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CEWE Stiftung & Co. KGaA Interim / Quarterly Report 2016

Aug 11, 2016

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Interim / Quarterly Report

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CEWE – Europas Online Druck- und Foto-Service

CEWE beliefert Konsumenten sowohl über den stationären Handel als auch über den Internet-Handel mit Fotoarbeiten und Digitaldruckprodukten. CEWE ist der Dienstleistungspartner für die Spitzen-Handelsmarken im europäischen Fotomarkt. 2015 entwickelte und produzierte das Unternehmen 2,2 Mrd. Fotos, auch in 6,0 Mio. CEWE FOTOBÜCHERN sowie Foto-Geschenkartikeln. Die europaweit führende Fotobuch-Marke "CEWE FOTOBUCH" und die weiteren Produktmarken CEWE KALENDER, CEWE CARDS und CEWE WANDBILDER, die leicht bedienbaren Bestellapplikationen (PC, Mac und mobil-iOS, Android und Windows), die hohe Digitaldruckkompetenz, die Skalenvorteile einer industriell-effizienten Produktion und Logistik, die breite Distribution über das Internet, die 25.000 belieferten Handelsgeschäfte und die über 20.000 CEWE FOTOSTATIONEN sind wesentliche Wettbewerbsvorteile des CEWE-Fotofinishings.

Neben diesen Fotoarbeiten vertreibt der CEWE-eigene Einzelhandel in einigen Ländern auch fotografische Hardware (z.B. Kameras).

Mit den Marken CEWE-PRINT.de, Saxoprint und viaprinto bedient CEWE zunehmend auch Kunden als Online Druck-Dienstleister mit über das Internet bestellbaren Werbedrucksachen wie Flyern, Plakaten, Broschüren, Visitenkarten etc.

HIGHLIGHTS Q2 2016

Geschäftsfeld Fotofinishing

  • Absatz, Umsatz und Gewinn auf Zielkurs
  • CEWE FOTOBUCH-Absatz steigt um + 6,8%: 1,197 Mio. Bücher im zweiten Quartal 2016
  • CEWE innovativ: 97% aller Fotos im zweiten Quartal sind digital, 68,9% aller Digitalfotos werden über das Internet bestellt
  • Fotofinishing-Umsatz legt um 8,5 Mio. Euro (+ 11,7%) zu: 81,1 Mio. Euro (Q2 2015: 72,6 Mio. Euro)
  • Fotofinishing-EBIT verbessert sich um 1,5 Mio. Euro: – 0,6 Mio. Euro (Q2 2015: – 2,1 Mio. Euro)

Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck

  • Umsatz wächst im zweiten Quartal weiter zweistellig: + 12,3% auf 20,7 Mio. Euro
  • Q2-EBIT legt um 1,2 Mio. Euro zu und ist erstmals positiv: 0,3 Mio. Euro (Q2 2015: – 0,9 Mio. Euro)

Geschäftsfeld Einzelhandel

  • Neu-Positionierung des Einzelhandels zeigt weiter Erfolg, Ergebnisse verbessert
  • Währungsbereinigter Umsatz legt leicht um 1,7% auf 15,3 Mio. Euro zu (Q2 2015: 15,1 Mio. Euro)
  • Ausgewiesener Umsatz inkl. negativer Währungseffekte erreicht 14,5 Mio. Euro (– 3,9% zum Vorjahresquartal)
  • Ausgeglichenes EBIT im zweiten Quartal: ein Plus von 0,2 Mio. Euro (Q2 2015: – 0,2 Mio. Euro)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

  • Konzernumsatz steigt im zweiten Quartal um 10,1% auf 116,8 Mio. Euro (Q2 2015: 106,1 Mio. Euro)
  • EBIT verbessert sich um 2,7 Mio. Euro, operativ vor Einmaleffekten sogar um 3,8 Mio. Euro: – 0,9 Mio. Euro (+ 0,2 Mio. Euro vor Einmaleffekten)

Finanz- und Vermögenslage

  • Solide Bilanz: Eigenkapitalquote bei 57,2%
  • Operatives Netto-Working Capital sinkt im zweiten Quartal um 10,5%

Cash Flow

  • Operatives Ergebnis und Working-Capital-Effekte lassen Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit auf 7,7 Mio. Euro steigen
  • Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit für operative Investitionen gestiegen
  • Free-Cash Flow steigt um 1,0 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro

Kapitalrentabilität

  • Durchschnittliches Capital Employed akquisitionsbedingt auf 216,5 Mio. Euro gestiegen
  • ROCE deutlich gesteigert auf 20,3%

4 Q2 2016 Inhalt

01 An die Aktionäre 6
Brief an die Aktionäre 6
CEWE-Aktie 10
02 KON
ZERN
ZWISCHENLAGEBERI
CHT
14
Grundlagen des Konzerns 16
Wirtschaftsbericht 17
Prognose-, Chancen- und Risikobericht 40
Glossar 44
03 KonzernZWISCHENABSCHLUSS 46
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 48
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 49
Konzernbilanz 50
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 52
Konzern-Kapitalflussrechnung 54
Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern 56
Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben 58
Versicherung der gesetzlichen Vertreter 66
Bescheinigung des Wirtschaftsprüfers 67
04
Weitere Informationen 68
Mehrjahresübersicht 70
Finanzterminkalender 74
Impressum 74

Konzernzwischenlagebericht

03

"Heute fotografiert man digital – mit Handy, Tablet und Digitalkamera. So schnell die Fotos entstehen, so schnell möchten die Kunden sie auch als Fotobuch oder Geschenk in den Händen halten. Dafür sorgen wir."

Martina Rütemann, Versand, CEWE-Aktionärin

Dr. Rolf Hollander, Vorsitzender des Vorstandes der Neumüller CEWE COLOR Stiftung

feine Nachrichten aus allen wesentlichen Bereichen bei CEWE

Nach dem ersten Halbjahr 2016 freuen wir uns, Ihnen aus allen wesentlichen Bereichen von CEWE feine Nachrichten vermelden zu können – zum Beispiel:

• Das Fotofinishing surft weiter auf der Erfolgswelle der starken CEWE-Marke

  • Im zweiten Quartal haben wir den Umsatz um 11,7% gesteigert, obwohl die Sommerquartale (Q2 und Q3) eigentlich seit Jahren ihren Umsatzanteil am Jahr reduzieren. Im ersten Halbjahr insgesamt kommen wir sogar auf ein Plus von 12,5%.
  • Auf dieser Basis steigt das EBIT im ersten Halbjahr um 3,6 Mio. Euro.
  • Ein sehr nennenswerter Fortschritt! Prima!

• Im Einzelhandel setzt sich die Trendwende zum Positiven fort

  • Nach der bewusst eingeleiteten Konsolidierung unserer Aktivitäten in Polen in den vergangenen beiden Jahren steigt der Umsatz im ersten Halbjahr währungsbereinigt wieder leicht um 1,1%.
  • Damit verbessert sich auch der Gewinn im ersten Halbjahr um 0,9 Mio. Euro.

Die eingeleiteten Verbesserungen wirken. Sehr gut!

• Der Kommerzielle Online-Druck ist auf dem Weg zum geplanten Break-even

  • Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 12,3% mehr als das geplante Umsatzwachstum von rund 10%.
  • Erstmals haben wir in unserem potenzialstarken Wachstumsfeld ein positives EBIT erwirtschaftet:
    • 0,8 Mio. Euro stehen nach dem ersten Halbjahr in den Büchern.
  • Der für 2016 geplante Break-even ist absehbar. Fein!

Sehr positive Nachrichten, die alle bestätigen, dass Ihr Unternehmen auf dem richtigen Weg ist.

Die Jahresziele 2016 sind in greifbarer Nähe

Ihr Unternehmen ist so gut vorangekommen, dass die Jahresziele schon heute greifbar nahe scheinen – und auf Basis der vergangenen zwölf Monate (Q3 2015 bis Q2 2016) bereits erreicht oder übertroffen sind: Im Umsatz wollen wir 2016 555 bis 575 Mio. Euro erreichen und stehen auf Basis der vergangenen zwölf Monate bei 577,3 Mio. Euro. Im EBIT wollen wir 38 bis 44 Mio. Euro erreichen und stehen bei 43,9 Mio. Euro. Und im EBT zielen wir auf 37 bis 43 Mio. Euro und stehen bei 43,5 Mio. Euro. Ein Zwischenstand, der sich sehen lassen kann.

Und das vierte Quartal dürfte sogar wieder stärker ausfallen als im Vorjahr

Einige Vertreter des Kapitalmarktes könnten jetzt eine Erhöhung der Ziele für 2016 fordern. Gestützt wird ein solches Begehren durch die stete Stärkung des vierten Quartals, das auch in diesem Jahr leicht besser ausfallen dürfte als im Vorjahr, da das Fotofinishing allgemein wegen des bestellfreundlichen (d.h. schlechteren) Wetters sowie speziell wegen des starken Weihnachtsgeschäftes zulegen sollte. Außerdem hat auch der Kommerzielle Online-Druck ein starkes Weihnachtsquartal, weil unsere Kunden Werbematerialien für deren Weihnachtsgeschäft bestellen.

Nach dem dritten Quartal können die Ziele seriöser überprüft werden

Andere Aspekte mahnen jedoch zur Vorsicht: So weist das dritte Quartal im wichtigen Fotofinishing seit Jahren bereits ein rückläufiges Ergebnis aus: 2015 waren es gerade mal noch 2,9 Mio. Euro … und das im ehemals – in der analogen Zeit – stärksten Gewinnquartal. Die durch die Digitalfotografie kontinuierlich fortschreitende Saisonverschiebung (umfangreiche Fotobücher und Mehrwertprodukte aus Digitalfotos werden vorwiegend in der kalten, langen Herbstund Winterabenden erstellt) kann hier irgendwann auch mal zu saisonbedingt negativen Ergebnissen führen. Auch arbeiten wir mit den jeweiligen Teams vor Ort daran, unsere Käufe von jüngeren, perspektivisch vielversprechenden Unternehmen aus dem Jahr 2015 (DeinDesign und futalis) gut zu entwickeln. Dazu sei nur gesagt: Auch kleine Kinder machen Arbeit und benötigen Aufmerksamkeit und Einsatz. Aber: Es lohnt sich. Ferner erkennen wir sehr klar den großen langfristigen Wert des Markenaufbaus für unser Unternehmen. Daher werden wir weiter in die Marken – allen voran in das CEWE FOTOBUCH – "investieren", was buchhalterisch zu 100% als Aufwand den Gewinn mindert. Auch solche Aspekte gibt es in jedem größeren Unternehmen. Sie lassen uns bei denkbaren Prognoseerhöhungen sehr vorsichtig sein. Nach dem dritten Quartal werden wir weitersehen.

Aufgrund eines Steuersondereffekts wird der Nachsteuergewinn ca. 2 Mio. Euro höher

ausfallen, als zu Jahresbeginn geplant

Auch wenn die Steuerergebnisse erst jeweils am Jahresende wirklich aussagekräftig sind, können wir doch eins schon sagen: Das Ziel für das Nachsteuerergebnis ist um ca. 2 Mio. Euro anzuheben. Bisher hatten wir 25 bis 29 Mio. Euro als Ziel vor Augen, nun peilen wir 27 bis 31 Mio. Euro an. Grund dafür ist die Klärung einer steuerlichen Auseinandersetzung mit den Finanzbehörden, die uns eine einmalige Erhöhung des Nachsteuergewinns – inklusive der Verzinsung – von mehr als 2 Mio. Euro beschert.

Die Hauptversammlung am 1. Juni 2016 war wieder ein echtes CEWE-Familientreffen

Ihre Hauptversammlung im Juni war wieder ein schönes Treffen der CEWE-Familie. Mit großer Freude sehen wir, wie viele Mitarbeiter auch als Aktionäre auftreten. Ebenso ist sehr schön zu sehen, wie viele Aktionäre mit klarer Kundenperspektive die Produktschau besuchen und ausgiebig mit unseren Produkt- und Software-Kolleginnen und -Kollegen diskutieren. Unser "Stammhaus", der kleine Fotoeinzelhandel "Wöltje", war auch wieder vertreten und freute sich über den besten Hauptversammlungsumsatz, den er je gemacht hat.

Besuchen Sie uns gerne auf der photokina in Köln, 20. – 25. September 2016, Halle 4.2

2016 ist wieder ein Veranstaltungsjahr der photokina, der größten Leistungsschau der Fotobranche. Auch Ihr Unternehmen wird natürlich wieder mit einem der größten Stände und einem Feuerwerk an Innovationen vertreten sein. Kommen Sie uns gerne besuchen und sprechen Sie mit unseren Experten.

Ansonsten gilt – wie immer: Genießen Sie den Sommer! Machen Sie viele Fotos! Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen im Herbst. Und testen Sie z.B. im Berufs- oder im Vereinsleben gerne auch unsere Online-Druckereien: CEWE-PRINT, Saxoprint und viaprinto sind ausgereifte Angebote, die immer mehr Kunden gewinnen. Auch dort freuen wir uns, wenn Aktionäre als Kunden gute Erfahrungen machen.

Oldenburg, 11. August 2016

CEWE wurde jüngst mit dem "Digital Champions Award 2016" für die gelungene Unternehmenstransformation ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr!

CEWE-AktiE

CEWE-Aktie legt im zweiten Quartal um 13,5% zu

Die CEWE-Aktie verzeichnete im Vergleich zum Schlusskurs des ersten Quartals 2016 (57,80 Euro) im zweiten Quartal 2016 einen Zuwachs von 7,81 Euro auf 65,61 Euro (+13,5%). Damit entwickelte sich die CEWE-Aktie wesentlich stärker als die Vergleichsindizes: Der DAX verlor im zweiten Quartal 2016 mit –2,9% am stärksten, auch der SDAX konnte mit –0,3% nicht überzeugen. Kurz nach Ende des Berichtszeitraums dieses Zwischenberichts hat die CEWE-Aktie weiter deutlich auf über 70 Euro zugelegt.

Hauptversammlung beschließt siebte Dividendenerhöhung in Folge

Die CEWE-Hauptversammlung hat am 1. Juni 2016 eine Dividendenerhöhung auf 1,60 Euro pro dividendenberechtigter Aktie für das Geschäftsjahr 2015 beschlossen. Diese Erhöhung ist die siebte Dividendenerhöhung in Folge: Seit 2008 ist die Dividende von damals 1,00 Euro pro Aktie auf nun 1,60 Euro kontinuierlich Jahr für Jahr gestiegen.

CEWE-Aktie DAX SDAX

Täglich für über 1,1 Mio. Euro CEWE-Aktien im zweiten Quartal 2016 gehandelt

Das Stück-Handelsvolumen der CEWE-Aktie an den deutschen Börsenplätzen war im zweiten Quartal 2016 mit durchschnittlich 19.046 Aktien pro Tag erheblich höher als im Vorjahreszeitraum (Q2 2015: 15.364 Aktien pro Tag). Dabei betrug das tägliche Euro-Handelsvolumen nun durchschnittlich rund 1,11 Mio. Euro (Q2 2015: rund 0,86 Mio. Euro pro Tag). So liegt das CEWE-Handelsvolumen nun stetig auf diesem – für viele institutionelle Investoren anlageentscheidenden – Niveau (1 Mio. Euro pro Tag). Neben der positiven operativen Entwicklung macht auch dies die CEWE-Aktie für weitere, größere institutionelle Investoren nachhaltig attraktiv.

Übersicht der aktuellen Analystenurteile Analystenurteil Datum
Berenberg Bank Kaufen 18.07.16
Baader Bank Kaufen 19.05.16
GSC Research Kaufen 17.05.16
Bankhaus Lampe Kaufen 12.05.16
BHF Bank Market Weight 12.05.16
Warburg Research Kaufen 12.05.16
Oddo Seydler Kaufen 23.03.16
Deutsche Bank Kaufen 25.02.16
NordLB Kaufen 01.12.15

Alle Analysten sehen CEWE weiterhin einheitlich positiv

Alle CEWE begleitenden Analysten sind sich in ihrem positiven Analystenurteil weiter einig. Acht Analysten stufen die CEWE-Aktie mit "Kaufen" ein, ein weiterer Analyst empfiehlt die Aktie mit "Market Weight". Die ausführlichen Studien sind im Investor-Relations-Bereich der CEWE-Homepage im Internet als Download verfügbar (company.cewe.de).

company.cewe.de> Investor Relations> CEWE-Aktie>Analysten

CEWE-Aktie solide im SDAX positioniert

Nach dem Kriterium "Handelsvolumen" belegte CEWE im Juni 2016 die 87. Position (Vorjahr: 83. Position), nach der "Marktkapitalisierung" die 86. Position (Vorjahr: 89. Position). Damit ist die CEWE-Aktie eine feste Größe im Index SDAX, der typischerweise Aktien ab der Position 110 – und besser – berücksichtigt.

Stabile Aktionärsstruktur stärkt den Kurs des Managements

www.cewe.de

CEWE hat mit dem Ankerinvestor, der Erbengemeinschaft nach Senator h.c. Heinz Neumüller (ACN Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH&Co. KG), der 27,4% der Aktien hält, eine hohe Stabilität auf der Eigentümerseite.

CEWE ist für seine Aktionäre da

Die Investor-Relations-Arbeit bei CEWE hat das klare Ziel, alle Marktteilnehmer nach den Prinzipien des "Fair Disclosure" zeitnah, umfassend und gleichmäßig zu informieren sowie insgesamt eine hohe Transparenz sicherzustellen.

So veröffentlicht CEWE selbstverständlich sämtliche Geschäftsund Zwischenberichte sowie Kapitalmarktinformationen auch im Internet unter company.cewe.de. Alle Analysten-Telefonkonferenzen werden als Web- und Audio-Cast unmittelbar nach Durchführung auf der CEWE-Internetseite bereitgestellt. Alle wesentlichen Präsentationen des Unternehmens auf Konferenzen und anderen Veranstaltungen werden parallel auch im Internet veröffentlicht.

Der Vorstand und das Investor-Relations-Team präsentieren das Unternehmen auf den wichtigen Kapitalmarktkonferenzen und sind auf Road Shows in den europäischen und US-amerikanischen Finanzmarktzentren unterwegs. Den aktuellen Stand der Termine für 2016 finden Sie im Finanzterminkalender auf der vorletzten Seite dieses Berichts.

Aktionärsstruktur (Juli 2016) in % (100% beziehen sich auf 7,4 Mio. Aktien)

02

Konzernzwischenlagebericht

Grundlagen des Konzerns 16
Geschäftsmodell 16
Wirtschaftsbericht 17
Geschäftsfeld Fotofinishing 17
Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck 22
Geschäftsfeld Einzelhandel 23
Geschäftsfeld Sonstiges 25
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 26
Mitarbeiter 28
Finanz- und Vermögenslage 29
Cash Flow 36
Kapitalrentabilität 39
Prognose-, Chancen- und Risikobericht 40
Glossar 44

"Wir verfolgen stetig unsere Ziele, zum Wohle von Unternehmen und Mitarbeiter. Das drückt sich in guten Ergebnissen aus – das Unternehmen CEWE wächst." Axel Weber, Leiter Investor Relations, CEWE-Aktionär

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Geschäftsmodell

CEWE operiert in drei strategischen Geschäftsfeldern: Fotofinishing, Einzelhandel und Kommerzieller Online-Druck. Nach diesen strategischen Geschäftsfeldern richtet sich auch neben einem weiteren Geschäftsfeld Sonstiges die Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern.

Fotofinishing – das klassische CEWE-Hauptgeschäft mit Wachstum

Als Fotofinishing wird das Geschäft mit Fotoprodukten bezeichnet. CEWE ist europäischer Marktführer im Fotofinishing, früher auf Basis analoger Filme, heute auf Basis digitaler Daten. Dabei hat sich das CEWE FOTOBUCH als Hauptprodukt etabliert und als solches einzelne Fotos abgelöst. Darüber hinaus hat CEWE das Produktsortiment konsequent erweitert, so dass inzwischen auch CEWE KALENDER, CEWE CARDS und CEWE WANDBILDER zu wichtigen Umsatz- und Wachstumsträgern geworden sind.

CEWE RETAIL: Eigener Einzelhandel mit wichtigen Funktionen Mit einem Multi-Channel-Retailing für Foto-Hardware und Fotofinishing-Produkte ist CEWE in Polen, Tschechien, der Slowakei sowie in Norwegen und Schweden aktiv. Neben dem Verkauf von Foto-Hardware sind die stationären Läden sowie die Online-Shops ein wichtiger Vertriebskanal für CEWE-Fotoprodukte

direkt zum Endkonsumenten. Diese Umsätze und Erträge mit Fotofinishing-Produkten werden im Geschäftsfeld Fotofinishing gezeigt.

Kommerzieller Online-Druck – das Wachstumsfeld

Im Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck wächst CEWE momentan mit der Produktion und Vermarktung von Werbedrucksachen über die Vertriebsplattformen CEWE-PRINT, Saxoprint und viaprinto. In diesem Geschäftsfeld hatte CEWE 2012 die auf den Online-Offsetdruck spezialisierte Saxoprint-Gruppe akquiriert. So war CEWE mit dem Kommerziellen Online-Druck für Werbedrucksachen in Deutschland gestartet und rollt dieses Geschäftsmodell nun in viele andere europäische Länder aus, in denen bereits lokale Websites präsent sind und dort zunehmend Geschäft generieren. Der Umsatzschwerpunkt liegt daher noch im am weitesten entwickelten deutschen Markt, andere Länder tragen jedoch zunehmend mit gutem Wachstum zum Gesamtumsatz dieses neuen Geschäftsfelds bei.

Weiterführende Informationen zum CEWE-Geschäftsmodell finden Sie im Geschäftsbericht 2015 ab Seite 32 oder im Internet unter company.cewe.de > Investor Relations > News&Publikationen > Geschäftsberichte > Geschäftsbericht 2015.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Geschäftsfeld Fotofinishing

  • Absatz, Umsatz und Gewinn auf Zielkurs
  • CEWE FOTOBUCH-Absatz steigt um + 6,8%: 1,197 Mio. Bücher im zweiten Quartal 2016
  • CEWE innovativ: 97% aller Fotos im zweiten Quartal sind digital, 68,9% aller Digitalfotos werden über das Internet bestellt
  • Fotofinishing-Umsatz legt um 8,5 Mio. Euro (+ 11,7%) zu: 81,1 Mio. Euro (Q2 2015: 72,6 Mio. Euro)
  • Fotofinishing-EBIT verbessert sich um 1,5 Mio. Euro: – 0,6 Mio. Euro (Q2 2015: – 2,1 Mio. Euro)

Grundsätzlich ist der Absatz der CEWE-Fotoprodukte weiterhin von zwei anhaltenden Konsumtrends geprägt: dem Trend zu höherwertigen Produkten und der Nachfrageverschiebung v. a. in das vierte und auch in das erste Quartal. Weiterführende Informationen zur grundsätzlichen Entwicklung und zu aktuellen Trends im Fotofinishing finden Sie im Geschäftsbericht 2015 ab Seite 67.

Q2-Absatz besser als erwartet

Von der Saisonverschiebung war das zweite Quartal in den vergangenen Jahren mit einem nur leicht sinkenden Volumenanteil eher wenig betroffen. So ist CEWE in der Planung von einem zum Vorjahr konstanten bis leicht sinkenden Volumenanteil von

etwa 19,0% ausgegangen. Basierend auf dem Gesamtjahresziel von 2,10 bis 2,21 Mrd. Fotos für 2016 liegt das erwartete Volumen für das zweite Quartal damit bei 0,399 bis 0,420 Mrd. Fotos. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen übertrifft das zweite Quartal mit 0,442 Mrd. Fotos sogar die obere Grenze der zu erwartenden Bandbreite und bestätigt damit das Jahresziel (Q2 2015: 0,437 Mrd. Fotos, +1,1%).

Resultate Absatz
Q2 2015
Q2 2016 Veränderung
Fotos Gesamt
(in Mio. Stück)
437,1 441,9 +1,1%
CEWE FOTOBÜCHER
(in Tsd. Stück)
1.120,2 1.196,7 +6,8%
Fotos gesamt in Mio. Stück
H1 2012 2013 2014 2015 2016
1.021,6 967,8 932,2 901,7 924,3
+
2,9%

5,3%

3,7%

3,3%
+
2,5%

Starke Marke fördert CEWE FOTOBUCH-Absatz: + 6,8%

Das Volumen des CEWE FOTOBUCHs stieg im zweiten Quartal um 6,8% und rund 77.000 Bücher auf 1,197 Mio. Bücher. Mit diesem Wert liegt die Steigerungsrate klar über dem für das Gesamtjahr 2016 prognostizierten Wachstumskorridor von +1% bis +2%. Die stetig steigende Markenkraft des CEWE FOTOBUCHs mit einer gestützten Markenbekanntheit von mittlerweile 70% in Deutschland (ungestützte Markenbekanntheit: 44%) treibt den Absatz dabei ganz maßgeblich.

Im gesamten ersten Halbjahr 2016 wuchs der CEWE FOTOBUCH-Absatz um 8,5% auf 2,474 Mio. Bücher (H1 2015: 2,280 Mio. Bücher).

Das CEWE FOTOBUCH ist mit der Anzahl der in den Fotobüchern enthaltenen Einzelfotos somit weiterhin der wesentliche Mengentreiber der Gesamtfotomenge.

Fotos zu 97% digital

Mit dem Erfolg des CEWE FOTOBUCHs und der weiteren CEWE-Marken nähert sich die Digitalisierung immer mehr der 100%- Marke. Nach 96% im zweiten Quartal 2015 waren im Berichtsquartal nun bereits 97% aller Fotos digitalen Ursprungs.

Veränderung zum Vorjahr

Veränderung zum Vorjahr

Königsweg "Internet-Bestellung mit Ladengeschäft-Abholung" bestätigt CEWE-Positionierung

Die Quote der über das Internet bestellten Digitalfotos lag mit 68,9% (294 Mio. Fotos) leicht unter dem Niveau des Vorjahres (Q2 2015: 70,3%). Der Grund hierfür liegt an der positiven Nachfrageentwicklung von direkt im Ladengeschäft am CEWE FOTOKIOSK gedruckten Fotoprodukten. 49% der Internet-Besteller entschieden sich dafür, ihre fertigen Aufträge in den Ladengeschäften der von CEWE belieferten Händler abzuholen, während 51% die Postzustellung nach Hause wählten. Damit haben die Kunden insgesamt rund 66% aller Fotos (analoge und digitale, bestellt über das Internet und im Ladengeschäft) in den Ladengeschäften der CEWE-Handelspartner abgeholt. Dies bestätigt die Stärke der CEWE-Positionierung "bricks and clicks", nämlich die strategische Verbindung zwischen dem Verkauf über Ladengeschäfte und über das Internet.

Mehrwertprodukte stärken Fotofinishing-Umsatz weiter – Umsatz pro Foto steigt um 10,5%

Auch im Berichtsquartal stieg der Umsatzanteil der CEWE-Marken- bzw. Mehrwertprodukte. Damit stärkt der Trend zu höherwertigen Fotoprodukten weiterhin die Umsatzentwicklung. So ist der Umsatz pro Foto im Berichtsquartal erneut gestiegen: von 16,62 Eurocent pro Foto im zweiten Quartal 2015 um 10,5% auf 18,36 Eurocent pro Foto im zweiten Quartal 2016.

Ähnlich gut sieht die Entwicklung für das erste Halbjahr 2016 insgesamt aus: Auch für diesen Zeitraum stieg der Umsatz pro Foto von 16,43 Eurocent im Vorjahreshalbjahr um 9,7% auf 18,02 Eurocent. Konzernzwischen-

Fotofinishing-Umsatz oberhalb der erwarteten Bandbreite: 81,1 Mio. Euro

Aufgrund der höheren Gesamtzahl der Fotos sowie des gestiegenen durchschnittlichen Umsatzes pro Foto lag der Fotofinishing-Umsatz im zweiten Quartal 2016 bei 81,1 Mio. Euro (Q2 2015: 72,6 Mio. Euro, +11,7%). Dabei kommen im aktuellen Berichtsquartal 1,3 Mio. Euro (+ 1,8%) des Umsatzzuwachses aus der Akquisition von DeinDesign, die CEWE im August 2015 vorgenommen hatte. Rein organisch wuchs das Geschäftsfeld Fotofinishing im zweiten Quartal 2016 mit 9,9%. Auch im Rahmen der Saisonverschiebung übertrifft dieser Umsatz die Erwartungen: Geht man aufgrund des Trends zu höherwertigen Fotoprodukten bei sinkendem Q2-Volumenanteil von einem konstanten Umsatzanteil des zweiten Quartals von etwa 17,5% aus, so ergibt sich (gerechnet auf den für 2016 geplanten Fotofinishing-Gesamtjahresumsatz von 407 bis 427 Mio. Euro) ein erwarteter Zielkorridor für das zweite Quartal 2016 zwischen 71,2 und 74,7 Mio.Euro. Der realisierte Fotofinishing-Umsatz von 81,1 Mio.Euro liegt damit klar oberhalb dieser Bandbreite.

Das Gleiche gilt auch für die 6-Monats-Perspektive: Im ersten Halbjahr erzielte das Geschäftsfeld Fotofinishing einen Umsatz von 166,6 Mio. Euro – ein Plus von 12,5% im Vergleich zum Vorjahresumsatz (H1 2015: 148,1 Mio. Euro). DeinDesign steuerte im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz von 2,7 Mio. Euro zum Fotofinishing-Umsatz bei (Vorjahr 2015: 0,0 Mio. Euro). Somit wuchs das CEWE-Kerngeschäft Fotofinishing rein organisch mit 10,7%.

Fotofinishing-Ergebnis 1,5 Mio. Euro (ohne Sondereffekte 2,6 Mio. Euro) besser als im Vorjahr

Im Berichtsquartal hat CEWE das EBIT des Geschäftsfelds Fotofinishing im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Mio. Euro auf – 0,6 Mio. Euro verbessert (Q2 2015: – 2,1 Mio. Euro).

Damit wird der seit Jahren anhaltende Trend erneut bestätigt: Der mit stetig steigenden Marketingaufwendungen begleitete Produktmixwandel weg von einzelnen Fotoabzügen hin zu Mehrwertprodukten wie dem CEWE FOTOBUCH, CEWE KALENDERN, CEWE GRUSSKARTEN oder CEWE WANDBILDERN führt – unterm Strich – trotz der höheren Marketingaufwendungen zu einer steigenden Profitabilität des CEWE-Stammgeschäfts.

Als Einmaleffekt ist im zweiten Quartal 2016 eine Goodwill-Abschreibung in der englischen CEWE-Gesellschaft in Höhe von 0,9 Mio. Euro angefallen. Ein Impairmenttest ergab diesen Abwertungsbedarf aufgrund der durch den EU-Austritt von Großbritannien (Brexit) u. a. zu erwartenden negativen Effekte aus dem sich abschwächenden Britischen Pfund sowie aufgrund konjunktureller Risiken erkennbaren Nachfragerückgangs. Darüber hinaus fielen noch knapp 0,2 Mio. Euro Restrukturierungskosten für eine Standortzusammenführung im Fotofinishing als Sondereffekt an.

Bereinigt um diese Einmaleffekte verbesserte sich das operative EBIT um 2,6 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro (Q2 2015: – 2,1 Mio. Euro). Im Vorjahresquartal waren keine Einmaleffekte angefallen.

Im ersten Halbjahr 2016 hat CEWE das ausgewiesene EBIT im Fotofinishing von 0,7 Mio. Euro im Vorjahresvergleich um 3,6 Mio. Euro verbessert (H1 2015: – 2,9 Mio. Euro).

Im Halbjahr wirkt neben den oben beschriebenen Einmaleffekten des aktuellen zweiten Quartals als Sondereffekt noch der bereits im ersten Quartal 2016 erzielte Verkaufserlös für die US-Internetaktivität "Smilebooks" in Höhe von 0,4 Mio. Euro. Im Vorjahr waren im ersten Quartal 2015 als Sondereffekt Einmalaufwendungen für die Schließung eines Kundendienstbüros am ehemaligen Fotolaborstandort Dresden in Höhe von 0,4 Mio. Euro angefallen.

Bereinigt um diese beiden Einmaleffekte fiel das operative EBIT im ersten Halbjahr 2016 mit 1,4 Mio. Euro um rund 3,8 Mio. Euro besser aus als im ersten Halbjahr 2015 (H1 2015: –2,5 Mio. Euro).

Insgesamt liegt der Gewinn des Fotofinishings damit klar auf Kurs zum Jahresziel, wie die Grafik zur Saisonverteilung des Fotofinishing-EBITs deutlich macht.

Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck

  • Umsatz wächst im zweiten Quartal weiter zweistellig: + 12,3% auf 20,7 Mio. Euro
  • Q2-EBIT legt um 1,2 Mio. Euro zu und ist erstmals positiv: 0,3 Mio. Euro (Q2 2015: – 0,9 Mio. Euro)

CEWE mit dem Kommerziellen Online-Druck bereits in zehn Ländern aktiv

Mit den Marken CEWE-PRINT, Saxoprint und viaprinto ist CEWE im Kommerziellen Online-Druck mittlerweile in 10 Ländern aktiv: Neben Online-Shops in Deutschland, England, Frankreich, Spanien, Italien, der Schweiz und Österreich bietet CEWE aktuell auch in den Niederlanden, Belgien und Polen Geschäftsdrucksachen an. Darüber hinaus ist die Expansion in weitere Länder Europas geplant. Im Fokus steht dabei, die vorhandenen CEWE-Strukturen in den einzelnen Ländern zu nutzen, um einen schnellen und erfolgreichen Markteintritt zu erreichen. Je nach Marktgegebenheiten wird dabei individuell entschieden, mit welchen CEWE-Online-Druck-Marken ein Markt bearbeitet wird. Weitere allgemeine Informationen zum Kommerziellen Online-Druck finden Sie im Geschäftsbericht 2015 ab Seite 81.

Kommerzieller Online-Druck-Umsatz legt im zweiten Quartal weiter zu: + 12,3% auf 20,7 Mio. Euro

Im zweiten Quartal 2016 wuchs der Umsatz des Geschäftsfeldes Kommerzieller Online-Druck von 18,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 20,7 Mio. Euro – ein Plus von 12,3% – und damit wesentlich dynamischer als im Vorjahresquartal (+ 4,8%) oder im Gesamtjahr 2015 (+10,4%).

Im gesamten ersten Halbjahr 2016 erzielte das Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck einen Umsatz von 41,1 Mio. Euro, ein Plus von 13,3% (H1 2015: 36,3 Mio. Euro).

Damit ist das Geschäftsfeld Kommerzieller Online-Druck auf Kurs, die Jahreszielsetzung 2016 von etwa rund 86 Mio. Euro zu erreichen. Auch im Kommerziellen Online-Druck liegt der umsatzstärkste Monat – wie im Fotofinishing – im vierten Quartal: Im November bereiten sich viele Geschäftskunden ihrerseits auf deren Weihnachtsgeschäft vor und ordern verstärkt Werbedrucksachen.

Geschäftsfeld Einzelhandel

Marketinginvestitionen zahlen sich aus: EBIT um 1,2 Mio. Euro verbessert

Die für den Markenaufbau notwendigen Wachstumsinvestitionen haben bisher die Gewinn- und Verlustrechnung dieses Geschäftsfeldes stark geprägt. Denn CEWE nutzte in den vergangenen Jahren die Ertragskraft des etablierten Kerngeschäftsfeldes Fotofinishing, um das vielversprechende Wachstumsfeld Kommerzieller Online-Druck durch intensives Marketing schnell auszubauen. So generiert CEWE im Kommerziellen Online-Druck eine wachsende Kundenbasis, von der das Unternehmen auch künftig profitieren wird.

Mit einem EBIT von 0,3 Mio. Euro erzielte der Geschäftsbereich Kommerzieller Online-Druck ein um 1,2 Mio. Euro verbessertes Quartalsergebnis (Q2 2015: – 0,9 Mio. Euro) und trug damit erstmals – nach einem positiven Q1-Ergebnisbeitrag – auch mit einem positiven zweiten Quartal zum Konzernergebnis bei.

Kumuliert erzielt der Kommerzielle Online-Druck im ersten Halbjahr 2016 ein EBIT von 0,8 Mio. Euro – eine Verbesserung von 3,0 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (H1 2015: – 2,2 Mio. Euro).

Sowohl die Ergebnisse des Geschäftsfelds Kommerzieller Online-Druck im ersten als auch im zweiten Quartal 2016 bestätigen die Jahreszielsetzung eines "positiven" EBIT (inkl. der Effekte aus der Kaufpreisallokation von Saxoprint) damit klar.

  • Neu-Positionierung des Einzelhandels zeigt weiter Erfolg, Ergebnisse verbessert
  • Währungsbereinigter Umsatz legt leicht um 1,7% auf 15,3 Mio. Euro zu (Q2 2015: 15,1 Mio. Euro)
  • Ausgewiesener Umsatz inkl. negativer Währungseffekte erreicht 14,5 Mio. Euro (– 3,9% zum Vorjahresquartal)
  • Ausgeglichenes EBIT im zweiten Quartal: ein Plus von 0,2 Mio. Euro (Q2 2015: – 0,2 Mio. Euro)

CEWE RETAIL mit stationären Ladengeschäften und Online-Shops

CEWE betreibt in Polen, Tschechien, der Slowakei sowie Norwegen und Schweden Multi-Channel-Retailing in Form von stationären Läden und Online-Shops. Der CEWE RETAIL bietet seinen Kunden eine attraktive Auswahl an Kameras, Objektiven und Zubehör, Dienstleistungen sowie das gesamte CEWE-Fotofinishing-Sortiment. Der zugehörige Umsatz- und Ergebnisbeitrag des Fotofinishing-Sortiments wird im Geschäftsfeld Fotofinishing ausgewiesen. Weitere allgemeine Informationen zum CEWE RETAIL finden Sie im Geschäftsbericht 2015 ab Seite 83.

Umsatz legt währungsbereinigt leicht auf 15,3 Mio. Euro zu

Das große und attraktive Sortiment sowie die hohe Kundenorientierung des CEWE RETAILs bleiben weiterhin der entscheidende Wettbewerbsfaktor in diesem Geschäftsfeld. Zudem hatte CEWE vor allem in Polen das Einzelhandelsgeschäft im vergangenen Jahr neu positioniert, den Verkauf von Fotofinishing-Produkten stärker in den Fokus gerückt sowie eine optimierte Preisstrategie für Foto-Hardware umgesetzt.

Diese Maßnahmen zahlen sich weiter aus: Nach Quartalen mit teilweise signifikantem Umsatzrückgang stieg der währungsbereinigte Umsatz im Berichtsquartal mit +1,7% auf 15,3 Mio. Euro wieder leicht an (Q2 2015: 15,1 Mio. Euro). Negative Währungseffekte v.a. in Norwegen und Polen ließen den ausgewiesenen Umsatz des Geschäftsfelds Einzelhandel jedoch auf 14,5 Mio. Euro fallen (–3,9% zum Vorjahresquartal).

Das gleiche Bild zeigt sich auch für die Halbjahreszahlen: Währungsbereinigt steigt der Umsatz um 1,1% auf 28,8 Mio. Euro (H1 2015: 28,5 Mio. Euro). Negative Währungseffekte v. a. in Norwegen und Polen lassen den ausgewiesenen Einzelhandelsumsatz um – 4,2% auf 27,3 Mio. Euro leicht zurückgehen.

Ausgeglichenes Q2-EBIT: Verbesserung um 0,2 Mio. Euro zum Vorjahresquartal

Die erfolgreiche Neu-Positionierung – vor allem in Polen – zeigt sich auch weiter positiv auf der Ergebnisebene: Der CEWE RETAIL verzeichnete im zweiten Quartal 2016 nach –0,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal ein ausgeglichenes EBIT (Q2 2016: 0,0 Mio. Euro).

Auch im ersten Halbjahr 2016 kann das Geschäftsfeld Einzelhandel sich damit im EBIT weiter verbessern: Plus 0,9 Mio. Euro auf – 0,4 Mio. Euro (H1 2015: – 1,3 Mio. Euro). Vor Restrukturierungskosten des Vorjahres (in Polen war im ersten Quartal des letzten Jahres noch ein Aufwand in Höhe von 0,6 Mio. Euro angefallen) verbessert sich der CEWE RETAIL operativ um 0,3 Mio. Euro.

Geschäftsfeld Sonstiges

Struktur- und Gesellschaftskosten, Immobilien und Beteiligungen im Geschäftsfeld Sonstiges zusammengefasst

CEWE führt seit der Berichterstattung über das Geschäftsjahr 2015 seine Struktur- und Gesellschaftskosten sowie das Ergebnis aus Immobilienbesitz und Beteiligungen im neuen Geschäftsfeld Sonstiges. Davor waren diese Positionen dem Geschäftsfeld Fotofinishing zugeordnet, ohne dabei einen ausschließlichen Kostenbezug bzw. unmittelbaren Geschäfts- oder Produktbezug zum Fotofinishing aufzuweisen. Die Vergleichszahlen ab Q1 2014 wurden entsprechend angepasst.

Als Struktur- und Gesellschaftskosten fallen im Wesentlichen Aufsichtsrats- und Gremienkosten sowie Hauptversammlungskosten und Kosten aus der Investor-Relations-Tätigkeit geschäftsfeldübergreifend an. Ferner werden die Ergebnisse der Konzerngesellschaft futalis in diesem Geschäftsfeld ausgewiesen, da sich die geschäftliche Tätigkeit nicht den anderen Geschäftsfeldern zuordnen lässt. futalis erzeugt und vermarktet online über www. futalis.de als Premiummarke hochindividuell und veterinärmedizinisch auf die speziellen Bedürfnisse eines Tieres abgestimmtes Tierfutter.

Im zweiten Quartal 2016 hat CEWE im Geschäftsfeld Sonstiges Umsätze in Höhe von 0,5 Mio. Euro erzielt (Q2 2015: 0,0 Mio. Euro). Diese Umsätze sind vollständig der Gesellschaft futalis zuzuordnen, die CEWE im August 2015 akquiriert hatte. Der EBIT-Beitrag zum Konzernergebnis aus den Aufwandspositionen der Struktur- und Gesellschaftskosten sowie dem Ergebnis aus Immobilienbesitz und Beteiligungen betrug im Berichtsquartal –0,6 Mio. Euro (Q2 2015: –0,4 Mio. Euro).

Aufgelaufen für das erste Halbjahr 2016 hat CEWE damit im Geschäftsfeld Sonstiges Umsatzerlöse in Höhe von 1,0 Mio. Euro (H1 2015: 0,0 Mio. Euro) erzielt, die sämtlich von der Gesellschaft futalis stammen. Das Geschäftsfeld Sonstiges trug in diesem Zeitraum mit –1,1 Mio. Euro zum Konzern-EBIT bei (H1 2015: –0,7 Mio. Euro).

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

  • Konzernumsatz steigt im zweiten Quartal um 10,1% auf 116,8 Mio. Euro (Q2 2015: 106,1 Mio. Euro)
  • EBIT verbessert sich um 2,7 Mio. Euro, operativ vor Einmaleffekten sogar um 3,8 Mio. Euro: – 0,9 Mio. Euro (+ 0,2 Mio. Euro vor Einmaleffekten)

Veränderung zum Vorjahr

Konzernumsatz erreicht 116,8 Mio. Euro im zweiten Quartal Die Umsatzzuwächse 1 in den Geschäftsfeldern Fotofinishing und Kommerzieller Online-Druck führten im zweiten Quartal 2016 zu einem Konzern-Umsatzwachstum von 10,1% im Vergleich zum Vorjahresquartal: Der Konzernumsatz stieg von 106,1 Mio. Euro im zweiten Quartal 2015 auf 116,8 Mio. Euro im Berichtsquartal.

Da schon das erste Quartal 2016 mit Umsatzsteigerungen im Fotofinishing und Kommerziellen Online-Druck überzeugte, liegt auch der Konzernumsatz im gesamten ersten Halbjahr 2016 mit 236,0 Mio. Euro klar über dem Vorjahreswert: Ein Plus von 10,8% (H1 2015: 212,9 Mio. Euro).

Veränderungen einzelner GuV-Positionen folgen auch im zweiten Quartal 2016 maßgeblich dem Geschäftszuwachs Die sonstigen betrieblichen Erträge 2 sind im Vorjahresvergleich um knapp 1,0 Mio. Euro erhöht. Im Berichtsquartal wurden zum einen mehr Erlöse aus weiterberechneten Entsorgungskosten erzielt, zum anderen kam ein kleinerer Ertrag aus dem Abgang von Anlagevermögen hinzu. Der Materialaufwand 3 erhöht sich geschäftsgetrieben sogar nur leicht unterproportional zum gestiegenen Umsatz. Dem absoluten Anstieg dieser Position durch die positive Geschäftsentwicklung in den Geschäftsfeldern Fotofinishing und Kommerzieller Online-Druck steht eine Reduzierung im Bereich Handelswaren des

EBIT nach Geschäftsfeldern in Mio. Euro Q2 2012 Q2 2013 Q2 2014 Q2 2015 Q2 2016
Fotofinishing –0,4 –3,1 –1,9* –2,1* –0,6
Einzelhandel 0,3 –0,3 –0,4 –0,2 0,0
Kommerzieller Online-Druck –0,6 –0,7 –0,7 –0,9 0,3
Sonstiges 0,0 0,0 –0,6 * –0,4 * –0,6
Konzern –0,7 –4,1 –3,6 –3,6 –0,9

* Die Vergleichszahlen wurden angepasst.

Geschäftsfelds Einzelhandel gegenüber. Der absolut gestiegene Personalaufwand 4 resultiert aus Neueinstellungen im Geschäftsfeld Fotofinishing und aus den Start-up-Übernahmen des vergangenen Jahres. Allerdings ist die Personalkostenquote (relativ zum Umsatz) dabei sogar rückläufig. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 5 gehen in Prozent vom Umsatz zurück. Der absolute Anstieg dieser Position folgt überwiegend aus höheren Vertriebs-, Forschungs- und Entwicklungskosten sowie Kosten für Instandhaltung. Bei den Abschreibungen 6 entwickelt sich die Abschreibungsquote trotz im Berichtsquartal gebuchter Firmenwertabschreibungen von 0,9 Mio. Euro (für den CEWE-Betrieb in England, wie im Abschnitt zum Geschäftsfeld Fotofinishing erläutert) unterproportional zum Umsatz.

Konzern-EBIT im zweiten Quartal um 2,7 Mio. Euro verbessert Das Konzern-EBIT verbessert sich von –3,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal um 2,7 Mio. Euro auf –0,9 Mio. Euro im Berichtsquartal.

Vor den im Abschnitt zum Geschäftsfeld Fotofinishing bereits beschriebenen Sondereffekten (0,9 Mio. Euro Goodwill-Abschreibung CEWE-Betrieb in England sowie 0,2 Mio. Euro Restrukturierungskosten durch Standortzusammenlegung) verbessert sich das Konzern-EBIT im zweiten Quartal 2016 operativ um 3,8 Mio. Euro auf +0,2 Mio. Euro.

Im ersten Halbjahr 2016 liegt das Konzern-EBIT nach –7,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum nun ausgeglichen bei 0,0 Mio. Euro.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
in Mio. Euro
Q2
2015
% vom
Umsatz
Q2
2016
% vom
Umsatz
Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Umsatzerlöse 106,1 100% 116,8 100% +10,1% +10,7
1
Bestandsveränderung 0,0 0,0% 0,1 0,0% +18,2% +0,0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 0,2% 0,2 0,2% –22,6% –0,1
Sonstige betriebliche Erträge 3,2 3,0% 4,1 3,5% +29,9% 2
+1,0
Materialaufwand –34,9 –32,9% –37,7 –32,3% –8,1% 3
–2,8
Rohergebnis 74,7 70,4% 83,5 71,5% +11,7% +8,8
Personalaufwand –33,3 –31,4% –36,0 –30,8% –8,1% –2,7
4
Sonstige betriebliche Aufwendungen –36,5 –34,3% –39,2 –33,5% –7,4% –2,7
5
EBITDA 5,0 4,7% 8,4 7,2% +67,6% +3,4
Abschreibungen –8,6 –8,1% –9,2 –7,9% –8,0% –0,7 6
EBIT –3,6 –3,4% –0,9 –0,7% +75,5% +2,7
Finanzerträge 0,0 0,0% 0,0 0,0% +243% +0,0
Finanzaufwendungen –0,1 –0,1% –0,1 –0,1% +7,4% +0,0
EBT –3,7 –3,5% –1,0 –0,8% +73,8% +2,7
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1,2 1,2% 0,3 0,3% –74,9% –0,9 7
Ergebnis nach Steuern –2,4 –2,3% –0,7 –0,6% +73,3% +1,8

Normalisierte Konzern-Steuerquote bei 33,0%

Bei der Betrachtung der Konzernsteuerposition 7 ist für das zweite Quartal wie auch für das erste Halbjahr 2016 insgesamt zu beachten, dass die im Geschäftsfeld Fotofinishing vorgenommene Abschreibung eines Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von rd. 0,9 Mio. Euro als nicht steuerwirksame Abwertungen bei der Ermittlung des relevanten, zu versteuernden Ergebnisses nicht berücksichtigt wird. Bereinigt um insbesondere diesen Sondereffekt zeigt sich im Berichtsquartal wie auch im ersten Halbjahr 2016 eine normalisierte Steuerquote von 33%.

Mitarbeiter

Mitarbeiterzahl wächst leicht auf 3.301

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CEWE-Gruppe lag per Ende Juni 2016 mit 3.301 leicht über dem Niveau des Vorjahres (Juni 2015: 3.199 Mitarbeiter).

Der Personalaufbau resultiert maßgeblich aus den zum dritten Quartal 2015 übernommenen Start-ups DeinDesign und futalis. Daneben hat sich CEWE in den Zentralfunktionen – wie z.B. Forschung und Entwicklung oder Marketing/Produktmanagement – im Vergleich zum Vorjahr personell weiter leicht verstärkt. Auch die gute Geschäftsentwicklung im Kerngeschäft Fotofinishing bewirkte einige Neueinstellungen in den Produktionsbereichen.

Gegenläufig verringerte sich die Mitarbeiterzahl im Geschäftsfeld Einzelhandel.

Mitarbeiter nach Geschäftsfeldern (Stichtagsbetrachtung) H1 2015 H1 2016 Veränderung
Fotofinishing 2.037 2.150 +5,5%
Einzelhandel 561 528 –5,9%
Kommerzieller Online-Druck 601 580 –3,5%
Sonstiges 0 43
Konzern 3.199 3.301 +3,2%

Finanz- und Vermögenslage

  • Solide Bilanz: Eigenkapitalquote bei 57,2%
  • Operatives Netto-Working Capital sinkt im zweiten Quartal um 10,5%

Die Kommentierung der Bilanz bezieht sich im Wesentlichen auf die Entwicklung der Managementbilanz innerhalb des Berichtsquartals. Vorangestellt wird ein Abschnitt zu den generellen Entwicklungslinien der Bilanz im Vergleich zum 30. Juni 2015.

Bilanzsumme akquisitionsbedingt um 12,2 Mio. Euro gestiegen

Die Bilanzsumme erhöhte sich als Folge der Unternehmenskäufe im Vorjahr, bei denen ein Nettovermögen von insgesamt 15,5 Mio. Euro erworben worden war, im Vergleich zum 30. Juni 2015 um 12,2 Mio. Euro auf 298,9 Mio. Euro: Während sich die langfristigen Vermögenswerte um 11,0 Mio. Euro auf 184,0 Mio. Euro erhöhten, legten die kurzfristigen Vermögenswerte um 1,2 Mio. Euro auf 115,0 Mio. Euro zu.

Solide Bilanz: Eigenkapitalquote steigt auf 57,2%

Im Vergleich zum 30. Juni 2015 erhöhte sich das Eigenkapital vor allem getrieben durch das positive Gesamtergebnis der

vergangenen vier Quartale von 28,7 Mio. Euro um insgesamt 13,0 Mio. Euro auf 171,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote stieg um 2,1 Prozentpunkte auf 57,2%.

Die Konzernverschuldung ist im Vergleich zum 30. Juni 2015 um 0,8 Mio. Euro auf 127,9 Mio. Euro gesunken. Während sich die langfristigen Schulden aufgrund der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen (vgl. S. 35) in Höhe von 3,2 Mio. Euro auf 30,9 Mio. Euro erhöhten, sanken die kurzfristigen Schulden gegenläufig um 4,0 Mio. Euro auf 97,0 Mio. Euro, hauptsächlich wegen gestiegener Umsatzsteuerverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern.

Capital Employed steigt im Jahresvergleich akquisitionsbedingt um 6,2 Mio. Euro

Das Capital Employed lag am 30. Juni 2016 bei 209,3 Mio. Euro und damit 6,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Hauptsächlich durch die Vorjahresakquisitionen von futalis und DeinDesign sind die darin enthaltenen langfristigen Vermögenswerte um 11,0 Mio. Euro auf 184,0 Mio. Euro gestiegen. Das operative Netto-Working Capital ist um 0,4 Mio. Euro auf 29,9 Mio. Euro gesunken. Das sonstige Netto-Working Capital lag mit –19,8 Mio. Euro um 7,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Die Position der liquiden Mittel ist mit einem Zuwachs von 2,9 Mio. Euro auf 15,3 Mio. Euro ein weiterer wesentlicher Grund für den Anstieg des Capital Employed.

Capital Employed
in Mio. Euro
31.03.2016 % v. CE 30.06.2016 % v. CE Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Langfristige Vermögenswerte 179,8 82,8% 184,0 87,9% +2,3% +4,2
+ Netto-Working Capital 9,4 4,3% 10,1 4,8% +6,7% +0,6
+ Liquide Mittel 27,8 12,8% 15,3 7,3% –45,2% –12,6
Capital Employed 217,0 100% 209,3 100% –3,6% 1
–7,8

Seit dem Quartalsstart wurde das Capital Employed 1 um 7,8 Mio. Euro abgebaut, indem der Bestand an liquiden Mittel um 12,6 Mio. Euro reduziert wurde. Gegenläufig stiegen die

langfristigen Vermögenswerte um 4,2 Mio. Euro und das Netto-Working Capital um 0,6 Mio. Euro.

Langfristige Vermögenswerte
in Mio. Euro
31.03.2016 % v. CE 30.06.2016 % v. CE Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Sachanlagen 107,0 49,3% 112,8 53,9% +5,4% +5,7
3
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 5,1 2,3% 5,0 2,4% –1,2% –0,1
Geschäfts- oder Firmenwert 37,4 17,2% 36,5 17,5% –2,3% 4
–0,9
Immaterielle Vermögenswerte 15,8 7,3% 15,3 7,3% –3,2% 5
–0,5
Finanzanlagen 4,3 2,0% 5,6 2,7% +29,9% 6
+1,3
Langfristige Forderungen aus
Ertragsteuererstattungen
0,5 0,2% 0,5 0,3% +0,0
Langfristige finanzielle
Vermögenswerte
1,9 0,9% 0,7 0,3% –65,0% –1,2
6
Langfristig übrige Forderungen
und Vermögenswerte
0,6 0,3% 0,4 0,2% –35,4% –0,2
Aktive latente Steuern 7,1 3,3% 7,1 3,4% +0,2% +0,0
Langfristige Vermögenswerte 179,8 82,8% 184,0 87,9% +2,3% 2
+4,2

Im Berichtsquartal ist das langfristige Vermögen 2 um 4,2 Mio. Euro gestiegen – vor allem wegen der Investitionen in Sachanlagen. Dabei hat das Unternehmen 3,4 Mio. Euro in den Offsetdruck und seine Weiterverarbeitung, 3,4 Mio. Euro in den Digitaldruck und seine Weiterverarbeitung, 3,0 Mio. Euro in die Präsenz am Point of Sale, 0,7 Mio. Euro in die IT-Infrastruktur und 1,8 Mio. Euro in diverse Sachanlagen 3 investiert, die um Abschreibungen, Abgänge und Kursanpassungen auf einen Anstieg von 5,7 Mio. Euro gemindert werden. Anlässlich des Referendums über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wurde infolge eines

Werthaltigkeitstests der auf die britischen Aktivitäten von CEWE entfallende Geschäfts- oder Firmenwert 4 mit 0,9 Mio. Euro abgeschrieben (vgl. S. 62). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte 5 lagen bei 1,4 Mio. Euro und damit unter den Abschreibungen von 1,9 Mio. Euro. Im Rahmen der Aktivitäten über den High-Tech Gründerfonds wurde ein Darlehen an ein Start-up in eine Beteiligung umgewandelt, so dass sich die langfristigen finanziellen Vermögenswerte 6 um 1,2 Mio. Euro reduzierten und die Finanzanlagen 6 entsprechend erhöhten.

Netto-Working Capital
in Mio. Euro
31.03.2016 % v. CE 30.06.2016 % v. CE Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Operatives Netto-Working Capital 33,4 15,4% 29,9 14,3% –10,5% –3,5
– Sonstiges Netto-Working Capital –24,0 –11,0% –19,8 –9,5% +17,3% +4,1
Netto-Working Capital 9,4 4,3% 10,1 4,8% +6,7% 7
+0,6

Der Abbau des Netto-Working Capital 7 ergibt sich aus der saisonalen Rückführung des operativen Netto-Working Capital sowie

dem ebenfalls saisonal getriebenen Aufbau des sonstigen Netto-Working Capital.

Operatives Netto-Working Capital
in Mio. Euro
31.03.2016 % v. CE 30.06.2016 % v. CE Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Vorräte 43,2 19,9% 41,7 19,9% –3,5% –1,5
9
+ kurzfristige Forderungen aus LuL 39,2 18,1% 40,4 19,3% +3,0% 10
+1,2
Operatives Brutto-Working Capital 82,4 38,0% 82,1 39,2% –0,4% –0,3
– kurzfristige Verbindlichkeiten aus LuL 49,0 22,6% 52,2 24,9% +6,4% 11
+3,2
Operatives Netto-Working Capital 33,4 15,4% 29,9 14,3% –10,5% 8
–3,5

Operatives Netto-Working Capital sinkt im zweiten Quartal um 10,5%

Innerhalb des Berichtsquartals wurde das operative Netto-Working Capital 8 um 3,5 Mio. Euro auf 29,9 Mio. Euro abgebaut. Die Reichweite des operativen Netto-Working Capital lag zum 30. Juni 2016 mit 23 Tagen unter den 25 Tagen des Vorquartals. So hat CEWE die Vorräte 9 um 1,5 Mio. Euro auf 41,7 Mio. Euro abgebaut, dadurch sank die Vorratsreichweite leicht um einen

Tag auf 32 Tage. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10 erhöhten sich umsatzbedingt um 1,2 Mio. Euro auf 40,4 Mio. Euro. Die durchschnittliche Außenstandsdauer ist infolgedessen von 30 Tagen zum 31. März 2016 auf 31 Tage gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11 wurden im Gegenzug um 3,2 Mio. Euro auf 52,2 Mio. Euro erhöht, wodurch sich die Kreditorenlaufzeit um drei Tage auf 40 Tage erhöhte.

Sonstiges Netto-Working Capital
in Mio. Euro
31.03.2016 % v. CE 30.06.2016 % v. CE Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 1,2 0,5% 1,1 0,5% –1,9% –0,0
+ Kurzfristige Forderungen aus
Ertragsteuererstattungen
3,2 1,5% 4,8 2,3% +51,9% +1,6 13
+ Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 2,6 1,2% 2,9 1,4% +11,4% +0,3
+ Kurzfristige übrige Forderungen
und Vermögenswerte
7,1 3,3% 8,7 4,2% +22,7% +1,6 14
Sonstiges Brutto-Working Capital 14,1 6,5% 17,6 8,4% +25,1% +3,5
– Kurzfristige Steuerschulden 7,1 3,3% 6,8 3,3% –3,4% –0,2
– Kurzfristige übrige Rückstellungen 3,0 1,4% 3,1 1,5% +2,5% +0,1
– Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 0,3 0,2% 0,3 0,2% +0,0
– Kurzfristige übrige Verbindlichkeiten 27,6 12,7% 27,2 13,0% –1,6% –0,4
Kurzfristige übrige Schulden 38,0 17,5% 37,4 17,9% –1,6% –0,6
Sonstiges Netto-Working Capital –24,0 –11,0% –19,8 –9,5% +17,3% +4,1 12

Sonstiges Netto-Working Capital trägt

weiter zur Finanzierung bei

Seit dem 31. März 2016 ist das sonstige Netto-Working Capital 12 um 4,1 Mio. Euro gestiegen und trägt mit – 19,8 Mio. Euro zur Finanzierung bei. Der Anstieg ist auf verschiedene Effekte zurückzuführen: Zum Quartalsstichtag werden Ertragsteuervorauszahlungen 13 in der Bilanz aktiviert und aus dem Steueraufwand der Gewinn- und Verlustrechnung eliminiert, so dass dort lediglich latenter Steueraufwand ausgewiesen wird. Die kurzfristigen übrigen Forderungen und Vermögenswerte 14 steigen stichtagsbedingt, da Umsatzsteuerforderungen aus Anlagenkäufen angefallen sind.

Capital Invested: Eigenkapitalanstieg – Konzernverschuldung weiter reduziert

Das Capital Invested lag – identisch mit dem Capital Employed – zum 30. Juni 2016 bei 209,3 Mio. Euro und damit um 6,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert, hauptsächlich durch den Anstieg des darin enthaltenen Eigenkapitals um 13,0 Mio. Euro auf 171,0 Mio. Euro. Im Gegenzug sind die Brutto-Finanzschulden um 10,7 Mio. Euro auf 8,7 Mio. Euro gesunken, während die nicht operativen Schulden um 3,9 Mio. Euro auf 29,6 Mio. Euro stiegen.

Capital Invested
in Mio. Euro
31.03.2016 % v. CE 30.06.2016 % v. CE Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Eigenkapital 187,7 86,5% 171,0 81,7% –8,9% –16,7 16
Langfristige Rückstellungen für Pensionen 23,4 10,8% 26,5 12,7% +13,3% +3,1 18
+Langfristige passive latente Steuern 2,3 1,1% 2,1 1,0% –10,6% –0,2
+Langfristige übrige Rückstellungen 0,2 0,1% 0,2 0,1% –5,6% –0,0
+Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 0,0 0,0% 0,2 0,1% +400% +0,2
+Langfristige übrige Verbindlichkeiten 0,6 0,3% 0,6 0,3% +4,3% +0,0
Nicht operative Schulden 26,5 12,2% 29,6 14,1% +11,5% +3,1 17
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 1,5 0,7% 1,3 0,6% –11,6% –0,2
+ Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1,3 0,6% 7,4 3,5% +452% +6,0
Brutto-Finanzschulden 2,8 1,3% 8,7 4,2% +208% +5,9 19
Capital Invested 217,0 100% 209,3 100% –3,6% –7,8 15

Im Berichtsquartal ist das Capital Invested 15 um 7,8 Mio. Euro gesunken. Das Eigenkapital 16 hat sich um 16,7 Mio. Euro reduziert, im Wesentlichen durch das Ergebnis nach Steuern von – 0,7 Mio. Euro, erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge in Höhe von –3,5 Mio. Euro, die gezahlte Dividende mit –11,5 Mio. Euro sowie den Aktienrückkauf mit –1,2 Mio. Euro. Die nicht operativen Schulden 17 haben sich um 3,1 Mio. Euro

auf 29,6 Mio. Euro erhöht. Dies ist auf die dem niedrigen Zinsniveau geschuldete Zuführung zu den Pensionsrückstellungen 18 in Höhe von 3,1 Mio. Euro zurückzuführen, die im Übrigen in den erfolgsneutralen Aufwendungen und Erträgen erfasst wurde. Die Erhöhung der Brutto-Finanzschulden 19 ergab sich aufgrund von saisonal üblicher Finanzierung im kurzfristigen Bereich.

Netto-Cash-Position 31.03.2016 % v. CE 30.06.2016 % v. CE Veränderung Veränderung
in Mio. Euro in % in Mio. Euro
Brutto-Finanzschulden 2,8 1,3% 8,7 4,2% +208% +5,9 19
– Liquide Mittel 27,8 12,8% 15,3 7,3% –45,2% –12,6 21
Netto-Cash-Position –25,0 –6,6 –73,8% +18,4 20

Netto-Cash-Position zum Halbjahr: 6,6 Mio. Euro

CEWE weist zum 30. Juni 2016 eine Netto-Cash-Position 20 von 6,6 Mio. Euro aus, eine Reduktion der Netto-Finanzschulden um 13,6 Mio. Euro im Vorjahresvergleich durch planmäßigen Abbau der Brutto-Finanzschulden um 10,7 Mio. Euro sowie einen Aufbau der liquiden Mittel um 2,9 Mio. Euro. Seit Quartalsbeginn wurde die Netto-Cash-Position um 18,4 Mio. Euro aufgebaut. Hier wirkte sich neben dem saisonalen Aufbau der Brutto-Finanzschulden 19 um 5,9 Mio. Euro auf 8,7 Mio. Euro der saisonale Abbau der liquiden Mittel 21 um 12,6 Mio. Euro auf 15,3 Mio. Euro aus.

Cash Flow

  • Operatives Ergebnis und Working-Capital-Effekte lassen Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit auf 7,7 Mio. Euro steigen
  • Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit für operative Investitionen gestiegen
  • Free-Cash Flow steigt um 1,0 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro

Free-Cash Flow steigt um 1,0 Mio. Euro auf – 5,6 Mio. Euro

Als Folge des auf 7,7 Mio. Euro gestiegenen Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit verbesserte sich der Free Cash Flow um 1,0 Mio. Euro auf – 5,6 Mio. Euro, obwohl sich die Mittelabflüsse aus Investitionen um 1,5 Mio. Euro auf 13,3 Mio. Euro erhöht haben.

Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit Q2 Q2 Veränderung Veränderung
in Mio. Euro 2015 2016 in % in Mio. Euro
EBITDA 5,0 8,4 +67,6% +3,4
2
+/

Zahlungsunwirksame Effekte
–0,0 0,3 +0,4
0,40,4
+
Abnahme operatives Netto-Working Capital
2,4 3,0 +24,5% 3
+0,6

Zunahme sonstiges Netto-Working Capital
–0,9 –2,3 –153% 4
–1,4

Gezahlte Steuern
–1,3 –1,8 –36,6% 5
–0,5
+
Erhaltene Zinsen
0,0 0,0 +300% +0,0
=
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit
5,2 7,7 +48,1% 1
+2,5

Operatives Ergebnis und Working Capital lassen Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit auf 7,7 Mio. Euro steigen

Der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit 1 lag im zweiten Quartal 2016 mit 7,7 Mio. Euro um 2,5 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums (5,2 Mio. Euro). Neben dem um 3,4 Mio. Euro auf 8,4 Mio. Euro gestiegenen EBITDA 2 wurde der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit durch kleinere Abflüsse in das Working Capital belastet.

Das operative Netto-Working Capital 3 , das im Berichtsquartal um 3,0 Mio. Euro abgebaut wurde, setzte 0,6 Mio. Euro mehr Cash frei als im Vorjahresquartal. Vor allem die Vorräte

sorgten durch mehr Bestandsabbau – vor allem im Einzelhandel – für höhere Zuflüsse als im Vorjahresquartal. Leicht gegenläufig wirkte der umsatzgetriebene Mehr-Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das sonstige Netto-Working Capital 4 hat im Berichtsquartal mit – 2,3 Mio. Euro um 1,4 Mio. Euro mehr Cash aufgenommen als im Vorjahresquartal, hauptsächlich durch gestiegene Umsatzsteuerforderungen. Im Berichtsquartal sind die Ertragsteuerzahlungen 5 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,5 Mio. Euro auf –1,8 Mio. Euro gestiegen.

Cash Flow aus Investitionstätigkeit
in Mio. Euro
Q2
2015
Q2
2016
Veränderung
in %
Veränderung
in Mio. Euro
Abflüsse aus Investitionen in das Anlagevermögen –10,1 –13,4 –32,7% 7
–3,3

Abflüsse aus Käufen von konsolidierten Anteilen/Akquisitionen
–0,5 0,0 8
+0,5

Abflüsse aus Investitionen in Finanzanlagen
–1,4 –0,1 +91,9% 9
+1,3
+
Zuflüsse aus Investitionen in langfristige Finanzinstrumente
0,1 0,0 –73,6% –0,0
+
Zuflüsse aus dem Verkauf von Sachanlagen und Immateriellen Vermögenswerten
0,1 0,2 +44,1% +0,0
=
Cash Flow aus Investitionstätigkeit
–11,9 –13,3 –12,3% 6
–1,5

Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit für

operative Investitionen gestiegen

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit 6 wurde im zweiten Quartal um 1,5 Mio. Euro auf 13,3 Mio. Euro erhöht. Dies liegt ganz wesentlich an den Abflüssen für Investitionen in das Anlagevermögen 7 , die mit 13,4 Mio. Euro um 3,3 Mio. Euro über

denen des Vorjahresquartals liegen (vgl. Erläuterungen S. 31). Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind keine Abflüsse aus dem Kauf von konsolidierten Anteilen bzw. Akquisitionen 8 angefallen. Nicht ins Gewicht fallen mit 0,1 Mio. Euro Investitionen in Finanzanlagen, die im Vergleichsquartal 1,3 Mio. Euro größer waren 9 .

Kapitalrentabilität

  • Durchschnittliches Capital Employed akquisitionsbedingt auf 216,5 Mio. Euro gestiegen
  • ROCE deutlich gesteigert auf 20,3%

Durchschnittliches Capital Employed akquisitionsbedingt auf 216,5 Mio. Euro gestiegen

Das Capital Employed lag zum 30. Juni 2016 bei 209,3 Mio. Euro und damit um 7,8 Mio. Euro unter dem Wert zum 31. März 2016. Dies resultiert aus dem Saisonverlauf des Geschäfts. Das auf Basis der vier Quartalsstichtage eines 12-Monats-Zeitraums ermittelte durchschnittliche Capital Employed lag zum 30. Juni 2016 mit 216,5 Mio. Euro 16,0 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahres. Dieser Anstieg ergibt sich hauptsächlich infolge der im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2015 beschriebenen Akquisitionen von DeinDesign und futalis.

ROCE deutlich gesteigert auf 20,3%

Der Return on Capital Employed (ROCE) als Kennzahl der Kapitalrentabilität hat sich seit dem 30. Juni 2015 von 16,6% (nach Restrukturierungen) bzw. 17,1% (vor Restrukturierungen) auf 20,3% verbessert. Der Wert von 20,3% ergibt sich aus einem 12-Monats-EBIT von 43,9 Mio. Euro und einem durchschnittlichen Capital Employed von 216,5 Mio. Euro.

Veränderung zum Vorjahr

PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Risiken und Chancen

Wesentliche Risiken und Chancen für die voraussichtliche Entwicklung der CEWE-Gruppe sind im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015 beschrieben. Im Rahmen der fortlaufenden systematischen Erfassung und Steuerung von Risiken durch das Risikomanagement des Konzerns sind weiterhin keine Risiken erkennbar, die für sich genommen oder in ihrer Gesamtheit eine Bestandsgefährdung für den Konzern bedeuten könnten. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie im Geschäftsbericht 2015 ab Seite 110.

Prognose 2016

An den grundsätzlichen Ausführungen im Geschäftsbericht 2015 zur langfristigen Unternehmensentwicklung, Länderausrichtung, Innovation, Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und weitgehenden Unabhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen hat sich auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Zwischenberichtes nichts geändert (vgl. dazu Geschäftsbericht 2015 ab Seite 116).

Auch die Einschätzungen zur Entwicklung innerhalb der drei Geschäftsfelder Fotofinishing, Einzelhandel und Kommerzieller Online-Druck gelten unverändert. Dabei soll der Kommerzielle Online-Druck bei einem Umsatz von etwa rund 86 Mio. Euro im Jahr 2016 erstmals positiv zum Konzern-EBIT beitragen (vgl. dazu Geschäftsbericht 2015 ab Seite 119).

Nichtbeanstandungsregelung bei Umsatzsteuer auf Fotobücher beschlossen

Wie bereits mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals 2016 am 12. Mai 2016 kommuniziert, veröffentlichte das Bundesfinanzministerium im April 2016 eine Nichtbeanstandungsregelung für die Umsatzsteueranhebung bei Fotobüchern (BMF Schreiben III C 2 -S 7225/12/10001, 2016/0368010).

Die ursprünglich seit dem 25. Dezember 2015 geltende Umsatzsteuererhöhung von 7% auf 19% auf Fotobücher in Deutschland wird durch diese Nichtbeanstandungsregelung bis zum 31. Dezember 2016 abgefedert. Die Umsatzsteuererhöhung soll nun erst ab dem 1. Januar 2017 durchgesetzt werden. CEWE hält es für nicht ausgeschlossen, dass die Umsatzsteuererhöhung bei Fotobüchern über diesen Zeitpunkt hinaus auch gänzlich zurückgenommen werden könnte. Bei einer Anwendung des höheren Umsatzsteuersatzes ab 2017 wäre nach aktuellem Kenntnisstand von einer EBIT-Belastung zwischen 0 Euro und maximal einem hohen einstelligen Mio.-Euro-Betrag auszugehen, so z.B. auch durch eine mögliche Nachfragereduzierung infolge von Konsumentenpreiserhöhungen.

Sämtliche Zielsetzungen für 2016 bekräftigt

Da die Jahresplanung 2016 bereits auf Basis einer in der Höhe unveränderten Umsatzsteuer auf Fotobücher für den Hauptmarkt Deutschland aufgestellt worden war und die Ergebnisse des ersten und zweiten Quartals 2016 die Planung bestätigen, bekräftigt CEWE mit diesem Zwischenbericht sämtliche Absatz-, Umsatzund Ertragsziele für 2016.

Steuerlicher Sondereffekt erhöht den Nachsteuergewinn 2016 ungeplant um mehr als 2 Mio. Euro

Aufgrund einer für 2016 ungeplanten Steuerrückerstattung in Höhe von mehr als 2 Mio. Euro soll das bisher in der Bandbreite von 25 bis 29 Mio. Euro geplante Nachsteuerergebnis für 2016 nun im Korridor zwischen 27 und 31 Mio. Euro liegen. Entsprechend erhöhte sich die Zielsetzung für das Ergebnis je Aktie auf 3,81 bis 4,38 Euro (zuvor 3,53 bis 4,10 Euro/Aktie).

Hintergrund: Im Jahr 2008 konnte die Steuerbelastung durch einen Forderungsverzicht, den die deutsche CEWE-Gesellschaft gegenüber der französischen CEWE-Gesellschaft erklärt hatte, reduziert werden. Mit Zugang des Steuerbescheids für das Geschäftsjahr 2008 musste im Juli 2010 eine Steuerverpflichtung in gleicher Höhe gebucht werden, da die Finanzbehörden dieses Vorgehen zunächst nicht anerkannten. Gegen diese Steuerveranlagung ging CEWE im Wege eines Rechtsbehelfs vor und konnte nun eine Steuererstattung inkl. Zinsen von mehr als 2 Mio. Euro erreichen. Diese wird im dritten Quartal 2016 realisiert und wird dann das Steuerergebnis verbessern.

Zielsetzung für 2016 Veränderung zum Vorjahr
Digitalfotos 2,05–2,15 Mrd.
Stück
–5% bis –1%
Fotos von Filmen 0,050–0,055 Mrd.
Stück
–29% bis –22%
Fotos gesamt 2,10–2,21 Mrd.
Stück
–6% bis –1%
CEWE FOTOBÜCHER 6,10–6,15 Mio.
Stück
+1% bis +2%
Investitionen* 48 Mio.
Euro
Umsatz 555–575 Mio.
Euro
+0% bis +4%
EBIT 38–44 Mio.
Euro
+3% bis +20%
Ergebnis vor Steuern (EBT) 37–43 Mio.
Euro
+2% bis +18%
Nachsteuerergebnis 27–31 Mio.
Euro
+19% bis +36%
Ergebnis je Aktie 3,81–4,38 Euro/Stück +18% bis +35%

* Operative Investitionen ohne mögliche Investitionen in die Erweiterung des Geschäftsvolumens wie z.B. Unternehmensakquisitionen oder Kundenstamm-Zukäufe

Mindestens Dividenden-Kontinuität angestrebt

CEWE verfolgt grundsätzlich das Ziel der Dividendenkontinuität, soweit dies angesichts der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und der vorhandenen Investitionsmöglichkeiten opportun erscheint. Gleichzeitig sollen die Aktionäre an Ertragssteigerungen des Unternehmens teilhaben. Die absolute Höhe der Dividende ist dabei klar im Fokus, die Ausschüttungsquote ist ein Residuum dieser Politik.

Glossar

Hinweis:

Wenn in diesem Finanzbericht über Digitalfotos gesprochen wird, beinhaltet die Zahl immer die CEWE FOTOBUCH-Prints sowie die Bilder der Foto-Geschenkartikel.

Alle Zahlenangaben werden grundsätzlich mit möglichst exakten Werten gerechnet und in der Darstellung kaufmännisch gerundet. Dadurch können speziell in Summenzeilen Rundungsabweichungen entstehen.

Anlagevermögen

Sachanlagen zuzüglich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, der Geschäftsoder Firmenwerte, immateriellen Vermögenswerte und der Finanzanlagen

Brutto-Cash Flow

Ergebnis nach Steuern zuzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Brutto-Finanzschulden

Summe aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten; siehe auch Finanzverbindlichkeiten

Brutto-Working Capital Kurzfristige Vermögenswerte ohne liquide Mittel

Capital Employed (CE)

Netto-Working Capital zuzüglich der langfristigen Vermögenswerte und der liquiden Mittel

Capital Invested (CI)

Eigenkapital zuzüglich der nicht operativen Schulden und der Brutto-Finanzschulden

Days Working Capital

Laufzeit des Netto-Working Capital in Tagen, gemessen am Umsatz des abgelaufenen Quartals

EBIT

Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis

EBITDA

Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen

EBT Ergebnis vor Steuern

Eigenkapital

Rechnerisch der gemäß IAS 32 geltende Residualanspruch auf das nach Abzug der Schulden verbleibende Nettovermögen

Eigenkapitalquote

Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital; rechnerisch das Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme

Finanzverbindlichkeiten

Als solche ausgewiesene langfristige und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten ohne bilanziell unter anderen Linien ausgewiesene verzinsliche Rückzahlungsansprüche

Free-Cash Flow

Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit abzüglich Cash Flow aus Investitionstätigkeit (beides gemäß Kapitalflussrechnung)

Freefloat

auch Streubesitz, bezeichnet den Anteil der frei handelbaren Aktien des Unternehmens am Markt

Fremdkapital

Summe der unter den Passiva als langfristige und kurzfristige Schulden ausgewiesenen Werte

GuV

Gewinn- und Verlustrechnung

Kapitalrentabilität

Siehe Return on Capital Employed

Kurzfristige übrige Schulden

Kurzfristige Steuerrückstellungen, kurzfristige übrige Rückstellungen, kurzfristige übrige finanzielle Verbindlichkeiten sowie kurzfristige übrige Verbindlichkeiten

Liquiditätsquote

Rechnerisch die liquiden Mittel im Verhältnis zur Bilanzsumme

Netto-Cash-Position

Langfristige Finanzverbindlichkeiten zuzüglich kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel; Differenz ist negativ

Netto-Finanzschulden

Langfristige Finanzverbindlichkeiten zuzüglich kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel; Differenz ist positiv

Netto-Working Capital

Kurzfristige Vermögenswerte ohne liquide Mittel abzüglich kurzfristiger Schulden ohne kurzfristige Sonderposten für Investitionszuwendungen und ohne kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Netto-Cash Flow

Brutto-Cash Flow abzüglich der Investitionen

Nicht operative Schulden

Langfristige Sonderposten für Investitionszuwendungen, langfristige Rückstellungen für Pensionen, langfristige passive latente Steuern, langfristige übrige Rückstellungen, langfristige finanzielle Verbindlichkeiten sowie langfristige übrige Verbindlichkeiten

NOPAT

EBIT abzüglich der Steuern vom Einkommen und Ertrag

Operatives Netto-Working Capital

Vorräte plus kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

POS

Point of Sale ist der Verkaufsort, d. h. die Ladengeschäfte der Handelspartner und die eigenen Einzelhandelsfilialen

Return on Capital Employed (ROCE)

Ergebnis vor Steuern und vor dem Finanzergebnis (EBIT) im Verhältnis zum Capital Employed; rechnerisch wird zur Ermittlung grds. die 12-Monats-Perspektive gewählt, um eine rollierende Jahresrentabilität zu zeigen

Return on Capital Employed (ROCE) vor Restrukturierung

Ergebnis vor Steuern und vor dem Finanzergebnis (EBIT) bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen im Verhältnis zum Capital Employed

Sonstige betriebliche Cash Flows

Veränderungen aus den gezahlten Steuern sowie Einzahlungen aus erhaltenen Zinsen

Sonstiges Brutto-Working Capital

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte, kurzfristige Forderungen aus Ertragsteuer-Erstattungen, sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte sowie kurzfristige übrige Forderungen und Vermögenswerte

Sonstiges Netto-Working Capital

Sonstiges Brutto-Working Capital abzüglich der kurzfristigen übrigen Schulden

Working Capital-induzierter Cash Flow

Veränderungen aus dem Netto-Working Capital

03

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

Konzern-Gewinn-
und
Verlustrechnung
48
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 49
Konzernbilanz 50
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 52
Konzern-Kapitalflussrechnung 54
Segmentberichterstattung
nach
Geschäftsfeldern
56
Ausgewählte
erläuternde
Anhangsangaben
58
Versicherung
der
gesetzlichen
Vertreter
66
Bescheinigung
des
Wirtschaftsprüfers
67

"Mir schenkt die langfristig gute Entwicklung von CEWE Sicherheit. Als Mitarbeiterin, weil ich weiß, dass es meinem Arbeitgeber gut geht – und als Aktionärin, weil ich direkt am Unternehmenserfolg beteiligt bin."

Xi Lu, Mailorderversand, CEWE-Aktionärin

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

für H1 2015 und 2016 der CEWE Stiftung&Co.KGaA

Angaben in TEuro Q2 2015 Q2 2016 Veränderung H1
2015
H1 2016 Veränderung
Umsatzerlöse 106.138 116.809 10,1% 212.910 235.983 10,8%
Erhöhung/Verminderung
des
Bestands
an
fertigen
und
unfertigen
Erzeugnissen
44 52 18,2% –75 –598 –697%
Andere
aktivierte
Eigenleistungen
230 178 –22,6% 392 297 –24,2%
Sonstige
betriebliche
Erträge
3.184 4.137 29,9% 7.664 9.383 22,4%
Materialaufwand –34.867 –37.680 –8,1% –67.738 –73.582 –8,6%
Rohergebnis 74.729 83.496 11,7% 153.153 171.483 12,0%
Personalaufwand –33.277 –35.969 –8,1% –67.461 –72.381 –7,3%
Sonstige
betriebliche
Aufwendungen
–36.458 –39.157 –7,4% –75.890 –81.097 –6,9%
Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern
(EBITDA)
4.994 8.370 67,6% 9.802 18.005 83,7%
Abschreibungen
auf
immaterielle
Vermögenswerte
des
Anlagevermögens
und
Sachanlagen
–8.557* –9.244 –8,0% –16.898* –18.003 –6,5%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) –3.563 –874 75,5% –7.096 2
Finanzerträge 7 24 243% 25 65 160%
Finanzaufwendungen –122 –113 7,4% –286 –221 22,7%
Finanzergebnis –115 –89 22,6% –261 –156 40,2%
Ergebnis vor Steuern (EBT) –3.678 –963 73,8% –7.357 –154 97,9%
Steuern
vom
Einkommen
und
Ertrag
1.239 311 –74,9% 1.272 55 –95,7%
Ergebnis nach Steuern –2.439 –652 73,3% –6.085 –99 98,4%
davon
auf
nicht
beherrschende
Anteile
entfallend
0 –185 0 –306
davon
auf
die
Aktionäre
der
CEWE
KGaA
entfallend
(Konzernergebnis)
–2.439 –467 80,9% –6.085 207
Ergebnis je Aktie (in Euro)
unverwässert –0,34 –0,07 80,9% –0,85 0,03
verwässert –0,34 –0,07 81,0% –0,85 0,03

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

für H1 2015 und 2016 der CEWE Stiftung&Co.KGaA

Angaben in TEuro Q2 2015 Q2 2016 Veränderung H1
2015
H1 2016 Veränderung
Ergebnis nach Steuern –2.439 * –652 73,3% –6.085 * –99 98,4%
davon
auf
nicht
beherrschende
Anteile
entfallend
0 –185 0 –306
davon
auf
die
Aktionäre
der
CEWE
KGaA
entfallend
–2.439 –467 80,9% –6.085 207
Unterschied
aus
Währungsumrechnung
–184 –469 –155% 1.428 –651
Beträge, die gegebenenfalls in
künftigen Perioden in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden
–184 –469 –155% 1.428 –651
Versicherungsmathematische
Gewinne
und
Verluste
18 –2.989 18 –2.989
Beträge, die nicht in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden
18 –2.989 18 –2.989
Sonstiges Ergebnis –166 –3.458 >–1.000% 1.446 –3.640
Gesamtergebnis –2.605 –4.110 –57,8% –4.639 –3.739 19,4%
davon
auf
nicht
beherrschende
Anteile
entfallend
0 –185 0 –306
davon
auf
die
Aktionäre
der
CEWE
KGaA
entfallend
–2.605 –3.925 –50,7% –4.639 –3.433 26,0%

Konzernbilanz

zum 30. Juni 2016 der CEWE Stiftung&Co.KGaA

AKTIVA
Angaben in TEuro
30.06.2015 31.03.2016 30.06.2016 Veränderung
zum
31.03.2016
Veränderung
zum
30.06.2015
Sachanlagen 105.367 107.034 112.767 5,4% 7,0%
Als
Finanzinvestition
gehaltene
Immobilien
5.099 5.066 5.006 –1,2% –1,8%
Geschäfts-
oder
Firmenwerte
25.360 37.417 36.541 –2,3% 44,1%
Immaterielle
Vermögenswerte
17.661* 15.824 15.312 –3,2% –13,3%
Finanzanlagen 5.239 4.339 5.638 29,9% 7,6%
Langfristige
Forderungen
aus
Ertragsteuererstattungen
1.071 536 536 –50,0%
Langfristige
finanzielle
Vermögenswerte
3.183 1.858 650 –65,0% –79,6%
Langfristige
übrige
Forderungen
und
Vermögenswerte
464 590 381 –35,4% –17,9%
Aktive
latente
Steuern
9.481 7.124 7.135 0,2% –24,7%
Langfristige Vermögenswerte 172.925 179.788 183.966 2,3% 6,4%
Vorräte 47.683 43.218 41.688 –3,5% –12,6%
Kurzfristige
Forderungen
aus Lieferungen
und Leistungen
37.477 39.207 40.391 3,0% 7,8%
Kurzfristige
Forderungen
aus
Ertragsteuererstattungen
4.515 3.162 4.803 51,9% 6,4%
Kurzfristige
finanzielle
Vermögenswerte
2.425 2.634 2.933 11,4% 20,9%
Kurzfristige
übrige
Forderungen
und
Vermögenswerte
8.029 7.127 8.746 22,7% 8,9%
Liquide
Mittel
12.316 27.825 15.257 –45,2% 23,9%
112.445 123.173 113.818 –7,6% 1,2%
Zur
Veräußerung
gehaltene
langfristige
Vermögenswerte
1.350 1.158 1.136 –1,9% –15,9%
Kurzfristige Vermögenswerte 113.795 124.331 114.954 –7,5% 1,0%
Aktiva 286.720 304.119 298.920 –1,7% 4,3%
PASSIVA Angaben in TEuro 30.06.2015 31.03.2016 30.06.2016 Veränderung
zum
31.03.2016
Veränderung
zum
30.06.2015
Gezeichnetes
Kapital
19.240 19.240 19.240
Kapitalrücklage 69.332 70.332 70.441 0,2% 1,6%
Eigene
Anteile
zu
Anschaffungskosten
–8.404 –7.454 –8.671 –16,3% –3,2%
Gewinnrücklagen
und
Bilanzgewinn
77.872* 106.072 90.679 –14,5% 16,4%
Summe Eigenkapital der Aktionäre der CEWE KGaA 158.040 188.190 171.689 –8,8% 8,6%
Nicht
beherrschende
Anteile
0 –483 –668 –38,3%
Eigenkapital 158.040 187.707 171.021 –8,9% 8,2%
Langfristige Rückstellungen
für
Pensionen
22.455 23.383 26.484 13,3% 17,9%
Langfristige
passive
latente
Steuern
2.800 2.336 2.088 –10,6% –25,4%
Langfristige
übrige Rückstellungen
213 162 153 –5,6% –28,2%
Langfristige
Finanzverbindlichkeiten
1.974 1.489 1.317 –11,6% –33,3%
Langfristige
finanzielle
Verbindlichkeiten
0 46 230 400%
Langfristige
übrige
Verbindlichkeiten
223 576 601 4,3% 170%
Langfristige Schulden 27.665 27.992 30.873 10,3% 11,6%
Kurzfristige
Steuerschulden
4.457 7.092 6.849 –3,4% 53,7%
Kurzfristige
übrige Rückstellungen
3.656 2.993 3.067 2,5% –16,1%
Kurzfristige
Finanzverbindlichkeiten
17.399 1.337 7.382 452% –57,6%
Kurzfristige
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen
und Leistungen
54.884 49.044 52.204 6,4% –4,9%
Kurzfristige
finanzielle
Verbindlichkeiten
346 346 346
Kurzfristige
übrige
Verbindlichkeiten
20.273* 27.608 27.178 –1,6% 34,1%
Kurzfristige Schulden 101.015 88.420 97.026 9,7% –3,9%
Passiva 286.720 304.119 298.920 –1,7% 4,3%

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

für H1 2015 und 2016 der CEWE Stiftung&Co.KGaA

Angaben in TEuro Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Erwirtschaftetes
Konzern
eigenkapital
Sonderposten
für
Aktien
optionspläne
Stand 01.01.2015 19.240 69.332 103.073 141
Gesamtergebnis 0 0 –6.085 * 0
Gezahlte Dividende 0 0 –11.218 0
Aktienoptionspläne 0 0 136 6
Übrige
Eigenkapitalveränderungen
0 0 0 0
Eigentümerbezogene Eigenkapitalveränderungen 0 0 –11.082 6
Stand 30.06.2015 19.240 69.332 85.906 147
Stand 01.01.2016 19.240 70.223 115.238 0
Gesamtergebnis 0 0 207 0
Gezahlte Dividende 0 0 –11.468 0
Erwerb
eigener
Anteile
0 0 0 0
Aktienoptionspläne 0 218 0 0
Eigentümerbezogene Eigenkapitalveränderungen 0 218 –11.468 0
Stand 30.06.2016 19.240 70.441 103.977 0
mathematische
posten
aus
Erfolgsneutral
Gewinn
Eigene Anteile
Eigenkapital
der
Nicht
Gewinne
und
Währungs
berücksichtigte
rücklagen und
zu Anschaf
Aktionäre
der
beherrschende
Verluste
umrechnung
Ertragsteuern
Bilanzgewinn
Summe
fungskosten
CEWE
KGaA
Anteile
–8.837
–3.916
3.126
93.587
182.159
–8.511
173.648
0
18
1.428
0
–4.639
–4.639
0
–4.639
0
0
0
0
–11.218
–11.218
0
–11.218
0
0
0
0
142
142
0
142
0
0
0
0
0
0
107
107
0
0
0
0
–11.076
–11.076
107
–10.969
0
–10.969
–8.819
–2.488
3.126
77.842
166.444
–8.404
158.040
0
–9.182
–3.730
3.254
105.580
195.043
–7.454
187.589
–362
–2.989
–651
0
–3.433
–3.433
0
–3.433
–306
0
0
0
–11.468
–11.468
0
–11.468
0
0
0
0
0
0
–1.217
–1.217
0
0
0
0
0
218
0
218
0
0
0
0
–11.468
–11.250
–1.217
–12.467
0
–12.467
Summe Ausgleichs Versicherungs
Konzern
eigenkapital
173.648
–4.639
–11.218
158.040
187.227
–3.739
–11.468
–1.217
171.021 –668 171.689 –8.671 180.360 90.679 3.254 –4.381 –12.171

Konzern-Kapitalflussrechnung

für H1 2015 und 2016 der CEWE Stiftung&Co.KGaA

Angaben in TEuro Q2 2015 Q2 2016 Veränderung
in
%
EBITDA 4.994 8.370 67,6%
+/

Zahlungsunwirksame
Effekte
–26 326
+
Abnahme Operatives Netto-Working
Capital
2.425 3.020 24,5%

Zunahme
Sonstiges Netto-Working
Capital (ohne
Ertragsteuerposten)
–890 –2.252 –153%

Gezahlte
Steuern
–1.341 –1.832 –36,6%
+ Erhaltene
Zinsen
6 24 300%
=
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit
5.168 7.656 48,1%
– Abflüsse
aus
Investitionen
in
das
Anlagevermögen
–10.066 –13.359 –32,7%
– Abflüsse
aus
Käufen
von
konsolidierten
Anteilen/Akquisitionen
–500 0

Abflüsse
aus
Investitionen
in
Finanzanlagen
–1.448 –117 91,9%
+/

Zuflüsse
(+)/Abflüsse
(–)
aus
Investitionen
in
langfristige
Finanzinstrumente
53 14 –73,6%
+
Zuflüsse
aus
dem
Verkauf
von
Sachanlagen
und
immateriellen
Vermögenswerten
111 160 44,1%
=
Cash Flow aus Investitionstätigkeit
–11.850 –13.302 –12,3%
=
Free-Cash Flow
–6.682 –5.646 15,5%
– Gezahlte Dividenden –11.218 –11.468 –2,2%

Erwerb
von
eigenen
Anteilen
0 –1.217
+
Aktienoptionspläne
59 0
=
Abflüsse an Anteilseigner
–11.159 –12.685 –13,7%
+
Zuflüsse
aus
der
Veränderung
der
Finanzschulden
15.519 5.873 –62,2%
– Gezahlte
Zinsen
–122 –113 7,4%
+/

Sonstige
Finanztransaktionen
1 0
=
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit
4.239 –6.925
Liquide Mittel zum Beginn der Berichtsperiode 14.870 27.825 87,1%
+/

Wechselkursbedingte Änderungen
der
liquiden
Mittel
–111 3
+
Cash
Flow
aus
betrieblicher
Tätigkeit
5.168 7.656 48,1%
– Cash
Flow
aus
Investitionstätigkeit
–11.850 –13.302 –12,3%
+/

Cash
Flow
aus
Finanzierungstätigkeit
4.239 –6.925
=
Liquide Mittel zum Ende der Berichtsperiode
12.316 15.257 23,9%
Veränderung
in
%
H1 2016 2015 H1
83,7% 18.005 9.802
–133 1.507
216% 20.651 6.530
–0,6% –10.883 –10.813
–36,6% –3.844 –2.814
70,8% 41 24
463% 23.837 4.236
–16,7% –20.738 –17.775
0 –3.500
89,4% –198 –1.866
6 –359
>1.000% 1.387 124
16,4% –19.543 –23.376
4.294 –19.140
–2,2% –11.468 –11.218
–1.217 0
0 102
–14,1% –12.685 –11.116
–86,6% 2.025 15.158
22,7% –221 –286
>
1.000%
24 1
–10.857 3.757
–21,6% 21.679 27.665
317% 141 34
463% 23.837 4.236
16,4% –19.543 –23.376
–10.857 3.757
23,9% 15.257 12.316

Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern*

für Q2 2015 und 2016 der CEWE Stiftung&Co.KGaA

Q2 Fotofinishing Einzelhandel Kommerzieller
Online-Druck
Sonstiges CEWE
Gruppe
Außenumsatzerlöse 2016 81.143 14.477 20.687 502 116.809
2015 72.648 15.064 18.426 106.138
Außenumsatzerlöse
währungsbereinigt
2016 81.732 15.323 20.911 502 118.468
2015 72.648 15.064 18.426 106.138
EBIT vor Restrukturierungen 2016 –383 –3 292 –594 –688
2015 –2.090 ** –160 –880 –433 –3.563
Restrukturierungen 2016 –186 –186
2015
EBIT 2016 –569 –3 292 –594 –874
2015 –2.090** –160 –880 –433 –3.563

* Die Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern ist integraler Bestandteil des Anhangs.

** Die Vergleichszahlen wurden angepasst, wie auf S. 60 f. erläutert.

Erläuterung der Geschäftsfelder

• Fotofinishing inkl. der Umsätze und Ergebnisse aus CEWE-Fotoarbeiten des eigenen Einzelhandels

• Einzelhandel beinhaltet nur das Handelswarengeschäft ohne eigene CEWE-Fotoarbeiten.

• Sonstiges beinhaltet Holding-/ Strukturkosten (v. a. AR- und IR-Kosten), Immobilien, futalis.

Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern*

für H1 2015 und 2016 der CEWE Stiftung&Co.KGaA

H1 Fotofinishing Einzelhandel Kommerzieller
Online-Druck
Sonstiges CEWE
Gruppe
Außenumsatzerlöse 2016 166.603 27.291 41.135 954 235.983
2015 148.124 28.474 36.312 212.910
Außenumsatzerlöse
währungsbereinigt
2016 167.545 28.787 41.444 954 238.730
2015 148.124 28.474 36.312 212.910
EBIT vor Restrukturierungen 2016 906 –400 819 –1.137 188
2015 –2.473 ** –735 –2.174 –710 –6.092
Restrukturierungen 2016 –186 –186
2015 –439 –565 –1.004
EBIT 2016 720 –400 819 –1.137 2
2015 –2.912** –1.300 –2.174 –710 –7.096

* Die Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern ist integraler Bestandteil des Anhangs.

** Die Vergleichszahlen wurden angepasst, wie auf S. 60 f. erläutert.

Erläuterung der Geschäftsfelder

• Fotofinishing inkl. der Umsätze und Ergebnisse aus CEWE-Fotoarbeiten des eigenen Einzelhandels

• Einzelhandel beinhaltet nur das Handelswarengeschäft ohne eigene CEWE-Fotoarbeiten.

• Sonstiges beinhaltet Holding-/ Strukturkosten (v. a. AR- und IR-Kosten), Immobilien, futalis.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERNDE ANHANGSANGABEN

Unternehmensinformation

Die CEWE Stiftung&Co. KGaA, Oldenburg (im Folgenden: CEWE KGaA), ist eine börsennotierte Kommanditgesellschaft auf Aktien deutschen Rechts mit Sitz in Deutschland. CEWE KGaA ist Muttergesellschaft der CEWE-Gruppe (im Folgenden: CEWE). CEWE ist ein international tätiger Konzern, dessen Schwerpunkte als Technologie- und Marktführer im Bereich Fotofinishing, im Kommerziellen Online-Druck sowie im Fotoeinzelhandel liegen.

Grundlagen für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2016

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 der CEWE KGaA ist in Übereinstimmung mit den am Stichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB) erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dieser Zwischenabschluss enthält sämtliche Angaben und Informationen, die gemäß IAS 34 für einen verkürzten Zwischenabschluss notwendig sind.

Bei der Erstellung des verkürzten Zwischenabschlusses müssen durch den Vorstand in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsgrundsätzen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die den Ausweis von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die Erträge und Aufwendungen sowie die Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten und -forderungen betreffen. Die tatsächlichen künftigen Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

Folgende Standards und Überarbeitungen sowie Interpretationen waren seit dem Berichtsjahr erstmals anzuwenden:

  • Änderungen an IFRS 1, IFRS 5, IFRS 7, IFRS 13, IAS 19, IAS 34 und IAS 40 durch "Jährliche Verbesserungen der IFRS – Zyklus 2012 – 2014" (veröffentlicht am 25. September 2014)
  • Änderungen an IFRS 11 "Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten" (veröffentlicht am 6. Mai 2014)

  • Änderungen an IAS 1 "Angabeninitiative" (veröffentlicht am 18. Dezember 2014)

  • Änderungen an IAS 16 und IAS 38 "Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden" (veröffentlicht am 12. Mai 2014)
  • Änderungen an IAS 16 und IAS 41 "Fruchttragende Pflanzen" (veröffentlicht am 30. Juni 2014)
  • Änderungen an IAS 27 "Equity-Methode in Einzelabschlüssen" (veröffentlicht am 12. August 2014)

Aus der erstmaligen Anwendung dieser Standards ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage.

Nachfolgende Standards sowie Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards, die ebenfalls vom IASB herausgegeben wurden, sind im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 noch nicht verpflichtend anzuwenden. Deren Anwendung setzt voraus, dass sie im Rahmen des IFRS-Übernahmeverfahrens ("Endorsement") der EU angenommen werden:

Änderung/Standard Datum
der
Veröffentlichung
Erwartete ­Übernahme
in ­EU-Recht
Anwendungszeitpunkt
IFRS
9
Finanzierungsinstrumente
24.07.2014 Q4
2016
01.01.2018
IFRS
14 Regulatorische
Abgrenzungsposten
30.01.2014 Ausgesetzt 01.01.2018
IFRS
15
Erlöse
aus
Verträgen
mit
Kunden
28.05.2014 Q3
2016
01.01.2018
IFRS
15
Erlöse
aus
Verträgen
mit
Kunden
(Klarstellung)
12.04.2016 Q1
2017
01.01.2018
IFRS
16 Leasingverhältnisse
13.01.2016 2017 01.01.2019
IAS
7
Angabeninitiative
29.01.2016 Q4
2016
01.01.2017
IAS
12
Ansatz
latenter
Steueransprüche
für
unrealisierte
Verluste
19.01.2016 Q4
2016
01.01.2017
Veräußerung
oder
Einbringung
von
Vermögenswerten
zwischen
einem
Investor
und
einem
assoziierten Unternehmen
oder
Joint
Venture
(Änderungen
an
IFRS
10
und
IAS
28)
11.09.2014 Auf
unbestimmte
Zeit
verschoben
Investmentgesellschaften:
Anwendung
der
Konsolidierungsausnahme
(Änderung
an
IFRS
10,
IFRS
12
und
IAS
28)
18.12.2014 Q3
2016
01.01.2016

Soweit weitere neue Standards, die für das Jahr 2016 noch keine Gültigkeit haben, auf freiwilliger Basis angewendet werden könnten, wird von dieser Möglichkeit kein Gebrauch gemacht. Die Anwendung der zum Quartalsstichtag herausgegebenen, aber noch nicht verbindlich umzusetzenden Standards wird im Hinblick auf zukünftige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage noch geprüft. Unter Umständen werden aufgrund einiger Standards zusätzliche Anhangsangaben erforderlich sein. Die neuen Standards werden erst nach Abschluss des Endorsementverfahrens in der EU angewendet.

Abgesehen von den erläuterten erstmaligen Anwendungen wurden die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ansatzvorschriften sowie Konsolidierungsmethoden für den Quartalsfinanzbericht zum 30. Juni 2016 ohne wesentliche Änderungen im Vergleich zum 31. Dezember 2015 angewendet und sind dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 zu entnehmen. Ebenso haben sich Grundlagen und Methoden der Schätzungen für den Quartalsfinanzbericht gegenüber den Vorperioden nicht geändert.

Methodenänderung

Im Vorjahr wurden im Folgenden beschriebene Methodenänderungen nach IAS 8 durchgeführt:

Im Rahmen der bilanziellen Behandlung eines langfristig fälligen Teils der Tantiemen für Vorstände der CEWE KGaA wurde dieser bisher in voller Höhe im Periodenergebnis erfasst und entsprechend passiviert, betroffen sind die kurzfristigen übrigen Verbindlichkeiten. Seit dem Geschäftsjahr 2015 werden die jeweiligen Tranchen erst mit Ablauf der Dienstzeit erfasst. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Seit dem Geschäftsbericht 2015 wird die Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern angepasst. Erstmalig wurden Tätigkeiten, die keinem anderen Geschäftsfeld zuzuordnen sind, als Sonstiges ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen der Segmentberichterstattung wurden entsprechend angepasst.

Finalisierung der Kaufpreisallokation

Im Geschäftsjahr 2015 wurde eine Kaufpreisallokation abgeschlossen. Die Angaben für das zweite Quartal und das Halbjahr 2015 wurden angepasst (vgl. dazu Geschäftsbericht 2015 S. 172). Die Änderungen haben folgende Auswirkungen auf die Vergleichszahlen:

30.06.2015
Bilanz Angaben
in TEuro
Methoden
änderung
Finalisierung
Kaufpreis
allokation
Gesamt
änderung
Immaterielle
Vermögenswerte
–31 –31
Gewinnrücklagen
Bilanzgewinn
und –42 –31 –73
Kurzfristige
übrige
Verbindlichkeiten
42 42
Bilanzsumme –31 –31
H1 2015
Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung
Angaben
in TEuro
Finalisierung
Kaufpreis
allokation
Gesamt
änderung
Abschreibungen 68 68
EBIT 68 68
Ergebnis
nach
Steuern
68 68
Gesamtergebnis 68 68
Konzern-Gesamtergebnisrechnung Angaben
in TEuro
Finalisierung
Kaufpreis
allokation
Gesamt
änderung
H1 2015

Änderung zugrunde liegender Parameter

Änderungen in den zugrunde liegenden Parametern beziehen sich vor allem auf die Wechselkurse sowie auf die Zinssätze für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen.

Die Wechselkurse wichtiger Währungen zum Euro entwickelten sich wie folgt:

Wechselkurse
wichtiger
Währungen
Stichtagskurs ­Durchschnittskurs
31.12.15 30.06.15 30.06.16 H1
2015
H1 2016
CHF Schweizer
Franken
1,08350 1,04130 1,08670 1,05670 1,09610
CZK Tschechische
Krone
27,02300 27,25300 27,13000 27,50210 27,03920
DKK Dänische
Krone
7,46260 7,46040 7,43930 7,45620 7,44970
GBP Britisches
Pfund
Sterling
0,73400 0,71140 0,82650 0,73230 0,77880
HRK Kroatische
Kuna
7,63800 7,59480 7,49020 7,62770 7,53600
HUF Ungarischer
Forint
315,98000 314,93000 316,16000 307,50570 312,64260
NOK Norwegische
Krone
9,60300 8,79100 9,30080 8,64830 9,41980
PLN Polnischer
Zloty
4,26390 4,19110 4,41400 4,14090 4,36830
SEK Schwedische
Krone
9,18950 9,21500 9,42420 9,34010 9,30190
USD US-Dollar 1,08870 1,11890 1,11020 1,11580 1,11600

Zur Ermittlung des Barwertes der erdienten Pensionsansprüche ergaben sich folgende Bewertungsannahmen:

Gewichtete Annahmen für die
Ermittlung des Barwerts der
erdienten Pensionsansprüche
Angaben
in %
31.12.15 30.06.16
Rechnungszins 2,00 1,20
Gehaltstrend/Anwartschaftsdynamik 2,50 2,50
Rentendynamik 2,00 2,00
Fluktuation 1,50 1,50

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 sind neben der CEWE KGaA die in- und ausländischen Gesellschaften einbezogen, bei denen die CEWE KGaA unmittelbar oder mittelbar die Möglichkeit eines beherrschenden Einflusses hat.

Der Konsolidierungskreis umfasst zum 30. Juni 2016 neben der CEWE KGaA als Obergesellschaft elf inländische und 21 ausländische Gesellschaften. Daneben werden die auf die CEWE COLOR Versorgungskasse e.V., Wiesbaden, ausgelagerten Pensionsverpflichtungen weiterhin in den Konzernzwischenabschluss einbezogen. Insoweit die Versorgungskasse ihren Verpflichtungen nicht aus eigenen Mitteln nachkommen kann, werden ihr diese durch die CEWE KGaA zur Verfügung gestellt. Wegen untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung nicht in den Konsolidierungskreis

einbezogen wurde die Bilder-planet.de GmbH, Köln, da der Anteil der Bilanzsumme an der Konzernbilanzsumme bei lediglich 0,00% und der Anteil der Umsatzerlöse an den Konzernerlösen bei 0,00% liegen.

Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Hinsichtlich der saisonalen und konjunkturellen Einflüsse auf den Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wird auf die Erläuterungen im Konzernzwischenlagebericht verwiesen.

Wesentliche Geschäftsvorfälle

Im ersten Quartal sind im Geschäftsfeld Fotofinishing für den Verkauf eines Kundenstammes Verkaufserlöse von 410 TEuro angefallen.

Der Geschäfts- oder Firmenwert, der auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit CEWE Limited, Großbritannien, entfällt, wurde erfolgswirksam um 876 TEuro wertberichtigt. Der erzielbare Betrag lag bei 2.351 TEuro.

Weitere nach Art, Ausmaß und Häufigkeit nennenswerte Sachverhalte, die die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung oder den Cash Flow beeinflussen, sind bis zum 30. Juni des laufenden Geschäftsjahres nicht angefallen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im dritten Quartal 2016 wird eine Steuererstattung inkl. Zinsen von mehr als 2 Mio. Euro realisiert, die dann das Steuerergebnis verbessert. Hintergrund: Im Jahr 2008 konnte die Steuerbelastung durch einen Forderungsverzicht, den die deutsche CEWE-Gesellschaft gegenüber der französischen CEWE-Gesellschaft erklärt hatte, reduziert werden. Mit Zugang des Steuerbescheids für das Geschäftsjahr 2008 musste im Juli 2010 eine Steuerverpflichtung in gleicher Höhe gebucht werden, da die Finanzbehörden dieses Vorgehen zunächst nicht anerkannten. Gegen diese Steuerveranlagung ging CEWE im Wege eines Rechtsbehelfs vor und konnte nun eine Steuererstattung inkl. Zinsen von mehr als 2 Mio. Euro erreichen.

Sonstige nach Art, Ausmaß und Häufigkeit nennenswerte Sachverhalte nach dem 30. Juni 2016 liegen nicht vor.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung

Ausführliche Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung finden sich im Konzernzwischenlagebericht in den Kapiteln der Geschäftsfelder sowie in "Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung"; die Erläuterungen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung in den Kapiteln "Bilanz und Finanzierung" sowie "Cash Flow". Die Entwicklung des Eigenkapitals wird durch die Eigenkapitalveränderungsrechnung im Anschluss an Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung und Segmentberichterstattung gesondert dargestellt.

Eigenkapital

Zum 31. Dezember 2015 hielt die CEWE Stiftung&Co. KGaA, Oldenburg, 131.246 Stückaktien als eigene Anteile. Darüber hinaus hielt zu diesem Zeitpunkt die CEWE COLOR Versorgungskasse e.V., Wiesbaden, 112.752 Stückaktien der Gesellschaft. Letztere waren in den Konzernabschluss korrigierend einzubeziehen, sodass zum Stichtag 31. Dezember 2015 insgesamt 243.998 Stückaktien als eigene Anteile im Konzernabschluss der CEWE KGaA auszuweisen waren.

Zum 30. Juni 2016 betrug bei der CEWE KGaA der Bestand an eigenen Anteilen gemäß § 71 AktG 151.146 Stück (Gesamtbetrag 4.898 TEuro, durchschnittlicher Kaufkurs 32,40 Euro/Aktie; Vorjahr: 165.143 Stück, 4.632 TEuro, 28,05 Euro /Aktie) und für den Konzern insgesamt 263.898 Stück (Gesamtbetrag 8.671 TEuro, durchschnittlicher Kaufkurs 32,86 Euro /Aktie, Vorjahr: 277.895 Stück, 8.404 TEuro, 30,24 Euro/Aktie).

Zum 30. Juni 2016 betrug das Grundkapital der CEWE KGaA unverändert zum 31. Dezember 2015 19.240 TEuro, eingeteilt in 7.400.020 Aktien. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zu sehen und wird im Konzernzwischenlagebericht im Kapitel "Bilanz und Finanzierung" erläutert.

Finanzinstrumente

Mit Ausnahme der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivate werden sämtliche Vermögenswerte und Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei den zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Vermögenswerten und Schulden stellen die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz eine gute Näherung an den beizulegenden Zeitwert dar.

Die bilanzierten ausgewiesenen Derivate sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Eine detaillierte Erläuterung zum Segmentbericht befindet sich im Konzernzwischenlagebericht im Kapitel der Segmente.

Eventualverbindlichkeiten

Es bestanden Eventualschulden aus der Hingabe von Bürgschaften und Garantien für Dritte, aus möglichen Prozessrisiken und aus anderen Sachverhalten in Höhe von 1.449 TEuro (Ende Vorjahresquartal: 1.465 TEuro).

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Als nahestehende Personen werden in der CEWE-Gruppe die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates sowie die Mitglieder der Erbengemeinschaft nach Senator h. c. Heinz Neumüller, Oldenburg, und mit der Erbengemeinschaft verbundene Unternehmen definiert. Geschäftsvorfälle mit sonstigen nahestehenden Unternehmen und Personen haben im ersten Halbjahr 2016 stattgefunden. Wesentliche Transaktionen betreffen einzelne Mietverhältnisse zwischen dem Konzern und verbundenen Unternehmen der Erbengemeinschaft nach Senator h. c. Heinz Neumüller, Oldenburg, über betrieblich genutzte Immobilien. Art und Umfang der Geschäfte haben sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 nicht wesentlich verändert.

Seite 17 ff.
Geschäftsfelder

Seite 48 ff. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Seite 50 Bilanz und Finanzierung

Seite 54 Cash Flow

Ergebnis je Aktie
Angaben in TEuro
Q2 2015 Q2 2016 H1
2015
H1 2016
Ergebnis
nach
Steuern
–2.439 –652 –6.085 –99
davon
auf
nicht
beherrschende
Anteile
entfallend
0 –185 0 –306
davon
auf
die
Aktionäre
der
CEWE
KGaA
entfallend
(Konzernergebnis)
–2.439 –467 –6.085 207
Gewichteter Durchschnitt
unverwässerte
Aktienzahl
(in Stück)
7.121.869 7.150.813 7.120.365 7.153.418
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) –0,34 –0,07 –0,85 0,03
Konzernergebnis
nach
Ergebnisanteilen Dritter
–2.439 –652 –6.085 –99
davon
auf
nicht
beherrschende
Anteile
entfallend
0 –185 0 –306
davon
auf
die
Aktionäre
der
CEWE
KGaA
entfallend
(Konzernergebnis)
–2.439 –467 –6.085 207
Gewichteter Durchschnitt
verwässerte
Aktienzahl
(in Stück)
7.121.869 7.150.813 7.120.365 7.153.418
Verwässernder
Effekt
der
ausgegebenen
Aktienoptionen
0 24.736 0 10.567
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) –0,34 –0,07 –0,85 0,03

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Oldenburg, 11. August 2016 CEWE Stiftung&Co. KGaA

Für die persönlich haftende Gesellschafterin Neumüller CEWE COLOR Stiftung

– Der Vorstand –

Dr. Rolf Hollander (Vorstandsvorsitzender)

Patrick Berkhouwer

Dr. Reiner Fageth

Dr. Christian Friege

Carsten Heitkamp

Dr. Olaf Holzkämper

Thomas Mehls

Frank Zweigle

Bescheinigung des Wirtschaftsprüfers

An die CEWE Stiftung&Co. KGaA

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben – und den Konzernzwischenlagebericht der CEWE Stiftung&Co. KGaA, Oldenburg, für den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattungen, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattungen, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattungen, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Hamburg, 11. August 2016

BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Glaser gez. Härle

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

04

Weitere informationen

Mehrjahresübersicht 70
Finanzterminkalender 74
Impressum 74

"Mein CEWE FOTOBUCH. Mein Leben – so heißt es in den Fernsehspots, die schon viele Menschen gesehen haben. Ich bin stolz darauf, Tag für Tag ein so bekanntes Produkt zu produzieren!"

Ebenezer Dankyi, CEWE F O T O B U C H-Produktion, CEWE-Aktionär

Mehrjahresübersicht

Kennzahlen

Volumen und Mitarbeiter Q2
2010
Q2
2011
Q2
2012
Digitalfotos in Mio. Stück 418,3 449,7 480,9
Fotos
von
Filmen
in Mio. Stück 98,9 69,3 44,5
Fotos
gesamt
in Mio. Stück 517,2 519,0 525,4
CEWE
FOTOBÜCHER
in Tsd. Stück 784,1 970,4 1.095,0
Mitarbeiter
(Durchschnitt)
auf Vollzeit umgerechnet 2.578 2.635 3.109
Mitarbeiter
(Stichtagsbetrachtung)
auf Vollzeit umgerechnet 2.586 2.632 3.259
Ertrag Q2
2010
Q2
2011
Q2
2012
Umsatz in Mio. Euro 96,4 96,8 107,7
EBITDA in Mio. Euro 10,4 8,9 8,6
EBITDA-Marge in % vom Umsatz 10,8 9,2 8,0
EBIT in Mio. Euro 1,7 0,5 –0,7
EBIT-Marge in % vom Umsatz 1,8 0,5 –0,7
Restrukturierungsaufwand in Mio. Euro –0,1 0,0 0,0
EBIT
vor Restrukturierung
in Mio. Euro 1,6 0,5 –0,7
EBT in Mio. Euro 1,3 0,1 –1,2
Ergebnis
nach
Steuern
in Mio. Euro –2,4 –0,3 –0,6
Kapital Q2
2010
Q2
2011
Q2
2012
Bilanzsumme in Mio. Euro 235,2 238,5 278,1
Capital
Employed
(CE)
in Mio. Euro 151,7 147,9 191,4
Eigenkapital in Mio. Euro 94,8 106,2 103,5
Eigenkapitalquote in% von der Bilanzsumme 40,3 44,5 37,2
Netto-Finanzschulden
(+)/ Netto-Cash-Position
(–)
in Mio. Euro 32,7 14,4 55,7
ROCE
(letzte
12
Monate)
in% vom Capital Employed 15,8 18,2 15,3
Q2
2014
Q2 2015
Q2 2016
H1
2010
H1
2011
H1
2012
H1
2013
H1
2014
H1
2015
H1 2016
440,1
418,4
427,2
853,1
872,6
942,7
914,4
891,1
868,9
898,8
23,1
18,7
14,7
181,0
120,4
78,9
53,4
41,1
32,8
25,5
463,2
437,1
441,9
1.034,1
993,0
1.021,6
967,8
932,2
901,7
924,3
1.118,1
1.120,2
1.196,7
1.608,9
1.890,2
2.121,6
2.195,4
2.259,7
2.279,9
2.474,4
3.173
3.213
3.305
2.601
2.655
3.130
3.105
3.160
3.251
3.319
3.177
3.199
3.301
2.586
2.632
3.259
3.089
3.177
3.199
3.301
Q2
2014
Q2 2015
Q2 2016
H1
2010
H1
2011
H1
2012
H1
2013
H1
2014
H1
2015
H1 2016
104,2
106,1
116,8
180,4
186,3
203,9
221,1
207,2
212,9
236,0
4,5
5,0
8,4
13,6
12,1
10,7
7,0
8,4
9,8
18,0
4,3
4,7
7,2
7,6
6,5
5,2
3,2
4,1
4,6
7,6
–3,6
–3,6
–0,9
–6,3
–4,9
–7,7
–10,7
–7,8
–7,1
0,0
–3,4
–3,4
–0,7
–3,5
–2,6
–3,8
–4,8
–3,8
–3,3
0,0
0,0
0,0
0,2
2,2
0,0
0,0
3,3
0,0
1,0
0,2
–3,6
–3,6
–0,7
–4,1
–4,9
–7,7
–7,4
–7,8
–6,1
0,2
–4,0
–3,7
–1,0
–7,3
–5,5
–8,7
–11,3
–8,5
–7,4
–0,2
–2,9
–2,4
–0,7
–10,6
–6,0
–7,7
–10,2
–7,2
–6,1
–0,1
Q2
2014
Q2 2015
Q2 2016
H1
2010
H1
2011
H1
2012
H1
2013
H1
2014
H1
2015
H1 2016
273,6
286,7
298,9






188,5
203,1
209,3






147,2
158,0
171,0






53,8
55,1
57,2






4,7
7,1
–6,6








Q2
2013
451,6
30,0
481,6
1.093,8
3.077
3.089
Q2
2013
112,9
4,5
4,0
–4,1
–3,6
1,0
–3,1
–4,3
–4,1
Q2
2013
282,5
190,5
108,6
38,4
44,0
20,3


16,6 16,5 13,3

Mehrjahresübersicht

Kennzahlen

Cash Flow Q2
2010
Q2
2011
Q2
2012
Cash
Flow
aus
der
betrieblichen
Tätigkeit
in Mio. Euro 8,3 10,3 –5,9
Cash
Flow
aus
der
Investitionstätigkeit
in Mio. Euro –4,8 –5,1 3,5
Free-Cash
Flow
in Mio. Euro 3,5 5,2 –2,4
Cash
Flow
aus
Finanzierungstätigkeit
in Mio. Euro –3,9 –10,6 –8,9
Zahlungswirksame
Veränderung
der
liquiden
Mittel
in Mio. Euro –0,2 –5,4 –11,3
Aktie Q2
2010
Q2
2011
Q2
2012
Anzahl
der
Aktien
(Nennwert
2,60 Euro)
in Stück 7.380.020 7.380.020 7.380.020
Ergebnis
je
Aktie
unverwässert in Euro –0,35 –0,04 –0,10
verwässert in Euro –0,35 –0,04 –0,10
Q2 2015
Q2 2016
H1
2010
H1
2011
H1
2012
H1
2013
H1
2014
H1
2015
H1 2016
5,2
7,7
10,7
12,6
–8,8
–3,1
12,2
4,2
23,8
–11,9
–13,3
–11,3
–10,7
–24,1
–13,0
–12,9
–23,4
–19,5
–6,7
–5,6
–0,6
1,9
–32,9
–16,1
–0,7
–19,3
4,3
4,2
–6,9
2,8
–11,9
9,4
13,9
–0,4
3,9
–10,9
–2,4
–12,6
2,4
–10,0
–23,5
–2,2
–1,1
–15,4
–6,6
Q2 2015
Q2 2016
H1
2010
H1
2011
H1
2012
H1
2013
H1
2014
H1
2015
H1 2016
7.400.020
7.400.020
7.380.020
7.380.020
7.380.020
7.380.020
7.400.020
7.400.020
7.400.020
–0,34
–0,07
–1,55
–0,88
–1,18
–1,55
–1,05
–0,85
0,03

Finanzterminkalender

19 – 21. September 2016 Berenberg& Goldman Sachs German Corporate Conference

20 – 22. September 2016 Baader Investment Conference, München

  1. November 2016 Veröffentlichung Zwischenbericht zum Q3 2016

21 – 22. November 2016 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt

Dieser Geschäftsbericht ist ein Produkt von viaprinto, der Online-Druckerei von CEWE.

Impressum

Dieser Zwischenbericht liegt auch in englischer Sprache vor. Gerne senden wir Ihnen den gewünschten Bericht auf Anfrage zu:

Telefon: + 49 (0) 4 41 / 404 – 22 88 Fax: + 49 (0) 4 41 / 404 – 421 [email protected]

Die CEWE Stiftung&Co.KGaA ist Mitglied im Deutschen Investor Relations Kreis e.V.

Verantwortlich CEWE Stiftung&Co.KGaA Meerweg 30 – 32 D – 26133 Oldenburg Telefon: + 49 (0) 4 41 / 404 – 0 Fax: + 49 (0) 4 41 / 404 – 421 www.cewe.de [email protected]

Gesamtkonzeption und Gestaltung FIRST RABBIT GmbH, Köln

Fotos CEWE Stiftung&Co. KGaA, Oldenburg

Druck CEWE Stiftung&Co. KGaA, Oldenburg

Prüfer des Konzernabschlusses BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Fuhlentwiete 12 D – 20355 Hamburg

www.cewe.de