Quarterly Report • Aug 26, 2014
Quarterly Report
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URBAN BENCHMARKS.
FINANZBERICHT ZUM 30. JUNI 2014
| ERGEBNISRECHNUNG | |||
|---|---|---|---|
| 01.01.-30.06.2014 | 01.01.-30.06.2013 | ||
| Mieterlöse | Mio. € | 73,7 | 96,1 |
| EBITDA | Mio. € | 71,3 | 77,5 |
| Ergebnis aus Geschäftstätigkeit (EBIT) | Mio. € | 80,5 | 73,1 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | Mio. € | 40,3 | 35,0 |
| Konzernergebnis | Mio. € | 32,9 | 34,6 |
| Operativer Cash-flow | Mio. € | 59,0 | 65,1 |
| Investitionen | Mio. € | 43,2 | 65,3 |
| FFO I (exkl. Verkäufe und vor Steuern) | Mio. € | 35,8 | 31,0 |
| FFO II (inkl. Verkäufe und nach Steuern) | Mio. € | 56,1 | 34,4 |
| BILANZKENNZAHLEN | |
|---|---|
| ------------------ | -- |
| 30.6.2014 | 31.12.2013 angepasst |
||
|---|---|---|---|
| Gesamtvermögen | Mio. € | 3.787,8 | 4.040,6 |
| Eigenkapital | Mio. € | 1.868,2 | 1.794,3 |
| Lang- und kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten | Mio. € | 1.403,0 | 1.710,9 |
| Nettoverschuldung | Mio. € | 1.110,0 | 1.079,8 |
| Net asset value (EPRA NAV) - verwässert | Mio. € | 2.116,9 | 2.144,4 |
| Substanzwert (EPRA NNNAV) - verwässert | Mio. € | 1.971,0 | 1.981,0 |
| Gearing | % | 59,4 | 60,2 |
| Eigenkapitalquote | % | 49,3 | 44,4 |
| LTV (Brutto) | % | 53,2 | 63,2 |
| LTV (Netto) | % | 42,1 | 39,9 |
| 30.6.2014 | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|
| Gesamtnutzflächen (exkl. KFZ, exkl. Projekte)3) | m² | 2.351.505 | 2.379.263 |
| Bruttorendite Bestandsimmobilien | % | 6,9 | 7,0 |
| Portfoliowert der Immobilien | Mio. € | 3.569 | 3.468 |
| 01.01.-30.06.2014 | 01.01.-30.06.2013 | |
|---|---|---|
| Mieterlöse/Aktie € |
0,84 | 1,09 |
| Operativer Cash Flow/Aktie € |
0,67 | 0,74 |
| Unverwässertes Ergebnis/Aktie € |
0,37 | 0,39 |
| Verwässertes Ergebnis/Aktie € |
0,36 | n.m. |
| 30.6.2014 | 31.12.2013 | |
| NAV/Aktie (verwässert) € |
19,30 | 19,36 |
| EPRA NAV/Aktie (verwässert) € |
21,40 | 21,75 |
| EPRA NNNAV/Aktie (verwässert) € |
19,93 | 20,09 |
| Kurs (Stichtag)/NNNAV pro Aktie –14) % |
–30 | –36 |
| Dividende € |
0,40 | 0,38 |
| Dividendenrendite % |
2,9 | 3,0 |
| 30.6.2014 | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|
| angepasst | |||
| Anzahl der Aktien (30.06.) | Stk. | 95.007.213 | 87.856.060 |
| Ø Anzahl der Aktien | Stk. | 88.249.381 | 87.856.060 |
| Ø Kurs/Aktie | € | 13,4 | 10,6 |
| Ultimokurs (30.06.) | € | 13,85 | 12,88 |
| Höchstkurs | € | 14,40 | 12,95 |
| Tiefstkurs | € | 11,80 | 8,63 |
1) Die Kennzahlen auf dieser Seite beziehen sich auf die im 100% Eigentum von CA Immo stehenden Immobilien (vollkonsolidiert)
2) Inkludiert vollkonsolidierte Immobilien (= zu 100% im Eigentum von CA Immo) und Immobilien im anteiligen Eigentum von CA Immo (at equity) 3) Inkl. Superädifikate und vermietbaren Freiflächen
4) Vor latenten Steuern
Der Vorstand (v.l.n.r.): Dr. Bruno Ettenauer, Florian Nowotny
Die CA Immo Gruppe konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 weitere wichtige Impulse zur erfolgreichen Umsetzung des Strategieprogramms 2012-2015 setzen. Während im ersten Quartal mit dem Rückkauf eigener Verbindlichkeiten eine wertschaffende Verwendung der aus den Verkäufen des Vorjahres freigesetzten Mittel erzielt wurde, konnte das nachhaltige Ergebnis des Konzerns im zweiten Quartal weiter ausgebaut und darüber hinaus die strategische Zielsetzung der Bereinigung von Minderheitsanteilen weiter forciert werden.
Während der Verkauf des 25%-Anteils an der UBM AG den Anteil nicht-strategischer Investments reduziert, festigt die vollständige Übernahme des Münchner Büro-Developments Kontorhaus die Position der CA Immo im Core-Bürosegment an einem der attraktivsten Immobilienmärkte Europas.
Die Ergebnistrends des ersten Quartals setzten sich im Wesentlichen auch im zweiten fort. Bedingt durch die umfangreichen Verkäufe des Jahres 2013, insbesondere die Veräußerung des Hessen-Portfolios sowie der Teilverkauf des Tower 185 in Frankfurt, verbuchte CA Immo zum Stichtag einen Rückgang der Nettomieterlöse um
– 24,5% auf 65.295 Tsd. €. Eine positive Entwicklung weiterer operativer Ergebniskomponenten dämpfte jedoch den Rückgang des Ergebnisses vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich, das mit 71.333 Tsd. € nur – 7,9% unter dem Vorjahreswert lag.
Das Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen (Beitrag der nach der at Equity Methode bilanzierten Joint Ventures) konnte gegenüber dem Halbjahr 2013 um 26,0% auf 10.635 Tsd. € gesteigert werden (2013: 8.440 Tsd. €). Eine positive Entwicklung nahm ebenso das Neubewertungsergebnis, das sich mit 563 Tsd. € deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahreswert von – 11.044 Tsd. € darstellte. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) konnte in Folge der höheren Beiträge aus Neubewertung und Gemeinschaftsunternehmen mit 80.524 Tsd. € gegenüber dem Vorjahr (2013: 73.147 Tsd. €) um 10,1% gesteigert werden.
Das Finanzergebnis nach den ersten beiden Quartal 2014 lag mit – 40.224 Tsd. € geringfügig unter dem Wert des Vorjahres von – 38.144 €. Der Finanzierungsaufwand des Konzerns, wesentliche Komponente des nachhaltigen Ergebnisses, verringerte sich deutlich um – 26,5% gegenüber 2013 und stand mit– 43.135 Tsd. € zu Buche. Einer deutlich positiven Entwicklung im ersten Halbjahr des
Vorjahres (14.851Tsd. €) steht ein negativer unbarer Beitrag aus der Bewertung von Zinsabsicherungen gegenüber, der zu einem negativen Ergebnis von– 11.784 Tsd. € führte. Bereinigt um diese Effekte aus Zinsderivaten ergibt sich eine signifikante Verbesserung des Finanzergebnisses von über 46% im Jahresvergleich. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen belief sich zum Stichtag auf – 2.258 Tsd. €, nachdem eine Wertanpassung in Verbindung mit dem 25%-Anteilsverkauf an der UBM AG berücksichtigt wurde.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) summierte sich auf 40.300 Tsd. €, ein Zuwachs von 15.1% zum Vorjahreswert in Höhe von 35,003 Tsd. €. Abzüglich der Steuern vom Einkommen (-4.031 Tsd. €) stand ein um – 5,3% geringeres Nettoergebnis in Höhe von 32.855 Tsd. €. bzw. € 0,37 je Aktie (2013: € 0,39) je zu Buche.
Im zweiten Quartal gewann die positive Entwicklung des nachhaltigen Ergebnisses an zusätzlicher Dynamik. FFO I, zentraler Indikator für die nachhaltige Profitabilität und Dividendenfähigkeit des Konzerns, wurde nach einem stabilen Ergebnis nach den ersten drei Monaten im zweiten Quartal um 15% gesteigert und belief sich nach den ersten sechs Monaten auf 35.775 Tsd. €. Dieser Zuwachs, bei einer gleichzeitig substanziell gestärkten Bilanz und einem deutlich ausgewogeneren Portfolio, verdeutlicht die steigende Ergebnisqualität der CA Immo Gruppe. FFO II, ein Indikator für die Gesamtprofitabiliät des Unternehmens, konnte im Jahresvergleich signifikant um mehr als 63% gesteigert werden und summierte sich zum Halbjahr auf 56.084 Tsd. €.
Das Bilanzprofil des Konzerns zeigt sich zum 30.06.2014 äußerst stabil. Die Eigenkapitalquote wurde gegenüber dem Jahresbeginn (31.12.2013: 44,4%) auf 49,3% gesteigert. Das Loan-to-Value (LTV) – Verhältnis stand zum Stichtag bei 42,1% (31.12.2013: 39,9%). Zum 30.06.2014 belief sich der verwässerte EPRA NNNAV auf € 19,93 je Aktie. Dies entspricht einem leichten Rückgang von 0,8% im Vergleich zum Stichtag 31.12.2013.
Nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr gilt der operative Fokus in den verbleibenden sechs Monaten einer weiteren Reduktion des strategisch nicht-relevanten Immobilienanteils sowie der Profitabilitätssteigerung des Bestandsportfolios, die insbesondere durch eine weitere Optimierung der Finanzierungsstruktur sowie einer Erhöhung des Vermietungsgrades erreicht werden soll.
Die FFO I - Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2014, im ersten Quartal mit mindestens 55 Mio. € definiert, wird auf Basis der positiven operativen Geschäftsentwicklung der ersten sechs Monate angepasst und soll mindestens das Vorjahresniveau von 63 Mio. € erreichen (+15%).
Auch auf der Ebene des FFO II soll eine solide Steigerung zum Vorjahreswert von 68,6 Mio. € erzielt werden. Das geplante Verkaufsvolumen im Jahr 2014 beläuft sich auf rund 200 Mio. €, exklusive etwaiger Verkäufe von Logistikliegenschaften in Osteuropa.
Der Vorstand
Bruno Ettenauer (Vorsitzender)
Florian Nowotny
Wien, im August 2014
Trotz der jüngsten Entwicklungen in der Ukraine sowie im Nahen Osten und eines mäßigen Wirtschaftswachstums in den USA sowie in der Eurozone entwickelten sich die Finanzmärkte in den ersten sechs Monaten des Jahres durchaus positiv. Für Aktienmärkte scheinen die langfristigen Rahmenbedingungen nach wie vor intakt. Vor allem Immobilienaktien zählten zu den Gewinnern des 1. Halbjahres.
Mit einem Plus von 7,36% seit Jahresbeginn entwickelte sich die CA Immo-Aktie im Branchenvergleich als auch im Vergleich zum ATX (– 1,30%) überaus positiv. Sie startete mit einem Eröffnungskurs von 12,95 € in das neue Geschäftsjahr. Ihren Tiefstkurs von 11,80 € erreichte die Aktie nach einem kurzen Einbruch gegen Ende des
1 Quelle: Bloomberg (alle Umsatzangaben in Doppelzählung)
Aufgrund der Ausübung von Wandlungsrechten von Inhabern der 4,125% Wandelschuldverschreibung 2009-2014 erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft seit Jahresbeginn um 51.988.882,31 € auf 690.702.438,51 € (per 30.6.2014). Es ist in vier Namensaktien sowie 95.007.209 Stück auf den Inhaber lautende Stammaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je 7,27 € zerlegt. Die Lieferaktien laufen unter der ISIN AT0000641352 und sind ab dem Geschäftsjahr 2014 dividendenberechtigt.
Mitte Juli wurde CA Immo informiert, dass ihr maßgeblicher Aktionär, die UniCredit Bank Austria AG, seine derzeitige 16,8% Beteiligung (plus vier Namensaktien) an der Gesellschaft mit dem Ziel evaluiert, die Beteiligung in einem strukturierten Prozess zu verwerten. Zu diesem Zweck hat die UniCredit Bank Austria AG interessierte Parteien eingeladen, diesbezügliche Angebote zu stellen. Angesichts des frühen Prozessstadiums ist dessen Ausgang ungewiss und kann daher aktuell nicht vorhergesehen werden. Der Vorstand der CA Immo wird diesen Prozess im Interesse aller Aktionäre unterstützen.
Neben der UniCredit Bank Austria AG sind keine Aktionäre bekannt, die eine Beteiligung von mehr als 4% bzw. 5% halten. Die übrigen Aktien der CA Immo (rd. 83,2% des Grundkapitals) befinden sich im Streubesitz von institutionellen und privaten Investoren.
Die Gesamtzahl der Stimmrechte erhöhte sich nach dem Bilanzstichtag um weitere 2.023.735 Stück auf den Inhaber lautende Stammaktien, sodass sich das Grundkapital nach dem Bilanzstichtag nochmals um 14.712.553,45 € auf 705.414.991,96 € – aufgeteilt in vier Namensaktien sowie 97.030.944 Stück Inhaberaktien – erhöhte.
| CA Immo-Aktie | 56,36% |
|---|---|
| ATX | 12,45% |
| IATX | 29,70% |
| EPRA Developed Europe | 22,29% |
Quelle: Bloomberg
CA Immo wird aktuell von neun Investmenthäusern bewertet. Dabei bestätigten zuletzt die Analysten der Baader Bank, der Deutschen Bank sowie von Kepler Cheuvreux und Kempen ihre Kaufempfehlungen für die Aktie. Die Raiffeisen Centrobank startete die Bewertung der CA Immo mit einem Kursziel von 17,50 €. Die Analysten der Erste Group stuften die CA Immo-Aktie von "Hold" auf "Accumulate" hoch. Das Kursziel wurde von 14,10 € auf 16,50 € erhöht. Insgesamt liegen die zuletzt publizierten 12-Monats-Kursziele in einer Bandbreite von 15,80 € und 18,00 €. Der Schätzungsmedian von 16,50 € impliziert ein Kurspotenzial von 19,1% (Basis Schlusskurs 30. Juni 2014).
| Baader Bank | 15.7.2014 | 16,10 | Buy |
|---|---|---|---|
| Deutsche Bank | 7.8.2014 | 16,50 | Buy |
| Erste Group | 4.7.2014 | 16,50 | Accumulate |
| Goldman Sachs | 28.7.2014 | 15,80 | Buy |
| HSBC | 16.1.2014 | 16,00 | Overweight |
| Kempen | 17.7.2014 | 16,50 | Overweight |
| Kepler Cheuvreux | 20.8.2014 | 18,00 | Buy |
| Raiffeisen Centrobank | 11.8.2014 | 17,50 | Buy |
| SRC Research | 3.6.2014 | 16,00 | Buy |
| Average | 16,54 | ||
| Median | 16,50 |
| 30.06.2014 | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|
| angepasst | |||
| EPRA NNNAV/Aktie (verwässert) | € | 19,93 | 20,09 |
| NAV/Aktie (verwässert) | € | 19,30 | 19,36 |
| Kurs (Stichtag)/NAV pro Aktie –11) | % | –28,22 | –33,47 |
| Anzahl der Aktien zum Stichtag | Stk. | 95.007.213 | 87.856.060 |
| Ø Anzahl Aktien zum Stichtag | Stk. | 88.249.381 | 87.856.060 |
| Ø Kurs/Aktie | € | 13,42 | 10,63 |
| Börsekapitalisierung (Stichtag) | Mio. € | 1.315,85 | 1.131,59 |
| Höchstkurs | € | 14,40 | 12,95 |
| Tiefstkurs | € | 11,80 | 8,63 |
| Ultimokurs | € | 13,85 | 12,88 |
| Dividende | € | 0,40 | 0,38 |
| Dividendenrendite | % | 2,89 | 2,95 |
1)vor latenten Steuern
| Art der Aktien: | Stückaktien |
|---|---|
| Börsenotierung: | Wiener Börse, Prime Market |
| Indizes: | ATX, ATX-Prime, IATX, FTSE EPRA/NAREIT Europe, WBI |
| Spezialist: | Baader Bank AG |
| Market Maker: | Close Brothers Seydler Bank AG, Erste Group Bank AG, Hudson River Trading Europe Ltd., Raiffeisen Centrobank AG, Socíété Générale S.A., Spire Europe Limited, Virtu Financial Ireland Limited |
| Börsekürzel / ISIN: | CAI / AT0000641352 |
| Reuters: | CAIV.VI |
| Bloomberg: | CAI:AV |
| E-Mail: | [email protected] |
| Website: | www.caimmo.com |
Christoph Thurnberger T: +43 1 532 59 07-504 F: +43 1 532 59 07-550 [email protected] Claudia Hainz T: +43 1 532 59 07-502 F: +43 1 532 59 07-550 [email protected]
VERÖFFENTLICHUNG JAHRESERGEBNIS 2013 BILANZPRESSEKONFERENZ
MAI ORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNG
MAI / 14. MAI EX-TAG (DIVIDENDE) / DIVIDENDENZAHLTAG 28. MAI BERICHT ZUM 1. QUARTAL 2014
AUGUST BERICHT ZUM 1. HALBJAHR 2014
NOVEMBER BERICHT ZUM 3. QUARTAL 2014
Im 1. Halbjahr entwickelten sich die Volkswirtschaften der CA Immo-Kernmärkte weitgehend positiv. Gegenüber dem 1. Quartal blieb das saionbereinigte BIP im Euroraum unverändert – im Vergleich zum 2. Quartal des Vorjahres stieg es um 0,7%. Mit einem BIP-Wachstum von deutlich über 3% schnitten Ungarn und Polen innerhalb der Kernmärkte am besten ab. Überraschend schrumpfte die Wirtschaft in Deutschland zum Vorquartal um 0,2% – im Vergleich zum 2. Quartal 2013 stieg sie dennoch um 1,3%. Österreich verzeichnete ein Wachstum von 0,9%. Die Jahresinflation sank im Euroraum von 0,5% im Juni auf 0,4% im Juli und erreichte gemäß Eurostat-Daten ihren Tiefststand seit Oktober 2009. Im Vorjahr lag der Wert bei 1,6%. Die sog. Kernrate verharrte im Juli bei 0,8%. Innerhalb der Kernmärkte der CA Immo erreichten Österreich (1,7%) und Rumänien (1,5%) die höchsten Inflationsraten innerhalb der Eurozone; in Deutschland waren es 0,8%. Der Arbeitsmarkt hat sich – mit Ausnahme von Ungarn – noch nicht deutlich verbessert. Im Vergleich zum März 2014 verzeichnete die Arbeitslosenrate in der Eurozone im Juni 2014 einen leichten Rückgang von 11,8% auf 11,5%. Österreich (4,9%) und Deutschland (5,1%) verzeichneten die niedrigsten Arbeitslosenquoten.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht Europa auf dem Weg der Besserung und prognostiziert für 2014 ein Wachstum von 1% bzw. 1,4% für 2015. Im Vergleich zu Österreich und Deutschland soll das BIP in Osteuropa vereinzelt stärker ansteigen. Als wesentliche Risiken für die Konjunktur werden die niedrige Inflation in den Industriestaaten sowie Störungen des Wirtschaftsgeschehens aufgrund geopolitischer Ereignisse gesehen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte am 5. Juni 2014 den Leitzins nochmals von 0,25% auf das Rekordtief von 0,15%, der aktuelle Spitzenrefinanzierungssatz beträgt 0,40%. Der 3-Monats-Euribor, schwankte im Berichtszeitraum zwischen 0,21% und 0,35%. Zu dem beschlossenen Antikrisen-Maßnahmenpaket der EZB zählen neben billigem Geld auch neue Notkredite und Strafzinsen für Banken, um ein "Parken" von überschüssigen Mitteln zu verhindern. Damit soll das Wachstum in der Eurozone angekurbelt und ein drohender Preisverfall verhindert werden.
Die gesamtwirtschaftliche Erholung aller osteuropäischen CA Immo-Kernmärkte hielt auch im zweiten Quartal gestützt durch den Konjunkturaufschwung in der Eurozone an.
Das polnische BIP hat in den ersten sechs Monaten mit +3,2% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zugelegt, im Vergleich zum 1. Quartal 2014 stieg es um 0,9%. Die wachsende Nachfrage aus dem In- und Ausland führte zu einem raschen Zuwachs bei neuen Aufträgen. Die Arbeitslosenrate sank im Juni erstmals seit März 2012 leicht um 0,1% auf 10,6%. Laut polnischen statistischen Zentralamt GUS stieg die Industrieproduktion im Juni um 3%.
Mit einem Wirtschaftswachstum von +3,7% gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Ungarn im ersten Halbjahr den höchsten Anstieg innerhalb des Euroraumes. Der Anstieg ist vor allem auf die zunehmende Leistungsbilanz der Fertigungs- und Bauwirtschaft zurückzuführen. Letztere verzeichnete im 1. Halbjahr eine Steigerung von 9,8%.
Auch Tschechiens Konjunktur konnte wieder Fuß fassen. Das BIP wuchs im 2. Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um +2,6% und blieb gegenüber dem Vorquartal stabil. Nachdem zunächst die erhöhte Nachfrage auf den europäischen Absatzmärkten für Belebung gesorgt hat, kommt der Rückenwind nun vom heimischen Privatverbrauch. Die Industrieproduktion wuchs um 8,1%. Lokomotive des Aufschwungs ist erneut die Automobilindustrie. Nach langer Flaute kommt auch die Bauwirtschaft wieder in Schwung. Die Bauleistung stieg im Jahresvergleich um 5,1%.
Die Wirtschaft Rumäniens hinkte im 2. Quartal im Vergleich zum Vorquartal mit –1,1% zurück. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg das saisonbereinigte BIP um 1,4%, während es im 1. Quartal 2014 im Jahresvergleich noch +3,8% gewesen waren. Laut IWF wird Rumäniens Wirtschaft 2014 auf Vorkrisen-Niveau wachsen, wenngleich langsamer als in anderen Staaten. Nach vorläufigen Schätzungen haben sich die Exporte im Vorjahresvergleich um 5,4% und die Importe um 8,2% erhöht.
3) Statistisches Zentralamt Polen (GUS), Ungarn (KSH); Tschechien (CZSO); Nationales Statistisches Institut Rumäniens (NIS); Bloomberg
1) Eurostat; Bloomberg; The Economist; Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook April 2014
2) Bloomberg; Europäische Zentralbank
Der europäische Transaktionsmarkt für Gewerbeimmobilien setzte auch im 2. Quartal 2014 mit einem Volumen von rd. 44,0 Mrd. € (+28% im Jahresvergleich) seinen Aufwärtstrend fort. UK (+15%) und Deutschland (+19%) konnten als bedeutendste Immobilieninvestitionsmärkte Europas im 2. Quartal solide Zuwächse verbuchen. In Deutschland entfielen rund 50% des 17 Mrd. € Investitionsvolumens im 1. Halbjahr auf ausländische Investoren. Büroimmobilien sind mit einem Anteil von rund 46% (7,8 Mrd. €) die am stärksten nachgefragte Assetklasse, ca. 50% der Investitionstätigkeit entfiel auf die Top 5 Standorte. Rückgänge im Jahresvergleich verzeichneten im Bürosektor die deutschen Kernmärkte der CA Immo – München (-3%), Frankfurt (-18%) und Berlin (-21%) – primär bedingt durch einen Mangel an "Core"-Produkten am Markt. Diese Knappheit setzt in Verbindung mit einer weiterhin starken Nachfrage den Trend der Renditekompression fort. Die Spitzenrenditen liegen in München bei 4,45%, Berlin erreichte 4,65% und Frankfurt 4,70%. In Österreich zeigte das 2. Quartal einen ähnlichen Trend wie das erste. Das Transaktionsvolumen verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr auf rund 1,3 Mrd. € nach 6 Monaten, mit einem starken Retail-Fokus. Die Spitzenrendite von Büroimmobilien sinkt weiter und wird zum Halbjahr mit 4,65% angegeben.
Die Transaktionsaktivität in Osteuropa (inkl. Russland) wurde im 2. Quartal mit einem Volumen von rund 1,9 Mrd. € registriert (+20%), nach 6 Monaten steht eine Summe von rd. 8,8 Mrd. zu Buche – ein Minus von 17% wesentlich bedingt durch eine Abschwächung in Russland. Den regionalen Transaktionsschwerpunkt in CEE exkl. Russland bildete Polen mit einem Volumen von rd. 1,3 Mrd. € (+20% im Jahresvergleich). Während einige CEE-Märkte im Transaktionsbereich Anzeichen von Erholung zeigen, bleibt das Volumen im europäischen Kontext weiterhin niedrig.
In Berlin konnte der Büroflächenumsatz im ersten Halbjahr mit rund 274,000 m² um 25% zum Vorjahr gesteigert werden (27% über dem 10-Jahres-Durchschnitt). Die Büro-Spitzenmiete in der deutschen Hauptstadt hält sich stabil bei ca. 22,5 €/m²/Monat, die gewichtete Durchschnittsmiete wird mit 13,2 €/m²/Monat angegeben. Die Leerstandsrate liegt bei ca. 8,4%, für 2H 2014 wird ein Fertigstellungsvolumen von rund 214.000 m² erwartet (davon ca. 131.000 m² Eigennutzung). In Frankfurt lag das umgesetzte Flächenvolumen mit rd. 165.400 m² 19% unter dem Vorjahreswert. Die Spitzenmiete liegt bei 38 €/m²/Monat, die gewichtete Durchschnittsmiete stieg um 17% auf 19,7 €/m²/Monat. Die Leerstandsrate wird mit 13% (1,53 Mio. m²) angegeben, das erwartete Fertigstellungsvolumen wird mit rund 149.000 m² beziffert (hoher Eigennutzeranteil von mehr als 70%). In München wurde im 1. Halbjahr ein Flächenumsatz von rund 309.000 m² realisiert, (-4% im Jahresvergleich). Die Spitzenmiete steht derzeit bei 33,0 €/m²/Monat (+5% im Jahresvergleich), die gewichtete Durchschnittsmiete liegt über 16 €/m²/Monat. Die Leerstandsrate des Gesamtmarktes hält sich stabil bei 7,2% (rund 1,5 Mio. m²). Im 1. Halbjahr wurde mit 165.000 m² ein zum Vorjahr signifikant höheres Fertigstellungsvolumen beobachtet, welches für die zweite Jahreshälfte rd. 75.000 m² betragen soll (großteils vorvermietet bzw. eigengenutzt). Die Vermietungsleistung in Wien lag im 1. Halbjahr mit ca. 77.000 m² deutlich unter 1H 2013 mit 125.000 m². Die Leerstandsrate liegt konstant bei ca. 6,6%, gestützt durch ein geringes Fertigstellungsvolumen. Die Spitzenmiete liegt bei rund 25,5 €/m²/Monat, für gute Lagen wird eine Durchschnittsmiete von 14,8 €/m²/Monat angegeben.
Der Büromarkt in Warschau erfreut sich mit einem Flächenumsatz von rd. 259.000 m² im 1. Halbjahr konstant starker Nachfrage. Die im Bau befindliche Fläche bleibt mit mehr als 600.000 m² weiterhin hoch. Allein im 2. Quartal wurden mehr als 100.000 m² an moderner Bürofläche fertiggestellt. Die Leerstandsrate wird mit rund 12% angegeben, die Spitzenmieten im Central Business District liegen stabil bei 22 - 24 €/m²/Monat. Die Leerstandsrate in Budapest liegt mit 17,6% auf dem niedrigsten Niveau seit 5 Jahren. Die durchschnittlichen Headline-Mieten in zentraler Lage liegen im Bereich von 11-15 €/m²/Monat. Der 1H – Büroflächenumsatz lag mit rund 129.000 m² 30% über Vorjahresniveau, die Bauaktivität bleibt weiterhin gering. Die Umsatzentwicklung in Prag ging im 2. Quartal um 16% auf rund 61.000 m² zurück (1Q 2014: -27%). Einer Leerstandsrate von 14,6% steht eine Spitzenmiete von 18,5-19,5 €/m²/Monat gegenüber. Nach einem Flächenumsatzzuwachs im 1. Quartal (66.000 m²) registrierte Bukarest auch im 2. Quartal eine Steigerung von 14% auf rund 67.000 m². Die Leerstandsrate beläuft sich auf 14,7%, mit lagespezifisch großen Unterschieden. Die Spitzenmiete steht bei 18,5 €/m²/Monat.
1 CBRE: European Investment Quarterly MarketView, Q2 2014; Deutschland Investment Quarterly MarketView, Q2 2014; Österreich Investment Marktbericht Q2 2014
2 Jones Lang LaSalle: Office Market Profile Poland Q2 2014, City Report Warsaw/Prague/Bucharest Q2 2014; CBRE: Berlin, Frankfurt, Munich, Budapest Office MarketView Q2 2014
Bei der Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses wurden alle zum 30.6.2014 verpflichtend anzuwendenden Standards der Rechnungslegung und deren Änderungen beachtet (Details dazu siehe Kapitel "Allgemeine Erläuterungen" im Anhang). Diese teilweise neuen Standards wirken sich vor allem dadurch aus, dass nunmehr viele Gesellschaften (z. B. Joint-Ventures), die bisher als Gemeinschaftsunternehmen mit Quote konsolidiert oder bisher unter Berücksichtigung von Anteilen im Fremdbesitz vollkonsolidiert waren, nunmehr mit der Equity-Methode ("at equity") konsolidiert werden.
Dies hat zur Folge, dass der Anteil dieser Gesellschaften zu den diversen Posten in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Konzern-Bilanz entfällt. Stattdessen werden sämtliche Vermögenswerte und Schulden zusammengefasst als Nettovermögen der Gesellschaften im Bilanzposten "Beteiligung an Gemeinschaftsunternehmen" gezeigt. Die laufenden Ergebnisse der Gemeinschaftsunternehmen werden als "Ergebnis von Gemeinschaftsunternehmen" in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung berichtet.
In der Darstellung des Immobilienvermögens wird dieser Änderung Rechnung getragen, indem die vollkonsolidierten, im 100%-Eigentum von CA Immo stehenden Immobilien getrennt von den im anteiligen Eigentum stehenden, nach der at equity-Methode konsolidierten Immobilien(gesellschaften) gezeigt werden.
Das gesamte Immobilienvermögen von CA Immo liegt zum Stichtag 30.6.2014 bei 3,6 Mrd. € (davon vollkonsolidiert: 2,6 Mrd. €). Das Kerngeschäft der Gesellschaft ist auf gewerblich genutzte Immobilien mit deutlichem Fokus auf Büroimmobilien in Deutschland, Österreich und Osteuropa ausgerichtet und umfasst sowohl Bestandsimmobilien (84% des Gesamtportfolios) als auch Immobilienvermögen in Entwicklung (14% des Gesamtportfolios); die restlichen rund 2% des Immobilienvermögens sind zum Handel bestimmt und im Umlaufvermögen ausgewiesen.
Das Bestandsportfolio weist per 30.6.2014 einen Bilanzwert von rund 3,0 Mrd. € auf (davon vollkonsolidiert: 2,2 Mrd. €) und umfasst eine vermietbare Gesamtnutzfläche1) von 2,1 Mio. m². Rund 49% des Bestands (gemessen am Bilanzwert) liegen in Ländern der CEE und SEE-Region, die restlichen Bestandsimmobilien entfallen zu 27% auf Deutschland und zu 24% auf Österreich.
1 Inkl. Superädifikate und vermietete Freiflächen
| in Mio. € | Bestandsimmobilien 1) | Immobilienvermögen | Kurzfristiges Immobilienvermögen |
Immobilienvermögen | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Entwicklung | Immobilienvermögen2) | in % | |||||||||||||
| voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | |
| equity | equity | equity | equity | equity | |||||||||||
| Österreich | 704 | 0 | 704 | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 3 | 707 | 0 | 707 | 27% | 0% | 20% |
| Deutschland | 644 | 164 | 808 | 411 | 14 | 425 | 42 | 45 | 87 | 1.097 | 224 | 1.321 | 42% | 24% | 37% |
| Tschechien | 78 | 162 | 241 | 3 | 3 | 6 | 0 | 0 | 0 | 81 | 165 | 246 | 3% | 18% | 7% |
| Ungarn | 190 | 117 | 306 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 191 | 117 | 308 | 7% | 13% | 9% |
| Polen | 294 | 123 | 418 | 0 | 21 | 21 | 0 | 0 | 0 | 294 | 144 | 438 | 11% | 15% | 12% |
| Rumänien | 98 | 185 | 283 | 1 | 22 | 23 | 0 | 0 | 0 | 100 | 207 | 307 | 4% | 22% | 9% |
| Sonstige | 158 | 67 | 225 | 7 | 10 | 17 | 0 | 0 | 0 | 165 | 77 | 242 | 6% | 8% | 6% |
| Summe | 2.166 | 818 | 2.985 | 423 | 70 | 493 | 45 | 45 | 90 | 2.635 | 934 | 3.569 100,0% 100,0% 100,0% | |||
| Anteil am | |||||||||||||||
| Gesamtportfolio | 82% | 88% | 84% | 16% | 8% | 14% | 2% | 5% | 2% | 100% | 100% | 100% |
Voll: Vollkonsolidierte Immobilien im 100%-Eigentum von CA Immo
At equity: Immobilien im anteiligen Eigentum von CA Immo, at equity konsolidiert, pro rata (proportional) abgebildet.
1) inkl. selbst genutzter und selbst verwalteter Immobilien
2) Kurzfristiges Immobilienvermögen inkludiert zum Handel und zum Verkauf bestimmte Immobilien
Die Gruppe erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten Mieterlöse in Höhe von 99,5 Mio. €; das Portfolio rentiert mit 6,9%. Der Vermietungsgrad liegt per 30.6.2014 bei 89,2% (31.12.2013: 88,8%). Details siehe Tabelle im Kapitel "Portfolioentwicklung".
Vom Immobilienvermögen in Entwicklung mit einem Bilanzwert von insgesamt rund 494,0 Mio. € (davon vollkonsolidiert: 423,7 Mio. €) entfallen 86,0% auf Projektentwicklungen und Grundstücksreserven in Deutschland und 14,0% auf Osteuropa. Das deutsche Immobilienvermögen in Entwicklung im Gesamtbilanzwert von 425,6 Mio. € inkludiert Projekte, die sich in Bau befinden im Ausmaß von 86,2 Mio. € sowie Grundstücksreserven mit einem Bilanzwert von 339,3 Mio. €.
PORTFOLIOWERT BESTANDSIMMOBILIEN NACH LÄNDERN (Basis: 2,98 Mrd. €)
PORTFOLIOWERT BESTANDSIMMOBILIEN NACH SEGMENTEN (Basis: 2,95 Mrd. €)
PORTFOLIOWERT IMMOBILIENVERMÖGEN NACH LÄNDERN (Basis: 3,6 Mrd. €)
PORTFOLIOWERT IMMOBILIENVERMÖGEN NACH SEGMENTEN (Basis: 3,6 Mrd. €)
Per 30.06.2014 verfügt CA Immo in Deutschland über Bestandsobjekte und zum Handel bestimmte Immobilien im Wert von rund 872,9 Mio. €1) (davon 663,3 Mio. € zu 100% im Eigentum von CA Immo). Der Vermietungsgrad des gesamten Bestandsimmobilienvermögens lag zum Stichtag bei 91,1% (31.12.2013: 92,5%). Inklusive der Mietbeiträge der zum Handel bestimmten Immobilien sowie temporär vermieteter Liegenschaftsreserven im Segment Development wurden in den ersten sechs Monaten Mieterlöse in Höhe von 25,1 Mio. € lukriert.
Von Jänner bis Ende Juni wurden in Deutschland rund 14.250 m² Bürofläche neu vermietet bzw. verlängert. Fixiert wurde unter anderem ein Mietvertrag über rund 4.000 m² Bürofläche mit Hyundai Capital Europe GmbH im Tower 185.
Bis zum Stichtag 30.6. investierte CA Immo 2014 44,5 Mio. € in ihre deutschen Projektentwicklungen. Aktuell hat die Gruppe in Deutschland auf Basis der
1 Inkludiert vollkonsolidierte Immobilien (= zu 100% im Eigentum von CA Immo) und Immobilien im anteiligen Eigentum von CA Immo (at equity, proportionaler Anteil)
Gesamtinvestitionskosten ein Volumen von rund 306,9 Mio. € in Bau, der Bilanzwert des Immobilienvermögens in Entwicklung (inkl. Grundstücksreserven) liegt bei 425,6 Mio. € (davon voll konsolidiert: 411,1 Mio. €).
Im Jänner wurde der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans zur Entwicklung des neuen Stadtquartiers Baumkirchen Mitte in München gefasst. Damit sind die wesentlichen Eckdaten des neuen Quartiers festgelegt. Insgesamt sollen auf dem rd. 130.000 m² umfassenden Areal im Münchner Bezirk Berg am Laim ca. 560 Wohnungen sowie ca. 650 Arbeitsplätze entstehen. Ebenfalls im Jänner haben CA Immo und PATRIZIA mit dem Vertrieb der Wohnungen des ersten Bauabschnitts begonnen. Die Baugenehmigung wurde im Mai erteilt. Die Grundsteinlegung wird im September erfolgen.
Anfang März erwarb CA Immo zwei Baufelder im Stadtquartier Zollhafen Mainz, den die CA Immo Deutschland GmbH gemeinsam mit der Stadtwerke Mainz AG entwickelt. Ziel des Ankaufs der Baufelder "Hafenspitze" und "Rheinallee III"ist die Realisierung eines Büroprojekts und einer gemischt genutzten Immobilie. Auf dem Baufeld "Hafenspitze" am nördlichen Rand des Hafenbeckens ist mit 12.000 m² Geschossfläche ein städtebaulich markantes Bürogebäude mit einer Höhe bis ca. 42 m in attraktiver Wasserlage realisierbar. Auf dem Baufeld "Rheinal-
| Portfoliowert | Vermietbare Fläche 2) | Vermietungsgrad | Annualisierter Mieterlös | Rendite | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | in m² | in % | in Mio. € | in % | |||||||||||
| voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | voll | at | ∑ | |
| equity | equity | equity | equity | equity | |||||||||||
| Österreich | 699 | 0 | 699 | 630.380 | 0 | 630.380 | 96,9 | 0,0 | 96,9 | 43,1 | 0,0 | 43,1 | 6,2 | 0,0 | 6,2 |
| Deutschland | 641 | 164 | 805 | 378.357 | 33.919 | 412.276 | 95,0 | 76,5 | 91,3 | 40,5 | 8,4 | 48,9 | 6,3 | 5,1 | 6,1 |
| Tschechien | 55 | 162 | 217 | 42.286 | 74.358 | 116.645 | 89,3 | 86,8 | 87,6 | 6,1 | 11,7 | 17,8 | 11,1 | 7,2 | 8,2 |
| Ungarn | 190 | 117 | 306 | 113.311 111.457 | 224.768 | 80,0 | 79,9 | 80,0 | 14,1 | 8,6 | 22,8 | 7,5 | 7,4 | 7,4 | |
| Polen | 294 | 123 | 418 | 93.294 203.962 | 297.255 | 90,3 | 83,1 | 87,8 | 20,9 | 10,2 | 31,1 | 7,1 | 8,2 | 7,4 | |
| Rumänien | 98 | 185 | 283 | 42.209 190.333 | 232.541 | 97,7 | 90,3 | 92,9 | 9,2 | 15,2 | 24,4 | 9,3 | 8,2 | 8,6 | |
| Sonstige | 158 | 67 | 225 | 95.536 | 37.688 | 133.223 | 84,0 | 66,3 | 79,1 | 12,3 | 3,8 | 16,1 | 7,8 | 5,6 | 7,1 |
| Gesamt | 2.134 | 818 | 2.953 1.395.373 651.717 2.047.089 | 92,1 | 82,6 | 89,2 | 146 | 58 | 204 | 6,9 | 7,1 | 6,9 |
Voll: Inkludiert alle vollkonsolidierten Immobilien, d.h. alle Objekte, die zu 100% im Eigentum von CA Immo stehen
At equity: Inkludiert alle Immobilien im anteiligen Eigentum von CA Immo, die at equity bilanziert werden (scheinen in der GuV in der Zeile "Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen" auf), pro-rata-Anteil (proportionale Darstellung)
1) Exkl. Selbst genutzte und selbst verwaltete Immobilien
2) Inkl. Superädifikate (Österreich, rd. 315.000 m²) und vermietete Freiflächen (Deutschland, rd. 51.000 m²)
lee III" ist auf 23.000 m² Geschossfläche eine gemischte Nutzung vorgesehen: Neben Wohnungen, die zum Hafen hin ausgerichtet sind, ist hier auch großflächiger Einzelhandel möglich.
Nach nur einem halben Jahr Bauzeit konnte CA Immo Mitte Juni das Richtfest für das Bürogebäude Monnet 4 in der Berliner Europacity feiern. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2015 vorgesehen. Das Gesamtinvestment für das Gebäude liegt bei rd. 27 Mio. €. Das insgesamt rd. 10.000 m² Bruttogrundfläche umfassende Bürogebäude liegt in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof und grenzt an den im Jahr 2012 fertig gestellten Tour Total. Das Gebäude wird von CA Immo als Green Building realisiert und nach DGNB zertifiziert. Aktuell ist Monnet 4 zu rund 47% vermietet. Hauptmieter ist das Finanz- und Vermögensberatungsunternehmen MLP.
Ebenfalls im Juni feierte das letzte Gebäude, das im Münchner Stadtquartier Arnulfpark realisiert wird, Richtfest. Das von CA Immo und E & G Financial Services in einem Joint Venture entwickelte Kontorhaus wird im Herbst 2015 fertiggestellt. Das Gesamtinvestment liegt bei 102 Mio. €. Die Vorvermietungsquote liegt bei 55%. Hauptmieter auf rund 14.000 m² Bruttogrundfläche (BGF) ist Google. Die noch für die Vermietung zur Verfügung stehenden 11.000 m² BGF stellen in München aktuell eine der wenigen zusammenhängenden Neubauflächen dieser Größenordnung in zentraler Lage dar.
In Summe wurden in den ersten sechs Monaten Verkaufserlöse deutscher Liegenschaften im Ausmaß von 23,2 Mio. € erzielt, das Ergebnis aus diesen Verkäufen lag bei 8,7 Mio. €.
Visualisierung des Büroprojekts MONNET 4 in der Berliner Europacity
Per 30.06.2014 verfügte CA Immo in Österreich über Bestandsobjekte im Wert von 703,8 Mio. € mit einem Vermietungsgrad von 96,9% (31.12.2013: 94,2%). Das Bestandsportfolio erzielte in den ersten sechs Monaten Mieterlöse von 21,4 Mio. €. Von Jänner bis Ende Juni wurden in Österreich rund 4.100 m² Bürofläche neu vermietet.
In den ersten sechs Monaten wurden in Österreich in Summe Verkaufserlöse in Höhe von 1,9 Mio. € erzielt.
CA Immo verfügt in Osteuropa per 30.6.2014 über Bestandsobjekte im Wert von rd. 1.472,7 Mio. € (davon voll konsolidiert: 818,5 Mio. €). Das vermietete Immobilienvermögen mit einer Gesamtnutzfläche von rd. 1,0 Mio. m² (davon voll konsolidiert: 410.381 m²) erzielte in den ersten sechs Monaten Mieterlöse in Höhe von 52,8 Mio. €. Die Vermietungsquote liegt zum Stichtag unverändert bei 85,7%. In Summe wurden in den ersten sechs Monaten Mietverträge im Ausmaß von rd. 177.000 m² abgeschlossen, davon entfielen 119.400 m² auf Logistik- und rd. 57.600 m² auf Büroflächen.
Der im Dezember fixierte Verkauf des Warschauer Bürogebäude Lipowy Office Park an Kimberley sp. z o.o., eine Gesellschaft eines börsenotierten US-REIT, wurde im 1. Quartal geclosed. Der Kaufpreis beläuft sich auf rd. 108 Mio. €.Das Bürogebäude umfasst eine oberirdische Bruttogrundfläche von rd. 40.000 m² und ist zur Gänze langfristig an die Bank Pekao S.A. vermietet.
Nach dem Stichtag 30.6.2014 sind folgende Aktivitäten zu berichten:
Anfang Juli veräußerte CA Immo ihren mittelbar durch die Tochtergesellschaft CA Immo International Beteiligungsverwaltungs GmbH, Wien, gehaltenen 25% Anteil (plus 8 Aktien) an der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft. Käufer der insgesamt 1.500.008 Stück Inhaberaktien der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft (ISIN: AT0000815402) ist die PORR AG. Der Kaufpreis beträgt 36,0 Mio. € bzw. rund 24,00 € je Aktie und liegt damit um rund 38% über dem 6-monatigen,
volumengewichteten Durchschnittskurs der UBM-Aktie vor dem Signing (17,4 €). Unter Voraussetzung der noch einzuholenden Genehmigung der Wettbewerbsbehörden ist das Closing der Transaktion bis 31.10.2014 vorgesehen.
Ebenfalls im Juli wurde CA Immo informiert, dass ihr maßgeblicher Aktionär, die UniCredit Bank Austria AG, die derzeitige 16,8% Beteiligung an der Gesellschaft mit dem Ziel evaluiert, die Beteiligung in einem strukturierten Prozess zu verwerten. Zu diesem Zweck wird die UniCredit Bank Austria AG interessierte Parteien einladen, diesbezügliche Angebote zu stellen.
Mitte August konnte CA Immo ihre Anteile am Münchner Büroprojekt Kontorhaus von 50% auf 93% aufstocken. Verkäufer der Gesellschaftsanteile ist E&G Bridge Equity Fonds GmbH & Co. KG, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Closing der Transaktion ist noch im dritten Quartal 2014 geplant. Details zum Kontorhaus siehe Kapitel "Projektentwicklung Deutschland".
Zum 30.6.2014 beschäftigte CA Immo insgesamt 349 Mitarbeiter1) (31.12.2013: 3552)) in Österreich (22% des gesamten Mitarbeiterbestands), Deutschland (48%) und Osteuropa (30%). Von den 349 Mitarbeitern sind 58% weiblich. Bis auf einen Arbeiter in Wien sind alle Beschäftigen Angestellte.
| Headcounts zum 30.6.2014 |
Headcounts zum 31.12.2013 |
Veränderung zum 31.12.2013 |
|
|---|---|---|---|
| Österreich | 76 | 79 | -4% |
| Deutschland 4) | 167 | 166 | 1% |
| Osteuropa | 106 | 110 | -4% |
| Summe | 349 | 355 | -2% |
3) Inkl. karenzierte Mitarbeiter, exklusive Mitarbeiter der tschechischen Hotelgesellschaften
4) CA Immo Deutschland GmbH und omniCon
1 Davon rund 9% Teilzeitbeschäftigte; inkl. karenzierte Mitarbeiter, exkl. Mitarbeiter der tschechischen Hotelgesellschaften
2 Davon rund 8% Teilzeitbeschäftigte; inkl. karenzierte Mitarbeiter, exkl. Mitarbeiter der tschechischen Hotelgesellschaften
Bei der Analyse der Ergebnisse des ersten Halbjahres 2014 ist zu beachten, dass in Folge einer Änderung der einschlägigen IFRS Bestimmungen eine Reihe bisher vollkonsolidierter Gesellschaften mit Jahresbeginn "at equity" bilanziert werden müssen, wodurch es zu einer weiteren deutlichen Bilanzverkürzung kam. Die zu Vergleichszwecken herangezogenen Vorjahreszahlen wurden ebenfalls entsprechend den neuen Regelungen adaptiert.
CA Immo verbuchte im ersten Halbjahr 2014 einen Rückgang der Mieterlöse um – 23,3% auf 73.748. Tsd. €. Diese signifikante Veränderung zum Vorjahr ist auf die umfangreichen Immobilienverkäufe des Jahres 2013, insbesondere die Veräußerung des Hessen-Portfolios sowie der Teilverkauf des Tower 185 in Frankfurt, zurück zu führen.
Die dem Bestandsportfolio direkt zurechenbaren Immobilienaufwendungen, inklusive eigener Betriebskosten, reduzierten sich im Jahresvergleich im Einklang mit dem Mietrückgang auf – 4.885 Tsd. € (– 23,3%). Das Nettomietergebnis belief sich nach den ersten zwei Quartalen auf 65.295 Tsd. €. Die Effizienz der Vermietungsaktivitäten, gemessen als operative Marge im Bestandsgeschäft (Verhältnis von Nettomietergebnis zu Mieterlösen), lag mit 88,5% zum Halbjahr unter dem Vorjahreswert von 90,0% nach den ersten sechs Monaten.
Sonstige den Projektentwicklungen direkt zurechenbare Aufwendungen standen bei – 2.007 € (2013: – 1.482 Tsd. €) in den ersten sechs Monaten. Der Ergebnisbeitrag aus der Hotelbewirtschaftung summierte sich auf 756 Tsd. € zum Stichtag 30.06.2014. Dies entspricht einem um 9,7% höheren Beitrag zum Vorjahresergebnis.
Umsatzerlöse aus Dienstleistungen konnten hingegen deutlich um 40,9% im Jahresvergleich gesteigert werden und beliefen sich auf 7.741 Tsd. €. Diese Position beinhaltet neben Development-Umsätzen für Dritte durch die Konzerntochter omniCon auch Erträge aus Asset Management und sonstigen Dienstleistungen gegenüber Joint Venture – Partnern.
Das Verkaufsergebnis aus dem im Umlaufvermögen gehaltenem Immobilienvermögen generierte einen Beitrag von – 1.855 Tsd. € (2013: 1.313). Das Ergebnis aus dem Verkauf von langfristig gehaltenem Immobilienvermögen konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um mehr als 200% auf 10.361 Tsd. € gesteigert werden.
Neben der Veräußerung des Lipowy Office Parks in Warschau, konzentrierte sich die Verkaufsaktivität auf das Deutschland-Segment, innerhalb dessen eine Kaufpreisanpassung des Tower 185 den individuell größten positiven Beitrag beisteuerte.
Die indirekten Aufwendungen stehen nach den ersten zwei Quartalen mit – 20.049 Tsd. € leicht über dem Vorjahresniveau (2013: – 19.234). Jene Aufwendungen, die den zuvor beschrieben Umsatzerlösen aus Dienstleistungen gegenüber stehen, sind im Unterschied zu Vorperioden in dieser Position ebenso enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 11.091 Tsd. €, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Referenzwert von 831 Tsd. € im Jahr 2013. Während im ersten Quartal ein positiver Effekt in Höhe von 3.600 Tsd. € im Zusammenhang mit dem Rückkauf der OEVAG-Verbindlichkeiten erfasst wurde, wirkte sich im zweiten Quartal unter anderem die Beendigung des Rechtsstreits Maslov mit 5.271 Tsd. € positiv auf das Ergebnis aus.
Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbuchte einen relativ zu den Mieterlösen deutlich geringeren Rückgang um – 7,9% auf 71.333 Tsd. €. Dieses gegenüber dem Vorjahr geringere Ergebnis basiert im Wesentlichen auf dem Mietrückgang bedingt durch die umfangreichen Immobilienverkäufe des Vorjahres. Im Vergleich zur Berichterstattung der Vorperiode nach IAS 27 + 28 ergibt sich zudem die signifikante Abnahme mit dem fehlenden Beitrag aus Gemeinschaftsunternehmen, der nicht EBITDA- sondern EBIT-wirksam in das Konzernergebnis einfließt.
In Summe belief sich der Neubewertungsgewinn im ersten Halbjahr 2014 auf 11.945 Tsd. €, dem gegenüber steht ein Neubewertungsverlust von – 11.382 Tsd. €. Kumuliert stellt sich das Neubewertungsergebnis mit 563 Tsd. € zum Stichtag 30.06.2014 leicht positiv, jedoch deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahr, dar (2013: – 11.044 Tsd. €).
Die laufenden Ergebnisse der nach der Equity-Methode konsolidierten Gemeinschaftsunternehmen werden als Ergebnis von Gemeinschaftsunternehmen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt. Nach den ersten
sechs Monaten summierte sich dieser Beitrag auf 10.635 Tsd. €. Dies entspricht einer deutlichen Ergebnisverbesserung von 26,0% zum Vergleichswert des Vorjahres in Höhe von 8.440 Tsd. €. Jener Ergebnisanteil, welcher der EBITDA-Definition des Konzerns entspricht, stand nach sechs Monaten bei 21.459 Tsd. €, ein Rückgang von 5,7% zum ersten Halbjahr 2013.
Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) wurde mit 80.524 Tsd. € um 10,1% im Jahresvergleich gesteigert. (2013: 73.147 Tsd. €). Der Rückgang im Konzern-EBITDA konnte folglich mit einem verbesserten Ergebnis aus Neubewertung und Gemeinschaftsunternehmen überkompensiert werden.
Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2014 fiel mit – 40.224 Tsd. € geringfügig schwächer zum Vorjahreswert von – 38.144 Tsd. €. aus. Der Finanzierungsaufwand des Konzerns, wesentliche Komponente des nachhaltigen Ergebnisses, verringerte sich um – 26,5% gegenüber 2013 und stand mit – 43.135 Tsd. € zu Buche. Neben verkaufsbedingten Kreditrückführungen wirkte sich insbesondere der im ersten Quartal getätigte Rückkauf eigener Verbindlichkeiten positiv aus. Die Position "Sonstiges Finanzergebnis" in Höhe von 2.408 Tsd. € steht als positiver Einmaleffekt mit dieser Transaktion in Zusammenhang.
Einer positiven Entwicklung in den ersten beiden Quartal des Vorjahres (14.851 Tsd. €) steht ein negativer unbarer Beitrag aus der Bewertung von Zinsabsicherungen gegenüber, der zu einem negativen Ergebnis von – 11.784 Tsd. € führte. Reklassifizierungen von im Vorjahr im Eigenkapital erfassten Bewertungen hinsichtlich Umfinanzierungen von variabel auf fix verzinste Kredite beliefen sich davon auf –4.108 Tsd. €. Bereinigt um das Bewertungsergebnis aus Zinsderivatgeschäften ergibt sich jedoch eine signifikante Verbesserung des Finanzergebnisses von über 46% im Jahresvergleich.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen fiel mit 14.236 Tsd. € deutlich höher aus als in der Referenzperiode (2013: 5.386 Tsd. €). Die Konsolidierungsänderungen in Verbindung mit IFRS 10 und 11 führen zu höheren Finanzierungserträgen aus Darlehen, die gegenüber Gemeinschaftsunternehmen gewährt werden. Der Ergebnisbeitrag aus assoziierten Unternehmen in Höhe von – 2.258 Tsd. € (2013: 2.026 Tsd. €) enthält das anteilige Ergebnis aus der Beteiligung an der UBM, welches in Folge der Abwertung im Rahmen der Beteiligungsveräußerung im zweiten Quartal ins Minus drehte (– 2.583 Tsd. €).
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 40.300 Tsd. €, ein Zuwachs von 15,1% zum Vorjahreswert in Höhe von 35.003 Tsd. €. Das Ergebnis aus Ertragssteuern belief sich nach sechs Monaten auf – 7.445 Tsd. € (2013: – 358Tsd. €). Die tatsächlichen Ertragssteuern resultieren vor allem aus dem Segment Deutschland. Der positive Effekt in den tatsächlichen Ertragsteuern hängt im Wesentlichen mit der Geltendmachung von ertragssteuerlichen Begünstigungen in Steuerklärungen für Vorjahre zusammen, die im Gegenzug zu einer Erhöhung der latenten Steuern führten.
Das etwas schwächere Finanzergebnis führte in Verbindung mit einer höheren Steuerbelastung in den ersten beiden Quartalen zu einem um – 5,3% geringeren Ergebnisbeitrag in Höhe von 32.855 Tsd. €.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 wurde ein FFO I in Höhe von 35.775 Tsd. € generiert, 15% über dem Vorjahreswert in Höhe von 30.974 Tsd. €. FFO I ist eine wesentliche Kennzahl für die nachhaltige Ertragskraft des Konzerns, die vor Steuern und um das Verkaufsergebnis und sonstige nicht nachhaltige Effekte bereinigt berichtet wird. FFO II, inklusive Verkaufsergebnis und nach Steuern, konnte signifikant zum Vorjahr um 63% gesteigert werden und summierte sich auf 56.084 Tsd. € (2013: 34.359 Tsd. €).
| Mio. € | 1. Halbjahr | 1. Halb |
|---|---|---|
| 2014 | jahr 2013 | |
| angepasst | ||
| Nettomietergebnis (NRI) | 65,3 | 86,5 |
| Ergebnis aus Hotelbewirtschaftung | 0,8 | 0,7 |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen | 7,7 | 5,5 |
| Sonstige den Projektentwicklungen | ||
| direkt zurechenbare Aufwendungen | –2,0 | –1,5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11,1 | 0,8 |
| Sonstige betriebliche | ||
| Erträge/Aufwendungen | 17,6 | 5,5 |
| Indirekte Aufwendungen | –20,0 | –19,3 |
| Ergebnis aus Beteiligungen an | ||
| Gemeinschaftsunternehmen 1) | 10,6 | 13,6 |
| Finanzierungsaufwand | –43,1 | –58,6 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 14,2 | 5,4 |
| Sonstige Anpassungen 2) | –8,8 | –2,1 |
| FFO I (exkl. Verkäufe und vor Steuern) | 35,8 | 31,0 |
| Ergebnis aus Immobilienhandel | –1,9 | 1,3 |
| Ergebnis aus Verkauf langfristiges | ||
| Immobilienvermögen | 10,4 | 3,3 |
| Ergebnis Verkauf | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | 0,5 | –0,1 |
| Ergebnis aus Immobilienverkäufen | 9,0 | 4,6 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 2,4 | 0,0 |
| Tatsächliche Ertragsteuer | 0,7 | –2,4 |
| Tatsächliche Ertragsteuer von | ||
| Gemeinschaftsunternehmen | –0,6 | –0,9 |
| Sonstige Anpassungen | 8,8 | 2,1 |
| FFO II | 56,1 | 34,4 |
1) Bereinigung um Immobilienverkäufe und nicht nachhaltige Ergebnisse
2) Bereinigung um sonstige nicht-nachhaltige Ergebnisse
Bedingt durch die Immobilienverkäufe des Jahres 2013 sowie der erstmaligen Anwendung von IFRS 10 und 11 kam es zum Stichtag zu einer Bilanzverkürzung gegenüber der Berichterstattung nach IAS 27 + 28 der Vorperiode. Das langfristige Vermögen wies zum Bilanzstichtag einen Wert von 3.343.394 Tsd. € auf (88,3% der Bilanzsumme).
Die Bilanzposition "Immobilienvermögen in Entwicklung" erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2013 um 6% auf 423.650 Tsd. €. Das gesamte Immobilienvermögen (Bestandsimmobilien, Hotel- und sonstige selbst genutzte Immobilien, Immobilien in Entwicklung sowie im Umlaufvermögen gehaltene Immobilien) lag zum Stichtag
bei 2.634.804 Tsd. € und damit 2,7% unter dem Niveau zum Jahresende (2.707.505 Tsd. €).
Die Vermögenswerte und Schulden der Gemeinschaftsunternehmen werden nicht mehr einzeln in der Konzernbilanz gezeigt. Stattdessen wird das Nettovermögen dieser Gesellschaften in der Bilanzposition "Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen" ausgewiesen, die sich zum Stichtag auf 235.540 Tsd. € belief (2013: 219.224 Tsd. €).
Der Bestand an liquiden Mittel reduzierte sich signifikant auf 281.590 Tsd. € zum Bilanzstichtag gegenüber dem Stand zum 31.12.2013 (613.426 Tsd. €). Wesentlicher Faktor ist in diesem Zusammenhang der im Januar 2014 abgeschlossene Rückkauf eigener Verbindlichkeiten von der Österreichischen Volksbanken AG.
Das Eigenkapital erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 4,1% von 1.794.266 Tsd. € auf 1.868.177 Tsd. €. Die Eigenkapitalquote des Konzerns stand zum Stichtag bei 49,3% verglichen mit 44,4% zum Jahresende.
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns konnten im ersten Halbjahr weiter reduziert werden und beliefen sich zum Stichtag auf 1.403.027 Tsd. € (31.12.2013: 1.710.942 Tsd. €). Die Nettoverschuldung erhöhte sich seit Jahresbeginn von 1.079.810 Tsd. € geringfügig um knapp 3% auf 1.109.950 Tsd. €. Das Loan-to-Value Verhältnis (LTV) auf Basis der Bilanzwerte beträgt zum 30.06.2014 ca. 42,1% (netto, unter Berücksichtigung der liquiden Mittel des Konzerns). Das Gearing betrug zum Stichtag 59,2% (31.12.2013: 60,2%).
Der verwässerte NAV (= IFRS Eigenkapital) lag am 30.6.2014 bei 1.908.688 Tsd. € (19,30 € je Aktie). In der untenstehenden Tabelle ist die Überleitung des NAV auf den NNNAV gemäß den Best Practice Policy Recommendations der European Public Real Estate Association (EPRA) dargestellt. Da der Kurs der CA Immo-Aktie zum Bilanzstichtag über dem Wandlungspreis der Wandelschuldverschreibung lag, wurde bei der Berechnung des EPRA-NAVs der vollständige Verwässerungseffekt aus der (zum Teil bereits erfolgten) Ausübung der Wandlungsoption berücksichtigt. Der verwässerte NNNAV lag zum 30.6.2014 bei 19,93 € je Aktie – dies entspricht einem leichten Rückgang von 0,8% gegenüber dem Wert zum Ende des Vorjahres (€ 20,09 je Aktie). Die Zahl der ausstehenden Aktien belief sich zum Stichtag auf 95.007.213 Stück.
| Mio. € | 30.6.2014 | 30.6.2014 | 31.12.2013 angepasst |
31.12.2013 angepasst |
|---|---|---|---|---|
| verwässert | unverwässert | verwässert | unverwässert | |
| Eigenkapital (NAV) | 1.868,2 | 1.868,2 | 1.794,3 | 1.794,3 |
| Optionsausübungen | 40,5 | 0,0 | 114,5 | 0,0 |
| NAV nach Optionsausübungen | 1.908,6 | 1.868,2 | 1.908,8 | 1.794,3 |
| NAV/Aktie in € | 19,30 | 19,66 | 19,36 | 20,42 |
| Wertanpassung für 1) | ||||
| - Selbstgenutzte Immobilien | 5,6 | 5,6 | 4,2 | 4,2 |
| - Kurzfristiges Immobilienvermögen | 13,6 | 13,6 | 10,9 | 10,9 |
| - Finanzinstrumente | 32,5 | 32,5 | 34,9 | 34,9 |
| Latente Steuern | 156,6 | 156,6 | 185,7 | 185,7 |
| EPRA NAV nach Anpassungen | 2.116,9 | 2.076,5 | 2.144,4 | 2.029,9 |
| EPRA NAV je Aktie in € | 21,40 | 21,86 | 21,75 | 23,11 |
| Wertanpassung für Finanzinstrumente | –32,5 | –32,5 | –34,9 | –34,9 |
| Wertanpassung für Verbindlichkeiten | –12,4 | –12,4 | –8,6 | –8,6 |
| Latente Steuern | –101,0 | –101,0 | –119,9 | –119,9 |
| EPRA NNNAV | 1.971,0 | 1.930,5 | 1.981,0 | 1.866,5 |
| EPRA NNNAV je Aktie in € | 19,93 | 20,32 | 20,09 | 21,24 |
| Veränderung NNNAV zum Vorjahr | –0,8% | –4,4% | ||
| Kurs (30.06.)/NNNAV per Aktie –1 in € | –30,5 | –31,8 | –35,9 | –39,4 |
| Anzahl der Aktien | 98.914.632 | 95.007.213 | 98.595.133 | 87.856.060 |
1) Inklusive der anteiligen Werte von Gemeinschaftsunternehmen
Wesentliche Risiken der Gruppe bestehen unverändert in der marktbedingten Gefahr steigender Leerstandsraten, in Mieterinsolvenzen, einem schwierigeren Umfeld für Immobilientransaktionen in Osteuropa und steigenden Renditen bzw. einer Verringerung der Immobilienwerte. Weiters bestehen die mit Projektentwicklungen üblich einhergehenden Kosten- und Leistungsrisiken. Die wesentlichen Risiken der Gruppe sind somit im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend ident geblieben. Die im Geschäftsbericht 2013 im "Risikomanagementbericht"getroffenen Aussagen gelten somit unverändert.
Investitionen mit einem überproportionalen Anteil am Gesamtportfolio in einer Region, hinsichtlich der Nutzungsart oder der Mieterstruktur weisen ein erhöhtes Risikopotenzial auf. Dem Marktrisiko beugt CA Immo durch eine breite Streuung auf verschiedene Länder vor. Durch die Verkäufe des Tower 185 sowie des Hessen-Portfolios hat sich der regionale Schwerpunkt des Portfolios auf Osteuropa verlagert, wo die geplante Fokusierung auf die definierten Kernregionen Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn aufgrund des herausfordernden Marktumfeldes noch nicht etabliert werden konnte. Deutschland bleibt nach wie vor größter Einzelmarkt der CA Immo. Eine Ausbalancierung des Deutschland- und Osteuropa-Portfolios wird bis Ende 2015 angestrebt. Für Einzelinvestments definiert CA Immo das Konzentrationsrisiko mit einem Grenzwert von 5% des Gesamtportfolios. Seit dem anteiligen Verkauf des Tower 185 beinhaltet das Portfolio keine diesen Grenzwert überschreitende Immobilie. Das Bestandsportfolio weist lediglich zwei Einzelimmobilien mit einem IFRS-Bilanzwert von mehr als 100 Mio. € aus (Anteil am Tower 185 in Frankfurt, Skygarden in München). Aktuell besteht kein Konzentrationsrisiko in Bezug auf einzelne Mieter. Bei Grundstücksreserven und Baurechtsschaffungsprojekten besteht allgemein ein Risiko durch die hohe Kapitalbindung. Für 2014 sind daher weitere Liegenschaftsabverkäufe geplant. Bei Baurechtsschaffungen werden – soweit möglich –
Beschleunigungsmaßnahmen gesetzt oder frühzeitig Partner eingebunden. Das künftige Development-Volumen wird mit rund 15% des Eigenkapitals der CA Immo Gruppe indiziert.
Insgesamt verzeichnete der österreichische und deutsche Investmentmarkt ein starkes erstes Halbjahr 2014. In Österreich hat sich die Investmentleistung im Vergleichzeitraum des Vorjahres nahezu verdreifacht. Auf dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt wurde im 1. Halbjahr 2014 rund ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum investiert. Während in Österreich Einzelhandelsimmobilien am stärksten nachgefragt wurden, waren Büroobjekte mit einem Anteil von 46% weiterhin die dominierende Assetklasse am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt. Ein knappes Angebot an modernen Büroflächen, sinkende Leerstandszahlen, eine hohe Vorvermietungsquote bei Projektentwicklungen sowie die Aussicht auf steigende Nachfrage seitens der Büronutzer lenken zunehmend Investitionskapital in den deutschen Immobilienmarkt. Mit Ausnahme von Russland (– 27,5%) und Polen (– 8,1%) entwickelte sich auch der Investmentmarkt in Osteuropa äußerst positiv; das Transaktionsvolumen konnte hier mehr als verdreifacht werden.11 Generell erhöhen Investoren ihre Risikoneigung. Risikoreiche Investitionen werden nicht mehr per se als negativ erachtet. Dennoch besteht die Gefahr das einzelne Märkte (z. B. Ungarn) mangels Zugang zu Krediten gänzlich zum Erliegen kommen könnten, wodurch die von CA Immo vorgesehene Portfoliooptimierung in Osteuropa vereinzelt nicht umsetzbar sein könnte (Transaktionsrisiko). Auch ein allfälliges Länder- und Transferrisiko ist aufgrund der deutlich angespannten wirtschaftlichen und / oder politischen Lage (siehe "Geopolitische Risiken") im Auge zu behalten. Dem Transferrisiko beugt CA Immo durch gezielte Rückführung liquider Mittel aus bonitätsschwachen Investmentmärkten vor. Dem Länderrisiko begegnet CA Immo durch die Konzentration auf definierte Kernregionen mit lokalen Niederlassungen und eigenen Mitarbeitern vor Ort sowie durch eine angepasste regionale Allokation innerhalb der Kernmärkte. Ein kontinuierliches Monitoring des Portfolios sowie eine gezielte Portfoliosteuerung ermöglichen, auf wirtschaftliche und politische Ereignisse rechtzeitig reagieren zu können.
Neben den bisher angeführten Risiken könnten sich ändernde ökonomische Rahmenbedingungen zu deutlichen Schwankungen der Immobilienpreise führen. Aufgrund der weiterhin gedämpften Mietwachstumsaussichten in Osteuropa und der Tatsache, dass sich der (Re-) Finanzierungsmarkt hier nur langsam erholt, besteht weiterhin die Gefahr, dass Anfangsrenditen für Gewerbeimmobilien wieder nach oben korrigieren. Wertänderungen werden also auch 2014 ein wesentliches Risiko darstellen, da sich ein Anstieg der Renditen nachhaltig in den Bewertungsgutachten niederschlägt und über die nach IAS 40 zu bilanzierenden Marktwertänderungen das Konzernergebnis beeinflusst und das Eigenkapital reduziert wird.
Auf der Vermietungsseite hat sich der Leerstand in den Kernmärkten der CA Immo als relativ stabil erwiesen. Der höchste Leerstand entfällt aufgrund auslaufender Mietverträge in Osteuropa weiterhin auf die Assetklasse Logistik. Trotz der umfangreichen Flächen in diesem Segment ist das materielle Risiko aufgrund der marküblich geringeren Mietpreise jedoch unterproportional: Das Leerstandsequivalent beläuft sich auf rund 2,3% der Mieterlöse des Gesamtportfolios. Der Verkauf weiterer vollvermieteter Objekte könnte die Leerstandsquoten weiter belasten, ohne dass aktuell Risiken für die absoluten Leerstandsvolumina erkennbar sind. Durch gezieltes Monitoring und proaktive Maßnahmen (z. B. Forderung von Sicherheitsleistungen; Prüfung der Mieter auf Bonität und Reputation) hat sich auch das Mietausfallsrisiko auf einem moderaten Level eingependelt. Offene Mietforderungen bestehen derzeit überwiegend in Osteuropa. Sämtliche offene Forderungen werden quartalsweise bewertet und entsprechend ihres Risikogehalts wertberichtigt. Durchschnittlich sind rd. 40% der offenen Forderungen wertberichtigt. Das Ausfallsrisiko wurde im Ansatz des Immobilienwertes ausreichend berücksichtigt. Auch bei Mietvertragsverlängerungen ist teilweise mit einer Ertragsminderung durch notwendige Mietreduktionen bzw. höhere Incentivierungen zu rechnen.
Insbesondere aus den im Vorjahr fixierten bzw. getätigten Verkäufen (Hessen-Portfolio, Tower 185, Skyline Plaza, Belsenpark sowie Lipowy Office Building) können sich Risiken aus vertraglichen Vereinbarungen und Zusicherungen ergeben, die zum Teil auf eine Garantie bestimmter Mietzahlungsströme abstellen oder die vereinbarten bzw. vereinnahmten Kaufpreise nachträglich mindern könnten. Für bekannte Ertragsrisiken aus diesen
11 CBRE: European Investment Quarterly MarketView, Q2 2014; Deutschland Büroinvestment MarketView, Q2 2014; Österreich Investment Marktbericht Q2 2014
Verkäufen wurde in ausreichender Höhe bilanzielle Vorsorge getroffen und ein allfälliges Liquiditätsrisiko in der Liquiditätsplanung berücksichtigt. Vertragliche Verpflichtungen in Form nachlaufender Kosten (z. B. Restbauleistungen) werden in den entsprechenden Projektkostenschätzungen erfasst.
Neben den üblicherweise mit Projektentwicklungen verbundenen Risiken (Verzögerungen in Widmungs- und Baugenehmigungsverfahren, Kosten- und Terminüberschreitungen, Baumängel, mangelnde Nachfrage nach Mietflächen, Verzögerungen bei Kreditvergaben, etc.) besteht vor allem die Gefahr einer marktbedingten Verlängerung der Stabilisierungsphase (Erstvermietung), die sich negativ auf das Developmentergebnis auswirken und durch das Ausbleiben von Mieten den Cash-flow belasten könnte. Vor diesem Hintergrund hat CA Immo eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um solche Risiken zu stabilisieren (Kostenkontrollen, Abweichanalysen, Mehrjahres-Liquiditätsplanung, Einhaltung von Mindestvorvermietungsquoten, etc.). Projekte werden erst nach einer detaillierten Mehrjahres-Liquiditäts-Planung und entsprechender Vorvermietung (z. B. in Deutschland lageabhängig 40–60%) gestartet. Die aktuell in Umsetzung befindlichen Projekte bewegen sich im Zeit- und Kostenrahmen der genehmigten Projektbudgets.
Neben den geschäftstypischen Rechtsstreitigkeiten, wie insbesondere gegen Mieter und Auftragnehmer von Bauleistungen, unterliegt CA Immo unter anderem dem Risiko aus Streitigkeiten mit Joint-Venture- und Projektpartnern oder Streitigkeiten aus bisherigen und zukünftigen Veräußerungen von Immobilien. Dazu kommen potenzielle Streitigkeiten aus Anfechtungsklagen seitens der Aktionäre gegen Beschlüsse der Hauptversammlung. Auch die Veränderung von Rechtsnormen, Rechtsprechung oder der Verwaltungspraxis und deren Auswirkung auf die wirtschaftlichen Ergebnisse sind unvorhersehbar und können gegebenenfalls negative Auswirkungen auf die Wertentwicklung von Immobilien oder die Kostenstruktur und somit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CA Immo Gruppe haben. Die Überwachung und Steuerung von Rechtsstreitigkeiten obliegt der Abteilung Recht. Sofern erforderlich, werden in entsprechendem Umfang Rückstellungen gebildet. Die derzeit anhängigen Rechtsstreitigkeiten betreffen fast ausschließlich übliche Fallkonstellationen aus dem operativen Geschäft. Aktuell
sind somit keine Gerichts- oder Schiedsverfahren anhängig oder drohend, die existenzielle Risiken bergen.
Die geopolitischen Risiken in der Ukraine, Nahost und in Syrien haben sich deutlich verschärft, was zu einem weiteren Abflauen der Konjunktur in der Eurozone führen könnte. Die Folgen der Ukraine-Krise belasteten schon vor den verschärften Sanktionen die wirtschaftliche Lage in Russland, sodass die Ausfuhren der Euro-Länder nach Russland in den ersten vier Monaten des Jahres 2014 um 11% fielen. CA Immo ist von diesen Risiken insbesondere im Rahmen ihrer bestehenden Investments in der Ukraine (Liegenschaftsreserven in Kiev) sowie in Russland (Projekt AIRPORTCITY St. Petersburg) betroffen. Die politische Lage beeinträchtigt einerseits die ohnehin schwierige Verwertung der ukrainischen Liegenschaften. Zum anderen könnten sich die Wirtschaftssanktionen gegen Russland bzw. Gegensanktionen von Russland insbesondere auf die wirtschaftliche Lage der bestehenden Mieter (Hotel Crowne Plaza, Gazprom) und damit auf ihre Zahlungsfähigkeit auswirken. Und sollte die Europäische Union den USA nachziehen, könnte dies zur Folge haben, dass künftig neben Kapitalmarkttransaktionen auch Finanzierungen durch russische staatnahe Banken (z. B. Sberbank) unter Sanktion stehen, was auch die bestehende Finanzierung des St. Petersburger Projekts gefährden könnte.
Die nationalen Steuersysteme in den Zielmärkten der CA Immo Gruppe sind laufenden Änderungen unterworfen. Außerordentliche Steuerbelastungen sind durch sich ändernde Rechtslagen ein stetes Ertragsrisiko. Alle relevanten Diskussionen und Entscheidungen der nationalen Gesetzgeber werden daher kontinuierlich beobachtet. Für bekannte Risiken aufgrund von Betriebsprüfungen, finanzgerichtlichen oder außergerichtlichen Verfahren wird in ausreichender Höhe bilanzielle Vorsorge getroffen.
Wie viele Unternehmen steht auch CA Immo vor der Problematik, im Zuge ihrer Geschäftstätigkeit unbeabsichtigt Umweltbelastungen zu verursachen, deren Auswirkungen bzw. Beseitigung (z. B. toxische Substanzen / Materialien, Kontaminierungen) beachtliche Kosten verursachen können. Auch die Änderung rechtlicher Rahmenbedingungen kann dazu führen, dass bisher zulässige Materialien nachträglich entfernt werden müssen. Veränderungen der Rechtsnormen, der Rechtsprechung oder der Verwaltungspraxis sowie deren Auswirkung auf die wirtschaftlichen Ergebnisse von Immobilien sind teilweise
unvorhersehbar und können gegebenenfalls negative Auswirkungen auf die Wertentwicklung von Immobilien und somit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Risiken ergeben sich international in unterschiedlicher Intensität aus strengeren gesetzlichen Vorgaben einzelner Regionen und einem steigenden Bewusstsein der Mieter für ökologische Aspekte. Daraus können Investitionen erforderlich werden. Chancen ergeben sich aus einer frühzeitigen Anpassung und entsprechenden Vorteilen gegenüber dem Mitbewerb. Zur Risikominimierung bezieht CA Immo vor jedem Kauf auch diese Aspekte in ihre Prüfung ein. Vom Verkäufer werden entsprechende Garantieerklärungen verlangt. Wo möglich, setzt die CA Immo Gruppe umweltverträgliche Materialien und energiesparende Technologien ein. Bestandsimmobilien werden im CA Immo Sustainability Tool (CAST) auch auf Umweltrisiken geprüft. Dem ökologischen Vorsorgeprinzip trägt CA Immo Rechnung, indem Projektentwicklungen sowie (Re-)Developments ausschließlich unter der Maßgabe einer Zertifizierungsfähigkeit durchgeführt werden. Damit werden automatisch die strengen Vorgaben in Bezug auf Green Buildings und Nachhaltigkeit erfüllt sowie die Verwendung von ökologisch problematischen Produkten ausgeschlossen. Auch beim Erwerb von Immobilien wird auf diese Kriterien Bedacht genommen.
Die wesentlichsten finanziellen Risiken sind Liquiditäts-, Kredit-, Zinsänderungs- und Währungsrisiken.
Das Kreditumfeld zeigt sich insbesondere in Österreich und Deutschland unverändert stabil. Großvolumige Finanzierungen (bis 100 Mio. €) sind derzeit unproblematisch. Der Markteintritt zusätzlicher Anbieter für Immobilienfinanzierungen trägt zu einer Zunahme des Finanzierungsangebots und folglich zu geringeren Margen und höheren Loan-to-Values (LTV) bei. Insbesondere Versicherungen bieten bei moderaten LTVs (ca. 50%) attraktive endfällige Lösungen. Banken stellen bei Kreditvergaben (v.a. im Pricing) zunehmend auf eine Risikogewichtung auf Einzelkredit- bzw. Einzelobjektbasis ab. Folglich ist für Top Immobilien ein Kreditüberangebot zu günstigen Konditionen spürbar. Im Gegenzug sind Immobilien mit höherer Risikokomponente (aufgrund von Lage, Asset Klasse oder Mieterstruktur) oftmals nur zu überteuerten Konditionen finanzierbar. Die Situation in Osteuropa hat sich ebenfalls leicht erholt, was die Kapitalbeschaffung etwas erleichtern sollte. Dennoch wollen Ratingagenturen wie Standard & Poor's (S&P) noch keine Entwarnung geben, da Banken weiter ihre Eigenkapitalbasis stärken
und ihre Refinanzierungsrisiken im Auge behalten müssen. Dies äußert sich in einer deutlichen Anhebung der Kreditmargen sowohl bei Neuabschlüssen von Krediten als auch bei Kreditverlängerungen. In einzelnen osteuropäischen Regionen (z. B. Ungarn, Rumänien) bzw. für einzelne Assetklassen (z. B. Logistik) ist die Fremdkapitalbeschaffung überhaupt schwierig, was einen erhöhten Eigenmittelbedarf auf Einzelobjektebene mit sich bringt. Zwar verfügt die CA Immo Gruppe aus heutiger Sicht über ausreichend hohe Liquidität – dennoch sind Restriktionen auf Ebene einzelner Tochtergesellschaften zu berücksichtigen. Dies liegt daran, dass die vorhandene Liquidität nicht direkt in der Muttergesellschaft sondern auf unterschiedlichen Unternehmensebenen zur Verfügung steht, der Zugriff auf liquide Mittel aufgrund von Obligierungen bei laufenden Projekten eingeschränkt ist oder vereinzelt Liquiditätsbedarf zur geforderten Stabilisierung von Krediten besteht. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass geplante Verkaufsaktivitäten nicht oder nur verzögert oder etwa unter den Preiserwartungen realisierbar sind. Weitere Risiken bergen unvorhergesehene Nachschussverpflichtungen bei Projektfinanzierungen sowie bei Covenant-Verletzungen im Bereich von Objektfinanzierungen. Nachdem die Refinanzierung am Finanzbzw. Kapitalmarkt für CA Immo eine der wichtigsten Maßnahmen darstellt, begegnet sie einem allfälligen Risiko mit einem laufenden Monitoring der Covenant-Vereinbarungen sowie einer ausgeprägten Liquiditätsplanung und -sicherung. Berücksichtigt werden dabei auch die finanziellen Auswirkungen aus den strategischen Zielen – z. B. der kontinuierliche Abbau der Grundstücksreserven sowie Immobilienverkäufe. Damit wird konzernweit sichergestellt, dass auch ein unvorhergesehener Liquiditätsbedarf bedient werden kann. In diesem Sinne wurden diverse Maßnahmen zur Liquiditätsverwendung identifiziert, die z. B. die Rückzahlung teurer Kredite auf Holding-Level sowie vereinzelt die Rückführung von Projektfinanzierungen vorsehen. Ein Teil dieser Maßnahmen konnte bereits erfolgreich umgesetzt werden: Zu Jahresbeginn 2014 erwarb CA Immo von der Österreichischen Volksbanken AG ein Finanzierungs-Portfolio mit einem Nominale von rund 428 Mio. €. Hiervon entfiel jeweils die Hälfte auf besicherte Immobilienkredite von CA Immo Konzerngesellschaften in Osteuropa bzw. auf unbesicherte Finanzierungen auf Holding-Ebene. Die Verwendung der Verkaufserlöse zur Rückführung von Verbindlichkeiten mit Fälligkeiten innerhalb der nächsten zwei Jahre hatte eine stark positive Auswirkung auf das Fälligkeitsprofil, sodass dieses für die kommenden Jahre ein weitgehend stabiles Bild zeigt. Neben der Prolongation der immobilienbesicherten Darlehen auf Objekt- oder Projektebene stellt die 6,125% CA Immo-Anleihe 09-14 die größte Refinanzierungsposition für das laufende Geschäftsjahr dar (Nominale 150 Mio. €); die Tilgung ist planerisch gesichert. Das ausstehende Nominale der ebenfalls in 2014 fälligen Wandelschuldverschreibung verringerte sich aufgrund der Ausübung von Wandlunsrechten auf nunmehr 25,5 Mio. € (Stand: 31.7.2014). Die nicht anleihebezogenen Ausläufe der Jahre 2014 und 2015 konnten durch einzelne Prolongationen sowie den Rückkauf der bei der Österreichischen Volksbanken AG bestehenden Kredite erkennbar reduziert werden. Ein solider Kassenbestand bietet weitere Optimierungsmöglichkeiten. Dem Anlagehorizont für Immobilien entsprechend werden Kredite grundsätzlich langfristig abgeschlossen. Als Alternative und Ergänzung zu den bisherigen (Eigen-)Kapitalbeschaffungsquellen werden auf Projektebene Kapitalpartnerschaften (Joint Ventures) eingegangen. Trotz sorgfältiger Planung ist jedoch ein Liquiditätsrisiko aufgrund nicht durchführbarer Mittelabrufe insbesondere bei Joint-Venture-Partnern (Partnerrisiken) nicht auszuschließen. Zudem weist die CA Immo Deutschland eine bei Projektentwicklungen zwar typische, jedoch hohe Kapitalbindung aus. Die Finanzierung sämtlicher bereits in Bau befindlicher Projekte ist jedenfalls gesichert. Zusätzlicher Finanzierungsbedarf besteht bei neu zu startenden Projekten.
Marktbedingte Schwankungen des Zinsniveaus wirken sich sowohl auf die Höhe des Finanzierungsaufwands als auch auf den Marktwert der abgeschlossenen Zinsabsicherungsgeschäfte der CA Immo aus, was wiederum Einfluss auf das Ergebnis und das Eigenkapital der Gesellschaft hat. Denn in Abhängigkeit von der Investmentstrategie setzt CA Immo auf einen Mix aus langfristigen Zinsbindungen und variabel verzinsten Krediten. Letztere werden zu rd. 75% durch den Abschluss derivater Finanzinstrumente – überwiegend in Form von Zinscaps oder Zinsswaps – abgesichert, die marktbedingt auch negative Barwerte ausweisen können. Insgesamt sind
damit ca. 15% der verzinslichen Verbindlichkeiten nicht abgesichert variabel verzinslich. Und obwohl sich der europäische Leitzins nach seiner letzten Senkung im Juni 2014 auf einem neuen Rekordtief von 0,15% befindet und eine weitere Leitzinssenkung nicht auszuschließen ist – kurz: Zinsen sowie Swap-Sätze werden noch für längere Zeit auf niedrigen Niveaus verharren – ist ein permanentes Monitoring des Zinsänderungsrisikos unumgänglich. Risiken, die für CA Immo eine wesentliche und nachhaltige Gefährdung darstellen, sind derzeit jedoch nicht gegeben. Für erkennbare Risiken sind ausreichend Rückstellungen gebildet.
Aufgrund ihrer Investitionstätigkeit in verschiedenen Währungsräumen ist CA Immo unterschiedlichen Währungsrisiken aus dem Zufluss von Mieterlösen und Mietforderungen in BGN, CZK, HUF, PLN, RON und RSD ausgesetzt. Diese Fremdwährungszuflüsse sind durch die Bindung der Mieten an den EUR oder USD abgesichert, sodass aktuell kein wesentliches Risiko besteht. Zahlungseingänge erfolgen jedoch überwiegend in lokaler Währung, weshalb die vorhandene freie Liquidität (Mieteingang abzüglich betriebsnotwendiger Kosten) unmittelbar nach Eingang in EUR konvertiert wird. Ein indirektes Währungsrisiko besteht jedoch durch die Auswirkung der Bindung der Mieten an EUR/USD auf die wirtschaftliche Bonität der Mieter, die zu Zahlungsengpässen bis hin zu Mietausfällen führen könnte (insbesondere in Ungarn). Zur Absicherung des Währungsrisikos auf der Passivseite (Finanzierung in CZK mit einem Nominale von rd. 6 Mio. €) stehen Krediten in Fremdwährung im Wesentlichen Mieterlöse in gleicher Währung gegenüber. Die Absicherung von Währungsrisken aus Bauprojekten (z.B. AVIA in Krakau und Poleczki Business Park in Warschau) erfolgt nach Bedarf und Einzelfall, wobei hierbei auf die Auftrags- und Mietvertragswährung, die erwartete Wechselkursentwicklung sowie den Kalkulationskurs abgestellt wird.
Visualisierung des Bürogebäudes KONTORHAUS im Arnulfpark München
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 | 2. Quartal | 2. Quartal |
|---|---|---|---|---|
| angepasst | 2014 | 2013 | ||
| angepasst | ||||
| Mieterlöse | 73.748 | 96.100 | 36.260 | 48.365 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 16.971 | 19.323 | 8.400 | 9.224 |
| Betriebskostenaufwand | – 20.539 | – 22.495 | – 10.280 | – 10.949 |
| Sonstige dem vermieteten Immobilienvermögen direkt | ||||
| zurechenbare Aufwendungen | – 4.885 | – 6.417 | – 2.254 | – 3.529 |
| Nettomietergebnis | 65.295 | 86.511 | 32.126 | 43.111 |
| Erlöse aus Hotelbewirtschaftung | 3.402 | 3.494 | 2.017 | 2.042 |
| Aufwendungen aus Hotelbewirtschaftung | – 2.646 | – 2.805 | – 1.446 | – 1.595 |
| Ergebnis aus Hotelbewirtschaftung | 756 | 689 | 571 | 447 |
| Sonstige den Projektentwicklungen direkt zurechenbare | ||||
| Aufwendungen | – 2.007 | – 1.482 | – 734 | – 948 |
| Verkaufserlöse zum Handel bestimmte Immobilien | 62 | 6.623 | – 277 | 2.716 |
| Buchwertabgang zum Handel bestimmte Immobilien | – 1.917 | – 5.310 | – 1.776 | – 1.375 |
| Ergebnis aus Immobilienhandel | – 1.855 | 1.313 | – 2.053 | 1.341 |
| Ergebnis aus Verkauf langfristiges Immobilienvermögen | 10.361 | 3.345 | 6.058 | 984 |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen | 7.741 | 5.493 | 4.285 | 3.210 |
| Indirekte Aufwendungen | – 20.049 | – 19.234 | – 9.911 | – 9.369 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11.091 | 831 | 6.974 | 257 |
| EBITDA | 71.333 | 77.466 | 37.316 | 39.033 |
| Abschreibungen langfristiges Vermögen | – 2.211 | – 1.716 | – 1.090 | – 923 |
| Wertänderungen zum Handel bestimmte Immobilien | 204 | 1 | 205 | – 1 |
| Abschreibungen und Wertänderungen | – 2.007 | – 1.715 | – 885 | – 924 |
| Neubewertungsgewinn | 11.945 | 9.712 | 10.052 | 4.441 |
| Neubewertungsverlust | – 11.382 | – 20.756 | – 6.843 | – 12.448 |
| Ergebnis aus Neubewertung | 563 | – 11.044 | 3.209 | – 8.007 |
| Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen | 10.635 | 8.440 | 2.610 | 4.795 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 80.524 | 73.147 | 42.250 | 34.897 |
| Finanzierungsaufwand | – 43.135 | – 58.670 | – 20.936 | – 29.509 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 2.408 | 0 | 0 | 0 |
| Kursdifferenzen | 360 | 453 | – 60 | – 149 |
| Ergebnis aus Zinsderivatgeschäften | – 11.784 | 14.851 | – 3.466 | 9.407 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 14.236 | 5.386 | 8.306 | 3.481 |
| Ergebnis aus sonstigem Finanzvermögen | – 51 | – 2.190 | – 51 | – 2.190 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | – 2.258 | 2.026 | – 3.664 | 78 |
| Finanzergebnis | – 40.224 | – 38.144 | – 19.871 | – 18.882 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 40.300 | 35.003 | 22.379 | 16.015 |
| Tatsächliche Ertragsteuer | 669 | – 2.395 | – 2.264 | – 1.197 |
| Latente Steuern | – 8.114 | 2.037 | – 1.150 | 2.034 |
| Ertragsteuern | – 7.445 | – 358 | – 3.414 | 837 |
| Ergebnis der Periode | 32.855 | 34.645 | 18.965 | 16.852 |
| davon Ergebnisanteil von nicht beherrschenden Anteilen | 0 | – 40 | 0 | – 5 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre des | ||||
| Mutterunternehmens | 32.855 | 34.685 | 18.965 | 16.857 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) | € 0,37 | € 0,39 | € 0,21 | € 0,19 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | € 0,36 | € 0,39 | € 0,20 | € 0,19 |
| Tsd. € | 1. Halbjahr | 1. Halbjahr 2013 | 2. Quartal | 2. Quartal |
|---|---|---|---|---|
| 2014 | angepasst | 2014 | 2013 | |
| angepasst | ||||
| Ergebnis der Periode | 32.855 | 34.645 | 18.965 | 16.852 |
| Sonstiges Ergebnis: | ||||
| Bewertung Cash-flow Hedges | – 1.229 | 28.667 | – 240 | 16.513 |
| Reklassifizierung Cash-flow Hedges | 4.108 | 0 | 0 | – 154 |
| Währungsdifferenzen | 202 | – 488 | – 39 | – 103 |
| Ertragsteuern auf sonstiges Ergebnis | – 523 | – 4.991 | 192 | – 2.680 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode (bei Realisierung | ||||
| erfolgswirksam) | 2.558 | 23.188 | – 87 | 13.576 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste IAS 19 | – 20 | – 12 | – 12 | – 12 |
| Ertragsteuern auf sonstiges Ergebnis | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode (bei Realisierung nicht | ||||
| erfolgswirksam) | – 16 | – 8 | – 8 | – 8 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode | 2.542 | 23.180 | – 95 | 13.568 |
| Gesamtergebnis der Periode | 35.397 | 57.825 | 18.870 | 30.420 |
| davon Ergebnisanteil von nicht beherrschenden Anteilen | 0 | 105 | 0 | 71 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre des | ||||
| Mutterunternehmens | 35.397 | 57.720 | 18.870 | 30.349 |
| Tsd. € | 30.6.2014 | 31.12.2013 | 1.1.2013 |
|---|---|---|---|
| angepasst | angepasst | ||
| VERMÖGEN | |||
| Bestandsimmobilien | 2.134.417 | 2.139.564 | 3.139.372 |
| Immobilienvermögen in Entwicklung | 423.650 | 400.095 | 535.333 |
| Hotel- und sonstige selbst genutzte Immobilien | 31.510 | 32.813 | 36.253 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.539 | 1.700 | 2.166 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 19.279 | 20.054 | 21.705 |
| Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen | 235.540 | 219.224 | 242.818 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 35.416 | 38.744 | 36.233 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 456.732 | 299.652 | 213.294 |
| Aktive latente Steuern | 5.311 | 4.300 | 7.525 |
| Langfristiges Vermögen | 3.343.394 | 3.156.146 | 4.234.699 |
| Langfristiges Vermögen in % der Bilanzsumme | 88,3% | 78,1% | 90,4% |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 25.560 | 114.467 | 53.794 |
| Zum Handel bestimmte Immobilien | 19.667 | 20.566 | 22.258 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 117.544 | 136.006 | 178.700 |
| Liquide Mittel | 281.590 | 613.426 | 193.228 |
| Kurzfristiges Vermögen | 444.361 | 884.465 | 447.980 |
| Summe Vermögen | 3.787.755 | 4.040.611 | 4.682.679 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | |||
| Grundkapital | 690.702 | 638.714 | 638.714 |
| Kapitalrücklagen | 987.062 | 1.000.536 | 1.030.410 |
| Sonstige Rücklagen | – 34.881 | – 37.423 | – 109.829 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 225.294 | 192.439 | 116.700 |
| Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 1.868.177 | 1.794.266 | 1.675.995 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0 | 0 | 12.622 |
| Eigenkapital | 1.868.177 | 1.794.266 | 1.688.617 |
| Eigenkapital in % der Bilanzsumme | 49,3% | 44,4% | 36,1% |
| Rückstellungen | 6.342 | 8.116 | 3.910 |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 962.434 | 1.102.119 | 2.004.712 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 207.725 | 203.739 | 262.960 |
| Passive latente Steuern | 149.726 | 140.304 | 134.569 |
| Langfristige Schulden | 1.326.227 | 1.454.278 | 2.406.151 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 11.879 | 12.480 | 14.622 |
| Rückstellungen | 52.475 | 61.074 | 69.394 |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 440.593 | 608.823 | 412.820 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 88.404 | 109.690 | 91.075 |
| Kurzfristige Schulden | 593.351 | 792.067 | 587.911 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 3.787.755 | 4.040.611 | 4.682.679 |
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Cash-flow aus dem Ergebnis | 58.950 | 65.136 |
| Cash-flow aus Nettoumlaufvermögen | – 3.042 | 736 |
| Cash-flow aus operativer Geschäftstätigkeit | 55.908 | 65.872 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | – 219.051 | – 35.496 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | – 168.392 | – 71.616 |
| Nettoveränderung der liquiden Mittel | – 331.535 | – 41.240 |
| Liquide Mittel 1.1. | 613.426 | 193.228 |
| Währungsdifferenzen | – 301 | – 896 |
| Nettoveränderung der liquiden Mittel | – 331.535 | – 41.240 |
| Liquide Mittel 30.6. | 281.590 | 151.092 |
| Tsd. € | Grundkapital | Kapitalrücklagen | Einbehaltene Ergebnisse |
|
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2013 angepasst | 638.714 | 1.030.410 | 116.700 | |
| Bewertung Cash-flow Hedge | 0 | 0 | 0 | |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste IAS 19 | 0 | 0 | 0 | |
| Ergebnis der Periode | 0 | 0 | 34.685 | |
| Gesamtergebnis 2013 | 0 | 0 | 34.685 | |
| Ausschüttung an Aktionäre | 0 | – 33.385 | 0 | |
| Stand am 30.6.2013 angepasst | 638.714 | 997.025 | 151.385 | |
| Stand am 1.1.2014 | 638.714 | 1.000.536 | 192.439 | |
| Bewertung Cash-flow Hedge | 0 | 0 | 0 | |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste IAS 19 | 0 | 0 | 0 | |
| Ergebnis der Periode | 0 | 0 | 32.855 | |
| Gesamtergebnis 2014 | 0 | 0 | 32.855 | |
| Ausschüttung an Aktionäre | 0 | – 35.142 | 0 | |
| Wandlung von Anleihen | 51.988 | 21.668 | 0 | |
| Stand am 30.6.2014 | 690.702 | 987.062 | 225.294 |
| Bewertungs | übrige Rücklagen | Anteil der Aktio | Nicht beherr | Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|
| ergebnis | näre des Mutter | schende Anteile | (gesamt) | |
| (Hedging) | unternehmens | |||
| – 107.429 | – 2.400 | 1.675.995 | 12.622 | 1.688.617 |
| 23.531 | 0 | 23.531 | 145 | 23.676 |
| 0 | – 488 | – 488 | 0 | – 488 |
| 0 | – 8 | – 8 | 0 | – 8 |
| 0 | 0 | 34.685 | – 40 | 34.645 |
| 23.531 | – 496 | 57.720 | 105 | 57.825 |
| 0 | 0 | – 33.385 | 0 | – 33.385 |
| – 83.898 | – 2.896 | 1.700.330 | 12.727 | 1.713.057 |
| – 34.907 | – 2.516 | 1.794.266 | 0 | 1.794.266 |
| 2.356 | 0 | 2.356 | 0 | 2.356 |
| 0 | 202 | 202 | 0 | 202 |
| 0 | – 16 | – 16 | 0 | – 16 |
| 0 | 0 | 32.855 | 0 | 32.855 |
| 2.356 | 186 | 35.397 | 0 | 35.397 |
| 0 | 0 | – 35.142 | 0 | – 35.142 |
| 0 | 0 | 73.656 | 0 | 73.656 |
| – 32.551 | – 2.330 | 1.868.177 | 0 | 1.868.177 |
| Tsd. € | Österreich | Deutschland | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Halbjahr 2014 | Bestand | Development | Summe | Bestand | Development Summe | Bestand | ||
| Mieterlöse | 21.481 | 72 | 21.553 | 26.595 | 5.979 | 32.574 | 58.880 | |
| Mieterlöse mit anderen Geschäftssegmenten | 258 | 0 | 258 | 155 | 0 | 155 | 0 | |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 4.783 | 0 | 4.783 | 4.891 | 618 | 5.509 | 20.275 | |
| Betriebskostenaufwand | – 5.140 | 0 | – 5.140 | – 6.870 | – 1.015 | – 7.885 | – 22.942 | |
| Sonstige dem vermieteten Immobilienvermögen | ||||||||
| direkt zurechenbare Aufwendungen | – 1.907 | 0 | – 1.907 | – 3.054 | – 156 | – 3.210 | – 2.875 | |
| Nettomietergebnis | 19.475 | 72 | 19.547 | 21.717 | 5.426 | 27.143 | 53.338 | |
| Ergebnis aus Hotelbewirtschaftung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 779 | |
| Sonstige den Projektentwicklungen direkt | ||||||||
| zurechenbare Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | – 4.516 | – 4.516 | 0 | |
| Ergebnis aus Immobilienhandel | 0 | 0 | 0 | 0 | – 2.912 | – 2.912 | 0 | |
| Ergebnis aus Verkauf langfristiges | ||||||||
| Immobilienvermögen | – 107 | – 8 | – 115 | 650 | 10.586 | 11.236 | – 100 | |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.665 | 4.665 | 446 | |
| Indirekte Aufwendungen | – 454 | – 86 | – 540 | – 2.447 | – 10.019 | – 12.466 | – 7.863 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 177 | 0 | 177 | 421 | 2.286 | 2.707 | 4.211 | |
| EBITDA | 19.091 | – 22 | 19.069 | 20.341 | 5.516 | 25.857 | 50.811 | |
| Abschreibungen und Wertänderungen | – 414 | 0 | – 414 | – 73 | – 150 | – 223 | – 1.361 | |
| Ergebnis aus Neubewertung | 292 | 0 | 292 | 10.643 | 8.042 | 18.685 | – 9.703 | |
| Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 18.969 | – 22 | 18.947 | 30.911 | 13.408 | 44.319 | 39.747 | |
| 30.6.2014 | ||||||||
| Immobilienvermögen1) | 707.198 | 0 | 707.198 | 1.018.052 | 687.685 | 1.705.737 | 1.661.669 | |
| Sonstiges Vermögen | 76.313 | 209 | 76.522 | 161.078 | 341.006 | 502.084 | 436.948 | |
| Aktive latente Steuern | 0 | 0 | 0 | 1.195 | 3.512 | 4.707 | 2.303 | |
| Segmentvermögen | 783.511 | 209 | 783.720 | 1.180.325 | 1.032.203 | 2.212.528 | 2.100.920 | |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 373.161 | 4.188 | 377.349 | 627.204 | 383.377 | 1.010.581 | 1.307.772 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.265 | 0 | 1.265 | 80.604 | 60.402 | 141.006 | 261.939 | |
| Passive latente Steuern inkl. | ||||||||
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 56.925 | 0 | 56.925 | 81.195 | 48.566 | 129.761 | 74.665 | |
| Schulden | 431.351 | 4.188 | 435.539 | 789.003 | 492.345 | 1.281.348 | 1.644.376 | |
| Eigenkapital | 352.160 | – 3.979 | 348.181 | 391.322 | 539.858 | 931.180 | 456.544 | |
| Investitionen2) | 3.929 | 0 | 3.929 | 1.097 | 57.782 | 58.879 | 619 |
1) Das Immobilienvermögen beinhaltet Bestandsimmobilien, Immobilienvermögen in Entwicklung, Hotel- und sonstige selbst genutzte Immobilien, zum Handel bestimmte Immobilien und zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen.
2) Die Investitionen betreffen alle Zugänge in Immobilienvermögen (langfristig und kurzfristig) inkl. Zugänge aus Erstkonsolidierung, Betriebs- und Geschäftsausstattung und immaterielle Vermögenswerte; davon 170 Tsd. € (31.12.2013: 8.608 Tsd. €) in zum Handel bestimmte Immobilien.
| Osteuropa Kernregionen |
Osteuropa übrige |
Summe Segmente |
Überleitung | Summe | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Regionen | ||||||||
| Development | Summe | Bestand | Development | Summe | Holding | Konsoli | ||
| dierung | ||||||||
| 1.372 | 60.252 | 8.381 | 0 | 8.381 | 122.760 | 0 | – 49.012 | 73.748 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 413 | 0 | – 413 | 0 |
| 249 | 20.524 | 2.596 | 0 | 2.596 | 33.412 | 0 | – 16.441 | 16.971 |
| – 408 | – 23.350 | – 3.092 | 0 | – 3.092 | – 39.467 | 0 | 18.928 | – 20.539 |
| – 727 | – 3.602 | – 341 | 0 | – 341 | – 9.060 | 0 | 4.175 | – 4.885 |
| 486 | 53.824 | 7.544 | 0 | 7.544 | 108.058 | 0 | – 42.763 | 65.295 |
| 0 | 779 | 0 | 0 | 0 | 779 | 0 | – 23 | 756 |
| – 126 | – 126 | 0 | – 15 | – 15 | – 4.657 | 0 | 2.650 | – 2.007 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | – 2.912 | 0 | 1.057 | – 1.855 |
| 669 | 569 | 0 | 0 | 0 | 11.690 | 0 | – 1.329 | 10.361 |
| 0 | 446 | 0 | 0 | 0 | 5.111 | 1.839 | 791 | 7.741 |
| – 638 | – 8.501 | – 667 | – 253 | – 920 | – 22.427 | – 6.126 | 8.504 | – 20.049 |
| 577 | 4.788 | 6 | 5.188 | 5.194 | 12.866 | 0 | – 1.775 | 11.091 |
| 968 | 51.779 | 6.883 | 4.920 | 11.803 | 108.508 | – 4.287 | – 32.888 | 71.333 |
| – 7 | – 1.368 | – 1 | 0 | – 1 | – 2.006 | – 265 | 264 | – 2.007 |
| 3.412 | – 6.291 | – 959 | 0 | – 959 | 11.727 | 0 | – 11.164 | 563 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.635 | 10.635 |
| 4.373 | 44.120 | 5.923 | 4.920 | 10.843 | 118.229 | – 4.552 | – 33.153 | 80.524 |
| 82.331 | 1.744.000 | 242.499 | 8.900 | 251.399 | 4.408.334 | 0 | – 1.773.530 | 2.634.804 |
| 68.583 | 505.531 | 14.671 | 3.481 | 18.152 | 1.102.289 | 782.930 | – 737.579 | 1.147.640 |
| 6 | 2.309 | 0 | 0 | 0 | 7.016 | 49.344 | – 51.049 | 5.311 |
| 150.920 | 2.251.840 | 257.170 | 12.381 | 269.551 | 5.517.639 | 832.274 | – 2.562.158 | 3.787.755 |
| 100.941 | 1.408.713 | 169.244 | 25.779 | 195.023 | 2.991.666 | 443.417 | – 2.032.056 | 1.403.027 |
| 5.498 | 267.437 | 8.044 | 57 | 8.101 | 417.809 | 78.673 | – 141.536 | 354.946 |
| 6.036 | 80.701 | 10.555 | 5 | 10.560 | 277.947 | 1.363 | – 117.705 | 161.605 |
| 112.475 | 1.756.851 | 187.843 | 25.841 | 213.684 | 3.687.422 | 523.453 | – 2.291.297 | 1.919.578 |
| 38.445 | 494.989 | 69.327 | – 13.460 | 55.867 | 1.830.217 | 308.821 | – 270.861 | 1.868.177 |
| 3.642 | 4.261 | 774 | 0 | 774 | 67.843 | 239 | – 24.906 | 43.176 |
| Tsd. € | Österreich | Deutschland | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Halbjahr 2013 | Bestand | Development | Summe | Bestand | Development Summe | Bestand | ||
| angepasst | ||||||||
| Mieterlöse | 19.721 | 91 | 19.812 | 38.078 | 15.428 | 53.506 | 60.047 | |
| Mieterlöse mit anderen Geschäftssegmenten | 257 | 0 | 257 | 159 | 0 | 159 | 0 | |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 4.814 | 28 | 4.842 | 4.284 | 2.794 | 7.078 | 22.335 | |
| Betriebskostenaufwand | – 5.271 | – 25 | – 5.296 | – 5.062 | – 3.713 | – 8.775 | – 25.646 | |
| Sonstige dem vermieteten Immobilienvermögen | ||||||||
| direkt zurechenbare Aufwendungen | – 1.198 | – 7 | – 1.205 | – 2.325 | – 1.870 | – 4.195 | – 4.534 | |
| Nettomietergebnis | 18.323 | 87 | 18.410 | 35.134 | 12.639 | 47.773 | 52.202 | |
| Ergebnis aus Hotelbewirtschaftung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 689 | |
| Sonstige den Projektentwicklungen direkt | ||||||||
| zurechenbare Aufwendungen | 0 | – 197 | – 197 | 0 | – 1.693 | – 1.693 | 0 | |
| Ergebnis aus Immobilienhandel | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.448 | 1.448 | 0 | |
| Ergebnis aus Verkauf langfristiges | ||||||||
| Immobilienvermögen | 44 | 0 | 44 | 443 | 2.336 | 2.779 | 0 | |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.330 | 3.330 | 1.410 | |
| Indirekte Aufwendungen | – 573 | – 105 | – 678 | – 2.940 | – 10.613 | – 13.553 | – 7.904 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 262 | 10 | 272 | 738 | 3.622 | 4.360 | 3.354 | |
| EBITDA | 18.056 | – 205 | 17.851 | 33.375 | 11.069 | 44.444 | 49.751 | |
| Abschreibungen und Wertänderungen | – 480 | 0 | – 480 | – 79 | – 678 | – 757 | – 814 | |
| Ergebnis aus Neubewertung | – 117 | – 15 | – 132 | – 1.408 | – 4.491 | – 5.899 | – 6.465 | |
| Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 17.459 | – 220 | 17.239 | 31.888 | 5.900 | 37.788 | 42.472 | |
| 31.12.2013 |
| angepasst | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Immobilienvermögen1) | 650.019 | 54.700 | 704.719 | 525.880 | 1.108.730 | 1.634.610 | 1.732.161 | |
| Sonstiges Vermögen | 154.318 | 11.661 | 165.979 | 149.878 | 607.337 | 757.215 | 197.146 | |
| Aktive latente Steuern | 0 | 0 | 0 | 813 | 3.381 | 4.194 | 954 | |
| Segmentvermögen | 804.337 | 66.361 | 870.698 | 676.571 | 1.719.448 | 2.396.019 | 1.930.261 | |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 320.608 | 20.820 | 341.428 | 323.903 | 618.977 | 942.880 | 1.325.867 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 38.147 | 3.116 | 41.263 | 77.122 | 44.059 | 121.181 | 110.926 | |
| Passive latente Steuern inkl. | ||||||||
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 52.595 | 173 | 52.768 | 59.966 | 76.601 | 136.567 | 106.355 | |
| Schulden | 411.350 | 24.109 | 435.459 | 460.991 | 739.637 | 1.200.628 | 1.543.148 | |
| Eigenkapital | 392.987 | 42.252 | 435.239 | 215.580 | 979.811 | 1.195.391 | 387.113 | |
| Investitionen2) | 3.010 | 9.640 | 12.650 | 5.216 | 113.123 | 118.339 | 260.519 |
| Osteuropa Kernregionen |
Osteuropa übrige |
Summe Segmente |
Überleitung | Summe | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Regionen | ||||||||
| Development | Summe | Bestand | Development | Summe | Holding | Konsoli | ||
| dierung | ||||||||
| 1.340 | 61.387 | 7.762 | 0 | 7.762 | 142.467 | 0 | – 46.367 | 96.100 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 416 | 0 | – 416 | 0 |
| 328 | 22.663 | 2.298 | 0 | 2.298 | 36.881 | 0 | – 17.558 | 19.323 |
| – 494 | – 26.140 | – 2.862 | 0 | – 2.862 | – 43.073 | 0 | 20.578 | – 22.495 |
| – 399 | – 4.933 | – 680 | 0 | – 680 | – 11.013 | 0 | 4.596 | – 6.417 |
| 775 | 52.977 | 6.518 | 0 | 6.518 | 125.678 | 0 | – 39.167 | 86.511 |
| 0 | 689 | 0 | 0 | 0 | 689 | 0 | 0 | 689 |
| – 195 | – 195 | 0 | – 43 | – 43 | – 2.128 | 0 | 646 | – 1.482 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.448 | 0 | – 135 | 1.313 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.823 | 0 | 522 | 3.345 |
| 0 | 1.410 | 0 | 0 | 0 | 4.740 | 1.800 | – 1.047 | 5.493 |
| – 1.139 288 |
– 9.043 3.642 |
– 852 185 |
– 495 432 |
– 1.347 617 |
– 24.621 8.891 |
– 4.498 228 |
9.885 – 8.288 |
– 19.234 831 |
| – 271 | 49.480 | 5.851 | – 106 | 5.745 | 117.520 | – 2.470 | – 37.584 | 77.466 |
| 0 | – 814 | – 2 | – 1 | – 3 | – 2.054 | – 164 | 503 | – 1.715 |
| – 1.063 | – 7.528 | – 1.103 | 0 | – 1.103 | – 14.662 | 0 | 3.618 | – 11.044 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8.440 | 8.440 |
| – 1.334 | 41.138 | 4.746 | – 107 | 4.639 | 100.804 | – 2.634 | – 25.023 | 73.147 |
| 120.263 | 1.852.424 | 242.500 | 8.900 | 251.400 | 4.443.153 | 0 | – 1.735.648 | 2.707.505 |
| 204.033 | 401.179 | 13.355 | 3.479 | 16.834 | 1.341.207 | 442.814 | – 455.215 | 1.328.806 |
| 75 | 1.029 | 0 | 0 | 0 | 5.223 | 44.199 | – 45.122 | 4.300 |
| 324.371 | 2.254.632 | 255.855 | 12.379 | 268.234 | 5.789.583 | 487.013 | – 2.235.985 | 4.040.611 |
| 235.716 | 1.561.583 | 187.518 | 25.137 | 212.655 | 3.058.546 | 533.041 | – 1.880.645 | 1.710.942 |
| 8.633 | 119.559 | 8.274 | 72 | 8.346 | 290.349 | 45.728 | 46.542 | 382.619 |
| 2.073 | 108.428 | 9.886 | 0 | 9.886 | 307.649 | 48 | – 154.913 | 152.784 |
| 246.422 | 1.789.570 | 205.678 | 25.209 | 230.887 | 3.656.544 | 578.817 | – 1.989.016 | 2.246.345 |
| 77.949 | 465.062 | 50.177 | – 12.830 | 37.347 | 2.133.039 | – 91.804 | – 246.969 | 1.794.266 |
| 4.968 | 265.487 | 2.181 | 11 | 2.192 | 398.668 | 483 | – 30.500 | 368.651 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30.6.2014 wurde nach den Vorschriften des IAS 34 (Zwischenberichterstattung) erstellt und basiert auf den gleichen im Konzernabschluss 2013 der CA Immobilien Anlagen Aktiengesellschaft dargestellten Rechnungslegungs- und Berechnungsmethoden, mit Ausnahme von Änderungen aufgrund von neuen oder überarbeiten Standards.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der CA Immobilien Anlagen Aktiengesellschaft ("CA Immo AG"), Wien, für die Berichtsperiode vom 1.1. bis zum 30.6.2014 (jedoch ohne der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung bzw. der Gesamtergebnisrechnung dargestellten Quartalszahlen) wurde einer prüferischen Durchsicht durch die KPMG Austria GmbH, Wien, unterzogen.
Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rundungsdifferenzen auftreten.
Bei der Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses wurden alle zum 30.6.2014 verpflichtend anzuwendenen IAS, IFRS, IFRIC- und SIC-Interpreatationen (bisher bestehende Standards und deren Änderungen sowie neue Standards), wie sie in der Europäischen Union für ab dem 1.1.2014 beginnende Geschäftsjahre anzuwenden sind, beachtet. Folgende überarbeitete bzw. neue Standards sind ab dem Geschäftsjahr 2014 anzuwenden:
| Standard/Interpr | Inhalt | Inkrafttreten1) |
|---|---|---|
| etation | ||
| IAS 27 | Neue Fassung des IAS 27: Einzelabschlüsse | 1.1.2014 |
| IAS 28 | Neue Fassung des IAS 28: Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 1.1.2014 |
| IAS 32 | Änderung an IAS 32: Saldierung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten | 1.1.2014 |
| IFRS 10 | Neuer Standard: Konzernabschlüsse | 1.1.2014 |
| IFRS 11 | Neuer Standard: Gemeinschaftliche Vereinbarungen | 1.1.2014 |
| IFRS 12 | Neuer Standard: Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen | 1.1.2014 |
| IAS 39 | Änderung an IAS 39: Derivate bleiben trotz Novation als Sicherungsinstrumente designiert | 1.1.2014 |
| IAS 36 | Änderung an IAS 36: Angaben: erzielbarer Betrag von wertgeminderten Vermögenswerten | 1.1.2014 |
1) Die Standards und Interpretationen sind für jene Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem Datum des Inkrafttretens beginnen.
Die Darstellung des Segmentes Osteuropa wurde entsprechend der Unternehmensstrategie und der internen Berichterstattung in der Segmentberichterstattung auf zwei Segmente, Osteuropa Kernregionen und Osteuropa übrige Regionen, aufgeteilt. Das Segment Osteuropa Kernregionen beinhaltet die Länder Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen und Rumänien. Das Segment Osteuropa sonstige Regionen besteht aus den Ländern Bulgarien, Kroatien, Serbien sowie Ukraine. Weiters wurde die Darstellung der Segmentberichterstattung dahin gehend geändert, dass unabhängig von der Art der Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzern in den Segmenten immer 100% aller Vermögenswerte und Schulden sowie Erträge und Aufwendungen gezeigt werden. Anpassungen aufgrund des Einbezuges in die CA Immo Gruppe werden in der Spalte Konsolidierung ausgewiesen.
Die ab dem Geschäftsjahr 2014 erstmalig anzuwendenden Standards haben abgesehen von den folgenden Standards IFRS 10, 11 und 12 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss im 1. Halbjahr 2014.
Aufgrund des geänderten Beherrschungskonzepts ändert sich die Art des Einbezugs verschiedener Gesellschaften in den Konzernabschluss der CA Immo Gruppe. Die folgenden Tabellen zeigen, wie sich die Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, die Gesamtergebnisrechnung des Cashflow für das 1. Halbjahr 2013 sowie die Konzern-Bilanz der CA Immo Gruppe zum 31.12.2013 bzw. 1.1.2013 unter retrospektiver Anwendung von IFRS 10 und IFRS 11 geändert haben.
Die neuen Standards wirken sich vor allem dadurch aus, dass nunmehr viele Gesellschaften, die bisher als Gemeinschaftsunternehmen mit Quote konsolidiert wurden oder Gesellschaften, die bisher unter Berücksichtigung von Anteilen im Fremdbesitz vollkonsolidiert waren, nunmehr mit der Equity-Methode konsolidiert werden, was zur Folge hat, dass der Anteil der Gesellschaften zu den diversen Posten in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Konzern-Bilanz entfallen. Stattdessen werden sämtliche Vermögenswerte und Schulden zusammengefasst als Nettovermögen der Gesellschaften im Bilanzposten Beteiligung an Gemeinschaftsunternehmen gezeigt. Die laufenden Eergebnisse der Gemeinschaftsunternehmen werden als Ergebnis von Gemeinschaftsunternehmen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt.
Der Unterschied im Gesamtergebnis im 1. Halbjahr 2013 ist im Wesentlichen auf dem, im sonstigen Finanzergebnis ausgewiesenen, Rückkauf eines aushaftenden Kredites einer Gesellschaft von der finanzierenden Bank unter dem Nominalwert zurückzuführen.
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2013 laut | Änderung aufgrund | 1. Halbjahr 2013 laut |
|---|---|---|---|
| IAS 27+28 | Umstellung IFRS 10+11 | IFRS 10+11 | |
| Mieterlöse | 137.678 | – 41.578 | 96.100 |
| Weiterverrechnete Betriebskosten | 34.786 | – 15.463 | 19.323 |
| Betriebskostenaufwand | – 39.784 | 17.289 | – 22.495 |
| Sonstige dem vermieteten Immobilienvermögen direkt | |||
| zurechenbare Aufwendungen | – 10.469 | 4.052 | – 6.417 |
| Nettomietergebnis | 122.211 | – 35.700 | 86.511 |
| Erlöse aus Hotelbewirtschaftung | 3.494 | 0 | 3.494 |
| Aufwand aus Hotelbewirtschaftung | – 2.805 | 0 | – 2.805 |
| Ergebnis aus Hotelbewirtschaftung | 689 | 0 | 689 |
| Sonstige den Immobilien in Entwicklung direkt | |||
| zurechenbare Aufwendungen | – 1.719 | 237 | – 1.482 |
| Verkaufserlöse zum Handel bestimmte Immobilien | 6.637 | – 14 | 6.623 |
| Buchwertabgang zum Handel bestimmte Immobilien | – 5.744 | 434 | – 5.310 |
| Ergebnis aus Immobilienhandel | 893 | 420 | 1.313 |
| Ergebnis aus Verkauf langfristiges Immobilienvermögen | 3.327 | 18 | 3.345 |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen | 2.476 | 3.017 | 5.493 |
| Aufwendungen aus Development-Dienstleistungen | – 1.649 | 1.649 | 0 |
| Indirekte Aufwendungen | – 18.514 | – 720 | – 19.234 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 6.146 | – 5.315 | 831 |
| EBITDA | 113.860 | – 36.394 | 77.466 |
| Abschreibungen langfristiges Vermögen | – 1.946 | 230 | – 1.716 |
| Wertänderungen zum Handel bestimmte Immobilien | – 248 | 249 | 1 |
| Abschreibungen und Wertänderungen | – 2.194 | 479 | – 1.715 |
| Neubewertungsgewinn | 12.072 | – 2.360 | 9.712 |
| Neubewertungsverlust | – 26.035 | 5.279 | – 20.756 |
| Ergebnis aus Neubewertung | – 13.963 | 2.919 | – 11.044 |
| Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen | 0 | 8.440 | 8.440 |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 97.703 | – 24.556 | 73.147 |
| Finanzierungsaufwand | – 72.771 | 14.101 | – 58.670 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 3.000 | – 3.000 | 0 |
| Kursdifferenzen | 396 | 57 | 453 |
| Ergebnis aus Zinsderivatgeschäften | 15.451 | – 600 | 14.851 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 3.278 | 2.108 | 5.386 |
| Ergebnis aus sonstigem Finanzvermögen | – 2.190 | 0 | – 2.190 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 2.026 | 0 | 2.026 |
| Finanzergebnis | – 50.810 | 12.666 | – 38.144 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 46.893 | – 11.890 | 35.003 |
| Tatsächliche Ertragsteuer | – 3.917 | 1.522 | – 2.395 |
| Latente Steuern | – 1.750 | 3.787 | 2.037 |
| Ertragsteuern | – 5.667 | 5.309 | – 358 |
| Ergebnis der Periode | 41.226 | – 6.581 | 34.645 |
| davon Ergebnisanteil von nicht beherrschenden Anteilen | 4.997 | – 5.037 | – 40 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre des | |||
| Mutterunternehmens | 36.229 | – 1.544 | 34.685 |
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2013 | Änderung aufgrund | 1. Halbjahr 2013 |
|---|---|---|---|
| laut IAS 27+28 | Umstellung IFRS 10+11 | laut IFRS 10+11 | |
| Ergebnis der Periode | 41.226 | – 6.581 | 34.645 |
| Sonstiges Ergebnis: | |||
| Bewertung Cash-flow Hedges | 28.762 | – 95 | 28.667 |
| Sonstiges Ergebnis von assoziierten Unternehmen | – 42 | 42 | 0 |
| Währungsdifferenzen | – 634 | 146 | – 488 |
| Ertragsteuern auf sonstiges Ergebnis | – 5.006 | 15 | – 4.991 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode (bei Realisierung | |||
| erfolgswirksam) | 23.080 | 108 | 23.188 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste IAS 19 | – 12 | 0 | – 12 |
| Ertragsteuern auf sonstiges Ergebnis | 4 | 0 | 4 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode (bei Realisierung nicht | |||
| erfolgswirksam) | – 8 | 0 | – 8 |
| Sonstiges Ergebnis der Periode | 23.072 | 108 | 23.180 |
| Gesamtergebnis der Periode | 64.298 | – 6.473 | 57.825 |
| davon Ergebnisanteil von nicht beherrschenden Anteilen | 5.034 | – 4.929 | 105 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre des | |||
| Mutterunternehmens | 59.264 | – 1.544 | 57.720 |
Die Vermögenswerte und Schulden der Gemeinschaftsunternehmen werden nicht mehr einzeln in der Konzernbilanz gezeigt. Bisher elimierte Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gemeinschaftsunternehmen werden in der Konzern-Bilanz gezeigt und bewertet. Dadurch ergibt sich eine geringere Bilanzsumme und gleichzeitig eine höhere Eigenkapitalquote.
| Tsd. € | 31.12.2013 laut | Änderung aufgrund Umstellung | 31.12.2013 laut |
|---|---|---|---|
| IAS 27+28 | IFRS 10+11 | IFRS 10+11 | |
| VERMÖGEN | |||
| Bestandsimmobilien | 3.108.487 | – 968.923 | 2.139.564 |
| Immobilienvermögen in Entwicklung | 486.355 | – 86.260 | 400.095 |
| Hotel- und sonstige selbst genutzte Immobilien | 32.813 | 0 | 32.813 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.069 | – 7.369 | 1.700 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 35.056 | – 15.002 | 20.054 |
| Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen | 0 | 219.224 | 219.224 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 106.088 | – 67.344 | 38.744 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 125.214 | 174.438 | 299.652 |
| Aktive latente Steuern | 5.079 | – 779 | 4.300 |
| Langfristiges Vermögen | 3.908.161 | – 752.015 | 3.156.146 |
| Langfristiges Vermögen in % der Bilanzsumme | 79,6% | 86,4% | 78,1% |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 118.190 | – 3.723 | 114.467 |
| Zum Handel bestimmte Immobilien | 59.169 | – 38.603 | 20.566 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 149.955 | – 13.949 | 136.006 |
| Liquide Mittel | 675.413 | – 61.987 | 613.426 |
| Kurzfristiges Vermögen | 1.002.727 | – 118.262 | 884.465 |
| Summe Vermögen | 4.910.888 | – 870.277 | 4.040.611 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | |||
| Grundkapital | 638.714 | 0 | 638.714 |
| Kapitalrücklagen | 1.015.007 | – 14.471 | 1.000.536 |
| Sonstige Rücklagen | – 37.422 | – 1 | – 37.423 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 181.900 | 10.539 | 192.439 |
| Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 1.798.199 | – 3.933 | 1.794.266 |
| Nicht beherrschende Anteile | 66.983 | – 66.983 | 0 |
| Eigenkapital | 1.865.182 | – 70.916 | 1.794.266 |
| Eigenkapital in % der Bilanzsumme | 38,0% | 8,1% | 44,4% |
| Rückstellungen | 8.370 | – 254 | 8.116 |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 1.555.032 | – 452.913 | 1.102.119 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 194.343 | 9.396 | 203.739 |
| Passive latente Steuern | 216.418 | – 76.114 | 140.304 |
| Langfristige Schulden | 1.974.163 | – 519.885 | 1.454.278 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 14.131 | – 1.651 | 12.480 |
| Rückstellungen | 73.457 | – 12.383 | 61.074 |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 872.045 | – 263.222 | 608.823 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 111.910 | – 2.220 | 109.690 |
| Kurzfristige Schulden | 1.071.543 | – 279.476 | 792.067 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 4.910.888 | – 870.277 | 4.040.611 |
| Tsd. € | 1.1.2013 laut IAS 27+28 |
Änderung aufgrund Umstellung IFRS 10+11 |
1.1.2013 laut IFRS 10+11 |
|---|---|---|---|
| VERMÖGEN | |||
| Bestandsimmobilien | 4.391.378 | – 1.252.006 | 3.139.372 |
| Immobilienvermögen in Entwicklung | 726.988 | – 191.655 | 535.333 |
| Hotel- und sonstige selbst genutzte Immobilien | 36.253 | 0 | 36.253 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.972 | – 7.806 | 2.166 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 37.122 | – 15.417 | 21.705 |
| Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen | 0 | 242.818 | 242.818 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 36.233 | 0 | 36.233 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 93.587 | 119.707 | 213.294 |
| Aktive latente Steuern | 9.812 | – 2.287 | 7.525 |
| Langfristiges Vermögen | 5.341.345 | – 1.106.646 | 4.234.699 |
| Langfristiges Vermögen in % der Bilanzsumme | 90,7% | 91,8% | 90,4% |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 53.794 | 0 | 53.794 |
| Zum Handel bestimmte Immobilien | 52.693 | – 30.435 | 22.258 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 182.866 | – 4.166 | 178.700 |
| Liquide Mittel | 257.744 | – 64.516 | 193.228 |
| Kurzfristiges Vermögen | 547.097 | – 99.117 | 447.980 |
| Summe Vermögen | 5.888.442 | – 1.205.763 | 4.682.679 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | |||
| Grundkapital | 638.714 | 0 | 638.714 |
| Kapitalrücklagen | 1.030.410 | 0 | 1.030.410 |
| Sonstige Rücklagen | – 107.659 | – 2.170 | – 109.829 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 131.393 | – 14.693 | 116.700 |
| Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 1.692.858 | – 16.863 | 1.675.995 |
| Nicht beherrschende Anteile | 122.884 | – 110.262 | 12.622 |
| Eigenkapital | 1.815.742 | – 127.125 | 1.688.617 |
| Eigenkapital in % der Bilanzsumme | 30,8% | 10,5% | 36,1% |
| Rückstellungen | 4.163 | – 253 | 3.910 |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 2.454.856 | – 450.144 | 2.004.712 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 271.435 | – 8.475 | 262.960 |
| Passive latente Steuern | 215.863 | – 81.294 | 134.569 |
| Langfristige Schulden | 2.946.317 | – 540.166 | 2.406.151 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 15.448 | – 826 | 14.622 |
| Rückstellungen | 78.931 | – 9.537 | 69.394 |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 924.676 | – 511.856 | 412.820 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 107.328 | – 16.253 | 91.075 |
| Kurzfristige Schulden | 1.126.383 | – 538.472 | 587.911 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 5.888.442 | – 1.205.763 | 4.682.679 |
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2013 laut IAS 27+28 |
Änderung aufgrund Umstellung IFRS 10+11 |
1. Halbjahr 2013 laut IFRS 10+11 |
|---|---|---|---|
| Cash-flow aus dem Ergebnis | 97.563 | – 32.427 | 65.136 |
| Cash-flow aus Nettoumlaufvermögen | – 3.940 | 4.676 | 736 |
| Cash-flow aus operativer Geschäftstätigkeit | 93.623 | – 27.751 | 65.872 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | – 60.963 | 25.467 | – 35.496 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | – 62.567 | – 9.049 | – 71.616 |
| Nettoveränderung der liquiden Mittel | – 29.907 | – 11.333 | – 41.240 |
| Liquide Mittel 1.1. | 257.744 | – 64.516 | 193.228 |
| Währungsdifferenzen | – 2.469 | 1.573 | – 896 |
| Nettoveränderung der liquiden Mittel | – 29.907 | – 11.333 | – 41.240 |
| Liquide Mittel 30.6.2013 | 225.368 | – 74.276 | 151.092 |
Aufgrund des geänderten Beherrschungskonzepts des IFRS 10 ändert sich die Art des Einbezugs verschiedener Gesellschaften in den Konzernabschluss der CA Immo Gruppe. Zusätzlich ist gemäß IFRS 11 die Anwendung der Quotenkonsolidierung für gemeinschaftlich geführte Unternehmen nicht mehr zulässig. Diese Unternehmen sind nunmehr nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Zusätzlich zu den Änderungen im Beherrschungskonzept und der geänderen Bilanzierung von Gemeinschaftsunternehmen gab es im Jahr 2014 keine wesentlichen Veränderungen im Konsolidierungskreis der CA Immo Gruppe.
Die finanziellen Vermögenswerte (langfristiges Vermögen) setzen sich wie folgt zusammen:
| 30.6.2014 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Ausleihungen an Gemeinschaftsunternehmen | 356.483 | 184.577 |
| Ausleihungen an assoziierten Unternehmen | 21.893 | 21.394 |
| übrige Beteiligungen | 56.774 | 56.728 |
| übrige finanzielle Vermögenswerte | 21.582 | 36.952 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 456.732 | 299.652 |
Zum 30.6.2014 werden 3 Immobilien in Entwicklung in Deutschland und 2 Bestandsobjekte in Österreich unter dem Posten zur Veräußerung gehaltenes Immobilienvermögen mit einem Gesamtwert von 25.560 Tsd. € ausgewiesen. Zum 30.6.2014 wird ein Verkauf innerhalb eines Jahres ab Reklassifizierung als sehr wahrscheinlich eingestuft.
Zum 30.6.2014 verfügte die CA Immo Gruppe über liquide Mittel in Höhe von 281.590 Tsd. €, die in Höhe von 12.297 Tsd. € (31.12.2013: 7.763 Tsd. €) auch Bankguthaben beinhalten, über welche die CA Immo Gruppe nur eingeschränkt verfügen kann. Diese Bankguthaben dienen der Besicherung der laufenden Kreditrückzahlungen (Tilgung und Zinsen). Darüber hinaus werden unter den langfristigen finanziellen Vermögenswerten bzw. unter den kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerten Bankguthaben mit Verfügungsbeschränkung ausgewiesen:
| Tsd. € | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| mit einer Laufzeit > 1 Jahr | 15.511 | 14.470 |
| mit einer Laufzeit 3 Monate bis 1 Jahr | 7.476 | 13.736 |
| Liquide Mittel mit Verfügungsbeschränkungen | 22.987 | 28.206 |
Die verzinslichen Verbindlichkeiten betreffen zum 30.6.2014 99,7% EUR-Kredite und Anleihen, und 0,3% CZK-Kredite. Davon sind 34,6% fix verzinst, 26,7% über Swaps fix verzinst, 4,0% über Caps abgesichert und 34,6% (mit einem Nominale von 659.423 Tsd. €) variabel verzinst. Den variabel verzinsten Verbindlichkeiten stehen Swaps mit einem Nominale von 449.270 Tsd. € gegenüber, für die keine Cash-flow Hedge Beziehung besteht. Zum 30.6.2014 gibt es in der CA Immo Gruppe keine nachrangige Verbindlichkeiten mehr
Die CA Immo Gruppe hat in 2014 Kredite zurückgekauft. Die Differenz zwischen Kaufpreis und aushaftendem Kreditbetrag in Höhe von 2.408 Tsd. € (1. Halbjahr 2013: 0 Tsd. €) wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis als eigener Posten dargestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden 5,2 Mio. € in Zusammenhang mit der Beendigung des Rechtsstreits Maslov sowie 3,5 Mio. € aus Garantien und Kaufpreisminderungen ausgewiesen.
Das Ergebnis aus Zinsderivatgeschäften setzt sich wie folgt zusammen:
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Bewertung Zinsderivatgeschäfte des laufenden Jahres (nicht realisiert) | – 7.619 | 14.929 |
| Reklassifizierung von in Vorjahren im Eigenkapital erfassten Bewertungen | – 4.108 | 0 |
| Ineffektivität von Zinsswaps | – 20 | – 78 |
| Realisiertes Ergebnis aus Zinsderivatgeschäften | – 37 | 0 |
| Ergebnis aus Zinsderivatgeschäften | – 11.784 | 14.851 |
Das Ergebnis aus der Bewertung der Zinsderivatgeschäfte ist auf die Entwicklung der Marktwerte jener Zinsswaps zurückzuführen, für die keine Cash-flow Hedge Beziehung besteht bzw. bei "Reklassifizierung" keine mehr besteht. Die Reklassifizierungen in der aktuellen Berichtsperiode sind auf die Umfinanzierung von variabel auf fix verzinste Kredite und die dadurch nicht mehr gegebenen Sicherungsbeziehung zurückzuführen. Der Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Ertragsteuer (laufendes Jahr) | – 7.078 | – 3.569 |
| Ertragsteuer (Vorjahre) | 7.747 | 1.174 |
| Tatsächliche Ertragsteuer | 669 | – 2.395 |
| Veränderung der latenten Steuern | – 9.281 | 2.041 |
| Steuerertrag auf die Bewertung von Derivatgeschäften und IAS 19 im Eigenkapital | 1.167 | – 4 |
| Ertragsteuern | – 7.445 | – 358 |
| Steuerquote (gesamt) | 18,5% | 1,0% |
Die tatsächlichen Ertragsteuern resultieren vor allem aus dem Segment Deutschland. Die Veränderung der Ertragsteuer (Vorjahre) resultiert im Wesentlichen aus geltend gemachten ertragsteuerlichen Begünstigungen in Steuererklärungen für Vorjahre, die im Gegenzug zu einer Erhöhung der latenten Steuern in gleicher Höhe führten.
Im November 2009 wurde eine Wandelschuldverschreibung begeben. Diese hat einen Effekt auf das verwässerte Ergebnis je Aktie.
| 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 | ||
|---|---|---|---|
| angepasst | |||
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf | Stück | 88.249.381 | 87.856.060 |
| Konzernergebnis | Tsd. € | 32.855 | 34.685 |
| unverwässertes Ergebnis je Aktie | € | 0,37 | 0,39 |
Als Folge der Auszahlung der Bardividende an die Aktionäre der CA Immo wurde der Wandlungspreis der 4,125% Wandelschuldverschreibung 2009-2014 gemäß den Emissionsbedingungen per 12.5.2014 von bisher 10,6620 € auf 10,3521 € angepasst. Im 1. Halbjahr 2013 entsprach das verwässerte Ergebnis dem unverwässerten Ergebnis je Aktie, da sich aufgrund der potentiellen Stammaktien kein Verwässerungseffekt ergab.
| 1. Halbjahr 2014 | ||
|---|---|---|
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf | Stück | 88.249.381 |
| Verwässerungseffekt: | ||
| Wandelschuldverschreibung | Stück | 3.907.419 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien | Stück | 92.156.800 |
| Auf Aktionäre des Mutterunternehmens entfallendes Konzernergebnis | Tsd. € | 32.855 |
| Verwässerungseffekt: | ||
| Verzinsung für zum 30.6.2014 bestehende Wandelschuldverschreibungen | Tsd. € | 834 |
| abzüglich Steuern | Tsd. € | – 209 |
| Auf Aktionäre des Mutterunternehmens entfallendes Konzernergebnis bereinigt | ||
| um den Verwässerungseffekt | Tsd. € | 33.480 |
| verwässertes Ergebnis je Aktie | € | 0,36 |
Im Jahr 2014 wurde eine Dividende von 0,40 € (2013: 0,38 €) je dividendenberechtigter Aktie, somit insgesamt 35.142 Tsd. € (2013: 33.385 Tsd. €), an die Aktionäre ausgeschüttet.
| Klasse | Buchwert | Beizulegender | Buchwert | Beizulegender |
|---|---|---|---|---|
| Zeitwert | Zeitwert | |||
| Tsd. € | 30.06.2014 | 30.06.2014 | 31.12.2013 | 31.12.2013 |
| angepasst | angepasst | |||
| Liquide Mittel mit Verfügungsbeschränkungen | 15.511 | 15.511 | 14.470 | 14.470 |
| Derivative Finanzinstrumente | 406 | 406 | 2.108 | 2.108 |
| Originäre Finanzinstrumente | 440.815 | 440.815 | 283.074 | 283.074 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 456.732 | 456.732 | 299.652 | 299.652 |
| Liquide Mittel mit Verfügungsbeschränkungen | 7.476 | 7.476 | 13.736 | 13.736 |
| Übrige Forderungen und Vermögenswerte | 110.068 | 110.068 | 122.270 | 122.270 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 117.544 | 117.544 | 136.006 | 136.006 |
| Liquide Mittel | 281.590 | 281.590 | 613.426 | 613.426 |
| 855.866 | 855.866 | 1.049.084 | 1.049.084 |
Der beizulegende Zeitwert der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte entspricht aufgrund der täglichen bzw. kurzfristigen Fälligkeiten im Wesentlichen dem Buchwert. Finanzelle Vermögenswerte sind teilweise zur Besicherung von finanziellen Verbindlichkeiten verpfändet.
| Finanzielle Verbindlichkeiten |
|---|
| Klasse | Buchwert | Beizulegender | Buchwert | Beizulegender |
|---|---|---|---|---|
| Zeitwert | Zeitwert | |||
| Tsd. € | 30.06.2014 | 30.06.2014 | 31.12.2013 | 31.12.2013 |
| angepasst | angepasst | |||
| Wandelschuldverschreibung | 40.690 | 48.803 | 115.189 | 139.740 |
| Übrigen Anleihen | 348.222 | 348.350 | 338.379 | 347.426 |
| Übrige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1.014.115 | 1.015.771 | 1.257.374 | 1.258.257 |
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | 1.403.027 | 1.412.925 | 1.710.942 | 1.745.423 |
| Derivative Finanzinstrumente | 112.361 | 112.361 | 105.161 | 105.161 |
| Sonstige originäre Verbindlichkeiten | 183.765 | 183.765 | 208.267 | 208.267 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 296.126 | 296.126 | 313.427 | 313.427 |
| 1.699.153 | 1.709.051 | 2.024.369 | 2.058.851 |
| 30.6.2014 | 31.12.2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| angepasst | ||||||
| Tsd. € | Nominale | Beizulegende | Buchwert | Nominale | Beizulegende | Buchwert |
| Zeitwerte | Zeitwerte | |||||
| Zinsswaps | 828.055 | – 112.361 | – 112.361 | 861.764 | – 105.161 | – 105.161 |
| Swaption | 100.000 | 334 | 334 | 100.000 | 2.109 | 2.109 |
| Zinscaps | 21.585 | 73 | 73 | 36.800 | 0 | 0 |
| Summe | 949.640 | – 111.954 | – 111.954 | 998.564 | – 103.052 | – 103.052 |
| - davon Sicherungen (Cash-flow Hedges) | 351.435 | – 55.778 | – 55.778 | 434.540 | – 48.201 | – 48.201 |
| - davon freistehend (Fair Value Derivate) | 598.205 | – 56.176 | – 56.176 | 564.024 | – 54.851 | – 54.851 |
Zinsswaps wurden zur Absicherung künftiger Zahlungsströme abgeschlossen. Für jene als Sicherungsgeschäft designierte Instrumente wird die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung zwischen dem Sicherungsgeschäft und Grundgeschäft regelmäßig anhand von Effektivitätsmessungen überprüft.
| 30.6.2014 | 31.12.2013 angepasst |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tsd. € | Nominale | Beizulegende Zeitwerte |
Buchwert | Nominale | Beizulegende Zeitwerte |
Buchwert |
| - Cash-flow Hedges (effektiv) | 343.140 | – 55.189 | – 55.189 | 422.953 | – 46.595 | – 46.595 |
| - Cash-flow Hedges (ineffektiv) | 8.295 | – 589 | – 589 | 11.587 | – 1.606 | – 1.606 |
| - Fair Value Derivate (HFT) | 476.620 | – 56.583 | – 56.583 | 427.224 | – 56.960 | – 56.960 |
| Zinsswaps | 828.055 | – 112.361 | – 112.361 | 861.764 | – 105.161 | – 105.161 |
| Währung | Nominale in | Beginn | Ende | Fixierter | Referenz | Beizulegender |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tsd. € | Zinssatz per | zinssatz | Zeitwert | |||
| 30.6.2014 | 30.6.2014 | |||||
| in Tsd. € | ||||||
| EUR | 72.722 | 01/2008 | 12/2017 | 4,41% | 3M-Euribor | – 15.394 |
| EUR (Nominale jeweils unter | 3M-Euribor / | |||||
| 100 Mio. EUR) - CFH | 278.714 | 05/2006 | 12/2022 | 1.295%– 4.789% | 6M-Euribor | – 40.384 |
| EUR (Nominale jeweils unter | ||||||
| 100 Mio. EUR) - freistehend | 476.620 | 07/2007 | 12/2023 | 2.279%– 4.820% | 6M-Euribor | – 56.583 |
| Summe = variabel in fix | 828.055 | – 112.361 |
| Währung | Nominale | Beginn | Ende | Fixierter | Referenz | Beizulegender |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Zinssatz per | zinssatz | Zeitwert | |||
| 31.12.2013 | 31.12.2013 | |||||
| angepasst | angepasst | |||||
| in Tsd. € | ||||||
| EUR | 68.330 | 01/2008 | 12/2017 | 4,41% | 3M-Euribor | – 15.321 |
| EUR (Nominale jeweils unter 100 | 3M-Euribor / | |||||
| Mio. EUR) - CFH | 366.210 | 03/2006 – 12/2011 | 11/2013 – 12/2022 | 1,30% – 4,79% | 6M-Euribor | – 32.880 |
| EUR (Nominale jeweils unter 100 | ||||||
| Mio. EUR) - freistehend | 427.224 | 07/2007 – 12/2008 | 12/2015 – 12/2022 | 4,01% – 4,82% | 3M-Euribor | – 56.960 |
| Summe = variabel in fix | 861.764 | – 105.161 |
| Swaption | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Währung | Nominale in Tsd. | Beginn | Ende | Fixierter | Referenz | Beizulegender |
| € | Zinssatz per | zinssatz | Zeitwert | |||
| 30.6.2014 | 30.6.2014 | |||||
| in Tsd. € | ||||||
| Swaption EUR | 100.000 | 06/2013 | 06/2016 | 2,50% | 6M-Euribor | 334 |
| Summe | 100.000 | 334 |
| Währung | Nominale in Tsd. | Beginn | Ende | Fixierter | Referenz | Beizulegender |
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | Zinssatz per | zinssatz | Zeitwert | |||
| 31.12.2013 | 31.12.2013 | |||||
| angepasst | angepasst | |||||
| in Tsd. € | ||||||
| Swaption EUR | 100.000 | 06/2013 | 06/2016 | 2,50% | 6M-Euribor | 2.109 |
| Summe | 100.000 | 2.109 |
| Zinscaps/ | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Währung | Nominale in Tsd. | Beginn | Ende | Fixierter | Referenz | Beizulegender |
| € | Zinssatz per | zinssatz | Zeitwert | |||
| 30.6.2014 | 30.6.2014 | |||||
| in Tsd. € | ||||||
| Caps EUR | 21.585 | 03/2014 | 03/2019 | 2,000% | 3M-Euribor | 73 |
| Summe | 21.585 | 73 |
| Währung | Nominale in Tsd. | Beginn | Ende | Fixierter | Referenz | Beizulegender |
|---|---|---|---|---|---|---|
| € | Zinssatz per | zinssatz | Zeitwert | |||
| 31.12.2013 | 31.12.2013 | |||||
| angepasst | angepasst | |||||
| in Tsd. € | ||||||
| Caps EUR | 36.800 | 03/2011 | 03/2014 | 5,000% | 3M-Euribor | 0 |
| Summe | 36.800 | 0 |
| Tsd. € | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Stand 1.1. | – 34.907 | – 108.306 |
| Reklassifizierung Cash-flow Hedges | 4.108 | 0 |
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente sind ausschließlich derivative Finanzinstrumente. Die Bewertung erfolgte unverändert gegenüber dem Vorjahr für alle derivativen Finanzinstrumente auf Basis von Inputfaktoren, die sich entweder direkt oder indirekt beobachten lassen (z.B. Zinskurven oder Fremdwährungs-Terminkurse). Dies entspricht der Stufe 2 der gemäß IFRS 13.81 festgelegten hierarchischen Einstufung der Bewertungen. Umgliederungen zwischen den Stufen fanden nicht statt.
Nettoverschuldung und die Gearing Ratio:
| Tsd. € | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | ||
| langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten | 962.434 | 1.102.119 |
| kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten | 440.593 | 608.823 |
| Verzinsliche Vermögenswerte | ||
| Liquide Mittel | –281.590 | –613.426 |
| Liquide Mittel mit Verfügungsbeschränkungen | –11.487 | –17.706 |
| Nettoverschuldung | 1.109.950 | 1.079.810 |
| Eigenkapital | 1.868.177 | 1.794.266 |
| Gearing (Nettoverschuldung / EK) | 59,4% | 60,2% |
Die liquiden Mittel mit Verfügungsbeschränkung wurden bei der Nettoverschuldung berücksichtigt, da sie zur Absicherung für die Tilgung von verzinslichen Verbindlichkeiten dienen.
| Tsd. € | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen | 235.540 | 219.224 |
| Ausleihungen | 356.483 | 184.577 |
| Forderungen | 14.278 | 8.835 |
| Verbindlichkeiten | 41.791 | 36.168 |
| 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 | |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Erträge aus Gemeinschaftsunternehmen | 13.357 | 9.944 |
| Aufwendungen aus Gemeinschaftsunternehmen | – 2.721 | – 1.504 |
| Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen | 10.635 | 8.440 |
| Sonstige Erlöse | 3.584 | 2.322 |
| Sonstige Aufwendungen | – 1.241 | – 682 |
| Zinserträge | 12.059 | 2.798 |
| Zinsaufwendungen | – 37 | – 768 |
Die zum Bilanzstichtag bestehenden Ausleihungen an sowie ein Großteil der Forderungen gegenüber Gemeinschaftsunternehmen dienen der Finanzierung der Liegenschaften. Die Verzinsung ist marktüblich. Es bestehen teilweise Garantien oder anderweitige Sicherheiten in Zusammenhang mit diesen Ausleihungen.
| Tsd. € | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 35.416 | 38.744 |
| Ausleihungen | 21.893 | 21.394 |
| 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 | |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Erträge aus assoziierten Unternehmen | 0 | 2.026 |
| Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen | – 2.258 | 0 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | – 2.258 | 2.026 |
| Zinserträge mit assoziierten Unternehmen | 492 | 923 |
Die zum Bilanzstichtag bestehenden Ausleihungen an assoziierte Unternehmen dienen der Finanzierung von Liegenschaften. Sämtliche Ausleihungen haben eine marktübliche Verzinsung. Es bestehen keine Garantien oder anderweitige Sicherheiten in Zusammenhang mit diesen Ausleihungen. Im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen ist auch eine Abwertung in Höhe von 4.139 Tsd. €.ausgewiesen.
Die UniCredit Bank Austria AG, Wien, ist die Hausbank der CA Immo Gruppe und mit einer Beteiligung von rund 16,8% (Stichtag: 30.6.2014) der größte Einzelaktionär der CA Immo AG. Die CA Immo Gruppe wickelt einen großen Teil ihres Zahlungsverkehrs sowie der Kreditfinanzierungen mit dieser Bank ab und veranlagt einen Großteil an Finanzinvestitionen bei dieser Bank, im Detail mit folgenden Anteilen:
| Tsd. € | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Anteil der in der Konzernbilanz ausgewiesenen verzinslichen Verbindlichkeiten | 33,7% | 17,7% |
| Offene Forderungen | 147.648 | 332.690 |
| Offene Verbindlichkeiten | – 468.244 | – 505.240 |
| Beizulegender Zeitwert der Zinsswapgeschäfte | – 69.439 | – 63.371 |
| Beizulegender Zeitwert der Swaptiongeschäfte | 164 | 979 |
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Finanzierungsaufwand | – 16.500 | – 24.174 |
| Ergebnis aus Zinsderivatgeschäften inkl. Reklassifizierung | – 8.947 | 5.947 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 143 | 171 |
| Spesen des Geldverkehrs | – 173 | – 173 |
Sonstiges Ergebnis (Eigenkapital):
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 |
|---|---|---|
| angepasst | ||
| Bewertungsergebnis der Periode (Hedging) | 2.098 | 21.273 |
| Konzern-Geldflussrechnung: | ||
|---|---|---|
| Tsd. € | 1. Halbjahr 2014 | 1. Halbjahr 2013 |
| angepasst | ||
| Tilgungen von Bankkrediten | – 37.418 | – 11.170 |
| Realisierung und Erwerb von Zinsderivatgeschäften | – 36 | – 626 |
| Gezahlte Zinsen | – 12.997 | – 24.041 |
| Erhaltene Zinsen | 138 | 170 |
Die Bedingungen und Konditionen aus der Geschäftsverbindung mit der UniCredit Gruppe sind marktüblich.
In der CA Immo Deutschland Gruppe bestehen zum 30.6.2014 Haftungsverhältnisse in Höhe von 65 Tsd. € (31.12.2013: 65 Tsd. €) aus städtebaulichen Verträgen sowie aus abgeschlossenen Kaufverträgen für Kostenübernahmen von Altlasten bzw. Kriegsfolgeschäden in Höhe von 99 Tsd. € (31.12.2013: 572 Tsd. €). Des Weiteren bestehen Patronatserklärungen für drei Gemeinschaftsunternehmen in Deutschland in Höhe von 5.900 Tsd. € (31.12.2013: 8.666 Tsd. € für drei Gemeinschaftsunternehmen). Zur Sicherung von Darlehensverbindlichkeiten von drei Gemeinschaftsunternehmen in Deutschland wurden Garantien, Bürgschaften sowie Schuldbeitrittserklärungen im Umfang von 17.800 Tsd. € abgegeben. Des Weiteren wurden zur Absicherung von Gewährleistungsrisiken eines deutschen Gemeinschaftsunternehmens Bürgschaften vereinbart, deren Haftungsrisiko sich auf einen Betrag von 6.066 Tsd. € (31.12.2013: 6.066 Tsd. €) beschränken.
Die CA Immo Gruppe hat im Zusammenhang mit der Refinanzierung des Projektes "Airport City St. Petersburg" eine Back-to-Back Garantie im Ausmaß von höchstens 6.237 Tsd. € (31.12.2013: 6.237 Tsd. €) zu Gunsten des Joint Venture Partners zu übernommen.
Die Klage des Joint Venture-Partner aus dem "Projekt Maslov" aus 2011 wurde im 1. Halbjahr 2014 beendet. Das Schiedsgericht hat die Klage zu Gunsten der CA Immo Gruppe entschieden. Die bilanzielle Vorsorge wurde per 30.6.2014 ausgebucht und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Weiters bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Baustellenobligos für Leistungen im Rahmen der Entwicklung von Liegenschaften in Österreich in Höhe von 1.130 Tsd. € (31.12.2013: 1.588 Tsd. €), in Deutschland in Höhe von 46.140 Tsd. € (31.12.2013: 48.846 Tsd. €) und keine in Osteuropa (31.12.2013: 884 Tsd. €). Darüber hinaus bestehen in Deutschland zum 30.6.2014 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zukünftigen aktivierbaren Baukosten aus städtebaulichen Verträgen in Höhe von 37.418 Tsd. € (31.12.2013: 47.807 Tsd. €).
Die Summe der Verpflichtung der CA Immo Gruppe zur Einzahlung von Eigenkapital in Gemeinschaftsunternehmen beträgt zum 30.6.2014 9.089 Tsd. € (31.12.2013: 14.634 Tsd. €).
Im Rahmen des Verkaufes der Tower 185, Frankfurt, hat die CA Immo Gruppe Garantie über den Ausgleich mietfreier Zeiten sowie Mietgarantien in Höhe von 36.785 Tsd. € gewährt, für die bilanziell ausreichend Vorsorge getroffen wurde. Die Anteile der CA Immo Frankfurt Tower 185 GmbH & Co. KG sowie jene der CA Immo Frankfurt Tower 185 Betriebs GmbH wurden als Sicherheit für aufgenommene Darlehen zweier at equity bilanzierter Unternehmen verpfändet.
Für die Bildung von Steuerrückstellungen sind Schätzungen vorzunehmen. Es bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Auslegung komplexer Steuervorschriften sowie der Höhe und des Zeitpunktes zu versteuernder Einkünfte. Für derzeit bekannte und wahrscheinliche Belastungen aufgrund laufender Betriebsprüfungen bildet die CA Immo Gruppe angemessene Rückstellungen.
Finanzverbindlichkeiten, bei denen zum 30.6.2014 vertragliche Bedingungen (Financial Covenants) nicht erfüllt wurden und diese Verletzung der Vertragsbedingungen dem Kreditgeber die prinzipielle Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung bieten, werden unabhängig von der vertraglich vorgesehenen Restlaufzeit unter den kurzfristigen verzinslichen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Dies gilt ungeachtet vom Verhandlungsstand mit den Banken bezüglich einer Weiterführung bzw. Änderung der Kreditverträge. Zum 30.6.2014 betraf dies zwei Kredite in Osteuropa mit einer Gesamthöhe von 62.179 Tsd. € (31.12.2013: drei Kredite in Osteuropa mit einer Gesamthöhe von 60.838 Tsd. €). Die CA Immo Gruppe setzt entsprechende Maßnahmen (z.B. Teilrückführung der Kredite, Erhöhung des Eigenkapitals der betroffenen Gesellschaften), um die Verletzung der Vertragsbedingungen zu heilen.
Die Gesamtzahl der Stimmrechte erhöhte sich nach dem Bilanzstichtag um weitere 2.023.735 Stück auf den Inhaber lautende Stammaktien, sodass sich das Grundkapital nach dem Bilanzstichtag nochmals um 14.712.553,45 € auf 705.414.991,96 € – aufgeteilt in vier Namensaktien sowie 97.030.944 Stück Inhaberaktien – erhöhte.
Im Juli 2014 wurde ein Vertrag zur Veräußerung der Anteil an dem assoziierten Unternehmen UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft, Wien, geschlossen, an der die CA Immo Gruppe zu 25% beteiligt ist. Der Buchwert der Beteiligung beträgt zum 30.6.2014 35,4 Mio. € (31.12.2013: 38,7 Mio. €). Das Closing wird im 4. Quartal 2014 erwartet.
Am 21. August wurden die Anteile am Münchner Büroprojekt Kontorhaus von 50 % auf insgesamt 93% aufgestockt. Das Closing der Transaktion ist noch für das dritte Quartal 2014 geplant.
Wien, 26.8.2014
Dr. Bruno Ettenauer (Vorstandsvorsitzender)
Der Vorstand
Florian Nowotny (Mitglied des Vorstandes)
Der Vorstand bestätigt nach bestem Wissen, dass der in Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung (IAS 34), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellte verkürzte Konzernzwischenabschluss der CA Immobilien Anlagen Aktiengesellschaft ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, 26.8.2014
Der Vorstand
Dr. Bruno Ettenauer
(Vorstandsvorsitzender)
Florian Nowotny (Mitglied des Vorstandes)
Wir haben den beigefügten verkürzten Konzern-Zwischenabschluss der CA Immobilien Anlagen Aktiengesellschaft, Wien, für den Zeitraum vom 1. Jänner 2014 bis 30. Juni 2014 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 30. Juni 2014, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Konzern-Gesamtergebnisrechnung, die verkürzte Konzern-Geldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. Jänner 2014 bis 30. Juni 2014 sowie den verkürzten Konzernanhang, der die wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.
Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzern-Zwischenabschluss abzugeben. Bezüglich unserer Haftung gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 Abs 2 UGB sinngemäß zur Anwendung.
Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze, insbesondere des Fachgutachtens KFS/PG 11 "Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen", sowie des International Standard on Review Engagements (ISRE 2410) "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung gemäß österreichischen oder internationalen Prüfungsstandards und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.
Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.
Wien, am 26. August 2014
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Helmut Kerschbaumer Wirtschaftsprüfer
ppa Mag. Christoph Erik Balzar Wirtschaftsprüfer
Mechelgasse 1 1030 Wien Tel +43 1 532 59 07-0 Fax +43 1 532 59 07-510 [email protected] www.caimmo.com
Aktionärstelefon (in Österreich): 0800 01 01 50 (kostenlos) Christoph Thurnberger Claudia Hainz Tel. +43 1 532 59 07-0 Fax +43 1 532 59 07-550 [email protected]
Susanne Steinböck Marion Naderer Tel. +43 1 532 59 07-0 Fax +43 1 532 59 07-550 [email protected]
Notiert an der Wiener Börse ISIN: AT0000641352 Reuters: CAIV.VI Bloomberg: CAI: AV
Dieser Zwischenbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der CA Immobilien Anlagen AG und ihre Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen und Zielsetzungen dar, die von der Gesellschaft auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der CA Immobilien Anlagen AG verbunden.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass bei der Textierung dieses Zwischenberichts gendergerechte Schreibweisen nicht berücksichtigt werden konnten, um den durchgängigen Lesefluss in komplexen Wirtschaftsmaterien nicht zu gefährden. Dieser Zwischenbericht ist auf umweltschonend chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
Medieninhaber (Verleger): CA Immobilien Anlagen AG, 1030 Wien, Mechelgasse 1 Text: Susanne Steinböck, Christoph Thurnberger, Claudia Hainz Gestaltung: Marion Naderer, WIEN NORD Werbeagentur, Fotos: CA Immo, Produktion: 08/16, Inhouse produziert mit FIRE.sys
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