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B+S Banksysteme AG Audit Report / Information 2016

Sep 30, 2016

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Audit Report / Information

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Geschäftsbericht 2015/16

B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

Finanzmanagement Software

»Zahlen und Fakten« 4
»Vorwort des Vorstandes« 6
»Bericht des Aufsichtsrats« 7
»Corporate-Governance-Bericht« 9
Aktionäre und Hauptversammlung 9
Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat 9
Vorstand 9
Aufsichtsrat 10
Vergütungsbericht 10
Transparenz 10
Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte, wesentliche Stimmrechtsanteile und Anteilsbesitz der Organe 11
Rechnungslegung und Abschlussprüfung 11
Aktienoptionsprogramme 11
Entsprechenserklärung 11
»Konzernjahresabschluss« 13
Konzern – Gesamtergebnisrechnung (IFRS) 13
Konzern – Bilanz 14
Konzern – Kapitalflussrechnung 16
Konzern – Eigenkapitalveränderungsrechnung 17
»Konzern - Anhang« 18
Das Unternehmen 18
Grundsätze der Rechnungslegung und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 18
Konsolidierungsgrundsätze 20
Währungsumrechnung 21
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 21
Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und Gesamtergebnisrechnung 27
Sonstige Angaben 44
Angaben zur Kapitalflussrechnung 44
Segmentberichterstattung 44
Management der finanziellen Risiken und Angaben zu Finanzinstrumenten 45
Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen 48
Organe der Gesellschaft 50
Angaben zu § 21 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) 50
Sonstige Angaben nach § 315a HGB 51
Konzernabschlussprüferhonorar 51
Erklärung zum Corporate Governance Kodex 51
»Konzern - Lagebericht« 52
Präambel 52
1 Grundlagen des Unternehmens 52
1.1 Geschäftsmodell der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft 52
1.2 Die Märkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft 52
1.3 Produkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft 52
1.3.1 Produktangebot 52
1.3.2 Lösungen für das Electronic Banking 53
1.3.3 Lösungen für das Commercial Banking 53
1.3.4 Lösungen für Treasury & Trading 53
1.3.5 Lösungen für das Währungsmanagement 53
1.3.6 Lösungen für das Risikomanagement 54
1.4 Steuerungssystem 54
1.5 Entwicklung 54
2 Wirtschaftsbericht 55
2.1 Geschäftsentwicklung 55
2.2 Auftragslage 55
2.3 Prognose/ Ist Vergleich 55
2.4 Vermögenslage 56
2.5 Finanzlage 56
2.6 Investition und Finanzierung 56
2.7 Personalentwicklung 56
2.8 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 56
3 Nachtragsbericht 57
4 Prognosebericht 57
»Inhaltsverzeichnis« 2
5 Chancen und Risiken 57
57
5.2 Marktrisiken 59
5.3 Marktchancen 59
5.4 IT-Risiken 59
5.5 Personalrisiken 59
5.6 Produktrisiken 59
5.8 Ausfallrisiko 60
5.9 Haftungsrisiko 60
5.10 Finanzrisiken 60
5.11 Finanzchancen 60
5.12 Zusammenfassung 61
6 Übernahmerelevante Angabe (Angabepflichten gemäß § 315 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht nach
§ 175 Abs. 2 AktG n.F.) 62
6.1 Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals (Abs. 4 Nr. 1) 62
6.2 Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen (Abs. 4 Nr. 2) 62
6.3 Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital (Abs. 4 Nr. 3) 62
6.4 Inhaber von Aktien mit Sonderrechten (Abs. 4 Nr. 4) 62
6.6 Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von
Vorstandsmitgliedern und über Satzungsänderungen (Abs. 4 Nr. 6) 62
6.7 Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien (Abs. 4 Nr. 7) 62
6.8 Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines
Übernahmeangebots stehen (Abs. 4 Nr. 8) 63
6.9 Entschädigungsvereinbarungen (Abs. 4 Nr. 9) 63
7 Vergütungsbericht (Angabepflichten gemäß § 289 Absatz 2 Nr. 5 HGB) 63
8 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB 64
»Versicherung der gesetzlichen Vertreter« 65
»Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers« 66

»Zahlen und Fakten«

Unternehmensdaten 2015/16
Wertpapierkennnummer 126215
A0X YKY (aus Sachkapitalerhöhung)
Börsenkürzel DTD2
Reuterskürzel DTDG.DE
Handelssegmente/Heimatbörse Geregelter Markt/Frankfurt
Erster Handelstag (Neuer Markt) 09. November 1998
Grundkapital EUR 6.209.933,00 = 6.209.933 Aktien
Ende des Geschäftsjahres 30. Juni
Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter 63 (Stand Juni 2016)
Vorstand Wilhelm Berger
Peter Bauch
Aufsichtsrat Prof. Mag. Dr. Herbert Kofler (Vorsitzender)
Hon.-Prof. Mag. Dr. Johann Bertl
Dr. Werner Steinwender
Finanzkalender Datum
Geschäftsbericht 2015/16 30.09.2016
Konzernzwischenmitteilung Q1 2016/17 13.11.2016
Hauptversammlung 2016 11.01.2017
Konzern - Halbjahresfinanzbericht 2016/17 15.02.2017
Konzernzwischenmitteilung Q3 2016/17 15.05.2017

Verschiebungen und Ergänzungen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.bs-ag.com

B+S Banksysteme Aktiengesellschaft 30.06.2016 30.06.2015
in TEUR
Umsatz 8.206 7.813
Bruttoergebnis * 3.118 3.111
Bruttoumsatzrendite 38% 40%
EBIT 752 1.103
EBT 529 925
Operative Gewinnmarge 9% 14%
Bilanzsumme ** 22.329 21.669
Eigenkapital ** 10.551 10.010
Durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter 63 62

* Umsatz - Materialaufwand - Personalaufwand

** Werte jeweils zum Periodenende

Aktionärsstruktur
in %
Jahr 2015/16 Jahr 2014/15
Vorstand 50,01 50,01
Aufsichtsrat 0 0
Meldepflichtige Anleger 29,87 27,13
Eigene Anteile 0 0
Freefloat 20,12 22,86

»Vorwort des Vorstandes«

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre, Investoren und Geschäftspartner,

obwohl nicht alle Planumsätze realisiert werden konnten, kann die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015/16 zurückblicken.

Basis unseres Geschäftsmodells sind der Ausbau und die Sicherung der wiederkehrenden Einnahmen aus Wartung und ASP. Dies ist uns nachweislich im Berichtsjahr in allen Produktbereichen gelungen.

Umsatz und Betriebsleistung konnten gesteigert werden. Mit den getätigten Investitionen in Organisation und Infrastruktur wurde die Grundlage für weiteres solides Wachstum geschaffen.

Unabhängig hiervon arbeiten wir unter Einbeziehung unserer Kunden mit modernen Technologien am Banking der Zukunft.

"Nichts in der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist." (Viktor Hugo)

Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden, Partnern und Investoren für das entgegengebrachte Vertrauen. Im Besonderen gilt unser Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unserem Aufsichtsrat für die sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wilhelm Berger Peter Bauch Vorstand Vorstand

»Bericht des Aufsichtsrats«

Überblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraumes 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zeitnah und kontinuierlich beraten und überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Grundlage der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrates waren die in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten regelmäßigen Berichte des Vorstands, in denen der Vorstand den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend insbesondere über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens unterrichtet hat. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und mit ihm erörtert.

Insgesamt fanden vier Sitzungen (04. September 2015, 04. Dezember 2015, 02. Februar 2016 und 11. April 2016) statt. Im Mittelpunkt dieser Sitzungen standen Information, Beratung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung, sowie die zukünftige Strategie des Unternehmens. Regelmäßig wurden Umsatz und Gewinnentwicklung analysiert sowie die Entwicklung der liquiden Mittel und des Eigenkapitals. Der Aufsichtsrat hat sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugt.

Auch über die Aufsichtsratssitzungen hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand mehrmals monatlich in intensivem persönlichem Kontakt und hat sich über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.

Ausschüsse

Der Aufsichtsrat war in seiner Gesamtheit mit allen Belangen der Gesellschaft befasst, da aufgrund der überschaubaren Größe der Gesellschaft keine Ausschüsse gebildet wurden.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

In der Aufsichtsratssitzung am 04. September 2015 war die Feststellung des Einzelabschlusses der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München nach HGB und die Billigung des Konzernabschlusses nach IFRS, jeweils zum 30. Juni 2016, Gegenstand der Tagesordnung. Bei dieser Sitzung war der Wirtschaftsprüfer telefonisch zugeschaltet.

In der Aufsichtsratssitzung am 04. Dezember 2015 wurde der Quartalsabschluss zum 30. September 2015 sowie der aktuelle Geschäftsverlauf erörtert. Ein weiteres Thema waren die Vergleichsverhandlungen mit dem ehemaligen Vorstand und Aktionär, Herrn Schier. Daneben führte der Aufsichtsrat die geforderte Effizienzprüfung aus.

Die konstituierende Aufsichtsratssitzung fand im Anschluss an die Hauptversammlung am 02. Februar 2016 statt, in der alle Aufsichtsräte in ihrem Amt bestätigt wurden. Herr Kofler und Herr Bertl üben weiterhin ihr Amt als Vorsitzender bzw. Stellvertreter aus. Die Aufsichtsratssitzung hatte die laufende Geschäftsentwicklung sowie einen Ausblick auf den Halbjahresbericht zum 31. Dezember 2015 zum Inhalt.

Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 11. April 2016 war der Halbjahresabschluss zum 31. Dezember 2015 sowie die laufende Geschäftstätigkeit.

Aktionäre

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es zwei meldepflichtige Stimmrechtsmitteilungen gegeben.

Die Centralway AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.08.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland am 19.08.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die Bankrs Beteiligungen AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.08.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland am 19.08.2015 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 29,87% (das entspricht 1.854.762 Stimmrechten) betragen hat.

Personelle Veränderungen

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert.

Corporate Governance

Kein Mitglied des Aufsichtsrates hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen.

Interessenskonflikte der Aufsichtsratsmitglieder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Aufsichtsrates der B+S Bankensysteme Aktiengesellschaft sind nicht aufgetreten.

Vorstand und Aufsichtsrat haben im Juni 2016 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Die Erklärung wurde auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Corporate Governance Bericht in diesem Geschäftsbericht verwiesen.

Jahres- und Konzernabschluss

Die Hauptversammlung vom 02. Februar 2016 hat die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bernhard-Wicki-Straße 8, 80636 München, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 bestellt.

Der Prüfungsauftrag ist dem Abschlussprüfer vom Aufsichtsrat erteilt worden. Der Abschlussprüfer hat die Jahresabschlussprüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat die vom Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben und die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Prüfungs- und Beratungshonorare dem Aufsichtsrat gegenüber offengelegt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2016 wurden vom Abschlussprüfer, der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Abschlussprüfer hat entsprechend § 317 Abs. 4 HGB geprüft und befunden, dass der Vorstand ein Überwachungssystem eingerichtet hat, die gesetzlichen Forderungen zur Früherkennung existenzbedrohender Risiken für das Unternehmen erfüllt sind und der Vorstand geeignete Maßnahmen ergriffen hat, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und Risiken abzuwehren.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und die Prüfungsberichte sind allen Aufsichtsräten ausgehändigt und in einer Aufsichtsratssitzung am 05. September 2016 im Beisein des Abschlussprüfers detailliert besprochen worden. Alle Fragen des Aufsichtsrats wurden umfassend beantwortet.

Der jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurde am 05. September 2016 festgestellt bzw. gebilligt.

Dank

Der Aufsichtsrat bedankt sich ausdrücklich beim Management und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die erfolgreich geleistete Arbeit.

München, den 05. September 2016

Der Aufsichtsrat Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender

»Corporate-Governance-Bericht«

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht weitestgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ("Kodex"), der im Jahr 2002 erlassen und jährlich bis Mai 2015 erweitert wurde. Die Abweichungen werden im Folgenden beschrieben und sind auch der Entsprechungserklärung zum Kodex zu entnehmen. Diese ist auf unserer Internetseite veröffentlicht und wird bei Änderungen aktualisiert.

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Aktionäre der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte vor oder während der jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung aus. Sie beschließt alle durch das Gesetz bestimmten Angelegenheiten mit verbindlicher Wirkung für alle Aktionäre und die Gesellschaft. Bei den Abstimmungen gewährt jede Aktie eine Stimme.

Jeder Aktionär, der sich rechtzeitig anmeldet, ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Aktionäre, die nicht persönlich teilnehmen können, haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen, den ihnen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung stellt. Auch ist die Möglichkeit der Briefwahl vorgesehen.

Die Einberufung der Hauptversammlung und die für die Beschlussfassung erforderlichen Berichte und Informationen werden den aktienrechtlichen Vorschriften entsprechend veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung gestellt.

Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist eine Gesellschaft deutschen Rechts, auf dem auch der Kodex beruht. Ein Grundprinzip des deutschen Aktienrechts ist das duale Führungssystem mit den Organen Vorstand und Aufsichtsrat, die beide mit jeweils eigenständigen Kompetenzen ausgestattet sind. Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen.

Der Vorstand bestand während des Berichtszeitraumes aus zwei Personen. Der Aufsichtsrat, dem drei Mitglieder angehören, berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird in Strategie und Planung sowie in allen Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet die Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend schriftlich und in den turnusgemäßen Sitzungen über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens. Der Vorstand gibt dem Aufsichtsrat die Möglichkeit, dass dieser sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems überzeugen kann. Bei wesentlichen Ereignissen wird gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben.

In der abgeschlossenen D&O-Versicherung ist für den Vorstand ein gesetzeskonformer Selbstbehalt vereinbart. Für den Aufsichtsrat wurde gesetzeskonform und aus Verhältnismäßigkeitsgründen auf einen Selbstbehalt verzichtet.

Vorstand

Der Vorstand ist als Leitungsorgan der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an das Unternehmensinteresse gebunden und orientiert sich dabei an der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange der Aktionäre und seiner Mitarbeiter. Er entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt diese mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Zu seinen Tätigkeiten zählen ferner die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling zu sorgen.

Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft achtet, soweit dies bei der geringen Größe möglich ist, bei der Besetzung von Führungsfunktionen auf Vielfalt und die angemessene Berücksichtigung von Frauen. Die erreichte Frauenquote in der einzigen logischen Hierarchieebene unter dem Vorstand in der Einzelgesellschaft ist durch das Ausscheiden einer Mitarbeiterin auf 0 % gesunken. Der Vorstand hält an dem Ziel einer Frauenquote von 25 % in dieser Hierarchieebene fest.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft achtet, soweit dies bei der geringen Größe möglich ist, bei der Besetzung von Vorstandsposten auf Vielfalt und die angemessene Berücksichtigung von Frauen. Aufgrund der Größe der Gesellschaft und der Besetzung des Vorstands mit zwei großen Aktionären sind zurzeit Frauen im Vorstand nicht vertreten und eine Veränderung ist auch bis 30.06.2021 nicht geplant. Eine Altersgrenze wurde für die Vorstandsmitglieder (72 Jahre) bzw. die Aufsichtsratsmitglieder (75 Jahre) festgelegt. Aufgrund der Unternehmensgröße und der daraus resultierenden Größe des Aufsichtsrats befasst sich dieser als Gesamtorgan grundsätzlich mit allen Aufgaben der Aufsichtsratstätigkeit. Daher findet eine separate Bildung von Ausschüssen, wie im Kodex empfohlen, nicht statt.

Die Aufsichtsratsmitglieder, die die für ihre Aufgabe erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrungen haben, verfolgen keine Tätigkeit oder üben keine Funktion bei konkurrierenden Unternehmen aus, die sie in Interessenskonflikte verwickeln könnte. Somit ist die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder gewahrt. Sollten dennoch unvermeidbare Interessenskonflikte der Mitglieder des Aufsichtsrates auftreten, so sind diese verpflichtet den Vorsitzenden des Aufsichtsrates zeitnah darüber in Kenntnis zu setzen. Bei der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder wurde die Vielfalt berücksichtigt, jedoch kann aufgrund der geringen Größe der Forderung einer angemessenen Berücksichtigung von Frauen nicht entsprochen werden. Der zukünftige Frauenanteil wird auf 0% festgelegt. Der Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat sich bei seinen Wahlvorschlägen für den Aufsichtsrat bisher ausschließlich von der Eignung der Kandidatinnen und Kandidaten leiten lassen mit dem Ziel, den Aufsichtsrat so zusammenzusetzen, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen. Bei einem lediglich aus drei Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat würde die Berücksichtigung weiterer Kriterien aus Sicht des Aufsichtsrats zu einer unverhältnismäßigen Einschränkung bei der Auswahl von Kandidaten führen. Zudem läuft die Amtszeit der amtierenden Aufsichtsratsmitglieder noch bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über ihre Entlastung für das Geschäftsjahr 2017 beschließt. Diese Hauptversammlung wird voraussichtlich im Januar 2018 stattfinden, so dass für Veränderungen im Aufsichtsrat vor dem 30. Juni 2017 das Ausscheiden eines der amtierenden Mitglieder oder eine Erweiterung des Aufsichtsrats auf sechs Mitglieder erforderlich wäre. Dies ist jedoch nicht einmal für die bei börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen geltende gesetzliche Mindestquote vorgesehen. Die geforderte Effizienzprüfung wurde ordnungsgemäß durchgeführt. Die konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr eingehalten. So soll der Aufsichtsrat aus Mitgliedern bestehen, die eine hohe Fachkompetenz (wie zum Beispiel Anwälte, Finanzexperten oder EDV-Experten) besitzen. Ferner sollte aufgrund der Internationalisierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft und deren Kernmärkte Deutschland und Österreich mindestens ein Mitglied aus Österreich stammen. Eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat wurde bisher noch nicht festgelegt, da die Mitglieder nach ihren Eignungen gewählt wurden.

Vergütungsbericht

Der Aufsichtsrat überprüft in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung der Vergütung des Vorstandes in Hinblick auf die persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung seines Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Die Vergütung des Vorstandes besteht derzeit überwiegend aus fixen Bestandteilen und in geringem Umfang aus einer erfolgsbezogenen Komponente. Die variablen Vergütungsteile beruhen auf einer dreijährigen Bemessungsgrundlage. Das Vergütungssystem beinhaltet derzeit keine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung. Da die beiden Vorstände gleichzeitig Aktionäre sind, ist über diese Beteiligung die Koppelung an die längerfristigen positiven bzw. negativen Entwicklungen gegeben. Aus diesem Grund ist auch keine Begrenzung für außerordentliche Entwicklungen vereinbart worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten aufgrund der Größe der Gesellschaft derzeit eine feste Vergütung und keine erfolgsorientierte Komponente. Die Aufgliederung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung erfolgt im Anhang des Jahresabschlusses. Dabei wurde auf eine Detailinformation zu den einzelnen Vorstandsmitgliedern gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 02. Februar 2016 verzichtet.

Transparenz

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft setzt die Teilnehmer am Kapitalmarkt und die interessierte Öffentlichkeit unverzüglich, regelmäßig und zeitgleich über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und neue Tatsachen in Kenntnis. Der Geschäftsbericht und die Zwischenberichte werden im Rahmen der dafür vorgegebenen Fristen veröffentlicht. Über aktuelle Ereignisse und neue Entwicklungen informieren Pressemitteilungen und gegebenenfalls Ad-hoc-Mitteilungen. Alle Informationen werden zudem im Internet unter www.bs-ag.com veröffentlicht. Die Termine der wesentlich wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen – wie Hauptversammlung, Geschäftsbericht und Zwischenberichte – sind in einem Finanzkalender zusammengestellt. Sie werden mit ausreichend zeitlichem Vorlauf veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Aktivität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Sprach- und Wirtschaftsraum Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) sehen Vorstand und Aufsichtsrat Veröffentlichungen in englischer Sprache nicht als notwendig an.

Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte, wesentliche Stimmrechtsanteile und Anteilsbesitz der Organe

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft veröffentlicht entsprechend der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) unverzüglich nach deren Eingang die sog. Directors' Dealings-Meldungen nach § 15a WpHG, also die Mitteilungen von Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats und von anderen Personen, die Führungsaufgaben bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Sinne von § 15 a WpHG wahrnehmen, sowie mit diesen Personen in enger Beziehung stehenden natürlichen und juristischen Personen über Wertpapiergeschäfte mit Bezug auf die B+S Banksysteme-Aktie. Ebenso veröffentlicht die Gesellschaft unverzüglich nach deren Eingang Mitteilungen über den Erwerb oder die Veräußerung bedeutender Stimmrechtsanteile nach § 21 WpHG bzw. über das Halten von Finanzinstrumenten nach § 25 WpHG.

Im Geschäftsjahr 2015/16 fanden folgende meldepflichtige Wertpapiergeschäfte statt:

Die Centralway AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.08.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland am 19.08.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die Bankrs Beteiligungen AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.08.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland am 19.08.2015 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 29,87% (das entspricht 1.854.762 Stimmrechten) betragen hat.

Der Aktienbesitz der Organe verteilt sich zum Bilanzstichtag wie folgt: Wilhelm Berger: 26,42% (1.640.527 Aktien) Peter Bauch: 23,59% (1.464.615 Aktien)

Der Aufsichtsrat ist nicht im Besitz von Aktien der Gesellschaft.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die Konzernverflechtung besteht seit dem 06. Oktober 2008. Anteilseigner und Dritte werden vor allem durch den Konzernabschluss informiert. Während des Geschäftsjahres werden sie zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht sowie im ersten und zweiten Halbjahr durch Zwischenmitteilungen unterrichtet. Der Konzernabschluss und der verkürzte Konzernabschluss des Halbjahresfinanzberichts werden unter Beachtung der einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätze aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde von dem durch die Hauptversammlung 2016 gewählten Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bernhard-Wicki-Straße 8, 80636 München, geprüft. Die Prüfungen erfolgten nach deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgelegten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung und unter Einhaltung der Vorschriften nach IFRS. Sie umfasste auch das Risikomanagement und die Einhaltung der Berichtspflichten zu Corporate Governance nach § 161 AktG. Mit dem Abschlussprüfer wurde zudem vereinbart, dass er den Aufsichtsrat umgehend über auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe sowie über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse während der Prüfung unterrichtet. Hierzu gab es keinen Anlass. Der Abschlussprüfer nimmt an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teil und berichtet über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.

Aktienoptionsprogramme

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hatte in den Jahren 1998, 1999, 2000 und 2001 Stock Option Pläne mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufgelegt um die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg mit zu beteiligen und die Motivation zu erhöhen. Das letzte Aktienoptionsprogramm ist im Februar 2012 ausgelaufen.

Entsprechenserklärung

Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben im Juli 2015 gemeinsam die aktualisierte Entsprechungserklärung 2015 gemäß § 161 AktG abgegeben.

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht sämtlichen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 05. Mai 2015 mit folgenden Ausnahmen: kein Selbstbehalt in der D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat (Kodex-Ziffer 3.8), keine angemessene Berücksichtigung von Frauen im Vorstand (Kodex-Ziffer 5.1.2), keine Bildung von Ausschüssen (Kodex-Ziffer 5.3). Es wird auch zukünftig den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex bis auf die genannten Ausnahmen entsprochen.

Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.

München, 05. September 2016

Wilhelm Berger Prof. Dr. Herbert Kofler Vorstand Vorsitzender des Aufsichtsrats

»Konzernjahresabschluss«

Konzern – Gesamtergebnisrechnung (IFRS)
-- ----------------------------------------- --
Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS)
in TEUR
Verweis
auf
Anhang
Jahr 2015/16
01.07. – 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. – 30.06.
Umsatzerlöse 16 8.206 7.813
Sonstige betriebliche Erträge 17 478 355
8.684 8.168
Waren- und Materialeinsatz -168 -60
Personalaufwand 18 -4.920 -4.641
Abschreibungen -594 -552
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19 -2.250 -1.812
Operatives Ergebnis (EBIT) 752 1.103
Finanzerträge 21 7 227
Finanzaufwendungen 21 -230 -405
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 529 925
Ertragsteuern 12 59 -79
Periodenergebnis 588 846
Ergebnis je Aktie (IFRS)
in TEUR
Verweis
auf
Anhang
Jahr 2015/16
01.07. – 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. – 30.06.
ohne Verwässerungseffekt 23 0,09 0,14
mit Verwässerungseffekt 23 0,09 0,14
Gesamtergebnisrechnung (IFRS) Jahr 2015/16 Jahr 2014/15
in TEUR 01.07. – 30.06. 01.07. – 30.06.
Periodenergebnis 588 846
Aufwendungen und Erträge, die in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgebucht werden
Sonstiges Ergebnis aus der Fremdwährungsumrechnung
von ausländischen Geschäftsbetrieben
-9 -24
erfolgsneutrale Marktbewertung Wertpapiere 0 -84
latente Steuern auf Marktbewertung Wertpapiere 0 21
Aufwendungen und Erträge, die nicht in die Gewinn
und Verlustrechnung umgebucht werden.
sonstiges Ergebnis aus versicherungsmathematischen
Gewinnen und Verlusten
-51 55
Latente Steuern auf versicherungsmathematische
Gewinne und Verluste
13 -14
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -47 -47
Gesamtergebnis nach Steuern 541 799

Konzern – Bilanz

Bilanz (IFRS)
AKTIVA
Verweis
auf
Anhang
30.06.2016 30.06.2015
in TEUR
Immaterielle Vermögenswerte
1 426 614
Markenrechte und Kundenstamm 162 234
Geschäfts- oder Firmenwert 2 11.614 11.614
Sachanlagen 3 3.039 3.920
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 4 3.545 2.537
Aktive latente Steuern 12 542 363
Summe langfristige Vermögenswerte 19.328 19.283
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 5 1.347 1.024
Forderungen aus laufenden Steuern 2 11
Liquide Mittel 7 1.200 931
Rechnungsabgrenzungsposten 8 452 420
Summe kurzfristige Vermögenswerte 3.001 2.386
BILANZSUMME A K T I V A 22.329 21.669
Bilanz (IFRS)
PASSIVA
in TEUR
Verweis
auf
Anhang
30.06.2016 30.06.2015
Gezeichnetes Kapital 9 6.210 6.210
Kapitalrücklage 9 6.583 6.583
Rücklagen Währungsdifferenzen 9 7 16
Rücklage für versicherungsmathematische
Ergebnisse
9 83 121
Gewinnrücklagen 9 114 114
Bilanzgewinn/ -verlust 9 -2.446 -3.034
Summe Eigenkapital 10.551 10.010
Verpflichtungen für Abfertigungen 10 891 896
Sonstige langfristige Rückstellungen 41 33
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 14 4.843 4.863
Passive latente Steuern 12 254 168
Summe langfristige Verbindlichkeiten 6.029 5.959
Erhaltene Anzahlungen 126 42
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 13 0 1.288
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13 2.011 1.218
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
191 138
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 14 349 271
Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern 56 38
Kurzfristige sonstige Rückstellungen 11 150 160
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und
Rechnungsabgrenzungsposten
15 2.866 2.545
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und
RAP
5.749 5.700
BILANZSUMME P A S S I V A 22.329 21.669

Konzern – Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung (IFRS)
in TEUR
Jahr 2015/16
01.07. – 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis 588 846
Korrektur Finanzerträge/ -aufwendungen 223 178
Korrektur Ertragssteuern -59 79
Abschreibungen 594 552
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und
Erträge
14 -57
Veränderungen langfristige Rückstellungen -53 -45
Veränderungen kurzfristige Rückstellungen -10 -5
Veränderungen sonstige Vermögenswerte -346 -535
Veränderungen erhaltene Anzahlungen 84 -50
Veränderungen Verbind. aus Lief. u. Leistungen 54 -69
Veränderung sonstige Verbindlichkeiten und RAP 339 -193
Bezahlte Ertragssteuern -36 -64
Erhaltene Steuern 0 4
1.392 641
Mittelfluss aus der Investitionstätigkeit
Investitionen ins immaterielle Anlagevermögen -7 -23
Investitionen ins Sachanlagevermögen
(ohne Finanzanlagen)
-60 -92
Wertpapiere des Anlagevermögens 0 2.730
Erhaltene Zinsen 7 76
-60 2.691
Mittelfluss aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlung aus Kapitalzuführungen von ehemaligen
Gesellschaftern
0 2.959
Tilgung Finanzierungsleasing -337 -200
Veränderung sonst. Finanzierungsverbindlichkeiten -1.288 -6.712
Erhaltene Zinsen 0 132
Bezahlte Zinsen -230 -397
-1.855 -4.218
Zahlungswirksame Veränderung des
Finanzmittelbestandes
-523 -886
Finanzmittelbestand zu Beginn der Periode 612 1.498
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 89 612

Konzern – Eigenkapitalveränderungsrechnung

Entwicklung des Eigenkapitals
in TEUR
Grundkapital rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
differenzen
Währungs
Rücklage
aus
IAS 19 IAS 39 ergebnis
Bilanz-
Anteile
Eigene
Eigenkapital
Gesamtes
30.06.2014 6.210 5.227 114 40 80 63 -3.880 0 7.855
Periodenergebnis 0 0 0 0 0 0 846 0 846
Zuführung Kapitalrücklage 0 1.356 0 0 0 0 0 0 1.356
sonstige Ergebnisse nach Steuern 0 0 0 -24 41 -63 0 0 -47
Gesamtergebnis 0 1.356 0 -24 41 -63 846 0 2.155
30.06.2015 6.210 6.583 114 16 121 0 -3.034 0 10.010
Periodenergebnis 0 0 0 0 0 0 588 0 588
sonstige Ergebnisse nach Steuern 0 0 0 -9 -38 0 0 0 -47
Gesamtergebnis 0 0 0 -9 -38 0 588 0 541
30.06.2016 6.210 6.583 114 7 83 0 -2.446 0 10.551

»Konzern - Anhang«

Das Unternehmen

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft (- nachfolgend auch Gesellschaft genannt -) ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft, welche im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 120849 eingetragen ist. Ihr Sitz ist in 80687 München, Deutschland, Elsenheimerstraße 45. Die Gesellschaft hat zum Unternehmensgegenstand die Erstellung und Entwicklung von eigenen Programmen zu Datenver- und Datenbearbeitung, deren Vervielfältigung, Lizenzierung und Vertrieb sowie Beratung von Unternehmen. Die Gesellschaft gehört zu den Anbietern von Standardsoftwareprodukten für Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die Produktpalette umfasst Standardsoftware für eine Gesamtbanklösung sowie Lösungen für banknahe Finanzdienstleistungen.

Grundsätze der Rechnungslegung und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundsätze der Rechnungslegung

Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss nach § 315a HGB auf.

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 HGB im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Er berücksichtigt alle bis zum 30. Juni 2016 verabschiedeten und verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards (IAS/IFRS) und Interpretationen (SIC/IFRSIC).

Für den Berichtszeitraum vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 wurden die Änderungen nachfolgender Standards und Interpretationen verbindlich1 :

  • Annual Improvements to IFRSs (2010 2012) various standards (ab 01.02.2015), endorsement 17.12.2014
  • Annual Improvements to IFRSs (2011 2013) various standards (ab 01.01.2015), endorsement 18.12.2014
  • Amendments to IAS 19: Defined Benefit Plans: Employee Contribution (ab 01.02.2015), endorsement 17.12.2014

Der IASB bzw. das IFRSIC haben folgende neue Standards bzw. Interpretationen herausgegeben, die noch nicht in Kraft getreten sind und nicht vorzeitig angewendet werden:

  • Amendments to IFRS 9: Financial Instruments (ab 01.01.2018), not endorsed
  • IFRS 14: Regulatory Deferral Accounts (ab 01.01.2016), not endorsed
  • Amendments to IFRS 15: Revenue from Contracts with Customers (ab 01.01.2018), not endorsed
  • Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28: Consolidation Exception (ab 01.01.2016), not endorsed
  • Amendments to IAS 1: Disclosure Initiative (ab 01.01.2016), endorsement 18.12.2015
  • Amendments to IAS 7: Disclosure Initiative (ab 01.01.2017), not endorsed
  • Amendments to IAS 12: Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses (ab 01.01.2017), not endorsed
  • Annual Improvements to IFRSs (2012-2014) various standards (ab 01.01.2016), endorsement 15.12.2015
  • Amendments to IFRS 10 and IAS 28: Sale or Contribution of Assets between an Investor and its Associate or Joint Venture (ab 01.01.2016), not endorsed
  • Amendments to IAS 27: Equity Method in Separate Financial Statements (an 01.01.2016), endorsement 18.12.2015
  • Amendments to IAS 16 and IAS 41: Bearer Plants (ab 01.01.2016), endorsement 23.11.2015
  • Amendments to IAS 16 and IAS 38: Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation (ab 01.01.2016), endorsement 02.12.2015
  • Amendments to IFRS 11: Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations (ab 01.01.2016), endorsement 24.11.2015
  • IFRS 16: Leases (ab 01.01.2019), not endorsed

1Die Standards und Interpretationen sind jeweils für jene Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

Die oben genannten überarbeiteten Standards und neuen Interpretationen sind derzeit entweder nicht relevant oder es werden von ihnen aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. Auswirkungen von IFRS 15 (ab 01.01.2018) und IFRS 16 (ab 01.01.2019) werden derzeit konzernweit überprüft. Der Konzern wird diese (überarbeiteten) Standards und Interpretationen für zukünftige Berichtsperioden, für welche die Anwendung verpflichtend ist, anwenden.

Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und kann am Sitz der Gesellschaft in München angefordert werden.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 05. September 2016 durch Beschluss des Vorstandes zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigegeben.

Der Konzernabschluss umfasst die Einzelabschlüsse der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ("B+S Gruppe"). Auf die nachfolgende vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 4 HGB wird Bezug genommen.

Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der B+S Gruppe zu Grunde. Diese sind identisch mit jenen des vorangegangenen Geschäftsjahres. Diese Vorschriften werden von allen einbezogenen Unternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss basiert grundsätzlich auf den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, mit Ausnahme insbesondere von bestimmten Finanzinvestitionen, die zu Marktwerten und langfristiger Rückstellungen (einschließlich Personalrückstellungen), die zu Barwerten angesetzt werden.

Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Posten der Gesamtergebnisrechnung sowie der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wird nach der Fristigkeit der Posten gegliedert.

Der Konzernabschluss ist in der Berichtswährung EURO bzw. in 1.000 EURO ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis und Stichtag

In den Konzernjahresabschluss sind neben der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München als Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, an denen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft eine direkte bzw. indirekte Stimmenmehrheit hält, durch Vollkonsolidierung einbezogen.

Der daraus resultierende Konzernanteilsbesitz nach § 313 Abs. 2, Abs. 4 HGB stellt sich wie folgt dar:

Beteiligungsunternehmen Anteil
in %
Währung Eigen
kapital
Ergebnis
B+S Banksysteme Salzburg GmbH,
Salzburg, Österreich
1 100 TEUR -1.837 500
B+S Banksysteme Deutschland GmbH i.L.
München, Deutschland
1
2
100 TEUR 368 -1
B+S Banksysteme Schweiz AG
Hilterfingen, Schweiz
1
2
100 TCHF 270 75

Zu (1): Die Angaben beziehen sich jeweils auf den letzten, nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten

Jahresabschluss in der angegebenen Landeswährung Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich

Die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich sowie deren Tochterunternehmen, die B+S Banksysteme Deutschland GmbH i. L., München, und die B+S Banksysteme Schweiz AG, Hilterfingen, bilden den Teilkonzern Salzburg.

Tochterunternehmen, die im Laufe eines Berichtsjahres erworben werden, sind ab dem Zeitpunkt des Übergangs der Beherrschung über die Finanz- und Geschäftspolitik einbezogen. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht.

Seit dem 01. Oktober 2008 hat sich der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften nicht verändert.

Das Geschäftsjahr ist konzerneinheitlich der Zeitraum vom 01. Juli bis 30. Juni des darauffolgenden Kalenderjahres.

Die rechtliche Beherrschung der Tochterunternehmen durch die Gesellschaft wurde im Wege eines Einbringungs- und Abtretungsvertrages übernommen, dies war rechtlich zum 30. September 2008.

Mit Wirkung zum 30. September 2008 wurden die Tochterunternehmen erstmals und nach den Grundsätzen der Reverse Acquisition, in welcher die B+S Banksysteme Salzburg GmbH als wirtschaftliche und die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München (vormals DataDesign AG) als rechtliche Erwerberin behandelt werden, miteinbezogen.

Konsolidierungsmethoden

Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die vor der erstmaligen Anwendung von IFRS entstandenen Firmenwerte wurden gemäß IFRS 1 übernommen.

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode des IFRS 3 (Unternehmenszusammenschlüsse) bilanziert. Bei der Erstkonsolidierung werden die identifizierbaren Posten des erworbenen Unternehmens mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Ein danach verbleibender positiver Unterschiedsbetrag zwischen der übertragenen Gegenleistung für das erworbene Unternehmen und dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital wird als Geschäftsund Firmenwert gesondert bilanziert. Ein danach verbleibender negativer Unterschiedsbetrag wird nach nochmaliger kritischer Würdigung der Ansetzbarkeit und Bewertung der übernommenen Posten erfolgswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Der Geschäfts- und Firmenwert wird mindestens einmal jährlich auf seine Werthaltigkeit überprüft, gegebenenfalls wird eine Wertminderung auf den erzielbaren Betrag vorgenommen.

Konzerninterne Transaktionen, Salden sowie unrealisierte Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Bei Vorhandensein unrealisierter Verluste wird dies jedoch als Indikator zur Notwendigkeit der Durchführung eines Wertminderungstests für den übertragenen Vermögenswert genommen.

Auf Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gemäß IAS 12 (Ertragsteuern) abgegrenzt.

Währungsumrechnung

Geschäftstransaktionen in ausländischer Währung

Die Konzerngesellschaften erfassen Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit den relevanten Fremdwährungskursen zum Transaktionszeitpunkt. In den Folgeperioden werden die monetären Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs bewertet, die Umrechnungsdifferenzen werden im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.

Umrechnung von Einzelabschlüssen in ausländischer Währung

Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden gemäß IAS 21 (Wechselkursänderungen) in Euro umgerechnet. Als funktionale Währung gilt die Währung des primären Wirtschaftsumfelds, in dem das Tochterunternehmen tätig ist. Da sämtliche einbezogene Tochterunternehmen ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben, ist die jeweilige Landeswährung grundsätzlich die funktionale Währung. Die Vermögenswerte und Schulden ausländischer Geschäftsbetriebe (inklusive Firmenwert und Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert, die aus der Konsolidierung entstehen) werden mit dem Wechselkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Erträge und Aufwendungen ausländischer Geschäftsbetriebe werden zu Durchschnittskursen in Euro umgerechnet, die annähernd den Wechselkursen zu den Transaktionszeitpunkten entsprechen (Stichtagskurs 30. Juni 2016 1 EUR = 1,087 CHF/ Vorjahr 1 EUR = 1,05 CHF, Jahresdurchschnittskurs: 1 EUR = 1,087 CHF/ Vorjahr 1 EUR = 1,05 CHF). Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen werden erfolgsneutral behandelt und im Eigenkapital unter den Währungsumrechnungsdifferenzen ausgewiesen. Im Jahr der Endkonsolidierung ausländischer Tochterunternehmen werden diese Währungsdifferenzen ergebniswirksam aufgelöst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Haben immaterielle Vermögenswerte eine bestimmte Nutzungsdauer, werden sie über den Zeitraum ihrer Nutzung linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer beträgt für Software und Softwarenutzungsrechte drei bis fünf Jahre, für Kundenstamm und Marke 10 Jahre. Wertminderungen und Wertaufholungen werden in der Gesamtergebnisrechnung in der Position "Abschreibungen" ergebniswirksam erfasst.

Der Konzern verfügt über keine immateriellen Vermögenswerte (mit Ausnahme des Geschäfts- und Firmenwertes) mit unbestimmter Nutzungsdauer.

Entwicklungskosten

Seit dem 01. Oktober 2008 werden in der B+S Gruppe keine Entwicklungskosten mehr aktiviert, weil die Voraussetzungen für die Aktivierung nach IAS 38 nicht mehr in ausreichendem Ausmaß dokumentiert und damit nachgewiesen werden können.

Geschäfts- oder Firmenwert

Geschäfts- oder Firmenwerte aus einem Unternehmenszusammenschluss werden bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden bemessen. Der bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert wird einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen und mit ursprünglichen Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Wertminderungsaufwendungen werden in der Gesamtergebnisrechnung in der Position "Abschreibungen" erfasst.

Sachanlagen

Gegenstände des Sachanlagevermögens, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und gegebenenfalls Wertminderungen bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten umfassen alle Kosten, die angefallen sind, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten enthalten neben Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs werden nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nur insoweit aktiviert, als sie für die Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten anfallen. Wertminderungen und Wertaufholungen werden in der Position "Abschreibungen" ergebniswirksam erfasst.

Die Abschreibung abnutzbarer Sachanlagen erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Die Restwerte, die jeweilige Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethode werden periodisch geprüft, um sicherzustellen, dass diese dem erwarteten wirtschaftlichen Nutzenverlauf des Sachanlagegegenstandes entsprechen. Übersteigt der Buchwert einer Sachanlage dessen geschätzten erzielbaren Betrags, so wird er auf seinen geschätzten erzielbaren Betrag abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurde unverändert gegenüber dem Vorjahr die folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauer angenommen:

Nutzungsdauer
in Jahren
Abschreibungs
satz in %
Investitionen in fremden Gebäuden 4 - 10 10 - 25
Bauten auf fremdem Grund 50 2
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 10 - 33

Gewinne und Verluste aus Abgängen von Sachanlagen werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der Sachanlagen ermittelt und unter der Position "sonstige betriebliche Erträge" in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen nach IAS 40 (Investment Property) Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und / oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten werden. Sie werden analog zu den Sachanlagen gemäß dem Anschaffungskostenmodell mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls notwendiger Wertminderungen bilanziert. Die planmäßige Abschreibung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren.

Leasing

Bei Leasingtransaktionen über Sachanlagen (Investitionsleasing) treten Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer auf. Tragen Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Gegenstand verbunden sind, wird der Leasingvertrag gemäß IAS 17 (Leasingverhältnisse) als Finanzierungsleasing behandelt. In diesen Fällen aktiviert der Leasingnehmer das Leasingobjekt zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Höhe des Barwertes der Mindestleasingzahlungen oder in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Leasingobjekts, sofern dieser Wert niedriger ist. In der Folge wird der Leasinggegenstand über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Zugleich wird eine entsprechende Finanzverbindlichkeit angesetzt, die in der Folgezeit nach der Effektivzinsmethode fortgeschrieben wird. Der Zinsanteil der Leasingrate wird aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Alle übrigen Leasingverträge, bei denen die Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer auftreten, werden als Operatingleasing behandelt. Die Leasingraten werden als Aufwand erfasst.

Wertminderung

Bei Sachanlagevermögen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und immateriellen Vermögenswerten einschließlich Geschäfts- und Firmenwerten wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anzeichen einer Wertminderung vorliegen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Sachverhalte oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte.

Der Impairment Test für die Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf Ebene der Zahlungsmittel generierenden Einheiten. Im Zuge des Impairment Tests wird der Buchwert (Carrying Amount) der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (entspricht dem Teilkonzern Salzburg und der Gesellschaft in München) dem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Der erzielbare Betrag wird grundsätzlich aus dem Nutzwert in Form des Barwerts erwarteter zukünftiger Cashflows nach Steuern ermittelt. Diese Cashflows basieren auf dem unternehmensinternen Planungsprozess unter Beachtung von Erfahrungswerten. Der Detailplanungszeitraum beträgt drei Jahre. In diesem Zeitraum werden die budgetierten Cash-Flows zu Grunde gelegt und gegebenenfalls ein Abschlag auf diese Cash-Flows auf Grund von Planungsunsicherheiten vorgenommen. Zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen jenseits des Detailplanungszeitraums wird der durchschnittliche Cashflow aus dem Cash-Flow des letzten Jahres, des aktuellen Jahres und eines dreijährigen Detailplanungszeitraums verwendet. Bei der Ewigen Rente wird des Weiteren eine Wachstumsrate in Höhe von 1,0 % (Vorjahr 1,0 %) berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt unter Anwendung eines Nachsteuerzinssatzes in Höhe von 7,6 % (Vorjahr 8,7 %), das entspricht einem Vorsteuerzinssatz von 10,1 % (Vorjahr 11,6 %), der die aktuellen Erwartungen auf Marktzinssatz, den Zeitwert des Geldes sowie spezifische Risiken des Vermögenswertes widerspiegelt.

Ein späterer Wegfall der Wertminderung führt – mit Ausnahme bei Geschäfts- und Firmenwerten – zu einer erfolgswirksamen Wertaufholung bis zum geringeren Wert aus fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und erzielbarem Betrag. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen.

Liquide Mittel

Liquide Mittel umfassen Bargeld (Kassenbestände), erhaltene Schecks und jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten und werden zu ihren Nennwerten bilanziert.

Finanzinstrumente

Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bestimmte sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie als derivative Finanzinstrumente Devisentermingeschäfte. Wertpapiere (Financial Assets available for sale) werden zu ihren Marktwerten am Bilanzstichtag erfasst. Bewertungsänderungen werden, mit Ausnahme von Wertminderungen, erfolgsneutral erfasst.

Kredite und Forderungen im Sinne von IAS 39 werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Anwendung der Effektivzinsmethode, angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige originäre finanzielle Verpflichtungen werden als finanzielle Schulden im Sinne von IAS 39 mit den fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Anwendung der Effektivzinsmethode, angesetzt. Der Buchwert entspricht näherungsweise dem Zeitwert (Fair Value). Sämtliche verzinste Finanzinstrumente sind variabel verzinst und haben überwiegend kurze Laufzeiten.

Auf Forderungen, deren Ausfall erwartet wird, werden unter Berücksichtigung von Kredit-, Zins- und Skontierungsrisiken Einzelwertberichtigungen gegebenenfalls in voller Höhe gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen.

Die Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden entsprechen in der Regel den Marktpreisen zum Bilanzstichtag. Sofern Preise aktiver Märkte nicht unmittelbar verfügbar sind, werden sie – wenn sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind – unter Anwendung anerkannter finanzmathematischer Bewertungsmodelle und aktueller Marktparameter (insbesondere Zinssätze, Wechselkurse und Bonitäten der Vertragspartner) berechnet. Dazu werden die Cashflows der Finanzinstrumente auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Der erstmalige Ansatz von Finanzinstrumenten erfolgt zum Erfüllungstag. Finanzinstrumente werden dann ausgebucht, wenn die Chancen und Risiken aus dem Finanzinstrument erloschen sind bzw. das Finanzinstrument getilgt wurde.

Verpflichtungen für Abfertigungen und Pensionen

Auf Grund gesetzlicher Verpflichtungen ist die B+S Gruppe verpflichtet, an Mitarbeiter mit Dienstort in Österreich, die vor dem 01. Januar 2003 in das Unternehmen eingetreten sind, im Kündigungsfall durch den Dienstgeber oder zum Pensionsantrittszeitpunkt eine einmalige Abfertigung zu leisten. Diese ist von der Anzahl der Dienstjahre und dem bei Pensionsanfall maßgeblichen Bezug abhängig und beträgt zwischen zwei und zwölf Monatsbezügen. Für diese Verpflichtung wird eine Rückstellung gebildet.

Die Ermittlung dieser Rückstellung erfolgt nach der in IAS 19 (rev. 2011) (Leistungen an Arbeitnehmer) vorgeschriebenen Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Methode, Anwartschaftsbarwertverfahren). Im Rahmen dieses Anwartschaftsbarwertverfahrens werden sowohl die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartende Steigerung der Gehälter und Renten berücksichtigt. Dabei wird der Barwert der künftigen Zahlungen nach einem versicherungsmathematischen Verfahren über die Beschäftigungszeit der Mitarbeiter angesammelt. Sich am Jahresende ergebende Unterschiedsbeträge (versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste) zwischen den planmäßig ermittelten Abfertigungsverpflichtungen und den tatsächlichen Anwartschaftsbarwerten wurden bisher in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Anwendung der Korridormethode erfasst. Gemäß IAS 19 (rev. 2011) werden diese Unterschiedsbeträge abzüglich latenter Steuern beginnend mit Geschäftsjahr 2012/2013 direkt im sonstigen Ergebnis erfasst.

30.06.2016 30.06.2015
Zinssatz 1,8% 1,7%
Pensions- und Gehaltssteigerungen 3,0% 3,0%
Fluktuation gewichteter Durchschnitt 0,29% 0,34%
Fluktuation bis zur Pensionierung 2,67% 3,23%
Pensionsalter Frauen 63,35 63,03
Pensionsalter Männer 63,35 63,03
Lebenserwartung AVÖ-2008-P 1) AVÖ-2008-P 1)

1) AVÖ 2008 P Aktuar Vereinigung Österreichs: Rechnungsgrundlage für die Pensionsversicherung

Der Rechnungszins wurde unter Berücksichtigung der sehr langen durchschnittlichen Laufzeiten und hohen durchschnittlichen Restlebenserwartungen auf Basis von Marktzinssätzen festgesetzt. Die Mitarbeiterfluktuation ist betriebsspezifisch ermittelt und alters-/dienstzeitabhängig berücksichtigt. Die gesetzlichen Übergangsbestimmungen bezüglich des Pensionsalters wurden berücksichtigt.

Für Mitarbeiter mit Dienstort in Österreich, die seit dem 01. Januar 2003 in das Unternehmen eingetreten sind, sind laufend Beiträge an eine Mitarbeitervorsorgekasse zum Zwecke der Alterssicherung zu leisten. Eine darüber hinausgehende gesetzliche Verpflichtung zur Leistung von Abfertigungszahlungen bei Ausscheiden des Arbeitnehmers besteht nicht. Für dieses beitragsorientierte Versorgungsmodell ist daher keine Rückstellung zu bilden.

Weitere beitragsorientierte Verpflichtungen resultieren aus Dienstgeberbeiträgen (Arbeitgeberanteile) zur Rentenversicherung und aus den Beiträgen zur Mitarbeitervorsorgekasse.

Mitarbeiter der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, haben ab dem ersten Arbeitstag die Möglichkeit eine betriebliche Altersvorsorge (BAV) abzuschließen.

Bei der Pensionskasse des BVV Versicherungsvereins besteht eine Vollmitgliedschaft. Dabei ist der Beitrag 3,5 % des Bruttoarbeitsentgelts, der von Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) und Arbeitgeber je zu 50 % geleistet wird. Der Arbeitnehmer hat ferner die Möglichkeit, seinen Anteil bis zum gesamten Maximalbeitrag von derzeit 242 EUR pro Monat aufzustocken. Die Beiträge sind bis zu 4 % der BBG (West) lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei und können beim Arbeitgeber als Betriebsausgaben abgezogen werden. Eine Verpflichtung zur Rückstellungsbildung besteht nicht.

Sonstige Rückstellungen (langfristige, kurzfristige)

Sonstige Rückstellungen werden entsprechend IAS 37 (Rückstellungen) gebildet, wenn für die Gesellschaft eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten auf Grund eines vergangenen Ereignisses vorliegt und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Mittelabfluss führen wird.

Rückstellungen werden mit jenem Betrag angesetzt, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses nach bester Schätzung ermittelt werden kann. Sie werden unter Berücksichtigung aller daraus erkennbaren Risiken zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Rückgriffsansprüchen verrechnet. Dabei wird vom Erfüllungsbetrag mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit ausgegangen. Ist eine vernünftige Schätzung des Betrages nicht möglich, wird keine Rückstellung gebildet. Langfristige Rückstellungen werden mit einem marktgerechten Zinssatz abgezinst. Aufzinsungsbeträge sowie Zinsänderungseffekte werden innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen.

Steuern

Der für das Geschäftsjahr ausgewiesene Ertragsteueraufwand umfasst die laufenden Steuern und die ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern. Die laufenden Steuern ergeben sich aus der Ermittlung der für das abgelaufene Geschäftsjahr bestehenden Steuerbelastung aus dem errechneten steuerpflichtigen Einkommen und dem anwendbaren Steuersatz.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 12 nach der Balance Sheet Liability Method für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen im Konzernabschluss und den bestehenden Steuerwerten. Des Weiteren wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Geschäfts- und Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende, temporäre Unterschiede. Aktive latente Steuern werden nicht angesetzt, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass der enthaltene Steuervorteil realisierbar ist. Latente Steuern werden unter Anwendung der Steuersätze (und Steuervorschriften) bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird jedes Jahr am Abschlussstichtag geprüft und im Wert gemindert, falls es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass genügend zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung steht, um den Anspruch vollständig oder teilweise zu realisieren.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden saldiert, sofern diese ertragsteuerlichen Ansprüche und Schulden gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und sich auf dasselbe Steuersubjekt oder eine Gruppe unterschiedlicher Steuersubjekte beziehen, die ertragsteuerlich gemeinsam veranlagt werden.

Umsatzrealisierung

Die Umsätze gliedern sich im Wesentlichen in Lizenzen, Wartung, Schulung und Beratung sowie Rechenzentrumsleistungen.

Umsätze aus dem Verkauf von Lizenzen werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem die Lieferung oder Leistung erbracht wurde und ein verlässlich bestimmbarer Anspruch auf Gegenleistung entstanden ist. Erträge aus Dienstleistungen werden nach Maßgabe der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst. Bei Dauerschuldverhältnissen erfolgt die Umsatzrealisierung nach Maßgabe der jeweils im Vertrag festgelegten Bedingungen. Die Umsatzerlöse sind abzüglich Skonti, Preisnachlässe, Kundenboni und sonstige Rabatte ausgewiesen.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis umfasst die für die aufgenommenen Fremdfinanzierungen zu leistenden Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen sowie die für Veranlagungen von Finanzmitteln erhaltenen Zinsen und ähnliche Erträge. Zinsen werden auf Basis des Zeitablaufes abgegrenzt.

Schätzungen und Unsicherheiten bei Ermessensentscheidungen und Annahmen

Bei Aufstellung des Konzernabschlusses müssen zu einem gewissen Grad Einschätzungen und Ermessensentscheidungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die die bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Angaben von sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten und den Ausweis von Aufwendungen und Erträgen im Geschäftsjahr beeinflussen.

Die sich in Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Der Grundsatz des "true and fair view" wurde auch bei der Verwendung von Schätzungen uneingeschränkt gewahrt.

Schätzungsunsicherheiten bestehen insbesondere bei der Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen sowie bei der Beurteilung der Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern.

Die Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen ist zum einen mit Schätzungen zur erwarteten Nutzungsdauer der Vermögenswerte verbunden, zum anderen basiert sie auf Beurteilungen des Managements hinsichtlich der Werthaltigkeit der Vermögenswerte bzw. dem Vorliegen von Wertminderungen. Faktoren, wie geringere als geplante Nettozahlungsströme, können zu einer Wertminderung führen.

Der Konzern überprüft einmal jährlich, ob die immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer oder ein Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert sind. Dies erfordert eine Schätzung des erzielbaren Betrages, dem dieser Vermögenswert zugeordnet ist. Zur Schätzung des erzielbaren Betrages muss der Konzern die voraussichtlichen zukünftigen Cashflows aus diesem Vermögenswert schätzen und darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln.

Aktive latente Steuern werden in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass sie genutzt werden können. Zur Beurteilung der Wahrscheinlichkeit der zukünftigen Nutzbarkeit werden Faktoren, wie zum Beispiel operative Planungen und Verlustvortragsperioden herangezogen. Weichen die tatsächlichen Ergebnisse von diesen Schätzungen negativ ab, könnte dies zu erfolgswirksamen Abwertungen der angesetzten aktiven latenten Steuern führen.

Die Verpflichtung der B+S Gruppe, Zahlungen von Abfertigungen zu erbringen, wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Alle Annahmen werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Bei der Ermittlung des angemessenen Diskontierungssatzes orientiert sich das Management an langfristigen Marktzinssätzen. Die Sterberaten basieren auf öffentlich zugänglichen Sterbetafeln. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.

Die Bewertung von sonstigen Rückstellungen und vergleichbaren Verpflichtungen ist in Abhängigkeit vom jeweils zugrundeliegenden Geschäftsvorfall teilweise komplex und in erheblichem Maß mit Schätzungen verbunden. Die vom Management getroffenen Annahmen bezüglich des Eintritts sowie der möglichen Höhe der Inanspruchnahme basieren unter anderem auf Erfahrungswerten, verfügbaren technischen Daten, Einschätzungen von Kostenentwicklungen. Die tatsächlich eintretenden Belastungen können von den angesetzten Rückstellungsbeträgen abweichen.

Eigene Anteile

Erwirbt der Konzern eigene Anteile, so werden diese gemäß IAS 32 vom Eigenkapital abgezogen. Der Kauf, Verkauf, die Ausgabe oder Einziehung von eigenen Anteilen wird nicht erfolgswirksam erfasst.

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und Gesamtergebnisrechnung

in TEUR Software Geleistete
An
zahlungen
Entwick
lungs
kosten
Kunden
stamm
Marke Geschäfts
und
Firmenwert
Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 30. Juni 2014
= 01. Juli 2014
1.405 0 1.168 553 168 17.314 20.608
Zugänge 23 0 0 0 0 0 23
Stand 30. Juni 2015 1.428 0 1.168 553 168 17.314 20.631
Zugänge 7 0 0 0 0 0 7
Stand 30. Juni 2016 1.435 0 1.168 553 168 17.314 20.638

(1) Immaterielle Vermögenswerte

in TEUR Software Geleistete
An
zahlungen
Entwick
lungs
kosten
Kunden
stamm
Marke Geschäfts
und
Firmenwert
Gesamt
Kumulierte Abschreibungen
Stand 30. Juni 2014
= 01. Juli 2014
608 0 1.168 318 96 5.700 7.890
Abschreibungen
planmäßig
206 0 0 55 17 0 278
Stand 30. Juni 2015 814 0 1.168 373 113 5.700 8.168
Abschreibungen
planmäßig
195 0 0 55 17 0 267
Stand 30. Juni 2016 1.009 0 1.168 428 130 5.700 8.435
Buchwerte
Buchwert
Stand 30. Juni 2015
614 0 0 180 55 11.614 12.463
Buchwert
Stand 30. Juni 2016
426 0 0 124 38 11.614 12.202

Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten ist in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten "Abschreibungen" enthalten.

Zum Bilanzstichtag 30.06.2016 bestehen keine vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten (Vorjahr TEUR 0).

(2) Geschäfts- oder Firmenwert

Gemäß IAS 36 wurde zum 30. Juni 2016 der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert einem Impairment Test unterzogen. Der Werthaltigkeitstest basiert auf dem Nutzungswert, der durch Abzinsung der im Rahmen der Weiterführung der jeweiligen Einheiten entstehenden Cashflows ermittelt wird. Die Cashflow-Planung erfolgt auf Basis der aktuellen operativen Ergebnisse sowie einer Unternehmensplanung über einen Zeitraum von drei Jahren. Dem Detailplanungszeitraum von drei Jahren werden die budgetierten Cashflows zu Grunde gelegt und gegebenenfalls ein Abschlag auf diese Cash-Flows auf Grund von Planungsunsicherheiten vorgenommen. Zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen jenseits des Detailplanungszeitraums wird die durchschnittliche Cashflow-Prognose aus dem Cash-Flow des letzten und des aktuellen Jahres und eines dreijährigen Detailplanungszeitraums verwendet. Bei der Unternehmensplanung werden sowohl aktuelle Erkenntnisse als auch historische Entwicklungen berücksichtigt. Zum 30. Juni 2016 bestand kein Abwertungsbedarf (Vorjahr TEUR 0).

Der Berechnung wurde ein Nachsteuerzinssatz von 7,6% p.a. (Vorjahr 9,6 % p.a.) mit einer Wachstumsrate in der Ewigen Rente von 1,0 % (Vorjahr 1,0 %) zu Grunde gelegt.

Bei folgenden, der Berechnung des Nutzungswertes zugrunde gelegten Annahmen bestehen Schätzungsunsicherheiten:

  • Geplante Umsatzerlöse/ EBIT
  • Abzinsungssatz
  • Wachstumsrate.

Die Prognose der Zahlungsströme einschließlich der Umsatzerlöse basiert auf den unternehmensinternen Finanzbudgets bzw. Vorschaurechnungen, welche einen Zeitraum von drei Jahren umfassen. Die geschätzten Zahlungsströme jenseits dieser Periode werden durch Extrapolation der angepassten Budget- bzw. Vorschauwerte ermittelt.

Die Abzinsungssätze stellen die aktuellen Markteinschätzungen hinsichtlich der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten jeweils zuzuordnenden spezifischen Risiken dar.

Den Wachstumsraten liegen branchenbezogene Erwartungswerte zugrunde. Bei den getroffenen Annahmen über steigt der Kapitalwert der Einheit den Buchwert um TEUR 2.883.

Die Überprüfung des Firmenwertes mittels einer Sensitivitätsanalyse zeigt folgende Auswirkungen auf den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit:

EBIT -10% -20% -30%
Abwertungsbedarf in TEUR 0 1.796 3.815
Wachstumsrate 0,9% 0,8% 0,7%
Abwertungsbedarf in TEUR 0 0 0
Abzinsungssatz 8,6% 9,6% 10,6%
Abwertungsbedarf in TEUR 0 0 0

(3) Sachanlagen

in TEUR Gebäude Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäfts
ausstattung
Gesamt
Anschaffungskosten
Stand 01. Juli 2014 4.066 1.186 5.252
Zugänge 0 92 92
Abgänge 0 -0 -0
Stand 30. Juni 2015 4.066 1.278 5.343
Zugänge 8 456 464
Abgänge 0 11 11
Umgliederung -1.103 -0 -1.103
Stand 30. Juni 2016 2.971 1.725 4.696
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01. Juli 2014 282 932 1.214
Abschreibungen 104 105 209
Abgänge 0 0 0
Stand 30. Juni 2015 386 1.036 1.423
Abschreibungen 74 157 231
Abgänge 0 0 0
Umgliederung 0 0 0
Stand 30. Juni 2016 460 1.193 1.653
Buchwerte
Buchwert Stand 30. Juni 2015 3.680 240 3.920
Buchwert Stand 30. Juni 2016 2.511 528 3.039

Die Umgliederung des Gebäudes erfolgte mit dem Nettobuchwert und betrifft die als Finanzanlage gehaltene Immobilie.

Zu den im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen aktivierten Sachanlagen wird auf Ziffer (14) verwiesen. Es bestehen zum Bilanzstichtag keine vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen.

(4) Als Finanzanlage gehaltene Immobilien

Als Finanz
investition
Gesamt
in TEUR gehaltene
Immobilie
Stand 01. Juli 2014 3.272 3.272
Zugänge / Umgliederung 0 0
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2015 3.272 3.272
Zugänge / Umgliederung 1.103 1.103
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2016 4.375 4.375
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01. Juli 2014 670 670
Abschreibungen 65 65
Umgliederung 0 0
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2015 735 735
Abschreibungen 95 95
Umgliederung 0 0
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2016 830 830
Buchwert Stand 30. Juni 2015 2.537 2.537
Buchwert Stand 30. Juni 2016 3.545 3.545

Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen drei Stockwerke des als Sachanlage unter Ziffer (3) ausgewiesenen und in Eigennutzung stehenden Bürogebäudes. Diese Stockwerke wurden bisher selbst genutzt. Da diese drei Stockwerke vermietet sind, wurde dieser Anteil der Sachanlage zu den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umgegliedert. Der Marktwert entspricht gemäß dem Gutachten eines Sachverständigen dem Buchwert.

Aus den als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien wurden Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr TEUR 271) erfolgswirksam verbucht. Für ihren Unterhalt fielen operative Kosten in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 5) an.

sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte

Wertpapiere Gesamt
in TEUR
Anschaffungskosten
Stand 01. Juli 2014 2.804 2.804
Zuschreibungen 0 0
Abgänge 2.804 2.804
Stand 30. Juni 2015 0 0
Zuschreibungen 0 0
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2016 0 0
Buchwert Stand 30. Juni 2015 0 0
Buchwert Stand 30. Juni 2016 0 0

Bei den sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerten aus dem vorherigen Geschäftsjahr handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die der Kategorie "available for sale" zugeordnet waren. Die Wertpapiere waren in der Währung EURO und hatten notierte Marktpreise. Diese wurden im Geschäftsjahr 2014/15 veräußert.

(5) Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Sämtliche Forderungen und Vermögenswerte haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.202 998
sonstige Forderungen und andere Vermögenswerte 147 37
1.349 1.035

Bei den Forderungen zu Lieferungen und Leistungen wurden TEUR 18 (Vorjahr TEUR 12) Wertberichtigungen vorgenommen. Hierbei handelt es sich um eine Einzelwertberichtigung einer Forderung, die zum Stichtag 12 Monate überfällig war. Eine weitere Forderung in Höhe von TEUR 11 war zum Stichtag fünf Monate überfällig, wurde aber nach dem Bilanzstichtag beglichen.

Einzelwertberichtigungen von finanziellen Vermögenswerten werden generell dann vorgenommen, wenn der Buchwert des finanziellen Vermögenswertes höher als der Barwert der zukünftigen, abgezinsten Cashflows ist. Als Indikatoren für Einzelwertberichtigungen gelten finanzielle Schwierigkeiten, Insolvenz, Vertragsbruch und erheblicher Zahlungsverzug der Kunden.

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor
Wertberichtigung
1.220 1.010
Davon zum Abschlussstichtag weder wertgemindert noch
überfällig
1.191 768

Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerte sind enthalten:

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Mitarbeiterdarlehen 0 8
Andere Forderungen 147 29
147 37

Bei den Anderen sonstigen Forderungen handelt es sich vor allem um Forderungen gegenüber in- und ausländischen Finanzbehörden.

Bei den sonstigen Forderungen wurden folgende Wertberichtigungen vorgenommen:
in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Bruttoforderungen 147 37
Einzelwertberichtigungen 0 0
147 37

Die Wertberichtigungen auf die sonstigen Forderungen haben sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Stand Wertberichtigungen zum Periodenbeginn 0 1.356
Zuführungen 0 0
Verbrauch 0 1.356
Stand Wertberichtigungen zum Periodenende 0 0

(6) Derivative Finanzinstrumente

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Devisentermingeschäfte 0 24
0 24

(7) Liquide Mittel

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Kassenbestand 2 1
Guthaben bei Kreditinstituten 1.198 930
1.200 931

(8) Rechnungsabgrenzungen

Die Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 452 (Vorjahr TEUR 420) betreffen Versicherungsprämien und sonstige vorausbezahlte Ausgaben.

(9) Eigenkapital

Die Entwicklung des gezeichneten Kapitals und der Rücklagen findet sich im Detail in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung.

Als gezeichnetes Kapital wird das voll eingezahlte Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München in Höhe von EUR 6.209.933,00 ausgewiesen. Es ist eingeteilt in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien hat sich während des Geschäftsjahres nicht verändert.

Die ehemaligen Gesellschafter des Tochterunternehmens Salzburg haben eine Kapitalgarantie abgegeben, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Eigenkapitalzufuhr garantierte.

Die Voraussetzungen der Kapitalgarantie wurden zum 30. Juni 2011 erstmalig und zum 30. Juni 2012 erfüllt. Somit ist der Garantiefall mit Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2012 eingetreten. Herr Wilhelm Berger, zugleich Vorstand und Aktionär der Muttergesellschaft, hat seine Verpflichtung aus der Kapitalgarantie erfüllt. Der wegen der Inanspruchnahme aus dieser Kapitalgarantie gegen den zweiten Garanten beim Landesgericht Salzburg geführte Rechtsstreit konnte im Mai 2015 mit einem Vergleich beendet werden und die Verpflichtung aus der Kapitalgarantie wurde mittlerweile auch durch den zweiten Garanten erfüllt. Daraus wurde der Kapitalrücklage im Geschäftsjahr 2014/15 ein Betrag von TEUR 1.356 zugeführt.

Das Bilanzergebnis enthält das Ergebnis der Periode zuzüglich der Ergebnisvorträge aus Vorperioden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 02. Februar 2016 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 01. Februar 2021 das Grundkapital um bis zu EUR 3.104.966,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 je Aktie gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Bei Ausnutzung der Ermächtigung kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden, zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Wandlungs- und Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, zur Erschließung neuer Kapitalmärkte im Ausland, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet.

Die Rücklage für versicherungstechnische Ergebnisse beinhaltet versicherungsmathematische Gewinne aus Abfertigungsrückstellungen. Die Rücklage für versicherungstechnische Ergebnisse beträgt zum 30.06.2016 TEUR 83 (Vorjahr TEUR 121).

Die Rücklagen Währungsdifferenzen umfassen alle Kursdifferenzen, die aus der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse von konsolidierten Tochterunternehmen entstanden sind.

(10) Verpflichtungen für Abfertigungen und sonstige langfristige Rückstellungen

Die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Österreich, ist auf Grund gesetzlicher Vorschriften zur Zahlung von Abfertigungen in Österreich verpflichtet. Die Grundlagen und die Berechnungsmethode sind oben bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargestellt.

Die Veränderung der Verpflichtung für Abfertigungen stellt sich folgendermaßen dar:

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Anwartschaftsbarwert der Verpflichtung am Beginn
des Geschäftsjahres
896 866
Dienstzeitaufwand 44 43
Zinsaufwand 16 21
Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste aus
erfahrungsbedingten Anpassungen
-47 0
Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste aus
demographischen Annahmen
4 0
Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste aus
finanziellen Annahmen
-8 55
Gezahlte Leistungen -14 -89
Anwartschaftsbarwert der Verpflichtung am Ende des
Geschäftsjahres
891 896

Der Anwartschaftsbarwert ist nicht fondsfinanziert.

Der Anwartschaftsbarwert für Verpflichtungen aus Abfertigungen entwickelte sich zu den vergangenen Stichtagen folgendermaßen:

in TEUR 30.06.2016
30.06.2014 = 01.07.2014 866
30.06.2015 = 01.07.2015 896
30.06.2016 = 01.07.2016 891

Die im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus Abfertigungen in der Gesamtergebnisrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Dienstzeitaufwand 44 43
Zinsaufwand 16 21
Gezahlte Abfertigungen -14 -89
Erträge / Aufwendungen im Geschäftsjahr 46 -25

Eine Änderung (+/- 0,5 bzw. 1 % - Punkte) der Parameter "Rechnungszinssatz", "Fluktuation" und "Lohn- und Gehaltstrend" hätte folgende Auswirkungen auf den Barwert der zukünftigen Zahlungen gehabt:

Änderung
-0,5% Punkte
Änderung
+0,5% Punkte
Rechnungszinssatz +4,51 % -4,15 %
Lohn- / und Gehaltstrend -4,12 % +4,43 %
Änderung Änderung
-1% Punkte +1% Punkte
Fluktuation +3,37 % -8,32 %

Aus den bilanzierten Abfertigungsansprüchen ergeben sich folgende Zahlungen:

in TEUR 2016/2017 2017/2018 2018/2019 2019/2020 2020/2021
Abfertigungszahlung 37 241 114 7 8

Sonstige langfristige Rückstellungen

in TEUR 01.07.2015 Verbrauch Auflösung Dotierung 30.06.2016
Sonstige langfristige
Rückstellungen
33 0 0 8 41

Mitarbeiter der B+S Banksysteme Salzburg GmbH erhalten nach 10-, 20- und 25-jähriger Betriebszugehörigkeit eine freiwillige Zuwendung. Dafür wurde durch eine finanzmathematische Rückstellung vorgesorgt.

(11) Sonstige kurzfristige Rückstellungen

in TEUR 01.07.2015 Verbrauch Auflösung Dotierung 30.06.2016
Sonstige Rückstellungen 160 159 0 149 150

Die ausgewiesenen Rückstellungen sind als kurzfristig zu betrachten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten für Beratung und Jahresabschlussprüfung, die nach bestem Ermessen angesetzt wurden.

(12) Steuern vom Einkommen und Ertrag und latente Steuern

Der in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesene Steuerertrag setzt sich wie folgt zusammen:

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Aufwand für laufende Ertragsteuern
- laufende Ertragsteuern auf das laufende Ergebnis -47 -64
- Vorjahresanpassungen 0 0
Gesamte laufende Ertragsteuern -47 -64
Latenter Steuerertrag (Vorjahr: Steueraufwand) 106 -15
59 -79

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte unter Anwendung eines Steuersatzes von 25 % (Vorjahr 25 %) (Unternehmenssteuer Österreich = Konzernsteuersatz) und betrifft vor allem die Rückstellung für Abfertigungen, Leasingaufwendungen und steuerliche Verlustvorträge, die zu aktiven und passiven latenten Steuern führen. Für die steuerlichen Verlustvorträge der Einzelgesellschaft in München wird ein Steuersatz von 33 % angewendet.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert, wenn sie gegenüber demselben Finanzamt bestehen, sich auf das gleiche Subjekt beziehen und ertragssteuerlich gemeinsam veranlagt werden.

Passive latente Steuern
in TEUR
30.06.2016 30.06.2015
Immaterielle Vermögenswerte München 70 77
Softwarenutzungsrechte 0 0
sonstige Rückstellungen 0 0
Leasing Gebäude 1.504 1.544
Wertpapiere 0 0
Leasing Hardware 113 44
Passive latente Steuern 1.686 1.665
Aktive latente Steuern
in TEUR
30.06.2016 30.06.2015
Verlustvortrag Salzburg 30 104
Verlustvortrag München 542 363
Abfertigungsrückstellung 94 101
Sonstige langfristige Rückstellungen 10 8
Leasingverbindlichkeit 1.298 1.283
Aktive latente Steuern 1.974 1.859
Aktive latente Steuern
in TEUR
30.06.2016 30.06.2015
Aktive / Passive latente Steuern Salzburg 0 0
Aktive latente Steuern München 542 363
Aktive latente Steuern 542 363
Passive latente Steuern 30.06.2016 30.06.2015
in TEUR
Aktive / Passive latente Steuern Salzburg 184 91
Passive latente Steuern München 70 77
Passive latente Steuern 253 168

In obiger Tabelle werden die aktiven und passiven latenten Steuern der B+S Banksysteme Salzburg GmbH saldiert dargestellt, unsaldiert entsprechen TEUR 1.432 aktiven latenten Steuern und TEUR 1.616 passiven latenten Steuern.

Steuerliche Verlustvorträge bei den einzelnen Gesellschaften wurden in der Höhe aktiviert, in der aus heutiger Sicht mit einer Realisierung der Steueransprüche innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet wird; die Verluste sind unbegrenzt vortragsfähig.

Latente Steuerschulden werden als langfristige Verbindlichkeit und latente Steueransprüche als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen, da die zugrundeliegenden Sachverhalte über die nächsten zwölf Monate hinaus bestehen bleiben. Der kurzfristige Anteil an latenten Steuern beträgt TEUR 205.

Die im Konzern vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge können wie folgt zusammengefasst werden:

30.06.2016 30.06.2015
in TEUR Verlust
vortrag
Aktive
latente
Steuer
Verlust
vortrag
Aktive latente
Steuer
B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
(Deutschland, 33 %)
1.641 542 1.099 363
B+S Banksysteme Salzburg GmbH
(Salzburg, 25 %)
120 30 417 104

Der steuerliche Verlustvortrag der B+S Banksysteme Salzburg GmbH wurde zur Gänze aktiviert, da mit einer mittelfristigen Realisierung der latenten Steueransprüche aus heutiger Sicht gerechnet wird. Für steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 9.401 (Vorjahr TEUR 9.369) der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurden latenten Steuern in Höhe von TEUR 542 (Vorjahr TEUR 363) angesetzt, da in einem Zeitraum von fünf Jahren mit einer Realisierung von insgesamt TEUR 1.641 zu rechnen ist.

Die Ursachen für den Unterschied zwischen theoretischem und ausgewiesenem Ertragssteuerertrag (Vorjahr Ertragssteuerertrag) im Konzern stellen sich folgendermaßen dar:

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Konzernergebnis vor Steuern 529 925
Theoretischer Ertragssteuerertrag bzw. –aufwand 25 %
(Vorjahr 25 %)
-132 -231
Veränderung des theoretischen Steueraufwands aufgrund:
[.Vorjahresanpassung 0 0
Latente Steuern auf Verlustvorträge 179 158
Sonstige Steuereffekte 12 -6
Ausgewiesener Ertragssteuerertrag bzw. -aufwand 59 -79

Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Latente Steuern zu Beginn des Geschäftsjahres 195 175
Erfolgswirksam erfasste latente Steuern 106 59
Erfolgsneutral erfasste latente Steuern -12 -40
Latente Steuern am Ende des Geschäftsjahres
(saldiert)
289 195

(13) Finanzverbindlichkeiten

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 0 1.288
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.011 1.218
Summe 2.011 2.506

Die Kontokorrentkreditrahmen betragen per 30. Juni 2016 TEUR 1.500 (30. Juni 2015: TEUR 1.300).

Alle anderen Finanzierungsvereinbarungen mit Banken und Kreditinstituten in Höhe TEUR 2.011 (Vorjahr TEUR 2.188) wurden mit unbestimmter Laufzeit abgeschlossen und sind durch Verpfändung von Wertpapierdepots eines Aktionärs besichert.

(14) Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

Die Verbindlichkeit Immorent resultiert aus dem Finanzierungsleasingvertrag für das Bürogebäude Bichlfeldstrasse 11, 5020 Salzburg, Österreich. Der Vertrag für das über Leasing finanzierte Bürogebäude wurde am 29. Juni bzw. 20. Juli 2000 zwischen der damaligen B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Österreich, jetzt B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich, und der Sparkasse Immorent Grundstücksverwertungsgesellschaft m.b.H., Salzburg, Österreich, abgeschlossen. Der Leasingvertrag begann mit der Übernahme des Objektes (4. Quartal 2003) und läuft 26 Jahre. Die Gesamtinvestitionskosten betrugen rund TEUR 7.979, die jährliche Tilgung zurzeit rund TEUR 197 der Restwert im Jahr 2029 rund TEUR 1.674. Der Zinssatz der Leasingvereinbarung ist variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.

Die Verbindlichkeit gegenüber HYPO Impuls Mobilien Leasing betrifft zum überwiegenden Teil Hardware. Die zugrundeliegenden Leasingverträge enden 2019. Die Zinssätze, die den Verträgen zu Grunde liegen, sind variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Verbindlichkeit gegenüber
Immorent Grundverwertungs GmbH
4.824 5.015
Verbindlichkeit gegenüber HYPO IMPULS Mobilien Leasing 369 119
Summe 5.193 5.134

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Mindestleasingzahlungen) weisen folgende Zusammensetzung und Laufzeiten auf:

in TEUR 30.06.2016 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Mindestleasingzahlungen 6.657 510 1.985 4.162
Zinsanteil 1.464 160 682 622
Barwert 5.193 349 1.303 3.540
in TEUR 30.06.2015 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Mindestleasingzahlungen 6.756 435 1.815 4.506
Zinsanteil 1.622 164 714 744
Barwert 5.134 271 1.101 3.762

Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Verbindlichkeit gegenüber
Immorent Grundverwertungs GmbH
197 152
Verbindlichkeit gegenüber HYPO IMPULS Mobilien Leasing 153 119
Summe 349 271

Im Berichtsjahr wurden TEUR 165 (Vorjahr TEUR 160) Zinsaufwendungen aus Finanzierungsleasing erfolgswirksam im operativen Ergebnis erfasst.

Die Buchwerte der im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen aktivierten Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 30.06.2016 30.06.2015
Bauten auf fremdem Grund 2.470 3.638
Betriebs- und Geschäftsausstattung 451 175
Softwarelizenzen 0 0
als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 3.545 2.537
Summe 6.466 6.350

Die Mindestlaufzeit der Finanzierungsleasingverträge entspricht im Wesentlichen der Nutzungsdauer dieser Sachanlagen.

(15) Sonstige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen

in TEUR Gesamt Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
bis 5 Jahre
Restlaufzeit
über 5 Jahre
Sonstige Verbindlichkeiten 850 850 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 1.695 1.695 0 0
Summe 30.06.2015 2.545 2.545 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 829 829 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 2.093 2.093 0 0
Summe 30.06.2016 2.922 2.922 0 0

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 2.093 (Vorjahr TEUR 1.695) betrifft ausschließlich transitorische Einnahmen von Wartungserlösen, die im Berichtszeitraum im Voraus für den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2016 vereinnahmt wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 829 (Vorjahr TEUR 850) enthalten u.a. Gehaltsnebenkosten (Krankenkasse, Finanzamt, Gebietskörperschaften) sowie Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern aus Urlaubs-, Überstunden- und sonstigen Ansprüchen sowie Verpflichtungen aus Umsatzsteuer.

(16) Umsatzerlöse

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Lizenzen 1.809 1.379
Hosting 1.713 1.410
Solutions 676 940
Wartung und Support 3.841 3.955
Schulung und Beratung 166 131
8.206 7.813

(17) Sonstige betriebliche Erträge

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Sonstige Erträge 478 355
478 355

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Mieteinnahmen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus periodenfremden Erträgen.

(18) Personalaufwand

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Gehälter / Löhne 3.900 3.616
Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene
Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben 885 858
und Pflichtbeiträge
Aufwendungen für Abfertigungen 79 115
Sonstige Sozialaufwendungen 56 51
4.920 4.641

In dem Posten "Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebenen Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge" und "Aufwendungen für Abfertigungen" sind, neben den beitragsorientierten Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben, weitere Aufwendungen für beitragsorientierte Altersversorgungspläne in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 7) enthalten.

Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Vorstandes wird auf die Erläuterungen des Abschnittes "Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen" verwiesen.

Der durchschnittliche Personalstand entwickelte sich wie folgt:

Durchschnittliche Anzahl Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Angestellte (aktive Mitarbeiter) 63 62
Vorstände 2 2
65 64

Im Berichtszeitraum waren neben 65 aktiven Mitarbeitern (Vorjahr 62) keine Mitarbeiter (Vorjahr keine Mitarbeiter) als passiv einzustufen.

(19) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Miet- und Raumkosten, Grundstückspacht 257 259
Beratungs- und Prüfungskosten 329 219
KFZ-Aufwand 350 342
Post und Kommunikation 115 94
Reinigung, Wartung und Instandhaltung 292 292
Fahrt- und Reisekosten 97 138
Marketing- und Werbeaufwand 108 84
Aus- und Weiterbildungskosten 27 5
Büromaterial 4 16
Übrige Steuern, Beiträge, Gebühren 17 16
Versicherungen 78 89
Aufsichtsratsvergütungen 40 40
Aktienbetreuung 43 29
Gebühren 101 8
Sonstiges 391 260
Summe 2.250 1.810

Im Posten "Sonstiges" sind vor allem, Aufwendungen für Personalsuche,Leihpersonal , Einzelwertberichtigungen zu Kundenforderungen sowie Bankspesen enthalten.

(20) Sonstige Angaben

Neben Finanzierungsleasingverhältnissen gibt es in der Unternehmensgruppe B+S Banksysteme Miet- und Leasingverhältnisse, die nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt als Operatingleasingverhältnisse zu klassifizieren sind. Hierbei handelt es sich um Mieten für Fahrzeuge, Bürogebäude und EDV-Anlagen sowie Hardware-Wartungsverträge. Operatingleasingverträge wurden über eine Grundmietzeit von bis zu 15 Jahren abgeschlossen. Es bestehen keine Verlängerungs- oder Kaufoptionen und auch keine durch Leasingvereinbarungen auferlegten Beschränkungen. Die Leasingverträge beinhalten Leasingraten, die auf variablen Mietzinsen basieren.

Die nicht kündbaren Leasingzahlungen aus Operatingleasingverträgen in den nächsten Jahren verteilen sich wie folgt:

in TEUR Summe
30.06.2015
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Grundstückspacht (Baurecht) Salzburg 1.470 105 420 945
KFZ Leasing 173 127 46 0
Mietverträge (Immobilien) (1) 57 11 46 0
Miet- und Leasingverträge
(Mobilien) (1)
23 10 13 0
Summe 1.723 253 525 945

Zu (1): Jeweils bezogen auf den frühest möglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge

in TEUR Summe
30.06.2016
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Grundstückspacht (Baurecht) Salzburg 1.484 106 424 848
KFZ Leasing 134 109 71 0
Mietverträge (Immobilien) (1) 357 91 266 0
Miet- und Leasingverträge
(Mobilien) (1)
15 10 6 0
Summe 2.171 341 876 848

Zu (1): Jeweils bezogen auf den frühest möglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge

Die gesamten Miet- und Leasingaufwendungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 330 (Vorjahr TEUR 396). Die ausgewiesenen Aufwendungen beinhalten keine bedingten Mietzahlungen oder Zahlungen aus Untermietverhältnissen.

Die Mindesteinnahmen aus Untermietverhältnissen, deren Erhalt aufgrund eines bis 2024 laufenden Vertrages erwartet wird, verteilen sich wie folgt:

in TEUR 2016/17 2017/18 2018/19
Bürogebäude Salzburg 613 613 613
Summe 613 613 613

(21) Finanzergebnis

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. - 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. - 30.06.
Zinsen und ähnliche Erträge 7 227
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -230 -405
Summe -223 -178

Die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Finanzerträge enthalten im Wesentlichen Zinseinnahmen aus kurzfristigen Veranlagungen und Kontokorrentkrediten. Die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Finanzaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Kontokorrentkredite in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr TEUR 245) und Zinsaufwendungen für Leasingverträge in Höhe von TEUR 165 (Vorjahr TEUR 160).

(22) Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien

in TEUR aus
Zinsen
aus der
Folgebewertung
Nettoergebnis
Währungs
um
rechnung
Bewertungs
gewinne/
-verluste
Jahr
2015/16
01.07. –
30.06.
Jahr
2014/15
01.07. –
30.06.
Wertpapiere 0 0 0 0 -7
Kredite und Forderungen 7 0 -18 -11 136
Derivative Finanzinstrumente 0 0 0 0 24
Finanzverbindlichkeiten zu
fortgeführten Anschaffungskosten
-65 0 0 -65 -250
Verbindlichkeiten aus Leasing -165 0 0 -165 -160
Summe -223 0 -18 -241 -257

Die Veränderung der Wertberichtung auf Kredite und Forderungen ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die restlichen Komponenten des Nettoergebnisses sind in den Finanzerträgen bzw. Finanzaufwendungen erfasst.

(23) Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des Jahresergebnisses nach Steuern durch die gewichtete Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien während des Geschäftsjahres.

in EUR 30.06.2016 30.06.2015
Ergebnis Eigentümer 588.335,35 845.616,89
Stück Stück
Stammaktien 6.209.933 6.209.933
Stück Stück
Abzüglich eigene Anteile 0 0
Ergebnis je Aktie ohne Verwässerungseffekt 0,09 0,14
Ergebnis je Aktie mit Verwässerungseffekt 0,09 0,14

Sonstige Angaben

Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt gemäß IAS 7 (Kapitalflussrechnungen), wie sich die liquiden Mittel im Konzern im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittel Zu- und -abflüsse verändert haben.

Die Geldflussrechnung unterscheidet zwischen Mittelveränderungen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanztätigkeit. Als Liquidität gelten die Salden aus liquiden Mitteln und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

In die Berechnung wurden, ausgehend vom Periodenergebnis, nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge, tatsächlich bezahlte Steuern sowie Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagen separat ausgewiesen. Zinsaufwendungen werden dem zugrundeliegenden Bereich zugeordnet, Zinserträge werden dem Mittelfluss aus Investitionstätigkeit zugewiesen.

Der Finanzmittelbestand laut Bilanz (-810 TEUR) setzt sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (1.200 TEUR) abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Kreditinstituten (2.010 TEUR) zusammen. Der Finanzmittelbestand gemäß Kapitalflussrechnung am Ende der Periode spiegelt die liquiden Mittel abzüglich der Kontokorrente wider, von diesem wird ein Exportfonds-Rahmenkredit der B+S Banksysteme Salzburg GmbH in Höhe von TEUR 900 nicht berücksichtigt, da dieser nicht jederzeit fällig ist.

30.06.2016 30.06.2015
Finanzmittelbestand am Ende der Periode laut KFR 89 612
Exportfonds-Rahmenkredit der B+S Banksysteme
Salzburg GmbH
-900 -900
Finanzmittelbestand laut Bilanz -810 -288

Segmentberichterstattung

In der Unternehmensgruppe erfolgt keine Segmentberichterstattung nach IFRS 8. Die Berichts- und Organisationsstruktur des Konzerns unterteilt sich nicht in einzelne Geschäftssegmente bzw. Geschäftsfelder, vielmehr werden aufgrund der untrennbar zusammenhängenden Geschäftsaktivitäten die Unternehmen als einheitliches Ganzes gesteuert. Aufwendungen und Erträge können nicht einzelnen Ressourcen zugeteilt werden. Insoweit kann nicht über Geschäftssegmente Bericht erstattet werden.

Der Konzern konnte im Berichtsjahr mit folgenden Produktgruppen die nachfolgend erwähnten Umsätze erzielen, welche zur Gänze mit externen Kunden erlöst wurden.

Produkt- bzw. Dienstleistungen
in TEUR
Jahr 2015/16
01.07. – 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. – 30.06.
Lizenzen 1.810 1.379
Hosting 1.713 1.410
Solutions 676 940
Wartung und Support 3.841 3.955
Schulung und Beratung 166 131
8.206 7.813

In geographischer Hinsicht sind im Berichtsjahr folgende Umsätze erzielt worden:

in TEUR Jahr 2015/16
01.07. – 30.06.
Jahr 2014/15
01.07. – 30.06.
Deutschland 6.721 6.168
Schweiz 1.097 1.366
Österreich 388 279
8.206 7.813

Es gibt im Geschäftsjahr 2015/16 einen (Vorjahr einen) externen Kunden, mit dem Umsätze erzielt werden, die mindestens 10 % der Gesamtumsätze betragen.

Management der finanziellen Risiken und Angaben zu Finanzinstrumenten

Finanzrisikomanagement

Aufgrund der Geschäftstätigkeit der B+S Bankensysteme AG ist der Konzern insbesondere der Intensivierung des Preisdrucks und daraus entstehenden niedrigeren Margen sowie dem Risiko der Marktkonzentration ausgesetzt.

Intensivierung des Preisdrucks führt zu niedrigeren Margen

Die Banken sind als Folge des anhaltend niedrigen Zinsniveaus gezwungen, mit Kosteneinsparungen nicht nur im Personalbereich, sondern auch im Investitionsbereich zu reagieren. Große Kunden werden für langfristige Verträge versuchen, Preisreduzierungen auszuhandeln. Hieraus entsteht das Risiko einer niedrigeren Gewinnmarge. Um erfolgreich höhere Preise zu verteidigen, kommuniziert B+S Bankensysteme all seinen Kunden Werthaltigkeit,

Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Leistung.

Marktkonzentration führt zu Abhängigkeiten von Kunden

Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr mit einem Kunden mehr als 10% des Umsatzes und mit den drei größten Kunden zusammen ca. 34%. Der Verlust eines einzelnen Kunden hätte zwar finanzielle Auswirkungen, würde jedoch den Bestand des Unternehmens nicht gefährden.

Der Konzern reagiert hierauf mit dem Einsatz von Fachleuten, die zuverlässige Leistung und hohe Kundenzufriedenheit gewährleisten.

Zinsrisiko

Die B+S Gruppe unterliegt hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente insbesondere Risiken aus der Veränderung der Zinssätze. Diesem Zinsrisiko wird durch kontinuierlichen Abbau der Verbindlichkeiten und ein straffes Cash-Management begegnet.

Der Konzern finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cashflow. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verbindlichkeiten, die zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit beitragen, in Form von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Dem stehen verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren, gegenüber.

Für das Zinsänderungsrisiko wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt, die die Auswirkungen von hypothetischen Änderungen des Marktzinsniveaus auf Ergebnis nach Steuern und Eigenkapital zeigt. Als Basis für die Zinssensitivitätsanalyse wurden die Buchwerte der variabel verzinsten Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag herangezogen. Dabei wurde unterstellt, dass das Risiko am Bilanzstichtag im Wesentlichen das Risiko während des Geschäftsjahres repräsentiert. Außerdem wurde bei der Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Wechselkurse, konstant bleiben. 100 Basispunkte entsprechen 1 % des Buchwertes zum 30. Juni 2016.

Wenn das Marktzinsniveau zum 30. Juni 2016 um 100 Basispunkte geringer/ höher gewesen wäre, wäre das Ergebnis nach Steuern um TEUR 60 geringer/ höher (zum 30. Juni 2015 um TEUR 69 geringer/ höher) gewesen. Ebenso wäre das Eigenkapital zum 30. Juni 2016 um TEUR 60 geringer/ höher (zum 30. Juni 2015 zum TEUR 69 geringer/ höher) gewesen, wenn das Marktzinsniveau um 100 Basispunkte geringer/ höher gewesen wäre.

Währungsrisiko

Ein Währungskursrisiko besteht nur in untergeordnetem Ausmaß, weil nur Geschäftsfälle in EUR bzw. durch die Schweizer Tochtergesellschaft nur in ihrer Landeswährung CHF getätigt werden.

Liquiditätsrisiko

Das Risiko mangelnder Liquidität besteht nicht, weil durch Einnahmen aus langfristigen Wartungsverträgen die fixen Kosten gedeckt sind und zusätzlich nicht ausgenützte Kreditlinien bestehen.

Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses im Rahmen der laufenden Cashflow-Planung und -überwachung.

Aus der nachfolgenden Tabelle sind die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verpflichtungen ersichtlich. Einbezogen wurden alle Verpflichtungen, die am 30. Juni 2016 im Bestand waren und für die bereits Zahlungen vertraglich vereinbart waren. Planzahlen für zukünftige neue Verbindlichkeiten gehen nicht ein. Die variablen Zinszahlungen aus den Finanzinstrumenten wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor dem 30. Juni 2016 geltenden Zinssätze ermittelt. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verpflichtungen sind dem frühesten Zeitraster zugeordnet.

Bei den übrigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um laufende Betriebsmittelkredite, bei denen ein Abfluss im nächsten Geschäftsjahr angenommen wurde.

30.06.2016 Cashflows
2016/17
Cashflows
2017/18
Cashflows 2018 - 2020 Cashflows
2021 ff.
in TEUR Buch
wert
Zins Til
gung
Zins Til
gung
Zins Til
gung
Zins Til
gung
Verbindlichkei
ten gegenüber
Kreditinstituten
2.010 10 2.010 0 0 0 0 0 0
Verbindlichkei
ten aus Finan
zierungsleasing
5.193 160 350 152 346 280 501 872 3.996
30.06.2015 Cashflows
Cashflows
2015/16
2016/17
Cashflows
2017 - 2019
Cashflows
2020 ff.
in TEUR Buch
wert
Zins Til
gung
Zins Til
gung
Zins Til
gung
Zins Til
gung
Verbindlichkei
ten gegenüber
Kreditinstituten
2.505 79 2.505 0 0 0 0 0 0
Verbindlichkei
ten aus Finan
zierungsleasing
5.134 164 271 156 277 293 470 1.009 4.116

Ausfallsrisiko

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat keine wesentlichen Kreditrisikokonzentrationen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zu 100 % gegenüber den Kunden, den Banken und Kreditinstituten, sind kurzfristig und werden durchschnittlich nach 28 Tagen bezahlt. Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte entsprechen ihrem tatsächlichen Wert. Es besteht kein Abwertungsbedarf. Hinsichtlich Wertminderungen und Altersstruktur der überfälligen finanziellen Vermögenswerte ist auf Ziffer (4) Forderungen und sonstige Vermögenswerte zu verweisen. Das maximale Ausfallrisiko in Bezug auf finanzielle Vermögenswerte entspricht dem Buchwert jeder Klasse von finanziellen Vermögenswerten.

Buchwerte, beizulegende Zeitwerte und Wertansätze von Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle zeigt Buchwerte und beizulegende Zeitwerte sämtlicher im Konzernabschluss erfasster Finanzinstrumente:

Buchwert Beizulegender Zeitwert
in TEUR 30.06.2016 30.06.2015 30.06.2016 30.06.2015
Klasse der finanziellen
Vermögenswerte, die
erfolgsneutral zum Fair value
bewertet werden:
Wertpapiere 0 0 0 0
Klasse der finanziellen
Vermögenswerte, die zu
fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet
werden:
Forderungen aus Lieferung und
Leistungen
1.202 998 1.202 998
Sonstige Vermögenswerte 147 37 147 37
Derivative Finanzinstrumente 0 24 0 24
Liquide Mittel
= Ausweis in der Konzernbilanz
1.200 931 1.200 931
Insgesamt 2.549 1.990 2.549 1.990

Einstufung von Finanzinstrumenten nach Bewertungsmethode

Der Zeitwert eines Finanzinstrumentes wird durch notierte Marktpreise für das identische Instrument auf aktiven Märkten ermittelt (Stufe 1). Soweit keine notierten Marktpreise auf aktiven Märkten für das Instrument verfügbar sind, erfolgt die Ermittlung des Zeitwertes mittels Bewertungsmethoden, deren wesentliche Parameter ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten basieren (Stufe 2). Ansonsten erfolgt die Ermittlung des Zeitwertes auf Basis von Bewertungsmethoden, für welche zumindest ein wesentlicher Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basiert (Stufe 3):

Finanzielle Vermögenswerte
30.06.2016
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
in TEUR
Wertpapiere ( Available-for-sale) 0 0 0
Insgesamt 0 0 0

Liquide Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige finanzielle Verpflichtungen haben überwiegend kurze Laufzeiten. Daher entsprechen ihre Buchwerte zum Bilanzstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.

Klasse der finanziellen
Verbindlichkeiten, die zu
fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet
werden:
Buchwert Beizulegender Zeitwert
in TEUR 30.06.2016 30.06.2015 30.06.2016 30.06.2015
Finanzverbindlichkeiten (= Summe
kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
und Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten laut Konzernbilanz)
2.010 2.506 2.010 2.506
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen (entsprechend
Konzernbilanz)
191 138 191 138
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing (= Summe aus
kurz- und langfristigen
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing laut
Konzernbilanz)
5.193 5.134 5.193 5.134
7.394 7.777 7.394 7.777

Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten; die bilanzierten Werte stellen daher näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind variabel verzinst.

Kapitalmanagement

Der Konzern verfolgt das Ziel, langfristig die Unternehmensfortführung zu sichern und die Interessen der Aktionäre, seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller weiteren Abschlussadressaten zu wahren.

Die Steuerung der Kapitalstruktur orientiert sich an den Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie den Risiken aus den zugrundeliegenden Vermögenswerten und verfolgt das Ziel, das Volumen des Working Capital zu senken und damit die Mittelbindung zu begrenzen. Der Konzern steht für die Strategie einer kontinuierlichen und nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes.

Im Berichtsjahr wurden alle externen Kapitalanforderungen erfüllt. Das Kapital des Konzerns entspricht dem bilanzierten Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 47,25 % (Vorjahr 46,2 %).

Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es ist Vorgabe, dass alle Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen "at arm's length", d.h. zu üblichen Marktbedingungen durchgeführt werden. Familienangehörige, die in der Gesellschaft angestellt sind, werden zu regulären Gehältern beschäftigt.

Sämtliche Vorstandsmitglieder sind zugleich Aktionäre der Gesellschaft mit wesentlichem Einfluss.

Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder bestehen aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von Entwicklung des durchschnittlichen Konzernergebnisses vor Steuern bezogen auf einen 3-Jahreszeitraum abhängig.

Aufgrund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 08. Februar 2015 ist keine Aufgliederung der Einkünfte nach Personen mehr erforderlich. Die Zusammensetzung der Gesamtvergütung ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:

Gewährte Zuwendungen 2014/15 2015/16 2015/16
(Min.)
2015/16
(Max.)
in TEUR
Festvergütung 500 500 500 500
Nebenleistungen
KFZ-Gestellung 19 19 19 19
SV AGA 26 28 28 28
Sonstiges* 0 100 0 100
Summe 545 647 547 647
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Mehrjährige variable
Vergütung
0 0 0 100
Summe 0 0 0 100
Versorgungsaufwand 1 1 1 1
Gesamtvergütung 546 649 548 748

*Hierbei handelt es sich um eine einmalig gewährte Sonderprämie hinsichtlich des erfolgreichen Vergleichs im Geschäftsjahr 2014/15 in Bezug auf eine Kapitalgarantie.

Zufluss
in TEUR
2014/15 2015/16
Festvergütung 500 500
Nebenleistungen
KFZ-Gestellung 19 19
SV AGA 26 28
Sonstiges* 0 100
Summe 545 647
Einjährige variable Vergütung 14 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0
Summe 14 0
Versorgungsaufwand 1 1
Gesamtvergütung 560 648

Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten.

Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 20 (Vorjahr TEUR 20), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Prof. Dr. Johann Bertl mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10). Hierbei handelt es sich um kurzfristig fällige Leistungen.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kredite und Vorschüsse an die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft.

Organe der Gesellschaft

Dem Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gehörten an:

Vorstand Zuständigkeitsbereiche
Wilhelm Berger
Salzburg, Österreich
Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
Zuständig für die Bereiche: Finanz- und Rechnungswesen,
Investor-Relations, Beteiligungen, Revision, Vertrieb
(Controlling, Umsatzplanung), Cash-Management.
Peter Bauch
München
Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
Zuständig für die Bereiche: Forschung und Entwicklung
Organisation und Infrastruktur, Personal und Recht
Vertrieb (Projekte und Termine), Marketing.

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten an:

Aufsichtsrat Mitglied in folgenden weiteren Aufsichtsräten und
anderen Kontrollgremien im Ausland:
o. Univ. Prof. Mag. Dr. rer. soc. oec.
Herbert Kofler
Klagenfurt, Österreich
Professor für Wirtschaftswissenschaften
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Privatstiftung der Kärntner Sparkasse AG, Klagenfurt
redstars.data.com AG, Wien
Akademie der Wirtschaftstreuhänder, Wien
Hon. Prof. Mag. Dr. Johann Bertl
Seekirchen, Österreich
Wirtschaftsprüfer
Stellvertreter des Vorsitzenden
Spänglerbank AG, Salzburg
Dr. Werner Steinwender
Salzburg, Österreich
Rechtsanwalt
-

Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Vorstandes und des Aufsichtsrates verweisen wir auf vorstehenden Abschnitt "Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen".

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Seit August 2016 wurde das Bürogebäude der B+S Banksysteme Salzburg GmbH gänzlich vermietet, die Gesellschaft ist in gemietete Räume in der Stadt Salzburg umgezogen. Darüber hinaus sind nach heutigem Kenntnisstand keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Konzernentwicklung nach sich ziehen könnten.

Angaben zu § 21 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)

Im Geschäftsjahr 2015/16 fanden folgende meldepflichtige Wertpapiergeschäfte statt:

Die Centralway AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.08.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland am 19.08.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Die Bankrs Beteiligungen AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.08.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland am 19.08.2015 die Schwelle von 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 29,87% (das entspricht 1.854.762 Stimmrechten) betragen hat.

Sonstige Angaben nach § 315a HGB

Konzernabschlussprüferhonorar

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beinhaltet ausschließlich die Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 89).

Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht: http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=434&Itemid=59

München, am 5.September 2016

Wilhelm Berger Peter Bauch Vorstand Vorstand

»Konzern - Lagebericht«

Präambel

Der vorliegende Lagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016.

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

Durch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zu einem führenden Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) bis hin zum Endto-End-Processing zählen zum Standard.

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette als Ergänzung für das Core Banking im Aktiv- und Passivbereich. Im Einzelnen umfasst dies den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), Treasury und Trading, Währungs- und Risikomanagement sowie Electronic Banking. Für die gesamte Produktpalette bietet B+S seinen Kunden auch umfangreiche Wartungs- und Support-Leistungen an.

Mit dem 'on demand service' stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden.

1.2 Die Märkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

Die Märkte für die automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, und hier speziell jene für Finanzdienstleister, verzeichneten im Berichtszeitraum ein weiteres Wachstum. Dennoch ist die Entwicklung der Märkte und das Wachstum noch immer vorsichtig zu bewerten, da nach wie vor Zusammenlegungen von Infrastrukturen in Folge von Fusionen von Banken und Rechenzentrumsdienstleistern durchgeführt werden. Im deutschsprachigen Raum herrscht ein starker Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern. Nur die innovativsten, sichersten und anwenderfreundlichsten Softwarelösungen können am Markt bestehen. Somit wird jeder Software-Anbieter für den Finanzsektor gezwungen, die Entwicklung gezielt voranzutreiben. Nicht zuletzt wegen ihrer Flexibilität und kurzen Entwicklungszyklen konnte die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihre Marktstellung im Bereich Software für Finanzmanagement ausbauen.

1.3 Produkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

1.3.1 Produktangebot

Durch die gezielte Konzentration auf die Produktgruppen

  • Electronic Banking
  • Zahlungsverkehr
  • Treasury & Trading
  • Währungsmanagement
  • Risikomanagement

konnte die Akzeptanz bei Bestandskunden und Partnern maßgeblich gesteigert werden. Dies ist deutlich und nachweislich an den Anfragen von Interessenten, direkt oder über neue Partner, erkennbar.

1.3.2 Lösungen für das Electronic Banking

Electronic Banking dient nach wie vor der Darstellung und Abwicklung der Banken im Privatkundenbereich. Dabei werden die kundenindividuellen bzw. marktspezifischen Anforderungen berücksichtigt. Den Kunden aus der Finanzbranche wird unter der besonderen Berücksichtigung der gestiegenen Sicherheitsanforderungen ein breit gefächertes, maßgeschneidertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio, verstärkt durch fachspezifisches Prozess-Know-how, angeboten. Individuelle Projekte, die mit Produkten der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft angeboten werden, erzielen hierbei hohe Margen.

1.3.3 Lösungen für das Commercial Banking

Die Lösungen für das Commercial Banking umfassen neben dem integrierten Zahlungsverkehr alle notwendigen Service-Module wie

  • Reklamations- und Gebührenmanagement
  • Elektronische Aktenführung
  • Kontenabstimmung.

Funktional zeichnen sich die Produkte des Commercial Banking durch länderübergreifende Mandanten- und Mehrwährungsfähigkeit aus.

SEPA (Debit und Credit) ist Bestandteil des B+S - Zahlungsverkehrs.

1.3.4 Lösungen für Treasury & Trading

In den Lösungen für Treasury & Trading werden die Bereiche

  • FX Management
  • Money Market
  • Derivative Finanzinstrumente

integriert für Front-, Middle- und Back-Office dargestellt. Für die B+S - Vollanwender entfällt somit eine sonst übliche, aufwendige Schnittstellenrealisierung.

1.3.5 Lösungen für das Währungsmanagement

B+S Banksysteme stellt mit den Bereichen Kontoführung und Währungsmanagement eine zentrale Anwendung zur Verfügung, die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Finanzsektor entspricht.

Die Bereiche Kontoführung und Währungsmanagement bilden die Basis für die Verwaltung und das Management der verschiedenen Kontoarten. Daher wurde bei der Realisierung Wert auf leichte Bedienbarkeit und maximale Flexibilität gelegt.

Kontoführung und Währungsmanagement unterstützen die Bank von der Anlage der Basisdaten über die Kontobewegungen bis hin zu umfassenden Bewertungen und Statistiken sowie dem Belegwesen. Dadurch wird eine integrierte Führung der unterschiedlichen Konten für Geschäftsbereiche wie

  • Giro- und Kontokorrentkonten,
  • Termineinlagen,
  • Geldanlagekonten,
  • Konten für das Dokumentengeschäft
  • Fremdwährungskonten

in einer einzigen Anwendung ermöglicht.

Das B+S Währungsmanagement ist spezialisiert auf die Führung und Verwaltung von Fremdwährungskonten in allen Währungen. Die Umsetzung der unterschiedlichen am Markt gängigen Zinsrechnungsmethoden ergänzen die innovative Lösung. Durch Einbindung und Integration in unterschiedliche Corebanking-Lösungen kann das B+S Währungsmanagement als separates Modul eingesetzt und durch B+S Standardschnittstellen einfach und flexibel in das bestehende Kernbanksystem integriert bzw. angebunden werden.

1.3.6 Lösungen für das Risikomanagement

Mit den Modulen des Risikomanagements stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden seit Einführung der Kapitaladäquanzrichtlinie ein Instrument für die Risikomessung und -darstellung im Eigenhandel und auf Gesamtbankebene zur Verfügung. Gleichzeitig werden die Meldeanforderungen der Bankenaufsicht inklusive der Berechnung der Eigenmittelunterlegung erfüllt. Die ermittelten Risiken werden online für

  • den Handel
  • das Risikocontrolling
  • die Finanzbuchhaltung
  • die Geschäftsleitung

zur Verfügung gestellt.

1.4 Steuerungssystem

Zur Planung und Steuerung verwendet das Unternehmen vor allem die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Betriebskosten (alle Kosten ohne Finanz- und Steuerergebnis), Liquidität (Bestand an liquiden Mitteln abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) und EBIT sowie die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/ Bilanzsumme). Diese werden monatlich durch den Vorstand im Rahmen der Monatsabschlüsse analysiert. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator wird vor allem die Mitarbeiter-Fluktuation (Abgänge/ mittlerer Personalbestand) herangezogen, da diese auch die Mitarbeiterzufriedenheit wiederspiegelt. Die Mitarbeiter-Fluktuation wird jährlich im Rahmen der Planung ermittelt.

Das Wachstum wird gemessen anhand der Umsatzveränderung. Das Ziel von B+S ist es, ein stetiges Wachstum zu erreichen. Die Profitabilität wird in erster Linie anhand des EBITs gemessen. Dabei wird versucht, die Kosten möglichst gering zu halten und ein positives Ergebnis anzustreben. Die Steuerung der Liquidität wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement und eine detaillierte Investitionsplanung unterstützt.

Um die Wachstums- und Effizienzpotenziale identifizieren zu können, finden 14-tägig Meetings des Management Boards, Vorstandssitzungen und ein jährliches Strategiemeeting statt. Des Weiteren gibt es eine Jahres- und Investitionsplanung, laufende Prognoserechnungen und Personalplanungen.

1.5 Entwicklung

Die laufende Entwicklung und Verbesserung unserer Softwareprodukte steht im Vordergrund mit unserem Anspruch der Sicherung höchster Qualitätsansprüche.

Die Entwicklungsvorhaben wurden auch im Geschäftsjahr 2015/16 weiter vorangetrieben. Die anfallenden Anpassungsentwicklungen der bereits bei den Kunden eingesetzten Produkte wurden, wie in den letzten Jahren, im Rahmen der bestehenden Wartungsverträge realisiert. Die Produkte wurden zudem auf neue Technologien umgestellt, um die Marktfähigkeit auch für die Zukunft zu gewährleisten.

Die sich in der Wartung befindlichen Produkte werden konsequent einer strengen ROI-Betrachtung unterzogen und das Produktportfolio gestrafft. Teilprodukte, die keine Marktfähigkeit aufweisen, werden nicht mehr weiterentwickelt bzw. eingestellt.

Die Kosten für die Entwicklungen können im IT-Bereich naturgemäß nicht von den Forschungsaufwendungen getrennt werden. Aus diesem Grund ist eine Aktivierung in der Bilanz nicht möglich.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2015/16 ist ein operativer Umsatz von TEUR 8.206 erzielt worden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von TEUR 393 bzw. 5 %. Die Lizenzverkäufe sind um TEUR 430 (das entspricht 31 %) auf TEUR 1.810 gestiegen. Bei den Solutions ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um TEUR 262 auf TEUR 676 zurück- gegangen. Die Wartungs- und Supportumsätze sind im Vergleich zum Vorjahresumsatz um TEUR 114 bzw. 3 % auf TEUR 3.841 gesunken. Die Umsätze im Bereich Hosting sind um TEUR 303 bzw. 21 % auf TEUR 1.713 gestiegen. Die sonstigen Erlöse betrugen TEUR 166 (Vorjahr TEUR 131). Die sonstigen Erlöse beinhalten im Wesentlichen Umsätze für Schulungen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit B+S–Lizenzen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr TEUR 355) wurden im Wesentlichen durch Vermietung freier Büroflächen in Salzburg erzielt.

Im Geschäftsjahr 2015/16 wurden Leistungen in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr TEUR 60) bezogen, es handelt sich hierbei um zugekaufte Entwicklungsleistungen.

Die Personalkosten sind von TEUR 4.641 im Vorjahr auf TEUR 4.920 im Geschäftsjahr (6%) gestiegen. Dabei entfielen TEUR 3.900 auf die Gehälter und TEUR 1.020 auf soziale Abgaben und sonstige Personalaufwendungen.

Der Anstieg im Bereich der Abschreibungen in 2015/16 um TEUR 42 auf TEUR 594 ist durch Investitionen in EDV-Hardware bedingt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.250 (Vorjahr TEUR 1.810). Im Bereich Fuhrpark betrugen die Aufwendungen TEUR 350 (Vorjahr TEUR 342). Die Raumkosten lagen bei 151 TEUR (Vorjahr TEUR 155). Die Grundstückspacht für das Bürogebäude in Salzburg betrug TEUR 106 (Vorjahr TEUR 105) und die Reisekosten sanken um TEUR 41 auf TEUR 97. Die Kosten für die Hauptversammlung sind gestiegen (+ TEUR 11), ebenso die Kosten für die Aktienbetreuung (+ TEUR 14) und die Rechts- und Beratungskosten (+ TEUR 110). Einsparungen konnten im Bereich Versicherungen (- TEUR 11) und beim Bürobedarf (- TEUR 12) verzeichnet werden. Die Kosten für Wartung und Instandhaltung betrugen TEUR 292 (Vorjahr TEUR 292), die Kosten für Telekommunikation stiegen um TEUR 21 auf TEUR 115.

Die Veränderung der latenten Steuern führte zu einem Steuerertrag von TEUR 106 (Vorjahr Steueraufwand TEUR 15).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2015/16 bei TEUR 529 (Vorjahr TEUR 925). Das EBIT sank von TEUR 1.103 im Vorjahr auf TEUR 752 im Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss betrug TEUR 588 (Vorjahr TEUR 846).

2.2 Auftragslage

Die Auftragslage für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 kann als durchweg positiv bewertet werden. Aufgrund von Neuakquisitionen steigerte sich das Bestandsgeschäft (Wartung und ASP) für das laufende Geschäftsjahr und die vorliegenden Anfragen aus dem Kunden- und Interessentenkreis lassen eine hohe Erwartungshaltung zu. Mit Bestandskunden wird im Geschäftsjahr 2016/17 ein Fixumsatz von ca. TEUR 6.400 erzielt werden. Für ca. TEUR 1.200 liegen bereits Aufträge vor und für weitere ca. TEUR 3.856 wurden bereits Angebote versandt. Über ein Auftragsvolumen von ca. TEUR 550 werden derzeit mit den Kunden Gespräche geführt.

2.3 Prognose/ Ist Vergleich

Der im Vorjahr prognostizierte Umsatz von TEUR 9.400 konnte nicht erreicht werden. Die Differenz von TEUR 1.194 lag vor allem daran, dass Umsätze aus dem Fintech-Bereich nicht wie erwartet realisiert werden konnten.

Die Kosten lagen mit TEUR 7.932 über dem geplanten Wert von TEUR 7.555. Die höheren Kosten sind mit dem Einsatz von externen Mitarbeitern zur termingerechten Realisierung diverser Kundenprojekte sowie höheren Beratungskosten zu begründen. Aus diesen Gründen konnte das geplante EBIT von TEUR 1.850 (Ist: TEUR 752) nicht erreicht werden.

Die Liquidität konnte nicht auf dem Vorjahresniveau von TEUR -287 gehalten werden, sondern ist durch die Tilgung der Finanzverbindlichkeiten in der B+S Banksysteme Salzburg GmbH auf TEUR -810 gesunken.

Trotz der genannten Umstände konnte die Eigenkapitalquote auf 47,25 % gesteigert werden und ist somit wie prognostiziert leicht gestiegen.

Mit einer tatsächlichen Fluktuationsrate von 13% konnte die Zielvorgabe von maximal 15% Fluktuation unterschritten werden.

2.4 Vermögenslage

Das Anlagevermögen, bestehend aus Softwarelizenzen in Höhe von TEUR 426, Kundenstamm TEUR 124, Markenrechten TEUR 38, Firmenwerten in Höhe von TEUR 11.614, Sachanlagevermögen (Bürogebäude in Salzburg, Büroeinrichtung und EDV-Ausstattungen) in Höhe von TEUR 3.039 und einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie in Höhe von TEUR 3.545, beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 84 %, im Vorjahreszeitraum 87 % der Bilanzsumme. Die Werthaltigkeit der Firmenwerte wird jährlich durch einen Impairmenttest überprüft.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 323 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Lizenzabrechnungen zum Bilanzstichtag und kurz vor dem Bilanzstichtag fertiggestellte Projekte. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte stieg zum Bilanzstichtag auf 13,4 % der Bilanzsumme (2014/15 11,0 % der Bilanzsumme). Dabei stieg auch der prozentuale Anteil an liquiden Mitteln von 4,3 % im Vorjahr auf 5,4 %.

Die aktiven latenten Steuern betrugen im Geschäftsjahr 2015/16 TEUR 542 (Vorjahr TEUR 363).

Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten (inkl. passiven Rechnungsabgrenzungsposten) nahm im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 50 zu und beträgt so wie im Vorjahr 26 % der Bilanzsumme. Dabei stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr 2015/16 um TEUR 53 auf TEUR 191, die erhaltenen Anzahlungen von TEUR 42 auf TEUR 126 und die sonstigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 339 auf TEUR 2.922. Die Finanzverbindlichkeiten konnten von TEUR 2.506 auf TEUR 2.011 reduziert werden.

2.5 Finanzlage

Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 931 auf TEUR 1.200 gestiegen, wohingegen sich die Liquidität von TEUR -287 auf TEUR -810 verschlechtert hat. Zum Bilanzstichtag betrug der Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit TEUR +1.392 (Vorjahr TEUR +641). Der Nettozahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -60 (Vorjahr Zufluss TEUR +2.691). Aus der Finanzierungstätigkeit ergaben sich Zahlungsabflüsse in Höhe von TEUR -1.855 (Vorjahr TEUR -4.218).

Wesentliche Investitionen sind im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant. Es bestehen zugesagte Kreditlinien über TEUR 1.500, die bisher nur geringfügig in Anspruch genommen wurden.

Das Eigenkapital hat sich um den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss (TEUR 588) verbessert. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital TEUR 10.551 (+ TEUR 541). Die Eigenkapitalquote beträgt 47,3 % (Vorjahr 46,2 %). Ziel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität zu sichern und zu erhalten, die Eigenkapital-Quote zu maximieren.

2.6 Investition und Finanzierung

Das Anlagevermögen hat sich nicht nennenswert verändert. Neue Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2015/16 im Bereich des Sachanlagevermögens mit TEUR 464 und im Bereich Software mit TEUR 7 vorgenommen. Wesentliche Investitionsverpflichtungen lagen zum Stichtag nicht vor.

2.7 Personalentwicklung

Die Entwicklung der Personalstruktur im Geschäftsjahr 2015/16 kann wiederum als ausgeglichen bezeichnet werden. Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt in 2015/16 63 Mitarbeiter sowie zwei Vorstände, gegenüber 62 Mitarbeiter und zwei Vorständen im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2014/15.

Die Fluktuations-Rate betrug im Geschäftsjahr 2015/16 13 % im Gegensatz zum Vorjahr mit 12 %. Die Abgänge konnten aber durch Neueinstellungen kompensiert werden.

2.8 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

In einem weiterhin sehr schwierigen Umfeld konnte B+S Banksysteme alle seine Bestandskunden und somit die vertraglich gesicherten Umsätze absichern. Unter Berücksichtigung der zuvor genannten Sachverhalte sind wir mit der Lage des Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf die um den Bilanzstichtag abgeschlossenen Neuverträge, zufrieden.

3 Nachtragsbericht

Seit August 2016 wurde das Bürogebäude der B+S Banksysteme Salzburg GmbH gänzlich vermietet, die Gesellschaft ist in gemietete Räume in der Stadt Salzburg umgezogen. Darüber hinaus sind nach heutigem Kenntnisstand keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Konzernentwicklung nach sich ziehen könnten.

4 Prognosebericht

Durch die Positionierung der B+S Banksysteme im Markt, mit einer Intensivierung der Kunden- und Partnerbeziehungen, ist wiederum ein weiteres stabiles Geschäftsjahr zu erwarten. Ziel ist es weiterhin, neben dem Neukundengeschäft die Geschäftsbeziehung zu Bestandskunden weiter auszubauen und darüber eine deutliche Steigerung des operativen Geschäftsbetriebes zu erreichen.

Aufgrund der Weiterentwicklung des Produktportfolios in den Kerngeschäften geht die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2016/17 von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf aus. So kann für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatz in Höhe von ca. TEUR 10.213 geplant werden. Die Prognose basiert auf den vorhandenen Bestandsverträgen, sowie auf den laufenden Vertriebsprojekten, aus denen wir das Wachstum erreichen wollen. Bei erwarteten Kosten von ca. TEUR 7.942 in 2016/17 wird das EBIT bei ca. TEUR 2.270 im kommenden Geschäftsjahr liegen.

Aufgrund der positiven EBITs und der geringen Investitionstätigkeit erwartet der Konzern einen deutlichen Anstieg der Liquidität sowie der Eigenkapitalquote gegenüber 2015/16 im oberen einstelligen Prozentbereich.

Die Erreichung dieser Zielsetzung ist jedoch von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Aufgrund der besonderen Situation im EURO-Raum sind treffende Prognosen nur schwer zu erstellen.

Um den nichtfinanziellen Leistungsindikator der Mitarbeiter-Fluktuation weiterhin möglichst niedrig zu halten (maximal 15%), werden neben diversen sozialen Leistungen Schulungen und Fortbildungen durchgeführt, um die Mitarbeiterzufriedenheit weiter zu verbessern.

5 Chancen und Risiken

5.1 Risikomanagement, Rechnungslegungsbezogenes Risikomanagementsystem und internes Kontrollsystem

Der zentrale Baustein des Risikomanagementsystems ist die Erkennung und Eingrenzung betrieblicher Risiken durch die vorhandenen Überwachungs-, Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme. Chancen werden im Risiko-Management-System nicht erfasst. Die Risikomanagementstrategie verfolgt die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Vermeidung und Verringerung von Risiken sowie die Übertragung dieser auf Dritte. Im Rahmen einer definierten Risikobereitschaft geht B+S bewusst Risiken ein, wenn diese unvermeidbar sind oder wahrscheinlich durch Chancen kompensiert werden. Ein Risikomanagementsystem gibt keine absolute Garantie für die Vermeidung von Risiken. Es unterstützt die Handhabung, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu überwachen, zu steuern und die Unternehmensziele zu erreichen.

Die Einrichtung und die wirksame Unterhaltung des Risikomanagementsystems liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der B+S. Die Risikoüberwachung, -früherkennung, -analyse, -steuerung und -kommunikation beziehen die Leiter der wesentlichen Funktionsbereiche ein. Zur Unterhaltung und Umsetzung des Systems bestehen Richtlinien zur Risikoberichterstattung. Der B+S hat sein Risikomanagementsystem stetig ausgebaut und kontinuierlich an die aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen angepasst.

Generell umfassen das Risikomanagementsystem und das interne Kontrollsystem auch die rechnungslegungsbezogenen Prozesse. Das interne Kontrollsystem ist so ausgerichtet, dass es ausreichend Sicherheit für die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung sowie die Erstellung der extern publizierten Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses gewährleistet. Es unterstützt zudem die Steuerung und Kontrolle des gesamten Konzerns. Darüber hinaus unterliegt der Jahresabschluss einmal jährlich einer Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer.

Das interne Kontrollsystem folgt einer Risikoinventur, die systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern der B+S Gruppe abdeckt. Im Rahmen der Revision und Prüfung nach ISAE3402 (Assurance Reports on Service Organisation) wird die Einhaltung der festgelegten Sicherheitsstandards geprüft. Das System berücksichtigt sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifischen Besonderheiten als auch die relevanten Vorschriften. Es wird im Rahmen der laufenden Revision festgelegt, welche gesetzlichen Vorschriften und damit einhergehende interne Richtlinien eingehalten und überwacht werden müssen.

Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind die wesentlichen Merkmale des bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehenden internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems wie folgt:

Für alle wesentlichen, rechnungslegungsrelevanten Prozesse wird das Prinzip der Funktionstrennung beachtet (u.a. Vieraugenprinzip, analytische Prüfungen). Das eingesetzte Personal verfügt über die notwendige Fachausbildung und besucht regelmäßige Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen. Die Bilanzierung erfolgt gemäß der konzernweiten Bilanzierungsrichtlinie.

Die eingesetzten EDV-Systeme und Tools sind durch entsprechende Einrichtungen im EDV-Bereich gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird Standardsoftware verwendet, für weiterführende Verarbeitungsprozesse wird hauptsächlich Excel als Verarbeitungstool eingesetzt. Alle rechnungslegungsrelevanten Schlüsselfunktionen sind im Organigramm direkt dem Vorstand zugeordnet.

Die B+S Gruppe ist im Rahmen der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit auf funktionierende EDV- und Kommunikationssysteme angewiesen. Um Störungen, Beeinträchtigungen oder Defekte an der IT-Infrastruktur oder einzelner Komponenten dieser Systeme zu vermeiden und Störanfälligkeiten frühzeitig zu erkennen, wird eine laufende Revision nach dem Standard ISAE 3402 (International Standard on Assurance Engagement) durchgeführt und durch externe Dienstleister einer jährlichen Prüfung unterzogen.

Jedes Jahr wird ein Risk-Assessmentbericht erstellt, der mit dem Vorstand erörtert wird und ggf. werden verbessernde Maßnahmen eingeleitet. Im IT Security Framework als Teil des Risikomanagements wird das erforderliche Sicherheitsniveau der IT-Systeme des Unternehmens festgelegt. Die IT-Sicherheitsrichtlinie, die ebenfalls Bestandteil des Risikomanagements ist, regelt die besonderen Sicherheitsbedürfnisse und Anforderungen des Unternehmens sowie die Umsetzung beim Betrieb von IT-gestützten Verfahren bzw. den beim Unternehmen eingesetzten IT-Systemen. Daneben gibt es einen Computer Security Incident Response Plan (CSIRP) für den Fall, dass ein unerwartetes Ereignis, das eine unmittelbare oder mögliche Auswirkung auf die Organisation, Vermögen oder Ansehen hat eintritt. Dies war im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht der Fall.

Die Rechnungslegung erfolgt gemäß den im Anhang beschriebenen Grundsätzen. Die Mitarbeiter des Rechnungswesens sind direkt dem Vorstand unterstellt. Dieser überzeugt sich in kurzen regelmäßigen Abständen von der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Ferner hat der Vorstand direkten Zugriff auf das Controlling-Tool, so dass ständig eine Überwachung durchgeführt wird. Durch ein Customer Relationship Management Tool wird der geplante und der realisierte Umsatz wöchentlich mit den verantwortlichen Mitarbeitern verifiziert. Ferner erfolgt stetig eine Plan-Ist-Abweichungsanalyse in Bezug auf Umsatz und Kosten. Die Überwachung der Liquidität erfolgt wöchentlich. Alle Eingangsrechnungen werden durch den verantwortlichen Vorstand freigegeben.

Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das kommende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Juli 2016 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen, gesichert.

Obwohl es sich beim überwiegenden Anteil der Kunden um Bankinstitute mit sehr geringem Ausfallrisiko handelt, kann ein Forderungsausfall dennoch nicht ausgeschlossen werden. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird die Bonität eines Unternehmens vor Annahme eines Auftrages durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft überprüft. Ein im Bereich der Finanzbuchhaltung installiertes Mahnwesen sichert außerdem die termingerechte Einbringung von offenen Forderungen.

Das Ergebnis des Kennzahlensystems mit Früh- und Spätindikatoren führt zur Identifizierung von internen und externen Risiken und gewährleistet dem Management eine nachhaltige Kontrolle der Unternehmensziele. Mögliche Bedrohungen können frühzeitig erkannt und entsprechende Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.

5.2 Marktrisiken

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem soliden Wachstumskurs, die Dynamik hat sich jedoch etwas abgeschwächt. Die konjunkturellen Risiken aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld haben sich nach dem "Brexit"- Votum der Briten erhöht. Das Zinsniveau ist nach wie vor sehr niedrig. Als Folge dessen sind die Institute noch immer gezwungen, mit Kosteneinsparungen im Personal- aber auch im Investitionsbereich zu reagieren, um dem Druck auf die Gewinnmargen entgegenzuwirken. An diesen Rahmenbedingungen wird sich in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht viel ändern. Auf kurze Sicht könnte das unter Umständen zu Einsparungen bei den Banken und damit auch bei den Investitionen in Software-Projekte führen. Durch langfristige Verträge dürfte diese Auswirkung auf B+S jedoch relativ gering sein.

5.3 Marktchancen

Gestiegene Kundenanforderungen, beispielweise bei der Sicherheit im E-Banking oder der demografische Wandel hinsichtlich Produktangebot, örtlicher Verfügbarkeit und aktuelle und zukünftige regulatorische Anforderungen an den Finanzsektor stellen die Banken vor neue Herausforderungen.

Der durch die Krise entstandene Kostendruck und die damit notwendigen Personaleinsparungen werden mit effizienterer Technik ausgeglichen und damit insbesondere Software beschafft.

Zudem ist mit einem noch stärkeren Konzentrationsprozess in der Finanzbranche und einer verstärkten Verlagerung von IT-Infrastruktur auf Rechenzentren zu rechnen. B+S hat diesen Trend frühzeitig erkannt und kann durch den Betrieb eines Rechenzentrums die entsprechende Dienstleistung anbieten. Diese wird auch von den Kunden gerne in Anspruch genommen.

5.4 IT-Risiken

Ziel des IT-Risikomanagements ist das Identifizieren, Bewerten und Überwachen von IT-Risiken, die den RZ-Betrieb betreffen. Dazu gehört es, den Wert von Assets für das Unternehmen zu analysieren, mögliche Bedrohungen für diese Assets zu identifizieren und die jeweilige Gefährdung der Assets einzuschätzen. Der IT-Risikomanagement Prozess wird bei B+S Banksysteme anlehnend an den Cobit5 for Risk Prozess der ISACA (Information Systems Audit and Control Association), durchgeführt.

Die Zunahme im Bereich der Cyberkriminalität, sowie die damit verbundenen IT-Risiken machen eine ständige Überprüfung und Überwachung von IT-Infrastruktur und IT-Prozessen nötig. Datenmanipulationen oder Störung des Rechenzentrums durch Hacker und die daraus folgenden Auswirkungen hätten massiven Einfluss auf den Geschäftsbetrieb. B+S Banksysteme unterzieht seine IT-Risiko- und IT-Security Prozesse daher jährlich einer externen Prüfung nach dem Standard ISAE 3402 (International Standard on Assurance Engagement).

5.5 Personalrisiken

Der Arbeitsmarkt befindet sich weiter im Aufwind und die Frühjahrsbelebung fiel überdurchschnittlich stark aus. Die Entwicklung des Arbeitsmarkts am Standort München ist weiterhin positiv und wird auch für die kommenden zwei Jahre verhalten optimistisch gesehen. Die Situation am IT – Sektor hat sich zu den Vorjahren kaum verändert. Bislang gab es bei B+S keinerlei Schwierigkeiten, geeignete neue Mitarbeiter zu finden. Wie jedes technisch innovative Unternehmen ist B+S jedoch auch vom Know-How der einzelnen Mitarbeiter abhängig. Als Gegenmaßnahme begegnet B+S den Personalrisiken mit gezielten Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit. Diese werden zudem durch stetige Fortbildungsmaßnahmen erhöht. Ergänzend bietet B+S verstärkt Praktika an, um frühzeitig geeignete Hochschulabsolventen an das Unternehmen zu binden. Am Bilanzstichtag war ein Praktikant in Vollzeit beschäftigt, vier Praktikanten wurden im Geschäftsjahr in unbefristete Dienstverhältnisse übernommen.

5.6 Produktrisiken

Aufgrund der sehr innovativen Branche besteht immer ein Risiko, dass Markttrends nicht rechtzeitig erkannt und bedient werden. Ferner müssen die entwickelten Produkte vor dem Hintergrund der hohen Regulationsdichte und der Anzahl der zu beachtenden Vorschriften der Finanzbranche bestehen. Durch veraltete Produkte oder veraltete Technologie der B+S Produkte oder deren Qualität könnte sich das Risiko ergeben, dass die B+S Konzernprodukte nicht mehr von Kunden nachgefragt werden, oder Bestandskunden das Produkt wechseln.

5.7 Produktchancen

Durch die Straffung des Produktportefeuilles wurde ein ausgewogenes Chancen- / Risikoverhältnis erreicht. Einerseits wird durch die Spezialisierung am Markt eine bedeutend höhere Akzeptanz erzielt, andererseits können die vorhandenen Kapazitäten gezielt für momentan benötigte Lösungen eingesetzt werden.

Es ist aber Ziel der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, das Lizenz- und ASP-Geschäft (=Rechenzentrumsbetrieb) weiter voranzutreiben, um eine größere Diversifikation und somit größtmögliche wirtschaftliche Sicherheit zu erreichen. Im stattfindenden Verdrängungswettbewerb hat sich B+S Banksysteme durch die bekannt hohe Qualität und die innerhalb der Branche kommunizierte hohe Kundenzufriedenheit gut behaupten können.

5.8 Ausfallrisiko

Die B+S erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Kunden mehr als 10 % ihres Umsatzes und mit den drei größten Kunden zusammen ca. 34 %. Der Verlust eines einzelnen dieser Kunden würde jedoch nicht zu einem bestandsgefährdenden Entfall von Einnahmen und Deckungsbeitrag führen.

Die B+S vertreibt Ihre Produkte im Banken- und Finanzsektor. Die den Geschäften zugrundeliegenden Verträge sind privatwirtschaftliche Verträge und unterliegen dem üblichen Geschäftsrisiko und somit auch dem Risiko eines Forderungsausfalls. Die Kunden der B+S Gruppe gehören überwiegend zum Bankensektor und das Ausfallrisiko ist demnach als eher gering einzuschätzen. Ein Forderungsausfall kann dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es wird deshalb die Bonität vor Auftragsannahme geprüft.

Durch Ausfall eines wichtigen Dienstleisters kann der Betrieb im Rechenzentrum sowie die strategische Ausrichtung der Produktentwicklung in Mitleidenschaft gezogen werden. In der Folge kann es notwendig werden eine Architekturänderung der Produkte durchzuführen, oder einen Dienstleister zu ersetzen, was kurzfristig nicht umgesetzt werden könnten. Mit den IT Kernlieferanten werden deshalb Lieferantengespräche durchgeführt, in welchen vor allem Fragen betreffend möglicher Ausfallsrisiken des jeweiligen Lieferanten besprochen und mittelfristig geklärt werden.

5.9 Haftungsrisiko

In der Softwareentwicklung ist das Auftreten unvorhersehbarer Programmierfehler nicht auszuschließen. In den Kundenverträgen der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind entsprechende Bestimmungen enthalten, die das Risiko des Unternehmens bezüglich potenzieller Produkt- und Haftungsansprüche begrenzen. Entsprechende Versicherungen zur Einschränkung der Risiken hat das Unternehmen abgeschlossen. Es ist jedoch möglich, dass die haftungsbegrenzenden Vertragsbestimmungen nicht in allen Fällen ausreichend sind und dadurch Risiken entstehen.

Dem Risiko derartiger Ansprüche ist die B+S Banksysteme ausgesetzt. Um ein eventuelles Risiko für das Unternehmen klein zu halten, wurde eine Versicherung für Vermögensschäden abgeschlossen.

5.10 Finanzrisiken

Die B+S Banksysteme finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cashflow. Darüber hinaus bestehenden Verbindlichkeiten, denen finanzielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Zahlungsmittel und Zahlungsmittel- äquivalente gegenüberstehen. Um das Risiko auf möglichst geringem Niveau zu halten, wird die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf Basis der monatlichen Meldungen und Quartalsabschlüsse sowohl im Einzelabschluss als auch im Konzern analysiert sowie die Prognosen mit Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr abgeglichen. Risiken aus Finanzinstrumenten umfassen demnach Cashflow-Risiken sowie Liquiditäts-, Währungs-, Kredit- und Ausfallrisiken. Grundsatz der B+S Banksysteme ist es diese Risiken zu vermeiden bzw. zu begrenzen.

Darüber hinaus verwendet die B+S Banksysteme bei Bedarf auch derivative Finanzinstrumente mit dem Zweck der Absicherung gegen Währungsrisiken. Es wird kein Handel mit Derivaten betrieben. Vor Eingehen eines Sicherungsgeschäftes werden Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken durch den Vorstand eingehend analysiert. Verträge werden nur in geringem Umfang und ausschließlich mit Banken erstklassiger Bonität eingegangen.

5.11 Finanzchancen

Als Chance ist das niedrige Zinsniveau zu sehen. Dieses wirkt sich positiv auf das Finanzergebnis des Tochterunternehmens und somit auch auf das Konzernergebnis aus.

5.12 Zusammenfassung

Alle genannten Risikofaktoren können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beeinflussen. Auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre wird das Risiko auf die Vemögens-, Finanz- und Ertragslage vom Vorstand als gering eingeschätzt.

Die weitere Werthaltigkeit des per 30. Juni 2016 bestehenden Beteiligungsansatzes an der B+S Salzburg GmbH, Österreich ist von der Liquidität und der Erreichung der Planzahlen in der B+S Gruppe Salzburg, Österreich abhängig.

Insgesamt sind die Risiken begrenzt. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach Einschätzungen des Vorstands gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Einzelrisiken, die als existenziell einzustufen wären. Aufgrund der Cashflow-Stärke des Geschäfts und der soliden Finanzierungsstruktur sieht die Unternehmensführung auch in der Gesamtsumme der einzelnen Risiken den Fortbestand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft nicht gefährdet.

In der nachfolgenden Tabelle werden die zuvor genannten Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, ihrer möglichen finanziellen Auswirkung und der daraus abgeleiteten Gesamtbeurteilung in einem Top-Down-Ansatz dargestellt. Dabei ist bei der Eintrittswahrscheinlichkeit zu unterscheiden in sehr selten (< einmal pro Jahr), selten (einmal pro Jahr), möglich (einmal alle 6 Monate), häufig (einmal pro Monat) und sehr häufig (öfter als einmal pro Monat). Die möglichen finanziellen Auswirkungen, bezogen auf den Umsatz, können unbedeutend (<1% des Umsatzes), gering (1% - 10% des Umsatzes), mittel (11% - 30% des Umsatzes), hoch (31% - 70% des Umsatzes) oder katastrophal (>71% des Umsatzes) sein. Die Gesamtbeurteilung kann unwesentlich, relevant oder wesentlich sein.

B+S bezieht sämtliche finanziellen Auswirkungen auf den Umsatz, da sich auf diesen auch die Unternehmensziele referieren. Die strategischen Entscheidungen orientieren sich (unter Berücksichtigung von Risiken) vor allem an den sich bietenden Chancen.

Risiken Eintrittswahr
scheinlichkeit
Mögliche finanzielle
Auswirkung
Gesamt
beurteilung
Personalrisiken sehr selten mittel unwesentlich
IT-Risiken Selten hoch unwesentlich
Haftungsrisiken sehr selten mittel unwesentlich
Finanzrisiken selten gering unwesentlich
Ausfallrisiken sehr selten gering unwesentlich
Marktrisiken sehr selten gering unwesentlich
Produktrisiken sehr selten unbedeutend unwesentlich

Unabhängig davon werden Bestandspflege, gezielte Leistungsoptimierungen und vorausschauende Realisierung von zum Beispiel regulatorischen Anforderungen auch künftig die Umsatzbasis im Unternehmen absichern. Aus den daraus resultierenden vertraglich fixierten Einnahmen sollen auch zukünftig alle Fixkosten abgedeckt werden.

Zusätzliches Wachstum wird im Wesentlichen durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern und durch beste Referenzen innerhalb der Bankenbranche erzielt werden.

In der nachfolgenden Tabelle werden die zuvor genannten Chancen analog der Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, ihrer möglichen finanziellen Auswirkung und der daraus abgeleiteten Gesamtbeurteilung in einem Top-Down-Ansatz dargestellt:

Chancen Eintrittswahr
scheinlichkeit
Mögliche finanzielle
Auswirkung
Gesamt
beurteilung
Produktchancen möglich mittel relevant
Marktchancen selten gering relevant
Finanzchancen selten unbedeutend unwesentlich

6 Übernahmerelevante Angabe (Angabepflichten gemäß § 315 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht nach § 175 Abs. 2 AktG n.F.)

6.1 Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals (Abs. 4 Nr. 1)

Das Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beträgt EUR 6.209.933,00 und ist in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.

6.2 Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen (Abs. 4 Nr. 2)

Die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind nicht beschränkt.

6.3 Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital (Abs. 4 Nr. 3)

Herr Berger (Österreich) ist mit 26,42%, Herr Bauch (Deutschland) mit 23,59% und die Bankrs Beteiligungen AG (Schweiz) mit 29,87% am Kapital der Gesellschaft beteiligt.

6.4 Inhaber von Aktien mit Sonderrechten (Abs. 4 Nr. 4)

Es gibt bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Inhaber von Aktien, die Sonderrechte oder Kontrollbefugnisse besitzen.

6.5 Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen (Abs. 4 Nr. 5)

Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gibt es keine Arbeitnehmerbeteiligung in Form von Aktien.

6.6 Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über Satzungsänderungen (Abs. 4 Nr. 6)

Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt gemäß §§ 84, 85 AktG, die Änderung der Satzung gemäß §§ 133, 179 AktG.

6.7 Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien (Abs. 4 Nr. 7)

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 01. Februar 2021 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 3.104.966,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Des Weiteren gelten folgende gesetzliche Regelungen: für die Ermächtigung zur Aktienausgabe aus dem genehmigten Kapital §§ 202 ff. AktG, zur Ausgabe von Wandel- oder Gewinnschuldverschreibungen § 221 AktG und zum Erwerb eigener Aktien § 71 Abs. 1 Nr. 6-8 AktG.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung oder zum Zeitpunkt der Ausnutzung der Ermächtigung (maßgebend ist die niedrigere Grundkapitalziffer). Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden; ferner sind auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandel- und/oder Optionsrecht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen aufgrund einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Veräußerung der Aktie.

Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.

Der Vorstand wird ebenfalls ermächtigt, die eigenen Aktien, mit Zustimmung des Aufsichtsrats als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen zu verwenden. Der Wert (Preis), zu dem Aktien der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung in diesem Buchstaben verwendet werden, darf den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreiten. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Verwendung der Aktie.

Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug der Maßnahmen zu vorstehenden Absätzen ausgeschlossen. Die oben genannten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden.

6.8 Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen (Abs. 4 Nr. 8)

Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

6.9 Entschädigungsvereinbarungen (Abs. 4 Nr. 9)

Zurzeit gibt es bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Entschädigungsvereinbarung mit den Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots. Die Mitglieder des Vorstands haben ein Sonderkündigungsrecht und für den Fall der Ausübung dieses Rechts einen Entschädigungsanspruch in Form von Fortzahlung des Zieljahreseinkommens für maximal 36 Monate.

7 Vergütungsbericht (Angabepflichten gemäß § 289 Absatz 2 Nr. 5 HGB)

Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der mehrjährigen variablen Vergütung ist vom Erreichen eines durchschnittlichen, auf einen 3-Jahreszeitraum bezogenen Konzernergebnisses vor Steuern abhängig.

Der Vergütungsanspruch der Vorstände für die Vorstandstätigkeit bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München einschließlich der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Tochterunternehmen betrug im Geschäftsjahr 2015/16 insgesamt TEUR 648 (Vorjahr TEUR 546). Davon entfielen auf die mehrjährige variable Vergütung TEUR 100 (Vorjahr TEUR 0). Zur weiteren Aufgliederung verweisen wir auf die Anhangangaben.

Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten

Der Vergütungsanspruch für den Vorstand Peter Bauch wurde zum Teil bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München und zum Teil bei der B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Österreich als Personalaufwand berücksichtigt. Die Bezüge des Vorstandes Wilhelm Berger wurden ausschließlich durch Tochterunternehmen ausbezahlt und der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München anteilig weiter belastet.

Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 20 (Vorjahr TEUR 20), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Prof. Dr. Johann Bertl mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10).

8 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

An dieser Stelle wird auf den Corporate Governance Kodex Bericht verwiesen.

Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht: http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=434&Itemid=59

Die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat lässt sich im Wesentlichen wie folgt beschreiben: Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland unterliegen den Vorschriften des deutschen Aktienrechts und im Falle einer Börsennotierung gemäß § 3 Absatz 2 AktG bestimmten Regelungen des Kapitalmarktes sowie den Bestimmungen der Satzung sowie den jeweils erlassenen Geschäftsordnungen. Die gesetzlichen Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat kann Ausschüsse bilden. Die Kompetenzen dieser Organe sind im Aktiengesetz, der Satzung sowie in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt. Aufgrund der Größe der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2015/16 jedoch keine Ausschüsse gebildet. Gemäß dem Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst wurden die Zielgrößen und Fristen definiert. Die Quote für den Aufsichtsrat beträgt 0%, da die Auswahl der Mitglieder gemäß ihren erforderlichen Kenntnissen, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen erfolgt und hier keine unverhältnismäßige Einschränkung erfolgen soll. Der Frauenanteil im Vorstand wird aufgrund der Gesellschafterstellung der beiden Vorstände auf 0% festgelegt. Unter der Vorstandsebene gibt es nur eine Führungsebene. Hier wird an dem Ziel, die im Vorjahr erreichte Quote von 25% wieder zu erreichen, festgehalten.

München, 5. September 2016

Wilhelm Berger Peter Bauch Vorstand Vorstand

»Versicherung der gesetzlichen Vertreter«

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."

München, 5. September 2016

Wilhelm Berger Peter Bauch Vorstand Vorstand

»Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers«

Wir haben den von der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2015 bis 30. Juni 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 5. September 2016

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

Holger Graßnick ppa. Sonja Knösch