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B+S Banksysteme AG Audit Report / Information 2013

Oct 1, 2013

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Audit Report / Information

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Publication

B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2012 bis zum 30.06.2013

Bericht des Aufsichtsrats

Überblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraumes 01. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zeitnah und kontinuierlich beraten und überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Grundlage der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrates waren die in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten regelmäßigen Berichte des Vorstands, in denen der Vorstand den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend insbesondere über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens unterrichtet hat. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und mit ihm erörtert.

Insgesamt fanden vier Sitzungen (30. August 2012, 28. November 2012, 09. Januar 2013 und 24. April 2013) statt. Im Mittelpunkt dieser Sitzungen standen Information, Beratung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung, sowie die zukünftige Strategie des Unternehmens. Regelmäßig wurden Umsatz und Gewinnentwicklung analysiert sowie die Entwicklung der liquiden Mittel und des Eigenkapitals. Der Aufsichtsrat hat sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugt.

Auch über die Aufsichtsratssitzungen hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand mehrmals monatlich in intensivem persönlichem Kontakt und hat sich über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.

Ausschüsse

Der Aufsichtsrat war in seiner Gesamtheit mit allen Belangen der Gesellschaft befasst, da aufgrund der überschaubaren Größe der Gesellschaft keine Ausschüsse gebildet wurden.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

In der Aufsichtsratssitzung am 30. August 2012 war die Feststellung des Einzelabschlusses der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München nach HGB und die Feststellung des Konzernabschlusses nach IFRS, jeweils zum 30. Juni 2012, Gegenstand der Tagesordnung. Bei dieser Sitzung war der Wirtschaftsprüfer anwesend. Ferner wurde die laufende Geschäftstätigkeit und die Kapitalgarantie diskutiert.

In der Aufsichtsratssitzung am 28. November 2012 wurde der Quartalsabschluss zum 30. September 2012 sowie der aktuelle Geschäftsverlauf erörtert. Daneben führte der Aufsichtsrat die geforderte Effizienzprüfung durch und beschloss die Abweichungserklärung zum Corporate Governance Kodex.

Die konstituierende Aufsichtsratssitzung fand im Anschluss an die Hauptversammlung am 09. Januar 2013 statt, in der alle Aufsichtsräte in ihrem Amt bestätigt wurden. In dieser Aufsichtsratssitzung wurden Herr Kofler als Vorsitzender und Herr Bertl als sein Stellvertreter ebenfalls wiedergewählt. Die Aufsichtsratssitzung hatte die laufende Geschäftsentwicklung sowie einen Ausblick auf den Zwischenbericht zum 31.12.2012 zum Inhalt.

Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 24. April 2013 war der Halbjahresabschluss zum 31.12.2012 sowie der der Quartalsabschluss zum 31.03.2013. Die laufende Geschäftstätigkeit sowie die Planung für das Geschäftsjahr 2012/13 waren ebenso Thema der Aufsichtsratssitzung.

Aktionäre

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es keine meldepflichtigen Stimmrechtsmitteilungen gegeben. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat nach wie vor drei Großaktionäre: die beiden Vorstände, Herrn Wilhelm Berger (25,16%) und Herrn Peter Bauch (23,59%), sowie die COR&FJA AG mit 21,78%.

Personelle Veränderungen

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert.

Corporate Governance

Kein Mitglied des Aufsichtsrates hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen.

Interessenskonflikte der Aufsichtsratsmitglieder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Aufsichtsrates der B+S Bankensysteme Aktiengesellschaft sind nicht aufgetreten.

Vorstand und Aufsichtsrat haben am 28. November 2012 sowie am 27. Juni 2013 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Die Erklärung wurde auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Corporate Governance Bericht im Geschäftsbericht zum 30. Juni 2013 verwiesen.

Jahres- und Konzernabschluss

Die Hauptversammlung vom 09. Januar 2013 hat die AWI TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 bestellt.

Der Prüfungsauftrag ist dem Abschlussprüfer vom Aufsichtsrat erteilt worden. Der Abschlussprüfer hat die Jahresabschlussprüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat die vom Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben und die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Prüfungs- und Beratungshonorare dem Aufsichtsrat gegenüber offengelegt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2013 wurden vom Abschlussprüfer, der AWI TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg, jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Abschlussprüfer hat entsprechend § 317 Abs. 4 HGB geprüft und befunden, dass der Vorstand ein Überwachungssystem eingerichtet hat, die gesetzlichen Forderungen zur Früherkennung existenzbedrohender Risiken für das Unternehmen erfüllt sind und der Vorstand geeignete Maßnahmen ergriffen hat, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und Risiken abzuwehren.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Prüfungsbericht sind allen Aufsichtsräten ausgehändigt und in einer Aufsichtsratssitzung am 29. August 2013 im Beisein des Abschlussprüfers detailliert besprochen worden. Alle Fragen des Aufsichtsrats wurden umfassend beantwortet.

Der jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurde am 29. August 2013 gebilligt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss ist damit festgestellt.

Dank

Der Aufsichtsrat bedankt sich ausdrücklich beim Management und allen Mitarbeitern für die erfolgreich geleistete Arbeit.

München, den 29. August 2013

Der Aufsichtsrat

Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender

Corporate-Governance-Bericht

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht weitestgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“), der im Jahr 2002 erlassen und jährlich bis Mai 2013 erweitert wurde. Die Abweichungen werden im Folgenden beschrieben und sind auch der Entsprechungserklärung zum Kodex zu entnehmen. Diese ist auf unserer Internetseite veröffentlicht und wird bei Änderungen aktualisiert.

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Aktionäre der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte vor oder während der jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung aus. Sie beschließt alle durch das Gesetz bestimmten Angelegenheiten mit verbindlicher Wirkung für alle Aktionäre und die Gesellschaft. Bei den Abstimmungen gewährt jede Aktie eine Stimme.

Jeder Aktionär, der sich rechtzeitig anmeldet, ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Aktionäre, die nicht persönlich teilnehmen können, haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen, den ihnen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung stellt. Auch ist die Möglichkeit der Briefwahl vorgesehen.

Die Einberufung der Hauptversammlung und die für die Beschlussfassung erforderlichen Berichte und Informationen werden den aktienrechtlichen Vorschriften entsprechend veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung gestellt.

Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist eine Gesellschaft deutschen Rechts, auf dem auch der Kodex beruht. Ein Grundprinzip des deutschen Aktienrechts ist das duale Führungssystem mit den Organen Vorstand und Aufsichtsrat, die beide mit jeweils eigenständigen Kompetenzen ausgestattet sind. Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen.

Der Vorstand bestand während des Berichtszeitraumes aus zwei Personen. Der Aufsichtsrat, dem drei Mitglieder angehören, berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird in Strategie und Planung sowie in allen Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet die Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend schriftlich und in den turnusgemäßen Sitzungen über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens. Der Vorstand gibt dem Aufsichtsrat die Möglichkeit, dass dieser sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugen kann. Bei wesentlichen Ereignissen wird gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben.

Vorstand

Der Vorstand ist als Leitungsorgan der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an das Unternehmensinteresse gebunden und orientiert sich dabei an der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange der Aktionäre und seiner Mitarbeiter. Er entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt diese mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Zu seinen Tätigkeiten zählen ferner die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling zu sorgen.

Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft achtet, soweit dies bei der geringen Größe möglich ist, bei der Besetzung von Führungsfunktionen auf Vielfalt und die angemessene Berücksichtigung von Frauen.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Eine Altersgrenze wurde für die Vorstandsmitglieder (67 Jahre) bzw. die Aufsichtsratsmitglieder (75 Jahre) festgelegt. Aufgrund der Unternehmensgröße und der daraus resultierenden Größe des Aufsichtsrats befasst sich dieser als Gesamtorgan grundsätzlich mit allen Aufgaben der Aufsichtsratstätigkeit. Daher findet eine separate Bildung von Ausschüssen, wie im Kodex empfohlen, nicht statt.

Die Aufsichtsratsmitglieder, die die für ihre Aufgabe erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrungen haben, verfolgen keine Tätigkeit oder üben keine Funktion bei konkurrierenden Unternehmen aus, die sie in Interessenskonflikte verwickeln könnte. Somit ist die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder gewahrt. Sollten dennoch unvermeidbare Interessenskonflikte der Mitglieder des Aufsichtsrates auftreten, so sind diese verpflichtet den Vorsitzenden des Aufsichtsrates zeitnah darüber in Kenntnis zu setzen. Bei der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder wurde die Vielfalt berücksichtigt, jedoch kann aufgrund der geringen Größe der Forderung einer angemessenen Berücksichtigung von Frauen nicht entsprochen werden. Die geforderte Effizienzprüfung wurde ordnungsgemäß durchgeführt. Die konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr eingehalten. So soll der Aufsichtsrat aus Mitgliedern bestehen, die eine hohe Fachkompetenz (wie zum Beispiel Anwälte, Finanzexperten oder EDV-Experten) besitzen. Ferner sollte aufgrund der Internationalisierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft und deren Kernmärkte Deutschland und Österreich mindestens ein Mitglied aus Österreich stammen.

Vergütungsbericht

Der Aufsichtsrat überprüft in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung der Vergütung des Vorstandes in Hinblick auf die persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung seines Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Die Vergütung des Vorstandes besteht derzeit überwiegend aus fixen Bestandteilen und in geringem Umfang aus einer erfolgsbezogenen Komponente. Die variablen Vergütungsteile beruhen auf einer dreijährigen Bemessungsgrundlage. Das Vergütungssystem beinhaltet derzeit keine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung. Da die beiden Vorstände gleichzeitig Aktionäre sind, ist über diese Beteiligung die Koppelung an die längerfristigen positiven bzw. negativen Entwicklungen gegeben. Aus diesem Grund ist auch keine Begrenzung für außerordentliche Entwicklungen vereinbart worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten aufgrund der Größe der Gesellschaft derzeit eine feste Vergütung und keine erfolgsorientierte Komponente. Die Aufgliederung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung erfolgt im Anhang des Jahresabschlusses. Dabei wurde auf eine Detailinformation zu den einzelnen Vorstandsmitgliedern gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 26. Januar 2010 verzichtet.

Transparenz

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft setzt die Teilnehmer am Kapitalmarkt und die interessierte Öffentlichkeit unverzüglich, regelmäßig und zeitgleich über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und neue Tatsachen in Kenntnis. Der Geschäftsbericht und die Zwischenberichte werden im Rahmen der dafür vorgegebenen Fristen veröffentlicht. Über aktuelle Ereignisse und neue Entwicklungen informieren Pressemitteilungen und gegebenenfalls Ad-hoc-Mitteilungen. Alle Informationen werden zudem im Internet unter www.bs-ag.com veröffentlicht. Die Termine der wesentlich wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen – wie Hauptversammlung, Geschäftsbericht und Zwischenberichte – sind in einem Finanzkalender zusammengestellt. Sie werden mit ausreichend zeitlichem Vorlauf veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Größe der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sehen Vorstand und Aufsichtsrat Veröffentlichungen in englischer Sprache nicht als sinnvoll an.

Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte, wesentliche Stimmrechtsanteile und Anteilsbesitz der Organe

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft veröffentlicht entsprechend der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) unverzüglich nach deren Eingang die sog. Directors’ Dealings-Meldungen nach § 15a WpHG, also die Mitteilungen von Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats und von anderen Personen, die Führungsaufgaben bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Sinne von § 15 a WpHG wahrnehmen, sowie mit diesen Personen in enger Beziehung stehenden natürlichen und juristischen Personen über Wertpapiergeschäfte mit Bezug auf die B+S Banksysteme-Aktie. Ebenso veröffentlicht die Gesellschaft unverzüglich nach deren Eingang Mitteilungen über den Erwerb oder die Veräußerung bedeutender Stimmrechtsanteile nach § 21 WpHG bzw. über das Halten von Finanzinstrumenten nach § 25 WpHG.

Im Geschäftsjahr 2012/13 fanden keine meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte statt.

Der Aktienbesitz der Organe verteilt sich zum Bilanzstichtag wie folgt:

Wilhelm Berger: 25,16% (1.562.462 Aktien)
Peter Bauch: 23,59% (1.464.615 Aktien)

Der Aufsichtsrat ist nicht im Besitz von Aktien der Gesellschaft.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die Konzernverflechtung besteht seit dem 06. Oktober 2008. Anteilseigner und Dritte werden vor allem durch den Konzernabschluss informiert. Während des Geschäftsjahres werden sie zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht sowie im ersten und zweiten Halbjahr durch Zwischenmitteilungen unterrichtet. Der Konzernabschluss und der verkürzte Konzernabschluss des Halbjahresfinanzberichts werden unter Beachtung der einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätze aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde von dem durch die Hauptversammlung 2013 gewählten Abschlussprüfer AWI TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg geprüft. Die Prüfungen erfolgten nach deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgelegten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung und unter Einhaltung der Vorschriften nach IFRS. Sie umfasste auch das Risikomanagement und die Einhaltung der Berichtspflichten zu Corporate Governance nach § 161 AktG. Mit dem Abschlussprüfer wurde zudem vereinbart, dass er den Aufsichtsrat umgehend über auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe sowie über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse während der Prüfung unterrichtet. Hierzu gab es keinen Anlass. Der Abschlussprüfer nimmt an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teil und berichtet über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.

Aktienoptionsprogramme

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hatte in den Jahren 1998, 1999, 2000 und 2001 Stock Option Pläne mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufgelegt um die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg mit zu beteiligen und die Motivation zu erhöhen. Das letzte Aktienoptionsprogramm ist im Februar 2012 ausgelaufen.

Entsprechenserklärung

Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben im Juni 2013 gemeinsam die aktualisierte Entsprechungserklärung 2013 gemäß § 161 AktG abgegeben.

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht sämtlichen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 mit folgenden Ausnahmen: kein Selbstbehalt in der D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat (Kodex-Ziffer 3.8), keine angemessene Berücksichtigung von Frauen im Aufsichtsrat (Kodex-Ziffer 5.1.2), keine Bildung von Ausschüssen (Kodex-Ziffer 5.3). Es wird auch zukünftig den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex bis auf die genannten Ausnahmen entsprochen.

Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.

München, 29. August 2013

Wilhelm Berger Vorstand

Prof. Dr. Herbert Kofler Vorsitzender des Aufsichtsrats

Konzern - Gesamtergebnisrechnung

Gesamtergebnisrechnung (IFRS)

in TEUR
Verweis auf Anhang Jahr 2012/13 01.07. – 30.06. Jahr 2011/2012* 01.07. – 30.06.
Umsatzerlöse 16 7.990 7.994
Sonstige betriebliche Erträge 17 260 313
8.250 8.307
Waren- und Materialeinsatz -57 -94
Personalaufwand 18 -4.712 -4.642
Abschreibungen -543 -551
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19 -2.039 -2.229
Operatives Ergebnis (EBIT) 898 791
Finanzerträge 21 157 9
Finanzaufwendungen 21 -665 -686
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 389 114
Ertragsteuern 12 105 -27
Periodenergebnis 494 87
Ergebnis je Aktie (IFRS)

in TEUR
Verweis auf Anhang Jahr 2012/13 01.07. – 30.06. Jahr 2011/2012 01.07. – 30.06.
ohne Verwässerungseffekt 23 0,08 0,02
mit Verwässerungseffekt 23 0,08 0,02
Gesamtergebnisrechnung (IFRS)

in TEUR
Jahr 2012/13 01.07. – 30.06. Jahr 2011/2012 01.07. – 30.06.
Periodenergebnis 494 87
Aufwendungen und Erträge, die in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht werden
Sonstiges Ergebnis aus der Fremdwährungsumrechnung von ausländischen Geschäftsbetrieben -4 -3
erfolgsneutrale Marktbewertung Wertpapiere 26 0
latente Steuern auf Marktbewertung Wertpapiere -7 0
Aufwendungen und Erträge, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht werden.
sonstiges Ergebnis aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten -27 -159
Latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne und Verluste 7 40
Gesamtergebnis nach Steuern 489 -35

*Vorjahr wurde aufgrund der erstmaligen Anwendung von IAS 19 (2011) angepasst.

Konzern - Bilanz

Bilanz (IFRS) AKTIVA

in TEUR
Verweis auf Anhang 30.06.2013 30.06.2012 angepasst nach IAS 19 (rev. 2011) 01.07.2011 angepasst nach IAS 19 (rev. 2011)
Immaterielle Vermögenswerte 1 814 218 273
Markenrechte und Kundenstamm 379 451 523
Geschäfts- und Firmenwert 2 11.166 11.166 11.166
Sachanlagen 3 4.590 4.615 5.887
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 4 2.175 2.229 1.142
sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 2.746 0 0
Aktive latente Steuern 12 293 175 0
Summe Langfristige Vermögenswerte 22.162 18.854 18.991
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 5 2.083 811 502
Liquide Mittel 6 1.549 1.156 1.989
Rechnungsabgrenzungs-posten 7 261 246 248
Summe kurzfristige Vermögenswerte 3.893 2.213 2.739
BILANZSUMME AKTIVA 26.055 21.067 21.729
Bilanz (IFRS) PASSIVA

in TEUR
Verweis auf Anhang 30.06.2013 30.06.2012 anpasst nach IAS 19 (rev. 2011) 01.07.2011 angepasst nach IAS 19 (rev. 2011)
Gezeichnetes Kapital 8 6.210 6.210 6.210
Kapitalrücklage 8 4.507 439 439
Eigene Anteile 9 -104 -104 -104
Rücklagen Währungsdifferenzen 8 40 44 47
Rücklage für Marktbewertung Wertpapiere 8 20 0 0
Rücklage für versicherungstechnische Ergebnisse 8 91 111 231
Gewinnrücklagen 8 114 114 114
Bilanzgewinn/ -verlust 8 -4.575 -5.069 -5.156
Summe Eigenkapital 6.303 1.745 1.780
Verpflichtungen für Abfertigungen 10 845 762 565
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 14 5.932 5.914 6.054
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 242 404 565
Passive latente Steuern 12 125 149 85
Summe langfristige Verbindlichkeiten 7.144 7.229 7.269
Erhaltene Anzahlungen 99 139 76
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 13 8.000 8.000 8.000
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13 972 994 1.470
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 367 109 94
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 14 369 264 303
Kurzfristige sonstige Rückstellungen 11 233 304 641
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungs-posten 15 2.568 2.284 2.095
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und RAP 12.608 12.094 12.679
BILANZSUMME PASSIVA 26.055 21.067 21.729

Konzern - Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung (IFRS)

in TEUR
Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis 494 87
Abschreibungen 543 551
Veränderungen langfristige Rückstellungen -99 36
Veränderung aktiver latenter Steuern -118 -175
Veränderung passiver latenter Steuern -24 63
Veränderungen Forderungen 84 -309
Veränderungen Rechnungsabgrenzungsposten -15 2
Veränderungen erhaltene Anzahlungen -40 62
Veränderungen Verbind. aus Lief. u. Leistungen 259 14
Veränderungen sonstige Rückstellungen -71 -337
Sonstige Verbindlichkeiten und RAP 283 71
1.296 64
Mittelfluss aus der Investitionstätigkeit
Investitionen ins Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) -764 -240
Wertpapiere des Anlagevermögens -7 0
-771 -240
Mittelfluss aus der Finanzierungstätigkeit
Tilgung Finanzierungsleasing -107 -179
Veränderung Finanzverbindlichkeiten -22 -476
-129 -655
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 397 -831
Finanzmittelbestand zu Beginn der Periode 1.156 1.989
Differenz aus Währungsumrechnung -4 -3
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.549 1.156
davon bezahlte Ertragssteuern -94 -32
davon erhaltene Zinsen 115 9
davon bezahlte Zinsen -665 -686

Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung

Entwicklung des Eigenkapitals

in TEUR
Grundkapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Rücklage aus Währungsdifferenzen IAS 19 IAS 39
30.06.2011 6.210 438 114 47 0
erstmalige Anwendung von IAS 19 rev. 0 0 0 0 231 0
01.07.2011 angepasst 6.210 438 114 47 231 0
Periodenergebnis 0 0 0 0 0 0
Sonstige Ergebnisse nach Steuern 0 0 0 -3 -119 0
Gesamtergebnis -3 -119
30.06.2012 6.210 438 114 44 111 0
01.07.2012 6.210 438 114 44 0
erstmalige Anwendung von IAS 19 rev, 0 0 0 0 111 0
01.07.2012 angepasst 6.210 438 114 44 111 0
Periodenergebnis 0 0 0 0 0 0
sonstiges Ergebnis nach Steuern -4 -20 20
Gesamtergebnis 0 0 -4 -20 20
Zuführung Kapitalrücklage 0 4.069 0 - 0
30.06.2013 angepasst Konzern – Eigenkapitalveränderungsrechnung 6.210 4.507 114 40 91 20
Entwicklung des Eigenkapitals

in TEUR
Bilanzergebnis Eigene Anteile Gesamtes Eigenkapital
30.06.2011 -5.156 -104 1.549
erstmalige Anwendung von IAS 19 rev. 0 0 231
01.07.2011 angepasst -5.156 -104 1.780
Periodenergebnis 87 0 87
Sonstige Ergebnisse nach Steuern 0 0 -122
Gesamtergebnis 87 -35
30.06.2012 -5.069 -104 1.744
01.07.2012 -5.054 -104 1.648
erstmalige Anwendung von IAS 19 rev, -15 0 96
01.07.2012 angepasst -5.069 -104 1.744
Periodenergebnis 494 0 494
sonstiges Ergebnis nach Steuern
Gesamtergebnis 494 0 490
Zuführung Kapitalrücklage 0 0 4.069
30.06.2013 angepasst Konzern – Eigenkapitalveränderungsrechnung -4.575 -104 6.303

Konzern - Anhang

Das Unternehmen

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft (- nachfolgend auch Gesellschaft genannt -) ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft, welche im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 120849 eingetragen ist. Ihr Sitz ist in 80687 München, Deutschland, Elsenheimerstraße 45. Die Gesellschaft hat zum Unternehmensgegenstand die Erstellung und Entwicklung von eigenen Programmen zu Datenver- und Datenbearbeitung, deren Vervielfältigung, Lizenzierung und Vertrieb sowie Beratung von Unternehmen. Die Gesellschaft gehört zu den Anbietern von Standardsoftwareprodukten für Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die Produktpalette umfasst Standardsoftware für eine Gesamtbanklösung sowie Lösungen für banknahe Finanzdienstleistungen.

Grundsätze der Rechnungslegung und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundsätze der Rechnungslegung

Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss nach § 315a HGB auf.

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 HGB im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Er berücksichtigt alle bis zum 30. Juni 2013 verabschiedeten und verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards (IAS/IFRS) und Interpretationen (SIC/IFRIC).

Während des Berichtszeitraumes vom 01. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 wurden die Änderungen nachfolgender Standards und Interpretationen verbindlich:

· Amendments to IAS 12: Deferred Tax: Recovery of underlying assets. (ab 01.01.2013): Die Änderung von IAS 12 wurde im Dezember 2010 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 01.01.2012 beginnt. Mit der Änderung des IAS 12 wird eine Vereinfachungsregelung eingeführt. Demnach wird (widerlegbar) vermutet, dass für die Bemessung der latenten Steuern bei Immobilien, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, grundsätzlich eine Realisierung des Buchwerts durch Veräußerungen ausschlaggebend ist. Bei den nicht abnutzbaren Sachanlagen, die nach dem Neubewertungsmodell bewertet werden, soll stets von einer Veräußerung ausgegangen werden. Im deutschen Rechtskreis werden aus der Anwendung dieser Änderung erwartungsgemäß keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns resultieren.

·

· Amendments to IAS 1 Presentation of Items of Other Comprehensive Income. (ab 01.01.2013): Die Änderung von IAS 1 wurde im Juni 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 01.07.2012 beginnt. Die Änderung des IAS 1 betrifft die die Darstellung der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses. Dabei sind Bestandteile, für die künftig eine erfolgswirksame Umgliederung vorgesehen ist (sog. Recycling), gesondert von Bestandteilen, die im Eigenkapital verbleiben, darzustellen. Diese Änderung betrifft allein die Darstellungsweise im Abschluss und daher keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

· Amendments to IFRS 1: Severe Hyperinflation and removal of fixed dates for first-time-adopters. (ab 01.01.2013)

· Amendments to IFRS 7 Disclosures-Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities. (ab 01.01.2013)

· Improvements to IFRSs (2009-2011)– various standards. (ab 01.01.2013)

· IFRIC Interpretation 20:Stripping Costs in the Production Phase of a Surface Mine. (ab 01.01.2013)

· Amendments to IFRS 1:Government Loans. (ab 01.01.2013)

· IFRIC Interpretation 20:Stripping Costs in the Production Phase of a Surface Mine. (ab 01.01.2013)

· IFRS 13:Fair value measurements.(ab 01.01.2013)

· IAS 28:Investments in associates and Joint Ventures.(ab 01.01.2013)

Standards bzw. Interpretationen per 30. Juni 2013 von der EU ratifiziert und vorzeitig angewendet:

· Amendments to IAS 19:Employee Benefits.

Der am 05.06.2012 von der EU übernommene IAS 19 (rev. 2011) Leistungen an Arbeitnehmer ist verpflichtend für Geschäftsjahre, die an oder nach dem 01.01.2013 beginnen, anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, demgemäß wendet die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft den IAS 19 (rev. 2011) bereits im Geschäftsjahr 2012/13 erstmalig an. Die Auswirkungen aus der vorzeitigen Anwendung werden unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beschrieben.

Der IASB bzw. das IFRIC haben folgende neuen Standards bzw. Interpretationen herausgegeben, die noch nicht in Kraft getreten sind, und von der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft nicht vorzeitig angewendet werden:

· IFRS 10: Consolidated financial statements. (ab 01.01.2014)

· IFRS 11:Joint Arrangements. (ab 01.01.2014)

· IFRS 12:Disclosure of Interests in other entities. (ab 01.01.2014)

· Amendments to IAS 32:Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities. (ab 01.01.2014)

· IFRS 9:Financial Instruments.(IASB ab 01.01.2015), not endorsed

· IAS 27:Separate financial statements. (ab 01.01.2014)

· Amendments to IFRS 10, IFRS 11 and IFRS 12: Transition Guidance. (ab 01.01.2014)

Die Standards und Interpretationen sind jeweils für jene Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

Die oben genannten überarbeiteten Standards und neue Interpretationen sind derzeit entweder nicht relevant oder es werden von ihnen aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwartet. Der Konzern wird diese (überarbeiteten) Standards und Interpretationen für zukünftige Berichtsperioden, für welche die Anwendung verpflichtend ist, anwenden.

Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und kann am Sitz der Gesellschaft in München angefordert werden.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 29. August 2013 durch Beschluss des Vorstandes zur Vorlage an den Aufsichtsrat freigegeben.

Der Konzernabschluss umfasst die Einzelabschlüsse der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften („B+S Gruppe“). Auf die nachfolgende vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 4 HGB wird Bezug genommen.

Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der B+S Gruppe zu Grunde. Diese sind identisch mit jenen des vorangegangenen Geschäftsjahres. Diese Vorschriften werden von allen einbezogenen Unternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss basiert grundsätzlich auf den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, mit Ausnahme insbesondere von bestimmten Finanzinvestitionen, die zu Marktwerten und langfristiger Rückstellungen (einschließlich Personalrückstellungen), die zu Barwerten angesetzt werden.

Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Posten der Gesamtergebnisrechnung sowie der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gesamtergebnisrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wird nach der Fristigkeit der Posten gegliedert.

Der Konzernabschluss ist in der Berichtswährung EURO bzw. in 1.000 EURO („TEUR“), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Änderungen nach IAS 8

Im Konzernabschluss zum 30. Juni 2013 wurden folgende Ausweisänderungen in der Bilanz nach IAS 8.42 vorgenommen.

· Ausweises der kurzfristigen Personalverpflichtungen unter "Sonstige kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten" (vormals: Ausweis unter den "Kurzfristigen sonstige Rückstellungen"),

· Ausweis des langfristigen Teils einer Verbindlichkeit mit 5 Jahren Laufzeit unter "Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten" (vormals Ausweis des gesamten Betrags unter "Sonstige kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten").

Durch die Korrekturen änderten sich folgende Posten der Bilanz wie folgt:

Änderungen nach IAS 8

in TEUR
Veröffentlichter Konzernabschluss Anpassung Angepasster Konzernabschluss
Bilanz zum 01.07.2012
Kurzfristige sonstige Rückstellungen 953 -312 641
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 0 565 565
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 2.349 -254 2.095
Bilanz zum 30.06.2012
Kurzfristige sonstige Rückstellungen 565 -261 304
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 0 404 404
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 2.427 -143 2.284

Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis und Stichtag

In den Konzernjahresabschluss sind neben der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München als Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, an denen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft eine direkte bzw. indirekte Stimmenmehrheit hält, durch Vollkonsolidierung einbezogen.

Der daraus resultierende Konzernanteilsbesitz nach § 313 Abs. 2, Abs. 4 HGB stellt sich wie folgt dar:

Beteiligungsunternehmen Anteil

in %
Währung Eigenkapital Ergebnis
B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich 1 100 TEUR -889 -1.078
B+S Banksysteme Deutschland GmbH München, Deutschland 1 2 100 TEUR 242,2 108,7
B+S Banksysteme Schweiz AG Hilterfingen, Schweiz 1 2 100 TCHF 354,1 152,9

Zu (1): Die Angaben beziehen sich jeweils auf den letzten, nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten

Jahresabschluss in der angegebenen Landeswährung

Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich

Die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich sowie deren Tochterunternehmen, die B+S Banksysteme Deutschland GmbH, München, und die B+S Banksysteme Schweiz AG, Hilterfingen, bilden den Teilkonzern Salzburg.

Tochterunternehmen, die im Laufe eines Berichtsjahres erworben werden, sind ab dem Zeitpunkt des Übergangs der Beherrschung über die Finanz- und Geschäftspolitik einbezogen. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht.

Seit dem 01. Oktober 2008 hat sich der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften nicht verändert.

Das Geschäftsjahr ist konzerneinheitlich der Zeitraum vom 01. Juli bis 30. Juni des darauffolgenden Kalenderjahres.

Die Beherrschung der Tochterunternehmen durch die Gesellschaft wurde im Wege eines Einbringungs- und Abtretungsvertrages übernommen, dies war wirtschaftlich zum 30. September 2008.

Mit Wirkung zum 30. September 2008 sind die Tochterunternehmen erstmals einbezogen worden. Die Tochterunternehmen haben jeweils zum 30. September 2008 Zwischenabschlüsse nach einheitlichen Konzernrechnungslegungsgrundsätzen erstellt.

Konsolidierungsmethoden

Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die vor der erstmaligen Anwendung von IFRS

entstandenen Firmenwerte wurden gemäß IFRS 1 übernommen.

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode des IFRS 3 (Unternehmenszu-sammenschlüsse) bilanziert. Bei der Erstkonsolidierung werden die identifizierbaren Posten des erworbenen Unternehmens mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Ein danach verbleibender positiver Unterschiedsbetrag zwischen der übertragenen Gegenleistung für das erworbene Unternehmen und dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital wird als Geschäfts- und Firmenwert gesondert bilanziert. Ein danach verbleibender negativer Unterschiedsbetrag wird nach nochmaliger kritischer Würdigung der Ansetzbarkeit und Bewertung der übernommenen Posten erfolgswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Der Geschäfts- und Firmenwert wird mindestens einmal jährlich auf seine Werthaltigkeit überprüft, gegebenenfalls wird eine Wertminderung auf den erzielbaren Betrag vorgenommen.

Konzerninterne Transaktionen, Salden sowie unrealisierte Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Bei Vorhandensein unrealisierter Verluste wird dies jedoch als Indikator zur Notwendigkeit der Durchführung eines Wertminderungstests für den übertragenen Vermögenswert genommen.

Auf Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gemäß IAS 12 (Ertragsteuern) abgegrenzt.

Währungsumrechnung

Geschäftstransaktionen in ausländischer Währung

Die Konzerngesellschaften erfassen Geschäftsfälle in fremder Währung mit den relevanten Fremdwährungskursen zum Transaktionszeitpunkt. In den Folgeperioden werden die monetären Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs bewertet, die Umrechnungsdifferenzen werden im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.

Umrechnung von Einzelabschlüssen in ausländischer Währung

Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden gemäß IAS 21 (Wechselkursänderungen) in Euro umgerechnet. Als funktionale Währung gilt die Währung des primären Wirtschaftsumfelds, in dem das Tochterunternehmen tätig ist. Da sämtliche einbezogene Tochterunternehmen ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben, ist die jeweilige Landeswährung grundsätzlich die funktionale Währung. Die Vermögenswerte und Schulden ausländischer Geschäftsbetriebe (inklusive Firmenwert und Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert, die aus der Konsolidierung entstehen) werden mit dem Wechselkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Erträge und Aufwendungen ausländischer Geschäftsbetriebe werden zu Durchschnittskursen in Euro umgerechnet, die annähernd den Wechselkursen zu den Transaktionszeitpunkten entsprechen (Stichtagskurs 30. Juni 2013: 1 EUR = 1,23 CHF/ Vorjahr 1 EUR = 1,203 CHF, Jahresdurchschnittskurs: 1 EUR = 1,23 CHF/ Vorjahr 1 EUR = 1,201 CHF). Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen werden erfolgsneutral behandelt und im Eigenkapital unter den Währungsumrechnungsdifferenzen ausgewiesen. Im Jahr der Endkonsolidierung ausländischer Tochterunternehmen werden diese Währungsdifferenzen ergebniswirksam aufgelöst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Haben immaterielle Vermögenswerte eine bestimmte Nutzungsdauer, werden sie über den Zeitraum ihrer Nutzung linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer beträgt für Software und Softwarenutzungsrechte drei bis fünf Jahre. Wertminderungen und Wertaufholungen werden in der Gesamtergebnisrechnung in der Position „Abschreibungen“ ergebniswirksam erfasst.

Die Gesellschaft verfügt über keine immateriellen Vermögenswerte (mit Ausnahme des Geschäfts- und Firmenwertes) mit unbestimmter Nutzungsdauer.

Entwicklungskosten

Ab 01. Oktober 2008 werden in der B+S Gruppe keine Entwicklungskosten mehr aktiviert, weil die Voraussetzungen für die Aktivierung nach IAS 38 nicht mehr in ausreichendem Ausmaß dokumentiert und damit nachgewiesen werden können. Die Entwicklungskosten wurden zu Herstellkosten bewertet. Basis für die Herstellkosten waren die Personalkosten. Fremdkapitalkosten wurden nur für qualifizierte Vermögenswerte aktiviert. Entwicklungskosten wurden erstmals im Geschäftsjahr 1990/91 aktiviert. Der verbliebene immaterielle Vermögenswert wird linear über die Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Geschäfts- und Firmenwert

Geschäfts- und Firmenwerte aus einem Unternehmenszusammenschluss werden bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmens-zusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden bemessen. Der bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert wird einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen und mit ursprünglichen Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Wertminderungsaufwendungen werden in der Gesamtergebnisrechnung in der Position „Abschreibungen“ erfasst.

Sachanlagen

Gegenstände des Sachanlagevermögens, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und gegebenenfalls Wertminderungen bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten umfassen alle Kosten, die angefallen sind, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten enthalten neben Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs werden nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nur insoweit aktiviert, als sie für die Herstellung von qualifizierten Vermögenswerten anfallen. Wertminderungen und Wertaufholungen werden in der Position „Abschreibungen“ ergebniswirksam erfasst.

Die Abschreibung abnutzbarer Sachanlagen erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Die Restwerte, die jeweilige Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethode werden periodisch geprüft, um sicherzustellen, dass diese dem erwarteten wirtschaftlichen Nutzenverlauf des Sachanlagegegenstandes entsprechen. Übersteigt der Buchwert einer Sachanlage dessen geschätzten erzielbaren Betrags, so wird er auf seinen geschätzten erzielbaren Betrag abgeschrieben. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurde unverändert gegenüber dem Vorjahr die folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauer angenommen:

Nutzungsdauer in Jahren Abschreibungs-satz

in %
Investitionen in fremden Gebäuden 4 - 10 10 - 25
Bauten auf fremdem Grund 50 2
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 10 - 33

Gewinne und Verluste aus Abgängen von Sachanlagen werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der Sachanlagen ermittelt und unter der Position „sonstige betriebliche Erträge“ in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen nach IAS 40 (Investment Property) Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und / oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten werden. Sie werden analog zu den Sachanlagen gemäß dem Anschaffungskostenmodell mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls notwendiger Wertminderungen bilanziert. Die planmäßige Abschreibung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren. Ein externes und unabhängiges Bewertungsunternehmen, das über adäquate, anerkannte professionelle Qualifikationen und aktuelle Erfahrungen am Standort und in der Kategorie der bewerteten Immobilien verfügt, hat die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie im Januar 2012 bewertet. Der Marktwert wird, basierend auf diesem Gutachten, auf rund TEUR 2.243 geschätzt und entspricht im Wesentlichen dem ausgewiesenen Buchwert. Seit der letzten Bewertung sind keine Änderungen des Sachverhaltes oder der Umstände eingetreten, weshalb auf eine neuerliche Bewertung verzichtet wurde.

Leasing

Bei Leasingtransaktionen über Sachanlagen (Investitionsleasing) treten Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer auf. Tragen Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Gegenstand verbunden sind, wird der Leasingvertrag gemäß IAS 17 (Leasingverhältnisse) als Finanzierungsleasing behandelt. In diesen Fällen aktiviert der Leasingnehmer das Leasingobjekt zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Höhe des Barwertes der Mindestleasingzahlungen oder in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Leasingobjekts, sofern dieser Wert niedriger ist. In der Folge wird der Leasinggegenstand über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben. Zugleich wird eine entsprechende Finanzverbindlichkeit angesetzt, die in der Folgezeit nach der Effektivzinsmethode fortgeschrieben wird. Der Zinsanteil der Leasingrate wird aufwandswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.

Alle übrigen Leasingverträge, bei denen die Unternehmen der B+S Gruppe als Leasingnehmer auftreten, werden als Operatingleasing behandelt. Die Leasingraten werden als Aufwand erfasst.

Wertminderung

Bei Sachanlagevermögen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und immateriellen Vermögenswerten einschließlich Firmenwerten wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anzeichen einer Wertminderung vorliegen. Geschäfts- und Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Sachverhalte oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte.

Der Impairment Test für die Geschäfts- und Firmenwerte erfolgt auf Ebene der zahlungsmittel-generierenden Einheiten. Im Zuge des Impairment Tests wird der Buchwert (Carrying Amount) der zahlungsmittel-generierenden Einheit (entspricht dem Teilkonzern) dem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Der erzielbare Betrag wird grundsätzlich aus dem Nutzwert in Form des Barwerts erwarteter zukünftiger Cashflows nach Steuern ermittelt. Diese Cashflows basieren auf dem unternehmensinternen Planungsprozess unter Beachtung von Erfahrungswerten. Der Detailplanungszeitraum beträgt drei Jahre. In diesem Zeitraum werden die budgetierten Cashflows zu Grunde gelegt und weiters ein Abschlag auf diese Cashflows auf Grund von Planungsunsicherheiten vorgenommen. Zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen jenseits des Detailplanungszeitraums wird die durchschnittliche Cashflow-Prognose des 3jährigen Detailplanungszeitraums verwendet. Bei der Ewigen Rente wird weiters eine Wachstumsrate in Höhe von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt unter Anwendung eines Nachsteuerzinssatzes in Höhe von 9,7 % (Vorjahr 9,4 %), das entspricht einem Vorsteuerzinssatz von 12,4 % (Vorjahr 12,5 %), der die aktuellen Erwartungen auf Marktzinssatz, den Zeitwert des Geldes sowie spezifische Risiken des Vermögenswertes widerspiegelt.

Ein späterer Wegfall der Wertminderung führt – mit Ausnahme bei Geschäfts- und Firmenwerten – zu einer erfolgswirksamen Wertaufholung bis zum geringeren Wert aus fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und erzielbarem Betrag. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen für erwartete uneinbringliche Beträge bilanziert.

Wertminderungen und Wertaufholungen werden ergebniswirksam im Posten „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ erfasst.

Die Bewertung sonstiger Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten.

Liquide Mittel

Liquide Mittel umfassen Bargeld (Kassenbestände), erhaltene Schecks und jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.

Finanzinstrumente

Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bestimmte sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten.

Derivative Finanzinstrumente, wie Devisentermingeschäfte oder Währungsswaps, werden von der B+S Gruppe nicht gehalten. Wertpapiere (Financial Assets available-for-sale) werden zu ihren Marktwerten am Bilanzstichtag erfasst. Bewertungsänderungen werden, mit Ausnahme von Wertminderungen, erfolgsneutral erfasst.

Kredite und Forderungen im Sinne von IAS 39 werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Anwendung der Effektivzinsmethode, angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige originäre finanzielle Verpflichtungen werden als finanzielle Schulden im Sinne von IAS 39 mit den fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Anwendung der Effektivzinsmethode, angesetzt. Der Buchwert entspricht näherungsweise dem Zeitwert (Fair Value). Sämtliche verzinste Finanzinstrumente sind variabel verzinst und haben überwiegend kurze Laufzeiten. In den sonstigen Forderungen sind als finanzielle Vermögenswerte Mitarbeiterdarlehen ausgewiesen.

Die Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden entsprechen in der Regel den Marktpreisen zum Bilanzstichtag. Sofern Preise aktiver Märkte nicht unmittelbar verfügbar sind, werden sie – wenn sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind – unter Anwendung anerkannter finanzmathematischer Bewertungsmodelle und aktueller Marktparameter (insbesondere Zinssätze, Wechselkurse und Bonitäten der Vertragspartner) berechnet. Dazu werden die Cashflows der Finanzinstrumente auf den Bilanzstichtag abdiskontiert.

Der erstmalige Ansatz von Finanzinstrumenten erfolgt zum Erfüllungstag. Finanzinstrumente werden dann ausgebucht, wenn die Chancen und Risiken aus dem Finanzinstrument erloschen sind bzw. das Finanzinstrument getilgt wurde.

Verpflichtungen für Abfertigungen und Pensionen

Auf Grund gesetzlicher Verpflichtungen ist die B+S Gruppe verpflichtet, an Mitarbeiter mit Dienstort in Österreich, die vor dem 01. Januar 2003 in das Unternehmen eingetreten sind, im Kündigungsfall durch den Dienstgeber oder zum Pensionsantrittszeitpunkt eine einmalige Abfertigung zu leisten. Diese ist von der Anzahl der Dienstjahre und dem bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezug abhängig und beträgt zwischen zwei und zwölf Monatsbezügen. Für diese Verpflichtung wird eine Rückstellung gebildet.

Die Ermittlung dieser Rückstellung erfolgt nach der in IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) vorgeschriebenen Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Methode, Anwartschaftsbarwertverfahren). Im Rahmen dieses Anwartschaftsbarwertverfahrens werden sowohl die am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartende Steigerung der Gehälter und Renten berücksichtigt. Dabei wird der Barwert der künftigen Zahlungen nach einem versicherungsmathematischen Verfahren über die Beschäftigungszeit der Mitarbeiter angesammelt. Sich am Jahresende ergebende Unterschiedsbeträge (versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste) zwischen den planmäßig ermittelten Abfertigungsverpflichtungen und den tatsächlichen Anwartschaftsbarwerten wurden bisher in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Anwendung der Korridormethode erfasst. Gemäß IAS 19 (rev. 2011) werden diese Unterschiedsbeträge abzüglich latenter Steuern beginnend mit Geschäftsjahr 2012/2013 direkt im Gesamtergebnis erfasst.

30.06.2013 30.06.2012
Zinssatz 2,4 3,0
Pensions- und Gehaltssteigerungen 3 % 3 %
Fluktuation 0 – 1,2% 0 – 7,5 %
Pensionsalter Frauen 56,5 - 62 Jahre 56,5 - 62 Jahre
Pensionsalter Männer 61,5 - 62 Jahre 61,5 - 62 Jahre
Lebenserwartung AVÖ-2008-P AVÖ-2008-P

Der Rechnungszins wurde unter Berücksichtigung der sehr langen durchschnittlichen Laufzeiten und hohen durchschnittlichen Restlebenserwartungen auf Basis von Marktzinssätzen festgesetzt. Die Mitarbeiterfluktuation ist betriebsspezifisch ermittelt und alters-/dienstzeitabhängig berücksichtigt. Die gesetzlichen Übergangsbestimmungen bezüglich des Pensionsalters wurden berücksichtigt.

Durch die freiwillige vorzeitige Anwendung des IAS 19 (rev. 2011) kommt es zu einer Änderung der Bilanzierungsmethode, die unter Anwendung der Übergangsbestimmungen in IAS 19.173 retrospektiv berücksichtigt wird. Die Zahlen der dargestellten Vergleichsperiode sowie der Eröffnungsbilanz zum 01.07.2011 wurden daher folgendermaßen angepasst:

Die kumulierten versicherungsmathematischen Verluste abzüglich latenter Steuern zum 01.07.2011 in Höhe von TEUR 231 sowie die im Geschäftsjahr 2011 angefallenen versicherungsmathematischen Verluste abzüglich latenter Steuern in Höhe von TEUR 134 wurden vom Bilanzgewinn bzw von den aktiven latenten Steuern in die IAS 19 Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste innerhalb des Konzerneigenkapitals umgegliedert. Daraus ergibt sich eine Erhöhung des Konzerneigenkapitals per 30.06.2012 von TEUR 97.

Durch die retrospektive Anwendung ergibt sich für das Geschäftsjahr 2011/2012 eine Verminderung des Gesamtergebnisses in Höhe von TEUR 134 und des Periodenergebnisses in Höhe von TEUR 15.

Entwicklung der IAS 19 Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste im

Konzerneigenkapital:

in TEUR
kumulierte versicherungsmathematische Verluste zum 01.07.2011 308
davon 25 % latente Steuern 77
Stand IAS 19 Rücklage zum 01.07.2011 231
versicherungsmathematische Verluste im Geschäftsjahr 2011/12 -159
davon 25 % latente Steuern 40
Stand IAS 19 Rücklage zum 30.06.2012 111

Im Detail stellen sich die Änderungen auf die Konzern – Eigenkapitalentwicklung, Konzernbilanz und

Konzern – Gesamtergebnisrechnung wie folgt dar:

in TEUR Aktive latente Steuern Eigenkapital
Stand 01.07.2011 Anpassung IAS 19 (rev. 2011) 0 -77 1.549 231
Stand 30.06.2011 angepasst -77 1.780
Veränderungen laut Konzernabschluss 30.06.2012 Anpassung IAS 19 (rev. 2011) 207 45 84 -119
Stand 30.06.2012 angepasst 175 1.745
in TEUR 2011/12 Anpassung IAS 19 (rev. 2011) 2011/12 angepasst
Gewinn- und Verlustrechnung 102 -15 87
Sonstiges Ergebnis -3 -119 -122
Gesamtergebnis 98 -134 -35

Für Mitarbeiter mit Dienstort in Österreich, die seit dem 01. Januar 2003 in das Unternehmen eingetreten sind, sind laufend Beiträge an eine Mitarbeitervorsorgekasse zum Zwecke der Alterssicherung zu leisten. Eine darüber hinausgehende gesetzliche Verpflichtung zur Leistung von Abfertigungszahlungen bei Ausscheiden des Arbeitnehmers besteht nicht. Für dieses beitragsorientierte Versorgungsmodell ist daher keine Rückstellung zu bilden.

Weitere beitragsorientierte Verpflichtungen resultieren aus Dienstgeberbeiträgen (Arbeitgeberanteile) zur Rentenversicherung und aus den Beiträgen zur Mitarbeitervorsorgekasse.

Mitarbeiter der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München haben ab dem ersten Arbeitstag die Möglichkeit eine betriebliche Altersvorsorge (BAV) abzuschließen.

Bei der Pensionskasse des BVV Versicherungsvereins besteht eine Vollmitgliedschaft. Dabei ist der Beitrag 3,5 % des Bruttoarbeitsentgelts, der von Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) und Arbeitgeber je zu 50 % geleistet wird. Der Arbeitnehmer hat ferner die Möglichkeit, seinen Anteil bis zum gesamten Maximalbeitrag von derzeit 224 EUR pro Monat aufzustocken. Die Beiträge sind bis zu 4 % der BBG (West), 2.784 EUR im Jahr 2013, lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei und können beim Arbeitgeber als Betriebsausgaben abgezogen werden. Eine Verpflichtung zur Rückstellungsbildung besteht nicht.

Sonstige Rückstellungen (langfristige, kurzfristige)

Sonstige Rückstellungen werden entsprechend IAS 37 (Rückstellungen) gebildet, wenn für die Gesellschaft eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten auf Grund eines vergangenen Ereignisses vorliegt und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Mittelabfluss führen wird.

Rückstellungen werden mit jenem Betrag angesetzt, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses nach bester Schätzung ermittelt werden kann. Sie werden unter Berücksichtigung aller daraus erkennbaren Risiken zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Rückgriffsansprüchen verrechnet. Dabei wird vom Erfüllungsbetrag mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit ausgegangen. Ist eine vernünftige Schätzung des Betrages nicht möglich, wird keine Rückstellung gebildet.

Steuern

Der für das Geschäftsjahr ausgewiesene Ertragssteueraufwand umfasst die laufenden Steuern und die ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern. Die laufenden Steuern ergeben sich aus der Ermittlung der für das abgelaufene Geschäftsjahr bestehenden Steuerbelastung aus dem errechneten steuerpflichtigen Einkommen und dem anwendbaren Steuersatz.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 12 nach der Balance Sheet Liability Method für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen im Konzernabschluss und den bestehenden Steuerwerten. Des Weiteren wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Geschäfts- und Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende, temporäre Unterschiede. Aktive latente Steuern werden nicht angesetzt, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass der enthaltene Steuervorteil realisierbar ist.

Latente Steueransprüche und latenten Steuerschulden werden saldiert, sofern diese ertragsteuerlichen Ansprüche und Schulden gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und sich auf dasselbe Steuersubjekt oder eine Gruppe unterschiedlicher Steuersubjekte beziehen, die ertragsteuerlich gemeinsam veranlagt werden.

Umsatzrealisierung

Umsätze werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem die Lieferung oder Leistung erbracht wurde und ein verlässlich bestimmbarer Anspruch auf Gegenleistung entstanden ist. Erträge aus Dienstleistungen werden nach Maßgabe der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst. Bei Dauerschuldverhältnissen erfolgt die Umsatzrealisierung nach Maßgabe der jeweils im Vertrag festgelegten Leistungserbringung.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis umfasst die für die aufgenommenen Fremdfinanzierungen zu leistenden Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen sowie die für Veranlagungen von Finanzmitteln erhaltenen Zinsen und ähnliche Erträge. Zinsen werden auf Basis des Zeitablaufes abgegrenzt.

Schätzungen und Unsicherheiten bei Ermessensentscheidungen und Annahmen

Bei Aufstellung des Konzernabschlusses müssen zu einem gewissen Grad Einschätzungen und Ermessensentscheidungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die die bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Angaben von sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten und den Ausweis von Aufwendungen und Erträgen im Geschäftsjahr beeinflussen.

Die sich in Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Der Grundsatz des „true and fair view“ wurde auch bei der Verwendung von Schätzungen uneingeschränkt gewahrt.

Schätzungsunsicherheiten bestehen insbesondere bei der Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen sowie bei der Beurteilung der Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern.

Die Bilanzierung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen ist zum einen mit Schätzungen zur erwarteten Nutzungsdauer der Vermögenswerte verbunden, zum anderen basiert sie auf Beurteilungen des Managements hinsichtlich der Werthaltigkeit der Vermögenswerte bzw. dem Vorliegen von Wertminderungen. Faktoren, wie geringere als geplante Nettozahlungsströme, können zu einer Wertminderung führen.

Der Konzern überprüft einmal jährlich, ob die immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer oder ein Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert sind. Dies erfordert eine Schätzung des erzielbaren Betrages, dem dieser Vermögenswert zugeordnet ist. Zur Schätzung des erzielbaren Betrages muss der Konzern die voraussichtlichen zukünftigen Cashflows aus diesem Vermögenswert schätzen und darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln.

Aktive latente Steuern werden in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass sie genutzt werden können. Zur Beurteilung der Wahrscheinlichkeit der zukünftigen Nutzbarkeit werden Faktoren, wie zum Beispiel operative Planungen und Verlustvortragsperioden herangezogen. Weichen die tatsächlichen Ergebnisse von diesen Schätzungen negativ ab, könnte dies zu erfolgswirksamen Abwertungen der angesetzten aktiven latenten Steuern führen.

Die Verpflichtung der B+S Gruppe, Zahlungen von Abfertigungen zu erbringen, wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Alle Annahmen werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Bei der Ermittlung des angemessenen Diskontierungssatzes orientiert sich das Management an langfristigen Marktzinssätzen. Die Sterberaten basieren auf öffentlich zugänglichen Sterbetafeln. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.

Die Bewertung von sonstigen Rückstellungen und vergleichbaren Verpflichtungen ist in Abhängigkeit vom jeweils zugrunde liegenden Geschäftsvorfall teilweise komplex und in erheblichem Maß mit Schätzungen verbunden. Die vom Management getroffenen Annahmen bezüglich des Eintritts sowie der möglichen Höhe der Inanspruchnahme basieren unter anderem auf Erfahrungswerten, verfügbaren technischen Daten, Einschätzungen von Kostenentwicklungen. Die tatsächlich eintretenden Belastungen können von den angesetzten Rückstellungsbeträgen abweichen.

Eigene Anteile

Erwirbt der Konzern eigene Anteile, so werden diese gemäß IAS 32 vom Eigenkapital abgezogen. Der Kauf, Verkauf, die Ausgabe oder Einziehung von eigenen Anteilen wird nicht erfolgswirksam erfasst. Im Berichtsjahr wurden keine weiteren eigenen Anteile erworben. Im Übrigen werden auf die Ausführungen zu Ziffer (8) verwiesen.

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und Gesamtergebnisrechnung

(1) Immaterielle Vermögenswerte

in TEUR Software Geleistete Anahlungen Entwicklungskosten Kundenstamm Marke Geschäfts- und Firmenwert
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 356 0 1.168 553 168 16.866
Zugänge 16 109 0 0 0 0
Abgänge 0 0 0 0 0 0
Stand 30. Juni 2012 372 109 1.168 553 168 16.866
Zugänge 401 320 0 0 0 0
Abgänge 0 0 0 0 0 0
Stand 30. Juni 2013 773 429 1.168 553 168 16.866
in TEUR Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 19.111
Zugänge 125
Abgänge 0
Stand 30. Juni 2012 19.236
Zugänge 721
Abgänge 0
Stand 30. Juni 2013 19.957
in TEUR Software Geleistete Anzahlungen Entwicklungskosten Kundenstamm Marke Geschäfts- und Firmenwert
Kumulierte Abschreibungen
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 245 0 1.006 153 45 5.700
Abschreibungen planmäßig 45 0 135 55 17 0
Abschreibungen außerplanmäßig 0 0 0 0 0 0
Stand 30. Juni 2012 290 0 1.141 208 62 5.700
Abschreibungen planmäßig 99 0 27 55 17 0
Abschreibungen außerplanmäßig 0 0 0 0 0 0
Stand 30. Juni 2013 389 0 1.168 263 79 5.700
Buchwerte
Buchwert Stand 30. Juni 2012 82 109 27 346 105 11.166
Buchwert Stand 30. Juni 2013 384 429 0 291 88 11.166
in TEUR Gesamt
Kumulierte Abschreibungen
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 7.149
Abschreibungen planmäßig 252
Abschreibungen außerplanmäßig 0
Stand 30. Juni 2012 7.401
Abschreibungen planmäßig 198
Abschreibungen außerplanmäßig 0
Stand 30. Juni 2013 7.599
Buchwerte
Buchwert Stand 30. Juni 2012 11.835
Buchwert Stand 30. Juni 2013 12.358

Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten und des Firmenwertes ist in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten „Abschreibungen“ enthalten.

Zum Bilanzstichtag 30.06.2013 bestehen keine vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb von immateriellen Vermögenswerten (Vorjahr TEUR 161).

(2) Geschäfts- und Firmenwert

Gemäß IAS 36 wurde zum 30. Juni 2013 der ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwert einem Impairment Test unterzogen. Der Werthaltigkeitstest basiert auf dem Nutzungswert, der durch Abzinsung der im Rahmen der Weiterführung der jeweiligen Einheiten entstehenden Cashflows ermittelt wird. Die Cashflow-Planung erfolgt auf Basis der aktuellen operativen Ergebnisse sowie einer Unternehmensplanung über einen Zeitraum von drei Jahren. Dem Detailplanungszeitraum von drei Jahren werden die budgetierten Cashflows zu Grunde gelegt und des Weiteren ein Abschlag auf diese Cashflows auf Grund von Planungsunsicherheiten vorgenommen. Zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen jenseits des Detailplanungszeitraums wird die durchschnittliche Cashflow-Prognose des drei-jährigen Detailplanungszeitraums verwendet. Bei der Unternehmensplanung werden sowohl aktuelle Erkenntnisse als auch historische Entwicklungen berücksichtigt. Zum 30. Juni 2013 bestand kein Abwertungsbedarf (Vorjahr TEUR 0).

Der Berechnung wurde ein Nachsteuerzinssatz von 9,7% p.a. (Vorjahr 9,4 % p.a.) mit einer Wachstumsrate in der Ewigen Rente von 2,0 % (Vorjahr 2,0 %) zu Grunde gelegt.

Bei folgenden, der Berechnung des Nutzungswertes zugrunde gelegten Annahmen bestehen Schätzungsunsicherheiten:

· Geplante Umsatzerlöse

· Abzinsungssatz

· Wachstumsrate.

Die Prognose der Zahlungsströme einschließlich der Umsatzerlöse basiert auf den unternehmensinternen Finanzbudgets bzw. Vorschaurechnungen, welche einen Zeitraum von drei Jahren umfassen. Die geschätzten Zahlungsströme jenseits dieser Periode werden durch Extrapolation der angepassten Budget- bzw. Vorschauwerte ermittelt.

Die Abzinsungssätze stellen die aktuellen Markteinschätzungen hinsichtlich der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten jeweils zuzuordnenden spezifischen Risiken dar.

Den Wachstumsraten liegen branchenbezogene Erwartungswerte zugrunde.

Der Nutzungswert der Einheit übersteigt den Buchwert um TEUR 1.293. Eine Reduzierung der Wachtsumsrate um 1,0%, ein Anstieg des Abzinsungssatzes um 0,8% oder eine Verminderung der geplanten Umsatzerlöse um 9% würde diesen übersteigenden Betrag aufzehren.

(3) Sachanlagen

in TEUR Gebäude Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Anschaffungskosten
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 5.787 1.001 6.788
Zugänge 77 37 114
Umgliederung zu “als Finanz-investition gehaltene Immobilien“ 1.335 0 1.335
Abgänge 0 8 8
Stand 30. Juni 2012 4.529 1.030 5.559
Zugänge 0 298 298
Abgänge 25 156 181
Stand 30. Juni 2013 4.504 1.172 5.676
Kumulierte Abschreibungen
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 251 651 902
Abschreibungen 112 131 243
Umgliederung zu “als Finanz-investition gehaltene Immobilien“ 193 0 193
Abgänge 0 8 8
Stand 30. Juni 2012 170 774 944
Abschreibungen 113 178 291
Abgänge 0 150 150
Stand 30. Juni 2013 283 802 1.085
Buchwerte
Buchwert Stand 30. Juni 2012 4.359 256 4.615
Buchwert Stand 30. Juni 2013 4.221 369 4.590

Zu den im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen aktivierten Sachanlagen wird auf Ziffer (14) verwiesen. Es bestehen zum Bilanzstichtag keine vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen.

(4) Als Finanzanlage gehaltene Immobilien

in TEUR Als Finanzinvest. gehaltene Immobilie Gesamt
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 1.335 1.335
Zugänge / Umgliederung 1.335 1.335
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2012 2.670 2.670
Zugänge / Umgliederung 0 0
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2013 2.670 2.670
Kumulierte Abschreibungen
Stand 30. Juni 2011 = 01. Juli 2011 193 193
Abschreibungen 54 54
Abschreibung zu umgegliedertem Vermögenswert 194 194
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2012 441 441
Abschreibungen 54 54
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2013 495 495
Buchwert Stand 30. Juni 2012 2.229 2.229
Buchwert Stand 30. Juni 2013 2.175 2.175

Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen zwei Stockwerke des als Sachanlage unter Ziffer (2) ausgewiesenen und in Eigennutzung stehenden Bürogebäudes. Diese Stockwerke wurden bislang selbst genutzt. Da nunmehr zwei Stockwerke vermietet sind, wurde dieser Anteil der Sachanlage zu den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umgegliedert. Der Marktwert wird, basierend auf einem Gutachten, auf durchschnittlich TEUR 2.243 geschätzt.

Aus den alsFinanzinvestitionen gehaltenen Immobilien wurden Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 218 erfolgswirksam verbucht. Für ihren Unterhalt fielen operative Kosten in Höhe von TEUR 5 an.

sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte

in TEUR Wertpapier Gesamt
Anschaffungskosten
Stand 30. Juni 2012 = 01. Juli 2012 0 0
Zugänge 2.719 2.719
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2013 2.719 2.719
Ab- und Zuschreibungen 26 26
Abgänge 0 0
Stand 30. Juni 2013 2.745 2.745
Buchwert Stand 30. Juni 2012 0 0
Buchwert Stand 30. Juni 2013 2.745 2.745

Bei den sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerten handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die der Kategorie „available-for-sale“ zugeordnet sind.

(5) Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Sämtliche Forderungen und Vermögenswerte haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 532 743
andere Forderungen 1.552 68
2.084 811

Bei den Forderungen zu Lieferungen und Leistungen wurden folgende Wertberichtigungen vorgenommen:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Bruttoforderungen 532 743
Pauschalierte Einzelwertberichtigungen 0 0
532 743

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Stand Wertberichtigungen zum Periodenbeginn 0 0
Zuführungen (Aufwendungen für Wertberichtigungen) 0 0
Verbrauch 0 0
Stand Wertberichtigungen zum Periodenende 0 0

Einzelwertberichtigungen von finanziellen Vermögenswerten werden dann vorgenommen, wenn der Buchwert des finanziellen Vermögenswertes höher als der Barwert der zukünftigen, abgezinsten Cashflows ist. Als Indikatoren für Einzelwertberichtigungen gelten finanzielle Schwierigkeiten, Insolvenz, Vertragsbruch und erheblicher Zahlungsverzug der Kunden.

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Buchwert 532 743
Davon zum Abschlussstichtag weder wertgemindert noch überfällig 532 709
Nicht wertgemindert und überfällig < 60 Tage 0 28
Nicht wertgemindert und überfällig < 90 Tage 0 0
Nicht wertgemindert und überfällig> 120 Tage 0 6

Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerte sind enthalten:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Mitarbeiterdarlehen 12 15
Forderungen gegen ehemalige Aktionäre 1.398 0
Andere Forderungen 142 53
1.552 68

Bei den anderen sonstigen Forderungen handelt es sich vor allem um Forderungen gegenüber in- und ausländischen Finanzbehörden.

Bei den sonstigen Forderungen zu Lieferungen und Leistungen wurden folgende Wertberichtigungen vorgenommen:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Bruttoforderungen 2.754 0
Einzelwertberichtigungen 1.356 0
1.398 0

Zum Bilanzstichtag besteht eine Forderung gegenüber einem ehemaligen Aktionär der B+S Banksysteme Salzburg GmbH (vormals B+S Banksysteme Aktiengesellschaft) in Höhe von 1.398 TEUR (Vorjahr TEUR 0). Diese resultiert aus einer zu Gunsten der Gesellschaft abgegebenen Kapitalgarantie, deren Bedingungen mit dem Jahresabschluss zum 30.06.2012 erfüllt waren und die daraufhin gerichtlich geltend gemacht wurde.

Die Wertberichtigungen auf die sonstigen Forderungen haben sich wie folgt entwickelt:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Stand Wertberichtigungen zum Periodenbeginn 0 0
Zuführungen 1.356 0
Verbrauch 0 0
Stand Wertberichtigungen zum Periodenende 1.356 0

(6) Liquide Mittel

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Kassenbestand 1 1
Guthaben bei Kreditinstituten 1.548 1.155
1.549 1.156

(7) Rechnungsabgrenzungen

Die Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr TEUR 246) betreffen Versicherungsprämien und sonstige vorausbezahlte Ausgaben.

(8) Eigenkapital

Die Entwicklung des gezeichneten Kapitals und der Rücklagen findet sich im Detail in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung.

Als gezeichnetes Kapital wird das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 6.209.933,00 ausgewiesen. Es ist eingeteilt in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien hat sich während des Geschäftsjahres nicht verändert.

Im September 2012 wurden TEUR 4.069 aufgrund einer Kapitalgarantie der ehemaligen Aktionäre, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Eigenkapitalzufuhr garantieren, der Kapitalrücklage zugeführt.

Die Voraussetzungen der Kapitalgarantie wurden zum 30. Juni 2011 erstmalig und zum 30. Juni 2012 erfüllt. Somit ist der Garantiefall mit Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2012 eingetreten. Herr Wilhelm Berger, zugleich Vorstand und Aktionär der Muttergesellschaft, hat seine Verpflichtung aus der Kapitalgarantie erfüllt, gegen den zweiten Garanten ist wegen der Inanspruchnahme aus dieser Kapitalgarantie beim Landesgericht Salzburg ein Rechtsstreit anhängig.

Als eigene Anteile werden eingelegte Anteile ausgewiesen. Die eigenen Anteile enthalten 80.000 Stück (Vorjahr 80.000 Stück) eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,30 gesamt somit EUR 104.000. Die Aktien wurden am 01. Dezember 2008 eingelegt. Diese wurden im Einlagezeitpunkt mit dem Ausgabebetrag der im Wege der Sachkapitalerhöhung ausgegebenen neuen Aktien von EUR 1,30 je Aktie bewertet. Gemäß IAS 32 Abs. 36 werden eigene Anteile nicht zum Stichtagskurs bewertet.

Das Bilanzergebnis enthält das Ergebnis der Periode zuzüglich der Ergebnisvorträge aus Vorperioden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Februar 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 23. Februar 2016 das Grundkapital um bis zu EUR 3.104.966,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 je Aktie gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Bei Ausnutzung der Ermächtigung kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden, zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Wandlungs- und Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, zur Erschließung neuer Kapitalmärkte im Ausland, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet.

Die Rücklage für versicherungstechnische Ergebnisse beinhaltet versicherungsmathematische Gewinne aus Abfertigungsrückstellungen. Die Rücklage für versicherungstechnische Ergebnisse beträgt zum 30.06.2013 TEUR 91 (Vorjahr TEUR 111).

Die Rücklagen Währungsdifferenzen umfassen alle Kursdifferenzen, die aus der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse von konsolidierten Tochterunternehmen entstanden sind.

In der Rücklage für Marktbewertung Wertpapiere (Available-for-sale-Rücklage) werden die erfolgsneutralen Wertänderungen von Wertpapieren der Kategorie "Available-for-sale" ausgewiesen.

(9) Eigene Anteile

Erwirbt der Konzern eigene Anteile, so werden diese vom Eigenkapital abgezogen. Der Kauf, Verkauf, die Ausgabe oder Einziehung von eigenen Anteilen wird nicht erfolgswirksam erfasst.

Am 01. Dezember 2008 hat die Gesellschaft 80.000 Stück eigene Aktien zu einem im Rahmen der Sachkapitalerhöhung festgelegten Ausgabebetrag von EUR 1,30 pro Stück erworben.

(10) Verpflichtungen für Abfertigungen

Die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Österreich, ist auf Grund gesetzlicher Vorschriften zur Zahlung von Abfertigungen in Österreich verpflichtet. Die Grundlagen und die Berechnungsmethode sind oben bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargestellt.

Die Veränderung der Verpflichtung für Abfertigungen stellt sich folgendermaßen dar:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012 01.07.2012
Anwartschaftsbarwert der Verpflichtung am Beginn des Geschäftsjahres 762 565 683
Dienstzeitaufwand 40 31 37
Zinsaufwand 23 27 29
Gezahlte Leistungen -7 -20 0
versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 27 159 -184
Anwartschaftsbarwert der Verpflichtung am Ende des Geschäftsjahres 845 762 565

Der Anwartschaftsbarwert ist nicht fondsfinanziert.

Der Anwartschaftsbarwert für Verpflichtungen aus Abfertigungen entwickelte sich zu den vergangenen Stichtagen folgendermaßen:

in TEUR 30.06.2013
30.06.2011 = 01.07.2011 565
30.06.2012 = 01.07.2012 762
30.06.2012 = 01.07.2013 845

Die im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus Abfertigungen in der Gesamtergebnisrechnung erfassten

Erträge und Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Dienstzeitaufwand 40 31
Zinsaufwand 23 27
Gezahlte Abfertigungen -7 -20
Erträge / Aufwendungen im Geschäftsjahr 56 38

Eine Änderung (+/- 0,5 bzw. 1 % - Punkte) der Parameter „Rechnungszinssatz“, „Fluktuation“ und „Lohn- und Gehaltstrend“ hätte folgende Auswirkungen auf den Barwert der zukünftigen Zahlungen gehabt:

Änderung -0,5% Punkte Änderung +0,5% Punkte
Rechnungszinssatz +4,62 -4,25
Lohn- / und Gehaltstrend -4,24 +4,56
Änderung -1% Punkte Änderung +1% Punkte
Fluktuation +3,72 -6,89

(11) Sonstige Rückstellungen

in TEUR 01.07.2012 Verbrauch Auflösung Dotierung 30.06.2013
Sonstige Rückstellungen 304 250 0 179 233

Die ausgewiesenen Rückstellungen sind als kurzfristig zu betrachten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, die nach bestem Ermessen angesetzt wurden.

(12) Steuern vom Einkommen und Ertrag und latente Steuern

Der in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesene Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Aufwand für laufende Ertragsteuern- laufende Ertragsteuern auf das laufende Ergebnis- Vorjahresanpassungen -113 69 -113 14
--- --- ---
Gesamte laufende Ertragsteuern -44 -99
Latenter Steueraufwand/-ertrag 148 72
104 -27

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte unter Anwendung eines Steuersatzes von 25 % (Vorjahr 25 %) (Unternehmenssteuer Österreich = Konzernsteuersatz) und betrifft vor allem die aktivierten Entwicklungskosten, die Rückstellung für Abfertigungen und die steuerlichen Verlustvorträge, die zu folgenden aktiven und passiven latenten Steuern führen:

Passive latente Steuern

in TEUR
30.06.2013 30.06.2012 01.07.2012
Immaterielle Vermögenswerte 125 149 172
Softwarenutzungsrechte 0 7 41
sonstige Rückstellungen 0 5 6
Leasing Gebäude 1.584 1.623 1.662
Wertpapiere 7 0 0
Leasing Hardware 70 45 66
Passive latente Steuern 1.786 1.829 1.947
Aktive latente Steuern

in TEUR
30.06.2013 30.06.2012 01.07.2012
Verlustvortrag Salzburg 170 230 237
Verlustvortrag München 115 7 0
Abfertigungsrückstellung 94 74 36
Leasingverbindlichkeit 1.575 1.544 1.589
Aktive latente Steuern 1.954 1.855 1.863

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert, wenn sie gegenüber demselben Finanzamt bestehen, sich auf das selbe Subjekt beziehen und ertragssteuerlich gemeinsam veranlagt werden.

Steuerliche Verlustvorträge bei den einzelnen Gesellschaften wurden in der Höhe aktiviert, als mit einer mittelfristigen Realisierung der latenten Steueransprüche aus heutiger gerechnet wird; die Verluste sind unbegrenzt vortragsfähig.

Latente Steuerschulden werden als langfristige Verbindlichkeit und latente Steueransprüche als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen.

Die im Konzern vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge können wie folgt zusammengefasst werden:

30.06.2013 30.06.2012
in TEUR Verlustvortrag Aktive latente Steuer Verlustvortrag Aktive latente Steuer
--- --- --- --- ---
B+S Banksysteme Aktiengesellschaft (Deutschland, 33 %) 350 115 21 7
B+S Banksysteme Salzburg GmbH (Salzburg, 25 %) 679 170 918 230

Der steuerliche Verlustvortrag der B+S Banksysteme Salzburg GmbH wurde zur Gänze aktiviert, da mit einer mittelfristigen Realisierung der latenten Steueransprüche aus heutiger Sicht gerechnet wird. Für weitere steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 13.241 TEUR (Vorjahr 13.647 TEUR) der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurden keine latenten Steuern angesetzt, da mit Realisierung in absehbarer Zeit nicht gerechnet wird.

Die Ursachen für den Unterschied zwischen theoretischem und ausgewiesenem Ertragssteuerertrag (Vorjahr Ertragssteueraufwand) im Konzern stellen sich folgendermaßen dar:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Konzernergebnis vor Steuern 389 114
Theoretischer Ertragssteuerertrag bzw. –aufwand 25 % (Vorjahr 25 %) -97 -29
Veränderung des theoretischen Steueraufwand aufgrund: - Vorjahresanpassung - Erstmaliger Ansatz bisher nicht angesetzter latenter Steuern auf Verlustvorträge - Sonstige Steuereffekte 69 115 17 13 7 -18
Ausgewiesener Ertragssteuerertrag bzw. -aufwand 104 -27

Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012 01.07.2012
Latente Steuern zu Beginn des Geschäftsjahres 26 -85 -337
Erfolgswirksam erfasste latente Steuern 129 1440 329
Erfolgsneutral erfasste latente Steuern 13 -33 -77
Latente Steuern am Ende des Geschäftsjahres (saldiert) 168 26 -85

(13) Finanzverbindlichkeiten

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.972 8.994
Summe 8.972 8.994

Der Kontokorrentkreditrahmen beträgt per 30. Juni 2013 TEUR 1.000 (30. Juni 2012: TEUR 1.000).

Sämtliche Finanzierungsvereinbarungen wurden mit unbestimmter Laufzeit abgeschlossen und sind durch Verpfändung von Wertpapierdepots von aktuellen und ehemaligen Aktionären besichert.

(14) Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

Die Verbindlichkeit Immorent resultiert aus dem Finanzierungsleasingvertrag für das Bürogebäude Bichlfeldstrasse 11, 5020 Salzburg, Österreich. Der Vertrag für das über Leasing finanzierte Bürogebäude samt Rechenzentrum wurde am 29. Juni bzw. 20. Juli 2000 zwischen der damaligen B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Österreich, jetzt B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich, und der Sparkasse Immorent Grundstücksverwertungsgesellschaft m.b.H., Salzburg, Österreich, abgeschlossen. Der Leasingvertrag begann mit der Übernahme des Objektes (4. Quartal 2003) und läuft 15 Jahre. Die Gesamtinvestitionskosten betrugen rund TEUR 7.800, die jährliche Tilgung zurzeit rund TEUR 200, der Restwert im Jahr 2019 rund TEUR 4.000. Der Zinssatz der Leasingvereinbarung ist variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.

Die Verbindlichkeit gegenüber HYPO Impuls Mobilien Leasing betrifft zur Gänze Hardware. Die zugrunde liegenden Leasingverträge enden 2016. Die Zinssätze, die den Verträgen zu Grunde liegen, sind variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Verbindlichkeit gegenüber Immorent Grundverwertungs GmbH 5.791 5.914
Verbindlichkeit gegenüber HYPO IMPULS Mobilien Leasing 141 0
Summe 5.932 5.914

Zum 30. Juni 2004 wurde das Bürogebäude Bichlfeldstraße, Salzburg, Österreich, aktiviert. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurde der Finanzierungsleasingvertrag auf Grund der aktuellen Zinssatzentwicklung zum 30. September 2008 neu bewertet. Für die Bewertung wurde ein langfristiger Zinssatz von 5,5 % zu Grunde gelegt.

Im Jahr 2013 wurden neue Finanzierungsleasingverträge über Hard- und Software mit einer Laufzeit bis 2016 abgeschlossen. Die Zinssätze, die den Verträgen zu Grunde liegen, sind variabel und an marktübliche Referenzzinssätze gebunden.

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (Mindestleasingzahlungen) weisen folgende Zusammensetzung und Laufzeiten auf:

in TEUR 30.06.2013 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Mindestleasingzahlungen 7.847 674 2.962 4.211
Zinsanteil 1.546 305 1.126 115
Barwert 6.301 369 1.836 4.096
in TEUR 30.06.2012 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Mindestleasingzahlungen 7.975 580 2.530 4.865
Zinsanteil 1.797 316 1.125 356
Barwert 6.178 264 1.405 4.509

Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Verbindlichkeit gegenüber Immorent Grundverwertungs GmbH 293 238
Verbindlichkeit gegenüber HYPO IMPULS Mobilien Leasing 76 26
Summe 369 264

Im Berichtsjahr wurden TEUR 316 (Vorjahr TEUR 330) Zinsaufwendungen aus Finanzierungsleasing erfolgswirksam im operativen Ergebnis erfasst.

Die Buchwerte der im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen aktivierten Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 30.06.2013 30.06.2012
Bauten auf fremdem Grund 6.336 6.492
Betriebs- und Geschäftsausstattung 267 151
Softwarelizenzen 14 27
Summe 6.617 6.670

Die Mindestlaufzeit der Finanzierungsleasingverträge entspricht im Wesentlichen der Nutzungsdauer dieser Sachanlagen.

(15) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen

in TEUR Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
Sonstige Verbindlichkeiten 388 388 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 1.896 1.492 404 0
Summe 30.06.2012 2.284 1.880 404 0
Sonstige Verbindlichkeiten 383 383 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 2.185 1.943 242 0
Summe 30.06.2013 2.568 2.326 242 0

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 2.185 (Vorjahr TEUR 1.896) betrifft ausschließlich transitorische Einnahmen von Wartungserlösen, die im Berichtszeitraum im Voraus für den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2013 vereinnahmt wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr TEUR 388) enthalten u.a. Gehaltsnebenkosten (Krankenkasse, Finanzamt, Gebietskörperschaften) und Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern aus Urlaubs-, Überstunden- und sonstigen Ansprüchen sowie Verpflichtungen aus Umsatzsteuer.

(16) Umsatzerlöse

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Softwareerlöse 4.119 3.716
Wartungserlöse 3.782 4.036
Erlöse aus Schulungen und Beratungen 89 242
7.990 7.994

(17) Sonstige betriebliche Erträge

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Sonstige Erträge 260 313
260 313

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Mieteinnahmen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus periodenfremden Erträgen.

(18) Personalaufwand

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Gehälter / Löhne 3.673 3.705
Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge 886 873
Aufwendungen für Abfertigungen 87 2
Sonstige Sozialaufwendungen 64 63
4.712 4.642

In dem Posten „Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebenen Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge“ und „Aufwendungen für Abfertigungen“ sind, neben den beitragsorientierten Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben, weitere Aufwendungen für beitragsorientierte Altersversorgungspläne in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 6) enthalten.

Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Vorstandes wird auf die Erläuterungen des Abschnittes „Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen“ verwiesen.

Der durchschnittliche Personalstand entwickelte sich wie folgt:

Durchschnittliche Anzahl Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Angestellte (aktive Mitarbeiter) 73 73
Vorstände 2 2
75 75

Im Berichtszeitraum waren neben 73 aktiven Mitarbeitern (Vorjahr 73) drei Mitarbeiter (Vorjahr vier Mitarbeiter) als passiv einzustufen. Von den drei Mitarbeitern waren drei in Elternzeit (Vorjahr vier in Elternzeit).

(19) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Miet- und Raumkosten, Grundstückspacht 255 271
Beratungs- und Prüfungskosten 267 250
KFZ-Aufwand 472 445
Post und Kommunikation 126 129
Reinigung, Wartung und Instandhaltung 256 269
Fahrt- und Reisekosten 108 174
Marketing- und Werbeaufwand 133 147
Aus- und Weiterbildungskosten 9 17
Büromaterial 16 11
Übrige Steuern, Beiträge, Gebühren 18 20
Sonstiges 379 496
Summe 2.039 2.229

Im Posten „Sonstiges“ sind vor allem Versicherungsaufwendungen, Aufwendungen für Personalsuche, Aufsichtsratsvergütungen, Einzelwertberichtigungen zu Kundenforderungen sowie Kosten für die Aktienbetreuung enthalten.

(20) Sonstige Angaben

Neben Finanzierungsleasingverhältnissen gibt es in der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Miet- und Leasingverhältnisse, die nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt als Operatingleasingverhältnisse zu klassifizieren sind. Hierbei handelt es sich um Mieten für Fahrzeuge, Bürogebäude und EDV-Anlagen sowie Hardware-Wartungsverträge. Operatingleasingverträge wurden über eine Grundmietzeit von bis zu 15 Jahren abgeschlossen. Es bestehen keine Verlängerungs- oder Kaufoptionen und auch keine durch Leasingvereinbarungen auferlegten Beschränkungen. Die Leasingverträge beinhalten Leasingraten, die auf variablen Mietzinsen basieren.

Die nicht kündbaren Leasingzahlungen aus Operatingleasingverträgen in den nächsten Jahren verteilen sich wie folgt:

in TEUR Summe 30.06.2012 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Grundstückspacht (Baurecht) Salzburg 679 97 485 97
KFZ Leasing 314 242 70 2
Mietverträge (Immobilien) (1) 410 82 328 0
Miet- und Leasingverträge (Mobilien) (1) 55 23 32 0
Summe 1.458 444 915 99

Zu (1): Jeweils bezogen auf den frühest möglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge

in TEUR Summe 30.06.2013 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Grundstückspacht (Baurecht) Salzburg 550 100 450 0
KFZ Leasing 345 210 135 0
Mietverträge (Immobilien) (1) 633 71 406 156
Miet- und Leasingverträge (Mobilien) (1) 21 7 14 0
Summe 1.549 388 1.005 156

Zu (1): Jeweils bezogen auf den frühest möglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge

Die gesamten Miet- und Leasingaufwendungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 435 (Vorjahr TEUR 337). Die ausgewiesenen Aufwendungen beinhalten keine bedingten Mietzahlungen oder Zahlungen aus Untermietverhältnissen.

(21) Finanzergebnis

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. Jahr 2011/12 01.07. - 30.06.
Zinsen und ähnliche Erträge 156 9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -665 -686
Summe -509 -677

Die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Finanzerträge enthalten im Wesentlichen Zinseinnahmen aus kurzfristigen Veranlagungen und Kontokorrentkrediten. Die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Finanzaufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Kontokorrentkredite in Höhe von TEUR 349 (Vorjahr TEUR 357) und Zinsaufwendungen für Leasingverträge in Höhe von TEUR 316 (Vorjahr TEUR 329).

(22) Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien

in TEUR aus Zinsen aus der Folgebewertung Nettoergebnis
Währungsumrechnung Bewertungsgewinne/ -verluste Jahr 2012/13 01.07. – 30.06. Jahr 2011/12 01.07. – 30.06.
--- --- --- --- --- ---
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 101 0 20 121 0
Kredite und Forderungen 156 0 0 156 9
Finanzverbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten -349 0 0 -349 -357
Verbindlichkeiten aus Leasing -316 0 0 -316 -329
Summe -408 0 20 -388 -677

Die Veränderung der Wertberichtung auf Kredite und Forderungen im Vorjahr ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die restlichen Komponenten des Nettoergebnisses sind in den Finanzerträgen bzw. Finanzaufwendungen erfasst.

(23) Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des Jahresergebnisses nach Steuern durch die gewichtete Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien während des Geschäftsjahres.

in EUR 30.06.2013 30.06.2012
Ergebnis Eigentümer 493.767,66 87.071,36
Stammaktien Stück 6.209.933 Stück 6.209.933
Abzüglich eigene Anteile Stück -80.000 Stück -80.000
Ausübbare Aktienoptionen * 0 0
Ergebnis je Aktie ohne Verwässerungseffekt 0,08 0,02
Ergebnis je Aktie mit Verwässerungseffekt 0,08 0,02

* ausgelaufen im Februar 2012

Sonstige Angaben

Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt gemäß IAS 7 (Kapitalflussrechnungen), wie sich die liquiden Mittel im Konzern im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittel Zu- und -abflüsse verändert haben.

Die Geldflussrechnung unterscheidet zwischen Mittelveränderungen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanztätigkeit. Der Bestand an liquiden Mitteln in der Geldflussrechnung entspricht der Bilanzposition liquide Mittel.

In der Geldflussrechnung wird der Cashflow aus den Endkonsolidierungsvorgängen als Nettogröße (abzüglich der abgegangenen Zahlungsmittel) dargestellt. Aus diesem Grund werden die abgegangenen Vermögenswerte und Schulden nicht in die Veränderung der Bilanzpositionen (insbesondere des Working Capitals) einbezogen. Der Bestand an liquiden Mitteln in der Kapitalflussrechnung entspricht der Bilanzposition Liquide Mittel.

Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung erfolgt nach IFRS 8. Die Berichts- und Organisationsstruktur des Konzerns unterteilt sich nicht in einzelne Geschäftssegmente bzw. Geschäftsfelder, vielmehr werden aufgrund der untrennbar zusammenhängenden Geschäftsaktivitäten die Unternehmen als einheitliches Ganzes gesteuert. Aufwendungen und Erträge können nicht einzelnen Ressourcen zugeteilt werden. Insoweit kann nicht über Geschäftssegmente Bericht erstattet werden.

Der Konzern konnte im Berichtsjahr mit folgenden Produktgruppen die nachfolgend erwähnten Umsätze erzielen, welche zur Gänze mit externen Kunden erlöst wurden.

Produkt- bzw. Dienstleistungen

in TEUR
Jahr 2012/13 01.07. – 30.06. Jahr 2011/12 01.07. – 30.06.
Softwareerlöse 4.119 3.716
Wartungserlöse 3.782 4.036
Erlöse aus Schulungen und Beratungen 89 242
7.990 7.994

In geographischer Hinsicht sind im Berichtsjahr folgende Umsätze erzielt worden:

in TEUR Jahr 2012/13 01.07. – 30.06. Jahr 2011/12 01.07. – 30.06.
Deutschland 6.579 6.259
Schweiz 1.041 1.419
Österreich 370 316
7.990 7.994

Es gibt im Geschäftsjahr 2012/13 einen (Vorjahr keinen) externen Kunden, mit dem Umsätze erzielt werden, die mindestens 10 % der Gesamtumsätze betragen.

Management der finanziellen Risiken und Angaben zu Finanzinstrumenten

Zinsrisiko

Die B+S Gruppe unterliegt hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente insbesondere Risiken aus der Veränderung der Zinssätze. Diesem Zinsrisiko wird durch kontinuierlichen Abbau der Verbindlichkeiten und ein straffes Cash‑Management begegnet.

Der Konzern finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cashflow. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verbindlichkeiten, die zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit beitragen, in Form von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Dem stehen verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren, gegenüber. Für das Zinsänderungsrisiko wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt, die die Auswirkungen von hypothetischen Änderungen des Marktzinsniveaus auf Ergebnis nach Steuern und Eigenkapital zeigt. Als Basis für die Zinssensitivitätsanalyse wurden die Buchwerte der variabel verzinsten Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag herangezogen. Dabei wurde unterstellt, dass das Risiko am Bilanzstichtag im Wesentlichen das Risiko während des Geschäftsjahres repräsentiert. Außerdem wurde bei der Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Wechselkurse, konstant bleiben. 100 Basispunkte entsprechen 1 % des Buchwertes zum 30. Juni 2013.

Wenn das Marktzinsniveau zum 30. Juni 2013 um 100 Basispunkte geringer/ höher gewesen wäre, wäre das Ergebnis nach Steuern um TEUR 127 geringer/ höher (zum 30. Juni 2012 um TEUR 140 geringer/ höher) gewesen. Ebenso wäre das Eigenkapital zum 30. Juni 2013 um TEUR 127 geringer/ höher (zum 30. Juni 2012 um TEUR 140 geringer/ höher) gewesen, wenn das Marktzinsniveau um 100 Basispunkte geringer/ höher gewesen wäre.

Währungsrisiko

Ein Währungskursrisiko besteht nur in untergeordnetem Ausmaß, weil nur Geschäftsfälle in EUR bzw. durch die Schweizer Tochtergesellschaft nur in ihrer Landeswährung CHF getätigt werden.

Liquiditätsrisiko

Das Risiko mangelnder Liquidität besteht nicht, weil durch Einnahmen aus langfristigen Wartungsverträgen die fixen Kosten gedeckt sind und zusätzlich nicht ausgenützte Kreditlinien bestehen.

Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses im Rahmen der laufenden Cashflow-Planung und -Überwachung.

Aus der nachfolgenden Tabelle sind die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verpflichtungen ersichtlich. Einbezogen wurden alle Verpflichtungen, die am 30. Juni 2013 im Bestand waren und für die bereits Zahlungen vertraglich vereinbart waren. Planzahlen für zukünftige neue Verbindlichkeiten gehen nicht ein. Die variablen Zinszahlungen aus den Finanzinstrumenten wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor dem 30. Juni 2013 geltenden Zinssätze ermittelt. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verpflichtungen sind dem frühesten Zeitraster zugeordnet.

Es bestehen jederzeit rückzahlbare finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 8.972 (Vorjahr TEUR 8.994), die nicht zur Gänze im folgenden Geschäftsjahr getilgt werden, sondern in dem Ausmaß, das aus dem Cashflow möglich ist, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen. Der Anspruch auf Rückzahlung aus diesen jederzeit rückzahlbaren finanziellen Verpflichtungen kann jederzeit fällig gestellt werden. Zur Absicherung dieser Verpflichtungen haben die Herren Heinz Schier und Wilhelm Berger jeweils Sicherheiten gestellt. Herr Wilhelm Berger ist zugleich Vorstand und Aktionär der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München.

Bei den übrigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um laufende Betriebsmittelkredite, bei denen ein Abfluss im nächsten Geschäftsjahr angenommen wurde.

30.06.2013 Cashflows 2013/14 Cashflows 2014/15 Cashflows 2015 - 2017
in TEUR Buchwert Zins Tilgung Zins Tilgung Zins
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.972 210 3.972 128 1.500 158
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 6.301 305 369 290 242 533
30.06.2013 Cashflows 2018 ff.
in TEUR Tilgung Zins Tilgung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.500 0 0
Verbindlichkeiten aus Finan-zierungsleasing 953 357 4.737
30.06.2012 Cashflows 2012/13 Cashflows 2013/14 Cashflows 2014 - 2016
in TEUR Buchwert Zins Tilgung Zins Tilgung Zins
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.994 245 3.994 149 1.500 184
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 6.178 316 264 303 251 822
30.06.2012 Cashflows 2017 ff.
in TEUR Tilgung Zins Tilgung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.500 0 0
Verbindlichkeiten aus Finan-zierungsleasing 842 357 4.821

Ausfallsrisiko

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat keine wesentlichen Kreditrisikokonzentrationen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zu 100 % gegenüber den Kunden, den Banken und Kreditinstituten, sind kurzfristig und werden durchschnittlich nach 28 Tagen bezahlt. Die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte entsprechen ihrem tatsächlichen Wert. Es besteht kein Abwertungsbedarf. Hinsichtlich Wertminderungen und Altersstruktur der überfälligen finanziellen Vermögenswerte ist auf Ziffer (4) Forderungen und sonstige Vermögenswerte zu verweisen. Das maximale Ausfallrisiko in Bezug auf finanzielle Vermögenswerte entspricht dem Buchwert jeder Klasse von finanziellen Vermögenswerten.

Buchwerte, beizulegende Zeitwerte und Wertansätze von Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle zeigt Buchwerte und beizulegende Zweitwerte sämtlicher im Konzernabschluss erfasster Finanzinstrumente:

Buchwert Beizulegender Zeitwert
in TEUR 30.06.2012 30.06.2013 30.06.2012 30.06.2013
--- --- --- --- ---
Klasse der finanziellen Vermögenswerte, die erfolgsneutral zum Fair Value bewertet werden:
Wertpapiere 0 2.746 0 2.746
Klasse der finanziellen Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden:
Forderungen aus Lieferung und Leistungen 743 582 743 582
Liquide Mittel = Ausweis in der Konzernbilanz 1.156 1.549 1.156 1.549
Insgesamt 1.899 2.131 1.899 2.131

Einstufung von Finanzinstrumenten nach Bewertungsmethode

Der Zeitwert eines Finanzinstrumentes wird durch notierte Marktpreise für das identische Instrument auf aktiven Märkten ermittelt (Stufe 1). Soweit keine notierten Marktpreise auf aktiven Märkten für das Instrument verfügbar sind, erfolgt die Ermittlung des Zeitwertes mittels Bewertungsmethoden, deren wesentliche Parameter ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten basieren (Stufe 2). Ansonsten erfolgt die Ermittlung des Zeitwertes auf Basis von Bewertungsmethoden, für welche zumindest ein wesentlicher Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basiert (Stufe 3):

Finanzielle Vermögenswerte in TEUR 30.06.2013 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Wertpapiere ( Available-for-sale) 2.746 0 0
Insgesamt 2.746 0 0

Liquide Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige finanzielle Verpflichtungen haben überwiegend kurze Laufzeiten. Daher entsprechen ihre Buchwerte zum Bilanzstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.

Klasse der finanziellen Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden: Buchwert Beizulegender Zeitwert
in TEUR 30.06.2013 30.06.2012 30.06.2013 30.06.2012
--- --- --- --- ---
Finanzverbindlichkeiten (= Summe kurzfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten laut Konzernbilanz) 8.972 8.994 8.972 8.994
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (entsprechend Konzernbilanz) 367 109 367 109
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing (= Summe aus kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing laut Konzernbilanz) 6.301 6.178 6.301 6.178
15.640 15.281 15.640 15.281

Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten; die bilanzierten Werte stellen daher näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind variabel verzinst.

Kapitalmanagement

Der Konzern verfolgt das Ziel, langfristig die Unternehmensfortführung zu sichern und die Interessen der Aktionäre, seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller weiterer Abschlussadressaten zu wahren.

Die Steuerung der Kapitalstruktur orientiert sich an den Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmen-bedingungen sowie den Risiken aus den zugrunde liegenden Vermögenswerten. Der Konzern steht für die Strategie einer kontinuierlichen und nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes.

Im Berichtsjahr wurden alle externen Kapitalanforderungen erfüllt. Das Kapital des Konzerns entspricht dem bilanzierten Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 24 % (Vorjahr 7,81 %).

Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Es ist Vorgabe, dass alle Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen „at arm’s length“, d.h. zu üblichen Marktbedingungen durchgeführt werden.

Sämtliche Vorstandsmitglieder sind zugleich Aktionäre der Gesellschaft mit wesentlichem Einfluss.

Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder bestehen aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung der Umsätze abhängig.

Aufgrund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 26. Januar 2010 ist keine Aufgliederung der Einkünfte nach Personen mehr erforderlich. Die Zusammensetzung der Gesamtvergütung ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:

Gewährte Zuwendungen

in TEUR
2011/12 2012/13 2012/13 (Min.) 2012/13 (Max.)
Festvergütung 503 500 500 500
Nebenleistungen
KFZ-Gestellung 16 15 15 15
SV AGA 21 22 22 22
Sonstiges 0 0 0 0
Summe 541 538 538 538
Einjährige variable Vergütung 0 42 42 42
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Summe 0 42 42 42
Versorgungsaufwand 1 1 1 1
Gesamtvergütung 541 580 580 580
Zufluss

in TEUR
2011/12 2012/13
Festvergütung 503 500
Nebenleistungen
KFZ-Gestellung 16 15
SV AGA 21 22
Sonstiges 0 0
Summe 541 537
Einjährige variable Vergütung 17 14
Mehrjährige variable Vergütung 0 0
Summe 17 14
Versorgungsaufwand 1 1
Gesamtvergütung 557 551

Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten.

Zur Absicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.972 (Vorjahr TEUR 8.994) haben die Herren Heinz Schier und Wilhelm Berger (beide Herren waren bzw. sind Vorstände der damaligen B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Herr Berger ist zugleich Aktionär der Gesellschaft), Sicherheiten gestellt.

Darüber hinaus bestehen im Konzern Kapitalgarantien ehemaliger Gesellschafter, die eine Eigenkapitalzufuhr zugunsten der Tochtergesellschaft in Österreich garantieren, sollten bestimmte, in der Garantieerklärung festgelegte Bilanzrelationen in Bezug auf den Teilkonzernabschluss in Österreich nicht eingehalten werden. Auf Basis des Jahresabschlusses vom 30.06.2012 sind die Voraussetzungen zum Eintritt des Garantiefalles 2012 erfüllt. Herr Wilhelm Berger ist seiner Verpflichtung durch Übertragung von festverzinslichen Wertpapieren an das Unternehmen umgehend und in voller Höhe (TEUR 2.713) nachgekommen; gegen Herrn Heinz Schier mussten bedauerlicherweise gerichtliche Schritte eingeleitet werden. Der Ansatz der Forderung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert (TEUR 1.373).

Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 45). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 20 (Vorjahr TEUR 15), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Prof. Dr. Johann Bertl mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 3).

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kredite und Vorschüsse an die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft.

Organe der Gesellschaft

Dem Vorstand der Gesellschaft gehörten an:

Vorstand
Wilhelm Berger Salzburg, Österreich Bankkaufmann und Betriebswirt
Peter Bauch München, Deutschland Datenverarbeitungskaufmann

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten an:

Aufsichtsrat Mitglied in folgenden weiteren Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Ausland:
Prof. Dr. Mag. Herbert Kofler Klagenfurt, Österreich Professor für Wirtschaftswissenschaften Vorsitzender des Aufsichtsrats IMMOFINANZ AG, Wien, Vorsitzender Kärntner Sparkasse AG, Klagenfurt Privatstiftung der Kärntner Sparkasse AG, Klagenfurt redstars.data.com AG, Wien Wirtschaftstreuhänder-Akademie GmbH, Wien
Hon. Prof. Mag. Dr. Johann Bertl Seekirchen, Österreich Wirtschaftsprüfer Stellvertreter des Vorsitzenden) Spänglerbank AG, Salzburg Wiesner & Hager Möbel GmbH, Altheim
Dr. Werner Steinwender Salzburg, Österreich Rechtsanwalt -

Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Vorstandes und des Aufsichtsrates verweisen wir auf vorstehenden Abschnitt „Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen“.

Angaben zu § 21 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)

Im Geschäftsjahr 2012/13 gab es keine meldepflichtigen Stimmrechtsmitteilungen.

Herr Peter Bauch, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2008 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10.10.2008 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 23,59% (das entspricht 1.464.615 Stimmrechten) beträgt.

Herr Wilhelm Berger, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 31.05.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25.05.2010 die Schwelle von 25% überschritten hat und nunmehr 25,16% (das entspricht 1.562.462 Stimmrechten) beträgt.

Die COR&FJA Austria Ges.m.b.H., Wien, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 20,13% (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) betragen hat.

Die COR&FJA AG, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 21,78% (das entspricht 1.352.665 Stimmrechten) betragen hat. 20,13% der Stimmrechte (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der COR&FJA Austria Ges.m.b.H. zuzurechnen.

Herr Heinz Schier, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 24.06.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.

Sonstige Angaben nach § 315a HGB

Konzernabschlussprüferhonorar

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beinhaltet ausschließlich die Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40).

Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht:

http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=144&Itemid=59

München, am 29. August 2013

Wilhelm Berger, Vorstand

Peter Bauch, Vorstand

Konzern - Lagebericht

Präambel

Der vorliegende Lagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli 2012 bis 30. Juni 2013.

Portrait der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

Durch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zu einem führenden Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) bis hin zum End-to-End-Processing zählen zum Standard.

Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette als Ergänzung für das Core Banking im Aktiv- und Passivbereich. Im Einzelnen umfasst dies den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), Treasury und Trading, Währungs- und Risikomanagement sowie Electronic-Banking.

Mit dem ‚on demand service’ stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden.

Die Märkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft

Die Märkte für die automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, und hier speziell jene für Finanzdienstleister, verzeichneten im Berichtszeitraum ein leichtes Wachstum. Dennoch ist die Entwicklung der Märkte und das Wachstum vorsichtig zu bewerten, da nach wie vor Zusammenlegungen von Infrastrukturen in Folge von Fusionen von Banken und Rechenzentrumsdienstleistern durchgeführt werden. In Deutschland herrscht ein starker Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern. Nur die innovativsten, sichersten und anwenderfreundlichsten Softwarelösungen können am Markt bestehen. Somit wird jeder Software-Anbieter für den Finanzsektor gezwungen, die Entwicklung gezielt voranzutreiben. Nicht zuletzt wegen ihrer Flexibilität und kurzen Entwicklungszyklen konnte die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihre Marktstellung im Bereich Software für Finanzmanagement ausbauen.

Lösungen für das Commercial Banking

Die Lösungen für das Commercial Banking umfassen neben dem integrierten Zahlungsverkehr alle notwendigen Service-Module wie

· Reklamations- und Gebührenmanagement

· Elektronische Aktenführung

· Kontenabstimmung.

Funktional zeichnen sich die Produkte des Commercial Banking durch länderübergreifende Mandanten- und Mehrwährungsfähigkeit aus.

SEPA (Debit und Credit) ist Bestandteil des B+S - Zahlungsverkehrs.

Lösungen für das Treasury

In den Lösungen für das Treasury/ Trading werden die Bereiche

· FX - Management

· Money Market

· Derivative Finanzinstrumente

integriert für Front-, Middle- und Back-Office dargestellt. Für die B+S - Vollanwender entfällt somit eine sonst übliche, aufwendige Schnittstellenrealisierung.

Lösungen für das Risikomanagement

Mit den Modulen des Risikomanagements stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden seit Einführung der Kapitaladäquanzrichtlinie ein Instrument für die Risikomessung und –darstellung im Eigenhandel und auf Gesamtbankebene zur Verfügung. Gleichzeitig werden die Meldeanforderungen der Bankenaufsicht inklusive der Berechnung der Eigenmittelunterlegung erfüllt. Die ermittelten Risiken werden online für

· den Handel

· das Risikocontrolling

· die Finanzbuchhaltung

· die Geschäftsleitung

zur Verfügung gestellt.

Lösungen für das Wertpapiermanagement

In der Lösung für das Wertpapiermanagement ist die vollständige Einbindung der Wertpapiergeschäfte in das Risikomanagement und das Kundeninformationssystem realisiert. Abgerundet wird das Verfahren durch die Erfassung der Geschäftsvorfälle im Front-Office und die abschließende Depotabstimmung.

Lösungen für das Electronic-Banking

Electronic-Banking dient nach wie vor der Darstellung und Abwicklung der Banken im Privatkundenbereich. Dabei werden die kundenindividuellen bzw. marktspezifischen Anforderungen berücksichtigt. Den Kunden aus der Finanzbranche wird unter der besonderen Berücksichtigung der gestiegenen Sicherheitsanforderungen ein breit gefächertes, maßgeschneidertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio, verstärkt durch fachspezifisches Prozess-Know-how, angeboten. Individuelle Projekte, die mit Produkten der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft angeboten werden, erzielen hierbei hohe Margen.

Produktangebot

Durch die gezielte Konzentration auf die Produktgruppen

· Electronic-Banking

· Zahlungsverkehr

· Treasury & Trading

· Währungsmanagement

· Risikomanagement

konnte die Akzeptanz bei Bestandskunden und Partnern maßgeblich gesteigert werden. Dies ist deutlich und nachweislich an den Anfragen von Interessenten, direkt oder über neue Partner, erkennbar.

Geschäftsentwicklung

Der positive Trend des Geschäftsjahres 2011/12 konnte durch die bewährte Produktstrategie fortgeführt werden.

Im Geschäftsjahr 2012/13 ist ein operativer Umsatz von TEUR 7.990 erzielt worden. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von TEUR 4 bzw. 0,05 %. Im Projektgeschäft Solutions musste im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rückgang um TEUR 351 (das entspricht 48 %) auf TEUR 374 verzeichnet werden, da im Vorjahr ein Sondereffekt enthalten war. Der Schwerpunkt dieser Erlöse liegt ausschließlich auf den Lösungen für das Electronic-Banking. Bei den Lizenzverkäufen betrug die Steigerung TEUR 610 (das entspricht 35 %). Die Wartungs- und Supportumsätze sind im Vergleich zum Vorjahresumsatz um TEUR 254 bzw. 6 % zurückgegangen und die Umsätze im Bereich Hosting sind um TEUR 144 bzw. 12 % gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit TEUR 260 um TEUR 53 niedriger als im Vorjahr (TEUR 313) und beinhalten im Wesentlichen Einnahmen aus Vermietung. Die Erlöse aus Auflösung von Rückstellungen betrugen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 185). Weitere sonstige betriebliche Erträge im Jahr 2012/13 wurden durch Erträge aus Sachbezügen über TEUR 10 und Entschädigungen durch Versicherungen erzielt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte weiterhin eine Festigung in den wichtigen Kernprodukten festgestellt werden. So konnte man sich bei Bestandskunden auch in neuen finanznahen Nischen etablieren und somit langfristige Lizenz- und Wartungsumsätze sichern. Neben der Realisierung der Neuaufträge wird der vertriebliche Schwerpunkt weiterhin auf die Vermarktung der vorhandenen Produktpalette gelegt werden.

Im Geschäftsjahr 2012/13 wurden Leistungen und Waren in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 94) bezogen.

Die Personalkosten sind von TEUR 4.642 im Vorjahr auf TEUR 4.712 im Geschäftsjahr gestiegen. Dabei entfielen TEUR 3.673 auf die Gehälter und TEUR 1.040 auf soziale Abgaben.

Die Abschreibungen sind im Berichtszeitraum von TEUR 551 auf TEUR 543 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.039 (Vorjahr TEUR 2.229). Die Raumkosten lagen bei 255 TEUR (Vorjahr TEUR 271). Im Bereich Fuhrpark betrugen die Aufwendungen TEUR 472 (Vorjahr TEUR 445). Die Kosten für Versicherungen sowie Beiträge und Gebühren sind gegenüber dem Vorjahr konstant, ebenso die Kosten der Aktienbetreuung (TEUR -9). Die Kosten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind im Berichtszeitraum um TEUR 13 gestiegen. Die Rechts- und Beratungskosten lagen im Geschäftsjahr 2012/13 bei TEUR 267 (Vorjahr TEUR 250).

Im Vorjahr fielen Kosten im Zusammenhang mit der Zulassung bestehender Aktien zum Börsenhandel mit TEUR 158 an. Da es sich bei diesem Posten um einen Einmaleffekt handelte, ist er im Geschäftsjahr 2012/13 nicht angefallen.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag im Geschäftsjahr 2012/13 bei TEUR 389 (Vorjahr TEUR 114). Das Periodenergebnis betrug TEUR 494 (Vorjahr TEUR 87).

Bilanzstruktur

Im Geschäftsjahr 2012/13 gibt es kaum Veränderungen in der Vermögensstruktur.

Die langfristigen Vermögenswerte betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 85 %, im Vorjahreszeitraum 89 % der Bilanzsumme.

Beim kurzfristigen Vermögen ist zum Bilanzstichtag eine höhere Bindung in Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zu beobachten. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Lizenzabrechnungen zum Bilanzstichtag und kurz vor dem Bilanzstichtag fertiggestellte Projekte. Der Anteil des Umlaufvermögens erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 15 % der Bilanzsumme (2011/12 11 % der Bilanzsumme). Dabei erhöhte sich auch der prozentuale Anteil an liquiden Mitteln von 5 % im Vorjahr auf 6 %.

Das Eigenkapital hat sich um den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss sowie um die Zuschüsse durch Gesellschafter bzw. ehem. Gesellschafter in der Tochtergesellschaft Salzburg deutlich verbessert. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital TEUR 6.303 (+ TEUR 4.558). Die Eigenkapitalquote beträgt 24,1 % (Vorjahr 8%).

Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten (inkl. passivem Rechnungsabgrenzungsposten) ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 284 gestiegen und beträgt nun 10 % (Vorjahr 11 %) der Bilanzsumme. Dabei stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr 2012/13 um TEUR 258 auf TEUR 367, die erhaltenen Anzahlungen sanken von TEUR 139 auf TEUR 99.

Finanzlage

Die Liquidität zum Bilanzstichtag ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.156 auf TEUR 1.549 gestiegen und ist auch im Geschäftsjahr 2012/13 zu jeder Zeit durch Verträge mit Bestandskunden gesichert gewesen. Der Mittelfluss zum Bilanzstichtag aus der operativen Geschäftstätigkeit betrug TEUR +1.296 (Vorjahr +64). Der Nettozahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -771 (Vorjahr TEUR -240). Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von TEUR 129 (Vorjahr TEUR 655).

Investition und Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2012/2013 erfolgten Investtitionen in Höhe von TEUR 1.019. Hiervon entfielen TEUR 401 auf immaterielle Vermögenswerte und TEUR 298 auf das Sachanlagevermögen. Darüber hinaus wurden TEUR 320 Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte geleistet.

Nachtragsbericht

Auf Basis der Bilanz zum 30.06.2012 und einer Kapitalgarantie aus dem Jahre 2001 bzw. 2002 wurde an die ehemaligen Aktionäre eine Forderung in Höhe von je TEUR 2.713, sohin TEUR 5.425, gestellt. Aus diesem Titel wurden von Herrn Wilhelm Berger, zugleich Vorstand und Aktionär der Muttergesellschaft, Wertpapiere mit einem Kurswert von TEUR 2.713 eingebracht. Die Forderung an den zweiten Garanten wurde als sonstige Forderung eingestellt. Gegen den zweiten Garanten ist wegen der Inanspruchnahme aus dieser Kapitalgarantie beim Landesgericht Salzburg ein Rechtsstreit anhängig, der Ansatz der sonstigen Forderung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert (TEUR 1.356). Der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft hat nun den Anwalt der B+S Banksysteme Salzburg GmbH mit einer rechtlichen Würdigung beauftragt, ob die Einforderung einer weiteren Kapitalgarantie auf Basis der Bilanz zum 30.6.2013 vertragskonform ist.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der zuvor genannten Sachverhalte sind wir mit der Lage des Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf die um den Bilanzstichtag abgeschlossenen Neuverträge, zufrieden.

Entwicklung

Die laufende Entwicklung und Verbesserung unserer Softwareprodukte steht im Vordergrund mit unserem Anspruch der Sicherung höchster Qualitätsansprüche.

Die Entwicklungsvorhaben wurden auch im Geschäftsjahr 2012/13 weiter vorangetrieben. Die anfallenden Anpassungsentwicklungen der bereits bei den Kunden eingesetzten Produkte wurden, wie in den letzten Jahren, im Rahmen der bestehenden Wartungsverträge realisiert. Die Produkte wurden zudem auf neue Technologien umgestellt, um die Marktfähigkeit auch für die Zukunft zu gewährleisten.

Die sich in der Wartung befindlichen Produkte werden konsequent einer strengen ROI-Betrachtung unterzogen und das Produktportfolio gestrafft. Teilprodukte, die keine Marktfähigkeit aufweisen, werden nicht mehr weiterentwickelt bzw. eingestellt.

Die Kosten für die Entwicklungen können im IT-Bereich naturgemäß nicht von den Forschungsaufwendungen getrennt werden. Aus diesem Grund ist eine Aktivierung in der Bilanz nicht möglich.

Personalentwicklung

Die Entwicklung der Personalstruktur im Geschäftsjahr 2012/13 kann wiederum als ausgeglichen bezeichnet werden. Die Mitarbeiterzahl ist mit 73 Mitarbeitern sowie 2 Vorständen gegenüber dem Geschäftsjahr 2011/12

konstant.

Neben einer ausgewogenen Stellenbesetzung kommt der laufenden Fortbildung unserer Mitarbeiter erhöhte Bedeutung zu; nur so können wir weiterhin den hohen Qualitätsansprüchen unserer Kunden positiv begegnen.

Chancen und Risiken

Die Schulden- und Finanzmarktkrise sowie die Staatsverschuldung mit den ständigen Bonitätsherabstufungen einzelner europäischer Staaten standen im abgelaufenen Geschäftsjahr im öffentlichen Fokus. Das durch die Notenbanken extrem niedrig gehaltene Zinsniveau als Maßnahme zur Stabilisierung der Gesamtwirtschaft ist jedoch eine Konsequenz, mit der die Bankbranche insgesamt stark zu kämpfen hat, da dadurch die Margen im Bankgeschäft sinken. Als Folge dessen sind die Institute gezwungen, mit Kosteneinsparungen im Personal- aber auch im Investitionsbereich zu reagieren. An diesen Rahmenbedingungen wird sich in den kommenden zwei Jahren wahrscheinlich nicht viel ändern. Dies bedeutet einerseits, dass dem Grunde nach die notwendigen Personaleinsparungen mit effizienterer Technik ausgeglichen werden und damit insbesondere Software beschafft werden, andererseits auf kurze Sicht, zunächst im Zuge genereller Einsparungen auch bei den Investitionen mit Kürzungen gerechnet werden muss. Zudem ist mit einem noch stärkeren Konzentrationsprozess in der Finanzbranche und einer verstärkten Verlagerung von IT-Infrastruktur auf Rechenzentren zu rechnen. B+S hat diesen Trend frühzeitig erkannt und kann durch den Betrieb eines Rechenzentrums die entsprechende Dienstleistung anbieten.

Die Entwicklung des Arbeitsmarkts an den Standorten München und Salzburg ist weiterhin positiv und wird auch für die kommenden zwei Jahre verhalten optimistisch gesehen. Die Situation am IT – Sektor hat sich zu den Vorjahren kaum verändert; die Anzahl von Absolventen der einschlägigen Fach- bzw. Hochschulen ist konstant. Bislang gab es bei B+S keinerlei Schwierigkeiten, geeignete neue Mitarbeiter zu finden. Zudem ist die Mitarbeiterbindung sehr hoch.

Durch die Straffung des Produktportefeuilles wurde ein ausgewogenes Chancen- / Risikoverhältnis erreicht. Einerseits wird durch die Spezialisierung am Markt eine bedeutend höhere Akzeptanz erzielt, andererseits können die vorhandenen Kapazitäten gezielt für momentan benötigte Lösungen eingesetzt werden.

Die B+S erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Kunden jeweils mehr als 10 % ihres Umsatzes. Der Verlust dieses Kunden würde jedoch nicht zu einem bestandsgefährdenden Entfall von Einnahmen und Umsatzmarge führen.

Es ist aber Ziel der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, das Lizenz- und ASP-Geschäft (=Rechenzentrumsbetrieb) weiter voranzutreiben, um eine größere Diversifikation und somit größtmögliche wirtschaftliche Sicherheit zu erreichen. Im stattfindenden Verdrängungswettbewerb hat sich B+S Banksysteme durch die bekannt hohe Qualität und die innerhalb der Branche kommunizierte hohe Kundenzufriedenheit gut behaupten können.

In der Softwareentwicklung ist das Auftreten unvorhersehbarer Programmierfehler nicht auszuschließen. In den Kundenverträgen der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind entsprechende Bestimmungen enthalten, die das Risiko des Unternehmens bezüglich potenzieller Produkt- und Haftungsansprüche begrenzen. Entsprechende Versicherungen zur Einschränkung der Risiken hat das Unternehmen abgeschlossen. Es ist jedoch möglich, dass die haftungsbegrenzenden Vertragsbestimmungen nicht in allen Fällen ausreichend sind und dadurch Risiken entstehen.

Obwohl bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bislang keine Fälle von Produkt- oder Projekthaftung oder Ansprüche wegen wirtschaftlichen Verlusten geltend gemacht worden sind, ist die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dem Risiko derartiger Ansprüche ausgesetzt. Um ein eventuelles Risiko für das Unternehmen klein zu halten, wurde eine Versicherung für Vermögensschäden abgeschlossen.

Die B+S Gruppe ist im Rahmen der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit auf funktionierende EDV- und Kommunikationssysteme angewiesen. Um Störungen, Beeinträchtigen oder Defekte an der IT-Infrastruktur oder einzelner Komponenten dieser Systeme zu vermeiden und Störanfälligkeiten frühzeitig zu erkennen, wird eine laufende Revision nach dem Standard ISAE 3402 ( International Standard on Assurance Engagement) durchgeführt und durch externe Dienstleister einer jährlichen Prüfung unterzogen.

Die B+S vertreibt Ihre Produkte im Banken- und Finanzsektor. Die den Geschäften zugrunde liegenden Verträge sind privatwirtschaftliche Verträge und unterliegen dem üblichen Geschäftsrisiko und somit auch dem Risiko eines Forderungsausfalls. Die Kunden der B+S Gruppe gehören überwiegend zum Bankensektor und das Ausfallrisiko ist demnach als eher gering einzuschätzen. Ein Forderungsausfall kann dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es wird deshalb die Bonität vor Auftragsannahme geprüft.

Die B+S finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cashflow. Darüber hinaus bestehenden Verbindlichkeiten stehen finanzielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Zahlungsmittel und Zahlungsmittel- äquivalente gegenüber. Die Fremdfinanzierung im Tochterunternehmen B+S Banksysteme Salzburg GmbH ist mit einer Kapitalgarantie abgesichert.

Alle genannten Risikofaktoren können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beeinflussen. Auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre und auf Grund der Tatsache, dass bis zum heutigen Tag kein Versicherungsfall eingetreten ist, wird das Risiko vom Vorstand als gering eingeschätzt.

Im Teilkonzern Österreich konnte im Geschäftsjahr 2012/2013 - nach einem Verlust im Geschäftsjahr 2010/2011 - wiederum ein positives Ergebnis erzielt werden. Für die folgenden Jahre sieht die Planung positive Ergebnisse vor. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Firmenwert war im Geschäftsjahr nicht erforderlich. Die weitere Werthaltigkeit des Firmenwerts ist jedoch von der Liquidität und der Erreichung der Planzahlen im Teilkonzern Österreich abhängig.

Die Liquidität für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus ist aufgrund der per Juli 2013 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen gesichert.

Insgesamt sind die Risiken begrenzt und kalkulierbar. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach Einschätzungen des Vorstands gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Einzelrisiken, die als existenziell einzustufen wären. Aufgrund der Cashflow-Stärke des Geschäfts und der soliden Finanzierungsstruktur sieht die Unternehmensführung auch in der Gesamtsumme der einzelnen Risiken den Fortbestand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft nicht gefährdet.

Unabhängig davon werden Bestandspflege, gezielte Leistungsoptimierungen und vorausschauende Realisierung von zum Beispiel regulatorischen Anforderungen auch künftig die Umsatzbasis im Unternehmen absichern. Aus den daraus resultierenden vertraglich fixierten Einnahmen sollen auch zukünftig alle Fixkosten abgedeckt werden.

Zusätzliches Wachstum wird im Wesentlichen durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern und durch beste Referenzen innerhalb der Bankenbranche erzielt werden.

Prognosebericht

Aufgrund der Weiterentwicklung des Produktportfolios in den Kerngeschäften geht die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2013/14 von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf aus. So ist für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatz in Höhe von TEUR 8.000 bis TEUR 8.500 geplant. Für das Geschäftsjahr 2014/15 wird die Umsatzprognose auf TEUR 9.000 bis TEUR 9.500 angehoben. Die Prognose basiert auf den vorhandenen Bestandsverträgen, sowie auf den laufenden Vertriebsprojekten, aus denen wir in Zusammenhang mit den im Berichtsjahr entwickelten neuen Produkten, wie zum Beispiel i-Apps, EBICS-Server, IBAN-Konverter, SEPA-Datenträgerkonvertierung, das Wachstum erreichen wollen.

Da für beide Geschäftsjahre nur moderate Kostensteigerungen im Rahmen der Inflationsrate zu erwarten sind, wird eine operative Gewinnmarge zwischen 10 % und 15 % erwartet.

Die Erreichung dieser Zielsetzung ist jedoch von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Aufgrund der besonderen Situation im EURO – Raum sind treffende Prognosen nur schwer zu erstellen.

Rechnungslegungsbezogenes Risikomanagementsystem und internes Kontrollsystem

Generell umfassen das Risikomanagementsystem und das interne Kontrollsystem auch die rechnungslegungsbezogenen Prozesse. Das interne Kontrollsystem ist so ausgerichtet, dass es ausreichend Sicherheit für die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung sowie die Erstellung der extern publizierten Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses gewährleistet. Es unterstützt zudem die Steuerung und Kontrolle der gesamten Unternehmensgruppe. Darüber hinaus unterliegt der Jahresabschluss einmal jährlich einer Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer.

Das interne Kontrollsystem folgt einer Risikoinventur, die systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern der B+S Gruppe abdeckt. Im Rahmen der Revision und Prüfung nach ISAE3402 (Assurance Reports on Service Organisation) wird die Einhaltung der festgelegten Sicherheitsstandards geprüft. Das System berücksichtigt sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifischen Besonderheiten als auch die relevanten Vorschriften. Es wird im Rahmen der laufenden Revision festgelegt, welche gesetzlichen Vorschriften und damit einhergehende interne Richtlinien eingehalten und überwacht werden müssen.

Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind die wesentlichen Merkmale des bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehenden internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems wie folgt:

Für alle wesentlichen, rechnungslegungsrelevanten Prozesse wird das Prinzip der Funktionstrennung beachtet (u.a. Vieraugenprinzip, analytische Prüfungen). Das eingesetzte Personal verfügt über die notwendige Fachausbildung und besucht regelmäßige Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Die eingesetzten EDV-Systeme und Tools sind durch entsprechende Einrichtungen im EDV-Bereich gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird Standardsoftware verwendet, für weiterführende Verarbeitungsprozesse wird hauptsächlich Excel als Verarbeitungstool eingesetzt. Alle rechnungslegungsrelevanten Schlüsselfunktionen sind im Organigramm direkt dem Vorstand zugeordnet.

Angabepflichten gemäß § 289 Abs. 4 und 5 HGB und erläuternder Bericht nach § 175 Abs. 2 AktG n.F.

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals (Abs. 4 Nr. 1)

Das Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beträgt EUR 6.209.933,00 und ist in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen (Abs. 4 Nr. 2)

Die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind nicht beschränkt.

Direkte oder Indirekte Beteiligungen am Kapital (Abs. 4 Nr. 3)

Herr Berger ist mit 25,16%, Herr Bauch mit 23,59% und die COR&FJA AG mit 21,78% am Kapital der Gesellschaft beteiligt.

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten (Abs. 4 Nr. 4)

Es gibt bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Inhaber von Aktien, die Sonderrechte oder Kontrollbefugnisse besitzen.

Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen (Abs. 4 Nr. 5)

Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gibt es keine Arbeitnehmerbeteiligung in Form von Aktien.

Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über Satzungsänderungen (Abs. 4 Nr. 6)

Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt gemäß §§ 84, 85 AktG, die Änderung der Satzung gemäß §§ 133, 179 AktG.

Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien (Abs. 4 Nr. 7)

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 23. Februar 2016 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 3.104.966,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Des Weiteren gelten folgende gesetzliche Regelungen: für die Ermächtigung zur Aktienausgabe aus dem genehmigten Kapital §§ 202 ff. AktG, zur Ausgabe von Wandel- oder Gewinnschuldverschreibungen § 221 AktG und zum Erwerb eigener Aktien § 71 Abs. 1 Nr. 6-8 AktG.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung oder zum Zeitpunkt der Ausnutzung der Ermächtigung (maßgebend ist die niedrigere Grundkapitalziffer). Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden; ferner sind auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandel- und/oder Optionsrecht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen aufgrund einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Veräußerung der Aktie.

Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.

Der Vorstand wird ebenfalls ermächtigt, die eigenen Aktien, mit Zustimmung des Aufsichtsrats als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen zu verwenden. Der Wert (Preis), zu dem Aktien der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung in diesem Buchstaben verwendet werden, darf den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreiten. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Verwendung der Aktie.

Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug der Maßnahmen zu vorstehenden Absätzen ausgeschlossen. Die oben genannten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen (Abs. 4 Nr. 8)

Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

Entschädigungsvereinbarungen (Abs. 4 Nr. 9)

Zurzeit gibt es bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Entschädigungsvereinbarung mit den Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots. Die Mitglieder des Vorstands haben ein Sonderkündigungsrecht und für den Fall der Ausübung dieses Rechts einen Entschädigungsanspruch in Form von Fortzahlung des Zieljahreseinkommens für maximal 36 Monate.

Internes Kontroll- und Risikomanagement (Abs. 5)

Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat das bestehende, in den Vorjahren bereits optimierte Risikomanagement im Geschäftsjahr 2012/13 beibehalten. Die Risiken umfassen im Wesentlichen den Finanzbereich. Hierfür besteht ein Controllinginstrumentarium, um die relevanten Steuerungskriterien, wie Kosten, Umsatz, Liquidität und Eigenkapitalquote gezielt zu erfassen und auszuwerten. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden bzw. vollständig auszuschließen, wird eine vorausschauende Liquiditätsplanung und fortlaufende Überwachung durchgeführt.

Angaben zum Rechnungslegungsprozess

Die Rechnungslegung erfolgt gemäß den im Anhang beschriebenen Grundsätzen. Die Mitarbeiter des Rechnungswesens sind direkt dem Vorstand unterstellt. Dieser überzeugt sich in kurzen regelmäßigen Abständen von der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Ferner hat der Vorstand direkten Zugriff auf das Controlling-Tool, so dass ständig eine Überwachung durchgeführt wird. Durch ein Customer Relationship Management Tool wird der geplante und der realisierte Umsatz wöchentlich mit den verantwortlichen Mitarbeitern verifiziert. Ferner erfolgt stetig eine Plan-Ist-Abweichungsanalyse in Bezug auf Umsatz und Kosten. Die Überwachung der Liquidität erfolgt wöchentlich. Alle Eingangsrechnungen werden durch den verantwortlichen Vorstand freigegeben.

Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das kommende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Juli 2013 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen, gesichert.

Obwohl es sich beim überwiegenden Anteil der Kunden um Bankinstitute mit sehr geringem Ausfallrisiko handelt, kann ein Forderungsausfall dennoch nicht ausgeschlossen werden. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird die Bonität eines Unternehmens vor Annahme eines Auftrages durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft überprüft. Ein im Bereich der Finanzbuchhaltung installiertes Mahnwesen sichert außerdem die termingerechte Einbringung von offenen Forderungen.

Das Ergebnis des Kennzahlensystems mit Früh- und Spätindikatoren führt zur Identifizierung von internen und externen Risiken und gewährleistet dem Management eine nachhaltige Kontrolle der Unternehmensziele. Mögliche Bedrohungen können frühzeitig erkannt und entsprechende Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Angabepflichten gemäß § 289 Absatz 2 Nr. 5 HGB (Vergütungsbericht)

Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung des durchschnittlichen, auf einen 3‑Jahreszeitraum bezogenen Konzernergebnisses vor Steuern abhängig.

Der Vergütungsanspruch der Vorstände für die Vorstandstätigkeit bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München einschließlich der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Tochterunternehmen betrug im Geschäftsjahr 2012/13 insgesamt TEUR 580 (Vorjahr TEUR 540). Davon entfielen auf die erfolgsbezogene Komponente TEUR 42 (Vorjahr TEUR 0). Zur weiteren Aufgliederung verweisen wir auf die Anhangsangaben.

Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten

Der Vergütungsanspruch für den Vorstand Peter Bauch wurde zum Teil bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München und zum Teil bei der B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Österreich als Personalaufwand berücksichtigt. Die Bezüge des Vorstandes Wilhelm Berger wurden ausschließlich durch Tochterunternehmen ausbezahlt und der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München anteilig weiter belastet.

Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 20 (Vorjahr TEUR 20), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Prof. Dr. Johann Bertl mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10).

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

An dieser Stelle wird auf den Corporate Governance Kodex Bericht verwiesen.

Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht: http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=301&Itemid=59.

Die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat lässt sich im Wesentlichen wie folgt beschreiben: Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland unterliegen den Vorschriften des deutschen Aktienrechts und im Falle einer Börsennotierung gemäß § 3 Absatz 2 AktG bestimmten Regelungen des Kapitalmarktes sowie den Bestimmungen der Satzung sowie den jeweils erlassenen Geschäftsordnungen. Die gesetzlichen Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat kann Ausschüsse bilden. Die Kompetenzen dieser Organe sind im Aktiengesetz, der Satzung sowie in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt. Aufgrund der Größe der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2012/13 jedoch keine Ausschüsse gebildet.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013/14

Durch die Positionierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Markt, mit einer deutlichen Intensivierung der Kunden- und Partnerbeziehungen, ist wiederum ein weiteres stabiles Geschäftsjahr zu erwarten. Ziel ist es weiterhin, neben dem Neukundengeschäft die Geschäftsbeziehung zu Bestandskunden weiter auszubauen und darüber eine deutliche Steigerung des operativen Geschäftsbetriebes zu erreichen. Im Übrigen verweisen wir auf die Angaben im zuvor aufgeführten Prognosebericht.

Wilhelm Berger Vorstand

Peter Bauch Vorstand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

„Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.“

München, 29. August 2013

Wilhelm Berger, Vorstand

Peter Bauch, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers

Wir haben den von der B+S BANKSYSTEME AKTIENGESELLSCHAFT, München, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen des Vorstandes der Gesellschaft im Konzernlagebericht hin. Dort wird unter dem Punkt "Chancen und Risiken" ausgeführt, dass die weitere Werthaltigkeit des ausgewiesenen Firmenwertes von der Realisierung der positiven Unternehmensentwicklung und der Erreichung der Planzahlen im Teilkonzern Österreich abhängig ist.

Augsburg, den 29. August 2013

**AWI TREUHAND GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Ottmar Stiefler, Wirtschaftsprüfer