Quarterly Report • May 22, 2015
Quarterly Report
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Zwischenbericht zum 31. März 2015
| BKS Bank Konzern im Überblick _______ | 3 |
|---|---|
| Vorwort des Vorstandes ____________ | 4 |
| Konzernlagebericht zum 31. März 2015 ______ | 5 |
| Wirtschaftliches Umfeld des Bankgeschäftes ________ | 5 |
| Erläuterungen zum Konsolidierungskreis ___________ | 7 |
| Vermögens- und Finanzlage __________ | 8 |
| Eigenmittelentwicklung _____________ | 9 |
| Ergebnisentwicklung _________ | 10 |
| Segmentbericht _____________ | 12 |
| Wesentliche Unternehmenskennzahlen ______ | 13 |
| Risikobericht _________ | 14 |
| Vorschau auf das Gesamtjahr ________ | 18 |
| 3 Banken Gruppe im Überblick __________ | 20 |
| Konzernabschluss zum 31. März 2015 ________ | 21 |
| Gesamtergebnisrechnung des BKS Bank Konzerns für den Zeitraum 1.1. bis 31.3.2015 _____ | 22 |
| Bilanz des BKS Bank Konzerns zum 31. März 2015 __________ | 24 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung _________ | 25 |
| Geldflussrechnung ___________ | 25 |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank ________ | 26 |
| Erklärungen der gesetzlichen Vertreter der BKS Bank________ | 42 |
| Unternehmenskalender 2015_________ | 42 |
Dieser Zwischenbericht zum 31. März 2015 enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des BKS Bank Konzerns beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Stichtag 20. Mai 2015 zur Verfügung stehender Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der BKS Bank AG verbunden.
Dieser Zwischenbericht ist nicht prüfungspflichtig und wurde daher keiner vollständigen Prüfung bzw. Durchsicht eines Abschlussprüfers unterzogen. Die vorliegende deutsche Version ist die authentische, für alle rechtlichen Aspekte relevante Fassung. Zwischenberichte in englischer Sprache sind Übersetzungen.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit nehmen wir keine geschlechtsspezifischen Differenzierungen vor. Personenbezogenen Begriffe wie z.B. "Mitarbeiter" gelten daher für Frauen und Männer in gleicher Weise.
| Erfolgszahlen (in Mio Euro) | Q1/2013 | Q1/2014 | Q1/2015 |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 32,5 | 39,1 | 36,1 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -9,7 | -13,9 | -6,2 |
| Provisionsüberschuss | 11,5 | 11,7 | 12,9 |
| Verwaltungsaufwand | -24,8 | -25,9 | -26,2 |
| Konzernperiodenüberschuss vor Steuern | 11,8 | 12,3 | 18,1 |
| Konzernperiodenüberschuss nach Steuern | 10,4 | 10,5 | 11,7 |
| Bilanzzahlen (in Mio Euro) | 31.12.2013 | 31.12.2014 | 31.3.2015 |
| Bilanzsumme | 6.743,8 | 6.864,5 | 6.868,7 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 4.874,2 | 4.828,9 | 4.962,9 |
| Primäreinlagen | 4.597,5 | 5.013,0 | 4.918,6 |
| – hievon Spareinlagen | 1.741,2 | 1.705,4 | 1.710,7 |
| – hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital | 813,9 | 789,1 | 799,0 |
| Eigenkapital | 714,2 | 805,7 | 809,5 |
| Betreute Kundengelder | 11.383,4 | 12.972,0 | 13.350,2 |
| – hievon Depotvolumen | 6.785,9 | 7.959,0 | 8.431,6 |
| Eigenmittel nach BWG (in Mio Euro, ab 1.1.2014: Basel III) | 31.12.2013 | 31.12.2014 | 31.3.2015 |
| Risikogewichtete Aktiva | 4.423,3 | 4.846,6 | 4.982,7 |
| Eigenmittel | 707,6 | 580,9 | 564,6 |
| – hievon Kernkapital (ab 1.1.2014 hartes Kernkapital gemäß Basel III) | 662,5 | 543,7 | 534,5 |
| Eigenmittelüberschuss vor operationalem Risiko | 353,8 | - | - |
| Eigenmittelüberschuss nach operationalem Risiko | 326,8 | - | - |
| Eigenmittelüberschuss nach Basel III | - | 193,2 | 166,0 |
| Kernkapitalquote (in %, ab 1.1.2014 Quote hartes Kernkapital gemäß Basel III) | 13,9 | 11,2 | 10,7 |
| Eigenmittelquote (in %, ab 1.1.2014 Eigenmittelquote gemäß Basel III) | 16,0 | 12,0 | 11,3 |
| Unternehmenskennzahlen (in %) | 31.12.2013 | 31.12.2014 | 31.3.2015 |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 6,5 | 6,7 | 6,7 |
| Return on Equity nach Steuern | 5,8 | 6,1 | 5,8 |
| Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) | 54,3 | 52,7 | 53,8 |
| Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) | 29,2 | 31,5 | 17,1 |
| Ressourcen | 2013 | 2014 | 31.3.2015 |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | 910 | 915 | 923 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 56 | 57 | 57 |
| Die BKS Bank Aktie | 2013 | 2014 | Q1/2015 |
| Anzahl Stamm-Stückaktien (ISIN AT0000624705) | 30.960.000 | 34.236.000 | 34.236.000 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien (ISIN AT0000624739) | 1.800.000 | 1.800.000 | 1.800.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in Euro | 17,6/15,3 | 17,8/15,6 | 17,5/15,5 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in Euro | 17,0/14,5 | 16,9/14,9 | 17,0/15,0 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in Euro | 17,5/15,3 | 17,3/15,3 | 17,2/15,5 |
| Marktkapitalisierung in Mio Euro | 569,3 | 619,8 | 616,8 |
Mag. Dieter Krassnitzer, CIA; Mag. Dr. Herta Stockbauer; Mag. Wolfgang Mandl (v.l.n.r.)
Wir begrüßen Sie im ersten Aktionärsbrief für 2015 sehr herzlich. Nach dem erfolgreichen Start der BKS Bank ins Jahr 2015 laden wir Sie ein, sich über den insgesamt zufrieden stellenden Geschäftsverlauf Ihres Institutes im ersten Quartal des Berichtsjahres online zu informieren.
Gleich vorweg eine kurze Reminiszenz zur 76. ordentlichen Hauptversammlung vom 20. Mai, deren Beschlüsse auf der Homepage der BKS Bank unter Investor Relations, Rubrik Hauptversammlung, ersichtlich sind. Erlauben Sie uns, sofern Sie an diesem Aktionärstreffen nicht persönlich teilnehmen konnten, einen für Sie als Aktionär erfreulichen Hinweis: Die BKS Bank wird aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2014 eine Dividende von 0,23 € pro Aktie, somit insgesamt rund 8,29 Mio € nach 8,19 Mio € im Vorjahr ausschütten (Dividenden-Ex-Tag: 22. Mai, Dividenden-Zahltag: 26. Mai). Damit zählt unser Institut einmal mehr zu den dividendenstärksten Banken Österreichs, dies trotz des weiterhin anspruchsvollen Konjunktur- und Kapitalmarktumfeldes.
Herr Univ.-Prof. DDr. Waldemar Jud und Herr Dr. Dietrich Karner haben ihre Aufsichtsratsmandate mit Wirkung zum Ende der 76. ordentlichen Hauptversammlung zurückgelegt. Auch das Mandat von Herrn Dr. Franz Gasselsberger, MBA, lief zu diesem Zeitpunkt aus. Herr Dr. Franz Gasselsberger, MBA, wurde erneut und Herr Mag. Klaus Wallner sowie Herr Mag. Peter Hofbauer wurden jeweils neu auf die satzungsmäßige Höchstdauer, das ist bis zum Ende jener Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2019 beschließt, in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt. Mit der Abschlussprüfung der Geschäftsgebarung der BKS Bank AG und ihres Konzerns für das Jahr 2016 wurde die KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Zweigstelle Klagenfurt, Krassniggstraße 36, 9020 Klagenfurt, betraut.
Durch die konsequente Orientierung unseres Geschäftsmodells an Kundenbedürfnissen konnten wir ungeachtet der weiterhin nur sehr verhalten expandierenden Realwirtschaft die Ertragskraft der BKS Bank erneut steigern. Obwohl die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal insgesamt besser als erwartet verlief, haben uns nicht zuletzt die ausgeuferte Schuldenkrise Griechenlands, die budgetären Schieflagen in weiteren Euro-Ländern und das prekäre Niedrigzinsumfeld vor Augen geführt, dass wir uns auch heuer auf ein anspruchsvolles Bankenjahr einzustimmen haben. Wir dürfen Ihnen im ersten Quartal 2015 dennoch ein ausgewogenes und plankonformes Ergebnis präsentieren. Auf dem Fundament einer soliden Kapitalbasis aufbauend, haben wir in allen Geschäftsfeldern den Fokus weiterhin auf nachhaltiges Wachstum und Effizienzsteigerung gerichtet. Die wichtigsten Komponenten unserer Ertragsrechnung – der Zinsüberschuss nach Risikovorsorgen und das Dienstleistungsergebnis – konnten im Periodenvergleich um 19,1% bzw. 10,5% angehoben werden. Risikopositionen wurde durch entsprechende Vorsorgen wie in den Vorperioden konsequent Rechnung getragen, wobei wir erstmals deutliche Entspannungssignale registrierten. Der Erfolg des nachhaltigen Geschäftsmodells der BKS Bank spiegelt sich insbesondere im Anstieg des Periodenüberschusses vor Steuern um rund 46% auf 18,1 Mio €, in der Ausweitung der Forderungen an Kunden um 2,8% auf 5,16 Mrd € sowie im hohen Primärmittelstand wider, der mit 4,92 Mrd € nur knapp unter der jahresultimobedingt hohen Marke von 5,01 Mrd € zum 31.12.2014 blieb. Die Konzernbilanzsumme erhöhte sich im ersten Quartal 2015 marginal auf 6,87 Mrd €.
Da unser Institut den Hauptsitz in Kärnten hat, wurden wir nach Bekanntgabe des Schuldenmoratoriums der HETA und der dadurch ausgelösten Liquiditätskrise des Landes Kärntens von Investoren, Kunden und Geschäftspartnern immer wieder auf unsere Engagements bei diesen Schuldnern bzw. bei von diesen abhängigen Schuldnern angesprochen. Die BKS Bank hat keine direkte Risikoposition gegenüber HETA und dem Land Kärnten. Allfällige indirekte Abhängigkeiten wurden analysiert und können als gering eingestuft werden.
Die US-amerikanische Wirtschaft wird auch 2015 kräftig wachsen. Die Wirtschaftsforscher rechnen nunmehr mit einem BIP-Anstieg von real 3,1%, obwohl das erste Quartal aufgrund des strengen Winters nur eine marginale Zuwachsrate von 0,2% aufwies. Dennoch nimmt die USA klar die Vorreiterrolle unter den Industriestaaten ein. Das Wachstum ergibt sich einerseits durch die verbesserte Situation am Arbeitsmarkt und andererseits durch die höheren Ausgaben der privaten Haushalte. Der niedrige Ölpreis wirkt sich durch die Einkommenseffekte positiv auf das Konsumverhalten der Amerikaner aus. Der Arbeitsmarkt hat sich zuletzt weiter stabilisiert und der Ausbau der Beschäftigung erfolgte zügiger als erwartet. Der starke US-Dollar wirkt sich zwar negativ auf die Exportgeschäfte aus, allerdings werden diese Einbußen durch die verstärkte Inlandsnachfrage kompensiert werden können.
Auch in Europa hellten sich die Wirtschaftsaussichten zuletzt auf. Die Europäische Kommission geht in ihrer Frühjahrsprognose von einem leichten Wachstum in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aus. Vom Konjunkturmotor Deutschland angetrieben (erwarteter realer BIP-Zuwachs: 1,9%), spiegeln die gesamtwirtschaftlichen Projektionen für den Euroraum eine positive Wirtschaftsentwicklung wider. Das prognostizierte BIP-Wachstum für das heurige Geschäftsjahr beläuft sich auf 1,8% für die gesamte EU und auf 1,5% für die Eurozone. Begünstigt wird der konjunkturelle Aufwind durch die anhaltende Euro-Schwäche, den starken Ölpreisverfall der letzten Quartale sowie die kürzlich gesetzten geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit Quantitative Easing wollen die Währungshüter den entscheidenden Impuls zur Belebung der Konjunktur setzen. Im März hat die EZB mit dem großangelegten Ankauf von Staatsanleihen in Höhe von rund 60 Mrd Euro pro Monat begonnen. Die niedrigen Energiepreise sollten sich positiv auf die Einkommenssituation der privaten Haushalte auswirken und deren Konsumneigung stimulieren. Trotz dieser erfreulichen Entwicklungen gibt es auch herausfordernde Begleitumstände, u.a. die Übertreibungen am europäischen Immobilienmarkt und die ungelösten strukturellen Probleme insbesondere in Frankreich und Italien. Die anhaltenden geopolitischen Risiken, insbesondere die Ukraine-Krise, die prekäre Finanzkrise in Griechenland sowie die nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit in Europa sorgen weiterhin für Unsicherheit und wirken sich negativ auf die Wirtschaftsaussichten aus. Eine Entspannung auf dem europäischen Arbeitsmarkt ist aufgrund des gedämpften Wachstums nicht zu erwarten. Auch eine Deeskalation des schwelenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine ist derzeit nicht absehbar.
Die österreichische Wirtschaft wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr nur moderat um 0,3%. Für das heurige Jahr erwarten die Wirtschaftsforscher einen realen BIP-Zuwachs von 0,5% (WIFO) bis 0,8% (EU-Kommission). Für 2016 ist ein kräftigeres Wachstum von 1,6 % prognostiziert. Die Rahmenbedingungen für eine Erholung der heimischen Wirtschaft sind derzeit durchaus vielversprechend: Der schwächere Euro, der niedrige Ölpreis und ein Anstieg der globalen Nachfrage könnten entscheidende Impulse für den lang erwarteten Wirtschaftsaufschwung sein. Allerdings trübt die pessimistische Grundhaltung der österreichischen Wirtschaftskapitäne die aufkommende Stimmung. Die heimische Wirtschaft ist daher weiterhin anfällig für Rückschläge. Die angespannte Situation am Arbeitsmarkt hat sich seit dem letzten Quartal 2014 weiter verschärft. Für 2015 ist keine Trendumkehr zu erwarten, vielmehr ist davon auszugehen, dass es zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,0% (2014) auf 5,3% kommen könnte. In absoluten Zahlen waren Ende März 402.323 Menschen ohne Beschäftigung.
Was die Wechselkursentwicklung des Euro betrifft, setzte er im ersten Quartal 2015 seine Talfahrt gegenüber den Währungen der wichtigsten Handlungspartner fort. Die Gründe für die Schwäche der Gemeinschaftswährung lagen einerseits in der zurückhaltenden Erwartungshaltung der Marktteilnehmer im Hinblick auf die geldpolitischen Maßnahmen der EZB und andererseits in der anhaltenden Diskussion über einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone. Der US-Dollar – beflügelt durch die Ankündigungen des Federal Reserve Boards, eine weitere Reduzierung der monatlichen Wertpapierkäufe sowie eine moderate zinspolitische Wende zu erwägen – konnte im ersten Quartal solide Kursgewinne gegenüber dem Euro verbuchen (+11%) und notierte Ende März bei 1,0759 USD für einen Euro. Auch gegenüber dem Yen musste der Euro Kursverluste von etwa 11% hinnehmen. Die Mitte Jänner vollzogene Abkehr der Schweizer Nationalbank (SNB) von der Mindestbindung des Schweizer Franken an den Euro führte zu einem markanten Kursverfall. Im ersten Quartal stieg der Schweizer Franken um kräftige 13% und durchbrach zeitweise sogar die Euro-Parität. Ende März notierte er mit 1,0463 EUR/CHF nach 1,20204 EUR/CHF zu Jahresbeginn. Die für unser Haus wichtige Kroatische Kuna lag am Ende des ersten Quartals bei 7,645 EUR/HRK.
Die Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten wurde bislang vornehmlich von der frühestens ab Herbst 2015 zu erwartenden leichten Straffung der amerikanischen Notenbankpolitik sowie von den jüngsten geldpolitischen Quantitative Easing-Maßnahmen der EZB bestimmt. Mit dem Rückgang der Zinsen für langfristige Staatsanleihen mit AAA-Rating im Euroraum bei gleichzeitigem Zinsanstieg von US-Wertpapieren setzte sich die Entkoppelung der Zinserträge dies- und jenseits des Atlantiks fort. Die Rendite deutscher Bundesanleihen fiel bis Ende März auf 0,185%. US-Pendants rentierten mit 1,927%. Die EURIBOR-Zinssätze für Einmonats-, Dreimonats-, Sechsmonats- und Zwölfmonatsgeld flachten sich seit Jahresbeginn 2015 erneut ab und lagen Ende März bei -0,044%, 0,027%, 0,097% bzw. 0,212%.
Die internationalen Aktienmärkte signalisierten in den ersten drei Monaten eine weitere Festigung der Konjunktur, wobei sich eine Präferenz für europäische Aktien gegenüber amerikanischen Titeln abzeichnete. Der MSCI-Welt-Aktienindex auf Euro-Basis, der Anfang 2014 noch mit 123 Indexpunkte notierte, erhöhte sich bis Ende des ersten Quartals 2015 um 34,5% auf 165,51 Indexpunkte. Die Steigerung im ersten Quartal 2015 betrug 14,7%. An den europäischen Aktienmärkten stiegen die Notierungen, gemessen am DAX, um rund ein Viertel auf 11.966,17 Indexpunkte nach 9.552,16 Indexpunkten zum Jahresbeginn 2014. An der Wiener Börse erreichte der ATX zum Märzultimo 2.509,82 Indexpunkte und wies für das erste Quartal 2015 eine Performance von 16% auf. Er konnte sich im Periodenvergleich aber nicht vom Niveau von Anfang 2014 lösen.
Die BKS Bank Aktien bewegten sich zwischen Jänner und März 2015 innerhalb einer schmalen Bandbreite. Die Stamm-Stückaktien notierten Ende März mit 17,2 €, der Kurs der BKS Bank Vorzugs-Stückaktien erreichte 15,5 €. Die Marktkapitalisierung der BKS Bank Aktien erreichte zum Ende des ersten Quartals 616,8 Mio € und blieb damit knapp unter dem Vorjahresultimoniveau.
Die Stimmungslage an den internationalen Rohstoffmärkten wurde 2014 und im ersten Quartal 2015 einmal mehr von der Entwicklung der Rohöl- und Edelmetallnotierungen beherrscht. Die Energiepreise gaben auch im Berichtszeitraum weiter nach. Ungeachtet der angespannten und explosiven Lage in einigen ölexportierenden Ländern behielt die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre bisherige Fördermenge aber weitgehend bei. Im März erreichte die weltweite Erdölproduktion trotz zahlreicher temporärer Schließungen von Bohrlöchern einen Spitzenwert auf dem Niveau vor vier Jahren. Im Sog des seit Mitte 2014 einsetzenden Rohölpreisverfalls notierte die europäische Benchmarksorte Brent Ende März mit 56,79 US-Dollar nach 57,56 USD zu Jahresbeginn 2015 und nach 111,0 USD zu Jahresanfang 2014. Mittelfristig dürften das absehbare Ende des Handelsembargos gegenüber dem Iran, die weltweit stagnierende Rohölnachfrage sowie hohe Lagerbestände für weiterhin niedrige Ölpreise sorgen. Der Verlauf der Terminkontraktkurven deutet jedenfalls daraufhin, dass die Markteilnehmer lediglich einen moderaten Auftrieb der Ölpreise erwarten. Ein ähnliches Bild zeigen die Preise für Futures und sonstige Industrierohstoffe.
Am Jahresanfang 2015 verzeichnete der Goldpreis aufgrund verstärkter spekulativer Nachfrage einen spürbaren Anstieg, der sich allerdings im Laufe des Quartals wieder abschwächte. Ende März betrug der Preis für eine Feinunze Gold 1.183,50 USD und fiel damit wieder auf das Niveau zum Jahresende 2014 zurück.
Der für die Konzernanalyse maßgebende Konsolidierungskreis der BKS Bank enthält derzeit 20 Kredit- und Finanzinstitute sowie Unternehmen mit banknahen Hilfsdiensten, darunter die in- und ausländischen Leasinggesellschaften sowie die Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft. Die nachstehende Übersicht visualisiert jene Unternehmen, die gemäß den internationalen Rechnungslegungsrichtlinien dem BKS Bank Konzern zuzuordnen sind. Bei der Bestimmung der Einbeziehung von verbundenen Unternehmen wurde die Wesentlichkeitsbestimmung nach konzerneinheitlichen Kriterien auf Basis qualitativer und quantitativer Parameter angewandt. Wesentlichkeitskriterien bilden vor allem die Bilanzsumme bei Tochterunternehmen, das anteilige Eigenkapital bei assoziierten Unternehmen sowie die Mitarbeiteranzahl der jeweiligen Gesellschaft.
In den Vollkonsolidierungskreis der BKS Bank Gruppe werden neben der BKS Bank 15 Kredit- und Finanzinstitute und Unternehmen mit banknahen Hilfsdiensten einbezogen, die von der BKS Bank AG beherrscht werden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt unter Aufrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteilig bewerteten Eigenkapital. Grundlage des vorliegenden Periodenabschlusses sind daher die konzerneinheitlich aufgestellten Einzelabschlüsse aller vollkonsolidierten Unternehmen.
| GESELLSCHA FTEN DES KONSOL |
Vollkonsolidierung at equity-Konsolidierung |
||
|---|---|---|---|
| Kredit- und Finanzinstitute | quotale Konsolidierung | ||
| BKS Bank AG, Klagenfurt |
BKS-Leasing Gesellschaft mbH, Klagenfurt |
BKS-leasing d.o.o., Ljubljana |
BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb |
| BKS Bank d.d., Rijeka |
BKS-Leasing s.r.o., Bratislava |
||
| Oberbank AG, Linz |
Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, Innsbruck |
Drei-Banken Versicherungs Aktiengesellschaft, Linz |
Alpenländische Garantie Gesellschaft mbH, Linz |
| Sonstige konsolidierte Unternehmen | |||
| BKS Zentrale-Errichtungs- u. Vermietungsgesellschaft mbH, Klagenfurt |
Immobilien Errichtungs- u. Vermietungsgesellschaft mbH & Co. KG, Klagenfurt |
IEV Immobilien GmbH, Klagenfurt |
VBG-CH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Klagenfurt |
| LVM Beteiligungs Gesellschaft mbH, Wien |
BKS-Service Gmbh, Klagenfurt |
BKS Immobilien-Service GmbH, Klagenfurt |
BKS Hybrid alpha GmbH, Klagenfurt |
| BKS Hybrid beta GmbH, Klagenfurt | BKS 2000 Beteiligungsverwaltungs gesellschaft mbh, Klagenfurt |
Bei den drei gemäß IAS 28 "at equity" assoziierten Unternehmen werden deren Beteiligungsbuchwert dem sich ändernden Reinvermögen des Beteiligungsunternehmens angepasst. Neben der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, an der die BKS Bank einen Anteil von 20% hält, sind auch die Schwesterbanken Oberbank AG und Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft at equity einbezogen. Die BKS Bank hält an diesen Kreditinstituten zwar jeweils weniger als 20% der Stimmrechtsanteile, die Ausübung der Stimmrechte wird aber durch Syndikatsverträge geregelt. Diese eröffnen die Möglichkeit, finanz- und geschäftspolitische Entscheidungen dieser Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzubestimmen, ohne jedoch beherrschenden Einfluss auszuüben. Die bisher unter at equity eingestufte Alpenländische Garantie-GmbH wird nunmehr quotenkonsolidiert, da diese Beteiligung nach der Anwendung des IFRS 11 im Geschäftsjahr 2014 als gemeinschaftliche Tätigkeit einzustufen war.
Die sonstigen, vorwiegend dem Immobilienbereich zugeordneten vollkonsolidierten Gesellschaften leisten bankbezogene Hilfsdienste. Alle übrigen Unternehmensanteile werden im "Available for Sale"-Bestand geführt.
Die Bilanzsumme des BKS Bank Konzerns belief sich zum 31. März 2015 auf 6,87 Mrd €. Auf der Aktivseite zeigte sich im Wesentlichen ein Anstieg bei den Forderungen gegenüber Kunden um 138,8 Mio € oder 2,8 % auf 5,16 Mrd €. Demgegenüber fielen die Forderungen gegenüber Kreditinstituten (-76,8 Mio € oder -28,5%) auf 192,7 Mio € bzw. auch die Barreserve (- 47,3 Mio € oder -22,0%) auf 168,0 Mio € zurück. Die gemäß IFRS von den Kundenforderungen in Abzug zu bringende Risikovorsorge wurde seit Jahresbeginn aufgrund von Neudotierungen um 4,9 Mio € auf 199,0 Mio € angehoben. Die Finanziellen Vermögenswerte verringerten sich im Berichtsquartal hingegen um 14,7 Mio € oder 1,0% auf 1,39 Mrd €.
Im Detail spiegelte der Anstieg der Kundenforderungen eine Ausweitung des Neugeschäftes sowie die abrupte Veränderung des Wechselkursgefüges zwischen Euro und Schweizer Franken wider. Mit 15. Jänner 2015 wurde die seit September 2011 praktizierte Mindestbindung des Schweizer Franken an den Euro von der Schweizer Nationalbank aufgehoben. Im Zuge dessen kam es auf Basis bestehender Stopp/Loss Vereinbarungen zur Konvertierung von 76,2 Mio CHF in Kredite auf Eurobasis. Weiters führten die in CHF-Krediten verbliebenen Kundenforderungen zu einem Volumensanstieg im Euro in Höhe von rund 50 Mio €. Erfreulich war im ersten Quartal die Volumensentwicklung im Neugeschäft. Dieses betrug im Firmen- und Retailkundenbereich in den ersten drei Monaten rund 290 Mio €.
Das inländische Leasinggeschäft entwickelte sich weiterhin positiv. Das Forderungsvolumen der BKS-Leasing erhöhte sich im ersten Quartal 2015 um 3,0 Mio € auf 170,7 Mio €, wobei insbesondere das Engagement der Direktion Graz dazu beitrug. Die ausländischen Leasinggesellschaften (BKS-leasing d.o.o., Ljubljana; BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb und die BKS-Leasing s.r.o, Bratislava) wiesen Ende März ein kumuliertes Geschäftsvolumen von 141,6 Mio € nach 144,3 Mio € zum 31.12.2014 aus. Erfreulich war insbesondere die Geschäftsentwicklung der BKS-leasing d.o.o., die ein Leasingvolumen von 68,4 Mio € gestioniert. Zufriedenstellend verlief auch die Entwicklung der BKS Bank d.d. mit Sitz in Rijeka, die zuletzt 4.516 Kunden betreute und eine Bilanzsumme von 173,0 Mio € aufwies.
Die Quote der Fremdwährungskredite flachte bis zum 31. März 2015 weiter auf 8,5% nach 9,4% im Vorquartal ab. Der Grund lag in den enormen Anstrengungen unserer Vertriebsmannschaft zur Reduzierung der FX-Kredite in allen Direktionen. Die Bereitschaft der Kunden in den Euro zu konvertieren, ist weiterhin unverständlicherweise endenwollend, bietet doch der Schweizer Franken gegenüber dem Euro keinen Zinsvorteil mehr. Dennoch verringerte sich der CHF-Kreditbestand um 104,0 Mio CHF auf 417,8 Mio CHF.
Bei den Finanziellen Vermögenswerten führten vor allem Tilgungen im Held to Maturity-Bestand zu einem Rückgang um 14,7 Mio € auf 1.392,7 Mio €. Das unverändert tiefe Zinsniveau bietet nur unattraktive Neuveranlagungsrenditen. So fielen die Renditen 10-jähriger deutscher Bundesanleihen im bisherigen Jahresverlauf dramatisch auf 0,185%. Tilgungen waren durch Neuinvestitionen in diesem Umfeld nicht aufzufangen bzw. hätten hohe über pari-Abschreibungen bei attraktiven Nominalverzinsungen in Kauf genommen werden müssen.
Die Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresultimo um 1,1% auf 400,2 Mio € und entwickelten sich somit plangemäß. Die Veränderung in dieser Position beruht auf der Zuführung des Periodenergebnisses der at equity einbezogenen Unternehmen – vornehmlich der Oberbank und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft.
Der Primäreinlagenstand bewegte sich mit 4,92 Mrd € nahe dem Niveau zum Jahresultimo 2014. Getragen wurde diese Entwicklung von den Sonstigen Verbindlichkeiten in Form von Sicht- und Termineinlagen in Höhe von 2,41 Mrd €, die zwar um 109,6 Mio € unter das hervorragende Vorjahresultimoniveau von 2,52 Mrd € zurückfielen, die ambitionierten Budgetvorgaben im Wesentlichen aber erfüllten. Demgemäß erreichte auch die Loan-Deposit-Ratio wieder ein hervorragendes Niveau von 99%.
Bei den Spareinlagen konnte der Abwärtstrend der vergangenen Quartale eingedämmt werden. Mit einem Märzultimostand von 1,71 Mrd € registrierten wir im Berichtsquartal sogar eine marginale Steigerung um 5,2 Mio €.
Die verbrieften Verbindlichkeiten legten um 3,5% auf 614,3 Mio € zu. In der extremen Niedrigzinsphase war es schwierig, attraktive Emissionen zu generieren. Dennoch ist es uns gelungen, eine über den Jahresultimo 2014 offene variable BKS Bank Obligation mit einer Laufzeit bis 2022 mit einem Endvolumen von 26,2 Mio € zu platzieren. Anzumerken ist, dass seit 22. April eine an den 6-Monats-Euribor gekoppelte Variable BKS Bank-Obligation 2015-2023/1 mit einem Volumen von bis zu 20 Mio € zur Zeichnung aufliegt.
Was das Nachrangkapital betrifft, wurde im bisherigen Jahresverlauf keine Emission begeben. Nach Tilgung einer nachrangigen 4,75%-Ergänzungskapitalanleihe in Höhe von 10,0 Mio € im Berichtsquartal ging das im Umlauf befindliche Emmissionsvolumen um 5,5% auf 184,7 Mio € zurück.
Die Ermittlung der Eigenmittelquote und der Bemessungsgrundlage folgt in der BKS Bank dem von Basel III vorgegebenen Eigenmittelregime. Das Eigenmittelerfordernis wird auf Basis der Vorgaben des Standardansatzes ermittelt. Die Bemessungsgrundlage erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 136,1 Mio € auf 4,98 Mrd €, hervorgerufen durch das erfreuliche Kreditwachstum.
Die gesamten Eigenmittel verringerten sich im Quartalsverlauf um 16,3 Mio € auf 564,6 Mio € durch den Rückgang der ergänzenden Eigenmittel und aufgrund höherer Abzugsposten im Zusammenhang mit den höheren at equity-Beteiligungsansätzen. Das für die Bankensteuerung so wichtige harte Kernkapital konnte mit 534,5 Mio € nahe dem Vorjahresniveau gehalten werden.
Auf dieser Basis betrug die harte Kernkapitalquote zum 31. März 2015 10,7% nach 11,2% zum Jahresultimo 2014. Die Eigenmittelquote gesamt erreichte 11,3% nach 12,0% zum 31. Dezember 2014. Der Eigenmittelüberschuss belief sich zum Berichtstermin auf 166,0 Mio €.
Um den Verschuldungsgrad von Instituten zu begrenzen und die absolute Verschuldung im Finanzsystem transparenter zu machen, wurde mit der CRR eine neue aufsichtsrechtliche Kennzahl, die sogenannte Verschuldungsquote (Leverage-Ratio), eingeführt. Die Leverage-Ratio lag zum 31.3.2015 mit 7,6% deutlich über der regulatorischen Benchmark von 3%.
| BKS Bank Kreditinstitutsgrupp | e: Entwicklung der Eigenmittel NACH | BASEL III |
||
|---|---|---|---|---|
| in MIO Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 |
|---|---|---|
| Grundkapital | 71,4 | 71,0 |
| Rücklagen abzüglich immaterielle Vermögensgegenstände | 714,5 | 714,4 |
| Abzugsposten | -242,2 | -250,9 |
| Hartes Kernkapital | 543,7 | 534,5 |
| Harte Kernkapitalquote | 11,2% | 10,7% |
| Hybridkapital | 32,0 | 28,0 |
| Abzugsposten | -32,0 | -28,0 |
| Zusätzliches Kernkapital | 0 | 0 |
| Kernkapital | 543,7 | 534,5 |
| Kernkapitalquote (unter Einrechnung des zusätzlichen Kernkapitals) | 11,2% | 10,7% |
| Posten und Instrumente des Ergänzungskapitals | 117,8 | 112,2 |
| Abzugsposten | -80,6 | -82,1 |
| Ergänzungskapital | 37,2 | 30,1 |
| Eigenmittel insgesamt | 580,9 | 564,6 |
| Eigenmittelquote | 12,0% | 11,3% |
| Bemessungsgrundlage | 4.846,6 | 4.982,7 |
| Eigenmittelüberschuss | 193,2 | 166,0 |
Die Verunsicherung unserer Kunden sowie der Geld- und Kapitalmarktteilnehmer ließ in den letzten Quartalen insgesamt etwas nach. Die BKS Bank erzielte in dem für die Bankenbranche unverändert schwierigen Umfeld im Vorjahresperiodenvergleich einen soliden Zinsüberschuss nach Risikovorsorge von 29,9 Mio € nach 25,1 Mio € im ersten Quartal des Vorjahres sowie einen Provisionsüberschuss von 12,9 Mio €, der sich um 10,5% über dem Vorjahresniveau bewegte. Der Konzernperiodenüberschuss übertraf mit 11,7 Mio € das Vorjahresergebnis um 1,2 Mio € oder 11,3%.
Der wesentlichste Einflussfaktor für diese Entwicklung lag in dem im Vergleich zum Vorjahr nochmals niedrigeren Zinsumfeld. Unserem Haus steht mit dem Mindestkonditionenrechner ein gut entwickeltes Instrument zur Ermittlung risikoadäquater Zinssätze für das Kreditgeschäft zur Verfügung. Dieser wird vom Vertrieb auch konsequent zur Konditionengestaltung herangezogen. Die Wettbewerbssituation verschärfte sich im ersten Quartal aber deutlich, so dass Margenrückgänge im Kreditgeschäft nicht hintangehalten werden konnten.
Daher fiel der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Mio € auf 36,1 Mio € zurück. Verantwortlich dafür waren - wie bereits erwähnt - die gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 7,0 Mio € auf 43,1 Mio € abflauenden Zinserträge. Die Margen im Finanzierungsgeschäft verringerten sich von 1,93% per Jahresultimo auf 1,87% zum 31. März 2015. Die Einlagenmargen festigten sich auf dem tiefen Niveau von 0,05%. Demnach konnten die fallenden Zinserträge nicht vollständig durch geschmälerte Zinsaufwendungen aufgefangen werden. Das Ergebnis aus at equity einbezogenen Unternehmen fiel gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Mio € höher aus.
Unsere rigorose Risikopolitik und unsere Bereitschaft, Risiken konsequent entgegenzutreten, machten sich im ersten Quartal 2015 positiv bemerkbar. Die Vorsorge für Kreditrisiken lag mit 6,2 Mio € deutlich unter dem Vorjahreswert von 13,9 Mio €. Unterstützt wurde diese Entwicklung auch durch die teilweise Auflösung der Länderrisikovorsorge. Diese verringerte sich um 201,1 Tsd € aufgrund der Verbesserung der Bonität Sloweniens, die von Moody`s von Ba1 auf Baa3 hochgestuft wurde.
Was die Komponenten des Provisionsüberschuss betrifft, steuerten die Zahlungsverkehrsprovisionen als wichtigste Ertragsquelle mit 4,8 Mio € einen unverändert hohen und konstanten Ergebnisbeitrag bei. Im ersten Quartal kam es zur flächendeckenden Umstellung auf neue Kontomodelle im Privatkundengeschäft, die bis auf wenige Widersprüche mehr oder weniger friktionsfrei und plangemäß abgewickelt wurde. Die neuen Kontomodelle traten mit 1. April 2015 in Kraft. Die Provisionen aus dem Wertpapiergeschäft erhöhten sich um 0,7 Mio € auf 3,6 Mio €. Parallel dazu weiteten sich die Wertpapierumsätze im ersten Quartal 2015 gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 482,2 Mio € auf 1,37 Mrd € aus. Die Depotkurswerte betrugen zum 31. März 2015 8,43 Mrd € nach 7,96 Mrd € zum Dezemberultimo 2014 und lagen damit erstmals jenseits der 8 Mrd Euro-Schwelle. Mit 2,5 Mio € wurde auch im Bereich der Kreditprovisionen ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet.
Dem Postulat des strikten Kostenmanagements folgend, erhöhte sich der Verwaltungsaufwand gegenüber dem ersten Quartal 2014 lediglich um 0,9% auf 26,2 Mio €. Vor allem wurden die Personalaufwendungen, die mit 17,3 Mio € die Vorjahreslinie um 0,4 Mio € oder 2,6% überschritten, aufgrund ihres Einflusses auf das Konzernergebnis kritisch beleuchtet. Die kollektivvertragliche Anhebung der Gehälter für die durchschnittlich 923 konzernweit beschäftigten Mitarbeiter (2014: Ø 915) wurde per 1.4.2015 wirksam und betrug durchschnittlich 1,78%. Die Anhebung des Personalstandes fand vornehmlich in den inländischen Direktionen statt, u.a. wurde das Wiener Filialnetz um eine weitere Stelle erweitert. Der Sachaufwand inklusive Abschreibungen konnte mit 8,9 Mio € erfreulicherweise um 0,2 Mio € unter dem Vorjahr und somit auf Plankurs gehalten werden. Insbesondere bei den Ermessensausgaben bewiesen die Kostenstellenverantwortlichen bislang strenge Kostendisziplin. Im Vorjahr schlugen sich im Sachaufwandsbereich auch Aufwendungen für laufende Projekte nieder. Im heurigen Jahr blieben diese unter dem Vorjahreswert.
Was das Ergebnis der Finanziellen Vermögenswerte betrifft, wiesen diese zum Märzultimo 2015 einen Ertragssaldo in Höhe von 1,8 Mio € nach 1,1 Mio € im ersten Quartal 2014 auf. Im Periodenvergleich ergab sich eine Ertragssteigerung um 62,1%, die vor allem auf einem überraschungsfreien Ergebnis bei den Finanziellen Vermögenswerten at fair value through profit and loss von 1,3 Mio € beruhte. Im Available for Sale-Bereich konnten im ersten Quartal 2015 die positiven Tendenzen an den Börsen genutzt und Erträge von 0,2 Mio € lukriert werden.
Im Bereich Unternehmenssteuern erhöhte sich der Aufwand gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Mio € auf 6,3 Mio €, da für eine über zwei Jahre laufende und noch immer nicht finalisierte Steuerprüfung aus Vorsichtsgründen eine Rückstellung
Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der dem internen Managementberichtssystem zugrundeliegenden Organisationsstruktur des Konzerns. Die BKS Bank fokussiert ihre Tätigkeit demzufolge auf die drei großen Geschäftsbereiche Firmenkundengeschäft, Retailkundengeschäft und Financial Markets. Der Erfolg jedes dieser Segmente wird anhand des Ergebnisses vor Steuern, der Eigenkapitalrendite (ROE), der Cost-Income-Ratio (CIR) und der Risk-Earnings-Ratio (RER) ermittelt.
Im Segment Firmenkunden werden rund 14.500 Firmenkunden betreut. Da die BKS Bank ursprünglich als reine Firmenkundenbank konzipiert war, hat dieser Geschäftsbereich die längste Tradition und ist nach wie vor die wichtigste Unternehmenssäule, da die Firmenkunden den Großteil der Ausleihungen in Anspruch nehmen und wesentlich zum Periodenüberschuss beitragen. Neben sämtlichen Ertrags- und Aufwandskomponenten der BKS Bank AG aus dem Firmenkundengeschäft werden diesem Segment auch die Erträge und Aufwendungen der kroatischen BKS Bank d.d. sowie der Leasinggesellschaften, soweit sie mit Unternehmen erzielt werden, zugeordnet.
Im Firmenkundensegment mündete das deutlich gesunkene Kreditrisiko in einer Steigerung des Periodenüberschusses auf 11,8 Mio € gegenüber dem Vergleichsquartal 2014, das ein Ergebnis von 3,7 Mio € aufwies. Mit diesem Quartalsergebnis – es ist das beste seit Einführung der Segmentberichterstattung – verbinden wir die Hoffnung, wieder an die erfolgreichen Vorkrisenjahre anzuknüpfen zu können. Auch in der Risikogebarung registrierten wir einen spürbaren positiven Gegentrend. Nach Vorsorgen für das Kreditrisiko in Höhe von 13,1 Mio € im ersten Quartal 2014 reduzierten sich diese im ersten Quartal 2015 um über 50% auf lediglich 6,1 Mio €. Demgemäß flachte auch die Risk-Earnings-Ratio markant von 65,5% auf 29,5% ab. Als Wermutstropfen im ansonsten erfreulichen Gesamtbild erwies sich die Margenentwicklung, die den Zinsüberschuss auf einem Niveau von 20,6 Mio € fast stagnieren ließ. Im Gegenzug gelang es aber, auch den Segmentverwaltungsaufwand mit 9,5 Mio € auf dem tiefen Niveau des ersten Quartals 2014 einzufrieren. Was den um 5,9% auf 6,2 Mio € gestiegenen Provisionsüberschuss betrifft, registrierten wir höhere Provisionen aus dem Kreditgeschäft und aus dem im Sog der geldpolitischen EZB-Ankündigungen anziehenden Wertpapiergeschäft. Bei den Steuerungskennzahlen Return-on-Equity und Cost-Income-Ratio wurden im Firmenkundensegment erfreuliche Quoten von 19,0% (Q1/2014:5,6%) bzw. 34,7% (Q1/2014: 35,9%) erreicht.
Das Retailkundensegment umfasste Ende März 2015 rund 135.200 Kunden der BKS Bank AG, der BKS Bank d.d. sowie der Leasinggesellschaften des Konzerns. Durch die hohe Abhängigkeit vom Filialbetrieb ist dieses Segment das ressourcen- und kostenintensivste. Gleichzeitig ist es aber unverzichtbar, da Ende März rund 90% der Spareinlagen
Eine detaillierte Darstellung der Segmente findet sich auf Seite 37.
und 33% der Sicht- und Termineinlagen, insgesamt daher rund 57% der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden von Retailkunden stammen und somit auch in Zeiten historisch tiefer Zinsen die wichtigste Refinanzierungsquelle für unser Institut bilden.
Das Retailkundensegment wies zum 31. März 2015 einen Periodenüberschuss vor Steuern von 22 Tsd € nach 53 Tsd € im Vorjahr auf. Der leichte Rückgang des Zinsüberschusses um 0,6 Mio € auf 8,0 Mio € ist eine unmittelbare Folge der neuerlich gesunkenen Margen im Einlagengeschäft. Diese verringerten sich im Betrachtungszeitraum von 0,16% auf 0,09%, ein Trend, dem wir mit der wachsenden Anzahl an Retailkunden entgegensteuerten. Die gute Entwicklung im Wertpapiergeschäft führte zu steigenden Erträgen im Provisionsüberschuss, der mit 6,0 Mio € das Vorjahresergebnis um über 0,4 Mio € übertraf. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung eine nachhaltige Stabilisierung des Retailsegmentergebnisses eingeleitet hat. Auch die Gestionierung der Risikovorsorge verlief erfreulich positiv. Nach 0,6 Mio € im Vorjahr verringerte sich der Aufwand für die Risikovorsorge auf nur mehr 0,3 Mio €. Demgemäß fiel auch die Risk-Earnings-Ratio auf 3,3% nach 7,1% im Vorjahr. Der Verwaltungsaufwand konnte mit 13,8 Mio € konstant gehalten werden. Die Cost-Income-Ratio blieb allerdings trotz der günstigeren Ertrags- und Kostenentwicklung mit 98,0% weiterhin unbefriedigend. Strikte Kostendisziplin in Verbindung mit ertragssteigernden Maßnahmen sollten hier im weiteren Jahresverlauf zu einer spürbaren Senkung führen.
Das Segment Financial Markets bündelt die Ergebnisse aus dem Eigenhandel der BKS Bank AG, aus den im Eigenbestand gehaltenen Wertpapieren, aus den Beteiligungen, aus Derivaten des Bankbuches und aus dem Interbankengeschäft bzw. umfasst auch das Ergebnis aus dem Zinsstrukturmanagement.
Der Periodenüberschuss vor Steuern war in diesem Segment einerseits durch positive Ergebnisbeiträge der finanziellen Vermögenswerte in Höhe von 1,8 Mio € und das um rund ein Drittel auf 6,4 Mio € gestiegene at equity-Ergebnis, andererseits durch rückläufige Strukturbeiträge aufgrund weiter fallender Zinsen geprägt und gab im Quartalsvergleich demgemäß um rund ein Viertel auf 7,7 Mio € nach. In der Risikovorsorge, die im Segment Financial Markets auch das Länderrisiko beinhaltet, führte das Ratingupgrade Sloweniens zu einer Auflösung von Vorsorgen in Höhe von 0,2 Mio € und somit zu einem positiven Saldo der Risikoposition. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich trotz des um 0,1 Mio € auf 1,6 Mio € verringerten Verwaltungsaufwands von 15,5 % auf 21,5%, blieb aber dennoch auf einem tiefen Niveau.
Die wesentlichen Rentabilitätskennzahlen des BKS Bank Konzerns bewegten sich im ersten Quartal 2015 innerhalb der Bandbreite der letzten zwei Wirtschaftsjahre. Der vom guten Ergebnis getragene Return-on-Equity (ROE) vor Steuern als Messlatte für die Eigenkapitalrentabilität erreichte wiederum 6,7%. Auch der Return on Assets – er misst die Gesamtkapitalrentabilität – blieb mit 0,8% auf Vorjahresniveau. Die Risk-Earnings-Ratio blieb mit 17,1% erfreulicherweise klar unter dem Vorjahreswert von 31,5%. Trotz unverändert strenger Maßstäbe in der Risikovorsorge blieb das Berichtsquartal von hohen Wertberichtigungserfordernissen verschont. Die Cost-Income-Ratio wies zum Märzultimo mit 53,8% ein unverändert gesundes Ertrags/Kostenverhältnis auf, obwohl der Vorjahreswert von 52,7% knapp überschritten wurde.
| Ist 2013 | Ist 2014 | Ist 31.3.2015 | |
|---|---|---|---|
| ROE (vor Steuern) | 6,5% | 6,7% | 6,7% |
| ROA (vor Steuern) | 0,7% | 0,8% | 0,8% |
| Cost-Income-Ratio | 54,3% | 52,7% | 53,8% |
| Risk-Earnings-Ratio | 29,2% | 31,5% | 17,1% |
| Kernkapitalquote* | 13,9% | 11,2% | 10,7% |
| Eigenmittelquote* | 16,0% | 12,0% | 11,3% |
*) ab 1.1.2014: Quote hartes Kernkapital und Eigenmittelquote gemäß Basel III
Die BKS Bank verfolgt mit ihrer Risikopolitik das Ziel, alle relevanten Risiken, die sich aus dem Bankgeschäft und dem Bankbetrieb ergeben, frühzeitig zu erkennen und durch eine wirksame Risikosteuerung aktiv zu managen und zu begrenzen. Alle Einzelrisiken sollen dabei permanent und vollständig erfasst werden. Das verfügbare Kapital wird möglichst effizient unter Berücksichtigung mittel- und langfristiger strategischer Ziele eingesetzt und die Risiko/ Ertragsrelation ständig optimiert. Als genereller Grundsatz in der Risikostrategie verankert ist das Prinzip, nur solche Risiken einzugehen, die aus eigener Kraft getragen werden können, um die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit des Institutes nicht zu gefährden.
Die Risiken der BKS Bank werden durch ein umfassendes System von Risikoprinzipien, Risikomess- und Überwachungsverfahren sowie entsprechenden Organisationsstrukturen kontrolliert und gesteuert. Es gehört zu unseren Grundsätzen, die Angemessenheit und Zuverlässigkeit der Überwachungsverfahren ständig zu überprüfen, um diese bei Bedarf den sich ändernden Marktgegebenheiten anpassen zu können. Basierend auf aufsichtsbehördlichen Empfehlungen liegt die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement bei einem vom Markt unabhängigen Vorstandsmitglied.
Gemäß den Bestimmungen des § 39a BWG haben Banken über wirksame Pläne und Verfahren zu verfügen, um die Höhe, die Zusammensetzung und die Verteilung des Kapitals, welches zur quantitativen und qualitativen Absicherung aller wesentlichen bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen Risiken zur Verfügung steht, zu ermitteln. Darauf aufbauend haben sie Kapital in erforderlichem Ausmaß zu halten. Diese Verfahren werden im ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) zusammengefasst und in der BKS Bank im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung dargestellt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbankrisikosteuerung der BKS Bank. Die Beurteilung der Angemessenheit der internen Kapitalausstattung erfolgt quartalsweise auf Basis der nach internen Modellen ermittelten Risiken, wobei in der Wahl der Modelle auf die Wesentlichkeit der Risiken Rücksicht genommen wird. Ziel ist es sicherzustellen, dass die BKS Bank jederzeit über ausreichende Risikodeckungsmassen verfügt, um eingegangene Risiken auch im unerwarteten Fall tragen zu können. Daher werden alle identifizierten und quantifizierten unerwarteten Risiken zu einem Gesamtbankrisiko aggregiert. Das Gesamtbankrisiko entspricht dem ökonomischen Kapitalbedarf, also dem zur Deckung unerwarteter Verluste notwendigen Mindestkapital. Dem aggregierten Gesamtverlustpotenzial werden die zur Deckung dieser potenziellen Verluste zur Verfügung stehenden Deckungsmassen gegenübergestellt, um festzustellen, ob die Bank in der Lage ist, unerwartete Verluste ohne schwerwiegende negative Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit zu verkraften. Die einzelnen Positionen der Risikodeckungsmasse werden nach ihrer Verwertbarkeit gereiht, wobei vor allem die Liquidierbarkeit und Publizitätswirkung mitberücksichtigt werden.
In der BKS Bank werden die unerwarteten Verluste im Liquidationsansatz für einen Betrachtungszeitraum von einem Jahr mit einer Aussagesicherheit von 99,9% ermittelt. Der ökonomische Kapitalbedarf für das Kreditrisiko verursachte – wie auch im Vorjahr – die größte Risikokapitalbindung innerhalb der Kreditinstitutsgruppe. Kreditrisiken sind für etwa 80,7% (31.12.2014: 82,8%) des gesamten Verlustpotenzials verantwortlich. Das Marktrisiko nimmt einen Anteil von 10,6% (31.12.2014: 8,7%) ein. Auf Basis des Liquidationsansatzes wurde zum 31. März 2015 ein ökonomischer Kapitalbedarf von 475,4 Mio € nach 475,0 Mio € zum Vorjahresultimo ermittelt. Die korrespondierende Deckungsmasse belief sich auf 824,2 Mio € nach 809,1 Mio €.
Wir verstehen als Kreditrisiko das Risiko, das in der Gefahr eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich vereinbarter Zahlungen bei Kreditgeschäften besteht. Das kann in der Bonität des Geschäftspartners oder mittelbar über den Sitz des Geschäftspartners im Länderrisiko begründet sein. Das Kreditrisiko stellt bei weitem die wichtigste Risikokategorie für die BKS Bank dar. Die Überwachung und Analyse erfolgt auf Basis von Produkten, Einzelkunden, Gruppen verbundener Kunden und auf Portfoliobasis. Die Steuerung des Kreditrisikos basiert auf dem Grundsatz, dass die Kreditvergabe ausschließlich nach dem Know-your-Customer-Prinzip erfolgt, d.h., Kredite werden erst nach eingehender Personen- und Bonitätsprüfung und nach dem Vier-Augen-Prinzip (Markt und Marktfolge) vergeben. Das Erfordernis von Sicherheiten ergibt sich nach Ratingstufe und nach Produkt. Die materiellen Wertansätze für Sicherheiten orientieren sich an in der Vergangenheit erzielten durchschnittlichen Verwertungserlösen. Für das Kreditgeschäft gelten in Märkten außerhalb Österreichs auf die jeweiligen Besonderheiten des Landes abgestimmte Richtlinien, die insbesondere dem wirtschaftlichen Umfeld und dem höheren Verwertungsrisiko von Sicherheiten angepasst sind. Die BKS Bank verwendet eine 13-stufige Ratingskala. Zum Stichtag 31. März 2015 wiesen etwa 42% aller Ausleihungen von Firmenkunden bzw. rund 66% von Retailkunden eine sehr gute Bonität von AA-2b auf. Der Fokus im Neugeschäft liegt auf Kunden in diesen Bonitätsstufen.
| RISIKOVORSORGE | |||
|---|---|---|---|
| in Mio € | 31.3.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
| Direktabschreibungen | 0,1 | 0,2 | 55,0 |
| Neubildung von Risikovorsorgen | 15,5 | 7,2 | -53,7 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | - 1,6 | -1,1 | -33,5 |
| Nachträgliche Eingänge | - 0,1 | -0,1 | 8,1 |
| Risikovorsorge | 13,9 | 6,2 | -55,7 |
Der Risikovorsorge wurde im ersten Quartal 2015 per Saldo ein erfreulich tiefer Wert von 6,2 Mio € nach 13,9 Mio € im Vergleichszeitraum des Vorjahres zugeführt. Der Rückgang betrug 7,7 Mio € oder 55,7 %. Dabei reduzierte sich die Neubildung von 15,5 Mio € auf 7,2 Mio €. In diesem Wert sind die Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen, die pauschalen Vorsorgen gemäß IAS 39 und für Länderrisiken enthalten. Unterstützt wurde die positive Entwicklung auch durch die Auflösung der Länderrisikovorsorge in Höhe von 201,1 Tsd € durch das Ratingupgrade von Slowenien im Berichtsquartal. Dieses verbesserte sich intern von 2a auf 1b.
In den ausländischen Tochtergesellschaften sank der Vorsorgebedarf im ersten Quartal leicht und erreichte einen Wert von lediglich 0,2 Mio €. Der höchste Vorsorgebedarf bestand in der BKS-leasing d.o.o., Ljubljana mit 0,2 Mio €.
Betrachtet man das Kreditrisiko auf Ebene der Non-performing Loans, so blieb die NPL-Quote im ersten Quartal 2015 mit 7,37% nach 7,35% zum Jahresende 2014 nahezu unverändert.
| Finanzinstrumente, die weder in Verzug, noch wertgemindert sind In Verzug befindliche Finanzinstrumente Buchwert / max. Ausfallrisiko je Klasse |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in MIO Euro | 31.12.2014 nach IFRS | 31.3.2015 nach IFRS | 31.12.2014 nach IFRS | 31.3.2015 nach IFRS | ||
| Kundenforderungen | 5.085 | 5.188 | 556 | 560 | ||
| Eventualverbindlichkeiten | 183 | 175 | 5 | 3 | ||
| Bankenforderungen | 306 | 242 | 0 | 0 | ||
| Wertpapiere und Fonds | 755 | 729 | 0 | 0 | ||
| Beteiligungen | 378 | 382 | 0 | 0 | ||
| Summe | 6.707 | 6.716 | 561 | 563 |
| Buchwert / max. Ausfallrisiko je Klasse | wertgeminderte Finanzinstrumente | überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Finanzinstrumente |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| in MIO Euro | 31.12.2014 nach IFRS | 31.3.2015 nach IFRS | 31.12.2014 nach IFRS | 31.3.2015 nach IFRS | |
| Kundenforderungen | 445 | 417 | 173 | 163 | |
| Eventualverbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Bankenforderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Wertpapiere und Fonds | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Summe | 445 | 417 | 173 | 163 |
Die BKS Bank definiert Marktrisiko als den potenziell möglichen Verlust durch die Veränderung von Marktpreisen (z.B. Aktien- und Anleihenkurse, Devisenkurse, Zinssätze) und preisbeeinflussende Parameter (z.B. Volatilitäten und Credit Spreads). Dem Marktrisiko sind sämtliche zins- und kursrelevanten Positionen im Bank- und Handelsbuch der BKS Bank sowie in den einzelnen Instituten der Kreditinstitutsgruppe ausgesetzt. Die BKS Bank unterteilt das Marktrisiko in die Kategorien Zinsänderungsrisiko (inklusive Credit Spread-Risiko), Aktienkursrisiko und Risiko aus Fremdwährungspositionen. Um Marktrisiken valide zu steuern und Limite zu setzen, kombinieren wir verschiedene bewährte Risikomaße (Value-at-Risk, Modified-Duration, Volumensgrößen und Stresstests).
Als Zinsänderungsrisiko bezeichnet man die Gefahr von negativen Wertveränderungen von zinssensitiven Positionen durch eine Änderung des Zinsniveaus. Unterschiedliche Laufzeiten und Zinsanpassungsperioden können aktiv- und passivseitig zu Zinsänderungsrisiken führen, die aber grundsätzlich durch eine Kombination von bilanziellen und außerbilanziellen Geschäften abgesichert werden können. Die BKS Bank verfolgt eine konservative Zinsrisikostrategie und geht grundsätzlich keine wesentlichen spekulativen Derivativgeschäfte ein. Diese werden in der BKS Bank weitestgehend zur Absicherung von Marktrisiken eingegangen, wobei ausschließlich Instrumente verwendet werden, deren Merkmale und damit verbundene Risiken bekannt sind und für die Erfahrungswerte vorliegen. Das Zinsänderungsrisiko, gemessen anhand der Modified Duration, konnte nach -0,33% zum Jahresultimo 2014 im ersten Quartal auf -0,36% gesenkt werden. Der an die OeNB zu meldende Quotient aus Zinsänderungsrisiko und anrechenbaren Eigenmitteln auf Basis eines Zinsshifts um 200 Basispunkte erhöhte sich nach 4,39% zum Jahresultimo 2014 im Verlauf des ersten Quartals auf 5,24% der Eigenmittel und blieb einmal mehr signifikant unter der kritischen 20%-Schwelle. Die Zunahme ist auf das steigende Einlagenwachstum und die Emissionstätigkeit durch Private Placements zurückzuführen.
Währungsrisiken werden in der BKS Bank traditionell gering gehalten, da die Erwirtschaftung von Erträgen aus offenen Devisenpositionen nicht im Fokus unserer Geschäftspolitik steht. Offene Devisenpositionen werden daher nur in geringem Ausmaß und kurzfristig gehalten. Fremdwährungskredite und Einlagen in Fremdwährungen werden grundsätzlich in derselben Währung refinanziert bzw. angelegt. Zum Ausgleich von Währungsrisiken werden in der BKS Bank zum Teil derivative Geschäfte wie Cross Currency Swaps, Devisentermingeschäfte sowie Devisenswaps abgeschlossen. Die offene Devisenposition erhöhte sich im ersten Quartal 2015 auf 13,8 Mio € und lag somit um 8,6 Mio € über dem Wert zum Jahresultimo 2014. Verantwortlich für den Anstieg war eine offene Devisenposition im Bereich
| in Mio Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 |
|---|---|---|
| Zinsänderungsrisiko1) | 7,2 | 7,9 |
| Fremdwährungsrisiko | 0,6 | 0,9 |
| Aktienrisiko | 1,1 | 1,5 |
| Gesamt (inkl. Diversifikationseffekten) | 7,7 | 7,9 |
1) inklusive Credit Spread-Risiko
der USD-Kassageschäfte zum Berichtsstichtag von rund 7 Mio €. Diese offene Position schlug sich jedoch nur buchmäßig nieder. Auf valutarischer Basis bestand diese nicht, sodass daraus auch kein effektives Risiko entstehen konnte. Der Valueat-Risk für das Wechselkursrisiko erhöhte sich nur marginal von 0,6 auf 0,9 Mio €.
Das Aktienkursrisiko umfasst das Risiko von Kursänderungen, die sich aus dem Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage ergeben. Aktienveranlagungen im Eigenportfolio erfolgen vornehmlich in deutschen und österreichischen Börsetiteln mit hoher Liquidität. Das Volumen an Aktienpositionen erreicht im ersten Quartal 37,3 Mio € und liegt somit um 4,8 Mio € über dem Wert vom 31.12.2014. Die Erhöhung ist auf einzelne Zukäufe dividendenstarker Titel zurück zu führen. Der Value-at-Risik aus dem Aktienkursrisiko betrug Ende März 1,5 Mio € nach 1,1 Mio € zum Vorjahresultimo.
Mit dem Liquiditätsrisiko wird die Gefahr, aktuellen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen möglicherweise nicht vollständig oder nicht zeitgerecht nachkommen zu können, assoziiert. Dazu zählen auch das Risiko, dass Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktsätzen generiert (Refinanzierungsrisiko) und dass Aktiva nur mit Abschlägen zu den Marktsätzen liquidiert werden können (Marktliquidationsrisiko). Hierzu ist vorweg anzumerken, dass die BKS Bank auch im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt hatte. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos bestehen klar definierte Grundsätze, welche in der Risikostrategie bzw. in Handbüchern zum Liquiditätsmanagement verankert sind. Ein essentieller Bestandteil des Liquiditätsmanagements ist die Diversifikation des Refinanzierungsprofils nach Anlegerkategorien, Produkten und Laufzeiten.
Die Liquiditätssteuerung zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft erfolgt in der BKS Bank mittels einer täglich nach Hauptwährungen erstellten Liquiditätsablaufbilanz. Zur Begrenzung des Liquiditätsrisikos wurden in den kurzfristigen Laufzeitbändern Limits eingezogen. Als Liquiditätspuffer dienen vorrangig hochliquide EZB-refinanzierungsfähige Wertpapiere und Kundenforderungen. Wesentliche Entscheidungen zur Liquiditätsrisikosteuerung und -überwachung werden vom tourlich tagenden Aktiv-Passiv-Management unseres Hauses mit anschließender Bestätigung durch den Vorstand getroffen. Demzufolge verfügte die BKS Bank zum 31. März 2015 über einen soliden Liquiditätspuffer (Liquiditätspuffer 1) von 899,0 Mio € nach 898,5 Mio € zum Jahresende 2014. Der erweiterte Liquiditätspuffer 2 (Counterbalancing Capacity) beinhaltet noch zusätzliche Aktien und Fonds und erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal aufgrund des höheren Stands an sonstigen Wertpapieren um 6,3 Mio € auf 1,05 Mrd €.
Die Einlagenkonzentration dient der Einschätzung des passivischen Abrufrisikos durch Einlagenabzüge und zeigt damit vor allem die Gefahr der Abhängigkeit von Großeinlagen. Diese für uns wichtige Kennzahl lag im ersten Quartal 2015 bei 0,30. Die Loan-Deposit-Ratio zeigt das Verhältnis von Ausleihungen zu Prämieneinlagen. Mit 99,1 % liegt diese im betrachteten Zeitraum auf einem strategisch erfreulichen Wert.
Mit der Liquidity Coverage-Ratio (LCR) wird überprüft, ob eine Bank in der Lage ist, die Liquidität für die nächsten 30 Tage auch im Fall eines gleichzeitigen markt- und bankspezifischen Stresses sicher zu stellen. Hochliquide Aktiva werden dem erwarteten Netto Cash Abfluss (Cash-Abfluss abzüglich Cash-Zufluss) der nächsten 30 Tage gegenübergestellt. Diese aufsichtsrechtliche Liquiditätsquote erreichte zum 31.3.2015 ein Niveau von 123,8% und erfüllt somit die ab Oktober 2015 stufenweise bis 2018 zu erreichende Quote von 100% mehr als deutlich.
Mit dem Begriff operationales Risiko assoziieren wir in Anlehnung an die Capital Requirements Regulation des Basel III-Regelwerks (CRR) die Gefahr von Verlusten, die vorrangig den Betriebsbereich der BKS Bank betreffen und infolge unangemessener oder nicht funktionaler interner Verfahren, durch Personen- und Systemfehler oder durch externe Einflussfaktoren hervorgerufen werden können. Operationale Risiken werden in der BKS Bank AG und in allen in- und ausländischen Tochtergesellschaften durch ein angemessenes und laufend weiterentwickeltes internes Kontrollsystem begrenzt. Dieses umfasst eine Vielzahl von organisatorischen Maßnahmen, welche von einer zweckentsprechenden Funktionstrennung in Abwicklungsprozessen (Trennung Markt und Marktfolge, Vier-Augen-Prinzip) über umfangreiche interne Regelwerke und regelmäßige Kontrollen bis hin zu Notfallplänen und Self-Auditing-Systemen reichen. Im ersten Quartal 2015 wurden 86 Schadensfälle (exklusive Kreditrisiko) registriert. Die dabei verursachte Schadenssumme betrug nach Abzug hierfür erhaltener Entschädigungen lediglich 183,7 Tsd €. Im Berichtszeitraum ereigneten sich fünf WAG-relevante Fälle mit einer Schadenshöhe von 16,7 Tsd €.
Der jüngste Konjunkturausblick der Europäischen Kommission eröffnet spürbar aufgehellte Perspektiven. Demnach wird sich das globale BIP-Wachstum heuer mit etwa 3,5% gegenüber 2014 leicht beschleunigen, allerdings bleibt der Ausblick auf 2016 noch verhalten. Risikobehaftet sind vor allem jene Schwellenländer, in denen die Politik des billigen Geldes zu Übertreibungen an den Immobilienmärkten und bei der Verschuldung führte. Die US-Wirtschaft sieht 2015 einem BIP-Zuwachs um real 3,1% (2014: 2,4%) entgegen. Für die Eurozone erwartet das EU-Gremium eine leichte Konjunkturbelebung um 1,5% nach 0,9% im Vorjahr, allerdings dürfte die Eurokrise aufgrund ihres Geflechts aus Staatsschulden-, Finanz- und Strukturkrise nicht so leicht zu beheben sein. Deutschland sollte ein BIP-Wachstum von real 1,9% erwirtschaften; Frankreich und Italien werden ihre Wirtschaftsleistungen voraussichtlich auch heuer nur um 1,1% bzw. 0,6% ausweiten können. Die BIP-Zuwachsschätzungen für die Länder Mittel- und Osteuropas bewegen sich innerhalb einer Bandbreite, die von real 0,3% (Kroatien), 2,3% (Slowenien), 3% (Slowakische Republik) bis 3,3% (Polen) reicht. Was die heimische Konjunkturlage betrifft, hat Österreich nach Ansicht der EU-Kommission einen flachen Wachstumspfad von 0,8% betreten. Das WIFO schätzt die Wirtschaftslage etwas pessimistischer ein und geht von einem BIP-Zuwachs um lediglich 0,5% nach 0,3% im Vorjahr aus. Das mit 0,1% im ersten Quartal bislang nur marginale BIP-Wachstum wurde von der Konsumnachfrage und einer leichten Ausweitung der Exporte bestimmt; die Investitionen schrumpften erneut.
Die internationalen Finanzmärkte profitieren von der weiterhin gelockerten Geldpolitik der großen Notenbanken, dem niedrigen, seit Mitte März aber wieder anziehenden Ölpreis und dem konjunkturellen Aufwind in den meisten OECD-Ländern. Exogene Faktoren, u.a. der überraschende Einbruch der US-Konjunktur im ersten Quartal, die kontinuierliche Festigung des Euros auf zuletzt 1,1118 USD/EUR nach einem Märztiefstand von 1,0557 USD/EUR, die absehbare Anhebung der US-Leitzinsen im Herbst 2015 sowie die schwelenden geopolitischen Unruhen in der Ukraine und im Nahen Osten könnten allzu optimistische Erwartungen aber dämpfen. Der EZB-Rat beließ im bisherigen Jahresverlauf die Leitzinsen im Euro-Währungsgebiet weiterhin auf dem historischen Tiefstand von 0,05%. Die Aktienmärkte legten seit Jahresbeginn hingegen kräftig zu. Der DAX wies im April ein Rekordhoch von 12.391 Indexpunkten auf fiel aber zuletzt auf 11.848,47 Punkte zurück. Der breiter gefasste EURO-STOXX 50 notierte zu Redaktionsschluss bei 3.651,90 Indexpunkten und konnte seit Jahresbeginn um über 16% zulegen. Diese Anstiege wurden unter anderem sowohl von der starken Nachfrage nach Fondsprodukten als auch von Wertpapierkäufen durch US-Investoren forciert.
Was die Perspektiven für unser Haus betrifft, halten wir konsequent an der Umsetzung unserer kundenfokussierten Strategie fest, die durch Risikodisziplin, Kapitaleffizienz, Ertragsdiversifikation, rigorose Kostendisziplin und nicht zuletzt durch eine ausgezeichnete Liquiditätsausstattung geprägt ist. Wir sind für das Gesamtjahr 2015 zwar vorsichtig optimistisch, eine Entwarnung hinsichtlich des enervierenden bankgeschäftlichen Umfelds scheint derzeit aber noch zu früh. Ungeachtet des anspruchsvollen Umfeldes aufgrund des tiefen Zinsniveaus und des aggressiven Wettbewerbs um Primäreinlagen als Grundpfeiler einer vom Interbankenmarkt unabhängigen Refinanzierung wollen wir im Geschäftsjahr 2015 die Erträge und Marktpositionen in unserem Kerngeschäft, also im Firmen- und Retailkundengeschäft, festigen. Allerdings könnte die insgesamt hohe Arbeitslosigkeit dem Einlagen- und Wertpapiergeschäft und der Kreditnachfrage engere Grenzen setzen. Ferner erwarten wir auf Basis der erfreulichen Entwicklung im ersten Quartal eine spürbare Entspannung der Risikolage. Die unverändert hohen regulatorischen Anforderungen, der Strukturwandel im Bankensektor und die ausgeuferten gesetzlichen Bankenabgaben werden aber den Kostendruck, dem wir mit konsequenter Umsetzung unserer Effizienzprogramme und unserer strategischen Agenda begegnen, weiter erhöhen. Aufgrund der insgesamt erfreulichen Ergebnisentwicklung im ersten Quartal und unter der Bedingung eines sich nicht weiter verschlechternden Marktumfelds gehen wir davon aus, dass der Jahresüberschuss 2015 wiederum die Dotation von Rücklagen erlauben wird und damit zu einer weiteren Steigerung des Unternehmenswertes beitragen wird.
Wir empfehlen uns mit freundlichen Grüßen
Vst.-Vors. Mag. Dr. Herta Stockbauer Vst.-Dir. Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Vst.-Dir. Mag. Wolfgang Mandl
| BKS Bank Konzern | Oberbank Konzern | BTV Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erfolgszahlen (in Mio Euro) | Q1/2014 | Q1/2015 | Q1/2014 | Q1/2015 | Q1/2014 | Q1/2015 |
| Zinsüberschuss | 39,1 | 36,1 | 82,4 | 86,5 | 46,0 | 44,2 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | -13,9 | -6,2 | -18,1 | -20,4 | -9,4 | -4,3 |
| Provisionsüberschuss | 11,7 | 12,9 | 30,6 | 35,2 | 10,8 | 13,2 |
| Verwaltungsaufwand | -25,9 | -26,2 | -57,9 | -59,7 | -31,9 | -32,3 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg/Aufwand | 0,0 | -0,3 | 4,5 | 2,4 | 6,1 | 3,8 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 12,3 | 18,1 | 42,9 | 48,9 | 22,6 | 28,2 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 10,5 | 11,7 | 35,6 | 40,6 | 18,4 | 22,9 |
| Bilanzzahlen (in Mio Euro) | 31.12.2014 | 31.3.2015 | 31.12.2014 | 31.3.2015 | 31.12.2014 | 31.3.2015 |
| Bilanzsumme | 6.864,5 | 6.868,7 | 17.774,9 | 17.871,4 | 9.597,7 | 9.913,3 |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorge | 4.828,9 | 4.962,9 | 11.801,8 | 11.951,6 | 6.187,2 | 6.310,4 |
| Primäreinlagen | 5.013,0 | 4.918,6 | 12.288,6 | 12.325,1 | 6.918,6 | 7.077,6 |
| – hievon Spareinlagen | 1.705,5 | 1.710,7 | 3.098,5 | 3.081,9 | 1.176,3 | 1.187,0 |
| – hievon verbriefte Verbindlichkeiten | 789,1 | 799,0 | 2.295,0 | 2.217,2 | 1.391,5 | 1.425,6 |
| Eigenkapital | 805,7 | 809,5 | 1.534,1 | 1.591,0 | 1.004,4 | 1.024,1 |
| Betreute Kundengelder | 12.972,0 | 13.350,2 | 23.441,9 | 24.458,7 | 12.155,5 | 12.734,5 |
| – hievon Depotvolumen von Kunden | 7.959,0 | 8.431,6 | 11.153,3 | 12.133,6 | 5.236,8 | 5.656,9 |
| Eigenmittel nach CRR (in Mio Euro) |
31.12.2014 | 31.3.2015 | 31.12.2014 | 31.3.2015 | 31.12.2014 | 31.3.2015 |
| Eigenmittelbemessungsgrundlage | 4.846,6 | 4.982,7 | 11.935,2 | 12.015,2 | 6.212,8 | 6.332,6 |
| Eigenmittel | 580,9 | 564,6 | 1.874,4 | 1.868,5 | 930,1 | 933,3 |
| - hievon hartes Kernkapital (CET1) | 543,7 | 534,5 | 1.306,9 | 1.338,9 | 796,1 | 825,9 |
| - hievon gesamtes Kernkapital (CET1 und AT1) | 543,7 | 534,5 | 1.385,2 | 1.389,7 | 796,1 | 825,9 |
| Harte Kernkapitalquote (in %) | 11,2 | 10,7 | 11,0 | 11,1 | 12,8 | 13,0 |
| Kernkapitalquote (in %) | 11,2 | 10,7 | 11,6 | 11,6 | 12,8 | 13,0 |
| Eigenmittelquote (in %) | 12,0 | 11,3 | 15,7 | 15,6 | 15,0 | 14,7 |
| Unternehmenskennzahlen (in %) | 2014 | 31.3.2015 | 2014 | 31.3.2015 | 2014 | 31.3.2015 |
| Return on Equity vor Steuern | 6,7 | 6,7 | 10,7 | 12,6 | 9,3 | 11,3 |
| Return on Equity nach Steuern | 6,1 | 5,8 | 9,3 | 10,5 | 7,9 | 9,1 |
| Cost-Income-Ratio | 52,7 | 53,8 | 50,1 | 46,3 | 54,4 | 50,0 |
| Risk-Earnings-Ratio | 31,5 | 17,1 | 20,9 | 23,6 | 15,9 | 9,6 |
| Ressourcen Durchschnittlicher Mitarbeiterstand |
2014 | 31.3.2015 | 2014 | 31.3.2015 | 2014 | 31.3.2015 |
| Anzahl der Geschäftsstellen | 915 | 923 | 2.004 | 2.019 | 1.195 | 1.193 |
| 57 | 57 | 156 | 156 | 38 | 37 |
Der Verbund der 3 Banken Gruppe besteht bereits seit über 20 Jahren. Die freiwillige Kooperation der Oberbank, der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft und der BKS Bank generiert so die Kraft einer Großbank. Der Erfolg der BKS Bank sowie ihrer Schwesterbanken resultiert aus einer jeweils eigenständigen Strategie und Geschäftspolitik und aus dem Selbstverständnis als unabhängige und leistungsfähige Universalbanken für den regionalen, exportorientierten Mittelstand. Alle drei Banken setzten im Zeitraum Jänner bis März 2015 ihren nachhaltigen geschäftspolitischen Kurs fort. Der gemeinsame Periodenüberschuss vor Steuern wuchs um 17,4 Mio € oder 22,4% auf 95,2 Mio € an. Die gemeinsame Bilanzsumme festigte sich auf einem Niveau von 34,7 Mrd €, das gemeinsame Kreditvolumen nach Risikovorsorgen erreichte ein Volumen von 23,2 Mrd €, ferner walteten die drei Banken Ende März 2015 über Geldmittel in Höhe von 24,3 Mrd € in Form von Spar- Sicht- und Termineinlagen, verbrieften und nachrangigen Verbindlichkeiten. Insgesamt beschäftigten die drei Institute zum Ende des Berichtszeitraumes 4.135 Mitarbeiter. Das auch den Schwesterbanken zur Verfügung stehende Filialnetz umfasste 250 Ansprechstellen für Firmen- und Retailkunden.
| Gesamtergebnisrechnung des BKS Bank Konzerns für den Zeitraum 1. Jänner bis 31. März 2015 ___ 22 | |
|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung _____________ | 22 |
| Other Comprehensive Income (OCI) ______________ | 22 |
| Quartalsübersicht ___________ | 23 |
| Bilanz des BKS Bank Konzerns zum 31. März 2015 __________ 24 | |
| Aktiva, Passiva, Gewinn und Dividende pro Aktie __________ | 24 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung ______________ | 25 |
| Geldflussrechnung ________________ | 25 |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank _______ | 26 |
| Details zur Gewinn- und Verlustrechnung ___________ 32 | |
| (1) Zinsüberschuss ________________ | 32 |
| (2) Risikovorsorge ___________ | 32 |
| (3) Provisionsüberschuss ___________ | 32 |
| (4) Handelsergebnis _______________ | 32 |
| (5) Verwaltungsaufwand ___________ | 33 |
| (6) Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen ___________ | 33 |
| (7) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss (FV) ________ | 33 |
| (8) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Available-for-Sale (AfS) __________ | 33 |
| (9) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Held-to-Maturity (HtM) _________ | 33 |
| (10) Steuern _______________ | |
| 33 | |
| Details zur Bilanz_____________ 34 | |
| (11) Barreserve _____________ | 34 |
| (12) Forderungen an Kreditinstitute ______________ | 34 |
| (13) Forderungen an Kunden ______________ | 34 |
| (14) Risikovorsorge zu Forderungen_________ | 34 |
| (15) Handelsaktiva ________________ | 34 |
| (16) Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss ______ | 34 |
| (17) Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale _______ | 34 |
| (18) Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity _________ 35 | |
| (19) Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen ________ 35 | |
| (20) Immaterielle Vermögenswerte _________ 35 | |
| (21) Sachanlagen ____________ 35 | |
| (22) Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien _________ 35 | |
| (23) Latente Steuerforderungen_____________ 35 | |
| (24) Sonstige Aktiva ________________ 35 | |
| (25) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten __________ 35 | |
| (26) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden__________ | 36 |
| (27) Verbriefte Verbindlichkeiten ___________ | 36 |
| (28) Handelspassiva _______________ | 36 |
| (29) Rückstellungen _______________ | 36 |
| (30) Latente Steuerschulden ______________ | 36 |
| (31) Sonstige Passiva ______________ | 36 |
| (32) Nachrangkapital ______________ | 36 |
| (33) Segmentberichterstattung _____________ 37 | |
| (34) Konzernkapital ________________ 38 | |
| (35) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken ___________ 38 | |
| (36) Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen _________ 38 | |
| (37) Ereignisse nach dem Stichtag des Zwischenberichtes _________ | |
| (38) Fair Values _____________ | 39 |
| (39) Derivatives Geschäftsvolumen _________ | 39 41 |
| in TSD Euro | Anhang / Notes 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % | |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 50.053 | 43.099 | -13,9 | |
| Zinsaufwendungen | -15.889 | -13.376 | -15,8 | |
| Ergebnis aus at equity-bewerteten Unternehmen | 4.889 | 6.371 | 30,3 | |
| Zinsüberschuss | (1) | 39.053 | 36.094 | -7,6 |
| Risikovorsorge | (2) | -13.913 | -6.161 | -55,7 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 25.140 | 29.933 | 19,1 | |
| Provisionserträge | 12.403 | 13.684 | 10,3 | |
| Provisionsaufwendungen | -716 | -769 | 7,4 | |
| Provisionsüberschuss | (3) | 11.687 | 12.915 | 10,5 |
| Handelsergebnis | (4) | 321 | -67 | >-100 |
| Verwaltungsaufwand | (5) | -25.930 | -26.173 | 0,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (6) | 869 | 1.433 | 64,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (6) | -859 | -1.751 | >100 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | 1.091 | 1.768 | 62,1 | |
| - Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV | (7) | 673 | 1.256 | 86,6 |
| - Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS | (8) | 418 | 225 | -46,2 |
| - Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM | (9) | - | 287 | - |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 12.319 | 18.058 | 46,6 | |
| Steuern vom Einkommen | (10) | -1.798 | -6.345 | >100 |
| Periodenüberschuss | 10.521 | 11.713 | 11,3 | |
| Fremdanteile am Periodenüberschuss | -1 | -1 | - | |
| Konzernperiodenüberschuss | 10.520 | 11.712 | 11,3 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 10.521 | 11.713 | 11,3 |
| Posten ohne Reklassifizierung in den Konzernjahresüberschuss | 85 | -5.321 | >-100 |
| ± Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 | 0 | 0 | - |
| ± Latente Steuern gem. IAS 19 | 0 | 0 | - |
| ± Gewinn/Verluste aus der Anwendung der Equity-Methode gemäß IAS 19 | 85 | -5.321 | >-100 |
| Posten mit Reklassifizierung in den Konzernjahresüberschuss | 4.891 | 1.405 | -71,3 |
| ± Währungsumrechnungsdifferenzen | -80 | 50 | >-100 |
| ± Available-for-Sale- Rücklage | 787 | 5.096 | >100 |
| ± Latente Steuern auf Posten AFS-Rücklage | -388 | -1.347 | >100 |
| ± Gewinn/Verluste aus der Anwendung der Equity-Methode | 4.572 | -2.394 | >-100 |
| Summe direkt im Kapital erfasster Erträge und Aufwendungen | 4.976 | -3.916 | >-100 |
| Gesamtergebnis | 15.497 | 7.797 | -49,7 |
| hievon Fremdanteile | -1 | -1 | - |
| Gesamtergebnis nach Fremdanteilen | 15.496 | 7.796 | -49,7 |
| 2014 | 2014 | 2014 | 2014 | 2015 | |
|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | 1. Quartal | 2. Quartal | 3. Quartal | 4. Quartal | 1. Quartal |
| Zinserträge | 50.053 | 47.937 | 48.238 | 45.946 | 43.099 |
| Zinsaufwendungen | -15.889 | -16.216 | -16.114 | -15.174 | -13.376 |
| Ergebnis aus at-equity-bewerteten Unternehmen | 4.889 | 7.493 | 8.712 | 7.468 | 6.371 |
| Zinsüberschuss | 39.053 | 39.214 | 40.836 | 38.240 | 36.094 |
| Risikovorsorge | -13.913 | -13.088 | -13.173 | -9.346 | -6.161 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 25.140 | 26.126 | 27.663 | 28.894 | 29.933 |
| Provisionserträge | 12.403 | 12.543 | 13.082 | 9.795 | 13.684 |
| Provisionsaufwendungen | -716 | -666 | -879 | -823 | -769 |
| Provisionsüberschuss | 11.687 | 11.877 | 12.203 | 8.972 | 12.915 |
| Handelsergebnis | 321 | 743 | 458 | -149 | -67 |
| Verwaltungsaufwand | -25.930 | -26.061 | -24.953 | -28.865 | -26.173 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 869 | 1.255 | 438 | 3.411 | 1.433 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -859 | -3.041 | -2.689 | -1.896 | -1.751 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | 1.091 | 1.352 | 933 | 2.247 | 1.768 |
| - Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - FV | 673 | 145 | -112 | -2.787 | 1.256 |
| - Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - AfS | 418 | 1.207 | 1.045 | 347 | 225 |
| - Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten - HtM | 0 | 0 | 0 | 4.687 | 287 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 12.319 | 12.251 | 14.053 | 12.614 | 18.058 |
| Steuern vom Einkommen | -1.798 | -1.708 | -1.835 | 718 | -6.345 |
| Periodenüberschuss | 10.521 | 10.543 | 12.218 | 13.332 | 11.713 |
| Fremdanteile am Periodenüberschuss | -1 | 0 | -1 | -1 | -1 |
| Konzernperiodenüberschuss | 10.520 | 10.543 | 12.217 | 13.331 | 11.712 |
| in TSD Euro | Anhang / Notes | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | (11) | 215.269 | 168.017 | -22,0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | (12) | 269.482 | 192.675 | -28,5 |
| Forderungen an Kunden | (13) | 5.023.080 | 5.161.860 | 2,8 |
| – Risikovorsorge zu Forderungen | (14) | -194.161 | -198.964 | 2,5 |
| Handelsaktiva | (15) | 46 | 60 | 30,4 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.407.362 | 1.392.662 | -1,0 | |
| – Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss | (16) | 149.399 | 147.239 | -1,4 |
| – Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale | (17) | 183.310 | 179.957 | -1,8 |
| – Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity | (18) | 678.757 | 665.301 | -2,0 |
| – Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen | (19) | 395.896 | 400.165 | 1,1 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (20) | 1.993 | 1.959 | -1,7 |
| Sachanlagen | (21) | 59.040 | 59.457 | 0,7 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (22) | 28.985 | 28.964 | -0,1 |
| Latente Steuerforderungen | (23) | 21.670 | 21.884 | 1,0 |
| Sonstige Aktiva | (24) | 31.738 | 40.141 | 26,5 |
| Summe der Aktiva | 6.864.504 | 6.868.715 | 0,1 | |
| Passiva |
| in TSD Euro | Anhang / Notes | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (25) | 860.517 | 891.311 | 3,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (26) | 4.223.966 | 4.119.618 | -2,5 |
| – hievon Spareinlagen | 1.705.481 | 1.710.700 | 0,3 | |
| – hievon sonstige Verbindlichkeiten | 2.518.485 | 2.408.918 | -4,4 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (27) | 593.614 | 614.255 | 3,5 |
| Handelspassiva | (28) | 45 | 56 | -24,4 |
| Rückstellungen | (29) | 128.519 | 132.368 | 3,0 |
| Latente Steuerschulden | (30) | 10.505 | 12.341 | 17,5 |
| Sonstige Passiva | (31) | 46.173 | 104.518 | >100 |
| Nachrangkapital | (32) | 195.453 | 184.701 | -5,5 |
| Eigenkapital | 805.712 | 809.547 | 0,5 | |
| – Konzerneigenkapital | 805.700 | 809.534 | 0,5 | |
| – Anteile im Fremdbesitz | 12 | 13 | 8,3 | |
| Summe der Passiva | 6.864.504 | 6.868.715 | 0,1 |
| 31.3.2014 | 31.3.2015 | |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf | 32.184.397 | 35.451.803 |
| Dividende je Aktie in Euro | 0,25 | 0,23 |
| Gewinn je Aktie in Euro (verwässert und unverwässert) | 1,31 | 1,32 |
In der Kennziffer "Gewinn je Aktie" wird der Konzernperiodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der in Umlauf befindlichen Stückaktien gegenübergestellt. Im Berichtszeitraum sind Gewinn je Aktie und verwässerter Gewinn je Aktie gleich hoch, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt auf die Aktien in Umlauf waren.
| Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs veränderung |
Bewertungs rücklage |
Gewinn rücklagen |
Anpassung assoziierte |
Jahres überschuss |
Eigen kapital |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | Unternehmen | |||||||
| Stand 1.1.2015 | 72.072 | 143.056 | -1.107 | 2.560 | 531.286 | 11.219 | 46.614 | 805.700 |
| geplante Ausschüttung | -8.288 | -8.288 | ||||||
| Dotierung Gewinnrücklagen | 38.326 | -38.326 | 0 | |||||
| Periodenüberschuss | 11.713 | 11.713 | ||||||
| Direkt im Kapital erfasste Erträge | ||||||||
| und Aufwendungen | 50 | 3.749 | -7.715 | -3.916 | ||||
| Kapitalerhöhung | 0 | |||||||
| Veränderung aus at equity-Bewertung | 5.597 | 5.597 | ||||||
| Veränderung eigener Aktien | -1.219 | -1.219 | ||||||
| Übrige Veränderungen | -53 | -53 | ||||||
| Stand 31.3.2015 | 72.072 | 143.056 | -1.057 | 6.309 | 568.340 | 9.101 | 11.713 | 809.534 |
| Stand der Available-for-Sale-Rücklage | 8.408 | |||||||
| Stand der Steuerlatenz-Rücklage | -2.100 |
| Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs veränderung |
Bewertungs rücklage |
Gewinn rücklagen |
Anpassung assoziierte |
Jahres überschuss |
Eigen kapital |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | Unternehmen | |||||||
| Stand 1.1.2014 | 65.520 | 97.929 | -987 | 2.498 | 504.322 | 4.276 | 40.596 | 714.154 |
| geplante Ausschüttung | -8.190 | -8.190 | ||||||
| Dotierung Gewinnrücklagen | 32.406 | -32.406 | 0 | |||||
| Periodenüberschuss | 10.521 | 10.521 | ||||||
| Direkt im Kapital erfasste Erträge | ||||||||
| und Aufwendungen | -80 | 399 | 4.657 | 4.976 | ||||
| Kapitalerhöhung | 0 | |||||||
| Veränderung aus at equity-Bewertung | -1.326 | -1.326 | ||||||
| Veränderung eigener Aktien | -390 | -390 | ||||||
| Übrige Veränderungen | -573 | -573 | ||||||
| Stand 31.3.2014 | 65.520 | 97.929 | -1.067 | 2.897 | 535.765 | 7.607 | 10.521 | 719.172 |
| Stand der Available-for-Sale-Rücklage | 3.851 | |||||||
| Stand der Steuerlatenz-Rücklage | -954 |
| in Tsd Euro | Q1/2014 | Q1/2015 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 104.815 | 215.269 |
| Cash-Flow aus operativer Tätigkeit | 7.792 | -55.978 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -10.456 | 19.268 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -9.176 | -10.752 |
| Wechselkurseinflüsse auf den Finanzmittelbestand | 74 | 210 |
| Zahlungsmittelstand zum Ende der Berichtsperiode | 93.049 | 168.017 |
Der Periodenabschluss des BKS Bank Konzerns zum 31. März 2015 wurde nach den Regeln der am Abschlussstichtag anzuwendenden IFRS-Standards des IASB (International Accounting Standards Board) in der von der EU übernommenen Fassung erstellt. Die entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden ebenfalls berücksichtigt.
In den Konzernabschluss wurden neben der BKS Bank AG 19 Unternehmen einbezogen (15 Vollkonsolidierungen, drei auf Basis der at equity-Bewertung und ein Unternehmen gemäß Quotenkonsolidierung). Der Konsolidierungskreis blieb im Vergleich zum Stichtag 31.12.2014 unverändert.
| Gesellschaft | Firmensitz | Kapitalanteil direkt in % |
Kapitalanteil indirekt in % |
Datum des Abschlusses |
|---|---|---|---|---|
| BKS Bank d.d. | Rijeka | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| BKS-Leasing Gesellschaft m.b.H | Klagenfurt | 99,75 | 0,25 | 31.3.2015 |
| BKS-leasing d.o.o. | Ljubljana | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o. | Zagreb | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| BKS-Leasing s.r.o. | Bratislava | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| IEV Immobilien GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| Immobilien Errichtungs- und Vermietungs GmbH & Co. KG | Klagenfurt | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| BKS Zentrale-Errichtungs- und Vermietungs GmbH | Klagenfurt | - | 100,00 | 31.3.2015 |
| BKS Hybrid alpha Gmbh | Klagenfurt | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| BKS Hybrid beta GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| VBG-CH Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| LVM Beteiligungs Gesellschaft mbH | Klagenfurt | - | 100,00 | 31.3.2015 |
| BKS Immobilien-Service GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| BKS Service GmbH | Klagenfurt | 100,00 | - | 31.3.2015 |
| BKS 2000 Beteiligungsverwaltungs GmbH | Klagenfurt | 100,00 | 31.3.2015 |
| Gesellschaft | Firmensitz | Kapitalanteil direkt in % |
Kapitalanteil indirekt in % |
Datum des Abschlusses |
|---|---|---|---|---|
| Oberbank AG | Linz | 16,95 | - | 31.12.2014 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG | Innsbruck | 13,59 | - | 31.12.2014 |
| Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft | Linz | 20,00 | - | 31.3.2015 |
Zur Oberbank AG und zur Bank für Tirol und Vorarlberg AG sei angemerkt, dass die BKS Bank an diesen Kreditinstituten mit 18,51% bzw. 15,10% zwar jeweils weniger als 20% der Stimmrechtsanteile bzw. mit 16,95% bzw. 13,59% jeweils weniger als 20% der Kapitalanteile hält, die Ausübung der Stimmrechte aber durch Syndikatsverträge geregelt wird. Diese eröffnen die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzuwirken, ohne beherrschenden Einfluss auszuüben.
Durch die Anwendung des IFRS 11 seit dem Geschäftsjahr 2014 ist die Beteiligung an der Alpenländische Garantie-GmbH als gemeinschaftliche Tätigkeit einzustufen und daher quotal in den Konsolidierungskreis einzubeziehen.
| Gesellschaft | Firmensitz | Kapitalanteil direkt |
Datum des Abschlusses |
|---|---|---|---|
| Alpenländische Garantie-GmbH | Linz | 25,00% | 31.3.2015 |
| in Tsd Euro | Nettozins ertrag |
Betriebs ertrag |
Mitarbeiteranzahl (in Personaljahren) |
Periodenergebnis vor Steuern |
|---|---|---|---|---|
| Auslandsfilialen | ||||
| Filiale Slowenien (Bankfiliale) | 2.878 | 3.472 | 91 | 699 |
| Filiale Slowakei (Bankfiliale) | 287 | 308 | 20 | -49 |
| Tochtergesellschaften | ||||
| BKS Leasing d.o.o., Ljubljana | 551 | 957 | 11 | 392 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb | 380 | 453 | 11 | 238 |
| BKS-Leasing s.r.o., Bratislava | 265 | 319 | 14 | 46 |
| BKS Bank d.d., Rijeka | 1.292 | 1.454 | 57 | 450 |
| in Tsd Euro | Nettozins ertrag |
Betriebs ertrag |
Mitarbeiteranzahl (in Personaljahren) |
Periodenergebnis vor Steuern |
|---|---|---|---|---|
| Auslandsfilialen | ||||
| Filiale Slowenien (Bankfiliale) | 2.986 | 3.424 | 86 | -320 |
| Filiale Slowakei (Bankfiliale) | 294 | 314 | 19 | -63 |
| Tochtergesellschaften | ||||
| BKS Leasing d.o.o., Ljubljana | 436 | 538 | 11 | 376 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb | 432 | 414 | 11 | 69 |
| BKS-Leasing s.r.o.,Bratislava | 257 | 290 | 14 | 11 |
| BKS Bank d.d., Rijeka | 1.116 | 1.281 | 59 | 83 |
Die auf Fremdwährung lautenden Aktiva und Passiva werden grundsätzlich zu den jeweiligen Marktkursen des Bilanzstichtags umgerechnet. Die Umrechnung der Abschlüsse der Tochterunternehmen, die nicht in Euro bilanzieren, erfolgen nach der Stichtagskursmethode. Innerhalb des Konzern gibt es lediglich zwei kroatische Gesellschaften, die den Abschluss nicht in Euro, sondern in kroatischer Kuna (HRK) erstellen. Die Vermögenswerte und Verpflichtungen wurden zum Stichtagskurs umgerechnet, Aufwände und Erträge mit dem Durchschnittskurs des betreffenden Zeitraumes. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Umrechnungsdifferenzen werden als Bestandteil des Eigenkapitals angesetzt.
Dieser Posten besteht aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert.
Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der bei einem Vertragspartner zu einem finanziellen Vermögenswert und beim anderen Vertragspartner eine finanzielle Verbindlichkeit oder Eigenkapital begründet. Die Erstbewertung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgt zum Fair Value, welcher in der Regel die Anschaffungskosten darstellt. Die Folgebewertung erfolgt anhand der Regelungen des IAS 39 und der Zuordnung in folgende Kategorien:
Handelsaktiva bzw. Handelspassiva, das sind Finanzinstrumente, die zum Handel bestimmt sind, inklusive aller Derivate mit Ausnahme jener, die als Sicherungsinstrument designiert wurden (Held for trading)
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten at Fair Value through Profit or Loss, das sind Finanzinstrumente, die zum Fair Value designiert wurden (Fair Value-Option)
Die finanziellen Vermögenswerte werden zu jedem Stichtag daraufhin untersucht, ob es objektive Hinweise gibt, die auf eine Wertminderung hindeuten. Solche objektive Hinweise sind beispielsweise finanzielle Schwierigkeiten der Schuldner, der Ausfall oder Verzug von Zins- oder Tilgungszahlungen, Zugeständnisse der BKS Bank AG oder der einbezogenen Tochterunternehmen an die Kreditnehmer aus wirtschaftlichen oder rechtlichen Gründen im Zusammenhang mit den finanziellen Schwierigkeiten des Kreditnehmers, die ansonsten nicht gewährt werden würden.
In der Folgebewertung werden Finanzinstrumente entweder zum Fair Value oder zu fortgeführten Anschaffungskosten (at amortised cost) bewertet. Die Einteilung und Bewertung der Finanzinstrumente gemäß IAS 39 und IFRS 7 wird in der BKS Bank wie folgt vorgenommen:
| AKTIVA | At Fair Value | At amortised cost |
Sonstige / Anmerkung |
Kategorie gemäß IAS 39 |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | Nominale | nicht zuordenbar | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | ü | - | loans and receivables | |
| Forderungen an Kunden | ü | - | loans and receivables | |
| Handelsaktiva | ü | - | Held for trading | |
| Finanzielle Vermögenswerte at FV through Profit or Loss | ü | - | Fair Value-Option | |
| Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale | ü | ü | - | Available-for-Sale |
| Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity | ü | - | Held-to-Maturity | |
| Anteile an at equity bewerteten Unternehmen | at equity | nicht zuordenbar | ||
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | ü | - | nicht zuordenbar | |
| Sonstige Aktiva | ||||
| – hievon Derivate | ü | - | Held for trading | |
| – hievon sonstige Aktiva | Nominale | nicht zuordenbar |
| PASSIVA | At Fair Value | At amortised cost |
Sonstige / Anmerkung |
Kategorie gemäß IAS 39 |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ü | - | Other liabilities | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | ü | - | Other liabilities | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | ||||
| – hievon at Fair Value through Profit or Loss | ü | - | Fair Value-Option | |
| – hievon sonstige Verbriefte Verbindlichkeiten | ü | - | Other liabilities | |
| Handelspassiva | ü | - | Held for trading | |
| Sonstige Passiva | ||||
| – hievon Derivate | ü | - | Held for trading | |
| – hievon sonstige Passiva | Nominale | nicht zuordenbar | ||
| Nachrangkapital | ü | - | Other liabilities |
Im Berichtszeitraum wurden – wie auch im Vorjahr – keine Umgliederungen gemäß IFRS 7.12 vorgenommen.
Ausgewählte Positionen werden unter Nutzung der Fair Value-Option in der Position at Fair Value through Profit or Loss (FV) zusammengefasst. Die Zuordnung erfolgt durch Festlegung im Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM). Diese Positionen werden erfolgswirksam mit dem Marktwert bewertet (Vermögensgegenstand bzw. Verbindlichkeit und zugehöriges Derivat). Das Bewertungsergebnis findet in der Position Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss in der Gewinn- und Verlustrechnung seinen Niederschlag.
Zur Veräußerung bestimmte Wertpapiere (Available-for-Sale = AfS) bilden eine abgegrenzte Kategorie von Finanzinstrumenten. Sie bilden die Residualgröße, wenn finanzielle Vermögenswerte nicht nach Held-to-Maturity oder nach Fair Value through Profit or Loss bilanziert werden. Für die Bewertung wird grundsätzlich der Börsekurs herangezogen. Ist ein solcher nicht verfügbar, wird bei Zinsprodukten die Barwertmethode angewendet. Die aus der Bewertung resultierenden Wertänderungen werden erfolgsneutral in der AfS-Rücklage ausgewiesen. Kommt es zu einer Veräußerung der betreffenden Wertpapiere, wird der entsprechende Teil der AfS-Rücklage erfolgswirksam erfasst.
Bei Vorliegen von Wertminderungsgründen (z.B. in Form von erheblichen finanziellen Schwierigkeiten des Schuldners oder im Falle einer messbaren Verringerung der erwarteten Cash Flows) wird eine erfolgswirksame Abschreibung vorgenommen. Bei Wegfall des Grundes erfolgt eine Zuschreibung und zwar bei Eigenkapitalinstrumenten über die AfS-Rücklage im Eigenkapital und bei Schuldinstrumenten über die Gewinn- und Verlustrechnung. Anteile an Unternehmen, die weder vollkonsolidiert noch at equity bewertet werden, sind Teil des AfS-Bestandes. Beteiligungen werden, sofern kein Marktwert vorhanden ist, nach dem Anschaffungswertprinzip bewertet.
In dieser Position weisen wir Finanzinvestitionen aus, die bis zur Endfälligkeit (Held-to-Maturity = HtM) zu halten sind. Ein Agio bzw. Disagio wird unter Verwendung der Effektivzinsmethode auf die Laufzeit verteilt. Wertminderungen im Sinne eines Impairments werden erfolgswirksam berücksichtigt.
Unternehmen, an denen die BKS Bank mehr als 20% der Beteiligung hält, werden at equity in den Konzernabschluss eingezogen. Weiters werden noch die Oberbank AG und die Bank für Tirol und Vorarlberg AG at equity in den Konzernabschluss einbezogen, obwohl das Beteiligungsausmaß an der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft unter 20% liegt. Es liegen jedoch Syndikatsverträge vor. Diese eröffnen die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen der Institute im Rahmen der 3 Banken Gruppe mitzuwirken, ohne beherrschenden Einfluss auszuüben. Wenn objektive Hinweise für eine Wertminderung bei einem at equity-bewerteten Beteiligungsansatz vorliegen, wird auf Basis geschätzter künftiger Zahlungsströme, die vom assoziierten Unternehmen voraussichtlich erwirtschaftet werden, ein Nutzungswert ermittelt. Der Barwert wird auf Grundlage eines Discounted Cash Flow Modells ermittelt. Das angewandte Rechenmodell ist als 2-Phasen-Modell aufgebaut. Im Berichtszeitraum gab es keinen Wertberichtigungsbedarf.
Die Kategorie loans and receivables umfasst alle nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Diese Kategorie entspricht bei der BKS Bank den Positionen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Wertminderungen werden als Risikovorsorge erfasst. Sofern Agien oder Disagien bestehen, werden diese über die Laufzeit verteilt und erfolgswirksam erfasst. Mit other liabilities werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden bezeichnet. Diese Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.
Den zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen, die für wesentliche Engagements auf Basis der Discounted-Cash-Flow-Methode berechnet werden, durch Einzelwertberichtigungen nach gruppenspezifischen Kriterien sowie durch Portfoliowertberichtigungen gemäß IAS 39.64 Rechnung getragen. Letztere erfassen Verluste, die zwar schon eingetreten, aber noch nicht identifiziert werden konnten. Für Risiken aus Eventualverbindlichkeiten werden Rückstellungen gemäß IAS 37 gebildet. Eine Portfoliowertberichtigung für Länderrisiken wird am Abschlussstichtag für aushaftende Obligos je Land nach Risikostufen differenziert gebildet. Der Gesamtbetrag der Risikovorsorgen wird offen als Kürzungsbetrag auf der Aktivseite der Bilanz (Wertberichtigungskonto) ausgewiesen.
In dieser Position werden zur Drittvermietung bestimmte Immobilien ausgewiesen, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden (Cost-Method). Für die Immobilien, die als Finanzinvestitionen gehalten werden, wird in den Notes der im Wesentlichen durch Schätzungen (beeidete Gutachten) ermittelte Marktwert offengelegt. Die Abschreibungssätze bewegen sich in einer Bandbreite von 1,5% bis 3,0%. Die Abschreibung erfolgt direkt linear.
In den Handelsaktiva werden originäre Finanzinstrumente mit ihren beizulegenden Zeitwerten (Fair Value) ausgewiesen. Derivative Finanzinstrumente werden mit ihrem Marktwert dargestellt. Finanzinstrumente mit negativen Marktwerten werden in der Bilanzposition Handelspassiva ausgewiesen. Die Bewertungsergebnisse aus dieser Position werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Handelsergebnis gezeigt. Der Zinsaufwand für die Refinanzierung der Handelsaktiva wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Kassageschäfte werden zum Kassatag erfasst bzw. ausgebucht.
Derivative Finanzinstrumente werden mit ihrem Marktwert dargestellt. Wertänderungen werden grundsätzlich erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Sachanlagen bestehen hauptsächlich aus Grundstücken, Gebäuden und sonstigen Sachanlagen, die hauptsächlich Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhalten. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu fortgeführten Anschaffungsbzw. Herstellungskosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt und bewegen sich im folgenden Rahmen:
Außerordentliche Wertminderungen werden durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt, welche in der G.u.V.-Rechnung unter der Position Verwaltungsaufwand erfasst wird. Bei Wegfall erfolgt eine Zuschreibung auf den fortgeschriebenen Wert. Im Berichtszeitraum gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen bzw. Zuschreibungen.
Die immateriellen Vermögenswerte umfassen Geschäfts- und Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte sind allesamt erworben, haben eine begrenzte Nutzungsdauer und bestehen zum größten Teil aus Software. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt. Der Abschreibungssatz beträgt bei Software 25% (d.h. vier Jahre).
Erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden zum Erwerbsdatum mit den Anschaffungskosten angesetzt. Es erfolgt keine Abschreibung, sondern ein Impairmenttest, der zumindest jährlich durchgeführt wird. Bei der Überprüfung auf Wertminderung des Bilanzansatzes wird der Buchwert mit dem Barwert aller zukünftigen zahlungswirksamen Zahlungsströme, die der Gesellschaft zuzurechenen sind, verglichen (Nutzwert). Der Barwert wird auf Grundlage eines Discounted-Cash-Flow-Models ermittelt. Das angewandte Rechenmodell ist zweistufig aufgebaut:
Phase 1: In der Phase 1 werden die Cash Flows der folgenden fünf Jahre aufgrund von Planungsrechnungen ermittelt und diskontiert.
Phase 2: In der Phase 2 wird auf Basis des Cash Flows des letzten Planjahres eine ewige Rente errechnet.
Zum 31.3.2015 waren keine Geschäfts-oder Firmenwerte bilanziert.
Das im Konzern befindliche Leasingvermögen ist dem Finanzierungsleasing (Chancen und Risken liegen beim Leasingnehmer, IAS 17) zuzurechnen. Die Leasinggegenstände werden unter den Forderungen in Höhe der Barwerte der vereinbarten Zahlungen unter Berücksichtigung von vorhandenen Restwerten ausgewiesen.
In den sonstigen Aktiva bzw. Passiva werden neben Rechnungsabgrenzungsposten sonstige Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten sowie Marktwerte aus derivativen Geschäften ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zum Fair Value.
Als verbriefte Verbindlichkeiten werden im Umlauf befindliche Schuldverschreibungen, Obligationen und andere verbriefte Verbindlichkeiten ausgewiesen (eigene Emissionen). In der Regel werden verbriefte Verbindlichkeiten zu den fortgeführten Anschaffungskosten (amortised costs) bewertet. In Ausnahmefällen (Entscheidung Aktiv-Passiv-Management-Runde) werden verbriefte Verbindlichkeiten mit dem Fair Value (Fair Value-Option) bewertet.
Nachrangiges Kapital oder nachrangige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten, die vertragsgemäß im Falle der Liquidation oder des Konkurses der BKS Bank erst nach den Forderungen anderer Gläubiger befriedigt werden. In der Regel wird das Nachrangkapital zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Der Ausweis und die Berechnung von Ertragsteuern erfolgen gemäß IAS 12. Die Berechnung erfolgt bei jedem Steuersubjekt mit jenen Steuersätzen, die nach geltenden Gesetzen in dem Besteuerungszeitraum angewendet werden, in dem sich die Steuerlatenz umkehrt. Die latenten Steuern berechnen sich aus dem Unterschied von Wertansätzen eines Vermögenswertes oder einer Verpflichtung, wobei dem steuerlichen Wertansatz der IFRS-Buchwert gegenübergestellt wird. Hieraus resultieren in der Zukunft voraussichtlich Steuerbelastungs- oder Steuerentlastungseffekte.
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 dann ausgewiesen, wenn aus einem Ereignis der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten entstanden ist, die wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe verlässlich schätzbar ist. Rückstellungen werden bei der BKS Bank hauptsächlich für Pensionen und ähnliche personalbezogene Verpflichtungen, für Steuern sowie für Zinsen von Stufenzinsprodukten gebildet. Die Rückstellung für Sterbegelder wurde ebenfalls nach den IFRS-Grundsätzen des IAS 19 berechnet. Zum 31.12.2000 wurden die Pensionsanwartschaften aller aktiven Mitarbeiter an die VBV-Pensionskasse AG als Rechtsnachfolgerin der BVP-Pensionskasse AG übertragen.
Das Eigenkapital besteht aus dem eingezahlten und aus dem erwirtschafteten Kapital (Kapitalrücklage, Gewinnrücklage, Bewertungsrücklage, Fremdwährungsveränderung, Periodenergebnis). Die BKS Bank ist bestrebt, ihr Kapital durch Thesaurierung von erwirtschafteten Gewinnen nachhaltig zu stärken.
Im Zinsüberschuss werden die Zinserträge aus dem Kreditgeschäft, aus Wertpapieren im Eigenbestand, aus Beteiligungen in Form von Dividendenzahlungen, aus Leasingforderungen sowie aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfasst und durch Zinsaufwendungen für Einlagen von Kreditinstituten und Kunden, für verbriefte Verbindlichkeiten und für als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien vermindert. Zinserträge und –aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Erträge aus at equity bewerteten Unternehmen werden im Zinsüberschuss unter Abzug der Refinanzierungsaufwendungen offengelegt.
In dieser Position werden Zuführungen und Auflösungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten erfasst. Nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen werden ebenfalls dieser Position zugerechnet.
Hier werden die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft und diesem zugeordnete Aufwendungen gegenüber Dritten ausgewiesen.Hierbei werden Provisionen im Zusammenhang mit der Neueinräumung von Krediten bei Ursprungslaufzeiten von mehr als einem Jahr zeitanteilig erfolgswirksam vereinnahmt.
Im Verwaltungsaufwand werden Personalaufwendungen, Sachaufwendungen sowie Abschreibungen erfasst und periodengerecht abgegrenzt.
In dieser Position werden Erträge und Aufwendungen aus dem Eigenhandel ausgewiesen. Positionen des Handelsbuches wurden mark to market bewertet. Bewertungsgewinne und -verluste sind ebenfalls im Handelsergebnis erfasst.
In diesem Posten werden Gebühren, Abgaben, Schadensfälle, Schadensvergütungen, Erlöse aus Realitätenverkäufen und ähnliche Positionen erfasst und periodengerecht abgegrenzt.
Zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen in Form von Zinskurven und Fremdwährungskursen wurden im notwendigen Ausmaß durchgeführt und der Abschluss auf Basis der am Abschlussstichtag vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.
Die in den Periodenabschluss einfließenden Annahmen und Schätzungen wurden auf Basis der am Abschlussstichtag 31.3.2015 vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge | 50.053 | 43.099 | -13,9 |
| - hievon aus Kreditgeschäften | 37.920 | 32.725 | -13,7 |
| - hievon aus festverzinslichen Wertpapieren | 7.031 | 5.956 | -15,3 |
| - hievon aus Leasingforderungen | 2.073 | 2.176 | 5,0 |
| - hievon aus Aktien, Beteiligungen an sonstigen Unternehmen | 2.445 | 1.405 | -42,5 |
| - hievon aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 584 | 837 | 43,3 |
| Zinsaufwendungen | 15.889 | 13.376 | -15,8 |
| - hievon aus Einlagen von Kreditinstituten und Kunden1) | 9.094 | 6.712 | -26,2 |
| - hievon aus verbrieften Verbindlichkeiten | 6.604 | 6.411 | -2,9 |
| - hievon aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 191 | 253 | 32,5 |
| Ergebnis aus at equity-bewerteten Unternehmen | 4.889 | 6.371 | 30,3 |
| - hievon aus Erträgen aus at equity-bewerteten Unternehmen | 5.120 | 6.387 | 24,7 |
| - abzüglich Refinanzierungsaufwand für at equity-bewertete Unternehmen2) | -231 | -16 | -93,1 |
| Zinsüberschuss | 39.053 | 36.094 | -7,6 |
1) abzüglich Refinanzierungsaufwand von at equity-bewerteten Unternehmen
2) auf Basis des durchschnittlichen 3-Monats-Euribor
| Risikovorsorge | 13.913 | 6.161 | -55,7 |
|---|---|---|---|
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | -123 | -133 | 8,1 |
| Direktabschreibungen | 109 | 169 | 55,0 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | -1.596 | -1.062 | -33,5 |
| Zuweisung zur Risikovorsorge | 15.523 | 7.187 | -53,7 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Provisionserträge | 12.403 | 13.684 | 10,3 |
| - hievon aus dem Zahlungsverkehr | 5.126 | 5.261 | 2,6 |
| - hievon aus dem Wertpapiergeschäft | 3.147 | 3.815 | 21,2 |
| - hievon aus dem Kreditgeschäft | 3.116 | 2.614 | -16,1 |
| - hievon aus dem Geld- und Devisengeschäft | 458 | 1.403 | >100 |
| - hievon aus sonstigen Dienstleistungen | 556 | 591 | 6,3 |
| Provisionsaufwendungen | 716 | 769 | 7,4 |
| - hievon aus dem Zahlungsverkehr | 371 | 425 | 14,6 |
| - hievon aus dem Wertpapiergeschäft | 237 | 228 | -3,8 |
| - hievon aus dem Kreditgeschäft | 62 | 75 | 21,0 |
| - hievon aus dem Geld- und Devisengeschäft | 4 | 4 | 0,0 |
| - hievon aus sonstigen Dienstleistungen | 42 | 37 | -11,9 |
| Provisionsüberschuss | 11.687 | 12.915 | 10,5 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Kursbezogene Geschäfte | -1 | 0 | - |
| Zins- und währungsbezogene Geschäfte | 322 | -67 | >-100 |
| Handelsergebnis | 321 | -67 | >-100 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Personalaufwand | 16.847 | 17.285 | 2,6 |
| – hievon Löhne und Gehälter | 12.843 | 13.084 | 1,9 |
| – hievon Sozialabgaben | 2.631 | 2.736 | 4,0 |
| – hievon Aufwendungen für Altersversorgung | 1.373 | 1.465 | 6,7 |
| Sachaufwand | 7.487 | 7.228 | -3,5 |
| Abschreibungen | 1.596 | 1.660 | 4,0 |
| Verwaltungsaufwand | 25.930 | 26.173 | 0,9 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 869 | 1.433 | 64,9 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | -859 | -1.751 | >100 |
| Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | 10 | -318 | >-100 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus der Bewertung von Derivaten | 497 | 391 | -21,3 |
| Ergebnis aus der Fair Value-Option | 176 | 865 | >100 |
| Ergebnis aus finanz. Vermögenswerten at Fair Value through Profit or Loss | 673 | 1.256 | 86,6 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Bewertungen | -18 | 11 | >-100 |
| Ergebnis aus Veräußerungen | 436 | 214 | -50,9 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Available-for-Sale | 418 | 225 | -46,2 |
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Bewertung und Veräußerung | 0 | 287 | - |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten Held-to-Maturity | 0 | 287 | - |
(10) Steuern
| in TSD Euro | 1.1.–31.3.2014 | 1.1.–31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -1.768 | -5.9871) | >100 |
| Latente Steuern | -30 | -358 | >100 |
| Steuern | -1.798 | -6.345 | >100 |
1) Erhöhung aufgrund der Bildung einer Steuerrückstellung
| ± in % | |||
|---|---|---|---|
| Kassenbestand | 34.693 | 31.188 | -10,1 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 180.576 | 136.829 | -24,2 |
| Barreserve | 215.269 | 168.017 | -22,0 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 167.323 | 106.716 | -36,2 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 102.159 | 85.959 | -15,9 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 269.482 | 192.675 | -28,5 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 3.893.421 | 4.005.661 | 2,9 |
| Retailkunden | 1.129.659 | 1.156.199 | 2,3 |
| Forderungen an Kunden nach Kundengruppen | 5.023.080 | 5.161.860 | 2,8 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Stand am Beginn der Berichtsperiode | 176.109 | 194.161 | 10,3 |
| Änderung der Konsolidierungsmethode1) | 28.285 | - | -100 |
| + Zuführung | 55.566 | 7.351 | -86,8 |
| - Auflösung | -13.147 | -1.337 | -89,8 |
| - Verwendung | -52.607 | -1.234 | -97,7 |
| + Veränderung aus Währungsumrechnung | -45 | 22 | >-100 |
| Stand am Ende der Berichtsperiode | 194.161 | 198.964 | 2,5 |
1) Bedingt durch die Quotenkonsolidierung der Alpenländische Garantie-GmbH (ALGAR) wurden die gewidmeten Rückstellungen sowie Rückstellungen für Werthaltigkeitserklärungen der ALGAR als spezifische Risikovorsorgen berücksichtigt.
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | - |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | - |
| Positive Marktwerte aus derivativen Produkten | |||
| – hievon aus währungsbezogenen Geschäften | 0 | 7 | - |
| – hievon aus zinsbezogenen Geschäften | 46 | 53 | 15,2 |
| Handelsaktiva | 46 | 60 | 30,4 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 62.339 | 63.281 | 1,5 |
| Kredite | 87.060 | 83.958 | -3,6 |
| Finanzielle Vermögenswerte at Fair Value through Profit or Loss | 149.399 | 147.239 | -1,4 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 82.636 | 69.870 | -15,4 |
| Aktien und nicht verzinsliche Wertpapiere | 42.281 | 50.790 | 20,1 |
| Beteiligungen an anderen verbundenen Unternehmen | 4.393 | 4.393 | 0,0 |
| Sonstige Beteiligungen | 54.000 | 54.904 | 1,7 |
| Finanzielle Vermögenswerte Available-for-Sale | 183.310 | 179.957 | -1,8 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 678.757 | 665.301 | -2,0 |
| Finanzielle Vermögenswerte Held-to-Maturity | 678.757 | 665.301 | -2,0 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Oberbank AG | 259.001 | 259.477 | 0,2 |
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG | 132.631 | 136.424 | 2,9 |
| Drei-Banken Versicherungs-AG | 4.264 | 4.264 | 0,0 |
| Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen | 395.896 | 400.165 | 1,1 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- und Firmenwert | 0 | 0 | - |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.993 | 1.959 | -1,7 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.993 | 1.959 | -1,7 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Grund | 7.856 | 7.871 | 0,2 |
| Gebäude | 41.232 | 40.989 | -0,6 |
| sonstige Sachanlagen | 9.952 | 10.597 | 6,5 |
| Sachanlagen | 59.040 | 59.457 | 0,7 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Grund | 11.842 | 12.155 | 2,6 |
| Gebäude | 17.143 | 16.809 | -1,9 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 28.985 | 28.964 | -0,1 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Latente Steuerforderungen | 21.670 | 21.884 | 1,0 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 15.821 | 27.509 | 73,9 |
| Sonstige Vermögenswerte | 13.566 | 10.144 | -25,2 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 2.351 | 2.488 | 5,8 |
| Sonstige Aktiva | 31.738 | 40.141 | 26,5 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Kreditinstituten | 593.228 | 660.784 | 11,4 |
| Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Kreditinstituten | 267.289 | 230.527 | -13,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 860.517 | 891.311 | 3,6 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 1.705.481 | 1.710.700 | 0,3 |
| - hievon Firmenkunden | 195.651 | 177.279 | -9,4 |
| - hievon Retailkunden | 1.509.830 | 1.533.421 | 1,6 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.518.485 | 2.408.918 | -4,4 |
| - hievon Firmenkunden | 1.742.938 | 1.608.662 | -7,7 |
| - hievon Retailkunden | 775.547 | 800.256 | 3,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 4.223.966 | 4.119.618 | -2,5 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 500.655 | 504.385 | 0,7 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 92.959 | 109.870 | 18,2 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 593.614 | 614.255 | 3,5 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinsbezogene Geschäfte | 45 | 53 | 17,8 |
| Währungsbezogene Geschäfte | 0 | 3 | - |
| Handelspassiva | 45 | 56 | 24,4 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 78.917 | 79.809 | 1,1 |
| Steuerrückstellungen (Laufende Steuern) | 117 | 3.698 | >100 |
| Sonstige Rückstellungen | 49.485 | 48.861 | -1,3 |
| Rückstellungen | 128.519 | 132.368 | 3,0 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Latente Steuerschulden | 10.505 | 12.341 | 17,5 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Negative Marktwerte aus derivativen Geschäften | 26.257 | 65.540 | >100 |
| Sonstige Passiva | 13.928 | 38.055 | >100 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 5.988 | 923 | -84,6 |
| Sonstige Passiva | 46.173 | 104.518 | >100 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergänzungskapital | 155.453 | 144.701 | -6,9 |
| Hybridkapital | 40.000 | 40.000 | 0,0 |
| Nachrangkapital | 195.453 | 184.701 | -5,5 |
Methode: Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Die angefallenen Kosten werden verursachungsgerecht den einzelnen Unternehmensbereichen zugerechnet. Der Strukturbeitrag wird dem Segment Financial Markets zugeordnet. Die Kapitalallokation erfolgt nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten. Das durchschnittlich zugeordnete Eigenkapital wird mit einem Zinssatz von 5% verzinst und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsüberschuss ausgewiesen. Der Erfolg des jeweiligen Unternehmensbereiches wird an dem von diesem Segment erwirtschafteten Ergebnis vor Steuern gemessen. Die Eigenkapitalrentabilität ist neben der Cost-Income-Ratio eine der wesentlichsten Steuerungsgrößen für die Unternehmensbereiche. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Steuerung. Für die Unternehmensführung verantwortlich zeichnet der Gesamtvorstand.
Die Berichtsstruktur für die interne Steuerung gliedert sich in folgende Teilbereiche:
Im Segment Sonstige sind Sachverhalte ohne direkten Bezug zu Geschäftssegmenten, nicht den anderen Segmenten zuordenbare Ertrags- und Aufwandspositionen sowie jene Ergebnisbeiträge abgebildet, welche nicht einem einzelnen Unternehmensbereich zugeordnet werden konnten.
| Retailkunden | Firmenkunden | Financial Markets | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | 31.3.2014 | 31.3.2015 | 31.3.2014 | 31.3.2015 | 31.3.2014 | 31.3.2015 | |
| Zinsüberschuss | 8.593 | 8.006 | 20.067 | 20.646 | 10.326 | 7.209 | |
| – hievon at equity-Ergebnis | - | - | - | - | 4.889 | 6.371 | |
| Risikovorsorge | -608 | -265 | -13.135 | -6.097 | -170 | 201 | |
| Provisionsüberschuss | 5.581 | 6.017 | 5.866 | 6.211 | 43 | 120 | |
| Handelsergebnis | - | - | - | - | 321 | -67 | |
| Verwaltungsaufwand | -13.663 | -13.846 | -9.421 | -9.477 | -1.659 | -1.558 | |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge | |||||||
| bzw. Aufwendungen | 150 | 110 | 303 | 490 | 1 | -13 | |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | - | - | - | - | 1.091 | 1.768 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 53 | 22 | 3.679 | 11.773 | 9.954 | 7.660 | |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 543.662 | 516.326 | 3.276.257 | 3.104.182 | 582.032 | 833.622 | |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 43.493 | 41.306 | 262.101 | 248.335 | 404.767 | 509.137 | |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss |
0,5% | 0,2% | 5,6% | 19,0% | 9,8% | 6,0% | |
| Cost-Income-Ratio | 95,4% | 98,0% | 35,9% | 34,7% | 15,5% | 21,5% | |
| Risk-Earnings-Ratio | 7,1% | 3,3% | 65,5% | 29,5% | 1,6% | - |
| Sonstige | Summe | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | 31.3.2014 | 31.3.2015 | 31.3.2014 | 31.3.2015 | |
| Zinsüberschuss | 67 | 233 | 39.053 | 36.094 | |
| – hievon at equity-Ergebnis | - | - | 4.889 | 6.371 | |
| Risikovorsorge | - | - | -13.913 | -6.161 | |
| Provisionsüberschuss | 197 | 567 | 11.687 | 12.915 | |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 321 | -67 | |
| Verwaltungsaufwand | -1.188 | -1.292 | -25.930 | -26.173 | |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge | |||||
| bzw. Aufwendungen | -443 | -905 | 10 | -318 | |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten | 0 | 0 | 1.091 | 1.768 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | -1.367 | -1.397 | 12.319 | 18.058 | |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 39.051 | 49.346 | 4.441.003 | 4.503.476 | |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 6.302 | 8.852 | 716.663 | 807.630 | |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss |
- | - | 6,9% | 6,7% | |
| Cost-Income-Ratio | - | - | 50,8% | 53,8% | |
| Risk-Earnings-Ratio | - | - | 35,6% | 17,1% |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 72.072 | 72.072 | 0,0 |
| – hievon Aktienkapital | 72.072 | 72.072 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 143.056 | 143.056 | 0,0 |
| Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen, laufendes Ergebnis | 590.584 | 594.419 | 0,6 |
| Eigenkapital vor Fremdanteilen | 805.712 | 809.547 | 0,5 |
| Fremdanteile | -12 | -13 | 8,3 |
| Konzernkapital | 805.700 | 809.534 | 0,5 |
Das Aktienkapital setzt sich aus 34.236.000 stimmberechtigten Stamm-Stückaktien und 1.800.000 stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien zusammen. Der Nennwert je Aktie beträgt 2,0 €. Die Kapitalrücklagen enthalten Agiobeträge aus der Ausgabe von Aktien. Die Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen beinhalten im Wesentlichen thesaurierte Gewinne.
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Bürgschaften und Garantien | 392.244 | 391.287 | -0,2 |
| Akkreditive | 2.948 | 1.640 | -44,4 |
| Eventualverbindlichkeiten | 395.192 | 392.927 | -0,6 |
| Sonstige Kreditrisiken | 868.499 | 874.522 | 0,7 |
| Kreditrisiken | 868.499 | 874.522 | 0,7 |
| Höhe der ausstehenden Salden | erhaltene Garantien | gewährte Garantien | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | per 31.12.2014 | per 31.3.2015 | per 31.12.2014 | per 31.3.2015 | per 31.12.2014 | per 31.3.2015 | |
| nicht konsolidierte | |||||||
| Tochterunternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| Forderungen | 5.597 | 5.457 | |||||
| Verbindlichkeiten | 1.165 | 1.511 | |||||
| Assoziierte Unternehmen und | |||||||
| gemeinsame Vereinbarungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| Forderungen | 59.585 | 4.605 | |||||
| Verbindlichkeiten | 145.108 | 146.294 | |||||
| Mitglieder des Managements | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| Forderungen | 440 | 425 | |||||
| Verbindlichkeiten | 479 | 651 | |||||
| sonstige nahestehende Personen | 0 | 0 | 109 | 109 | |||
| Forderungen | 16 | 19 | |||||
| Verbindlichkeiten | 592 | 610 |
| in TSD Euro | 31.12.2014 | 31.3.2015 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Gewährte Vorschüsse und Kredite an den Vorstand | 165 | 159 | -3,6 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite an den Aufsichtsrat | 275 | 266 | -3,3 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite | 440 | 425 | -3,4 |
Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Im Berichtszeitraum gab es für nahestehende Unternehmen und Personen keine Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen und keinen Aufwand für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen.
Es gab nach dem Stichtag des Zwischenberichtes (31. März 2015) keine in ihrer Form oder Sache nach ungewöhnlichen Aktivitäten oder Ereignisse in der BKS Bank, die das im vorliegenden Bericht vermittelte Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage beeinflussten. Anzumerken ist aber, dass im Zeitraum 31.3.2015 bis 14.4.2015 eine weitere Tranche von Stamm-Stückaktien aus dem in der 73. Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 genehmigten Aktienrückkaufprogrammes im Zuge eines Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes zum Erwerb angeboten wurde. Der Ausgabepreis der BKS-Stamm-Stückaktien betrug 17,45 €. Insgesamt wurden 9.343 Stück gezeichnet.
Die beiden nachstehenden Tabellen auf Seite 40 zeigen die Fair Values der angeführten Bilanzpositionen, also jene Preise, die in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würden.
Die unter der Kategorie Level 1 "Marktwerte" dargestellten Fair Values wurden anhand quotierter Marktpreise auf aktiven Märkten (Börse) bewertet.
Liegen keine Marktwerte vor, wird der Fair Value über marktübliche Bewertungsmodelle basierend auf beobachtbaren Inputfaktoren bzw. Marktdaten ermittelt und unter der Kategorie Level 2 "Marktdaten basierend" ausgewiesen (z.B. Diskontierung der zukünftigen Cash Flows von Finanzinstrumenten). Die unter dieser Kategorie ausgewiesenen Fair Values wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z.B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 2 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
In der Kategorie Level 3 "interne Bewertungsmethode" auf Seite 41 werden Wertansätze für einzelne Finanzinstrumente auf Basis eigener allgemein gültiger Bewertungsverfahren festgelegt. Beteiligungen im AfS-Bestand sowie Anteile an at equity bewerteten Unternehmen der Kategorie Level 3 werden, wenn sich kein verlässlicher Fair Value ermitteln lässt, mit ihren Buchwerten angesetzt. Die Bewertung der Kundenforderungen sowie verbrieften Verbindlichkeiten in der Kategorie Level 3 wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z.B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Nicht am Markt beobachtbare Einflussfaktoren bei der Bewertung der Positionen in der Kategorie Level 3 sind auf internen Ratingverfahren basierende Bonitätsanpassungenen von Kunden bzw. der BKS Bank selbst für verbriefte Verbindlichkeiten und die daraus abgeleiteten Credit Spreads. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 3 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
Umgliederungen in den einzelnen Kategorien werden vorgenommen, wenn die Marktwerte (Level 1) oder verlässliche Inputfaktoren (Level 2) nicht mehr zur Verfügung stehen oder Marktwerte (Level 1) für einzelne Finanzinstrumente neu zur Verfügung stehen (z.B. Börsegang). In der Berichtsperiode kam es zu keiner Veränderung in der Kategorisierung
Die Auswirkung aus der Bonitätsveränderung der BKS Bank auf die zum Fair Value bilanzierten verbrieften Verbindlichkeiten beträgt im Berichtszeitraum -0,3 Mio € (31.12.2014: 0,6 Mio €).
| LEVEL 3 |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level1 | Level2 "Marktwert |
"Interne Bewertungs |
Fair Value | Buchwert | Diff. Fair Value zu |
|
| in TSD Euro | "Marktwert" | basierend" | methode" | total | 31.3.2015 | Buchwert |
| Aktiva | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 192.767 | 0 | 192.767 | 192.675 | + 92 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 5.235.821 | 0 | 5.235.821 | 5.161.859 | + 73.961 |
| Handelsaktiva | 0 | 60 | 0 | 60 | 60 | + 0 |
| FV1) at Fair Value through Profit or Loss | 63.281 | 0 | 83.958 | 149.399 | 149.399 | + 0 |
| FV Available-for-Sale | 154.945 | 0 | 25.012 | 179.957 | 179.957 | + 0 |
| FV Held-to-Maturity | 750.685 | 0 | 0 | 750.685 | 665.301 | + 85.384 |
| Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen | 322.162 | 0 | 4.264 | 326.426 | 400.165 | - 73.739 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 0 | 0 | 44.633 | 44.633 | 28.964 | + 15.669 |
| Sonstige Aktiva (Derivate) | 0 | 27.509 | 0 | 27.509 | 27.509 | + 0 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 894.954 | 0 | 894.954 | 891.311 | + 3.642 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 4.139.260 | 0 | 4.139.260 | 4.119.619 | + 19.641 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 434.854 | 98.127 | 106.977 | 639.958 | 614.255 | + 25.703 |
| – hievon at Fair Value through Profit or Loss | 0 | 0 | 106.977 | 106.977 | 106.977 | + 0 |
| Nachrangkapital | 186.221 | 2.352 | 0 | 188.573 | 184.701 | + 3.872 |
| Handelspassiva | 0 | 56 | 0 | 56 | 56 | + 0 |
| Sonstige Passiva (Derivate) | 0 | 65.540 | 0 | 65.540 | 65.540 | + 0 |
| 1) FV = Finanzielle Vermögenswerte |
| LEVEL 3 |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Level2 | "Interne | Diff. Fair | ||||
| in TSD Euro | Level1 "Marktwert" |
"Marktwert basierend" |
Bewertungs methode" |
Fair Value total |
Buchwert 31.12.2014 |
Value zu Buchwert |
| Aktiva | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 269.535 | 0 | 269.535 | 269.482 | + 53 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 5.096.551 | 0 | 5.096.551 | 5.023.080 | + 73.471 |
| Handelsaktiva | 0 | 46 | 0 | 46 | 46 | + 0 |
| FV1)-at Fair Value through Profit or Loss | 62.338 | 0 | 87.061 | 149.399 | 149.399 | + 0 |
| FV-Available-for-Sale | 158.345 | 0 | 24.965 | 183.310 | 183.310 | + 0 |
| FV-Held-to-Maturity | 758.106 | 0 | 0 | 758.106 | 678.757 | + 79.349 |
| Anteile an at equity-bewerteten Unternehmen | 316.811 | 0 | 4.264 | 321.075 | 395.896 | - 74.821 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 0 | 0 | 44.520 | 44.520 | 28.986 | + 15.534 |
| Sonstige Aktiva (Derivate) | 0 | 15.821 | 0 | 15.821 | 15.821 | + 0 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 863.933 | 0 | 863.933 | 860.517 | + 3.416 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 4.242.935 | 0 | 4.242.935 | 4.223.966 | + 18.969 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 431.111 | 78.488 | 106.316 | 615.915 | 593.614 | + 22.301 |
| – hievon at Fair Value through Profit or Loss | 0 | 0 | 106.316 | 106.316 | 106.316 | + 0 |
| Nachrangkapital | 197.585 | 2.354 | 0 | 199.939 | 195.453 | + 4.486 |
| Handelspassiva | 0 | 45 | 0 | 45 | 45 | + 0 |
| Sonstige Passiva (Derivate) | 0 | 26.257 | 0 | 26.257 | 26.257 | + 0 |
1) FV = Finanzielle Vermögenswerte
| in TSD Euro | FV- Available for Sale | Anteile an at equity beteiligten Unternehmen |
FV-at fair value through profit or loss |
verbriefte Verbindlichkeiten hievon at fair value through profit or loss |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2015 | 24.965 | 4.264 | 87.061 | 106.316 |
| Umgliederung | - | - | - | - |
| GuV-Rechnung1) | - | - | -505 | 661 |
| Sonstiges Ergebnis | 47 | - | - | - |
| Käufe | - | - | - | - |
| Verkäufe/Tilgungen | - | - | -3.608 | - |
| Stand zum 31.3.2015 | 25.012 | 4.264 | 82.948 | 106.977 |
1) über die GuV-Rechnung geführte Bewertungsänderungen
Aus dem Derivativgeschäft (Bank- und Handelsbuch) ergaben sich folgende Nominalbeträge und Marktwerte:
| 31.3.2015 | Nominalbetrag nach Restlaufzeiten | Marktwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre | Summe | positiv | negativ |
| Wechselkursverträge | 1.741.671 | 699.833 | - | 2.441.504 | 17.011 | 51.957 |
| – hievon Handelsbuch | 700 | - | - | 700 | 7 | 3 |
| Zinssatzverträge | 202.276 | 160.084 | 275.306 | 637.666 | 9.795 | 11.388 |
| – hievon Handelsbuch | 3.276 | 12.084 | 11.436 | 26.796 | 53 | 53 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 630 | - | - | 630 | - | - |
| – hievon Handelsbuch | - | - | - | - | - | - |
| Gesamt | 1.944.577 | 859.917 | 275.306 | 3.079.800 | 26.806 | 63.345 |
| – hievon Handelsbuch | 3.976 | 12.084 | 11.436 | 27.496 | 60 | 56 |
| 31.12.2014 | Nominalbetrag nach Restlaufzeiten | Marktwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TSD Euro | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre | Summe | positiv | negativ |
| Wechselkursverträge | 1.365.225 | 630.789 | - | 1.996.014 | 6.743 | 13.094 |
| – hievon Handelsbuch | - | - | - | - | - | - |
| Zinssatzverträge | 211.928 | 172.574 | 280.896 | 665.398 | 8.320 | 11.603 |
| – hievon Handelsbuch | 2.928 | 9.324 | 14.986 | 27.238 | 46 | 46 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | - | - | - | - | - | - |
| – hievon Handelsbuch | - | - | - | - | - | - |
| Gesamt | 1.577.153 | 803.363 | 280.896 | 2.661.412 | 15.063 | 24.697 |
| – hievon Handelsbuch | 2.928 | 9.324 | 14.986 | 27.238 | 46 | 46 |
"Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2015 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht für den Zeitraum 1. Jänner bis 31. März 2015 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres vermittelt."
Klagenfurt am Wörthersee, am 20. Mai 2015
Der Vorstand
Vorsitzende des Vorstandes Mag. Dr. Herta Stockbauer
Vorstandsvorsitzende mit Verantwortung für die Bereiche Corporates, Rechnungswesen und Vertriebscontrolling, Human Resources, Treasury/Eigengeschäft, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Investor Relations, Bauangelegenheiten, Tochtergesellschaften und Beteiligungen; im Ausland zuständig für Slowenien, Kroatien, Ungarn und Slowakische Republik
Mitglied des Vorstandes Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Risikomanagement, Risikocontrolling, Marktfolge Kredit und Servicegesellschaften der BKS Bank, Betriebsorganisation, IT und Technischer Dienst, sowie DREI BANKEN EDV Gesellschaft: im Ausland zuständig für die Marktfolge, das Risikomanagement und die IT
Mitglied des Vorstandes Mag. Wolfgang Mandl
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Geschäftsfelder Retailprivat-und Retailfirmenkunden Inland, Private Banking und Wertpapiergeschäft, KAG und Depotbankengeschäft, Online-Vertrieb und Social Media, Vertriebspartner. Im Ausland zuständig für die Region Italien
| 31. März 2015: | Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2014 im Internet |
|---|---|
| und im Amtsblatt zur Wiener Zeitung | |
| 20. Mai 2015: | 76. ordentliche Hauptversammlung |
| 22. Mai 2015: | Dividenden-Ex-Tag |
| 26. Mai 2015: | Dividenden-Zahltag |
| 22. Mai 2015: | Zwischenbericht zum 31. März 2015 |
|---|---|
| 21. August 2015: | Halbjahresfinanzbericht |
| 27. November 2015: | Zwischenbericht zum 30. September 2015 |
Medieninhaber (Verleger) BKS Bank AG, St.Veiter Ring 43, A-9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: 0463-5858-0 Internet: http://www.bks.at, http://www.twitter.com/bksbank, E-Mail: [email protected] bzw. [email protected] Redaktion: BKS Bank AG, Abteilung Vorstandsbüro; Redaktionsschluss: 20. Mai 2015
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