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CEMEX SAB DE CV Management Reports 2016

Feb 6, 2018

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Management Reports

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Publication

CEMEX Deutschland AG

Rüdersdorf bei Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin

Lagebericht 2016

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Konzerns. 3

1.1 Geschäftsmodell des Konzerns. 3

1.2 Ziele und Strategien. 4

1.3 Steuerungssystem.. 4

1.4 Forschung und Entwicklung. 4

2 Wirtschaftsbericht 5

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen. 5

2.2 Geschäftsverlauf der Geschäftsbereiche. 5

2.2.1 Geschäftsbereich Zement 5

2.2.2 Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe. 6

2.2.3 Geschäftsbereich Beton. 6

2.2.4 Fazit 7

2.3 Lage. 7

2.3.1 Ertragslage. 8

2.3.2 Finanzlage. 9

2.3.3 Vermögenslage. 9

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 10

3.1 Risikomatrix. 10

3.2 Risikomanagementsystem.. 10

3.3 Markt und Wettbewerb. 11

3.4 Energiekosten. 11

3.5 Finanzierungsrisiken. 11

3.6 Ressourcen. 12

3.7 Risiken aus dem Personalbereich. 12

3.8 Compliance Risiken. 12

3.9 Chancen der zukünftigen Entwicklung. 13

4 Planungen der Geschäftsbereiche. 13

1 Grundlagen des Konzerns

1.1 Geschäftsmodell des Konzerns

Der Jahresabschluss 2016 der CEMEX Deutschland AG spiegelt neben den Holdingfunktionen wesentliche Teile des Transportbetongeschäfts der deutschen CEMEX-Gruppe wider. Daneben enthält er die Beteiligungsergebnisse des in Beteiligungsunternehmen geführten Transportbetongeschäftes sowie der Geschäftsbereiche Zement und Mineralische Rohstoffe. Geschäftsverlauf, Lage und zukünftige Entwicklung der CEMEX Deutschland AG sind im Wesentlichen geprägt durch die Unternehmensstrategie, die Mitarbeiter (hiermit meinen wir stets unsere weiblichen und männlichen Beschäftigten), das konjunkturelle Umfeld, die Forschung und Entwicklung sowie die Chancen und Risiken in der gesamten Gruppe. Die CEMEX Deutschland AG ist strategisch eingebettet in den Gesamtkonzern, dabei insbesondere in die CEMEX Region Europa.

Die deutsche CEMEX-Gruppe unterscheidet in ihrer Berichterstattung die drei Geschäftsbereiche Zement, Transportbeton und Mineralische Rohstoffe. Der Bereich Zement umfasste die Herstellung und den Verkauf von Zementen aus dem Klinkerwerk in Rüdersdorf sowie aus dem Mahlwerk in Eisenhüttenstadt. Der Bereich Transportbeton umfasste die Herstellung und den Verkauf von Transportbeton von 86 Werken in Deutschland. Dazu gehört auch die Betonförderung. Der Bereich Mineralische Rohstoffe umfasste Produktion, Vertrieb und Handel von Sand, Kies und Splitt aus 20 Werken in Deutschland. Außerdem zählt noch das Verfüllgeschäft dazu.

Die Hauptabsatzmärkte der CEMEX-Produkte lagen hauptsächlich in Deutschland, Polen und Skandinavien.

Die Geschäftsentwicklung in allen drei Geschäftsbereichen ist von verschiedenen externen Faktoren abhängig. Einen großen Einfluss hat die konjunkturelle Entwicklung der Bauwirtschaft in den Bereichen Wohnbau, Nichtwohnbau und Tiefbau. Auch die Situation der privaten und öffentlichen Hand spiegelt sich in der Geschäftsentwicklung wider. Der größte Einflussfaktor ist (jedoch) die Witterung. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen, meist extremes Winterwetter, sind oft nur schwer zu kompensieren.

Eine Besonderheit des deutschen Baustoffmarktes ist die hohe Wettbewerbsdichte in allen drei Geschäftsbereichen, einhergehend mit Überkapazitäten. Infolge dessen herrscht ein starker Wettbewerb auf den deutschen Märkten. Ein weiterer externer Einflussfaktor ist die Entwicklung der Energiekosten, die wir sehr aufmerksam beobachten.

1.2 Ziele und Strategien

Im Zentrum unserer Unternehmensstrategie stehen die bedingungslose Kundenausrichtung sowie die konsequente Ausschöpfung von Verbundvorteilen. Das bestmögliche Leistungspaket für unsere Kunden und wettbewerbsfähige Kosten sind der Leitfaden für unser unternehmerisches Handeln zur nachhaltigen Steigerung von Ertragskraft und Unternehmenswert sowie zur Sicherung der Arbeitsplätze. Kooperation, Loyalität und kooperativer Führungsstil sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Unsere Strategien haben wir in 2016 erfolgreich weiter verfolgt.

1.3 Steuerungssystem

Die Ergebnisse sämtlicher Aktivitäten der deutschen CEMEX-Gruppe fließen direkt oder über die Übernahme der Beteiligungsergebnisse in das Jahresergebnis der CEMEX Deutschland AG ein. Im Folgenden werden die Ergebniseinflüsse der einzelnen operativen Bereiche dargestellt.

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungskennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung der CEMEX Deutschland AG dienen, sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse werden gestützt durch die Mengen- und Preisentwicklung.

Wesentliche interne Kennzahlen für die Geschäftsbereiche der deutschen CEMEX-Gruppe sind die Umsatzerlöse und der Operating Cash Flow (OCF), die monatlich berichtet werden. Der Operating Cash Flow wird wie folgt definiert: Summe der operativen Ergebnisse der Geschäftsbereiche (Erlöse abzgl. variable und fixe Kosten, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Frachtkosten) abzüglich der Kosten der Zentrale und einer konzerninternen Umlage. Diese Kennzahl entspricht nicht dem Jahresüberschuss/‑verlust des Geschäftsbereiches, sondern dient der Darstellung der Wirtschaftlichkeit der operativen Aktivitäten.

1.4 Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2016 wurden Projekte im Rahmen der Initiativen „Grow the Pie“ und „Value Added Products“ fortgesetzt. Auf der Basis der vorangegangenen Analyse bestehender Lösungsangebote der einzelnen Produktsparten und einer möglichen Verknüpfung zu übergreifenden Angeboten wurden neue Lösungsangebote auf der Basis der Kundenanforderungen je Segment erarbeitet.

Weitergeführt wurden auch die Zulassungs- und Bestätigungsprüfungen im Bereich des Baus von Fahrbahndecken aus Beton.

Die produktbezogene Forschung und Entwicklung wird zwischen den Bereichen Produkttechnologie, Qualitätswesen, Produktion und Vertrieb der jeweiligen Geschäftsbereiche koordiniert. Insbesondere zum CEMEX R&D Centrum in Biel, Schweiz, wird dabei Kontakt gehalten.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das deutsche BIP wuchs in 2016 um 1,9% und damit ähnlich wie im Vorjahr (+1,7%). Dabei war die inländische Verwendung mit +2,0% der Kerntreiber des BIP-Wachstums. Die privaten Konsumausgaben wuchsen ebenfalls um 2,0%, die Konsumausgaben des Staates um 4,2% und die Bruttoanlageinvestitionen um 2,5%. Die Exporte erhöhten sich um 2,5% und die Importe stiegen um 3,4%. Der Anstieg des Verbraucherpreisindex ggü. Vorjahr war mit +0,5% moderat. Mit 43,5 Mio. erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland einen Rekordstand seit der Wiedervereinigung. Mit 6,1% stellte sich die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Wert seit 1991.

Von den guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2016 profitierte auch die Bautätigkeit. Die preisbereinigten Bauinvestitionen wuchsen um 3,1%.

Die exzellenten Rahmenbedingungen für den Wohnbau unterstützten das Wachstum. Zu nennen sind hier: Arbeitsmarktentwicklung auf Rekordniveau, steigende real verfügbare Einkommen, niedrige Hypothekenzinsen und eine beschleunigt steigende Anzahl der Haushalte aufgrund der Zuwanderung (insbesondere Flüchtlinge)

Im Nichtwohnbau trieben die guten Rahmenbedingungen ebenfalls ein Wachstum der Bautätigkeit an. So ist z. B. der ifo-Geschäftsklimaindex weiter auf einem hohen Niveau und niedrige Zinsen und die Abwertung des EURO wirkten wie ein Konjunkturprogramm. Die Kapazitätsauslastung im verarbeitenden Gewerbe lag in 2016 mit einem Wert von 85% über ihrem langfristigen Durchschnitt (83,5%). Andererseits wirkten sich Unsicherheiten zur Entwicklung der Weltwirtschaft gepaart mit makroökonomischen und geopolitischen Risiken z.B. (BREXIT, wirtschaftliche Lage Chinas, gärende Konflikte im Nahen Osten, die Flüchtlingskrise, Unruhen in der Ostukraine) negativ auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen aus.

Zunehmende Steuereinnahmen trugen auch zu den höheren Ausgaben des Bundes im Tiefbau bei. Diese Investitionen zum Erhalt und zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur waren der wichtigste Faktor, der die Nachfrage im Tiefbau positiv beeinflusste. Das Zementmarktvolumen lag in Deutschland im 2016 mit rund € 27,4 Mio. um 3,1% über dem Vorjahr.

2.2 Geschäftsverlauf der Geschäftsbereiche

Im Folgenden wird die Entwicklung der operativen Geschäftsbereiche der deutschen CEMEX-Gruppe beschrieben.

2.2.1 Geschäftsbereich Zement

Im Inlandsgeschäft ergaben sich bei nahezu gleichbleibenden Mengen rückläufige Preise. Der Export war sowohl von rückläufigen Mengen (-6,2%) als auch Preisen (-8,3%) geprägt, so dass die Umsatzerlöse in Höhe von € 165 Mio. insgesamt um 6,1% unter Vorjahr und 3,1% unter unserer Prognose liegen.

Entgegen unseren Erwartungen konnten wir kaum Preissteigerungen umsetzen. Die ständig steigenden Kosten und die stagnierenden Preise der letzten Jahre machen eine „Value before Volume“-Strategie gepaart mit einer „Customer Centricity“-Strategie absolut notwendig, um eine ausreichende Kapitalrendite zu erwirtschaften.

Der Operating Cash Flow des Geschäftsbereiches Zement ist mit 26,8 Mio. € im Vergleich zu unseren Erwartungen gesunken (€ -4,1 Mio.) und lag € 9, 5 Mio. unter Vorjahr. Hauptgründe waren vor allem wettbewerbsbedingte Preisrückgange, rückläufige Exportmengen und die steigenden variablen Kosten.

Die Ergebnisse des Geschäftsbereiches Zement fließen als Beteiligungsergebnis in die CEMEX Deutschland AG ein.

2.2.2 Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe

Der Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe betrifft unsere Geschäfte aus der Produktion und dem Handel von mineralischen Rohstoffen und der Verfüllung von Abbauflächen. Entgegen unserer Erwartung ist der Umsatz der Mineralischen Rohstoffe im Jahr 2016 um € 3,9 Mio. gestiegen. Das lag hauptsächlich an den höheren Preisen beim Handel. Im Bereich Produktion lag der Absatz auf dem Niveau unserer Planung während diese im Bereich Verfüllung übertroffen wurde.

Die Erlöse lagen unter unserer Prognose und leicht über dem Vorjahr. Im Handelsgeschäft stieg der Erlös um 18,8% gegenüber Plan. Im Kerngeschäft „Absatz aus eigener Produktion“ sank der Erlös um 0,5% gegenüber Plan. Insgesamt (Produktion und Handel) erzielten wir 2016 einen Erlös, der 2,0% über dem Vorjahr und 3,6% über Plan lag. Der Verfüllerlös lag ebenfalls leicht über Plan.

Im Jahr 2016 erzielte der Geschäftsbereich Mineralische Rohstoffe einen Operating Cash Flow von € 15,0 Mio. und lag damit € 0,7 Mio. unter Vorjahr und € 0,6 Mio. unter unserer Erwartung.

Die Ergebnisse des Geschäftsbereiches Mineralische Rohstoffe fließen über die CEMEX Kies & Splitt GmbH als Beteiligungsergebnis in die CEMEX Deutschland AG ein.

2.2.3 Geschäftsbereich Beton

Der Geschäftsbereich Beton umfasst die Produktions- und Vertriebstätigkeiten des Transportbeton sowie der Betonförderung (Beton & Pumpe). Der Gesamtbereich Beton & Pumpe besteht aus verschiedenen Gesellschaften. Der Hauptteil der Aktivitäten spielt sich in der CEMEX Deutschland AG ab, jedoch sind auch die Aktivitäten in den Beteiligungsgesellschaften zu beachten, um die gesamten Aktivitäten Beton & Pumpe in Deutschland abzubilden. Alle folgenden Kennzahlen beziehen sich auf die gesamten Aktivitäten im Geschäftsfeld Beton & Pumpe, d. h. CEMEX Deutschland AG und deren Beton Beteiligungen.

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, liegen aber unter unserer Prognose für 2016. Gegenüber der Prognose zeigt der Geschäftsbereich eine Absatzsteigerung von 1,9% und liegt damit 6,8%über Vorjahr. Der Durchschnittspreis ist im Vergleich zu 2015 um 3,4% gesunken und liegt damit unter unserer Prognose (-5,7%).

Im Jahr 2016 wurde im Geschäftsfeld Beton & Pumpe ein Operating Cash Flow von € 6,6 Mio. erzielt. Damit verbesserte sich der OCF um € 1,3 Mio. gegenüber 2015, lag aber unter den Erwartungen.

Die Ergebnisse des Geschäftsbereiches Transportbeton gehen sowohl über das direkte Geschäft als auch über Beteiligungsergebnisse in die Gewinn- und Verlustrechnung der CEMEX Deutschland AG ein.

2.2.4 Fazit

Unsere prognostizierten Umsatzerlöse haben wir nicht erreicht, hauptsächlich aufgrund geringerer Preise.

Wegen rückläufiger Operating Cash Flows in den Geschäftsfeldern Zement und Mineralische Rohstoffe erzielte die gesamte deutsche CEMEX-Gruppe eine erhebliche Verringerung des Ergebnisses und hat damit ihre Ergebnisprognose verfehlt. Die deutliche Reduzierung des Operating Cash Flows (-22%) ergibt sich im Wesentlichen aus einer erheblichen Verminderung der Ergebnisse in den Geschäftsbereichen Zement und Kies und dem Entfall positiver Einmaleffekte des Vorjahres im Bereich Other Businesses.

2.3 Lage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CEMEX Deutschland AG spiegelt neben den Holdingfunktionen für Steuerung, Controlling, Personalführung, Investitionen, Finanzierung, Recht und Steuern auch Funktionen wider, die zentral für die operativen Einheiten der CEMEX Gruppe durchgeführt werden. Hierzu gehören u. a. das Rechnungswesen, die Personalabrechnung sowie andere verwaltungstechnische Bereiche. Soweit es sich um in unserem unmittelbaren Verantwortungsbereich liegende Gesellschaften handelt, an denen zudem keine Fremdgesellschafter beteiligt sind, verzichten wir aus Vereinfachungsgründen auf die Weiterbelastung entsprechender Dienstleistungen.

Die CEMEX Deutschland AG hat zum 1. Januar 2015 ihr Geschäft in Westdeutschland, Frankreich sowie in den Niederlanden an Holcim veräußert. Die Vergleichswerte aus dem Vorjahr beinhalten zum Teil noch die Auswirkungen dieser Veräußerungen. Aus diesem Grund sind die Zahlen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum Teil nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar.

2.3.1 Ertragslage

Die Ergebnisse aus den oben beschriebenen Geschäftsbereichen Zement, Transportbeton und Mineralische Rohstoffe fließen in unterschiedlicher Weise in das Ergebnis der CEMEX Deutschland AG ein. Die Transportbetonaktivitäten wirken sich im Wesentlichen unmittelbar auf die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft aus, während die Aktivitäten der Geschäftsbereiche Zement, Mineralische Rohstoffe und sonstigen Aktivitäten nur mittelbar über die anteiligen Beteiligungsergebnisse in das Ergebnis der CEMEX Deutschland AG einfließen.

Die CEMEX Deutschland AG weist für das Berichtsjahr 2016 einen Verlust nach Steuern in Höhe von € 12,3 Mio. (i. Vj. Gewinn € 62,5 Mio.) aus. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der CEMEX Central Europe GmbH wird dieser Verlust ausgeglichen.

Im Wesentlichen sind die starken Abweichungen zum positiven Vorjahresergebnis auf positive Effekte des Vorjahres aus dem Verkauf an Holcim sowie Erträgen aus Auflösungen von Rückstellungen zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse der CEMEX Deutschland AG haben sich im Geschäftsbereich Beton im Vergleich zum Vorjahr um € 6,1 Mio. erhöht.

Der starke Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um € 92,6 Mio. resultiert insbesondere aus dem Entfall der positiven Effekte aus dem Verkauf von Anlagevermögen (€ 58,0 Mio.) und der Auflösung von Rückstellungen (€ 30,2 Mio.) im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um € 2,2 Mio. gesunken.

Die Abschreibungen liegen mit € 2,6 Mio. leicht (€ +0,3 Mio.) über dem Vorjahr.

Die Ergebnisübernahmen aus den Gesellschaften der CEMEX Deutschland Gruppe lagen unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr erstmalig durchgeführten Steuerumlage um € 4,5 Mio. unter dem Vorjahr. Hierbei zeigten sowohl der Geschäftsbereich Zement als auch der Geschäftsbereich Kies unter den Prognosen und dem Vorjahr liegende Ergebnisse.

Das Zinsergebnis weist für das Berichtsjahr einen Wert in Höhe von € 4,5 Mio. aus (i. Vj. € 4,3 Mio.) Die Zinserträge haben sich um € 9,9 Mio. auf € 10,3 Mio. reduziert. Die Zinsaufwendungen verminderten sich um € 10,1 Mio. auf € 5,8 Mio.. Die Veränderung der Zinserträge zum Vorjahr resultiert im Wesentlichem aus der Anpassung der konzerninternen Verzinsung an das Marktumfeld Die verminderten Zinsaufwendungen resultieren aus der gegenüber dem Vorjahr geringen Veränderung des Berechnungszinses für Pensionsverpflichtungen.

Zusammenfassend lässt sich die negative Ergebnisentwicklung der Gesellschaft im Wesentlichen auf den Entfall positiver Einmaleffekte des Vorjahres sowie niedrigere Ergebnisbeiträge der Geschäftsbereiche Zement und Kies zurückführen.

2.3.2 Finanzlage

Durch das Cash-Pooling Verfahren mit den Unternehmen der CEMEX Deutschland Gruppe und der CEMEX Central Europe GmbH optimiert die CEMEX Deutschland AG den Finanzmitteleinsatz. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Berichtsjahres gesichert.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der CEMEX Deutschland AG betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2016 € 706,8 Mio. und lag damit € 97,9 Mio. unter dem Vorjahr.

Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung des Umlaufvermögens (€ -95,4 Mio.). Diese resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ -95,5 Mio.).

Die Veränderung des Anlagevermögens war im Vergleich zum Vorjahr mit € -0,9 Mio. nicht wesentlich. Investitionen wurden in Höhe von € 1,8 Mio. getätigt. Das Verhältnis Anlagevermögen zu Gesamtkapital hat sich aufgrund der deutlich gesunkenen Bilanzsumme von 20,5% im Jahr 2015 auf 23,2% im Berichtsjahr erhöht.

Die Vorräte betrugen im Berichtsjahr insgesamt € 2,6 Mio. und lagen damit rund 17,2% (€ 0,5 Mio.) unter dem Vorjahreswert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 95,5 Mio. zurückgegangen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Forderungen aus dem Konzernfinanzverkehr sowie der Teilrückführung eines gewährten Konzerndarlehens.

Die Veränderung der Passivseite ist durch die Verminderung der Verbindlichkeiten um € 81,3 Mio. und die Abnahme der Rückstellungen um € 16,5 Mio. gekennzeichnet.

Die Eigenkapitalquote hat sich bei konstantem Eigenkapital und geringerer Bilanzsumme um 8,5% Punkte auf 69,8% erhöht. Der Anlagendeckungsgrad (Verhältnis Eigenkapital zu Anlagevermögen), stieg um 1,6% und beträgt nun 300,9%.

Insgesamt bestanden Rückstellungen in Höhe von € 116,6 Mio. (i. Vj. € 133,0 Mio.). Diese dienten zur Abdeckung aller erkennbaren Verpflichtungen, insbesondere für Pensionen, sonstigen Personalkosten sowie Rückbau und für beschlossene bzw. noch nicht abgeschlossene Personalmaßnahmen.

Ursächlich für die Veränderung der Verbindlichkeiten waren insbesondere die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 77,5 Mio. Diese resultiert im Wesentlichen aus der Verrechnung der Gewinnabführung des Vorjahres mit Forderungen aus dem Konzernfinanzverkehr.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomatrix

Die Erfassung von Risiken ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung. So wurden und werden potenzielle Risiken, wie z.B. konjunkturelle Entwicklungen, Marktrisiken oder außergewöhnliche Preissteigerungen für Energien, regelmäßig im Managementteam besprochen.

3.2 Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem der CEMEX Deutschland AG und ihrer Tochtergesellschaften ist durch internationale (u.a. Sarbanes Oxley) und nationale (KonTraG) Anforderungen geprägt und ist regelmäßig Gegenstand interner und externer Überprüfungen. Sämtliche bei CEMEX weltweit praktizierten Standards zum Risikomanagement sind erfolgreich in Deutschland umgesetzt.

Im Rahmen der Risikoidentifizierung, -analyse und -bewertung des Geschäftsjahres 2016 fanden wie in den Vorjahren geeignete Frühwarnindikatoren Verwendung, die auch zur Überwachung der strategischen Risiken eingesetzt wurden. Bestandsgefährdungen im Sinne des KonTraG ergaben sich nicht. Für sämtliche unterjährig festgestellten wesentlichen Prozessschwächen und Risiken wurden in Abstimmung mit den Prozessverantwortlichen bereits Maßnahmen zur Risikobegrenzung und/oder -beseitigung eingeleitet bzw. implementiert.

3.3 Markt und Wettbewerb

Markt

Die Bautätigkeit ist in den privatwirtschaftlichen und öffentlichen Nichtwohnbau sowie dem Tiefbau mit der konjunkturellen Entwicklung verknüpft, deshalb hat dies auch mittelbaren Einfluss auf unsere Baustoffmärkte Zement, Beton und Mineralische Rohstoffe. Eine konjunkturelle Schwäche würde einen erheblichen Mengenverlust und damit gleichzeitig eine Reduzierung des Ergebnisses nach sich ziehen. Aufgrund der deutlich positiven Prognosen vom ifo Institut (BIP-Konsensprognosen 2017e +1,5% und 2018e +1,7%) ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer konjunkturellen Schwächeperiode aber eher niedrig.

Witterungsrisiko

Die Witterung ist für die Jahresbetrachtung ein entscheidender Risikofaktor. Ausfalltage durch ungünstige Witterungsbedingungen (z.B. während Winter) sind fast unmöglich zu kompensieren. Deswegen kann das Wetter Mengenentwicklung, Umsatzerlöse und Jahresergebnis signifikant beeinflussen.

Wettbewerbsrisiko

Im Nachgang zu der Fusion von Holcim und Lafarge wird es Neustrukturierungen am Markt geben, deren Auswirkungen für die Wettbewerbssituation noch nicht genau absehbar sind.

3.4 Energiekosten

Der Effekt durch weitere Erhöhungen der gesetzlichen Abgaben, wie zum Beispiel für den Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie der Netzkosten, konnte durch weiterhin anhaltend günstige Energie-Einkaufspreise in allen unseren Geschäftsfeldern ausgeglichen werden. Eine Chance, den steigenden Energiepreisen zu begegnen, ist unser hoher Einsatz an Sekundärbrennstoffen sowie die kostengünstige Energieversorgung des Zementwerkes in Rüdersdorf bei Berlin.

3.5 Finanzierungsrisiken

Die CEMEX Deutschland AG ist, wie in den letzten Jahren auch, über den Gesellschafter CEMEX Central Europe GmbH, Düsseldorf, (CCE), deren Sitz im Januar 2016 nach Rüdersdorf bei Berlin verlegt wurde, mittelbar in die Konzernfinanzierung der CEMEX S.A.B. de C.V., San Pedro Garza Garcia, einbezogen. Die Zahlungsfähigkeit wird über die CCE gewährte interne Konzernfinanzierungslinie abgesichert. Zum Bilanzstichtag betrug diese € 700 Mio. mit einer Laufzeit bis Mai 2018.

3.6 Ressourcen

Wir sehen Risiken bei der Erlangung von Genehmigungen zur Erschließung neuer Rohstoffvorräte und bei der Verlängerung bestehender Verträge. Für den Erhalt bestehender Reserven und die Genehmigung von neuen Lagerstätten haben wir eine Abteilung implementiert, die die Prozesse betreut und überwacht.

3.7 Risiken aus dem Personalbereich

Die Personalsituation in den operativen Bereichen der Gesellschaft ist weiterhin gekennzeichnet durch eine vergleichsweise hohe Altersstruktur. Insbesondere in den Altersgruppen unterhalb von 40 Jahren sind die Anteile eher gering. Dies ist eine Folge der restriktiven Einstellungspolitik der vergangenen Jahre, als Konsequenz aus den rückläufigen Märkten seit 1995 und aus den Wirtschaftskrisen der jüngeren Vergangenheit.

Gleichzeitig ist die Zahl der Schulabgänger infolge der demographischen Entwicklung stark rückläufig bei einem Arbeitsmarkt, der durch eine geringe Arbeitslosenquote gekennzeichnet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass die Baustoffbranche in der allgemeinen Einschätzung als eher unattraktiv gilt.

Bereits jetzt steht die Gesellschaft vor dem Problem, ausreichend gute Bewerber für Ausbildungsplätze zu erreichen sowie qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Diese Situation wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Im letzten Jahr haben wir aus diesem Grund unser Ausbildungskonzept überarbeitet und erfolgreich angepasst. Wir bilden streng nach unserer Nachfolgeplanung aus und stellen nur dort ein, wo wir nach Ausbildungsende Vakanzen erwarten. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Bindung unserer Auszubildenden während und nach der Ausbildung ins Leben gerufen, z. B. Weiterbildungsbudget für ausgelernte Auszubildende, geschäftsfeldübergreifende Praktika, etc.

Auch im Bereich der Führungsnachwuchskräfte stellen wir uns entsprechend auf. Neben unserem internen Traineeprogramm beteiligen wir uns nun an der Initiative „Deutschland baut“ und werden am Traineeprogramm der Initiative teilnehmen, um für unsere Branche spezifischen Führungskräftenachwuchs zu generieren und zu sichern.

3.8 Compliance Risiken

Verstöße gegen Rechtsvorschriften, insbesondere gegen Wettbewerbsgesetze, stellen ein grundsätzliches Risiko für jede kommerzielle Tätigkeit und damit auch für CEMEX dar. Zur Vermeidung von Verstößen gegen rechtliche Vorschriften werden bei CEMEX sogenannte Compliance Instrumente eingesetzt. Diese umfassen neben dem weltweit vorgegebenen CEMEX Ethik- und Verhaltenskodex Einzelmaßnahmen wie z. B. Schulungen zu Einzelthemen des Wettbewerbsrechts.

3.9 Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die aktuellen Frühindikatoren signalisieren für Deutschland ein hohes Marktwachstum im Jahr 2017. Die Baugenehmigungen im Wohnbau wuchsen im Zeitraum Juli 2016 – November 2016 um 4,0% ggü. dem Vorjahr. Die Baugenehmigungen im Nichtwohnbau wuchsen im Zeitraum Juli 2016 – November 2016 um 10,5%. Die Auftragseingänge im Tiefbau erhöhten sich im selben Zeitraum um 12%. Entsprechend dürfte die Bautätigkeit in allen drei Segmenten bei Unterstellung eines 6 Monate time-lags im ersten Halbjahr 2017 zulegen.

Impulse für den Wohnbau kommen aus den Umfeldbedingungen mit einem niedrigen Zinsniveau, der starken Attraktivität von Ballungsräumen sowie der starken Zuwanderung, zu der vor allem die Flüchtlinge beitragen. In 2016 verabschiedete der Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition den neuen Bundesverkehrswegeplan bis 2030, der in diesem Zeitraum ein Investitionsvolumen von rd. € 270 Mrd. in das Verkehrswegenetz vorsieht. Daraus resultieren mittelfristig erhebliche Wachstumspotenziale für die CEMEX-Baustoffe.

Eine Chance, den steigenden Energiepreisen zu begegnen, ist unser hoher Einsatz an Sekundärbrennstoffen sowie die kostengünstige Energieversorgung vor allem im Geschäftsbereich Zement.

4 Planungen der Geschäftsbereiche

Geschäftsbereich Zement

Für das Jahr 2017 prognostizieren wir leicht sinkende Umsatzerlöse, hauptsächlich aufgrund rückläufiger Exportmengen und -preise. Aufgrund von Mengen-, und Preissteigerungen im Inland gepaart mit Kosteneinsparungen erwarten wir trotz allem eine deutlich erhöhte Ergebnisübernahme aus dem Geschäftsbereich Zement.

Geschäftsbereich Kies

Für 2017 erwarten wir Umsatzerlöse auf dem Vorjahresniveau, sowohl im Handelsgeschäft als auch bei der eigenen Produktion. Wir prognostizieren leichte Mengensteigerungen und ein stabiles Preisniveau im Produktionsgeschäft, jedoch sinkende Preise im Handelsgeschäft. Wir prognostizieren eine leicht erhöhte Ergebnisübernahme aus dem Geschäftsbereich Kies trotz eines verminderten Verfüllgeschäftes dessen negativer Effekt durch entsprechende Kosteneinsparungen und Bestandsveränderungen kompensiert werden sollen.

Geschäftsbereich Beton

Für das Jahr 2017 prognostizieren wir insgesamt für das Geschäftsfeld Beton und Pumpe eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse aufgrund von Preiserhöhungen. Zudem prognostizieren wir einen deutlich verbesserten Ergebnisbeitrag aus dem Geschäftsbereich Beton, den wir mit Preissteigerungen erzielen werden. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir ein stabiles Mengenniveau. Auch für das Pumpgeschäft erwarten wir eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses.

Absolut gesehen werden die Umsätze leicht über dem Niveau von 2016 liegen. Insgesamt prognostizieren wir für die CEMEX Deutschland AG eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung wird sich deutlich verbessern.

Rüdersdorf bei Berlin, 16. Mai 2017

Bilanz

Aktiva

31.12.2016

EUR
31.12.2015

EUR
A. Anlagevermögen 163.898.513,31 164.755.167,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 144.431,06 168.675,29
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 144.431,06 168.675,29
a. sonstige Rechte und Werte 144.431,06 168.675,29
II. Sachanlagen 15.380.815,66 16.147.215,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.605.915,12 7.719.144,55
2. technische Anlagen und Maschinen 4.500.568,81 4.592.115,78
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.603.100,10 2.416.146,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.671.231,63 1.419.809,10
III. Finanzanlagen 148.373.266,59 148.439.275,99
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 147.848.834,37 147.914.843,77
2. Beteiligungen 524.432,22 524.432,22
B. Umlaufvermögen 541.855.657,30 637.229.765,39
I. Vorräte 2.601.100,36 3.143.118,12
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.474.563,60 2.684.399,93
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 126.536,76 458.718,19
a. Waren 126.536,76 458.718,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 530.506.719,53 625.216.358,68
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.298.617,38 7.557.582,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 519.729.044,59 615.261.678,45
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 71.104,44 154.180,90
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.407.953,12 2.242.917,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.747.837,41 8.870.288,59
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 708.599,04 1.004.916,56
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 308.301,84 1.680.711,73
Summe Aktiva 706.771.071,49 804.670.560,71
Passiva
31.12.2016

EUR
31.12.2015

EUR
A. Eigenkapital 493.129.249,43 493.129.249,43
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 384.000.000,00 384.000.000,00
1. gezeichnetes Kapital 384.000.000,00 384.000.000,00
II. Kapitalrücklage 27.177.259,78 27.177.259,78
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 81.951.989,65 81.951.989,65
1. gesetzliche Rücklage 11.271.889,68 11.271.889,68
2. andere Gewinnrücklagen 70.680.099,97 70.680.099,97
B. Rückstellungen 116.592.798,92 133.049.639,29
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 98.985.188,01 104.294.452,15
2. Steuerrückstellungen 348.598,00 348.598,00
3. sonstige Rückstellungen 17.259.012,91 28.406.589,14
C. Verbindlichkeiten 97.025.733,09 178.356.964,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 204.793,16 884.706,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.674.016,35 13.142.582,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76.051.208,33 153.552.098,73
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.658.202,22 2.171.631,73
5. sonstige Verbindlichkeiten 9.437.513,03 8.605.945,30
D. Rechnungsabgrenzungsposten 23.290,05 134.707,30
Summe Passiva 706.771.071,49 804.670.560,71

Angaben unter der Bilanz

CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1/1/2016

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
31.12.2016

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten 2,981,559.20 74,090.44 0.00 0.00 3,055,649.64
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,687,628.27 0.00 0.00 0.00 2,687,628.27
5,669,187.47 74,090.44 0.00 0.00 5,743,277.91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26,388,049.96 162,190.32 371,312.43 49,455.76 26,228,383.61
2. Technische Anlagen und Maschinen 66,813,571.20 29,804.41 292,261.24 859,649.30 67,410,763.67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14,715,891.74 321,510.01 2,936,158.38 14,415.32 12,115,658.69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1,419,809.10 1,174,942.91 0.00 -923,520.38 1,671,231.63
109,337,322.00 1,688,447.65 3,599,732.05 0.00 107,426,037.60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 148,459,416.99 0.00 166,580.51 0.00 148,292,836.48
2. Beteiligungen 12,431,864.30 0.00 0.00 0.00 12,431,864.30
160,891,281.29 0.00 166,580.51 0.00 160,724,700.78
275,897,790.76 1,762,538.09 3,766,312.56 0.00 273,894,016.29
Abschreibungen
1/1/2016

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
31.12.2016

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten 2,812,883.91 98,334.67 0.00 2,911,218.58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,687,628.27 0.00 0.00 2,687,628.27
5,500,512.18 98,334.67 0.00 5,598,846.85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18,668,905.41 324,875.51 371,312.43 18,622,468.49
2. Technische Anlagen und Maschinen 62,221,455.42 981,000.68 292,261.24 62,910,194.86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12,299,745.42 1,148,970.86 2,936,157.69 10,512,558.59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0.00 0.00 0.00 0.00
93,190,106.25 2,454,847.05 3,599,731.36 92,045,221.94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 544,573.22 0.00 100,571.11 444,002.11
2. Beteiligungen 11,907,432.08 0.00 0.00 11,907,432.08
12,452,005.30 0.00 100,571.11 12,351,434.19
111,142,623.73 2,553,181.72 3,700,302.47 109,995,502.98
Buchwerte
31.12.2016

EUR
31.12.2015

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten 144,431.06 168,675.29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0.00 0.00
144,431.06 168,675.29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7,605,915.12 7,719,144.55
2. Technische Anlagen und Maschinen 4,500,568.81 4,592,115.78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,603,100.10 2,416,146.32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1,671,231.63 1,419,809.10
15,380,815.66 16,147,215.75
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 147,848,834.37 147,914,843.77
2. Beteiligungen 524,432.22 524,432.22
148,373,266.59 148,439,275.99
163,898,513.31 164,755,167.03

CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin

Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2016

Das Verzeichnis der CEMEX Deutschland AG entspricht § 285 Nr.11 HGB. Die Anteile am Kapital verstehen sich auf den Anteil der CEMEX Deutschland AG bzw. eines oder mehrerer von ihr abhängiger Unternehmen

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital

%
Eigenkapital

TEUR
Ergebnis

TEUR
BPB Beton-Prüfinstitut Bayreuth GmbH Rüdersdorf bei Berlin 100.00 26 0 3
CEMEX Heat Recovery GmbH Rüdersdorf bei Berlin 100.00 29 1 1
CEMEX Kies & Splitt GmbH Rüdersdorf bei Berlin 100.00 31,396 0 3
CEMEX Kies Mecklenburg-Strelitz GmbH Neustrelitz 100.00 -1,060 -197 1
CEMEX Kies Rogätz GmbH Rogätz 100.00 2,577 0 3
CEMEX Logistik GmbH Rüdersdorf bei Berlin 100.00 3,599 0 3
CEMEX Transportbeton Bremerhaven GmbH Bremerhaven 100.00 25 -1 1
CEMEX Zement GmbH Rüdersdorf bei Berlin 100.00 116,449 0 3
Kieswerk GmbH Immelborn Immelborn 100.00 2,112 39 1
Readymix Transportbeton GmbH Berlin Berlin 100.00 28 2 1
Transmobil Baustoff GmbH Rüdersdorf bei Berlin 100.00 77 0 3
Betonkies Isingerode GmbH & Co. KG Isingerode 80.00 418 -9 1
Betonkies Isingerode Verwaltungsges. mbH Isingerode 80.00 16 0 1
Mixbeton Vermögensgesellschaft mbH & Co. KG Berlin 66.75 540 39 1
Kieswerk Wernshausen Verwaltungs-GmbH Immelborn 66.67 28 0 1
Kieswerk Wernshausen GmbH & Co. KG Immelborn 66.60 256 -2 1
CEMEX Südostbayern GmbH & Co. KG Beratzhausen 51.00 1,847 1,287 2
Transportbeton Bremerhaven-Osnabrück GmbH & Co. KG Bremerhaven 50.50 291 -240 1
„Union“ Beton Niedersachsen GmbH & Co. KG Hamburg 50.00 -40 -227 2
„Union“ Beton Niedersachsen Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Hamburg 50.00 6 -2 2
CEMEX Südostbayern Verwaltungs GmbH Beratzhausen 50.00 28 2 2
DMK Donaumoos Kies GmbH & Co. KG Weichering 50.00 3,149 1,212 1
DMK Donaumoos Kies Verwaltungs-GmbH Weichering 50.00 52 1 1
Kieswerk Roith Verwaltungs- GmbH Straubing 50.00 37 2 2
Kieswerk Roith Wolf GmbH & Co. KG Straubing 50.00 2,999 36 2
Quarzsandwerk Wellmersdorf GmbH & Co. KG Neustadt bei Coburg 50.00 540 774 1
Quarzsandwerk Wellmersdorf Verwaltungs-GmbH Neustadt bei Coburg 50.00 26 2 1
TBI Transportbeton Ingolstadt GmbH & Co. KG Ingolstadt 50.00 1,534 2,745 1
TBM Transportbeton GmbH & Co. KG Mallersdorf 50.00 389 49 1
TBM Transportbeton Verwaltungs-GmbH Mallersdorf 50.00 28 2 1
Transportbeton Hütten GmbH & Co. KG Bechtsrieth 50.00 310 47 1
Transportbeton Hütten Verwaltungs GmbH Bechtsrieth 50.00 27 1 1
Transportbeton Ingolstadt GmbH Ingolstadt 50.00 30 4 1
Waldheim Beton Verwaltungs GmbH Waldheim 45.50 32 2 2
Waldheim Beton GmbH & Co. KG Waldheim 45.16 254 30 2
Baustofftechnik Unterweser GmbH Bremen 40.00 163 19 2
TBR Transportbeton Regen GmbH & Co. KG Regen 40.00 415 38 1
Transportbeton Regen Verwaltungsgesellschaft mbH Regen 40.00 27 2 1
Kieswerk „MÜHLENSEE“ Frankenfeld GmbH & Co. KG Gütersloh 29.40 500 75 2
Kieswerk „MÜHLENSEE“ Frankenfeld Verwaltungs-GmbH Gütersloh 26.06 71 4 2
Münchner Mörtel GmbH & Co. KG München 20.00 103 72 2
Münchner Mörtel Verwaltungsges. mbH München 20.00 30 1 2
1 Die Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis der Gesellschaften betreffen das Geschäftsjahr 2016
2 Die Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis der Gesellschaften betreffen das Geschäftsjahr 2015
3 Ergebnis nach vertraglicher Gewinnabführung

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016

EUR
1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1. Betriebsergebnis -44.023.592,31 26.838.087,73
a) Rohergebnis 69.300.520,07 160.499.219,66
Gesamtleistung 162.901.106,42 156.770.954,02
Umsatzerlöse 162.901.106,42 156.770.954,02
sonstige betriebliche Erträge 9.145.795,34 101.732.567,56
Materialaufwand 102.746.381,69 98.004.301,92
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 99.861.373,84 95.463.977,55
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.885.007,85 2.540.324,37
b) Personalaufwand 38.781.369,72 57.166.230,75
Löhne und Gehälter 32.584.612,37 49.529.168,84
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.196.757,35 7.637.061,91
c) Abschreibungen 2.553.181,72 2.276.427,48
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.553.181,72 2.276.427,48
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 71.989.560,94 74.218.473,70
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 32.001.741,71 36.251.171,29
a) Erträge aus Beteiligungen 2.502.881,64 2.207.897,26
davon aus verbundenen Unternehmen 2.457.000,11 2.207.897,26
b) auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 25.067.414,79 29.782.062,29
c) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.311.986,36 20.164.864,75
davon aus verbundenen Unternehmen 10.285.448,67 19.174.930,44
d) Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 101.665,29 0,00
e) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.778.875,79 15.903.653,01
davon an verbundene Unternehmen 1.951.332,00 1.337.193,41
3. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -12.021.850,60 63.089.259,02
4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -13.483,43
5. sonstige Steuern 256.674,59 570.805,52
6. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) 12.278.525,19 -62.531.936,93
a) Erträge aus Verlustübernahme 12.278.525,19 0,00
b) auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 62.531.936,93
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin

Geänderter Anhang für das Geschäftsjahr 2016

(1) Allgemeine Angaben

Die CEMEX Deutschland AG hat ihren Sitz in Rüdersdorf bei Berlin. Sie ist unter der Nummer HRB 15672 FF im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) eingetragen.

Die Konzernobergesellschaft CEMEX, S.A.B. de C.V., San Pedro Garza García/Mexiko, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der CEMEX, S.A.B. de C.V. (www. cemex.com) erhältlich ist. Die CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt. Die Gesellschaft ist damit gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.

Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. wird nach spanischem Recht aufgestellt. Wesentliche Abweichungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum deutschen Handelsrecht sind:

– Anwendung unterschiedlicher Nutzungsdauern im Sachanlagevermögen

– Bilanzierung von Pauschalwertberichtigungen

– Zugrundelegung unterschiedlicher Zinssätze für die Abzinsung von Rückstellungen

– Bilanzierung von Rückbauverpflichtungen Standort

– Bilanzierung von Pensionsrückstellungen

– Bilanzierung von Wertpapieren zur Sicherung von Altersteilzeitansprüchen

Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der CEMEX Central Europe GmbH, Rüderdorf bei Berlin.

Die Gesellschaft wendete zum 31. Dezember 2016 erstmalig die Vorschriften des BilRUG an. Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse, sonstigen betrieblichen Erträge, Materialaufwand und sonstige betrieblichen Aufwendungen wurden entsprechend den Vorschriften bezüglich der Gliederung des BilRUG angepasst.

Vorgenommene Änderungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2016 der CEMEX Logistik GmbH, Rüdersdorf, und der CEMEX Kies & Splitt GmbH, Rüdersdorf bei Berlin (bis 18. Februar 2016: Düsseldorf), weichen hinsichtlich der an die CEMEX Deutschland AG abzuführenden Ergebnisse und Steuerumlagen von den im Jahresabschluss der CEMEX Deutschland AG zum 31. Dezember 2016 ausgewiesenen Erträgen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages ab.

Im vorliegenden geänderten Jahresabschluss wurden in der geänderten Gewinn- und Verlustrechung die betroffenen Posten an die in den Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2016 der CEMEX Logistik GmbH und der CEMEX Kies & Splitt GmbH ausgewiesenen Werte angepasst. Hieraus resultieren die folgenden Änderungen der Gewinn- und Verlustrechnung:

Ursprünglicher Wert

EUR
Änderung

EUR
Geänderter Wert

EUR
Erträge aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages 25.078.305,87 -10.891,08 25.067.414,79
Ergebnis nach Steuern -12.010.959,52 -10.891,08 -12.0218506
Erträge aus Verlustübernahme 12.267.634,11 10.891,08 12.278.525,19

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt, wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear oder bei in Vorjahren erfolgten Zugängen degressiv abgeschrieben. Die Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwerts auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Absetzung.

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die Gründe, die zu einer außerplanmäßigen Abschreibung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Wertaufholung.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Soweit die Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Erkennbare Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected Unit Credit Methode) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2005 G ermittelt. Hierbei wurde von einem erwarteten Gehaltstrend von 2,25 % (i. Vj. 2,25 %) sowie einem Rententrend von 2,00 % (i. Vj. 2,00 %) ausgegangen. Der auf den Inventurstichtag 31. Oktober 2016 der Berechnung der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegte Rechnungszins wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von 4,01 % (i. Vj. 3,89 %) angesetzt. Der angesetzte Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Dieser betrug zum 31. Dezember 2016 ebenfalls 4,01 %.Durch die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung des durchschnittlichen Zinssatzes von 7 auf 10 Jahre ergibt sich ein Zinsertrag in Höhe von TEUR 9.926.

Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergab sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 28.038. Dieser Umstellungsbetrag wird entsprechend Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Anteil in Höhe von TEUR 1.869 wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 14.225.

Von den Rückstellungen für Pensionen werden die Zeitwerte von solchen Rückdeckungsversicherungen abgesetzt, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsrückstellungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Der Ansatz der beizulegenden Zeitwerte erfolgt in Höhe des vom jeweiligen Versicherungsunternehmen bekannt gegebenen Wertes der jeweiligen Rückdeckungsversicherung zum Bilanzstichtag.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Der Bewertung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene, ihren Restlaufzeiten entsprechende durchschnittlich Marktzinssätze der letzten sieben Jahre für die Abzinsung und eine jährliche Preis- und Kostensteigerung von 1,75 % (i. Vj. 2,13 %) zugrunde gelegt.

Für Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen, Personalanpassungsmaßnahmen und Aufstockungsbeträge für Altersteilzeitverpflichtungen werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Erfüllungsrückstände aus abgeschlossenen Altersteilzeitvereinbarungen und die Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub und Mehrarbeit werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Bildung von Abbruch- und Rückbaurückstellungen erfolgt grundsätzlich in zeitanteiligen Raten.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften werden nach dem Stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem am Abschluss-Stichtag anzusetzenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

(3) Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Das Anteilsverzeichnis gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist in Anlage 2 zum Anhang dargestellt.

(4) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

(5) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Der Posten betrifft im Wesentlichen konzerninterne Finanzierungsvorgänge und Forderungen aus Ergebnisabrechnungen.

(6) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sie resultieren aus Lieferungen und Leistungen und Ergebnisabrechnungen.

(7) Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Weiterbelastungen, umgeschlagene Verbindlichkeiten, Kautionen an Vermieter und Forderungen an Finanzbehörden. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in Höhe von TEUR 455 (i. Vj. TEUR 571) enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten i. H. v. TEUR 225 (i. Vj. TEUR 225) antizipative Forderungen.

(8) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Von den Guthaben bei Kreditinstituten sind insgesamt TEUR 6.557 (i. Vj. TEUR 7.042) zu Sicherungszwecken an die jeweiligen kontoführenden Kreditinstitute verpfändet.

(9) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sind durch Wertpapiere gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Altersteilzeitverpflichtungen zum 31. Dezember 2016 in Höhe von TEUR 300 (i. Vj. TEUR 520) mit dem Wertpapiervermögen in Höhe von TEUR 608 (i. Vj. TEUR 2.201) verrechnet. Der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten der Wertpapiere zum 31. Dezember 2016.

Der Ausweis des überschüssigen Wertpapiervermögens in Höhe von TEUR 308 (i. Vj. TEUR 1.681) erfolgt unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung .

(10) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 384.000.000,00 und ist voll eingezahlt. Es besteht aus 7.500.000 Stückaktien, die von der CEMEX Central Europe GmbH gehalten werden.

(11) Gewinnrücklagen

31.12.2016

TEUR
31.12.2015

TEUR
Gesetzliche Rücklage 11.272 11.272
Andere Gewinnrücklagen 70.680 70.680
81.952 81.952

Die anderen Gewinnrücklagen betreffen mit TEUR 1.242 die gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB eingestellten Beträge aus der im Rahmen der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG zum 1. Januar 2010 erfolgten Abzinsung langfristiger Rückstellungen.

(12) Pensionsrückstellungen

Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Verpflichtungen aus Pensionszusagen zum 31. Dezember 2016 teilweise mit Rückdeckungsansprüchen verrechnet. Der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung zum 31. Dezember 2016 und beträgt TEUR 7.559.

31.12.2016

TEUR
31.12.2015

TEUR
106.544 111.754
-7.559 -7.460
98.985 104.294

(13) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen für:

31.12.2016

TEUR
31.12.2015

TEUR
5.438 5.338
3.249 11.4
2.397 3.443
2.048 3.468
1.32 1.05
619 661
15.071 25.36
2.188 3.047
17.259 28.407

(14) Verbindlichkeiten

31.12.2016

TEUR
davon Restlaufzeit, Bis 1 Jahr

TEUR
davon Restlaufzeit über 1 Jahr

TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 205 106 99
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.674 9.674 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76.051 76.051 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.658 1.658 0
Sonstige Verbindlichkeiten 9.438 9.438 0
97.026 96.927 99

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus konzerninternen Finanzierungsvorgängen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Ergebnisabrechnungen und Verpflichtungen im Personalbereich.

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten und Verpflichtungen im Personalbereich für Mehrarbeit und Urlaub.

Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert.

(15) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen fast ausschließlich das Transportbetongeschäft und wurden im Inland erzielt.

Im Geschäftsjahr wurden erstmalig die Vorschriften des BilRUG von der Gesellschaft angewendet. Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge wurden entsprechend den Vorschriften bezüglich der Gliederung des BilRUG angepasst. Es wurden Erträge in Höhe von TEUR 1.414 aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert.

(16) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Auflösungen von Rückstellungen, Erträge aus Dienstleistungen und Kostenerstattungen, Erträge aus Stock Options sowie Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen.

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 4.925 (i. Vj. TEUR 93.022) früheren Geschäftsjahren zuzuordnen. Davon betreffen TEUR 3.836 (i. Vj. TEUR 33.992) Erträge aus der Auflösungen von sonstigen Rückstellungen und TEUR 764 (i. Vj. TEUR 58.753) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sach- und Finanzanlagevermögens.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden TEUR 263 (i. Vj. TEUR 1.121) Währungskursgewinne ausgewiesen.

(17) Personalaufwand

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer hat sich wie folgt entwickelt:

2016

TEUR
2015

TEUR
Löhne und Gehälter 32.585 49.529
Soziale Abgaben 5.567 6.100
Aufwendungen für Altersversorgung 629 1.537
Insgesamt 38.781 57.166

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer hat sich wie folgt entwickelt:

2016 2015
Angestellte 393 488
Gewerbliche Arbeitnehmer 125 129
Insgesamt 518 617

(18) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Aufwendungen für Ausgangsfrachten, Dienstleistungen, Lizenzen, sonstige personalbezogenen Aufwendungen, Mieten und Leasing, Versicherungen, Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB, Instandhaltungen, sowie sonstige vertriebs- und verwaltungsbezogene Aufwendungen.

Im Berichtsjahr sind TEUR 554 (i. Vj. TEUR 163) periodenfremde Aufwendungen angefallen. Diese resultieren aus dem Abgang von Sach- und Finanzanlagevermögen.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden TEUR 154 (i. Vj. TEUR 546) Währungskursverluste ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr wurden erstmalig die Vorschriften des BilRUG von der Gesellschaft angewendet. Die Vorjahreszahlen der außerordentlichen Aufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden entsprechend den Vorschriften bezüglich der Gliederung des BilRUG angepasst. Es wurden Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB in Höhe von TEUR 1.869 aus den außerordentlichen Aufwendungen in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert.

(19) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Im Vorjahr wurden unter den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge TEUR 885 Zinserträge aus der Veränderung der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen ausgewiesen.

(20) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 3.606 (i. Vj. TEUR 13.775) die Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen. Davon betreffen TEUR 3.346 netto (i. Vj. TEUR 13.545) den Zinsaufwand aus Pensionsrückstellungen.

(21) Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 409 (i. Vj. TEUR 409) für Konzerngesellschaften gegenüber Fremden.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund von Sicherungsübereignungen oder der wirtschaftlichen Verhältnisse der jeweiligen Hauptschuldner als gering eingestuft.

(22) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:

Gesamt

TEUR
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen

TEUR
2017 3.401 84
2018–2021 7.984 0
2022 und später 2.030 0

(23) Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und ihren Hinterbliebenen werden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 42.409 bilanziert, denen ein Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 7.065 gegenübersteht. Die Rentenzahlungen in 2016 betrugen TEUR 3.972.

Die aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften zum 1. Januar 2010 nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 5.818.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden TEUR 9 (brutto) an Aufsichtsratvergütungen für das Geschäftsjahr 2015 gezahlt.

(24) Abschlussprüferhonorar

Die Angaben hinsichtlich des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der CEMEX España, S.A. zum 31. Dezember 2016.

(25) Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand der CEMEX Deutschland AG war im Jahre 2016 wie folgt besetzt:

Vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Juli 2016 gehörten dem Vorstand die folgenden Herren an:

– Rüdiger Kuhn, President Germany & Central Europe und Vorstandsvorsitzender, Berlin

– Dr. Jürgen W. Winkelmann, Vice President Human Resources Germany & Northern Europe und Personalvorstand, Mettmann

Seit dem 1. August 2016 gehören dem Vorstand die folgenden Herrn an:

– Rüdiger Kuhn, President Germany & Central Europe und Vorstandsvorsitzender, Berlin

– Benedikt Jodocy, Vice President Human Resources, Legal and Communication & Public Affairs, Berlin

Der Aufsichtsrat der CEMEX Deutschland AG war im Jahre 2016 wie folgt besetzt:

Vom 1. Januar 2016 bis zum 23. Mai 2016 gehörten dem Aufsichtsrat die folgenden Herren an:

– Juan Pelegri y Girón, General Counsel CEMEX Europe, Middle East & Africa,

Madrid/Spanien

– Hector Tassinari Eldridge, Vice President Regional Planning, Northern Europe Region,

Madrid

– Jürgen Klein, Speditionskaufmann, Essen – als Vertreter der Arbeitnehmer

Vom 24. Mai 2016 bis zum 22. Juni 2016 gehörten dem Aufsichtsrat die folgenden Herren an:

– Juan Pelegri y Girón, General Counsel CEMEX Europe, Middle East & Africa,

Madrid/Spanien

– Hector Tassinari Eldridge, Vice President Regional Planning, Northern Europe Region,

Madrid

Ab dem 23. Juni 2016 gehören dem Aufsichtsrat gehören die folgenden Herren an:

– Juan Pelegri y Girón, General Counsel CEMEX Europe, Middle East & Africa,

Madrid/Spanien

– Hector Tassinari Eldridge, Vice President Regional Planning, Northern Europe Region,

Madrid

– Uwe Pommer, Gesamtbetriebsratsvorsitzender, Berlin – als Vertreter der Arbeitnehmer

Rüdersdorf bei Berlin, am 16. Mai 2017/4. Oktober 2017

Rüdiger Kuhn

Benedikt Jodocy

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 16. Mai/4. Oktober 2017

Diese Bestätigung erteilen wir aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 16. Mai 2017 abgeschlossene Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 hinsichtlich der Erträge aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages, des Ergebnisses nach Steuern und der Erträge aus Verlustübernahme bezog. Auf die Begründung der Änderungen durch die Gesellschaft im geänderten Anhang wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Düsseldorf, den 4. Oktober 2017

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kamping, Wirtschaftsprüfer

Schwarz, Wirtschaftsprüfer