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BKS Bank AG

Quarterly Report May 22, 2015

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Quarterly Report

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Zwischenbericht zum 31. März 2015

Inhaltsverzeichnis

BKS Bank Konzern im Überblick _______ 3
Vorwort des Vorstandes ____________ 4
Konzernlagebericht zum 31. März 2015 ______ 5
Wirtschaftliches Umfeld des Bankgeschäftes ________ 5
Erläuterungen zum Konsolidierungskreis ___________ 7
Vermögens- und Finanzlage __________ 8
Eigenmittelentwicklung _____________ 9
Ergebnisentwicklung _________ 10
Segmentbericht _____________ 12
Wesentliche Unternehmenskennzahlen ______ 13
Risikobericht _________ 14
Vorschau auf das Gesamtjahr ________ 18
3 Banken Gruppe im Überblick __________ 20
Konzernabschluss zum 31. März 2015 ________ 21
Gesamtergebnisrechnung des BKS Bank Konzerns für den Zeitraum 1.1. bis 31.3.2015 _____ 22
Bilanz des BKS Bank Konzerns zum 31. März 2015 __________ 24
Eigenkapitalveränderungsrechnung _________ 25
Geldflussrechnung ___________ 25
Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank ________ 26
Erklärungen der gesetzlichen Vertreter der BKS Bank________ 42
Unternehmenskalender 2015_________ 42

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Zwischenbericht zum 31. März 2015 enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des BKS Bank Konzerns beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Stichtag 20. Mai 2015 zur Verfügung stehender Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der BKS Bank AG verbunden.

Disclaimer

Dieser Zwischenbericht ist nicht prüfungspflichtig und wurde daher keiner vollständigen Prüfung bzw. Durchsicht eines Abschlussprüfers unterzogen. Die vorliegende deutsche Version ist die authentische, für alle rechtlichen Aspekte relevante Fassung. Zwischenberichte in englischer Sprache sind Übersetzungen.

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit nehmen wir keine geschlechtsspezifischen Differenzierungen vor. Personenbezogenen Begriffe wie z.B. "Mitarbeiter" gelten daher für Frauen und Männer in gleicher Weise.

BKS Bank Konzern im Überblick

Dreijahresvergleich

Erfolgszahlen (in Mio Euro) Q1/2013 Q1/2014 Q1/2015
Zinsüberschuss 32,5 39,1 36,1
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -9,7 -13,9 -6,2
Provisionsüberschuss 11,5 11,7 12,9
Verwaltungsaufwand -24,8 -25,9 -26,2
Konzernperiodenüberschuss vor Steuern 11,8 12,3 18,1
Konzernperiodenüberschuss nach Steuern 10,4 10,5 11,7
Bilanzzahlen (in Mio Euro) 31.12.2013 31.12.2014 31.3.2015
Bilanzsumme 6.743,8 6.864,5 6.868,7
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 4.874,2 4.828,9 4.962,9
Primäreinlagen 4.597,5 5.013,0 4.918,6
– hievon Spareinlagen 1.741,2 1.705,4 1.710,7
– hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 813,9 789,1 799,0
Eigenkapital 714,2 805,7 809,5
Betreute Kundengelder 11.383,4 12.972,0 13.350,2
– hievon Depotvolumen 6.785,9 7.959,0 8.431,6
Eigenmittel nach BWG (in Mio Euro, ab 1.1.2014: Basel III) 31.12.2013 31.12.2014 31.3.2015
Risikogewichtete Aktiva 4.423,3 4.846,6 4.982,7
Eigenmittel 707,6 580,9 564,6
– hievon Kernkapital (ab 1.1.2014 hartes Kernkapital gemäß Basel III) 662,5 543,7 534,5
Eigenmittelüberschuss vor operationalem Risiko 353,8 - -
Eigenmittelüberschuss nach operationalem Risiko 326,8 - -
Eigenmittelüberschuss nach Basel III - 193,2 166,0
Kernkapitalquote (in %, ab 1.1.2014 Quote hartes Kernkapital gemäß Basel III) 13,9 11,2 10,7
Eigenmittelquote (in %, ab 1.1.2014 Eigenmittelquote gemäß Basel III) 16,0 12,0 11,3
Unternehmenskennzahlen (in %) 31.12.2013 31.12.2014 31.3.2015
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 6,5 6,7 6,7
Return on Equity nach Steuern 5,8 6,1 5,8
Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) 54,3 52,7 53,8
Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) 29,2 31,5 17,1
Ressourcen 2013 2014 31.3.2015
Durchschnittlicher Mitarbeiterstand 910 915 923
Anzahl der Geschäftsstellen 56 57 57
Die BKS Bank Aktie 2013 2014 Q1/2015
Anzahl Stamm-Stückaktien (ISIN AT0000624705) 30.960.000 34.236.000 34.236.000
Anzahl Vorzugs-Stückaktien (ISIN AT0000624739) 1.800.000 1.800.000 1.800.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in Euro 17,6/15,3 17,8/15,6 17,5/15,5
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in Euro 17,0/14,5 16,9/14,9 17,0/15,0
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in Euro 17,5/15,3 17,3/15,3 17,2/15,5
Marktkapitalisierung in Mio Euro 569,3 619,8 616,8

Mag. Dieter Krassnitzer, CIA; Mag. Dr. Herta Stockbauer; Mag. Wolfgang Mandl (v.l.n.r.)

Sehr geehrte Aktionäre, geschätzte Kunden und Geschäftspartner der BKS Bank!

Wir begrüßen Sie im ersten Aktionärsbrief für 2015 sehr herzlich. Nach dem erfolgreichen Start der BKS Bank ins Jahr 2015 laden wir Sie ein, sich über den insgesamt zufrieden stellenden Geschäftsverlauf Ihres Institutes im ersten Quartal des Berichtsjahres online zu informieren.

Gleich vorweg eine kurze Reminiszenz zur 76. ordentlichen Hauptversammlung vom 20. Mai, deren Beschlüsse auf der Homepage der BKS Bank unter Investor Relations, Rubrik Hauptversammlung, ersichtlich sind. Erlauben Sie uns, sofern Sie an diesem Aktionärstreffen nicht persönlich teilnehmen konnten, einen für Sie als Aktionär erfreulichen Hinweis: Die BKS Bank wird aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2014 eine Dividende von 0,23 € pro Aktie, somit insgesamt rund 8,29 Mio € nach 8,19 Mio € im Vorjahr ausschütten (Dividenden-Ex-Tag: 22. Mai, Dividenden-Zahltag: 26. Mai). Damit zählt unser Institut einmal mehr zu den dividendenstärksten Banken Österreichs, dies trotz des weiterhin anspruchsvollen Konjunktur- und Kapitalmarktumfeldes.

Herr Univ.-Prof. DDr. Waldemar Jud und Herr Dr. Dietrich Karner haben ihre Aufsichtsratsmandate mit Wirkung zum Ende der 76. ordentlichen Hauptversammlung zurückgelegt. Auch das Mandat von Herrn Dr. Franz Gasselsberger, MBA, lief zu diesem Zeitpunkt aus. Herr Dr. Franz Gasselsberger, MBA, wurde erneut und Herr Mag. Klaus Wallner sowie Herr Mag. Peter Hofbauer wurden jeweils neu auf die satzungsmäßige Höchstdauer, das ist bis zum Ende jener Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2019 beschließt, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt. Mit der Abschlussprüfung der Geschäftsgebarung der BKS Bank AG und ihres Konzerns für das Jahr 2016 wurde die KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Zweigstelle Klagenfurt, Krassniggstraße 36, 9020 Klagenfurt, betraut.

Durch die konsequente Orientierung unseres Geschäftsmodells an Kundenbedürfnissen konnten wir ungeachtet der weiterhin nur sehr verhalten expandierenden Realwirtschaft die Ertragskraft der BKS Bank erneut steigern. Obwohl die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal insgesamt besser als erwartet verlief, haben uns nicht zuletzt die ausgeuferte Schuldenkrise Griechenlands, die budgetären Schieflagen in weiteren Euro-Ländern und das prekäre Niedrigzinsumfeld vor Augen geführt, dass wir uns auch heuer auf ein anspruchsvolles Bankenjahr einzustimmen haben. Wir dürfen Ihnen im ersten Quartal 2015 dennoch ein ausgewogenes und plankonformes Ergebnis präsentieren. Auf dem Fundament einer soliden Kapitalbasis aufbauend, haben wir in allen Geschäftsfeldern den Fokus weiterhin auf nachhaltiges Wachstum und Effizienzsteigerung gerichtet. Die wichtigsten Komponenten unserer Ertragsrechnung – der Zinsüberschuss nach Risikovorsorgen und das Dienstleistungsergebnis – konnten im Periodenvergleich um 19,1% bzw. 10,5% angehoben werden. Risikopositionen wurde durch entsprechende Vorsorgen wie in den Vorperioden konsequent Rechnung getragen, wobei wir erstmals deutliche Entspannungssignale registrierten. Der Erfolg des nachhaltigen Geschäftsmodells der BKS Bank spiegelt sich insbesondere im Anstieg des Periodenüberschusses vor Steuern um rund 46% auf 18,1 Mio €, in der Ausweitung der Forderungen an Kunden um 2,8% auf 5,16 Mrd € sowie im hohen Primärmittelstand wider, der mit 4,92 Mrd € nur knapp unter der jahresultimobedingt hohen Marke von 5,01 Mrd € zum 31.12.2014 blieb. Die Konzernbilanzsumme erhöhte sich im ersten Quartal 2015 marginal auf 6,87 Mrd €.

Da unser Institut den Hauptsitz in Kärnten hat, wurden wir nach Bekanntgabe des Schuldenmoratoriums der HETA und der dadurch ausgelösten Liquiditätskrise des Landes Kärntens von Investoren, Kunden und Geschäftspartnern immer wieder auf unsere Engagements bei diesen Schuldnern bzw. bei von diesen abhängigen Schuldnern angesprochen. Die BKS Bank hat keine direkte Risikoposition gegenüber HETA und dem Land Kärnten. Allfällige indirekte Abhängigkeiten wurden analysiert und können als gering eingestuft werden.

Konzernlagebericht zum 31. März 2015

Wirtschaftliches Umfeld des Bankgeschäftes

Die US-amerikanische Wirtschaft wird auch 2015 kräftig wachsen. Die Wirtschaftsforscher rechnen nunmehr mit einem BIP-Anstieg von real 3,1%, obwohl das erste Quartal aufgrund des strengen Winters nur eine marginale Zuwachsrate von 0,2% aufwies. Dennoch nimmt die USA klar die Vorreiterrolle unter den Industriestaaten ein. Das Wachstum ergibt sich einerseits durch die verbesserte Situation am Arbeitsmarkt und andererseits durch die höheren Ausgaben der privaten Haushalte. Der niedrige Ölpreis wirkt sich durch die Einkommenseffekte positiv auf das Konsumverhalten der Amerikaner aus. Der Arbeitsmarkt hat sich zuletzt weiter stabilisiert und der Ausbau der Beschäftigung erfolgte zügiger als erwartet. Der starke US-Dollar wirkt sich zwar negativ auf die Exportgeschäfte aus, allerdings werden diese Einbußen durch die verstärkte Inlandsnachfrage kompensiert werden können.

Auch in Europa hellten sich die Wirtschaftsaussichten zuletzt auf. Die Europäische Kommission geht in ihrer Frühjahrsprognose von einem leichten Wachstum in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aus. Vom Konjunkturmotor Deutschland angetrieben (erwarteter realer BIP-Zuwachs: 1,9%), spiegeln die gesamtwirtschaftlichen Projektionen für den Euroraum eine positive Wirtschaftsentwicklung wider. Das prognostizierte BIP-Wachstum für das heurige Geschäftsjahr beläuft sich auf 1,8% für die gesamte EU und auf 1,5% für die Eurozone. Begünstigt wird der konjunkturelle Aufwind durch die anhaltende Euro-Schwäche, den starken Ölpreisverfall der letzten Quartale sowie die kürzlich gesetzten geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit Quantitative Easing wollen die Währungshüter den entscheidenden Impuls zur Belebung der Konjunktur setzen. Im März hat die EZB mit dem großangelegten Ankauf von Staatsanleihen in Höhe von rund 60 Mrd Euro pro Monat begonnen. Die niedrigen Energiepreise sollten sich positiv auf die Einkommenssituation der privaten Haushalte auswirken und deren Konsumneigung stimulieren. Trotz dieser erfreulichen Entwicklungen gibt es auch herausfordernde Begleitumstände, u.a. die Übertreibungen am europäischen Immobilienmarkt und die ungelösten strukturellen Probleme insbesondere in Frankreich und Italien. Die anhaltenden geopolitischen Risiken, insbesondere die Ukraine-Krise, die prekäre Finanzkrise in Griechenland sowie die nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit in Europa sorgen weiterhin für Unsicherheit und wirken sich negativ auf die Wirtschaftsaussichten aus. Eine Entspannung auf dem europäischen Arbeitsmarkt ist aufgrund des gedämpften Wachstums nicht zu erwarten. Auch eine Deeskalation des schwelenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine ist derzeit nicht absehbar.

Die österreichische Wirtschaft wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr nur moderat um 0,3%. Für das heurige Jahr erwarten die Wirtschaftsforscher einen realen BIP-Zuwachs von 0,5% (WIFO) bis 0,8% (EU-Kommission). Für 2016 ist ein kräftigeres Wachstum von 1,6 % prognostiziert. Die Rahmenbedingungen für eine Erholung der heimischen Wirtschaft sind derzeit durchaus vielversprechend: Der schwächere Euro, der niedrige Ölpreis und ein Anstieg der globalen Nachfrage könnten entscheidende Impulse für den lang erwarteten Wirtschaftsaufschwung sein. Allerdings trübt die pessimistische Grundhaltung der österreichischen Wirtschaftskapitäne die aufkommende Stimmung. Die heimische Wirtschaft ist daher weiterhin anfällig für Rückschläge. Die angespannte Situation am Arbeitsmarkt hat sich seit dem letzten Quartal 2014 weiter verschärft. Für 2015 ist keine Trendumkehr zu erwarten, vielmehr ist davon auszugehen, dass es zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,0% (2014) auf 5,3% kommen könnte. In absoluten Zahlen waren Ende März 402.323 Menschen ohne Beschäftigung.

Was die Wechselkursentwicklung des Euro betrifft, setzte er im ersten Quartal 2015 seine Talfahrt gegenüber den Währungen der wichtigsten Handlungspartner fort. Die Gründe für die Schwäche der Gemeinschaftswährung lagen einerseits in der zurückhaltenden Erwartungshaltung der Marktteilnehmer im Hinblick auf die geldpolitischen Maßnahmen der EZB und andererseits in der anhaltenden Diskussion über einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone. Der US-Dollar – beflügelt durch die Ankündigungen des Federal Reserve Boards, eine weitere Reduzierung der monatlichen Wertpapierkäufe sowie eine moderate zinspolitische Wende zu erwägen – konnte im ersten Quartal solide Kursgewinne gegenüber dem Euro verbuchen (+11%) und notierte Ende März bei 1,0759 USD für einen Euro. Auch gegenüber dem Yen musste der Euro Kursverluste von etwa 11% hinnehmen. Die Mitte Jänner vollzogene Abkehr der Schweizer Nationalbank (SNB) von der Mindestbindung des Schweizer Franken an den Euro führte zu einem markanten Kursverfall. Im ersten Quartal stieg der Schweizer Franken um kräftige 13% und durchbrach zeitweise sogar die Euro-Parität. Ende März notierte er mit 1,0463 EUR/CHF nach 1,20204 EUR/CHF zu Jahresbeginn. Die für unser Haus wichtige Kroatische Kuna lag am Ende des ersten Quartals bei 7,645 EUR/HRK.

Die Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten wurde bislang vornehmlich von der frühestens ab Herbst 2015 zu erwartenden leichten Straffung der amerikanischen Notenbankpolitik sowie von den jüngsten geldpolitischen Quantitative Easing-Maßnahmen der EZB bestimmt. Mit dem Rückgang der Zinsen für langfristige Staatsanleihen mit AAA-Rating im Euroraum bei gleichzeitigem Zinsanstieg von US-Wertpapieren setzte sich die Entkoppelung der Zinserträge dies- und jenseits des Atlantiks fort. Die Rendite deutscher Bundesanleihen fiel bis Ende März auf 0,185%. US-Pendants rentierten mit 1,927%. Die EURIBOR-Zinssätze für Einmonats-, Dreimonats-, Sechsmonats- und Zwölfmonatsgeld flachten sich seit Jahresbeginn 2015 erneut ab und lagen Ende März bei -0,044%, 0,027%, 0,097% bzw. 0,212%.

Die internationalen Aktienmärkte signalisierten in den ersten drei Monaten eine weitere Festigung der Konjunktur, wobei sich eine Präferenz für europäische Aktien gegenüber amerikanischen Titeln abzeichnete. Der MSCI-Welt-Aktienindex auf Euro-Basis, der Anfang 2014 noch mit 123 Indexpunkte notierte, erhöhte sich bis Ende des ersten Quartals 2015 um 34,5% auf 165,51 Indexpunkte. Die Steigerung im ersten Quartal 2015 betrug 14,7%. An den europäischen Aktienmärkten stiegen die Notierungen, gemessen am DAX, um rund ein Viertel auf 11.966,17 Indexpunkte nach 9.552,16 Indexpunkten zum Jahresbeginn 2014. An der Wiener Börse erreichte der ATX zum Märzultimo 2.509,82 Indexpunkte und wies für das erste Quartal 2015 eine Performance von 16% auf. Er konnte sich im Periodenvergleich aber nicht vom Niveau von Anfang 2014 lösen.

Die BKS Bank Aktien bewegten sich zwischen Jänner und März 2015 innerhalb einer schmalen Bandbreite. Die Stamm-Stückaktien notierten Ende März mit 17,2 €, der Kurs der BKS Bank Vorzugs-Stückaktien erreichte 15,5 €. Die Marktkapitalisierung der BKS Bank Aktien erreichte zum Ende des ersten Quartals 616,8 Mio € und blieb damit knapp unter dem Vorjahresultimoniveau.

Die Stimmungslage an den internationalen Rohstoffmärkten wurde 2014 und im ersten Quartal 2015 einmal mehr von der Entwicklung der Rohöl- und Edelmetallnotierungen beherrscht. Die Energiepreise gaben auch im Berichtszeitraum weiter nach. Ungeachtet der angespannten und explosiven Lage in einigen ölexportierenden Ländern behielt die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre bisherige Fördermenge aber weitgehend bei. Im März erreichte die weltweite Erdölproduktion trotz zahlreicher temporärer Schließungen von Bohrlöchern einen Spitzenwert auf dem Niveau vor vier Jahren. Im Sog des seit Mitte 2014 einsetzenden Rohölpreisverfalls notierte die europäische Benchmarksorte Brent Ende März mit 56,79 US-Dollar nach 57,56 USD zu Jahresbeginn 2015 und nach 111,0 USD zu Jahresanfang 2014. Mittelfristig dürften das absehbare Ende des Handelsembargos gegenüber dem Iran, die weltweit stagnierende Rohölnachfrage sowie hohe Lagerbestände für weiterhin niedrige Ölpreise sorgen. Der Verlauf der Terminkontraktkurven deutet jedenfalls daraufhin, dass die Markteilnehmer lediglich einen moderaten Auftrieb der Ölpreise erwarten. Ein ähnliches Bild zeigen die Preise für Futures und sonstige Industrierohstoffe.

Am Jahresanfang 2015 verzeichnete der Goldpreis aufgrund verstärkter spekulativer Nachfrage einen spürbaren Anstieg, der sich allerdings im Laufe des Quartals wieder abschwächte. Ende März betrug der Preis für eine Feinunze Gold 1.183,50 USD und fiel damit wieder auf das Niveau zum Jahresende 2014 zurück.

Erläuterungen zum Konsolidierungskreis

Der für die Konzernanalyse maßgebende Konsolidierungskreis der BKS Bank enthält derzeit 20 Kredit- und Finanzinstitute sowie Unternehmen mit banknahen Hilfsdiensten, darunter die in- und ausländischen Leasinggesellschaften sowie die Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft. Die nachstehende Übersicht visualisiert jene Unternehmen, die gemäß den internationalen Rechnungslegungsrichtlinien dem BKS Bank Konzern zuzuordnen sind. Bei der Bestimmung der Einbeziehung von verbundenen Unternehmen wurde die Wesentlichkeitsbestimmung nach konzerneinheitlichen Kriterien auf Basis qualitativer und quantitativer Parameter angewandt. Wesentlichkeitskriterien bilden vor allem die Bilanzsumme bei Tochterunternehmen, das anteilige Eigenkapital bei assoziierten Unternehmen sowie die Mitarbeiteranzahl der jeweiligen Gesellschaft.

In den Vollkonsolidierungskreis der BKS Bank Gruppe werden neben der BKS Bank 15 Kredit- und Finanzinstitute und Unternehmen mit banknahen Hilfsdiensten einbezogen, die von der BKS Bank AG beherrscht werden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt unter Aufrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteilig bewerteten Eigenkapital. Grundlage des vorliegenden Periodenabschlusses sind daher die konzerneinheitlich aufgestellten Einzelabschlüsse aller vollkonsolidierten Unternehmen.

GESELLSCHA
FTEN
DES KONSOL
Vollkonsolidierung
at equity-Konsolidierung
Kredit- und Finanzinstitute quotale Konsolidierung
BKS Bank AG,
Klagenfurt
BKS-Leasing Gesellschaft mbH,
Klagenfurt
BKS-leasing d.o.o.,
Ljubljana
BKS-leasing Croatia d.o.o.,
Zagreb
BKS Bank d.d.,
Rijeka
BKS-Leasing s.r.o.,
Bratislava
Oberbank AG,
Linz
Bank für Tirol und Vorarlberg
Aktiengesellschaft, Innsbruck
Drei-Banken Versicherungs
Aktiengesellschaft, Linz
Alpenländische Garantie
Gesellschaft mbH, Linz
Sonstige konsolidierte Unternehmen
BKS Zentrale-Errichtungs- u.
Vermietungsgesellschaft mbH,
Klagenfurt
Immobilien Errichtungs- u.
Vermietungsgesellschaft mbH & Co.
KG, Klagenfurt
IEV Immobilien GmbH,
Klagenfurt
VBG-CH Verwaltungs- und
Beteiligungs GmbH, Klagenfurt
LVM Beteiligungs Gesellschaft
mbH, Wien
BKS-Service Gmbh,
Klagenfurt
BKS Immobilien-Service GmbH,
Klagenfurt
BKS Hybrid alpha GmbH,
Klagenfurt
BKS Hybrid beta GmbH, Klagenfurt BKS 2000 Beteiligungsverwaltungs
gesellschaft mbh, Klagenfurt

Bei den drei gemäß IAS 28 "at equity" assoziierten Unternehmen werden deren Beteiligungsbuchwert dem sich ändernden Reinvermögen des Beteiligungsunternehmens angepasst. Neben der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, an der die BKS Bank einen Anteil von 20% hält, sind auch die Schwesterbanken Oberbank AG und Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft at equity einbezogen. Die BKS Bank hält an diesen Kreditinstituten zwar jeweils weniger als 20% der Stimmrechtsanteile, die Ausübung der Stimmrechte wird aber durch Syndikatsverträge geregelt. Diese eröffnen die Möglichkeit, finanz- und geschäftspolitische Entscheidungen dieser Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzubestimmen, ohne jedoch beherrschenden Einfluss auszuüben. Die bisher unter at equity eingestufte Alpenländische Garantie-GmbH wird nunmehr quotenkonsolidiert, da diese Beteiligung nach der Anwendung des IFRS 11 im Geschäftsjahr 2014 als gemeinschaftliche Tätigkeit einzustufen war.

Die sonstigen, vorwiegend dem Immobilienbereich zugeordneten vollkonsolidierten Gesellschaften leisten bankbezogene Hilfsdienste. Alle übrigen Unternehmensanteile werden im "Available for Sale"-Bestand geführt.

Vermögens- und Finanzlage

Aktiva

Die Bilanzsumme des BKS Bank Konzerns belief sich zum 31. März 2015 auf 6,87 Mrd €. Auf der Aktivseite zeigte sich im Wesentlichen ein Anstieg bei den Forderungen gegenüber Kunden um 138,8 Mio € oder 2,8 % auf 5,16 Mrd €. Demgegenüber fielen die Forderungen gegenüber Kreditinstituten (-76,8 Mio € oder -28,5%) auf 192,7 Mio € bzw. auch die Barreserve (- 47,3 Mio € oder -22,0%) auf 168,0 Mio € zurück. Die gemäß IFRS von den Kundenforderungen in Abzug zu bringende Risikovorsorge wurde seit Jahresbeginn aufgrund von Neudotierungen um 4,9 Mio € auf 199,0 Mio € angehoben. Die Finanziellen Vermögenswerte verringerten sich im Berichtsquartal hingegen um 14,7 Mio € oder 1,0% auf 1,39 Mrd €.

Im Detail spiegelte der Anstieg der Kundenforderungen eine Ausweitung des Neugeschäftes sowie die abrupte Veränderung des Wechselkursgefüges zwischen Euro und Schweizer Franken wider. Mit 15. Jänner 2015 wurde die seit September 2011 praktizierte Mindestbindung des Schweizer Franken an den Euro von der Schweizer Nationalbank aufgehoben. Im Zuge dessen kam es auf Basis bestehender Stopp/Loss Vereinbarungen zur Konvertierung von 76,2 Mio CHF in Kredite auf Eurobasis. Weiters führten die in CHF-Krediten verbliebenen Kundenforderungen zu einem Volumensanstieg im Euro in Höhe von rund 50 Mio €. Erfreulich war im ersten Quartal die Volumensentwicklung im Neugeschäft. Dieses betrug im Firmen- und Retailkundenbereich in den ersten drei Monaten rund 290 Mio €.

Das inländische Leasinggeschäft entwickelte sich weiterhin positiv. Das Forderungsvolumen der BKS-Leasing erhöhte sich im ersten Quartal 2015 um 3,0 Mio € auf 170,7 Mio €, wobei insbesondere das Engagement der Direktion Graz dazu beitrug. Die ausländischen Leasinggesellschaften (BKS-leasing d.o.o., Ljubljana; BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb und die BKS-Leasing s.r.o, Bratislava) wiesen Ende März ein kumuliertes Geschäftsvolumen von 141,6 Mio € nach 144,3 Mio € zum 31.12.2014 aus. Erfreulich war insbesondere die Geschäftsentwicklung der BKS-leasing d.o.o., die ein Leasingvolumen von 68,4 Mio € gestioniert. Zufriedenstellend verlief auch die Entwicklung der BKS Bank d.d. mit Sitz in Rijeka, die zuletzt 4.516 Kunden betreute und eine Bilanzsumme von 173,0 Mio € aufwies.

Die Quote der Fremdwährungskredite flachte bis zum 31. März 2015 weiter auf 8,5% nach 9,4% im Vorquartal ab. Der Grund lag in den enormen Anstrengungen unserer Vertriebsmannschaft zur Reduzierung der FX-Kredite in allen Direktionen. Die Bereitschaft der Kunden in den Euro zu konvertieren, ist weiterhin unverständlicherweise endenwollend, bietet doch der Schweizer Franken gegenüber dem Euro keinen Zinsvorteil mehr. Dennoch verringerte sich der CHF-Kreditbestand um 104,0 Mio CHF auf 417,8 Mio CHF.

Bei den Finanziellen Vermögenswerten führten vor allem Tilgungen im Held to Maturity-Bestand zu einem Rückgang um 14,7 Mio € auf 1.392,7 Mio €. Das unverändert tiefe Zinsniveau bietet nur unattraktive Neuveranlagungsrenditen. So fielen die Renditen 10-jähriger deutscher Bundesanleihen im bisherigen Jahresverlauf dramatisch auf 0,185%. Tilgungen waren durch Neuinvestitionen in diesem Umfeld nicht aufzufangen bzw. hätten hohe über pari-Abschreibungen bei attraktiven Nominalverzinsungen in Kauf genommen werden müssen.

Die Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresultimo um 1,1% auf 400,2 Mio € und entwickelten sich somit plangemäß. Die Veränderung in dieser Position beruht auf der Zuführung des Periodenergebnisses der at equity einbezogenen Unternehmen – vornehmlich der Oberbank und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft.

Passiva

Der Primäreinlagenstand bewegte sich mit 4,92 Mrd € nahe dem Niveau zum Jahresultimo 2014. Getragen wurde diese Entwicklung von den Sonstigen Verbindlichkeiten in Form von Sicht- und Termineinlagen in Höhe von 2,41 Mrd €, die zwar um 109,6 Mio € unter das hervorragende Vorjahresultimoniveau von 2,52 Mrd € zurückfielen, die ambitionierten Budgetvorgaben im Wesentlichen aber erfüllten. Demgemäß erreichte auch die Loan-Deposit-Ratio wieder ein hervorragendes Niveau von 99%.

Bei den Spareinlagen konnte der Abwärtstrend der vergangenen Quartale eingedämmt werden. Mit einem Märzultimostand von 1,71 Mrd € registrierten wir im Berichtsquartal sogar eine marginale Steigerung um 5,2 Mio €.

Die verbrieften Verbindlichkeiten legten um 3,5% auf 614,3 Mio € zu. In der extremen Niedrigzinsphase war es schwierig, attraktive Emissionen zu generieren. Dennoch ist es uns gelungen, eine über den Jahresultimo 2014 offene variable BKS Bank Obligation mit einer Laufzeit bis 2022 mit einem Endvolumen von 26,2 Mio € zu platzieren. Anzumerken ist, dass seit 22. April eine an den 6-Monats-Euribor gekoppelte Variable BKS Bank-Obligation 2015-2023/1 mit einem Volumen von bis zu 20 Mio € zur Zeichnung aufliegt.

Was das Nachrangkapital betrifft, wurde im bisherigen Jahresverlauf keine Emission begeben. Nach Tilgung einer nachrangigen 4,75%-Ergänzungskapitalanleihe in Höhe von 10,0 Mio € im Berichtsquartal ging das im Umlauf befindliche Emmissionsvolumen um 5,5% auf 184,7 Mio € zurück.

Entwicklung der konsolidierten Eigenmittel

Die Ermittlung der Eigenmittelquote und der Bemessungsgrundlage folgt in der BKS Bank dem von Basel III vorgegebenen Eigenmittelregime. Das Eigenmittelerfordernis wird auf Basis der Vorgaben des Standardansatzes ermittelt. Die Bemessungsgrundlage erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 136,1 Mio € auf 4,98 Mrd €, hervorgerufen durch das erfreuliche Kreditwachstum.

Die gesamten Eigenmittel verringerten sich im Quartalsverlauf um 16,3 Mio € auf 564,6 Mio € durch den Rückgang der ergänzenden Eigenmittel und aufgrund höherer Abzugsposten im Zusammenhang mit den höheren at equity-Beteiligungsansätzen. Das für die Bankensteuerung so wichtige harte Kernkapital konnte mit 534,5 Mio € nahe dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Auf dieser Basis betrug die harte Kernkapitalquote zum 31. März 2015 10,7% nach 11,2% zum Jahresultimo 2014. Die Eigenmittelquote gesamt erreichte 11,3% nach 12,0% zum 31. Dezember 2014. Der Eigenmittelüberschuss belief sich zum Berichtstermin auf 166,0 Mio €.

Um den Verschuldungsgrad von Instituten zu begrenzen und die absolute Verschuldung im Finanzsystem transparenter zu machen, wurde mit der CRR eine neue aufsichtsrechtliche Kennzahl, die sogenannte Verschuldungsquote (Leverage-Ratio), eingeführt. Die Leverage-Ratio lag zum 31.3.2015 mit 7,6% deutlich über der regulatorischen Benchmark von 3%.

BKS Bank Kreditinstitutsgrupp e: Entwicklung der Eigenmittel NACH BASEL
III
in MIO Euro 31.12.2014 31.3.2015
Grundkapital 71,4 71,0
Rücklagen abzüglich immaterielle Vermögensgegenstände 714,5 714,4
Abzugsposten -242,2 -250,9
Hartes Kernkapital 543,7 534,5
Harte Kernkapitalquote 11,2% 10,7%
Hybridkapital 32,0 28,0
Abzugsposten -32,0 -28,0
Zusätzliches Kernkapital 0 0
Kernkapital 543,7 534,5
Kernkapitalquote (unter Einrechnung des zusätzlichen Kernkapitals) 11,2% 10,7%
Posten und Instrumente des Ergänzungskapitals 117,8 112,2
Abzugsposten -80,6 -82,1
Ergänzungskapital 37,2 30,1
Eigenmittel insgesamt 580,9 564,6
Eigenmittelquote 12,0% 11,3%
Bemessungsgrundlage 4.846,6 4.982,7
Eigenmittelüberschuss 193,2 166,0

Ergebnisentwicklung

Die Verunsicherung unserer Kunden sowie der Geld- und Kapitalmarktteilnehmer ließ in den letzten Quartalen insgesamt etwas nach. Die BKS Bank erzielte in dem für die Bankenbranche unverändert schwierigen Umfeld im Vorjahresperiodenvergleich einen soliden Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 29,9 Mio € nach 25,1 Mio € im ersten Quartal des Vorjahres sowie einen Provisionsüberschuss von 12,9 Mio €, der sich um 10,5% über dem Vorjahresniveau bewegte. Der Konzernperiodenüberschuss übertraf mit 11,7 Mio € das Vorjahresergebnis um 1,2 Mio € oder 11,3%.

Der wesentlichste Einflussfaktor für diese Entwicklung lag in dem im Vergleich zum Vorjahr nochmals niedrigeren Zinsumfeld. Unserem Haus steht mit dem Mindestkonditionenrechner ein gut entwickeltes Instrument zur Ermittlung risikoadäquater Zinssätze für das Kreditgeschäft zur Verfügung. Dieser wird vom Vertrieb auch konsequent zur Konditionengestaltung herangezogen. Die Wettbewerbssituation verschärfte sich im ersten Quartal aber deutlich, so dass Margenrückgänge im Kreditgeschäft nicht hintangehalten werden konnten.

Daher fiel der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Mio € auf 36,1 Mio € zurück. Verantwortlich dafür waren - wie bereits erwähnt - die gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 7,0 Mio € auf 43,1 Mio € abflauenden Zinserträge. Die Margen im Finanzierungsgeschäft verringerten sich von 1,93% per Jahresultimo auf 1,87% zum 31. März 2015. Die Einlagenmargen festigten sich auf dem tiefen Niveau von 0,05%. Demnach konnten die fallenden Zinserträge nicht vollständig durch geschmälerte Zinsaufwendungen aufgefangen werden. Das Ergebnis aus at equity einbezogenen Unternehmen fiel gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Mio € höher aus.

Unsere rigorose Risikopolitik und unsere Bereitschaft, Risiken konsequent entgegenzutreten, machten sich im ersten Quartal 2015 positiv bemerkbar. Die Vorsorge für Kreditrisiken lag mit 6,2 Mio € deutlich unter dem Vorjahreswert von 13,9 Mio €. Unterstützt wurde diese Entwicklung auch durch die teilweise Auflösung der Länderrisikovorsorge. Diese verringerte sich um 201,1 Tsd € aufgrund der Verbesserung der Bonität Sloweniens, die von Moody`s von Ba1 auf Baa3 hochgestuft wurde.

Was die Komponenten des Provisionsüberschuss betrifft, steuerten die Zahlungsverkehrsprovisionen als wichtigste Ertragsquelle mit 4,8 Mio € einen unverändert hohen und konstanten Ergebnisbeitrag bei. Im ersten Quartal kam es zur flächendeckenden Umstellung auf neue Kontomodelle im Privatkundengeschäft, die bis auf wenige Widersprüche mehr oder weniger friktionsfrei und plangemäß abgewickelt wurde. Die neuen Kontomodelle traten mit 1. April 2015 in Kraft. Die Provisionen aus dem Wertpapiergeschäft erhöhten sich um 0,7 Mio € auf 3,6 Mio €. Parallel dazu weiteten sich die Wertpapierumsätze im ersten Quartal 2015 gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 482,2 Mio € auf 1,37 Mrd € aus. Die Depotkurswerte betrugen zum 31. März 2015 8,43 Mrd € nach 7,96 Mrd € zum Dezemberultimo 2014 und lagen damit erstmals jenseits der 8 Mrd Euro-Schwelle. Mit 2,5 Mio € wurde auch im Bereich der Kreditprovisionen ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet.

Dem Postulat des strikten Kostenmanagements folgend, erhöhte sich der Verwaltungsaufwand gegenüber dem ersten Quartal 2014 lediglich um 0,9% auf 26,2 Mio €. Vor allem wurden die Personalaufwendungen, die mit 17,3 Mio € die Vorjahreslinie um 0,4 Mio € oder 2,6% überschritten, aufgrund ihres Einflusses auf das Konzernergebnis kritisch beleuchtet. Die kollektivvertragliche Anhebung der Gehälter für die durchschnittlich 923 konzernweit beschäftigten Mitarbeiter (2014: Ø 915) wurde per 1.4.2015 wirksam und betrug durchschnittlich 1,78%. Die Anhebung des Personalstandes fand vornehmlich in den inländischen Direktionen statt, u.a. wurde das Wiener Filialnetz um eine weitere Stelle erweitert. Der Sachaufwand inklusive Abschreibungen konnte mit 8,9 Mio € erfreulicherweise um 0,2 Mio € unter dem Vorjahr und somit auf Plankurs gehalten werden. Insbesondere bei den Ermessensausgaben bewiesen die Kostenstellenverantwortlichen bislang strenge Kostendisziplin. Im Vorjahr schlugen sich im Sachaufwandsbereich auch Aufwendungen für laufende Projekte nieder. Im heurigen Jahr blieben diese unter dem Vorjahreswert.

Was das Ergebnis der Finanziellen Vermögenswerte betrifft, wiesen diese zum Märzultimo 2015 einen Ertragssaldo in Höhe von 1,8 Mio € nach 1,1 Mio € im ersten Quartal 2014 auf. Im Periodenvergleich ergab sich eine Ertragssteigerung um 62,1%, die vor allem auf einem überraschungsfreien Ergebnis bei den Finanziellen Vermögenswerten at fair value through profit and loss von 1,3 Mio € beruhte. Im Available for Sale-Bereich konnten im ersten Quartal 2015 die positiven Tendenzen an den Börsen genutzt und Erträge von 0,2 Mio € lukriert werden.

Im Bereich Unternehmenssteuern erhöhte sich der Aufwand gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Mio € auf 6,3 Mio €, da für eine über zwei Jahre laufende und noch immer nicht finalisierte Steuerprüfung aus Vorsichtsgründen eine Rückstellung

von 3,5 Mio € gebildet wurde. Entwicklung der Segmente

Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der dem internen Managementberichtssystem zugrundeliegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Die BKS Bank fokussiert ihre Tätigkeit demzufolge auf die drei großen Geschäftsbereiche Firmenkundengeschäft, Retailkundengeschäft und Financial Markets. Der Erfolg jedes dieser Segmente wird anhand des Ergebnisses vor Steuern, der Eigenkapitalrendite (ROE), der Cost-Income-Ratio (CIR) und der Risk-Earnings-Ratio (RER) ermittelt.

Firmenkundensegment

Im Segment Firmenkunden werden rund 14.500 Firmenkunden betreut. Da die BKS Bank ursprünglich als reine Firmenkundenbank konzipiert war, hat dieser Geschäftsbereich die längste Tradition und ist nach wie vor die wichtigste Unternehmenssäule, da die Firmenkunden den Großteil der Ausleihungen in Anspruch nehmen und wesentlich zum Periodenüberschuss beitragen. Neben sämtlichen Ertrags- und Aufwandskomponenten der BKS Bank AG aus dem Firmenkundengeschäft werden diesem Segment auch die Erträge und Aufwendungen der kroatischen BKS Bank d.d. sowie der Leasinggesellschaften, soweit sie mit Unternehmen erzielt werden, zugeordnet.

Im Firmenkundensegment mündete das deutlich gesunkene Kreditrisiko in einer Steigerung des Periodenüberschusses auf 11,8 Mio € gegenüber dem Vergleichsquartal 2014, das ein Ergebnis von 3,7 Mio € aufwies. Mit diesem Quartalsergebnis – es ist das beste seit Einführung der Segmentberichterstattung – verbinden wir die Hoffnung, wieder an die erfolgreichen Vorkrisenjahre anzuknüpfen zu können. Auch in der Risikogebarung registrierten wir einen spürbaren positiven Gegentrend. Nach Vorsorgen für das Kreditrisiko in Höhe von 13,1 Mio € im ersten Quartal 2014 reduzierten sich diese im ersten Quartal 2015 um über 50% auf lediglich 6,1 Mio €. Demgemäß flachte auch die Risk-Earnings-Ratio markant von 65,5% auf 29,5% ab. Als Wermutstropfen im ansonsten erfreulichen Gesamtbild erwies sich die Margenentwicklung, die den Zinsüberschuss auf einem Niveau von 20,6 Mio € fast stagnieren ließ. Im Gegenzug gelang es aber, auch den Segmentverwaltungsaufwand mit 9,5 Mio € auf dem tiefen Niveau des ersten Quartals 2014 einzufrieren. Was den um 5,9% auf 6,2 Mio € gestiegenen Provisionsüberschuss betrifft, registrierten wir höhere Provisionen aus dem Kreditgeschäft und aus dem im Sog der geldpolitischen EZB-Ankündigungen anziehenden Wertpapiergeschäft. Bei den Steuerungskennzahlen Return-on-Equity und Cost-Income-Ratio wurden im Firmenkundensegment erfreuliche Quoten von 19,0% (Q1/2014:5,6%) bzw. 34,7% (Q1/2014: 35,9%) erreicht.

Retailkundensegment

Das Retailkundensegment umfasste Ende März 2015 rund 135.200 Kunden der BKS Bank AG, der BKS Bank d.d. sowie der Leasinggesellschaften des Konzerns. Durch die hohe Abhängigkeit vom Filialbetrieb ist dieses Segment das ressourcen- und kostenintensivste. Gleichzeitig ist es aber unverzichtbar, da Ende März rund 90% der Spareinlagen

Eine detaillierte Darstellung der Segmente findet sich auf Seite 37.

und 33% der Sicht- und Termineinlagen, insgesamt daher rund 57% der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden von Retailkunden stammen und somit auch in Zeiten historisch tiefer Zinsen die wichtigste Refinanzierungsquelle für unser Institut bilden.

Das Retailkundensegment wies zum 31. März 2015 einen Periodenüberschuss vor Steuern von 22 Tsd € nach 53 Tsd € im Vorjahr auf. Der leichte Rückgang des Zinsüberschusses um 0,6 Mio € auf 8,0 Mio € ist eine unmittelbare Folge der neuerlich gesunkenen Margen im Einlagengeschäft. Diese verringerten sich im Betrachtungszeitraum von 0,16% auf 0,09%, ein Trend, dem wir mit der wachsenden Anzahl an Retailkunden entgegensteuerten. Die gute Entwicklung im Wertpapiergeschäft führte zu steigenden Erträgen im Provisionsüberschuss, der mit 6,0 Mio € das Vorjahresergebnis um über 0,4 Mio € übertraf. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung eine nachhaltige Stabilisierung des Retailsegmentergebnisses eingeleitet hat. Auch die Gestionierung der Risikovorsorge verlief erfreulich positiv. Nach 0,6 Mio € im Vorjahr verringerte sich der Aufwand für die Risikovorsorge auf nur mehr 0,3 Mio €. Demgemäß fiel auch die Risk-Earnings-Ratio auf 3,3% nach 7,1% im Vorjahr. Der Verwaltungsaufwand konnte mit 13,8 Mio € konstant gehalten werden. Die Cost-Income-Ratio blieb allerdings trotz der günstigeren Ertrags- und Kostenentwicklung mit 98,0% weiterhin unbefriedigend. Strikte Kostendisziplin in Verbindung mit ertragssteigernden Maßnahmen sollten hier im weiteren Jahresverlauf zu einer spürbaren Senkung führen.

Financial Markets

Das Segment Financial Markets bündelt die Ergebnisse aus dem Eigenhandel der BKS Bank AG, aus den im Eigenbestand gehaltenen Wertpapieren, aus den Beteiligungen, aus Derivaten des Bankbuches und aus dem Interbankengeschäft bzw. umfasst auch das Ergebnis aus dem Zinsstrukturmanagement.

Der Periodenüberschuss vor Steuern war in diesem Segment einerseits durch positive Ergebnisbeiträge der finanziellen Vermögenswerte in Höhe von 1,8 Mio € und das um rund ein Drittel auf 6,4 Mio € gestiegene at equity-Ergebnis, andererseits durch rückläufige Strukturbeiträge aufgrund weiter fallender Zinsen geprägt und gab im Quartalsvergleich demgemäß um rund ein Viertel auf 7,7 Mio € nach. In der Risikovorsorge, die im Segment Financial Markets auch das Länderrisiko beinhaltet, führte das Ratingupgrade Sloweniens zu einer Auflösung von Vorsorgen in Höhe von 0,2 Mio € und somit zu einem positiven Saldo der Risikoposition. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich trotz des um 0,1 Mio € auf 1,6 Mio € verringerten Verwaltungsaufwands von 15,5 % auf 21,5%, blieb aber dennoch auf einem tiefen Niveau.

Wesentliche Unternehmenskennzahlen

Die wesentlichen Rentabilitätskennzahlen des BKS Bank Konzerns bewegten sich im ersten Quartal 2015 innerhalb der Bandbreite der letzten zwei Wirtschaftsjahre. Der vom guten Ergebnis getragene Return-on-Equity (ROE) vor Steuern als Messlatte für die Eigenkapitalrentabilität erreichte wiederum 6,7%. Auch der Return on Assets – er misst die Gesamtkapitalrentabilität – blieb mit 0,8% auf Vorjahresniveau. Die Risk-Earnings-Ratio blieb mit 17,1% erfreulicherweise klar unter dem Vorjahreswert von 31,5%. Trotz unverändert strenger Maßstäbe in der Risikovorsorge blieb das Berichtsquartal von hohen Wertberichtigungserfordernissen verschont. Die Cost-Income-Ratio wies zum Märzultimo mit 53,8% ein unverändert gesundes Ertrags/Kostenverhältnis auf, obwohl der Vorjahreswert von 52,7% knapp überschritten wurde.

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN

Ist 2013 Ist 2014 Ist 31.3.2015
ROE (vor Steuern) 6,5% 6,7% 6,7%
ROA (vor Steuern) 0,7% 0,8% 0,8%
Cost-Income-Ratio 54,3% 52,7% 53,8%
Risk-Earnings-Ratio 29,2% 31,5% 17,1%
Kernkapitalquote* 13,9% 11,2% 10,7%
Eigenmittelquote* 16,0% 12,0% 11,3%

*) ab 1.1.2014: Quote hartes Kernkapital und Eigenmittelquote gemäß Basel III

Risikobericht

Die BKS Bank verfolgt mit ihrer Risikopolitik das Ziel, alle relevanten Risiken, die sich aus dem Bankgeschäft und dem Bankbetrieb ergeben, frühzeitig zu erkennen und durch eine wirksame Risikosteuerung aktiv zu managen und zu begrenzen. Alle Einzelrisiken sollen dabei permanent und vollständig erfasst werden. Das verfügbare Kapital wird möglichst effizient unter Berücksichtigung mittel- und langfristiger strategischer Ziele eingesetzt und die Risiko/ Ertragsrelation ständig optimiert. Als genereller Grundsatz in der Risikostrategie verankert ist das Prinzip, nur solche Risiken einzugehen, die aus eigener Kraft getragen werden können, um die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit des Institutes nicht zu gefährden.

Die Risiken der BKS Bank werden durch ein umfassendes System von Risikoprinzipien, Risikomess- und Überwachungsverfahren sowie entsprechenden Organisationsstrukturen kontrolliert und gesteuert. Es gehört zu unseren Grundsätzen, die Angemessenheit und Zuverlässigkeit der Überwachungsverfahren ständig zu überprüfen, um diese bei Bedarf den sich ändernden Marktgegebenheiten anpassen zu können. Basierend auf aufsichtsbehördlichen Empfehlungen liegt die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement bei einem vom Markt unabhängigen Vorstandsmitglied.

Gemäß den Bestimmungen des § 39a BWG haben Banken über wirksame Pläne und Verfahren zu verfügen, um die Höhe, die Zusammensetzung und die Verteilung des Kapitals, welches zur quantitativen und qualitativen Absicherung aller wesentlichen bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken zur Verfügung steht, zu ermitteln. Darauf aufbauend haben sie Kapital in erforderlichem Ausmaß zu halten. Diese Verfahren werden im ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) zusammengefasst und in der BKS Bank im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung dargestellt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbankrisikosteuerung der BKS Bank. Die Beurteilung der Angemessenheit der internen Kapitalausstattung erfolgt quartalsweise auf Basis der nach internen Modellen ermittelten Risiken, wobei in der Wahl der Modelle auf die Wesentlichkeit der Risiken Rücksicht genommen wird. Ziel ist es sicherzustellen, dass die BKS Bank jederzeit über ausreichende Risikodeckungsmassen verfügt, um eingegangene Risiken auch im unerwarteten Fall tragen zu können. Daher werden alle identifizierten und quantifizierten unerwarteten Risiken zu einem Gesamtbankrisiko aggregiert. Das Gesamtbankrisiko entspricht dem ökonomischen Kapitalbedarf, also dem zur Deckung unerwarteter Verluste notwendigen Mindestkapital. Dem aggregierten Gesamtverlustpotenzial werden die zur Deckung dieser potenziellen Verluste zur Verfügung stehenden Deckungsmassen gegenübergestellt, um festzustellen, ob die Bank in der Lage ist, unerwartete Verluste ohne schwerwiegende negative Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit zu verkraften. Die einzelnen Positionen der Risikodeckungsmasse werden nach ihrer Verwertbarkeit gereiht, wobei vor allem die Liquidierbarkeit und Publizitätswirkung mitberücksichtigt werden.

RISIKOTRAGFÄHIGKEITSRECHNUNG NACH dem Liquidationsansatz

In der BKS Bank werden die unerwarteten Verluste im Liquidationsansatz für einen Betrachtungszeitraum von einem Jahr mit einer Aussagesicherheit von 99,9% ermittelt. Der ökonomische Kapitalbedarf für das Kreditrisiko verursachte – wie auch im Vorjahr – die größte Risikokapitalbindung innerhalb der Kreditinstitutsgruppe. Kreditrisiken sind für etwa 80,7% (31.12.2014: 82,8%) des gesamten Verlustpotenzials verantwortlich. Das Marktrisiko nimmt einen Anteil von 10,6% (31.12.2014: 8,7%) ein. Auf Basis des Liquidationsansatzes wurde zum 31. März 2015 ein ökonomischer Kapitalbedarf von 475,4 Mio € nach 475,0 Mio € zum Vorjahresultimo ermittelt. Die korrespondierende Deckungsmasse belief sich auf 824,2 Mio € nach 809,1 Mio €.

Kreditrisiko

Wir verstehen als Kreditrisiko das Risiko, das in der Gefahr eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen bei Kreditgeschäften besteht. Das kann in der Bonität des Geschäftspartners oder mittelbar über den Sitz des Geschäftspartners im Länderrisiko begründet sein. Das Kreditrisiko stellt bei weitem die wichtigste Risikokategorie für die BKS Bank dar. Die Überwachung und Analyse erfolgt auf Basis von Produkten, Einzelkunden, Gruppen verbundener Kunden und auf Portfoliobasis. Die Steuerung des Kreditrisikos basiert auf dem Grundsatz, dass die Kreditvergabe ausschließlich nach dem Know-your-Customer-Prinzip erfolgt, d.h., Kredite werden erst nach eingehender Personen- und Bonitätsprüfung und nach dem Vier-Augen-Prinzip (Markt und Marktfolge) vergeben. Das Erfordernis von Sicherheiten ergibt sich nach Ratingstufe und nach Produkt. Die materiellen Wertansätze für Sicherheiten orientieren sich an in der Vergangenheit erzielten durchschnittlichen Verwertungserlösen. Für das Kreditgeschäft gelten in Märkten außerhalb Österreichs auf die jeweiligen Besonderheiten des Landes abgestimmte Richtlinien, die insbesondere dem wirtschaftlichen Umfeld und dem höheren Verwertungsrisiko von Sicherheiten angepasst sind. Die BKS Bank verwendet eine 13-stufige Ratingskala. Zum Stichtag 31. März 2015 wiesen etwa 42% aller Ausleihungen von Firmenkunden bzw. rund 66% von Retailkunden eine sehr gute Bonität von AA-2b auf. Der Fokus im Neugeschäft liegt auf Kunden in diesen Bonitätsstufen.

RISIKOVORSORGE
in Mio € 31.3.2014 31.3.2015 ± in %
Direktabschreibungen 0,1 0,2 55,0
Neubildung von Risikovorsorgen 15,5 7,2 -53,7
Auflösung von Risikovorsorgen - 1,6 -1,1 -33,5
Nachträgliche Eingänge - 0,1 -0,1 8,1
Risikovorsorge 13,9 6,2 -55,7

Der Risikovorsorge wurde im ersten Quartal 2015 per Saldo ein erfreulich tiefer Wert von 6,2 Mio € nach 13,9 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres zugeführt. Der Rückgang betrug 7,7 Mio € oder 55,7 %. Dabei reduzierte sich die Neubildung von 15,5 Mio € auf 7,2 Mio €. In diesem Wert sind die Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen, die pauschalen Vorsorgen gemäß IAS 39 und für Länderrisiken enthalten. Unterstützt wurde die positive Entwicklung auch durch die Auflösung der Länderrisikovorsorge in Höhe von 201,1 Tsd € durch das Ratingupgrade von Slowenien im Berichtsquartal. Dieses verbesserte sich intern von 2a auf 1b.

In den ausländischen Tochtergesellschaften sank der Vorsorgebedarf im ersten Quartal leicht und erreichte einen Wert von lediglich 0,2 Mio €. Der höchste Vorsorgebedarf bestand in der BKS-leasing d.o.o., Ljubljana mit 0,2 Mio €.

Betrachtet man das Kreditrisiko auf Ebene der Non-performing Loans, so blieb die NPL-Quote im ersten Quartal 2015 mit 7,37% nach 7,35% zum Jahresende 2014 nahezu unverändert.

angaben zu wertgeminderten und in Verzug befindlichen Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente, die weder in Verzug,
noch wertgemindert sind
In Verzug befindliche Finanzinstrumente
Buchwert / max. Ausfallrisiko je Klasse
in MIO Euro 31.12.2014 nach IFRS 31.3.2015 nach IFRS 31.12.2014 nach IFRS 31.3.2015 nach IFRS
Kundenforderungen 5.085 5.188 556 560
Eventualverbindlichkeiten 183 175 5 3
Bankenforderungen 306 242 0 0
Wertpapiere und Fonds 755 729 0 0
Beteiligungen 378 382 0 0
Summe 6.707 6.716 561 563

angaben zu wertgeminderten und in Verzug befindlichen Finanzinstrumenten

Buchwert / max. Ausfallrisiko je Klasse wertgeminderte Finanzinstrumente überfällige, aber noch nicht wertgeminderte
Finanzinstrumente
in MIO Euro 31.12.2014 nach IFRS 31.3.2015 nach IFRS 31.12.2014 nach IFRS 31.3.2015 nach IFRS
Kundenforderungen 445 417 173 163
Eventualverbindlichkeiten 0 0 0 0
Bankenforderungen 0 0 0 0
Wertpapiere und Fonds 0 0 0 0
Beteiligungen 0 0 0 0
Summe 445 417 173 163

Marktrisiko

Die BKS Bank definiert Marktrisiko als den potenziell möglichen Verlust durch die Veränderung von Marktpreisen (z.B. Aktien- und Anleihenkurse, Devisenkurse, Zinssätze) und preisbeeinflussende Parameter (z.B. Volatilitäten und Credit Spreads). Dem Marktrisiko sind sämtliche zins- und kursrelevanten Positionen im Bank- und Handelsbuch der BKS Bank sowie in den einzelnen Instituten der Kreditinstitutsgruppe ausgesetzt. Die BKS Bank unterteilt das Marktrisiko in die Kategorien Zinsänderungsrisiko (inklusive Credit Spread-Risiko), Aktienkursrisiko und Risiko aus Fremdwährungspositionen. Um Marktrisiken valide zu steuern und Limite zu setzen, kombinieren wir verschiedene bewährte Risikomaße (Value-at-Risk, Modified-Duration, Volumensgrößen und Stresstests).

Als Zinsänderungsrisiko bezeichnet man die Gefahr von negativen Wertveränderungen von zinssensitiven Positionen durch eine Änderung des Zinsniveaus. Unterschiedliche Laufzeiten und Zinsanpassungsperioden können aktiv- und passivseitig zu Zinsänderungsrisiken führen, die aber grundsätzlich durch eine Kombination von bilanziellen und außerbilanziellen Geschäften abgesichert werden können. Die BKS Bank verfolgt eine konservative Zinsrisikostrategie und geht grundsätzlich keine wesentlichen spekulativen Derivativgeschäfte ein. Diese werden in der BKS Bank weitestgehend zur Absicherung von Marktrisiken eingegangen, wobei ausschließlich Instrumente verwendet werden, deren Merkmale und damit verbundene Risiken bekannt sind und für die Erfahrungswerte vorliegen. Das Zinsänderungsrisiko, gemessen anhand der Modified Duration, konnte nach -0,33% zum Jahresultimo 2014 im ersten Quartal auf -0,36% gesenkt werden. Der an die OeNB zu meldende Quotient aus Zinsänderungsrisiko und anrechenbaren Eigenmitteln auf Basis eines Zinsshifts um 200 Basispunkte erhöhte sich nach 4,39% zum Jahresultimo 2014 im Verlauf des ersten Quartals auf 5,24% der Eigenmittel und blieb einmal mehr signifikant unter der kritischen 20%-Schwelle. Die Zunahme ist auf das steigende Einlagenwachstum und die Emissionstätigkeit durch Private Placements zurückzuführen.

Währungsrisiken werden in der BKS Bank traditionell gering gehalten, da die Erwirtschaftung von Erträgen aus offenen Devisenpositionen nicht im Fokus unserer Geschäftspolitik steht. Offene Devisenpositionen werden daher nur in geringem Ausmaß und kurzfristig gehalten. Fremdwährungskredite und Einlagen in Fremdwährungen werden grundsätzlich in derselben Währung refinanziert bzw. angelegt. Zum Ausgleich von Währungsrisiken werden in der BKS Bank zum Teil derivative Geschäfte wie Cross Currency Swaps, Devisentermingeschäfte sowie Devisenswaps abgeschlossen. Die offene Devisenposition erhöhte sich im ersten Quartal 2015 auf 13,8 Mio € und lag somit um 8,6 Mio € über dem Wert zum Jahresultimo 2014. Verantwortlich für den Anstieg war eine offene Devisenposition im Bereich

Value-at-Risk-Werte

in Mio Euro 31.12.2014 31.3.2015
Zinsänderungsrisiko1) 7,2 7,9
Fremdwährungsrisiko 0,6 0,9
Aktienrisiko 1,1 1,5
Gesamt (inkl. Diversifikationseffekten) 7,7 7,9

1) inklusive Credit Spread-Risiko

der USD-Kassageschäfte zum Berichtsstichtag von rund 7 Mio €. Diese offene Position schlug sich jedoch nur buchmäßig nieder. Auf valutarischer Basis bestand diese nicht, sodass daraus auch kein effektives Risiko entstehen konnte. Der Valueat-Risk für das Wechselkursrisiko erhöhte sich nur marginal von 0,6 auf 0,9 Mio €.

Das Aktienkursrisiko umfasst das Risiko von Kursänderungen, die sich aus dem Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage ergeben. Aktienveranlagungen im Eigenportfolio erfolgen vornehmlich in deutschen und österreichischen Börsetiteln mit hoher Liquidität. Das Volumen an Aktienpositionen erreicht im ersten Quartal 37,3 Mio € und liegt somit um 4,8 Mio € über dem Wert vom 31.12.2014. Die Erhöhung ist auf einzelne Zukäufe dividendenstarker Titel zurück zu führen. Der Value-at-Risik aus dem Aktienkursrisiko betrug Ende März 1,5 Mio € nach 1,1 Mio € zum Vorjahresultimo.

Liquiditätsrisiko

Mit dem Liquiditätsrisiko wird die Gefahr, aktuellen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen möglicherweise nicht vollständig oder nicht zeitgerecht nachkommen zu können, assoziiert. Dazu zählen auch das Risiko, dass Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktsätzen generiert (Refinanzierungsrisiko) und dass Aktiva nur mit Abschlägen zu den Marktsätzen liquidiert werden können (Marktliquidationsrisiko). Hierzu ist vorweg anzumerken, dass die BKS Bank auch im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt hatte. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos bestehen klar definierte Grundsätze, welche in der Risikostrategie bzw. in Handbüchern zum Liquiditätsmanagement verankert sind. Ein essentieller Bestandteil des Liquiditätsmanagements ist die Diversifikation des Refinanzierungsprofils nach Anlegerkategorien, Produkten und Laufzeiten.

Die Liquiditätssteuerung zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft erfolgt in der BKS Bank mittels einer täglich nach Hauptwährungen erstellten Liquiditätsablaufbilanz. Zur Begrenzung des Liquiditätsrisikos wurden in den kurzfristigen Laufzeitbändern Limits eingezogen. Als Liquiditätspuffer dienen vorrangig hochliquide EZB-refinanzierungsfähige Wertpapiere und Kundenforderungen. Wesentliche Entscheidungen zur Liquiditätsrisikosteuerung und -überwachung werden vom tourlich tagenden Aktiv-Passiv-Management unseres Hauses mit anschließender Bestätigung durch den Vorstand getroffen. Demzufolge verfügte die BKS Bank zum 31. März 2015 über einen soliden Liquiditätspuffer (Liquiditätspuffer 1) von 899,0 Mio € nach 898,5 Mio € zum Jahresende 2014. Der erweiterte Liquiditätspuffer 2 (Counterbalancing Capacity) beinhaltet noch zusätzliche Aktien und Fonds und erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal aufgrund des höheren Stands an sonstigen Wertpapieren um 6,3 Mio € auf 1,05 Mrd €.

Die Einlagenkonzentration dient der Einschätzung des passivischen Abrufrisikos durch Einlagenabzüge und zeigt damit vor allem die Gefahr der Abhängigkeit von Großeinlagen. Diese für uns wichtige Kennzahl lag im ersten Quartal 2015 bei 0,30. Die Loan-Deposit-Ratio zeigt das Verhältnis von Ausleihungen zu Prämieneinlagen. Mit 99,1 % liegt diese im betrachteten Zeitraum auf einem strategisch erfreulichen Wert.

Mit der Liquidity Coverage-Ratio (LCR) wird überprüft, ob eine Bank in der Lage ist, die Liquidität für die nächsten 30 Tage auch im Fall eines gleichzeitigen markt- und bankspezifischen Stresses sicher zu stellen. Hochliquide Aktiva werden dem erwarteten Netto Cash Abfluss (Cash-Abfluss abzüglich Cash-Zufluss) der nächsten 30 Tage gegenübergestellt. Diese aufsichtsrechtliche Liquiditätsquote erreichte zum 31.3.2015 ein Niveau von 123,8% und erfüllt somit die ab Oktober 2015 stufenweise bis 2018 zu erreichende Quote von 100% mehr als deutlich.

Operationales Risiko

Mit dem Begriff operationales Risiko assoziieren wir in Anlehnung an die Capital Requirements Regulation des Basel III-Regelwerks (CRR) die Gefahr von Verlusten, die vorrangig den Betriebsbereich der BKS Bank betreffen und infolge unangemessener oder nicht funktionaler interner Verfahren, durch Personen- und Systemfehler oder durch externe Einflussfaktoren hervorgerufen werden können. Operationale Risiken werden in der BKS Bank AG und in allen in- und ausländischen Tochtergesellschaften durch ein angemessenes und laufend weiterentwickeltes internes Kontrollsystem begrenzt. Dieses umfasst eine Vielzahl von organisatorischen Maßnahmen, welche von einer zweckentsprechenden Funktionstrennung in Abwicklungsprozessen (Trennung Markt und Marktfolge, Vier-Augen-Prinzip) über umfangreiche interne Regelwerke und regelmäßige Kontrollen bis hin zu Notfallplänen und Self-Auditing-Systemen reichen. Im ersten Quartal 2015 wurden 86 Schadensfälle (exklusive Kreditrisiko) registriert. Die dabei verursachte Schadenssumme betrug nach Abzug hierfür erhaltener Entschädigungen lediglich 183,7 Tsd €. Im Berichtszeitraum ereigneten sich fünf WAG-relevante Fälle mit einer Schadenshöhe von 16,7 Tsd €.

Vorschau auf das Gesamtjahr

Der jüngste Konjunkturausblick der Europäischen Kommission eröffnet spürbar aufgehellte Perspektiven. Demnach wird sich das globale BIP-Wachstum heuer mit etwa 3,5% gegenüber 2014 leicht beschleunigen, allerdings bleibt der Ausblick auf 2016 noch verhalten. Risikobehaftet sind vor allem jene Schwellenländer, in denen die Politik des billigen Geldes zu Übertreibungen an den Immobilienmärkten und bei der Verschuldung führte. Die US-Wirtschaft sieht 2015 einem BIP-Zuwachs um real 3,1% (2014: 2,4%) entgegen. Für die Eurozone erwartet das EU-Gremium eine leichte Konjunkturbelebung um 1,5% nach 0,9% im Vorjahr, allerdings dürfte die Eurokrise aufgrund ihres Geflechts aus Staatsschulden-, Finanz- und Strukturkrise nicht so leicht zu beheben sein. Deutschland sollte ein BIP-Wachstum von real 1,9% erwirtschaften; Frankreich und Italien werden ihre Wirtschaftsleistungen voraussichtlich auch heuer nur um 1,1% bzw. 0,6% ausweiten können. Die BIP-Zuwachsschätzungen für die Länder Mittel- und Osteuropas bewegen sich innerhalb einer Bandbreite, die von real 0,3% (Kroatien), 2,3% (Slowenien), 3% (Slowakische Republik) bis 3,3% (Polen) reicht. Was die heimische Konjunkturlage betrifft, hat Österreich nach Ansicht der EU-Kommission einen flachen Wachstumspfad von 0,8% betreten. Das WIFO schätzt die Wirtschaftslage etwas pessimistischer ein und geht von einem BIP-Zuwachs um lediglich 0,5% nach 0,3% im Vorjahr aus. Das mit 0,1% im ersten Quartal bislang nur marginale BIP-Wachstum wurde von der Konsumnachfrage und einer leichten Ausweitung der Exporte bestimmt; die Investitionen schrumpften erneut.

Die internationalen Finanzmärkte profitieren von der weiterhin gelockerten Geldpolitik der großen Notenbanken, dem niedrigen, seit Mitte März aber wieder anziehenden Ölpreis und dem konjunkturellen Aufwind in den meisten OECD-Ländern. Exogene Faktoren, u.a. der überraschende Einbruch der US-Konjunktur im ersten Quartal, die kontinuierliche Festigung des Euros auf zuletzt 1,1118 USD/EUR nach einem Märztiefstand von 1,0557 USD/EUR, die absehbare Anhebung der US-Leitzinsen im Herbst 2015 sowie die schwelenden geopolitischen Unruhen in der Ukraine und im Nahen Osten könnten allzu optimistische Erwartungen aber dämpfen. Der EZB-Rat beließ im bisherigen Jahresverlauf die Leitzinsen im Euro-Währungsgebiet weiterhin auf dem historischen Tiefstand von 0,05%. Die Aktienmärkte legten seit Jahresbeginn hingegen kräftig zu. Der DAX wies im April ein Rekordhoch von 12.391 Indexpunkten auf fiel aber zuletzt auf 11.848,47 Punkte zurück. Der breiter gefasste EURO-STOXX 50 notierte zu Redaktionsschluss bei 3.651,90 Indexpunkten und konnte seit Jahresbeginn um über 16% zulegen. Diese Anstiege wurden unter anderem sowohl von der starken Nachfrage nach Fondsprodukten als auch von Wertpapierkäufen durch US-Investoren forciert.

Was die Perspektiven für unser Haus betrifft, halten wir konsequent an der Umsetzung unserer kundenfokussierten Strategie fest, die durch Risikodisziplin, Kapitaleffizienz, Ertragsdiversifikation, rigorose Kostendisziplin und nicht zuletzt durch eine ausgezeichnete Liquiditätsausstattung geprägt ist. Wir sind für das Gesamtjahr 2015 zwar vorsichtig optimistisch, eine Entwarnung hinsichtlich des enervierenden bankgeschäftlichen Umfelds scheint derzeit aber noch zu früh. Ungeachtet des anspruchsvollen Umfeldes aufgrund des tiefen Zinsniveaus und des aggressiven Wettbewerbs um Primäreinlagen als Grundpfeiler einer vom Interbankenmarkt unabhängigen Refinanzierung wollen wir im Geschäftsjahr 2015 die Erträge und Marktpositionen in unserem Kerngeschäft, also im Firmen- und Retailkundengeschäft, festigen. Allerdings könnte die insgesamt hohe Arbeitslosigkeit dem Einlagen- und Wertpapiergeschäft und der Kreditnachfrage engere Grenzen setzen. Ferner erwarten wir auf Basis der erfreulichen Entwicklung im ersten Quartal eine spürbare Entspannung der Risikolage. Die unverändert hohen regulatorischen Anforderungen, der Strukturwandel im Bankensektor und die ausgeuferten gesetzlichen Bankenabgaben werden aber den Kostendruck, dem wir mit konsequenter Umsetzung unserer Effizienzprogramme und unserer strategischen Agenda begegnen, weiter erhöhen. Aufgrund der insgesamt erfreulichen Ergebnisentwicklung im ersten Quartal und unter der Bedingung eines sich nicht weiter verschlechternden Marktumfelds gehen wir davon aus, dass der Jahresüberschuss 2015 wiederum die Dotation von Rücklagen erlauben wird und damit zu einer weiteren Steigerung des Unternehmenswertes beitragen wird.

Wir empfehlen uns mit freundlichen Grüßen

Vst.-Vors. Mag. Dr. Herta Stockbauer Vst.-Dir. Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Vst.-Dir. Mag. Wolfgang Mandl

3 Banken Gruppe im Überblick

BKS Bank Konzern Oberbank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen (in Mio Euro) Q1/2014 Q1/2015 Q1/2014 Q1/2015 Q1/2014 Q1/2015
Zinsüberschuss 39,1 36,1 82,4 86,5 46,0 44,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -13,9 -6,2 -18,1 -20,4 -9,4 -4,3
Provisionsüberschuss 11,7 12,9 30,6 35,2 10,8 13,2
Verwaltungsaufwand -25,9 -26,2 -57,9 -59,7 -31,9 -32,3
Sonstiger betrieblicher Erfolg/Aufwand 0,0 -0,3 4,5 2,4 6,1 3,8
Periodenüberschuss vor Steuern 12,3 18,1 42,9 48,9 22,6 28,2
Periodenüberschuss nach Steuern 10,5 11,7 35,6 40,6 18,4 22,9
Bilanzzahlen (in Mio Euro) 31.12.2014 31.3.2015 31.12.2014 31.3.2015 31.12.2014 31.3.2015
Bilanzsumme 6.864,5 6.868,7 17.774,9 17.871,4 9.597,7 9.913,3
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorge 4.828,9 4.962,9 11.801,8 11.951,6 6.187,2 6.310,4
Primäreinlagen 5.013,0 4.918,6 12.288,6 12.325,1 6.918,6 7.077,6
– hievon Spareinlagen 1.705,5 1.710,7 3.098,5 3.081,9 1.176,3 1.187,0
– hievon verbriefte Verbindlichkeiten 789,1 799,0 2.295,0 2.217,2 1.391,5 1.425,6
Eigenkapital 805,7 809,5 1.534,1 1.591,0 1.004,4 1.024,1
Betreute Kundengelder 12.972,0 13.350,2 23.441,9 24.458,7 12.155,5 12.734,5
– hievon Depotvolumen von Kunden 7.959,0 8.431,6 11.153,3 12.133,6 5.236,8 5.656,9
Eigenmittel nach CRR
(in Mio Euro)
31.12.2014 31.3.2015 31.12.2014 31.3.2015 31.12.2014 31.3.2015
Eigenmittelbemessungsgrundlage 4.846,6 4.982,7 11.935,2 12.015,2 6.212,8 6.332,6
Eigenmittel 580,9 564,6 1.874,4 1.868,5 930,1 933,3
- hievon hartes Kernkapital (CET1) 543,7 534,5 1.306,9 1.338,9 796,1 825,9
- hievon gesamtes Kernkapital (CET1 und AT1) 543,7 534,5 1.385,2 1.389,7 796,1 825,9
Harte Kernkapitalquote (in %) 11,2 10,7 11,0 11,1 12,8 13,0
Kernkapitalquote (in %) 11,2 10,7 11,6 11,6 12,8 13,0
Eigenmittelquote (in %) 12,0 11,3 15,7 15,6 15,0 14,7
Unternehmenskennzahlen (in %) 2014 31.3.2015 2014 31.3.2015 2014 31.3.2015
Return on Equity vor Steuern 6,7 6,7 10,7 12,6 9,3 11,3
Return on Equity nach Steuern 6,1 5,8 9,3 10,5 7,9 9,1
Cost-Income-Ratio 52,7 53,8 50,1 46,3 54,4 50,0
Risk-Earnings-Ratio 31,5 17,1 20,9 23,6 15,9 9,6
Ressourcen
Durchschnittlicher Mitarbeiterstand
2014 31.3.2015 2014 31.3.2015 2014 31.3.2015
Anzahl der Geschäftsstellen 915 923 2.004 2.019 1.195 1.193
57 57 156 156 38 37

Der Verbund der 3 Banken Gruppe besteht bereits seit über 20 Jahren. Die freiwillige Kooperation der Oberbank, der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft und der BKS Bank generiert so die Kraft einer Großbank. Der Erfolg der BKS Bank sowie ihrer Schwesterbanken resultiert aus einer jeweils eigenständigen Strategie und Geschäftspolitik und aus dem Selbstverständnis als unabhängige und leistungsfähige Universalbanken für den regionalen, exportorientierten Mittelstand. Alle drei Banken setzten im Zeitraum Jänner bis März 2015 ihren nachhaltigen geschäftspolitischen Kurs fort. Der gemeinsame Periodenüberschuss vor Steuern wuchs um 17,4 Mio € oder 22,4% auf 95,2 Mio € an. Die gemeinsame Bilanzsumme festigte sich auf einem Niveau von 34,7 Mrd €, das gemeinsame Kreditvolumen nach Risikovorsorgen erreichte ein Volumen von 23,2 Mrd €, ferner walteten die drei Banken Ende März 2015 über Geldmittel in Höhe von 24,3 Mrd € in Form von Spar- Sicht- und Termineinlagen, verbrieften und nachrangigen Verbindlichkeiten. Insgesamt beschäftigten die drei Institute zum Ende des Berichtszeitraumes 4.135 Mitarbeiter. Das auch den Schwesterbanken zur Verfügung stehende Filialnetz umfasste 250 Ansprechstellen für Firmen- und Retailkunden.

Konzernabschluss zum 31. März 2015 Seite

Gesamtergebnisrechnung des BKS Bank Konzerns für den Zeitraum 1. Jänner bis 31. März 2015 ___ 22
Gewinn- und Verlustrechnung _____________ 22
Other Comprehensive Income (OCI) ______________ 22
Quartalsübersicht ___________ 23
Bilanz des BKS Bank Konzerns zum 31. März 2015 __________ 24
Aktiva, Passiva, Gewinn und Dividende pro Aktie __________ 24
Eigenkapitalveränderungsrechnung ______________ 25
Geldflussrechnung ________________ 25
Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank _______ 26
Details zur Gewinn- und Verlustrechnung ___________ 32
(1) Zinsüberschuss ________________ 32
(2) Risikovorsorge ___________ 32
(3) Provisionsüberschuss ___________ 32
(4) Handelsergebnis _______________ 32
(5) Verwaltungsaufwand ___________ 33
(6) Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen ___________ 33
(7) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss (FV) ________ 33
(8) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Available-for-Sale (AfS) __________ 33
(9) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Held-to-Maturity (HtM) _________ 33
(10) Steuern _______________
33
Details zur Bilanz_____________ 34
(11) Barreserve _____________ 34
(12) Forderungen an Kreditinstitute ______________ 34
(13) Forderungen an Kunden ______________ 34
(14) Risikovorsorge zu Forderungen_________ 34
(15) Handelsaktiva ________________ 34
(16) Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss ______ 34
(17) Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale _______ 34
(18) Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity _________ 35
(19) Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen ________ 35
(20) Immaterielle Vermögenswerte _________ 35
(21) Sachanlagen ____________ 35
(22) Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien _________ 35
(23) Latente Steuerforderungen_____________ 35
(24) Sonstige Aktiva ________________ 35
(25) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten __________ 35
(26) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden__________ 36
(27) Verbriefte Verbindlichkeiten ___________ 36
(28) Handelspassiva _______________ 36
(29) Rückstellungen _______________ 36
(30) Latente Steuerschulden ______________ 36
(31) Sonstige Passiva ______________ 36
(32) Nachrangkapital ______________ 36
(33) Segmentberichterstattung _____________ 37
(34) Konzernkapital ________________ 38
(35) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken ___________ 38
(36) Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen _________ 38
(37) Ereignisse nach dem Stichtag des Zwischenberichtes _________
(38) Fair Values _____________ 39
(39) Derivatives Geschäftsvolumen _________ 39
41

Gesamtergebnisrechnung des BKS Bank Konzerns für den Zeitraum 1.1. - 31.3.2015

Gewinn- und Verlustrechung

in TSD Euro Anhang / Notes 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Zinserträge 50.053 43.099 -13,9
Zinsaufwendungen -15.889 -13.376 -15,8
Ergebnis aus at equity-bewerteten Unternehmen 4.889 6.371 30,3
Zinsüberschuss (1) 39.053 36.094 -7,6
Risikovorsorge (2) -13.913 -6.161 -55,7
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 25.140 29.933 19,1
Provisionserträge 12.403 13.684 10,3
Provisionsaufwendungen -716 -769 7,4
Provisionsüberschuss (3) 11.687 12.915 10,5
Handelsergebnis (4) 321 -67 >-100
Verwaltungsaufwand (5) -25.930 -26.173 0,9
Sonstige betriebliche Erträge (6) 869 1.433 64,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen (6) -859 -1.751 >100
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten 1.091 1.768 62,1
- Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV (7) 673 1.256 86,6
- Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS (8) 418 225 -46,2
- Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM (9) - 287 -
Periodenüberschuss vor Steuern 12.319 18.058 46,6
Steuern vom Einkommen (10) -1.798 -6.345 >100
Periodenüberschuss 10.521 11.713 11,3
Fremdanteile am Periodenüberschuss -1 -1 -
Konzernperiodenüberschuss 10.520 11.712 11,3

Other Comprehensive Income (OCI)

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Periodenüberschuss 10.521 11.713 11,3
Posten ohne Reklassifizierung in den Konzernjahresüberschuss 85 -5.321 >-100
± Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 0 0 -
± Latente Steuern gem. IAS 19 0 0 -
± Gewinn/Verluste aus der Anwendung der Equity-Methode gemäß IAS 19 85 -5.321 >-100
Posten mit Reklassifizierung in den Konzernjahresüberschuss 4.891 1.405 -71,3
± Währungsumrechnungsdifferenzen -80 50 >-100
± Available-for-Sale- Rücklage 787 5.096 >100
± Latente Steuern auf Posten AFS-Rücklage -388 -1.347 >100
± Gewinn/Verluste aus der Anwendung der Equity-Methode 4.572 -2.394 >-100
Summe direkt im Kapital erfasster Erträge und Aufwendungen 4.976 -3.916 >-100
Gesamtergebnis 15.497 7.797 -49,7
hievon Fremdanteile -1 -1 -
Gesamtergebnis nach Fremdanteilen 15.496 7.796 -49,7

Quartalsübersicht

2014 2014 2014 2014 2015
in TSD Euro 1. Quartal 2. Quartal 3. Quartal 4. Quartal 1. Quartal
Zinserträge 50.053 47.937 48.238 45.946 43.099
Zinsaufwendungen -15.889 -16.216 -16.114 -15.174 -13.376
Ergebnis aus at-equity-bewerteten Unternehmen 4.889 7.493 8.712 7.468 6.371
Zinsüberschuss 39.053 39.214 40.836 38.240 36.094
Risikovorsorge -13.913 -13.088 -13.173 -9.346 -6.161
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 25.140 26.126 27.663 28.894 29.933
Provisionserträge 12.403 12.543 13.082 9.795 13.684
Provisionsaufwendungen -716 -666 -879 -823 -769
Provisionsüberschuss 11.687 11.877 12.203 8.972 12.915
Handelsergebnis 321 743 458 -149 -67
Verwaltungsaufwand -25.930 -26.061 -24.953 -28.865 -26.173
Sonstige betriebliche Erträge 869 1.255 438 3.411 1.433
Sonstige betriebliche Aufwendungen -859 -3.041 -2.689 -1.896 -1.751
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten 1.091 1.352 933 2.247 1.768
- Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV 673 145 -112 -2.787 1.256
- Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS 418 1.207 1.045 347 225
- Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM 0 0 0 4.687 287
Periodenüberschuss vor Steuern 12.319 12.251 14.053 12.614 18.058
Steuern vom Einkommen -1.798 -1.708 -1.835 718 -6.345
Periodenüberschuss 10.521 10.543 12.218 13.332 11.713
Fremdanteile am Periodenüberschuss -1 0 -1 -1 -1
Konzernperiodenüberschuss 10.520 10.543 12.217 13.331 11.712

Bilanz des BKS Bank Konzerns zum 31. März 2015

Aktiva

in TSD Euro Anhang / Notes 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Barreserve (11) 215.269 168.017 -22,0
Forderungen an Kreditinstitute (12) 269.482 192.675 -28,5
Forderungen an Kunden (13) 5.023.080 5.161.860 2,8
– Risikovorsorge zu Forderungen (14) -194.161 -198.964 2,5
Handelsaktiva (15) 46 60 30,4
Finanzielle Vermögenswerte 1.407.362 1.392.662 -1,0
– Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss (16) 149.399 147.239 -1,4
– Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale (17) 183.310 179.957 -1,8
– Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity (18) 678.757 665.301 -2,0
– Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen (19) 395.896 400.165 1,1
Immaterielle Vermögenswerte (20) 1.993 1.959 -1,7
Sachanlagen (21) 59.040 59.457 0,7
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (22) 28.985 28.964 -0,1
Latente Steuerforderungen (23) 21.670 21.884 1,0
Sonstige Aktiva (24) 31.738 40.141 26,5
Summe der Aktiva 6.864.504 6.868.715 0,1
Passiva
in TSD Euro Anhang / Notes 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (25) 860.517 891.311 3,6
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (26) 4.223.966 4.119.618 -2,5
– hievon Spareinlagen 1.705.481 1.710.700 0,3
– hievon sonstige Verbindlichkeiten 2.518.485 2.408.918 -4,4
Verbriefte Verbindlichkeiten (27) 593.614 614.255 3,5
Handelspassiva (28) 45 56 -24,4
Rückstellungen (29) 128.519 132.368 3,0
Latente Steuerschulden (30) 10.505 12.341 17,5
Sonstige Passiva (31) 46.173 104.518 >100
Nachrangkapital (32) 195.453 184.701 -5,5
Eigenkapital 805.712 809.547 0,5
– Konzerneigenkapital 805.700 809.534 0,5
– Anteile im Fremdbesitz 12 13 8,3
Summe der Passiva 6.864.504 6.868.715 0,1

Gewinn und Dividende je Aktie

31.3.2014 31.3.2015
Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf 32.184.397 35.451.803
Dividende je Aktie in Euro 0,25 0,23
Gewinn je Aktie in Euro (verwässert und unverwässert) 1,31 1,32

In der Kennziffer "Gewinn je Aktie" wird der Konzernperiodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der in Umlauf befindlichen Stückaktien gegenübergestellt. Im Berichtszeitraum sind Gewinn je Aktie und verwässerter Gewinn je Aktie gleich hoch, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt auf die Aktien in Umlauf waren.

Eigenkapitalveränderungsrechnung

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklagen
Währungs
veränderung
Bewertungs
rücklage
Gewinn
rücklagen
Anpassung
assoziierte
Jahres
überschuss
Eigen
kapital
in TSD Euro Unternehmen
Stand 1.1.2015 72.072 143.056 -1.107 2.560 531.286 11.219 46.614 805.700
geplante Ausschüttung -8.288 -8.288
Dotierung Gewinnrücklagen 38.326 -38.326 0
Periodenüberschuss 11.713 11.713
Direkt im Kapital erfasste Erträge
und Aufwendungen 50 3.749 -7.715 -3.916
Kapitalerhöhung 0
Veränderung aus at equity-Bewertung 5.597 5.597
Veränderung eigener Aktien -1.219 -1.219
Übrige Veränderungen -53 -53
Stand 31.3.2015 72.072 143.056 -1.057 6.309 568.340 9.101 11.713 809.534
Stand der Available-for-Sale-Rücklage 8.408
Stand der Steuerlatenz-Rücklage -2.100

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklagen
Währungs
veränderung
Bewertungs
rücklage
Gewinn
rücklagen
Anpassung
assoziierte
Jahres
überschuss
Eigen
kapital
in TSD Euro Unternehmen
Stand 1.1.2014 65.520 97.929 -987 2.498 504.322 4.276 40.596 714.154
geplante Ausschüttung -8.190 -8.190
Dotierung Gewinnrücklagen 32.406 -32.406 0
Periodenüberschuss 10.521 10.521
Direkt im Kapital erfasste Erträge
und Aufwendungen -80 399 4.657 4.976
Kapitalerhöhung 0
Veränderung aus at equity-Bewertung -1.326 -1.326
Veränderung eigener Aktien -390 -390
Übrige Veränderungen -573 -573
Stand 31.3.2014 65.520 97.929 -1.067 2.897 535.765 7.607 10.521 719.172
Stand der Available-for-Sale-Rücklage 3.851
Stand der Steuerlatenz-Rücklage -954

Geldflussrechnung

ENTWICKLUNG DER ZAHLUNGSSTRÖME

in Tsd Euro Q1/2014 Q1/2015
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 104.815 215.269
Cash-Flow aus operativer Tätigkeit 7.792 -55.978
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -10.456 19.268
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -9.176 -10.752
Wechselkurseinflüsse auf den Finanzmittelbestand 74 210
Zahlungsmittelstand zum Ende der Berichtsperiode 93.049 168.017

Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank – Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze

I. Allgemeine Angaben

Der Periodenabschluss des BKS Bank Konzerns zum 31. März 2015 wurde nach den Regeln der am Abschlussstichtag anzuwendenden IFRS-Standards des IASB (International Accounting Standards Board) in der von der EU übernommenen Fassung erstellt. Die entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden ebenfalls berücksichtigt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden neben der BKS Bank AG 19 Unternehmen einbezogen (15 Vollkonsolidierungen, drei auf Basis der at equity-Bewertung und ein Unternehmen gemäß Quotenkonsolidierung). Der Konsolidierungskreis blieb im Vergleich zum Stichtag 31.12.2014 unverändert.

Vollkonsolidierte Gesellschaften des Konsolidierungskreises

Gesellschaft Firmensitz Kapitalanteil
direkt in %
Kapitalanteil
indirekt in %
Datum des
Abschlusses
BKS Bank d.d. Rijeka 100,00 - 31.3.2015
BKS-Leasing Gesellschaft m.b.H Klagenfurt 99,75 0,25 31.3.2015
BKS-leasing d.o.o. Ljubljana 100,00 - 31.3.2015
BKS-leasing Croatia d.o.o. Zagreb 100,00 - 31.3.2015
BKS-Leasing s.r.o. Bratislava 100,00 - 31.3.2015
IEV Immobilien GmbH Klagenfurt 100,00 - 31.3.2015
Immobilien Errichtungs- und Vermietungs GmbH & Co. KG Klagenfurt 100,00 - 31.3.2015
BKS Zentrale-Errichtungs- und Vermietungs GmbH Klagenfurt - 100,00 31.3.2015
BKS Hybrid alpha Gmbh Klagenfurt 100,00 - 31.3.2015
BKS Hybrid beta GmbH Klagenfurt 100,00 - 31.3.2015
VBG-CH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Klagenfurt 100,00 - 31.3.2015
LVM Beteiligungs Gesellschaft mbH Klagenfurt - 100,00 31.3.2015
BKS Immobilien-Service GmbH Klagenfurt 100,00 - 31.3.2015
BKS Service GmbH Klagenfurt 100,00 - 31.3.2015
BKS 2000 Beteiligungsverwaltungs GmbH Klagenfurt 100,00 31.3.2015

At Equity-einbezogene Gesellschaften des Konsolidierungskreises

Gesellschaft Firmensitz Kapitalanteil
direkt in %
Kapitalanteil
indirekt in %
Datum des
Abschlusses
Oberbank AG Linz 16,95 - 31.12.2014
Bank für Tirol und Vorarlberg AG Innsbruck 13,59 - 31.12.2014
Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft Linz 20,00 - 31.3.2015

Zur Oberbank AG und zur Bank für Tirol und Vorarlberg AG sei angemerkt, dass die BKS Bank an diesen Kreditinstituten mit 18,51% bzw. 15,10% zwar jeweils weniger als 20% der Stimmrechtsanteile bzw. mit 16,95% bzw. 13,59% jeweils weniger als 20% der Kapitalanteile hält, die Ausübung der Stimmrechte aber durch Syndikatsverträge geregelt wird. Diese eröffnen die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzuwirken, ohne beherrschenden Einfluss auszuüben.

Quotal konsolidierte Gesellschaften

Durch die Anwendung des IFRS 11 seit dem Geschäftsjahr 2014 ist die Beteiligung an der Alpenländische Garantie-GmbH als gemeinschaftliche Tätigkeit einzustufen und daher quotal in den Konsolidierungskreis einzubeziehen.

quotal konsolidierte Gesellschaften

Gesellschaft Firmensitz Kapitalanteil
direkt
Datum des
Abschlusses
Alpenländische Garantie-GmbH Linz 25,00% 31.3.2015

Ausländische Tochtergesellschaften und filialen zum 31. März 2015

in Tsd Euro Nettozins
ertrag
Betriebs
ertrag
Mitarbeiteranzahl
(in Personaljahren)
Periodenergebnis
vor Steuern
Auslandsfilialen
Filiale Slowenien (Bankfiliale) 2.878 3.472 91 699
Filiale Slowakei (Bankfiliale) 287 308 20 -49
Tochtergesellschaften
BKS Leasing d.o.o., Ljubljana 551 957 11 392
BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb 380 453 11 238
BKS-Leasing s.r.o., Bratislava 265 319 14 46
BKS Bank d.d., Rijeka 1.292 1.454 57 450

Ausländische Tochtergesellschaften und filialen zum 31.3.2014

in Tsd Euro Nettozins
ertrag
Betriebs
ertrag
Mitarbeiteranzahl
(in Personaljahren)
Periodenergebnis
vor Steuern
Auslandsfilialen
Filiale Slowenien (Bankfiliale) 2.986 3.424 86 -320
Filiale Slowakei (Bankfiliale) 294 314 19 -63
Tochtergesellschaften
BKS Leasing d.o.o., Ljubljana 436 538 11 376
BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb 432 414 11 69
BKS-Leasing s.r.o.,Bratislava 257 290 14 11
BKS Bank d.d., Rijeka 1.116 1.281 59 83

Währungsumrechnung

Die auf Fremdwährung lautenden Aktiva und Passiva werden grundsätzlich zu den jeweiligen Marktkursen des Bilanzstichtags umgerechnet. Die Umrechnung der Abschlüsse der Tochterunternehmen, die nicht in Euro bilanzieren, erfolgen nach der Stichtagskursmethode. Innerhalb des Konzern gibt es lediglich zwei kroatische Gesellschaften, die den Abschluss nicht in Euro, sondern in kroatischer Kuna (HRK) erstellen. Die Vermögenswerte und Verpflichtungen wurden zum Stichtagskurs umgerechnet, Aufwände und Erträge mit dem Durchschnittskurs des betreffenden Zeitraumes. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Umrechnungsdifferenzen werden als Bestandteil des Eigenkapitals angesetzt.

Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten

Barreserve

Dieser Posten besteht aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert.

Finanzinstrumente

Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der bei einem Vertragspartner zu einem finanziellen Vermögenswert und beim anderen Vertragspartner eine finanzielle Verbindlichkeit oder Eigenkapital begründet. Die Erstbewertung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgt zum Fair Value, welcher in der Regel die Anschaffungskosten darstellt. Die Folgebewertung erfolgt anhand der Regelungen des IAS 39 und der Zuordnung in folgende Kategorien:

  • Finanzielle Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bewerten sind, unterteilt nach
  • Handelsaktiva bzw. Handelspassiva, das sind Finanzinstrumente, die zum Handel bestimmt sind, inklusive aller Derivate mit Ausnahme jener, die als Sicherungsinstrument designiert wurden (Held for trading)

  • Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten at Fair Value through Profit or Loss, das sind Finanzinstrumente, die zum Fair Value designiert wurden (Fair Value-Option)

  • Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale, das sind zur Veräußerung bestimmte Finanzinstrumente (AfS)
  • Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity, das sind bis zur Endfälligkeit zu haltende Vermögenswerte (HtM)
  • Forderungen und Kredite (LAR)
  • Finanzielle Verbindlichkeiten (other liabilities)

Die finanziellen Vermögenswerte werden zu jedem Stichtag daraufhin untersucht, ob es objektive Hinweise gibt, die auf eine Wertminderung hindeuten. Solche objektive Hinweise sind beispielsweise finanzielle Schwierigkeiten der Schuldner, der Ausfall oder Verzug von Zins- oder Tilgungszahlungen, Zugeständnisse der BKS Bank AG oder der einbezogenen Tochterunternehmen an die Kreditnehmer aus wirtschaftlichen oder rechtlichen Gründen im Zusammenhang mit den finanziellen Schwierigkeiten des Kreditnehmers, die ansonsten nicht gewährt werden würden.

In der Folgebewertung werden Finanzinstrumente entweder zum Fair Value oder zu fortgeführten Anschaffungskosten (at amortised cost) bewertet. Die Einteilung und Bewertung der Finanzinstrumente gemäß IAS 39 und IFRS 7 wird in der BKS Bank wie folgt vorgenommen:

Einteilung und bewertung der Finanzinstrumente

AKTIVA At Fair Value At amortised
cost
Sonstige /
Anmerkung
Kategorie gemäß IAS 39
Barreserve Nominale nicht zuordenbar
Forderungen an Kreditinstitute ü - loans and receivables
Forderungen an Kunden ü - loans and receivables
Handelsaktiva ü - Held for trading
Finanzielle Vermögenswerte at FV through Profit or Loss ü - Fair Value-Option
Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale ü ü - Available-for-Sale
Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity ü - Held-to-Maturity
Anteile an at equity bewerteten Unternehmen at equity nicht zuordenbar
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien ü - nicht zuordenbar
Sonstige Aktiva
– hievon Derivate ü - Held for trading
– hievon sonstige Aktiva Nominale nicht zuordenbar
PASSIVA At Fair Value At amortised
cost
Sonstige /
Anmerkung
Kategorie gemäß IAS 39
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ü - Other liabilities
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden ü - Other liabilities
Verbriefte Verbindlichkeiten
– hievon at Fair Value through Profit or Loss ü - Fair Value-Option
– hievon sonstige Verbriefte Verbindlichkeiten ü - Other liabilities
Handelspassiva ü - Held for trading
Sonstige Passiva
– hievon Derivate ü - Held for trading
– hievon sonstige Passiva Nominale nicht zuordenbar
Nachrangkapital ü - Other liabilities

Im Berichtszeitraum wurden – wie auch im Vorjahr – keine Umgliederungen gemäß IFRS 7.12 vorgenommen.

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten at Fair Value through Profit or Loss

Ausgewählte Positionen werden unter Nutzung der Fair Value-Option in der Position at Fair Value through Profit or Loss (FV) zusammengefasst. Die Zuordnung erfolgt durch Festlegung im Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM). Diese Positionen werden erfolgswirksam mit dem Marktwert bewertet (Vermögensgegenstand bzw. Verbindlichkeit und zugehöriges Derivat). Das Bewertungsergebnis findet in der Position Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss in der Gewinn- und Verlustrechnung seinen Niederschlag.

Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale

Zur Veräußerung bestimmte Wertpapiere (Available-for-Sale = AfS) bilden eine abgegrenzte Kategorie von Finanzinstrumenten. Sie bilden die Residualgröße, wenn finanzielle Vermögenswerte nicht nach Held-to-Maturity oder nach Fair Value through Profit or Loss bilanziert werden. Für die Bewertung wird grundsätzlich der Börsekurs herangezogen. Ist ein solcher nicht verfügbar, wird bei Zinsprodukten die Barwertmethode angewendet. Die aus der Bewertung resultierenden Wertänderungen werden erfolgsneutral in der AfS-Rücklage ausgewiesen. Kommt es zu einer Veräußerung der betreffenden Wertpapiere, wird der entsprechende Teil der AfS-Rücklage erfolgswirksam erfasst.

Bei Vorliegen von Wertminderungsgründen (z.B. in Form von erheblichen finanziellen Schwierigkeiten des Schuldners oder im Falle einer messbaren Verringerung der erwarteten Cash Flows) wird eine erfolgswirksame Abschreibung vorgenommen. Bei Wegfall des Grundes erfolgt eine Zuschreibung und zwar bei Eigenkapitalinstrumenten über die AfS-Rücklage im Eigenkapital und bei Schuldinstrumenten über die Gewinn- und Verlustrechnung. Anteile an Unternehmen, die weder vollkonsolidiert noch at equity bewertet werden, sind Teil des AfS-Bestandes. Beteiligungen werden, sofern kein Marktwert vorhanden ist, nach dem Anschaffungswertprinzip bewertet.

Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity

In dieser Position weisen wir Finanzinvestitionen aus, die bis zur Endfälligkeit (Held-to-Maturity = HtM) zu halten sind. Ein Agio bzw. Disagio wird unter Verwendung der Effektivzinsmethode auf die Laufzeit verteilt. Wertminderungen im Sinne eines Impairments werden erfolgswirksam berücksichtigt.

Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen

Unternehmen, an denen die BKS Bank mehr als 20% der Beteiligung hält, werden at equity in den Konzernabschluss eingezogen. Weiters werden noch die Oberbank AG und die Bank für Tirol und Vorarlberg AG at equity in den Konzernabschluss einbezogen, obwohl das Beteiligungsausmaß an der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft unter 20% liegt. Es liegen jedoch Syndikatsverträge vor. Diese eröffnen die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzuwirken, ohne beherrschenden Einfluss auszuüben. Wenn objektive Hinweise für eine Wertminderung bei einem at equity-bewerteten Beteiligungsansatz vorliegen, wird auf Basis geschätzter künftiger Zahlungsströme, die vom assoziierten Unternehmen voraussichtlich erwirtschaftet werden, ein Nutzungswert ermittelt. Der Barwert wird auf Grundlage eines Discounted Cash Flow Modells ermittelt. Das angewandte Rechenmodell ist als 2-Phasen-Modell aufgebaut. Im Berichtszeitraum gab es keinen Wertberichtigungsbedarf.

Forderungen und Verbindlichkeiten (loans and receivables, other liabilities)

Die Kategorie loans and receivables umfasst alle nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Diese Kategorie entspricht bei der BKS Bank den Positionen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Wertminderungen werden als Risikovorsorge erfasst. Sofern Agien oder Disagien bestehen, werden diese über die Laufzeit verteilt und erfolgswirksam erfasst. Mit other liabilities werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden bezeichnet. Diese Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Risikovorsorge

Den zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen, die für wesentliche Engagements auf Basis der Discounted-Cash-Flow-Methode berechnet werden, durch Einzelwertberichtigungen nach gruppenspezifischen Kriterien sowie durch Portfoliowertberichtigungen gemäß IAS 39.64 Rechnung getragen. Letztere erfassen Verluste, die zwar schon eingetreten, aber noch nicht identifiziert werden konnten. Für Risiken aus Eventualverbindlichkeiten werden Rückstellungen gemäß IAS 37 gebildet. Eine Portfoliowertberichtigung für Länderrisiken wird am Abschlussstichtag für aushaftende Obligos je Land nach Risikostufen differenziert gebildet. Der Gesamtbetrag der Risikovorsorgen wird offen als Kürzungsbetrag auf der Aktivseite der Bilanz (Wertberichtigungskonto) ausgewiesen.

Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

In dieser Position werden zur Drittvermietung bestimmte Immobilien ausgewiesen, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (Cost-Method). Für die Immobilien, die als Finanzinvestitionen gehalten werden, wird in den Notes der im Wesentlichen durch Schätzungen (beeidete Gutachten) ermittelte Marktwert offengelegt. Die Abschreibungssätze bewegen sich in einer Bandbreite von 1,5% bis 3,0%. Die Abschreibung erfolgt direkt linear.

Handelsaktiva/Handelspassiva

In den Handelsaktiva werden originäre Finanzinstrumente mit ihren beizulegenden Zeitwerten (Fair Value) ausgewiesen. Derivative Finanzinstrumente werden mit ihrem Marktwert dargestellt. Finanzinstrumente mit negativen Marktwerten werden in der Bilanzposition Handelspassiva ausgewiesen. Die Bewertungsergebnisse aus dieser Position werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Handelsergebnis gezeigt. Der Zinsaufwand für die Refinanzierung der Handelsaktiva wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Kassageschäfte werden zum Kassatag erfasst bzw. ausgebucht.

Derivate

Derivative Finanzinstrumente werden mit ihrem Marktwert dargestellt. Wertänderungen werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Sachanlagen

Die Sachanlagen bestehen hauptsächlich aus Grundstücken, Gebäuden und sonstigen Sachanlagen, die hauptsächlich Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhalten. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungsbzw. Herstellungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt und bewegen sich im folgenden Rahmen:

  • Unbewegliche Anlagegüter 1,5% bis 3,0% (d.h. 66,7 bis 33,3 Jahre)
  • Betriebs- und Geschäftsausstattung 10% bis 20% (d.h. 10 bis 5 Jahre)

Außerordentliche Wertminderungen werden durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt, welche in der G.u.V.-Rechnung unter der Position Verwaltungsaufwand erfasst wird. Bei Wegfall erfolgt eine Zuschreibung auf den fortgeschriebenen Wert. Im Berichtszeitraum gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. Zuschreibungen.

Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte umfassen Geschäfts- und Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte sind allesamt erworben, haben eine begrenzte Nutzungsdauer und bestehen zum größten Teil aus Software. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt. Der Abschreibungssatz beträgt bei Software 25% (d.h. vier Jahre).

Erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden zum Erwerbsdatum mit den Anschaffungskosten angesetzt. Es erfolgt keine Abschreibung, sondern ein Impairmenttest, der zumindest jährlich durchgeführt wird. Bei der Überprüfung auf Wertminderung des Bilanzansatzes wird der Buchwert mit dem Barwert aller zukünftigen zahlungswirksamen Zahlungsströme, die der Gesellschaft zuzurechenen sind, verglichen (Nutzwert). Der Barwert wird auf Grundlage eines Discounted-Cash-Flow-Models ermittelt. Das angewandte Rechenmodell ist zweistufig aufgebaut:

Phase 1: In der Phase 1 werden die Cash Flows der folgenden fünf Jahre aufgrund von Planungsrechnungen ermittelt und diskontiert.

Phase 2: In der Phase 2 wird auf Basis des Cash Flows des letzten Planjahres eine ewige Rente errechnet.

Zum 31.3.2015 waren keine Geschäfts-oder Firmenwerte bilanziert.

Leasing

Das im Konzern befindliche Leasingvermögen ist dem Finanzierungsleasing (Chancen und Risken liegen beim Leasingnehmer, IAS 17) zuzurechnen. Die Leasinggegenstände werden unter den Forderungen in Höhe der Barwerte der vereinbarten Zahlungen unter Berücksichtigung von vorhandenen Restwerten ausgewiesen.

Sonstige Aktiva bzw. sonstige Passiva

In den sonstigen Aktiva bzw. Passiva werden neben Rechnungsabgrenzungsposten sonstige Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten sowie Marktwerte aus derivativen Geschäften ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zum Fair Value.

Verbriefte Verbindlichkeiten

Als verbriefte Verbindlichkeiten werden im Umlauf befindliche Schuldverschreibungen, Obligationen und andere verbriefte Verbindlichkeiten ausgewiesen (eigene Emissionen). In der Regel werden verbriefte Verbindlichkeiten zu den fortgeführten Anschaffungskosten (amortised costs) bewertet. In Ausnahmefällen (Entscheidung Aktiv-Passiv-Management-Runde) werden verbriefte Verbindlichkeiten mit dem Fair Value (Fair Value-Option) bewertet.

Nachrangkapital

Nachrangiges Kapital oder nachrangige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten, die vertragsgemäß im Falle der Liquidation oder des Konkurses der BKS Bank erst nach den Forderungen anderer Gläubiger befriedigt werden. In der Regel wird das Nachrangkapital zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Latente Steuerforderungen und latente Steuerverbindlichkeiten

Der Ausweis und die Berechnung von Ertragsteuern erfolgen gemäß IAS 12. Die Berechnung erfolgt bei jedem Steuersubjekt mit jenen Steuersätzen, die nach geltenden Gesetzen in dem Besteuerungszeitraum angewendet werden, in dem sich die Steuerlatenz umkehrt. Die latenten Steuern berechnen sich aus dem Unterschied von Wertansätzen eines Vermögenswertes oder einer Verpflichtung, wobei dem steuerlichen Wertansatz der IFRS-Buchwert gegenübergestellt wird. Hieraus resultieren in der Zukunft voraussichtlich Steuerbelastungs- oder Steuerentlastungseffekte.

Rückstellungen

Rückstellungen werden gemäß IAS 37 dann ausgewiesen, wenn aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten entstanden ist, die wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe verlässlich schätzbar ist. Rückstellungen werden bei der BKS Bank hauptsächlich für Pensionen und ähnliche personalbezogene Verpflichtungen, für Steuern sowie für Zinsen von Stufenzinsprodukten gebildet. Die Rückstellung für Sterbegelder wurde ebenfalls nach den IFRS-Grundsätzen des IAS 19 berechnet. Zum 31.12.2000 wurden die Pensionsanwartschaften aller aktiven Mitarbeiter an die VBV-Pensionskasse AG als Rechtsnachfolgerin der BVP-Pensionskasse AG übertragen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital besteht aus dem eingezahlten und aus dem erwirtschafteten Kapital (Kapitalrücklage, Gewinnrücklage, Bewertungsrücklage, Fremdwährungsveränderung, Periodenergebnis). Die BKS Bank ist bestrebt, ihr Kapital durch Thesaurierung von erwirtschafteten Gewinnen nachhaltig zu stärken.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsüberschuss

Im Zinsüberschuss werden die Zinserträge aus dem Kreditgeschäft, aus Wertpapieren im Eigenbestand, aus Beteiligungen in Form von Dividendenzahlungen, aus Leasingforderungen sowie aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfasst und durch Zinsaufwendungen für Einlagen von Kreditinstituten und Kunden, für verbriefte Verbindlichkeiten und für als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien vermindert. Zinserträge und –aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Erträge aus at equity bewerteten Unternehmen werden im Zinsüberschuss unter Abzug der Refinanzierungsaufwendungen offengelegt.

Risikovorsorgen

In dieser Position werden Zuführungen und Auflösungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten erfasst. Nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen werden ebenfalls dieser Position zugerechnet.

Provisionsüberschuss

Hier werden die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft und diesem zugeordnete Aufwendungen gegenüber Dritten ausgewiesen.Hierbei werden Provisionen im Zusammenhang mit der Neueinräumung von Krediten bei Ursprungslaufzeiten von mehr als einem Jahr zeitanteilig erfolgswirksam vereinnahmt.

Verwaltungsaufwand

Im Verwaltungsaufwand werden Personalaufwendungen, Sachaufwendungen sowie Abschreibungen erfasst und periodengerecht abgegrenzt.

Handelsergebnis

In dieser Position werden Erträge und Aufwendungen aus dem Eigenhandel ausgewiesen. Positionen des Handelsbuches wurden mark to market bewertet. Bewertungsgewinne und -verluste sind ebenfalls im Handelsergebnis erfasst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen/Erträge

In diesem Posten werden Gebühren, Abgaben, Schadensfälle, Schadensvergütungen, Erlöse aus Realitätenverkäufen und ähnliche Positionen erfasst und periodengerecht abgegrenzt.

Sonstige Erläuterungen

Zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen in Form von Zinskurven und Fremdwährungskursen wurden im notwendigen Ausmaß durchgeführt und der Abschluss auf Basis der am Abschlussstichtag vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.

Die in den Periodenabschluss einfließenden Annahmen und Schätzungen wurden auf Basis der am Abschlussstichtag 31.3.2015 vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.

Details zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Zinsüberschuss

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Zinserträge 50.053 43.099 -13,9
- hievon aus Kreditgeschäften 37.920 32.725 -13,7
- hievon aus festverzinslichen Wertpapieren 7.031 5.956 -15,3
- hievon aus Leasingforderungen 2.073 2.176 5,0
- hievon aus Aktien, Beteiligungen an sonstigen Unternehmen 2.445 1.405 -42,5
- hievon aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 584 837 43,3
Zinsaufwendungen 15.889 13.376 -15,8
- hievon aus Einlagen von Kreditinstituten und Kunden1) 9.094 6.712 -26,2
- hievon aus verbrieften Verbindlichkeiten 6.604 6.411 -2,9
- hievon aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 191 253 32,5
Ergebnis aus at equity-bewerteten Unternehmen 4.889 6.371 30,3
- hievon aus Erträgen aus at equity-bewerteten Unternehmen 5.120 6.387 24,7
- abzüglich Refinanzierungsaufwand für at equity-bewertete Unternehmen2) -231 -16 -93,1
Zinsüberschuss 39.053 36.094 -7,6

1) abzüglich Refinanzierungsaufwand von at equity-bewerteten Unternehmen

2) auf Basis des durchschnittlichen 3-Monats-Euribor

(2) RISIKOVORSORGE

Risikovorsorge 13.913 6.161 -55,7
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen -123 -133 8,1
Direktabschreibungen 109 169 55,0
Auflösung von Risikovorsorgen -1.596 -1.062 -33,5
Zuweisung zur Risikovorsorge 15.523 7.187 -53,7
in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %

(3) Provisionsüberschuss

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Provisionserträge 12.403 13.684 10,3
- hievon aus dem Zahlungsverkehr 5.126 5.261 2,6
- hievon aus dem Wertpapiergeschäft 3.147 3.815 21,2
- hievon aus dem Kreditgeschäft 3.116 2.614 -16,1
- hievon aus dem Geld- und Devisengeschäft 458 1.403 >100
- hievon aus sonstigen Dienstleistungen 556 591 6,3
Provisionsaufwendungen 716 769 7,4
- hievon aus dem Zahlungsverkehr 371 425 14,6
- hievon aus dem Wertpapiergeschäft 237 228 -3,8
- hievon aus dem Kreditgeschäft 62 75 21,0
- hievon aus dem Geld- und Devisengeschäft 4 4 0,0
- hievon aus sonstigen Dienstleistungen 42 37 -11,9
Provisionsüberschuss 11.687 12.915 10,5

(4) Handelsergebnis

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Kursbezogene Geschäfte -1 0 -
Zins- und währungsbezogene Geschäfte 322 -67 >-100
Handelsergebnis 321 -67 >-100

(5) Verwaltungsaufwand

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Personalaufwand 16.847 17.285 2,6
– hievon Löhne und Gehälter 12.843 13.084 1,9
– hievon Sozialabgaben 2.631 2.736 4,0
– hievon Aufwendungen für Altersversorgung 1.373 1.465 6,7
Sachaufwand 7.487 7.228 -3,5
Abschreibungen 1.596 1.660 4,0
Verwaltungsaufwand 25.930 26.173 0,9

(6) Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Sonstiger betrieblicher Ertrag 869 1.433 64,9
Sonstiger betrieblicher Aufwand -859 -1.751 >100
Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen 10 -318 >-100

(7) ERGEBNIS AUS FINANZIELLEN VERMÖGENSWERTEN AT FAIR VALUE THROUGH PROFIT OR LOSS

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Ergebnis aus der Bewertung von Derivaten 497 391 -21,3
Ergebnis aus der Fair Value-Option 176 865 >100
Ergebnis aus finanz. Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss 673 1.256 86,6

(8) ERGEBNIS AUS FINANZIELLEN VERMÖGENSWERTEN Available-for-sale

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Ergebnis aus Bewertungen -18 11 >-100
Ergebnis aus Veräußerungen 436 214 -50,9
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Available-for-Sale 418 225 -46,2

(9) ERGEBNIS AUS FINANZIELLEN VERMÖGENSWERTEN Held-to-maturity

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Ergebnis aus Bewertung und Veräußerung 0 287 -
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Held-to-Maturity 0 287 -

(10) Steuern

in TSD Euro 1.1.–31.3.2014 1.1.–31.3.2015 ± in %
Laufende Steuern -1.768 -5.9871) >100
Latente Steuern -30 -358 >100
Steuern -1.798 -6.345 >100

1) Erhöhung aufgrund der Bildung einer Steuerrückstellung

Details zur Bilanz

(11) Barreserve

± in %
Kassenbestand 34.693 31.188 -10,1
Guthaben bei Zentralnotenbanken 180.576 136.829 -24,2
Barreserve 215.269 168.017 -22,0

(12) Forderungen an Kreditinstitute

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Forderungen an inländische Kreditinstitute 167.323 106.716 -36,2
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 102.159 85.959 -15,9
Forderungen an Kreditinstitute 269.482 192.675 -28,5

(13) Forderungen an Kunden

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Firmenkunden 3.893.421 4.005.661 2,9
Retailkunden 1.129.659 1.156.199 2,3
Forderungen an Kunden nach Kundengruppen 5.023.080 5.161.860 2,8

(14) Risikovorsorge zu Forderungen

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Stand am Beginn der Berichtsperiode 176.109 194.161 10,3
Änderung der Konsolidierungsmethode1) 28.285 - -100
+ Zuführung 55.566 7.351 -86,8
- Auflösung -13.147 -1.337 -89,8
- Verwendung -52.607 -1.234 -97,7
+ Veränderung aus Währungsumrechnung -45 22 >-100
Stand am Ende der Berichtsperiode 194.161 198.964 2,5

1) Bedingt durch die Quotenkonsolidierung der Alpenländische Garantie-GmbH (ALGAR) wurden die gewidmeten Rückstellungen sowie Rückstellungen für Werthaltigkeitserklärungen der ALGAR als spezifische Risikovorsorgen berücksichtigt.

(15) Handelsaktiva

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0 0 -
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0 0 -
Positive Marktwerte aus derivativen Produkten
– hievon aus währungsbezogenen Geschäften 0 7 -
– hievon aus zinsbezogenen Geschäften 46 53 15,2
Handelsaktiva 46 60 30,4

(16) FinanzIELLE VERMÖGENSWERTE AT FAIR VALUE THROUGH PROFIT OR LOSS

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 62.339 63.281 1,5
Kredite 87.060 83.958 -3,6
Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss 149.399 147.239 -1,4

(17) FinanzIELLE VERMÖGENSWERTE AVAILABLE-FOR-SALE

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 82.636 69.870 -15,4
Aktien und nicht verzinsliche Wertpapiere 42.281 50.790 20,1
Beteiligungen an anderen verbundenen Unternehmen 4.393 4.393 0,0
Sonstige Beteiligungen 54.000 54.904 1,7
Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale 183.310 179.957 -1,8

(18) FinanzIELLE VERMÖGENSWERTE HELD-TO-MATURITY

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 678.757 665.301 -2,0
Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity 678.757 665.301 -2,0

(19) ANTEILE AN AT EQUITY-BEWERTETEN UNTERNEHMEN

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Oberbank AG 259.001 259.477 0,2
Bank für Tirol und Vorarlberg AG 132.631 136.424 2,9
Drei-Banken Versicherungs-AG 4.264 4.264 0,0
Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen 395.896 400.165 1,1

(20) IMMATERIELLE Vermögenswerte

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Geschäfts- und Firmenwert 0 0 -
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.993 1.959 -1,7
Immaterielle Vermögenswerte 1.993 1.959 -1,7

(21) Sachanlagen

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Grund 7.856 7.871 0,2
Gebäude 41.232 40.989 -0,6
sonstige Sachanlagen 9.952 10.597 6,5
Sachanlagen 59.040 59.457 0,7

(22) ALS FINANZINVESTITION GEHALTENE IMMOBILIEN

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Grund 11.842 12.155 2,6
Gebäude 17.143 16.809 -1,9
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 28.985 28.964 -0,1

(23) Latente Steuerforderungen

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Latente Steuerforderungen 21.670 21.884 1,0

(24) Sonstige Aktiva

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften 15.821 27.509 73,9
Sonstige Vermögenswerte 13.566 10.144 -25,2
Rechnungsabgrenzungsposten 2.351 2.488 5,8
Sonstige Aktiva 31.738 40.141 26,5

(25) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Kreditinstituten 593.228 660.784 11,4
Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Kreditinstituten 267.289 230.527 -13,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 860.517 891.311 3,6

(26) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Spareinlagen 1.705.481 1.710.700 0,3
- hievon Firmenkunden 195.651 177.279 -9,4
- hievon Retailkunden 1.509.830 1.533.421 1,6
Sonstige Verbindlichkeiten 2.518.485 2.408.918 -4,4
- hievon Firmenkunden 1.742.938 1.608.662 -7,7
- hievon Retailkunden 775.547 800.256 3,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 4.223.966 4.119.618 -2,5

(27) Verbriefte Verbindlichkeiten

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Begebene Schuldverschreibungen 500.655 504.385 0,7
Andere verbriefte Verbindlichkeiten 92.959 109.870 18,2
Verbriefte Verbindlichkeiten 593.614 614.255 3,5

(28) Handelspassiva

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Zinsbezogene Geschäfte 45 53 17,8
Währungsbezogene Geschäfte 0 3 -
Handelspassiva 45 56 24,4

(29) Rückstellungen

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 78.917 79.809 1,1
Steuerrückstellungen (Laufende Steuern) 117 3.698 >100
Sonstige Rückstellungen 49.485 48.861 -1,3
Rückstellungen 128.519 132.368 3,0

(30) Latente SteuerSCHULDEN

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Latente Steuerschulden 10.505 12.341 17,5

(31) Sonstige Passiva

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Negative Marktwerte aus derivativen Geschäften 26.257 65.540 >100
Sonstige Passiva 13.928 38.055 >100
Rechnungsabgrenzungsposten 5.988 923 -84,6
Sonstige Passiva 46.173 104.518 >100

(32) NACHRANGKAPITAL

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Ergänzungskapital 155.453 144.701 -6,9
Hybridkapital 40.000 40.000 0,0
Nachrangkapital 195.453 184.701 -5,5

(33) Segmentberichterstattung

Methode: Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Die angefallenen Kosten werden verursachungsgerecht den einzelnen Unternehmensbereichen zugerechnet. Der Strukturbeitrag wird dem Segment Financial Markets zugeordnet. Die Kapitalallokation erfolgt nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten. Das durchschnittlich zugeordnete Eigenkapital wird mit einem Zinssatz von 5% verzinst und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsüberschuss ausgewiesen. Der Erfolg des jeweiligen Unternehmensbereiches wird an dem von diesem Segment erwirtschafteten Ergebnis vor Steuern gemessen. Die Eigenkapitalrentabilität ist neben der Cost-Income-Ratio eine der wesentlichsten Steuerungsgrößen für die Unternehmensbereiche. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Steuerung. Für die Unternehmensführung verantwortlich zeichnet der Gesamtvorstand.

Die Berichtsstruktur für die interne Steuerung gliedert sich in folgende Teilbereiche:

  • Monatliche Ergebnisanalyse auf Profit-Center-Ebene
  • Zumindest quartalsweises Risikoberichtswesen für alle relevanten Risikoarten
  • Ad-hoc-Berichte auf Basis außerordentlicher Ereignisse

Im Segment Sonstige sind Sachverhalte ohne direkten Bezug zu Geschäftssegmenten, nicht den anderen Segmenten zuordenbare Ertrags- und Aufwandspositionen sowie jene Ergebnisbeiträge abgebildet, welche nicht einem einzelnen Unternehmensbereich zugeordnet werden konnten.

SegmentERGEBNIS

Retailkunden Firmenkunden Financial Markets
in TSD Euro 31.3.2014 31.3.2015 31.3.2014 31.3.2015 31.3.2014 31.3.2015
Zinsüberschuss 8.593 8.006 20.067 20.646 10.326 7.209
– hievon at equity-Ergebnis - - - - 4.889 6.371
Risikovorsorge -608 -265 -13.135 -6.097 -170 201
Provisionsüberschuss 5.581 6.017 5.866 6.211 43 120
Handelsergebnis - - - - 321 -67
Verwaltungsaufwand -13.663 -13.846 -9.421 -9.477 -1.659 -1.558
Saldo sonstiger betrieblicher Erträge
bzw. Aufwendungen 150 110 303 490 1 -13
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - - - - 1.091 1.768
Periodenüberschuss vor Steuern 53 22 3.679 11.773 9.954 7.660
Ø risikogewichtete Aktiva 543.662 516.326 3.276.257 3.104.182 582.032 833.622
Ø zugeordnetes Eigenkapital 43.493 41.306 262.101 248.335 404.767 509.137
ROE
auf Basis Periodenüberschuss
0,5% 0,2% 5,6% 19,0% 9,8% 6,0%
Cost-Income-Ratio 95,4% 98,0% 35,9% 34,7% 15,5% 21,5%
Risk-Earnings-Ratio 7,1% 3,3% 65,5% 29,5% 1,6% -
Sonstige Summe
in TSD Euro 31.3.2014 31.3.2015 31.3.2014 31.3.2015
Zinsüberschuss 67 233 39.053 36.094
– hievon at equity-Ergebnis - - 4.889 6.371
Risikovorsorge - - -13.913 -6.161
Provisionsüberschuss 197 567 11.687 12.915
Handelsergebnis 0 0 321 -67
Verwaltungsaufwand -1.188 -1.292 -25.930 -26.173
Saldo sonstiger betrieblicher Erträge
bzw. Aufwendungen -443 -905 10 -318
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten 0 0 1.091 1.768
Periodenüberschuss vor Steuern -1.367 -1.397 12.319 18.058
Ø risikogewichtete Aktiva 39.051 49.346 4.441.003 4.503.476
Ø zugeordnetes Eigenkapital 6.302 8.852 716.663 807.630
ROE
auf Basis Periodenüberschuss
- - 6,9% 6,7%
Cost-Income-Ratio - - 50,8% 53,8%
Risk-Earnings-Ratio - - 35,6% 17,1%

(34) KonzernKapital

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Gezeichnetes Kapital 72.072 72.072 0,0
– hievon Aktienkapital 72.072 72.072 0,0
Kapitalrücklagen 143.056 143.056 0,0
Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen, laufendes Ergebnis 590.584 594.419 0,6
Eigenkapital vor Fremdanteilen 805.712 809.547 0,5
Fremdanteile -12 -13 8,3
Konzernkapital 805.700 809.534 0,5

Das Aktienkapital setzt sich aus 34.236.000 stimmberechtigten Stamm-Stückaktien und 1.800.000 stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien zusammen. Der Nennwert je Aktie beträgt 2,0 €. Die Kapitalrücklagen enthalten Agiobeträge aus der Ausgabe von Aktien. Die Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen beinhalten im Wesentlichen thesaurierte Gewinne.

(35) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Bürgschaften und Garantien 392.244 391.287 -0,2
Akkreditive 2.948 1.640 -44,4
Eventualverbindlichkeiten 395.192 392.927 -0,6
Sonstige Kreditrisiken 868.499 874.522 0,7
Kreditrisiken 868.499 874.522 0,7

(36) angaben über beziehungen zu nahestehenden unternehmen und Personen

Höhe der ausstehenden Salden erhaltene Garantien gewährte Garantien
in TSD Euro per 31.12.2014 per 31.3.2015 per 31.12.2014 per 31.3.2015 per 31.12.2014 per 31.3.2015
nicht konsolidierte
Tochterunternehmen 0 0 0 0
Forderungen 5.597 5.457
Verbindlichkeiten 1.165 1.511
Assoziierte Unternehmen und
gemeinsame Vereinbarungen 0 0 0 0
Forderungen 59.585 4.605
Verbindlichkeiten 145.108 146.294
Mitglieder des Managements 0 0 0 0
Forderungen 440 425
Verbindlichkeiten 479 651
sonstige nahestehende Personen 0 0 109 109
Forderungen 16 19
Verbindlichkeiten 592 610

GewäHrte Vorschüsse und Kredite

in TSD Euro 31.12.2014 31.3.2015 ± in %
Gewährte Vorschüsse und Kredite an den Vorstand 165 159 -3,6
Gewährte Vorschüsse und Kredite an den Aufsichtsrat 275 266 -3,3
Gewährte Vorschüsse und Kredite 440 425 -3,4

Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Im Berichtszeitraum gab es für nahestehende Unternehmen und Personen keine Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen und keinen Aufwand für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen.

(37) Ereignisse nach dem Stichtag des Zwischenberichtes

Es gab nach dem Stichtag des Zwischenberichtes (31. März 2015) keine in ihrer Form oder Sache nach ungewöhnlichen Aktivitäten oder Ereignisse in der BKS Bank, die das im vorliegenden Bericht vermittelte Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage beeinflussten. Anzumerken ist aber, dass im Zeitraum 31.3.2015 bis 14.4.2015 eine weitere Tranche von Stamm-Stückaktien aus dem in der 73. Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 genehmigten Aktienrückkaufprogrammes im Zuge eines Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes zum Erwerb angeboten wurde. Der Ausgabepreis der BKS-Stamm-Stückaktien betrug 17,45 €. Insgesamt wurden 9.343 Stück gezeichnet.

(38) FAIR VALUES

Die beiden nachstehenden Tabellen auf Seite 40 zeigen die Fair Values der angeführten Bilanzpositionen, also jene Preise, die in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würden.

Bewertungsgrundsätze und Kategorisierung

Die unter der Kategorie Level 1 "Marktwerte" dargestellten Fair Values wurden anhand quotierter Marktpreise auf aktiven Märkten (Börse) bewertet.

Liegen keine Marktwerte vor, wird der Fair Value über marktübliche Bewertungsmodelle basierend auf beobachtbaren Inputfaktoren bzw. Marktdaten ermittelt und unter der Kategorie Level 2 "Marktdaten basierend" ausgewiesen (z.B. Diskontierung der zukünftigen Cash Flows von Finanzinstrumenten). Die unter dieser Kategorie ausgewiesenen Fair Values wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z.B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 2 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.

In der Kategorie Level 3 "interne Bewertungsmethode" auf Seite 41 werden Wertansätze für einzelne Finanzinstrumente auf Basis eigener allgemein gültiger Bewertungsverfahren festgelegt. Beteiligungen im AfS-Bestand sowie Anteile an at equity bewerteten Unternehmen der Kategorie Level 3 werden, wenn sich kein verlässlicher Fair Value ermitteln lässt, mit ihren Buchwerten angesetzt. Die Bewertung der Kundenforderungen sowie verbrieften Verbindlichkeiten in der Kategorie Level 3 wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z.B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Nicht am Markt beobachtbare Einflussfaktoren bei der Bewertung der Positionen in der Kategorie Level 3 sind auf internen Ratingverfahren basierende Bonitätsanpassungenen von Kunden bzw. der BKS Bank selbst für verbriefte Verbindlichkeiten und die daraus abgeleiteten Credit Spreads. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 3 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.

Veränderungen in der Kategorisierung

Umgliederungen in den einzelnen Kategorien werden vorgenommen, wenn die Marktwerte (Level 1) oder verlässliche Inputfaktoren (Level 2) nicht mehr zur Verfügung stehen oder Marktwerte (Level 1) für einzelne Finanzinstrumente neu zur Verfügung stehen (z.B. Börsegang). In der Berichtsperiode kam es zu keiner Veränderung in der Kategorisierung

Bonitätsveränderung bei zum Fair Value bilanzierten Verbindlichkeiten

Die Auswirkung aus der Bonitätsveränderung der BKS Bank auf die zum Fair Value bilanzierten verbrieften Verbindlichkeiten beträgt im Berichtszeitraum -0,3 Mio € (31.12.2014: 0,6 Mio €).

FAIR VALUES

31.3.2015

LEVEL
3
Level1 Level2
"Marktwert
"Interne
Bewertungs
Fair Value Buchwert Diff. Fair
Value zu
in TSD Euro "Marktwert" basierend" methode" total 31.3.2015 Buchwert
Aktiva
Forderungen an Kreditinstitute 0 192.767 0 192.767 192.675 + 92
Forderungen an Kunden 0 5.235.821 0 5.235.821 5.161.859 + 73.961
Handelsaktiva 0 60 0 60 60 + 0
FV1) at Fair Value through Profit or Loss 63.281 0 83.958 149.399 149.399 + 0
FV Available-for-Sale 154.945 0 25.012 179.957 179.957 + 0
FV Held-to-Maturity 750.685 0 0 750.685 665.301 + 85.384
Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen 322.162 0 4.264 326.426 400.165 - 73.739
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0 0 44.633 44.633 28.964 + 15.669
Sonstige Aktiva (Derivate) 0 27.509 0 27.509 27.509 + 0
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 894.954 0 894.954 891.311 + 3.642
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 4.139.260 0 4.139.260 4.119.619 + 19.641
Verbriefte Verbindlichkeiten 434.854 98.127 106.977 639.958 614.255 + 25.703
– hievon at Fair Value through Profit or Loss 0 0 106.977 106.977 106.977 + 0
Nachrangkapital 186.221 2.352 0 188.573 184.701 + 3.872
Handelspassiva 0 56 0 56 56 + 0
Sonstige Passiva (Derivate) 0 65.540 0 65.540 65.540 + 0
1) FV = Finanzielle Vermögenswerte

31.12.2014

LEVEL
3
Level2 "Interne Diff. Fair
in TSD Euro Level1
"Marktwert"
"Marktwert
basierend"
Bewertungs
methode"
Fair Value
total
Buchwert
31.12.2014
Value zu
Buchwert
Aktiva
Forderungen an Kreditinstitute 0 269.535 0 269.535 269.482 + 53
Forderungen an Kunden 0 5.096.551 0 5.096.551 5.023.080 + 73.471
Handelsaktiva 0 46 0 46 46 + 0
FV1)-at Fair Value through Profit or Loss 62.338 0 87.061 149.399 149.399 + 0
FV-Available-for-Sale 158.345 0 24.965 183.310 183.310 + 0
FV-Held-to-Maturity 758.106 0 0 758.106 678.757 + 79.349
Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen 316.811 0 4.264 321.075 395.896 - 74.821
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0 0 44.520 44.520 28.986 + 15.534
Sonstige Aktiva (Derivate) 0 15.821 0 15.821 15.821 + 0
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 863.933 0 863.933 860.517 + 3.416
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 4.242.935 0 4.242.935 4.223.966 + 18.969
Verbriefte Verbindlichkeiten 431.111 78.488 106.316 615.915 593.614 + 22.301
– hievon at Fair Value through Profit or Loss 0 0 106.316 106.316 106.316 + 0
Nachrangkapital 197.585 2.354 0 199.939 195.453 + 4.486
Handelspassiva 0 45 0 45 45 + 0
Sonstige Passiva (Derivate) 0 26.257 0 26.257 26.257 + 0

1) FV = Finanzielle Vermögenswerte

Level 3: Bewegungen 1.1. bis 31.3.2015

in TSD Euro FV- Available for Sale Anteile an at equity
beteiligten Unternehmen
FV-at fair value through
profit or loss
verbriefte Verbindlichkeiten
hievon at fair value
through profit or loss
Stand zum 1.1.2015 24.965 4.264 87.061 106.316
Umgliederung - - - -
GuV-Rechnung1) - - -505 661
Sonstiges Ergebnis 47 - - -
Käufe - - - -
Verkäufe/Tilgungen - - -3.608 -
Stand zum 31.3.2015 25.012 4.264 82.948 106.977

1) über die GuV-Rechnung geführte Bewertungsänderungen

(39) DERIVATIVES GESCHÄFTSVOLUMEN

Aus dem Derivativgeschäft (Bank- und Handelsbuch) ergaben sich folgende Nominalbeträge und Marktwerte:

31.3.2015 Nominalbetrag nach Restlaufzeiten Marktwerte
in TSD Euro < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe positiv negativ
Wechselkursverträge 1.741.671 699.833 - 2.441.504 17.011 51.957
– hievon Handelsbuch 700 - - 700 7 3
Zinssatzverträge 202.276 160.084 275.306 637.666 9.795 11.388
– hievon Handelsbuch 3.276 12.084 11.436 26.796 53 53
Wertpapierbezogene Geschäfte 630 - - 630 - -
– hievon Handelsbuch - - - - - -
Gesamt 1.944.577 859.917 275.306 3.079.800 26.806 63.345
– hievon Handelsbuch 3.976 12.084 11.436 27.496 60 56
31.12.2014 Nominalbetrag nach Restlaufzeiten Marktwerte
in TSD Euro < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe positiv negativ
Wechselkursverträge 1.365.225 630.789 - 1.996.014 6.743 13.094
– hievon Handelsbuch - - - - - -
Zinssatzverträge 211.928 172.574 280.896 665.398 8.320 11.603
– hievon Handelsbuch 2.928 9.324 14.986 27.238 46 46
Wertpapierbezogene Geschäfte - - - - - -
– hievon Handelsbuch - - - - - -
Gesamt 1.577.153 803.363 280.896 2.661.412 15.063 24.697
– hievon Handelsbuch 2.928 9.324 14.986 27.238 46 46

Erklärungen der gesetzlichen Vertreter der BKS Bank

"Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2015 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht für den Zeitraum 1. Jänner bis 31. März 2015 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres vermittelt."

Klagenfurt am Wörthersee, am 20. Mai 2015

Der Vorstand

Vorsitzende des Vorstandes Mag. Dr. Herta Stockbauer

Vorstandsvorsitzende mit Verantwortung für die Bereiche Corporates, Rechnungswesen und Vertriebscontrolling, Human Resources, Treasury/Eigengeschäft, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Investor Relations, Bauangelegenheiten, Tochtergesellschaften und Beteiligungen; im Ausland zuständig für Slowenien, Kroatien, Ungarn und Slowakische Republik

Mitglied des Vorstandes Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA

Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Risikomanagement, Risikocontrolling, Marktfolge Kredit und Servicegesellschaften der BKS Bank, Betriebsorganisation, IT und Technischer Dienst, sowie DREI BANKEN EDV Gesellschaft: im Ausland zuständig für die Marktfolge, das Risikomanagement und die IT

Mitglied des Vorstandes Mag. Wolfgang Mandl

Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Geschäftsfelder Retailprivat-und Retailfirmenkunden Inland, Private Banking und Wertpapiergeschäft, KAG und Depotbankengeschäft, Online-Vertrieb und Social Media, Vertriebspartner. Im Ausland zuständig für die Region Italien

Unternehmenskalender 2015

31. März 2015: Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2014 im Internet
und im Amtsblatt zur Wiener Zeitung
20. Mai 2015: 76. ordentliche Hauptversammlung
22. Mai 2015: Dividenden-Ex-Tag
26. Mai 2015: Dividenden-Zahltag

Zwischenberichte der BKS Bank

22. Mai 2015: Zwischenbericht zum 31. März 2015
21. August 2015: Halbjahresfinanzbericht
27. November 2015: Zwischenbericht zum 30. September 2015

Medieninhaber (Verleger) BKS Bank AG, St.Veiter Ring 43, A-9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: 0463-5858-0 Internet: http://www.bks.at, http://www.twitter.com/bksbank, E-Mail: [email protected] bzw. [email protected] Redaktion: BKS Bank AG, Abteilung Vorstandsbüro; Redaktionsschluss: 20. Mai 2015

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