Quarterly Report • Aug 26, 2016
Quarterly Report
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| BKS Bank Konzern im Überblick _________ | 3 |
|---|---|
| _____ Vorwort der Vorstandsvorsitzenden |
4 |
| _________ Konzernlagebericht zum 30. Juni 2016 |
6 |
| Wirtschaftliches Umfeld des Bankgeschäftes ________ | 6 |
| Erläuterungen zum Konsolidierungskreis _____ | 9 |
| Vermögens- und Finanzlage _________ | 11 |
| Entwicklung der konsolidierten Eigenmittel _________ | 13 |
| Ergebnisentwicklung _________ | 14 |
| __________ Entwicklung der Segmente |
16 |
| Wesentliche Unternehmenskennzahlen ______ | 19 |
| Risikobericht _________ | 20 |
| Vorschau auf das Gesamtjahr ________ | 26 |
| 3 Banken Gruppe im Überblick _______ | 28 |
| Konzernabschluss zum 30. Juni 2016 _____ | 29 |
| ______ Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2016 |
30 |
| Bilanz des BKS Bank Konzerns zum 30. Juni 2016 _____ | 32 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung _________ | 33 |
| ___________ Geldflussrechnung |
34 |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss _______ | 35 |
| ___ Erklärungen der gesetzlichen Vertreter der BKS Bank |
52 |
| Unternehmenskalender 2016_________ | 52 |
Dieser Halbjahresfinanzbericht 2016 enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des BKS Bank Konzerns beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Stichtag 23. August 2016 zur Verfügung stehender Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Halbjahresfinanzbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der BKS Bank AG verbunden.
Dieser Halbjahresfinanzbericht ist nicht prüfungspflichtig und wurde daher keiner vollständigen Prüfung bzw. Durchsicht eines Abschlussprüfers unterzogen. Die vorliegende deutsche Version ist die authentische und für alle rechtlichen Aspekte relevante Fassung. Zwischenberichte in englischer Sprache sind Übersetzungen.
Minimal abweichende Werte in Tabellen und Grafiken sind auf Rundungsdifferenzen zurückzuführen.
Zur leichteren Lesbarkeit wurde die männliche Form gewählt. Frauen und Männer werden in den Texten gleichermaßen angesprochen.
| ERFOLGSZAHLEN in Mio. EUR |
1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 79,5 | 77,3 | -2,8 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -12,3 | -12,4 | 0,9 |
| Provisionsüberschuss | 26,9 | 25,4 | -5,8 |
| Verwaltungsaufwand | -53,0 | -54,3 | 2,4 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 41,2 | 30,5 | -26,0 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 31,7 | 24,7 | -21,9 |
| BILANZZAHLEN in Mio. EUR |
31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
| Bilanzsumme | 7.063,4 | 7.099,9 | 0,5 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 4.920,1 | 4.984,2 | 1,3 |
| Primäreinlagen | 5.109,8 | 5.120,0 | 0,2 |
| – hiervon Spareinlagen | 1.629,8 | 1.595,5 | -2,1 |
| – hiervon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital | 758,1 | 763,3 | 0,7 |
| Eigenkapital | 860,2 | 877,1 | 2,0 |
| Betreute Kundengelder | 13.212,1 | 13.009,5 | -1,5 |
| – hiervon Depotvolumen | 8.102,3 | 7.889,5 | -2,6 |
| EIGENMITTEL NACH CRR in Mio. EUR |
31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in %(Pkt) |
| Risikogewichtete Aktiva | 4.883,4 | 4.933,1 | 1,0 |
| Eigenmittel | 599,9 | 597,1 | -0,5 |
| – hiervon hartes Kernkapital (CET1) | 575,6 | 545,8 | -5,2 |
| – hiervon gesamtes Kernkapital (CET1 und AT1) | 575,6 | 545,8 | -5,2 |
| Eigenmittelüberschuss | 209,2 | 171,6 | -18,0 |
| Harte Kernkapitalquote (in %) | 11,8 | 11,1 | -0,7 |
| Gesamtkapitalquote (in %) | 12,3 | 12,1 | -0,2 |
| UNTERNE HMENS KENN ZAHLEN |
31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in %(Pkt) |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 7,3 | 6,1 | -1,2 |
| Return on Assets vor Steuern (Gesamtkapitalrendite) | 0,9 | 0,8 | -0,1 |
| Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) | 48,7 | 55,8 | 7,1 |
| Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) | 29,2 | 16,0 | -13,2 |
| RESS OURCEN |
31.12.2015 | 30.06.2016 | ± |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | 923 | 926 | 3 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 59 | 60 | 1 |
| DIE BKS BANK-AKTIE | 2015 | 1. Halbjahr 2016 | |
| Anzahl Stamm-Stückaktien (ISIN AT0000624705) | 34.236.000 | 34.236.000 | |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien (ISIN AT0000624739) | 1.800.000 | 1.800.000 | |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie (in EUR) | 17,5/15,7 | 17,3/15,3 | |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie (in EUR) | 16,5/14,8 | 16,2/14,5 | |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie (in EUR) | 16,9/15,1 | 16,4/14,6 | |
| Marktkapitalisierung (in Mio. EUR) | 605,8 | 587,8 |
ich begrüße Sie herzlich zum Halbjahresfinanzbericht 2016. Wir blicken auf ein ereignisreiches erstes Halbjahr 2016 zurück. Der überraschend negative Ausgang des Brexit-Referendums, die ungewissen wirtschaftlichen und politischen Folgen daraus sowie die furchtbaren Terroranschläge verunsichern die Menschen in Europa zusehends.
Trotz dieser besorgniserregenden Umstände erwirtschaftete der BKS Bank Konzern im ersten Halbjahr einen respektablen Periodenüberschuss nach Steuern von 24,7 Mio. EUR. Dank unserer umsichtigen Risikopolitik gelang es, die Risikovorsorge auf einem stabilen Niveau von 12,4 Mio. EUR zu halten. Das zinsabhängige Geschäft stand auch in den letzten Monaten gehörig unter Druck. Belastet durch das extrem tiefe Zinsniveau gab der Zinsüberschuss im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,8% auf 77,3 Mio. EUR nach. Der Provisionsüberschuss entwickelte sich angesichts der unsicheren Situation an den Börsen rückläufig und reduzierte sich um -5,8% auf 25,4 Mio. EUR. Hingegen erhöhte sich der Verwaltungsaufwand lediglich um 2,4% auf 54,3 Mio EUR. Dieses gute Ergebnis führen wir auf unsere strenge Kostendisziplin zurück.
Die Bilanzsumme des BKS Bank Konzerns lag mit 7,1 Mrd. EUR auf dem Niveau zum 31. Dezember 2015. Die leichte Konjunkturbelebung im ersten Halbjahr lässt die Nachfrage nach Krediten wieder steigen. Bei den Kundenforderungen vor Risikovorsorge erzielten wir einen Zuwachs von 1,2% auf 5,2 Mrd. EUR. Der gefestigte Primäreinlagenstand in Höhe von 5,1 Mrd. EUR spiegelt das große Vertrauen der Kunden in unser Institut wider.
Eine willkommene Entlastung für unsere Ergebnissituation ist die Neuregelung der Stabilitätsabgabe. Wir sehen in der längst fälligen Änderung der Bankenabgabe, die sich künftig am deutschen Modell mit deutlich geringeren Beiträgen orientieren wird, einen wichtigen Schritt zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Dennoch bleibt mit der geplanten Einmalzahlung in Höhe von 1 Milliarde EUR, die wir Banken zu leisten haben, ein bitterer Beigeschmack. Hingegen sehen wir in der emotional geführten Diskussion über Bankomatgebühren keinen Mehrwert. Die Bereitstellung der Infrastruktur zur Bargeldbehebung kostet sehr viel Geld. Daher muss es zulässig sein, über die Verrechnung eines möglichen Kostenersatzes nachdenken zu dürfen. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass wir keine Gebühren für Bankomatbehebungen verrechnen und derzeit auch nicht planen, eine solche Gebühr einzuführen.
Darüber hinaus konnten wir im ersten Halbjahr auch eine Reihe von nichtfinanziellen Erfolgen verbuchen. Wir haben Sie an dieser Stelle schon ausführlich über die geplante Verschmelzung unserer kroatischen Bankentochter mit der BKS Bank AG informiert. Ich freue mich Ihnen bekanntgeben zu dürfen, dass wir nun einen sehr wichtigen Meilenstein erreicht haben: Sowohl die kroatische Nationalbank als auch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) erteilten uns die Genehmigung für die geplante Fusion. Wir sind bislang die einzige Bank in Europa, die eine grenzüberschreitende Verschmelzung eines kroatischen mit einem österreichischen Bankinstitut durchführen wird.
Ein weiteres Highlight war die Aufnahme der BKS Bank-Stammaktie in den Nachhaltigkeitsindex VÖNIX der Wiener Börse. Damit zählt die BKS Bank zu den besten Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit in Österreich. Zudem feiern wir im Herbst unser 30-jähriges Börsejubiläum, das wir mit einer Reihe von Veranstaltungen begehen werden.
Im Frühjahr haben wir die Zufriedenheit unserer Privat- und Firmenkunden erhoben. Ich freue mich sehr, dass die Gesamtzufriedenheit mit der Note 1,7 auf einer 5-stelligen Skala bewertet wurde. Unabhängig davon, sind wir im Mai 2016 mit dem FMVÖ-Recommender-Award für "hervorragende Kundenorientierung" in der Kategorie "Regionalbanken" ausgezeichnet worden. Die hohe Zufriedenheit unserer Kunden zeigt, dass wir mit unserer hohen Beratungsqualität auf dem richtigen Weg sind.
Im Herbst 2016 planen wir, eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Zwar sind wir mit unserer momentanen Eigenmittelausstattung - die Eigenmittelquote beträgt 12,1% und die harte Kernkapitalquote beläuft sich auf 11,1% - zufrieden, dennoch ist es uns wichtig, die Weichen für die Zukunft rechtzeitig zu stellen. Mit der geplanten Kapitalerhöhung wollen wir den Kärntner Wirtschaftsstandort mit der Zurverfügstellung von Krediten stärken sowie unsere geplante Expansion in Wien und auf den Auslandsmärkten vorantreiben.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag Großartiges für unsere Kunden, Aktionäre und Geschäftspartner. Ich möchte mich ganz herzlich für das Engagement bedanken.
Vorstandsvorsitzende
Dr. Herta Stockbauer Klagenfurt, am 23. August 2016
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem jüngsten Bericht die Prognosen für die Entwicklung der Weltwirtschaft abermals gesenkt. Als Grund dafür wurde vor allem der "Brexit", also das künftige Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU), genannt. Im laufenden Jahr soll die Weltwirtschaft demnach nur noch mit etwa 3,1% wachsen. Auch die Prognose für das Jahr 2017 wurde von 3,5% auf 3,4% zurückgenommen. Aufgrund der hohen Unsicherheit sei es jedoch auch denkbar, dass das tatsächliche Wachstum sogar noch schwächer ausfallen könnte. Als weitere Risiken nannte der IWF vor allem die ungelösten Probleme im europäischen Bankensystem, insbesondere in Italien und Portugal, fehlende Strukturreformen, zunehmenden Protektionismus, die Flüchtlingskrise, geopolitische Verwerfungen sowie den Terrorismus.
Die Entwicklung der US-Wirtschaft kann kurz und knapp wie folgt zusammengefasst werden: "nachlassend, aber äußerst stabil". Für das zweite Quartal zeichnet sich derzeit eine im Vergleich zum Vorquartal etwas stärkere Wachstumsdynamik ab. Vor allem vom privaten Konsum ist mit einem spürbaren positiven Wachstumsbeitrag zu rechnen. Bei Unternehmensinvestitionen wird hingegen nur ein marginales Plus erwartet. Besser als erwartet haben sich zuletzt auch wichtige Stimmungsindikatoren entwickelt. Das Verbrauchervertrauen erreichte mit 98 Punkten ein neues Jahreshoch, und der nationale Einkaufsmanagerindex ISM für das verarbeitende Gewerbe verbesserte sich auf 53,2 Punkte, den höchsten Stand seit Februar 2015.
Wenig überraschend sollte vor allem die britische Wirtschaft am stärksten von dem Brexit-Votum betroffen sein. Der IWF rechnet damit, dass das britische Wirtschaftswachstum heuer um 0,2%-Punkte auf 1,7% nachlassen wird. Manche Marktteilnehmer erwarten sogar, dass die britische Wirtschaft in eine leichte Rezession schlittern könnte. Für Europa sollten die Folgen etwas moderater ausfallen. Der direkte wirtschaftliche Einfluss Großbritanniens auf Europa ist überschaubar. Europäische Unternehmen mit umfangreichen Aktivitäten und Vermögenswerten in Großbritannien werden ihre Investitionen voraussichtlich drosseln, bis Klarheit über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU herrscht. Auch der Handel könnte belastet werden. Als größte Gefahr für die EU werden weniger die wirtschaftlichen Folgen des Brexit-Referendums gesehen als vielmehr die Gefahr der zunehmenden Euro-Skeptiker, die Bedenken über das EU-Projekt schüren.
Die heimische Wirtschaft kam in den letzten Jahren nicht recht in Schwung und hinkte der Entwicklung in anderen EU-Ländern hinterher. Im letzten Jahr stieg das Wachstum zwar von 0,4 Prozent auf 0,9 Prozent, lag aber nach Berechnungen der Statistik Austria erneut unter dem eigenen 20-Jahres-Schnitt. Im ersten Halbjahr hat sich die Wirtschaft deutlich dynamischer entwickelt als erwartet. Die Konsumausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte haben aufgrund von Sondereffekten in der ersten Jahreshälfte nachgezogen und auch die Investitionstätigkeit verzeichnet einen Trend nach oben. Vor allem die Baubranche dürfte durch die steigende Nachfrage nach Wohnraum profitieren. Für 2016 und 2017 erwartet das Institut für höhere Studien (IHS) ein BIP-Wachstum von 1,4%, wobei der Brexit die Wirtschaftsleistung um 0,5% bremsen dürfte. Die Lage am Arbeitmarkt bleibt weiterhin angespannt. Zwar konnte das Beschäftigungsvolumen ausgebaut werden, allerdings reichte der Zuwachs nicht aus, das größere Angebot an Arbeitskräften zu kompensieren. Die Arbeitslosenquote erreichte nach Eurostat 6,1% (Wert Mai 2016) und nach der nationalen Berechnungsmethode 8,1%.
Im vergangenen März hatte EZB-Chef Mario Draghi den Kurs der Notenbank nochmals verschärft: Im Kampf gegen die zu niedrige Inflation wurde der Leitzins um fünf Basispunkte auf das Rekordtief von 0,0% gesenkt. Des Weiteren wurde der Einlagenzins für Banken bei der EZB um weitere 0,1% auf nunmehr -0,4% reduziert. Das Volumen des monatlichen Anleiheankaufprogramms wurde auf 80 Mrd. EUR ausgeweitet. Zudem wurden nun auch Unternehmensanleihen in die Riege der von der EZB erworbenen Wertpapiere aufgenommen. Es wird erwartet, dass die EZB aufgrund des Brexit-Votums ihre Geldpolitik weiter lockern wird. Eine erneute Senkung des Einlagensatzes sowie die Verlängerung des Wertpapierankaufprogrammes über den März 2017 hinaus halten viele Marktbeobachter als wahrscheinlich.
Der US-Dollar wertete im Vergleich zum Euro in der ersten Jahreshälfte etwas ab. Eigentlich wurde aufgrund einer restriktiveren Zinspolitik erwartet, dass die US-Notenbank Fed langsam die Zinsen erhöhen wird. Das hätte dann in weiterer Folge zu einem stärkeren Dollar führen sollen. Dazu kam es nicht. Der Leitzins liegt in den USA immer noch bei 0,5% und das Verhältnis EUR/USD legte von rund 1,09 USD je EUR zum Jahresbeginn bis zum 30. Juni 2016 auf rund 1,11 USD je EUR zu. Ähnlich verlief die Entwicklung des Euro zum Schweizer Franken. Bis zum Brexit-Votum wertete der Euro im Vergleich zum Schweizer Franken von 1,09 CHF je EUR auf 1,11 CHF je EUR auf. Am Tag nach der Brexit-Entscheidung fiel das Verhältnis auf 1,08 CHF je EUR. Die für unser Haus wichtige Kroatische Kuna wertete im Jahresverlauf zum Euro leicht auf und notierte per Ende Juni mit 7,53 HRK je EUR nach 7,65 HRK je EUR zu Jahresbeginn.
Die internationalen Aktienmärkte entwickelten sich im heurigen Jahr bisweilen sehr schwankungsintensiv mit negativer Tendenz. Bereits der Jahresbeginn verlief äußerst schwach. Belastet wurden die Märkte zu diesem Zeitpunkt vor allem durch Verkäufe von Staatsfonds ölexportierender Länder, um deren Staatsbudgets zu stabilisieren. Der deutsche Leitindex DAX erlebte den schlechtesten Jahresstart seiner Geschichte und hat im Januar rund -8,8% eingebüßt. Der Dow Jones Index verlor rund 6,35% (in USD). Dieser Abwärtstrend setzte sich bis Mitte Februar fort. Ab dann erholten sich die Märkte deutlich, blieben aber insgesamt immer noch negativ. Hervorgerufen von der Unsicherheit rund um das Votum in Großbritannien nahm im Juni die Schwankungsintensität wieder deutlich zu. Vor allem für europäische und japanische Aktien verlief das erste Halbjahr insgesamt schwach.
Der deutsche Aktienindex DAX lag per 30. Juni 2016 rund 9,9% im Minus. Österreichische Aktien verloren im selben Zeitraum rund 11,4%. Der breit aufgestellte Stoxx Europe 600 Index verlor rund 7,8%. Japanische Aktien verloren (in Yen) sogar rund 18,6%. Etwas besser lief es für US Aktien. Der S&P 500 legte im ersten Halbjahr rund 3,8% zu. Der Dow Jones Industrial Index verteuerte sich um rund 4,3%. Kursverluste in Höhe von rund 2,6% gab es hingegen für die Technologiebörse NASDAQ, alle US-Werte sind in US-Dollar angegeben. Der weltweite Aktienindex MSCI World gab im Berichtszeitraum aus Sicht eines Euro-Investors um rund 2,8% nach.
Die Marktkapitalisierung der BKS Bank lag Ende Juni bei 587,8 Mio. EUR nach 605,8 Mio. EUR per 31. Dezember 2015.
Zu Jahresbeginn setzte sich der Abwärtstrend bei Rohstoffen weiter fort. Erst ab Mitte Februar konnten sich Rohstoffe im weiteren Jahresverlauf deutlich erholen.
Der Ölpreis (Brent) erreichte per 30. Juni 2016 wieder einen Stand von 49,68 USD/Barrel nach 37,28 USD/Barrel per 31. Dezember 2015 und verzeichnete im ersten Halbjahr 2016 somit einen Anstieg von 33,4%. Das Brexit-Referendum hat erwartungsgemäß keine direkte Auswirkung auf den Ölpreis, indirekt könnte sich aber eine möglicherweise länger anhaltende Phase der Risikoscheu an den Finanzmärkten tendenziell dämpfend auf die Ölpreise auswirken. Auf der anderen Seite geht die US-Ölproduktion weiter zurück. Das Überangebot am globalen Ölmarkt sollte im Jahresverlauf somit weiter abgebaut werden. Ab Jahresende bzw. im nächsten Jahr könnte sich Rohöl daher nachhaltig verteuern.
Gold und Silber erstrahlen zurzeit im neuen Glanz. Gold verteuerte sich 2016 bisher um gut ein Viertel und lag Ende Juni 2016 bei 1.322,2 USD pro Unze. Silber gewann rund +35,1% und stand zum Juniultimo 2016 bei 18,7 USD pro Unze. Es ist zu erwarten, dass die Notenbankpolitik rund um den Globus weiter expansiv bleiben wird, was den Goldpreis weiter stützen sollte. Nehmen die politischen und ökonomischen Unsicherheiten weiter zu, ist anzunehmen, dass Anleger in die Krisenwährung Gold umschichten werden. Grundsätzlich erwartet der Markt jedoch, dass sich der Goldpreis in den nächsten Monaten mit Schwankungen seitwärts bewegen wird.
Der für die Konzernanalyse maßgebende Konsolidierungskreis der BKS Bank enthielt Ende Juni 20 Kredit- und Finanzinstitute sowie Unternehmen mit banknahen Hilfsdiensten, darunter die in- und ausländischen Leasinggesellschaften sowie die Drei Banken Versicherungsagentur GmbH.
Die nachstehende Übersicht visualisiert jene Unternehmen, die gemäß den internationalen Rechnungslegungsrichtlinien dem BKS Bank Konzern zuzuordnen sind. Die Einbeziehung von verbundenen Unternehmen erfolgt auf Basis konzerneinheitlicher Wesentlichkeitsbestimmungen sowie qualitativer Parameter. Zu den Wesentlichkeitskriterien zählen vor allem die Bilanzsumme von Tochterunternehmen, das anteilige Eigenkapital bei assoziierten Unternehmen sowie die Mitarbeiteranzahl der jeweiligen Gesellschaft.
| BKS Bank AG, | BKS-Leasing Gesellschaft | BKS-leasing d.o.o., |
|---|---|---|
| Klagenfurt | m.b.H., Klagenfurt | Ljubljana |
| BKS-leasing Croatia d.o.o., | BKS Bank d.d., | BKS-Leasing s.r.o., |
| Zagreb | Rijeka | Bratislava |
| Oberbank AG, Linz |
Bank für Tirol und Vorarl berg Aktiengesellschaft, Innsbruck |
Drei Banken Versicherungsagentur GmbH, Linz |
| ALPENLÄNDISCHE GARANTIE - GESELL SCHAFT m.b.H., Linz |
| BKS Zentrale-Errichtungs u. Vermietungsgesellschaft m.b.H., Klagenfurt |
Immobilien Errichtungs- u. Vermietungsgesellschaft m.b.H. & Co. KG, Klagenfurt |
IEV Immobilien GmbH, Klagenfurt |
|---|---|---|
| VBG-CH Verwaltungs und Beteiligungs GmbH, Klagenfurt |
LVM Beteiligungs Gesellschaft m.b.H., Wien |
BKS Service GmbH, Klagenfurt |
| BKS Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Klagenfurt |
BKS Hybrid alpha GmbH, Klagenfurt |
BKS Hybrid beta GmbH, Klagenfurt |
| BKS 2000 – Beteiligungs verwaltungsgesellschaft mbH, Klagenfurt |
Der Vollkonsolidierungskreis des BKS Bank Konzerns enthält neben der BKS Bank AG 15 Kredit- und Finanzinstitute und Unternehmen mit banknahen Hilfsdiensten, die von der BKS Bank AG beherrscht werden. Grundlage des vorliegenden Jahresabschlusses sind konzerneinheitlich aufgestellte Einzelabschlüsse aller vollkonsolidierten Unternehmen. Bei den drei gemäß IAS 28 at Equity einbezogenen Unternehmen werden die Beteiligungsbuchwerte dem sich ändernden Reinvermögen des Beteiligungsunternehmens angepasst.
Im zweiten Quartal 2016 wurde die Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft über Zwischenschritte in die Drei Banken Versicherungsagentur GmbH umgewandelt. Zuvor wurden die Verpflichtungen aus dem Versicherungsbestand dieser Gesellschaft per Jahresbeginn an die Generali Versicherung AG übertragen.
Die Drei Banken Versicherungsagentur GmbH wird ebenso wie die Schwesterbanken Oberbank und Bank für Tirol und Vorarlberg at Equity einbezogen. Die BKS Bank hielt zum Juniultimo 2016 an diesen Kreditinstituten mit 16,5% bzw. 15,0% zwar jeweils weniger als 20% der Stimmrechtsanteile, die Ausübung der Stimmrechte wird aber durch Syndikatsverträge bestimmt. Diese eröffnen die Möglichkeit, finanz- und geschäftspolitische Entscheidungen dieser Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzubestimmen, ohne jedoch beherrschenden Einfluss auszuüben. Die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. (ALGAR) wird quotenkonsolidiert. Diese Beteiligung ist gemäß IFRS 11 als gemeinschaftliche Tätigkeit einzustufen.
Die sonstigen, überwiegend dem Immobilienbereich zugeordneten vollkonsolidierten Gesellschaften leisten vorwiegend bankbezogene Hilfsdienste. Alle übrigen Unternehmensanteile werden im "Available-for-Sale"-Bestand geführt.
Die Bilanzsumme des BKS Bank Konzerns lag zum 30. Juni 2016 mit 7,1 Mrd. EUR auf dem Niveau zum 31. Dezember 2015. Die Kundenforderungen erhöhten sich um erfreuliche 63,2 Mio. (+1,2%) auf 5.177,1 Mio. EUR. Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich hingegen um 40,9 Mio. EUR (-11,2%) auf 323,0 Mio. EUR. Die Risikovorsorge zu Kundenforderungen, die zum Ultimo 2015 einen Stand von 193,7 Mio. EUR aufwies, verringerte sich marginal auf 192,9 Mio. EUR. Die finanziellen Vermögenswerte veränderten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 nur geringfügig und wiesen per 30. Juni 2016 einen Stand von 1,4 Mrd. EUR auf.
Das Kreditgeschäft entwickelte sich vor allem im zweiten Quartal 2016 sehr positiv. Sowohl im Privatkundensegment (+2,7%) als auch im Firmenkundengeschäft (+0,8%) verzeichneten wir Zuwächse bei den Finanzierungen. Das Neugeschäftsvolumen kompensierte nicht nur die Kreditrückführungen, sondern ermöglichte auch ein Wachstum um 63,2 Mio. EUR. Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich dieser Trend im weiteren Jahresverlauf fortsetzt. Der Rückgang der Forderungen gegenüber Kreditinstituten (-11,2%) auf 323,0 Mio. EUR resultierte vornehmlich aus stichtagsbedingten geringeren Veranlagungen von Liquiditätsüberschüssen. Von der italienischen Bankenkrise sind wir nur im sehr geringen Ausmaß betroffen. Lediglich 30 Mio. EUR oder 9,3% der gesamten Forderungen an Kreditinstitute entfielen Ende Juni auf italienische Kreditinstitute, mittlerweile hat sich dieser Betrag weiter reduziert.
Unsere Bemühungen, den Fremdwährungsanteil an den Finanzierungen kontinuierlich zu reduzieren, zeigen Wirkung: Die Fremdwährungsquote (FX-Quote) verringerte sich abermals und betrug 5,3% per 30. Juni 2016 nach 6,3% zum Jahresultimo 2015. Für das Gesamtjahr peilen wir eine FX-Quote von 4,0% an und sind daher gut auf Zielkurs.
Das Leasinggeschäft unserer österreichischen BKS-Leasing Gesellschaft m.b.H. lag mit einem Volumen von 163,0 Mio. EUR per 30. Juni 2016 unter den Erwartungen. Obwohl Leasingfinanzierungen derzeit am Markt stärker nachgefragt werden, konnten wir von diesem Trend noch nicht ausreichend profitieren. Wir haben daher ein Projekt ins Leben gerufen, um unsere österreichische Leasinggesellschaft besser am Markt zu positionieren. Ziel ist es, vor allem im KFZ-Bereich kräftig zu wachsen. Unsere ausländischen Leasinggesellschaften entwickelten sich hingegen sehr positiv. Das Barwertvolumen der drei Leasinggesellschaften in Slowenien, in der Slowakischen Republik und in Kroatien belief sich per Ende Juni 2016 auf 148,5 Mio. EUR, ein Plus von 3,4% im Vergleich zum Jahresende 2015.
Die BKS Bank d.d. mit Sitz in Rijeka entwickelte sich im ersten Halbjahr 2016 sehr gut. Der Forderungsstand legte um 10,1 Mio. EUR auf 167,2 Mio. EUR zu. Wie bereits mehrfach berichtet, planen wir, die BKS Bank d.d. mit der BKS Bank AG im Herbst zu fusionieren.
Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere sind ein wichtiger Steuerungsfaktor zur Einhaltung der gesetzlichen Liquiditätsbestimmungen. Allerdings ist es in Zeiten negativer Zinsen schwierig, geeignete Investitionen zu finden. Die Benchmarkrendite 10-jähriger deutscher Bundesanleihen drehte erstmalig in den Negativbereich und lag Ende Juni 2016 bei unglaublichen -0,17%.
Die Finanziellen Vermögenswerte "at Fair Value through Profit or Loss" verringerten sich im ersten Halbjahr 2016 durch planmäßige Tilgungen um 7,2 Mio. EUR (-6,3%) auf 107,6 Mio. EUR. Investitionen im Available-for-Sale-Bereich (AfS) in Höhe von 9,0 Mio. EUR führten zu einer Bestandserhöhung auf 175,8 Mio. EUR. Die Held-to-Maturity-Position (HtM) reduzierte sich per Saldo um 2,2% auf 708,7 Mio. EUR.
Die Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresultimo um 3,1% auf 452,4 Mio. EUR. Der Zuwachs resultierte aus der Zuführung des Periodenergebnisses der at Equity einbezogenen Unternehmen, vornehmlich unserer Schwesterbanken Oberbank und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft.
Der Stand der Primäreinlagen erhöhte sich um 10,2 Mio. EUR auf 5,1 Mrd. per 30. Juni 2016. Der Zuwachs stammt einmal mehr aus der Position "Sonstige Verbindlichkeiten", in der die Sicht- und Termineinlagen unser Privat- und Firmenkunden ausgewiesen werden. Insgesamt erhöhten sich die Sonstigen Verbindlichkeiten um 39,4 Mio. EUR (+1,4%) auf 2.761,2 Mio. EUR. Nach wie vor großer Beliebtheit erfreut sich unser "Mein Geld-Konto", in der ersten Jahreshälfte legte das Volumen um 14,4 Mio. EUR auf 233,2 Mio. EUR zu.
Bei den Spareinlagen verzeichneten wir hingegen Abflüsse in Höhe von 34,3 Mio. EUR und erreichten einen Stand von 1,6 Mrd. EUR, ein Minus von 2,1% im Vergleich zum Dezemberstand 2015. Wenn man jedoch in Betracht zieht, dass klassische Sparprodukte aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus weiter an Attraktivität verlieren, ist das dennoch ein respektabler Wert.
Die verbrieften Verbindlichkeiten reduzierten sich im bisherigen Jahresverlauf um 0,9% auf 571,0 Mio. EUR. Die extreme Niedrigzinsphase macht es schwierig, planmäßige Tilgungen durch Neuemissionen zu kompensieren. Es freut uns daher umso mehr, dass die im Jänner 2016 begebene BKS Bank Stufenzins Obligation 2016-2025/1, deren jährliche Verzinsung sukzessive von 0,75% auf 3,0% angehoben wird, von unseren Kunden gut angenommen wurde. Zur Stärkung des Nachrangkapitals haben wir im April 2016 eine Nachrangobligation mit einer Laufzeit von acht Jahren und einer Bruttorendite von 2,75% begeben. Dank der erfolgreichen Platzierung stieg das Nachrangkapital um 5,8% auf 192,3 Mio. EUR.
Die Position Eigenkapital erhöhte sich im ersten Halbjahr um 16,9 Mio. EUR auf 877,1 Mio. EUR. Der Anstieg beruht vornehmlich auf der Zuschreibung des Periodenergebnisses. Berücksichtigt wurden auch direkt im Kapital erfasste Erträge und Aufwendungen. Das gezeichnete Kapital blieb mit EUR 72,1 Mio. unverändert.
Das Eigenmittelerfordernis wird in unserem Haus anhand der Vorgaben des Standardansatzes ermittelt. Die Eigenmittelgestionierung spiegelte die konservative und proaktive Geschäftsstrategie der BKS Bank wider. Das für die Bankensteuerung essentiell wichtige harte Kernkapital verringerte sich aufgrund höherer Abzugsposten, die auch aus auslaufenden Übergangsbestimmungen resultieren, um 5,2% auf 545,8 Mio. EUR. Die harte Kernkapitalquote gab um 72 Basispunkte auf 11,1% nach.
Unter Einrechnung des Ergänzungskapitals in Höhe von 51,3 Mio. EUR wies unser Institut zum 30. Juni 2016 einen Eigenmittelbestand von 597,1 Mio. EUR auf. Die Eigenmittelquote in Höhe von 12,1% konnte auf einem hohen Niveau gehalten werden. Der Eigenmittelüberschuss belief sich zum Juniultimo auf 171,6 Mio. EUR. Da dieser Halbjahresfinanzbericht keiner Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer unterzogen wird, konnte der erwirtschaftete Periodenüberschuss aus dem ersten Halbjahr nicht den Eigenmittel zugerechnet werden.
Im Herbst 2016 planen wir, eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Wir wollen damit die Weichen für die Zukunft rechtzeitig stellen und unsere Kapitalausstattung nachhaltig stärken. Unsere Syndikatspartner haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert, bei der geplanten Kapitalerhöhung mitzuziehen. Wir erwarten uns einen Emissionserlös von rund 50 Mio. EUR.
Die Verschuldungsquote (Leverage-Ratio) lag Ende Juni 2016 mit 7,7% deutlich über der regulatorischen Anforderung von 3%. Die Leverage-Ratio misst das Verhältnis des Kernkapitals zu den nicht risikogewichteten Aktiva inklusive außerbilanzieller Geschäfte.
| in Mio. EUR | 31.12.2014 | 31.12.2015 | 30.06.2016 |
|---|---|---|---|
| Grundkapital | 71,4 | 71,0 | 70,6 |
| Rücklagen abzügl. immaterielle Vermögensgegenstände | 714,5 | 748,0 | 748,5 |
| Abzugsposten | -242,2 | -243,4 | -273,4 |
| Hartes Kernkapital (CET1) | 543,7 | 575,6 | 545,8 |
| Harte Kernkapitalquote | 11,2% | 11,8% | 11,1% |
| Hybridkapital | 32,0 | 28,0 | 24,0 |
| Additional Tier 1-Kapital | 0 | 23,4 | 23,4 |
| Abzugsposten | -32,0 | -51,4 | -47,4 |
| Zusätzliches Kernkapital | - | - | - |
| Kernkapital (CET1 + AT1) | 543,7 | 575,6 | 545,8 |
| Kernkapitalquote | 11,2% | 11,8% | 11,1% |
| Posten und Instrumente des Ergänzungskapitals | 117,8 | 114,7 | 125,8 |
| Abzugsposten | -80,6 | -90,4 | -74,5 |
| Ergänzungskapital | 37,2 | 24,3 | 51,3 |
| Eigenmittel insgesamt | 580,9 | 599,9 | 597,1 |
| Eigenmittelquote | 12,0% | 12,3% | 12,1% |
| Bemessungsgrundlage | 4.846,6 | 4.883,4 | 4.933,1 |
| Eigenmittelüberschuss | 193,2 | 209,2 | 171,6 |
Die BKS Bank erwirtschaftete einen Periodenüberschuss nach Steuern in Höhe von 24,7 Mio. EUR. Zwar konnten wir damit an den exzellenten Vorjahreswert von 31,7 Mio. EUR nicht anknüpfen, wir sind jedoch angesichts des schwierigen Umfeldes mit dem Periodenergebnis zufrieden. Mit 16,2 Mio. EUR war das Ergebnis im zweiten Quartal fast doppelt so hoch wie im Quartal zuvor. Der Ergebnisrückgang im ersten Quartal 2016 war primär auf die hohen aufsichtsrechtlichen Kosten zurückzuführen, daher erwarten wir, dass wir diesen Aufwärtstrend bis zum Jahresende 2016 fortsetzen können.
Der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge gab aufgrund der angespannten Zinssituation neuerlich nach und belief sich auf 77,3 Mio. EUR nach 79,5 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2015. Der Rückgang im Ausmaß von 2,8% hielt sich dank der geringeren Zinsaufwendungen (-7,0 Mio. EUR bzw. -24,8%) in engen Grenzen. Dennoch ist es nicht gelungen, die Einbußen in den Zinserträgen zu kompensieren. Zudem hält der Druck auf die Margen weiterhin an: Die Finanzierungsmarge flachte weiter ab und betrug Ende Juni 2016 nur noch 1,85%. Die Einlagenmarge verschlechtere sich auf -0,05%. Erfreulich war hingegen die Entwicklung des Ergebnisses aus at Equity bewerteten Unternehmen. In dieser Position erzielten wir einen Zuwachs von 5,5% auf 15,9 Mio. EUR.
Unsere konservative Risikopolitik und die Bereitschaft, Risiken konsequent entgegenzutreten, bewährten sich auch im ersten Halbjahr 2016. Die Risikovorsorge blieb im Vergleich zum Juni 2015 mit 12,4 Mio. EUR nahezu unverändert. Die entspannte Risikosituation zeigt sich auch in einer ausgezeichneten Risk-Earnings-Ratio in Höhe von 16,0%.
Im Provisionsgeschäft erzielten wir einen Überschuss von 25,4 Mio. EUR, das ist im Vergleich zum 30. Juni 2015 ein Rückgang von 1,6 Mio. EUR (-5,8%). Die Einbußen resultierten vornehmlich aus dem zögerlich gelaufenen Wertpapiergeschäft im ersten Halbjahr 2016. Anleger sind aufgrund der hohen Volatilität an den Börsen sehr zurückhaltend, das spiegelt sich in niedrigeren Erträgen wider. Per 30. Juni 2016 wurden Erträge aus dem
Wertpapiergeschäft in Höhe von 6,9 Mio. EUR erzielt, ein Rückgang von 0,6 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreswert. In der Filiale Slowenien konnten wir durch die Übernahme von Wertpapierkunden der Firma Perspektiva das Wertpapiergeschäft ausbauen. Insgesamt haben wir 250 Depots mit einem Wertpapiervolumen von rund 100 Mio. EUR übernommen. Daraus sollten sich Impulse für das Wertpapiergeschäft im zweiten Halbjahr ergeben.
Die Erträge im Zahlungsverkehrsgeschäft entwickelten sich positiv. Unsere Anstrengungen, Sales Spezialisten im Geschäftsfeld Zahlungsverkehr zu etablieren, zeigen positive Ergebnisse. Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode konnten die Erträge im Zahlungsverkehr um 3,7% auf 11,0 Mio. EUR gesteigert werden.
Die Provisionen im Kreditgeschäft gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht zurück. Erträge von 7,3 Mio. EUR zum ersten Halbjahr 2016 sind dennoch ein sehr gutes Ergebnis und ein Zeichen unseres ausgeprägten Ertragsbewusstseins und unserer konsequenten Verrechnungsdisziplin.
Im Devisengeschäft verzeichneten wir Ertragsrückgänge im Ausmaß von 1,0 Mio. EUR. Der Rückgang war nicht überraschend, da wir im Vorjahr durch die Aufhebung der Mindestkursbindung des Schweizer Franken an den Euro deutlich höhere Erträge in diesem Bereich erzielten.
Das Ergebnis aus den Finanziellen Vermögenswerten hat sich Ende Juni 2016 aufgrund von Bewertungen leicht ins Minus gedreht und betrug -0,2 Mio. EUR. Zudem haben wir wegen der unsicheren Entwicklung an den Börsen defensiver Investments getätigt und dadurch auch weniger Erträge erwirtschaftet.
Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich im Vorjahresvergleich lediglich um 2,4% auf 54,3 Mio. Der geringe Anstieg ist unserem strikten Kostenmanagement geschuldet. Zudem tätigen wir Investitionen sehr zurückhaltend. Der größte Anteil im Verwaltungsaufwand entfällt auf den Personalaufwand, der mit 36,0 Mio. EUR im Vergleich zum Juniultimo 2015 leicht zunahm. Die Steigerung ist primär auf die Anhebung der kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um durchschnittlich 1,2% zurückzuführen. Generell gehen wir bei der Besetzung von freigewordenen Stellen defensiv vor. Mit Stichtag 30. Juni 2016 beschäftigen wir – gerechnet nach Personaljahren – konzernweit 926 Mitarbeiter.
Die Sachaufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 15,0 Mio EUR um 4,8% über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Die Steigerung ergab sich durch höhere Aufwendungen im IT-Bereich und im Gebäudemanagement. Die Abschreibungen gingen auf 3,3 Mio. EUR zurück, ein Minus von 1,4% im Vergleich zum Vorjahreswert.
Das sonstige betriebliche Ergebnis zeigt eindrucksvoll, welche Belastungen die Banken zu tragen haben. Das negative Ergebnis von Juni 2015 verschlechterte sich um weitere 2,7 Mio. EUR und belief sich im Berichtszeitraum auf -6,3 Mio. EUR. Die Gründe für die Verschlechterung liegen zum einen in den Aufwendungen für den Abwicklungs- und Einlagensicherungsfonds, die bereits in der ersten Jahreshälfte ausgewiesen werden müssen, und zum anderen in den anteiligen Aufwendungen für die Stabilitätsabgabe.
Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der den internen Managementsystemen zugrunde liegenden Organisationsstruktur des Konzerns und gliedert sich in die drei Segmente Firmenkunden, Privatkunden und Financial Markets. Der Erfolg jedes einzelnen Segments wird auf Basis des Ergebnisses vor Steuern sowie der Kennziffern Eigenkapitalrendite (ROE), Cost-Income-Ratio (CIR) sowie Risk-Earnings-Ratio (RER) ermittelt. Die Eigenkapitalrendite wird anhand der Relation des Jahresüberschusses zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital berechnet und gibt an, wie sich das im Segment eingesetzte Kapital verzinst hat. Die Kapitalallokation wird nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten vorgenommen. Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode und auf Basis eines umfassenden Liquiditätskostenverrechnungssystems. Die angefallenen Betriebsaufwendungen werden verursachungsgerecht den einzelnen Unternehmensbereichen zugerechnet. Der Strukturbeitrag wird dem Segment Financial Markets zugeordnet.
Zur besseren Steuerung der Vertriebsaktivitäten setzen wir überdies seit Sommer 2015 ein professionelles Vertriebscockpit als wesentlichen Baustein einer modernen Vertriebsarchitektur ein. Es unterstützt die Selbststeuerung, fördert die Eigenverantwortung und zeigt anhand segmentspezifischer Steuerungskennzahlen den Grad der Zielerreichung an.
Im Segment Firmenkunden wurden Ende Juni rund 18.300 Firmenkunden betreut. In der ursprünglich als reine Firmenkundenbank konzipierten BKS Bank hat dieser Geschäftsbereich seit 1922 die längste Tradition und stellt nach wie vor die wichtigste Unternehmenssäule dar. Neben sämtlichen Ertrags- und Aufwandskomponenten der BKS Bank AG aus dem Firmenkundengeschäft werden diesem Segment auch die Erträge und Aufwendungen der kroatischen BKS Bank d.d. sowie der Leasinggesellschaften, soweit sie im Geschäft mit Unternehmen erzielt werden, zugeordnet.
| 1. Halbjahr 2015 |
1. Halbjahr 2016 |
|
|---|---|---|
| ROE | 9,5% | 6,8% |
| CIR | 13,3% | 14,3% |
| RER | - | 0,2% |
Eine detaillierte Darstellung der Segmente finden Sie auf Seite 47.
In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld verlief die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten zufriedenstellend. Die eingesetzte Konjunkturbelebung wirkte sich positiv auf die Nachfrage bei Krediten aus. Die Ausleihungen an Firmenkunden verzeichneten einen leichten Anstieg um 0,8% auf 4,0 Mrd. EUR, nachdem sie im ersten Quartal noch leicht rückläufig waren. Für unsere Firmenkunden sind wir nicht nur im Bereich der Finanzierungen ein verlässlicher Ansprechpartner, sondern immer mehr Unternehmer vertrauen uns auch in Sachen Veranlagung. Im Bereich der Sonstigen Verbindlichkeiten, zu denen die Sicht- und Termineinlagen zählen, konnten wir um 1,7% bzw. um 32,3 Mio. EUR auf 2,0 Mrd. EUR zulegen.
Der Zinsüberschuss gab gegenüber der vorjährigen Vergleichsperiode um 2,1% auf 41,5 Mio. EUR nach. In Zeiten extrem tiefer Zinsen und zunehmenden Drucks auf die Margen ist das Ergebnis im Zinsgeschäft durchaus positiv zu werten. Dank unserer Anstrengungen, die Qualität des Kreditportfolios zu verbessern, hat sich die Risikosituation nachhaltig entspannt. Die Risikovorsorgen konnten um rund 1,0 Mio. EUR auf 11,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreswert gesenkt werden. Hingegen ist der Provisionsüberschuss um 8,2% auf 13,6 Mio. EUR zurückgegangen. Im Gegensatz dazu blieb der Verwaltungsaufwand in Höhe von 22,0 Mio. EUR aufgrund unserer strengen Kostendisziplin auf dem niedrigen Niveau vom Vorjahr. Im ersten Halbjahr erzielten wir im Firmenkundensegment ein Periodenergebnis vor Steuern in Höhe von 22,6 Mio. EUR, damit konnten wir jedoch den guten Vorjahreswert in Höhe von 23,7 Mio. EUR nicht erreichen. Das geringere Segmentergebnis spiegelt sich auch in den Steuerungskennzahlen wider. Der Return on Equity gab von 19,1% auf 18,3% nach. Die Cost-Income-Ratio erhöhte sich auf 39,6%, stellt allerdings immer noch einen sehr guten Wert dar. Die Risk-Earnings-Ratio reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode von 28,3% auf sehr gute 26,6%.
Das Privatkundengeschäft mit seiner vergleichsweisen hohen Dichte an Geschäftsstellen ist seit jeher hart umkämpft. Das niedrige Zinsniveau und sinkende Margen belasten die Ertragslage und erhöhen den Konkurrenzdruck. Eine erhebliche Anzahl von Kunden bevorzugt mittlerweile zeit- und ortsunabhängige Bankdienstleistungen.
Aufgrund der hohen Abhängigkeit vom Filialbetrieb ist das Privatkundensegment sehr ressourcen- und kostenintensiv. Gleichzeitig ist es aber unverzichtbar, da es auch in Zeiten historisch tiefer Zinsen eine stabile Refinanzierungsquelle für unser Haus bildet. Mehr als 86% der Spareinlagen und etwa 29% der Sicht- und Termineinlagen, insgesamt daher etwa die Hälfte der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, stammen von Privatkunden. Im Gegenzug wurden etwa 23% aller Kredite – das entspricht einem Volumen von 1,2 Mrd. EUR – an Private vergeben. Im Berichtszeitraum betreuten wir rund 133.000 Privatkunden in der BKS Bank AG, der BKS Bank d.d. sowie in den Leasinggesellschaften des Konzerns.
Im April haben wir erfolgreich die Migration der Online-Banking-Kunden ins neue moderne BKS Bank-Online abgeschlossen. Wir freuen uns sehr, dass unsere Kunden das neue Kundenportal positiv annehmen.
Das Segmentergebnis vor Steuern im Privatkundengeschäft verschlechterte sich im ersten Halbjahr auf unbefriedigende -1,8 Mio. EUR. Für diese bedauerliche Entwicklung gibt es mehrere Gründe: Das extrem niedrige Zinsniveau, das rückläufige Provisionsgeschäft sowie die hohen Kosten wirken sich allesamt negativ auf die Ertragslage in diesem Segment aus. Im Detail hat sich das Ergebnis im Vergleich zum Juni 2015 wie folgt verändert: Der Zinsüberschuss verringerte sich um 0,3 Mio. EUR auf 13,3 Mio. EUR. Hingegen erhöhte sich die Kreditvorsorge um 0,2 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR. Der Provisionsüberschuss gab um -2,7% auf 11,6 Mio. EUR nach, während der Verwaltungsaufwand einen Anstieg um 3,8% auf 26,2 Mio. EUR verzeichnete. Auch die segmentspezifischen Kennzahlen verschlechterten sich: Der Return on Equity betrug -8,7% und die Cost-Income-Ratio stieg auf unerfreuliche 101,9%. Die Risk-Earnings-Ratio legte zwar ebenfalls zu, der Wert in Höhe von 9,9% spiegelt dennoch die sehr gute Risikosituation im Bereich der Privatfinanzierungen wider.
Das Segment Financial Markets bündelt die Ergebnisse aus dem Eigenhandel der BKS Bank AG, den im Eigenbestand gehaltenen Wertpapieren, den Beteiligungen, den Derivaten des Bankbuches, dem Interbankengeschäft und dem Zinsstrukturmanagement.
Der Periodenüberschuss vor Steuern in diesem Segment blieb mit 19,4 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert von 24,3 Mio. EUR. Der Rückgang resultierte vornehmlich aus dem Ergebnis der finanziellen Vermögenswerte, das sich von 2,8 Mio. EUR auf -0,2 Mio. EUR verringerte. Das letztjährige Ergebnis war noch von der sehr guten Stimmung an den Finanzmärkten geprägt. Heuer erzielten wir aufgrund der hohen Volatilität an den Börsen und durch vorsichtigere Investitionstätigkeit weniger Erträge. Zudem konnten wir im Vorjahr positive Entwicklungen an den Börsen für gezielte Verkäufe nutzen. Das schwächere Zinsergebnis im Ausmaß von 21,9 Mio. EUR ist einmal mehr der extrem niedrigen Zinslandschaft geschuldet.
Als stabile Ertragsstützen erwiesen sich im Segment Financial Markets die Ergebnisbeiträge der at Equity einbezogenen Gesellschaften Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft sowie Drei Banken Versicherungsagentur GmbH. Mit 15,9 Mio. EUR verzeichnete diese Position einen Zuwachs von 5,5% im Vergleich zum 30. Juni 2015. Der Verwaltungsaufwand in Höhe von 3,3 Mio. EUR blieb hingegen im Vergleich zur Vorjahresperiode nahezu unverändert.
Die segmentspezifischen Kennzahlen zeigen eine stabile Entwicklung. Der Return on Equity lag per 30. Juni 2016 bei 6,8% nach 9,5% im Vorjahr. Die Cost-Income-Ratio in Höhe von 14,3% blieb nahezu auf dem Niveau des Juniwertes 2015. Die Risk-Earnings-Ratio in Höhe von 0,2% ist weiterhin äußerst gering.
Das Unternehmensbarometer des BKS Bank Konzerns signalisierte per 30. Juni 2016 anhand der Messgrößen Kredit- und Primäreinlagenwachstum, Kosten- und Ergebnisentwicklung insgesamt stimmige Verhältnisse. Demzufolge entwickelten sich auch die wesentlichen operativen Kennzahlen – bedingt durch das gute Ergebnis – insgesamt zufriedenstellend.
Der Return on Equity vor Steuern (ROE) und der Return on Assets vor Steuern (ROA) entwickelten sich zum Juniultimo 2016 leicht rückläufig. Der ROE, der die Eigenkapitalrentabilität ausdrückt, gab aufgrund des geringeren Periodenüberschusses im Vergleich zum Jahresultimo 2015 auf 6,1% nach. Der Return on Assets – diese Kennzahl misst die Gesamtkapitalrentabilität – blieb mit 0,8% hingegen innerhalb der Bandbreite der letzten zwei Wirtschaftsjahre.
Die Risk-Earnings-Ratio entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte 2016 hervorragend. Mit nur 16,0% liegt sie deutlich unter dem Vorjahreswert von 29,2%, da unser Institut im ersten Halbjahr 2016 von gravierenden Wertberichtigungserfordernissen verschont blieb. Hingegen verschlechterte sich die Cost-Income-Ratio von 48,7% (Jahresende 2015) auf 55,8%. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die gestiegenen Aufwendungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Gemäß IFRIC 21 waren die für das Gesamtjahr geplanten Aufwendungen für den nationalen Abwicklungsfonds für Banken in Höhe von 2,2 Mio. EUR sowie für die Einlagensicherung im Ausmaß von 1,6 Mio. EUR bereits zu Jahresbeginn 2016 erfolgswirksam zu erfassen.
Unser Institut verfügt über eine solide Eigenmittelausstattung. Sowohl die harte Kernkapitalquote in Höhe von 11,1% als auch die Eigenmittelquote mit 12,1% weisen gute Werte auf, die deutlich über den gesetzlich geforderten Anforderungen liegen. Im Kapitel "Eigenmittelentwicklung" auf Seite 13 haben wir dazu ausführlich berichtet.
| in% | Ist 2014 | Ist 2015 | Ist 30.06.2016 |
|---|---|---|---|
| Return on Equity vor Steuern | 7,2 | 7,3 | 6,1 |
| Return on Assets vor Steuern | 0,8 | 0,9 | 0,8 |
| Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) | 51,9 | 48,7 | 55,8 |
| Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) | 31,5 | 29,2 | 16,0 |
| harte Kernkapitalquote | 11,2 | 11,8 | 11,1 |
| Eigenmittelquote | 12,0 | 12,3 | 12,1 |
Unser geschäftspolitisches Credo ist die Sicherung der Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der BKS Bank durch Ergebnissteigerungen im Rahmen einer nachhaltigen Wachstumsstrategie. Ein wesentliches Merkmal unserer Geschäftstätigkeit ist die gezielte Übernahme von Risiken mit der Direktive, alle relevanten Risiken, die sich aus dem Bankgeschäft und dem Bankbetrieb ergeben, frühzeitig zu erkennen und durch eine wirksame Risikosteuerung proaktiv zu managen und zu begrenzen. Alle Einzelrisiken sollen dabei permanent und vollständig erfasst werden. Das verfügbare Kapital wird möglichst effizient unter Berücksichtigung mittel- und langfristiger strategischer Ziele eingesetzt und die Risiko-/Ertragsrelation ständig optimiert. Als genereller Grundsatz ist in der Risikostrategie verankert, nur solche Risiken einzugehen, die aus eigener Kraft getragen werden können, um die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit des Institutes nicht zu gefährden. Die BKS Bank setzt auch 2016 alles daran, allen regulatorischen Anforderungen im Bereich des Risikomanagements zu genügen.
Gemäß den Bestimmungen des § 39a BWG haben Banken über wirksame Pläne und Verfahren zu verfügen, um die Höhe, die Zusammensetzung und die Verteilung des Kapitals, welches zur quantitativen und qualitativen Absicherung aller wesentlichen bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken zur Verfügung steht, zu ermitteln. Darauf aufbauend haben sie Kapital in erforderlichem Ausmaß zu halten. Diese Verfahren werden im ICAAP zusammengefasst und in der BKS Bank im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung dargestellt.
Der ILAAP ist das von der BKS Bank gemäß § 39 Abs. 3 BWG einzurichtende Verfahren zur Ermittlung, Messung, Steuerung und Überwachung der Liquidität. Er umfasst eine Beschreibung der Systeme und Methoden zur Messung und Steuerung von Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken. Die BKS Bank misst und überwacht die Einhaltung ihrer Liquiditätsziele im Rahmen zeitnaher und umfassender Risikoberichte. Die im gegenständlichen Bericht enthaltenen quantitativen Angaben gemäß IFRS 7.31 bis 7.42 basieren auf dem internen Berichtswesen zur Gesamtbankrisikosteuerung.
Die Beurteilung der Angemessenheit der internen Kapitalausstattung erfolgt quartalsweise auf Basis der nach internen Modellen ermittelten Risiken, wobei in der Wahl der Modelle auf die Wesentlichkeit der Risiken Rücksicht genommen wird. Ziel ist es sicherzustellen, dass die BKS Bank jederzeit über ausreichende Risikodeckungsmassen verfügt, um eingegangene Risiken auch im unerwarteten Fall tragen zu können. Daher werden alle identifizierten und quantifizierten unerwarteten Risiken zu einem Gesamtbankrisiko aggregiert.
Das Gesamtbankrisiko entspricht dem ökonomischen Kapitalbedarf, also dem zur Deckung unerwarteter Verluste notwendigen Mindestkapital. Die "vorhersehbaren Kosten" aus dem Kredit- und dem Liquiditätsrisiko fließen als Risikoprämien (Standardrisikokosten, Liquiditätsaufschläge) in die den Kunden in Rechnung gestellten Preise ein. Dem aggregierten Gesamtverlustpotenzial werden die zur Deckung dieser potenziellen Verluste zur Verfügung stehenden Deckungsmassen gegenübergestellt, um abzuwägen, ob die Bank in der Lage ist, erwartete und unerwartete Verluste ohne schwerwiegende negative Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit zu tragen.
Die einzelnen Positionen der Risikodeckungsmasse werden nach ihrer Verwertbarkeit gereiht, wobei vor allem die Liquidierbarkeit und Publizitätswirkung mitberücksichtigt werden. Im Absicherungsziel "Going Concern" werden das Risikopotenzial, die Risikotragfähigkeit und die daraus abgeleiteten Limite so aufeinander abgestimmt, dass die Bank in der Lage ist, einen negativen Belastungsfall zu verkraften und die geordnete Geschäftstätigkeit fortzusetzen. Das Absicherungsziel des Liquidationsansatzes spiegelt die aufsichtsrechtliche Sichtweise wider und dient dem Schutz der Gläubiger. In der BKS Bank werden die unerwarteten Verluste im Liquidationsansatz für einen Betrachtungszeitraum von einem Jahr mit einer Aussagesicherheit von 99,9% ermittelt.
Der ökonomische Kapitalbedarf für das Kreditrisiko verursachte die größte Risikokapitalbindung innerhalb der Kreditinstitutsgruppe. Kreditrisiken waren Ende Juni 2016 für etwa 78,0% (31. Dezember 2015: 76,1%) des gesamten Verlustpotenzials verantwortlich. Das Markt- und Zinsänderungsrisiko nimmt einen Anteil von 8,2% (31. Dezember 2015: 10,3%) ein. Auf Basis des Liquidationsansatzes wurde zum 30. Juni 2016 ein ökonomischer Kapitalbedarf von 520,0 Mio. EUR nach 519,1 Mio. EUR zum Dezemberultimo 2015 ermittelt. Die Risikodeckungsmasse belief sich auf 988,5 Mio. EUR (31. Dezember 2015: 924,2 Mio. EUR).
RISIKOTRAGFÄHIGKEITSRECHNUNG NACH dem Liquidationsansatz
Wir verstehen unter Kreditrisiko die Gefahr eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen bei Kreditgeschäften. Das kann in der Bonität des Geschäftspartners oder mittelbar über den Sitz des Geschäftspartners im Länderrisiko begründet sein. Das Kreditrisiko stellt bei weitem die wichtigste Risikokategorie für die BKS Bank dar.
Die Überwachung und Analyse erfolgt auf Basis von Produkten, Einzelkunden, Gruppen verbundener Kunden und auf Portfoliobasis. Die Steuerung des Kreditrisikos basiert auf dem Grundsatz, dass die Kreditvergabe ausschließlich nach dem Know-your-Customer-Prinzip erfolgt, d. h., Kredite werden erst nach eingehender Personen- und Bonitätsprüfung und nach dem Vier-Augen-Prinzip (Markt und Marktfolge) vergeben.
Das Erfordernis von Sicherheiten ergibt sich nach Ratingstufe und nach Produkt. Die materiellen Wertansätze für Sicherheiten orientieren sich an in der Vergangenheit erzielten durchschnittlichen Verwertungserlösen. Für das Kreditgeschäft gelten in Märkten außerhalb Österreichs auf die jeweiligen Besonderheiten des Landes abgestimmte Richtlinien, die insbesondere dem wirtschaftlichen Umfeld und dem höheren Verwertungsrisiko von Sicherheiten angepasst sind. Die BKS Bank verwendet eine 13-stufige Ratingskala.
Zum Stichtag 30. Juni 2016 wiesen etwa 49% aller Ausleihungen von Firmenkunden bzw. rund 66% von Privatkunden eine sehr gute Bonität von AA-2b auf. Unser Fokus im Neugeschäft liegt auf Kunden in diesen Bonitätsstufen.
Der Risikovorsorge wurde im ersten Halbjahr 2016 per Saldo ein Betrag von 12,4 Mio. EUR nach 12,3 Mio. EUR in der Vergleichsperiode 2015 zugeführt. Neubildungen im Ausmaß von 19,5 Mio. EUR standen Auflösungen in Höhe von 7,3 Mio. EUR gegenüber, wobei Zuführungen für Einzelwertberichtigungen, pauschale Vorsorgen gemäß IAS 39 und für Länderrisiken berücksichtigt wurden. Betrachtet man das Kreditrisiko auf Ebene der Non-performing Loans, so fiel die NPL-Quote seit Jahresbeginn 2016 um 60 Basispunkte auf 6,0% zurück. In den ausländischen Tochtergesellschaften blieb der Vorsorgebedarf nahezu unverändert auf dem tiefen Vorjahresniveau von lediglich 0,1 Mio. EUR.
| in Mio. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zuweisung zur Risikovorsorge | 17,8 | 19,5 | 9,4 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | -5,5 | -7,3 | 32,8 |
| Direktabschreibungen | 0,3 | 0,6 | >100 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | -0,3 | -0,4 | 44,7 |
| Risikovorsorge | 12,3 | 12,4 | 0,9 |
| Buchwert/max. Ausfallrisiko | wertgemindert sind | Finanzinstrumente, die weder in Verzug noch |
Finanzinstrumente | in Verzug befindliche |
Finanzinstrumente | wertgeminderte | überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Finanzinstrumente |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| je Klasse in Mio. EUR | 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 | |||||||
| Kundenforderungen | 5.189 | 5.299 | 514 | 470 | 464 | 377 | 103 | 104 |
| Eventualverbindlichkeiten | 212 | 220 | 6 | 4 | - | - | - | - |
| Bankenforderungen | 389 | 340 | - | 1 | - | 1 | - | - |
| Wertpapiere und Fonds | 772 | 785 | - | - | - | - | - | |
| Beteiligungen | 495 | 491 | - | - | 8 | - | - | |
| Summe | 7.057 | 7.135 | 520 | 475 | 472 | 378 | 103 | 104 |
Die BKS Bank definiert das Zinsänderungsrisiko im Bankbuch und das Marktrisiko als den potenziell möglichen Verlust durch die Veränderung von Marktpreisen (z. B. Zinssätze, Aktien- und Anleihenkurse und Devisenkurse) und preisbeeinflussenden Parametern (z. B. Volatilitäten und Credit Spreads). Dem Risiko ausgesetzt sind sämtliche zins- und kursrelevanten Positionen im Bank- und Handelsbuch der BKS Bank sowie in den einzelnen Instituten der Kreditinstitutsgruppe. Die BKS Bank unterteilt die Risiken in die Kategorien Zinsänderungsrisiko (inklusive Credit Spread-Risiko), Aktienkursrisiko und Risiko aus Fremdwährungspositionen. Um Zinsänderungs- und Marktrisiken valide zu steuern und Limite zu setzen, kombinieren wir verschiedene bewährte Risikomaße wie z. B. Value-at-Risk, Modified Duration, Volumensgrößen und Stresstests.
Als Zinsänderungsrisiko bezeichnet man die Gefahr von negativen Wertveränderungen zinssensitiver Positionen durch eine Änderung des Zinsniveaus. Unterschiedliche Laufzeiten und Zinsanpassungsperioden können aktiv- und passivseitig zu Zinsänderungsrisiken führen, die aber grundsätzlich mittels bilanzieller und außerbilanzieller Geschäfte oder einer Kombination aus diesen abgesichert werden können. Die BKS Bank folgt einer streng konservativen Zinsrisikostrategie und geht keine großvolumigen spekulativen Derivativgeschäfte ein. Derivative Geschäfte werden weitestgehend zur Absicherung von Marktrisiken abgeschlossen, wobei ausschließlich Instrumente verwendet werden, deren Merkmale und damit verbundene Risiken bekannt sind und für die Erfahrungswerte vorliegen. Der an die OeNB zu meldende Quotient aus Zinsänderungsrisiko und anrechenbaren Eigenmitteln auf Basis eines Zinsshifts um 200 Basispunkte fiel nach 3,0% zum Jahresultimo 2015 im Verlauf des ersten Halbjahres auf 2,6% und blieb einmal mehr signifikant unter der kritischen 20%-Schwelle.
Währungsrisiken werden in der BKS Bank traditionell weitgehend vermieden, da die Erwirtschaftung von Erträgen aus offenen Devisenpositionen nicht im Fokus unserer Geschäftspolitik steht. Fremdwährungskredite und Einlagen in Fremdwährungen werden grundsätzlich in derselben Währung refinanziert bzw. angelegt. Zum Schließen von Währungspositionen werden in der BKS Bank zum Teil derivative Geschäfte wie Cross Currency Swaps, Devisentermingeschäfte sowie Devisenswaps eingesetzt. Die offene Devisenposition betrug Ende Juni 16,9 Mio. EUR unter Berücksichtigung von Fremdwährungsanteilen in Fonds, die im Eigenportfolio gehalten werden. Der Value-at-Risk für das Wechselkursrisiko konnte stabil auf 0,8 Mio. EUR gehalten werden.
Das Volumen an Aktienpositionen und alternativen Investments, welche keine Beteiligungspositionen darstellen, erreichte im zweiten Quartal 2016 36,7 Mio. EUR. Der Value-at-Risik aus dem Aktienkursrisiko belief sich auf 2,2 Mio. EUR nach 1,3 Mio. EUR zum 31. Dezember 2015.
| in Mio. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinsänderungsrisiko1) | 12,2 | 6,5 | -47,5 |
| Fremdwährungsrisiko (FX-Risiko) | 0,7 | 0,8 | 14,3 |
| Aktienkursrisiko | 1,3 | 2,2 | 69,2 |
| Gesamt (inklusive Diversifikationseffekten) | 12,2 | 7,1 | -41,8 |
1)inklusive Credit Spread-Risiko
Mit dem Liquiditätsrisiko wird die Gefahr, aktuellen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen möglicherweise nicht vollständig oder nicht zeitgerecht nachkommen zu können, assoziiert. Dazu zählen auch das Risiko, dass Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktsätzen generiert (Refinanzierungsrisiko) und dass Aktiva nur mit Abschlägen zu den Marktpreisen liquidiert werden können (Marktliquidationsrisiko).
Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos bestehen klar definierte Grundsätze, welche in der Risikostrategie bzw. in Handbüchern zum Liquiditätsmanagement verankert sind. Ein essentieller Bestandteil des Liquiditätsmanagements ist die Diversifikation des Refinanzierungsprofils nach Anlegerkategorien, Produkten und Laufzeiten. Die Steuerung der Konditionenpolitik im Kreditgeschäft erfolgt auf Basis der Risikomanagementverordnung und der ihr zugrundeliegenden EBA-Guidelines. Im Rahmen eines sophistizierten Funds Transfer Pricing werden jene Kosten ermittelt, die bei der Refinanzierung von Finanzprodukten entstehen. Diese werden in der Produktkalkulation und der Profit Center-Rechnung alloziert.
Die Liquiditätssteuerung zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft erfolgt in der BKS Bank mittels einer täglich nach Hauptwährungen erstellten Liquiditätsablaufbilanz. Zur Begrenzung des Liquiditätsrisikos wurden in den kurzfristigen Laufzeitbändern Limite eingezogen. Als Liquiditätspuffer dienen vorrangig hochliquide EZBrefinanzierungsfähige Wertpapiere und Kundenforderungen. Wesentliche Entscheidungen zur Liquiditätsrisikosteuerung und -überwachung werden vom tourlich tagenden Aktiv-Passiv-Management-Gremium unseres Hauses getroffen. Die BKS Bank verfügte zum 30. Juni 2016 über erhebliche Liquiditätsreserven. Der Liquiditätspuffer (Counterbalancing Capacity) lag mit 1,1 Mrd. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahresultimos.
Die in nachstehender Grafik skizzierte Einlagenkonzentration, die im Berichtszeitraum einen Wert von 0,30 aufwies, dient der Einschätzung des passivischen Abrufrisikos durch Einlagenabzüge und zeigt damit vor allem die Gefahr der Abhängigkeit von Großeinlagen. Sämtliche Kundeneinlagen werden nach definierten Größenklassen und mit ihrem jeweiligen Anteil ermittelt sowie mit Gewichtungsfaktoren zwischen 0 und 1 bewertet.
Die Loan-Deposit-Ratio, ein weiterer wichtiger Indikator für die Liquiditätssteuerung, zeigt die Relation der Ausleihungen zu den Primäreinlagen. Mit 98,1% bewegten wir uns im Berichtszeitraum unter der Benchmark und somit auf einem ausgezeichneten Niveau. Als Benchmark setzen wir ein ausgewogenes Verhältnis von 100% an.
Mit der Liquidity Coverage-Ratio (LCR) wird überprüft, ob eine Bank in der Lage ist, die Zahlungsfähigkeit für die nächsten 30 Tage auch im Fall eines gleichzeitigen markt- und bankspezifischen Stresses sicherzustellen. Hochliquide Aktiva werden dem erwarteten Netto-Cash-Abfluss unter Stressbedingungen der nächsten 30 Tage gegenübergestellt. Diese aufsichtsrechtliche Liquiditätsquote erreichte zum 30. Juni 2016 ein Niveau von 123,0%. Die ab Oktober 2015 stufenweise bis 2018 zu erreichende Quote von 100% wird somit mehr als deutlich erreicht.
Mit dem Begriff operationales Risiko bezeichnen wir in Anlehnung an die CRR die Gefahr von Verlusten, die vorrangig den Betriebsbereich der BKS Bank betreffen und infolge unangemessener oder nicht funktionaler interner Verfahren, durch Personen- und Systemfehler oder durch externe Einflussfaktoren hervorgerufen werden können. Operationale Risiken werden in der BKS Bank AG und allen in- und ausländischen Tochtergesellschaften durch ein angemessenes und laufend weiterentwickeltes internes Kontrollsystem begrenzt. Dieses umfasst eine Vielzahl von organisatorischen Maßnahmen, welche von einer zweckentsprechenden Funktionstrennung in Abwicklungsprozessen (Trennung Markt und Marktfolge, Vier-Augen-Prinzip) über umfangreiche interne Regelwerke und regelmäßige Kontrollen bis hin zu Notfallplänen und Self-Auditing-Systemen reichen.
Im Berichtszeitraum wurden 138 Schadensfälle (exklusive Schadensfälle aus dem Kreditgeschäft) eingemeldet. Die dabei verursachte Schadenssumme betrug nach Abzug hierfür erhaltener Entschädigungen etwa 251 Tsd. EUR. Die 7 gemäß § 19 WAG erfassten Schadensfälle blieben mit einer Schadenshöhe von insgesamt 0,1 Mio. EUR unter der intern festgelegten Risikotoleranzschwelle von 1,0 Mio. EUR.
Die wirtschaftlichen Folgen des Brexit-Votums kann derzeit niemand abschätzen. Die Finanzmärkte haben sich nach kurzen, heftigen Turbulenzen erstaunlich schnell wieder erholt. Die Wirtschaftsforscher rund um den Globus sind sich jedoch einig, dass die gesamte Weltwirtschaft von den Folgen des Brexit betroffen sein wird. Selbstverständlich wird es Europa stärker treffen als die Volkswirtschaften in Nordamerika und in Asien. Der internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognosen für die Weltwirtschaft nach unten korrigiert und rechnet heuer mit einem globalen Wachstum von 3,1% und für das kommende Jahr mit 3,4%. Als Gründe für die Korrektur nannte der IWF die hohe Unsicherheit, die das Brexit-Referendum hervorgerufen hat.
Die US-Wirtschaft sollte nächstes Jahr kräftiger zulegen als heuer. Der zuletzt höhere Ölpreis dürfte für einige Branchen unterstützend wirken. Auch die jüngsten Daten vom US-Arbeitsmarkt lassen darauf schließen, dass die amerikanische Wirtschaft stabil wächst. Wir gehen davon aus, dass die amerikanischen Leitzinsen in den nächsten Monaten moderat steigen werden. Der Zeitpunkt dafür ist allerdings noch unklar, auch wenn zuletzt Stimmen für einen baldigen Zinsschritt, möglicherweise noch im September, laut geworden sind.
Die Erholung der europäischen Wirtschaft dürfte durch die Brexit-Entscheidung einen ordentlichen Dämpfer erleiden. Die IWF-Analysten rechnen damit, dass die Eurozone nächstes Jahr voraussichtlich nur noch um 1,4% wachsen wird. Besonders dramatisch wird es für Großbritannien werden, die BIP-Steigerung wurde von 2,2% auf 1,3% reduziert. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Wirtschaft in Großbritannien schon jetzt unter dem Brexit leidet. Deutschland könnte im kommenden Jahr um 0,4% weniger wachsen, da es starke Handelsbeziehungen zu Großbritannien unterhält. In Österreich dürfte sich die konjunkturelle Erholung weiter fortsetzen. Allerdings rechnet das Institut für höhere Studien (IHS) auch in Österreich mit einer Konjunktureinbuße von 0,5% durch das Brexit-Votum.
Für die Aktienmärkte gibt es weiterhin intakte Rahmenbedingungen. Die lockere Geldpolitik der EZB sorgt für anhaltend günstige Finanzierungsbedingungen. Kurzfristig könnten die Schwankungen aufgrund geopolitischer Unsicherheiten jedoch erneut zunehmen.
Zwar zeigt die gute Entwicklung unseres Hauses im ersten Halbjahr, dass wir mit unseren geschäftspolitischen Entscheidungen sehr gut gelegen sind, allerdings bleiben die Rahmenbedingungen für das Bankgeschäft weiterhin herausfordernd.
Das niedrige Zinsniveau wird unsere Ertragssituation weiter belasten, da eine zinspolitische Trendwende in Europa nicht zu erwarten ist. Wir stellen uns vielmehr auf eine "neue Normalität" historisch niedriger Zinsen ein. Zudem erwarten wir, dass die EZB als Reaktion auf die Brexit-Entscheidung weitere Konjunkturimpulse setzen und den Markt weiter mit billigem Geld versorgen wird. Den Ertragseinbußen im traditionellen Zinsgeschäft begegnen wir mit einem verstärkten Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten im Zahlungsverkehr und Wertpapiergeschäft. Zudem arbeiten wir intensiv an der laufenden Optimierung und Standardisierung der betrieblichen Abläufe und setzen alles daran, in allen Unternehmensbereichen kosten- und ressourcenschonend zu arbeiten. Auch bietet der digitale Wandel unserem Haus noch erhebliche Wachstums- und Effizienzsteigerungschancen, die wir durch entsprechende Investitionen in die Digitalisierung nützen wollen. Wir setzen vor allem auf sogenannte End-to-End-Prozesse, die vom Kundenauftrag über die Abwicklung und Dokumentation alle Arbeitsschritte digital abbilden.
Für das Gesamtjahr 2016 sind wir aufgrund des bisherigen Ergebnisses im ersten Halbjahr vorsichtig optimistisch. Wir setzen konsequent unsere kundenorientierte Strategie um, die durch Risikodisziplin, Kapitaleffizienz, Ertragsdiversifikation, rigoroses Kostenmanagement und durch eine ausgezeichnete Liquiditätsausstattung geprägt ist. Das Kreditwachstum dürfte im zweiten Halbjahr weiter anziehen.
In den kommenden sechs Monaten werden wir in Wien und in Slowenien jeweils eine neue Filiale eröffnen, wobei der Fokus der neuen Filialen in Zukunft auf der Gewinnung von neuen Firmenkunden liegen wird. Wir planen, unser Produktangebot im Nachhaltigkeitsbereich auszubauen. Zum "AVM nachhaltig"1) gesellt sich im Herbst ein Green- oder Social-Bond. Der Produkteinführungsprozess ist bereits abgeschlossen.
Die für den Herbst 2016 geplante Kapitalerhöhung wird das Kernkapital der BKS Bank zusätzlich stärken und das weitere Wachstum im Kerngeschäft absichern. Natürlich legen wir weiterhin das Hauptaugenmerk darauf, auf in Zukunft profitabel zu wachsen.
Wie in den Vorjahren planen wir auch für das Geschäftsjahr 2016 die Ausschüttung einer ergebnisadäquaten Dividende.
Klagenfurt, am 23. August 2016
Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mitglied des Vorstandes
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorsitzende des Vorstandes
Mag. Wolfgang Mandl Mitglied des Vorstandes
1) Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung. Die Angaben in diesem Text dienen lediglich der unverbindlichen Information der Kunden und ersetzen keinesfalls die Beratung für den An- oder Verkauf von Wertpapieren. Es handelt sich weder um ein Angebot noch um eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der hier erwähnten Veranlagungen bzw. (Bank-) Produkte, ebenso wenig handelt es sich um eine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung.
| BKS Bank Konzern | Oberbank Konzern | BTV Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ERFOLGSZAHLEN (in Mio. EUR) |
1. HJ/2015 | 1. HJ/2016 | 1. HJ/2015 | 1. HJ/2016 | 1. HJ/2015 | 1. HJ/2016 |
| Zinsüberschuss | 79,5 | 77,3 | 178,8 | 175,7 | 87,4 | 68,2 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -12,3 | -12,4 | -27,3 | -17,2 | -4,4 | -9,5 |
| Provisionsüberschuss | 26,9 | 25,4 | 68,0 | 64,5 | 25,9 | 23,3 |
| Verwaltungsaufwand | -53,0 | -54,3 | -120,5 | -131,1 | -91,2 | -96,5 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg/Aufwand | -3,6 | -6,3 | -9,1 | 5,5 | 57,9 | 69,4 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 41,2 | 30,5 | 96,0 | 104,8 | 80,9 | 57,1 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 31,7 | 24,7 | 83,7 | 87,9 | 65,5 | 46,9 |
| BILANZZAHLEN (in Mio. EUR) |
31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 |
| Bilanzsumme | 7.063,4 | 7.099,9 | 18.243,3 | 18.725,0 | 9.426,3 | 9.673,0 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorge | 4.920,1 | 4.984,2 | 12.351,7 | 12.933,2 | 6.359,6 | 6.560,8 |
| Primäreinlagen | 5.109,8 | 5.120,0 | 12.620,0 | 12.676,3 | 7.020,7 | 7.110,0 |
| – hiervon Spareinlagen | 1.629,8 | 1.595,5 | 2.912,6 | 2.876,8 | 1.200,8 | 1.229,0 |
| – hiervon verbriefte Verbindlichkeiten | 758,1 | 763,3 | 2.098,5 | 2.112,2 | 1.377,9 | 1.476,6 |
| Eigenkapital | 860,2 | 877,1 | 1.925,7 | 2.006,2 | 1.148,7 | 1.195,6 |
| Betreute Kundengelder | 13.212,1 | 13.009,5 | 25.245,1 | 25.384,4 | 12.732,4 | 12.846,5 |
| – hiervon Depotvolumen von Kunden | 8.102,3 | 7.889,5 | 12.625,1 | 12.708,1 | 5.711,6 | 5.736,5 |
| EIGENMITTEL NACH CRR (in Mio. EUR) |
31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 |
| Eigenmittelbemessungsgrundlage | 4.883,4 | 4.933,1 | 12.216,7 | 12.716,1 | 6.262,7 | 6.525,4 |
| Eigenmittel | 599,9 | 597,1 | 2.158,0 | 2.209,7 | 977,8 | 964,2 |
| - hiervon hartes Kernkapital (CET1) | 575,6 | 545,8 | 1.650,8 | 1.708,4 | 950,9 | 927,8 |
| - hiervon gesamtes Kernkapital (CET1 und AT1) | 575,6 | 545,8 | 1.733,3 | 1.785,1 | 950,9 | 927,8 |
| Harte Kernkapitalquote (in%) | 11,8 | 11,1 | 13,5 | 13,4 | 15,2 | 14,2 |
| Kernkapitalquote (in %) | 11,8 | 11,1 | 14,2 | 14,0 | 15,2 | 14,2 |
| Eigenmittelquote (in %) | 12,3 | 12,1 | 17,7 | 17,4 | 15,6 | 14,8 |
| UNTERNE HMENS KENN ZAHLEN (in%) |
31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 |
| Return on Equity vor Steuern | 7,3 | 6,1 | 11,2 | 10,7 | 15,9 | 9,8 |
| Return on Equity nach Steuern | 6,5 | 5,3 | 9,7 | 9,0 | 12,8 | 8,1 |
| Cost-Income-Ratio | 48,7 | 55,8 | 50,5 | 51,8 | 58,6 | 58,8 |
| Risk-Earnings-Ratio | 29,2 | 16,0 | 12,4 | 9,8 | 9,7 | 13,9 |
| RESS OURCEN |
31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 | 31.12.2015 | 30.06.2016 |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | 923 | 926 | 2.025 | 2.053 | 1.354 | 1.543 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 59 | 60 | 156 | 158 | 36 | 36 |
Durch die freiwillige Kooperation von Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft und BKS Bank AG hat die 3 Banken Gruppe seit über 20 Jahren die Kraft einer Großbank. Die Erfolge der BKS Bank sowie ihrer Schwesterbanken resultieren aus einer jeweils eigenständigen Strategie und Geschäftspolitik und aus dem Selbstverständnis als unabhängige und leistungsfähige Universalbanken für Privatkunden und den regionalen, exportorientierten Mittelstand. Alle drei Banken setzten im Zeitraum Jänner bis Juni 2016 ihren erfolgreichen geschäftspolitischen Kurs fort. Der gemeinsame Periodenüberschuss vor Steuern erreichte im ersten Halbjahr 192,4 Mio. EUR nach 218,1 Mio. EUR in den ersten sechs Monaten 2015. Die gemeinsame Bilanzsumme festigte sich auf einem Niveau von 35,5 Mrd. EUR, das gemeinsame Kreditvolumen nach Risikovorsorgen erreichte ein Volumen von 24,5 Mrd. EUR. Zudem verwalteten die drei Banken Ende Juni 2016 Geldmittel in Höhe von 24,9 Mrd. EUR in Form von Spar-, Sicht- und Termineinlagen, verbrieften und nachrangigen Verbindlichkeiten. Die drei Institute beschäftigen per 30. Juni 2016 durchschnittlich 4.522 Mitarbeiter in 254 Geschäftsstellen.
| Gesamtergebnisrechnung des BKS Bank Konzerns für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2016 ___ 30 | |
|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung _________ 30 | |
| Other Comprehensive Income (OCI)__________ 30 | |
| Quartalsübersicht ____________ 31 | |
| Bilanz des BKS Bank Konzerns zum 30. Juni 2016 __________ 32 | |
| Aktiva, Passiva, Gewinn und Dividende pro Aktie_______ 32 | |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung ___________ 33 | |
| Geldflussrechnung ____________ 34 | |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank __________ 35 | |
| Details zur Gewinn- und Verlustrechnung __________ 42 | |
| (1) Zinsüberschuss ___________ 42 | |
| (2) Risikovorsorge ____________ 42 | |
| (3) Provisionsüberschuss _____________ 42 | |
| (4) Handelsergebnis __________ 43 | |
| (5) Verwaltungsaufwand _____________ 43 | |
| (6) Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen ________ 43 | |
| (7) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss ____ 43 | |
| (8) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Available-for-Sale _____ 43 | |
| (9) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Held-to-Maturity ______ 43 | |
| (10) Steuern ________________ 43 | |
| Details zur Bilanz_____________ 44 | |
| (11) Barreserve ______________ 44 | |
| (12) Forderungen an Kreditinstitute __________ 44 | |
| (13) Forderungen an Kunden __________ 44 | |
| (14) Risikovorsorge zu Forderungen___________ 44 | |
| (15) Handelsaktiva ____________ 44 | |
| (16) Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss__________ 44 | |
| (17) Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale __________ 44 | |
| (18) Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity ___________ 45 | |
| (19) Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen __________ 45 | |
| (20) Immaterielle Vermögenswerte ___________ 45 | |
| (21) Sachanlagen _____________ 45 | |
| (22) Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien ___________ 45 | |
| (23) Latente Steuerforderungen _____________ 45 | |
| (24) Sonstige Aktiva___________ 45 | |
| (25) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ___________ 45 | |
| (26) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden ____________ 46 | |
| (27) Verbriefte Verbindlichkeiten _____________ 46 | |
| (28) Handelspassiva ___________ 46 | |
| (29) Rückstellungen ___________ 46 | |
| (30) Latente Steuerschulden __________ 46 | |
| (31) Sonstige Passiva __________ 46 | |
| (32) Nachrangkapital __________ 46 | |
| (33) Segmentberichterstattung ______________ 47 | |
| (34) Konzernkapital ___________ 48 | |
| (35) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken _______ 48 | |
| (36) Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ______ 48 | |
| (37) Ereignisse nach dem Stichtag des Zwischenberichtes ______ 49 | |
| (38) Fair Values_______________ 50 | |
| (39) Derivatives Geschäftsvolumen ___________ 51 | |
| in Tsd. EUR | Anhang/Notes | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 92.686 | 82.619 | -10,9 | |
| Zinsaufwendungen | -28.281 | -21.261 | -24,8 | |
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen | 15.106 | 15.937 | 5,5 | |
| Zinsüberschuss | (1) | 79.511 | 77.295 | -2,8 |
| Risikovorsorge | (2) | -12.287 | -12.401 | 0,9 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 67.224 | 64.894 | -3,5 | |
| Provisionserträge | 28.542 | 27.165 | -4,8 | |
| Provisionsaufwendungen | -1.612 | -1.802 | 11,8 | |
| Provisionsüberschuss | (3) | 26.930 | 25.363 | -5,8 |
| Handelsergebnis | (4) | 931 | 978 | 5,0 |
| Verwaltungsaufwand | (5) | -53.048 | -54.298 | 2,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (6) | 2.332 | 2.192 | -6,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (6) | -5.921 | -8.463 | 42,9 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten (FV) | 2.772 | -181 | >-100 | |
| – Ergebnis aus FV at Fair Value through Profit or Loss | (7) | 728 | -609 | >-100 |
| – Ergebnis aus FV Available-for-Sale | (8) | 1.757 | 428 | -75,6 |
| – Ergebnis aus FV Held-to-Maturity | (9) | 287 | - | -100,0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 41.220 | 30.485 | -26,0 | |
| Steuern vom Einkommen | (10) | -9.566 | -5.776 | -39,6 |
| Periodenüberschuss | 31.654 | 24.709 | -21,9 | |
| Fremdanteile am Periodenüberschuss | -2 | -2 | -17,3 | |
| Periodenüberschuss nach Fremdanteilen | 31.652 | 24.707 | -21,9 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 31.654 | 24.709 | -21,9 |
| Posten ohne Reklassifizierung in den Konzernjahresüberschuss | -5.247 | 2.947 | >-100 |
| ± Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 | - | -926 | >-100 |
| ± Latente Steuern gem. IAS 19 | - | 231 | >100 |
| ± Gewinn/Verluste aus der Anwendung der Equity-Methode gemäß IAS 19 | -5.247 | 3.641 | >-100 |
| Posten mit Reklassifizierung in den Konzernjahresüberschuss | 1.331 | -6.681 | >-100 |
| ± Währungsumrechnungsdifferenzen | 244 | 459 | 88,1 |
| ± Available-for-Sale-Rücklage | 1.754 | -3.318 | >-100 |
| ± Latente Steuern auf Posten Available-for-Sale-Rücklage | -508 | 826 | >-100 |
| ± Gewinn/Verluste aus der Anwendung der Equity-Methode | -159 | -4.648 | >-100 |
| Summe direkt im Kapital erfasster Erträge und Aufwendungen | -3.916 | -3.735 | -4,6 |
| Gesamtergebnis | 27.738 | 20.975 | -24,4 |
| hiervon Fremdanteile | -1 | -2 | 100,0 |
| Gesamtergebnis nach Fremdanteilen | 27.737 | 20.973 | -24,4 |
| in Tsd. EUR | Q2/2015 | Q3/2015 | Q4/2015 | Q1/2016 | Q2/2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 48.388 | 43.855 | 39.510 | 42.319 | 40.300 |
| Zinsaufwendungen | -13.706 | -13.524 | -10.788 | -10.644 | -10.617 |
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen | 8.735 | 9.624 | 18.256 | 5.726 | 10.211 |
| Zinsüberschuss | 43.417 | 39.955 | 46.978 | 37.401 | 39.894 |
| Risikovorsorge | -6.126 | -12.907 | -23.353 | -8.793 | -3.608 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 37.291 | 27.048 | 23.625 | 28.608 | 36.286 |
| Provisionserträge | 14.103 | 13.133 | 14.479 | 13.864 | 13.301 |
| Provisionsaufwendungen | -843 | -856 | -704 | -974 | -828 |
| Provisionsüberschuss | 13.260 | 12.277 | 13.775 | 12.890 | 12.473 |
| Handelsergebnis | 998 | 1.086 | 303 | 199 | 779 |
| Verwaltungsaufwand | -26.875 | -26.185 | -25.887 | -26.898 | -27.400 |
| sonstige betriebliche Erträge | 899 | 1.209 | 6.493 | 1.239 | 953 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -4.170 | -6.810 | -2.977 | -5.039 | -3.424 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten (FV) | 1.004 | 358 | -4.809 | -61 | -120 |
| – Ergebnis aus FV at Fair Value through Profit or Loss | -528 | 565 | -1.184 | -195 | -414 |
| – Ergebnis aus FV Available-for-Sale | 1.532 | -207 | -3.625 | 134 | 294 |
| – Ergebnis aus FV Held-to-Maturity | - | - | - | - | - |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 22.407 | 8.983 | 10.523 | 10.938 | 19.547 |
| Steuern vom Einkommen | -3.032 | 3.337 | -881 | -2.414 | -3.362 |
| Periodenüberschuss | 19.375 | 12.320 | 9.642 | 8.524 | 16.185 |
| Fremdanteile am Periodenüberschuss | -1 | - | -1 | -1 | -1 |
| Periodenüberschuss nach Fremdanteilen | 19.374 | 12.320 | 9.641 | 8.523 | 16.184 |
| Anhang / | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Notes | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
| Barreserve | (11) | 190.310 | 198.889 | 4,5 |
| Forderungen an Kreditinstitute | (12) | 363.862 | 322.960 | -11,2 |
| Forderungen an Kunden | (13) | 5.113.867 | 5.177.095 | 1,2 |
| – Risikovorsorge zu Forderungen | (14) | -193.748 | -192.915 | -0,4 |
| Handelsaktiva | (15) | 46 | 10 | -78,8 |
| Finanzielle Vermögenswerte (FV) | 1.445.094 | 1.444.507 | 0,0 | |
| – FV at Fair Value through Profit or Loss | (16) | 114.863 | 107.645 | -6,3 |
| – FV Available-for-Sale | (17) | 166.721 | 175.766 | 5,4 |
| – FV Held-to-Maturity | (18) | 724.891 | 708.666 | -2,2 |
| – Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen | (19) | 438.619 | 452.430 | 3,1 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (20) | 1.868 | 1.616 | -13,5 |
| Sachanlagen | (21) | 58.437 | 57.771 | -1,1 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (22) | 29.690 | 27.868 | -6,1 |
| Latente Steuerforderungen | (23) | 25.441 | 26.302 | 40,6 |
| Sonstige Aktiva | (24) | 28.566 | 35.781 | -7,9 |
| Summe der Aktiva | 7.063.433 | 7.099.884 | 0,5 |
| Anhang / | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Notes | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (25) | 904.574 | 902.450 | -0,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (26) | 4.351.716 | 4.356.748 | 0,1 |
| – hiervon Spareinlagen | 1.629.833 | 1.595.502 | -2,1 | |
| – hiervon sonstige Verbindlichkeiten | 2.721.883 | 2.761.246 | 1,4 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (27) | 576.346 | 570.977 | -0,9 |
| Handelspassiva | (28) | 46 | 10 | -78,7 |
| Rückstellungen | (29) | 125.973 | 122.952 | -2,4 |
| Latente Steuerschulden | (30) | 9.312 | 9.696 | 4,1 |
| Sonstige Passiva | (31) | 53.472 | 67.641 | 26,5 |
| Nachrangkapital | (32) | 181.752 | 192.270 | 5,8 |
| Eigenkapital | 860.242 | 877.140 | 2,0 | |
| – Konzerneigenkapital | 860.227 | 877.123 | 2,0 | |
| – Anteile im Fremdbesitz | 15 | 17 | 13,7 | |
| Summe der Passiva | 7.063.433 | 7.099.884 | 0,5 |
| 30.06.2015 | 30.06.2016 | |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Anzahl der Stamm- und Vorzugsaktien im Umlauf | 35.445.278 | 35.322.088 |
| Ergebnis je Stamm- und Vorzugsaktie in EUR (periodisiert) | 0,89 | 0,68 |
| Ergebnis je Stamm- und Vorzugsaktie in EUR (annualisiert) | 1,79 | 1,36 |
In der Kennziffer "Ergebnis je Aktie" wird der Konzernperiodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der in Umlauf befindlichen Stückaktien gegenübergestellt. Im Berichtszeitraum sind Gewinn je Aktie und verwässerter Gewinn je Aktie gleich hoch, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt auf die Aktien in Umlauf waren.
| Entwicklung des Konzerneigenkapi | tals | zusätzliche | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs verände- rung |
Bewertungs- rücklage | Gewinn rücklagen |
assoziierte Unter nehmen |
Jahres über schuss |
Eigenkapi- talinstru- mente1) |
Eigen kapital |
| Stand 01.01.2016 | 72.072 143.056 | -1.030 | 2.388 562.416 | 4.312 | 53.613 | 23.400 | 860.227 | ||
| Ausschüttung | -8.124 | -8.124 | |||||||
| Dotierung Gewinnrücklagen | 45.489 | -45.489 | - | ||||||
| Periodenüberschuss | 24.707 | 24.707 | |||||||
| Direkt im Kapital erfasste | 459 | -2.492 | -694 | -1.007 | -3.735 | ||||
| Erträge und Aufwendungen | |||||||||
| Kapitalerhöhung | - | ||||||||
| Veränderung aus at Equity Bewertung |
5.226 | 5.226 | |||||||
| Veränderung eigener Aktien | -568 | -568 | |||||||
| Zusätzliche Eigenkapital instrumente (AT 1)1) |
- | ||||||||
| Übrige Veränderungen | -610 | -610 | |||||||
| Stand 30.06.2016 | 72.072 143.056 | -571 | -104 611.258 | 3.305 | 24.707 | 23.400 | 877.123 | ||
| Stand der Available for-Sale-Rücklage |
-137 | ||||||||
| Stand der Steuerlatenz Rücklage |
33 |
| Entwicklung des Konzerneigenkapi | tals | zusätzliche | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs verände rung |
Bewertungs rücklage |
Gewinn rücklagen |
assoziierte Unter nehmen |
Jahres über schuss |
Eigenkapi talinstru mente1) |
Eigen kapital |
| Stand 01.01.2015 | 72.072 143.056 | -1.107 | 2.560 519.297 | 11.219 | 48.740 | 0 | 795.837 | ||
| Ausschüttung | -8.148 | -8.148 | |||||||
| Dotierung Gewinnrück lagen |
40.592 | -40.592 | - | ||||||
| Periodenüberschuss | 31.654 | 31.654 | |||||||
| Direkt im Kapital erfasste Erträge und Aufwendungen |
244 | 1.246 | -5.406 | -3.916 | |||||
| Kapitalerhöhung | - | ||||||||
| Veränderung aus at Equity Bewertung |
6.898 | 6.898 | |||||||
| Veränderung eigener Aktien | -1.175 | -1.175 | |||||||
| Zusätzliche Eigenkapital instrumente (AT 1)1) |
|||||||||
| Übrige Veränderungen | -1.023 | -1.023 | |||||||
| Stand 30.06.2015 | 72.072 143.056 | -863 | 3.806 557.691 | 12.711 | 31.654 | 0 | 820.127 | ||
| Stand der Available-for Sale-Rücklage |
5.067 | ||||||||
| Stand der Steuerlatenz Rücklage |
-1.262 |
1) Die emittierte Additional Tier 1-Anleihe wird gemäß IAS 32 als Eigenkapital klassifiziert.
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 215.269 | 190.310 |
| Änderung Konsolidierungskreis | - | - |
| Jahresüberschuss nach Steuern vor Fremdanteilen | 31.654 | 24.709 |
| Im Jahresüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten | 8.737 | 2.939 |
| Veränderungen des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Posten |
-81.795 | -23.613 |
| Cashflow aus operativer Tätigkeit | -41.404 | 4.035 |
| Mittelzufluss durch Veräußerungen | 68.666 | 57.953 |
| Mittelabfluss durch Investitionen | -88.525 | -55.455 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -19.859 | 2.498 |
| Sonstige Einzahlungen | - | - |
| Dividendenzahlungen | -8.147 | -8.124 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten und sonstige Finanzierungstätigkeit | -7.900 | 9.950 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -16.047 | 1.826 |
| Wechselkurseinflüsse auf den Finanzmittelbestand | 242 | 220 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Berichtsperiode | 138.201 | 198.889 |
Der Periodenabschluss des BKS Bank Konzerns zum 30. Juni 2016 wurde nach den Regeln der am Abschlussstichtag anzuwendenden IFRS-Standards des IASB (International Accounting Standards Board) in der von der EU übernommenen Fassung erstellt. Die entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden berücksichtigt.
In den Konzernabschluss wurden neben der BKS Bank AG 19 Unternehmen einbezogen (15 Vollkonsolidierungen, drei auf Basis der at Equity-Bewertung und ein Unternehmen gemäß Quotenkonsolidierung). Der Konsolidierungskreis blieb im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2015 unverändert.
| Gesellschaft | Firmensitz | Kapitalanteil direkt in% |
Kapitalanteil indirekt in% |
Datum des Abschlusses |
|---|---|---|---|---|
| BKS Bank d.d. | Rijeka | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| BKS-Leasing Gesellschaft m.b.H | Klagenfurt | 99,75 | 0,25 | 30.06.2016 |
| BKS-leasing d.o.o. | Ljubljana | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o. | Zagreb | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| BKS-Leasing s.r.o. | Bratislava | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| IEV Immobilien GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| Immobilien Errichtungs- und Vermietungs GmbH & Co. KG | Klagenfurt | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| BKS Zentrale-Errichtungs- und Vermietungs GmbH | Klagenfurt | - | 100,00 | 30.06.2016 |
| BKS Hybrid alpha Gmbh | Klagenfurt | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| BKS Hybrid beta GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| VBG-CH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| LVM Beteiligungs Gesellschaft mbH | Klagenfurt | - | 100,00 | 30.06.2016 |
| BKS Immobilien-Service GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| BKS Service GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 30.06.2016 |
| BKS 2000 Beteiligungsverwaltungs GmbH | Klagenfurt | 100,00 | 30.06.2016 |
| Gesellschaft | Firmensitz | Kapitalanteil direkt in% |
Kapitalanteil indirekt in% |
Datum des Abschlusses |
|---|---|---|---|---|
| Oberbank AG | Linz | 15,30 | - | 31.03.2016 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG | Innsbruck | 13,59 | - | 31.03.2016 |
| Drei Banken Versicherungsagentur GmbH | Linz | 20,00 | - | 30.06.2016 |
Zur Oberbank AG und zur Bank für Tirol und Vorarlberg AG sei angemerkt, dass die BKS Bank an diesen Kreditinstituten zum 30. Juni 2016 mit 16,52% bzw. 14,95% zwar jeweils weniger als 20% der Stimmrechtsanteile bzw. mit 15,30% bzw. 13,59% jeweils weniger als 20% der Kapitalanteile hielt, die Ausübung der Stimmrechte aber durch Syndikatsverträge geregelt wird. Diese eröffnen die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzuwirken, ohne beherrschenden Einfluss auszuüben.
Durch die Anwendung des IFRS 11 seit dem Geschäftsjahr 2014 ist die Beteiligung an der ALPENLÄNDISCHE GA-RANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. als gemeinschaftliche Tätigkeit einzustufen und daher quotal in den Konsolidierungskreis einzubeziehen.
| quo tal ko nsolidi erte Gesellschaf |
|||
|---|---|---|---|
| Gesellschaft | Firmensitz | Kapitalanteil direkt |
Datum des Abschlusses |
| ALPENLÄNDISCHE GARANTIE | |||
| GESELLSCHAFT m.b.H. | Linz | 25,00% | 30.06.2016 |
| in Tsd. EUR | Nettozins ertrag |
Betriebs ertrag |
Mitarbeiteranzahl (in Personaljahren) |
Periodenergebnis vor Steuern |
|---|---|---|---|---|
| Auslandsfilialen | ||||
| Filiale Slowenien (Bankfiliale) | 5.296,2 | 6.503,7 | 97,9 | 1.757,0 |
| Filiale Slowakei (Bankfiliale) | 680,6 | 799,0 | 23,5 | -49,9 |
| Tochtergesellschaften | ||||
| BKS leasing d.o.o., Ljubljana | 1.115,4 | 1.279,6 | 12,4 | 797,7 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb | 994,3 | 1.093,5 | 11,2 | 707,0 |
| BKS-Leasing s.r.o., Bratislava | 429,2 | 652,2 | 10,3 | 61,2 |
| BKS Bank d.d., Rijeka | 3.310,8 | 3.714,4 | 53,8 | 1.674,9 |
| in Tsd. EUR | Nettozins ertrag |
Betriebs ertrag |
Mitarbeiteranzahl (in Personaljahren) |
Periodenergebnis vor Steuern |
|---|---|---|---|---|
| Auslandsfilialen | ||||
| Filiale Slowenien (Bankfiliale) | 5.986,7 | 7.218,8 | 93,3 | 667,2 |
| Filiale Slowakei (Bankfiliale) | 577,0 | 625,0 | 20,0 | -95,8 |
| Tochtergesellschaften | ||||
| BKS leasing d.o.o., Ljubljana | 1.166,2 | 1.577,8 | 10,6 | 855,2 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb | 894,6 | 936,1 | 9,8 | 663,2 |
| BKS-Leasing s.r.o.,Bratislava | 531,3 | 738,7 | 14,0 | 41,4 |
| BKS Bank d.d., Rijeka | 2.699,8 | 2.972,3 | 56,2 | 895,2 |
Die auf Fremdwährung lautenden Aktiva und Passiva werden grundsätzlich zu den jeweiligen Marktkursen des Bilanzstichtags umgerechnet. Die Umrechnung der Abschlüsse der Tochterunternehmen, die nicht in Euro bilanzieren, erfolgen nach der Stichtagskursmethode. Innerhalb des Konzern gibt es lediglich zwei kroatische Gesellschaften, die den Abschluss nicht in Euro, sondern in Kroatischen Kuna (HRK) erstellen. Die Vermögenswerte und Verpflichtungen wurden zum Stichtagskurs umgerechnet, Aufwände und Erträge mit dem Durchschnittskurs des betreffenden Zeitraumes. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Umrechnungsdifferenzen werden als Bestandteil des Eigenkapitals angesetzt.
Dieser Posten besteht aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert.
Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der bei einem Vertragspartner einen finanziellen Vermögenswert und beim anderen Vertragspartner eine finanzielle Verbindlichkeit oder Eigenkapital begründet. Die Erstbewertung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgt zum Fair Value, welcher in der Regel die Anschaffungskosten darstellt. Die Folgebewertung erfolgt anhand der Regelungen des IAS 39 und der Zuordnung in folgende Kategorien:
Die finanziellen Vermögenswerte werden zu jedem Stichtag daraufhin untersucht, ob es objektive Hinweise gibt, die auf eine Wertminderung hindeuten. Solche objektive Hinweise sind beispielsweise finanzielle Schwierigkeiten der Schuldner, der Ausfall oder Verzug von Zins- oder Tilgungszahlungen, Zugeständnisse der BKS Bank AG oder der einbezogenen Tochterunternehmen an die Kreditnehmer aus wirtschaftlichen oder rechtlichen Gründen im Zusammenhang mit den finanziellen Schwierigkeiten des Kreditnehmers, die ansonsten nicht gewährt werden würden. In der Folgebewertung werden Finanzinstrumente entweder zum Fair Value oder zu fortgeführten Anschaffungskosten (at amortised cost) bewertet. Die Einteilung und Bewertung der Finanzinstrumente gemäß IAS 39 und IFRS 7 wird in der BKS Bank wie folgt vorgenommen:
| AKTIVA | At Fair Value | At amortised cost |
Sonstige / Anmerkung |
Kategorie gemäß IAS 39 |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | Nominale | nicht zuordenbar | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | | - | loans and receivables | |
| Forderungen an Kunden | | - | loans and receivables | |
| Handelsaktiva | | - | Held-for-Trading | |
| Finanzielle Vermögenswerte at FV through Profit or Loss | | - | Fair Value-Option | |
| Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale | | | - | Available-for-Sale |
| Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity | | - | Held-to-Maturity | |
| Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen | at Equity | nicht zuordenbar | ||
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | | - | nicht zuordenbar | |
| Sonstige Aktiva | ||||
| – hiervon Derivate | | - | Held-for-Trading | |
| – hiervon sonstige Aktiva | Nominale | nicht zuordenbar | ||
| PASSIVA | At Fair Value | At amortised cost |
Sonstige / Anmerkung |
Kategorie gemäß IAS 39 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | | - | Other liabilities | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | | - | Other liabilities | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | ||||
| – hiervon at Fair Value through Profit or Loss | | - | Fair Value-Option | |
| – hiervon sonstige Verbriefte Verbindlichkeiten | | - | Other liabilities | |
| Handelspassiva | | - | Held-for-Trading | |
| Sonstige Passiva | ||||
| – hiervon Derivate | | - | Held-for-Trading | |
| – hiervon sonstige Passiva | Nominale | nicht zuordenbar | ||
| Nachrangkapital | | - | Other liabilities |
Im Berichtszeitraum wurden – wie auch im Vorjahr – keine Umgliederungen gemäß IFRS 7.12 vorgenommen.
Ausgewählte Positionen werden unter Nutzung der Fair Value-Option in der Position at Fair Value through Profit or Loss (FV) zusammengefasst. Die Zuordnung erfolgt durch Festlegung im Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM). Diese Positionen werden erfolgswirksam mit dem Marktwert bewertet (Vermögensgegenstand bzw. Verbindlichkeit und zugehöriges Derivat). Das Bewertungsergebnis findet in der Position Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss in der Gewinn- und Verlustrechnung seinen Niederschlag.
Zur Veräußerung bestimmte Wertpapiere (Available-for-Sale = AfS) bilden eine abgegrenzte Kategorie von Finanzinstrumenten. Sie bilden die Residualgröße, wenn finanzielle Vermögenswerte nicht nach Held-to-Maturity (HtM) oder nach Fair Value through Profit or Loss bilanziert werden. Für die Bewertung wird grundsätzlich der Börsekurs herangezogen. Ist ein solcher nicht verfügbar, wird bei Zinsprodukten die Barwertmethode angewendet. Die aus der Bewertung resultierenden Wertänderungen werden erfolgsneutral in der AfS-Rücklage ausgewiesen. Kommt es zu einer Veräußerung der betreffenden Wertpapiere, wird der entsprechende Teil der AfS-Rücklage erfolgswirksam erfasst.
Bei Vorliegen von Wertminderungsgründen (z. B. in Form von erheblichen finanziellen Schwierigkeiten des Schuldners oder im Falle einer messbaren Verringerung der erwarteten Cash Flows) wird eine erfolgswirksame Abschreibung vorgenommen. Bei Wegfall des Grundes erfolgt eine Zuschreibung, und zwar bei Eigenkapitalinstrumenten über die AfS-Rücklage im Eigenkapital und bei Schuldinstrumenten über die Gewinn- und Verlustrechnung. Anteile an Unternehmen, die weder vollkonsolidiert noch at Equity bewertet werden, sind Teil des AfS-Bestandes. Beteiligungen werden, sofern kein Marktwert vorhanden ist, nach dem Anschaffungswertprinzip bewertet.
In dieser Position weisen wir Finanzinvestitionen aus, die bis zur Endfälligkeit (Held-to-Maturity= HtM) zu halten sind. Ein Agio bzw. Disagio wird unter Verwendung der Effektivzinsmethode auf die Laufzeit verteilt. Wertminderungen im Sinne eines Impairments werden erfolgswirksam berücksichtigt.
Unternehmen, an denen die BKS Bank mehr als 20% der Anteile hält, werden at Equity in den Konzernabschluss einbezogen. Weiters werden noch die Oberbank AG und die Bank für Tirol und Vorarlberg AG at Equity in den Konzernabschluss einbezogen, obwohl das Beteiligungsausmaß an der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG unter 20% liegt. Es liegen jedoch Syndikatsverträge vor. Diese eröffnen die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzuwirken, ohne beherrschenden Einfluss auszuüben. Wenn objektive Hinweise für eine Wertminderung bei einem at Equity bewerteten Beteiligungsansatz vorliegen, wird auf Basis geschätzter künftiger Zahlungsströme, die vom assoziierten Unternehmen voraussichtlich erwirtschaftet werden, ein Nutzungswert ermittelt. Der Barwert wird auf Grundlage eines Discounted-Cash-Flow-Modells ermittelt. Das angewandte Rechenmodell ist als 2-Phasen-Modell aufgebaut. Im Berichtszeitraum gab es keinen Wertberichtigungsbedarf.
Die Kategorie loans and receivables umfasst alle nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Diese Kategorie entspricht bei der BKS Bank den Positionen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Wertminderungen werden als Risikovorsorge erfasst. Sofern Agien oder Disagien bestehen, werden diese über die Laufzeit verteilt und erfolgswirksam erfasst. Mit other liabilities werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden bezeichnet. Diese Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.
Den zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen, die für wesentliche Engagements auf Basis der Discounted-Cash-Flow-Methode berechnet werden, durch Einzelwertberichtigungen nach gruppenspezifischen Kriterien sowie durch Portfoliowertberichtigungen gemäß IAS 39.64 Rechnung getragen.
Letztere erfassen Verluste, die zwar schon eingetreten, aber noch nicht identifiziert werden konnten. Für Risiken aus Eventualverbindlichkeiten werden Rückstellungen gemäß IAS 37 gebildet. Eine Portfoliowertberichtigung für Länderrisiken wird am Abschlussstichtag für aushaftende Obligos je Land nach Risikostufen differenziert gebildet. Der Gesamtbetrag der Risikovorsorgen wird offen als Kürzungsbetrag auf der Aktivseite der Bilanz (Wertberichtigungskonto) ausgewiesen. Kriterien für die Ausbuchung bzw. Abschreibung von als uneinbringlich geltenden Forderungsbeträgen sind deren vollständige Uneinbringlichkeit sowie die endgültige Verwertung aller mit den Forderungen einhergehenden Sicherheiten.
In dieser Position werden zur Drittvermietung bestimmte Immobilien ausgewiesen, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (Cost-Method). Für die Immobilien, die als Finanzinvestitionen gehalten werden, wird in den Notes der im Wesentlichen durch Schätzungen (beeidete Gutachter) ermittelte Marktwert offengelegt. Die Abschreibungssätze bewegen sich in einer Bandbreite von 1,5% bis 2,5%. Die Abschreibung erfolgt direkt linear.
In den Handelsaktiva werden originäre Finanzinstrumente mit ihren beizulegenden Zeitwerten (Fair Value) ausgewiesen. Derivative Finanzinstrumente werden mit ihrem Marktwert dargestellt. Finanzinstrumente mit negativen Marktwerten werden in der Bilanzposition Handelspassiva ausgewiesen. Die Bewertungsergebnisse aus dieser Position werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Handelsergebnis gezeigt. Der Zinsaufwand für die Refinanzierung der Handelsaktiva wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Kassageschäfte werden zum Kassatag erfasst bzw. ausgebucht.
Derivative Finanzinstrumente werden mit ihren Marktwerten dargestellt. Wertänderungen werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Sachanlagen bestehen hauptsächlich aus Grundstücken, Gebäuden und sonstigen Sachanlagen, die hauptsächlich Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhalten. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungsbzw. Herstellungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt und bewegen sich im folgenden Rahmen:
– Unbewegliche Anlagegüter 1,5% bis 3,0% (d. h. 66,7 bis 33,3 Jahre)
– Betriebs- und Geschäftsausstattung 10% bis 20% (d. h. 10 bis 5 Jahre)
Außerordentliche Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt, welche in der Gewinn und Verlustrechnung unter der Position Verwaltungsaufwand erfasst werden. Bei Wegfall erfolgt eine Zuschreibung auf den fortgeschriebenen Wert. Im Berichtszeitraum gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. Zuschreibungen.
Die immateriellen Vermögenswerte umfassen Geschäfts- und Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte sind allesamt erworben, haben eine begrenzte Nutzungsdauer und bestehen zum größten Teil aus Software. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt. Der Abschreibungssatz beträgt bei Software 25% (d. h. vier Jahre).
Erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden zum Erwerbsdatum mit den Anschaffungskosten angesetzt. Es erfolgt keine Abschreibung, sondern ein Impairmenttest, der zumindest jährlich durchgeführt wird. Bei der Überprüfung auf Wertminderung des Bilanzansatzes wird der Buchwert mit dem Barwert aller zukünftigen zahlungswirksamen Zahlungsströme, die der Gesellschaft zuzurechenen sind, verglichen (Nutzwert). Der Barwert wird auf Grundlage eines Discounted-Cash-Flow-Modells ermittelt. Das angewandte Rechenmodell ist zweistufig aufgebaut:
– Phase 1: Die Cash Flows der folgenden fünf Jahre werden aufgrund von Planungsrechnungen ermittelt und diskontiert. – Phase 2: Auf Basis des Cash Flows des letzten Planjahres wird eine ewige Rente errechnet.
Zum 30. Juni 2016 wurden keine Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert.
Das im Konzern befindliche Leasingvermögen ist dem Finanzierungsleasing (Chancen und Risken liegen beim Leasingnehmer, IAS 17) zuzurechnen. Die Leasinggegenstände werden unter den Forderungen in Höhe der Barwerte der vereinbarten Zahlungen unter Berücksichtigung von vorhandenen Restwerten ausgewiesen.
In den sonstigen Aktiva bzw. Passiva werden neben Rechnungsabgrenzungsposten sonstige Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten sowie Marktwerte aus derivativen Geschäften ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zum Fair Value.
Als verbriefte Verbindlichkeiten werden im Umlauf befindliche Schuldverschreibungen, Obligationen und andere verbriefte Verbindlichkeiten ausgewiesen (eigene Emissionen). In der Regel werden verbriefte Verbindlichkeiten zu den fortgeführten Anschaffungskosten (amortised costs) bewertet. In Ausnahmefällen (Entscheidung Aktiv-Passiv-Management-Komitee) werden verbriefte Verbindlichkeiten mit dem Fair Value (Fair Value-Option) bewertet.
Nachrangiges Kapital oder nachrangige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten, die vertragsgemäß im Falle der Liquidation oder des Konkurses der BKS Bank erst nach den Forderungen anderer Gläubiger befriedigt werden. In der Regel wird das Nachrangkapital zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Der Ausweis und die Berechnung von Ertragsteuern erfolgen gemäß IAS 12. Die Berechnung erfolgt bei jedem Steuersubjekt mit jenen Steuersätzen, die nach geltenden Gesetzen in dem Besteuerungszeitraum angewendet werden, in dem sich die Steuerlatenz umkehrt. Die latenten Steuern berechnen sich aus dem Unterschied von Wertansätzen eines Vermögenswertes oder einer Verpflichtung, wobei dem steuerlichen Wertansatz der IFRS-Buchwert gegenübergestellt wird. Hieraus resultieren in der Zukunft voraussichtlich Steuerbelastungs- oder Steuerentlastungseffekte.
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 dann ausgewiesen, wenn aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten entstanden ist, die wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führen wird und deren Höhe verlässlich schätzbar ist. Rückstellungen werden bei der BKS Bank hauptsächlich für Pensionen und ähnliche personalbezogene Verpflichtungen, für Steuern sowie für Zinsen von Stufenzinsprodukten gebildet. Die Rückstellung für Sterbegelder wurde ebenfalls nach den IFRS-Grundsätzen des IAS 19 berechnet. Zum 31.12.2000 wurden die Pensionsanwartschaften aller aktiven Mitarbeiter an die VBV-Pensionskasse AG als Rechtsnachfolgerin der BVP-Pensionskasse AG übertragen.
Das Eigenkapital besteht aus dem eingezahlten und aus dem erwirtschafteten Kapital (Kapitalrücklage, Gewinnrücklage, Bewertungsrücklage, Fremdwährungsveränderung, Periodenergebnis). Die BKS Bank ist bestrebt, ihr Kapital durch Thesaurierung von erwirtschafteten Gewinnen nachhaltig zu stärken. Im Geschäftsjahr 2015 wurde eine Additional Tier 1-Anleihe begeben. Sie ist gemäß IAS 32 als Eigenkapital zu klassifizieren.
Im Zinsüberschuss werden die Zinserträge aus dem Kreditgeschäft, aus Wertpapieren im Eigenbestand, aus Beteiligungen in Form von Dividendenzahlungen, aus Leasingforderungen sowie aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfasst und durch Zinsaufwendungen für Einlagen von Kreditinstituten und Kunden, für verbriefte Verbindlichkeiten und für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien vermindert. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen werden im Zinsüberschuss unter Abzug der Refinanzierungsaufwendungen offengelegt. Durch das historisch tiefe Zinsniveau kam es zu negativen Zinserträgen, die gemäß IFRIC Interpretations Committee (IC) nicht als Erträge gemäß IAS 18, sondern in einem "angemessenen Aufwandsposten" auszuweisen sind. Demnach werden negative Zinserträge als Zinsaufwand ausgewiesen. Dies gilt analog für positive Zinsaufwendungen, diese werden als Zinserträge erfasst.
In dieser Position werden Zuführungen und Auflösungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten erfasst. Nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen werden ebenfalls dieser Position zugerechnet.
Hier werden die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft und diesem zugeordnete Aufwendungen gegenüber Dritten ausgewiesen. Hierbei werden Provisionen im Zusammenhang mit der Neueinräumung von Krediten bei Ursprungslaufzeiten von mehr als einem Jahr zeitanteilig erfolgswirksam vereinnahmt.
Im Verwaltungsaufwand werden Personalaufwendungen, Sachaufwendungen sowie Abschreibungen erfasst und periodengerecht abgegrenzt.
In dieser Position werden Erträge und Aufwendungen aus dem Eigenhandel ausgewiesen. Positionen des Handelsbuches wurden mark to market bewertet. Bewertungsgewinne und -verluste sind ebenfalls im Handelsergebnis erfasst.
In diesem Posten werden Gebühren, Abgaben, Schadensfälle, Schadensvergütungen, Erlöse aus Realitätenverkäufen und ähnliche Positionen erfasst und periodengerecht abgegrenzt.
Zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen in Form von Zinskurven und Fremdwährungskursen wurden im notwendigen Ausmaß durchgeführt und der Abschluss auf Basis der am Abschlussstichtag vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.
Die in den Periodenabschluss einfließenden Annahmen und Schätzungen wurden auf Basis der am Abschlussstichtag 30. Juni 2016 vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge aus: | |||
| Kreditgeschäften | 66.649 | 60.859 | -8,7 |
| Festverzinslichen Wertpapieren | 12.037 | 10.706 | -11,1 |
| Leasingforderungen | 4.437 | 4.374 | -1,4 |
| Aktien, Beteiligungen an sonstigen Unternehmen | 5.750 | 2.558 | -55,5 |
| Positiven Zinsaufwendungen1) | 2.172 | 2.673 | 23,1 |
| Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 1.641 | 1.449 | -11,7 |
| Zinserträge gesamt | 92.686 | 82.619 | -10,9 |
| Zinsaufwendungen für: | |||
| Einlagen von Kreditinstituten und Kunden2) | 13.891 | 7.401 | -46,7 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 12.500 | 11.614 | -7,1 |
| Negative Zinserträge1) | 1.430 | 1.881 | 31,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 460 | 365 | -20,7 |
| Zinsaufwendungen gesamt | 28.281 | 21.261 | -24,8 |
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen | |||
| Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | 15.139 | 15.937 | 5,3 |
| Refinanzierungsaufwand für at Equity bewertete Unternehmen3) | -33 | - | -100,0 |
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen | 15.106 | 15.937 | 5,5 |
| Zinsüberschuss | 79.511 | 77.295 | -2,8 |
1) Hierbei handelt es sich um Zinsaufwendungen/Erträge, die aufgrund des historisch tiefen Zinsniveaus positiv/negativ sind.
2) Abzüglich Refinanzierungsaufwand von at Equity bewerteten Unternehmen
.3) Auf Basis des durchschnittlichen 3-Monats-Euribor
In den Zinserträgen sind Erträge aus dem Unwinding, d. h. aus den Barwertänderungen von Zahlungsströmen aus wertberichtigten Forderungen in Höhe von 1,3 Mio. EUR (30.06.2015: 0,7 Mio. EUR) enthalten.
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zuweisung zur Risikovorsorge | 17.813 | 19.488 | 9,4 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | -5.528 | -7.343 | 32,8 |
| Direktabschreibungen | 259 | 628 | >100 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | -257 | -372 | 44,7 |
| Risikovorsorge | 12.287 | 12.401 | 0,9 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Provisionserträge | 28.542 | 27.165 | -4,8 |
| - hiervon aus dem Zahlungsverkehr | 10.571 | 10.966 | 3,7 |
| - hiervon aus dem Wertpapiergeschäft | 7.526 | 6.946 | -7,7 |
| - hiervon aus dem Kreditgeschäft | 7.503 | 7.310 | -2,6 |
| - hiervon aus dem Geld- und Devisengeschäft | 2.130 | 1.111 | -47,8 |
| - hiervon aus sonstigen Dienstleistungen | 812 | 832 | 2,5 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Provisionsaufwendungen | 1.612 | 1.802 | 11,8 |
| – hiervon aus dem Zahlungsverkehr | 910 | 1.043 | 14,6 |
| – hiervon aus dem Wertpapiergeschäft | 420 | 431 | 2,6 |
| – hiervon aus dem Kreditgeschäft | 169 | 240 | 42,0 |
| – hiervon aus dem Geld- und Devisengeschäft | 44 | 22 | -50,0 |
| – hiervon aus sonstigen Dienstleistungen | 69 | 66 | -4,3 |
| Provisionsüberschuss | 26.930 | 25.363 | -5,8 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kursbezogene Geschäfte | -5 | -5 | 0,0 |
| Zins- und währungsbezogene Geschäfte | 936 | 983 | 5,0 |
| Handelsergebnis | 931 | 978 | 5,0 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Personalaufwand | 35.427 | 36.045 | 1,7 |
| – hiervon Löhne und Gehälter | 25.080 | 27.227 | 8,6 |
| – hiervon Sozialabgaben | 6.246 | 6.464 | 3,5 |
| – hiervon Aufwendungen für Altersversorgung | 4.101 | 2.354 | -42,6 |
| Sachaufwand | 14.284 | 14.964 | 4,8 |
| Abschreibungen | 3.337 | 3.289 | -1,4 |
| Verwaltungsaufwand | 53.048 | 54.298 | 2,4 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 2.332 | 2.192 | -6,0 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -5.921 | -8.4631) | 42,9 |
| Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | -3.589 | -6.271 | 74,7 |
1) Darin enthalten sind vor allem die Aufwendungen für den Abwicklungsfonds, die Einlagensicherung sowie die Bankenabgabe
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus der Bewertung von Derivaten | 802 | 0 | -100,0 |
| Ergebnis aus der Fair Value-Option | -74 | -609 | >100 |
| Ergebnis aus finanz. Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss | 728 | -609 | >-100 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Bewertungen | -60 | 66 | >-100 |
| Ergebnis aus Veräußerungen | 1.817 | 362 | -80,1 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Available-for-Sale | 1.757 | 428 | -75,6 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Bewertung | - | - | - |
| Ergebnis aus Veräußerung | 287 | 0 | >-100 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Held-to-Maturity | 287 | 0 | >-100 |
| in Tsd. EUR | 1. Halbjahr 2015 | 1. Halbjahr 2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -10.203 | -5.542 | -45,7 |
| Latente Steuern | 637 | -234 | >-100 |
| Steuern | -9.566 | -5.776 | -39,6 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand | 36.700 | 33.020 | -10,0 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 153.610 | 165.869 | 8,0 |
| Barreserve | 190.310 | 198.889 | 4,5 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 153.143 | 143.667 | -6,2 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 210.719 | 179.293 | -14,9 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 363.862 | 322.960 | -11,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 3.974.127 | 4.006.813 | 0,8 |
| Privatkunden | 1.139.740 | 1.170.282 | 2,7 |
| Forderungen an Kunden nach Kundengruppen | 5.113.867 | 5.177.095 | 1,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Stand am Beginn der Berichtsperiode | 194.161 | 193.748 | -0,2 |
| + Zuführung | 54.587 | 21.014 | -61,5 |
| - Auflösung | -11.957 | -8.697 | -27,3 |
| - Verwendung | -43.021 | -13.295 | -69,1 |
| + Veränderung aus Währungsumrechnung | -22 | 145 | >-100 |
| Stand am Ende der Berichtsperiode | 193.748 | 192.915 | -0,4 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | - | - | - |
| Positive Marktwerte aus derivativen Produkten | 46 | 10 | -78,3- |
| – aus währungsbezogenen Geschäften | - | - | - |
| – aus zinsbezogenen Geschäften | 46 | 10 | -78,3 |
| Handelsaktiva | 46 | 10 | 78,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 41.236 | 42.226 | 2,4 |
| Kredite | 73.627 | 65.419 | -11,1 |
| Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss | 114.863 | 107.645 | -6,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 67.303 | 71.741 | 6,6 |
| Aktien und nicht verzinsliche Wertpapiere | 42.811 | 48.448 | 13,2 |
| Sonstige Beteiligungen | 56.607 | 55.577 | -1,8 |
| Finanzielle Vermögenswerte (AfS) | 166.721 | 175.766 | 5,4 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 724.891 | 708.666 | -2,2 |
| Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity | 724.891 | 708.666 | -2,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Oberbank AG | 278.308 | 292.912 | 5,2 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG | 155.671 | 156.600 | 0,6 |
| Drei Banken Versicherungsagentur GmbH | 4.640 | 2.918 | -37,1 |
| Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen | 438.619 | 452.430 | 3,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.868 | 1.616 | -13,5 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.868 | 1.616 | -13,5 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Grund | 7.870 | 7.884 | 0,2 |
| Gebäude | 42.307 | 41.112 | -2,8 |
| sonstige Sachanlagen | 8.260 | 8.775 | 6,2 |
| Sachanlagen | 58.437 | 57.771 | -1,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Grund | 8.667 | 8.666 | 0,0 |
| Gebäude | 21.023 | 19.202 | -8,7 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 29.690 | 27.868 | -6,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Latente Steuerforderungen | 25.441 | 26.302 | 3,4 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 10.788 | 17.453 | 61,8 |
| Sonstige Vermögenswerte | 15.405 | 14.127 | -8,3 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 2.373 | 4.201 | 77,0 |
| Sonstige Aktiva | 28.566 | 35.781 | 25,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Kreditinstituten | 724.001 | 766.687 | 5,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Kreditinstituten | 180.573 | 135.763 | -24,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 904.574 | 902.450 | -0,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 1.629.833 | 1.595.502 | -2,1 |
| - hiervon Firmenkunden | 218.263 | 216.884 | -0,6 |
| - hiervon Privatkunden | 1.411.570 | 1.378.618 | -2,3 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.721.883 | 2.761.246 | 1,4 |
| - hiervon Firmenkunden | 1.927.113 | 1.959.443 | 1,7 |
| - hiervon Privatkunden | 794.770 | 801.803 | 0,9 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 4.351.716 | 4.356.748 | 0,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 485.071 | 498.339 | 2,7 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 91.275 | 72.638 | -20,4 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 576.346 | 570.977 | -0,9 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinsbezogene Geschäfte | 46 | 10 | -78,3 |
| Handelspassiva | 46 | 10 | -78,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 74.498 | 75.469 | 1,3 |
| Steuerrückstellungen (Laufende Steuern) | 5.739 | 2.389 | -58,4 |
| Sonstige Rückstellungen | 45.736 | 45.094 | -1,4 |
| Rückstellungen | 125.973 | 122.952 | -2,4 |
Der verwendete Rechenzinssatz für das Sozialkapital wurde im Vergleich zum 31. Dezember 2015 von 2,4% auf 1,56% angepasst. Dies führte zu einem Aufwand in Höhe von 0,9 Mio. EUR im OCI sowie zu einem Aufwand in Höhe von 0,4 Mio. EUR in der Gewinn- und Verlustrechnung.
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Latente Steuerschulden | 9.312 | 9.696 | 4,1 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Negative Marktwerte aus derivativen Geschäften | 29.587 | 34.775 | 17,5 |
| Sonstige Passiva | 18.284 | 29.229 | 59,9 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 5.601 | 3.637 | -35,1 |
| Sonstige Passiva | 53.472 | 67.641 | 26,5 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergänzungskapital | 141.752 | 152.270 | 7,4 |
| Hybridkapital | 40.000 | 40.000 | 0,0 |
| Nachrangkapital | 181.752 | 192.270 | 5,8 |
Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der dem internen Managementberichtssystem zugrundeliegenden Struktur des Konzerns. Die BKS Bank hat sich im Geschäftsjahr 2014 und im ersten Halbjahr 2015 intensiv mit der Optimierung ihrer Vertriebsstruktur bzw. ihre Vertriebsorganisation befasst und eine klare Ausrichtung auf die Segmente Privatkunden (bis zum 30. Juni 2015 lautete die Bezeichnung: Retailkunden), Firmenkunden und Financial Markets vorgenommen. Im Detail wurden im Zuge der Umstrukturierung die Retailfirmenkunden, das sind kleine Gewerbeunternehmen und Freiberufler aus dem Retailkundensegment in das Firmenkundensegment umgegliedert. Die sogenannten Heilberufe blieben im Retailkundensegment, welches nun als Privatkundensegment bezeichnet wird. Demzufolge änderte sich die Segmentberichterstattung geringfügig. Die ziffernmäßige Darstellung der Vergleichsperiode wurde rückwirkend gemäß IFRS 8.29 angepasst.
| Firmenkunden | Privatkunden | Financial Markets | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | 30.06.2015 | 30.06.2016 | 30.06.2015 | 30.06.2016 | 30.06.2015 | 30.06.2016 |
| Zinsüberschuss | 42.362 | 41.462 | 13.663 | 13.366 | 22.878 | 21.915 |
| – hiervon at Equity-Ergebnis | 15.106 | 15.937 | ||||
| Risikovorsorge | -11.979 | -11.028 | -1.091 | -1.326 | 783 | -47 |
| Provisionsüberschuss | 14.810 | 13.597 | 11.906 | 11.580 | 150 | 28 |
| Handelsergebnis | - | - | - | - | 931 | 978 |
| Verwaltungsaufwand | -22.189 | -22.033 | -25.274 | -26.225 | -3.182 | -3.272 |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge bzw. | 728 | 630 | 320 | 784 | -7 | -21 |
| Aufwendungen | ||||||
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | - | - | - | - | 2.772 | -181 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 23.732 | 22.628 | -476 | -1.821 | 24.325 | 19.400 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 3.111.101 | 3.089.118 | 499.449 | 523.438 | 848.489 | 889.923 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 248.888 | 247.129 | 39.956 | 41.875 | 510.397 | 569.081 |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss | 19,1% | 18,3% | -2,4% | -8,7% | 9,5% | 6,8% |
| Cost-Income-Ratio | 38,3% | 39,6% | 97,6% | 101,9% | 13,3% | 14,3% |
| Risk-Earnings-Ratio | 28,3% | 26,6% | 8,0% | 9,9% | - | 0,2% |
| Sonstige | Summe | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | 30.06.2015 | 30.06.2016 | 30.06.2015 | 30.06.2016 |
| Zinsüberschuss | 608 | 552 | 79.511 | 77.295 |
| – hiervon at Equity-Ergebnis | 15.106 | 15.937 | ||
| Risikovorsorge | - | - | -12.287 | -12.401 |
| Provisionsüberschuss | 64 | 158 | 26.930 | 25.363 |
| Handelsergebnis | - | - | 931 | 978 |
| Verwaltungsaufwand | -2.403 | -2.768 | -53.048 | -54.298 |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge bzw. | -4.630 | -7.664 | -3.589 | -6.271 |
| Aufwendungen | ||||
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | - | - | 2.772 | -181 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | -6.361 | -9.722 | 41.220 | 30.485 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 48.832 | 55.640 | 4.507.872 | 4.558.117 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 8.754 | 10.605 | 807.995 | 868.691 |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss | - | - | 7,5% | 6,1% |
| Cost-Income-Ratio | - | - | 51,1% | 55,8% |
| Risk-Earnings-Ratio | - | - | 15,5% | 16,0% |
Methode: Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Die angefallenen Kosten werden verursachungsgerecht den einzelnen Unternehmensbereichen zugerechnet. Der Strukturbeitrag wird dem Segment Financial Markets zugeordnet. Die Kapitalallokation erfolgt nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten. Das durchschnittlich zugeordnete Eigenkapital wird mit einem Zinssatz von 5% verzinst und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsüberschuss ausgewiesen. Der Erfolg des jeweiligen Unternehmensbereiches wird an dem von diesem Segment erwirtschafteten Ergebnis vor Steuern gemessen. Die Eigenkapitalrentabilität ist neben der Cost-Income-Ratio eine der wesentlichsten Steuerungsgrößen für die Unternehmensbereiche. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Steuerung. Für die Unternehmensführung verantwortlich zeichnet der Gesamtvorstand.
Die Berichte für die interne Steuerung umfassen im Einzelnen:
Im Segment Sonstige sind Sachverhalte ohne direkten Bezug zu Geschäftssegmenten, nicht den anderen Segmenten zuordenbare Ertrags- und Aufwandspositionen sowie jene Ergebnisbeiträge abgebildet, welche nicht einem einzelnen Unternehmensbereich zugeordnet werden konnten.
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 72.072 | 72.072 | 0,0 |
| – hiervon Aktienkapital | 72.072 | 72.072 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 143.056 | 143.056 | 0,0 |
| Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen, laufendes Ergebnis | 621.714 | 638.612 | 2,7 |
| Zusätzliche Eigenkapitalinstrumente | 23.400 | 23.400 | 0,0 |
| Eigenkapital vor Fremdanteilen | 860.242 | 877.140 | 2,0 |
| Fremdanteile | -15 | -17 | 13,3 |
| Konzernkapital | 860.227 | 877.123 | 2,0 |
Das Aktienkapital setzt sich aus 34.236.000 stimmberechtigten Stamm-Stückaktien und 1.800.000 stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien zusammen. Der Nennwert je Aktie beträgt EUR 2,0. Die Kapitalrücklagen enthalten Agiobeträge aus der Ausgabe von Aktien. Die Gewinnrücklagen und sonstige Rücklagen beinhalten im Wesentlichen thesaurierte Gewinne. Die zusätzlichen Eigenkapitalinstrumente betreffen die im Geschäftsjahr 2015 emittierte Additional Tier 1-Anleihe, die gemäß IAS 32 als Eigenkapital zu klassifizieren ist.
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Bürgschaften und Garantien | 385.094 | 387.135 | 0,5 |
| Akkreditive | 1.777 | 675 | -62,0 |
| Eventualverbindlichkeiten | 386.871 | 387.810 | 0,2 |
| Sonstige Kreditrisiken | 1.057.680 | 1.098.964 | 3,9 |
| Kreditrisiken | 1.057.680 | 1.098.964 | 3,9 |
| Höhe der ausstehenden Salden | erhaltene Garantien | gewährte Garantien | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | per 31.12.2015 | per 30.06.2016 | per 31.12.2015 | per 30.06.2016 | per 31.12.2015 | per 30.06.2016 |
| nicht konsolidierte | - | - | - | - | ||
| Tochterunternehmen | ||||||
| Forderungen | 5.369 | 3.143 | ||||
| Verbindlichkeiten | 1.108 | 1.607 | ||||
| Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen |
- | - | - | - | ||
| Forderungen | 12.869 | 25.168 | ||||
| Verbindlichkeiten | 158.949 | 145.529 | ||||
| Mitglieder des Managements | - | - | - | - | ||
| Forderungen | 366 | 410 | ||||
| Verbindlichkeiten | 812 | 1.133 | ||||
| sonstige nahestehende Personen | - | - | 109 | 109 | ||
| Forderungen | 14 | 127 | ||||
| Verbindlichkeiten | 451 | 766 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2015 | 30.06.2016 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstandes | 92 | 81 | -12,0 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates | 274 | 329 | 20,1 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite | 366 | 410 | 12,0 |
Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Im Berichtszeitraum gab es für nahestehende Unternehmen und Personen keine Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen und keinen Aufwand für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen.
Es gab nach dem Stichtag des Zwischenberichtes (30. Juni 2016) keine in der Form oder Sache ungewöhnlichen Aktivitäten oder Ereignisse in der BKS Bank, die das im vorliegenden Bericht vermittelte Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage beeinflussten.
Die beiden Tabellen auf den folgenden Seite zeigen die Fair Values der angeführten Bilanzpositionen, also jene Preise, die in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würden.
Die unter der Kategorie Level 1 "Marktwerte" dargestellten Fair Values wurden anhand quotierter Marktpreise auf aktiven Märkten (Börse) bewertet.
Liegen keine Marktwerte vor, wird der Fair Value über marktübliche Bewertungsmodelle basierend auf beobachtbaren Inputfaktoren bzw. Marktdaten ermittelt und unter der Kategorie Level 2 "Marktdaten basierend" ausgewiesen (z. B. Diskontierung der zukünftigen Cash Flows von Finanzinstrumenten). Die unter dieser Kategorie ausgewiesenen Fair Values wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 2 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
In der Kategorie Level 3 "interne Bewertungsmethode" werden Wertansätze für einzelne Finanzinstrumente auf Basis eigener allgemein gültiger Bewertungsverfahren festgelegt. Beteiligungen im AfS-Bestand sowie Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen der Kategorie Level 3 werden, wenn sich kein verlässlicher Fair Value ermitteln lässt, mit ihren Buchwerten angesetzt. Die verbrieften Verbindlichkeiten in der Kategorie Level 3 wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Nicht am Markt beobachtbare Einflussfaktoren bei der Bewertung der Positionen in der Kategorie Level 3 sind auf internen Ratingverfahren basierende Bonitätsanpassungen von Kunden bzw. der BKS Bank selbst für verbriefte Verbindlichkeiten und die daraus abgeleiteten Credit Spreads. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 3 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
Umgliederungen in den einzelnen Kategorien werden vorgenommen, wenn die Marktwerte (Level 1) oder verlässliche Inputfaktoren (Level 2) nicht mehr zur Verfügung stehen oder Marktwerte (Level 1) für einzelne Finanzinstrumente neu zur Verfügung stehen (z. B. Börsegang).
Die Ermittlung der Veränderung der Marktwerte aus dem Ausfallsrisiko von Wertpapieren und Krediten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, erfolgt anhand der internen Bonitätseinstufung des Finanzinstrumentes sowie der Restlaufzeit. Bei Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, wird die Veränderung des Ausfallsrisikos in der Berichtsperiode über die BKS Bank spezifische Fundingkurve und die Restlaufzeit des Finanzinstruments ermittelt. Die Bonitätsveränderung der zum Fair Value bilanzierten Forderungen an Kunden wirkte sich im Berichtszeitraum 2016 auf den Marktwert mit -0,1 Mio. EUR (31.12.2015: 0,3 Mio. EUR) aus. Die Bonitätsveränderung der BKS Bank auf die zum Fair Value bilanzierten verbrieften Verbindlichkeiten wirkte sich im Berichtszeitraum 2016 auf den Marktwert mit -0,3 Mio. EUR (31.12.2015: 0,5 Mio. EUR) aus.
| 30.06.2016 | LEVEL 3 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level1 | Level2 "Marktwert |
"Interne Bewertungs |
Fair Value | Buchwert | Diff. Fair Value zu |
|
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total | 30.06.2016 | Buchwert |
| Aktiva | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | - | 323.142 | - | 323.142 | 322.960 | 182 |
| Forderungen an Kunden | - | 5.242.482 | - | 5.242.482 | 5.177.095 | 65.387 |
| Handelsaktiva | - | 10 | - | 10 | 10 | - |
| FV1) at Fair Value through Profit or Loss | 42.226 | - | 65.419 | 107.645 | 107.645 | - |
| FV Available-for-Sale | 155.174 | - | 20.592 | 175.766 | 175.766 | - |
| FV Held-to-Maturity | 792.621 | - | - | 792.621 | 708.666 | 83.955 |
| Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen | 349.160 | - | 2.918 | 352.078 | 452.430 | -100.3522) |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | - | - | 44.634 | 44.634 | 27.868 | 16.766 |
| Sonstige Aktiva (Derivate) | - | 17.453 | - | 17.453 | 17.453 | - |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | 906.571 | - | 906.571 | 902.450 | 4.121 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | 4.371.798 | - | 4.371.798 | 4.356.748 | 15.050 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 421.679 | 78.190 | 93.207 | 593.076 | 570.977 | 22.099 |
| – hiervon at Fair Value through Profit or Loss | - | - | 93.207 | 93.207 | 93.207 | - |
| Nachrangkapital | 194.204 | 2.353 | - | 196.557 | 192.270 | 4.287 |
| Handelspassiva | - | 10 | - | 10 | 10 | - |
| Sonstige Passiva (Derivate) | - | 34.775 | - | 34.775 | 34.775 | - |
1) FV = Finanzielle Vermögenswerte
2) Die interne Unternehmensbewertung auf Basis der Planwerte der at Equity bilanzierten Unternehmen ergab wie auch im Vorjahr zum Stichtag keinen Wertberichtigungsbedarf.
| 31.12.2015 in Tsd. EUR |
Level1 "Marktwert" |
Level2 "Marktwert basierend" |
LEVEL 3 "Interne Bewertungs methode" |
Fair Value total |
Buchwert 31.12.2015 |
Diff. Fair Value zu Buchwert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | - | 363.976 | - | 363.976 | 363.862 | 115 |
| Forderungen an Kunden | - | 5.175.621 | - | 5.175.621 | 5.113.867 | 61.755 |
| Handelsaktiva | - | 46 | - | 46 | 46 | - |
| FV1) at Fair Value through Profit or Loss | 41.236 | - | 73.627 | 114.863 | 114.863 | - |
| FV Available-for-Sale | 146.128 | - | 20.593 | 166.721 | 166.721 | - |
| FV Held-to-Maturity | 791.709 | - | - | 791.709 | 724.891 | 66.818 |
| Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen | 338.871 | - | 4.640 | 343.511 | 438.619 | -95.1082) |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | - | - | 46.894 | 46.894 | 29.690 | 17.204 |
| Sonstige Aktiva (Derivate) | - | 10.788 | - | 10.788 | 10.788 | - |
Passiva
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | 907.737 | - | 907.737 | 904.574 | 3.163 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | 4.366.180 | - | 4.366.180 | 4.351.715 | 14.464 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 411.918 | 80.311 | 103.512 | 595.741 | 576.346 | 19.395 |
| – hiervon at Fair Value through Profit or Loss | - | - | 103.512 | 103.512 | 103.512 | - |
| Nachrangkapital | 182.339 | 2.354 | - | 184.693 | 181.752 | 2.941 |
| Handelspassiva | - | 46 | - | 46 | 46 | - |
| Sonstige Passiva (Derivate) | - | 29.587 | - | 29.587 | 29.587 | - |
1) FV = Finanzielle Vermögenswerte
2) Die interne Unternehmensbewertung auf Basis der Planwerte der at Equity bilanzierten Unternehmen ergab wie auch im Vorjahr zum Stichtag keinen Wertberichtigungsbedarf
| in Tsd. EUR | FV- Available-for-Sale | Anteile an at Equity beteiligten Unternehmen |
FV-at Fair Value through Profit or Loss |
verbriefte Verbindlichkeiten hiervon at Fair Value through Profit or Loss |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 31.12.2015 | 20.592 | 4.640 | 73.627 | 103.512 |
| Umgliederung | - | - | - | - |
| GuV-Rechnung1) | - | -2.142 | 779 | 4.695 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | - |
| Käufe | - | - | - | - |
| Zuschüsse | - | 420 | - | - |
| Verkäufe/Tilgungen | - | - | -8.987 | -15.000 |
| Stand zum 30.06.2016 | 20.592 | 2.918 | 65.419 | 93.207 |
1) über die GuV-Rechnung geführte Bewertungsänderungen
| in Tsd. EUR | FV- Available for Sale | Anteile an at equity beteiligten Unternehmen |
FV-at fair value through profit or loss |
verbriefte Verbindlichkeiten hievon at fair value through profit or loss |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 01.01.2015 | 24.965 | 4.264 | 87.061 | 106.316 |
| Umgliederung | - | - | - | - |
| GuV-Rechnung1) | -67 | - | -529 | -2.392 |
| Sonstiges Ergebnis | 47 | - | - | - |
| Käufe | 600 | - | - | - |
| Verkäufe/Tilgungen | - | - | -3.772 | - |
| Stand zum 30.06.2015 | 25.545 | 4.264 | 82.760 | 103.924 |
1) über die GuV-Rechnung geführte Bewertungsänderungen
Aus dem Derivativgeschäft (Bank- und Handelsbuch) ergaben sich folgende Nominalbeträge und Marktwerte:
| 30.06.2016 | Nominalbetrag nach Restlaufzeiten | Marktwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre | Summe | positiv | negativ |
| Wechselkursverträge | 1.218.222 | 348.689 | - | 1.566.911 | 6.994 | 25.263 |
| – hiervon Handelsbuch | - | - | - | - | - | - |
| Zinssatzverträge | 77.740 | 93.174 | 209.294 | 380.208 | 9.723 | 8.584 |
| – hiervon Handelsbuch | 1.740 | 16.424 | - | 18.164 | 9 | 9 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 3.945 | - | - | 3.945 | - | 38 |
| – hiervon Handelsbuch | - | - | - | - | - | - |
| Gesamt | 1.299.907 | 441.863 | 209.294 | 1.951.064 | 16.717 | 33.885 |
| – hiervon Handelsbuch | 1.740 | 16.424 | - | 18.164 | 9 | 9 |
| Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre | Summe | positiv | negativ |
| 1.442.492 | 349.233 | - | 1.791.725 | 3.563 | 21.875 |
| - | - | - | - | - | - |
| 106.820 | 102.162 | 221.652 | 430.634 | 6.638 | 7.251 |
| 820 | 19.912 | - | 20.732 | 47 | 47 |
| - | - | - | - | - | - |
| - | - | - | - | - | - |
| 1.549.312 | 451.395 | 221.652 | 2.222.359 | 10.201 | 29.126 |
| 820 | 19.912 | - | 20.732 | 47 | 47 |
| Nominalbetrag nach Restlaufzeiten |
"Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2016 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres vermittelt."
Klagenfurt, am 23. August 2016
Der Vorstand
Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mitglied des Vorstandes
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Risikomanagement, Risikocontrolling, Marktfolge Kredit und Servicegesellschaften der BKS Bank, Backoffice Treasury, Betriebsorganisation, IT und Technischer Dienst sowie drei-Banken-EDV Gesellschaft m.b.H.; im Ausland zuständig für die Marktfolge, das Risikomanagement und die IT
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorsitzende des Vorstandes
Vorstandsvorsitzende mit Verantwortung für das Firmenkundengeschäft, für das Rechnungswesen und Vertriebscontrolling, Human Resources, Treasury/ Eigengeschäft, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Investor Relations, Immobilienangelegenheiten, Tochtergesellschaften und Beteiligungen; im Ausland zuständig für Slowenien, Kroatien, Ungarn und die Slowakische Republik
Mag. Wolfgang Mandl Mitglied des Vorstandes
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für das Privatkundengeschäft, das Private Banking und Wertpapiergeschäft, das New Banking, das Depotbankengeschäft sowie für die Kooperation mit Vertriebspartnern; im Ausland zuständig für die Region Italien
| Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2015 im Internet |
|---|
| und im Amtsblatt zur Wiener Zeitung |
| 77. ordentliche Hauptversammlung |
| Dividenden-Ex-Tag |
| Dividenden-Zahltag |
| 20. Mai 2016: | Zwischenbericht zum 31. März 2016 |
|---|---|
| 26. August 2016: | Halbjahresfinanzbericht 2016 |
| 25. November 2016: | Zwischenbericht zum 30. September 2016 |
Medieninhaber (Verleger) BKS Bank AG, St.Veiter Ring 43, A-9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: 0463-5858-0 Internet: http://www.bks.at, http://www.twitter.com/bksbank, E-Mail: [email protected] bzw. [email protected] Redaktion: BKS Bank AG, Abteilung Vorstandsbüro; Redaktionsschluss: 23. August 2016
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