Quarterly Report • Sep 1, 2023
Quarterly Report
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| BKS Bank Konzern im Überblick 3 |
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|---|---|
| Highlights im ersten Halbjahr 2023 4 |
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| Vorwort der Vorstandsvorsitzenden 6 |
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| Konzernlagebericht 9 Wirtschaftliches Umfeld 10 Vermögens- und Finanzlage 11 Ergebnisentwicklung 13 Segmentbericht 16 Konsolidierte Eigenmittel 18 Risikomanagement 19 Vorschau auf das Gesamtjahr 20 |
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| Konzernabschluss nach IFRS 23 |
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| Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2023 | 24 |
Konzernbilanz zum 30. Juni 2023 26 Eigenkapitalveränderungsrechnung 27 Geldflussrechnung 29 Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank 30
Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des BKS Bank Konzerns beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Stichtag 23. August 2023 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Halbjahresfinanzbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der BKS Bank AG verbunden.
Die vorliegende deutsche Version ist die authentische und für alle rechtlichen Aspekte relevante Fassung. Halbjahresfinanzberichte in englischer Sprache sind Übersetzungen. Dieser Halbjahresfinanzbericht ist nicht prüfungspflichtig und wurde daher keiner Prüfung bzw. Durchsicht eines Abschlussprüfers unterzogen.
Minimal abweichende Werte in Tabellen und Grafiken sind auf Rundungsdifferenzen zurückzuführen. Zur leichteren Lesbarkeit wurde die männliche Form gewählt. Alle Geschlechter werden in den Texten gleichermaßen angesprochen.
| Erfolgszahlen in Mio. EUR | 01. HJ 20221) | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 69,6 | 120,7 | 73,4 |
| Risikovorsorgen | -13,4 | -28,8 | >100 |
| Provisionsüberschuss | 35,4 | 31,5 | -10,9 |
| Verwaltungsaufwand | -65,7 | -80,3 | 22,2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 33,2 | 89,6 | >100 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 31,2 | 82,1 | >100 |
| Bilanzzahlen in Mio. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | |
| Bilanzsumme | 10.533,0 | 10.511,3 | -0,2 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 7.175,3 | 7.243,2 | 0,9 |
| Primäreinlagen | 7.872,1 | 7.809,3 | -0,8 |
| • hiervon Spareinlagen | 1.258,9 | 1.092,0 | -13,3 |
| • hiervon verbriefte Verbindlichkeiten inklusive Nachrangkapital | 1.048,3 | 1.056,2 | 0,7 |
| Eigenkapital | 1.543,8 | 1.665,0 | 7,8 |
| Betreute Kundengelder | 19.397,2 | 20.014,1 | 3,2 |
| • hiervon Depotvolumen | 11.525,1 | 12.204,8 | 5,9 |
| Eigenmittel gemäß CRR in Mio. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | |
| Total Risk Exposure Amount | 6.213,5 | 6.387,8 | 2,8 |
| Eigenmittel | 1.058,1 | 1.136,9 | 7,4 |
| • hiervon hartes Kernkapital (CET1) | 778,3 | 853,1 | 9,6 |
| • hiervon Kernkapital (CET1 und AT1) | 843,4 | 918,3 | 8,9 |
| Harte Kernkapitalquote (in %) | 12,5 | 13,4 | 0,9 |
| Kernkapitalquote (in %) | 13,6 | 14,4 | 0,8 |
| Gesamtkapitalquote (in %) | 17,0 | 17,8 | 0,8 |
| Unternehmenskennzahlen | 30.06.2022 | 30.06.2023 | |
| Return on Equity nach Steuern | 5,6 | 9,7 | 4,1 |
| Return on Assets nach Steuern | 0,8 | 1,5 | 0,7 |
| Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) | 55,9 | 40,3 | -15,6 |
| Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) | 19,2 | 23,8 | 4,6 |
| Non-performing Loan-Quote (NPL-Quote) | 2,1 | 2,3 | 0,2 |
| Leverage Ratio | 7,0 | 8,7 | 1,7 |
| Liquidity Coverage Ratio (LCR) | 185,9 | 197,0 | 11,1 |
| Net Stable Funding Ratio (NSFR) | 117,5 | 122,4 | 4,9 |
| Ressourcen | 31.12.2022 | 30.06.2023 | |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | 986 | 991 | |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 64 | 64 | |
| BKS Bank-Aktie | 31.12.2022 | 30.06.2023 | |
| Anzahl Stamm-Stückaktien (ISIN AT0000624705) | 42.942.900 | 45.805.760 | |
| Höchstkurs Stammaktie in EUR | 15,9 | 14,4 | |
| Tiefstkurs Stammaktie in EUR | 13,2 | 13,0 | |
| Schlusskurs Stammaktie in EUR | 14,0 | 13,1 | |
| Marktkapitalisierung in Mio. EUR | 601,2 | 600,1 |
1) Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Rechnungslegungsmethode bei den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien geändert. Dementsprechend wurden einzelne Vorjahreszahlen angepasst. Eine Darstellung der Änderungen findet sich im Geschäftsbericht 2022 im Kapitel "Änderung der Rechnungslegungsmethode bei als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien" ab Seite 156.

Im Mai 2023 haben wir unsere Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. 2.862.860 Stück neuer Aktien wurden erfolgreich platziert. Strategisch wichtige Ziele – von Digitalisierung bis Nachhaltigkeit – können nun noch ambitionierter in Angriff genommen werden.
Wir sind stolz darauf, in einem der weltweit ersten Nachhaltigkeitsindizes gelistet zu sein: Bereits zum siebenten Mal in Folge wurde die BKS Bank-Stammaktie in den Nachhaltigkeitsindex VÖNIX der Wiener Börse aufgenommen.



Unser langjähriges und konsequentes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit wurde von der Wiener Börse gewürdigt: Bereits zum dritten Mal in Folge erhielt die BKS Bank den Nachhaltigkeitspreis der Wiener Börse.
Die BKS Bank freut sich über die erfolgreiche EMAS-Rezertifizierung. Das anspruchsvolle Umweltmanagementsystem steht für die kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Damit setzen wir unseren nachhaltigen Weg konsequent fort.


Der Bestand taxonomiekonformer Immobilien in unserem Eigentum wird sukzessive erhöht. Ein wichtiger Schritt gelang im ersten Halbjahr 2023: Wir haben für unser Projekt BKS-Lebenswert die ÖGNI-Zertifizierung mit dem DGNB-Standard "Gold" erhalten. In Eisenstadt sind 26 Mietwohnungen, rund 1.600 m2 Geschäftsfläche und eine BKS Bank-Filiale entstanden.

wir haben sechs herausfordernde Monate hinter uns. In einem schwächelnden Marktumfeld galt es, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Es freut mich, dass uns beides hervorragend gelungen ist.
Ein Meilenstein war die erfolgreich platzierte Kapitalerhöhung im Mai. Sie hat eine strategisch große Bedeutung für unser Haus: Das frische Kapital ermöglicht zukünftiges Wachstum, Investitionen in die Digitalisierung und die Absicherung unserer Unabhängigkeit. Unsere große Motivation ist es, ein verlässlicher und kompetenter Bankpartner für unsere Kunden, Mitarbeitenden und Geschäftspartner zu sein – und zu bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns einiges vorgenommen. Unsere zentralen Themen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, stehen heute und in Zukunft besonders im Fokus.
Es freut mich in diesem Zusammenhang ganz besonders, dass wir im Juni ein neues Vorstandsmitglied begrüßen durften: Mag. Dietmar Böckmann wird die digitale Transformation weiter vorantreiben. Ein modernes digitales Angebot
für Kunden, stabile und resiliente Kernbanksysteme und ein hoher Automatisierungsgrad bei einfachen Prozessen bilden wesentliche Erfolgsfaktoren für jede Bank. Die Bestellung eines Vorstandsmitglieds, das speziell dafür Verantwortung trägt, ist eine logische Konsequenz und Zeichen für die Bedeutung dieses Bereiches.
Auch im Bereich der Nachhaltigkeit ist vieles in Bewegung. Wir wollen unseren Weg als Vorreiter in der österreichischen Bankenbranche konsequent fortsetzen. Im Fokus stehen dabei ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen. Die Extremwetterereignisse im heurigen Sommer zeigen, wie wichtig Klimaschutzmaßnahmen sind. Daher haben wir beispielsweise ein klares Ausstiegsszenario aus Geschäften mit Kohle, Erdöl und Erdgas definiert. Wir arbeiten auch an wissenschaftsbasierten Klimaschutzzielen, um unsere Dekarbonisierung noch besser steuern zu können. Heuer haben wir bereits zwei Green Bonds platziert, mit denen ein Projekt zur Gewinnung erneuerbarer Energien finanziert wird.
Von gleich hoher Bedeutung wie die Reduktion der globalen Erwärmung ist für uns aber auch die Wahrnehmung unserer sozialen Verantwortung in der Gesellschaft. Niemand soll sich durch den gesellschaftlichen Wandel zurückgelassen fühlen oder ausgegrenzt bzw. diskriminiert werden. Mit unseren Vorsorge- und Veranlagungsprodukten und durch die Finanzierung von leistbarem Wohnraum wollen wir zur Inklusion und zum Wohlstand der Gesellschaft beitragen.
Seit April 2023 sind wir mit einer neu gegründeten Leasinggesellschaft operativ in Serbien tätig. Nachdem wir bereits in Slowenien, Kroatien und der Slowakei erfolgreich Fuß fassen konnten, sehen wir den Eintritt in den serbischen Markt als wichtigen nächsten Schritt und sinnvolle Fortsetzung unserer sukzessiven Auslandsexpansion.
Die vergangenen Monate waren geprägt von einer Reihe von Zinserhöhungsschritten der EZB sowie von einer anhaltend hohen Inflation. In diesem herausfordernden Marktumfeld ist es uns gelungen, das erste Halbjahr 2023 mit einem signifikanten Ergebniszuwachs abzuschließen. Der Periodenüberschuss nach Steuern betrug 82,1 Mio. EUR.
Bei den Forderungen an Kunden erzielten wir seit dem Jahresultimo ein Wachstum von 0,9% auf 7,2 Mrd. EUR. Mit 7,8 Mrd. EUR blieb der Stand der Primäreinlagen auf hohem Niveau.
Bereits zum dritten Mal in Folge erhielten wir den VÖNIX-Nachhaltigkeits-Preis der Wiener Börse in der Kategorie "Financials". Die Auszeichnung ist eine schöne Würdigung für unser langjähriges und konsequentes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Wir sind davon überzeugt, dass es gemeinsamer Anstrengungen aller Unternehmen und der Zivilbevölkerung bedarf, um den Klimawandel zu bewältigen. Stolz sind wir auch auf die erfolgreiche Rezertifizierung nach EMAS, einem anspruchsvollen Umweltmanagementsystem, sowie auf unsere andauernde Mitgliedschaft im österreichischen Nachhaltigkeitsindex VÖNIX. Unser Anspruch ist es, auch künftig als Multiplikator für gesellschaftliche Verantwortung zu wirken.
Kurz vor Redaktionsschluss erging eine richtungsweisende OGH-Entscheidung zugunsten der BTV im Rechtsstreit mit der UniCredit Bank Austria (UCBA). In allen Klagepunkten wurde gegen die UCBA entschieden. Unmittelbar darauf hat die UCBA eine gleichlautende Klage gegen die BKS Bank wegen Aussichtslosigkeit zurückgezogen.
Abschließend möchte ich mich insbesondere bei unseren Aktionären bedanken, die sich an der Kapitalerhöhung im April 2023 beteiligt haben. Im ersten Jahr nach unserem 100-jährigen Jubiläum ist es eine schöne Bestätigung, dass unsere verantwortungsbewusste Geschäftsphilosophie von unseren Aktionären gewürdigt wird.
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorstandsvorsitzende

Vermögens- und Finanzlage 11
Ergebnisentwicklung 13
Segmentbericht 16
Konsolidierte Eigenmittel 18
Risikomanagement 19
Vorschau auf das Gesamtjahr 20

Die Wirtschaft in der Eurozone ist im zweiten Quartal 2023 mit 0,3% leicht gewachsen, nachdem sie im ersten Quartal noch stagnierte. Die einzelnen Länder verzeichneten jedoch unterschiedliche Entwicklungen: Während die französische und spanische Wirtschaftsleistung mit 0,5% bzw. 0,4% positiv überraschten, schrumpfte das italienische BIP um -0,3%. Auch Deutschlands Wirtschaft schwächelt. Die ehemalige "Lokomotive Europas" befand sich seit dem 04. Quartal 2022 in einer technischen Rezession. Nun wurde die Schrumpfung im Vorquartal von -0,3% auf -0,1% nach oben revidiert und im zweiten Quartal 2023 stagnierte die deutsche Wirtschaft.
Anders die Situation in Österreich. Die heimische Wirtschaft ist gegenüber dem Vorquartal um -0,4% geschrumpft. Allerdings verlief die Konjunktur im ersten Quartal besser als zunächst angenommen. Die Zahlen wurden von -0,3% auf 0,1% nach oben revidiert. Demnach befindet sich Österreich derzeit (noch) nicht in einer Rezession. Die wichtigen Sektoren Industrie und Bauwirtschaft schwächeln zusehends und auch der Konsum der privaten Haushalte entwickelte sich rückläufig.
Mit Blick auf die großen internationalen Volkswirtschaften präsentiert sich die amerikanische Wirtschaft sehr robust. Obwohl die US-Notenbank das Bremspedal kräftig durchdrückt und die Zinsen in den letzten 17 Monaten in elf Schritten um insgesamt 5,25%-Punkte angehoben hat, zeigt die amerikanische Wirtschaft bislang noch keine Ermüdungserscheinungen. Die Wirtschaft in den USA ist im zweiten Quartal 2023 um annualisierte 2,4% gewachsen, nachdem das Wachstum im Vorquartal noch bei 2,0% lag.
Im Gegensatz dazu hat die chinesische Wirtschaftsleistung im abgelaufenen Quartal klar an Schwung verloren.
Das Wachstum verlangsamte sich von 2,2% auf 0,8%. Der "Nach-Corona-Boom" scheint vorerst vorbei zu sein.
Die Notenbanken haben zuletzt das Tempo der Leitzinserhöhungen deutlich verlangsamt, dennoch erfolgte im Juli die nächste Anpassung. Die EZB erhöhte die Leitzinssätze jeweils um 0,25%-Punkte. Der Leitzins für Hauptrefinanzierungsgeschäfte liegt aktuell bei 4,25%. Das war die neunte Erhöhung innerhalb eines Jahres. Eine weitere Zinserhöhung im September erscheint derzeit nicht ausgeschlossen zu sein, da die hartnäckige Kerninflation nach wie vor hoch ist. In den USA hob die FED Ende Juli den Leitzins um weitere 0,25%-Punkte an. Der US-Leitzins befindet sich derzeit in einer Spanne von 5,25% bis 5,5% hat damit den höchsten Stand seit 22 Jahren erreicht.
Die Aufwärtsbewegung an den Kapitalmärkten hat sich im zweiten Quartal weiter fortgesetzt. Insbesondere der Juni verlief sehr positiv. So lag der globale Aktienmarkt in Euro zum 30. Juni 2023 mit rund 12,6% im Plus. Europäische Aktien lagen in Euro mit 11,8% etwas darunter. Österreichische Aktien hinkten mit rund 5,3% noch stärker hinterher. Eine deutliche Erholung gab es bei US-Aktien. Der breite S&P 500 Index verteuerte sich im ersten Halbjahr in USD um rund 16,9%. Die im Vorjahr stark unter Druck geratenen Nasdaq-100-Titel erholten sich kräftig und legten um rund 39,4% zu.
Eine positive Entwicklung verzeichneten im ersten Halbjahr 2023 die Anleihen-Märkte, auch wenn im zweiten Quartal nur mehr geringe Zuwächse verzeichnet wurden.
Die Bilanzsumme des BKS Bank Konzerns blieb zum Halbjahresultimo mit 10,5 Mrd. EUR auf dem Niveau des letzten Jahresultimos. Die Kundenforderungen erhöhten sich leicht um 0,9% auf 7,2 Mrd. EUR. Bei den Primäreinlagen wurde ein Rückgang in Höhe von 0,8% auf 7,8 Mrd. EUR verzeichnet.
Das Jahr 2023 begann mit einer sehr verhaltenen Dynamik in der weltwirtschaftlichen Entwicklung. In Österreich hielt die Phase der Stagnation, die bereits im Sommer 2022 eingesetzt hatte, weiter an. Nach Einschätzung des WIFO wird es keine Rezession geben. Die nach wie vor hohen Inflationsraten sorgten im ersten Halbjahr für Zurückhaltung bei Konsumenten und Unternehmen.
Infolgedessen war die Nachfrage nach Krediten in der ersten Jahreshälfte verhaltener. Auf unseren in- und ausländischen Marktgebieten haben wir seit Jahresanfang rund 809 Mio. EUR an neuen Finanzierungen vergeben. Der Großteil ging an Kunden in Österreich: Auf sie entfielen rund 78% der neu vergebenen Finanzierungen. Mit dem Wachstum waren wir auch in Slowenien zufrieden.
Die Kundenforderungen erhöhten sich seit Jahresbeginn leicht: Das Kreditwachstum betrug 0,9%. Der Großteil der neu vergebenen Finanzierungen ging an Firmenkunden, wobei eine gewisse Zurückhaltung aufgrund der gestiegenen Kreditzinsen zu bemerken war. Noch zurückhaltender agierten die Privatkunden. Bereits seit dem dritten Quartal 2022 ist ein Rückgang im Neugeschäft mit Wohnbaufinanzierungen feststellbar. Neben dem Zinsanstieg und den stark gestiegenen Baupreisen war ein maßgeblicher Grund dafür die KIM-V (Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung), mit der
die Kreditvergabe für Immobilienfinanzierungen mit festgelegten Beleihungs- und Schuldendienstquoten seit Anfang August 2022 reglementiert wird. Die Kredite an Privatkunden gingen infolge dieser Entwicklungen am 30. Juni 2023 um 4,4% zurück.
Die Trendumkehr im Zinsbereich wirkte sich auf den Stand der Barreserve aus. Diese verzeichnete im Vergleich zum Jahresende 2022 einen Abfluss in Höhe von rund 139,1 Mio. EUR und betrug Ende Juni 709,9 Mio. EUR. Damit befindet sich die Barreserve wieder auf einem gewohnten Niveau.
Die Forderungen an Kreditinstitute verringerten sich stichtagsbezogen um 40,7% auf 150,4 Mio. EUR.
Der Anteil der Fremdwährungskredite am Gesamtkreditportfolio ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Der konsequente Abbau der Schweizer-Franken-Kredite ließ das noch aushaftende Volumen auf 70 Mio. EUR schrumpfen. Zum 30. Juni 2023 betrug die Fremdwährungsquote nur noch 1,0%.
Das Leasinggeschäft verlief in den vergangenen sechs Monaten erneut sehr zufriedenstellend. Insgesamt betrug der Forderungswert konzernweit zum 30. Juni 628,0 Mio. EUR. Das Volumen neu vergebener Leasingverträge seit Jahresbeginn belief sich auf 146,4 Mio. EUR. Im Gegensatz zum Kreditgeschäft haben die Auslandsmärkte hier erwartungsgemäß den größeren Anteil mit einem Neugeschäft von rund 90,0 Mio. EUR. Leasinggesellschaften betreiben wir in Österreich, Slowenien, Kroatien, der Slowakei – und seit dem zweiten Quartal 2023 auch in Serbien.
Der Bestand an Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erhöhte sich im Berichtszeitraum um 7,0% auf 1,2 Mrd. EUR. Die Liquiditätsreserven in Form von High Quality Liquid Assets, die zur Erfüllung der regulatorischen Liquiditätsbestimmungen gehalten werden, betrugen zum 30. Juni 1,7 Mrd. EUR, das entspricht rund 15,8% der Bilanzsumme.
Der Wert der Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen erhöhten sich seit Jahresbeginn von 727,3 Mio. EUR auf 775,4 Mio. EUR, ein Anstieg um 6,6%. Die Zuführung der Periodenergebnisse der Schwesterbanken Oberbank AG und Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft ist in dieser Position abgebildet.
Die Primäreinlagen betrugen Ende März 7,8 Mrd. EUR und lagen damit um 0,8% unter dem Stand zum Jahresende 2022. Rückläufig waren vor allem täglich fällige Einlagen auf Konten und Sparbüchern, während ein Zuwachs von 35,3% bei den Termineinlagen verbucht werden konnte. Zum Hintergrund: Einerseits wurde überschüssige Liquidität aufgrund der geänderten Zinssituation häufig zur Tilgung von Kreditverbindlichkeiten verwendet. Andererseits hat die veränderte Zinssituation auch Auswirkungen auf die Struktur der Einlagen. Längere Bindungen sind wieder attraktiver. Speziell im Privatkundengeschäft waren Termineinlagen sehr gefragt
(+37,8%). Sehr gute Volumenszuwächse konnten vor allem mit dem auch online verfügbaren Mein Geld-Konto fix erzielt werden.
Auch im ersten Halbjahr 2023 waren unsere eigenen Emissionen sehr gefragt. Seit Jahresbeginn wurden bereits zwei Green Bonds erfolgreich emittiert, in deren Mittelpunkt die regionale Versorgung mit nachhaltig erzeugter Energie steht. Die verbrieften Verbindlichkeiten erreichten 798,1 Mio. EUR, ein Anstieg seit Jahresbeginn um 1,8%. Das Nachrangkapital reduzierte sich durch Tilgungen um 2,5% auf 258,1 Mio. EUR.
Insgesamt hat sich die Refinanzierungsstruktur hin zu längerfristigen Mitteln verschoben, was als sehr positiv bewertet werden kann.
Das Konzerneigenkapital belief sich zum 30. Juni 2023 auf 1,7 Mrd. EUR, ein Anstieg von 7,8% gegenüber dem 31. Dezember 2022. Das gezeichnete Kapital erhöhte sich im zweiten Quartal 2023 auf 91,6 Mio. EUR. Um weiteres Wachstum im Kerngeschäft zu ermöglichen, hatte der Vorstand der BKS Bank AG mit Genehmigung des Aufsichtsrats im März eine Erhöhung des Grundkapitals von EUR 85.885.800 auf bis zu EUR 91.611.520 durch Ausgabe von bis zu 2.862.860 neuen, auf Inhaber lautenden Stamm-Stückaktien beschlossen. Die Kapitalerhöhung wurde erfolgreich abgeschlossen, der Handel mit den jungen Aktien begann im amtlichen Handel der Wiener Börse am 22. Mai 2023.
Die BKS Bank verzeichnete zum 30. Juni 2023 einen signifikanten Ergebniszuwachs. Maßgeblich dafür verantwortlich waren die Steigerung des operativen Ergebnisses und das Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen.
Die BKS Bank erzielte zum 30. Juni 2023 einen Periodenüberschuss nach Steuern in Höhe von 82,1 Mio. EUR, ein Plus von 50,8 Mio. EUR im Vergleich zum 30. Juni 2022. Das hervorragende Ergebnis ist unter anderem auf die Zinswende zurückzuführen. Diese führte zu einer Normalisierung der Ergebnisstruktur und damit zu einem Anstieg des Zinsüberschusses auf 120,7 Mio. EUR. Das Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen trug ebenfalls markant zur Ergebnissteigerung bei und kletterte von 18,1 Mio. EUR auf 49,5 Mio. EUR.
Die Kreditrisikovorsorgen haben wir im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 angehoben (+15,4 Mio. EUR), um unter anderem auf mögliche negative Auswirkungen des konjunkturellen Abschwungs, wie etwa eine steigende Zahl an Insolvenzen, gut vorbereitet zu sein.
Die Erträge aus dem Geschäftsfeld Zahlungsverkehr konnten zum Juni-Ultimo 2023 deutlich gesteigert werden. Dieser Bereich hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund vorausschauender Entscheidungen sehr erfreulich entwickelt. Auch im ersten Halbjahr 2023 setzte sich dieser Trend fort. Mit einem Zuwachs von 11,7% und einem Überschuss in Höhe von 13,7 Mio. EUR ist diese Geschäftssparte die ertragreichste im Provisionsgeschäft geblieben.
Das Wertpapiergeschäft blieb aufgrund der volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten und der damit verbundenen Verunsicherung der Anleger unter unseren Erwartungen. Das Ergebnis aus dem Wertpapierprovisionsgeschäft ging von 10,1 Mio. EUR auf 9,1 Mio. EUR zurück.
Die Nachfrage nach Krediten war aufgrund der allgemeinen Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen in den ersten sechs Monaten verhalten. Dementsprechend ging das Ergebnis aus den Kreditprovisionen von 10,7 Mio. EUR auf 6,5 Mio. EUR zurück.
Insgesamt verzeichneten wir im Provisionsgeschäft zum 30. Juni 2023 einen Rückgang um 10,9% auf 31,5 Mio. EUR.
Im Zinsgeschäft haben sich die acht aufeinanderfolgenden Erhöhungen der Leitzinssätze durch die EZB seit dem Sommer 2022 positiv ausgewirkt. Nach über einem Jahrzehnt der Nullzinspolitik bedeutete dies eine Rückkehr zu den grundlegenden Prinzipien des Bankgeschäfts. Nach vier Erhöhungsschritten im Jahr 2022 wurde der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte von der EZB im ersten Halbjahr 2023 vier weitere Male angehoben. Der Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft betrug nach den 0,25-Prozentpunkt-Schritten im Februar, März, Mai und Juni schließlich 4,0%. Die Zinserträge stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 143,1 Mio. EUR. Die sonstigen Zinserträge nahmen um knappe 9 Mio. EUR auf 21,3 Mio. EUR zu. Erhöht haben sich naturgemäß auch die Zinsaufwendungen, die von 14,5 Mio. EUR auf 43,8 Mio. EUR zulegten. Zum 30. Juni 2023 ergab sich damit ein Zinsüberschuss von 120,7 Mio. EUR, ein Zuwachs von 73,4% oder 51,1 Mio. EUR im Periodenvergleich.
Hohe Inflationsraten und der internationale Konjunkturabschwung haben das österreichische BIP-Wachstum und das Wachstum in unseren Kernmärkten im ersten Halbjahr 2023 weitgehend gebremst. In einer jüngst veröffentlichten Prognose geht das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) davon aus, dass die konjunkturelle Entwicklung erst ab 2024 wieder Fahrt aufnehmen wird. Heuer rechnet man mit einer stagnierenden Entwicklung und einem Wachstum von lediglich 0,3% in Österreich; die Prognosen für unsere ausländischen Kernmärkte sind etwas zuversichtlicher. Dementsprechend und vor dem Hintergrund gestiegener Insolvenz- und Rechtsrisiken wurden die Kreditrisikovorsorgen angehoben: Zum 30. Juni 2023 betrugen sie 28,8 Mio. EUR, ein Anstieg um 15,4 Mio. EUR.
Insgesamt erhöhte sich das Zinsergebnis nach Risikovorsorge von 56,3 Mio. EUR auf 91,9 Mio. EUR, ein Plus von 63,4%.
Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 22,2%
auf 80,3 Mio. EUR. Verantwortlich war dafür ein Anstieg beim Personalaufwand, da der Kollektivvertragsabschluss mit einer Erhöhung von durchschnittlich 9,48% sehr hoch ausfiel. Ferner wurden die Mitarbeiterstiftungen mit 4,7 Mio. EUR dotiert. Die Anzahl der Beschäftigten – in Personaljahren gerechnet – betrug 991 Beschäftigte und hat sich im Jahresverlauf leicht erhöht. Der zweite große Aufwandsposten im Verwaltungsaufwand entfiel auf den Sachaufwand, der um 21,7% auf 26,4 Mio. EUR anstieg. Gründe für die Kostensteigerungen waren unter anderem die Auswirkungen der Teuerungswelle, die stetig steigenden IT-Kosten sowie die Bildung von Rückstellungen für Rechtsund Prozessrisiken.
Das sonstige betriebliche Ergebnis belief sich auf -2,7 Mio. EUR und verbesserte sich um 58,7% im Vergleich zur Vorjahresperiode, was vor allem auf Veräußerungsgewinne im Immobilienbereich zurückzuführen war. In dieser Position werden auch regulatorischen Kosten ausgewiesen, zu denen jeweils die Beiträge zum Einlagensicherungs- und Abwicklungsfonds zählen. Die Beiträge für den Abwicklungsund Einlagensicherungsfonds beliefen sich auf 6,3 Mio. EUR, für die Stabilitätsabgabe waren 0,7 Mio. EUR fällig.
Die wichtigsten Steuerungskennzahlen entwickelten sich im ersten Halbjahr angesichts des hervorragenden Ergebnisses überdurchschnittlich gut. Der Return on Equity (ROE) nach Steuern erhöhte sich im Periodenvergleich von 5,6% auf 9,7%, und der Return on Assets nach Steuern (ROA) stieg auf 1,5%.
Die Cost-Income-Ratio sank gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 15,6%-Punkte auf hervorragende 40,3%. Aufgrund der höheren Kreditrisikovorsorgen nahm die Risk-Earnings-Ratio um 4,6%-Punkte auf 23,8% zu.
Die Quote der Non-performing Loans betrug 2,3% – ein Indikator, dass wir über eine sehr gute Kreditqualität verfügen.
Die Leverage Ratio stieg zum 30. Juni 2023 um 1,7%-Punkte und lag mit einem Wert von 8,7% deutlich über der gesetzlich geforderten Quote von 3,0%. Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) erreichte ausgezeichnete 197,0% und erfüllt die aufsichtsrechtliche Vorgabe von 100% deutlich.
Die BKS Bank verfügt über eine sehr solide Kapitalausstattung, was gerade in herausfordernden Zeiten ein wesentlicher Pfeiler für erfolgreiches Wirtschaften ist. Die Kernkapitalquote belief sich zum 30. Juni 2023 auf 14,4%. Die Gesamtkapitalquote erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,8%-Punkte von 17,0% auf 17,8%.
Der Segmentbericht gliedert sich in die vier Geschäftsbereiche Firmenkunden, Privatkunden, Financial Markets und Sonstige. Das Firmenkundengeschäft ist das bedeutendste Geschäftsfeld der BKS Bank. Dessen Ergebnis schwächte sich im ersten Halbjahr etwas ab. Im Privatkundengeschäft konnten wir einen signifikanten Zuwachs erzielen und auch das Ergebnis im Segment Financial Markets hat sich im ersten Halbjahr 2023 sehr erfreulich entwickelt.
Das Firmenkundengeschäft hat in der BKS Bank die längste Tradition und ist bis heute unser wichtigster Geschäftsbereich. Unser umfangreiches Know-how und die breite Produktpalette machen uns zu einem wichtigen Partner der heimischen Wirtschaft. Kunden schätzen unsere Handschlagqualität, unsere Innovationskraft und die persönliche Betreuung. Das Produkt- und Serviceangebot entwickeln wir stetig weiter, wobei wir den Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit legen. Zum 30. Juni 2023 vertrauten 27.360 Firmenkunden auf die bewährte Qualität der BKS Bank.
Die Geschäftsentwicklung im Firmenkundengeschäft wurde in den vergangenen Monaten von den schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen eingebremst. Zum 30. Juni 2023 haben wir ein Segmentergebnis vor Steuern in Höhe von 35,2 Mio. EUR erzielt, was einem Rückgang von 5,6 Mio. EUR gegenüber dem hervorragenden Ergebnis im Vergleichszeitraum 2022 entspricht. Während sich der Zinsüberschuss um 30,6% auf 77,2 Mio. EUR erhöhte, sank das Provisionsergebnis um 11,6% auf 17,8 Mio. EUR. Der Rückgang im Provisionsergebnis ist unter anderem auf die gedämpfte Nachfrage im Kreditgeschäft und die dementsprechend gesunkenen Kreditprovisionen zurückzuführen.
Aufgrund einer Reihe von Unsicherheiten haben wir höhere Kreditvorsorgen gebildet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stiegen diese von 12,3 Mio. EUR auf 29,7 Mio. EUR. Der Verwaltungsaufwand nahm um 17,5% auf 32,2 Mio. EUR zu.
Die segmentspezifischen Steuerungskennzahlen entwickelten sich wie folgt: Der Return on Equity verringerte sich auf 14,8%. Die Cost-Income-Ratio sank leicht von 34,2% auf 33,1% und liegt damit auf einem sehr guten Niveau. Die Risk-Earnings-Ratio nahm durch die höher dotierten Vorsorgen auf 38,4% zu.
In den 1960er Jahren weiteten wir unser Angebotsspektrum auf Privatkunden aus. Durch diesen wichtigen Schritt haben wir uns zu einer Universalbank weiterentwickelt. Kontinuierliche Weiterentwicklung – das ist einer der Erfolgsfaktoren im Privatkundengeschäft. Wir sind sehr stolz auf unser umfangreiches Produkt- und Serviceangebot, das wir in den letzten Jahren digitalisiert und auch nachhaltiger ausgerichtet haben. Sämtliche Bankgeschäfte für den Privatkunden sind heute digital verfügbar. Darüber hinaus bieten wir in jeder Produktsparte – Finanzieren, Veranlagen und Zahlungsverkehr – auch eine "grüne" Alternative an. Mit BKS Bank Connect haben wir eine eigene digitale Bank gelauncht, die vor allem auf die Bedürfnisse digitalaffiner Kunden abgestimmt ist. Dieses permanente Streben nach Verbesserung wird auch von unseren Kunden honoriert. Zum 30. Juni 2023 schenkten uns 168.740 Privatkunden ihr Vertrauen.
Im Privatkundengeschäft erzielten wir ein Segmentergebnis vor Steuern in Höhe von 24,4 Mio. EUR, welches signifikant über dem Ergebnis des Vorjahres (0,8 Mio. EUR) lag. Der Ergebniszuwachs ist unter anderem auf die Zinsentwicklung in den vergangenen Monaten zurückzuführen. Der Verwaltungsaufwand hat gegenüber der Vergleichsperiode um 15,6% oder 4,5 Mio. EUR auf 33,0 Mio. EUR zugelegt. Aufgrund des geringen Risikoverlaufs im Privatkreditportfolio konnten Risikovorsorgen sogar aufgelöst werden. Ähnlich der Entwicklung im Firmenkundensegment sank das Provisionsergebnis um 9,0% auf 13,6 Mio. EUR, der Zinsüberschuss stieg jedoch um 27,0 Mio. EUR auf 41,6 Mio. EUR. Im Dienstleistungsgeschäft hat sich einmal mehr die Geschäftssparte Zahlungsverkehr als stabile und wichtige Ergebnisstütze etabliert. Im Vergleich zum 30. Juni 2022 haben wir das Ergebnis aus den Zahlungsverkehrsprovisionen um 7,4% auf 5,9 Mio. EUR ausbauen können.
Die segmentspezifischen Kennzahlen entwickelten sich angesichts des signifikanten Ergebniszuwachses wie folgt: Der Return on Equity belief sich auf 38,8% und die Cost-Income-Ratio sank auf 58,7%.
Im Segment Financial Markets sind neben den Ergebnissen aus dem Zinsstrukturmanagement die Erträge aus dem Wertpapiereigenportfolio und die Beiträge der at Equity bilanzierten Gesellschaften wesentliche Ergebnissäulen. Der Eigenhandel steht nicht im Fokus unserer Geschäftstätigkeit.
Im Segment Financial Markets blicken wir auf eine sehr zufriedenstellende Entwicklung im ersten Halbjahr 2023 zurück. Wir erzielten ein Segmentergebnis vor Steuern in Höhe von 45,4 Mio. EUR, ein Zuwachs von 40,3 Mio. EUR. Das Ergebnis aus den at Equity bilanzierten Unternehmen erhöhte sich von 18,1 Mio EUR auf 49,5 Mio. EUR. Die Entwicklung der Finanzmärkte hatte kaum Einfluss auf unsere Portfolien. Der Verwaltungsaufwand belief sich zum Juniultimo auf 5,5 Mio. EUR, ein Anstieg um 1,0 Mio. EUR gegenüber dem 30. Juni 2022. Das Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten war mit - 0,3 Mio. EUR ausgeglichen.
Das Segment Sonstige beinhaltet die Ertrags- und Aufwandspositionen, die wir nicht eindeutig den anderen Segmenten zuordnen können. In der Segmentberechnung legen wir großen Wert darauf, den Geschäftssegmenten nur solche Ertragsund Aufwandspositionen zuzuordnen, die in diesem Segment erwirtschaftet bzw. von diesem Segment verursacht werden. Das Segmentergebnis vor Steuern belief sich zum 30. Juni 2023 auf -15,4 Mio. EUR, eine Veränderung um -14,2% gegenüber der Jahresmitte 2022.
Die Ermittlung der Eigenmittelquote und der Gesamtrisikoposition erfolgen nach den Eigenmittelvorgaben der Capital Requirements Regulation (CRR) und der Capital Requirements Directive (CRD). Für die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für das Kreditrisiko, für das Marktrisiko und für das operationale Risiko kommt der Standardansatz zur Anwendung.
Die BKS Bank hat zum 30. Juni 2023 als Ergebnis des Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) folgende Mindesterfordernisse ohne Kapitalpuffer als Prozentsatz des Total Risk Exposure Amount zu erfüllen:
Der konsolidierte Zwischengewinn wurde in Übereinstimmung mit Artikel 26 Abs. 2 CRR den Eigenmitteln zugerechnet. Die darin vorgesehenen Voraussetzungen wurden erfüllt. Das harte Kernkapital betrug demnach zum Juniultimo 853,1 Mio. EUR und die harte Kernkapitalquote 13,4%. Das zusätzliche Kernkapital belief sich zum 30. Juni 2023 auf 65,2 Mio. EUR. Unter Einrechnung des Ergänzungskapitals in Höhe von 218,6 Mio. EUR betrugen die gesamten Eigenmittel 1.136,9 Mio. EUR. Die Gesamtkapitalquote erreichte einen hervorragenden Wert von 17,8%.
| in Mio. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
|---|---|---|
| Grundkapital | 85,9 | 89,6 |
| Rücklagen abzüglich immaterielle Vermögensgegenstände | 1.360,6 | 1.479,3 |
| Abzugsposten | -668,2 | -715,8 |
| Hartes Kernkapital (CET1) | 778,3 | 853,1 |
| Harte Kernkapitalquote | 12,5% | 13,4% |
| AT1-Anleihe | 65,1 | 65,2 |
| Zusätzliches Kernkapital | 65,1 | 65,2 |
| Kernkapital (CET1 + AT1) | 843,4 | 918,3 |
| Kernkapitalquote | 13,6% | 14,4% |
| Ergänzungskapital | 214,7 | 218,6 |
| Eigenmittel insgesamt | 1.058,1 | 1.136,9 |
| Gesamtkapitalquote | 17,0% | 17,8% |
| Total Risk Exposure Amount | 6.213,5 | 6.387,8 |
Die MREL-Quote steht für Minimum Requirement for Eligible Liabilities and Own Funds und soll sicherstellen, dass Banken im Falle einer Schieflage geordnet abgewickelt werden können. Die Mindestanforderung an die MREL-Quote setzt sich aus dem Verlustabsorptionsbetrag (LAA) und dem Rekapitalisierungsbetrag
(RCA) zusammen und wird um den Aufschlag zur Aufrechterhaltung des Marktvertrauens (MCC) ergänzt. Zum 30. Juni 2023 betrug die MREL-Quote auf Basis des Total Risk Exposure Amount (TREA) 28,4%. Die aufsichtsrechtlich geforderte Mindestquote von 20,1% haben wir deutlich übertroffen.
Aktuelle quantitative Angaben zum Risikomanagement werden in den Notes ab Seite 40 dargestellt und basieren auf dem internen Berichtswesen zur Gesamtbankrisikosteuerung. Qualitative Angaben finden sich im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2022.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) zeichnete in seiner jüngsten Prognose ein etwas positiveres Bild der Entwicklung der Weltwirtschaft als noch im April. Für das Jahr 2023 wird ein globales Wachstum von 3,0% erwartet. Gemischt fallen die Signale für die US-Wirtschaft aus. Für das Jahr 2023 wird seitens des IWF ein Wachstum von 1,8% erwartet. Aktuell wird das Wachstum vom starken privaten Konsum getragen, der sich zuletzt aber etwas abflachte. Für die chinesische Wirtschaft rechnet man für heuer mit einem Wachstum von 5,2%, bevor sich das Wachstum in der Volksrepublik im kommenden Jahr auf 4,5% abschwächen sollte.
Für die gesamte Eurozone wurde die Wachstumsprognose auf 0,9% leicht erhöht. Im Jahr 2024 erwartet man ein Anziehen des Wachstums auf 1,5%. Insbesondere tourismusstarke Länder entwickeln sich im Moment besser als Länder mit starkem Fokus auf Industrie. So erwartet der IWF für die spanische Wirtschaft im Jahr 2023 ein Wachstum von 2,5%; für Italien rechnet man mit einem Wachstum von 1,1%. Beide Prognosen wurden zuletzt deutlich angehoben. Die deutsche Wirtschaft dürfte im heurigen Jahr schrumpfen. Deutschland leidet insbesondere an der gegenwärtigen Industrieschwäche sowie dem vergleichsweise schwachen Welthandel.
Für Österreich veröffentlichte das WIFO eine Studie, die für den Zeitraum 2023 bis 2027 ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von jährlich 1,4% erwartet. Insbesondere die hohen Energiepreise hemmen das Wachstum der heimischen Wirtschaftsleistung. Das Preisniveau in Österreich liegt laut WIFO immer noch deutlich über jenem der USA sowie anderer Industrieländer.
In den für unser Haus wichtigen Auslandsmärkten wird laut Prognose der Europäischen Kommission ein geringes
Wachstum erwartet. Die slowenische Wirtschaft dürfte mit 1,7% und die kroatische Wirtschaft mit 1,2% wachsen. In der Slowakei wird ein leicht unterdurchschnittliches Wachstum von 0,6% erwartet.
Das beherrschende Thema bleibt weiterhin die Inflation. In der Eurozone ist die Inflationsrate im Juni von 6,1% auf 5,5% zurückgegangen. Im Oktober 2022 lag die Rate noch bei 10,6%. Hartnäckiger hält sich die Kernrate ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise. Diese ist im Juni von 5,3% auf 5,5% angestiegen.
Der gesamtwirtschaftliche Ausblick bleibt verhalten: Private Haushalte agieren zögerlich bei ihren Konsumausgaben, Unternehmen nehmen weniger Geld für Investitionen in die Hand. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das verbleibende Geschäftsjahr eine geringere Kreditnachfrage. Im Einlagengeschäft wird sich der Trend zu gebundenen Einlagen durch die gestiegenen Zinsen weiter fortsetzen und den Zinsaufwand erhöhen. Wir gehen davon aus, dass wir den Primäreinlagenstand auf stabilem Niveau halten können.
Der Blick auf die allgemeine Risikolage zeigt, dass erste Gewitterwolken am Horizont aufziehen. Im Einklang mit unserer verantwortungsbewussten Geschäftspolitik gehen wir davon aus, dass die Kreditrisikovorsorgen im weiteren Jahresverlauf zunehmen werden.
Das Zinsgeschäft entwickelt sich derzeit sehr dynamisch und der Anstieg der Zinsen stärkt die Ertragskraft, die jahrelang unter der Niedrigzinspolitik gelitten hatte. Allerdings gehen wir davon aus, dass das Zinsergebnis in den nächsten sechs Monaten weniger stark wachsen wird als zuletzt, da die Einlagenzinssätze weiter anziehen werden.
Die normalisierte Zinslandschaft bietet nun wieder Veranlagungsmöglichkeiten abseits der Kapitalmärkte. Viele Anleger mischen daher Sparprodukte ihrem Portfolio bei, was dazu führt, dass weniger in Wertpapiere investiert wird. Die hohe Volatilität der Märkte wirkt ebenfalls dämpfend auf die Investitionslaune. Daher gehen wir davon aus, dass die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft nicht an das Vorjahresergebnis anknüpfen können. Anders ist die Situation im Geschäftsfeld Zahlungsverkehr: In diesem Bereich verzeichnen wir kontinuierliche Ergebniszuwächse. So erwarten wir auch bis zum Jahresende weiterhin zufriedenstellende Wachstumsraten.
Die Inflation schlägt sich auch in unseren Kosten wieder. Allerdings üben wir seit vielen Jahren eine hohe Kostendisziplin, sodass wir davon ausgehen, dass wir die Entwicklung der Kosten in engen Grenzen halten können, abgesehen von strategisch wichtigen IT-Investitionen.
Zur Erreichung der festgesetzten Unternehmensziele bearbeiten wir konsequent unser strategisches Initiativen-Portfolio.
Bis zum Jahresende haben wir uns viel vorgenommen: In wenigen Wochen wollen wir in der BKS App unseren neuen Finanzplaner präsentieren, der das Managen der Finanzen erleichtern wird. Ein weiteres Service, das wir schon bald in unserer App anbieten werden, ist das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren. Wir planen, diese Funktion im Herbst freizuschalten.
Als Pionierin im Bereich der Nachhaltigkeit liegt uns die grüne Transformation am Herzen. Wir arbeiten mit großem Engagement daran, grüne Aktivitäten im Kerngeschäft weiter auszubauen. Unseren Fokus legen wir zunehmend auf das Firmenkundengeschäft, da es für das Gelingen der grünen Wende notwendig ist, dass die Unternehmen mit an Bord sind.
An unserer auf Nachhaltigkeit basierenden Wachstumsstrategie werden wir auch in Zukunft festhalten. Der Erfolg gibt uns auch im ersten Halbjahr 2023 recht. Für das verbleibende Geschäftsjahr rechnen wir ebenfalls mit einer guten Ergebnisentwicklung, auch wenn der Ausblick mit vielen Unsicherheiten behaftet ist.
Klagenfurt am Wörthersee, 23. August 2023
Der Vorstand
Mag. Dr. Herta Stockbauer
Vorstandsvorsitzende
Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mag. Alexander Novak Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes
Mag. Nikolaus Juhász Mag. Dietmar Böckmann Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes

Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2023 24
Konzernbilanz zum 30. Juni 2023 26
Eigenkapitalveränderungsrechnung 27
Geldflussrechnung 29
Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank 30
Erklärungen der gesetzlichen Vertreter 49
Unternehmenskalender 2023 50
| in Tsd. EUR | Anhang/Notes | 01. HJ 20221) | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge aus Anwendung der Effektivzinsmethode | 71.829 | 143.139 | 99,3 | |
| Sonstige Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge | 12.261 | 21.383 | 74,4 | |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen | -14.468 | -43.806 | >100 | |
| Zinsüberschuss | (1) | 69.622 | 120.716 | 73,4 |
| Risikovorsorge | (2) | -13.360 | -28.780 | >100 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 56.263 | 91.936 | 63,4 | |
| Provisionserträge | 38.791 | 35.087 | -9,5 | |
| Provisionsaufwendungen | -3.409 | -3.575 | 4,9 | |
| Provisionsüberschuss | (3) | 35.382 | 31.512 | -10,9 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | (4) | 18.052 | 49.472 | >100 |
| Handelsergebnis | (5) | 1.127 | 89 | -92,1 |
| Verwaltungsaufwand | (6) | -65.738 | -80.312 | 22,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (7) | 3.901 | 6.849 | 75,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (7) | -10.431 | -9.546 | -8,5 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | ||||
| (FV)/Verbindlichkeiten | -5.400 | -447 | 91,7 | |
| • Ergebnis aus zum Fair Value designierten | ||||
| Finanzinstrumenten | (8) | 266 | -1.995 | >-100 |
| • Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value | ||||
| zu bewerten sind (verpflichtend) | (9) | -8.618 | 1.493 | >100 |
| • Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten | ||||
| Anschaffungskosten bewerteten FV | (10) | 2.949 | 35 | -98,8 |
| • Sonstiges Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten |
(11) | 3 | 19 | >100 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 33.156 | 89.552 | >100 | |
| Steuern vom Einkommen | (12) | -1.918 | -7.483 | >100 |
| Periodenüberschuss | 31.238 | 82.069 | >100 | |
1) Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Rechnungslegungsmethode bei den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien geändert. Dementsprechend wurden einzelne Vorjahreszahlen angepasst.
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 31.238 | 82.069 | >100 |
| Sonstiges Ergebnis | 1.814 | 11.154 | >100 |
| Posten ohne Reklassifizierung in den Periodenüberschuss | 6.071 | 11.334 | 86,7 |
| ± Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 | 4.057 | -2.887 | >-100 |
| ± Latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 |
-1.366 | 710 | >100 |
| ± Fair Value-Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
457 | 7.711 | >100 |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
407 | -1.773 | >-100 |
| ± Fair Value-Änderungen, die auf das Ausfallrisiko finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen sind, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (designiert) |
371 | 274 | -26,1 |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen, die auf das Ausfallrisiko finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen sind, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (designiert) |
-57 | -63 | -9,8 |
| ± Anteil der im sonstigen Ergebnis erfassten Erträge und Aufwendungen von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
2.203 | 7.362 | >100 |
| Posten mit Reklassifizierung in den Periodenüberschuss | -4.258 | -180 | >100 |
| ± Währungsumrechnungsdifferenzen | -10 | - | - |
| ± Fair Value-Änderungen von Schuldinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
-3.702 | 524 | >100 |
| ± Nettoveränderung des beizulegenden Zeitwerts | -3.702 | 524 | >100 |
| ± Umgliederungen in den Gewinn oder Verlust | - | - | - |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen von Schuldinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
880 | -126 | >-100 |
| ± Anteil der im sonstigen Ergebnis erfassten Erträge und Aufwendungen von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
-1.426 | -578 | 59,5 |
| Gesamtergebnis | 33.052 | 93.223 | >100 |
| 30.06.2022 | 30.06.2023 | |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf | 42.160.337 | 43.112.452 |
| Ergebnis je Stammaktie in EUR (periodisiert) | 0,73 | 1,89 |
| Ergebnis je Stammaktie in EUR (annualisiert) | 1,45 | 3,78 |
In der Kennziffer "Ergebnis je Aktie" wird der Konzernperiodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stückaktien gegenübergestellt. Im Berichtszeitraum sind Gewinn je Aktie und verwässerter Gewinn je Aktie gleich hoch, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt auf die Aktien in Umlauf waren.
| in Tsd. EUR | Anhang/Notes | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | (13) | 849.015 | 709.869 | -16,4 |
| Forderungen an Kreditinstitute | (14) | 253.618 | 150.420 | -40,7 |
| Forderungen an Kunden | (15) | 7.175.340 | 7.243.211 | 0,9 |
| Handelsaktiva | (16) | 13.946 | 12.641 | -9,4 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | (17) | 1.123.812 | 1.202.077 | 7,0 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | (18) | 150.240 | 162.642 | 8,3 |
| Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen | (19) | 727.275 | 775.382 | 6,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (20) | 9.319 | 9.011 | -3,3 |
| Sachanlagen | (21) | 75.676 | 77.211 | 2,0 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (22) | 92.974 | 92.859 | -0,1 |
| Latente Steuerforderungen | (23) | 6.010 | 9.345 | 55,5 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | (24) | 29.458 | 29.458 | - |
| Sonstige Aktiva | (25) | 26.365 | 37.145 | 40,9 |
| Summe der Aktiva | 10.533.048 | 10.511.270 | -0,2 | |
| in Tsd. EUR | Anhang/Notes | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (26) | 930.977 | 810.078 | -13,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (27) | 6.823.793 | 6.753.098 | -1,0 |
| • hiervon Spareinlagen | 1.258.886 | 1.092.045 | -13,3 | |
| • hiervon sonstige Verbindlichkeiten | 5.564.907 | 5.661.053 | 1,7 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (28) | 783.616 | 798.080 | 1,8 |
| • hiervon at Fair Value through Profit or Loss | 35.336 | 34.710 | -1,8 | |
| Handelspassiva | (29) | 5.250 | 5.336 | 1,6 |
| Rückstellungen | (30) | 122.281 | 155.326 | 27,0 |
| Latente Steuerschulden | (31) | 7.565 | 9.535 | 26,0 |
| Sonstige Passiva | (32) | 51.034 | 56.706 | 11,1 |
| Nachrangkapital | (33) | 264.719 | 258.112 | -2,5 |
| Eigenkapital | (34) | 1.543.813 | 1.664.999 | 7,8 |
| Summe der Passiva | 10.533.048 | 10.511.270 | -0,2 |
| Perioden | zusätzliche | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes | Kapital | Währungs | Fair Value | Gewinn | über | Eigenkapital | ||
| in Tsd. EUR | Kapital | rücklagen | veränderung | Rücklage | rücklagen | schuss | instr.1) | Eigenkapital |
| Stand 01.01.2023 | 85.886 | 241.416 | -274 | 38.188 | 1.049.836 | 63.561 | 65.200 | 1.543.813 |
| Ausschüttung | -10.612 | -10.612 | ||||||
| Kuponzahlungen auf | ||||||||
| zusätzliche | ||||||||
| Eigenkapitalinstrumente | -870 | -870 | ||||||
| Dotierung | ||||||||
| Gewinnrücklagen | 52.949 | -52.949 | - | |||||
| Periodenüberschuss | 82.069 | 82.069 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 373 | 9.459 | 1.321 | 11.154 | ||||
| Kapitalerhöhung | 5.726 | 31.614 | 37.340 | |||||
| Veränderung aus at | ||||||||
| Equity-Bilanzierung | 670 | 670 | ||||||
| Veränderung eigener | ||||||||
| Aktien | 1.627 | 1.627 | ||||||
| Emission zusätzlicher | ||||||||
| Eigenkapitalinstrumente | - | |||||||
| Umgliederung | 60 | -60 | - | |||||
| Übrige Veränderungen | -192 | -192 | ||||||
| Stand 30.06.2023 | 91.612 | 273.030 | 99 | 47.707 | 1.105.282 | 82.069 | 65.200 1.664.999 | |
| Stand der Fair Value-OCI-Rücklage (ohne Rücklage von assoziierten Unternehmen, | ||||||||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden) | 40.202 |
Stand der Steuerlatenz-Rücklage -9.246 1) Sämtliche emittierten Additional Tier 1-Anleihen werden gemäß IAS 32 als Eigenkapital klassifiziert.
| Eigenkapital |
|---|
| 1.480.006 |
| -9.700 |
| -870 |
| - |
| 31.238 |
| 1.814 |
| - |
| 1.394 |
| 365 |
| - |
| - |
| -50 |
| 65.200 1.504.197 |
Stand der Fair Value-OCI-Rücklage (ohne Rücklage von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden) 23.759 Stand der Steuerlatenz-Rücklage -5.464 1) Sämtliche emittierten Additional Tier 1-Anleihen werden gemäß IAS 32 als Eigenkapital klassifiziert.
2) Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Rechnungslegungsmethode bei den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien geändert. Dementsprechend wurden einzelne Vorjahreszahlen angepasst.
Für weitere Angaben verweisen wir auf Note (34) Eigenkapital.
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand am Beginn der Berichtsperiode | 1.479.418 | 849.015 |
| Periodenüberschuss | 31.238 | 82.069 |
| Im Periodenüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und sonstige | ||
| Anpassungen | -56.419 | -121.268 |
| Veränderungen des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer | ||
| Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Posten | -270.026 | -59.463 |
| Cash Flow aus operativer Tätigkeit | -295.207 | -98.662 |
| Mittelzufluss durch Veräußerungen und Tilgungen | 165.107 | 28.254 |
| Mittelabfluss durch Investitionen | -217.064 | -112.074 |
| Dividenden von at Equity bilanzierten Unternehmen | 6.447 | 8.819 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -45.510 | -75.001 |
| Kapitalerhöhung | - | 37.340 |
| Sonstige Einzahlungen | - | - |
| Dividendenzahlungen | -9.700 | -10.612 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten, verbriefte Verbindlichkeiten und sonstige | ||
| Finanzierungstätigkeit | 61.952 | 7.761 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 52.252 | 34.489 |
| Wechselkurseinflüsse auf den Finanzmittelbestand | 88 | 29 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Berichtsperiode | 1.191.041 | 709.869 |
Der Periodenabschluss des BKS Bank Konzerns zum 30. Juni 2023 wurde nach den Regeln der am Abschlussstichtag anzuwendenden IFRS-Standards des IASB (International Accounting Standards Board) in der von der EU übernommenen Fassung sowie unter Berücksichtigung der entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Zwischenbericht steht im Einklang mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung".
Die im Geschäftsjahr 2022 angewandten Rechnungslegungsmethoden wurden im 01. Halbjahr 2023 beibehalten. Sämtliche Standards und Amendments von Standards, die mit 01. Jänner 2023 in Kraft getreten sind, haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den BKS Bank Konzern.
In den Konzernabschluss werden neben der BKS Bank AG 15 Unternehmen einbezogen: 12 Vollkonsolidierungen, zwei auf Basis der at Equity-Bilanzierung und ein Unternehmen gemäß Quotenkonsolidierung. Mit Ende Juni 2023 wurde das Unternehmen BKS Leasing d.o.o., Beograd erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogen.
2022 ist die BKS Bank der Green Finance Alliance beigetreten, deren Hauptziel die Ausrichtung der Kredit- und Investmentportfolios an den Pariser Klimaschutzzielen ist. Das nachhaltige Produktvolumen der BKS Bank überschritt in 2022 erstmals die 1-Milliarde-Euro-Schwelle. Die BKS Bank ist bestrebt, auch 2023 das Volumen an nachhaltigen Finanzierungen sowie das Emissionsvolumen von Green Bonds, Social Bonds und Sustainability Bonds auszubauen. Im 01. Halbjahr 2023 hat die BKS Bank bereits zwei Green Bonds erfolgreich emittiert. Mit den Emissionserlösen wird ein Biomassekraftwerk finanziert.
Die Ende Juni 2023 auf Basis der von Bloomberg veröffentlichten Prognosen aktualisierten Forward-Looking Information wurden der ECL-Berechnung Ende Juni 2023 zugrunde gelegt.
Zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen in Form von Zinskurven und Fremdwährungskursen wurden im notwendigen Ausmaß durchgeführt und der Abschluss auf Basis der am Abschlussstichtag vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt. Die in den Periodenabschluss einfließenden Annahmen und Schätzungen wurden auf Basis der am Abschlussstichtag 30. Juni 2023 vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kreditgeschäfte bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 60.361 | 136.889 | >100 |
| Festverzinsliche Wertpapiere bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 4.468 | 5.607 | 25,5 |
| Festverzinsliche Wertpapiere FV OCI | 243 | 313 | 28,8 |
| Gewinne aus Vertragsänderungen | 209 | 298 | 42,1 |
| Positive Zinsaufwendungen1) | 6.547 | 32 | -99,5 |
| Zinserträge aus der Anwendung der Effektivzinsmethode gesamt | 71.829 | 143.139 | 99,3 |
| Kreditgeschäfte bewertet zum Fair Value | 1.029 | 4.029 | >100 |
| Festverzinsliche Wertpapiere at Fair Value through Profit or Loss | 223 | - | - |
| Leasingforderungen | 6.511 | 12.715 | 95,3 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | 2.356 | 2.116 | -10,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 2.142 | 2.523 | 17,8 |
| Sonstige Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge gesamt | 12.261 21.383 |
74,4 | |
| Zinserträge gesamt | 84.090 | 164.522 | 95,6 |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen für: | |||
| Einlagen von Kreditinstituten und Kunden | 1.685 | 31.419 | >100 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 8.936 | 11.636 | 30,2 |
| Verluste aus Vertragsänderungen | 238 | 99 | -58,5 |
| Negative Zinserträge1) | 3.000 | - | - |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 545 | 592 | 8,7 |
| Leasingverbindlichkeiten | 63 | 61 | -3,1 |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen gesamt | 14.468 | 43.806 | >100 |
| Zinsüberschuss | 69.622 | 120.716 | 73,4 |
1) Hierbei handelt es sich um Zinsaufwendungen/-erträge, die aufgrund des historisch tiefen Zinsniveaus positiv/negativ sind.
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Finanzinstrumente bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | |||
| • Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Risikovorsorgen (netto) | 14.021 | 7.984 | -43,1 |
| Finanzinstrumente bewertet at Fair Value OCI | |||
| • Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Risikovorsorgen (netto) | -30 | -26 | 13,7 |
| Kreditzusagen und Finanzgarantien | |||
| • Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Rückstellungen (netto) | -632 | 20.821 | >100 |
| Risikovorsorge | 13.360 | 28.780 | >100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Provisionserträge: | |||
| Zahlungsverkehr | 13.716 | 15.241 | 11,1 |
| Wertpapiergeschäft | 11.364 | 10.286 | -9,5 |
| Kreditgeschäft | 11.338 | 7.272 | -35,9 |
| Devisengeschäft | 1.612 | 1.567 | -2,8 |
| Sonstige Dienstleistungen | 760 | 720 | -5,3 |
| Provisionserträge gesamt | 38.791 | 35.087 | -9,5 |
| Provisionsaufwendungen: | |||
| Zahlungsverkehr | 1.465 | 1.560 | 6,5 |
| Wertpapiergeschäft | 1.232 | 1.199 | -2,7 |
| Kreditgeschäft | 660 | 732 | 10,9 |
| Devisengeschäft | 36 | 69 | 93,4 |
| Sonstige Dienstleistungen | 16 | 14 | -10,0 |
| Provisionsaufwendungen gesamt | 3.409 | 3.575 | 4,9 |
| Provisionsüberschuss | 35.382 | 31.512 | -10,9 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | 18.052 | 49.472 | >100 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | 18.052 | 49.472 | >100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kursbezogene Geschäfte | -20 | -12 | 42,4 |
| Zins- und währungsbezogene Geschäfte | 1.148 | 100 | -91,2 |
| Handelsergebnis | 1.127 | 89 | -92,1 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Personalaufwand | 38.670 | 48.503 | 25,4 |
| • Löhne und Gehälter | 28.492 | 31.644 | 11,1 |
| • Sozialabgaben | 6.668 | 6.951 | 4,2 |
| • Aufwendungen für Altersversorgung | 1.943 | 4.481 | >100 |
| • Sonstiger Sozialaufwand | 1.567 | 5.427 | >100 |
| Sachaufwand | 21.666 | 26.367 | 21,7 |
| Abschreibungen | 5.401 | 5.442 | 0,8 |
| Verwaltungsaufwand | 65.738 | 80.312 | 22,2 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.901 | 6.849 | 75,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen1) | -10.431 | -9.546 | -8,5 |
| Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | -6.530 | -2.697 | 58,7 |
1) Darin enthalten sind vor allem die Aufwendungen für den Abwicklungsfonds und die Einlagensicherung.
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus der Fair Value-Option | 266 | -1.995 | >-100 |
| Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten | 266 | -1.995 | >-100 |
zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend)
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Bewertung | -8.112 | 1.343 | >100 |
| Ergebnis aus Veräußerung | -506 | 150 | >100 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten, die erfolgswirksam zum Fair | |||
| Value zu bewerten sind (verpflichtend) | -8.618 | 1.493 | >100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen Kreditinstitute | - | - | - |
| • davon Gewinn | - | - | - |
| • davon Verlust | - | - | - |
| Forderungen Kunden | 235 | 35 | -85,0 |
| • davon Gewinn | 531 | 639 | 20,4 |
| • davon Verlust | -296 | -604 | >100 |
| Schuldverschreibungen | 2.714 | - | - |
| • davon Gewinn | 2.714 | - | - |
| • davon Verlust | - | - | - |
| Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten |
2.949 | 35 | -98,8 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2022 | 01. HJ 2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus der Ausbuchung | 3 | 19 | >100 |
| • von FV at Fair Value through OCI | - | - | |
| • von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen | |||
| Verbindlichkeiten | 3 | 19 | >100 |
| Sonstiges Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten | 3 | 19 | >100 |
| ± in % | |||
|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -3.059 | -10.101 | >100 |
| Latente Steuern | 1.142 | 2.618 | >-100 |
| Steuern vom Einkommen | -1.918 | -7.483 | >100 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand | 39.212 | 37.332 | -4,8 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 809.803 | 672.537 | -17,0 |
| Barreserve | 849.015 | 709.869 | -16,4 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 45.126 | 41.890 | -7,2 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 208.492 | 108.530 | -47,9 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 253.618 | 150.420 | -40,7 |
Die in den Forderungen an Kreditinstitute enthaltene Risikovorsorge entwickelte sich im 01. Halbjahr 2023 wie folgt:
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 2023 |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2023 | 107 | - | - | 107 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 18 | - | - | 18 |
| Veränderung innerhalb der Stufe | ||||
| • Zuweisung/Auflösung | -10 | 1 | - | -9 |
| • Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | - | - |
| Stufentransfer: | ||||
| • Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| • Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | - | - | - | – |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -44 | - | - | -44 |
| Stand 30.06.2023 | 71 | 1 | - | 72 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 5.744.289 | 5.875.579 | 2,3 |
| Privatkunden | 1.431.051 | 1.367.631 | -4,4 |
| Forderungen an Kunden nach Kundengruppen | 7.175.340 | 7.243.211 | 0,9 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| FV bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 7.000.547 | 7.046.525 | 0,7 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 135.413 | 154.927 | 14,4 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 39.381 | 41.760 | 6,0 |
| Forderungen an Kunden nach Bewertungskategorien | 7.175.340 | 7.243.211 | 0,9 |
Die in den Forderungen an Kunden enthaltene Risikovorsorge entwickelte sich im 01. Halbjahr 2023 wie folgt:
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 2023 |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2023 | 36.615 | 20.125 | 64.301 | 121.040 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 4.435 | 654 | - | 5.089 |
| Veränderung innerhalb der Stufe | ||||
| • Zuweisung/Auflösung | -3.891 | -3.956 | 8.036 | 189 |
| • Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | -8.723 | -8.723 |
| Stufentransfer: | ||||
| • Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | 747 | -4.021 | - | -3.274 |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | - | - | -43 | -43 |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | 21 | -85 | -64 |
| • Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | -1.844 | 10.323 | - | 8.479 |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | -510 | - | 1.994 | 1.484 |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | -1.299 | 1.082 | -217 |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -1.414 | -1.116 | -2.670 | -5.200 |
| Stand 30.06.2023 | 34.138 | 20.731 | 63.892 | 118.761 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Positive Marktwerte aus derivativen Produkten | 13.946 | 12.641 | -9,4 |
| • Währungsbezogene Geschäfte | 1.424 | 1.068 | -25,0 |
| • Zinsbezogene Geschäfte | 36 | 7 | -80,3 |
| • Absicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Fair Value-Option | 12.487 | 11.566 | -7,4 |
| Handelsaktiva | 13.946 | 12.641 | -9,4 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| FV bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 1.067.861 | 1.139.402 | 6,7 |
| FV at Fair Value OCI | 55.920 | 62.621 | 12,0 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 31 | 55 | 74,2 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.123.812 | 1.202.077 | 7,0 |
Die in den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren enthaltene Risikovorsorge entwickelte sich im 01. Halbjahr 2023 wie folgt:
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 2023 |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2023 | 956 | - | - | 956 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 177 | - | - | 177 |
| Veränderung innerhalb der Stufe | ||||
| • Zuweisung/Auflösung | -5 | - | - | -5 |
| • Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | - | - |
| Stufentransfer: | ||||
| • Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| • Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -1 | - | - | -1 |
| Stand 30.06.2023 | 1.127 | - | - | 1.127 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 36.334 | 40.424 | 11,3 |
| FV at Fair Value OCI | 113.907 | 122.218 | 7,3 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | 150.240 | 162.642 | 8,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Oberbank AG | 466.723 | 506.986 | 8,6 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG | 260.551 | 268.397 | 3,0 |
| Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen | 727.275 | 775.382 | 6,6 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 9.319 | 9.011 | -3,3 |
| 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|
| 6.106 | 6.100 | -0,1 |
| 37.711 | 36.634 | -2,9 |
| 12.628 | 15.828 | 25,3 |
| 19.232 | 18.649 | -3,0 |
| 75.676 | 77.211 | 2,0 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 92.974 | 92.859 | -0,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Latente Steuerforderungen | 6.010 | 9.345 | 55,5 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Grund | 27.087 | 27.087 | - |
| Gebäude | 2.371 | 2.371 | - |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 29.458 | 29.458 | - |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstige Vermögenswerte | 16.260 | 28.199 | 73,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 10.105 | 8.946 | -11,5 |
| Sonstige Aktiva | 26.365 | 37.145 | 40,9 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Kreditinstituten | 895.298 | 745.690 | -16,7 |
| Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Kreditinstituten | 35.679 | 64.387 | 80,5 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 930.977 | 810.078 | -13,0 |
Zum Stichtag werden Verbindlichkeiten in Höhe von 200 Mio. EUR aus dem TLTRO III-Programm (Targeted Longer-Term Refinancing Operation) der Europäischen Zentralbank (EZB) unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen und gemäß IFRS 9 bilanziert. Der Verzinsung wird die jeweils gültige Deposit Facility Rate (DFR) zugrunde gelegt.
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 1.258.886 | 1.092.045 | -13,3 |
| • Firmenkunden | 128.936 | 88.162 | -31,6 |
| • Privatkunden | 1.129.949 | 1.003.884 | -11,2 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.564.907 | 5.661.052 | 1,7 |
| • Firmenkunden | 3.696.251 | 3.725.052 | 0,8 |
| • Privatkunden | 1.868.657 | 1.936.001 | 3,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 6.823.793 | 6.753.098 | -1,0 |
| ± in % | ||
|---|---|---|
| 731.788 | 745.620 | 1,9 |
| 51.828 | 52.460 | 1,2 |
| 783.616 | 798.080 | 1,8 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Negative Marktwerte aus derivativen Produkten | 5.250 | 5.336 | 1,6 |
| • Währungsbezogene Geschäfte | 4.278 | 3.878 | -9,3 |
| • Zinsbezogene Geschäfte | 7 | 18 | >100 |
| • Aktienbezogene Geschäfte | - | 36 | - |
| • Absicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Fair Value-Option | 965 | 1.404 | 45,6 |
| Handelspassiva | 5.250 | 5.336 | 1,6 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 58.207 | 62.326 | 7,1 |
| Steuerrückstellungen (Laufende Steuern) | 4.260 | 5.256 | 23,4 |
| Rückstellung für Garantien und Rahmen | 755 | 21.576 | >100 |
| Sonstige Rückstellungen | 59.059 | 66.169 | 12,0 |
| Rückstellungen | 122.281 | 155.326 | 27,0 |
| in % | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
|---|---|---|
| Finanzielle Annahmen | ||
| Zinssatz Pensionsrückstellung | 4,14% | 4,01% |
| Zinssatz sonstige Sozialkapitalrückstellungen | 4,21% | 4,03% |
| Gehaltstrend aktive Mitarbeiter | 4,60% | 4,90% |
| Pensionsdynamik | 4,15% | 4,45% |
| Karrieredynamik | 0,25% | 0,25% |
| Demographische Annahmen | ||
| Pensionsantrittsalter | 65 Jahre | 65 Jahre |
| Sterbetafel | AVÖ 2018 | AVÖ 2018 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Latente Steuerschulden | 7.565 | 9.535 | 26,0 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | 26.363 | 33.503 | 27,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 5.064 | 4.161 | -17,8 |
| Leasingverbindlichkeiten | 19.607 | 19.043 | -2,9 |
| Sonstige Passiva | 51.034 | 56.706 | 11,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergänzungskapital | 264.719 | 258.112 | -2,5 |
| Nachrangkapital | 264.719 | 258.112 | -2,5 |
Das Nachrangkapital wird inklusive der angelaufenen Stückzinsen ausgewiesen. Der Nominalwert beträgt 255,6 Mio. EUR (Vorjahr: 262,2 Mio. EUR).
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 85.886 | 91.612 | 6,7 |
| • Aktienkapital | 85.886 | 91.612 | 6,7 |
| Kapitalrücklagen | 241.416 | 273.030 | 13,1 |
| Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen | 1.151.312 | 1.235.157 | 7,3 |
| Zusätzliche Eigenkapitalinstrumente (AT 1-Anleihe) | 65.200 | 65.200 | - |
| Eigenkapital | 1.543.813 | 1.664.999 | 7,8 |
Durch die im Mai 2023 durchgeführte Kapitalerhöhung wurde das Grundkapital der Gesellschaft von bisher 85.885.800 EUR auf 91.611.520 EUR erhöht, und setzt sich nunmehr aus 45.805.760 (Vorjahr: 42.942.900) stimmberechtigten Stamm-Stückaktien zusammen. Der Nennwert je Aktie beträgt 2,0 EUR. Die Kapitalrücklagen enthalten Agiobeträge aus der Ausgabe von Aktien. Die Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen beinhalten im Wesentlichen thesaurierte Gewinne. Die zusätzlichen Eigenkapitalinstrumente betreffen Additional Tier 1-Anleihen, die gemäß IAS 32 als Eigenkapital zu klassifizieren sind.
Die im gegenständlichen Bericht enthaltenen quantitativen Angaben gemäß IFRS 7.31 bis 7.42 basieren auf dem internen Berichtswesen zur Gesamtbankrisikosteuerung. Corporate Bonds sowie positive Marktwerte aus Derivaten werden gemäß interner Steuerung den jeweiligen Kundenkategorien (Kundenforderungen bzw. Bankenforderungen) zugeordnet.
| (35) | Kreditqualität nach Forderungsklassen zum 30. Juni 2023 | |
|---|---|---|
| Gesamt | 1.960.425 | 2.788.919 4.009.431 | 2.712.794 | 330.593 | 190.680 | 2.632 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beteiligungen | 796.879 | 94.577 | 1.058 | 0 | – | – | – |
| Wertpapiere und Fonds | 946.323 | 257.279 | 38.797 | 3.394 | 55 | – | 0 |
| Eventualverbindlichkeiten | 62.414 | 692.102 | 1.111.001 | 475.175 | 30.685 | 5.703 | 73 |
| und | |||||||
| Kreditrisiken aus Derivaten | |||||||
| Forderungen an Kreditinstitute |
53.854 | 60.149 | 7.775 | 8 | 4 | – | – |
| Forderungen an Kunden | 100.955 | 1.684.813 | 2.850.800 | 2.234.217 | 299.849 | 184.977 | 2.559 |
| Risikopositionen nach Rating in Tsd. EUR |
AA-A1 | 1a-1b | 2a-2b | 3a-3b | 4a-4b | 5a-5c | ohne Rating |
| Gesamt | 1.963.040 3.039.725 3.735.738 | 2.741.500 | 255.797 | 175.146 | 1.191 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beteiligungen | 747.617 | 90.659 | 1.058 | – | – | – | – |
| Wertpapiere und Fonds | 858.911 | 283.997 | 18.990 | 1.018 | 31 | – | – |
| Eventualverbindlichkeiten | 69.201 | 706.814 | 1.042.763 | 518.170 | 20.010 | 2.705 | 85 |
| Kreditrisiken aus Derivaten und |
|||||||
| Forderungen an Kreditinstitute |
188.995 | 52.279 | 12.448 | 1 | 1 | – | – |
| Forderungen an Kunden | 98.315 | 1.905.975 | 2.660.478 | 2.222.310 | 235.755 | 172.442 | 1.106 |
| Risikopositionen nach Rating in Tsd. EUR |
AA-A1 | 1a-1b | 2a-2b | 3a-3b | 4a-4b | 5a-5c | ohne Rating |
In der BKS Bank gelten Forderungen als ausgefallen, wenn sie seit mehr als 90 Tagen in Verzug sind, sofern der überfällige Forderungswert 1,0% des vereinbarten Rahmens und mindestens 100,- Euro beträgt. Ein Ausfall liegt auch vor, wenn davon auszugehen ist, dass der Schuldner seinen Kreditverpflichtungen gegenüber dem Kreditinstitut nicht in voller Höhe nachkommen wird.
Die Quote der Non-performing Loans betrug zum Juniultimo 2,3% (31.12.2022: 2,1%). Grundlage für die Berechnung bildeten die Non-performing Loans in den Kategorien 5a – 5c des BKS Bank-Ratingsystems (Ausfallsklassen) und die bilanziellen Forderungen gegenüber Staaten, Zentralbanken, Kreditinstituten und Kunden.
Die Bedeckung des Verlustpotentials notleidender Kredite wird mit der Coverage Ratio gemessen. Die Coverage Ratio I ist die Relation von gebildeten Risikovorsorgen zur gesamten Risikoposition in den Default-Klassen und sie betrug zum 30. Juni 2023 34,4% (31.12.2022: 37,3%). Zusätzlich verwenden wir als interne Steuerungsgröße die Coverage Ratio III, bei der auch vorhandene Sicherheiten in die Berechnung einbezogen werden. Diese belief sich zum 30. Juni 2023 auf 85,3% (31.12.2022: 86,0%).
| Währung | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
|---|---|---|
| EUR | 6,57% | 5,67% |
| CHF | -0,02% | -0,01% |
| USD | -0,06% | -0,03% |
| Gesamt | 6,49% | 5,63% |
| in Tsd. EUR 31.12.2022 |
30.06.2023 |
|---|---|
| Zinsänderungsrisiko 64.220 |
59.811 |
Das nach internen Kriterien ermittelte Zinsänderungsrisiko wird anhand eines Worst-Case-Szenarios aus den 6 ökonomischen EVE (Economic Value of Equity) IRRBB-Schocks und dem steuerungsrelevanten "APM-Durationsrisiko" (+100BP Schock) ermittelt.
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
|---|---|---|
| Value-at-Risk-Werte Credit Spread-Risiko | 27.265 | 24.651 |
Der Value-at-Risk des Credit Spread-Risikos wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 250 Tagen und einem Konfidenzniveau von 99,9% berechnet.
Der Value-at-Risk aus Aktienpositionen wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 250 Tagen und einem Konfidenzniveau von 99,9% berechnet.
| (39) Fremdwährungsrisiko |
||
|---|---|---|
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
| Value-at-Risk-Werte Fremdwährungspositionen | 983 | 1.206 |
Der Value-at-Risk aus Fremdwährungspositionen wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 250 Tagen und einem Konfidenzniveau von 99,9% berechnet.
| 31.12.2022 | 30.06.2023 | |
|---|---|---|
| Einlagenkonzentration | 0,35 | 0,34 |
| Loan-Deposit-Ratio (LDR) | 88,2% | 89,8% |
| Liquidity Coverage Ratio (LCR) | 190,4% | 197,0% |
| Net Stable Funding Ratio (NSFR) | 118,7% | 122,4% |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
|---|---|---|
| Betrug | 368 | 2.036 |
| Beschäftigungspraxis und Arbeitsplatzsicherheit | 7 | – |
| Kunden, Produkte, Geschäftspraxis | -1.471 | 1.237 |
| Sachschäden | 11 | 6 |
| Systemfehler | 6 | 3 |
| Abwicklung, Vertrieb und Prozessmanagement | 200 | 61 |
*) nach Abzug von Rückflüssen
Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der dem internen Managementberichtssystem zugrundeliegenden Struktur des Konzerns.
| Privat | Firmen | Financial | ||
|---|---|---|---|---|
| kunden | kunden | Markets | Sonstige | Summe |
| 41.584 | 77.180 | 1.952 | - | 120.715 |
| 1.034 | -29.665 | -149 | - | -28.780 |
| 13.642 | 17.800 | -182 | 252 | 31.512 |
| - | - | 49.472 | - | 49.472 |
| - | - | 89 | - | 89 |
| -33.010 | -32.248 | -5.499 | -9.556 | -80.312 |
| 1.006 | 2.430 | -33 | -6.100 | -2.697 |
| 108 | -274 | -282 | - | -447 |
| 24.365 | 35.223 | 45.367 | -15.403 | 89.552 |
| 1.036.991 | 3.930.975 | 677.651 | 240.770 | 5.886.386 |
| 125.476 | 475.648 | 937.633 | 65.649 | 1.604.406 |
| 38,8% | 14,8% | 9,7% | - | 10,6% |
| 58,7% | 33,1% | 10,7% | - | 40,3% |
| - | 38,4% | - | - | 23,8% |
| Privat | Firmen | Financial | |||
|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | kunden | kunden | Markets | Sonstige | Summe |
| Zinsüberschuss | 14.610 | 59.075 | -4.062 | - | 69.622 |
| Risikovorsorge | -1.420 | -12.310 | 371 | - | -13.360 |
| Provisionsüberschuss | 14.991 | 20.137 | -89 | 343 | 35.382 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten | |||||
| Unternehmen | - | - | 18.052 | - | 18.052 |
| Handelsergebnis | - | - | 1.127 | - | 1.127 |
| Verwaltungsaufwand | -28.547 | -27.457 | -4.499 | -5.235 | -65.737 |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge bzw. | |||||
| Aufwendungen | 1.002 | 1.087 | -21 | -8.598 | -6.530 |
| Ergebnis aus finanziellen | |||||
| Vermögenswerten/Verbindlichkeiten | 154 | 264 | -5.818 | - | -5.400 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 789 | 40.795 | 5.061 | -13.490 | 33.156 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 1.043.506 | 3.761.231 | 656.835 | 196.089 | 5.657.661 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 127.308 | 458.870 | 844.256 | 51.338 | 1.481.772 |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss vor | |||||
| Steuern | 1,2% | 17,8% | 1,2% | - | 6,1% |
| Cost-Income-Ratio | 93,3% | 34,2% | 30,0% | - | 55,9% |
| Risk-Earnings-Ratio | 9,7% | 20,8% | - | - | 19,2% |
Methode: Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Die angefallenen Kosten werden verursachungsgerecht den einzelnen Unternehmensbereichen zugerechnet. Der Strukturbeitrag wird dem Segment Financial Markets zugeordnet. Die Kapitalallokation erfolgt nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten. Das durchschnittlich zugeordnete Eigenkapital wird mit einem Zinssatz von 5% verzinst und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsüberschuss ausgewiesen. Der Erfolg des jeweiligen Unternehmensbereiches wird an dem von diesem Segment erwirtschafteten Ergebnis vor Steuern gemessen. Die Eigenkapitalrentabilität ist neben der Cost-Income-Ratio eine der wesentlichsten Steuerungsgrößen für die Unternehmensbereiche. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Steuerung. Für die Unternehmensführung verantwortlich zeichnet der Gesamtvorstand.
Die Berichte für die interne Steuerung umfassen im Einzelnen:
Im Segment Firmenkunden wurden zum 30. Juni 2023 rund 27.400 Firmenkunden betreut. In der ursprünglich als Firmenkundenbank konzipierten BKS Bank stellt dieser Geschäftsbereich nach wie vor die wichtigste Unternehmenssäule dar. Firmenkunden nehmen auch heute noch den Großteil der Ausleihungen in Anspruch und tragen wesentlich zum Periodenergebnis bei. Neben sämtlichen Ertrags- und Aufwandskomponenten der BKS Bank AG aus dem Firmenkundengeschäft werden diesem Segment auch die Erträge und Aufwendungen der Leasinggesellschaften, soweit sie im Geschäft mit Unternehmen erzielt werden, zugeordnet.
Im Segment Privatkunden werden sämtliche Ertrags- und Aufwandskomponenten des Geschäftes der BKS Bank AG, der BKS-Leasing Gesellschaft m.b.H., der BKS-leasing d.o.o., der BKS-leasing Croatia d.o.o. sowie der BKS-Leasing s.r.o. mit Privatkunden, unselbständig Erwerbstätigen und Zugehörigen der Berufsgruppe Heilberufe gebündelt. Ende Juni 2023 waren diesem Segment rund 168.700 Kunden zugeordnet.
Das Segment Financial Markets bündelt die Ergebnisse aus dem Eigenhandel der BKS Bank AG, aus den im Eigenbestand gehaltenen Wertpapieren, aus den Beteiligungen, aus Derivaten des Bankbuches und aus dem Interbankengeschäft bzw. umfasst auch das Ergebnis aus dem Zinsstrukturmanagement.
Im Segment Sonstige sind Ertrags- und Aufwandspositionen und Ergebnisbeiträge, die nicht den anderen Segmenten bzw. nicht einem einzelnen Unternehmensbereich zugeordnet werden konnten, abgebildet.
| Höhe der ausstehenden Salden per |
erhaltene Garantien per | gewährte Garantien per | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | 31.12.2022 | 30.06.2023 | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
| Nicht konsolidierte | ||||||
| Tochterunternehmen | ||||||
| • Forderungen | 28.879 | 28.092 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 3.879 | 8.696 | - | - | - | - |
| Assoziierte Unternehmen | ||||||
| • Forderungen | 246 | 1.966 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 2.531 | 17.212 | - | - | - | - |
| Mitglieder des Managements | ||||||
| • Forderungen | 1.586 | 1.719 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 3.214 | 4.028 | - | - | - | - |
| Sonstige nahestehende | ||||||
| Personen | ||||||
| • Forderungen | 628 | 621 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 623 | 560 | - | - | - | - |
Gegenüber Unternehmen, die die Möglichkeit haben, einen maßgeblichen Einfluss auf die BKS Bank AG auszuüben, bestehen Forderungen iHv. 3,5 Mio. EUR (31.12.2022: 0,3 Mio. EUR) sowie Verbindlichkeiten iHv. 30,0 Mio. EUR (31.12.2022: 0,0 Mio. EUR). Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Im Geschäftsjahr gab es für nahestehende Unternehmen und Personen keine Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen und keinen Aufwand für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen.
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 |
|---|---|---|
| • Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstandes | 144 | 118 |
| • Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates | 597 | 801 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite | 741 | 919 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2022 | 30.06.2023 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Bürgschaften und Garantien | 635.006 | 654.306 | 3,0 |
| Akkreditive | 3.871 | 81 | -97,9 |
| Eventualverbindlichkeiten | 638.877 | 654.387 | 2,4 |
| Sonstige Kreditrisiken | 1.706.925 | 1.676.820 | -1,8 |
| Kreditrisiken | 1.706.925 | 1.676.820 | -1,8 |
Am 22. August 2023 haben die Klägerinnen UniCredit Bank Austria AG und CABO Beteiligung GmbH ihre Feststellungsklage gegen die BKS Bank zu GZ 23 Cg 24/21 k unter ausdrücklichem Anspruchsverzicht zurückgezogen, nachdem der OGH zu GZ 6 Ob 178/22b in einem Parallelverfahren sämtliche Ansprüche derselben Kläger verneint hatte.
Anfang August tobten in unseren Kernmärkten heftige Unwetter, die massive Schäden an Gebäuden und Infrastruktur verursacht haben. Wir waren von den Unwettern nicht wesentlich betroffen, es gab keine gravierenden Beeinträchtigungen im Bankbetrieb. Auch die Auswirkungen auf unsere Kunden sind nach einer ersten Analyse überschaubar.
| Level 3 | |||
|---|---|---|---|
| Fair Value | |||
| total | |||
| - | - | 41.760 | 41.760 |
| - | - | 154.927 | 154.927 |
| - | 12.641 | - | 12.641 |
| 55 | - | - | 55 |
| - | - | - | - |
| 61.605 | - | 1.016 | 62.621 |
| 38.370 | - | 2.054 | 40.424 |
| 5.086 | 4.777 | 112.355 | 122.218 |
| - | 34.710 | - | 34.710 |
| - | 5.336 | - | 5.336 |
| Level 1 "Marktwert" |
Level 2 "Marktwert basierend" |
"Interne Bewertungs methode" |
Auf Basis der in der Bewertungstechnik verwendeten Inputfaktoren werden die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien wie im Vorjahr dem Level 2 zugeordnet.
In der Berichtsperiode gab es zwischen den einzelnen Levelstufen keine Umgliederungen.
| Level 2 | Level 3 "Interne |
|||
|---|---|---|---|---|
| Level 1 | "Marktwert | Bewertungs | Fair Value | |
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total |
| Aktiva | ||||
| Forderungen an Kunden | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | - | - | 39.381 | 39.381 |
| • at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | - | - | 135.413 | 135.413 |
| Handelsaktiva (Derivate) | - | 13.947 | - | 13.947 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | ||||
| Wertpapiere | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 31 | - | - | 31 |
| • at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | - | - | - | - |
| • at Fair Value OCI | 54.901 | - | 1.018 | 55.920 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 34.701 | - | 1.632 | 36.334 |
| • at Fair Value OCI | 3.480 | 4.988 | 105.440 | 113.907 |
| Passiva | ||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten - at Fair Value through Profit or | ||||
| Loss (designiert) | - | 35.336 | - | 35.336 |
| Handelspassiva | - | 5.250 | - | 5.250 |
| Anteilsrechte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| und andere | ||||||
| Schuld | nicht | |||||
| Forderungen | Forderungen | verschreibung | Anteilsrechte | Verbriefte | verzinsliche | |
| an Kunden at | an Kunden at | en und andere | und andere | Verbind | Wertpapiere at | |
| Fair Value | Fair Value | fest | nicht verzins | lichkeiten at | Fair Value | |
| through Profit | through Profit | verzinsliche | liche Wert | Fair Value | through Profit | |
| or Loss | or Loss | Wertpapiere at | papiere at Fair | through Profit | or Loss | |
| in Tsd. EUR | (designiert) | (verpflichtend) | Fair Value OCI | Value OCI | or Loss | (verpflichtend) |
| Stand zum 01.01.2023 | 135.413 | 39.381 | 1.018 | 105.440 | - | 1.632 |
| GuV-Rechnung1) | -782 | 846 | -2 | - | - | 422 |
| Umgliederungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 7.915 | - | - |
| Käufe/Zugänge | 22.975 | 4.546 | - | - | - | - |
| Verkäufe/Tilgungen | -2.679 | -3.013 | - | -1.000 | - | - |
| Stand zum 30.06.2023 | 154.927 | 41.760 | 1.016 | 112.355 | - | 2.054 |
1) über die GuV geführte Bewertungsänderungen; Ausweis in der Position Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten und in der Position Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend)
| Anteilsrechte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schuld | und andere nicht |
|||||
| Forderungen | Forderungen | verschreibung | Anteilsrechte | Verbriefte | verzinsliche | |
| an Kunden at Fair Value through Profit |
an Kunden at Fair Value through Profit |
en und andere fest verzinsliche |
und andere nicht verzins liche Wert |
Verbind lichkeiten at Fair Value |
Wertpapiere at Fair Value through Profit |
|
| in Tsd. EUR | or Loss (designiert) |
or Loss (verpflichtend) |
Wertpapiere at Fair Value OCI |
papiere at Fair Value OCI |
through Profit or Loss |
or Loss (verpflichtend) |
| Stand zum 01.01.2022 | 89.927 | 53.631 | 1.018 | 94.233 | 56.999 | 252 |
| GuV-Rechnung1) | -14.123 | -1.887 | - | - | - | - |
| Umgliederungen | - | - | - | - | -56.999 | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 9.757 | - | - |
| Käufe/Zugänge | 68.500 | 3.079 | - | 1.450 | - | 1.632 |
| Verkäufe/Tilgungen | -8.891 | -15.442 | - | - | - | -252 |
| Stand zum 31.12.2022 | 135.413 | 39.381 | 1.018 | 105.440 | - | 1.632 |
| 1) über die GuV geführte Bewertungsänderungen; Ausweis in der Position Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten und in der Position Ergebnis |
aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend)
Die unter der Kategorie Level 1 "Marktwerte" dargestellten Fair Values wurden anhand quotierter Marktpreise auf aktiven Märkten (Börse) bewertet.
Liegen keine Marktwerte vor, wird der Fair Value über marktübliche Bewertungsmodelle basierend auf beobachtbaren Inputfaktoren bzw. Marktdaten ermittelt und unter der Kategorie Level 2 "Marktdaten basierend" ausgewiesen (z. B. Diskontierung der zukünftigen Cash Flows von Finanzinstrumenten). Die unter dieser Kategorie ausgewiesenen Fair Values wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 2 kam grundsätzlich die DCF-Methode zur Anwendung. Bei den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden die erwarteten Mieterträge abgezinst, auch der Standort der Immobilie wird miteinbezogen.
In der Kategorie Level 3 "Interne Bewertungsmethode" werden Wertansätze für einzelne Finanzinstrumente auf Basis eigener allgemein gültiger Bewertungsverfahren festgelegt. Die verbrieften Verbindlichkeiten in der Kategorie Level 3 wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Nicht am Markt beobachtbare Einflussfaktoren bei der Bewertung der Positionen in der Kategorie Level 3 sind auf internen Ratingverfahren basierende Bonitätsanpassungen von Kunden bzw. der BKS Bank selbst für verbriefte Verbindlichkeiten und die daraus abgeleiteten Credit Spreads. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 3 kam grundsätzlich die DCF-Methode zur Anwendung.
Umgliederungen in den einzelnen Kategorien werden vorgenommen, wenn die Marktwerte (Level 1) oder verlässliche Inputfaktoren (Level 2) nicht mehr zur Verfügung stehen oder Marktwerte (Level 1) für einzelne Finanzinstrumente neu zur Verfügung stehen (z. B. Börsengang).
Die Ermittlung der Veränderung der Marktwerte aus dem Ausfallsrisiko von Wertpapieren und Krediten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, erfolgt anhand der internen Bonitätseinstufung des Finanzinstrumentes sowie der Restlaufzeit. Bei Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, wird die Veränderung des Ausfallsrisikos in der Berichtsperiode insbesondere über die bankspezifische Fundingkurve und die Restlaufzeit des Finanzinstruments ermittelt. Die Bonitätsveränderung der zum Fair Value bilanzierten Forderungen an Kunden wirkte sich im Berichtszeitraum 01. Halbjahr 2023 auf den Marktwert mit -0,1 Mio. EUR (31.12.2022: -0,9 Mio. EUR) aus. Die Bonitätsveränderung der BKS Bank auf die zum Fair Value bilanzierten verbrieften Verbindlichkeiten wirkte sich im Berichtszeitraum 01. Halbjahr 2023 auf den Marktwert mit -0,3 Mio. EUR (31.12.2022: -1,0 Mio. EUR) aus.
Die Sensitivitätsanalyse der Kundenforderungen, die zum Fair Value bewertet werden, ergibt bei einer angenommenen Bonitätsverbesserung bzw. -verschlechterung von 10 Basispunkten im Credit Spread ein kumuliertes Bewertungsergebnis von 0,9 Mio. EUR (31.12.2022: 0,7 Mio. EUR). Die Analyse einer angenommenen Bonitätsverbesserung bzw. -verschlechterung der BKS Bank um 10 Basispunkte im Credit Spread würde zu einem kumulierten Bewertungsergebnis der zum Fair Value designierten verbrieften Verbindlichkeiten von 0,1 Mio. EUR (31.12.2022: 0,1 Mio. EUR) führen.
Von den Level 3-Eigenkapitalinstrumenten in Höhe von 32,8 Mio. EUR (31.12.2022: 32,6 Mio. EUR) ist der für die Berechnung angewandte Eigenkapitalkostensatz der wesentliche nicht beobachtbare Parameter. Eine Erhöhung des Zinssatzes um 50 Basispunkte reduziert den Fair Value um 1,9 Mio. EUR (31.12.2022: 1,8 Mio. EUR). Eine Senkung des Zinssatzes von 50 Basispunkten führt zu einer Erhöhung des Fair Values von 2,1 Mio. EUR (31.12.2022: 2,0 Mio. EUR). Für Level 3-Anteilsrechte in Höhe von 69,8 Mio. EUR (31.12.2022: 60,2 Mio. EUR) führt eine Veränderung externer Preisangaben um 10% zu einer Veränderung des Fair Values um 6,0 Mio. EUR (31.12.2022: 5,3 Mio. EUR). Für Level 3-Eigenkapitalinstrumente in Höhe von 10,9 Mio. EUR (31.12.2022: 10,7 Mio. EUR) ist das buchhalterische Eigenkapital der wesentliche nicht beobachtbare Parameter. Der Rest spiegelt unwesentliche Minderheitsbeteiligungen wider, für die keine Fair Value-Bewertung durchgeführt wurde.
| Level 2 | Level 3 "Interne |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | "Marktwert | Bewertungs | Fair Value | Buchwert | |
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total | 30.06.2023 |
| Aktiva | |||||
| Forderungen an Kreditinstitute | - | - | 150.464 | 150.464 | 150.420 |
| Forderungen an Kunden | - | - | 7.007.919 | 7.007.919 | 7.046.525 |
| Schuldverschreibungen und andere | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 1.044.232 | - | - | 1.044.232 | 1.139.402 |
| Passiva | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | 795.625 | 795.625 | 810.078 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | - | 6.628.635 | 6.628.635 | 6.753.098 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 13.635 | 692.332 | - | 705.967 | 763.370 |
| Nachrangkapital | 135.844 | 99.458 | - | 235.302 | 258.112 |
| Level 3 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 2 | "Interne | ||||
| Level 1 | "Marktwert | Bewertungs | Fair Value | Buchwert | |
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total | 31.12.2022 |
| Aktiva | |||||
| Forderungen an Kreditinstitute | - | - | 253.413 | 253.413 | 253.618 |
| Forderungen an Kunden | - | - | 6.882.816 | 6.882.816 | 7.000.547 |
| Schuldverschreibungen und andere | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 968.745 | - | - | 968.745 | 1.067.861 |
| Passiva | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | 906.672 | 906.672 | 930.977 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | - | 6.693.932 | 6.693.932 | 6.823.793 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 39.761 | 647.601 | - | 687.362 | 748.280 |
| Nachrangkapital | 103.499 | 130.290 | - | 233.789 | 264.719 |
"Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2023 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des BKS Bank Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2023 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres vermittelt."
Klagenfurt am Wörthersee, am 23. August 2023
Der Vorstand
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorstandsvorsitzende
Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mag. Alexander Novak Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes
Mag. Nikolaus Juhász Mag. Dietmar Böckmann Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes
| Datum | Inhalt der Mitteilung |
|---|---|
| 04. April 2023 | Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2022 im Internet und im Amtsblatt zur Wiener Zeitung und Pressekonferenz |
| 24. Mai 2023 | 84. ordentliche Hauptversammlung |
| 30. Mai 2023 | Dividenden-Ex-Tag |
| 31. Mai 2023 | Record Date |
| 31. Mai 2023 | Zwischenbericht zum 31. März 2023 |
| 01. Juni 2023 | Dividenden-Zahl-Tag |
| 25. August 2023 | Halbjahresfinanzbericht 2023 |
| 24. November 2023 | Zwischenbericht zum 30. September 2023 |
Dr. Dieter Kohl Leiter Investor Relations E-Mail: [email protected]
| Medieninhaber (Verleger): | BKS Bank AG | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| St. Veiter Ring 43, 9020 Klagenfurt am Wörthersee | |||||
| Telefon: +43(0)463 5858-0 | |||||
| UID: ATU25231503 | |||||
| FN: 91810s | |||||
| Internet: www.bks.at | |||||
| E-Mail: [email protected], [email protected] | |||||
| Redaktion: | BKS Bank AG, Vorstandsbüro/Kommunikation, Strategie & PR | ||||
| Lektorat: | Mag. Andreas Hartl | ||||
| Redaktionsschluss: | 23. August 2023 |
Dieser Halbjahresfinanzbericht wurde mit firesys erstellt.

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