Annual Report • May 23, 2019
Annual Report
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für die capsensixx-Gruppe war das Geschäftsjahr 2018 ein sehr erfolgreiches aber auch besonderes Jahr, in dem wir die Herausforderungen in Bezug auf das Marktumfeld und neue regulatorische Richtlinien sehr gut meistern konnten und einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte feiern konnten: den Börsengang der capsensixx AG im Juni 2018.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr lagen die Umsatzerlöse mit über 115,7 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Das EBITDA des capsensixx Konzerns hat sich in 2018 bereinigt um die Einmaleffekte (Kosten des Börsengangs und hohe Investitionen in die neue Tochtergesellschaft coraixx) positiv um € 0,7 Mio auf € 8,84 Mio entwickelt.
Der 21. Juni 2018 war für uns ein besonderer Tag, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, und markiert gleichzeitig einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte der capsensixx AG: die Börsennotierung der capsensixx-Aktien im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Wir haben über 6 Monate lang intensive Vorbereitungen für den erfolgreichen Börsengang getätigt. Über eine vollständig platzierte Kapitalerhöhung im Rahmen des IPOs sind unserer Gesellschaft brutto rund 5,3 Mio. Euro zugeflossen, die wir in die Wachstumsfinanzierung unseres Technologie Start-ups coraixx investieren. Somit können wir unser Segment "Digitalisierung & IT-Services" weiter erfolgreich ausbauen. Dieser Markt verspricht ein starkes Wachstum, weshalb wir auch davon ausgehen, dass unsere bereits getätigten Investitionen in die coraixx zeitnah entsprechende Erträge liefern werden.
In einem ersten Schritt wurde die Unternehmensstruktur von coraixx erfolgreich weiter ausgebaut und Schlüsselpositionen besetzt. Das Top-Management haben wir beispielsweise durch weitere IT-Spezialisten gestärkt. Wir sind besonders stolz, dass wir in kürzester Zeit diese Stellen trotz des sehr wettbewerbsintensiven Recruitingumfelds, gerade im IT-Bereich, besetzen konnten. Aber auch operativ konnten wir die Marktdurchdringung und die Marktpositionierung der coraixx erfolgreich vorantreiben. Hier ist zum Beispiel die Gewinnung einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu nennen, mit der wir einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben. Die Weichen für das künftige Wachstum und die Gewinnung neuer Kunden wurden in 2018 also bereits gestellt.
Wir sind aber vor allem auch mit dem Geschäftsverlauf unserer beiden anderen Tochtergesellschaften, Axxion und Oaklet, sehr zufrieden. Trotz eines schwierigen Marktumfelds, ausgelöst durch die deutliche Verunsicherung an den nationalen und internationalen Kapitalmärkten, hat sich das von der Axxion verwaltete Vermögen im Jahr 2018 nur um 4,57% reduziert. Diese erfreuliche Entwicklung unseres Segments "Fund Management, Administration & Accounting" steht im deutlichen Kontrast zur Branchentendenz. Das verwaltete Vermögen der Axxion lag Ende 2018 bei insgesamt über 8,51 Mrd. EUR - ein klares Zeichen für die erfolgreiche Positionierung am Markt.
Im Segment "Capital Markets & Corporate Services", der von unserer dritten Tochtergesellschaft Oaklet verantwortet wird, konnten wir zudem erfreuliche Entwicklungen verzeichnen, die unsere Marktstellung auch in diesem Segment weiter stärkt. Mit dem Ausbau des "Third Party"-Geschäfts im Bereich Corporate Services haben wir unsere Dienstleistungsplattform in diesem Bereich erfolgreich erweitert. Durch diesen Schritt können nun auch Dritte unser Serviceangebot nutzen. Neben dem sehr erfolgreichen Verbriefungsangebot bieten wir nun auch umfassende Strukturierungs-, Backoffice- und Compliance-Leistungen für die sogenannten "Nicht-Bestandskunden" an.
Wir haben zusammenfassend in allen drei Geschäftsbereichen in 2018 weiter gute Fortschritte erzielt, wodurch wir unsere Marktstellung erfolgreich ausbauen und die Weichen für ein weiteres profitables und nachhaltiges Wachstum stellen konnten.
Der Erfolg der capsensixx AG wäre ohne den unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiter auch im Jahr 2018 nicht möglich gewesen. Wir möchten uns daher an dieser Stelle ganz besonders bei unseren Mitarbeitern für ihr Engagement und die erbrachten Leistungen bedanken. Mein Dank gebührt aber auch unseren Geschäftspartnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir freuen uns darauf, künftig weiter engagiert zusammenzuarbeiten. Nicht zuletzt möchte ich mich bei Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, bedanken. Ich freue mich sehr darüber, dass Sie den erfolgreichen Weg der capsensixx AG begleiten und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie der capsensixx AG auch in Zukunft weiter gewogen bleiben.
Frankfurt am Main, 17. April 2019
Mit herzlichen Grüßen
Sven Ulbrich, Vorstandsvorsitzender
Das Geschäftsjahr 2018 stand im Zeichen der Umsetzung im Rahmen der strategischen Agenda und dem Börsengang der capsensixx AG. Der Aufsichtsrat hat im Verlauf des Geschäftsjahres 2018 die Geschäftsführung der capsensixx AG sorgfältig überwacht und die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir standen und stehen im kontinuierlichen Dialog mit dem Vorstand der Gesellschaft. Wir haben uns vom Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen sowie durch zusätzliche schriftliche und mündliche Berichte über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sowie über die aktuelle Geschäftspolitik, das Risikomanagementsystem und die Risikosituation unterrichten lassen. Dies geschah regelmäßig, zeitnah und umfassend. In alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und rechtzeitig eingebunden. Im Berichtszeitraum fanden in regelmäßigen Abständen insgesamt acht Sitzungen des Aufsichtsrats statt, an denen jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen haben. Hierbei hat der Aufsichtsrat die Geschäftslage der Gesellschaft, die strategische Ausrichtung sowie die Entwicklungschancen und Geschäftsrisiken eingehend mit dem Vorstand beraten. Den Maßnahmen, die nach Satzung und/oder Gesetz der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, hat der Aufsichtsrat zugestimmt. Da der Aufsichtsrat nur aus drei Personen besteht, wurden keine Ausschüsse gebildet. Im Lauf des Geschäftsjahres 2018 hat sich der Aufsichtsrat unter anderem mit den folgenden Sachverhalten befasst:
Die Organisationsstruktur des Unternehmens war Inhalt mehrerer Sitzungen. Vorstand und Aufsichtsrat haben darüber beraten, wie sich die Einnahmen steigern lassen und die Effizienz erhöht werden kann. Am 21.06.2018 wurde der Börsengang der capsensixx AG mit Notierungsaufnahme abgeschlossen. Der Aufsichtsrat billigte einstimmig die Berichte des Vorstandes zu den angefallenen Geschäftsvorfällen.
Der gemäß den deutschen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht dercapsensixx AG und der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernjahresabschluss und Konzernlagebericht für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 wurden von Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die entsprechenden Prüfungsberichte des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat bei seiner Bilanzsitzung vor. Der Abschlussprüfer nahm an der Sitzung des Aufsichtsrats teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung einschließlich seiner Unabhängigkeit. Den Bericht des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen.
Der Aufsichtsrat
| ― | hat nach Abschluss seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhoben und sich den Ergebnissen des Abschlussprüfers angeschlossen. |
| ― | hat in seiner Sitzung vom 17. April 2019 den Jahresabschluss und den Konzernabschluss |
| ― | gebilligt, der Jahresabschluss ist damit festgestellt. |
| ― | schließt sich dem Vorschlag des Vorstands an, den Jahresfehlbetrag der capsensixx AG von 1.085.058,11 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. |
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Vorstand, Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz. Den Kunden und Aktionären der capsensixx AG dankt der Aufsichtsrat für das entgegengebrachte Vertrauen.
Frankfurt, 17. April 2019
Martin Stürner
Axxion steht für Flexibilität, Kundennähe, Kompetenz, Unabhängigkeit, Erfahrung und erfolgreiches Wachstum. Mit Hauptsitz in Grevenmacher, Luxemburg, gehört Axxion als eine von insgesamt drei Tochtergesellschaften zur capsensixx AG und bildet den Geschäftsbereich "Fondsmanagement, Administration & Accounting" ab. Die Axxion S.A. wurde im Jahr 2001 gegründet, agiert bankenunabhängig, beschäftigt mittlerweile rd. 50 Mitarbeiter und verwaltet ein Fondsvermögen von über 8,5 Mrd. Euro. Auch im Jahr 2018 konnte Axxion trotz des schwierigen Marktumfelds das verwaltete Fondsvermögen nahezu stabil (-4,57%) halten - ein Zeichen für die Qualität der Services. Dabei setzt Axxion auf effiziente Prozesse, die durch zunehmende Digitalisierung stetig optimiert werden.
Axxion begleitet seine Kunden über den kompletten Produktlebenszyklus eines Fonds hinweg. Bereits bei der Gründung eines Fonds steht Axxion als Partner seinen Kunden, nämlich Asset Managern und Investment-Professionals, zur Seite und führt den gesamten Fondsgründungsprozess durch. Dazu gehört beispielsweise auch die Beratung zu Themen, wie der Wahl der Rechtsform des Fonds oder der gewünschten Vertriebszulassung. Ferner koordiniert und übernimmt Axxion für seine Kunden die Abstimmung und Kommunikation mit Dienstleistungspartnern, wie Brokern und Behörden, bei der Auflegung eines neuen Fonds sowie die Erstellung der rechtlich notwendigen Unterlagen dafür.
Auch das tägliche Verwaltungsgeschäft sowie die Beratung und Betreuung des laufenden Fondsgeschäfts übernimmt Axxion für seine Kunden. Dazu gehören vor allem die Fondsbuchhaltung sowie ein ausführliches Reporting aber auch die Erstellung und Abstimmung von sogenannten Rechenschaftsberichten. Hierzu greift Axxion inhouse auf die eigene Tochtergesellschaft navAXX zurück. Seit 2011 bietet navAXX als regulierter IT-Dienstleister für Finanzdienstleistungen solche Services an. Dabei nutzt das Unternehmen moderne Technologielösungen wie beispielsweise sogenannte virtual private networks oder virtual private desktops. Weiterhin verfügt navAXX über zwei eigene Rechenzentren, die das Unternehmen seinen Kunden zur Einrichtung der nötigen IT-Infrastruktur für Fonds ebenfalls zur Verfügung stellt.
Ein weiterer Schwerpunkt von Axxion liegt in der Vertriebsunterstützung von Kunden, den sogenannten Portfolio-Management-Dienstleistungen. Hierbei übernimmt Axxion beispielsweise die Distribution von Fondsdaten an Datenbanken und Plattformen, unterstützt die Kunden bei der Erstellung von Marketingmaterialien oder übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit im digitalen und Print-Bereich sowie in Business-Netzwerken für Kunden. Aber auch die Planung und Organisation gemeinschaftlicher Messeauftritte und Workshops gehört zum Serviceangebot von Axxion.
Mit den maßgeschneiderten Lösungen von Axxion steht Kunden eine vollständig integrierte Infrastruktur für den gesamten Produktlebenszyklus von Investmentfonds zur Verfügung. Die Qualität von Axxion wird honoriert: Anfang 2019 wurde die Axxion von der Ratingagentur FUNDCLASS in Kooperation mit mehreren europäischen Zeitungen zu der besten Fondsgesellschaft in Luxemburg in der Kategorie 41-70 bewertete Fonds ausgezeichnet. Die European Funds Trophy ist eine Auszeichnung für herausragende Leistungen in der Fondsbranche, die jährlich verliehen wird.

Das Geschäft mit Verbriefungen auf eine neue Stufe zu heben, hat sich Oaklet zum Ziel gesetzt und in 2018 weitere Erfolge darin erzielen können. Mit einer strategischen Erweiterung des Corporate Services-Geschäft ist die Dienstleistungsplattform in 2018 deutlich ausgebaut worden.
Unter dem Geschäftsbereich "Corporate Services & Capital Markets" werden die Tätigkeiten der capsensixx Beteiligung Oaklet und deren luxemburgische Tochtergesellschaft Oaklet S.A. zusammengefasst. Die Oaklet GmbH, gegründet im Jahr 2006, verfügt als Spezialist für Verbriefungen und andere Finanzdienstleistungen über eine sehr starke Marktstellung im deutschsprachigen Raum.
Die Mitarbeiter bei Oaklet in Frankfurt und Wasserbillig (Luxemburg) überzeugen Banken, Versicherungen oder Vermögensverwalter mit einem ganzheitlichen Beratungsansatz. Angefangen von der Konzipierung des Produkts über die Emissionsberatung bis hin zum After-Sales-Service deckt Oaklet als Dienstleister alle wesentlichen Aspekte einer Verbriefung ab. Schwerpunkt der Services betreffen Verbriefungen im Bereich der alternativen Assets. Auch bei Oaklet spielt die Digitalisierung, wie im gesamten capsensixx-Konzern, eine wichtige Rolle. Wesentliche Reporting- und Controllingfunktionen im Kontext von Verbriefungen konnten durch eine eigens entwickelte Softwarelösung automatisiert werden. Mit Blick auf nachhaltiges Wirtschaften führt Oaklet zudem CO2-neutrale Verbriefungen durch, um die Emission von sogenannten Green-Bonds zu fördern.
Mit dem Ausbau des Geschäftsbereichs Corporate Services hat Oaklet auf die hohe Nachfrage seitens des Markts reagiert und den wichtigen strategischen Schritt in 2018 hin zu einer One-Stop-Shop-Solution vollzogen. Durch den Zugang der angebotenen Leistungen für Dritte, sogenannte "Third-Parties", stärkt Oaklet seine Marktposition weiter. Bislang war Oaklet nur für Bestandskunden im Bereich Verbriefungsgesellschaften als Corporate Servicer tätig. Seit 2018 haben damit erstmals auch Nicht-Kunden Zugang zu den Leistungen, die über die Oaklet S.A. angeboten werden. Zu den Dienstleistungen zählen unter anderem die Gründung und Domizilierung von Zweckgesellschaften, die Übernahme von Geschäftsführungsmandaten, die Durchführung der Finanzbuchhaltung und Erstellung der steuerrechtlichen Unterlagen, aber auch das Aufstellen und die Veröffentlichung von Jahresabschlüssen sowie die Korrespondenz mit den Aufsichts- und Steuerbehörden sowie mit Wirtschaftsprüfern. Dieser Markt verfügt nach Ansicht von Oaklet über sehr großes Potenzial, sodass Oaklet zuversichtlich ist, bis 2020 eine zweistellige Anzahl an Corporate-Service-Kunden akquiriert zu haben.
Als Verbriefungsexperte ist Oaklet seit über 12 Jahren erfolgreich am Markt aktiv. Bei Verbriefungen handelt es sich um eine Umwandlung von nicht-handelbaren Forderungen in handelbare Wertpapiere. Hier zu nennen sind beispielsweise klassische Verbriefungen von Krediten. Der Fokus von Oaklet liegt auf Verbriefungen von sogenannten Alternativen Assets. Gemeinsam mit einem Kunden setzt Oaklet ein passendes Produkt auf, übernimmt als Servicer die Gründung und Domizilierung der Zweckgesellschaft und kümmert sich auch um den Austausch mit im Prozess involvierten Behörden.

Mit CORAIXX hat die capsensixx AG ein Technologie-Start-up im Portfolio, mit dem die Belegerfassung in der Buchhaltung auf ein neues Level gehoben wird. Die Software, die gemeinsam von der Fraunhofer Gesellschaft und der INQUENCE GmbH entwickelt wurde, beruht auf künstlicher Intelligenz. Mit dem Produktangebot der CORAIXX hat capsensixx im Jahr 2018 das Dienstleistungsangebot im Geschäftsbereich "Digitalisierung und IT-Services" erfolgreich ausgebaut. Durch die Beteiligung an CORAIXX wird die Wertschöpfungskette von capsensixx strategisch erweitert, wodurch neue Kundengruppen mit einem hohen Wachstumspotenzial erschlossen werden können.
Bei der Software von CORAIXX, die durch eine intelligente und vollautomatisierte Belegerfassung die Unternehmensprozesse von Kunden optimiert, wird ein disruptiver Ansatz verfolgt. Neben der Kostenreduktion in der Belegverarbeitung werden auch die Ressourcen bei Kunden, die die Software nutzen, optimiert. Da die Software auf künstlicher Intelligenz basiert, werden Fehlbuchungen automatisch reduziert und der interne IT-Aufwand beim Kunden verringert. Geht man von einem durchschnittlichen Kostenaufwand für die manuelle Erfassung eines Belegs in der Finanzbuchhaltung von 14 Euro aus, kann mithilfe der CORAIXX-Software dieser Aufwand um 50-60 % reduziert werden. Gleichzeitig steigt die Datenqualität- und -quantität der digitalisierten Belege.
Eine rein digitale Erfassung von Belegen ist heutzutage zwar keine Seltenheit mehr. Was die Software von CORAIXX aber von anderen unterscheidet ist, dass sie auch nicht-standardisierte Belege richtig erkennt und vor allem automatisch zusätzliche Verknüpfungen herstellt, wodurch wiederrum ein Mehrwert für weitere Anwendungen des Kunden generiert werden. Mit Einsatz von künstlicher Intelligenz erkennt, systematisiert und ordnet die Software ganz automatisch die einzelnen Inhalte auf einem Beleg und verbucht sie anschließend in den jeweiligen Systemen und Archiven des Kunden. Bei der Belegerfassung folgt die Software einer logischen Erkennung und keinen regelbasierten Formeln, wie es bei herkömmlichen Produkten oft der Fall ist. Auf diese Weise verarbeitet die Software bis zu 3.000 Dokumente pro Stunde, ohne dass ein Kunde dafür extra Trainingsaufwand verbuchen muss, da es sich um eine selbstlernende Software handelt.
Durch die Mittel des Börsengangs in Höhe von brutto 5,3 Mio. Euro, die in den Ausbau von CORAIXX fließen, wird das starke Wachstum der Gesellschaft finanziert. In einem ersten Schritt wurde im Jahr 2018 sowohl die administrative als auch die technische Infrastruktur implementiert. Der Personalausbau im Technik-, Programmier-, Vertriebs- und Verwaltungsbereich stand im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem im Fokus des Managements. Das Top-Management wurde durch IT-Spezialisten erfolgreich verstärkt.
Nach Ende des Berichtszeitraums hat CORAIXX einen neuen Standort in Dresden eröffnet. Das Entwicklungszentrum soll zeitnah durch zusätzliche IT-Spezialisten, Mathematiker, Projektmanager und andere Spezialisten verstärkt werden. Hierdurch wurden bereits die Weichen für das künftige Wachstum gestellt: der Ausbau des operativen Geschäfts. Schon seit 2017 ist die Software als sogenanntes Software-as-a-Service-Angebot (SaaS) bei Kunden im Einsatz, beispielsweise bei einem internationalen Tourismuskonzern. In einem nächsten Schritt sollen weitere Kunden die Digitalisierungslösung von CORAIXX nutzen. Im Fokus stehen dabei Unternehmen, die pro Jahr mehr als 500.000 Belege verarbeiten.

Das Jahr 2018 war ein besonderes Jahr für uns. Am 21. Juni haben wir die Börsenglocke für die Erstnotiz der capsensixx AG im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse geläutet. Wir haben uns bewusst für eine Börsennotierung im Prime Standard entschieden, da wir uns höchsten Transparenzlevels auf internationalem Niveau verpflichtet fühlen. Mit dem IPO haben wir für capsensixx die notwendigen Mittel eingeworben, um unsere Expansionsstrategie besonders in unserer Tochtergesellschaft coraixx umzusetzen. Insgesamt hat der Börsengang einen Mittelzufluss von brutto rund 5,3 Mio. Euro für unser Unternehmen gebracht. Wir sind mit dem Ergebnis - wie auch mit dem Börsengang insgesamt - sehr zufrieden und würden die Entscheidung jederzeit wieder so treffen.
Wir bieten unseren institutionellen Kunden und unseren Aktionären unter dem Dach der capsensixx AG ein breit aufgestelltes Leistungsspektrum rund um Finanzthemen an, wobei die Digitalisierung von Prozessen für uns in allen Bereichen einen großen Stellenwert hat. Konkret reden wir über eine integrierte Infrastruktur für Fonds, die Axxion aufgesetzt hat, oaklet ist für Kunden bei der Strukturierung und Verbriefung von alternativen Assets da und coraixx digitalisiert die Finanzbuchhaltung von Unternehmen auf sehr hohem Automatisierungs- und Qualitätsniveau. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit der Auslagerung von Verwaltungsprozessen im Finanzumfeld an uns, können sich Kunden auf ihre Kernkompetenz fokussieren.
Wir haben verschiedene Treiber, die sich positiv auf unser Geschäft auswirken. Hier ist vor allem die zunehmende regulatorische Komplexität zu nennen. Dadurch wächst der Verwaltungsaufwand deutlich, was unsere Kunden auch spüren. Generell stehen die Unternehmen unter permanentem Druck Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Gepaart mit den immer komplexer werdenden regulatorischen Vorschriften stellen wir ein klares Outsourcing der Verwaltungstätigkeiten bei Unternehmen fest. Und genau hier können wir mit unseren Technologien und Services Abhilfe schaffen. Auch der Markt der alternativen Assets, den wir beispielsweise mit oaklet bedienen, spielt eine immer größere Rolle, um Portfolios zu diversifizieren und die Performance von Investments zu verbessern. Wir sehen daher in jedem unserer Geschäftsbereiche deutliche Potenziale für die Zukunft. Die oben beschriebenen Markttreiber werden nicht geringer, im Gegenteil, der Effizienzdruck und der Verwaltungsaufwand werden immer weiter steigen.
In der Tat war das Jahr 2018 aus Börsensicht herausfordernd. Und klar ist auch, dass man künftige Kursentwicklungen nicht wirklich vorhersehen kann. Was mich aber optimistisch stimmt ist, dass 2018 ein sehr erfolgreiches Jahr für uns gewesen ist. Wir haben nicht nur den Schritt an die Börse erfolgreich vollzogen, sondern sind operativ gewachsen. Die Assets under Management in der Fondsbranche steigen stetig, wenn man externen Studien ebenfalls Glauben schenken darf. Von dieser Entwicklung werden wir natürlich im Umkehrschluss auch profitieren können. Auf globaler Ebene sollen laut einer Studie von Pricewaterhouse Coopers die Assets under Management weltweit auf 145,4 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 steigen. Zum Vergleich, im Jahr 2016 lagen sie bei 84,9 Billionen US-Dollar.
capsensixx als Gesamtheit kombiniert in nahezu einzigartiger Weise FinTech und klassisches Finanz- und Kapitalmarktgeschäft. Wir können die langjährige Markterfahrung und den Track Record eines Finanzdienstleisters einerseits in die Waagschale werfen und zum anderen die Innovationskraft und disruptive Energie eines FinTechs. Wir integrieren die Digitalisierung auf unterschiedlichen Ebenen in unserem Unternehmen. Wir haben beispielsweise einen eigenen Technologiedienstleister, der eine hundertprozentige Tochter unser Axxion ist. Um einmal konkreter zu werden: wir arbeiten beispielsweise mit vollautomatisierten Reportinglinien. Aber auch typische Cloudlösungen und sogenannte shared networks sind ein fester Bestandteil unserer alltäglichen Arbeit. Mit Hilfe dieser Technologien sind unsere Arbeitsprozesse sehr effizient. Und natürlich spielt auch das Thema künstliche Intelligenz eine große Rolle bei uns. Die Buchhaltungslösung, die durch die coraixx als IT-Service angeboten wird, basiert ja auf künstlicher Intelligenz. Mehr Digitalisierung geht nicht...
Wir befinden uns auf einem dynamischen Wachstumskurs. Dies wollen wir auch 2019 weiter forcieren. Die Axxion ist beispielsweise in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen. Hier möchten wir diesen Trend weiter fortführen. Generell möchten wir natürlich über alle Geschäftsbereiche hinweg unsere Kundenzahl weiter erhöhen. Wir arbeiten immerzu an unseren Produkten und an möglichen neuen Produkten. Das wird auch im Jahr 2019 der Fall sein. Wir setzen die Mittel aus dem Börsengang unter anderem für die Wachstumsfinanzierung der coraixx ein - dort mit einem ersten Großkunden aus dem Tourismus, den coraixx ja bereits hat. Den Markt weiter zu erobern wird eines unserer großen Ziele für 2019 sein. Dabei bilden die stabilen Cashflows aus dem sehr profitablen Geschäft von Axxion und oaklet eine sehr stabile Basis für jedwede Expansion.
Wir wissen um die Attraktivität einer Dividende für Aktionäre und möchten uns auch als Dividendenwert positionieren. Das hatten wir bereits beim Börsengang so kommuniziert. Wir haben natürlich auch stets unsere Wachstumsambitionen im Hinterkopf, sodass wir einen guten Kompromiss finden werden.
Der capsensixx AG ist eine transparente und kontinuierliche Kommunikation mit dem Kapitalmarkt wichtig. Auf Roadshows mit Investoren und Analysten hat der Vorstand das Geschäftsmodell der capsensixx erläutert und die Geschäftsaussichten vorgestellt. Im Rahmen einer webbasierten Telefonkonferenz mit begleitender Internet-Präsentation im Dezember 2018 lud der Vorstand der capsensixx AG zudem institutionelle Investoren, Analysten und Medienvertreter ein, um aktuelle Geschäftsentwicklungen des Unternehmens darzulegen. Weiterhin erstellt die Gesellschaft Zwischenmitteilungen zu den Quartalen und Halbjahren sowie Geschäftsberichte und informiert per Corporate News und Ad-hoc Mitteilungen über den Geschäftsverlauf. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage im Investor Relations-Bereich unter: https://www.capsensixx.de/11-ir.html
Darüber hinaus nutzt die Gesellschaft intensiv auch die gängigen Social Media Plattformen und hat hierfür mit der cxx.world eine eigene Infrastruktur aufgesetzt. Redaktionelle Beiträge und Interviews rund um die Themen "Finanzdienstleistung, Innovation, Start-Ups, Digitalisierung und Administration" werden in der Regel wöchentlich über facebook, twitter, LinkedIn und weitere Kanäle in unterschiedlichen Formaten versendet.
Die capsensixx AG (kurz "capsensixx") hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie hält Anteile an Unternehmen, die Finanzdienstleistungen, Softwareentwicklung und sonstige Dienstleistungen aller Art erbringen.
Der capsensixx-Konzern konzentriert sich auf verschiedene Produkte und Dienstleistungen innerhalb der Finanzindustrie. Es bietet "Financial Administration as a Service", mit dem sich Initiatoren und Entscheidungsträger auf ihr individuelles Leistungsziel konzentrieren können, während die Spezialisten von capsensixx alle administrativen Aufgaben, Risikomanagement, Überwachung, Controlling, Reporting, Registrierung und andere regulatorische Aufgaben abdecken. Cross-Assets, Cross-Border und Cross-Produkte: Der capsensixx-Konzern bietet Entscheidungsträgern eine "Single Point of Entry" Plattform. Hochmoderne Technologie, innovative Entwicklungen und das Know-how der Mitarbeiter unterstützen den Kunden, seine Kernkompetenzen nutzen und seine Leistungen besser erbringen zu können. Unsere Produkte und Dienstleistungen umfassen:
Die Axxion S.A. (einschließlich ihrer luxemburgischen Tochtergesellschaft navAXX S.A. und ihrer deutschen Tochtergesellschaft Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen) (zusammen "Axxion") bietet eine vollständig integrierte Infrastruktur für den gesamten Produktlebenszyklus von Investmentfonds: beginnend mit der Auflegung und erforderliche Genehmigungen oder Listings, dem tägliches Verwaltungsgeschäft bis hin zur endgültigen Rücknahme oder Liquidation eines Fonds. Axxion bietet auch Portfolio-Management-Dienstleistungen an.
Die Oaklet GmbH bietet zusammen mit ihrer luxemburgischen Tochtergesellschaft Oaklet S.A. (zusammen "Oaklet") Beratungsleistungen im Bereich Financial Engineering an, um Initiatoren dabei zu unterstützen, ihren individuellen, wirtschaftlichen, regulatorischen und steuerlichen Anforderungen gerecht zu werden. Oaklet arrangiert und koordiniert alle involvierten Parteien und Vertragspartner während der Emission, der Investitionsphase und der Rücknahmephase. Darüber hinaus bietet Oaklet S.A. als regulierter Corporate Service Provider Firmenkunden Direktoren- und Verwaltungsdienste in Luxemburg an.
capsensixx beabsichtigt, in Start-up-Unternehmen zu investieren und in weitere Akquisitionen zu investieren, um sein Dienstleistungsangebot im Bereich Digitalisierung und IT-Services zu erweitern, um disruptive Technologien zu entwickeln, Workflows zu automatisieren und dabei selbstlernende und adaptive Software mit künstlicher Intelligenz zu nutzen. Diese Dienste bieten vor allem Kosteneinsparungen, erhebliche Effizienzsteigerungen und ermöglichen es den Kunden außerdem, ihre Datenanalyse an ihren Anforderungen auszurichten.
Der Lagebericht und der Abschluss des capsensixx-Konzerns werden nach den geltenden Rechnungslegungsstandards aufgestellt. Zusätzlich zu den durch diese Standards geforderten Angaben und Kennzahlen veröffentlicht die capsensixx alternative Leistungskennzahlen (Alternative Performance Measures = APM), die diesen Regulierungen nicht unterliegen und für die es keinen allgemein akzeptierten Berichtsstandard gibt. Die capsensixx ermittelt die APM mit dem Ziel, die Vergleichbarkeit der Leistungskennzahlen im Zeitablauf bzw. im Branchenvergleich zu ermöglichen. Dies erfolgt durch bestimmte Anpassungen der nach den geltenden Rechnungslegungsstandards aufgestellten Bilanz- oder Gewinn- und Verlustrechnungspositionen. Die Anpassungen können dabei aus unterschiedlichen Berechnungs- und Bewertungsmethoden, uneinheitlichen Geschäftsaktivitäten sowie Sondereffekten resultieren, die sich auf die Aussagekraft dieser Positionen auswirken. Die so ermittelten alternativen Leistungskennzahlen gelten für alle Perioden und werden sowohl intern zur Steuerung des Geschäfts als auch extern zur Beurteilung der Leistung des Unternehmens durch Analysten, Investoren und Ratingagenturen eingesetzt.
Der capsensixx-Konzern ermittelt folgende APM:
| ― | EBITDA |
| ― | Assets under Administration |
Das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) steht für Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen. Diese Erfolgskennzahl neutralisiert neben dem Finanzergebnis auch verzerrende Effekte auf die operative Geschäftstätigkeit, die aus unterschiedlichen Abschreibungsmethoden und Bewertungsspielräumen resultieren. Das EBITDA wird ermittelt auf Basis des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit (vor Ertragsteuern) zuzüglich der in der Periode erfolgswirksam erfassten Abschreibungen und Wertminderungen bzw. abzüglich der Wertaufholungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen und Wertpapieren, sowie der Hinzurechnung der Zinsaufwendungen und des Abzugs der Zinserträge.
Ergebnis normale Geschäftstätigkeit (vor Ertragsteuern)
+ Abschreibungen Wertpapiere
+ Abschreibungen immaterielle Anlagewerte u. Sachanlagen
- Wertaufholungen immaterielle Anlagewerte u. Sachanlagen
+ Abschreibungen/Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile verbundene Unternehmen
- Zinserträge
+ Zinsaufwendungen
\= EBITDA
Die Assets under Administration basieren auf stichtagsbezogenen Daten zum administrierten Gesamtvolumen des Geschäftsbereiches Funds Management, Administration & Accounting. Auf Basis der Entwicklung des Gesamtvolumens lassen sich Prognosen für die laufenden Einnahmen und die Entwicklung des Geschäftsbereiches ableiten. In diese Entwicklung fließen sowohl marktbedingte Veränderungen (Kursgewinne und -verluste) als auch Mittelzu- oder -abflüsse ein.
Nicht-finanzielle Leistungskennziffern spielten im Geschäftsjahr 2018 keine Rolle.
Das Anlagejahr 2018 lieferte insgesamt nur wenig Anlass zur Freude. Nach einem ermutigenden Jahresbeginn standen die Märkte fortan mit starken Schwankungen, unter Druck.
Zu Verunsicherung führte im Laufe des Jahres eine straffere US-Geldpolitik, vor allem aber die US-Außenpolitik. Ungeachtet der Gefahr höherer Kosten für US-amerikanische Verbraucher und Unternehmen verschärfte die Regierung in Washington den Handelsstreit mit Europa und China immer wieder. Dies führte zu zunehmendem Pessimismus mit Blick auf die globalen Konjunkturaussichten.
Deutsche Aktien erlebten 2018 ein rabenschwarzes Jahr. Der DAX verlor im Berichtsjahr -18,3% und ist damit Schlusslicht innerhalb der großen Börsen Europas. Insgesamt verlieren europäische Titel, gemessen am EuroStoxx50 -12%. Waren anfangs nur die konjunktursensiblen Autoaktien in Folge des globalen Handelskonflikts und der nachlassenden Nachfrage aus China betroffen, erreichte die Baisse bis zum Ende des Jahres alle Branchen. Selbst die bislang als stabil geltenden Basiskonsum- und Industriegüteraktien brachen ein und markierten teilweise neue 2-Jahres-Tiefpunkte.
Am Ende des Jahres 2018 zählen vor allem Europäische Bankaktien mit -33,3% (EURO STOXX Banken Index), Autoaktien mit -28,8% (EURO STOXX Automobile) und Industriegüteraktien mit -12,2% zu den größten Verlierern. Die hausgemachten Europäischen Probleme, wie der BREXIT und die hohe Staatsverschuldung Italiens, überlagerten gute Nachrichten wie die anhaltend positive Entwicklung am europäischen Arbeitsmarkt.
Chinas Aktien, gemessen am Shanghai Composite Index, verloren vor dem Hintergrund des Zollstreits mit den USA rund -23% und liegen damit an der Spitze der verlustreichen Schwellenländer Asiens.
Die US-amerikanischen Aktien, insbesondere die Technologieaktien, konnten dank der insgesamt stabilen US-Wirtschaft bis in den Herbst hinein eine positive Entwicklung verzeichnen. Doch in den letzten Wochen gab es auch für amerikanische Aktien kein Halten mehr und allein im Dezember verlor der Dow Jones Industrial Index, der die 30 größten amerikanischen Unternehmen abbildet, 10% seines Wertes. Für das Gesamtjahr bedeutet das einen Jahresverlust von -5,6% (USD). Die amerikanische Tech-Börse NASDAQ gibt um -3,9% (USD) nach. Grund für den Kurseinbruch waren plötzlich aufkeimende Ängste vor einem schwächeren Wirtschaftswachstum 2019.
In der Rückbetrachtung dieses herausfordernden Börsenjahres scheint es, als dass das Vertrauen in Wirtschaft und Politik nachhaltig erschüttert ist. An den Börsen herrschte zuweilen eine Ausverkaufsstimmung, wie wir sie selten erlebt haben und sie bis dato nur mit den großen Krisen von 2007 (US-Immobilienkrise) und 2012 (Euro-Krise) in Verbindung bringen.
Nur wenigen Vermögensverwaltern gelang es 2018, sich dem negativen Trend zu entziehen. Abgesehen von wenigen aktiven Asset Managern und Assetklassen, die keiner periodischen Wertentwicklung unterliegen (illiquide Investments), führten die teilweise anhaltend hohen Mittelzuflüsse nicht zu höheren Nettovermögen in der Verwaltung, da (auf Jahressicht) die Mittelzuflüsse oft durch Performanceverluste erodiert wurden.
Zusätzlich sind die Rahmenbedingungen in der Finanzdienstleistungsbranche im Vergleich zum Vorjahr anspruchsvoller geworden. Insbesondere der anhaltende Ausbau der Regulierungsmaßnahmen erfordert deutlich höheren Aufwand. Zusätzlich sorgen disruptive Technologien für anhaltenden Margen- und Wettbewerbsdruck in der Branche.
Die Kunden definieren die Vorteile des Outsourcings neu, indem sie ihre Dienstleister auffordern, einen Mehrwert über die Kostensenkung hinaus zu schaffen, wie etwa die Bereitstellung neuer Leistungsindikatoren, Kapazitätsausweitungen und verbesserte funktionale Fähigkeiten.
Die folgenden Erläuterungen stehen im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss 2018 des capsensixx Konzernabschlusses. Die Gewinn- und Verlustrechnung gibt einen vollständigen Überblick für das Geschäftsjahr 2018.
Die Assets under Administration sind im Geschäftsjahr 2018 von € 8,919 Mrd (per 31.12.2017) auf € 8,511 Mrd (per 31.12.2018) gefallen. Dies entspricht - trotz des deutlich stärkeren Marktrückgangs - einem Rückgang von nur 4,57%.
Das EBITDA des capsensixx Konzerns wurde in 2018 durch die Einmaleffekte der Kosten des Börsengangs in Höhe von T€ 802 und zusätzlich durch die hohe Investition in die Neugründung und den Geschäftsaufbau der coraixx GmbH & Co. KGaA in Höhe von T€ 739 negativ beeinflusst. Das EBITDA ist von im Vorjahr € 8,17 Mio um € 0,34 Mio auf € 7,83 Mio in 2018 gesunken. Bereinigt um die Einmaleffekte hat sich das EBITDA dennoch positiv um € 0,7 Mio auf € 8,84 Mio entwickelt.
Durch den Rückgang der Assets under Administration (insbesondere gegen Ende des 4. Quartals 2018), hat der Konzern leicht geringere Umsatzerlöse (-0,4%) in Höhe von € 115,7 Mio. erzielt. Gleichzeitig sind die Umsatzkosten im Vergleichszeitaum um 3% auf € 93,7 gesunken.
Durch den Ausbau der wachsenden Geschäftsfelder Funds Management, Administration & Accounting und Capital Markets & Corporate Services, sind die "Löhne und Gehälter" um 17,2% deutlich gestiegen.
Die "Sonstige betriebliche Aufwendungen sind mit 39,2% überproportional gestiegen, wobei hierbei insbesondere die Kosten des Börsengangs einen Großteil des Anstiegs ausmachen.
Das "Ergebnis vor Steuern" ist (unbereinigt) somit im Berichtszeitraum um 12% gesunken.
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| zwölf Monate endend | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|
| in € | 31. Dez 18 | 31. Dez 17 | nominal | prozentual |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 115,700,176.44 | 116,200,228.74 | -500,052.30 | -0.4% |
| Umsatzkosten | -93,689,170.01 | -96,583,127.34 | 2,893,957.33 | -3.0% |
| Löhne und Gehälter | -6,250,841.16 | -5,331,363.77 | -919,477.39 | 17.2% |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7,563,890.61 | -5,433,092.14 | -2,130,798,47 | 39.2% |
| Ergebnis vor Steuern | 6,349,600.54 | 7,217,537.50 | -867,936.96 | -12.0% |
Alle wesentlichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind in Euro. Absicherungen von Fremdwährungen auf Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten werden nicht verwendet. Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nur in Ausnahmefällen eingesetzt. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente gehalten.
Das Eigenkapital beträgt zum Geschäftsjahresende 2018 € 17,66 Mio. und wurde insbesondere durch die Einbringung der Anteile an verbundenen Unternehmen und die im Zuge des Börsengangs durchgeführten Kapitalerhöhung um € 6,07 Mio. erhöht.
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2018 deutlich reduziert, da - bedingt durch das negative Marktumfeld -sich bei der Axxion im Segment Funds Management, Administraton & Accounting die "Forderungen aus Lieferungen" (-77,1%) auf der Aktivseite und die "sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten" auf der Passivseite erheblich reduziert (-79,5%) haben (im Wesentlichen durch den Wegfall von Performance abhängigen Provisionszahlungen).
Im Zuge des Börsengangs wurden von der Konzernmuttergesellschaft PEH Wertpapier AG die Geschäftsanteile an der Oaklet GmbH und der Axxion S.A. im Zuge einer Sachkapitalerhöhung um € 3 Mio. eingebracht. Im Rahmen des Börsengangs wurden zusätzlich 330.000 neue Aktien ausgegeben und platziert.
Das Grundkapital wurde gegenüber dem Jahresabschluss 2017 um € 3.330.000 erhöht - es beträgt € 3.430.000.
Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss erfolgt nach IFRS 8. Danach soll die Segmentierung die unternehmensinterne Organisations- und Berichtsstruktur des Konzerns widerspiegeln (management approach), da diese Strukturierung die mit den operativen Segmenten verbundenen unterschiedlichen Chancen und Risiken darstellt.
Das interne Berichtswesen umfasst die drei Segmente Funds Management, Administration & Accounting, Capital Markets & Corporate Services und Digitalisierung & IT-Services. Diese Aufteilung richtet sich nach den operativen Geschäftsfeldern.
Das Segment Funds Management, Administration & Accounting beinhaltet die Axxion S.A. (einschließlich ihrer luxemburgischen Tochtergesellschaft navAXX S.A. und ihrer deutschen Tochtergesellschaft Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen und dem Axxion Revolution Funds - One).
Das Wachstum der Assets under Administration im Bereich Funds Management, Administration & Accounting wurde aufgrund der negativen Kapitalmarktentwicklungen gebremst. Trotzdem gelang es die Anzahl administrierter Fonds weiter zu erhöhen.
Das EBITDA im Segment Funds Management, Administration & Accounting hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,2% auf € 7,5 Mio gesteigert. Die Assets under Administration sind marktbedingt im Geschäftsjahr 2018 von € 8,919 Mrd (per 31.12.2017) auf € 8,511 Mrd (per 31.12.2018) gefallen. Dies entspricht einem Rückgang von 4,57%.
Trotz dieses Rückgangs konnten die Umsatzerlöse mit einem Rückgang von nur -0,074% nahezu gleich gehalten werden, während der Materialaufwand (Umsatzkosten) um ca 3% gesenkt werden konnte.
Die Personalaufwendungen sind aufgrund des Wachstums des Bereichs um fast 12% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Segmentergebnis (vor Steuern und Anteilen Dritter) konnte um 15,7% auf € 6,475 Mio gesteigert werden.
Zum Segment Capital Markets & Corporate Services gehört die Oaklet GmbH zusammen mit ihrer luxemburgischen Tochtergesellschaft Oaklet S.A.
Trotz der Belastungen und damit verbundenen Ausfälle geplanter Emissionen in der zweiten Dezemberhälfte durch die Luxemburgische Umsetzung der Anti-Tax-Avoidance-Directive, konnte der Bereich Capital Markets & Corporate Services im Jahr 2018 weiter ausgebaut werden. So konnten bsp neue Mitarbeiter an den Standorten Frankfurt und Wasserbillig (Luxemburg) gewonnen werden, um die hohe Dienstleistungsqualität und das Wachstum des Bereichs weiter zu fördern.
Das EBITDA im Segment Capital Markets & Corporate Services hat sich gegenüber dem Vorjahr um 13,3 % auf € 1,841 Mio gesteigert.
Die Umsatzerlöse im Segment Capital Markets & Corporate Services konnten um knapp 6% gegenüber dem Kalenderjahr 2017 auf € 3,76 Mio gesteigert werden.
Die Personalaufwendungen sind aufgrund des Wachstums des Bereichs um fast 21% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Segmentergebnis (vor Steuern und Anteilen Dritter) konnte um 15,3% auf knapp € 1,87 Mio gesteigert werden.
Die coraixx GmbH & Co KGaA bildet das Segment Digitalisierung & IT-Services.
Aus der erfolgreichen Platzierung der Kapitalerhöhung hat capsensixx mit der INQUENCE GmbH ihre Call-Option ausgeübt, um die Anwendung und bestehende Kunden ihrer auf künstlicher Intelligenz basierenden Buchhaltungslösung an die coraixx GmbH & Co KGaA ("coraixx") zu übertragen. Die coraixx bietet eine vollautomatisierte Belegverarbeitung als Software as a Service Provider an. Im Jahr 2018 konnten die Grundsteine für den operativen Geschäftsbetrieb gelegt und eine erfolgreiche Mitarbeitergewinnung für den Standort Dresden vermeldet werden.
Da die Geschäftstätigkeit in 2018 erst angelaufen ist, konnten die hohen Kosten die Erträge nicht kompensieren. Das EBITDA im Segment Digitalisierung & IT-Services ist mit T€ -222 negativ.
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| Funds Management | Capital Markets & Corporate Services | Digitalisierung & IT Services | Funds Management | Capital Markets & Corporate Services | Digitalisierung & IT Services | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2018 | 2017 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 111.873 | 3.764 | 63 | 112.651 | 3.549 | 0 |
| Materialaufwand | -93.689 | 0 | 0 | -96.533 | -50 | 0 |
| Personalaufwendungen | -6.055 | -1.605 | 0 | -5.412 | -1.327 | 0 |
| Segmentergebnis | 6.475 | 1.866 | -739 | 5.598 | 1.619 | 0 |
Die Fundamentaldaten zeigen im Wesentlichen ein positives Bild. Rezessionsängste, die sich zuletzt aus einer anfänglichen Konjunkturskepsis entwickelten, können wir in Summe ökonomisch nicht verorten. Die Weltwirtschaft und insbesondere die US-Wirtschaft befinden sich in einer soliden Verfassung, was auch die Geldpolitik der US-Notenbank, die ihre Zinspolitik zuletzt etwas gemäßigt hat, rechtfertigt. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) steigt im Umfeld einer langsam steigenden Inflation aus ihrer expansiven Geldpolitik (QE = Quantitative Easing) aus und nimmt dabei Rücksicht auf die unterschiedliche wirtschaftliche Dynamik in der Eurozone. Die Notenbanken spielten 2018 eine wichtige Rolle und werden dieses auch 2019 tun.
Im jetzigen Umfeld scheinen viele Risiken eingepreist und die Kursrückgänge führten die Aktienmärkte auf ein relativ niedrigeres Bewertungsniveau. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des MSCI World liegt mit 15 leicht unter dem Schnitt der letzten zehn Jahre, so dass sich für den Anleger in dieser Situation echte Chancen bieten. Allerdings erwarten wir auch für 2019 ein ähnlich angespanntes und nervöses Umfeld, wie wir es im vergangenen Jahr gesehen haben. Die Volatilität wird 2019 voraussichtlich nicht geringer werden - im Gegenteil: solange die großen Konfliktfelder wie der Brexit, der europäische Haushaltsstreit und die erratische amerikanische Handelspolitik nicht gelöst sind, werden die Schwankungen an den Märkten weiterhin hoch bleiben.
Belastbare Langfrist-Prognosen über die künftige Entwicklung einzelner Länder, Branchen und Unternehmen sind vor diesem Hintergrund kaum möglich. Denn Prognosen, das hat die Vergangenheit eindrucksvoll gezeigt, gehen von Annahmen aus, die den heutigen Wissens- und Erfahrungsstand widerspiegeln.
Für den weiteren Verlauf des Jahres dürften allerdings auch immer wieder die Unsicherheitsfaktoren verstärkt in den Mittelpunkt der Diskussion stehen und die Unsicherheit für die Anleger zunehmen. Auch die geopolitischen Risiken könnten sich temporär verstärken und die Volatilität wieder deutlich ansteigen lassen. Dies bietet ebenso Chancen für die Gesellschaft.
Capsensixx ist der Ansicht, dass derzeit einige wichtige Entwicklungen in der Fonds-, Investment- und Asset-Management-Branche stattfinden:
| ― | Vermögensverwalter spielen eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Bereitstellung von Kapital für die Wirtschaft, wobei sie sich die Vorteile von Bankenrestriktionen aufgrund von Regulierungs- und Kapitalbeschränkungen zunutze machen. |
| ― | Niedrige Zinssätze führen zu einer Verlagerung von passiv verwalteten Vermögenswerten, wie Geld- und Einlagenkonten, in verwaltete Portfolios. |
| ― | Vermögensverwalter entwickeln neue digitale Vertriebskapazitäten, um auf Einzelhandels- / Direktkunden-Kanäle wie Robo-Advisory, insbesondere bei jüngeren Kunden, zuzugreifen. |
| ― | Zunehmende regulatorische Komplexität und der anhaltende Kostendruck tragen zur Konsolidierung der Branche und des Wachstums von Unternehmen bei, die Administrationsservices für die Fonds-, Investment- und Asset-Management-Branche bereitstellen. |
| ― | Aufgrund der zunehmenden Komplexität der Vorschriften hat das Outsourcing zugenommen, da kleine und mittlere Portfolio- und Vermögensverwalter nicht mehr über die Zeit, das Fachwissen, die Ressourcen oder die Risikobereitschaft verfügen, um die erforderlichen Dienstleistungen intern zu erbringen. |
| ― | Die sich entwickelnden Kundenbedürfnisse erfordern eine Verschiebung hin zur Beratung von Kunden, um lösungsbasierte Dienstleistungen anzubieten, die auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. |
| ― | Digitalisierung und technische Weiterentwicklung bieten zusätzliche Transparenz für Portfoliomanager, Aufsichtsbehörden und letztlich für die Anleger. Die Bereitstellung von Back-Office-Funktionen in der Asset-Management-Branche wird automatisierter und ist einfacher durchzuführen. |
Die Kunden definieren die Vorteile des Outsourcings neu, indem sie ihre Dienstleister auffordern, einen Mehrwert über die Kostensenkung hinaus zu schaffen, wie etwa die Bereitstellung neuer Leistungsindikatoren, Kapazitätsausweitungen und verbesserte funktionale Fähigkeiten.
Capsensixx verfügt über eine zentrale organische Wachstumsstrategie, die durch eine selektive Akquisitionsstrategie ergänzt wird, die sich auch schon in der erfolgreichen Wachstumshistorie der Gruppe der letzten Jahre widerspiegelt.
Neue Geschäftsfelder, die zum Wachstum beitragen, stammen sowohl aus steigenden Umsätzen bestehender Kunden, die mit Hilfe der Gruppe zusätzliche und neue Strukturen aufbauen, als auch aus neuen Kundenbeziehungen, die wir weiter ausbauen werden Die Grundlage hierfür liefert unsere "People's Business" Philosophie.
Zu den Haupttreibern der organischen Wachstumsstrategie der Gruppe gehören:
| ― | Ausbau der Marktpräsenz der Gruppe in bestehenden Asset-Klassen. |
| ― | Entwicklung von Angeboten für die Kern-Produkt-Klasse, um durch einen gezielten Einstieg in neue Produktkategorien höhere Ertragschancen zu erzielen. |
| ― | Erhöhung des Marktanteils durch Vertiefung und Erweiterung bestehender Kundenbeziehungen bei gleichzeitiger Bereitstellung des umfassendsten Produkt- und rechtlichen Abdeckungsbereiches. |
| ― | Cross-Selling für bestehende Kunden und Kundengewinnung durch direkte Empfehlungen, Vermittlerempfehlungen und direkte Ansprache. |
| ― | Ausbau der bestehenden Kundenverbindungen und der verfügbaren Services, um sicherzustellen, dass die Gruppe weiterhin eine "One-Stop-Shop" -Lösung für die Kunden in jeder Produkt-Klasse bereitstellen und die Gruppe von ihren Wettbewerbern differenzieren kann. |
Da die Gruppe Skaleneffekte erfolgreich nutzen und ihre Reputation ausbauen konnte, insbesondere auch durch die Fokussierung auf einzelne Produktkategorien, erwartet die Gruppe, neue Kundenbeziehungen zusätzlich herstellen zu können, indem sie direkt neue Kunden anspricht oder durch direkte oder indirekte Vermittlung anderer Kunden oder Dienstleister.
Das Segment Funds Management, Adminstration & Accounting will organisch wachsen, indem neue Kunden und Nettozuflüsse generiert werden. Aufgrund ihrer Fähigkeit, in Deutschland domizilierte Fonds zu verwalten, und der (absoluten) Wachstumsrate deutscher Fonds im Vergleich zu Luxemburger Fonds, bleibt Deutschland eine wichtige Wachstumsregion für Axxion.
Da erwartet wird, dass die Fondsindustrie in Luxemburg im Laufe der nächsten Jahre konsolidiert, plant Axxion auch, seine Back-Office-Dienstleistungen (dh Transfer Agency, Accounting, NAV-Berechnung usw.) extern für Fondsverwaltungsgesellschaften und -verwalter und sogar Konkurrenten von Axxion bereitzustellen.
Im Segment Capital Markets & Corporate Services hat die Oaklet zwei große Projekte gestartet, um das Angebot zu verbessern und neue Kunden anzusprechen:
| ― | Oaklet erhielt im Herbst 2017 erstmalig ihre "CO2-neutrale" Zertifizierung und vertreibt seither seine "CO2-neutrale Verbriefung". Grüne Anleihen könnten eine Schlüsselrolle bei der Finanzierung von Investitionen spielen, die zur Erreichung der EU-Klimaziele und der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung erforderlich sind. Die jährlichen globalen Investitionen, die für den Aufbau einer Infrastruktur in einem kohlenstoffarmen Szenario erforderlich sind, belaufen sich auf Billionen Euro, die in naher Zukunft voraussichtlich nicht erreicht werden. Oaklet ermöglicht es Initiatoren und Originatoren, ihre Produktentwicklung und -emissionen mit einem "grünen" Dienstleister durchzuführen. |
| ― | Im Zuge der Anti-Tax-Avoidance-Directive Umsetzung in Luxemburg wird die Oaklet in 2019 erstmalig auch Verbriefungsfonds einsetzen und hat zudem - als eine der ersten Serviceprovider in Luxemburg - auch so genannte "Fiduciary Notes" bereits erfolgreich emittiert. |
Das Segment Digitalisierung & IT Services baut nach der erfolgreichen Grundsteinlegung und Personalakquisition bei der coraixx 2018, in den kommenden Monaten sein Geschäft und seine Aktivitäten aus. Der Schwerpunkt liegt auf der Integration weiterer Kunden in die automatisierte Buchhaltungslösung und auf der Erhöhung der Anzahl verarbeiteter Rechnungen. Mit dem Software-as-a-Service-Angebot können Kunden ihre Buchhaltungsdaten zu einem Bruchteil der Kosten und des manuellen Aufwands verarbeiten
Unsere organische Wachstumsstrategie wird durch unsere Akquisitionsstrategie ergänzt, mit einer starken Erfolgsbilanz bei der Gründung und der Durchführung und Integration von Akquisitionen. capsensixx verfolgt bei Akquisitionen einen sehr selektiven und disziplinierten Ansatz, um Kapitalwerte für die Gruppe zu erwirtschaften und negative Auswirkungen auf das bestehende Geschäft zu vermeiden. Es werden Bewertungen hinsichtlich der langfristigen strategischen Begründung einer Akquisitionsmöglichkeit auf der Grundlage einer Reihe von Indikatoren vorgenommen, darunter:
| ― | Die Möglichkeit, die bestehende Service-Delivery-Plattform von capsensixx zu stärken und operative Kapazitäten bereitzustellen, um die Wachstumsgeschichte von capsensixx zu unterstützen. |
| ― | Die M öglichkeit, qualifizierte Arbeitskräfte zu erwerben, um den "People's Business" Ansatz von capsensixx zu unterstützen; und |
| ― | Synergien (Rationalisierung von Systemen und zentralen Funktionen) und Cross-Selling-Möglichkeiten innerhalb des kombinierten Geschäfts nutzbar zu machen. |
Die capsensixx betrachtet die erwartete weitere Konsolidierung in der Branche, die durch steigende regulatorische Anforderungen und den fortgesetzten Rückzug von globalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Anwaltskanzleien und Banken aus der Branche beschleunigt wird, als Chance für zukünftige Akquisitionen. Capsensixx überprüft daher laufend Akquisitionsmöglichkeiten.
Capsensixx zielt darauf ab, seine Leistung durch komplementäre strategische Akquisitionen in einem sich konsolidierenden Markt zu verbessern und eine gesunde Pipeline von Opportunitäten zu erhalten. capsensixx konzentriert seine Aufmerksamkeit auf Akquisitionsmöglichkeiten, die es ihr ermöglichen, bestehende Asset-Fähigkeiten zu vertiefen, weiter auszubauen und das Produktangebot zu erweitern.
Capsensixx sieht Möglichkeiten organisch weiter zu wachsen und zudem durch selektive Akquisitionen an der Konsolidierung der Branche zu partizipieren. Die Tochtergesellschaften von capsensix werden sich weiterhin auf die Bereitstellung qualitativ hochwertiger und innovativer Dienstleistungen, die Einhaltung hoher Standards in den Bereichen Compliance und Kundenanalyse, die Verbesserung der Mitarbeiterentwicklung und die Aufrechterhaltung der starken Kundenbeziehungen konzentrieren.
Mittelfristig wird davon ausgegangen, dass die globalen verwalteten Vermögen der Branche aufgrund der starken Nettoströme (Nettomittelzuflüsse) bei alternativen und Multi-Asset-Lösungen deutlich steigen werden, da insbesondere vermögende Privatpersonen und institutionelle Anleger nach transparenten, wertbeständigen Lösungen suchen. Aufgrund seiner Fähigkeiten, Multi-Asset-Lösungen einerseits und -Strukturen für alternative Investments über seine Tochterunternehmen anzubieten, ist capsensixx gut positioniert, um seinen Marktanteil angesichts dieser Wachstumstrends in der Branche zu erhöhen.
Die digitalen Fähigkeiten unterstützen den Vertrieb neuer Produkte und Dienstleistungen in der FinTech-Branche und begrenzen auch die Auswirkungen steigender Regulierungskosten und Wettbewerbsdynamik.
Der Ausblick von capsensixx für das Gesamtjahr 2019 ist positiv, unterstützt durch - trotz der negativen Marktentwicklung in 2018 - stabile Nettomittelzuflüsse, die oben beschriebene starke Pipeline von Projekten und neue Produkte in den Tochtergesellschaften in den Bereichen Fund Administration & Accounting und Capital Markets & Corporate Services sowie eine verbesserte Sichtbarkeit und Agilität nach dem Börsengang von capensixx.
Vorausgesetzt das sich das Umfeld weiter ohne gravierende Verwerfungen entwickelt, planen wir bei steigenden Umsatzerlösen in allen drei Segmenten, für das Jahr 2019 mit einer leichten Steigerung des Jahresüberschusses vor Ertragsteuern (nach Drittanteilen) des capsensixx Konzerns. Im Rahmen dieses Marktszenarios, erwarten wir eine leichte Erhöhung der Assets under Administration um 3-5% und rechnen mit einer leichten Steigerung des EBITDA auf Jahresbasis.
Zu den Risiken für den Ausblick von capsensixx gehören die globale Entwicklung des Nettovermögens, die Entwicklung der Kapitalmärkte sowie eine anhaltende politische Unsicherheit weltweit. Darüber hinaus können sich unvorhergesehene regulatorische Kosten und mögliche Verzögerungen bei der Implementierung nachteilig auf unsere Kosten und unsere Einkommensbasis auswirken.
Unser Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die Einrichtung und Überwachung unseres Risikomanagements.
Der Rahmen identifiziert vier Risikokategorien:
| ― | Strategische und Geschäftsrisiken: disruptive Technologien, Margen- und Wettbewerbsdruck, Änderung der Nachfrage nach unseren Produkten, negative globale Entwicklung des Nettovermögens, die Entwicklung der Kapitalmärkte sowie eine anhaltende politische Unsicherheit weltweit |
| ― | operative Risiken: Verlust von Mitarbeitern in entscheidenden Positionen, Ausfälle und Störungen in unserer Inforamtionstechnologie und betrieblichen Systemen |
| ― | Risiken aus dem Reporting / Finanzen: fehlerhafte oder nicht zeitgerechte Berichterstattung aufgrund qualitativ und quantitativ unzureichender Ressourcen oder betrügerischer Handlungen |
| ― | Compliance Risiko: Risiko der Nichteinhaltung aller gesetzlicher und regulatorischer Vorgaben, Rechtsstreitigkeiten, ungünstige Änderung von gesellschaft- und steuerrechtlichen Vorschriften sowie mögliche Verzögerungen bei der Implementierung |
Darüber hinaus sind wir aus unseren finanziellen Vermögenswerten den folgenden Hauptrisiken ausgesetzt: Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko und Marktrisiko (einschließlich Währungsrisiko und Zinsänderungsrisiko) betroffen. Daher haben wir Richtlinien und Verfahren zur Messung, Steuerung, Überwachung und Berichterstattung von Risiken implementiert, die regelmäßig von unserem Vorstand überprüft werden.
Wir haben ein Drei-Stufen-Modell eingeführt, um unser Risiko zu überwachen und zu steuern:
| ― | Die erste Ebene des Risikomanagements wird vom Unternehmen durchgeführt. Die primäre Verantwortung für das Strategie-, Performance- und Risikomanagement liegt beim Vorstand und den Tochtergesellschaften. Die Tochterunternehmen müssen sich an die regelmäßig aktualisierten Leitlinien für die operative Unternehmensführung und an eine regelmäßig aktualisierte Risikomanagementpolitik halten. |
| ― | Die zweite Stufe des Risikomanagements ist die Risikoüberwachung. Dies erfolgt auf Ebene der Tochtergesellschaften und deren Compliance-Beauftragten, Steuer- und Rechtsberatern sowie den Relationship Managern, um sicherzustellen, dass die Compliance-Verfahren und Richtlinien im Hinblick auf die Kunden- und Geschäftsakzeptanz gemäß einem definierten Risikoprofil eingehalten werden. |
| ― | Die dritte Stufe des Risikomanagements betrifft die Sicherstellung der Wirksamkeit der internen Kontrollen und der allgemeinen Führung unserer Gruppe durch unsere interne Revision. Ziel ist, dass unsere interne Revision mindestens einmal im Dreijahreszyklus alle Tochtereinheiten besucht. Unsere interne Revision überprüft jede Operation in erster Linie auf die Qualität der Geschäftsprozesse, Finanzen, Compliance, IT, Personal und Governance mit dem Fokus auf die Verbesserung der Prozesse und Kontrollen. |
Die periodische Berichterstattung in Bezug auf die vier Risikokategorien erfolgt zu folgenden Punkten:
| ― | Berichterstattung über vordefinierte Hauptrisikoindikatoren; |
| ― | Berichterstattung über Vorfälle; und |
| ― | Berichterstattung über regelmäßige Risiko-Self-Assessments, die derzeit eingeführt werden und künftig jährlich durchgeführt werden. |
Neben den dargestellen Risiken in Verbindung mit unseren Geschäftsaktivitäten und denen unserer Tochtergesellschaften unterliegt capsensixx folgenden Risikenklassen:
Das Kreditrisiko ist das Risiko, dass ein Kontrahent seinen Verpflichtungen aus einem Finanzinstrument oder einem Kundenvertrag nicht nachkommt, was zu einem finanziellen Verlust führt. Kreditrisiken bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Das Kundenkreditrisiko ist nur sehr begrenzt, da unsere Kunden entweder segregierte Fonds oder segregierte Konten sind. Das Kundenkreditrisiko wird von jedem unserer Unternehmen gemäß unseren Richtlinien, Verfahren und Kontrollen in Bezug auf das Kreditrisikomanagement von Kunden verwaltet. Ausstehende Kundenforderungen werden laufend überwacht und verfolgt. Wir treffen Vorkehrungen, wenn objektive Hinweise vorliegen, dass wir die Schulden nicht einziehen können (zum Beispiel wenn es Anzeichen dafür gibt, dass der Schuldner erhebliche finanzielle Schwierigkeiten oder Zahlungsunfähigkeit hat, Konkursgefahr, Probleme bei der Kontaktaufnahme mit den Kunden, Streitigkeiten mit a Kunde usw.). Die Analyse wird von Fall zu Fall in Übereinstimmung mit den Richtlinien durchgeführt. Wir schreiben Forderungsausfälle ab, wenn sie identifiziert werden.
Die von uns gehaltenen liquiden Mittel und Zinserträge werden im Wesentlichen bei Banken gehalten, die von Standard & Poor's Rating Services oder Fitch Ratings Ltd. mit "BBB" oder höher eingestuft werden.
Langfristige Forderungen bestanden zum Stichtag des 31. Dezember 2018 in Höhe von T€ 394 (Vj. T€ 562). Diese setzten sich im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von T€ 384 zusammen.
Das Liquiditätsrisiko beinhaltet das Risiko einer Geldknappheit und das Risiko, dass wir Schwierigkeiten haben, unseren Verpflichtungen im Zusammenhang mit unseren finanziellen Verbindlichkeiten nachzukommen.
Wir überwachen unser Risiko einer Mittelknappheit anhand einer wiederkehrenden Liquiditätsplanung: Globale Cash-Flow-Prognosen für die nächsten zwölf Monate jeweils im Dezember.
Das Bankguthaben per Stichtag des 31. Dezember 2018 beträgt € 11,23 Mio (Vj. € 4,96 Mio).
Unsere Tochtergesellschaften erstellen eigene Cashflow-Prognosen und werden von unserem Vorstand konsolidiert. Unser Vorstand überwacht die rollenden Prognosen unserer Liquiditätsanforderungen sowie unsere tatsächliche Liquiditätsposition, um sicherzustellen, dass wir über ausreichende liquide Mittel verfügen, um den operativen Bedarf zu decken und gleichzeitig genügend Spielraum für unsere zugesagten Kreditlinien zu haben, um sicherzustellen, dass wir keine Kreditlinien überschreiten oder Bündnisse.
Wir halten die Beträge, die für das Working-Capital-Management erforderlich sind, und unser Vorstand bestimmt die bestmögliche Verwendung von überschüssigen liquiden Mitteln (Rückzahlung von Krediten, Einlagen usw.).
Marktrisiko (einschließlich Währungsrisiko und Zinsänderungsrisiko) ist das Risiko, dass Änderungen der Marktpreise, wie z. B. Wechselkurse und Zinssätze, unsere Erträge oder den Wert unserer Bestände an Finanzinstrumenten beeinflussen. Das Ziel des Marktrisikomanagements besteht darin, Marktrisikopositionen innerhalb akzeptabler Parameter zu steuern und zu steuern und gleichzeitig die Rendite zu optimieren.
Das Währungsrisiko besteht hauptsächlich im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit (wenn Erträge oder Aufwendungen in einer anderen Währung als unserer funktionalen Währung lauten). Unser Exposure betrifft hauptsächlich US-Dollar (USD) und in unwesentlichen Beträgen auch Kanadischer Dollar (CAD) und Schweizer Franken (CHF).
Im Berichtszeitraum gab Fremdwährungen auf USD lautend in Höhe von T€ 28, welche den Forderungen aus Bankguthaben zuzurechnen sind. Wesentliche Risiken ergeben sich aufgrund der Höhe nicht.
Auch die Geschäftsentwicklung der capsensixx AG wird durch Risiken beeinflusst. Dies ist vorstehend dargestellt. Durch unsere Systeme und ein umfangreiches Reporting stellen wir die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung und Überwachung unserer Risiken der laufenden und zukünftigen Entwicklung sicher. Die gelieferten Informationen stellen die Einleitung und Priorisierung von Risikomanagementmaßnahmen zeitnah sicher. Die capsensixx hat sich im Jahr 2018 im Rahmen ihrer ökonomischen Risikotragfähigkeit bewegt. Bestandsgefährdende Risiken waren bisher nicht gegeben und sind unter Berücksichtigung unserer prognostizierten Geschäftsentwicklung ebenfalls nicht gegeben. Auch bei möglichen Störungen ist ein geregelter Geschäftsbetrieb gesichert. Über unsere Risikoüberwachungs- und -steuerungssysteme und die konsequente Ausrichtung unseres Geschäftsmodells an der Risikotragfähigkeit können wir gewährleisten, dass die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit eingegangenen Risiken mit entsprechendem Risikokapital unterlegt sind. Die Wirksamkeit unseres Risikomanagements wird durch externe Prüfer und durch die Interne Revision turnusmäßig überprüft.
Das Risikomanagement- und controllingsystem wird insbesondere hinsichtlich der Entwicklung des Volumens und der Komplexität unseres Geschäfts stets weiterentwickelt.
Die dargestellten Risiken wurden im Berichtszeitraum als "nicht signifilant" eingestuft.
Die capsensixx AG unterhält Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Im Rahmen dieser Geschäftsbeziehungen zu diesen Unternehmen und Personen bieten und beziehen wir vielfach die gleichen Dienstleistungen, die auch für Kunden im Allgemeinen erbracht werden. Unseres Erachtens tätigen wir sämtliche Geschäfte mit diesen Unternehmen und Personen zu fremdüblichen Bedingungen. Geschäfte, die zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor.
Gemäß §312 Abs. 3 AktG erklären wir als Vorstand der Capsensixx AG, dass die Gesellschaft bei dem im vorstehenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten vorgenommenen Rechtsgeschäften und getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde.
Die capsensixx-Aktien wurden am 21. Juni 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse mit einem anfänglichen Platzierungspreis von € 16,00 notiert. Die Marktkapitalisierung von capsensixx betrug € 54,88 Mio. Die Marktkapitalisierung errechnet sich aus der Gesamtanzahl ausstehender Aktien (€ 3,430 Mio) multipliziert mit dem festgesetzten Aktienkurs (€ 16,00). Die PEH Wertpapier AG ist Mehrheitsaktionär und hält rund 77,64%, während der Free Float mit Greenshoe mit 22,36% vertreten ist.
Die deutschen und internationalen Börsen zeigten im Jahr 2018 deutliche Schwankungen. Bedingt durch den Handelsstreit zwischen den USA und China, Unsicherheiten in Bezug auf den Brexit oder auch den Haushaltsstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung, waren Investoren verunsichert. Der deutsche Leitindex DAX, der die 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen umfasst, geriet deutlich unter Druck; auf Jahressicht verbuchte er ein Minus von rd. 18 Prozent. Der Technologiewerteindex TecDAX war ebenfalls von stärkeren Kursschwankungen geprägt, verlor auf Jahressicht aber nur rd. 3 Prozent, verglichen mit dem MDAX und SDAX, die rd. 18 Prozent bzw. rd. 20 Prozent einbüßten.
Trotz des schwierigen Börsenumfelds wagte die capsensixx AG den Schritt an die Frankfurter Wertpapierbörse. Seit 21. Juni 2018, dem Tag der Erstnotiz, notiert die Aktie des führenden Anbieters von Financial Administration as a Service im Prime Standard - dem Qualitätssegment mit den höchsten Transparenzanforderungen der Frankfurter Wertpapierbörse. Der erste Kurs wurde bei € 16,00 festgestellt und damit auf Höhe des Ausgabepreises. Durch den Börsengang erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von € 3.100.000 um € 330.000 auf € 3.430.000. Die PEH Wertpapier AG, bisheriger Alleingesellschafter, gab im Rahmen des Börsengangs insgesamt 437.000 Aktien ab, wovon 30.000 Aktien im Rahmen einer Greenshoe-Option platziert wurden. Auch nach dem erfolgreichen Börsengang bleibt die PEH Wertpapier AG mit rund 77,64 Prozent Mehrheitsaktionär der capsensixx AG. Der Freefloat liegt bei 22,36 Prozent. Aus dem Börsengang wurden Mittel in Höhe von brutto € 5,3 Mio. generiert. Das Listing war ein wichtiger Meilenstein für die capsensixx AG und trug dazu bei, die Position als führender Anbieter von "Financial Administration as a Service" weiter auszubauen und Investitionen in die konsequente Digitalisierung von Finanzprozessen zu ermöglichen.
Auf Jahressicht musste die Aktie der capsensixx AG trotz einer positiven Geschäftsentwicklung deutliche Verluste hinnehmen. Besonders Aktien aus dem Tech-Bereich konsolidierten in der zweiten Jahreshälfte 2018 sehr stark. Diesem Umfeld konnte sich auch capsensixx nicht entziehen. Das Papier notierte zum Ultimo 2018 rund 32 Prozent niedriger bei einem Xetra-Schlusskurs von 10,80 €o, was gleichzeitig auch der niedrigste Xetra-Schlusskurs im Jahr 2018 war. Nach Ende des Berichtszeitraums hat sich der Aktienkurs bereits wieder etwas erholen können.
Während des Berichtszeitraums wurde die capsensixx AG von montega - Equity Research gecovert. In einem Update vom November 2018 wird die Aktie mit einem Kursziel von € 18,00 zum Kauf empfohlen.
Pro Tag wurden durchschnittlich an allen deutschen Börsen rd. 2.500 Aktien der capsensixx AG gehandelt. Auf das elektronische Handelssystem Xetra der Frankfurter Wertpapierbörse entfielen mit knapp 1.500 Stück rd. 60 Prozent des Gesamtumsatzes der täglich gehandelten capsensixx-Aktien.
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| ISIN/WKN | DE000A2G9M17 / A2G9M1 |
| Börsenkürzel | CPX |
| Art der Aktien | 3.430.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien |
| Marktkapitalisierung | am 31.12.2018 rd. € 37 Mio. |
| Höchst-/Tiefstkurs auf Xetra | € 15,95 am 21.6.18 / € 10,80 am 28.12.18 |
| Grundkapital | € 3.430.000 |
| Erstnotiz | 21.06.2018 |
| Handelssegment | Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse |
| Designated Sponsor | ICF BANK AG |
Auf der ordentlichen Hauptversammlung 2018 am 28. Mai 2018 wurde den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrates für das Rumpfgeschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt. Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates für den Zeitraum bis zur Hauptversammlung die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2022 entscheidet wurden Herrn Martin Stürner, Herr Rudolf Locker und Herr Gregor Langer gewählt.
Im Rahmen der Hauptversammlung 2018 wurde die Baker Tilly GmbH & Co. KG, Wirtschaftprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 gewählt.
Die Beschlüsse erfolgten jeweils einstimmig.
geboren am 13. Februar 1973 in München, ist unser Chief Executive Officer (CEO) und Vorsitzender des Vorstands.
Sven ist einer der Gründer der Oaklet GmbH, die 2006 gegründet wurde. Er begann seine Karriere 1999 im Bereich Compliance und Operations der Hornblower Fischer AG. Im Laufe des Jahres 2000 wurde Sven ein lizensierter EUREX-Trader, EUREX-Supervisor und machte mehrere Serienprüfungen bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) und der United States Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Bis 2002 leitete er das Finanztermingeschäft der Hornblower Fischer AG in Deutschland, bevor er mit einigen Partnern eine eigene Vermögensverwaltungsgesellschaft in Frankfurt gründete - die KMS Asset Management AG.
Sven war verantwortlich für ein Team im Bereich "Strukturierte Produkte", hauptsächlich Aktienderivate von führenden Investmentbanken.
Im Jahr 2005 konzipierte er die erste bankunabhängige Verbriefungstransaktion in Luxemburg nach dem Luxemburger Verbriefungsgesetz von 2004. Die PEH Wertpapier AG erwarb 2007 eine Mehrheitsbeteiligung an der Oaklet GmbH und Sven wurde 2011 Mitglied der Geschäftsleitung der PEH Wertpapier AG, wurde als CEO von capsensixx bestellt und sein Vertrag wurde mit Wirkung zum 21. Juni 2018 (Tag der Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse) von der PEH Wertpapier AG auf die capsensixx AG übertragen.
geboren am 22. Januar 1974 in Las Palmas auf Gran Canaria (Spanien), ist unser Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Vorstands.
Nach Abschluss seines Japanologie Studiums wurde Fabian 1999 Mitarbeiter im Bereich Operations der Hornblower Fischer AG. Im Jahr 2000 wechselte er als Händler-Assistent zur Equinet Securities AG und wurde später Börsenhändler bei XETRA und Floor-Trader. Ab dem Jahr 2004 war er bei der KMS Asset Management AG im Strukturierungsteam von Sven's Einheit tätig. Zusammen mit Sven und den anderen Gründungspartnern der Oaklet GmbH wurde Fabian 2006 einer der Geschäftsführer der Oaklet GmbH und ist heute Mitglied des Board of Directors von Oaklet S.A.
Fabian wurde mit Wirkung zum 21. Juni 2018 (Tag der Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse) zum CFO der capsensixx AG benannt.
Martin Stürner begann seine Karriere im Finanzsektor bereits 1981 als er zur Münchinger Bank eG ging. 1984 wurde er Niederlassungsleiter in Münchingen und 1985 Asset Manager bei der Commerzbank (München). Von 1987 bis Ende 1989 war er Teamleiter bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank AG, bevor er seine letzte Stelle als Bankangestellter bei M.M. Warburg & CO in Hamburg als Fondsmanager und Asset Manager antrat. 1995 trat er in die PEH Wertpapier AG ein und wurde einer ihrer Aktionäre.
Heute ist er der größte Einzelinvestor der PEH Wertpapier AG und deren Vorstandsvorsitzender.
Rudolf Locker schloss 1973 sein Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz ab. 1974 wurde er bei Arthur Anderson als Wirtschaftsprüfer zugelassen und legte 1976 seine Steuerberaterprüfung ab. Zwischen 1976 und 1995 baute er seine eigene Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf. 1989 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der btu beraterpartner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Oberursel und hat sein Geschäft in Naturalien übertragen. 1993 war er einer der Gründungspartner der FiRe GmbH, die 1999 an die Börse ging und heute als Amadeus FiRe AG bekannt ist.
Heute ist Rudolf Locker einer der Großaktionäre der PEH Wertpapier AG und Vorsitzender des Aufsichtsrats der PEH Wertpapier AG.
Rudolf Locker hat 82.000 Aktien der capsensixx AG erworben und hält damit 2,39% des Grundkapitals der capsensixx.
Gregor Langer schloss sein Wirtschaftsstudium in Brüssel ab, bevor er in verschiedenen administrativen und organisatorischen Positionen für die Intercontinental Hotel Group arbeitete. 1989 wechselte er als Financial Officer zur Atlantic International Leasing GmbH - Spezialist für IT-Leasing. Er hat die Chancen solcher Leasinggeschäfte und Finanzlösungen erkannt und ist Unternehmer geworden. Er gründete mehrere Leasinggesellschaften und baute sie durch buy & build zur AML Leasing Group auf, die er 2007 veräußerte. Heute agiert Gregor Langer als privater Investor und sogenannter, Business Angel Gregor Langer ist Mitglied des Aufsichtsrats der PEH Wertpapier AG.
Gregor Langer hat 25.000 Aktien der capsensixx AG erworben und trägt damit 0,73% des Grundkapitals von capsensixx.
Jedes Aufsichtsratsmitglied hat nach der Satzung der capsensixx AG Anspruch auf € 10.000 p.a. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält € 20.000 p.a. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende erhält € 15.000 p.a. Für das Jahr 2018 ergeben sich keine Ansprüche. Der Anspruch erwächst erstmalig für das Wirtschaftsjahr 2019.
Die an die Mitglieder des Aufsichtsrats gezahlten Aufwandsentschädigungen betrugen im Geschäftsjahr inklusive Umsatzsteuer T€ 0. Der Aufsichtsrat hat auf seine Vergütung in Höhe von T€ 45 verzichtet.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten keine erfolgsorientierte Vergütung, da der Satzung der Gesellschaft nach nur eine feste Vergütung vorgesehen ist und zudem durch das Fehlen erfolgsorientierter Vergütungsbestandteile sichergestellt werden soll, dass alle Entscheidungen des Aufsichtsrates ohne Berücksichtigung etwaiger persönlicher Vorteile durch eine erhöhte Aufsichtsratsvergütung getroffen werden.
Die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Ziel des Vergütungssystems der capsensixx AG ist es, eine angemessene Vergütung unter Berücksichtigung der persönlichen Leistung des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie der wirtschaftlichen Lage und des Erfolgs des Unternehmens zu erbringen.
Darüber hinaus orientiert sich die Vergütung an branchen- und landesüblichen Standards.
Das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) ist am 5. August 2009 in Kraft getreten und gilt für alle ab diesem Zeitpunkt neu abgeschlossenen Verträge.
Die jährliche Vergütung der Vorstandsmitglieder richtet sich grundsätzlich nach ihrem Beitrag zum Geschäftserfolg und setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: einer erfolgsunabhängigen Vergütung und einer erfolgsabhängigen. Die Höhe der Festvergütung ist abhängig von der übertragenen Funktion und Verantwortung, der Zugehörigkeitsdauer zum Vorstand sowie von branchen- und marktüblichen Rahmenbedingungen.
Der Dienstvertrag von Herrn Föhre wurde im Jahr 2018 bis zum 21. November 2022 geschlossen. Der Dienstvertrag von Herrn Ulbrich wurde im Rahmen der Vertragsneugestaltungen ebenfalls bis zum 21.11.2022 verlängert.
Neben einem fixen Grundgehalt (Herr Föhre erhält T€ 160 und Herr Ulbrich T€ 240 pro Jahr) zahlt die Gesellschaft beiden Vorstandsmitgliedern eine erfolgsabhängige variable Vergütung (Bonus). Ziel der Bonusvereinbarung ist ein nachhaltiger Jahresüberschuss. Die Bonuszahlung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: (i) der "Income Bonus" Komponente, die sich ausschließlich am Jahresüberschuss der Gesellschaft orientiert und (ii) der "Performance Bonus" Komponente, die sich an der Erzielung mittel- und langfristiger qualitativer Ziele der Gesellschaft, wie z.B. Innovationskraft, Nachhaltigkeit, Diversität und Soziale Verantwortung orientiert. Die "Income Bonus" Komponente ist auf 100% des fixen Grundgehalts beschränkt und berücksichtigt eine entsprechende Mindestzielerreichung, um den Interessen der capsensixx Aktionäre Rechnung zu tragen. Die "Performance Bonus" Komponente kann bis zum dreifachen des fixen Grundgehalts pro Jahr betragen.
Die Bonusvereinbarung enthält eine Verpflichtung zum Erwerb von capsensixx Aktien für eine Mindesthaltedauer von 4 Jahren. Der Begünstigte der Jahresbonuszahlung ist verpflichtet, 40% des Anteils der Jahresbonuszahlung, der das Einfache des fixen Jahresgrundgehaltes übersteigt, für den Erwerb von capsensixx Aktien aufzuwenden.
Es bestehen keine Regelungen zur Abfindung bei vorzeitiger Abberufung oder zur Altersversorgung der Vorstandsmitglieder. Eine aktienbasierte Vergütung oder Aktienoptionspläne bestehen nicht.
Herr Föhre erhält von der Oaklet GmbH eine Vergütung, die mit dem Grundgehalt bei der capsensixx verrechnet wird. Jahresbonuszahlungen an Herrn Föhre sind durch den Aufsichtsrat der capsensixx AG zustimmungspflichtig.
Herr Ulbrich ist auch weiterhin im Vorstand der PEH Wertpapier AG aktiv, erhält seine Vergütung (fixes Grundgehalt + Jahresbonus, mit Ausnahme des Jahresbonus für 2018) seit dem 1.6.2018 jedoch ausschließlich von der capsensixx AG. Die capsensixx AG berechnet T€ 20 (+ USt.) pro Jahr für die entsprechende Verrechnung der gegenüber der PEH Wertpapier AG erbrachten Leistungen.
Im Geschäftsjahr wurden an Herrn Fabian Föhre erfolgsunabhängige Bezüge von T€ 12 (+USt.) (Vj. T€ 0) und an Herrn Sven Ulbrich erfolgsunabhängige Bezüge von T€ 142 (Vj. T€ 0) gezahlt. Ein Anspruch auf ergebnisabhängige Tantiemen durch die capsensixx AG für das Jahr 2018 besteht weder für Herrn Fabian Föhre noch Herrn Sven Ulbrich.
Die Gesellschaft hat nur eine Aktiengattung ausgegeben. Das gezeichnete Kapital beträgt € 3.430.000. Es ist eingeteilt in 3.430.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag).
Alle Aktien gewähren die gleichen Rechte.
Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten.
Es gibt keine Aktien, die mit Stimmrechtskontrollen ausgestattet sind oder die ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben.
Es gibt keine Beschränkungen, die Stimmrechte oder Übertragungen von Aktien betreffen.
Am Bilanzstichtag hatte die capsensixx AG keine eigenen Aktien im Bestand.
Die PEH Wertpapier AG hält direkt 77,64% der Anteile. Die Gesellschaft hat keine Kenntnisse über weitere Aktionäre die mehr als 3% der Stimmrechte halten.
Die Ernennung und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes erfolgt satzungsgemäß durch den Aufsichtsrat. Der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstandes. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstandes sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes ernennen. Es können stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt es die Gesellschaft allein. Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder die Gesellschaft oder ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Der Aufsichtsrat kann bestimmen, ob einzelne Vorstandsmitglieder allein zur Vertretung der Gesellschaft befugt sind und/oder Rechtsgeschäfte zugleich mit sich als Vertreter eines Dritten vornehmen können (Befreiung von dem Verbot der Mehrfachvertretung des § 181 BGB). Der Vorstand gibt sich durch einstimmigen Beschluss eine Geschäftsordnung, welche die Verteilung der Geschäfte unter den Mitgliedern des Vorstandes sowie die Einzelheiten der Beschlussfassung des Vorstandes regelt. Eine Geschäftsordnung des Vorstandes bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates.
Zur Vornahme von Satzungsänderungen bedarf es eines Hauptversammlungsbeschlusses. Sofern das Gesetz nicht zwingend etwas Anderes vorschreibt, ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen gemäß § 17 Abs. 2 Satz 1 der Satzung der Gesellschaft ausreichend. Darüber hinaus gilt gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 der Satzung, dass in den Fällen, in denen das Gesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals erfordert, die einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals genügt, sofern nicht durch das Gesetz eine größere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist.
Der Vorstand ist gemäß Satzung §4 ermächtigt das Grundkapital bis zum 20. März 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt € 1.220.000,00 zu erhöhen.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen, sind nicht getroffen.
Entschädigungsvereinbarungen, die für den Fall eines Übernahmeangebotes mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.
Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Eine zukunftsgerichtete Aussage ist eine Aussage, die sich nicht auf historische Tatsachen oder Ereignisse oder auf Tatsachen oder Ereignisse zum Zeitpunkt dieses Lageberichts bezieht. Dies gilt insbesondere für Aussagen in diesem Lagebericht, die Informationen zu unserer zukünftigen Ertragskraft, zu unseren Plänen und Erwartungen hinsichtlich unseres Geschäftswachstums und unserer Profitabilität sowie zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, denen wir ausgesetzt sind, enthalten. Ausdrücke wie "planen", "vorhersagen", "projizieren", "prognostizieren", "Ziel", "erwarten", "vorhersehen", "werden", "beabsichtigen", "schätzen", "annehmen", "erwarten" "Ziel", "Potenzial" oder "Ziel" kann ein Hinweis auf zukunftsgerichtete Aussagen sein.
Die zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Lagebericht unterliegen Risiken und Unsicherheiten in Bezug auf zukünftige Ereignisse und basieren auf Schätzungen und Bewertungen, die nach bestem Wissen des Emittenten vorgenommen werden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf Annahmen, Unsicherheiten und anderen Faktoren, deren Eintritt oder Nichteinhaltung dazu führen könnte, dass die tatsächlichen Ergebnisse des Emittenten, einschließlich der Finanzlage und Rentabilität unseres Konzerns, wesentlich von den Erwartungen abweichen oder diese nicht erfüllen in den zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Diese Ausdrücke finden sich in mehreren Abschnitten in diesem Lagebericht und überall dort, wo Informationen in diesem Lagebericht über unsere Absichten, Überzeugungen oder aktuellen Erwartungen in Bezug auf seine zukünftige finanzielle Lage und Betriebsergebnisse, Pläne, Liquidität, Geschäftsaussichten, Wachstum enthalten sind , Strategie und Rentabilität, Investitions- und Investitions bedarf, Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Nachfragesteigerungen für unsere Produkte und Dienstleistungen sowie das wirtschaftliche und regulatorische Umfeld, dem wir uns stellen. Aufgrund dieser Unsicherheiten und Annahmen ist es auch möglich, dass die in diesem Lagebericht genannten zukünftigen Ereignisse nicht eintreten werden. Darüber hinaus könnten sich die in diesem Lagebericht aus den Berichten von Dritten wiedergegebenen zukunftsgerichteten Schätzungen und Prognosen als unrichtig erweisen. Tatsächliche Ergebnisse, Leistungen oder Ereignisse können unter anderem erheblich von denen in solchen Aussagen abweichen:
| ― | Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen in den Märkten, in denen wir tätig sind, einschließlich Veränderungen der Arbeitslosenquote, der Höhe der Verbraucherpreise, des Lohnniveaus usw.; |
| ― | die weitere Entwicklung in den Märkten, in denen wir tätig sind; |
| ― | unsere Fähigkeit, Wachstum zu bewältigen; |
| ― | Änderungen, die das Zinsniveau beeinflussen; |
| ― | Veränderungen im Wettbewerbsumfeld und auf der Wettbewerbsebene; |
| ― | Änderungen, die die Wechselkurse beeinflussen; |
| ― | Unfähigkeit, qualifiziertes Personal anzuwerben und zu halten; |
| ― | Änderungen des regulatorischen Umfelds, die sich auf unser Geschäft und das unserer Kunden auswirken können; |
| ― | Änderungen der Besteuerung. |
Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass alle zukunftsgerichteten Aussagen nur zum Datum dieses Lageberichts gültig sind und dass weder die Emittentin noch der Underwriter eine Verpflichtung eingehen, jegliche vorausschauende Aussage zu aktualisieren oder zu erfüllen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist eine solche Aussage zu tatsächlichen Ereignissen oder Entwicklungen.
Die Erklärung wurde von der capsensixx AG vollständig abgegeben und auf der Internetseite der Gesellschaft (https://capsensixx.de/11-ir.html) öffentlich zugänglich gemacht.
Frankfurt, den 17.04.2019
Sven Ulbrich
Fabian Föhre
capsensixx AG
Bettinastrasse 57
60325 Frankfurt
Tel: +49 (69) 7680 585 0
Handelsregister: Frankfurt am Main
HRB 111.187
Veröffentlicht am 18. April 2019
Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die keine historischen Tatsachen sind; Sie enthalten Aussagen über unsere Überzeugungen und Erwartungen und die ihnen zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Plänen, Schätzungen und Prognosen, die dem Management von capsensixx derzeit zur Verfügung stehen.
Zukunftsgerichtete Aussagen gelten daher nur zu dem Zeitpunkt, zu dem sie gemacht werden, und wir übernehmen keine Verpflichtung, sie angesichts neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse öffentlich zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten.
Eine Reihe wichtiger Faktoren könnte daher dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in zukunftsgerichteten Aussagen enthalten sind.
Zu diesen Faktoren zählen die Bedingungen an den Finanzmärkten in Deutschland, Europa, den USA und anderen Ländern, von denen wir einen wesentlichen Teil unserer Erträge beziehen und in denen wir einen wesentlichen Teil unserer Vermögenswerte, die Entwicklung der Vermögenspreise und den Markt halten Volatilität, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Zuverlässigkeit unserer Risikomanagement-Richtlinien, Verfahren und Methoden sowie weitere Risiken, wie in diesem Bericht beschrieben.
AKTIVA
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| Notes | 31.12.2018 € |
31.12.2017 € |
01.01.2017 € |
|
|---|---|---|---|---|
| Geschäts- und Firmenwert | C.1. | 587.316,09 | 43.549,36 | 43.549,36 |
| Andere immaterielle Wirtschaftsgüter | C.2. | 6.211.609,86 | 1.845.491,03 | 2.124.354,85 |
| Sachanlagevermögen | C.2. | 672.309,25 | 932.028,01 | 945.888,81 |
| Nach at-Equity Methode bilanzierte Finanzanlagen | C.3. | 14.457,79 | 0,00 | 0,00 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | C.4. | 394.224,21 | 561.853,71 | 646.903,71 |
| Aktive latente Steuern | B.6., C.5. | 221.823,00 | 105.506,00 | 194.958,00 |
| Langfristige Vermögenswerte | 8.101.740,20 | 3.488.428,11 | 3.955.654,73 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | C.7. | 9.834.079,95 | 44.526.264,20 | 13.139.855,16 |
| Steuererstattungsansprüche | B.6., C.6. | 554.818,09 | 138.860,07 | 111.611,23 |
| Finanzinstrumente u. sonstige finanzielle Vermögenswerte*1 | C.7. | 3.475.007,21 | 3.996.600,03 | 4.104.000,91 |
| Flüssige Mittel | C.8. | 11.226.301,98 | 4.961.053,54 | 3.797.683,11 |
| kurzfristige Vermögenswerte | 25.090.207,23 | 53.622.777,84 | 21.153.150,41 | |
| Summe der Aktiva | 33.191.947,43 | 57.111.205,95 | 25.108.805,14 |
*1 Die in den Vorjahren einzeln ausgewiesenen "kurzfristigen Vermögegengegenstände" und "Finanzinstrumente" werden ab 2018 in "Finazinstrumente und sonstige finanzielle Vermögenswerte" kumuliert ausgewiesen.
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| Notes | 31.12.2018 € |
31.12.2017 € |
01.01.2017 € |
|
|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | C.9. | 3.430.000,00 | 100.000,00 | 100.000,00 |
| Kapitalrücklage | 4.848.213,45 | 0,00 | 0,00 | |
| Gewinnrücklage | C.9. | 1.566.263,33 | 83.006,26 | 42.115,53 |
| kumuliertes sonstiges Eigenkapital | ||||
| Gewinnvortrag | C.9. | -1.976,59 | 191.510,95 | -138.154,98 |
| Jahresüberschuss | 1.269.241,44 | 2.529.413,47 | 2.060.148,69 | |
| Ausgleichsposten Eigenkapital | 0,00 | 2.669.892,06 | 2.669.892,06 | |
| Umgliederung IFRS 9 | 0,00 | 0,00 | ||
| Ausgleichsposten Sukzessiverwerb | 0,00 | 360.180,50 | 360.180,50 | |
| Eigenkapital ausschließlich nicht beherrschender Anteile | 11.111.741,63 | 5.934.003,23 | 5.094.181,80 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 6.544.356,41 | 5.648.015,95 | 4.817.663,33 | |
| Eigenkapital | 17.656.098,04 | 11.582.019,19 | 9.911.845,13 | |
| Latente Ertragsteuern | B.6., C.5. | 89.870,07 | 108.186,05 | 75.788,83 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | C.10 | 3.522.004,17 | 107.297,89 | 147.535,81 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 3.611.874,24 | 215.483,94 | 223.324,64 | |
| Steuerschulden | B.6. | 901.428,59 | 548.383,58 | 656.753,93 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | C.11. | 8.708.770,47 | 42.516.185,12 | 12.024.193,11 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | C.12. | 2.313.776,09 | 2.249.134,12 | 2.292.688,33 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 11.923.975,15 | 45.313.702,82 | 14.973.635,37 | |
| Summe der Passiva | 33.191.947,43 | 57.111.205,95 | 25.108.805,14 |
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| komibiniert* | |||
|---|---|---|---|
| Notes | 2018 € |
2017 € |
|
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 115.700.176,44 | 116.200.228,74 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 1.185.184,42 | 694.042,54 | |
| 3. Materialaufwand | -93.689.170,01 | -96.583.127,34 | |
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -6.250.841,16 | -5.331.363,77 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.551.734,56 | -1.407.656,11 | |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.539.815,60 | -976.184,17 | |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.563.890,61 | -5.433.092,14 | |
| 7. Erträge aus assoziierten Unternehmen | 154,97 | 0,00 | |
| 8. Finanzerträge | 31.132,55 | 31.504,31 | |
| 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 43.772,21 | 30.661,89 | |
| 10. Finanzaufwendungen | -15.368,11 | -7.476,45 | |
| 11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 6.349.600,54 | 7.217.537,50 | |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -2.140.289,10 | -2.241.207,66 | |
| 13. Jahresüberschuss | 4.209.311,44 | 4.976.329,84 | |
| 14. Auf nicht beherrschende Anteile | 2.940.070,00 | 2.446.916,37 | |
| 15. Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter | 1.269.241,44 | 2.529.413,47 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | 0,53 | 25,29 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert) | 0,53 | 25,29 |
* Zahlenwerk den kombinierten Finanzinformationen entnommen (A.2)
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| komibiniert* | ||
|---|---|---|
| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
| --- | --- | --- |
| I. JAHRESÜBERSCHUSS | 4.209.311,44 | 4.976.329,84 |
| II. SONSTIGES GESAMTEINKOMMEN | ||
| a) Posten die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden können | ||
| +/- Umbewertungen von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0,00 | 0,00 |
| +/- Ertragsteuer | 0,00 | 0,00 |
| Zwischensumme | 0,00 | 0,00 |
| b) P osten die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden können | ||
| Bewertung von Finanzinstrumenten | ||
| +/- Finanzinstrumente zur Veräußerung verfügbar | - 34.378,14 | 77.572,19 |
| davon: Gewinne/Verluste des Jahres € -34.378,14 (Vj.: € 0,00) | ||
| davon: Umgliederung wegen Ausbuchung € 0,00 (Vj.: € 0,00) | ||
| +/- Ertragsteuer | 0,00 | 0,00 |
| Zwischensumme | - 34.378,14 | 77.572,19 |
| Sonstiges Gesamteinkommen nach Steuern (a + b) | - 34.378,14 | 77.572,19 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen | - 13.024,15 | 36.681,46 |
| davon Eigenkapitalgebern zuzurechnen | - 21.353,99 | 40.890,73 |
| III. GESAMTEINKOMMEN | ||
| Jahresüberschuss | 4.209.311,44 | 4.976.329,84 |
| Sonstiges Gesamteinkommen | - 34.378,14 | 77.572,19 |
| Gesamteinkommen | 4.174.933,30 | 5.053.902,03 |
| davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 2.927.045,85 | 2.483.597,83 |
| davon Eigenkapitalgebern zuzurechnen | 1.247.887,45 | 2.570.304,20 |
* Zahlenwerk den kombinierten Finanzinformationen entnommen (vgl. A.2)
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| 01.01.-31.12.2018 T€ |
01.01.-31.12.2017 T€* |
|
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen, vor gezahlten oder erhaltenen Steuern, Zinsen und vor erhaltenen Dividenden | 6.321 | 7.168 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1.540 | 976 |
| Gezahlte Zinsen | - 15 | - 7 |
| Erhaltene Zinsen | 44 | 58 |
| Erhaltene Dividenden | 0 | 0 |
| Zuführung zur Kapitalrücklage aufgrund Mitarbeiteroptionen | 0 | 0 |
| Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| Ab-/Zunahme der Forderungen an Kunden, sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 33.542 | - 31.153 |
| Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | - 33.842 | 30.445 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 5.807 | 5.232 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | 0 | 0 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 0 | 0 |
| Auszahlugen aus der Übernahme der Beherrschung an Tochterunternehmen | 0 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | - 145 | - 383 |
| Auszahlungen aus dem Kauf von konsolidierten Unternehmen | 0 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | - 2.690 | - 684 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhung) | 5.178 | 0 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner (Dividenden) und Anteile Dritter | - 2.031 | - 3.385 |
| Ein-/Auszahlungen aus Änderungen der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen | 0 | 0 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | 0 | 0 |
| Zugang eigene Aktien | 0 | 0 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 3.147 | - 3.385 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 6.264 | 1.163 |
| Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0 | 0 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 4.961 | 3.798 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 11.225 | 4.961 |
* Zahlenwerk den kombinierten Finanzinformationen entnommen (vgl. A.2)
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| Gezeichnetes Kapital € |
Kapitalrücklage € |
|
|---|---|---|
| Stand am 31. Dezember 2017 / | 100.000 | 0 |
| Anpassungen aufgrund von Konsolidierungsänderungen | 0 | 0 |
| 01. Januar 2018 nach IFRS | 100.000 | 0 |
| Anpassungen aufgrund Erstkonsolidierung | 0 | 0 |
| Gesamteinkommen (JÜ) | 0 | 0 |
| Sacheinlage Kapitalerhöhung | 3.000.000 | 0 |
| Kosten Kapitalerhöhung | 0 | -101.787 |
| Kapitalerhöhung | 330.000 | 4.950.000 |
| Stand am 31. Dezember 2018 nach IFRS | 3.430.000 | 4.848.213 |
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| Gewinnrücklage** € |
Available-for-sale-Rücklage Neubewertungsrücklage für Finanzinvestitionen* € |
EK-Anpassung aus der Erstkonsolidierung für Zwecke der kombinierten Abschlüsse € |
Ausgleichsposten für sukzessiven Anteilserwerb € |
|
|---|---|---|---|---|
| Stand am 31. Dezember 2017 / | 2.720.924 | 83.007 | 2.669.892 | 360.181 |
| Anpassungen aufgrund von Konsolidierungsänderungen | -2.722.900 | -83.007 | -2.669.892 | -360.181 |
| 01. Januar 2018 nach IFRS | -1.976 | 0 | 0 | 0 |
| Anpassungen aufgrund Erstkonsolidierung | 1.587.618 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamteinkommen (JÜ) | 1.247.887 | 0 | 0 | 0 |
| Sacheinlage Kapitalerhöhung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kosten Kapitalerhöhung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 31. Dezember 2018 nach IFRS | 2.833.529 | 0 | 0 | 0 |
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| Konsolidierte sonstige Eigenkapitalkomponenten € |
Eigenkapital € |
Nicht beherrschende Anteile € |
Summe € |
|
|---|---|---|---|---|
| Stand am 31. Dezember 2017 / | 0 | 5.934.003 | 5.648.017 | 11.582.020 |
| Anpassungen aufgrund von Konsolidierungsänderungen | 0 | -5.835.980 | -5.648.017 | -11.483.997 |
| 01. Januar 2018 nach IFRS | 0 | 98.023 | 0 | 98.023 |
| Anpassungen aufgrund Erstkonsolidierung | 0 | 1.587.618 | 3.617.311 | 5.204.929 |
| Gesamteinkommen (JÜ) | 0 | 1.247.887 | 2.927.046 | 4.174.933 |
| Sacheinlage Kapitalerhöhung | 0 | 3.000.000 | 0 | 3.000.000 |
| Kosten Kapitalerhöhung | 0 | -101.787 | 0 | -101.787 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 5.280.000 | 0 | 5.280.000 |
| Stand am 31. Dezember 2018 nach IFRS | 0 | 11.111.742 | 6.544.357 | 17.656.099 |
* In Übereinstimmung mit IFRS 9 Finanzinstrumente, welche vorher als "zur Veräußerung verfügbar" (afs) eingestuft wurden und jetzt gemäß IFRS 9 Kategorien erfasst werden.
** Die Gewinnrücklage in der Bilanz beinhaltet das sonstige Gesamtergebnis, sowie die konsolidierten sonstigen Eigenkapitalkomponenten. Für Zwecke der Eigenkapitalveränderungsrechnung wurden die Neubewertungsrücklagen für Finanzinvestitionen getrennt ausgewiesen.
vgl. hierzu Abschnitt C.9. der notes
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bruttowert 01.01.2018 € |
+ Umgliederungen € |
+ Zugänge € |
- Abgänge € |
Bruttowert 31.12.2018 € |
Vortrag 01.01.2018 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| Geschäfts- und Firmenwerte | 43.549,36 | 543.766,73 | 0,00 | 0,00 | 587.316,09 | 0,00 |
| EDV-Software | 2.744.846,74 | 95.808,22 | 3.108.891,52 | 0,00 | 5.949.546,48 | 965.913,93 |
| Kundenstamm | 0,00 | 0,00 | 2.071.500,00 | 0,00 | 2.071.500,00 | 0,00 |
| Anzahlungen | 66.558,22 | - 95.808,22 | 320.786,22 | 0,00 | 291.536,22 | 0,00 |
| 2.854.954,32 | 543.766,73 | 5.501.177,74 | 0,00 | 8.899.898,79 | 965.913,93 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.634.895,74 | 0,00 | 115.084,77 | -5.677,38 | 2.744.303,13 | 1.702.867,73 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 29.953,16 | 0,00 | 29.953,16 | 0,00 |
| 2.634.895,74 | 0,00 | 145.037,93 | - 5.677,38 | 2.774.256,29 | 1.702.867,73 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | |
| Insgesamt: | 5.489.850,06 | 543.766,73 | 5.660.673,46 | -5.677,38 | 11.688.612,87 | 2.668.781,66 |
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| Abschreibungen | Buchwert | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen des Geschäftsjahres € |
Abgänge € |
Stand 31.12.2018 € |
31.12.2018 € |
31.12.2017 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||
| Geschäfts- und Firmenwerte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 587.316,09 | 43.549,36 |
| EDV-Software | 927.908,91 | 0,00 | 1.893.822,84 | 4.055.723,64 | 1.778.932,81 |
| Kundenstamm | 207.150,00 | 0,00 | 207.150,00 | 1.864.350,00 | 0,00 |
| Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 291.536,22 | 66.558,22 |
| 1.135.058,91 | 0,00 | 2.100.972,84 | 6.798.925,95 | 1.889.040,39 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 404.756,69 | -5.677,38 | 2.101.947,04 | 642.356,09 | 932.028,01 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 29.953,16 | 0,00 |
| 404.756,69 | - 5.677,38 | 2.101.947,04 | 672.309,25 | 932.028,01 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | |
| Insgesamt: | 1.539.815,60 | - 5.677,38 | 4.202.919,88 | 7.485.692,99 | 2.821.068,40 |
Die capsensixx AG ist eine Holdinggesellschaft mit unmittelbaren beziehungsweise mittelbaren Beteiligungen im In- und Ausland. Der satzungsmäßige Gegenstand des Unternehmens ist das Halten von Anteilen an Unternehmen im In-/Ausland, Finanzdienstleistungen, Softwareentwicklungen und sonstige Dienstleistungen aller Art erbringen außer staatlich genehmigungspflichtige Geschäfte.
Die capsensixx AG ist eine nach deutschem Recht gegründete Aktiengesellschaft und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft wurde am 10. November 2017 gegründet und am 28. November 2017 in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 110258 eingetragen. Der satzungsmäßige Sitz der Gesellschaft ist in Frankfurt am Main, Deutschland und die Geschäftsanschrift lautet Bettinastraße 57, 60325 Frankfurt am Main, Deutschland. Seit dem 21.06.2018 ist die Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard (ISIN DE000A2G9M17) notiert.
Die capsensixx AG wird in den Konzernabschluss der PEH Wertpapier AG einbezogen. Der Sitz der PEH Wertpapier AG ist in der Bettinastraße 57-59, Frankfurt am Main. Der Konzernabschluss ist bei der PEH Wertpapier AG erhältlich.
Die capsensixx AG stellt als kapitalmarktorientiertes Unternehmen einen Konzernjahresabschluss in Übereinstimmung mit § 315e Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards ("IFRS") auf, wie sie die Europäische Union fordert. Der vorliegende Konzernabschluss steht im Einklang mit den IFRS und berücksichtigte alle für am 1.1.2018 oder danach beginnende Geschäftsjahre verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen ("IFRSIC"). Der Konzernabschluss wurde um einen Konzernlagebericht gemäß §§ 315-315d HGB sowie um zusätzliche Erläuterungen gemäß § 315e Abs. 1 HGB ergänzt.
Der Konzernabschluss der capsensixx AG umfasst das Unternehmen und seine Tochterunternehmen (zusammen als der "Konzern" bezeichnet). Der Konzern ist hauptsächlich im Bereich der Fondsverwaltung, Verbriefung sowie der Erbringung von IT Dienstleistungen tätig.
Das Geschäftsjahr für den Konzern und für die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.
Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Annahme der Unternehmensfortführung und in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (T€) angegeben.
Der Vorstand gab den Konzernabschluss am 17.04.2019 zu Veröffentlichung frei.
Am 28. März 2018 erlangte die capsensixx AG die Kontrolle über die Anteile an der Axxion SA und der Oaklet GmbH sowie deren Tochtergesellschaften. Die Anteile wurden von der PEH Wertpapier AG im Wege eine Sacheinbringung gegen Kapitalerhöhung um T€ 3.000 in die capsensixx AG eingelegt. Mit dem Wechsel der Kontrolle über die Anteile bilden die capsensixx AG, die Axxion SA und die Oaklet GmbH sowie deren Tochtergesellschaften einen Konzern im Sinne des IFRS 10.
Für den Berichtszeitraum wurde erstmalig ein konsolidierter Konzernabschluss nach den Regeln des IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards" (IFRS 1) aufgestellt. Dieser Konzernabschluss wurde auf Basis einheitlicher IFRS-Bilanzierungsgrundsätze mit einer Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2017 aufgestellt. Es wurden keine der durch IFRS 1 möglichen optionalen Vereinfachungen im Konzernabschluss in Anspruch genommen.
Der Vorstand der capsensixx AG hat bei der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die legalen Übertragungen der Geschäftsaktivitäten von der PEH Wertpapier AG auf die capsensixx AG als "Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Führung" ("Transaction under Common Control") nach der Buchwertmethode ("predecessor accounting") abzubilden. Die nach IFRS erforderlichen Vorjahresvergleichsinformationen wurden so dargestellt, als ob die der Geschäftsaktivitäten bereits in der Vergangenheit eingelegt wurden, um so über die bereits vorher wirtschaftlich bestehende Berichteinheit für alle Perioden konsistent zu berichten. Daher wurde für die Vorjahresvergleichsinformationen auf die Darstellungen im veröffentlichten Kombinierten Abschluss, der die Geschäftsjahre 2015 bis 2017 umfasst, zurückgegriffen.
Der für die zum 31. Dezember 2015, 2016 und 2017 endenden Geschäftsjahre nach den International Financial Reporting Standards erstellte kombinierten Finanzinformationen der capsensixx AG (nachfolgend als "Kombinierter Abschluss" bezeichnet) sind auf der Homepage der capsensixx AG veröffentlicht.
Die nachfolgende Tabelle sowie die begleitenden Angaben erläutern die ursprüngliche Bewertungskategorie gemäß IAS 39 und die neue Bewertungskategorie gemäß IFRS 9 zum 1. Januar 2018 für jede vom Konzern gebildete Klasse von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten.
Die Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 auf die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte zum 1. Januar 2018 resultieren ausschließlich aus den neuen Vorschriften zur Erfassung von Wertminderungen.
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| In TEUR | siehe | Ursprüngliche Kategorie nach IAS 39 | Neue Kategorie nach IFRS 9 | Urspr. Buchwert IAS 39 | Neuer Buchwert IFRS9 | Differenz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| langfristige finanzielle Vermögenswerte | a) | Loans and Receivables (Kredite und Forderungen) | Fortgeführte Anschaffungskosten | 562 | 562 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | b) | Loans and Receivables (Kredite und Forderungen) | Fortgeführte Anschaffungskosten | 44.526 | 44.526 | 0 |
| kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | b) | Loans and Receivables (Kredite und Forderungen) | Fortgeführte Anschaffungskosten | 460 | 460 | 0 |
| Finanzinstrumente | ||||||
| Investmentfonds | c) | Available for sale | Zwingend Fair Value über GuV (FVTPL) | 2.268 | 2.268 | 0 |
| Genussrechte | d) | Available for sale | Zwingend Fair Value über GuV (FVTPL) | 815 | 815 | 0 |
| Zertifikate auf CLO's | e) | Available for sale | Zwingend Fair Value über GuV (FVTPL) | 375 | 375 | 0 |
| Inhaberschuldverschreibung auf ein Genussrecht | f) | Available for sale | Zwingend Fair Value über GuV (FVTPL) | 79 | 79 | 0 |
| Flüssige Mittel | Loans and Receivables (Kredite und Forderungen) | Fortgeführte Anschaffungskosten | 4.961 | 4.961 | 0 | |
| Gesamte finanzielle Vermögenswerte | 54.045 | 54.045 | 0 |
Das Geschäftsmodell im capsensixx Konzern lässt sich für die einzelnen Gruppen finanzieller Vermögenswerte wie skizzieren:
| ― | Flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Das Geschäftsmodell des Konzerns besteht darin, die vertraglichen Geldzuflüsse durch ein Halten dieser Vermögenswerte zu vereinnahmen. |
| ― | Finanzinstrumente/Wertpapiere: Der Konzern hält die Wertpapiere die Wertpapiere um vertraglichen Geldzuflüsse durch ein Halten der Wertpapiere zu realisieren, aber auch um durch einen eventuellen Verkauf der Wertpapiere die Liquidität der Gruppe zu steuern. Das Geschäftsmodell besteht im Halten und Verkaufen. Das Zahlungsstromkriterium ist bei den Wertpapieren nicht erfüllt. Zu Einzelheiten verweisen wir auf die nachfolgenden Erläuterungen. |
A) Die langfristigen finanzielle Vermögenswerte enthalten ein Darlehen an eine nahestehende Person, das nach IAS 39 als Loans and Receivables klassifiziert wurde, und nach IFRS 9 zu fortgeführten Anschaffungskosten klassifiziert wird.
B) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte, die nach IAS 39 als Loans and Receivables klassifiziert wurden, werden nun zu fortgeführten Anschaffungskosten klassifiziert. Änderungen der Wertberichtigungen per 1. Januar 2018 nach dem neuen Wertminderungskonzept wurden nicht erfasst. Aus dem aktuellen Geschäftsmodell (Lastschriften udn Belastung der Kunden direkt seitens der Unternehmen der capsensixx Gruppe) und der Analyse der Historie hat sich ergeben, dass sich keien wesentlichen Effekte aus der Erfassugn erwarteter Verluste ergeben würden.
C) Änderungen zum 1. Januar 2018 im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 15 ergaben sich nicht.
D) Der Konzern hält Anteile an offenen Investmentfonds ausländischen Rechts. Diese können börsentäglich zurückgegeben werden; der Anleger kann die Rücknahme verlangen. Es handelt sich daher um Fremdkapitalinstrumente; die Zahlungsstrombedingungen sind hier nicht erfüllt, denn die Zahlungen bestehen nicht nur in einer Vergütung für die Überlassung des Kapitals, sondern enthalten insbesondere im Fall der Rückgabe der Fonds Anteile am Nettovermögen (net asset value).
Die Bewertung erfolgt daher zwingend zum beizulegenden Teilwert über die GuV (FVTPL).
E) Der Konzern hat Genussrechtskapital an ein Unternehmen vergeben. Für die Kapitalüberlassung erhält der Konzern als Vergütung einen Zins sowie eine Gewinnmarge. Der Konzern hat für die Kapitalüberlassung Informationsrechte gegenüber der Gesellschaft, aber keine Mitsprache und keine Stimmrechte. Das Zinsen können - sofern die Gewinnsituation der Gesellschaft dies nicht zulässt -aus das Folgejahr vorgetragen werden oder sogar ausfallen.
Bei dem Genussrecht handelt es sich um ein Fremdkapitalinstrument. Der Konzern ist aber Volatilitäten ausgesetzt, da die Vergütung von der Gewinnsituation der Gesellschaft abhängig ist. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung (kurz: FVTPL).
F) Zertifikate
Die vom Konzern gehaltenen Zertifikate beziehen sich auf Portfolien von collateralized loan obligations (CLO's). Der Konzern erhält für die Kapitalüberlassung jährliche Zinszahlungen, welche in Anhängigkeit von Erträgen auf Ebene des Basiswertes abzüglich Kosten berechnet werden. Das Zertifikat kann börslich oder außerbörslich verkauft werden. Bei Fälligkeit des Zertifikates erhält der Konzern einen Auszahlungsbetrag, dessen Höhe von der Wertentwicklung des Basiswertes am Rückzahlungstermin abhängt.
Die Zertifikate sind Fremdkapitalinstrumente. Das Zahlungsstromkriterium ist nicht erfüllt. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung (FVTPL).
G) Inhaberschuldverschreibung auf ein Genussrecht
Das vom Konzern gehaltene Inhaberschuldverschreibung beziehen sich auf einen Genussrechtsvertrag mit einem Unternehmen. Der Konzern erhält bei Endfälligkeit oder Kündigung einen Auszahlungsbetrag, dessen Höhe von der Wertentwicklung des Basiswerts am maßgeblich Bewertungsstichtag abhängt. Der Auszahlungsbetrag entspricht dem Nennwert des Zertifikats multipliziert mit der Wertentwicklung des Basiswertes. Die Wertentwicklung ist damit von Gewinn des Genussrechtskapitalempfängers abhängig.
Die Inhaberschuldverschreibungen sind Fremdkapitalinstrumente. Das Zahlungsstromkriterium ist nicht erfüllt. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung (FVTPL).
IFRS 9 ersetzt das Modell der eigetretenen Verluste des IAS 39 durch ein Modell der erwarteten Kreditverluste ("ECL"). Das neue Wertminderungsmodell ist auf finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, auf Vertragsvermögenswerte und auf erfolgsneutral zu beizulegenden Zeitwert (kurz: FVOCI) bewerte Schuldinstrumente anzuwenden, nicht jedoch auf als Finanzanlagen gehaltene Eigenkapitalinstrumente.
Die Geschäftsleitung der capsenixx AG hat sich dafür entschieden, ein vereinfachtes Wertminderungskonzept in Übereinstimmung mit IFRS 9.5.5.15 auf Forderungen aus Lieferungen in Leistungen anzuwenden.
Da die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen alle kurzfristig fällig sind und damit keine signifikante Finanzierungskomponente enthalten, erfolgt die Bewertung der erwarteten Ausfälle mit Hilfe eine Vorsorgematrix. Grundsätzlich ist das Risiko des Eintritts eines Ausfalls während der erwarteten Laufzeit des Finanzierungsinstruments zu schätzen. Der Bewertung der erwarteten Kreditverluste sind vernünftige und haltbare Informationen über vergangene Ereignisse zugrunde zu legen; diese Informationen sind gegebenenfalls anzupassen, um die Erwartungen der Geschäftsleitung über künftige Entwicklungen und Marktgegebenheiten anzupassen (forward-looking information).
Im Falle der Schätzung des erwarteten Kreditverluste im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat der Konzern - basierend auf den eigenen historischen Daten und den Erwartungen für die Zukunft (forward-looking information) - die folgende Vorsorgematrix festgelegt:
Forderungen, überfällig:
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| 0 - 60 Tage: | Wertberichtigung | 0% |
| 60 - 180 Tage: | Wertberichtigung | 5% |
| 180 - 360 Tage: | Wertberichtigung | 15% |
Die capsensixx AG hat IFRS 9 erstmalig im Geschäftsjahr beginnend am 1. Januar 2018 angewendet und gemäß den Vereinfachungsoptionen Vergleichsinformationen für Vorperioden hinsichtlich der Klassifizierung und Bewertung sowie Wertminderung nach IFRS 9 nicht angegeben. Die daraus resultierenden Übergangseffekte werden grundsätzlich in den Gewinnrücklagen erfasst. Bei der Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte wurden die bisher ausschließlich zum beizulegenden Teilwert über das sonstiger Einkommen bewerteten Wertpapiere nunmehr als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert klassifiziert. Insgesamt ergab sich daraus ein einmaliger Effekt im Eigenkapital von TEUR 78 (davon TEUR 37 Anteil anderer Gesellschafter), welcher von der available for sale Rücklage und die Gewinnrücklagen umgegliedert wird.
Zur Umsetzung der neuen Vorschriften zu Wertminderungen wurden geeignete Modelle insbesondere zur Ermittlung der erwarteten Ausfallraten von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelt. Die capsenisxx AG wendet das vereinfachte Wertminderungsmodell des IFRS 9 an um die über die Gesamtlaufzeit erwarteten Verluste aus allen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und aktiven Vertragspositionen zu erfassen. Die Erfassung erwarteter Verluste nach dem neuen Wertberichtigungsmodell führt zu einer früheren Bilanzierung von Wertberichtigungen.
Aus der erstmaligen Erfassung der Finanzinstrumente nach IFRS ergeben sich folgende Auswirkungen:
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| Sonstige betriebliche Erträge | + 105 |
| Steueraufwand | + 27 |
| Jahresüberschuss ((vor Dritten) | + 78 |
| Davon Anteil capsensixx | + 38 |
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| Jahresüberschuss | + 78 |
| Sonstiges Ergebnis | - 78 |
In der Bilanz ergeben sich keine Änderungen.
Der Konzern wendet IFRS ab dem 1.1.2018 nach der vollständig retrospektiven Methode an. Etwaige Umstellungseffekte werden zu Beginn der Vergleichsperiode am 1. Januar 2017 kumuliert direkt in den Gewinnrücklagen erfasst. Hierbei macht die capsenixx AG von den in IFRS 15 gewährten praktischen Erleichterungen Gebrauch. In diesem Zusammenhang ist insbesondere vorgesehen, zum 1. Januar 2017 keine Neubewertung solcher Verträge vorzunehmen, die innerhalb desselben Geschäftsjahres begonnen und erfüllt wurden oder am 1. Januar 2017 vollständig erfüllt sind.
Die Umsetzung von IFRS 15 hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der capsensixx AG. Die Gewinnrücklagen zum 1.1.2018 haben sich nicht erhöht, da keine Änderung des zeitlichen Anfalls der Umsatzerlöse für bestimmte Vertragsarten festgestellt werden konnte; Änderungen des Gesamtbetrags der für einen Kundenvertrag erfassten Umsatzerlöse traten im Geschäftsjahr 2017 (als dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum) nicht auf.
Folgende vom IASB neu herausgegebene bzw. überarbeitete Standards oder Interpretationen, die im vorliegenden Abschluss indes noch nicht verpflichtend anzuwenden waren, hat die capsensixx AG nicht freiwillig vorzeitig angewandt; z.T. steht die EU-Übernahme noch aus:
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| Standard | (voraussichtl.) Anwendungspflicht | EU-Endorsement | Voraussichtliche Auswirkungen auf capsensixx AG |
|---|---|---|---|
| IFRS 16: Leasingverhältnisse (Jan. 2016) | 1.1.2019 | erfolgt | grundsätzlich von Bedeutung, siehe untenstehend |
| Vorfälligkeitsregelungen mit negativen Ausgleichsleistungen (Änderung an IFRS 9) | 1.1.2019 | erfolgt | der Konzern untersucht derzeit mögliche Effekte dieser Änderung auf die Rechnungslegung |
| IFRIC 23: Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung | 1.1.2019 | erfolgt | der Konzern untersucht derzeit mögliche Effekte dieser Änderung auf die Rechnungslegung |
| Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (Änderungen an IAS 28) | 1.1.2019 | erfolgt | Keine Auswirkung |
| Jährliche Verbesserungen 2015-2017 - diverse Standards | 1.1.2019 | ausstehend | grundsätzliche Bedeutung |
| Planänderung, -kürzung oder -abgeltung (Änderungen an IAS 19) | 1.1.2019 | ausstehend | irrelevant |
| Änderung der Verweise auf das Rahmenkonzept in den IFRS-Standards | 1.1.2020 | ausstehend | grundsätzliche Bedeutung |
| IFRS 3: Definition eines Geschäftsbetriebes | 1.1.2020 | ausstehend | grundsätzliche Bedeutung |
| IAS 1/IAS 8: Definition der Wesentlichkeit | 1.1.2020 | ausstehend | grundsätzliche Bedeutung |
| IFRS 17: Versicherungsverträge (Mai 2017) | 1.1.2022 | ausstehend | irrelevant |
| Jährliche Verbesserungen IFRS Standards 2014-2016 (Dez. 2016) | 1.1.2017/2018 | Feb. 2018 | der Konzern untersucht derzeit mögliche Effekte dieser Änderung auf die Rechnungslegung |
Der Konzern ist verpflichtet, IFRS 16 Leasingverhältnisse zum 1. Januar 2019 anzuwenden. IFRS 16 legt die Grundsätze für den Ansatz, die Bewertung, die Darstellung und die Angabepflichten von Leasingverhältnissen fest und verpflichtet Leasingnehmer, alle Leasingverhältnisse nach einem einzigen Modell ähnlich der Bilanzierung von Finanzierungsleasingverhältnissen nach IAS 17 zu erfassen. Zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst der Leasingnehmer eine Verbindlichkeit zur Leistung von Leasingzahlungen (d. h. die Leasingverbindlichkeit) sowie einen Vermögenswert für das gewährte Recht, den Leasinggegenstand während der Laufzeit des Leasingverhältnisses zu nutzen (d. h. das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand). Leasingnehmer müssen den Zinsaufwand für die Leasingverbindlichkeit und den Abschreibungsaufwand für das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand gesondert erfassen.
Zudem müssen Leasingnehmer bei Eintritt bestimmter Ereignisse (z. B. Laufzeitänderung des Leasingverhältnisses oder Änderung künftiger Leasingzahlungen infolge einer Änderung des für die Bestimmung der Leasingzahlungen verwendeten Index oder Zinssatzes) eine Neubewertung der Leasingverbindlichkeit vornehmen. Den Betrag der Neubewertung der Leasingverbindlichkeit werden Leasingnehmer im Allgemeinen als Anpassung des Nutzungsrechts am Leasinggegenstand erfassen.
Für Leasinggeber werden sich durch IFRS 16 bei der Bilanzierung im Wesentlichen keine Änderungen gegenüber dem derzeit gültigen IAS 17 ergeben. Sie werden alle Leasingverhältnisse auch künftig nach den Klassifizierungsgrundsätzen des IAS 17 einstufen und zwischen zwei Arten von Leasingverhältnissen unterscheiden, nämlich zwischen Operating- und Finanzierungsleasingverhältnissen.
Die capsensixx AG schloss unter IAS 17 Leasingverträge im Wesentlichen als Operating-Leasingnehmer ab. Mit der Anwendung von IFRS 16 ergeben sich die folgenden Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns: Hinsichtlich der unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen ausgewiesenen Mindestmietzahlungen aus Operating Lease wird die Erstanwendung des Standards zu einem Anstieg der langfristigen Vermögenswerte durch die Bilanzierung von Nutzungsrechten führen. Entsprechend werden sich die Finanzschulden durch den Ausweis der korrespondierenden Verbindlichkeiten erhöhen (Bewertung des Vermögenswerts zum gleichen Wert wie die Verbindlichkeit; Bewertung der Leasingverbindlichkeiten als Barwert der ausstehenden Leasingzahlungen, angepasst um Abgrenzungen sowie Anzahlungen). Zudem wird sich die Art der Aufwendungen aus diesen Leasingverhältnissen ändern, da IFRS 16 die bisherigen linearen Aufwendungen für Operating Lease durch die Abschreibungen der Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die Verbindlichkeiten ersetzt. Darüber hinaus ist nach IFRS 16 der Tilgungsanteil der Leasingzahlungen als Bestandteil des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit zu zeigen, so dass sich der Operating Cashflow verbessern wird.
Der Konzern wendet IFRS 16 erstmals für das am 1.1.2019 beginnende Geschäftsjahr an. Das Management hat sich dafür entscheiden, den Standard nicht vollständig retrospektiv anzuwenden, sondern zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung die kumulierten Effekte aus diesem Standard zu erfassen.
Bei der Anwendung des Standards wird der Konzern von den Erleichterungsvorschriften Gebrauch machen, für kurzfristige Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von nicht mehr als 12 Monaten sowie bei Leasingverhältnissen über geringwertige Mietobjekte von nicht mehr als EUR 5.000 pro Vermögenswert auf den Ansatz eines Nutzungsrechts und einer Leasingverbindlichkeit zu verzichten und statt dessen dieses Leasingverhältnisse nach den Regeln der Nichtbilanzierung schwebender Geschäfte zu behandeln.
Der Grenzkapitalfremdzinssatz zur Ermittlung der Barwerte der Leasingzahlungen wurden auf Grundlage eines am Laufzeitadäquaten, am Markt verfügbaren Zinssatzes für Schuldner mittlerer Bonität mit einem Aufschlag für einen credit spread ermittelt. Zuschläge für Länderrisiken oder Leasingspezifische Anpassung wurden nicht vorgenommen.
Der mittlere Grenzkapitalzinssatz lag bei 1,8 %.
Der Konzern hat bei der Ermittlung der Leasingverbindlichkeiten und der Bewertung der Vermögenswerte keine Portfolien von Vermögenswerten gebildet.
Zusammenfassend werden durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 folgende Auswirkungen erwartet:
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| Auswirkungen auf die Bilanz (+Zunahme / -Abnahme) zum 31.12.2018 | TEUR |
|---|---|
| Sachanlagevermögen | |
| Gebäude | +3.484 |
| PKW | +201 |
| EDV-Hardware | +67 |
| Leasingverbindlichkeiten | +3.751 |
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| Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung (+Zunahme / -Abnahme) zum 31.12.2018 | TEUR |
|---|---|
| Abschreibungen | +1.031 |
| Leasingaufwand | -1.141 |
| EBIT | -110 |
| Zinsaufwand | +76 |
| Gesamteffekt | -34 |
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt mit Ausnahme bestimmter Finanzinstrumente, die zu beizulegenden Zeitwerten ausgewiesen werden, auf Basis historischer Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Die funktionale Währung und die Berichtswährung der capsensixx AG und der relevanten europäischen Tochterunternehmen ist der Euro (€). Transaktionen in Fremdwährung werden zum Transaktionszeitpunkt mit dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Wechselkurs erfasst. Nominal in Fremdwährung gebundene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden jeweils mit dem Bilanzstichtagskurs umgerechnet. Die entstehenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.
Die Wechselkurse der für den capsensixx-Konzern wichtigsten Währungen betragen:
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| Stichtagskurs | ||
|---|---|---|
| 1 € |
31.12.2018 | 31.12.2017 |
| --- | --- | --- |
| USD (USA) | 1,15 | 1,20 |
Der Konzern ist in den Bereichen Fund Management, Administration & Accounting, Capital Markets & Corporate Services und Digitalisierung & IT-Services tätig. Erlöse aus Verträgen mit Kunden werden erfasst, wenn die Verfügungsgewalt über die Dienstleistungen auf den Kunden übertragen wird. Die Erfassung erfolgt in Höhe der Gegenleistung, die der Konzern im Austausch für diese Güter oder Dienstleistungen voraussichtlich erhalten wird. Der Konzern ist grundsätzlich zu dem Schluss gekommen, dass er bei seinen Umsatztransaktionen - mit Ausnahme der nachfolgend erläuterten Vermittlungsleistungen - als Prinzipal auftritt, da er üblicherweise die Verfügungsgewalt über die Dienstleistungen innehat, bevor diese auf den Kunden übergehen.
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| Art der Dienstleistung | Art und Zeitpunkt der Erfüllung der Leistungsverpflichtung einschließlich der wesentlichen Vertragsbedingungen | Erlösrealisierung nach IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 | Erlösrealisierung nach IAS 18 (anzuwenden vor dem 1. Januar 2018 |
|---|---|---|---|
| Fondsadministration 1. Portfoliomanagement 2. Risikomanagement |
Der Konzern ist mit der Verwaltung für verschiedene Investmentfonds beauftragt. Dies umfasst: • Festlegung der Anlagepolitik des Fonds unter Berücksichtigung gesetzlicher und anderer Vorgaben • Umsetzung der täglichen Anlagepolitik • Verwaltung und Zulassung weiterer Anteilsklassen • Änderungen der Statuten ( Mit Zustimmung Verwahrstelle) • Erstellung und Anpassung des Verkaufsprospektes • Ausübung und Überwachung von Sicherheiten • Überwachung von Risikokennziffern des Fonds Der Konzern erhält für die Tätigkeit eine laufende Verwaltungsvergütung. Die Abrechnung erfolgt monatlich; die Zahlung erfolgt innerhalb Monatsfrist nach Rechnungsstellung. Bei den Managementgebühren handelt es sich um eine variable Vergütung als Prozentsatz vom Fondsvolumen. Die Realisierung erfolgt parallel zur Leistungserbringung Daneben erhält der Konzern bei einigen Fonds Performancegebühren, wenn der Fonds einen Höchststand erreicht oder einen Vergleichsindex schlägt. Dabei handelt es sich um eine variable Vergütung als bestimmter Anteil des Wertzuwachses des Fonds. Die Berechnung der Performancefee erfolgt zum Ende des Fondswirtschaftsjahres. Die Zahlung erfolgt innerhalb Monatsfrist. Es gibt keine Vereinbarungen, die eine Rückzahlung von Performancegebühren ganz oder zum Teil vorsehen. |
Die erbrachte Leistung ist zeitraumbezogen. Die Leistungserbringung erfolgt im Zeitablauf gleichbleibend. Die Realisierung der Erlöse aus den Managementgebühren erfolgt parallel zur Leistungserbringung. Die Performancegebühr ist eine zusätzliche variable Vergütung für die erbrachten Managementleistungen. Performancegebühren sind stark abhängig von den Vermögenswerten im Fonds. Sie unterliegen der Marktvolatilität; eine Schätzung ist mit hohen Unsicherheiten verbunden. Wir erfassen die Performancegebühren erst, wenn diese dem Grunde und der Höhe nach sicher bewertet werden können. |
Die Erlösrealisierung erfolgt nach IFRS 9 für die Managementgebühren für den Zeitraum, für den abgerechnet wird. Die Performancegebühr wird dann als Erlös erfasst, wenn die Gebühr sicher entstanden ist. |
| Zentralverwaltung 1. Anteilswertberechnung 2. Buchhaltung und Berichterstellung 3. Gesetzliches Meldewesen 4. Betreuung steuerliche Erklärung 5. Kommunikation mit den Abschlussprüfern |
Die Anteilswertberechnung ist eine zeitraumbezogene Leistung, die laufend bzw. bewertungstäglich vom Konzern erbracht wird. Die Fondsbuchhaltung ist eine zeitraumbezogene Leistung, die laufende gegenüber den Kunden erbracht wird. Schwerpunkte bilden hier das Monats- bzw. Jahresende. Das gesetzliche Meldewesen ist eine zeitraumbezogene Leistung, die monatlich bzw. quartalsweise erbracht wird. Die Leistungen im Bereich der Betreuung der steuerlichen Erklärungen und der Kommunikation mit dem Abschlussprüfer ist eine zeitraumbezogene Leistung mit Schwerpunkt am Monats- bzw. Jahresende. |
Die Vergütung für die Zentralverwaltung besteht in einem Fixum zzgl. eines festen Prozentsatzes am (monatlichen) Fondsvolumen. Alle Leistungen sind zeitraumbezogen. Die Gebühren werden laufend parallel zur Leistungserbringung vereinnahmt. Sowohl der fixe Monatsbetrag als auch die zusätzlich variable Vergütung wird monatlich abgerechnet und als Erlös erfasst. |
Die Realisierung der Erlöse der Zentralverwaltung nach IFRS 9 erfolgt bei laufend erbrachten Dienstleistungen für den Monat, für den die Leistung erbracht und abgerechnet wurde. |
| Register- und Transferstelle | Der Konzern ist Register- und Transferstelle für die von ihm betreuten Fonds Luxemburger Rechts. Der Konzern bearbeitet und wickelt laufend die erfolgten Erwerbe und Verkäufe von Fondsanteilen ab. | Die variable Vergütung bestimmt sich anhand eines fixen Prozentsatzes multipliziert mit dem Fondsvolumen sowie eines fixen Jahresbeitrages mit der Leistungserbringung. Die Abrechnung erfolgt monatlich aus Basis des aktuellen Fondsvolumens. Die Leistungen werden monatlich oder quartalsweise nachträglich abgerechnet. Die Zahlung erfolgt innerhalb Monatsfrist. |
Die Realisierung der Erlöse der Register- und Transferstelle nach IFRS 9 erfolgt bei laufend erbrachten Dienstleistungen für den Monat, für den die Leistung erbracht und abgerechnet wurde. |
| Aufsetzen einer Verbriefungstransaktion | Die Leistungsverpflichtung besteht in der Erstellung von Machbarkeitsstudien, der Erstellung einer Transaktionsdokumentation und der Koordination zwischen den betreffenden Parteien wie Originatoren, Anwälten, Banken etc.. | Es handelt sich um zeitpunktbezogene Leistungen, die das Aufsetzen einer Struktur geschuldet wird. Die Abrechnung erfolgt nach erfolgreicher Aufsetzung der Transaktion. Die Vergütung besteht in einem Fixum. Die Leistung wird -während der Phase des Aufsetzens - laufend erbracht. Die Erlöserfassung erfolgt parallel zur Leistungserbringung. Die Rechnungsstellung erfolgt nach erfolgreichen Aufsetzen der Transaktion. Zum Jahresultimo 2017 und 2018 bestanden keine unfertigen Leistungen. Eine Abgrenzung der Erlöse zum Jahresultimo war daher nicht erforderlich. |
Die Realisierung der Erlöse für das Aufsetzen einer Verbriefungstransaktion nach IFRS 9 erfolgt bei laufend erbrachten Dienstleistungen für den Monat, für den die Leistung erbracht und abgerechnet wurde. |
| Berechnung des Wertes von Zertifikaten | Die Leistungsverpflichtung des Konzerns besteht in der Bewertung der Underlyings für die Zertifikate, dem Zusammentragen den Kontobestandteile, der Kostenabgrenzung, der Bewertung der ausgegebenen Zertifikate, der Berechnung der Zinslasten, der Berechnung der vorzeitigen Rückzahlungspreise etc. | Es handelt sich um zeitraumbezogene Leistungen. Die Abrechnung erfolgt laufend auf Monats- oder Quartalsbasis. Die Vergütung besteht aus einer variablen Vergütung die sich zusammensetzt aus einen bestimmten Anteil am Volumen. Teilweise erhält der Konzern für diese Leistung zusätzlich noch eine fixe Mindestgebühr. Die Leistung wird laufend erbracht. Die Erlöserfassung erfolgt parallel zur Leistungserbringung. Die Abrechnung erfolgt monatlich; die Zahlung erfolgt in Monatsfrist nach der Rechnungsstellung. |
Die Realisierung der Erlöse für die Berechnung des Wertes von Zertifikaten nach IFRS 9 erfolgt bei laufend erbrachten Dienstleistungen für den Monat, für den die Leistung erbracht und abgerechnet wurde. |
| Laufende Verwaltung und Administration für Verbriefungsgesellschaften. | Der Konzern stellt den Verbriefungsgesellschaften eine Infrastruktur zur Verfügung. Dies umfasst: • Die Zur Verfügungsstellung von Direktoren • Die Zur-Verfügungsstellung einer Geschäftsanschrift • Die Kommunikation mit den Anlegern • Die Registerführung • Die Stellung eines Transaction agents. |
Die Leistungen sind zeitraumbezogene Leistung, die laufend erbracht werden. Die Erlöse werden parallel zur Leistungserstellung vereinnahmt. Die Vergütung für die Stellung der Infrastruktur besteht in einem Fixbetrag. Die Abrechnung erfolgt monatlich; die Zahlung erfolgt innerhalb Monatsfrist nach Rechnungstellung. |
Die Realisierung der Erlöse für die laufende Verwaltung und Administration nach IFRS 9 erfolgt bei laufend erbrachten Dienstleistungen für den Monat, für den die Leistung erbracht und abgerechnet wurde. |
Der Konzern erzielt Umsatzerlöse hauptsächlich aus der Betreuung von Verwaltung von Investmentfonds als Kapitalanlagegesellschaft bzw. Zentralverwalter sowie Umsätze aus der Beratung, dem set-up sowie der laufenden Betreuung von Verbriefungstransaktionen.
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| In TEUR | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Erlöse aus Verträgen mit Kunden | ||
| Fondsadministration | 95.051 | 105.455 |
| Zentralverwaltung | 4.617 | 4.401 |
| Register und Transferstelle | 628 | 618 |
| Bestandscourtage | 10.017 | 58 |
| Set-up Verbriefungen | 206 | 176 |
| Bewertungsstelle | 2.659 | 2.697 |
| Laufende Betreuung und Administration von Verbriefungsgesellsch. | 809 | 563 |
| Automatisierte Belegverarbeitung | 63 | 0 |
| Sonstige | 1.650 | 2.232 |
| Gesamte finanz. Vermögenswerte | 115.700 | 116.200 |
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografischen Märkten wie folgt auf:
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| Geschäftsjahr zum 31.12.2018 | |||
|---|---|---|---|
| Deutschland | Luxemburg | Summe | |
| --- | --- | --- | --- |
| Fondsadministration | 0 | 95.051 | 95.051 |
| Zentralverwaltung | 0 | 4.617 | 4.617 |
| Register und Transferstelle | 0 | 628 | 628 |
| Bestandscourtage | 67 | 9.950 | 10.017 |
| Set-up Verbriefungen | 206 | 0 | 206 |
| Bewertungsstelle | 2.671 | -12 | 2.659 |
| Laufende Betreuung und Administration von Verbriefungsgesellschaften | 0 | 809 | 809 |
| Automatisierte Belegverarbeitung | 63 | 0 | 63 |
| Sonstige | 24 | 1.626 | 1.650 |
| Gesamt | 3.031 | 112.669 | 115.700 |
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| Geschäftsjahr zum 31.12.2017 | |||
|---|---|---|---|
| Deutschland | Luxemburg | Summe | |
| --- | --- | --- | --- |
| Fondsadministration | 0 | 105.455 | 105.455 |
| Zentralverwaltung | 0 | 4.401 | 4.401 |
| Register und Transferstelle | 0 | 618 | 618 |
| Bestandscourtage | 58 | 0 | 58 |
| Set-up Verbriefungen | 176 | 0 | 176 |
| Bewertungsstelle | 2.704 | -7 | 2.697 |
| Laufende Betreuung und Administration von Verbriefungsgesellschaften | 0 | 563 | 563 |
| Sonstige | 52 | 2.180 | 2.232 |
| Gesamt | 2.990 | 113.210 | 116.200 |
Zu jedem Bilanzstichtag überprüft der capsensixx-Konzern die Buchwerte der sonstigen immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen dahingehend, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass eine Wertminderung eingetreten sein könnte. In diesem Fall wird der erzielbare Betrag des betreffenden Vermögenswertes ermittelt, um den Umfang einer gegebenenfalls vorzunehmenden Wertberichtigung zu bestimmen. Der erzielbare Betrag entspricht dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder dem Nutzungswert, wobei der höhere der beiden Werte maßgeblich ist. Der Nutzungswert entspricht dem Barwert des erwarteten Cashflows aus der weiteren Nutzung des Vermögenswertes. Als Diskontierungszinssatz wird ein den Marktbedingungen entsprechender Zinssatz vor Steuern verwendet. Sofern der erzielbare Betrag für einen einzelnen Vermögenswert nicht ermittelt werden kann, wird der erzielbare Betrag für die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten (Cash Generating Units) bestimmt, der der betreffende Vermögenswert zugeordnet werden kann.
Aus Unternehmenserwerben resultierenden Goodwill (oder Geschäfts- oder Firmenwert) werden den Cash Generating Units zugeordnet, die aus den Synergien des Erwerbs Nutzen ziehen sollen. Solche Cash Generating Units stellen die niedrigste Berichtsebene im Konzern dar, auf der Goodwills durch das Management für interne Zwecke überwacht werden. Der erzielbare Betrag einer Cash Generating Unit, die einen Goodwill enthält, wird regelmäßig jährlich zum Bilanzstichtag auf Werthaltigkeit überprüft und zusätzlich, wenn zu anderen Zeitpunkten Hinweise für eine mögliche Wertminderung vorliegen.
Ist der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes niedriger als der Buchwert, erfolgt eine sofortige erfolgswirksame Wertberichtigung. Wird der Wertberichtigungsbedarf auf Basis von Cash Generating Units ermittelt, die einen Goodwill enthalten, werden zunächst die Goodwills wertgemindert. Übersteigt der Wertberichtigungsbedarf den Buchwert des Goodwills wird der Rest proportional auf die verbleibenden langfristigen Vermögenswerte der Cash Generating Unit verteilt.
Ergibt sich nach einer vorgenommenen Wertminderung zu einem späteren Zeitpunkt ein höherer erzielbarer Betrag des Vermögenswertes oder der Cash Generating Unit, erfolgt eine Wertaufholung. Die Wertaufholung ist begrenzt auf die fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die sich ohne die Wertberichtigungen in der Vergangenheit ergeben hätten. Wertaufholungen auf Goodwills sind nicht zulässig.
Alle Wertminderungen werden erfolgswirksam in den Abschreibungen erfasst.
Die Berechnung der latenten und laufenden Steuern erfolgt nach IAS 12. Latente Steuern werden auf temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in IFRS- und Steuerbilanz und auf realisierbare Verlustvorträge ermittelt. Der Berechnung liegen die zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde, die zum Bilanzstichtag gültig bzw. gesetzlich verabschiedet sind. Aktive latente Steuern werden nur angesetzt, soweit die damit verbundenen Steuerforderungen wahrscheinlich genutzt werden. Verlustvorträge werden in die Steuerabgrenzung einbezogen, soweit sie wahrscheinlich realisierbar sind.
Veränderungen der latenten Steuern in der Bilanz führen grundsätzlich zu latentem Steueraufwand bzw. -ertrag. Soweit Sachverhalte, die eine Veränderung der latenten Steuern nach sich ziehen, direkt gegen das Eigenkapital gebucht werden, wird auch die Veränderung der latenten Steuern direkt im Eigenkapital berücksichtigt.
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung ein künftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Alle entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögenswerte besitzen eine begrenzte Nutzungsdauer.
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| In Jahren | Nutzungsdauer |
|---|---|
| EDV-Software | 3-5 |
| EDV-Lizenzen | 3-5 |
| Kundenverträge | 5 |
Das gesamte Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten - sofern abnutzbar - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
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| In Jahren | Nutzungsdauer |
|---|---|
| Technische Anlagen und Maschinen | 4 bis 6 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2 bis 8 |
Aufwendungen für Instandhaltungen und Reparaturen werden ergebniswirksam erfasst, soweit sie nicht aktivierungspflichtig sind
Der capsensixx-Konzern schließt als Leasingnehmer Leasingverträge ab. Basierend auf einer Analyse der Konditionen dieser Leasingverträge werden die Leasingverhältnisse aufgrund ihres wirtschaftlichen Gehalts entweder als Operating-Leasingverhältnisse oder Finanzierungs-Leasingverhältnisse klassifiziert.
Vermögenswerte, die im Rahmen eines Finanzierungs-Leasingverhältnisses gehalten werden, werden anfangs mit einem Betrag der dem beizulegenden Zeitwert des gemieteten Sachanalagegenstands oder, sofern geringer, dem Buchwert der Mindestleasingzahlungen entspricht, erfasst. Die korrespondierende Verbindlichkeit wird bilanziell als Verbindlichkeit aus Finanzierungsverhältnissen erfasst. Bei der Berechnung des Barwerts der Mindestleasingzahlungen wird der dem Leasingverhältnis zugrunde liegende Zinssatz als Abzinsungszinssatz verwendet, sofern dieser in praktikabler weise ermittelt werden kann. Andernfalls wird der Grenzfremdkapitalzinssatz verwendet. Bedingte Mietzahlungen werden in den Perioden als Aufwand erfasst, in denen diese anfallen.
Bei Vermögenswerten, die Gegenstand von Operating-Leasingverhältnissen sind, werden die Mietaufwendungen linear über die Mietdauer erfasst. Die Mietdauer beginnt, sobald der Leasingnehmer die physische Nutzung des Leasinggegenstands kontrolliert. Mietvergünstigungen werden als Minderung der Mietaufwendungen behandelt und ebenfalls linear über die Mietdauer erfasst. Im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen anfallende bedingte Mietzahlungen werden in den Perioden als Aufwand erfasst, in denen diese anfallen. Die capsensixx AG hat als Leasingnehmer Leasingverträge (im Wesentlichen für PKWs und IT) abgeschlossen, die entsprechend den Vorschriften des IAS 17 unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Leasingverträge entweder als Operating-Leasingverhältnisse oder Finanzierungs-Leasingverhältnisse zu klassifizieren sind.
Im Geschäftsjahr besteht ein Finanzierungs-Leasingverhältnis für eine Netzwerkanlage, welche in Höhe von T€ 61,6 (Vj. T€ 102,6) unter den Sachanlagen ausgewiesen ist. Für die Netzwerkanlage besteht eine Kaufoption nach Ablauf der Vertragslaufzeit. Diese wird, sofern die Anschlusskonditionen dafür vorteilhaft gestaltet werden, ausgeübt.
Überleitung der zu leistenden Mindestleasingzahlungen auf den passivierten Barwert der Verpflichtung
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| in T€ | Bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | Über 5 Jahre | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen | 44,98 | 22,49 | 0 | 67,48 |
| Abzinsung | -1.68 | -0,23 | 0 | -1,92 |
| Barwert der Schulden aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen | 43,30 | 22,26 | 0 | 65,56 |
Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswertes und bei einem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. Hierzu gehören grundsätzlich einerseits originäre Finanzinstrumente und andererseits derivative Finanzinstrumente.
Beim erstmaligen Ansatz werden finanzielle Vermögenswerte für die Folgebewertung entweder als zu fortgeführten Anschaffungskosten, als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis (FVOCI) oder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) bewertet klassifiziert. Für die Klassifizierung von Vermögenswerten ist davon Management gewählte Geschäftsmodell sowie die Eigenschaften der vertraglichen Geldflüsse der finanziellen Vermögenswerte entscheidend. Die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte bei der erstmaligen Erfassung hängt von den Eigenschaften der vertraglichen Cashflows der finanziellen Vermögenswerte und vom Geschäftsmodell des Konzerns zur Steuerung seiner finanziellen Vermögenswerte ab.
Damit ein finanzieller Vermögenswert als zu fortgeführten Anschaffungskosten oder FVOCI bewertet klassifiziert und bewertet werden kann, dürfen die Cashflows ausschließlich aus Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag bestehen. Diese Beurteilung wird auf der Ebene des einzelnen Finanzinstruments durchgeführt.
Das Geschäftsmodell des Konzerns zur Steuerung seiner finanziellen Vermögenswerte spiegelt wider, wie ein Unternehmen seine finanziellen Vermögenswerte steuert, um Cashflows zu generieren. Je nach Geschäftsmodell entstehen die Cashflows durch die Vereinnahmung vertraglicher Cashflows, den Verkauf der finanziellen Vermögenswerte oder durch beides.
Für die Folgebewertung werden finanzielle Vermögenswerte in vier Kategorien klassifiziert:
| ― | Bewertung von Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
| ― | Bewertung von Schuldinstrumenten zu FVOCI mit Umgliederung kumulierter Gewinne und Verluste |
| ― | Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten zu FVOCI ohne spätere Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
| ― | Bewertung von Schuldinstrumenten, Derivaten und Eigenkapitalinstrumenten zum FVTPL |
Für den Konzern sind derzeit die Bewertungskategorien "fortgeführten Anschaffungskosten" und "FVTPL" (Bewertung zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung) von Relevanz.
Der Konzern bewertet finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind:
| ― | Der finanzielle Vermögenswert wird im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten, dessen Zielsetzung dar besteht, finanzielle Vermögenswerte zur Vereinnahmung der vertraglichen Cashflows zu halten, und |
| ― | die Vertragsbedingungen des finanziellen Vermögenswerts führen zu festgelegten Zeitpunkten zu Cashflows, die ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen. |
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte werden in Folgeperioden unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet und sind auf Wertminderungen zu überprüfen. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn der Vermögenswert ausgebucht, modifiziert oder wertgemindert wird.
Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte des Konzerns enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Darlehensforderungen, und Guthaben bei Kreditinstituten, die unter den langfristigen finanziellen Vermögenswerten und den sonstigen finanziellen Vermögenswerten erfasst wurden.
Die Gruppe der zum FVTPL bewerteten finanziellen Vermögenswerte enthält die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte, finanzielle Vermögenswerte, die beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet eingestuft werden, oder finanzielle Vermögenswerte, die zwingend zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind. Finanzielle Vermögenswerte werden als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, wenn sie für Zwecke der Veräußerung oder des Rückkaufs in der nahen Zukunft erworben werden. Derivate, einschließlich getrennt erfasster eingebetteter Derivate, werden ebenfalls als zu Handelszwecken gehalten eingestuft, mit Ausnahme von Derivaten, die als Sicherungsinstrumente designiert wurden.
Finanzielle Vermögenswerte mit Cashflows, die nicht ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen darstellen, werden unabhängig vom Geschäftsmodell als zum FVTPL klassifiziert und entsprechend bewertet.
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte werden in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert erfasst, wobei die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts saldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.
Umklassifizierungen zwischen den Bewertungskategorien wurden im Geschäftsjahren 2018 nicht vorgenommen.
IFRS 9 kennt zwei Kategorien von finanziellen Verbindlichkeiten:
| ― | Finanzielle Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden; |
| ― | Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, die mittels der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. |
Die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen und werden daher in den Folgejahren mit den fortgeschriebenen Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet.
Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlung erloschen sind oder der finanzielle Vermögenswert sowie im Wesentlichen alle mit dem Eigentum des Vermögenswertes verbundenen Risiken und Chancen auf einen Dritten übertragen wurden. Falls die capsensixx AG im Wesentlichen alle mit dem Eigentum des übertragenen Vermögenswertes verbundene Risiken und Chancen zurückbehält, wird der finanzielle Vermögenswert weiterhin erfasst. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn sie getilgt sind, d.h. wenn die Verpflichtung beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen ist.
Der erstmalige Ansatz sowie die Ausbuchung der Finanzinstrumente erfolgt jeweils zum Erfüllungstag.
Der Konzern erfasst bei allen Schuldinstrumenten, die nicht zum FVTPL bewertet werden, eine Wertberichtigung für erwartete Kreditverluste (ECL). Erwartete Kreditverluste basieren auf der Differenz zwischen den vertraglichen Cashflows, die vertragsgemäß zu zahlen sind, und der Summe der Cashflows, deren Erhalt der Konzern erwartet, abgezinst mit einem Näherungswert des ursprünglichen Effektivzinssatzes.
Erwartete Kreditverluste werden in zwei Schritten erfasst. Für Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich seit dem erstmaligen Ansatz nicht signifikant erhöht hat, wird eine Risikovorsorge in Höhe der erwarteten Kreditverluste erfasst, die auf einem Ausfallereignis innerhalb der nächsten zwölf Monate beruhen (12-Monats-ECL). Für Finanzinstrumente, deren Ausfallrisiko sich seit dem erstmaligen Ansatz signifikant erhöht hat, hat ein Unternehmen eine Risikovorsorge in Höhe der über die Restlaufzeit erwarteten Kreditverluste zu erfassen, unabhängig davon, wann das Ausfallereignis eintritt (Gesamtlaufzeit-ECL).
Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wendet der Konzern eine vereinfachte Methode zur Berechnung der erwarteten Kreditverluste an. Daher verfolgt er Änderungen des Kreditrisikos nicht nach, sondern erfasst stattdessen zu jedem Abschlussstichtag eine Risikovorsorge auf der Basis der Gesamtlaufzeit-ECL. Der Konzern hat eine Wertberichtigungsmatrix erstellt, die auf seiner bisherigen Erfahrung mit Kreditverlusten basiert und um zukunftsbezogene Faktoren, die für die Kreditnehmer und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spezifisch sind, angepasst wurde.
Der Konzern geht bei einem finanziellen Vermögenswert von einem Ausfall aus, wenn vertragliche Zahlungen 90 Tage überfällig sind. Außerdem kann er in bestimmten Fällen bei einem finanziellen Vermögenswert von einem Ausfall ausgehen, wenn interne oder externe Informationen darauf hindeuten, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Konzern die ausstehenden vertraglichen Beträge vollständig erhält, bevor alle von ihm gehaltenen Kreditbesicherungen berücksichtigt werden. Ein finanzieller Vermögenswert wird abgeschrieben, wenn keine begründete Erwartung besteht, dass die vertraglichen Cashflows realisiert werden. Im Geschäftsjahr wurde aufgrund von Unwesentlichkeit der Effekte auf die Anwendung der ECL verzichtet.
Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen wäre. Alle Vermögenswerte und Schulden, für die der beizulegende Zeitwert bestimmt oder im Abschluss ausgewiesen wird, werden in die nachfolgend beschriebene Bemessungshierarchie eingeordnet, basierend auf dem Inputfaktor der niedrigsten Stufe, der für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert insgesamt wesentlich ist
| ― | Inputfaktoren auf Stufe 1 sind Preisnotierungen auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden, zu denen das Unternehmen am Bemessungsstichtag Zugang hat; |
| ― | Inputfaktoren auf Stufe 2 sind andere als die auf Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder unmittelbar oder mittelbar zu beobachten sind; |
| ― | Inputfaktoren auf Stufe 3 sind nicht beobachtbare Inputfaktoren für den Vermögenswert oder die Schuld. |
Die flüssigen Mittel/Forderungen gegenüber Kreditinstituten umfassen Barmittel, Sichteinlagen und kurzfristige Festgeldanlagen bei Kreditinstituten, die beim Zugang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben und nur geringen Wertschwankungen unterliegen. Sie sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualschulden auswirken. Die Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als zutreffend erachtet werden. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Die Einschätzungen und Annahmen werden laufend überprüft und ggf. angepasst.
Die nachstehend aufgeführten wesentlichen Schätzungen und zugehörigen Annahmen sowie die mit den gewählten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verbundenen Unsicherheiten sind entscheidend für das Verständnis der zu Grunde liegenden Risiken der Finanzberichterstattung sowie der Auswirkungen, die diese Schätzungen, Annahmen und Unsicherheiten auf den Konzernabschluss haben könnten:
| ― | Erlöse mit Kunden |
Der Konzern erhält für seine Leistungen im Bereich der Fondsverwaltung teilweise zusätzlich variable Gebühren als Performancegebühren. Die Performancegebühren werden in der Ausprägung als High-Watermark oder Hurdle Rate in Abhängigkeit von der Wertentwicklung des betreuten Investmentfonds in der Regel am Jahresende gezahlt.
In der Ausprägung High-Watermark wird eine zusätzliche Performancegebühr nur dann ausgezahlt, wenn der um Ausschüttungen bereinigte Anteilspreis am Jahresende einen neuen Höchststand erreicht hat.
In der Ausprägung Hurdle Rate wird eine Performancefee dann fällig, wenn der im Ausschüttungen bereinigte Anteilspreis eine vorher festgelegte Marke überschreitet.
In beiden Ausprägungen ist die Zahlung einer Performancegebühr von den in den Fonds befindlichen Wertpapieren abhängig und damit auch untern Umständen großen Schwankungen unterworfen.
Da die Performancegebühren von den Vermögenswerten im Fonds und damit von externen Faktoren abhängen und eine Schätzung mit hoher Schätzunsicherheit verbunden ist, verzichtet der Konzern auf die Schätzung von etwaigen Performancegebühren, sondern erfasst diese erst am Tag ihres Entstehens (Ende der Abrechnungsperiode des Fonds).
| ― | Geschäfts- und Firmenwerte |
Wie oben und unter C.1. dargestellt, überprüft der Konzern jährlich und zusätzlich sofern irgendein Anhaltspunkt dafür vorliegt, ob eine Wertminderung der Geschäfts- und Firmenwerte eingetreten ist. Dafür ist der erzielbare Betrag der Cash Generating Unit zu schätzen. Dieser entspricht dem höheren Wert von beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Die Bestimmung des Nutzungswerts beinhaltet die Vornahme von Anpassungen und Schätzungen bezüglich der Prognose und Diskontierung der künftigen Cash-Flows. Obwohl das Management davon ausgeht, dass die zur Berechnung des erzielbaren Betrags verwendeten Annahmen angemessen sind, könnten etwaige unvorhersehbare Veränderungen dieser Annahmen zu einem Wertminderungsaufwand führen, der die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachteilig beeinflussen könnte.
| ― | Werthaltigkeit der Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerte |
Zu jedem Bilanzstichtag hat der capsensixx-Konzern einzuschätzen, ob irgendein Anhaltspunkt dafür vorliegt, dass der Buchwert einer Sachanlage oder eines sonstigen immateriellen Vermögenswertes wertgemindert sein könnte. In diesem Fall wird der erzielbare Betrag des betreffenden Vermögenswertes geschätzt. Der erzielbare Betrag entspricht dem höheren Wert von beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Ermittlung des Nutzungswertes sind die diskontierten künftigen Cashflows des betreffenden Vermögenswertes zu bestimmen. Die Schätzung des diskontierten künftigen Cashflows beinhaltet wesentliche Annahmen wie insbesondere solche bezüglich der künftigen Verkaufspreise und Verkaufsvolumina, der Kosten und der Diskontierungszinssätze. Obwohl das Management davon ausgeht, dass die Schätzungen der relevanten erwarteten Nutzungsdauern, die Annahmen bezüglich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung der Branchen, in denen der Konzern tätig ist und die Einschätzungen der diskontierten künftigen Cash-Flows angemessen sind, könnte durch eine Veränderung der Annahmen oder Umstände eine Veränderung der Analyse erforderlich werden. Hieraus könnten in der Zukunft zusätzliche Wertminderungen oder Wertaufholungen resultieren, falls sich die vom Management identifizierten Trends umkehren oder sich die Annahmen und Schätzungen als falsch erweisen sollten.
| ― | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
Zu jedem Bilanzstichtag beurteilt der Konzern, ob die Realisierbarkeit künftiger Steuervorteile für den Ansatz aktiver latenter Steuern hinreichend wahrscheinlich ist. Dies erfordert vom Management u. a. die Beurteilung der Steuervorteile, die sich aus den zur Verfügung stehenden Steuerstrategien und dem künftigen zu versteuernden Einkommen ergeben sowie die Berücksichtigung weiterer positiver und negativer Faktoren. Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern könnten sich verringern, falls die Schätzungen der geplanten steuerlichen Einkommen und der durch zur Verfügung stehende Steuerstrategien erzielbaren Steuervorteile gesenkt werden oder falls Änderungen der aktuellen Steuergesetzgebung den zeitlichen Rahmen oder den Umfang der Realisierbarkeit künftiger Steuervorteile beschränken.
| ― | Rechtliche Risiken |
Die Konzernunternehmen der capsensixx-Gruppe sind in einigen Fällen Parteien in Rechtsstreitigkeiten. Der Ausgang dieser Fälle könnte einen wesentlichen Effekt auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben. Das Management analysiert regelmäßig die aktuellen Informationen zu diesen Fällen und bildet Rückstellungen für wahrscheinliche Verpflichtungen einschließlich der geschätzten Rechtskosten. Für die Beurteilung werden interne und externe Rechtsanwälte eingesetzt. Im Rahmen der Entscheidung über die Notwendigkeit einer Rückstellung berücksichtigt das Management die Wahrscheinlichkeit eines ungünstigen Ausgangs und die Möglichkeit, die Höhe der Verpflichtung ausreichend verlässlich zu schätzen. Die Erhebung einer Klage oder die formale Geltendmachung eines Anspruchs gegen Unternehmen der Muster-Gruppe oder die Angabe eines Rechtsstreits im Anhang bedeuten nicht automatisch, dass eine Rückstellung für das betreffende Risiko angemessen ist. Zum 31.12.2018 waren keine Rückstellungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten passiviert.
| ― | Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes |
Für Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert grundsätzlich dem Betrag, den die capsensixx AG erhalten bzw. zahlen würde, wenn sie die Finanzinstrumente am Bilanzstichtag verkaufen bzw. begleichen würde. Sofern Marktpreise an aktiven Märkten für Finanzinstrumente quotiert und veröffentlich sind, werden diese verwendet. Ansonsten werden die beizulegenden Zeitwerte auf Basis der am Bilanzstichtag bestehenden Marktkonditionen (z.B. Zinssätze, Devisenkurse, Warenpreise] unter Verwendung der Mittelkurse berechnet. Dabei werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Model (z.B. Optionspreismodell, DCF-Verfahren) berechnet.
In den Konzernabschluss werden die capsensixx AG und ihre Tochtergesellschaften (Anteilsbesitzliste siehe im Anhang (E.7.)) über die sie Beherrschung ausübt, einbezogen. Die capsensixx AG beherrscht ein Unternehmen, wenn sie über bestehende Rechte verfügt, die ihr die gegenwärtige Fähigkeit zur Lenkung der maßgeblichen Tätigkeiten verleiht. Dies sind die Tätigkeiten, die die Rendite des Unternehmens wesentlich beeinflussen. Darüber hinaus ist die capsensixx AG schwankenden Renditen aus ihrem Engagement in dem Unternehmen ausgesetzt oder besitzt Anrechte auf diese und hat die Fähigkeit, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Unternehmen zu beeinflussen. Sofern die capsensixx AG weniger als die Mehrheit der Stimmrechte hält, können andere Sachverhalte und Umstände (einschließlich vertraglicher Vereinbarungen, die der capsenisxx AG die Verfügungsgewalt über das Unternehmen geben) dazu führen, dass die capsenisxx AG das Unternehmen beherrscht. Die capsensixx AG nimmt im Hinblick auf die Beherrschung von Unternehmen eine Neubeurteilung vor, falls Sachverhalte und Umstände darauf hinweisen, dass es Änderungen bei den Faktoren gibt, die die Beherrschung begründen.
Der Konzernabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellten Einzelabschlüssen der capsensixx AG und der voll konsolidierten Tochterunternehmen. Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen werden grundsätzlich zum 31.12. aufgestellt.
Die Vollkonsolidierung der Tochterunternehmen beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht und endet, wenn diese Beherrschungsmöglichkeit nicht mehr gegeben ist. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grundsätzlich nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Dazu werden die erworbenen Vermögenswerte und Schulden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Ein positiver Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen wird als Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Prüfung auf dessen Werthaltigkeit unterzogen. Ein verbleibender negativer Unterschiedsbetrag wird nach einer erneuten Beurteilung in der GuV erfolgswirksam erfasst.
Nicht beherrschende Anteile werden entsprechend ihrer Anteile an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Verpflichtungen (inkl. Eventualschulden) ausgewiesen.
Aufwendungen, Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den vollkonsolidierten Gesellschaften sowie Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern abgegrenzt.
Im Berichtsjahr wurden neben der capsensixx AG die folgenden wesentlichen Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:
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| Name | Sitz | Stammkapital | Kapital- und Stimmrechtsanteil |
|---|---|---|---|
| Axxion S.A. | Grevenmacher, Luxemburg | 1.500.000,00 | 50,0001% |
| Navaxx S.A. ("navAXX") | Grevenmacher, Luxemburg | 1.000.000,00 | 100,00% |
| Axxion Deutschland Investment AG mit Teilgesellschaftsvermögen ("ADIT") | Frankfurt a. M., Deutschland | 1.000.000,00 | 100,00% |
| Axxion Revolution Fund - One ("Rev. Fund") | Grevenmacher, Luxemburg | 100.000,00 | 99,53% |
| Oaklet GmbH ("Oaklet") | Frankfurt, Deutschland | 63.700,00 | 53,86%* |
| Oaklet S.A. ("Oaklet S.A.") | Wasserbillig, Luxemburg | 125.000,00 | 100,00% |
| coraixx GmbH & Co KG a.A. ("coraixx KGaA") | Frankfurt, Deutschland | 62.500,00 | 100,00% |
| coraixx Verwaltungs GmbH | Frankfurt, Deutschland | 25.000,00 | 50,00% |
Die capsensixx AG hat am 28.03.2018 in einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung beschlossen, das Grundkapital durch Sacheinlage zu erhöhen und mit gleichem Datum mit der PEH Wertpapier AG einen Einbringungsvertrag abgeschlossen. Die Kapitalerhöhung wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 18. April 2018 wirksam.
Die Sacheinbringung der Muttergesellschaft PEH Wertpapier AG umfasst Anteile an der Axxion S.A. und an der Oaklert GmbH zu Buchwerten.
Die Axxion S.A. und ihre Tochtergesellschaften (navAXX S.A. und Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen) bieten Investmentfonds eine vollständig integrierte Infrastruktur für den gesamten Lebenszyklus eines Investmentfonds: Die Leistungen beginnen bei dem Aufsetzen der Investitionsstruktur, der Ausgabe und Zeichnung von Fondsanteilen und der Einholung der erforderlichen Genehmigungen und / oder Listings und decken das tägliche Verwaltungsgeschäft bis zur endgültigen Rücknahme oder Liquidation ab.
Die Oaklet GmbH erbringt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Oaklet S.A. Beratungsdienstleistungen im Bereich Financial Engineering, die Initiatoren und Investoren dabei unterstützen, ihre Investitionsstruktur entsprechend ihren individuellen, wirtschaftlichen, regulatorischen und steuerlichen Anforderungen auszusetzen. Oaklet arrangiert und koordiniert alle Fremd-Dienstleister im Zusammenhang mit der Emission, dem Zeichnungsprozess sowie der Investitions- und Rücknahmephase. Darüber hinaus bietet die Oaklet S.A. als regulierter Corporate Service Provider den Gesellschaften ihrer Kunden Direktoren- und Verwaltungsdienste.
Die Vermögenswerte beider Gesellschaften wurden inklusive bestehender Geschäfts- oder Firmenwerte und Schulden zu ihren Buchwerten übertragen. Ein neuer Geschäfts- oder Firmenwert wurde nicht generiert. Ein Unterschiedsbetrag wurde als Ausgleichsposten in den Gewinnrücklagen erfasst. Der Ausgleichsposten wurde den Anteilen nicht-beherrschender Gesellschafter proportional zugeordnet.
Die Differenz zwischen dem eingebrachten Nettovermögen und dem Anteil am Eigenkapital der der PEH Wertpapier AG und den nicht beherrschenden Anteilen zuzurechnen ist, wurde als Ausgleichsposten im Eigenkapital ausgewiesen. Dieser Betrag ermittelt sich wie folgt:
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| In T€ | 28. März 2018 Eigenkapital | 28. März 2018 Eigenkapital anteilig auf capsensixx |
|---|---|---|
| Nettovermögen Axxion S.A | 10.196 | |
| Abzüglich Ausschüttung des Geschäftsjahres 2017 | 3.600 | |
| Abzüglich Gewinn 1. Quartal 2018 | 1.140 | |
| Bereinigtes Nettovermögen | 5.456 | |
| Davon: nicht beherrschende Anteile | 2.728 | |
| Davon: capsensixx AG | 2.728 | 2.728 |
| Nettovermögen Oaklet GmbH | 3.142 | |
| Abzüglich Gewinn 1. Quartal 2018 | 132 | |
| Bereinigtes Nettovermögen | 3.010 | |
| Davon: nicht beherrschende Anteile | 1.328 | |
| Davon: capsensixx AG | 1.872 | 1.872 |
| Zuzurechnendes Vermögen | 4.600 | |
| Abzüglich Beteiligungsbuchwert | 3.000 | |
| Ausgleichsposten | 1.600 | |
| Davon Ausweis als IFRS 9 Rücklage | -12 | |
| Davon Ausweis als Ausgleichposten | 1.588 |
Folgende Klassen von Vermögenswerten und Schulden waren im Zeitpunkt der Einlage vorhanden (fortgeführte Anschaffungskosten):
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| in T€ | 2018 |
|---|---|
| AKTIVA | |
| Langfristige Vermögenswerte | 2.650 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 16.897 |
| 19.547 | |
| SCHULDEN | |
| Langfristige Schulden | 63 |
| Kurzfristige Schulden | 9.287 |
| 9.350 | |
| Nettovermögen zu fortgeführten Anschaffungskosten | 10.196 |
Die capsensixx AG hält - über ihre Beteiligung an der Axxion S.A. - mittelbar 50,01% des Anteils am Stammkapital (T€ 1.000) und an den Stimmrechten bei der navAXX S.A. und des Anteils am Stammkapital (T€ 100) und an den Stimmrechten bei der Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen. Die navAXX S.A. und die ADIT sind damit als Tochtergesellschaften im Sinne des IFRS 10 in den Konzernabschluss der capsensixx AG einzubeziehen. Die Einbeziehung der navAXX S.A. und der ADIT als Tochtergesellschaften der capsensixx AG erfolgt im Sinne von IFRS 10:
Die capsensixx AG hält mittelbar über die Axxion S.A., 99,70% der Anteile an einem verbundenen Unternehmen dem "Axxion Revolution Fund - One", einem von Axxion administrierten Fonds.
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| in T€ | 2018 |
|---|---|
| AKTIVA | |
| Goodwill (nur capsensixx zuzurechnen) | 543 |
| Langfristige Vermögenswerte | 627 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.680 |
| 3.850 | |
| SCHULDEN | |
| Langfristige Schulden | 100 |
| Kurzfristige Schulden | 608 |
| 708 | |
| Nettovermögen zu fortgeführten Anschaffungskosten | 3.142 |
Die capsensixx AG hält - über ihre Beteiligung an der Oaklet GmbH - mittelbar 53,86% des Anteils am Stammkapital (T€ 125) und an den Stimmrechten bei der Oaklet S.A., Wasserbillig, Luxemburg und ist damit als Tochtergesellschaft im Sinne des IFRS 10 in den Konzernabschluss der capsensixx AG einzubeziehen. Die Einbeziehung der Oaklet S.A. als Tochtergesellschaft der capsensixx AG im Sinne des IFRS 10 erfolgt im Rahmen der Sukzessivkonsolidierung von unten nach oben. Dabei werden zunächst die notwendigen Konsolidierungen zwischen Oaklet GmbH und Oaklet S.A. durchgeführt. Anschließend wird diese Teilkonzernkonsolidierung in den Konzernabschluss der capsensixx AG im Wege der Vollkonsolidierung aufgenommen.
Am 9.05.2018 hat die capsensixx AG durch Kauf einer Vorratsgesellschaft mit gleichzeitiger Umfirmierung die coraixx Verwaltungs GmbH mit einem Stammkapital von € 25.000 gegründet. Sie hält 50% der Anteile/Stimmrechte. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Vermarktung, Installation und Administration von Soft- und Hardware und der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften und/oder bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts.
Am 28.05.2018 hat die capsensixx AG als Kommanditaktionär zusammen mit der coraixx Verwaltungs GmbH als persönlich haftender Gesellschafter die coraixx GmbH & Co KGaA gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Betrieb und die kaufmännische Vermarktung von Datenverarbeitungslösungen. Das Grundkapital der Gesellschaft betrug am Tag der Gründung € 50.000 und war in 50.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt, welche gegen Bareinlage zum Ausgabebetrag von € 50.000 (€ 1 je Aktie) vom Kommanditaktionär übernommen wurde. Die coraixx Verwaltungs GmbH, als persönlich haftender Gesellschafter, hat am 1.8.2018 eine Erhöhung des Grundkapitals der coraixx GmbH & Co KGaA durch Ausgabe von 12.500 Stück neuer auf den Inhaber lautenden, nennwertlosen Stückaktien (Anteil am Grundkapital je EUR 1,-) auf EUR 62.500 beschlossen. Die neuen Aktien wurden gegen Bareinlage (Ausgabepreis EUR 190,00 pro Aktie) zu einem Gesamtausgabepreis von EUR 2.375.000,00 durch die capsensixx AG (Kommanditaktionär) am 1.8.2018 gezeichnet.
Nachfolgend werden gem. IFRS 12 nähere Angaben zu den Tochterunternehmen, die nicht beherrschende Anteile halten, gemacht.
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| Name des Tochterunternehmens | Axxion S. A. inkl. NavAXX S.A. / ADIT / Axxion Rev. F | Oaklet GmbH inkl. Oaklet S.A. | ||
|---|---|---|---|---|
| Sitz des Tochterunternehmens | Grevenmacher, Luxemburg | Frankfurt, Deutschland | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2018 | 2017 | 2018 | 2017 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Beteiligungsquote nicht beherrschender Anteile | 49,99 % | 49,99 % | 46,14 % | 46,14 % |
| T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Gewinn | 4.695 | 3.908 | 1.285 | 1.069 |
| davon Gewinnanteil nicht beherrschender Anteile | 2.347 | 1.954 | 593 | 493 |
| Sonstiges Gesamtergebnis | 0 | 23 | -34 | 55 |
| davon sonstiges Gesamtergebnis nicht beherrschender Anteile | 0 | 12 | -13 | 25 |
| Gesamtergebnis | 4.695 | 3.931 | 1.250 | 1.123 |
| davon Gesamtergebnis nicht beherrschender Anteile | 2.347 | 1.965 | 580 | 518 |
| EK am Ende der Periode | 10.151 | 9.056 | 3.188 | 2.425 |
| davon Anteil am EK nicht beherrschender Anteile am Ende der Periode | 5.073 | 4.528 | 1.471 | 1.119 |
| Dividendenzahlungen im laufenden Jahr | 3.600 | 2.400 | 985 | 985 |
| davon Dividendenzahlungen im laufenden Jahr an nicht beherrschende Anteile | 1.800 | 1.200 | 231 | 454 |
| Vermögenswerte | 20.763 | 53.042 | 4.266 | 3.969 |
| davon Vermögenswerte nicht beherrschender Anteile | 10.382 | 26.521 | 1.968 | 1.831 |
| Schulden | 10.613 | 43.986 | 1.078 | 1.545 |
| davon Schulden nicht beherrschender Anteile | 5.306 | 21.993 | 497 | 713 |
| Provisionserlöse | 111.873 | 112.651 | 3.764 | 3.549 |
| davon Provisionserlöse nicht beherrschender Anteile | 55.937 | 56.326 | 1.737 | 1.637 |
Angaben zu Beschränkungen gem. IFRS 12.13 - In 2018 und 2017 liegen keine Beschränkungen i. S. v. IFRS 12.13 vor.
Die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden betragen 2018 TEUR 115.700 (2017: TEUR 116.200) und resultieren vor allem aus Dienstleistungen der Fondsverwaltung und Verbriefung von Fonds.
Der Materialaufwand beträgt 2018 TEUR 93.689 (2017: TEUR 96.583) und beinhaltet vor allem Verwaltungsgebühren für externe Portfolio Manager (TEUR 74.163), Provisionen (TEUR 18.465) und Performancegebühren (TEUR 1.061).
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Segmenten wie folgt:
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| In TEUR | Fondsverwaltung | Verbriefung | Digitalisierung & IT Services | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Erlöse aus Verträgen mit Kunden 2018 | ||||
| Mit fremden Dritten | 111.873 | 3.761 | 63 | 115.700 |
| Segmentintern | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zeitlicher Ablauf der Erlöserfassung | ||||
| Zu einem bestimmten Zeitpunkt | 0 | 206 | 0 | 206 |
| Über einen Zeitraum | 111.874 | 3.556 | 64 | 115.494 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Erträge aus weiterbelasteten Kosten | 367 | 197 |
| Erträge aus IT-Dienstleistungen und Finanzbuchhaltungsdienstleistungen der navAXX | 191 | 337 |
| Zwischensumme sonstige betriebliche Erträge aus erbrachten Dienstleistungen gegenüber Kunden | 558 | 543 |
| Erträge aus Personalausleihungen | 86 | 0 |
| Mieterträge | 23 | 3 |
| Erträge aus der Bewertung von Wertpapieren | 166 | 0 |
| Geldwerte Vorteile aus der privaten Kfz-Nutzung | 161 | 144 |
| Erträge aus Auflösung von Rückstellungen | 50 | 0 |
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 7 | 13 |
| Sonstige | 134 | 0 |
| Gesamt | 1.185 | 694 |
Die Personalkosten betrugen in 2018 TEUR 7.802 (2017: 6.739).
Die Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Planmäßige Abschreibungen auf entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte | 1.135 | 579 |
| Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen | 405 | 397 |
| Gesamt | 1.540 | 976 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Verwaltungskosten Fonds | 1.747 | 1.546 |
| Kommunikation, Bürobedarf | 1.406 | 1.002 |
| Raumkosten | 1.358 | 1.273 |
| Rechts-, Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten | 910 | 562 |
| Kosten des Börsengangs | 802 | 0 |
| Werbekosten, Public Relations | 433 | 241 |
| Reisekosten, Kfz Kosten | 295 | 345 |
| Versicherungen, Beiträge | 217 | 105 |
| Bewertung Wertpapiere | 101 | 0 |
| Vermögenssteuer | 0 | 26 |
| Währungsumrechnungen | 0 | 7 |
| Sonstige | 295 | 326 |
| Gesamt | 7.564 | 5.433 |
Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 2.140 für 2018 (2017: T€ 2.241) enthält mit T€ 2.181 (2017: T€ 2.196) die Steuern für das laufende Jahr und mit T€ -41 (2017: T€ 44) Erstattungen (-) bzw. Aufwendungen (+) für Steuern der Vorjahre.
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Tatsächliche Steuern | 2.265 | 2.150 |
| Latente Steuern | -125 | 90 |
| Gesamt | 2.140 | 2.241 |
Für die Ermittlung der laufenden Steuern in Deutschland wird auf ausgeschüttete und einbehaltene Gewinne ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 15,00% (Vorjahr: 15,00%) und darauf ein Solidaritätssatz von 5,50% (Vorjahr: 5,50%) zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer wird für in Deutschland erzielte Gewinne Gewerbesteuer erhoben. Die Gewerbesteuer wird aufgrund des Steuermessbetrags mit einem Hundertsatz (Hebesatz) festgesetzt und erhoben, der von der Gemeinde zu bestimmen ist. Für das Geschäftsjahr 2018 wird beträgt der Gewerbesteuerhebesatz für die Stadt Frankfurt am Main 460,00%. Unter Berücksichtigung der Nichtabzugsfähigkeit der Gewerbesteuer als Betriebsausgabe ergibt sich für die Gewerbesteuer ein Steuersatz von 16,10% (Vj: 16,10%), sodass hieraus ein inländischer Gesamtsteuersatz von rd. 32% (Vj: 32%) resultiert.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Beziehung zwischen den aus dem Ergebnis vor Steuern abgeleiteten Ertragsteuern und den in der Ergebnisrechnung ausgewiesenen Ertragsteuern dar (Überleitungsrechnung).
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragssteuern | 6.619 | 8.948 |
| Nicht steuerrelevante Buchungen im Konzern (Ergebnis aus assoziierten Unternehmen, Gewinnausschüttungen innerhalb des Konzerns, Abschreibung auf Geschäfts- und Firmenwerte) | 269 | 1.730 |
| Basis für Berechnung des zu erwartenden Steueraufwands | 6.888 | 7.217 |
| Zu erwartender Steueraufwand | -2.273 | -2.333 |
| Anpassung aufgrund steuerfreier Erträge | 497 | 234 |
| Steuereffekt aus nichtabzugsfähigen Aufwendungen | 35 | 2 |
| Steuereffekt aus Bewertungsunterschieden zur Steuerbilanz | 0 | -9 |
| Nutzung der Verlustvorträge | -106 | -90 |
| Anpassung Verlustpotential | -334 | 0 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag laufendes Jahr | -2.181 | -2.196 |
| Steuererstattung Vorjahre | 41 | -44 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -2.140 | -2.241 |
Aktive latente Steuern werden nur dann angesetzt, wenn die Realisierbarkeit dieser Steuervorteile wahrscheinlich ist. Zur Bestimmung entsprechender Wertberichtigungen werden alle zurzeit bekannten positiven und negativen Einflussfaktoren auf die zukünftigen steuerlichen Ergebnisse berücksichtigt. Die dabei vorzunehmende Einschätzung kann sich durch zukünftige Entwicklungen verändern.
Für Ergebnisse von ausländischen Konzernunternehmen werden in Zusammenhang mit der Ausschüttung anfallende Quellensteuern und anfallende deutsche Steuern als latente Steuern passiviert, wenn entweder davon auszugehen ist, dass diese Gewinne einer entsprechenden Besteuerung unterliegen oder beabsichtigt ist, sie nicht auf Dauer zu reinvestieren.
Zusammensetzung der latenten Steueransprüche in der Bilanz für jede Art von temporären Unterschieden:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Latenter Steueranspruch auf bestehende Verlustvorträge | 222 | 105 |
| davon Ergebniswirksam | 222 | 90 |
| Latenter Steueranspruch insgesamt | 222 | 105 |
Verlustvorträge bestehen derzeit bei der coraixx KGaA in Höhe von insgesamt TEUR 739 (Vj: TEUR 0). Die noch in 2017 bestehenden Verlustvorträge bei der Oaklet S.A. in Höhe von insgesamt TEUR 375 wurden in 2018 vollständig verbraucht.
Der latente Steueranspruch auf bestehende Verlustvorträge wird auf Basis der Ergebnis- und Steuerplanungen der nächsten fünf Jahre ermittelt. Verlustvorträge werden nur in Höhe der künftig erwarteten Steuervorteile bewertet, wenn die Planungsrechnungen zeigen, dass die Verluste innerhalb der nächsten 5 Jahre verwertet werden können.
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Nicht genutzte steuerliche Verluste, für welche kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde. | 1.340 | 0 |
| Potenzielle Steuergutschrift (32%) | 428 | 0 |
Zusammensetzung der latenten Steuerschulden in der Bilanz für jede Art von temporären Unterschieden:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Latente Steuerschuld aus Bewertungsunterschieden von Wertpapieren | 90 | 108 |
| davon Ergebniswirksam | 0 | 0 |
| Latente Steuerschuld insgesamt | 90 | 108 |
Die gewinnwirksam erfassten latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung für jede Art von temporären Unterschieden sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| - latenter Steueraufwand aus dem Verbrauch von Verlustvorträgen | -106 | -6 |
| \= - latenter Steueraufwand / + latenter Steuerertrag | -106 | -6 |
Das Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten setzt sich wie folgt zusammen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Ergebnis aus nicht festverzinslichen Wertpapieren: | 116 | 69 |
| Gewinne/Verluste (-) aus Verkäufen/Neubewertungen | -82 | +33 |
| Wertänderungen | +34 | -33 |
| Finanzergebnis | 68 | 69 |
Weitere Informationen zum Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten finden sich bei der Segmentberichterstattung.
Nach IAS 33 ist das Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Aktien zu ermitteln. Neu ausgegebene Aktien von erworbenen eigenen Aktien sind anteilig zu berücksichtigen.
Der Jahresüberschuss 2018 der Gesellschaften beträgt 2.072 (2017: 2.529).
Bis zum 18. April 2018 betrug die Anzahl der ausstehenden Aktien 100.000. Am 19. April 2018 und am 21. Juni 2018 betrug die Anzahl der ausstehenden Aktien 3.100.000. In der Zeit vom 22. Juni bis 31. Dezember betrug die Anzahl 3.430.000. Der gewichtete Durchschnitt der ausstehenden Aktien 2018 beträgt 2.386.804.
Das Ergebnis je Aktie (verwässert / unverwässert] für 2018 beträgt 0,87 € / Aktie.
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| in €/Aktien in Stück | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Periodengewinn/-verlust (Anteil auf Gesellschafter der capsensixx AG entfallend) | 1.269.241 | 2.529.413,47 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien (Stück) | 2.386.804 | 2.386.804 |
| Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien (Stück) | 2.386.804 | 2.386.804 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) | 0,53 | 1,06* |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (€) | 0,53 | 1,06* |
* Das unverwässerte/verwässerte Ergebnis je Aktie zum 31.12.2017 wurde auf Basis einer angenommenen Aktienanzahl von 100.000 Stück für das komplette Jahr 2017 berechnet.
** Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Aktien 2017 wurde nach IAS 33.64 an das aktuelle Jahr angepasst
Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Zuge des Erwerbs von Anteilen an der Oaklet GmbH (TEUR 544) und ihrer Tochtergesellschaft der Oaklet S.A (TEUR 44) entstanden sind, wurden zu ihrem Buchwert an die capsensixx AG übertragen (vgl. Ausführungen unter A.1).
Durch die Erstkonsolidierung der Oaklet GmbH und die weiteren späteren Anteilshinzuerwerbe ist ein Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 544 entstanden. Aus dem Erwerb der Oaklet S.A., Wasserbillig, Luxemburg, wurde von der Oaklet GmbH zum 1. Juli 2015 ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 44 entstanden.
Die Geschäfts- oder Firmenwert sind dem Segment "Capital Markets & Corporate Services" zugeordnet:
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| Cash Generating Unit | 2018 T€ |
2017 T€ |
|---|---|---|
| Oaklet GmbH, Frankfurt | 587 | 587 |
| Summe | 587 | 587 |
Die Bestimmung des erzielbaren Betrags dieser CGU erfolgt grundsätzlich durch Ermittlung der Nutzungswerte mit Hilfe der Discounted-Cashflow-Methode. Dabei werden die geplanten Nach-Steuer-Cashflows aus der bottum-up erstellten und vom Management der capsensixx AG genehmigten Dreijahresplanung der CGU verwendet. Die Cashflows jenseits der Dreijahresjahresperiode werden grundsätzlich auf Grundlage des letzten Planjahres ermittelt. Für die ewige Rente erfolgt die Abzinsung der erzielten Cashflows unter Berücksichtigung eines Wachstumsabschlags von 0,5 %. Der zur Diskontierung verwendete Gesamtkapitalkostensatz basiert auf dem risikofreien Zinssatz in Höhe von 1,00% sowie auf Risikozuschlägen für Eigenkapital von 6,25%-Punkten. Darüber hinaus wird individuell für die CGU ein aus der jeweiligen Peer-Group abgeleiteter Beta-Faktor in Höhe von 1,00 sowie die Kapitalstruktur der jeweiligen Tochterunternehmen berücksichtigt.
Zur Diskontierung der Cashflows wurden für die CGU folgende Nach-Steuer-Diskontierungszinssätze zu Grunde gelegt:
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| in % | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Oaklet GmbH, Frankfurt | 7,25 | 7,5 |
Bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags der jeweiligen CGU wurde auf den Nutzungswert abgestellt. Zu ihrer Ermittlung wurden sowohl Vergangenheitsdaten als auch die erwartete Marktperformance herangezogen. Die den wesentlichen Annahmen zugewiesenen Werte stimmen dabei grundsätzlich mit externen Informationsquellen (insb. externe Marktstudien) überein.
Die wesentlichen Annahmen stellen sich wie folgt dar:
| ― | Steigende Depotvolumina bei gleichbleibenden Margen auf Basis einer höheren Nachfrage (Pipeline) in einem stabilen gesamtwirtschaftlichen Umfeld |
| ― | Die wesentlichen Annahmen basieren auf einer Kombination aus internen und externen Quellen |
| ― | Managementschätzungen zu den Synergiepotentialen beruhen auf den bislang bei verschiedenen Initiativen erzielten Fortschritten |
| ― | Die Annahmen zu Geschäftswachstum und Effizienz beruhen auf Einschätzungen der Geschäftsleitung |
| ― | Unsicherheiten in Bezug auf das aufsichtsrechtliche Umfeld und deren mögliche Auswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorhersehbar und werden nicht eingeplant. |
| ― | Unsicherheiten in Bezug auf Fluktuation und Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen in bestimmten Sektoren |
| ― | Starker Anstieg der Umsatzerlöse durch Steigerung des betreuten Volumens |
| ― | Nahezu gleichbleibende Kosten, da das geplante steigende Kundenvolumina mit den vorhandenen Ressourcen abgewickelt werden kann. |
| ― | WACC 2018: 7,25 % (2017: 7,5 %) |
Es wurden im Geschäftsjahr 2018 keine Wertminderungen bei den Goodwills vorgenommen. Das Management der capensixx AG geht für diese CGU davon aus, dass eine für möglich gehaltene Änderung einer wesentlichen Annahme, die Basis für die Ermittlung des erzielbaren Betrages war, nicht dazu führt, dass der Buchwert der CGU den jeweiligen erzielbaren Betrag übersteigen würde.
Siehe zur Entwicklung der Buchwerte der sonstigen immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen den Anlagespiegel.
Im laufenden Jahr hat die Gesellschaft die Rechte an einer vom Fraunhofer Institut und dem Datenspezialisten INQUENCE GmbH entwickelten Softwarelösung (Softwarelizenzen), die auf künstlicher Intelligenz Papierbelege ausliest und validiert, erworben.
Die Nutzungsdauer der erworbenen Softwarelizenzen ist begrenzt durch die permanente technische Weiterentwicklung der IT. Das Management des Unternehmens schätzt die wirtschaftliche Nutzungsdauer auf 5 Jahre.
Die Software wird zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Der Konzern hat einen Vertrag mit einem bestehenden Kunden (Kundenstamm), der die oben genannte Software nutzt, erworben. Die Restlaufzeit des Vertrages mit dem Kunden beträgt 4,5 Jahre. Die Laufzeit des Kundenstamms ist daher begrenzt.
Der Kundenstamm wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der Konzern erfasst eine lineare Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer des Kundenstamms.
Die Anzahlungen wurden für den Erwerb der Softwarelizenzen für ein Reporting Tool sowie für eine Archivierungssoftware sowie die Implementierung dieser Software in die vorhandene Softwareumgebung getätigt.
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bruttowert 01.01.2018 € |
Umgliederungen € |
+ Zugänge € |
- Abgänge € |
Bruttowert 31.12.2018 € |
Vortrag 01.01.2018 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| Geschäfts- und Firmenwerte | 43.549,36 | 543.766,73 | 0,00 | 0,00 | 587.316,09 | 0,00 |
| EDV-Software | 2.744.846,74 | 95.808,22 | 3.108.891,52 | 0,00 | 5.949.546,48 | 965.913,93 |
| Kundenstamm | 0,00 | 0,00 | 2.071.500,00 | 0,00 | 2.071.500,00 | 0,00 |
| Anzahlungen | 66.558,22 | -95.808,22 | 320.786,22 | 0,00 | 291.536,22 | 0,00 |
| 2.854.954,32 | 543.766,73 | 5.501.177,74 | 0,00 | 8.899.898,79 | 965.913,93 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.634.895,74 | 0,00 | 115.084,77 | -5.677,38 | 2.744.303,13 | 1.702.867,73 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 29.953,16 | 0,00 | 29.953,16 | 0,00 |
| 2.634.895,74 | 0,00 | 145.037,93 | -5.677,38 | 2.774.256,29 | 1.702.867,73 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | |
| Insgesamt: | 5.489.850,06 | 543.766,73 | 5.660.673,46 | -5.677,38 | 11.688.612,87 | 2.668.781,66 |
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| Abschreibungen | Buchwert | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen des Geschäftsjahres € |
- Abgänge € |
Stand 31.12.2018 € |
31.12.2018 € |
31.12.2017 € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||
| Geschäfts- und Firmenwerte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 587.316,09 | 43.549,36 |
| EDV-Software | 927.908,91 | 0,00 | 1.893.822,84 | 4.055.723,64 | 1.778.932,81 |
| Kundenstamm | 207.150,00 | 0,00 | 207.150,00 | 1.864.350,00 | 0,00 |
| Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 291.536,22 | 66.558,22 |
| 1.135.058,91 | 0,00 | 2.100.972,84 | 6.798.925,95 | 1.889.040,39 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 404.756,69 | -5.677,38 | 2.101.947,04 | 642.356,09 | 932.028,01 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 29.953,16 | 0,00 |
| 404.756,69 | -5.677,38 | 2.101.947,04 | 672.309,25 | 932.028,01 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 14.457,79 | 0,00 | |
| Insgesamt: | 1.539.815,60 | -5.677,38 | 4.202.919,88 | 7.485.692,99 | 2.821.068,40 |
Der bei erstmaliger Anwendung der Equity-Methode im Konzernabschluss ausgewiesene Beteiligungsbuchwert der coraixx Verwaltungs GmbH wurde um den anteiligen beteiligungsproportionalen Jahresüberschuss erhöht und mit dem Betrag von TEUR 14 am 31.12.2018 ausgewiesen.
Die coraixx Verwaltungs GmbH hat ihren Sitz Frankfurt am Main und ihr Zweck ist die Entwicklung, Vermarktung, Installation und Administration von Soft- und Hardware und der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften und/oder bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts.
Am 31.12.2018 ist die coraixx Verwaltungs GmbH als persönlich haftender Gesellschafter an der coraixx GmbH & Co. KGaA mit alleiniger Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis beteiligt. Gleichzeitig hat sie die Haftung für die Gesellschaft übernommen.
Der Vorstand der capsensixx AG, Sven Ulbrich, ist gleichzeitig auch einer der einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer der coraixx Verwaltungs GmbH. Die capsensixx AG selbst ist Kommanditaktionär der coraixx GmbH & Co. KGaA.
Nachfolgend eine Übersicht von Finanzinformationen der coraixx Verwaltungs GmbH in zusammengefasster Form:
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| in T€ | 2018 |
|---|---|
| Forderungen gegenüber coraixx GmbH & Co. KGaA | 21 |
| Forderungen gegenüber Kreditinstituten | 36 |
| Rückstellungen für Buchführung und Abschluss | 4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführern | 15 |
| Umsatzerlöse | 21 |
| Jahresüberschuss | 0,3 |
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| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Darlehen UF Beteiligungs UG | 384 | 558 |
| Mietkautionen (langfristig) | 10 | 4 |
| Gesamt | 394 | 562 |
Das Darlehen an die UF Beteiligungs UG, Frankfurt am Main ist am 31. Januar 2023 fällig und wurde für den Erwerb von Oaklet-Aktien in den Jahren 2014 und 2016 gewährt.
Die latenten Ertragssteuerforderungen 2018 betragen TEUR 222 aufgrund bestehender Verlustvorträge bei der coraixx KGaA. In 2017 betrugen die Ertragssteuerforderungen TEUR 106 aufgrund von Verlustvorträgen bei der Oaklet S.A, welche in 2018 vollständig aufgebraucht verbraucht wurden. Latente Steuerverbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 90 aufgrund von Bewertungsunterschieden von Wertpapieren. Im Vorjahr betrugen diese TEUR 108.
Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
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| in T€ | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Umsatzsteuer | 428 | 15 |
| Forderungen aus Ertragssteuern | 74 | 43 |
| Steueransprüche gegen andere Länder | 22 | 95 |
| Gesamt | 524 | 154 |
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| in T€ | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Investmentfondsanteile | 1.710 | 2.267 |
| Genussrecht | 993 | 815 |
| Zertifikate | 432 | 454 |
| Finanzinstrumente | 3.135 | 3.536 |
| Mietkautionen (kurzfristig) | 196 | 14 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 144 | 123 |
| abgegrenzte Einnahmen | 0 | 0 |
| Forderungen für verauslagte Kosten gegenüber Fonds | 0 | 13 |
| Sonstiges | 144 | 446 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 340 | 460 |
| Gesamt | 3.475 | 3.996 |
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte sind wie folgt fällig:
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| in T€ | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Laufzeit bis zu 3 Monaten | 145 | 446 |
| Laufzeit von 3 Monaten bis zu einem Jahr | 194 | 14 |
| Gesamt | 340 | 460 |
Im Berichtszeitraum waren die Forderungen nicht überfällig.
Unter dem Posten werden 2018 in Höhe von T€ 3.136 (2017: T€ 3.536) börsennotierte Wertpapiere, vorwiegend Fondsanteile, ausgewiesen.
Bei Wertpapieren von T€ 993 (2017: T€ 815) handelt es sich um Genussrechte, die nicht an einer Börse gehandelt werden. Sie werden dem Anlagebuch zugeordnet.
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Wertpapier in Fremdwährungen (Vorjahr: T€ 7).
Die folgende Tabelle gibt Auskunft über Forderungen, Vertragsvermögenswerte und Vertragsverbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden:
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| In TEUR | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Forderungen, die in Forderungen aus Lieferungen und sonstige Leistungen enthalten sind | 9.834 | 44.526 |
| Forderungen, die in sonstigen Vermögensgegenständen enthalten sind | 0 | 0 |
| Vertragsvermögenswerte | 0 | 0 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 8.709 | 42.516 |
Der Posten beinhaltet ausschließlich Einlagen bei Kreditinstituten mit einer Höhe von T€ 11.226 (Vj: 4.961) und sind täglich fällig. Beträge in Höhe von T€ 28 (Vj. T€ 56) bestehen in USD lauten dabei auf fremde Währung. Die Einlagen bei Kreditinstituten sind täglich fällig.
Die capsenisxx AG verfolgt mit ihrem Kapitalmanagement das Ziel, die Eigenkapitalbasis nachhaltig zu stärken und eine angemessene Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften. Das buchhalterische Kapital des Konzerns fungiert hierbei jedoch lediglich als passives Steuerungskriterium, während Umsatz, Jahresüberschuss, Cash-Flow und Eigenkapitalquote als aktive Steuerungsgrößen herangezogen werden.
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| Gezeichnetes Kapital | 2018 T€ |
2017 T€ |
|---|---|---|
| Stand 1.1.2018 | 100 | 0 |
| Gründung | 0 | 100 |
| Kapitalerhöhung 28.3.2018 (Sacheinbringung) | + 3.000 | 0 |
| Kapitalerhöhung 07.06.2018 (Ausgabe neuer Anteile) | + 330 | 0 |
| Stand 31.12.2018 | 3.430 | 100 |
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| Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Stück | Stück | |
| --- | --- | --- |
| Stand 1.1.2018 | 100.000 | 0 |
| Gründung | 0 | 100.000 |
| Ausgabe neuer Aktien 2018 | 3.330.000 | 0 |
| Stand 31.12.2018 | 3.340.000 | 100.000 |
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| Kapitalrücklage | 2018 T€ |
2017 T€ |
|---|---|---|
| Stand 1.1.2018 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhung 07.06.2018 (Ausgabe neuer Anteile) | + 4.950 | 0 |
| Kosten der Kapitalerhöhung | 102 | 0 |
| Stand 31.12.2018 | 4.848 | 0 |
Am 21.06.2018 wurde der Börsengang der capsensixx AG mit Notierungsaufnahme abgeschlossen. In diesem Zuge wurden 847.550 Aktien platziert. Davon stammen 330.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung der capsensixx AG. Vom bisherigen Alleingesellschafter, der PEH Wertpapier AG, wurden 407.000 Aktien platziert. Die Marktkapitalisierung der capsensixx AG betrug auf Basis des Platzierungspreises 54,88 Mio. Euro. Am 19.07.2018 konnten weitere 30.000 Aktien im Rahmen einer Greenshoe-Option platziert werden.
Die Zusammensetzung des Eigenkapitals und die Entwicklung der Eigenkapitalbestandteile sowie der im Umlauf befindlichen Aktienanzahl der capsensixx-Gruppe sind in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.
Das Grundkapital zum 31. Dezember 2018 beträgt € 3.430.000 und ist eingeteilt in 3.430.000 Stückaktien zu je € 1,00.
Nach § 150 Abs. 2 AktG hat eine Aktiengesellschaft eine gesetzliche Rücklage zu bilden. In diese ist der zwanzigste Teil des um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr geminderten Jahresüberschusses einzustellen, bis die Rücklage und die Kapitalrücklage den zehnten oder den in der Satzung bestimmten höheren Teil des Grundkapitals erreichen. Die Satzung der capsensixx AG sieht keine vom Gesetz abweichende Regelung vor.
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| Neubewertungsrücklage | 2018 in T€ |
|---|---|
| Stand 1.1.2018 | 83 |
| Anpassung aufgrund von Konsolidierungsänderung | - 83 |
| Bewegung 2018 | 0 |
| Stand 31.12.2018 | 0 |
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| Sonstige Gewinnrücklage | 2018 in T€ |
|---|---|
| Stand 1.1.2018 | 5.751 |
| Anpassung aufgrund von Konsolidierungsänderung | - 5.753 |
| Stand 1.1.2018 (nach Konsolidierungsänderung) | - 2 |
| Anpassung aufgrund Erstkonsolidierung | + 1.587 |
| Jahresüberschuss 2018 | + 2.072 |
| Stand 31.12.2018 | 3.657 |
Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb immaterieller Vermögenswerte | 3.510 | 0 |
| Leasingverbindlichkeiten | 21 | 107 |
| Übrige | 1 | 0 |
| Gesamt | 3.522 | 107 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen am 31.12.2018 T€ 8.709 (Vj.: T€ 42.516) Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb von 3 Monaten fällig.
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| in T€ | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Vermittlungsprovisionen sowie Verbindlichkeiten aus bezogenen Lieferungen und Leistungen | 270 | 206 |
| Umsatzsteuerverbindlichkeiten | 115 | 262 |
| Verbindlichkeiten aus Löhnen und Gehältern, Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialversicherung | 252 | 208 |
| Leasingverbindlichkeiten | 45 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 383 |
| Kapitalertragsteuern | 0 | 150 |
| Abgegrenzte Verbindlichkeiten für: | ||
| Tantiemen | 799 | 574 |
| Ausstehende Rechnungen | 278 | 98 |
| Jahresabschluss u. Prüfungskosten | 221 | 130 |
| Rechts- und Beratungskosten | 83 | 0 |
| ausstehender Urlaub und sonstige Personalkosten | 80 | 143 |
| Übrige | 170 | 95 |
| Total | 2.314 | 2.249 |
Von den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten sind TEUR 1.278 innerhalb von 3 Monaten und TEUR 1.036 innerhalb von 3 Monaten bis 12 Monaten fällig.
In den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten sind finanzielle Verbindlichkeiten von T€ 593 enthalten.
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die flüssigen Mittel der capsensixx-Gruppe durch Mittelzuflüsse und -abflüsse im Laufe der Berichtsperiode verändert haben. Entsprechend IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.
Durch die erstmalige Einbeziehung der coraixx GmbH & Co KG aA sind der capsensixx AG keine flüssigen Mittel zugeflossen; die liquiden Mittel der coraixx GmbH & Co KGaA stammen aus Einzahlungen der capsensixx AG.
Wesentliche cash-Zuflüsse im Bereich der Finanzierung ergeben sich im Berichtsjahr durch die Ausgabe neuer Aktien. Änderungen der cash flows aus Finanzierungen durch Änderungen von Währungskursen ergaben sich keine.
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel, d.h. die Barreserven und die Forderungen an Kreditinstitute.
Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden direkt, d.h. zahlungsbezogen ermittelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird demgegenüber aus dem Periodenergebnis indirekt abgeleitet.
Im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sind folgende Ein- und Auszahlungen enthalten:
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| in T€ | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Erhaltene Zinsen | 43 | 58 |
| Gezahlte Zinsen | -15 | -7 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -1.783 | -2.255 |
Die gezahlte Dividende in Höhe von T€ 2.031 (Vj. 3.385) ist im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthalten und in der Kapitalflussrechnung separat ausgewiesen.
Der Konzern hat keine Verbindlichkeiten, die der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind.
Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 87 Mitarbeiter beschäftigt, im Vorjahr waren es 80. Diese unterteilen sich nach Gruppen wie folgt:
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| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 87 | 80 |
| Davon in den Segmenten | ||
| Funds Management, Administration & Accounting | 72 | 65 |
| Capital Markets & Corporate Services | 15 | 15 |
| Digitalisierung & IT-Services | 0 | 0 |
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| Funktionen im Segment Funds Management, Administration & Accounting | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Front Office | 9 | 9 |
| Back Office | 63 | 56 |
| Gesamt | 72 | 65 |
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| Funktionen im Segment Capital Markets & Corporate Services | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Front Office | 5 | 5 |
| Back Office | 10 | 10 |
| Gesamt | 15 | 15 |
Neben Verbindlichkeiten und Rückstellungen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere aus Miet- und Leasingverpflichtungen für betriebliche Räume, PKW, IT-Hardware und Kopierer.
Die (Büromiet-)Verträge haben Laufzeiten von bis zu 4 Jahren und beinhalten zum Teil Verlängerungsoptionen sowie Preisanpassungsklauseln. Untermietverhältnisse wurden nicht vereinbart. Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büros und Parkplätze setzen sich wie folgt zusammen:
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| Gesamtbetrag | davon mit einer Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| T€ | bis 1 Jahr T€ |
1 - 5 Jahre T€ |
5 Jahre T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2018 | 4.250 | 1.216 | 3.034 | 0 |
| 31.12.2017 | 5.751 | 1.313 | 4.438 | 0 |
Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für IT-Hardware und Kopierer setzen sich wie folgt zusammen:
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| Gesamtbetrag | davon mit einer Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| T€ | bis 1 Jahr T€ |
1 - 5 Jahre T€ |
5 Jahre T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2018 | 99 | 77 | 22 | 0 |
| 31.12.2017 | 567 | 303 | 264 | 0 |
Die nominale Summe der künftigen Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Mietverträgen und Operating-Leasingverhältnissen setzt sich nach Fälligkeiten wie folgt zusammen:
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| in T€ | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Fällig innerhalb eines Jahres | 995 | 1.799 |
| Fällig zwischen einem und fünf Jahren | 2.879 | 5.039 |
| Fällig nach mehr als fünf Jahren | 0 | 0 |
| Summe | 3.874 | 6.838 |
Die capsensixx AG hat folgende betriebliche Funktionen ausgelagert:
Lohnbuchhaltung, Buchführung und Jahresabschlusserstellung an die btu beraterpartner GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Oberursel.
Die Auslagerungen erfolgen zu fremdüblichen Konditionen.
Die folgende Tabelle zeigt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zu den am 31. Dezember 2018 beizulegenden Zeitwerten bemessen werden.
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| Stufe 1 EUR |
Stufe 2 EUR |
Stufe 3 EUR |
Gesamt EUR |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | |||||
| erfolgswirksam zu beizulegenden Zeitwert | |||||
| Finanzinstrumente | |||||
| - Investmentfonds | FV | 1.710 | 1.710 | ||
| BW | 1.710 | 1.710 | |||
| - Genussrechte | FV | 993 | 993 | ||
| BW | 993 | 993 | |||
| - Zertifikate | FV | 432 | 432 | ||
| BW | 432 | 432 | |||
| Verbindlichkeiten | |||||
| erfolgswirksam zu beizulegenden Zeitwert | |||||
| Schulden | FV | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| BW | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
FV zeigt den beizulegenden Zeitwert, BW den Buchwert.
Es erfolgten im Berichtsjahr und im Vorjahr keine Umgruppierungen zwischen den Stufen
Die folgende Tabelle zeigt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zu den am 31. Dezember 2017 beizulegenden Zeitwerten bemessen werden.
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| Stufe 1 EUR |
Stufe 2 EUR |
Stufe 3 EUR |
Gesamt EUR |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Vermögenswerte | |||||
| erfolgswirksam zu beizulegenden Zeitwert | |||||
| Finanzinstrumente | |||||
| - Investmentfonds | FV | 2.267 | 2.267 | ||
| BW | 2.267 | 2.267 | |||
| - Genussrechte | FV | 815 | 815 | ||
| BW | 815 | 815 | |||
| - Zertifikate | FV | 454 | 454 | ||
| BW | 454 | 454 | |||
| Verbindlichkeiten | |||||
| erfolgswirksam zu beizulegenden Zeitwert | |||||
| Schulden | FV | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| BW | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente der Ebene 1 basiert auf den auf einem aktiven Markt am Bilanzstichtag notierten Marktpreisen.
Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente der Ebene 2 basiert nicht auf einem aktiven Markt, sondern auf einem Bewertungsverfahren, das sich in größtmöglichem Umfang auf Marktdaten und so wenig wie möglich auf unternehmensspezifische Daten stützt. Das Finanzinstrument in der Stufe 2 umfasst einen Profit Participation Loan an eine Beteiligungsgesellschaft.
Für die Bewertung des Profit Participation loans werden folgenden Bewertungstechniken verwendet: Bewertung des Genussrechts auf Basis der dem zugrunde liegenden Vermögenswerte.
Dies sind
| ― | Bewertung der Wertpapiere mit notierter Marktpreis bzw. Händlernotierungen für ähnliche Instrumente |
| ― | Ansatz der Barmittel mit dem gemeinen Wert |
Alle daraus resultierenden Schätzungen des beizulegenden Wertes wurden in Gruppe 2 eingruppiert
Die Bewertung der finanziellen Vermögenswerte und Schulden der capsensixx-Gruppe ist oben bei den Erläuterungen der allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften dargestellt.
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| < 1 Monat in T€ |
1-3 Monate in T€ |
3 Monate bis 1 Jahr in T€ |
1-5 Jahre in T€ |
>5 Jahre in T€ |
gesamt in T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Flüssige Mittel | 11.043 | 0 | 0 | 183 | 0 | 11.226 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 29 | 9.804 | 1 | 0 | 0 | 9.834 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 0 | 0 | 0 | 390 | 4 | 394 |
| Finanzinstrumente und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.157 | 130 | 194 | 993 | 0 | 3.475 |
| Summe | 13.229 | 9.934 | 195 | 1.566 | 4 | 24.929 |
| Finanzielle Schulden | ||||||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 3.521 | 1 | 3.522 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 78 | 1.198 | 1.036 | 0 | 0 | 2.312 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12 | 8.697 | 0 | 0 | 0 | 8.709 |
| Summe | 90 | 9.895 | 1.036 | 3.521 | 1 | 14.543 |
Die Buchwerte, Bewertungsmaßstäbe und Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden zum 31.12.2018 des capsensixx-Konzerns stellen sich wie folgt dar:
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| Bewertet gem. IFRS 9 mit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert in T€ |
fortgeführte AK in T€ |
Zeitwert Erfolgsneutral in T€ |
Zeitwert erfolgswirksam in T€ |
Zeitwert in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| langfristige finanzielle Vermögenswerte | 394 | 394 | 0 | 394 | |
| Finanzinstrumente und sonstige finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Investmentfonds | 1.710 | 1.710 | 1.710 | ||
| Genussrechte | 993 | 993 | 993 | ||
| Zertifikate | 432 | 432 | 432 | ||
| Sonstige | 339 | 339 | 339 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 9.834 | 9.834 | 9.834 | ||
| Flüssige Mittel | 11.226 | 11.226 | 11.226 | ||
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 14.543 | 14.543 | 14.543 | ||
| Davon kurzfristig (Lieferungen und Leistungen) | 8.709 | 8.709 | 8.709 | ||
| Davon kurzfristig (sonstige) | 2.313 | 2.313 | 2.313 | ||
| Davon langfristig | 3.522 | 3.522 | 3.522 |
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| < 1 Monat in T€ |
1-3 Monate in T€ |
3 Monate bis 1 Jahr in T€ |
1-5 Jahre in T€ |
>5 Jahre in T€ |
gesamt in T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Flüssige Mittel | 4.961 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.961 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 147 | 44.345 | 34 | 0 | 0 | 44.526 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 0 | 0 | 0 | 0 | 561 | 561 |
| Finanzinstrumente und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.731 | 53 | 387 | 825 | 0 | 3.996 |
| Summe | 7.839 | 44.398 | 421 | 825 | 561 | 54.044 |
| Finanzielle Schulden | ||||||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 0 | 107 | 107 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 535 | 998 | 716 | 0 | 0 | 2.249 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 42.516 | 0 | 0 | 0 | 42.516 |
| Summe | 535 | 43.514 | 716 | 0 | 107 | 44.872 |
Die Buchwerte, Bewertungsmaßstäbe und Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden zum 31.12.2017 des capsensixx-Konzerns stellen sich wie folgt dar:
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| Bewertet gem. IFRS 9 mit | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert in T€ |
fortgeführte AK in T€ |
Zeitwert Erfolgsneutral in T€ |
Zeitwert erfolgswirksam in T€ |
Zeitwert in T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzinstrumente und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3.996 | 460 | 3.536 | 4.380 | |
| Davon zu Veräußerung verfügbar | 3.536 | 3.536 | 3.536 | ||
| Davon bis zur Endfälligkeit gehalten | 460 | 460 | 460 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 44.526 | 44.526 | 44.526 | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 561 | 561 | 561 | ||
| Flüssige Mittel | 4.961 | 4.961 | 4.961 | ||
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 44.872 | 44.872 | 44.872 | ||
| Davon kurzfristig (Lieferungen und Leistungen) | 42.516 | 42.516 | 42.516 | ||
| Davon kurzfristig (sonstige) | 2.249 | 2.249 | 2.249 | ||
| Davon langfristig | 107 | 107 | 107 |
Der capsensixx-Konzern steuert sein Kapital (Eigenkapital plus flüssiger Mittel und kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Schulden) mit dem Ziel, die Sicherstellung der Fortführungsfähigkeit des Konzerns und die Aufrechterhaltung einer optimalen Kapitalstruktur bei gleichzeitiger Optimierung der Finanzierungskosten zu erreichen. Die diesbezügliche Gesamtstrategie ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Das Management überprüft die Kapitalstruktur auf Monatsbasis.
Die Entwicklung stellt sich wie folgt dar:
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| T€ | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Buchmäßiges Eigenkapital | 11.112 | 5.934 |
| + Liquiditätskonten | + 11.226 | + 4.961 |
| + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen+ | + 9.834 | + 44.526 |
| ./. Verbindlichkeiten | - 11.923 | - 45.313 |
| Gesamt | +20.249 | +10.108 |
Als flüssige Mittel sehen wir die täglich fälligen Bankguthaben an.
Bei den Verbindlichkeiten berücksichtigen wir alle kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten.
Die capsensixx Gruppe unterliegt folgenden finanziellen Risiken, die im Einzelnen wie folgt gesteuert werden:
Der Konzern steuert die Liquiditätsrisiken durch das Halten von angemessenen Rücklagen, Überwachung und Pflege der Kreditvereinbarungen sowie Planung und Abstimmung der Mittelzu- und -abflüsse.
Da die finanziellen Verpflichtungen der capsensixx AG aus der laufenden Geschäftstätigkeit kurzfristig zu begleichen sind, ist es für die capsensixx AG von zentraler Bedeutung, jederzeit über eine ausreichende Liquidität zu verfügen, um den finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.
Die capsensixx AG begegnet dem Liquiditätsrisiko durch zeitnahe Fakturierung, regelmäßige Überwachung und Bewertung der offenen Forderungen inkl. der Durchführung des Mahnwesens. Die Geschäftsleitung ermittelt durch eine Liquiditätsplanung den voraussichtlichen lang-, mittel- und kurzfristigen Liquiditätsbedarf.
Das Management erwartet, dass der Konzern seine finanziellen Verpflichtungen aus operativen Cashflows und aus dem Zufluss der fällig werdenden finanziellen Vermögenswerte erfüllen kann.
Das Kreditrisiko bzw. das Adressausfallrisiko der capsensixx AG besteht darin, dass ihr ein finanzieller Schaden zugefügt werden könnte, wenn ein Schuldner seine Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht in vollem Umfang erfüllt. Diese Finanzinstrumente, bei denen der Schuldner grundsätzlich ausfallen könnte, sind bilanziell in den Forderungen gegenüber Kreditinstituten, den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren sowie in den sonstigen kurz- und langfristigen Forderungen enthalten.
Das maximale Kreditrisiko bzw. Adressausfallrisiko der Gesellschaft besteht in dem Verlust aller in den oben genannten Bilanzpositionen enthaltenen Vermögenswerte. In den sonstigen Forderungen enthaltene gewährte Darlehen an die UF Beteiligungs UG (siehe hierzu Abschnitt E.4.) sind durch Verpfändungen von Wertpapieren und Geschäftsanteilen gesichert.
Notleidende und in Verzug geratene Forderungen bestehen keine. Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in 2018 genauso wie in 2017 nicht.
Konzentrationen von Risiken werden vermieden, indem die Gesellschaft Risikoeinstufungen für ihre Geschäftspartner vornimmt und Adresslimits für Produkte, Konditionen des Engagements und andere Faktoren vorgibt, die nicht überschritten werden dürfen.
Die Verteilung der Kreditausfallrisiken bzw. Adressausfallrisiken stellt sich wie folgt dar:
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| Schuldner | 2018 in T€ |
2017 in T€ |
|---|---|---|
| Kunden | 9.834 | 44.526 |
| Liquiditätskonten | 11.226 | 4.961 |
| Wertpapiere | 3.136 | 3.536 |
| Nicht beherrschende Anteile | 384 | 558 |
| Sonstige | 2.044 | 603 |
Wesentliche Länderrisiken bestehen nicht, da sich die Forderungen hauptsächlich auf in der Bundesrepublik Deutschland und im Großherzogtum Luxemburg ansässige Adressen beschränken.
Die Forderungen gegenüber nicht beherrschenden Anteilen beinhalten Forderungen gegenüber der UF Beteiligungs UG. Siehe dazu auch die Angaben zu nahestehenden Personen im Anhang unter Abschnitt "E".
Marktrisiken können sich aus Änderungen von Wechselkursen (Wechselkursrisiko) oder Zinssätzen (Zinsrisiko) ergeben. Aufgrund der geringen Relevanz dieser Risiken für den Konzern wurden diese bisher nicht durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. Die Steuerung erfolgt durch eine kontinuierliche Überwachung und eine monatliche Berichterstattung an das Management.
Für den capsensixx-Konzern besteht das Marktrisiko darin, dass finanzielle Vermögenswerte durch geänderte Marktpreise nicht in der erwarteten Höhe zu Zahlungsmittelzuflüssen führen. Marktrisiken können dabei grundsätzlich aus Währungskursrisiken, Zinsrisiken oder anderen Preisrisiken bestehen.
IFRS 7 verlangt die Durchführung von Sensitivitätsanalysen für alle Arten wesentlicher Risiken, denen die Gesellschaft am Bilanzstichtag ausgesetzt ist. Dabei sollen Auswirkungen auf den Gewinn und Verlust sowie das Eigenkapital der Gesellschaft bei einer möglich erscheinenden Änderung der variablen Größen am Bilanzstichtag angegeben werden.
Die Gesellschaft unterliegt auch dem Risiko von schwankenden Börsenkursen. Sinkende Börsenkurse haben tendenziell sinkende Kundenforderungen zur Folge, da die von der Gesellschaft erzielten Provisionserträge meist vom verwalteten Volumen abhängig sind. Dies wiederum wird durch sinkende Börsenkurse beeinflusst.
Daneben werden bei sinkenden Börsenkursen auch die beizulegenden Werte der von der Gesellschaft gehaltenen Wertpapiere und Genussscheine sinken. Als gegenläufigen Effekt zu den sinkenden Provisionseinnahmen sinken die von der Gesellschaft zu zahlenden Provisionsaufwendungen, da auch diese von Börsenkursen abhängig sind.
Die folgende Tabelle zeigt die Sensitivität bei einer Erhöhung bzw. Minderung der Börsenkurse von +/-10%. Die Sensitivitätsanalyse berücksichtigt die am Bilanzstichtag bestehenden Forderungen an Kunden sowie die am Bilanzstichtag bestehenden Wertpapier- und Genussscheininvestments:
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| Sensitivitätsanalyse | 2018 T€ |
2017 T€ |
|---|---|---|
| + Erhöhung / - Verminderung der Forderungen ggü. Kunden | +9.834 / -9. 834 | +44.526 / -44.526 |
| + Erhöhung / - Verminderung des Bestandes an Wertpapieren | +314 / -314 | + 354 / -354 |
| Gesamt GuV/EK-Änderung nach Erhöhung/Minderung | +10.148 / -10.148 | +44.880 / -44.880 |
Die Muttergesellschaft der capsensixx AG ist die PEH Wertpapier AG.
Die capsensixx AG wird in den Konzernabschluss der PEH Wertpapier AG einbezogen, die gleichzeitig den größten und den kleinsten Kreis der Unternehmen bildet, dem die Gesellschaft als Tochterunternehmen angehört.
Wir unterhalten Geschäftsbeziehungen im Konzern zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Im Rahmen dieser Geschäftsbeziehungen bieten wir die gleichen Dienstleistungen, die wir unseren Kunden im Allgemeinen erbringen. Sämtliche dieser Geschäfte werden zu fremdüblichen Bedingungen abgeschlossen. Geschäfte, die zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor.
Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen nehmen Positionen in anderen Unternehmen ein, infolge derer sie die Beherrschung oder maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik dieser Unternehmen haben.
Folgende Geschäftsvorfälle fanden statt:
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| Von nahestehenden Personen erbracht | Werte der Geschäftsvorfälle | Verbindlichkeiten zum 31.12. | ||
|---|---|---|---|---|
| In TEUR | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| PEH Wertpapier AG | ||||
| - Überlassung von Geschäftsräumen | 5 | 0 | 0 | 0 |
| - Überlassung von Personal | 20 | 48 | 0 | 48 |
| - Erträge aus Ausgabeaufschlägen, Bestandscourtagen, Fondmanagementleistungen und Haftungsdachvergütungen | 1.001 | 1138 | 64 | 122 |
| PEH Vermögensmanagement GmbH | ||||
| - Erträge aus Ausgabeaufschlägen, Bestandscourtagen, Fondmanagementleistungen und Haftungsdachvergütungen | 3 | 46 | 17 | 1 |
| PEH Wertpapier AG Österreich | ||||
| - Erträge aus Revisions-Servicedienstleistungen | 13 | 23 | 0 | 8 |
| PEH Wealth Management GmbH | ||||
| - Überlassung von Kfz | 0 | 2 | 0 | 0 |
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| An nahestehende Personen erbracht | Werte der Geschäftsvorfälle | Forderungen zum 31.12. | ||
|---|---|---|---|---|
| In TEUR | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| PEH Wertpapier AG | ||||
| - Erträge aus Bestandscourtagen | 200 | 191 | 0 | 4 |
| - Dienstleistungen i. Z. m. Fondsliquidation | 25 | 0 | 0 | 0 |
| PEH Vermögensmanagement GmbH | ||||
| - Erträge aus IT-Dienstleistungen | 166 | 165 | 0 | 0 |
| PEH Wertpapier AG Österreich | ||||
| - Compliancetätigkeiten | 48 | 0 | 48 | 0 |
Sven Ulbrich, Vorstandsvorsitzender, Spiesheim, einzelvertretungsbefugt (Aufsichtsratsvorsitzender: PEH Wertpapier AG Österreich). Fabian Föhre, Neu-Isenburg, Vorstand, einzelvertretungsbefugt.
Den aktiven Vorstandsmitgliedern wurden folgende Bezüge zur Wahrung ihrer Aufgabe in der capsensixx AG gewährt:
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| Name | Sven Ulbrich | Fabian Föhre | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Funktion | Vorstandsvorsitzender | Vorstand | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Ein-/Austritt | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2017 | 2018 | n(Min) | n(Max) | 2017 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Festvergütung | 0 | 141 | 141 | 141 | 0 | 0 |
| 2 Nebenleistungen (Sachbezüge,...) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3 Summe (1+2) | 0 | 141 | 141 | 141 | 0 | 0 |
| 4 Einjährig var. Vergütung (Boni, Tantiemen, Gewinnbeteiligungen) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5 Mehrjährige var. Vergütung (Mehrjahresbonus, Bezugsrechte,...) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5a Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5b Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6 Summe (1+2+4+5) | 0 | 141 | 141 | 141 | 0 | 0 |
| 7 Versorgungsaufwand (Dienstzeitaufwand gem. IAS 19 Zusagen f. Pensionen usw.) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8 Gesamtsumme | 0 | 141 | 141 | 141 | 0 | 0 |
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| Name | Fabian Föhre | |
|---|---|---|
| Funktion | Vorstand | |
| --- | --- | --- |
| Datum Ein-/Austritt | ||
| --- | --- | --- |
| n(Min) | n(Max) | |
| --- | --- | --- |
| 1 Festvergütung | 0 | 0 |
| 2 Nebenleistungen (Sachbezüge,...) | 0 | 0 |
| 3 Summe (1+2) | 0 | 0 |
| 4 Einjährig var. Vergütung (Boni, Tantiemen, Gewinnbeteiligungen) | 0 | 0 |
| 5 Mehrjährige var. Vergütung (Mehrjahresbonus, Bezugsrechte,...) | 0 | 0 |
| 5a Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 0 | 0 |
| 5b Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 0 | 0 |
| 6 Summe (1+2+4+5) | 0 | 0 |
| 7 Versorgungsaufwand (Dienstzeitaufwand gem. IAS 19 Zusagen f. Pensionen usw.) | 0 | 0 |
| 8 Gesamtsumme | 0 | 0 |
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| Name | Sven Ulbrich | Fabian Föhre | ||
|---|---|---|---|---|
| Funktion | Vorstandsvorsitzender | Vorstand | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Ein-/Austritt | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2017 | 2018 | 2017 | 2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1 Festvergütung | 0 | 141 | 0 | 0 |
| 2 Nebenleistungen (Sachbezüge,...) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3 Summe (1+2) | 0 | 141 | 0 | 0 |
| 4 Einjährig var. Vergütung (Boni, Tantiemen, Gewinnbeteiligungen) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5 Mehrjährige var. Vergütung (Mehrjahresbonus, Bezugsrechte,...) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5a Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 5b Planbezeichnung (Planlaufzeit) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6 Sonstiges, z.B. Vergütungsrückforderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 7 Summe (1+2+4+5) | 0 | 141 | 0 | 0 |
| 8 Versorgungsaufwand (Dienstzeitaufwand gem. IAS 19 Zusagen f. Pensionen usw.) | ||||
| 9 Gesamtsumme | 0 | 141 | 0 | 0 |
Gewährte Darlehen an nahestehende Unternehmen und Personen:
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| In TEUR | Stand 31.12.2017 | Gewährte Darlehen | Erhaltene Tilgungen | Berechnete Zinsen | Erhaltene Zinsen | Stand 31.12.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| UF Beteiligungs UG | 558 | 0 | 174 | 8 | 8 | 384 |
Gewährte Darlehen von nahestehenden Unternehmen und Personen:
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| In TEUR | Stand 31.12.2017 | Gewährte Darlehen | Erhaltene Tilgungen | Berechnete Zinsen | Erhaltene Zinsen | Stand 31.12.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| PEH Wertpapier AG | 1 | 320 | 320 | 0 | 1 | 0 |
Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Martin Stürner, Frankfurt, Kaufmann, Vorsitzender
(Verwaltungsratsvorsitzender Axxion S.A., Grevenmacher, Luxemburg; Aufsichtsratsvorsitzender: Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Frankfurt;).
Rudolf Locker, Schmitten, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, stellvertretender Vorsitzender und unabhängiger Finanzexperte
(Aufsichtsratsvorsitzender: btu beraterpartner Holding AG Steuerberatungsgesellschaft, Oberursel; PEH Wertpapier AG, Frankfurt; Obema Beteiligungs- und Management AG, Oberursel bis 12/2018; Aufsichtsratsmitglied der PEH Wertpapier AG Österreich, Wien);
Gregor Langer, Kelkheim, Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender
(stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender: PEH Wertpapier AG, Frankfurt; PEH Wertpapier AG, Österreich).
In 2018 und 2017 wurden keine Vergütungen für den Aufsichtsrat bezahlt.
Zur Individualisierung der Vorstandsbezüge sowie weiteren Details zum Vergütungssystem der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats der capsensixx AG verweisen wir auf den Vergütungsbericht im Lagebericht.
Es bestehen zum 31.12.2018 folgende Stimmrechtsanteile (soweit uns Mitteilungen vorliegen):
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| Stimmrechtsanteil | |||
|---|---|---|---|
| Name/Firma | Direkt gehalten (Prozent) | Zurechnung (Prozent) | Gesamt (Prozent) |
| --- | --- | --- | --- |
| PEH Wertpapier AG, Frankfurt | 77,64 % | 3,47 % | 78,76 % |
| PEH Wealth Management GmbH, Frankfurt | 2,01 % | ||
| W&P Financial Services GmbH, München | 1,46 % |
Bis zum Abschlusserstellungszeitpunkt ergaben sich keine Änderungen in den Verhältnissen der Stimmrechtsanteile.
Das von dem Abschlussprüfer Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2018 berechnete Honorar gliedert sich wie folgt:
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| in T€ | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen 2018 | 50 | 0 |
| Abschlussprüfungsleistungen 2017 | 5 | 0 |
| Andere Bestätigungsleistungen | ||
| - Prüfungen combined financial statements der Geschäftsjahre 2015, 2016, 2017 | 70 | 0 |
| - Prüferische Durchsicht Zwischenabschluss per 31.03.2018 | 20 | 0 |
| - Erteilung eines Comfort Letters im Zusammenhang mit dem Wertpapierprospekt der capsensixx AG | 25 | 0 |
Die als Aufwand erfassten Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen belaufen sich im laufenden Jahr auf T€ 50 für die Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses der capsensixx AG.
Am 7.2.2019 wurde beschlossen das Grundkapital der coraixx GmbH & Co. KGaA von EUR 62.500 um EUR 5.250 auf EUR 67.750 durch Ausgabe von 5.250 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1,00 je Aktie ("Neue Aktien") gegen Bareinlage zu erhöhen ("Kapitalerhöhung"). Die Neuen Aktien werden zu einem Ausgabebetrag von EUR 190 je Neue Aktie, Gesamtausgabebetrag EUR 997.500, ausgegeben und sind von Beginn des bei Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister laufenden Geschäftsjahres gewinnberechtigt.
Sämtliche Neuen Aktien werden vom alleinigen Kommanditaktionär, capsensixx AG, durch Bareinlage in Höhe von insgesamt EUR 997.500,00 gezeichnet.
Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
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| Name und Sitz der Beteiligungen | Kapital- und Stimmrechtsanteil | Jahresergebnis 2018 | Höhe des Eigenkapital zum 31. Dezember 2018 |
|---|---|---|---|
| Vollkonsolidierte Tochterunternehmen | in % | in € | in € |
| --- | --- | --- | --- |
| Axxion S.A., Grevenmacher, Luxemburg | 50,0001 | 4.635.435 | 6.949.058 |
| Oaklet GmbH, Frankfurt, Deutschland | 53,86 | 976.189 | 2.891.627 |
| coraixx GmbH & Co. KGaA, Frankfurt, Deutschland | 100,00 | -739.410 | 1.685.590 |
Nach IFRS 8 basiert die Identifikation von berichtspflichtigen operativen Segmenten auf dem "Management Approach". Danach erfolgt die externe Segmentberichterstattung auf Basis der konzerninternen Organisations- und Managementstruktur sowie der internen Finanzberichterstattung an das oberste Führungsgremium ("Chief Operating Decision Maker"). Im capsensixx-Konzern ist der Vorstand der capsensixx AG verantwortlich für die Bewertung und Steuerung des Geschäftserfolgs der Segmente und gilt als oberstes Führungsgremium im Sinne des IFRS 8.
Die capsensixx AG berichtete bis zum 30.06.2018 über zwei operative Segmente, die entsprechend der Art der angebotenen Produkte und Dienstleistungen, Marken, Vertriebswege und Kundenprofile eigenständig von segmentverantwortlichen Gremien geführt werden. Seit dem 1.7.2018 berichtet die capsensixx AG über ein weiteres Segment.
Das Segment "Funds Management, Administration & Accounting" umfasst unter anderem die Bereiche Fondsadministration, IT, Fondsbuchhaltung und beinhaltet die Axxion S.A. inkl. navAXX S.A., Axxion InvAG, und den Axxion Revolution Fund-One. Die Oaklet GmbH inklusive Oaklet S.A. bilden das Segment "Capital Markets & Corporate Services". Die capsensixx AG wird als "Sonstiges" gesondert aufgeführt. Die coraixx Verwaltungs GmbH und die coraixx GmbH & Co KGaA wurden bis 30.06.2018 ebenfalls als "Sonstiges" aufgeführt, da sie ihre Geschäftstätigkeit noch nicht entfaltet hatten. Seit dem 1.7.2018 bilden die beiden coraixx-Gesellschaften zusammen das Segment "Digitalisierung & IT Services".
Die beiden Segmente "Funds Management, Administration & Accounting" und "Capital Markets & Corporate Services" erbringen Dienstleistungen der Finanzbranche. Das dritte Segment "Digitalisierung & IT Services" erbringt Dienstleistungen um Workflows, unter Nutzung selbstlernender und adaptive Software mit künstlicher Intelligenz, zu automatisieren. Empfänger der Dienstleistungen sind überwiegend Kunden in der Bundesrepublik Deutschland. In 2018 existierten drei Großkunden, welche ein Volumen von mehr als 10% des Gesamtumsatzes ausgemacht haben. Es handelt sich dabei um einen Kunden mit einem Betrag von insgesamt T€ 33.042, einen Kunden mit einem Betrag von T€ 13.113 und einen Kunden mit einem Betrag von insgesamt T€ 12.244. Alle drei Kunden sind dem Segment "Funds Management, Administration & Accounting" zuzurechnen. In 2017 existierten zwei Großkunden, welche ein Volumen von mehr als 10% des Gesamtumsatzes ausgemacht haben. Es handelt sich dabei um Kunden mit einem Betrag von T€ 24.556 und T€ 20.317, welche jeweils dem Segment "Funds Management, Administration & Accounting" zuzurechnen sind.
Die Umsätze und Vorleistungen zwischen den Segmenten werden auf Basis von Marktpreisen verrechnet.
Segmentvermögen und -schulden umfassen alle Vermögenswerte und Schulden, die den Segmenten zuzuordnen sind und deren positive und negative Ergebnisse das Betriebsergebnis bestimmen. Zum Segmentvermögen zählen insbesondere Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten sowie wesentliche Rückstellungen. Die Segmentinvestitionen beinhalten die Zugänge zu Immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
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| Funds Management, Administration & Accounting T€ |
Capital Markets & Corporate Services T€ |
Digitalisierung & IT Services T€ |
Konsolidierung/Sonstiges T€ |
Gesamt T€ |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Segmenterträge | |||||
| Umsatzerlöse | 111.873 | 3.764 | 63 | 0 | 115.700 |
| sonstige betriebliche Erträge | 873 | 337 | 0 | - 25 | 1.185 |
| Segmentaufwendungen | |||||
| Materialaufwand | - 93.689 | 0 | 0 | 0 | - 93.689 |
| Personalaufwendungen | - 6.055 | - 1.605 | 0 | - 142 | - 7.802 |
| Abschreibungen (ohne Goodwill) | - 1.002 | - 28 | - 510 | 0 | - 1.540 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | - 5.532 | - 655 | - 285 | - 1.092 | - 7.564 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 15 | 53 | 0 | 7 | 75 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 8 | 0 | - 7 | 0 | - 15 |
| Segmentergebnis | 6.475 | 1.866 | - 739 | - 1.252 | 6.350 |
| Ertragsteuern | -2.140 | ||||
| Jahresüberschuss aus Drittanteilen | -2.940 | ||||
| Konzernjahresüberschuss (nach Drittanteilen) | 1.269 | ||||
| Segmentvermögen | 20.732 | 4.807 | 5.391 | 1.935 | 32.865 |
| Ertragsteueransprüche | 327 | 327 | |||
| Total Aktiva | 33.192 | ||||
| Segmentschulden | 10.237 | 464 | 3.706 | 138 | 14.545 |
| Ertragsteuerschulden | 991 | 991 | |||
| Total Fremdkapital | 15.536 | ||||
| Beschäftigte | 72 | 15 | 0 | 87 |
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| Funds Management, Administration & Accounting T€ |
Capital Markets & Corporate Services T€ |
Konsolidierung/Sonstiges T€ |
Gesamt T€ |
|
|---|---|---|---|---|
| Segmenterträge | ||||
| Umsatzerlöse | 112.651 | 3.549 | 0 | 116.200 |
| sonstige betriebliche Erträge | 648 | 46 | 0 | 694 |
| Segmentaufwendungen | ||||
| Materialaufwand | - 96.533 | - 50 | 0 | - 96.583 |
| Personalaufwendungen | - 5.412 | - 1.327 | 0 | - 6.739 |
| Abschreibungen (ohne Goodwill) | - 951 | - 25 | 0 | - 976 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | - 4.808 | - 625 | 0 | - 5.433 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 11 | 20 | 0 | 31 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 8 | 0 | 0 | 8 |
| Finanzerträge | 0 | 31 | 0 | 31 |
| Segmentergebnis | 5.598 | 1.619 | 0 | 7.217 |
| Ertragsteuern | -2.241 | |||
| Jahresüberschuss aus Drittanteilen | -2.447 | |||
| Konzernjahresüberschuss (nach Drittanteilen) | 2.529 | |||
| Segmentvermögen | 52.946 | 3.821 | 100 | 56.867 |
| Ertragsteueransprüche | 244 | 244 | ||
| Total Aktiva | 57.111 | |||
| Segmentschulden | 43.854 | 1.019 | 0 | 44.873 |
| Ertragsteuerschulden | 656 | 656 | ||
| Total Fremdkapital | 45.529 | |||
| Beschäftigte | 65 | 15 | 0 | 80 |
Das Segmentvermögen zum 31.12.2018 teilt sich nach geografischen Märkten wie folgt auf:
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| Deutschland | Luxemburg | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Funds Management, Administration & Accounting | 0 | 20.732 | 20.732 |
| Capital Markets & Corporate Services | 3.964 | 843 | 4.807 |
| Digitalisierung & IT-Services | 6.056 | 0 | 6.056 |
| Sonstiges | 1.935 | 0 | 1.935 |
Die Segmentschulden zum 31.12.2018 teilen sich nach geografischen Märkten wie folgt auf:
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| Deutschland | Luxemburg | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Funds Management, Administration & Accounting | 0 | 10.237 | 10.237 |
| Capital Markets & Corporate Services | 383 | 81 | 464 |
| Digitalisierung & IT-Services | 4.549 | 0 | 4.549 |
| Sonstiges | 138 | 0 | 138 |
Das Segmentvermögen zum 31.12.2017 teilt sich nach geografischen Märkten wie folgt auf:
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| Deutschland | Luxemburg | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Funds Management, Administration & Accounting | 0 | 52.946 | 52.946 |
| Capital Markets & Corporate Services | 3.330 | 491 | 3.821 |
| Sonstiges | 100 | 0 | 100 |
Die Segmentschulden zum 31.12.2017 teilen sich nach geografischen Märkten wie folgt auf:
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| Deutschland | Luxemburg | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Funds Management, Administration & Accounting | 0 | 43.854 | 43.854 |
| Capital Markets & Corporate Services | 900 | 119 | 1.019 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 |
Im Februar 2019 haben Vorstand und Aufsichtsrat die Entsprechungserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Website der capsensixx AG (https://files.cxx.world/Entspre-chenserklärung%202019.pdf) dauerhaft zugänglich gemacht.
Frankfurt am Main, 29. März 2019
Sven Ulbrich, Vorstand
Fabian Föhre, Vorstand
Wir haben den Konzernabschluss der capsensixx AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der capsensixx für das Geschäftsjahr vom vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Wir haben die Erklärung zur Unternehmensführung, die auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht wurde und auf die im Konzernlagebericht verwiesen wird, in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht waren die Erweiterung des Konsolidierungskreises im Rahmen eines Zusammenschlusses von Unternehmen unter gemeinsamer Beherrschung ein besonders wichtigen Prüfungssachverhalt:
1.) Sachverhalt und Problemstellung
2.) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
3.) Verweis auf weitere Informationen
1.) Im Geschäftsjahr 2019 hat die PEH Wertpapier AG, Muttergesellschaft der capsensixx AG, die Tochtergesellschaften Axxion S.A. und Oaklet GmbH im Wege einer Sachkapitalerhöhung auf die capsensixx AG übertragen. Die Übertragung erfolgt zu Buchwerten als "Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Führung" ("Transaction under Common Control") zum 28. März 2018. Dabei wurden die Vermögenswert inklusive bestehender Geschäfts- oder Firmenwerte und Schulden zu ihren Buchwerten übertragen (predecessor accounting). Ein neuer Geschäfts- oder Firmenwert wurde nicht generiert. Der Unterschiedsbetrag aus dem Eigenkapital der beiden Tochtergesellschaften und den Kosten der Übertragung wurde in den Gewinnrücklagen erfasst. Das Nettovermögen wurde den Anteilen nicht-beherrschender Gesellschafter proportional zugeordnet. Die Vergleichsperiode wurde angepasst dargestellt, als ob die Struktur des Konzerns in dieser Form bestanden hätte.
Aus unserer Sicht war dieser Sachverhalt aufgrund der Komplexität der vertraglichen Vereinbarungen und der zahlreichen wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von besonderer Bedeutung.
2.) Zur Sicherstellung der sachgerechten bilanziellen Behandlung der Sachkapitalerhöhung haben wir uns unter anderem mit den gesellschafts- und aktienrechtlichen Grundlagen auseinandergesetzt und die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen, insbesondere den Einbringungsvertrag und das Bewertungsgutachten gewürdigt.
Wir haben beurteilt, ob die Konsolidierung zum 28. März 2018 sachgerecht war und der Ausweis in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Kapitalflussrechnung in Einklang mit den Standards und allgemein anerkannten berufsständischen Interpretationen steht. Wir haben den Ausweis in der Bilanz, der Gesamtergebnisrechnung und im Eigenkapitalspiegel sowie die Angemessenheit der Angaben im Konzernanhang gewürdigt.
In Summe konnten wir uns davon überzeugen, dass die bilanzielle Abbildung der Transaktion und die Darstellung der Vergleichsperiode den gegenwärtigen Interpretationen entspricht und sachgerecht ist.
3.) Die Angaben der Gesellschaft zum Konsolidierungsvorgang der Gesellschaften unter gemeinsamer Führung sind unter A.2. und C.9. Konzernanhangs enthalten
Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses und Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; |
| ― | holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Wir wurden von der Hauptversammlung am 04. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählt und am 25. Mai 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind erstmals seit dem Geschäftsjahr 2017 als Konzernabschlussprüfer der capsensixx AG tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Eugenie Schmidt-Hane.
Frankfurt am Main, den 17. April 2019
**Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)**
Ralph Hüsemann, Wirtschaftsprüfer
Eugenie Schmidt-Hane, Wirtschaftsprüferin
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Frankfurt, den 29. März 2019
Sven Ulbrich, Vorstand
Fabian Föhre, Vorstand
Spiesheim
(Vorsitzender)
Neu-Isenburg
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater,
Schmitten
Kaufmann,
Kelkheim
Frankfurt
(Vorsitzender)
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| 1. Rudolf Locker | 82.000 Stück |
| 2. Gregor Langer | 25.000 Stück |
Dieser Bericht enthält vorausschauende Aussagen. Vorausschauende Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben; sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Jede Aussage in diesem Bericht, die unsere Absichten, Annahmen, Erwartungen oder Vorhersagen (sowie die zugrunde liegenden Annahmen) wiedergibt, ist eine vorausschauende Aussage. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der capsensixx derzeit zur Verfügung stehen. Vorausschauende Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln. Vorausschauende Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von vorausschauenden Aussagen abweichen.
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| capsensixx AG | Bettinastrasse 57-59 | D-60325 Frankfurt | Telefon +49 (0)69/7 68 05 85 - 0 | [email protected] | www.capsensixx.de |
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| EUR | 2018 EUR |
2017 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 15,859.14 | 0.00 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 142,142.00 | 0.00 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 500.00 | 142,642.00 | 0.00 |
| 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1,235,030.07 | 1,976.59 | |
| 4. Erträge aus Beteiligungen | 269,294.61 | 0.00 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen EUR 269.294,61 (Vorjahr: 0,00) | |||
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 7,462.77 | 0.00 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen EUR 7.462,77 (Vorjahr: 0,00) | |||
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2.56 | 0.00 | |
| 7. Ergebnis nach Steuern | -1,085,058.11 | -1,976.59 | |
| 13. Jahresfehlbetrag | 1,085,058.11 | 1,976.59 |
AKTIVA
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| EUR 31.12.2018 | EUR 31.12.2018 | EUR 31.12.2017 | |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5,425,000.00 | 0.00 | |
| 2. Beteiligungen | 14,302.82 | 5,439,302.82 | 0.00 |
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 16,275.83 | 0.00 | |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 71,026.46 | 87,302.29 | 0.00 |
| II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 1,944,391.07 | 99,958.60 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 335.77 | 0.00 | |
| 7,471,331.95 | 99,958.60 | ||
| PASSIVA | |||
| EUR 31.12.2018 | EUR 31.12.2018 | EUR 31.12.2017 | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 3,430,000.00 | 100,000.00 | |
| II. Kapitalrücklage | 4,950,000.00 | 0.00 | |
| III. Verlustvortrag | 1,976.59 | 0.00 | |
| IV. Jahresfehlbetrag | -1,085,058.11 | 7,296,918.48 | -1,976.59 |
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Sonstige Rückstellungen | 127,045.00 | 1,200.00 | |
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||
| davon: mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.343,50 (EUR 332,19) | 4,343.50 | 332.19 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | |||
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 28.561,33 (EUR 403,00) | 28,561.33 | 403.00 | |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 18,416.82 | 0.00 | |
| davon aus Steuern EUR 13.171,54 (EUR 0,00) | |||
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 18.416,82 (EUR 0,00) | 7,475,285.13 | 99,958.60 |
Die capsensixx AG (kurz: Gesellschaft) hat ihren Sitz in Frankfurt am Main; sie ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter Registernummer HRB 110258 registriert.
Die Gesellschaft ist börsennotiert; die Aktien der Gesellschaft werden seit dem 21. Juni 2018 im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse, im Prime Standard gehandelt. Die Gesellschaft ist daher eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB.
Im Gegensatz zum Vorjahr hat die Gesellschaft die Vorschriften für kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften i.S.d. §264d HGB anzuwenden.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 bis 289f des HGB und des AktG aufgestellt. Die Darstellungsstetigkeit nach § 265 Abs. 1 HGB ist gegeben. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nach § 265 Abs. 2 HGB ist nur eingeschränkt gegeben, da die Gesellschaft erst im Laufe des Jahres 2018 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen hat
Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:
Finanzanlagen:
Der Bilanzansatz der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie der Beteiligungen erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert.
Umlaufvermögen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem individuellen Ausfallrisiko wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus dem steuerlichen Verlustvortrag.
Die aktiven Rechnungsangrenzungsposten enthalten vorausbezahlte Aufwendungen des Folgejahres.
Die Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind im Geschäftsjahr zugegangen und setzen sich wie folgt zusammen:
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| Höhe des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2018 | Anteil in % |
Jahresergebnis 2018 | Anteil an verbundenen Unternehmen | |
|---|---|---|---|---|
| Oaklet GmbH, Frankfurt, Deutschland | 2.891.627 € | 53,86 | 976.189 € | 1.658.485 € |
| Axxion S.A., Grevenmacher, Luxemburg1) | 6.949.058 € | 50,01 | 4.635.435 € | 1.341.515 € |
| coraixx GmbH & Co KG a.A. | 1.685.590 € | 100,00 | - 739.410 € | 2.425.000 € |
1) Werte nach IFRS
Bei den ausgewiesenen Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um nicht börsennotierte Gesellschaften.
Die capsensixx AG hält mittelbar über die Axxion S.A., Luxemburg, und die Oaklet GmbH, Deutschland Anteile an verbundenen Unternehmen:
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| Höhe des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2018 | Anteil in % der Axxion/Oaklet | Jahresergebnis 2018 | |
|---|---|---|---|
| navAXX S.A., Grevenmacher, Luxemburg1) | 4.194.388 € | 100,00 | 1.580.350 € |
| Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Frankfurt, Deutschland | 100.000 € | 100,00 | 0,00 € |
| Oaklet S.A., Wasserbillig, Luxemburg | 749.268 € | 100,00 | 377.608 € |
1) Werte nach IFRS
Die capsensixx AG hält seit 2017 mittelbar über die Axxion S.A., 99,70 % der Fondsanteile an dem "Axxion Revolution Fund - ONE".
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| Höhe des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2018 | Anteil in % der Axxion | Jahresergebnis 2018 | |
|---|---|---|---|
| Axxion Revolution Fund - One, Grevenmacher, Luxemburg | Eigenkapital entspricht der Anzahl ausgegebenen Fondsanteile zum 31.12.2018 = 17.052 Stück | 99,70 | -63.549 € |
Die Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| Höhe des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2018 | Anteil in % |
Jahresergebnis 2018 | Anteil an verbundenen Unternehmen | |
|---|---|---|---|---|
| coraixx Verwaltungs GmbH | 25.310 € | 50,00 | 310 € | 14.303 € |
Abgänge, Umbuchungen oder Abschreibungen wurden im Anlagevermögen nicht vorgenommen.
Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Steuervorauszahlungen | 71 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 16 | 0 |
| Gesamt | 87 | 0 |
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus der Weiterberechnungen von Mieten und Gehaltsaufwendungen.
Bei den Guthaben bei Kreditinstituten handelt es sich um täglich fällige Sichteinlagen.
Das Grundkapital zum 31. Dezember 2018 beträgt € 3.430.000 und ist eingeteilt in 3.430.000 Stückaktien zu je € 1,00. Das gezeichnete Kapital hat sich wie entwickelt.
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| Gezeichnetes Kapital | € |
|---|---|
| Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) | 100.000,00 |
| Kapitalerhöhung am 18. April 2018 | 3.000.000,00 |
| Kapitalerhöhung am 07. Juni 2018 | 330.000,00 |
| Stand 31.12.2018 | 3.430.000,00 |
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| Kapitalrücklage | € |
|---|---|
| Stand 01.01.2018 | 0,00 |
| Einzahlung in die Kapitalrücklage | 4.950.000,00 |
| Entnahmen aus der Kapitalrücklage | 0,00 |
| Stand 31.12.2018 | 4.950.000,00 |
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| Verlustvortrag | € |
|---|---|
| Stand 01.01.2018 | 1.976,59 |
| Stand 31.12.2018 | 1.976,59 |
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| Bilanzgewinn / Ergebnisverwendung | € |
|---|---|
| Stand 01.01.2018 | -1.976,59 |
| - Jahresfehlbetrag 2018 | -1.085.058,11 |
| Bilanzverlust 31.12.2018 | -1.087.034,70 |
Die capsensixx AG hat am 28.03.2018 in einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung beschlossen, das Grundkapital durch Ausgabe neuer nennwertloser Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je € 1,00 je Aktie von € 100.000,- um € 3.000.000,- zu erhöhen. Die Sacheinlage wurde mit Eintragung der entsprechenden Kapitalerhöhung der capsensixx AG auf ein Grundkapital von € 3.100.000 am 18. April 2018 wirksam
Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgte vollständig an die, zu diesem Zeitpunkt 100%ige Muttergesellschaft PEH Wertpapier AG gegen Sacheinlage ihrer Anteile an der Axxion S.A.) und an der Oaklet GmbH.
Am 21.06.2018 wurde der Börsengang der capsensixx AG mit Notierungsaufnahme abgeschlossen. In diesem Zuge wurden 847.550 Aktien platziert. Davon stammen 330.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung der capsensixx AG. Vom bisherigen Alleingesellschafter, der PEH Wertpapier AG, wurden 407.000 Aktien sowie im Rahmen der Mehrzuteilungsoption weitere 30.000 Aktien platziert. Die gesamte Mehrzuteilungsoption umfasste 110.550 Aktien. Am 19.07.2018 wurde die Ausübung der Mehrzuteilungsoption gegenüber der PEH Wertpapier AG in Höhe von 30.000 Stück erklärt. Die restlichen Anteile in der Mehrzuteilungsoption (80.550 Stück) ist verfallen und die Stücke an die PEH Wertpapier AG zurückgegeben.
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 28. März 2018 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 20. März 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu insgesamt € 1.550.000 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. In 2018 hat der Vorstand von der ihm erteilten Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals Gebrauch gemacht und hat das Grundkapital um € 330.000 durch Ausgabe neuer Aktien zu einem Ausgabebetrag von € 1,00 je Aktie erhöht. Das Bezugsrecht der Altaktionäre ist dabei ausgeschlossen. Am Abschlussstichtag verbleibt damit ein genehmigtes Kapital i. S. v. § 160 Abs. 1 Nr. 4 AktG in Gesamthöhe von € 1.220.000.
Nach § 150 Abs. 2 AktG hat eine Aktiengesellschaft eine gesetzliche Rücklage zu bilden. In diese ist der zwanzigste Teil des um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr geminderten Jahresüberschusses einzustellen, bis die Rücklage und die Kapitalrücklage den zehnten oder den in der Satzung bestimmten höheren Teil des Grundkapitals erreichen. Die Satzung der capsensixx AG sieht keine vom Gesetz abweichende Regelung vor.
Die Anderen Rückstellungen beinhalten folgende Verpflichtungen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Jahresabschluss- und Prüfungskosten | 122 | 1 |
| Sonstige | 5 | 0 |
| Gesamt | 127 | 1 |
Die Verbindlichkeiten beinhalten folgende Verpflichtungen:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 29 | 1 |
| Verbindlichkeiten Sozialversicherung | 8 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer | 5 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen | 4 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5 | 0 |
| Gesamt | 51 | 1 |
Alle Verbindlichkeiten sind in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Weiterbelastungen für Kosten und Personal und bestehen in Höhe von T€ 15 gegenüber der Axxion SA und in Höhe von T€ 14 gegenüber der Oaklet GmbH. Die Gesellschaft hat keine Sicherheiten für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gewährt.
Der Posten beinhaltet das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden.
Der Posten beinhaltet:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Weiterbelastung von Gehaltskosten | 12 | 0 |
| Erträge aus Mietweiterbelastungen | 2 | 0 |
| Erträge Verrechnung Sachbezüge | 2 | 0 |
| Gesamt | 16 | 0 |
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten:
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| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Kosten des Börsengangs | 937 | 0 |
| Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung | 176 | 2 |
| Werbekosten, Public Relations, Kosten der Hauptversammlung | 74 | 0 |
| Reisekosten | 6 | 0 |
| Versicherungen, Beiträge | 6 | 0 |
| Raumkosten | 5 | 0 |
| Kfz Kosten | 5 | 0 |
| Sonstige | 26 | 0 |
| Gesamt | 1.235 | 2 |
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von T€ 937 enthalten, die durch den Börsengang entstanden. Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen Bankgebühren (T€ 297), Rechtsberatungskosten (T€ 290) sowie Abschluss-/Prüfungskosten (T€ 265).
Die Aufschlüsselung des Abschlussprüferhonorars erfolgt im Konzernabschluss der capsensixx AG.
Die Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen beinhalten die Vorabausschüttung aus der Oaklet GmbH.
Wir unterhalten Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Im Rahmen unserer Geschäftsbeziehungen zu diesen Unternehmen und Personen bieten wir diesen vielfach die gleichen Dienstleistungen, die wir unseren Kunden im Allgemeinen erbringen. Unseres Erachtens tätigen wir sämtliche Geschäfte mit diesen Unternehmen zu fremdüblichen Bedingungen. Geschäfte, die zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor.
Im Geschäftsjahr 2018 hat der Aufsichtsrat auf seine Vergütung verzichtet.
Die Gesamtbezüge des Vorstands setzen sich wie folgt zusammen:
Im Geschäftsjahr wurden an Herrn Sven Ulbrich erfolgsunabhängige Bezüge von T€ 142 (Vj. T€ 0) gezahlt. Ein Anspruch auf ergebnisabhängige Tantiemen durch die capsensixx AG für das Jahr 2018 besteht weder für Herrn Fabian Föhre noch Herrn Sven Ulbrich.
Es bestanden zum Bilanzstichtag keine nicht bilanzwirksamen Geschäfte.
Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen setzen sich wie folgt zusammen:
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| Gesamtbetrag | davon mit einer Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2018 | bis 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | 5 Jahre | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verpflichtungen aus Mietverträgen | 14 | 14 | 0 | 0 |
| Verpflichtungen aus Leasingverträgen | 19 | 8 | 11 | 0 |
| Gesamt | 33 | 22 | 11 | 0 |
Die capsensixx AG hat die nachfolgende betriebliche Funktion ausgelagert:
Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und Jahresabschlusserstellung an die btu beraterpartner GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Oberursel
Im Geschäftsjahr 2018 und 2017 hat die Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt.
Am 7.2.2019 wurde beschlossen das Grundkapital der coraixx GmbH & Co. KGaA, auf welches keine Einlagen ausstehen, von EUR 62.500 um EUR 5.250 auf EUR 67.750 durch Ausgabe von 5.250 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1,00 je Aktie ("Neue Aktien") gegen Bareinlage zu erhöhen ("Kapitalerhöhung"). Die Neuen Aktien werden zu einem Ausgabebetrag von EUR 190 je Neue Aktie, Gesamtausgabebetrag EUR 997.500, ausgegeben und sind von Beginn des bei Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister laufenden Geschäftsjahres gewinnberechtigt.
Sämtliche Neuen Aktien werden vom alleinigen Kommanditaktionär, capsensixx AG, durch Bareinlage in Höhe von insgesamt EUR 997.500,00 gezeichnet.
Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Sven Ulbrich, Vorstandsvorsitzender, Spiesheim, einzelvertretungsbefugt
Fabian Föhre, Neu-Isenburg, Vorstand, einzelvertretungsbefugt.
Martin Stürner, Frankfurt, Kaufmann, Vorsitzender
(Verwaltungsratsvorsitzender Axxion S.A., Grevenmacher, Luxemburg; Aufsichtsratsvorsitzender: Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvemögen, Frankfurt;).
Rudolf Locker, Schmitten, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, stellvertretender Vorsitzender und unabhängiger Finanzexperte
(Aufsichtsratsvorsitzender: btu beraterpartner Holding AG Steuerberatungsgesellschaft, Oberursel; PEH Wertpapier AG, Frankfurt; Obema Beteiligungs- und Management AG, Oberursel bis 12/2018; Aufsichtsratsmitglied der PEH Wertpapier AG Österreich, Wien);
Gregor Langer, Kelkheim, Kaufmann, stellvertretender Vorsitzender
(stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender: PEH Wertpapier AG, Frankfurt; PEH Wertpapier AG, Österreich).
Es bestehen zum 31.12.2018 folgende Stimmrechtsanteile (soweit uns Mitteilungen vorliegen):
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| Name/Firma | Stimmrechtsanteil | ||
|---|---|---|---|
| Direkt gehalten (Prozent) | Zurechnung (Prozent) | Gesamt (Prozent) | |
| --- | --- | --- | --- |
| PEH Wertpapier AG, Frankfurt | 77,64 % | 3,47 % | 80,11 % |
| PEH Wealth Management GmbH, Frankfurt | 2,01 % | ||
| W&P Financial Services GmbH, München | 1,46 % |
Bis zum Abschlusserstellungszeitpunkt ergaben sich keine Änderungen in den Verhältnissen der Stimmrechtsanteile.
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung wurde von der capsensixx AG abgegeben und den Aktionären auf der Homepage der Gesellschaft (https://www.capsensixx.de/11-ir.html) zugänglich gemacht.
Für das Geschäftsjahr 2018 wird keine Dividende ausgeschüttet.
Den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die capsensixx AG einbezogen ist, stellt die PEH Wertpapier AG, Frankfurt, auf; dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Frankfurt am Main, den 29.03.2019
Sven Ulbrich, Vorstand
Fabian Föhre, Vorstand
Die capsensixx AG (kurz "capsensixx") hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie hält Anteile an Unternehmen, die Finanzdienstleistungen, Softwareentwicklung und sonstige Dienstleistungen aller Art erbringen.
Der capsensixx-Konzern konzentriert sich auf verschiedene Produkte und Dienstleistungen innerhalb der Finanzindustrie. Es bietet "Financial Administration as a Service", mit dem sich Initiatoren und Entscheidungsträger auf ihr individuelles Leistungsziel konzentrieren können, während die Spezialisten von capsensixx alle administrativen Aufgaben, Risikomanagement, Überwachung, Controlling, Reporting, Registrierung und andere regulatorische Aufgaben abdecken. Cross-Assets, Cross-Border und Cross-Produkte: Der capsensixx-Konzern bietet Entscheidungsträgern eine "Single Point of Entry" Plattform. Hochmoderne Technologie, innovative Entwicklungen und das Know-how der Mitarbeiter unterstützen den Kunden, seine Kernkompetenzen nutzen und seine Leistungen besser erbringen zu können. Unsere Produkte und Dienstleistungen umfassen:
Funds Management, Administration & Accounting:
Die Axxion S.A. (einschließlich ihrer luxemburgischen Tochtergesellschaft navAXX S.A. und ihrer deutschen Tochtergesellschaft Axxion Deutschland Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen) (zusammen "Axxion") bietet eine vollständig integrierte Infrastruktur für den gesamten Produktlebenszyklus von Investmentfonds: beginnend mit der Auflegung und erforderliche Genehmigungen oder Listings, dem tägliches Verwaltungsgeschäft bis hin zur endgültigen Rücknahme oder Liquidation eines Fonds. Axxion bietet auch Portfolio-Management-Dienstleistungen an.
Capital Markets & Corporate Services:
Die Oaklet GmbH bietet zusammen mit ihrer luxemburgischen Tochtergesellschaft Oaklet S.A. (zusammen "Oaklet") Beratungsleistungen im Bereich Financial Engineering an, um Initiatoren dabei zu unterstützen, ihren individuellen, wirtschaftlichen, regulatorischen und steuerlichen Anforderungen gerecht zu werden. Oaklet arrangiert und koordiniert alle involvierten Parteien und Vertragspartner während der Emission, der Investitionsphase und der Rücknahmephase. Darüber hinaus bietet Oaklet S.A. als regulierter Corporate Service Provider Firmenkunden Direktoren- und Verwaltungsdienste in Luxemburg an.
Digitalisierung & IT-Services:
capsensixx beabsichtigt, in Start-up-Unternehmen zu investieren und in weitere Akquisitionen zu investieren, um sein Dienstleistungsangebot im Bereich Digitalisierung und IT-Services zu erweitern, um disruptive Technologien zu entwickeln, Workflows zu automatisieren und dabei selbstlernende und adaptive Software mit künstlicher Intelligenz zu nutzen. Diese Dienste bieten vor allem Kosteneinsparungen, erhebliche Effizienzsteigerungen und ermöglichen es den Kunden außerdem, ihre Datenanalyse an ihren Anforderungen auszurichten.
Das Anlagejahr 2018 lieferte insgesamt nur wenig Anlass zur Freude. Nach einem ermutigenden Jahresbeginn standen die Märkte fortan mit starken Schwankungen, unter Druck.
Zu Verunsicherung führte im Laufe des Jahres eine straffere US-Geldpolitik, vor allem aber die US-Außenpolitik. Ungeachtet der Gefahr höherer Kosten für US-amerikanische Verbraucher und Unternehmen verschärfte die Regierung in Washington den Handelsstreit mit Europa und China immer wieder. Dies führte zu zunehmendem Pessimismus mit Blick auf die globalen Konjunkturaussichten.
Deutsche Aktien erlebten 2018 ein rabenschwarzes Jahr. Der DAX verlor im Berichtsjahr -18,3% und ist damit Schlusslicht innerhalb der großen Börsen Europas. Insgesamt verlieren europäische Titel, gemessen am EuroStoxx50 -12%. Waren anfangs nur die konjunktursensiblen Autoaktien in Folge des globalen Handelskonflikts und der nachlassenden Nachfrage aus China betroffen, erreichte die Baisse bis zum Ende des Jahres alle Branchen. Selbst die bislang als stabil geltenden Basiskonsum- und Industriegüteraktien brachen ein und markierten teilweise neue 2-Jahres-Tiefpunkte.
Am Ende des Jahres 2018 zählen vor allem europäische Bankaktien mit -33,3% (EURO STOXX Banken Index), Autoaktien mit -28,8% (EURO STOXX Automobile) und Industriegüteraktien mit -12,2% zu den größten Verlierern. Die hausgemachten europäischen Probleme, wie der BREXIT und die hohe Staatsverschuldung Italiens, überlagerten gute Nachrichten wie die anhaltend positive Entwicklung am europäischen Arbeitsmarkt.
Chinas Aktien, gemessen am Shanghai Composite Index, verloren vor dem Hintergrund des Zollstreits mit den USA rund -23% und liegen damit an der Spitze der verlustreichen Schwellenländer Asiens.
Die US-amerikanischen Aktien, insbesondere die Technologieaktien, konnten dank der insgesamt stabilen US-Wirtschaft bis in den Herbst hinein eine positive Entwicklung verzeichnen. Doch in den letzten Wochen gab es auch für amerikanische Aktien kein Halten mehr und allein im Dezember verlor der Dow Jones Industrial Index, der die 30 größten amerikanischen Unternehmen abbildet, 10% seines Wertes. Für das Gesamtjahr bedeutet das einen Jahresverlust von -5,6% (USD). Die amerikanische Tech-Börse NASDAQ gibt um -3,9% (USD) nach. Grund für den Kurseinbruch waren plötzlich aufkeimende Ängste vor einem schwächeren Wirtschaftswachstum 2019.
In der Rückbetrachtung dieses herausfordernden Börsenjahres scheint es, als dass das Vertrauen in Wirtschaft und Politik nachhaltig erschüttert ist. An den Börsen herrschte zuweilen eine Ausverkaufsstimmung, wie wir sie selten erlebt haben und sie bis dato nur mit den großen Krisen von 2007 (US-Immobilienkrise) und 2012 (Euro-Krise) in Verbindung bringen.
Nur wenigen Vermögensverwaltern gelang es 2018, sich dem negativen Trend zu entziehen. Abgesehen von wenigen aktiven Asset Managern und Assetklassen, die keiner periodischen Wertentwicklung unterliegen (illiquide Investments), führten die teilweise anhaltend hohen Mittelzuflüsse nicht zu höheren Nettovermögen in der Verwaltung, da (auf Jahressicht) die Mittelzuflüsse oft durch Performanceverluste erodiert wurden.
Zusätzlich sind die Rahmenbedingungen in der Finanzdienstleistungsbranche im Vergleich zum Vorjahr anspruchsvoller geworden. Insbesondere der anhaltende Ausbau der Regulierungsmaßnahmen erfordert deutlich höheren Aufwand. Zusätzlich sorgen disruptive Technologien für anhaltenden Margen- und Wettbewerbsdruck in der Branche.
Die folgenden Erläuterungen stehen im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss 2018 des capsensixx Einzelabschlusses. Die Gewinn- und Verlustrechnung gibt einen vollständigen Überblick für das Geschäftsjahr 2018.
Die capsensixx AG ist eine Holdinggesellschaft mit nahezu keinem operativen Geschäft bzw. entsprechenden Umsatzerlösen.
Verglichen mit dem Rumpfgeschäftsjahr 2017 wurde im Geschäftsjahr 2018 ein Jahresfehlbetrag (nach Steuern) von 1,09 Mio EUR erwirtschaftet, der ganz überwiegend mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und hier vor allem den Kosten des Börsengangs (0,9 Mio EUR) und den Abschluss- und Prüfungskosten im Zusammenhang mit dem Börsengang (0,17 Mio EUR) zusammenhängt.
Die capsensixx AG erzielte Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 270 TEUR.
Alle wesentlichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind in Euro. Absicherungen von Fremdwährungen auf Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten werden nicht verwendet. Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nur in Ausnahmefällen eingesetzt. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente gehalten.
Im Zuge des Börsengangs wurden von der Konzernmuttergesellschaft PEH Wertpapier AG die Geschäftsanteile an der Oaklet GmbH und der Axxion S.A. im Zuge einer Sachkapitalerhöhung um € 3 Mio. eingebracht. Im Rahmen des Börsengangs wurden zusätzlich 330.000 neue Aktien ausgegeben und platziert.
Das Grundkapital wurde gegenüber dem Jahresabschluss 2017 um € 3.330.000 erhöht - es beträgt € 3.430.000.
Erstmalig im Geschäftsjahr 2018 werden Anteile an verbundenen Unternehmen mit 5,43 Mio EUR ausgewiesen. Hiervon entfallen auf die Anteile an der Axxion S.A. und ihrer Tochtergesellschaften 1,34 Mio EUR, auf die Oaklet GmbH und ihre Tochtergesellschaft 1,66 Mio EUR und auf die coraixx GmbH & Co KGaA 2,43 Mio EUR.
Die capsensixx hat in 2018 50% an den Anteilen der coraixx Verwaltungs GmbH erworben und weißt diese zu Anschaffungskosten (inkl. Anschaffungsnebenkosten von 0,014 Mio. als Beteiligung aus.
Die Fundamentaldaten zeigen im Wesentlichen ein positives Bild. Rezessionsängste, die sich zuletzt aus einer anfänglichen Konjunkturskepsis entwickelten, können wir in Summe ökonomisch nicht verorten. Die Weltwirtschaft und insbesondere die US-Wirtschaft befinden sich in einer soliden Verfassung, was auch die Geldpolitik der US-Notenbank, die ihre Zinspolitik zuletzt etwas gemäßigt hat, rechtfertigt. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) steigt im Umfeld einer langsam steigenden Inflation aus ihrer expansiven Geldpolitik (QE = Quantitative Easing) aus und nimmt dabei Rücksicht auf die unterschiedliche wirtschaftliche Dynamik in der Eurozone. Die Notenbanken spielten 2018 eine wichtige Rolle und werden dieses auch 2019 tun.
Im jetzigen Umfeld scheinen viele Risiken eingepreist und die Kursrückgänge führten die Aktienmärkte auf ein relativ niedrigeres Bewertungsniveau. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des MSCI World liegt mit 15 leicht unter dem Schnitt der letzten zehn Jahre, so dass sich für den Anleger in dieser Situation echte Chancen bieten. Allerdings erwarten wir auch für 2019 ein ähnlich angespanntes und nervöses Umfeld, wie wir es im vergangenen Jahr gesehen haben. Die Volatilität wird 2019 voraussichtlich nicht geringer werden - im Gegenteil: solange die großen Konfliktfelder wie der Brexit, der europäische Haushaltsstreit und die erratische amerikanische Handelspolitik nicht gelöst sind, werden die Schwankungen an den Märkten weiterhin hoch bleiben.
Belastbare Langfrist-Prognosen über die künftige Entwicklung einzelner Länder, Branchen und Unternehmen sind vor diesem Hintergrund kaum möglich. Denn Prognosen, das hat die Vergangenheit eindrucksvoll gezeigt, gehen von Annahmen aus, die den heutigen Wissens- und Erfahrungsstand widerspiegeln.
Für den weiteren Verlauf des Jahres dürften allerdings auch immer wieder die Unsicherheitsfaktoren verstärkt in den Mittelpunkt der Diskussion stehen und die Unsicherheit für die Anleger zunehmen. Auch die geopolitischen Risiken könnten sich temporär verstärken und die Volatilität wieder deutlich ansteigen lassen. Dies bietet ebenso Chancen für die Gesellschaft.
Capsensixx ist der Ansicht, dass derzeit einige wichtige Entwicklungen in der Fonds-, Investment- und Asset-Management-Branche stattfinden:
| ― | Vermögensverwalter spielen eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Bereitstellung von Kapital für die Wirtschaft, wobei sie sich die Vorteile von Bankenrestriktionen aufgrund von Regulierungs- und Kapitalbeschränkungen zunutze machen. |
| ― | Niedrige Zinssätze führen zu einer Verlagerung von passiv verwalteten Vermögenswerten, wie Geld- und Einlagenkonten, in verwaltete Portfolios. |
| ― | Vermögensverwalter entwickeln neue digitale Vertriebskapazitäten, um auf Einzelhandels- / Direktkunden-Kanäle wie Robo-Advisory, insbesondere bei jüngeren Kunden, zuzugreifen. |
| ― | Zunehmende regulatorische Komplexität und der anhaltende Kostendruck tragen zur Konsolidierung der Branche und des Wachstums von Unternehmen bei, die Administrationsservices für die Fonds-, Investment- und Asset-Management-Branche bereitstellen. |
| ― | Aufgrund der zunehmenden Komplexität der Vorschriften hat das Outsourcing zugenommen, da kleine und mittlere Portfolio- und Vermögensverwalter nicht mehr über die Zeit, das Fachwissen, die Ressourcen oder die Risikobereitschaft verfügen, um die erforderlichen Dienstleistungen intern zu erbringen. |
| ― | Die sich entwickelnden Kundenbedürfnisse erfordern eine Verschiebung hin zur Beratung von Kunden, um lösungsbasierte Dienstleistungen anzubieten, die auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. |
| ― | Digitalisierung und technische Weiterentwicklung bieten zusätzliche Transparenz für Portfoliomanager, Aufsichtsbehörden und letztlich für die Anleger. Die Bereitstellung von Back-Office-Funktionen in der Asset-Management-Branche wird automatisierter und ist einfacher durchzuführen. |
Die Kunden definieren die Vorteile des Outsourcings neu, indem sie ihre Dienstleister auffordern, einen Mehrwert über die Kostensenkung hinaus zu schaffen, wie etwa die Bereitstellung neuer Leistungsindikatoren, Kapazitätsausweitungen und verbesserte funktionale Fähigkeiten.
capsensixx sieht Möglichkeiten organisch weiter zu wachsen und zudem durch selektive Akquisitionen an der Konsolidierung der Branche zu partizipieren. Die Tochtergesellschaften von capsensix werden sich weiterhin auf die Bereitstellung qualitativ hochwertiger und innovativer Dienstleistungen, die Einhaltung hoher Standards in den Bereichen Compliance und Kundenanalyse, die Verbesserung der Mitarbeiterentwicklung und die Aufrechterhaltung der starken Kundenbeziehungen konzentrieren.
Mittelfristig wird davon ausgegangen, dass die globalen verwalteten Vermögen der Branche aufgrund der starken Nettoströme bei alternativen und Multi-Asset-Lösungen deutlich steigen werden, da insbesondere vermögende Privatpersonen und institutionelle Anleger nach transparenten, wertbeständigen Lösungen suchen. Aufgrund seiner Fähigkeiten, Multi-Asset-Lösungen einerseits und -Strukturen für alternative Investments über seine Tochterunternehmen anzubieten, ist capsensixx gut positioniert, um seinen Marktanteil angesichts dieser Wachstumstrends in der Branche zu erhöhen.
Die digitalen Fähigkeiten unterstützen den Vertrieb neuer Produkte und Dienstleistungen in der FinTech-Branche und begrenzen auch die Auswirkungen steigender Regulierungskosten und Wettbewerbsdynamik.
Im Jahr 2019 erwarten wir (vorausgesetzt, dass sich das Marktumfeld weiter ohne gravierende Verwerfungen entwickelt) ein wesentlich verbessertes Jahresergebnis auf Basis der zu erwartenden Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen.
Der Unternehmenswert der capsensixx wird künftig auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen die Innovationskraft, Nachhaltigkeit, Diversität und Soziale Verantwortung. Diese Wachstumsziele der capsensixx lassen sich nur erreichen, wenn das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften als innovativer und verantwortungsvoller Arbeitgeber an allen Standorten dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich binden kann, Produkte und Lösungen entwickelt, die auch künftig in besonderem Maße individuellen Kundenanforderungen gerecht werden, den Kundennutzen durch das Serviceangebot nachhaltig steigert und Prozesse so gestaltet, dass Ressourcen geschont und klimaschädliche Emissionen so weit wie möglich vermieden werden.
Diese Aspekte sind nach Überzeugung der capsensixx wichtige Bausteine einer zukunftsweisenden Positionierung im Wettbewerb und capsensixx wird auch im Gesamtjahr 2019 weitere Aktivitäten ihrer Tochtergesellschaften fördern und als Gruppe umsetzen, um den Wert des Unternehmens nachhaltig zu erhöhen.
Zu den Risiken für den Ausblick von capsensixx gehören die globale Entwicklung des Nettovermögens, die Entwicklung der Kapitalmärkte sowie eine anhaltende politische Unsicherheit weltweit. Darüber hinaus können sich unvorhergesehene regulatorische Kosten und mögliche Verzögerungen bei der Implementierung nachteilig auf unsere Kosten und unsere Einkommensbasis auswirken.
Aus unseren Finanzinstrumenten sind wir (begrenzt) den folgenden Hauptrisiken ausgesetzt: Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko und Marktrisiko (einschließlich Währungsrisiko und Zinsänderungsrisiko). Daher haben wir Richtlinien und Verfahren zur Messung, Steuerung, Überwachung und Berichterstattung von Risiken implementiert, die regelmäßig von unserem Vorstand überprüft werden.
Unser Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die Einrichtung und Überwachung unseres Risikomanagements. Der Rahmen identifiziert vier Risikokategorien: strategisch, operativ, Reporting / Finanzen und Compliance. Die periodische Berichterstattung in Bezug auf die vier Risikokategorien erfolgt zu folgenden Punkten:
| ― | Berichterstattung über vordefinierte Hauptrisikoindikatoren; |
| ― | Berichterstattung über Vorfälle; und |
| ― | Berichterstattung über regelmäßige Risiko-Self-Assessments, die derzeit eingeführt werden und künftig jährlich durchgeführt werden. |
Wir haben ein Drei-Stufen-Modell eingeführt, um unser Risiko zu steuern:
| ― | Die erste Ebene des Risikomanagements wird vom Unternehmen durchgeführt. Die primäre Verantwortung für das Strategie-, Performance- und Risikomanagement liegt beim Vorstand und den Tochtergesellschaften. Die Tochterunternehmen müssen sich an die regelmäßig aktualisierten Leitlinien für die operative Unternehmensführung und an eine regelmäßig aktualisierte Risikomanagementpolitik halten. |
| ― | Die zweite Stufe des Risikomanagements ist die Risikoüberwachung. Dies erfolgt auf Ebene der Tochtergesellschaften und deren Compliance-Beauftragten, Steuer- und Rechtsberatern sowie den Relationship Managern, um sicherzustellen, dass die Compliance-Verfahren und Richtlinien im Hinblick auf die Kunden- und Geschäftsakzeptanz gemäß einem definierten Risikoprofil eingehalten werden. |
| ― | Die dritte Stufe des Risikomanagements betrifft die Sicherstellung der Wirksamkeit der internen Kontrollen und der allgemeinen Führung unserer Gruppe durch unsere interne Revision. Ziel ist, dass unsere interne Revision mindestens einmal im Dreijahreszyklus alle Tochtereinheiten besucht. Unsere interne Revision überprüft jede Operation in erster Linie auf die Qualität der Geschäftsprozesse, Finanzen, Compliance, IT, Personal und Governance mit dem Fokus auf die Verbesserung der Prozesse und Kontrollen. |
Neben den dargestellten Risiken in Verbindung mit den Geschäftsaktivitäten unserer Tochtergesellschaften unterliegt capsensixx folgenden Risikoklassen:
Das Kreditrisiko ist das Risiko, dass ein Kontrahent seinen Verpflichtungen aus einem Finanzinstrument oder einem Kundenvertrag nicht nachkommt, was zu einem finanziellen Verlust führt. Kreditrisiken bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Das Kundenkreditrisiko ist nur sehr begrenzt, da unsere Kunden entweder segregierte Fonds oder segregierte Konten sind. Das Kundenkreditrisiko wird von jedem unserer Unternehmen gemäß unseren Richtlinien, Verfahren und Kontrollen in Bezug auf das Kreditrisikomanagement von Kunden verwaltet. Ausstehende Kundenforderungen werden laufend überwacht und verfolgt. Wir treffen Vorkehrungen, wenn objektive Hinweise vorliegen, dass wir die Schulden nicht einziehen können (zum Beispiel wenn es Anzeichen dafür gibt, dass der Schuldner erhebliche finanzielle Schwierigkeiten oder Zahlungsunfähigkeit hat, Konkursgefahr, Probleme bei der Kontaktaufnahme mit den Kunden, Streitigkeiten mit a Kunde usw.). Die Analyse wird von Fall zu Fall in Übereinstimmung mit den Richtlinien durchgeführt. Wir schreiben Forderungsausfälle ab, wenn sie identifiziert werden.
Die von uns gehaltenen liquiden Mittel und Zinserträge werden im Wesentlichen bei Banken gehalten, die von Standard & Poor's Rating Services oder Fitch Ratings Ltd. mit "BBB" oder höher eingestuft werden.
Forderungen bestanden zum Stichtag des 31. Dezember 2018 in Höhe von T€ 87 (Vj. T€ 0). Diese setzten sich zusammen aus einer Körperschaftssteuerrückforderung in Höhe von T€ 71 und T€ 16 gegenüber verbundenen Unternehmen.
Das Liquiditätsrisiko beinhaltet das Risiko einer Geldknappheit und das Risiko, dass wir Schwierigkeiten haben, unseren Verpflichtungen im Zusammenhang mit unseren finanziellen Verbindlichkeiten nachzukommen.
Wir überwachen unser Risiko einer Mittelknappheit anhand einer wiederkehrenden Liquiditätsplanung: Globale Cash-Flow-Prognosen für die nächsten zwölf Monate jeweils im Dezember.
Das Bankguthaben per Stichtag des 31. Dezember 2018 beträgt 1,94 Mio EUR (Vj. 0,1 Mio EUR).
Unsere Tochtergesellschaften erstellen eigene Cashflow-Prognosen und werden von unserem Vorstand konsolidiert. Unser Vorstand überwacht die rollenden Prognosen unserer Liquiditätsanforderungen sowie unsere tatsächliche Liquiditätsposition, um sicherzustellen, dass wir über ausreichende liquide Mittel verfügen, um den operativen Bedarf zu decken und gleichzeitig genügend Spielraum für unsere zugesagten Kreditlinien zu haben, um sicherzustellen, dass wir keine Kreditlinien überschreiten oder Bündnisse.
Wir halten die Beträge, die für das Working-Capital-Management erforderlich sind, und unser Vorstand bestimmt die bestmögliche Verwendung von überschüssigen liquiden Mitteln (Rückzahlung von Krediten, Einlagen usw.).
Marktrisiko ist das Risiko, dass Änderungen der Marktpreise, wie z. B. Wechselkurse und Zinssätze, unsere Erträge oder den Wert unserer Bestände an Finanzinstrumenten beeinflussen. Das Ziel des Marktrisikomanagements besteht darin, Marktrisikopositionen innerhalb akzeptabler Parameter zu steuern und zu steuern und gleichzeitig die Rendite zu optimieren.
Im Berichtszeitraum waren keine Bestände von Finanzinstrumenten vorhanden.
Das Risiko von Wechselkursänderungen besteht hauptsächlich im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit (wenn Erträge oder Aufwendungen in einer anderen Währung als unserer funktionalen Währung lauten). Unser Exposure betrifft hauptsächlich US-Dollar (USD), Kanadischer Dollar (CAD) und Schweizer Franken (CHF).
Im Berichtszeitraum gab es auf Ebene der capsensixx AG keine Fremdwährungen.
Auch die Geschäftsentwicklung der capsensixx AG wird durch Risiken beeinflusst. Dies ist vorstehend dargestellt. Durch unsere Systeme und ein umfangreiches Reporting stellen wir die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung und Überwachung unserer Risiken der laufenden und zukünftigen Entwicklung sicher. Die gelieferten Informationen stellen die Einleitung und Priorisierung von Risikomanagementmaßnahmen zeitnah sicher. Die capsensixx hat sich im Jahr 2018 im Rahmen ihrer ökonomischen Risikotragfähigkeit bewegt. Bestandsgefährdende Risiken waren bisher nicht gegeben und sind unter Berücksichtigung unserer prognostizierten Geschäftsentwicklung ebenfalls nicht gegeben. Auch bei möglichen Störungen ist ein geregelter Geschäftsbetrieb gesichert. Über unsere Risikoüberwachungs- und -steuerungssysteme und die konsequente Ausrichtung unseres Geschäftsmodells an der Risikotragfähigkeit können wir gewährleisten, dass die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit eingegangenen Risiken mit entsprechendem Risikokapital unterlegt sind. Die Wirksamkeit unseres Risikomanagements wird durch externe Prüfer und durch die Interne Revision turnusmäßig überprüft. Das Risikomanagement- und controllingsystem wird insbesondere hinsichtlich der Entwicklung des Volumens und der Komplexität unseres Geschäfts stets weiterentwickelt.
Die dargestellten Risiken wurden im Berichtszeitraum als "nicht signifilant" eingestuft.
Die capsensixx AG unterhält Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Im Rahmen dieser Geschäftsbeziehungen zu diesen Unternehmen und Personen bieten und beziehen wir vielfach die gleichen Dienstleistungen, die auch für Kunden im Allgemeinen erbracht werden. Unseres Erachtens tätigen wir sämtliche Geschäfte mit diesen Unternehmen und Personen zu fremdüblichen Bedingungen. Geschäfte, die zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor.
Gemäß §312 Abs. 3 AktG erklären wir als Vorstand der Capsensixx AG, dass die Gesellschaft bei dem im vorstehenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten vorgenommenen Rechtsgeschäften und getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde.
Die capsensixx-Aktien wurden am 21. Juni 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse mit einem anfänglichen Platzierungspreis von € 16,00 notiert. Die Marktkapitalisierung von capsensixx betrug € 54,88 Mio. Die Marktkapitalisierung errechnet sich aus der Gesamtanzahl ausstehender Aktien (3,430 Mio) multipliziert mit dem festgesetzten Aktienkurs (€ 16,00). Die PEH Wertpapier AG ist Mehrheitsaktionär und hält rund 77,64%, während der Free Float mit Greenshoe mit 22,36% vertreten ist.
Die deutschen und internationalen Börsen zeigten im Jahr 2018 deutliche Schwankungen. Bedingt durch den Handelsstreit zwischen den USA und China, Unsicherheiten in Bezug auf den Brexit oder auch den Haushaltsstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung, waren Investoren verunsichert. Der deutsche Leitindex DAX, der die 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen umfasst, geriet deutlich unter Druck; auf Jahressicht verbuchte er ein Minus von rd. 18 Prozent. Der Technologiewerteindex TecDAX war ebenfalls von stärkeren Kursschwankungen geprägt, verlor auf Jahressicht aber nur rd. 3 Prozent, verglichen mit dem MDAX und SDAX, die rd. 18 Prozent bzw. rd. 20 Prozent einbüßten.
Trotz des schwierigen Börsenumfelds wagte die capsensixx AG den Schritt an die Frankfurter Wertpapierbörse. Seit 21. Juni 2018, dem Tag der Erstnotiz, notiert die Aktie des führenden Anbieters von Financial Administration as a Service im Prime Standard - dem Qualitätssegment mit den höchsten Transparenzanforderungen der Frankfurter Wertpapierbörse. Der erste Kurs wurde bei € 16,00 festgestellt und damit auf Höhe des Ausgabepreises. Durch den Börsengang erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von 3.100.000 Euro um € 330.000 auf € 3.430.000. Die PEH Wertpapier AG, bisheriger Alleingesellschafter, gab im Rahmen des Börsengangs insgesamt 437.000 Aktien ab, wovon 30.000 Aktien im Rahmen einer Greenshoe-Option platziert wurden. Auch nach dem erfolgreichen Börsengang bleibt die PEH Wertpapier AG mit rund 77,64 Prozent Mehrheitsaktionär der capsensixx AG. Der Freefloat liegt bei 22,36 Prozent. Aus dem Börsengang wurden Mittel in Höhe von brutto € 5,3 Mio. generiert. Das Listing war ein wichtiger Meilenstein für die capsensixx AG und trug dazu bei, die Position als führender Anbieter von "Financial Administration as a Service" weiter auszubauen und Investitionen in die konsequente Digitalisierung von Finanzprozessen zu ermöglichen.
Auf Jahressicht musste die Aktie der capsensixx AG trotz einer positiven Geschäftsentwicklung deutliche Verluste hinnehmen. Besonders Aktien aus dem Tech-Bereich konsolidierten in der zweiten Jahreshälfte 2018 sehr stark. Diesem Umfeld konnte sich auch capsensixx nicht entziehen. Das Papier notierte zum Ultimo 2018 rund 32 Prozent niedriger bei einem Xetra-Schlusskurs von 10,80 €o, was gleichzeitig auch der niedrigste Xetra-Schlusskurs im Jahr 2018 war. Nach Ende des Berichtszeitraums hat sich der Aktienkurs bereits wieder etwas erholen können.
Während des Berichtszeitraums wurde die capsensixx AG von montega - Equity Research gecovert. In einem Update vom November 2018 wird die Aktie mit einem Kursziel von € 18,00 zum Kauf empfohlen.
Pro Tag wurden durchschnittlich an allen deutschen Börsen rd. 2.500 Aktien der capsensixx AG gehandelt. Auf das elektronische Handelssystem Xetra der Frankfurter Wertpapierbörse entfielen mit knapp 1.500 Stück rd. 60 Prozent des Gesamtumsatzes der täglich gehandelten capsensixx-Aktien.
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| ISIN/WKN | DE000A2G9M17 / A2G9M1 |
| Börsenkürzel | CPX |
| Art der Aktien | 3.430.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien |
| Marktkapitalisierung | am 31.12.2018 rd. € 37 Mio. |
| Höchst-/Tiefstkurs auf Xetra | € 15,95 am 21.06.2018 / € 10,80 am 28.12.2018 |
| Grundkapital | € 3.430.000 |
| Erstnotiz | 21.06.2018 |
| Handelssegment | Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse |
| Designated Sponsor | ICF BANK AG |
Auf der ordentlichen Hauptversammlung 2018 am 28. Mai 2018 wurde den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrates für das Rumpfgeschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt. Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates für den Zeitraum bis zur Hauptversammlung die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2022 entscheidet wurden Herrn Martin Stürner, Herr Rudolf Locker und Herr Gregor Langer gewählt.
Im Rahmen der Hauptversammlung 2018 wurde die Baker Tilly GmbH & Co. KG, Wirtschaftprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 gewählt.
Die Beschlüsse erfolgten jeweils einstimmig.
Sven-Uwe Ulbrich, geboren am 13. Februar 1973 in München, ist unser Chief Executive Officer (CEO) und Vorsitzender des Vorstands.
Sven ist einer der Gründer der Oaklet GmbH, die 2006 gegründet wurde. Er begann seine Karriere 1999 im Bereich Compliance und Operations der Hornblower Fischer AG. Im Laufe des Jahres 2000 wurde Sven ein lizensierter EUREX-Trader, EUREX-Supervisor und machte mehrere Serienprüfungen bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) und der United States Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Bis 2002 leitete er das Finanztermingeschäft der Hornblower Fischer AG in Deutschland, bevor er mit einigen Partnern eine eigene Vermögensverwaltungsgesellschaft in Frankfurt gründete - die KMS Asset Management AG.
Sven war verantwortlich für ein Team im Bereich "Strukturierte Produkte", hauptsächlich Aktienderivate von führenden Investmentbanken. Im Jahr 2005 konzipierte er die erste bankunabhängige Verbriefungstransaktion in Luxemburg nach dem Luxemburger Verbriefungsgesetz von 2004. Die PEH Wertpapier AG erwarb 2007 eine Mehrheitsbeteiligung an der Oaklet GmbH und Sven wurde 2011 Mitglied der Geschäftsleitung der PEH Wertpapier AG, wurde als CEO von capsensixx bestellt und sein Vertrag wurde mit Wirkung zum 21. Juni 2018 (Tag der Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse) von der PEH Wertpapier AG auf die capsensixx AG übertragen.
Fabian Art-Ihno Föhre, geboren am 22. Januar 1974 in Las Palmas auf Gran Canaria (Spanien), ist unser Chief Financial Officer (CFO) und Mitglied des Vorstands.
Nach Abschluss seines Japanologie Studiums wurde Fabian 1999 Mitarbeiter im Bereich Operations der Hornblower Fischer AG. Im Jahr 2000 wechselte er als Händler-Assistent zur Equinet Securities AG und wurde später Börsenhändler bei XETRA und Floor-Trader. Ab dem Jahr 2004 war er bei der KMS Asset Management AG im Strukturierungsteam von Sven's Einheit tätig.
Zusammen mit Sven und den anderen Gründungspartnern der Oaklet GmbH wurde Fabian 2006 einer der Geschäftsführer der Oaklet GmbH und ist heute Mitglied des Board of Directors von Oaklet S.A.
Fabian wurde mit Wirkung zum 21. Juni 2018 (Tag der Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse) zum CFO der capsensixx AG benannt.
Martin Stürner begann seine Karriere im Finanzsektor bereits 1981 als er zur Münchinger Bank eG ging. 1984 wurde er Niederlassungsleiter in Münchingen und 1985 Asset Manager bei der Commerzbank (München). Von 1987 bis Ende 1989 war er Teamleiter bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank AG, bevor er seine letzte Stelle als Bankangestellter bei M.M. Warburg & CO in Hamburg als Fondsmanager und Asset Manager antrat. 1995 trat er in die PEH Wertpapier AG ein und wurde einer ihrer Aktionäre. Heute ist er der größte Einzelinvestor der PEH Wertpapier AG und deren Vorstandsvorsitzender.
Rudolf Locker schloss 1973 sein Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz ab. 1974 wurde er bei Arthur Anderson als Wirtschaftsprüfer zugelassen und legte 1976 seine Steuerberaterprüfung ab. Zwischen 1976 und 1995 baute er seine eigene Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf. 1989 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der btu beraterpartner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Oberursel und hat sein Geschäft in Naturalien übertragen. 1993 war er einer der Gründungspartner der FiRe GmbH, die 1999 an die Börse ging und heute als Amadeus FiRe AG bekannt ist.
Heute ist Rudolf Locker einer der Großaktionäre der PEH Wertpapier AG und Vorsitzender des Aufsichtsrats der PEH Wertpapier AG.
Rudolf Locker hat 82.000 Aktien der capsensixx AG erworben und hält damit 2,39% des Grundkapitals der capsensixx.
Gregor Langer schloss sein Wirtschaftsstudium in Brüssel ab, bevor er in verschiedenen administrativen und organisatorischen Positionen für die Intercontinental Hotel Group arbeitete. 1989 wechselte er als Financial Officer zur Atlantic International Leasing GmbH - Spezialist für IT-Leasing. Er hat die Chancen solcher Leasinggeschäfte und Finanzlösungen erkannt und ist Unternehmer geworden. Er gründete mehrere Leasinggesellschaften und baute sie durch buy & build zur AML Leasing Group auf, die er 2007 veräußerte. Heute agiert Gregor Langer als privater Investor und sogenannter 'Business Angel'. Gregor Langer ist Mitglied des Aufsichtsrats der PEH Wertpapier AG.
Gregor Langer hat 25.000 Aktien der capsensixx AG erworben und trägt damit 0,73% des Grundkapitals von capsensixx.
Jedes Aufsichtsratsmitglied hat nach der Satzung der capsensixx AG Anspruch auf € 10.000 p.a. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält € 20.000 p.a. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende erhält € 15.000 p.a. Für das Jahr 2018 ergeben sich keine Ansprüche. Der Anspruch erwächst erstmalig für das Wirtschaftsjahr 2019.
Die an die Mitglieder des Aufsichtsrats gezahlten Aufwandsentschädigungen betrugen im Geschäftsjahr inklusive Umsatzsteuer T€ 0. Der Aufsichtsrat hat auf seine Vergütung in Höhe von T€ 45 verzichtet.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten keine erfolgsorientierte Vergütung, da der Satzung der Gesellschaft nach nur eine feste Vergütung vorgesehen ist und zudem durch das Fehlen erfolgsorientierter Vergütungsbestandteile sichergestellt werden soll, dass alle Entscheidungen des Aufsichtsrates ohne Berücksichtigung etwaiger persönlicher Vorteile durch eine erhöhte Aufsichtsratsvergütung getroffen werden.
Die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Ziel des Vergütungssystems der capsensixx AG ist es, eine angemessene Vergütung unter Berücksichtigung der persönlichen Leistung des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie der wirtschaftlichen Lage und des Erfolgs des Unternehmens zu erbringen. Darüber hinaus orientiert sich die Vergütung an branchen- und landesüblichen Standards.
Das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) ist am 5. August 2009 in Kraft getreten und gilt für alle ab diesem Zeitpunkt neu abgeschlossenen Verträge.
Die jährliche Vergütung der Vorstandsmitglieder richtet sich grundsätzlich nach ihrem Beitrag zum Geschäftserfolg und setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: einer erfolgsunabhängigen Vergütung und einer erfolgsabhängigen. Die Höhe der Festvergütung ist abhängig von der übertragenen Funktion und Verantwortung, der Zugehörigkeitsdauer zum Vorstand sowie von branchen- und marktüblichen Rahmenbedingungen.
Der Dienstvertrag von Herrn Föhre wurde im Jahr 2018 bis zum 21. November 2022 geschlossen. Der Dienstvertrag von Herrn Ulbrich wurde im Rahmen der Vertragsneugestaltungen ebenfalls bis zum 21.11.2022 verlängert.
Neben einem fixen Grundgehalt (Herr Föhre erhält T€ 160 und Herr Ulbrich T€ 240 pro Jahr) zahlt die Gesellschaft beiden Vorstandsmitgliedern eine erfolgsabhängige variable Vergütung (Bonus). Ziel der Bonusvereinbarung ist ein nachhaltiger Jahresüberschuss. Die Bonuszahlung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: (i) der "Income Bonus" Komponente, die sich ausschließlich am Jahresüberschuss der Gesellschaft orientiert und (ii) der "Performance Bonus" Komponente, die sich an der Erzielung mittel- und langfristiger qualitativer Ziele der Gesellschaft, wie z.B. Innovationskraft, Nachhaltigkeit, Diversität und Soziale Verantwortung orientiert. Die "Income Bonus" Komponente ist auf 100% des fixen Grundgehalts beschränkt und berücksichtigt eine entsprechende Mindestzielerreichung, um den Interessen der capsensixx Aktionäre Rechnung zu tragen. Die "Performance Bonus" Komponente kann bis zum dreifachen des fixen Grundgehalts pro Jahr betragen.
Die Bonusvereinbarung enthält eine Verpflichtung zum Erwerb von capsensixx Aktien für eine Mindesthaltedauer von 4 Jahren. Der Begünstigte der Jahresbonuszahlung ist verpflichtet, 40% des Anteils der Jahresbonuszahlung, der das Einfache des fixen Jahresgrundgehaltes übersteigt, für den Erwerb von capsensixx Aktien aufzuwenden.
Es bestehen keine Regelungen zur Abfindung bei vorzeitiger Abberufung oder zur Altersversorgung der Vorstandsmitglieder. Eine aktienbasierte Vergütung oder Aktienoptionspläne bestehen nicht.
Herr Föhre erhält von der Oaklet GmbH eine Vergütung, die mit dem Grundgehalt bei der capsensixx verrechnet wird. Jahresbonuszahlungen an Herrn Föhre sind durch den Aufsichtsrat der capsensixx AG zustimmungspflichtig.
Herr Ulbrich ist auch weiterhin im Vorstand der PEH Wertpapier AG aktiv, erhält seine Vergütung (fixes Grundgehalt + Jahresbonus, mit Ausnahme des Jahresbonus für 2018) seit dem 1.6.2018 jedoch ausschließlich von der capsensixx AG. Die capsensixx AG berechnet T€ 20 (+ USt.) pro Jahr für die entsprechende Verrechnung der gegenüber der PEH Wertpapier AG erbrachten Leistungen.
Im Geschäftsjahr wurden an Herrn Fabian Föhre erfolgsunabhängige Bezüge von T€ 12 (+USt.) (Vj. T€ 0) und an Herrn Sven Ulbrich erfolgsunabhängige Bezüge von T€ 142 (Vj. T€ 0) gezahlt. Ein Anspruch auf ergebnisabhängige Tantiemen durch die capsensixx AG für das Jahr 2018 besteht weder für Herrn Fabian Föhre noch Herrn Sven Ulbrich.
Die Gesellschaft hat nur eine Aktiengattung ausgegeben. Das gezeichnete Kapital beträgt 3.430.000 Euro. Es ist eingeteilt in 3.430.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag).
Alle Aktien gewähren die gleichen Rechte.
Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten.
Es gibt keine Aktien, die mit Stimmrechtskontrollen ausgestattet sind oder die ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben.
Es gibt keine Beschränkungen, die Stimmrechte oder Übertragungen von Aktien betreffen.
Am Bilanzstichtag hatte die capsensixx AG keine eigenen Aktien im Bestand.
Die PEH Wertpapier AG hält direkt 77,6% der Anteile. Die Gesellschaft hat keine Kenntnisse über weitere Aktionäre die mehr als 3% der Stimmrechte halten.
Die Ernennung und die Abberufung der Mitglieder des Vorstandes erfolgt satzungsgemäß durch den Aufsichtsrat. Der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstandes. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstandes sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes ernennen. Es können stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt es die Gesellschaft allein. Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder die Gesellschaft oder ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Der Aufsichtsrat kann bestimmen, ob einzelne Vorstandsmitglieder allein zur Vertretung der Gesellschaft befugt sind und/oder Rechtsgeschäfte zugleich mit sich als Vertreter eines Dritten vornehmen können (Befreiung von dem Verbot der Mehrfachvertretung des § 181 BGB). Der Vorstand gibt sich durch einstimmigen Beschluss eine Geschäftsordnung, welche die Verteilung der Geschäfte unter den Mitgliedern des Vorstandes sowie die Einzelheiten der Beschlussfassung des Vorstandes regelt. Eine Geschäftsordnung des Vorstandes bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrates.
Zur Vornahme von Satzungsänderungen bedarf es eines Hauptversammlungsbeschlusses. Sofern das Gesetz nicht zwingend etwas anderes vorschreibt, ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen gemäß § 17 Abs. 2 Satz 1 der Satzung der Gesellschaft ausreichend. Darüber hinaus gilt gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 der Satzung, dass in den Fällen, in denen das Gesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals erfordert, die einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals genügt, sofern nicht durch das Gesetz eine größere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist.
Der Vorstand ist gemäß Satzung §4 ermächtigt das Grundkapital bis zum 20. März 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 1.220.000,00 zu erhöhen.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen, sind nicht getroffen.
Entschädigungsvereinbarungen, die für den Fall eines Übernahmeangebotes mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.
Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Eine zukunftsgerichtete Aussage ist eine Aussage, die sich nicht auf historische Tatsachen oder Ereignisse oder auf Tatsachen oder Ereignisse zum Zeitpunkt dieses Lageberichts bezieht. Dies gilt insbesondere für Aussagen in diesem Lagebericht, die Informationen zu unserer zukünftigen Ertragskraft, zu unseren Plänen und Erwartungen hinsichtlich unseres Geschäftswachstums und unserer Profitabilität sowie zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, denen wir ausgesetzt sind, enthalten. Ausdrücke wie "planen", "vorhersagen", "projizieren", "prognostizieren", "Ziel", "erwarten", "vorhersehen", "werden", "beabsichtigen", "schätzen", "annehmen", "erwarten" "Ziel", "Potenzial" oder "Ziel" kann ein Hinweis auf zukunftsgerichtete Aussagen sein.
Die zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Lagebericht unterliegen Risiken und Unsicherheiten in Bezug auf zukünftige Ereignisse und basieren auf Schätzungen und Bewertungen, die nach bestem Wissen des Emittenten vorgenommen werden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf Annahmen, Unsicherheiten und anderen Faktoren, deren Eintritt oder Nichteinhaltung dazu führen könnte, dass die tatsächlichen Ergebnisse des Emittenten, einschließlich der Finanzlage und Rentabilität unseres Konzerns, wesentlich von den Erwartungen abweichen oder diese nicht erfüllen in den zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Diese Ausdrücke finden sich in mehreren Abschnitten in diesem Lagebericht und überall dort, wo Informationen in diesem Lagebericht über unsere Absichten, Überzeugungen oder aktuellen Erwartungen in Bezug auf seine zukünftige finanzielle Lage und Betriebsergebnisse, Pläne, Liquidität, Geschäftsaussichten, Wachstum enthalten sind, Strategie und Rentabilität, Investitions- und Investitionsbedarf, Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Nachfragesteigerungen für unsere Produkte und Dienstleistungen sowie das wirtschaftliche und regulatorische Umfeld, dem wir uns stellen.
Aufgrund dieser Unsicherheiten und Annahmen ist es auch möglich, dass die in diesem Lagebericht genannten zukünftigen Ereignisse nicht eintreten werden. Darüber hinaus könnten sich die in diesem Lagebericht aus den Berichten von Dritten wiedergegebenen zukunftsgerichteten Schätzungen und Prognosen als unrichtig erweisen. Tatsächliche Ergebnisse, Leistungen oder Ereignisse können unter anderem erheblich von denen in solchen Aussagen abweichen:
| ― | Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen in den Märkten, in denen wir tätig sind, einschließlich Veränderungen der Arbeitslosenquote, der Höhe der Verbraucherpreise, des Lohnniveaus usw.; |
| ― | die weitere Entwicklung in den Märkten, in denen wir tätig sind; |
| ― | unsere Fähigkeit, Wachstum zu bewältigen; |
| ― | Änderungen, die das Zinsniveau beeinflussen; |
| ― | Veränderungen im Wettbewerbsumfeld und auf der Wettbewerbsebene; |
| ― | Änderungen, die die Wechselkurse beeinflussen; |
| ― | Unfähigkeit, qualifiziertes Personal anzuwerben und zu halten; |
| ― | Änderungen des regulatorischen Umfelds, die sich auf unser Geschäft und das unserer Kunden auswirken können; |
| ― | Änderungen der Besteuerung. |
Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass alle zukunftsgerichteten Aussagen nur zum Datum dieses Lageberichts gültig sind und dass weder die Emittentin noch der Underwriter eine Verpflichtung eingehen, jegliche vorausschauende Aussage zu aktualisieren oder zu erfüllen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist eine solche Aussage zu tatsächlichen Ereignissen oder Entwicklungen.
Die Erklärung wurde von der capsensixx AG vollständig abgegeben und auf der Internetseite der Gesellschaft (https://capsensixx.de/11-ir.html) öffentlich zugänglich gemacht.
Frankfurt, 29. März 2019
Sven Ulbrich
Fabian Föhre
Bettinastrasse 57-59
60325 Frankfurt
Tel: +49 (69) 7680 585 0
Handelsregister: Frankfurt am Main
HRB 111.187
Veröffentlicht am 18. April 2019
Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die keine historischen Tatsachen sind; Sie enthalten Aussagen über unsere Überzeugungen und Erwartungen und die ihnen zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Plänen, Schätzungen und Prognosen, die dem Management von capsensixx derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten daher nur zu dem Zeitpunkt, zu dem sie gemacht werden, und wir übernehmen keine Verpflichtung, sie angesichts neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse öffentlich zu aktualisieren. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Eine Reihe wichtiger Faktoren könnte daher dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denen abweichen, die in zukunftsgerichteten Aussagen enthalten sind. Zu diesen Faktoren zählen die Bedingungen an den Finanzmärkten in Deutschland, Europa, den USA und anderen Ländern, von denen wir einen wesentlichen Teil unserer Erträge beziehen und in denen wir einen wesentlichen Teil unserer Vermögenswerte, die Entwicklung der Vermögenspreise und den Markt halten Volatilität, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Zuverlässigkeit unserer Risikomanagement-Richtlinien, Verfahren und Methoden sowie weitere Risiken, wie in diesem Bericht beschrieben.
An die capsensixx AG, Frankfurt am Main
Wir haben den Jahresabschluss der capsensixx AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der capsensixx AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Wir haben die Erklärung zur Unternehmensführung, die auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht wurde und auf die im Lagebericht verwiesen wird, in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
| ― | Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht war der folgende Sachverhalt am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert:
1.) Sachverhalt und Problemstellung
2.) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
3.) Verweis auf weitere Informationen
Nachfolgend stellen wir den besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:
1. In Vorbereitung auf den Börsengang wurde das Eigenkapital der capsensixx AG durch die Einlage von Anteilen an zwei Tochtergesellschaften durch die Muttergesellschaft PEH Wertpapier AG gestärkt. Das gezeichnete Kapital wurde durch die Sacheinlage von 100.000 Aktien auf 3.100.000 Aktien zu je 1,00 Euro und durch Ausgabe 3.000.000 neuer nennwertloser Inhaberaktien erhöht und wurde am 18. April 2018 durch den Eintrag im Handelsregister wirksam.
Die Einlage umfasste die Anteile der Oaklet GmbH mit einer Beteiligungsquote von Beteiligungsquote 53,86% (Buchwert bei der PEH Wertpapier AG zum Zeitpunkt der Enlage EUR 1.407.127) sowie die Anteile der Axxion S.A. mit einer Beteiligungsquote von 50,01% (Buchwert bei der PEH Wertpapier AG zum Zeitpunkt der Einlage: EUR 63.000) und erfolgte insgesamt zum Nennwert von EUR 3.000.000. Durch die Sacheinlage wurden stille Reserven in Höhe von EUR 1.529.873 aufgedeckt.
Die insgesamt aufgedeckten stillen Reserven wurden anhand des zukünftig erwarteten Ergebnisbeitrages der jeweiligen Gesellschaft aufgeteilt.
Die Gesellschaft hat die Anteile an der Axxion S.A. mit EUR 1.341.457 und die Anteile an der Oaklet GmbH mit EUR 1.658.543 bilanziert.
Diese Transaktion stellt einen Sachverhalt außerhalb der normalen Geschäftstätigkeit dar. Aus diesem Grund war dies besonders wichtiger Prüfungssachverhalt.
2. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir Nachweise zur Sachkapitalerhöhung eingeholt und unter Einbezug von Rechtsanwälten des Baker Tilly Netzwerkes die Zulässigkeit der Einlage zu einem Wert unterhalb des Zeitwertes überprüft. Wir haben die Abbildung der Sacheinlage in der Buchhaltung und der Aufteilung der stillen Reserven nachvollzogen und daraus keine Feststellungen getroffen.
Wir konnten uns davon überzeugen, dass die bilanzielle Abbildung der Anteile an den verbundenen Unternehmen nach der Sachkapitalerhöhung nachvollziehbar dokumentiert wurde.
3. Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundene Unternehmen sind im Abschnitt mit der Überschrift "Erläuterung zur Bilanz" des Anhangs enthalten.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen
| ― | die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 2 HGB |
| ― | Vorwort des Vorstandes |
| ― | Bericht des Aufsichtsrats. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Wir wurden von der Hauptversammlung am 04. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählt und am 25. Mai 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2017 als Abschlussprüfer der capsensixx AG tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Wir haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht des geprüften Unternehmens angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für das geprüfte Unternehmen bzw. für die von diesem beherrschten Unternehmen erbracht:
| ― | Prüfung kombinierter Finanzinformationen der capsensixx AG für die Geschäftsjahre 2015, 2016 und 2017 |
| ― | Prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses zum ersten Quartal 2018 der capsensixx AG |
| ― | Erteilung eines Comfort Letters im Zusammenhang mit dem Wertpapierprospekt der capsensixx AG |
| ― | Prüfung des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr 2017 |
| ― | Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2018 |
Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Eugenie Schmidt-Hane.
Frankfurt am Main, den 17. April 2019
**Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)**
Ralph Hüsemann, Wirtschaftsprüfer
Eugenie Schmidt-Hane, Wirtschaftsprüferin
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Frankfurt, den 29. März 2019
Fabian Föhre, Vorstand
Sven Ulbrich, Vorstand
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