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B+S Banksysteme AG — Annual Report 2014
Oct 20, 2014
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Annual Report
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B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2013 bis zum 30.06.2014
Einzelabschluss 2013/14
Bericht des Aufsichtsrats
Überblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat während des Berichtszeitraumes 01. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zeitnah und kontinuierlich beraten und überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Grundlage der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrates waren die in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten regelmäßigen Berichte des Vorstands, in denen der Vorstand den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend insbesondere über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens unterrichtet hat. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und mit ihm erörtert.
Insgesamt fanden vier Sitzungen (29. August 2013, 04. Dezember 2013, 08 Januar 2014 und 23. April 2014) statt. Im Mittelpunkt dieser Sitzungen standen Information, Beratung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung, sowie die zukünftige Strategie des Unternehmens. Regelmäßig wurden Umsatz und Gewinnentwicklung analysiert sowie die Entwicklung der liquiden Mittel und des Eigenkapitals. Der Aufsichtsrat hat sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugt.
Auch über die Aufsichtsratssitzungen hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand mehrmals monatlich in intensivem persönlichem Kontakt und hat sich über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.
Ausschüsse
Der Aufsichtsrat war in seiner Gesamtheit mit allen Belangen der Gesellschaft befasst, da aufgrund der überschaubaren Größe der Gesellschaft keine Ausschüsse gebildet wurden.
Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat
In der Aufsichtsratssitzung am 29. August 2013 war die Feststellung des Einzelabschlusses der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München nach HGB und die Feststellung des Konzernabschlusses nach IFRS, jeweils zum 30. Juni 2013, Gegenstand der Tagesordnung. Bei dieser Sitzung war der Wirtschaftsprüfer anwesend. Ferner wurde die laufende Geschäftstätigkeit und die Kapitalgarantie diskutiert.
In der Aufsichtsratssitzung am 04. Dezember 2013 wurde der Quartalsabschluss zum 30. September 2013 sowie der aktuelle Geschäftsverlauf erörtert. Daneben führte der Aufsichtsrat die geforderte Effizienzprüfung.
Die konstituierende Aufsichtsratssitzung fand im Anschluss an die Hauptversammlung am 08. Januar 2014 statt, in der alle Aufsichtsräte in ihrem Amt bestätigt wurden. In dieser Aufsichtsratssitzung wurden Herr Kofler als Vorsitzender und Herr Bertl als sein Stellvertreter ebenfalls wiedergewählt. Die Aufsichtsratssitzung hatte die laufende Geschäftsentwicklung sowie einen Ausblick auf den Halbjahresbericht zum 31. Dezember 2013 zum Inhalt.
Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 23. April 2014 war der Halbjahresabschluss zum 31. Dezember 2013 sowie der der Quartalsabschluss zum 31. März 2014. Die laufende Geschäftstätigkeit sowie die Planung für das Geschäftsjahr 2014/15 waren ebenso Thema der Aufsichtsratssitzung.
Aktionäre
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat es eine meldepflichtige Stimmrechtsmitteilung gegeben.
Die Centralway Ventures AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.04.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft am 10.04.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,00003% (das entspricht 186.300 Stimmrechten) betragen hat. Diese Beteiligung ist über die Centralway AG (Zug, Schweiz) und die Digerati AG (Zug, Schweiz) Herrn Martin Saidler (Schweiz) zuzurechnen.
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat nach wie vor drei Großaktionäre: die beiden Vorstände, Herrn Wilhelm Berger (25,16%) und Herrn Peter Bauch (23,59%), sowie die COR&FJA AG mit 21,78%.
Personelle Veränderungen
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrates hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert.
Corporate Governance
Kein Mitglied des Aufsichtsrates hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen.
Interessenskonflikte der Aufsichtsratsmitglieder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Aufsichtsrates der B+S Bankensysteme Aktiengesellschaft sind nicht aufgetreten.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 27. Juni 2013 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Die Erklärung wurde auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Corporate Governance Bericht im Geschäftsbericht zum 30. Juni 2014 verwiesen.
Jahres- und Konzernabschluss
Die Hauptversammlung vom 08. Januar 2014 hat die PWCPricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsge-sellschaft, Bernhard-Wicki-Strasse 8, 80636 München, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 bestellt.
Der Prüfungsauftrag ist dem Abschlussprüfer vom Aufsichtsrat erteilt worden. Der Abschlussprüfer hat die Jahresabschlussprüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat die vom Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben und die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Prüfungs- und Beratungshonorare dem Aufsichtsrat gegenüber offengelegt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2014 wurden vom Abschlussprüfer, der PWCPricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Abschlussprüfer hat entsprechend § 317 Abs. 4 HGB geprüft und befunden, dass der Vorstand ein Überwachungssystem eingerichtet hat, die gesetzlichen Forderungen zur Früherkennung existenzbedrohender Risiken für das Unternehmen erfüllt sind und der Vorstand geeignete Maßnahmen ergriffen hat, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und Risiken abzuwehren.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Prüfungsbericht sind allen Aufsichtsräten ausgehändigt und in einer Aufsichtsratssitzung am 04. September 2014 im Beisein des Abschlussprüfers detailliert besprochen worden. Alle Fragen des Aufsichtsrats wurden umfassend beantwortet.
Der jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurde am 04. September 2014 gebilligt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sind damit festgestellt.
Dank
Der Aufsichtsrat bedankt sich ausdrücklich beim Management und allen Mitarbeitern für die erfolgreich geleistete Arbeit.
München, den 04. September 2014
Der Aufsichtsrat
Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender
Corporate-Governance-Bericht
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht weitestgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“), der im Jahr 2002 erlassen und jährlich bis Mai 2013 erweitert wurde. Die Abweichungen werden im Folgenden beschrieben und sind auch der Entsprechungserklärung zum Kodex zu entnehmen. Diese ist auf unserer Internetseite veröffentlicht und wird bei Änderungen aktualisiert.
Aktionäre und Hauptversammlung
Die Aktionäre der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte vor oder während der jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung aus. Sie beschließt alle durch das Gesetz bestimmten Angelegenheiten mit verbindlicher Wirkung für alle Aktionäre und die Gesellschaft. Bei den Abstimmungen gewährt jede Aktie eine Stimme.
Jeder Aktionär, der sich rechtzeitig anmeldet, ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Aktionäre, die nicht persönlich teilnehmen können, haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen, den ihnen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung stellt. Auch ist die Möglichkeit der Briefwahl vorgesehen.
Die Einberufung der Hauptversammlung und die für die Beschlussfassung erforderlichen Berichte und Informationen werden den aktienrechtlichen Vorschriften entsprechend veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung gestellt.
Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist eine Gesellschaft deutschen Rechts, auf dem auch der Kodex beruht. Ein Grundprinzip des deutschen Aktienrechts ist das duale Führungssystem mit den Organen Vorstand und Aufsichtsrat, die beide mit jeweils eigenständigen Kompetenzen ausgestattet sind. Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen.
Der Vorstand bestand während des Berichtszeitraumes aus zwei Personen. Der Aufsichtsrat, dem drei Mitglieder angehören, berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird in Strategie und Planung sowie in allen Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet die Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend schriftlich und in den turnusgemäßen Sitzungen über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens. Der Vorstand gibt dem Aufsichtsrat die Möglichkeit, dass dieser sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugen kann. Bei wesentlichen Ereignissen wird gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben.
In der abgeschlossenen D&O-Versicherung ist für den Vorstand ein gesetzeskonformer Selbstbehalt vereinbart. Für den Aufsichtsrat wurde gesetzeskonform und aus Verhältnismäßigkeitsgründen auf einen Selbstbehalt verzichtet.
Vorstand
Der Vorstand ist als Leitungsorgan der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an das Unternehmensinteresse gebunden und orientiert sich dabei an der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange der Aktionäre und seiner Mitarbeiter. Er entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt diese mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Zu seinen Tätigkeiten zählen ferner die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling zu sorgen.
Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft achtet, soweit dies bei der geringen Größe möglich ist, bei der Besetzung von Führungsfunktionen auf Vielfalt und die angemessene Berücksichtigung von Frauen.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft achtet, soweit dies bei der geringen Größe möglich ist, bei der Besetzung von Vorstandsposten auf Vielfalt und die angemessene Berücksichtigung von Frauen. Aufgrund der Größe der Gesellschaft und der Besetzung des Vorstands mit zwei großen Aktionären sind zur Zeit Frauen im Vorstand nicht vertreten. Eine Altersgrenze wurde für die Vorstandsmitglieder (67 Jahre) bzw. die Aufsichtsratsmitglieder (75 Jahre) festgelegt. Aufgrund der Unternehmensgröße und der daraus resultierenden Größe des Aufsichtsrats befasst sich dieser als Gesamtorgan grundsätzlich mit allen Aufgaben der Aufsichtsratstätigkeit. Daher findet eine separate Bildung von Ausschüssen, wie im Kodex empfohlen, nicht statt.
Die Aufsichtsratsmitglieder, die die für ihre Aufgabe erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrungen haben, verfolgen keine Tätigkeit oder üben keine Funktion bei konkurrierenden Unternehmen aus, die sie in Interessenskonflikte verwickeln könnte. Somit ist die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder gewahrt. Sollten dennoch unvermeidbare Interessenskonflikte der Mitglieder des Aufsichtsrates auftreten, so sind diese verpflichtet den Vorsitzenden des Aufsichtsrates zeitnah darüber in Kenntnis zu setzen. Bei der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder wurde die Vielfalt berücksichtigt, jedoch kann aufgrund der geringen Größe der Forderung einer angemessenen Berücksichtigung von Frauen nicht entsprochen werden. Die geforderte Effizienzprüfung wurde ordnungsgemäß durchgeführt. Die konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr eingehalten. So soll der Aufsichtsrat aus Mitgliedern bestehen, die eine hohe Fachkompetenz (wie zum Beispiel Anwälte, Finanzexperten oder EDV-Experten) besitzen. Ferner sollte aufgrund der Internationalisierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft und deren Kernmärkte Deutschland und Österreich mindestens ein Mitglied aus Österreich stammen.
Vergütungsbericht
Der Aufsichtsrat überprüft in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung der Vergütung des Vorstandes in Hinblick auf die persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung seines Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Die Vergütung des Vorstandes besteht derzeit überwiegend aus fixen Bestandteilen und in geringem Umfang aus einer erfolgsbezogenen Komponente. Die variablen Vergütungsteile beruhen auf einer dreijährigen Bemessungsgrundlage. Das Vergütungssystem beinhaltet derzeit keine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung. Da die beiden Vorstände gleichzeitig Aktionäre sind, ist über diese Beteiligung die Koppelung an die längerfristigen positiven bzw. negativen Entwicklungen gegeben. Aus diesem Grund ist auch keine Begrenzung für außerordentliche Entwicklungen vereinbart worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten aufgrund der Größe der Gesellschaft derzeit eine feste Vergütung und keine erfolgsorientierte Komponente. Die Aufgliederung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung erfolgt im Anhang des Jahresabschlusses. Dabei wurde auf eine Detailinformation zu den einzelnen Vorstandsmitgliedern gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 26. Januar 2010 verzichtet.
Transparenz
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft setzt die Teilnehmer am Kapitalmarkt und die interessierte Öffentlichkeit unverzüglich, regelmäßig und zeitgleich über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und neue Tatsachen in Kenntnis. Der Geschäftsbericht und die Zwischenberichte werden im Rahmen der dafür vorgegebenen Fristen veröffentlicht. Über aktuelle Ereignisse und neue Entwicklungen informieren Pressemitteilungen und gegebenenfalls Ad-hoc-Mitteilungen. Alle Informationen werden zudem im Internet unter www.bs-ag.com veröffentlicht. Die Termine der wesentlich wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen – wie Hauptversammlung, Geschäftsbericht und Zwischenberichte – sind in einem Finanzkalender zusammengestellt. Sie werden mit ausreichend zeitlichem Vorlauf veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Größe der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sehen Vorstand und Aufsichtsrat Veröffentlichungen in englischer Sprache nicht als sinnvoll an.
Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte, wesentliche Stimmrechtsanteile und Anteilsbesitz der Organe
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft veröffentlicht entsprechend der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) unverzüglich nach deren Eingang die sog. Directors’ Dealings-Meldungen nach § 15a WpHG, also die Mitteilungen von Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats und von anderen Personen, die Führungsaufgaben bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Sinne von § 15 a WpHG wahrnehmen, sowie mit diesen Personen in enger Beziehung stehenden natürlichen und juristischen Personen über Wertpapiergeschäfte mit Bezug auf die B+S Banksysteme-Aktie. Ebenso veröffentlicht die Gesellschaft unverzüglich nach deren Eingang Mitteilungen über den Erwerb oder die Veräußerung bedeutender Stimmrechtsanteile nach § 21 WpHG bzw. über das Halten von Finanzinstrumenten nach § 25 WpHG.
Im Geschäftsjahr 2013/14 fand ein meldepflichtiges Wertpapiergeschäft statt.
Die Centralway Ventures AG (Zug, Schweiz) hat gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.04.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft am 10.04.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,00003% (das entspricht 186.300 Stimmrechten) betragen hat. Diese Stimmrechte sind über die Centralway AG (Zug, Schweiz) und die Digerati AG (Zug, Schweiz) Herrn Martin Saidler (Schweiz) zuzurechnen.
Der Aktienbesitz der Organe verteilt sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
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| Wilhelm Berger: | 25,16% | (1.562.462 Aktien) |
| Peter Bauch: | 23,59% | (1.464.615 Aktien) |
Der Aufsichtsrat ist nicht im Besitz von Aktien der Gesellschaft.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Die Konzernverflechtung besteht seit dem 06. Oktober 2008. Anteilseigner und Dritte werden vor allem durch den Konzernabschluss informiert. Während des Geschäftsjahres werden sie zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht sowie im ersten und zweiten Halbjahr durch Zwischenmitteilungen unterrichtet. Der Konzernabschluss und der verkürzte Konzernabschluss des Halbjahresfinanzberichts werden unter Beachtung der einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätze aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde von dem durch die Hauptversammlung 2014 gewählten Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bernhard-Wicki-Strasse 8, 80636 München, geprüft. Die Prüfungen erfolgten nach deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgelegten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung und unter Einhaltung der Vorschriften nach IFRS. Sie umfasste auch das Risikomanagement und die Einhaltung der Berichtspflichten zu Corporate Governance nach § 161 AktG. Mit dem Abschlussprüfer wurde zudem vereinbart, dass er den Aufsichtsrat umgehend über auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe sowie über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse während der Prüfung unterrichtet. Hierzu gab es keinen Anlass. Der Abschlussprüfer nimmt an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teil und berichtet über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.
Aktienoptionsprogramme
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hatte in den Jahren 1998, 1999, 2000 und 2001 Stock Option Pläne mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufgelegt um die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg mit zu beteiligen und die Motivation zu erhöhen. Das letzte Aktienoptionsprogramm ist im Februar 2012 ausgelaufen.
Entsprechenserklärung
Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben im Juni 2013 gemeinsam die aktualisierte Entsprechungserklärung 2013 gemäß § 161 AktG abgegeben.
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht sämtlichen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 mit folgenden Ausnahmen: kein Selbstbehalt in der D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat (Kodex-Ziffer 3.8), keine angemessene Berücksichtigung von Frauen im Vorstand (Kodex-Ziffer 5.1.2), keine Bildung von Ausschüssen (Kodex-Ziffer 5.3). Es wird auch zukünftig den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex bis auf die genannten Ausnahmen entsprochen.
Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.
München, 04. September 2014
Wilhelm Berger, Vorstand
Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Lagebericht
Präambel
Der vorliegende Lagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli 2013 bis 30. Juni 2014.
1 Grundlagen des Unternehmens
1.1 Geschäftsmodell der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
Durch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zu einem führenden Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) bis hin zum End-to-End-Processing zählen zum Standard.
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette als Ergänzung für das Core Banking im Aktiv- und Passivbereich. Im Einzelnen umfasst dies den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), Treasury und Trading, Währungs- und Risikomanagement sowie Electronic Banking. Für die gesamte Produktpalette bietet B+S seinen Kunden auch umfangreiche Wartungs- und Support-Leistungen an.
Mit dem ‚on demand service’ stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden.
1.2 Die Märkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
Die Märkte für die automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, und hier speziell jene für Finanzdienstleister, verzeichneten im Berichtszeitraum ein weiteres Wachstum. Dennoch ist die Entwicklung der Märkte und das Wachstum noch immer vorsichtig zu bewerten, da nach wie vor Zusammenlegungen von Infrastrukturen in Folge von Fusionen von Banken und Rechenzentrumsdienstleistern durchgeführt werden. Im deutschsprachigen Raum herrscht ein starker Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern. Nur die innovativsten, sichersten und anwenderfreundlichsten Softwarelösungen können am Markt bestehen. Somit wird jeder Software-Anbieter für den Finanzsektor gezwungen, die Entwicklung gezielt voranzutreiben. Nicht zuletzt wegen ihrer Flexibilität und kurzen Entwicklungszyklen konnte die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihre Marktstellung im Bereich Software für Finanzmanagement ausbauen.
1.3 Produkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft
1.3.1 Produktangebot
Durch die gezielte Konzentration auf die Produktgruppen
· Electronic Banking
· Zahlungsverkehr
· Treasury & Trading
· Währungsmanagement
· Risikomanagement
konnte die Akzeptanz bei Bestandskunden und Partnern maßgeblich gesteigert werden. Dies ist deutlich und nachweislich an den Anfragen von Interessenten, direkt oder über neue Partner, erkennbar.
1.3.2 Lösungen für das Electronic Banking
Electronic Banking dient nach wie vor der Darstellung und Abwicklung der Banken im Privatkundenbereich. Dabei werden die kundenindividuellen bzw. marktspezifischen Anforderungen berücksichtigt. Den Kunden aus der Finanzbranche wird unter der besonderen Berücksichtigung der gestiegenen Sicherheitsanforderungen ein breit gefächertes, maßgeschneidertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio, verstärkt durch fachspezifisches Prozess-Know-how, angeboten. Individuelle Projekte, die mit Produkten der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft angeboten werden, erzielen hierbei hohe Margen.
1.3.3 Lösungen für das Commercial Banking
Die Lösungen für das Commercial Banking umfassen neben dem integrierten Zahlungsverkehr alle notwendigen Service-Module wie
· Reklamations- und Gebührenmanagement
· Elektronische Aktenführung
· Kontenabstimmung.
Funktional zeichnen sich die Produkte des Commercial Banking durch länderübergreifende Mandanten- und Mehrwährungsfähigkeit aus.
SEPA (Debit und Credit) ist Bestandteil des B+S - Zahlungsverkehrs.
1.3.4 Lösungen für das Treasury
In den Lösungen für das Treasury/ Trading werden die Bereiche
· FX - Management
· Money Market
· Derivative Finanzinstrumente
integriert für Front-, Middle- und Back-Office dargestellt. Für die B+S - Vollanwender entfällt somit eine sonst übliche, aufwendige Schnittstellenrealisierung.
1.3.5 Lösungen für das Risikomanagement
Mit den Modulen des Risikomanagements stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden seit Einführung der Kapitaladäquanzrichtlinie ein Instrument für die Risikomessung und -darstellung im Eigenhandel und auf Gesamtbankebene zur Verfügung. Gleichzeitig werden die Meldeanforderungen der Bankenaufsicht inklusive der Berechnung der Eigenmittelunterlegung erfüllt. Die ermittelten Risiken werden online für
· den Handel
· das Risikocontrolling
· die Finanzbuchhaltung
· die Geschäftsleitung
zur Verfügung gestellt.
1.4 Steuerungssystem
Zur Planung und Steuerung verwendet das Unternehmen vor allem die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Betriebskosten (alle Kosten ohne Finanz- und Steuerergebnis), Liquidität (Bestand an liquiden Mitteln) und EBIT sowie die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/ Bilanzsumme). Diese werden monatlich durch den Vorstand im Rahmen der Monatsabschlüsse analysiert. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator wird vor allem die Mitarbeiter-Fluktuation (Abgänge/ mittlerer Personalbestand) herangezogen, da diese auch die Mitarbeiterzufriedenheit wiederspiegelt. Die Mitarbeiter-Fluktuation wird jährlich im Rahmen der Planung ermittelt.
Das Wachstum wird gemessen anhand der Umsatzveränderung. Das Ziel von B+S ist es, ein stetiges Wachstum zu erreichen. Die Profitabilität wird in erster Linie anhand des EBITs gemessen. Dabei wird versucht, die Kosten möglichst gering zu halten und ein positives Ergebnis anzustreben. Die Steuerung der Liquidität wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement und eine detaillierte Investitionsplanung unterstützt.
Um die Wachstums- und Effizienzpotenziale identifizieren zu können, finden 14-tägig Meetings des Management Boards, Vorstandssitzungen und ein jährliches Strategiemeeting statt. Des Weiteren gibt es eine Jahres- und Investitionsplanung, laufende Prognoserechnungen und Personalplanungen.
1.5 Entwicklung
Die laufende Entwicklung und Verbesserung unserer Softwareprodukte steht im Vordergrund mit unserem Anspruch der Sicherung höchster Qualitätsansprüche.
Die Entwicklungsvorhaben wurden auch im Geschäftsjahr 2013/14 weiter vorangetrieben. Die anfallenden Anpassungsentwicklungen der bereits bei den Kunden eingesetzten Produkte wurden, wie in den letzten Jahren, im Rahmen der bestehenden Wartungsverträge realisiert. Die Produkte wurden zudem auf neue Technologien umgestellt, um die Marktfähigkeit auch für die Zukunft zu gewährleisten.
Die sich in der Wartung befindlichen Produkte werden konsequent einer strengen ROI-Betrachtung unterzogen und das Produktportfolio gestrafft. Teilprodukte, die keine Marktfähigkeit aufweisen, werden nicht mehr weiterentwickelt bzw. eingestellt.
Die Kosten für die Entwicklungen können im IT-Bereich naturgemäß nicht von den Forschungsaufwendungen getrennt werden. Aus diesem Grund ist eine Aktivierung in der Bilanz nicht möglich.
2 Wirtschaftsbericht
2.1 Geschäftsentwicklung
Der positive Trend des Geschäftsjahres 2012/13 konnte durch die bewährte Produktstrategie fortgeführt werden.
Im Geschäftsjahr 2013/14 ist ein operativer Umsatz von TEUR 1.699 erzielt worden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von TEUR 36 bzw. 2 %. Bei den Lizenzverkäufen musste ein Rückgang von TEUR 51 (das entspricht 7 %) auf TEUR 666 verzeichnet werden. Dies liegt vor allem an einer Einmallizenz, die im Vorjahr verkauft werden konnte. Die Wartungs- und Supportumsätze sind im Vergleich zum Vorjahresumsatz um TEUR 51 bzw. 11 % auf TEUR 508 gestiegen. Im Projektgeschäft Solutions musste im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rückgang um TEUR 2 (das entspricht 1 %) auf TEUR 372 verzeichnet werden. Der Schwerpunkt dieser Erlöse liegt ausschließlich auf den Lösungen für das Electronic Banking. Die Umsätze im Bereich Hosting sind um TEUR 28 bzw. 25 % auf TEUR 140 gestiegen. Sonstige Erlöse betrugen TEUR 13 (Vorjahr TEUR 3).
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Erlöse aus Auflösung von Rückstellungen betrug TEUR 1 (Vorjahr TEUR 0) und die periodenfremden Erträge lagen bei TEUR 5 (Vorjahr TEUR 0). Weitere sonstige betriebliche Erträge im Jahr 2013/14 wurden durch Erträge aus Sachbezügen über TEUR 11 (Vorjahr TEUR 10) erzielt. Erlöse mit der B+S Banksysteme Deutschland GmbH wurden durch die Untervermietung von Büroflächen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 10) und durch die Weiterberechnung von verauslagten Kosten in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 13) erzielt. Die Erlöse aus der Weiterberechnung von verauslagten Kosten an die B+S Banksysteme Salzburg GmbH betrug TEUR 212 (Vorjahr TEUR 88).
Im Geschäftsjahr 2013/14 wurden Leistungen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr TEUR 113) bezogen. Davon entfallen TEUR 30 auf eingekaufte Entwicklungsleistungen und TEUR 56 auf Hosting-Leistungen des Tochterunternehmens in Salzburg.
Die Personalkosten sind von TEUR 1.019 im Vorjahr auf TEUR 1.017 im Geschäftsjahr gesunken (- 0,29 %). Dabei entfielen TEUR 860 auf die Gehälter und TEUR 157 auf soziale Abgaben.
Der Rückgang im Bereich der Abschreibungen in 2013/14 um TEUR 6 auf TEUR 12 ist geprägt durch das Auslaufen planmäßiger Abschreibungen und nur geringer Ersatzbeschaffungen von EDV-Hardware und Anschaffung einiger geringwertiger Wirtschaftsgüter.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 624 (Vorjahr TEUR 578). Im Bereich Fuhrpark betrugen die Aufwendungen TEUR 199 (Vorjahr TEUR 42). Davon wurden TEUR 180 an das Tochterunternehmen in Salzburg weiterberechnet. Die Raumkosten lagen bei 74 TEUR (Vorjahr TEUR 101, hierin Umzugskosten in Höhe von TEUR 18 enthalten). Die Kosten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 25 gefallen, ebenso die Kosten für die Hauptversammlung (- TEUR 17), für Versicherungen, Beiträge und Gebühren (‑ TEUR 6), die Aktienbetreuung (- TEUR 3) und die Rechts- und Beratungskosten (- TEUR 1).
Die Zuführung zu den aktiven latenten Steuern betrug im Geschäftsjahr TEUR 189 (Vorjahr TEUR 108). Die Auflösung der Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerrückstellung betrug TEUR 0 (Vorjahr TEUR 83).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2013/14 bei TEUR 206 (Vorjahr TEUR 57). Das EBIT erhöhte sich von TEUR 57 im Vorjahr auf TEUR 205 im Geschäftsjahr. Der Jahresüberschuss betrug TEUR 395 (Vorjahr TEUR 247).
2.2 Auftragslage
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte weiterhin eine Festigung in den wichtigen Kernprodukten festgestellt werden. So konnte man sich bei Bestandskunden auch in neuen finanznahen Nischen etablieren und somit langfristige Lizenz- und Wartungsumsätze sichern. Neben der Realisierung der Neuaufträge wird der vertriebliche Schwerpunkt weiterhin auf die Vermarktung der weiterentwickelten Produktpalette gelegt werden. Mit Bestandskunden wird im Geschäftsjahr 2014/15 ein Fixumsatz von ca. 1.030 TEUR erzielt werden. Für ca. 254 TEUR liegen bereits unterschriebene Aufträge vor und für weitere ca. 106 TEUR wurden bereits Angebote versandt. Über ein Auftragsvolumen von ca. 476 TEUR werden derzeit mit den Kunden Gespräche geführt.
2.3 Prognose/ Ist Vergleich
Der im Vorjahr prognostizierte Umsatz von TEUR 1.800 konnte bis auf TEUR 101 erreicht werden. Diese Differenz lang an einigen Themen mit Bestandskunden, die nicht realisiert werden konnten.
Die operative Gewinnmarge (EBIT/ Umsatz) lag bei 12 % und somit über dem erwarteten Korridor von acht bis zehn Prozent.
2.4 Vermögenslage
Im Geschäftsjahr 2013/14 gibt es kaum Veränderungen in der Vermögensstruktur.
Das Anlagevermögen, bestehend aus Softwarelizenzen in Höhe von TEUR 9, Sachanlagevermögen (Büroeinrichtung und EDV-Ausstattung) in Höhe von TEUR 10 und Anteilen an der B+S Banksysteme Salzburg GmbH in Höhe von TEUR 5.300, beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 77 %, im Vorjahreszeitraum 85 % der Bilanzsumme. Es ist vollständig durch das Eigenkapital finanziert. Die Werthaltigkeit der Anteile an der Tochtergesellschaft wird jährlich durch einen Impairmenttest überprüft.
Beim kurzfristig gebundenen Vermögen ist zum Bilanzstichtag eine geringfügig höhere Bindung in Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zu beobachten. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Lizenzabrechnungen zum Bilanzstichtag und kurz vor dem Bilanzstichtag fertiggestellte Projekte. Der Anteil des Umlaufvermögens erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 18 % der Bilanzsumme (2012/13 13 % der Bilanzsumme). Dabei erhöhte sich auch der prozentuale Anteil an liquiden Mitteln von 4 % im Vorjahr auf 8 %. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 490 (Vorjahr TEUR 85) und bestanden vor allem aus der Weiterberechnung von verauslagten Kosten.
Die aktiven latenten Steuern betrugen im Geschäftsjahr 2013/14 TEUR 304 (Vorjahr TEUR 115).
Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten (inkl. passivem Rechnungsabgrenzungsposten) nahm im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 239 zu und beträgt nun 6 % (Vorjahr 3 %) der Bilanzsumme. Dabei stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr 2013/14 um TEUR 13 auf TEUR 46, die erhaltenen Anzahlungen stiegen von TEUR 2 auf TEUR 3 und die sonstigen Verbindlichkeiten nahmen um TEUR 46 auf TEUR 20 ab. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bestehen überwiegend aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 353 (Vorjahr TEUR 82). Diese erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr, da während des Geschäftsjahres nur ein geringfügiger Ausgleich der Forderungen und Verbindlichkeiten stattgefunden hat.
2.5 Finanzlage
Die Liquidität zum Bilanzstichtag ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 278 auf TEUR 582 gestiegen und ist auch im Geschäftsjahr 2013/14 zu jeder Zeit durch Verträge mit Bestandskunden gesichert gewesen. Der Mittelfluss zum Bilanzstichtag aus der operativen Geschäftstätigkeit betrug TEUR +200 (Vorjahr TEUR +138). Der Nettozahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -1 (Vorjahr TEUR -34). Aus der Finanzierungstätigkeit ergaben sich Zahlungsflüsse in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr TEUR 0) durch den Verkauf der eigenen Anteile. Die Verbindlichkeiten bestehen überwiegend aus den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen. Diese werden, wie auch die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, mit dem 3-Monats-Euro-Libor verzinst. Wesentliche Investitionen sind im kommenden Geschäftsjahr nicht geplant. Es besteht eine zugesagte Kreditlinie über TEUR 100, die aber noch nie in Anspruch genommen wurde.
Das Eigenkapital hat sich um den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss verändert und sich in der Minderung des Bilanzverlustes niedergeschlagen, der auf das Folgejahr vorgetragen wird. Ferner hat sich durch den Verkauf der eigenen Anteile das Eigenkapital um TEUR 104 verbessert. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital TEUR 6.045 (+ TEUR 498). Die Eigenkapitalquote beträgt 87,57 % (Vorjahr 88,70%).
Ziel des Finanzmanagement ist es, die Liquidität zu sichern und zu erhalten, die Eigenkapital-Quote zu maximieren.
2.6 Investition und Finanzierung
Das Anlagevermögen hat sich nicht nennenswert verändert. Neue Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2013/14 lediglich im Bereich des Sachanlagevermögens mit TEUR 1 vorgenommen. Wesentliche Investitionsverpflichtungen lagen zum Stichtag nicht vor.
2.7 Personalentwicklung
Die Entwicklung der Personalstruktur im Geschäftsjahr 2013/14 kann wiederum als ausgeglichen bezeichnet werden. Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt in 2013/14: 16 Mitarbeiter sowie 2 Vorstände, gegenüber 17 Mitarbeiter und 2 Vorstände im Durchschnitt Geschäftsjahres 2012/13.
Die Fluktuations-Rate betrug im Geschäftsjahr 2013/14 0 % im Gegensatz zum Vorjahr mit 17,64 %. Dies spiegelt auch die gestiegene Mitarbeiterzufriedenheit wieder.
Neben einer ausgewogenen Stellenbesetzung kommt der laufenden Fortbildung unserer Mitarbeiter erhöhte Bedeutung zu; nur so können wir weiterhin den hohen Qualitätsansprüchen unserer Kunden positiv begegnen.
2.8 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
In einem weiterhin schwierigen Umfeld konnte B+S seine Umsätze um 2% erhöhen.
Unter Berücksichtigung der zuvor genannten Sachverhalte sind wir mit der Lage des Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf die um den Bilanzstichtag abgeschlossenen Neuverträge, zufrieden.
3 Nachtragsbericht
Wesentliche Ereignisse haben sich seit dem Bilanzstichtag nicht ereignet. Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Konzernentwicklung nach sich ziehen könnten.
4 Prognosebericht
Durch die Positionierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Markt, mit einer deutlichen Intensivierung der Kunden- und Partnerbeziehungen, ist wiederum ein weiteres stabiles Geschäftsjahr zu erwarten. Ziel ist es weiterhin, neben dem Neukundengeschäft die Geschäftsbeziehung zu Bestandskunden weiter auszubauen und darüber eine deutliche Steigerung des operativen Geschäftsbetriebes zu erreichen
Aufgrund der Weiterentwicklung des Produktportfolios in den Kerngeschäften geht die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2014/15 von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf aus. So ist für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatz in Höhe von ca. TEUR 1.870 geplant. Die Prognose basiert auf den vorhandenen Bestandsverträgen, sowie auf den laufenden Vertriebsprojekten, aus denen wir in Zusammenhang mit den im Berichtsjahr entwickelten neuen Produkten, wie zum Beispiel I-Apps, EBICS-Server, IBAN-Konverter, SEPA-Datenträgerkonvertierung, das Wachstum erreichen wollen. Bei erwarteten Kosten von ca. TEUR 1.675 in 2014/15 wird des EBIT bei ca. TEUR 195 im kommenden Geschäftsjahr liegen. Aufgrund der positiven EBITs und der geringen Investitionstätigkeit erwartet die Gesellschaft auch einen leichten Anstieg der Liquidität und der Eigenkapitalquote.
Die Erreichung dieser Zielsetzung ist jedoch von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Aufgrund der besonderen Situation im EURO - Raum sind treffende Prognosen nur schwer zu erstellen.
Um den nichtfinanziellen Leistungsindikator der Mitarbeiter-Fluktuation möglichst niedrig zu halten, werden neben diversen sozialen Leistungen Schulungen und Fortbildungen durchgeführt, um die Mitarbeiterzufriedenheit weiter zu verbessern.
5 Chancen und Risiken
5.1 Risikomanagement, Rechnungslegungsbezogenes Risikomanagementsystem und internes Kontrollsystem
Der zentrale Baustein des Risikomanagementsystems ist die Erkennung und Eingrenzung betrieblicher Risiken durch die vorhandenen Überwachungs-, Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme. Chancen werden im Management-System nicht erfasst. Die Risikomanagementstrategie verfolgt die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Vermeidung und Verringerung von Risiken sowie die Übertragung dieser auf Dritte. Im Rahmen einer definierten Risikobereitschaft geht B+S bewusst Risiken ein, wenn diese unvermeidbar sind oder wahrscheinlich durch Chancen kompensiert werden. Ein Risikomanagementsystem gibt keine absolute Garantie für die Vermeidung von Risiken. Es unterstützt die Handhabung, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu überwachen, zu steuern und die Unternehmensziele zu erreichen.
Die Einrichtung und die wirksame Unterhaltung des Risikomanagementsystems liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der B+S. Die Risikoüberwachung, -früherkennung, -analyse, -steuerung und ‑kommunikation beziehen die Leiter der wesentlichen Funktionsbereiche ein. Zur Unterhaltung und Umsetzung des Systems bestehen Richtlinien zur Risikoberichterstattung. Der B+S hat sein Risikomanagementsystem stetig ausgebaut und kontinuierlich an die aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen angepasst.
Generell umfassen das Risikomanagementsystem und das interne Kontrollsystem auch die rechnungslegungsbezogenen Prozesse. Das interne Kontrollsystem ist so ausgerichtet, dass es ausreichend Sicherheit für die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung sowie die Erstellung der extern publizierten Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses gewährleistet. Es unterstützt zudem die Steuerung und Kontrolle des gesamten Konzerns. Darüber hinaus unterliegt der Jahresabschluss einmal jährlich einer Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer.
Das interne Kontrollsystem folgt einer Risikoinventur, die systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern der B+S Gruppe abdeckt. Im Rahmen der Revision und Prüfung nach ISAE3402 (Assurance Reports on Service Organisation) wird die Einhaltung der festgelegten Sicherheitsstandards geprüft. Das System berücksichtigt sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifischen Besonderheiten als auch die relevanten Vorschriften. Es wird im Rahmen der laufenden Revision festgelegt, welche gesetzlichen Vorschriften und damit einhergehende interne Richtlinien eingehalten und überwacht werden müssen.
Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind die wesentlichen Merkmale des bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehenden internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems wie folgt:
Für alle wesentlichen, rechnungslegungsrelevanten Prozesse wird das Prinzip der Funktionstrennung beachtet (u.a. Vieraugenprinzip, analytische Prüfungen). Das eingesetzte Personal verfügt über die notwendige Fachausbildung und besucht regelmäßige Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen. Die Bilanzierung erfolgt gemäß der konzernweiten Bilanzierungsrichtlinie.
Die eingesetzten EDV-Systeme und Tools sind durch entsprechende Einrichtungen im EDV-Bereich gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird Standardsoftware verwendet, für weiterführende Verarbeitungsprozesse wird hauptsächlich Excel als Verarbeitungstool eingesetzt. Alle rechnungslegungsrelevanten Schlüsselfunktionen sind im Organigramm direkt dem Vorstand zugeordnet.
Die B+S Gruppe ist im Rahmen der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit auf funktionierende EDV- und Kommunikationssysteme angewiesen. Um Störungen, Beeinträchtigen oder Defekte an der IT-Infrastruktur oder einzelner Komponenten dieser Systeme zu vermeiden und Störanfälligkeiten frühzeitig zu erkennen, wird eine laufende Revision nach dem Standard ISAE 3402 (International Standard on Assurance Engagement) durchgeführt und durch externe Dienstleister einer jährlichen Prüfung unterzogen.
Jedes Jahr wird ein Risk-Assessmentbericht erstellt, der mit dem Vorstand erörtert wird und ggf. werden verbessernde Maßnahmen eingeleitet. Im IT Security Framework als Teil des Risikomanagements wird das erforderliche Sicherheitsniveau der IT-Systeme des Unternehmens festgelegt. Die IT-Sicherheitsrichtlinie, die ebenfalls Bestandteil des Risikomanagements ist, regelt die besonderen Sicherheitsbedürfnisse und Anforderungen des Unternehmens sowie die Umsetzung beim Betrieb von IT-gestützten Verfahren bzw. den beim Unternehmen eingesetzten IT-Systemen. Daneben gibt es einen Computer Security Incident Response Plan (CSIRP) für den Fall, dass ein unerwartetes Ereignis, das eine unmittelbare oder mögliche Auswirkung auf die Organisation, Vermögen oder Ansehen hat eintritt. Dies war im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht der Fall.
Die Rechnungslegung erfolgt gemäß den im Anhang beschriebenen Grundsätzen. Die Mitarbeiter des Rechnungswesens sind direkt dem Vorstand unterstellt. Dieser überzeugt sich in kurzen regelmäßigen Abständen von der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Ferner hat der Vorstand direkten Zugriff auf das Controlling-Tool, so dass ständig eine Überwachung durchgeführt wird. Durch ein Customer Relationship Management Tool wird der geplante und der realisierte Umsatz wöchentlich mit den verantwortlichen Mitarbeitern verifiziert. Ferner erfolgt stetig eine Plan-Ist-Abweichungsanalyse in Bezug auf Umsatz und Kosten. Die Überwachung der Liquidität erfolgt wöchentlich. Alle Eingangsrechnungen werden durch den verantwortlichen Vorstand freigegeben.
Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das kommende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Juli 2014 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen, gesichert.
Obwohl es sich beim überwiegenden Anteil der Kunden um Bankinstitute mit sehr geringem Ausfallrisiko handelt, kann ein Forderungsausfall dennoch nicht ausgeschlossen werden. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird die Bonität eines Unternehmens vor Annahme eines Auftrages durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft überprüft. Ein im Bereich der Finanzbuchhaltung installiertes Mahnwesen sichert außerdem die termingerechte Einbringung von offenen Forderungen.
Das Ergebnis des Kennzahlensystems mit Früh- und Spätindikatoren führt zur Identifizierung von internen und externen Risiken und gewährleistet dem Management eine nachhaltige Kontrolle der Unternehmensziele. Mögliche Bedrohungen können frühzeitig erkannt und entsprechende Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.
5.2 Marktrisiken
Die Weltwirtschaft hat ab der zweiten Jahreshälfte 2013 wieder einen leichten Aufschwung erhalten. Jedoch ist das Zinsniveau nach wie vor sehr gering. Als Folge dessen sind die Institute noch immer gezwungen, mit Kosteneinsparungen im Personal- aber auch im Investitionsbereich zu reagieren. An diesen Rahmenbedingungen wird sich in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht viel ändern. Auf kurze Sicht muss zunächst im Zuge genereller Einsparungen auch bei den Investitionen in Software-Projekte mit Kürzungen gerechnet werden.
5.3 Marktchancen
Der bei den Banken durch die Krise entstandene Kostendruck und die damit notwendigen Personaleinsparungen werden mit effizienterer Technik ausgeglichen und damit insbesondere Software beschafft.
Zudem ist mit einem noch stärkeren Konzentrationsprozess in der Finanzbranche und einer verstärkten Verlagerung von IT-Infrastruktur auf Rechenzentren zu rechnen. B+S hat diesen Trend frühzeitig erkannt und kann durch den Betrieb eines Rechenzentrums die entsprechende Dienstleistung anbieten. Diese wird auch von den Kunden gerne in Anspruch genommen.
5.4 Personalrisiken
Die Entwicklung des Arbeitsmarkts am Standort München ist weiterhin positiv und wird auch für die kommenden zwei Jahre verhalten optimistisch gesehen. Die Situation am IT – Sektor hat sich zu den Vorjahren kaum verändert; die Anzahl von Absolventen der einschlägigen Fach- bzw. Hochschulen ist konstant. Bislang gab es bei B+S keinerlei Schwierigkeiten, geeignete neue Mitarbeiter zu finden. Wie jedes technisch innovative Unternehmen ist B+S jedoch auch vom Know-How der einzelnen Mitarbeiter abhängig. Als Gegenmaßnahme begegnet B+S den Personalrisiken mit gezielten Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit. Diese werden zudem durch stetige Fortbildungsmaßnahmen erhöht.
5.5 Produktrisiken
Aufgrund der sehr innovativen Branche besteht immer ein Risiko, dass Markttrends nicht rechtzeitig erkannt und bedient werden. Ferner müssen die entwickelten Produkte vor dem Hintergrund der hohen Regulationsdichte und der Anzahl der zu beachtenden Vorschriften der Finanzbranche bestehen.
5.6 Produktchancen
Durch die Straffung des Produktportefeuilles wurde ein ausgewogenes Chancen- / Risikoverhältnis erreicht. Einerseits wird durch die Spezialisierung am Markt eine bedeutend höhere Akzeptanz erzielt, andererseits können die vorhandenen Kapazitäten gezielt für momentan benötigte Lösungen eingesetzt werden.
Es ist aber Ziel der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, das Lizenz- und ASP-Geschäft (=Rechenzentrumsbetrieb) weiter voranzutreiben, um eine größere Diversifikation und somit größtmögliche wirtschaftliche Sicherheit zu erreichen. Im stattfindenden Verdrängungswettbewerb hat sich B+S Banksysteme durch die bekannt hohe Qualität und die innerhalb der Branche kommunizierte hohe Kundenzufriedenheit gut behaupten können.
5.7 Ausfallrisiko
Die B+S erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit drei Kunden jeweils mehr als 10 % ihres Umsatzes und mit diesen drei Kunden zusammen ca. 47 %. Der Verlust eines einzelnen dieser Kunden würde jedoch nicht zu einem bestandsgefährdenden Entfall von Einnahmen und Deckungsbeitrag führen.
Die B+S vertreibt Ihre Produkte im Banken- und Finanzsektor. Die den Geschäften zugrunde liegenden Verträge sind privatwirtschaftliche Verträge und unterliegen dem üblichen Geschäftsrisiko und somit auch dem Risiko eines Forderungsausfalls. Die Kunden der B+S Gruppe gehören überwiegend zum Bankensektor und das Ausfallrisiko ist demnach als eher gering einzuschätzen. Ein Forderungsausfall kann dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es wird deshalb die Bonität vor Auftragsannahme geprüft.
5.8 Haftungsrisiko
In der Softwareentwicklung ist das Auftreten unvorhersehbarer Programmierfehler nicht auszuschließen. In den Kundenverträgen der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind entsprechende Bestimmungen enthalten, die das Risiko des Unternehmens bezüglich potenzieller Produkt- und Haftungsansprüche begrenzen. Entsprechende Versicherungen zur Einschränkung der Risiken hat das Unternehmen abgeschlossen. Es ist jedoch möglich, dass die haftungsbegrenzenden Vertragsbestimmungen nicht in allen Fällen ausreichend sind und dadurch Risiken entstehen.
Obwohl bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bislang keine Fälle von Produkt- oder Projekthaftung oder Ansprüche wegen wirtschaftlichen Verlusten geltend gemacht worden sind, ist die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dem Risiko derartiger Ansprüche ausgesetzt. Um ein eventuelles Risiko für das Unternehmen klein zu halten, wurde eine Versicherung für Vermögensschäden abgeschlossen.
5.9 Finanzrisiken
Die B+S finanziert sich im Wesentlichen aus dem operativen Cashflow. Darüber hinaus bestehenden Verbindlichkeiten, denen finanzielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Zahlungsmittel und Zahlungsmittel- äquivalente gegenüberstehen. Verschlechterungen in der Vermögens- Finanz- und Ertragslage im Tochterunternehmen B+S Banksysteme Salzburg GmbH können sich bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft in der Beteiligungsbewertung, der Bewertung der Konzernforderungen und unmittelbar in der Liquiditätssituation niederschlagen. Die Fremdfinanzierung im Tochterunternehmen B+S Banksysteme Salzburg GmbH ist mit einer Kapitalgarantie durch die ehemaligen Gesellschafter abgesichert. Um das Risiko auf möglichst geringem Niveau zu halten, wird die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf Basis der monatlichen Meldungen und Quartalsabschlüsse sowohl im Einzelabschluss als auch im Konzern analysiert sowie die Prognosen mit Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr abgeglichen.
5.10 Finanzchancen
Als Chance ist das niedrige Zinsniveau zu sehen. Dieses wirkt sich positiv auf das Finanzergebnis des Tochterunternehmens und somit auch auf das Konzernergebnis aus.
5.11 Währungsrisiken
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erbringt nur Umsätze im EURO-Raum. So dass Währungsrisiken für die Gesellschaft keine Rolle spielen.
5.12 Zusammenfassung
Alle genannten Risikofaktoren können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beeinflussen. Auf Grund der Erfahrungen der letzten Jahre und auf Grund der Tatsache, dass bis zum heutigen Tag kein Versicherungsfall eingetreten ist, wird das Risiko vom Vorstand als gering eingeschätzt.
Die weitere Werthaltigkeit des per 30. Juni 2014 bestehenden Beteiligungsansatzes an der B+S Salzburg GmbH, Österreich ist von der Liquidität und der Erreichung der Planzahlen in der B+S Gruppe Salzburg, Österreich abhängig.
Insgesamt sind die Risiken begrenzt. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach Einschätzungen des Vorstands gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Einzelrisiken, die als existenziell einzustufen wären. Aufgrund der Cashflow-Stärke des Geschäfts und der soliden Finanzierungsstruktur sieht die Unternehmensführung auch in der Gesamtsumme der einzelnen Risiken den Fortbestand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft nicht gefährdet.
In der nachfolgenden Tabelle werden die zuvor genannten Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, ihrer möglichen finanziellen Auswirkung und der daraus abgeleiteten Gesamtbeurteilung in einem Top-Down-Ansatz dargestellt. Dabei ist bei der Eintrittswahrscheinlichkeit zu unterscheiden in unwahrscheinlich (0% - 40%), eventuell (41% - 60%) und wahrscheinlich (61% - 99%). Die möglichen finanziellen Auswirkungen, bezogen auf das EBIT, können unbedeutend, wesentlich oder gravierend sein.
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| Risiken | Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche finanzielle Auswirkung | Gesamtbeurteilung |
|---|---|---|---|
| Marktrisiken | eventuell | wesentlich | relevant |
| Personalrisiken | eventuell | wesentlich | relevant |
| Produktrisiken | eventuell | wesentlich | relevant |
| Ausfallrisiken | unwahrscheinlich | wesentlich | unwesentlich |
| Haftungsrisiken | unwahrscheinlich | wesentlich | unwesentlich |
| Finanzrisiken | unwahrscheinlich | unbedeutend | unwesentlich |
| Währungsrisiken | unwahrscheinlich | unbedeutend | unwesentlich |
Unabhängig davon werden Bestandspflege, gezielte Leistungsoptimierungen und vorausschauende Realisierung von zum Beispiel regulatorischen Anforderungen auch künftig die Umsatzbasis im Unternehmen absichern. Aus den daraus resultierenden vertraglich fixierten Einnahmen sollen auch zukünftig alle Fixkosten abgedeckt werden.
Zusätzliches Wachstum wird im Wesentlichen durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern und durch beste Referenzen innerhalb der Bankenbranche erzielt werden.
In der nachfolgenden Tabelle werden die zuvor genannten Chancen analog der Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, ihrer möglichen finanziellen Auswirkung und der daraus abgeleiteten Gesamtbeurteilung in einem Top-Down-Ansatz dargestellt:
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| Chancen | Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche finanzielle Auswirkung | Gesamtbeurteilung |
|---|---|---|---|
| Produktchancen | wahrscheinlich | wesentlich | wesentlich |
| Marktchancen | wahrscheinlich | wesentlich | wesentlich |
| Finanzchancen | eventuell | unbedeutend | unwesentlich |
6 Übernahmerelevante Angabe (Angabepflichten gemäß § 289 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht nach § 175 Abs. 2 AktG n.F.)
6.1 Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals (Abs. 4 Nr. 1)
Das Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beträgt EUR 6.209.933,00 und ist in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt.
6.2 Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen (Abs. 4 Nr. 2)
Die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind nicht beschränkt.
6.3 Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital (Abs. 4 Nr. 3)
Herr Berger (Österreich) ist mit 25,16%, Herr Bauch (Deutschland) mit 23,59%, die COR&FJA AG (Leinfelden-Echterdingen, Deutschland) mit 21,78% und Herr Martin Saidler (Schweiz) mit 3,00% am Kapital der Gesellschaft beteiligt.
6.4 Inhaber von Aktien mit Sonderrechten (Abs. 4 Nr. 4)
Es gibt bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Inhaber von Aktien, die Sonderrechte oder Kontrollbefugnisse besitzen.
6.5 Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen (Abs. 4 Nr. 5)
Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gibt es keine Arbeitnehmerbeteiligung in Form von Aktien.
6.6 Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über Satzungsänderungen (Abs. 4 Nr. 6)
Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt gemäß §§ 84, 85 AktG, die Änderung der Satzung gemäß §§ 133, 179 AktG.
6.7 Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien (Abs. 4 Nr. 7)
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 23. Februar 2016 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 3.104.966,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Des Weiteren gelten folgende gesetzliche Regelungen: für die Ermächtigung zur Aktienausgabe aus dem genehmigten Kapital §§ 202 ff. AktG, zur Ausgabe von Wandel- oder Gewinnschuldverschreibungen § 221 AktG und zum Erwerb eigener Aktien § 71 Abs. 1 Nr. 6-8 AktG.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung oder zum Zeitpunkt der Ausnutzung der Ermächtigung (maßgebend ist die niedrigere Grundkapitalziffer). Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden; ferner sind auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandel- und/oder Optionsrecht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen aufgrund einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Veräußerung der Aktie.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.
Der Vorstand wird ebenfalls ermächtigt, die eigenen Aktien, mit Zustimmung des Aufsichtsrats als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen zu verwenden. Der Wert (Preis), zu dem Aktien der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung in diesem Buchstaben verwendet werden, darf den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreiten. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Verwendung der Aktie.
Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug der Maßnahmen zu vorstehenden Absätzen ausgeschlossen. Die oben genannten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden.
6.8 Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen (Abs. 4 Nr. 8)
Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
6.9 Entschädigungsvereinbarungen (Abs. 4 Nr. 9)
Zurzeit gibt es bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Entschädigungsvereinbarung mit den Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots. Die Mitglieder des Vorstands haben ein Sonderkündigungsrecht und für den Fall der Ausübung dieses Rechts einen Entschädigungsanspruch in Form von Fortzahlung des Zieljahreseinkommens für maximal 36 Monate.
7 Vergütungsbericht (Angabepflichten gemäß § 289 Absatz 2 Nr. 5 HGB)
Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung des durchschnittlichen, auf einen 3-Jahreszeitraum bezogenen Konzernergebnisses vor Steuern abhängig.
Der Vergütungsanspruch der Vorstände für die Vorstandstätigkeit bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München einschließlich der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Tochterunternehmen betrug im Geschäftsjahr 2013/14 insgesamt TEUR 544 (Vorjahr TEUR 580). Davon entfielen auf die erfolgsbezogene Komponente TEUR 0 (Vorjahr TEUR 42). Zur weiteren Aufgliederung verweisen wir auf die Anhangsangaben.
Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten
Der Vergütungsanspruch für den Vorstand Peter Bauch wurde zum Teil bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München und zum Teil bei der B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Österreich als Personalaufwand berücksichtigt. Die Bezüge des Vorstandes Wilhelm Berger wurden ausschließlich durch Tochterunternehmen ausbezahlt und der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München anteilig weiter belastet.
Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 20 (Vorjahr TEUR 20), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Prof. Dr. Johann Bertl mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10).
8 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB
An dieser Stelle wird auf den Corporate Governance Kodex Bericht verwiesen.
Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht: http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=301&Itemid=59.
Die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat lässt sich im Wesentlichen wie folgt beschreiben: Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland unterliegen den Vorschriften des deutschen Aktienrechts und im Falle einer Börsennotierung gemäß § 3 Absatz 2 AktG bestimmten Regelungen des Kapitalmarktes sowie den Bestimmungen der Satzung sowie den jeweils erlassenen Geschäftsordnungen. Die gesetzlichen Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat kann Ausschüsse bilden. Die Kompetenzen dieser Organe sind im Aktiengesetz, der Satzung sowie in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt. Aufgrund der Größe der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2013/14 jedoch keine Ausschüsse gebildet.
München, 04. September 2014
Wilhelm Berger, Vorstand
Peter Bauch, Vorstand
Bilanz (HGB)
Hinweis:
Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von + / - einer Einheit (TEUR, %, usw.) auftreten.
AKTIVA
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| in TEUR | Jahr 2013/14 30.06. | Jahr 2012/13 30.06. |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. EDV-Software | 9 | 17 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10 | 13 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.300 | 5.300 |
| Summe Anlagevermögen | 5.319 | 5.330 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 145 | 412 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 490 | 85 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 46 | 18 |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | ||
| 1. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 582 | 278 |
| Summe Umlaufvermögen | 1.263 | 793 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 16 | 16 |
| D. Aktive latente Steuern | ||
| Aktive latente Steuern | 304 | 115 |
| BILANZSUMME AKTIVA | 6.903 | 6.254 |
| Passiva | ||
| in TEUR | Jahr 2013/14 30.06. | Jahr 2012/13 30.06. |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital abzüglich eigene Anteile zum Nennwert | 6.210 0 | 6.210 -80 |
| II. Kapitalrücklage | 1.876 | 1.852 |
| III. Bilanzverlust | -2.041 | -2.435 |
| Summe Eigenkapital | 6.045 | 5.547 |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Sonstige Rückstellungen | 140 | 195 |
| Summe Rückstellungen | 140 | 195 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Erhaltene Anzahlungen | 3 | 1 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 46 | 33 |
| 3. Verbindlichkeiten gg. verbundene Unternehmen | 353 | 82 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 20 | 66 |
| Summe Verbindlichkeiten | 421 | 182 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 296 | 330 |
| BILANZSUMME PASSIVA | 6.903 | 6.254 |
Gewinn- und Verlustrechnung (HGB) in TEUR
Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von + / - einer Einheit (TEUR, %, usw.) auftreten.
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| Jahr 2013/14 01.07. - 30.06. | Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. | |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 1.699 | 1.663 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 251 | 122 |
| Summe Betriebliche Erlöse | 1.950 | 1.785 |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) bezogene Leistungen | -92 | -113 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -860 | -870 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -157 | -149 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -12 | -18 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -624 | -578 |
| Summe Betriebliche Aufwendungen | -1.744 | -1.728 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1 | 0 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 |
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 206 | 57 |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (davon Veränderung aktiver latenter Steuern) | 189 (189) | 191 (108) |
| 11. Sonstige Steuern | -1 | -1 |
| 12. Jahresüberschuss | 395 | 247 |
| 13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -2.435 | -2.682 |
| 14. Bilanzverlust | -2.041 | -2.435 |
Anhang
Vorbemerkung
Der Jahresabschluss der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB i.V.m. § 264d HGB. Zur besseren Übersichtlichkeit erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses in Tausend Euro (TEUR). Hierbei können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
Anteilsbesitz
Der Anteilsbesitz der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft umfasst die folgenden Gesellschaften:
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| Beteiligungsunternehmen | Anteil in % |
Währung | Eigen kapital | Ergebnis | |
|---|---|---|---|---|---|
| B+S Banksysteme Salzburg GmbH Salzburg, Österreich | 1 | 100 | TEUR | -2.512 | 7.096 |
| B+S Banksysteme Deutschland GmbH München, Deutschland | 1 2 | 100 | TEUR | 368 | 126 |
| B+S Banksysteme Schweiz AG Hilterfingen, Schweiz | 1 2 | 100 | TCHF | 249 | 55 |
Zu (1): Die Angaben beziehen sich jeweils auf den nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschluss in der angegebenen Landeswährung.
Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wird im Einzelnen nach den folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt:
Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (längstens über fünf Jahre) planmäßig abgeschrieben. Vom Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB, selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu aktivieren, wird kein Gebrauch gemacht.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear ermittelt.
Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.
Liquide Mittel werden zum Nennwert bilanziert.
Eigene Anteile werden im Eigenkapital offen vom gezeichneten Kapital (Grundkapital) abgesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste, erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sind zu berücksichtigen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen, der von der Bundesbank bekannt gegeben wird.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.
Über die passive Rechnungsabgrenzung werden Erträge aus Lizenz- und Wartungsverträgen, deren Restlaufzeit über den Bilanzstichtag hinausgeht, zeitanteilig abgegrenzt.
Für die Ermittlung von latenten Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dieser beinhaltet Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Für aktive Steuerabgrenzungen wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzerläuterungen
1. Die Entwicklung des Anlagevermögensfür das Geschäftsjahr 2013/14 stellt sich wie folgt dar:
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten in TEUR |
01.07.2013 | Zugänge | Abgänge | 30.06.2014 |
|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| EDV-Software | 54 | 0 | 0 | 54 |
| 54 | 0 | 0 | 54 | |
| Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 100 | 1 | -6 | 95 |
| 100 | 1 | -6 | 95 | |
| Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.300 | 0 | 0 | 5.300 |
| 5.300 | 0 | 0 | 5.300 | |
| 5.454 | 1 | -6 | 5.449 |
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| Aufgelaufene Abschreibungen in TEUR |
01.07.2013 | Zuführung | Zuschreibung | Auflösung | 30.06.2014 |
|---|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| EDV-Software | 37 | 8 | 0 | 0 | 45 |
| 37 | 8 | 0 | 0 | 45 | |
| Sachanlagen | |||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 87 | 4 | 0 | -6 | 85 |
| 87 | 4 | 0 | -6 | 85 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 124 | 12 | 0 | -6 | 130 |
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| Nettobuchwerte in TEUR |
2013/14 | 2012/13 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| EDV-Software | 9 | 17 |
| 9 | 17 | |
| Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10 | 13 |
| 10 | 13 | |
| Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.300 | 5.300 |
| 5.300 | 5.300 | |
| 5.319 | 5.330 |
2. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen der B+S Banksysteme Deutschland GmbH und resultieren aus dem umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnis sowie weiterverrechneten Kosten.
3. Die Entwicklung des Eigenkapitals für das Geschäftsjahr 2013/14 stellt sich wie folgt dar:
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| Entwicklung des Eigenkapitals in TEUR |
Grundkapital | Eigene Anteile | Kapitalrücklage | Bilanzergebnis | Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 30.06.2011 | 6.210 | -80 | 1.852 | -3.447 | 4.535 |
| Jahresüberschuss | 765 | 765 | |||
| Stand zum 30.06.2012 | 6.210 | -80 | 1.852 | -2.682 | 5.300 |
| Jahresüberschuss | 247 | 247 | |||
| Stand zum 30.06.2013 | 6.210 | -80 | 1.852 | -2.435 | 5.547 |
| Verkauf eigener Anteile | 80 | 24 | 0 | 104 | |
| Jahresüberschuss | 395 | 395 | |||
| Stand zum 30.06.2014 | 6.210 | 0 | 1.876 | -2.041 | 6.045 |
4. Das voll eingezahlte Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beträgt EUR 6.209.933,00. Es ist eingeteilt in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24. Februar 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 23. Februar 2016 das Grundkapital um bis zu EUR 3.104.966,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 je Aktie gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Bei Ausnutzung der Ermächtigung kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden, zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Wandlungs- und Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, zur Erschließung neuer Kapitalmärkte im Ausland, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet.
5. Eigene Aktien werden gemäß § 272 Abs. 1a HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt und enthielten 80.000 eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00, gesamt somit EUR 80.000. Die Aktien wurden im Zusammenhang mit der Erfüllung des abgeschlossenen Vergleichs zur Umsetzung der Hauptversammlungsbeschlüsse vom 02. Oktober 2007 durch die Übernehmer der im Wege der Sachkapitalerhöhung ausgegebenen neuen Aktien zum 01. Dezember 2008 eingelegt. Diese wurden im Einlagezeitpunkt mit dem Ausgabebetrag der im Wege der Sachkapitalerhöhung ausgegebenen neuen Aktien von EUR 1,30 je Aktie bewertet. Da die Bewertung der eigenen Anteile zum Nennbetrag von EUR 80.000 zu erfolgen hat, war die Differenz mit der Kapitalrücklage zu verrechnen. Am 26. März 2014 wurde die gesamten 80.000 eigenen Aktien zum Kurs von EUR 1,30 je Aktie verkauft. Dabei erfolgte die Buchung zum Nennbetrag von EUR 80.000 gegen das gezeichnete Kapital und des Agios in Höhe von EUR 24.000 gegen die Kapitalrücklage.
6. Die Entwicklung der Sonstigen Rückstellungen, die eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben, ist dem Rückstellungsspiegel zu entnehmen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.
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| Rückstellungsspiegel in TEUR |
01.07.2013 | Zuführung | Verbrauch | Auflösung | 30.06.2014 |
|---|---|---|---|---|---|
| Aufsichtsratsvergütung | 47 | 40 | -40 | 0 | 47 |
| Kosten für Hauptversammlung | 37 | 13 | -24 | 0 | 26 |
| Mitarbeiterboni | 33 | 3 | -33 | 0 | 3 |
| Ausstehender Urlaub | 21 | 30 | -21 | 0 | 30 |
| Ausstehende Eingangsrechnungen | 6 | 0 | -2 | -1 | 3 |
| Jahresabschluss, Prüfung und Offenlegung | 45 | 45 | -65 | 0 | 25 |
| Rückstellungen für Gewährleistungen | 5 | 0 | 0 | 0 | 5 |
| Berufsgenossenschaftsbeiträge | 1 | 1 | -1 | 0 | 1 |
| 195 | 132 | -186 | -1 | 140 |
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entwickelt Finanzdienstleistungsprodukte. Diese Produkte und Lösungen werden in Form von Projekten im Rahmen einer Generalunternehmerschaft ausgeführt. Aus derartigen Projekten können Haftungen und Risiken entstehen. Diverse Projekte sind an strategisch wichtigen Stellen in den Rechenzentren von Kreditinstituten durchgeführt worden bzw. sind zum Teil in Vorbereitung. Einige Verträge beinhalten für diese Projekte ein Pönale im Fall einer Projekt-Zeitüberschreitung bzw. auch bedeutende Haftungsregelungen. Die Gesellschaft versucht teilweise diese Risiken bei Bedarf über Versicherungen zu decken und damit eine Risikovorsorge zu treffen. Die eigenen Produkte durchlaufen verschiedenste Qualitätsanforderungen sowie –prüfungen. Aus Vorsichtsgründen wurden im Geschäftsjahr für derartige mögliche Risiken sowie mögliche Kulanzen Rückstellungen gebildet.
7. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig.
8. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend aus Lieferungen und Leistungen durch die B+S Banksysteme Salzburg GmbH.
Weitere Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen.
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| Verbindlichkeitsspiegel in TEUR |
Jahr 2013/14 30.06. | Jahr 2012/13 30.06. |
|---|---|---|
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 3 | 2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 46 | 33 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 353 | 82 |
| Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer | 0 | 44 |
| Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Lohnsteuer/ Kirchensteuer/ Solidaritätszuschlag | 14 | 15 |
| Verbindlichkeiten soziale Sicherheit | 6 | 3 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 0 | 3 |
| 421 | 182 |
9. Latente Steuern
Temporäre Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen (wie bereits im Vorjahr) zum Bilanzstichtag nicht. Einzige Abweichung stellen die steuerlichen Verlustvorträge dar, die zu einer aktiven latenten Steuer führen können.
Von den gesamten Verlustvorträgen sind auf steuerlich voraussichtlich realisierbare Beträge von 920 TEUR (Vorjahr 350 TEUR) unter Zugrundelegung eines zusammengefassten Ertragsteuersatzes von 33 % (Vorjahr 33 %) aktive latente Steuern in Höhe von 304 TEUR für den Zeitraum 01.07.2014 bis 30.06.2019 (Vorjahr 115 TEUR) angesetzt.
Für steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 12.444 TEUR (Vorjahr 13.241 TEUR) wurden keine latenten Steuern angesetzt. Sie haben eine theoretische Nutzbarkeit von mehr als fünf Jahren.
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steuerertrag setzt sich wie folgt zusammen:
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| Steueraufwand in TEUR |
Jahr 2013/14 01.07. - 30.06. | Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Auflösung der Rückstellung für Ertragsteuern | 0 | 83 |
| Veränderung latenter Ertragsteuern | 189 | 108 |
| 189 | 191 |
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Die Aufgliederung der Umsatzerlösenach Produkten stellt sich wie folgt dar:
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| Umsatzerlöse in TEUR |
Jahr 2013/14 01.07. - 30.06. | Jahr 2012/13 01.07. - 30.06. |
|---|---|---|
| Solutions | 372 | 374 |
| Lizenzen | 666 | 717 |
| Wartung und Support | 508 | 457 |
| Hosting | 140 | 112 |
| Sonstige | 13 | 3 |
| 1.699 | 1.663 | |
| davon entfallen auf das Ausland | 13 | 3 |
2. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen, aus Mieterträge, sowie Aufwandsverrechnungen an das Tochterunternehmen. In der Position sind TEUR 5 aperiodische Erträge (Vorjahr TEUR 0) enthalten.
3. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 7) enthalten.
4. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Raumkosten, Werbe- und Vertriebskosten, Fremdleistungen, Abschluss- sowie Rechts- und Beratungskosten, Versicherungsaufwendungen und Beiträgen sowie Verwaltungskosten und Kosten für die Aktienbetreuung.
Sonstige Angaben
1. Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften im Sinne des § 285 Nr. 2 HGB liegen nicht vor.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzen sich wie folgt zusammen:
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| Finanzielle Verpflichtungen in TEUR |
2014/15 | 2015/16 | 2016/17 | 2017/18 | 2018/19 | nach 2019 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mietverträge (Immobilien) (1) | 71 | 71 | 71 | 71 | 71 | 71 |
| Miet- und Leasingverträge (Mobilien) (1) | 130 | 118 | 69 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verpflichtungen (1) | 4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 205 | 189 | 140 | 71 | 71 | 71 |
Zu 1: Jeweils bezogen auf den frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge seitens der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft.
3. Die Zahl der Mitarbeiter hat im Jahresdurchschnitt betragen:
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| Mitarbeiter | Jahr 2013/14 30.06. | Jahr 2012/13 30.06. |
|---|---|---|
| Angestellte | 16 | 17 |
4. Organe der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft:
Dem Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gehörten an:
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| Wilhelm Berger, Salzburg, Österreich | Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft |
| Sprecher des Vorstands, | |
| zuständig für die Bereiche: | |
| Finanz- und Rechnungswesen, Investor-Relations, | |
| Beteiligungen, Revision, | |
| Vertrieb (Controlling, Umsatzplanung, Cash-Management) | |
| Peter Bauch, München, Deutschland | Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft |
| zuständig für die Bereiche: | |
| Forschung und Entwicklung, Organisation und | |
| Infrastruktur, Personal und Recht, | |
| Vertrieb (Projekte und Termine), Marketing |
Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung der Umsätze abhängig.
Aufgrund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 26. Januar 2010 ist keine Aufgliederung der Einkünfte nach Personen mehr erforderlich. Die Zusammensetzung der Gesamtvergütung ergibt sich aus nachfolgenden Tabellen:
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| Gewährte Zuwendungen in TEUR |
2012/13 | 2013/14 | 2013/14 (Min.) | 2013/14 (Max.) |
|---|---|---|---|---|
| Festvergütung | 500 | 500 | 500 | 500 |
| Nebenleistungen | ||||
| KFZ-Gestellung | 15 | 16 | 16 | 16 |
| SV AGA | 22 | 26 | 26 | 26 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 537 | 542 | 543 | 543 |
| Einjährige variable Vergütung | 42 | 0 | 0 | 0 |
| Mehrjährige variable Vergütung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | 42 | 0 | 0 | 0 |
| Versorgungsaufwand | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Gesamtvergütung | 580 | 544 | 544 | 544 |
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| Zufluss in TEUR |
2012/13 | 2013/14 |
|---|---|---|
| Festvergütung | 500 | 500 |
| Nebenleistungen | ||
| KFZ-Gestellung | 15 | 16 |
| SV AGA | 22 | 26 |
| Sonstiges | 0 | 0 |
| Summe | 537 | 542 |
| Einjährige variable Vergütung | 14 | 28 |
| Mehrjährige variable Vergütung | 0 | 0 |
| Summe | 14 | 28 |
| Versorgungsaufwand | 1 | 1 |
| Gesamtvergütung | 551 | 571 |
Dem Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gehörten an:
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| Aufsichtsrat | Mitglied in folgenden weiteren Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Ausland: |
| O. Univ. Prof. Mag. Dr. rer. soc. oec. Herbert Kofler Klagenfurt, Österreich Professor für Wirtschaftswissenschaften Vorsitzender des Aufsichtsrats | IMMOFINANZ AG, Wien, Vorsitzender (bis 30.01.2014) Kärntner Sparkasse AG, Klagenfurt Privatstiftung der Kärntner Sparkasse AG, Klagenfurt redstars.data.com AG, Wien Wirtschaftstreuhänder-Akademie GmbH, Wien |
| Hon. Prof. Mag. Dr. Johann Bertl Seekirchen, Österreich Wirtschaftsprüfer Stellvertreter des Vorsitzenden (ab 07.03.2011) | Spänglerbank AG, Salzburg Wiesner & Hager Möbel GmbH, Altheim |
| Dr. Werner Steinwender Salzburg, Österreich Rechtsanwalt | - |
Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40).
5. Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen.
6. Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beinhaltet ausschließlich die Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 40).
7. Aufgrund des Ansatzes von aktiven latenten Steuern auf die voraussichtlich in den nächsten 5 Jahren realisierbaren Verlustvorträge unterliegt ein Betrag in Höhe TEUR 304 gemäß § 268 Abs. 8 HGB grundsätzlich der Ausschüttungssperre. Eine Ausschüttung ist aufgrund des bestehenden Bilanzverlustes in Höhe von TEUR 2.041 und mangels anderer frei verfügbarer Eigenkapital-Teile insgesamt nicht möglich.
Ergebnisverwendung
Vorstand und Aufsichtsrat informieren die Hauptversammlung darüber, dass der Bilanzverlust der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Konzern- und Beteiligungsverhältnisse
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss nach § 315a HGB in Verbindung mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und kann am Sitz der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft in München angefordert werden.
Meldepflichtige Aktiengeschäfte § 21 WpHG
Im Geschäftsjahr 2013/14 fand ein meldepflichtiges Wertpapiergeschäft statt.
Die Centralway Ventures AG (Zug, Schweiz) hat gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.04.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft am 10.04.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,00003% (das entspricht 186.300 Stimmrechten) betragen hat. Diese Stimmrechte sind über die Centralway AG (Zug, Schweiz) und die Digerati AG (Zug, Schweiz) Herrn Martin Saidler (Schweiz) zuzurechnen.
Herr Peter Bauch, Deutschland hat uns am 10.10.2008 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10.10.2008 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 23,59% (das entspricht 1.464.615 Stimmrechten) beträgt.
Herr Wilhelm Berger, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 31.05.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25.05.2010 die Schwelle von 25% überschritten hat und nunmehr 25,16% (das entspricht 1.562.462 Stimmrechten) beträgt.
Die COR&FJA Austria Ges.m.b.H., Wien, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 20,13% (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) betragen hat.
Die COR&FJA AG, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 21,78% (das entspricht 1.352.665 Stimmrechten) betragen hat. 20,13% der Stimmrechte (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der COR&FJA Austria Ges.m.b.H. zuzurechnen.
Herr Heinz Schier, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 24.06.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht: http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=301&Itemid=59.
München, 04. September 2014
Wilhelm Berger, Vorstand
Peter Bauch, Vorstand
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
„Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung der Einzelabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.“
München, 04. September 2014
Wilhelm Berger, Vorstand
Peter Bauch, Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriftenund vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 4. September 2014
**PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer
ppa. Florian Horn, Wirtschaftsprüfer