Interim / Quarterly Report • May 29, 2020
Interim / Quarterly Report
Open in ViewerOpens in native device viewer

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Bioökonomie und ist mit ihren Schlüsseltechnologien im Bereich der industriellen, sogenannten weißen Biotechnologie tätig. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um sie industriell nutzbar zu machen. Aus diesem "Werkzeugkasten der Natur" entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden erfolgreich in der Chemie- sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt.
Das Geschäftsmodell der BRAIN steht auf zwei Säulen: "BioScience" und "BioIndustrial".
Die Säule "BioScience" umfasst das - zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene -Kooperationsgeschäft des Konzerns mit Industriepartnern. Die zweite Säule "BioIndustrial" umfasst die Entwicklung und Vermarktung eigener Produkte und Produktkomponenten über direkte Marktzugänge und Lizenzpartnerschaften.
Als Teil einer wachstumsorientierten Industrialisierungsstrategie ist die B.R.A.I.N. Biotechnology Research and Information Network AG (BRAIN AG; ISIN DE0005203947 / WKN 520394) seit Februar 2016 als erstes Unternehmen der Bioökonomie am Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.
Der Niederländer Adriaan (Aryan) Moelker hat am 1. Februar 2020 das Amt des Vorstandsvorsitzenden (CEO) der BRAIN AG übernommen. Der Aufsichtsrat hatte den seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Manager aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen in der industriellen Biotechnologie in den Vorstand bestellt und zum Vorsitzenden des Gremiums ernannt. Am 5. März 2020 stellte sich Moelker bei der Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2018/19 den Aktionären der BRAIN AG vor. Er kündigte an vorhandene Potenziale im Enzymgeschäft besser ausschöpfen, das Geschäft weiter internationalisieren und das Projektportfolio stärker fokussieren zu wollen.
Mit einem am 19. Februar 2020 erteilten Patent für Europa hat die BRAIN AG ihren Patentschutz zur Technologie "Neuartiger, an der menschlichen Schweißbildung beteiligter, kalziumaktivierter Chlorid-Kanal" erweitert. Damit kommt das Unternehmen seinem Ziel näher, biologische Antitranspiranzien zur Verringerung der Schweißproduktion in Form von Industriepartnerschaften zu entwickeln.
Dr. Anna C. Eichhorn wurde am 23. Februar 2020 als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats gewählt. Die Aufsichtsrätin übernahm damit das Amt von Dr. Martin B. Jager, der am 31. Januar 2020 aus beruflichen Gründen sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hatte. Am 27. Februar 2020 legte Aufsichtsratsmitglied Dr. Rainer Marquart sein Mandat als Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung nieder. Dr. Georg Kellinghusen wurde am 5. März 2020 im Rahmen der Hauptversammlung von den Aktionären mit großer Mehrheit erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat wählte ihn in der konstituierenden Sitzung nach der Hauptversammlung erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden; seine Amtszeit währt bis zum Ablauf der Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2021/22.
Am 1. März 2020 ist die strategische Allianz ZeroCarbFP (ZeroCarbFoodPrint) nach vorheriger positiver Begutachtung in die dritte Förderphase gestartet. In dieser auf drei Jahre angelegten Pilotierungsphase waren zu diesem Zeitpunkt neben BRAIN die Unternehmen FUCHS PETROLUB und Südzucker engagiert. In dem Projekt werden - im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft - industrielle Abfallströme wie CO2 oder Altöl durch mikrobielle Umsetzung in Wertstoffe verwandelt. Förderinstanz ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Am 19. März 2020 nahm die BRAIN AG an einer Kapitalerhöhung bei Solascure Limited teil. Die Kapitalerhöhung belief sich auf 1,9 Mio. € und führte zu keiner Veränderung der Beteiligungsquote. Die Solascure Limited wird weiterhin nach der IAS 28 Equity-Methode bilanziert. Die BRAIN AG ist weiterhin sehr zuversichtlich hinsichtlich der erfolgreichen Entwicklung ihres Wirkstoffs Aurase für die chronische Wundversorgung und hat daher diese neue Finanzierungsrunde von Solascure Limited begleitet (s. auch in den Anhangsangaben dieses Dokuments).
Die Erläuterungen zu den Grundlagen und Rahmenbedingungen des Konzerns innerhalb des Konzernabschlusses zum 30. September 2019 gelten unverändert.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/2020 erzielte die BRAIN-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 19,9 Mio. € gegenüber 18,5 Mio. € in der Vorjahresperiode, was ein Wachstum von 7,6 % darstellt. Organisch, also ohne Berücksichtigung der Monteil Cosmetics International GmbH im Vorjahr, konnte der Umsatz um 14,1 % gesteigert werden. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Forschungs- und Entwicklungsförderungen, Bestandsveränderungen und Sonstige Erträge) erhöhte sich ebenfalls gegenüber der Vorjahresperiode um 0,4 Mio. € (1,9 %) von 19,8 Mio. € auf 20,2 Mio. €. Organisch erhöhte sich die Gesamtleistung um 1,4 Mio. € bzw. 7,5 % von 18,8 Mio. € auf 20,2 Mio. €.
Das Segment "BioScience" erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 6,8 Mio. € und lag damit 31,9 % über der Vorjahresperiode. Diese Steigerung ist auf ein größeres Volumen mit bestehenden Kunden sowie auf Vertragsabschlüsse von Tailor-Made-Solutions-Projekten zurückzuführen. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von -3,1 Mio. € auf -2,3 Mio. €. Das verbesserte bereinigte EBITDA ist im Wesentlichen auf höhere Umsätze und verbesserte Materialaufwands-, Personalaufwands und sonstige Aufwandssquoten im Segment BioScience zurückzuführen.
Der Umsatz des Segments "BioIndustrial" ist im Berichtszeitraum mit 1,8 % von 13,3 Mio. € auf 13,1 Mio. € leicht gesunken. Organisch erhöhte sich der Umsatz um 0,8 Mio. € bzw. 6,5 % von 12,3 Mio. € auf 13,1 Mio. €. Die Gesamtleistung ist mit 6,0 % von 13,7 Mio. € auf 12,8 Mio. € gesunken. Organisch erhöhte sich die Gesamtleistung um 0,2 Mio. € (1,7 %) von 12,6 Mio. € auf 12,8 Mio. €. Das bereinigte EBITDA ist um 8,6 % von 1,4 Mio. € auf 1,5 Mio. € gestiegen. Trotz Anlaufkosten bei der Aufnahme der neuen Produktionsstätten in Cardiff (UK) und Büttelborn konnte die bereinigte EBITDA Marge von 10,6 % auf 11,7 % gesteigert werden.
Das bereinigte Konzern-EBITDA verbesserte sich folglich um 57,3 % von -1,7 Mio. € im Vorjahr auf -0,7 Mio. € in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/20.
Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis pro Aktie in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres betrug -0,26 € nach -0,23 € im Vorjahreszeitraum.
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des unbereinigten EBITDA zum bereinigten EBITDA.
scroll
| In Tsd. € | 6M 2019/20 | 6M 2018/19 |
|---|---|---|
| EBITDA | -869 | -1.756 |
| Personalaufwand aus einem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm bei der AnalytiCon Discovery GmbH | 0 | -35 |
| Anteilsbasierte Vergütungen | -155 | -41 |
| Akquisitions- und Integrationskosten bei der Erweiterung der BRAIN-Gruppe | 0 | -6 |
| Bereinigtes EBITDA | -714 | -1.673 |
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum 30. September 2019 von 35,2 Mio. € auf 42,8 Mio. € per 31. März 2020, was auf die Erstanwendung des IFRS 16 und die Investitionen in Sachanlagen bzw. die Investitionen in die erweiterten Produktionskapazitäten an den Standorten Cardiff, Großbritannien und Büttelborn, Deutschland zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich von 31,0 Mio. € auf 22,0 Mio. €. Diese Reduzierung ist im Wesentlichen auf den Rückgang an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zurückzuführen. Im Rahmen der weiteren Investition in der Solascure Ltd., die nach der Equity-Methode bilanziert wird, hat die BRAIN AG eine Stammkapitaleinlage in Höhe von 1,9 Mio. € in bar geleistet. Darüber hinaus wurden Verbindlichkeiten aus Put-Optionen im Zusammenhang mit der AnalytiCon Discovery GmbH in Höhe von 1,6 Mio. € fällig.
Das Eigenkapital reduzierte sich von 17,1 Mio. € per 30. September 2019 auf 12,9 Mio. € zum 31. März 2020. Diese Reduzierung in Höhe von 4,2 Mio. € ist demnach nahezu vollständig auf das Periodenergebnis zurückzuführen. Im Berichtszeitraum wurden keine Kapitalmaßnahmen durchgeführt.
Die langfristigen Schulden erhöhten sich von 34,2 Mio. € auf 39,2 Mio. €, was auf die Erstanwendung von IFRS 16 zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Schulden reduzierten sich von 14,9 Mio. € auf 12,7 Mio. €, was auf den Nettoeffekt aus der Erstanwendung von IFRS 16 und einer Reduzierung der abgegrenzten Erträge zurückzuführen ist.
Der Brutto Cashflow des Konzerns verringerte sich leicht von -3,4 Mio. € im Vorjahr auf -3,5 Mio. € in der Berichtsperiode. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf das 1,2 Mio. € positive Ergebnis aus Equity bilanzierten Finanzanlagen und die -0,7 Mio. € von der Vereinnahmung von abgegrenzten Erträgen zurückzuführen.
Aufgrund der im Vorjahr stark ausgefallenen Reduzierung des gebundenen Kapitals konnte der positive Effekt auf den Cashflow aus operativer Tätigkeit nicht erneut realisiert werden. In der Konsequenz war der Cashflow aus operativer Tätigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,3 Mio. € geringer.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Wesentlichen durch die Investitionen in Sachanlagen bzw. die Investitionen in die erweiterten Produktionskapazitäten an den Standorten Cardiff, Großbritannien und Büttelborn, Deutschland und durch die Stammkapitaleinlage in der Solascure Ltd. determiniert und führt zu einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -4,5 Mio. €.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit reflektiert im Berichtszeitraum im Wesentlichen die Einzahlung aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten und belief sich auf -0,2 Mio. € gegenüber -1,4 Mio. € im Vorjahr.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verringerten sich im Vergleich zum 30. September 2019 von 15,2 Mio. € auf 6,4 Mio. €, was auf die oben beschriebenen Effekte zurückzuführen ist.
Für eine Darstellung des Risikomanagement-Systems sowie möglicher Chancen und Risiken wird an dieser Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2018/19 der BRAIN AG auf den Seiten 121ff. verwiesen. Wie sich die Ausbreitung des Coronavirus auf die globale Wirtschaftsentwicklung auswirken wird, lässt sich zum Zeitpunkt der Erstellung des Halbjahresberichts nicht vorhersagen. Es ist jedoch absehbar, dass die Auswirkungen auf das Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2020 erheblich sein könnten. Dennoch erwartet die BRAIN AG aus heutiger Sicht keine wesentlichen Änderungen gegenüber den im Geschäftsbericht 2018/19 dargestellten Chancen und Risiken.
Risiken gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz, die den Fortbestand des BRAIN Konzerns gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.
Hinsichtlich der Geschäftsprognose sind im Vergleich zum Prognosebericht im Jahresbericht 2018/19 auf Seite 120, keine wesentlichen Änderungen erkennbar. Trotz der Coronavirus-Pandemie ist die BRAIN AG zuversichtlich, dass weitere Fortschritte, wenn auch vielleicht etwas verlangsamt, in die prognostizierte Richtung gehen werden.
scroll
| In Tsd. € | 6M 2019/20 | 6M 2018/19 | Q2 2019/20 | Q2 2018/19 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 19.930 | 18.519 | 9.607 | 9.079 |
| Erlöse aus Forschungs- und Entwicklungsförderungen | 447 | 803 | 270 | 380 |
| Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen | -462 | 55 | -230 | 268 |
| Sonstige Erträge | 275 | 439 | 152 | 228 |
| 20.190 | 19.816 | 9.799 | 9.955 | |
| Materialaufwand | ||||
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | -6.639 | -7.247 | -3.347 | -4.125 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -1.409 | -1.307 | -510 | -916 |
| -8.048 | -8.554 | -3.857 | -5.041 | |
| Personalaufwand | ||||
| Löhne und Gehälter | -7.388 | -7. 249 | -3.716 | -3.792 |
| Anteilsbasierte Vergütungen | -155 | -41 | -76 | -6 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -1.628 | -1.511 | -891 | -761 |
| -9.171 | -8.801 | -4.682 | -4.559 | |
| Sonstige Aufwendungen | -3.840 | -4.217 | -1.816 | -1.995 |
| EBITDA | -869 | -1.756 | -556 | -1.640 |
| Abschreibungen | -1.740 | -1.449 | -866 | -726 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -2.608 | -3.205 | -1.422 | -2.366 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | -1.499 | -250 | -620 | -152 |
| Finanzerträge | 15 | 4 | 7 | 2 |
| Finanzaufwendungen | -394 | -577 | -208 | -270 |
| -1.878 | -822 | -821 | -420 | |
| Verlust der Periode vor Steuern | -4.487 | -4.027 | -2.243 | -2.786 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | ||||
| a) Laufender Steueraufwand | -245 | -200 | -163 | -107 |
| b) Latenter Steueraufwand(-)/-Ertrag(+) | 179 | 165 | 87 | 94 |
| -66 | -35 | -76 | -13 | |
| Verlust der Periode | -4.553 | -4.062 | -2.319 | -2.799 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| nicht beherrschende Anteilseigner | 199 | 70 | 175 | 16 |
| die Aktionäre der BRAIN AG | -4.752 | -4.132 | -2.494 | -2.815 |
| Ergebnis pro Aktie unverwässert | -0,26 | -0,23 | -0,14 | -0,16 |
| Anzahl der zugrunde gelegten Aktien | 18.055.782 | 18.055.782 | 18.055.782 | 18.055.782 |
| Ergebnis pro Aktie verwässert | -0,26 | -0,23 | -0,14 | -0,16 |
| Anzahl der zugrunde gelegten Aktien | 18.055.782 | 18.055.782 | 18.055.782 | 18.055.782 |
scroll
| In Tsd. € | 6M 2019/20 | 6M 2018/19 | Q2 2019/20 | Q2 2018/19 |
|---|---|---|---|---|
| Verlust der Periode | -4.553 | -4.062 | -2.319 | -2.799 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| nicht beherrschende Anteilseigner | 199 | 70 | 175 | 16 |
| die Aktionäre der BRAIN AG | -4.752 | -4.132 | -2.494 | -2.815 |
| Sonstiges Ergebnis: | ||||
| Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| Latente Steuern | 0 | -7 | 0 | -5 |
| Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung von Fremdwährungsfinanzinstrumenten | -69 | -434 | 595 | -584 |
| Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | 196 | 465 | -698 | 675 |
| Sonstiges Ergebnis, netto | 127 | 24 | -102 | 86 |
| Konzerngesamtergebnis | -4.426 | -4.038 | -2.422 | -2.712 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| nicht beherrschende Anteilseigner | 194 | 213 | -18 | 237 |
| die Aktionäre der BRAIN AG | -4.619 | -4.251 | -2.404 | -2.950 |
scroll
| In Tsd. € | 31. 03. 2020 | 30. 09. 2019 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 15.122 | 15.794 |
| Sachanlagen | 24.966 | 17.144 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Unternehmen | 1.933 | 1.438 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 812 | 791 |
| Latente Steuern | 0 | 0 |
| 42.834 | 35.167 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 7.737 | 8.032 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.712 | 6.388 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 848 | 1.154 |
| Ertragsteueransprüche | 77 | 10 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 212 | 213 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 6.386 | 15.160 |
| 21.972 | 30.957 | |
| AKTIVA | 64.806 | 66.123 |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 18.056 | 18.056 |
| Kapitalrücklage | 64.961 | 64.806 |
| Gewinnrücklagen | -75.338 | -70.648 |
| Sonstige Rücklagen | 152 | 20 |
| 7.831 | 12.234 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 5.050 | 4.857 |
| Eigenkapital Gesamt | 12.881 | 17.091 |
| Langfristige Schulden | ||
| Latente Steuern | 2.425 | 2.593 |
| Rückstellungen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 4.381 | 4.563 |
| Finanzverbindlichkeiten | 30.904 | 24.775 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3 | 764 |
| Abgegrenzte Erträge | 1.487 | 1.466 |
| 39.200 | 34.160 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 307 | 381 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 1.076 | 784 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.873 | 3.603 |
| Erhaltene Anzahlungen | 51 | 170 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.592 | 4.428 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.611 | 2.919 |
| Abgegrenzte Erträge | 1.214 | 2.588 |
| 12.725 | 14.873 | |
| PASSIVA | 64.806 | 66.123 |
scroll
| 1. Oktober 2018 bis 31. März 2019 | Anteil der Aktionäre der BRAIN AG | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige Rücklagen |
Total | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| In Tsd. € | Altersversorgungspläne | Währungsumrechnung | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 30. September 20181 | 18.056 | 64.606 | -59.133 | 0 | -1 | 23.528 |
| Gesamtergebnis 01.10.2018-31.03.2019 |
-4.132 | 0 | 31 | -4.101 | ||
| Effekte aus der Erstanwendung IFRS 9 |
10 | -42 | -32 | |||
| Zugang nicht beherrschender Anteile im Zuge des Erwerbs vollkonsolidierter Konzernunternehmen | ||||||
| Zugang Verbindlichkeit aus Put/Call-Vereinbarung zum Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen an vollkonsolidierten Konzernunternehmen |
0 | 0 | ||||
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms | 41 | 41 | ||||
| Stand am 31. März 2019 | 18.056 | 64.657 | -63.307 | 0 | 30 | 19.436 |
scroll
| 1. Oktober 2018 bis 31. März 2019 | ||
|---|---|---|
| Nicht beherrschende Anteile | Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| In Tsd. € | ||
| --- | --- | --- |
| Stand am 30. September 20181 | 4.884 | 28.412 |
| Gesamtergebnis 01.10.2018-31.03.2019 |
213 | -3.888 |
| Effekte aus der Erstanwendung IFRS 9 |
-32 | |
| Zugang nicht beherrschender Anteile im Zuge des Erwerbs vollkonsolidierter Konzernunternehmen | 0 | 0 |
| Zugang Verbindlichkeit aus Put/Call-Vereinbarung zum Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen an vollkonsolidierten Konzernunternehmen |
0 | |
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms | 41 | |
| Stand am 31. März 2019 | 5.097 | 24.533 |
scroll
| 1. Oktober 2019 bis 31. März 2020 | Anteil der Aktionäre der BRAIN AG | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige Rücklagen |
Total | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| In Tsd. € | Altersversorgungspläne | Währungsumrechnung | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 30. September 2019 | 18.056 | 64.806 | -70.648 | 0 | 20 | 12.234 |
| Gesamtergebnis 01.10.2019 - 31.03.2020 |
-4.752 | 0 | 132 | -4.619 | ||
| Effekte aus der Erstanwendung IFRS 16 |
0 | 62 | 62 | |||
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms | 155 | 155 | ||||
| Stand am 31. März 2020 | 18.056 | 64.961 | -75.338 | 0 | 152 | 7.831 |
scroll
| 1. Oktober 2019 bis 31. März 2020 | ||
|---|---|---|
| Nicht beherrschende Anteile | Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| In Tsd. € | ||
| --- | --- | --- |
| Stand am 30. September 2019 | 4.857 | 17.091 |
| Gesamtergebnis 01.10.2019 - 31.03.2020 |
194 | -4.426 |
| Effekte aus der Erstanwendung IFRS 16 |
62 | |
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms | 155 | |
| Stand am 31. März 2020 | 5.050 | 12.881 |
1 Angepasst gemäß IAS 8
scroll
| In Tsd. € | 6M 2019/20 | 6M 2018/19 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis nach Ertragsteuern | -4.553 | -4.062 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1.732 | 1.449 |
| Latenter Steueraufwand / -ertrag | -179 | -165 |
| Vereinnahmung abgegrenzte Erträge | -2.011 | -1.271 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -49 | -103 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 1.499 | 250 |
| Erfolgswirksame Veränderung der Nettopensionsrückstellungen | -182 | 0 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/ Erträge | 238 | 467 |
| Verluste aus Abgängen von Immateriellen Vermögenswerten und Sach-Anlagen | 39 | -6 |
| Brutto Cashflow | -3.465 | -3.442 |
| Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -322 | 390 |
| Veränderungen der Vorräte | 297 | -380 |
| Veränderungen der Ertragsteueransprüche und -verbindlichkeiten | 227 | 190 |
| Veränderungen der Sonstigen Vermögenswerte und finanziellen Vermögenswerte | 322 | -457 |
| Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -813 | 1.043 |
| Veränderungen der erhaltenen Anzahlungen | -119 | 134 |
| Veränderungen der Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten | -920 | -1.106 |
| Zugänge aus abgegrenzten Erträgen | 650 | 747 |
| Cashflow aus operativer Tätigkeit | -4.141 | -2.881 |
| Netto-Zahlungen aus Unternehmenserwerben (abzüglich übernommener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) |
0 | 0 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -5 | -6 |
| Investitionen in Sachanlagen | -2.586 | -2.899 |
| Investitionen in Anteile an verbundene Unternehmen | 0 | 0 |
| Ein-(Aus-)zahlungen aus sonstigen langfristigen Vermögenswerten | -21 | 16 |
| Investitionen in at equity bewertete Beteiligungen | -1.874 | 0 |
| Investitionen in finanzielle Vermögenswerte | 0 | 0 |
| Desinvestitionen finanzieller Vermögenwserte | 0 | 0 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | 15 | 8 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -4.472 | -2.882 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 944 | 31 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -1.121 | -1.391 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -177 | -1.360 |
| Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -8.790 | -7.122 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Periode | 15.160 | 25.539 |
| Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel | 15 | 88 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode | 6.386 | 18.504 |
| Im Cashflow aus der operative Tätigkeit sind enthalten: | ||
| Gezahlte Zinsen | 264 | 214 |
| Erhaltene Zinsen | 6 | 3 |
| Gezahlte Ertragsteuern | 25 | 22 |
| Erhaltene Ertragsteuern | 11 | 30 |
Der Konzernzwischenbericht der BRAIN AG zum 31. März 2020 wurde auf Basis des IAS 34 (Interim Financial Reporting) aufgestellt. Er wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Konzernzwischenabschluss wurde weder entsprechend §317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 hat die BRAIN AG den Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" erstmalig angewendet. Nachfolgend werden die Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung aus der Einführung dieses Standards dargestellt. Weitere, für die BRAIN AG ebenfalls zum 1. Oktober 2019 erstmalig verpflichtend anzuwendende Anpassungen von Standards und neue Interpretation haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BRAIN AG. Eine vorzeitige Anwendung von veröffentlichten, aber noch nicht verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsstandards erfolgte nicht.
Am 13. Januar 2016 hat das International Accounting Standards Board (IASB) den neuen Rechnungslegungsstandard zur Leasingbilanzierung (IFRS 16 "Leases") veröffentlicht. Nach diesem Standard sind alle Leasingverhältnisse und die damit einhergehenden vertraglichen Rechte und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasingnehmers abzubilden. Für Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr und für Leasingverhältnisse mit geringem Wert ("low value-leases") kann der Leasingnehmer wahlweise eine Bilanzierung entsprechend den derzeitigen Operating-Leasingverhältnissen anwenden.
Für alle Leasingverhältnisse erfasst der Leasingnehmer in seiner Bilanz eine Leasingverbindlichkeit für die Verpflichtung, künftige Leasingzahlungen vorzunehmen. Gleichzeitig aktiviert der Leasingnehmer ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert, welches grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird die Leasingverbindlichkeit ähnlich den Regelungen nach IAS 17 "Leasingverhältnisse" für Finanzierungs-Leasingverhältnisse finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig über die Laufzeit des Leasingvertrags amortisiert wird, was grundsätzlich zu höheren Aufwendungen zu Beginn der Laufzeit eines Leasingvertrags führt. Die Regelungen zur Leasingbilanzierung auf Seiten des Leasinggebers bleiben weitestgehend unverändert.
Die neuen Regelungen sind auf den gesamten Vertragsbestand anzuwenden, wobei die Überleitung mit einigen Erleichterungen entweder vollständig retrospektiv oder als kumulierter Effekt im Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres der Erstanwendung ohne Anpassung der Vorjahreswerte vorzunehmen ist. IFRS 16 enthält darüber hinaus eine Reihe von weiteren Regelungen zum Ausweis und zu den Anhangsangaben sowie zu Sale-and-Lease-back-Transaktionen.
Die neuen Vorschriften des IFRS 16 betreffen die BRAIN AG als Leasingnehmer hauptsächlich bei Leasingverträgen von Immobilien und Fahrzeugen. Die Umstellung auf IFRS 16 erfolgte nach der modifiziert retrospektiven Methode mit Erfassung des kumulativen Umstellungseffekts zum 1. Oktober 2019. Vorjahresvergleichsangaben wurden nicht angepasst.
Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen Operating-Leasingverhältnissen wurden mit Übergang auf IFRS 16 mit den entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssätzen abgezinst. Die Zinssätze wurden auf Basis der verbleibenden Restlaufzeit der Leasingverhältnisse ermittelt. Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz, der zur Abzinsung der am 1. Oktober 2019 bestehenden Leasingverhältnisse verwendet wurde, betrug 3,3%. Die hieraus resultierenden Barwerte wurden als Leasingverbindlichkeiten angesetzt. Die Nutzungsrechte an den Leasinggegenständen wurden in Höhe der Leasingverbindlichkeiten angepasst und direkt zurechenbare Kosten aktiviert. Für die Bestimmung der Laufzeit der Leasingverhältnisse wurden nachträglich erlangte bessere Erkenntnisse berücksichtigt, wenn diese eine hinreichend sichere Ausübungswahrscheinlichkeit von Verlängerungs- bzw. Kündigungsoptionen belegen.
| ― | Nutzungsrechte und korrespondierende Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden und werden auch künftig bilanziell nicht erfasst; |
| ― | Nutzungsrechte und korrespondierende Verbindlichkeiten aus geringwertigen Leasingverhältnissen wurden und werden auch künftig bilanziell nicht erfasst; |
| ― | für einen Teil der Nutzungsrechte an Vermögenswerten wurde und wird keine Trennung der Leasing- und Nichtleasingkomponente erfolgen; |
| ― | Leasingverträge, die bisher in den Anwendungsbereich des IAS 17 sowie der zugehörigen Interpretationen fielen, wurden und werden auch künftig als Leasingverträge im Sinne des IFRS 16 behandelt werden; |
| ― | im Rahmen der Erstanwendung erfolgte keine Wertminderungsprüfung des Nutzungsrechts, stattdessen wurden vorhandene Rückstellungen für belastende Verträge mit dem Nutzungsrecht aufgerechnet. |
Die folgende Tabelle stellt die zum 1. Oktober 2019 vorgenommenen Anpassungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 in der Konzernbilanz dar.
scroll
| In Tsd. € | 01.10.2019 |
|---|---|
| Anpassung der Eröffnungsbilanz aufgrund von IFRS 16 | |
| Sachanlagen | |
| Grundstücke und Gebäude | 3.010 |
| Betriebs- u. Geschäftsausstattung | 54 |
| Nutzungsrechte | 3.064 |
| Summe Aktiva | 3.064 |
| Gewinnvortrag EK | 62 |
| Langfristige Schulden | |
| Leasingverbindlichkeiten | 2.727 |
| Kurzfristige Schulden | |
| Leasingverbindlichkeiten | 275 |
| Summe Passiva | 3.064 |
Ausgehend von der Zahlungsverpflichtung für Operating-Leasingverhältnisse (IAS 17) zum 30. September 2019 ergab sich folgende Überleitung auf den Eröffnungsbilanzwert der Leasingverbindlichkeit zum 1. Oktober 2019.
scroll
| In Tsd. € | 01.10.2019 |
|---|---|
| Überleitung Eröffnungsbilanz der Leasingverbindlichkeiten | |
| Zahlungsverpflichtung für Operating-Leasingverhältnisse zum 30.09.2019 (IAS 17) | 1.714 |
| Geringwertige Leasingverhältnisse | 33 |
| Verlängerungsoptionen | 1.628 |
| Sonstiges | -92 |
| Undiskontierte Leasingverbindlichkeiten zum 1.10.2019 | 3.284 |
| Abzinsung | -270 |
| Leasingverbindlichkeiten IFRS 16 zum 1.10.2019 | 3.003 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zum 30.09.2019 (IAS 17) | 1.351 |
| Leasingverbindlichkeiten zum 1.10.2019 | 4.354 |
In der Segmentierung haben sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 30. September 2019 keine Veränderungen ergeben. Die Segmentergebnisse2 sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt.
scroll
| BioScience | BioIndustrial | Überleitung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Tsd. € | 6M 19/20 | 6M 18/19 | 6M 19/20 | 6M 18/19 | 6M 19/20 | 6M 18/19 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Summe Umsatzerlöse | 6.833 | 5.180 | 13.102 | 13.344 | -6 | -6 |
| Davon: Umsatzerlöse mit anderen Segmenten |
0 | 5 | 6 | 1 | -6 | -6 |
| Davon: Umsatzerlöse mit externen Kunden |
6.833 | 5.176 | 13.096 | 13.343 | 0 | 0 |
| Erlöse FuE3 [Externe Kunden] | 369 | 695 | 78 | 108 | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen4 | 12 | -31 | -473 | 86 | 0 | 0 |
| Sonstige Erträge | 153 | 344 | 122 | 114 | -1 | -19 |
| Gesamtleistung | 7.367 | 6.188 | 12.828 | 13.653 | -6 | -25 |
| EBITDA | -2.437 | -3.167 | 1.530 | 1.409 | 39 | 2 |
| bereinigtes EBITDA | -2.282 | -3.084 | 1.530 | 1.409 | 39 | 2 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -3.101 | -3.743 | 454 | 535 | 39 | 2 |
| Bereinigtes Betriebsergebnis (bereinigtes EBIT) |
-2.946 | -3.660 | 454 | 535 | 39 | 2 |
| Finanzerträge | ||||||
| Ergebnis At-Equity Bet. | ||||||
| Finanzaufwendungen | ||||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern |
scroll
| Konzern | ||
|---|---|---|
| In Tsd. € | 6M 19/20 | 6M 18/19 |
| --- | --- | --- |
| Summe Umsatzerlöse | 19.930 | 18.519 |
| Davon: Umsatzerlöse mit anderen Segmenten |
0 | 0 |
| Davon: Umsatzerlöse mit externen Kunden |
19.930 | 18.519 |
| Erlöse FuE3 [Externe Kunden] | 447 | 803 |
| Bestandsveränderungen4 | -462 | 55 |
| Sonstige Erträge | 275 | 439 |
| Gesamtleistung | 20.190 | 19.816 |
| EBITDA | -869 | -1.756 |
| bereinigtes EBITDA | -714 | -1.673 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -2.608 | -3.205 |
| Bereinigtes Betriebsergebnis (bereinigtes EBIT) |
-2.454 | -3.123 |
| Finanzerträge | 15 | 4 |
| Ergebnis At-Equity Bet. | -1.499 | -250 |
| Finanzaufwendungen | -394 | -577 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -4.487 | -4.027 |
scroll
| Im Durchschnitt des Berichtszeitraumes | 6M 2019/20 | Geschäftsjahr 2018/19 |
|---|---|---|
| Mitarbeiter gesamt, davon | 276 | 281 |
| Angestellte | 251 | 256 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 25 | 25 |
Des Weiteren beschäftigt BRAIN zusätzlich Stipendiaten (6, Geschäftsjahr 18/19: 4), Aushilfen (13, Geschäftsjahr 18/19: 12) und Auszubildende (7, Geschäftsjahr 18/19: 7).
2 Nach Teileliminierung innerhalb des Segmentes
3 Erlöse aus Forschungs- und Entwicklungsförderungen
4 Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/ Leistungen
5 Ohne Vorstände der Muttergesellschaft und Geschäftsführer der Tochtergesellschaften
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 wurden keine neuen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen, die nicht schon im Abschluss zum 30.09.2019 dargestellt wurden und die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BRAIN Konzerns hatten.
Am 07. Mai 2020 gab die BRAIN AG bekannt, dass der Finanzvorstand Manfred Bender das Unternehmen zum 30.09.2020 auf eigenen Wunsch verlassen wird. Bender möchte sich einer neuen Aufgabe zuwenden und hat aus diesem Grund den Aufsichtsrat um vorzeitige Beendigung seines Vertrags gebeten. Der Aufsichtsrat ist dem Wunsch nachgekommen.
Neuer Finanzvorstand wird der bisherige Leiter Finanzen, Controlling und Recht, Lukas Linnig. Seit April 2017 ist Linnig für das Zwingenberger Unternehmen tätig und hat es zuvor während des Börsengangs als Berater unterstützt.
Nach dem Bilanzstichtag am 31.03.2020 sind dem Vorstand keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung oder mit erheblichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage bekannt geworden.
Nach unserem besten Wissen und in Übereinstimmung mit den anzuwendenden Grundsätzen für die Zwischenberichterstattung vermittelt der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernzwischenlagebericht vermittelt ein zutreffendes Bild der Entwicklung und des Verlaufs des Geschäftsbetriebs sowie der Lage des Konzerns und stellt die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Konzerns in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres zutreffend dar.
Zwingenberg, den 29. Mai 2020
Der Vorstand
scroll
| Adriaan Moelker | Manfred Bender | Ludger Roedder |
Für Fragen steht Ihnen der folgende Ansprechpartner zur Verfügung:
Investor Relations Manager
Michael Schneiders
Fon: +49-(0)6251-9331-86
scroll
| 29.05.2020 | Veröffentlichung Halbjahresbericht Zum 31.03.2020 (6M) |
|---|---|
| 31.08.2020 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Zum 30.06.2020 (9M) |
| --- | --- |
| 14.01.2021 | Veröffentlichung Geschäftsbericht Zum 30.09.2020 (12M) |
| --- | --- |
| 26.02.2021 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Zum 31.12.2020 (3M) |
| --- | --- |
| 10.03.2021 | Hauptversammlung, Zwingenberg |
| --- | --- |
Dieser Zwischenbericht enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des BRAIN-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die BRAIN AG beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Der Zwischenbericht kann Angaben enthalten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Angaben sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor. Bei Abweichungen geht die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor.
Veröffentlichungsdatum: 29. Mai 2020
Herausgeber:
B•R•A•l•N
Biotechnology Research And Information Network AG
Darmstädter Straße 34 - 36 64673 Zwingenberg • Germany
scroll
| phone | +49 (0) 62 51 / 9331-0 |
| fax | +49 (0) 62 51 / 9331-11 |
| [email protected] | |
| web | www.brain-biotech.com |
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.