Quarterly Report • Aug 26, 2022
Quarterly Report
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| BKS Bank Konzern im Überblick 3 |
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|---|---|---|---|
| Highlights im ersten Halbjahr 2022 4 |
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| Vorwort der Vorstandsvorsitzenden 6 |
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| Konzernlagebericht 9 Wirtschaftliches Umfeld 10 Vermögens- und Finanzlage 11 Ergebnisentwicklung 13 Segmentbericht 16 Konsolidierte Eigenmittel 18 Risikomanagement 19 Vorschau auf das Gesamtjahr 20 |
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| Konzernabschluss nach IFRS 25 |
Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2022 26 Konzernbilanz zum 30. Juni 2022 29 Eigenkapitalveränderungsrechnung 30 Geldflussrechnung 32 Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank 33
Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des BKS Bank Konzerns beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Stichtag 24. August 2022 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Halbjahresfinanzbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der BKS Bank AG verbunden.
Dieser Halbjahresfinanzbericht ist nicht prüfungspflichtig und wurde daher keiner Prüfung bzw. Durchsicht eines Abschlussprüfers unterzogen.
Minimal abweichende Werte in Tabellen und Grafiken sind auf Rundungsdifferenzen zurückzuführen. Zur leichteren Lesbarkeit wurde die männliche Form gewählt. Frauen und Männer werden in den Texten gleichermaßen angesprochen.
| Erfolgszahlen in Mio. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 67,5 | 69,6 | 3,2 |
| Risikovorsorgen | -9,5 | -13,4 | 41,2 |
| Provisionsüberschuss | 33,3 | 35,4 | 6,1 |
| Verwaltungsaufwand | -64,4 | -66,5 | 3,3 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 43,5 | 32,4 | -25,5 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 36,6 | 30,7 | -16,2 |
| Bilanzzahlen in Mio. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
| Bilanzsumme | 10.578,0 | 10.700,3 | 1,2 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 6.958,6 | 7.150,8 | 2,8 |
| Primäreinlagen | 8.116,0 | 8.173,9 | 0,7 |
| • hiervon Spareinlagen | 1.351,2 | 1.311,2 | -3,0 |
| • hiervon verbriefte Verbindlichkeiten inklusive Nachrangkapital | 973,5 | 1.032,0 | 6,0 |
| Eigenkapital | 1.459,3 | 1.483,0 | 1,6 |
| Betreute Kundengelder | 21.222,8 | 19.978,2 | -5,9 |
| • hiervon Depotvolumen | 13.106,9 | 11.804,3 | -9,9 |
| Eigenmittel nach CRR in Mio. EUR | 30.06.2021 | 30.06.2022 ± in %-(Pkte.) | |
| Total Risk Exposure Amount | 5.786,5 | 6.164,0 | 6,5 |
| Eigenmittel | 952,3 | 963,2 | 1,1 |
| • hiervon hartes Kernkapital (CET1) | 674,1 | 692,6 | 2,7 |
| • hiervon Kernkapital (CET1 und AT1) | 739,3 | 757,8 | 2,5 |
| Kernkapitalquote (in %) | 12,8 | 12,3 | -0,5 |
| Gesamtkapitalquote (in %) | 16,5 | 15,6 | -0,9 |
| Unternehmenskennzahlen | 30.06.2021 | 30.06.2022 ± in %-(Pkte.) | |
| Return on Equity nach Steuern | 5,3 | 5,6 | 0,3 |
| Return on Assets nach Steuern | 0,7 | 0,8 | 0,1 |
| Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) | 57,4 | 56,5 | -0,9 |
| Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) | 14,0 | 19,2 | 5,2 |
| Non-performing Loan-Quote (NPL-Quote) | 1,7 | 2,1 | 0,4 |
| Net Stable Funding Ratio (NSFR) | 121,8 | 117,5 | -4,3 |
| Liquidity Coverage Ratio (LCR) | 196,5 | 185,9 | -10,6 |
| Leverage Ratio | 8,0 | 7,0 | -1,0 |
| Ressourcen | 31.12.2021 | 30.06.2022 | |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | 986 | 988 | |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 64 | 64 | |
| BKS Bank-Aktie | 31.12.2021 | 30.06.2022 | |
| Anzahl Stamm-Stückaktien (ISIN AT0000624705) | 42.942.900 | 42.942.900 | |
| Höchstkurs Stammaktie in EUR | 16,7 | 15,9 | |
| Tiefstkurs Stammaktie in EUR | 11,3 | 14,4 | |
| Schlusskurs Stammaktie in EUR | 15,3 | 15,9 | |
| Marktkapitalisierung in Mio. EUR | 657,0 | 682,8 |

Wir feiern heuer das 100-Jahr-Jubiläum. Gegründet am 25. Februar 1922 als "Kärntner Kredit- und Wechselbank Ehrfeld & Co", blickt die BKS Bank auf eine erfolgreiche und bewegte Geschichte zurück. Die vorausschauende Geschäftspolitik hat sich bestens bewährt: Viele Herausforderungen wurden gemeistert und als Chance genützt.
Seit 100 Jahren verfolgen wir eine nachhaltige Wachstumsstrategie. Auch im Jubiläumsjahr ist unser Geschäftsvolumen weitergewachsen. Zuwächse gab es vor allem im Kreditgeschäft, im Wertpapiereigenportfolio, bei den Sichteinlagen und eigenen Emissionen. Letztere überschritten erstmals die 1-Mrd.-EUR-Grenze.


Seit Mai 2022 sind wir ein Gründungsmitglied der Green Finance Alliance. Es handelt sich dabei um eine Initiative des Klimaschutzministeriums für zukunftsorientierte Finanzunternehmen.

Für hervorragende Kundenorientierung haben wir den Recommender-Award 2022 erhalten. Mit dieser renommierten Auszeichnung werden österreichische Banken und Versicherungen gewürdigt, die besonders gute Ergebnisse in einer Kundenbefragung erzielen.


Unser konsequentes Engagement, die Ganzheitlichkeit unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unsere Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit wurden von der Wiener Börse gewürdigt: Bereits zum zweiten Mal in Folge erhielt die BKS Bank den Nachhaltigkeitspreis der Wiener Börse.
Mit exzellenten Beratungsleistungen überzeugten unsere Mitarbeiter beim Mystery-Test des Magazins trend und der Gesellschaft für Verbraucherstudien. Das Ergebnis war der österreichweit erste Platz bei der Beratung zum Thema Pensionsvorsorge in Filialbanken.


32 Unternehmen aus verschiedensten Branchen standen im Wettbewerb um die begehrte Auszeichnung "Familienfreundlichster Betrieb 2021", organisiert von Frau in der Wirtschaft Kärnten. Die BKS Bank überzeugte die Jury in der Kategorie "Großunternehmen".

das erste Halbjahr 2022 war geprägt von außergewöhnlichen geopolitischen Ereignissen und ökonomischen Unsicherheitsfaktoren. Der Krieg in der Ukraine, damit verbundene Sanktionsmaßnahmen, Covid-19 und die Verschärfung von Lieferengpässen sorgten für Unsicherheit auf den Märkten. Dazu kamen der starke Anstieg der Energiepreise sowie hohe Inflationsraten. Wenig hilfreich war in diesem Zusammenhang auch das lange Warten auf eine Zinserhöhung durch die EZB, die schließlich im Juli 2022 erfolgte.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen auch, wie wichtig es ist, nachhaltige Aktivitäten weiter voranzutreiben. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen schwächt Europa und macht es erpressbar. In dieser schwierigen Situation profitieren wir von unserer langjährigen Erfahrung in Sachen Nachhaltigkeit: Kunden werden umfassend bei der Transformation zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützt. Dafür haben wir auch ein umfassendes Produktspektrum im Angebot, das gut angenommen wird.
Das Gesamtvolumen unserer nachhaltigen Produkte beträgt mittlerweile rund 780,0 Mio. EUR – mit steigender Tendenz.
Wir beschäftigen uns schon seit langem mit dem Thema Nachhaltigkeit und werden diesen Weg auch in Zukunft konsequent weitergehen.
Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, als Gründungsmitglied der Green Finance Alliance beizutreten. Es handelt sich dabei um eine Initiative des Klimaschutzministeriums für zukunftsorientierte Finanzinstitute. Die Mitglieder haben sich unter anderem verpflichtet, ihr Kredit- und Investmentportfolio am 1,5-Grad-Klimaschutzziel von Paris auszurichten. In der Green Finance Alliance können wir uns mit anderen, am Klimaschutz interessierten Unternehmen auf Augenhöhe austauschen und gemeinsam viel für Umwelt und Gesellschaft bewirken.
Die Mitgliedschaft in der Green Finance Alliance ist nur eine Aktivität von vielen, die die Vorreiterrolle der BKS Bank in Sachen Nachhaltigkeit widerspiegelt.
Wir sind stolz darauf, dass diese auch extern regelmäßig gewürdigt wird. So wurden wir im Juni zum zweiten Mal in Folge mit dem Nachhaltigkeitspreis der Wiener Börse ausgezeichnet.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen können wir auf einen guten Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2022 zurückblicken. So konnte der Provisionsüberschuss um 6,1% auf erfreuliche 35,4 Mio. EUR gesteigert werden. Deutliches Wachstum gab es vor allem in den Sparten Zahlungsverkehr (12,3 Mio. EUR; +8,1%) und Kreditprovisionen (10,7 Mio. EUR; +13,4%). Trotz des guten operativen Ergebnisses ging der Periodenüberschuss um 16,2% auf 30,7 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr zurück. Gründe dafür sind vor allem eine höhere Risikovorsorge wegen der schlechteren makroökonomischen Faktoren und das Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten, das durch die kontinuierlichen Kursrückgänge an den Kapitalmärkten stark rückläufig war.
Wir setzen weiterhin auf ein striktes Kostenmanagement. Gerade in Zeiten von rasant steigenden Inflationsraten und schwierigen Marktbedingungen ist dies ein entscheidender Faktor. Genauso wichtig ist es aber auch, strategisch wichtige Investitionen zu tätigen. Deshalb haben wir in den vergangenen Monaten weiter in die Digitalisierung investiert und Online-Services ausgebaut.
Dahinter steht die Überzeugung, dass stete Weiterentwicklung die Basis für künftigen Erfolg ist. Auch in schwierigen Zeiten gilt es, Zukunftsthemen nicht aus den Augen zu verlieren.
Das Jahr 2022 ist für uns als Unternehmen ein besonderes: Wir feiern heuer das 100-jährige Bestehen der BKS Bank. Seit 100 Jahren sind wir für unsere Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner ein verlässlicher und kompetenter Bankpartner. Wir sind stolz darauf, das Erbe unserer Gründungsväter verantwortungsbewusst und erfolgreich weiterentwickelt zu haben. Und die Erfolgsgeschichte der BKS Bank ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Wir haben noch viel vor und große Aufgaben liegen vor uns – Stichworte Klimawandel, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
In diesem Zusammenhang freue ich mich, Ihnen von der ÖGNI-Zertifizierung für das BKS Holzquartier zu berichten: Die ökologische und nachhaltige Bauweise unseres ersten Green Buildings wurde heuer durch das DGNB-Zertifikat in Gold für nachhaltige Wohngebäude bestätigt. Eine weitere schöne Bestätigung unserer nachhaltigen Arbeit.
Herzlichst
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorstandsvorsitzende

Wirtschaftliches Umfeld 10 Vermögens- und Finanzlage 11 Ergebnisentwicklung 13 Segmentbericht 16 Konsolidierte Eigenmittel 18 Risikomanagement 19 Vorschau auf das Gesamtjahr 20
In den USA ist die Wirtschaftsleistung auch im zweiten Quartal 2022 gesunken. Nachdem sie bereits im ersten Quartal um annualisiert 1,6% zurückging, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt abermals – auf ein Jahr gerechnet – um 0,9%. Die US-Wirtschaft gleitet somit in eine sogenannte "technische Rezession" ab. Trotz eines robusten Arbeitsmarktes haben das Verbrauchervertrauen und die Stimmung in den Unternehmen in den letzten Wochen stark nachgelassen.
Positiv überraschen konnte hingegen im zweiten Quartal 2022 das Wachstum in der Eurozone. Die Wirtschaftsleistung in den 19 Euroländern wuchs um 0,7%. Marktteilnehmer hatten nur mit 0,2% gerechnet. Spanien (1,1%) und Italien (1,0%) profitierten vom Tourismusboom, und auch Frankreich und Österreich wiesen mit jeweils 0,5% ein positives Wachstum auf. In Deutschland stagnierte das BIP im zweiten Quartal, eine Rezession der deutschen Wirtschaft wird somit wahrscheinlicher. Die deutsche Industrie leidet vor allem unter den weltweiten Lieferkettenproblemen.
In China hat sich das Wachstum im zweiten Quartal deutlich verlangsamt. Aufgrund der strikten Covid-Maßnahmen in der Volksrepublik lag das Wachstum zwischen April und Juni 2022 – gemessen zum Vorjahreszeitraum – nur mehr bei 0,4%.
Weiter angestiegen sind die Inflationsraten. In den USA stieg sie im Juni auf 9,1%, nachdem es im April den Anschein hatte, dass mit dem Rückgang von 8,5% auf 8,3% der Peak erreicht wurde. In der Eurozone stieg die Inflationsrate im letzten Quartal weiter an und lag im Juni bei 8,9%. In Österreich ergab eine Schnellschätzung von Statistik Austria für den Juli 2022 eine Rate in Höhe von 9,2% – die höchste Rate seit März 1975.
Die US-Notenbank FED hat den Leitzins im Juli zum vierten Mal in Folge um weitere 0,75% erhöht. Die Zinsspanne liegt nun zwischen 2,25% und 2,5%. US-Notenbankpräsident Jerome Powell schließt weitere Zinsschritte im September nicht aus. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte im Kampf gegen die überbordende Inflation erstmals seit elf Jahren den Leitzins der Eurozone. Im Juli wurden der mit -0,5% negative Einlagenzins, der bei 0,0% liegende Hauptrefinanzierungssatz sowie der Spitzenrefinanzierungssatz von 0,25% um jeweils 0,5% angehoben. Weitere Zinsschritte in dieser Größenordnung könnten im September folgen. Zudem wurde ein neues Anleihen-Instrument, das "Transmission Protection Instrument" (TPI), entwickelt. Dieses soll in bestimmten Situationen eingesetzt werden und für "flexible Reinvestitionen" von Anleihen sorgen. Vor allem die südlichen Euro-Länder sollen damit vor Zinsverwerfungen geschützt werden.
Nachdem die Kapitalmärkte im ersten Quartal vor allem von Zinssorgen geplagt wurden, was insbesondere Anleihen belastete, wurde im zweiten Quartal das Thema "Rezession" immer stärker eingepreist. So fielen europäische Aktien zwischen März und Juni um rund 9,1%. Deutsche Aktien (DAX) verloren rund 11,3%, österreichische Aktien (ATX) rund 10,6%. US-Aktien (S&P 500) verbilligten sich in Euro gerechnet um rund 11,3%.
Abwärts ging es auch für die meisten Anleihen-Segmente: Euro-Staatsanleihen verloren im zweiten Quartal 7,2% und Unternehmensanleihen 7,3%. Hochzinsanleihen gaben um 9,7% nach. Auch Schwellenländeranleihen in Hartwährung haben trotz US-Dollar-Aufwertung um 6% nachgegeben.
Die Bilanzsumme des BKS Bank
Konzerns erreichte zum 30. Juni 2022 10,7 Mrd. EUR und lag damit leicht über dem Niveau zum Jahresende 2021. Das Kreditwachstum betrug im ersten Halbjahr 2,8%, während die Primäreinlagen um 0,7% gestiegen sind.
Zum 30. Juni 2022 erhöhten sich die Kundenforderungen von knapp 7,0 Mrd. EUR auf 7,2 Mrd. EUR, ein Zuwachs von 2,8%. Angesichts der sich eintrübenden Konjunkturaussichten sind wir mit dem erzielten Kreditwachstum zufrieden. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine und die damit verbundenen Lieferkettenprobleme sowie die hohen Teuerungsraten lassen Firmenkunden und private Haushalte bereits zurückhaltender in ihren Investitionsentscheidungen werden. Trotz der etwas verhaltener gewordenen Kreditnachfrage haben wir auf unseren Märkten neue Finanzierungen mit einem Volumen von 1,1 Mrd. EUR vergeben. In der Position Forderungen an Kunden sind die Kreditvolumina der Konzernmutter BKS Bank AG und die Forderungen der inund ausländischen Leasinggesellschaften enthalten.
Im Gegensatz zu den Kundenforderungen haben sich seit Jahresanfang die Forderungen an Kreditinstitute – von einem sehr tiefen Niveau ausgehend – mehr als verdoppelt und betrugen zum 30. Juni 224,8 Mio. EUR. Der Grund für die Erhöhung lag darin, dass durch den Anstieg der Geldmarktzinsen kurzfristige Veranlagungen am Interbankenmarkt wieder attraktiver wurden. Damit ging auch der Stand der Barreserve seit längerem wieder zurück, weist jedoch mit 1,2 Mrd. EUR zum Juniultimo nach wie vor ein hohes Niveau auf.
Die Barreserve beinhaltet auch die Guthaben bei den Zentralbanken und spielt eine wichtige Rolle beim Liquiditätsmanagement.
In unserem Kreditportfolio gibt es nur mehr einen sehr geringen Anteil an Fremdwährungskrediten. Im Laufe der letzten Jahre haben wir konsequent die Forderungen in Schweizer Franken abgebaut. Zum 30. Juni 2022 betrug das Volumen der Schweizer-Franken-Kredite nur mehr 89,7 Mio. EUR und die Fremdwährungsquote blieb mit 1,2% auf einem sehr geringen Niveau.
Leasingfinanzierungen stellen eine attraktive Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung dar. Wir betreiben vier Leasinggesellschaften in Slowenien, Kroatien, der Slowakei und in Österreich. Die Nachfrage nach Leasingfinanzierungen im ersten Halbjahr war auf allen Märkten erfreulich, sodass der Forderungswert konzernweit von 577,2 Mio. auf 607,8 Mio. EUR oder um 5,3% zugelegt hat. Das Volumen aus neuen Leasingverträgen betrug über alle Märkte hinweg 154,0 Mio. EUR.
Der Bestand an Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren stieg im Berichtszeitraum um 5,1% auf 1,05 Mrd. EUR. Diese Position stellt neben der Barreserve eine wichtige Säule unserer Liquiditätsreserven dar. Zum Juniultimo haben wir Liquiditätsreserven in Form der High Quality Liquid Assets in Höhe von 1,9 Mrd. EUR gehalten, das entspricht rund 18,0% der Bilanzsumme.
Die Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen erhöhten sich im ersten Halbjahr auf 723,0 Mio. EUR (+1,9%).
Die Zuführung der Periodenergebnisse der Schwesterbanken Oberbank AG und Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft sind in dieser Position abgebildet.
Der Stand der Primäreinlagen belief sich zum 30. Juni 2022 auf 8,2 Mrd. EUR und lag damit leicht über dem Niveau zum Jahresultimo 2021.
Die Primäreinlagen gliedern sich in mehrere Positionen, wobei die dominierende Position von den Sicht- und Termineinlagen eingenommen wird. Diese haben im Vergleich zum Jahresultimo erneut zugenommen, wenn auch weniger dynamisch als in den Jahren davor, und betrugen 5,8 Mrd. EUR (+0,7%).
Die zweitgrößte Position umfasst die Spareinlagenvolumina, die sich seit vielen Jahren – aufgrund des unattraktiven Zinsniveaus – rückläufig entwickeln. Dieser Trend setzte sich auch im ersten Halbjahr 2022 fort. Die Spareinlagen auf klassischen Sparbüchern betrugen Ende Juni 1,3 Mrd. EUR, ein weiterer Rückgang um 3,0%.
Anders stellt sich die Entwicklung beim täglich fälligen Mein Geld-Konto dar. Privatkunden wollen bequem, flexibel und auch online über ihr Gespartes verfügen können. Dementsprechend hat sich das Volumen auf den Mein Geld-Konten von 546,0 Mio. EUR auf 572,8 Mio. EUR erhöht, ein Anstieg von 4,9% im Vergleich zum Jahresende 2021. Anlässlich unseres 100 jährigen Bestehens haben wir ein Jubiläumsangebot in Form eines Mein Geld-Kontos mit einem sehr attraktiven Zinssatz für eine vierjährige Kapitalbindung ausgegeben.
Das Emissionsgeschäft entwickelte sich im ersten Halbjahr sehr zufriedenstellend. Das Volumen der eigenen Emissionen inklusive Nachrangkapital überschritt erstmals 1,0 Mrd. EUR, ein Anstieg um 6,0%. Die gute Entwicklung des Emissionsgeschäfts zeugt davon, dass wir von unseren Kunden als verantwortungsbewusste Emittentin geschätzt werden.
Unsere verantwortungsbewusste Geschäftspolitik und unsere umfassenden Nachhaltigkeitsaktivitäten werden auch von unseren Geschäftspartnern honoriert. Im Juni 2022 wurde uns eine besondere Ehre zuteil. Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde das nachhaltige Engagement der BKS Bank mit dem Nachhaltigkeitspreis der Wiener Börse gewürdigt.
Diese Auszeichnung stärkt uns in unserem Bemühen, das wichtige Thema Nachhaltigkeit weiter in unserem Produktspektrum abzubilden. Gerade im Veranlagungsbereich zählen wir zu den Pionieren in Österreich, da wir schon früh auf grüne Veranlagungsmöglichkeiten gesetzt haben. Die Emission von Social Bonds und Green Bonds zählt bereits zu unseren Kernkompetenzen und so haben wir im ersten Quartal den sechsten Green Bond mit einem Emissionserlös von 10,0 Mio. EUR am Markt platziert. Weitere Emissionen sollten in den nächsten sechs Monaten folgen.
Das Konzerneigenkapital belief sich zum 30. Juni 2022 auf 1,5 Mrd. EUR, ein Anstieg von 1,6% gegenüber dem 31. Dezember 2021. Das gezeichnete Kapital blieb mit 85,9 Mio. EUR unverändert.
Die erfreuliche Entwicklung im operativen Geschäft wurde von den schwierigen Marktbedingungen überschattet. Während Zins- und Provisionsüberschuss zunahmen, fiel das Ergebnis aus den finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten durch die Verwerfungen an den internationalen Börsen negativ aus.
Die BKS Bank erwirtschaftete zum 30. Juni 2022 einen Periodenüberschuss nach Steuern in Höhe von 30,7 Mio. EUR. Zwar fiel das Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,2% geringer aus, der Rückgang um knapp 6,0 Mio. EUR ist aber vor allem den Turbulenzen an den Kapitalmärkten zuzuschreiben. Der kontinuierliche Rückgang der Kurse sowie die insgesamt instabile weltwirtschaftliche Entwicklung wirkten sich auf die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus, die zum Stichtag ein negatives Ergebnis von 5,4 Mio. EUR aufwiesen. Bewertungsverluste verzeichneten insbesondere einzelne Titel im Fondsportfolio. Ergebnisbelastend wirkte sich auch die höhere Risikovorsorge aus.
Das operative Geschäft ist im ersten Halbjahr sehr erfreulich verlaufen. Sowohl der Zinsüberschuss als auch das Provisionsergebnis haben mit Ergebniszuwächsen überzeugen können.
Trotz der langjährigen Null- bzw. Negativzins-Politik der EZB, mit der wir im ersten Halbjahr 2022 nach wie vor konfrontiert waren, konnte ein zufriedenstellendes Zinsergebnis erzielt werden. Die Zinserträge inklusive der sonstigen Zinserträge erhöhten sich auf 84,1 Mio. EUR, ein Zuwachs um 3,8%.
Die Zinsaufwendungen betrugen 14,5 Mio. EUR, ein Anstieg um 6,8%. Unterm Strich ergab sich ein Zinsüberschuss vor Risikovorsorge in Höhe von 69,6 Mio. EUR, ein Anstieg um 3,2%.
Das Provisionsgeschäft verlief noch erfolgreicher und wir erzielten zum 30. Juni 2022 einen Provisionsüberschuss in Höhe von 35,4 Mio. EUR, ein erfreulicher Zuwachs von 6,1%. Ein deutliches Wachstum gab es vor allem in den Sparten Zahlungsverkehr (12,3 Mio. EUR; +8,1%) und Kreditprovisionen (10,7 Mio. EUR; +13,4%). Enttäuschender verlief hingegen das Wertpapiergeschäft. Die volatilen Märkte verunsicherten viele Anleger, sodass es zu weniger Wertpapiertransaktionen kam. Insgesamt erzielten wir im Wertpapiergeschäft ein Ergebnis in Höhe von 10,1 Mio. EUR, ein leichter Rückgang von 0,8% im Vergleich zur Vorjahresvergleichsperiode.
Die Konjunktur kühlt sich angesichts des Ukraine-Krieges, der unterbrochenen Lieferketten und der Teuerungsraten für Energie und Rohstoffe zunehmend ab. Diese makroökonomischen Verschlechterungen werden in der Berechnung der Risikovorsorge berücksichtigt. Darüber hinaus wurde der kollektive Stufentransfer, der im Einklang mit den Bestimmungen zu IFRS 9B5.5.1 ff. ab dem zweiten Quartal 2020 als Folge der Corona-Pandemie vorgenommen wurde, im zweiten Quartal 2022 aufgehoben. Die Pandemie führte bislang zu keiner außerordentlichen Beeinträchtigung der Risikopositionen. Durch die Aufhebung des kollektiven Stufentransfers sowie die Anpassung der Forward Looking Information an die aktuellen konjunkturellen Gegebenheiten ergab sich per Saldo eine Erhöhung des Expected Credit Loss in Höhe von 7,3 Mio. EUR für Forderungen in Stage 1 und Stage 2.
| in Mio. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 67,5 | 69,6 | 3,2 |
| Risikovorsorge | -9,5 | -13,4 | 41,2 |
| Provisionsüberschuss | 33,3 | 35,4 | 6,1 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | 17,0 | 18,1 | 6,4 |
| Handelsergebnis | 0,2 | 1,1 | >100 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | 5,1 | -5,4 | >-100 |
| Verwaltungsaufwand | -64,4 | -66,5 | 3,3 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 43,5 | 32,4 | -25,5 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -6,9 | -1,8 | -74,7 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 36,6 | 30,7 | -16,2 |
Insgesamt betrugen die neu gebildeten Kreditrisikovorsorgen zum Juniultimo 13,4 Mio. EUR, ein Anstieg um 3,9 Mio. EUR im Vergleich zum Juniultimo 2021.
Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge fiel durch den höheren Vorsorgebedarf mit 56,3 Mio. EUR um 3,0% geringer aus als in der Vergleichsperiode.
Das Equity-Ergebnis belief sich zum 30. Juni 2022 auf 18,1 Mio. EUR, ein Anstieg um 6,4%.
Der Verwaltungsaufwand fiel im Vergleich zum 30. Juni 2021 um 3,3% höher aus und betrug 66,5 Mio. EUR. Gestiegen ist vor allem der Sachaufwand. Ein Grund für den Anstieg liegt in der konsequenten Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie und den damit verbundenen höheren IT-Kosten. Auch die allgemeinen Preissteigerungen infolge der gestiegenen Inflation machen sich in diesem Bereich bemerkbar.
Der Personalaufwand sank hingegen um 2,1% auf 38,7 Mio. EUR, da aufgrund veränderter Zinsindikatoren Personalrückstellungen aufgelöst werden konnten. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl betrug – gerechnet in Personaljahren – 988 Personaljahre.
Das sonstige betriebliche Ergebnis belief sich auf -6,5 Mio. EUR und verschlechterte sich im Periodenvergleich um 12,5%. In dieser Position finden die regulatorischen Kosten ihren Niederschlag. Die Beiträge für den Abwicklungs- und Einlagensicherungsfonds wurden auf Basis aktueller Berechnungen durch die Aufsichtsbehörden empfindlich erhöht und beliefen sich insgesamt auf 8,1 Mio. EUR, für die Stabilitätsabgabe waren 0,7 Mio. EUR fällig. Diese Beiträge sind jeweils im ersten Quartal zu entrichten.
Die wichtigsten Steuerungskennzahlen entwickelten sich zur Jahresmitte wie folgt: Der Return on Equity (ROE) nach Steuern betrug zum Ende des ersten Halbjahres 5,6% und der Return on Assets nach Steuern (ROA) 0,8%, beide Kennzahlen blieben auf dem Niveau des Jahresendes 2021.
Die Cost-Income-Ratio fiel mit 56,5% um 0,9%-Punkte niedriger aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Gegensatz dazu stieg die Risk-Earnings-Ratio aufgrund der höheren Risikokosten auf 19,2%.
Die Quote der Non-performing Loans belief sich zum 30. Juni 2022 auf 2,1%. Die Leverage Ratio erreichte einen Wert von 7,0% und lag damit deutlich über der gesetzlich geforderten Quote von 3,0%. Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) erreichte 185,9% und erfüllt ebenfalls die aufsichtsrechtliche Vorgabe von 100% deutlich.
Die BKS Bank verfügt über eine solide Kapitalausstattung, was gerade in herausfordernden Zeiten ein wesentlicher Pfeiler für erfolgreiches Wirtschaften ist. Die Kernkapitalquote belief sich zum Ende des ersten Halbjahres – ohne Zurechnung des Periodenüberschusses – auf 12,3% und die Gesamtkapitalquote erreichte 15,6%.
Der Segmentbericht gliedert sich in die vier Geschäftsbereiche Firmenkunden, Privatkunden, Financial Markets und Sonstige. Das Firmenkundengeschäft stellt im BKS Bank Konzern das bedeutendste Geschäftsfeld dar. Im ersten Halbjahr verzeichnete dieses Segment eine sehr gute Geschäftsentwicklung. Anders lief es beim Segment Financial Markets. Aufgrund der Kursverluste an den Finanzmärkten brach das Ergebnis bei den Financial Markets ein. Im Privatkundengeschäft sind wir mit dem operativen Ergebnis zufrieden.
Seit 1922 sehen wir es als unsere Aufgabe, Firmenkunden bei ihren wirtschaftlichen Tätigkeiten zu begleiten. Unsere Kunden – manche von ihnen sind seit Generationen mit unserem Haus verbunden – schätzen unsere Handschlagqualität, unsere Innovationskraft und die persönliche Betreuung. Unser Produkt- und Serviceangebot entwickeln wir stetig weiter, wobei wir in den letzten Jahren den Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit gelegt haben. Wir freuen uns, dass wir auch im Jubiläumsjahr wieder zahlreiche neue Unternehmer als Kunden gewonnen haben. Zum 30. Juni 2022 vertrauten 26.900 Firmenkunden auf die bewährte Qualität der BKS Bank.
Die Geschäftsentwicklung im Firmenkundengeschäft verlief in den vergangenen sechs Monaten sehr erfolgreich. Zum 30. Juni 2022 haben wir ein Segmentergebnis vor Steuern in Höhe von 40,8 Mio. EUR erzielt, ein robuster Zuwachs von 8,0% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021. Die beiden wichtigen Ertragskomponenten Zins- und Provisionsergebnis sind kräftig gewachsen. Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 9,4% auf 59,1 Mio. EUR, während das Provisionsergebnis um erfreuliche 11,0% auf 20,1 Mio. EUR gestiegen ist.
Da sich die Konjunktur aufgrund des anhaltenden Ukraine-Krieges, der Lieferkettenprobleme und der galoppierenden Inflation eintrübt, haben wir die Parameter zur Berechnung des Expected Credit Loss modifiziert und dementsprechend höhere Kreditvorsorgen gebildet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode haben wir die Kreditrisikovorsorgen um gut ein Drittel, von 9,3 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR, erhöht. Der Verwaltungsaufwand nahm um 5,0% auf 27,5 Mio. EUR zu.
Die segmentspezifischen Steuerungskennzahlen entwickelten sich wie folgt: Der Return on Equity blieb mit 17,8% leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 1,8%-Punkte auf 34,2%, ein sehr guter Wert. Die Risk-Earnings-Ratio nahm durch die höheren Vorsorgen um 3,5%- Punkte auf 20,8% zu.
In den 1960er Jahren weiteten wir unser Angebotsspektrum auf Privatkunden aus. Durch diesen wichtigen Schritt haben wir uns zu einer Universalbank weiterentwickelt. Kontinuierliche Weiterentwicklung – das ist einer der Erfolgsfaktoren im Privatkundengeschäft. Wir sind sehr stolz auf unser umfangreiches Produkt- und Serviceangebot, das wir in den letzten Jahren digitalisiert und auch nachhaltiger ausgerichtet haben. Sämtliche Bankgeschäfte für den Privatkunden sind heute digital verfügbar. Darüber hinaus bieten wir in jeder Produktsparte – Finanzieren, Veranlagen und Zahlungsverkehr – auch eine "grüne" Alternative an. Mit BKS Bank Connect haben wir eine eigene digitale Bank gelauncht, die vor allem auf die Bedürfnisse digitalaffiner Kunden abgestimmt ist. Dieses permanente Streben nach Verbesserung wird auch von unseren Kunden honoriert. Zum 30. Juni 2022 schenkten uns 168.900 Privatkunden ihr Vertrauen.
Im Privatkundengeschäft erzielten wir ein Segmentergebnis vor Steuern in Höhe von 0,8 Mio. EUR, welches unter dem Ergebnis des Vorjahres (1,3 Mio. EUR) lag. Der Ergebnisrückgang ist vornehmlich auf gestiegene Preise infolge der hohen Inflation und auf höhere Kreditrisikovorsorgen zurückzuführen. Der Verwaltungsaufwand hat gegenüber der Vergleichsperiode um 3,3% oder 0,9 Mio. EUR auf 28,5 Mio. EUR zugelegt. Die Kreditrisikovorsorgen haben wir zur Jahreshälfte 2022 mit 1,4 Mio. EUR merklich erhöht. Zwar ist die Risikosituation bei den Privatfinanzierungen tendenziell entspannter als bei Firmenkrediten, aber auch im Privatkundensegment wirkte sich die Anpassung der Forward Looking Information kostenerhöhend aus. Das operative Geschäft verlief hingegen sehr zufriedenstellend. Sowohl der Zinsüberschuss (14,6 Mio. EUR; +7,0%) als auch das Provisionsergebnis (15,0 Mio. EUR; +3,7%) überzeugten mit guten Zuwachsraten. Im Dienstleistungsgeschäft hat sich einmal mehr die Geschäftssparte Zahlungsverkehr als stabile und wichtige Ergebnisstütze etabliert. Im Vergleich zum 30. Juni 2021 haben wir das Ergebnis aus den Zahlungsverkehrsprovisionen um 12,3% auf 5,5 Mio. EUR ausbauen können.
Die segmentspezifischen Kennzahlen entwickelten sich angesichts des rückläufigen Segmentergebnisses wie folgt: Der Return on Equity belief sich auf 1,2% und die Cost-Income-Ratio betrug 93,3%.
Im Segment Financial Markets sind neben den Ergebnissen aus dem Zinsstrukturmanagement die Erträge aus dem Wertpapiereigenportfolio und die Beiträge der at Equity bilanzierten Gesellschaften wesentliche Ergebnissäulen. Der Eigenhandel steht nicht im Fokus unserer Geschäftstätigkeit.
Das Segment Financial Markets war besonders von den kontinuierlichen Kursrückgängen der letzten Wochen belastet. Dementsprechend ging der Periodenüberschuss vor Steuern zum 30. Juni 2022 zurück und betrug 1,3 Mio. EUR. Das Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten drehte durch Bewertungserfordernisse im Fondsportfolio ins Negative und betrug -5,8 Mio. EUR. Der Zinsüberschuss, in dem auch das Ergebnis aus den at Equity bilanzierten Unternehmen enthalten ist, gab gut um ein Viertel – von 14,4 auf 11,0 Mio. EUR – nach. Rückgängig waren einmal mehr die Erträge aus dem Anleiheportfolio, da hochverzinste Werte sukzessive abreifen und trotz Zinsanstiegs nicht adäquat ersatzbeschafft werden können. Der Verwaltungsaufwand belief sich zum Juniultimo auf 5,2 Mio. EUR, ein Anstieg um 5,4% gegenüber dem 30. Juni 2021.
Das Segment Sonstige beinhaltet die Ertrags- und Aufwandspositionen, die wir nicht eindeutig den anderen Segmenten zuordnen können. In der Segmentberechnung legen wir großen Wert darauf, den Geschäftssegmenten nur solche Ertragsund Aufwandspositionen zuzuordnen, die in diesem Segment erwirtschaftet bzw. von diesem Segment verursacht werden. Das Segmentergebnis vor Steuern belief sich zum 30. Juni 2022 auf -10,5 Mio. EUR, ein Rückgang um 12,3% gegenüber dem der Jahresmitte 2021.
Die Ermittlungen der Eigenmittelquote und der Gesamtrisikoposition erfolgen nach den Eigenmittelvorgaben der Capital Requirements Regulation (CRR) und der Capital Requirements Directive (CRD). Für die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für das Kreditrisiko, für das Marktrisiko und für das operationale Risiko kommt der Standardansatz zur Anwendung.
Die BKS Bank hat zum 30. Juni 2022 als Ergebnis des Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) folgende Mindesterfordernisse ohne Kapitalpuffer als Prozentsatz des Total Risk Exposure Amount zu erfüllen:
Das harte Kernkapital betrug Ende Juni 692,6 Mio. EUR und die harte Kernkapitalquote 11,2%. Das zusätzliche Kernkapital belief sich zum 30. Juni 2022 auf 65,2 Mio. EUR. Unter Einrechnung des Ergänzungskapitals in Höhe von 205,4 Mio. EUR betrugen die gesamten Eigenmittel 963,2 Mio. EUR. Die Gesamtkapitalquote erreichte einen Wert von 15,6%.
Anzumerken ist, dass dieser Halbjahresfinanzbericht keiner Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer unterzogen wurde. Daher wird der anteilige Periodenüberschuss des ersten Halbjahres nicht den Eigenmitteln zugerechnet.
Die MREL-Quote steht für Minimum Requirement for Eligible Liabilities and Own Funds und soll sicherstellen, dass Banken im Falle einer Schieflage geordnet abgewickelt werden können. Die Mindestanforderung an die MREL-Quote setzt sich aus dem Verlustabsorptionsbetrag (LAA) und dem Rekapitalisierungsbetrag (RCA) zusammen und wird um den Aufschlag zur Aufrechterhaltung des Marktvertrauens (MCC) ergänzt.
Seit Jänner 2022 ist die MREL-Quote auf Basis des Total Risk Exposure Amount (TREA) neu zu ermitteln. Zum 30. Juni 2022 belief sich diese neu berechnete MREL-Quote auf 29,3%. Die aufsichtsrechtlich geforderte Mindestquote von 20,1% haben wir deutlich übertroffen.
Aktuelle quantitative Angaben zum Risikomanagement werden in den Notes ab Seite 43 dargestellt und basieren auf dem internen Berichtswesen zur Gesamtbankrisikosteuerung. Qualitative Angaben finden sich im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2021.
Die wirtschaftlichen Aussichten für die kommenden Monate haben sich seit dem letzten Quartal abgeschwächt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seiner jüngsten Wachstumsprognose die Erwartung für die globale Wirtschaft abermals reduziert. Mit den Worten "düster und unsicher" titulierte der IWF den Prognosereport und sieht für die Weltwirtschaft nur noch ein Wachstum von 3,2% vorher. Das sind um 0,4%-Punkte weniger als noch im April-Report. Der IWF sieht gleich mehrere Krisen, die der durch die Corona-Pandemie ohnehin gebeutelten Weltwirtschaft zusetzen: Dazu gehören etwa die staatlich verordneten Bewegungseinschränkungen in China, welche die weltweiten Lieferketten massiv stören. Der Krieg in der Ukraine, der unter anderem zu gestiegenen Energierohstoffpreisen führt, die in weiterer Folge die Inflationsraten weiter befeuern. Die galoppierende Inflation wiederum fordert die Notenbanker rund um den Globus heraus, die nötigen geldpolitischen Maßnahmen zu setzen. Von dieser Negativspirale sind am stärksten Industrieländer wie beispielsweise Deutschland betroffen, deren Wachstumsprognose der IWF drastisch nach unten korrigierte.
Auch in anderen Teilen der Welt wurden die Prognosen nach unten revidiert. In China dürfte das Wachstum im Jahr 2022 nur mehr bei 3,3% liegen, 2023 aber wieder ansteigen. In den USA wird seitens des IWF für 2022 ein Wachstum von rund 2,3% und in der Eurozone von 2,6% erwartet. Zudem prognostiziert der IWF, dass das Wachstum in beiden Volkswirtschaften im Jahr 2023 weiter zurückgehen dürfte.
Was die Inflationsentwicklung betrifft, geht der IWF in seiner aktuellen Schätzung von einer globalen Inflationsrate von 7,7% aus. Im kommenden Jahr dürften nochmal 4,8% dazukommen.
Was die österreichische Wirtschaft betrifft, hat das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Juni seine Wachstumsprognose für das Jahr 2022 auf 4,3% (+0,4%) nach oben korrigiert. Das Institut für Höhere Studien (IHS) sieht die Wachstumsrate bei 3,8% (+0,2%). Als Grund führen beide Institute die überraschend starke wirtschaftliche Erholung im ersten Quartal 2022 an. Vor allem die Exporte sowie der private Konsum entwickelten sich besser als angenommen. In der zweiten Jahreshälfte dürfte die Wirtschaft allerdings an Schwung verlieren, insbesondere der Industriesektor könnte vom Abschwung betroffen sein. Der Dienstleistungssektor sollte hingegen über den Sommer von einer starken Erholung geprägt sein.
In den für unser Haus wichtigen Auslandsmärkten Slowenien, Kroatien und der Slowakei sollen laut aktueller Sommerprognose der Europäischen Kommission die slowenische und kroatische Wirtschaft im Jahr 2022 mit jeweils 5,4% bzw. 3,4% wachsen und somit über dem Schnitt der Eurozone (2,7%) liegen. Die slowakische Wirtschaft hingegen dürfte weniger dynamisch wachsen und mit einem prognostizierten BIP-Zuwachs um 1,9% unter dem Schnitt der Eurozone liegen.
Die Performance von Aktien wurde im heurigen Jahr durch den Ukraine-Krieg und die damit verbundenen gestiegenen Energiekosten sowie durch Störungen der globalen Lieferketten belastet. Stark gestiegene Anleiherenditen hemmen zudem die Attraktivität der Asset Klasse. In den kommenden Monaten könnte die Stimmung am Börsenbankett durch sinkende Inflationsraten und Normalisierung der Lieferketten freundlicher werden, was die Entwicklung der Aktienmärkte stärken könnte. Allerdings dürften die Schwankungen aufgrund der geo- und geldpolitischen Unsicherheiten weiter überdurchschnittlich hoch bleiben.
Die Renditen von Anleihen haben sich im zweiten Quartal weiter ausgeweitet, was die Attraktivität von Anleihen erhöhte. Speziell Unternehmensanleihen sind so attraktiv gepreist wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der starke Anstieg der Renditen, insbesondere am kurzen Ende, und die daraus resultierende relativ flache Zinskurve sorgen für gute Opportunitäten.
Es liegen herausfordernde Zeiten vor uns. Die hohe Unsicherheit über die weiteren geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen macht es derzeit schwierig, eine Prognose zur Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu erstellen. Die Verlangsamung der konjunkturellen Dynamik wird wahrscheinlich unsere Profitabilität beeinträchtigen und die hohen Inflationsraten, die uns noch länger erhalten bleiben werden, treiben die Kosten in die Höhe.
Für das verbleibende Geschäftsjahr erwarten wir eine etwas gedämpftere Kreditnachfrage. Auf der Einlagenseite rechnen wir mit stabilen Volumina auf hohem Niveau, wenngleich die Sparquote der privaten Haushalte sinken dürfte und die Unternehmen langsam ihre hohen Liquiditätsstände abbauen könnten. Weiters könnten höhere Kreditrisikovorsorgen aufgrund sich weiter verschlechternder makroökonomischer Aussichten ergebnisbelastend wirken.
Erleichterungen sehen wir in der längst überfälligen Abkehr von der Null- und Negativzinspolitik. Der Wegfall der Negativzinsen und die langsame Normalisierung der Zinssätze werden sich positiv auf unsere Ertragskraft auswirken. Der Provisionsüberschuss sollte sich in den nächsten Monaten stabil entwickeln, auch wenn Anleger angesichts der hohen Volatilität der Aktienmärkte weiterhin starke Nerven brauchen werden. Ein Hauptaugenmerk werden wir jedenfalls auf die Entwicklung der Kosten legen.
Auch wenn herausfordernde Monate vor uns liegen, werden wir weiterhin konsequent an der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie arbeiten und mit viel Elan nachhaltige Zukunftsthemen forcieren.
Eine bedeutende strategische Zielsetzung ist die digitale Transformation. Das Projektportfolio ist prall gefüllt mit unterschiedlichen Digitalisierungsinitiativen. In den kommenden Monaten werden wir den hoch komplexen Firmenkundenkreditprozess digitalisieren und die Online-Depoteröffnung am Markt vorstellen. Eine enorme Kostenentlastung erwarten wir uns von der Integration der Kernbankensysteme der Auslandsmärkte in die österreichischen Systeme. Das Projekt, das auf mehrere Jahre angelegt ist, schreitet gut voran.
Im Bereich der Nachhaltigkeit arbeiten wir weiterhin daran, unsere starke Marktposition zu festigen. So ist ein neuer Social Bond in Vorbereitung und die Zertifizierung mit dem österreichischen Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte für das Natur & Zukunft-Konto steht ante portas. Dieses trägt zur Aufforstung heimischer Schutzwälder bei und stößt bei Kunden auf ein enormes Echo. Für Herbst planen wir eine weitere Baumpflanzung.
Auch die Aktivitäten anlässlich unseres 100-Jahr-Jubiläums gehen weiter. Im September werden wir in Kooperation mit der Stadtgalerie Klagenfurt die BKS Kunstsammlung, die über Jahrzehnte mit viel Engagement aufgebaut wurde, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.
Mit dem Wissen um unsere 100-jährige Geschichte und unsere Innovationskraft blicken wir zuversichtlich auf das verbleibende Geschäftsjahr. In unserer 100-jährigen Geschichte haben wir bereits viele Höhen und Tiefen durchlebt.
Unseren Kunden standen wir dabei stets mit Kompetenz und Handschlagqualität zur Seite und so werden wir – in bewährter Manier – die Herausforderungen der nächsten Monate gemeinsam mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern meistern.
Klagenfurt am Wörthersee, 24. August 2022
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorstandsvorsitzende
Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mag. Alexander Novak Mag. Nikolaus Juhász Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes

Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2022 26 Konzernbilanz zum 30. Juni 2022 29 Eigenkapitalveränderungsrechnung 30 Geldflussrechnung 32 Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank 33 Erklärungen der gesetzlichen Vertreter 52 Unternehmenskalender 2022 53
| in Tsd. EUR | Anhang/Notes | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge aus Anwendung der Effektivzinsmethode | 69.739 | 71.829 | 3,0 | |
| Sonstige Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge | 11.305 | 12.261 | 8,5 | |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen | -13.550 | -14.468 | 6,8 | |
| Zinsüberschuss | (1) | 67.494 | 69.622 | 3,2 |
| Risikovorsorge | (2) | -9.465 | -13.360 | 41,2 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 58.029 | 56.263 | -3,0 | |
| Provisionserträge | 36.289 | 38.791 | 6,9 | |
| Provisionsaufwendungen | -2.946 | -3.409 | 15,7 | |
| Provisionsüberschuss | (3) | 33.343 | 35.382 | 6,1 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | (4) | 16.971 | 18.052 | 6,4 |
| Handelsergebnis | (5) | 207 | 1.127 | >100 |
| Verwaltungsaufwand | (6) | -64.373 | -66.478 | 3,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (7) | 3.962 | 3.901 | -1,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (7) | -9.768 | -10.431 | 6,8 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | ||||
| (FV)/Verbindlichkeiten | 5.136 | -5.400 | >-100 | |
| • Ergebnis aus zum Fair Value designierten | ||||
| Finanzinstrumenten | (8) | -315 | 266 | >100 |
| • Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value | ||||
| zu bewerten sind (verpflichtend) | (9) | 4.238 | -8.618 | >-100 |
| • Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten | ||||
| Anschaffungskosten bewerteten FV | (10) | 1.199 | 2.949 | >100 |
| • Sonstiges Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten |
(11) | 14 | 3 | -79,8 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 43.507 | 32.415 | -25,5 | |
| Steuern vom Einkommen | (12) | -6.935 | -1.752 | -74,7 |
| Periodenüberschuss | 36.572 | 30.663 | -16,2 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 36.572 | 30.663 | -16,2 |
| Sonstiges Ergebnis | 7.646 | 1.814 | -76,3 |
| Posten ohne Reklassifizierung in den Periodenüberschuss | 7.778 | 6.071 | -21,9 |
| ± Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 | 5.852 | 4.057 | -30,7 |
| ± Latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 |
-1.465 | -1.366 | 6,8 |
| ± Fair Value-Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
4.307 | 457 | -89,4 |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
-1.077 | 407 | >100 |
| ± Fair Value-Änderungen, die auf das Ausfallrisiko finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen sind, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (designiert) |
151 | 371 | >100 |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen, die auf das Ausfallrisiko finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen sind, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (designiert) |
-38 | -57 | -52,3 |
| ± Anteil der im sonstigen Ergebnis erfassten Erträge und Aufwendungen von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
48 | 2.203 | >100 |
| Posten mit Reklassifizierung in den Periodenüberschuss | -132 | -4.258 | >-100 |
| ± Währungsumrechnungsdifferenzen | 39 | -10 | >-100 |
| ± Fair Value-Änderungen von Schuldinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
-707 | -3.702 | >-100 |
| ± Nettoveränderung des beizulegenden Zeitwerts | -707 | -3.702 | >-100 |
| ± Umgliederungen in den Gewinn oder Verlust | - | - | - |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen von Schuldinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
182 | 880 | >100 |
| ± Anteil der im sonstigen Ergebnis erfassten Erträge und Aufwendungen von assoziierten Unternehmen, |
|||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 353 | -1.426 | >-100 |
| Gesamtergebnis | 44.218 | 32.477 | -26,6 |
| 30.06.2021 | 30.06.2022 | |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf | 42.066.096 | 42.160.337 |
| Ergebnis je Stammaktie in EUR (periodisiert) | 0,85 | 0,71 |
| Ergebnis je Stammaktie in EUR (annualisiert) | 1,71 | 1,42 |
In der Kennziffer "Ergebnis je Aktie" wird der Konzernperiodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stückaktien gegenübergestellt. Im Berichtszeitraum sind Gewinn je Aktie und verwässerter Gewinn je Aktie gleich hoch, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt auf die Aktien in Umlauf waren.
| in Tsd. EUR | Q2/2021 | Q3/2021 | Q4/2021 | Q1/2022 | Q2/2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge | 41.199 | 42.718 | 43.145 | 41.621 | 42.469 |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche | |||||
| Aufwendungen | -6.720 | -7.254 | -7.185 | -7.220 | -7.248 |
| Zinsüberschuss | 34.479 | 35.464 | 35.960 | 34.401 | 35.221 |
| Risikovorsorge | -3.309 | -2.669 | -20.254 | -4.016 | -9.344 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 31.170 | 32.794 | 15.706 | 30.385 | 25.877 |
| Provisionserträge | 17.913 | 17.913 | 19.015 | 19.303 | 19.488 |
| Provisionsaufwendungen | -1.412 | -1.175 | -1.993 | -1.793 | -1.616 |
| Provisionsüberschuss | 16.501 | 16.738 | 17.022 | 17.509 | 17.873 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten | |||||
| Unternehmen | 9.606 | 14.713 | 13.275 | 6.848 | 11.204 |
| Handelsergebnis | 167 | 352 | 226 | 547 | 581 |
| Verwaltungsaufwand | -31.700 | -31.573 | -29.400 | -35.006 | -31.472 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.227 | 2.456 | 2.042 | 1.976 | 1.926 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.442 | -1.423 | -3.805 | -8.560 | -1.871 |
| Ergebnis aus finanziellen | |||||
| Vermögenswerten (FV)/Verbindlichkeiten | 2.836 | -1.374 | 1.692 | -752 | -4.649 |
| - Ergebnis aus zum Fair Value designierten | |||||
| Finanzinstrumenten | -322 | -1.165 | 1.649 | 443 | -177 |
| - Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum | |||||
| Fair Value zu bewerten sind | |||||
| (verpflichtend) | 1.998 | -588 | 518 | -4.435 | -4.183 |
| - Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten |
|||||
| bewerteten FV | 1.149 | 340 | -135 | 3.236 | -287 |
| - Sonstiges Ergebnis aus finanziellen | |||||
| Vermögenswerten/Verbindlichkeiten | 11 | 39 | -341 | 4 | -1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 29.365 | 32.684 | 16.757 | 12.946 | 19.469 |
| Steuern vom Einkommen | -3.731 | -3.253 | -2.001 | -1.495 | -257 |
| Periodenüberschuss | 25.634 | 29.430 | 14.756 | 11.451 | 19.212 |
| in Tsd. EUR | Anhang/Notes | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | (13) | 1.479.418 | 1.191.041 | -19,5 |
| Forderungen an Kreditinstitute | (14) | 94.582 | 224.811 | >100 |
| Forderungen an Kunden | (15) | 6.958.625 | 7.150.808 | 2,8 |
| Handelsaktiva | (16) | 8.561 | 10.502 | 22,7 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | (17) | 999.561 | 1.050.222 | 5,1 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | (18) | 154.548 | 138.639 | -10,3 |
| Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen | (19) | 709.256 | 723.031 | 1,9 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (20) | 9.655 | 9.408 | -2,6 |
| Sachanlagen | (21) | 80.695 | 104.254 | 29,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (22) | 52.557 | 59.557 | 13,3 |
| Latente Steuerforderungen | (23) | 8.484 | 9.655 | 13,8 |
| Sonstige Aktiva | (24) | 22.026 | 28.401 | 28,9 |
| Summe der Aktiva | 10.577.968 | 10.700.329 | 1,2 |
| in Tsd. EUR | Anhang/Notes | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (25) | 826.912 | 870.117 | 5,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (26) | 7.142.532 | 7.141.921 | 0,0 |
| • hiervon Spareinlagen | 1.351.180 | 1.311.163 | -3,0 | |
| • hiervon sonstige Verbindlichkeiten | 5.791.352 | 5.830.758 | 0,7 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (27) | 732.523 | 785.523 | 7,2 |
| • hiervon at Fair Value through Profit or Loss | 56.999 | 53.269 | -6,5 | |
| Handelspassiva | (28) | 7.886 | 7.329 | -7,1 |
| Rückstellungen | (29) | 119.385 | 113.004 | -5,3 |
| Sonstige Passiva | (30) | 48.442 | 53.002 | 9,4 |
| Nachrangkapital | (31) | 240.942 | 246.472 | 2,3 |
| Eigenkapital | (32) | 1.459.346 | 1.482.962 | 1,6 |
| Summe der Passiva | 10.577.968 | 10.700.329 | 1,2 |
| Perioden | zusätzliche | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes | Kapital | Währungs | Fair Value | Gewinn | über | Eigenkapitali | ||
| in Tsd. EUR | Kapital | rücklagen | veränderung | Rücklage | rücklagen | schuss | nstr.1) | Eigenkapital |
| Stand 01.01.2022 | 85.886 | 241.416 | -351 | 34.327 | 952.109 | 80.759 | 65.200 | 1.459.346 |
| Ausschüttung | -9.700 | -9.700 | ||||||
| Kuponzahlungen auf | ||||||||
| zusätzliche | ||||||||
| Eigenkapitalinstrumente | -870 | -870 | ||||||
| Dotierung | ||||||||
| Gewinnrücklagen | 71.058 | -71.058 | - | |||||
| Periodenüberschuss | 30.663 | 30.663 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 157 | -1.480 | 3.136 | 1.814 | ||||
| Kapitalerhöhung | - | |||||||
| Veränderung aus at | ||||||||
| Equity-Bilanzierung | 1.394 | 1.394 | ||||||
| Veränderung eigener | ||||||||
| Aktien | 365 | 365 | ||||||
| Emission zusätzlicher | ||||||||
| Eigenkapitalinstrumente | - | |||||||
| Umgliederung | -167 | 167 | - | |||||
| Übrige Veränderungen | -50 | -50 | ||||||
| Stand 30.06.2022 | 85.886 | 241.416 | -194 | 32.681 | 1.027.310 | 30.663 | 65.200 1.482.962 | |
| Stand der Fair Value-OCI-Rücklage (ohne Rücklage von assoziierten Unternehmen, | |
|---|---|
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden) | 23.759 |
| Stand der Steuerlatenz-Rücklage | -5.464 |
| Perioden | zusätzliche | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes | Kapital | Währungs | Fair Value | Gewinn | über | Eigenkapitali | ||
| in Tsd. EUR | Kapital | rücklagen | veränderung | Rücklage | rücklagen | schuss | nstr.1) | Eigenkapital |
| Stand 01.01.2021 | 85.886 | 241.416 | -752 | 26.022 | 879.420 | 74.748 | 55.900 | 1.362.640 |
| Ausschüttung | -5.047 | -5.047 | ||||||
| Kuponzahlungen auf | ||||||||
| zusätzliche | ||||||||
| Eigenkapitalinstrumente | -870 | -870 | ||||||
| Dotierung | ||||||||
| Gewinnrücklagen | 69.701 | -69.701 | - | |||||
| Periodenüberschuss | 36.572 | 36.572 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 118 | 3.996 | 3.533 | 7.646 | ||||
| Kapitalerhöhung | - | |||||||
| Veränderung aus at | ||||||||
| Equity-Bilanzierung | 645 | 645 | ||||||
| Veränderung eigener | ||||||||
| Aktien | 38 | 38 | ||||||
| Emission zusätzlicher | ||||||||
| Eigenkapitalinstrumente | 9.300 | 9.300 | ||||||
| Umgliederung | -107 | 107 | - | |||||
| Übrige Veränderungen | 56 | 56 | ||||||
| Stand 30.06.2021 | 85.886 | 241.416 | -634 | 29.911 | 952.630 | 36.572 | 65.200 1.410.980 | |
Stand der Fair Value-OCI-Rücklage (ohne Rücklage von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden) 23.677 Stand der Steuerlatenz-Rücklage -5.919 1) Sämtliche emittierten Additional Tier 1-Anleihen werden gemäß IAS 32 als Eigenkapital klassifiziert.
Für weitere Angaben verweisen wir auf Note (32) Eigenkapital.
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 1.102.688 | 1.479.418 |
| Periodenüberschuss | 36.572 | 30.663 |
| Im Periodenüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und sonstige | ||
| Anpassungen | -63.225 | -55.678 |
| Veränderungen des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer | ||
| Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Posten | 209.658 | -270.192 |
| Cash Flow aus operativer Tätigkeit | 183.005 | -295.207 |
| Mittelzufluss durch Veräußerungen und Tilgungen | 38.675 | 165.107 |
| Mittelabfluss durch Investitionen | -122.508 | -217.064 |
| Dividenden von at Equity bilanzierten Unternehmen | 3.482 | 6.447 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -80.351 | -45.510 |
| Kapitalerhöhung | - | - |
| Sonstige Einzahlungen | 9.300 | - |
| Dividendenzahlungen | -5.047 | -9.700 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten, verbriefte Verbindlichkeiten und sonstige | ||
| Finanzierungstätigkeit | 80.178 | 61.952 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 84.431 | 52.252 |
| Wechselkurseinflüsse auf den Finanzmittelbestand | -64 | 88 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Berichtsperiode | 1.289.709 | 1.191.041 |
Der Periodenabschluss des BKS Bank Konzerns zum 30. Juni 2022 wurde nach den Regeln der am Abschlussstichtag anzuwendenden IFRS-Standards des IASB (International Accounting Standards Board) in der von der EU übernommenen Fassung sowie unter Berücksichtigung der entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Zwischenbericht steht im Einklang mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung".
Die im Geschäftsjahr 2021 angewandten Rechnungslegungsmethoden wurden im 01. Halbjahr 2022 beibehalten. Sämtliche Amendments von Standards, die mit 01. Jänner 2022 in Kraft getreten sind, haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den BKS Bank Konzern.
In den Konzernabschluss werden neben der BKS Bank AG 14 Unternehmen einbezogen: 11 Vollkonsolidierungen, zwei auf Basis der at Equity-Bilanzierung und ein Unternehmen gemäß Quotenkonsolidierung. Der Konsolidierungskreis blieb im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2021 unverändert.
In 2020 wurden von der österreichischen Regierung sowie von den Regierungen der Länder, in denen die BKS Bank tätig ist – Slowenien, Kroatien und Slowakei –, Maßnahmen erlassen, um die negativen wirtschaftlichen Folgen aus der Covid-19-Krise einzudämmen. Neben gesetzlichen Moratorien wurden in der BKS Bank Gruppe vereinzelt auch freiwillige Stundungen im Firmen- und Privatkundenbereich sowohl im Inland als auch im Ausland angeboten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es im Inland und Ausland keine gesetzlichen oder privaten Moratorien mehr, die neu vergeben werden. Alle Stundungen, die aktuell von der BKS Bank Gruppe gewährt werden, sind individuelle Vereinbarungen mit den Kunden. Von den in 2020 gestundeten Krediten reduzierte sich das von EBA-konformen Moratorien betroffene Kreditvolumen seit dem Jahresende 2021 von 21,7 Mio. EUR auf 15,0 Mio. EUR (31.12.2020: 282,5 Mio. EUR). Des Weiteren bestehen zum 30. Juni 2022 Überbrückungsfinanzierungen mit staatlichen Garantien in Höhe von 88,7 Mio. EUR (31.12.2021: 99,7 Mio. EUR).
Im 02. Quartal 2020 hat die BKS Bank eine Analyse der Betroffenheit von Firmenkunden nach Branchen im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise durchgeführt. Die am stärksten von der Pandemie betroffenen Branchen, nämlich Beherbergung und Gastronomie, Kunst und Unterhaltung sowie sonstige Dienstleistungen, und in weiterer Folge das gesamte kroatische Firmenkunden-Portfolio sowie die Branche Verkehr wurden einem kollektiven Stufentransfer unterzogen. Ende März 2021 wurde neuerlich eine kollektive Beurteilung des Stufentransfers durchgeführt. Sämtliche Kredite im Firmen- und Privatkundenbereich, die einem aufrechten öffentlichen oder freiwilligen Moratorium unterlagen, wurden in Stage 2 migriert. Im dritten Quartal 2021 wurden auf Basis einer neuen Bewertung Kunden aus den betroffenen Branchen mit einer Ratingstufe bis 2a aus dem kollektiven Stufentransfer ausgenommen. Im März 2022 haben wir die Situation erneut analysiert und das kroatische Firmenkunden-Portfolio sowie die Branche Verkehr aus dem kollektiven Stufentransfer ausgenommen. Im 02. Quartal 2022 haben wir auf Basis einer erneuten Beurteilung der aktuellen Covid-19 Situation beschlossen, auch die
restlichen Branchen - Beherbergung und Gastronomie, Kunst und Unterhaltung sowie sonstige Dienstleistungen - keinem kollektiven Stufentransfer mehr zu unterziehen. Des Weiteren wurden die Forward Looking Information auf Basis der von Bloomberg veröffentlichten Prognosen aktualisiert und der ECL Berechnung ab Juni 2022 zugrunde gelegt. Im 01. Halbjahr 2022 ergab sich insbesondere durch die Aufhebung des kollektiven Stufentransfers sowie durch die Anpassung der Forward Looking Information an die aktuelle konjunkturelle Situation per Saldo eine Erhöhung des Expected Credit Loss von 7,3 Mio. EUR.
Zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen in Form von Zinskurven und Fremdwährungskursen wurden im notwendigen Ausmaß durchgeführt und der Abschluss auf Basis der am Abschlussstichtag vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt. Die in den Periodenabschluss einfließenden Annahmen und Schätzungen wurden auf Basis der am Abschlussstichtag 30. Juni 2022 vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kreditgeschäfte bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 59.133 | 60.361 | 2,1 |
| Festverzinsliche Wertpapiere bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 6.122 | 4.468 | -27,0 |
| Festverzinsliche Wertpapiere FV OCI | 279 | 243 | -12,8 |
| Änderungsgewinne | 247 | 209 | -15,2 |
| Positive Zinsaufwendungen1) | 3.958 | 6.547 | 65,4 |
| Zinserträge aus der Anwendung der Effektivzinsmethode gesamt | 69.739 | 71.829 | 3,0 |
| Kreditgeschäfte bewertet zum Fair Value | 1.013 | 1.029 | 1,6 |
| Festverzinsliche Wertpapiere at Fair Value through Profit or Loss | 223 | 223 | 0,2 |
| Leasingforderungen | 6.077 | 6.511 | 7,1 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | 2.109 | 2.356 | 11,7 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.883 | 2.142 | 13,7 |
| Sonstige Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge gesamt | 11.305 | 12.261 | 8,5 |
| Zinserträge gesamt | 81.045 | 84.090 | 3,8 |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen für: | |||
| Einlagen von Kreditinstituten und Kunden | 1.789 | 1.685 | -5,8 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 8.123 | 8.936 | 10,0 |
| Änderungsverluste | 173 | 238 | 37,5 |
| Negative Zinserträge1) | 2.953 | 3.000 | 1,6 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 441 | 545 | 23,4 |
| Leasingverbindlichkeiten | 70 | 63 | -9,3 |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen gesamt | 13.550 | 14.468 | 6,8 |
| Zinsüberschuss | 67.494 | 69.622 | 3,2 |
| 1) Hierbei handelt es sich um Zinsaufwendungen/-erträge, die aufgrund des historisch tiefen Zinsniveaus positiv/negativ sind. |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Finanzinstrumente bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | |||
| • Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Risikovorsorgen (netto) | 10.635 | 14.021 | 31,8 |
| Finanzinstrumente bewertet at Fair Value OCI | |||
| • Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Risikovorsorgen (netto) | 22 | -30 | >-100 |
| Kreditzusagen und Finanzgarantien | |||
| • Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Rückstellungen (netto) | -1.192 | -632 | 47,0 |
| Risikovorsorge | 9.465 | 13.360 | 41,2 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Provisionserträge: | |||
| Zahlungsverkehr | 12.575 | 13.716 | 9,1 |
| Wertpapiergeschäft | 11.331 | 11.364 | 0,3 |
| Kreditgeschäft | 9.900 | 11.338 | 14,5 |
| Devisengeschäft | 1.736 | 1.612 | -7,1 |
| Sonstige Dienstleistungen | 746 | 760 | 1,9 |
| Provisionserträge gesamt | 36.289 | 38.791 | 6,9 |
| Provisionsaufwendungen: | |||
| Zahlungsverkehr | 1.246 | 1.465 | 17,5 |
| Wertpapiergeschäft | 1.113 | 1.232 | 10,7 |
| Kreditgeschäft | 486 | 660 | 35,9 |
| Devisengeschäft | 79 | 36 | -54,9 |
| Sonstige Dienstleistungen | 21 | 16 | -25,3 |
| Provisionsaufwendungen gesamt | 2.946 | 3.409 | 15,7 |
| Provisionsüberschuss | 33.343 | 35.382 | 6,1 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | 16.971 | 18.052 | 6,4 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | 16.971 | 18.052 | 6,4 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kursbezogene Geschäfte | 9 | -20 | >-100 |
| Zins- und währungsbezogene Geschäfte | 197 | 1.148 | >100 |
| Handelsergebnis | 207 | 1.127 | >100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Personalaufwand | 39.519 | 38.670 | -2,1 |
| • Löhne und Gehälter | 26.408 | 28.492 | 7,9 |
| • Sozialabgaben | 6.620 | 6.668 | 0,7 |
| • Aufwendungen für Altersversorgung | 3.601 | 1.943 | -46,0 |
| • Sonstiger Sozialaufwand | 2.891 | 1.567 | -45,8 |
| Sachaufwand | 19.172 | 21.666 | 13,0 |
| Abschreibungen | 5.682 | 6.142 | 8,1 |
| Verwaltungsaufwand | 64.373 | 66.478 | 3,3 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 3.962 | 3.901 | -1,5 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand1) | -9.768 | -10.431 | 6,8 |
| Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | -5.806 | -6.530 | 12,5 |
| 1) Darin enthalten sind vor allem die Aufwendungen für den Abwicklungsfonds und die Einlagensicherung. |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus der Fair Value-Option | -315 | 266 | >100 |
| Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten | -315 | 266 | >100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Bewertung | 4.158 | -8.112 | >-100 |
| Ergebnis aus Veräußerung | 80 | -506 | >-100 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten, die erfolgswirksam zum Fair | |||
| Value zu bewerten sind (verpflichtend) | 4.238 | -8.618 | >-100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen Kreditinstitute | - | - | - |
| • davon Gewinn | - | - | - |
| • davon Verlust | - | - | - |
| Forderungen Kunden | 1.199 | 235 | -80,4 |
| • davon Gewinn | 1.404 | 531 | -62,2 |
| • davon Verlust | -205 | -296 | 44,5 |
| Schuldverschreibungen | - | 2.714 | - |
| • davon Gewinn | - | 2.714 | - |
| • davon Verlust | - | - | - |
| Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten | |||
| Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten | 1.199 | 2.949 | >100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus der Ausbuchung | 14 | 3 | -79,8 |
| • von FV at Fair Value through OCI | - | - | - |
| • von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen | |||
| Verbindlichkeiten | 14 | 3 | -79,8 |
| Sonstiges Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten | 14 | 3 | -79,8 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ 2021 | 01. HJ 2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -4.637 | -3.059 | -34,0 |
| Latente Steuern | -2.298 | 1.308 | >-100 |
| Steuern vom Einkommen | -6.935 | -1.752 | -74,7 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand | 138.336 | 140.267 | 1,4 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 1.341.081 | 1.050.774 | -21,6 |
| Barreserve | 1.479.418 | 1.191.041 | -19,5 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 45.211 | 49.955 | 10,5 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 49.372 | 174.857 | >100 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 94.582 | 224.811 | >100 |
Die in den Forderungen an Kreditinstitute enthaltene Risikovorsorge entwickelte sich im 01. Halbjahr 2022 wie folgt:
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 2022 |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2022 | 54 | 1 | - | 55 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 28 | - | - | 28 |
| Veränderung innerhalb der Stufe | ||||
| • Zuweisung/Auflösung | -18 | -1 | - | -19 |
| • Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | - | - |
| Stufentransfer: | ||||
| • Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| • Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | - | - | - | – |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -32 | - | - | -32 |
| Stand 30.06.2022 | 32 | – | - | 32 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 5.472.015 | 5.677.436 | 3,8 |
| Privatkunden | 1.486.610 | 1.473.372 | -0,9 |
| Forderungen an Kunden nach Kundengruppen | 6.958.625 | 7.150.808 | 2,8 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| FV bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 6.815.067 | 6.986.163 | 2,5 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 89.927 | 122.208 | 35,9 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 53.631 | 42.437 | -20,9 |
| Forderungen an Kunden nach Bewertungskategorien | 6.958.625 | 7.150.808 | 2,8 |
Die in den Forderungen an Kunden enthaltene Risikovorsorge entwickelte sich im 01. Halbjahr 2022 wie folgt:
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 2022 |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2022 | 17.332 | 26.018 | 63.884 | 107.234 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 4.571 | 1.054 | - | 5.625 |
| Veränderung innerhalb der Stufe | ||||
| • Zuweisung/Auflösung | 6.000 | 4.205 | -6.353 | 3.852 |
| • Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | -5.917 | -5.917 |
| Stufentransfer: | ||||
| • Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | 4.615 | -13.378 | - | -8.763 |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | 18 | - | -130 | -112 |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | 15 | -48 | -33 |
| • Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | -362 | 3.231 | - | 2.869 |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | -11 | - | 325 | 314 |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | -619 | 12.077 | 11.458 |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -789 | -951 | -1.410 | -3.150 |
| Stand 30.06.2022 | 31.374 | 19.575 | 62.428 | 113.377 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Positive Marktwerte aus derivativen Produkten | 8.561 | 10.502 | 22,7 |
| • Währungsbezogene Geschäfte | 3.546 | 4.440 | 25,2 |
| • Zinsbezogene Geschäfte | 1 | 3 | >100 |
| • Absicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Fair Value-Option | 5.014 | 6.058 | 20,8 |
| Handelsaktiva | 8.561 | 10.502 | 22,7 |
| 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|
| 917.463 | 972.017 | 5,9 |
| 20.551 | 20.457 | -0,5 |
| 61.536 | 57.727 | -6,2 |
| 11 | 20 | 72,8 |
| 999.561 | 1.050.222 | 5,1 |
Die in den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren enthaltene Risikovorsorge entwickelte sich im 01. Halbjahr 2022 wie folgt:
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 2022 |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2022 | 679 | - | - | 679 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 40 | - | - | 40 |
| Veränderung innerhalb der Stufe | ||||
| • Zuweisung/Auflösung | -211 | - | - | -211 |
| • Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | - | - |
| Stufentransfer: | ||||
| • Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| • Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -56 | - | - | -56 |
| Stand 30.06.2022 | 452 | - | - | 452 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 50.616 | 33.671 | -33,5 |
| FV at Fair Value OCI | 103.931 | 104.968 | 1,0 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | 154.548 | 138.639 | -10,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Oberbank AG | 453.678 | 462.983 | 2,1 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG | 255.578 | 260.049 | 1,7 |
| Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen | 709.256 | 723.031 | 1,9 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 9.655 | 9.408 | -2,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 9.655 | 9.408 | -2,6 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Grund | 8.316 | 35.028 | >100 |
| Gebäude | 38.579 | 38.602 | 0,1 |
| Sonstige Sachanlagen | 14.201 | 11.211 | -21,1 |
| Nutzungsrechte für gemietete Immobilien | 19.598 | 19.413 | -0,9 |
| Sachanlagen | 80.695 | 104.254 | 29,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Grund | 8.895 | 8.838 | -0,6 |
| Gebäude | 43.662 | 50.719 | 16,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 52.557 | 59.557 | 13,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Latente Steuerforderungen | 8.484 | 9.655 | 13,8 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstige Vermögenswerte | 12.433 | 23.720 | 90,8 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 9.593 | 4.681 | -51,2 |
| Sonstige Aktiva | 22.026 | 28.401 | 28,9 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Kreditinstituten | 806.982 | 844.062 | 4,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Kreditinstituten | 19.930 | 26.055 | 30,7 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 826.912 | 870.117 | 5,2 |
Zum Stichtag werden Verbindlichkeiten in Höhe von 550 Mio. EUR aus dem TLTRO III-Programm (Targeted Longer-Term Refinancing Operation) der Europäischen Zentralbank (EZB) unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen und gemäß IFRS 9 bilanziert. Im 01. Halbjahr 2022 resultiert ein positiver Zinsaufwand in Höhe von 1,5 Mio. EUR aus der Inanspruchnahme des TLTRO III-Programms.
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 1.351.180 | 1.311.163 | -3,0 |
| • Firmenkunden | 131.819 | 127.229 | -3,5 |
| • Privatkunden | 1.219.361 | 1.183.933 | -2,9 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.791.352 | 5.830.758 | 0,7 |
| • Firmenkunden | 4.067.067 | 4.031.681 | -0,9 |
| • Privatkunden | 1.724.285 | 1.799.077 | 4,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 7.142.532 | 7.141.921 | 0,0 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 677.645 | 731.012 | 7,9 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 54.878 | 54.510 | -0,7 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 732.523 | 785.523 | 7,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Negative Marktwerte aus derivativen Produkten | 7.886 | 7.329 | -7,1 |
| • Währungsbezogene Geschäfte | 3.121 | 5.864 | 87,9 |
| • Zinsbezogene Geschäfte | 1 | 3 | >100 |
| • Absicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Fair Value-Option | 4.764 | 1.462 | -69,3 |
| Handelspassiva | 7.886 | 7.329 | -7,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 61.329 | 56.781 | -7,4 |
| Steuerrückstellungen (Laufende Steuern) | 2.943 | 919 | -68,8 |
| Rückstellung für Garantien und Rahmen | 1.623 | 991 | -38,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 53.491 | 54.313 | 1,5 |
| Rückstellungen | 119.385 | 113.004 | -5,3 |
| 30.06.2022 |
|---|
| 3,21% |
| 3,39% |
| 3,25% |
| 2,80% |
| 0,25% |
| 65 Jahre |
| AVÖ 2018 |
Der Berechnung der Pensionsrückstellung wurde ab dem 30.06.2021 eine Duration von 10 Jahren zugrunde gelegt.
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | 23.637 | 29.111 | 23,2 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 4.897 | 4.210 | -14,0 |
| Leasingverbindlichkeiten | 19.907 | 19.682 | -1,1 |
| Sonstige Passiva | 48.442 | 53.002 | 9,4 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergänzungskapital | 240.942 | 246.472 | 2,3 |
| Nachrangkapital | 240.942 | 246.472 | 2,3 |
Das Nachrangkapital wird inklusive der angelaufenen Stückzinsen ausgewiesen. Der Nominalwert beträgt 243,4 Mio. EUR (Vorjahr: 237,4 Mio. EUR).
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 85.886 | 85.886 | - |
| • Aktienkapital | 85.886 | 85.886 | - |
| Kapitalrücklagen | 241.416 | 241.416 | - |
| Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen | 1.066.845 | 1.090.460 | 2,2 |
| Zusätzliche Eigenkapitalinstrumente (AT 1-Anleihe) | 65.200 | 65.200 | - |
| Eigenkapital | 1.459.346 | 1.482.962 | 1,6 |
Das Grundkapital setzt sich aus 42.942.900 stimmberechtigten Stamm-Stückaktien zusammen, der Nennwert je Aktie beträgt 2,0 EUR. Die Kapitalrücklagen enthalten Agiobeträge aus der Ausgabe von Aktien. Die Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen beinhalten im Wesentlichen thesaurierte Gewinne. Die zusätzlichen Eigenkapitalinstrumente betreffen Additional Tier 1-Anleihen, die gemäß IAS 32 als Eigenkapital zu klassifizieren sind.
Die im gegenständlichen Bericht enthaltenen quantitativen Angaben gemäß IFRS 7.31 bis 7.42 basieren auf dem internen Berichtswesen zur Gesamtbankrisikosteuerung. Corporate Bonds sowie positive Marktwerte aus Derivaten werden gemäß interner Steuerung den jeweiligen Kundenkategorien (Kundenforderungen bzw. Bankenforderungen) zugeordnet.
| Risikopositionen nach Rating | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | AA-A1 | 1a-1b | 2a-2b | 3a-3b | 4a-4b | 5a-5c | ohne Rating |
| Kundenforderungen | 98.768 | 1.894.178 | 2.578.788 | 2.257.365 | 275.250 | 179.058 | 2.132 |
| Bankenforderungen | 164.651 | 58.769 | 3.261 | 3.316 | 9 | – | – |
| Wertpapiere und Fonds | 803.922 | 198.490 | 37.346 | 1.700 | 20 | – | – |
| Beteiligungen | 781.845 | 29.537 | 1.058 | 252 | – | – | 1.181 |
| Außerbilanzielle | |||||||
| Risikopositionen1) | 39.992 | 723.348 | 805.083 | 522.191 | 29.563 | 6.998 | 483 |
| Gesamt | 1.889.177 2.904.321 3.425.535 2.784.823 | 304.842 | 186.056 | 3.795 |
1) Die außerbilanziellen Risikopositionen setzen sich aus Garantien und offenen Kreditlinien zusammen und werden ab dem Stichtag 30.06.2022 separat ausgewiesen.
| Gesamt | 1.774.909 2.685.805 3.433.173 | 2.869.484 | 342.995 | 195.440 | 3.797 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikopositionen1) | 69.964 | 689.964 | 862.246 | 606.054 | 34.456 | 3.862 | 368 |
| Außerbilanzielle | |||||||
| Beteiligungen | 776.460 | 28.313 | 1.478 | 252 | – | – | 1.181 |
| Wertpapiere und Fonds | 778.921 | 184.819 | 47.158 | – | 11 | – | – |
| Bankenforderungen | 53.975 | 45.706 | 3.718 | 3.381 | 2 | – | – |
| Kundenforderungen | 95.588 | 1.737.002 | 2.518.573 | 2.259.797 | 308.526 | 191.578 | 2.248 |
| Risikopositionen nach Rating in Tsd. EUR |
AA-A1 | 1a-1b | 2a-2b | 3a-3b | 4a-4b | 5a-5c | ohne Rating |
1) Die außerbilanziellen Risikopositionen setzen sich aus Garantien und offenen Kreditlinien zusammen und werden ab dem Stichtag 30.06.2022 separat ausgewiesen, die Werte zum 31.12.2021 wurden angepasst.
In der BKS Bank gelten Forderungen als ausgefallen, wenn sie seit mehr als 90 Tagen in Verzug sind, sofern der überfällige Forderungswert 1,0% des vereinbarten Rahmens und mindestens 100,- Euro beträgt. Ein Ausfall liegt auch vor, wenn davon auszugehen ist, dass der Schuldner seinen Kreditverpflichtungen gegenüber dem Kreditinstitut nicht in voller Höhe nachkommen wird.
Die Quote der Non-performing Loans betrug zum Juniultimo 2,1% (31.12.2021: 2,2%). Grundlage für die Berechnung bildeten die Non-performing Loans in den Kategorien 5a – 5c des BKS Bank-Ratingsystems (Ausfallsklassen) und die bilanziellen Forderungen gegenüber Staaten, Zentralbanken, Kreditinstituten und Kunden.
Die Bedeckung des Verlustpotentials notleidender Kredite wird mit der Coverage Ratio abgebildet. Die Coverage Ratio I ist die Relation von gebildeten Risikovorsorgen zur gesamten Risikoposition und betrug 34,9% zum 30. Juni 2022 (31.12.2021: 33,7%). Zusätzlich verwenden wir als interne Steuerungsgröße die Coverage Ratio III, bei der auch interne Sicherheiten in die Berechnung einbezogen werden. Diese belief sich zum 30. Juni 2022 auf 88,0% (31.12.2021: 91,0%).
| Währung | 31.12.2021 | 30.06.2022 |
|---|---|---|
| EUR | 2,69% | 4,44% |
| CHF | 0,08% | 0,03% |
| USD | -0,04% | -0,01% |
| JPY | – | - |
| Sonstige | – | - |
| Gesamt | 2,73% | 4,46% |
| in Tsd. EUR 31.12.2021 |
30.06.2022 |
|---|---|
| Zinsänderungsrisiko 58.521 |
52.623 |
Das nach internen Kriterien ermittelte Zinsänderungsrisiko wird anhand eines Worst-Case-Szenarios aus den 6 ökonomischen EVE (Economic Value of Equity) IRRBB-Schocks und dem steuerungsrelevanten "APM-Durationsrisiko" (+100BP Schock) ermittelt. Die Angemessenheit des Verfahrens sowie das Konfidenzniveau von 99,9% und die Haltedauer von einem Jahr werden mindestens einmal jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst.
| in Tsd. EUR 31.12.2021 |
30.06.2022 |
|---|---|
| Value-at-Risk-Werte Credit Spread Risiko 35.086 |
33.884 |
Der Value-at-Risk des Credit Spread-Risikos wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 250 Tagen und einem Konfidenzniveau von 99,9% berechnet.
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 |
|---|---|---|
| Value-at-Risk-Werte Aktienkursrisiko | 28.977 | 24.558 |
Der Value-at-Risk aus Aktienpositionen wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 250 Tagen und einem Konfidenzniveau von 99,9% berechnet.
| (37) Value-at-Risk-Werte aus Fremdwährungspositionen |
|
|---|---|
| in Tsd. EUR 31.12.2021 |
30.06.2022 |
| Value-at-Risk-Werte aus Fremdwährungspositionen 706 |
1.276 |
Der Value-at-Risk aus Fremdwährungspositionen wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 250 Tagen und einem Konfidenzniveau von 99,9% berechnet.
| 31.12.2021 | 30.06.2022 | |
|---|---|---|
| Einlagenkonzentration | 0,36 | 0,36 |
| Loan-Deposit-Ratio (LDR) | 83,2% | 84,7% |
| Liquidity Coverage Ratio (LCR) | 208,9% | 185,9% |
| Net Stable Funding Ratio (NSFR) | 122,9% | 117,5% |
| 31.12.2021 | 30.06.2022 |
|---|---|
| 3 | 399 |
| 62 | 7 |
| 1.684 | 762 |
| 10 | 14 |
| 36 | 2 |
| 45 | 80 |
*) nach Abzug von Rückflüssen
Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der dem internen Managementberichtssystem zugrundeliegenden Struktur des Konzerns.
| Financial | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Privatkunden | Firmenkunden | Markets | Sonstige | Summe |
| Zinsüberschuss | 14.610 | 59.075 | 10.955 | 3.034 | 87.674 |
| • hiervon Ergebnis aus at Equity bilanzierten | |||||
| Unternehmen | - | - | 18.052 | - | 18.052 |
| Risikovorsorge | -1.420 | -12.310 | 371 | - | -13.360 |
| Provisionsüberschuss | 14.991 | 20.137 | -89 | 343 | 35.382 |
| Handelsergebnis | - | - | 1.127 | - | 1.127 |
| Verwaltungsaufwand | -28.547 | -27.457 | -5.239 | -5.235 | -66.478 |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge bzw. | |||||
| Aufwendungen | 1.002 | 1.087 | -21 | -8.598 | -6.530 |
| Ergebnis aus finanziellen | |||||
| Vermögenswerten/Verbindlichkeiten | 154 | 264 | -5.818 | - | -5.400 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 789 | 40.795 | 1.286 | -10.456 | 32.415 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 1.043.506 | 3.761.231 | 656.835 | 196.089 | 5.657.661 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 127.308 | 458.870 | 834.032 | 50.944 | 1.471.154 |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss vor | |||||
| Steuern | 1,2% | 17,8% | 0,3% | - | 6,1% |
| Cost-Income-Ratio | 93,3% | 34,2% | 43,8% | - | 56,5% |
| Risk-Earnings-Ratio | 9,7% | 20,8% | - | - | 19,2% |
| Financial | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Privatkunden | Firmenkunden | Markets | Sonstige | Summe |
| Zinsüberschuss | 13.658 | 53.993 | 14.424 | 2.390 | 84.465 |
| • hiervon Ergebnis aus at Equity bilanzierten | |||||
| Unternehmen | - | - | 16.971 | - | 16.971 |
| Risikovorsorge | -16 | -9.320 | -129 | - | -9.465 |
| Provisionsüberschuss | 14.449 | 18.135 | -152 | 911 | 33.343 |
| Handelsergebnis | - | - | 207 | - | 207 |
| Verwaltungsaufwand | -27.629 | -26.149 | -4.969 | -5.626 | -64.373 |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge bzw. | |||||
| Aufwendungen | 727 | 443 | 10 | -6.985 | -5.806 |
| Ergebnis aus finanziellen | |||||
| Vermögenswerten/Verbindlichkeiten | 104 | 661 | 4.371 | - | 5.136 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 1.294 | 37.761 | 13.762 | -9.310 | 43.507 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 1.015.434 | 3.515.433 | 653.890 | 163.356 | 5.348.112 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 123.883 | 428.883 | 791.705 | 42.354 | 1.386.825 |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss vor | |||||
| Steuern | 2,1% | 17,6% | 3,5% | - | 6,3% |
| Cost-Income-Ratio | 95,8% | 36,0% | 34,3% | - | 57,4% |
| Risk-Earnings-Ratio | 0,1% | 17,3% | - | - | 14,0% |
Methode: Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Die angefallenen Kosten werden verursachungsgerecht den einzelnen Unternehmensbereichen zugerechnet. Der Strukturbeitrag wird dem Segment Financial Markets zugeordnet. Die Kapitalallokation erfolgt nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten. Das durchschnittlich zugeordnete Eigenkapital wird mit einem Zinssatz von 5% verzinst und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsüberschuss ausgewiesen. Der Erfolg des jeweiligen Unternehmensbereiches wird an dem von diesem Segment erwirtschafteten Ergebnis vor Steuern gemessen. Die Eigenkapitalrentabilität ist neben der Cost-Income-Ratio eine der wesentlichsten Steuerungsgrößen für die Unternehmensbereiche. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Steuerung. Für die Unternehmensführung verantwortlich zeichnet der Gesamtvorstand.
Die Berichte für die interne Steuerung umfassen im Einzelnen:
Im Segment Firmenkunden wurden zum 30. Juni 2022 rund 26.920 Firmenkunden betreut. In der ursprünglich als Firmenkundenbank konzipierten BKS Bank stellt dieser Geschäftsbereich nach wie vor die wichtigste Unternehmenssäule dar. Firmenkunden nehmen auch heute noch den Großteil der Ausleihungen in Anspruch und tragen wesentlich zum Periodenergebnis bei. Neben sämtlichen Ertrags- und Aufwandskomponenten der BKS Bank AG aus dem Firmenkundengeschäft werden diesem Segment auch die Erträge und Aufwendungen der Leasinggesellschaften, soweit sie im Geschäft mit Unternehmen erzielt werden, zugeordnet.
Im Segment Privatkunden werden sämtliche Ertrags- und Aufwandskomponenten des Geschäftes der BKS Bank AG, der BKS-Leasing Gesellschaft m.b.H., der BKS-leasing d.o.o., der BKS-leasing Croatia d.o.o. sowie der BKS-Leasing s.r.o. mit Privatkunden, unselbständig Erwerbstätigen und Zugehörigen der Berufsgruppe Heilberufe gebündelt. Ende Juni 2022 waren diesem Segment rund 168.930 Kunden zugeordnet.
Das Segment Financial Markets bündelt die Ergebnisse aus dem Eigenhandel der BKS Bank AG, aus den im Eigenbestand gehaltenen Wertpapieren, aus den Beteiligungen, aus Derivaten des Bankbuches und aus dem Interbankengeschäft bzw. umfasst auch das Ergebnis aus dem Zinsstrukturmanagement.
Im Segment Sonstige sind Ertrags- und Aufwandspositionen und Ergebnisbeiträge, die nicht den anderen Segmenten bzw. nicht einem einzelnen Unternehmensbereich zugeordnet werden konnten, abgebildet.
| Höhe der ausstehenden Salden per |
erhaltene Garantien per | gewährte Garantien per | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | 31.12.2021 | 30.06.2022 | 31.12.2021 | 30.06.2022 |
| Nicht konsolidierte | ||||||
| Tochterunternehmen | ||||||
| • Forderungen | 28.584 | 27.429 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 3.584 | 3.865 | - | - | - | - |
| Assoziierte Unternehmen | ||||||
| • Forderungen | 869 | 5.037 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 1.600 | 3.830 | - | - | - | - |
| Mitglieder des Managements | ||||||
| • Forderungen | 1.301 | 1.454 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 3.197 | 3.295 | - | - | - | - |
| Sonstige nahestehende | ||||||
| Personen | ||||||
| • Forderungen | 672 | 660 | - | - | - | - |
| • Verbindlichkeiten | 479 | 560 | - | - | - | - |
Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Im Geschäftsjahr gab es für nahestehende Unternehmen und Personen keine Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen und keinen Aufwand für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen.
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 |
|---|---|---|
| • Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstandes | 180 | 158 |
| • Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates | 320 | 536 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite | 500 | 694 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Bürgschaften und Garantien | 607.637 | 656.936 | 8,1 |
| Akkreditive | 3.166 | 6.143 | 94,0 |
| Eventualverbindlichkeiten | 610.804 | 663.079 | 8,6 |
| Sonstige Kreditrisiken | 1.702.081 | 1.677.772 | -1,4 |
| Kreditrisiken | 1.702.081 | 1.677.772 | -1,4 |
Es gab nach dem Stichtag des Zwischenberichtes zum 30. Juni 2022 keine ihrer Form oder Sache nach ungewöhnlichen Aktivitäten oder Ereignisse in der BKS Bank, die das im vorliegenden Bericht vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten.
| Level 3 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 "Marktwert |
"Interne Bewertungs |
Fair Value | |
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total |
| Aktiva | ||||
| Forderungen an Kunden | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | - | - | 42.437 | 42.437 |
| • at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | - | - | 122.208 | 122.208 |
| Handelsaktiva (Derivate) | - | 10.502 | - | 10.502 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | ||||
| Wertpapiere | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 20 | - | - | 20 |
| • at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 20.457 | - | - | 20.457 |
| • at Fair Value OCI | 56.720 | - | 1.007 | 57.727 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 33.419 | - | 252 | 33.671 |
| • at Fair Value OCI | 6.242 | 4.092 | 94.633 | 104.968 |
| Passiva | ||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten - at Fair Value through Profit or | ||||
| Loss (designiert) | - | - | 53.269 | 53.269 |
| Handelspassiva | - | 7.329 | - | 7.329 |
In der Berichtsperiode gab es zwischen den einzelnen Levelstufen keine Umgliederungen.
| Level 3 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Level 2 "Marktwert |
"Interne Bewertungs |
Fair Value | |
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total |
| Aktiva | ||||
| Forderungen an Kunden | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | - | - | 53.631 | 53.631 |
| • at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | - | - | 89.927 | 89.927 |
| Handelsaktiva (Derivate) | - | 8.561 | - | 8.561 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | ||||
| Wertpapiere | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 11 | - | - | 11 |
| • at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 20.551 | - | - | 20.551 |
| • at Fair Value OCI | 60.518 | - | 1.018 | 61.536 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | ||||
| • at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 50.364 | - | 252 | 50.616 |
| • at Fair Value OCI | 5.756 | 3.942 | 94.233 | 103.931 |
| Passiva | ||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten - at Fair Value through Profit or | ||||
| Loss (designiert) | - | - | 56.999 | 56.999 |
| Handelspassiva | - | 7.886 | - | 7.886 |
1) über die GuV geführte Bewertungsänderungen; Ausweis in der Position Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten und in der Position Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend)
| Stand zum 31.12.2021 | 89.927 | 53.631 | 1.018 | 94.233 | 56.999 | 252 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verkäufe/Tilgungen | -4.079 | -6.866 | - | -339 | -5.000 | - |
| Käufe/Zugänge | 20.532 | 4.421 | - | 1.683 | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 5.853 | -388 | - |
| Umgliederungen | - | - | - | - | - | - |
| GuV-Rechnung1) | -2.176 | -654 | - | - | -1.042 | -104 |
| Stand zum 01.01.2021 | 75.650 | 56.730 | 1.018 | 87.036 | 63.429 | 356 |
| in Tsd. EUR | Forderungen an Kunden at Fair Value through Profit or loss (designiert) |
Forderungen an Kunden at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) |
Schuldverschr eibungen und andere fest verzinsliche Wertpapiere at Fair Value OCI |
Anteilsrechte und andere nicht verzins liche Wert papiere at Fair Value OCI |
Verbriefte Verbind lichkeiten at Fair Value through Profit or Loss |
und andere nicht verzinsliche Wertpapiere at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) |
über die GuV geführte Bewertungsänderungen; Ausweis in der Position Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten und in der Position Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend)
Die unter der Kategorie Level 1 "Marktwerte" dargestellten Fair Values wurden anhand quotierter Marktpreise auf aktiven Märkten (Börse) bewertet.
Liegen keine Marktwerte vor, wird der Fair Value über marktübliche Bewertungsmodelle basierend auf beobachtbaren Inputfaktoren bzw. Marktdaten ermittelt und unter der Kategorie Level 2 "Marktdaten basierend" ausgewiesen (z. B. Diskontierung der zukünftigen Cash Flows von Finanzinstrumenten). Die unter dieser Kategorie ausgewiesenen Fair Values wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 2 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
In der Kategorie Level 3 "Interne Bewertungsmethode" werden Wertansätze für einzelne Finanzinstrumente auf Basis eigener allgemein gültiger Bewertungsverfahren festgelegt. Die verbrieften Verbindlichkeiten in der Kategorie Level 3 wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Nicht am Markt beobachtbare Einflussfaktoren bei der Bewertung der Positionen in der Kategorie Level 3 sind auf internen Ratingverfahren basierende Bonitätsanpassungen von Kunden. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 3 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
Umgliederungen in den einzelnen Kategorien werden vorgenommen, wenn die Marktwerte (Level 1) oder verlässliche Inputfaktoren (Level 2) nicht mehr zur Verfügung stehen oder Marktwerte (Level 1) für einzelne Finanzinstrumente neu zur Verfügung stehen (z. B. Börsengang).
Die Ermittlung der Veränderung der Marktwerte aus dem Ausfallsrisiko von Wertpapieren und Krediten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, erfolgt anhand der internen Bonitätseinstufung des Finanzinstrumentes sowie der Restlaufzeit. Bei Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, wird die Veränderung des Ausfallsrisikos in der Berichtsperiode über die BKS Bank-spezifische Fundingkurve und die Restlaufzeit des Finanzinstruments ermittelt. Die Bonitätsveränderung der zum Fair Value bilanzierten Forderungen an Kunden wirkte sich im Berichtszeitraum 01. Halbjahr 2022 auf den Marktwert mit 0,0 Mio. EUR (31.12.2021: 0,5 Mio. EUR) aus. Die Bonitätsveränderung der BKS Bank auf die zum Fair Value bilanzierten verbrieften Verbindlichkeiten wirkte sich im Berichtszeitraum 01. Halbjahr 2022 auf den Marktwert mit -0,4 Mio. EUR (31.12.2021: -0,4 Mio. EUR) aus.
Die Sensitivitätsanalyse der Kundenforderungen, die zum Fair Value bewertet werden, ergibt bei einer angenommenen Bonitätsverbesserung bzw. -verschlechterung von 10 Basispunkten im Credit Spread ein kumuliertes Bewertungsergebnis von 0,6 Mio. EUR (31.12.2021: 0,4 Mio. EUR). Die Analyse einer angenommenen Bonitätsverbesserung bzw. -verschlechterung der BKS Bank um 10 Basispunkte im Credit Spread würde zu einem kumulierten Bewertungsergebnis der zum Fair Value designierten verbrieften Verbindlichkeiten von 0,2 Mio. EUR (31.12.2021: 0,2 Mio. EUR) führen.
Von den Level 3-Eigenkapitalinstrumenten in Höhe von 27,5 Mio. EUR ist der Zinssatz der wesentliche nicht beobachtbare Parameter. Eine Erhöhung des Zinssatzes um 50 Basispunkte reduziert den Fair Value um 1,5 Mio. EUR (31.12.2021: 1,9 Mio. EUR). Eine Senkung des Zinssatzes von 50 Basispunkten führt zu einer Erhöhung des Fair Values von 1,7 Mio. EUR (31.12.2021: 2,2 Mio. EUR). Für Level 3-Anteilsrechte (Beteiligungen) in Höhe von 55,8 Mio. EUR führt eine Erhöhung externer Preisangaben um 10% zu einer Veränderung des Fair Values um 4,6 Mio. EUR (31.12.2021: 4,5 Mio. EUR). Für Level 3-Anteilsrechte (Beteiligungen) in Höhe von 10,3 Mio. EUR ist das buchhalterische Eigenkapital der wesentliche nicht beobachtbare Parameter. Der Rest spiegelt unwesentliche Minderheitsbeteiligungen wider, für die keine Fair Value-Bewertung durchgeführt wurde.
| Level 2 | Level 3 Interne | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Marktwert | Bewertungs | Fair Value | Buchwert | |
| in Tsd. EUR | Marktwert | basierend | methode | total | 30.06.2022 |
| Aktiva | |||||
| Forderungen an Kreditinstitute | - | - | 224.790 | 224.790 | 224.811 |
| Forderungen an Kunden | - | - | 6.867.685 | 6.867.685 | 6.986.163 |
| Schuldverschreibungen und andere | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 925.671 | - | - | 925.671 | 972.017 |
| Passiva | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | 854.701 | 854.701 | 870.117 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | - | 7.133.004 | 7.133.004 | 7.141.921 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 74.859 | 619.603 | - | 694.462 | 732.253 |
| Nachrangkapital | 139.249 | 88.384 | - | 227.633 | 246.472 |
| Level 2 | Level 3 Interne | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Level 1 | Marktwert | Bewertungs | Fair Value | Buchwert | |
| in Tsd. EUR | Marktwert | basierend | methode | total | 31.12.2021 |
| Aktiva | |||||
| Forderungen an Kreditinstitute | - | - | 94.593 | 94.593 | 94.582 |
| Forderungen an Kunden | - | - | 6.863.025 | 6.863.025 | 6.815.067 |
| Schuldverschreibungen und andere | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 949.456 | - | - | 949.456 | 917.463 |
| Passiva | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | 820.874 | 820.874 | 826.912 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | - | 7.146.637 | 7.146.637 | 7.142.532 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 161.307 | 461.663 | 62.477 | 685.448 | 675.524 |
| Nachrangkapital | 190.335 | 23.965 | 29.098 | 243.398 | 240.942 |
"Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2022 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des BKS Bank Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2022 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres vermittelt."
Klagenfurt am Wörthersee, am 24. August 2022
Der Vorstand
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorstandsvorsitzende
Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mag. Alexander Novak Mag. Nikolaus Juhász Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes
| Datum | Inhalt der Mitteilung |
|---|---|
| 04. April 2022 | Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2021 im Internet und im Amtsblatt zur Wiener Zeitung |
| 25. Mai 2022 | 83. ordentliche Hauptversammlung |
| 27. Mai 2022 | Zwischenbericht zum 31. März 2022 |
| 31. Mai 2022 | Dividenden-Ex-Tag |
| 01. Juni 2022 | Record Date |
| 02. Juni 2022 | Dividenden-Zahl-Tag |
| 26. August 2022 | Halbjahresfinanzbericht 2022 |
| 25. November 2022 | Zwischenbericht zum 30. September 2022 |
Dr. Dieter Kohl Leiter Investor Relations E-Mail: [email protected]
| Medieninhaber (Verleger): | BKS Bank AG |
|---|---|
| St. Veiter Ring 43, 9020 Klagenfurt am Wörthersee | |
| Telefon: +43(0)463 5858-0 | |
| UID: ATU25231503 | |
| FN: 91810s | |
| Internet: www.bks.at | |
| E-Mail: [email protected], [email protected] | |
| Redaktion: | BKS Bank AG, Vorstandsbüro/Kommunikation, Strategie & PR |
| Lektorat: | Mag. Andreas Hartl |
| Redaktionsschluss: | 24. August 2022 |
Dieser Halbjahresfinanzbericht wurde mit firesys erstellt.
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