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CECONOMY AG Annual Report 2010

Jun 22, 2011

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Annual Report

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Publication METRO AG Düsseldorf Konzerngeschäftsbericht Konzernlagebericht Überblick über das Geschäftsjahr 2010 und Prognose 1. Konzernstruktur 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 3. Ertragslage 4. Finanz- und Vermögenslage 5. Mitarbeiter 6. Innovationsmanagement 7. Nachhaltigkeitsmanagement 8. Vergütungsbericht 9. Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB sowie erläuternder Bericht des Vorstands 10. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem 11. Risikobericht 12. Nachtrags- und Prognosebericht Konzernlagebericht Überblick über das Geschäftsjahr 2010 und Prognose Der Umsatz der METRO GROUP wächst um 2,6 Prozent. Das EBIT vor Sonderfaktoren erreicht mit 2.415 Mio. € den höchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens. Ertragslage • Umsatz der METRO GROUP steigt im Jahr 2010 um 2,6 Prozent auf 67,3 Mrd. € • Konzernumsatz wächst im Ausland unterstützt von positiven Währungseffekten um 5,4 Prozent • Umsatz in Deutschland liegt bereinigt um Standortabgaben und Desinvestitionen nahezu auf Vorjahresniveau • Konzern-EBIT vor Sonderfaktoren erreicht 2,4 Mrd. € (Vorjahr 2,0 Mrd. €) • Periodenergebnis beträgt 936 Mio. € (Vorjahr 519 Mio. €) und enthält Sonderfaktoren aus Shape 2012 in Höhe von 203 Mio. € (Vorjahr 305 Mio. €) • Ergebnis je Aktie vor Sonderfaktoren bei 3,12 € nach 2,10 € im Vorjahr Finanz- und Vermögenslage • Investitionen steigen um 0,2 Mrd. € auf 1,7 Mrd. € • Nettoverschuldung sinkt um 0,2 Mrd. € auf 3,5 Mrd. € • Langfristiges Rating unverändert „BBB“ (Standard & Poor’s) sowie „Baa2“ (Moody’s) • Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten mit 2,5 Mrd. € auf Vorjahresniveau • Bilanzsumme mit 35,1 Mrd. € um 1,8 Mrd. € höher als im Vorjahr • Eigenkapital mit 6,5 Mrd. € deutlich über dem Vorjahreswert; Eigenkapitalquote steigt um 0,4 Prozentpunkte auf 18,4 Prozent Prognose der METRO GROUP Umsatz Die METRO GROUP geht auf mittlere Sicht unverändert von einem Umsatzwachstum von mehr als 6 Prozent pro Jahr aus. Für 2011 wird ein Umsatzplus von 4 bis 6 Prozent erwartet. Ergebnis Die Strategie der METRO GROUP zielt auf ein langfristiges profitables Wachstum, das heißt ein im Vergleich zum Umsatz überproportional wachsendes Ergebnis. Mittelfristig wird beim Ergebnis, gemessen am EBIT vor Sonderfaktoren, ein Wachstum von mehr als 10 Prozent pro Jahr angestrebt. Dabei wird Shape 2012 seine positive Ergebniswirkung sukzessive entfalten und ab 2012 vollständig wirken. Unter der Voraussetzung, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verbessern, gehen wir derzeit davon aus, das mittelfristige Ziel beim Ergebniswachstum vor Sonderfaktoren bereits 2011 erreichen zu können. Basis ist das EBIT vor Sonderfaktoren 2010 in Hohe von 2.415 Mio. €. 1. Konzernstruktur Im Rahmen von Shape 2012 hat die METRO GROUP im Berichtsjahr erneut Veränderungen in der Konzernstruktur vorgenommen. An der Spitze des Unternehmens steht weiterhin die METRO AG mit Sitz in Düsseldorf. Als strategische Holding steuert sie unter anderem die Bereiche Finanzen, Controlling und Compliance für den gesamten Konzern. Darüber hinaus übernimmt sie die Führungs- und Verwaltungsfunktionen von Metro Cash & Carry, die mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2010 in die METRO AG integriert worden sind. Für das operative Geschäft sind die vier Vertriebslinien Metro Cash & Carry, Real, Media Markt und Saturn sowie Galeria Kaufhof zuständig, die teilweise mit mehreren Vertriebsmarken im Markt agieren. Sie haben die ungeteilte Verantwortung für ihre gesamte Prozesskette – vom Einkauf über die Logistik bis hin zum Vertrieb. Wesentlicher Teil der neuen Konzernstruktur ist die Gliederung von Metro Cash & Carry in zwei Geschäftseinheiten: Europa/MENA (Mittlerer Osten und nördliches Afrika) sowie Asien/CIS (Commonwealth of Independent States, Zusammenschluss von Staaten der ehemaligen Sowjetunion)/Neue Märkte. Das Immobilienportfolio der METRO GROUP wird durch die METRO Group Asset Management betreut, die als eigenständiges Profitcenter agiert und im Berichtsjahr eine neue dezentrale Struktur erhalten hat: Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2010 wurde das Immobilienmanagement in sieben Regionen gegliedert. Servicegesellschaften unterstützen die Segmente der METRO GROUP übergreifend mit Dienstleistungen. Die Segmente der METRO GROUP Metro Cash & Carry ist international führend im Selbstbedienungsgroßhandel und mit den Marken Metro und Makro in 30 Ländern Europas, Asiens und Afrikas vertreten. Das Produkt- und Service-Angebot der Großmärkte ist speziell auf die Anforderungen gewerblicher Kunden abgestimmt, darunter Hoteliers, Restaurantbesitzer und Cateringunternehmen. Real zählt zu den führenden SB-Warenhausbetreibern in Deutschland. Die Vertriebslinie ist darüber hinaus mit Standorten in Polen, Rumänien, Russland, der Ukraine und der Türkei vertreten. Alle Märkte zeichnen sich durch ihr umfassendes Sortiment mit einem hohen Anteil an Frischeprodukten aus. Media Markt und Saturn ist die Nummer eins im europäischen Elektrofachhandel. Die Vertriebslinie ist in 17 Ländern vertreten. Eine dezentrale Organisationsstruktur, attraktive Sortimente und innovatives Marketing tragen zum Erfolg beider Vertriebsmarken bei. Galeria Kaufhof ist Konzept- und Systemführer unter den deutschen Warenhäusern und Marktführer in Belgien. Dort tritt die Vertriebslinie als Galeria Inno auf. Das internationale Sortiment mit hochwertigen Marken, die angenehme Atmosphäre und das umfassende Serviceangebot inspirieren die Kunden und tragen zu einem erlebnisreichen Einkauf bei. METRO Group Asset Management betreut das Immobilienvermögen der METRO GROUP in 30 Ländern. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, den Wert des Portfolios aktiv zu steigern, neue Märkte zu planen sowie die bereits bestehenden Standorte zu verwalten. Standortportfolio nach Ländern und Segmenten Metro Cash & Carry Real Media Markt und Saturn 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 117 124 320 333 382 375 Belgien 11 11 20 18 Dänemark 5 5 Frankreich 91 91 34 32 Italien 48 48 104 99 Luxemburg 2 1 Niederlande 17 17 36 32 Österreich 12 12 42 34 Portugal 11 11 9 9 Schweden 19 16 Schweiz 23 20 Spanien 34 34 64 61 Vereinigtes Königreich 30 30 Westeuropa ohne Deutschland 259 259 353 322 Bulgarien 11 11 Griechenland 9 9 13 10 Kasachstan 5 1 Kroatien 6 6 Moldawien 3 3 Polen 29 29 54 54 59 53 Rumänien 26 24 25 24 Russland 57 52 16 15 31 20 Serbien 6 5 Slowakei 6 5 Tschechien 13 13 Türkei 18 14 13 14 17 16 Ukraine 26 25 1 1 Ungarn 13 13 21 22 Osteuropa 228 210 109 108 141 121 Ägypten 2 0 China 48 42 1 0 Indien 6 5 Japan 9 6 Marokko 0 8 Pakistan 5 5 Vietnam 13 9 Asien/Afrika 83 75 1 0 International 570 544 109 108 495 443 METRO GROUP 687 668 429 441 877 818 Standortportfolio nach Ländern und Segmenten Galeria Kaufhof Sonstige METRO GROUP 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 123 126 0 59 942 1.017 Belgien 15 15 46 44 Dänemark 5 5 Frankreich 125 123 Italien 152 147 Luxemburg 2 1 Niederlande 53 49 Österreich 54 46 Portugal 20 20 Schweden 19 16 Schweiz 23 20 Spanien 98 95 Vereinigtes Königreich 30 30 Westeuropa ohne Deutschland 15 15 627 596 Bulgarien 11 11 Griechenland 22 19 Kasachstan 5 1 Kroatien 6 6 Moldawien 3 3 Polen 142 136 Rumänien 51 48 Russland 104 87 Serbien 6 5 Slowakei 6 5 Tschechien 13 13 Türkei 48 44 Ukraine 27 26 Ungarn 34 35 Osteuropa 478 439 Ägypten 2 0 China 49 42 Indien 6 5 Japan 9 6 Marokko 0 8 Pakistan 5 5 Vietnam 13 9 Asien/Afrika 84 75 International 15 15 1.189 1.110 METRO GROUP 138 141 0 59 2.131 2.127 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Weltwirtschaft im Aufschwung Die Weltwirtschaft hat sich 2010 insgesamt positiv entwickelt und sich damit ein Stück weit von den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise erholt. Nahezu alle Länder, in denen die METRO GROUP vertreten ist, lagen wieder auf Wachstumskurs. Der Aufschwung fiel dabei unterschiedlich stark aus: Wahrend die asiatischen Schwellenländer eine hohe Wachstumsdynamik verzeichneten, stellte sich die Lage in Europa uneinheitlich dar. Ländern mit starkem Wachstum standen solche gegenüber, die weiterhin mit Problemen – vor allem mit einer zu hohen Staatsverschuldung – zu kämpfen hatten. Zur Belebung der Weltwirtschaft trug außer der expansiven Geld- und Finanzpolitik die starke Importnachfrage aus den asiatischen Schwellenländern bei. Die spürbare Erholung im ersten Halbjahr schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte allmählich weltweit ab, wobei Asien weiter die wachstumsstärkste Region blieb. Ursachen für diese Entwicklung waren unter anderem das Auslaufen nationaler und internationaler Konjunkturpakete sowie zum Teil massive Sparmaßnahmen zur Haushaltskonsolidierung in zahlreichen Ländern. Insbesondere die Länder West- und Osteuropas haben 2010 noch nicht wieder die Wirtschaftsleistung aus dem Vorkrisenjahr 2008 erreichen können – trotz einer insgesamt positiven Entwicklung. Deutschland Deutschland war 2010 die Konjunkturlokomotive in Westeuropa und wies mit 3,6 Prozent ein Rekordwachstum auf. In der ersten Jahreshälfte war der Export stärkster Wachstumstreiber. Gestutzt durch die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und den Anstieg der verfügbaren Einkommen, konnte auch der private Konsum im zweiten Halbjahr vom Aufschwung profitieren, allerdings nur unterdurchschnittlich. Insgesamt schwächte sich das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte nach dem Rekordwachstum im zweiten Quartal etwas ab. Die Zuwachsraten blieben aber weiter ansehnlich. Die Inflation bewegte sich mit etwas über 1 Prozent im Jahresdurchschnitt auf niedrigem Niveau, allerdings mit ansteigender Tendenz zum Jahresende. Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts wichtiger Weltregionen und Deutschlands Veränderungen zum Vorjahr in Prozent 2010 2009 Asien 6,9 -0,2 Welt 4,1 -2,1 Deutschland 3,6 -4,7 Osteuropa 2,9 -5,8 Westeuropa ohne Deutschland 1,3 -4 Quelle: FERI Westeuropa In den anderen Ländern Westeuropas schritt die wirtschaftliche Erholung deutlich langsamer voran als in Deutschland. Obwohl die Region Westeuropa zwar von der Exportdynamik profitierte, war die Konjunkturerholung insgesamt noch nicht stabil. Das Wirtschaftswachstum ohne Deutschland lag bei 1,3 Prozent, nach einem Rückgang von 4 Prozent im Jahr 2009. Prägend war das unterschiedliche Tempo der wirtschaftlichen Erholung. Vor allem die hohe Staatsverschuldung sowie Sparmaßnahmen zur Haushaltskonsolidierung belasteten einzelne Länder stark. So entwickelte sich beispielsweise Griechenlands Wirtschaft auch 2010 rückläufig. Gleiches gilt für Spanien, das noch immer an den Lasten der heimischen Immobilienkrise trägt. Auch Italien und Portugal wiesen im westeuropäischen Vergleich ein unterdurchschnittliches Wachstum auf. Positiv entwickelten sich hingegen Länder wie Schweden, Dänemark, die Schweiz und Belgien. Die Wachstumszahlen von Frankreich und dem Vereinigten Königreich lagen im westeuropäischen Durchschnitt. Die Inflation in Westeuropa entwickelte sich im ersten Halbjahr 2010 moderat, zeigte dann aber in der zweiten Jahreshälfte eine ansteigende Tendenz. Erhöhte Kosten für Energie und weitere Rohstoffe auf dem Weltmarkt waren die primäre Ursache für den Auftrieb der Verbraucherpreise; überdurchschnittlich stiegen auch die Nahrungsmittelpreise. Osteuropa Die Länder Osteuropas unterschieden sich ebenfalls hinsichtlich ihres Erholungstempos. Die Türkei erlebte einen eindrucksvollen Aufschwung, und auch Russland wies nach dem starken Rückgang 2009 wieder ein gutes Wirtschaftswachstum auf. Andere Länder hatten nach wie vor mit den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen: Vor allem Rumänien, Bulgarien und Ungarn erholten sich nur sehr langsam, auch aufgrund ihrer belasteten Staatshaushalte. Nach den starken Währungsabwertungen 2009 konnten die meisten osteuropäischen Währungen 2010 gegenüber dem Euro wieder etwas an Wert zulegen. Die Inflation in Osteuropa ging bis zur Jahresmitte zurück, dann erfolgte jedoch die Trendwende hin zu spürbaren Preissteigerungen. In Rumänien verursachte die Anhebung der Umsatzsteuersatze einen zusätzlichen Preisschub. Asien Die Schwellenländer Asiens verzeichneten erneut die weltweit stärkste wirtschaftliche Dynamik und waren damit Motor und Stütze der Weltwirtschaft. Außenhandel und Industrieproduktion überschritten das Vorkrisenniveau bereits wieder merklich, auch wenn sich die Zuwachsraten zum Jahresende hin leicht abschwächten. Wachstumstreiber war einmal mehr China. Im Jahresverlauf zeigten sich jedoch leichte Überhitzungstendenzen, die mit steigenden Immobilien- und Verbraucherpreisen einhergingen. Auch Japan konnte trotz einer erheblichen Verlangsamung im zweiten Halbjahr ein gutes Wirtschaftswachstum erzielen. Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der METRO GROUP Länder Reale Veränderungen zum Vorjahr in Prozent 2010 2009 China 10,3 9,2 Indien 9,9 5,7 Türkei 7,8 -4,7 Vietnam 6,6 5,3 Kasachstan 5,4 1,3 Schweden 5,2 -5,3 Ägypten 5 4,7 Pakistan 4,4 3,6 Ukraine 4,2 -15,1 Marokko 4 5,4 Russland 4 -7,8 Japan 3,9 -6,3 Slowakei 3,7 -4,8 Polen 3,7 1,7 Deutschland 3,6 -4,7 Moldawien 3,2 -6,5 Luxemburg 3 -3,4 Schweiz 2,7 -1,9 Tschechien 2,3 -4,1 Dänemark 2,1 -5,2 Serbien 2,1 -3,1 Belgien 2 -2,7 Österreich 1,8 -3,9 Niederlande 1,7 -3,9 Frankreich 1,5 -2,5 Vereinigtes Königreich 1,4 -4,8 Portugal 1,3 -2,5 Italien 1,1 -5,1 Ungarn 1,1 -6,7 Bulgarien -0,1 -4,9 Spanien -0,1 -3,7 Kroatien -1,2 -5,8 Rumänien -1,5 -7,1 Griechenland -4,5 -2,3 Der globale Konsumgüterhandel erholt sich Von der wirtschaftlichen Erholung 2010 konnte auch der Konsumgüterhandel profitieren. Allerdings blieb das Handelswachstum insgesamt hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurück. Ein Grund dafür war der andauernde Anstieg der Arbeitslosigkeit in vielen Ländern im ersten Halbjahr als Spätfolge der Wirtschaftskrise. Zusätzlich belasteten verschiedene Sparprogramme zur Haushaltskonsolidierung die verfügbaren Einkommen und damit die Konsumausgaben. Insgesamt entwickelte sich der Handel, ebenso wie die Gesamtwirtschaft in Europa, in unterschiedlicher Geschwindigkeit und Intensität. Asiens Schwellenländer erzielten dagegen auch im Konsumgüterhandel durchweg dynamische Wachstumsraten. Deutschland Nachdem in Deutschland der wirtschaftliche Aufschwung zunächst vor allem exportgetrieben war, konnten im Jahresverlauf auch der private Konsum und der Einzelhandel von der wirtschaftlichen Erholung profitieren – allerdings nur unterdurchschnittlich. Die erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgte für einen positiven Einzelhandelstrend im Jahresverlauf. Mit einem nominalen Wachstum von 2 Prozent entwickelte sich der Einzelhandel in Deutschland deutlich besser als in den übrigen Ländern Westeuropas. Westeuropa In Westeuropa wuchs der Handel insgesamt nur schwach. Im ersten Halbjahr bremste die steigende Arbeitslosigkeit in vielen Ländern die Erholung. Erst in der zweiten Jahreshälfte zeigte sich auch im Einzelhandel eine Aufwärtstendenz. Staatliche Sparprogramme trübten in vielen L andern jedoch die Konsumfreude. Insgesamt erholte sich der Handel in den Ländern Westeuropas analog zur Gesamtwirtschaft uneinheitlich. Griechenland und Spanien waren mit rückläufigen Umsätzen die Schlusslichter, während Schweden, Frankreich und Osterreich die stärksten Zuwächse erzielen konnten. Osteuropa Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft entwickelte sich der Einzelhandel in Osteuropa nur unterdurchschnittlich. Wie in Westeuropa zeigte sich auch hier die erkennbare Aufwärtstendenz in den einzelnen Ländern mit unterschiedlicher Intensität. In Einklang mit der gesamtwirtschaftlichen Erholung wiesen vor allem die Türkei, Russland und Polen gute Einzelhandelszuwachse auf. In Bulgarien, Tschechien oder der Slowakei waren die Umsätze hingegen 2010 rückläufig. Asien/Afrika In Asien und auch in den Ländern Nordafrikas profitierte der Einzelhandel von der hohen Wirtschaftsdynamik. In China und Indien wuchsen die Einzelhandelsumsätze erneut zweistellig; und auch in Japan entwickelte sich der Einzelhandel positiv. Metro Cash & Carry: Branchenentwicklung im Selbstbedienungsgroßhandel Metro Cash & Carry ist international führend im Selbstbedienungsgroßhandel. Im Juni 2010 erfolgte der Markteintritt in Ägypten. Im Zuge der kontinuierlichen strategischen Portfolio-Optimierung hat die Vertriebslinie mit Wirkung zum 30. November 2010 das Großhandelsgeschäft in Marokko veräußert. Somit war Metro Cash & Carry Ende 2010 in 30 Ländern tätig. Die Entwicklung im Selbstbedienungsgroßhandel war 2010 in Deutschland und Westeuropa geprägt von der unterschiedlich schnellen Erholung von den Folgen der Wirtschaftskrise. Der Umsatz lag in Deutschland leicht unter dem Vorjahresniveau, wobei sich Metro Cash & Carry auf dem selben Niveau wie der vergleichbare Wettbewerb entwickelte. In den westeuropäischen Ländern, in denen Metro Cash & Carry vertreten ist, entwickelten sich die Erlöse der Branche uneinheitlich. Insgesamt wurde 2010 in Westeuropa der Umsatz des Vorjahres leicht übertroffen. In Osteuropa sind die Umsätze im Selbstbedienungsgroßhandel gestiegen. Preissteigerungen bei Lebensmitteln, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, wirkten sich ebenso positiv auf die Branchenentwicklung aus wie die Aufwertung einiger osteuropäischer Währungen. Sehr starke Umsatzsteigerungen verzeichnete die Branche in Russland und der Türkei. Die höchsten Wachstumsraten erzielte das Cash-&-Carry-Format erneut in Asien. Dort entwickelten sich die Umsätze im Selbstbedienungsgroßhandel dynamischer als im modernen Lebensmitteleinzelhandel. Die traditionell geprägten Handelsstrukturen und die geringe Marktkonzentration bieten auch weiterhin ein hohes Wachstumspotenzial. Die Region war 2010 ein Schwerpunkt der Expansion von Metro Cash & Carry. Real: Branchenentwicklung im Lebensmitteleinzelhandel Die Vertriebslinie Real ist im großflächigen Lebensmitteleinzelhandel die Nummer zwei in Deutschland und zählt auch in Osteuropa zu den führenden Anbietern dieses Vertriebsformats. Im abgelaufenen Geschäftsjahr startete Real in Deutschland den Verkauf über das Internet. Das Sortiment umfasst vor allem Nicht-Lebensmittelprodukte. Außerdem testet die Vertriebslinie in Deutschland mit „Real Drive“ ein neuartiges Formatkonzept, bei dem Kunden Lebensmittel über das Internet bestellen und anschließend selbst im Drive-in-Shop abholen können. Der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland hat 2010 das Vorjahresniveau knapp übertroffen. Im ersten Halbjahr setzte sich die deflationäre Tendenz bei den Lebensmittelpreisen fort. Ab der zweiten Jahreshälfte stiegen die Preise bei schnelldrehenden Konsumgütern zwar wieder an; bezogen auf das gesamte Jahr ergaben sich daraus aber keine wesentlichen positiven Umsatzimpulse. Besser als der Gesamtmarkt entwickelten sich die nominalen Erlöse im großflächigen Lebensmitteleinzelhandel mit einer Verkaufsfläche von mehr als 2.500 Quadratmetern. Auf bereinigter Verkaufsfläche gingen die Umsätze der großen Verbrauchermärkte jedoch zurück. Im Vergleich dazu entwickelte sich der Umsatz von Real flächenbereinigt erneut besser als der des vergleichbaren Wettbewerbs. In den osteuropäischen Ländern, in denen Real vertreten ist, sind die Umsätze im modernen Lebensmitteleinzelhandel 2010 erneut deutlich gestiegen. Allerdings lagen die Wachstumsraten zum Teil deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Die positive Erlösentwicklung ist überwiegend auf Preissteigerungen bei Lebensmitteln sowie eine höhere Nachfrage der Konsumenten zurückzuführen. Dagegen hat die Expansion im modernen Lebensmitteleinzelhandel vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise an Dynamik verloren. Dabei blieb der Marktanteil der modernen Großflächenkonzepte am Gesamtmarkt nahezu unverändert. Media Markt und Saturn: Branchenentwicklung im Elektrofachhandel Die Unternehmensgruppe Media Markt und Saturn hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Marktführerschaft im europäischen Elektrofachhandel weiter ausgebaut. Mit der Eröffnung des ersten Media Markts in China erfolgte im November 2010 der Eintritt in den dynamisch wachsenden asiatischen Markt. Der deutsche Elektrofachhandel profitierte von der guten Stimmung der Konsumenten und konnte hohe Umsatzzuwächse verzeichnen. Die Fußball-Weltmeisterschaft belebte das ohnehin hohe Kundeninteresse an Unterhaltungselektronik. Die Nachfrage nach Informationstechnologie war ebenfalls hoch. Flachbildfernseher und Computer erzielten 2010 neue Absatzrekorde. Nachdem sich Media Markt und Saturn 2009 – auch aufgrund der großen Anzahl erfolgreicher Sonderaktionen aus Anlass des 30-jährigen Bestehens von Media Markt – deutlich besser als die Branche entwickelt hatte, blieb die Umsatzentwicklung 2010 hinter dem Branchendurchschnitt zurück. In Westeuropa entwickelten sich 2010 die Umsätze im Elektrofachhandel positiv. Die Branche zeigte sich nach zwei schwächeren Jahren bereits 2010 in fast allen Ländern gut erholt von der Wirtschaftskrise. Media Markt und Saturn hat in allen westeuropäischen Ländern den Marktanteil gesteigert oder zumindest behauptet. In Osteuropa entwickelte sich der Elektrofachhandel 2010 uneinheitlich: Hohen Wachstumsraten in Russland und der Türkei standen rückläufige Marktentwicklungen in Griechenland, Ungarn – den Ländern mit einer hohen Staatsverschuldung – sowie Polen gegenüber. Media Markt und Saturn konnte, abgesehen von Polen, in allen osteuropäischen Märkten Marktanteile hinzugewinnen. Der Online-Absatz wuchs in Deutschland und in Westeuropa überproportional, erreicht in den meisten Ländern aber weiterhin nur geringe Marktanteile. Eine Ausnahme hiervon bilden Deutschland, die Niederlande, Österreich und die Schweiz. Media Markt und Saturn hat 2010 den Online-Verkauf in den Niederlanden und in Österreich gestartet. In Deutschland wurde das Angebot kostenpflichtiger digitaler Download-Inhalte von Musik und Software auf Filme und elektronische Bücher ausgeweitet. In Italien vertreibt Media Markt und Saturn bereits seit mehreren Jahren Produkte über das Internet. Galeria Kaufhof: Branchenentwicklung im Warenhausgeschäft Die Vertriebslinie Galeria Kaufhof hat sich 2010 erneut besser entwickelt als das deutsche Warenhaussegment. Mit der positiven Umsatzentwicklung festigte Galeria Kaufhof ihre Rolle im deutschen Warenhaussegment als Konzept- und Systemführer. Der Branchenumsatz lag 2010 in Deutschland etwa auf dem Niveau von 2009. Damit entwickelte sich das Warenhausgeschäft besser als in vorangegangenen Jahren, in denen die Umsätze, vor allem durch Geschäftsaufgaben, deutlich rückläufig waren. Die positive Erlösentwicklung bei Textilien leistete hierzu einen wesentlichen Beitrag. Trotz des vergleichsweise guten Abschneidens konnte das Warenhaussegment mit dem Umsatzwachstum im deutschen Einzelhandel nicht ganz Schritt halten und entwickelte sich auch 2010 unterdurchschnittlich. In Belgien setzte sich die positive Entwicklung von Galeria Inno auch im Geschäftsjahr 2010 fort. Im Vergleich zum Einzelhandel nahmen die Erlöse von Galeria Inno erneut überproportional zu. Immobilien: Branchenentwicklung im Immobiliengeschäft Die Erholung der Weltwirtschaft spiegelt sich in dem einsetzenden Aufwärtstrend der Immobilienmärkte wider. Das Volumen der Investitionen in gewerbliche Immobilien nahm weltweit zu, doch die Nachwehen der Finanzkrise waren weiter deutlich zu spüren. Anleger blieben weiterhin risikoscheu und investierten fast ausschließlich in sogenannte Core-Immobilien in etablierten Lagen mit guter Mieterbonität und langfristigen Mietverträgen. Die Erholung an den Immobilienmärkten ist regional differenziert zu betrachten. In Europa verlief die Gesundung eher schleppend und sehr heterogen. 2010 wurden europaweit 105 Mrd. € umgesetzt, was einem Zuwachs von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Rund ein Drittel der Transaktionen entfiel auf Handelsimmobilien. Die Investmentaktivitäten in diesem Segment waren jedoch zu rund 77 Prozent auf die Märkte Vereinigtes Königreich und Deutschland fokussiert. Europaweit ließen sich stabilisierende bis leicht sinkende Immobilienrenditen beobachten; auch der europäische Mietmarkt erholte sich langsam, sodass insgesamt von einem weiteren positiven Trend ausgegangen werden kann. In Deutschland beflügelte die aussichtsreiche wirtschaftliche Entwicklung den Markt für gewerbliche Immobilien. Im Berichtsjahr nahm das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent zu. Deutschland stand weiterhin im Anlagefokus nationaler wie internationaler Investoren, doch auch dort beschränkte sich die Nachfrage weitestgehend auf das Top-Segment. Die Region Mittel- und Osteuropa zeichnete ein uneinheitliches Bild. Allgemein profitierte sie von der zunehmenden Nachfrage aus dem Euroraum. Dies führte dazu, dass das Transaktionsvolumen in den gewerblichen Immobilienmärkten im Jahr 2010 um 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wuchs. Der Investorenfokus lag jedoch auf den reiferen Märkten Polen und Russland, während kleinere, aufstrebende Märkte wie Serbien weiterhin kaum Aktivität zeigten. Generell waren in der Region weitestgehend stabile Renditen zu beobachten. Von dem anhaltenden starken Wirtschaftswachstum in Asien profitierten auch die gewerblichen Immobilienmärkte in der Region: Die Nachfrage nach Mietflächen zog stark an, sodass ein Mietpreiswachstum beobachtet werden konnte. Auch das Immobilien-Transaktionsvolumen verdoppelte sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr. Das Investoreninteresse ist in Asien noch vornehmlich lokal dominiert; lediglich bei 12 Prozent des Transaktionsvolumens handelte es sich um sogenannte Cross-Border-Investitionen. In China waren partiell Anzeichen für eine Überhitzung des Immobilienmarkts gegeben: Ein sprunghafter Anstieg von spekulativen Investitionen und Immobilienpreisen setzte die chinesische Regierung unter Handlungsdruck. Dies galt insbesondere für den Wohnungsmarkt beziehungsweise für Metropolen wie Shanghai. Aufgrund des Überangebots an Gewerbeimmobilien in Indien und Vietnam waren die Mietmärkte unter Druck geraten. Das dynamische Wirtschaftswachstum in beiden Ländern ließ die Nachfrage aber wieder aufleben und stoppte den Abwärtstrend der Mieten, während die Immobilienrenditen weitgehend stabil blieben. 3. Ertragslage Geschäftsverlauf des Konzerns im Überblick Die METRO GROUP blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Alle Vertriebslinien konnten den Umsatz gegenüber 2009 steigern. Der Konzernumsatz belief sich auf 67,3 Mrd. €. Dies entspricht einem Umsatzanstieg um 2,6 Prozent (in Landeswährung +0,9 Prozent). Das EBITDA lag mit 3.591 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 3.068 Mio. €. Bereinigt um Sonderfaktoren stieg das EBITDA im Berichtsjahr auf 3.726 Mio. € und verbesserte sich damit um 12,3 Prozent. Das Konzern-EBIT nahm um 530 Mio. € auf 2.211 Mio. € zu. Vor Sonderfaktoren wuchs das EBIT um 19,3 Prozent auf 2.415 Mio. €. Damit erreichte die METRO GROUP das höchste Ergebnis in ihrer Unternehmensgeschichte. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Im Geschäftsjahr 2010 stieg der Konzernumsatz der METRO GROUP um 2,6 Prozent auf 67,3 Mrd. € (Vorjahr 65,5 Mrd. €). In Deutschland ging der Umsatz um 1,4 Prozent auf 26,1 Mrd. € zurück; bereinigt um Standortabgaben und Desinvestitionen wurde jedoch nahezu das Niveau des Vorjahres erreicht. Im internationalen Geschäft konnte der Umsatz um 5,4 Prozent auf 41,1 Mrd. € zulegen (in Landeswährung +2,5 Prozent). Damit stieg der internationale Umsatzanteil von 59,5 Prozent auf 61,1 Prozent. In Westeuropa legte der Umsatz um 2,8 Prozent auf 21,5 Mrd. € zu (in Landeswährung +2,1 Prozent). In Osteuropa stieg der Umsatz um 7,1 Prozent auf 16,9 Mrd. € (in Landeswährung +1,5 Prozent). In Asien/Afrika wuchs der Umsatz um 17,3 Prozent auf 2,7 Mrd. € (in Landeswährung +12,9 Prozent). Umsatzentwicklung im Konzern nach Vertriebslinien und nach Regionen 2010 2009 Veränderung in % Mio. € Mio. € in € Wechselkurs-effekte in Prozentpunkten in Lokal- währung Metro Cash & Carry 31.095 30.613 1,6 2,2 -0,6 Real 11.499 11.298 1,8 1,6 0,2 Media Markt und Saturn 20.794 19.693 5,6 1,3 4,3 Galeria Kaufhof 3.584 3.539 1,3 0,0 1,3 Sonstige 286 386 -26,0 - - METRO GROUP 67.258 65.529 2,6 1,7 0,9 davon Deutschland 26.130 26.511 -1,4 0,0 -1,4 davon international 41.128 39.018 5,4 2,9 2,5 Westeuropa 21.528 20.932 2,8 0,7 2,1 Osteuropa 16.880 15.766 7,1 5,6 1,5 Asien/Afrika 2.720 2.320 17,3 4,4 12,9 Das EBIT der METRO GROUP konnte im Geschäftsjahr 2010 um 31,5 Prozent auf 2.211 Mio. € gesteigert werden. Als Sonderfaktor sind Einmalaufwendungen aus dem Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 in Hohe von 204 Mio. € enthalten. Vor Sonderfaktoren erreichte das EBIT einen neuen Rekordwert von 2.415 Mio. €. Dies entspricht einer Ergebnissteigerung um 19,3 Prozent und zeigt, dass Shape 2012 greift und die im Rahmen des Programms umgesetzten Maßnahmen spürbar Wirkung entfalten. Im Geschäftsjahr 2010 trug Shape 2012 nach 208 Mio. € im Vorjahr mit 527 Mio. € zum Ergebnis bei. In Deutschland verbesserte sich das EBIT um 65 Mio. € auf 399 Mio. €. Vor Sonderfaktoren ging das EBIT in Deutschland um 63 Mio. € auf 524 Mio. € zurück. Hier konnte eine Ergebnisverbesserung bei den Vertriebslinien geringere Erträge aus Immobilienveräußerungen und höhere Kosten im Segment Sonstige nicht kompensieren. Die METRO GROUP konnte das internationale EBIT in allen Regionen deutlich steigern. In Westeuropa legte das EBIT um 35,4 Prozent auf 888 Mio. € zu. Vor Sonderfaktoren betrug das Ergebnis 1.026 Mio. €. Dies entspricht einem Ergebnisanstieg um 45,0 Prozent. In Osteuropa wuchs das EBIT um 186 Mio. € auf 920 Mio. €. Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT um 152 Mio. € auf 917 Mio. €. In der Region Asien/Afrika verbesserte sich das EBIT um 50 Mio. € auf 5 Mio. €. Vor Sonderfaktoren ging das Ergebnis um 16 Mio. € auf –51 Mio. € zurück und beinhaltet Anlaufkosten für den Markteintritt von Media Markt in China. Entwicklung des Konzern-EBIT/EBITDA und des EBIT/EBITDA der Vertriebslinien EBITDA1 EBIT1 Mio. € 2010 2009 2010 2009 Metro Cash & Carry 1.374 1.165 1.104 936 Real 321 2262 132 52 Media Markt und Saturn 876 851 625 608 Galeria Kaufhof 233 223 138 119 Immobilien 1.087 953 698 551 Sonstige -166 -87 -282 -230 Konsolidierung 1 -122 0 -12 METRO GROUP 3.726 3.319 2 2.415 2.024 1 2010 (2009) bereinigt um Sonderfaktoren aus Shape 2012: im EBITDA um 135 Mio. € (251 Mio. €), davon entfallen 11 Mio. € (104 Mio. €) auf Metro Cash & Carry, 11 Mio. € (16 Mio. €) auf Real, 58 Mio. € (4 Mio. €) auf Media Markt und Saturn, -1 Mio. € (57 Mio. €) auf Galeria Kaufhof, -14 Mio. € (5 Mio. €) auf Immobilien, 41 Mio. € (65 Mio. €) auf Sonstige sowie 29 Mio. € (0 Mio. €) auf Konsolidierung; im EBIT und im Ergebnis vor Steuern um 204 Mio. € (343 Mio. €), davon entfallen 10 Mio. € (143 Mio. €) auf Metro Cash & Carry, 27 Mio. € (16 Mio. €) auf Real, 133 Mio. € (5 Mio. €) auf Media Markt und Saturn, 0 Mio. € (58 Mio. €) auf Galeria Kaufhof, -20 Mio. € (15 Mio. €) auf Immobilien, 41 Mio. € (106 Mio. €) auf Sonstige sowie 13 Mio. € (0 Mio. €) auf Konsolidierung Adjustierung aufgrund der saldierten Darstellung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen im EBITDA in Höhe von 9 Mio. € (Real2), 6 Mio. € (Immobilien) und -6 Mio. € (Konsolidierung) Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Vertriebslinien Metro Cash & Carry Der Umsatz von Metro Cash & Carry stieg 2010 um 1,6 Prozent (in Landeswährung: –0,6 Prozent) auf 31,1 Mrd. €. Auf vergleichbarer Fläche sank der Umsatz um 1,7 Prozent. Die Entwicklung war dabei sowohl in West- als auch in Osteuropa von einer starken Kaufzurückhaltung bei Nicht-Lebensmitteln geprägt. In Deutschland ging der Umsatz im Gesamtjahr 2010 im Wesentlichen aufgrund von Standortabgaben und Desinvestitionen sowie der gezielten Reduzierung des margenschwachen Geschäfts mit Tabakwaren und Telefonkarten um 2,8 Prozent auf 5,3 Mrd. € zurück. Flächenbereinigt verringerte sich der Umsatz um 1,7 Prozent. Ohne Tabakwaren und Telefonkarten entwickelte sich der flächenbereinigte Umsatz jedoch positiv. Der internationale Anteil am Umsatz von Metro Cash & Carry nahm von 82,2 Prozent auf 82,9 Prozent zu. Aufgrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen blieb der Umsatz in Westeuropa hinter dem Vorjahresniveau zurück und verringerte sich um 1,3 Prozent auf 11,9 Mrd. € (in Landeswährung –1,6 Prozent). Positiv stellte sich das Geschäft in Osteuropa dar. Der Umsatz in dieser Region betrug 11,4 Mrd. € und stieg damit um 3,5 Prozent (in Landeswährung –1,4 Prozent). Flächenbereinigt ging der Umsatz um 3,6 Prozent zurück. Das Geschäft in Osteuropa war auch im Jahr 2010 von einer starken Kaufzurückhaltung bei Nicht-Lebensmitteln geprägt. Die Umsatzentwicklung in der Region Asien/Afrika verlief erneut äußerst positiv. Der Umsatz stieg um 19,7 Prozent auf 2,5 Mrd. € (in Landeswährung +14,7 Prozent). Alle asiatischen Länder konnten dabei den Umsatz um einen zweistelligen Prozentwert steigern. Zum 31. Dezember 2010 war Metro Cash & Carry in 30 Ländern an 687 Standorten vertreten, davon mit 117 Märkten in Deutschland, 259 in Westeuropa, 228 in Osteuropa sowie 83 in Asien/Afrika. Die Gesamtverkaufsfläche umfasste 5,4 Mio. Quadratmeter. Das EBIT von Metro Cash & Carry nahm um 37,9 Prozent auf 1.094 Mio. € zu. Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT um 17,9 Prozent auf 1.104 Mio. €. Dieser Ergebnisanstieg ist auf Margenverbesserungen und Kosteneinsparungen im Rahmen von Shape 2012 zurückzuführen. Mit einer EBIT-Marge von 3,6 Prozent vor Sonderfaktoren hat Metro Cash & Carry seine hohe Ertragsstärke auch in einem wirtschaftlich weiterhin herausfordernden Umfeld unter Beweis gestellt. Kennzahlen Metro Cash & Carry 2010 im Vorjahresvergleich Veränderung in % 2010 2009 in € Wechsel- kurseffekte in Prozent- punkten in Lokal- währung flächen- bereinigt (Lokal- währung) Umsatz 31.095 30.613 1,6 2,2 -0,6 -1,7 Deutschland 5.302 5.454 -2,8 0,0 -2,8 -1,7 Westeuropa 11.912 12.072 -1,3 0,3 -1,6 -1,5 Osteuropa 11.407 11.020 3,5 4,9 -1,4 -3,6 Asien/Afrika 2.474 2.067 19,7 5,0 14,7 8,1 EBITDA 1.374 1 1.1651 18,0 - - - EBIT 1.104 1 9361 17,9 - - - EBIT-Marge (%) 3,6 1 3,11 - - - - Standorte (Anzahl) 687 668 - - - - Verkaufsfläche (1.000 qm) 5.355 5.291 1,2 - - - 1 Vor Sonderfaktoren Shape 2012 Real Der Umsatz von Real legte im Jahr 2010 um 1,8 Prozent auf 11,5 Mrd. € zu (in Landeswährung +0,2 Prozent). Auf vergleichbarer Fläche stieg der Umsatz um 0,1 Prozent. In Deutschland hat Real in einem schwierigen Umfeld die Repositionierung weiter vorangetrieben. Zwar verringerte sich der Umsatz um 1,8 Prozent auf 8,4 Mrd. €, jedoch ist dieser Rückgang ausschließlich auf die Verwertung von 13 unprofitablen SB-Warenhäusern zurückzuführen. Der flächenbereinigte Umsatz lag 0,2 Prozent über dem Vorjahr. Der internationale Umsatzanteil von Real stieg von 23,9 Prozent auf 26,6 Prozent. Der Umsatz in Osteuropa erhöhte sich um 13,1 Prozent auf 3,1 Mrd. € (in Landeswährung +6,1 Prozent). Während die Umsätze in Russland und der Türkei dynamisch wuchsen, führten die schwierigen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu einem flächenbereinigten Umsatzrückgang in Rumänien. Der flächenbereinigte Umsatz in Osteuropa sank um 0,5 Prozent. Dabei konnte das starke flächenbereinigte Umsatzwachstum in Russland und der Türkei nahezu den Umsatzrückgang in Rumänien kompensieren. Ende 2010 umfasste das Standortnetz von Real 429 SB-Warenhäuser in 6 Ländern, davon 320 in Deutschland und 109 in Osteuropa. Das EBIT verbesserte sich um rund 69 Mio. € auf 105 Mio. €. Auch vor Sonderfaktoren stieg das EBIT deutlich um 80 Mio. € auf 132 Mio. €. Durch Shape 2012 konnte Real in Deutschland die Rohertragsmarge verbessern und die Kosten weiter senken. In Osteuropa konnte erstmals ein positives EBIT erzielt werden. Hier wirkten sich im Rahmen von Shape 2012 insbesondere Produktivitätsgewinne in Russland und der Türkei sowie Kosteneinsparungen in Rumänien positiv aus. Kennzahlen Real 2010 im Vorjahresvergleich Veränderung in % 2010 2009 in € Wechsel- kurseffekte in Prozent-punkten in Lokal- währung flächen- bereinigt (Lokal- währung) Deutschland 8.441 8.593 -1,8 0,0 -1,8 0,2 Osteuropa 3.058 2.705 13,1 7,0 6,1 -0,5 Asien / Afrika 0 0 EBITDA 321 1 2261,2 42,7 - - - EBIT 132 1 521 - - - - EBIT-Marge (%) 1,1 1 0,51 - - - - Standorte (Anzahl) 429 441 - - - - Verkaufsfläche (1.000 qm) 3.107 3.184 -2,4 - - - 1 Vor Sonderfaktoren Shape 2012 2 Adjustierung aufgrund der saldierten Darstellung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen in Höhe von 9 Mio. € Media Markt und Saturn Media Markt und Saturn hat die führende Marktposition in Europa auch im Jahr 2010 bestätigt. Der Umsatz stieg um 5,6 Prozent auf 20,8 Mrd. € (in Landeswährung +4,3 Prozent). Flächenbereinigt sank der Umsatz um 1,2 Prozent. In Deutschland erreichte der Umsatz in 2010 das Vorjahresniveau. Dabei war die Vorjahresbasis von der sehr erfolgreichen Kampagne zum 30. Geburtstag von Media Markt geprägt. Media Markt und Saturn hat pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die ersten Produkte der neuen Eigenmarken „ok.“ und „Koenic“ in das Sortiment aufgenommen. Die Kundenresonanz war äußerst positiv. Der internationale Umsatzanteil von Media Markt und Saturn stieg von 53,7 Prozent auf 56,3 Prozent. Der Umsatz in Westeuropa im Gesamtjahr 2010 lag trotz der herausfordernden konjunkturellen Marktbedingungen deutlich über dem Niveau des Vorjahres und stieg um 8,7 Prozent auf 9,3 Mrd. € (in Landeswährung +7,4 Prozent). Flächenbereinigt legte der Umsatz um 0,6 Prozent zu. In Osteuropa hingegen erzielte Media Markt und Saturn im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatzzuwachs um 18,3 Prozent auf 2,4 Mrd. € (in Landeswährung +10,8 Prozent). Der flächenbereinigte Umsatz entwickelte sich in den einzelnen Ländern sehr heterogen und ging in Summe um 7,1 Prozent zurück. Während der flächenbereinigte Umsatz in Russland und der Türkei deutlich anstieg, sank der Umsatz in Polen aufgrund einer rückläufigen Marktentwicklung im Elektrofachhandel. In Asien wurde der erste Media Markt in Shanghai eröffnet und erzielte seit Mitte November bereits einen Umsatz von 9 Mio. €. Ende 2010 umfasste das Standortnetz von Media Markt und Saturn 877 Elektrofachmärkte, davon 382 in Deutschland, 353 in Westeuropa, 141 in Osteuropa sowie 1 Standort in Asien. Das EBIT von Media Markt und Saturn betrug 492 Mio. € nach 603 Mio. € im Vorjahr. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den Sonderfaktoren im Zusammenhang mit der – noch unter Vorbehalt der Kartellbehörde stehenden – Veräußerung der französischen Standorte, mit der die METRO GROUP die strategische Portfolio-Optimierung konsequent vorantreibt. Vor Sonderfaktoren stieg das EBIT um 17 Mio. € auf 625 Mio. € Das EBIT beinhaltet Anlaufkosten für den Markteintritt in China sowie den Aufbau des Online- und Eigenmarkengeschäfts. In Deutschland, West- und Osteuropa ist das EBIT vor Sonderfaktoren gestiegen. Kennzahlen Media Markt und Saturn 2010 im Vorjahresvergleich Veränderung in % 2010 2009 in € Wechsel- kurseffekte in Prozent-punkten in Lokal- währung flächen-bereinigt (Lokal-währung) Umsatz 20.794 19.693 5,6 1,3 4,3 -1,2 Deutschland 9.087 9.114 -0,3 0,0 -0,3 -1,6 Westeuropa 9.283 8.538 8,7 1,3 7,4 0,6 Osteuropa 2.415 2.041 18,3 7,5 10,8 -7,1 AsienAfrika 9 0 - - - - EBITDA 876 1 8511 2,9 - - - EBIT 625 1 6081 2,8 - - - EBIT-Marge (%) 3,0 1 3,11 - - - - Standorte (Anzahl) 877 818 - - - - Verkaufsfläche (1.000 qm) 2.829 2.633 7,4 - - - 1 vor Sonderfaktoren Shape 2012 Galeria Kaufhof Der Umsatz von Galeria Kaufhof stieg 2010 gegenüber dem Vorjahr trotz der Schließung von drei unprofitablen Standorten um 1,3 Prozent auf 3,6 Mrd. €. Flächenbereinigt legte der Umsatz um 1,2 Prozent zu. In Deutschland stieg der Umsatz um 1,0 Prozent auf 3,3 Mrd. €. Flächenbereinigt war ein Umsatzzuwachs um 1,1 Prozent zu verzeichnen. Wertschöpfungsmaßnahmen im Warengeschäft wie zum Beispiel Sortimentsoptimierungen im Zuge der Trading-up-Strategie konnte Galeria Kaufhof weiterhin erfolgreich umsetzen. Damit hat Galeria Kaufhof eine führende Rolle im deutschen Warenhaussegment bestätigt. In Westeuropa stieg der Umsatz um 3,4 Prozent auf 333 Mio. €. Flächenbereinigt legte der Umsatz um 2,9 Prozent zu. Ende 2010 betrieb Galeria Kaufhof 138 Warenhäuser, davon 123 Standorte in Deutschland und 15 Standorte in Belgien. Das EBIT erreichte 138 Mio. € nach 61 Mio. € im Vorjahr. Vor Sonderfaktoren lag das EBIT um 19 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge vor Sonderfaktoren konnte um 0,5 Prozentpunkte deutlich gesteigert werden und erreichte einen Wert von 3,9 Prozent. Kennzahlen Galeria Kaufhof 2010 im Vorjahresvergleich Veränderung in % 2010 2009 in € Wechsel- kurseffekte in Prozent-punkten in Lokal-währung flächen-bereinigt (Lokal-währung) Umsatz 3.584 3.539 1,3 0,0 1,3 1,2 Osteuropa 0 0 - - Asien / Afrika 0 0 - - EBITDA 233 1 2231 4,7 - - - EBIT 138 1 1191 16,5 - - - EBIT-Marge (%) 3,9 1 3,41 - - - - Standorte (Anzahl) 138 141 - - - - Verkaufsfläche (1.000 qm) 1.480 1.501 -1,4 - - - 1 Vor Sonderfaktoren Shape 2012 Immobilien Das Segment Immobilien umfasst alle Immobilien der METRO GROUP in 30 Ländern sowie immobiliennahe Dienstleistungen. Das Immobilienmanagement trägt aktiv zur Wertgenerierung der METRO GROUP bei. Durch die internationale Expansion, das aktive Asset- und Portfoliomanagement sowie einen optimierten Ressourceneinsatz soll das Immobilienvermögen langfristig gesichert und systematisch gesteigert werden. Als eine der größten Managementgesellschaften für Handelsimmobilien in Europa unterstützt die METRO Group Asset Management die internationale Expansion der Vertriebslinien. Die Verwertung attraktiver Grundstücke und Gebäude aus den saturierten Märkten in Westeuropa dient dem Geschäftsbereich dabei als Finanzierungsgrundlage, um neues Immobilienvermögen in den Wachstumsmärkten Osteuropas und Asiens aufzubauen. Darüber hinaus sichert und steigert die METRO Group Asset Management systematisch und langfristig den Wert des Immobilienvermögens durch aktives Asset- und Portfoliomanagement sowie einen nachhaltigen Ressourceneinsatz. Das EBIT stieg deutlich von 536 Mio. € auf 718 Mio. €. Vor Sonderfaktoren wurde ein Ergebnis von 698 Mio. € und damit ein Anstieg von 147 Mio. € erzielt. Die Ergebnisverbesserung ist dabei im Wesentlichen auf die Veräußerung von 20 Eigentumsstandorten von Metro Cash & Carry Italien zurückzuführen. Diese erfolgte über eine Platzierung von Fondsanteilen. Mit diesem professionellen Vermarktungsansatz hebt die METRO GROUP systematisch Werte. Sonstige Das Segment Sonstige enthält neben der METRO AG als strategische Führungsholding der METRO GROUP unter anderem die Einkaufsorganisation in Hongkong, die auch für fremde Dritte tätig ist, sowie die Logistikdienstleistungen und das Gastronomiegeschäft. 2010 ging der Umsatz des Segments Sonstige um 26,0 Prozent auf 286 Mio. € zurück. Dieser Rückgang beruht vor allem auf der Trennung vom operativen Geschäft der AXXE Reisegastronomie, der Abgabe von Grillpfanne-Standorten sowie einem Rückgang des Einkaufsvolumens für Dritte. Das EBIT betrug –323 Mio. € nach –336 Mio. € im Jahr 2009. Vor Sonderfaktoren lag das EBIT mit –282 Mio. € um 52 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Der EBIT-Rückgang resultiert im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für Funktionen, die für die Unternehmensführung (Governance) relevant sind, sowie aus Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern der METRO AG. Finanzergebnis und Steuern Mio. € 2010 2009 Betriebliches Ergebnis EBIT 2.211 1.681 Hilfszeile Zinsertrag 112 129 Hilfszeile Zinsaufwand -718 -682 Zinsertrag/-aufwand (Zinsergebnis) -606 -553 Übriges Finanzergebnis 10 -93 Finanzergebnis -581 -631 Ergebnis vor Steuern EBT 1.630 1.050 1 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -694 -531 Periodenergebnis 936 519 2 1 Enthält Sonderfaktoren Shape 2012 im Jahr 2010 in Höhe von 204 Mio. € (Vorjahr 343 Mio. €) 2 Enthält Sonderfaktoren Shape 2012 im Jahr 2010 nach Steuern in Höhe von 203 Mio. € (Vorjahr 305 Mio. €) Finanzergebnis Das Finanzergebnis besteht im Wesentlichen aus dem Zinsergebnis von –606 Mio. € (Vorjahr –553 Mio. €). Die Zinsaufwendungen stiegen um 36 Mio. €, wovon 22 Mio. € auf Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit betrieblicher Altersvorsorge entfallen. Darüber hinaus enthält das Zinsergebnis um 15 Mio. € geringere Zinserträge aus Krediten und Forderungen inklusive Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Das übrige Finanzergebnis erhöhte sich um 103 Mio. € auf 10 Mio. €. Dies resultiert vor allem aus dem Anstieg des Gesamtergebnisses aus Wechselkurseffekten sowie Bewertungsergebnissen von Sicherungsgeschäften und Sicherungszusammenhängen um 101 Mio. €. Weitere Angaben zum Finanzergebnis sind im Konzernanhang unter den Nummern 6 bis 8 „Sonstiges Beteiligungsergebnis“, „Zinsertrag/Zinsaufwand“ und „Übriges Finanzergebnis“ enthalten. Steuern Die Zunahme an gezahlten beziehungsweise geschuldeten Steuern ist auf die positive Ergebnisentwicklung des Geschäftsjahres zurückzuführen. Dies hat insbesondere in Osteuropa zu einem Anstieg der Steuerzahlungen geführt. Mio. € 2010 2009 Gezahlte bzw. geschuldete Steuern 659 495 davon Deutschland (215) (158) davon international (444) (337) davon Steueraufwand/-ertrag der laufenden Periode (610) (507) davon Steueraufwand/-ertrag aus Vorperioden (49) (-12) Latente Steuern 35 36 davon Deutschland (22) (42) davon international (13) (-6) 694 531 Weitere Erläuterungen zu Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Konzernanhang unter der Nummer 10 „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ enthalten. Konzerngewinn und Ergebnis je Aktie Das Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 2010 lag mit 936 Mio. € um 80,2 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Nach Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter verbleibt ein auf die Aktionäre der METRO AG entfallender Konzerngewinn von 850 Mio. € (Vorjahr 383 Mio. €). Das Periodenergebnis enthält Sonderfaktoren in Höhe von 203 Mio. € (Vorjahr 305 Mio.€) aus Shape 2012. Das um diese Sonderfaktoren bereinigte Periodenergebnis beträgt somit 1.139 Mio. € (Vorjahr 824 Mio. €). Die METRO GROUP erzielte im Geschäftsjahr 2010 ein Ergebnis je Aktie von 2,60 € (Vorjahr 1,17 €). Der Berechnung war im Geschäftsjahr 2010 wie im Vorjahr eine gewichtete Anzahl von 326.787.529 Aktien zugrunde zu legen. Auf diese Aktienanzahl wurde der den Aktionären zustehende Konzerngewinn von 850 Mio. € verteilt. Ein Verwässerungseffekt war weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr gegeben. 2010 2009 Absolut % Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten Mio. € 936 519 417 80,2 Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern Mio. € 0 0 0- - Periodenergebnis Mio. € 936 5191 41780,2 80,2 Den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter zuzurechnender Gewinn Mio. € 86 136 -50-36,7 -36,7 Den Anteilseignern der METRO AG zuzurechnender Gewinn Mio. € 850 3832 467- - Ergebnis je Aktie3 € 2,60 1,174 1,43- - Ergebnis je Aktie vor Sonderfaktoren3,5 € 3,12 2,10 1,0248,6 48,6 1 Enthält Sonderfaktoren aus Shape 2012 nach Steuern in Höhe von 203 Mio. € (Vorjahr 305 Mio. €) 2 Enthält Sonderfaktoren aus Shape 2012 nach Steuern in Höhe von 169 Mio. € (Vorjahr 303 Mio. €) 3 Nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter 4 Enthält Sonderfaktoren aus Shape 2012 nach Steuern in Höhe von 0,52 € je Aktie (Vorjahr 0,93 €) 5 Bereinigt um Sonderfaktoren Shape 2012 Das Ergebnis je Aktie vor Sonderfaktoren, das heißt bereinigt um die Sonderfaktoren aus Shape 2012, lag bei 3,12 € (Vorjahr 2,10 €). EBIT after Cost of Capital (EBITaC) Die Leistungsstärke der METRO GROUP zeigt sich in ihrer Fähigkeit, den Unternehmenswert durch Wachstum und operative Effizienz kontinuierlich zu steigern und dabei das Geschäftsvermögen optimal einzusetzen. Um eine nachhaltige Wertsteigerung sicherzustellen, setzt die METRO GROUP seit dem Jahr 2000 wertorientierte Kennzahlen zur Steuerung ein. Seit 2009 ermitteln wir den Wertbeitrag mit der Kennzahl EBITaC (EBIT after Cost of Capital). Ein positiver Wertbeitrag ist erreicht, wenn das Ergebnis vor Zinsen und Steuern über den Kapitalkosten liegt, die für die Finanzierung des durchschnittlich gebundenen Geschäftsvermögens erforderlich sind. EBITaC = EBIT1 – Kapitalkosten = EBIT1 – (Geschäftsvermögen x WACC) 1 Sonderfaktoren Shape 2012 über vier Jahre periodisiert Die Verwendung der Kennzahl EBITaC ermöglicht es der METRO GROUP, sich auf die wesentlichen und vom Management beeinflussbaren Treiber des operativen Geschäfts zu konzentrieren: die Steigerung der operativen Effizienz, wertsteigerndes Wachstum und die Optimierung der Kapitalbindung. Das Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 trägt insbesondere zur Steigerung der operativen Effizienz sowie zur Optimierung des Kapitaleinsatzes bei. Wertsteigerndes Wachstum wird hingegen weiterhin durch die Strategie der METRO GROUP erreicht, in renditestarke Wachstumsregionen Osteuropas und Asiens zu investieren. Die Kapitalkosten stellen die erwartete Entlohnung der Investoren für das zur Verfügung gestellte Kapital und das eingegangene Anlagerisiko vor Steuern dar. Sie werden ermittelt, indem das durchschnittlich gebundene Geschäftsvermögen mit dem gewichteten Kapitalkostensatz vor Steuern (WACC, Weighted Average Cost of Capital) multipliziert wird. Der Kapitalkostensatz vor Steuern entspricht der von den Kapitalgebern geforderten Mindestrendite auf das eingesetzte Kapital. Er spiegelt die gesamten Kosten des eingesetzten Kapitals wider und setzt sich demnach aus dem Eigen- und dem Fremdkapitalkostensatz zusammen. Bisher wurde bei der Kalkulation der Kapitalkosten ein einheitliches Risiko für alle Vertriebslinien verwendet. Aus Gründen der Praktikabilität sah dieses jedoch zum einen keine Differenzierung zwischen Handels- und Immobiliengeschäft vor, zum anderen wurde bei der Bestimmung des WACC für die Segmente keine Gewichtung der Länderrisiken berücksichtigt. Infolge der Einführung des Immobiliensegments als eigenständiges Profitcenter hat die METRO GROUP 2010 die Kapitalkostensystematik angepasst. Dies hat wesentliche Auswirkungen auf die Konzernsteuerung. Durch die Anwendung von risikoadäquaten Kapitalkosten, die nach Ländern und Segmenten differenziert sind, kann die METRO GROUP unter anderem die Allokation der verfügbaren Investitionsmittel optimiert vornehmen. Die Höhe des Kapitalkostensatzes wird bestimmt durch einen risikofreien Zins, einen länderspezifischen Risikozuschlag, das segmentspezifische Geschäftsrisiko sowie das Finanzierungsrisiko. Die Bewertung des jeweiligen Geschäftsrisikos der Segmente, abgebildet im Beta-Faktor, wurde durch eine Analyse von Vergleichsunternehmen für die jeweiligen Vertriebslinien und das Immobiliensegment vorgenommen. Zudem werden in der neuen WACC-Systematik branchenspezifische Finanzierungsstrukturen und individuelle Länderrisiken zur Kalkulation der Segment-WACCs explizit berücksichtigt. Im Jahr 2010 lag der Kapitalkostensatz der METRO GROUP vor Steuern bei 9,8 Prozent. Dieser ergibt sich aus den mit dem Geschäftsvermögen gewichteten segmentspezifischen Kapitalkostensätzen. Das Geschäftsvermögen stellt das zu verzinsende Vermögen dar. Um die Nachvollziehbarkeit der Berechnung nochmals zu erhöhen, wurde die Definition des Geschäftsvermögens weiter konkretisiert. Das Geschäftsvermögen setzt sich aus dem Segmentvermögen zuzüglich der operativen Kasse und abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie passiver Rechnungsabgrenzungsposten zusammen. Es stellt grundsätzlich ein durchschnittliches, aus Quartalsbilanzen berechnetes Geschäftsvermögen dar. Die Verwendung von Durchschnittswerten hat den Vorteil, dass auch unterjährige Entwicklungen des Geschäftsvermögens in die Kalkulation einfließen. Sonderfaktoren aus dem Projekt Shape 2012 werden im Berichtsjahr bei der Berechnung des EBITaC linear über vier Jahre periodisiert im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) berücksichtigt. Die im Geschäftsjahr 2010 entstandenen Sonderfaktoren aus Shape 2012 resultieren im Wesentlichen aus der Optimierung des Standortportfolios, der Verkaufsflächen und der Organisationsstruktur. Da die entsprechenden positiven EBIT-Wirkungen zum großen Teil zeitverzögert zu den Aufwendungen entstehen, ergibt sich durch Periodisierung dieser Sonderfaktoren eine zutreffende Darstellung der operativen Performance. Kurzfristige Sondereinflüsse wirken sich dadurch nicht in vollem Umfang auf das Ergebnis der Periode des Auftretens aus. Die Periodisierung trägt außerdem dazu bei, dass langfristig wertsteigernde Entscheidungen nicht aufgrund von kurzfristig negativen Ergebniseffekten unterlassen werden. Die Ergebnisse der Analyse des EBITaC werden unter anderem zur Steuerung des Portfolios der METRO GROUP sowie zur Allokation der Investitionsmittel eingesetzt. Entscheidend bei der Allokation ist die mittel- und langfristige Auswirkung auf die Wertschaffung. Das entscheidende Kriterium für alle Investitionen innerhalb der METRO GROUP ist daher der Barwert der zukünftigen Wertbeiträge. Um auch steuerliche Gesichtspunkte bei der Entscheidung über die zukünftige Expansion zu berücksichtigen, werden in diesen Fallen die Wertbeiträge nach Steuern kalkuliert. Zusätzlich zu den Wertbeiträgen von Investitionsprojekten werden der Free Cashflow sowie die Amortisationsdauer als liquiditätsorientierte Kennzahlen unterstützend verwendet, um auch die Liquidität sicherzustellen. Vor allem in Zeiten knappen Kapitals ist ein Ranking alternativer Investitionsprojekte besonders wichtig für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung. Die METRO GROUP setzte im Jahr 2010 ihr Geschäftsvermögen erfolgreich ein und erzielte ein positives EBITaC in Höhe von 668 Mio. €. Das EBIT 2010 lag nach Periodisierung der 2010 entstandenen Sonderfaktoren aus Shape 2012 in Höhe von 204 Mio. € sowie nach Berücksichtigung der periodisierten Aufwendungen aus 2008 (237 Mio. € zur Straffung des Real- Ladennetzes) und 2009 (343 Mio. € Einmalaufwendungen aus Shape 2012) bei 2.219 Mio. €. Bei einem durchschnittlichen Geschäftsvermögen in Höhe von 15.895 Mio. € betrugen die Kapitalkosten 1.551 Mio. €. Der Anstieg des Geschäftsvermögens, unter anderem infolge der verstärkten internationalen Expansion, konnte durch das EBIT-Wachstum kompensiert werden. Die Vertriebslinie Metro Cash & Carry erzielte im Jahr 2010 wieder einen positiven Wertbeitrag und lag über dem Vorjahr. Auch Media Markt und Saturn erzielte 2010 einen positiven Wertbeitrag, der aber unter Vorjahresniveau lag. Der Rückgang gegenüber 2009 ist auf die Shape-2012-Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit dem unter Kartellvorbehalt stehenden Verkauf der Saturn-Elektrofachmärkte in Frankreich zurückzuführen. Diese belasten trotz Periodisierung das Ergebnis von Media Markt und Saturn mit circa 30 Mio. €. Galeria Kaufhof verdiente ebenfalls die Kapitalkosten. Real erzielte 2010 gegenüber dem Vorjahreswert eine deutliche Verbesserung des EBITaC und hat damit die Restrukturierung erfolgreich vorangetrieben. Mio. € 2010 20091 Delta EBIT vor Sonderfaktoren 2.415 2.024 391 EBIT nach Periodisierung von Sonderfaktoren2 2.219 1.879 340 Ø Geschäftsvermögen 15.895 15.798 97 Vorsteuer-WACC 9,80% 9,80% - Kapitalkosten -1.551 -1.542 -9 EBITaC 668 337 331 1 Vorjahr vergleichbar gerechnet 2 Die Wirkung der Sonderfaktoren wird über 4 Jahre verteilt Bilanzgewinn und Gewinnverwendung der METRO AG nach handelsrechtlichen Vorschriften Der Abschluss der METRO AG nach handelsrechtlichen Vorschriften dient als Ausschüttungsbemessungsgrundlage. Im Folgenden sind die Bilanz- sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der METRO AG nach HGB dargestellt: Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 nach HGB Mio. € 2010 2009 Beteiligungsergebnis 919,9 772,2 Finanzergebnis -178,9 -111,2 Sonstige betriebliche Erträge 304,8 139,1 Personalaufwand -153,4 -87,1 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -37,8 -2,1 Sonstige betriebliche Aufwendungen -291,7 -151,7 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 562,9 559,2 Außerordentliches Ergebnis -31,5 0,0 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -35,9 -25,5 Sonstige Steuern -3,5 6,4 Jahresüberschuss 492,0 540,1 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 23,9 9,7 Einstellungen in Gewinnrücklagen -60,0 -140,0 Bilanzgewinn 455,9 409,8 Bilanzgewinn der METRO AG und Gewinnverwendung Die METRO AG weist im Geschäftsjahr ein Beteiligungsergebnis in Höhe von 919,9 Mio. € aus, gegenüber 772,2 Mio. € im Vorjahr. Unter Einbeziehung von sonstigen Erträgen, Aufwendungen und Steuern sowie nach Einstellung von 60,0 Mio. € in die Gewinnrücklagen weist sie einen Bilanzgewinn von 455,9 Mio. € gegenüber 409,8 Mio. € im Jahr 2009 aus. Der Vorstand der METRO AG schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem ausgewiesenen Bilanzgewinn von 455,9 Mio. € eine Dividende in Höhe von 441,5 Mio. € auszuschütten und den verbleibenden Betrag von 14,4 Mio. € auf neue Rechnung vorzutragen. In dem Bilanzgewinn von 455,9 Mio. € ist ein Gewinnvortrag von 23,9 Mio. € enthalten. Die vom Vorstand vorgeschlagene Dividende beträgt -> 1,350 € je Stammaktie und -> 1,485 € je Vorzugsaktie. Bilanz zum 31. Dezember 2010 Aktiva Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände 148,4 2,4 Sachanlagen 4,3 4,1 Finanzanlagen 7.921,4 8.319,3 8.074,1 8.325,8 Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.829,3 1.638,5 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.199,8 1.294,8 5.029,1 2.933,3 Rechnungsabgrenzungsposten 19,0 11,8 13.122,2 11.270,9 Passiva Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital 835,4 835,4 Stammaktien 828,6 828,6 Vorzugsaktien 6,8 6,8 (Bedingtes Kapital) (127,8) (127,8) Kapitalrücklage 2.558,0 2.558,0 Gewinnrücklagen 1.726,3 1.664,0 Rückstellungen 371,3 295,9 Verbindlichkeiten 7.049,4 5.384,0 Verbindlichkeiten 123,5 123,7 Verbindlichkeiten 7.172,9 5.507,7 Rechnungsabgrenzungsposten 2,4 0,1 13.122,2 11.270,9 Sonderfaktoren Shape 2012 nach Vertriebslinien 2010 2009 2010 2009 2010 Mio. € wie berichtet wie berichtet Sonder-faktoren Sonder-faktoren vor Sonder-faktoren EBITDA 3.591 3.068 135 251 3.726 davon Metro Cash & Carry 1.363 1.061 11 104 1.374 Real 310 2101 11 16 321 Media Markt und Saturn 818 847 58 4 876 Galeria Kaufhof 234 166 -1 57 233 Immobilien 1.101 948 -14 5 1.087 Sonstige -207 -152 41 65 -166 Konsolidierung -28 -12 29 0 1 EBIT 2.211 1.681 204 343 2.415 davon Metro Cash & Carry 1.094 793 10 143 1.104 Real 105 36 27 16 132 Media Markt und Saturn 492 603 133 5 625 Galeria Kaufhof 138 61 0 58 138 Immobilien 718 536 -20 15 698 Sonstige -323 -336 41 106 -282 Konsolidierung -13 -12 13 0 0 Ergebnis vor Steuern EBT 1.630 1.050 204 343 1.834 Ergebnis je Aktie (€) 2,60 1,17 0,52 0,93 3,12 1 Adjustierung aufgrund der saldierten Darstellung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen im EBITDA in Höhe von 9 Mio. € (Real), 6 Mio. € (Immobilien) und -6 Mio. € (Konsolidierung) 2009 Mio. € vor Sonder-faktoren EBITDA 3.319 davon 1.165 2261 851 223 953 -87 -12 EBIT 2.024 davon 936 52 608 119 551 -230 -12 Ergebnis vor Steuern EBT Ergebnis je Aktie (€) 2,10 1 Adjustierung aufgrund der saldierten Darstellung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen im EBITDA in Höhe von 9 Mio. € (Real), 6 Mio. € (Immobilien) und -6 Mio. € (Konsolidierung) Sonderfaktoren Shape 2012 nach Regionen 2010 2009 2010 2009 2010 Mio. € wie berichtet wie berichtet Sonder-faktoren Sonder-faktoren vor Sonder-faktoren EBITDA 3.591 3.068 135 251 3.726 davon Deutschland 1.057 1.0231 111 193 1.168 Westeuropa ohne Deutschland 1.242 968 67 42 1.309 Osteuropa 1.242 1.072 9 13 1.251 Asien/Afrika 51 3 -52 6 -1 International 2.535 2.043 24 61 2.559 Konsolidierung -1 2 0 -3 -1 EBIT 2.211 1.681 204 343 2.415 davon Deutschland 399 334 125 253 524 Westeuropa ohne Deutschland 888 656 138 52 1.026 Osteuropa 920 734 -3 31 917 Asien/Afrika 5 -45 -56 10 -51 International 1.813 1.345 79 93 1.892 Konsolidierung -1 2 0 -3 -1 Ergebnis vor Steuern EBT 1.630 1.050 204 343 1.834 Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten (€) 2,60 1,17 0,52 0,93 3,12 1 Adjustierung aufgrund der saldierten Darstellung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen im EBITDA in Höhe von 9 Mio. € (Deutschland) 2009 Mio. € vor Sonder-faktoren EBITDA 3.319 davon 1.2161 1.010 1.085 9 2.104 -1 EBIT 2.024 davon 587 708 765 -35 1.438 -1 Ergebnis vor Steuern EBT Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten (€) 2,10 1 Adjustierung aufgrund der saldierten Darstellung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen im EBITDA in Höhe von 9 Mio. € (Deutschland) 4. Finanz- und Vermögenslage Finanzmanagement Grundsätze und Ziele der Finanzaktivitäten Das Finanzmanagement der METRO GROUP sichert die permanente Liquiditätsversorgung des Unternehmens, reduziert finanzielle Risiken soweit wirtschaftlich sinnvoll, vergibt Kredite an die Gesellschaften und gewährt Finanzierungshilfen in Form von Garantien oder Patronatserklärungen für Konzerneinheiten. Alle Aufgaben werden zentral durch die METRO AG gesteuert und erbracht. Ziel ist es, den Finanzbedarf der Gesellschaften ausreichend und kostengünstig über die internationalen Kapitalmärkte zu decken. Dies gilt sowohl für das operative Geschäft als auch für Investitionen. Die Auswahl der Finanzprodukte orientiert sich grundsätzlich an der Fristigkeit des zugrunde liegenden Geschäfts. Um den Kapitalmarktzugang auch in einem angespannten wirtschaftlichen Umfeld zu sichern, wird ein Rating im Investment-Grade von mindestens langfristig BBB/Baa2 beziehungsweise kurzfristig A-2/P-2 vorausgesetzt. Grundlage für die Finanzaktivitäten der METRO GROUP ist die monatlich aktualisierte Konzernfinanzplanung, die alle wesentlichen Gesellschaften berücksichtigt. Zusätzlich erstellt die METRO AG eine auf 14 T age ausgerichtete Liquiditätsplanung. Bei sämtlichen Finanzaktivitäten gelten konzernweit die folgenden Grundsätze: Finanzielle Einheit Der Konzern tritt nach außen als finanzielle Einheit auf und erzielt dadurch bessere Konditionen an den Finanzmärkten. Finanzieller Handlungsspielraum Bei finanzwirtschaftlichen Entscheidungen wahrt die METRO GROUP im Verhältnis zu Banken oder Geschäftspartnern stets ihren Handlungsspielraum, um unabhängig zu bleiben. Im Rahmen der Bankenpolitik sind Limits so definiert, dass der Konzern einen Finanzpartner jederzeit durch einen anderen ersetzen kann. Zentrales Risikomanagement Über Finanzgeschäfte deckt die METRO GROUP zum einen ihren Finanzbedarf. Zum anderen sichert das Unternehmen Grundgeschäfte ab, die mit Risiken behaftet sind. Die METRO AG überwacht zentral das Gesamtportfolio aller Finanzgeschäfte der METRO GROUP. Zentrale Risikoüberwachung Veränderte finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen, darunter beispielsweise Zinssatz- oder Devisenkursänderungen, können sich auf die Finanzierung der METRO GROUP auswirken. Die damit verbundenen Risiken quantifiziert die METRO AG regelmäßig in Szenario-Analysen. Offene Risikopositionen – wie etwa der Abschluss von Finanztransaktionen ohne korrespondierendes Grundgeschäft – dürfen nur nach entsprechender Freigabe durch den Vorstand der METRO AG gehalten werden. Ausschließlich zugelassene Vertragspartner Für Finanzgeschäfte der METRO GROUP kommen ausschließlich Vertragspartner infrage, die von der METRO AG zugelassen sind. Die Bonität dieser Vertragspartner wird auf der Basis ihres Ratings täglich überprüft. Zudem überwacht das im Bereich Treasury der METRO AG angesiedelte Risikocontrolling fortlaufend die eingerichteten Limits. Freigabepflicht Finanzgeschäfte der METRO GROUP werden grundsätzlich mit der METRO AG abgeschlossen. Ist dies aus rechtlichen Gründen nicht möglich, werden sie nach Freigabe durch die METRO AG direkt zwischen der Konzerngesellschaft und einem Finanzpartner vereinbart. Revisionssicherheit In der METRO GROUP gilt generell das Vier-Augen-Prinzip. Abläufe und Verantwortlichkeiten sind in konzernweit geltenden Richtlinien festgelegt. Der Abschluss von Finanzgeschäften ist organisatorisch von Abwicklung und Kontrolle getrennt. Ratings Ratings bewerten die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Sie dienen dem Nachweis der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens gegenüber potenziellen Fremdkapitalgebern. Ein Rating erleichtert zudem den Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Die METRO GROUP wird von zwei führenden internationalen Rating-Agenturen – Moody’s und Standard & Poor’s – kontinuierlich überwacht. Die lang- und kurzfristigen Bewertungen der vergangenen fünf Jahre sind in der folgenden Grafik dargestellt: Moody’s und Standard & Poor’s bewerten die METRO GROUP folgendermaßen: 2010 Kategorie Moody´s Standard & Poor´s Langfristig Baa2 BBB Kurzfristig P-2 A-2 Ausblick negativ stabil Mit diesen Ratings stehen der METRO GROUP alle Finanzmärkte offen. Finanzierungsmaßnahmen Der langfristigen Finanzierung dient ein „Debt Issuance Programme“, in dessen Rahmen 2010 folgende Transaktionen abgewickelt wurden: Transaktionsart Emisionsdatum Laufzeit Fälligkeit Nominalvolumen Verzinsung Neuemission Februar 2010 7 Jahre Februar 2017 750 Mio. 4,250 % fix Rückzahlung September 2006 4 Jahre September 2010 200 Mio. € variabel In der kurz- und mittelfristigen Finanzierung werden unter anderem Daueremissionsprogramme eingesetzt. Dazu zählen ein „Euro Commercial Paper Programme“ sowie ein weiteres, speziell auf französische Investoren ausgerichtetes „Commercial Paper Programme“. Beide Programme sind 2010 im Durchschnitt mit insgesamt 687 Mio. € in Anspruch genommen worden. Darüber hinaus wurden zum Berichtsstichtag Kreditlinien von insgesamt 1.211 Mio. € genutzt. Weitergehende Informationen zu Finanzierungsprogrammen und Kreditlinien sind im Konzernanhang unter Nummer 36 „Finanzielle Schulden“ enthalten. Außer den etablierten Emissionsprogrammen stand dem Konzern zu jedem Zeitpunkt ausreichende Liquidität durch umfangreiche, im Wesentlichen mehrjährige Kreditlinien zur Verfügung. Sie sind in der unten stehenden Tabelle dargestellt. Kreditlinien der METRO GROUP 31.12.2010 31.12.2009 Mio. € Gesamt Bis 1 Jahr Über 1 Jahr Gesamt Bis 1 Jahr Über 1 Jahr Bilaterale Kreditlinien 2.204 1.006 1.198 2.467 1.246 1.221 Inanspruchnahme -1.211 -375 -836 -1.214 -534 -680 Freie bilaterale Kreditlinien 993 631 362 1.253 712 541 Syndizierte Kreditlinien 2.475 0 2.475 2.975 0 2.975 Inanspruchnahme 0 0 0 0 0 0 Freie syndizierte Kreditlinien 2.475 0 2.475 2.975 0 2.975 Kreditlinien gesamt 4.679 1.006 3.673 5.442 1.246 4.196 Inanspruchnahme gesamt -1.211 -375 -836 -1.214 -534 -680 Freie Kreditlinien gesamt 3.468 631 2.837 4.228 712 3.516 Investitionen/Desinvestitionen Im Geschäftsjahr 2010 hat die METRO GROUP 1,7 Mrd. € investiert. Das sind rund 0,2 Mrd. € beziehungsweise 11,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund die Hälfte der Investitionen im Berichtsjahr entfiel auf die fortgesetzte internationale Expansion der Vertriebslinien Metro Cash & Carry, Real sowie Media Markt und Saturn. Darüber hinaus wurde in die Modernisierung des bestehenden Standortnetzes investiert. Mio. € 2010 2009 Veränderung Absolut % Metro Cash & Carry 499 220 279 - Real 156 193 -37 -19,3 Media Markt und Saturn 362 353 9 2,7 Galeria Kaufhof 104 57 47 82,7 Immobilien 490 580 -90 -15,5 Sonstige 72 114 -42 -36,6 METRO GROUP 1.683 1.517 166 11,0 Metro Cash & Carry hat im Berichtsjahr 499 Mio. € investiert – das sind 279 Mio. € mehr als im Vorjahr. Weltweit eröffnete die Vertriebslinie 38 neue Standorte, davon 3 in Deutschland. Der Schwerpunkt der Expansion lag in den Wachstumsregionen Osteuropa und Asien/Afrika mit 18 beziehungsweise 16 neuen Standorten. Allein in China erweiterte der Selbstbedienungsgroßhändler das bestehende Standortnetz um 6 und in Russland um 5 neue Märkte. In Kasachstan, der Türkei und Vietnam eröffnete die Vertriebslinie jeweils 4 Standorte. In Indien, Portugal, der Slowakei, Serbien und der Ukraine kam jeweils 1 neuer Markt hinzu; in Rumänien und Ägypten belief sich die Zahl der Neueröffnungen auf jeweils 2 Großmärkte, in Japan auf 3 Standorte. Mit dem Verkauf von 8 Standorten in Marokko hat die Vertriebslinie Metro Cash & Carry ihre strategische Portfolio-Optimierung konsequent fortgesetzt. Darüber hinaus wurden in Deutschland 10 Märkte geschlossen, darunter 3 Märkte der Vertriebsmarke C+C Schaper. Bei Real betrugen die Investitionen im Berichtsjahr 156 Mio. €. Das sind 37 Mio. € weniger als im Vorjahr. Real erweiterte das Filialnetz um jeweils 1 SB-Warenhaus in Rumänien und Russland. Im Zuge der Straffung des Standortnetzes wurden 13 Märkte in Deutschland verwertet, 1 Markt in der Türkei wurde an Metro Cash & Carry abgegeben. Außerdem hat Real die konzeptionelle Überarbeitung der bestehenden Standorte vorangetrieben und vor allem in Deutschland in Modernisierungen investiert. Die Investitionen von Media Markt und Saturn lagen im Berichtsjahr mit 362 Mio. € leicht über dem Vorjahresniveau. Auch 2010 baute die Vertriebslinie ihr nationales und internationales Standortnetz konsequent aus. Ingesamt hat Media Markt und Saturn 60 Elektrofachmärkte eröffnet, davon 7 in Deutschland. Der Fokus der Expansion lag mit 31 Neueröffnungen in Westeuropa. In Österreich kamen 8, in Italien 5 und in den Niederlanden 4 neue Standorte hinzu. In Schweden, der Schweiz und in Spanien wurden jeweils 3, in Belgien und Frankreich jeweils 2 neue Märkte eröffnet; in Luxemburg kam 1 Markt hinzu. In Osteuropa eröffnete Media Markt und Saturn 21 Märkte, davon 11 in Russland, 6 in Polen sowie 3 in Griechenland und 1 Markt in der Türkei. Im November 2010 hat Media Markt und Saturn den Markteintritt in China vollzogen und 1 Elektrofachmarkt in Shanghai eröffnet. In Ungarn wurde 1 Standort aufgegeben. Die Investitionen von Galeria Kaufhof beliefen sich im Berichtsjahr auf 104 Mio. € und lagen damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Im Vordergrund standen zahlreiche Modernisierungen auf Basis des Galeria-Konzepts. Im Geschäftsjahr 2010 wurden 3 Warenhäuser verwertet. Im Immobiliensegment beliefen sich die Investitionen im Berichtsjahr auf 490 Mio. € und lagen damit 90 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Die Investitionen wurden im Wesentlichen für den Erwerb von Immobilien im Zusammenhang mit der Expansion der Vertriebslinien Metro Cash & Carry und Real getätigt. Das Investitionsvolumen im Segment Sonstige lag im Berichtsjahr mit 72 Mio. € um 42 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die Investitionen entfielen im Wesentlichen auf immaterielle Vermögenswerte sowie auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionsverpflichtungen belaufen sich auf 256 Mio. €. Angaben hierzu sind im Konzernanhang unter Nummer 19 „Sonstige immaterielle Vermögenswerte“, Nummer 20 „Sachanlagen“ und Nummer 21 „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ enthalten. Aus Desinvestitionen sind der METRO GROUP Zahlungsmittel in Höhe von 784 Mio. € zugeflossen, die im Wesentlichen durch den Verkauf von Immobilien entstanden sind. Weitere Informationen zu Desinvestitionen sind im Konzernabschluss unter "Kapitalflussrechnung" sowie im Konzernanhang unter Nummer 40 „Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung“ enthalten. Konzern-Kapitalflussrechnung1 Die Kapitalflussrechnung dient der Ermittlung und Darstellung des Zahlungsmittelflusses, den die METRO GROUP im Geschäftsjahr aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanztätigkeit erwirtschaftet oder verwendet hat. Außerdem beschreibt sie die Gesamtveränderung der Zahlungsmittel zwischen dem Beginn und dem Ende des Geschäftsjahres. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten konnten im Berichtsjahr 2.514 Mio. € (Vorjahr 2.494 Mio. €) generiert werden. Aus dem Bereich der Investitionstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten ist ein Mittelabfluss von 961 Mio. € (Vorjahr 1.162 Mio. €) zu verzeichnen. Daraus ergibt sich im Vergleich zu 2009 eine positive Veränderung des Cashflows der fortgeführten Aktivitäten vor Finanztätigkeit von 221 Mio. € auf 1.553 Mio. € 2010. Der Cashflow aus Finanztätigkeit der fortgeführten Aktivitäten weist einen Mittelabfluss von 734 Mio. € (Vorjahr 1.225 Mio. €) aus. Erläuterungen sind im Konzernanhang unter Nummer 40 „Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung“ enthalten. Cashflow Mio. € 2010 2009 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten 2.514 2.494 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der nicht fortgeführten Aktivitäten 0 -18 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gesamt 2.514 2.476 Cashflow aus Investitionstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten -961 -1.162 Cashflow aus Investitionstätigkeit der nicht fortgeführten Aktivitäten 0 0 Cashflow aus Investitionstätigkeit gesamt -961 -1.162 Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten vor Finanztätigkeit 1.553 1.332 Cashflow aus Finanztätigkeit der fortgeführten Aktivitäten -734 -1.225 Cashflow aus Finanztätigkeit der nicht fortgeführten Aktivitäten 0 36 Cashflow aus Finanztätigkeit gesamt -734 -1.189 Summe der Cashflows gesamt 819 125 Wechselkurseffekte auf die Zahlungsmittel 13 -4 Veränderung der Zahlungsmittel aufgrund erstmaliger Einbeziehung von Gesellschaften 0 1 Gesamtveränderung der Zahlungsmittel 832 122 1 Verkürzte Fassung. Die vollständige Fassung ist im Konzernabschluss enthalten. 2 Adjustierung aufgrund eines geänderten Ausweises Kapitalstruktur der METRO GROUP1 Die Konzernbilanz der METRO GROUP weist per Ende 2010 ein Eigenkapital von 6.460 Mio. € gegenüber 5.992 Mio. € im Vorjahr aus. Die Gewinnrücklagen haben sich um 554 Mio. € erhöht. Unter Berücksichtigung der Dividendenzahlung 2009 (386 Mio. €) und der Einstellung des den Anteilseignern der METRO AG zustehenden Periodengewinns (850 Mio. €) resultiert dieser Anstieg im Wesentlichen aus Währungsumrechnungsdifferenzen, die die Gewinnrücklagen gestärkt haben. Die Eigenkapitalquote ist um 0,4 Prozentpunkte auf 18,4 Prozent gestiegen. Der Anteil der Gewinnrücklagen am Eigenkapital beträgt 45,3 Prozent gegenüber 39,6 Prozent im Vorjahr. Mio. € Anhang Nr. 31.12.2010 31.12.2009 Eigenkapital 31 6.460 5.992 Gezeichnetes Kapital 835 835 Kapitalrücklage 2.544 2.544 Gewinnrücklagen 2.929 2.375 Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 152 238 Die bilanzielle Nettoverschuldung nach Saldierung der Zahlungsmittel gemäß Bilanz und der Geldanlagen mit den finanziellen Schulden inklusive Finanzierungs-Leasingverhältnissen beträgt 3.478 Mio. € nach 3.724 Mio. € im Jahr 2009. Die langfristigen finanziellen Schulden verringerten sich um 210 Mio. € auf 6.533 Mio. €, die kurzfristigen finanziellen Schulden erhöhten sich um 766 Mio. € auf 1.750 Mio. €. Im ersten Halbjahr 2011 fällige Anleihen mit Nominalwerten von 750 Mio. € und 350 Mio. € wurden aufgrund des Näherrückens der Fälligkeitstermine im Gegensatz zum Vorjahr in den kurzfristigen finanziellen Schulden ausgewiesen. Gegenläufig wirkte die Neuemission einer langfristigen Anleihe mit einem Nominalvolumen von 750 Mio. €. Die Zahlungsmittel stiegen im Geschäftsjahr 2010 um 803 Mio. € auf 4.799 Mio. €. Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Zahlungsmittel gem. Bilanz 4.799 3.996 Geldanlagen1 6 7 Finanzielle Schulden (inkl. Finanzierungs-Leasingverhältnissen)² 8.283 7.727 Nettoverschuldung2 3.478 3.724 1 In der Bilanz in den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten (kurzfristig) enthalten 2 Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund eines geänderten Ausweises Die Fremdkapitalquote hat sich um 0,4 Prozentpunkte auf 81,6 Prozent verringert. Die kurzfristigen Schulden haben einen Anteil von 68,6 Prozent am gesamten Fremdkapital nach 66,6 Prozent im vorangegangenen Geschäftsjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund von Währungseffekten und der Ausweitung des internationalen Geschäfts bei den Vertriebslinien Metro Cash & Carry sowie Media Markt und Saturn um 219 Mio. € auf 14.393 Mio. €. Zum 31.12.2010 wurden im Zuge der beschlossenen Abgabe von Elektrofachmärkten in Frankreich Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten in Höhe von 193 Mio. € ausgewiesen. Angaben zur Fälligkeits-, Währungs- und Zinsstruktur der Finanziellen Schulden sowie zu Kreditlinien sind im Konzernanhang unter Nummer 36 „Finanzielle Schulden“ enthalten. Mio. € Anhang Nr. 31.12.2010 31.12.2009 Langfristige Schulden 8.990 9.106 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 32 1.016 978 Sonstige Rückstellungen 33 472 502 Finanzielle Schulden 34, 36 6.533 6.743 Sonstige Verbindlichkeiten 34, 37 757 667 Latente Steuerschulden 24 212 216 Kurzfristige Schulden 19.617 18.184 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 34, 35 14.393 14.174 Rückstellungen 33 532 561 Finanzielle Schulden 34, 36 1.750 984 Sonstige Verbindlichkeiten 34, 37 2.458 2.200 Ertragsteuerschulden 34 291 265 Schulden i. Z. m. zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten 30 193 0 1 Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise Weitere Informationen zur Entwicklung der Schulden sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2010 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.785 Mio. € auf 35.067 Mio. €. Bei den langfristigen Vermögenswerten war im Geschäftsjahr 2010 ein Anstieg von 448 Mio. € auf 18.912 Mio. € zu verzeichnen, die kurzfristigen Vermögenswerte nahmen um 1.337 Mio. € auf 16.155 Mio. € zu. Langfristige Vermögenswerte Mio. € Anhang Nr. 31.12.2010 31.12.2009 Langfristige Vermögenswerte 18.912 18.464 Geschäfts- oder Firmenwerte 17, 18 4.064 3.992 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 17, 19 436 497 Sachanlagen 17, 20 12.482 12.244 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 17, 21 238 129 Finanzielle Vermögenswerte 17, 22 248 113 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 23 444 463 Latente Steueransprüche 24 1.000 1.026 Die Zunahme der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 72 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der bilanziellen Behandlung von Andienungsrechten, die nicht beherrschenden Gesellschaftern gewährt wurden. Der Anstieg der Sachanlagen in Höhe von 238 Mio. € ist vor allem mit der Eröffnung neuer Märkte bei Metro Cash & Carry sowie Media Markt und Saturn sowie positiven Währungseffekten in Osteuropa und Asien zu begründen. Als Folge der Aufgabe der beabsichtigten Selbstnutzung wurden Immobilien aus den Sachanlagen in die Bilanzposition „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ (109 Mio. €) umgegliedert. Weitere Informationen zur Entwicklung der langfristigen Vermögenswerte sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden. Kurzfristige Vermögenswerte Mio. € Anhang Nr. 31.12.2010 31.12.2009 Kurzfristige Vermögenswerte 16.155 14.818 Vorräte 25 7.458 7.110 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26 526 539 Finanzielle Vermögenswerte 3 38 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 23 2.724 2.613 Ertragsteuererstattungsansprüche 412 405 Zahlungsmittel 29 4.799 3.996 Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte 30 233 117 1 Adjustierung aufgrund eines geänderten Ausweises Das Vorratsvermögen ist um 348 Mio. € auf 7.458 Mio. € gestiegen. Die Erhöhung ist in erster Linie auf die internationale Expansion der Vertriebslinien Metro Cash & Carry sowie Media Markt und Saturn zurückzuführen. Zusätzlichen vorratserhöhenden Währungseffekten wirkte die Umgliederung von Vorräten in die Bilanzposition „Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte“ im Zusammenhang mit der beschlossenen Abgabe der Elektrofachmärkte in Frankreich entgegen. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2010 in Verbindung mit den abzugebenden Elektrofachmärkten in Frankreich zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte in Höhe von 196 Mio. € ausgewiesen. Verkauft wurden hingegen zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte in Höhe von 56 Mio. €. Ferner wurden Immobilien mit einem Betrag von 69 Mio. € als langfristige Vermögenswerte aufgrund der nunmehr vorgesehenen konzerninternen Nutzung reklassifiziert. Weitere Informationen zur Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte sind im Konzernanhang unter den in der Tabelle angegebenen Nummern zu finden. 5. Mitarbeiter Starke Basis für den Erfolg Die METRO GROUP richtet ihr unternehmerisches Handeln konsequent an den Bedürfnissen und Einkaufsgewohnheiten ihrer Kunden aus. Unseren Mitarbeitern kommt deshalb eine hohe Verantwortung zu: Sie kennen die Anforderungen von Verbrauchern und Gewerbetreibenden am besten und können individuell auf deren Erwartungen reagieren. Entsprechend legen wir großen Wert auf eine qualifizierte, motivierte, leistungsbereite und unternehmerisch denkende Belegschaft. Im Geschäftsjahr 2010 beschäftigte die METRO GROUP durchschnittlich 283.280 Mitarbeiter, 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. In dieser Zahl enthalten sind außer der Stammbelegschaft auch befristet Beschäftigte. Die Zahl der Beschäftigten auf Vollzeitbasis belief sich auf 252.258 Mitarbeiter – das entspricht einem Rückgang um 1.534 Mitarbeiter beziehungsweise 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland hat sich die Zahl der Mitarbeiter auf Vollzeitbasis um 2.772 Beschäftigte reduziert und belief sich im Berichtsjahr auf 94.169 Mitarbeiter. Das entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den übrigen Ländern, in denen die METRO GROUP vertreten ist, war ein Anstieg um 1.238 auf 158.089 Beschäftigte auf Vollzeitbasis zu verzeichnen – das sind 0,8 Prozent mehr Mitarbeiter als im Vorjahr. Ein wesentlicher Grund für den geringen Rückgang der Mitarbeiterzahlen waren die Restrukturierungen im Zuge von Shape 2012. Hierzu zählte auch die Abgabe von Standorten. Die METRO GROUP hat 2010 in diesem Rahmen weitere 9.005 Stellen abgebaut. Die Reduzierungen erfolgten dabei soweit möglich über natürliche Fluktuation. Die Gesamtzahl der von Shape 2012 betroffenen Stellen seit 2009 beträgt damit 16.8641. Diese Anpassungen konnten wir aber zu einem Großteil durch neu geschaffene Arbeitsplätze kompensieren, die unter anderem im Rahmen unserer fortschreitenden Expansion entstanden sind. Neue Konzepte wirkten sich ebenfalls positiv auf die Mitarbeiterzahl aus. Unser Personalaufwand belief sich im Berichtsjahr auf 7,4 Mrd. €. Das ist ein Anstieg um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom Personalaufwand entfielen 6,1 Mrd. € auf Löhne und Gehälter – inklusive Lohnsteuer und Arbeitnehmeranteile an der Sozialversicherung. 1,3 Mrd. € entfielen im Berichtsjahr auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung. In Deutschland belief sich die Fluktuationsrate im Berichtsjahr auf 8,3 Prozent. Konzernweit betrug sie 16,6 Prozent. In den dynamischen Wachstumsmärkten Osteuropas lag sie hingegen bei 23,5 Prozent. Die Teilzeitquote in unserem Unternehmen war – im Gegensatz zum Branchentrend – weiterhin rückläufig. 2010 arbeiteten 28,6 Prozent (Vorjahr 29,8 Prozent) aller Mitarbeiter in Teilzeit; in Deutschland waren es 44,5 Prozent (Vorjahr 45,4 Prozent). Das Durchschnittsalter der Beschäftigten stieg von 36,2 auf 37,4 Jahre; die Betriebszugehörigkeit stieg im Schnitt von 8,0 auf 8,1 Jahre. Gestalter des demografischen Wandels Im Zuge des demografischen Wandels wird das Erwerbstätigenpotenzial in Europa nach unserer Einschätzung abnehmen. Zudem wird das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer weltweit steigen und die Migration in westeuropäische Länder zunehmen. Die aktive Gestaltung dieser Veränderungen hat für uns hohe Priorität. So setzen wir auf eine bedarfsgerechte Ausbildung qualifizierter Fach- und Führungskräfte, ein aktives Diversity-Management und eine nachhaltige Gesundheits- und Arbeitssicherheitspolitik. Ausbildung fördern – Zukunft sichern Unseren Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften decken wir zu einem Großteil über die eigene Ausbildung. Weltweit belief sich die Zahl der Auszubildenden im Berichtsjahr auf 10.682 Personen. Das ist eine leichte Steigerung um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland gehörte unser Unternehmen mit einer Quote von 8,4 Prozent erneut zu den größten Ausbildern. So haben wir 2010 insgesamt 7.894 Nachwuchskräfte in mehr als 25 Berufen ausgebildet. Das sind 406 weniger als im Vorjahr. Der Grund für den Rückgang: Wir haben uns dazu entschieden, unser Engagement stärker an den eigenen Anforderungen auszurichten. Da die Zahl der Schulabgänger zuletzt deutlich zurückgegangen war, ist der gesellschaftliche Bedarf an zusätzlich zu schaffenden Ausbildungsplätzen gesunken. Bundesweit haben im Berichtsjahr 2.371 Auszubildende ein Ausbildungsverhältnis in unseren Vertriebslinien und Gesellschaften aufgenommen. Diese Zahl bewegt sich leicht über dem Niveau des Vorjahres. Rund 96 Prozent der Jugendlichen schlossen 2010 ihre Ausbildung bei der METRO GROUP erfolgreich ab. Davon wurden etwa zwei Drittel in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Als attraktives Ausbildungsunternehmen präsentieren wir uns auf Messen und kooperieren mit Schulen im direkten Umfeld von Märkten und Filialen. Diese Form der Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen haben wir in den vergangenen zehn Jahren konsequent ausgebaut, um einen praxisnahen, realistischen und modernen Unterricht anzuregen und zu unterstützen. Während die Zahl der Schulpartnerschaften im Jahr 2005 noch bei 52 lag, stieg sie bis 2008 auf 104; im Jahr 2010 betrug sie 133. Gemeinsam mit unseren Sozialpartnern in Europa haben wir im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Leonardo-da-Vinci-Programms zudem europaweit anerkannte Qualifizierungsmodule für den Handel entwickelt. Unter dem Namen European Commerce Competence (EuCoCo) bieten wir PC-gestützte Lernprogramme an, die in betriebliche Ausbildungspläne und Online-Lernplattformen integriert wurden. Sie stehen in den Sprachen Deutsch und Englisch sowie seit 2010 auch in einer finalen Version in Polnisch, Rumänisch und Türkisch zur Verfügung. Um unsere internationale Expansion mit qualifiziertem Personal voranzutreiben, fördern wir mit dem Programm Metro Education seit zehn Jahren Ausbildungs- und Praxisprogramme für Nachwuchskräfte. Ziel ist es, Schulabgänger auf Tätigkeiten im Handel vorzubereiten. Metro Education wird in Polen, Russland, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und der Ukraine angeboten. Es umfasst handelsspezifischen Unterricht an insgesamt 76 berufsvorbereitenden Schulen sowie praktische Einsätze bei unseren Vertriebslinien. 2010 beteiligten sich sieben Schulen mehr am Metro-Education-Programm als im Vorjahr. Entsprechend stiegen auch die Schülerzahlen. Im Berichtsjahr nahmen 3.770 Schüler an dem Programm teil. Dies waren 345 Schüler mehr als im Vorjahr. Gleiche Chancen für alle Mitarbeiter und Bewerber Wir sind ein „Equal Opportunity Employer“: Unser Unternehmen bietet allen Mitarbeitern und Bewerbern gleiche Chancen – unabhängig von deren Geschlecht, Alter, Rasse, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung, möglicher Behinderung oder Religionszugehörigkeit. In der Vielfalt und Internationalität unserer Belegschaft erkennen wir die Basis für den nachhaltigen Geschäftserfolg. Weltweit arbeiten Menschen aus 179 Ländern für unser Unternehmen. Allein in Deutschland waren im Jahr 2010 Mitarbeiter aus mehr als 135 Nationen für die METRO GROUP tätig. Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten durchschnittlich auf Vollzeitbasis1 Metro Cash & Carry Real Media Markt und Saturn 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 14.725 14.995 30.921 32.119 24.095 23.578 Belgien 2.810 2.821 1.381 1.217 Dänemark 499 515 23 12 Frankreich 8.368 8.253 2.023 1.806 Italien 3.986 3.926 6.263 6.042 Luxemburg 93 65 Niederlande 3.000 2.991 2.218 2.063 Österreich 1.870 1.868 2.289 2.065 Portugal 1.429 1.506 762 792 Schweden 1.517 1.257 Schweiz 1.278 1.122 Spanien 3.394 3.301 5.367 5.297 Vereinigtes Königreich 3.020 3.696 3 2 Westeuropa (ohne D) 28.375 28.877 23.218 21.740 Bulgarien 2.485 2.478 Griechenland 1.166 1.097 1.012 936 Kasachstan 621 189 Kroatien 1.212 1.307 Moldawien 676 693 Polen 6.838 7.026 10.481 11.092 5.001 5.383 Rumänien 5.636 5.639 7.973 8.282 Russland 13.689 13.291 4.118 4.036 2.798 2.043 Serbien 1.390 1.259 Slowakei 1.343 1.257 Tschechien 3.510 3.471 Türkei 3.167 2.800 1.889 2.141 1.218 1.029 Ukraine 6.579 7.482 422 359 Ungarn 2.872 2.952 1.396 1.490 Osteuropa 51.182 50.939 24.883 25.909 11.424 10.881 Ägypten 447 83 China 7.734 7.104 160 0 Indien 1.426 1.475 Japan 687 537 Marokko 1.056 1.442 Pakistan 1.286 1.402 Vietnam 2.792 2.477 Asien/Afrika 15.427 14.519 160 0 International 94.984 94.335 24.883 25.909 34.802 32.621 METRO GROUP 109.709 109.330 55.804 58.028 58.897 56.199 1Rundungsdifferenzen möglich Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten durchschnittlich auf Vollzeitbasis1 Galeria Kaufhof Immobilien Sonstige 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 18.068 18.221 727 760 5.633 7.268 Belgien 1.061 1.062 Dänemark Frankreich Italien 1 25 Luxemburg 0 2 Niederlande 8 8 Österreich 0 8 Portugal Schweden Schweiz 83 83 Spanien 0 8 Vereinigtes Königreich Westeuropa (ohne D) 1.061 1.070 0 2 92 124 Bulgarien 0 8 Griechenland 0 1 0 2 Kasachstan Kroatien Moldawien Polen 284 277 196 300 Rumänien 1 4 369 354 Russland 104 116 452 615 Serbien Slowakei Tschechien Türkei 132 147 38 132 Ukraine 2 78 9 24 Ungarn 72 59 2 17 Osteuropa 595 682 1.065 1.452 Ägypten China 607 656 Indien Japan Marokko Pakistan Vietnam Asien/Afrika 607 656 International 1.061 1.070 595 684 1.764 2.232 METRO GROUP 19.129 19.291 1.322 1.444 7.397 9.500 1Rundungsdifferenzen möglich Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten durchschnittlich auf Vollzeitbasis1 METRO GROUP 2010 2009 Deutschland 94.169 96.941 Belgien 5.251 5.100 Dänemark 522 527 Frankreich 10.390 10.059 Italien 10.250 9.993 Luxemburg 93 67 Niederlande 5.226 5.062 Österreich 4.159 3.942 Portugal 2.192 2.298 Schweden 1.517 1.257 Schweiz 1.362 1.206 Spanien 8.761 8.606 Vereinigtes Königreich 3.023 3.698 Westeuropa (ohne D) 52.746 51.813 Bulgarien 2.485 2.485 Griechenland 2.177 2.036 Kasachstan 621 189 Kroatien 1.212 1.307 Moldawien 676 693 Polen 22.800 24.077 Rumänien 13.978 14.279 Russland 21.160 20.101 Serbien 1.390 1.259 Slowakei 1.343 1.257 Tschechien 3.510 3.471 Türkei 6.443 6.248 Ukraine 7.011 7.942 Ungarn 4.342 4.518 Osteuropa 89.149 89.863 Ägypten 447 83 China 8.501 7.760 Indien 1.426 1.475 Japan 687 537 Marokko 1.056 1.442 Pakistan 1.286 1.402 Vietnam 2.792 2.477 Asien/Afrika 16.194 15.175 International 158.089 156.851 METRO GROUP 252.258 253.792 1Rundungsdifferenzen möglich Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten nach Köpfen zum Stichtag 31.12. Metro Cash & Carry Real Media Markt und Saturn 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 16.687 17.347 40.342 42.082 26.885 26.725 Belgien 3.667 4.042 1.514 1.427 Dänemark 715 744 23 25 Frankreich 8.696 8.683 2.140 2.149 Italien 4.736 4.697 7.115 6.996 Luxemburg 130 62 Niederlande 5.006 5.232 4.179 3.795 Österreich 2.134 2.123 2.857 2.428 Portugal 1.505 1.521 807 846 Schweden 2.035 1.708 Schweiz 1.456 1.309 Spanien 3.816 3.780 6.707 6.571 Vereinigtes Königreich 3.858 4.596 3 5 Westeuropa (ohne D) 34.133 35.418 28.966 27.321 Bulgarien 2.600 2.540 Griechenland 1.158 1.210 1.047 1.077 Kasachstan 1.050 319 Kroatien 1.206 1.264 Moldawien 766 702 Polen 7.252 7.442 11.185 12.035 5.057 5.276 Rumänien 5.716 5.731 7.482 8.736 Russland 15.582 13.600 4.471 4.309 3.253 2.428 Serbien 1.519 1.283 Slowakei 1.550 1.206 Tschechien 3.586 3.530 Türkei 3.437 2.882 2.012 2.550 1.261 1.262 Ukraine 6.861 7.675 422 558 Ungarn 3.072 2.958 1.443 1.483 Osteuropa 55.355 52.342 25.572 28.188 12.061 11.526 Ägypten 679 108 China 8.212 6.833 391 0 Indien 1.528 1.369 Japan 1.096 789 Marokko 0 1.457 Pakistan 1.304 1.355 Vietnam 3.396 2.411 Asien/Afrika 16.215 14.322 391 0 International 105.703 102.082 25.572 28.188 41.418 38.847 METRO GROUP 122.390 119.429 65.914 70.270 68.303 65.572 Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten nach Köpfen zum Stichtag 31.12. Galeria Kaufhof Immobilien Sonstige 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 22.992 23.334 828 893 5.696 6.795 Belgien 1.431 1.443 Dänemark Frankreich Italien 0 19 Luxemburg 0 2 Niederlande 9 9 Österreich Portugal Schweden Schweiz 87 87 Spanien 0 5 Vereinigtes Königreich Westeuropa (ohne D) 1.431 1.443 0 2 96 120 Bulgarien 0 7 Griechenland Kasachstan 8 0 Kroatien Moldawien Polen 292 275 190 306 Rumänien 1 3 359 374 Russland 104 155 504 580 Serbien Slowakei Tschechien Türkei 119 142 37 122 Ukraine 21 8 24 Ungarn 72 71 17 Osteuropa 596 667 1.098 1.430 Ägypten China 602 588 Indien Japan Marokko Pakistan Vietnam Asien/Afrika 602 588 International 1.431 1.443 596 669 1.796 2.138 METRO GROUP 24.423 24.777 1.424 1.562 7.492 8.933 Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten nach Köpfen zum Stichtag 31.12. METRO GROUP 2010 2009 Deutschland 113.430 117.176 Belgien 6.612 6.912 Dänemark 738 769 Frankreich 10.836 10.832 Italien 11.851 11.712 Luxemburg 130 64 Niederlande 9.194 9.036 Österreich 4.991 4.551 Portugal 2.312 2.367 Schweden 2.035 1.708 Schweiz 1.543 1.396 Spanien 10.523 10.356 Vereinigtes Königreich 3.861 4.601 Westeuropa (ohne D) 64.626 64.304 Bulgarien 2.600 2.547 Griechenland 2.205 2.287 Kasachstan 1.058 319 Kroatien 1.206 1.264 Moldawien 766 702 Polen 23.976 25.334 Rumänien 13.558 14.844 Russland 23.914 21.072 Serbien 1.519 1.283 Slowakei 1.550 1.206 Tschechien 3.586 3.530 Türkei 6.866 6.958 Ukraine 7.291 8.278 Ungarn 4.587 4.529 Osteuropa 94.682 94.153 Ägypten 679 108 China 9.205 7.421 Indien 1.528 1.369 Japan 1.096 789 Marokko 0 1.457 Pakistan 1.304 1.355 Vietnam 3.396 2.411 Asien/Afrika 17.208 14.910 International 176.516 173.367 METRO GROUP 289.946 290.543 Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten auf Vollzeitbasis1zum Stichtag 31.12 Metro Cash & Carry Real Media Markt und Saturn 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 14.359 14.842 30.753 31.796 24.302 24.002 Belgien 3.008 3.093 1.419 1.333 Dänemark 487 509 22 24 Frankreich 8.347 8.318 2.053 2.031 Italien 4.121 4.010 6.622 6.497 Luxemburg 126 59 Niederlande 3.126 3.090 2.358 2.112 Österreich 1.909 1.901 2.521 2.124 Portugal 1.421 1.437 770 806 Schweden 1.689 1.391 Schweiz 1.335 1.157 Spanien 3.446 3.390 5.846 5.778 Vereinigtes Königreich 2.999 3.417 2 5 Westeuropa (ohne D) 28.864 29.166 24.762 23.315 Bulgarien 2.573 2.520 Griechenland 1.156 1.093 977 999 Kasachstan 1.049 319 Kroatien 1.201 1.244 Moldawien 766 702 Polen 6.861 7.026 10.258 11.021 4.996 5.225 Rumänien 5.686 5.691 7.390 8.654 Russland 15.471 13.600 4.306 4.309 3.237 2.418 Serbien 1.519 1.283 Slowakei 1.519 1.195 Tschechien 3.460 3.483 Türkei 3.437 2.789 1.819 2.279 1.261 1.262 Ukraine 6.708 7.675 421 558 Ungarn 2.856 2.899 1.421 1.473 Osteuropa 54.261 51.516 24.195 26.821 11.891 11.377 Ägypten 656 108 China 8.205 6.833 391 0 Indien 1.520 1.344 Japan 808 601 Marokko 0 1.457 Pakistan 1.284 1.355 Vietnam 3.298 2.411 Asien/Afrika 15.772 14.109 391 0 International 98.897 94.790 24.195 26.821 37.044 34.692 METRO GROUP 113.256 109.632 54.948 58.616 61.346 58.694 1Rundungsdifferenzen möglich Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten auf Vollzeitbasis1zum Stichtag 31.12 Galeria Kaufhof Immobilien Sonstige 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Deutschland 18.753 18.924 713 759 5.546 6.482 Belgien 1.111 1.124 Dänemark Frankreich Italien 0 19 Luxemburg 0 2 Niederlande 8 8 Österreich Portugal Schweden Schweiz 82 80 Spanien 0 5 Vereinigtes Königreich Westeuropa (ohne D) 1.111 1.124 0 2 90 112 Bulgarien 7 Griechenland Kasachstan 1 0 Kroatien Moldawien Polen 291 275 184 303 Rumänien 1 3 359 371 Russland 102 106 498 580 Serbien Slowakei Tschechien Türkei 119 142 37 122 Ukraine 21 8 24 Ungarn 72 71 17 Osteuropa 586 618 1.086 1.424 Ägypten China 595 588 Indien Japan Marokko Pakistan Vietnam Asien/Afrika 595 588 International 1.111 1.124 586 620 1.770 2.125 METRO GROUP 19.865 20.048 1.299 1.378 7.316 8.606 1Rundungsdifferenzen möglich Mitarbeiterentwicklung nach Ländern und Segmenten auf Vollzeitbasis1zum Stichtag 31.12 METRO GROUP 2010 2009 Deutschland 94.426 96.804 Belgien 5.538 5.551 Dänemark 509 533 Frankreich 10.400 10.349 Italien 10.743 10.526 Luxemburg 126 61 Niederlande 5.492 5.210 Österreich 4.430 4.025 Portugal 2.190 2.243 Schweden 1.689 1.391 Schweiz 1.417 1.237 Spanien 9.292 9.173 Vereinigtes Königreich 3.001 3.421 Westeuropa (ohne D) 54.827 53.720 Bulgarien 2.573 2.527 Griechenland 2.133 2.092 Kasachstan 1.050 319 Kroatien 1.201 1.244 Moldawien 766 702 Polen 22.589 23.849 Rumänien 13.436 14.719 Russland 23.613 21.012 Serbien 1.519 1.283 Slowakei 1.519 1.195 Tschechien 3.460 3.483 Türkei 6.673 6.594 Ukraine 7.137 8.278 Ungarn 4.348 4.460 Osteuropa 92.018 91.755 Ägypten 656 108 China 9.191 7.421 Indien 1.520 1.344 Japan 808 601 Marokko 0 1.457 Pakistan 1.284 1.355 Vietnam 3.298 2.411 Asien/Afrika 16.758 14.697 International 163.603 160.171 METRO GROUP 258.029 256.975 1Rundungsdifferenzen möglich Im Berichtsjahr beschäftigten wir in Deutschland 5.209 Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichgestellte. Der Anteil der Mitarbeiter in der Altersgruppe 50 Jahre und älter belief sich auf 16,8 Prozent der Gesamtbelegschaft. In Deutschland gehörten 28,9 Prozent der Mitarbeiter dieser Altersgruppe an. Bundesweit wurden im Berichtsjahr 846 Mitarbeiter der Altersgruppe 50plus eingestellt; international waren es 1.014 Beschäftigte. Im Rahmen unseres Diversity-Managements fördern wir die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf. Dazu haben wir Maßahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufgelegt. Personalinstrumente sollen es Mitarbeitern je nach Lebensphase ermöglichen, berufliche Anforderungen und persönliche Bedürfnisse wie beispielsweise Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen bedarfsgerecht zu gestalten. So wird 2011 eine dritte Kindertagesstätte am Campus Düsseldorf eingerichtet und eine Kinderbetreuung während der Schulferien angeboten. Zudem sollen Mitarbeiter, die nahe Angehörige pflegen, für eine Zeit von bis zu zwei Jahren nach Ablauf der gesetzlichen Pflegezeit unternehmensseitig unterstützt werden. Darüber hinaus haben wir uns das Ziel gesetzt, den Frauenanteil in Managementpositionen weiter zu steigern. Als Managementpositionen gelten die Ebenen 1 bis 3, also Vorstand/Geschäftsführung, Bereichsleitung, Hauptabteilungs- beziehungsweise Abteilungsleitung sowie Marktleitung. Der Anteil der Frauen in diesen Ebenen lag im Berichtsjahr bei 18,6 Prozent. Der Vorjahreswert belief sich auf 16,0 Prozent1. Nachhaltiges Gesundheits- und Arbeitssicherheitsmanagement Unser Unternehmen erleichtert es den Mitarbeitern, fit für den beruflichen Alltag zu bleiben. Wir setzen uns für ein sicheres, gefährdungsfreies Arbeitsumfeld ein. Unter dem Dach der Gesundheitsoffensive GO erhalten Mitarbeiter bereits seit 2004 Angebote zur Stärkung der physischen und mentalen Gesundheit, Tipps zur gesunden Ernährung oder zur ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen. Dies schließt zum Beispiel Bewegungsangebote wie Rückenschule, Fitnesskurse und Betriebssport ein. Außerdem gibt es Ergonomieberatungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeit, an Workshops beziehungsweise Trainings zum Stressmanagement teilzunehmen. Zudem haben wir im Berichtsjahr einen Fitnessraum eröffnet, den Mitarbeiter am Campus Düsseldorf kostenlos nutzen können. Konzernweites Altersvorsorgemodell Unser „Zukunftspaket“ unterstützt die Mitarbeiter beim Aufbau ihrer privaten Altersvorsorge. Das konzernweite Vorsorgemodell bietet freiwillige Leistungen, die über branchenübliche tarifliche Standards hinausgehen. In Deutschland beteiligten sich im Berichtsjahr 58.311 Mitarbeiter an diesem Angebot. Das entspricht einer Quote von 52,9 Prozent. Corporate University: herausragende Führung Im Zuge von Shape 2012 haben wir innerhalb unseres Personalressorts eine neue Abteilung, „Leadership & Transformation“, eingerichtet, um die Führungsfähigkeit von leitenden Angestellten zu stärken. Auf diese Weise unterstützen wir den Kulturwandel innerhalb der METRO GROUP. Ein zentrales Element ist dabei die Corporate University, mit der wir unsere heutigen und künftigen Führungskräfte entwickeln und qualifizieren. Dabei kooperieren wir mit renommierten internationalen Partnern wie der Universität St. Gallen, Schweiz, und dem Institut Europeen d’Administration des Affaires (INSEAD) in Fontainebleau, Frankreich. 2010 haben mehr als 380 leitende Angestellte und Nachwuchsführungskräfte an den acht angebotenen Entwicklungsprogrammen teilgenommen. Weitere 500 Manager haben spezielle Seminare durchlaufen. Charakteristisch für die Corporate University ist das Mentorenprogramm, bei dem die Mitglieder des Vorstands der METRO AG sowie die Geschäftsführer der Vertriebslinien persönlich zur Entwicklung der Führungskräfte beitragen. Damit der direkte Geschäftsbezug der Führungskräfteentwicklung sichergestellt wird, sind die Initiativen und Programme von Metro Cash & Carry International in der Corporate University der METRO GROUP aufgegangen. Alle Seminare wurden entsprechend neu ausgelegt. Zentrale Führungskräfteentwicklung für hohe Wettbewerbsfähigkeit Ein wichtiger Bestandteil von Shape 2012 ist es, die Führungskräfteentwicklung als strategische Funktion der Holding zu etablieren und klar an den Geschäftsbedürfnissen unseres Unternehmens auszurichten. Daher haben wir im Berichtsjahr im Zuge der Integration der Verwaltungsfunktionen von METRO AG und Metro Cash & Carry International die Personalstrategie für die obere Führungsebene des gesamten Konzerns neu ausgerichtet und zusammengeführt. Basis der Führungskräfteentwicklung und Nachfolgeplanung von oberen Managementpositionen ist ein systematisches Talent-Management. Dabei ist die individuelle Entwicklung der Führungskräfte an den strategischen Zielen der METRO GROUP ausgerichtet. Dieses System eröffnet den Führungskräften Karrierewege in allen Ländern, in denen wir vertreten sind. Die Instrumente des Talent-Managements – ein transparentes Leadership-Modell, regelmäßige Leistungs- und Potenzialbeurteilungen, die zentrale Verantwortung für Management-Assessments und Development Center sowie ein aktives Management von Talentpools – schaffen die Grundlage für einen weltweiten Kandidatenpool für unternehmenskritische Funktionen. Die Corporate University mit ihren Management-Development-Programmen fördert darüber hinaus gezielt die individuellen Karrierewege und stärkt unser einheitliches internationales Führungsmodell. Regelmäßige Beurteilung unterstützt individuelle Entwicklung Jährlich nehmen wir für unsere Führungskräfte und Mitarbeiter eine Performance- und Potenzialbeurteilung vor. Ziel ist es, eine Einschätzung über die individuellen Leistungen und Kompetenzen auf Basis der METRO GROUP Kernkompetenzen zu erhalten, die die Verhaltensanforderungen an erfolgreiche Führungskräfte beschreiben. Die anschließenden Feedback-Gespräche bilden die Grundlage für individuelle Entwicklungspläne. Dieses Verfahren stellt sicher, dass wir die besten Talente frühzeitig identifizieren und fördern und unser Unternehmen für sie weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleibt. Langfristige Nachfolgeplanung Die Nachfolgeplanung der METRO GROUP gewährleistet, dass Schlüsselpositionen auch künftig mit den besten Führungskräften besetzt werden. Innerhalb des Talent-Managements führen wir eine belastbare Analyse potenzieller Nachfolgekandidaten durch. Die interne Nachbesetzungsquote für die Top- Führungsebene lag 2010 bei rund 79 Prozent. Das angestrebte Ziel von mindestens 75 Prozent haben wir damit erreicht. Führungskräfte von morgen gewinnen Eine konsequente Profilierung als attraktiver Arbeitgeber unterstützt uns dabei, talentierten Führungskräftenachwuchs zu gewinnen. Im Berichtsjahr haben wir eine internationale Initiative zum Ausbau der Arbeitgebermarken der METRO GROUP und ihrer Vertriebslinien gestartet. Schwerpunkte bilden die enge Kooperation mit ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen, die Zusammenarbeit mit Studentenorganisationen und eine intensive Praktikantenbetreuung. Seit 2002 findet jährlich die Veranstaltung Meeting Metro statt, die Studierenden den Handel auf direkte Weise nahebringt. Sie eröffnet ihnen zugleich die Möglichkeit, unser Unternehmen mit seinen Vertriebslinien und Gesellschaften zu erleben und sich über die vielfältigen Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten zu informieren. Im Berichtsjahr haben wir mit Meeting Metro rund 13.500 Interessierte angesprochen. Die positive Resonanz bestärkt uns darin, das Konzept von Meeting Metro weiter auszubauen. 6. Innovationsmanagement Als Handelsunternehmen betreibt die METRO GROUP keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinn. Vielmehr entwickeln und nutzen wir im Rahmen unseres Innovationsmanagements neue Konzepte und Technologien, um noch besser auf die Bedürfnisse und Einkaufsgewohnheiten von Kunden eingehen zu können. So stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Vertriebslinien. Ein weiteres zentrales Ziel ist es, interne und externe Prozesse effizienter zu gestalten, zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und Industriepartnern. Auf diese Weise unterstützt unser Innovationsmanagement die Ziele von Shape 2012: eine stärkere Kundenorientierung und mehr Effizienz für die gesamte Unternehmensgruppe. Innovationen sichern damit das langfristige, profitable Wachstum der METRO GROUP. Unser Innovationsmanagement ist systematisch aufgebaut: Wir identifizieren Kundenbedürfnisse und Marktanforderungen sowie relevante technologische und konzeptionelle Neuerungen, treiben Entwicklungen gemeinsam mit internen und externen Partnern voran und setzen Pilotverfahren inklusive Evaluierung um. Bei erfolgreichen Tests führen wir die Innovationen im operativen Geschäft ein. Die METRO GROUP stellt in diesem Rahmen adäquate Ressourcen bereit, mit denen unsere Gesellschaften bedarfsgerechte Lösungen erarbeiten können. Dazu zählen zum Beispiel Testeinrichtungen. Im Sinne eines konzernübergreifenden Austauschs kooperieren die für Innovationen zuständigen Mitarbeiter der METRO AG und des internen IT-Dienstleisters METRO SYSTEMS eng mit den Spezialisten der Vertriebslinien. Auf diese Weise lassen sich relevante Kenntnisse und Qualifikationen innerhalb der METRO GROUP aufbauen und austauschen. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass die entwickelten Innovationen den Bedürfnissen der Kunden und den spezifischen Anforderungen der Segmente entsprechen. Bei der Einführung neuer Konzepte und technologischer Innovationen setzen wir auf einen offenen, konstruktiven Dialog mit externen Partnern. Dazu zählen zum Beispiel Verbraucherverbände und Gewerkschaften. Wir sind in nationalen und internationalen Gremien vertreten, um die Entwicklung von Standards zu begleiten. Für unsere Mitarbeiter führen wir Schulungen durch, die sie auf die Einführung neuer Prozesse vorbereiten. Bereits laufende Projekte haben wir 2010 fortgesetzt und durch weitere Maßnahmen der Vertriebslinien ergänzt. Ziel bleibt es weiterhin, neue Konzepte in der Praxis erfolgreich umzusetzen, innovative Technologien in den Märkten und Lagern zu nutzen sowie deren Einsatz in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Geschäftspartnern auszuweiten. Im Mittelpunkt stehen dabei die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und die Radiofrequenz-Identifikation (RFID), mit der sich Produkte und Warenbewegungen berührungslos in EDV-Systemen erfassen lassen. Zusammenarbeit mit externen Partnern Bereits 2002 haben wir die METRO GROUP Future Store Initiative gegründet. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von derzeit 90 Partnern aus Wissenschaft, Konsumgüterindustrie sowie Dienstleistungs- und IKT-Branche. Um den operativen Herausforderungen der Vertriebslinien zu begegnen, entwickeln und testen wir in diesem Rahmen innovative Lösungen. Dazu gehören beispielsweise neue Vertriebsformen, eine attraktive Kundenansprache, die Markt- und Sortimentsgestaltung, die Bereitstellung von Produktinformationen sowie beschleunigte Prozesse. Im Mittelpunkt der Partnerschaft, die im Berichtsjahr erfolgreich fortgeführt wurde, stehen dabei stets die Kunden und ihre Bedürfnisse. Eine zentrale Testplattform der Initiative ist der Future Store der METRO GROUP in Tönisvorst, Nordrhein-Westfalen. Dabei handelt es sich um ein Real SB-Warenhaus, in dem die Vertriebslinie seit 2008 gemeinsam mit den Partnern der METRO GROUP Future Store Initiative neue Konzepte und Technologien auf ihre Praxistauglichkeit erprobt. Innovationen, die sich im Future Store bewähren, führt Real sukzessive ein. Mehr als 100 Standorte der Vertriebslinie nutzten 2010 die neuen Technologien und Konzepte aus Tönisvorst, darunter Multimedia-Terminals und Vertriebskonzepte wie „Der Meistermetzger“ und „Frische und Convenience“ sowie den neu konzipierten Drogeriebereich „beauty & more“. Digitaler Einkauf Zu den zentralen Herausforderungen für den Handel gehören sich verändernde Einkaufsgewohnheiten, die beispielsweise auf den Einfluss des Internets zurückzuführen sind. Die METRO GROUP nimmt diese Entwicklung in ihrem Innovationsmanagement auf. Ziel ist es, die Vorteile des Einkaufs im Internet mit denen des stationären Handels zu kombinieren, um durch Service, Authentizität und Qualität ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb zu schaffen. Ein Beispiel ist das Vertriebsformat „Metro Drive“, das Metro Cash & Carry 2009 erstmals in Frankreich erprobt hat. Der Großhändler bietet seinen gewerbetreibenden Kunden damit die Möglichkeit, zu jeder Tageszeit Waren telefonisch, per Fax oder im Internet zu bestellen. Der Kunde kann diese anschließend an der nächstgelegenen Abholstelle entgegennehmen. 2010 hat Metro Cash & Carry das Angebot in Frankreich um weitere 11 auf nun insgesamt 14 „Metro Drive“-Stationen erweitert. In Deutschland hat die Vertriebslinie Real im November 2010 den ersten Drive-in-Markt für Lebensmittel in Isernhagen-Altwarmbuchen bei Hannover eröffnet. Auf der Internetseite www.real-drive.de können Kunden aus einem Sortiment von rund 5.000 Artikeln – darunter auch Tiefkühl- und Frischeprodukte wählen und ihren Einkauf zusammenstellen. Bereits zwei Stunden nach der Bestellung lassen sich die Waren an der Drive-in-Station abholen. Für die Nutzung des Angebots fällt eine Servicegebühr in Höhe von 1 € an. Die Produktpreise entsprechen denen der SB-Warenhäuser von Real. Der „Real Drive“ ist als Testmarkt konzipiert. Bewährt sich der Service, wird Real 2011 über eine Ausweitung des Angebots auf weitere deutsche Städte entscheiden. An Bedeutung gewinnt im Handel auch der Einsatz von Einkaufsservices, die sich mithilfe von mobilen Endgeräten ortsunabhängig nutzen lassen. Vor allem die zunehmende Verbreitung von Smartphones ermöglicht neue Formen der Kundenansprache und -bindung. Anfang 2010 hat Real zum Beispiel eine Applikation für das iPhone und den iPod touch von Apple veröffentlicht. Mit diesem Angebot können Kunden elektronische Einkaufslisten erstellen, Aktionsangebote abrufen und sich den Weg zum nächstgelegenen Real SB-Warenhaus anzeigen lassen. Zudem bietet die Applikation Zugriff auf eine Kochshow, in der Menüvorschläge per Video präsentiert und die dazugehörigen Rezepte angezeigt werden. Die notwendigen Zutaten lassen sich direkt in die elektronische Einkaufsliste übertragen. Darüber hinaus lassen sich die Angebote und Rezepte in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter weiterempfehlen und veröffentlichen. Seit dem Start wurde die kostenlose Applikation über 180.000 Mal auf Smartphones installiert. Auch Metro Cash & Carry bietet Gewerbetreibenden eine eigene Applikation für das iPhone an, das „METROphone“. Ausgewählte Kunden des Belieferungsservice können mit dieser Anwendung Produkte direkt per Smartphone bestellen. Die Produktauswahl erfolgt über eine Suchfunktion; alternativ lassen sich Barcodes mit der Kamera eines Smartphones erfassen. Es stehen dabei alle Artikel aus dem persönlichen Kundenordersatz sowie das gesamte Liefersortiment des jeweiligen Metro Cash & Carry Großmarkts zur Verfügung. Die ausgewählten Produkte werden einem virtuellen Warenkorb hinzugefügt. Ist die Bestellung abgeschlossen, erhält der Kunde automatisch eine Bestätigung per E-Mail oder Fax. Er kann auf dem Smartphone jederzeit den Status seiner Bestellungen bis zum Zeitpunkt des Versands prüfen. Operativer Einsatz von RFID Die METRO GROUP zählt im Handel zu den Vorreitern beim Einsatz der Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Diese Technologie ermöglicht es, Warenbewegungen entlang der gesamten Prozesskette automatisch zu erfassen und berührungslos in EDV-Systeme zu Übertragen. RFID hilft dem Handel, Prozesse in der Logistik und im Lagermanagement zu optimieren, Warensicherung effizienter zu gestalten und die Kundenzufriedenheit noch weiter zu verbessern. Herzstück ist der RFID-Transponder, ein winziger Computerchip mit Antenne. Auf diesem Chip ist in der Regel ein Elektronischer Produktcode (EPC) gespeichert. Der EPC lässt sich mit einem RFID-Lesegerät berührungslos, ohne Sichtverbindung und auch in großen Stückzahlen extrem schnell erfassen und verweist auf Produktinformationen im Warenwirtschaftssystem – wie etwa Herkunft, Hersteller oder Mindesthaltbarkeitsdatum. Die METRO GROUP verwendet RFID bereits seit 2007 in der Logistik. An rund 400 Standorten sorgt die Technologie für effizientere Abläufe im Wareneingang. Damit ist die METRO GROUP im europäischen Handel weiterhin führend. Die RFID-Technologie wird bei Metro Cash & Carry in Deutschland und Frankreich sowie bei Real und der MGL METRO GROUP Logistics in Deutschland genutzt. Allein im Zentrallager Unna werden jährlich mehr als 750.000 Paletten mithilfe von RFID erfasst. Im Berichtsjahr haben wir in umfangreichen Tests nachgewiesen, dass RFID Prozesse auf Einzelartikelebene unterstützen kann. Pilottests in den Vertriebslinien, unter anderem bei Metro Cash & Carry Niederlande und bei der Media-Saturn-Gruppe, sind in der Vorbereitung. Hier wird RFID zur Verbesserung der Bestandsübersicht, von Bestellvorgängen und Retouren für ausgewählte Artikel sowie für die Elektronische Artikelsicherung (EAS) verwendet werden. 7. Nachhaltigkeitsmanagement Wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Wirtschaften sind für uns zwei Seiten einer Medaille: Profitables Wachstum ist langfristig nur durch verantwortliches Handeln gegenüber Gesellschaft und Umwelt möglich. Deshalb haben wir Nachhaltigkeit zum festen Bestandteil unserer Unternehmensstrategie erklärt. Das bedeutet, bei allen unternehmerischen Entscheidungen und Prozessen auch ökologische und soziale Erfordernisse zu berücksichtigen. Ziel des Nachhaltigkeitsmanagements ist es, unsere künftigen Geschäftsgrundlagen zu sichern. Gleichzeitig wollen wir den gestiegenen Erwartungen unterschiedlicher Anspruchsgruppen Rechnung tragen. Die bessere Bewertung im Dow Jones Sustainability World Index (DJ SI World), der die im Bereich Nachhaltigkeit weltweit führenden Unternehmen misst, dokumentiert unsere Fortschritte auf diesem Gebiet: Die METRO GROUP schnitt im September 2010 in den drei Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Soziales besser ab als im Vorjahr und liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. Im Berichtsjahr haben wir die Strategie „Go sustainable 2012“ entwickelt, mit der wir unser konzernweites Nachhaltigkeitsmanagement weiter ausbauen und fokussieren. Sie soll auch über das Jahr 2012 hinaus dazu beitragen, dass wir im Bereich Nachhaltigkeit zu den führenden Handelsunternehmen zählen. Die Strategie unterstützt gleichzeitig die wesentlichen Aspekte unseres Effizienz- und Wertsteigerungsprogramms Shape 2012. Im Zuge dessen identifizieren wir kontinuierlich die relevanten sozialen und ökologischen Herausforderungen des Handels. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen helfen uns, Umsatz- und Kostenrisiken für das Unternehmen zu minimieren sowie Chancen für Umsatzsteigerungen und Kostenreduzierungen im operativen Geschäft gewinnbringend zu nutzen. Damit „Go sustainable 2012“ zu einer Wachstumschance für das operative Geschäft wird, haben wir im Geschäftsjahr 2010 für alle Handlungsfelder der Strategie konkrete Ziele formuliert. So werden wir unsere Klima- und Ressourcenschutzaktivitäten ausbauen, die Trainingsprogramme für Lieferanten in Schwellen- und Entwicklungsländern ausweiten und unser Demografiemanagement weiterentwickeln. Nachhaltigkeitsorganisation mit klaren Zuordnungen Mit der Strategie „Go sustainable 2012“ entwickeln wir Nachhaltigkeit zu einem zentralen Wertschöpfungsfaktor für unser Unternehmen. Das setzt integrierte Managementsysteme und eine Organisationsstruktur mit klar definierten Verantwortlichkeiten voraus. Der 2009 gegründete Nachhaltigkeitsrat erarbeitet deshalb konzernweit verbindliche Standards für ein nachhaltiges Wirtschaften und hilft uns, diese im Unternehmen zu verankern. Dem Nachhaltigkeitsrat gehören Vertreter der Vertriebslinien sowie die Leiter der zentralen Bereiche der Konzernholding an. So ist gewährleistet, dass alle Entscheidungen praktikabel am Unternehmensalltag ausgerichtet sind. Die Mitglieder sind im Folgenden dargestellt: Vorsitz Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der METRO AG Geschäftsführende Leitung Dr. Michael J. Inacker, Bereichsleiter Corporate Communications, Public Affairs & CSR Vertreter der Vertriebslinien Peter Overbosch, Bereichsleiter Quality Management Metro Cash & Carry Dr. Hans-Jörg Gidlewitz, Mitglied der Geschäftsführung Real Ralph Spangenberg, Mitglied der Geschäftsführung Media-Saturn-Unternehmensgruppe Marion Sollbach, Bereichsleiterin Nachhaltigkeit Galeria Kaufhof Thomas Storck, Mitglied der Geschaftsführung Galeria Kaufhof Thomas Ziegler, Vorsitzender der Geschäftsführung METRO Group Asset Management Vertreter der relevanten Bereiche der METRO AG Dr. Rolf Giebeler, Bereichsleiter Legal Affairs (bis 31. Dezember 2010) Hans-Jürgen Matern, Bereichsleiter Regulatory Affairs and External Relations QSHE Bettina Scharff, Bereichsleiterin Organisational & Social Development Oliver Steinert, Bereichsleiter Investor Relations Michael Wedell, Bereichsleiter nationale Politik Michael Wiedmann, Bereichsleiter Corporate Relations/internationale Politik Beratende Mitglieder Peter Wübben, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation METRO AG/METRO Group Asset Management Albrecht von Truchsess, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation Real Sven Jacobsen, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation Media-Saturn-Unternehmensgruppe Stefanie Grüter, Bereichsleiterin Unternehmenskommunikation Galeria Kaufhof Unsere Nachhaltigkeitsstrategie „Go sustainable 2012“ basiert auf vier Säulen: -> Qualität, Gesundheit und Umwelt -> Energie- und Ressourcenmanagement -> Mitarbeiter und Soziales -> Gesellschaftspolitik und Stakeholder-Dialog Für jedes dieser strategischen Themenfelder ist eine Arbeitsgruppe zuständig, die Konzepte entwickelt und die Entscheidungen des Nachhaltigkeitsrats vorbereitet. Die Vertreter der Vertriebslinien sorgen dafür, dass die Maßnahmen praxisnah und stringent im Unternehmensalltag verankert werden. Sie nehmen zu den Konzepten der Arbeitsgruppen Stellung und bringen eigene Vorschläge ein. Außerdem berichten sie über Projektfortschritte und stellen die notwendigen Daten für die Erfolgsmessung zur Verfügung. Qualität, Gesundheit und Umwelt Wir bieten unseren Kunden außer Markenprodukten bekannter Hersteller eine Vielzahl hochwertiger Eigenmarkenartikel. Für diese tragen wir unmittelbar Verantwortung. Das bedeutet unter anderem, dass wir für die Qualitätssicherung zuständig sind. Die METRO GROUP legt für die Eigenmarkenartikel Produktmerkmale und Verpackungsgestaltung in enger Abstimmung und im Dialog mit den Herstellern fest. Da die Lieferketten im Handel ebenso wie die Produkte immer komplexer werden, zählen die Rückverfolgung von Rohstoffen und die Dokumentation der Verarbeitungsstufen entlang der Wertschöpfungskette mit zu den größten Herausforderungen eines internationalen Handelsunternehmens wie der METRO GROUP. Bei der Auditierung von Eigenmarken-Verarbeitungsbetrieben im Lebensmittelbereich spielen die internationalen Qualitätsstandards der Global Food Safety Initiative (GFSI), wie GLOBALGAP und IFS, eine zentrale Rolle. Ziel der Standards ist es, das Vertrauen der Verbraucher in die landwirtschaftliche Erzeugung von Nahrungsmitteln zu stärken. Um das zu erreichen, sollen umweltschädliche Einflüsse durch die Landwirtschaft verringert, Medikamente und chemische Pflanzenschutzmittel reduziert eingesetzt sowie Maßnahmen für die Sicherheit und Gesundheit von Mensch und Tier umgesetzt werden. 100 Prozent der Lieferanten von Obst- und Gemüse-Eigenmarkenprodukten in Deutschland erfüllen den GLOBALGAP-Standard. Lieferantenqualifizierung weiter ausgebaut Lokale Hersteller und Erzeuger sind für uns wichtige Partner. Denn von ihnen beziehen wir bis zu 90 Prozent der Lebensmittelprodukte in unseren Märkten und Filialen. In zahlreichen Ländern unterstützen wir unsere Lieferanten vor Ort dabei, nach international anerkannten Standards der Global Food Safety Initiative (GFSI) zu produzieren. Wesentliche Ziele der Lieferantenqualifizierung sind: die Versorgung der Märkte mit qualitativ hochwertigen Waren langfristig zu sichern, die lokale Wirtschaft zu fördern und verlässliche Geschäftsbeziehungen zu den Herstellern und Erzeugern aufzubauen. Im Rahmen einer strategischen Kooperation mit der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) schulen wir lokale Produzenten in Fragen der Lebensmittelsicherheit und -hygiene. Auf diese Weise wollen wir das Volumen marktfähiger Waren erhöhen und die Einkommenssituation der Erzeuger verbessern. Nach Start des ersten Projekts dieser Art 2009 in Ägypten haben wir mit der UNIDO im Herbst 2010 Gespräche zur Ausweitung des Engagements in Russland und Vietnam geführt. In Ägypten haben wir bis Ende 2010 über 60 Lieferanten im Bereich Lebensmittelsicherheit geschult. Detaillierte Fanggebietsinformationen erleichtern nachhaltigen Fischeinkauf Als einer der größten Fischhändler Europas bietet die METRO GROUP Verbrauchern und gewerblichen Kunden wie Hotel- und Restaurantbesitzern ein umfangreiches Fischsortiment. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, engagieren wir uns in besonderem Maß dafür, die Artenvielfalt der Meere zu erhalten. Gleichzeitig sichern wir auf diese Weise künftige Umsätze. Seit Anfang 2010 unterstützen wir das Projekt „Fischbestände online“, um die Datenlage über den Zustand gefährdeter Fischbestände zu verbessern und nachhaltig gefangenen Fisch noch gezielter beziehen zu können. Das umfangreiche Informationssystem gibt erstmals an zentraler Stelle detaillierte Auskünfte zur Bestandssituation kommerziell genutzter Seefischbestände. Über www.fischinfo.de und www.portal-fischerei.de erhalten Handel, Industrie und Verbraucher Entscheidungshilfen, um den Fischeinkauf an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten. Die Fischdatenbank soll in den kommenden Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Rund 130 für den deutschen Markt relevante Fischbestände aus weltweit über 30 Fischarten sollen bis Ende 2012 in der Datenbank beschrieben sein. Unser Ziel ist es, die Fischeinkäufer sukzessive in der Nutzung der Fischbestandsdatenbank zu schulen. Unternehmen aus Handel und Fischereiwirtschaft haben das Projekt gemeinsam mit dem deutschen Verbraucherschutzministerium ins Leben gerufen. Metro Cash & Carry eröffnet Fisch-Logistikzentrum Um nachhaltige Logistik und den Anspruch an höchste Qualität und Frische zu verknüpfen, hat Metro Cash & Carry im Berichtsjahr ein Fisch-Logistikzentrum in Groß-Gerau bei Frankfurt am Main errichtet. Durch ihre zentrale Lage in Europa und die Nähe zum Flughafen Frankfurt ist diese Plattform ein idealer Konsolidierungs- und Distributionspunkt für Frischfisch. Die Konzentration der Warenströme in Flughafennähe reduziert sowohl die Lieferzeit für die hochsensible Ware als auch die Logistikkosten. Für die Kunden des Selbstbedienungsgroßhändlers bedeutet das noch mehr Frische und Produktqualität beim Fischkauf. Denn fast alle Fischarten sind innerhalb von 48 Stunden nach dem Fang im Großmarkt verfügbar. Bei der Konzeption des Fisch-Logistikzentrums haben wir uns konsequent an Nachhaltigkeitskriterien orientiert. Die Logistikdrehscheibe deckt beispielsweise einen Teil ihres Strombedarfs aus selbst erzeugter Windenergie und setzt bei der Kühlung und Außenbeleuchtung auf klimaschonende Technik. Die Bauweise des Gebäudes und der Plattform sowie sämtliche dort ablaufenden Prozesse wurden mit dem Silber-Status für temperaturgeführte Immobilien des Deutschen Gütesiegels Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Dieses umfassende Bewertungssystem für nachhaltige Gebäude haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) entwickelt. Energie- und Ressourcenmanagement Die METRO GROUP versorgt täglich viele Millionen Menschen weltweit mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und Konsumgütern. Weil Energie und andere für die Wertschöpfungskette wichtige Rohstoffe knapp und teuer werden, ist energieeffizientes und ressourcenschonendes Wirtschaften eine zentrale Säule unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Mit der Erholung der Weltwirtschaft im Berichtsjahr haben auch die Preise für Energie wieder spürbar angezogen. Um diesen Steigerungen zu begegnen und die Klimawirkung ihrer Standorte und Märkte zu reduzieren, haben die Vertriebslinien das Energiemanagement weiter ausgebaut. Smart Metering: Mehr Transparenz dank digitaler Stromzähler Damit Einspar- und Effizienzmaßnahmen passgenau geplant und umgesetzt werden können, bedarf es einer soliden Datengrundlage. Um den Energieverbrauch ihrer Standorte präzise zu erfassen und Erfolge besser kontrollieren zu können, nutzen die Vertriebslinien zunehmend digitale Stromzähler, sogenannte Smart-Metering-Systeme. Ende 2010 waren an mehr als 700 Metro-Standorten in Deutschland und Polen Smart-Metering-Systeme vorhanden. Der Vorteil von Smart-Metering-Systemen liegt vor allem in der ständigen und damit verbrauchsgerechten Erfassung des Strom- und Gasverbrauchs. Die Vertriebslinien erhalten standortspezifische Nutzungsprofile, die es ihnen ermöglichen, Energie bewusster und effizienter zu verwenden. So können mithilfe der digitalen Stromzähler beispielsweise ineffiziente Geräte identifiziert und durch sparsamere ersetzt werden. Media Markt und Saturn hat im Jahr 2010 den Einbau von Smart-Metering-Systemen in allen Landesgesellschaften der Vertriebslinie vorangetrieben. Unser Ziel ist es, bis Ende 2011 an allen Standorten digitale Stromzähler zu installieren, um den Stromverbrauch weltweit präzise messen zu können. Effiziente und umweltfreundliche Steuerung der Warenströme Energieverbrauch und Klimawirkungen lassen sich auch beim Warentransport reduzieren. Damit die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Ort erreicht, benötigt die METRO GROUP ein ebenso komplexes wie flexibles Logistiknetzwerk. Wir wollen die damit verbundenen Prozesse so kosteneffizient und ressourcenschonend wie möglich gestalten. Seit 2010 sind wir als eines der ersten Handelsunternehmen in der Lage, die Klimawirkungen unserer gesamten Transportprozesse in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu berechnen. Dazu hat die MGL METRO GROUP Logistics zusammen mit einer Unternehmensberatung ein CO2-Tool entwickelt, mit dem sich die Kohlenstoffdioxid-Emissionen ermitteln lassen. Neu daran ist, dass die MGL METRO GROUP Logistics nicht nur wie bislang üblich den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß der eigenen Fahrzeuge erhebt, sondern nun auch sämtliche Fahrten von beauftragten Logistikunternehmen erfasst. Damit die Ergebnisse einem Vergleich mit anderen Unternehmen standhalten, lies die MGL METRO GROUP Logistics das Messverfahren von ZER-QMS, Zertifizierungsstelle, Qualitäts- und Umweltgutachter GmbH aus Köln zertifizieren. Klimaschutz-Aktivitäten überzeugen Investoren Unserem Ziel, die spezifische Klimawirkung bis 2015 im Vergleich zu 2006 um 15 Prozent je Quadratmeter Verkaufsfläche zu reduzieren, sind wir 2010 dank des erfolgreichen Ausbaus der Aktivitäten im Bereich energie- und ressourcenschonendes Wirtschaften ein gutes Stück näher gekommen. Die detaillierte Entwicklung des Energieverbrauchs, der Treibhausgas-Emissionen und andere relevante Umweltkennzahlen werden wir in unserer jährlichen Fortschrittsmitteilung zur Nachhaltigkeit zur Hauptversammlung der METRO AG am 6. Mai 2011 veröffentlichen. Auch der Kapitalmarkt honoriert unser umfassendes Engagement für den Klimaschutz: Im Oktober 2010 wurde die METRO AG in den CDP Germany 200 Carbon Disclosure Leadership Index aufgenommen. In diesem Index sind ausschließlich Unternehmen mit einem ausgeprägten Verständnis für die Herausforderungen des Klimawandels und seine Implikationen für das Geschäftsmodell vertreten. Das von 534 institutionellen Investoren getragene Carbon Disclosure Project (CDP) ermittelt jährlich Klimadaten der 500 größten Unternehmen der Welt. Der Index umfasst die besten 30 von 200 untersuchten deutschen Unternehmen. Mitarbeiter und Soziales Ein Unternehmen, bei dem der Kunde im Zentrum allen Handelns steht, benötigt motivierte und qualifizierte Menschen, die diesen Anspruch in der Praxis täglich erfüllen. Deshalb zählt auch das Engagement für die eigenen Mitarbeiter zu den Schwerpunkten unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Aufgrund des demografischen Wandels wird die Zahl erwerbsfähiger Menschen in vielen Ländern weiter sinken. Umso wichtiger ist es für uns, mit vorausschauenden und innovativen Personalkonzepten den Bedarf an Mitarbeitern, insbesondere an Fach- und Führungskräften, langfristig zu sichern. Dazu zählt unter anderem ein aktives Diversity-Management, also die gezielte Förderung von Vielfalt im Unternehmen. So sind für uns beispielsweise ältere und behinderte Mitarbeiter ein selbstverständlicher und wichtiger Teil der Belegschaft. Investitionen in Aus- und Weiterbildung verstärkt Um unseren künftigen Bedarf an leistungsfähigen und engagierten Mitarbeitern unter den Bedingungen des demografischen Wandels decken zu können, investieren wir gezielt in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. In Deutschland ermöglichten wir im Berichtsjahr 2.371 Schulabgängern mit Ausbildungsplätzen einen Einstieg in das Berufsleben. Mit einer Quote von 8,4 Prozent belegte die METRO GROUP erneut eine Spitzenposition unter den Ausbildungsunternehmen in Deutschland. Eine vorausschauende und nachhaltige Personalpolitik beinhaltet für uns auch, gezielt die hohe berufliche Qualifikation unserer lebens- und berufserfahrenen Mitarbeiter zu nutzen. Im Jahr 2010 haben wir weltweit 1.859 Mitarbeiter der Altersgruppe 50 Jahre und älter eingestellt. Um die Stärken unserer vielfältigen Mitarbeiterschaft zu fördern, planen wir, entsprechende Qualifizierungs- und Förderprogramme deutlich auszuweiten sowie altersgerechte Arbeitsbedingungen einschließlich Präventivmaßnahmen zu schaffen. In der Führungskräfteentwicklung und Nachfolgeplanung sollen Frauen zukünftig erheblich stärker berücksichtigt werden. Gesellschaftspolitik und Stakeholder-Dialog Als Handelsunternehmen ist die METRO GROUP im Alltag vieler Menschen präsent. Täglich hat das Unternehmen unmittelbaren Kontakt zu Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Investoren, Politik- und Medienvertretern sowie zu Nichtregierung- Organisationen. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss die METRO GROUP nicht nur auf dem Markt der Produkte, sondern auch auf dem Markt der Meinungen überzeugen. Das bedeutet, genau zu wissen, was die relevanten Anspruchsgruppen von dem Unternehmen erwarten. Um die vielfältigen Erwartungen der Stakeholder kennenzulernen und besser erfüllen zu können, pflegen wir den regelmäßigen Dialog. Ein Kernelement der neuen Nachhaltigkeitsstrategie „Go sustainable 2012“ ist es, den Austausch mit wesentlichen Anspruchsgruppen zu den verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit zu intensivieren und zu professionalisieren. Ziel ist es, auf diese Weise eine stabile Basis für langfristige, vertrauensvolle Beziehungen zu schaffen. Dialogplattform in Berlin Mit der Anfang 2010 eröffneten Konzernrepräsentanz in Berlin haben wir eine Plattform geschaffen, um den kontinuierlichen, offenen und transparenten Dialog mit Regierung, Parlament, Verbänden sowie relevanten Interessengruppen zu pflegen. Die METRO GROUP schafft so die Basis für Verantwortungspartnerschaften mit der Politik – national wie international. Dabei nutzen wir neue Formate der kooperativen Politikgestaltung. Sichtbarstes Beispiel hierfür ist die 2010 ins Leben gerufene „Mittwochsgesellschaft des Handels“. Diese Veranstaltungsreihe setzen wir gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland um. Ziel ist nicht nur darzustellen, wie facettenreich, innovativ und leistungsstark unsere Branche ist. Wir wollen darüber hinaus vor allem zeigen, dass die Themen, die den Handel bewegen, große Relevanz für viele Bereiche von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben. So wurde auf der Veranstaltung im Dezember 2010 darüber diskutiert, welche Verantwortung Lebensmittelindustrie und Handel im Bereich der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit zu tragen haben. Engagement für Klimaschutzdialog der Bundesregierung Im Berichtsjahr übernahm die METRO GROUP eine aktive Rolle im „Klimaschutzdialog Wirtschaft und Politik“, der unter der Leitung von Dr. Norbert Röttgen, dem deutschen Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, steht. Im Rahmen der Initiative wurden Vorschläge erarbeitet, wie die Wirtschaft einen Beitrag zur Reduktion klimarelevanter Emissionen leisten kann. Für den Produktbereich leitete die METRO GROUP hierzu eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Handelsunternehmen, Verbänden sowie Herstellern aus den Bereichen Elektrogeräte, IT, Verpackung und Lebensmittel. Im Fokus der Gespräche standen die klimafreundlichere Produktion und Vermarktung von Konsumgütern sowie verbesserte Rahmenbedingungen seitens der Politik. Intensiver Austausch mit Greenpeace International Im Oktober 2010 traf der Vorstand der METRO AG die Geschäftsführung von Greenpeace International zu einem Meinungsaustausch. Dabei ging es um einen verstärkten Dialog und mögliche Optionen für gemeinsame Maßnahmen zum Schutz des Klimas, zum Erhalt des Regenwalds und zum Schutz der Meere. Vereinbart wurde, den Dialog zu intensivieren und die beiderseitige Transparenz zu erhöhen, vor allem im Hinblick auf mögliche kontroverse Themen. Wir verstehen die Fachkenntnis und den kritischen Standpunkt internationaler Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace als Chance, Themen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung zum Vorteil aller Akteure voranzutreiben. Galeria Kaufhof erneut für Nachhaltigkeit ausgezeichnet Im Herbst 2010 wurde Galeria Kaufhof bereits zum zweiten Mal mit der Auszeichnung „Nachhaltiges Einzelhandelsunternehmen“ der Berliner Verbraucher Initiative geehrt. Die Vertriebslinie konnte in den Kategorien Schreibwaren und Spielwaren belegen, dass sie sich im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit sehr stark engagiert. Für die Tests wurden rund 500 Handelsunternehmen eingeladen, einen umfangreichen Fragebogen zu ihrem Umwelt- und Sozialengagement zu beantworten. Ziel der Untersuchung ist es, Verbrauchern Orientierung und praktische Informationen für die Beurteilung der gesellschaftlichen Verantwortung des Handels zu geben. 8. Vergütungsbericht Der nachstehende Bericht erläutert die Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats der METRO AG für das Geschäftsjahr 2010 nach Maßgabe des Handelsgesetzbuchs. Er ist zugleich Vergütungsbericht im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex und beschreibt das System der Vorstandsvergütung sowie seine Weiterentwicklung. Auch Informationen zur aktienorientierten Vergütung der Führungskräfte der METRO GROUP sind im Vergütungsbericht enthalten. Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands Das Vergütungssystem für den Vorstand wird durch den Aufsichtsrat der METRO AG beschlossen. Er wird hierbei durch den Personalausschuss des Aufsichtsrats beraten. Die Vorstandsvergütung besteht aus einer fixen Grundvergütung und zwei variablen Komponenten: der erfolgsabhängigen Vergütung (Short Term Incentive) sowie der Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (Long Term Incentive). Zusätzlich gewährt das Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung und Nebenleistungen. Die Gesamtbezüge sowie die einzelnen Vergütungskomponenten stehen in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des jeweiligen Mitglieds des Vorstands sowie zur Lage der Gesellschaft und erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an die Üblichkeit von Vergütungen. Die Incentivierung setzt Leistungsanreize für den Vorstand, den Unternehmenswert zu steigern. Sie ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet und entspricht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Grundvergütung Die Grundvergütung ist fest vereinbart und wird in zwölf monatlichen Raten ausbezahlt. Erfolgsabhängige Vergütung (Short Term Incentive) Das Short Term Incentive der Mitglieder des Vorstands wird im Wesentlichen dadurch bestimmt, wie sich der Return on Capital Employed (RoCE) und die Net Earnings entwickeln. Durch die Verwendung der Kennziffer Net Earnings in Kombination mit dem RoCE wird ein profitables Wachstum der METRO GROUP honoriert. Die Net Earnings entsprechen grundsätzlich dem Periodenergebnis. Der Aufsichtsrat kann eine Bereinigung um Sonderfaktoren beschließen. Die Mitglieder des Vorstands erhalten pro 0,01 Prozentpunkte RoCE oberhalb eines Mindestwerts von 7 Prozent einen Betrag in Höhe von 1.400 € (Vorsitzender des Vorstands 2.100 €). Hinzu kommt pro Million Euro erzielten Net Earnings ein Betrag in Höhe von 850 € (Vorsitzender des Vorstands 1.275 €). Der Aufsichtsrat der METRO AG legt die Höhe der Beträge auf Basis der Unternehmensstrategie und der mittelfristigen Zielsetzung fest, prüft sie regelmäßig und passt sie gegebenenfalls an. Die Auszahlung der erfolgsabhängigen Vergütung gemäß RoCE und Net Earnings ist für den Vorstandsvorsitzenden auf 3,9 Mio. € und für die weiteren Mitglieder des Vorstands auf 2,6 Mio. € jährlich begrenzt. Das Short Term Incentive von Herrn Saveuse ist auch von Zielen für die Entwicklung der Vertriebslinie Real abhängig. Für die Vergütung für das Jahr 2010 hat der Aufsichtsrat der METRO AG einen Zielwert für das EBITaC (EBIT after Cost of Capital) der Real-Gruppe definiert. Aus dem Grad der Zielerreichung wird ein EBITaC-Faktor ermittelt, der mit der vereinbarten Grundtantieme multipliziert wird. Die EBITaC-basierte Vergütung von Herrn Saveuse ist verträglich auf maximal 2,7 Mio. € pro Jahr begrenzt; die jährliche Auszahlung der Grundtantieme (900.000 €) ist garantiert. Auszahlungen aus dem Short Term Incentive auf Basis der Net Earnings und des RoCE der METRO GROUP werden auf die erfolgsabhängige Vergütung von Herrn Saveuse gemäß EBITaC der Real-Gruppe angerechnet. Die erfolgsabhängige Vergütung aller Mitglieder des Vorstands wird im jeweils folgenden Geschäftsjahr nach Feststellung des Jahresabschlusses ausgezahlt. Aktienorientierte Vergütung (Long Term Incentive) Das Long Term Incentive ist eine Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung. Sie zielt darauf ab, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Aktienprämienprogramm 2004 – 2008 Im Jahr 2004 hat die METRO AG ein Aktienprämienprogramm aufgelegt, dessen letzte Tranche 2008 gewährt wurde. Das Programm basiert auf auszahlbaren Aktienprämien, deren Höhe sich an der Kursentwicklung der Metro-Aktie unter Berücksichtigung von Vergleichsindizes orientiert. Das Programm ist in jährliche Tranchen aufgeteilt, für die unterschiedliche Zielparameter gelten. Bei Erreichen des jeweiligen Zielaktienkurses und einer sogenannten Gleichperformance der Aktie mit den Vergleichsindizes wird die volle Aktienprämie ausbezahlt. Die Laufzeit jeder Tranche beträgt drei Jahre. Die Auszahlung der Aktienprämien kann durch Beschluss des Aufsichtsrats der METRO AG auf die Höhe der Bruttojahresgrundvergütung begrenzt werden. Performance Share Plan 2009 – 2013 Durch Beschluss des Personalausschusses des Aufsichtsrats und mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat die METRO AG 2009 einen auf fünf Jahre angelegten Performance Share Plan eingeführt. Für jedes Mitglied des Vorstands wurde zunächst ein Zielwert festgesetzt. Dieser beträgt je Tranche für den Vorstandsvorsitzenden 0,6 Mio. € und für die weiteren Mitglieder des Vorstands jeweils 0,5 Mio. €. Um die Zielanzahl der Performance Shares zu ermitteln, wird der Zielwert durch den Aktienkurs bei Zuteilung dividiert. Maßgeblich ist dabei der Drei-Monats-Durchschnittskurs der Metro-Aktie vor dem Zuteilungszeitpunkt. Ein Performance Share berechtigt zu einer Barauszahlung in Höhe des Kurses der Metro-Aktie zum Auszahlungszeitpunkt. Auch hier ist der Drei-Monats-Durchschnittskurs der Metro-Aktie vor dem Auszahlungszeitpunkt maßgeblich. In Abhängigkeit von der relativen Performance der Metro-Aktie im Vergleich zum Mittelwert aus den Aktienindizes DAX 30 und dem Dow Jones Euro Stoxx Retail – Total Return – wird nach Ablauf eines Performance-Zeitraums von mindestens drei und maximal 4,25 Jahren die endgültige Anzahl der auszuzahlenden Performance Shares bestimmt. Diese entspricht der Zielanzahl, wenn eine Gleichperformance zu den genannten Aktienindizes erreicht wird. Bis zu einer Outperformance von 60 Prozent erhöht sich die Anzahl linear auf den Maximalwert von 200 Prozent der Zielanzahl. Bis zu einer Underperformance von 30 Prozent reduziert sich die Anzahl entsprechend bis auf 50 Prozent. Bei einer höheren Underperformance fällt die Anzahl auf 0. Die Auszahlung kann zu sechs möglichen Zeitpunkten erfolgen. Der früheste Auszahlungstermin ist drei Jahre nach Zuteilung der Performance Shares. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Auszahlung alle drei Monate möglich. Die Mitglieder des Vorstands haben die Wahl, zu welchem Zeitpunkt ihre Performance Shares ausgezahlt werden. Eine Aufteilung auf mehrere Auszahlungszeitpunkte ist nicht möglich. Die Obergrenze der Auszahlung (Cap) liegt beim Fünffachen des Zielwerts und beträgt somit für den Vorstandsvorsitzenden 3 Mio. € und für die weiteren Mitglieder des Vorstands 2,5 Mio. €. Mit dem Performance Share Plan wurden zugleich sogenannte Share Ownership Guidelines eingeführt: Als Voraussetzung für die Auszahlung der Performance Shares sind die Mitglieder des Vorstands verpflichtet, bis zum Ablauf der dreijährigen Sperrfrist ein eigenfinanziertes Investment in Metro-Aktien aufzubauen und zu halten. Dadurch partizipieren sie als Aktionäre unmittelbar an Kursanstiegen, aber gegebenenfalls auch an Kursverlusten der Metro-Aktie. Das Aktieninvestment unterstützt die langfristige und auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtete Ausgestaltung des Vergütungssystems und führt zu einer ausgewogenen Aufteilung zwischen den verschiedenen Vergütungskomponenten. Die Höhe des eigenfinanzierten Investments gilt für die gesamte Laufzeit des Performance Share Plans. Die geforderten Investments betragen für den Vorstandsvorsitzenden 0,5 Mio. € und für die weiteren Mitglieder des Vorstands jeweils 0,4 Mio. €. Altersversorgung Im Jahr 2009 wurde für die Mitglieder des Vorstands eine betriebliche Altersversorgung eingeführt, dies in Form einer Direktzusage mit einer beitragsorientierten und einer leistungsorientierten Komponente. Die Finanzierung der beitragsorientierten Komponente erfolgt gemeinsam durch den Vorstand und das Unternehmen. Dabei gilt die Aufteilung „7 + 7 + 7“. Sofern das Vorstandsmitglied einen Eigenbeitrag von 7 Prozent seiner definierten Bemessungsgrundlage erbringt, fügt das Unternehmen den gleichen Beitrag hinzu. In Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage leistet das Unternehmen darüber hinaus einen Zusatzbeitrag in nochmals gleicher Höhe. Aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Umfelds wurde dieser Zusatzbeitrag im Berichtsjahr erneut ausgesetzt. Der Beitrag des Unternehmens wurde für jedes Mitglied des Vorstands auf 0,1 Mio. € pro Jahr begrenzt. Die beitragsorientierte Komponente ist über die Hamburger Pensionsrückdeckungskasse VVaG (HPR) kongruent rückgedeckt. Die Verzinsung der Beiträge erfolgt nach Maßgabe der Überschussbeteiligung der HPR mit einer Garantie auf die eingezahlten Beiträge. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds vor Eintritt eines Versorgungsfalls bleiben die Beiträge mit dem erreichten Stand erhalten. Anspruch auf Versorgungsleistungen besteht, -> wenn das Dienstverhältnis mit oder nach Erreichung der Regelaltersgrenze in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung endet, -> als vorzeitige Altersleistung, wenn das Dienstverhältnis nach Vollendung des 60. Lebensjahres und vor Erreichen der Regelaltersgrenze endet, -> als Invalidenleistung, wenn das Dienstverhältnis vor Erreichen der Regelaltersgrenze endet und die Voraussetzungen vorliegen, -> als Hinterbliebenenleistung, wenn das Dienstverhältnis durch Tod endet. Die Auszahlung sieht ein Wahlrecht zwischen Kapital, Ratenzahlungen und lebenslanger Rente vor. Bei Invalidität oder Tod wird eine Mindestauszahlung gewährt. Hierbei wird das bestehende Versorgungsguthaben um die Summe der Beiträge aufgestockt, die dem Vorstandsmitglied für jedes Kalenderjahr bis zu einer Beitragszeit von insgesamt zehn Jahren, maximal jedoch bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres, künftig noch gutgeschrieben worden waren. Diese leistungsorientierte Komponente ist nicht rückgedeckt, sondern wird im Versorgungsfall unmittelbar vom Unternehmen erbracht. Weitere Leistungen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit Die aktiven Mitglieder des Vorstands erhalten über die beschriebene Altersversorgung hinaus keine Leistungen für den Fall der Beendigung ihrer Tätigkeit. Es werden insbesondere keine Ruhegelder gewährt. Im Falle des Todes eines Vorstandsmitglieds während der aktiven Dienstzeit wird den Hinterbliebenen die Grundvergütung für den Sterbemonat sowie für weitere sechs Monate gezahlt. Herr Mierdorf, der im März 2010 aus dem Vorstand ausgeschieden ist, besaß eine besondere Zusage über Leistungen für den Fall der Beendigung seiner Tätigkeit aus der Zeit vor seiner Bestellung zum Vorstand. Im Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat einem Aufhebungsvertrag mit Herrn Mierdorf zugestimmt, in dem diese Zusage berücksichtigt wurde. Nebenleistungen Die den Mitgliedern des Vorstands gewährten Nebenleistungen umfassen geldwerte Vorteile aus Sachbezügen und Aufwandsentschädigungen. Sonstiges Die Mitglieder des Vorstands der METRO AG haben keinen Anspruch auf zusätzliche Vergütungen oder besondere Leistungen aufgrund eines Kontrollwechsels (Change of Control). Vergütung des Vorstands im Geschäftsjahr 2010 1 Vergütung des Vorstands im Geschäftsjahr 2010 1 Tsd. € Geschäftsjahr Grund-vergütung Short Term Incentive Long Term Incentive 2 Nebenleistungen Gesamt Dr. Eckhard Cordes 2010 1.000 2.830 487 72 4.389 2009 1.000 1.962 701 177 3.840 Olaf Koch3 2010 800 1.887 406 219 3.312 2009 239 389 0 5 633 Zygmunt Mierdorf4 2010 133 314 0 13 460 2009 800 1.308 584 75 2.767 Frans W. H. Muller 2010 800 1.887 406 133 3.226 2009 800 1.308 584 189 2.881 Joël Saveuse5 2010 917 1.920 406 39 3.282 2009 800 1.308 584 85 2.777 Thomas Unger6 2010 600 1.415 0 144 2.159 2009 800 1.308 584 94 2.786 Gesamt 2010 4.250 10.253 1.705 620 16.828 2009 4.439 7.583 3.037 625 15.684 1 Angaben nach HGB § 285 Satz 1 Nr. 9a bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 6a 2 Dargestellt ist der beizulegende Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung der Tranche 2010 3 Mitglied des Vorstands seit 14. September 2009 4 Mitglied des Vorstands bis 1. März 2010 5 Neben der Vergütung für die Tätigkeit als Vorstand der METRO AG erhielt Herr Saveuse für die Tätigkeit als Geschäftsführer von Tochterunternehmen eine Grundvergütung in Höhe von 83 Tsd. € sowie eine erfolgsbezogene Vergütung in Höhe von 404 Tsd. € 6 Mitglied des Vorstands bis 30. September 2010 Long Term Incentive im Geschäftsjahr 2010 Herrn Dr. Cordes wurden nach den Bedingungen des Performance Share Plans 13.983 Performance Shares zugeteilt. Die Herren Koch, Muller und Saveuse erhielten 2010 jeweils 11.652 Performance Shares. Der Wert einer Share Unit betrug im Zeitpunkt der Gewährung 34,86 €. Bei den zugeteilten Performance Shares handelt es sich nicht um eine fixe Stückzahl von Rechten im Sinne der §§ 285 Satz 1 Nr. 9a Satz 4 HGB bzw. § 314 Abs.1 Nr.6a Satz 4 HGB, sondern um eine Zielanzahl. Nach den Bedingungen des Performance Share Plans können Ansprüche hieraus im Zeitpunkt ihrer Gewährung nicht mit einer fixen Stückzahl beschrieben werden. Der Wert der im Jahr 2010 zugeteilten Performance Shares wurde durch externe Gutachter nach einem anerkannten finanzmathematischen Verfahren (Monte-Carlo-Simulation) ermittelt. Den Herren Mierdorf und Unger wurden aus der Tranche 2010 keine Performance Shares mehr zugeteilt; Rechte aus vorherigen Tranchen des Performance Share Plans und des Aktienprämienprogramms bestehen nicht mehr. Außer der im Geschäftsjahr 2010 ausgegebenen Tranche des Performance Share Plans verfügen die Herren Dr. Cordes, Muller und Saveuse über Rechte aus der Tranche 2009. Herrn Koch, Mitglied des Vorstands seit September 2009, wurden im Rahmen der Tranche 2009 des Performance Share Plans noch keine Performance Shares zugeteilt. Performance Share Plan (Tranchen 2009 und 2010) Drei-Monats-Durchschnittskurs vor Tranche Ende der Sperrfrist Zuteilungszeitpunkt Anzahl Performance Shares Vorstand 2010 August 2013 42,91 € 48.939 2009 August 2012 36,67 € 43.632 Weiterhin haben die Herren Dr. Cordes, Muller und Saveuse Rechte aus der Tranche 2008 des Aktienprämienprogramms: Aktienprämienprogramm (Tranchen 2007 und 2008) Tranche Ende der Ausgangskurs Zielaktienkurs Zielprämien Vorstand Laufzeit gesamt 2008 Juli 2011 41,92 € 48,21 € 1.060 Tsd. € 2007 Juli 2010 61,61 € 70,85 € Verfallen Die Wertangabe zu den Zielprämien der Tranche 2008 setzt voraus, dass der Zielaktienkurs erreicht wird. Der Zielwert für die Tranche 2008 des Aktienprämienprogramms beträgt für Herrn Dr. Cordes 0,40 Mio. €, für Herrn Muller und Herrn Saveuse jeweils 0,33 Mio. €. Herr Koch wurde im Geschäftsjahr 2009 zum Mitglied des Vorstands bestellt und verfügt daher über keine Ansprüche aus dem Aktienprämienprogramm 2004–2008. Der Aufwand aus allen im Geschäftsjahr 2010 laufenden Tranchen aktienorientierter Vergütungsprogramme beträgt für Herrn Dr. Cordes 1,1 Mio. €, für Herrn Koch 0,1 Mio. € und für die Herren Muller und Saveuse jeweils 0,9 Mio. €. Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 (einschließlich Altersversorgung) Im Geschäftsjahr 2010 wurden für die aktiven Mitglieder des Vorstands der METRO AG 23,9 Mio. € für Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit aufgewendet (Vorjahr 0,5 Mio. €). Davon entfallen auf die Altersversorgung von Herrn Dr. Cordes, Herrn Koch, Herrn Muller und Herrn Saveuse jeweils rund 0,1 Mio. € und von Herrn Unger 0,075 Mio. €. Der nach Saldierung mit der Rückdeckungsversicherung verbleibende Barwert der Zusagen beträgt 1,8 Mio. €, die auf Herrn Mierdorf entfallen. Mit den Herren Mierdorf und Unger wurden im Geschäftsjahr 2010 Vereinbarungen über die vorzeitige Aufhebung ihrer Dienstverträge getroffen. Mit Herrn Mierdorf, der mit Wirkung zum Ablauf des 1. März 2010 einvernehmlich aus dem Vorstand ausschied, wurde zur Abgeltung der Restlaufzeit seines Dienstvertrags eine Abfindung vereinbart, die eine fixe und eine variable Komponente umfasst. Die im Geschäftsjahr 2010 ausgezahlte Fixkomponente deckt die Ansprüche von Herrn Mierdorf aus dem Dienstvertrag ab und berücksichtigt die Entwicklung erfolgsabhängiger und aktienorientierter Vergütungskomponenten auf Grundlage einer konservativen Schätzung. Die variable Komponente der Abfindung führt im Jahr 2010 zu einer zusätzlichen Vergütung in Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft und kann in den Jahren 2011 bis 2013 ebenfalls in einer zusätzlichen Vergütung resultieren. Als variable Abfindungsleistung kann Herr Mierdorf den etwaigen Differenzbetrag aus der erfolgsabhängigen Vergütung, die er als Mitglied des Vorstands erhalten hatte, und der insoweit gezahlten Abfindung beanspruchen. Zur Wahrnehmung von Mandaten im Interesse der Gesellschaft wurde mit Herrn Mierdorf ein Beratervertrag geschlossen. Das Beraterhonorar wird auf etwaige Ansprüche auf eine variable Abfindungszahlung angerechnet. Eine Herrn Mierdorf erteilte Pensionszusage aus der Zeit vor seiner Bestellung zum Vorstand wird mit Wirkung zum Zeitpunkt der Beendigung des Beratervertrags fällig. Eine jährliche Anpassung an die gestiegenen Lebenshaltungskosten wurde letztmalig mit Wirkung zum 1. Januar 2009 durchgeführt. Aufgrund einer weiteren Zusage aus der Zeit vor der Bestellung von Herrn Mierdorf zum Mitglied des Vorstands berücksichtigt die Aufhebungsvereinbarung auch eine Zahlung in Höhe der Durchschnittsvergütung der letzten zwei Kalenderjahre auf Basis der Grundvergütung und der erfolgsabhängigen Vergütung. Mit Herrn Unger, der mit Wirkung zum 30. September 2010 einvernehmlich aus dem Vorstand ausschied, wurde ebenfalls eine Aufhebungsvereinbarung geschlossen, die eine fixe und eine variable Komponente umfasst. Die Fixkomponente deckt die Ansprüche von Herrn Unger aus dem Dienstvertrag ab und berücksichtigt die Entwicklung erfolgsabhängiger und aktienorientierter Vergütungskomponenten auf Grundlage einer konservativen Schätzung. Die variable Komponente der Abfindung führt im Jahr 2010 zu einer zusätzlichen Vergütung in Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft und kann in den Jahren 2011 bis 2012 ebenfalls in einer zusätzlichen Vergütung resultieren. Als variable Abfindungsleistung kann Herr Unger – analog zu den für Herrn Mierdorf geltenden Regelungen – den etwaigen Differenzbetrag aus der erfolgsabhängigen Vergütung, die er als Mitglied des Vorstands erhalten hatte, und der insoweit gezahlten Abfindung beanspruchen. Darüber hinaus wurde Herrn Unger für eine angemessene Übergangszeit Sekretariatsunterstützung zugesagt. 2010 geschlossene Aufhebungsverträge mit ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstands Abfindung Tsd. € Fixe Komponente Variable Komponente Zuführung zur Rückstellung für variable Komponente Folgejahre 1 2010 Zygmunt Mierdorf 13.007 329 2.544 Thomas Unger 6.179 114 1.269 1Abzinsung gemäß den Rechnungslegungsstandards IFRS Gesamtbezüge 2010 der früheren Mitglieder des Vorstands Für frühere Mitglieder der Vorstände der METRO AG und der auf die METRO AG verschmolzenen Gesellschaften sowie ihre Hinterbliebenen wurden Leistungen in Höhe von 27,4 Mio. € (Vorjahr 4,3 Mio. €) erbracht. Die für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Zygmunt Mierdorf und Thomas Unger beschriebenen Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 sind hierin enthalten. Der Barwert des Verpflichtungsvolumens für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen betrug 48,3 Mio. € (Vorjahr 47,4 Mio. €). Ausblick: Weiterentwicklung des Vergütungssystems für den Vorstand Im Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat der METRO AG auf Vorschlag des Personalausschusses des Aufsichtsrats beschlossen, das System der Vorstandsvergütung weiterzuentwickeln. Wie bisher wird sich die Vorstandsvergütung aus einer fixen Grundvergütung und zwei variablen Komponenten zusammensetzen: der erfolgsabhängigen Vergütung (ShortTerm Incentive) und der Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (Long Term Incentive). Zusätzlich werden weiterhin eine betriebliche Altersversorgung und Nebenleistungen gewährt. Verändert wurde die relative Gewichtung der Vergütungskomponenten (Grundvergütung, Short Term Incentive und Long Term Incentive). Künftig sollen diese Komponenten im Verhältnis 30 : 30 : 40 zueinander stehen. Um diese Relation zu erreichen, wird die Grundvergütung für ein ordentliches Mitglied des Vorstands im Regelfall 900.000 € (bisher 800.000 €) betragen. Das auf den Kennzahlen RoCE und Net Earnings basierende Short Term Incentive wurde gesenkt. In der Regel erhalt ein ordentliches Mitglied des Vorstands pro 0,01 Prozentpunkte RoCE oberhalb von 7 Prozent nun 625 € (bisher 1.400 €) und pro Million Euro Net Earnings jetzt 380 € (bisher 850 €). Um die persönliche Leistungsbezogenheit der Vorstandsvergütung sicherzustellen, behält sich der Aufsichtsrat der METRO AG generell das Recht vor, das individuelle Short Term Incentive gemäß RoCE und Net Earnings jährlich nach einem Ermessen um bis zu 30 Prozent zu reduzieren oder um bis zu 30 Prozent zu erhöhen. Die Auszahlung des Short Term Incentive gemäß Net Earnings und RoCE ist für ein ordentliches Mitglied des Vorstands weiterhin auf 2,6 Mio. € jährlich begrenzt. Der Zielwert der jährlich gewährten Long Term Incentives beträgt für ein ordentliches Mitglied des Vorstands regelmäßig 1,2 Mio. € (bisher 0,5 Mio. €). Die Obergrenze der Auszahlung (Cap) beträgt unverändert das Fünffache des Zielwerts. Entsprechend der veränderten Gewichtung der Komponenten Grundvergütung, Short Term Incentive und Long Term Incentive wurde auch die Bemessungsgrundlage für die betriebliche Altersversorgung neu definiert. Sie beträgt danach 1,8 Mio. € (bisher 1,6 Mio. €) für ein ordentliches Mitglied des Vorstands. Die vorstehenden Änderungen des Vergütungssystems für den Vorstand greifen in bestehende Dienstverträge mit Mitgliedern des Vorstands der METRO AG nicht ein. Im Oktober 2010 wurde ein neuer Dienstvertrag mit Herrn Muller vereinbart, der am 1. August 2011 in Kraft tritt. Dieser Vertrag folgt bereits dem geänderten Vergütungssystem. Die Eckwerte des neuen Vergütungssystems basieren auf einer mittelfristigen Unternehmensplanung, die Veränderungen unterliegen kann. Ferner ist der Aufsichtsrat nach dem Gesetz und im Interesse des Unternehmens verpflichtet, die Höhe einer Vorstandsvergütung im Einzelfall zu entscheiden und nicht aufgrund starrer Vorfestlegungen. Die Bedingungen künftiger Dienstverträge mit Mitgliedern des Vorstands der METRO AG können daher von den beschriebenen Regelungen abweichen. In Ergänzung zu den Anpassungen des Vergütungssystems hat der Aufsichtsrat im Oktober 2010 beschlossen, dass die Bestellungsperioden und die Laufzeit der Anstellungsverträge der Mitglieder des Vorstands zukünftig generell drei Jahre betragen sollen. Das angepasste System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder entspricht den Vorgaben des Aktiengesetzes und den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Vorstand und Aufsichtsrat der METRO AG werden das Vergütungssystem der Hauptversammlung 2011 zur Billigung gemäß § 120 Abs. 4 AktG vorlegen. Aktienorientierte Vergütung der Führungskräfte Entsprechend der Empfehlung in Ziffer 7.1.3 Deutscher Corporate Governance Kodex wird im Folgenden auch über die aktienorientierte Vergütung der Führungskräfte der METRO GROUP berichtet. Aktienprämienprogramm 2004 – 2008 Der bezugsberechtigte Personenkreis umfasst außer den Mitgliedern des Vorstands auch weitere Führungskräfte der METRO AG sowie Geschäftsführungsorgane und Führungskräfte der Unternehmen der METRO GROUP. Für die Tranchen 2007 bis 2008 gelten folgende Bedingungen: Tranche Ende der Laufzeit Ausgangskurs Zielaktienkurs Zielprämien 2008 Juli 2011 41,92 € 48,21 € 15.635.000 € 2007 Juli 2010 61,61 € 70,85 € Verfallen Performance Share Plan 2009 – 2013 Auch der Performance Share Plan 2009–2013 gilt nicht nur für die Mitglieder des Vorstands, sondern auch für weitere Führungskräfte der METRO AG sowie Geschäftsführungsorgane und Führungskräfte der Unternehmen der METRO GROUP. Die Bezugsberechtigten erhalten entsprechend der Bedeutung ihrer Funktion einen individuellen Betrag für den Performance Share Plan (Zielwert). Die weitere Systematik entspricht den Festlegungen für den Vorstand. Mit dem Performance Share Plan wurden auch für diesen bezugsberechtigten Personenkreis Share Ownership Guidelines eingeführt. Das zu haltende Volumen beträgt in der Regel circa 50 Prozent des individuellen Zielwerts. Der Wert der im Jahr 2010 insgesamt zugeteilten Performance Shares betrug zum Zeitpunkt der Zuteilung 25,0 Mio. € (Vorjahr 31,6 Mio. €) und wurde durch externe Gutachter nach einem anerkannten finanzmathematischen Verfahren (Monte-Carlo-Simulation) ermittelt. Es gelten folgende Bedingungen: Tranche Ende der Sperrfrist Anzahl Performance Drei-Monats-Durchschnittskurs vor Zuteilungszeitpunkt Shares Führungskräfte 2010 August 2013 42,91 € 718.015 2009 August 2012 36,67 € 737.115 Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist in § 13 der Satzung der METRO AG geregelt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten neben dem Ersatz ihrer baren Auslagen eine feste und eine erfolgsabhängige Vergütung. Die feste Vergütung betragt 35.000 € je ordentliches Mitglied. Die erfolgsabhängige Vergütung knüpft an das Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter im Konzernabschluss der METRO AG (EBT) als Bemessungsgrundlage an. Je 25 Mio. € EBT, das im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2010 und der zwei diesem vorangegangenen Geschäftsjahre ein EBT von 100 Mio. € übersteigt, erhalt jedes Mitglied des Aufsichtsrats eine Vergütung von 600 €. Für das Geschäftsjahr 2010 betragt die erfolgsabhängige Vergütung 30.360 € je ordentliches Mitglied. Die auf die feste und die erfolgsabhängige Vergütung in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird den Mitgliedern des Aufsichtsrats gemäß § 13 Abs. 5 der Satzung der METRO AG gezahlt. Vergütungsmultipikatoren Aufsichtsratsvorsitzender 3 Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender 2 Ausschussvorsitzende 1 2 Ausschussmitglieder 1 1,5 Aufsichtsratsmitglieder 1 1Bei mindestens zwei Sitzungen/Beschlussfassungen Die individuelle Höhe der festen und erfolgsabhängigen Aufsichtsratsvergütung berücksichtigt den Arbeitsaufwand und die Verantwortung der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder aufgrund besonderer Aufgaben. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Dreifache, sein Stellvertreter sowie Ausschussvorsitzende erhalten je das Doppelte und die sonstigen Mitglieder der Ausschüsse je das Eineinhalbfache der Vergütungen eines ordentlichen Mitglieds des Aufsichtsrats. Durch Beschluss der Hauptversammlung 2010 wurde die Satzung der METRO AG um die Regelung ergänzt, dass die Vergütung für eine Mitgliedschaft oder den Vorsitz in einem Ausschuss nur gezahlt wird, wenn mindestens zwei Sitzungen oder sonstige Beschlussfassungen dieses Ausschusses im jeweiligen Geschäftsjahr stattgefunden haben. Wenn ein Mitglied des Aufsichtsrats zur gleichen Zeit mehrere Ämter innehat, erhält es die Vergütung nur für ein Amt, bei unterschiedlicher Vergütung für das am höchsten vergütete Amt (§ 13 Abs. 3 Satz 3 der Satzung). Individuell ergeben sich für das Geschäftsjahr 2010 folgende Werte: Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2010 gemäß § 13 der Satzung1 € Geschäfts-jahr Multiplikator Feste Erfolgsabhängige Vergütung2 Gesamt Vergütung Prof. Dr. Jürgen Kluge, 2010 3 70.000 60.720 130.720 Vorsitzender (ab 5. Mai 2010) 2009 -- -- -- Franz M. Haniel, 2010 3 43.750 37.950 81.700 Vorsitzender (bis 5. Mai 2010) 2009 105.000 89.856 194.856 Klaus Bruns, stellv. Vorsitzender 2010 2 70.000 60.720 130.720 2009 70.000 59.904 129.904 Dr. Wulf H. Bernotat 2010 1,5 52.500 45.540 98.040 2009 52.500 44.928 97.428 Ulrich Dalibor 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Jürgen Fitschen 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Hubert Frieling 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Erich Greipl 2010 1,5 52.500 45.540 98.040 2009 52.500 44.928 97.428 Andreas Herwarth 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Uwe Hoepfel 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 23.333 19.968 43.301 Werner Klockhaus 2010 1,5 52.500 45.540 98.040 2009 52.500 44.928 97.428 Peter Küpfer 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Rainer Kuschewski 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Marie-Christine Lombard 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Dr. Klaus Mangold 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Dr.-Ing. e. h. Bernd Pischetsrieder 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 M. P. M. (Theo) de Raad 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Xaver Schiller 2010 1,5 52.500 45.540 98.040 2009 52.500 44.928 97.428 Dr. jur. Hans-Jürgen Schinzler 2010 2 70.000 60.720 130.720 2009 70.000 59.904 129.904 Peter Stieger 2010 1,5 52.500 45.540 98.040 2009 52.500 44.928 97.428 Angelika Will 2010 1 35.000 30.360 65.360 2009 35.000 29.952 64.952 Gesamt 2010 936.250 812.130 1.748.380 2009 915.833 783.744 1.699.577 1Jeweils zuzüglich ggf. anfallender Umsatzsteuer gem. § 13 Abs. 5 der Satzung 2Die erfolgsabhängige Vergütung 2010 wird nach Ablauf der Hauptversammlung der METRO AG am 6. Mai 2011 fällig Die Mitgliedschaften im Nominierungsausschuss und im Vermittlungsausschuss des Aufsichtsrats wurden im Geschäftsjahr 2010 nicht vergütet. Für Aufsichtsratsmandate bei Konzerngesellschaften wurden einzelnen Mitgliedern des Aufsichtsrats der METRO AG durch die Konzerngesellschaften für das Geschäftsjahr 2010 ebenfalls Vergütungen gewährt: Konzerninterne Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 20101 € Geschäftsjahr Klaus Bruns 2010 49.800 2009 49.800 Ulrich Dalibor 2010 9.000 2009 8.500 Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Erich Greipl 2010 49.800 2009 49.800 Uwe Hoepfel 2010 49.800 2009 49.800 Rainer Kuschewski 2010 6.136 2009 6.136 Xaver Schiller 2010 6.000 2009 6.000 Peter Stieger 2010 9.203 2009 9.203 Angelika Will 2010 6.000 2009 6.000 Gesamt 2010 185.739 2009 185.239 1Jeweils zuzüglich Umsatzsteuer In den Angaben nicht enthalten sind Vergütungsansprüche eines Aufsichtsratsmitglieds aus konzerninternen Aufsichtsratsmandaten, auf deren Auszahlung das Mitglied verzichtet hat. Darüber hinaus wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats von Gesellschaften der METRO GROUP keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, im Sinne von Ziffer 5.4.6 Deutscher Corporate Governance Kodex gewährt. 9. Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB sowie erläuternder Bericht des Vorstands Zusammensetzung des Kapitals (§ 315 Abs. 4 Nr. 1 HGB) Das Grundkapital der METRO AG zum 31. Dezember 2010 beträgt 835.419.052,27 €. Es ist in insgesamt 326.787.529 Stück Inhaberstückaktien eingeteilt. Der anteilige Wert je Aktie am Grundkapital beträgt rund 2,56 €. Das Grundkapital ist in folgende Aktiengattungen eingeteilt: Stammaktien Stück 324.109.563 Anteiliger Wert am Grundkapital in € 828.572.941 (ergibt 99,18 %) Vorzugsaktien Stück 2.677.966 Anteiliger Wert am Grundkapital in € 6.846.111 (ergibt 0,82 %) Grundkapital gesamt Stück 326.787.529 € 835.419.052 Jede Stammaktie der METRO AG gewährt eine Stimme. Stammaktien der METRO AG berechtigen darüber hinaus insbesondere dazu, Dividenden zu erhalten. Im Unterschied zu den Stammaktien gewähren Vorzugsaktien der METRO AG grundsätzlich kein Stimmrecht und sind mit einem Gewinnvorzug gemäß § 21 der Satzung der METRO AG ausgestattet. Hierin heißt es: „(1) Die Inhaber von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht erhalten aus dem jährlichen Bilanzgewinn eine Vorzugsdividende von 0,17 Euro je Vorzugsaktie. (2) Reicht der verteilbare Bilanzgewinn in einem Geschäftsjahr zur Zahlung der Vorzugsdividende nicht aus, so ist der Rückstand ohne Zinsen aus dem Bilanzgewinn der folgenden Geschäftsjahre in der Weise nachzuzahlen, das die älteren Ruckstände vor den jüngeren zu tilgen und die aus dem Gewinn eines Geschäftsjahres für dieses zu zahlenden Vorzugsbeträge erst nach Tilgung sämtlicher Rückstände zu leisten sind. (3) Nach Ausschüttung der Vorzugsdividende erhalten die Inhaber von Stammaktien eine Dividende von 0,17 Euro je Stammaktie. Danach wird an die Inhaber von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht eine nicht nachzahlbare Mehrdividende von 0,06 Euro je Vorzugsaktie gezählt. Die Mehr dividende beträgt zehn vom Hundert der unter Berücksichtigung von Absatz 4 an die Inhaber von Stammaktien gezahlten Dividende, wenn diese 1,02 Euro je Stammaktie erreicht oder übersteigt. (4) An einer weiteren Gewinnausschüttung nehmen die Inhaber von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht und die Inhaber von Stammaktien entsprechend ihren Anteilen am Grundkapital gleichberechtigt teil.“ Weitere mit den Stamm- und Vorzugsaktien verbundene Rechte sind insbesondere das Recht auf Teilnahme an der Hauptversammlung (§ 118 Abs. 1 AktG), das Auskunftsrecht (§ 131 AktG) sowie das Recht auf Erhebung einer Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage (§§ 245 Nr. 1–3, 246, 249 AktG). Neben dem angesprochenen Recht auf Erhalt einer Dividende besteht für die Aktionäre grundsätzlich ein Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen (§ 186 Abs. 1 AktG); sie haben zudem Ansprüche auf den Liquidationserlös nach Auflösung der Gesellschaft (§ 271 AktG) sowie auf Abfindung und Ausgleich bei bestimmten Strukturmaßnahmen, insbesondere nach den §§ 304 ff., 320b, 327b AktG. Stimmrechtsrelevante Beschränkungen (§ 315 Abs. 4 Nr. 2 HGB) Zwischen der BVG Beteiligungs- und Vermögensverwaltung GmbH, der Franz Haniel & Cie. GmbH, der Haniel Finance B.V., der Haniel Finance Deutschland GmbH, der Haniel Beteiligungsfinanzierungs GmbH & Co. KG, der Haniel Beteiligungs- GmbH, der METRO Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, der METRO Vermögensverwaltung GmbH, der 1. HSB Beteiligungsverwaltung GmbH & Co. KG sowie der 1. HSB Verwaltung GmbH bestand im Geschäftsjahr eine Vereinbarung zur Koordination der Ausübung der Stimmrechte aus Aktien der METRO AG. Ferner besteht nach Kenntnis des Vorstands zwischen der BVG Beteiligungs- und Vermögensverwaltungs GmbH, der Franz Haniel & Cie. GmbH, der Haniel Finance Deutschland GmbH und der Haniel Finance B.V. eine Vereinbarung mit dem Zweck der einheitlichen Interessenwahrnehmung aus den Gesellschafterstämmen Haniel und Schmidt-Ruthenbeck wirtschaftlich zuzurechnenden METRO AG Aktien. Schließlich besteht nach Kenntnis des Vorstands zwischen der Otto Beisheim Betriebs GmbH, der Otto Beisheim Holding GmbH und der OB Beteiligungsgesellschaft mbH ein Pool-Vertrag, in den die von der Otto Beisheim Holding GmbH und der OB Beteiligungsgesellschaft mbH gehaltenen Aktien der METRO AG einbezogen sind. Die vorgenannten Vereinbarungen können als Beschränkungen im Sinne des § 315 Abs. 4 Nr. 2 HGB angesehen werden. Daneben können auch gesetzliche Beschränkungen des Stimmrechts, etwa gemäß § 136 AktG oder, sofern die Gesellschaft eigene Aktien halten sollte, gemäß § 71 b AktG, bestehen. Beteiligungen am Kapital (§ 315 Abs. 4 Nr. 3 HGB) Angaben nach § 315 Abs. 4 Nr. 3 HGB – direkte und indirekte (gemäß § 22 WpHG) Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten: Name/Firma Direkte/Indirekte Beteiligung von mehr als 10 vom Hundert der Stimmrechte METRO Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Düsseldorf, Deutschland Direkt und indirekt METRO Vermögensverwaltung GmbH, Indirekt Düsseldorf, Deutschland 1. HSB Beteiligungsverwaltung GmbH & Co. KG, Schönefeld-Waltersdorf, Deutschland Direkt und indirekt 1. HSB Verwaltung GmbH, Schönefeld-Waltersdorf, Deutschland Indirekt Haniel Finance B. V., Venlo, Niederlande Indirekt Haniel Finance Deutschland GmbH, Indirekt Duisburg, Deutschland Haniel Beteiligungsfinanzierungs GmbH & Co. KG, Duisburg, Deutschland Direkt und indirekt Haniel Beteiligungs-GmbH, Duisburg, Deutschland Indirekt Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg, Deutschland Indirekt BVG Beteiligungs- und Vermögensverwaltung GmbH, Essen, Deutschland Indirekt Gebr. Schmidt GmbH & Co. KG, Essen, Deutschland Indirekt Gebr. Schmidt Verwaltungsgesellschaft mbH, Indirekt Essen, Deutschland Dr. Michael Schmidt-Ruthenbeck, Zürich, Schweiz Indirekt Die obigen Angaben basieren insbesondere auf den Mitteilungen nach § 21 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), die die METRO AG in den Geschäftsjahren 2006, 2007, 2009 und 2010 erhalten und veröffentlicht hat. Durch die METRO AG veröffentlichte Stimmrechtsmitteilungen sind auf der Internetseite www.metrogroup.de unter der Rubrik Investor Relations abrufbar. Inhaber von Aktien mit Sonderrechten sowie Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind (§ 315 Abs. 4 Nr. 4 und 5 HGB) Aktien mit Sonderrechten gemäß § 315 Abs. 4 Nr. 4HGB hat die Gesellschaft nicht ausgegeben. Arbeitnehmer sind nicht im Sinne des § 315 Abs. 4 Nr. 5 HGB am Kapital beteiligt. Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstands und Änderung der Satzung (§ 315 Abs. 4 Nr. 6 HGB) Für die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands der METRO AG sind die gesetzlichen Vorschriften der §§ 84, 85 AktG und der §§ 30, 31, 33 MitbestG maßgebend. Eine ergänzende Vorschrift enthält § 5 der Satzung der METRO AG. Hierin heißt es: „(1) Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. (2) Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands.“ Änderungen der Satzung der METRO AG bestimmen sich grundsätzlich nach den §§ 179, 181, 133 AktG. Daneben gibt es zahlreiche weitere Vorschriften des Aktiengesetzes, die im Fall einer Satzungsregelung zur Anwendung gelangen können und die vorgenannten Vorschriften modifizieren oder verdrängen, zum Beispiel die §§ 182 ff. AktG bei Kapitalerhöhungen, die §§ 222 ff. AktG bei Kapitalherabsetzungen oder aber § 262 AktG für die Auflösung der AG. Änderungen, die nur die Fassung der Satzung betreffen, können gemäß § 14 der Satzung der METRO AG ohne Beschluss der Hauptversammlung durch den Aufsichtsrat beschlossen werden. Befugnisse des Vorstands (§ 315 Abs. 4 Nr. 7 HGB) Befugnisse zur Ausgabe neuer Aktien Die Hauptversammlung kann den Vorstand gemäß § 202 Abs. 1 AktG ermächtigen, das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Einlage zu erhöhen. Zurzeit bestehen drei darauf basierende Ermächtigungen. Eine Ermächtigung erlaubt es dem Vorstand, das Grundkapital durch Ausgabe neuer Stammaktien gegen Geldeinlage zu erhöhen, eine zweite erlaubt die Erhöhung gegen Sacheinlagen, während die dritte beide Varianten zulässt. Mit diesen Ermächtigungen soll die Gesellschaft in die Lage versetzt werden, auf zusätzliches Eigenkapital als langfristiges Finanzierungsmittel zugreifen zu können. Die angemessene Eigenkapitalausstattung ist für die Finanzierung der Gesellschaft und insbesondere für den Fortgang der internationalen Expansion von erheblicher Bedeutung. Es bestehen derzeit keine konkreten Pläne, von den Ermächtigungen Gebrauch zu machen. Im Einzelnen gilt Folgendes: Genehmigtes Kapital I Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 23. Mai 2012 das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Geldeinlagen einmalig oder mehrmals, höchstens jedoch um bis zu 40.000.000 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital I). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht insoweit auszuschließen, als es erforderlich ist, um den Inhabern der von der METRO AG und 100-prozentigen mittelbaren oder unmittelbaren Beteiligungsgesellschaften begebenen Optionsanleihen und Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Stammaktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- beziehungsweise Wandlungsrechts zustehen würde, sowie das Bezugsrecht weiter auszuschließen für etwa verbleibende Aufrundungsspitzen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für eine oder mehrere Kapitalerhöhungen im Rahmen des genehmigten Kapitals auszuschließen, wenn der Nennbetrag dieser Kapitalerhöhungen insgesamt 10 Prozent des bei der erstmaligen Ausnutzung im Handelsregister eingetragenen Grundkapitals nicht übersteigt und jeweils der Ausgabepreis der neuen Stammaktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Stammaktien der Gesellschaft mit gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhungen festzulegen. Das genehmigte Kapital I wurde bisher nicht ausgenutzt. Genehmigtes Kapital II Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2007 ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 23. Mai 2012 das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, höchstens jedoch um bis zu 60.000.000 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital II). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts zu entscheiden und die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhungen festzulegen. Das genehmigte Kapital II wurde bisher nicht ausgenutzt. Genehmigtes Kapital III Die Hauptversammlung vom 13. Mai 2009 hat den Vorstand weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Mai 2014 das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Geld- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, höchstens jedoch um bis zu 225.000.000 €, zu erhöhen (genehmigtes Kapital III). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, sofern die Aktien gegen Sacheinlagen zum Zwecke von Unternehmenszusammenschlüssen oder des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Anteilen an Unternehmen ausgegeben werden. Der Vorstand ist außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht im Fall einer Kapitalerhöhung gegen Geldeinlagen insoweit auszuschließen, als es erforderlich ist, um den Inhabern der von der METRO AG und von Konzerngesellschaften, an denen die METRO AG unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 90 Prozent beteiligt ist, begebenen Options- oder Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- oder Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Options- oder Wandlungspflicht zustehen würde. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für eine oder mehrere Kapitalerhöhungen auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Geldeinlagen erfolgt, der Nennbetrag dieser Kapitalerhöhungen insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals nicht übersteigt und jeweils der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet. Die Höchstgrenze von 10 Prozent des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen eigenen Aktien der Gesellschaft entfällt, die während der Laufzeit des genehmigten Kapitals III unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Die Höchstgrenze vermindert sich ferner um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien entfällt, die zur Bedienung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder mit Options- oder Wandlungspflicht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit des genehmigten Kapitals III unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhungen festzulegen. Die neuen Aktien können auch von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Das genehmigte Kapital III wurde bisher nicht ausgenutzt. Befugnisse zum Erwerb eigener Aktien Die METRO AG ist ermächtigt, im Rahmen des § 71 AktG eigene Aktien zu erwerben. Aufgrund des § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG hat die Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 beschlossen: „a) Die Gesellschaft wird bis zum 4. Mai 2015 ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, gleich welcher Gattung, zu erwerben. Die Ermächtigung ist auf den Erwerb von Aktien beschränkt, auf die insgesamt ein anteiliger Betrag von höchstens 10 Prozent des Grundkapitals entfällt, das zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung besteht. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in letzterem Fall auch mehrmals, ausgeübt werden. Sie kann auch zum Erwerb lediglich von Stammaktien oder lediglich von Vorzugsaktien ausgeübt werden. b) Der Erwerb erfolgt über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots. aa) Erfolgt der Erwerb über die Börse, darf der von der Gesellschaft gezahlte Erwerbspreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Schlussauktionspreise von Aktien gleicher Gattung der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten drei Börsentagen vor dem Tag des Erwerbs um nicht mehr als 5 Prozent über- oder unterschreiten. bb) Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot, darf der von der Gesellschaft angebotene und gezahlte Erwerbspreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den arithmetischen Mittelwert der Schlussauktionspreise von Aktien gleicher Gattung der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten drei Börsentagen vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten. Sofern das Kaufangebot überzeichnet ist, kann der Erwerb nach dem Verhältnis der Beteiligungen der andienenden Aktionäre zueinander (Beteiligungsquoten) oder nach dem Verhältnis der angedienten Aktien (Andienungsquoten) erfolgen. Darüber hinaus kann zur Vermeidung rechnerischer Bruchteile von Aktien kaufmännisch gerundet werden. c) Der Vorstand wird ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung nach lit. a) oder aufgrund einer früher erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien der Gesellschaft neben der Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats zu folgenden Zwecken zu verwenden: aa) Einführung von Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind. Der Einführungspreis dieser Aktien darf den arithmetischen Mittelwert der Schlussauktionspreise der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft mit gleicher Ausstattung im XETRA-Handel (oder in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten fünf Börsentagen vor dem Tag der Börseneinführung um nicht mehr als 5 Prozent unterschreiten; bb) Übertragung von Aktien der Gesellschaft an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen; cc) Einziehung von Aktien der Gesellschaft, ohne dass die Einziehung und die Durchführung der Einziehung eines weiteren Beschlusses der Hauptversammlung bedarf. Die Einziehung kann auch ohne Kapitalherabsetzung durch Anpassung des anteiligen Betrags der übrigen Stückaktien am Grundkapital der Gesellschaft erfolgen. Der Vorstand wird in diesem Fall zur Anpassung der Zahl der Stückaktien in der Satzung ermächtigt; dd) Veräußerung von Aktien der Gesellschaft in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre, sofern die Veräußerung gegen Barzahlung und zu einem Preis erfolgt, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft mit gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung ist beschränkt auf die Veräußerung von Aktien, auf die insgesamt ein anteiliger Betrag von höchstens 10 Prozent des Grundkapitals entfällt. Die Höchstgrenze von 10 Prozent des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf Aktien entfällt, die (a) während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben wurden oder die (b) zur Bedienung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder einer Options- oder Wandlungspflicht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben wurden; ee) Lieferung von Aktien an die Inhaber von Options- oder Wandelschuldverschreibungen der Gesellschaft oder ihrer Konzerngesellschaften gemäß den Options- oder Wandelanleihebedingungen; dies gilt auch für die Lieferung von Aktien aufgrund der Ausübung von Bezugsrechten, die bei einer Veräußerung eigener Aktien durch Angebot an alle Aktionäre den Inhabern von Options- oder Wandelschuldverschreibungen der Gesellschaft oder ihrer Konzerngesellschaften in dem Umfang gewährt werden dürfen, in dem die Inhaber der Options- oder Wandelschuldverschreibungen nach Ausübung des Options- oder Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Options- oder Wandlungspflicht ein Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft hatten. Insgesamt darf auf die aufgrund dieser Ermächtigung übertragenen Aktien ein anteiliger Betrag von höchstens 10 Prozent des Grundkapitals entfallen. Auf diese Begrenzung sind Aktien anzurechnen, die in direkter oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG während der Laufzeit dieser Ermächtigung zum Zeitpunkt der Verwendung ausgegeben oder veräußert wurden; d) Die Ermächtigungen unter lit. c) können einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden. Aufgrund der Ermächtigung unter lit. a) zur Absicherung von Verpflichtungen unter dem Performance Share Plan 2009 erworbene eigene Aktien können ausschließlich über die Börse veräußert werden. e) Bei Verwendung eigener Aktien gemäß den Ermächtigungen in lit. c) aa), bb), dd) und ee) wird das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.“ Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien dient den unter lit. c) genannten Verwendungsmöglichkeiten; Die Ermächtigung soll es der Gesellschaft unter anderem ermöglichen, Aktien der Gesellschaft zu erwerben, um diese unter Ausschluss des Bezugsrechts zur Einführung an ausländischen Börsen zu nutzen, an denen die Stammaktien der Gesellschaft bisher nicht notiert sind. Die Gesellschaft soll auch in der Lage sein, eigene Stammaktien zur Verfügung zu haben, um diese unter Ausschluss des Bezugsrechts als Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen gewähren zu können. Die Gesellschaft soll eigene Aktien auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einziehen können. Nach der Ermächtigung soll die Gesellschaft ferner in der Lage sein, eigene Stammaktien unter Ausschluss des Bezugsrechts anders als über die Börse oder durch ein Angebot an die Aktionäre gegen Barzahlung zu veräußern. Damit soll es der Gesellschaft insbesondere ermöglicht werden, kurzfristig Stammaktien der Gesellschaft auszugeben. Die Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 hat den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen auszugeben. Es kann sinnvoll sein, die sich daraus ergebenden Rechte auf den Bezug von Stammaktien nicht durch eine Kapitalerhöhung, sondern ganz oder teilweise durch eigene Stammaktien zu bedienen. Aufgrund der Ermächtigung unter lit. a) zur Absicherung von Verpflichtungen unter dem Performance Share Plan 2009 erworbene eigene Aktien können ausschließlich über die Börse veräußert werden. Befugnisse zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen Die von der Hauptversammlung vom 13. Mai 2009 beschlossene -> bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu127.825.000 €, eingeteilt in bis zu 50.000.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien, die im Zusammenhang mit der Ermächtigung des Vorstands, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Mai 2014 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.500.000.000 € zu begeben (Ermächtigung I), stand, sowie -> die zweite bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 127.825.000 €, eingeteilt in bis zu 50.000.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien, die im Zusammenhang mit einer zweiten Ermächtigung des Vorstands, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Mai 2014 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.500.000.000 € zu begeben (Ermächtigung II), stand, wurden durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 aufgehoben. Nach der Regelung des Gesetzes zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) und den Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 2009 waren die detaillierten Vorgaben für die Festsetzung des Options- oder Wandlungspreises in den bisherigen Ermächtigungen I und II überflüssig geworden. Die Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 hat ferner den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Mai 2015 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen (zusammen Schuldverschreibungen“) im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.500.000.000 € auszugeben und den Inhabern von Optionsschuldverschreibungen Optionsrechte oder -pflichten und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte oder -pflichten für auf den Inhaber lautende Stammaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 127.825.000 € nach näherer Maßgabe der Options- oder Wandelanleihebedingungen zu gewähren oder aufzuerlegen. Die Schuldverschreibungen können auch durch eine Konzerngesellschaft der METRO AG im Sinne von § 18 AktG ausgegeben werden, an der die METRO AG unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 90 Prozent beteiligt ist. Für diesen Fall wird der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die Gesellschaft die Garantie für diese Schuldverschreibungen zu übernehmen und deren Inhabern Options- oder Wandlungsrechte oder -pflichten auf den Inhaber lautende Stammaktien der METRO AG zu gewähren oder aufzuerlegen. Das gesetzliche Bezugsrecht wird den Aktionären in der Weise eingeräumt, dass die Schuldverschreibungen von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Werden Schuldverschreibungen von einer Konzerngesellschaft der METRO AG im Sinne von § 18 AktG ausgegeben, an der die METRO AG unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 90 Prozent beteiligt ist, hat die Gesellschaft die Gewährung des gesetzlichen Bezugsrechts für die Aktionäre der METRO AG nach Maßgabe des vorstehenden Satzes sicherzustellen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie es erforderlich ist, damit denjenigen, denen bereits zuvor ausgegebene Options- oder Wandlungsrechte oder -pflichten zustehen oder auferlegt sind, ein Bezugsrecht in dem Umfang eingeräumt werden kann, wie es ihnen nach Ausübung des Options- oder Wandlungsrechts oder bei Erfüllung der Options- oder Wandlungspflicht als Aktionäre zustehen würde. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auf gegen Barzahlung ausgegebene Schuldverschreibungen, die mit Options- oder Wandlungsrecht oder Options- oder Wandlungspflicht ausgegeben werden, vollständig auszuschließen, sofern der Vorstand nach pflichtgemäßer Prüfung zu der Auffassung gelangt, dass der Ausgabepreis der Schuldverschreibungen ihren nach anerkannten, insbesondere finanzmathematischen Methoden ermittelten hypothetischen Marktwert nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts gilt für Schuldverschreibungen, die mit Options- oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden, mit einem Options- oder Wandlungsrecht oder -pflicht auf Stammaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals, der insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals nicht übersteigen darf, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch – falls dieser Wert geringer ist – im Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung. Auf die vorgenannte 10-Prozent-Grenze werden -> sowohl neue Stammaktien angerechnet, die aus einem genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden, -> als auch solche Stammaktien, die aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erworben und gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder -pflicht unter Ausschluss des Bezugsrechts veräußert werden. Im Fall der Begebung von Schuldverschreibungen, die ein Options- oder Wandlungsrecht gewähren oder eine Options- oder Wandlungspflicht begründen, bestimmt sich der Options- oder Wandlungspreis nach den Regelungen in § 4 Abs. 8 der Satzung der METRO AG, die unter dem Tagesordnungspunkt 8 lit. b) aa) abgedruckt ist. Bei mit Options- oder Wandlungsrechten oder -pflichten verbundenen Schuldverschreibungen kann der Options- oder Wandlungspreis im Fall der wirtschaftlichen Verwässerung des Werts der Options- oder Wandlungsrechte oder –pflichten nach näherer Bestimmung der Schuldverschreibungen wertwahrend angepasst werden, soweit die Anpassung nicht schon durch ein Gesetz geregelt ist. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können darüber hinaus für den Fall der Kapitalherabsetzung oder anderer außerordentlicher Maßnahmen oder Ereignisse (zum Beispiel ungewöhnlich hohe Dividenden, Kontrollerlangung durch Dritte) eine Anpassung der Options- oder Wandlungsrechte oder –pflichten vorsehen. Bei einer Kontrollerlangung durch Dritte kann eine marktübliche Anpassung des Options- oder Wandlungspreises vorgesehen werden. Ferner können die Bedingungen der Schuldverschreibungen vorsehen, dass das Umtauschverhältnis und/oder der Options- oder Wandlungspreis variabel sind und der Options- oder Wandlungspreis innerhalb einer festzulegenden Bandbreite in Abhängigkeit von der Entwicklung des Aktienkurses während der Laufzeit festgelegt wird. Der Mindestausgabebetrag nach den Regelungen in § 4 Abs. 8 der Satzung der METRO AG in der Fassung, die unter diesem Tagesordnungspunkt 8 lit. b) aa) abgedruckt ist, darf auch insoweit nicht unterschritten werden. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können das Recht der METRO AG vorsehen, im Fall der Wandlung oder Optionsausübung statt der Gewährung von Aktien einen Geldbetrag zu zahlen, der für die Anzahl der anderenfalls zu liefernden Aktien dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Stammaktien der METRO AG im XETRA-Handel (oder in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) der Frankfurter Wertpapierbörse während eines vom Vorstand zu bestimmenden angemessenen Zeitraums von Tagen vor oder nach Erklärung der Wandlung oder der Optionsausübung entspricht. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können auch vorsehen, dass nach Wahl der METRO AG statt in neue Aktien aus bedingtem Kapital in bereits existierende Stammaktien der METRO AG oder Aktien einer anderen börsennotierten Gesellschaft gewandelt oder das Optionsrecht oder die Optionspflicht durch Lieferung solcher Aktien erfüllt werden kann. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können auch eine Options- oder Wandlungspflicht zum Ende der Laufzeit (oder zu einem anderen Zeitpunkt) oder das Recht der METRO AG vorsehen, bei Endfälligkeit der mit einem Options- oder Wandlungsrecht verbundenen Schuldverschreibungen (dies umfasst auch eine Fälligkeit wegen Kündigung) den Gläubigern der Schuldverschreibungen ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der METRO AG oder Aktien einer anderen börsennotierten Gesellschaft zu gewähren. Der anteilige Betrag des Grundkapitals der bei Wandlung oder Optionsausübung auszugebenden Stammaktien der METRO AG darf den Nennbetrag der Schuldverschreibungen nicht übersteigen. §§ 9 Abs. 1, 199 Abs. 2 AktG sind zu beachten. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Schuldverschreibungen, insbesondere Zinssatz, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung, Verwässerungsschutzbestimmungen sowie Options- oder Wandlungszeitraum zu bestimmen oder im Einvernehmen mit den Organen der die Schuldverschreibungen begebenden Konzerngesellschaft der METRO AG festzulegen. Die Ermächtigungen zur Ausgabe von Schuldverschreibungen sollen die Möglichkeiten der METRO AG zur Finanzierung ihrer Aktivitäten erweitern und der Gesellschaft insbesondere bei Eintritt günstiger Kapitalmarktbedingungen den Weg zu einer flexiblen und zeitnahen Finanzierung eröffnen. Die Emission von Anleihen mit Wandel- und/oder Optionsrechten auf Aktien der METRO AG ermöglicht die Aufnahme von Kapital zu attraktiven Konditionen. Die erzielten Wandel- und Optionsprämien kommen der Gesellschaft zugute. Die ferner vorgesehene Möglichkeit, neben der Einräumung von Wandel- und Optionsrechten auch Options- oder Wandelpflichten zu begründen und der Gesellschaft das Recht zu geben, statt einer Rückzahlung der Anleihe in bar ganz oder teilweise Aktien der Gesellschaft zu liefern, erweitert den Spielraum für die Ausgestaltung dieses Finanzierungsinstruments. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels stehen(§ 315 Abs. 4 Nr. 8 HGB) Die METRO AG ist zurzeit als Kreditnehmerin an zwei Konsortialkreditvertragen beteiligt, die im Falle eines Kontrollwechsels durch die Kreditgeber kündbar sind, sofern zusätzlich und als Folge des Kontrollwechsels das Kreditrating der METRO AG in einer vertraglich festgelegten Weise fällt. Voraussetzung eines Kontrollwechsels ist erstens, dass die Aktionäre, die die METRO AG zum Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsschlusses kontrolliert haben, diese Kontrolle verlieren. Zweite Voraussetzung ist die Erlangung der Kontrolle über die METRO AG durch eine oder mehrere Parteien. Nur wenn der Kontrollwechsel und als dessen Folge das Fallen des Kreditratings kumulativ eintreten, können die Kredit gebenden Banken den Vertrag kündigen und einen heraus gelegten Kredit zurück verlangen. Diese Regelungen sind in der beschriebenen Weise marktüblich und dienen dem Schutz der Gläubiger. Im Jahr 2010 wurden diese Kredite nicht in Anspruch genommen. Entschädigungsvereinbarungen bei Kontrollwechseln (§ 315 Abs. 4 Nr. 9 HGB) Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht. 10. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der METRO GROUP beinhaltet Instrumente und Maßnahmen, mit denen Risiken koordiniert, verhindert beziehungsweise rechtzeitig erkannt, bewertet und gesteuert werden. Der Bereich Corporate Accounting der METRO AG ist für die Umsetzung der Instrumente und Maßnahmen im Konzern verantwortlich. Die Gesamtverantwortung für alle Prozesse zur Erstellung des Konzern- beziehungsweise Jahresabschlusses der METRO AG liegt im Ressort des Finanzvorstands der METRO AG, Herrn Olaf Koch. Die eigentliche Aufstellung der Abschlüsse im rechtlichen Sinn obliegt jedoch dem Gesamtvorstand der METRO AG. Im Nachgang der Erstellung werden die Abschlüsse vom Abschlussprüfer geprüft und mit einem Bestätigungsvermerk versehen. Anschließend findet eine Erörterung und Prüfung durch den Aufsichtsrat der METRO AG statt. Bei dieser Aufsichtsratssitzung ist der Abschlussprüfer anwesend, berichtet über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und steht für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Sofern danach vonseiten des Aufsichtsrats keine Einwendungen zu erheben sind, billigt der Aufsichtsrat die Abschlüsse. Der Jahresabschluss der METRO AG ist mit dieser Billigung auch festgestellt. IFRS-Bilanzierungsrichtlinie Der Konzern(zwischen)abschluss der METRO AG wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie von der Europäischen Kommission genehmigt wurden. Mit einer konzernweit gültigen und von allen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften verpflichtend anzuwendenden IFRS-Bilanzierungsrichtlinie wird die einheitliche Bilanzierung im Einklang mit den IFRS für die gesamte METRO GROUP sichergestellt. Die Richtlinie erläutert den Konzerngesellschaften die Regelungen der IFRS und macht Vorgaben für die Bilanzierung. Zur Kontrolle der Einhaltung der IFRS-Bilanzierungsrichtlinie ist die Geschäftsführung jedes Konzernunternehmens verpflichtet, dies zu jeder Berichterstattung in einer entsprechenden Erklärung (Letter of Representation – LoR) zu bestätigen. Die IFRS-Bilanzierungsrichtlinie deckt alle für die METRO AG relevanten IFRS ab und bezieht sich nicht nur auf bestimmte Bilanzierungssachverhalte. Für den Richtlinieninhalt ist der Bereich Corporate Accounting der METRO AG zuständig. Die IFRS-Bilanzierungsrichtlinie wird kontinuierlich an Änderungen der IFRS angepasst und allen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften separat mitgeteilt. Rechnungslegungsprozesse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen Die Einzelabschlusserstellung der einbezogenen Unternehmen nach IFRS für Konsolidierungszwecke erfolgt grundsätzlich in SAP-basierten Rechnungslegungssystemen (SAP-FI). Durch die organisatorische Trennung von Haupt- und Nebenbuchhaltungen (zum Beispiel Anlagenbuchhaltung) wird zum einen die klare Zuständigkeit für die einzelnen Abschlusserstellungstätigkeiten sichergestellt, zum anderen ist eine Funktionstrennung gegeben, durch die Kontrollprozesse wie beispielsweise ein Vier-Augen-Prinzip installiert sind. In diesen Systemen werden die Einzelabschlüsse eines Grosteils der Konzernunternehmen unter Zugrundelegung eines zentral gepflegten Kontenplans nach einheitlichen Buchungsvorgaben erstellt. Es ist geplant, dass alle IFRS-Einzelabschlüsse von Unternehmen der METRO GROUP nach zentralen Vorgaben und Prozessen in einem zentralen, SAP-basierten Rechnungslegungssystem (SAP-FI) erstellt werden. Die Zusammenführung der rechnungslegungsbezogenen Geschäftsdaten im Rahmen der Konzernberichterstattung erfolgt durch ein zentrales, SAP-basiertes Konsolidierungssystem (SAP EC-CS), in das ausnahmslos alle konsolidierten Konzernunternehmen der METRO GROUP eingebunden sind. In diesem System ist ein einheitlicher Kontenplan hinterlegt, der von allen einbezogenen Unternehmen unter Berücksichtigung der IFRS- Bilanzierungsrichtlinie anzuwenden ist. Die Kontenpläne für die IFRS-Einzelabschlüsse und den Konzernabschluss sind miteinander verknüpft. Außer aus der Nichteinhaltung von Bilanzierungsregeln können Risiken auch aus der Missachtung formaler Fristen und Termine entstehen. Zur Vermeidung dieser Risiken wie auch zur Dokumentation der im Rahmen der Einzel- und Konzernabschlusserstellung nach IFRS zwingend durchzuführenden Arbeitsabläufe, deren zeitlicher Abfolge und der hierfür verantwortlichen Personen wurde ein onlinebasiertes Planungswerkzeug eingeführt. Mit diesem werden die Arbeitsabläufe zur Einzel- und Konzernabschlusserstellung nach IFRS inhaltlich und zeitlich überwacht. Somit ist für übergeordnete Konzerneinheiten die Statusverfolgung sichergestellt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Das Planungswerkzeug gliedert den Erstellungsprozess des Einzelabschlusses in wesentliche Meilensteine, die wiederum in einzelne Aktivitäten untergliedert sind. Inhaltlich orientieren sich diese Meilensteine und Aktivitäten an der IFRS-Bilanzierungsrichtlinie der METRO GROUP und spiegeln somit deren Umsetzung wider. Die darüber hinaus für Zwecke der Strukturierung und Koordination der Konzernabschlusserstellung im Planungswerkzeug zentral vorgegebenen Termine und Meilensteine werden vom Bereich Corporate Accounting der METRO AG hinsichtlich ihrer Einhaltung überwacht. Die Terminierung und Kontrolle der zur Erreichung dieser Konzernmeilensteine notwendigen Meilensteine und Aktivitäten im Rahmen der Einzelabschlusserstellung liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der jeweiligen Einzelgesellschaft. Nach Übertragung der Einzelabschlussdaten nach IFRS in das SAP-basierte Konsolidierungssystem werden die Daten dort einer automatisierten Überprüfung auf ihre Plausibilität vor dem Hintergrund rechnungswesenspezifischer Zusammenhänge und Abhängigkeiten unterzogen. Sollte das System im Rahmen dieser Validierungen Fehler- oder Warnmeldungen erzeugen, sind diese vom Einzelabschlussverantwortlichen vor Weitergabe der Daten an die Konsolidierungsstelle entsprechend zu bearbeiten. Ein weiteres Kontrollinstrument stellt der von jedem Konzernunternehmen anlässlich der Einzelabschlusserstellung an die METRO AG weiterzuleitende Report dar, in dem die wesentlichen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung den Werten der Vorperiode gegenübergestellt und kommentiert werden. Um die IT-Sicherheit zu gewährleisten, sind Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen (SAP-FI) definiert. Jedes in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen unterliegt den Regeln der IT-Sicherheit, die in einer IT-Security-Richtlinie zusammengefasst sind und deren Einhaltung konzernweit durch die interne Revision überwacht wird. Dadurch wird sichergestellt, dass die Nutzer der Systeme nur auf jene Informationen und Systeme Zugriff haben, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Rechnungslegungsprozesse im Rahmen der Konsolidierung Das Planungswerkzeug gliedert den Prozess der Konzernabschlusserstellung ebenfalls in wesentliche Meilensteine, Aktivitäten und Termine. Hierbei stellt unter anderem auch die Abarbeitung der typischen Konsolidierungsschritte – darunter zum Beispiel die Umsatzeliminierung, Aufwands- und Ertrags-, Schulden- und Kapitalkonsolidierung – spezifische Meilensteine zur Erstellung des Konzernabschlusses dar. Die personellen Verantwortlichkeiten für die oben genannten Konsolidierungsschritte sind unter Berücksichtigung einer Vertretungsregelung dokumentiert. Unterstützende Tätigkeiten im Umfeld des Erstellungsprozesses für den Konzernabschluss werden auch von externen Dienstleistern in Anspruch genommen. Diese Dienstleistungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Bewertung von Immobilien, Pensionsverpflichtungen sowie aktienorientierten Vergütungen. Die zur Erstellung des Konzernabschlusses durchzuführenden Konsolidierungsschritte werden diversen systemtechnischen wie auch manuellen Kontrollen unterzogen. Für die Konsolidierungsmaßnahmen gelten die gleichen automatisierten Plausibilitätsprüfungen (Validierungen) wie für die Einzelabschlussdaten. Weitere Kontrollmechanismen auf Konzernebene sind Soll-Ist-Vergleiche sowie Analysen über die inhaltliche Zusammensetzung und Veränderungen der einzelnen Positionen in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Einhaltung interner Kontrollen über den Erstellungs- und Buchungsprozess im Rahmen der Konzernabschlusserstellung wird durch die Konzernrevision regelmäßig überprüft. Zur Gewährleistung der Einhaltung von Regeln der IT-Sicherheit sind Zugriffsregelungen im Konsolidierungssystem SAP EC-CS implementiert (Schreib- und Leseberechtigungen). Die Berechtigungen zur Nutzung des Konsolidierungssystems werden zentral bei der METRO AG verwaltet. Die Freigabe erfolgt nur durch die Bereiche Corporate Accounting und Planning & Controlling und stellt sicher, dass der Nutzer nur Zugriff auf die Daten hat, die er zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt. Unabhängige Prüfung/Kontrolle Konzernrevision Die Konzernrevision erbringt unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungsleistungen in der METRO GROUP und unterstützt den Vorstand und die Geschäftsführungen bei der Erreichung ihrer Ziele durch die potenzialorientierte Bewertung der wesentlichen Führungs- und Geschäftsprozesse. In Abstimmung mit dem Vorstand und den Konzerngesellschaften entwickelt die Konzernrevision einen risikoorientierten jährlichen Prüfungs- und Projektplan. Auf Basis der beschriebenen Grundsätze nimmt die Konzernrevision unabhängige Prüfungen der Kontrollen der Abschlusserstellungsprozesse, der Implementierung der IFRS-Bilanzierungsrichtlinie und der Konzernrechnungslegungsprozesse innerhalb der METRO GROUP vor. Hierbei werden im Rahmen der risikoorientierten Jahresrevisionsplanung Schwerpunktthemen definiert. Externe Prüfung Die IFRS-Bilanzierungsrichtlinie wird vom Wirtschaftsprüfer des Konzernabschlusses geprüft und den Wirtschaftsprüfern der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften zur Verfügung gestellt. Diese wiederum bestätigen die vollständige Anwendung der IFRS-Bilanzierungsrichtlinie durch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften. Darüber hinaus werden sowohl die von den wesentlichen Konzerngesellschaften für Konsolidierungszwecke erstellten Einzelabschlusse nach IFRS als auch der Konzernabschluss der METRO AG von den jeweiligen Wirtschaftsprüfern auf die Einhaltung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften hin überprüft und kontrolliert, wobei der Konzernzwischenabschluss zum Halbjahr einer prüferischen Durchsicht unterzogen und der Konzernabschluss zum Jahresende geprüft wird. Die abschließende prüferische Beurteilung des Konzernabschlusses wird in Form eines Bestätigungsvermerks im Geschäftsbericht veröffentlicht. 11. Risikobericht Das Risikomanagement der METRO GROUP ist integraler Bestandteil der wertorientierten Unternehmensführung. Es unterstützt das Management dabei, Risiken zu begrenzen und Chancen zu nutzen, und basiert auf einem systematischen, den Konzern umfassenden Prozess der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung. Risiken sind interne oder externe Ereignisse, die das Erreichen kurzfristiger Ziele oder die Umsetzung langfristiger Strategien negativ beeinflussen können. Sie entstehen auch aus verpassten oder nur schlecht genutzten Chancen. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über die festgelegten Ziele hinausgehen. Ungünstige Entwicklungen erkennen wir im Rahmen des Risikomanagements frühzeitig und leiten entsprechende Gegenmaßnahmen ein. Zielgerecht identifizieren, beurteilen und realisieren wir darüber hinaus unternehmensweit vorhandene positive Entwicklungen. Zentrale Steuerung und effiziente Organisation Der Risikobeauftragte der METRO GROUP informiert den Vorstand der METRO AG zeitnah und kontinuierlich über wesentliche Entwicklungen im Risikomanagement. Jährlich wird konzernweit eine Risikoinventur durchgeführt, auf deren Grundlage der Beauftragte den Risikobericht erstellt. Vorrangige Aufgaben des zentralen Risikomanagements sind es, den Informationsaustausch in der METRO GROUP über risikorelevante Sachverhalte sicherzustellen sowie das Risikomanagement in sämtlichen Vertriebslinien und Konzernbereichen weiterzuentwickeln. Dazu gehört, die konzernweite Erfassung zu koordinieren und alle bedeutsamen Risiken systematisch nach einheitlichen Maßstäben zu bewerten. Der Risikobeauftragte fasst die Ergebnisse in einem Risikoportfolio zusammen, das die Gesamtbetrachtung der Risiko- und Chancensituation in der METRO GROUP ermöglicht. Zuständigkeiten und Verantwortung für das Risikomanagement sind im Konzern eindeutig geregelt und spiegeln die Unternehmensstruktur der METRO GROUP wider. Wir verbinden die zentrale Konzernsteuerung durch die Management-Holding METRO AG mit der dezentralen Verantwortung der Vertriebslinien für das operative Geschäft. Die Verantwortung für die Risiken, vor allem im operativen Geschäft, liegt bei den Vertriebslinien und Konzerngesellschaften. Sie steuern das Risikomanagement, die METRO AG überwacht dessen Umsetzung. Auch der Aufsichtsrat und sein Bilanz- und Prüfungsausschuss befassen sich regelmäßig mit dem Risikomanagement. EBIT after Cost of Capital (EBITaC) als Kriterium der Risikoabwägung Eine wichtige Messgröße für den Unternehmenserfolg ist der Wertbeitrag, den wir mit der Kennzahl EBITaC (EBIT after Cost of Capital) berechnen. Diese entspricht dem EBIT unter Berücksichtigung der über vier Jahre periodisierten Sonderfaktoren Shape 2012 abzüglich der Kapitalkosten. Der Grad der Risikobereitschaft orientiert sich ebenfalls an dieser Kennziffer und folgt damit dem Grundsatz der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts. Unternehmerische Risiken gehen wir grundsätzlich nur dann ein, wenn sie beherrschbar sind und die mit ihnen verbundenen Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. Strikte Grundsätze für den Umgang mit Risiken Risiken, die mit den Kernprozessen des Groß- und Einzelhandels einhergehen, tragen wir selbst. Zu den Kernprozessen gehören: die Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen, Standortentscheidungen, der Ein- und Verkauf von Waren und Dienstleistungen, die Entwicklung von Fach- und Führungskräften sowie die Sicherstellung der Liquidität. Risiken, die sich weder auf diese Kernprozesse noch auf unterstützende Prozesse beziehen, gehen wir grundsätzlich nicht ein. Details des Risikomanagements klar definiert Der koordinierte Maßnahmeneinsatz des Risikomanagements ist dadurch gewährleistet, dass alle relevanten Fakten in Regelwerken zusammengestellt sind. Dazu zählen Satzungen und Geschäftsordnungen der Konzerngesellschaften, konzerninterne Richtlinien sowie das Risikohandbuch der METRO AG. Es informiert über die Funktion des Risikomanagementsystems, bietet eine umfassende Übersicht über mögliche Risikofelder, regelt die Verantwortung für deren Überwachung und enthält konkrete Handlungsanleitungen. Das Risikohandbuch wird permanent überprüft und aktualisiert. Risiken werden ebenso wie Chancen konzernweit von unten nach oben über alle Führungsebenen identifiziert. Ein Frühwarnsystem schätzt Geschäftsrisiken hinsichtlich ihrer Tragweite im Planungszeitraum von drei Jahren ein. Konzernberichtswesen fördert die interne Risikokommunikation Zentrales Element der internen Risikokommunikation ist das Konzernberichtswesen. Es wird durch das Berichtswesen zum Risikomanagement ergänzt. Ziel ist es, die strukturierte und kontinuierliche Auseinandersetzung mit Risiken zu ermöglichen und entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zu dokumentieren. Darüber hinaus ist es Aufgabe, mögliche Risiken an die Verantwortlichen zu kommunizieren. Alle Gesellschaften der METRO GROUP führen grundsätzlich jährlich zum Halbjahresschluss eine Inventur ihrer Risiken durch. Dabei werden die einzelnen Risiken beschrieben und anhand festgelegter Indikatoren bewertet. Die Führungsgesellschaften der Vertriebslinien und die Querschnittsgesellschaften melden dem Risikobeauftragten der METRO AG ihr Risikoinventar. Dieser erhält zudem von den Bereichsleitern der METRO AG eine Auflistung aller Risiken aus ihren Zuständigkeitsbereichen. Abschließend fasst der Risikobeauftragte der METRO AG die Meldungen der Zentralbereiche und Gesellschaften zusammen und präsentiert das gesamte Risikoportfolio der METRO AG im Vorstand. Bei plötzlich auftretenden, gravierenden Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der METRO GROUP tritt ein Eilmeldesystem in Kraft. In diesem Fall erhält der Vorstand der METRO AG direkt und unverzüglich alle notwendigen Informationen. Risiken konsequent überwacht Alle unsere Führungskräfte sind verpflichtet, Umsetzung und Effektivität des Risikomanagements im eigenen Bereich zu überwachen. Risikobeauftragte sichern die Funktionsfähigkeit des gesamten Risikomanagementsystems und sorgen dafür, dass Standards und Vorgaben aktuell sind. Gemäß den Vorschriften des KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) unterziehen die Wirtschaftsprüfer das Risikofrüherkennungssystem einer periodischen Beurteilung. Das Ergebnis dieser Prüfung legen sie Vorstand und Aufsichtsrat vor. Identifikation von Chancen Chancen frühzeitig zu erkennen und zu nutzen, ist eine grundlegende unternehmerische Aufgabe und sichert den langfristigen Erfolg. Wir betrachten Risiken und Chancen grundsätzlich getrennt. Die Erfassung und Kommunikation von Chancen ist integraler Bestandteil des Steuerungs- und Controllingsystems zwischen den Konzerngesellschaften und der Holding. Hierbei obliegt es dem Management der Vertriebslinien, Querschnittsgesellschaften und zentralen Holding-Einheiten unmittelbar, operative Chancen zu identifizieren, zu analysieren und zu nutzen. Das jeweilige Management befasst sich dazu mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern und kritischen Erfolgsfaktoren, auch im politischen Umfeld des Unternehmens. Zusätzlich werden im Rahmen von Shape 2012 mögliche Chancen zur Kostensenkung sowie zur Steigerung der Produktivität identifiziert. Diese erfassen wir mithilfe eines umfassenden Berichtssystems. Details hierzu sind im Kapitel Strategie – Shape 2012 auf den Seiten 36 bis 42 aufgeführt. Welche Chancen wir in den kommenden Jahren erwarten, beschreibt der Nachtrags- und Prognosebericht auf den Seiten 134 bis 142. Darstellung der Risikosituation Für die METRO GROUP ergeben sich in erster Linie die nachfolgend dargestellten internen und externen Risiken. Umfeld und Branchenrisiken Als international agierendes Unternehmen ist die METRO GROUP von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig. Insgesamt hat sich diese 2010 wieder von der Wirtschafts- und Finanzkrise erholen können. Allerdings erfolgt der Aufschwung mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Insbesondere in Europa sind einige Länder durch die hohe Staatsverschuldung belastet. Daher entwickelt sich auch der Konsum uneinheitlich. Trotz verbleibender wirtschaftlicher Risiken at sich die wirtschaftliche Situation in den Regionen, in denen wir vertreten sind, verbessert. Die Risiken für die kurz- und mittelfristige Entwicklung des Handelssektors und damit der METRO GROUP sind im Vergleich zum Vorjahr leicht ruckläufig. Insgesamt ist der Handel weniger konjunkturanfällig als andere Branchen. Unsere Position als eines der führenden internationalen Handelsunternehmen wollen wir besonders in den Wachstumsregionen Asien und Osteuropa weiter ausbauen. Handelsgeschäft Vor allem in Deutschland und Westeuropa ist der Einzelhandel von einem intensiven Wettbewerb geprägt. Dadurch entstehen Faktoren, die den Geschäftsverlauf beeinflussen und natürliche Geschäftsrisiken darstellen können. Ein grundsätzliches Geschäftsrisiko ist die schwankende Konsumbereitschaft der Verbraucher. Diese hängt von den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Im Zuge der Erholung von der Weltwirtschaftskrise hat sich die Konsumbereitschaft in vielen Ländern wieder erhöht. Belastungen des Konsums resultieren allerdings aus Maßnahmen zur Rückführung der Staatsverschuldung, insbesondere in Europa. Insgesamt erwarten wir aber, dass die Ausgaben für Gegenstände des täglichen Bedarfs ebenso ansteigen wie die für größere Anschaffungen, beispielsweise für Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik. Der Wandel des Konsumverhaltens und der Kundenerwartungen birgt Chancen und Risiken – auch vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen. Es gilt, Vertriebskonzepte kontinuierlich anzupassen und zu optimieren. Um Markttrends und sich verändernde Konsumentenanspruche frühzeitig zu erkennen, werten wir regelmäßig interne und externe Informationen aus. Die konzerneigene Marktforschung bedient sich dabei quantitativer Verfahren wie Zeitreihenanalysen oder Prognosen zur Marktentwicklung, die auf Analysen von Verkaufsdaten und auf Marktforschungsergebnissen beruhen. Zu den Zeitreihenanalysen zählt auch die Beobachtung von Produktsegmenten im Markt über einen bestimmten Zeitraum. Unsere Vertriebslinien erproben innovative Konzepte zunächst in Testmärkten auf praktische Umsetzung und Kundenakzeptanz. Erst danach werden sie systematisch und zügig in weiteren Märkten eingeführt. Um Vertriebskonzepte zu optimieren und Märkte zu modernisieren, stellt die METRO GROUP kontinuierlich Investitionsmittel zur Verfügung. Diese Maßnahmen dienen bei allen Vertriebsmarken dazu, die Wettbewerbsstärke zu sichern und auszubauen. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie sichern wir zudem unsere künftigen Geschäftsgrundlagen. Weitere Informationen hierzu sind im Kapitel Nachhaltigkeitsmanagement auf den Seiten 105 bis 109 dargestellt. Unternehmensstrategische Risiken Internationale Expansion Wir betrachten es als eine entscheidende Investition in die Zukunft unseres Unternehmens, die Präsenz in den großen Wachstumsräumen Osteuropas und Asiens auf- und auszubauen. Damit nutzen wir die Chance, von der steigenden Kaufkraft vieler Millionen Konsumenten zu profitieren. Unsere internationale Aufstellung macht es erforderlich, mögliche volkswirtschaftliche, rechtliche und politische Risiken zu berücksichtigen. Die Rahmenbedingungen in einzelnen Ländern können sich zum Teil schnell verändern. Unruhen, Wechsel in der politischen Führung, Terroranschläge oder Naturkatastrophen können die Geschäfte der METRO GROUP in einem Land gefährden. Soweit möglich und sinnvoll, versichern wir uns umfassend gegen Betriebsausfälle, die beispielsweise infolge politischer Unruhen entstehen können. Die Internationalisierung unseres Geschäfts bietet gleichzeitig die Chance, volkswirtschaftliche, rechtliche und politische Risiken sowie Nachfrageschwankungen in einzelnen Ländern auszugleichen. Um die Risiken der Expansion so weit wie möglich zu begrenzen, planen wir jeden Markteintritt mit größter Sorgfalt. Die Risiken und Chancen identifizieren wir durch Machbarkeitsstudien. Nur bei einer angemessenen Chancen- und Risikosituation erfolgt der Markteintritt. Die Risiken bei Markteintritten lassen sich auch durch Kooperationen mit lokalen Unternehmen verringern. Diese kennen das rechtliche, politische und wirtschaftliche Umfeld in dem jeweiligen Expansionsland. Ein aktuelles Beispiel ist die Kooperation, die Media Markt und Saturn mit dem Unternehmen Foxconn für den Markteintritt in China eingegangen ist. Wir gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft in allen für die METRO GROUP relevanten Regionen weiter erholen wird. Allerdings sind Prognosen über den Verlauf des Aufschwungs stets mit großer Unsicherheit behaftet. Obwohl wir unsere Expansionsentscheidungen stets auf Grundlage der besten zur Verfügung stehenden Informationen treffen, können wir nicht ausschließen, dass die Wachstumsdynamik in den kommenden Jahren in einzelnen Ländern hinter unseren Erwartungen zurückbleibt. Standorte In allen Ländern treffen wir unsere Standortauswahl erst nach intensiver Prüfung. Trotzdem besteht bei jeder Neueröffnung das Risiko, dass sie nicht so gut wie geplant von den Kunden angenommen wird. Bei bestehenden Standorten kann zudem der Fall eintreten, dass die Umsätze zurückgehen. Gründe hierfür können unter anderen eine im Zeitablauf veränderte Demografie in der Standortumgebung oder eine Veränderung der Konkurrenzsituation sein. Da wir die Profitabilität unserer Märkte kontinuierlich beobachten, können wir negative Entwicklungen bei einzelnen Märkten oder Filialen frühzeitig erkennen und schnell darauf reagieren. Sollten die eingeleiteten Maßnahmen alle nicht zum Erfolg führen und ist eine nachhaltige Verbesserung der Situation des jeweiligen Standorts nicht wahrscheinlich, trennen wir uns von dem Markt oder der Filiale im Rahmen der Optimierung des Standortnetzes. Portfolio-Änderungen Das Portfolio der METRO GROUP wurde in den vergangenen Jahren stetig optimiert. Alle Änderungen und die damit verbundenen strategischen und investiven Entscheidungen orientieren sich grundsätzlich an der Wertschaffung für den Konzern. Mit Portfolio-Änderungen einhergehende Risiken werden dadurch minimiert. Online-Geschäft Zusätzlich zur internationalen Expansion ist der Vertrieb über das Internet ein wichtiger Faktor und gleichzeitig eine Chance für den künftigen Erfolg unseres Unternehmens. Im Handel nimmt das Online-Geschäft schon heute eine zunehmend bedeutende Rolle ein. Wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Daher ist es für die METRO GROUP unerlässlich, den Vertriebskanal Internet weiter zu stärken, um keine Marktanteile an Wettbewerber abgeben zu müssen. Wir arbeiten daher intensiv daran, das Online-Geschäft unserer Vertriebslinien auszubauen und zu verbessern. Wesentlich für den Erfolg ist zum einen, zahlreiche Anforderungen an die Logistik und IT zu erfüllen, um schnelle, zuverlässige Lieferungen sowie sichere und komfortable Bestellungen zu gewährleisten. Zum anderen gilt es, den stationären und den elektronischen Handel sinnvoll miteinander zu verzahnen. Leistungswirtschaftliche Risiken Lieferanten Als Handelsunternehmen ist die METRO GROUP auf externe Anbieter von Waren und Dienstleistungen angewiesen. Dabei haben die Qualität der gelieferten Waren sowie die Verlässlichkeit unserer Lieferanten für uns einen hohen Stellenwert. Fehlerhafte oder unsichere Produkte würden dem Ansehen der METRO GROUP großen Schaden zufügen und den Unternehmenserfolg nachhaltig gefährden. Daher gehen wir bei der Auswahl unserer Lieferanten mit größter Sorgfalt vor. Sie werden kontinuierlich kontrolliert und müssen den hohen einkaufspolitischen Qualitätsstandards der METRO GROUP entsprechen. Dazu zahlen besonders die von der Global Food Safety Initiative geprüften Standards, wie zum Beispiel der International Food Safety Standard und die GLOBALGAP-Zertifizierung für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Sie helfen, die Sicherheit von Lebensmitteln auf allen Erzeugungs-, Produktions- und Vertriebsstufen zu gewährleisten. Um Störungen beim Bezug von Waren oder gar Warengruppen vorzubeugen, kooperieren wir mit einer Vielzahl von Lieferanten und achten darauf, dass keine Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen entsteht. So stellen wir sicher, dass wir die gewünschte Ware fast immer anbieten können und damit eine hohe Kundenzufriedenheit erzielen. Der Erfolg der METRO GROUP hängt außerdem stark von den Einkaufspreisen der angebotenen Produkte ab. Unsere hohen Einkaufsvolumina in zahlreichen Ländern wirken sich vielfach positiv auf die Einkaufspreise aus. Allerdings sind wir wie jedes Handelsunternehmen dem ständigen Risiko ausgesetzt, dass sich Ressourcen verknappen können und sich damit einhergehend Rohstoff- und Lebensmittelpreise verteuern. Beispielsweise kann ein Preisanstieg bei Öl dazu führen, dass sich die Einkaufspreise einer Vielzahl von Artikeln erhöhen. IT und Logistik Die große Vielfalt von Waren und Artikeln im stationären Handel sowie der hohe Warenumschlag sind mit organisatorischen, informationstechnischen und logistischen Risiken verbunden. Diese Risiken erhöhen sich durch die internationale Ausrichtung und die Konzentration auf nationale, regionale und lokale Warensortimente. Störungen in der Wertschöpfungskette, etwa bei der Lieferung von Waren, können zu Betriebsunterbrechungen führen. Wir reduzieren die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und Dienstleistern, indem wir den Geschäftspartnerkreis erweitern und intern dem Prinzip der effizienten Arbeitsteilung folgen. Da wichtige Geschäftsabläufe wie beispielsweise Warenbestellung oder -verkauf auf IT-Systemen basieren, ist zudem die kontinuierliche Verfügbarkeit der Infrastruktur ein wesentliches Kriterium. Für den Geschäftsbetrieb kritische Systeme sind deshalb weitgehend autark und können zum Beispiel auch bei einem Netzwerkausfall weiter genutzt werden. Dies gilt vor allem für die Kassensysteme in den Märkten und Filialen. Effiziente und sichere Netzwerke gewährleisten im Verbund mit Rechenzentren, dass sich auch größere Systemausfälle überbrücken lassen, beispielsweise nach Naturkatastrophen oder kriminellen Handlungen. Im Rahmen der IT-Sicherheit sorgen wir außerdem für eine hohe Qualität der verarbeiteten Daten. Diese dürfen nur von berechtigten Mitarbeitern eingesehen werden. Die erforderlichen Nutzerkonten und Zugriffsrechte werden in einem definierten Planungsprozess verwaltet. Die wesentlichen Prozesse und Systeme der METRO SYSTEMS werden sowohl von externen Prüfern als auch durch eine auf IT-Auditverfahren spezialisierte Abteilung der Internen Revision bewertet. Personalrisiken Kompetenz, Engagement und Motivation der Beschäftigten bestimmen maßgeblich den Erfolg und die Wettbewerbschancen der METRO GROUP. Eine Voraussetzung für die Realisierung der strategischen Ziele sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Diese Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden, ist eine kontinuierliche Herausforderung, vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des intensiven Wettbewerbs um die besten Kräfte. Unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen sind deshalb unverzichtbar. Um die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter sicherzustellen, optimieren wir die Aus- und Weiterbildung auf allen Ebenen. Schulungen und gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen fördern die unternehmerische Denk- und Handlungsweise; variable und erfolgsabhängige Gehaltsbestandteile wirken unterstützend. Die direkte Beteiligung am Unternehmenserfolg stärkt die Identifikation der Mitarbeiter mit der METRO GROUP und schärft ihren Blick für Chancen und Risiken bei allen unternehmerischen Entscheidungen. Weitere Informationen zur Personalpolitik der METRO GROUP sind im Kapitel Mitarbeiter auf den Seiten 96 bis 102 dargestellt. Rechtliche Risiken, Steuerrisiken Rechtliche Risiken resultieren vor allem aus arbeits- und zivilrechtlichen Verfahren. Daneben können sich Risiken für die METRO GROUP auch aus Ermittlungsverfahren, wie beispielsweise im Rahmen etwaiger Verstöße gegen das Kartell- oder Wettbewerbsrecht, ergeben. Steuerrisiken ergeben sich vornehmlich im Rahmen von Außenprüfungen. Finanzwirtschaftliche Risiken Der Finanzbereich der METRO AG steuert die finanzwirtschaftlichen Risiken der METRO GROUP. Dazu zählen Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken, Bonitätsrisiken sowie Risiken aus Schwankungen der Zahlungsströme. Diese Risiken und deren Management sind im Konzernanhang unter Nummer 43 „Management der finanzwirtschaftlichen Risiken“ beschrieben. Gesamtbewertung der Risikosituation durch die Unternehmensleitung Vorstand, Aufsichtsrat und weitere wichtige Gremien der METRO AG werden regelmäßig über die Risikosituation des Unternehmens informiert. Insgesamt hat sich die Risikolage der METRO GROUP vor allem aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber der Berichterstattung aus dem Vorjahr verbessert. Für die Beurteilung der gegenwärtigen Situation wurden die Risiken nicht nur isoliert betrachtet, sondern es wurden auch Interdependenzen analysiert und entsprechend ihrer Wahrscheinlichkeit bewertet. Die Beurteilung hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind. Es bestehen keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. Auch künftige den Bestand gefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Grundlegende Änderungen der Risikolage erwartet der Vorstand der METRO AG derzeit nicht. In ihrer Unternehmensstrategie berücksichtigt die METRO GROUP mögliche Chancen. Welche sie in den kommenden Jahren erwartet, beschreibt der Nachtrags- und Prognosebericht auf den Seiten 134 bis 142. 12. Nachtrags- und Prognosebericht Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der METRO AG und der METRO GROUP wesentlich waren, sind zwischen dem Bilanzstichtag (31. Dezember 2010) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses (28. Februar 2011) nicht eingetreten. Prognosebericht Dieser Prognosebericht berücksichtigt relevante Fakten und Ereignisse, die zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bekannt waren und die Geschäftsentwicklung der METRO GROUP beeinflussen können. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2011 und 2012 Künftige gesamtwirtschaftliche Situation Zum Jahresende 2010 verlor der weltweite Aufschwung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise etwas an Fahrt. Für 2011 erwarten wir in Einklang mit der Weltbank und den meisten Wirtschaftsforschungsinstituten, dass die Wachstumsraten insgesamt niedriger ausfallen werden als im Geschäftsjahr 2010. Dabei werden vor allem die Schwellenländer durch ihre starke Binnennachfrage bei nur leicht abgeschwächter Dynamik die Wachstumsmotoren bleiben. Dagegen sind, insbesondere in den Industrieländern, die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise nach wie vor zu spüren. Folgende Faktoren beeinflussen dabei die wirtschaftliche Entwicklung in den Jahren 2011 und 2012: Das Wachstum 2010 fand vor dem Hintergrund statt, dass 2009 die Wirtschaftsleistung krisenbedingt stark zurückgegangen war. Der daran anschließende Aufholprozess hat sich zuletzt wieder verlangsamt. Auch lösen Sparmaßnahmen zum staatlichen Schuldenabbau die Konjunkturprogramme der vergangenen Jahre ab. Die Einsparungen belasten dabei insbesondere auch die private Nachfrage, beispielsweise durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer unter anderem in Griechenland, Großbritannien, Rumänien und Spanien. Darüber hinaus sind weiterhin weltwirtschaftliche Risiken gegeben – angefangen bei der noch nicht abgeschlossenen Konsolidierung der Bankenbilanzen über die Auswirkungen der expansiven Geldpolitik bis hin zu Überhitzungstendenzen der chinesischen Wirtschaft. Wir erwarten aber auch, dass sich die Arbeitsmärkte bei moderatem Wachstum weiter erholen werden. Das setzt einen positiven Impuls für den privaten Konsum und den Handel. Daher rechnen wir damit, dass sich die langsame Aufwärtsbewegung im Handel auch 2011 weiter fortsetzt, zumal die Branche ein konjunktureller Spätzykler ist. Angesichts anziehender Rohstoffpreise, insbesondere auch bei Nahrungsmitteln, wird der Anstieg der Verbraucherpreise, der Ende 2010 begonnen hat, voraussichtlich auch 2011 weiter anhalten. Im Jahr 2012 werden dann die bremsenden Faktoren auf die Konjunktur allmählich ihre Wirkung verlieren, sodass wir, in Einklang mit dem Institut für Weltwirtschaft und weiteren Instituten, wieder mit einem höheren weltwirtschaftlichen Wachstum rechnen. Deutschland Deutschland bleibt voraussichtlich auch 2011 die Wachstumslokomotive Westeuropas. Alle Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland gehen davon aus, dass das Wachstum weit oberhalb von 2 Prozent liegen wird. Dies bedeutet zwar nach dem Rekordwachstum von 3,6 Prozent im Jahr 2010 eine Verlangsamung; die Zuwachsraten sind aber nach wie vor überdurchschnittlich. Dabei erwarten die Institute, dass sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt weiter fortsetzt. Trotz Mehrbelastungen für die Bevölkerung, die unter anderem durch steigende Krankenkassenbeiträge sowie höhere Stromkosten entstehen, ist daher auch mit einem stärkeren Wachstumsbeitrag des privaten Konsums zu rechnen. Mittlerweile wird mehrheitlich davon ausgegangen, dass der preisbereinigte Anstieg des privaten Konsums oberhalb von 1 Prozent liegen wird, nach 0,5 Prozent Zunahme im vergangenen Jahr. Auch der Handel wird sich vergleichsweise positiv entwickeln. Allerdings wird er, wie auch in früheren Konjunkturzyklen, nur unterdurchschnittlich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Insgesamt steht der Aufschwung in Deutschland auf einer soliden Basis und wird voraussichtlich auch über das Jahr 2011 hinaus anhalten. Ein Risiko besteht vor dem Hintergrund hoher Staatsverschuldungsquoten allerdings in der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung vor allem in Europa. Westeuropa In vielen Ländern Westeuropas wird das Wachstum voraussichtlich auch 2011 verhalten ausfallen. Staatsverschuldung und Sparprogramme werden auch in diesem Jahr die Dynamik bremsen. Dabei wird die wirtschaftliche Entwicklung nach Einschätzung der meisten Experten weiter uneinheitlich verlaufen: Die Wirtschaft Griechenlands wird sich aufgrund der Verschuldungssituation auch 2011 rückläufig entwickeln. Spanien und Portugal werden kaum wachsen können. Weiterhin nur schwaches Wachstum in der Größenordnung von 1 Prozent wird für Italien erwartet. Dagegen werden sich außer Deutschland auch die skandinavischen Länder Dänemark und Schweden sowie die Schweiz voraussichtlich weiter positiv entwickeln. Die Arbeitsmärkte erholten sich 2010 in den meisten Ländern Westeuropas ebenfalls wesentlich langsamer als in Deutschland. Die allmähliche Verbesserung auf den Arbeitsmärkten in der zweiten Jahreshälfte 2010 wird sich jedoch voraussichtlich 2011 fortsetzen und auch den Einzelhandel stützen. Osteuropa Die Wirtschaften der Länder Osteuropas werden sich voraussichtlich auch 2011 in unterschiedlichen Geschwindigkeiten erholen. Eine schwächere Entwicklung werden weiter Bulgarien, Rumänien und Ungarn aufweisen. Allerdings zeigen sich diese Länder mit erwarteten Wachstumsraten von rund 2 Prozent in diesem Jahr etwas verbessert gegenüber den Vorjahren. In der Türkei, Russland oder Polen wird das Wachstum aber voraussichtlich mit Raten von rund 4 Prozent doppelt so hoch liegen wie in den anderen Ländern. Im Durchschnitt wird Osteuropa unseren Prognosen zufolge wieder etwas stärker zulegen können als im Jahr 2010. Und auch für 2012 erwarten wir, dass das Wachstum gegenüber 2011 weiter zunehmen wird. Die hohen Steigerungsraten der Vorkrisenjahre werden allerdings noch nicht wieder erreicht werden. Osteuropa weist aber ebenso wie Asien weiterhin hohes wirtschaftliches Potenzial auf. Daher erwarten wir, dass die Wirtschaften der Länder Osteuropas mittelfristig wieder eine hohe Dynamik entfalten werden – auch aufgrund des weiterhin hohen Nachholpotenzials. Daher rechnen wir für den Handel ebenfalls mit steigenden Zuwachsraten. Asien/Afrika Trotz bestehender Risiken werden die Schwellenländer Asiens voraussichtlich auch 2011 und 2012 die am stärksten wachsende Region sein – bei leichtem Rückgang der Wachstumskraft. Auch die Dynamik im Handel bleibt weiterhin hoch. Wir erwarten für China, Indien, Pakistan und Vietnam jeweils nominale Zuwächse im zweistelligen Bereich. Schwieriger stellt sich dagegen die Situation in Japan dar. Dort wird sich 2011 das Wirtschaftswachstum stark abschwächen und damit auch den Handel belasten. Die weitere Entwicklung in Ägypten ist vor dem Hintergrund politischer Umbrüche gegenwärtig schwer abzuschätzen. Aufbauend auf unserem Ausblick zur Wirtschafts- und Handelsentwicklung gibt der folgende Abschnitt einen Überblick über die daraus resultierenden Folgen für einzelne Branchen sowie die Vertriebslinien der METRO GROUP. Künftige Branchensituation und Entwicklung METRO GROUP Metro Cash & Carry Die Entwicklung im Selbstbedienungsgroßhandel wird 2011 und 2012 weiterhin unter dem Eindruck der wirtschaftlichen Erholung stehen, die je nach Region unterschiedlich schnell und stark ausfällt. Entsprechend rechnen wir damit, dass sich die uneinheitliche Entwicklung des Cash-&-Carry-Segments weiter fortsetzen wird. In Deutschland und in Westeuropa wird sich das Marktvolumen in den kommenden beiden Jahren nur geringfügig ändern. Vom Hotel- und Gaststättengewerbe sowie vom Außer-Haus-Verzehr, die zu den Hauptkundengruppen des Selbstbedienungsgroßhandels zahlen, werden voraussichtlich keine wesentlichen Wachstumsimpulse ausgehen. Aufgrund der zu erwartenden Preissteigerungen ist bei Lebensmitteln von einem Zuwachs leicht unterhalb der Inflationsrate auszugehen, während die Umsätze mit Nicht-Lebensmitteln stabil bleiben werden. In Osteuropa wird das Cash-&-Carry-Segment in den kommenden zwei Jahren insgesamt weiter wachsen, allerdings mit uneinheitlich stark ausgeprägter Dynamik. Wahrend die Umsätze im Selbstbedienungsgroßhandel in den meisten Ländern zunehmen werden, werden sie sich nach unserer Einschätzung in Griechenland und Ungarn aufgrund der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zumindest 2011 voraussichtlich negativ entwickeln. Die insgesamt positive Erlösentwicklung in Osteuropa wird zum einen getragen durch eine anziehende Nachfrage sowohl bei Lebensmitteln als auch bei Nicht-Lebensmitteln. Zum anderen wird der Umsatz auch aufgrund von Preissteigerungen vor allem bei Lebensmitteln zulegen. In Asien wird sich das starke Wachstum des Cash-&-Carry- Segments nach unserer Einschätzung in den kommenden beiden Jahren unverändert fortsetzen. Die Wachstumsdynamik im Selbstbedienungsgroßhandel wird höher bleiben als im modernen Lebensmitteleinzelhandel. In einigen Ländern der Region, wie zum Beispiel in Indien, ist für ausländische Unternehmen der Eintritt in die attraktiven Einzelhandelsmärkte weiterhin stark eingeschränkt, um den traditionellen Handel zu schützen. Damit bleiben zum einen die klassischen Händler als Kundenbasis für den Selbstbedienungsgroßhandel erhalten. Zum anderen stehen die Cash-&-Carry-Märkte dort kaum im Wettbewerb mit anderen modernen Formaten im Lebensmitteleinzelhandel. Metro Cash & Carry wird die internationale Expansion 2011 und 2012 fortsetzen. Der Schwerpunkt liegt dabei weiterhin auf den Wachstumsregionen Asien und Osteuropa. Real Der Umsatz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel wird 2011 und 2012 voraussichtlich stärker wachsen als 2010. Diese positive Entwicklung wird im Wesentlichen auf steigenden Lebensmittelpreisen beruhen, die ihrerseits wiederum aus verteuerten Rohstoffen resultieren. Vor dem Hintergrund des anhaltend intensiven Wettbewerbs insbesondere unter den Discountern ist jedoch nicht sicher, dass der Lebensmitteleinzelhandel höhere Einkaufspreise vollständig an die Verbraucher weitergeben kann. Unverändert ist bei einem insgesamt steigenden Preisniveau damit zu rechnen, dass sich die Nachfrage hin zu preisgünstigeren Alternativen aus dem Eigenmarkenangebot verschiebt. In Osteuropa wird der Lebensmitteleinzelhandel in den kommenden zwei Jahren weiter wachsen. Neben Preissteigerungen bei Lebensmitteln wird sich auch eine weiter steigende Nachfrage der Konsumenten positiv auf die Branchenentwicklung auswirken. Dies ist auf die zunehmende Erholung von der Finanz- und Wirtschaftskrise zurückzuführen. Für zusätzliches Wachstum sorgt außerdem eine wieder verstärkte Expansion im modernen Lebensmitteleinzelhandel. Wir rechnen damit, dass die großflächigen SB-Warenhäuser dabei eine unverändert treibende Funktion einnehmen und ihren Marktanteil weiter ausbauen werden. Real wird die erfolgreiche Strategie der vergangenen Jahre fortsetzen und kontinuierlich weiterentwickeln. In Deutschland steht 2011 und 2012 die Fortführung der erfolgreichen Repositionierung von Real im Vordergrund. Dazu zählt auch die Entwicklung Erfolg versprechender neuer Formate wie „Real Drive“ oder der Internet-Shop. International wird Real seine fokussierte Expansion fortsetzen und so weiter am Wachstum der SB-Warenhäuser in Osteuropa teilhaben. Media Markt und Saturn Im Elektrofachhandel wird sich die regional unterschiedliche Entwicklung auch 2011 und 2012 weiter fortsetzen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Branchenentwicklung überdurchschnittlich stark von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig ist. Für Westeuropa erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) für 2011 eine rückläufige Marktentwicklung. In Deutschland, dem größten westeuropäischen Markt, wird sich die Branche nach Einschätzung der Experten besser entwickeln als in den meisten anderen Ländern der Region. Die Umsätze auf dem deutschen Markt werden 2011 das Niveau von 2010 daher nur leicht unterschreiten. Weiterhin stark nachgefragt werden Flachbildfernseher im Bereich Unterhaltungselektronik. Insgesamt wird die Nachfrage in Deutschland und Westeuropa 2011 jedoch zurückgehen, bevor der Absatz 2012 unterstützt durch medienwirksame Sportereignisse wieder zunimmt. Unverändert hoch ist das Kundeninteresse auch an Produkten aus dem Bereich Informationstechnologie. Der Branchenverband BITKOM erwartet zum Beispiel für 2011 in Deutschland einen Absatzrekord bei Computern. Der Vertriebskanal Internet wird in Deutschland und in Westeuropa weiter an Bedeutung zunehmen und Marktanteile hinzugewinnen. Von dieser Entwicklung können insbesondere solche Anbieter profitieren, die nicht nur den stationären oder den elektronischen Vertrieb bedienen, sondern als Multi-Channel-Anbieter beide Kanale miteinander verzahnen. Media Markt und Saturn tritt in Osterreich und in den Niederlanden bereits als Multi-Channel-Anbieter auf. 2011 wird die Vertriebslinie dieses Angebot auf Deutschland ausweiten. Der Elektrofachhandel in Osteuropa wird sich auch in den kommenden beiden Jahren uneinheitlich entwickeln. Unterstützt durch die schnelle Erholung von der Finanz- und Wirtschaftskrise, wird sich die Nachfrage nach Elektro- und Elektronikprodukten in Russland und in der Türkei 2011 und 2012 positiv entwickeln. Für Russland erwarten wir, dass die Branchenumsätze spätestens 2012 das Vorkrisenniveau übertreffen. Demgegenüber ist für Länder, die weiterhin stark von der Wirtschaftskrise betroffen sind, mit einer fortgesetzten Kaufzurückhaltung zu rechnen. Dies gilt zum Beispiel für Griechenland und Ungarn. Aufgrund des unverändert hohen Bedarfs bei der Grundausstattung an Elektro- und Elektronikgeraten birgt die Region Osteuropa auch über das Jahr 2012 hinaus ein hohes Wachstumspotenzial. Der chinesische Markt für Elektro- und Elektronikprodukte ist nach den USA und Japan der drittgrößte der Welt. Nach Einschätzung des Branchenverbands European Information Technology Observatory (EITO) wird der chinesische Markt 2011 und 2012 zweistellige Wachstumsraten aufweisen und bereits 2012 der zweitgrößte Markt sein – nach den USA. Media Markt und Saturn wird in den kommenden zwei Jahren weiter wachsen und ihren Marktanteil ausbauen. Die unvermindert hohe Expansionsgeschwindigkeit in allen Wachstumsmärkten wird einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der eigenen Marktposition leisten. Galeria Kaufhof Die gute Stimmung der deutschen Verbraucher und die vergleichsweise hohe Anschaffungsneigung werden sich 2011 positiv auf die Entwicklung der Warenhaus- und Bekleidungsbranche auswirken. Ob diese Impulse auch 2012 anhalten werden, hängt davon ab, inwieweit die Konsumneigung stabil bleibt. Obwohl die letzte Stufe der Konsolidierung in der Warenhausbranche weiterhin aussteht, wird die Branche Überkapazitäten weiter sukzessive abbauen. Entsprechend erwarten wir, dass sich das Warenhaussegment auch 2011 und 2012 im Vergleich zum Einzelhandel weiterhin schwächer entwickeln wird. Galeria Kaufhof ist als Konzept- und Systemführer stark am Markt positioniert. Darauf aufbauend wird sich die Vertriebslinie in den kommenden beiden Jahren nach unserer Einschätzung weiterhin besser entwickeln als der vergleichbare Wettbewerb und ihren Marktanteil steigern. Der Ausbau von Galeria Kaufhof zu einem Multi-Channel-Anbieter wird hierzu einen zusätzlichen Beitrag leisten. Ausrichtung der METRO GROUP 2011 und 2012 Schwerpunkte der künftigen Geschäftspolitik Das im Jahr 2009 initiierte und auf vier Jahre angelegte Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 hat zu einer Neuausrichtung der Geschäftspolitik geführt. Diese werden wir 2011 und 2012 kontinuierlich fortführen. Eine Maxime von Shape 2012 ist die konsequentere Kundenorientierung. Dabei spielen sowohl spezifische Anforderungen der Kundengruppen als auch regionale Marktbedingungen eine wichtige Rolle. Diese berücksichtigen wir bei der Weiterentwicklung der Vertriebsformate und Vertriebskanäle. Bei Metro Cash & Carry liegt der Fokus auf professionellen, gewerblichen Kunden. Der Selbstbedienungsgroßhändler wird das erfolgreiche Belieferungsgeschäft ausweiten und die Kundenbetreuung intensivieren. Real wird die Einführung neuer Konzeptbausteine fortsetzen sowie neue Vertriebswege erschließen und erweitern. Dazu zählen der Vertrieb über das Internet sowie der Drive-in-Lebensmittelmarkt „Real Drive“. Media Markt und Saturn wird die Verzahnung des stationären Geschäfts mit einem Internetangebot weiter ausbauen und die Internationalisierung vorantreiben. Galeria Kaufhof wird in ihren Warenhäusern die konsequente Lifestyleorientierung weiter umsetzen. Gleichzeitig wird das Warenangebot im Internet weiter vergrößert und ausgebaut. Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 Ziel von Shape 2012 ist es, das profitable Wachstum der METRO GROUP langfristig zu sichern. Hierzu haben wir unsere Strukturen vereinfacht und Maßnahmen eingeleitet, um unsere Kostenbasis weiter zu verbessern. Das ab 2012 angestrebte und darüber hinaus wirkende Ergebnisverbesserungspotenzial beträgt 1,5 Mrd. € gegenüber dem Vergleichsjahr 2008. Die Jahre 2009 und 2010 waren vor allem davon geprägt, die Dezentralisierung und stärkere Kundenorientierung in der Unternehmensstruktur zu verankern. Darüber hinaus wurden durch zahlreiche Maßnahmen Prozesse effizienter gestaltet, Kosten gesenkt sowie Projekte zur Produktivitätsverbesserung initiiert. In den verbleibenden zwei Jahren von Shape 2012 wird es nun darum gehen, insbesondere die Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung weiter zu forcieren und umzusetzen. Bereits zur Halbzeit zeigt sich, dass das Programm zu einem Umdenken in der METRO GROUP geführt hat. Der Leitgedanke, ein kundenorientierteres und effizienteres Unternehmen zu schaffen, durchdringt immer stärker unser Alltagsgeschäft. Shape 2012 prägt die METRO GROUP und wirkt sich auf Entscheidungen in allen Geschäftsprozessen aus. Das Programm bereitet unser Unternehmen auf künftige Herausforderungen vor. In den Jahren 2011 und 2012 wird der Ergebnisbeitrag von Shape 2012 über dem Niveau von 2009 und 2010 liegen. Dazu tragen die verbesserte Kostenbasis und die erhöhte Produktivität bei. Auch 2011 erwarten wir Sonderfaktoren im Zusammenhang mit der Umsetzung von Shape 2012. Diese werden im Vergleich zum Vorjahr allerdings deutlich geringer ausfallen. Nichtfinanzielle Ziele Die METRO GROUP verfolgt außer finanziellen Zielen auch zahlreiche nichtfinanzielle Ziele. Diese sind detailliert im Nachhaltigkeitsbericht dargestellt. Sie umfassen die vier Bestandteile „Qualität, Gesundheit und Umwelt“, „Energie- und Ressourcenmanagement“, „Mitarbeiter und Soziales“ sowie „Gesellschaftspolitik und Stakeholder-Dialog“. Als Gründungsmitglied der Business Social Compliance Initiative (BSCI), einem Zusammenschluss europäischer Handelsunternehmen und Markenhersteller, haben wir uns das Ziel gesetzt, entlang der gesamten Lieferkette gute Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Bis Ende 2011 müssen daher mindestens 75 Prozent der Lieferanten das sogenannte BSCI-Sozialaudit bestehen. Als Langfristziel wollen wir zudem die spezifischen Treibhausgasemissionen pro Quadratmeter bis zum Jahr 2015 um 15 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2006 reduzieren. Künftige Absatzmärkte Zum Bilanzstichtag war die METRO GROUP in 33 Ländern in Europa, Asien und Afrika aktiv. Unser Ziel ist es, in diesen Märkten mit bestehenden und neuen Standorten weiter zu wachsen. Mithilfe von Machbarkeitsstudien prüfen wir die Expansionsmöglichkeiten für unsere Vertriebslinien in weiteren Ländern. In der Regel starten wir den Eintritt in neue Märkte mit Metro Cash & Carry. Abhängig vom Entwicklungsstand des jeweiligen Landes in Bezug auf Reifegrad und Potenzial bieten sich dann gegebenenfalls in der Folge auch Chancen für den Einstieg von Real sowie Media Markt und Saturn. Für Galeria Kaufhof ist keine Expansion in weitere Länder geplant. Im November 2010 hat Media Markt in Shanghai seinen ersten Elektrofachmarkt in China eröffnet. Experten gehen davon aus, dass der Absatzmarkt für Unterhaltungselektronik in China in den kommenden fünf Jahren von 82 Mrd. € auf 180 Mrd. € wächst. In diesem schnell wachsenden Markt planen wir zunächst die Eröffnung von bis zu 10 Media Märkten in Shanghai bis Ende 2012. Nach einem erfolgreichen Abschluss dieser ersten Phase planen wir in einem weiteren Expansionsschritt ab 2013 mehr als 100 Media Märkte in China. Neue Absatzpotenziale ergeben sich auch durch neue Vertriebswege. Hier ist besonders das Internet zu nennen. Vorallem durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern werden die Kunden mobil mit dem Internet verbunden sein. Alle Vertriebslinien der METRO GROUP greifen diese Entwicklung mit dem Ausbau des Multi-Channel-Angebots auf. Neben technischen Lösungen wie Applikationen bietet die METRO GROUP ihren Kunden auch online ein umfangreiches Angebot an Waren und Mehrwertdiensten. Das stationäre Geschäft fungiert dabei auf Wunsch als Abholbasis und sichert den persönlichen Kontakt. Diese Möglichkeit fehlt reinen Internetanbietern und wird deshalb von den Kunden honoriert. Künftige Vertriebsformate, Technologien und Prozesse/künftige Produkte und Dienstleistungen Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Vertriebsformate auf den Gebieten der Kundenansprache, des Angebots und der Prozesse weiterzuentwickeln. Die Basis hierfür bildet die fortlaufende Analyse der sich ständig verändernden Kundenbedürfnisse. Die Erkenntnisse fließen auch in neue Vertriebsformate ein, die wir konzipieren und regelmäßig testen. Hierzu gehören beispielsweise kleinere innerstädtische Metro Cash & Carry Märkte, die darauf spezialisiert sind, umliegende Hotels und Restaurants zu versorgen. Weitere Vertriebsformate sind „Metro Drive“ und „Real Drive“. Gewerbetreibende beziehungsweise Verbraucher können ihre vorab über das Internet bestellten Waren in diesen Märkten fertig kommissioniert abholen. Eigenmarken sind für alle unsere Vertriebslinien ein Schwerpunkt in der Sortimentsgestaltung. Das bereits bestehende, umfangreiche Angebot wird auch 2011 erweitert. Neu ist, dass auch Media Markt und Saturn seit 2010 erste Exklusivmarkenprodukte führt. Die Vertriebslinie wird dieses Angebot 2011 deutlich ausbauen. Die von unseren Vertriebslinien angebotenen Produkte und Dienstleistungen orientieren sich an den Bedürfnissen und Einkaufsgewohnheiten der Kunden. Für alle Vertriebsformate bietet die Industrie permanent Produktinnovationen an. Die höchste Aufmerksamkeit generieren dabei vor allem neue Produkte der Unterhaltungselektronik. Hier rechnen wir auch für die Jahre 2011 und 2012 mit zahlreichen Neuheiten. Auch im Bereich Konsum- und Gebrauchsgüter führt die Industrie kontinuierlich neue Produkte ein. Wir arbeiten auf diesem Gebiet mit den Lieferanten zusammen und fungieren als Schnittstelle zwischen Lieferant und Kunde. Zahlreiche Produktneuheiten sind allerdings auf Dauer nicht erfolgreich und werden in Folge durch andere Innovationen ersetzt. Aufgrund der hohen Zahl neuer Produkte müssen wir auswählen, welche davon unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Für den Markterfolg ist dabei auch eine entsprechende mediale Begleitung durch die Lieferanten notwendig. Um die Bedürfnisse der Kunden besser analysieren zu können, werten wir Informationen über das Einkaufsverhalten aus. Bei Metro Cash & Carry besitzt jeder Kunde eine Kundenkarte zur Identifikation. Für Real und Galeria Kaufhof wird die Payback-Karte als Kundenbindungsinstrument angeboten. Durch die Auswertung der Daten können wir unsere Kunden noch bedarfsgerechter ansprechen. Darüber hinaus nutzen wir die Einkaufsdaten für die Gestaltung der Verkaufsflächen sowie der Sortimente und gehen so auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Bei den Einkaufsprozessen sind wir für die Zukunft gerüstet. Für relevante Warengruppen haben wir begonnen, Einkaufsbüros in wichtigen Erzeugerregionen aufzubauen. Damit sichern wir uns den direkten Zugang zum Lieferanten und können so bereits vor Ort Waren einkaufen und deren Qualität prüfen, ohne Zwischenhändler einzuschalten. Ein wichtiger Bestandteil unserer Prozesskette ist die Logistik. Sie muss gewährleisten, dass alle benötigten Produkte zum richtigen Zeitpunkt in ausreichender Zahl für die Kunden verfügbar sind. Vor allem bei Lebensmitteln gehen wir neue Wege in der Logistik, um die vielfältigen Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Ein Beispiel ist unsere neue Logistik für Frischfisch: Durch die Eröffnung eines Fisch-Logistikzentrums in Groß-Gerau bei Frankfurt am Main stellen wir nunmehr sicher, dass fast alle Fischarten innerhalb von 48 Stunden nach dem Fang im Markt für den Kunden verfügbar sind. Auch in Zukunft werden wir unsere Logistik weiter optimieren, um die Waren auf eine schnelle, effiziente und nachhaltige Art und Weise in unsere Märkte zu transportieren. Erwartete Ertragslage: Ausblick für die Segmente der METRO GROUP Metro Cash & Carry Der Selbstbedienungsgroßhandel Metro Cash & Carry ist unsere am stärksten international ausgerichtete Vertriebslinie. Erklärtes Ziel ist es, langfristig weiter profitabel zu wachsen. Neues Umsatzpotenzial erschließt sich im Jahr 2011 durch die geplante Eröffnung von mehr als 40 Standorten und den weiteren Ausbau des Belieferungsgeschäfts. Dabei spielt außer der Ausweitung des Geschäfts in Osteuropa die Expansion in Asien eine sehr wichtige Rolle. In den reifen Ländern Westeuropas entscheiden wir über Neueröffnungen vor dem Hintergrund neuer Konzepte und sinnvoller Standortnetzverdichtungen. Neue Formate eignen sich dazu, auch in sehr reifen Märkten neue Kunden anzusprechen. Dazu zählen beispielsweise die sogenannten Satellitenkonzepte. Als Außenstellen bestehender Märkte können sie das vorhandene Vertriebsnetz ergänzen. In den Wachstumsmärkten steht dagegen die Etablierung einer modernen Cash-&-Carry-Großhandelsstruktur im Vordergrund. Qualität und Warenverfügbarkeit sind hier Alleinstellungsmerkmale, die von den Kunden honoriert werden. In Zukunft will Metro Cash & Carry noch besser und schneller auf die Kundenbedürfnisse eingehen und das Angebot an diesen ausrichten. Hierbei spielen auch langfristige Partnerschaften mit Lieferanten eine Rolle, um jederzeit frische und qualitativ hochwertige Waren in ausreichender Menge anbieten zu können. Da die Verfügbarkeit und der direkte Zugang zu den Erzeugern immer wichtiger werden, intensiviert Metro Cash & Carry die Beziehungen zu den Lieferanten – zum Beispiel in Form von Qualifizierungsmaßnahmen. So entstehen Grundlagen, die das profitable Wachstum nachhaltig sicherstellen. Eigenmarken haben weltweit eine hohe Priorität und eignen sich als wichtiges Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern. Mittelfristig soll der Umsatzanteil der Eigenmarken bei Metro Cash & Carry auf 20 Prozent ansteigen. Für 2011 und 2012 rechnet Metro Cash & Carry bei steigenden Umsätzen mit einem deutlich verbesserten Ergebnis. Die Produktivitätsgewinne sowie Maßnahmen zur Kostenoptimierung tragen dazu entscheidend bei. Real Real Deutschland hat auch 2010 Fortschritte im Rahmen der Neupositionierung erzielt. In den kommenden beiden Jahren soll das Profil der Marke Real weiter geschärft werden; zudem wird der Anteil der Eigenmarken in allen relevanten Produktkategorien weiter erhöht. Mittelfristig soll der Umsatzanteil der Eigenmarken rund 25 Prozent betragen. Real wird seinen Marktauftritt dank neuer Konzeptmodule weiter modernisieren. Diese führen bei relativ geringem Kapitaleinsatz zu einem spürbaren Umsatzzuwachs in der jeweiligen Warengruppe. International plant Real 2011 die Eröffnung von rund 5 neuen Standorten. Aufgrund des Potenzials in Osteuropa wird Real die Expansion im vorhandenen Länderportfolio konsequent weiterführen. In Deutschland konzentriert sich Real darauf, das bestehende Standortnetz zu optimieren. Wir erwarten, dass Real in den Jahren 2011 und 2012 Umsatz und Ergebnis durch Kostenmaßnahmen und eine bessere operative Entwicklung weiter steigert. Media Markt und Saturn Media Markt und Saturn ist der führende Elektrofachhändler in Europa. In zahlreichen Ländern hat die Vertriebslinie 2010 ihren Marktanteil gesteigert. Im Jahr 2011 streben wir rund 70 Neueröffnungen an. Der Markteintritt in China bietet enormes Wachstumspotenzial. Bis Ende 2012 wollen wir in Shanghai bis zu 10 Standorte eröffnen. Nach dieser Testphase entscheiden wir über eine weitere Expansion von möglicherweise mehr als 100 Media Markt Standorten in China. Den Ausbau des Multi-Channel-Geschäfts treibt die Vertriebslinie voran. Hierzu plant Media Markt und Saturn, 2011 in Deutschland ein umfangreiches Waren- und Dienstleistungsangebot im Internet zu starten. Media Markt und Saturn wird im Jahr 2011 verstärkt neue Exklusivmarkenprodukte einführen. Zudem dehnen wir das Angebot auf weitere Länder aus. Bei Media Markt und Saturn streben wir für 2011 einen spürbaren Zuwachs bei Umsatz und Ergebnis an. Auch wenn sportliche Großereignisse wie Fußball-Weltmeisterschaft oder Olympische Spiele im Jahr 2011 fehlen, können innovative Produkte zusätzliches Wachstum generieren. Für 2012 rechnen wir ebenfalls mit steigendem Umsatz und wachsendem Ergebnis. Die Marktposition wollen wir dabei ausbauen. Galeria Kaufhof Das Jahr 2010 ist für Galeria Kaufhof sehr zufriedenstellend verlaufen. Daran wollen wir auch 2011 anknüpfen. Den vorhandenen Internetauftritt werden wir ausbauen und das Sortiment in Breite und Tiefe erweitern, vor allem um Textilien. So kann Galeria Kaufhof unabhängig von den Warenhausstandorten wachsen und flächendeckend neue Kunden gewinnen. Insgesamt erwartet Galeria Kaufhof 2011 und 2012 eine solide Umsatzentwicklung verbunden mit einer höheren Profitabilität. Immobilien Durch die verstärkte Expansion in den Wachstumsregionen Asien und Osteuropa erwarten wir in den nächsten Jahren steigende Ergebnisse durch höhere Mieteinnahmen. Die Professionalisierung des Immobilienmanagements wie auch ein aktiveres Portfoliomanagement führten bereits 2010 zu einem erhöhten Ergebnisbeitrag des Segments. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung nachhaltig ist und auch im laufenden Jahr einen Beitrag zum Gesamtergebnis der METRO GROUP leisten wird. Im Rahmen des Energie- und Ressourcenmanagements verfolgen wir konsequent das Ziel, die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Wir erwarten, dass neben einem bewussten und sparsamen Umgang mit Ressourcen auch unsere gebündelten Einkaufsaktivitäten im Energiesektor zu sinkenden Kosten für die Vertriebslinien führen werden. METRO GROUP Die wirtschaftliche Lage hat sich 2010 verbessert, in einigen Ländern konnte bereits an das Vorkrisenniveau angeknüpft werden. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch 2011 noch ungelöste strukturelle Probleme bestehen. Insgesamt gehen wir aber von einer Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung aus. Voraussichtliche Umsatzentwicklung Die METRO GROUP geht auf mittlere Sicht von einem Umsatzwachstum von mehr als 6 Prozent pro Jahr aus. Für 2011 erwartet die METRO GROUP unter Annahme einer gesamtwirtschaftlichen Erholung und eines moderaten Preisanstiegs, insbesondere bei Energie und Rohstoffen, ein Umsatzwachstum von über 4 Prozent, bereinigt um Portfolio-Änderungen. Darüber hinaus unterstellen wir, dass die fiskalpolitischen Maßnahmen zur Stabilisierung der öffentlichen Haushalte in unseren umsatzstarken Märkten weitestgehend implementiert wurden. Voraussichtliche Ergebnisentwicklung Die Strategie der METRO GROUP zielt auf ein langfristiges profitables Wachstum, das heißt auf ein im Vergleich zum Umsatz überproportional wachsendes Ergebnis. Mittelfristig wird beim Ergebnis, gemessen am EBIT vor Sonderfaktoren, ein Wachstum von mehr als 10 Prozent pro Jahr angestrebt. Dabei wird Shape 2012 seine positive Ergebniswirkung sukzessive entfalten und ab 2012 vollständig wirken. Unter der Voraussetzung, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verbessern, gehen wir derzeit davon aus, das mittelfristige Ziel beim Ergebniswachstum vor Sonderfaktoren bereits 2011 erreichen zu können. Basis ist das EBIT vor Sonderfaktoren 2010 in Hohe von 2.415 Mio. €. Das Ausmaß des Ergebnisanstiegs hängt dabei ganz wesentlich von der weiteren Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Möglichkeit ab, Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite kompensieren zu können. Voraussichtliche Entwicklung wesentlicher Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Bei den Aufwandsquoten in der Gewinn- und Verlustrechnung rechnen wir – bereinigt um Sonderfaktoren aus Shape 2012 – mit einer unterproportionalen Entwicklung. Durch die Maßnahmen von Shape 2012 werden vor allem Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten reduziert. Da die meisten Maßnahmen zur Kostensenkung bereits umgesetzt sind, werden diese 2011 erstmals ganzjährig wirken. Darüber hinaus wird das Programm den Rohertrag positiv beeinflussen und zu einem Anstieg der Bruttomarge beitragen. Bedingt durch eine Optimierung der Fälligkeitenstruktur gehen wir davon aus, dass der Zinsaufwand 2011 leicht sinken wird. Voraussichtliche Dividendenentwicklung Seit Gründung der METRO AG vor 15 Jahren haben wir jedes Jahr eine Dividende ausgeschüttet. Grundsätzlich orientiert sich deren Höhe im Rahmen einer dynamischen Dividendenpolitik an der Entwicklung des Ergebnisses je Aktie vor Sonderfaktoren. Wir beabsichtigen, auch in Zukunft eine – im Vergleich zu anderen DAX-30-Unternehmen sowie Handelskonzernen – wettbewerbsfähige und attraktive Dividende auszuschütten. Wir gehen davon aus, dass die erwarteten Gewinnsteigerungen sowohl für 2011 als auch für 2012 zu Dividendenerhöhungen führen werden. Voraussichtliche Mitarbeiterentwicklung Bedingt durch die Expansion wird sich die Zahl der Mitarbeiter der METRO GROUP um einen hohen vierstelligen Wert erhöhen. Erwartete Finanzlage Geplante Finanzierungsmaßnahmen Die METRO GROUP zählt sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Anlegern zu den solide finanzierten Unternehmen. Im ersten Halbjahr 2011 ist die Rückzahlung von zwei Anleihen mit einem Volumen von insgesamt 1,1 Mrd. € fällig. Diese Fälligkeiten werden auch 2011 über die kurz- und/oder langfristig ausgerichteten kapitalmarktüblichen Daueremissionsprogramme refinanziert. Die METRO GROUP profitiert dabei seit Jahren von einem ausgezeichneten Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Geplante Investitionen Unsere mittelfristige Planung beinhaltet jährliche Investitionen von mehr als 2,2 Mrd. € für die Modernisierung des Standortnetzes sowie für die internationale Expansion. Im Jahr 2011 planen wir Investitionen in Hohe von 2,2 Mrd. €. Außer für Modernisierungen ist das Budget vor allem für Neueröffnungen vorgesehen. Mittelfristig haben wir für Metro Cash & Carry in den kommenden Jahren eine steigende Zahl von neuen Märkten vorgesehen. Bei Real wollen wir pro Jahr mehr als 10 und bei Media Markt und Saturn jährlich mehr als 70 neue Markte eröffnen. Im Jahr 2011 plant Metro Cash & Carry mehr als 40 Neueröffnungen, Real rund 5 neue Standorte und Media Markt und Saturn eine Expansion um mindestens rund 70 Elektrofachmärkte. Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität Unsere Liquidität und Verschuldung ist vom hohen Anteil des vierten Quartals am Gesamtumsatz geprägt. Zum Jahresende verfügen wir zwar einerseits über einen überdurchschnittlich hohen Bestand an liquiden Mitteln. Dem stehen andererseits aber höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. Im Laufe des ersten Quartals normalisiert sich sowohl die Verschuldung als auch die Liquidität. Die im Rahmen von Shape 2012 bereits eingeleiteten Maßnahmen werden sich positiv auf die relevanten Liquiditätskennzahlen auswirken. Darüber hinaus streben wir an, zusätzliche Liquidität zu generieren, indem wir unser Nettoumlaufvermögen weiter optimieren. Chancen Chancen aus der Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Nach dem Abflauen der Weltwirtschaftskrise konnten einige Länder und Regionen bereits wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen. Vor allem Asien zeigt eine sehr positive Entwicklung. Wir können bei Umsatz und Ergebnis von der verbesserten Wirtschaftslage profitieren. Zudem wächst die Bevölkerung in vielen Ländern, in denen wir vertreten sind. Dies führt zu einer höheren Nachfrage. Unternehmensstrategische Chancen Unsere Vertriebslinien besitzen einen hohen Bekanntheitsgrad und sind in den jeweiligen Märkten überwiegend führend. Diese Position gilt es zu festigen und auszubauen. Auch in den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass schwächere Marktteilnehmer aufgeben oder zum Verkauf stehen werden. Hier prüfen wir, ob es sinnvoll sein kann, diese Wettbewerber oder einzelne Standorte zu übernehmen. Eine Chance ist der standortunabhängige Verkauf über das Internet. Auf diesem Weg können wir neue Kunden erreichen. Alle unsere Vertriebslinien arbeiten an entsprechenden Konzepten, die gegenüber reinen Internetanbietern durch den Multi-Channel-Ansatz einen echten Mehrwert bieten. Leistungswirtschaftliche Chancen Shape 2012 zielt darauf ab, unser Ergebnis nachhaltig zu steigern. Das für 2012 angestrebte und darüber hinaus wirkende Ergebnisverbesserungspotenzial beläuft sich auf 1,5 Mrd. € gegenüber 2008. Insgesamt umfasst Shape 2012 rund 7.500 Einzelmaßnahmen. Während die Maßnahmen zur Kostensenkung bereits weitgehend umgesetzt sind und wirken, soll nun die Produktivität gesteigert werden. Hierzu gehören zahlreiche Vorhaben, unter anderem die weitere Verbesserung des Lieferservices und die Einführung von Eigenmarken. Der entsprechende Umsatzanteil soll weiter wachsen und wird sich künftig ergebnissteigernd auswirken. Chancen durch qualifizierte Fach- und Führungskräfte Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Durch ihre Forderung ergeben sich Chancen. Aufgrund des demografischen Wandels ist davon auszugehen, dass die Rekrutierung qualifizierter Fach- und Führungskräfte in den kommenden Jahren immer schwieriger wird. Daher intensivieren wir den Dialog mit Hochschulen und führen unter anderem Praktikantenprogramme durch, die außer einer Tätigkeit in den Fachabteilungen auch übergreifende Veranstaltungen einschließen. Aufgabe der Metro Academy ist es, Führungskräfte auf internationaler Ebene weiterzubilden. Auf diese Weise wollen wir qualifizierte und motivierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden und das entsprechende Potenzial nutzen. Gesamtaussage des Vorstands der METRO AG zur voraussichtlichen Entwicklung der METRO GROUP Den profitablen Wachstumskurs werden wir auch in den kommenden Jahren beibehalten und damit die Position der METRO GROUP als eines der führenden internationalen Handelsunternehmen weiter ausbauen. Wir sehen unser Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet und verfügen über ein erfolgreiches Vertriebslinien- und Länderportfolio. Zudem setzen wir mit Shape 2012 ein Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm um, das unser Unternehmen erfolgreich und ertragreich in die Zukunft begleitet. Shape 2012 ist bereits heute gelebter Bestandteil unserer Unternehmenskultur und wird auch über das Jahr 2012 hinaus wirken. Düsseldorf, im Februar 2011 METRO AG Der Vorstand 2010 geplant 2010 Ist 2011 Mittelfristig Investitionen (Mrd. €) ~1,9 1,7 2,2 >2,2 Neueröffnungen Metro Cash & Carry ~30 38 >40 >40 Real ~5 2 ~5 >10 Media Markt und Saturn ~60 60 ~70 >70 Galeria Kaufhof 41 Umsatzwachstum (%) 0-6 2,6 >4 >6 Ergebnis (vor Sonderfaktoren) (Mio. €) über Vorjahr 2.415 Anstieg ~10% Anstieg >10% 1 Sportarena Konzernabschluss Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 Mio. € Anhang Nr. 2010 2009 Umsatzerlöse 1 67.258 65.529 Einstandskosten der verkauften Waren -52.865 -51.664 Bruttoergebnis vom Umsatz 14.393 13.865 Sonstige betriebliche Erträge 2 1.627 1.307 Vertriebskosten 3 -12.173 -11.854 Allgemeine Verwaltungskosten 4 -1.585 -1.589 Sonstige betriebliche Aufwendungen 5 -51 -48 Betriebliches Ergebnis EBIT 2.211 1.681 Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 0 0 Sonstiges Beteiligungsergebnis 6 15 15 Zinsertrag 7 112 129 Zinsaufwand 7 -718 -682 Übriges Finanzergebnis 8 10 -93 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10 -694 -531 Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten 936 519 Den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter zuzurechnender Gewinn 11 86 136 Den Anteilseignern der METRO AG zuzurechnender Gewinn 850 383 Ergebnis je Aktie in € 12 2,60 1,17 davon aus fortgeführten Aktivitäten (2,60) (1,17) davon aus nicht fortgeführten Aktivitäten (0,00) (0,00) Überleitung vom Periodenergebnis zum Gesamtergebnis Mio. € 2010 2009 Periodenergebnis 936 519 Sonstiges Ergebnis Veränderung der Neubewertungsrücklage 0 0 Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 0 0 Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbereiche 134 -78 Effektiver Teil der Gewinne/Verluste aus Cashflow Hedges -4 10 Gewinne/Verluste aus der Neubewertung von Finanzinstrumenten der Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ 0 0 Sonstige Veränderungen 5 0 Auf die Komponenten des „Sonstigen Ergebnisses“ entfallende Ertragsteuern 0 16 Gesamtergebnis 1.071 467 Den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter zuzurechnendes Gesamtergebnis 100 133 Den Anteilseignern der METRO AG zuzurechnendes Gesamtergebnis 971 334 Bilanz zum 31. Dezember 2010 AKTIVA Stand Stand Stand Mio. € Anhang Nr. 31.12.2010 31.12.2009 1.1.2009 Langfristige Vermögenswerte 18.912 18.464 18.813 Geschäfts- oder Firmenwerte 17, 18 4.064 3.992 3.960 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 17, 19 436 497 552 Sachanlagen 17, 20 12.482 12.244 12.524 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 17, 21 238 129 133 Finanzielle Vermögenswerte 17, 22 248 113 144 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 23 444 463 450 Latente Steueransprüche 24 1.000 1.026 1.050 Kurzfristige Vermögenswerte 16.155 14.818 14.703 Vorräte 25 7.458 7.110 7.001 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26 526 539 446 Finanzielle Vermögenswerte 3 38 8 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 23 2.724 2.613 2.818 Ertragsteuererstattungsansprüche 412 405 326 Zahlungsmittel 29 4.799 3.996 3.874 Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte 30 233 117 230 35.067 33.282 33.516 1Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise 2Adjustierung aufgrund der Erstanwendung neuer oder geänderter IFRS im Geschäftsjahr 2009 sowie geänderter Ausweise PASSIVA Stand Stand Stand Mio. € Anhang Nr. 31.12.2010 31.12.2009 1.1.2009 Eigenkapital 31 6.460 5.992 6.061 Gezeichnetes Kapital 835 835 835 Kapitalrücklage 2.544 2.544 2.544 Gewinnrücklagen 2.929 2.375 2.428 Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 152 238 254 Langfristige Schulden 8.990 9.106 7.369 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 32 1.016 978 964 Sonstige Rückstellungen 33 472 502 533 Finanzielle Schulden 34, 36 6.533 6.743 5.031 Sonstige Verbindlichkeiten 34, 37 757 667 620 Latente Steuerschulden 24 212 216 221 Kurzfristige Schulden 19.617 18.184 20.086 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 34, 35 14.393 14.174 14.125 Rückstellungen 33 532 561 522 Finanzielle Schulden 34, 36 1.750 984 2.864 Sonstige Verbindlichkeiten 34, 37 2.458 2.200 2.163 Ertragsteuerschulden 34 291 265 266 Schulden i. Z. m. zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten 30 193 0 146 35.067 33.282 33.516 1Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise 2Adjustierung aufgrund der Erstanwendung neuer oder geänderter IFRS im Geschäftsjahr 2009 sowie geänderter Ausweise Eigenkapitalentwicklung1 Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapital-rücklage Effektiver Teil der Gewinne/ Verluste aus Cashflow Hedges Währungsumrechnungs-differenzen aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbereiche Auf Komponenten des „Sonstigen Ergebnisses“ entfallende Ertragsteuer Übrige Gewinn-rücklagen 1.1.2009 835 2.544 57 -365 1 2.735 Dividenden 0 0 0 0 0 -386 Gesamtergebnis 0 0 10 -75 16 383 Kapitalsaldo aus Erwerb von Anteilen 0 0 0 0 0 -1 31.12.2009/1.1.2010 835 2.544 67 -440 17 2.731 Dividenden 0 0 0 0 0 -386 Gesamtergebnis 0 0 -4 125 0 850 Kapitalsaldo aus Erwerb von Anteilen 0 0 0 0 0 0 Änderung IAS 17 0 0 0 0 0 -28 Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0 -3 31.12.2010 835 2.544 63 -315 17 3.164 Mio. € Gewinnrück-lagengesamt2 Summe davon auf das „Sonstige Ergebnis” entfallend Anteile nicht beherrschender Gesellschafter davon auf das „Sonstige Ergebnis“ entfallend Eigenkapital gesamt 1.1.2009 2.428 5.807 254 6.061 Dividenden -386 -386 -124 -510 Gesamtergebnis 334 334 (-49) 133 (-3) 467 Kapitalsaldo aus Erwerb von Anteilen -1 -1 -25 -26 31.12.2009/1.1.2010 2.375 5.754 238 5.992 Dividenden -386 -386 -143 -529 Gesamtergebnis 971 971 (121) 100 (14) 1.071 Kapitalsaldo aus Erwerb von Anteilen 0 0 -46 -46 Änderung IAS 17 -28 -28 0 -28 Sonstige Veränderungen -3 -3 3 0 31.12.2010 2.929 6.308 152 6.460 1 Die Eigenkapitalentwicklung wird im Anhang unter Nummer 31 „Eigenkapital“ erläutert 2 Adjustierung des Werts zum 1.1.2009 aufgrund der Erstanwendung neuer oder geänderter IFRS im Geschäftsjahr 2009 Kapitalflussrechnung1 Mio. € 2010 2009 EBIT 2.211 1.681 Zu-/Abschreibungen auf Anlagevermögen ohne finanzielle Vermögenswerte 1.380 1.387 Veränderung von Pensions- und sonstigen Rückstellungen -18 -9 Veränderung des Netto-Betriebsvermögens -288 62 Zahlungen Ertragsteuern -597 -560 Sonstiges -174 -67 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten 2.514 2.494 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der nicht fortgeführten Aktivitäten 0 -18 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gesamt 2.514 2.476 Unternehmensakquisitionen 0 -8 Investitionen in Sachanlagen (ohne Finanzierungs-Leasing) -1.412 -1.189 Sonstige Investitionen -333 -191 Unternehmensveräußerungen 121 -34 Anlagenabgänge 663 260 Cashflow aus Investitionstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten -961 -1.162 Cashflow aus Investitionstätigkeit der nicht fortgeführten Aktivitäten 0 0 Cashflow aus Investitionstätigkeit gesamt -961 -1.162 Gewinnausschüttungen an METRO AG Gesellschafter -386 -386 an andere Gesellschafter -143 -124 Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 1.302 2.662 Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -898 -2.787 Gezahlte Zinsen -695 -676 Erhaltene Zinsen 111 123 Ergebnisübernahmen und sonstige Finanztätigkeit -25 1 Mittelabfluss zur Finanzierung nicht fortgeführter Aktivitäten 0 -38 Cashflow aus Finanztätigkeit der fortgeführten Aktivitäten -734 -1.225 Cashflow aus Finanztätigkeit der nicht fortgeführten Aktivitäten 0 36 Cashflow aus Finanztätigkeit gesamt -734 -1.189 Summe der Cashflows gesamt 819 125 Wechselkurseffekte auf die Zahlungsmittel 13 -4 Veränderung der Zahlungsmittel aufgrund erstmaliger Einbeziehung von Gesellschaften 0 1 Gesamtveränderung der Zahlungsmittel 832 122 Zahlungsmittel 1. Januar gesamt 3.996 3.874 Zahlungsmittel 31. Dezember gesamt 4.828 3.996 abzüglich zur Veräußerung stehende Zahlungsmittel zum 31. Dezember -29 0 Zahlungsmittel 31. Dezember aus fortgeführten Aktivitäten 4.799 3.996 1Die Kapitalflussrechnung wird im Anhang unter Nummer 40 „Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung“ erläutert 2Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise Anhang Segmentberichterstattung1, 2 Geschäftssegmente Fortgeführte Aktivitäten des Konzerns Metro Cash & Carry Real Media Markt und Saturn Mio. € 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Außenumsätze (netto) 31.095 30.613 11.499 11.298 20.794 19.693 Innenumsätze (netto) 20 14 1 1 0 0 Umsatzerlöse (netto) 31.115 30.627 11.500 11.299 20.794 19.693 EBITDAR 2.042 1.740 706 624 1.406 1.382 EBITDA 1.363 1.061 310 210 818 847 Abschreibungen 271 268 205 183 326 244 Zuschreibungen 2 0 0 9 0 0 EBIT 1.094 793 105 36 492 603 Investitionen 499 220 156 193 362 353 Segmentvermögen 7.496 6.829 3.815 3.708 6.521 6.165 davon langfristig (3.932) (3.767) (2.473) (2.518) (1.755) (1.726) Segmentschulden 6.497 6.438 2.187 2.199 7.964 7.489 Verkaufsfläche (1.000 m²) 5.355 5.291 3.107 3.184 2.829 2.633 Standorte (Anzahl) 687 668 429 441 877 818 Galeria Kaufhof Immobilien Sonstige Mio. € 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Außenumsätze (netto) 3.584 3.539 0 0 286 386 Innenumsätze (netto) 0 3 0 0 6.197 5.889 Umsatzerlöse (netto) 3.584 3.542 0 0 6.483 6.275 EBITDAR 492 437 128 -7 -159 -90 EBITDA 234 166 1.101 948 -207 -152 Abschreibungen 96 105 421 418 116 184 Zuschreibungen 0 0 38 6 0 0 EBIT 138 61 718 536 -323 -336 Investitionen 104 57 490 580 72 114 Segmentvermögen 1.033 1.070 8.591 8.645 2.121 2.082 davon langfristig (481) (478) (8.496) (8.367) (569) (512) Segmentschulden 986 956 566 600 2.484 2.095 Verkaufsfläche (1.000 m²) 1.480 1.501 0 0 0 20 Standorte (Anzahl) 138 141 0 0 0 59 Konsolidierung METRO GROUP Nicht fortgeführteAktivitäten des Konzerns Mio. € 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Außenumsätze (netto) 0 0 67.258 65.529 0 50 Innenumsätze (netto) -6.218 -5.907 0 0 0 0 Umsatzerlöse (netto) -6.218 -5.907 67.258 65.529 0 50 EBITDAR -21 -11 4.594 4.075 0 k. A. EBITDA -28 -12 3.591 3.068 0 -1 Abschreibungen -8 -6 1.427 1.396 0 0 Zuschreibungen 7 -6 47 9 0 k. A. EBIT -13 -12 2.211 1.681 0 -1 Investitionen 0 0 1.683 1.517 0 1 Segmentvermögen -1.513 -1.411 28.064 27.088 0 0 davon langfristig (-148) (-155) (17.558) (17.213) (0) (0) Segmentschulden -1.653 -1.449 19.031 18.328 0 0 Verkaufsfläche (1.000 m²) 0 0 12.771 12.629 0 0 Standorte (Anzahl) 0 0 2.131 2.127 0 0 Regionensegmente Fortgeführte Aktivitäten des Konzerns Deutschland Westeuropa ohne Deutschland Osteuropa Mio. € 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Außenumsätze (netto) 26.130 26.511 21.528 20.932 16.880 15.766 Innenumsätze (netto) 26 18 22 12 0 0 Umsatzerlöse (netto) 26.156 26.529 21.550 20.944 16.880 15.766 EBITDAR 1.614 1.627 1.508 1.210 1.401 1.221 EBITDA 1.057 1.023 1.242 968 1.242 1.072 Abschreibungen 665 698 360 312 350 338 Zuschreibungen 7 9 6 0 28 0 EBIT 399 334 888 656 920 734 Investitionen 585 514 272 256 668 626 Segmentvermögen 11.805 11.670 7.656 7.537 7.867 7.057 davon langfristig (6.736) (6.827) (4.185) (4.369) (5.664) (5.151) Segmentschulden 8.454 8.357 6.415 6.049 3.905 3.690 Verkaufsfläche (1.000 m²) 5.798 6.000 3.077 2.990 3.338 3.112 Standorte (Anzahl) 942 1.017 627 596 478 439 Fortgeführte Aktivitäten des Konzerns Asien/Afrika International Konsolidierung Mio. € 2010 2009 2010 2009 2010 2009 Außenumsätze (netto) 2.720 2.320 41.128 39.018 0 0 Innenumsätze (netto) 618 636 640 648 -666 -666 Umsatzerlöse (netto) 3.338 2.956 41.768 39.666 -666 -666 EBITDAR 73 15 2.982 2.446 -2 2 EBITDA 51 3 2.535 2.043 -1 2 Abschreibungen 52 48 762 698 0 0 Zuschreibungen 6 0 40 0 0 0 EBIT 5 -45 1.813 1.345 -1 2 Investitionen 158 121 1.098 1.003 0 0 Segmentvermögen 1.481 1.237 17.004 15.831 -745 -413 davon langfristig (979) (845) (10.828) (10.365) (-6) (21) Segmentschulden 727 543 11.047 10.282 -470 -311 Verkaufsfläche (1.000 m²) 558 527 6.973 6.629 0 0 Standorte (Anzahl) 84 75 1.189 1.110 0 0 Fortgeführte Aktivitäten des Konzerns METRO GROUP Mio. € 2010 2009 2010 2009 Außenumsätze (netto) 67.258 65.529 0 50 Innenumsätze (netto) 0 0 0 0 Umsatzerlöse (netto) 67.258 65.529 0 50 EBITDAR 4.594 4.075 0 k. A. EBITDA 3.591 3.068 0 -1 Abschreibungen 1.427 1.396 0 0 Zuschreibungen 47 9 0 k. A. EBIT 2.211 1.681 0 -1 Investitionen 1.683 1.517 0 1 Segmentvermögen 28.064 27.088 0 0 davon langfristig (17.558) (17.213) (0) (0) Segmentschulden 19.031 18.328 0 0 Verkaufsfläche (1.000 m²) 12.771 12.629 0 0 Standorte (Anzahl) 2.131 2.127 0 0 1Die Segmentberichterstattung wird unter Nummer 41 „Segmentberichterstattung“ erläutert 2Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund geänderter Ausweise 3Adjustierung aufgrund der saldierten Darstellung von außerplanmäßigen Abschreibungen und Zuschreibungen im EBITDA und EBITDAR in Höhe von 9 Mio. € (Real beziehungsweise Deutschland), 6 Mio. € (Immobilien) und -6 Mio. € (Konsolidierung) Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Grundlagen der Rechnungslegung Der Konzernabschluss der METRO AG wurde zum 31. Dezember 2010 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, aufgestellt. Er berücksichtigt alle zu diesem Zeitpunkt verabschiedeten und in der Europäischen Union verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards und Interpretationen. Durch Einhaltung der Standards und Interpretationen wird ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der METRO AG vermittelt. Der Konzernabschluss entspricht in der vorliegenden Fassung der Vorschrift des § 315a Handelsgesetzbuch (HGB). Diese bildet die Rechtsgrundlage für die Konzernrechnungslegung nach internationalen Standards in Deutschland zusammen mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rats vom 19. Juli 2002, betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards. Der vorliegende Abschluss basiert grundsätzlich auf dem historischen Anschaffungskostenprinzip. Wesentliche Ausnahmen hiervon sind zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente sowie Vermögenswerte und Schulden, die als Grundgeschäft innerhalb eines Fair-Value-Hedges mit ihren Fair Values bewertet werden. Ferner sind zur Veräußerung vorgesehene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen mit dem Fair Value abzüglich Veräußerungskosten bilanziert, sofern dieser Wert unter dem Buchwert liegt. Verbindlichkeiten aus anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich werden ebenfalls zum Fair Value ausgewiesen. Darüber hinaus sind die finanziellen Verpflichtungen aus nicht beherrschenden Gesellschaftern gewährten Andienungsrechten zum Fair Value bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Der Konzernabschluss wurde in Euro erstellt. Alle Beträge sind in Millionen Euro (Mio. €) angegeben, sofern nicht auf Abweichungen besonders hingewiesen wird. Beträge unter 0,5 Mio. € werden abgerundet und als 0 berichtet. Die im Folgenden dargestellten Bilanzierungsmethoden kamen bei der Erstellung des Konzernabschlusses zur Anwendung. Anwendung neuer Bilanzierungsmethoden Überarbeitete und neue Rechnungslegungsvorschriften Im vorliegenden Konzernabschluss kamen erstmals diejenigen vom IASB überarbeiteten, ergänzten sowie neu herausgegebenen Bilanzierungsstandards und Interpretationen zur Anwendung, die im Geschäftsjahr 2010 für die METRO AG verpflichtend waren: IFRS 1 (First-time Adoption of International Financial Reporting Standards) Erstmalig im Geschäftsjahr 2010 anzuwenden waren zwei Änderungen des IFRS 1. Aus der ersten Überarbeitung resultieren keine bilanziellen Konsequenzen, da sie lediglich strukturelle und redaktionelle Veränderungen des IFRS 1 zur Folge hatte. Die zweite Änderung sieht zusätzliche Erleichterungen für IFRS-Erstanwender vor. Diese betreffen die Bilanzierung von Leasingverhältnissen sowie von Öl- und Gasvermögenswerten. Diese Änderungen betrafen die METRO AG nicht, da der IFRS 1 nur für IFRS-Erstanwender Gültigkeit hat. IFRS 2 (Share-based Payment) Durch die Änderung des IFRS 2 wird klargestellt, dass Güter und Dienstleistungen, die ein Unternehmen im Rahmen einer anteilsbasierten Vergütungsvereinbarung erhält, ebenfalls dann zu bilanzieren sind, wenn ein Unternehmen eine Leistung empfängt und ein anderes Unternehmen desselben Konsolidierungskreises (oder ein Anteilseigner irgendeines Unternehmens der Gruppe) die Verpflichtung zur Erfüllung der anteilsbasierten Vergütung übernimmt. Darüber hinaus wird klargestellt, dass der im IFRS 2 verwendete Begriff „Konzern“ die gleiche Bedeutung wie im IAS 27 (Consolidated and Separate Financial Statements) hat, wonach ein Konzern aus einem Mutterunternehmen und seinen Tochterunternehmen besteht. Im Rahmen der Änderung wurden die beiden Interpretationen IFRIC 8 (Scope of IFRS 2) und IFRIC 11 (IFRS 2 Group and Treasury Share Transactions) in den IFRS 2 integriert und die Einzelverlautbarungen aufgehoben. Die Änderungen des IFRS 2 hatten keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IFRS 3 (Business Combinations) in Verbindung mit IAS 27 (Consolidated and Separate Financial Statements) Aus der Überarbeitung des IFRS 3 und des IAS 27 ergaben sich zahlreiche Änderungen für die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen, welche in ab dem 1. Juli 2009 beginnenden Geschäftsjahren stattfinden. Diese Änderungen waren demnach für die METRO GROUP erstmals für Unternehmenszusammenschlüsse im Geschäftsjahr 2010 anzuwenden. Für die Behandlung des aus einem Unternehmenserwerb resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerts wurde ein Wahlrecht eingeführt, dass auch der auf Anteile nicht beherrschender Gesellschafter (neue Bezeichnung für Minderheitenanteile) entfallende Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert werden darf. Diese als „Full-Goodwill-Methode“ bezeichnete Vorgehensweise führt zudem dazu, dass die „Anteile nicht beherrschender Gesellschafter“ im „Eigenkapital“ steigen. Da in der METRO GROUP von diesem Wahlrecht kein Gebrauch gemacht wird, erfolgt die Bilanzierung von Geschäfts- oder Firmenwerten weiterhin beteiligungsproportional. Nach dem bisherigen IFRS 3 wurden bei einem Unternehmenserwerb die direkt zurechenbaren Kosten, wie Notargebühren und Beraterhonorare, in die Anschaffungskosten einbezogen. Ab dem Geschäftsjahr 2010 müssen die bei Unternehmenserwerben anfallenden anschaffungsbezogenen Kosten direkt als Aufwand erfasst werden. Bei einem sukzessiven Unternehmenserwerb muss beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 zum Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschung der bisher gehaltene Eigenkapitalanteil erfolgswirksam neu bewertet werden. Bei einer Differenz zwischen dem bisherigen Buchwert der Beteiligung am Tochterunternehmen und dem anteiligen neu bewerteten Nettovermögen des Tochterunternehmens muss diese als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen werden. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte kein sukzessiver Unternehmenserwerb. Falls bei einem Unternehmenserwerb bedingte Kaufpreiszahlungen vereinbart werden, müssen diese zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem Fair Value bewertet und gemäß der vertraglichen Bedingungen als Vermögenswert, Verbindlichkeit oder Eigenkapital erfasst werden. Eine spätere Anpassung des Geschäfts- oder Firmenwerts bei Änderungen des Kaufpreises in Folgeperioden aufgrund von zukünftigen Ereignissen (beispielsweise Erreichung eines Umsatzziels) ist entgegen der alten Regelung nicht mehr zulässig. Der überarbeitete IAS 27 gibt vor, dass eine Veränderung der Beteiligungsquote an einem Tochterunternehmen als erfolgsneutrale Eigenkapitaltransaktion auszuweisen ist, sofern weiterhin eine Beherrschung vorliegt. Falls jedoch die Beherrschung verloren wird, werden die Vermögenswerte und Schulden des ehemaligen Tochterunternehmens vollständig ausgebucht. Verbleibende Anteile werden zu ihrem Fair Value bilanziert und die Differenz zu den bisher bilanzierten Buchwerten wird erfolgswirksam erfasst. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter, die aufgrund entstandener Verluste negativ werden, sind mit ihrem Negativsaldo offen im Eigenkapital auszuweisen. Bisher wurden diese mit dem Mehrheits-Eigenkapital verrechnet. Aus den Änderungen des IFRS 3 sowie des IAS 27 ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IFRS 5 (Non-current Assets Held for Sale and Discontinued Operations) in Verbindung mit IFRS 1 (First-time Adoption of International Financial Reporting Standards) Für Tochterunternehmen, die als „zur Veräußerung vorgesehen“ klassifiziert werden und an denen das Unternehmen nach der Veräußerung einen nicht beherrschenden Anteil behält, ließ die bisherige Regelung den Freiraum, die Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens nur in Höhe des zu veräußernden Anteils als „zur Veräußerung vorgesehen“ zu klassifizieren. Mit den „Improvements to IFRSs 2008“ wird klargestellt, dass, selbst wenn ein nicht beherrschender Anteil am Tochterunternehmen im Unternehmen verbleibt, stets die vollen Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens als „zur Veräußerung vorgesehen“ zu klassifizieren sind. Als Folge dieser Änderung wurde der IFRS 1 dahingehend ergänzt, dass IFRS-Erstanwender die zuvor beschriebene Anforderung ebenfalls erfüllen müssen. Die Änderung des IFRS 5 hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IAS 17 (Leases) Im Rahmen der „Improvements to IFRSs 2009“ wurde der IAS 17 überarbeitet. Dabei wurde die bisher geltende Vorschrift aufgehoben, dass Leasingverhältnisse über Grundstücke generell als Operating-Leasing zu behandeln sind, sofern das Eigentum am Leasingobjekt nach Ablauf der Laufzeit nicht auf den Leasingnehmer übergeht. Ab dem Geschäftsjahr 2010 müssen sämtliche Leasingverhältnisse über Grundstücke analog zu anderen Leasingobjekten beurteilt und als Finanzierungs-Leasing oder Operating-Leasing klassifiziert werden. Dies gilt ebenfalls für bestehende Leasingverhältnisse. Leasingverhältnisse über Grundstücke der METRO GROUP wurden im ersten Quartal 2010 basierend auf den Daten zum 1. Januar 2010 unter Anwendung der Übergangsregelung neu klassifiziert. Bei den Grundstücken, die neu als Finanzierungs-Leasing eingeordnet wurden, handelte es sich ausschließlich um sehr lange laufende Leasingverträge. Aus der Umklassifizierung folgte ein Ansatz von Vermögenswerten in den „Sachanlagen“ in Höhe von 67 Mio. € sowie eine Abnahme der „Sonstigen Forderungen und Vermögenswerte“ um 23 Mio. € aufgrund der Auflösung von Abgrenzungsposten für im Voraus gezahlte Mieten. In den „Finanziellen Schulden“ wurden zusätzliche Verbindlichkeiten in Höhe von 72 Mio. € ausgewiesen. Die Differenz zwischen den Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Höhe von -28 Mio. € wurde über die „Gewinnrücklagen“ ausgeglichen. IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement) Durch die Änderung des IAS 39 wird klargestellt, dass auch ein einseitiges Risiko in einer Sicherungsbeziehung abgesichert werden kann. In diesem Fall werden ausschließlich die Änderungen der Cashflows oder des beizulegenden Zeitwerts des gesicherten Grundgeschäfts designiert, die über oder unter einer festgelegten Variablen (beispielsweise dem Preis) liegen. Falls eine Option als Sicherungsinstrument erworben wurde, zeigt deren innerer Wert das einseitige Risiko, aber nicht ihr Zeitwert. Grundsätzlich stellt Inflation kein gesondert identifizierbares Risiko dar und kann daher nicht als abgesichertes Risiko designiert werden. Durch die Änderung des IAS 39 ist es nun zulässig, Inflationsänderungen, die vertraglich festgelegte Teile von Zahlungsströmen eines finanziellen Grundgeschäfts darstellen, durch einen Cashflow Hedge abzusichern. Die Änderung des IAS 39 hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IFRIC 12 (Service Concession Arrangements) Die Interpretation regelt die bilanzielle Abbildung sogenannter Dienstleistungsvereinbarungen. Dies sind Aufträge, die die öffentliche Hand an private Unternehmen vergibt, um öffentliche Infrastrukturprojekte, wie Straßenbau, Energieversorgung etc. umzusetzen. Je nach Art der Vereinbarung erfasst das Unternehmen einen finanziellen oder einen immateriellen Vermögenswert. Der finanzielle Vermögenswert bildet das unbedingte vertragliche Recht zum Erhalt von Zahlungsmitteln oder anderen finanziellen Vermögenswerten von der öffentlichen Hand als Gegenleistung für die Erstellung von Vermögenswerten ab. Ein immaterieller Vermögenswert ist für das Recht des Unternehmens zu bilanzieren, Gebühren für die Benutzung von Vermögenswerten der öffentlichen Hand, die es erstellt hat, zu erheben. Die im Zusammenhang mit Dienstleistungsvereinbarungen bilanzierten finanziellen oder immateriellen Vermögenswerte sind zum Fair Value zu bewerten. Die erstmalige Anwendung des IFRIC 12 hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IFRIC 15 (Agreements for the Construction of Real Estate) IFRIC 15 regelt die Ertragsrealisierung aus Immobilienbauverträgen. Nach der Interpretation sind nur solche Verträge oder Vertragsbestandteile als Fertigungsaufträge gemäß IAS 11 (Construction Contracts) zu klassifizieren, bei denen der Auftraggeber vor und/oder während der Bauphase Einfluss auf die wesentlichen Strukturelemente der Immobilie nehmen kann, unabhängig davon, ob er dies tatsächlich tut. Hat der Auftraggeber keine oder nur geringe Einflussmöglichkeiten, liegt kein Fertigungsauftrag, sondern ein Anwendungsfall des IAS 18 (Revenue) vor. Nach IFRIC 15 ist die „Percentage-of-Completion-Methode“ bei einem IAS-18-Fall dennoch anwendbar, wenn das Unternehmen entweder eine Fertigungsdienstleistung erbringt oder eine fertige Immobilie verkauft, bei der die Kontrolle über die mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen der im Bau befindlichen Immobilie kontinuierlich auf den Erwerber übergehen. Werden die Kontrolle sowie die Risiken und Chancen hingegen zu einem einzigen Zeitpunkt übertragen, so ist eine Vereinnahmung nach Leistungsfortschritt nicht zulässig. Die Anwendung des IFRIC 15 hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IFRIC 16 (Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation) Gemäß IFRIC 16 können nur Fremdwährungsdifferenzen zwischen der eigenen funktionalen Währung des Mutterunternehmens und der funktionalen Währung des ausländischen Geschäftsbetriebs als abgesichertes Risiko designiert werden. Die Absicherung von Fremdwährungsdifferenzen zwischen einer von der funktionalen Währung abweichenden Darstellungswährung im Konzernabschluss des Mutterunternehmens und der funktionalen Währung des ausländischen Geschäftsbetriebs ist nicht zulässig. IFRIC 16 kommt ferner zu dem Schluss, dass Sicherungsinstrumente bei Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb von jedem Unternehmen innerhalb des Konzerns gehalten werden können, sofern die Voraussetzungen der Sicherungsbilanzierung erfüllt sind. Des Weiteren wird klargestellt, dass bei Abgang des ausländischen Geschäftbetriebs sowohl der effektive Teil der kumulativen Gewinne und Verluste des Sicherungsinstruments als auch die kumulativ erfassten Währungsumrechnungsdifferenzen für die Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb aus dem Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern sind. Die Anwendung des IFRIC 16 hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IFRIC 17 (Distributions of Non-cash Assets to Owners) IFRIC 17 legt fest, dass Sachdividendenverpflichtungen zu passivieren sind, wenn die Dividende sachgerecht genehmigt wurde und nicht mehr im Ermessen des Unternehmens steht. Dies entspricht in der Regel dem Zeitpunkt der Verkündung durch das zuständige Management und der gegebenenfalls rechtlich vorgeschriebenen Zustimmung der zuständigen Instanz (zum Beispiel Anteilseigner). Die Verpflichtung zur Ausschüttung einer Sachdividende ist mit ihrem Fair Value anzusetzen. Eine Differenz zwischen dem Buchwert des auszuschüttenden Vermögenswerts und der Dividendenverpflichtung ist im Zeitpunkt der Ausschüttung erfolgswirksam zu erfassen. Da innerhalb der METRO GROUP keine Sachdividenden ausgeschüttet werden, hatte die Anwendung des IFRIC 17 keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. IFRIC 18 (Transfers of Assets from Customers) Die Interpretation regelt die bilanzielle Darstellung von Vereinbarungen, bei denen ein Unternehmen Sachanlagevermögen oder Geldmittel für den Erwerb oder die Herstellung erforderlicher Sachanlagen von einem Kunden erhält, um den Kunden mittels dieser Sachanlagen an ein Netzwerk anzuschließen und ihm so einen dauerhaften Zugang zur Versorgung mit Gütern oder Dienstleistungen zu gewähren. Nach IFRIC 18 kann das bilanzierende Unternehmen nur dann einen Vermögenswert ansetzen, wenn die übertragene Sachanlage beziehungsweise die mit dem Geld des Kunden erworbene oder hergestellte Sachanlage die Definition eines Vermögenswerts gemäß Rahmenkonzept erfüllt. Hierfür muss das Unternehmen die Verfügungsmacht über die Sachanlage erlangen. Ist dies gegeben, ist der Vermögenswert dem Sachanlagevermögen zuzuordnen und mit dem Fair Value anzusetzen. Nach der Auslegung des IFRIC 18 stellt der Anschluss an ein Netzwerk beziehungsweise die dauerhafte Versorgung mit Gütern oder Dienstleistungen im Gegenzug für die Übertragung von Sachanlagevermögen eine Tauschtransaktion im Sinne des IAS 18 (Revenue) dar, für die zum Zeitpunkt der Erfüllung dieser Dienstleistung Erlöse zu realisieren sind. Erbringt das Unternehmen als Gegenleistung für den erhaltenen Gegenstand des Sachanlagevermögens mehrere einzeln identifizierbare Dienstleistungen, ist der Fair Value der erhaltenen Gegenleistung auf die einzelnen Dienstleistungen zu verteilen und getrennt zum jeweiligen Erfüllungszeitpunkt zu vereinnahmen. Die Anwendung des IFRIC 18 hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der METRO AG. Unter der Bezeichnung „Improvements to IFRSs 2009“ wurden an weiteren Standards Änderungen vorgenommen, die für den Konzernabschluss der METRO AG keine Auswirkungen hatten. Vom IASB wurde eine Reihe weiterer Bilanzierungsstandards und Interpretationen neu verabschiedet beziehungsweise überarbeitet, die von der METRO AG frühestens ab dem 1. Januar 2011 verpflichtend angewendet werden müssen, sofern sie von der Europäischen Kommission zur Anwendung genehmigt wurden und für die METRO AG einschlägig sind: Standard/ Interpretation Anwendungbei METRO AG ab Genehmigt durch EU1 IFRS 1 First-time Adoption of International Financial Reporting Standards (Amendment: Severe Hyperinflation and Removal of Fixed Dates for First-Time Adopters) 1.1.2012 Nein IFRS 1 First-time Adoption of International Financial Reporting Standards (Limited Exemption from Comparative IFRS 7 Disclosures for First-Time Adopters) 1.1.2011 Ja IFRS 7 Financial Instruments: Disclosures (Amendment: Disclosures – Transfers of Financial Assets) 1.1.2012 Nein IFRS 9 Financial Instruments (Phase 1: Classification and Measurement) 1.1.2013 Nein IAS 12 Income Taxes (Amendment: Deferred Tax - Recovery of Underlying Assets) 1.1.2012 Nein IAS 24 Related Party Disclosures (Revised) 1.1.2011 Ja IAS 32 Financial Instruments: Presentation (Amendment: Classification of Rights Issues) 1.1.2011 Ja IFRIC 14 IAS 19 – The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum Funding Requirements and their Interaction (Amendment: Prepayments of a Minimum Funding Requirement) 1.1.2011 Ja IFRIC 19 Extinguishing Financial Liabilities with Equity Instruments 1.1.2011 Ja Diverse Improvements to IFRSs 2010 1.1.2011 Nein 1Stand: 31.12.2010 Die Erstanwendung der genannten Rechnungslegungsvorschriften wird nach derzeitiger Einschätzung zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns führen. Geänderter Ausweis Zusammensetzung des Netto-Betriebsvermögens Die Zusammensetzung des Postens „Veränderung des Netto-Betriebsvermögens“ in der Kapitalflussrechnung wurde im Vergleich zum Vorjahr verändert. Bisher umfasste das Netto-Betriebsvermögen nur die „Vorräte“ sowie die „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“. Nach der neuen Definition werden von den Aktiva zusätzlich die „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ sowie die in den „Sonstigen Forderungen und Vermögenswerten“ erfassten Positionen „Forderungen an Lieferanten“, „Forderungen Kreditkarten“ und „Geleistete Anzahlungen auf Vorräte“ hinzugezählt. Von den Passiva werden die zu den „Sonstigen Verbindlichkeiten“ gehörenden Positionen „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ und „Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen“ neu einbezogen. Alle diese Positionen wurden in der Kapitalflussrechnung vorher im Posten „Sonstiges“ erfasst. Da diese Positionen nur in den Posten „Veränderung des Netto-Betriebsvermögens“ umgegliedert wurden, bleibt die Höhe des „Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten“ unverändert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen des Jahres 2009 in der Kapitalflussrechnung entsprechend angepasst. Umgliederung Forderungen an Lieferanten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen In der Bilanz wurden erfolgsneutrale Umgliederungen zwischen den „Sonstigen Forderungen und Vermögenswerten“ (Unterposition „Forderungen an Lieferanten“), den „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“, den „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ und den „Sonstigen Verbindlichkeiten“ (Unterposition „Übrige Verbindlichkeiten“) vorgenommen, um im Wesentlichen der Aufrechenbarkeit Rechnung zu tragen. Die Zahlen der Vergleichsperioden zum 31. Dezember 2009 sowie zum 1. Januar 2009 wurden zur besseren Vergleichbarkeit adjustiert. Die Umgliederungen betrafen zum 31. Dezember 2009 die „Sonstigen Forderungen und Vermögenswerte“ („Forderungen an Lieferanten“) mit -380 Mio. €, die „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen“ mit -5 Mio. €, die „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ mit -383 Mio. € sowie die „Sonstigen Verbindlichkeiten“ („Übrige Verbindlichkeiten“) mit -2 Mio. €. Zum 1. Januar 2009 wurden die „Sonstigen Forderungen und Vermögenswerte“ („Forderungen an Lieferanten“) sowie die „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ jeweils um -298 Mio. € angepasst. Mit den Umgliederungen wird der wirtschaftliche Gehalt besser widergespiegelt, sodass relevantere Informationen über die Vermögens- und Finanzlage der METRO GROUP vermittelt werden. Umgliederung Wechselverbindlichkeiten An Lieferanten ausgegebene Wechsel werden nunmehr unter den „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ ausgewiesen. Zuvor wurden diese Wechsel der Bilanzposition „Finanzielle Schulden“ (kurzfristig) zugeordnet. Der geänderte Ausweis trägt der wirtschaftlichen Substanz der Schuld besser Rechnung, da sie eine Finanzierung aus Transaktionen mit Lieferanten darstellt und sich aus der Begebung von Wechseln für die Lieferantenschulden weder etwas an der Höhe der Schulden noch an der Laufzeit ändert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreswerte in der Bilanz angepasst. Zum 31. Dezember 2009 wurden Wechselverbindlichkeiten in Höhe von 507 Mio. € aus der Bilanzposition „Finanzielle Schulden“ (kurzfristig) in die „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ umgegliedert sowie zum 1. Januar 2009 584 Mio. €. In der Kapitalflussrechnung enthält die „Veränderung des Netto-Betriebsvermögens“ („Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten“) konsequenterweise auch die Veränderungen dieser Wechselverbindlichkeiten, die vorher dem „Cashflow aus Finanztätigkeit der fortgeführten Aktivitäten“ zugeordnet waren. Auch die Vorjahreswerte in der Kapitalflussrechnung wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Die Anpassungen in der Kapitalflussrechnung führten für das Geschäftsjahr 2009 zu einer Abnahme des „Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit“ in Höhe von 77 Mio. €. Als Folge der Aufnahme der genannten Wechselverbindlichkeiten in die „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ erhöhten sich zudem die Segmentschulden der Vertriebslinie Media Markt und Saturn im Geschäftsjahr 2009 um 507 Mio. €. Darüber hinaus ergab sich aus der Umgliederung der Wechselverbindlichkeiten eine Verbesserung der bilanziellen Nettoverschuldung zum 31. Dezember 2009 in Höhe von 507 Mio. €. Umgliederungen im Sachanlagenspiegel Rückwirkend zum 1. Januar 2009 werden aus Transparenzgründen die in angemieteten Gebäuden vorgenommenen Mietereinbauten nicht mehr unter „Grundstücke und Bauten“, sondern unter „Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung“ innerhalb der Sachanlagen ausgewiesen. Diese Ausweisänderung hat zum 1. Januar 2009 zu einer ergebnisneutralen Umgliederung in Höhe von 656 Mio. € geführt. Der Effekt zum 31. Dezember 2009 betrug 667 Mio. €. Darüber hinaus werden „Technische Anlagen und Maschinen“ ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar 2009 unter "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen, sodass sich der Wert dieser Position sowohl zum 1. Januar 2009 als auch zum 31. Dezember 2009 um 4 Mio. € erhöht hat. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der METRO AG alle Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die METRO AG die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik durch die Mehrheit der Stimmrechte oder gemäß Satzung, Unternehmensvertrag oder vertraglicher Vereinbarung innehat. Es sind 661 deutsche (Vorjahr 669) und 599 internationale (Vorjahr 581) Tochterunternehmen einbezogen, die von der METRO AG gemäß IAS 27 (Consolidated and Separate Financial Statements) in Verbindung mit SIC-12 (Consolidation – Special Purpose Entities) beherrscht werden. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis wie folgt geändert: Stand 1. Januar 2010 1.251 Verschmelzung auf andere Konzerngesellschaften -21 Erwerb von Anteilen 0 Veräußerung von Anteilen -6 Neugründungen 44 Erwerbe 0 Stand 31. Dezember 2010 1.261 Die Zugänge aufgrund von Neugründungen (44 Gesellschaften) sind im Wesentlichen auf die Expansion von Media Markt und Saturn zurückzuführen. In der Veräußerung von Anteilen ist der Abgang von fünf Konzerngesellschaften im Rahmen des Verkaufs von 100 Prozent der Anteile an der Metro Cash & Carry Morocco S.A. sowie deren vier 100-prozentigen Tochterunternehmen durch Metro Cash & Carry International GmbH an die marokkanische Gesellschaft Label Vie S.A. enthalten. Im Rahmen dieser Veräußerung, die mit Wirkung zum 30. November 2010 erfolgte, wurde ein Abgangsertrag von 51 Mio. € erzielt. Da neben dem operativen Geschäft auch die hiermit im Zusammenhang stehenden Immobilien veräußert wurden, entfiel der Abgangsertrag mit 21 Mio. € auf das Segment Metro Cash & Carry und mit 30 Mio. € auf das Segment Immobilien. Einflüsse aus der Veränderung des Konsolidierungskreises werden, sofern diese von besonderer Bedeutung sind, unter den entsprechenden Abschlussposten gesondert erläutert. 4 assoziierte Unternehmen (Vorjahr 2) und 5 Joint-Venture-Unternehmen (Vorjahr 6) werden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Insgesamt 9 Gesellschaften (Vorjahr 9), bei denen die METRO AG einen Stimmrechtsanteil zwischen 20 und 50 Prozent innehat, werden zu Anschaffungskosten bilanziert, da entweder die Assoziierungsvermutung widerlegt wurde oder aus Wesentlichkeitsüberlegungen auf die Anwendung der Equity-Methode verzichtet werden konnte. Eine Übersicht aller wesentlichen Konzerngesellschaften ist unter Nummer 54 „Übersicht der wesentlichen vollkonsolidierten Konzerngesellschaften“ aufgeführt. Darüber hinaus erfolgt eine vollständige Auflistung aller Konzerngesellschaften sowie der assoziierten Unternehmen unter Nummer 56 „Anteilsbesitz des METRO AG-Konzerns zum 31.12.2010 gemäß § 313 HGB“. Konsolidierungsgrundsätze Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Soweit die Geschäftsjahre einbezogener Tochterunternehmen nicht am Abschlussstichtag der METRO AG am 31. Dezember enden, wurden für Zwecke der Konsolidierung Zwischenabschlüsse aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß IFRS 3 (Business Combinations) nach der Erwerbsmethode vorgenommen. Dabei erfolgt bei Unternehmenszusammenschlüssen die Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs. Nach Aufdeckung der stillen Reserven und Lasten verbleibende positive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden einmal pro Jahr – bei Vorliegen von Anhaltspunkten auch unterjährig – auf Wertminderungen hin überprüft und gegebenenfalls auf den niedrigeren erzielbaren Betrag abgeschrieben. Darüber hinaus werden bei Unternehmenserwerben auch die auf Anteile nicht beherrschender Gesellschafter entfallenden stillen Reserven und stillen Lasten aufgedeckt und im Eigenkapital unter der Position „Anteile nicht beherrschender Gesellschafter“ gezeigt. Von dem Wahlrecht, den auf die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter entfallenden Geschäfts- oder Firmenwert zu -bilanzieren, wird in der METRO GROUP kein Gebrauch gemacht. Negative Unterschiedsbeträge aus einem Unternehmenszusammenschluss werden gemäß IFRS 3 nach Zuordnung stiller Reserven und stiller Lasten sowie nochmaliger Überprüfung in der Periode, in der der Zusammenschluss stattfand, erfolgswirksam vereinnahmt. Erwerbe von weiteren Anteilen an Gesellschaften, bei denen die Kontrolle bereits erlangt wurde, werden als Eigenkapitaltransaktionen verbucht. Somit erfolgen weder Anpassungen auf den beizulegenden Zeitwert der Vermögenswerte und Schulden noch werden Gewinne oder Verluste vereinnahmt. Ein Unterschiedsbetrag zwischen den Kosten des zusätzlichen Anteils und dem Buchwert des Nettovermögens zum Zugangszeitpunkt wird direkt mit dem auf den Erwerber entfallenden Kapital verrechnet. Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen werden gemäß den für die Vollkonsolidierung geltenden Grundsätzen behandelt, wobei ein vorhandener Geschäfts- oder Firmenwert im Beteiligungsansatz und eventuell anfallende außerplanmäßige Abschreibungen hierauf entsprechend im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen innerhalb des Finanzergebnisses enthalten sind. Gegebenenfalls abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den der Equity-Bewertung zugrunde liegenden Abschlüssen werden beibehalten, sofern sie den konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der METRO GROUP nicht wesentlich entgegenstehen. In Einzelabschlüssen konsolidierter Tochterunternehmen getätigte Zu- beziehungsweise Abschreibungen auf Anteile an konsolidierten Tochterunternehmen werden zurückgenommen. Konzerninterne Gewinne und Verluste werden eliminiert, Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge sowie zwischen konsolidierten Tochterunternehmen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten beziehungsweise Rückstellungen werden konsolidiert. Zwischenergebnisse im Anlage- oder Vorratsvermögen aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert, wenn sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Auf Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gemäß IAS 12 (Income Taxes) abgegrenzt. Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen der Tochterunternehmen werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Bis zum Bilanzstichtag eingetretenen Wechselkursschwankungen wird bei der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten Rechnung getragen; Gewinne und Verluste hieraus werden ergebniswirksam berücksichtigt. Währungsumrechnungsdifferenzen aus Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen sind, werden erfolgsneutral unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen werden gemäß IAS 21 (The Effects of Changes in Foreign Exchange Rates) nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Als funktionale Währung gilt hiernach die Währung des primären Wirtschaftsumfelds, in dem das Tochterunternehmen tätig ist. Die einbezogenen Unternehmen betreiben ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht grundsätzlich selbstständig, sodass ihre jeweilige Landeswährung in der Regel die funktionale Währung darstellt. Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden erfolgt daher zum Mittelkurs am Bilanzstichtag; die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen werden erfolgsneutral behandelt und unter den Gewinnrücklagen gesondert ausgewiesen. Im Jahr der Entkonsolidierung ausländischer Tochterunternehmen werden diese Währungsdifferenzen ergebniswirksam aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2010 war keine funktionale Währung eines einbezogenen Unternehmens als hochinflationär im Sinne des IAS 29 (Financial Reporting in Hyperinflationary Economies) klassifiziert. Für die Währungsumrechnung wurden hinsichtlich der für die METRO GROUP wichtigsten Währungen der Länder, die nicht an der Europäischen Währungsunion teilnehmen, folgende Wechselkurse zugrunde gelegt: Durchschnittskurs je € Stichtagskurs je € 2010 2009 31.12.2010 31.12.2009 Ägyptisches Pfund EGP 7,47542 7,74040 7,69730 7,85800 Bosnische Mark BAM 1,95583 1,95583 1,95583 1,95583 Britisches Pfund GBP 0,85836 0,89129 0,86075 0,88810 Bulgarischer Lew BGN 1,95583 1,95583 1,95583 1,95583 Chinesischer Renminbi CNY 8,97949 9,52269 8,82200 9,83500 Dänische Krone DKK 7,44723 7,44634 7,45350 7,44180 Hongkong-Dollar HKD 10,30688 10,80623 10,38560 11,17090 Indische Rupie INR 60,61675 67,27274 59,75800 66,49150 Japanischer Yen JPY 116,46337 130,33060 108,65000 133,16000 Kasachischer Tenge KZT 195,36055 206,08600 196,88000 213,95000 Kroatische Kuna HRK 7,28869 7,34100 7,38300 7,30000 Marokkanischer Dirham MAD 11,16107 11,25572 11,16765 11,31905 Moldau-Leu MDL 16,40377 15,51803 16,10450 17,64260 Pakistanische Rupie PKR 113,09190 114,09848 114,43630 121,37110 Polnischer Złoty PLN 3,99543 4,32764 3,97500 4,10450 Neuer Rumänischer Leu RON 4,21160 4,23794 4,26200 4,23630 Russischer Rubel RUB 40,27777 44,11781 40,82000 43,15400 Schwedische Krone SEK 9,54630 10,62298 8,96550 10,25200 Schweizer Franken CHF 1,38198 1,51010 1,25040 1,48360 Serbischer Dinar RSD 102,89962 93,90046 105,49820 95,88880 Singapur-Dollar SGD 1,80791 2,02369 1,71360 2,01940 Tschechische Krone CZK 25,29832 26,43568 25,06100 26,47300 Türkische Lira TRY 1,99805 2,16211 2,06940 2,15470 Ukrainische Hrywnja UAH 10,53283 10,87168 10,57314 11,50094 Ungarischer Forint HUF 275,40584 280,39477 277,95000 270,42000 US-Dollar USD 1,32671 1,39415 1,33620 1,44060 Vietnamesischer Dong VND 24.682,19000 23.796,97000 25.187,13000 25.723,81000 Gewinn- und Verlustrechnung Ertrags- und Aufwandsrealisierung Die Erfassung von Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt gemäß IAS 18 (Revenue), sobald die Leistungen erbracht beziehungsweise die Waren oder Erzeugnisse geliefert worden sind beziehungsweise der Gefahrenübergang auf den Kunden erfolgt ist. Umsatzerlöse werden nach Abzug von Rabatten und Skonti ausgewiesen. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung beziehungsweise zum Zeitpunkt ihrer Verursachung als Aufwand erfasst. Dividenden werden grundsätzlich mit der Entstehung des Rechtsanspruchs auf Zahlung vereinnahmt. Zinsen werden periodengerecht, gegebenenfalls unter Anwendung der Effektivzinsmethode, als Aufwand beziehungsweise Ertrag erfasst. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die tatsächlichen und die latenten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Bilanz Immaterielle Vermögenswerte Geschäfts- oder Firmenwerte werden in Übereinstimmung mit IFRS 3 (Business Combinations) aktiviert. Ein aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierender Geschäfts- oder Firmenwert wird derjenigen Gruppe sogenannter zahlungsmittelgenerierender Einheiten zugeordnet, die aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen zieht. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit ist gemäß IAS 36 (Impairment of Assets) definiert als die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, die Mittelzuflüsse erzeugt, die weitestgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit innerhalb der METRO GROUP ist grundsätzlich ein einzelner Standort. Geschäfts- oder Firmenwerte innerhalb der METRO GROUP werden auf Ebene der Organisationseinheit Vertriebslinie pro Land für interne Managementzwecke überwacht. Die Prüfung der Geschäfts- oder Firmenwerte auf Wertminderung erfolgt daher auf Ebene dieser jeweiligen Gruppe zahlungsmittelgenerierender Einheiten. Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden regelmäßig einmal pro Jahr – bei Vorliegen von Anhaltspunkten auch unterjährig – auf Wertminderungen hin überprüft und gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben. Eine Zuschreibung erfolgt bei Fortfall der Gründe einer in Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung nicht. Zur Ermittlung einer möglichen Wertminderung wird der erzielbare Betrag einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten mit der Summe der Buchwerte verglichen. Der erzielbare Betrag ergibt sich aus dem höheren Wert aus Nutzungswert und Fair Value abzüglich Veräußerungskosten. Eine Wertminderung für den einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwert liegt nur dann vor, wenn der erzielbare Betrag kleiner als die Summe der Buchwerte ist. Entgeltlich erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden mit den Herstellungskosten für ihre Entwicklung aktiviert, wenn die Aktivierungskriterien gemäß IAS 38 (Intangible Assets) erfüllt sind. Die Herstellungskosten umfassen dabei alle beim Herstellungsprozess anfallenden direkt zurechenbaren Kosten. Hierzu können folgende Kosten zählen: Einzelkosten Materialeinzelkosten Fertigungseinzelkosten Sondereinzelkosten der Fertigung Gemeinkosten Materialgemeinkosten (direkt zurechenbar) Fertigungsgemeinkosten Werteverzehr des Anlagevermögens Entwicklungsbezogene Kosten der Verwaltung Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden Fremdkapitalkosten nur einbezogen, falls es sich um einen sogenannten qualifizierten Vermögenswert im Sinne des IAS 23 (Borrowing Costs) handelt. Ein qualifizierter Vermögenswert ist ein nichtfinanzieller Vermögenswert, bei dem ein beträchtlicher Zeitraum benötigt wird, um diesen in den beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen. Die Kosten der Forschungsphase werden nicht aktiviert, sondern sofort als Aufwand erfasst. Alle sonstigen immateriellen Vermögenswerte haben eine begrenzte wirtschaftliche Nutzungsdauer und werden daher planmäßig linear abgeschrieben. Aktivierte selbst erstellte und erworbene Software sowie vergleichbare immaterielle Vermögenswerte werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren, Lizenzen über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für diese immateriellen Vermögenswerte wird zu jedem Bilanzstichtag geprüft, ob Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen. Eine außerplanmäßige Abschreibung wird vorgenommen, falls der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten liegt. Eine Zuschreibung erfolgt bei Fortfall der Gründe einer in Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung. Sachanlagen Vermögenswerte des Sachanlagevermögens, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die wahlrechtlich mögliche Neubewertungsmethode nach IAS 16 (Property, Plant and Equipment) kommt nicht zur Anwendung. In den Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen sind neben den Einzelkosten angemessene Teile der zurechenbaren Gemeinkosten enthalten. Finanzierungskosten werden ausschließlich bei qualifizierten Vermögenswerten als Bestandteil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Erhaltene Investitionszuschüsse werden berücksichtigt, indem die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts um den Betrag des Zuschusses gekürzt werden. Rückbauverpflichtungen werden in Höhe des abgezinsten Erfüllungsbetrags in die Anschaffungs- oder Herstellungskosten einbezogen. Die aktivierten Rückbaukosten werden ratierlich über die Nutzungsdauer des Vermögenswerts abgeschrieben. Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt ausschließlich nach der linearen Methode. Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende wirtschaftliche Nutzungsdauern zugrunde: Gebäude 10 bis 33 Jahre Einbauten in gemieteten Gebäuden 8 bis 15 Jahre bzw. kürzere Mietvertragsdauer Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre Maschinen 3 bis 8 Jahre Bestehen Anhaltspunkte für eine Wertminderung und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die Sachanlagen außerplanmäßig abgeschrieben. Bei Fortfall der Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Das wirtschaftliche Eigentum an Leasinggegenständen ist in Übereinstimmung mit IAS 17 (Leases) dem Leasingnehmer zuzurechnen, wenn dieser alle wesentlichen mit dem Leasingobjekt verbundenen Chancen und Risiken trägt (Finanzierungs-Leasing). Sofern das wirtschaftliche Eigentum den Unternehmen der METRO GROUP zuzurechnen ist, erfolgt die Aktivierung des Leasinggegenstands zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Höhe des Fair Values beziehungsweise des niedrigeren Barwerts der Mindestleasingzahlungen. Die Abschreibungen erfolgen – entsprechend vergleichbaren erworbenen Gegenständen des Sachanlagevermögens – planmäßig über die Nutzungsdauer beziehungsweise über die Laufzeit des Leasingverhältnisses, sofern diese kürzer ist. Falls es allerdings hinreichend sicher ist, dass das Eigentum am Leasingobjekt zum Ende der Laufzeit auf den Leasingnehmer übertragen wird, erfolgt die Abschreibung über die Nutzungsdauer. Die aus den zukünftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind passiviert. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen nach IAS 40 (Investment Property) solche Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und/oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten werden. Sie werden analog zu den Sachanlagen gemäß dem Anschaffungskostenmodell mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls notwendiger außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert. Eine erfolgswirksame Bewertung zum Fair Value erfolgt nicht. Die planmäßige Abschreibung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt über eine Nutzungsdauer von 15 bis 33 Jahren. Zusätzlich wird der Fair Value dieser Immobilien im Anhang angegeben. Dieser wird entweder mithilfe anerkannter Bewertungsmethoden ermittelt oder basiert auf externen Gutachten. Finanzielle Vermögenswerte Sofern es sich hierbei nicht um assoziierte Unternehmen im Sinne des IAS 28 (Investments in Associates) oder Joint Ventures gemäß IAS 31 (Interests in Joint Ventures) handelt, sind die finanziellen Vermögenswerte gemäß IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement) bilanziert und in Abhängigkeit von der hiernach vorzunehmenden Klassifizierung entweder zu (fortgeführten) Anschaffungskosten oder zu Fair Values angesetzt. Der Ansatz erfolgt stets zum Handelstag. Beteiligungen gehören der Klasse „zur Veräußerung verfügbar“ an. Sie werden zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Fair Value inklusive Transaktionskosten bewertet. Sofern in den Folgeperioden die Fair Values zuverlässig ermittelt werden können, sind diese angesetzt; in den Fällen, in denen keine aktiven Märkte existieren und sich die Fair Values nicht mit vertretbarem Aufwand ermitteln lassen, sind die Anschaffungskosten ausgewiesen. Wertpapiere sind den Kategorien „bis zur Endfälligkeit gehalten“, „zur Veräußerung verfügbar“ oder „erfolgswirksam zum Fair Value“ zugeordnet. Innerhalb der Kategorie „erfolgswirksam zum Fair Value“ sind alle finanziellen Vermögenswerte als „zu Handelszwecken gehalten“ klassifiziert, da von der Fair-Value-Option des IAS 39 innerhalb der METRO GROUP kein Gebrauch gemacht wird. Um dies deutlich zu machen, wird die gesamte Kategorie im Konzernanhang als „zu Handelszwecken gehalten“ bezeichnet. Ausleihungen sind als „Kredite und Forderungen“ klassifiziert und werden folglich mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bilanziert. Finanzielle Vermögenswerte, die als gesichertes Grundgeschäft innerhalb eines Fair-Value-Hedges designiert sind, werden erfolgswirksam mit ihrem Fair Value bilanziert. Wertschwankungen von finanziellen Vermögenswerten der Klasse „zur Veräußerung verfügbar“ werden – gegebenenfalls unter Berücksichtigung latenter Steuern – erfolgsneutral im Eigenkapital abgebildet. Die Übernahme der erfolgsneutral erfassten Beträge in das Periodenergebnis erfolgt erst zum Zeitpunkt des Abgangs oder im Falle einer nachhaltigen Wertminderung der Vermögenswerte. Falls Hinweise auf eine Wertminderung bei einem zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzten finanziellen Vermögenswert vorliegen, wird dessen Werthaltigkeit überprüft und sofern notwendig eine entsprechende außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Gründe hierfür nicht mehr vorliegen, erfolgt eine Zuschreibung auf die fortgeführten Anschaffungskosten. Latente Steuern Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 12. Danach werden für temporäre Unterschiede zwischen den im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden zukünftig wahrscheinlich eintretende Steuerent- und -belastungen bilanziert. Erwartete Steuerersparnisse aus der Nutzung von als zukünftig realisierbar eingeschätzten Verlustvorträgen werden aktiviert. Aktive latente Steuern aus abzugsfähigen temporären Unterschieden und steuerlichen Verlustvorträgen, die die passiven latenten Steuern aus zu versteuernden temporären Unterschieden übersteigen, werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem mit hinreichender Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann, dass ausreichend steuerpflichtiges Einkommen zur Realisierung des entsprechenden Nutzens erzielt wird. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden saldiert, sofern diese ertragsteuerlichen Ansprüche und Schulden gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und sich auf dasselbe Steuersubjekt oder eine Gruppe unterschiedlicher Steuersubjekte beziehen, die ertragsteuerlich gemeinsam veranlagt werden. Vorräte Die als Vorräte bilanzierten Handelswaren werden gemäß IAS 2 (Inventories) zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden entweder auf Basis einer Einzelbewertung der Zugänge aus Sicht des Beschaffungsmarkts oder unter Verwendung der Durchschnittskostenmethode ermittelt. Die Bewertung der Handelswaren am Bilanzstichtag erfolgt zum jeweils niedrigeren Betrag aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert. Bei den Handelswaren werden individuelle Bewertungsabschläge vorgenommen, sofern der Nettoveräußerungswert niedriger ist als der Buchwert. Als Nettoveräußerungswert werden die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden, direkt zurechenbaren Verkaufskosten angesetzt. Wenn die Gründe, die zu einer Abwertung der Handelswaren geführt haben, nicht länger bestehen, wird eine entsprechende Wertaufholung vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden gemäß IAS 39 als „Kredite und Forderungen“ klassifiziert und mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Bestehen an der Einbringbarkeit Zweifel, werden die Kundenforderungen mit dem niedrigeren Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows angesetzt. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen wird den erkennbaren Risiken aus dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung von pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte Die in den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte, die gemäß IAS 39 der Klasse „Kredite und Forderungen“ angehören, sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Rahmen der Rechnungsabgrenzungsposten werden transitorische Abgrenzungen ausgewiesen. Unter den übrigen Vermögenswerten werden unter anderem Beteiligungen ausgewiesen sowie derivative Finanzinstrumente, die gemäß IAS 39 als „zu Handelszwecken gehalten“ zu klassifizieren sind. Sie werden im Zeitpunkt ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Fair Value bewertet, der den Anschaffungskosten ohne Einbeziehung der Transaktionskosten entspricht. Sofern die Fair Values dieser Finanzinstrumente in der Folge zuverlässig ermittelt werden können, werden diese angesetzt. In den Fällen, in denen keine aktiven Märkte existieren und sich die Fair Values nicht mit vertretbarem Aufwand ermitteln lassen, sind die fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Alle anderen Forderungen und Vermögenswerte sind ebenfalls zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Bei Anzeichen für eine Wertminderung wird die Werthaltigkeit des Vermögenswerts überprüft. Falls diese nicht gegeben ist, erfolgt eine entsprechende außerplanmäßige Abschreibung. Sollten die Gründe hierfür später nicht mehr vorliegen, erfolgt eine Wertaufholung. Ertragsteuererstattungsansprüche und -schulden Die bilanzierten Ertragsteuererstattungsansprüche und -schulden betreffen in- und ausländische Ertragsteuern für das laufende Jahr sowie aus Vorjahren. Sie werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften des jeweiligen Landes ermittelt. Zahlungsmittel Die Zahlungsmittel beinhalten Schecks, Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten und sind mit den jeweiligen Nennwerten bewertet. Rückstellungen Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen für die betriebliche Altersversorgung erfolgt nach der in IAS 19 (Employee Benefits) vorgeschriebenen Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method). Im Rahmen dieses Anwartschaftsbarwertverfahrens werden unter Berücksichtigung biometrischer Daten sowohl die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartenden Steigerungen der Gehälter und Renten berücksichtigt. Falls die ermittelte Leistungsverpflichtung oder der Fair Value des Planvermögens zwischen dem Beginn und dem Ende eines Geschäftsjahres aufgrund von erfahrungsbedingten Anpassungen oder Änderungen der zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen (zum Beispiel Diskontierungszinssatz oder erwartete Rendite des Planvermögens) steigen oder sinken, entstehen hieraus sogenannte versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste. Bei deren bilanzieller Behandlung findet innerhalb der METRO GROUP unter Ausübung eines Wahlrechts die Korridormethode Anwendung (anstatt der direkten erfolgswirksamen Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung oder der erfolgsneutralen Erfassung im Eigenkapital). Nach der Korridormethode werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nur erfasst, falls deren kumulierter, nicht erfasster Betrag den höheren Wert aus 10 Prozent des Barwerts der Leistungsverpflichtung und 10 Prozent des Fair Values des Planvermögens übersteigt. In diesem Fall werden die den Korridor übersteigenden versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste ab dem Folgejahr über die durchschnittliche Restdienstzeit der berechtigten Mitarbeiter verteilt und als Ertrag oder Aufwand erfasst. Die Korridormethode trägt dem Umstand Rechnung, dass sich versicherungsmathematische Gewinne und Verluste langfristig ausgleichen können. Durch diese Methode werden hohe Volatilitäten in der Gewinn- und Verlustrechnung beziehungsweise im Eigenkapital vermieden. Der in den Pensionsaufwendungen enthaltene Zinsanteil der Rückstellungszuführung wird als Zinsaufwand innerhalb des Finanzergebnisses gezeigt. Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen (wie zum Beispiel Jubiläums- und Sterbegelder) werden auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten gemäß IAS 19 gebildet. (Sonstige) Rückstellungen werden gemäß IAS 37 (Provisions, Contingent Liabilities and Contingent Assets) gebildet, soweit rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die auf zurückliegenden Geschäftsvorfällen oder Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu Vermögensabflüssen führen, die zuverlässig ermittelbar sind. Die Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller daraus erkennbaren Risiken zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Rückgriffsansprüchen verrechnet. Dabei wird grundsätzlich von dem Erfüllungsbetrag mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit ausgegangen. Für standortbezogene Risiken angemieteter Objekte erfolgt zur Ermittlung der Rückstellung für Mietunterdeckung eine Betrachtung der einzelnen Standorte. Die gleiche Betrachtung gilt auch für weiterbetriebene Standorte, sofern sich aus der aktuellen Unternehmensplanung über die Grundmietzeit eine Unterdeckung für den jeweiligen Standort ergibt. Die Rückstellung wird maximal in Höhe der Unterdeckung bewertet, die sich bei einer möglichen Untervermietung ergibt. Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden angesetzt, soweit zum Bilanzstichtag die faktische Verpflichtung zur Restrukturierung durch Verabschiedung eines detaillierten Restrukturierungsplans und dessen Kommunikation an die Betroffenen formalisiert wurde. Die Restrukturierungsrückstellungen enthalten ausschließlich solche Ausgaben, die zwangsweise im Zuge der Restrukturierung entstehen und nicht mit den laufenden Aktivitäten des Unternehmens im Zusammenhang stehen. Rückstellungen für Garantieleistungen werden auf Grundlage der tatsächlich eingetretenen Garantieleistungen der Vergangenheit sowie der Umsätze des Geschäftsjahres gebildet. Langfristige Rückstellungen, zum Beispiel für Mietunterdeckungen oder Rückbauverpflichtungen, sind mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Grundsätzlich sind alle finanziellen Schulden gemäß IAS 39 zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode angesetzt, da die Fair-Value-Option in der METRO GROUP nicht angewandt wird. Finanzschulden, die als Grundgeschäft innerhalb eines Fair-Value-Hedges designiert sind, werden mit ihrem Fair Value passiviert. Die angegebenen Fair Values der Finanzschulden sind auf Basis der am Bilanzstichtag für die entsprechenden Restlaufzeiten und Tilgungsstrukturen gültigen Zinssätze ermittelt. Finanzielle Schulden aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen sind grundsätzlich mit dem Barwert der zukünftigen Mindestleasingzahlungen passiviert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt, sofern es sich nicht um derivative Finanzinstrumente oder um mit Andienungsrechten versehene Gesellschaftsanteile handelt, die gemäß IAS 39 mit dem Fair Value bilanziert sind. Im Rahmen der Rechnungsabgrenzungsposten werden hier transitorische Abgrenzungen gezeigt. Eventualverbindlichkeiten Eventualverbindlichkeiten sind einerseits mögliche Verpflichtungen, die aus vergangenen Ereignissen resultieren, deren Existenz jedoch erst durch das Eintreten oder Nichteintreten unsicherer künftiger Ereignisse bestätigt wird, die nicht vollständig unter der Kontrolle des Unternehmens stehen. Andererseits stellen Eventualverbindlichkeiten gegenwärtige Verpflichtungen dar, die aus vergangenen Ereignissen resultieren, bei denen ein Ressourcenabfluss jedoch als nicht wahrscheinlich eingeschätzt wird oder deren Höhe nicht ausreichend verlässlich bestimmt werden kann. Solche Verpflichtungen sind nach IAS 37 nicht in der Bilanz zu erfassen, sondern im Anhang anzugeben. Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten/Hedge Accounting Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Risikoreduzierung eingesetzt. Ihr Einsatz erfolgt im Rahmen der Vorgaben der entsprechenden Konzernrichtlinie. Alle derivativen Finanzinstrumente sind gemäß IAS 39 zum Fair Value bilanziert und unter den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten beziehungsweise unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Zur Bewertung der derivativen Finanzinstrumente werden die Interbankenkonditionen gegebenenfalls inklusive der für die METRO GROUP gültigen Kreditmargen oder Börsenkurse herangezogen; dabei werden die Geld- und Briefkurse am Bilanzstichtag verwendet. Falls keine Börsenkurse Anwendung finden, wird der Fair Value mittels anerkannter finanzwirtschaftlicher Modelle berechnet. Die angesetzten Fair Values entsprechen jeweils dem Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte. Gewinne und Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten, die als qualifizierte Sicherungsinstrumente innerhalb eines Fair-Value-Hedges bestimmt wurden oder für die kein qualifizierter Sicherungszusammenhang nach den Vorschriften des IAS 39 hergestellt werden konnte und daher kein Hedge Accounting angewandt werden durfte, sind erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Ergebnisse aus derivativen Finanzinstrumenten, für die ein Cashflow Hedge gebildet und für die die Effektivität nachgewiesen ist, werden bis zum Realisationszeitpunkt des gesicherten Grundgeschäfts erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Etwaige Ergebnisveränderungen aus der Ineffektivität dieser Finanzinstrumente sind sofort erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Bilanzierung von anteilsbasierten Vergütungen Die im Rahmen des anteilsbasierten Vergütungssystems gewährten Aktienprämien sind als „anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich“ klassifiziert. Für diese werden ratierliche, mit dem Fair Value der eingegangenen Verpflichtungen bewertete Rückstellungen gebildet. Der ratierliche Aufbau der Rückstellungen erfolgt dabei erfolgswirksam als Personalaufwand über die jeweils zugrunde liegende Sperrfrist verteilt. Soweit die gewährten anteilsbasierten Vergütungen durch den Abschluss korrespondierender Sicherungsgeschäfte abgesichert wurden, sind die Sicherungsgeschäfte zum Fair Value bewertet und unter den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten ausgewiesen. Hierbei wird der Teil der Wertschwankung der Sicherungsgeschäfte in dem Maße, in dem sie der Wertschwankung der anteilsbasierten Vergütungen entsprechen, erfolgswirksam als Personalaufwand erfasst. Der überschießende Teil der Wertschwankungen wird erfolgsneutral im Eigenkapital gezeigt. Bilanzierung von zur Veräußerung vorgesehenen langfristigen Vermögenswerten und nicht fortgeführten Aktivitäten Ein langfristiger Vermögenswert ist gemäß IFRS 5 (Non-current Assets Held for Sale and Discontinued Operations) als „zur Veräußerung vorgesehen“ klassifiziert, sofern der zugehörige Buchwert vornehmlich durch Veräußerung und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert werden soll. Ein Verkauf muss grundsätzlich innerhalb der nächsten zwölf Monate geplant und durchführbar sein. Dieser Vermögenswert ist zum niedrigeren Wert aus Buchwert und Fair Value abzüglich Veräußerungskosten angesetzt und in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Ein Unternehmensbestandteil ist nach IFRS 5 als nicht fortgeführte Aktivität bilanziert, wenn dieser zur Veräußerung vorgesehen ist oder bereits veräußert wurde. Die nicht fortgeführte Aktivität ist mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert und Fair Value abzüglich Veräußerungskosten angesetzt. In Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung und Segmentberichterstattung sind nicht fortgeführte Aktivitäten jeweils gesondert dargestellt und im Anhang erläutert. Vorjahreszahlen sind hierbei – mit Ausnahme der Bilanz – entsprechend angepasst. Zusammenfassung ausgewählter Bewertungsmethoden Position Bewertungsmethode Aktiva Geschäfts- oder Firmenwerte Anschaffungskosten(Folgebewertung: Impairment-Test) Sonstige immaterielle Vermögenswerte Entgeltlich erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte (Fortgeführte) Anschaffungskosten Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte Herstellungskosten der Entwicklung (Einzelkosten und direkt zurechenbare Gemeinkosten) Sachanlagen (Fortgeführte) Anschaffungskosten Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (Fortgeführte) Anschaffungskosten Finanzielle Vermögenswerte „Kredite und Forderungen“ (Fortgeführte) Anschaffungskosten „bis zur Endfälligkeit gehalten“ (Fortgeführte) Anschaffungskosten „zu Handelszwecken gehalten“ Erfolgswirksam zum Fair Value „zur Veräußerung verfügbar“ Erfolgsneutral zum Fair Value Vorräte Niedrigerer Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Fortgeführte) Anschaffungskosten Zahlungsmittel Nennwert Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte Niedrigerer Wert aus Buchwert und Fair Value abzüglich Veräußerungskosten Passiva Rückstellungen Pensionsrückstellungen Methode der laufenden Einmalprämien bzw.Projected Unit Credit Method (Anwartschaftsbarwertverfahren) Sonstige Rückstellungen Erfüllungsbetrag (mit höchster Eintrittswahrscheinlichkeit) Finanzielle Schulden (Fortgeführte) Anschaffungskosten Sonstige Verbindlichkeiten Erfüllungsbetrag oder Fair Value Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Fortgeführte) Anschaffungskosten Verwendung von Annahmen und Schätzungen Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind Annahmen getroffen und Schätzungen verwandt worden, die sich auf Ausweis und Höhe der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden, Erträge, Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten ausgewirkt haben. Diese Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Beurteilung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten wie beispielsweise Geschäfts- oder Firmenwerten, die konzerneinheitliche Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Bewertung von Rückstellungen (zum Beispiel für Restrukturierungen, Pensionen oder standortbezogene Risiken) sowie die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen, insbesondere aus Verlustvorträgen. Des Weiteren sind Schätzungen und Annahmen vor allem bei der Ermittlung von Fair Values im Rahmen der Erstkonsolidierung von Bedeutung. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden zum Zeitpunkt der besseren Kenntnis berücksichtigt. Kapitalmanagement Ziele der Kapitalmanagementstrategie der METRO GROUP sind die Sicherung des Geschäftsbetriebs, die Steigerung des Unternehmenswerts, die Schaffung einer soliden Kapitalbasis zur Finanzierung des profitablen Wachstumskurses sowie die Gewährleistung attraktiver Dividendenzahlungen und des Kapitaldiensts. Die Kapitalmanagementstrategie der METRO GROUP hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. EBIT after Cost of Capital (EBITaC) Die Steuerung der METRO GROUP folgt einer wertorientierten Unternehmensführung auf Grundlage des EBIT after Cost of Capital (EBITaC). Im Fokus stehen der erfolgreiche Einsatz des Geschäftsvermögens und das Erreichen eines über den Kapitalkosten liegenden Wertbeitrags für die METRO GROUP. Weitere Informationen zur Entwicklung des EBIT after Cost of Capital enthält der Konzernlagebericht im Abschnitt „EBIT after Cost of Capital (EBITaC)“. Rating Die Ratings der METRO GROUP durch zwei internationale Agenturen dienen aktuellen/potenziellen Fremdkapitalinvestoren als Bonitätsnachweis. Die aktuellen Ratings der METRO GROUP sichern den umfassenden Zugang zu allen Fremdkapitalmärkten. Nähere Informationen zum Rating der METRO GROUP sind im Konzernlagebericht im Abschnitt „Finanzmanagement“ zu finden. Eigen- und Fremdkapital sowie bilanzielle Nettoverschuldung im Konzernabschluss Das Eigenkapital hatte eine Höhe von 6.460 Mio. € (Vorjahr 5.992 Mio. €), während das Fremdkapital 28.607 Mio. € (Vorjahr 27.290 Mio. €) betrug. Die bilanzielle Nettoverschuldung belief sich auf 3.478 Mio. € gegenüber 3.724 Mio. € im Vorjahr. Mio. € 31.12.2010 31.12.20091 Eigenkapital 6.460 5.992 Fremdkapital 28.607 27.290 Nettoverschuldung 3.478 3.724 Finanzielle Schulden (inkl. Finanzierungs-Leasingverhältnissen) 8.283 7.727 Zahlungsmittel 4.799 3.996 Geldanlagen > 3 Monate < 1 Jahr2 6 7 1 Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund eines geänderten Ausweises 2 In der Bilanz in den „Sonstigen Forderungen und Vermögenswerten (kurzfristig)“ enthalten Lokale Kapitalanforderungen Die Kapitalmanagementstrategie der METRO GROUP zielt stets darauf ab, dass die Konzerngesellschaften eine den lokalen Anforderungen entsprechende Eigenkapitalausstattung haben. Im Berichtsjahr wurden alle extern auferlegten Kapitalanforderungen erfüllt. Diese beinhalten beispielsweise die Einhaltung eines bestimmten Verschuldungsgrads oder einer festen Eigenkapitalquote. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (netto) setzen sich wie folgt zusammen: Mio. € 2010 2009 Metro Cash & Carry 31.095 30.613 Real 11.499 11.298 Media Markt und Saturn 20.794 19.693 Galeria Kaufhof 3.584 3.539 Sonstige 286 386 67.258 65.529 Die im Segment Sonstige ausgewiesenen Umsätze betreffen im Wesentlichen die MGB METRO Group Buying mit 238 Mio. € (Vorjahr 253 Mio. €) und Grillpfanne mit 13 Mio. € (Vorjahr 73 Mio. € inklusive AXXE). Von den Umsatzerlösen entfallen 41,1 Mrd. € (Vorjahr 39,0 Mrd. €) auf Konzernunternehmen mit internationalem Sitz. Die Entwicklung der Umsätze nach Geschäfts- und Regionensegmenten ist in der Segmentberichterstattung dargestellt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Mio. € 2010 2009 Mieten einschließlich Erstattungen von Mietnebenkosten 479 477 Dienstleistungen/Kostenerstattungen 306 294 Serviceleistungen an Lieferanten 298 225 Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen 279 95 Erträge aus Entkonsolidierung 52 0 Übrige 213 216 1.627 1.307 Die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens beinhalten hauptsächlich Erträge aus Sale-and-Leaseback-Transaktionen in Höhe von 198 Mio. € (Vorjahr 85 Mio. €). In den Erträgen aus Entkonsolidierung sind im Wesentlichen die Erträge aus der Veräußerung von Anteilen an der Metro Cash & Carry Morocco S.A. enthalten. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten unter anderem Erträge aus Schadenersatz, Erträge aus Bauleistungen, Zuschüsse der öffentlichen Hand, Erträge aus der Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten, Erträge aus Kantineneinnahmen, sonstige Erstattungen sowie darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Positionen. 3. Vertriebskosten Mio. € 2010 2009 Personalkosten 5.940 5.825 Sachkosten 6.233 6.029 12.173 11.854 Der Anstieg der Vertriebskosten ist besonders durch Expansion sowie durch Aufwendungen im Rahmen der Abgabe der Elektrofachmärkte in Frankreich begründet. Im Bereich der Personalkosten wird der Anstieg im Wesentlichen durch die Expansion, insbesondere bei Media Markt und Saturn, verursacht. Dieser Anstieg wird jedoch abgeschwächt durch den Rückgang der Anzahl neu eingeleiteter Shape-Maßnahmen, was zu einer Reduktion der hiermit in Verbindung stehenden Personalkosten führt. Darüber hinaus wirken sich Einspareffekte aus bereits umgesetzten Shape-Maßnahmen mindernd aus. In den Sachkosten verursachen darüber hinaus noch Wertberichtigungen und Rückstellungsbildungen vor dem Hintergrund der Entscheidung zur Abgabe der französischen Elektrofachmärkte Einmalaufwendungen in Höhe von 119 Mio. €. 4. Allgemeine Verwaltungskosten Mio. € 2010 2009 Personalkosten 889 831 Sachkosten 696 758 1.585 1.589 Im Vorjahresvergleich sind die allgemeinen Verwaltungskosten mit deutlich niedrigeren Shape-Sonderfaktoren belastet. Darüber hinaus führen die Kosteneinsparungseffekte aus bereits wirksam gewordenen Shape-Maßnahmen zu weiteren Kostensenkungen. Diese Einspareffekte werden jedoch durch den hauptsächlich expansionsbedingten Kostenanstieg weitgehend neutralisiert. Im Bereich der Personalkosten führt dies zu einem Anstieg von 58 Mio. €. Die Sachkosten verringerten sich insgesamt hingegen um 62 Mio. €. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Mio. € 2010 2009 Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 21 23 Übrige 30 25 51 48 Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten neben den Aufwendungen aus Bauleistungen noch eine Vielzahl weiterer Sachverhalte. 6. Sonstiges Beteiligungsergebnis Das sonstige Beteiligungsergebnis in Höhe von 15 Mio. € (Vorjahr 15 Mio. €) beinhaltet hauptsächlich Gewinnausschüttungen. 7. Zinsertrag/Zinsaufwand Das Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen: Mio. € 2010 2009 Zinserträge 112 129 davon aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen (1) (1) davon aus betrieblicher Altersvorsorge (41) (42) davon aus Finanzinstrumenten der Bewertungskategorien gem. IAS 39: Kredite und Forderungen inkl. Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (46) (61) bis zur Endfälligkeit gehalten (0) (0) zu Handelszwecken gehalten inkl. Derivaten mit Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 (5) (6) zur Veräußerung verfügbar (0) (0) Zinsaufwendungen -718 -682 davon aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen (-117) (-112) davon aus betrieblicher Altersvorsorge (-127) (-105) davon aus Finanzinstrumenten der Bewertungskategorien gem. IAS 39: zu Handelszwecken gehalten inkl. Derivaten mit Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 (-10) (-25) übrige finanzielle Verbindlichkeiten (-388) (-380) -606 -553 Die Zinserträge und Zinsaufwendungen aus Finanzinstrumenten sind den Bewertungskategorien gemäß IAS 39 anhand der Grundgeschäfte zugeordnet. 8. Übriges Finanzergebnis Mio. € 2010 2009 davon aus Wechselkurseffekten (379) (342) davon aus Sicherungsgeschäften (87) (46) davon aus Indexierung 0 0 davon aus Wechselkurseffekten (-380) (-352) davon aus Sicherungsgeschäften (-58) (-109) davon aus Indexierung 0 0 Übriges Finanzergebnis 10 -93 davon aus Finanzinstrumenten der Bewertungskategorien gem. IAS 39: Kredite und Forderungen inkl. Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (4) (13) bis zur Endfälligkeit gehalten (0) (0) zu Handelszwecken gehalten (30) (-62) zur Veräußerung verfügbar (0) (0) übrige finanzielle Verbindlichkeiten (-15) (-35) davon aus Fair-Value-Hedges: Grundgeschäfte (0) (0) Sicherungsgeschäfte (0) (0) davon aus Cashflow Hedges: Ineffektivitäten (-1) (-2) Die sonstigen finanziellen Erträge und Aufwendungen aus Finanzinstrumenten sind den Bewertungskategorien gemäß IAS 39 anhand der Grundgeschäfte zugeordnet. Dabei sind neben Erträgen und Aufwendungen aus der Bewertung von Finanzinstrumenten gemäß IAS 39 auch Bewertungen von Fremdwährungspositionen gemäß IAS 21 berücksichtigt. Das Gesamtergebnis aus Wechselkurseffekten sowie aus Bewertungsergebnissen von Sicherungsgeschäften und Sicherungszusammenhängen beträgt 28 Mio. € (Vorjahr -73 Mio. €). Die Erholung insbesondere einzelner osteuropäischer Währungen führte sowohl im Bereich der Wechselkurseffekte als auch der Sicherungsgeschäfte zu einer positiven Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Bewertungsergebnisse von Rohstoffkontrakten für Energie und Kraftstoffe wirkten sich mit einem Ertrag von 12 Mio. € (Vorjahr -8 Mio. €) aus. Darüber hinaus war das Vorjahr durch Aufwendungen aus Fremdwährungsfinanzierungen in Rumänien, Russland und Moldawien geprägt. Zu möglichen Auswirkungen von Währungsrisiken wird auf Nummer 43 „Management der finanzwirtschaftlichen Risiken“ verwiesen. 9. Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien Die wesentlichen Ergebniseinflüsse aus Finanzinstrumenten stellen sich wie folgt dar: 2010 Mio. € Beteiligungen Zinsen Fair-Value- Bewertungen Währungsumrechnungen Abgänge Wertberichtigungen Kredite und Forderungen inkl. Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 0 46 0 1 0 -31 Bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 0 0 0 0 Zu Handelszwecken gehalten inkl. Derivaten mit Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 0 -5 29 0 0 0 Zur Veräußerung verfügbar 15 0 0 0 0 0 Übrige finanzielle Verbindlichkeiten 0 -388 0 -2 9 0 15 -347 29 -1 9 -31 2009 Mio. € Beteiligungen Zinsen Fair- Value- Bewertungen Währungsumrechnungen Abgänge Wertberichtigungen Kredite und Forderungen inkl. Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 0 61 0 13 0 -40 Bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 0 0 0 0 Zu Handelszwecken gehalten inkl. Derivaten mit Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 0 -19 -64 0 0 0 Zur Veräußerung verfügbar 15 0 0 0 0 0 Übrige finanzielle Verbindlichkeiten 0 -380 0 -23 5 0 15 -338 -64 -10 5 -40 2010 Mio. € Sonstiges Nettoergebnis 2010 Kredite und Forderungen inkl. Zahlungsmittelnund Zahlungsmitteläquivalenten 2 18 Bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 Zu Handelszwecken gehalten inkl. Derivaten mit Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 0 24 Zur Veräußerung verfügbar 0 15 Übrige finanzielle Verbindlichkeiten -12 -393 -10 -336 2009 Mio. € Sonstiges Nettoergebnis 2009 Kredite und Forderungen inkl. Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 0 34 Bis zur Endfälligkeit gehalten 0 0 Zu Handelszwecken gehalten inkl. Derivaten mit Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 0 -83 Zur Veräußerung verfügbar 0 15 Übrige finanzielle Verbindlichkeiten -11 -409 -11 -443 Die Erträge und Aufwendungen aus Finanzinstrumenten sind den Bewertungskategorien gemäß IAS 39 anhand der Grundgeschäfte zugeordnet. Die Erträge aus Beteiligungen sind im sonstigen Beteiligungsergebnis berücksichtigt. Die Erträge und Aufwendungen aus Zinsen sind Bestandteil des Zinsergebnisses. Fair-Value-Bewertungen sowie Effekte aus der Währungsumrechnung werden im übrigen Finanzergebnis erfasst. Ergebniseffekte aus dem Abgang übriger finanzieller Verbindlichkeiten sind Bestandteil des betrieblichen Ergebnisses (EBIT). Ebenso sind die Aufwendungen aus Wertberichtigungen im Wesentlichen Bestandteil des betrieblichen Ergebnisses (EBIT) und sind detailliert unter Nummer 27 „Wertberichtigungen auf aktivierte Finanzinstrumente“ beschrieben. Bei den verbleibenden finanziellen Erträgen und Aufwendungen, die im übrigen Finanzergebnis erfasst werden, handelt es sich überwiegend um Bankprovisionen und ähnliche Aufwendungen, die im Zusammenhang mit finanziellen Vermögenswerten und Schulden stehen. 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind die in den einzelnen Ländern gezahlten beziehungsweise geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen. Mio. € 2010 2009 Gezahlte bzw. geschuldete Steuern 659 495 davon Deutschland (215) (158) davon international (444) (337) davon Steueraufwand/-ertrag der laufenden Periode (610) (507) davon Steueraufwand/-ertrag aus Vorperioden (49) (-12) Latente Steuern 35 36 davon Deutschland (22) (42) davon international (13) (-6) 694 531 Der Ertragsteuersatz der deutschen Gesellschaften der METRO GROUP setzt sich zusammen aus dem Körperschaftsteuersatz von 15,00 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,50 Prozent sowie dem Gewerbesteuersatz von 14,70 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 420,00 Prozent. Insgesamt ergibt sich daraus ein Gesamtsteuersatz von 30,53 Prozent. Die Steuersätze stimmen mit den Vorjahreswerten überein. Die angewandten ausländischen Ertragsteuersätze basieren auf den in den einzelnen Ländern gültigen Gesetzen und Verordnungen und variieren zwischen 0,00 Prozent (Tax Holidays) und 40,69 Prozent. Auch hier gibt es keine Veränderung zum Vorjahr. Der Ermittlung der latenten Steuern liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen beziehungsweise verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Mio. € 2010 2009 Latente Steuern in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 35 36 davon aus temporären Differenzen (44) (127) davon aus Verlust- und Zinsvorträgen (-9) (-93) davon aus Steuersatzänderungen (0) (2) Der Ertragsteueraufwand von 694 Mio. € (Vorjahr 531 Mio. €), der vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entfällt, ist um 196 Mio. € höher (Vorjahr 210 Mio. €) als der erwartete Ertragsteueraufwand von 498 Mio. € (Vorjahr 321 Mio. €), der sich bei Anwendung des deutschen Gesamtsteuersatzes auf das Jahresergebnis des Konzerns vor Ertragsteuern ergäbe. Vom erwarteten zum ausgewiesenen Ertragsteueraufwand ist wie folgt überzuleiten: Ergebnis vor Steuern 1.630 1.050 Erwarteter Ertragsteueraufwand (30,53 %) 498 321 Auswirkungen abweichender nationaler Steuersätze -137 -62 Negativer Unterschiedsbetrag Wal-Mart Deutschland Gruppe - 0 Nicht aktivierte latente Steuerforderungen aus laufendem negativen Steuerergebnis Inland (insbesondere Wal-Mart Deutschland Gruppe) - 0 Periodenfremde Steueraufwendungen und -erträge 49 -12 Auswirkungen nicht angesetzter bzw. wertberichtigter latenter Steuern 182 180 Hinzurechnungen und Kürzungen für lokale Steuern 38 26 Steuerfreie Erträge/Tax Holidays -33 -13 Sonstige Abweichungen 7 16 davon nicht angesetzte bzw. wertberichtigte Verluste (0) (0) Ertragsteueraufwand laut Gewinn- und Verlustrechnung 694 531 Effektiver Steuersatz (in%) 42,56 50,53 Bereinigt um Sonderfaktoren aus dem Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 liegt der effektive Steuersatz bei 37,88 Prozent (Vorjahr 40,81 Prozent). 11. Den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter zuzurechnender Gewinn Das den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter zuzurechnende Ergebnis betrifft mit 178 Mio. € (Vorjahr 173 Mio. €) Gewinnanteile und mit 92 Mio. € (Vorjahr 37 Mio. €) Verlustanteile. Im Wesentlichen handelt es sich um Gewinn-/Verlustanteile nicht beherrschender Gesellschafter in der Vertriebslinie Media Markt und Saturn. 12. Ergebnis je Aktie Die METRO AG versteht unter dem Ergebnis je Aktie das Ergebnis je Stammaktie. Den Vorzugsaktionären der METRO AG stand 2009 mit 1,298 € eine Mehrdividende von 0,118 € gegenüber den Stammaktionären zu. Diese Mehrdividende wird bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie vom Gewinn, das den Anteilseignern der METRO AG zuzurechnen ist, abgezogen. Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des den Anteilseignern der METRO AG zuzurechnenden Gewinns durch eine gewichtete Zahl ausgegebener Aktien. Ein Verwässerungseffekt, der sich aus sogenannten potenziellen Aktien ergeben könnte, ist weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr eingetreten. 2010 2009 Gewichtete Anzahl der ausgegebenen Stückaktien 326.787.529 326.787.529 Den Anteilseignern der METRO AG zuzurechnender Gewinn (Mio. €) 850 383 Ergebnis je Aktie (€) 2,60 1,17 Das Ergebnis je Vorzugsaktie beträgt im Geschäftsjahr 2,74 € (Vorjahr 1,29 €) und liegt somit um den Betrag der Mehrdividende von 0,135 € über dem Ergebnis je Aktie. 13. Abschreibungen Mio. € 2010 2009 Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1.274 1.280 Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten) und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 153 116 Außerplanmäßige Abschreibungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte 0 1 1.427 1.397 Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind in Höhe von 141 Mio. € in den Vertriebskosten (Vorjahr 75 Mio. €) und in Höhe von 12 Mio. € in den Verwaltungskosten (Vorjahr 41 Mio. €) erfasst. Sie betreffen mit 11 Mio. € Wertberichtigungen von immateriellen Vermögenswerten (Vorjahr 43 Mio. €), mit 134 Mio. € Wertberichtigungen von Sachanlagevermögen (Vorjahr 73 Mio. €) und mit 8 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €) Wertberichtigungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Von den außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen auf Metro Cash & Carry 2 Mio. € (Vorjahr 15 Mio. €), auf Real 17 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €), auf Media Markt und Saturn 73 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €), auf das Immobiliensegment 50 Mio. € (Vorjahr 59 Mio. €) und auf andere Gesellschaften 11 Mio. € (Vorjahr 43 Mio. €). 14. Materialaufwand In den Einstandskosten der verkauften Waren sind folgende Materialaufwendungen enthalten: Mio. € 2010 2009 Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 52.491 51.422 Aufwendungen für bezogene Leistungen 96 85 52.587 51.507 15. Personalaufwand Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: Mio. € 2010 2009 Löhne und Gehälter 6.066 5.910 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.301 1.275 davon für Altersversorgung (67) (73) 7.367 7.185 Im Geschäftsjahr 2010 sind in der METRO GROUP Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von 63 Mio. € (Vorjahr 40 Mio. €) angefallen. Der Personalaufwand enthält auch zeitanteilige Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen in Höhe von 32 Mio. € (Vorjahr 12 Mio. €). Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern beschäftigt: Anzahl der Mitarbeiter 2010 2009 Arbeiter/Angestellte 283.280 286.329 Auszubildende 10.682 10.201 293.962 296.530 Hierin sind auf Personenbasis 80.975 (Vorjahr 85.229) Teilzeitbeschäftigte berücksichtigt. Der Anteil der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter betrug auf Vollzeitbasis 62,7 Prozent gegenüber 61,8 Prozent im Vorjahr. 16. Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern (zum Beispiel Grundsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Verbrauch- und Verkehrsteuer) in Höhe von 152 Mio. € (Vorjahr 173 Mio. €) sind in den Einstandskosten der verkauften Waren, in den Vertriebskosten sowie in den Verwaltungskosten enthalten. Erläuterungen zur Bilanz 17. Anlagevermögen Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte Sonstige immaterielle Vermögens-werte Sach-anlagen Als Finanz-investition gehaltene Immobilien Finanzielle Vermögens-werte Anschaffungs- oder Herstellungskosten Stand 1.1.2009 3.960 1.329 20.697 326 170 Zugänge Konsolidierungskreis 0 0 12 0 0 Zugänge 49 169 1.298 2 33 Abgänge -18 -39 -749 -60 -47 Umbuchungen 0 0 -50 50 -33 Hilfszeile Offset 3.992 1.458 21.100 318 124 Stand 31.12.2009/1.1.2010 3.992 1.458 21.100 318 124 Währungsumrechnung 9 4 310 0 1 Zugänge Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 Zugänge 73 138 1.524 19 196 Abgänge -10 -64 -944 -12 -62 Umbuchungen 0 -1 -108 174 0 Stand 31.12.2010 4.064 1.535 21.882 499 259 Abschreibungen Stand 1.1.2009 0 777 8.173 193 26 Währungsumrechnung 0 -1 -3 0 0 Zugänge, planmäßig 0 169 1.104 7 0 Zugänge, außerplanmäßig 0 43 73 0 1 Abgänge 0 -27 -448 -45 -15 Zuschreibungen 0 0 -9 0 0 Umbuchungen 0 0 -34 34 -1 Stand 31.12.2009/1.1.2010 0 961 8.856 189 11 Währungsumrechnung 0 3 84 0 0 Zugänge, planmäßig 0 167 1.098 9 0 Zugänge, außerplanmäßig 0 11 134 8 0 Abgänge 0 -42 -668 -8 0 Zuschreibungen 0 0 -47 0 0 Umbuchungen 0 -1 -57 63 0 Stand 31.12.2010 0 1.099 9.400 261 11 Buchwert 1.1.2009 3.960 552 12.524 133 144 Buchwert 31.12.2009 3.992 497 12.244 129 113 Buchwert 31.12.2010 4.064 436 12.482 238 248 Mio. € Summe Anlage-vermögen Anschaffungs- oder Herstellungskosten Stand 1.1.2009 26.482 Zugänge Konsolidierungskreis 12 Zugänge 1.551 Abgänge -913 Umbuchungen -33 Hilfszeile Offset 26.992 Stand 31.12.2009/1.1.2010 26.992 Währungsumrechnung 324 Zugänge Konsolidierungskreis 0 Zugänge 1.950 Abgänge -1.092 Umbuchungen 65 Stand 31.12.2010 28.239 Abschreibungen Stand 1.1.2009 9.169 Währungsumrechnung -4 Zugänge, planmäßig 1.280 Zugänge, außerplanmäßig 117 Abgänge -535 Zuschreibungen -9 Umbuchungen -1 Stand 31.12.2009/1.1.2010 10.017 Währungsumrechnung 87 Zugänge, planmäßig 1.274 Zugänge, außerplanmäßig 153 Abgänge -718 Zuschreibungen -47 Umbuchungen 5 Stand 31.12.2010 10.771 Buchwert 1.1.2009 17.313 Buchwert 31.12.2009 16.975 Buchwert 31.12.2010 17.468 Im laufenden Geschäftsjahr sind Abgänge von Immobilien in Höhe von 197 Mio. € (Vorjahr 235 Mio. €) enthalten. Die außerplanmäßigen Abschreibungen betreffen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung vor dem Hintergrund der Abgabe der französischen Elektrofachmärkte sowie Wertberichtigungen von Immobilien. 18. Geschäfts- oder Firmenwerte Die Geschäfts- oder Firmenwerte betrugen im Geschäftsjahr 2010 4.064 Mio. € (Vorjahr 3.992 Mio. €). Durch die bilanzielle Abbildung der mit Andienungsrechten versehenen Gesellschaftsanteile erhöhte sich der Geschäfts- oder Firmenwert von Media Markt und Saturn im Jahr 2010 um 26 Mio. € (Vorjahr Reduzierung um 14 Mio. €). 2009 erhielten die nicht beherrschenden Gesellschafter von Metro Cash & Carry Rumänien die Möglichkeit zur Andienung ihrer Gesellschaftsanteile gegenüber der METRO GROUP. Im Rahmen der Folgebewertung dieser Andienungsrechte erhöhte sich der Geschäfts- oder Firmenwert um 47 Mio. € (Vorjahr 27 Mio. €). Mit der Veräußerung von Metro Cash & Carry Marokko ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 10 Mio. € abgegangen. Wesentliche Anteile der Geschäfts- oder Firmenwerte bestanden zum Berichtsstichtag bei folgenden Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten: Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Real Deutschland 1.083 1.083 Metro Cash & Carry Frankreich 398 398 Metro Cash & Carry Niederlande 352 352 Metro Cash & Carry Polen 260 258 Media Markt und Saturn Deutschland 245 232 Metro Cash & Carry Ungarn 239 239 Metro Cash & Carry Deutschland 223 223 Metro Cash & Carry Italien 171 171 Real Polen 151 144 Metro Cash & Carry Belgien 145 145 Metro Cash & Carry Portugal 91 91 Metro Cash & Carry Rumänien 84 37 Media Markt und Saturn Italien 79 76 Galeria Kaufhof Warenhäuser Belgien 57 57 Media Markt und Saturn Spanien 54 51 Metro Cash & Carry Spanien 51 51 Metro Cash & Carry Griechenland 45 45 Metro Cash & Carry Vereinigtes Königreich 37 37 Metro Cash & Carry Österreich 27 27 Media Markt und Saturn Niederlande 24 22 Media Markt und Saturn Österreich 19 17 Media Markt und Saturn Polen 19 17 Media Markt und Saturn Schweiz 18 17 Metro Cash & Carry China 17 17 Real Russland 17 16 Metro Cash & Carry Dänemark 16 16 Galeria Kaufhof Warenhäuser Deutschland 14 14 Metro Cash & Carry Marokko 0 10 Sonstige Gesellschaften 128 129 4.064 3.992 Aufgrund der Vorschriften des IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 wird eine jährliche Werthaltigkeitsprüfung der Geschäfts- oder Firmenwerte durchgeführt. Diese erfolgt auf Ebene einer Gruppe von sogenannten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Diese Gruppe ist beim Geschäfts- oder Firmenwert die Organisationseinheit Vertriebslinie pro Land. Bei der Prüfung auf Werthaltigkeit wird die Summe der Buchwerte der Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten dem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Als erzielbarer Betrag wird der beizulegende Zeitwert abzüglich Verkaufskosten verwendet, der aus diskontierten zukünftigen Cashflows berechnet wird. Die erwarteten Cashflows basieren auf einem qualifizierten Planungsprozess unter Beachtung von unternehmensinternen Erfahrungswerten sowie unternehmensextern erhobenen volkswirtschaftlichen Rahmendaten. Der Detailplanungszeitraum umfasst grundsätzlich drei Jahre. Im Anschluss an den Detailplanungszeitraum wird wie im Vorjahr in der Regel eine Wachstumsrate von 1,0 Prozent unterstellt. Als Kapitalisierungszinssatz wird der durchschnittliche gewichtete Kapitalkostensatz (WACC) unter Anwendung des Capital Asset Pricing Model abgeleitet. Die individuell für jede Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ermittelten Kapitalisierungszinssätze nach Steuern liegen zwischen 5,8 und 8,3 Prozent (Vorjahr 6,7 bis 11,7 Prozent). Die vorgeschriebene jährliche Prüfung bestätigte zum 31. Dezember 2010 die Werthaltigkeit aller aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte. Außerplanmäßige Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte waren insofern nicht erforderlich. Zusätzlich zum Impairment-Test wurden für jede Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zwei Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Die Annahme einer Wachstumsrate von 0 Prozent führte zu keinem Abschreibungsbedarf. Ebenso würde aus einer Anhebung der Kapitalisierungszinssätze um jeweils 10 Prozent für keine der Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten eine außerplanmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts resultieren. 19. Sonstige immaterielle Vermögenswerte Mio. € Immaterielle Vermögenswerte ohne Firmenwerte (davon selbst erstellteimmaterielle Vermögenswerte) Anschaffungs- oder Herstellungskosten Stand 1.1.2009 1.329 665 Währungsumrechnung -1 (0) Zugänge Konsolidierungskreis 0 (0) Zugänge 169 (108) Umbuchungen 0 (-1) Hilfszeile Offset 1.458 (769) Stand 31.12.2009/1.1.2010 1.458 769 Währungsumrechnung 4 (1) Zugänge Konsolidierungskreis 0 (0) Zugänge 138 (87) Abgänge -64 (-19) Umbuchungen -1 (-1) Stand 31.12.2010 1.535 (837) Abschreibungen Stand 1.1.2009 777 (370) Währungsumrechnung -1 (0) Zugänge, planmäßig 169 (103) Zugänge, außerplanmäßig 43 (41) Abgänge -27 (-1) Zuschreibungen 0 (0) Umbuchungen 0 (-2) Stand 31.12.2009/1.1.2010 961 (511) Währungsumrechnung 3 (1) Zugänge, planmäßig 167 (105) Zugänge, außerplanmäßig 11 (7) Abgänge -42 (-14) Zuschreibungen 0 (0) Umbuchungen -1 (-1) Stand 31.12.2010 1.099 (609) Buchwert 1.1.2009 552 (295) Buchwert 31.12.2009 497 (258) Buchwert 31.12.2010 436 (228) Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte weisen eine begrenzte wirtschaftliche Nutzungsdauer auf und werden daher planmäßig abgeschrieben. Die außerplanmäßigen Abschreibungen betreffen mit 7 Mio. € selbst erstellte Software, mit 1 Mio. € Miet- und Nutzungsrechte sowie mit 3 Mio. € erworbene Konzessionen, Rechte und Lizenzen. Im Vorjahr betrafen die außerplanmäßigen Abschreibungen mit 41 Mio. € selbst erstellte Software sowie mit 2 Mio. € erworbene Konzessionen, Rechte und Lizenzen. Die Zugänge zu den Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit 60 Mio. € (Vorjahr 60 Mio. €) in den Vertriebskosten und mit 118 Mio. € (Vorjahr 152 Mio. €) in den Verwaltungskosten ausgewiesen. Die als Aufwand erfassten Ausgaben für Forschung und Entwicklung betreffen im Wesentlichen selbst erstellte Software und betragen im laufenden Geschäftsjahr 29 Mio. € (Vorjahr 79 Mio. €). Für immaterielle Vermögenswerte bestehen – wie im Vorjahr – keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen. Es wurden Erwerbsverpflichtungen für immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1 Mio. € (Vorjahr 2 Mio. €) eingegangen. 20. Sachanlagen Mio. € Grundstücke und Bauten1 Andere Anlagen,Betriebs-undGeschäfts-ausstattung1 Anlagenim Bau Gesamt Anschaffungs- oder Herstellungskosten Stand 1.1.2009 12.799 7.529 369 20.697 Währungsumrechnung -81 -17 -10 -108 Zugänge Konsolidierungskreis 11 1 0 12 Zugänge 307 493 498 1.298 Umbuchungen 393 165 -608 -50 Hilfszeile Offset 13.030 7.851 219 21.100 Stand 31.12.2009/1.1.2010 13.030 7.851 219 21.100 Währungsumrechnung 191 110 9 310 Zugänge Konsolidierungskreis 0 0 0 0 Zugänge 275 576 673 1.524 Abgänge -410 -515 -19 -944 Umbuchungen 165 292 -565 -108 Stand 31.12.2010 13.251 8.314 317 21.882 Abschreibungen Stand 1.1.2009 3.644 4.524 5 8.173 Währungsumrechnung -5 2 0 -3 Zugänge, planmäßig 465 639 0 1.104 Zugänge, außerplanmäßig 61 12 0 73 Abgänge -179 -269 0 -448 Zuschreibungen -9 0 0 -9 Umbuchungen -20 -12 -2 -34 Stand 31.12.2009/1.1.2010 3.957 4.896 3 8.856 Währungsumrechnung 31 53 0 84 Zugänge, planmäßig 459 639 0 1.098 Zugänge, außerplanmäßig 44 80 10 134 Abgänge -217 -450 -1 -668 Zuschreibungen -45 -2 0 -47 Umbuchungen -84 27 0 -57 Stand 31.12.2010 4.145 5.243 12 9.400 Buchwert 1.1.2009 9.155 3.005 364 12.524 Buchwert 31.12.2009 9.073 2.955 216 12.244 Buchwert 31.12.2010 9.106 3.071 305 12.482 1 Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise Die Zugänge im Sachanlagevermögen betreffen überwiegend die Eröffnung neuer Märkte bei Metro Cash & Carry sowie Media Markt und Saturn. Während bei Metro Cash & Carry im Wesentlichen die Expansion in Osteuropa und Asien zum Anstieg des Sachanlagevermögens geführt hat, ist der Anstieg bei Media Markt und Saturn insbesondere auf die Neueröffnungen in West- und Osteuropa zurückzuführen. Durch Währungsumrechnungseffekte hat sich der Wert des Sachanlagevermögens um 226 Mio. € erhöht (Vorjahr Verminderung um 105 Mio. €). Diese resultieren im Wesentlichen aus den Wechselkursentwicklungen in Russland, der Ukraine, Polen, Tschechien, China sowie Japan und Indien. Verfügungsbeschränkungen in Form von Grundpfandrechten und Sicherungsübereignungen für Gegenstände des Sachanlagevermögens liegen in Höhe von 346 Mio. € (Vorjahr 384 Mio. €) vor. Für Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden in Höhe von 250 Mio. € (Vorjahr 182 Mio. €) Erwerbsverpflichtungen eingegangen. Anlagegegenstände, die dem Konzern im Rahmen eines Finanzierungs-Leasingverhältnisses zur Verfügung stehen, sind mit 1.074 Mio. € (Vorjahr 1.113 Mio. €) enthalten; sie betreffen im Wesentlichen angemietete Gebäude. Finanzierungs-Leasingverhältnisse werden in der Regel über eine Grundmietzeit zwischen 15 und 25 Jahren abgeschlossen und sehen nach Ablauf der Grundmietzeit die Option vor, den Vertrag mindestens einmal für fünf Jahre zu verlängern. Die Zinssätze, die den Verträgen zugrunde liegen, variieren je nach Markt und Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zwischen 3,1 und 25,1 Prozent. Neben den Finanzierungs-Leasingverhältnissen bestehen in der METRO GROUP Miet- beziehungsweise Leasingverhältnisse, die nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt als Operating-Leasingverhältnisse zu qualifizieren sind. Operating-Leasingverhältnisse werden in der Regel über eine Grundmietzeit von bis zu 15 Jahren abgeschlossen. Die Leasingverträge beinhalten Leasingraten, die teilweise auf variablen, teilweise auf fixen Mietzinsen basieren. Die Verpflichtungen aus Finanzierungs- und Operating-Leasingverhältnissen werden in den Folgeperioden wie folgt fällig: Mio. € Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Finanzierungs-Leasingverhältnisse 31.12.2010 Zukünftig zu leistende Leasingzahlungen (nominal) 224 837 1.555 Abzinsungen -18 -229 -780 Barwert 206 608 775 Operating-Leasingverhältnisse 31.12.2010 Zukünftig zu leistende Leasingzahlungen (nominal) 1.437 4.726 4.280 Mio. € Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Finanzierungs-Leasingverhältnisse 31.12.2009 Zukünftig zu leistende Leasingzahlungen (nominal) 224 824 1.501 Abzinsungen -15 -247 -678 Barwert 209 577 823 Operating-Leasingverhältnisse 31.12.2009 Zukünftig zu leistende Leasingzahlungen (nominal) 1.393 4.494 4.071 Die zukünftig zu leistenden Leasingzahlungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen enthalten für die Ausübung günstiger Kaufoptionen erforderliche Kaufpreiszahlungen in Höhe von 99 Mio. € (Vorjahr 99 Mio. €). Leasingzahlungen, die der METRO GROUP zukünftig aus der Untervermietung aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen (Sublease) zufließen werden, betragen nominal 182 Mio. € (Vorjahr 222 Mio. €). Leasingzahlungen, die der METRO GROUP zukünftig aus der Untervermietung aus Operating-Leasingverhältnissen (Sublease) zufließen werden, betragen nominal 993 Mio. € (Vorjahr 1.023 Mio. €). Im Periodenergebnis sind geleistete Zahlungen aus Leasingverhältnissen in Höhe von 1.497 Mio. € (Vorjahr 1.470 Mio. €) und erhaltene Zahlungen aus Mietverhältnissen in Höhe von 417 Mio. € (Vorjahr 404 Mio. €) enthalten. Die in der Periode als Aufwand erfassten bedingten Mietzahlungen aus den Finanzierungs-Leasingverhältnissen betragen 8 Mio. € (Vorjahr 8 Mio. €). Die in der Periode als Aufwand erfassten bedingten Mietzahlungen aus den Operating-Leasingverhältnissen betragen 62 Mio. € (Vorjahr 58 Mio. €). Es bestehen Ansprüche auf den Erhalt von Leasingzahlungen gegenüber Konzernfremden (METRO GROUP als Leasinggeber), die in den Folgeperioden wie folgt fällig werden: Mio. € Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Finanzierungs-Leasingverhältnisse 31.12.2010 Zukünftig zu erwartende Leasingzahlungen (nominal) 4 9 8 Abzinsungen 0 -1 -6 Barwert 4 8 2 Operating-Leasingverhältnisse 31.12.2010 Zukünftig zu erwartende Leasingzahlungen (nominal) 48 119 131 Mio. € Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Finanzierungs-Leasingverhältnisse 31.12.2009 Zukünftig zu erwartende Leasingzahlungen (nominal) 4 14 10 Abzinsungen 0 -2 -6 Barwert 4 12 4 Operating-Leasingverhältnisse 31.12.2009 Zukünftig zu erwartende Leasingzahlungen (nominal) 49 123 125 Bei den bestehenden Finanzierungs-Leasingverhältnissen aus Sicht des Leasinggebers ist zu den nominalen Mindestleasingzahlungen in Höhe von 21 Mio. € (Vorjahr 28 Mio. €) der nicht garantierte Restwert hinzuzurechnen. Dieser beträgt im Geschäftsjahr 3 Mio. € (Vorjahr 5 Mio. €). Der sich daraus ergebende Bruttoinvestitionswert beträgt insofern 24 Mio. € (Vorjahr 33 Mio. €). Daneben besteht ein noch nicht realisierter Finanzertrag von 7 Mio. € (Vorjahr 8 Mio. €). 21. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden mit ihren fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Zum 31. Dezember 2010 waren insgesamt 238 Mio. € (Vorjahr 129 Mio. €) bilanziert. Der Anstieg in Höhe von 109 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der Aufgabe der Selbstnutzung von Immobilien und der damit einhergehenden Umklassifizierung in die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Der Fair Value dieser Immobilien wurde nach international anerkannten Bewertungsmethoden, insbesondere mithilfe des Vergleichswertverfahrens und der Discounted-Cashflow-Methode ermittelt. Er beträgt insgesamt 322 Mio. € (Vorjahr 203 Mio. €). Die Mieterträge aus diesen Immobilien betragen 24 Mio. € (Vorjahr 15 Mio. €) und die damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen belaufen sich auf 13 Mio. € (Vorjahr 10 Mio. €). Für Objekte ohne Mieteinnahmen sind Aufwendungen in Höhe von 0 Mio. € (Vorjahr 1 Mio. €) entstanden. Verfügungsbeschränkungen in Form von Grundpfandrechten und Sicherungsübereignungen liegen in Höhe von 53 Mio. € (Vorjahr 61 Mio. €) vor. Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien enthalten Erwerbsverpflichtungen in Höhe von 5 Mio. € (Vorjahr 2 Mio. €). 22. Finanzielle Vermögenswerte (langfristig) Mio. € Aus-leihungen Beteiligungen Wertpapiere Gesamt Anschaffungs- oder Herstellungskosten Währungsumrechnung 1 0 0 1 Zugänge Konsolidierungskreis 0 0 0 0 Zugänge 33 0 0 33 Umbuchungen -32 -1 0 -33 Hilfszeile Offset 100 23 1 124 Währungsumrechnung 1 0 0 1 Zugänge Konsolidierungskreis 0 0 0 0 Zugänge 78 3 115 196 Abgänge -49 -13 0 -62 Umbuchungen 0 0 0 0 Stand 31.12.2010 130 13 116 259 Abschreibungen Währungsumrechnung 0 0 0 0 Zugänge, planmäßig 0 0 0 0 Zugänge, außerplanmäßig 1 0 0 1 Abgänge 0 -15 0 -15 Zuschreibungen 0 0 0 0 Währungsumrechnung 0 0 0 0 Zugänge, planmäßig 0 0 0 0 Zugänge, außerplanmäßig 0 0 0 0 Abgänge 0 0 0 0 Zuschreibungen 0 0 0 0 Stand 31.12.2010 11 0 0 11 Nettobuchwert Buchwert 1.1.2009 120 23 1 144 Buchwert 31.12.2009 89 23 1 113 Buchwert 31.12.2010 119 13 116 248 Der starke Anstieg bei den Wertpapieren in den langfristigen finanziellen Vermögenswerten ist auf eine Fondsanlage der Zahlungseingänge aus der Veräußerung der Anteile an der Metro Cash & Carry Morocco S.A. zurückzuführen. Im Buchwert der Beteiligungen sind 2 Mio. € (Vorjahr 1 Mio. €) Beteiligungen an 4 assoziierten Unternehmen (Vorjahr 2 assoziierte Unternehmen) enthalten, die nach der Equity-Methode bewertet werden. 23. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 31.12.2010 31.12.2009 Restlaufzeit Restlaufzeit Mio. € Gesamt Bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Gesamt Bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Forderungen an Lieferanten1 1.560 1.558 2 1.359 1.356 3 Sonstige Steuererstattungsansprüche 356 356 0 363 363 0 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 388 109 279 370 101 269 Übrige Vermögenswerte2 864 701 163 984 793 191 3.168 2.724 444 3.076 2.613 463 1 Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund eines geänderten Ausweises 2 Adjustierung der Werte zum 1.1.2009 aufgrund der Erstanwendung geänderter IFRS im Geschäftsjahr 2009 1.1.2009 Restlaufzeit Mio. € Gesamt Bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Forderungen an Lieferanten1 1.482 1.482 0 Sonstige Steuererstattungsansprüche 417 417 0 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 347 99 248 Übrige Vermögenswerte2 1.022 820 202 3.268 2.818 450 1 Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund eines geänderten Ausweises 2 Adjustierung der Werte zum 1.1.2009 aufgrund der Erstanwendung geänderter IFRS im Geschäftsjahr 2009 Die Forderungen an Lieferanten beinhalten die späteren Vergütungen von Lieferanten (zum Beispiel Boni, Werbekostenzuschüsse). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält abgegrenzte Miet-, Leasing- und Zinsvorauszahlungen sowie übrige Abgrenzungen. Die übrigen Vermögenswerte bestehen im Wesentlichen aus den Forderungen aus Kreditkartengeschäften in Höhe von 114 Mio. € (Vorjahr 114 Mio. €), den Forderungen aus sonstigen Finanzgeschäften in Höhe von 108 Mio. € (Vorjahr 95 Mio. €), Aktivwerten für mittelbare Zusagen in Höhe von 95 Mio. € (Vorjahr 76 Mio. €) und den Forderungen/sonstigen Vermögenswerten aus dem Immobilienbereich in Höhe von 78 Mio. € (Vorjahr 187 Mio. €). 24. Latente Steueransprüche/Latente Steuerschulden Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge und temporäre Differenzen betragen 1.000 Mio. € und haben im Vergleich zum Vorjahr um 26 Mio. € abgenommen. Bei den passiven latenten Steuern hat sich der Bilanzwert auf 212 Mio. € reduziert und liegt damit um 4 Mio. € unter Vorjahresniveau. Die bilanzierten latenten Steuern betreffen folgende Bilanzposten: 31.12.2010 31.12.2009 1.1.2009 Mio. € Aktiv Passiv Aktiv Passiv Aktiv Passiv Geschäfts- oder Firmenwerte 257 144 291 171 328 158 Sonstige immaterielle Vermögenswerte 131 25 164 45 179 39 Finanzielle Vermögenswerte 7 8 6 9 10 4 Vorräte 85 25 92 35 91 29 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte2 124 85 139 74 120 73 Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte 0 0 0 0 1 0 Sonstige Rückstellungen 101 11 104 27 104 36 Finanzielle Schulden1 417 5 415 4 510 3 Sonstige Verbindlichkeiten1 158 65 132 46 128 40 Zur Veräußerung vorgesehene Schulden 0 0 0 0 1 0 Outside Basis Differences 0 6 0 6 0 6 Wertberichtigungen1 -40 0 -28 0 -22 0 Verlustvorträge 327 0 318 0 216 0 Summe 1.849 1.061 1.891 1.081 1.904 1.075 Saldierung -849 -849 -865 -865 -854 -854 Bilanzwert der latenten Steuern 1.000 212 1.026 216 1.050 221 1 Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund gesonderten Ausweises von Wertberichtigungen 2 Adjustierung der Werte zum 1.1.2009 aufgrund der Erstanwendung neuer und geänderter IFRS im Geschäftsjahr 2009 Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Eigenkapital einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert für diese Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte Outside Basis Differences), wenn mit der Realisierung zu rechnen ist. Auf thesaurierte Gewinne von Tochterunternehmen wurden keine latenten Steuern berechnet, da die Gewinne auf unbestimmte Zeit reinvestiert werden oder keiner entsprechenden Besteuerung unterliegen. Für geplante Dividendenzahlungen wurden wie im Vorjahr unverändert 6 Mio. € passive latente Steuern aus Outside Basis Differences berücksichtigt. Folgende Verlust- und Zinsvorträge sowie temporäre Differenzen wurden nicht mit latenten Steuern bewertet, da mit einer kurzfristigen Nutzung nicht zu rechnen ist: Die Verluste betreffen im Wesentlichen das Inland. Sie sind unbegrenzt vortragsfähig. Steuerliche Auswirkungen auf Komponenten des sonstigen Ergebnisses 2010 2009 Vor Steuern Nach Vor Steuern Nach Mio. € Steuern Steuern Steuern Steuern Veränderung der Neubewertungsrücklage 0 0 0 0 0 0 Währungsumrechnungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe 134 -13 121 -78 5 -73 Effektiver Teil der Gewinne/Verluste aus Cashflow Hedges und Aktienprämienprogramme -4 0 -4 10 -2 8 Gewinne/Verluste aus der Neubewertung von Finanzinstrumenten der Kategorie „zur Veräußerung verfügbar“ 0 0 0 0 0 0 Sonstige Veränderungen 5 0 5 0 0 0 Restliche Ertragsteuer auf das sonstige Ergebnis 0 13 13 0 13 13 135 0 135 -68 16 -52 25. Vorräte Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Handelswaren Lebensmittel 2.147 2.011 Handelswaren Nicht-Lebensmittel 5.311 5.099 7.458 7.110 Die Vorräte verteilen sich auf die Vertriebslinien wie folgt: Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Metro Cash & Carry 2.514 2.263 Real 1.030 1.027 Media Markt und Saturn 3.112 3.014 Galeria Kaufhof 474 508 Sonstige 328 298 7.458 7.110 Der Anstieg der Vorräte ist im Wesentlichen auf die Ausweitung – insbesondere des internationalen Geschäfts – bei den Vertriebslinien Media Markt und Saturn sowie Metro Cash & Carry zurückzuführen. Zusätzliche vorratserhöhende Einflüsse aus Währungseffekten werden durch die Umgliederung von Vorräten in die Position „Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte“ im Zusammenhang mit der beschlossenen Abgabe der Elektrofachmärkte in Frankreich kompensiert. Im Vorratsvermögen sind Wertberichtigungen in Höhe von 317 Mio. € (Vorjahr 348 Mio. €) enthalten. 26. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 526 Mio. € (Vorjahr 539 Mio. €) weisen 1 Mio. € (Vorjahr 2 Mio. €) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus dem im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen Provisionsgeschäft. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Abgabe der französischen Elektrofachmärkte eine Umgliederung in die Position „Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte“ vorgenommen. Gegenläufige Effekte entstehen durch die Eröffnung neuer Standorte im Rahmen der Expansion sowie durch Sonderverkaufsaktionen zum Jahresende. 27. Wertberichtigungen auf aktivierte Finanzinstrumente Die Wertberichtigungen auf aktivierte Finanzinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, lauten wie folgt: Mio € Kategorie „Kredite und Forderungen“ Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehalten“ Stand 1.1.2009 210 0 Aufzinsung 0 0 Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 Indexierung 0 0 Zugänge 105 0 Auflösung -63 0 Inanspruchnahme -55 0 Stand 31.12.2009/1.1.2010 196 0 Aufzinsung 0 0 Veränderung Konsolidierungskreis -4 0 Indexierung 0 0 Zugänge 123 0 Auflösung -90 0 Inanspruchnahme -60 0 Umbuchungen 0 0 Stand 31.12.2010 166 0 Für die Kategorie „Kredite und Forderungen“ lagen negative Ergebniseinflüsse aus Wertberichtigungen in Höhe von 31 Mio. € (Vorjahr 40 Mio. €) vor. Hierin enthalten sind auch Erträge aus dem Erhalt von Zahlungsmitteln aus bereits wegen erwarteter Uneinbringlichkeit ausgebuchten Forderungen in Höhe von 2 Mio. € (Vorjahr 2 Mio. €). Für die Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehalten“ lagen wie im Vorjahr keine Ergebniseinflüsse vor. 28. Buchwerte überfälliger, nicht einzelwertberichtigter aktivierter Finanzinstrumente Folgende aktivierte Finanzinstrumente waren zum Bilanzstichtag überfällig und nicht einzelwertberichtigt: davon zum Abschlussstichtag nicht einzelwertberichtigt und überfällig Mio. € Gesamter Buchwert 31.12.2010 Innerhalb der letzten 90 Tage Seit 91 bis 180 Tagen Seit 181 bis 270 Tagen Seit 271 bis 360 Tagen Aktiva der Kategorie „Kredite und Forderungen“ 2.731 154 4 1 1 der Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehalten“ 0 0 0 0 0 der Kategorie „Zu Handelszwecken gehalten“ 30 0 0 0 0 der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar“ 13 0 0 0 0 2.774 154 4 1 1 davon zum Abschlussstichtag nicht einzelwertberichtigt und überfällig Mio. € Gesamter Buchwert 31.12.2009 Innerhalb der letzten 90 Tage Seit 91 bis 180 Tagen Seit 181 bis 270 Tagen Seit 271 bis 360 Tagen Aktiva der Kategorie „Kredite und Forderungen“ 1 2.722 141 6 0 2 der Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehalten“ 9 0 0 0 0 der Kategorie „Zu Handelszwecken gehalten“ 35 0 0 0 0 der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar“ 23 0 0 0 0 2.789 141 6 0 2 Mio. € Seit mehr als 360 Tagen Aktiva der Kategorie „Kredite und Forderungen“ 3 der Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehalten“ 0 der Kategorie „Zu Handelszwecken gehalten“ 0 der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar“ 0 3 Mio. € Seit mehr als 360 Tagen Aktiva der Kategorie „Kredite und Forderungen“ 1 8 der Kategorie „Bis zur Endfälligkeit gehalten“ 0 der Kategorie „Zu Handelszwecken gehalten“ 0 der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar“ 0 8 1 Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund eines geänderten Ausweises Die innerhalb der letzten 90 Tage fälligen Kredite und Forderungen resultieren im Wesentlichen aus dem geschäftsüblichen Zahlungsverkehr ohne Zahlungsziel beziehungsweise mit kurzen Zahlungszielen. Bei den nicht einzelwertberichtigten Krediten und Forderungen, die seit mehr als 90 Tagen überfällig sind, deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Dies gilt auch für alle nicht überfälligen und nicht einzelwertberichtigten aktivierten Finanzinstrumente. 29. Zahlungsmittel Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Schecks und Kassenbestand 128 149 Guthaben bei Kreditinstituten 4.671 3.847 4.799 3.996 Im Einzelnen wird auf die Kapitalflussrechnung sowie auf Nummer 40 „Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung“ verwiesen. 30. Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte/Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten Im Dezember 2010 beschloss die METRO GROUP die Abgabe ihrer gesamten Elektrofachmärkte in Frankreich an den französischen Investor High Tech Multicanal Group SA (HTM Group). Vor diesem Hintergrund entstanden im Rahmen der Anwendung der Bewertungsvorschriften des IAS 16, 36 und 37 Aufwendungen in Höhe von 121 Mio. €, die sich mit 71 Mio. € auf außerplanmäßige Abschreibungen und mit 50 Mio. € auf die Bildung von Rückstellungen für belastende Verträge bezogen. Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung des Verkaufsprozesses durch die relevanten Gremien der METRO GROUP wurden alle Vermögenswerte (197 Mio. €) und Schulden (386 Mio. €) der französischen Elektrofachmärkte als Veräußerungsgruppe im Sinne des IFRS 5 behandelt. Nach Konsolidierung aller konzerninternen Vermögenswerte und Schulden erfolgt ihr Ausweis demnach in der Bilanz unter der Position „Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte“ (196 Mio. €) beziehungsweise unter der Position „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ (193 Mio. €). Wertberichtigungen im Rahmen der Anpassung der Buchwerte dieser zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte und Schulden an den beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten waren nicht notwendig. Der Kaufvertrag mit der HTM Group wurde am 18. Dezember 2010 geschlossen und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die französische Kartellbehörde. Bis zum Zeitpunkt dieser Zustimmung verbleiben die französischen Elektrofachmärkte Bestandteil der METRO GROUP und tragen bis dahin zum Konzernergebnis bei. Die im Zusammenhang mit der Veräußerung umgegliederten Vermögenswerte und Schulden setzen sich nach Konsolidierung aller konzerninternen Sachverhalte aus folgenden Positionen zusammen: Mio. € 2010 Vermögenswerte Finanzielle Vermögenswerte (langfristig) 1 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte (langfristig) 1 Vorräte 91 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7 Sonstige Forderungen und Vermögenswerte (kurzfristig) 67 Zahlungsmittel 29 196 Schulden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 111 Sonstige Rückstellungen (kurzfristig) 53 Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristig) 28 193 Die zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte und Schulden der französischen Elektrofachmärkte tragen im Segment Media Markt und Saturn mit 164 Mio. € zum Segmentvermögen und mit 185 Mio. € zu den Segmentschulden bei. Weiterhin veräußerte die METRO GROUP ihre 9-prozentige Beteiligung an der Loyalty Partner Holdings S.A., Luxemburg, (Loyalty) mit Kaufvertrag vom 16. Dezember 2010 an die Amex Global Holdings CV, Jersey. Dieser Kaufvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die deutsche Kartellbehörde. Aus diesem Grund wurde der Buchwert der Anteile an der Loyalty in Höhe von 13 Mio. € aus den langfristigen finanziellen Vermögenswerten umgegliedert in die Position „Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte“. Eine außerplanmäßige Abschreibung des Buchwerts auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten war nicht erforderlich. Es wird erwartet, dass die bilanzielle Abbildung der Veräußerung noch im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011 nach Vorliegen der notwendigen Zustimmung der deutschen Kartellbehörde vorgenommen werden kann. Durch Umgliederung mehrerer Immobilien aus dem Bereich der langfristigen Vermögenswerte sowie durch renovierungsbedingte Nachaktivierungen bei bereits in den zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten bilanzierten Immobilien erhöhte sich der Wert dieser Bilanzposition um weitere 32 Mio. €. Immobilien mit Buchwerten von insgesamt 69 Mio. € wurden in die langfristigen Vermögenswerte zurückgegliedert, da seitens der METRO GROUP die Entscheidung getroffen wurde, sie konzernintern weiter zu nutzen. Planmäßige Abschreibungen, die im Zeitraum des Ausweises gemäß der Vorschriften des IFRS 5 unterblieben sind, wurden anlässlich der Umgliederung in die langfristigen Vermögenswerte nachgeholt. Immobilien mit einem Buchwert von 56 Mio. € wurden veräußert. Es wird davon ausgegangen, dass die als „Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte“ bilanzierten Immobilienobjekte im Verlauf des Jahres 2011 veräußert werden. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf ihren beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten war für diese Objekte nicht erforderlich. Im Rahmen der Segmentberichterstattung werden sie in der Position „Segmentvermögen“ in Höhe von 24 Mio. € im Segment Immobilien erfasst. 31. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital hat sich hinsichtlich Höhe und Zusammensetzung nach Stamm- und Vorzugsaktien gegenüber dem Stand am 31. Dezember 2009 nicht verändert und beträgt 835.419.052,27 €. Es ist wie folgt eingeteilt: Inhaberstückaktien,anteiliger Wert je Aktie am Grundkapital rd. 2,56 € 31.12.2010 31.12.2009 Stammaktien Stück 324.109.563 324.109.563 € 828.572.941 828.572.941 Vorzugsaktien Stück 2.677.966 2.677.966 € 6.846.111 6.846.111 Grundkapital gesamt Stück 326.787.529 326.787.529 € 835.419.052 835.419.052 Jede Stammaktie der METRO AG gewährt eine Stimme. Stammaktien der METRO AG berechtigen darüber hinaus insbesondere zum Erhalt von Dividenden. Im Unterschied zu den Stammaktien gewähren Vorzugsaktien der METRO AG grundsätzlich kein Stimmrecht und sind mit einem Gewinnvorzug gemäß § 21 der Satzung der METRO AG ausgestattet. Hierin heißt es: „(1) Die Inhaber von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht erhalten aus dem jährlichen Bilanzgewinn eine Vorzugsdividende von 0,17 Euro je Vorzugsaktie. (2) Reicht der verteilbare Bilanzgewinn in einem Geschäftsjahr zur Zahlung der Vorzugsdividende nicht aus, so ist der Rückstand ohne Zinsen aus dem Bilanzgewinn der folgenden Geschäftsjahre in der Weise nachzuzahlen, daß die älteren Rückstände vor den jüngeren zu tilgen und die aus dem Gewinn eines Geschäftsjahres für dieses zu zahlenden Vorzugsbeträge erst nach Tilgung sämtlicher Rückstände zu leisten sind. (3) Nach Ausschüttung der Vorzugsdividende erhalten die Inhaber von Stammaktien eine Dividende von 0,17 Euro je Stammaktie. Danach wird an die Inhaber von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht eine nicht nachzahlbare Mehrdividende von 0,06 Euro je Vorzugsaktie gezahlt. Die Mehrdividende beträgt 10 vom Hundert der unter Berücksichtigung von Absatz 4 an die Inhaber von Stammaktien gezahlten Dividende, wenn diese 1,02 Euro je Stammaktie erreicht oder übersteigt. (4) An einer weiteren Gewinnausschüttung nehmen die Inhaber von Vorzugsaktien ohne Stimmrecht und die Inhaber von Stammaktien entsprechend ihren Anteilen am Grundkapital gleichberechtigt teil.“ Bedingtes Kapital I Die von der Hauptversammlung vom 13. Mai 2009 beschlossene • bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 127.825.000 €, eingeteilt in bis zu 50.000.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien, die im Zusammenhang mit der Ermächtigung des Vorstands, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Mai 2014 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.500.000.000 € zu begeben und den Inhabern Options- beziehungsweise Wandlungsrechte auf bis zu 50.000.000 Stück neue Stammaktien der Gesellschaft zu gewähren, entsprechende Options- oder Wandelpflichten zu begründen oder das Recht der Gesellschaft vorzusehen, statt einer Rückzahlung der Schuldverschreibungen in bar ganz oder teilweise Stammaktien der Gesellschaft zu liefern (Ermächtigung I), stand, sowie • zweite bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 127.825.000 €, eingeteilt in bis zu 50.000.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien, die im Zusammenhang mit einer zweiten Ermächtigung des Vorstands, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Mai 2014 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.500.000.000 € zu begeben und den Inhabern Options- beziehungsweise Wandlungsrechte auf bis zu 50.000.000 Stück neue Stammaktien der Gesellschaft zu gewähren, entsprechende Options- oder Wandelpflichten zu begründen oder das Recht der Gesellschaft vorzusehen, statt einer Rückzahlung der Schuldverschreibungen in bar ganz oder teilweise Stammaktien der Gesellschaft zu liefern (Ermächtigung II), stand, wurden durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 aufgehoben. Nach der Regelung des Gesetzes zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) und den Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 18. Mai 2009 waren die detaillierten Vorgaben für die Festsetzung des Options- oder Wandlungspreises in den bisherigen Ermächtigungen I und II überflüssig geworden. Die Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 127.825.000 €, eingeteilt in bis zu 50.000.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien, neu beschlossen (bedingtes Kapital I). Diese bedingte Kapitalerhöhung steht im Zusammenhang mit der Schaffung einer neuen Ermächtigung des Vorstands, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Mai 2015 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen (zusammen „Schuldverschreibungen“) im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.500.000.000 € zu begeben und den Inhabern Options- beziehungsweise Wandlungsrechte auf bis zu 50.000.000 Stück neue Stammaktien der Gesellschaft nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Schuldverschreibungen zu gewähren oder aufzuerlegen, entsprechende Options- oder Wandelpflichten zu begründen oder das Recht der Gesellschaft vorzusehen, statt einer Rückzah-lung der Schuldverschreibungen in bar ganz oder teilweise Stammaktien der Gesellschaft zu liefern. Es wurden bisher keine Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen aufgrund der vorgenannten Ermächtigung begeben. Genehmigtes Kapital I Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 23. Mai 2012 das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Geldeinlagen einmalig oder mehrmals, höchstens jedoch um bis zu 40.000.000 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital I). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht insoweit auszuschließen, als es erforderlich ist, um den Inhabern der von der METRO AG und 100-prozentigen mittelbaren oder unmittelbaren Beteiligungsgesellschaften begebenen Optionsanleihen und Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Stammaktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- beziehungsweise Wandlungsrechts zustehen würde, sowie das Bezugsrecht weiter auszuschließen für etwa verbleibende Aufrundungsspitzen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für eine oder mehrere Kapitalerhöhungen im Rahmen des genehmigten Kapitals auszuschließen, wenn der Nennbetrag dieser Kapitalerhöhungen insgesamt 10 Prozent des bei der erstmaligen Ausnutzung im Handelsregister eingetragenen Grundkapitals nicht übersteigt und jeweils der Ausgabepreis der neuen Stammaktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Stammaktien der Gesellschaft mit gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhungen festzulegen. Das genehmigte Kapital I wurde bisher nicht ausgenutzt. Genehmigtes Kapital II Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 23. Mai 2012 das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, höchstens jedoch um bis zu 60.000.000 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital II). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts zu entscheiden und die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhungen festzulegen. Das genehmigte Kapital II wurde bisher nicht ausgenutzt. Genehmigtes Kapital III Die Hauptversammlung vom 13. Mai 2009 hat den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12. Mai 2014 das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stammaktien gegen Geld- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, höchstens jedoch um bis zu 225.000.000 € zu erhöhen (genehmigtes Kapital III). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, sofern die Aktien gegen Sacheinlagen zum Zwecke von Unternehmenszusammenschlüssen oder des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Anteilen an Unternehmen ausgegeben werden. Der Vorstand ist außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht im Fall einer Kapitalerhöhung gegen Geldeinlagen insoweit auszuschließen, als es erforderlich ist, um den Inhabern der von der METRO AG und von Konzerngesellschaften, an denen die METRO AG unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 90 Prozent beteiligt ist, begebenen Options- oder Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- oder Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Options- oder Wandlungspflicht zustehen würde. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für eine oder mehrere Kapitalerhöhungen auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Geldeinlagen erfolgt, der Nennbetrag dieser Kapitalerhöhungen insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals nicht übersteigt und jeweils der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet. Die Höchstgrenze von 10 Prozent des Grundkapitals vermindert sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen eigenen Aktien der Gesellschaft entfällt, die während der Laufzeit des genehmigten Kapitals III unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Die Höchstgrenze vermindert sich ferner um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, der auf diejenigen Aktien entfällt, die zur Bedienung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrecht oder mit Options- oder Wandlungspflicht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit des genehmigten Kapitals III unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhungen festzulegen. Die neuen Aktien können auch von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Das genehmigte Kapital III wurde bisher nicht ausgenutzt. Erwerb eigener Aktien Die Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 hat die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 4. Mai 2015 eigene Aktien, gleich welcher Gattung, bis zu insgesamt 10 vom Hundert des Grundkapitals zu erwerben. Die durch die Hauptversammlung am 13. Mai 2009 erteilte und bis 12. November 2010 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde mit Wirksamwerden dieser neuen Ermächtigung aufgehoben. Von dieser Ermächtigung hat bisher weder die Gesellschaft noch ein abhängiges oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehendes Unternehmen oder ein anderer für Rechnung der Gesellschaft oder eines abhängigen oder eines in Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmens Gebrauch gemacht. Kapitalrücklagen Die Kapitalrücklage beträgt 2.544 Mio. € (Vorjahr 2.544 Mio. €). Gewinnrücklagen Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Rücklage für Bewertung nach IAS 39 und für latente Steuern auf das „Sonstige Ergebnis" 80 84 Rücklage für Währungsumrechnungen -315 -440 Übrige Gewinnrücklagen 3.164 2.731 2.929 2.375 Die Veränderung der Gewinnrücklagen beinhaltet unter anderem die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung nach IAS 39 sowie latente Steuern hierauf. Im Geschäftsjahr wurden insgesamt -4 Mio. € (Vorjahr +26 Mio. €) erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst, die im Wesentlichen aus der Bewertung von Cashflow Hedges und den darauf entfallenden latenten Steuern resultieren. In dieser Veränderung sind -1 Mio. € (Vorjahr -7 Mio. €) aus Ausbuchungen enthalten. Hiervon entfallen 1 Mio. € (Vorjahr -4 Mio. €) auf das Vorratsvermögen und -2 Mio. € (Vorjahr -3 Mio. €) auf das Finanzergebnis. Darüber hinaus beinhaltet die Veränderung noch -8 Mio. € (Vorjahr 1 Mio. €) aus der Erst- beziehungsweise Folgebewertung derivativer Finanzinstrumente sowie 5 Mio. € (Vorjahr 16 Mio. €) aus erfolgsneutral erfassten Fair-Value-Veränderungen der für die aktienorientierten Vergütungen erworbenen Sicherungsgeschäfte. Im Zusammenhang mit der Klasse „Zur Veräußerung verfügbar“ waren im laufenden Jahr, wie im Vorjahr, keine Erträge beziehungsweise Aufwendungen erfolgswirksam zu erfassen. Diesen gesamten Bewertungseffekten steht eine saldierte latente Steuerauswirkung von 0 Mio. € (Vorjahr 16 Mio. €) gegenüber. Daneben haben Währungsumrechnungsdifferenzen mit 125 Mio. € das Eigenkapital gestärkt (Vorjahr -75 Mio. €). Die währungsbedingte Eigenkapitalstärkung stammt im Wesentlichen aus den Ländern Russland, der Ukraine, Polen, Indien, Tschechische Republik und China, dagegen kommen währungsbedingte Eigenkapitalminderungen hauptsächlich aus den Ländern Serbien und Ungarn. Die übrigen Gewinnrücklagen erhöhten sich unter Berücksichtigung der Dividendenzahlung 2009 (-386 Mio. €) im Wesentlichen durch das Einstellen des den Anteilseignern der METRO AG zustehenden Periodengewinns 2010 (850 Mio. €) auf 3.164 Mio. €. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter umfassen die Anteile Dritter am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen. Diese betragen zum Jahresende 152 Mio. € (Vorjahr 238 Mio. €). Neben den Veränderungen an den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter zuzurechnenden Gesamtergebnis (100 Mio. €) und den Dividenden (-143 Mio. €) sind im Immobilienbereich Anteile nicht beherrschender Gesellschafter in Höhe von 46 Mio. € abgegangen. Nennenswerte Anteile nicht beherrschender Gesellschafter bestehen seither lediglich bei der Media-Saturn-Holding GmbH. Verwendung des Bilanzgewinns, Dividenden Die Dividendenausschüttung der METRO AG richtet sich nach dem handelsrechtlichen Jahresabschluss der METRO AG. Aus dem für das Geschäftsjahr 2009 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 409,8 Mio. € wurden im Geschäftsjahr 2010 gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 Dividenden in Höhe von 1,180 € je Stammaktie und 1,298 € je Vorzugsaktie, also insgesamt 385,9 Mio. €, ausgeschüttet. Der Restbetrag von 23,9 Mio. € wurde als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. Zur Verwendung des Bilanzgewinns 2010 schlägt der Vorstand der METRO AG der Hauptversammlung vor, aus dem ausgewiesenen Bilanzgewinn von 455,9 Mio. € eine Dividendenausschüttung in Höhe von 1,350 € je Stammaktie und 1,485 € je Vorzugsaktie, also insgesamt 441,5 Mio. €, zu beschließen und den Restbetrag von 14,4 Mio. € als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. In dem Bilanzgewinn 2010 von 455,9 Mio. € ist ein Gewinnvortrag von 23,9 Mio. € enthalten. 32. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Rückstellungen für Pensionen (Direktzusagen) 573 575 Rückstellungen für mittelbare Zusagen 278 239 Rückstellungen für Abfertigungsleistungen 81 83 Rückstellungen für betriebliche Höherversorgung 5 5 Rückstellungen für betriebliche Altersversorgung 937 902 Sonstige Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen 79 76 1.016 978 Die Rückstellungen für betriebliche Altersversorgung beinhalten größtenteils leistungsorientierte Ansprüche aus unmittelbaren Zusagen (Direktzusagen) und gegenüber externen Versorgungsträgern (Unterstützungskassen in Deutschland und Pensionsfonds oder Versicherungen im Ausland). Das Vermögen der externen Träger dient ausschließlich der Finanzierung der Pensionsansprüche und ist als Planvermögen unter IAS 19 qualifiziert. Die Versorgungsleistungen sind gemäß den jeweiligen Leistungsplänen einkommens- und dienstzeitbezogen; daneben werden dienstzeitbezogene Versorgungsleistungen auf der Grundlage von Festbeträgen gewährt. Im Folgenden werden die wichtigsten Altersversorgungspläne beschrieben. Deutschland Bei den wesentlichen Plänen ist ein monatlich zahlbares Ruhegeld vorgesehen. Dieses ist entweder betragsmäßig festgelegt oder ergibt sich aus der Beschäftigungsdauer. In einzelnen Fällen ist eine Anrechnung beziehungsweise Begrenzung durch Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung vorgesehen. Außerdem bestehen Anwartschaften auf Witwen- und Witwerrenten. Vereinigtes Königreich Es gibt einen leistungsorientierten Plan mit Zusagen auf Altersleistungen, vorgezogene Altersleistungen, Invalidenleistungen und Hinterbliebenenleistungen. Die Höhe der Leistung ist abhängig von der Dienstzeit und vom letzten ruhegeldfähigen Einkommen. Italien In Italien erhalten Arbeitnehmer Zahlungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, unabhängig vom Grund für die Beendigung. Zum 1. Januar 2007 ist ein Rentenreformgesetz in Kraft getreten, mit dem die betriebliche und individuelle Altersvorsorge gefördert werden sollen. Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern sind verpflichtet, die ab Inkrafttreten auflaufenden Mitarbeiterguthaben an den neu eingerichteten staatlichen Fonds zu transferieren. Belgien Es gibt sowohl Altersrenten- als auch Kapitalzusagen, deren Höhe sich nach der Dienstzeit und dem Entgelt bemisst. Darüber hinaus werden Abfertigungsleistungen im Falle der Arbeitslosigkeit nach Vollendung des 58. Lebensjahres gezahlt. Die genannten Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach den einschlägigen Prinzipien des IAS 19 bewertet. Grundlage der Bewertungen sind die rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes. Die folgenden durchschnittlichen Annahmen wurden für die versicherungsmathematische Bewertung herangezogen: % 31.12.2010 31.12.2009 Euroraum Deutschland Nieder-lande Vereinigtes Königreich Euroraum Deutschland Rechnungszins 5,03 4,95 5,60 5,50 5,40 5,40 Inflationsrate 1,81 1,75 2,00 3,75 2,00 2,00 Rententrend 1,71 1,76 1,60 3,55 1,93 2,00 Einkommenstrend 2,40 2,35 2,50 4,50 2,12 2,00 Erwartete Renditeaus Planvermögen 4,59 4,08 5,50 6,10 4,87 4,48 % Niederlande Vereinigtes Königreich Rechnungszins 5,40 5,75 Inflationsrate 2,00 3,80 Rententrend 1,60 3,60 Einkommenstrend 2,50 4,55 Erwartete Renditeaus Planvermögen 5,50 6,50 Die Mitarbeiterfluktuation ist betriebsspezifisch ermittelt und alters-/dienstzeitabhängig berücksichtigt. In Deutschland beträgt die durchschnittliche Fluktuation 3,90 Prozent (Vorjahr 3,00 Prozent). Den versicherungsmathematischen Bewertungen liegen länderspezifische Sterbetafeln zugrunde. Bei den deutschen Konzernunternehmen basieren die Berechnungen auf den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, die um aktuelle Erkenntnisse der deutschen Rentenversicherung modifiziert wurden. Für die Ermittlung des Rechnungszinssatzes zum 31.Dezember 2010 wurde das bis dato verwendete Verfahren weiterentwickelt. Unter Zugrundelegung des bisherigen Verfahrens hätte sich für Deutschland ein Rechnungszinssatz von 5,20 Prozent ergeben. Der Umstellungseffekt von 5,20 Prozent auf 4,95 Prozent hat eine Erhöhung der versicherungsmathematischen Verluste von 39 Mio. € zur Folge. Infolgedessen wird ceteris paribus die Amortisation der versicherungsmathematischen Verluste für 2011 um 4 Mio. € steigen. Der Zeitwert des Planvermögens verteilt sich prozentual wie folgt auf die einzelnen Vermögenswertkategorien: % 31.12.2010 31.12.2009 Festverzinsliche Wertpapiere 49 61 Aktien, Fonds 18 18 Immobilien 17 13 Sonstige Vermögenswerte 16 8 100 100 Die erwartete durchschnittliche Verzinsung beträgt für die festverzinslichen Wertpapiere 3,9 Prozent (Vorjahr 4,2 Prozent), für Aktien und Fonds 7,9 Prozent (Vorjahr 7,8 Prozent) und für Immobilien 5,8 Prozent (Vorjahr 6,2 Prozent). Die jeweiligen Verzinsungen berücksichtigen landesspezifische Gegebenheiten und basieren unter anderem auf langfristig erwarteten Zins- und Dividendenerträgen sowie Wertsteigerungen des Anlageportfolios. Im Planvermögen sind von der METRO GROUP genutzte Immobilien in Höhe von 137 Mio. € (Vorjahr 103 Mio. €) enthalten. Der tatsächliche Ertrag aus dem Planvermögen beträgt im Berichtsjahr 80 Mio. € (Vorjahr 55 Mio. €). Der Finanzierungsstatus, der sich aus dem Saldo von Anwartschaftsbarwert und Zeitwert des Planvermögens ergibt, hat sich in den vergangenen fünf Jahren wie folgt entwickelt: Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006 Anwartschaftsbarwert 2.026 1.944 1.827 1.861 2.034 Planvermögen -936 -870 -845 -936 -907 Finanzierungsstatus 1.090 1.074 982 925 1.127 Erfahrungsbedingte Anpassungen der Schulden der Pläne -13 2 -3 -1 -14 Erfahrungsbedingte Anpassungen der Vermögenswerte der Pläne 38 13 -82 -10 10 Für das Geschäftsjahr 2011 werden Zahlungen an externe Versorgungsträger in Höhe von 48 Mio. € erwartet. Die Veränderungen des Anwartschaftsbarwerts sowie der Planvermögen von externen Versorgungseinrichtungen ergeben sich wie folgt: Mio. € 2010 2009 Anwartschaftsbarwert Stand 1.1. 1.944 1.827 Zinsaufwand 101 102 Dienstzeitaufwand 41 31 Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand -7 0 Plankürzungen/Abgeltungen -8 -1 Plankosten 0 -1 Rentenzahlungen -126 -128 Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) 66 105 Veränderung Konsolidierungskreis 0 2 Währungseffekte 15 7 Stand 31.12. 2.026 1.944 Veränderungen der Planvermögen Stand 1.1. 870 845 Erwarteter Ertrag aus Planvermögen 41 42 Plankosten -1 -1 Rentenzahlungen -74 -74 Beiträge von Arbeitgebern 34 31 Beiträge der Teilnehmer des Plans 13 7 Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) 38 13 Währungseffekte 15 7 Stand 31.12. 936 870 Finanzierungsstand Anwartschaftsbarwert nicht fondsfinanziert 744 721 Anwartschaftsbarwert ganz oder teilweise fondsfinanziert 1.282 1.223 Zwischensumme 2.026 1.944 Marktwert des Planvermögens -936 -870 Stand 31.12. 1.090 1.074 Noch nicht berücksichtigte versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) -244 -243 Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand -6 -7 Aufgrund der Begrenzung nach IAS 19.58 (b) nicht als Vermögenswert erfasster Betrag 0 0 Bilanzierte Erstattungsansprüche nach IAS 19.104A 0 0 Nach lokalen Kriterien bewertete Verpflichtungen 2 2 Bilanzierte Vermögenswerte nach IAS 19.58 95 76 Rückstellung für betriebliche Altersversorgung Stand 31.12. 937 902 Den Rückstellungen für betriebliche Altersversorgung in Höhe von 937 Mio. € (Vorjahr 902 Mio. €) stehen Aktivwerte für mittelbare Zusagen im Wesentlichen im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden in Höhe von 95 Mio. € (Vorjahr 76 Mio. €) gegenüber. Die Pensionsaufwendungen aus unmittelbaren und mittelbaren Zusagen der betrieblichen Altersversorgung setzen sich wie folgt zusammen: Mio. € 2010 2009 Zinsaufwand auf Anwartschaftsbarwert 101 102 Erwartete Erträge der Planvermögen -41 -42 Erfasste versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) 26 6 Dienstzeitaufwand1 28 24 Plankürzungen -5 0 Asset-Limitierung 0 -3 Nachzuverrechnender früherer Dienstzeitaufwand -6 1 103 88 1Darin verrechnet von Mitarbeitern geleistete Beiträge Zusätzlich zum Aufwand aus leistungsorientierten Pensionszusagen wurden für beitragsorientierte Versorgungszusagen Aufwendungen für Zahlungen an externe Versorgungsträger im Geschäftsjahr in Höhe von 53 Mio. € (Vorjahr 48 Mio. €) berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Jubiläums- und Sterbegeldern, Gehaltsfortzahlungen im Todesfall sowie Altersteilzeitvereinbarungen. Für die Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden Rückstellungen in Höhe von 28 Mio. € (Vorjahr 33 Mio. €) gebildet. Die korrespondierenden Aufwendungen belaufen sich auf 5 Mio. € (Vorjahr 9 Mio. €). Die Verpflichtungen werden auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten bewertet. Die hierfür herangezogenen Bewertungsparameter sind grundsätzlich identisch mit denen der betrieblichen Altersversorgung. 33. Sonstige Rückstellungen (langfristig)/Rückstellungen (kurzfristig) Die sonstigen Rückstellungen (langfristig)/Rückstellungen (kurzfristig) haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: Stand 1.1.2010 234 157 270 189 213 1.063 Adjustierungen wegen IFRS 3 0 0 0 0 0 0 Stand 1.1.2008 adjustiert 0 0 0 0 0 0 Währungsumrechnung 1 1 0 1 1 4 Auflösung -57 -8 -69 -18 -69 -221 Inanspruchnahme -59 -142 -120 -33 -106 -460 Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0 Zinsanteil in der Zuführung/Veränderung des Zinssatzes 5 5 2 0 20 32 Umbuchung -40 -2 -14 -31 32 -55 Stand 31.12.2010 216 147 179 200 262 1.004 Langfristig 161 13 43 162 93 472 Kurzfristig 55 134 136 38 169 532 Stand 31.12.2010 216 147 179 200 262 1.004 Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Immobilienbereich betreffen Mietunterdeckungen in Höhe von 84 Mio. € (Vorjahr 72 Mio. €), standortbezogene Risiken in Höhe von 72 Mio. € (Vorjahr 92 Mio. €), Rückbauverpflichtungen in Höhe von 20 Mio. € (Vorjahr 20 Mio. €) sowie Mietverpflichtungen in Höhe von 20 Mio. € (Vorjahr 16 Mio. €). Sonstige Verpflichtungen des Immobilienbereichs in Höhe von 20 Mio. € (Vorjahr 34 Mio. €) entfallen im Wesentlichen auf Instandhaltungsverpflichtungen. Bedeutende Komponenten der Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Warengeschäft sind Rückstellungen für Rabatte aus dem Payback-Verfahren in Höhe von 78 Mio. € (Vorjahr 85 Mio. €) sowie Rückstellungen für Garantieleistungen in Höhe von 53 Mio. € (Vorjahr 54 Mio. €). Die übrigen Rückstellungen setzen sich vor allem aus Verpflichtungen für Prozesskosten/-risiken in Höhe von 35 Mio. € (Vorjahr 40 Mio. €), aus Abfindungsverpflichtungen in Höhe von 18 Mio. € (Vorjahr 9 Mio. €) sowie aus Bürgschafts- und Gewährleistungsrisiken in Höhe von 12 Mio. € (Vorjahr 4 Mio. €) zusammen. Die Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungen betragen 60 Mio. € (Vorjahr 13 Mio. €). Ergänzende Erläuterungen zu den aktienbasierten Vergütungen sind unter Nummer 49 „Aktienorientierte Vergütung für Führungskräfte“ angegeben. Vor dem Hintergrund der Entscheidung zum Abgang der französischen Elektrofachmärkte wurden Rückstellungen in Höhe von 53 Mio. € in die Position „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ umgegliedert. Die Umgliederung wird als Umbuchung ausgewiesen. 34. Verbindlichkeiten Restlaufzeit Mio. € 31.12.2010 Gesamt Bis 1 Jahr 1 bis 5Jahre Über 5Jahre 31.12.2009 Gesamt 1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.393 14.393 0 0 14.174 davon Wechselverbindlichkeiten (unverz.) (617) (617) (0) (0) (507) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.211 375 621 215 1.214 Schuldscheindarlehen 868 12 856 0 867 Wechselverbindlichkeiten 0 0 0 0 0 Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen 1.589 110 471 1.008 1.609 Finanzielle Schulden 8.283 1.750 4.563 1.970 7.727 Sonstige Steuerverbindlichkeiten 535 535 0 0 522 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 40 40 0 0 36 Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten 927 925 2 0 850 Verbindlichkeiten aus sonstigen Finanzgeschäften 41 38 3 0 51 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 438 154 242 42 407 Übrige Verbindlichkeiten 1.234 766 447 21 1.001 Sonstige Verbindlichkeiten 3.215 2.458 694 63 2.867 Ertragsteuerschulden 291 291 0 0 265 26.182 18.892 5.257 2.033 25.033 1 Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise 2 Adjustierung aufgrund der Erstanwendung neuer IFRS im Geschäftsjahr 2009 sowie geänderter Ausweise Mio. € 1.1.2009 Gesamt 2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.125 davon Wechselverbindlichkeiten (unverz.) (584) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.533 Schuldscheindarlehen 707 Wechselverbindlichkeiten 0 Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen 1.819 Finanzielle Schulden 7.895 Sonstige Steuerverbindlichkeiten 585 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 32 Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten 862 Verbindlichkeiten aus sonstigen Finanzgeschäften 38 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 313 Übrige Verbindlichkeiten 953 Sonstige Verbindlichkeiten 2.783 Ertragsteuerschulden 266 25.069 1 Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise 2 Adjustierung aufgrund der Erstanwendung neuer IFRS im Geschäftsjahr 2009 sowie geänderter Ausweise 35. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wird durch positive Währungseffekte sowie durch die Ausweitung des internationalen Geschäfts bei den Vertriebslinien Media Markt und Saturn sowie Metro Cash & Carry verursacht. Abgeschwächt wird dieser Anstieg durch die Umgliederung von Verbindlichkeiten in die Position „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ im Zusammenhang mit der beschlossenen Abgabe der Elektrofachmärkte in Frankreich. Ebenfalls abschwächend wirkt der Abgang der Verbindlichkeiten aus der Veräußerung von Metro Cash & Carry in Marokko. 36. Finanzielle Schulden Der langfristigen Finanzierung dient ein „Debt Issuance Programme“, in dessen Rahmen 2010 folgende Transaktionen vorgenommen wurden: Transaktionsart Emissionsdatum Laufzeit Fälligkeit Nominalvolumen Verzinsung Neuemission Februar 2010 7 Jahre Februar 2017 750 Mio. € 4,250 % fix Rückzahlung September 2006 4 Jahre September 2010 200 Mio. € variabel Für die kurz- und mittelfristige Finanzierung nutzt die METRO GROUP kapitalmarktübliche Daueremissionsprogramme, so zum Beispiel ein „Euro Commercial Paper Programme“ mit einem nutzbaren Volumen von bis zu 2,0 Mrd. € sowie ein weiteres „Commercial Paper Programme“, das insbesondere Investorengruppen auf dem französischen Kapitalmarkt ansprechen soll. Das Volumen dieses Programms wurde im ersten Halbjahr von 3,0 Mrd. € auf 2,0 Mrd. € zurückgeführt. Insgesamt wurden beide Programme im Jahr 2010 durchschnittlich in Höhe von rund 687 Mio. € (Vorjahr 1.629 Mio. €) ausgenutzt. Des Weiteren stehen der METRO GROUP syndizierte Kreditlinien im Gesamtbetrag von 2.475 Mio. € (Vorjahr 2.975 Mio. €) mit Laufzeitenden zwischen März 2013 und Dezember 2015 zur Verfügung. Im Falle der Inanspruchnahme liegen die Zinssätze zwischen EURIBOR +30,0 Basispunkten (BP) und EURIBOR +65,0 BP. Der durchschnittliche im Jahr 2010 in Anspruch genommene Betrag lag bei 0 Mio. € (Vorjahr 125 Mio. €), der zum Stichtag bei 0 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €). Die Vertragsbedingungen für die Konsortialkreditlinien sehen im Falle einer Ratingaufwertung der METRO GROUP um eine Stufe eine Verringerung der Margen von 5 bis 10 BP vor. Eine Ratingverschlechterung um eine Stufe würde zu einer Margen-Erhöhung von 7,5 bis 20 BP führen. Der METRO GROUP standen zum 31. Dezember 2010 zusätzliche bilaterale Bankkreditlinien in Höhe von 2.204 Mio. € (Vorjahr 2.467 Mio. €) zur Verfügung, wovon 1.006 Mio. € (Vorjahr 1.246 Mio. €) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aufweisen. Zum Bilanzstichtag wurden von den bilateralen Kreditlinien insgesamt 1.211 Mio. € (Vorjahr 1.214 Mio. €) in Anspruch genommen. Davon valutierten 375 Mio. € (Vorjahr 534 Mio. €) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Freie Kreditlinien der METRO GROUP: 31.12.2010 31.12.2009 Mio. € Gesamt Bis 1 Jahr Über 1 Jahr Gesamt Bis 1 Jahr Über 1 Jahr Bilaterale Kreditlinien 2.204 1.006 1.198 2.467 1.246 1.221 Inanspruchnahme -1.211 -375 -836 -1.214 -534 -680 Freie bilaterale Kreditlinien 993 631 362 1.253 712 541 Syndizierte Kreditlinien 2.475 0 2.475 2.975 0 2.975 Inanspruchnahme 0 0 0 0 0 0 Freie syndizierte Kreditlinien 2.475 0 2.475 2.975 0 2.975 Kreditlinien gesamt 4.679 1.006 3.673 5.442 1.246 4.196 Inanspruchnahme gesamt -1.211 -375 -836 -1.214 -534 -680 Freie Kreditlinien gesamt 3.468 631 2.837 4.228 712 3.516 Der Ausfall eines Kreditgebers kann durch die bestehenden unausgenutzten Kreditfazilitäten beziehungsweise die verfügbaren Geld- und Kapitalmarktprogramme jederzeit gedeckt werden. Die METRO GROUP trägt somit kein signifikantes Kreditgeberausfallrisiko. Sicherheiten für die Finanzschulden werden von der METRO GROUP grundsätzlich nicht gegeben. Eine Ausnahme besteht aufgrund der Erstkonsolidierung der Asset Immobilienbeteiligungen GmbH & Co. KG sowie ihrer Tochtergesellschaften im Jahr 2003. Zum 31. Dezember 2010 wurden hieraus für Finanzschulden in Höhe von 417 Mio. € (Vorjahr 486 Mio. €) dingliche Sicherheiten gestellt. Die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Schulden ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Die angegebenen Buchwerte und Fair Values (Marktwerte) beinhalten die aufgelaufenen Zinsen, deren Restlaufzeit jeweils unter einem Jahr liegt. 31.12.2010 Emissions-volumen in Mio. Währung Nominal-werte- Buchwerte Fair Values Finanzierungsart Währung Restlaufzeit Mio. € Mio. € Mio. € Anleihen EUR bis 1 Jahr 1.100 1.100 1.252 1.266 Anleihen CZK 1 bis 5 Jahre Anleihen über 5 Jahre Anleihen RON bis 1 Jahr 0 0 1 1 Anleihen RON 1 bis 5 Jahre 100 23 23 25 Anleihen RON über 5 Jahre 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) EUR bis 1 Jahr 84 84 91 129 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) EUR 1 bis 5 Jahre 465 465 457 457 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) EUR über 5 Jahre 202 202 202 202 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) CNY bis 1 Jahr 201 23 23 28 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) CNY 1 bis 5 Jahre 417 47 47 47 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) CNY über 5 Jahre 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) JPY bis 1 Jahr 2.125 16 20 21 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) JPY 1 bis 5 Jahre 6.607 54 61 61 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) JPY über 5 Jahre 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) RUB bis 1 Jahr 3.367 82 82 82 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) RUB 1 bis 5 Jahre 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) RUB über 5 Jahre 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) Sonstige bis 1 Jahr k. A. 42 43 43 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) Sonstige 1 bis 5 Jahre k. A. 56 56 56 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) Sonstige über 5 Jahre k. A. 13 13 13 Schuldschein-darlehen EUR bis 1 Jahr 0 0 12 12 Schuldschein-darlehen EUR 1 bis 5 Jahre 857 857 856 880 Schuldschein-darlehen EUR über 5 Jahre 0 0 0 0 31.12.2009 Emissions-volumen in Mio. Währung Nominal-werte Buchwerte Fair Values 1 Finanzierungsart Mio. € Mio. € Mio. € Anleihen 200 200 326 325 Anleihen Anleihen Anleihen 0 0 1 1 Anleihen 100 24 24 24 Anleihen 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 309 309 310 355 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 177 177 177 176 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 348 348 348 350 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 464 47 47 47 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 486 49 49 49 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 669 5 5 5 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 8.928 60 69 60 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 1.558 36 36 36 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 0 0 0 0 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) k. A. 50 50 50 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) k. A. 28 29 28 Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) k. A. 8 8 8 Schuldschein-darlehen 0 0 12 12 Schuldschein-darlehen 857 857 855 882 Schuldschein-darlehen 0 0 0 0 1 Anpassung der Vorjahreswerte aufgrund der Berücksichtigung von Credit Spreads Tilgungsdarlehen, die unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen werden, sind in den Restlaufzeiten entsprechend ihren Tilgungszeitpunkten dargestellt. Die Angaben zum Fair Value dieser Darlehen enthalten bei den Restlaufzeiten über einem Jahr grundsätzlich den Buchwert. Der Differenzbetrag zwischen Buchwert und Fair Value des gesamten Darlehens ist in der Fälligkeit unter einem Jahr dargestellt. Die Zinsstruktur der finanziellen Schulden ist folgender Tabelle zu entnehmen: 31.12.2010 Finanzie-rungsart Zins- konditionen Währung Restlaufzeiten Gewichteter Effektivzinssatz in % der originären Mittelaufnahmen Emissions-volumen Mio. € Festverzinslich bis 1 Jahr 4,31 1.100 EUR 1 bis 5 Jahre 6,97 2.600 Anleihen über 5 Jahre 4,25 750 bis 1 Jahr - 0 RON 1 bis 5 Jahre 11,55 23 über 5 Jahre - 0 Variabel verzinslich bis 1 Jahr - 0 EUR 1 bis 5 Jahre - 0 über 5 Jahre - 0 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) Festverzinslich bis 1 Jahr 3,56 84 EUR 1 bis 5 Jahre 4,63 458 über 5 Jahre 4,66 201 bis 1 Jahr 5,27 23 CNY 1 bis 5 Jahre 5,21 47 über 5 Jahre - 0 bis 1 Jahr 6,14 82 RUB 1 bis 5 Jahre - 0 über 5 Jahre - 0 bis 1 Jahr 12,26 37 Sonstige 1 bis 5 Jahre 7,88 8 über 5 Jahre - 0 Variabel verzinslich bis 1 Jahr - 0 EUR 1 bis 5 Jahre 4,39 7 über 5 Jahre 4,39 1 bis 1 Jahr 5,01 16 JPY 1 bis 5 Jahre 3,62 54 über 5 Jahre - 0 bis 1 Jahr 1,40 5 Sonstige 1 bis 5 Jahre 4,75 48 über 5 Jahre 2,89 13 Schuldschein-darlehen Festverzinslich bis 1 Jahr - 0 EUR 1 bis 5 Jahre 4,50 244 über 5 Jahre - 0 Variabel verzinslich bis 1 Jahr - 0 EUR 1 bis 5 Jahre 2,22 613 über 5 Jahre - 0 31.12.2009 Finanzie-rungsart Gewichteter Effektivzinssatz in % der originären Mittelaufnahmen Emissions-volumen Mio. € - 0 5,65 2.700 Anleihen 7,63 1.000 - 0 11,55 24 - 0 0,98 200 - 0 - 0 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) 3,54 309 5,34 170 5,21 346 4,67 47 5,16 49 - 0 10,70 36 - 0 - 0 8,42 50 - 0 - 0 - 0 4,39 7 4,39 2 1,72 5 4,01 60 - 0 - 0 6,06 28 3,03 8 Schuldschein-darlehen - 0 4,50 244 - 0 - 0 2,06 613 - 0 Die Zinsbindung der kurz- und mittelfristigen finanziellen Schulden und die Zinsanpassungstermine aller festverzinslichen finanziellen Schulden entsprechen im Wesentlichen den dargestellten Restlaufzeiten. Die Zinsanpassungstermine variabler Zinssätze liegen unter einem Jahr. Die Auswirkungen von Zinsänderungen beim variablen Anteil der finanziellen Schulden auf das Periodenergebnis und das Eigenkapital der METRO GROUP sind unter Nummer 43 „Management der finanzwirtschaftlichen Risiken“ ausführlich beschrieben. 37. Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2010 31.12.2009 Restlaufzeit Restlaufzeit Mio. € Gesamt Bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Gesamt Bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Sonstige Steuerverbindlichkeiten 535 535 0 522 522 0 Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten 927 925 2 850 842 8 Passiver Rechnungs-abgrenzungsposten1 438 154 284 407 120 287 Übrige Verbindlichkeiten2 1.315 844 471 1.088 716 372 3.215 2.458 757 2.867 2.200 667 1Adjustierung der Werte zum 1.1.2009 aufgrund der Erstanwendung neuer IFRS 2Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund eines geänderten Ausweises 1.1.2009 Restlaufzeit Mio. € Gesamt Bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Sonstige Steuerverbindlichkeiten 585 585 0 Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten 862 832 30 Passiver Rechnungs-abgrenzungsposten1 313 82 231 Übrige Verbindlichkeiten2 1.023 664 359 2.783 2.163 620 1Adjustierung der Werte zum 1.1.2009 aufgrund der Erstanwendung neuer IFRS 2Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund eines geänderten Ausweises Die Veränderung bei Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf erhöhte Bonusverpflichtungen zurückzuführen. Die wesentlichen Positionen in den übrigen Verbindlichkeiten sind mit Andienungsrechten ausge-stattete Gesellschaftsanteile in Höhe von 389 Mio. € (Vorjahr 310 Mio. €), Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 297 Mio. € (Vorjahr 216 Mio. €) und Verbindlichkeiten aus dem Immobilienbereich in Höhe von 80 Mio. € (Vorjahr 59 Mio. €). Darüber hinaus beinhalten die übrigen Verbindlichkeiten noch eine Vielzahl weiterer Einzelpositionen. 38. Undiskontierte Cashflows finanzieller Verbindlichkeiten Die undiskontierten Cashflows der finanziellen Schulden, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der passivierten Derivate lauten wie folgt: Buchwert Cashflows 2011 Mio. € 31.12.2010 Zinsen Tilgung Anleihen 4.615 263 1.253 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.211 42 375 Schuldscheindarlehen 868 27 12 Wechselverbindlichkeiten 0 0 0 Finanzierungs-Leasingverhältnisse 1.589 114 110 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.393 0 14.393 Zinsbezogene passivierte Derivate 17 9 0 Währungsbezogene passivierte Derivate 22 0 22 Rohstoffbezogene passivierte Derivate 0 0 0 Buchwert Cashflows 2010 Mio. € 31.12.2009 Zinsen Tilgung Anleihen 4.037 233 327 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.214 48 534 Schuldscheindarlehen 867 25 12 Wechselverbindlichkeiten 0 0 0 Finanzierungs-Leasingverhältnisse 1.609 113 111 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen1 14.174 0 14.174 Zinsbezogene passivierte Derivate 15 0 0 Währungsbezogene passivierte Derivate 28 0 18 Rohstoffbezogene passivierte Derivate 16 0 16 Buchwert Cashflows 2009 Mio. € 1.1.2009 Zinsen Tilgung Anleihen 3.836 143 1.892 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.533 62 825 Schuldscheindarlehen 707 29 9 Wechselverbindlichkeiten 0 0 Finanzierungs-Leasingverhältnisse 1.819 94 138 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen1 14.125 0 14.125 Zinsbezogene passivierte Derivate 8 8 0 Währungsbezogene passivierte Derivate 27 0 27 Rohstoffbezogene passivierte Derivate 0 0 0 Cashflows 2012 2015 Cashflows nach 2015 Mio. € Zinsen Tilgung Zinsen Tilgung Anleihen 656 2.615 64 747 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 95 621 5 215 Schuldscheindarlehen 39 856 0 0 Wechselverbindlichkeiten 0 0 0 0 Finanzierungs-Leasingverhältnisse 366 471 547 1.008 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0 Zinsbezogene passivierte Derivate 8 0 0 0 Währungsbezogene passivierte Derivate 0 0 0 0 Rohstoffbezogene passivierte Derivate 0 0 0 0 Cashflows 2011 - 2014 Cashflows nach 2014 Mio. € Zinsen Tilgung Zinsen Tilgung Anleihen 683 2.716 76 994 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 93 324 11 356 Schuldscheindarlehen 77 855 0 0 Wechselverbindlichkeiten 0 0 0 0 Finanzierungs-Leasingverhältnisse 362 462 465 1.036 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen1 0 0 0 0 Zinsbezogene passivierte Derivate 15 0 0 0 Währungsbezogene passivierte Derivate 0 10 0 0 Rohstoffbezogene passivierte Derivate 0 0 0 0 Cashflows 2010 - 2013 Cashflows nach 2013 Mio. € Zinsen Tilgung Zinsen Tilgung Anleihen 334 1.944 0 0 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 111 288 19 420 Schuldscheindarlehen 75 698 0 0 Wechselverbindlichkeiten Finanzierungs-Leasingverhältnisse 298 526 436 1.155 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen1 0 0 0 0 Zinsbezogene passivierte Derivate 0 0 0 0 Währungsbezogene passivierte Derivate 0 0 0 0 Rohstoffbezogene passivierte Derivate 0 0 0 0 1 Adjustierung aufgrund geänderter Ausweise 39. Buchwerte und Fair Values nach Bewertungskategorien Die Buchwerte und Fair Values der bilanzierten Finanzinstrumente lauten wie folgt: 31.12.2010 Wertansatz in Bilanz (Fortgeführte) Fair Value Fair Value Anschaffungs- erfolgs- erfolgs- Mio. € Buchwert kosten wirksam neutral Aktiva 35.067 k. A. k. A. k. A. Ausleihungen lang 117 117 Forderungen an Lieferanten 1.560 1.560 0 0 Forderungen an Lieferanten kurz 1558 1558 Forderungen aus Unternehmensverkäufen kurz 0 0 Alle übrigen soVW lang 13 13 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 0 Alle übrigen soVW lang 0 0 Alle übrigen soVW kurz 0 0 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 Alle übrigen soVW lang 0 0 Alle übrigen soVW kurz 0 0 Zur Veräußerung verfügbar 13 11 0 2 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 0 Alle übrigen soVW lang 0 0 Devisenoptionen 0 0 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 33 0 33 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.799 4.799 0 0 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.799 4.799 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte 27.457 k. A. k. A. k. A. Passiva 35.067 k. A. k. A. k. A. Devisenoptionen 0 0 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 Alle übrigen soVblk. lang 0 0 Alle übrigen soVblk. kurz 0 0 Schuldscheindarlehen kurz 12 12 0 Wechselvblk. kurz 0 0 Vblk. aus Versicherungsprämien 1 1 Alle übrigen soVblk. lang 400 400 Devisenoptionen 0 0 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 0 0 0 Sonstige Derivate 0 0 0 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte 11.820 k. A. k. A. k. A. Unrealisierter Gewinn (+)/Verlust (-) aus Gesamtdifferenz von Fair Value und Buchwert Mio. € Fair Value Aktiva k. A. Ausleihungen lang 122 Forderungen an Lieferanten 1.560 Forderungen an Lieferanten kurz 1558 Forderungen aus Unternehmensverkäufen kurz Alle übrigen soVW lang 319 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 Alle übrigen soVW lang 0 Alle übrigen soVW kurz Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 Alle übrigen soVW lang 0 Alle übrigen soVW kurz 0 Zur Veräußerung verfügbar k. A. Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 Alle übrigen soVW lang 0 Devisenoptionen 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 33 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.799 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.799 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte k. A. Passiva k. A. Devisenoptionen 0 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 Alle übrigen soVblk. lang 0 Alle übrigen soVblk. kurz 0 Schuldscheindarlehen kurz 12 Wechselvblk. kurz 0 Vblk. aus Versicherungsprämien 1 Alle übrigen soVblk. lang 400 Devisenoptionen 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 0 Sonstige Derivate 0 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte k. A. Unrealisierter Gewinn (+)/Verlust (-) aus Gesamtdifferenz von Fair Value und Buchwert -473 31.12.2009 Wertansatz in Bilanz 1 (Fortgeführte) Fair Value Fair Value Anschaffungs- erfolgs- erfolgs- Mio. € Buchwert kosten wirksam neutral Aktiva 33.282 k. A. k. A. k. A. Ausleihungen lang 87 87 Forderungen an Lieferanten 1.359 1.359 0 0 Forderungen an Lieferanten kurz 1356 1356 Forderungen aus Unternehmensverkäufen kurz 0 0 Alle übrigen soVW lang 74 74 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 9 9 0 0 Alle übrigen soVW lang 0 0 Alle übrigen soVW kurz 9 9 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 Alle übrigen soVW lang 0 0 Alle übrigen soVW kurz 0 0 Zur Veräußerung verfügbar 23 22 0 1 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 0 0 0 Alle übrigen soVW lang 0 0 Devisenoptionen 0 0 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 14 0 14 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.996 3.996 0 0 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.996 3.996 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte 26.480 k. A. k. A. k. A. Passiva 33.282 k. A. k. A. k. A. Devisenoptionen 0 0 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 Alle übrigen soVblk. lang 0 0 Alle übrigen soVblk. kurz 0 0 Schuldscheindarlehen kurz 12 12 0 Wechselvblk. kurz 0 0 Vblk. aus Versicherungsprämien 1 1 Alle übrigen soVblk. lang 319 319 Devisenoptionen 0 0 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 0 0 0 Sonstige Derivate 0 0 0 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte 11.101 k. A. k. A. k. A. Unrealisierter Gewinn (+)/Verlust (-) aus Gesamtdifferenz von Fair Value und Buchwert Mio. € Fair Value Aktiva k. A. Ausleihungen lang 131 Forderungen an Lieferanten 1.359 Forderungen an Lieferanten kurz 1356 Forderungen aus Unternehmensverkäufen kurz Alle übrigen soVW lang 376 Sonstige finanzielle Vermögenswerte 9 Alle übrigen soVW lang 9 Alle übrigen soVW kurz Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 Alle übrigen soVW lang 0 Alle übrigen soVW kurz 0 Zur Veräußerung verfügbar k. A. Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 Alle übrigen soVW lang 0 Devisenoptionen 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 14 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.996 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.996 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte k. A. Passiva k. A. Devisenoptionen 0 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 Alle übrigen soVblk. lang 0 Alle übrigen soVblk. kurz 0 Schuldscheindarlehen kurz 12 Wechselvblk. kurz 0 Vblk. aus Versicherungsprämien 1 Alle übrigen soVblk. lang 312 Devisenoptionen 0 Sicherungsgeschäfte auf Aktienprämienprogramme 0 Sonstige Derivate 0 Nicht nach IFRS 7 klassifizierte Vermögenswerte k. A. Unrealisierter Gewinn (+)/Verlust (-) aus Gesamtdifferenz von Fair Value und Buchwert -441 1 Adjustierung der Vorjahreswerte aufgrund geänderter Ausweise sowie der Berücksichtigung von Credit Spreads Die Fair Values der Forderungen an Lieferanten, der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entsprechen aufgrund der überwiegend kurzen Laufzeit im Wesentlichen deren Buchwerten. Die Ermittlung der Fair Values der Anleihen und Schuldscheindarlehen erfolgt auf der Basis der Marktzinskurve nach der Zero-Coupon-Methode unter Berücksichtigung von Credit Spreads. Die auf den Stichtag abgegrenzten Zinsen sind in den Werten enthalten. Die Fair Values aller übrigen finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht börsennotiert sind, entsprechen den Barwerten der mit diesen Bilanzpositionen verbundenen Zahlungen. Bei der Berechnung wurden die zum Stichtag gültigen landesspezifischen Zinsstrukturkurven herangezogen. Die nachstehende Tabelle stellt die Finanzinstrumente dar, die in der Bilanz zum Fair Value bewertet werden. Diese sind in eine dreistufige Fair-Value-Hierarchie eingeordnet, deren Level die Marktnähe der bei der Ermittlung der Fair Values einbezogenen Daten widerspiegeln: 31.12.2010 31.12.2009 Mio. € Gesamt Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt Aktiva 32 2 30 0 36 Zu Handelszwecken gehalten Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 30 0 30 0 35 Zur Veräußerung verfügbar Wertpapiere 2 2 0 0 1 Passiva 20 0 20 0 50 Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 20 0 20 0 50 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 0 0 Summe 12 2 10 0 -14 Mio. € Level 1 Level 2 Level 3 Aktiva 1 35 0 Zu Handelszwecken gehalten Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 0 35 0 Zur Veräußerung verfügbar Wertpapiere 1 0 0 Passiva 0 50 0 Derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang gem. IAS 39 0 50 0 Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0 0 0 Summe 1 -15 0 Die Bewertung der Wertpapiere (Level 1) erfolgt anhand quotierter Marktpreise auf aktiven Märkten. Bei Zinsswaps und Devisengeschäften (alle Level 2) erfolgt eine Mark-to-Market-Bewertung auf Basis notierter Devisenkurse und am Markt erhältlicher Zinsstrukturkurven. Der Fair Value der Rohstoffderivate (Level 2) wird als Durchschnitt des an der Börse festgestellten Preises des abgelaufenen Monats berechnet. Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Leveln 1 und 2 vorgenommen. Sonstige Erläuterungen 40. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung zeigt gemäß IAS 7 (Statement of Cash Flows) wie sich Zahlungsmittel im Konzern im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Der Bestand an Zahlungsmitteln umfasst Schecks und Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Kapitalflussrechnung unterscheidet zwischen Mittelveränderungen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanztätigkeit. Cashflows von nicht fortgeführten Aktivitäten werden separat ausgewiesen, sofern es sich um aufzugebende Geschäftsbereiche handelt. Infolge der Veräußerung der Adler-Modemärkte werden die Cashflows dieses nicht fortgeführten Geschäftsbereichs im Vorjahr separat ausgewiesen. Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Vermögenswerte und Schulden der französischen Elektrofachmärkte als „zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte“ beziehungsweise unter der Position „Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ ausgewiesen. In den umgegliederten Vermögenswerten sind Kassenbestände in Höhe von 29 Mio. € enthalten. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten konnten im Berichtsjahr 2.514 Mio. € (Vorjahr 2.494 Mio. €) generiert werden. Die Abschreibungen entfallen mit 1.232 Mio. € auf Sachanlagen (Vorjahr 1.177 Mio. €), mit 178 Mio. € (Vorjahr 212 Mio. €) auf immaterielle Vermögenswerte sowie mit 17 Mio. € (Vorjahr 7 Mio. €) auf als Finanzinvestionen gehaltene Immobilien. Dagegen laufen Zuschreibungen in Höhe von 47 Mio. € (Vorjahr 9 Mio. €). Die Veränderung des Netto-Betriebsvermögens beträgt -288 Mio. € (Vorjahr 62 Mio. €) und enthält die Veränderungen der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der in der Position „Sonstige Forderungen und Vermögenswerte“ enthaltenen Forderungen an Lieferanten, Forderungen aus Kreditkarten und geleisteten Anzahlungen auf Vorräte. Darüber hinaus enthält sie die Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der in der Position „Sonstige Verbindlichkeiten“ enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Die Position „Sonstiges“ beinhaltet neben diversen Einzelposten im Wesentlichen Umgliederungen von Erträgen aus Anlagenabgängen in Höhe von -215 Mio. € (Vorjahr -51 Mio. €) sowie aus Unternehmensveräußerungen in Höhe von -68 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €) in den Cashflow aus Investitionstätigkeit. Darüber hinaus sind Veränderungen der Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten in Höhe von 69 Mio. € (Vorjahr -14 Mio. €) enthalten. Aus dem Bereich der Investitionstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten resultiert im Berichtsjahr ein Mittelabfluss von 961 Mio. € (Vorjahr Mittelabfluss 1.162 Mio. €). Der Betrag der als Mittelabfluss dargestellten Investitionen in Sachanlagen unterscheidet sich von dem im Anlagenspiegel dargestellten Zugang in Höhe der nicht zahlungswirksamen Vorgänge. Diese betreffen im Wesentlichen Wechselkurseffekte sowie Zugänge aus Finanzierungs-Leasing. Die sonstigen Investitionen beinhalten Investitionen in immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 137 Mio. € sowie Investitionen in finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 196 Mio. €. Aus der Veräußerung der Metro Cash & Carry Märkte in Marokko sowie einer Immobiliengesellschaft ergab sich im laufenden Geschäftsjahr ein Mittelzufluss von 121 Mio. € (Vorjahr Mittelabfluss in Höhe von 34 Mio. € aus der Veräußerung der Adler-Modemärkte). Die übrigen Anlagenabgänge beinhalten im Wesentlichen Einzahlungen aus Immobilienveräußerungen. Der Cashflow aus Finanztätigkeit der fortgeführten Aktivitäten weist im Berichtsjahr einen Mittelabfluss von 734 Mio. € (Vorjahr Mittelabfluss 1.225 Mio. €) aus. 41. Segmentberichterstattung Die Segmentberichterstattung ist nach IFRS 8 (Operating Segments) aufgestellt. Die Segmentierung folgt der internen Steuerung und Berichterstattung des Konzerns und richtet sich grundsätzlich nach der Einteilung des Geschäfts in einzelne Branchen. Selbstbedienungsgroßhandel Metro Cash & Carry ist mit den Marken Metro und Makro in 30 Ländern vertreten. Mit seinem vielfältigen Produkt- und Service-Angebot richtet sich Metro Cash & Carry speziell an gewerbliche Kunden: Hotel- und Restaurantbesitzer, Cateringunternehmen, unabhängige Einzelhändler sowie Dienstleister und Behörden. Lebensmitteleinzelhandel Real betreibt SB-Warenhäuser in Deutschland und Polen. Die Vertriebslinie betreibt darüber hinaus Standorte in Rumänien, Russland, der Ukraine und der Türkei. Alle Märkte bieten ein vielfältiges Lebensmittelangebot mit einem hohen Anteil an Frischeprodukten, ergänzt um ein Sortiment von Nicht-Lebensmitteln. Elektrofachhandel Media Markt und Saturn bietet ein umfassendes Sortiment mit neuesten Markenprodukten an. Mit zwei starken Marken ist die Vertriebslinie in mittlerweile 17 Ländern vertreten. Warenhäuser Galeria Kaufhof betreibt Warenhäuser in Deutschland und Belgien. In Belgien tritt die Vertriebslinie als Galeria Inno auf. Die Warenhäuser von Galeria bieten hochwertige Sortimente mit einem Schwerpunkt auf Bekleidungsartikeln. Immobilien Die METRO Group Asset Management betreut das Immobilienvermögen der METRO GROUP in 30 Ländern. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die aktive Wertsteigerung des Portfolios, die Projektierung neuer Märkte und Filialen sowie die Verwaltung der bereits bestehenden Standorte. Weitere Angaben zu den Segmenten enthält der Lagebericht. Neben den Informationen zu den oben genannten Geschäftssegmenten werden gleichwertige Informationen zu den Metro-Regionen veröffentlicht. Dabei wird nach den Regionen Deutschland, Westeuropa ohne Deutschland, Osteuropa und Asien/Afrika unterschieden. • Der Außenumsatz repräsentiert den Umsatz der Geschäftssegmente mit Konzern-Externen. • Der Innenumsatz zeigt die Umsätze mit anderen Geschäftssegmenten. • Das Segment-EBITDAR repräsentiert das EBITDA vor Mietaufwendungen abzüglich Mieterträgen. • Das Segment-EBITDA umfasst das EBIT vor Abschreibungen und Zuschreibungen auf Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte. • Die Segmentsteuerungsgröße EBIT beschreibt das betriebliche Ergebnis der Periode vor Finanzergebnis und Ertragsteuern. Konzerninterne Mietverträge werden in den Segmenten als Operating-Leasingverhältnisse dargestellt. Die Vermietung findet dabei zu marktüblichen Konditionen statt. Standortbezogene Risiken sowie Werthaltigkeitsrisiken von langfristigen Vermögenswerten werden in den Segmenten grundsätzlich nur dann abgebildet, wenn es sich um Konzernrisiken handelt. • Die Segmentinvestitionen beinhalten die Zugänge zum Anlagevermögen, bereinigt um Zugänge aufgrund der Reklassifikation von „zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten“ als Anlagevermögen. Ausgenommen hiervon sind darüber hinaus Zugänge zu den langfristigen finanziellen Vermögenswerten. • Das Segmentvermögen enthält das lang- und kurzfristige Vermögen. Nicht enthalten sind hauptsächlich finanzielle Vermögenswerte laut Bilanz, Ertragsteuerpositionen, Zahlungsmittel und Vermögenswerte, die nicht fortgeführten Aktivitäten zuzuordnen sind. • Die Segmentschulden umfassen lang- und kurzfristige Schulden. Nicht zugeordnet sind insbesondere finanzielle Schulden laut Bilanz, Ertragsteuerpositionen sowie Schulden, die nicht fortgeführten Aktivitäten zuzuordnen sind. • Transfers zwischen den Segmenten finden grundsätzlich auf Basis der aus Konzernsicht entstehenden Kosten statt. • Die nicht fortgeführten Aktivitäten beinhalten 2009 die Werte der Adler-Modemärkte. Überleitungsrechnung Mio. € 31.12.2010 Segmentvermögen 28.064 Finanzielle Vermögenswerte lang- und kurzfristig 251 Zahlungsmittel 4.799 Latente Steueransprüche 1.000 Ertragsteuererstattungsansprüche 412 Sonstige Steuererstattungsansprüche1 356 Forderungen aus sonstigen Finanzgeschäften2 108 Sonstiges 77 Vermögenswerte des Konzerns 35.067 Segmentschulden 19.031 Finanzielle Schulden lang- und kurzfristig 8.283 Latente Steuerschulden 212 Ertragsteuerschulden 291 Ertragsteuerrückstellungen3 147 Sonstige Steuerverbindlichkeiten4 535 Verbindlichkeiten aus sonstigen Finanzgeschäften4 41 Verbindlichkeiten gegenüber konzernfremden Gesellschaftern4 30 Sonstiges 37 Schulden des Konzerns 28.607 1 Enthalten in der Bilanzposition „Sonstige Forderungen und Vermögenswerte“ kurzfristig 2 Enthalten in den Bilanzpositionen „Sonstige Forderungen und Vermögenswerte“ lang- und kurzfristig 3 Enthalten in den Bilanzpositionen „Sonstige Rückstellungen“ langfristig sowie „Rückstellungen“ kurzfristig 4 Enthalten in der Bilanzposition „Sonstige Verbindlichkeiten“ lang- und kurzfristig 42. Nicht fortgeführte Aktivitäten Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte keine Bilanzierung nicht fortgeführter Aktivitäten. Im Vorjahr wurden mit Wirkung zum 28. Februar 2009 die seit September 2008 nach den Vorschriften des IFRS 5 als aufzugebender Geschäftsbereich behandelten Vermögenswerte und Schulden der Adler-Modemärkte veräußert. Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten des Vorjahres beinhaltet folgende Bestandteile: Mio. € 2010 2009 Erlöse 0 51 Aufwendungen 0 -63 Laufendes Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten vor Steuern 0 -12 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf laufendes Ergebnis 0 0 Laufendes Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern 0 -12 Bewertungs-/Veräußerungsergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten vor Steuern 0 12 Steuern auf Bewertungs-/Veräußerungsergebnis 0 0 Bewertungs-/Veräußerungsergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern 0 12 Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten 0 0 43. Management der finanzwirtschaftlichen Risiken Der Finanzbereich der METRO AG steuert die finanzwirtschaftlichen Risiken der METRO GROUP. Dies sind speziell • Preisänderungsrisiken, • Liquiditätsrisiken, • Bonitätsrisiken und • Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Preisänderungsrisiken Preisänderungsrisiken resultieren für die METRO GROUP daraus, dass der Wert eines Finanzinstruments durch Änderungen der Marktzinssätze, der Wechselkurse, Aktienkurse oder aber der Rohstoffpreise beeinflusst wird. Zinsrisiken entstehen durch verschlechterte Cashflows aus Zinsen und durch mögliche Wertschwankungen eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktzinssätze. Zur Begrenzung dieser Risiken werden Zinsswaps und Zinsbegrenzungsvereinbarungen eingesetzt. Die Ermittlung des verbleibenden Zinsrisikos der METRO GROUP erfolgt gemäß IFRS 7 mittels einer Sensitivitätsanalyse. Dabei werden folgende Annahmen bei der Betrachtung einer Zinssatzänderung zugrunde gelegt: Die durch die Sensitivitätsanalyse ermittelte Gesamtauswirkung bezieht sich auf den Bestand zum Bilanzstichtag und drückt den Effekt für ein Jahr aus. Variabel verzinsliche originäre Finanzinstrumente, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäft im Rahmen von Cashflow Hedges gegen Zinssatzänderungen designiert sind, wirken sich in der Sensitivitätsanalyse ergebniswirksam im Zinsergebnis aus. Festverzinsliche originäre Finanzinstrumente haben generell keine ergebniswirksamen Auswirkungen im Zinsergebnis. Sie werden nur dann ergebniswirksam im übrigen Finanzergebnis, wenn sie im Rahmen eines Fair-Value-Hedges als Grundgeschäft designiert sind und mit dem Fair Value bewertet werden. Hierbei gleicht sich aber die zinsbedingte Wertänderung des Grundgeschäfts mit der Wertänderung des Sicherungsgeschäfts bei voller Effektivität des Sicherungsgeschäfts aus. Die im Rahmen eines Fair-Value-Hedges im Konzern entstehenden variablen Zinsströme werden ergebniswirksam im Zinsergebnis berücksichtigt. Finanzinstrumente, die als Sicherungsgeschäft im Rahmen eines Cashflow Hedges zur Absicherung von variablen Zinsströmen designiert sind, wirken sich nur dann im Zinsergebnis aus, wenn die Zahlungsströme ausgelöst werden. Aus der Bewertung des Sicherungsgeschäfts zum Fair Value entstehen jedoch ergebnisneutrale Effekte in den Gewinnrücklagen. Zinsderivate, die nicht in einem qualifizierten Sicherungszusammenhang nach IAS 39 stehen, wirken sich durch die Bewertung zum Fair Value ergebniswirksam im übrigen Finanzergebnis und durch eintretende Zinsströme im Zinsergebnis aus. Das verbleibende Zinsrisiko der METRO GROUP resultiert zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einem Gesamtanlagesaldo nach Berücksichtigung von Sicherungsgeschäften in Höhe von 3.924 Mio. € (Vorjahr 2.963 Mio. €). Eine Zinssatzerhöhung von 100 Basispunkten hat bei diesem Gesamtsaldo einen um 3.924 Mio. € (Vorjahr 2.963 Mio. €) höheren Ertrag im Zinsergebnis pro Jahr zur Folge. Bei einer Zinssatzreduzierung von 100 Basispunkten ergibt sich ein gegenläufiger Effekt in Höhe von -3.924 Mio. € (Vorjahr -2.963 Mio. €). Aus der Bewertung von Finanzinstrumenten, die in einem Cashflow Hedge stehen, ergibt sich bei einer Zinssatzerhöhung von 100 Basispunkten eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von 4 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €). Bei einer Zinssatzverringerung ergibt sich eine Eigenkapitalverschlechterung in Höhe von 4 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €). Währungsrisiken entstehen der METRO GROUP im internationalen Einkauf von Waren und aufgrund von Kosten sowie Finanzierungen, die in einer anderen Währung als der jeweiligen Landeswährung anfallen oder an die Entwicklung einer anderen Währung gebunden sind. Für daraus resultierende Fremdwährungspositionen besteht eine Sicherungspflicht gemäß der Konzernrichtlinie „Fremdwährungstransaktionen“. Ausnahmen bestehen dort, wo es wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, sowie bei gesetzlichen und regulatorischen Beschränkungen in den Ländern. Bei der Absicherung kommen Devisentermingeschäfte/-optionen sowie Zins- und Währungsswaps zum Einsatz. Die Darstellung des durch die Ausnahmen entstehenden Fremdwährungsrisikos erfolgt gemäß IFRS 7 ebenfalls mittels einer Sensitivitätsanalyse. Dabei werden folgende Annahmen bei der Betrachtung einer Ab- beziehungsweise Aufwertung des Euro gegenüber Fremdwährungen getroffen: Die durch die Sensitivitätsanalyse dargestellte Gesamtauswirkung bezieht sich in ihrer Höhe und ihren Ergebnischarakteristika auf die Fremdwährungsbestände innerhalb der konsolidierten Tochtergesellschaften der METRO GROUP und drückt den Effekt bei Vorliegen der Ab- beziehungsweise Aufwertung des Euro aus. Bei einer Abwertung des Euro tritt ein positiver Effekt ein, sofern eine Fremdwährungsforderung in einer Tochtergesellschaft besteht, deren funktionale Währung der Euro ist sowie bei einer Verbindlichkeit in Euro in einer Tochtergesellschaft, deren funktionale Währung nicht der Euro ist. Ein negativer Effekt tritt bei einer Abwertung des Euro ein, sofern eine Forderung in Euro in einer Tochtergesellschaft besteht, deren funktionale Währung nicht der Euro ist sowie bei einer Verbindlichkeit in Euro in einer Tochtergesellschaft, deren funktionale Währung der Euro ist. Eine Aufwertung hingegen bewirkt jeweils einen gegenläufigen Effekt. Die Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungspositionen, die gemäß IAS 21 mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden und die keinen Eigenkapitalcharakter haben, werden in der Sensitivitätsanalyse ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. In den Fällen, in denen die Fremdwährungspositionen Eigenkapitalcharakter haben, sogenannten Net Investments, werden die Effekte der Stichtagskursbewertung erfolgsneutral im Eigenkapital berücksichtigt. Devisentermingeschäfte/-optionen sowie Zins- und Währungsswaps, die nicht in einem qualifizierten Sicherungszusammenhang gemäß IAS 39 stehen, wirken sich durch die Bewertung zum Fair Value ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Dem gegenüber stehen die Effekte aus der Bewertung des in Fremdwährung gehaltenen Grundgeschäfts, sodass sich bei voller Effektivität des Sicherungsgeschäfts beide Effekte ausgleichen. Devisentermingeschäfte/-optionen sowie Zins- und Währungsswaps, die als Sicherungsgeschäft im Rahmen eines Cashflow Hedges zur Absicherung von Fremdwährungs-Zahlungsströmen designiert sind, wirken sich nur dann in der Gewinn- und Verlustrechnung aus, wenn die Zahlungsströme ausgelöst werden. Aus der Bewertung der Sicherungsgeschäfte zum Fair Value entstehen jedoch ergebnisneutrale Effekte in den Gewinnrücklagen. Effekte aus der Währungsumrechnung von Abschlüssen, deren funktionale Währung nicht die Berichtswährung der METRO GROUP ist, berühren die Cashflows in lokaler Währung nicht und sind deshalb nicht Bestandteil der Sensitivitätsanalyse. Das verbleibende Währungsrisiko der METRO GROUP zum Bilanzstichtag lautet wie folgt: 31.12.2010 Mio. € Auswirkung bei Ab-/Auf- Währungspaar Volumen wertung des Euro um 10 % Periodenergebnis CNY / EUR -54 +/-5 CZK / EUR -3 +/-0 EGP / EUR -18 +/-2 HRK / EUR -31 +/-3 HUF / EUR -10 +/-1 JPY / EUR 58 +/-6 MAD / EUR 115 +/-11 MDL / EUR -41 +/-4 PLN / EUR -100 +/-10 RON / EUR -217 +/-22 RSD / EUR -13 +/-1 RUB / EUR -138 +/-14 TRY / EUR 19 -/+2 UAH / EUR -22 +/-2 USD / EUR 26 +/-2 VND / EUR -15 +/-2 +/-83 Eigenkapital JPY / EUR 0 +/-0 PLN / EUR 77 +/-8 RUB / EUR -526 +/-53 SEK / EUR -51 +/-5 TRY / EUR -32 +/-3 UAH / EUR -248 +/-25 USD / EUR 403 +/-40 +/-134 +/-217 31.12.2009 Mio. € Auswirkung bei Ab-/Auf- Währungspaar wertung des Euro um 10 % Periodenergebnis +/-3 +/-1 +/-0 +/-1 +/-1 +/-0 +/-0 +/-5 +/-10 +/-17 +/-0 +/-10 -/+1 +/-1 +/-3 +/-1 +/-52 Eigenkapital +/-3 +/-7 +/-50 +/-5 +/-3 +/-25 +/-26 +/-119 +/-171 Darüber hinaus bestehen Währungsrisiken der Währungspaare USD / CNY, USD / HKD, USD / RUB, USD / TRY, USD / VND mit einer Auswirkung von -/+7 Mio. € (Vorjahr +/-6 Mio. €) bei einer Ab- beziehungsweise Aufwertung des USD um 10 Prozent. Aktienkursrisiken entstehen aus einer aktienorientierten Vergütung der Führungskräfte der METRO GROUP. Dabei orientiert sich die Vergütung (Geldprämie) im Wesentlichen an der Kursentwicklung der Metro-Stammaktie. Zur Begrenzung dieses Risikos aus dem bis 2008 gültigen Aktienprämienprogramm werden Aktienoptionen auf die Stammaktie der METRO AG eingesetzt. Die Sicherung des Aktienkursrisikos aus diesem Programm erfolgt auf fluktuationsbereinigter Basis zu 100 Prozent. Ab 2009 wurde das Aktienprämienprogramm durch den Performance Share Plan ersetzt. Die Aktienkursrisiken aus diesem Programm wurden bisher nicht begrenzt. Hinsichtlich der Stromderivate beeinflussen die Strompreise den Fair Value dieser Instrumente. Die Wertschwankungen wirken sich im übrigen Finanzergebnis aus. Zum Stichtag beträgt der Nominalwert des Portfolios mit einer Lieferung im Jahr 2011 23,5 Mio. € und der Nominalwert des Portfolios mit einer Lieferung im Jahr 2012 5,6 Mio. €. Der Nominalwert des Portfolios bezieht sich auf die Kosten der Beschaffung. Mittels der Bestimmung des Value at Risk, mit einem Konfidenzniveau von 99 Prozent und einer Haltedauer von 20 Tagen, wurde für das Portfolio mit einer Lieferung im Jahr 2011 ein maximaler Gewinn in Höhe von 3,1 Mio. € sowie ein maximaler Verlust in Höhe von 2,3 Mio. € ermittelt, für das Portfolio mit einer Lieferung im Jahr 2012 ein maximaler Gewinn in Höhe von 0,8 Mio. € sowie ein maximaler Verlust in Höhe von 0,3 Mio. €. Das Value-at-Risk-Modell basiert auf einer historischen Simulation der Marktpreise der letzten fünf Jahre. Zins- und Währungsrisiken sind durch die in den METRO GROUP-internen Treasury-Richtlinien festgeschriebenen Grundsätze deutlich reduziert und limitiert. Darin ist konzernweit verbindlich geregelt, dass jede Absicherungsmaßnahme im Rahmen vorher definierter Limite erfolgen muss und in keinem Fall zu einer Erhöhung der Risikoposition führen darf. Die METRO GROUP nimmt dabei bewusst in Kauf, dass die Möglichkeiten, aktuelle oder erwartete Zins- beziehungsweise Wechselkursentwicklungen zur Ergebnisoptimierung zu nutzen, stark eingeschränkt sind. Zur Absicherung dürfen außerdem ausschließlich marktgängige derivative Finanzinstrumente eingesetzt werden, deren korrekte finanzmathematische und buchhalterische Abbildung und Bewertung in den Treasury-Systemen sichergestellt sind. Am Bilanzstichtag sind folgende derivative Finanzinstrumente zur Risikoreduzierung eingesetzt: 31.12.2010 31.12.2009 Fair Values Fair Values Mio. € Nominal-volumen Finanzielle Ver- mögens-werte Finanzielle Ver- bindlich-keiten Nominal-volumen Finanzielle Ver- mögens- werte Finanzielle Ver- bindlich- keiten Zinsbezogene Geschäfte davon innerhalb Fair Value Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) (0) (0) (0) (0) (0) 171 0 17 171 0 15 Währungsbezogene Geschäfte Devisentermingeschäfte/-optionen 451 15 22 230 16 18 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (399) (4) (11) (212) (3) (3) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (52) (11) (11) (18) (13) (15) Zins-/Währungsswaps 29 15 0 37 14 10 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (29) (15) (0) (37) (14) (10) 480 30 22 267 30 28 Rohstoffbezogene Geschäfte Terminkontrakte 7 Mio. Liter543 GWh 4 0 7 Mio. Liter499 GWh 8 16 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (7 Mio. Liter543 GWh) (4) (0) (7 Mio. Liter499 GWh) (8) (16) Aktienkursbezogene Geschäfte Sicherungen auf Aktienoptionen 2 Mio. Stück 33 0 4 Mio. Stück 14 0 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (2 Mio. Stück) (33) (0) (4 Mio. Stück) (14) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) (0) (0) (0) (0) (0) k. A. 67 39 k. A. 52 59 Das Nominalvolumen der Devisentermingeschäfte/-optionen und der Zinsbegrenzungsverein-barungen bestimmt sich aus der Nettoposition der den einzelnen Geschäften zugrunde liegenden An- und Verkaufsbeträge in Fremdwährung, umgerechnet zum entsprechenden Wechselkurs des Bilanzstichtags. Das Nominalvolumen der Zinsswaps beziehungsweise der Zins-/Währungsswaps und der Zinssicherungskontrakte ist brutto ausgewiesen. Die Angabe zu den Sicherungen auf Aktienprämienprogramme enthält die Stückzahl der Aktienoptionen mit einem Bezugsverhältnis von 1 : 1. Sämtliche Fair Values stellen den theoretischen Wert bei Auflösung der Geschäfte zum Stichtag dar. Unter der Prämisse des Haltens der Geschäfte bis zur Endlaufzeit handelt es sich hierbei um unrealisierte Gewinne und Verluste, die sich bei voller Effektivität des Sicherungsgeschäfts bis zur Fälligkeit mit Gewinnen und Verlusten der Grundgeschäfte ausgleichen werden. Um diesen Ausgleich periodengerecht darstellen zu können, werden zwischen Sicherungs-geschäften und Grundgeschäften Beziehungen hergestellt, die wie folgt verbucht werden: Innerhalb eines Fair-Value-Hedges wird sowohl das Sicherungsgeschäft als auch das abzusichernde Risiko des Grundgeschäfts mit dem Fair Value (Marktwert) bilanziert. Die Wertschwankungen beider Geschäfte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, in der sie sich bei voller Effektivität des Sicherungsgeschäfts ausgleichen. Innerhalb eines Cashflow Hedges werden die Sicherungsgeschäfte ebenfalls grundsätzlich zum Fair Value (Marktwert) bilanziert. Bei voller Effektivität des Sicherungsgeschäfts werden die Bewertungsveränderungen so lange im Eigenkapital erfasst, bis die abgesicherten Zahlungsströme beziehungsweise erwarteten Transaktionen das Ergebnis beeinflussen. Erst dann erfolgt die Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung. Sicherungsgeschäfte, die nach IAS 39 nicht in einer Sicherungsbeziehung stehen, werden mit dem Fair Value (Marktwert) bilanziert. Wertveränderungen werden direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Auch wenn hier formal kein Sicherungszusammenhang hergestellt wurde, handelt es sich hierbei um Sicherungsgeschäfte, die in einem engen Zusammenhang mit einem Grundgeschäft stehen und die sich in ihrer Ergebnisauswirkung mit denen des Grundgeschäfts ausgleichen (natürlicher Hedge). Die eingesetzten Währungsderivate beziehen sich vor allem auf das Britische Pfund, die Dänische und Tschechische Krone, den Polnischen Złoty, den Japanischen Yen, den Schweizer Franken, den Ungarischen Forint, den Russischen Rubel, den Neuen Rumänischen Leu, die Türkische Lira sowie den US-Dollar. Folgende Fälligkeitstermine liegen bei den derivativen Finanzinstrumenten vor: 31.12.2010 Fair Values 31.12.2009 Fair Values Fälligkeitstermine Fälligkeitstermine Mio. € Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Zinsbezogene Geschäfte Zinsswaps -9 -8 0 0 -15 davon innerhalb Fair Value Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) (0) (0) (0) (0) Währungsbezogene Geschäfte Devisentermingeschäfte/-optionen -7 0 0 -2 0 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (-7) (0) (0) (0) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) (0) (0) (-2) (0) Zins-/Währungsswaps 15 0 0 0 4 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (15) (0) (0) (0) (4) Rohstoffbezogene Geschäfte Terminkontrakte 0 4 0 -9 1 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) (4) (0) (-9) (1) Aktienkursbezogene Geschäfte Sicherungen auf Aktienoptionen 33 0 0 0 14 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) (0) (0) (0) (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (33) (0) (0) (0) (14) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) (0) (0) (0) (0) 32 -4 0 -11 4 Mio. € Über 5 Jahre Zinsbezogene Geschäfte Zinsswaps 0 davon innerhalb Fair Value Hedges (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) Währungsbezogene Geschäfte Devisentermingeschäfte/-optionen 0 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) Zins-/Währungsswaps 0 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) Rohstoffbezogene Geschäfte Terminkontrakte 0 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) Aktienkursbezogene Geschäfte Sicherungen auf Aktienoptionen 0 davon innerhalb Fair-Value-Hedges (0) davon innerhalb Cashflow Hedges (0) davon nicht in einer Hedge-Beziehung (0) 0 Unter den Fälligkeitsterminen sind die Fair Values der in diesen Zeiträumen fälligen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten angegeben. Die Zinsanpassungstermine variabler Zinssätze liegen unter einem Jahr. Liquiditätsrisiken Die METRO AG fungiert für die Gesellschaften der METRO GROUP als finanzwirtschaftlicher Koordinator, um eine möglichst kostengünstige und betragsmäßig stets ausreichende Deckung des Finanzbedarfs für das operative Geschäft und für Investitionen sicherzustellen. Die erforderlichen Informationen werden durch eine monatlich aktualisierte Konzernfinanzplanung bereitgestellt und einer monatlichen Abweichungsanalyse unterzogen. Diese Finanzplanung wird zusätzlich durch eine wöchentlich rollierende 14-Tages-Liquiditätsplanung ergänzt. Als Finanzinstrumente werden Produkte des Geld- und Kapitalmarkts (Fest- und Tagesgelder, Commercial Papers, Schuldscheindarlehen und Anleihen im Rahmen der Daueremissionsprogramme) sowie bilaterale und syndizierte Kredite eingesetzt. Die METRO GROUP verfügt über eine ausreichende Liquiditätsreserve, sodass Liquiditätsrisiken auch dann nicht entstehen, wenn unerwartet auftretende Ereignisse negative finanzwirtschaftliche Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben. Zu den Finanzinstrumenten und Kreditlinien verweisen wir auf die Ausführungen unter den entsprechenden Bilanzpositionen. Durch den konzerninternen Finanzausgleich (Cash Pooling) werden eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens sowie eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen der METRO GROUP mit positiven Auswirkungen auf das Zinsergebnis erreicht. Das Cash Pooling ermöglicht die Nutzung der Liquiditätsüberschüsse einzelner Konzerngesellschaften zur internen Finanzierung des Geldbedarfs anderer Konzerngesellschaften. Des Weiteren wird das im Finanzbereich der METRO AG gebündelte Know-how genutzt, um die Konzerngesellschaften in allen relevanten Finanzfragen zu beraten und zu betreuen. Das reicht von grundsätzlichen Überlegungen zur Finanzierung von Investitionsvorhaben bis hin zur Unterstützung der Finanzverantwortlichen der einzelnen Konzerngesellschaften in Gesprächen mit Banken und Finanzdienstleistern vor Ort. Dadurch wird sichergestellt, dass zum einen die Finanzressourcen der METRO GROUP in Deutschland und international optimal eingesetzt werden und zum anderen alle Konzerngesellschaften an der Bonität und Stärke der METRO GROUP im Hinblick auf ihre Finanzierungskonditionen teilhaben. In einigen osteuropäischen Ländern sind gesetzlich die Zahlungsfristen insbesondere für Lieferungen im Lebensmittelbereich verkürzt worden. Kürzere Zahlungsziele gegenüber Lieferanten führen grundsätzlich zu einem höheren Finanzierungsbedarf. Die solide Liquiditätsausstattung der METRO GROUP wird dadurch aber nicht beeinträchtigt. Bonitätsrisiken Bonitätsrisiken entstehen durch den vollständigen oder teilweisen Ausfall eines Kontrahenten, beispielsweise durch Insolvenz, im Rahmen von Geldanlagen sowie bei derivativen Finanzinstrumenten mit positiven Marktwerten. Das maximale Ausfallrisiko, dem die METRO GROUP zum Bilanzstichtag ausgesetzt ist, wird durch die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte in einer Gesamthöhe von 7.610 Mio. € (Vorjahr 6.802 Mio. €) widergespiegelt. Nähere Angaben über die Höhe der jeweiligen Buchwerte sind im Konzernanhang unter Nummer 39 „Buchwerte und Fair Values nach Bewertungskategorien“ enthalten. Die in den Zahlungsmitteln berücksichtigten Kassenbestände in Höhe von 127 Mio. € (Vorjahr 145 Mio. €) unterliegen dabei keinem Ausfallrisiko. Im Zuge des Risikomanagements von Geldanlagen in Gesamthöhe von 4.476 Mio. € (Vorjahr 3.636 Mio. €) und derivativen Finanzinstrumenten in Gesamthöhe von 67 Mio. € (Vorjahr 52 Mio. €) sind für alle Geschäftspartner der METRO GROUP Mindestanforderungen an die Bonität und zudem individuelle Höchstgrenzen für das Engagement festgelegt. Bei der Ermittlung der Bonitätsrisiken werden Schecks und unterwegs befindliche Gelder nicht berücksichtigt. Grundlage ist dabei eine in den Treasury-Richtlinien festgeschriebene Limitsystematik, die im Wesentlichen auf den Einstufungen internationaler Rating-Agenturen oder auf internen Bonitätsprüfungen basiert. Jedem Kontrahenten der METRO GROUP wird ein individuelles Limit zugewiesen, dessen Einhaltung fortlaufend in Treasury-Systemen überwacht wird. In der nachfolgenden Tabelle ist eine Einteilung der Geschäftspartner in Rating-Klassen dargestellt: Rating-Klassen Volumen in % Geldanlagen Einstufung Moody's Standard & Poor's Deutsch-land Westeur. ohne D. Ost-europa Asien und Übrige Aaa AAA 0,0 0,0 0,0 0,0 Aa1 bis Aa3 AA+ bis AA- 10,7 3,8 1,7 0,5 Investment-Grade A1 bis A3 A+ bis A- 41,3 20,4 5,5 1,6 Baa1 bis Baa3 BBB+ bis BBB- 3,7 3,3 0,4 0,0 Non-Investment- Ba1 bis Ba3 BB+ bis BB- 0,0 0,0 1,4 0,1 Grade B1 bis B3 B+ bis B- 0,0 0,0 0,0 0,2 C C 0,0 0,0 0,0 0,0 Kein Rating 2,6 1,4 0,0 0,0 Gesamt 58,3 28,9 9,0 2,4 Rating-Klassen Derivate mit positiven Marktwerten Einstufung Gesamt 0,0 0,0 Investment-Grade 1,4 0,0 94,3 Non-Investment- 0,0 Grade 0,0 0,0 1,7 Kein Rating 0,0 4,0 Gesamt 1,4 100,0 Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass per Stichtag rund 94,3 Prozent des Anlagevolumens inklusive der positiven Marktwerte von Derivaten bei Kontrahenten mit einer Investment-Grade-Einstufung, die somit eine gute bis sehr gute Bonität aufweisen, platziert wurden. Bei Kontrahenten, die bisher noch kein international anerkanntes Rating aufweisen, handelt es sich größtenteils um renommierte Finanzinstitute, deren Bonität aufgrund eigener Analysen als einwandfrei betrachtet werden kann. Die METRO GROUP ist auch in Ländern vertreten, deren Finanzinstitute aufgrund ihrer eigenen Länder-Ratings keine Investment-Grade-Einstufung erreichen. Eine Zusammenarbeit mit diesen Instituten ist aus länderspezifischen Gründen sowie unter Kosten- und Effizienzgesichtspunkten notwendig. Der Anteil am Gesamtvolumen liegt hier bei rund 1,7 Prozent. Die METRO GROUP ist Bonitätsrisiken somit nur in sehr geringem Maße ausgesetzt. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Verursacht durch eine Änderung des zukünftigen Zinsniveaus, können sich bei variabel verzinslichen Vermögens- beziehungsweise Schuldposten Schwankungen der Zahlungsströme einstellen. Ein Teilbetrag der variabel verzinslichen Schuldposten wurde durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten gesichert. Anhand sogenannter „stress tests“ wird untersucht, welche Auswirkungen die Veränderungen des Zinsniveaus auf die Zahlungsströme haben könnten. In Abstimmung mit dem Finanzvorstand der METRO AG wird der Umfang der abzusichernden Beträge festgelegt. 44. Eventualverbindlichkeiten Mio. € 2010 2009 Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 19 16 Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 122 261 141 277 Die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sind geprägt durch den Wegfall von Gewährleistungen im Zusammenhang mit den im Jahr 2008 veräußerten Extra-Verbrauchermärkten. 45. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Mio. € 2010 2009 Abnahmeverpflichtungen/Bestellobligo 396 347 Übrige 19 20 415 367 Der Anstieg der Abnahmeverpflichtungen beziehungsweise des Bestellobligos betrifft überwiegend Verträge über Dienstleistungen. Zu den Erwerbsverpflichtungen für sonstige immaterielle Vermögenswerte, Gegenstände des Sachanlagevermögens, Verpflichtungen aus Finanzierungs- und Operating-Leasingverhältnissen sowie für als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien verweisen wir auf Nummer 19 „Sonstige immaterielle Vermögenswerte“, Nummer 20 „Sachanlagen“ und Nummer 21 „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“. 46. Sonstige Rechtsangelegenheiten Status Spruchverfahren Die bei den 1996 durchgeführten Verschmelzungen der Asko Deutsche Kaufhaus AG und der Deutschen SB-Kauf AG auf die METRO AG festgesetzten Umtauschverhältnisse werden auf Antrag ehemaliger Aktionäre in Spruchverfahren gerichtlich überprüft. Die Antragsteller behaupten, dass das jeweilige Umtauschverhältnis der Anteile zu ihren Lasten zu niedrig bemessen worden sei. Diese beiden Spruchverfahren sind bei den Landgerichten Saarbrücken und Frankfurt am Main anhängig. Untersuchung des Bundeskartellamts Am 14. Januar 2010 durchsuchte das Bundeskartellamt ehemalige Geschäftsräume der MGB METRO Group Buying GmbH. Die Untersuchung des Bundeskartellamts dauert an; die Behörde hat bislang keine konkretisierten und individualisierten Tathandlungsvorwürfe gegen die MGB METRO Group Buying GmbH oder eine andere Gesellschaft der METRO GROUP erhoben. Daher können hinsichtlich möglicher Auswirkungen dieser Untersuchungen in Bezug auf den Konzernabschluss der METRO AG zurzeit keine Angaben gemacht werden. 47. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der METRO AG und der METRO GROUP wesentlich wären, sind zwischen dem Bilanzstichtag (31. Dezember 2010) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses (28. Februar 2011) nicht eingetreten. 48. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Die METRO GROUP hatte im Jahr 2010 zu nahestehenden Unternehmen folgende Geschäftsbeziehungen: Mio. € 2010 2009 Erbrachte Leistungen 3 3 Erhaltene Leistungen 108 110 Forderungen aus erbrachten Leistungen 1 16 Verbindlichkeiten aus erhaltenen Leistungen 0 1 Unternehmen der METRO GROUP erbrachten im Geschäftsjahr 2010 Leistungen in Höhe von 3 Mio. € an Unternehmen, die dem Kreis der nahestehenden Unternehmen zuzurechnen sind. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Vermietungsleistungen. Die Leistungen in Höhe von 108 Mio. €, die Unternehmen der METRO GROUP im Geschäftsjahr 2010 von nahestehenden Unternehmen erhalten haben, bestanden hauptsächlich aus der Vermietung von Immobilien. Die Grundzüge des Vergütungssystems und die Vergütungshöhe von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Vergütungsbericht, der Bestandteil des Lageberichts ist, enthalten. Die Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen sind vertraglich vereinbart und entsprechen Marktkonditionen. Im Geschäftsjahr 2010 bestanden wie im Jahr 2009 keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden natürlichen Personen. 49. Aktienorientierte Vergütung für Führungskräfte Die METRO AG unterhält seit 1999 Programme für aktienorientierte Vergütungen, um die Führungskräfte an der Wertentwicklung des Unternehmens zu beteiligen und deren Beitrag zum nachhaltigen Erfolg der METRO GROUP im Vergleich zum Wettbewerb zu honorieren. Der bezugsberechtigte Personenkreis umfasst die Mitglieder des Vorstands und weitere Führungskräfte der METRO AG sowie Geschäftsführungsorgane und Führungskräfte der Unternehmen der METRO GROUP. Aktienprämienprogramm (2004–2008) Im Jahr 2004 hat die METRO AG ein Aktienprämienprogramm aufgelegt, dessen letzte Tranche 2008 gewährt wurde. Das Programm basiert auf auszahlbaren Aktienprämien, deren Höhe sich an der Kursentwicklung der Metro-Aktie unter Berücksichtigung von Vergleichsindizes orientiert. Das Programm ist in jährliche Tranchen aufgeteilt, für die unterschiedliche Zielparameter gelten. Bei Erreichen des Zielaktienkurses und einer sogenannten Gleichperformance der Aktie mit den Vergleichsindizes wird die volle Aktienprämie ausbezahlt. Die Laufzeit jeder Tranche beträgt drei Jahre. Für die Tranchen 2004 bis 2008 gelten folgende Bedingungen: Tranche Ausgangskurs Zielaktienkurs Zielprämien gesamt 2004 Juli 2007 37,14 € 42,71 € Ausgezahlt 2005 Juli 2008 41,60 € 47,84 € Verfallen 2006 Juli 2009 43,15 € 49,62 € Verfallen 2007 Juli 2010 61,61 € 70,85 € Verfallen 2008 Juli 2011 41,92 € 48,21 € 16.695.000 € Die Wertangabe zur Zielprämie der Tranche 2008 setzt voraus, dass der Zielaktienkurs erreicht wird. Die Auszahlung der Aktienprämien kann auf die Höhe der Bruttojahresgrundvergütung begrenzt werden. Performance Share Plan und Share Ownership Guidelines (2009–2013) Im Jahr 2009 hat die METRO AG das bisherige Aktienprämienprogramm durch einen Performance Share Plan ersetzt. Die Führungskräfte erhalten entsprechend der Bedeutung ihrer Funktion einen individuellen Betrag für den Performance Share Plan (Zielwert). Um die Zielanzahl der Performance Shares zu ermitteln, wird der Zielwert durch den Aktienkurs bei Zuteilung dividiert. Maßgeblich ist dabei der Drei-Monats-Durchschnittskurs der Metro-Aktie vor dem Zuteilungszeitpunkt. Ein Performance Share berechtigt zu einer Barauszahlung in Höhe des Kurses der Metro-Aktie zum Auszahlungszeitpunkt. Auch hier ist der Drei-Monats-Durchschnittskurs der Metro-Aktie vor dem Auszahlungszeitpunkt maßgeblich. In Abhängigkeit von der relativen Performance der Metro-Aktie im Vergleich zum Mittelwert aus den Aktienindizes DAX 30 und dem Dow Jones Euro Stoxx Retail – Total Return – wird nach Ablauf eines Performance-Zeitraums von mindestens drei und maximal 4,25 Jahren die endgültige Anzahl der auszuzahlenden Performance Shares bestimmt. Diese entspricht der Zielanzahl, wenn eine Gleichperformance zu den genannten Aktienindizes erreicht wird. Bis zu einer Outperfor-mance von 60 Prozent erhöht sich die Anzahl linear auf den Maximalwert von 200 Prozent der Zielanzahl. Bis zu einer Underperformance von 30 Prozent reduziert sich die Anzahl entsprechend bis auf 50 Prozent. Bei einer höheren Underperformance fällt die Anzahl auf 0. Die Auszahlung kann zu sechs möglichen Zeitpunkten erfolgen. Der früheste Auszahlungstermin ist drei Jahre nach Zuteilung der Performance Shares. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Auszahlung alle drei Monate möglich. Die Führungskräfte haben die Wahl, zu welchem Zeitpunkt ihre Performance Shares ausgezahlt werden. Eine Aufteilung auf mehrere Auszahlungszeitpunkte ist nicht möglich. Die Obergrenze der Auszahlung (Cap) liegt beim Fünffachen des Zielwerts. Mit dem Performance Share Plan wurden zugleich sogenannte Share Ownership Guidelines eingeführt: Als Voraussetzung für die Auszahlung der Performance Shares sind die Berechtigten verpflichtet, bis zum Ablauf der dreijährigen Sperrfrist ein eigenfinanziertes Investment in Metro-Aktien aufzubauen und zu halten. Dadurch partizipieren sie als Aktionäre unmittelbar an Kursanstiegen, aber gegebenenfalls auch an Kursverlusten der Metro-Aktie. Das zu haltende Volumen beträgt zwischen circa 50 und 85 Prozent des individuellen Zielwerts. Der Wert der im Jahr 2010 zugeteilten Performance Shares betrug zum Zeitpunkt der Zuteilung 26,7 Mio. € (Vorjahr 34,6 Mio. €) und wurde durch externe Gutachter nach einem anerkannten finanzmathematischen Verfahren (Monte-Carlo-Simulation) ermittelt. Es gelten folgende Bedingungen: Tranche Drei-Monats-Durchschnittskurs vor Zuteilungszeitpunkt Anzahl Performance Shares 2010 August 2013 42,91 € 766.954 2009 August 2012 36,67 € 780.747 Der im Geschäftsjahr 2010 erfasste Gesamtaufwand für aktienorientierte Vergütungsprogramme beträgt nach Aufwendungen aus Sicherungsgeschäften 32 Mio. € (Vorjahr 21 Mio. €). Die damit im Zusammenhang stehenden Rückstellungen zum 31. Dezember 2010 betragen 60 Mio. € (Vorjahr 13 Mio. €). Davon betreffen 31 Mio. € (Vorjahr 8 Mio. €) die Tranche 2008 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, 23 Mio. € die Tranche 2009 (Vorjahr 5 Mio. €) sowie 6 Mio. € die Tranche 2010. 50. Vorstand und Aufsichtsrat Vergütung der Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2010 Die Vergütung der aktiven Mitglieder des Vorstands setzt sich im Wesentlichen zusammen aus der Grundvergütung, den erfolgsbezogenen Ansprüchen (Short Term Incentive) sowie den im Geschäftsjahr 2010 gewährten aktienorientierten Vergütungen (Long Term Incentive). Die erfolgsabhängige Vergütung der Mitglieder des Vorstands wird im Wesentlichen durch die Entwicklung der Net Earnings und des Return on Capital Employed (RoCE) bestimmt und kann darüber hinaus die Erreichung individuell gesetzter Ziele berücksichtigen. Durch die Verwendung der Kennziffer Net Earnings in Kombination mit dem RoCE wird ein profitables Wachstum der METRO GROUP honoriert. Die Vergütung der aktiven Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2010 beträgt 17,3 Mio. € (Vorjahr 16,0 Mio. €). Davon entfallen 4,3 Mio. € (Vorjahr 4,7 Mio. €) auf die Grundvergütung, 10,7 Mio. € (Vorjahr 7,7 Mio. €) auf erfolgsbezogene Ansprüche, 1,7 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €) auf aktienorientierte Vergütung und 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €) auf sonstige Vergütungen. Die im Geschäftsjahr 2010 gewährten aktienorientierten Vergütungen (Performance Shares) sind mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung angegeben. Aus den aktienbasierten Vergütungen, deren Verfallstermine im Geschäftsjahr 2010 oder später liegen, ergab sich ein Aufwand in Höhe von 3,0 Mio. €. Die Mitglieder des Vorstands erhielten 48.939 Performance Share Units. Die sonstigen Vergütungen entfallen auf geldwerte Vorteile aus Sachbezügen und Aufwandsentschädigungen. Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des Vorstands Für frühere Mitglieder der Vorstände der METRO AG und der auf die METRO AG verschmolzenen Gesellschaften sowie ihre Hinterbliebenen wurden Leistungen in Höhe von 27,4 Mio. € (Vorjahr 4,3 Mio. €) erbracht. Der Barwert des Verpflichtungsvolumens für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen für diese Personengruppe betrug 48,3 Mio. € (Vorjahr 47,4 Mio. €). Die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a Satz 5 bis 9 HGB finden sich im ausführlichen Vergütungsbericht unter Kapitel 8 des Konzernlageberichts. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder Die Gesamtvergütung sämtlicher Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010 beträgt 1,7 Mio. € (Vorjahr 1,7 Mio. €). Weitere Angaben zur Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder finden sich im ausführlichen Vergütungsbericht unter Kapitel 8 des Konzernlageberichts. 51. Honorare des Konzernabschlussprüfers Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG AG Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen ist das unten stehende Gesamthonorar berechnet worden. Seit dem Beitritt von KPMG GUS zum 1. Februar 2010 sind diese KPMG-Landesgesellschaften ebenfalls verbundene Unternehmen der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Die Angabepflicht von KPMG GUS bezieht sich auf Dienstleistungen, die nach dem 31. Januar 2010 erbracht worden sind. Mio. € 31.12.2010 31.12.2009 Abschlussprüfung 13 12 Sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen 3 2 Steuerberatungsleistungen 2 1 Sonstige Leistungen 3 2 21 17 Es wurden ausschließlich Leistungen erbracht, die mit der Tätigkeit als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der METRO AG vereinbar sind. 52. Entsprechenserklärungen zum Deutschen Corporate Governance Kodex Vorstand und Aufsichtsrat haben im Mai und im Dezember 2010 Erklärungen gemäß § 161 AktG zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex abgegeben und auf der Homepage der METRO AG (www.metrogroup.de) dauerhaft zugänglich gemacht. 53. Befreiungswahlrechte nach §§ 264 Abs. 3 beziehungsweise 264b HGB Nachfolgende inländische Tochtergesellschaften in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft beziehungsweise Personenhandelsgesellschaft werden die Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 und § 264b HGB nutzen und deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen 2010 verzichten sowie überwiegend auch auf die Erstellung des (HGB-)Anhangs und Lageberichts. a) Operative Gesellschaften und Serviceeinheiten "Buch und Zeit" Verlagsgesellschaft mit beschränkter Haftung Köln AXXE Reisegastronomie GmbH1 Köln C + C Schaper GmbH Hannover Campus Store GmbH Alzey CH-Vermögensverwaltung GmbH Düsseldorf DAYCONOMY GmbH Düsseldorf Dinea Gastronomie GmbH Köln emotions GmbH Köln Fulltrade International GmbH Düsseldorf Galeria Kaufhof GmbH Köln GEMINI Personalservice GmbH Köln Goldhand Lebensmittel- u. Verbrauchsgüter-Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung Düsseldorf Grillpfanne GmbH Köln Johannes Berg GmbH, Weinkellerei Düsseldorf Liqueur & Wine Trade GmbH Düsseldorf LSZ Service GmbH & Co. KG Alzey Lust for Life Gastronomie GmbH Köln MCC Trading Deutschland GmbH Düsseldorf MCC Trading International GmbH Düsseldorf MDH Secundus Vermögensverwaltung GmbH Düsseldorf Meister feines Fleisch - feine Wurst GmbH Gäufelden METRO Beteiligungsmanagement Düsseldorf GmbH & Co. KG Düsseldorf Metro Cash & Carry Brunnthal GmbH & Co. KG Brunnthal METRO Cash & Carry Deutschland GmbH Düsseldorf METRO Cash & Carry International GmbH Düsseldorf METRO Cash & Carry International Management GmbH Düsseldorf METRO Dienstleistungs-Holding GmbH Düsseldorf METRO Groß- und Lebensmitteleinzelhandel Holding GmbH Düsseldorf METRO Großhandelsgesellschaft mbH Düsseldorf Metro International Beteiligungs GmbH Düsseldorf METRO Kaufhaus und Fachmarkt Holding GmbH Düsseldorf METRO Online GmbH Düsseldorf Metro SB-Großmärkte GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Esslingen am Neckar Metro SB-Großmärkte GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Linden Metro SB-Großmärkte Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Mülheim an der Ruhr METRO Siebte Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Düsseldorf METRO Systems GmbH Düsseldorf METRO Zehnte Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Düsseldorf METRO Zehnte GmbH & Co. KG Düsseldorf METRO Zwölfte Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Düsseldorf MGA METRO Group Advertising GmbH Düsseldorf MGC METRO Group Clearing GmbH Düsseldorf MGE Warenhandelsgesellschaft mbH Düsseldorf MGL METRO Group Logistics GmbH Düsseldorf MGL METRO Group Logistics Warehousing Beteiligungs GmbH Sarstedt MGL METRO Group Logistics Warehousing GmbH Sarstedt MGP METRO Group Account Processing GmbH Kehl MGT METRO Group Travel Services GmbH Düsseldorf MIB METRO Group Insurance Broker GmbH Düsseldorf MIP METRO Group Intellectual Property GmbH & Co. KG Düsseldorf MIP METRO Group Intellectual Property Management GmbH Düsseldorf MTT METRO Group Textiles Transport GmbH Düsseldorf Multi-Center Warenvertriebs GmbH Hannover real,- Group Holding GmbH Düsseldorf real,- Handels GmbH Düsseldorf real,- Holding GmbH Alzey real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey SIL Verwaltung GmbH & Co. Objekt Haidach KG Schwabhausen SPORTARENA GmbH Köln Vierte real,- Holding GmbH Alzey Vierte real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey Weinkellerei Thomas Rath GmbH Düsseldorf Zweite real,- Multi-Markt Verwaltungsgesellschaft mbH Alzey Zweite real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey b) Immobiliengesellschaften 1. Schaper Objekt GmbH & Co. Wächtersbach KG 2. Schaper Objekt GmbH & Co. Memmingen KG Düsseldorf 3. Schaper Objekt GmbH & Co. Erlangen KG Düsseldorf ADAGIO 2. Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken ADAGIO 3. Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken ADAGIO Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Adolf Schaper GmbH & Co. Grundbesitz-KG Saarbrücken AIB Verwaltungs GmbH Düsseldorf ARKON Grundbesitzverwaltung GmbH Saarbrücken ASH Grundstücksverwaltung XXX GmbH Saarbrücken ASSET Grundbesitz GmbH Düsseldorf ASSET Immobilienbeteiligungen GmbH Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Aachen II KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Aachen, Adalbertstraße 20-30 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Aschaffenburg KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Bergen-Enkheim KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Bonn, Acherstraße KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Darmstadt KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Dortmund KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Düsseldorf, Königsallee 1 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Frankfurt Hauptwache KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Freiburg im Breisgau KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Gelsenkirchen KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Hamburg-Poppenbüttel, Kritenbarg 10 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Hanau KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Hannover KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Kassel KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Kassel, Obere Königstraße KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Köln, Minoritenstraße KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Köln-Kalk, Kalker Hauptstraße 118-122 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Leipzig KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Mainz KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Mönchengladbach KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt München Pelkovenstraße 155 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Nürnberg, Königstraße 42-52 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Oberhausen Centroallee KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Offenbach KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Saarbrücken, Bahnhofstraße 82-92, 98-100 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Siegburg KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Stuttgart, Königstraße 6 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Stuttgart-Bad Cannstatt Badstraße, Marktstraße 3 KG Saarbrücken ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Würzburg KG Saarbrücken ASSET Zweite Immobilienbeteiligungen GmbH Düsseldorf Bassa Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken BAUGRU Immobilien - Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Grundstücksverwaltung KG Saarbrücken Blabert Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken BLK Grundstücksverwaltung GmbH Saarbrücken Deutsche SB-Kauf GmbH & Co. KG Saarbrücken DFI Verwaltungs GmbH Saarbrücken Dorina Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf FZB Fachmarktzentrum Bous Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Saarbrücken FZG Fachmarktzentrum Guben Verwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken FZG Fachmarktzentrum Guben Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs-KG Saarbrücken GBS Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 10. Objekt-KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 25. Objekt-KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 6. Objekt - KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 8. Objekt - KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Arrondierungsgrundstücke KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Entwicklungsgrundstücke KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Gewerbegrundstücke KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Grundstücksverwaltung KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Bielefeld KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Bochum Otto Straße KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Brühl KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Edingen-Neckarhausen KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Emden KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Espelkamp KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Finowfurt KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankenthal KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankenthal-Studernheim KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Gäufelden KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Gelsenkirchen KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Haibach KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hamburg-Neuwiedenthal KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover / Davenstedter Straße KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover Fössestraße KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover-Linden KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover-Südstadt KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Herten KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hildesheim-Senking KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hillesheim KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hörselgau KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Mönchengladbach-Rheydt KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Oldenburg KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Paderborn "Südring Center" KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Prüm KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rastatt KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Ratingen KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rinteln KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rüsselsheim KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Saar-Grund KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Wiesbaden-Nordenstadt KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs- und Handels-KG Saarbrücken GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Saarbrücken Horten GmbH Düsseldorf Horten Verwaltungs GmbH Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Duisburg KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Düsseldorf Berliner Allee KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Düsseldorf Carschhaus KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Erlangen KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Giessen KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Hannover KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Heidelberg KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Heilbronn KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Hildesheim KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Ingolstadt KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Kempten KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Münster KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Nürnberg KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Oldenburg KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Pforzheim KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Regensburg KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Reutlingen KG Saarbrücken Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Schweinfurt KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Stuttgart KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Trier KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Ulm KG Saarbrücken Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Wiesbaden KG Saarbrücken Kaufhalle GmbH Saarbrücken Kaufhalle GmbH & Co. Objekt Hamburg Mönckebergstraße KG Saarbrücken Kaufhalle GmbH & Co. Objekt Lager Apfelstädt KG Saarbrücken Kaufhof Warenhaus am Alex GmbH Berlin Kaufhof Warenhaus Neubrandenburg GmbH Saarbrücken Kaufhof Warenhaus Rostock GmbH Düsseldorf MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin-Friedrichshain KG Saarbrücken MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hamburg-Altona KG Saarbrücken MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt München-Pasing KG Saarbrücken MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Porta-Westfalica KG Saarbrücken MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwelm KG Saarbrücken MDH Secundus GmbH & Co. KG Düsseldorf MEM METRO Group Energy Production & Management GmbH2 Düsseldorf MES METRO Group Energy Solutions GmbH2 Böblingen Metro Cash & Carry Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH3 Düsseldorf METRO Group Asset Management GmbH & Co. KG Saarbrücken METRO Group Asset Management GmbH2 Saarbrücken METRO Group Asset Management Services GmbH Saarbrücken METRO Group Real Estate Holding GmbH Düsseldorf METRO Group Retail Real Estate GmbH Düsseldorf METRO Group Wholesale Real Estate GmbH Düsseldorf METRO Leasing GmbH Saarbrücken MFM METRO Group Facility Management GmbH Düsseldorf PIL Grundstücksverwaltung GmbH Saarbrücken Pro. FS GmbH Böblingen Renate Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken RUDU Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf Saalbau-Verein Ulm GmbH Saarbrücken Schaper Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Secundus Grundstücksverwertungs-GmbH & Co. Objekt Stuttgart-Königstraße KG Saarbrücken STW Grundstücksverwaltung Gesellschaft mit beschränkter Haftung Saarbrücken TANDOS Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken TKC Objekt Cottbus GmbH & Co. KG Saarbrücken Wirichs Immobilien GmbH Saarbrücken Wirichs Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwelm KG Saarbrücken Wirichs Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Voerde und Kamen KG Saarbrücken Wolfgang Wirichs GmbH Saarbrücken Zentra Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Saarbrücken Zentra-Grundstücksgesellschaft mbH Saarbrücken 1 Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01. bis 31.03.2010 2 Die Gesellschaft macht von den Befreiungsmöglichkeiten des § 264 Abs. 3 HGB nur für den Lagebericht Gebrauch 3 Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 31.1.2010, erneutes Rumpfgeschäftsjahr 1.2. bis 31.12.2010 54. Übersicht der wesentlichen vollkonsolidierten Konzerngesellschaften Name Sitz Konzern-anteile in % Umsatz-erlöseMio. € Holding-Gesellschaften METRO AG Düsseldorf, Deutschland 0 METRO Kaufhaus und Fachmarkt Holding GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,00 0 METRO Groß- und Lebensmitteleinzelhandel Holding GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,00 0 Cash & Carry METRO Cash & Carry International Holding GmbH Vösendorf, Österreich 100,00 0 METRO Großhandelsgesellschaft mbH Düsseldorf, Deutschland 100,00 4.578 METRO Cash & Carry France S.A.S. Nanterre, Frankreich 100,00 3.900 METRO Cash & Carry OOO Moskau, Russland 100,00 2.931 Makro Cash and Carry Polska S.A. Warschau, Polen 100,00 1.970 METRO Italia Cash and Carry S. p. A. San Donato Milanese, Italien 100,00 1.836 Makro Autoservicio Mayorista S. A. U. Madrid, Spanien 100,00 1.317 METRO Jinjiang Cash & Carry Co., Ltd. Shanghai, China 90,00 1.304 METRO Distributie Nederland B. V. Diemen, Niederlande 100,00 1.259 MAKRO Cash & Carry Belgium NV Antwerpen, Belgien 100,00 1.247 MAKRO Cash & Carry CR s.r.o. Prag, Tschechien 100,00 1.166 METRO CASH & CARRY ROMANIA SRL Bukarest, Rumänien 85,00 1.139 Metro Grosmarket Bakirköy Alisveris Hizmetleri Ticaret Ltd. Sirketi Istanbul, Türkei 100,00 998 SB-Warenhäuser real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey, Deutschland 100,00 6.611 Zweite real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey, Deutschland 100,00 1.606 real,- Sp. z o.o.i Spólka spólka komandytowa Warschau, Polen 100,00 1.404 Elektrofachmärkte Media-Saturn-Holding GmbH Ingolstadt, Deutschland 75,41 9.091 Mediamarket S. p. A. Curno, Italien 75,41 2.524 MEDIA MARKT SATURN, S.A. UNIPERSONAL El Prat de Llobregat, Spanien 75,41 1.793 Media Markt Saturn Holding Nederland B. V. Rotterdam, Niederlande 75,41 1.206 Media-Saturn Beteiligungsges. m.b.H. Vösendorf, Österreich 75,41 1.079 Warenhäuser Galeria Kaufhof GmbH Köln, Deutschland 100,00 3.083 INNOVATION S.A. Brüssel, Belgien 100,00 333 Sonstige Gesellschaften MGL METRO Group Logistics Warehousing GmbH Sarstedt, Deutschland 100,00 5.471 MGB METRO Group Buying HK Limited Hongkong, China 100,00 893 METRO Group Asset Management GmbH & Co. KG Saarbrücken, Deutschland 98,04 0 MIAG Commanditaire Vennootschap Diemen, Niederlande 100,00 0 METRO SYSTEMS GmbH Düsseldorf, Deutschland 100,00 0 1 Inklusive einbezogener nationaler Tochtergesellschaften 55. Organe der METRO AG und deren Mandate1 Mitglieder des Aufsichtsrats Prof. Dr. Jürgen Kluge (Vorsitzender) Seit 5. Mai 2010 Vorsitzender des Vorstands der Franz Haniel & Cie. GmbH a) Celesio AG (Vorsitzender seit 3. Januar 2010) SMS GmbH, seit 15. Februar 2010 TAKKT AG (stellv. Vorsitzender), seit 4. Mai 2010 b) Keine Franz M. Haniel (Vorsitzender) Bis 5. Mai 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Franz Haniel & Cie. GmbH a) BMW AG Delton AG (stellv. Vorsitzender)Franz Haniel & Cie. GmbH (Vorsitzender)Heraeus Holding GmbH secunet Security Networks AG b) TBG Limited, Malta (ehemals TBG Holdings N.V., Curaçao, Niederländische Antillen) Dr. Wulf H. Bernotat Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der E.ON AG a) Allianz SEBertelsmann AGDeutsche Telekom AGE.ON Energie AG (Vorsitzender), bis 30. April 2010E.ON Ruhrgas AG (Vorsitzender), bis 5. Juli 2010 b) E.ON Nordic AB, Malmö, Schweden – Board of Directors (Chairman), bis 4. Januar 2010 E.ON Sverige AB, Malmö, Schweden – Board of Directors (Chairman), bis 24. Juni 2010E.ON US Investments Corp., Delaware (OH), USA – Board of Directors (Chairman), bis 30. April 2010 Klaus Bruns (stellv. Vorsitzender) Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der METRO AG Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Galeria Kaufhof GmbH a) Galeria Kaufhof GmbH (stellv. Vorsitzender) b) Tourismus & Marketing Oberhausen GmbH – Aufsichtsrat Ulrich Dalibor Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel der Gewerkschaft ver.di a) Zweite real,- SB-Warenhaus GmbH (stellv. Vorsitzender) b) Keine 1 Stand der Mandate: 28. Februar 2011 beziehungsweise jeweils das Datum des Ausscheidens aus dem Organ der METRO AG a) Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 1. Alt. AktG b) Mitgliedschaften in vergleichbaren deutschen und internationalen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 2. Alt. AktG Jürgen Fitschen Mitglied des Vorstands der Deutsche Bank AG a) Schott AGDeutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG b) Deutsche Bank A.Ş., Istanbul, Türkei – Yönetim Kurulu Başkanı (Vorsitzender)Deutsche Bank S.A./N.V., Brüssel, Belgien – Conseil d’Administration/Raad van Bestuur (Vorsitzender)Deutsche Bank S.p.A., Mailand, Italien – Consiglio di Sorveglianza (Presidente)Kühne + Nagel International AG, Schindellegi, Schweiz – VerwaltungsratOOO Deutsche Bank, Moskau, Russland – nabljudatel'nyj (Vorsitzender) Hubert Frieling Bereichsleiter Entgeltabrechnung der real,- SB-Warenhaus GmbH a) Keine b) Keine Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Erich Greipl Geschäftsführer der Otto Beisheim Group GmbH & Co. KG a) Galeria Kaufhof GmbHMetro Großhandelsgesellschaft mbH real,- Holding GmbHZweite real,- SB-Warenhaus GmbH b) Bürgschaftsbank Bayern GmbH – Verwaltungsrat (erster stellv. Vorsitzender)BHS Verwaltungs AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat (Präsident) Andreas Herwarth Kfm. Angestellter, METRO AG Vorsitzender des Betriebsrats der METRO AG a) Keine b) Grundstücksgesellschaft Willich mbH – Aufsichtsrat (Vorsitzender) Uwe Hoepfel Stellv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Galeria Kaufhof GmbH Vorsitzender des Betriebsrats der Galeria Kaufhof GmbH, Standort Gießen a) Galeria Kaufhof GmbH b) Keine Werner Klockhaus Stellv. Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der METRO AG Stellv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der real,- SB-Warenhaus GmbH a) Keine b) Keine a) Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 1. Alt. AktG b) Mitgliedschaften in vergleichbaren deutschen und internationalen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 2. Alt. AktG Peter Küpfer Selbstständiger Unternehmensberater a) Keine b) Gebr. Schmidt GmbH & Co. KG – Beirat ARH Resort Holding AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat Bank Julius Bär & Co. AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat Brändle, Missura & Partner Informatik AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat Breda Consulting AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat GE Money Bank AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat (Präsident seit 1. Dezember 2010) Holcim Ltd., Jona, Schweiz – Verwaltungsrat Julius Bär Gruppe AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat Karl Steiner AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat, bis 4. Mai 2010 Karl Steiner Holding AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat (Vizepräsident) Peter Steiner Holding AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat Supra Holding AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat Travel Charme Hotels & Resorts Holding AG, Zürich, Schweiz – Verwaltungsrat Rainer Kuschewski Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung a) real,- Holding GmbH b) Keine Marie-Christine Lombard Mitglied des Vorstands der TNT N.V. Group Managing Director TNT Express a) Keine b) BPCE S.A., Paris, Frankreich - Conseil de Surveillance, seit 16. Dezember 2010 Prof. Dr. Klaus Mangold Vorsitzender des Aufsichtsrats der Rothschild GmbH a) Continental AGDrees & Sommer AG, bis 6. Dezember 2010TUI AG, seit 7. Januar 2010Universitätsklinikum Freiburg (Anstalt des öffentlichen Rechts) b) Rothschild GmbH – Aufsichtsrat (Vorsitzender)Alstom S.A., Paris, Frankreich – Conseil d’Administration Chubb Corporation, Warren (NJ), USA – Board of Directors, bis 28. April 2010 Leipziger Messe GmbH – AufsichtsratRothschild Europe B.V., Amsterdam, Niederlande – Raad van Commissarissen (Vice-Chairman) Dr.-Ing. e. h. Bernd Pischetsrieder Berater des Vorstands der Volkswagen AG a) Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft b) Fürst Fugger Privatbank KG – AufsichtsratTetra Laval International S.A., Pully, Schweiz – Board of Directors a) Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 1. Alt. AktG b) Mitgliedschaften in vergleichbaren deutschen und internationalen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 2. Alt. AktG M. P. M. (Theo) de Raad Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der CSM N.V. a) Keine b) CSM N.V., Diemen, Niederlande – Raad van Commissarissen (stellv. Vorsitzender)HAL Holding N.V., Willemstad, Curaçao, Niederländische Antillen – Raad van CommissarissenVion N.V., Son en Breugel, Niederlande – Raad van CommissarissenVollenhoven Olie Group B.V., Tilburg, Niederlande – Raad van Commissarissen Xaver Schiller Vorsitzender des Betriebsrats der Metro Cash & Carry Großmärkte München-Brunnthal und München-Schwabing a) Metro Großhandelsgesellschaft mbH b) Keine Dr. jur. Hans-Jürgen Schinzler Vorsitzender des Aufsichtsrats der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft a) Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft (Vorsitzender) b) UniCredit S.p.A., Genua, Italien – Consiglio di Amministrazione Peter Stieger Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der real,- SB-Warenhaus GmbH a) real,- Holding GmbH (stellv. Vorsitzender) b) Keine Angelika Will Vorsitzende des Betriebsrats des Metro Cash & Carry Großmarkts Düsseldorf a) Metro Großhandelsgesellschaft mbH b) Keine a) Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 1. Alt. AktG b) Mitgliedschaften in vergleichbaren deutschen und internationalen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 2. Alt. AktG Ausschüsse des Aufsichtsrats und deren Besetzung Aufsichtsratspräsidium Prof. Dr. Jürgen Kluge (Vorsitzender) Klaus Bruns (stellv. Vorsitzender) Dr. Wulf H. Bernotat Werner Klockhaus Personalausschuss Prof. Dr. Jürgen Kluge (Vorsitzender) Klaus Bruns (stellv. Vorsitzender) Dr. Wulf H. Bernotat Werner Klockhaus Bilanz- und Prüfungsausschuss Dr. jur. Hans-Jürgen Schinzler (Vorsitzender) Klaus Bruns (stellv. Vorsitzender) Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Erich Greipl Prof. Dr. Jürgen Kluge Xaver Schiller Peter Stieger Nominierungsausschuss Prof. Dr. Jürgen Kluge (Vorsitzender) Dr.-Ing. e. h. Bernd Pischetsrieder Dr. jur. Hans-Jürgen Schinzler Vermittlungsausschuss gem. § 27 Abs. 3 MitbestG Prof. Dr. Jürgen Kluge Klaus Bruns Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Erich Greipl Werner Klockhaus Mitglieder des Vorstands Dr. Eckhard Cordes (Vorsitzender, Arbeitsdirektor seit 2. März 2010) a) Galeria Kaufhof GmbH real,- Holding GmbH (Vorsitzender), bis 12. April 2010 Schaeffler GmbH, seit 28. Juni 2010 b) MediaMarkt (China) International Retail Holding Limited, Hongkong, China – Board of Directors, seit 1. Oktober 2010 Tertia Handelsbeteiligungsgesellschaft mbH – Aufsichtsrat (Vorsitzender) Olaf Koch a) Galeria Kaufhof GmbH (Vorsitzender), seit 21. September 2010 Hugo Boss AG, bis 20. Februar 2010 b) Assevermag AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat (Präsident), bis 22. September 2010Metro Euro Finance B.V., Venlo, Niederlande – Raad van CommissarissenMetro Finance B.V., Venlo, Niederlande – Raad van CommissarissenMetro International AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat (Präsident), bis 26. Juli 2010Metro Reinsurance N.V., Amsterdam, Niederlande – Raad van CommissarissenMGP METRO Group Account Processing International AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat (Präsident), bis 22. September 2010 Joël Saveuse a) Metro Großhandelsgesellschaft mbH (Vorsitzender), seit 26. März 2010 real,- Holding GmbH (Vorsitzender), seit 13. April 2010 Zweite real,- SB-Warenhaus GmbH (Vorsitzender), seit 13. April 2010 b) HF Company S.A., Tauxigny, Frankreich – Conseil d’Administration Makro Cash and Carry Polska SA, Warschau, Polen – Rada Nadzorcza, seit 23. Juni 2010 Metro Cash & Carry International Holding GmbH, Vösendorf, Österreich - Aufsichtsrat, seit 28. April 2010 Metro Distributie Nederland B.V., Amsterdam, Niederlande - Raad van Commissarissen, seit 1. Juni 2010 Metro Holding France S.A., Vitry sur Seine, Frankreich - Conseil d´Administration (Präsident), seit 1. Mai 2010 MGB METRO Group Buying HK Limited, Hongkong, China – Board of Directors MGL METRO Group Logistics GmbH – Beirat (Vorsitzender), bis 31. Dezember 2010 a) Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 1. Alt. AktG b) Mitgliedschaften in vergleichbaren deutschen und internationalen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 2. Alt. AktG Frans W. H. Muller a) Metro Großhandelsgesellschaft mbH (Vorsitzender), bis 25. März 2010 b) Makro Cash and Carry Polska SA, Warschau, Polen – Rada Nadzorcza, bis 23. Juni 2010MediaMarkt (China) International Retail Holding Limited, Hongkong, China – Board of Directors, seit 1. Oktober 2010 Metro Cash & Carry International Holding GmbH, Vösendorf, Österreich – Aufsichtsrat (Vorsitzender)Metro Distributie Nederland B.V., Amsterdam, Niederlande – Raad van Commissarissen, bis 1. Juni 2010 METRO Group Asset Management GmbH & Co. KG – Gesellschafterausschuss (Vorsitzender), seit 1. Oktober 2010 Metro Holding France S.A., Vitry sur Seine, Frankreich - Conseil d’Administration (Präsident), bis 30. April 2010 Metro International AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat, bis 26. Juli 2010Metro Jinjiang Cash & Carry Co., Ltd., Shanghai, China – Board of DirectorsMGP METRO Group Account Processing International AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat, bis 22. September 2010 Zygmunt Mierdorf (Arbeitsdirektor) Bis 1. März 2010 a) Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AGPraktiker Deutschland GmbHreal,- Holding GmbH, bis 1. März 2010 TÜV SÜD AG b) Loyalty Partner GmbH – Aufsichtsrat, bis 30. April 2010Wagner International AG, Altstätten, Schweiz – Verwaltungsrat Thomas Unger (stellv. Vorsitzender) Bis 30. September 2010 a) Galeria Kaufhof GmbH (Vorsitzender), bis 20. September 2010real,- Holding GmbH, bis 31. März 2010 b) MediaMarkt (China) International Retail Holding Limited, Hongkong, China – Board of Directors, bis 30. September 2010 METRO Group Asset Management GmbH & Co. KG – Gesellschafterausschuss (Vorsitzender), bis 30. September 2010 Metro International AG, Baar, Schweiz – Verwaltungsrat, bis 26. Juli 2010 a) Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 1. Alt. AktG b) Mitgliedschaften in vergleichbaren deutschen und internationalen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 5, 2. Alt. AktG 56. Anteilsbesitz des METRO AG-Konzerns zum 31.12.2010 gemäß § 313 HGB Konsolidierte Tochterunternehmen Name Sitz Land Anteile am Kapital in % "Buch und Zeit" Verlagsgesellschaft mit beschränkter Haftung Köln Deutschland 100,00 1. Schaper Objekt GmbH & Co. Wächtersbach KG Düsseldorf Deutschland 100,00 2. CR Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Brandenburg KG Düsseldorf Deutschland 1,00 2. Schaper Objekt GmbH & Co. Memmingen KG Düsseldorf Deutschland 100,00 24-7 ENTERTAINMENT ApS Kopenhagen Dänemark 100,00 24-7 Entertainment GmbH Berlin Deutschland 71,79 24-7 ENTERTAINMENT SERVICES LIMITED Bournemouth Großbritannien 100,00 24-7 MusicShop (Schweiz) GmbH Freienbach Schweiz 95,00 3. Schaper Objekt GmbH & Co. Erlangen KG Düsseldorf Deutschland 100,00 ACTIUM Leasobjekt GmbH & Co. Objekt Altötting KG Düsseldorf Deutschland 0,00 ADAGIO 2. Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 ADAGIO 3. Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 ADAGIO Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Adolf Schaper GmbH & Co. Grundbesitz-KG Saarbrücken Deutschland 100,00 AIB Verwaltungs GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 ARKON Grundbesitzverwaltung GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 ASH Grundstücksverwaltung XXX GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Grundbesitz GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 ASSET Immobilienbeteiligungen GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Aachen II KG Saarbrücken Deutschland 94,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Aachen, Adalbertstraße 20-30 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Aschaffenburg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Bergen-Enkheim KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Bonn, Acherstraße KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Darmstadt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Dortmund KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Düsseldorf, Königsallee 1 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Frankfurt Hauptwache KG Saarbrücken Deutschland 94,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Freiburg im Breisgau KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Gelsenkirchen KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Hamburg-Poppenbüttel, Kritenbarg 10 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Hanau KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Hannover KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Kassel KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Kassel, Obere Königstraße KG Saarbrücken Deutschland 94,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Köln, Minoritenstraße KG Saarbrücken Deutschland 94,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Köln-Kalk, Kalker Hauptstraße 118-122 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Leipzig KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Mainz KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Mönchengladbach KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt München Pelkovenstraße 155 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Nürnberg, Königstraße 42-52 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Oberhausen Centroallee KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Offenbach KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Saarbrücken, Bahnhofstraße 82-92, 98-100 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Siegburg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Stuttgart, Königstraße 6 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Stuttgart-Bad Cannstatt Badstraße, Marktstraße 3 KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Verwaltungs-GmbH & Co. Objekt Würzburg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ASSET Zweite Immobilienbeteiligungen GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 Assevermag AG Baar Schweiz 79,20 Avilo Marketing Gesellschaft m. b. H. Vösendorf Österreich 100,00 AXXE Reisegastronomie GmbH Köln Deutschland 100,00 Bassa Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 BAUGRU Immobilien - Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Grundstücksverwaltung KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Blabert Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 94,00 BLK Grundstücksverwaltung GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 C + C Schaper GmbH Hannover Deutschland 100,00 Campus Store GmbH Alzey Deutschland 100,00 CH-Vermögensverwaltung GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 CITY CENTER S.P.A. Cinisello Balsamo Italien 100,00 CJSC METRO Management Ukraine Kiew Ukraine 100,00 Cofalux Immobilière S. A. Strassen Luxemburg 100,00 COM.TVmarkt Verwaltungs-GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Convergenta Werbeagentur GmbH München Deutschland 100,00 Dalian Metro Warehouse Management Co., Ltd. Dalian China 100,00 DAYCONOMY GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 Deelnemingsmaatschappij Arodema B.V. Diemen Niederlande 100,00 Deutsche SB-Kauf GmbH & Co. KG Saarbrücken Deutschland 100,00 DFI Verwaltungs GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 DINEA Gastronomie GmbH Köln Deutschland 100,00 DINEA Gastronomie GmbH Linz Österreich 100,00 Dorina Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 Doxa Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Mönchengladbach KG Mainz Deutschland 0,00 Duplex Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schaper Bremen-Habenhausen KG Mainz Deutschland 0,00 emotions GmbH Köln Deutschland 100,00 Fromentus Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Mainz Deutschland 0,00 Fulltrade International GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 FZB Fachmarktzentrum Bous Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Saarbrücken Deutschland 100,00 FZG Fachmarktzentrum Guben Verwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 50,00 FZG Fachmarktzentrum Guben Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs-KG Saarbrücken Deutschland 50,00 Galeria Kaufhof GmbH Köln Deutschland 100,00 GBS Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 GBS Immobilier France SAS Sarreguemines Frankreich 100,00 GBS Objekt 14 Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 GBS Objekt 41 Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 GEMINI Personalservice GmbH Köln Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 10. Objekt-KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 25. Objekt-KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 6. Objekt - KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. 8. Objekt - KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Arrondierungsgrundstücke KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Entwicklungsgrundstücke KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Gewerbegrundstücke KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Grundstücksverwaltung KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Bielefeld KG Saarbrücken Deutschland 94,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Bochum Otto Straße KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Brühl KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Edingen-Neckarhausen KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Emden KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Espelkamp KG Saarbrücken Deutschland 94,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Finowfurt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankenthal KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Frankenthal-Studernheim KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Gäufelden KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Gelsenkirchen KG Saarbrücken Deutschland 99,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Haibach KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hamburg-Neuwiedenthal KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover / Davenstedter Straße KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover Fössestraße KG Saarbrücken Deutschland 94,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover-Linden KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hannover-Südstadt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Herten KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hildesheim-Senking KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hillesheim KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hörselgau KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Mönchengladbach-Rheydt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Oldenburg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Paderborn "Südring Center" KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Prüm KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rastatt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Ratingen KG Saarbrücken Deutschland 94,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rinteln KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rüsselsheim KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Saar-Grund KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Wiesbaden-Nordenstadt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs- und Handels-KG Saarbrücken Deutschland 100,00 GKF Vermögensverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Saarbrücken Deutschland 100,00 Goldhand Lebensmittel- u. Verbrauchsgüter-Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung Düsseldorf Deutschland 100,00 Gourmedis (China) Trading Co., Ltd. Guangzhou China 100,00 Grillpfanne GmbH Köln Deutschland 100,00 Hansa Foto-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung Köln Deutschland 100,00 Horten GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Duisburg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Düsseldorf Berliner Allee KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Düsseldorf Carschhaus KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Erlangen KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Giessen KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Hannover KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Heidelberg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Heilbronn KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Hildesheim KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Ingolstadt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Kempten KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Münster KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Nürnberg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Oldenburg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Pforzheim KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Regensburg KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Reutlingen KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs GmbH & Co. Objekt Schweinfurt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Stuttgart KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Trier KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Ulm KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Horten Verwaltungs- GmbH & Co. Objekt Wiesbaden KG Saarbrücken Deutschland 100,00 ICS METRO Cash & Carry Moldova S.R.L. Chisinau Moldawien 100,00 ILV - Sechste Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Köln St. Agatha KG Düsseldorf Deutschland 0,00 Immobilien-Vermietungsgesellschaft von Quistorp GmbH & Co. Objekt Rostock KG Düsseldorf Deutschland 1,02 INNOVATION S.A. Brüssel Belgien 100,00 Inpakcentrale ICN B.V. Duiven Niederlande 100,00 Johannes Berg GmbH, Weinkellerei Düsseldorf Deutschland 100,00 Jöst Verwaltungs GmbH Bruchsal Deutschland 100,00 JSC Tsaritsino Moskau Russland 100,00 Kaufhalle GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Kaufhalle GmbH & Co. Objekt Hamburg Mönckebergstraße KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Kaufhalle GmbH & Co. Objekt Lager Apfelstädt KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Kaufhof plus Grundstücks-Vermietungsges. mbH & Co. Objekt Wuppertal-Elberfeld KG Düsseldorf Deutschland 0,00 Kaufhof Warenhaus am Alex GmbH Berlin Deutschland 100,00 Kaufhof Warenhaus Neubrandenburg GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Kaufhof Warenhaus Rostock GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 KONDOLA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Grünwald Deutschland 0,01 Kreal Limited Liability Company Rostov-am-Don Russland 100,00 KUPINA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Grünwald Deutschland 94,00 Limited Liability Company real,- Hypermarket Ukraine Kiew Ukraine 100,00 Liqueur & Wine Trade GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 LLC Ukrainian Wholesale Trade Company Kiew Ukraine 100,00 LSZ Service GmbH & Co. KG Alzey Deutschland 100,00 Lust for Life Gastronomie GmbH Köln Deutschland 100,00 MACAR Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Grünwald Deutschland 0,01 Makro Autoservicio Mayorista S. A. U. Madrid Spanien 100,00 MAKRO Cash & Carry Belgium NV Antwerpen Belgien 100,00 MAKRO Cash & Carry CR s.r.o. Prag Tschechien 100,00 Makro Cash & Carry Egypt LLC Kairo Ägypten 100,00 Makro Cash & Carry Portugal S.A. Lissabon Portugal 100,00 Makro Cash & Carry UK Holding Limited Manchester Großbritannien 100,00 Makro Cash and Carry Polska S.A. Warschau Polen 100,00 Makro Cash and Carry Wholesale S. A. Athen Griechenland 100,00 Makro International AG Chur Schweiz 100,00 Makro Ltd. Manchester Großbritannien 100,00 Makro Pension Trustees Ltd. Manchester Großbritannien 100,00 Makro Properties Ltd. Manchester Großbritannien 100,00 Makro Self Service Wholesalers Ltd. Manchester Großbritannien 100,00 MCC Boston Trading Office Inc. Boston USA 100,00 MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Berlin-Friedrichshain KG Saarbrücken Deutschland 100,00 MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Hamburg-Altona KG Saarbrücken Deutschland 100,00 MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt München-Pasing KG Saarbrücken Deutschland 100,00 MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Porta-Westfalica KG Saarbrücken Deutschland 100,00 MCC Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwelm KG Saarbrücken Deutschland 100,00 MCC Trading Deutschland GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MCC Trading International GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MCC Trading Office Gida Ticaret Ltd. Şti Antalya Türkei 100,00 MCCI Asia Pte. Ltd. Singapur Singapur 100,00 MDH Secundus GmbH & Co. KG Düsseldorf Deutschland 100,00 MDH Secundus Vermögensverwaltung GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 Media - Saturn Beteiligungsges.m.b.H. Vösendorf Österreich 100,00 MEDIA CONCORDE S.N.C. Ris-Orangis Frankreich 100,00 MEDIA MARKT - BUDAÖRS Video TV Hifi Elektro Fotó Computer Kereskedelmi Kft. Budaörs Ungarn 90,00 MEDIA MARKT A CORUÑA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. A Coruña Spanien 99,90 MEDIA MARKT ALACANT VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Alicante Spanien 99,90 MEDIA MARKT ALBACETE VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT ALCALA DE GUADAIRA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT ALCALÁ DE HENARES VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Alcalá de Henares Spanien 99,90 MEDIA MARKT ALCORCON VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Alcorcón Spanien 99,90 Media Markt Alexandrium B.V. Rotterdam Niederlande 90,10 MEDIA MARKT ALFAFAR VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Alfafar Spanien 99,90 MEDIA MARKT ALFRAGIDE - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 Media Markt Alkmaar B.V. Alkmaar Niederlande 90,10 Media Markt Almere B.V. Almere Niederlande 100,00 MEDIA MARKT ALMERIA VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 Media Markt Alphen aan den Rijn B.V. Alphen aan den Rijn Niederlande 90,10 Media Markt Amsterdam Noord B.V. Amsterdam Niederlande 90,10 Media Markt Amstetten TV-Hifi-Elektro GmbH Amstetten Österreich 90,00 Media Markt Arena B.V. Amsterdam Niederlande 90,10 MEDIA MARKT Árkád Video TV Hifi Elektro Foto Computer Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 90,00 Media Markt Arnhem B.V. Arnhem Niederlande 90,10 MEDIA MARKT AVEIRO - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 MEDIA MARKT BARAKALDO VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Barakaldo Spanien 99,90 MEDIA MARKT BARCELONA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Barcelona Spanien 99,90 MEDIA MARKT BASILIX N.V. Sint-Agatha-Berchem Belgien 90,00 Media Markt Békéscsaba Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Békéscsaba Ungarn 90,00 MEDIA MARKT BENFICA - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 Media Markt Bergen op Zoom B.V. Bergen op Zoom Niederlande 100,00 MEDIA MARKT Bilbondo Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto, S.A.U. Bilbao Spanien 100,00 Media Markt Borås TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 MEDIA MARKT BRAGA - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 MEDIA MARKT Braine-l'Alleud Braine-l'Alleud Belgien 90,00 Media Markt Breda B.V. Breda Niederlande 90,10 Media Markt Bruxelles Rue Neuve (Brüssel Nieuwstraat) SA Brüssel Belgien 90,00 Media Markt Bürs TV-Hifi-Elektro GmbH Bürs Österreich 90,00 MEDIA MARKT CARTAGENA VIDEO-TV-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Cartagena Spanien 99,90 MEDIA MARKT CASTELLÒ DE LA Plana VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Castellòn de la Plana Spanien 99,90 MEDIA MARKT CCI TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCIV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCIX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCL TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCLIII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCLIV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCLIX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCLX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCLXII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCLXIV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXIX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXVI TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXVII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXVIII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXXI TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXXII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCLXXIII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCLXXIV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCVIII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCXL TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCXLIII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCXLIV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCXLIX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCXLV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CCXLVI TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCXXII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCXXVI TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CCXXXIV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CENTURY CENTER NV Antwerpen Belgien 90,00 MEDIA MARKT CLII TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CLIV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt CLXXIX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT CORDOBA VIDEO-TV-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Cordoba Spanien 99,90 MEDIA MARKT CORDOVILLA-PAMPLONA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. Pamplona Spanien 99,90 Media Markt Cruquius B.V. Cruquius Niederlande 90,10 Media Markt CXXIX TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT Debrecen Video-TV-Hifi-Elektro-Photo-Computer-Kereskedelmi Kft. Debrecen Ungarn 90,00 Media Markt Den Haag B.V. Den Haag Niederlande 90,10 Media Markt Deventer B.V. Deventer Niederlande 100,00 MEDIA MARKT DIAGONAL MAR-BARCELONA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT DONOSTI VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Donosti Spanien 99,90 MEDIA MARKT E247 VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT E256 VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT E263 VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT E270 VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT E271 VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT E278 VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT E-284 Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT E-285 Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto, S.A.U. Barcelona Spanien 100,00 MEDIA MARKT E-286 Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto, S.A.U. Barcelona Spanien 100,00 Media Markt e-commerce GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Media Markt Ede B.V. Ede Niederlande 90,10 Media Markt Eindhoven B.V. Eindhoven Niederlande 90,10 MEDIA MARKT EL PRAT VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT ELCHE VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Media Markt Enschede B.V. Enschede Niederlande 90,10 MEDIA MARKT GAIA - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 MEDIA MARKT GAVÁ VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Media Markt Gävle TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 MEDIA MARKT GETAFE VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Getafe Spanien 99,90 MEDIA MARKT GIRONA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Girona Spanien 99,90 Media Markt GmbH TV-HiFi-Elektro München Deutschland 90,00 MEDIA MARKT Gosselies/Charleroi N.V. Charleroi Belgien 90,00 Media Markt Göteborg-Bäckebol TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Göteborg-Högsbo TV-HiFi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 MEDIA MARKT GRANADA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Pulianas-Granada Spanien 99,90 Media Markt Graz-Liebenau TV-Hifi-Elektro GmbH Graz Österreich 90,00 Media Markt Groningen B.V. Groningen Niederlande 90,10 Media Markt Heerlen B.V. Heerlen Niederlande 90,10 Media Markt Hengelo B.V. Hengelo Niederlande 90,10 MEDIA MARKT Herstal Liège Belgien 90,00 MEDIA MARKT HUELVA VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Media Markt Imst TV-Hifi-Elektro GmbH Imst Österreich 90,00 Media Markt IP Holding Hong Kong Limited Hong Kong China 100,00 Media Markt Jemappes/Mons S. A. Mons Belgien 90,00 MEDIA MARKT JEREZ DE LA FRONTERA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Media Markt Jönköping TV-Hifi- Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Kalmar TV-Hifi-Elektro AB Kalmar Schweden 90,01 Media Markt Kristianstad TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 100,00 MEDIA MARKT L´ HOSPITALET VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT LAS PALMAS DE GRAN CANARIA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Las Palmas de Gran Canaria Spanien 99,90 Media Markt Leeuwarden B.V. Leeuwarden Niederlande 90,10 MEDIA MARKT LEGANES VIDEO-TV- HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT LEIRIA - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 Media Markt Leoben TV-Hifi-Elektro GmbH Leoben Österreich 90,00 MEDIA MARKT LEÓN VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. León Spanien 99,90 Media Markt Liège Place Saint-Lambert SA Liège Belgien 90,00 MEDIA MARKT LOGRONO VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A.U. Logrono Spanien 100,00 MEDIA MARKT LOS BARRIOS VÍDO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Los Barrios Spanien 99,90 MEDIA MARKT LUGO VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A.U. Lugo Spanien 100,00 Media Markt Luleå TV-Hifi-Elektro AB Luleå Schweden 100,00 Media Markt Lund TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Maastricht B.V. Maastricht Niederlande 90,10 MEDIA MARKT MADRID PLENILUNIO VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT MADRID-VILLAVERDE VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Madrid Spanien 99,90 MEDIA MARKT Majadahonda Video-TV-HiFi-Elektro-Computer-Foto, S.A. Majadahonda Spanien 99,90 MEDIA MARKT MALAGA OESTE VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT MALAGA-CENTRO VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Media Markt Malmö-Bernstorp TV-Hifi-Elektro AB Malmö Schweden 90,01 Media Markt Malmö-Svågertorp TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 100,00 Media Markt Management GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT MATARO VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT Megapark Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 90,00 Media Markt Middelburg B.V. Middelburg Niederlande 100,00 MEDIA MARKT Miskolc Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmit Kft Miskolc Ungarn 90,00 MEDIA MARKT MOLLET VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 MEDIA MARKT MURCIA NUEVA CONDOMINA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 MEDIA MARKT MURCIA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. Murcia Spanien 99,90 MEDIA MARKT NASCENTE - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 Media Markt Norrköping TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Nyíregyháza Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Nyíregyháza Ungarn 90,00 Media Markt Oberwart TV-Hifi-Elektro GmbH Eisenstadt Österreich 90,00 Media Markt Oostakker NV Oostakker Belgien 90,00 Media Markt Oostende NV Oostende Belgien 90,00 Media Markt Örebro TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 MEDIA MARKT Pécs Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmit Kft. Pécs Ungarn 90,00 MEDIA MARKT PLAZA - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 13 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 15 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 19 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 21 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 22 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 23 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 25 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 26 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 27 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. 9 Sp. z o.o. Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Białystok Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Bydgoszcz Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Chorzów Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Gdańsk II Spolka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Głogów Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Gorzów Wielkopolski Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Kalisz Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Konin Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Koszalin Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Kraków II Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Legnica Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Nowy Sącz Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Piotrków Trybunalski Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Płock Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Poznań II Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Przemyśl Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Radom Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Rybnik Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Tarnów Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Toruń Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Wałbrzych Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z o.o. Zielona Góra Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Bielsko-Biała Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Czeladź Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Częstochowa Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Gdańsk I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Katowice I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Kielce Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Kraków I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Łódź I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Łódź II Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Lublin Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Olsztyn Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Opole Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Poznań I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Rzeszów Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Szczecin Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Warszawa 1 Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Warszawa II Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Warszawa III Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Warszawa IV Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Wrocław I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Wrocław II Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Media Markt Polska Sp. z.o.o. Zabrze Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 MEDIA MARKT Pólus Center Video TV Hifi Photo Computer Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 90,00 MEDIA MARKT PUERTO REAL VIDEO-TV-HIFI-ELECTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Media Markt Rijswijk B.V. Rijswijk (Den Haag) Niederlande 90,10 MEDIA MARKT RIVAS-VACIAMADRID VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Media Markt Roermond B.V. Roermond Niederlande 90,10 Media Markt Roeselare NV Roeselare Belgien 90,00 Media Markt Rotterdam Beijerlandselaan B.V. 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Sevilla Spanien 99,90 MEDIA MARKT SIERO VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Lugones-Siero Spanien 99,90 MEDIA MARKT Sint-Lambrechts-Woluwe Sint-Lambrechts-Woluwe Belgien 90,00 MEDIA MARKT Sint-Pieters-Leeuw N.V. Sint-Pieters-Leeuw Belgien 90,00 MEDIA MARKT SINTRA - PRODUTOS INFORMÁTICOS E ELECTRÓNICOS, LDA Lissabon Portugal 90,00 Media Markt Skövde TV-Hifi-Elektro AB Skövde Schweden 90,02 Media Markt Spittal TV-Hifi-Elektro GmbH Spittal an der Drau Österreich 90,00 Media Markt St. Lorenzen TV-Hifi-Elektro GmbH St. Lorenzen im Mürztal Österreich 90,00 Media Markt Steyr TV-Hifi-Elektro GmbH Steyr Österreich 90,00 Media Markt Stockholm-Barkarby TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Stockholm-Heron City TV-HiFi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Stockholm-Nacka TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 MEDIA MARKT Stop Shop Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. 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Wien Österreich 90,00 MEDIA MARKT TV-Hifi-Elektro Wien XIII GmbH Wien Österreich 90,00 MEDIA MARKT TV-Hifi-Elektro Wien XXI Gesellschaft m.b.H. Wien Österreich 90,00 MEDIA MARKT TWEE TORENS HASSELT NV Hasselt Belgien 90,00 Media Markt Umeå TV-Hifi-Elektro AB Umeå Schweden 90,01 Media Markt Uppsala TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Utrecht B.V. Utrecht Niederlande 90,10 MEDIA MARKT VALÈNCIA-CAMPANAR VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. València Spanien 99,90 MEDIA MARKT VALLADOLID VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Valladolid Spanien 99,90 Media Markt Västerås TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Växjö TV-Hifi-Elektro AB Stockholm Schweden 90,01 Media Markt Verbund Heilbronn-Franken GmbH Heilbronn Deutschland 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Basel Basel Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Biel-Brügg Brügg bei Biel Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Chur Chur Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-HiFi-Elektro-Computer-Foto AG, Conthey Conthey Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Crissier Crissier Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Granges-Paccot Granges-Paccot Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Kriens Kriens Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Lyssach Lyssach Schweiz 100,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Meyrin Meyrin Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Muri b. Bern Muri bei Bern Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Oftringen Oftringen Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Pratteln Pratteln Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, St. Gallen St. Gallen Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto AG, Zürich Zürich Schweiz 91,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto Grancia AG Grancia Schweiz 90,00 Media Markt Video-TV-Hifi-Elektro-Computer-Foto SA, Genève Genf Schweiz 90,00 MEDIA MARKT VIGO VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO S.A. Vigo Spanien 99,90 MEDIA MARKT VITORIA-GASTEIZ VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Vitoria Spanien 99,90 Media Markt Vöcklabruck TV-Hifi-Elektro GmbH Vöcklabruck Österreich 90,00 Media Markt Wels TV-Hifi-Elektro GmbH Wels Österreich 90,00 MEDIA MARKT- West End Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 90,00 Media Markt Wien XV TV-Hifi-Elektro GmbH Wien Österreich 90,00 Media Markt Wien XXII TV-Hifi-Elektro GmbH Wien Österreich 90,00 MEDIA MARKT Wörgl TV-Hifi-Elektro GmbH Wörgl Österreich 90,00 MEDIA MARKT X - Produtos Informáticos e Electrónicos, LDA. Lissabon Portugal 100,00 MEDIA MARKT XCV TV-HiFi-Elektro GmbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA MARKT XI - Produtos Informáticos e Electrónicos, LDA. Lissabon Portugal 100,00 MEDIA MARKT XII - Produtos Informáticos e Electrónicos, LDA. Lissabon Portugal 100,00 Media Markt Zalaegerszeg Video TV Hifi Elektro Computer Kereskedelmi Korlátolt Felelösségü Társaság Zalaegerszeg Ungarn 100,00 MEDIA MARKT ZARAGOZA PUERTO VENECIA VÍDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Zaragoza Spanien 99,90 MEDIA MARKT ZARAGOZA VIDEO-TV-HIFI-ELEKTRO-COMPUTER-FOTO, S.A. Zaragoza Spanien 99,90 Media Markt Zell am See TV-Hifi-Elektro GmbH Zell am See Österreich 90,00 Media Markt Zoetermeer B.V. Zoetermeer Niederlande 90,10 Media Markt zwei TV-HiFi-Elektro GmbH Dresden-Prohlis Dresden Deutschland 90,00 Media Markt Zwolle B.V. Zwolle Niederlande 90,10 MEDIA MARKT-SATURN BELGIUM N.V. Asse-Zellik Belgien 100,00 Media Saturn - Servicos de Apoio Adminstrativo, Lda. Lissabon Portugal 100,00 Media Saturn Electronics Hellas Holding Anonymi Eteria Athen Griechenland 100,00 MEDIA SATURN FRANCE S.C.S. Ris-Orangis Frankreich 100,00 Media Saturn Hellas Company Administration Anonymi Eteria Athen Griechenland 100,00 Media Saturn Holding Polska Sp.z.o.o. Warschau Polen 100,00 Media Saturn Management AG Geroldswil Schweiz 100,00 MEDIA SATURN MULTICHANNEL S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 Media Saturn Power Service AG Härkingen Schweiz 80,00 Mediamarket S.p.A. Curno Italien 97,00 MediaMarkt (China) International Retail Holding Limited Hong Kong China 75,00 MediaMarkt (Shanghai) Commercial & Trading Company Limited Shanghai China 100,00 MediaMarkt (Shanghai) Consulting Service Company Limited Shanghai China 100,00 MEDIA-Markt TV-HiFi-Elektro GmbH Aachen Aachen Deutschland 90,00 MediaOnline GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 MEDIA-SATURN (PORTUGAL), SGPS, UNIPESSOAL LDA Lissabon Portugal 100,00 Media-Saturn China-Holding GmbH Ingolstadt Deutschland 75,41 Media-Saturn China-Holding Limited Hong Kong China 100,00 Media-Saturn Deutschland GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Media-Saturn Helvetia Holding GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Media-Saturn Holding Sweden AB Stockholm Schweden 100,00 Media-Saturn Immobilien Deutschland GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Media-Saturn IT Services GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Media-Saturn Shared Services Sweden AB Stockholm Schweden 100,00 Media-Saturn Verwaltung Deutschland GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 media-saturn-e-business GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Media-Saturn-Holding GmbH Ingolstadt Deutschland 75,41 Meister feines Fleisch - feine Wurst GmbH Gäufelden Deutschland 100,00 MEM METRO Group Energy Production & Management GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MES METRO Group Energy Solutions GmbH Böblingen Deutschland 100,00 METRO Beteiligungsmanagement Düsseldorf GmbH & Co. KG Düsseldorf Deutschland 100,00 Metro Cash & Carry Brunnthal GmbH & Co. KG Brunnthal Deutschland 100,00 METRO Cash & Carry Bulgaria EOOD Sofia Bulgarien 100,00 METRO Cash & Carry Central Asia Holding GmbH Vösendorf Österreich 100,00 METRO Cash & Carry China Holding GmbH Vösendorf Österreich 100,00 METRO Cash & Carry d.o.o. Zagreb Kroatien 100,00 METRO Cash & Carry d.o.o. Belgrad Serbien 100,00 Metro Cash & Carry Danmark ApS. Glostrup Dänemark 100,00 METRO Cash & Carry Deutschland GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Cash & Carry France S.A.S. Nanterre Frankreich 100,00 Metro Cash & Carry Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Cash & Carry Import Limited Liability Company Kaliningrad Russland 100,00 METRO Cash & Carry India Private Limited Bangalore Indien 100,00 METRO Cash & Carry International GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Cash & Carry International Holding B. V. Amsterdam Niederlande 100,00 METRO Cash & Carry International Holding GmbH Vösendorf Österreich 100,00 METRO Cash & Carry International Management GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Cash & Carry Japan Holding GmbH Vösendorf Österreich 100,00 METRO Cash & Carry Japan KK Tokio Japan 100,00 METRO Cash & Carry Limited Liability Partnership Almaty Kasachstan 100,00 Metro Cash & Carry Nederland B.V. Diemen Niederlande 100,00 METRO Cash & Carry OOO Moskau Russland 100,00 METRO Cash & Carry Österreich GmbH Vösendorf Österreich 73,00 METRO Cash & Carry Pakistan (Private) Limited Lahore Pakistan 100,00 METRO CASH & CARRY ROMANIA SRL Bukarest Rumänien 85,00 METRO Cash & Carry Slovakia s.r.o. Ivànka pri Dunaji Slowakei 100,00 METRO Cash & Carry SR s.r.o. Ivanka pri Dunaji Slowakei 100,00 METRO Cash & Carry Ukraine Ltd. Kiew Ukraine 100,00 METRO Cash & Carry Vietnam Ltd. Ho-Chi-Minh-Stadt Vietnam 100,00 Metro Cash & Carry Wines Hyderabad Indien 99,99 METRO Central East Europe GmbH Wien Österreich 100,00 METRO Danmark Holding ApS Glostrup Dänemark 100,00 METRO Dienstleistungs-Holding GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Distributie Nederland B. V. Diemen Niederlande 100,00 METRO DOLOMITI SpA San Donato Milanese Italien 100,00 METRO Euro-Finance B. V. Venlo Niederlande 100,00 METRO FIM S.p.A. Cinisello Balsamo Italien 100,00 METRO Finance Manchester Großbritannien 100,00 METRO Finance B. V. Venlo Niederlande 100,00 METRO Finance Holding Limited Manchester Großbritannien 100,00 Metro France Immobiliere S. a. r. l. Nanterre Frankreich 100,00 Metro Grosmarket Bakirköy Alisveris Hizmetleri Ticaret Ltd. Sirketi Istanbul Türkei 100,00 METRO Groß- und Lebensmitteleinzelhandel Holding GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Großhandelsgesellschaft mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Group Asset Management B.V. Amsterdam Niederlande 100,00 Metro Group Asset Management Emlak Yonetim A.S Istanbul Türkei 99,93 METRO Group Asset Management GmbH Saarbrücken Deutschland 66,67 METRO Group Asset Management GmbH & Co. KG Saarbrücken Deutschland 98,04 METRO Group Asset Management Ingatlan Kft. Budaörs Ungarn 100,00 METRO Group Asset Management Limited Liability Company Moskau Russland 100,00 METRO Group Asset Management Property Ukraine LLC Kiew Ukraine 100,00 METRO Group Asset Management Services GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 METRO Group Asset Management Sp.z o.o. Warschau Polen 100,00 METRO Group Asset Management Ukraine, Limited Liability Company Kiew Ukraine 100,00 METRO Group Buying Ukraine Ltd. Kiew Ukraine 100,00 METRO Group Energy Production Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 METRO Group Logistics Hong Kong Co., Limited Hong Kong China 100,00 Metro Group Logistics LDA Lissabon Portugal 100,00 METRO GROUP LOGISTICS S.L. Madrid Spanien 100,00 METRO GROUP REAL ESTATE ESPANA S.L. Madrid Spanien 100,00 METRO Group Real Estate Holding GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Group Retail Real Estate GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Group Retail Real Estate Romania S.R.L. Voluntari Rumänien 100,00 Metro Group Settlement AG Chur Schweiz 100,00 METRO Group Wholesale Real Estate Bulgaria EOOD Sofia Bulgarien 100,00 METRO Group Wholesale Real Estate GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 Metro Holding France S. A. Vitry sur Seine Frankreich 100,00 METRO International AG Baar Schweiz 100,00 Metro International Beteiligungs GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Italia Cash and Carry S. p. A. San Donato Milanese Italien 100,00 METRO Jinjiang Cash & Carry Co., Ltd. Shanghai China 90,00 METRO Kaufhaus und Fachmarkt Holding GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Kereskedelmi Kft. Budaörs Ungarn 100,00 METRO Leasing GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Metro Liquors K.K. Kawaguchi Japan 100,00 METRO Management EOOD Sofia Bulgarien 100,00 METRO Online GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO ONLINE USA, Inc. Delaware USA 100,00 Metro Properties B.V. Diemen Niederlande 100,00 METRO Properties CR s.r.o. Prag Tschechien 100,00 Metro Properties Danmark ApS. Glostrup Dänemark 100,00 METRO Properties Holding Ltd. Manchester Großbritannien 100,00 METRO Property Management (Beijing) Co. Ltd. Peking China 100,00 Metro Property Management (Changsha) Co., Ltd. Changsha China 100,00 METRO Property Management (Changshu) Co. Ltd. Changshu China 100,00 Metro Property Management (Changzhou) Co. Ltd. Changzhou China 100,00 Metro Property Management (Chengdu Qingyang) Co., Ltd. Chengdu China 100,00 METRO Property Management (Chongqing) Co. Ltd. Chongqing China 100,00 Metro Property Management (Cixi) Co., Limited Cixi China 100,00 Metro Property Management (Dongguan) Co. Ltd. Dongguan China 100,00 Metro Property Management (Hangzhou) Company Limited Hangzhou China 100,00 METRO Property Management (Harbin) Co. Ltd. Harbin China 100,00 Metro Property Management (Hefei) Co. Ltd. Hefei China 100,00 Metro Property Management (Jiangyin) Company Limited Jiangyin China 100,00 Metro Property Management (Jiaxing) Co. Ltd. Jiaxing China 100,00 Metro Property Management (Kunshan) Company Limited Suzhou China 100,00 METRO Property Management (Nanchang Qingshanhu) Co. Ltd. Nanchang China 100,00 Metro Property Management (Nantong) Co. Ltd. Nantong China 100,00 METRO Property Management (Shenyang) Co. Ltd. Shenyang China 100,00 METRO Property Management (Shenzhen) Co. Ltd. Shenzhen China 100,00 Metro Property Management (Suzhou) Co., Ltd. Suzhou China 100,00 METRO Property Management (Tianjin Hongqiao) Co., Ltd. Tianjin China 100,00 Metro Property Management (Wuhan) Co., Ltd. Wuhan China 100,00 METRO Property Management (Xiamen) Co., Ltd. Xiamen China 100,00 METRO Property Management (Xian) Co., Ltd. Xian China 100,00 Metro Property Management (Zhengzhou) Co., Ltd. Zhengzhou China 100,00 METRO Property Management (Zhongshan) Co. Limited Zhongshan China 100,00 METRO Property Management Wuxi Co. Ltd. Wuxi China 100,00 Metro Real Estate Limited Manchester Großbritannien 100,00 METRO Real Estate Ltd. Zagreb Kroatien 100,00 Metro Reinsurance N.V. Amsterdam Niederlande 100,00 Metro SB-Großmärkte GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Esslingen am Neckar Deutschland 100,00 Metro SB-Großmärkte GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Linden Deutschland 100,00 Metro SB-Großmärkte Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Mülheim an der Ruhr Deutschland 100,00 METRO Sechste Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Service GmbH Vösendorf Österreich 100,00 Metro Servizi Logistici S. p. A. San Donato Milanese Italien 100,00 METRO Siebte Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO South East Asia Holding GmbH Vösendorf Österreich 100,00 METRO SYSTEMS GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Systems Ukraine LLC Kiew Ukraine 100,00 METRO Warehouse Management (Chongqing) Co. Ltd. Chongqing China 100,00 Metro Warehouse Management (Hangzhou) Co. Ltd. Hangzhou China 100,00 METRO Warehouse Management (Suzhou) Co. Ltd. Suzhou China 100,00 Metro Warehouse Management (Wuhan) Co. Ltd. Wuhan China 100,00 Metro Warehouse Management (Yantai) Co., Limited Yantai China 100,00 Metro Warehouse Noginsk Limited Liability Company Moskau Russland 100,00 METRO Zehnte Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Zehnte GmbH & Co. KG Düsseldorf Deutschland 100,00 METRO Zwölfte Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MFM METRO Group Facility Management GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MGA METRO Group Advertising GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MGA METRO Group Advertising Polska Sp. z o.o. i Spólka Sp.k. Warschau Polen 100,00 MGA METRO Group Advertising Polska Spolka z ogranicona odpowiedzialoscia Warschau Polen 100,00 MGA METRO Group Advertising Romania srl Bukarest Rumänien 100,00 MGA METRO Group Advertising Rus OOO Moskau Russland 100,00 MGB METRO Group Buying HK Limited Hong Kong China 100,00 MGB Metro Group Buying Romania SRL Bukarest Rumänien 100,00 MGB METRO Group Buying RUS LLC Moskau Russland 100,00 MGB Metro Group Buying South s.r.l. Cinisello Balsamo Italien 100,00 MGB METRO Group Buying TR Satinalma Ticaret Limited Sirketi Istanbul Türkei 100,00 MGC METRO Group Clearing GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MGE Warenhandelsgesellschaft mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MGI Metro Group Iletisim ve Enformasyon Ticaret Limited Sirketi Istanbul Türkei 100,00 MGI METRO Group Information Technology Polska Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 MGI Metro Group Information Technology Romania S.R.L. Bukarest Rumänien 100,00 MGI Metro Group Information Technology RU LLC Moskau Russland 100,00 MGL LOGISTICS SERVICES GREECE Eteria Periorismenis Efthinis Agios Ioannis Rentis Griechenland 100,00 MGL METRO Group Logistics Bulgaria LTD Sofia Bulgarien 100,00 MGL METRO Group Logistics GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MGL Metro Group Logistics Italy S.r.l. Cinisello Balsamo Italien 100,00 MGL METRO Group Logistics Limited Liability Company Moskau Russland 100,00 MGL METRO Group Logistics Polska Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 MGL METRO Group Logistics Polska Sp. z o.o. i Spólka Sp.k. Warschau Polen 99,87 MGL METRO GROUP LOGISTICS UKRAINE LLC Kiew Ukraine 100,00 MGL METRO Group Logistics Warehousing Beteiligungs GmbH Sarstedt Deutschland 100,00 MGL METRO Group Logistics Warehousing GmbH Sarstedt Deutschland 100,00 MGL METRO Group Lojistik Hizmetleri Ticaret Limited sirketi Istanbul Türkei 100,00 MGP METRO Group Account Processing GmbH Kehl Deutschland 100,00 MGP METRO Group Account Processing International AG Baar Schweiz 100,00 MGT METRO Group Travel Services GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MIAG Asia Co. Ltd. Hong Kong China 100,00 MIAG B.V. Venlo Niederlande 100,00 MIAG Commanditaire Vennootschap Diemen Niederlande 100,00 MIAG RUS Limited Liability Company Kotelniki Russland 100,00 MIB METRO Group Insurance Broker GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MIB Services (UK) Ltd Manchester Großbritannien 100,00 Miller N. V. Wommelgem Belgien 100,00 MIP METRO Group Intellectual Property GmbH & Co. KG Düsseldorf Deutschland 100,00 MIP METRO Group Intellectual Property Management GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 MMS Online Nederland B.V. Rotterdam Niederlande 100,00 Morocco Fish Trading Company SARL AU Casablanca Marokko 100,00 MS Digital Download S.a.r.l. Esch-sur-Alzette Luxemburg 100,00 MS E-Business Concepts & Service GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 MS E-Commerce GmbH Wiener Neustadt Österreich 100,00 MS ISTANBUL IC VE DIS TICARET LIMITED SIRKETI Istanbul Türkei 100,00 MS Multichannel Retailing Ges.m.b.H. Vösendorf Österreich 100,00 MS Powerservice GmbH Vösendorf Österreich 100,00 MTE Grundstücksverwaltung GmbH & Co. Objekt Duisburg oHG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 MTT METRO Group Textiles Transport GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 multi media Kommunikationstechnik Zwei GmbH Heilbronn Deutschland 100,00 multi media Service GmbH Heilbronn Deutschland 80,00 Multi-Center Warenvertriebs GmbH Hannover Deutschland 100,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Detmold KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Eschweiler KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Germersheim KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Langendreer KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Ludwigshafen KG Pullach im Isartal Deutschland 49,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Moers KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Neunkirchen KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Oberhausen oHG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rendsburg KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 NIGRA Verwaltung GmbH & Co. Objekt Salzgitter KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 OOO Marktkauf Russland Moskau Russland 100,00 OOO Media-Markt-Saturn Moskau Russland 100,00 OOO Media-Saturn-Russland Moskau Russland 100,00 OOO Saturn Moskau Russland 100,00 OSKUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Aachen SB-Warenhaus KG Pullach im Isartal Deutschland 0,00 OSKUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Krefeld KG Pullach im Isartal Deutschland 0,00 PAROS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Duisburg KG Pullach im Isartal Deutschland 6,00 PAROS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Heinsberg KG Pullach im Isartal Deutschland 6,00 PAROS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Hürth KG Pullach im Isartal Deutschland 0,00 PAROS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Koblenz KG Pullach im Isartal Deutschland 6,00 PAROS Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG Pullach im Isartal Deutschland 1,00 PayRed Card Services AG Geroldswil Schweiz 100,00 Peoplefone Beteiligungsgesellschaft mbH Ingolstadt Deutschland 100,00 PIL Grundstücksverwaltung GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 PowerService Nederland B.V. Rotterdam Niederlande 100,00 Pro. FS GmbH Böblingen Deutschland 100,00 Qingdao Metro Warehouse Management Co. Ltd. Qingdao China 100,00 RaW Real Estate Asia Pte.Ltd. Singapur Singapur 100,00 real ,- Sp. z o.o. i Spólka spólka komandytowa Warschau Polen 100,00 Real Estate Management Misr LLC Kairo Ägypten 100,00 Real Properties Ukraine LLC Kiew Ukraine 100,00 real,- Group Holding GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 real,- Handels GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 real,- Hipermarketler Zinciri Anonim Sirketi Istanbul Türkei 100,00 real,- Holding GmbH Alzey Deutschland 100,00 real,- Hypermarket OOO Moskau Russland 100,00 real,- Hypermarket Romania S.R.L. Bukarest Rumänien 100,00 real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey Deutschland 100,00 real,- Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Warschau Polen 100,00 red blue Marketing GmbH München Deutschland 100,00 Remo Zaandam B.V. Zaandam Niederlande 100,00 Renate Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Retail Real Estate Limited Liability Company Moskau Russland 100,00 ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Gerlingen KG Düsseldorf Deutschland 94,00 Rotterdam Trading Office B.V. Diemen Niederlande 100,00 RUDU Verwaltungsgesellschaft mbH Düsseldorf Deutschland 100,00 RUTIL Verwaltung GmbH & Co. SB-Warenhaus Bielefeld KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 Saalbau-Verein Ulm GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 SATURN 14 Ris-Orangis Frankreich 100,00 SATURN 15 Ris-Orangis Frankreich 100,00 SATURN 16 Ris-Orangis Frankreich 100,00 SATURN 17 Ris-Orangis Frankreich 100,00 SATURN ALICANTE ELECTRO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 SATURN ANNECY Annecy Frankreich 100,00 Saturn Athens I Commercial Anonymi Eteria Athen Griechenland 100,00 Saturn Athens II Commercial Anonymi Eteria Athen Griechenland 100,00 Saturn Athens III Commercial Anonymi Eteria Athen Griechenland 100,00 SATURN AUBERGENVILLE Aubergenville Frankreich 100,00 SATURN AULNAY SOUS BOIS Bobigny Frankreich 100,00 SATURN BARAKALDO ELEKTRO, S.A. Barakaldo Spanien 99,90 SATURN Basel Stücki AG Basel Schweiz 90,00 SATURN Brugge Brügge Belgien 90,00 SATURN BUDA Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 90,00 SATURN DOMUS ROSNY SOUS BOIS Bobigny Frankreich 100,00 Saturn Duna Video Tv Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 100,00 Saturn Düsseldorf-Am Wehrhahn GmbH Düsseldorf Deutschland 90,00 Saturn Düsseldorf-Königsallee GmbH Düsseldorf Deutschland 90,00 SATURN E502 ELECTRO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 SATURN E503 ELECTRO,S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 SATURN E508 ELECTRO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 SATURN E-515 Electro, S.A.U. Barcelona Spanien 100,00 SATURN E-516 ELECTRO S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 SATURN E-517 ELECTRO S.A.U. Barcelona Spanien 100,00 Saturn Electro-Handelsges.m.b.H. Salzburg Österreich 90,00 Saturn Electro-Handelsges.m.b.H. Wien Österreich 90,00 Saturn Electro-Handelsges.m.b.H. Graz Österreich 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft m.b.H. Vösendorf Österreich 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft m.b.H. Linz Österreich 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Karlsruhe Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Ansbach Ansbach Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Augsburg Augsburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bad Oeynhausen Bad Oeynhausen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Berlin I Berlin Deutschland 94,50 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Berlin-Charlottenburg Berlin Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Berlin-Gesundbrunnen Berlin Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Berlin-Reinickendorf Berlin Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Berlin-Spandau Berlin Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Berlin-Steglitz Berlin Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Berlin-Zehlendorf Berlin Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bielefeld Bielefeld Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bocholt Bocholt Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bochum Bochum Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Braunschweig Braunschweig Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bremen Bremen Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bremen-Habenhausen Bremen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Bremerhaven Bremerhaven Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Chemnitz Chemnitz Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Chemnitz-Zentrum Chemnitz Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Darmstadt Darmstadt Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Delmenhorst Delmenhorst Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Dessau Dessau-Roßlau Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Dortmund Dortmund Deutschland 90,01 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Dortmund-Eving Dortmund Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Dresden-Reick Dresden Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Duisburg Duisburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Erfurt Erfurt Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Erlangen Erlangen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Essen City Essen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Essen-Steele Essen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Esslingen Esslingen am Neckar Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Euskirchen Euskirchen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Flensburg Flensburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Frankfurt/Main Frankfurt am Main Deutschland 92,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Freiburg Freiburg im Breisgau Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Freising Freising Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Fürth Fürth Deutschland 100,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Gelsenkirchen Gelsenkirchen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Gelsenkirchen-Buer Gelsenkirchen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Gießen Gießen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Göttingen Göttingen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Gummersbach Gummersbach Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Hagen Hagen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Hamburg-Altstadt Hamburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Hamm Hamm Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Hanau Hanau Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Hannover Hannover Deutschland 90,01 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Hattingen Hattingen Deutschland 100,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Herford Herford Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Ingolstadt Ingolstadt Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Isernhagen Isernhagen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Kaiserslautern Kaiserslautern Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Karlsruhe-Durlach Karlsruhe Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Kassel Kassel Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Kempten Kempten (Allgäu) Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Kleve Kleve Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Koblenz Koblenz Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Krefeld Krefeld Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Landshut Landshut Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Leipzig Leipzig Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Leipzig-Hauptbahnhof Leipzig Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Leonberg Leonberg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Lübeck Lübeck Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Lüdenscheid Lüdenscheid Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Ludwigsburg Ludwigsburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Ludwigshafen Ludwigshafen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Lünen Lünen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Magdeburg Magdeburg Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Mainz Mainz Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Mannheim Mannheim Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Marl Marl Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Moers Moers Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Mülheim Mülheim an der Ruhr Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH München München Deutschland 90,07 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH München-Riem München Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Münster Münster Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Neckarsulm Neckarsulm Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Neu-Isenburg Neu-Isenburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Nürnberg Nürnberg Deutschland 90,01 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Oberhausen Oberhausen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Oldenburg Oldenburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Osnabrück Osnabrück Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Passau Passau Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Pforzheim Pforzheim Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Regensburg Regensburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Remscheid Remscheid Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Reutlingen Reutlingen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Rostock Rostock Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Saarbrücken Saarbrücken Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Schweinfurt Schweinfurt Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Senden Senden Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Soest Soest Deutschland 100,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Solingen Solingen Deutschland 90,05 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Stuttgart Stuttgart Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Tübingen Tübingen Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Weimar Weimar Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Weiterstadt Weiterstadt Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Wesel Wesel Deutschland 100,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Wiesbaden Wiesbaden Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Witten Witten Deutschland 100,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Wolfsburg Wolfsburg Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Wuppertal-Barmen Wuppertal Deutschland 100,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mbH Zwickau Zwickau Deutschland 90,00 Saturn Electro-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung Köln Deutschland 100,00 SATURN Electronic-Service GmbH Köln Deutschland 100,00 Saturn Graz V VertriebsgmbH Graz Österreich 90,00 Saturn Groningen B.V. Groningen Niederlande 90,10 Saturn Győr Video TV Hifi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Győr Ungarn 100,00 Saturn Haid Electro-Handelsges.m.b.H. Haid Österreich 90,00 Saturn Heerhugowaard B.V. Heerhugowaard Niederlande 100,00 Saturn Hoofddorp B.V. Hoofddorp Niederlande 100,00 Saturn Innsbruck Electro-Handeslges.m.b.H. Innsbruck Österreich 90,00 SATURN IVRY SUR SEINE Ivry-sur-Seine Frankreich 100,00 Saturn Klagenfurt Electro-Handelsges.m.b.H. Klagenfurt Österreich 90,00 Saturn Kortrijk N.V. Kortrijk Belgien 90,00 SATURN LE HAVRE Le Havre Frankreich 100,00 Saturn Leidsche Rijn B.V. Utrecht Niederlande 100,00 SATURN Liège Médiacité Liège Belgien 100,00 Saturn Luxembourg S.A. Luxemburg Luxemburg 100,00 SATURN Lyon Carré de Soie Vaulx en Velin Frankreich 100,00 SATURN LYON LA PART DIEU Lyon Frankreich 100,00 SATURN MADRID CARABANCHEL ELECTRO, S.A. Madrid Spanien 99,90 SATURN MADRID-PLENILUNIO ELEKTRO, S.A. Madrid Spanien 99,90 Saturn Management GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 SATURN MASSALFASAR-VALENCIA ELECTRO, S.A. València Spanien 99,90 Saturn Mega Markt GmbH Wuppertal Wuppertal Deutschland 90,05 SATURN MEIR ANTWERPEN Antwerpen Belgien 100,00 SATURN METZ Metz Frankreich 100,00 Saturn Mons N.V. Mons Belgien 100,00 SATURN MULHOUSE Mulhouse Frankreich 100,00 SATURN MURCIA THADER ELECTRO, S.A.U. Murcia Spanien 100,00 Saturn online GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 SATURN OVIEDO ELECTRO, S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 SATURN PEST Video TV HiFi Elektro Photo Computer Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 100,00 SATURN PLANET Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 11 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 13 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 15 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 16 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 17 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 18 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 19 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 4 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. 9 Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Bydgoszcz Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Gdańsk I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Katowice I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Kraków I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Łódź I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Łódź II Spółka Komandytowa Warschau Polen 100,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Lubin Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Poznań I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Tychy Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Warszawa I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Warszawa II Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Warszawa III Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Warszawa IV Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Warszawa V Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Wrocław I Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 Saturn Planet Sp. z o.o. Wrocław II Spółka Komandytowa Warschau Polen 90,00 SATURN POITIERS Poitiers Frankreich 100,00 SATURN REIMS Cormontreuil Frankreich 100,00 SATURN RENNES Rennes Frankreich 100,00 SATURN RIVAS VACIAMADRID ELECTRO, S.A. Madrid Spanien 99,90 Saturn Rotterdam Zuidplein B.V. Rotterdam Niederlande 100,00 SATURN SAN JUAN DE AZNALFARACHE ELECTRO, S.A.U. El Prat de Llobregat Spanien 100,00 SATURN SAN SEBASTIAN DE LOS REYES ELECTRO, S.A. Madrid Spanien 99,90 SATURN Schönbühl (Moosseedorf) AG Moosseedorf Schweiz 90,00 Saturn Techno-Markt Electro GmbH & Co. oHG Düsseldorf Deutschland 100,00 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Hürth Deutschland 90,00 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Aachen Deutschland 90,00 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Mönchengladbach Deutschland 90,00 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Düren Deutschland 90,00 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Siegen Deutschland 90,01 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Neuss Deutschland 90,09 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Leverkusen Deutschland 90,09 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Sankt Augustin Deutschland 90,09 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Bergisch Gladbach Deutschland 90,20 Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH Köln Deutschland 100,00 SATURN TENERIFE 3 DE MAYO ELECTRO, S.A. El Prat de Llobregat Spanien 99,90 Saturn Thessaloniki I Commercial Anonymi Eteria Athen Griechenland 100,00 Saturn Thessaloniki II Comercial Anonymi Eteria Athen Griechenland 100,00 Saturn Tilburg B.V. Tilburg Niederlande 90,10 Saturn Venlo B.V. Venlo Niederlande 100,00 SATURN Volketswil AG Volketswil Schweiz 90,00 Saturn Wien X VertriebsgmbH Wien Österreich 90,00 Saturn Wien XX VertriebsgmbH Wien Österreich 90,00 Saturn Wien XXII Electro-Handelsges.m.b.H. Wien Österreich 90,00 Saturn Wien XXIII Electro-Handelsges.m.b.H. Wien Österreich 90,00 SATURN Wilrijk Wilrijk Belgien 90,00 SATURN Winterthur AG Winterthur Schweiz 90,00 SATURN WITTENHEIM Mulhouse Frankreich 100,00 Saturn Zaandam B.V. Zaandam Niederlande 100,00 Saturn-Mega Markt GmbH Halle Halle (Saale) Deutschland 90,05 Saturn-Mega Markt GmbH Trier Trier Deutschland 90,05 Schaper Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Secundus Grundstücksverwertungs-GmbH & Co. Objekt Stuttgart-Königstraße KG Saarbrücken Deutschland 100,00 SIG Import GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 SIL Verwaltung GmbH & Co. Objekt Haidach KG Schwabhausen Deutschland 92,00 Sinco Großhandelsgesellschaft m. b. H. Vösendorf Österreich 73,00 Smart Retail Kft. Budaörs Ungarn 100,00 Sociedad Ibérica Restaurantes de Tecnología Avanzada S. A. U. Madrid Spanien 100,00 SOLUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Promohypermarkt Donaueschingen KG Düsseldorf Deutschland 94,00 SOLUM Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Promohypermarkt Köln KG Düsseldorf Deutschland 94,00 SPORTARENA GmbH Köln Deutschland 100,00 Star Farm (Shanghai) Agriculture Information Consulting Company Limited Shanghai China 100,00 STW Grundstücksverwaltung Gesellschaft mit beschränkter Haftung Saarbrücken Deutschland 100,00 TANDOS Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 TECHNO-Service Reparatur und Wartungs GmbH Landshut Deutschland 51,00 Tertia Handelsbeteiligungsgesellschaft mbH Köln Deutschland 60,00 TIMUG GmbH & Co. Objekt Homburg KG München Deutschland 0,00 TKC Objekt Cottbus GmbH & Co. KG Saarbrücken Deutschland 100,00 VALENCIA TRADING OFFICE, S.L. Madrid Spanien 100,00 Venalisia Asia Hong Kong Limited Hong Kong China 100,00 Venalisia Import GmbH Ingolstadt Deutschland 100,00 Vierte real,- Holding GmbH Alzey Deutschland 100,00 Vierte real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey Deutschland 100,00 VR-LEASING METRO GmbH & Co. Objekt Karlsruhe KG Eschborn Deutschland 0,00 VR-LEASING METRO GmbH & Co. Objekte Rhein-Neckar KG Eschborn Deutschland 0,00 Weinkellerei Thomas Rath GmbH Düsseldorf Deutschland 100,00 Wholesale Real Estate Belgium N.V. Wommelgem Belgien 100,00 Wholesale Real Estate Poland Sp. z o.o. Warschau Polen 100,00 Wirichs Immobilien GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Wirichs Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Schwelm KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Wirichs Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Voerde und Kamen KG Saarbrücken Deutschland 100,00 Wolfgang Wirichs GmbH Saarbrücken Deutschland 100,00 World Import N. V. Puurs Belgien 100,00 WRE REAL ESTATE Limited Liability Partnership Almaty Kasachstan 100,00 Yugengaisha MIAG Japan Tokio Japan 100,00 ZARUS Verwaltung GmbH & Co. Dritte Vermietungs-oHG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 ZARUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Braunschweig Berliner Straße KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 ZARUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Mutterstadt KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 ZARUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Osnabrück KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 ZARUS Verwaltung GmbH & Co. Objekte Niedersachsen KG Pullach im Isartal Deutschland 19,00 Zentra Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung Saarbrücken Deutschland 100,00 Zentra-Grundstücksgesellschaft mbH Saarbrücken Deutschland 100,00 Zweite real,- Multi-Markt Verwaltungsgesellschaft mbH Alzey Deutschland 100,00 Zweite real,- SB-Warenhaus GmbH Alzey Deutschland 100,00 28. Februar 2011 Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. 28. Februar 2011 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den von der METRO AG aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Überleitung vom Perioden- zum Gesamtergebnis, Eigenkapitalentwicklung, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Köln, den 28. Februar 2011 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Böttcher Wirtschaftsprüfer Klaaßen Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats Prof. Dr. Jürgen Kluge Vorsitzender des Aufsichtsrats Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die METRO GROUP blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Der Umsatz des Konzerns ist um 2,6 Prozent auf 67,3 Mrd. € gestiegen. Das EBIT vor Sonderfaktoren stieg um 19,3 Prozent auf 2,4 Mrd. €. Einen der Grundsteine dieses Erfolgs hat der Vorstand bereits Anfang 2009 mit dem Effizienz- und Wertsteigerungsprogramm Shape 2012 gelegt. Mit diesem Programm wurde auch die Basis geschaffen, auf der die METRO GROUP ihre internationale Expansion beschleunigen konnte. Im Geschäftsjahr 2010 hat das Unternehmen 100 Märkte in 25 Ländern eröffnet, 2009 waren es 80 Neueröffnungen. Der Aufsichtsrat hat die Entwicklung des Effizienz- und Wertsteigerungsprogramms im Geschäftsjahr 2010 konsequent verfolgt. Die Produktivitätsgewinne aus Shape 2012 und die forcierte Expansion sollen das profitable Wachstum des Konzerns weiter beschleunigen. Im Mittelpunkt der Arbeit des Aufsichtsrats stand daher die Frage, welche Weichenstellungen notwendig sind, um die durch den Erfolg von Shape 2012 eröffneten Chancen optimal zu nutzen. Die Strategie und die Innovationen des Konzerns waren zentrale Aspekte vieler Gespräche mit dem Vorstand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der METRO GROUP haben 2010 nicht nur strategische Konzepte umgesetzt. Sie haben im Rahmen von Shape 2012 auch mit eigenen Ideen zum Unternehmenserfolg beigetragen. Hierin zeigt sich eine große unternehmerische Kraft, aber auch Begeisterung für den Handel und Verbundenheit mit Kolleginnen und Kollegen in der METRO GROUP. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement. Überwachung der Geschäftsführung und Zusammenarbeit mit dem Vorstand Der Aufsichtsrat der METRO AG hat auch im Geschäftsjahr 2010 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Beratungs- und Kontrollaufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung der METRO AG und des Metro-Konzerns ausführlich beraten und die Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. In alle für die METRO AG und die METRO GROUP bedeutsamen Entscheidungen war der Aufsichtsrat frühzeitig und intensiv eingebunden. Wesentliche Grundlage der Tätigkeit des Aufsichtsrats bildeten die mündlichen und schriftlichen Berichte im Sinne des § 90 Aktiengesetz (AktG), die der Vorstand innerhalb und außerhalb von Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse erstattet hat. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat umfassend und zeitnah über alle wesentlichen Entwicklungen der METRO GROUP. Die Berichterstattung umfasste insbesondere die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung. Weitere Themen waren die Rentabilität des Unternehmens, die laufende Geschäftsentwicklung einschließlich der Lage der METRO GROUP sowie Geschäfte von erheblicher Bedeutung für die Rentabilität und Liquidität des Konzerns. Die Berichte wurden regelmäßig und unter Beachtung der Erfordernisse des § 90 Abs. 2 AktG erstattet. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen erläuterte der Vorstand jeweils unter Angabe von Gründen und Vorstellung zielführender Maßnahmen. Der Aufsichtsrat hat sämtlichen Angelegenheiten zugestimmt, die ihm vom Vorstand entsprechend den Geschäftsordnungen des Aufsichtsrats und des Vorstands als zustimmungspflichtige Geschäfte vorgelegt wurden. Hierzu gehörten der Verkauf des Großhandelsgeschäfts in Marokko, der Elektrofachmärkte in Frankreich sowie eines italienischen Immobilienportfolios. Ferner stimmte der Aufsichtsrat Investitionen zur Errichtung eines Einkaufszentrums in Moskau und zur langfristigen Sicherung von Standorten für Real und Metro Cash & Carry Deutschland zu. Änderungen des Geschäftsverteilungsplans für den Vorstand sowie die vom Vorstand vorgelegten Budgetplanungen fanden ebenfalls die Zustimmung des Aufsichtsrats. Zur Vorbereitung seiner Beschlussfassungen in diesen und anderen Fällen lagen dem Aufsichtsrat regelmäßig schriftliche Unterlagen vor. Vom Einsichts- und Prüfungsrecht nach § 111 Abs. 2 Satz 1 und 2 AktG hat der Aufsichtsrat nicht Gebrauch gemacht, da es keine klärungsbedürftigen Sachverhalte gab. Zwischen den Sitzungsterminen standen die Aufsichtsratsvorsitzenden – bis zum 5. Mai 2010 Franz M. Haniel und ihm nachfolgend Prof. Dr. Jürgen Kluge – in kontinuierlichem Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden. Sie wurden über bedeutende Geschäftsvorfälle und anstehende Entscheidungen informiert. Der Aufsichtsrat hat alle ihm unterbreiteten Berichte und Unterlagen im gebotenen Maß erörtert und geprüft. Weitere Einzelheiten werden nachstehend näher beschrieben. Beanstandungen der Vorstandstätigkeit ergaben sich nicht. Interessenkonflikte Das Vergütungssystem für den Vorstand sieht vor, dass der Aufsichtsrat für die Ermittlung der kennzahlenbasierten erfolgsabhängigen Vergütung die Bereinigung von Sonderfaktoren beschließen kann. Der Aufsichtsrat hat von dieser Möglichkeit im Geschäftsjahr 2010 Gebrauch gemacht. Bei der Abstimmung enthielt sich das Aufsichtsratsmitglied Andreas Herwarth der Stimme. Als Grund hierfür gab er die Ankündigung des Vorstands an, für das Führungsgremium getroffene Regelungen auch für die Mitarbeiter der METRO AG anwenden zu wollen. Herr Herwarth wies das Plenum darauf hin, dass er als Beschäftigter der METRO AG indirekt selbst von der Beschlussfassung betroffen ist. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2010 darum gebeten, der Verlängerung von Mietverträgen für einzelne Standorte von Metro Cash & Carry Deutschland zuzustimmen. Indirekter Gesellschafter des Vermieters sind die drei Großgesellschafter der METRO AG: Haniel, Schmidt-Ruthenbeck und Beisheim. Unabhängig von der Frage, ob in diesem Zusammenhang ein Interessenkonflikt vorlag, wiesen die den Großaktionären verbundenen Aufsichtsrats-mitglieder Prof. Dr. Jürgen Kluge, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Erich Greipl und Peter Küpfer das Plenum auf die Hintergründe hin und nahmen an der betreffenden Abstimmung im Aufsichtsrat aus eigenem Entschluss nicht teil. In gleicher Weise handelte das Aufsichtsratsmitglied Peter Stieger im Fall der zustimmungspflichtigen Verlängerung von Mietverträgen für Standorte von Real Deutschland. Herr Stieger wies den Aufsichtsrat darauf hin, dass er als Konzessionär einen Gewerbebetrieb unter dem Dach eines der beschlussgegenständlichen SB-Warenhäuser betreibt. Er nahm an der betreffenden Abstimmung im Aufsichtsrat aus eigenem Entschluss nicht teil. Sitzungen und Beschlussfassungen des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2010 fanden sechs Aufsichtsratssitzungen statt. Davon wurde eine außerordentlich einberufen. Ein Beschluss des Aufsichtsrats wurde im schriftlichen Verfahren gefasst. Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt einen Vermerk in diesem Bericht, wenn ein Mitglied des Aufsichtsrats in einem Geschäftsjahr an weniger als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen hat. Dies war nicht der Fall. Kein Mitglied des Aufsichtsrats war in weniger als der Hälfte der Sitzungen anwesend. Der Aufsichtsrat hat sich in jeder ordentlichen Sitzung eingehend mit der Geschäftsentwicklung der METRO GROUP befasst. Darüber hinaus berichteten die Ausschussvorsitzenden regelmäßig über Inhalt und Ergebnisse vorausgegangener Ausschusssitzungen. Wesentliche Inhalte der Aufsichtsratssitzungen und -beschlüsse im Jahresüberblick Februar 2010 – In einer außerordentlichen Sitzung beschloss der Aufsichtsrat, die Bestellung von Herrn Zygmunt Mierdorf zum Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor einvernehmlich aufzuheben. Der Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand wurde in der Folge angepasst. Zum neuen Arbeitsdirektor bestellte der Aufsichtsrat Herrn Dr. Eckhard Cordes. März 2010 – Im Mittelpunkt der Bilanz-Aufsichtsratssitzung standen der Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009, der Lagebericht der METRO AG 2009, der Konzernlagebericht 2009, der Vorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung 2010 für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 2009. Der Abschlussprüfer nahm an dieser Sitzung teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner vorangegangenen Prüfungen. Einen zweiten turnusgemäßen Schwerpunkt der Sitzung bildete die Vorstandsvergütung. Der Aufsichtsrat prüfte das Vergütungssystem für den Vorstand und fasste einen Beschluss hinsichtlich der kennzahlenbasierten erfolgsabhängigen Vergütung 2009. Zugleich wurde die Vorstandsvergütung 2009 einer – im Ergebnis positiven – Angemessenheitsprüfung unterzogen. Weitere Themen der Aufsichtsratssitzung waren die aktuelle Geschäftsentwicklung, eine Änderung des Geschäftsverteilungsplans für den Vorstand im Zusammenhang mit Strukturmaßnahmen sowie die Vorbereitung der Hauptversammlung 2010 einschließlich des Berichts des Aufsichtsrats und des Corporate-Governance-Berichts. Vorbehaltlich der Prüferwahl durch die Hauptversammlung 2010 wurden zudem die Prüfungsaufträge für den Jahres- und Konzernabschluss 2010 und für die prüferische Durchsicht des verkürzten Abschlusses und Zwischenlageberichts des ersten Halbjahres 2010 beschlossen. In der Bilanz-Aufsichtsratssitzung wurde auch über vertragliche Angelegenheiten des Vorstands entschieden, vor allem über den Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung mit Herrn Zygmunt Mierdorf. Ferner berichtete der Vorstand über die Vergabe von Spenden im Geschäftsjahr 2009. Mai 2010 – In einer Sitzung unmittelbar vor Beginn der Hauptversammlung berichtete der Vorstand über die aktuelle Geschäftsentwicklung. Der Aufsichtsrat fasste Beschlüsse über Personalangelegenheiten des Vorstands, insbesondere über die weitere Bestellung von Herrn Joël Saveuse zum Mitglied des Vorstands sowie seinen Dienstvertrag. Da im Dienstvertrag von Herrn Saveuse auf die Vereinbarung eines sogenannten Abfindungs-Caps verzichtet wurde, beschloss der Aufsichtsrat auch eine aktualisierte Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG. Für den Fall einer Anfechtungsklage gegen Beschlüsse der Hauptversammlung 2010 fasste der Aufsichtsrat ferner einen vorsorglichen Beschluss über die Bevollmächtigung einer Rechtsanwaltssozietät. Vorbehaltlich seiner Wahl durch die Hauptversammlung 2010 zum Mitglied des Aufsichtsrats wurde Herr Prof. Dr. Jürgen Kluge zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats der METRO AG gewählt. Juni 2010 – In einem schriftlichen Verfahren stimmte der Aufsichtsrat einer Erhöhung des Investitionsbudgets 2010 zu. Juli 2010 – Ein Schwerpunkt der Sitzung, die in Istanbul stattfand, war die Beratung mit dem Vorstand über Status quo und Strategie der METRO GROUP in der Türkei. Ferner erörterte der Aufsichtsrat personelle Angelegenheiten des Vorstands und fasste den Beschluss, die Bestellung von Herrn Thomas Unger zum Mitglied des Vorstands und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden einvernehmlich aufzuheben. In diesem Zusammenhang wurde auch über den Abschluss eines Aufhebungsvertrags mit Herrn Unger und eine Anpassung des Geschäftsverteilungsplans für den Vorstand entschieden. Weitere Beschlusspunkte waren die Festlegung eines Zielwerts für eine erfolgsabhängige Vergütung des Vorstandsmitglieds Joël Saveuse, der Verkauf eines italienischen Immobilienportfolios, die Errichtung eines Einkaufszentrums in Moskau und die Ermächtigung des Personalausschusses zur Beauftragung eines Sachverständigen in Vergütungsfragen. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat über die aktuelle Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement und die konzernweiten Aktivitäten im Bereich Compliance sowie neue Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010. Oktober 2010 – Vorstand und Aufsichtsrat erörterten gemeinsam intensiv die Konzernstrategie. Der Aufsichtsrat fasste Beschlüsse zur Weiterentwicklung des Systems der Vorstandsvergütung und prüfte den Status quo der betrieblichen Altersversorgung für den Vorstand. Herrn Frans W. H. Muller bestellte der Aufsichtsrat für weitere drei Jahre, das heißt bis zum 31. Juli 2014, zum Mitglied des Vorstands und verabschiedete auch einen neuen Dienstvertrag mit Herrn Muller. Darüber hinaus stimmte das Plenum dem Verkauf des Großhandelsgeschäfts in Marokko zu und fasste Beschlüsse zur Benennung von Zielen für seine eigene Besetzung (Ziffer 5.4.1 Deutscher Corporate Governance Kodex) sowie zur Vorbereitung der Effizienzprüfung 2011 des Aufsichtsrats (Ziffer 5.6 des Kodex). Der Vorstand berichtete zudem über die aktuelle Geschäfts- und Führungskräfteentwicklung in der METRO GROUP. Dezember 2010 – Der Vorstand berichtete über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die Entwicklung der Eigenmarken in der METRO GROUP. Der Aufsichtsrat stimmte dem Verkauf der Elektrofachmärkte in Frankreich, Investitionen zur langfristigen Sicherung von Standorten für Real und Metro Cash & Carry Deutschland sowie der vom Vorstand vorgelegten Budgetplanung zu. Ferner fasste der Aufsichtsrat Beschlüsse zur Abgabe einer Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG sowie zur weiteren Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung für die Mitglieder des Vorstands. Sitzungen und Beschlussfassungen der Ausschüsse des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der METRO AG verfügte 2010 über fünf Ausschüsse: Aufsichtsratspräsidium, Personalausschuss, Bilanz- und Prüfungsausschuss, Nominierungsausschuss sowie Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz (MitbestG). Bilanz- und Prüfungsausschuss – Die Aufgaben des Bilanz- und Prüfungsausschusses umfassen vor Allem Fragen der Rechnungslegung und Abschlussprüfung sowie die Themen Risikomanagement und Compliance. Im Geschäftsjahr 2010 fanden insgesamt sieben Sitzungen statt: zwei außerordentliche Sitzungen im Januar und Februar (letztere gemeinsam mit dem Aufsichtsratspräsidium) sowie fünf ordentliche Sitzungen in den Monaten März, April, Juli, Oktober und Dezember. Die Sitzung im März 2010 diente im Wesentlichen der Vorbereitung der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats. Der Ausschuss prüfte den Jahres- und Konzernabschluss 2009, die Lageberichte sowie den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. In Anwesenheit des Abschlussprüfers wurden darüber hinaus die Ergebnisse der Abschlussprüfungen erörtert. Zudem sprach der Bilanz- und Prüfungsausschuss konkrete Empfehlungen an den Aufsichtsrat aus. Dazu zählte, sich dem Vorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung für die Verwendung des Bilanzgewinns anzuschließen. Ferner gab der Bilanz- und Prüfungsausschuss dem Aufsichtsrat eine Empfehlung für den Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung zur Wahl des Abschlussprüfers. Der Ausschuss bereitete auch die Erteilung der Prüfungsaufträge für den Jahres- und Konzernabschluss 2010 und für die prüferische Durchsicht des verkürzten Abschlusses und Zwischenlageberichts des ersten Halbjahres 2010 durch den Aufsichtsrat vor. Der Vorstand berichtete über die Vergabe von Spenden im Geschäftsjahr 2009 sowie den Status steuerlicher Betriebsprüfungen. Im Übrigen befasste sich der Bilanz- und Prüfungsausschuss 2010 schwerpunktmäßig mit den zur Veröffentlichung anstehenden Quartalsfinanzberichten und dem Halbjahresfinanzbericht der METRO AG. Ferner diskutierte der Vorstand mit dem Bilanz- und Prüfungsausschuss wesentliche Ereignisse und Transaktionen, auch wenn diese nicht der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften. Hierzu zählte auch eine noch laufende Untersuchung des Bundeskartellamts, über die der Vorstand bereits im Konzerngeschäftsbericht 2009 berichtet hat. Weitere Themen der Ausschussarbeit waren die Berichte des Vorstands zu internen Kontrollsystemen, Risikomanagement, Compliance und interner Revision. Ebenfalls während des Geschäftsjahres 2010 erörtert wurden außerdem die Weiterentwicklung internationaler Rechnungslegungsstandards, die Corporate Governance der METRO GROUP, Abhängigkeitsfragen und die Konzernsteuerplanung. Der Ausschuss bereitete auch die turnusgemäße Beschlussfassung des Plenums über die Budgetplanung des Vorstands vor. Personalausschuss – Der Personalausschuss befasst sich im Wesentlichen mit Personalangelegenheiten des Vorstands. Im Geschäftsjahr 2010 fanden insgesamt sechs Ausschusssitzungen statt: zwei ordentliche in den Monaten Februar und Oktober (jeweils gemeinsam mit dem Aufsichtsratspräsidium) und vier außerordentliche in den Monaten März, April (letztere gemeinsam mit dem Aufsichtsratspräsidium) und Juli. Die Arbeit des Personalausschusses war geprägt durch die Vorbereitung der Entscheidungen des Aufsichtsrats über die einvernehmliche Beendigung der Tätigkeit von Herrn Zygmunt Mierdorf und Herrn Thomas Unger im Vorstand. Darüber hinaus wurden insbesondere die Vergütung und das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands intensiv erörtert. Der Ausschuss beauftragte einen externen unabhängigen Vergütungsexperten und sprach eine Empfehlung zur Weiterentwicklung des Vergütungssystems aus, der das Plenum folgte. Weitere Schwerpunkte der Ausschussarbeit waren die Themen Corporate Governance und Führungskräfteentwicklung. Aufsichtsratspräsidium – Das Aufsichtsratspräsidium befasst sich mit der Konzern- und Regionalstrategie, der Überwachung der Einhaltung von Rechtsvorschriften und der Anwendung des Deutschen Corporate Governance Kodex. Unter Beachtung von § 107 Abs. 3 Satz 3 AktG beschließt das Präsidium über eilige Angelegenheiten und solche, die ihm der Aufsichtsrat zur Beschlussfassung übertragen hat. Das Aufsichtsratspräsidium tagte im Geschäftsjahr 2010 viermal, hiervon einmal gemeinsam mit dem Bilanz- und Prüfungsausschuss und dreimal mit dem Personalausschuss. Der Vorstand informierte das Präsidium über aktuelle Entwicklungen und Transaktionen und diskutierte mit den Ausschussmitgliedern die Konzernstrategie. Der Ausschuss befasste sich ferner mit der Corporate Governance der METRO GROUP einschließlich der Vorstandsvergütung, deren Erläuterung Teil des jährlichen Corporate-Governance-Berichts ist. Nominierungsausschuss – Aufgabe des Nominierungsausschusses ist es, dem Aufsichtsrat geeignete Kandidaten für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung zu benennen. Im Geschäftsjahr 2010 tagte der Nominierungsausschuss einmal und sprach die Empfehlung aus, der Hauptversammlung 2010 die Wahl von Herrn Prof. Dr. Jürgen Kluge in den Aufsichtsrat der METRO AG vorzuschlagen. Vermittlungsausschuss – Der Vermittlungsausschuss erarbeitet Vorschläge für die Bestellung oder Abberufung von Mitgliedern des Vorstands in den nach § 31 MitbestG vorgesehenen Fällen. Im Geschäftsjahr 2010 musste der Vermittlungsausschuss nicht einberufen werden. Corporate Governance Über die Corporate Governance der METRO GROUP berichten Vorstand und Aufsichtsrat im Corporate-Governance-Bericht für das Jahr 2010. Vorstand und Aufsichtsrat der METRO AG haben 2010 zwei Entsprechenserklärungen zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben (Mai und Dezember 2010). Beide Erklärungen wurden den Aktionären auf der Internetseite www.metrogroup.de dauerhaft zugänglich gemacht und sind im Corporate-Governance-Bericht 2010 vollständig wiedergegeben. Der Abschlussprüfer hat vor der Sitzung des Aufsichtsrats im März 2010 die von Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben. Die Anforderungen von Ziffer 7.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex an das Auftragsverhältnis zwischen Gesellschaft und Abschlussprüfer sind erfüllt. Unter anderem wurde vereinbart, dass der Abschlussprüfer die Vorsitzenden des Aufsichtsrats und des Bilanz- und Prüfungsausschusses über während der Prüfung auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe unverzüglich unterrichtet, sofern diese nicht unverzüglich beseitigt werden können. Der Abschlussprüfer hat bis zum Abschluss der Prüfung am 28. Februar 2011 keine möglichen Ausschluss- oder Befangenheitsgründe mitgeteilt. Der Aufsichtsrat hatte im Übrigen keine Anhaltspunkte dafür, dass Ausschluss- oder Befangenheitsgründe vorlagen. Jahres- und Konzernabschluss 2010, Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 2010 Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss der METRO AG für das Geschäftsjahr 2010 unter Einbeziehung der Buchführung, der Lagebericht 2010 der METRO AG sowie der von der METRO AG nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss 2010 und Konzernlagebericht 2010 wurden von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer berichtete schriftlich über das Ergebnis der Prüfung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der METRO AG und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010, den Lagebericht der METRO AG und den Lagebericht des Konzerns für das Geschäftsjahr 2010 sowie den Vorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung 2011 für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Hierfür wurden diese Unterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegt und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 15. März 2011 eingehend erörtert und geprüft. Der an der Sitzung teilnehmende Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand dem Aufsichtsrat auch in Abwesenheit des Vorstands für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Wesentliche Schwächen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, wurden durch den Abschlussprüfer nicht berichtet. Der Prüfer informierte auch über Leistungen, die er zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbracht hat. Umstände, die seine Befangenheit besorgen lassen, lagen nach Information des Abschlussprüfers nicht vor. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen und auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Der Aufsichtsrat teilt insbesondere die in den Lageberichten der METRO AG und des Konzerns enthaltenen Beurteilungen des Vorstands. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand aufgestellten Abschlüsse gebilligt, womit der Jahresabschluss der METRO AG 2010 festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat nach Abwägung der Interessen der Aktionäre an einer Ausschüttung und der Interessen der Gesellschaft an einem Gewinnvortrag an. Gemäß § 312 AktG hat der Vorstand der METRO AG einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2010 erstellt. Der Abschlussprüfer hat diesen Bericht geprüft, über das Ergebnis der Prüfung schriftlich berichtet und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: „Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war, 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen.“ Dieser Bericht ist dem Aufsichtsrat zusammen mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers rechtzeitig vorgelegt und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 15. März 2011 eingehend erörtert sowie insbesondere auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft worden. Der Abschlussprüfer nahm an dieser Sitzung teil, berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand dem Gremium auch in Abwesenheit des Vorstands für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen. Als Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat abschließend festgestellt, dass keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts zu erheben sind. Die vorstehend beschriebenen Prüfungen des Jahres- und Konzernabschlusses 2010, der Lageberichte 2010, des Gewinnverwendungsvorschlags sowie des Berichts des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 2010 sind durch den Bilanz- und Prüfungsausschuss in einer Sitzung am 14. März 2011 vorbereitet worden. In Anwesenheit des Abschlussprüfers prüfte und erörterte der Ausschuss eingehend den Jahres- und Konzernabschluss, die Lageberichte, die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers, den Gewinnverwendungsvorschlag sowie den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und den dazugehörigen Prüfungsbericht des Abschlussprüfers. Der Bilanz- und Prüfungsausschuss empfahl dem Aufsichtsrat, die aufgestellten Abschlüsse zu billigen und sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands anzuschließen. Personalia Das Mandat von Herrn Franz M. Haniel als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats endete mit Ablauf der Hauptversammlung der METRO AG am 5. Mai 2010. Als sein Nachfolger trat in unmittelbarem Anschluss durch Wahl der Hauptversammlung Herr Prof. Dr. Jürgen Kluge in den Aufsichtsrat ein. Herr Kluge wurde durch den Aufsichtsrat zu seinem Vorsitzenden gewählt. Düsseldorf, 15. März 2011 Der Aufsichtsrat Prof. Dr. Jürgen Kluge Vorsitzender