Gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind im Vergleich zum Vorjahr wie folgt ausgewiesen:

31.12.2010

TEUR
31.12.2009

TEUR
Gezeichnetes Kapital 13.144 11.949
Kapitalrücklage 21.982 21.176

Am 19. Mai 2010 hat der Vorstand der co.don® AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Erhöhung des Grundkapitals von EUR 11.948.674,00 um EUR 1.194.867,00 auf EUR 13.143.541,00 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage aus genehmigtem Kapital beschlossen. Die Zeichnung der neuen Aktien erfolgte durch eine Person (Dr. Wegener, der seit 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrates ist).

Im Geschäftsjahr wurden TEUR 805 in die Kapitalrücklage eingestellt. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2009 EUR 13.143.541,00; es ist in 13.143.541 stimmberechtigte, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Betrag je Aktie von EUR 1,00 eingeteilt.

Bedingtes Kapital

Das bedingte Kapital beträgt insgesamt EUR 5.974.337,00.

Zur Bedienung von Bezugsrechten aus dem Aktienoptionsplan 2000 steht ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR 17.260,00 zur Ausgabe von 17.260 Stückaktien zur Verfügung (Bedingtes Kapital I). Mit einer Inanspruchnahme dieses bedingten Kapitals wird nicht mehr gerechnet.

Zur Bedienung von Bezugsrechten aus dem Aktienoptionsplan 2005 nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. September 2005 besteht ein weiteres bedingtes Kapital in Höhe von EUR 530.000,00 (Bedingtes Kapital II).

Zur Bedienung von Bezugsrechten aus dem Aktienoptionsplan 2007 nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 13. Juli 2007 besteht ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR 647.606,00 (Bedingtes Kapital 2007/I).

Um Schuldverschreibungen mit Wandlungsrecht oder mit in Optionsscheinen verbrieften Optionsrechten bedienen zu können, die unter der von der Hauptversammlung vom 18. Juni 2010 erteilten Ermächtigung ausgegeben werden, steht ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR 4.779.471,00 zur Ausgabe von bis zu 4.779.471 Stückaktien zur Verfügung. Die Ermächtigung besteht bis zum 17. Juni 2015.

Genehmigtes Kapital

Das verfügbare genehmigte Kapital der co.don AG beträgt insgesamt EUR 4.779.470,00.

Die Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 ermächtigte den Vorstand, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um bis zu EUR 5.974.237,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2007/I). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann nicht nur zum Zwecke der Ausgabe von Aktien gegen Sacheinlagen, sondern auch in bestimmten Fällen gegen Bareinlagen ausgeschlossen werden. Die Bedingungen, unter denen der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht bei einer Barkapitalerhöhung ausschließen kann, sind in § 4 Abs. 7 der Satzung der co.don AG geregelt. Nach teilweiser Ausnutzung besteht das Genehmigtes Kapital 2007/I noch in Höhe von EUR 4.779.470,00. Die Ermächtigung endet mit Ablauf des 13. Juli 2012.

Der Vorstand hat am 19. Januar / 30. März 2011 beschlossen, aus dem 2007 genehmigten Kapital in Höhe von EUR 4.779.470 (Genehmigtes Kapital 2007/I) eine Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlagen um bis zu EUR 4.381.180 vorzunehmen. Der Ausgabetrag beträgt EUR 1,00.

Bilanzverlust

Der Bilanzverlust in Höhe von TEUR 32.710 (Vorjahr: TEUR 31.277) enthält einen Verlustvortrag von TEUR 31.277 (Vorjahr: TEUR 29.600).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 380 wurden im Wesentlichen für Rechts‑, Beratungs- und Jahresabschlusskosten, Personalverpflichtungen sowie Produktzulassungskosten gebildet. Gemäß einer am 13. November 2007 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichen Verordnung ist die Gesellschaft dazu verpflichtet, bis spätestens zum 30. Dezember 2012 für die bereits von der Gesellschaft vertriebenen Produkte eine Zulassung einzuholen. Der Vorstand geht davon aus, dass dafür neben den gegenüber der zuständigen Behörde anfallenden Gebühren insbesondere Aufwendungen im Rahmen der Studien, die für den Nachweis der Wirksamkeit dieser Produkte erforderlich sind, entstehen werden.

Von dem Beibehaltungsrecht nach Art. 67 Abs. 3 EG HGB wurde insoweit Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten

31.12.2010

TEUR
31.12.2009

TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 186 80
Erhaltene Anzahlungen 11 5
Sonstige Verbindlichkeiten 78 80
· davon aus Steuern 30 28
· davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0

Sämtliche Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr auf.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Erbbauzinsen für zwei erworbene Erbbauteilrechte in Höhe von nominal TEUR 492 (Fälligkeit bis zu einem Jahr: TEUR 6; von zwei bis fünf Jahren: TEUR 26; von mehr als fünf Jahren: TEUR 460) sowie aus Miet‑, Leasing- und Service-Verträgen in Höhe von TEUR 131 (Fälligkeit bis zu einem Jahr: TEUR 75; von zwei bis fünf Jahren: TEUR 56) und für zwei klinische Studien‑, Prüfungs- und Durchführungsverträge in Höhe von TEUR 1.904 (Fälligkeit bis zu einem Jahr: TEUR 393; von zwei bis fünf Jahren: TEUR 1.270, von mehr als fünf Jahren: TEUR 241). Die Erbbauteilrechte haben eine Laufzeit bis zum Jahr 2088.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2010 2009
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse nach Sparten
– Produktverkauf 2.145 100 1.753 100
Nach Regionen
– Inland 1.667 78 1.236 71
– Ausland 478 22 517 29
2.145 100 1.753 100

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 39; Vorjahr: TEUR 68), Erträge aus dem Förderzuschuss des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (TEUR 119; Vorjahr: TEUR 110) sowie Erträge aus dem Förderzuschuss des Arbeitsamtes für Eingliederungsmaßnahmen von Mitarbeitern (TEUR 23; Vorjahr: TEUR 0).

Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Im Berichtszeitraum hat die co.don AG keine Investitionszulagen und GA-Zuschüsse erhalten. Auf Finanzanlagen erfolgte keine Abschreibung auf Anteile an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 18).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten:

2010

TEUR
2009

TEUR
Verwaltungsaufwendungen 663 530
Vertriebsaufwendungen 256 190
Betriebsaufwendungen 225 207
Sonstige Aufwendungen 179 216
1.323 1.143

In den Verwaltungskosten sind Rechts- und Beratungskosten von TEUR 284 (Vorjahr: TEUR 166) ausgewiesen.

Periodenfremde Erträge

Die in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen periodenfremden Erträge stellen sich wie folgt dar:

2010

TEUR
2009

TEUR
Sonstige betriebliche Erträge
Auflösung von Rückstellungen 39 68
Erstattung Vorjahresumlage BaFin sowie Erstattung von Sozialversicherungsleistungen des Jahres 2008 und Produkthaftpflicht Versicherung 1 13
Erstattung der Betriebskosten 2008 unserer Mieträume 3 1
Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten 5 2
48 84

Sonstige Angaben

Vorstand

Als Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft waren bestellt:

·Herr Dr. Andreas Baltrusch, Vorstandsvorsitzender (Wirtschaftsingenieur)

·Frau Vilma Siodla, Vorstandsmitglied (Diplom-Ingenieur für Veterinärmedizin)

Bezüge des Vorstands

Die Bezüge des Vorstands der co.don AG betrugen im Geschäftsjahr 2010:

TEUR
Herr Dr. Andreas Baltrusch – darin enthaltener variabler Gehaltsbestandsteil – darin enthaltene Sachbezüge – darin enthaltene Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 196 0 16 0
Frau Dipl.-Ing. Vilma Siodla – darin enthaltener variabler Gehaltsbestandteil – darin enthaltene Sachbezüge – darin enthaltene Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung 151 0 21 0
347

Im Berichtsjahr wurden keine Bezüge gezahlt, für die im Vorjahresabschluss Rückstellungen gebildet waren.

Aufsichtsrat

Als Aufsichtsratsmitglieder waren bestellt:

·Herr Dr. Gert Weidl, Unterschleißheim, Urologe, bis 18. Juni 2010 (Aufsichtsratsvorsitzender)

·Herr Dr. Bernd Wegener, Mainz, Veterinärmediziner, ab 13. Juli 2010 (ab 18. Juli 2010 Aufsichtsratsvorsitzender)

·Herr Thommy Stählin, Volketswil/Schweiz, Unternehmensberater (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

·Herr Gerhard Eugen Hanhart, Möriken/Schweiz, Rechtsanwalt, bis 18. Juni 2010

·Frau Professor Dr. Barbara Sickmüller, Berlin, Pharmazeutin, ab 18. Juni 2010

Bezüge des Aufsichtsrats

Gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juli 2008 beträgt die jährliche feste Vergütung seit dem 1. Januar 2008 für Aufsichtsratsmitglieder TEUR 10, für den Vorsitzenden TEUR 20 sowie für den Stellvertreter des Vorsitzenden TEUR 15.

Die Bezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010 belaufen sich auf:

TEUR
Herr Dr. Gert Weidl 9
Herr Dr. Bernd Wegener Herr Thommy Stählin Frau Prof. Dr. Barbara Sickmüller Zzgl. zur Aufsichtsratsvergütung wurden für Beratungsleistungen von Frau Prof. Dr. Barbara Sickmüller im Berichtszeitraum als Rückstellung im Aufwand eingestellt 10 15 5 2
Herr Gerhard Eugen Hanhart 5
46

Mitgliedschaft in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 285 Nr. 10 HGB in Verbindung mit § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG

Herr Dr. Bernd Wegener Herr Gerhard Eugen Hanhart WCG AG, Reutlingen (Aufsichtsratsvorsitzender) ADRENOMED AG, Hennigsdorf (Aufsichtsratsmitglied – bis 15.12.2010) Bracolux AG, Zufikon/Schweiz(Verwaltungsratspräsident) Bracolux Leuchten AG, Zufikon/Schweiz(Verwaltungsratspräsident) Estonian-ACB-VIANCO OÜ, Võru/Estland(Mitglied des Supervisory Board) Hypothekarbank Lenzburg, Lenzburg/Schweiz(Mitglied des Verwaltungsrats-Ausschusses) Ostschweizerische Bürgschaftsgenossenschaft OBTG,St. Gallen/Schweiz(Verwaltungsratsmitglied) VIANCO AG, Brugg/Schweiz(Verwaltungsratsmitglied)
Herr Thommy Stählin Green River Pharma AG Zürich/Schweiz(Präsident des Verwaltungsrates) „Landwirtschaftliche Genossenschaft“, Volketswil/Schweiz“ (Aufsichtsratsmitglied)

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 35 (Vorjahr: 30) Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag ist hierin eine Mitarbeiterin in Elternzeit enthalten.

Die durchschnittlichen Mitarbeiterangaben, hier nicht enthalten Aushilfen und Praktikanten, gliedern sich nach folgenden Bereichen:

Forschung und Entwicklung 5 Mitarbeiter (Vorjahr: 3)
Produktion 12 Mitarbeiter (Vorjahr: 12)
Qualitätskontrolle 5 Mitarbeiter (Vorjahr: 4)
Administration 11 Mitarbeiter (Vorjahr: 9)
Vorstand 2 Mitarbeiter (Vorjahr: 2)

Honorare des Abschlussprüfers

Die als Aufwand erfassten Honorare der Deloitte & Touche GmbH belaufen sich auf folgende Beträge:

· Prüfungshonorare: TEUR 21
· Sonstige Beratung TEUR 0

Weitere Honorare wurden nicht gezahlt.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust von EUR 32.709.971,84 ist auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitteilungen nach § 21 WpHG

1. Mit Schreiben vom 12. Februar 2007 hat uns Herr Dr. Walter Landolt mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der co.don AG, WKN 517360 am 11. Januar 2007 die Schwelle von 5 % überschritten hat und am 12. Februar 2007 5,02 % beträgt.

2. Mit Schreiben vom 12. Februar 2008 hat uns Frau Dr. Josimovic-Alsevic mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der co.don AG, WKN 517360 am 7. Januar 2008 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und am 12. Februar 2007 4,96 %, mithin 592.365, bezogen auf 11.948.674 Gesamtstimmrechtsanteile betrug.

3. Mit Schreiben vom 22. Juni 2010 hat uns Herr Dr. Wegener mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der co.don AG, WKN 517360 am 15. Juni 2010 die Schwelle von 20 % und 25 % überschritten hat und nunmehr 25,0000057 % (entsprechend 3.285.886 Stimmrechte) beträgt.

4. Mit Schreiben vom 26. August 2010 hat uns Herr Bernhard Signorell, Schweiz, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der co.don AG, WKN 517360 am 26. August 2010 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und nunmehr 4,74 %, mithin 622.877 Stimmrechte, beträgt.

5. Mit Schreiben vom 18. November 2010 hat uns Herr Klaus Jakob, Schweiz, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der co.don AG, WKN 517360 am 17. November 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und nunmehr 3,5 %, mithin 460.000 Stimmrechte, beträgt.

Deutscher Corporate Governance Codex

Seit 2003 hat die co.don AG Entsprechenserklärungen gemäß § 161 AktG abgegeben, in denen sie sich hohen Unternehmensführungsstandards verpflichtet hat. Abweichungen von den Empfehlungen sind offengelegt und durch Veröffentlichung auf der Homepage der Gesellschaft zugänglich gemacht. Eine aktuelle Entsprechenserklärung wurde letztmalig im April 2011 unter www.codon.de veröffentlicht.

Die Erklärung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB ist zusammenfassend mit der Erklärung nach § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB im Lagebericht dargestellt.

Teltow, 29. April 2011

Dr. Andreas Baltrusch, Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Ing. Vilma Siodla, Vorstandsmitglied

Es handelt sich um einen vorläufigen, noch nicht abschließend durch den Abschlussprüfer geprüften Jahresabschluss.

codonAG_Jahresabschluss_2010_Entsprechenserklärung

Entsprechenserklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats

der co.don® Aktiengesellschaft, Teltow gemäß § 161 AktG

Nach § 161 AktG sind Vorstand und Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften verpflichtet, jährlich zu erklären, dass den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden und werden.

Vorstand und Aufsichtsrat der co.don® AG erklären, dass die co.don® AG den Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ in der Fassung vom 26. Mai 2010 mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Abweichungen entsprechen wird. Die Nummer der jeweiligen Überschrift entspricht der Nummer der Bestimmung des Deutschen Corporate Governance Kodex, von der abgewichen wurde oder wird.

Zu 3.8 Selbstbehalt in der D&O-Versicherung für Unternehmensleiter

Die co.don® AG hat eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Unternehmensleiter (D&O-Versicherung) abgeschlossen. Die Versicherung sieht gegenwärtig keinen Selbstbehalt für Aufsichtsratsmitglieder vor. Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft sind der Auffassung, dass die Aufsichtsratsmitglieder auch ohne einen Selbstbehalt ihre Aufgaben verantwortungsbewusst wahrnehmen werden.

Zu 4.2.3 Begrenzungsmöglichkeit für außerordentliche, nicht vorhergesehene Entwicklungen von variablen Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter

Als variable Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter hat die Gesellschaft den Vorstandsmitgliedern Aktienoptionen gewährt. Dabei ist für außerordentliche, nicht vorhergesehene Entwicklungen keine Begrenzungsmöglichkeit (Cap) vorgesehen, da die Wertentwicklung der Aktienoptionen theoretisch unbegrenzt ist. Da eine hohe Wertsteigerung der co.don® - Aktie auch im Interesse der Aktionäre liegt, sieht der Aufsichtsrat keine Notwendigkeit, den Anreiz für die Vorstandsmitglieder zu begrenzen, auf eine Wertsteigerung hinzuarbeiten. Da Vorstandsmitglieder das Risiko tragen, dass der Wert ihrer Optionen durch außerordentliche, nicht vorhergesehene Entwicklungen sinkt, erscheint es auch nicht unangemessen, dass sie auf der anderen Seite die Chance haben, an einer außerordentlichen, nicht vorhergesehenen Steigerung des Aktienkurses ohne Begrenzung teilzuhaben.

Der Anstellungsvertrag mit einem Vorstandsmitglied sieht eine variable Vergütung für den Fall vor, dass ein bisher nicht an der Gesellschaft beteiligter Investor unmittelbar oder mittelbar (durch Zurechnung gemäß § 30 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz - „WpÜG“) mindestens 30 % der Stimmrechte der Gesellschaft erwirbt, der Kontrollerwerb nach Ansicht des Aufsichtsrats im Interesse der Gesellschaft liegt und Tätigkeiten des Vorstandsmitglieds (zum Beispiel signifikante Umsatzsteigerungen) Ursache für den Kontrollerwerb sind. Die Höhe dieser variablen Vergütung hängt von der Höhe des Kaufpreises pro co.don® -Aktie ab, den der Investor allen übrigen Aktionären in einem Pflicht- oder Übernahmeangebot nach dem WpÜG für den Erwerb ihrer Aktien anbietet und der Zahl der co.don® -Aktien, die im Zeitpunkt der Veröffentlichung des Angebots nicht von dem Investor oder ihm nach den Vorschriften des WpÜG zuzurechnenden Dritten gehalten werden. Eine Begrenzungsmöglichkeit einer solchen variablen Vergütung ist nicht vorgesehen, um die Anreizwirkung für den im Interesse der co.don® AG gewünschten Erfolg, einen Investor zu gewinnen, zu stärken.

5.1.2. Altersgrenze für Vorstandsmitglieder

Eine starre Altersgrenze für Vorstandsmitglieder halten Aufsichtsrat und Vorstand nicht für erforderlich. Die Möglichkeit, die Bestellungsdauer und die Laufzeit der Anstellungsverträge zu begrenzen, genügt, um der im höheren Lebensalter zu erwartenden abnehmenden Leistungsfähigkeit von Vorstandsmitgliedern flexibel Rechnung zu tragen.

5.3. Bildung von Ausschüssen

Da der Aufsichtsrat der co.don® AG aus drei Mitgliedern besteht, ist das Organ so klein, dass ein Effizienzgewinn aus der Bildung von Ausschüssen nicht zu erwarten ist.

5.4.1 Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

Nach Nummer 5.4.1 Absatz 2 des Deutschen Corporate Governance Kodex soll der Aufsichtsrat konkrete Ziele für seine Zusammensetzung benennen und insgesamt eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen. Der Aufsichtsrat hat derartige konkreten Ziele bisher nicht benannt, beabsichtigt aber eine solche Benennung, bevor der Hauptversammlung Personen zur Wahl zu Aufsichtsratsmitgliedern vorgeschlagen werden. Eine konkrete Zahl oder Quote für die Beteiligung von Frauen hat der Aufsichtsrat nicht festgelegt. Eine solche Zahl oder Quote hält der Aufsichtsrat nicht für sachgerecht, da bei der Suche nach geeigneten Kandidatinnen die unternehmensspezifische Situation der Gesellschaft und die sich daraus ergebenden Anforderungen im Vordergrund stehen sollen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Besetzung des Aufsichtsrats bestmöglich im Unternehmensinteresse, orientiert an der Qualifikation und Eignung der Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt.

5.4.6. Erfolgsorientierte Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Satzung sieht ausschließlich eine feste Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats vor. Vorstand und Aufsichtsrat haben der Hauptversammlung bisher nicht vorgeschlagen, eine erfolgsorientierte Vergütung einzuführen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine erfolgsorientierte Vergütung den Aufsichtsrat dazu verleiten könnte, bei der Überwachung der Leitung des Unternehmens durch den Vorstand in der Abwägung von Chancen und Risiken für das Unternehmen letztere nicht hinreichend zu gewichten.

Seit der letzten Entsprechenserklärung vom April 2010, die sich auf den Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 18. Juni 2009 bezog, hat die co.don® AG sämtlichen Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“in der damals geltenden Fassung entsprochen, jedoch mit Ausnahme der vorstehend ausgeführten Abweichungen.

Teltow, 27. April 2011

co.don® AG

Der Vorstand

Der Aufsichtsrat

codonAG_Jahresabschluss_2010_Kapitalflussrechnung_ungeprüft

Kapitalflussrechnung

co.don Aktiengesellschaft,Teltow

2010

EUR
Vorjahr

EUR
Jahresergebnis -1.432.695,68 -1.677.547,28
Abschreibungen auf Anlagevermögen 124.225,86 126.801,73
Erträge aus Fördermitteln -148.419,92 -110.233,59
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 12.500,00 0,00
Cashflow nach DVFA/SG -1.444.389,74 -1.660.979,14
Abnahme (-)/Zunahme der mittelfristigen Rückstellungen -629.831,11 479.008,12
Zunahme der Vorräte, Forderungen sowie anderer Aktiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -22.547,03 -74.091,18
Zunahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 109.520,13 43.669,88
Einzahlungen aus Fördermitteln 148.419,92 110.233,59
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.838.827,83 -1.102.158,73
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 0,00 3.865,09
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -25.701,47 -60.140,46
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -25.701,47 -56.275,37
Einzahlungen aus Kapitalzuführungen 2.000.000,00 0,00
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2.000.000,00 0,00
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 135.470,70 -1.158.434,10
Finanzmittelfond am Anfang der Periode 1.602.229,42 2.760.663,52
Finanzmittelfond am Ende der Periode 1.737.700,12 1.602.229,42
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.737.700,12 1.602.229,42
1.737.700,12 1.602.229,42

codonAG_Jahresabschluss_2010_Eigenkapitalspiegel

Eigenkapitalspiegel

co.don Aktiengesellschaft,Teltow

Gezeichnetes Kapital

EUR
Kapitalrücklage

EUR
Bilanzverlust

EUR
Gesamt

EUR
Stand am 1.1.2009 11.948.674,00 21.176.418,33 -29.599.728,88 3.525.363,45
Kapitalerhöhung 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresfehlbetrag 0,00 0,00 -1.677.547,28 -1.677.547,28
Stand am 31.12.2009 11.948.674,00 21.176.418,33 -31.277.276,16 1.847.816,17
Stand am 1.1.2010 11.948.674,00 21.176.418,33 -31.277.276,16 1.847.816,17
Kapitalerhöhung 1.194.867,00 805.133,00 0,00 2.000.000,00
Jahresfehlbetrag 0,00 0,00 -1.432.695,68 -1.432.695,68
Stand am 31.12.2010 13.143.541,00 21.981.551,33 -32.709.971,84 2.415.120,49