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B+S Banksysteme AG Annual Report 2005

Jul 11, 2006

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Annual Report

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Geschäftsbericht 2005

Inhaltsverzeichnis

»Zahlen und Fakten« 4
»Vorwort des Vorstands« 6
»Bericht des Aufsichtsrats« 7
»Lagebericht« 8
Portrait der DataDesign AG 8
Strategie und Kernkompetenzen 8
Die Märkte der DataDesign 8
Geschäftsentwicklung 9
Bilanzstruktur 10
Finanzlage 11
Investition und Finanzierung 11
Forschung und Entwicklung 11
Personalentwicklung 12
Risikomanagement 12
Chancen und Risiken 12
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 14
Ausblick auf das Jahr 2006 14
»Jahresabschluss« 15
Gewinn und Verlustrechnung 15
Bilanz 16
»Anhang für das Geschäftsjahr 2005« 17
Vorbemerkung 17
Bilanzerläuterungen 18
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 23
Ergebnisverwendung 25
Konzern- und Beteiligungsverhältnisse 26
Erklärung zum Corporate-Governance Kodex 26
»Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers« 28

»Zahlen und Fakten«

Unternehmensdaten 2005
Wertpapierkennnummer 126215
Börsenkürzel DTD2
Reuterskürzel DTDG.DE
Handelssegmente/Heimatbörse Geregelter Markt/Frankfurt
Erster Handelstag (Neuer Markt) 9. November 1998
Emissionspreis EUR 10,57 (vor Kapitalmaßnahmen)
Erstnotiz EUR 25,48 (vor Kapitalmaßnahmen)
Grundkapital EUR 1.223.109 = 1.223.109 Aktien
Ende des Geschäftsjahres 31. Dezember
Anzahl der Mitarbeiter 31 (Stand Ende 2005)
Emissionskonsortium MetallBank AG (zugleich Schmidt Bank KGaA und ConSors Discount-Broker)
Bankhaus Heinrich Gontard & Co. AG
Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA
Vorstand Joachim Wollny
Aufsichtsrat Franz Egermann – Vorsitzender
Robert Käß
Dr. Alexander Schierjott
IR-Termine Datum
Geschäftsbericht 2005 07.07.2006
Quartalsbericht Q1/2006 16.05.2006
Hauptversammlung 2006 25.08.2006
Quartalsbericht Q2/2006 16.08.2006
Quartalsbericht Q3/2006 14.11.2006

Verschiebungen und Ergänzungen finden Sie auf unseren Internetseiten unter www.DataDesignAG.com

Geschäftsbericht 2006 31.03.2007

DataDesign AG Jahr 2005 Jahr 2004
in Tsd. Euro 01.01. - 31.12. 01.01. - 31.12.
Umsatz 3.062 3.285
Bruttoergebnis * 919 1.356
Bruttoumsatzrendite 30% 41%
Bereinigtes Operatives Ergebnis** 125 118
EBITDA*** 82 328
EBT 39 242
Bilanzsumme **** 1.048 1.198
Eigenkapital **** 584 543
Mitarbeiter **** 31 34

* Betriebsleistung – Materialaufwand – Personalaufwand

** bereinigt um Sondereffekte

*** bereinigt um Ergebnis aus der Veräußerung von Teilbetrieben und von wesentlichen Unternehmensteilen

**** Werte jeweils zum Periodenende

Aktionärsstruktur 2005 2004
in %
Management 0,65 0,65
Meldepflichtige Anleger 15,51 15,51
Freefloat 83,84 83,84

»Vorwort des Vorstands«

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre, Investoren und Geschäftspartner,

das Geschäftsjahr 2005 war nach wie vor durch das zurückhaltende Investitionsverhalten der Finanzbranche geprägt.

Das eingeleitete Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm wurde 2005 weitergeführt und hat zu den gewünschten Ergebnissen geführt.

Unsere Zielsetzung, die DataDesign in eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu überführen, konnte erreicht werden. Somit wurde die Voraussetzung geschaffen, dass das Geschäftsjahr 2005 weiterhin positiv abgeschlossen werden konnte.

Die Bestandskunden haben weiterhin Vertrauen in die Produkte der DataDesign; die bestehenden Kundenbeziehungen konnten deutlich intensiviert werden. Gleichzeitig gestaltete sich die Gewinnung von Neukunden in Deutschland weiterhin als schwierig. Die Entwicklung neuer Marktsegmente insbesondere in Osteuropa bildet deshalb den Schwerpunkt der europäischen Neukundengewinnung.

Die kontinuierliche Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität von DataDesign und eine weiterhin nachhaltig positive Ergebnissituation sowie der Aufbau neuer Geschäftsfelder, stellen weiterhin die Ziele in dem vor uns liegenden Geschäftsjahr 2006 dar.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen

Ihr Joachim Wollny

»Bericht des Aufsichtsrats«

Der Aufsichtrat hat während des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der DataDesign zeitnah und kontinuierlich beraten und überwacht.

Insgesamt fanden 12 Sitzungen statt. Im Mittelpunkt dieser Sitzungen standen Information, Beratung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung, aber auch die zukünftige Strategie des Unternehmens.

Die Zusammensetzung des Vorstands hat sich im Geschäftsjahr 2005 nicht verändert.

Die Hauptversammlung vom 27. Mai 2005 hat die AWI Treuhand & Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer bestellt.

Der Prüfungsauftrag ist dem Abschlussprüfer vom Aufsichtsrat erteilt worden. Der Abschlussprüfer hat die Jahresabschlussprüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen.

Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der DataDesign zum 31. Dezember 2005 hat zu keinen Einwendungen des Abschlussprüfers geführt.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht sind allen Aufsichtsräten ausgehändigt und in einer Aufsichtsratssitzung im Beisein des Abschlussprüfers detailliert besprochen worden. Alle Fragen des Aufsichtsrats wurden umfassend beantwortet.

Nach eingehender Debatte sowie Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes stimmt der Aufsichtsrat dem Ergebnis des Abschlussprüfers zu und erhebt keinerlei Einwände.

Der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und Lagebericht der DataDesign wurde auf der Aufsichtsratssitzung am 03.07.2006 festgestellt.

Das Jahr 2005 war, trotz eines weiterhin schwierigen Konjunktur- und Marktumfeldes, ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr der DataDesign. Diese Entwicklung muss das Unternehmen auch zukünftig nachhaltig und konsequent fortsetzen.

Der Aufsichtsrat bedankt sich ausdrücklich beim Management und allen Mitarbeitern für die erfolgreich geleistete Arbeit.

München, den 3. Juli 2006

Der Aufsichtsrat Franz Egermann, Vorsitzender

»Lagebericht«

Portrait der DataDesign AG

Die DataDesign AG zählt zu den technologisch führenden Softwareanbietern in den Bereichen Electronic-Banking und Zahlungssysteme für den elektronischen Handel.

Für diese Zukunftsmärkte hat DataDesign innovative Produkte auf Basis individueller Softwareprojekte für große Finanzdienstleistungsunternehmen entwickelt. Der heutige Know-how-Schwerpunkt liegt in Transaktions- und Sicherheitslösungen im Internet. Das Unternehmen gilt unter Infrastrukturanbietern als erste Adresse.

Durch die Festlegung höherer Sicherheitsstandards (z.B. durch den Zentralen Kreditausschuss) in den Marktsegmenten Electronic-Banking und E-Commerce wird der Einsatz entsprechender Softwaresysteme notwendig. Aus diesem Grund bietet DataDesign bereits seit 2000 entsprechende PIN/TAN-Lösungen an.

Mit ihren modernen Softwarelösungen unterstützt DataDesign Finanzinstitute bei der Abwicklung ihrer Privatkundengeschäfte. Neben diesem Kerngeschäftsfeld bietet DataDesign auch Produkte und Services in den Bereichen Leasing und Finanzierung (Direct Finance) und Internet Solutions.

Strategie und Kernkompetenzen

  • » Weiterentwicklung und Ausbau der Electronic-Banking Produktfamilie (online, offline, mobile Anwendungen für PDA oder Handy)
  • » Ausweitung der Kernkompetenzen in finanznahe Branchensegmente wie Leasing- oder Internet-Services
  • » Gezielte Akquisition neuer Kunden aus den Bereichen Versicherungen, Industrie und Handel durch besondere Kompetenzen in der Transaktionsverarbeitung, Sicherheit und Authentifizierung sowie im Prozessmanagement
  • » Marktentwicklung Österreich und Osteuropa

Die Märkte der DataDesign

In Deutschland herrscht ein klassischer Verdrängungswettbewerb. Nur die sichersten und anwenderfreundlichsten Softwarelösungen können am Markt bestehen. Somit wird jeder Sofwareanbieter im Finanzbereich gezwungen, die Entwicklung schnell voranzutreiben. Nicht zuletzt wegen ihrer Flexibilität und kurzen Entwicklungszyklen zählt DataDesign dabei zu einem der führenden Anbieter im Bereich Electronic-Banking.

DataDesign hat operativ die Markterweiterung und -entwicklung in Österreich sowie Osteuropa vorangetrieben. In diesen Märkten wird dem dort bestehenden Wettbewerb durch länderspezifisch angepasste Lösungen begegnet: Qualität, Erfahrung im Retailbanking Bereich und die Zusammenarbeit mit bestehenden Partnern sind für DataDesign bedeutende Kriterien, hier neue Kunden zu gewinnen.

Geschäftsfeld Electronic-Banking

Electronic-Banking ist nach wie vor ein signifikanter Geschäftsbereich für den Privatkundenbereich der Finanzinstitute im deutschsprachigen Raum. Insbesondere die Märkte in Österreich und in Osteuropa werden konsequent entwickelt. Den bestehenden deutschen Markt sowie die neuen ausländischen Märkte wird DataDesign mit sicheren und innovativen Produkten sowie Dienstleistungen verstärkt bedienen.

Dabei werden die kundenindividuellen bzw. marktspezifischen Anforderungen berücksichtigt. Den Kunden aus der Finanzbranche wird unter der besonderen Berücksichtigung der gestiegenen Sicherheitsanforderungen ein breit gefächertes, maßgeschneidertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio, verstärkt durch fachspezifisches Prozess-Know-how, angeboten.

DataDesign wird den bestehenden FinTS Standard 4.0 entsprechend den Kundenwünschen weiterentwickeln. Die Basisanwendung DDBAC wird kontinuierlich weiterentwickelt und unseren Vertriebspartnern für die Integration in die Produkte der privaten Endkunden zur Verfügung gestellt. Den gestiegenen Sicherheitsanforderungen unserer Kunden sind wir mit dem erweiterten Produkt Secure Electronic-Banking gerecht geworden. Dieses Produkt bietet die Sicherheitsmechanismen an, die die aktuelle Fishingproblematik für die Finanzinstitute lösen; die Einbeziehung der s.g. Tokens steht hier in Vordergrund.

Die Nationalbank der Ukraine hat die Electronic-Banking Lösung untersucht und eine Zertifizierung bezüglich der strengen Sicherheitsanforderungen erteilt. Somit verfügt DataDesign das Potenzial, in neuen Märkten weitere Kunden anzusprechen und zu bedienen.

Geschäftsfeld DirectFinance

Das Prozess-Know-how im Leasingbereich der Automobilbranche konnte stetig erweitert werden. Dieses Geschäftsfeld hat auch in 2005 weiterhin eine Umsatzsteigerung erfahren. Potenzielle Kunden werden gezielt angesprochen und entsprechende Geschäftspotenziale entwickelt.

Geschäftsfeld Internet Solutions

Unsere Kompetenz - die Realisierung kundenindividueller Lösungen – konnten wir im vergangenen Geschäftsjahr 2005 erneut unter Beweis stellen. Dem Kunden werden neben Prozessberatung und realisierung – inklusive aller Service- und Wartungsleistungen – innovative Lösungen aus einer Hand angeboten. Hierzu werden verstärkt Mittelstandsunternehmen im süddeutschen Raum angesprochen und adäquate Lösungen angeboten.

Erweiterung der Geschäftsfelder

DataDesign wird weiterhin verstärkt ihre Geschäftsaktivitäten in finanznahen Märkten ausbauen, insbesondere im Allfinanzbereich. Gesicherte Transaktionsabwicklungen stehen im Vordergrund und werden den Kunden mit modifizierten Lösungen angeboten. Das Unternehmen strebt an, im kommenden Geschäftsjahr strategisch das bestehende Geschäftsmodell durch Integration bzw. Zusammenarbeit potenzieller Partner zu erweitern. Die Zielsetzung ist, das Kerngeschäft in der Finanzbranche zu stärken und in anderen Branchen eine neue Geschäftsbasis aufzubauen.

Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2005 ist ein operativer Umsatz von TEUR 3.062 erzielt worden. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von TEUR 223 bzw. 7% gegenüber dem Vorjahresumsatz von TEUR 3.285. Dieser Rückgang ergibt sich maßgeblich aufgrund der im Geschäftsjahr reduzierten

durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im Vorjahresvergleich und der damit verbundenen Abnahme möglicher verrechenbarer Leistungen. Auch ist das Nachfrageverhalten bei den Kunden weiterhin rückläufig. Ferner konnten im Ausland nicht wie geplant neue Umsätze realisiert werden.

Die Erlöse für das Projektgeschäft im Bereich »Internet Solutions« verminderten sich aufgrund der reduzierten Personalstärke im Geschäftsjahr 2005 von TEUR 1.367 in 2004 auf TEUR 1.234. Das entspricht einem Rückgang von 9,7%.Die Lizenzverkäufe waren mit TEUR 621 im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 642 nahezu unverändert (- 3,3%). Hier spiegelt sich, wie bereits in den Vorjahren, die noch zurückhaltende Investitionsbereitschaft der Finanzinstitute sowie das schwierige Marktumfeld wider. Die Wartungs- und Supportumsätze konnten geringfügig um 5,9% von TEUR 1.105 im Vorjahr auf TEUR 1.170 im Geschäftsjahr 2005 gesteigert werden. Die Erlöse aus Handelswaren (Chipkartenlesegeräte) verringerten sich von TEUR 129 im Vorjahr auf TEUR 18 im Geschäftsjahr 2005.

Durch einen bedingten Forderungsverzicht der Sächsischen Aufbaubank in 2004 in Höhe von TEUR 230, lagen die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2005 leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Weitere sonstige betriebliche Erträge im Jahr 2005 wurden durch Erträge aus Untervermietung mit TEUR 25 (Vorjahr 108), durch Erträge aus Sachbezügen über TEUR 20 und durch periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr 19) erzielt. Die Verminderung des Materialaufwandes auf TEUR 1 im Geschäftsjahr (Vorjahr TEUR 99) ist ausschließlich durch den gesunkenen Handelswarenumsatz bedingt. Die Personalkosten blieben im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant mit TEUR 2.321 (Vorjahr TEUR 2.305). Die Personaleinsatzquote erhöhte sich bezogen auf die Betriebsleistung im Vergleich zum Vorjahr relativ deutlich.

Die Reduzierung im Bereich der Abschreibungen in 2005 um TEUR 44 auf TEUR 50 steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Zurückhaltung der DataDesign bei neuen Investitionen. Am deutlichsten konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zuge der Optimierung und Umstrukturierung um rund 20 % verringert werden. Die Minderung resultiert in erster Linie aus dem Rückgang der sonstigen Kosten (- TEUR 176). Eine wesentliche Reduzierung ergab sich weiter aus den Raumkosten (- TEUR 69), den Kosten für Fuhrpark (- TEUR 7) Zusätzlich konnte eine Verminderung bei den Kosten für Versicherungen, Beiträgen und Abgaben (- TEUR 17) erzielt werden. Die Werbe-, Messe- und Bewirtungskosten stiegen in 2005 um TEUR 21, die Reisekosten um TEUR 15 und die Bürokosten um TEUR 44.

Aufgrund der gesunkenen Aufwandsquote (- 6%) und der gesunkenen Betriebsleistung (- 6%)verminderte sich das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 6%. Das bereinigte operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2005 konnte mit TEUR 125 an das Ergebnis des Vorjahres mit TEUR 118 anknüpfen. Der Jahresüberschuss fiel mit TEUR 42 in 2005 jedoch deutlich geringer als im Vorjahr aus (2004 TEUR 242).

Bilanzstruktur

Die Vermögensstruktur ist im Geschäftsjahr 2005 nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Das Sachanlagevermögen beträgt in 2005 9% der Bilanzsumme im Gegensatz zu 7% in 2004. Beim kurzfristig gebunden Vermögen ist in 2005 eine erhöhte Bindung in Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag zu beobachten. So beträgt die Summe der Vorräte in 2004 lediglich 2% der Bilanzsumme, in 2005 jedoch 13%. Auch wurden die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag von 41% der Bilanzsumme in 2004 auf

56% der Bilanzsumme in 2005 erhöht. Gleichzeitig nahm der Bestand an liquiden Mitteln um 64% ab. Dies ist auch durch die Rückführung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen zu begründen.

Die Kapitalstruktur ist im Geschäftsjahr nahezu ausschließlich durch die Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 42 auf TEUR 585 aufgrund des im Geschäftsjahr erzielten Jahresabschlusses sowie der Erhöhung der Eigenkapitalquote aufgrund der Verkürzung der Bilanzsumme bestimmt. So konnte in 2005 die Eigenkapitalquote von 45% auf 56% erhöht werden. Die Entwicklung der Eigenkapitalquote kann als befriedigend und ausbaufähig beurteilt werden. So soll die Eigenkapitalquote in 2006 durch eine Kapitalerhöhung gesteigert werden.

Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals konnte um 29% im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden und beträgt in 2005 nur noch 44% der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich aufgrund des gesunkenen Geschäftsvolumens im Geschäftsjahr 2005.

Finanzlage

Die Liquidität hat sich im Geschäftsjahr 2005 aufgrund der Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes abgebaut. DataDesign geht jedoch davon aus, dass die Liquidität durch die Erreichung der Planzahlen in 2006 auf jeden Fall als gesichert gilt.

Investition und Finanzierung

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug TEUR 64 im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr 2004 mit TEUR 61. In 2005 erfolgte kein Mittelzufluss aus Kapitalerhöhung (Vorjahr TEUR 195). Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft konnte in 2005 mit eigenen Mitteln finanziert werden. Das Anlagevermögen hatte sich aufgrund der nötigen Ersatzbeschaffungen erhöht. Neue Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2005 v.a. im Rahmen von Ersatzbeschaffungen vorgenommen.

Forschung und Entwicklung

Im Zuge der notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen sind die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auch im Laufe des Geschäftsjahres 2005 reduziert worden. Die anfallenden Anpassungsentwicklungen, der bereits bei den Kunden eingesetzten Produkten, wurden im Rahmen der bestehenden Wartungsverträge realisiert. Im Verlaufe des Geschäftsjahres 2005 hat DataDesign die Entwicklung des FinTS Standards 4.0 kontinuierlich forciert.

Die sich in der Entwicklung befindlichen Produkte wurden konsequent einer strengen ROI-Betrachtung unterzogen und das Produktportfolio gestrafft. Teilprodukte, die keine Marktfähigkeit aufweisen, werden nicht mehr mit Eigenmitteln weiterentwickelt.

DataDesign hat das Produktportfolio auf Multichannel-Banking klar ausgerichtet und wird sich immer mehr zum erfolgreichen Anbieter von Standardsoftware für Electronic-Banking etablieren. Auf dieses Ziel ist die Forschung und Entwicklung ausgerichtet.

Personalentwicklung

Die Entwicklung der Personalstruktur im Geschäftsjahr 2005 kann als ausgeglichen bezeichnet werden und ist zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres leicht zurückgegangen. Die Mitarbeiterzahl betrug zum 31. Dezember 2005 31 Mitarbeiter, gegenüber 34 Mitarbeiter zum Ende Dezember 2004.

Risikomanagement

Der Vorstand der DataDesign hat das bestehende Risikomanagement im Jahr 2005 weiter ausgebaut und nachhaltig verbessert. Risikoquellen wurden identifiziert und auf ihre möglichen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der DataDesign hin untersucht. Maßnahmen zur Risikominimierung wurden initiiert, über deren Umsetzung der Vorstand sich regelmäßig informiert. Die Risiken umfassen im Wesentlichen den Finanz-, aber insbesondere den Controllingbereich. Dabei werden die relevanten Risiken erfasst und die Auswirkungen transparent aufgezeigt.

Hierfür wurde das bestehende Controllinginstrumentarium verfeinert, um die relevanten Steuerungskriterien, wie Kosten, Umsatz, Liquidität und Eigenkapitalquote noch gezielter zu erfassen und auszuwerten. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden bzw. vollständig auszuschließen wird eine vorausschauende Liquiditätsplanung und –kontrolle durchgeführt.

Obwohl es sich beim überwiegenden Anteil der Kunden um Bankinstitute mit sehr geringem Ausfallrisiko handelt, kann ein Forderungsausfall dennoch nicht ausgeschlossen werden. Um diesem Risiko zu entgehen, wird die Bonität eines Unternehmens vor Annahme eines Auftrages durch DataDesign überprüft. Ein im Bereich der Finanzbuchhaltung installiertes Mahnwesen sichert außerdem die termingerechte Einbringung von offenen Forderungen.

Das Ergebnis des Kennzahlensystems mit Früh- und Spätindikatoren führt zur Identifizierung von internen und externen Risiken und gewährleistet dem Management eine nachhaltige Kontrolle der Unternehmensziele. Mögliche Bedrohungen können frühzeitig erkannt und entsprechende Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Zudem wurden die Vertriebsaktivitäten weiter aktiv ausgebaut und das Kostenmanagement konsequent fortgesetzt. Diese Maßnahmen führten zusammen trotz des schwierigen Marktumfelds zu einer deutlichen Verbesserung der Ertragssituation.

Chancen und Risiken

DataDesign wird vorhandene Chancen nutzen und das bestehende Geschäftsmodell erweitern. Hierzu plant die Gesellschaft, weitere Geschäftsfelder mit potenziellen strategischen Partnern im Finanzbereich zu erschließen. Die Gewinnung von Neukunden steht neben der Erzielung positiver Geschäftsergebnisse im Vordergrund. Damit die Eigenkapitalbasis der DataDesign gestärkt wird, plant die Gesellschaft, eine Kapitalerhöhung im 2. Quartal 2006 durchzuführen.

DataDesign wird sich neben dem Marktsegment Electronic-Banking auf finanznahe Märkte fokussieren. Aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen in der Finanzbranche durch Fusionen und Übernahmen in den Zielmärkten, ergeben sich für DataDesign einige Risikofaktoren; das schwierige Marktumfeld in Deutschland hat Auswirkung auf das Neukundengeschäft. Der Markt ist beinahe

gesättigt, sodass ein signifikantes Umsatzwachstum für Electronic-Banking Produkte mit gezielten Verdrängungswettbewerb und innovativer Produkterweiterung (Secure Electronic-Banking) zu erzielen ist.

In der Softwareentwicklung ist das Auftreten unvorhersehbarer Programmierfehler nicht auszuschließen. In den Kundenverträgen von DataDesign sind entsprechende Bestimmungen enthalten, die das Risiko des Unternehmens bezüglich potenzieller Produkt- und Haftungsansprüche begrenzen. Entsprechende Versicherungen zur Einschränkung der Risiken hat das Unternehmen abgeschlossen.

Es ist jedoch möglich, dass die haftungsbegrenzenden Vertragsbestimmungen nicht in allen Fällen ausreichend sind. Darüber hinaus übernimmt die DataDesign im Rahmen ihrer durchgeführten Projekte oftmals die Generalunternehmerschaft. Aus derartigen Projekten können ebenfalls Haftungsbestimmungen und Risiken entstehen.

Obwohl bei DataDesign bislang keine nennenswerten Fälle von Produkt- oder Projekthaftung oder Ansprüche wegen wirtschaftlichen Verlusten geltend gemacht worden sind, ist die DataDesign dem Risiko derartiger Ansprüche ausgesetzt.

Aufgrund der Weiterentwicklung des Produktportfolios auf Basis von FinTS 4.0 im Kerngeschäft Electronic-Banking, sowie eine angestrebte Markterweiterung in Südost- und Osteuropa, strebt DataDesign im Geschäftsjahr 2006 einen positiven Verlauf des operativen Umsatzes sowie einen operativen Gewinn an.

Diese Zielsetzung ist jedoch weiterhin von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld abhängig, dessen zukünftige Entwicklung nicht exakt vorhergesehen werden kann.

Ein deutliches Unterschreiten der Umsatzziele würde nach unserer Überzeugung möglicherweise zu unvermeidbaren Verlusten und weiterem Liquiditätsabfluss führen. Dies könnte aus den bestehenden Reserven nur schwer kompensiert werden. Der Fortbestand der Gesellschaft wäre dann eventuell bedroht.

In der Finanzbranche herrscht nach wie vor ein intensiver Wettbewerb im Privatkundengeschäft. Ein möglicherweise entstehender Rückgang der zu erzielenden Margen im Produkt- und Dienstleistungsbereich kann ebenfalls das geplante positive Unternehmensergebnis negativ beeinflussen.

Der dauerhafte Fortbestand der DataDesign kann nur durch eine expansive Entwicklung des Neukundengeschäftes im Electronic-Banking Bereich und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in neuen Märkten in Südost- und Osteuropa, gesichert werden. Hierzu ist es nötig, im Geschäftsjahr 2006 entsprechende Vertriebs- und Marketingziele zu realisieren.

Des Weiteren müssen vordergründig verstärkt neue Kunden im Produkt- und Dienstleistungsbereich gewonnen werden, um ein signifikantes Wachstum im Projektgeschäft (Mittelstandsegment) zu erzielen.

Die Weiterentwicklung ihrer bisherigen Bestandskunden sichert DataDesign dauerhaft nicht ab. Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hängt wesentlich vom Erfolg der Vermarktung der bisherigen und der neuen Produkte ab. Nach der abgeschlossenen Kostensanierung ist das

Wachstum von DataDesign signifikant von Neukunden und der Erreichung der gesetzten Planungen abhängig.

DataDesign untersucht momentan neue Geschäftsfelder, um weitere Expansionsmärkte besetzen zu können und aufgrund entsprechender Cross-Selling-Effekte die Generierung zusätzlichen Umsatzes zu ermöglichen. Die geplante Kapitalerhöhung wird die Eigenkapitalbasis der Gesellschaft stärken und den Fortbestand sichern.

Alle genannten Risikofaktoren können die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage der DataDesign negativ beeinflussen und zu Verlusten führen, die den Fortbestand des Unternehmens signifikant gefährden können.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

DataDesign beabsichtigt, im Mai 2006 eine Kapitalerhöhung durchzuführen.

Ausblick auf das Jahr 2006

Im Vordergrund steht, das erreichte Unternehmensergebnis dauerhaft zu sichern und durch die erwähnte Erweiterung der Geschäftsfelder und durch ein effektives Kostenmanagement nachhaltig zu verbessern. In diesem Zusammenhang ist DataDesign zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2006 an das Ergebnis des Vorjahres anknüpfen zu können. Die Erweiterung des Geschäftsmodells mit strategischen Unternehmen steht hierbei im Vordergrund.

DataDesign wird die Kernkompetenzen im Electronic-Banking-Bereich und in finanznahen Branchensegmenten ausbauen. Das Beratungs- und Projektgeschäft (InternetSolutions) wird aufgrund neuer Partnerschaften, insbesondere im Bereich gesicherter Internet-Banking-Transaktionen intensiv erweitert. Die Entwicklung zusätzlicher Märkte für unsere Electronic-Banking Produkte in Osteuropa wird in 2006 vorangetrieben werden.

Das Geschäftsfeld DirectFinance (Leasing- und Finanzierungsprozesse) wird im Neukundenbereich intensiv ausgebaut.

Mit unserem Partnermanagement, insbesondere im Segment der Weiterentwicklung von Produkten im privaten Endkundenbereich sowie im gemeinsamen Systemintegrationsgeschäft, werden wir die bestehende Kundenbasis erweitern und neue Marktsegmente abdecken.

»Jahresabschluss«

Gewinn und Verlustrechnung

in Tsd. Euro
01.01. - 31.12.
1.
Umsatzerlöse
3.062
2.
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an
113
fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3.
Sonstige betriebliche Erträge
66
Betriebliche Aufwendungen
4.
Materialaufwand
a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
-1
und für bezogene Waren
b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen
0
5.
Personalaufwand
a)
Löhne und Gehälter
-1.955
b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
-366
Altersversorgung und für Unterstützung
6.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
-50
Sachanlagen
7.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
-837
Summe Betriebliche Aufwendungen
-3.209
8.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
7
9.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf
0
Wertpapiere des Umlaufvermögens
01.01. - 31.12.
3.285
1
473
-99
0
-1.966
-338
-94
-1.028
-3.525
8
0
10.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
0
0
11.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
39
242
12.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
0
0
13.
Sonstige Steuern
3
0
Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-)
42
242
15.
Verlustvortrag aus dem Vorjahr
-875
-1.116
16.
Entnahmen aus der Kapitalrücklage
0
0
17.
Erträge aus der Kapitalherabsetzung
0
0
18.
Bilanzverlust
-833
-874

Bilanz

Bilanz (HGB) Jahr 2005 Jahr 2004
in Tsd. Euro 01.01.- 31.12. 01.01. - 31.12.
AKTIVA
EDV-Software 5 8
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 92 84
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
Beteiligungen 0 0
Summe Anlagevermögen 97 92
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 140 27
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 576 490
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 6 7
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 207 576
Summe Umlaufvermögen 929 1.100
Rechnungsabgrenzungsposten 22 6
BILANZSUMME AKTIVA 1.048 1.198
Bilanz (HGB) Jahr 2005
in Tsd. Euro 01.01. - 31.12. 01.01. - 31.12.
PASSIVA
Gezeichnetes Kapital 1.223 1.223
Kapitalrücklage 194 194
Bilanzverlust -833 -874
Summe Eigenkapital 584 543
Sonstige Rückstellungen 294 360
Summe Rückstellungen 294 360
Erhaltene Anzahlungen 0 88
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 52 15
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 114 154
Summe Verbindlichkeiten 166 257
Rechnungsabgrenzungsposten 4 38
BILANZSUMME PASSIVA 1.048 1.198

»Anhang für das Geschäftsjahr 2005«

Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der DataDesign wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Zur besseren Übersichtlichkeit erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses in Tausend Euro (TEUR).

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den niedrigsten zulässigen steuerrechtlichen Bestimmungen, soweit diesen keine handels- oder aktienrechtlichen Bestimmungen entgegenstehen. Der Jahresabschluss wird im Einzelnen nach den folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (längstens über fünf Jahre) planmäßig abgeschrieben.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden, sofern von Dritten erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Unfertige Leistungen sind einzeln zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungslöhne sowie die Fertigungsgemeinkosten, die nach den ertragsteuerlichen Vorschriften aktivierungspflichtig sind. Material- sowie Materialgemeinkosten waren nicht zu berücksichtigen, da diese jeweils auftragsbezogen vom Lieferanten an den Endkunden geliefert und berechnet wurden. Soweit erforderlich wurden Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos sowie von Zins- und Skontoverlusten wird eine pauschale Wertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste, erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Kurs im Entstehungszeitpunkt oder zum jeweils ungünstigeren niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzerläuterungen

  1. Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2005 stellt sich wie folgt dar:
Anschaffungs- und Herstellungskosten
in Tsd. Euro 1. Jan. 2005 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2005
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 131 18 0 149
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0
131 18 0 149
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
842 46 483 405
842 46 483 405
973 64 483 554
Aufgelaufene Abschreibungen Nettobuchwerte
in Tsd. Euro 1. Jan. 2005 Zuführung Auflösungen 31. Dez.
2005
2005 2004
Immaterielle
Vermögensgegenstände
EDV-Software 123 21 0 144 5 8
Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0 0 0
123 21 0 144 5 8
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
758 29 474 313 92 84
758 29 474 313 92 84
881 50 474 457 97 92
  1. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

  2. Die Verfügungsrechte bei Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 54) eingeschränkt, da diese Guthaben zur Absicherung von Avalkrediten verpfändet sind.

  3. Das voll eingezahlte Grundkapital der DataDesign beträgt EUR 1.223.109.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Mai 2004 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 28. Mai 2009 das Grundkapital um bis zu EUR 611.554 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von Inhaberstückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2004/I). Bei Ausnutzung der Ermächtigung kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden, zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Options-, Wandelschuldverschreibungen, Wandelgenussrechten oder Optionsrechten, um Aktien als Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer des Konzerns auszugeben, zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Beteiligungen, Unternehmen oder Unternehmensteilen, zur Erschließung neuer Kapitalmärkte, insbesondere im Ausland, wenn die Aktien der Gesellschaft börsennotiert sind und der Ausgabepreis der Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet, insoweit begrenzt auf eine Erhöhung von insgesamt EUR 122.310.

Bedingtes Kapital
1998/I 2000/I 2001/I insgesamt
Beschluss der
Haupt
versammlung vom
31. Aug. 98
23. Apr. 99
4. Sep. 99
9. Aug. 00 18. Jul. 01
Stand 31.
Dezember 2005
36.953 27.857 22.857 87.667

Das Bedingte Kapital entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Das Bedingte Kapital 1998/I dient zur Absicherung des "Stock Option Plan 1998" und "Stock Option Plan 1999". Das Bedingte Kapital 2000/I dient zur Absicherung des "Stock Option Plan 2000". Das Bedingte Kapital 2001/I dient zur Absicherung des "Stock Option Plan 2001". Zum Stichtag des Jahresabschlusses bestehen die folgenden Mitarbeiterbeteiligungsmodelle:

Stock Option Plan 1998

Ermächtigung der Hauptversammlung vom 4. September 1998

Ermächtigung des Aufsichtsrats, Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 36.000 Stückaktien an Vorstandsmitglieder auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien im Gesamtnennbetrag von DM 180.000 zu gewähren. Der Vorstand wurde ermächtigt, Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 84.000 Stückaktien an Mitarbeiter der DataDesign auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien im Gesamtnennbetrag von DM 420.000 zu gewähren. Die Laufzeit der Optionen darf jeweils längstens zehn Jahre betragen; vom Aufsichtsrat dem Vorstand nicht zugeteilte Optionen stehen dem Vorstand zusätzlich zur Zuteilung zu. Jede der ausgegebenen Optionen berechtigt zum Umtausch in eine Aktie. Entsprechend der Optionsbedingungen kann das Umtauschrecht grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Ausgabe des Optionsscheins ausgeübt werden. Nach dieser Wartefrist kann das Umtauschrecht grundsätzlich jederzeit ausgeübt werden. Im Falle des Umtausches von Optionen in Aktien hat der Optionsberechtigte den auf dem Optionsschein angegebenen Betrag als Umtauschpreis zu

entrichten. Im Rahmen dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells wurden im August 1998 sowie im Oktober 1998 Optionsrechte ausgegeben.

Stock Option Plan 1999

Ermächtigung der Hauptversammlung vom 23. April 1999

In Ergänzung des Hauptversammlungsbeschlusses vom 4. September 1999 wurden der Aufsichtsrat und der Vorstand ermächtigt, unter Berücksichtigung der bereits ausgegebenen und nicht gekündigten 218.130 Optionsrechte, weitere Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 141.870 Stückaktien an Mitarbeiter der DataDesign bzw. gegenwärtigen oder zukünftig verbundenen Unternehmen ('Mitarbeiter') bzw. an Vorstandsmitglieder der DataDesign bzw. Mitglieder der Geschäftsführung von gegenwärtig oder zukünftig verbundenen Unternehmen ('Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung') auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien zu gewähren. Davon entfallen auf Mitarbeiter maximal 120.591 Optionsrechte und auf Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung maximal 21.279 Optionsrechte. An Letztere bis zum 1. Juli 1999 nicht ausgegebene Optionsrechte stehen ab diesem Zeitpunkt auch zur Ausgabe an Mitarbeiter zur Verfügung. Jede der ausgegebenen Optionen berechtigt zum Umtausch in eine Stückaktie. Die Laufzeit der Optionen beträgt längstens zehn Jahre. Entsprechend den Optionsbedingungen kann das Umtauschrecht grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Ausgabe des Optionsscheins ausgeübt werden, wobei 2/3 an den einzelnen Optionsberechtigten auszugebende Optionsrechte nach zwei Jahren und 1/3 nach drei Jahren fällig werden, wenn der Börsenkurs der DataDesign innerhalb eines Zeitraums von einem Monat vor Ausübung des Umtauschrechts an fünf aufeinander folgenden Börsenhandelstagen mindestens 15 % über dem Umtauschpreis im Zeitpunkt der Ausgabe gelegen hat. Der genannte Prozentsatz gilt für das erste Jahr nach Ablauf der Mindestwartefrist und erhöht sich für jedes weitere Jahr um jeweils 10 %- Punkte. Im Übrigen darf das Umtauschrecht auch nach Ablauf der zweijährigen Mindestwartefrist und unbeschadet der Beachtung des Erfolgsziels nur viermal im Geschäftsjahr jeweils innerhalb fest bestimmter vierwöchiger Zeiträume ausgeübt werden. Im Falle des Umtausches von Optionen in Aktien hat der Optionsberechtigte den auf dem Optionsschein angegebenen Betrag als Umtauschpreis zu entrichten. Im Rahmen dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells wurden im November 1999 sowie im Januar 2000 Optionsrechte ausgegeben.

Stock Option Plan 2000

Ermächtigung der Hauptversammlung vom 9. August 2000

Ermächtigung des Aufsichtsrats und des Vorstands bis zum 1. Mai 2005, einmalig oder mehrmals Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 195.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien an Mitarbeiter der DataDesign bzw. gegenwärtigen oder zukünftig verbundenen Unternehmen ('Mitarbeiter') bzw. an Vorstandsmitglieder der DataDesign bzw. Mitglieder der Geschäftsführung von gegenwärtig oder zukünftig verbundenen Unternehmen ('Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung') auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien zu gewähren. Davon entfallen auf Mitarbeiter maximal 165.750 Optionsrechte und auf Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung maximal 29.250 Optionsrechte. Jede der ausgegebenen Optionen berechtigt zum Umtausch in eine Stückaktie. Die Laufzeit der Optionen beträgt längstens zehn Jahre. Entsprechend den Optionsbedingungen kann das Umtauschrecht grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Ausgabe des Optionsscheins ausgeübt werden. Neben dem Basispreis, der dem Verkehrswert der Aktie zum Zeitpunkt der Unterbreitung der Option entspricht, ist bei Ausübung des Optionsrecht ein

Aufgeld in Höhe von 25 % des bei Ausgabe festgelegten Basispreises als Erfolgsziel zu entrichten. Im Übrigen darf das Umtauschrecht nach Ablauf der zweijährigen Mindestwartefrist und unbeschadet der Beachtung des Erfolgsziels grundsätzlich jederzeit unter Beachtung von Zeiträumen, in denen eine Ausübung untersagt ist, wahrgenommen werden. Im Falle des Umtausches von Optionen in Aktien hat der Optionsberechtigte den auf dem Optionsschein angegebenen Betrag zuzüglich eines Aufgeldes als Umtauschpreis zu entrichten. Im Rahmen dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells wurden im Januar 2001 Optionsrechte ausgegeben.

Stock Option Plan 2001

Ermächtigung der Hauptversammlung vom 18. Juli 2001

Ermächtigung des Aufsichtsrats und des Vorstands bis zum 17. Juni 2006, einmalig oder mehrmals Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 160.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien an Mitarbeiter der DataDesign bzw. gegenwärtigen oder zukünftig verbundenen Unternehmen ('Mitarbeiter') bzw. an Vorstandsmitglieder der DataDesign bzw. Mitglieder der Geschäftsführung von gegenwärtig oder zukünftig verbundenen Unternehmen ('Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung') auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien zu gewähren. Davon entfallen auf ausgewählte Vorstände der Gesellschaft maximal 16.000 Aktienoptionen, auf ausgewählte Arbeitnehmer der Gesellschaft maximal 120.000 Aktienoptionen, auf ausgewählte Geschäftsführer von gegenwärtig oder zukünftig mit der Gesellschaft verbundenen in- und ausländischen Unternehmen maximal 8.000 Aktienoptionen und auf ausgewählte Arbeitnehmer von gegenwärtig oder zukünftig mit der Gesellschaft verbundenen in- und ausländischen Unternehmen maximal 16.000 Aktienoptionen. Jede der ausgegebenen Optionen berechtigt zum Umtausch in eine Stückaktie. Die Laufzeit der Optionen beträgt längstens zehn Jahre. Entsprechend den Optionsbedingungen kann das Umtauschrecht grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Ausgabe des Optionsscheins ausgeübt werden. Neben dem Basispreis, der dem Verkehrswert der Aktie zum Zeitpunkt der Unterbreitung der Option entspricht, ist bei Ausübung des Optionsrecht ein Aufgeld in Höhe von 25 % des bei Ausgabe festgelegten Basispreises als Erfolgsziel zu entrichten. Im Übrigen darf das Umtauschrecht nach Ablauf der zweijährigen Mindestwartefrist und unbeschadet der Beachtung des Erfolgsziels grundsätzlich jederzeit unter Beachtung von Zeiträumen, in denen eine Ausübung untersagt ist, wahrgenommen werden. Im Falle des Umtausches von Optionen in Aktien hat der Optionsberechtigte den auf dem Optionsschein angegebenen Betrag zuzüglich eines Aufgeldes als Umtauschpreis zu entrichten. Im Rahmen dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells wurden im Februar 2002 Optionsrechte ausgegeben.

Im Geschäftsjahr wurden aus keinem der bestehenden Mitarbeiterbeteiligungsmodelle Optionsrechte zum Bezug von Stückaktien in Aktien der DataDesign umgetauscht.

Die Optionsscheine entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Optionsscheine
Nominalwert
der Optionen
Durchschnittlicher
Zeitwert der
Option bei
Ausgabe
Anzahl der
Umtausch
rechte in
Aktien
Durch
schnittlicher
Umtauschpreis
Durch
schnittliche
Restlaufzeit
EUR EUR Stück EUR Monate
Bestand der gezeichneten
Optionsscheine 2004 nach
Kapitalherabsetzung:
- Ausgeschiedene Mitglieder des
Vorstands
7.608 22,15 1.087 38,52 76
- Mitarbeiter 28.201 36,50 4.029 48,13 71
35.809 5.116
Im Geschäftsjahr gekündigte
Optionsscheine:
- Ausgeschiedene Mitglieder des
Vorstands
0 - 0 -
- Mitarbeiter 0 - 0 -
0 0
Im Geschäftsjahr ausgeübte
Optionsscheine:
- Ausgeschiedene Mitglieder des
Vorstands
0 - 0 -
- Mitarbeiter 0 - 0 -
0 0
Im Geschäftsjahr neu gezeichnete
Optionsscheine:
- Ausgeschiedene Mitglieder des
Vorstands
0 - 0 -
- Mitarbeiter 0 - 0 -
0 0
Bestand der gezeichneten und
umtauschbaren Optionsscheine
2005:
- Ausgeschiedene Mitglieder des
Vorstands
7.608 22,15 1.087 38,52 64
- Mitarbeiter 28.201 36,50 4.029 48,13 59
35.809 5.116
Nicht ausgegebene Optionsscheine:
- zur Verfügung für Mitglieder des
Vorstands bzw. Mitarbeiter
0 0
  1. Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert.

  2. Sonstige Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen, für drohende Verluste aus Mietverpflichtungen, Aufwendungen für Hauptversammlung und Geschäftsbericht, für Aufsichtsratsvergütungen, Kosten der Jahresabschlussaufstellung und –prüfung, ausstehende Eingangsrechnungen sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge, Aufwendungen für Gewährleistungen und Kosten der Offenlegung.

Die DataDesign entwickelt Produkte für die Branchen Banken, Versicherungen, Medien und Telekommunikation. Diese Produkte und Lösungen werden in Form von Projekten im Rahmen einer Generalunternehmerschaft ausgeführt. Aus derartigen Projekten können Haftungen und Risiken entstehen. Diverse Projekte sind an strategisch wichtigen Stellen in den Rechenzentren von Kreditinstituten durchgeführt worden bzw. sind zum Teil in Vorbereitung. Einige Verträge beinhalten für diese Projekte ein Pönale im Fall einer Projekt-Zeitüberschreitung bzw. auch bedeutende Haftungsregelungen. Die Gesellschaft versucht teilweise diese Risiken bei Bedarf über Versicherungen zu decken und damit eine Risikovorsorge zu treffen. Die eigenen Produkte durchlaufen verschiedenste Qualitätsanforderungen sowie –prüfungen. Aus Vorsichtsgründen wurden im Geschäftsjahr für derartige mögliche Risiken sowie mögliche Kulanzen Rückstellungen gebildet.

  1. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig.

  2. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche aus Steuern in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 101) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 48).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

  1. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produkten stellt sich wie folgt dar:
Umsatzerlöse
in Tsd. Euro 2005 2004
Solutions 1.234 1.368
Lizenzen 621 642
Wartung und Support 1.170 1.105
Handelswaren 18 129
Übrige 19 41
3.062 3.285
davon entfallen auf das Ausland 18 6
  1. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus Untervermietungen, aus Sachbezügen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen. In der Position sind aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 77).

  2. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.

  3. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Raumkosten, Werbe- und Vertriebskosten, Unternehmensberatungskosten, Abschluss- sowie Rechts- und Beratungskosten, Versicherungsaufwendungen und Beiträgen sowie Weiter- und Fortbildungsaufwendungen. In der Position sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten.

  4. Aufgrund bestehender Verlustvorträge fällt für das Geschäftsjahr keine Ertragsteuerbelastung an.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzen sich wie folgt zusammen:

Finanzielle Verpflichtungen
in Tsd. Euro 2006 2007 2008 2009 2010 nach
2010
Mietverträge (Immobilien) (1) 175 178 44 0 0 0
Wartungsverträge (1) 6 0 0 0 0 0
Miet- und Leasingverträge (Mobilien) (1) 41 31 26 5 0 0
222 209 70 5 0 0

Zu 1: Jeweils bezogen auf den frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge seitens der DataDesign.

Im Rahmen einer Vergleichsvereinbarung hat sich die DataDesign als Gegenleistung für ein entschädigungsloses Sonderkündigungsrecht eines Mietverhältnisses sowie eines teilweisen Mietverzichts gegenüber einem Vermieter verpflichtet, für die entgangenen Mietzahlungen in den Geschäftsjahren 2005, 2006 und 2007 jeweils eine Entschädigung in Höhe von TEUR 15 zu leisten, wenn DataDesign unter Berücksichtigung dieses Betrages einen Jahresüberschuss in Höhe von mindestens TEUR 150 ausweist. Für das Geschäftsjahr 2005 fällt keine Entschädigungszahlung an.

Darüber hinaus hat sich die DataDesign im Rahmen einer Vergleichsvereinbarung mit Besserungsschein verpflichtet, als Gegenleistung für den bedingten Forderungsverzicht für die Geschäftsjahre 2004 bis 2009, abhängig von einem erzielten Jahresüberschuss, festgelegte Quoten abzuführen. Die höchstens aufgrund dieses Besserungsscheins am Bilanzstichtag noch zu leistenden Zahlungen belaufen sich auf TEUR 206. Für das Geschäftsjahr 2005 fällt keine Besserungszahlung an.

  1. Die Zahl der Mitarbeiter hat im Jahresdurchschnitt betragen:
Anzahl der Mitarbeiter
2005 2004
Angestellte 33 34

3. Organe der DataDesign:

Dem Vorstand der DataDesign AG gehörten folgende Personen an:

» Joachim Wollny, Diplom-Ingenieur, Ratingen

Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr TEUR 152 (Vorjahr: TEUR 140). Darin enthalten ist eine erfolgsbezogene Komponente in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 13). Im Rahmen des Stock Option Plan wurden im Geschäftsjahr keine Optionen (Vorjahr: 0 Optionen) zum Erwerb von Aktien der DataDesign an Mitglieder des Vorstands ausgegeben.

Dem Aufsichtsrat der DataDesign gehörten an:

  • » Franz Egermann, Kaufmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates, München
  • » Robert Käß, Diplom-Kaufmann, Stellvertretender Vorsitzender, München
  • » Dr. Alexander Schierjott, IT-Manager, Köln

Die Bezüge des Aufsichtsrats der DataDesign betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 40).

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beinhaltet ausschließlich die Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 27.

Ergebnisverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust der DataDesign auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzern- und Beteiligungsverhältnisse

Mit Schreiben vom 7. Juni 2002 wurde gleichlautend von der Omikron Holding GmbH & Co. KG, Köln (Zurechnung nach § 22 Abs. 2 WpHG: 3,08 %), Herrn Dr. Dietrich Gottwald, Köln (Zurechnung nach § 22 Abs. 2 WpHG: 8,43 %), Herrn Gerd Zimmermann, Pulheim (Zurechnung nach § 22 Abs. 2 WpHG: 5,34 %), Herrn Werner Zimmermann, Köln (Zurechnung nach § 22 Abs. 2 WpHG: 8,43 % bzw. nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG: 7,94 %), mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil die Schwelle von 10 % überschritten hat und nun 11,03 % beträgt. Mit Schreiben vom 23. November 2004 und 24. November 2004 hat Herr Gerd Zimmermann, Pulheim, mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil am 18. November 2004 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und nun 1,2505 % beträgt, wobei nach § 22 Abs. 2 keine Anteile mehr zuzurechnen sind.

Erklärung zum Corporate-Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der DataDesign haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.

München, im Februar 2006

Joachim Wollny Vorstand

Kapitalflussrechnung
in Tsd. Euro Jahr 2005
01.01.-31.12.
Jahr 2004
01.01.-31.12.
Einnahmen/Ausgaben für die betriebliche Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 42 242
Berichtigungen zur Überleitung des Jahresüberschusses
/-fehlbetrages zu den Einnahmen/Ausgaben
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 21 30
Abschreibungen auf Sachanlagen 29 64
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0
Gewinn/ Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen 8 16
58 110
100 352
Abnahme/-Zunahme der Aktiva und Zunahme/-Abnahme der Passiva
Vorräte -113 -1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -87 -129
Sonstige Vermögensgegenstände -16 20
Sonstige Rückstellungen -66 -363
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -88 87
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 38 -44
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0 -16
Sonstige Verbindlichkeiten -73 14
Übrige 0 -4
-406 -436
Nettoeinnahmen/-ausgaben aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit -306 -84
Cash Flow aus dem Investitionsbereich
Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände -18 -21
Sachanlageninvestitionen -46 -40
Veränderung aufgrund der Verschmelzung 0 5
Erlöse aus dem Abgang von Anlagegegenständen 0 10
-63 -46
-369 -130
in Tsd. Euro Jahr 2005
01.01.-31.12.
Jahr 2004
01.01.-31.12.
Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich
Erhöhung des gezeichneten Kapitals 0 111
Zunahme der Kapitalrücklage 0 83
0 194
-369 64
Zunahme/-Abnahme der liquiden Mittel -369 64
Liquide Mittel zu Beginn des Geschäftsjahres 576 512
Liquide Mittel am Ende des Geschäftsjahres 207 576
Zusammensetzung der liquiden Mittel am Ende des Geschäftsjahres
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 207 576
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
207 576

»Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers«

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DataDesign Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 'Chancen und Risiken' ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft bei einer möglichen Nichterreichung der Planungsziele für das Geschäftsjahr 2006 aufgrund der noch vorhandenen Eigenkapital- bzw. Liquiditätsausstattung bedroht ist.

Augsburg, den 19. April 2006

A W I TREUHAND & REVISION GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stötter Wirtschaftsprüfer