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CITIGROUP INC Audit Report / Information 2010

May 10, 2011

14792_rns_2011-05-10_98112281-da5f-42a3-9e85-bf72f35663f8.html

Audit Report / Information

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Publication

Citigroup Global Markets Deutschland AG

(vormals: Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA)

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2009 bis zum 30.11.2010

Jahresbilanz zum 30. November 2010

Aktivseite

EUR EUR EUR 30.11.2009

TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 1.014,25 8
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 7.341.508,32 10.769
darunter: bei der Deutschen Bundesbank EUR 7.341.508,32 (30.11.2009 TEUR 10.769)
c) Guthaben bei Postgiroämtern -,-- 7.342.522,57 0
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 1.420.324.346,59 2.644.538
b) andere Forderungen 2.100.140.160,66 3.520.464.507,25 6.145.068
3. Forderungen an Kunden 379.516.010,44 476.438
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert EUR -,-- (30.11.2009 TEUR -)
Kommunalkredite EUR -,-- (30.11.2009 TEUR -)
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten -,-- -
ab) von anderen Emittenten -,-- -,-- -
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 536.501.068,47
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 536.501.068,47 (30.11.2009 TEUR -)
bb) von anderen Emittenten -,-- 536.501.068,47 536.501.068,47 -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR -,-- (30.11.2009 TEUR -)
c) eigene Schuldverschreibungen -,-- -
Nennbetrag EUR -,-- (30.11.2009 TEUR -)
5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 874.776.690,81 690.801
6. Beteiligungen 679.013,92 679
darunter:
an Kreditinstituten EUR 217.842,30 (30.11.2009 TEUR 218)
an Finanzdienstleistungsinstituten EUR -,-- (30.11.2009 TEUR -)
7. Immaterielle Anlagewerte 1.177.157,67 1.966
8. Sachanlagen 2.920.821,86 5.166
9. Sonstige Vermögensgegenstände 3.639.921.732,27 2.775.779
10. Rechnungsabgrenzungsposten 1.014.755,47 429
Summe der Aktiva 8.964.314.280,73 12.751.641
Passivseite
EUR EUR EUR 30.11.2009

TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 1.574.998.366,72 1.695.005
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 866.816.195,50 2.441.814.562,22 5.087.484
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten -,-- 0
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten -,-- -,-- 0
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 1.016.699.863,66 1.165.863
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 229.192.634,51 1.245.892.498,17 1.245.892.498,17 473.057
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 77.957.506,29 67.315
darunter:
Geldmarktpapiere EUR -,-- (30.11.2009 TEUR -,--)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf EUR -,-- (30.11.2009 TEUR -)
c) sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 651.217.029,90 729.174.536,19 556.544
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.746.693.033,56 2.915.480
5. Rechnungsabgrenzungsposten 267.758,13 267
6. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 143.619.750,17 130.991
b) Steuerrückstellungen -,--
c) andere Rückstellungen 68.882.657,21 212.502.407,38 79.582
7. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital
aa) Aktienkapital 210.569.889,00 210.570
ab) Stille Einlage 122.710.051,49 333.279.940,49 115.894
b) Kapitalrücklage 193.745.810,73 193.745.810,73 192.746
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 33.027.197,15 32.927
cb) Rücklage für eigene Anteile -,-- 0
cc) satzungsmäßige Rücklagen -,-- 0
cd) andere Gewinnrücklagen 27.916.536,71 60.943.733,86 27.916
d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust -,-- 587.969.485,08 -
Summe der Passiva 8.964.314.280,73 12.751.641
EUR EUR EUR 30.11.2009

TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln -,-- -
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen 448.220.264,45 486.885
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten -,-- 448.220.264,45 -
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften -,-- -
b) Plazierungs- und Übernahmeverpflichtungen -,-- -
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 960.294.312,89 960.294.312,89 773.777

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Dezember 2009 bis 30. November 2010

EUR EUR EUR 01.01.2009 - 30.11.2009

TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 72.129.010,78 148.921
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 63.013,58 72.192.024,36
2. Zinsaufwendungen 61.355.517,98 10.836.506,38 138.157
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 8.804.316,43 40.323
b) Beteiligungen 31.679,90 33
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen -, -- 8.835.996,33 -
4. Provisionserträge 136.498.331,05 106.359
5. Provisionsaufwendungen 10.906.286,95 125.592.044,10 4.070
6. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 45.927.943,46 28.029
7. Sonstige betriebliche Erträge 13.603.237,30 13.766
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 53.234.975,53 61.522
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 15.258.402,75 68.493.378,28 15.345
darunter: für Altersversorgung EUR 11.098.850,93 (01.01.2009. - 30.11.2009 TEUR 10.771)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 73.198.463,72 141.691.842,00 73.022
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 3.380.150,28 4.125
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 35.718,02 677
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 4.756.351,44 -
12. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft -, -- ./. 4.756.351,44 812
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere -, -- 65
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 64.700,49 64.700,49 125
15. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 54.996.366,32 41.385
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Vorjahr Ertrag)
57.783,42 105
17. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 10 ausgewiesen -,-- 57.783,42 -
18. Ertrag aus Verlustübernahme -, -- -
19. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 54.938.582,90 41.490
20. Jahresüberschuss -, -- -
21. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr -, -- -
-, -- -
22. Entnahmen aus der Kapitalrücklage -, -- -
-, -- -
23. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage -, -- -
b) aus der Rücklage für eigene Anteile -, -- -
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen -, -- -
d) aus anderen Gewinnrücklagen -, -- -, -- -
-, -- -
24. Entnahmen aus Genussrechtskapital -, -- -
-, -- -
25. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage -, -- -
b) in die Rücklage für eigene Anteile -, -- -
c) in satzungsmäßige Rücklagen -, -- -
d) in andere Gewinnrücklagen -, -- -, -- -
-, -- -
26. Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals -, -- -
27. Bilanzgewinn -, -- -

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Die Citigroup Global Markets Deutschland AG (CGMD) ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main und wird seit 10. Juni 2010 beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 88301 geführt.

Die Gesellschaft ist durch formwechselnde Umwandlung aus der Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA mit dem Sitz in Frankfurt am Main, geführt beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 57295, entstanden. Durch Beschluss der Hauptversammlung der Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA vom 21. April 2010 hat die Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA ihre Rechtsform geändert. Die Citigroup Global Markets Management AG als persönlich haftende Gesellschafterin der Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA wurde nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 17. Juni 2010 mit der Citigroup Global Markets Deutschland AG mit Wirkung zum 01. Dezember verschmolzen.

Mit der Verschmelzung ist das Vermögen der Citigroup Global Markets Management AG einschließlich der Verbindlichkeiten auf die Citigroup Global Markets Deutschland AG als Gesamtrechtsnachfolgerin übergegangen, die Citigroup Global Markets Management AG ist erloschen.

Die Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA hat am 17. September 2009 durch Beschluss der Hauptversammlung ihr Geschäftsjahr geändert. Mit Wirkung zum 01. Dezember 2009 beginnt das Geschäftsjahr am 01. Dezember eines Jahres und endet am 30. November des folgenden Jahres. Das Berichtsjahr 2010 der Citigroup Global Markets Deutschland AG beginnt am 01. Dezember 2009 und endet am 30. November 2010. Die Angaben zum Vorjahr beziehen sich auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis zum 30. November 2009. Aus diesem Grunde sind die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt mit dem aktuellen Geschäftsjahr vergleichbar.

Das Grundkapital der Citigroup Global Markets Deutschland AG entspricht dem Grundkapital der Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA. Dieses ist eingeteilt in 8.236.778 Stückaktien, welche die Citigroup Global Markets Finance Corporation & Co. beschränkt haftende KG hält.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde nach den Vorschriften des Kreditwesengesetzes, des Aktiengesetzes und des Handelsgesetzbuches sowie den Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute erstellt.

Bei der Bewertung der Besitz- und Schuldposten werden die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften und die besonderen für Banken geltenden Vorschriften beachtet.

Die Citigroup Global Markets Deutschland AG befolgt bei der Bewertung des derivativen Geschäfts die Vorschriften des § 252 Abs. 1 HGB. Die Bewertung der Handelsbücher Währungs- und sonstige Preisrisiken beruht bei der Citigroup Global Markets Deutschland AG auf dem Nehmen, Hedgen und Geben von Risiken. Daraus folgt, dass die risikokompensierenden Wirkungen der Einzeltransaktionen eines Handelsbuchs erst bei Betrachtung sämtlicher Transaktionen dieses Portfolios beurteilbar sind. Entsprechend werden die Bestandteile der Handelsbücher nicht für sich allein, sondern die jeweiligen Handelsbücher unter Berücksichtigung von Risikoabschlägen als Bewertungseinheiten bewertet.

Handelsbuch Währungsrisiken

Devisentermingeschäfte und Optionsgeschäfte werden auf der Grundlage der Vorschriften des § 340 h HGB wie folgt bewertet:

Bei Devisentermingeschäften werden die Erfolge aus den Terminkäufen und -verkäufen durch einen Vergleich der abgeschlossenen Kurse mit den für die jeweilige Fälligkeit maßgeblichen Terminkursen zum Bilanzstichtag ermittelt.

Gekaufte und verkaufte Optionen werden mit ihren jeweiligen Börsenpreisen oder ihren beizulegenden Werten bewertet. Die Erfolge dieser Geschäfte werden durch den Vergleich der Marktwerte zum Bilanzstichtag mit den gezahlten bzw. erhaltenen Prämien ermittelt.

Handelsbuch sonstige Preisrisiken

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands sowie Index-Schuldverschreibungen und Aktien-Discount-Zertifikate werden mit den jeweiligen Börsenpreisen oder ihren beizulegenden Werten bewertet. Die Erfolge ergeben sich durch den Vergleich der Anschaffungskosten mit den Marktwerten.

Die Aktien- und Indexoptionen werden mit ihren jeweiligen Börsenpreisen bzw. ihren beizulegenden Werten bewertet. Die Erfolge dieser Geschäfte werden durch Vergleich der Marktwerte zum Bilanzstichtag mit den gezahlten bzw. erhaltenen Prämien ermittelt. Die Folgebewertung ergibt sich aus der Veränderung der Marktwerte.

Termingeschäfte auf Aktien und Indizes werden mit ihren Marktpreisen bewertet. Die Erfolge ergeben sich durch den Vergleich der Marktwerte mit den jeweiligen kontrahierten Preisen bezogen auf die zugrundeliegenden Basiswerte.

Zinsderivate

Im Rahmen der Absicherung von Zinsänderungsrisiken wurden bankseitig Zinsfutures eingegangen. Deren Bewertung erfolgt zu Marktpreisen. Die Erfolge ergeben sich durch den Vergleich der Marktwerte mit den jeweiligen kontrahierten Preisen bezogen auf die zugrundeliegenden Basiswerte.

Treasury

Geldmarktgeschäfte werden mit ihrem Nennwert bzw. Rückzahlungsbetrag bilanziert. Geldmarktgeschäfte in Fremdwährung werden auf der Grundlage des § 340 h HGB bewertet.

Die Anleihen und Schuldverschreibungen werden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Gezahlte und erhaltene Optionsprämien werden mit ihren Marktwerten bewertet und bis zur Fälligkeit bzw. Ausübung der jeweiligen Optionen aktiviert bzw. passiviert.

Begebene Indexbezogene und Aktienbezogene Schuldverschreibungen werden als sonstige verbriefte Verbindlichkeiten passiviert; zurückgekaufte Indexbezogene und Aktienbezogene Schuldverschreibungen werden unter dem Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere zum Rückkaufswert aktiviert.

Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert zuzüglich abgegrenzter Zinsen ausgewiesen. Wertberichtigungen waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich.

Forderungen an Kunden werden zum Nennwert zuzüglich abgegrenzter Zinsen abzüglich der zur Abdeckung von Risiken im Kreditbereich gebildeten Wertberichtigungen ausgewiesen.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 2 HGB ausgewiesen.

Die Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Immaterielle Anlagewerte werden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bilanziert.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bilanziert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber Kunden werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag zuzüglich abgegrenzter Zinsen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen werden den steuerlichen Vorschriften entsprechend nach der Teilwertmethode unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 6 % p.a. und der Anwendung der aktuellen Sterbetafeln (Heubeck RT 2005 G) bemessen.

Rückstellungen werden in angemessener Höhe für Verbindlichkeiten, die zum Bilanzstichtag dem Grunde, aber nicht der Höhe nach feststehen, sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.

Verträge und schwebende Rechtsstreitigkeiten, die sich auf die Vermögenslage nachteilig auswirken könnten, werden zum Bilanzstichtag zurückgestellt.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

Auf fremde Währung lautende Positionen werden zu dem jeweiligen von der EZB am Meldestichtag festgestellten und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Referenzkurs (ESZB-Referenzkurs) in Euro umgerechnet.

2. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagespiegel

Ursprüngliche Anschaffungskosten Kumulierte Zuschreibungen
30.11.2009

TEUR
Zugänge

(Abgänge)

TEUR
Umbuchung

TEUR
30.11.2009

TEUR
Zugänge

TEUR
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Anlagewerte 7.235 2 - - -
Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.590 290 (11) - -
(919)
Einbauten in fremde Gebäude 24.005 348 - - -
(11.151)
Anlagen im Bau 214 (88) - - -
Beteiligungen 679 - - - -
Wertpapiere des Anlagevermögens 142.535 1.539 (957) 15.426 65
(582)
Summe 196.258 (10.561) (968) 15.426 65
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
30.11.2009

TEUR
Zugänge

(Abgänge)

Umbuchung

TEUR
30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
--- --- --- --- ---
Immaterielle Anlagewerte 5.269 745 1.777 1.966
(142)
188
Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.296 1.251 1.176 2.294
(580)
(193)
Einbauten in fremde Gebäude 21.347 1.384 1.620 2.658
(11.151)
2
Anlagen im Bau - - 126 214
Beteiligungen - - 679 679
Wertpapiere des Anlagevermögens 15.491 142.535 142.470
Summe 61.403 (8.496) 147.313 150.281

Alle Immateriellen Anlagewerte und alle Sachanlagen (Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Einbauten in fremde Gebäude) werden selbst genutzt.

b) Fristengliederung nach Restlaufzeiten

Forderungen an Kreditinstitute 30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
a) täglich fällig 1.420.324 2.644.538
b)bis drei Monate 1.978.621 5.418.387
c) mehr als drei Monate bis ein Jahr 40.371 618.732
d) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 78.201 103.202
e) mehr als fünf Jahre - -
abgegrenzte Zinsen 2.947 4.747
3.520.464 8.789.606
Forderungen an Kunden 30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
a) bis drei Monate 295.058 447.784
b) mehr als drei Monate bis ein Jahr 77.245 28.012
c) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 6.808 -
d) mehr als fünf Jahre - -
abgegrenzte Zinsen 405 642
379.516 476.438
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
a) täglich fällig 1.574.998 1.695.005
b) bis drei Monate 864.883 5.086.181
c) mehr als drei Monate bis ein Jahr - -
d) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre - -
abgegrenzte Zinsen 1.934 1.304
2.441.815 6.782.490
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
a) täglich fällig 1.016.699 1.165.862
b) bis drei Monate 91.792 344.924
c) mehr als drei Monate bis ein Jahr 37.121 5.000
d) mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 49.023 72.144
e) mehr als fünf Jahre 50.000 50.000
abgegrenzte Zinsen 1.257 990
1.245.892 1.638.920
Verbriefte Verbindlichkeiten 30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
a) begebene Schuldverschreibungen
unter einem Jahr - -
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 76.935 66.565
mehr als fünf Jahre - -
abgegrenzte Zinsen 1.023 750
b) sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
unter einem Jahr 493.162 226.091
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 158.055 330.452
729.175 623.858

c) Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
Forderungen an Kreditinstitute 3.378.972 8.560.825
Forderungen an Kunden 66.456 45.874
Sonstige Vermögensgegenstände 6.610 55.736
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.269.574 6.182.414
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 217.001 267.076

d) Vermögensgegenstände und Schulden in Fremdwährung

30.11.2010

TEUR
30.11.2009

TEUR
Vermögensgegenstände 1.248.597 1.145.043
Schulden 1.514.818 1.193.525

e) Kapitalflussrechnung nach DRS Nr. 2-10

2010

TEUR
Vorjahr

TEUR
Jahresüberschuss 0 0
Im Jahresüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitungen auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen, Wertberichtigungen u. Zuschreibungen auf Forderungen, Sach- u. Finanzanlagen 3.612 4.151
Veränderungen der Rückstellungen - 3.724 - 7.560
Veränderungen anderer zahlungsunwirksamer Aufwendungen/ Erträge 98 - 2.601
Gewinn/Verlust aus der Veräußerung von Finanz- und Sachanlagen 27 -
Sonstige Anpassungen (per Saldo) - 18.946 - 8.556
Zwischensumme: - 18.933 - 14.566
Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit:
Forderungen:
- an Kreditinstitute 5.269.141 6.961.465
- an Kunden 96.625 1.105.031
Wertpapiere (soweit nicht Finanzanlagen) - 720.509 548.027
andere Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit - 858.118 - 880.948
Verbindlichkeiten:
- gegenüber Kreditinstitute - 4.340.674 - 7.771.996
- gegenüber Kunden - 393.027 510.540
Verbriefte Verbindlichkeiten 105.316 - 1.493.801
andere Passiva aus laufender Geschäftstätigkeit 831.214 951.757
Erhaltene Zinsen und Dividenden 76.146 143.566
Gezahlte Zinsen - 57.143 - 135.114
Ertragssteuerzahlungen - 58 104
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - 10.020 - 75.935
Einzahlung aus Abgängen des
- Finanzanlagevermögens 582 4.663
- Sachanlagevermögens 267 153
Auszahlungen für Investitionen in das
- Finanzanlagevermögen - 1.539 - 467
- Sachanlagevermögen - 640 - 1.266
Einzahlungen aus dem Verkauf v. konsolidierten Unternehmen u. sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
Mittelveränderung aus sonstiger Investitionstätigkeit (per Saldo) 0 0
Cashflow aus lnvestitionstätigkeit - 1.330 3.083
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile, etc.) 0 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner:
- Dividendenauszahlungen 0 0
- sonstige Auszahlungen 0 0
Mittelveränderung sonstigem Kapital (Saldo) 7.916 11.514
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 7.916 11.514
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 10.777 72.115
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - 10.020 - 75.935
Cashflow aus lnvestitionstätigkeit - 1.330 3.083
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 7.916 11.514
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7.343 10.777

f) Sonstige Angaben

Von den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sind TEUR 732.241 börsenfähig und börsennotiert.

Von den Beteiligungen sind TEUR 0,1 börsennotiert. TEUR 678,9 sind nicht börsenfähig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen gezahlte Optionsprämien. Die gezahlten Optionsprämien betreffen mit EUR 3.396,4 Mio. (i. Vj. EUR 2.383,2 Mio.) vom Markt zurückgekaufte eigene Optionsscheine.

Die verbrieften Verbindlichkeiten enthalten vor allem begebene Schuldverschreibungen in Höhe von EUR 78,0 Mio. (i. Vj. EUR 67,3 Mio.). Die Position enthält Schuldverschreibungen, die im Zusammenhang mit Krediten an Kunden stehen (Credit Linked Notes).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen erhaltene Optionsprämien.

In den anderen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Boni und Vorruhestandsverpflichtungen enthalten. Die Rückstellungen für Boni wurden in Höhe von EUR 44,0 Mio. (i. Vj. EUR 36,0 Mio.) auf Basis der einzelnen Mitarbeiter gebildet.

Es besteht eine stille Einlage eines verbundenen Unternehmens in Höhe von EUR 122,7 Mio. (i.Vj. EUR 115,9 Mio.). Der Gewinnanteil der Stillen Gesellschafterin beträgt im Geschäftsjahr 2010 EUR 18,4 Mio. Hiervon wurden EUR 6,8 Mio. der stillen Einlage zugeführt.

EUR 11,6 Mio. wurden an den Stillen Gesellschafter ausgeschüttet.

Die Eventualverbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen. Diese resultieren aus Garantien und Bürgschaften in Höhe von EUR 448,2 Mio. (i.Vj. EUR 486,9 Mio.).

Von den unwiderruflichen Kreditzusagen in Höhe von EUR 960,3 Mio. (i.Vj. EUR 773,8 Mio.) haben EUR 838,4 Mio. (i.Vj. EUR 540,0 Mio.) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die Kreditzusagen betreffen überwiegend Nichtbanken.

g) Sonstige Haftungsverhältnisse

Die Bank hat sich an der durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt am Main, geführten True Sale-Initiative beteiligt und sich verpflichtet, eine Kapitaleinzahlung in die Servicegesellschaft der Verbriefungsplattform vorzunehmen. Die Einzahlungsverpflichtung ist auf EUR 1,9 Mio. begrenzt.

Bei der Liquiditäts-Konsortialbank Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt/Main, besteht eine Nachschusspflicht in Höhe von TEUR 1.700. Dies entspricht der fünffachen Höhe des Anteils in Höhe von TEUR 340.

Außerdem haftet die Bank im Rahmen einer selbstschuldnerischen Bürgschaft für die Erfüllung der Nachschussverbindlichkeiten der übrigen dem Bundesverband deutscher Banken e.V. angehörenden Banken.

Die Bank nimmt seit dem 4. Quartal 2009 am Krediteinreichungsverfahren der Deutschen Bundesbank teil, bei dem die eingereichten Kreditengagements als Sicherheit für die erhaltene Liquidität dienen.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Erträge und Aufwendungen entstammen dem Geschäft aus dem In- und Ausland.

Das Zinsergebnis beträgt EUR 10,8 Mio. (i.Vj. EUR 10,8 Mio.).

Die Provisionserträge belaufen sich auf EUR 136,5 Mio. (i.Vj. EUR 106,4 Mio.). Sie beinhalten im Wesentlichen Vermittlungsprovisionen von verbundenen Unternehmen, Provisionen aus Wertpapiergeschäften und Eurex-Produkten.

Die Provisionsaufwendungen betragen EUR 10,9 Mio. (i.Vj. EUR 4,1 Mio). Sie beziehen sich im Wesentlichen auf konzerninterne Kostenumlagen für Relationship Management, Vertriebsprovisionen für Optionsscheine und Provisionen für Options- und Wertpapiergeschäfte.

Das Nettoergebnis aus Finanzgeschäften resultiert im Wesentlichen aus den Ergebnissen der Handelsbücher Währungsrisiken und sonstigen Preisrisiken. Zusätzlich tätigt die Bank Sicherungsgeschäfte mit Zinsfutures, deren Ergebnis ebenfalls in die Position „Nettoergebnis aus Finanzgeschäften“ einfließt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf EUR 13,6 Mio. (i.Vj. EUR 13,8 Mio.).

Die Position beinhaltet periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 0,6 Mio. (i. Vj. EUR 0,5 Mio.).

Die Personalaufwendungen betragen EUR 68,5 Mio. (i.Vj. EUR 76,9 Mio.).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen belaufen sich auf EUR 73,2 Mio. (i.Vj. EUR 73,0 Mio.).

Der Anstieg der Position Abschreibungen und Wertberichtigung auf Forderungen ist im Wesentlichen auf den Verkauf von Engagements und Kreditzusagen und die dadurch realisierten Verluste in Höhe von EUR 4,4 Mio. (im Vj. EUR 1,7 Mio.) zurückzuführen.

Die Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere in Höhe von EUR 0,1 Mio. (im Vj. EUR 0,1 Mio.) betreffen im Geschäftsjahr Zuschreibungen auf das Sondervermögen Deferred Compensation (im Vj. EUR 0,1 Mio. auf Investmentzertifikate des Spezialfonds PAS).

Im Geschäftsjahr entstand der Bank ein Aufwand aus ausländischen Steuern auf das Einkommen in Höhe von EUR 0,1 Mio. (i. Vj. Ertrag EUR 0,1 Mio.).

Mit Wirkung zum Ablauf des Geschäftsjahres 2008 wurde der Steuerumlagevertrag mit der Citigroup Global Markets Finance Corporation & Co. beschränkt haftende KG, Düsseldorf, beendet. Aufwand für inländische Steuern wird nur noch auf Ebene des Organträgers gezeigt.

Die aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages zugewiesenen Gewinne betreffen in Höhe von EUR 36,5 Mio. die Citigroup Global Markets Finance Corporation & Co. beschränkt haftende KG, Frankfurt und in Höhe von EUR 18,4 Mio. den Stillen Gesellschafter.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 berechnete Gesamthonorar beträgt:

a) Abschlussprüfung EUR 610.000,00
b) andere Beratungsleistungen EUR 0,00
c) Steuerberatungsleistungen EUR 0,00
d) sonstige Leistungen EUR 10.000,00
e) Gesamt EUR 620.000,00

5. Angaben zum derivativen Geschäft

a) Arten der derivativen Geschäfte

Zum 30. November 2010 umfasste das derivative Geschäft der Bank folgende Geschäftsarten:

aa) Handelsgeschäfte

aaa) Handelsbuch Währungsrisiken: Devisenkassa- und Termingeschäfte sowie OTC-Devisenoptionsgeschäfte und Devisenoptionsscheine.

aab) Handelsbuch sonstige Preisrisiken: Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestandes, OTC-Aktien- und Indexoptionen, Aktien- und Indexoptionsscheine, börsengehandelte Termin- und Optionsgeschäfte auf Aktien und Aktienindizes sowie Index-Zertifikate und Aktien-Zertifikate.

aac) Sonstige Handelsgeschäfte: Börsengehandelte Zinsfutures, und Zinstauschvereinbarungen.

b) Das derivative Geschäft nach Restlaufzeiten

Das Gesamtvolumen der derivativen Geschäfte gliedert sich nach Restlaufzeiten zum 30. November 2010 wie folgt:

ba) Handelsbuch Währungsrisiken

< 1 Jahr

Nominalbetrag

Mio. EUR
1 - 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
> 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
Summe

Nominalbetrag

Mio. EUR
Buchwert

Mio. EUR
Marktwert

Mio. EUR
Devisenkassa- und Devisentermingeschäfte 38 - - 37 - -
OTC-Devisenoptionen
Käufe 158 10 - 168 1,5 1,5
Verkäufe 10 - - 10 - -
Devisenoptionsscheine
Eigenemissionen
Käufe 1.574 449 - 2.023 116,2 116,2
Verkäufe 1.722 481 - 2.203 121,9 ./. 121,9

Es handelt sich im Wesentlichen um Geschäfte in USD, JPY und Gold.

bb) Handelsbuch sonstige Preisrisiken

< 1 Jahr

Nominalbetrag

Mio. EUR
1 - 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
> 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
Summe

Nominalbetrag

Mio. EUR
Buchwert

Mio. EUR
Marktwert

Mio. EUR
OTC-Aktien-Optionen
Käufe 286 9 - 295 7,1 7,1
Verkäufe 98 2 - 100 6,6 ./. 6,6
Aktien-Optionsscheine
Eigenemissionen
Käufe 5.977 1.976 - 7.953 979,9 979,9
Verkäufe 7.805 2.386 - 10.191 1.045,4 ./. 1.045,4
OTC-Index-Optionen
Käufe 1.491 15 - 1.506 83,2 83,2
Verkäufe 901 12 - 913 59,0 ./. 59,0
Index-Optionsscheine fremder Emittenten
Käufe 38 - - 38 2,5 2,5
Index-Optionsscheine
Eigenemissionen
Käufe 15.237 15.389 - 30.626 3.962,1 3.962,1
Verkäufe 16.126 15.744 - 31.870 4.011,2 ./. 4.011,2
Aktien-Optionsscheine fremder Emittenten
Käufe 1 - - 1 0,2 0,2
Börsengehandelte Indextermingeschäfte
Käufe 612 - - 612 5,6 ./. 5,6
Verkäufe 421 - - 421 2,1 2,1
Börsengehandelte Termingeschäfte Edelmetalle
Käufe 34 - - 34 0,3 0,3
< 1 Jahr

Nominalbetrag

Mio. EUR
1 - 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
> 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
Summe

Nominalbetrag

Mio. EUR
Buchwert

Mio. EUR
Marktwert

Mio. EUR
Börsengehandelte Indexoptionsgeschäfte
Käufe 832 74 - 906 28,5 28,5
Verkäufe 128 35 - 163 14,5 ./. 14,5
Börsengehandelte Aktienoptionsgeschäfte
Käufe 1.418 165 - 1.583 64,5 64,5
Verkäufe 148 8 - 156 14,0 ./. 14,0
Index- und Aktien-Zertifikate
Eigenemissionen
Käufe 387 146 - 533 521,1 521,1
Verkäufe 493 158 - 651 664,2 ./. 664,2

bc) Sonstige Handelsgeschäfte

< 1 Jahr

Nominalbetrag

Mio. EUR
1 - 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
> 5 Jahre

Nominalbetrag

Mio. EUR
Summe

Nominalbetrag

Mio. EUR
Buchwert

Mio. EUR
Marktwert

Mio. EUR
Börsengehandelte Zinstermingeschäfte
Käufe 204 10 - 214 - -
Verkäufe 38 4 - 42 - . -
Zinstauschvereinbarungen
Käufe 8 75 36 119 18,3 18,3
Verkäufe 8 75 36 119 18,3 ./.18,3

c) Kontrahentenausfallrisiko im derivativen Geschäft

Per 30. November 2010 belief sich die Kreditäquivalente gemäß SolvV vor Bonitätsgewichtung und nach aufsichtsrechtlichem Netting wie folgt:

Kreditrisiko Unternehmen und Privatpersonen sowie öffentliche Haushalte einschließlich Zentralnotenbanken der Zone B Institute der

Zone A
Institute der

Zone B
Produktgruppe risikogewichtetes Kreditäquivalent in TEUR
--- --- --- ---
risikogewichtetes Kreditäquivalent
Handelsbuch Währungs- und Handelsbuch sonstige Preisrisiken - 189.141 -
sonstiges Handelsgeschäft - 24.674 -
Summe - 213.815 -

6. Sonstige Angaben

Die Citigroup Global Markets Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Citigroup Global Markets Finance Corporation & Co. beschränkt haftende KG, Frankfurt, einbezogen, die wiederum in den Konzernabschluss der Citigroup Inc., New York, einbezogen wird.

Die Citigroup Global Markets Deutschland AG hat seit 2001 eine Zweigniederlassung in London, die im Wesentlichen das Optionsscheingeschäft durchführt.

Der Vorstand der Citigroup Global Markets Deutschland AG besteht aus den Mitgliedern

Maurice Thompson, London, Bankdirektor, Vorsitzender,
Fred B. Irwin, Frankfurt am Main, Bankdirektor,
Dr. Jasmin Kölbl-Vogt, Frankfurt am Main, Bankdirektor, seit 01. Januar 2011,
Dr. Paul Lerbinger, Frankfurt am Main, Bankdirektor, stellvertretender Vorsitzender, bis 30. September 2010,
Dr. Nikolaus Närger, Stuttgart, Bankdirektor,
Samuel R. Riley, Bad Vilbel, Bankdirektor, seit 4. Mai 2010,
Christian Spieler, Bad Homburg, Bankdirektor,
Heinz Peter Srocke, Hanau, Bankdirektor,
Stefan Wintels, Frankfurt, Bankdirektor

Der Aufsichtsrat besteht aus den Mitgliedern:

Hans W. Reich, Kronberg, Bankdirektor, Vorsitzender,
Bradley Gans, London, Bankdirektor, stellv. Vorsitzender,
Reiner Henszelewski, Frankfurt am Main, Bankangestellter, Arbeitnehmervertreter.

Die Bank beschäftigte im Geschäftsjahr 2010 durchschnittlich 338 Mitarbeiter. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der am 30. November 2010 Beschäftigten belief sich bei:

156 Mitarbeitern auf bis 5 Jahre
69 Mitarbeitern auf 6 - 10 Jahre
77 Mitarbeitern auf 11- 20 Jahre
46 Mitarbeitern auf 21 und mehr Jahre
348

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr einschließlich gewährter Stock Options TEUR 9.908,2. Die Pensionsverpflichtungen beliefen sich auf TEUR 1.697,9. Die Gesamtbezüge einschließlich ausgeübter Stock Options der früheren Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Berichtsjahr TEUR 751,3. Für Pensions- und Vorruhestandsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans und ihrer Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 9.973,5 zurückgestellt.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Aufsichtsratsbezüge gezahlt.

Die Mitglieder des Beirats erhielten für Ihre Tatigkeit im Geschäftsjahr Vergütungen in Höhe von TEUR 387.

Zum Jahresende bestanden keine Kredite an Vorstandsmitglieder der Citigroup Global Markets Deutschland AG.

Herr Hans Reich war im Geschäftsjahr Mitglied in den Aufsichtsräten der HUK Coburg Holding AG und der Aareal Bank AG.

Fred Irwin war im Geschäftsjahr Mitglied in den Aufsichtsräten der Motorola GmbH und der IFB AG. Zum 31.12.2010 ist Herr Irwin aus dem Aufsichtsrat der Motorola GmbH ausgeschieden.

Das gezeichnete Kapital der Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co. KGaA umfasst das Grundkapital von EUR 210,6 Mio. sowie eine Stille Vermögenseinlage von EUR 122,7 Mio. Das Grundkapital ist eingeteilt in 8.236.778 Stückaktien.

Frankfurt am Main, 03. März 2011

Citigroup Global Markets Deutschland AG

Maurice Thompson

Fred B. Irwin

Dr. Jasmin Kölbl-Vogt

Dr. Nikolaus Närger

Samuel R. Riley

Christian Spieler

Heinz P. Srocke

Stefan Wintels

Lagebericht des Geschäftsjahres 2010

Geschäftsentwicklung

Die Citigroup Global Markets Deutschland AG („CGMD”) unterhält aktive Geschäftsbeziehungen zu den circa 100 bedeutendsten Industrie-, Versicherungs- und Bankkonzernen sowie der Bundesrepublik und den Länderregierungen als auch sonstigen Einrichtungen des öffentlichen Sektors in Deutschland. Daneben bestehen Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Tochtergesellschaften internationaler Konzerne, welche eine Geschäftsbeziehung mit anderen, dem Konzern der Citigroup Inc., New York angehörenden Gesellschaften (zusammen im folgenden als „Citi” bezeichnet) in ihrem Heimatland unterhalten. Insbesondere

im Bereich der Liquiditätsversorgung,
der Teilnahme an syndizierten Krediten bzw. Kapitalmarktfinanzierungen,
der Beratungen im Zins- und Währungsrisikomanagements,
im Investment Banking,
dem Cash Management,
der Exportfinanzierung,
der Emission von Optionsscheinen, Zertifikaten und Schuldscheinen,
der Abwicklung bzw. Verwahrung von Wertpapieren sowie der Betreuung und Beratung institutioneller Anleger
sowie mit einer Vielzahl von strukturierten und derivativen Produkten bzw. Dienstleistungen

steht die CGMD ihren Kunden zur Verfügung. Hierbei wird eng mit anderen Citi Gesellschaften zusammengearbeitet.

Die CGMD konnte abermals direkte Kreditausfälle auf Grund ihres bewährten Risikomanagements und der überdurchschnittlichen Bonität ihres Kundenportfolios vermeiden. Allerdings wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Abschreibungen auf den Nominalbetrag verkaufter Kreditengagements vorgenommen.

Das Jahr 2010 wurde wesentlich durch die europäische Schuldenkrise und die damit einhergehende Diskussion über den EURO als Gemeinschaftswährung bestimmt. Trotz der daraus resultierenden Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten hat sich die Ertragslage der Bank im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessert.

Die CGMD hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und unterhält eine Zweigniederlassung in London. Die unselbständige Zweigstelle in München wurde im Geschäftsjahr 2010 geschlossen. Zum 30. November 2010 waren für die Citi in Deutschland 494 Mitarbeiter tätig, davon 348 für die CGMD. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern unseres Beraterkreises sprechen wir unseren Dank und unsere Anerkennung für ihre große Einsatzbereitschaft und ihren geleisteten Beitrag aus.

Die aktuelle und zukünftige Entwicklung der CGMD wird im Wesentlichen von der Entwicklung des Citi Konzerns beeinflusst.

Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Im Wirtschaftsjahr 2010 nahm das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 3,6% im Vergleich zur Vorjahresleistung, bedingt durch den rasanten Anstieg des Welthandels sowie der konjunkturellen Erholung in Deutschland, zu. Die Expansion hat im Vergleich zu 2009 deutlich an Breite gewonnen. So ist der Anstieg nicht nur der Zunahme bei Exporten und Lagerinvestitionen zu verdanken, sondern wird außerdem durch die Zunahme des privaten Konsums getragen. Die Zahl der Arbeitslosen im Dezember 2010 betrug nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 3,0 Mio. und lag damit auf einem historisch niedrigen Stand.

Marktrückblick

Ein vielversprechender Start ins Jahr 2010 wurde schnell von einigen Unsicherheitsfaktoren überschattet. So stand nicht nur eine drohende Verschärfung der Bankenregulierung im Raum, sondern auch die Möglichkeit einer internationalen Finanzhilfe für die im Zuge der EURO Krise angeschlagenen PIIGS Staaten. Zwar erholte sich der DAX ab März wieder, allerdings war dies größtenteils den Stützungsmaßnahmen der beteiligten Regierungen und Notenbanken zu verdanken. Der DAX schloss zum Ende des Börsenjahres bei 6,914 Zählern was einem Anstieg von 16% im Vergleich zum Jahresbeginn darstellt.

Aktiengeschäft

Im Zuge der langsamen Erholung an den internationalen Finanzmärkten wurde das Aktienteam der Citi in Frankfurt und der angebotene Service signifikant erweitert, um so die Konkurrenzfähigkeit gegenüber den Mitbewerbern zu stärken.

Dies wurde vom bestehenden Kundenstamm positiv aufgenommen. Darüber hinaus konnten neue Kontakte hinzugewonnen werden. Insgesamt konnte der Bereich für das Geschäftsjahr 2010 ein zufriedenstellendes Ergebnis verzeichnen.

Die weiter anhaltenden Mittelabflüsse aus Aktienfonds sowie die weiterhin bestehende Gefahr einer EU Haushaltskrise bieten allerdings zur Zeit kein ideales Umfeld für den Geschäftsbereich Aktien. Die derzeit soliden Makrodaten lassen jedoch zuversichtlich ins Jahr 2011 blicken.

Optionsscheine und Zertifikate

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 war im Bereich der Hebelprodukte aufgrund steigender Umsätze, insbesondere im Kernmarkt Deutschland, ein gutes Jahr. Citi konnte hier seine Marktstellung behaupten und in einigen Teilbereichen sogar weiter ausbauen. Mit einem erweiterten Angebot im Segment der Währungs- und Rohstoffprodukte konnten erste Erfolge erzielt werden. Im Markt für Anlagezertifikate zog das Geschäft im zweiten Halbjahr etwas an, allerdings blieben die Umsätze immer noch weit hinter denen des Jahres 2007 oder 2008 zurück. Im Gesamtjahr 2010 konnte durch die gute Positionierung im Geschäft mit Hebelprodukten in diversen Ländern erneut ein deutlich positiver Ergebnisbeitrag erzielt werden.

Für das Jahr 2011 erwartet die Bank einen größeren Konkurrenz- und Margendruck durch neue Mitbewerber im Bereich der Hebelprodukte. Durch den gezielten, weiteren Ausbau der Produktpalette im Bereich Rohstoffe sowie weiteren Investitionen in neue Märkte wie Skandinavien und einen sich stabilisierenden Markt für Anlagezertifikate sollte dies jedoch zu kompensieren sein.

Kapitalmarktaktivitäten und zinsbezogenes Kundengeschäft

Fixed Income Capital Markets

Im Berichtsjahr 2010 war die Citi in Deutschland bei zahlreichen Emissionen der öffentlichen Hand und von Industrieunternehmen erfolgreich als Federführer für Emittenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig.

Bei einer überwiegenden Anzahl dieser Transaktionen war auch die CGMD im Rahmen des Citi Konzerns bei der Platzierung beratend tätig.

Vermittlung von strukturierten Produkten

Der Schwerpunkt des Geschäftsfeldes liegt im Vertrieb von strukturierten Zins- und Kreditprodukten nach Deutschland und Österreich durch die CGMD. Ein wesentlicher Teil des Geschäfts beruhte auf der Platzierung von individuell, nach den Bedürfnissen unserer Kunden strukturierten Transaktionen im Bereich Kreditderivate und Zinsen.

Im Zuge der Bilanzverkürzung deutscher Banken lag der Schwerpunkt im Jahr 2010 bei Rückkäufen und Auflösungen von Portfolien. Im Jahr 2011 wird der Bereich seinen Kundenfokus partiell auf Neuengagements richten, sowie auf die Optimierung der bestehenden Bilanzen und die Bereitstellung besicherter Refinanzierungslösungen abzielen.

In 2010 hatten viele Versicherer und Pensionskassen mit niedrigen Renditen in der Neuanlage zu kämpfen. Daher lag ein starker Fokus auf der Strukturierung adäquater Anlagen. Sollte in 2011 das Zinsniveau wieder leicht steigen, würde das, das Geschäft für strukturierte Produkte vereinfachen. Die anstehenden Solvency II Vorbereitungen hingegen werden das Geschäft mit dieser Kundengruppe komplexer gestalten.

Devisenmanagement

Das Devisengeschäft mit Großunternehmen und institutionellen Investoren war wesentlich durch die im gesamten Jahr hohe Volatilität an den Währungsmärkten geprägt. Die Normalisierung im Jahresverlauf und damit zurückgehende Kundenaufträge führten beim Ergebnis des Bereichs, im Gegensatz zum Gesamtmarkt, zu einem oberhalb des Vorjahres liegenden Resultat. Hierzu trugen bestehende Kundenverbindungen, einige neue Geschäftsbeziehungen sowie auch episodische Transaktionen maßgeblich bei.

Geschäft mit Firmenkunden, Versicherungs- und Bankkunden sowie dem öffentlichen Sektor (Global Banking)

Das Volumen von M&A Transaktionen und Kapitalmarktmaßnahmen in Deutschland allgemein als auch von Kunden der CGMD war 2010 insgesamt rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Deutlich geringere Dealvolumina waren insbesondere in den Bereichen M&A und der Begebung von Schuldverschreibungen von Emittenten mit Investment Grade Rating zu verzeichnen. Diese konnte die Citi nur teilweise durch leicht höhere Aktivitäten in den Bereichen Equity Capital Markets und High Yield Bonds ausgleichen.

Bei einer überwiegenden Anzahl dieser Transaktionen war auch die CGMD beteiligt bzw. beratend tätig.

Der Geschäftsbereich Global Banking hat mit einem positiven Deckungsbeitrag zum Gesamtergebnis der CGMD beigetragen. Für 2011 wird eine moderate Verbesserung sowohl des globalen als auch des deutschen Volumens für Kapitalmarkttransaktionen (insbesondere im Bereich von Investment Grade Schuldverschreibungen) als auch der M&A Transaktionen erwartet. Die Unsicherheit aufgrund der anhaltenden Herausforderungen durch die Weltwirtschaft und der globalen Finanzmärkte sowie auch der Staatsrisiken besteht jedoch weiterhin.

Kreditgeschäft

Im Kreditgeschäft mit internationalen Firmenkunden hat sich das global, durch die Citi zur Verfügung gestellte Kapital im Jahresvergleich nicht wesentlich verändert. Dabei kommt der CGMD die Zusammenarbeit mit deutschen Großunternehmen zu Gute, die weltweit tätig sind und mit denen langfristige Kundenverbindungen bestehen.

Der Firmenkundenbereich arbeitet in enger Kooperation mit anderen Citi-Einheiten weltweit, sowie den in der CGMD vertretenen Produktsparten zusammen. Eine der Kernaufgaben der in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter ist es, Lösungen für deutsche Großkunden im weltweiten Netzwerk der Citi zu strukturieren und zu implementieren. Der Kundenbetreuer dient dabei als Bindeglied zwischen dem Kunden und den jeweiligen Repräsentanten der Produktgruppen und den Citi Vertretern in anderen Ländern.

Global Transaction Services

Der Geschäftsbereich Global Transaction Services (nachfolgend „GTS“ genannt) bietet global agierenden Unternehmen, Finanzinstitutionen und der öffentlichen Hand innovative Lösungen aus den Bereichen Cash Management, Trade und Securities & Fund Services an. Zu unserem Produktangebot gehören die Abwicklung des weltweiten Zahlungsverkehrs, Liquiditätsmanagement, Handelsfinanzierung sowie Wertpapierabwicklung und -verwahrung. Mit einem Netzwerk in über 100 Ländern offeriert die Citi ihren Kunden integrierte lokale und- grenzüberschreitende Lösungen.

Im Geschäftsjahr 2010 war der Produktbereich Cash Management weiterhin ein wesentlicher Werttreiber für den Geschäftsbereich GTS in Deutschland. Durch Umsetzungen und Einführungen in der Produktpalette ist es der Bank hier gelungen nach wie vor die Lösungen anzubieten, die den Bedürfnissen unsere Kunden im Deutschen Markt entsprechen. Ein Beispiel ist die Verschmelzung der Elektronic Banking Plattformen CitiDirect und Citi®MutliLink, sowie die Einführung von Prepaid-Card Lösungen.

Das Trade Team umfasst neben dem Bereich Export & Agency Finance ebenfalls das klassische Handelsfinanzierungsgeschäft mit Akkreditiven, Bestätigungen, Ankauf von Forderungen, etc. In 2010 wurde u.a. eine hochvolumige Hermes-gedeckte Finanzierung arrangiert und der Citi-Anteil in der Finanzierung in der CGMD gebucht. Hierbei handelt es sich um das größte Hermes-gedeckte Einzelengagement, das bislang in der CGMD gebucht wurde.

Der Produktbereich Wertpapierabwicklung und -verwahrung (Securities & Fund Services) konnte das Jahr 2010 mit einem deutlichen Zuwachs an Aktivität ebenfalls sehr erfolgreich abschließen. Neben einem breit aufgestellten Produktangebot rund um das Clearing und Settlement für alle relevanten lokalen und alternativen europäischen Handelsplattformen, verfügt die CGMD auch über eine für Kundenhandelsaktivitäten designierte Derivative Clearing Plattform. Darüber hinaus umfasst das Dienstleistungsangebot der CGMD in diesem Produktbereich umfangreiche Services, sowohl rund um die Emission von Optionsscheinen und Zertifikaten, als auch im Zusammenhang mit der Abwicklung von Kapitalmarkttransaktionen und Projektfinanzierungen.

Der Geschäftsbereich Global Transaction Services der CGMD sieht sich auch für das Jahr 2011 bestens positioniert durch gezielte Systementwicklungen und Investitionen, sowie durch weitere an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Erweiterungen der Produktpalette, den komplexen Anforderungen des Geschäfts in Deutschland und des weltweiten Geschäfts für unsere deutschen Kunden mit modernsten Systemen und Abwicklungsstrukturen gerecht zu werden.

Treasury

Die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft sollte sich im Jahr 2011 fortsetzen, wenngleich sich die Dynamik gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich abschwächen wird. Nachdem die außenwirtschaftliche Entwicklung bedingt durch die wieder anspringende Nachfrage in Fernost und den USA bereits im vergangenen Jahr deutlich positive Impulse aufzeigte, hat sich in den zurückliegenden Quartalen auch die Binnenkonjunktur erholt gezeigt und zu einem wichtigen Wachstumsmotor entwickelt.

Im Kern scheint die starke Erholungstendenz noch immer intakt, so dass auch für das Jahr 2011 von einem weiteren Wirtschaftswachstum ausgegangen werden kann. Führende Forschungsinstitute gehen von einem Wirtschaftswachstum von über 2 % aus, wenngleich es nicht zu unterschätzende Rückschlagspotentiale gibt. Derzeit profitieren viele Unternehmen noch von den im vergangenen Jahr aufgelegten Konjunkturprogrammen und der Aufstockung der Lagerbestände, die während der Krise signifikant zurückgeführt wurden. Ein weiterer positiver Faktor ist die seit Überwindung der Finanzmarktkrise stark rückläufige Arbeitslosigkeit in Deutschland. Dieser Trend wird nach unserer Einschätzung auch für 2011 stabil bleiben, so dass hierüber die Innlandsnachfrage weiterhin positive Akzente setzen wird.

Als Folge der Krise, und bedingt durch die Stützungsmassnahmen der Regierungen, wurden finanzielle Risiken und Lasten von der Mikro- auf die Makroebene verlagert. Dies führte dazu, dass, gepaart mit den krisenbedingten Steuerausfällen, einer mangelhafter Haushaltsdisziplin und nicht durchgeführten Strukturreformen viele Staaten, auch solche des Euro Währungsraumes, ihre fiskalische Tragfähigkeit überschritten haben. Dies kann den Erholungsprozess, zumindest in Teilen der Eurozone, noch einmal einbremsen.

Die Liquiditätssituation in der Eurozone hat sich in den zurückliegenden Monaten weiter beruhigt. Die Lockerung der geldpolitischen Ausrichtung, die in den zurückliegenden Jahren zu einem historisch niedrigen Zinsniveau führte, hatte maßgeblichen Einfluss auf die Gesundung des Finanzsystems. Der Bankensektor hat sich weitestgehend stabilisiert, wenngleich auch hier Rückschlagspotentiale nicht auszuschließen sind.

Um einer sich abzeichnenden Inflation entgegen zu wirken, werden die Zentralbanken voraussichtlich ab der Jahresmitte 2011 damit beginnen die Leitzinsen zu erhöhen und die Liquidität weiter zu verknappen. Das Zinsniveau am kurzen Ende wird sich moderat erhöhen und die Liquiditätsausschüttung über die unterschiedlichen Geldmarkttender wird voraussichtlich weiter reduziert werden.

In diesem Umfeld ist die CGMD konzeptionell sehr gut aufgestellt. Die Refinanzierung der dem Unternehmensverbund zugehörenden Einheiten war und ist jederzeit gewährleistet. Die Kapitalquote der CGMD ist äußerst stark.

Auch im Jahr 2011 wird die Citi ihre intensiven und regelmäßigen Kontakte zu Zentralbanken und Aufsichtsbehörden in Europa pflegen. Darüber hinaus arbeiten unsere Experten aktiv in verschiedenen Verbänden und Arbeitskreisen mit, um hierüber maßgeblich an der positiven Gestaltung der Bankenindustrie mitzuwirken. Durch die Einbindung in richtungweisende Entscheidungsprozesse ist die Citi jederzeit in der Lage, neue Entwicklungen zeitnah zu antizipieren und potentielle Innovationen im Sinne unserer Kunden in unserer gesamtheitlichen Struktur zu berücksichtigen.

Risikoüberwachung

Überblick

Die Aufbau- und Ablauforganisation des Risiko Managements ist in den von der Citi eingeführten „Credit, Market and Operational Risk Policies“ detailliert geregelt, an denen sich auch die CGMD orientiert.

Die wichtigsten Handelsgeschäftsarten der CGMD nach Risikogesichtspunkten sind:

Optionsscheingeschäft
Emission von Investmentzertifikaten / Schuldscheinen
Geldmarktgeschäft mit Kreditinstituten
Erwerb und Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren zur Sicherung der Liquidität
Zinsswaps & Zinsfutures, hauptsächlich zur Absicherung von Zinspositionen
Wertpapierleihe

Darüber hinaus betreibt die CGMD auch das klassische Kreditgeschäft mit ersten institutionellen Adressen.

Die verschiedenen Risikoarten dieser Produkte sind wie folgt in die Risikoüberwachung einbezogen.

Marktrisiko

Das Marktrisikomanagement der CGMD ist in drei Hauptbereiche gegliedert, die jeweils für Währungs-, Zins- und sonstige Preisrisiken zuständig sind.

Zur Ermittlung der Risikoposition im Handelsbereich sowie im Bereich Treasury werden täglich sämtliche Einzeltransaktionen zu aktuellen Marktpreisen bewertet. Die der Bewertung zugrundeliegenden Preise werden direkt aus externen unabhängigen Quellen bezogen oder durch von der Citi weltweit anerkannten Pricing Modelle ermittelt. Die dazu verwendeten Marktparameter werden automatisch in die Bewertungssysteme eingespielt oder von den Händlern manuell erfasst. In letzterem Fall werden die Marktparameter durch den Abgleich mit externen unabhängigen Quellen von der Abwicklung streng kontrolliert. Auf dieser Basis werden die aktuellen Marktwerte und die täglichen Gewinne und Verluste handelsunabhängig ermittelt. Die mit dem Handel abgestimmten Ergebnisse werden den Bereichsleitern und dem Vorstand täglich zur Verfügung gestellt.

Die Risiko-Quantifizierung erfolgt für die Handelsbücher und den Bereich Treasury täglich durch Faktor-Sensitivitäts-Analysen, die sämtliche Transaktionen des Handels bezüglich ihrer preisbestimmenden Marktfaktoren (Kassakurse von Devisen, Aktien und Aktienindizes, Zinsstrukturkurven und Volatilitäten der Zinsen, Währungen, Rohstoffe, Aktien und Aktienindizes) und der Wertveränderung bei einer standardisierten Aufwärtsbewegung ermitteln, und gibt damit einen Überblick über das Risikoprofil der einzelnen Handelsportfolien sowie der Gesamtbank.

Weiterhin werden die Verlustpotentiale für jeden Marktfaktor quantifiziert, sowie der „Value-at-Risk“ unter Einbeziehung der Korrelationen zwischen den Marktfaktoren berechnet. Der „Value-at-Risk“ spiegelt den maximal zu erwartenden Verlust eines Handelsbuches während einer Halteperiode von einem Tag mit einem Konfidenzniveau von 99 % (2,33 Standardabweichungen) wider. Die spezifischen Risiken einzelner Aktien (Beta-Risiko) werden ebenfalls in die Berechnung einbezogen.

Die Berechnungen des „Value-at-Risk“ erfolgt mittels einer Monte-Carlo-Simulation, die bei der Citi in New York zentral für alle Handelsaktivitäten auf Basis von einheitlichen Bemessungskriterien vorgenommen wird. Die in der Berechnung angewandten Volatilitäten der einzelnen Marktfaktoren sowie deren Korrelationen werden auf empirischer Basis vierteljährlich ermittelt und in besonderen Fällen auch innerhalb dieser Zeiträume angepasst.

Darüber hinaus werden zur Simulation extremer Marktveränderungen Stress-Szenario-Analysen in regelmäßigen Abständen, sowie in bestimmten Situationen ad-hoc, handelsunabhängig durchgeführt.

Für die einzelnen Handelsbücher und Treasury sind Limitstrukturen und Management Action Triggers etabliert, die konzeptionell dem Modell der Risiko-Quantifizierung folgen.

Aufgrund der Komplexität der derivativen Handelsaktivitäten ist die CGMD an ein Risiko-Überwachungs-System der Citi angebunden, das alle Marktpreisrisiken produkt-, währungs- und marktübergreifend vom Handel unabhängig darstellt und die Risikopositionen auf verschiedenen Ebenen den entsprechenden Limits gegenüberstellt. Die vom System täglich erstellten Berichte (die gegebenenfalls auch Limitüberschreitungen spezifisch hervorheben) werden dem Risiko-Controlling täglich morgens zur Verfügung gestellt. Die Einhaltung der Limite und die Eskalation der Management Action Trigger wird von dem handelsunabhängigen Risiko-Controlling täglich überwacht. Die aggregierten Berichte werden dem Vorstand und den Leitern der Handelsbereiche vorgelegt.

Adressenausfallrisiko

Die CGMD überwacht fortlaufend die Einhaltung der den Vertragsparteien eingeräumten Kreditlinien einschließlich der Kontrahenten-Limite für Handelsgeschäfte. Die Überwachung erfolgt je nach Produkt („Traded Product“ bzw. „Non Traded Product“) durch eine vom Handel unabhängige Abteilung. Die Bank differenziert die Adressenausfallrisiken nach Erfüllungs- und Eindeckungsrisiken. Das Erfüllungsrisiko (Settlement Risk) ist das Risiko der Bank, das entsteht, wenn die Bank am Erfüllungstag ihre vertraglichen Leistungen erbringt, der Kunde aber seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Das Eindeckungsrisiko (Pre-Settlement Exposure) ist das Risiko der Bank, das entsteht, wenn ein Kunde seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen kann und die Bank die Position somit am Markt neu eindecken muss. Die Ermittlung des Risikos erfolgt auf Basis der Mark-to-Market Bewertung der Kundenposition.

Für die einzelnen Kontrahenten, die bei Bedarf zu Kreditnehmereinheiten zusammengefasst sind, werden Limite für die verschiedenen Kreditarten festgesetzt und durch die erforderlichen Kompetenzträger genehmigt.

Täglich werden Berichte über die jeweiligen Kontrahentenrisiken systembasiert erstellt und ausgewertet. Sofern dabei Verletzungen von eingeräumten Limiten festgestellt werden, werden die Verantwortlichen unverzüglich informiert.

Liquiditätsrisiko

Das Management des Liquiditätsrisikos obliegt dem Bereich Treasury. Die Steuerung basiert auf Analysen aller Cash Flows nach Produkten und Währungen und beinhaltet die Überwachung und Limitierung aggregierter Mittelabflüsse sowie –zuflüsse. Quartalsweise wird dies durch Szenarioanalysen ergänzt, um mögliche Liquiditätsengpässe auf Grund unerwarteter Ereignisse ermitteln und ausgleichen zu können. Die Einhaltung der Limite wird vom Risiko-Controlling täglich überwacht, welches den Vorstand zeitnah über die Liquiditätssituation der Bank informiert. Zur Erfüllung der MaRisk wurde zudem eine Liquiditätsreserve bestehend aus erstklassigen Staatsanleihen (AAA) gebildet, um potentielle Verwerfungen an den Kapitalmärkten und daraus resultierende Liquiditätsengpässe abfedern zu können.

Operationelle Risiken

Zu den operationellen Risiken zählt die CGMD alle Risiken, die weder Markt-, Adressenausfall- oder Liquiditätsrisiken darstellen wie:

Abwicklungsrisiko

Das Risiko der fehlerhaften Bearbeitung von Geschäftsvorfällen bzw. das Ausführen von Transaktionen, die der Intention und Erwartung der Leitungsebene der Bank widersprechen.
Informationsrisiko

Das Risiko, dass auf Informationen, die innerhalb oder außerhalb der Bank erstellt, erhalten, übermittelt oder gespeichert wurden, nicht mehr zugegriffen werden kann. Weiterhin können diese Informationen von schlechter Qualität sein, falsch gehandhabt oder unberechtigt angeeignet worden sein. Dem Informationsrisiko werden ebenfalls Risiken zugeordnet, die aus Systemen resultieren und zur Informationsverarbeitung genutzt werden.
Reputationsrisiko

Das Risiko der Bank, das sich aus einer Schädigung der Kundenbeziehungen durch mangelhafte Serviceleistungen bzw. fehlerhafter Ausführung von Geschäftsvorfällen ergibt. Des Weiteren das Risiko, Geschäftsbeziehungen mit Kontrahenten einzugehen, deren Geschäftspraktiken nicht unseren Standards oder unserer Geschäftsethik entsprechen.
Personalrisiko

Die Bank hat, bedingt durch ihre Konzentration auf das Investment Banking, einen hohen Bedarf an qualifiziert ausgebildeten Fach- und Führungskräften. Hier ist das Risiko einer hohen Fluktuation zu nennen bzw. das Risiko nicht genügend qualifiziertes Personal an das Haus binden zu können, darüber hinaus aber auch das Risiko, dass Mitarbeiter der Bank bewusst oder fahrlässig gegen gesetzte Regeln oder die Geschäftsethik des Hauses verstoßen.
Rechtsrisiken und aufsichtsrechtliche Risiken

Unter Rechtsrisiken verstehen wir alle aus vertraglichen Vereinbarungen sowie aus rechtlichen Rahmenbedingungen resultierenden Risiken. Aufsichtsrechtliche Risiken ergeben sich aus den für die Bank bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Die Verantwortung für das Management der operationellen Risiken liegt unterhalb der Vorstandsebene bei den jeweiligen Abteilungsleitern der Bank. Sie sind verantwortlich für das Aufstellen, die Dokumentation sowie die fortwährende Aktualisierung sämtlicher Arbeitsanweisungen und Kontrollprozeduren. Die übergeordnete Überwachung von operationellen Risiken und das entsprechende Meldewesen obliegt der Verantwortung des Country Risk Senior Managers. Zu diesem Zweck wurde im zurückliegenden Jahr eine vollumfängliche Risikoanalyse aller potentiellen operationellen Risiken durchgeführt.

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Dokumentation sind entsprechend der gültigen Citi Policies geregelt. Im Rahmen dieser Verantwortlichkeiten besteht ein internes Kontrollsystem. Ein integriertes Berichtssystem stellt sicher, dass auftretende Risiken zeitnah an die Kontrollinstanzen gemeldet werden.

Eine weitere Minimierung der operationellen Risiken wird durch die interne Revision der Bank erreicht, die die gesetzten Standards und Prozeduren auf Adäquanz und Einhaltung überprüft und eventuell bestehende Schwachstellen im Arbeitsablauf aufzeigt. Darüber hinaus wird unter der Zuständigkeit der Prozessverantwortlichen ein Self-Assessment durchgeführt. Dabei werden Prozesse, Kontrollen sowie Management Information Statistics im Rahmen einer Selbstbeurteilung im Laufe des Jahres einer kritischen Kontrolle unterzogen.

Ein wesentliches Instrument zur Reduzierung operationeller Risiken ist die Optimierung der Informationstechnologie. Um effizient auf einem globalen, informationsgesteuerten Markt konkurrieren zu können, bedarf es globaler elektronischer Systeme und Datenbanken, die einen schnellen und beliebig häufigen Zugriff auf verlässliche Daten sichern.

Im Management der Personalrisiken, sofern es den Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Fluktuation und Weiterbildung betrifft, herrscht eine Aufgabenteilung zwischen der Personalabteilung und der betreffenden Fachabteilung. Für alle Angestellten werden Personalweiterbildungs- und -förderungsprogramme angeboten. Im Rahmen des individuellen Personalentwicklungsplanes, der zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten vereinbart wird, erhält sowohl der/die Mitarbeiter/in als auch die Personalabteilung einen Überblick der individuellen Förderung, die während des folgenden Jahres geplant ist. Diese Maßnahmen gewährleisten eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Beschäftigten. Weiterhin wird damit das Ziel verfolgt, die Fluktuation und daraus folgend das Personalrisiko zu minimieren.

Die Bank bedient sich traditioneller Möglichkeiten der Mitarbeitersuche und nutzt in hohem Maße den Service von Personalberatern sowie des Internets.

Die Überwachung der Einhaltung von der Bank gesetzter Regeln und Standards, die das Mitarbeiterverhalten betreffen, sowie die Kontrolle der Einhaltung der Mitarbeiterleitsätze obliegen der Abteilung Compliance. Ferner werden unsere Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen von der Abteilung Compliance zu Themen der Geldwäsche geschult.

Die Rechtsabteilung hat die Aufgabe, Rechtsrisiken zu erkennen und in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten des Konzerns zu begrenzen. Bei Bedarf werden externe Berater zu verschiedenen Themenstellungen hinzugezogen. Soweit wie möglich werden Standard-Rahmenverträge abgeschlossen. Der Rechtsabteilung obliegt die Prüfung und Überwachung sämtlicher Verträge; außerdem berät sie alle übrigen Abteilungen der Bank in juristischen Fragen und informiert über wesentliche Rechtsänderungen.

Umsetzung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement

Im Oktober 2007 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (nachfolgend „BaFin“) die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (nachfolgend „MaRisk“) verabschiedet. Diese Anforderungen wurden durch die in 2009 und 2010 veröffentlichten Neufassungen der MaRisk in wesentlichen Teilen noch einmal überarbeitet und ergänzt. Finanzinstitute müssen in einem gesamtheitlichen Konzept darlegen, wie das aus ihrer Geschäftstätigkeit resultierende Risikoprofil analysiert, überwacht und gesteuert wird. Die vier wesentlichen Risikokategorien, die hierbei berücksichtigt werden müssen, sind das Liquiditätsrisiko, das Adressenausfallrisiko, das Marktrisiko sowie das Operationelle Risiko. Die CGMD und die Citibank, N.A. New York, Filiale Frankfurt haben die entsprechende Infrastruktur etabliert, um die genannten Risiken jederzeit adäquat zu überwachen und zu steuern. Darüber hinaus müssen Finanzinstitute dafür Sorge tragen, potentielle Risiken aus dem Geschäftsbetrieb mit ausreichendem, ökonomischem Kapital zu unterlegen.

Für die beiden Frankfurter Citi-Einheiten, die CGMD und die Citibank, N.A. New York, Filiale Frankfurt, wurde ein konsolidiertes Dokument erstellt, das die Umsetzung der MaRisk in für beide Einheiten gültige Richtlinien spezifiziert. Die Kernelemente dieser Richtlinien sind die Strategien der dafür identifizierten Geschäftsbereiche sowie eine darauf aufbauende Risikotragfähigkeitsanalyse.

Die CGMD hat ihr Risikotragfähigkeitskonzept in den vergangenen Jahren in wesentlichen Teilen überarbeitet. Während bei der Berechnung des notwendigen ökonomischen Kapitals in der Vergangenheit ein ganzheitlicher Ansatz gewählt wurde, bei dem die beiden lokalen Einheiten, die CGMD und die Citibank, N.A. New York, Filiale Frankfurt, konsolidiert betrachtet wurden, steht nunmehr die dezidierte Geschäftsstrategie der CGMD im Vordergrund.

Hieraus folgt, dass für das Risikoprofil der CGMD Frankfurt, resultierend aus den wesentlichen Risikokategorien operationales Risiko, Marktrisiko, Liquiditätsrisiko und Kreditrisiko, das eigenständige ökonomische Kapital der Einheit berechnet wird. Darüber hinaus, wurden weitere wichtige Einflussfaktoren (Pensionsfond Risiko und Beteiligungen der CGMD) in die Risikokapitalberechnung einbezogen.

Neue Anforderungen, wie die Berücksichtigung von Risikokonzentrationen und Stress-Test Betrachtungen auf Risikopositionen (Marktrisiko und Kreditrisiko), wurden angemessen in das Risikotragfähigkeitskonzept integriert.

Wir sind davon überzeugt, dass die Bank ein branchenübliches Risikomanagementsystem eingeführt hat, das die Anforderungen der MaRisk erfüllt.

Die nachfolgenden graphischen Darstellungen geben einen Überblick über wesentliche Risikoparameter zum 30. November 2010:

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung des ökonomischen Kapitals der CGMD Frankfurt für das Jahr 2010:

Alle Zahlen in Mio. USD

Risk Capital Tier 1 Capital* Trigger % of Capital Credit Market
Limits 2010 > 1,5 100
Dec 09 407 814 2,00 50 % 64
Jan 10 384 789 2,05 49 % 47
Feb 10 372 766 2,06 48 % 53
Mrz 10 353 758 2,15 47 % 59
Apr 10 333 766 2,30 43 % 61
Mai 10 321 708 2,21 45 % 54
Jun 10 306 706 2,31 43 % 51
Jul 10 296 750 2,53 40 % 57
Aug 10 305 726 2,38 42 % 53
Sep 10 319 785 2,46 41 % 54
Oct 10 336 797 2,37 42 % 55
Nov 10 350 748 2,14 47 % 55
Risk Capital AML Ops Equity Pension EUR/USD FX
Limits 2010 230 105 1,5 80
Dec 09 156 128 1,1 58 1,4406
Jan 10 150 128 1,1 58 1,3966
Feb 10 130 128 1,1 60 1,3570
Mrz 10 105 128 1,1 60 1,3479
Apr 10 95 105 1,1 71 1,3315
Mai 10 90 105 1,0 71 1,2307
Jun 10 78 105 1,0 71 1,2271
Jul 10 62 105 1,0 71 1,3028
Aug 10 75 105 1,0 71 1,2680
Sep 10 107 105 1,0 52 1,3648
Oct 10 123 105 1,1 52 1,3857
Nov 10 137 105 1,0 52 1,2998

Das untenstehende Schaubild gibt einen Überblick über die Entwicklung des Value-at-Risks im Wirtschaftsjahr 2010:

Nachfolgend das Zinsrisiko des Anlagebuchs im Geschäftsjahr 2010:

Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems im Hinblick auf die Rechnungslegung

Das Rechnungswesen der CGMD erfolgt entsprechend den Konzernvorgaben der Citi auf Basis der Rechnungslegung nach US-GAAP. Um den halbjährlichen bzw. jährlichen lokalen Anforderungen an die Finanzberichterstattung (Jahresabschluss und Lagebericht) nach HGB bzw. RechKredV gerecht zu werden, werden sämtliche Kontensalden der CGMD aus dem Hauptbuch der Bank in eine dafür vorgesehene separate Datenbank überspielt. Innerhalb dieses Systems werden dann die erforderlichen Zuordnungen, Umgliederungen sowie ergebniswirksame Anpassungsbuchungen nach dem „Vier-Augen-Prinzip“ entsprechend den Vorschriften der deutschen Rechnungslegungsvorschriften vorgenommen. Dieser Prozess unterliegt der lokalen Finanzabteilung, die organisatorisch dem dafür zuständigen Vorstandsmitglied direkt unterstellt ist.

Die CGMD unterhält für sämtliche Bilanzkonten einen internen Abstimmungsprozess. Dabei ist jedem Bilanzkonto ein Kontenverantwortlicher zugeteilt, der auf monatlicher Basis den Saldo des entsprechenden Kontos abzustimmen und auf Anfrage nachzuweisen hat. Die Möglichkeit inaktiver und nicht zugeordneter Bilanzkonten ist somit ausgeschlossen.

Die Geschäftsleitung der CGMD wird im Rahmen monatlicher Sitzungen über die Gesamtbilanz sowie über die aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung der CGMD auf Basis des nach US-GAAP Regeln erstellten monatlichen Reportings informiert.

Die Bank hat entsprechend des Konzernstandards der Citi das „Risk and Control Self Assessment“ (RCSA) implementiert, welches im Einklang mit dem „Internal Control – integrated Framework“ des „Committee of Sponsoring Organizations of the Readway Commission“ (COSO) steht. Mit Hilfe des Systems führt die Citi weltweit je Organisationseinheit auf Prozessebene die Identifikation von Risiken und implementierten Kontrollen durch und dokumentiert diese „End-to-End“-Prozesse. Die Durchführung des Prozesses ist Aufgabe aller Prozessverantwortlichen innerhalb der CGMD und erfolgt grundsätzlich quartalsweise, jedoch mindestens einmal jährlich.

Die Rechnungslegung nach US-GAAP ist in der weltweit gültigen Citi Richtlinie „Accounting Policy Manual“ geregelt. Im lokalen Rechnungswesen erfolgen zu den relevanten Abschluss-Stichtagen für alle wesentlichen Kontenentwicklungen, als auch für Veränderungen in den einzelnen Positionen analytische Verprobungen und Kontrollen.

An jedem Geschäftstag erfolgt eine systemseitige neutrale Preiskontrolle.

Des Weiteren verfügt die Citi über einen Code of Ethics der den Mitarbeitern Verhaltensregeln vorgibt. Dieser wird einmal im Jahr anhand eines verpflichtenden Online-Trainings von jedem Mitarbeiter wiederholt. Die Überwachung der Einhaltung des Trainings obliegt der Compliance-Abteilung.

Das Hauptbuch der Bank wird von zentralen Abteilungen betreut. Die Gewährung von Zugriffsrechten auf das Hauptbuchsystem obliegt der internen Kontrollabteilung in Frankfurt. Buchungen erfolgen im Wesentlichen automatisch durch die entsprechenden Subsysteme der Bank.

Für die Finanzberichterstattung nach lokalen Standards notwendige Software sowie die dafür erforderlichen Daten sind in einer restriktiven IT-Umgebung hinterlegt und mit limitierten Zugriffsrechten versehen.

Die Ergebnisse des RCSA, die Prüfungsergebnisse der Konzernrevision und der internen Revision sowie die Dokumentation der daraufhin eingeleiteten korrektiven Maßnahmen werden in einer Datenbank erfasst. Das Management wird auf monatlicher Basis über den Fortgang der Maßnahmen informiert.

Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme der CGMD verringerte sich zum 30. November 2010 gegenüber dem Vorjahr um 3.787,3 EUR Mio. auf EUR 8.964,3 Mio. Die größten Einzelposten der Bilanz bildeten die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von EUR 3.520,5 Mio. (im Vorjahr EUR 8.789,6 Mio.), die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.441,8 Mio. (im Vorjahr EUR 6.782,5 Mio.), die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.746,7 Mio. (im Vorjahr EUR 2.915,5 Mio.) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 3.639,9 Mio. (im Vorjahr EUR 2.775,8 Mio.) und die verbrieften Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 729,2 Mio. (im Vorjahr EUR 623,9 Mio.). Bei den verbrieften Verbindlichkeiten handelt es sich um eine in USD begebene Schuldverschreibung (Loan Participation Note) in Höhe von EUR 78,0 Mio., die in Form einer Credit Linked Note zur Absicherung einer bestimmten Forderung in USD gegenüber einer Bank emittiert wurde. Des Weiteren beinhaltet diese Position börsennotierte Index- und Aktien-Zertifikate in Höhe von EUR 651,2 Mio.

Zum Stichtag hatte die Bank Schuldtitel öffentlicher Stellen und Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von EUR 536,5 Mio. im Bestand (im Vorjahr EUR 0,0 Mio.).

Die sonstigen Vermögensgegenstände und sonstigen Verbindlichkeiten resultieren überwiegend aus dem Optionsscheingeschäft und beinhalten die Prämien aus diesen Transaktionen.

Das derivative Geschäft, welches sich in die Handelsbücher Währungs- und sonstige Preisrisiken unterteilt, beruht bei der CGMD auf dem Nehmen, Hedgen und Geben von Risiken.

Das Handelsbuch Währungsrisiken umfasst

Devisenkassa- und Termingeschäfte,
OTC-Devisenoptionsgeschäfte sowie
Devisenoptionsscheine.

Das Handelsbuch sonstige Preisrisiken umfasst

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands,
Index-Schuldverschreibungen und Aktien-Discount-Zertifikate,
Aktien- und Indexoptionen sowie
Termingeschäfte auf Aktien und Indizes.

Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 30. November 2010 inklusiv der Gewinnzuweisung an den Stillen Gesellschafter beträgt EUR 588,0 Mio. (im Vorjahr EUR 580,1 Mio.) und beinhaltet eine Stille Einlage in Höhe von EUR 122,7 Mio. (im Vorjahr EUR 115,9 Mio.).

Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungen stiegen auf EUR 448,2 Mio. (im Vorjahr EUR 486,9 Mio.).

Unwiderrufliche Kreditzusagen bestanden in Höhe von EUR 960,3 Mio. (im Vorjahr EUR 773,8 Mio.).

Aufgrund einer grundsätzlich währungskongruenten Refinanzierungsstruktur wirken sich Wechselkursänderungen nur unwesentlich auf die Ertragslage der CGMD aus.

Grundsätzlich refinanziert sich die CGMD nahezu ausschließlich durch Geldaufnahmen bei Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen der Citi. Bedingt durch die Zentralisierung des europäischen Liquiditätsmanagements wies die CGMD zum Bilanzstichtag eine hohe Liquidität aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die CGMD daher jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen sowie den gesetzlich geforderten Liquiditätsmeldungen nachzukommen.

Das Vorjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis zum 30. November 2009. Aus diesem Grunde sind die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt mit dem aktuellen Geschäftsjahr vergleichbar.

Für das Geschäftsjahr 2010 weist die CGMD einen Gewinn vor Abführung an die Citigroup Global Markets Finance Corporation & Co. beschränkt haftende KG in Höhe von EUR 55,0 Mio. (im Vorjahr EUR 41,4 Mio.) aus.

Das Zinsergebnis verharrte aufgrund des weiterhin historisch niedrigen Zinsniveaus bei EUR 10,8 Mio. (im Vorjahr EUR 10,8 Mio.). Aufgrund gesunkener Erträge aus erhaltenen Dividenden sanken die laufenden Erträge aus Aktien und Beteiligungen auf EUR 8,8 Mio. (im Vorjahr EUR 40,4 Mio.).

Die Provisionserträge stiegen um EUR 30,1 Mio. auf EUR 136,5 Mio. (im Vorjahr EUR 106,4 Mio.). Bei den Provisionserträgen handelt es sich im Wesentlichen um Transfer Pricing-Erträge aus Vermittlungsgeschäften mit verbundenen Unternehmen. Es handelt sich hierbei um die Vermittlung von Produkten des Fixed Income- sowie des Fixed Income Derivate-Bereichs sowie Equity- und Equity Derivate-Bereichs. Ferner sind hierin Provisionen aus Wertpapiergeschäften und Eurex-Produkten enthalten.

Die Bank konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn aus Finanzgeschäften i.H.v. EUR 45,9 Mio. verbuchen (im Vorjahr EUR 28,0 Mio.), der sich auf das Geschäft mit Optionsscheinen und Zertifikaten bezieht. Die Stabilisierung der Lage an den internationalen Finanzmärkten wirkte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv auf die Erträge aus.

Die Personalaufwendungen verringerten sich um EUR 8,7 Mio. auf EUR 68,5 Mio. (im Vorjahr EUR 76,9 Mio.) aufgrund niedrigerer Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungsformen..

Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen leicht um EUR 0,2 Mio. auf EUR 73,2 Mio. (im Vorjahr EUR 73,0 Mio.).

Die aufgrund eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinne betreffen in Höhe von EUR 36,5 Mio. die Citigroup Global Markets Finance Corporation & Co. beschränkt haftende KG und in Höhe von EUR 18,4 Mio. den Stillen Gesellschafter.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der CGMD hatten.

Wesentliche Finanzkennziffern

Die geschäftliche Entwicklung der Citigroup Global Markets Deutschland wird nachfolgend anhand einiger bemerkenswerter Zahlen des Geschäftsjahres, aufgegliedert nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, im Vergleich zu den Vorjahreszahlen dargestellt:

2010

Mio EUR
Vorjahr

Mio EUR
Veränderung
Mio EUR %
--- --- --- --- ---
Bilanzsumme 8.964 12.752 - 3.787 - 30,0
Geschäftsvolumen 10.373 14.012 - 3.639 - 26,0
Eigenkapital 588 580 8 1,4
Kreditvolumen 6.714 11.297 4.583 - 40,6
Anzahl der Mitarbeiter 348 330 18 5,5
2010

Mio EUR
Vorjahr

Mio EUR
Veränderung
Mio EUR %
--- --- --- --- ---
Zinsergebnis aus dem operativen Geschäft 11 11 0 0,7
Provisionserträge aus Vermittlungsgeschäft 89 70 19 28,1
Provisionserträge aus dem Effektengeschäft 17 13 4 32,1
Nettorgebnis aus Finanzgeschäften 46 28 18 63,9
Allgemeiner Verwaltungsaufwand 142 150 - 8 - 5,3

Das bilanzielle Eigenkapital setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

2010

Mio EUR
Vorjahr

Mio EUR
Veränderung

Mio EUR
Gezeichnetes Kapital
Aktienkapital 210,6 210,6 -
Stille Einlage 122,7 115,9 6,8
Kapitalrücklage 193,8 192,8 1,0
Gesetzliche Rücklage 33,0 32,9 0,1
Andere Gewinnrücklagen 27,9 27,9 -

Die bankaufsichtsrechtlichen Eigenmittel gemäß BIZ setzten sich aus Kernkapital und Ergänzungskapital (nachrangige Verbindlichkeiten) nach Feststellung wie folgt zusammen:

30.11.2010

Mio EUR
Vorjahr

Mio EUR
Bilanzielles Eigenkapital 588,0 580,1
Abzüglich
Immaterielle
Vermögensgegenstände - 1,2 - 2,0
Kernkapital 586,8 578,1
Ergänzungskapital 0,0 0,0
Eigenmittel 586,8 578,1
Kapitalquoten
Kernkapitalquote in % 26,7 16,6
Gesamtkapitalquote in % 26,7 16,6

Trotz der Schuldenkrise einiger EURO Staaten und den Auswirkungen auf die internationalen Kapitalmärkte hat die CGMD im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut ein positives Ergebnis erwirtschaftet.

Prognosebericht

Die von der CGMD im letztjährigen Lagebericht getroffenen Aussagen für den Euroraum sind bezüglich der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts und den weiterhin geringen Inflationsraten sind in 2010 im Wesentlichen eingetreten. Nicht richtig eingeschätzt wurde hingegen die Entwicklung der Arbeitslosenquote. Nach 2009 wird die Bank auch für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung ausweisen und somit das im Lagebericht 2009 prognostizierte positive Ergebnis realisieren.

In Euroraum bleibt auch in 2011 die Situation einzelner Länder weiterhin angespannt. Aufgrund der andauernden Staatsschuldenkrise rechnet die Bank mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in den Peripherieländern, wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien. Trotz des unsicheren Umfelds wird für die deutsche Wirtschaft von einem Wachstum des BIP in Höhe von 2,6% ausgegangen, welches sich auf den weiterhin dynamischen Export sowie auf eine anziehende Inlandsnachfrage stützt.

Weltweit erwartet die Bank ein Wirtschaftswachstum von 3,4 % in 2011 und rechnet auf globaler Ebene mit einer Inflationsrate von 3% gegenüber dem Vorjahr. In 2011 wird dabei von unterschiedlichen Zuwächsen der Wirtschaftsleistung in den Emerging Markets mit geschätzten 6,1% und in den Industrieländern mit 2% ausgegangen.

Für den Bereich Optionsscheine und Zertifikate rechnet die Bank bedingt durch eine stärkere Konkurrenz mit einem stärkeren Margendruck im Bereich der Hebelprodukte. Aufgrund des weiteren Ausbaus im Bereich der Rohstoff-Produkte, des Einstiegs in neue Märkte wie Skandinavien und einer Stabilisierung im Bereich der Anlagezertifikate, rechnet die Bank mit einem zufriedenstellenden Ergebnis.

Für 2011 wird eine moderate Verbesserung sowohl des globalen als auch des deutschen Volumens für Kapitalmarkttransaktionen als auch der M&A Transaktionen erwartet. Die Unsicherheit durch die anhaltenden Herausforderungen an die Weltwirtschaft, die globalen Finanzmärkte als auch der Staatsrisiken besteht jedoch weiterhin.

Für die Vermittlung strukturierter Produkte wird sich in 2011 der Kundenfokus nicht auf Neuengagements ausrichten, sondern auf die Optimierung der bestehenden Bilanzen und der Bereitstellung besicherter Refinanzierungslösungen abzielen.

Der Geschäftsbereich Global Transaction Services der CGMD sieht sich auch für das Jahr 2011 bestens positioniert um durch gezielte Systementwicklungen und Investitionen, sowie durch weitere an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Erweiterungen der Produktpalette den komplexen Anforderungen des Geschäfts in Deutschland und des weltweiten Geschäfts für unsere deutschen Kunden mit modernsten Systemen und Abwicklungsstrukturen gerecht zu werden.

Aufgrund der Prognosen der einzelnen Geschäftsbereiche und des restriktiven Kostenmanagements rechnet die Bank für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 wieder mit einem positiven Ergebnis.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Im Rahmen der Staatsschuldenkrise geht die Bank auch für das Jahr 2011 von einer weiterhin angespannten Situation aus. Die Bank rechnet für Portugal mit weiter steigenden Finanzierungskosten, was das Land zur Inanspruchnahme des Europäischen Rettungsschirms zwingen dürfte. Dies dürfte Spanien in den Fokus der Investoren bringen, da die bestehenden Programme unseres Erachtens nicht ausreichen um den Staatshaushalt und den angeschlagenen Bankensektor zu unterstützen. Die Solidarität der Euroland-Mitgliedsländer wird auch in 2011 erneut auf die Probe gestellt. Die Bank geht derzeit davon aus, dass es nach weiteren Eskalationen an den Rentenmärkten zu einer Ausweitung der vertrauensbildenden Rettungsmaßnahmen für den EURO kommt.

Aufgrund der guten globalen Wirtschaftsaussichten und einer unterstützenden Geldpolitik erwartet die Bank stabile Aktienmärkte. Allerdings ist auch hier durch die bereits angesprochenen Risiken im Euroraum mit erheblicher Volatilität zu rechnen.

Auch im kommenden Geschäftsjahr 2011 wird der Fokus der Bank auf der Kostenbasis liegen. Vor dem Hintergrund einer sich fortsetzenden, positiven Entwicklung der Kapitalmärkte, sieht die CGMD im kommenden Jahr als auch 2012 einer positiven Entwicklung entgegen.

Die Einbindung in das weltweite Netzwerk der Citi Gesellschaften wird sich weiterhin vorteilhaft auf die CGMD auswirken. Die Bank erwartet daher auch für das Geschäftsjahr 2011 und 2012 ein positives Gesamtergebnis für die CGMD.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Citigroup Global Markets Deutschland AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2009 bis 30. November 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Frankfurt am Main, 4. März 2011

**KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Fox, Wirtschaftsprüfer

Hell, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

der Citigroup Global Markets Deutschland AG

Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres laufend durch den Vorstand mündlich und schriftlich über die Lage der Gesellschaft sowie über die Geschäftsentwicklung unterrichten lassen. Er hat somit in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das am 30.11.2010 endende Geschäftsjahr sind unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und für mit den gesetzlichen Vorschriften sowie der Satzung übereinstimmend befunden worden. Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Wir stimmen dem Prüfungsbericht zu.

Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts werden Einwendungen nicht erhoben. Den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschlusses zum 30. November 2010 sowie den Lagebericht hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 24.03.2011 gebilligt.

In 2010 war das herausragende Ereignis des Rechtsformwechsel der Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft und die anschließende Verschmelzung der bisherigen persönlich haftenden Gesellschafterin auf die Citigroup Global Markets Deutschland AG im Juni 2010.

Im am 30.11.2010 endenden Geschäftsjahr gab es keine Veränderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates. Herr Samuel R. Riley wurde am 01.05.2010 zum Vorstand bestellt. Herr Dr. Paul Lerbinger ist zum 30.09.2010 aus dem Vorstand ausgeschieden.

Der Aufsichtsrat dankt den Vorstandsmitgliedern und den Mitarbeitern für Ihren Einsatz und Beitrag zu den Zielen der Gesellschaft.

Frankfurt am Main, 24.03.2011

Der Aufsichtsrat

gez. Hans W. Reich, Vorsitzender