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CANCOM SE Interim / Quarterly Report 2008

Aug 11, 2008

71_10-q_2008-08-11_4f92ea13-8056-44e5-9482-1b8a09dedd4f.pdf

Interim / Quarterly Report

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6-Monatszahlen 2008

»Führender Anbieter von IT-Infrastruktur und Professional Services«

»Leading provider of IT infrastructure and professional services«

Inhalts verzeichnis

RU
BRIK S
eite
Inh
alts
verzeichnis
02
Gru
ßwort –
Kennz
ahlenü
bersicht
03
Geschäftsentwicklun
g Q2
04-09
1)
Geschäft und Rahmenbedingungen
04-05
2)
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CANCOM-Gruppe
05-07
3)
Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats
07
4)
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag
08
5)
Risikobericht
08
6)
Chancenbericht
08
7)
Prognosebericht
08
8)
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
09
Bilanz 10-11
Gewinn- und Verlustrechnung 12
Kapitalflussrechnung 13
Eigenkapitalentwicklung 14-15
Anhang 16-25

INHALT

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

auch zum Ende des 1. Halbjahres 2008 präsentiert sich die CANCOM in glänzender Verfassung. Wieder einmal wuchsen wir schneller als der Markt. Die Gründe hierfür liegen neben unserem organischen Wachstum in unserer erfolgreichen Akquisitionspolitik. Im Visier sind dabei Unternehmen, die einen hohen und margenträchtigen Dienstleistungsanteil mitbringen oder im Bereich

des Hardwarehandels Kostensenkungspotentiale durch Kostenoptimierungen oder die Erzielung von Einkaufsvorteilen erwarten lassen. In Ihrem Interesse achten wir darauf, dass die aus dem Kaufpreis abgeleiteten Multiples unterhalb der Bewertungsmultiples der CANCOM liegen.

Genau diesen Vorstellungen entspricht die Sysdat GmbH in Köln, die wir noch zum Ende des Halbjahres erwerben konnten. Diese Akquisition ist für uns von besonderer strategischer Bedeutung. Mit einem Schlag betreten wir

die IBM-Welt und das gleich als relevanter Partner. Unser Geschäft ist damit auf breitere Beine gestellt und wir werden unabhängiger von einzelnen Partnern.

Die allgemeine Konjunktureintrübung hat in unseren Büchern noch keine Spuren hinterlassen und wir sind auch für das laufende Quartal verhalten optimistisch. Auf eine Abschwächung der Konjunktur sind wir dank fortlaufender Kostenoptimierungen und nicht zuletzt aufgrund unserer bilanziellen Stärke gut vorbereitet und können daher mit Zuversicht in die Zukunft schauen und

vertrauen darauf, dass die Börse unser Potential richtig einzuschätzen weiß.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Weinmann, Vorsitzender des Vorstandes

Kennzahlenübersicht

Kennzahlenübersicht CANCOM Konzern Veränderungen/ Overview of key figures CANCOM group
in Mio. € 01.01. - 30.06.2008 01.01. - 30.06.2007 Change in € million
Umsatzerlöse 157,1 137,8 + 14,0% Revenue
Rohertrag 47,9 41,6 + 15,1% Gross profit
Rohertragsmarge 30,5% 30,2% + 1,0% Gross margin
EBITDA 3,8 3,3* + 16,4% EBITDA
EBIT 2,8 2,5* + 12% EBIT
Periodenüberschuss Net profit after
nach Minderheitenanteilen 1,5 1,7* - 15,45% minority interests
Ergebnis pro Aktie (in €) 0,14 0,17* - 15,45% Earnings per share (in €)
Durchschnittliche Aktienzahl Adjusted average number of shares
(in 1.000) (verwässert) 10.391 10.391 +/- 0% (in 1,000) (diluted)
Mitarbeiter zum 30.06. 1.337 1.287 + 3,9% Employees as of 30 June
Veränderungen/
in Mio. € 30.06.2007 31.12.2006 Change in € million
Bilanzsumme 94,6 100,4 - 5,8% Balance sheet total
Eigenkapital 37,9 36,3 + 4,4% Equity
Eigenkapitalquote 40,1 36,2 + 10,8% Equity ratio

* Zum besseren Periodenvergeich sind die vorstehenden Vergleichszahlen für den Zeitraum 01.01.-30.06.2007 um den einmaligen nicht zu versteuernden Gewinn in Höhe von 633 T€ aus der im 2. Halbjahr 2007 erfolgten Veräußerung der Maily Distribution Gmbh bereinigt und mit * gekennzeichnet.

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Organisatorische und rechtliche Struktur der CANCOM-Gruppe

Innerhalb der CANCOM-Gruppe übernimmt die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft mit Sitz in Jettingen-Scheppach die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen.

Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte

Die zu den größten unabhängigen Systemhäusern Deutschlands zählende CANCOM-Gruppe wandelte sich in den letzten Jahren von einem Systemhaus mit schwerpunktmäßigem Hard- und Softwareangebot zu einem IT-Komplettlösungsanbieter. Daher steht nun neben dem Verkauf von Hard- und Software namhafter Hersteller vor allem die Erbringung von IT-Dienstleistungen im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Zum IT-Dienstleistungsangebot zählen u. a. die Konzeption und Systemintegration von IT-Systemen sowie der Betrieb der Systeme.

Der Kundenkreis der CANCOM-Gruppe umfasst vor allem gewerbliche Endanwender, angefangen bei Selbständigen, über Klein-, mittelständische und Großbetriebe bis hin zu Einrichtungen der öffentlichen Hand.

Erläuterung des unternehmensintern eingesetzten Steuerungssystems

Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der einzelnen Tochtergesellschaften analysiert CANCOM u. a. monatlich deren Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und vergleicht diese Kennzahlen mit der ursprünglichen Planung sowie mit dem quartalsweise zu erstellenden Forecast. Darüber hinaus werden zur Unternehmenssteuerung regelmäßig externe Indikatoren wie Inflationsraten, Zinsniveau, allgemeine Konjunkturentwicklung und Geschäftsentwicklung innerhalb der IT-Branche sowie Prognosen hierzu herangezogen.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Da sich die Geschäftstätigkeit der CANCOM-Gruppe auf den Vertrieb von Hardware und Software sowie auf die Erbringung von Services beschränkt, fallen keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungskosten an.

Der Geschäftsverlauf der CANCOM-Gruppe im Überblick

Die CANCOM-Gruppe konnte ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2008 fortsetzen. Der Konzernumsatz übertraf den Vorjahreswert deutlich, das Konzernergebnis übertraf operativ den Vorjahreswert.

Im ersten Halbjahr gelang gegenüber dem Vorjahreshalbjahr eine Steigerung des Konzernumsatzes um 14,0 % von 137,8 Mio. Euro auf 157,1 Mio. Euro. Das Konzern-EBIT des ersten Halbjahres 2008 verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,7% von 3,1 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro.

Wichtige Vorkommnisse und Investitionen

Apple macht seit Juni 2008 Rückforderungsansprüche in nicht konkret bezifferter Höhe gegen die englische Tochtergesellschaft CANCOM Ltd. wegen angeblich zu Unrecht gegenüber Apple über Garantie abgerechneter Ersatzteile geltend. Betroffen sind vorwiegend Geschäftsvorfälle aus dem zwischenzeitlich von CANCOM Ltd. eingestellten Refurbishment-Geschäft. CANCOM Ltd. geht von einer einvernehmlichen Lösung aus, die nur zu einem einmaligen Aufwand aus aufgegebenen Geschäftsbereichen führen kann. Zum 30.06.2008 wurde daher bereits eine Rückstellung gebildet und im Halbjahresergebnis berücksichtigt. Ob diese Rückstellung ausreichend hoch ist, kann auf Basis des derzeitigen Verhandlungsstandes nicht mit Sicherheit gesagt werden.

Investitionen in nennenswertem Umfang wurden keine getätigt.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2008 wurden in der CANCOM-Gruppe 1.337 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Mitarbeiter waren in folgenden Bereichen tätig (jeweils zum 30. Juni 2008): Administration 109 Logistic & Customer Service 46 Marketing & Product Management, Purchasing 55

1.337
198
929

Der Personalaufwand stellte sich für das erste Halbjahr wie folgt dar (in TEuro):

1. Hj. 2008 1. Hj. 2007
Löhne und Gehälter 28.073 24.096
Sozialabgaben 4.963 4.366
davon Aufwendungen für Altersversorgung 45 60
Summe 33.036 28.462

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CANCOM-Gruppe

a) Ertragslage

Die CANCOM-Gruppe erreichte im ersten Halbjahr 2008 eine spürbare Umsatzverbesserung. Grund ist neben der erfolgreichen Akquisitionsstrategie die verstärkte Nachfrage nach IT-Dienstleistungen sowie nach Hard- und Softwareprodukten.

Der Konzernumsatz der CANCOM-Gruppe stieg im Halbjahresvergleich um 14,0 % von 137,8 Mio. Euro auf 157,1 Mio. Euro.

Hinweis: Da die mit Wirkung zum 31. März 2008 veräußerte SOFT-MAL IT AG nach IFRS-Regularien als so genannte Discontinued Operation behandelt wird, sind die Konzernumsätze und Ergebnisse im vorliegenden Bericht für die Jahre 2007 und 2008 entsprechend um die Umsätze und Ergebnisse der SOFT-MAIL IT AG bereinigt.

Umsatz CANCOM-Gruppe 1. Halbjahr 2007 – 1. Halbjahr 2008 (in Mio. Euro)

In Deutschland erhöhte sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 10,0 % auf 136,6 Mio. Euro. Das Wachstum ist unter anderem auf die erfreuliche Entwicklung im Geschäft mit IT-Dienstleistungen zurückzuführen.

Im internationalen Geschäft erhöhte sich der Umsatz der CANCOM-Gruppe um 50,9% von 13,6 Mio. Euro auf 20,5 Mio. Euro, die Steigerung rührt im Wesentlichen aus der Akquisition der CANCOM a+d IT solutions GmbH.

Im Bereich business solutions erhöhte sich der Umsatz um 13,5 % von 89,9 Mio. Euro auf 102,1 Mio. Euro. Im Bereich IT solutions erhöhte sich der Umsatz um 15,0 % von 47,8 Mio. Euro auf 55,0 Mio. Euro.

Der Konzernrohertrag des ersten Halbjahres 2008 konnte im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 % von 41,6 Mio. Euro auf 47,9 Mio. Euro gesteigert werden. Das entspricht einer Rohertragsmarge von 30,5 % nach 30,2% im Vorjahreszeitraum.

Rohertrag CANCOM-Gruppe 1. Halbjahr 2007 – 1. Halbjahr 2008 (in Mio. Euro)

Das Konzern-EBITDA veränderte sich im ersten Halbjahr 2008 um 2,6 % auf 3,8 Mio. Euro nach 3,9 Mio. Euro im Vorjahr.

EBITDA CANCOM-Gruppe 1. Halbjahr 2007 – 1. Halbjahr 2008 (in Mio. Euro)

Das Konzern-EBIT veränderte sich im Halbjahr 2008 zum Vorjahr um 9,7% von 3,1 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro.

EBIT CANCOM-Gruppe 1. Halbjahr 2007 – 1. Halbjahr 2008 (in Mio. Euro)

Im ersten Halbjahr 2008 wurde ein Jahresüberschuss von 1,5 Mio. Euro nach 2,4 Mio. Euro im Vorjahr erzielt. Daraus ergibt sich für das erste Halbjahr 2008 ein Gewinn pro Aktie von 0,14 Euro nach 0,23 Euro im Vorjahr.

Auftragslage

Im Geschäft mit Handelsware wird der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund hoher Lieferverfügbarkeit innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz. Daher geben die absoluten Stichtagszahlen in diesem Bereich kein objektives Bild der aktuellen Auftragslage wieder, weshalb sie nicht veröffentlicht werden.

b) Vermögens- und Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Das Kernziel des Finanzmanagements der CANCOM-Gruppe ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Rentabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt.

Erläuterung der Kapitalstruktur

Auf der Aktivseite der Konzernbilanz sanken die kurzfristigen Vermögenswerte zum 30. Juni 2008 gegenüber dem 31. Dezember 2007 um 9,9% auf 61,2 Mio. Euro. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich nur leicht um 2,3% auf 38,4 Mio. Euro, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich durch saisonale Effekte von 11,8 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro. Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2007 um 2,7% auf 33,4 Mio. Euro.

Auf der Passivseite der Bilanz ist ein Rückgang der kurzfristigen Schulden um 18,7% auf 37,3 Mio. Euro zu verzeichnen. Dieser ist vor allem auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Die langfristigen Schulden, bei denen es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mindestens einem Jahr handelt, erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2007 um 5,6 % auf 19,4 Mio. Euro.

Die Relation zwischen kurz- und langfristigem Fremdkapital verschob sich daher seit Jahresanfang in Richtung langfristiger Finanzierung.

Die Bilanzsumme konnte im Vergleich zum 31. Dezember 2007 von 100,4 Mio. Euro auf 94,5 Mio. Euro reduziert werden.

Das nominelle Eigenkapital konnte seit Jahresanfang vor allem durch Zuführungen zum Bilanzgewinn von 36,3 Mio. Euro auf 37,9 Mio. Euro erhöht werden. Insgesamt ergibt sich damit zum 30. Juni 2008 eine weiter verbesserte Eigenkapitalquote von 40,1% nach 36,2% zum 31. Dezember 2007.

07

Geschäftsentwicklung

Erläuterung der Liquiditätsentwicklung

Der Cash Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit, der unterjährig traditionell negativ ist, weist zum 30. Juni 2008 mit 4,7 Mio. Euro – im Vergleich zum Vorjahresstichtag mit minus 2,5 Mio. Euro – einen erhöhten Negativsaldo aus. Diese Entwicklung resultiert aus einem im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr erhöhten Forderungsbestand.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit verbesserte sich von minus 1,1 Mio. Euro zum 30. Juni 2007 auf 0,6 Mio. Euro zum 30. Juni 2008.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit erhöhte sich auf 0,0 Mio. Euro nach minus 0,1 Mio. Euro im Vorjahr.

Die liquiden Mittel zum 30. Juni 2008 verringerten sich gegenüber dem Vorjahreshalbjahr von 8,0 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro.

3. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats zum 30. Juni 2008

Aktienanzahl gesamt: 10.390.751 100%
In Vorstandsbesitz:
Klaus Weinmann: 286.145 2,754%
Paul Holdschik: 13.056 0,126%
In Aufsichtsratsbesitz:
Walter von Szczytnicki 6.252 0,060%
Dr. Klaus F. Bauer 1.500 0,014%
Stefan Kober 526.289 5,065%
Raymond Kober 620.891 5,975%
Walter Krejci 2.000 0,019%

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

• Veräußerung der Soft-Mail IT AG, Schweiz

Die CANCOM IT Systeme AG hat ihre hundertprozentige, schweizerische Tochtergesellschaft Soft-Mail IT AG per Management-Buy-out Anfang Juli 2008 veräußert. Die Soft-Mail IT AG betreibt in der Schweiz einen Direktvertrieb von u.a. Übersetzungsprogrammen, Telfonbuch CDs und Routenplaner für Endverbraucher. Die Geschäftstätigkeit der Soft Mail passte nicht mehr zum Kerngeschäft der CANCOM.

• Übernahme der SYSDAT GmbH

Die CANCOM IT Systeme AG hat am 29.07.2008 100% der Geschäftsanteile an der SYSDAT GmbH mit Sitz in Köln übernommen. Der Kaufpreis in Höhe von 5,95 Mio. Euro wird aus den bestehenden liquiden Mitteln beglichen.

Mit diesem Schritt baut die CANCOM IT Systeme AG ihre Position im deutschen Systemhausumfeld deutlich aus. Die SYSDAT GmbH ist als IBM Premier Business Partner und als HP Preferred Partner eines der 15 größten Systemhäuser in Deutschland. Die SYSDAT erzielte 2007 mit 283 Mitarbeitern einen Umsatz von 80,3 Mio. Euro bei einem Rohertrag von 20,7 Mio. Euro und einem EBITDA von 1,5 Mio. Euro (HGB).

5. Risikobericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Risiken kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2007 ab Seite 37 entnommen werden. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter www.cancom.de/berichte heruntergeladen und darüber hinaus kostenlos bei der Gesellschaft angefordert werden.

6. Chancenbericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Chancen der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Chancen kann dem aktuellen Geschäftsbericht für 2007 ab Seite 41 entnommen werden.

7. Prognosebericht

Die positive Entwicklung der deutschen IT-Branche soll sich 2008 nach Einschätzung des Bundesverbands Informationswirtschaft und Neue Medien e.V. (Bitkom) auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen. Zum ersten Mal seit langem rechnet Bitkom wieder mit einem Umsatzanstieg im IT-Hardwaregeschäft. Im Bereich der IT-Dienstleistungen und vor allem im Softwarebereich sehen die Branchenexperten ein Umsatzwachstum von 5,3 % bzw. 6,6 %.

Zudem wird nach Firmenansicht der Trend in Richtung Komplettlösungen aus einer Hand anhalten.

Entwicklung der deutschen IT-Branche 2008* (reale Veränderung zu Vorjahr in %)

Quelle: Bitkom, April 2008

CANCOM hat seine Geschäftspolitik frühzeitig auf diese Trends ausgerichtet und beabsichtigt aufgrund der Erfolg versprechenden Aussichten auch in Zukunft auf diese Trends zu setzen.

Die Unternehmensplanung sieht daher organisches Wachstum u. a. durch Einstellung neuer IT-Consultants und Techniker vor, um so vorrangig die bestehenden Standorte im Bereich IT-Dienstleistungen zu stärken.

Im Geschäft mit Medienkunden wird CANCOM verstärkt auf IT-Infrastrukturlösungen und Dienstleistungen setzen. Die in 2007 vollzogene Strukturänderung im Vertrieb soll jetzt auch den Mitarbeitern aus dem Medienumfeld die Möglichkeit geben, mit einem größeren Produktportfolio größere Umsatzpotentiale beim Kunden zu realisieren und eine höhere Wertschöpfung zu erzielen.

Im Geschäft mit windowsbasierter Hard- und Software sollen die bestehenden Einheiten, z.B. durch Ausbau des Key Account Managements weiter gestärkt werden. Die Vergrößerung der einzelnen Vertriebseinheiten und die Einführung der Position von Regional Key Account Managern werden Garanten dafür sein, den qualitativen Ansatz im go-to-market weiter zu beschleunigen.

Darüber hinaus soll die Marktposition der CANCOM-Gruppe im deutschen IT-Umfeld durch gezielte Akquisitionen ausgebaut werden. Das derzeitige Marktumfeld bietet hierfür nach wie vor gute Bedingungen.

Im Rahmen des Qualitätsmanagement strebt CANCOM u. a. die kontinuierliche Steigerung der Kundenzufriedenheit und der Effizienz bestimmter Handlungs- und Arbeitsprozesse an. Durch die Einführung des ERP Systems Microsoft® Dynamics AXTM im Juli 2007 ergeben sich für die gesamte Supply Chain eine Vielfalt neuer Möglichkeiten wie z.B. Direktlieferungen von der Distribution direkt zum Kunden oder die deutliche Verbesserung im Thema eprocurement. Insgesamt soll die Verbesserung und Verschlankung in den logistischen Prozessen und Konzentration auf die Unternehmenszentrale eine signifikante Kostenersparnis in diesem Bereich zur Folge haben. Durch Cross Selling sowie durch die Nutzung von Synergien und Best Practises sollen Kosten gespart und Energien gebündelt werden, um in Zukunft noch wettbewerbsfähiger agieren zu können. Die daraus resultierenden Vorteile sollen CANCOM und seinen Kunden und Geschäftspartnern Mehrwerte bieten.

Die geplante strategische Ausrichtung birgt jedoch auch Risiken. So können sich beispielsweise beabsichtigte oder bereits erfolgte Akquisitionen schlechter als erwartet entwickeln und die Geschäftsentwicklung von CANCOM beeinträchtigen. Auch eine unerwartete Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen kann einen bedeutenden negativen Einfluss auf die weiteren Geschäftsaussichten haben.

Für die Geschäftsjahre 2008 sowie 2009 geht der Vorstand unter Berücksichtigung der heute zur Verfügung stehenden Prämissen von einem weiteren Umsatzwachstum bei überproportionaler Ergebnissteigerung und weiter verbesserter Finanzlage aus.

8. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Jettingen-Scheppach, im August 2008 CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dieses Dokument unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Er enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft beruhen. Diese Aussagen sind unter anderem durch typische Formulierungen wie "planen", "beabsichtigen" "wollen", "werden", "erwarten", "einschätzen" o. ä. ersichtlich und beruhen auf heutigen Erwartungen, Annahmen und Schätzungen. Obwohl wir davon ausgehen, dass es sich bei diesen Äußerungen um realistische Erwartungen handelt, können wir nicht für die Richtigkeit der Erwartungen garantieren. Die Annahmen können eine Vielzahl an internen und externen Risiken und Unsicherheiten enthalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ erheblich von den tatsächlich genannten vorausschauenden Aussagen und Ergebnissen abweichen. In diesem Zusammenhang sind u. a. die folgenden Einflussfaktoren von Bedeutung: Änderungen der allgemeinen Konjunktur- und Geschäftslage, Änderungen des Zinsniveaus und der Wechselkursraten, Änderungen der Wettbewerbsposition und –situation, z. B. durch Auftreten neuer Wettbewerber, neuer Produkte und Dienstleistungen, neuer Technologien, Änderung des Konsumverhaltens der Kundenzielgruppen, etc., Änderungen der Geschäftsstrategie.

Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch CANCOM ist weder geplant noch übernimmt CANCOM die Verpflichtung dazu.

Konzernbilanz (nach ifrs) – Aktiva

Zahlenangaben in T€
Aktiva
30.06.2008 31.12.2007 Figures in € '000
Assets
Kurzfristige Vermögenswerte Current assets
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 7.622 11.778 Cash and cash equivalents
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 38.395 39.316 Trade accounts receivable
Vorräte 8.281 8.551 Inventories
Aufträge in Bearbeitung 1.961 932 Orders in process
Rechnungsabgrenzungsposten und Prepaid expenses and
sonstige kurzfristige Vermögenswerte 4.933 7.372 other current assets
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 61.192 67.949 Total current assets
Langfristige Vermögenswerte Long-term assets
Sachanlagevermögen 3.878 3.019 Property, plant and equipment
Immaterielle Vermögenswerte 3.699 3.817 Intangible assets
Geschäfts- oder Firmenwert 22.054 21.889 Goodwill
Finanzanlagen 57 140 Investments
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 13 14 Investments accounted for by the equity method
Ausleihungen 182 182 Notes receivable/loans
Latente Steuern aus temporären Differenzen 371 404 Deferred taxes arising from temporary differences
Latente Steuern aus steuerlichem Verlustvortrag 2.266 2.663 Deferred taxes arising from tax loss carryover
Sonstige Vermögenswerte 836 349 Other assets
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 33.356 32.477 Total long-term assets
Aktiva, gesamt 94.548 100.426 Total assets

Konzernbilanz (nach ifrs) – Passiva

Zahlenangaben in T€ Figures in € '000
Passiva 30.06.2008 31.12.2007 Equity and liabilities
Kurzfristige Schulden Current liabilities
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an Short term debt and
langfristigen Darlehen 1.398 1.935 current portion of long-term debt
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 22.267 27.522 Trade accounts payable
Erhaltene Anzahlungen 203 815 Advanced payments redeived
Rückstellungen 6.546 6.671 Accrued expenses
Umsatzabgrenzungsposten 1.406 1.594 Deferred revenues
Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern 932 1.236 Income tax payable
Sonstige kurzfristige Schulden 4.532 6.056 Other current liabilities
Kurzfristige Schulden, gesamt 37.284 45.829 Total current liabilities
Langfristige Schulden Long-term liabilities
Langfristige Darlehen 5.428 4.510 Long-term debt, less current portion
Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen 11.563 11.563 Profit-participation capital and subordinated loans
Umsatzabgrenzungsposten 988 867 Deferred revenues
Latente Steuern aus temporären Differenzen 703 675 Deferred taxes from temporary differences
Pensionsrückstellungen 168 168 Pension provisons
Sonstige langfristige Schulden 527 560 Other long-term liabilities
Langfristige Schulden, gesamt 19.377 18.343 Total Long-term liabilities
Eigenkapital Equity
Gezeichnetes Kapital 10.391 10.391 Shared capital
Kapitalrücklage 15.441 15.441 Additional paid-in capital
Bilanzgewinn/Bilanzverlust Net profit
(inklusive Gewinnrücklagen) 12.188 10.721 (incl. retained earnings)
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -180 -294 Currency translation difference
Minderheitenanteile 47 -5 Minority interests
Eigenkapital, gesamt 37.887 36.254 Total equity
Passiva, gesamt 94.548 100.426 Total equity and liabilities

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung (nach ifrs)

Zahlenangaben in T€ 01.04.08 01.04.07 01.01.08 01.01.07 Figures in € '000
Gewinn- und Verlustrechnung -30.06.08 -30.06.07 -30.06.08 -30.06.07 Income Statement
Umsatzerlöse 78.837 69.687 157.064 137.763 Revenues
Sonstige betriebliche Erträge 146 907 325 1.144 Other operating income
Andere aktivierte Eigenleistungen 122 1 305 1 Other capitalised services rendered for own account
Gesamtleistung 79.105 70.595 157.694 138.908 Total operating revenue
Materialaufwand / Cost of purchased
Aufwand für bezogene Leistungen -54.866 -49.296 -109.762 -97.271 materials and services
Rohertrag 24.239 21.299 47.932 41.637 Gross profit
Personalaufwand -16.597 -14.344 -33.036 -28.462 Personnel expenses
Abschreibungen auf Sachanlagen Depreciation of property, plant and equipment
und immaterielle Vermögensgegenstände -525 -394 -1.027 -788 and amortisation of intangible assets
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.753 -4.882 -11.113 -9.292 Other operating expenses
Betriebsergebnis 1.364 1.679 2.756 3.095 Operating income
Zinsen und ähnliche Erträge 49 41 121 69 Interest and similar income
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -354 -238 -685 -476 Interest and other expenses
Abschreibungen auf Finanzanlagen -3 0 -5 0 Write-downs of financial assets
Gewinn-Verlustanteile aus Joint Ventures, Share in profit or loss from joint ventures
die nach der Equity-Methode bilanziert werden 1 1 -1 -5 accounted for by the equity method
Währungsgewinne / -verluste 9 26 -20 19 Foreign currency exchange income / losses
Ergebnis vor Steuern Profit before taxes
(und Minderheitenanteile) 1.066 1.509 2.166 2.702 (and minority interests)
Steuern vom Einkommen und Ertrag -349 107 -626 -90 Income tax expense
Ergebnis nach Steuern aus
aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 717 1.616 1.540 2.612
Verlust aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -144 -183 -21 -60 Loss from discontinued operations
Jahresüberschuss 573 1.433 1.519 2.552 Net profit for the year???
davon entfallen auf Gesellschafter thereof attributable to the
des Mutterunternehmens 557 1.376 1.467 2.368 shareholders of the parent
davon entfallen auf Minderheiten 16 57 52 184 thereof attributable to minority interests
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) unverwässert 10.390.751 10.390.751 10.390.751 10.390.751 shares outstanding (basic)
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) verwässert 10.390.751 10.390.751 10.390.751 10.390.751 shares outstanding (diluted)
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,05 0,13 0,14 0,23 Earnings per share (basic)
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,05 0,13 0,14 0,23 Earnings per share (diluted)

konzernkapitalflussrechnung (nach ifrs)

Zahlenangaben in T€ 01.01.08 01.01.07 Figures in € '000
Kapitalfluss -30.06.08 -30.06.07 Cashflow
Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: Cash flow from ordinary activities:
Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen 2.166 2.702 Net profit for the period before taxes and minority interests
Berichtigungen: Adjustments:
+/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle +/- Depreciation of property, plant and
Vermögensgegenstände 1.027 788 equipment, and amortisation of intangible assets
+/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen -33 0 +/- Changes in long-term accruals
+/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen -83 -1.870 +/- Changes in current accruals
+/- Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 23 38 +/- Profit/ losses on the disposal of fixed assets
+/- Zinsaufwand 564 407 +/- Interest expense
+/- Veränderungen der Vorräte 159 -259 +/- Changes in inventories
+/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen +/- Changes in trade accounts receivable
und Leistungen sowie anderer Forderungen -868 4.207 and other accounts receivables
+/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen +/- Changes in trade accounts payables
und Leistungen sowie anderer Schulden -7.064 -3.163 and other accounts payable
+/- Gezahlte Zinsen -104 -90 +/- Interest paid
+/- Gezahlte und erstattete Ertragsteuern -442 -219 +/- Income tax payments and rebates
+/- Ertrag / Aufwand aus Entkonsolidierung 0 0
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -4.655 2.541 Net cash from operating activities
Cashflow aus Investitionstätigkeit Cash flow from investing activities
+/- Erwerb von Tochterunternehmen -205 -388 +/- Acquisition of subsidiaries
+/- Beim Kauf von Anteilen erworbene Zahlungsmittel 0 0
+/- Zahlungen für Zugänge zu immateriellen +/- Payments for additions to intangible assets as
Vermögenswerten sowie Sachanlagen -1.802 -1.066 well as property, plant and equipment
+/- Zahlungen für Zugänge und Abgänge +/- Payments for additions to and disposal
zu anderen Finanzanlagen 0 -63 of financial assets
+/- Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen +/- Proceeds from disposal of property, plant and
und Finanzanlagen 11 -24 equipment as well as financial assets
- Beim Verkauf von Anteilen hingegebene Zahlungsmittel -212 -214 - Cash used in disposal of equity holdings
+/- Erhaltene Zinsen 121 69 +/- Interest received
+/- Einzahlungen / Auszahlungen aufgegebene Geschäftsbereiche 2.675 -195 +/- Cash inflow / outflow from discontinued
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel 588 -1.105 Net cash used in investing activities
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Cash flow from financing activities
+/- Erlöse aus der Ausgabe von gezeichnetem Kapital 0 0 +/- Income from issuance of share capital
+/- Kapitalerhöhungskosten 0 0 +/- Costs of capital increase
+/- Ein/Auszahlungen für aufgenommene Kredite 381 -353 +/- Inflows/ outflows from borrowings
+/- Gezahlte Zinsen -581 -386 +/- Interest paid
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -200 -739 Net cash used in financing activities
Nettozu-/abnahme von Zahlungsmitt. u. Zahlungmittelaqivalente -4.267 697 Net change in cash and cash equivalents
+/- Wechelkursbedingte Wertänderungen 111 -12 +/- Changes in value resulting from foreign currency exchange
+/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 11.778 7.302 +/- Cash and cash equivalents as at beginning of period
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 7.622 7.987 Cash and cash equivalent sat end of period
Zusammensetzung: Breakdown:
Liquide Mittel 7.622 7.987 Cash

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach ifrs)

Aktien/ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen/ Gewinnrücklagen Eigene Anteile
Shares Issued capital Capital reserves Revenue reserves Treasury shares
TStück/Quantity '000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
31. Dezember 2006 10.391 10.391 15.441 122 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0
Veränderung der kumulierten
Währungsdifferenzen
Veränderung der Rücklagen:
- Veränderung stock options
- IPO Kosten
Ergebnis des Berichtszeitraums
Minderheitenanteile
- Minderheitenanteile-Ergebnisteil
- Ausschüttungen
- Veränderungen durch Erwerb/Veräußerungen
31. Dezember 2007 10.391 10.391 15.441 122 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0
Veränderung der kumulierten
Währungsdifferenzen
Veränderung der Rücklagen:
- Veränderung stock options
- IPO Kosten 0
Ergebnis des Berichtszeitraums
Minderheitenanteile
- Mindreheitenanteile-Ergebnisanteil
- Ausschüttungen
- Veränderungen durch Erwerb/Veräußerungen
30. Juni 2008 10.391 10.391 15.441 122 0

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach ifrs)

Eigenkapital
gesamt/Total
Minderheitenanteile Bilanzgewinn/ Eigenkapitaldiff. aus der
erstmaligen Anwendung
Eigenkapitaldiff. aus der
Währungsumrechnung/
equity Minority interests Earned surplus von IFRS Translation reserve
T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
31 December 2006 33.404 1.671 6.070 -153 -138
Capital increase 0
Change in accumulated foreign
currency exchange difference -156 -156
Change in reserves:
- change in stock options 0
0
Net profit for the period 4.682 4.682
0
Result of minority interests 523 523
-349 -349
Change by acquisition/sale -1.850 -1.850
31 December 2007 36.254 -5 10.752 -153 -294
0
Change in accumulated foreign
currency exchange difference 114 114
- change in stock options 0
0
Net profit for the period 1.467 1.467
Result of minority interests 52 52
0
Change by acquisition/sale 0
37.887 47 12.219 -153 -180

ANHANG

für den Quartalsbericht zum 30. Juni 2008

A. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde im Geschäftsjahr 2008 nach den International Financial Reporting Standards bzw. die International Accounting Standards (IFRS/IAS) aufgestellt.

Gegenstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer einbezogenen Tochtergesellschaften ist im Wesentlichen der Vertrieb von kompletten IT-Systemlösungen (Hard-, Software- und Netzwerkprodukte) und die Erbringung einer breiten Palette an IT-Services (z.B. in den Bereichen Beratung, Systemintegration, Service&Support und Schulung).

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend € ("T€") angegeben.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008. Adresse des eingetragenen Sitzes ist: Messerschmittstraße 20, 89343 Jettingen-Scheppach.

Die Aktien werden im Geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse unter ISIN-Code DE0005419105 gehandelt und sind zum Prime Standard zugelassen.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert.

In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2008 der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft sind die in der folgenden Übersicht aufgeführten in- und ausländischen Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Sitz der
Gesellschaft
Beteiligungs-
quote in %
1. CANCOM Deutschland GmbH sowie Jettingen-Scheppach 100,0
deren Tochtergesellschaften
• CANCOM Computersysteme GmbH Graz/Thondorf/Österreich 100,0
sowie deren Tochtergesellschaft
– CANCOM a+d IT solutions GmbH Perchtoldsdorf/Österreich 100,0
• CANCOM Switzerland AG Caslano/Schweiz 100,0
2. CANCOM NSG GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
3. CANCOM IT Solutions GmbH München 100,0
4. CANCOM physical infrastructure GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
sowie deren Tochtergesellschaft
– Novodrom People Value Service GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
5. acentrix GmbH Jettingen-Scheppach 51,0
6. CANCOM EN GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
6. CANCOM Ltd. Guildford/Großbritannien 100,0

Mit Kaufvertrag vom 04. Juli 2008 wurde das gesamte Aktienkapital zum Nennwert von CHF 100.000 der SOFT-MAIL IT AG verkauft. Der Übertragungsstichtag war der 31. März 2008. Der Jahresüberschuss der SOFT-MAIL IT AG im ersten Quartal 2008 und im Vorjahr wurde in der Position discontinued operations dargestellt.

Die Auswirkungen des Wegfalls der SOFT-MAIL IT AG auf den Konsolidierungskreis stellen sich wie folgt dar:

Bilanz per
31.03.2008
Bilanz per
31.12.2007
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -212 -160
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -260 -120
Vorräte -111 -68
Rechnungsabgrenzungsposten und
sonstige kurzfristige Vermögenswerte -122 -117
Kurzfristige Vermögenswerte -705 -465
Sonstige Vermögenswerte -12 -13
Langfristige Vermögenswerte -12 -13
Vermögenswerte gesamt -717 -478
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -581 -127
Erhaltene Anzahlungen -9 -9
Rückstellungen -24 -28
Sonstige kurzfristige Schulden -6 -9
Kurzfristige Schulden -620 -173
Langfristige Darlehen 0 0
Langfristige Schulden 0 0
Schulden gesamt -620 -173
Verkauftes Nettovermögen -97 -305

Mit Kaufvertrag vom 29.07.2008, URNr. B1230/2008 des Notars Dr. Thomas Braun hat die CANCOM IT System AG 100% der Geschäftsanteile im Nominalbetrag von insgesamt DM 5.000.000,00 (EUR 2.556.459,41) an der SYSDAT GmbH Gesellschaft für IT-Lösungen gekauft.

Der Kaufpreis beträgt EUR 5.950.000,00 Mio. und ist am 12. August 2008 fällig. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt wird der 01.08.2008 sein, da aus dem Kaufvertrag hervorgeht, dass die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft bereits mit Vertragsunterzeichnung (29.07.2008) faktisch die Kontrolle über die SYSDAT GmbH Gesellschaft für IT-Lösungen erlangt hat.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007. Dieser ist im Internet unter www.cancom.de abrufbar.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Währung Q2/2008 Q2/2007 Q2/2006
Schweizer Franken
• Stichtagskurs
• Durchschnittskurs
1€=1,606 SFR
1€=1,606 SFR
1€=1,544 SFR
1€=1,632 SFR
1€=1,567 SFR
1€=1,561 SFR
Britisches Pfund
• Stichtagskurs
• Durchschnittskurs
1€=0,793 GBP
1€=0,775 GBP
1€=0,673 GBP
1€=0,675 GBP
1€=0,693 GBP
1€=0,687 GBP

Klassifizierung der Finanzinstrumente

Als Sicherungsinstrument im Sinne von IFRS 7.22-23 wurde im Geschäftsjahr 2008 ein Zinssicherungsswap für ein Darlehen mit variablem Zinssatz eingesetzt, der Barwert des SWAPs betrug zum 30.06.2008 T Euro 33.

B. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (liquide Mittel)

Die liquiden Mittel enthalten ausschließlich jederzeit fällige Bankguthaben sowie Kassenbestände.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Vorräte

Die Vorräte enthalten fast ausschließlich Waren, insbesondere Hardwarekomponenten und Software. Ein Großteil davon lagert im Logistikzentrum in Scheppach.

Die Vorräte setzen sich folgendermaßen zusammen (unternehmensspezifische Untergliederung):

30.06.2008 T€ 31.12.2007 T€
Fertige Erzeugnisse und Waren 8.220 8.465
Geleistete Anzahlungen 61 86
8.281 8.551

4. Aufträge in Bearbeitung

Die Aufträge in Bearbeitung betreffen die nach der "percentage-of-completion-method" bilanzierten teilerstellten Aufträge T€ 2.069 abzüglich erhaltener Anzahlungen T€ 108.

5. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte. Im Einzelnen werden darunter u. a. Forderung für Urheberrechtsabgabe T€ 1.150, Bonusforderungen gegen Lieferanten T€ 1.136, Steuererstattungsbeträge T€ 342, debitorische Kreditoren T€ 272, Kaufpreisforderung T€ 227, Forderungen an Mitarbeiter T€ 202, Forderungen an Altgesellschafter T€ 199, Darlehensforderung an die SOFT-MAIL IT AG T€ 373, Marketingumsätze T€ 143, Forderungen an Lieferanten für Warenrücksendungen T€ 90 sowie Versicherungsentschädigungen T€ 40 ausgewiesen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 663) beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.

6. Anlagevermögen

6.1 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen die Betriebsausstattung für das automatische Kleinteilelager und das manuelle Palettenlager mit € 0,5 Mio. Darüber hinaus werden Computerequipment, Mietereinbauten und Büroausstattungen ausgewiesen.

Mit Werkvertrag vom 27. April 2007 des Notars Bernd Eilbrecht (UR.Nr. 177/20007) zwischen der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und der Jinova Hamburg-Harburg Grundstücks GmbH & Co. KG verpflichtete sich die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft auf dem Grundstück Messerschmittstraße 20 ein Bürogebäude mit Versandhalle als Erweiterungsbau zu erstellen.

Für die gesamten von der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft zu erbringenden Leistungen ist ein Pauschalfestpreis in Höhe von 4.025.000,00 € vereinbart. Die Gebrauchsfertigstellung und –abnahme erfolgte im Februar 2008. Der Kaufpreis wurde am 28.03.2008 bezahlt.

6.2 Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten entgeltlich erworbene Software (T€ 1.431), selbst geschaffene Software (T€ 730), Kundenstamm (T€ 1.506) und Auftragsbestände (T€ 32).

Der Buchwert der selbst geschaffenen Software enthält im Wesentlichen Kosten für die Entwicklung (Customizing) des integrierten ERP-Systems Microsoft® Dynamics AXTM. Den selbstgeschaffenen internen Softwareprojekten wurde ein hoher wirtschaftlicher Nutzen zugeordnet, resultierend aus Einsparpotentialen durch systemtechnische Automatisierungen in den unternehmerischen Prozessabläufen sowie branchen- und unternehmensspezifischen Anpassungen. Zudem besteht mit Microsoft® Dynamics AXTM nun die Möglichkeit, zukünftige Akquisitionen schneller systemtechnisch in den Unternehmensverbund zu integrieren und Synergiepotentiale zügig zu realisieren.

6.3 Geschäfts- und Firmenwert

Die Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen die entsprechenden Werte aus der Konsolidierung der CANCOM Deutschland GmbH, der CANCOM IT Solutions GmbH, der CANCOM NSG GmbH, der CANCOM Ltd., Großbritannien und der CANCOM a + d IT solutions GmbH.

6.4 Ausleihungen

Die Ausleihungen enthalten den Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 182.

7. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:

Latente Steuer aus temporäre steuerlichem
Differenzen Verlustvortrag
T€ T€
Stand 01.01.2008 404 2.663
Zugang aus Aktivierung 0
Steueraufwand durch
Gewinn- und Verlustrechnung -33 -397
Stand 30.06.2008 371 2.266

Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden aufgrund der vorhandenen in- und ausländischen körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge in Höhe von ca. € 7,8 Mio. (31.12.07 € 9,2 Mio.) und den inländischen gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von ca. € 6,7 Mio. (31.12.07 € 8,3 Mio.) aktiviert.

Die latenten Steuern aus temporären Differenzen resultieren aus Abweichungen bei Geschäfts- oder Firmenwert (T€ 226), immaterielle Vermögenswerte (T€ 72), sonstige Rückstellungen (T€ 61) und Pensionsrückstellungen (T€ 12).

8. Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen

Unter den kurzfristigen Darlehen und dem kurzfristigen Anteil an langfristigen Darlehen werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um die Inanspruchnahme der von Banken eingeräumten Kreditlinien sowie um den innerhalb eines Jahres fälligen Teil von langfristigen Darlehen.

9. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

10. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für noch ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 1.494), Urheberrechtsabgabe (T€ 1.228), Tantiemen und Provisionen (T€ 1.147), Abfindungen und Gehälter (T€ 1.015), Urlaubsansprüche (T€ 920), Kaufpreis Anteile verbundene Unternehmen (T€ 677), Berufsgenossenschaft (T€ 174), Rückstellungen für Abschlusskosten (103), Sozialversicherung und Lohnsteuer (T€ 98), ungewisse Risiken (T€ 92), Leasing-Mehrkosten (T€ 76), Instandhaltung (T€ 23) und Gewährleistungen (T€ 13).

Im Gesamtbetrag der Rückstellungen sind langfristige Rückstellungen in Höhe von T€ 524 enthalten, die unter sonstige langfristige Schulden ausgewiesen sind. Sie betreffen im Wesentlichen die in Österreich vorgeschriebene Rückstellung für Abfindungen (T€ 360) und Jubiläumsrückstellung (T€ 134).

11. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern

Unter den Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern werden im Wesentlichen Verpflichtungen für 2006, 2007 und 2008 sowie aus der Betriebsprüfung für das Jahr 2000 ausgewiesen.

12. Sonstige kurzfristige Schulden

Unter den sonstigen kurzfristigen Schulden werden im Einzelnen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 2.170), Lohn- und Kirchensteuer (T€ 1.178), kreditorische Debitoren (T€ 543), Lohn- und Gehalt (T€ 217), Sozialversicherung (T€ 155) und Kaufpreisverbindlichkeiten (T€ 15) ausgewiesen.

13. Langfristige Darlehen

Die langfristigen Darlehen umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die eine Restlaufzeit von mindestens einem Jahr haben. Der Anteil dieser Darlehen, die innerhalb der nächsten 12 Monate fällig sind, wird unter der Position "kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen" ausgewiesen.

14. Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen

Die Position Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen enthält Genussrechte in Höhe von € 6.000.000,00 (PREPS 2005-1 und PREPS 2005-2), Mezzaninekapital in Höhe von € 4.000.000,00 (Bayern Mezzaninekapital GmbH & Co. KG) und ein nachrangiges Darlehen in Höhe von € 1.650.000 (Sparkasse Günzburg-Krumbach Nr. 6005 000 119).

15. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern wurden auf Abweichungen zu den Steuerbilanzen gebildet. Sie resultieren aus der Umbewertung von immateriellen Vermögenswerten (T€ 410), selbst geschaffener Software (T€ 215), Umsatzabgrenzungsposten (T€ 37) Genussrechtskapital und nachrangigen Darlehen (T€ 26), langfristigen Darlehen (T€ 9) sowie sonstige Rückstellungen (T€ 6).

Die Bewertung erfolgt mit dem jeweiligen individuellen Steuersatz zwischen 25 % (österreichische Tochtergesellschaft) und 31,26 %.

16. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten Rückstellungen für Vorstandsmitglieder (T€ 132) und Rückstellung für Pensionen übriger Mitarbeiter (T€ 36).

Für ein Vorstandsmitglied existieren "leistungsorientierte" individuelle Einzelzusagen. Daneben bestehen weitere "leistungsorientierte" Zusagen für übrige Mitarbeiter, die im Rahmen einer Akquisition übernommen wurden.

Die Höhe der Versorgungszusagen aus den Pensionsplänen im Inland bemisst sich im Wesentlichen nach der Beschäftigungsdauer und der Vergütung der einzelnen Mitarbeiter.

17. Eigenkapital

Bezüglich der Eigenkapitalveränderungen wird auf Seite 15 verwiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. Juni 2008 € 10.390.751,00 und ist in 10.390.751 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt.

Genehmigtes und bedingtes Kapital

Das genehmigte Kapital der Gesellschaft beträgt satzungsgemäß zum 30. Juni 2008 insgesamt € 4.838.671,00 und untergliedert sich wie folgt:

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2004 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 15. Juni 2009 durch Ausgabe bis zu 838.671 neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 838.671,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung oder von Unternehmensteilen ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats – Genehmigtes Kapital 2004/I -.

Des Weiteren ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2008 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 24. Juni 2013 durch Ausgabe bis zu 1.000.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 1.000.000,00 zu erhöhen.

Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

aa) für Spitzenbeträge,

bb) wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis, der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und Abs. 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet; bei der Berechnung der 10 %-Grenze ist der anteilige Betrag am Grundkapitalbetrag abzusetzen, der auf neue oder zurück erworbene Aktien entfällt, die seit dem 25. Juni 2008 unter vereinfachtem Bezugsrechtsausschluss gemäß oder entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, sowie der anteilige Betrag am Grundkapital, auf den sich Options- und/oder Wandlungsrechte bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen beziehen, die seit dem 25. Juni 2008 in sinngemäßer Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind.

Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats – Genehmigtes Kapital (2008) II –.

Darüber hinaus ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2005 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. Juni 2010 durch Ausgabe bis zu 3.000.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 3.000.000,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage, im Falle des Erwerbs einer Beteiligung oder von Unternehmensteilen, ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates - Genehmigtes Kapital (2005) III) -.

Das bedingte Kapital beträgt satzungsgemäß zum 30. Juni 2008 € 5.000.000,00 und ist wie folgt festgelegt:

Das Grundkapital ist um bis zu € 5.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 5.000.000 neuer Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Schuldverschreibungen, zu deren Ausgabe bis zum 24. Juni 2013 der Vorstand und der Aufsichtsrat durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2008 ermächtigt wurde, von Wandlungsrechten bzw. –pflichten oder Optionsrechten Gebrauch machen. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreises. Die neuen Aktien sind ab Beginn des Geschäftsjahres gewinnberechtigt, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinnes gefasst worden ist. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Der Vorstand hat im 2. Quartal 2008 keinen Gebrauch von obigen Ermächtigungen gemacht.

Dem Vorstand sind keine Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, bekannt.

18. Minderheitenanteile

Die Minderheitenanteile betreffen den Teil des Eigenkapitals, der auf den Minderheitengesellschafter der acentrix GmbH entfällt.

19. Kapitalrisikomanagement

Der Konzern steuert sein Kapital mit dem Ziel, die Erträge der Unternehmensbeteiligten durch Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital zu maximieren. Dabei wird sichergestellt, dass alle Konzernunternehmen unter der Unternehmensfortführungsprämisse operieren können. Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Schulden, Zahlungsmitteln sowie dem den Eigenkapitalgebern des Mutterunternehmens zustehenden Eigenkapital. Dieses setzt sich zusammen aus ausgegebenen Aktien, Gewinnrücklagen und anderen Rücklagen.

Ziele des Kapitalmanagement sind die Sicherstellung der Unternehmensfortführung und eine adäquate Verzinsung des Eigenkapitals. Zur Umsetzung wird das Kapital ins Verhältnis zum Gesamtkapital gesetzt.

Das Kapital wird auf Basis des wirtschaftlichen Eigenkapitals überwacht. Wirtschaftliches Eigenkapital ist das bilanzielle Eigenkapital. Das Fremdkapital ist definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Rückstellungen, sonstige Verbindlichkeiten sowie passiven Rechnungsabgrenzugsposten.

C. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

1. Segmentberichterstattung

Die CANCOM Gruppe vermittelt Segmentinformationen nach den Vorschriften des IAS 14.

Das primäre Segmentberichtsformat der CANCOM Gruppe basiert auf geografischen Segmenten, da die Risiken, die Eigenkapitalverzinsung und das Ertragspotential des Unternehmens im Wesentlichen von der Tatsache beeinflusst wird, ob die Unternehmung in Deutschland tätig ist oder im europäischen Ausland agiert.

Das sekundäre Segmentberichtsformat der CANCOM Gruppe basiert auf den Geschäftssegmenten business solutions und IT solutions.

Für die Aufstellung des Segmentberichts gelten dieselben Grundsätze wie im Konzernabschluss zum Geschäftsjahr 2007.

Interne Umsätze werden je nach Art der Leistung entweder auf Kostenbasis oder auf Basis aktueller Marktpreise erfasst.

In der primären Segmentberichterstattung für 2008 der CANCOM Gruppe befinden sich für Deutschland die Gesellschaften CANCOM Deutschland GmbH, CANCOM IT Solutions GmbH, CANCOM NSG GmbH, CANCOM physical infratructure GmbH, Novodrom People Value Service GmbH, acentrix GmbH, CANCOM EN GmbH sowie die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

In Europa sind die Gesellschaften CANCOM Ltd., CANCOM (Switzerland) AG, CANCOM Computersysteme GmbH sowie die CANCOM a + d IT solutions GmbH enthalten.

Die interne Verrechnungspreisfindung für Transaktionen zwischen den Segmenten erfolgt nach der Leistungspool-Methodik.

Geographische Segmente Deutschland Europa Eliminierung Konsolidiert
30.06.08 30.06.07 30.06.08 30.06.07 30.06.08 30.06.07 30.06.08 30.06.07
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
Umsatzerlöse
- Externe Verkäufe 136.581 124.193 20.483 13.570
- Verkäufe zwischen den Segmenten 3.512 3.487 47 53 -3.559 -3.540
- Gesamte Erträge 140.093 127.680 20.530 13.623 -3.559 -3.540 157.064 137.763
Ergebnis
EBITDA 3.539 3.874 244 9 3.783 3.883
- Abschreibungen 840 729 187 59 1.027 788
Betriebsergebnis (EBIT) 2.699 3.145 57 -50 2.756 3.095
- Zinserträge 121 69
- Zinsaufwendungen -685 -476
- Abschreibungen auf Finanzanlagen -5 0
- Gewinn-Verlustanteile aus Joint Ventures,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden -1 -5 0 0 -1 -5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.186 2.683
- Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
- Währungsdifferenzen -20 19
- Ertragsteuern -626 -90
- aufgegebene Geschäftsbereiche -21 0 0 0 -21 0
Konzernjahresergebnis 1.519 2.612
davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens 1.467 2.368
davon entfallen auf Minderheiten 52 184
Andere Informationen
- Segmentvermögen1,2 80.863 75.076 11.048 5.051 91.911 80.127
- Kurzfristige Schulden 31.776 31.001 5.508 2.476 37.284 33.477
- Langfristige Schulden 16.746 13.350 2.631 18 19.377 13.368
- Investitionen1 1.784 1.043 213 86 1.997 1.129

1 Segmentvermögen und Investitionen inklusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung 2 Ohne aktive latente Steuer

In der sekundären Segmentberichterstattung enthält das Segment IT solutions die Tochtergesellschaft CANCOM NSG GmbH, CANCOM physical infrastructure GmbH, Novodrom People Value Service GmbH, acentrix GmbH, CANCOM IT Solutions GmbH sowie die dieser zugeordneten Kostenstellen der CANCOM Deutschland GmbH.

Das Segment business solutions beinhaltet die Gesellschaften CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft, CANCOM Deutschland GmbH, CANCOM EN GmbH, CANCOM Computersysteme GmbH, CANCOM a + d IT solutions GmbH, CANCOM (Switzerland) AG, CANCOM Ltd. abzüglich den der CANCOM IT Solutions GmbH zuzuordnenden Kostenstellen.

Sekundäres Berichtssegment business solutions IT solutions Eliminierung Konsolidiert
30.06.08 30.06.07 30.06.08 30.06.07 30.06.08 30.06.07 30.06.08 30.06.07
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
Segmenterlöse
- Externe Verkäufe 102.055 89.938 55.009 47.825
- Verkäufe zwischen den Segmenten 1.232 615 726 135 -1.958 -750
- Gesamte Erträge 103.287 90.553 55.735 47.960 -1.958 -750 157.064 137.763
Segmentvermögen 1,2 61.477 53.677 30.434 26.448 91.911 80.125
Investitionen 1 1.701 951 296 178 1.997 1.126

1 Segmentvermögen und Investitionen inklusive Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung 2 Ohne aktive latente Steuer

Informationen über dominante Kunden:

Die Kunden der Siemens-Gruppe (Siemens IT Solutions and Services sowie Fujitsu Siemens Computers) machen jeweils mehr als 5 % vom Gesamtumsatz des CANCOM-Konzerns aus und tragen deutlich mehr als 5 % vom Deckungsbeitrag.

2. Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen von T€ 157.064 sind mit Hilfe der POC-Methode ermittelte Auftragserlöse von T€ 1.029 enthalten.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:

Summe 325 1.144
sonstige betriebliche Erträge 29 81
Versicherungsentschädigung 0 127
periodenfremde Erträge 210 236
Erträge aus dem Verkauf Maily Distribution GmbH 0 633
Mieterträge 86 67
in T€ 01.01. - 30.06.2008 01.01. - 30.06.2007

Die periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen Zahlungseingänge aus ausgebuchten Forderungen, Erträge aus Ausbuchungen von kreditorischen Debitoren und Erträge aus der Auflösung einer Rückstellung für Gewährleistungen.

4. Andere aktivierte Eigenleistungen

Ausgewiesen werden Leistungen eigener Mitarbeiter im Zusammenhang mit der Herstellung von Gegenständen des Anlagevermögens.

Die Eigenleistungen teilen sich wie folgt auf:

in T€
Selbst erstellte Leistungen für Microsoft® Dynamics AX™ 103
Aktivierung im Zusammenhang mit Neubau 102
Aktivierung im Zusammenhang mit Rechenzentrum 100

5. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2008 01.01. - 30.06.2007
Löhne und Gehälter 28.074 24.096
soziale Abgaben 4.917 4.306
Aufwendungen für Altersversorgung 45 60
Summe 33.036 28.462

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 30.06.2008 01.01. - 30.06.2007
Raumkosten 2.039 1.537
Versicherungen und sonstige Abgaben 410 407
Kfz Kosten 2.230 1.955
Werbekosten 661 767
Börsen- und Repräsentationskosten 336 245
Bewirtungen und Reisekosten 1003 756
Kosten der Warenabgabe 999 801
Fremdleistungen 1.468 914
Reparaturen, Instandhaltung, Mietleasing 211 478
Kommunikations- und Bürokosten 612 530
Rechts- und Beratungskosten 352 333
Gebühren, Kosten des Geldverkehrs 155 171
Wertberichtigungen auf Forderungen 0 20
sonstige betriebliche Aufwendungen 637 378
Summe 11.113 9.292

7. Zinserträge / Zinsaufwendungen

Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen aus Bankguthaben und Zinserträgen von Kunden.

8. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Ertragssteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 29,04 % und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag. Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ergeben sich wie folgt:

in T€ 01.01. - 30.06.2008 01.01. - 30.06.2007
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.094 2.458
Erwarteter Steueraufwand zum Steuersatz der
inländischen Gesellschaften (29,29 %; Vj. 37,98 %) 613 934
- Besteuerungsunterschied Ausland -36 -13
- Veränderung der Wertberichtigung
auf aktive latente Steuern auf Verlustvorträge 3 -909
- Veränderung der aktiven latenten Steuern wegen
Minderung des Steuersatzes ab 2008 0 276
- steuerfreie Einnahmen 45 -43
- periodenfremde tatsächliche Ertragsteuern 6 -20
- permanente Differenzen: nicht abzugsfähige
Betriebsausgaben sowie gewerbesteuerliche
Hinzurechnungen und Kürzungen 9 -245
- sonstiges -23 61
- unter aufgegebene Geschäftsbereiche ausgewiesene
Steuerersparnis 9 49
Gesamter Ertragsteueraufwand Konzern 626 90

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 563
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz
CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 4
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 85
Gewerbesteuer CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft 85
Steueraufwand CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft Vorjahre 2
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz CANCOM Deutschland GmbH 13
Steueraufwand CANCOM Deutschland GmbH Vorjahre -7
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM IT Solutions GmbH -86
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz CANCOM IT Solutions GmbH 34
Steueraufwand CANCOM IT Solutions GmbH Vorjahre -48
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz CANCOM NSG GmbH -29
Steueraufwand CANCOM NSG GmbH Vorjahre 2
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM physical infrastructure GmbH -7
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag Novodrom People Value Service GmbH 15
Gewerbesteuer Novodrom People Value Service GmbH 11
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der acentrix GmbH 5
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag acentrix GmbH 20
Gewerbesteuer acentrix GmbH 13
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der
CANCOM Computersysteme GmbH, Österreich -13
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM a + d IT solutions GmbH -31
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz CANCOM a + d IT solutions GmbH 39
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM Ltd., Großbritannien -83
Unter aufgegebene Geschäftsbereiche ausgewiesene
Steuerersparnis CANCOM Ltd., Großbritannien 39
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der SOFT-MAIL Gruppe, Schweiz 30
Unter aufgegebene Geschäftsbereiche ausgewiesene
Steuerersparnis SOFT-MAIL Gruppe Schweiz -30
Summe 626

Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:

Tatsächliche Steueraufwandsquote 29,89 %
Steuern vom Einkommen und Ertrag 626
Ergebnis vor Steuern 2.094
T€

Der Betrag der noch nicht genutzten steuerlichen Verluste, für welche in der Bilanz kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt € 1,3 Mio. (IAS 12.81.e.)

Als Ertragssteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

Steueraufwand Konzern 0 0
447 -417
Passiv 27 -46
Aktiv 420 -371
Latente Steuern:
Tatsächlicher Ertragsteueraufwand 179 507
in T€ 01.01. - 30.06.2008 01.01. - 30.06.2007

Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 berücksichtigt Steuerabgrenzungen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz, aufgrund realisierbarer Verlustvorträge, aufgrund von Ergebnisunterschieden zwischen der steuerlichen Bewertung in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen und der CANCOMeinheitlichen Bewertung sowie aufgrund von Konsolidierungsvorgängen, soweit sich diese im Zeitablauf ausgleichen. Latente Steueransprüche für den Vortrag noch nicht genutzter steuerlicher Verluste werden teilweise aktiviert, da mit zukünftigen positiven Ergebnissen innerhalb der nächsten 5 Jahre gerechnet wird. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind.

9. Aufgegebene Geschäftsbereiche

Der Effekt innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung aus einzustellenden Bereichen belief sich auf T€ -21. Im Folgenden sind die wesentlichen Bereiche erläutert.

SOFT-MAIL Gruppe:

Der saldierte Effekt aus dem Verkauf der SOFT-MAIL Gruppe wurde in Höhe von T€ 69 als aufgegebene Geschäftsbereiche ausgewiesen. Dieser Betrag untergliedert sich in Erlöse (incl. Sonstigen betrieblichen Erträge) in Höhe von T€ 886, Aufwendungen in Höhe von T€ -730, Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 156 und latente Steuerersparnis wegen bestehender steuerlicher Verlustvorträge in Höhe von T€ -49. Der Veräußerungsverlust beträgt T€ -38.

CANCOM Ltd. "Apple B stock":

Der unter aufgegebene Geschäftsbereiche ausgewiesene Effekt belief sich auf T€ -90. Ende 2006 stellte die CANCOM Ltd. die Vermarktung von Apple B stock ein, da Apple diese in der Folgezeit selbst übernahm. Im Juni 2008 wurde die CANCOM Ltd. nun mit Nachforderungen seitens Apple für gelieferte Ersatzteile konfrontiert, die seitens CANCOM Ltd. bestritten werden. Der ausgewiesene Betrag betrifft vorsorglich durch das Management der CANCOM Ltd. gebildete Rückstellungen in Höhe von T€ 129 abzüglich latenter Steuerersparnis wegen bestehender steuerlicher Verlustvorträge in Höhe von T€ 39.

10. Minderheitenanteile

Auf die Minderheitsanteilseigner entfallen 49 % des Jahresüberschusses der acentrix GmbH (T€ 52).

D. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist nach den Vorgaben des IAS 7 "cash flow statements" erstellt. Danach ist zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden worden. Die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Liquidität beinhaltet Barmittel und Bankguthaben.

Bei der Ermittlung des Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde die indirekte Methode gewählt. Der Cash flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 um € 7,2 Mio. verringert.

Der Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 7.622 umfasst die Bilanzposition Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, in der sowohl Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten als auch die Bilanzposition Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen werden.

E. Sonstige Angaben

1. Verbundene und nahestehende Unternehmen bzw. Personen

Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft erstellt diesen Konzernabschluss als Obergesellschaft. Dieser Konzernabschluss wird nicht in einen übergeordneten Konzernabschluss einbezogen.

Nach IAS 24 stellt das im Januar 2006 mit der TRS Technology Refresh GmbH gründete Joint Venture Unternehmen, die CANCOM Financial Services GmbH, eine nahestehende Person dar. Die CANCOM-Gruppe beabsichtigt, ihren Kunden durch die Gründung der Gesellschaft einen qualitativen Mehrwert im Bereich Finanzierung bieten zu können, der zu einer verstärkten Kundenbindung beitragen soll. Die CANCOM Financial Services GmbH vermittelt die Leasingverträge, die von der TRS Technology Refresh GmbH abgeschlossen werden.

Im Sinne von IAS 24 kommt Herr Klaus Weinmann als nahe stehende Person in Betracht, der sowohl in seiner Funktion als Vorstand als auch als Aktionär der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben kann. Ferner zählen die Vorstände Herr Rudolf Hotter und Herr Paul Holdschik zu den nahe stehenden Personen. Außerdem sind die Mitglieder des Aufsichtsrates nahe stehende Personen im Sinne von IAS 24.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorstand und den Unternehmen der CANCOM Gruppe.

Zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft Herrn Walter von Szczytnicki und der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft besteht ein nach §114 AktG genehmigter Beratervertrag, der eine jährliche Vergütung von € 60.000 p.a. vorsieht.

Am 27.06.2007 genehmigte der Aufsichtsrat gemäß § 114 I AktG einen am 07.03.2007 geschlossenen M&A Beratervertrag mit der Auriga Corporate Finance GmbH München anlässlich der designierten Wahl des geschäftsführenden Gesellschafters der Auriga Corporate Finance GmbH Walter Krejci zum Aufsichtsrat der CANCOM IT Systeme AG.

Die Transaktionen mit nahe stehenden Personen wurden zu Marktpreisen abgerechnet.

2. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)

Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 8 des Quartalsberichts.

3. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG

Im Zeitraum vom 01.01. bis 30.06.2008 wurde der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.

Zwischenbericht 2. Quartal 2008

3-Monatszahlen 2007 6-Monatszahlen 2008

Impressum

CANCOM IT Systeme AG Abteilung Investor Relations

Messerschmittstr. 20 89343 Jettingen-Scheppach

Tel.: 0 82 25 / 9 96-1272 Fax: 0 82 25 / 9 96-4-1272 E-Mail: [email protected]