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CANCOM SE Interim / Quarterly Report 2007

May 15, 2007

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Interim / Quarterly Report

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Zwischenbericht 1. Quartal 2007

3-Monatszahlen 2007

»Führender Anbieter von IT-Infrastruktur und Professional Services«

»Leading provider of IT infrastructure and professional services«

Inhalts verzeichnis

RU
BRIK S
eite
Inh
alts
verzeichnis 02
Grusswort – Kennz
ahlenü
bersicht
03
Geschäftsentwicklun
g Q1
04-09
1) Geschäfts- und Rahmenbedingungen 04-05
2) Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CANCOM-Gruppe 06-07
3) Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats 08
4) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 08
5) Risikobericht 08
6) Chancenbericht 08
7) Prognosenbericht 08-09
Bilanz 10-11
Gewinn- und Verlustrechnung 12
Kapitalflussrechnung 13
Eigenkapitalentwicklung 14-15
Anhang 16-25

INHALT

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

mit den Ihnen vorliegenden Finanzzahlen für das erste Quartal 2007 können wir nahtlos an die Erfolge des vergangenen Geschäftsjahres anknüpfen. Umsatz und vor allem Gewinn konnten erneut gesteigert werden. Grund ist insbesondere die positive Entwicklung unserer Dienstleistungsaktivitäten. Aber auch bei unserem IT-Handelsgeschäft, das im ersten Quartal noch stagnierte, zeichnet sich aktuell eine erfreuliche Belebung ab.

Die weiteren konjunkturellen Rahmenbedingungen stimmen. Die Arbeitslosenquote in Deutschland sinkt kontinuierlich, die Binnennachfrage steigt beständig. Entsprechend erhöhten die Bundesregierung und die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im laufenden Jahr deutlich.

In seiner aktuellen Frühjahrsprognose sieht der Branchen-

verband der deutschen IT- und Telekommunikationsunternehmen BITKOM e.V. die Zukunft des deutschen IT-Markts daher äußerst positiv. Insgesamt wird sogar davon ausgegangen, stärker als die deutsche Gesamtwirtschaft wachsen zu können. Besonders zuversichtlich zeigt man sich für die Bereiche IT-Dienstleistungen und Software.

Wie Sie wissen, hat CANCOM seine Geschäftsaktivitäten frühzeitig in Richtung IT-Lösungen fortentwickelt. Wie die vorliegenden Zahlen, vor allem aber auch

die Resonanz bei unseren Kunden zeigen, zahlt sich das nun aus.

CANCOM ist hervorragend positioniert, um auch weiterhin überproportional vom robusten Konjunkturaufschwung zu profitieren. Das sind beste Voraussetzungen für weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum!

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Weinmann, Vorsitzender des Vorstandes

Kennzahlenübersicht

in Mio. Euro

Kennzahlenübersicht CANCOM Konzern
in Mio. €
01.01. - 31.03.2007 01.01. - 31.03.2006 Veränderungen/
Change
Overview of key figures CANCOM group
in € million
Umsatzerlöse 69,1 58,4 18,3% Revenue
Rohertrag 20,8 11,7 78,1% Gross profit
Rohertragsmarge 30,1% 20,0% 50,5% Gross margin
EBITDA 2,0 1,1 77,8% EBITDA
EBIT 1,6 0,9 82,1% EBIT
Periodenüberschuss 1,0 0,6 77,4% Net profit
Ergebnis pro Aktie (in €) 0,10 0,06 66,7% Earnings per share (in €)
Bilanzsumme 78,2 63,0 24,1% Balance sheet total
Eigenkapital 34,5 27,4 25,9% Equity
Eigenkapitalquote 44,1 43,5 1,4% Equity ratio
Durchschnittliche Aktienzahl Adjusted average number of shares
(in 1.000) (verwässert) 10.391 9.591 8,3% (in 1,000) (diluted)
Mitarbeiter zum 31.03. 1.290 570 141,2% Employees as of 31 March

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Organisatorische und rechtliche Struktur der CANCOM-Gruppe

Innerhalb der CANCOM-Gruppe übernimmt die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft mit Sitz in Jettingen-Scheppach die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen.

Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte

Die zu den größten unabhängigen Systemhäusern Deutschlands zählende CANCOM-Gruppe wandelte sich in den letzten Jahren von einem Systemhaus mit schwerpunktmäßigem Hard- und Softwareangebot zu einem IT-Komplettlösungsanbieter. Daher steht nun neben dem Verkauf von Hard- und Software namhafter Hersteller vor allem die Erbringung von IT-Dienstleistungen im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit. Zum IT-Dienstleistungsangebot zählen u. a. die Konzeption und Systemintegration von IT-Systemen sowie der Betrieb der Systeme.

Der Kundenkreis der CANCOM-Gruppe umfasst vor allem gewerbliche Endanwender, angefangen bei Selbständigen, über Klein-, mittelständische und Großbetriebe bis hin zu Einrichtungen der öffentlichen Hand.

Erläuterung des unternehmensintern eingesetzten Steuerungssystems

Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der einzelnen Tochtergesellschaften analysiert CANCOM u. a. monatlich deren Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und vergleicht diese Kennzahlen mit der ursprünglichen Planung sowie mit dem quartalsweise zu erstellenden Forecast. Darüber hinaus werden zur Unternehmenssteuerung regelmäßig externe Indikatoren wie Inflationsraten, Zinsniveau, allgemeine Konjunkturentwicklung und Geschäftsentwicklung innerhalb der IT-Branche sowie Prognosen hierzu herangezogen.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Da sich die Geschäftstätigkeit der CANCOM-Gruppe auf den Vertrieb von Hardware und Software sowie auf die Erbringung von Services beschränkt, fallen keine wesentlichen Forschungs- und Entwicklungskosten an.

Der Geschäftsverlauf der CANCOM-Gruppe im Überblick

Die CANCOM-Gruppe konnte ihren Wachstumskurs auch im ersten Quartal 2007 fortsetzen. Konzernumsatz und -ergebnis übertrafen die jeweiligen Vorjahreswerte.

So gelang im ersten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahresquartal eine Steigerung des Konzernumsatzes um 15,5 % von 58,4 Mio. Euro auf 69,1 Mio. Euro.

Das Konzern-Periodenergebnis verbesserte sich von 0,6 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro. Daraus resultiert ein Ergebnis pro Aktie in Höhe von 0,10 Euro nach 0,06 Euro im Vorjahr.

Wichtige Vorkommnisse und Investitionen

Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über wesentliche Ereignisse für den Geschäftsverlauf sowie zu weiteren wichtigen Vorkommnissen im Geschäftsjahr 2007:

  • • Veröffentlichung der CANCOM IT Systeme AG gemäß § 26 Abs. 1 WpHG Herr Stefan Kober hat uns gemäß § 21 WpHG Abs. 1 am 29.01.2007 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der CANCOM IT Systeme AG, Jettingen-Scheppach, Deutschland, ISIN: DE0005419105, WKN: 541910 am 26.01.2007 durch Aktien die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 5,0361% (das entspricht 523.289 Stimmrechten) beträgt.
  • • Veröffentlichung der CANCOM IT Systeme AG gemäß § 26 Abs. 1 WpHG Am 1. März 2007 erhielten wir ein Schreiben namens und im Auftrag der AvW Invest

Aktiengesellschaft, 9201 Krumpendorf, Österreich, sowie namens und im Auftrag folgender Personen bzw. Rechtsträger:

    1. AvW Gruppe AG (vormals: AvW Management-Beteiligungs AG), 9201 Krumpendorf, Österreich
    1. AvW Beteiligungsverwaltung GmbH, 1010 Wien, Österreich
    1. Auer von Welsbach Privatstiftung, 1010 Wien, Österreich
    1. Dr. Wolfgang Auer von Welsbach, Österreich

Darin wird uns gemäß § 41 Abs. 4a Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der AvW Invest Aktiengesellschaft an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft (ISIN DE0005419105), 89343 Jettingen-Scheppach, Messerschmittstr. 20, Deutschland, zum Stichtag 20. Januar 2007 15,04 % betragen hat. Dies entspricht einer Beteiligung von 1.562.442 Stück Aktien von insgesamt 10.390.751 Stück Aktien der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

An der AvW Invest Aktiengesellschaft ist zu ca. 74 % die AvW Gruppe AG beteiligt. An der AvW Gruppe AG ist ihrerseits zu 100 % die AvW Beteiligungsverwaltung GmbH beteiligt. Alleingesellschafter der AvW Beteiligungsverwaltung GmbH ist wiederum die Auer von Welsbach Privatstiftung. Dr. Auer von Welsbach ist Stifter der Auer von Welsbach Privatstiftung, welchem das alleinige Recht zur Änderung der Stiftungserklärung der Auer von Welsbach Privatstiftung zukommt.

Gemäß § 21 WpHG wird uns weiterhin mitgeteilt, dass die oben unter Nr. 1- 4 genannten Personen bzw. Rechtsträger – infolge ihrer Beteiligung an der AvW Invest Aktiengesellschaft – zum Stichtag 20. Januar 2007 jeweils mittelbar zu 15,04 % (dies entspricht 1.562.442 Stück Aktien) am stimmberechtigten Kapital der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft, 89343 Jettingen-Scheppach, Messerschmittstr. 20, Deutschland, beteiligt waren. Der Stimmrechtsanteil in der Höhe von 15,04 % (dies entspricht 1.562.442 Aktien) ist den oben unter Nr. 1 bis 5 genannten Rechtsträgern jeweils nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

• Veröffentlichung der CANCOM IT Systeme AG gemäß § 26 Abs. 1 WpHG

Am 28. März 2007 erhielten wir ein Schreiben namens und im Auftrag der AvW Invest Aktiengesellschaft, 9201 Krumpendorf, Österreich.

Darin wird uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass die AvW Invest Aktiengesellschaft am 27. März 2007 die von ihr gehaltenen stimmberechtigten Aktien der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft (ISIN DE0005419105), 89343 Jettingen-Scheppach, Messerschmittstr. 20, Deutschland, an die AvW Gruppe AG, 9201 Krumpendorf, Österreich, veräußert hat und somit an diesem Tag jeweils die Schwelle von 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent unterschritten hat. Seit 27. März 2007 ist die AvW Invest AG damit nicht mehr am stimmberechtigten Kapital der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft beteiligt.

Ferner wird uns in einer freiwilligen Meldung mitgeteilt, dass die AvW Gruppe AG seit 27. März 2007 nunmehr mit 1.801.899 Stück Aktien unmittelbar an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft beteiligt ist. Dies entspricht einer Beteiligung von 17,34% am stimmberechtigten Kapital. Die AvW Gruppe AG war bereits bisher zu über 15% mittelbar an der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft beteiligt.

Anmerkung der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft:

Damit ist nun die AvW Gruppe AG anstelle der AvW Invest AG mit 17,34 % am stimmberechtigten Kapital der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft beteiligt.

• Vorstand beschließt Aktienrückkauf

Am 12. März 2007 beschloss der Vorstand der CANCOM IT Systeme AG mit Genehmigung des Aufsichtsrates den Rückkauf von bis zu 200.000 eigenen Aktien.

Zum Aktienrückkauf hatte die Hauptversammlung der CANCOM IT Systeme AG vom 28.06.2006 die Ermächtigung erteilt. Der Rückkauf ist bis zum 31.12.2007 befristet und wird über die Börse erfolgen. Der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie darf den am Handelstag festgestellten Eröffnungskurs im Xetra-Handel um nicht mehr als 5 Prozent überschreiten und nicht mehr als 5 Prozent unterschreiten.

Der Vorstand beabsichtigt, die zurückgekauften Aktien bevorzugt im Rahmen eines etwaigen künftigen Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen einzusetzen.

Bis zur Druckfreigabe des vorliegenden Quartalsberichts wurden noch keine eigenen Aktien zurückgekauft.

Mitarbeiter

Zum 31. März 2007 beschäftigte die CANCOM-Gruppe 1.290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Vorjahr 570). Zum 31. Dezember 2006 wurden in der CANCOM-Gruppe 1.254 Mitarbeiter beschäftigt. Der deutliche Anstieg der Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahresquartal ist insbesondere auf die Übernahme der NSG GmbH zum 1. Juli 2006 zurückzuführen.

Die Mitarbeiter waren in folgenden Bereichen tätig (jeweils zum 31.03.):

Professional Services: 854
Vertrieb: 201
Marketing & Product Services: 47
Einkauf, Logistik & Auftragsabwicklung: 95
Zentrale Dienste: 93

Der Personalaufwand stellte sich wie folgt dar (in TEuro):

Q1/2007 Q1/2006
Löhne und Gehälter 12.112 5.908
Sozialabgaben 2.144 904
Aufwendungen für Altersversorgung 34 63
Summe 14.290 6.875

2. Ertrags-, Finanz und Vermögenslage der CANCOM-Gruppe

a) Ertragslage

Der Umsatz der CANCOM-Gruppe stieg im Quartalsvergleich um 18,3 % von 58,4 Mio. Euro auf 69,1 Mio. Euro.

Umsatz CANCOM-Gruppe Q1/2005 – Q1/2007 (in Mio. Euro)

Rohertrag CANCOM-Gruppe Q1/2005 – Q1/2007 (in Mio. Euro)

Das Konzern-EBITDA konnte gegenüber dem Vorjahr um 77,8 % von 1,1 Mio. Euro auf 2,0 Mio. Euro verbessert werden.

Im Detail erhöhte sich das EBITDA in Deutschland um 175,6 % auf 1,8 Mio. Euro, während es im internationalen Geschäft auf 0,1 Mio. Euro zurückging.

EBITDA CANCOM-Gruppe Q1/2005 – Q1/2007 (in Mio. Euro)

Das Konzern-EBIT konnte im Quartalsvergleich um 82,1 % von 0,9 Mio. Euro auf 1,6 Mio. Euro gesteigert werden.

In Deutschland konnte das EBIT dabei im Jahresvergleich von 0,4 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro gesteigert werden, während es im internationalen Geschäft von 0,4 Mio. Euro auf 0,1 Mio. Euro zurückging.

EBIT CANCOM-Gruppe Q1/2005 – Q1/2007 (in Mio. Euro)

Das Konzern-Periodenergebnis verbesserte sich von 0,6 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro. Daraus resultiert ein Ergebnis pro Aktie in Höhe von 0,10 Euro nach 0,06 Euro im Vorjahr.

Hauptgrund der deutlichen Verbesserung von Rohertrag, EBITDA, EBIT und Periodenergebnis auf Konzernebene und in Deutschland ist die erfolgreiche Ausweitung des IT-Dienstleistungsgeschäfts, die selbst die negativen Effekte im internationalen Geschäft deutlich überkompensierte.

In Deutschland erhöhte sich der Umsatz um 23,6 % auf 61,4 Mio. Euro. Das Wachstum ist vor allem auf die erfreuliche Entwicklung im Geschäft mit IT-Dienstleistungen zurückzuführen. Hier hat sich die CANCOM-Gruppe seit Ende 2004 durch gezielte Übernahmen verstärkt.

Im internationalen Geschäft reduzierte sich der Umsatz der CANCOM-Gruppe um 11,6 % auf 7,7 Mio. Euro.

Ausschlaggebend hierfür waren Umsatzrückgänge bei den schweizerischen und britischen Tochtergesellschaften.

Im Bereich Systemhaus reduzierte sich der Umsatz leicht um 3,2 % auf 49,3 Mio. Grund hierfür dürfte u. a. eine bedeutende Produktankündigung seitens Adobe für das zweite Quartal 2007 sein, die im Vorfeld zu einer zurückhaltenden Nachfrage Euro nach der Vorgängersoftware sowie nach Apple-Rechnern führte. Im Bereich Professional Services erhöhte sich der Umsatz, u. a. akquisitionsbedingt um 135,2 % auf 21,4 Mio. Euro.

Sowohl die verbesserte Umsatzsituation in Deutschland, als auch die Umsatzrückgänge im internationalen Geschäft schlugen sich entsprechend in der jeweiligen Ertragslage nieder. Auf Basis der gesamten CANCOM-Gruppe überwogen jedoch die positiven Effekte:

Der Rohertrag der CANCOM-Gruppe erhöhte sich im ersten Quartal um 78,1 % auf 20,8 Mio. Euro, nach 11,7 Mio. Euro im Vorjahr. Die Rohertragsmarge erhöhte sich daher von 20,0 % auf 30,1 %.

Grund für die deutliche Verbesserung der Ertragskraft ist die erfolgreiche Ausweitung des IT-Dienstleistungsgeschäfts.

Erläuterung zu sonstigen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der deutlichen Ausweitung der Dienstleistungsaktivitäten wurde im ersten Quartal 2007 ein überproportionaler Anstieg der Personalaufwendungen auf 14,3 Mio. Euro verzeichnet. Für 2007 plant CANCOM im Dienstleistungs- und Handelsbereich weitere Neueinstellungen, u. a. in den Großräumen München, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Berlin sowie in der Unternehmenszentrale in Jettingen-Scheppach. Dadurch wird mit weiter steigenden Personalaufwendungen gerechnet.

Auftragslage

Im Geschäft mit Handelsware wird der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund hoher Lieferverfügbarkeit innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz. Daher geben die absoluten Stichtagszahlen in diesem Bereich kein objektives Bild der aktuellen Auftragslage wieder, weshalb sie nicht veröffentlicht werden.

Im Bereich der IT-Services werden Aufträge oftmals über längere Zeiträume vergeben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt zeichnet sich hier eine konstante bis leicht steigende Auftragslage ab.

b) Vermögens- und Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Das Kernziel des Finanzmanagements der CANCOM-Gruppe ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Rentabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt.

Erläuterung der Kapitalstruktur

Unter den kurzfristigen Schulden in Höhe von 30,2 Mio. Euro sind u. a. der innerhalb eines Jahres fällige Teil langfristiger Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Rückstellungen und sonstige kurzfristige Schulden zusammengefasst.

Bei den langfristigen Schulden in Höhe von 13,5 Mio. Euro handelt es sich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mindestens einem Jahr.

Die Relation zwischen kurz- und langfristigem Fremdkapital verschob sich im Quartalsverlauf in Richtung langfristiger Finanzierung.

Die reduzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie eine Verminderung der Rückstellungen führten erfreulicherweise zu einem Abbau des nominellen Fremdkapitals.

Das nominelle Eigenkapital konnte im Quartalsverlauf durch Zuführungen zum Bilanzgewinn auf 34,5 Mio. Euro erhöht werden. Daraus ergibt sich eine verbesserte Eigenkapitalquote von 44,1 %.

Auf der Aktivseite reduzierten sich die kurzfristigen Vermögenswerte gegenüber dem 31.12.2006 auf 46,8 Mio. Euro. Grund ist vor allem der saisonal bedingte Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 18,2 % auf 29,3 Mio. Euro. Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich gegenüber dem 31.12.2006 leicht auf 31,4 Mio. Euro.

Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum 31.12.2006 von 85,9 Mio. Euro auf 78,2 Mio. Euro.

Erläuterung der Liquiditätsentwicklung

Der unterjährig traditionell negative betriebliche Cash Flow verbesserte sich zum 31.03.2007 auf minus 1,4 Mio. Euro nach minus 5,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit blieb mit minus 0,5 Mio. Euro nach minus 0,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal fast unverändert.

Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt minus 0,1 Mio. Euro nach minus 0,4 Mio. Euro im Vorjahr.

Die liquiden Mittel zum 31.03.2007 reduzierten sich gegenüber dem Vorjahresquartal leicht von 5,7 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro.

0

3. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands

und des Aufsichtsrats

Aktienanzahl gesamt: 10.390.751 100%
In Vorstandsbesitz:
Klaus Weinmann: 476.145 4,582%
Paul Holdschik: 13.056 0,126%

In Aufsichtsratsbesitz:

Walter von Szczytnicki 6.252 0,060%
Stefan Kober 523.289 5,036%
Raymond Kober* 620.891 5,975%

*Ersatzmitglied für Herrn Walter von Szczytnicki

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

•Am 7. Mai gab der Vorstand bekannt, dass die CANCOM IT Systeme AG ihre Unternehmenszentrale in Jettingen-Scheppach für insgesamt 9,525 Mio. Euro an ein Unternehmen der israelischen Levy Investment & Construction Ltd. veräußert. Dies beinhaltet den im Bau befindlichen Anbau, der die Fläche von 4.858 Quadratmeter auf 8.846 Quadratmeter erweitern wird.

Die Verbundenheit mit dem Standort wird durch den gleichzeitig für das Gesamtobjekt geschlossenen und bis 2021 laufenden Mietvertrag dokumentiert.

Der aus der Veräußerung resultierende Mittelzufluss wird in Höhe von ca. 4,0 Mio. Euro zur Tilgung der bestehenden Hypothekendarlehen verwendet. Weitere ca. 3,5 Mio. Euro werden für die Fertigstellung des im Bau befindlichen und mitveräußerten Anbaus eingesetzt. Die verbleibenden ca. 2,0 Mio. Euro erhöhen die Liquidität der CANCOM IT Systeme AG.

5. Risikobericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Risiken kann unserem aktuellen Geschäftsbericht für 20065 ab Seite 33 entnommen werden. Der Geschäftsbericht kann im Internet unter www.cancom.de/berichte heruntergeladen und darüber hinaus kostenlos bei der Gesellschaft angefordert werden.

6. Chancenbericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres hat es bei CANCOM keine wesentlichen Änderungen bei den Chancen der künftigen Entwicklung gegeben. Eine detaillierte Aufstellung dieser Chancen kann unserem aktuellen Geschäftsbericht für 2006 ab Seite 37 entnommen werden.

7. Prognosebericht

Nach einer aktuellen Prognose des Instituts für Weltwirtschaft IfW ist in Deutschland mit einer Fortsetzung des kräftigen Konjunkturaufschwungs zu rechnen. Konkret geht das IfW von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 2,8% gegenüber dem Vorjahr aus.

Die positive Entwicklung der deutschen IT-Branche soll sich 2007 nach Einschätzung des Bundesverbands Informationswirtschaft und Neue Medien e.V. auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.

Während im Hardwarebereich der Preisverfall die wachsende Nachfrage leicht übersteigen dürfte und daher von einem Wachstumsrückgang um 0,4 % auszugehen sei, sehen die Branchenexperten im Bereich der IT-Dienstleistungen und vor allem im Softwarebereich ein Umsatzwachstum von 4,9 % bzw. 5,7 %.

Zudem wird nach Firmenansicht der Trend in Richtung Komplettlösungen aus einer Hand anhalten.

Entwicklung der deutschen IT-Branche 2007* (reale Veränderung zu Vorjahr in %)

* Prognose: Bitkom, März 2007

CANCOM hat seine Geschäftspolitik frühzeitig auf diese Trends ausgerichtet und beabsichtigt aufgrund der Erfolg versprechenden Aussichten auch in Zukunft auf diese Trends zu setzen.

Die Unternehmensplanung sieht daher organisches Wachstum u. a. durch Einstellung neuer IT-Consultants und Techniker vor, um so vorrangig die bestehenden Standorte im Bereich IT-Dienstleistungen zu stärken.

Der Ausbau der Dienstleistungsaktivitäten durch Einstellung neuer Mitarbeiter ist erfahrungsgemäß mit Anlaufkosten verbunden, weshalb im Zusammenhang mit den für das laufende Geschäftsjahr geplanten Neueinstellungen mit einem leicht negativen bzw. maximal neutralen Ergebnisbeitrag gerechnet werden kann. Ein positiver Ergebnisbeitrag ist frühestens im kommenden Geschäftsjahr zu erwarten.

Im Geschäft mit Medienkunden wird CANCOM verstärkt auf IT-Infrastrukturlösungen und Dienstleistungen setzen. Die von Apple für den Herbst angekündigte Einführung des neuen Betriebssystems Apple Leopard dürfte diese Bemühungen ebenso unterstützen, wie Adobes neue Version der Grafiksoftwaresammlung Creative Suite, die im April eingeführt wurde. Auf Ganzjahressicht sollte dies im Geschäft mit Medienkunden zu einer weiteren Umsatz- und Ergebnisverbesserung führen.

Im Geschäft mit windowsbasierter Hard- und Software sollen die bestehenden Einheiten, z.B. durch Ausbau des Key Account Managements weiter gestärkt werden. Die im Januar erfolgte Einführung des Microsoft-Betriebssystems Windows Vista dürfte sich im weiteren Jahresverlauf ebenfalls positiv auf die Umsätze mit Hard- und Software auswirken.

Darüber hinaus soll die Marktposition der CANCOM-Gruppe im deutschen IT-Umfeld durch gezielte Akquisitionen ausgebaut werden. Das derzeitige Marktumfeld bietet hierfür nach wie vor gute Bedingungen.

Im Rahmen des Qualitätsmanagement strebt CANCOM u. a. die kontinuierliche Steigerung der Kundenzufriedenheit und der Effizienz bestimmter Handlungs- und Arbeitsprozesse an. Die für Mitte des Jahres vorgesehene Einführung des ERP-Systems Dynamics AX von Microsoft spielt hier eine entscheidende Rolle.

Durch Cross Selling sowie durch die Nutzung von Synergien und Best Practises sollen Kosten gespart und Energien gebündelt werden, um in Zukunft noch wettbewerbsfähiger agieren zu können. Die daraus resultierenden Vorteile sollen CANCOM und seinen Kunden und Geschäftspartnern Mehrwerte bieten.

Die geplante strategische Ausrichtung birgt jedoch auch Risiken. So können sich beispielsweise beabsichtigte oder bereits erfolgte Akquisitionen schlechter als erwartet entwickeln und die Geschäftsentwicklung von CANCOM beeinträchtigen. Auch eine unerwartete Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen kann einen bedeutenden negativen Einfluss auf die weiteren Geschäftsaussichten haben.

In Summe erwartet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr einen Konzernumsatz in Höhe von mindestens 300 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von mindestens 6,5 Mio. Euro. Damit einhergehend wird von einer weiteren Verbesserung der Finanzlage ausgegangen.

Für das Geschäftsjahr 2008 geht der Vorstand unter Berücksichtigung der heute zur Verfügung stehenden Prämissen von einem weiteren Umsatzwachstum bei überproportionaler Ergebnissteigerung und weiter verbesserter Finanzlage aus.

Jettingen-Scheppach, im Mai 2007 CANCOM IT Systeme AG

Der Vorstand

Dieser Quartalsbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen, die auf Annahmen und Schätzungen des Vorstands der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft beruhen. Diese Aussagen sind unter anderem durch typische Formulierungen wie "planen", "beabsichtigen" "wollen", "werden", "erwarten", "einschätzen" o. ä. ersichtlich und beruhen auf heutigen Erwartungen, Annahmen und Schätzungen. Obwohl wir davon ausgehen, dass es sich bei diesen Äußerungen um realistische Erwartungen handelt, können wir nicht für die Richtigkeit der Erwartungen garantieren. Die Annahmen können eine Vielzahl an internen und externen Risiken und Unsicherheiten enthalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ erheblich von den tatsächlich genannten vorausschauenden Aussagen und Ergebnissen abweichen. In diesem Zusammenhang sind u. a. die folgenden Einflussfaktoren von Bedeutung: Änderungen der allgemeinen Konjunktur- und Geschäftslage, Änderungen des Zinsniveaus und der Wechselkursraten, Änderungen der Wettbewerbsposition und –situation, z. B. durch Auftreten neuer Wettbewerber, neuer Produkte und Dienstleistungen, neuer Technologien, Änderung des Konsumverhaltens der Kundenzielgruppen, etc., Änderungen der Geschäftsstrategie.

Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch CANCOM ist weder geplant noch übernimmt CANCOM die Verpflichtung dazu.

Konzernbilanz (nach ifrs) – Aktiva

Zahlenangaben in T€
Aktiva
31.03.2007 31.12.2006 Figures in € '000
Assets
Kurzfristige Vermögenswerte Current assets
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5.288 7.302 Cash and cash equivalents
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29.266 35.796 Trade accounts receivable
Vorräte 7.745 8.130 Inventories
Aufträge in Bearbeitung 1.134 247 Orders in process
Rechnungsabgrenzungsposten und Prepaid expenses and
sonstige kurzfristige Vermögenswerte 3.360 3.192 other current assets
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 46.793 54 .667 Total current assets
Langfristige Vermögenswerte Long-term assets
Sachanlagevermögen 8.689 8.564 Property, plant and equipment
Immaterielle Vermögenswerte 1.112 1.178 Intangible assets
Geschäfts- oder Firmenwert 18.986 18.988 Goodwill
Finanzanlagen 5 5 Investments
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 24 30 Investments accounted for by the equity method
Ausleihungen 146 83 Notes receivable/loans
Latente Steuern aus temporären Differenzen 177 183 Deferred taxes arising from temporary differences
Latente Steuern aus steuerlichem Verlustvortrag 2.104 2.057 Deferred taxes arising from tax loss carryover
Sonstige Vermögenswerte 121 145 Other assets
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 31.364 3 1.233 Total long-term assets
Aktiva, gesamt 78.157 85.900 Total assets

Konzernbilanz (nach ifrs) – Passiva

Zahlenangaben in T€ Figures in € '000
Passiva 31.03.2007 31.12.2006 Equity and liabilities
Kurzfristige Schulden Current liabilities
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an Short term debt and
langfristigen Darlehen 940 513 current portion of long-term debt
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 18.439 26.189 Trade accounts payable
Erhaltene Anzahlungen 22 66 Advanced payments redeived
Rückstellungen 5.019 6.551 Accrued expenses
Umsatzabgrenzungsposten 566 286 Deferred revenues
Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern 983 732 Income tax payable
Sonstige kurzfristige Schulden 4.228 4.745 Other current liabilities
Kurzfristige Schulden, gesamt 30.197 39.082 Total current liabilities
Langfristige Schulden Long-term liabilities
Langfristige Darlehen 6.390 6.695 Long-term debt, less current portion
Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen 6.000 6.000 Profit-participation capital and subordinated loans
Umsatzabgrenzungsposten 63 69 Deferred revenues
Latente Steuern aus temporären Differenzen 407 431 Deferred taxes from temporary differences
Pensionsrückstellungen 201 201 Pension provisons
Sonstige langfristige Schulden 403 18 Other long-term liabilities
Langfristige Schulden, gesamt 13.464 13.414 Total Long-term liabilities
Eigenkapital Equity
Gezeichnetes Kapital 10.391 10.391 Shared capital
Kapitalrücklage 15.441 15.441 Additional paid-in capital
Bilanzgewinn/Bilanzverlust Net profit
(inklusive Gewinnrücklagen) 7.029 6.039 (incl. retained earnings)
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -163 -138 Currency translation difference
Minderheitenanteile 1.798 1.671 Minority interests
Eigenkapital, gesamt 34.496 33.404 Total equity
Passiva, gesamt 78.157 85.900 Total equity and liabilities

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung (nach ifrs)

Zahlenangaben in T€ 01.01.07 01.01.06 Figures in € '000
Gewinn- und Verlustrechnung -31.03.07 -31.03.06 Income Statement
Umsatzerlöse 69.087 58.381 Revenues
Sonstige betriebliche Erträge 162 89 Other operating income
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 Other capitalised services rendered for own account
Gesamtleistung 69.249 58.470 Total operating revenue
Materialaufwand / Cost of purchased
Aufwand für bezogene Leistungen -48.479 -46.806 materials and services
Rohertrag 20.770 11.664 Gross profit
Personalaufwand -14.290 -6.875 Personnel expenses
Abschreibungen auf Sachanlagen Depreciation of property, plant and equipment
und immaterielle Vermögensgegenstände -398 -245 and amortisation of intangible assets
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.521 -3.687 Other operating expenses
Betriebsergebnis 1.561 857 Operating income
Zinsen und ähnliche Erträge 40 23 Interest and similar income
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -238 -249 Interest and other expenses
Gewinn-Verlustanteile aus Joint Ventures, Share in profit or loss from joint ventures
die nach der Equity-Methode bilanziert werden -6 0 accounted for by the equity method
Währungsgewinne / -verluste -12 28 Foreign currency exchange income / losses
Ergebnis vor Steuern Profit before taxes
(und Minderheitenanteile) 1.345 659 (and minority interests)
Steuern vom Einkommen und Ertrag -228 -101 Income tax expense
Ergebnis vor Minderheitsanteilen 1.117 558 Profit before minority interests
Minderheitenanteile -127 0 Minority interests
Discontinued operations 0 0 Discontinued operations
Periodenüberschuss / Periodenfehlbetrag 990 558 Net profit for the period
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) unverwässert 10.390.751 9.590.751 shares outstanding (basic)
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Average number of
Aktien (Stück) verwässert 10.390.751 9.590.751 shares outstanding (diluted)
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,10 0,06 Earnings per share (basic)
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,10 0,06 Earnings per share (diluted)

konzernkapitalflussrechnung (nach ifrs)

Zahlenangaben in T€ 01.01.07 01.01.06 Figures in € '000
Kapitalfluss -31.03.07 -31.03.06 Cashflow
Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: Cash flow from ordinary activities:
Periodengewinn vor Steuern- und Minderheitenanteilen 1.345 659 Net profit for the period before taxes and minority interests
Berichtigungen: Adjustments:
+/- Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle +/- Depreciation of property, plant and
Vermögensgegenstände 398 245 equipment, and amortisation of intangible assets
+/- Veränderungen der langfristigen Rückstellungen 0 0 +/- Changes in long-term accruals
+/- Veränderungen der kurzfristigen Rückstellungen -1.532 -446 +/- Changes in current accruals
+/- Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 4 1 +/- Profit/ losses on the disposal of fixed assets
+/- Zinsaufwand 198 226 +/- Interest expense
+/- Veränderungen der Vorräte 385 -777 +/- Changes in inventories
+/- Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen +/- Changes in trade accounts receivable
und Leistungen sowie anderer Forderungen 5.580 1.812 and other accounts receivables
+/- Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen +/- Changes in trade accounts payables
und Leistungen sowie anderer Schulden -7.652 -7.294 and other accounts payable
+/- Gezahlte Zinsen -45 251 +/- Interest paid
+/- Gezahlte und erstattete Ertragsteuern -123 -38 +/- Income tax payments and rebates
+/- Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0 0 Cash-based revenues and expenses
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -1.442 -5.361 Net cash from operating activities
Cashflow aus Investitionstätigkeit Cash flow from investing activities
+/- Erwerb von Tochterunternehmen +/- Acquisition of subsidiaries
(abzgl. erworbene Nettozahlungsmittel) 8 -206 (net of cash)
+/- Zahlungen für Zugänge zu immateriellen +/- Payments for additions to intangible assets as
Vermögenswerten sowie Sachanlagen -464 -257 well as property, plant and equipment
+/- Zahlungen für Zugänge zu anderen Finanzanlagen -63 0 +/- Payments for additions to financial assets
+/- Erlöse aus dem Abgang von und Sachanlagen +/- Proceeds from disposal of property, plant and
und Finanzanlagen 3 24 equipment as well as financial assets
+/- Erhaltene Zinsen 40 23 +/- Interest received
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -476 -416 Net cash used in investing activities
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Cash flow from financing activities
+/- Erlöse aus der Ausgabe von gezeichnetem Kapital 0 0 +/- Income from issuance of share capital
+/- Kapitalerhöhungskosten 0 0 +/- Costs of capital increase
+/- Ein/Auszahlungen für aufgenommene Kredite 122 114 +/- Inflows/ outflows from borrowings
+/- Gezahlte Zinsen -193 -500 +/- Interest paid
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel -71 -386 Net cash used in financing activities
Nettozu-/abnahme von Zahlungsmitt. u. Zahlungmittelaqivalente -1.989 -6.163 Net change in cash and cash equivalents
+/- Wechelkursbedingte Wertänderungen -25 -38 +/- Changes in value resulting from foreign currency exchange
+/- Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 7.302 11.855 +/- Cash and cash equivalents as at beginning of period
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 5.288 5.654 Cash and cash equivalent sat end of period
Zusammensetzung: Breakdown:
Liquide Mittel 5.288 5.654 Cash
5.288 5.654

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach ifrs)

Aktien/ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen/ Gewinnrücklagen Eigene Anteile
Shares Issued capital Capital reserves Revenue reserves Treasury shares
TStück/Quantity '000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
31. Dezember 2005 9.591 9.591 13.821 122 0
Kapitalerhöhungen 800 800 1.672
Veränderung der kumulierten
Währungsdifferenzen
Veränderung der Rücklagen:
- Veränderung stock options -18
- IPO Kosten -34
Ergebnis des Berichtszeitraums
Minderheitenanteile
31. Dezember 2006 10.391 10.391 15.441 122 0
Kapitalerhöhungen 0 0 0
Veränderung der kumulierten
Währungsdifferenzen
Veränderung der Rücklagen:
- Veränderung stock options
- IPO Kosten 0
Ergebnis des Berichtszeitraums
Minderheitenanteile
31. März 2007 10.391 10.391 15.441 122 0

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (nach ifrs)

Eigenkapital Eigenkapitaldiff. aus der Eigenkapitaldiff. aus der
gesamt/Total Minderheitenanteile Bilanzgewinn/ erstmaligen Anwendung Währungsumrechnung/
equity Minority interests Earned surplus von IFRS Translation reserve
T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000 T€ /'000
31 December 2005 26.887 0 .660 -153 3 -154
Capital increase 2.472
Change in accumulated foreign
currency exchange difference 16 16
Change in reserves:
- change in stock options
-18
-34
Net profit for the period 2.410 2.410
Minority interests 1.671 1.671
31 December 2006 33.404 1.671 6.070 -153 -138
Capital increase 0
Change in accumulated foreign
currency exchange difference -25 -25
Change in reserves
- change in stock options 0
0
Net profit for the period 990 990
Minority interests 127 127
31 March 2007 34.496 1.798 7.060 -153 -163

ANHANG

für den Quartalsbericht zum 31.03.2007

A. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (im Folgenden: "CANCOM Konzern", "CANCOM Gruppe" oder "Konzern") wurde nach den International Financial Reporting Standards bzw. die International Accounting Standards (IFRS/IAS) aufgestellt. Alle für das Geschäftsjahr 2007 verpflichtend anzuwendenden IFRS und IAS sowie Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) bzw. Standing Interpretations Committee (SIC) werden uneingeschränkt berücksichtigt. Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend € ("T€") angegeben.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007. Adresse des eingetragenen Sitzes ist: Messerschmittstraße 20, 89343 Jettingen-Scheppach.

Die Aktien werden im Geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse unter ISIN DE0005419105 gehandelt und sind zum Prime Standard zugelassen.

Gegenstand der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und ihrer einbezogenen Tochtergesellschaften ist im Wesentlichen der Vertrieb von kompletten IT-Systemlösungen (Hard-, Software- und Netzwerkprodukte) zusammen mit einer breiten Palette an IT-Services (z.B. in den Bereichen Beratung, Systemintegration, Service&Support und Schulung).

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft alle Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft direkt oder indirekt mit Mehrheit beteiligt ist bzw. die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Diese Tochterunternehmen wurden vollkonsolidiert.

In den Konzernabschluss zum 31. März 2007 der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft sind die in der folgenden Übersicht aufgeführten in- und ausländischen Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Sitz der
Gesellschaft
Beteiligungs-
quote in %
1. CANCOM Deutschland GmbH sowie Jettingen-Scheppach 100,0
deren Tochtergesellschaften
• CANCOM Computersysteme GmbH Grambach/Österreich 100,0
• CANCOM (Switzerland) AG Caslano/Schweiz 100,0
2. CANCOM NSG GmbH Jettingen-Scheppach 75,1
3. CANCOM IT Solutions GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
4. CANCOM physical infrastructure GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
sowie deren Tochtergesellschaft
• Novodrom People Value Service GmbH Jettingen-Scheppach 100,0
5. Maily Distribution GmbH Sindelfingen 100,0
6. CANCOM Ltd. Guildford/Großbritannien 100,0
7. SoftMail IT AG Caslano/Schweiz 100,0

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Konzernabschlusses angewendet wurden, sind im Folgenden dargestellt. Die beschriebenen Methoden wurden konsequent auf die dargestellten Berichtsperioden angewendet, sofern nichts anderes angegeben ist.

Standards, deren Anwendungszeitpunkt erst nach dem Bilanzstichtag liegen, wurden nicht vorzeitig angewendet. Es ergaben sich somit keine Auswirkungen aus der vorzeitigen Anwendung von Standards auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Gesellschaften sind auf den Bilanzstichtag der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft aufgestellt worden.

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss basiert auf den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

IFRS 3 wird ab dem 31. März 2004 angewendet, d.h. eine retrospektive Anwendung findet nicht statt. Gemäß IFRS 3.79 ist die Abschreibung von zuvor angesetzter Geschäfts- oder Firmenwerte eingestellt worden. Der Buchwert der damit verbundenen kumulierten Abschreibungen ist mit einer entsprechenden Minderung des Geschäfts- oder Firmenwerts aufgerechnet worden. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß IAS 36 auf Wertminderung jährlich überprüft.

Die Einbeziehung der Abschlüsse der einzelnen Tochterunternehmen in den Konzernabschluss erfolgt nach der Erwerbsmethode. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Der Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbs über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögens wird als Goodwill angesetzt. In Übereinstimmung mit den Standards IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse", IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" ist der Geschäfts- oder Firmenwert nicht planmäßig abzuschreiben, sondern stattdessen mindestens einmal jährlich auf eine außerordentliche Wertminderung

zu überprüfen (Impairment Test). Für den Geschäfts- oder Firmenwert ist die auf Marktwerten basierte Überprüfung auf der Ebene von Geschäftsbereichen (zahlungsmittelgenerierende Einheiten) durchzuführen. Dabei ist ein Geschäftsbereich im Sinne dieser Vorschrift ein operatives Segment oder eine Ebene darunter.

Bei der Bilanzierung nach der Equity-Methode werden die Anteile am Unternehmen zunächst mit den Anschaffungskosten angesetzt. In der Folge wird der Buchwert der Anteile entsprechend dem Anteil des Anteilseigners am Periodenergebnis des Beteiligungsunternehmens erhöht oder vermindert. Der Anteil des Anteilseigners am Erfolg des Beteiligungsunternehmens wird in dessen Periodenergebnis ausgewiesen. Vom Beteiligungsunternehmen empfangene Ausschüttungen vermindern den Buchwert der Anteile.

Konzerninterne Gewinne, Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen den Konzerngesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Anteile anderer Gesellschafter werden in einem separaten Ausgleichsposten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Schätzungen und Annahmen

Für die Erstellung des Konzernabschlusses müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden. Diese haben Einfluss auf die angegebenen Beträge für Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden sowie den Ausweis für Aufwendungen und Erträge. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Grundlagen der Währungsumrechnung

In den Einzelabschlüssen der Gesellschaften werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Kursgewinne und –verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Die Umrechnung der Abschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt nach dem Konzept der funktionalen Währung. Im CANCOM-Konzern sind sämtliche ausländische Tochtergesellschaften wirtschaftlich selbständig, so dass die jeweilige Landeswährung der Tochterunternehmung die funktionale Währung ist. Entsprechend werden die Vermögenswerte und Schulden mit dem Stichtagskurs, während Erträge und Aufwendungen mit dem unterjährigen Durchschnittskurs umgerechnet werden. Umrechnungsdifferenzen zu den Stichtagskursen des Vorjahres sowie zwischen dem Jahresergebnis in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet und dort gesondert ausgewiesen.

Währung

Q1/2007 Q1/2006 Q1/2005
Schweizer Franken
• Stichtagskurs
• Durchschnittskurs
1€=1,624 SFR
1€=1,617 SFR
1€=1,579 SFR
1€=1,559 SFR
1€=1,549 SFR
1€=1,549 SFR
Britisches Pfund
• Stichtagskurs
• Durchschnittskurs
1€=0,680 GBP
1€=0,680 GBP
1€=0,697 GBP
1€=0,686 GBP
1€=0,688 GBP
1€=0,694 GBP

Die Umrechnungsdifferenzen sind im Ergebnis erfasst sind und stellen einen Aufwand in Höhe von T€ 12 dar.

Realisierung von Erträgen/Umsatzrealisation

Umsätze für Hard- und Softwareverkäufe werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden realisiert, wenn das Entgelt vertraglich fixiert oder bestimmbar und die Erfüllung der damit verbundenen Forderungen wahrscheinlich ist. Umsätze im Bereich Professional Service werden erst nach Abnahme durch den Kunden bzw. nach erfolgter Installation, falls diese eine wesentliche Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Produktes ist, realisiert. Die Umsatzerlöse sind abzüglich Skonti, Preisnachlässe, Kundenboni und Rabatte ausgewiesen.

In Bearbeitung befindliche Dienstleistungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach der "percentage-of-completion-methode" bewertet. Der Leistungsfortschritt ermittelt sich aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Auftragskosten zu den geschätzten gesamten Auftragskosten, es sei denn, dies würde zu einer Verzerrung in der Darstellung des Leistungsfortschritts führen. Kann das Ergebnis eines Fertigungsauftrags verlässlich geschätzt werden, so werden die Erlöse und Kosten entsprechend diesem Fertigstellungsgrades am Bilanzstichtag erfasst. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden die Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst, die wahrscheinlich erstattungsfähig sind.

Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Der anzuwendende Zinssatz ist genau der Zinssatz, der die geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswertes auf den Nettobuchwert des Vermögenswertes abzinst. Dividendenerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs des Gesellschafters auf Zahlung erfasst.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 "Earnings per Share" ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share) berechnet sich aus der Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr im Umlauf befindlichen Stammaktien.

Beim verwässerten Ergebnis je Aktie (Diluted Earnings per Share) wird unterstellt, dass alle potenziell verwässernden Aktienoptionen ausgeübt werden. Wirtschaftlich ist davon auszugehen, dass die Optionen dann gezogen werden, wenn der Bezugspreis je Option in einem günstigen Verhältnis zum gehandelten Aktienkurs der Gesellschaft steht.

Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Marktwert gemäß IAS 2.9. angesetzt. Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten und, falls zutreffend, Fertigungseinzelkosten sowie diejenigen Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden nach der Methode des gewichteten Durchschnitts berechnet. Der Nettoveräußerungswert stellt den geschätzten Verkaufspreis abzüglich aller geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung sowie der Kosten für Marketing, Verkauf und Vertrieb dar. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden mit dem niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet.

Sofern notwendig, werden Abwertungen für Überreichweiten, Überalterung sowie für verminderte Gängigkeit vorgenommen.

In den Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert. Die Fremdkapitalzinsen sind sofort als Aufwand erfasst worden.

Die Aufträge in Bearbeitungen sind unter Anwendung der "percentage-of-completion-method" je nach Anarbeitungsstand im Verhältnis der erbrachten Aufwendungen zu den geschätzten Aufwendungen mit den vereinbarten Auftragserlösen gemäß IAS 11 bewertet.

Forderungen werden mit dem Nettoverkaufserlös unter Berücksichtigung einer Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen ausgewiesen. Soweit bei langfristigen Forderungen der vereinbarte Zinssatz unter dem Marktwert liegt, wird der Nominalbetrag der Forderung diskontiert. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt keine Diskontierung. Ist die Einbringbarkeit der Forderungen unwahrscheinlich, erfolgt eine Wertberichtigung.

Sonstige Vermögenswerte werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die liquiden Mittel beinhalten Bankguthaben, Kassenbestände und innerhalb eines Zeitraums von maximal 3 Monaten liquidierbare Geldanlagen, die keinen wesentlichen Wertschwankungen unterliegen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen gebildet und zum Nominalwert bewertet.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden analog nach IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer auf den geschätzten Restbuchwert abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt konzerneinheitlich linear (in der Regel über 3-5 Jahre) über den Zeitraum, in dem der wirtschaftliche Nutzen des Vermögenswertes durch das Unternehmen verbraucht wird. Geschäfts- oder Firmenwerte aus Akquisitionen werden nicht planmäßig abgeschrieben. Anstelle einer planmäßigen Abschreibung werden die Geschäfts- und Firmenwerte mindestens einmal im Jahr einem so genannten Werthaltigkeitstest (Impairment Test) unterzogen (IFRS 3 zusammen mit IAS 36). IAS 38 unterscheidet zwischen immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter und unbestimmbarer Nutzungsdauer. Nur die immateriellen Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig abgeschrieben, dagegen werden die immateriellen Wirtschaftsgüter mit unbestimmbarer Nutzungsdauer nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung gemäß IAS 36 überprüft. Mit Ausnahme des Goodwills haben sämtliche immaterielle Vermögenswerte eine begrenzte Nutzungsdauer.

Einmal jährlich werden die Geschäfts- und Firmenwerte auf Wertminderung - sowie zusätzlich bei Anzeichen einer möglichen Wertminderung – überprüft. Die Überprüfung der Werthaltigkeit des Goodwills erfolgt auf der Basis einer an der Segmentberichterstattung angelehnten Ebene der Berichtseinheit (Zahlungsmittelgenerierende Einheit) nach IAS 36. Bei diesem Prozess werden die Buchwerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit dem erzielbaren Betrag gegenüber gestellt.

Der erzielbare Betrag stellt dabei den höheren Wert aus Veräußerungswert abzüglich Veräußerungskosten oder Nutzungswert dar. CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ermittelt den Nutzungswert als Barwert der künftigen Cash Flows der Berichtseinheit über einen Zeitraum von fünf Jahren, diskontiert mit einem marktüblichen Zinssatz. Cash Flows über den Fünfjahreszeitraum hinaus werden mit einer stetigen Wachstumsrate hochgerechnet und diskontiert.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu ihren um Abschreibungen verminderten historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß IAS 16 bewertet. Die Abschreibung erfolgt planmäßig nach der linearen Methode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer. Im Einzelnen liegen den Wertansätzen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Verwaltungs- und Lagergebäude 33 1/3 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung 4-10 Jahre

Die Anschaffungs-/Herstellungskosten beinhalten die direkt dem Erwerb zurechenbaren Aufwendungen. Nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten werden nur dann als Teil der Anschaffungs-/Herstellungskosten des Vermögenswertes oder – sofern einschlägig – als separater Vermögenswert erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass daraus dem Konzern zukünftig wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig ermittelt werden können. Alle anderen Reparaturen und Wartungen werden in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, in dem sie angefallen sind. Die Restbuchwerte und wirtschaftlichen Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswertes seinen geschätzten erzielbaren Betrag, so wird er sofort auf letzteren abgeschrieben. Gewinne und Verluste aus den Abgängen von Vermögenswerten werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und dem Buchwert ermittelt und erfolgswirksam erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zu- und Abgang sowie als Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres gezeigt.

Die Sachanlagen sind in Höhe von € 6,0 Mio. durch Grundschulden belastet, die zum 31.12.2006 mit € 4,1 Mio. valutieren.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte

Das Erfordernis eines außerplanmäßigen Wertminderungsbedarfs ist auf Basis von IAS 36.9 "Wertminderung von Vermögenswerten" zu prüfen, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buchwert eines langfristigen Vermögenswertes nicht wiedererlangt werden kann. In einem solchen Fall würde CANCOM eine außerplanmäßige Abschreibung vornehmen. Der Wertminderungstest bezüglich langfristiger Vermögenswerte, die künftig weiterhin genutzt werden sollen, erfolgt durch Gegenüberstellung der fortgeführten Anschaffungskosten mit den diskontierten künftigen Mittelzu- und –abflüssen. Sofern dieser Wert (Stichtagszeitwert) unterhalb der fortgeführten Anschaffungskosten liegt, erfolgt eine Wertminderung der Vermögenswerte nach IAS 36 und IAS 38.108.

Finanzanlagen und Ausleihungen

Sonstige Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt. Innerhalb der Finanzanlagen bestehen keine an organisierten Märkten gehandelten Wertpapiere.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Verbindlichkeitenmethode gebildet. Demnach werden für zeitliche, sich in der Zukunft aller Voraussicht nach ausgleichende Differenzen zwischen steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Bewertungsansätzen sowie für temporäre Ergebnisdifferenzen aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen latente Steuern gebildet. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, die in den Jahren der Umkehrung der Differenzen gelten, soweit diese zum Bilanzstichtag bereits verabschiedet sind. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß IAS 12 und SIC-21 unsaldiert im Konzern ausgewiesen. Für Verlustvorträge, die künftige Steuerbelastungen mindern, sind aktive latente Steuern gebildet worden, soweit deren Realisierung wahrscheinlich ist. Die latenten Steuern werden auf ihre Werthaltigkeit überprüft und – falls notwendig – wertberichtigt. Der Bilanzansatz der latenten Steuern erfolgt zum Nominalwert; eine Diskontierung erfolgt nicht.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Unter Rückstellungen für Zuwendungen an Arbeitnehmer fallen im Wesentlichen leistungsorientierte Pensionsverpflichtungen, die auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens der laufenden Einmal-Prämien (sog. "projected unit credit method") ermittelt werden. Dabei werden zukünftige Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen betragserhöhend berücksichtigt. Beitragsorientierte Versorgungswerke führen lediglich in Höhe der zum Bilanzstichtag noch fälligen Beiträge zu einer Rückstellung. Durch unvorhergesehene Änderungen der Pensionsverpflichtung oder der Planvermögenswerte können versicherungsmathematische Gewinne und – Verluste entstehen, die nicht in der GuV berücksichtigt werden. Diese aufgelaufenen und noch nicht erfolgswirksam erfassten Gewinne und Verluste sind in dem Umfang zu realisieren, in dem sie am Anfang des Geschäftsjahres einen Korridor überschreiten, der durch 10% des höheren Werts von Pensionsverpflichtung und Planvermögen bestimmt ist.

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, sobald eine ungewisse gegenwärtige Verpflichtung aus einem Ereignis der Vergangenheit vorliegt, die rechtlich oder faktisch verursacht ist, deren Inanspruchnahme wahrscheinlich ist sowie deren Höhe zuverlässig quantifiziert werden kann. Die Bewertung erfolgt zum Betrag gemäß der bestmöglichen Schätzung, wobei Einzel- und Gemeinkosten berücksichtigt werden. Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten werden ebenso wenig berücksichtigt wie Entwicklungskosten.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt, der dem Marktwert entspricht.

In der Bilanz werden ausgenutzte Kontokorrentkredite als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten unter den kurzfristigen Finanzschulden gezeigt.

Konzernkapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach IAS 7 ermittelt und stellt den Zu- und Abfluss der Zahlungsmittel des Konzerns im Berichtsjahr dar. Es wird unterschieden zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

Leasing

Leasing-Zahlungen innerhalb eines Operate-Leasing Verhältnisses werden als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über die Laufzeit des Leasingvertrages erfasst, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht dem zeitlichen Verlauf des Nutzens für die Gesellschaft. Operate-Leasing liegt vor, wenn durch den Leasingvertrag nicht alle wesentlichen Risiken und Chancen auf den Leasing-Nehmer übertragen werden. Die Gesellschaft überprüft regelmäßig alle Leasingverträge, ob Operate- oder Finance-Leasing vorliegt.

Im Zuge der Einführung einer neuen ERP-Software voraussichtlich im 2. Quartal 2007 ist mit der TRS Technology Refresh GmbH ein Leasingvertrag über ein Gesamtvolumen in Höhe von T€ 1.317 unterzeichnet worden. Die Transaktion wurde als Operate Lease gem. IAS 17 behandelt. Die unkündbare Grundmietzeit beträgt 56 Monate.

5. Wesentliche Unterschiede bei der Rechnungslegung zwischen IFRS und deutschem Handelsrecht

Der Konzernabschluss der Gesellschaft für das 1. Quartal 2007 wurde im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Voraussetzungen zur Befreiung von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach deutschem Handelsrecht sind erfüllt.

Zwingende Unterschiede zur Konzernrechnungslegung gemäß HGB ergeben sich wie folgt:

    • Gliederung der Bilanz in langfristige und kurzfristige Posten entsprechend IAS 1 (revised 2003),
    • Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gemäß IAS 19,
    • Umrechnung monetärer Valuta-Forderungen und Valuta-Verbindlichkeiten zum Stichtagskurs entsprechend IAS 21,
    • Abzug der Aufwendungen für IPO und für Kapitalerhöhungen nach Abzug latenter Steuern vom Eigenkapital nach IFRS 3,
    • Steuerabgrenzung gemäß der "Liability"-Methode aufgrund IAS 12,
    • Behandlung passiver Unterschiedsbeträge im Rahmen der Erstkonsolidierung sowie Ansatz und Folgebewertung konsolidierungsbedingter Firmenwerte gemäß IFRS 3,
    • Bilanzierung von Fertigungsaufträgen nach der Percentage-of-Completion-Methode gemäß IAS 11

B. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (liquide Mittel)

Die liquiden Mittel enthalten ausschließlich jederzeit fällige Bankguthaben sowie Kassenbestände.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Vorräte

Die Vorräte enthalten fast ausschließlich Waren, insbesondere Hardwarekomponenten und Software. Ein Großteil davon lagert im Logistikzentrum in Jettingen-Scheppach.

Die Vorräte setzen sich folgendermaßen zusammen (unternehmensspezifische Untergliederung):

31.03.2007 T€ 31.12.2006 T€
Fertige Erzeugnisse und Waren 7.779 8.591
Geleistete Anzahlungen 98 116
Erhaltene Anzahlungen -132 -577
7.745 8.130

4. Aufträge in Bearbeitung

Die Aufträge in Bearbeitung betreffen die nach der "percentage-of-completion-method bilanzierten angearbeiteten Aufträge T€ 1.430 abzüglich erhaltener Anzahlungen T€ 296.

5. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte. Im Einzelnen werden darunter u. a. Bonusforderungen gegen Lieferanten (T€ 1.218), Marketingumsätze (T€ 413), Forderung an Mitarbeiter (T€ 226), Versicherungsentschädigungen (T€ 181), debitorische Kreditoren (T€ 168), Steuererstattungsbeträge (T€ 166), Forderung an Altgesellschafter (T€ 118) sowie Forderungen an die Träger der Sozialversicherung und Pensionskassen (T€ 81) ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 677) beinhalten abgegrenzte Versicherungsprämien sowie vorausbezahlte Kosten.

6. Anlagevermögen

6.1 Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen Grund und Boden und Gebäude des Verwaltungs- und Logistikzentrums in Scheppach mit € 5,7 Mio. sowie die dazu notwendige Betriebsausstattung für das automatische Kleinteilelager und das manuelle Palettenlager mit € 0,6 Mio. Darüber hinaus werden Computerequipment, Mietereinbauten und Büroausstattungen ausgewiesen.

6.2 Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Software, die entgeltlich erworben wurde (T€ 65) und Kundenstamm (T€ 1.047).

6.3 Geschäfts- und Firmenwert

Die Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen die entsprechenden Werte aus der Konsolidierung der CANCOM Deutschland GmbH, der CANCOM Ltd., Großbritannien der CANCOM IT Solutions GmbH und der CANCOM NSG GmbH.

6.4 Ausleihungen

Die Ausleihungen enthalten den Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 146.

7. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden aufgrund der vorhandenen in- und ausländischen körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge in Höhe von ca. € 5,8 Mio. und den inländischen gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen in Höhe von ca. € 5,0 Mio. aktiviert. Sofern die Verlustvorträge im Rahmen von Unternehmenskäufen übernommen wurden, erfolgte die Bildung der aktiven latenten Steuern erfolgsneutral durch Saldierung mit den entsprechenden Geschäfts- und Firmenwerten.

Latente Steuer aus temporäre steuerlichem
Differenzen Verlustvortrag
T€ T€
Stand 01.01.2007 183 2.057
Steueraufwand durch Gewinn- und Verlustrechnung -6 47
Stand 31.03.2007 177 2.104

8. Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen

Unter den kurzfristigen Darlehen und dem kurzfristigen Anteil an langfristigen Darlehen werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um die Inanspruchnahme der von Banken eingeräumten Kreditlinien sowie um den innerhalb eines Jahres fälligen Teil von langfristigen Darlehen.

9. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

10. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und Provisionen (T€ 1.157), Rückstellung für Urlaubsansprüche (T€ 917), noch ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 877), Abfindungen und Gehälter (T€ 826), Gewährleistungen (T€ 385), ungewisse Risiken (T€ 351), Berufsgenossenschaft (T€ 350), Sozialversicherung und Lohnsteuer (T€ 171), Leasing-Mehrkosten (T€ 114), Prozesskosten (T€ 114) und Rückstellung für Abschlusskosten (T€ 109).

Der Gesamtbetrag der Rückstellungen ist bis auf die unter den langfristigen Rückstellungen ausgewiesene Rückstellung für in Österreich vorgeschriebene Abfindungen in Höhe von T€ 17 und der Rückstellung für Gewährleistungen (T€ 385) innerhalb eines Jahres fällig.

11. Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern

Unter den Verbindlichkeiten aus Ertragssteuern werden im Wesentlichen Verpflichtungen für 2004, 2005, 2006 und 2007 sowie aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2000 bis 2003 ausgewiesen.

12. Sonstige kurzfristige Schulden

Unter den sonstigen kurzfristigen Schulden werden im Einzelnen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (T€ 2.078), Lohn- und Kirchensteuer (T€ 941), kreditorische Debitoren (T€ 533), Lohn- und Gehalt (T€ 192), Sozialversicherung (T€ 108) und Kaufpreisverbindlichkeiten (T€ 81) ausgewiesen.

13. Langfristige Darlehen

Die langfristigen Darlehen umfassen ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die eine Restlaufzeit von mindestens einem Jahr haben. Der Anteil dieser Darlehen, die innerhalb der nächsten 12 Monate fällig sind, wird unter der Position "kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen" ausgewiesen.

14. Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen

Die Position Genussrechtskapital und nachrangige Darlehen enthält ausschließlich Genussrechte in Höhe von € 6.000.000,00 (PREPS 2005-1 und PREPS 2005-2). Der als PREPS 2005-2 bezeichnete Teil der Genussrechte in Höhe von € 3.000.000,00 wurde mit Vertrag vom 1. November 2005 ausgereicht. Die Einzahlung erfolgte am 8. Dezember 2005. Das Genussrecht endet am 8. Dezember 2012. Eine Beteiligung an den Verlusten der Gesellschaft ist ausgeschlossen. Ansprüche aus dem Genussrecht treten gegenüber den Ansprüchen aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger des Unternehmens in der Weise im Rang zurück, dass sie im Falle der Liquidation oder der Insolvenz des Unternehmens im Rang nach den Forderungen gemäß § 39 Abs. 1 Nr. 4 InsO, und damit erst nach vollständiger Befriedigung dieser und der diesen im Rang vorgehenden Forderungen, jedoch vor den Forderungen nach § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO zu befriedigen

sind. Gemäß der Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstandes zur Begebung von Genussrechten bei der Hauptversammlung 2005 wurde der per 31.12.2005 noch als nachrangiges Darlehen bilanzierte Teil (PREPS 2005-1) in Höhe von 3.000.000,00 in Genussrechte umgewandelt.

Die Umwandlung war wirksam ab der Zinsperiode beginnend mit dem 04. Mai 2006. Das Genussrecht endet am 04. August 2012. Eine Beteiligung an den Verlusten der Gesellschaft ist ausgeschlossen. Ansprüche aus dem Genussrecht treten gegenüber den Ansprüchen aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger des Unternehmens in der Weise im Rang zurück, dass sie im Falle der Liquidation oder der Insolvenz des Unternehmens im Rang nach den Forderungen gemäß § 39 Abs. 1 Nr. 4 InsO, und damit erst nach vollständiger Befriedigung dieser und der diesen im Rang vorgehenden Forderungen, jedoch vor den Forderungen nach § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO zu befriedigen sind.

15. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern wurden auf Abweichungen zu den Steuerbilanzen gebildet.

Die Bewertung erfolgt mit einem einheitlichen Steuersatz von 38,19 %.

16. Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten Rückstellungen für Vorstandsmitglieder (T€ 168) und Rückstellung für Pensionen übriger Mitarbeiter (T€ 33).

Für ein Vorstandsmitglied existieren "leistungsorientierte" individuelle Einzelzusagen. Daneben bestehen weitere "leistungsorientierte" Zusagen für übrige Mitarbeiter, die im Rahmen einer Akquisition übernommen wurden.

Die Höhe der Versorgungszusagen aus den Pensionsplänen im Inland bemisst sich im Wesentlichen nach der Beschäftigungsdauer und der Vergütung der einzelnen Mitarbeiter.

17. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital (Stand 31.03.2007)

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. März 2007 € 10.390.751,00 und ist in 10.390.751 Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt.

Genehmigtes und bedingtes Kapital

Das genehmigte Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. März 2007 insgesamt € 3.988.671,00.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2004 er-mächtigt, das Grundkapital bis zum 15. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe bis zu 838.671 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 838.671,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital 2004/I).

Des Weiteren ist der Vorstand durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2005 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 20. Juni 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 150.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 150.000,00 zu erhöhen. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ausschließen, sofern die neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats (Genehmigtes Kapital (2005) II).

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Juni 2005 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. Juni 2010 durch Ausgabe bis zu 3.000.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Baroder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 3.000.000,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht eingeräumt, das bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Falle des Erwerbs einer Beteiligung oder von Unternehmensteilen ausgeschlossen werden kann. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen: über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtrates (Genehmigtes Kapital (2005) III).

Das bedingte Kapital beträgt zum 31. März 2007 € 3.740.866,00.

Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 3.560.866,00 durch Ausgabe von bis zu 3.560.866 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Schuldverschreibungen, zu deren Ausgabe bis zum 25. Mai 2007 der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Mai 2002 ermächtigt wurde, von Wandlungsrechten bzw. –pflichten oder Optionsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien sind ab dem Beginn des Geschäftsjahres gewinnberechtigt, für das zum Zeitpunkt ihrer Ausgabe noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist.

Die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 180.000,00 wird durch Ausgabe von bis zu 180.000 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien nur insoweit durchgeführt, wie Berechtigte von Optionsscheinen, zu deren Ausgabe der Vorstand von der Hauptversammlung am 18. April 2000 durch Beschluss ermächtigt wurde, von ihrem Umtauschrecht Gebrauch machen. Die aus dem ausgeübten Optionsrecht hervorgehenden Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung der Optionsrechte entstehen, am Gewinn teil.

18. Minderheitenanteile

Die Minderheitenanteile betreffen den Teil des Eigenkapitals, der auf den Minderheitengesellschafter der CANCOM NSG GmbH entfällt.

C. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

1. Segmentberichterstattung

Die CANCOM-Gruppe vermittelt Segmentinformationen nach den Vorschriften des IAS 14.

Das primäre Segmentberichtsformat der CANCOM-Gruppe (siehe S. 22) basiert auf geografischen Segmenten, da die Risiken, die Eigenkapitalverzinsung und das Ertragspotential des Unternehmens im Wesentlichen von der Tatsache beeinflusst wird, ob die Unternehmung in Deutschland tätig ist oder im europäischen Ausland agiert.

Das sekundäre Segmentberichtsformat der CANCOM-Gruppe (siehe S. 23) basiert auf den Geschäftssegmenten Systemhaus und Professional Service.

Die in der internen Berichterstattung über das Segment zur Anwendung gelangenden Rechnungslegungsmethoden entsprechen den unter Punkt A. 3. (siehe S. 16) beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Lediglich im Rahmen der Währungsumrechnung bestehen Unterschiede, die zu geringen Abweichungen zwischen den Daten des internen Berichtswesens und den entsprechenden Angaben der externen Rechnungslegung führen.

Interne Umsätze werden je nach Art der Leistung entweder auf Kostenbasis oder auf Basis aktueller Marktpreise erfasst.

In der primären Segmentberichterstattung für 2007 der CANCOM-Gruppe befinden sich für Deutschland die Gesellschaften CANCOM Deutschland GmbH, CANCOM IT Solutions GmbH, CANCOM NSG GmbH, CANCOM physical infrastructure GmbH, Novodrom People Value Service GmbH, Maily Distribution GmbH sowie die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft.

In Europa sind die Gesellschaften CANCOM Ltd., CANCOM (Switzerland) AG, CANCOM Computersysteme GmbH sowie die SoftMail IT AG enthalten.

Die interne Verrechnungspreisfindung für Transaktionen zwischen den Segmenten erfolgt nach der Leistungspool-Methodik.

Die nachfolgende Tabelle segmentiert verschiedene Angaben des Konzernabschlusses nach Regionen. Alle dargestellten Werte wurden in gleicher Weise wie die entsprechenden konsolidierten Daten ermittelt; daher entsprechen die Summen der segmentierten Daten den konsolidierten Werten.

Geographische Segmente Deutschland Europa Eliminierung Konsolidiert
31.03.07 31.03.06 31.03.07 31.03.06 31.03.07 31.03.06 31.03.07 31.03.06
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
Umsatzerlöse
- Externe Verkäufe 61.357 49.633 7.730 8.748
- Verkäufe zwischen den Segmenten 1.683 1.858 14 303 -1.697 -2.161
- Gesamte Erträge 63.040 51.491 7.744 9.051 -1.697 -2.161 69.087 58.381
Ergebnis
EBITDA 1.816 659 143 443 1.959 1.102
- Abschreibungen 366 210 32 35 398 245
Betriebsergebnis (EBIT) 1.450 449 111 408 1.561 857
- Gewinn-Verlustanteile aus Joint Ventures,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden -6 0 0 0 -6 0
- Zinserträge 40 23
- Zinsaufwendungen -238 -249
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.357 631
- Außerordentliches Ergebnis 0 0 0 0 0 0
- Währungsdifferenzen -12 28
- Ertragsteuern -228 -101
- Ergebnisanteil konzernfremder Gesellschafter -127 0
- Discontinuing operations 0 0 0 0 0 0
Konzernjahresergebnis 990 55 8
Andere Informationen
- Segmentvermögen1,2 70.504 54.968 5.372 6.427 75.876 61.395
- Kurzfristige Verbindlichkeiten 27.725 21.747 2.572 3.550 30.297 25.297
- Langfristige Verbindlichkeiten 13.347 10.235 17 25 13.364 10.260
- Investitionen1 411 426 52 24 462 450

In der sekundären Segmentberichterstattung enthält das Segment Professional Service die Tochtergesellschaft CANCOM NSG GmbH und CANCOM IT Solutions GmbH sowie die dieser zugeordneten Kostenstellen der CANCOM Deutschland GmbH.

Novodrom People Value Service GmbH, Maily Distribution GmbH, CANCOM Computersysteme GmbH, CANCOM (Switzerland) AG, CANCOM Ltd., SoftMail IT AG abzüglich den der CANCOM IT Solutions GmbH zuzuordnenden Kostenstellen.

Das Segment Systemhaus beinhaltet die Gesellschaften CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft, CANCOM Deutschland GmbH, CANCOM physical infrastructure GmbH,

Konsolidiert
31.03.07 31.03.06 31.03.07 31.03.06 31.03.07 31.03.06 31.03.07 31.03.06
T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
47.689 49.284 21.398 9.097
100 0 43 0 -143 0
47.789 4 9.284 21.441 9.097 -143 0 69.087 5 8.381
53.284 5 1.610 22.592 9.785 75.876 61.395
382 43 1 81 19 4 63 45 0
Systemhaus Professional Services Eliminierung

Informationen über dominante Kunden:

Die Kunden der Siemens-Gruppe (Siemens IT Solutions and Services sowie Fujitsu Siemens Computers) machen jeweils mehr als 5 % vom Gesamtumsatz des CANCOM-Konzerns aus und deutlich mehr als 5 % vom Deckungsbeitrag.

2. Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen von T€ 69.087 sind mit Hilfe der POC-Methode ermittelte Auftragserlöse von T€ 909 enthalten.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:

Summe 162 89
Sonstige betriebliche Erträge 5 23
Periodenfremde Erträge 123 23
Mieterträge 34 43
in T€ 01.01. - 31.03.2007 01.01. - 30.03.2006

Die periodenfremden Erträge beinhalten im Wesentlichen Zahlungseingänge aus ausgebuchten Forderungen sowie Erträge aus Ausbuchungen von kreditorischen Debitoren.

4. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 31.03.2007 01.01. - 31.03.2006
Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben
Aufwendungen für Altersversorgung
12.112
2.144
34
5.908
904
63
Summe 14.290 6.875

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich wie folgt zusammen:

in T€ 01.01. - 31.03.2007 01.01. - 31.03.2006
Raumkosten 830 663
Versicherungen und sonstige Abgaben 180 159
Kfz Kosten 950 413
Werbekosten 507 556
Börsen- und Repräsentationskosten 67 73
Bewirtungen und Reisekosten 364 154
Kosten der Warenabgabe 493 552
Fremdleistungen 219 368
Reparaturen, Instandhaltung, Mietleasing 266 130
Kommunikations- und Bürokosten 288 206
Rechts- und Beratungskosten 178 142
Gebühren, Kosten des Geldverkehrs 116 125
Wertberichtigungen auf Forderungen 8 41
Sonstige betriebliche Aufwendungen 55 105
Summe 4.521 3.687

6. Zinserträge / Zinsaufwendungen

Die Zinserträge bestehen im Wesentlichen aus Zinserträgen Bankguthaben und Zinserträgen von Kunden.

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Ertragssteuerquote für inländische Gesellschaften beläuft sich auf 38,19 % und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag. Die Abweichungen der ausgewiesenen Steueraufwendungen zu denen des Steuersatzes der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft ergeben sich wie folgt:

T€ T€
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.218 659
Erwarteter Steueraufwand zum Steuersatz der
inländischen Gesellschaften (38,19%; Vj, 37,8%) 4 65 2496
- Besteuerungsunterschied Ausland -26 -107
- Veränderung der Wertberichtigung
auf aktive latente Steuern auf Verlostvorträge -221 -12
- Steuerfreie Einnahmen 13 0
- Periodenfremde tatsächliche Ertragsteuern -23 -16
- Permanente Differenzen: nicht abzugsfähige
Betriebsausgaben sowie gewerbesteuerliche
Hinzurechnungen und Kürzungen 17 -29
- Temporäre Differenzen -4 16
- Sonstiges 7 0
Gesamter Ertragsteueraufwand Konzern 228 101

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

Summe 228
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der Softmail Gruppe, Schweiz 31
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM Ltd., Großbritannien -35
Steuerertrag CANCOM Computersysteme GmbH., Österreich Vorjahre -8
Körperschaftsteuer CANCOM Computersysteme GmbH., Österreich 3
CANCOM Computersysteme GmbH, Österreich 58
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der
Gewerbesteuer CANCOM NSG GmbH 128
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag der CANCOM NSG GmbH 174
Latente Steuern aus Abweichungen zu Steuerbilanz CANCOM NSG GmbH -18
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der Maily Distribution GmbH -10
Steuerertrag Maily Distribution GmbH Vorjahre -20
Gewerbesteuer Novodrom People Value Service GmbH 6
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag Novodrom People Value Service GmbH 10
Nutzung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM physical infrastructure GmbH 3
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM IT Solutions GmbH -82
Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft -12
T€

Die tatsächliche Steuerquote ergibt sich wie folgt:

T€
Ergebnis vor Steuern 1.218
Steuern vom Einkommen und Ertrag 228
Tatsächliche Steueraufwandsquote -18,7 %

Der Betrag der noch nicht genutzten steuerlichen Verluste, für welche in der Bilanz kein latenter Steueranspruch angesetzt wurde, beträgt Mio. € 6,1 (IAS 12.81.e.)

Als Ertragssteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

in T€ 01.01. - 31.03.2007 01.01. - 31.03.2006
Tatsächlicher Ertragsteueraufwand 293 22
Latente Steuern:
Aktiv -41 79
Passiv -24 0
-65 79
Steueraufwand Konzern 228 101

Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 berücksichtigt Steuerabgrenzungen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz, aufgrund realisierbarer Verlustvorträge, aufgrund von Ergebnisunterschieden zwischen der steuerlichen Bewertung in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen und der CANCOMeinheitlichen Bewertung sowie aufgrund von Konsolidierungsvorgängen, soweit sich diese im Zeitablauf ausgleichen. Latente Steueransprüche für den Vortrag noch nicht genutzter steuerlicher Verluste werden teilweise aktiviert da mit zukünftigen positiven Ergebnissen innerhalb der nächsten 5 Jahre gerechnet wird. Die latenten Steuern werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind.

8. Minderheitenanteile

Die Minderheitenanteile entsprechen den 24,9 % des Jahresüberschusses der CANCOM NSG GmbH, der auf den Minderheitsanteilseigner entfällt.

D. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist nach den Vorgaben des IAS 7 "cash flow statements" erstellt. Danach ist zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden worden. Die in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Liquidität beinhaltet Barmittel und Bankguthaben.

Bei der Ermittlung des Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde die indirekte Methode gewählt. Der Cash flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um € 3,9 Mio. erhöht.

Der Zugang an Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Kapitalflussrechnung innerhalb der Zugänge für Sachanlagen ausgewiesen. Der Zugang an Vorratsvermögen wird unter Veränderung der Vorräte dargestellt.

Der Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 5.288 umfasst die Bilanzposition Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, in der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen werden.

E. Sonstige Angaben

1. Verbundene und nahestehende Unternehmen bzw. Personen

Die CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft erstellt diesen Konzernabschluss als Obergesellschaft. Dieser Konzernabschluss wird nicht in einen übergeordneten Konzernabschluss einbezogen.

Nach IAS 24 stellt das im Januar 2006 mit der TRS Technology Refresh GmbH gründete Joint Venture Unternehmen, die CANCOM Financial Services GmbH, eine nahestehende Person dar. Die CANCOM-Gruppe beabsichtigt, ihren Kunden durch die Gründung der Gesellschaft einen qualitativen Mehrwert im Bereich Finanzierung bieten zu können, der zu einer verstärkten Kundenbindung beitragen soll. Die CANCOM Financial Services GmbH vermittelt die Leasingverträge, die von der TRS Technology Refresh GmbH abgeschlossen werden.

Im Sinne von IAS 24 kommt Herr Klaus Weinmann als nahe stehende Person in Betracht, der sowohl in seiner Funktion als Vorstand als auch als Aktionär der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft einen maßgeblichen Einfluss auf die CANCOM-Gruppe ausüben kann. Ferner zählen die Vorstände Herr Rudolf Hotter und Herr Paul Holdschik zu den nahe stehenden Personen. Außerdem sind die Mitglieder des Aufsichtsrates nahe stehende Personen im Sinne von IAS 24.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorstand und den Unternehmen der CANCOM Gruppe.

Zwischen dem Aufsichtsvorsitzenden der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft und dieser besteht seit dem 01. November 2001 ein Beratervertrag datiert vom 21.09.2001 mit Ergänzungsvertrag vom 10.12.2006. Dieser wurde 2001 ursprünglich durch den Aufsichtsrat und hinsichtlich des Ergänzungsvertrages durch den gerichtlich ergänzten Aufsichtsrat am 09.02.2007 gemäß § 114 AktG genehmigt. Die Laufzeit des Vertrages endet im Juni 2007. Die Vergütung pro Jahr beträgt 120.000 Euro.

Die Transaktionen mit nahe stehenden Personen wurden zu Marktpreisen abgerechnet.

2. Aktienbesitz der Organe (zum Bilanzstichtag)

Bezüglich der Aktionärsstruktur verweisen wir auf Seite 8 dieses Quartalsberichts.

3. Beteiligungen an der Gesellschaft im Sinne des § 20 IV AktG

Im Zeitraum vom 01.01. bis 31.03.2007 wurde der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft von keinem Gesellschafter eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 20 AktG schriftlich mitgeteilt.

Zwischenbericht 1. Quartal 2007

3-Monatszahlen 2007 3-Monatszahlen 2007

Impressum

CANCOM IT Systeme AG Abteilung Investor Relations

Messerschmittstr. 20 89343 Jettingen-Scheppach

Tel.: 0 82 25 / 9 96-1051 Fax: 0 82 25 / 9 96-4-1051 E-Mail: [email protected]