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B+S Banksysteme AG — Governance Information 2012
Sep 26, 2012
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Governance Information
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B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
München
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2012
Bericht des Aufsichtsrats
Überblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraumes 01. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zeitnah und kontinuierlich beraten und überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Grundlage der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrates waren die in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten regelmäßigen Berichte des Vorstands, in denen der Vorstand den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend insbesondere über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens unterrichtet hat. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und mit ihm erörtert.
Insgesamt fanden sechs Sitzungen (17. August 2011, 15. September 2011, 10. November 2011, 11. Januar 2012, 09. März 2012, 27. Juni 2012) statt. Im Mittelpunkt dieser Sitzungen standen Information, Beratung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung, sowie die zukünftige Strategie des Unternehmens. Regelmäßig wurden Umsatz und Gewinnentwicklung analysiert sowie die Entwicklung der liquiden Mittel und des Eigenkapitals. Der Aufsichtsrat hat sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugt.
Auch über die Aufsichtsratssitzungen hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand mehrmals monatlich in intensivem persönlichem Kontakt und hat sich über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.
Ausschüsse
Der Aufsichtsrat war in seiner Gesamtheit mit allen Belangen der Gesellschaft befasst, da aufgrund der überschaubaren Größe der Gesellschaft keine Ausschüsse gebildet wurden.
Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat
In der Aufsichtsratssitzung vom 17.08.2011 wurde der Einzelabschluss der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München nach HGB und der Konzernabschluss nach IFRS jeweils zum 30. Juni 2011 diskutiert.
In der Aufsichtsratssitzung am 15. September 2011 war die Feststellung des Einzelabschlusses der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München nach HGB und die Feststellung des Konzernabschlusses nach IFRS, jeweils zum 30. Juni 2011, Gegenstand der Tagesordnung. Bei dieser Sitzung war der Wirtschaftsprüfer anwesend.
Am 10. November 2011 wurde der Quartalsabschluss zum 30. September 2011 sowie der aktuelle Geschäftsverlauf erörtert.
Die Aufsichtsratssitzung vom 11. Januar 2012 hatte die laufende Geschäftsentwicklung sowie einen Ausblick auf den Zwischenbericht zum 31.12.2011 zum Inhalt. Daneben führte der Aufsichtsrat die geforderte Effizienzprüfung durch und beschloss die Abweichungserklärung zum Corporate Governance Kodex.
Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 09. März 2012 war der Halbjahresabschluss zum 31.12.2011 sowie der Bericht des Vorstandes über die laufende Geschäftstätigkeit.
Am 27. Juni 2012 waren der Quartalsabschluss zum 31.03.2012, die laufende Geschäftstätigkeit sowie die Planung für das Geschäftsjahr 2012/13 Thema der Aufsichtsratssitzung.
Aktionäre
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es keine meldepflichtigen Stimmrechtsmitteilungen gegeben. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat nach wie vor drei Großaktionäre: die beiden Vorstände, Herrn Wilhelm Berger (25,16%) und Herrn Peter Bauch (23,59%), sowie die COR&FJA AG mit 21,78%.
Personelle Veränderungen
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert.
Corporate Governance
Kein Mitglied des Aufsichtsrates hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen.
Interessenskonflikte der Aufsichtsratsmitglieder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Aufsichtsrates der B+S Bankensysteme Aktiengesellschaft sind nicht aufgetreten.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 11. Januar 2012 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Die Erklärung wurde auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Corporate Governance Bericht im Geschäftsbericht zum 30. Juni 2012 verwiesen.
Jahres- und Konzernabschluss
Die Hauptversammlung vom 11. Januar 2012 hat die AWI TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 bestellt.
Der Prüfungsauftrag ist dem Abschlussprüfer vom Aufsichtsrat erteilt worden. Der Abschlussprüfer hat die Jahresabschlussprüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat die vom Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben und die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Prüfungs- und Beratungshonorare dem Aufsichtsrat gegenüber offengelegt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2012 wurden vom Abschlussprüfer, der AWI TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg, jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Abschlussprüfer hat entsprechend § 317 Abs. 4 HGB geprüft und befunden, dass der Vorstand ein Überwachungssystem eingerichtet hat, die gesetzlichen Forderungen zur Früherkennung existenzbedrohender Risiken für das Unternehmen erfüllt sind und der Vorstand geeignete Maßnahmen ergriffen hat, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und Risiken abzuwehren.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Prüfungsbericht sind allen Aufsichtsräten ausgehändigt und in einer Aufsichtsratssitzung am 30. August 2012 im Beisein des Abschlussprüfers detailliert besprochen worden. Alle Fragen des Aufsichtsrats wurden umfassend beantwortet.
Der jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurde am 30. August 2012 gebilligt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss ist damit festgestellt.
Dank
Der Aufsichtsrat bedankt sich ausdrücklich beim Management und allen Mitarbeitern für die erfolgreich geleistete Arbeit.
München, den 30. August 2012
Der Aufsichtsrat
Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender
Corporate-Governance-Bericht
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht weitestgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“), der im Jahr 2002 erlassen und jährlich bis Mai 2010 erweitert wurde. Die Abweichungen werden im Folgenden beschrieben und sind auch der Entsprechungserklärung zum Kodex zu entnehmen. Diese ist auf unserer Internetseite veröffentlicht und wird bei Änderungen aktualisiert.
Aktionäre und Hauptversammlung
Die Aktionäre der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte vor oder während der jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung aus. Sie beschließt alle durch das Gesetz bestimmten Angelegenheiten mit verbindlicher Wirkung für alle Aktionäre und die Gesellschaft. Bei den Abstimmungen gewährt jede Aktie eine Stimme.
Jeder Aktionär, der sich rechtzeitig anmeldet, ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Aktionäre, die nicht persönlich teilnehmen können, haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen, den ihnen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung stellt. Die Möglichkeit der Briefwahl ist in der Satzung der Gesellschaft bislang noch nicht vorgesehen.
Die Einberufung der Hauptversammlung und die für die Beschlussfassung erforderlichen Berichte und Informationen werden den aktienrechtlichen Vorschriften entsprechend veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung gestellt.
Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist eine Gesellschaft deutschen Rechts, auf dem auch der Kodex beruht. Ein Grundprinzip des deutschen Aktienrechts ist das duale Führungssystem mit den Organen Vorstand und Aufsichtsrat, die beide mit jeweils eigenständigen Kompetenzen ausgestattet sind. Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen.
Der Vorstand bestand während des Berichtszeitraumes aus zwei Personen. Der Aufsichtsrat, dem drei Mitglieder angehören, berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird in Strategie und Planung sowie in allen Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet die Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend schriftlich und in den turnusgemäßen Sitzungen über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens. Der Vorstand gibt dem Aufsichtsrat die Möglichkeit, dass dieser sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugen kann. Bei wesentlichen Ereignissen wird gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben.
Vorstand
Der Vorstand ist als Leitungsorgan der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an das Unternehmensinteresse gebunden und orientiert sich dabei an der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange der Aktionäre und seiner Mitarbeiter. Er entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt diese mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Zu seinen Tätigkeiten zählen ferner die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling zu sorgen.
Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft achtet, soweit dies bei der geringen Größe möglich ist, bei der Besetzung von Führungsfunktionen auf Vielfalt und die angemessene Berücksichtigung von Frauen.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Eine Altersgrenze wurde für die Vorstandsmitglieder (Regelrentenalter) bzw. die Aufsichtsratsmitglieder (75 Jahre) festgelegt. Aufgrund der Unternehmensgröße und der daraus resultierenden Größe des Aufsichtsrats befasst sich dieser als Gesamtorgan grundsätzlich mit allen Aufgaben der Aufsichtsratstätigkeit. Daher findet eine separate Bildung von Ausschüssen, wie im Kodex empfohlen, nicht statt.
Die Aufsichtsratsmitglieder, die die für ihre Aufgabe erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrungen haben, verfolgen keine Tätigkeit oder üben keine Funktion bei konkurrierenden Unternehmen aus, die sie in Interessenskonflikte verwickeln könnte. Somit ist die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder gewahrt. Sollten dennoch unvermeidbare Interessenskonflikte der Mitglieder des Aufsichtsrates auftreten, so sind diese verpflichtet den Vorsitzenden des Aufsichtsrates zeitnah darüber in Kenntnis zu setzen. Bei der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder wurde die Vielfalt berücksichtigt, jedoch kann aufgrund der geringen Größe der Forderung einer angemessenen Berücksichtigung von Frauen nicht entsprochen werden. Die geforderte Effizienzprüfung wurde ordnungsgemäß durchgeführt. Eine konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr verabschiedet. So soll der Aufsichtsrat aus Mitgliedern bestehen, die eine hohe Fachkompetenz (wie zum Beispiel Anwälte, Finanzexperten oder EDV-Experten) besitzen. Ferner sollte aufgrund der Internationalisierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft und deren Kernmärkte Deutschland und Österreich mindestens ein Mitglied aus Österreich stammen.
Vergütungsbericht
Der Aufsichtsrat überprüft in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung der Vergütung des Vorstandes in Hinblick auf die persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung seines Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Die Vergütung des Vorstandes besteht derzeit überwiegend aus fixen Bestandteilen und in geringem Umfang aus einer erfolgsbezogenen Komponente. Die variablen Vergütungsteile beruhen im abgelaufenen Geschäftsjahr noch auf einer einjährigen Bemessungsgrundlage. Diese wurde aber für das kommende Geschäftsjahr auf drei Jahre erhöht. Das Vergütungssystem beinhaltet derzeit keine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung. Da die beiden Vorstände gleichzeitig Aktionäre sind, ist über diese Beteiligung die Koppelung an die längerfristigen positiven bzw. negativen Entwicklungen gegeben. Aus diesem Grund ist auch keine Begrenzung für außerordentliche Entwicklungen vereinbart worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten aufgrund der Größe der Gesellschaft derzeit eine feste Vergütung und keine erfolgsorientierte Komponente. Die Aufgliederung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung erfolgt im Anhang des Jahresabschlusses. Dabei wurde auf eine Detailinformation zu den einzelnen Vorstandsmitgliedern gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 26. Januar 2010 verzichtet.
Transparenz
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft setzt die Teilnehmer am Kapitalmarkt und die interessierte Öffentlichkeit unverzüglich, regelmäßig und zeitgleich über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und neue Tatsachen in Kenntnis. Der Geschäftsbericht und die Zwischenberichte werden im Rahmen der dafür vorgegebenen Fristen veröffentlicht. Über aktuelle Ereignisse und neue Entwicklungen informieren Pressemitteilungen und gegebenenfalls Ad-hoc-Mitteilungen. Alle Informationen werden zudem im Internet unter www.bs-ag.com veröffentlicht. Die Termine der wesentlich wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen – wie Hauptversammlung, Geschäftsbericht und Zwischenberichte – sind in einem Finanzkalender zusammengestellt. Sie werden mit ausreichend zeitlichem Vorlauf veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Größe der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sehen Vorstand und Aufsichtsrat Veröffentlichungen in englischer Sprache nicht als sinnvoll an.
Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte, wesentliche Stimmrechtsanteile und Anteilsbesitz der Organe
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft veröffentlicht entsprechend der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) unverzüglich nach deren Eingang die sog. Directors’ Dealings-Meldungen nach § 15a WpHG, also die Mitteilungen von Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats und von anderen Personen, die Führungsaufgaben bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Sinne von § 15 a WpHG wahrnehmen, sowie mit diesen Personen in enger Beziehung stehenden natürlichen und juristischen Personen über Wertpapiergeschäfte mit Bezug auf die B+S Banksysteme-Aktie. Ebenso veröffentlicht die Gesellschaft unverzüglich nach deren Eingang Mitteilungen über den Erwerb oder die Veräußerung bedeutender Stimmrechtsanteile nach § 21 WpHG bzw. über das Halten von Finanzinstrumenten nach § 25 WpHG.
Im Geschäftsjahr 2011/12 fanden keine meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte statt.
Der Aktienbesitz der Organe verteilt sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
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| Wilhelm Berger: | 25,16% (1.562.462 Aktien) |
| Peter Bauch: | 23,59% (1.464.615 Aktien) |
Der Aufsichtsrat ist nicht im Besitz von Aktien der Gesellschaft.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Die Konzernverflechtung besteht seit dem 06. Oktober 2008. Anteilseigner und Dritte werden vor allem durch den Konzernabschluss informiert. Während des Geschäftsjahres werden sie zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht sowie im ersten und zweiten Halbjahr durch Zwischenmitteilungen unterrichtet. Der Konzernabschluss und der verkürzte Konzernabschluss des Halbjahresfinanzberichts werden unter Beachtung der einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätze aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde von dem durch die Hauptversammlung 2012 gewählten Abschlussprüfer AWI TREUHAND GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschsft, Augsburg, geprüft. Die Prüfungen erfolgten nach deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgelegten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung und unter Einhaltung der Vorschriften nach IFRS. Sie umfasste auch das Risikomanagement und die Einhaltung der Berichtspflichten zu Corporate Governance nach § 161 AktG. Mit dem Abschlussprüfer wurde zudem vereinbart, dass er den Aufsichtsrat umgehend über auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe sowie über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse während der Prüfung unterrichtet. Hierzu gab es keinen Anlass. Der Abschlussprüfer nimmt an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teil und berichtet über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.
Aktienoptionsprogramme
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat in den Jahren 1998, 1999, 2000 und 2001 Stock Option Pläne mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufgelegt um die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg mit zu beteiligen und die Motivation zu erhöhen. Die Einzelheiten sind dem Anhang des Konzernabschlusses zu entnehmen.
Entsprechenserklärung
Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben im Januar 2012 gemeinsam die aktualisierte Entsprechungserklärung 2012 gemäß § 161 AktG abgegeben.
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht sämtlichen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 mit folgenden Ausnahmen: kein Selbstbehalt in der D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat (Kodex-Ziffer 3.8), keine angemessene Berücksichtigung von Frauen im Aufsichtsrat (Kodex-Ziffer 5.1.2), keine Bildung von Ausschüssen (Kodex-Ziffer 5.3), keine erfolgsorientierte Komponente im Vergütungssystem der Aufsichtsratsmitglieder (Kodex-Ziffer 5.4.6) und keine Veröffentlichungen in englischer Sprache (Kodex-Ziffer 6.8). Die Aktienprogramme werden nicht im Corporate Governance Bericht erläutert (Kodex-Ziffer 7.1.3). Es wird auch zukünftig den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex bis auf die genannten Ausnahmen entsprochen.
Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.
München, 30. August 2012
Wilhelm Berger, Vorstand
Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Konzern - Gesamtergebnisrechnung
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| Gesamtergebnisrechnung (IFRS) in TEUR |
Verweis auf Anhang | Jahr 2011/12 01.07. – 30.06. |
Jahr 2010/2011 01.07. – 30.06. |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 16 | 7.994 | 7.577 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 17 | 313 | 306 |
| 8.307 | 7.883 | ||
| Waren- und Materialeinsatz | -94 | -206 | |
| Personalaufwand | 18 | -4.622 | -4.955 |
| Abschreibungen | -551 | -6.402 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 19 | -2.229 | -2.290 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 811 | -5.970 | |
| Finanzerträge | 21 | 9 | 5 |
| Finanzaufwendungen | 21 | -686 | -652 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 134 | -6.617 | |
| Ertragsteuern | 12 | -32 | 197 |
| Periodenergebnis | 102 | -6.420 |
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| Ergebnis je Aktie (IFRS) in TEUR |
Verweis auf Anhang | Jahr 2011/12 01.07. – 30.06. |
Jahr 2010/2011 01.07. – 30.06. |
|---|---|---|---|
| ohne Verwässerungseffekt | 23 | 0,02 | -1,03 |
| mit Verwässerungseffekt | 23 | 0,02 | -1,03 |
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| Gesamtergebnisrechnung (IFRS) in TEUR |
Jahr 2011/12 01.07. – 30.06. |
Jahr 2010/2011 01.07. – 30.06. |
|---|---|---|
| Periodenergebnis | 102 | -6.420 |
| Sonstiges Ergebnis aus der Fremdwährungsumrechnung von ausländischen Geschäftsbetrieben | -3 | 19 |
| Latente Steuern auf die Bestandteile des sonstigen Ergebnisses | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 99 | -6.401 |
Konzern - Bilanz
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| Bilanz (IFRS) AKTIVA in TEUR |
Verweis auf Anhang | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 1 | 669 | 796 |
| Geschäfts- und Firmenwert | 2 | 11.166 | 11.166 |
| Sachanlagen | 3 | 4.615 | 5.886 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie | 4 | 2.229 | 1.142 |
| Summe Langfristige Vermögenswerte | 18.679 | 18.990 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 5 | 811 | 501 |
| Liquide Mittel | 6 | 1.156 | 1.989 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 7 | 246 | 249 |
| Aktive latente Steuern | 12 | 201 | 0 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 2.414 | 2.739 | |
| BILANZSUMME AKTIVA | 21.093 | 21.729 |
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| Bilanz (IFRS) PASSIVA in TEUR |
Verweis auf Anhang | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 8 | 6.210 | 6.210 |
| Kapitalrücklage | 8 | 438 | 438 |
| Eigene Anteile | 9 | -104 | -104 |
| Rücklagen Währungsdifferenzen | 8 | 44 | 47 |
| Gewinnrücklagen | 8 | 114 | 114 |
| Bilanzgewinn/ -verlust | 8 | -5.054 | -5.156 |
| Summe Eigenkapital | 1.648 | 1.549 | |
| Verpflichtungen für Abfertigungen | 10 | 891 | 873 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 14 | 5.914 | 6.054 |
| Passive latente Steuern | 12 | 142 | 8 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 6.947 | 6.935 | |
| Erhaltene Anzahlungen | 139 | 76 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 13 | 8.000 | 8.000 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13 | 994 | 1.470 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 109 | 94 | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 14 | 264 | 303 |
| Kurzfristige sonstige Rückstellungen | 11 | 565 | 953 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten | 15 | 2.427 | 2.349 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und RAP | 12.498 | 13.245 | |
| BILANZSUMME PASSIVA | 21.093 | 21.729 |
Konzern - Kapitalflussrechnung
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| Kapitalflussrechnung (IFRS) in TEUR |
Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. | Jahr 2010/2011 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Periodenergebnis | 102 | -6.420 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | -3 | 19 |
| Abschreibungen | 551 | 6.402 |
| Veränderungen langfristige Rückstellungen | 19 | -14 |
| Veränderung aktiver latenter Steuern | -201 | -164 |
| Veränderung passiver latenter Steuern | 133 | -165 |
| Veränderungen Forderungen | -309 | 443 |
| Veränderungen Rechnungsabgrenzungsposten | 2 | -15 |
| Veränderungen erhaltene Anzahlungen | 62 | -154 |
| Veränderungen Verbind. aus Lief. u. Leistungen | 14 | -170 |
| Veränderungen sonstige Rückstellungen | -388 | 659 |
| Sonstige Verbindlichkeiten und RAP | 79 | -524 |
| 61 | -103 | |
| Mittelfluss aus der Investitionstätigkeit | ||
| Investitionen ins Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) | -240 | -67 |
| -240 | -67 | |
| Mittelfluss aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Tilgung Finanzverbindlichkeiten | -655 | -135 |
| Aufnahme Finanzverbindlichkeiten | 0 | 494 |
| -655 | 359 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -833 | 189 |
| Finanzmittelbestand zu Beginn der Periode | 1.989 | 1.400 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 1.156 | 1.589 |
| Nicht frei verfügbare Liquide Mittel | 0 | 400 |
| Liquide Mittel am Ende des Geschäftsjahres laut Konzernbilanz | 1.156 | 1.989 |
| bezahlte Ertragsteuern | -32 | 197 |
| erhaltene Zinsen | 9 | 5 |
| bezahlte Zinsen | -686 | -652 |
Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung
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| Entwicklung des Eigenkapitals in TEUR |
Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Währungs- umrechnungs- differenzen |
Gewinnrücklagen | Eigene Anteile |
Bilanzergebnis | Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 30. Jun 10 | 6.210 | 438 | 28 | 114 | -104 | 1.264 | 7.951 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 19 | -6.420 | -6.401 | ||||
| Stand zum 30. Jun 11 | 6.210 | 438 | 47 | 114 | -104 | -5.156 | 1.549 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -3 | 102 | 99 | ||||
| Stand zum 30. Jun 12 | 6.210 | 438 | 44 | 114 | 104 | -5.054 | 1.648 |
| Verweis auf Anhang | 8 | 8 | 8 | 8 | 8 | 8 | 8 |
Konzern - Anhang
Das Unternehmen
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft (- nachfolgend auch Gesellschaft genannt -) ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft, welche im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 120849 eingetragen ist. Ihr Sitz ist in 80686 München, Deutschland, Rüdesheimer Straße 7. Die Gesellschaft hat zum Unternehmensgegenstand die Erstellung und Entwicklung von eigenen Programmen zu Datenver- und Datenbearbeitung, deren Vervielfältigung, Lizenzierung und Vertrieb sowie Beratung von Unternehmen. Die Gesellschaft gehört zu den Anbietern von Standardsoftwareprodukten für Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die Produktpalette umfasst Standardsoftware für eine Gesamtbanklösung sowie Lösungen für banknahe Finanzdienstleistungen.
Grundsätze der Rechnungslegung und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Grundsätze der Rechnungslegung
Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss nach § 315a HGB auf.
Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 HGB im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Er berücksichtigt alle bis zum 30. Juni 2012 verabschiedeten und verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards (IAS/IFRS) und Interpretationen (SIC/IFRIC).
Während des Berichtszeitraumes vom 01. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 wurden die Änderungen nachfolgender Standards und Interpretationen verbindlich:
· Amendments to IFRS 7: Transfer of Financial Assets (ab 01.07.2011)
Die Änderung von IFRS 7 wurde im Oktober 2010 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 01. 07. 2011 beginnt. Die Änderung bestimmt umfangreiche neue qualitative und quantitative Angaben über übertragene finanzielle Vermögenswerte, die nicht ausgebucht wurden, und über das zum Ende der Berichtsperiode bestehende anhaltende Engagement bei übertragenen finanziellen Vermögenswerten. Die Änderung betrifft lediglich die Angaben und wirkt sich nicht auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns aus.
Standards bzw. Interpretationen per 30. Juni 2012 von der EU ratifiziert:
· Amendments to IAS 1 Presentation of Items of Other Comprehensive Income.
Die Änderung von IAS 1 wurde im Juni 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 01.07.2012 beginnt. Die Änderung des IAS 1 betrifft die die Darstellung der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses. Dabei sind Bestandteile, für die künftig eine erfolgswirksame Umgliederung vorgesehen ist (sog. Recycling), gesondert von Bestandteilen, die im Eigenkapital verbleiben, darzustellen. Diese Änderung betrifft allein die Darstellungsweise im Abschluss und daher keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
· Amendments to IAS 19 Employee Benefits
Der geänderte Standard ist für Geschäftsjahre die am oder nach dem 01.01.2013 beginnen, anzuwenden. Der geänderte IAS 19 schafft den Korridoransatz ab und verlangt eine Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste im sonstigen Ergebnis. Das Periodenergebnis wird hierdurch um ca. TEUR 20 geringer ausfallen.
· Amendments to IAS 12: Deferred Tax: Recovery of underlying assets
Die Änderung von IAS 12 wurde im Dezember 2010 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 01.01.2012 beginnt. Mit der Änderung des IAS 12 wird eine Vereinfachungsregelung eingeführt. Demnach wird (widerlegbar) vermutet, dass für die Bemessung der latenten Steuern bei Immobilien, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, grundsätzlich eine Realisierung des Buchwerts durch Veräußerungen ausschlaggebend ist. Bei den nicht abnutzbaren Sachanlagen, die nach dem Neubewertungsmodell bewertet werden, soll stets von einer Veräußerung ausgegangen werden. Im deutschen Rechtskreis werden aus der Anwendung dieser Änderung erwartungsgemäß keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns resultieren.
Der IASB bzw. das IFRIC haben folgende neuen Standards bzw. Interpretationen herausgegeben, die noch nicht in Kraft getreten sind, und von der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft nicht vorzeitig angewendet werden:
· Improvements to IFRSs (2009-2011) – various standards (ab 01.01.2013), not endorsed
· Amendments to IFRS 1: Severe Hyperinflation and removal of fixed dates for first-time-adopters (ab 01.07.2011), not endorsed
· Amendments to IFRS 7: Disclosures-Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities (ab 01.01.2013), not endorsed
· IFRIC Interpretation 20: Stripping Costs in the Production Phase of a Surface Mine (ab 01.01.2013), not endorsed
Amendments to IFRS 1: Government Loans (ab 01.01.2013), not endorsed
· Amendments to IAS 1: Presentation of items of other comprehensive income (ab 01.07.2012), not endorsed
· Amendments to IAS 32: Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities (ab 01.01.2014), not endorsed
· IFRS 9: Financial Instruments (IASB ab 01.01.2015), not endorsed
· IFRS 10: Consolidated financial statements (ab 01.01.2013), not endorsed
· IFRS 11: Joint Arrangements (ab 01.01.2013), not endorsed
· IFRS 12: Disclosure of Interests in other entities (ab 01.01.2013), not endorsed
· IFRS 13: Fair value measurements (ab 01.01.2013), not endorsed
· IAS 27: Separate financial statements (ab 01.01.2013), not endorsed
· IAS 28: Investments in associates and Joint Ventures (ab 01.01.2013), not endorsed
Die B + S Gruppe wendet grundsätzlich neue, überarbeitete oder geänderte Standards oder Interpretationen zum Zeitpunkt der verpflichtenden Anwendung an.
Die oben genannten überarbeiteten Standards und neue Interpretationen sind derzeit entweder nicht relevant oder es werden von ihnen aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. Der Konzern wird diese (überarbeiteten) Standards und Interpretationen für zukünftige Berichtsperioden, für welche die Anwendung verpflichtend ist, anwenden.
Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und kann am Sitz der Gesellschaft in München angefordert werden.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 30. August 2012 durch Beschluss des Vorstandes zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigegeben.
Der Konzernabschluss umfasst die Einzelabschlüsse der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften („B+S Gruppe“). Auf die nachfolgende vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 4 HGB wird Bezug genommen.
Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der B+S Gruppe zu Grunde. Diese sind identisch mit jenen des vorangegangenen Geschäftsjahres. Diese Vorschriften werden von allen einbezogenen Unternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss basiert grundsätzlich auf den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, mit Ausnahme insbesondere von bestimmten Finanzinvestitionen, die zu Marktwerten und langfristiger Rückstellungen (einschließlich Personalrückstellungen), die zu Barwerten angesetzt werden.
Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Posten der Gesamtergebnisrechnung sowie der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wird nach der Fristigkeit der Posten gegliedert.
Der Konzernabschluss ist in der Berichtswährung EURO bzw. in 1.000 EURO ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Konsolidierungsgrundsätze
Konsolidierungskreis und Stichtag
In den Konzernjahresabschluss sind neben der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München als Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, an denen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft eine direkte bzw. indirekte Stimmenmehrheit hält, durch Vollkonsolidierung einbezogen.
Der daraus resultierende Konzernanteilsbesitz nach § 313 Abs. 2, Abs. 4 HGB stellt sich wie folgt dar:
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| Beteiligungsunternehmen | Anteil in % |
Währung | Eigenkapital | Ergebnis | |
|---|---|---|---|---|---|
| B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich | 1 | 100 | TEUR | -3.879 | -1.433 |
| B+S Banksysteme Deutschland GmbH, München, Deutschland | 1, 2 | 100 | TEUR | 229 | 126 |
| B+S Banksysteme Schweiz AG, Hilterfingen, Schweiz | 1, 2 | 100 | TCHF | 401 | 208 |
Zu (1): Die Angaben beziehen sich jeweils auf den letzten, nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschluss in der angegebenen Landeswährung
Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich
Die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich sowie deren Tochterunternehmen, die B+S Banksysteme Deutschland GmbH, München, und die B+S Banksysteme Schweiz AG, Hilterfingen, bilden den Teilkonzern Salzburg.
Tochterunternehmen, die im Laufe eines Berichtsjahres erworben werden, sind ab dem Zeitpunkt des Übergangs der Beherrschung über die Finanz- und Geschäftspolitik einbezogen. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht.
Seit dem 01. Oktober 2008 hat sich der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften nicht verändert.
Das Geschäftsjahr ist konzerneinheitlich der Zeitraum vom 01. Juli bis 30. Juni des darauffolgenden Kalenderjahres.
Die Beherrschung der Tochterunternehmen durch die Gesellschaft wurde im Wege eines Einbringungs- und Abtretungsvertrages übernommen, dies war wirtschaftlich zum 30. September 2008.
Mit Wirkung zum 30. September 2008 sind die Tochterunternehmen erstmals einbezogen worden. Die Tochterunternehmen haben jeweils zum 30. September 2008 Zwischenabschlüsse nach einheitlichen Konzernrechnungslegungsgrundsätzen erstellt.
Konsolidierungsmethoden
Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode des IFRS 3 (Unternehmenszusammenschlüsse) bilanziert. Bei der Erstkonsolidierung werden die identifizierbaren Posten des erworbenen Unternehmens mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Ein danach verbleibender positiver Unterschiedsbetrag zwischen der übertragenen Gegenleistung für das erworbene Unternehmen und dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital wird als Geschäfts- und Firmenwert gesondert bilanziert. Ein danach verbleibender negativer Unterschiedsbetrag wird nach nochmaliger kritischer Würdigung der Ansetzbarkeit und Bewertung der übernommenen Posten erfolgswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Der Geschäfts- und Firmenwert wird mindestens einmal jährlich auf seine Werthaltigkeit überprüft, gegebenenfalls wird eine Wertminderung auf den erzielbaren Betrag vorgenommen.
Konzerninterne Transaktionen, Salden sowie unrealisierte Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Bei Vorhandensein unrealisierter Verluste wird dies jedoch als Indikator zur Notwendigkeit der Durchführung eines Wertminderungstests für den übertragenen Vermögenswert genommen.
Auf Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gemäß IAS 12 (Ertragsteuern) abgegrenzt.
Währungsumrechnung
Geschäftstransaktionen in ausländischer Währung
Die Konzerngesellschaften erfassen Geschäftsfälle in fremder Währung mit den relevanten Fremdwährungskursen zum Transaktionszeitpunkt. In den Folgeperioden werden die monetären Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs bewertet, die Umrechnungsdifferenzen werden im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.
Umrechnung von Einzelabschlüssen in ausländischer Währung
Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden gemäß IAS 21 (Wechselkursänderungen) in Euro umgerechnet. Als funktionale Währung gilt die Währung des primären Wirtschaftsumfelds, in dem das Tochterunternehmen tätig ist. Da sämtliche einbezogene Tochterunternehmen ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben, ist die jeweilige Landeswährung grundsätzlich die funktionale Währung. Die Vermögenswerte und Schulden ausländischer Geschäftsbetriebe (inklusive Firmenwert und Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert, die aus der Konsolidierung entstehen) werden mit dem Wechselkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Erträge und Aufwendungen ausländischer Geschäftsbetriebe werden zu Durchschnittskursen in Euro umgerechnet, die annähernd den Wechselkursen zu den Transaktionszeitpunkten entsprechen (Stichtagskurs 30. Juni 2012: 1 EUR = 1,203 CHF/ Vorjahr 1 EUR = 1,2071 CHF, Jahresdurchschnittskurs: 1 EUR = 1,201 CHF/ Vorjahr: 1 EUR = 1,206 CHF). Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen werden erfolgsneutral behandelt und im Eigenkapital unter den Währungsumrechnungsdifferenzen ausgewiesen. Im Jahr der Endkonsolidierung ausländischer Tochterunternehmen werden diese Währungsdifferenzen ergebniswirksam aufgelöst.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Immaterielle Vermögenswerte
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Haben immaterielle Vermögenswerte eine bestimmte Nutzungsdauer, werden sie über den Zeitraum ihrer Nutzung linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer beträgt für Software und Softwarenutzungsrechte drei bis fünf Jahre. Wertminderungen und Wertaufholungen werden in der Gesamtergebnisrechnung in der Position „Abschreibungen“ ergebniswirksam erfasst.
Die Gesellschaft verfügt über keine immateriellen Vermögenswerte (mit Ausnahme des Geschäfts- und Firmenwertes) mit unbestimmter Nutzungsdauer.
Entwicklungskosten
Ab 01. Oktober 2008 werden in der B+S Gruppe keine Entwicklungskosten mehr aktiviert, weil die Voraussetzungen für die Aktivierung nach IAS 38 nicht mehr in ausreichendem Ausmaß dokumentiert und damit nachgewiesen werden können. Die Entwicklungskosten wurden zu Herstellkosten bewertet. Basis für die Herstellkosten waren die Personalkosten. Fremdkapitalkosten wurden nur für qualifizierte Vermögenswerte aktiviert. Entwicklungskosten wurden erstmals im Geschäftsjahr 1990/91 aktiviert. Der per 01.10.2008 verbliebene Vermögenswert wird linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.
Geschäfts- und Firmenwert
Geschäfts- und Firmenwerte aus einem Unternehmenszusammenschluss werden bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmens-zusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden bemessen. Der bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert wird einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen und mit ursprünglichen Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Wertminderungsaufwendungen werden in der Gesamtergebnisrechnung in der Position „Abschreibungen“ erfasst.
Sachanlagen
Gegenstände des Sachanlagevermögens, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und gegebenenfalls Wertminderungen bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten umfassen alle Kosten, die angefallen sind, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten enthalten neben Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs werden nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nur insoweit aktiviert, als sie für die Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten anfallen. Wertminderungen und Wertaufholungen werden in der Position „Abschreibungen“ ergebniswirksam erfasst.
Die Abschreibung abnutzbarer Sachanlagen erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Die Restwerte, die jeweilige Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethode werden periodisch geprüft, um sicherzustellen, dass diese dem erwarteten wirtschaftlichen Nutzenverlauf des Sachanlagegegenstandes entsprechen. Übersteigt der Buchwert einer Sachanlage dessen geschätzten erzielbaren Betrags, so wird er auf seinen geschätzten erzielbaren Betrag abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurde unverändert gegenüber dem Vorjahr die folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauer angenommen:
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| Nutzungsdauer in Jahren | Abschreibungssatz in % |
|
|---|---|---|
| Investitionen in fremden Gebäuden | 4 - 10 | 10 - 25 |
| Bauten auf fremdem Grund | 50 | 2 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 - 10 | 10 - 33 |
Gewinne und Verluste aus Abgängen von Sachanlagen werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der Sachanlagen ermittelt und unter der Position „sonstige betriebliche Erträge“ in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen nach IAS 40 (Investment Property) Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und / oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten werden. Sie werden analog zu den Sachanlagen gemäß dem Anschaffungskostenmodell mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls notwendiger Wertminderungen bilanziert. Die planmäßige Abschreibung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren. Ein externes und unabhängiges Bewertungsunternehmen, das über adäquate, anerkannte professionelle Qualifikationen und aktuelle Erfahrungen am Standort und in der Kategorie der bewerteten Immobilien verfügt, hat die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie im Januar 2012 bewertet. Der Marktwert wird, basierend auf diesem Gutachten, auf rund TEUR 2.243 geschätzt.
Leasing
Bei Leasingtransaktionen über Sachanlagen (Investitionsleasing) treten Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer auf. Tragen Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Gegenstand verbunden sind, wird der Leasingvertrag gemäß IAS 17 (Leasingverhältnisse) als Finanzierungsleasing behandelt. In diesen Fällen aktiviert der Leasingnehmer das Leasingobjekt zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Höhe des Barwertes der Mindestleasingzahlungen oder in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Leasingobjekts, sofern dieser Wert niedriger ist. In der Folge wird der Leasinggegenstand über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Zugleich wird eine entsprechende Finanzverbindlichkeit angesetzt, die in der Folgezeit nach der Effektivzinsmethode fortgeschrieben wird. Der Zinsanteil der Leasingrate wird aufwandswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Alle übrigen Leasingverträge, bei denen die Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer auftreten, werden als Operatingleasing behandelt. Die Leasingraten werden als Aufwand erfasst.
Wertminderung
Bei Sachanlagevermögen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und immateriellen Vermögenswerten einschließlich Firmenwerten wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anzeichen einer Wertminderung vorliegen. Geschäfts- und Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Sachverhalte oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte.
Ein späterer Wegfall der Wertminderung führt – mit Ausnahme bei Geschäfts- und Firmenwerten – zu einer erfolgswirksamen Wertaufholung bis zum geringeren Wert aus fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und erzielbarem Betrag. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen für erwartete uneinbringliche Beträge bilanziert.
Wertminderungen und Wertaufholungen werden ergebniswirksam im Posten „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ erfasst.
Die Bewertung sonstiger Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten.
Liquide Mittel
Liquide Mittel umfassen Bargeld (Kassenbestände), erhaltene Schecks und jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.
Finanzinstrumente
Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bestimmte sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten.
Derivative Finanzinstrumente, wie Devisentermingeschäfte oder Währungsswaps, werden von der B+S Gruppe nicht gehalten.
Kredite und Forderungen im Sinne von IAS 39 werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Anwendung der Effektivzinsmethode, angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige originäre finanzielle Verpflichtungen werden als finanzielle Schulden im Sinne von IAS 39 mit den fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Anwendung der Effektivzinsmethode, angesetzt. Der Buchwert entspricht näherungsweise dem Zeitwert (Fair Value). Sämtliche verzinste Finanzinstrumente sind variabel verzinst und haben überwiegend kurze Laufzeiten. In den sonstigen Forderungen sind als finanzielle Vermögenswerte Mitarbeiterdarlehen ausgewiesen.
Die Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden entsprechen in der Regel den Marktpreisen zum Bilanzstichtag. Sofern Preise aktiver Märkte nicht unmittelbar verfügbar sind, werden sie – wenn sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind – unter Anwendung anerkannter finanzmathematischer Bewertungsmodelle und aktueller Marktparameter (insbesondere Zinssätze, Wechselkurse und Bonitäten der Vertragspartner) berechnet. Dazu werden die Cashflows der Finanzinstrumente auf den Bilanzstichtag abdiskontiert.
Der erstmalige Ansatz von Finanzinstrumenten erfolgt zum Erfüllungstag. Finanzinstrumente werden dann ausgebucht, wenn die Chancen und Risiken aus dem Finanzinstrument erloschen sind bzw. das Finanzinstrument getilgt wurde.
Verpflichtungen für Abfertigungen und Pensionen
Auf Grund gesetzlicher Verpflichtungen ist die B+S Gruppe verpflichtet, an Mitarbeiter mit Dienstort in Österreich, die vor dem 01. Januar 2003 in das Unternehmen eingetreten sind, im Kündigungsfall durch den Dienstgeber oder zum Pensionsantrittszeitpunkt eine einmalige Abfertigung zu leisten. Diese ist von der Anzahl der Dienstjahre und dem bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezug abhängig und beträgt zwischen zwei und zwölf Monatsbezügen. Für diese Verpflichtung wird eine Rückstellung gebildet.
Die Ermittlung dieser Rückstellung erfolgt nach der in IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) vorgeschriebenen Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Methode, Anwartschaftsbarwertverfahren). Im Rahmen dieses Anwartschaftsbarwertverfahrens werden sowohl die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartende Steigerung der Gehälter und Renten berücksichtigt. Dabei wird der Barwert der künftigen Zahlungen nach einem versicherungsmathematischen Verfahren über die Beschäftigungszeit der Mitarbeiter angesammelt. Die Berechnung erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Veränderung der Bewertungsparameter werden nach der 10 %-Korridormethode auf die erwartete durchschnittliche zukünftige Restlebensarbeitszeit der Mitarbeiter verteilt.
Den Berechnungen liegen folgende Annahmen zu Grunde:
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| 30.06.2012 | 30.06.2011 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 3,0 % | 4,40 % |
| Pensions- und Gehaltssteigerungen | 3 % | 3 % |
| Fluktuation | 4,5 – 7,5 % | 4,5 – 7,5 % |
| Pensionsalter Frauen | 56,5 - 62 Jahre | 56,5 - 62 Jahre |
| Pensionsalter Männer | 61,5 - 62 Jahre | 61,5 - 62 Jahre |
| Lebenserwartung | AVÖ-2008-P | AVÖ-2008-P |
Der Rechnungszins wurde unter Berücksichtigung der sehr langen durchschnittlichen Laufzeiten und hohen durchschnittlichen Restlebenserwartungen auf Basis von Marktzinssätzen festgesetzt. Die Mitarbeiterfluktuation ist betriebsspezifisch ermittelt und alters-/dienstzeitabhängig berücksichtigt. Die gesetzlichen Übergangsbestimmungen bezüglich des Pensionsalters wurden berücksichtigt.
Für Mitarbeiter mit Dienstort in Österreich, die seit dem 01. Januar 2003 in das Unternehmen eingetreten sind, sind laufend Beiträge an eine Mitarbeitervorsorgekasse zum Zwecke der Alterssicherung zu leisten. Eine darüber hinausgehende gesetzliche Verpflichtung zur Leistung von Abfertigungszahlungen bei Ausscheiden des Arbeitnehmers besteht nicht. Für dieses beitragsorientierte Versorgungsmodell ist daher keine Rückstellung zu bilden.
Weitere beitragsorientierte Verpflichtungen resultieren aus Dienstgeberbeiträgen (Arbeitgeberanteile) zur Rentenversicherung und aus den Beiträgen zur Mitarbeitervorsorgekasse.
Mitarbeiter der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München haben ab dem ersten Arbeitstag die Möglichkeit eine betriebliche Altersvorsorge (BAV) abzuschließen.
Bei der Pensionskasse des BVV Versicherungsvereins besteht eine Vollmitgliedschaft. Dabei ist der Beitrag 3,5 % des Bruttoarbeitsentgelts, der von Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) und Arbeitgeber je zu 50 % geleistet wird. Der Arbeitnehmer hat ferner die Möglichkeit, seinen Anteil bis zum gesamten Maximalbeitrag von derzeit 224 EUR pro Monat aufzustocken. Die Beiträge sind bis zu 4 % der BBG (West), 2.688 EUR im Jahr 2012, lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei und können beim Arbeitgeber als Betriebsausgaben abgezogen werden. Eine Verpflichtung zur Rückstellungsbildung besteht nicht.
Sonstige Rückstellungen (langfristige, kurzfristige)
Sonstige Rückstellungen werden entsprechend IAS 37 (Rückstellungen) gebildet, wenn für die Gesellschaft eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten auf Grund eines vergangenen Ereignisses vorliegt und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Mittelabfluss führen wird.
Rückstellungen werden mit jenem Betrag angesetzt, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses nach bester Schätzung ermittelt werden kann. Sie werden unter Berücksichtigung aller daraus erkennbaren Risiken zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Rückgriffsansprüchen verrechnet. Dabei wird vom Erfüllungsbetrag mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit ausgegangen. Ist eine vernünftige Schätzung des Betrages nicht möglich, wird keine Rückstellung gebildet.
Steuern
Der für das Geschäftsjahr ausgewiesene Ertragssteueraufwand umfasst die laufenden Steuern und die ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern. Die laufenden Steuern ergeben sich aus der Ermittlung der für das abgelaufene Geschäftsjahr bestehenden Steuerbelastung aus dem errechneten steuerpflichtigen Einkommen und dem anwendbaren Steuersatz.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 12 nach der Balance Sheet Liability Method für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen im Konzernabschluss und den bestehenden Steuerwerten. Des Weiteren wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Geschäfts- und Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende, temporäre Unterschiede. Aktive latente Steuern werden nicht angesetzt, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass der enthaltene Steuervorteil realisierbar ist.
Latente Steueransprüche und latenten Steuerschulden werden saldiert, sofern diese ertragsteuerlichen Ansprüche und Schulden gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und sich auf dasselbe Steuersubjekt oder eine Gruppe unterschiedlicher Steuersubjekte beziehen, die ertragsteuerlich gemeinsam veranlagt werden.
Umsatzrealisierung
Umsätze werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem die Lieferung oder Leistung erbracht wurde und ein verlässlich bestimmbarer Anspruch auf Gegenleistung entstanden ist. Erträge aus Dienstleistungen werden nach Maßgabe der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst. Bei Dauerschuldverhältnissen erfolgt die Umsatzrealisierung nach Maßgabe der jeweils im Vertrag festgelegten Leistungserbringung.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis umfasst die für die aufgenommenen Fremdfinanzierungen zu leistenden Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen sowie die für Veranlagungen von Finanzmitteln erhaltenen Zinsen und ähnliche Erträge. Zinsen werden auf Basis des Zeitablaufes abgegrenzt.
Stock Options
Für die Verpflichtungen aus dem Stock Option Plan des Jahres 2001 findet IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütungen – in Bezug auf Ansatz und Bewertung keine Anwendung.
Schätzungen und Unsicherheiten bei Ermessensentscheidungen und Annahmen
Bei Aufstellung des Konzernabschlusses müssen zu einem gewissen Grad Einschätzungen und Ermessensentscheidungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die die bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Angaben von sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten und den Ausweis von Aufwendungen und Erträgen im Geschäftsjahr beeinflussen.
Die sich in Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Der Grundsatz des „true and fair view“ wurde auch bei der Verwendung von Schätzungen uneingeschränkt gewahrt.
Schätzungsunsicherheiten bestehen insbesondere bei der Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen sowie bei der Beurteilung der Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern.
Die Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen ist zum einen mit Schätzungen zur erwarteten Nutzungsdauer der Vermögenswerte verbunden, zum anderen basiert sie auf Beurteilungen des Managements hinsichtlich der Werthaltigkeit der Vermögenswerte bzw. dem Vorliegen von Wertminderungen. Faktoren, wie geringere als geplante Nettozahlungsströme, können zu einer Wertminderung führen.
Der Konzern überprüft einmal jährlich, ob die immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer oder ein Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert sind. Dies erfordert eine Schätzung des erzielbaren Betrages, dem dieser Vermögenswert zugeordnet ist. Zur Schätzung des erzielbaren Betrages muss der Konzern die voraussichtlichen zukünftigen Cashflows aus diesem Vermögenswert schätzen und darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln.
Aktive latente Steuern werden in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass sie genutzt werden können. Zur Beurteilung der Wahrscheinlichkeit der zukünftigen Nutzbarkeit werden Faktoren, wie zum Beispiel operative Planungen und Verlustvortragsperioden herangezogen. Weichen die tatsächlichen Ergebnisse von diesen Schätzungen negativ ab, könnte dies zu erfolgswirksamen Abwertungen der angesetzten aktiven latenten Steuern führen.
Die Verpflichtung der B+S Gruppe, Zahlungen von Abfertigungen zu erbringen, wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Alle Annahmen werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Bei der Ermittlung des angemessenen Diskontierungssatzes orientiert sich das Management an langfristigen Marktzinssätzen. Die Sterberaten basieren auf öffentlich zugänglichen Sterbetafeln. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.
Die Bewertung von sonstigen Rückstellungen und vergleichbaren Verpflichtungen ist in Abhängigkeit vom jeweils zugrunde liegenden Geschäftsvorfall teilweise komplex und in erheblichem Maß mit Schätzungen verbunden. Die vom Management getroffenen Annahmen bezüglich des Eintritts sowie der möglichen Höhe der Inanspruchnahme basieren unter anderem auf Erfahrungswerten, verfügbaren technischen Daten, Einschätzungen von Kostenentwicklungen. Die tatsächlich eintretenden Belastungen können von den angesetzten Rückstellungsbeträgen abweichen.
Eigene Anteile
Erwirbt der Konzern eigene Anteile, so werden diese gemäß IAS 32 vom Eigenkapital abgezogen. Der Kauf, Verkauf, die Ausgabe oder Einziehung von eigenen Anteilen wird nicht erfolgswirksam erfasst. Im Berichtsjahr wurden keine weiteren eigenen Anteile erworben. Im Übrigen werden auf die Ausführungen zu Ziffer (8) verwiesen.
Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und Gesamtergebnisrechnung
(1) Immaterielle Vermögenswerte
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| in TEUR | Software | Geleistete Anzahlungen |
Entwicklungs- kosten |
Kundenstamm | Marke | Geschäfts- und Firmenwert |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | |||||||
| Stand 30. Juni 2010 = 01. Juli 2010 | 341 | 0 | 1168 | 553 | 168 | 16.866 | 19.096 |
| Zugänge | 15 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 15 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2011 | 356 | 0 | 1.168 | 553 | 168 | 16.866 | 19.111 |
| Zugänge | 16 | 109 | 0 | 0 | 0 | 0 | 125 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2012 | 372 | 109 | 1.168 | 553 | 168 | 16.866 | 19.236 |
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| in TEUR | Software | Geleistete Anzahlungen |
Entwicklungs- kosten |
Kundenstamm | Marke | Geschäfts- und Firmenwert |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
| Stand 30. Juni 2010 = 01. Juli 2010 | 195 | 0 | 754 | 98 | 28 | 0 | 1.075 |
| Abschreibungen planmäßig | 50 | 0 | 252 | 55 | 17 | 0 | 374 |
| Abschreibungen außerplanmäßig | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5.700 | 5.700 |
| Stand 30. Juni 2011 | 245 | 0 | 1.006 | 153 | 45 | 5.700 | 7.149 |
| Abschreibungen planmäßig | 45 | 0 | 135 | 55 | 17 | 0 | 252 |
| Abschreibungen außerplanmäßig | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2012 | 290 | 0 | 1.141 | 208 | 62 | 5.700 | 7.401 |
| Buchwerte | |||||||
| Buchwert Stand 30. Juni 2011 | 111 | 0 | 162 | 401 | 122 | 11.166 | 11.962 |
| Buchwert Stand 30. Juni 2012 | 82 | 109 | 27 | 346 | 105 | 11.166 | 11.835 |
Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten und des Firmenwertes ist in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten „Abschreibungen“ enthalten.
Zum Bilanzstichtag 30.06.2012 bestehen vertragliche Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 161 (Vorjahr TEUR 0).
(2) Geschäfts- und Firmenwert
Gemäß IAS 36 wurde zum 30. Juni 2012 der ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwert einem Impairment Test unterzogen. Der Werthaltigkeitstest basiert auf dem Nutzungswert, der durch Abzinsung der im Rahmen der Weiterführung der jeweiligen Einheiten entstehenden Cashflows ermittelt wird. Die Cashflow-Planung erfolgt auf Basis der aktuellen operativen Ergebnisse sowie einer Unternehmensplanung über einen Zeitraum von drei Jahren. Dem Detailplanungszeitraum von drei Jahren werden die bugetierten Cash-Flows zu Grunde gelegt und des Weiteren ein Abschlag auf diese Cash-Flows auf Grund von Planungsunsicherheiten vorgenommen. Zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen jenseits des Detailplanungszeitraums wird die durchschnittliche Cashflow-Prognose des drei-jährigen Detailplanungszeitraums verwendet. Bei der Unternehmensplanung werden sowohl aktuelle Erkenntnisse als auch historische Entwicklungen berücksichtigt. Zum 30. Juni 2012 bestand kein Abwertungsbedarf (Vorjahr TEUR 5.700).
Der Berechnung wurde ein Nachsteuerzinssatz von 9,4% p.a. (Vorjahr 9,5 % p.a.) mit einer Wachstumsrate in der Ewigen Rente von 2,0 % (Vorjahr 1,5 %) zu Grunde gelegt.
Bei folgenden, der Berechnung des Nutzungswertes zugrunde gelegten Annahmen bestehen Schätzungsunsicherheiten:
· Geplante Umsatzerlöse
· Abzinsungssatz
· Wachstumsrate.
Die Prognose der Zahlungsströme einschließlich der Umsatzerlöse basiert auf den unternehmensinternen Finanzbudgets bzw. Vorschaurechnungen, welche einen Zeitraum von drei Jahren umfassen. Die geschätzten Zahlungsströme jenseits dieser Periode werden durch Extrapolation der angepassten Budget- bzw. Vorschauwerte ermittelt.
Die Abzinsungssätze stellen die aktuellen Markteinschätzungen hinsichtlich der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten jeweils zuzuordnenden spezifischen Risiken dar.
Den Wachstumsraten liegen branchenbezogene Erwartungswerte zugrunde.
Der Buchwert der Einheit entspricht aus gegenwärtiger Sicht ihrem Nutzungswert. Die Überprüfung des Firmenwertes mittels einer Sensitivitätsanalyse zeigt folgende Auswirkungen auf den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit:
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| EBIT | -10 % |
-20 % |
-30 % |
|---|---|---|---|
| Abwertungsbedarf in TEUR | 0 | 761 | 2.252 |
(3) Sachanlagen
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| in TEUR | Gebäude | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Anschaffungskosten | |||
| Stand 30. Juni 2010 = 01. Juli 2011 | 5.787 | 950 | 6.737 |
| Zugänge | 0 | 51 | 51 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2011 | 5.787 | 1.001 | 6.788 |
| Zugänge | 77 | 37 | 114 |
| Umgliederung zu “als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ | 1.335 | 8 | 1.335 |
| Abgänge | 0 | 8 | 8 |
| Stand 30. Juni 2012 | 4.529 | 1.030 | 5.559 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||
| Stand 30. Juni 2010 = 01. Juli 2010 | 100 | 485 | 585 |
| Abschreibungen | 151 | 166 | 317 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2011 | 251 | 651 | 902 |
| Abschreibungen | 112 | 131 | 245 |
| Umgliederung zu “als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ | 193 | 0 | 193 |
| Abgänge | 0 | 8 | 8 |
| Stand 30. Juni 2012 | 170 | 774 | 944 |
| Buchwerte | |||
| Buchwert Stand 30. Juni 2011 | 5.536 | 350 | 5.886 |
| Buchwert Stand 30. Juni 2012 | 4.359 | 256 | 4.615 |
Zu den im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen aktivierten Sachanlagen wird auf Ziffer (14) verwiesen. Es bestehen zum Bilanzstichtag keine vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen.
(4) Als Finanzanlage gehaltene Immobilien
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| in TEUR | Als Finanzinvest. gehaltene Immobilie | Gesamt |
|---|---|---|
| Stand 30. Juni 2010 = 01. Juli 2010 | 1.335 | 1.335 |
| Zugänge | 0 | 0 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2011 | 1.335 | 1.335 |
| Zugänge / Umgliederung | 1.335 | 1.335 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2012 | 2.670 | 2.670 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||
| Stand 30. Juni 2010 = 01. Juli 2010 | 182 | 182 |
| Abschreibungen | 11 | 11 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2011 | 193 | 193 |
| Abschreibungen | 54 | 54 |
| Abschreibung zu umgegliedertem Vermögenswert | 194 | 194 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2012 | 441 | 441 |
| Buchwert Stand 30. Juni 2011 | 1.142 | 1.142 |
| Buchwert Stand 30. Juni 2012 | 2.229 | 2.229 |
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen im Vorjahr ein Stockwerk und seit Dezember 2011 ein weiteres Stockwerk des als Sachanlage unter Ziffer (2) ausgewiesenen und in Eigennutzung stehenden Bürogebäudes. Seit Dezember 2011 ist diese freie Fläche nun vermietet. Der an Hand von anerkannten Bewertungsmethoden ermittelte Fair Value entspricht in etwa dem Buchwert.
(5) Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Sämtliche Forderungen und Vermögenswerte haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 743 | 363 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 68 | 137 |
| 811 | 501 |
Bei den Forderungen zu Lieferungen und Leistungen wurden folgende Wertberichtigungen vorgenommen:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Bruttoforderungen | 743 | 363 |
| Pauschalierte Einzelwertberichtigungen | 0 | 0 |
| 743 | 363 |
Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Stand Wertberichtigungen zum Periodenbeginn | 0 | 35 |
| Zuführungen (Aufwendungen für Wertberichtigungen) | 0 | 0 |
| Verbrauch | 0 | 35 |
| Stand Wertberichtigungen zum Periodenende | 0 | 0 |
Einzelwertberichtigungen von finanziellen Vermögenswerten werden dann vorgenommen, wenn der Buchwert des finanziellen Vermögenswertes höher als der Barwert der zukünftigen, abgezinsten Cashflows ist. Als Indikatoren für Einzelwertberichtigungen gelten finanzielle Schwierigkeiten, Insolvenz, Vertragsbruch und erheblicher Zahlungsverzug der Kunden.
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Buchwert | 743 | 363 |
| Davon zum Abschlussstichtag weder wertgemindert noch überfällig | 709 | 283 |
| Nicht wertgemindert und überfällig < 60 Tage | 28 | 19 |
| Nicht wertgemindert und überfällig < 90 Tage | 0 | 61 |
| Nicht wertgemindert und überfällig> 120 Tage | 6 | 0 |
Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.
In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerte sind enthalten:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Mitarbeiterdarlehen | 15 | 18 |
| Andere Forderungen | 53 | 119 |
| 68 | 137 |
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte sind weder wertgemindert noch überfällig.
Hinsichtlich der anderen Forderungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.
Bei Forderungen und finanziellen Vermögenswerten des Konzerns entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert der Instrumente.
(6) Liquide Mittel
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 1 | 1 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 1.155 | 1.988 |
| 1.156 | 1.989 |
(7) Rechnungsabgrenzungen
Die Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 246 (Vorjahr TEUR 249) betreffen Versicherungsprämien und sonstige vorausbezahlte Ausgaben.
(8) Eigenkapital
Die Entwicklung des gezeichneten Kapitals und der Rücklagen findet sich im Detail in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung.
Als gezeichnetes Kapital wird das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 6.209.933,00 ausgewiesen. Es ist eingeteilt in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien hat sich während des Geschäftsjahres nicht verändert.
Die Rücklage für Währungsumrechnungsdifferenzen umfasst alle Kursdifferenzen, die aus der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse von konsolidierten Tochterunternehmen entstanden sind.
Als eigene Anteile werden eingelegte Anteile ausgewiesen. Die eigenen Anteile enthalten 80.000 Stück (Vorjahr 80.000 Stück) eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,30 gesamt somit EUR 104.000. Die Aktien wurden am 01. Dezember 2008 eingelegt. Diese wurden im Einlagezeitpunkt mit dem Ausgabebetrag der im Wege der Sachkapitalerhöhung ausgegebenen neuen Aktien von EUR 1,30 je Aktie bewertet. Gemäß IAS 32 Abs. 36 werden eigene Anteile nicht zum Stichtagskurs bewertet.
Das Bilanzergebnis enthält das Ergebnis der Periode zuzüglich der Ergebnisvorträge aus Vorperioden.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Februar 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 23. Februar 2016 das Grundkapital um bis zu EUR 3.104.966,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 je Aktie gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Bei Ausnutzung der Ermächtigung kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden, zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Wandlungs- und Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, zur Erschließung neuer Kapitalmärkte im Ausland, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet.
Das Bedingte Kapital entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
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| Bedingtes Kapital 2001/I | Insgesamt | |
|---|---|---|
| Beschluss der Hauptversammlung vom | 18.07.2001 | |
| Stand zum 30.06.2012 (in EUR) | 22.857 | 22.857 |
Das Bedingte Kapital 2001/I dient zur Absicherung des „Stock Option Plan 2001“. Zum Stichtag des Jahresabschlusses ist das Mitarbeiterbeteiligungsmodell ausgelaufen und es bestehen keine weiteren Optionsrechte
Stock Option Plan 2001
Ermächtigung der Hauptversammlung vom 18. Juli 2001
Ermächtigung des Aufsichtsrats und des Vorstands bis zum 17. Juni 2006, einmalig oder mehrmals Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 160.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien an Mitarbeiter der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bzw. gegenwärtigen oder zukünftig verbundenen Unternehmen (‚Mitarbeiter‘) bzw. an Vorstandsmitglieder der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bzw. Mitglieder der Geschäftsführung von gegenwärtig oder zukünftig verbundenen Unternehmen (‚Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung‘) auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien zu gewähren. Davon entfallen auf ausgewählte Vorstände der Gesellschaft maximal 16.000 Aktienoptionen, auf ausgewählte Arbeitnehmer der Gesellschaft maximal 120.000 Aktienoptionen, auf ausgewählte Geschäftsführer von gegenwärtig oder zukünftig mit der Gesellschaft verbundenen in- und ausländischen Unternehmen maximal 8.000 Aktienoptionen und auf ausgewählte Arbeitnehmer von gegenwärtig oder zukünftig mit der Gesellschaft verbundenen in- und ausländischen Unternehmen maximal 16.000 Aktienoptionen. Jede der ausgegebenen Optionen berechtigt zum Umtausch in eine Stückaktie. Die Laufzeit der Optionen beträgt längstens zehn Jahre. Entsprechend den Optionsbedingungen kann das Umtauschrecht grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Ausgabe des Optionsscheins ausgeübt werden. Neben dem Basispreis, der dem Verkehrswert der Aktie zum Zeitpunkt der Unterbreitung der Option entspricht, ist bei Ausübung des Optionsrecht ein Aufgeld in Höhe von 25 % des bei Ausgabe festgelegten Basispreises als Erfolgsziel zu entrichten. Im Übrigen darf das Umtauschrecht nach Ablauf der zweijährigen Mindestwartefrist und unbeschadet der Beachtung des Erfolgsziels grundsätzlich jederzeit unter Beachtung von Zeiträumen, in denen eine Ausübung untersagt ist, wahrgenommen werden. Im Falle des Umtausches von Optionen in Aktien hat der Optionsberechtigte den auf dem Optionsschein angegebenen Betrag zuzüglich eines Aufgeldes als Umtauschpreis zu entrichten. Im Rahmen dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells wurden im Februar 2002 Optionsrechte ausgegeben.
Im Geschäftsjahr wurden aus keinem der bestehenden Mitarbeiterbeteiligungsmodelle Optionsrechte zum Bezug von Stückaktien in Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft umgetauscht.
Die Optionsscheine entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
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| Nominalwert der Optionen EUR |
Durchschnittlicher Zeitwert der Option bei Ausgabe EUR |
Anzahl der Umtauschrechte in Stück | Durchschnittlicher Umtauschpreis EUR |
Durchschnittliche Restlaufzeit Monate | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bestand der gezeichneten und umtauschbaren Optionsscheine zum 30.06.2011: | |||||
| - Mitglieder des Vorstands | 429 | 13,86 | 429 | 24,92 | 8 |
| - Ausgeschiedene Mitglieder des Vorstandes | 2.143 | 13,86 | 2.143 | 24,92 | 8 |
| - Mitarbeiter | 8.429 | 13,86 | 8.429 | 24,92 | 8 |
| 11.001 | 11.001 | ||||
| Im Geschäftsjahr verfallene Optionen: | |||||
| - Mitglieder des Vorstands | 429 | 13,86 | 429 | 24,92 | 8 |
| - Ausgeschiedene Mitglieder des Vorstandes | 2.143 | 13,86 | 2.143 | 24,92 | 8 |
| - Mitarbeiter | 8.429 | 13,86 | 8.429 | 24,92 | 8 |
| 11.001 | 11.001 | ||||
| Bestand der gezeichneten und umtauschbaren Optionsscheine zum 30.06.2012: | |||||
| - Mitglieder des Vorstands | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| - Ausgeschiedene Mitglieder des Vorstandes | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| - Mitarbeiter | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 |
Sowohl im Berichtszeitraum als auch im vorangegangenen Geschäftsjahr gab es keine gekündigten, ausgeübten, neu gezeichneten und nicht ausgegebene Optionsscheine.
Aktuelle Bewertung der Optionsrechte
Zum Bilanzstichtag 30.06.2012 sind alle Optionsrechte ausgelaufen. Der beizulegende Zeitwert für alle Aktienoptionsprogramme beträgt daher zum Bilanzstichtag EUR 0 (Vorjahr EUR 11.001).
(9) Eigene Anteile
Erwirbt der Konzern eigene Anteile, so werden diese vom Eigenkapital abgezogen. Der Kauf, Verkauf, die Ausgabe oder Einziehung von eigenen Anteilen wird nicht erfolgswirksam erfasst.
Am 01. Dezember 2008 hat die Gesellschaft 80.000 Stück eigene Aktien zu einem im Rahmen der Sachkapitalerhöhung festgelegten Ausgabebetrag von EUR 1,30 pro Stück erworben.
(10) Verpflichtungen für Abfertigungen
Die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Österreich, ist auf Grund gesetzlicher Vorschriften zur Zahlung von Abfertigungen in Österreich verpflichtet. Die Grundlagen und die Berechnungsmethode sind oben bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargestellt.
Die Veränderung der Verpflichtung für Abfertigungen stellt sich folgendermaßen dar:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Anwartschaftsbarwert der Verpflichtung am Beginn des Geschäftsjahres | 565 | 683 |
| Dienstzeitaufwand | 31 | 37 |
| Zinsaufwand | 27 | 29 |
| Gezahlte Leistungen | -20 | 0 |
| versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 159 | -184 |
| Anwartschaftsbarwert der Verpflichtung am Ende des Geschäftsjahres | 762 | 565 |
| nicht erfasste versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 129 | 308 |
| Bilanzwert | 891 | 873 |
Der Anwartschaftsbarwert ist nicht fondsfinanziert.
Der Anwartschaftsbarwert für Verpflichtungen aus Abfertigungen entwickelte sich zu den vergangenen Stichtagen folgendermaßen:
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| in TEUR | erfahrungsbedingte Anpassungen | 30.06.2012 |
|---|---|---|
| 30.06.2009 = 01.07.2009 | 44 | 565 |
| 30.06.2010 = 01.07.2010 | -27 | 683 |
| 30.06.2011 = 01.07.2011 | -163 | 565 |
| 30.06.2012 = 01.07.2012 | 48 | 762 |
Die erfahrungsbedingten Anpassungen der Schulden des Plans betragen im Geschäftsjahr TEUR -48 (Vorjahr TEUR 163).
Die im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus Abfertigungen in der Gesamtergebnisrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand | 31 | 37 |
| Zinsaufwand | 27 | 29 |
| Realisierte versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) | -20 | -4 |
| Erträge / Aufwendungen im Geschäftsjahr | 38 | 62 |
Aufwendungen für Abfertigungen sind in der Gesamtergebnisrechnung im Personalaufwand erfasst.
(11) Sonstige Rückstellungen
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| in TEUR | 01.07.2011 | Verbrauch | Auflösung | Dotierung | 30.06.2012 |
|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Rückstellungen | 953 | 705 | 231 | 546 | 565 |
Die ausgewiesenen Rückstellungen sind als kurzfristig zu betrachten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, die nach bestem Ermessen angesetzt wurden. Die Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern resultierten im Wesentlichen aus Urlaubsansprüchen, Ansprüchen aus Überstunden und sonstige Ansprüche.
(12) Steuern vom Einkommen und Ertrag und latente Steuern
Der in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesene Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Aufwand für laufende Ertragsteuern | -99 | -132 |
| Latenter Steueraufwand/-ertrag | +67 | 329 |
| -32 | 197 |
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte unter Anwendung eines Steuersatzes von 25 % (Vorjahr 25 %) (Unternehmenssteuer Österreich = Konzernsteuersatz) und betrifft vor allem die aktivierten Entwicklungskosten, die Rückstellung für Abfertigungen und die steuerlichen Verlustvorträge, die zu folgenden aktiven und passiven latenten Steuern führen:
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| Passive latente Steuern | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 149 | 172 |
| Softwarenutzungsrechte | 7 | 41 |
| sonstige Rückstellungen | 5 | 6 |
| Leasing Gebäude | 1.623 | 1.662 |
| Leasing Hardware | 45 | 66 |
| Auflösung Gewährleistungsrückstellung | 0 | 0 |
| Passive latente Steuern | 1.829 | 1.947 |
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| Aktive latente Steuern in TEUR |
30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Verlustvortrag Salzburg | 230 | 237 |
| Verlustvortrag München | 7 | 0 |
| Abfertigungsrückstellung | 107 | 113 |
| Leasingverbindlichkeit | 1.544 | 1.589 |
| Aktive latente Steuern | 1.888 | 1.939 |
Aktive und passive latente Steuern werden saldiert, wenn sie gegenüber demselben Finanzamt bestehen.
Steuerliche Verlustvorträge bei den einzelnen Gesellschaften wurden zur Gänze aktiviert; die Verluste sind unbegrenzt vortragsfähig.
Latente Steuerschulden werden als langfristige Verbindlichkeit und latente Steueransprüche als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen.
Die im Konzern vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge können wie folgt zusammengefasst werden:
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| 30.06.2012 | 30.06.2011 | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Verlustvortrag | Aktive latente Steuer | Verlustvortrag | Aktive latente Steuer |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| B+S Banksysteme Aktiengesellschaft (Deutschland, 33 %) | 21 | 7 | 0 | 0 |
| B+S Banksysteme Salzburg GmbH (Salzburg, 25 %) | 918 | 230 | 949 | 237 |
Die Ursachen für den Unterschied zwischen theoretischem und ausgewiesenem Ertragssteuerertrag (Vorjahr Ertragssteueraufwand) im Konzern stellen sich folgendermaßen dar:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Steuern | 133 | -6.618 |
| Theoretischer Ertragssteuerertrag bzw. –aufwand 25 % (Vorjahr 25 %) | -33 | 1.654 |
| Veränderung des theoretischen Steueraufwand aufgrund: | ||
| Wertminderung Firmenwert | 0 | -1.425 |
| Erstmaliger Ansatz bisher nicht angesetzter latenter Steuern auf Verlustvorträge | 1 | -32 |
| Sonstige Steuereffekte | ||
| Ausgewiesener Ertragssteuerertrag bzw. -aufwand | -32 | 197 |
Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Latente Steuern zu Beginn des Geschäftsjahres | 8 | 337 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam erfasste latente Steuern | -67 | -329 |
| Latente Steuern am Ende des Geschäftsjahres (saldiert) | -59 | 8 |
(13) Finanzverbindlichkeiten
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.994 | 9.470 |
| Summe | 8.994 | 9.470 |
Der Kontokorrentkreditrahmen beträgt per 30. Juni 2012 TEUR 1.000 (30. Juni 2011: TEUR 1.000).
Sämtliche Finanzierungsvereinbarungen wurden mit unbestimmter Laufzeit abgeschlossen und sind durch Verpfändung von Wertpapierdepots von Aktionären besichert.
(14) Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing
Die Verbindlichkeit Immorent resultiert aus dem Finanzierungsleasingvertrag für das Bürogebäude Bichlfeldstrasse 11, 5020 Salzburg, Österreich. Der Vertrag für das über Leasing finanzierte Bürogebäude samt Rechenzentrum wurde am 29. Juni bzw. 20. Juli 2000 zwischen der damaligen B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Österreich, jetzt B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich, und der Sparkasse Immorent Grundstücksverwertungsgesellschaft m.b.H., Salzburg, Österreich, abgeschlossen. Der Leasingvertrag begann mit der Übernahme des Objektes (4. Quartal 2003) und läuft 15 Jahre. Die Gesamtinvestitionskosten betrugen rund TEUR 7.800, die jährliche Tilgung zurzeit rund TEUR 200 der Restwert im Jahr 2019 rund TEUR 4.000. Der Zinssatz der Leasingvereinbarung ist variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.
Die Verbindlichkeit gegenüber HYPO Impuls Mobilien Leasing betrifft zur Gänze Hardware. Die zugrunde liegenden Leasingverträge enden 2012. Die Zinssätze, die den Verträgen zu Grunde liegen, sind variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeit gegenüber Immorent Grundverwertungs GmbH | 5.914 | 6.028 |
| Verbindlichkeit gegenüber HYPO IMPULS Mobilien Leasing | 0 | 26 |
| Summe | 5.914 | 6.054 |
Zum 30. Juni 2004 wurde das Bürogebäude Bichlfeldstraße, Salzburg, Österreich, aktiviert. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurde der Finanzierungsleasingvertrag auf Grund der aktuellen Zinssatzentwicklung zum 30. September 2008 neu bewertet. Für die Bewertung wurde ein langfristiger Zinssatz von 5,5 % zu Grunde gelegt.
In den Jahren 2008 und 2009 wurden Finanzierungsleasingverträge über Hard- und Software mit einer Laufzeit bis 2010 und 2012 abgeschlossen. Die Zinssätze, die den Verträgen zu Grunde liegen, sind variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.
Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Mindestleasingzahlungen) weisen folgende Zusammensetzung und Laufzeiten auf:
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| in TEUR | 30.06.2012 | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 7.975 | 580 | 2.530 | 4.865 |
| Zinsanteil | 1.797 | 316 | 1.125 | 356 |
| Barwert | 6.178 | 264 | 1.405 | 4.509 |
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| in TEUR | 30.06.2011 | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 8.483 | 632 | 2.532 | 5.319 |
| Zinsanteil | 2.126 | 329 | 1.182 | 615 |
| Barwert | 6.357 | 303 | 1.350 | 4.704 |
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeit gegenüber Immorent Grundverwertungs GmbH | 238 | 224 |
| Verbindlichkeit gegenüber HYPO IMPULS Mobilien Leasing | 26 | 68 |
| Summe | 264 | 292 |
Im Berichtsjahr wurden TEUR 330 (Vorjahr TEUR 342) Zinsaufwendungen aus Finanzierungsleasing erfolgswirksam im operativen Ergebnis erfasst.
Die Buchwerte der im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen aktivierten Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
|---|---|---|
| Bauten auf fremdem Grund | 6.492 | 6.647 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 151 | 225 |
| Softwarelizenzen | 27 | 41 |
| Summe | 6.670 | 6.913 |
Die Mindestlaufzeit der Finanzierungsleasingverträge entspricht im Wesentlichen der Nutzungsdauer dieser Sachanlagen.
(15) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen
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| in TEUR | Gesamt | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit bis 5 Jahre |
Restlaufzeit über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | 438 | 438 | 0 | 0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1.911 | 1.911 | 0 | 0 |
| Summe 30.06.2011 | 2.349 | 2.349 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 531 | 531 | 0 | 0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1.896 | 1.492 | 404 | 0 |
| Summe 30.06.2012 | 2.427 | 2.023 | 404 | 0 |
Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.896 (Vorjahr TEUR 1.911) betrifft ausschließlich transitorische Einnahmen von Wartungserlösen, die im Berichtszeitraum im Voraus für den Zeitraum 01. Januar bis 31.Dezember 2012 vereinnahmt wurden.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 531 (Vorjahr TEUR 438) enthalten u.a. Gehaltsnebenkosten (Krankenkasse, Finanzamt, Gebietskörperschaften) sowie Verpflichtungen aus Umsatzsteuer.
(16) Umsatzerlöse
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| in TEUR | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Softwareerlöse | 3.716 | 3.082 |
| Wartungserlöse | 4.036 | 4.276 |
| Erlöse aus Schulungen und Beratungen | 242 | 219 |
| 7.994 | 7.577 |
(17) Sonstige betriebliche Erträge
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| in TEUR | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Sonstige Erträge | 313 | 306 |
| 313 | 306 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Mieteinnahmen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus periodenfremden Erträgen.
(18) Personalaufwand
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| in TEUR | Jahr 2011/12 | Jahr 2010/11 |
|---|---|---|
| 01.07. - 30.06. | 01.07. - 30.06. | |
| Gehälter / Löhne | 3.705 | 3.776 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | 873 | 847 |
| Aufwendungen für Abfertigungen | -17 | 275 |
| Sonstige Sozialaufwendungen | 63 | 57 |
| 4.622 | 4.955 |
In dem Posten „Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebenen Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge“ und „Aufwendungen für Abfertigungen“ sind, neben den beitragsorientierten Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben, weitere Aufwendungen für beitragsorientierte Altersversorgungspläne in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 21) enthalten.
Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Vorstandes wird auf die Erläuterungen des Abschnittes „Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen“ verwiesen.
Der durchschnittliche Personalstand entwickelte sich wie folgt:
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| Durchschnittliche Anzahl | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Angestellte (aktive Mitarbeiter) | 73 | 71 |
| Vorstände | 2 | 2 |
| 75 | 73 |
Im Berichtszeitraum waren neben 73 aktiven Mitarbeitern (Vorjahr 71) drei Mitarbeiter (Vorjahr vier Mitarbeiter) als passiv einzustufen. Von den drei Mitarbeitern waren drei in Elternzeit (Vorjahr vier in Elternzeit).
(19) Sonstige betriebliche Aufwendungen
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| in TEUR | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Miet- und Raumkosten, Grundstückspacht | 271 | 253 |
| Beratungs- und Prüfungskosten | 250 | 368 |
| KFZ-Aufwand | 445 | 456 |
| Post und Kommunikation | 129 | 136 |
| Reinigung, Wartung und Instandhaltung | 269 | 229 |
| Fahrt- und Reisekosten | 174 | 174 |
| Marketing- und Werbeaufwand | 147 | 188 |
| Aus- und Weiterbildungskosten | 17 | 14 |
| Büromaterial | 11 | 19 |
| Übrige Steuern, Beiträge, Gebühren | 20 | 21 |
| Sonstiges | 496 | 432 |
| Summe | 2.229 | 2.290 |
Im Posten „Sonstiges“ sind vor allem Versicherungsaufwendungen, Aufwendungen für Personalsuche, Aufsichtsratsvergütungen, Einzelwertberichtigungen zu Kundenforderungen sowie Kosten für die Aktienbetreuung enthalten.
(20) Sonstige Angaben
Neben Finanzierungsleasingverhältnissen gibt es in der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Miet- und Leasingverhältnisse, die nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt als Operatingleasingverhältnisse zu klassifizieren sind. Hierbei handelt es sich um Mieten für Fahrzeuge, Bürogebäude und EDV-Anlagen sowie Hardware-Wartungsverträge. Operatingleasingverträge wurden über eine Grundmietzeit von bis zu 15 Jahren abgeschlossen. Es bestehen keine Verlängerungs- oder Kaufoptionen und auch keine durch Leasingvereinbarungen auferlegten Beschränkungen. Die Leasingverträge beinhalten Leasingraten, die auf variablen Mietzinsen basieren.
Die nicht kündbaren Leasingzahlungen aus Operatingleasingverträgen in den nächsten Jahren verteilen sich wie folgt:
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| in TEUR | Summe 30.06.2012 | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Grundstückspacht (Baurecht) Salzburg | 679 | 97 | 485 | 97 |
| KFZ Leasing | 314 | 242 | 70 | 2 |
| Mietverträge (Immobilien) (1) | 410 | 82 | 328 | 0 |
| Miet- und Leasingverträge (Mobilien) (1) | 55 | 23 | 32 | 0 |
| Summe | 1.458 | 444 | 915 | 99 |
Zu (1): Jeweils bezogen auf den frühest möglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge
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| in TEUR | Summe 30.06.2011 | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Grundstückspacht (Baurecht) Salzburg | 799 | 95 | 475 | 229 |
| KFZ Leasing | 409 | 193 | 216 | 0 |
| Mietverträge (Immobilien) (1) | 114 | 79 | 35 | 0 |
| Miet- und Leasingverträge (Mobilien) (1) | 26 | 8 | 18 | 0 |
| Summe | 1.348 | 375 | 744 | 229 |
Zu (1): Jeweils bezogen auf den frühest möglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge
Die gesamten Miet- und Leasingaufwendungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 337 (Vorjahr TEUR 361). Die ausgewiesenen Aufwendungen beinhalten keine bedingten Mietzahlungen oder Zahlungen aus Untermietverhältnissen.
(21) Finanzergebnis
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| in TEUR | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge | 9 | 5 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -686 | -652 |
| Summe | -677 | -647 |
Die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Finanzerträge enthalten im Wesentlichen Zinseinnahmen aus kurzfristigen Veranlagungen und Kontokorrentkrediten. Die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Finanzaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Kontokorrentkredite in Höhe von TEUR 357 (Vorjahr TEUR 280) und Zinsaufwendungen für Leasingverträge in Höhe von TEUR 329 (Vorjahr TEUR 342).
(22) Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien
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| in TEUR | aus Zinsen | aus der Folgebewertung | Nettoergebnis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Währungsumrechnung | Wertberichtigung | Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Kredite und Forderungen | 9 | 0 | 0 | 9 | 5 |
| Finanzverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | -357 | 0 | 0 | -357 | -310 |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | -329 | 0 | 0 | -329 | -342 |
| Summe | -677 | 0 | 0 | -677 | -647 |
Die Veränderung der Wertberichtung auf Kredite und Forderungen im Vorjahr ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die restlichen Komponenten des Nettoergebnisses sind in den Finanzerträgen bzw. Finanzaufwendungen erfasst.
(23) Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des Jahresergebnisses nach Steuern durch die gewichtete Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien während des Geschäftsjahres.
Sonstige Angaben
Angaben zur Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung zeigt gemäß IAS 7 (Kapitalflussrechnungen), wie sich die liquiden Mittel im Konzern im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittel Zu- und -abflüsse verändert haben.
Die Geldflussrechnung unterscheidet zwischen Mittelveränderungen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanztätigkeit. Der Bestand an liquiden Mitteln in der Geldflussrechnung entspricht der Bilanzposition liquide Mittel.
In der Geldflussrechnung wird der Cashflow aus den Endkonsolidierungsvorgängen als Nettogröße (abzüglich der abgegangenen Zahlungsmittel) dargestellt. Aus diesem Grund werden die abgegangenen Vermögenswerte und Schulden nicht in die Veränderung der Bilanzpositionen (insbesondere des Working Capitals) einbezogen.
Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung erfolgt nach IFRS 8. Die Berichts- und Organisationsstruktur des Konzerns unterteilt sich nicht in einzelne Geschäftssegmente bzw. Geschäftsfelder, vielmehr werden aufgrund der untrennbar zusammenhängenden Geschäftsaktivitäten die Unternehmen als einheitliches Ganzes gesteuert. Aufwendungen und Erträge können nicht einzelnen Ressourcen zugeteilt werden. Insoweit kann nicht über Geschäftssegmente Bericht erstattet werden.
Der Konzern konnte im Berichtsjahr mit folgenden Produktgruppen die nachfolgend erwähnten Umsätze erzielen, welche zur Gänze mit externen Kunden erlöst wurden.
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| Produkt- bzw. Dienstleistungen in TEUR |
Jahr 2011/12 01.07. – 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. – 30.06. |
|---|---|---|
| Softwareerlöse | 3.716 | 3.082 |
| Wartungserlöse | 4.036 | 4.276 |
| Erlöse aus Schulungen und Beratungen | 242 | 219 |
| 7.994 | 7.577 |
In geographischer Hinsicht sind im Berichtsjahr folgende Umsätze erzielt worden:
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| in TEUR | Jahr 2011/12 01.07. – 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. – 30.06. |
|---|---|---|
| Deutschland | 6.259 | 5.963 |
| Schweiz | 1.419 | 1.280 |
| Österreich | 316 | 334 |
| 7.994 | 7.577 |
Es gibt im Geschäftsjahr 2011/2012 einen (Vorjahr keinen) externen Kunden, mit dem Umsätze erzielt werden, die mindestens 10 % der Gesamtumsätze betragen.
Management der finanziellen Risiken und Angaben zu Finanzinstrumenten
Zinsrisiko
Die B+S Gruppe unterliegt hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente insbesondere Risiken aus der Veränderung der Zinssätze. Diesem Zinsrisiko wird durch kontinuierlichen Abbau der Verbindlichkeiten und ein straffes Cash‑Management begegnet.
Der Konzern finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cashflow. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verbindlichkeiten, die zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit beitragen, in Form von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Dem stehen verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren, gegenüber.
Für das Zinsänderungsrisiko wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt, die die Auswirkungen von hypothetischen Änderungen des Marktzinsniveaus auf Ergebnis nach Steuern und Eigenkapital zeigt. Als Basis für die Zinssensitivitätsanalyse wurden die Buchwerte der variabel verzinsten Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag herangezogen. Dabei wurde unterstellt, dass das Risiko am Bilanzstichtag im Wesentlichen das Risiko während des Geschäftsjahres repräsentiert. Außerdem wurde bei der Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Wechselkurse, konstant bleiben. 100 Basispunkte entsprechen 1 % des Buchwertes zum 30. Juni 2012.
Wenn das Marktzinsniveau zum 30. Juni 2012 um 100 Basispunkte geringer/ höher gewesen wäre, wäre das Ergebnis nach Steuern um TEUR 140 geringer/ höher (zum 30. Juni 2011 um TEUR 143 geringer/ höher) gewesen. Ebenso wäre das Eigenkapital zum 30. Juni 2012 um TEUR 140 geringer/ höher (zum 30. Juni 2011 um TEUR 143 geringer/ höher) gewesen, wenn das Marktzinsniveau um 100 Basispunkte geringer/ höher gewesen wäre.
Währungsrisiko
Ein Währungskursrisiko besteht nur in untergeordnetem Ausmaß, weil nur Geschäftsfälle in EUR bzw. durch die Schweizer Tochtergesellschaft nur in ihrer Landeswährung CHF getätigt werden.
Liquiditätsrisiko
Das Risiko mangelnder Liquidität besteht nicht, weil durch Einnahmen aus langfristigen Wartungsverträgen die fixen Kosten gedeckt sind und zusätzlich nicht ausgenützte Kreditlinien bestehen.
Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses im Rahmen der laufenden Cashflow-planung und -Überwachung.
Aus der nachfolgenden Tabelle sind die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verpflichtungen ersichtlich. Einbezogen wurden alle Verpflichtungen, die am 30. Juni 2012 im Bestand waren und für die bereits Zahlungen vertraglich vereinbart waren. Planzahlen für zukünftige neue Verbindlichkeiten gehen nicht ein. Die variablen Zinszahlungen aus den Finanzinstrumenten wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor dem 30. Juni 2012 geltenden Zinssätze ermittelt. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verpflichtungen sind dem frühesten Zeitraster zugeordnet.
Es bestehen jederzeit rückzahlbare finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 8.994 (Vorjahr TEUR 9.470), die nicht zur Gänze im folgenden Geschäftsjahr getilgt werden, sondern in dem Ausmaß, das aus dem Cashflow möglich ist, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen. Der Anspruch auf Rückzahlung aus diesen jederzeit rückzahlbaren finanziellen Verpflichtungen kann jederzeit fällig gestellt werden. Zur Absicherung dieser Verpflichtungen haben die Herren Heinz Schier und Wilhelm Berger jeweils Sicherheiten gestellt. Herr Wilhelm Berger ist zugleich Vorstand und Aktionär der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München.
Bei den übrigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um laufende Betriebsmittelkredite, bei denen ein Abfluss im nächsten Geschäftsjahr angenommen wurde.
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| 30.06.2012 | Cashflows 2012/13 | Cashflows 2013/14 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Buchwert | Zins var. | Tilgung | Zins var. | Tilgung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.994 | 245 | 3.994 | 149 | 1.500 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 6.178 | 316 | 264 | 303 | 251 |
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| 30.06.2012 | Cashflows 2014 - 2016 | Cashflows 2017 ff. | ||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Zins var. | Tilgung | Zins var. | Tilgung |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 184 | 3.500 | ||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 822 | 842 | 357 | 4.821 |
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| 30.06.2011 | Cashflows 2011/12 | Cashflows 2011/12 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Buchwert | Zins var. | Tilgung | Zins var. | Tilgung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.470 | 306 | 1.470 | 254 | 1.500 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 6.357 | 330 | 303 | 316 | 264 |
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| 30.06.2011 | Cashflows 2013 - 2015 | Cashflows 2016 ff. | ||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Zins var. | Tilgung | Zins var. | Tilgung |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 446 | 4.500 | 35 | 2.000 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 866 | 797 | 615 | 5.023 |
Ausfallsrisiko
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat keine wesentlichen Kreditrisikokonzentrationen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zu 100 % gegenüber den Kunden, den Banken und Kreditinstituten, sind kurzfristig und werden durchschnittlich nach 28 Tagen bezahlt. Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte entsprechen ihrem tatsächlichen Wert. Es besteht kein Abwertungsbedarf. Hinsichtlich Wertminderungen und Altersstruktur der überfälligen finanziellen Vermögenswerte ist auf Ziffer (4) Forderungen und sonstige Vermögenswerte zu verweisen.
Buchwerte, beizulegende Zeitwerte und Wertansätze von Finanzinstrumenten
Die nachfolgende Tabelle zeigt Buchwerte und beizulegende Zweitwerte sämtlicher im Konzernabschluss erfasster Finanzinstrumente:
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| Klasse der finanziellen Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden: | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | ||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 30.06.2011 | 30.06.2012 | 30.06.2011 | 30.06.2012 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferung und Leistungen | 363 | 743 | 363 | 743 |
| Liquide Mittel = Ausweis in der Konzernbilanz | 1.989 | 1.156 | 1.989 | 1.156 |
| Insgesamt | 2.352 | 1.899 | 2.352 | 1.899 |
Liquide Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige finanzielle Verpflichtungen haben überwiegend kurze Laufzeiten. Daher entsprechen ihre Buchwerte zum Bilanzstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.
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| Klasse der finanziellen Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden: | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | ||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 30.06.2012 | 30.06.2011 | 30.06.2012 | 30.06.2011 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzverbindlichkeiten (= Summe kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten laut Konzernbilanz) | 8.994 | 9.470 | 8.994 | 9.470 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (entsprechend Konzernbilanz) | 109 | 94 | 109 | 94 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (= Summe aus kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing laut Konzernbilanz) | 6.178 | 6.357 | 6.178 | 6.357 |
| 15.281 | 15.921 | 15.281 | 15.921 |
Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten; die bilanzierten Werte stellen daher näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind variabel verzinst.
Kapitalmanagement
Der Konzern verfolgt das Ziel, langfristig die Unternehmensfortführung zu sichern und die Interessen der Aktionäre, seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller weiterer Abschlussadressaten zu wahren.
Die Steuerung der Kapitalstruktur orientiert sich an den Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmen-bedingungen sowie den Risiken aus den zugrunde liegenden Vermögenswerten. Der Konzern steht für die Strategie einer kontinuierlichen und nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes.
Im Berichtsjahr wurden alle externen Kapitalanforderungen erfüllt. Das Kapital des Konzerns entspricht dem bilanzierten Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 7,81 % (Vorjahr 7,13 %).
Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Es ist Vorgabe, dass alle Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen „at arm’s length“, d.h. zu üblichen Marktbedingungen durchgeführt werden.
Sämtliche Vorstandsmitglieder sind zugleich Aktionäre der Gesellschaft mit wesentlichem Einfluss.
Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder bestehen aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung der Umsätze abhängig.
Aufgrund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 26. Januar 2010 ist keine Aufgliederung der Einkünfte nach Personen mehr erforderlich. Die Zusammensetzung der Gesamtvergütung ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
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| Vorstandsbezüge in TEUR |
Jahr 2011/12 01.07. - 30.06. |
Jahr 2010/11 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Grundgehalt | 504 | 338 |
| Variables Gehalt (Umsatzbeteiligung) | 0 | 82 |
| KFZ-Nutzung | 16 | 16 |
| Betriebliche Altersvorsorge | 1 | 1 |
| Sozialversicherung Arbeitgeberanteil | 21 | 17 |
| Zuführungen zu Dienstzeitaufwand Abfertigung | 0 | 0 |
| Gesamtbezüge | 542 | 454 |
Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten. Im Rahmen des Stock Option Plans wurden im Rumpfgeschäftsjahr keine Optionen (Vorjahr 0) zum Erwerb von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an Mitglieder des Vorstands ausgegeben.
Das variable Gehalt (Umsatzbeteiligung) für das Geschäftsjahr 2010/11 wurde im Geschäftsjahr 2011/2012 in Höhe von TEUR 79 ausbezahlt. Für das Geschäftsjahr 2011/12 besteht kein Anspruch auf variables Gehalt.
Zur Absicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.994 (Vorjahr TEUR 9.470) haben die Herren Heinz Schier und Wilhelm Berger (beide Herren waren bzw. sind Vorstände der damaligen B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Herr Berger ist zugleich Aktionär der Gesellschaft), Sicherheiten gestellt.
Darüber hinaus bestehen im Konzern Kapitalgarantien ehemaliger Gesellschafter , die eine Eigenkapitalzufuhr zugunsten der Tochtergesellschaft in Österreich garantieren, sollten bestimmte, in der Garantieerklärung festgelegte Bilanzrelationen in Bezug auf den Teilkonzernabschluss in Österreich nicht eingehalten werden. Auf Basis des vorliegenden Jahresabschlusses sind die Voraussetzungen zum Eintritt des Garantiefalles zum 30. Juni 2012 erfüllt. Die notwendigen Schritte wurden eingeleitet.
Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 45). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 20 (Vorjahr TEUR 15), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Prof. Dr. Johann Bertl mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 3).
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kredite und Vorschüsse an die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft.
Organe der Gesellschaft
Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten an:
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| Vorstand | |
|---|---|
| Wilhelm Berger Salzburg, Österreich | Bankkaufmann und Betriebswirt |
| Peter Bauch München | Datenverarbeitungskaufmann |
Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten an:
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| Aufsichtsrat | Mitglied in folgenden weiteren Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Ausland: |
| Prof. Dr. Mag. Herbert Kofler Klagenfurt, Österreich Professor für Wirtschaftswissenschaften Vorsitzender des Aufsichtsrats | IMMOFINANZ AG, Wien, Vorsitzender Kärntner Sparkasse AG, Klagenfurt Privatstiftung der Kärntner Sparkasse AG, Klagenfurt redstars.data.com AG, Wien Wirtschaftstreuhänder-Akademie GmbH, Wien |
| Hon. Prof. Mag. Dr. Johann Bertl Seekirchen, Österreich Wirtschaftsprüfer Stellvertreter des Vorsitzenden) | Spänglerbank AG, Salzburg Wiesner & Hager Möbel GmbH, Altheim |
| Dr. Werner Steinwender Salzburg, Österreich Rechtsanwalt | - |
Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Vorstandes und des Aufsichtsrates verweisen wir auf vorstehenden Abschnitt „Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen“.
Angaben zu § 21 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)
Im Geschäftsjahr 2011/12 gab es keine meldepflichtigen Stimmrechtsmitteilungen.
Herr Peter Bauch, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2008 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10.10.2008 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 23,59% (das entspricht 1.464.615 Stimmrechten) beträgt.
Herr Wilhelm Berger, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 31.05.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25.05.2010 die Schwelle von 25% überschritten hat und nunmehr 25,16% (das entspricht 1.562.462 Stimmrechten) beträgt.
Die COR&FJA Austria Ges.m.b.H., Wien, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 20,13% (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) betragen hat.
Die COR&FJA AG, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 21,78% (das entspricht 1.352.665 Stimmrechten) betragen hat. 20,13% der Stimmrechte (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der COR&FJA Austria Ges.m.b.H. zuzurechnen.
Herr Heinz Schier, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 24.06.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Sonstige Angaben nach § 315a HGB
Konzernabschlussprüferhonorar
Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beinhaltet ausschließlich die Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40).
Erklärung zum Corporate Governance Kodex
Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht:
http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=144&Itemid=59
München, am 30. August 2012
Wilhelm Berger, Vorstand
Peter Bauch, Vorstand
Konzern - Lagebericht
Präambel
Der vorliegende Lagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli 2011 bis 30. Juni 2012.
Portrait der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
Durch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zu einem führenden Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) bis hin zum End-to-End-Processing zählen zum Standard.
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette als Ergänzung für das Core Banking im Aktiv- und Passivbereich. Im Einzelnen umfasst dies den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), Treasury und Trading, Währungs- und Risikomanagement sowie Electronic-Banking.
Mit dem ‚on demand service’ stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden.
Die Märkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
Die Märkte für die automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, und hier speziell jene für Finanzdienstleister, verzeichneten im Berichtszeitraum ein nennenswertes Wachstum. Geprägt werden die Märkte von Investitionen nach einer lang anhaltenden Zurückhaltung. Dennoch ist die Entwicklung der Märkte und das Wachstum vorsichtig zu bewerten, da nach wie vor Zusammenlegungen von Infrastrukturen in Folge von Fusionen von Banken und Rechenzentrumsdienstleistern durchgeführt werden. In Deutschland herrscht ein großer Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern. Nur die innovativsten, sichersten und anwenderfreundlichsten Softwarelösungen können am Markt bestehen. Somit wird jeder Software-Anbieter für den Finanzsektor gezwungen, die Entwicklung gezielt voranzutreiben. Nicht zuletzt wegen ihrer Flexibilität und kurzen Entwicklungszyklen konnte die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihre Marktstellung im Bereich Software für Finanzmanagement ausbauen.
Lösungen für das Commercial Banking
Die Lösungen für das Commercial Banking umfassen neben dem integrierten Zahlungsverkehr alle notwendigen Service-Module wie
· Reklamations- und Gebührenmanagement
· Elektronische Aktenführung
· Kontenabstimmung.
Funktional zeichnen sich die Produkte des Commercial Banking durch länderübergreifende Mandanten- und Mehrwährungsfähigkeit aus.
SEPA (Debit und Credit) ist Bestandteil des B+S - Zahlungsverkehrs.
Lösungen für das Treasury
In den Lösungen für das Treasury/ Trading werden die Bereiche
· FX - Management
· Money Market
· Derivative Finanzinstrumente
integriert für Front-, Middle- und Back-Office dargestellt. Für die B+S - Vollanwender entfällt somit eine sonst übliche, aufwendige Schnittstellenrealisierung.
Lösungen für das Risikomanagement
Mit den Modulen des Risikomanagements stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden seit Einführung der Kapitaladäquanzrichtlinie ein Instrument für die Risikomessung und –darstellung im Eigenhandel und auf Gesamtbankebene zur Verfügung. Gleichzeitig werden die Meldeanforderungen der Bankenaufsicht inklusive der Berechnung der Eigenmittelunterlegung erfüllt. Die ermittelten Risiken werden online für
· den Handel
· das Risikocontrolling
· die Finanzbuchhaltung
· die Geschäftsleitung
zur Verfügung gestellt.
Lösungen für das Wertpapiermanagement
In der Lösung für das Wertpapiermanagement ist die vollständige Einbindung der Wertpapiergeschäfte in das Risikomanagement und das Kundeninformationssystem realisiert. Abgerundet wird das Verfahren durch die Erfassung der Geschäftsvorfälle im Front-Office und die abschließende Depotabstimmung.
Lösungen für das Electronic-Banking
Electronic-Banking dient nach wie vor der Darstellung und Abwicklung der Banken im Privatkundenbereich. Dabei werden die kundenindividuellen bzw. marktspezifischen Anforderungen berücksichtigt. Den Kunden aus der Finanzbranche wird unter der besonderen Berücksichtigung der gestiegenen Sicherheitsanforderungen ein breit gefächertes, maßgeschneidertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio, verstärkt durch fachspezifisches Prozess-Know-how, angeboten. Individuelle Projekte, die mit Produkten der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft angeboten werden erzielen hierbei hohe Margen.
Produktangebot
Durch die gezielte Konzentration auf die Produktgruppen
· Electronic-Banking
· Zahlungsverkehr
· Treasury/ Trading
· Währungsmanagement
· Risikomanagement
konnte die Akzeptanz bei Bestandskunden und Partnern maßgeblich gesteigert werden. Dies ist deutlich und nachweislich an den Anfragen von Interessenten, direkt oder über neue Partner, erkennbar.
Geschäftsentwicklung
Aufgrund der geänderten Produktstrategie und nachdem sich besonders für unsere Partner herausgestellt hat, dass die Selbständigkeit der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft auch zukünftig gewährleistet sein wird, konnte der Negativtrend des Geschäftsjahres 2010/11 umgekehrt werden.
Im Geschäftsjahr 2011/12 ist ein operativer Umsatz von TEUR 7.994 erzielt worden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von TEUR 417 bzw. 6% . Im Projektgeschäft Solutions ist der Umsatz nach einem Rückgang im Vorjahr auf TEUR 516 wieder auf TEUR 725 gestiegen. Der Schwerpunkt dieser Erlöse liegt ausschließlich auf den Lösungen für das Electronic-Banking. Bei den Lizenzverkäufen betrug die Umsatzsteigerung TEUR 434 (das entspricht 33 %). Die Wartungs- und Supportumsätze sind im Vergleich zum Vorjahresumsatz (- 5 % bzw. TEUR -218) gesunken. Die Umsätze im Bereich Hosting sind mit TEUR 1.227 (Vorjahr TEUR 1.236) nahezu gleich geblieben.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen in etwa auf dem Vorjahresniveau. Die Erlöse aus Auflösung von Rückstellungen betrugen TEUR 185 (Vorjahr TEUR 189) und die Erlöse aus Vermietung betrug TEUR 70 (Vorjahr TEUR 0) Weitere sonstige betriebliche Erträge im Jahr 2011/12 wurden durch Erträge aus Sachbezügen über TEUR 13 (Vorjahr TEUR 16) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 185 (Vorjahr TEUR 260) enthalten.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte eine Festigung in den wichtigen Kernprodukten erreicht werden. Die Pflege der Bestandskunden und die gezielte Vermarktung der genannten Produktgruppen ist der vertriebliche Schwerpunkt im laufenden Geschäftsjahr 2012/13.
Im Geschäftsjahr 2011/12 wurden Leistungen in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr TEUR 206) bezogen. Dies betrifft hauptsächlich monatliche Gebühren für den notwendigen Zugang zum S.W.I.F.T.
Die Personalkosten sind von TEUR 4.955 im Vorjahr auf TEUR 4.622 im Geschäftsjahr gesunken (7 %). Dabei entfielen TEUR 3.705 auf die Gehälter und TEUR 918 auf soziale Abgaben.
Die Abschreibungen sind in 2011/12 von TEUR 6.402 im Vorjahr auf TEUR 551 gesunken. Gemäß IAS 36 wurde zum 30. Juni 2012 der ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwerte einem Impairment Test unterzogen. Der Werthaltigkeitstest basiert auf dem Nutzungswert, der durch Abzinsung der im Rahmen der Weiterführung der jeweiligen Einheiten entstehenden Cashflows ermittelt wird. Die Cashflow-Planung erfolgt auf Basis der aktuellen operativen Ergebnisse sowie einer Unternehmensplanung über einen Zeitraum von drei Jahren. Bei der Unternehmensplanung werden sowohl aktuelle Erkenntnisse als auch historische Entwicklungen berücksichtigt.Der Berechnung wurde ein Nachsteuerzinssatz von 9,4 % p.a. (Vorjahr 9,5 % p.a.) mit einer Wachstumsrate in der Ewigen Rente von 2,0 % (Vorjahr 1,5%) zu Grunde gelegt. Zum 30. Juni 2012 bestand kein Abwertungsbedarf (Vorjahr TEUR 5.700). Darüber hinaus verweisen wir auch auf die Anhangsangaben „(2 Geschäfts- und Firmenwerte“.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.229 (Vorjahr TEUR 2.290). Die Raumkosten lagen bei TEUR 271. Im Bereich Fuhrpark betrugen die Aufwendungen TEUR 445. Die Kosten für Versicherungen, Beiträge und Gebühren sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 108 auf TEUR 99 gesunken, ebenso die Kosten der Aktienbetreuung (-TEUR 39). Die Kosten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind im Berichtszeitraum um TEUR 24 gesunken. Die Rechts- und Beratungskosten lagen im Geschäftsjahr 2011/12 bei TEUR 250 (Vorjahr TEUR 343).Bis zum Abschlussstichtag haben sich zusätzliche Beratungskosten im Zusammenhang mit der Zulassung bestehender Aktien zum Börsenhandel in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr TEUR 71) ergeben; die Zulassung erfolgte nun am 14.11.2012.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag im Geschäftsjahr 2011/12 bei TEUR +134 (Vorjahr TEUR -6.617). Das Periodenergebnis betrug TEUR 102 (Vorjahr TEUR – 6.420).
Bilanzstruktur
Im Geschäftsjahr 2011/12 gibt es leichte Veränderungen in der Vermögensstruktur. Das gesamt Anlagevermögen beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 89%, im Geschäftsjahr 2010/11 87 % der Bilanzsumme. Beim kurzfristig gebundenen Vermögen ist zum Bilanzstichtag eine um TEUR 310 höhere Bindung in Forderungen und sonstige Vermögenswerte zum Bilanzstichtag festzustellen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Lizenzabrechnungen zum Bilanzstichtag. Der Anteil des Umlaufvermögens ist von ca. 13 % der Bilanzsumme im Vorjahr auf 11 % im Berichtszeitraum gesunken. Der prozentuale Anteil an liquiden Mitteln ist von 9% im Vorjahr auf 5 % gesunken. Insgesamt ist die Bilanzsumme von TEUR 21.729 auf TEUR 21.093 gesunken.
Das Eigenkapital hat sich durch das im Geschäftsjahr positive Jahresergebnis verändert. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital TEUR 1.648 (Vorjahr TEUR 1.549). Die Eigenkapitalquote stieg zum 30.06.2012 von 7 % auf 8 %.
Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten nahm im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 748 ab und beträgt ca. 59% (Vorjahr 61 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2011/12 um TEUR 15 höher als im Vorjahr. Der Anteil der erhaltenen Anzahlungen ist im Berichtszeitraum um TEUR 63 auf TEUR 139 gestiegen (0,7 % der Bilanzsumme).
Finanzlage
Die Liquidität zum Bilanzstichtag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 833 auf TEUR 1.156 verringert und war auch im Geschäftsjahr 2011/12 zu jedem Zeitpunkt durch Verträge mit Bestandskunden gesichert. Der Mittelfluss zum Bilanzstichtag aus der operativen Geschäftstätigkeit betrug TEUR +61 (Vorjahr TEUR -103). Der Nettozahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -240 (Vorjahr TEUR -67). Aus der Finanzierungstätigkeit sind TEUR 655 abgeflossen (Vorjahr TEUR 359 zugeflossen).
Investition und Finanzierung
Das Anlagevermögen hat sich nicht nennenswert verändert. Neue Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2011/12 vor allem im Rahmen von Ersatzbeschaffungen und Adaptierungen im Bereich Sachanlagevermögen vorgenommen.
Nachtragsbericht
Wesentliche Ereignisse haben sich seit dem Bilanzstichtag nicht ereignet. Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Konzernentwicklung nach sich ziehen könnten.
Es bestehen im Konzern Kapitalgarantien ehemaliger Gesellschafter, die eine Eigenkapitalzufuhr zugunsten der Tochtergesellschaft in Österreich garantieren, sollten bestimmte, in der Garantieerklärung festgelegte Bilanzrelationen in Bezug auf den Teilkonzernabschluss in Österreich nicht eingehalten werden. Auf Basis der des vorliegenden Abschlusses wurden die Voraussetzungen zum Eintritt des Garantiefalles zum 30. Juni 2012 erfüllt und die notwendigen Schritte eingeleitet.
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
Unter Berücksichtigung der zuvor genannten Sachverhalte sind wir mit der Lage des Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf die um den Bilanzstichtag abgeschlossenen Neuverträge, zufrieden.
Entwicklung
Die laufende Entwicklung und Verbesserung unserer Softwareprodukte steht im Vordergrund mit unserem Anspruch der Sicherung höchster Qualitätsansprüche.
Die Entwicklungsvorhaben wurden auch im Geschäftsjahr 2011/12 weiter vorangetrieben. Die anfallenden Anpassungsentwicklungen der bereits bei den Kunden eingesetzten Produkte wurden, wie in den letzten Jahren, im Rahmen der bestehenden Wartungsverträge realisiert. Die Produkte wurden zudem auf neue Technologien umgestellt, um die Marktfähigkeit auch für die Zukunft zu gewährleisten.
Die sich in der Wartung befindlichen Produkte werden konsequent einer strengen ROI-Betrachtung unterzogen und das Produktportfolio gestrafft. Teilprodukte, die keine Marktfähigkeit aufweisen, werden nicht mehr weiterentwickelt bzw. eingestellt.
Die Kosten für die Entwicklungen können im IT-Bereich naturgemäß nicht von den Forschungsaufwendungen getrennt werden. Aus diesem Grund ist eine Aktivierung in der Bilanz nicht möglich.
Personalentwicklung
Die Entwicklung der Personalstruktur im Geschäftsjahr 2011/12 kann wiederum als ausgeglichen bezeichnet werden. Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 73 Mitarbeiter sowie 2 Vorstände, (2010/11: 71 Mitarbeiter und 2 Vorstände).
Neben einer ausgewogenen Stellenbesetzung kommt der laufenden Fortbildung unserer Mitarbeiter erhöhte Bedeutung zu; nur so können wir weiterhin den hohen Qualitätsansprüchen unserer Kunden positiv begegnen.
Chancen und Risiken
Generell sind die Aussichten für die IT - Branche nach einem verhaltenen Jahr 2011 für 2012 wieder sehr günstig. Laut einer Prognose des European Information Technology Observatory (EITO) wird die Nachfrage nach Software deutlich steigen und den IT-Markt insgesamt sehr beleben. Für 2012 berechnete EITO für Europa eine Umsatzsteigerung bei System- und Anwendungssoftware von ca 4,5 %. Es besteht jedoch nach wie vor eine schwankende Investitionsbereitschaft in der Bankbranche. Zudem ist mit einem noch stärkeren Konzentrationsprozess in der Finanzbranche und einer verstärkten Verlagerung von IT-Infrastruktur auf Rechenzentren zu rechnen. B+S hat diesen Trend frühzeitig erkannt und kann durch den Betrieb eines Rechenzentrums die entsprechende Dienstleistung anbieten.
Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist für den Standort Österreich aus volkswirtschaftlicher Sicht positiv und ist auch für die kommenden zwei Jahre verhalten optimistisch. Die Situation am IT – Sektor hat sich zu den Vorjahren kaum verändert; die Anzahl von Absolventen der einschlägigen Fach- bzw. Hochschulen ist konstant.
Bislang gab es bei B+S keinerlei Schwierigkeiten, geeignete neue Mitarbeiter zu finden. Zudem ist die Mitarbeiterbindung sehr hoch mit nahezu 0 % Mitarbeiterfluktuation.
Durch die Straffung des Produktportefeuilles wurde ein ausgewogenes Chancen- / Risikoverhältnis erreicht. Einerseits wird durch die Spezialisierung am Markt eine bedeutend höhere Akzeptanz erzielt, andererseits können die vorhandenen Kapazitäten gezielt für momentan benötigte Lösungen eingesetzt werden.
Die B+S Gruppe erreicht mit einem Kunden mehr als 10 % ihres Umsatzes und mit weiteren 4 Kunden ca. 40 %. Der Verlust keines dieser Kunden würde jedoch zu einem bestandsgefährdenden Entfall von Einnahmen und Deckungsbeitrag führen.
Es ist aber Ziel der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, das Lizenz- und ASP-Geschäft (=Rechenzentrumsbetrieb) weiter voranzutreiben um eine größere Diversifikation und somit größtmögliche wirtschaftliche Sicherheit zu erreichen. Im stattfindenden Verdrängungswettbewerb hat sich B+S Banksysteme durch die bekannt hohe Qualität und die innerhalb der Branche kommunizierte, hohe Kundenzufriedenheit gut behaupten können.
In der Softwareentwicklung ist das Auftreten unvorhersehbarer Programmierfehler nicht auszuschließen. In den Kundenverträgen der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind entsprechende Bestimmungen enthalten, die das Risiko des Unternehmens bezüglich potenzieller Produkt- und Haftungsansprüche begrenzen. Entsprechende Versicherungen zur Einschränkung der Risiken hat das Unternehmen abgeschlossen. Es ist jedoch möglich, dass die haftungsbegrenzenden Vertragsbestimmungen nicht in allen Fällen ausreichend sind und dadurch Risiken entstehen.
Obwohl bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bislang keine Fälle von Produkt- oder Projekthaftung oder Ansprüche wegen wirtschaftlichen Verlusten geltend gemacht worden sind, ist die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dem Risiko derartiger Ansprüche ausgesetzt. Um ein eventuelles Risiko für das Unternehmen klein zu halten wurde eine Versicherung für Vermögensschäden abgeschlossen.
Die B+S Gruppe ist im Rahmen der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit auf funktionierende EDV- und Kommunikationssysteme angewiesen. Um Störungen, Beeinträchtigen oder Defekte an der IT-Infrastruktur oder einzelner Komponenten dieser Systeme zu vermeiden und Störanfälligkeiten frühzeitig zu erkennen wird eine laufende Revision nach dem Standard ISAE 3402 (International Standard on Assurance Engagement) durchgeführt und durch externe Dienstleister einer jährlichen Prüfung unterzogen.
Die B+S Gruppe vertreibt Ihre Produkte im Banken- und Finanzsektor. Die den Geschäften zugrunde liegenden Verträge sind privatwirtschaftliche Verträge und unterliegen dem üblichen Geschäftsrisiko und somit auch dem Risiko eines Forderungsausfalls. Die Kunden der B+S Gruppe gehören überwiegend zum Bankensektor und das Ausfallrisiko ist demnach als eher gering einzuschätzen. Ein Forderungsausfall kann dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es wird deshalb die Bonität vor Auftragsannahme geprüft.
Ein Währungsrisiko besteht nur in einem untergeordneten Ausmaß, weil alle Geschäftsfälle in Euro bzw. durch die Schweizer Tochtergesellschaft in der Landeswährung Schweizer Franken abgewickelt werden.
Die B+S Gruppe finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cashflow. Darüber hinaus bestehenden Verbindlichkeiten stehen finanzielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Zahlungsmittel und Zahlungsmittel- äquivalente gegenüber. Die Fremdfinanzierung ist mit einer unter „Nachtragsbericht“ erläuterten Kapitalgarantie abgesichert. Für das Zinsänderungsrisiko werden Sensitivitätsananlysen durchgeführt. Hierzu verweisen wir auch auf die Anhangsangaben (Seite 46 „Management der finanziellen Risiken und Angaben zu Finanzinstrumenten“) in diesem Bericht
Die Liquidität für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus ist aufgrund der per Juli 2012 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen gesichert.
Insgesamt sind die Risiken begrenzt und kalkulierbar. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach Einschätzung des Vorstands gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Einzelrisiken, die als existenziell einzustufen wären. Aufgrund der Cashflow-Stärke des Geschäfts und der soliden Finanzierungsstruktur sieht die Unternehmensführung auch in der Gesamtsumme der einzelnen Risiken den Fortbestand der B+S AG nicht gefährdet.
Im Teilkonzern Österreich wurde im Geschäftsjahr 2011/2012 - nach einem Verlust im Vorjahr - ein positives Ergebnis erzielt. Für die folgenden Jahre sieht die Planung positive Ergebnisse vor. Eine weitere außerplanmäßige Abschreibung auf den Firmenwert war im Geschäftsjahr nicht erforderlich (Vorjahr TEUR 5.700). Die weitere Werthaltigkeit des Firmenwerts ist jedoch von der Liquidität und der Erreichung der Planzahlen im Teilkonzern Österreich abhängig.
Unabhängig davon werden Bestandspflege, gezielte Leistungsoptimierungen und vorausschauende Realisierung von z.B. regulatorischen Anforderungen auch künftig die Umsatzbasis im Unternehmen absichern.Aus den daraus resultierenden vertraglich fixierten Einnahmen sollen auch zukünftig alle Fixkosten abgedeckt werden.
Zusätzliches Wachstum wird im Wesentlichen durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern und durch beste Referenzen innerhalb der Bankenbranche erzielt werden.
Prognosebericht
Aufgrund der Weiterentwicklung des Produktportfolios in den Kerngeschäften geht die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2012/13 von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf aus. So ist für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatz in Höhe von TEUR 9.400 geplant. Für das Geschäftsjahr 2014/15 wird die Umsatzprognose auf TEUR 9.800 angehoben.
Da für beide Geschäftsjahre nur moderate Kostensteigerungen im Rahmen der Inflationsrate zu erwarten sind, wird eine operative Gewinnmarge zwischen 15 % und 20 % erwartet.
Diese Zielsetzung ist jedoch weiterhin von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Aufgrund der besonderen Situation im EURO – Raum sind seriöse Prognosen nur schwer zu erstellen.
Rechnungslegungsbezogenes Risikomanagementsystem und internes Kontrollsystem
Generell umfassen das Risikomanagementsystem und das interne Kontrollsystem auch die rechnungslegungsbezogenen Prozesse. Das interne Kontrollsystem ist so ausgerichtet, dass es ausreichend Sicherheit für die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung sowie die Erstellung der extern publizierten Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses gewährleistet. Es unterstützt zudem die Steuerung und Kontrolle der gesamten Unternehmensgruppe. Darüber hinaus unterliegt der Jahresabschluss einmal jährlich einer Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer.
Das interne Kontrollsystem folgt einer Risikoinventur, die systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern der B+S Gruppe abdeckt. Im Rahmen der Revision und Prüfung nach ISAE3402 (Assurance Reports on Service Organisation) wird die Einhaltung der festgelegten Sicherheitsstandards geprüft. Das System berücksichtigt sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifischen Besonderheiten als auch die relevanten Vorschriften. Es wird im Rahmen der laufenden Revision festgelegt, welche gesetzlichen Vorschriften und damit einhergehende interne Richtlinien eingehalten und überwacht werden müssen.
Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind die wesentlichen Merkmale des bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehenden internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems wie folgt:
Für alle wesentlichen, rechnungslegungsrelevanten Prozesse wird das Prinzip der Funktionstrennung beachtet (u.a. Vieraugenprinzip, analytische Prüfungen). Das eingesetzte Personal verfügt über die notwendige Fachausbildung und besucht regelmäßige Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.
Die eingesetzten EDV-Systeme und Tools sind durch entsprechende Einrichtungen im EDV-Bereich gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird Standardsoftware verwendet, für weiterführende Verarbeitungsprozesse wird hauptsächlich Excel als Verarbeitungstool eingesetzt. Alle rechnungslegungsrelevanten Schlüsselfunktionen sind im Organigramm direkt dem Vorstand zugeordnet.
Angabepflichten gemäß § 315 Abs. 4 HGB
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals (Abs. 4 Nr. 1)
Das Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beträgt EUR 6.209.933,00 und ist in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.
Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen (Abs. 4 Nr. 2)
Die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind nicht beschränkt.
Direkte oder Indirekte Beteiligungen am Kapital (Abs. 4 Nr. 3)
Herr Berger ist mit 25,16%, Herr Bauch mit 23,59% und die COR&FJA AG mit 21,78% am Kapital der Gesellschaft beteiligt.
Inhaber von Aktien mit Sonderrechten (Abs. 4 Nr. 4)
Es gibt bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Inhaber von Aktien, die Sonderrechte oder Kontrollbefugnisse besitzen.
Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen (Abs. 4 Nr. 5)
Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gibt es keine Arbeitnehmerbeteiligung in Form von Aktien.
Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über Satzungsänderungen (Abs. 4 Nr. 6)
Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt gemäß §§ 84, 85 AktG, die Änderung der Satzung gemäß §§ 133, 179 AktG.
Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien (Abs. 4 Nr. 7)
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 23. Februar 2016 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 3.104.966,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Des Weiteren gelten folgende gesetzliche Regelungen: für die Ermächtigung zur Aktienausgabe aus dem genehmigten Kapital §§ 202 ff. AktG, zur Ausgabe von Wandel- oder Gewinnschuldverschreibungen § 221 AktG und zum Erwerb eigener Aktien § 71 Abs. 1 Nr. 6-8 AktG.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung oder zum Zeitpunkt der Ausnutzung der Ermächtigung (maßgebend ist die niedrigere Grundkapitalziffer). Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden; ferner sind auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandel- und/oder Optionsrecht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen aufgrund einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Veräußerung der Aktie.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.
Der Vorstand wird ebenfalls ermächtigt, die eigenen Aktien, mit Zustimmung des Aufsichtsrats als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen zu verwenden. Der Wert (Preis), zu dem Aktien der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung in diesem Buchstaben verwendet werden, darf den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreiten. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Verwendung der Aktie.
Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug der Maßnahmen zu vorstehend Absätzen ausgeschlossen. Die oben genannten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen (Abs. 4 Nr. 8)
Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
Entschädigungsvereinbarungen (Abs. 4 Nr. 9)
Zurzeit gibt es bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Entschädigungsvereinbarung mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots.
Internes Kontroll- und Risikomanagement (Abs. 5)
Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat das bestehende, in den Vorjahren bereits optimierte Risikomanagement im Geschäftsjahr 2011/12 beibehalten. Die Risiken umfassen im Wesentlichen den Finanzbereich. Hierfür besteht ein Controllinginstrumentarium, um die relevanten Steuerungskriterien, wie Kosten, Umsatz, Liquidität und Eigenkapitalquote gezielt zu erfassen und auszuwerten. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden bzw. vollständig auszuschließen, wird eine vorausschauende Liquiditätsplanung und –kontrolle durchgeführt.
Angaben zum Rechnungslegungsprozess
Die Rechnungslegung erfolgt gemäß den im Anhang beschriebenen Grundsätzen. Die Mitarbeiter des Rechnungswesens sind direkt dem Vorstand unterstellt. Dieser überzeugt sich in kurzen regelmäßigen Abständen von der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Ferner hat der Vorstand direkten Zugriff auf das Controlling-Tool, so dass ständig eine interne Revision durchgeführt wird. Durch ein Customer Relationship Management Tool wird der geplante und der realisierte Umsatz wöchentlich mit den verantwortlichen Mitarbeitern verifiziert. Ferner erfolgt stetig eine Plan-Ist-Abweichungsanalyse in Bezug auf Umsatz und Kosten. Die Überwachung der Liquidität erfolgt wöchentlich. Alle Eingangsrechnungen werden durch den verantwortlichen Vorstand freigegeben.
Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das kommende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Juli 2012 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen, gesichert.
Obwohl es sich beim überwiegenden Anteil der Kunden um Bankinstitute mit sehr geringem Ausfallrisiko handelt, kann ein Forderungsausfall dennoch nicht ausgeschlossen werden. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird die Bonität eines Unternehmens vor Annahme eines Auftrages durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft überprüft. Ein im Bereich der Finanzbuchhaltung installiertes Mahnwesen sichert außerdem die termingerechte Einbringung von offenen Forderungen.
Das Ergebnis des Kennzahlensystems mit Früh- und Spätindikatoren führt zur Identifizierung von internen und externen Risiken und gewährleistet dem Management eine nachhaltige Kontrolle der Unternehmensziele. Mögliche Bedrohungen können frühzeitig erkannt und entsprechende Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.
Angabepflichten gemäß § 315 Absatz 2 Nr. 4 HGB (Vergütungsbericht)
Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung der Umsätze abhängig.
Der Vergütungsanspruch der Vorstände für die Vorstandstätigkeit bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München einschließlich der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Tochterunternehmen betrug im Geschäftsjahr 2011/12 insgesamt TEUR 542 (Vorjahr TEUR 454). Davon entfielen auf die erfolgsbezogene Komponente TEUR 0 (Vorjahr TEUR 82). Zur weiteren Aufgliederung verweisen wir auf die Anhangsangaben.
Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten. Im Rahmen des Stock Option Plans wurden im Rumpfgeschäftsjahr keine Optionen (Vorjahr 0) zum Erwerb von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an Mitglieder des Vorstands ausgegeben.
Der Vergütungsanspruch für den Vorstand Peter Bauch wurde zum Teil bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München und zum Teil bei der B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Österreich als Personalaufwand berücksichtigt. Die Bezüge des Vorstandes Wilhelm Berger wurden ausschließlich durch Tochterunternehmen ausbezahlt und der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München anteilig weiter belastet.
Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 45). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 20 (Vorjahr TEUR 15), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Prof. Dr. Johann Bertl mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 3).
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012/13
Durch die Positionierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Markt, mit einer deutlichen Intensivierung der Kunden- und Partnerbeziehungen, ist ein sehr stabiles Geschäftsjahr zu erwarten. Ziel ist es, neben dem Neukundengeschäft die Geschäftsbeziehung zu Bestandskunden weiter auszubauen und darüber eine deutliche Steigerung des operativen Geschäftsbetriebes zu erreichen.
München, 30. August 2012
Wilhelm Berger, Vorstand
Peter Bauch, Vorstand
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung der Einzelabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
München, 30. August 2012
Wilhelm Berger, Vorstand
Peter Bauch, Vorstand
Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers
Wir haben den von der B + S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen des Vorstandes der Gesellschaft im Konzernlagebericht hin. Dort wird unter dem Punkt "Chancen und Risiken" ausgeführt, dass die weitere Werthaltigkeit des ausgewiesenen Firmenwertes von der Realisierung der positiven Unternehmensentwicklung und der Erreichung der Planzahlen im Teilkonzern Österreich abhängig ist.
Augsburg, 30. August 2012
**AWI TREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Stötter, Wirtschaftsprüfer