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CeoTronics AG Annual Report 2025

Dec 15, 2025

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Annual Report

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Publication

CEOTRONICS AG

Rödermark

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2024 bis zum 31.05.2025

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024/2025

I. Grundlagen des Unternehmens

CEOTRONICS ist führend in der Herstellung und dem Vertrieb im Bereich elektronischer Audio- und Videosysteme sowie der Datenübertragung und -kommunikation unter erschwerten Bedingungen. CEOTRONICS entwickelt, produziert und vertreibt seit 1985 sowohl professionelle Headsets und Systeme zum Anschluss an Funkgeräte / Interkoms / Smart Devices anderer Hersteller als auch selbst entwickelte digitale Vollduplex-Funknetze / -geräte für lokale Anwendungen.

Die CEOTRONICS-Produkte werden für professionelle Anwendungen beim Militär, der Polizei, der Feuerwehr, im Luftverkehr sowie der Industrie entwickelt und vertrieben.

Die CEOTRONICS AG mit Sitz in Rödermark fungiert als Muttergesellschaft des CEOTRONICS-Konzerns. Weitere Konzerngesellschaften sind die CT-VIDEO GmbH sowie zwei ausländische Gesellschaften in Spanien und den USA.

Zum 31. Mai 2025 beschäftigte der CEOTRONICS-Konzern insgesamt 143 Mitarbeiter (Vorjahreszeitpunkt: 137). Nach Vollzeitäquivalenten (FTE, zum 31. Mai 2025) ergab sich ein Wert von 136 (Vorjahreszeitpunkt: 128).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Ökonomische Rahmenbedingungen

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Europa wird seit einigen Jahren durch ausufernde Bürokratie/Überregulierungen, handelspolitische Unsicherheiten mit den USA und China und den US-Marktzugangserschwernissen, den russischen Krieg gegen die Ukraine (und die Folgen der Sanktionen), eine angespannte Lage am Beschaffungs- und Arbeitskräftemarkt sowie die gerade in Deutschland viel zu hohen Energiekosten negativ beeinflusst.

Für das Kalenderjahr 2025 ist jedoch wohl nicht mit einer signifikanten Verbesserung der allgemeinen Lage zu rechnen.

Eine Ausweitung der russischen Aggression gegen andere ehemalige Sowjetrepubliken oder gegen die NATO sowie militärische Gewalt Chinas (z. B. gegen Taiwan) oder vielfältigste Aktionen der USA (z. B. gegen Grönland, Kanada oder Panama) sind nicht völlig ausgeschlossen, können aber hier im Lagebericht und in der Unternehmensplanung nicht berücksichtigt werden.

Investitionen in die innere und äußere Sicherheit

Es ist leider immer noch erkennbar, dass die Landespolizeien und auch die Bundespolizei eher unterfinanziert und unterbesetzt sind. Auf Landesebenen und auch auf Bundesebene wird an den falschen Stellen gespart, obwohl politisch extreme Gruppen durch Gewalttaten und Vandalismus / Plünderungen auf sich aufmerksam machen, politisch extreme Parteien und Islamisten (teils im Zusammenschluss mit kriminellen Clans) versuchen, unsere Demokratie zu missbrauchen und unseren Rechtsstaat zu destabilisieren, sowie ausländische Kräfte auch durch Sabotage und Desinformation versuchen, Unruhe und Unsicherheiten zu schüren.

So machte der 1. stellvertretende Bundesvorsitzende der DPolG - Bundespolizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, im Frühjahr 2024 gegenüber dem Focus-Magazin deutlich, dass allein der Bundespolizei zu diesem Zeitpunkt ca. € 500 Mio. fehlten, davon € 329 Mio. für Investitionen und € 176 Mio. für laufende Ausgaben. Andreas Roßkopf, bei der GdP für die Bundespolizei zuständig, bestätigte gegenüber dem Focus-Magazin im Juli 2024 diese Finanzierungslücke und forderte ein Sondervermögen „Innere Sicherheit“.

Aber auch im Ausland ist immer wieder zu hören, dass den Polizeien ausreichende finanzielle Mittel und die nötige Personalstärke fehlen. Auch in Deutschland wird zudem zu oft die gute Arbeit der Polizeien durch eine zu lasche Justiz konterkariert.

Es wird ohne eine erhöhte innere Sicherheit keine robustere äußere Sicherheit geben - vice versa.

Innerer und äußerer Frieden sind nicht selbstverständlich und auch nicht kostenlos zu genießen, sondern bedürfen stetiger Bemühungen und Investitionen.

Deutschland und Europa sind noch weit davon entfernt, selbst die Außengrenzen schützen zu können. Das alte Zwei-Prozent-Ziel für Verteidigungsausgaben, gemessen am BIP, stammt noch aus der Zeit, als die eigene territoriale Bedrohung eher abstrakt war! Das letztjährige deutsche Verteidigungsbudget des Einzelplanes 14 mit ca. € 52 Mrd. lag (ohne das einmalige Bundeswehr-Sondervermögen) bei nur 1,2 % des BIP. Das war wiederholt ein vergleichsweise geringes Niveau angesichts der realen Bedrohungslage und des wirklichen Bundeswehr-Bedarfes von ca. € 120 Mrd. (3 %) bis ca. € 150 Mrd. (4 %) gemäß dem Kiel Institut für Weltwirtschaft und den Erhebungen von Claudia Major (SWP) bzw. Christian Mölling (DGAP).

Bis ca. 1983 hatte der Verteidigungshaushalt stets einen Anteil von über 3 %, zwischen 1962 und 1967 sogar über 4 % (mit einer kurzen Ausnahme und einem „Rückgang“ auf ca. 3,9 %) - Quelle: Kiel Institut für Weltwirtschaft und statista.de. Gemäß dem Institut der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, und statista.de wurden selbst unter dem „Friedenskanzler“ Willy Brandt über 3 % des BIP für die Verteidigungsfähigkeit ausgegeben.

Es scheint also sehr wohl möglich und auch angemessen, ca. 3 bis 4 % des BIP in unsere äußere Sicherheit zu investieren.

Eine schnellere Herstellung der deutschen Verteidigungsfähigkeit wird nicht nur durch zeitaufwendige/komplizierte Beschaffungsverfahren behindert, sondern auch durch die €25 Mio.-Schwelle, ab der Bundeswehr-Beschaffungsvorhaben die Zustimmung des Haushaltsausschusses benötigen. Seit der Einführung/Festlegung 1982 wurde diese Schwelle noch nicht einmal der jährlichen Inflation angepasst! In diesen Punkten muss sich die neue Bundesregierung schnell auf geeignete Maßnahmen einigen.

Die neue deutsche Bundesregierung und auch die EU haben die offensichtlichen Defizite sicherlich erkannt und werden versuchen die Situation zu verbessern. Wenn die richtigen Entscheidungen im Sinne Deutschlands und Europas getroffen und konsequent sowie nachhaltig umgesetzt werden, ergeben sich für die Industrie auf Jahre hinaus erhebliche, planbare Potenziale.

Demzufolge ist davon auszugehen, dass die CEOTRONICS auch in den nächsten Jahren ihre Kernkompetenz, Produkte für die Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungskräfte - nicht nur für Spezialeinheiten - anzubieten, nutzen wird.

Höhere Arbeitssicherheit und -effizienz

Arbeitsabläufe müssen, um die Effizienz / Produktivität zu erhöhen, immer besser koordiniert werden. Unter schwierigen Umgebungsbedingungen (z. B. bei Lärm oder unterschiedlichen Perspektiven) und sobald Menschen an einem Arbeits- / Koordinationsprozess beteiligt sind, trägt das bessere Kommunikationsequipment dazu bei, schneller und sicherer zu arbeiten.

Nicht nur in der Industrie, sondern auch bei den Feuerwehren, der Polizei und den Verteidigungskräften sind CEOTRONICS-Produkte im Einsatz, die den Nutzer vor Lärm schützen und / oder den Eigenschutz durch bessere Kommunikation und Information erhöhen.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsleitung der CEOTRONICS AG ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2024 / 2025 extrem zufrieden.

Die Geschäftsentwicklung des CEOTRONICS-Konzerns seit dem zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 / 2019 hat gezeigt, dass CEOTRONICS an der Wiederbefähigung der Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungskräfte partizipieren konnte - auch weil die CEOTRONICS-Produkte / -Systeme, u. a. die CT-MultiPTT und das CT-DECT Multi, jeweils mit der CT-ComLink® Technologie zur richtigen Zeit zur Verfügung standen. Der Umsatzanteil der Polizei und des Militärs erhöhte sich entsprechend. Dabei ist es CEOTRONICS gelungen, insbesondere mit den neu entwickelten Produkten und Software-Features ein signifikant höheres Umsatzniveau zu erreichen. Zum „perfect Match“ trugen nicht zuletzt auch die neuen Fertigungstechnologien und -verfahren sowie die flexible und kompetente Supply Chain bei.

Die Tätigkeit des CEOTRONICS-Konzerns lässt sich in die zwei Hauptgeschäftsfelder „Audio-Communication“ und „Video-Communication“ aufteilen. Zu diesen kommt als drittes Geschäftsfeld der „Service“ hinzu. Das größte Geschäftsfeld „Audio-Communication“ ist nunmehr in die Produktbereiche

• „Funkgeräte und -systeme inkl. Funk-PTTs“,

• „Kabelgebundene Kommunikationssysteme und Zubehör“

• „Helmsysteme inkl. Kommunikationssysteme“,

• „CT-ComLink®Anschlusskabel und -adapter“ und

• „Handelswaren und Ersatzteile“

unterteilt.

Die Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurden entsprechend der Neuordnung berechnet.

Umsatzanstiege gegenüber dem Vorjahr ergaben sich im Geschäftsjahr 2024 / 2025 in den Geschäftsfeldern „CT-ComLink®Anschlusskabel und -adpater“ (+367,6 %), „Handelswaren und Ersatzteile“ (+100,6 %) sowie „Kabelgebundene Kommunikationssysteme und Zubehör“ (+98,5 %).

Umsatzreduzierungen ergaben sich in den Geschäftsfeldern „Helmsysteme inkl. Kommunikationssysteme“ (-54,4 %) sowie „Funkgeräte und -systeme inkl. Funk-PTTs“ (-24,5 %).

Darüber hinaus gab es Umsatzreduzierungen in den Geschäftsfeldern „Service“ (-17,2 %) und „Video-Communication“ (-16,4 %).

Der Umsatzanteil der wiederkehrenden und damit besser planbaren Umsätze hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und lag im Geschäftsjahr 2024 / 2025 bei ca. 67,6 %. Für das Geschäftsjahr 2025 / 2026 ist auf Basis des Auftragsbestandes zum 31. Mai. 2025 davon auszugehen, dass der Umsatzanteil der wiederkehrenden und damit besser planbaren Umsätze weiterhin hoch sein wird.

Zu den „sich wiederholenden Umsätzen“ zählen wir u. a. vertraglich vereinbarte Maintenance- / Serviceleistungen, aber auch Großaufträge, die über mehrere Jahre in kleineren Losgrößen pro Jahr produziert und abgerechnet werden. Aber auch die sehr hohe Kundenzufriedenheit führt zu einem hohen Anteil an Kunden, die immer wieder unsere Produkte bevorzugen. Allerdings fließen diese Umsatzanteile nicht in den o. g. Anteil der wiederkehrenden Umsätze ein.

Rechnungslegung nach HGB

Es wird ein Konzernabschluss veröffentlicht, der unter Anwendung des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt wurde.

a.) Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:

2024/2025 2023/2024
T€ % T€ %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 55.795 100,0 29.632 100,0
Herstellungskosten -33.002 -59,1 -15.778 -53,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 22.793 40,9 13.854 46,7
Forschungs- und Entwicklungskosten -4.995 -9,0 -3.642 -12,3
Vertriebskosten -6.624 -11,9 -5.473 -18,5
Allgemeine Verwaltungskosten -2.985 -5,3 -2.382 -8,0
Sonstige Erträge und Aufwendungen -399 -0,7 157 0,6
Betriebsergebnis (EBIT) 7.790 14,0 2.514 8,5
Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen -855 -1,6 -584 -2,0
Ergebnis vor Steuern (EBT) 6.935 12,4 1.930 6,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.196 -3,9 -680 -2,3
Ergebnis nach Steuern 4.739 8,5 1.250 4,2
Jahresüberschuss 4.739 8,5 1.250 4,2

Umsatzerlöse

Der CEOTRONICS-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2024 / 2025 den Vorjahresumsatz in Höhe von T€ 29.632 um 88,3 % auf T€ 55.795 erhöhen.

Kundengruppen Anteil
Industrie und Rest 71,60 %
Polizei- und Verteidigungskräfte 22,40 %
Wiederverkäufer 4,60 %
Feuerwehr / Rettungsdienste 1,10 %
Luftfahrt 0,30 %
Summe 100,00 %

Die Inlandsumsätze erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 23.440 um T€ 22.858 (+97,5 %) auf T€ 46.298. Die Auslandsumsätze erhöhten sich von T€ 6.192 um T€ 3.305 (53,4 %) auf T€ 9.497. Per Saldo erhöhte sich der Inlandsanteil am Gesamtumsatz auf 83,0 % (Vorjahr 79,1 %), während sich der Auslandsanteil auf 17,0 % (Vorjahr 20,9 %) reduzierte.

Im restlichen Europa erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von T€ 5.548 um T€ 3.622 bzw. +65,3 % auf T€ 9.170. In der übrigen Welt ergab sich eine Verringerung um T€ 317 bzw. -49,2 % auf T€ 327.

Der Konzernumsatz pro Mitarbeiter (nach Vollzeitäquivalenten /FTE, durchschnittlich) erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024 / 2025 gegenüber dem Vorjahr von T€ 235 um T€ 188 auf T€ 423.

Konzernumsatz pro Mitarbeiter in T€

jeweils zum 31. Mai, nach FTE:

2024 / 2025 423
2023 / 2024 235

Herstellungskosten

Der auf den Umsatz bezogene Herstellungskostenanteil erhöhte sich im Geschäftsjahr 2024 / 2025 von 53,3 % auf 59,1 %.

Die Aufwendungen im Bereich Operations lagen mit T€ 4.042 um T€ 768 über dem Vorjahreswert (T€ 3.274). Der Anteil am Umsatz beträgt nun 7,2 % (Vorjahr 11,1 %).

Im Bereich Operations erhöhte sich der Personalbestand zum 31. Mai 2025 gegenüber dem Vorjahr (43) um zwei auf 45 Mitarbeitende. Nach Vollzeitäquivalenten (FTE) ergab sich ein Wert von 41 (Vorjahr 41).

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 3.642 um T€ 1.353 auf T€ 4.995. Der Anteil am Umsatz sank auf 9,0 % (Vorjahr 12,3 %). Die Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände (eigene Entwicklungsleistungen) betrug im Geschäftsjahr 2024 / 2025 T€ 290 (Vorjahr T€ 687). Ohne die Aktivierung eigener Entwicklungsleistungen hätten die Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung T€ 5.285 (Vorjahr T€ 4.329) betragen. Zum 31. Mai 2025 waren 17 Projekte mit einem Anschaffungswert von T€ 5.895 abgeschlossen. Nach der Fertigstellung werden die Projekte über die voraussichtliche Nutzungsdauer (in der Regel fünf bis zehn Jahre) abgeschrieben. Es ist vorgesehen, auch in den Folgejahren eigene wesentliche Entwicklungsleistungen zu aktivieren, um dadurch den Entwicklungsaufwand über den voraussichtlichen Zeitraum der Nutzung zu verteilen. Im Geschäftsjahr 2024 / 2025 wurden planmäßige Abschreibungen auf eigene Entwicklungsleistungen in Höhe von T€ 689 (Vorjahr T€ 549) vorgenommen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung (inkl. Technical Support) erhöhte sich der Personalbestand zum 31. Mai 2025 auf 33 Mitarbeitende (Vorjahr 31). Nach Vollzeitäquivalenten (FTE) gab es eine Erhöhung auf 30 FTE (Vorjahr 29 FTE).

Vertriebskosten

Im Bereich Marketing / Vertrieb lagen die Aufwendungen mit T€ 6.624 um T€ 1.151 über dem Vorjahreswert von T€ 5.473. Der Anteil am Umsatz verringerte sich auf 11,9 % (Vorjahr 18,5 %).

Der Personalbestand im Bereich Marketing / Vertrieb zum 31. Mai 2025 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (42) um vier auf 46 Mitarbeitende. Nach Vollzeitäquivalenten (FTE) ergab sich ein Wert von 46 (Vorjahr 40).

Allgemeine Verwaltungskosten

Die Kosten im Bereich der allgemeinen Verwaltung sind im Geschäftsjahr 2024 / 2025 gegenüber dem Vorjahr (T€ 2.382) um T€ 603 auf T€ 2.985 gestiegen. Der Anteil am Umsatz beträgt 5,3 % (Vorjahr 8,0 %).

Im Bereich der allgemeinen Verwaltung reduzierte sich der Personalbestand zum 31. Mai 2025 um zwei Mitarbeitende von 21 auf 19. Nach Vollzeitäquivalenten (FTE) ergab sich ein Wert von 18 (Vorjahr 18).

Personalbestand des CEOTRONICS-Konzerns

Der Personalbestand des CEOTRONICS-Konzerns zum 31. Mai 2025 lag mit 143 um sechs Mitarbeitende über dem Vorjahreswert von 137. Nach Vollzeitäquivalenten (FTE) ergab sich ein Wert von 136 (Vorjahr 128).

Personalbestand nach Köpfen
Marketing & Vertrieb 46
Operations 45
Verwaltung 19
F & E 33
Gesamt 143 (+6)

EBITDA und EBIT

Das EBITDA des Geschäftsjahres 2024 / 2025 beträgt T€ 9.409 (Vorjahr T€ 3.891), das EBIT T€ 7.790 (Vorjahr T€ 2.514). Die Steigerungen belaufen sich auf 141,8 % bzw. 209,9 %.

EBITDA- & EBIT-Vergleich in T€

jeweils zum 31. Mai:

EBITDA EBIT
2024 / 2025 9.409 7.790
2023 / 2024 3.891 2.514

Ergebnis vor Steuern

CEOTRONICS hat das Geschäftsjahr 2024 / 2025 mit einem Ergebnis vor Steuern von T€ 6.935 (Vorjahr T€ 1.930) abgeschlossen. Die Entwicklung entspricht einer Steigerung um 259,3 %.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 / 2025 auf T€ 2.196 (Vorjahr T€ 680). Die Steuern setzen sich zusammen aus der Veränderung latenter Steuern (T€ -84) sowie Ertragsteuern für das laufende Geschäftsjahr (T€ 2.280).

Konzernergebnis

Für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 ergab sich im Konzern ein Jahresüberschuss von T€ 4.739 (Vorjahr T€ 1.250). Die Entwicklung entspricht einer Steigerung um 279,1 %.

Die Umsatzrendite bezogen auf das Konzernergebnis beläuft sich für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 auf 8,5 % (Vorjahr 4,2 %). Das Konzernergebnis je Aktie beträgt € 0,60 nach € 0,18 im Vorjahr.

UMSATZRENDITE 8,5 %

Auftragsbestand und Auftragseingang

Der konsolidierte Auftragsbestand zum 31. Mai 2025 belief sich auf T€ 60.118. Gegenüber dem Vorjahr (T€ 70.935, damals plus T€ 63.373) ergab sich ein zu erwartender Rückgang um T€ 10.817 bzw. 15,3 %.

Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2024 / 2025 lag mit T€ 45.017 um 51,2 % unter dem Vorjahreswert von T€ 92.284 (damals plus T€ 72.242).

Auftragsbestandsentwicklung

jeweils zum 31. Mai in T€

2024/25 60.118
2023/24 70.935

Geschäftsentwicklung der CT-Tochtergesellschaften - vor Konsolidierung

Die CT-VIDEO GmbH hat im Geschäftsjahr 2024 / 2025 eine Umsatzstabilisierung auf T€ 3.101 (Vorjahr: T€ 3.080) erreicht. Die Haushaltssperren bzw. Ausgabenlimitierungen der deutschen Landespolizeien sowie der geplante Umsatzrückgang mit einem industriellen Großkunden konnten nicht kompensiert werden. Die Inlandsumsätze reduzierten sich von T€ 2.384 um T€ 31 (1,3 %) auf T€ 2.353. Die Auslandsumsätze erhöhten sich von T€ 696 um T€ 52 (7,5 %) auf T€ 748. Per Saldo reduzierte sich der Inlandsanteil am Gesamtumsatz auf 75,9 % (Vorjahr 77,4 %), während sich der Auslandsanteil auf 24,1 % (Vorjahr 22,6 %) erhöhte.

Das Jahresergebnis entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr (T€ -138) positiv auf einen Gewinn nach Steuern in Höhe von T€ 95. Der Auftragsbestand zum 31. Mai 2025 beläuft sich auf T€ 523 und hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 40,6 % verbessert.

Zum 31. Mai 2025 waren bei der CT-VIDEO GmbH insgesamt 25 Mitarbeitende beschäftigt (Vorjahr 27). Nach Vollzeitäquivalenten (FTE) ergibt sich ein Wert von 24 (Vorjahr 26).

Die CEOTRONICS S.L. konnte in Spanien einen Umsatz in Höhe von T€ 2.159 (Vorjahr T€ 2.335) erreichen. Das Jahresergebnis ist auf T€ 45 gestiegen (Vorjahr: T€ 39). Der Auftragsbestand zum 31. Mai 2025 beläuft sich auf T€ 834 (Vorjahr: T€ 1.287).

Die CEOTRONICS Inc. musste in den USA im Geschäftsjahr 2024 / 2025 aufgrund der damals bevorstehenden Neuwahlen und den danach veranlassten Kürzungen finanzieller Mittel für einige Kunden einen erneuten Umsatzrückgang auf T€ 176 hinnehmen und verzeichnete einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 443. Die CEOTRONICS Inc. und auch die Konzern-Muttergesellschaft CEOTRONICS AG möchten den bestehenden US-Kunden treu bleiben und untersuchen neue Absatzpotenziale (Zielgruppen und Vertriebswege). Es wird hoffentlich eine Zeit nach den politischen Verwerfungen geben.

b.) Finanzlage

Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung verdeutlicht die finanzielle Entwicklung des CEOTRONICS-Konzerns im Geschäftsjahr 2024 / 2025:

In T€ 2024/2025 2023/2024
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 14.821 -12.120
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.138 -1.485
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.734 6.683
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 10.949 -6.922
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -6.260 662
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.689 -6.260

CEOTRONICS konnte im Geschäftsjahr 2024 / 2025 jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen.

Brutto-Cashflow

Der Brutto-Cashflow des Geschäftsjahres 2024 / 2025 belief sich auf T€ 8.042 (Vorjahr T€ 1.997). Das entspricht einer Steigerung von 302,7 %.

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2024 / 2025 verbesserte sich auf T€ 14.821 (Vorjahr T€ -12.120).

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Der wie im Vorjahr weiterhin hohe Mittelabfluss verdeutlicht die zukunftsorientierte Fortführung der Investitionsaktivitäten des CEOTRONICS-Konzerns. Weitere Erläuterungen ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung zur Vermögenslage.

Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds setzt sich zum Bilanzstichtag aus den liquiden Mitteln von T€ 4.764 (Vorjahr T€ 692) abzüglich der jederzeit fälligen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 75 (Vorjahr T€ 6.952) zusammen. CEOTRONICS stehen insgesamt T€ 26.150 Kontokorrentlinien zur Verfügung, die bedarfsweise als Kontokorrentlinie oder Geldmarktdarlehen in Anspruch genommen werden können. Die Höhe der am Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kontokorrentlinien lag bei T€ 22.990 (Vorjahr: T€ 4.738).

c.) Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:

Aktivseite

31. Mai 2025 31. Mai 2024
T€ % T€ %
--- --- --- --- ---
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.169 9,8 5.222 11,9
Sachanlagen 8.641 20,3 7.604 17,4
12.810 30,1 12.826 29,3
Umlaufvermögen
Vorräte 18.720 43,9 21.695 49,5
Geleistete Anzahlungen 426 1,0 28 0,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.298 12,4 8.145 18,6
Sonstige Vermögensgegenstände 236 0,6 238 0,5
Liquide Mittel 4.764 11,2 692 1,6
29.444 69,1 30.798 70,3
Rechnungsabgrenzungsposten 351 0,8 196 0,4
Summe Aktivseite 42.605 100,0 43.820 100,0
Passivseite
31. Mai 2025 31. Mai 2024
T€ % T€ %
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 7.980 18,7 7.259 16,6
Kapitalrücklage 8.027 18,9 4.061 9,3
Gewinnrücklagen 16 0,0 16 0,0
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -418 -1,0 -544 -1,2
Gewinnvortrag 8.014 18,8 7.853 17,9
Konzernüberschuss 4.739 11,1 1.250 2,8
28.358 66,5 19.895 45,4
Rϋckstellungen
Steuerrückstellungen 1.517 3,6 623 1,4
Sonstige Rückstellungen 2.718 6,4 1.035 2,4
4.235 10,0 1.658 3,8
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.035 16,5 18.366 41,9
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 145 0,3 116 0,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.511 3,6 1.632 3,7
Sonstige Verbindlichkeiten 462 1,1 1.211 2,8
9.153 21,5 21.325 48,7
Passive latente Steuern 859 2,0 942 2,1
Summe Passivseite 42.605 100,0 43.820 100,0

Investitionen

CEOTRONICS hat sich schon immer mit Investitionen in Personalkapazitäten, Markterschließungen, Technologien, Entwicklungen sowie Produktionstechniken und -verfahren im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf die Herausforderungen der Zukunft eingestellt.

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2024 / 2025 lagen mit insgesamt T€ 2.159 um T€ 673 über dem Wert des Vorjahres (T€ 1.486).

Die Aktivierung der eigenen Entwicklungsleistungen hat sich dabei mit T€ 290 (Vorjahr T€ 687) im Geschäftsjahr 2024 / 2025 reduziert, da die Abwicklung des Großauftrages SmG (Sprechsatz mit Gehörschutz, Los 2024) im Vordergrund stand.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Bilanzansätze der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen zum Bilanzstichtag um insgesamt T€ 16 reduziert. Grund dafür war die finale Einstellung von fortgeschrittenen Entwicklungen, die aufgrund von Marktveränderungen nicht mehr wirtschaftlich vermarktbar waren. So reduzierten sich die Bilanzansätze der immateriellen Vermögensgegenstände um T€ 101 für selbst erstellte Entwicklungsleistungen und T€ 456 aus Anzahlungen für fremde Entwicklungsleistungen.

Vorräte

Der Lagerbestand hat sich zum Bilanzstichtag um T€ 2.975 bzw. 13,7 % auf T€ 18.720 reduziert. Der Bestand der Vorräte korrespondiert mit dem Auftragsbestand, den Anforderungen aus den Order Forecasts, der Lieferfähigkeit neuer Produkte und Technologien sowie mit dem Kundenwunsch nach kurzen Lieferzeiten.

Beschaffungskritische Komponenten werden deutlich früher und in weitaus größeren Stückzahlen beauftragt. Wo es mittlerweile möglich ist, wird just in time geliefert.

Eigenkapital und Eigenkapitalquote

Das Eigenkapital konnte zum 31. Mai 2025 auf T€ 28.358 (Vorjahr T€ 19.895) gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote stieg von 45,4 % um 21,1 Prozentpunkte auf 66,5 %. Der CEOTRONICS-Konzern zeichnet sich somit durch eine sehr gute Eigenkapitalausstattung aus.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus insbesondere auf der Entwicklung des Umsatzes, des Deckungsbeitrages, des EBIT, des Ergebnisses vor Steuern, des Jahresergebnisses, des Cashflows sowie des Auftragsbestandes.

Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr ergab sich wie folgt:

2024/2025 2023/2024 Entwicklung
Umsatz in T€ 55.795 29.632 +26.163
Deckungsbeitrag in % 40,9 46,7 -5,8
EBIT in T€ 7.790 2.514 +5.276
Ergebnis vorSteuern in T€ 6.935 1.930 +5.005
Ergebnis nachSteuern in T€ 4.739 1.250 +3.489
Brutto-Cashflow in T€ 8.042 1.997 +6.045
Auftragsbestand in T€ 60.118 70.935 -10.817
Auftragseingang in T€ 45.017 92.984 -47.967

4. Gesamtaussage

Das im Prognosebericht des Geschäftsjahres 2023 / 2024 für das Folgejahr in Aussicht gestellte Konzernumsatz- und -ergebnisziel für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 wurde zweimal nach oben angepasst und konnte zum 31. Mai 2025 bzgl. des Umsatzes sogar übertroffen werden. Ebenso erreicht wurden die Ziele „Dividendenfähigkeit“, „Liquiditätsverbesserung“ und „Visibilität zukünftiger Umsätze“.

III. Chancen- und Risikobericht

CEOTRONICS versteht effizientes und vorausschauendes Risikomanagement als eine wichtige und wertsichernde Aufgabe. Risikomanagement gehört zu den Kernfunktionen unternehmerischen Handelns und ist ein wichtiges Element für den Erfolg der Geschäftstätigkeit. Wichtig ist, dass der Risikomanagementprozess nicht nur dokumentiert, sondern auch von der Unternehmensführung gelebt wird, wobei Aufsichtsrat, Vorstand, Führungskräfte und Mitarbeiter ihre Tätigkeit im Risikomanagement mit großem Verantwortungsbewusstsein wahrnehmen.

Wie auch schon in den Vorjahren hat CEOTRONICS im Laufe des Geschäftsjahres 2024 / 2025 ein aktives Risikomanagement gelebt. Im abgelaufenen Jahr haben sich keine wesentlichen Veränderungen der Risikobeurteilung im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Die bereits erkannten Risiken wurden erneut analysiert und entsprechend bewertet. Daraus abgeleitete Maßnahmen wurden umgesetzt und das Risikohandbuch wurde modifiziert.

Unternehmerische Chancen werden nicht innerhalb des Risikomanagementsystems behandelt, sondern im Rahmen regelmäßiger Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen analysiert und gegebenenfalls innerhalb der jährlich erstellten operativen Planung erfasst.

Aus der Gesamtheit der identifizierten Risiken erläutern die nachfolgenden Passagen Risikofelder bzw. Einzelrisiken, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des CEOTRONICS-Konzerns wesentlich beeinflussen und zu einer negativen Zielabweichung führen können.

1. Absatzrisiken

Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Kundengruppen

a.) Risikobeschreibung / Auswirkung

Seit einigen Jahren ist der Umsatzanteil mit Sicherheits- und Verteidigungskräften sowie der Inlands-Umsatzanteil sehr hoch.

Dies kann zu deutlichen Umsatz- und Ergebnisschwankungen führen, wenn die öffentlichen Auftraggeber in Deutschland und Europa, z. B. aufgrund von staatlichen Finanzkrisen oder einer Vernachlässigung der Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit, ihre Ausgaben einschränken oder nach Wahlen lang anhaltende Koalitionsfindungen mit noch späteren Ministerernennungen und Budgetfreigaben Auftragsvergaben verzögern.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

Auch wenn Produkte und Dienstleistungen für Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungskräfte eine starke Kernkompetenz von CEOTRONICS darstellen, so beschränkt sich CEOTRONICS bei der Produktentwicklung nicht nur auf die oben genannten Kundengruppen, sondern legt größten Wert darauf, Produkte zu entwickeln, die für erhöhte Umsätze auch bei anderen Kundengruppen sorgen sollen. Ebenso verstärkt CEOTRONICS den Marketing-/Sales-Einsatz im Ausland.

Umsatzverschiebungen bzw. die daraus möglicherweise resultierenden vorübergehenden Liquiditätsschwankungen können durch eine ausreichende Kapital- / Liquiditätsausstattung abgefangen werden.

Technologierisiko

a.) Risikobeschreibung / Auswirkung

Die hohe Qualität der CEOTRONICS-Produkte, das Know-how der CEOTRONICS-Mitarbeiter und der technische & logistische Vorsprung vor den Wettbewerbern sowie die systemintegrative Offenheit gegenüber ausgewählten Systembestandteilen anderer Hersteller sichern dem Konzern zukünftige Absatzpotenziale. Ein Nachlassen der permanenten Weiterentwicklung der CEOTRONICS-Produkte kann dazu führen, dass Wettbewerber die Technologieführerschaft übernehmen. Dies kann mittelfristig zu einem Umsatz- und Ergebnisrückgang führen.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

Der sehr hohe und in den letzten Jahren stetig steigende Forschungs- und Entwicklungsaufwand, die Bereitstellung eines attraktiven Arbeitsplatzes sowie die Sicherstellung einer hohen Motivation der Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung sichern die Technologie- und Qualitätsführerschaft im CEOTRONICS-Nischenmarkt.

Produktrisiko

a.) Risikobeschreibung / Auswirkung

CEOTRONICS ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig. Die Entwicklung der innovativen CEOTRONICS-Produkte (Hard- und Software) sowie -Dienstleistungen erfordert einen sehr hohen Zeitaufwand und eine relativ lange Entwicklungszeit. Fehlentwicklungen oder Entwicklungen, die nicht der Kundennachfrage entsprechen, verursachen einen hohen Aufwand und gefährden die Technologieführerschaft der CEOTRONICS, da die für den Markt notwendigen Produkte nicht zeitgerecht entwickelt werden können. Dies kann mittelfristig zu einem Umsatz- und Ergebnisrückgang führen.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

Die Hauptphilosophie bei CEOTRONICS ist eine marktorientierte Arbeitsweise, d. h., der Markt, die Kunden und eine Wirtschaftlichkeitsanalyse bestimmen, was bei CEOTRONICS entwickelt wird. Dazu finden ein intensiver und permanenter Kundenkontakt und Wissensaustausch statt.

2. Produktions- und Beschaffungsrisiken

Produkthaftung / Qualitätsrisiko

a) Risikobeschreibung / Auswirkungen

„Wird durch den Fehler eines Produkts jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Hersteller des Produkts verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen ...“, heißt es im ProdHaftG. Da die CEOTRONICS Hersteller von mobilen digitalen Funknetzen und Endgeräten für lokale Anwendungen sowie hochwertiger Kommunikations-Headsets / Sprechsysteme zum Anschluss an analoge und digitale Funkgeräte ist, besteht natürlich auch das im Produkthaftungsgesetz geregelte Haftungsrisiko. Die Abschätzung einer evtl. bestehenden Haftungshöhe, die bis zu einem im ProdHaftG festgelegten Höchstbetrag von 85 Millionen Euro bestehen kann, ist schwer möglich, jedoch kann der Fortbestand von CEOTRONICS durch einen Schadensfall gefährdet werden, solange keine entsprechenden Absicherungsmaßnahmen vorgenommen werden. Ebenso können Qualitätsrisiken bei den Produkten zu Mangelschäden und Mangelfolgeschäden führen, wenn keine haftungsbeschränkenden Vereinbarungen getroffen werden. Grundsätzlich minimieren jedoch qualitativ hochwertige und mangelfreie Produkte die Haftung von CEOTRONICS.

b) Maßnahmen zur Risikovermeidung

Zur Qualitätssicherung und zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen aus der Mängelhaftung sowie der Produkthaftung hat CEOTRONICS ein Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001:2015) implementiert und eine 100%ige Stückprüfung aller eigengefertigten Produkte vorgeschrieben. Darüber hinaus hat CEOTRONICS eine Produkthaftpflichtversicherung abgeschlossen. Ferner werden Gewährleistungsklauseln von Kunden kritisch geprüft und ggf. angepasst, sodass ungerechtfertigte Mängelansprüche, auch über die gewährten Fristen hinaus, abgelehnt werden können. Im Falle der Gewährung vertraglicher Garantien werden die Garantiebedingungen von CEOTRONICS zugrunde gelegt. In größeren Projekten, die auf individuell verhandelten Verträgen beruhen, werden Haftungsbeschränkungsklauseln vereinbart, sofern eine Haftungsbeschränkung gesetzlich zulässig ist. Durch die Gesamtheit der implementierten Maßnahmen sowie die Produktion hochwertiger Produkte werden Risiken nicht insgesamt ausgeschlossen, sondern auf eine nicht bestandsgefährdende Weise minimiert.

Beschaffungsrisiko

a.) Risikobeschreibung / Auswirkung

Die langen Lieferzeiten für bestimmte Elektronikbauteile / -komponenten, Leiterplatten sowie Steckverbindungen sind seit Jahren allgemein bekannt und haben sich seit der zweiten Kalenderjahreshälfte 2024 wieder verschärft. Des Weiteren reduzieren sich die Life Cycles diverser Elektronikkomponenten. Die entsprechenden Komponenten müssen in sehr großen Stückzahlen (Mehrjahresbedarf) beschafft werden - teilweise auch, um überhaupt beliefert zu werden. Von der Verknappung, Verteuerung und Obsoleszenz sind nicht nur elektronische Bauteile betroffen, sondern z. B. auch Granulate.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

CEOTRONICS hat ein ganzheitliches Obsoleszenz-Management-System implementiert, um die negativen Entwicklungen im Beschaffungsmarkt für Elektronikbauteile und andere Komponenten besser abfedern zu können. Die daraus folgende höhere Bevorratung sowie eine höhere Kapitalbindung werden dabei ausdrücklich in Kauf genommen.

Trotzdem wird es immer schwieriger, Material und externe Kapazitäten im größeren Umfang in der von Kunden geforderten kurzen Zeit zu beschaffen bzw. einzuplanen.

3. Sonstige Risiken

Liquiditätsrisiko / Risiko aus Zahlungsstromschwankungen

a.) Risikobeschreibung / Auswirkung

Nicht nur Großprojekte in Millionenhöhe erfordern Warenzukäufe, die teilweise Monate vor der Rechnungsstellung an den Kunden erfolgen und vorfinanziert werden müssen. Des Weiteren können saisonale Schwankungen im Geschäft von CEOTRONICS oder Auftragsverschiebungen zu Schwankungen der Liquidität führen. Bei nur unzureichender Liquiditätssicherung bestünde die Gefahr, dass CEOTRONICS nicht in der Lage wäre, finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten zu erfüllen.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

CEOTRONICS führt eine rollierende Liquiditätsplanung durch, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen. Zudem stehen CEOTRONICS kurzfristige Kreditlinien bei mehreren Hausbanken zur Verfügung, die bedarfsweise in Anspruch genommen werden können. Dadurch und durch weitere Optionen, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken, soll sichergestellt werden, dass CEOTRONICS stets über ausreichende Mittel verfügt, um selbst unter schwierigen Bedingungen den Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen.

Als Aktiengesellschaft, deren Aktien an der Börse gehandelt werden, besteht zudem die Möglichkeit, durch Kapitalerhöhungen einen Liquiditätszufluss zu generieren.

Ausfallrisiko

a.) Risikobeschreibung / Auswirkung

Die CEOTRONICS-Kunden verfügen in der Regel über eine gute bis sehr gute Bonität. Dennoch besteht das Risiko, dass Kunden ihrer Zahlungsverpflichtung aus unterschiedlichen Gründen nicht nachkommen. Dies kann zu einem Ergebnisrückgang führen.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

Um das Ausfallrisiko auf ein Minimum zu begrenzen, hat CEOTRONICS ein umfangreiches Debitorenmanagement eingerichtet, welches sicherstellt, dass Kreditauskünfte eingeholt oder historische Daten aus der bisherigen Geschäftsbeziehung, insbesondere dem Zahlungsverhalten, zur Vermeidung von Zahlungsausfällen genutzt werden. Soweit bei den einzelnen finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, wird diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren wie im Vorjahr konzernweit keine zusätzlichen Einzelwertberichtigungen erforderlich.

Preisänderungsrisiko

a.) Risikobeschreibung / Auswirkung

Die Wettbewerbssituation übt oftmals einen permanenten Preissenkungsdruck aus. Zudem haben sich auch auf der Einkaufsseite die Kosten teils unterjährig mehrmals stark erhöht. Insofern besteht das Risiko eines Umsatz- und / oder Margenrückgangs, was mittelfristig zu einem Ergebnisrückgang führen kann.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

Um das Preisänderungsrisiko zu minimieren, treibt CEOTRONICS die Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie die Entwicklung neuer Produkte und auch die effizientere Produktion ständig voran. Ziel ist es dabei, den bestehenden technologischen Vorsprung und die Effizienz gegenüber dem Wettbewerb zu festigen bzw. auszubauen. Ein hoher Innovations- und Technologiestand verhindert einen Preisverfall und begrenzt das Preisrisiko. Die dabei anfallenden hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung konnten bislang mittelfristig amortisiert werden.

Des Weiteren versucht CEOTRONICS, die erhöhten Kosten auf der Einkaufsseite, bei den Personalkosten und durch erhöhte Zölle mit Verkaufspreisanpassungen auszugleichen.

Risiko Arbeits- und Fachkräftemangel

a.) Risikobeschreibung/Auswirkung

Der demografische Wandel wird wohl zu einem größeren Problem werden, als es die Verwerfungen am Beschaffungsmarkt aktuell sind. Weder der demografische noch der Klimawandel lassen sich von CEOTRONICS aufhalten. Die Folgen sind offensichtlich nur mit höherem Einsatz und Kreativität abzumildern. Es ist mit einer verstärkten mangelnden Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern zu rechnen - auch auf der Lieferanten- und Kundenseite.

b.) Maßnahmen zur Risikovermeidung

Zur Verringerung des Risikos, nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden, bietet CEOTRONICS seit Jahren bereits Praktikums-, Ausbildungs- sowie Werksstudentenplätze, bildet aber auch duale Studenten aus. Darüber hinaus hat CEOTRONICS weitere geeignete Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit als Arbeitgeber ergriffen.

Weiterhin kann die fortgesetzte Digitalisierung von Arbeitsprozessen und der Einsatz der KI zu Effizienzsteigerungen führen und so den zusätzlichen Personalbedarf aufgrund des Unternehmenswachstums sowie zusätzlicher Aufwände, um bürokratische Überregulierungen zu erfüllen, reduzieren.

Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Aufgrund der bei CEOTRONICS getroffenen Maßnahmen sind aus heutiger Sicht keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinträchtigen.

IV. Prognosebericht

a.) Markt- und Branchenentwicklung

Es besteht Hoffnung, dass sich die konjunkturelle Situation zumindest in Deutschland in Teilbereichen peu à peu positiv verändern kann. Die neue Bundesregierung hat sich u. a. die Reduzierung der Überregulierung und den sinnvollen Rückbau der Bürokratie auf die Fahnen geschrieben. Ebenso die Erhöhung des Energieangebotes und die Reduzierung der Energiekosten.

Die Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute und Banken gehen für das Kalenderjahr 2025 von einer Stagnation und 2026 von einem Wirtschaftswachstum in Deutschland in Höhe von ca. 1,1 % aus. In Europa soll das Wirtschaftswachstum nach Prognosen der EU-Kommission bei ca. 0,9 % (2025) und ca. 1,4 % (2026) liegen.

Die gesamte Branche „Mission Critical Communication“ geht von einem nachhaltigen Anstieg der Investitionen in „innere und äußere Sicherheit“ aus, da immer wieder und vermehrt Imperialisten, Despoten/Diktatoren und Extremisten sowie Terroristen die regel- und wertebasierende Weltordnung herausfordern. Der deutsche und europäische Wertekompass wird nicht nur bedroht, sondern sabotiert und angegriffen/unterlaufen. Europa muss sich verteidigen können - nicht nur mit politischem und gesellschaftlichem Engagement. Äußere und innere Sicherheit kann es nicht ohne einander geben. Beides (Verteidigung sowie Polizeien und Dienste) muss zusammen gedacht und gestärkt werden - in Einbeziehung des Katastrophen-/Zivilschutzes, der Feuerwehren und Rettungskräfte sowie des THW. Dabei geht es ausschließlich um eine glaubhafte Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung gegenüber den inneren und äußeren Feinden der Freiheit, Demokratie und des Rechtsstaates sowie der sozialen Marktwirtschaft. Der Nachholbedarf innerhalb der EU, Norwegen, Schweiz und UK, auch alleine verteidigungsfähig zu sein, ist enorm und bedarf jahrelanger Anstrengungen.

Es ist zu hoffen, dass den Polizeien zukünftig mehr finanzielle Mittel für den Personalaufwuchs und technische Ausrüstung zur Verfügung gestellt werden und die Justiz härter gegen Straftäter und Straftäterinnen vorgeht. Zumindest hat das deutsche Bundeskabinett am 23. Juli 2025 u. a. für die Bundespolizeien im Haushalt 2026 die zur Verfügung stehenden Finanzmittel deutlich erhöht.

Das neue NATO-Ziel „5 % vom BIP“ ist ambitioniert und auch angesichts des notwendigen militärischen Personalaufwuchses sicherlich mittelfristiger Natur.

Mit dem neuen „Sondervermögen“ für die deutsche Nachrüstung und den deutschen Beitrag zu einer glaubhaften Abschreckung wurde zumindest die Grundlage für eine Verbesserung der finanziellen Handlungsspielräume geschaffen.

Der am 23.07.2025 vom Kabinett beschlossene gemeinsame Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesministeriums der Verteidigung zur Beschleunigung und Vereinfachung der Bundeswehrbeschaffungen zeigt, dass auch der zeitliche Faktor für zukünftige Beschaffungen im Fokus liegt. So sollen die Planung und die Beschaffung beschleunigt werden und bspw. Direktvergaben von Aufträgen schneller und häufiger möglich sein. Diese gewünschten Beschleunigungen und Vereinfachungen der Beschaffungsprozesse sind allerdings auch zwingend nötig, um eine schnelle Herstellung der Verteidigungsfähigkeit bei der Bundeswehr zu ermöglichen.

Der Readiness-Plan 2030 „ReArm Europe“ der EU-Kommission soll mit bis zu € 800 Mrd. die Verteidigungsfähigkeit der EU-Staaten fördern. Es bleibt abzuwarten, wie schnell diese Finanzhilfen fließen und welche Investitionen die einzelnen EU-Staaten damit tätigen werden.

b.) Unternehmensentwicklung

CEOTRONICS ist der festen Überzeugung, dass die Erhöhung unserer Sicherheit - inkl. personellen Aufwuchses -als Basis der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität, ein nachhaltiger und erfolgreicher Prozess sein wird. CEOTRONICS, mit der Kernkompetenz in Kommunikationssystemen für Polizeien, Verteidigungs-, Feuerwehr- und Rettungskräfte, wird auch weiterhin an dieser Sonderkonjunktur partizipieren. Und hoffentlich wird auch die deutsche Wirtschaft einen Weg aus der Stagnation finden und der CEOTRONICS neue Absatzpotenziale im industriellen Bereich bieten.

CEOTRONICS erwartet aus heutiger Sicht aufgrund des extrem hohen Auftragsbestands sowie des Order Forecast ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 / 2026.

Da die Beauftragung des möglichen dritten Loses „SmG, 2026“ durch die Bundeswehr u. a. aufgrund der vorgezogenen Neuwahlen und deren Folgen frühestens im Spätherbst 2025 zu erwarten wäre und damit für eine (Teil-)Auslieferung zum 31.5.2026 keine Zeit mehr verbleiben dürfte, sollte die positive Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2025/2026 auch in 2026/2027 fortgesetzt werden können.

c.) Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Die USA und viele unserer europäischen Nachbarn fordern schon seit Längerem einen größeren und nachhaltigeren Beitrag insbesondere von Deutschland zur europäischen Landesverteidigung. Demzufolge werden voraussichtlich die Verteidigungsausgaben nicht nur in Deutschland, sondern europaweit nachhaltig steigen. Aber auch die Gewährleistung der inneren Sicherheit in Deutschland und in Europa erfordert höhere Investitionen bei der Bundespolizei, den Landespolizeien und den Diensten.

Der vernünftig dosierte Ausbau des Dienstleistungsbereichs (u. a. wiederkehrende Maintenance-Leistungen, aber auch Produktschulungen und System-Inbetriebnahmen, Engineering-Leistungen etc.) soll zu einer positiven Umsatzentwicklung beitragen und zusammen mit den kundenspezifischen Systemlösungen die Abgrenzung zu einem ausschließlichen „Headset-Anbieter“ verdeutlichen. Des Weiteren sollte in den nächsten Jahren der Umsatzanteil der separat gelieferten und berechneten Software für die Produktfamilien CT-MultiPTT und CT-DECT ansteigen, was u. a. daraus resultiert, dass auf Kundenwunsch veränderte Tastenbelegungen, Profilsets oder zusätzlich gewünschte Features per Software-Upgrade aufgespielt werden können.

Nach der in der Vergangenheit erfolgten Umstellung von Analogfunk auf Digitalfunk (Tetra / Tetrapol) werden in den nächsten Jahren die ersten professionellen Anwender in der Industrie und bei den Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungskräften verstärkt die LTE- und 5G-Netze mit „gehärteten“ Smart Devices nutzen, auf denen Kommunikations-Apps für die Kommunikation über PoC bzw. PTToIP betrieben werden. CEOTRONICS hat schon heute Produkte zur drahtlosen „Fernbedienung“ im Produkt-Portfolio und partizipiert schon heute an dieser Funktechnologie-Umstellung.

d.) Risiken der zukünftigen Entwicklung

Sollte sich die Konjunkturlage (z. B. aufgrund von Handelskriegen) weiter verschlechtern oder gar eine kriegsbedingte oder arbeitskräftemangelbedingte Rezession (evtl. inkl. Materialmangel) real werden und sollten sich die finanziellen Potenziale der öffentlichen Auftraggeber in Europa und in den USA verschlechtern, so besteht das Risiko, dass die betreffenden CEOTRONICS-Gesellschaften und -Verkaufsgebiete die Erwartungen nicht erfüllen werden und die Konzernentwicklung negativ beeinflusst wird.

e.) Ausblick

Im Laufe des Geschäftsjahres 2024/25 wurde CEOTRONICS von Kunden nachdrücklich gebeten, Liefertermine vorzuziehen - auch wenn dafür ein sehr großer zusätzlicher Einsatz erforderlich wäre.

CEOTRONICS machte es möglich und infolgedessen konnte der Konzern-Umsatzausblick für das Geschäftsjahr 2024/2025 zweimal unterjährig angehoben und mit € 55,8 Mio. Konzernumsatz (+88,3 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024) weitaus mehr erreicht werden als die ursprünglich anvisierten ca. € 45 Mio. Konzernumsatz (+52 % gegenüber 2023/2024).

CEOTRONICS hat vorzeitig und innerhalb nur eines Jahres ein extrem hohes Umsatzniveau erreicht, welches nun als Basis für die zukünftige Geschäftsentwicklung dient.

Den Umsatzplanungen für die Geschäftsjahre 2025 / 2026 und 2026 / 2027 liegen u. a. der Auftragsbestand und die Projekte aus den detaillierten Order Forecasts zugrunde.

In den nächsten Geschäftsjahren erwarten wir in einigen CEOTRONICS-Prioritätsmärkten eine erhöhte Investitionstätigkeit der Sicherheits-, Rettungs-/Katastrophenschutz- und Verteidigungskräfte sowie ab 2026 eine sich wieder erholende Konjunktur in Deutschland und damit mit Zeitverzug einhergehend eine gesteigerte Investitionstätigkeit der Industrie.

Unter den genannten Rahmenbedingungen sind auf dem extrem gesteigerten und sehr hohen Niveau des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2025 / 2026 leicht steigende Umsatzerlöse auf ca. € 56 Mio. (ca. +0,4 % nach +88,3 % im Vorjahr) und ein signifikant erhöhtes Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von ca. € 5,3 Mio. (ca. +12,8 % nach +279,1 % im Vorjahr) möglich. Die Umsatzrendite (n. St.) würde von 8,5 % auf ca. 9,5 % steigen.

Die CEOTRONICS wird gemäß den Researchs der BankM AG und Montega AG in den Folgejahren (ab 2026 / 2027) aufgrund der höheren staatlichen Investitionen in die innere und äußere Sicherheit in Deutschland und in der EU wieder deutlich größere Wachstumsperspektiven haben - auch ohne den Zukauf von Unternehmen (anorganisches Wachstum).

Rödermark, den 29. August 2025

CEOTRONICS AG

Gez. Thomas H. Günther, Vorstandsvorsitzender, CEO

Gez. Dr. Björn Schölling, Vorstand Technik, CTO

Konzernbilanz zum 31. Mai 2025

Aktivseite

31.05.2025

31.05.2025

31.05.2024

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.500.654,97 4.001.212,25
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 668.349,00 764.322,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 4.169.003,97 456.463,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.868.073,77 5.026.924,77
2. technische Anlagen und Maschinen 2.500.152,01 1.279.228,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 895.885,75 967.346,82
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 376.741,54 8.640.853,07 330.880,65
12.809.857,04 12.826.377,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.320,33 7.718,56
2. unfertige Erzeugnisse 16.543.069,95 20.216.872,48
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.162.669,25 1.469.971,84
4. geleistete Anzahlungen 426.250,07 19.145.309,60 28.210,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.297.923,67 8.145.692,43
2. sonstige Vermögensgegenstände 236.110,60 5.534.034,27 237.709,62
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.764.238,44 691.712,07
29.443.582,31 30.797.887,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 351.123,17 195.718,16
Bilanzsumme 42.604.562,52 43.819.983,42
Passivseite
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.980.000,00 7.259.000,00
II. Kapitalrücklage 8.026.658,75 4.061.158,75
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 15.813,87 15.813,87
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -417.713,42 -543.723,22
V. Gewinnvortrag 8.013.839,80 7.853.091,43
VI. Jahresüberschuss 4.739.379,94 1.249.598,37
28.357.978,94 19.894.939,20
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.517.585,30 623.273,69
2. sonstige Rückstellungen 2.717.597,82 1.034.455,63
4.235.183,12 1.657.729,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.034.594,68 18.365.703,27
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 144.647,48 116.230,10
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.511.220,37 1.632.365,85
4. sonstige Verbindlichkeiten 462.470,81 1.210.992,46
- davon aus Steuern € 231.596,33 (Vj. € 924.820,69)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 26.835,08 (Vj. € 17.344,41)
9.152.933,34 21.325.291,68
D. Passive latente Steuern 858.467,12 942.023,22
Bilanzsumme 42.604.562,52 43.819.983,42

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Juni 2024 bis 31. Mai 2025

2024/2025

Vorjahr

1. Umsatzerlöse 55.794.978,98 29.632.311,84
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -33.002.078,28 -15.778.010,06
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 22.792.900,70 13.854.301,78
4. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung -4.994.551,53 -3.642.329,56
5. Vertriebskosten -6.623.925,23 -5.472.783,44
6. allgemeine Verwaltungskosten -2.984.919,98 -2.382.386,19
7. sonstige betriebliche Erträge 380.339,79 461.715,17
davon aus Währungsumrechnung € 9.214,29 (i. Vj. € 13.794,81)
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -779.162,95 -305.320,94
davon aus Währungsumrechnung € -151.174,07 (i. Vj. € -104.794,47)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.847,96 1.236,85
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -877.098,77 -585.055,84
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.196.050,05 -679.779,46
davon Ertrag/Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern € 83.556,10 (i. Vj. € 15.931,06)
12. Ergebnis nach Steuern 4.739.379,94 1.249.598,37
13. Jahresüberschuss 4.739.379,94 1.249.598,37
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € 0,60 0,18
Ergebnis je Aktie (verwässert) in € 0,60 0,18
Im Umlauf befindliche Aktien zum Bilanzstichtag 7.980.000 7.259.000
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 7.948.395 6.956.505
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 7.948.395 6.956.505

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2024/2025

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die CEOTRONICS AG mit Sitz in Rödermark ist die Muttergesellschaft des CEOTRONICS-Konzerns und eine im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts in Offenbach am Main (HRB 34104) eingetragen. Die Muttergesellschaft stellt den Konzernabschluss zum 31. Mai 2025 für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 auf.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und den Vertrieb von elektronischen Audio-, Video- und Data-Kommunikationssystemen, persönlichen Schutzausrüstungen mit und ohne Kommunikation sowie den Groß- und Einzelhandel mit diesen Systemen und anderen elektronischen Geräten, inklusive Im- und Export sowie jede in irgendeiner Form damit zusammenhängende Tätigkeit.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der CEOTRONICS AG die folgenden Tochtergesellschaften einbezogen:

• CT-VIDEO GmbH, Lutherstadt Eisleben („CT-VIDEO GmbH“)

• CEOTRONICS S.L., Madrid / Spanien („CEOTRONICS Spanien“)

• CEOTRONICS Inc., Virginia Beach, Virginia / USA („CEOTRONICS USA“)

Die CEOTRONICS AG hält an sämtlichen Tochterunternehmen einen Anteil von 100 %.

Die CEOTRONICS AG sowie die CT-VIDEO GmbH sind sowohl Produktions- als auch Vertriebsgesellschaften. Die CEOTRONICS Spanien sowie die CEOTRONICS USA sind ausschließlich Vertriebsgesellschaften, wobei durch die CEOTRONICS Spanien zusätzlich ein After-Sales-Service sowie Installationen angeboten werden.

Die Tochtergesellschaften vertreiben im Wesentlichen die von der CEOTRONICS AG und der CT-VIDEO GmbH entwickelten Produkte. Darüber hinaus vertreibt die CEOTRONICS Spanien ebenfalls Funkgeräte eines namhaften Herstellers und bietet zusätzlich Service, Maintenance und Installationen für diese digitalen Systeme an.

Die CEOTRONICS AG und CT-VIDEO GmbH vertreiben ihre Produkte im Inland und in Ländern, in denen sie nicht durch ein Tochterunternehmen bzw. Schwesterunternehmen vertreten sind.

Bei der CEOTRONICS AG und bei der CT-VIDEO GmbH werden außerdem Forschung und Entwicklung betrieben.

Die Erstellung des Konzernabschlusses 2024 / 2025 erfolgte nach den Vorschriften des Aktiengesetzes sowie nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung

In den Konzernabschluss werden alle Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Hierbei handelt es sich um Unternehmen, deren Finanz- und Geschäftspolitik die CEOTRONICS AG direkt oder indirekt beherrschen kann. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Beherrschungsmöglichkeit auf die CEOTRONICS AG übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt endkonsolidiert, an dem die Beherrschungsmöglichkeit endet.

Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Erwerbsmethode durchgeführt. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der übernommenen Schulden zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Alle im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt, unabhängig vom Umfang ggf. vorhandener Minderheiten. Der Überschuss der Anschaffungskosten über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Sollten die Anschaffungskosten geringer als das zum beizulegenden Zeitwert bewertete auf den Konzern entfallende Nettovermögen des erworbenen Tochterunternehmens sein, wird der Unterschiedsbetrag nach nochmaliger Überprüfung der Parameter der Erwerbsmethode unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte verbleiben mit ihren Restbuchwerten in der Bilanz und werden planmäßig linear über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Zusätzlich wird der Geschäfts- oder Firmenwert mindestens einmal jährlich nach Abschluss des jährlichen Planungsprozesses einer Werthaltigkeitsprüfung (Impairmenttest) unterzogen und gegebenenfalls außerplanmäßig wertberichtigt. Eine Wertaufholung findet nicht statt.

Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung sind die Forderungen und Schulden zwischen den Konzernunternehmen verrechnet worden. Es ergaben sich keine wesentlichen Differenzen.

Zwischenergebniseliminierung

Die in den Wertansätzen der fertigen Erzeugnisse zum 31. Mai 2025 enthaltenen Zwischengewinne in Höhe von T€ 78 (Vorjahr T€ 89) aus konzerninternen Geschäften wurden eliminiert. Aufgrund der Reduzierung der Zwischengewinne erfolgte zum Bilanzstichtag eine aufwandswirksame Konsolidierungsbuchung in Höhe von T€ 8 (Vorjahr T€ -34).

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Bei der Konsolidierung wurden die Umsätze aus dem Lieferverkehr zwischen den Konzernunternehmen, die sonstigen Erträge und Aufwendungen aus Verrechnungen innerhalb der Gruppe sowie die Beteiligungs- und Zinserträge eliminiert.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Die CEOTRONICS macht von dem Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch und aktiviert selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände. Es handelt sich hierbei um Eigenleistungen im Rahmen der Entwicklung neuer Produkte.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Anlagegegenstand Nutzungsdauer

in Jahren
Gebäude 33 bis 50
Außenanlagen 10 bis 19
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 10
Geschäfts- und Firmenwerte 5
Anlagegegenstände mit einem Anschaffungswert von € 250,00 bis € 1.000,00 5

Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten werden neben den Materialeinzel- und den Fertigungseinzelkosten angemessene Gemeinkosten berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und dergleichen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Allgemeine Risiken werden durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für das allgemeine Kreditrisiko beträgt aufgrund der geringen Forderungsausfälle in den letzten Geschäftsjahren 1 %.

Der auf der Aktivseite ausgewiesene Rechnungsabgrenzungsposten enthält insbesondere Ausgaben, die im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlt wurden, zum Teil jedoch bereits das neue Geschäftsjahr betreffen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Mittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder -entlastungen ergeben. Verlustvorträge werden berücksichtigt, insoweit eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird der kombinierte Ertragsteuersatz von 29,125 % zugrunde gelegt. Dieser enthält neben der Körperschaftsteuer von 15,0 % und dem darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % den durchschnittlichen Gewerbesteuersatz in Höhe von 13,3 %.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten „Aufwendungen für Forschung und Entwicklung“ erweitert, da dieser Bereich für die Beurteilung der Ertragslage bedeutend ist.

V. Angaben zu den Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind gesondert dargestellt.

Eigenkapital

Die Zusammensetzung und Veränderung des Eigenkapitals ist in der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalspiegels dargestellt.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der CEOTRONICS AG, Rödermark, betrug zum Beginn des Geschäftsjahres 2024 / 2025, d. h. bis zur Durchführung der Kapitalerhöhung im Juni 2024 EUR 7.259.000,00, aufgeteilt in 7.259.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je Aktie.

Auf der Grundlage der von der ordentlichen Hauptversammlung erteilten Ermächtigung in der Satzung der Gesellschaft hat der Vorstand am 3. Juni 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2023 von EUR 7.259.00,00 um EUR 721.000,00 auf EUR 7.980.000,00 gegen Bareinlagen durch Ausgabe von 721.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen („Neue Aktien“). Die Neuen Aktien sind ab für das am 1. Juni 2024 begonnene Geschäftsjahr gewinnberechtigt, das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde auf Grundlage der erteilten Ermächtigung ausgeschlossen.

Die Kapitalerhöhung wurde mit Eintragung ins Handelsregister am 17. Juni 2024 wirksam.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus ausgegebenen Aktien zum Zeitpunkt des Börsengangs im Jahr 1998. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich die Kapitalrücklage durch die Kapitalerhöhung um € 3.965.500,00 auf € 8.026.658,75 (Vorjahr € 4.061.158,75). Für die 721.000 ausgegebenen Neuen Aktien wurde ein Aufgeld in Höhe von € 5,50 je Aktie gezahlt.

Genehmigtes Kapital gemäß § 202 AktG ab dem 29. November 2024 (Genehmigtes Kapital 2024)

Die ordentliche Hauptversammlung vom 8. November 2024 hat beschlossen, das Genehmigte Kapital 2023 aufzuheben und ein neues Genehmigtes Kapital 2024 zu beschließen.

Der Vorstand ist demnach ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 7. November 2029 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um insgesamt bis zu 3.990.000,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von nennbetragslosen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2024).

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

• Für Spitzenbeträge zur Glättung von Kapitalerhöhungsbeträgen.

• Bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabebetrag der Aktie den Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft jeweils nicht wesentlich im Sinne des § 203 Abs. 1 und 2 i. V. mit § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und die aufgrund dieser Ermächtigung beschlossene Kapitalerhöhung insgesamt 20 % des Grundkapitals nicht überschreitet, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf die vorgenannte 20 %-Grenze werden Aktien angerechnet, die aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 AktG i. V. mit § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG während der Laufzeit dieser Ermächtigung veräußert werden.

• Soweit Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagenleistung zum Zweck der Durchführung von Unternehmenszusammenschlüssen oder des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder sonstiger Vermögensgegenstände, insbesondere von Forderungen, durchgeführt werden.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die sonstigen Einzelheiten der Kapitalerhöhungen und ihrer Ausführung festzulegen.

Gesetzliche Rücklage

Die gesetzliche Rücklage der CEOTRONICS AG ist in Übereinstimmung mit § 150 Abs. 2 AktG dotiert und beträgt zum 31. Mai 2025 € 15.813,87 (Vorjahr € 15.813,87).

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis im Einzelabschluss der CEOTRONICS AG beträgt T€ 4.698. Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 11.884. Die Ausschüttungssperren gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung latenter Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz (T€ 62), aus der Aktivierung eigener Entwicklungsleistungen nach Abzug der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern (T€ 2.268) betragen in Summe T€ 2.330. Es verbleibt ein zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von € 9.554.232,73.

Der Vorstand der CEOTRONICS AG schlägt im Rahmen der Gewinnverwendung dem Aufsichtsrat vor, der Hauptversammlung vorzuschlagen, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von € 0,20 pro Aktie auszuschütten und den verbleibenden Betrag zur Stärkung des Eigenkapitals der CEOTRONICS AG auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehenden Urlaub / Überstunden (T€ 510, Vorjahr T€ 384), Garantieverpflichtungen (T€ 87, Vorjahr T€ 76), Erfolgsbeteiligungen (T€ 1.862, Vorjahr T€ 334) sowie Prüfungskosten des Jahresabschlusses (T€ 45, Vorjahr T€ 44).

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen der CEOTRONICS AG mit Restvaluten per 31. Mai 2025 in Höhe von T€ 1.357 (Vorjahr T€ 1.599) enthalten, die durch Grundschulden auf Immobilien besichert sind.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen der CEOTRONICS AG mit Restvaluten per 31. Mai 2025 in Höhe von T€ 866 (Vorjahr T€ 390) enthalten, die durch finanzierte technische Anlagen abgesichert sind.

Verbindlichkeiten

Über die Gliederung und die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gibt die folgende Aufstellung Aufschluss:

in T€ 31. Mai 2025 Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr alsfünf Jahren
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.035 4.514 2.456 65
(Vorjahr) (18.366) (15.536) (2.635) (195)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 145 145 0 0
(Vorjahr) (116) (116) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.511 1.511 0 0
(Vorjahr) (1.632) (1.632) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 462 462 0 0
(Vorjahr) (1.211) (1.211) (0) (0)
9.153 6.632 2.456 65
(21.325) (18.495) (2.635) (195)

Latente Steuern

Die Entwicklung der saldiert ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich wie folgt:

in T€ 31. Mai 2024 Zuführung Nutzung 31. Mai 2025
Aktive latente Steuern
Verlustvortrag der CT-VIDEO GmbH 118 0 -40 78
Differenzen zwischen der Handelsbilanz un dder Steuerbilanz bei der CEOTRONICS AG aus derAktivierung von Kundenstämmen 81 0 -19 62
Latente Steuern aufgrund von Zwischenerfolgseliminierungen im Vorratsvermögen 26 0 -3 23
225 0 -62 163
Passive latente Steuern
Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz aus der Aktivierung von eigenen Entwicklungsleistungen -1.167 0 145 -1.022
-942 0 83 -859

In Deutschland beträgt der Körperschaftsteuersatz wie im Vorjahr 15,0 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die berechnete Körperschaftsteuer. Der von dem Hebesatz der zuständigen Gemeinde abhängige Gewerbesteuersatz beträgt wie im Vorjahr rund 13,3 %. Für die CEOTRONICS AG ergab sich somit insgesamt eine Ertragsteuerbelastung von 29,125 %.

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Märkten (Land der Kunden)

in T€
2024 / 2025 2023 / 2024
Deutschland 46.298 23.440
Resteuropa 9.170 5.548
Übrige Welt 327 644
Umsatzerlöse, gesamt 55.795 29.632
Umsatzerlöse nach Produkten

in T€
2024 / 2025 2023 / 2024
Audio 52.623 25.827
Video 2.378 2.846
Dienstleistungen 794 959
Umsatzerlöse, gesamt 55.795 29.632
Materialaufwand des Geschäftsjahres

in T€
2024 / 2025 2023 / 2024
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und fürbezogene Waren 29.321 13.176
Aufwendungen für bezogeneLeistungen 792 354
Materialaufwand, gesamt 30.113 13.530
Personalaufwand des Geschäftsjahres

in T€
2024 / 2025 2023 / 2024
Löhne und Gehälter 11.236 8.494
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgungund für Unterstützung 2.043 1.671
Personalaufwand, gesamt 13.279 10.165
- davon für Altersversorgung 28 31

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 4.329 um T€ 956 auf T€ 5.285 gestiegen. Davon wurden im Geschäftsjahr 2024 / 2025 T€ 290 (Vorjahr T€ 687) als selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert, sodass in der Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von T€ 4.995 (Vorjahr T€ 3.642) ausgewiesen werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 9 (Vorjahr T€ 14), Sachbezüge von T€ 177 (Vorjahr T€ 184) sowie die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 10 (Vorjahr T€ 83).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Verluste aus Abgang aus Anlagevermögen T€ 557, Währungsverluste in Höhe von T€ 151 (Vorjahr T€ 104), Bankgebühren von T€ 19 (Vorjahr T€ 26) sowie sonstige Steuern von T€ 6 (Vorjahr T€ 22) sowie die Kosten für die Kapitalerhöhung in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 95).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Überleitung von den erwarteten Steueraufwendungen zum effektiven Steuersatz in Deutschland (bezogen auf das Vorsteuer-Ergebnis) zu den tatsächlichen Ertragsteueraufwendungen ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Ertragsteuern mit einem Steuersatz von 29,125 % (Vorjahr 29,125 %) multipliziert. Dieser setzt sich aus einem Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, einem Gewerbesteuersatz von 13,3 % sowie einem Solidaritätszuschlag von 5,5 % zusammen.

2024/2025

T€
Ergebnis vor Ertragsteuern 6.935
Steueraufwand zum anzuwendenden Steuersatz (29,125 %) 2.020
Unterschied zu ausländischen Steuersätzen -3
Veränderung Verlustvorträge 129
Steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen bzw. steuerfreie Erträge 147
Aus Konsolidierungsbuchungen -3
Sonstige steuerliche Unterschiede -94
Steuerbelastung laut Konzernabschluss 2.196

Der tatsächliche Steueraufwand / -ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 beläuft sich auf T€ 0.

Ergebnis je Aktie

Im Geschäftsjahr 2024 / 2025 hat der CEOTRONICS-Konzern ein Ergebnis nach Steuern auf die durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien (7.948.395) von € 0,60 je Aktie (Vorjahr € 0,18 bei 6.956.505 Aktien) erzielt.

VII. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2024 / 2025 waren im CEOTRONICS-Konzern insgesamt 140 (Vorjahr 135) Mitarbeiter beschäftigt. Die Aufteilung nach Bereichen ergab sich wie folgt (in Klammern sind die entsprechenden Vollzeitäquivalente / FTE angegeben):

2024/2025 2023/2024
Operations 44 43
(41) (41)
Vertrieb und Marketing 45 43
(43) (39)
Forschung und Entwicklung 32 30
(30) (29)
Verwaltung 19 19
(18) (17)
Mitarbeiter, gesamt 140 135
(132) (126)

Organe

Im Geschäftsjahr 2024 / 2025 wurde die CEOTRONICS AG von Herrn Thomas H. Günther als Vorstandsvorsitzenden (CEO) und Dr. Björn Schölling als Vorstand (CTO) geführt.

Gemäß § 9 der Satzung wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Der Aufsichtsrat kann einem oder einzelnen Vorstandsmitgliedern Alleinvertretungsbefugnis erteilen und / oder von den Beschränkungen des § 181 BGB befreien.

Die Einzelvertretungsberechtigung besteht mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen, für Herrn Thomas H. Günther, Vorstandsvorsitzender (CEO).

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat

Nach § 10 der Satzung besteht der Aufsichtsrat aus drei Mitgliedern, die von der Hauptversammlung gewählt werden.

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2024 / 2025 an:

• Matthias Löw

Bankkaufmann, Rodgau - Vorsitzender

• Günther Thoma

Technischer Betriebswirt, Schöllkrippen - Stellv. Vorsitzender

• Dipl.-Ing. Berthold Hemer

Beratender Ingenieur, Schaafheim

Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich die Gesamtvergütung für den Aufsichtsrat auf T€ 154 (Vorjahr T€ 148). Davon betreffen T€ 77 (Vorjahr T€ 77) die feste Vergütung sowie T€ 17 (Vorjahr T€ 17) Sitzungsgelder. T€ 60 wurden als variable Vergütung aufgrund der Dividendenausschüttung ausbezahlt (Vorjahr T€ 54).

Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Für den gesetzlichen Abschlussprüfer wurden in den Geschäftsjahren 2023 / 2024 und 2024 / 2025 folgende Honorare vereinbart bzw. als Aufwand erfasst:

in T€ 2024/2025 2023/2024
Honorare für Abschlussprüfung 44 44
Honorare für steuerliche Beratung 7 5
Gesamt 51 49

Haftungsverhältnisse

Die CEOTRONICS AG hat eine gesamtschuldnerische Haftung im Rahmen einer Bank-Kreditlinie der CT-VIDEO GmbH in Höhe von T€ 1.000 übernommen. Die Kreditlinie wurde zum Abschlussstichtag mit T€ 0 (Vorjahr T€ 960) in Anspruch genommen.

Des Weiteren hat die CEOTRONICS AG eine harte Patronatserklärung zugunsten der CT-VIDEO GmbH in Höhe von T€ 450 abgegeben. Die der Patronatserklärung zugrunde liegende Kreditlinie wurde zum Bilanzstichtag mit T€ 0 (Vorjahr T€ 419) in Anspruch genommen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der in den Folgejahren bei der CT-VIDEO GmbH erwarteten positiven Ertragsaussichten und Liquiditätsüberschüssen in den oben genannten Haftungsfällen als gering eingestuft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Mai 2025 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 20.007 (Vorjahr T€ 16.769). Der Betrag setzt sich aus Leasing- und langfristigen Mietverpflichtungen von T€ 263 (Vorjahr T€ 350) sowie aus Rahmenverträgen und offenen Bestellungen von T€ 18.953 (Vorjahr T€ 14.744) und T€ 791 (Vorjahr T€ 1.675) aus dem indirekten Einkauf zusammen.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Besondere Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres 2024 / 2025 haben sich nicht ergeben.

Rödermark, den 29. August 2025

CEOTRONICS AG

Gez. Thomas H. Günther, Vorstandsvorsitzender, CEO

Gez. Dr. Björn Schölling, Vorstand Technik, CTO

Konzernanlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.06.2024

Währungsdiff.

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.05.2025

--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.195.537 0 289.975 100.146 0 6.385.366
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.593.785 0 86.374 0 0 3.680.159
3. Geschäfts- oder Firmenwert 334.620 0 0 0 0 334.620
4. geleistete Anzahlungen 456.464 0 0 456.464 0
10.580.406 0 376.349 556.610 0 10.400.145
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.429.296 0 0 0 0 7.429.296
2. technische Anlagen und Maschinen 4.103.182 0 750.751 0 807.075 5.661.008
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.527.346 -478 179.405 0 0 3.706.273
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 330.880 0 852.936 0 -807.075 376.741
15.390.704 -478 1.783.092 0 0 17.173.318
25.971.110 -478 2.159.441 556.610 0 27.573.463
kumulierte Abschreibungen
01.06.2024

Währungsdiff.

Zugänge

Abgänge

31.05.2025

--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.194.325 0 690.386 0 2.884.711
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.829.463 0 182.347 0 3.011.810
3. Geschäfts- oder Firmenwert 334.620 0 0 0 334.620
4. geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
5.358.408 0 872.733 0 6.231.141
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.402.371 0 158.851 0 2.561.222
2. technische Anlagen und Maschinen 2.823.954 0 336.902 0 3.160.856
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.559.999 -276 250.664 0 2.810.387
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
7.786.324 -276 746.417 0 8.532.465
13.144.732 -276 1.619.150 0 14.763.606
Buchwerte
31.05.2025

31.05.2024

--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.500.655 4.001.212
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 668.349 764.322
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
4. geleistete Anzahlungen 0 456.464
4.169.004 5.221.998
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.868.074 5.026.925
2. technische Anlagen und Maschinen 2.500.152 1.279.228
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 895.886 967.347
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 376.741 330.880
8.640.853 7.604.380
12.809.857 12.826.378

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2024 bis 31. Mai 2025

2024/2025

2023/2024

Jahresüberschuss 4.739.380 1.249.598
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.619.150 1.376.634
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 1.683.142 -630.097
Brutto-Cashflow 8.041.672 1.996.135
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 126.212 16.402
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.271.427 -14.948.095
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -841.250 365.554
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 556.610 0
Zinsaufwendungen/Zinserträge 855.251 583.819
Ertragsteueraufwand/ertrag 2.196.050 679.779
Ertragsteuerzahlungen -1.385.295 -815.028
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 14.820.677 -12.121.434
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -376.349 -703.879
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagenvermögen -1.783.092 -781.974
erhaltene Zinsen 21.848 1.237
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.137.593 -1.484.616
Einzahlung aus Kapitalerhöhung 4.686.500 2.359.242
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 1.637.518 6.847.153
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -6.091.728 -948.077
Gezahlte Zinsen -877.099 -585.056
Gezahlte Dividenden an Aktionäre des Mutterunternehmens -1.088.850 -989.999
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.733.659 6.683.263
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 10.949.425 -6.922.787
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 243
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -6.260.210 662.334
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.689.215 -6.260.210

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital

Kapitalrücklage

gesetzliche Gewinnrücklagen

Gewinnvortrag
Stand zum 31. Mai 2023 6.599.994 2.360.923 15.814 8.843.092
Kapitalerhöhung 659.006 1.700.236
Währungsumrechnung
Ausschüttung -990.000
Jahresüberschuss 1.249.598
Stand zum 31. Mai 2024 7.259.000 4.061.159 15.814 9.102.690
Kapitalerhöhung 721.000 3.965.500
Währungsumrechnung
Ausschüttung -1.088.850
Jahresüberschuss 4.739.379
Stand zum 31. Mai 2025 7.980.000 8.026.659 15.814 12.753.219
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzerneigenkapital Summe

Stand zum 31. Mai 2023 -579.045 17.240.778
Kapitalerhöhung 2.359.242
Währungsumrechnung 35.322 35.322
Ausschüttung -990.000
Jahresüberschuss 1.249.598
Stand zum 31. Mai 2024 -543.723 19.894.940
Kapitalerhöhung 4.686.500
Währungsumrechnung 126.010 126.010
Ausschüttung -1.088.850
Jahresüberschuss 4.739.379
Stand zum 31. Mai 2025 -417.713 28.357.979

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CEOTRONICS AG, Rödermark

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der CEOTRONICS AG, Rödermark, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Mai 2025, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2024 bis zum 31. Mai 2025 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CEOTRONICS AG, Rödermark, für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2024 bis zum 31. Mai 2025 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Mai 2025 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juni 2024 bis zum 31. Mai 2025 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Eschborn, den 29. August 2025

**uniTreu GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Gez. Stefan Sauerbier, Wirtschaftsprüfer

Gez. Harald Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen,

sehr geehrte Aktionäre,

die Zusammenarbeit mit dem Vorstand der CEOTRONICS AG war auch im Geschäftsjahr 2024/2025 von einer vertrauensvollen Atmosphäre und einer offenen Kommunikation geprägt. Die Entwicklung der Gesellschaft wurde vom Aufsichtsrat eng begleitet und der Vorstand beratend unterstützt.

Es haben im Berichtszeitraum sieben Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden:

28. Juni 2024,

30. August 2024,

09. September 2024,

27. September 2024,

08. November 2024,

24. Januar 2025 und 25. April 2025.

Der Aufsichtsrat war in allen Sitzungen vollzählig vertreten. Auch im Zeitraum zwischen den Sitzungen wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand über wichtige Entwicklungen mündlich und schriftlich auf dem Laufenden gehalten. Ferner hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats in unregelmäßigen Abständen Gespräche mit dem Vorstand über geschäftspolitische Themen geführt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten regelmäßig Einsicht in die Vorstandsprotokolle. Sich hieraus ergebende Fragestellungen wurden teilweise direkt angesprochen und in den anschließenden Aufsichtsratssitzungen mit dem Vorstand intensiv erörtert bzw. es wurde hierzu vom Vorstand ein detaillierter Bericht erstattet.

Schwerpunkte der Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats

In jeder Sitzung wurden jeweils zu Beginn innerhalb des Aufsichtsrats interne Themen behandelt und, wenn erforderlich, Tagesordnungspunkte des zweiten Sitzungsteils vorbesprochen.

Danach wurde in Anwesenheit des Vorstandes u. a. Folgendes beraten: Halbjahresbericht, Umsatzentwicklung, Entwicklung Auftragsbestand und -eingang, Analysen und Abweichungen vom Budget und Vergleich zum Vorjahr, G+V-Aufstellungen der Konzerngesellschaften, Forderungsausfälle, Konzernstatus, Banksalden, Kreditlinien, Verbindlichkeiten, Rating der Banken, Prognosen (Aufträge, Umsatz, Ergebnis und Großprojekte) und Cash-Planung zur weiteren Geschäftsentwicklung, Qualitätsmanagement, Reklamationsrate, Börsensituation, Aktienkurs-Entwicklung sowie Investor-Relations-Maßnahmen und Risikomanagement gem. KonTraG mit Risikoinventur inkl. strategische, finanzmarktliche und rechtliche Risiken der Gesellschaft.

In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 28. Juni 2024 hat sich der Aufsichtsrat u. a. intensiv mit dem Vorstand über die Risiken und Kosten eines neuen Markenauftritts ausgetauscht.

In seiner Sitzung am 30. August 2024 hat der Aufsichtsrat - im Beisein des Vorstandes - vom Wirtschaftsprüfer den mündlichen Bericht entgegengenommen und den Jahresabschluss und den Konzernabschluss nach HGB sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023/2024 behandelt. Zusammen mit dem Vorstand wurde die Tagesordnung der Hauptversammlung 2024 erstellt.

In der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 09. September 2024 wurde nach einer eigenständigen Prüfung über den Jahresabschluss und den Lagebericht der CEOTRONICS AG zum 31. Mai 2024 beraten und das Ergebnis festgestellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht des CEOTRONICS-Konzerns zum 31. Mai 2024 wurden nach einer eigenständigen Prüfung vom Aufsichtsrat beraten und das Ergebnis wurde gebilligt.

In seiner Sitzung am 27. September 2024 befasste sich der Aufsichtsrat u. a. ausführlich mit dem aktuellen IT-Bericht und ließ sich über die ständig aktualisierten Maßnahmen zur Abwehr von zunehmend aggressiveren Cyberangriffen informieren.

Im Anschluss an die Hauptversammlung vom 08. November 2024 trat der Aufsichtsrat zu einer a. o. Sitzung zusammen, um sich mit den in der Generaldebatte von den Aktionären bzw. Aktionärsvertretern angesprochenen Anregungen zu befassen.

In der Sitzung am 24. Januar 2025 besprach der Aufsichtsrat detailliert die Halbjahreszahlen und der Vorstand stellte ausführlich die zu erwartende weitere Geschäftsentwicklung und seine Prognose zum Jahresende vor. Ergänzend hierzu berichtete der Vorstand von seinen letzten Besuchen bei den Tochtergesellschaften und von seinen dort gewonnenen Eindrücken zur Geschäftsentwicklung.

In der Sitzung am 25. April 2025 befasste sich der Aufsichtsrat u. a. schwerpunktmäßig mit der Organisationsanpassung an veränderte Rahmenbedingungen.

Auch zwischen den Sitzungen haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrats persönlich und telefonisch informiert und Meinungen ausgetauscht.

Die Berichtspflichten des Vorstandes und den Katalog der zustimmungspflichtigen Geschäfte hat der Aufsichtsrat für den Vorstand festgelegt.

Der Aufsichtsrat der CEOTRONICS AG hat während des gesamten Geschäftsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat die Arbeit des Vorstandes überwacht und dessen Entscheidungen mit seinem Rat begleitet.

Interessenkonflikte der Aufsichtsratsmitglieder bestanden und bestehen nicht.

Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats wird im Anhang des Jahres- und Konzernabschlusses ausgewiesen.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung

Die von der Hauptversammlung am 08. November 2024 für das Geschäftsjahr 2024/2025 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft uniTreu GmbH in Eschborn ist vom Aufsichtsrat nach Detailfestlegungen und Honorarvereinbarung mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und der Lageberichte beauftragt worden.

Der Aufsichtsrat hat die vom Wirtschaftsprüfer erklärte Unabhängigkeit zur Kenntnis genommen und die Schwerpunkte der Abschlussprüfung bestimmt.

Der Prüfungsauftrag umfasst auch die Pflicht zur Unterrichtung des Aufsichtsrats über während der Prüfung auftretende und nicht unverzüglich zu beseitigende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe. Ebenfalls zu berichten ist über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse.

Der Konzernabschluss wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Maßgabe der Regeln des HGB aufgestellt. Die Wirtschaftsprüfer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft uniTreu GmbH haben den Jahres- und den Konzernabschluss der CEOTRONICS AG und die jeweiligen Lageberichte zum 31. Mai 2025 unter Einbeziehung des Rechnungswesens entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschluss und die Lageberichte rechtzeitig überreicht.

In der Aufsichtsratssitzung am 29. August 2025 haben am zweiten Teil der Sitzung die Wirtschaftsprüfer teilgenommen, über ihre Prüfungsergebnisse berichtet und dem Aufsichtsrat zur Beantwortung vertiefender Fragen zur Verfügung gestanden. Sämtliche finalen Abschlussunterlagen der AG und des Konzerns, der Bericht des Aufsichtsrats und die Prüfberichte des Wirtschaftsprüfers haben dem Aufsichtsrat vor und während der Aufsichtsratssitzung am 29. August 2025 vorgelegen.

In einer eigenständigen Prüfung hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 08. September 2025 den handelsrechtlichen Jahresabschluss und den Lagebericht der CEOTRONICS AG zum 31. Mai 2025 geprüft und keine Einwendungen erhoben.

Gemäß § 172 AktG ist der Jahresabschluss der AG damit festgestellt.

Auch hinsichtlich des Konzernabschlusses und des -lageberichts hat sich der Aufsichtsrat am 08. September 2025 dem Ergebnis des Wirtschaftsprüfers angeschlossen und als Ergebnis seiner eigenen Prüfung den Konzernabschluss und -lagebericht zum 31. Mai 2025 gebilligt.

Wichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Keine

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Führungskräften sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der CEOTRONICS-Gesellschaften im In- und Ausland für ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz und Beiträge zum Geschäftsjahr 2024/2025.

Wir bedanken uns bei den Aktionärinnen und Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen uns allen viel Erfolg für das Erreichen unserer neuen Ziele im Geschäftsjahr 2025/2026.

Rödermark, den 08. September 2025

Ihr Aufsichtsrat der CEOTRONICS AG

Gez. Matthias Löw, Vorsitzender

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 07. November 2025 wurde folgender Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst:

Der im festgestellten Jahresabschluss zum 31. Mai 2025 ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von € 11.884.339,34 wird wie folgt verwendet:

a) in Höhe von € 1.596.000,00 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von € 0,20 je Aktie

b) in Höhe von € 10.288.339,34 zum Vortrag auf neue Rechnung

Die Dividende wird am 12. November 2025 ausgezahlt werden.

Billigung des Konzernabschlusses

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 08. September 2025 den Konzernabschluss zum 31. Mai 2025 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024/2025 gebilligt.