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CANCOM SE Interim / Quarterly Report 2012

Aug 3, 2012

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Interim / Quarterly Report

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6-Monatszahlen 2012

»Führender Anbieter von IT-Infrastruktur und Professional Services«

Übersicht

CANCOM – Komplettlösungen für IT-Infrastruktur, Integration, Consulting & Services

Die CANCOM AG mit Sitz in München ist seit ihrer Gründung im Jahr 1992 zu einem der größten deutschen IT-Komplettanbieter gewachsen. Das ganzheitliche Produkt- und Dienstleistungsportfolio reicht von der Beratung und dem Design von IT-Architekturen über die Beschaffung und Integration bis hin zum Betrieb der Systeme. Führende Herstellerpartnerschaften und –zertifizierungen sind Ausdruck von CANCOMs Kompetenzen in richtungsweisenden Zukunftsthemen wie Cloud und Mobile Computing, Collaboration oder Security.

Kennzahlen CANCOM Konzern
in Mio. € 01.01. - 30.06.2012 01.01. - 30.06.2011 Veränderungen
Umsatzerlöse 268,1 251,5 + 6,6 %
Rohertrag 82,4 77,3 + 6,6 %
EBITDA 13,4 10,8 + 24,1 %
EBITDA-Marge in % 5,0 % 4,3 % + 0,7 %
EBIT 10,2 7,6 + 34,2 %
Periodenergebnis 5,0 4,5 + 11,1 %
Ergebnis pro Aktie, in € (verwässert)
aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 0,60 * 0,44 + 36,4 %
Durchschnittliche Aktienzahl
(in 1.000) (verwässert) 10.391 10.391 0,0%
Mitarbeiter zum 30.06. 1.976 2.011 - 1,7 %
in Mio. € 30.06.2012 31.12.2011 Veränderungen
Bilanzsumme 165,7 194,9 - 14,9 %
Eigenkapital 63,0 60,9 + 3,4 %
Eigenkapitalquote in % 38,0 % 31,2 % + 6,8 %

* bereinigt um einen steuerlichen Einmaleffekt als Ergebnis einer Betriebsprüfung und unter Berücksichtigung eines laufenden Finanzgerichtsverfahrens in Höhe von 0,06 €.

Umsatz CANCOM Gruppe

01.01.-30.06.2011 und 01.01.-30.06.2012 (in Mio. Euro)

EBITDA CANCOM Gruppe

01.01.-30.06.2011 und 01.01.-30.06.2012 (in Mio. Euro)

EBIT CANCOM Gruppe

01.01.-30.06.2011 und 01.01.-30.06.2012 (in Mio. Euro)

Inhaltsverzeichnis
RUBRI
K
Seite
Übersicht 02
Inhaltsverzeichnis 03
Trends 2012 04
Grußwort 05
Konzern
-
Zwischenlagebericht Q2
06-11
1)
Geschäft und Rahmenbedingungen
06-07
2)
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CANCOM Gruppe
08-09
3)
Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats
10
4)
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
10
5)
Risiken der künftigen Entwicklung
10
6)
Chancen der künftigen Entwicklung
10
7)
Prognosebericht
10-11
8)
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
11
Konzern-Bilanz 12-13
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 14
Konzern-Kapitalflussrechnung 15
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 16
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 17
Segmentinformationen 18-19
Anhang 20-23

Trends 2012

CANCOM führt IT-Megatrends an.

Cloud Computing prägt die derzeit bedeutendsten Entwicklungen der IT-Branche. Informationen und Daten sind jederzeit und überall verfügbar, die Kommunikation verändert sich, berufliche und private Grenzen verschwimmen zusehends. All dies erfordert IT-Strukturen und -Umgebungen, die flexibel, leistungsfähig, effizient und sicher sind. CANCOM versteht sich als IT-Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider, der die wachsenden Herausforderungen durch die Evolution der IT seit Jahren erfolgreich für seine Kunden beherrschbar macht.

Grußwort

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

CANCOM ist weiter auf Wachstumskurs. So lässt sich das 1. Halbjahr 2012 zusammenfassen. Auch wenn die Dynamik im zweiten Quartal nachgelassen hat, so sind wir zweifellos gut aufgestellt um Umsatz und Gewinn im Jahr 2012 erneut zu steigern. Einige wesentliche Entwicklungen und Ereignisse des zweiten Quartals tragen ihren Teil dazu bei, den Weg in die richtige Richtung weiter voran zu schreiten.

Impulse für das operative Geschäft bringt die erfolgreiche Zertifizierung von CANCOM als Cisco Gold Certified Partner. Mit dem Gold Status zeichnet Cisco die Partner mit der umfassendsten fachlichen Kompetenz aus. Die Zertifizierung verleiht uns optimale Glaubwürdigkeit und enormes Prestige im IT-Markt. Zahlreiche Behörden und Großunternehmen setzen zum Beispiel die Cisco Gold-Zertifizierung als Anforderung bei der Vergabe von anspruchsvollen Projekten voraus.

Im Juni erwarb CANCOM eine 49%-ige Beteiligung an der Glanzkinder GmbH, die zu den deutschen Marktführern im Bereich der App-Programmierung zählt. Damit wollen wir unser Geschäft im wachstumsstarken Mobile Business Umfeld ausbauen. CANCOM und Glanzkinder arbeiten bereits in zahlreichen Kundenprojekten erfolgreich zusammen. Was den Ausblick für die zweite Jahreshälfte betrifft, gehen laut aktuellem BITKOM-Branchenbarometer die überwiegende Mehrheit der IT-Unternehmen für das Gesamtjahr 2012 von steigenden Umsätzen gegenüber dem Vorjahr aus. Bereits heute können wir sagen, dass wir mit einem guten Juli erfolgreich ins dritte Quartal gestartet sind. Anfang Juni fiel die Entscheidung der Deutschen Börse zur Aufnahme von CANCOM in den TecDAX. Damit sind vor allem das Interesse und die Aufmerksamkeit bei Anlegern und Finanzpresse gestiegen, was der CANCOM Aktie auch Zugang zu neuen Investorenkreisen ermöglicht.

Ein herzliches Dankeschön an Sie, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen in uns. Wir alle bei CANCOM setzen uns für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung ein.

Mit freundlichen Grüßen,

Klaus Weinmann, Vorsitzender des Vorstandes

Konzern-Zwischenlagebericht zum Konzernabschluss ab Seite 12 ff

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Organisatorische und rechtliche Struktur der CANCOM Gruppe

Innerhalb der CANCOM Gruppe übernimmt die CANCOM AG mit Sitz in München die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen.

Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte

Die zu den größten herstellerunabhängigen Systemhäusern Deutschlands zählende CANCOM Gruppe versteht sich als IT-Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider. Als Komplettlösungsanbieter steht neben dem Vertrieb von Hard- und Software namhafter Hersteller vor allem die Erbringung von IT-Dienstleistungen im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Zum IT-Dienstleistungsangebot zählen u. a. das Design von IT-Architekturen und IT-Landschaften, die Konzeption und Integration von IT-Systemen sowie der Betrieb der Systeme.

Der Kundenkreis der CANCOM Gruppe umfasst entsprechend vor allem gewerbliche Endanwender, angefangen bei Selbständigen, über Mittelständler bis hin zu Großunternehmen sowie die Einrichtungen der öffentlichen Hand.

Erläuterung des unternehmensintern eingesetzten Steuerungssystems

Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der einzelnen Tochtergesellschaften analysiert CANCOM u. a. monatlich deren Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und vergleicht diese Kennzahlen mit der ursprünglichen Planung sowie mit dem quartalsweise zu erstellenden Forecast. Darüber hinaus werden zur Unternehmenssteuerung regelmäßig externe Indikatoren wie Inflationsraten, Zinsniveau, allgemeine Konjunkturentwicklung und Geschäftsentwicklung innerhalb der IT-Branche sowie Prognosen hierzu herangezogen. Das Liquiditätsmanagement umfasst eine tägliche Statusermittlung.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Innovationen sind für die wirtschaftliche Dynamik und das Wachstum von großer Bedeutung. Als reines Dienstleistungs- und Handelsunternehmen betreibt CANCOM allerdings keine Forschungsaktivitäten. Entwicklungsleistungen fokussieren z.B. auf Softwarelösungen und Applikationen in den IT-Trendbereichen wie Cloud Computing, Virtualisierung, mobile Lösungen, IT-Sicherheit sowie Managed Services und finden nur in sehr eingeschränktem Umfang und vornehmlich für eigene Zwecke statt.

Im Berichtszeitraum erfolgten Aktivitäten für die Weiterentwicklung im Online Bereich sowie für ein neues ERP-System bei einem Tochterunternehmen.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des IT-Sektors

Nach dem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2011 deuten die Frühindikatoren für das erste Quartal dieses Jahres einen leichten Zuwachs von 0,1 % gegenüber dem Vorquartal an.

Der aktuellen Konjunkturumfrage des Bundesverbands Bitkom zufolge haben knapp drei Viertel der deutschen Anbieter von IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im ersten Quartal 2012 steigende Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnet. Der Bitkom-Branchenindex ist im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Q4/2011 angestiegen und notiert derzeit deutlich über dem ifo-Index für die Gesamtwirtschaft.

Der Geschäftsverlauf der CANCOM Gruppe im Überblick

Die CANCOM Gruppe weist für die ersten sechs Monate in 2012 ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr aus. Dabei schloss das zweite Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis ebenfalls auf einem weiterhin hohen Niveau.

Im Detail steigerte die CANCOM Gruppe im ersten Halbjahr ihren Konzernumsatz um 6,6 % auf 268,1 Mio. Euro nach 251,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011. Der Konzernrohertrag erhöhte sich im selben Zeitraum um 6,9 % von 252,0 Mio. Euro auf 269,5 Mio. Euro. Das Konzern-EBITDA in Höhe von 13,4 Mio. Euro ist um 24,1 % gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe von 10,8 Mio. Euro gestiegen, was einer EBITDA-Marge von 5,0 % nach 4,3 % im ersten Halbjahr 2011 entspricht. Das Konzern-EBIT wuchs um 34,2 % von 7,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011 auf nunmehr 10,2 Mio. Euro. Bei einem Periodenergebnis von 5,0 Mio. Euro nach 4,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011 ergibt sich für das erste Halbjahr 2012 ein Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 0,54 Euro nach 0,44 Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Wichtige Vorkommnisse und Investitionen im Berichtszeitraum

Vorstand und Aufsichtsrat der CANCOM AG haben in ihrer Sitzung am 21. Juni 2012 beschlossen, das Verfahren zur Umwandlung der CANCOM AG in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, SE) mit dem Namen CANCOM SE einzuleiten. Die Rechtsform der SE fördere unter anderem die Herausbildung einer modernen Unternehmenskultur und verbessere den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten.

Mit Notarvertrag vom 22. Juni 2012 hat die CANCOM AG eine 49 %-ige Beteiligung an der Glanzkinder GmbH (app-programmierung.com) erworben. Diese gehört zu den deutschen Marktführern im Bereich App-Programmierung. CANCOM will damit das Geschäft im wachstumsstarken Mobile Business Umfeld im Konzern ausbauen.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2012 waren in der CANCOM Gruppe 1.976 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Mitarbeiter waren in folgenden Bereichen tätig (jeweils zum 30.06.):

Professional Services: 1.349
Vertrieb: 346
Zentrale Dienste: 281

Der Personalaufwand stellte sich für die ersten sechs Monate wie folgt dar (in TEuro):

01.01.-30.06.2012 01.01.-30.06.2011
Löhne und Gehälter 48.034 45.764
soziale Abgaben 8.321 8.067
Aufwendungen für Altersversorgung 141 153
Summe 56.496 53.984

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CANCOM Gruppe

a) Ertragslage

Die CANCOM Gruppe erreichte in den ersten sechs Monaten 2012 eine Umsatz- und Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 um 6,6 % von 251,5 Mio. Euro auf 268,1 Mio. Euro.

Umsatz CANCOM Gruppe 6 Monate (01.01.-30.06.) (in Mio. Euro)

In Deutschland erhöhte sich der Umsatz um 9,1 % von 232,0 Mio. Euro auf 253,2 Mio. Euro.

Im internationalen Geschäft reduzierte sich der Umsatz der CANCOM Gruppe um 24,1 % von 19,5 Mio. Euro auf 14,8 Mio. Euro.

Im Bereich e-commerce reduzierte sich der Umsatz um 11,3 % auf 74,9 Mio. im Vergleich zu 84,4 Mio. Euro im Vorjahr. Im Bereich IT Solutions erhöhte sich der Umsatz, von 167,1 Mio. Euro um 15,6 % auf 193,2 Mio. Euro.

Der Rohertrag der CANCOM Gruppe erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2012 um 6,6 % auf 82,4 Mio. Euro, nach 77,3 Mio. Euro im Vorjahr. Die Rohertragsmarge blieb mit 30,7 % unverändert.

Rohertrag CANCOM Gruppe 6 Monate (01.01.-30.06.) (in Mio. Euro)

EBITDA CANCOM Gruppe

6 Monate (01.01.-30.06.) (in Mio. Euro)

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im selben Zeitraum um 34,2 % von 7,6 Mio. Euro auf 10,2 Mio. Euro.

EBIT CANCOM Gruppe

6 Monate (01.01.-30.06.) (in Mio. Euro)

Der Periodenüberschuss erhöhte sich im ersten Halbjahr 2012 von 4,5 Mio. Euro in 2011 auf 5,0 Mio. Euro. Daraus ergibt sich für die ersten sechs Monate in 2012 ein Ergebnis pro Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen in Höhe von 0,54 Euro nach 0,44 Euro im Vorjahr.

Ergebnis pro Aktie CANCOM Gruppe

6 Monate (01.01.-30.06.) (in Mio. Euro)

Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2012 um 24,1 % von 10,8 Mio. Euro auf 13,4 Mio. Euro.

Auftragslage

Im Bereich e-commerce und in Teilen des Bereiches IT Solutions wird der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund hoher Lieferverfügbarkeit innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz. Daher geben die absoluten Stichtagszahlen in diesem Bereich kein objektives Bild der aktuellen Auftragslage wieder, eine Veröffentlichung findet aus diesem Grunde nicht statt.

Im Bereich IT Solutions werden Aufträge oftmals über längere Zeiträume vergeben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt zeichnet sich eine weiterhin gute Auftragslage ab.

Aufgrund des stabilen Dienstleistungsgeschäftes, das mittlerweile circa zwei Drittel zum Konzernrohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand und bezogene Leistungen) beiträgt, und der soliden Bilanzsituation sieht sich das Management in einer guten Position innerhalb der IT-Branche.

Erläuterung zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Weitere Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung finden sich im Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung".

b) Vermögens- und Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Das Kernziel des Finanzmanagements der CANCOM Gruppe ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Rentabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt.

Erläuterung der Kapitalstruktur

Auf der Aktivseite reduzierten sich die kurzfristigen Vermögenswerte zum 30. Juni 2012 gegenüber dem 31. Dezember 2011 von 140,4 Mio. Euro auf 108,7 Mio. Euro. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich durch saisonale Effekte von 44,4 Mio. Euro auf 14,4 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 72,2 Mio. Euro auf 77,0 Mio. Euro, hingegen reduzierten sich die Vorräte von 15,0 Mio. Euro auf 10,0 Mio. Euro.

Die langfristigen Vermögenswerte stiegen zum 30. Juni 2012 leicht auf 57,0 Mio. Euro gegenüber dem 31. Dezember 2011 in Höhe von 54,5 Mio. Euro

Auf der Passivseite der Bilanz ist eine deutliche Reduzierung der kurzfristigen Schulden von 109,8 Mio. Euro auf 81,3 Mio. Euro zu verzeichnen. Dies ist vor allem auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 72,9 Mio. Euro auf 43,5 Mio. Euro zurückzuführen.

Die langfristigen Schulden, bei denen es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mindestens einem Jahr handelt, gingen von 24,2 Mio. Euro auf 21,3 Mio. Euro zurück.

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 von 194,9 Mio. Euro auf 165,7 Mio. Euro zum 30. Juni 2012.

Das nominelle Eigenkapital konnte seit Jahresanfang vor allem durch Zuführungen zum Bilanzgewinn von 60,9 Mio. Euro auf 63,0 Mio. Euro erhöht werden. Insgesamt ergibt sich zum 30. Juni 2012 eine Eigenkapitalquote von 38,0 % nach 31,2 % zum 31. Dezember 2011.

Detailliertere Angaben zu den einzelnen Bilanzpositionen können dem Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzernbilanz" entnommen werden.

Erläuterung der Liquiditätsentwicklung

Der Cash Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, der unterjährig traditionell negativ ist, weist zum 30. Juni 2012 minus 19,8 Mio. Euro aus gegenüber minus 12,4 im Vorjahreszeitraum. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf minus 4,0 Mio. Euro nach minus 5,3 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt minus 6,2 Mio. Euro nach minus 3,7 Mio. Euro im Vorjahr.

In Summe resultieren daraus liquide Mittel in Höhe von 14,4 Mio. Euro nach 10,0 Mio. Euro im Vorjahr.

3. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats zum 30. Juni 2012

Aktienanzahl gesamt: 10.390.751 100%
In Vorstandsbesitz:
Klaus Weinmann 209.864 2,00%
In Aufsichtsratsbesitz:
Walter von Szczytnicki 6.252 0,1%
Stefan Kober 261.289 2,50%
Petra Neureither* 13.711 0,1%
* Aktien für PEN GmbH

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag zum 30.06.2012 haben sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Lageberichts keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

5. Risiken der künftigen Entwicklung

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Risiken kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2011 ab Seite 20 entnommen werden. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter www.cancom.de/berichte heruntergeladen und/oder in gedruckter Form kostenlos bei der Gesellschaft (CANCOM AG, Abteilung Investor Relations) angefordert werden.

6. Chancen der künftigen Entwicklung

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Chancen der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Chancen kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2011 ab Seite 25 entnommen werden.

7. Prognosebericht

Positive Impulse von den Exporten und dem privaten Konsum haben der deutschen Wirtschaft eine Rezession erspart. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs laut Statistischem Bundesamt im ersten Quartal 2012 um 0,5 % zum Vorquartal. Ende 2011 war die Wirtschaft noch um 0,2 % geschrumpft. Für das Gesamtjahr 2012 sagen die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute ein Plus von 0,5 bis 1,3 % voraus.

Brutto-Inlandsprodukt 2012 (reale Veränderung zu Vorjahr in %)

* Prognose: Deutsche Bank Economic Research, 10.07.2012

Nach den vorliegenden Marktzahlen des Branchendienstes BITKOM erwarten die Experten in 2012 für den deutschen IT-Markt ein gleichbleibendes Wachstum im Bereich Informationstechnik von 3,1 %.

Im Einzelnen wird für den Bereich IT-Hardware ein Wachstum von 3,0 % nach 1,3 % im Vorjahr prognostiziert, für den Bereich Software ein Wachstum von 4,4 % nach 5,1 % im Vorjahr und für den Bereich IT-Services ein Plus von 2,5 % nach 3,2 % im Jahr 2011.

Prognose: BITKOM, Februar 2012

Treiber des Wachstums in der IT-Branche sind die Entwicklungen im Bereich des Cloud Computing und des Mobile Computing. Der Trend hin zum flexiblen, zeit- und ortsunabhängigem Abruf z.B. von IT-Leistungen als Service über das Internet führt zu wachsenden Geschäftsaussichten für Cloud-Anbieter wie CANCOM. Einer aktuellen Studie des Marktforschungshauses Experton Group zufolge soll der deutsche Cloud Markt im Business Bereich im Jahr 2016 mehr als 10 Mrd. Euro umfassen, mehr als dreimal so viel wie in 2012.

CANCOM hat seine Geschäftspolitik frühzeitig auf die IT-Zukunftstrends ausgerichtet und seine Vertriebs- und Servicestruktur entsprechend zielgerichtet gestaltet. Mit dem Ausbau des e-commerce Geschäfts und dem neuen CANCOM Webshop lassen sich die Prozessund Transaktionskosten sowohl für die Kunden als auch für die CANCOM Gruppe weiter senken, was zu einer höheren Profitabilität des Handelsgeschäfts im Konzern führen sollte.

Darüber hinaus wurden sowohl Marktpräsenz als auch Kundennähe im deutschsprachigen Raum deutlich ausgebaut. So ist CANCOM mit seinen Service- und Consulting-Standorten in Deutschland und Österreich flächendeckend vertreten. Auch zukünftig plant CANCOM, die Marktposition im deutschsprachigen IT-Umfeld durch gezielte Akquisitionen zu stärken. Das Marktumfeld bietet hierfür nach wie vor gute Bedingungen.

Aufgrund der Investitionen im Bereich e-commerce sowie der guten Positionierung im Wachstumsmarkt Cloud Computing erwartet der Vorstand bei anhaltend guter oder sogar steigender IT-Nachfrage weiter verbesserte Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Geschäftsbereich e-commerce sowie im Segment IT solutions.

Der Vorstand geht deshalb für den Gesamtkonzern aus heutiger Sicht vor dem Hintergrund des guten Geschäftsverlaufs in 2011 bei anhaltend positiver Konjunktur für das Jahr 2012 von einer guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei einer weiterhin guten Finanzlage aus.

8. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, im August 2012

CANCOM AG

Der Vorstand

Dieses Dokument unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der CANCOM AG beruhen. Diese Aussagen sind unter anderem durch typische Formulierungen wie "planen", "beabsichtigen" "wollen", "werden", "erwarten", "einschätzen" o. ä. ersichtlich und beruhen auf heutigen Erwartungen, Annahmen und Schätzungen. Obwohl wir davon ausgehen, dass es sich bei diesen Äußerungen um realistische Erwartungen handelt, können wir nicht für die Richtigkeit der Erwartungen insbesondere im Prognosebericht garantieren. Die Annahmen können eine Vielzahl an internen und externen Risiken und Unsicherheiten enthalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ erheblich von den tatsächlich genannten vorausschauenden Aussagen und Ergebnissen abweichen. In diesem Zusammenhang sind u. a. die folgenden Einflussfaktoren von Bedeutung: Änderungen der allgemeinen Konjunktur- und Geschäftslage, Änderungen des Zinsniveaus und der Wechselkursraten, Änderungen der Wettbewerbsposition und –situation, z. B. durch Auftreten neuer Wettbewerber, neuer Produkte und Dienstleistungen, neuer Technologien, Änderung des Konsumverhaltens der Kundenzielgruppen, etc., Änderungen der Geschäftsstrategie.

Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus durch CANCOM ist weder geplant noch übernimmt CANCOM die Verpflichtung dazu.

Konzernbilanz (nach ifrs) – Aktiva

Zahlenangaben in T€
Aktiva
Anhang 30.06.2012 31.12.2011 30.06.2011
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.362 44.365 9.176
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 0 2.080 8.831
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 76.951 72.212 68.462
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte B.1. 4.405 5.297 2.397
Vorräte 9.978 14.992 10.248
Aufträge in Bearbeitung 1.688 572 1.804
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte B.2. 1.321 861 1.595
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 108.705 140.379 102.513
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagevermögen 14.657 12.901 10.482
Immaterielle Vermögenswerte 16.537 15.928 15.864
Geschäfts- oder Firmenwert 23.667 23.667 23.667
Finanzanlagen 70 70 3.628
Ausleihungen 52 52 49
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.148 1.229 889
Latente Steuern aus temporären Differenzen B.3. 753 628 339
Latente Steuern aus steuerlichem Verlustvortrag B.3. 29 8 57
Sonstige Vermögenswerte 43 29 30
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 56.956 54.512 55.005
Aktiva, gesamt 165.661 194.891 157.518

Konzernbilanz (nach ifrs) – Passiva

Zahlenangaben in T€
Passiva Anhang 30.06.2012 31.12.2011 30.06.2011
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 2.287 2.324 666
Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen kurzfristiger Anteil 6.825 6.824 825
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.468 72.906 42.360
Erhaltene Anzahlungen 1.297 1.872 754
Sonstige kurzfristige finanzielle Schulden B.4. 1.391 1.487 2.751
Rückstellungen B.5. 1.553 1.555 1.379
Rechnungsabgrenzungsposten 1.163 1.042 1.182
Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern 9.446 6.008 2.684
Sonstige kurzfristige Schulden B.6. 13.883 13.666 11.093
Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 0 2.080 6.343
Kurzfristige Schulden, gesamt 81.313 109.764 70.037
Langfristige Schulden
Langfristige Darlehen 5.557 7.358 9.310
Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen 6.454 6.797 14.072
Rechnungsabgrenzungsposten 4.101 4.538 4.689
Latente Steuern aus temporären Differenzen B.7. 2.491 2.653 3.440
Pensionsrückstellungen 87 87 80
Sonstige langfristige finanzielle Schulden B.8. 1.082 1.081 404
Sonstige langfristige Schulden B.5. 1.536 1.701 1.655
Langfristige Schulden, gesamt 21.308 24.215 33.650
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 10.391 10.391 10.391
Kapitalrücklage 15.904 15.904 15.904
Bilanzgewinn (inklusive Gewinnrücklagen) 36.547 34.735 27.605
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Kursdifferenz -11 -291 -235
Minderheitenanteile 209 173 166
Eigenkapital, gesamt 63.040 60.912 53.831
Passiva, gesamt 165.661 194.891 157.518

Konzern-Gesamtergebnisrechnung (nach ifrs)

Q2 1. Halbjahr
Zahlenangaben in T€ 01.04.2012 01.04.2011 01.01.2012 01.01.2011
Anhang -30.06.2012 -30.06.2011 -30.06.2012 -30.06.2011
Umsatzerlöse 126.952 126.903 268.052 251.523
Sonstige betriebliche Erträge D.1. 141 206 330 437
Andere aktivierte Eigenleistungen 615 71 1.086 71
Gesamtleistung 127.708 127.180 269.468 252.031
Materialaufwand /
Aufwand für bezogene Leistungen -87.464 -87.729 -187.107 -174.701
Rohertrag 40.244 39.451 82.361 77.330
Personalaufwand D.2. -27.655 -27.034 -56.496 -53.984
Abschreibungen auf Sachanlagen
und immaterielle Vermögensgegenstände -1.522 -1.600 -3.224 -3.164
Sonstige betriebliche Aufwendungen D.3. -6.213 -6.292 -12.474 -12.541
Betriebsergebnis 4.854 4.525 10.167 7.641
Zinsen und ähnliche Erträge 101 34 209 65
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -594 -518 -1.167 -1.093
Währungsgewinne / -verluste 2 -9 1 -1
Ergebnis vor Ertragsteuern 4.363 4.032 9.210 6.612
Ertragsteuern D.4. -1.474 -1.210 -3.569 -2.004
Ergebnis nach Steuern aus
aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 2.889 2.822 5.641 4.608
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen D.5. -2 -67 -676 -130
Periodenergebnis 2.887 2.755 4.965 4.478
davon entfallen auf Gesellschafter
des Mutterunternehmens 2.884 2.712 4.929 4.396
davon entfallen auf Minderheiten D.6. 3 43 36 82
Durchschnittlich im Umlauf befindliche
Aktien (Stück) unverwässert 10.390.751 10.390.751 10.390.751 10.390.751
Durchschnittlich im Umlauf befindliche
Aktien (Stück) verwässert 10.390.751 10.390.751 10.390.751 10.390.751
Ergebnis je Aktie aus
fortzuführenden Geschäftsbereichen (unverwässert) 0,28 0,27 0,54 0,44
Ergebnis je Aktie aus
fortzuführenden Geschäftsbereichen (verwässert) 0,28 0,27 0,54 0,44
Ergebnis je Aktie aus
aufgegebenen Geschäftsbereichen (unverwässert) -0,00 -0,01 -0,07 -0,01
Ergebnis je Aktie aus
aufgegebenen Geschäftsbereichen (verwässert) -0,00 -0,01 -0,07 -0,01

Konzern-Kapitalflussrechnung (nach ifrs)

Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit:
Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen
9.210
6.612
Berichtigungen:
+/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
3.224
3.164
+/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen
-1.384
1
+/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen
-2
-146
+/- Ergebnis aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten,
Sachanlagen und Finanzanlagen
-482
139
+
Zinsaufwand
958
1.028
+/- Veränderungen der Vorräte
5.014
-1.511
+/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Forderungen
-6.674
-1.843
+/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden
-29.278
-18.399
+/- gezahlte und erstattete Zinsen
-231
-130
+/- gezahlte und erstattete Ertragsteuern
-471
-1.199
+/- zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge
0
27
+/- Ein-/Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche
271
-147
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit
-19.845
-12.404
Cashflow aus Investitionstätigkeit
+/- Erwerb von Tochterunternehmen und von Eigenkapitalinstrumenten anderer Unternehmen
0
-2.193
+/- Beim Kauf von Anteilen erworbene Zahlungsmittel
0
0
-
Zahlungen für Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
-5.686
-3.433
+
Erlöse aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen
579
270
-
Beim Verkauf von Anteilen hingegebene Zahlungsmittel
-415
0
+
erhaltene Zinsen
209
65
+/- Ein- / Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche
1.350
0
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel
-3.963
-5.291
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
+ Aufnahme von langfristigen Finanzschulden
0
0
- Rückzahlung von langfristigen Finanzschulden (einschl. kurzfristig gewordene Anteile)
-2.661
-893
+/- Veränderung kurzfristiger Finanzschulden
208
4
- Gezahlte Zinsen
-663
-781
- Gezahlte Dividenden
-3.117
-1.559
+ Einzahlung aus der Veräußerung eigener Anteile
0
0
- Auszahlung für Erwerb eigener Anteile
0
0
+/- Ein-/Auszahlungen aus Finanzierungs-Leasingverträgen
36
-504
+/- Ein-/Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche
0
0
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel
-6.197
-3.733
-30.005
-21.428
Nettozu-/abnahme von Zahlungsmitt. u. Zahlungmittelaquivalente
+/- Wechelkursbedingte Wertänderungen
2
-99
+/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
44.365
31.472
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
14.362
9.945
Zusammensetzung:
Liquide Mittel
14.362
9.176
Liquide Mittel aus aufgegebene Geschäftsbereiche
0
769
14.362
9.945

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach ifrs)

Aktien Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Rücklage Währungsumrechnung Rücklage Kursdifferenz Wertpapiere Neubewertungsrücklage Bilanzgewinn Summe Eigenkapitalgeber Mutterunternehmen Minderheitenanteile Eigenkapital gesamt
TStück in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in T€ in T€
31. Dezember 2010 10.391 10.391 15.904 10.623 -289 155 -153 14.298 50.929 84 51.013
Veränderung der Rücklagen:
Umbuchung Bilanzgewinn/Gewinnrücklage 6.465 -6.465 0 0
Ausschüttung im Geschäftsjahr -1.559 -1.559 -75 -1.634
Gesamtergebnis der Periode -2 -155 11.526 11.369 164 11.533
31. Dezember 2011 10.391 10.391 15.904 17.088 -291 0 -153 17.800 60.739 173 60.912
Veränderung der Rücklagen:
Umbuchung Bilanzgewinn/Gewinnrücklage 8.118 -8.118 0 0
Ausschüttung im Geschäftsjahr -3.117 -3.117 -3.117
Gesamtergebnis der Periode 280 0 4.929 5.209 36 5.245
30. Juni 2012 10.391 10.391 15.904 25.206 -11 0 -153 11.494 62.831 209 63.040

Konzern-Gesamtergebnisrechnung (nach ifrs)

Q2 1. Halbjahr
(in T€) 01.04.2012
-30.06.2012
01.04.2011
-30.06.2011
01.01.2012
-30.06.2012
01.01.2011
-30.06.2011
Periodenergebnis 2.887 2.755 4.965 4.478
Übriges Ergebnis
Unterschied aus Währungsumrechnung 0 0 -3 -1
Unterschied aus Kursdifferenz Wertpapiere 0 137 0 -144
Ertragsteuern 0 -41 0 44
Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) 0 96 -3 -101
Gesamtergebnis der Periode 2.887 2.851 4.962 4.377
davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens 2.884 2.808 4.926 4.295
davon entfallen auf Minderheiten 3 43 36 82

Segmentinformationen (IFRS)

30.06.12
30.06.11
30.06.12
30.06.11
T€
T€
T€
T€
Umsatzerlöse
– Umsatzerlöse von externen Kunden
74.857
84.424
193.195
167.099
– Umsätze zwischen den Segmenten
3.305
1.550
34.019
30.536
– Gesamte Erträge
78.162
85.974
227.214
197.635
– Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen
-63.439
-70.889
-150.105
-126.862
– Personalaufwand
-8.358
-8.292
-45.960
-43.684
– Übrige Erträge und Aufwendungen
-1.270
-2.255
-19.767
-18.000
EBITDA
5.095
4.538
11.382
9.089
– planmäßige Abschreibungen und Amortisationen
-523
-654
-2.611
-2.429
Betriebsergebnis (EBIT)
4.572
3.884
8.771
6.660
– Zinserträge
113
19
18
34
– Zinsaufwendungen
-323
-279
-338
-318
– Beteiligungserträge
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
4.362
3.624
8.451
6.376
– Währungsdifferenzen
Ergebnis vor Ertragsteuern
4.362
3.624
8.451
6.376
– Ertragsteuern
– aufgegebene Geschäftsbereiche
-676
-130
0
0
Konzernjahresergebnis
davon entfallen auf Gesellschafter
des Mutterunternehmens
davon entfallen auf Minderheiten
Andere Informationen
– Vermögenswerte 1)
55.688
66.994
98.251
82.331
– Investitionen 1)
1.781
1.416
3.797
1.947

1) Vermögenswerte und Investionen inclusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung

2) Steueransprüche

Segmentinformationen (IFRS)

konsolidiert Überleitungsrechnung sonstige Gesellschaften Summe Geschäftssegmente
30.06.11 30.06.12 30.06.11 30.06.12 30.06.11 30.06.12 30.06.11 30.06.12
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
0 0 251.523 268.052
-32.086 -37.324 0 0 32.086 37.324
251.523 268.052 -32.086 -37.324 0 0 283.609 305.376
-174.701 -187.107 23.050 26.437 0 0 -197.751 -213.544
-53.984 0
-56.496
0 -2.008 -2.178 -51.976 -54.318
-12.033 -11.058 9.036 10.887 -814 -908 -20.255 -21.037
10.805 0
13.391
0 -2.822 -3.086 13.627 16.477
-3.164 0
-3.224
0 -81 -90 -3.083 -3.134
7.641 0
10.167
0 -2.903 -3.176 10.544 13.343
65 209 -180 -245 192 323 53 131
-1.093 -1.167 180 245 -676 -751 -597 -661
0 0 0 0
6.613 9.209 0 0 -3.387 -3.604 10.000 12.813
-1 1 -1 1 0 0 0
6.612 9.210 -1 1 -3.387 -3.604 10.000 12.813
-2.004 -3.569 -2.004 -3.569
-130 -676 0 0 0 0 -130 -676
4.478 4.965
4.396 4.929
82 36
Überleitung 2)
153.939
157.518 165.661 735 899 7.458 10.823 149.325

Anhang

A. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernzwischenabschluss der CANCOM AG und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde im Geschäftsjahr 2012 nach den International Financial Reporting Standards bzw. den International Accounting Standards (IFRS/IAS) aufgestellt.

Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (T€) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben.

Dieser Konzernzwischenabschluss ist verkürzt und in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, erstellt worden. Er ist im Kontext mit dem für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlichten IFRS-Konzernabschluss zu lesen. Dieser ist im Internet unter www. cancom.de abrufbar.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM AG alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM AG direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert.

Mit Kaufvertrag vom 16. März 2012 hat die CANCOM AG ihren Geschäftsanteil an der CANCOM Ltd. verkauft. Der Übertragungsstichtag war der 16. März 2012.

Der Kaufpreis beträgt GBP 1.

Die Auswirkungen des Wegfalls der CANCOM Ltd. auf den Konsolidierungskreis stellen sich wie folgt dar:

Bilanz per
16.03.2012
-2.253
-2.253
-2.253
-1.673
-1.673
-1.673
-580

Mit Geschäftsanteilskauf- und –abtretungsvertrag vom 22. Mai 2012 des Notars Dr. Thomas Braun hat die CANCOM AG 49 % der Geschäftsanteile im Nominalbetrag von EUR 12.740,00 an der Glanzkinder GmbH (vormals Glanzkinder Verwaltungs GmbH) gekauft.

Der Kaufpreis beträgt EUR 288.235,00. Erwerbsnebenkosten sind in Höhe von T€ 9 angefallen und unter der GuV Position sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

Erstkonsolidierungszeitpunkt ist der 01. Juli 2012.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernzwischenabschluss ist grundsätzlich nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wie sie für den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 gültig waren.

B. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte

Diese Position beinhaltet im Einzelnen Bonusforderungen gegen Lieferanten (T€ 2.133), Kaufpreisforderung (T€ 1.561), Marketingumsätze (T€ 329), debitorische Kreditoren (T€ 288) sowie Forderungen an Mitarbeiter (T€ 94).

2. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte wie Steuererstattungsbeträge (T€ 205), Provisionserlöse (T€ 75), Schadenersatz (T€ 46), Mietforderungen (T€ 44), Zinserträge (T€ 39), Forderungen an Sozialversicherungsträger (T€ 28) sowie Forderungen an die Agentur für Arbeit (T€ 18).

Die Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 832) beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.

3. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

Latente Steuer aus temporäre steuerlichem
Differenzen Verlustvortrag
T€ T€
Stand 01.01.2012 628 8
Steueraufwand durch Gewinn- und Verlustrechnung 125 21
Stand 30.06.2012 753 29

Zum 30.06.2012 ergeben sich im CANCOM-Konzern körperschaftsteuerliche Verlustvorträge von € 6,0 Mio. und gewerbesteuerliche Verlustvorträge von € 5,3 Mio. Der Betrag der noch nicht genutzten körperschaftsteuerlichen Verluste, für die in der Bilanz kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt € 5,8 Mio., der Betrag der gewerbesteuerlichen Verlustvorträge, für die kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt € 5,3 Mio. Die genannten Beträgen betreffen Verlustvorträge, die aufgrund der Rechtsaufassung der EU Kommission zum Sanierungsprivileg des § 8 c Körperschaftsteuergesetz infrage gestellt sind und daher im Moment nicht steuerlich geltend gemacht werden können.

Anhang

Die latenten Steuern aus temporären Differenzen resultieren im Wesentlichen aus Abweichungen bei sonstige Rückstellungen (T€ 266), Sachanlagevermögen (T€ 170), immateriellen Vermögenswerten (T€ 134), Geschäfts- oder Firmenwert (T€ 114) und Eliminierung von Verkäufen innerhalb des Konzerns (T€ 67).

4. Sonstige kurzfristige finanzielle Schulden

Unter den sonstigen kurzfristigen finanziellen Schulden werden im Einzelnen kreditorische Debitoren (T€ 568), ausstehende Kostenrechnungen (T€ 521), Aufsichtsratsvergütungen (T€ 166) und Kaufpreisverbindlichkeiten (T€ 136) ausgewiesen.

5. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Gewährleistungen (T€ 1.383), Abfindungen (T€ 947), Gehälter (T€ 337), Leasing-Mehrkosten (T€ 274) und Rückstellungen für Abschlusskosten (T€ 91).

Im Gesamtbetrag der Rückstellungen sind langfristige Rückstellungen in Höhe von T€ 1.536 enthalten, die unter sonstige langfristige Schulden ausgewiesen sind. Sie betreffen Rückstellung für Gewährleistungen (T€ 690), die in Österreich vorgeschriebene Rückstellung für Abfindungen (T€ 456), die Jubiläumsrückstellung (T€ 200), Rückstellungen für Altersteilzeit (T€ 122) und Leasing-Mehrkosten (T€ 68).

6. Sonstige kurzfristige Schulden

Unter den sonstigen kurzfristigen Schulden werden im Wesentlichen Urlaub und Überstunden (T€ 3.698), Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 3.530), Tantiemen und Mitarbeiterboni (T€ 3.288), Lohn- und Kirchensteuer (T€ 1.938), Sozialversicherung (T€ 293), Berufsgenossenschaft (T€ 260), Lohn- und Gehalt (T€ 109) und Schwerbehindertenabgabe (T€ 85) ausgewiesen.

7. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 30.06.2012 2.491
Steueraufwand durch Gewinn- und Verlustrechnung -162
Stand 01.01.2012 2.653
T€

Die passiven latenten Steuern wurden auf Abweichungen zu den Steuerbilanzen gebildet. Sie resultieren aus dem Ansatz und der Neubewertung von immateriellen Vermögenswerten (T€ 2.271), sonstigen finanziellen Vermögenswerten (T€ 185), Aufträge in Bearbeitung (T€ 16), Genussrechtskapital und nachrangigen Darlehen (T€ 11) sowie sonstige Rückstellungen (T€ 7).

Die Bewertung erfolgt mit dem jeweiligen Steuersatz zwischen 25 % (österreichische Tochtergesellschaft) und 32,98 % (deutsche Tochtergesellschaft).

8. Sonstige langfristige finanzielle Schulden

Unter den sonstigen langfristigen finanziellen Schulden werden kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 663 und Kaufpreisverbindlichkeiten in Höhe von T€ 419 ausgewiesen.

C. Segmentinformationen (s. Tabelle Seite 18+19)

Hinsichtlich der Beschreibung der berichtspflichtigen Segmente verweisen wir auf den Konzernabschluss des CANCOM Konzerns Seite 70.

Überleitungsrechnungen

In der Position Überleitungsrechnung werden Themen ausgewiesen, die nicht in direktem Zusammenhang mit den Geschäftssegmenten und den sonstigen Gesellschaften stehen. Dazu gehören die Verkäufe innerhalb der Segmente und der Ertragsteueraufwand. Der Ertragsteueraufwand ist nicht Bestandteil der Ergebnisse der Geschäftssegmente. Da der Steueraufwand bei steuerlicher Organschaft der Muttergesellschaft zugeordnet wird, entspricht die Zuordnung der Ertragsteuer nicht unbedingt der Struktur der Segmente.

Informationen über geografische Gebiete

Umsätze nach Sitz des Kunden Umsätze nach Sitz der Gesellschaften
01.01.-30.06.12 01.01.-30.06.11 01.01.-30.06.12 01.01.-30.06.11
T€ T€ T€ T€
Deutschland 246.050 225.355 253.247 232.040
Ausland 22.002 26.168 14.805 19.483
Konzern 268.052 251.523 268.052 251.523
Langfristige Vermögenswerte
30.06.2011
T€
48.800
2.132
50.932

Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten das Sachanlagevermögen, immaterielle Vermögenswerte, die Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige langfristige Vermögenswerte. Finanzinstrumente und latente Steueransprüche sind ausgenommen.

D. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2012 01.01. - 30.06.2011
Mieterträge 3 3
Erträge aus der Ablösung langfristiger Schulden 0 136
periodenfremde Erträge 43 82
Zuwendungen der öffentlichen Hand 269 208
sonstige betriebliche Erträge 15 8
Summe 330 437

2. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2012 01.01. - 30.06.2011
Löhne und Gehälter 48.034 45.764
soziale Abgaben 8.321 8.067
Aufwendungen für Altersversorgung 141 153
Summe 56.496 53.984

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2012 01.01. - 30.06.2011
Raumkosten 2.620 2.445
Versicherungen und sonstige Abgaben 416 366
Kfz Kosten 2.267 2.940
Marketingaufwand 664 576
Börsen- und Repräsentationskosten 150 220
Bewirtungen und Reisekosten 1.483 1.348
Kosten der Warenabgabe 864 1.086
Fremdleistungen 931 872
Reparaturen, Instandhaltung, Mietleasing 455 418
Kommunikations- und Bürokosten 863 953
Fortbildungskosten 645 471
Rechts- und Beratungskosten 428 243
Gebühren, Kosten des Geldverkehrs 159 190
Wertberichtigungen auf Forderungen 89 11
sonstige betriebliche Aufwendungen 440 402
Summe 12.474 12.541

4. Ertragsteuern

Die Ertragsteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 30,69 % (i.Vj. 30,27 %) und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag. Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM AG ergeben sich wie folgt:

in T€ 01.01. - 30.06.2012 01.01. - 30.06.2011
Ergebnis vor Ertragsteuern 9.210 6.612
Erwarteter Steueraufwand zum
Steuersatz der inländischen
Gesellschaften (30,69 %; Vj. 30,27 %) 2.827 2.001
- Besteuerungsunterschied Ausland 8 -8
- Veränderung der Wertberichtigung
auf aktive latente Steuern auf Verlustvorträge 72 -37
- steuerfreie Einnahmen / steuerlich unbeachtliche
Veräußerungsverluste -67 -1
- periodenfremde tatsächliche Ertragsteuern 649 -8
- permanente Differenzen: nicht abzugsfähige
Betriebsausgaben sowie gewerbesteuerliche
Hinzurechnungen und Kürzungen 80 78
- Steuerlatenzen aufgrund bedingter
Kaufpreiskomponenten 0 -33
- sonstiges 0 12
gesamter Ertragsteueraufwand Konzern 3.569 2.004

Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:

tatsächliche Steueraufwandsquote 38,75%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.569
Ergebnis vor Steuern 9.210
T€

Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

in T€ 01.01. - 30.06.2012 01.01. - 30.06.2011
Tatsächlicher Ertragsteueraufwand 3.877 2.235
Latente Steuern:
Aktiv -146 74
Passiv -162 -305
-308 -231
Steueraufwand Konzern 3.569 2.004

5. Aufgegebene Geschäftsbereiche

Der Effekt innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung aus aufgegebenen Geschäftsbereichen beläuft sich auf T€ -676 und betrifft das Ergebnis der CANCOM Ltd. bis zur Veräußerung und den Veräußerungsverlust.

6. Minderheitenanteile

Auf den Minderheitsanteilseigner entfallen 49 % des Jahresüberschusses der acentrix GmbH.

E. Sonstige Angaben

1. Verbundene und nahestehende Unternehmen bzw. Personen

Im Sinne von IAS 24 kommt Herr Klaus Weinmann als nahe stehende Person in Betracht, der sowohl in seiner Funktion als Vorstand als auch als Aktionär der CANCOM AG einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben kann. Ferner zählt der Vorstand Herr Rudolf Hotter zu den nahe stehenden Personen. Außerdem sind die Mitglieder des Aufsichtsrates nahe stehende Personen im Sinne von IAS 24. Als weitere nahe stehende Personen im Sinne IAS 24.9 b kommen in Betracht:

  • die AL-KO Kober AG und deren Tochterunternehmen,
  • die PEN GmbH,
  • die WFO Vermögensverwaltung GmbH,
  • die AURIGA Corporate Finance GmbH sowie
  • die SNP Schneider-Neureither & Partner AG.

Transaktionen mit nahe stehenden Personen wurden zu Marktpreisen und marktüblichen Bedingungen zwischen 10 und 30 Tagen netto abgerechnet.

Im Bereich Lieferungen und Leistungen an nahestehende Personen nach IAS 24 wurden folgende Geschäftsumfänge realisiert: Der Bezug der AL-KO Kober AG sowie deren Tochterunternehmen betrug im 1. Halbjahr 2012 in Summe T€ 1.126 (brutto), davon zum Bilanzstichtag offen T€ 246.

Im Bereich Lieferungen und Leistungen von nahestehenden Personen nach IAS 24 wurden folgende Geschäftsumfänge realisiert: Der Bezug von der AL-KO Kober AG sowie deren Tochterunternehmen betrug in Summe T€ 0 (brutto), davon zum Bilanzstichtag offen T€ 0.

Zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden der CANCOM AG, Herrn Walter von Szczytnicki und der CANCOM AG besteht ein am 9. März 2007 mit Wirkung zum 01. Juli 2007 nach §114 AktG genehmigter Beratervertrag, der eine jährliche Vergütung von € 60.000 p.a. vorsieht. Der Beratervertrag ist zum 30.06.2012 ausgelaufen. Die Vergütung im Geschäftsjahr 2012 beläuft sich folglich auf € 30.000.

2. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)

Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 8 des Zwischenberichts.

3. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG

Im ersten Halbjahr 2012 wurde der CANCOM AG von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.

3-Monatszahlen 2007 6-Monatszahlen 2012

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