Interim / Quarterly Report • Aug 30, 2019
Interim / Quarterly Report
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HALBJAHRESFINANZBERICHT 2019
| BKS BANK KONZERN IM ÜBERBLICK . | 3 |
|---|---|
| Highlights im ersten Halbjahr 2019. Vorwort der Vorstandsvorsitzenden |
4 6 |
| KONZERNLAGEBERICHT . Wirtschaftliches Umfeld . |
9 10 |
| Vermögens- und Finanzlage . | 11 |
| Ergebnisentwicklung . | 13 |
| Segmentbericht . | 15 |
| Konsolidierte Eigenmittel . | 17 |
| Risikomanagement . | 18 |
| Vorschau auf das Gesamtjahr . | 19 |
| KONZERNABSCHLUSS ZUM 30. JUNI 2019. . | 21 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2019 . | 22 |
| Konzernbilanz zum 30. Juni 2019 . | 25 |
| Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung . | 26 |
| Konzerngeldflussrechnung . | 27 |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank . | 28 |
| ERKLÄRUNGEN DER GESETZLICHEN VERTRETER DER BKS BANK. . | 46 |
| Unternehmenskalender 2019 . | 47 |
Dieser Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2019 enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des BKS Bank Konzerns beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum Stichtag 28. August 2019 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Mit diesem Zwischenbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der BKS Bank AG verbunden.
Die vorliegende deutsche Version ist die authentische und für alle rechtlichen Aspekte relevante Fassung. Zwischenberichte in englischer Sprache sind Übersetzungen.
Minimal abweichende Werte in Tabellen und Grafiken sind auf Rundungsdifferenzen zurückzuführen. Zur leichteren Lesbarkeit wurde die männliche Form gewählt. Frauen und Männer werden in den Texten gleichermaßen angesprochen.
| ERFOLGSZAHLEN in Mio. EUR | 01. Halbjahr 2018 | 01. Halbjahr 2019 | ± in % | |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 65,7 | 70,5 | 7,2 | |
| Risikovorsorgen | 9,1 | 13,2 | 45,4 | |
| Provisionsüberschuss | 27,4 | 29,2 | 6,8 | |
| Verwaltungsaufwand | -58,0 | -61,4 | 5,9 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 36,6 | 46,6 | 27,3 | |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 32,6 | 42,1 | 29,1 | |
| BILANZZAHLEN in Mio. EUR |
31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % | |
| Bilanzsumme | 8.434,9 | 8.700,4 | 3,1 | |
| Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen | 5.918,0 | 6.058,6 | 2,4 | |
| Primäreinlagen | 6.218,2 | 6.542,1 | 5,2 | |
| – hiervon Spareinlagen | 1.429,4 | 1.432,1 | 0,2 | |
| – hiervon verbriefte Verbindlichkeiten | ||||
| inkl. Nachrangkapital | 750,7 | 775,0 | 3,2 | |
| Eigenkapital | 1.210,7 | 1.255,3 | 3,7 | |
| Betreute Kundengelder | 14.518,4 | 18.656,1 | 28,5 | |
| – hiervon Depotvolumen | 8.300,2 | 12.114,0 | 45,9 | |
| EIGENMITTEL NACH CRR in Mio. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % (Pkt.) | |
| Total risk exposure amount | 5.283,1 | 5.360,8 | 1,5 | |
| Eigenmittel | 779,2 | 811,9 | 4,2 | |
| – hiervon hartes Kernkapital (CET1) | 593,7 | 610,1 | 2,8 | |
| – hiervon Kernkapital (CET1 und AT1) | 645,2 | 670,8 | 4,0 | |
| Kernkapitalquote (in %) | 12,2 | 12,5 | 0,3 | |
| Gesamtkapitalquote (in %) | 14,8 | 15,1 | 0,3 | |
| UNTERNEHMENSKENNZAHLEN | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % | |
| Return on Equity nach Steuern | 6,8 | 6,3 | -0,5 | |
| Return on Assets nach Steuern | 1,0 | 0,9 | -0,1 | |
| Cost-Income-Ratio (Aufwand/Ertrag-Koeffizient) | 50,3 | 52,3 | 2,0 | |
| Risk-Earnings-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) | 10,5 | 14,5 | 4,0 | |
| Non-performing Loan-Quote (NPL-Quote)1) | 3,3 | 2,7 | -0,6 | |
| Net Stable Funding Ratio (NSFR) | 110,2 | 107,8 | -2,4 | |
| Liquidity Coverage Ratio (LCR) | 137,7 | 135,6 | -2,1 | |
| Leverage Ratio | 8,0 | 7,6 | -0,4 | |
| RESSOURCEN | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ||
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | 932 | 961 | ||
| Anzahl der Geschäftsstellen | 63 | 63 | ||
| DIE BKS BANK-AKTIE | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ||
| Anzahl Stamm-Stückaktien (ISIN AT0000624705) | 41.142.900 | 41.142.900 | ||
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien (ISIN AT0000624739) | 1.800.000 | 1.800.000 | ||
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in EUR | 19,8/18,2 | 17,2/17,0 | ||
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in EUR | 16,5/16,9 | 16,1/14,0 | ||
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in EUR | 16,8/17,0 | 16,4/14,0 | ||
| Marktkapitalisierung in Mio. EUR | 721,8 | 699,9 |
1) Die Berechnung der NPL-Quote wurde per 30. Juni 2019 auf die Berechnungsmethode des Risk Dashboards der European Banking Authority (EBA) umgestellt. Der Wert zum 31. Dezember 2018 wurde angepasst.

Als erste Universalbank gewann die BKS Bank den Staatspreis für Unternehmensqualität.

Die Österreichische Gesellschaft für Verbraucherstudien und das Magazin trend zeichneten die BKS Bank mit dem ÖGVS-Service-Award aus. Bewertet wurden 216 Unternehmen.

Durch die erfolgreich abgeschlossene Übernahme von rund 25.000 Kunden der ALTA Invest, investicijske storitve, d.d., wurde die BKS Bank zum größten Wertpapierdienstleister in Slowenien.

Im ersten Halbjahr 2019 stieg der Periodenüberschuss nach Steuern um 29,1 % auf 42,1 Mio. EUR.

Breitenfeld Edelstahl, die Weizer Schafbauern, Saubermacher und dahir GmbH freuten sich über den TRIGOS Steiermark. Der Sonderpreis "CSR-Newcomer" ging an die art & event Theaterservice Graz und an Cooltours.
Bereits zum vierten Mal in Folge wurde die BKS Bank-Stammaktie in den Nachhaltigkeitsindex VÖNIX der Wiener Börse aufgenommen.

Foto: Hannes Kainz Die BKS Bank wurde erneut mit dem "Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung" geehrt und darf dieses nun bis 2021 tragen.

ich freue mich, mit Ihnen auf ein ereignisreiches erstes Halbjahr 2019 zurückblicken zu können, das ein besonderes Highlight unserer Unternehmensgeschichte mit sich brachte: Die BKS Bank wurde im Juni als erste Universalbank mit dem Staatspreis Unternehmensqualität 2019 ausgezeichnet. Die Jury begründete die Verleihung mit den Worten: "Die Führungskräfte der BKS Bank inklusive Vorstand befassen sich intensiv, systematisch und persönlich mit allen Interessengruppen. Die im Leitbild und der Strategie festgelegten Ziele, Vorgehensweisen und Haltungen werden von Führungskräften und Mitarbeitern engagiert gelebt. Hervorzuheben ist auch die mehrfach ausgezeichnete Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens." Wir sind auf diese Auszeichnung sehr stolz, da sie eine öffentliche Anerkennung für unsere jahrelangen Bemühungen um exzellente Arbeit in allen Unternehmensbereichen ist.
Darüber hinaus freuen wir uns, dass die BKS Bank-Stammaktie erneut im Nachhaltigkeitsindex VÖNIX der Wiener Börse gelistet wird. Damit zählen wir zu den nachhaltigsten börsennotierten Unternehmen in Österreich.
Um unsere Position als Branchenleaderin in Sachen Nachhaltigkeit halten zu können, arbeiten wir bereits intensiv an den neuen Anforderungen, die aus dem EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums abgeleitet werden können. Zu den wichtigsten Zielen des EU-Aktionsplans zählen unter anderem mehr Transparenz bei ökologischer Nachhaltigkeit und die Forcierung der Finanzierung von Investitionen, die aktiv dem Klimawandel entgegenwirken.
Ebenfalls im Fokus stehen nachhaltige Veranlagungsprodukte wie Green Bonds. Hier leistet die BKS Bank nach wie vor Pionierarbeit an der Wiener Börse. Vor kurzem haben wir unseren dritten Green Bond mit einem Emissionsvolumen von 5 Mio. EUR zur Zeichnung aufgelegt.
Lassen Sie mich nun einen kurzen Blick auf die ökonomische Entwicklung unseres Hauses werfen, die auch im ersten Halbjahr 2019 wieder sehr erfolgreich verlief. Wir konnten die Bilanzsumme weiter steigern, und zwar auf 8,7 Mrd. EUR. Der Periodenüberschuss in Höhe von 42,1 Mio. EUR lag um erfreuliche 29,1 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Diese gute Entwicklung zeigt, dass wir mit exzellenter Beratungsleistung und einem modernen digitalen Angebot die Bedürfnisse unserer Kunden sehr gut abdecken. In Kürze werden wir mit dem Launch des digitalen Wohnkredites einen weiteren wichtigen Schritt in unserer Digitalisierungsstrategie setzen. Machen Sie sich dann auf www.bks.at gleich selbst ein Bild über diese nutzerfreundliche Plattform, auf der Kunde und Betreuer gemeinsam tätig sind. Im Firmenkundengeschäft ist mit dem Modul "Digitales Garantiegeschäft" ein weiterer Meilenstein in der Digitalisierungsstrategie umgesetzt worden.
In der letzten Hauptversammlung wurden alle von Vorstand und Aufsichtsrat vorgelegten Beschlussvorschläge einstimmig bzw. mit großer Mehrheit genehmigt. Gegen einige Beschlüsse der Hauptversammlung haben UniCredit Bank Austria und CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Anfechtungsklage eingebracht. Darüber hinaus wurde von UniCredit Bank Austria und CABO ein gerichtlicher Antrag auf Sonderprüfung der im Jahr 2018 durchgeführten Kapitalerhöhung gestellt.
Ich möchte noch einmal darauf verweisen, dass alle geäußerten Vorwürfe haltlos sind. Dies wird durch zahlreiche Gutachten bestätigt. Die Vorgehensweise der beiden Aktionärinnen ist für uns ebenso unverständlich wie offenbar für die meisten von Ihnen. Der Zuspruch, den wir von vielen von Ihnen persönlich, durch Briefe, E-Mails und natürlich auch durch Ihr Abstimmungsverhalten in der Hauptversammlung erhalten haben, ist für uns in diesen Zeiten ein wichtiger Ansporn, für den ich mich herzlich bedanke. Die Unabhängigkeit der BKS Bank war und bleibt ein Garant für unsere erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Österreich und auf unseren Kernmärkten.
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorstandsvorsitzende
–8–
Wirtschaftliches Umfeld –10– Vermögens- und Finanzlage –11– Ergebnisentwicklung –13– Segmentbericht –15– Konsolidierte Eigenmittel –17– Risikomanagement –18– Vorschau auf das Gesamtjahr –19–
Das Wachstum in der Eurozone hat im zweiten Quartal an Fahrt verloren. Nach 0,4 % im ersten Quartal ist die Wirtschaft im Euroraum im zweiten Quartal laut dem Statistikamt Eurostat nur mehr um 0,2 % gewachsen. Vor allem Volkswirtschaften wie Deutschland oder Österreich leiden an den Problemen im globalen Handel. In Frankreich hat sich die Stimmung nach den tiefen Verwerfungen im Winter 2018 durch die Gelbwesten-Proteste wieder gefangen. Die Verlangsamung der Konjunktur wirkt sich noch nicht auf den europäischen Arbeitsmarkt aus. Im Juni 2019 erreichte die Arbeitslosenrate in der Eurozone mit 7,5 % das niedrigste Niveau seit Juni 2008.
In den USA ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal nach vorläufigen Angaben um 2,1 % – auf das Gesamtjahr gerechnet – gestiegen. Sowohl der private als auch der staatliche Konsum entwickelten sich positiv, nur die Investitionsdynamik der Unternehmen blieb unterdurchschnittlich. Eine Prognose für die nahe Zukunft fällt schwer, da noch nicht abschätzbar ist, inwieweit die im Handelsstreit mit China beschlossenen Maßnahmen die US-Wirtschaft beeinflussen werden.
Aggressive Zinserhöhungen der Notenbanken waren in der Vergangenheit oftmals dafür verantwortlich, dass ein Aufschwung sein Ende fand. Dieser Reflex der Notenbanker, auf stabilitätsgefährdend hohe Inflationsraten zu reagieren, spielt derzeit aber keine Rolle, da die Entwicklung der Inflationsraten in den Industrieländern moderat verläuft. Somit verspüren weder die europäische noch die US-amerikanische Notenbank den Druck, die Geldpolitik unnötig zu straffen.
Die US-Notenbank hat Ende Juli die Leitzinsen nach zehn Jahren erstmals um 0,25 %-Punkte auf die Spanne 2,0 bis 2,25 % gesenkt. Volkswirte erwarten auch seitens der europäischen Zentralbank eine geldpolitische Lockerung im laufenden Jahr. Vermutet wird eine Senkung des Einlagensatzes oder die Änderung des geldpolitischen Ausblickes. Alles deutet im Moment darauf hin, dass die Niedrigzinsphase vorerst weiter bestehen bleibt.
Die zu Jahresbeginn eingesetzte Erholungsphase der globalen Märkte hält – trotz einer kurzen Korrekturphase im Mai – noch weiter an. Die anhaltende Erholung der Kapitalmärkte lässt sich vor allem auf die vorsichtigere Zinspolitik der Notenbanken zurückführen.
Der Blick auf die Entwicklung der wichtigsten Aktienindices zeigt eine starke Performance im zweiten Quartal: Globale Aktien in Euro legten um rund 1,9 % zu, während sich deutsche Aktien sogar um rund 7,6 % verteuerten. Österreichische Aktien blieben hingegen unverändert. US-Aktien (S&P 500) stiegen in Euro um rund 3,0 %. Auch die Anleihenmärkte konnten sich weiter erholen. Die Renditen von Euro-Staatsanleihen mit Top-Bonität verringerten sich und erreichten neue Tiefststände. Dies führte zu steigenden Anleihenkursen.
Die Bilanzsumme des BKS Bank Konzerns erreichte zum 30. Juni 2019 8,7 Mrd. EUR und lag damit deutlich über dem Niveau zum Jahresende 2018. Sowohl bei den Kundenforderungen als auch bei den Primäreinlagen verzeichneten wir erfreuliche Zuwächse.
Die Nachfrage nach Krediten war zu Jahresbeginn zurückhaltend, hat aber im zweiten Quartal deutlich an Dynamik zugenommen. Sowohl in Österreich als auch auf unseren Auslandsmärkten verzeichneten wir bei Privat- und Unternehmensfinanzierungen erfreuliche Zuwächse. Insgesamt beliefen sich die Ausleihungen vor Risikovorsorgen zum 30. Juni 2019 auf 6,2 Mrd. EUR. Das ergab im Vergleich zum Jahresende 2018 ein Kreditwachstum in Höhe von 2,2 % in beiden Kundensegmenten. In der Position Kundenforderungen sind die Kreditvolumina der Konzernmutter BKS Bank AG und die Forderungen der in- und ausländischen Leasinggesellschaften enthalten.
Der Stand der Kreditrisikovorsorgen reduzierte sich von 107,9 Mio. EUR auf 101,3 Mio. EUR. Der Rückgang resultierte aus dem konsequenten Abbau von Risikofällen, was sich ebenfalls in einer verbesserten Quote der Non-performing Loans (NPL-Quote) niederschlägt. Diese verringerte sich gegenüber dem Jahresultimo 2018 auf 2,7 %1).
Das Volumen der Schweizer-Franken-Kredite ging auch in den ersten sechs Monaten weiter zurück. Nach 132,7 Mio. EUR zum Jahresende betrug dieses zur Jahresmitte nur mehr 123,1 Mio. EUR, das sind 2,3 % der gesamten Kundenforderungen.
Die Geschäfte unserer in- und ausländischen Leasinggesellschaften verliefen im bisherigen Geschäftsjahr sehr positiv. Das Leasingvolumen der BKS-Leasing GmbH erhöhte sich zum 30. Juni 2019 auf 216,9 Mio. EUR, ein Zuwachs von 3,6 % gegenüber dem Jahresende 2018. Die slowenische Leasinggesellschaft verzeichnete auch im ersten Halbjahr wieder deutliche Zugewinne (+12,5 %) und erzielte ein Leasingvolumen von 153,8 Mio. EUR. Auch mit der Geschäftsentwicklung der kroatischen Leasingtochter sind wir sehr zufrieden. Im Vergleich zum Jahresende 2018 konnte das Leasinggeschäft um ein Fünftel auf 60,0 Mio. EUR zulegen. In der Slowakei betrug das Leasingvolumen 47,4 Mio. EUR, eine Zunahme um 10,5 %.
Der Bestand an Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren ging durch Tilgungen um 3,4 % auf 873,3 Mio. EUR zurück. In dieser Position halten wir erstklassige liquide Aktiva, sogenannte High Quality Liquid Assets, als Liquiditätsreserve zur Erfüllung der regulatorischen Liquiditätsbestimmungen.
1) Die Berechnung der NPL-Quote wurde per 30. Juni 2019 auf die Berechnungsmethode des Risk Dashboards der European Banking Authority (EBA) umgestellt. Der Wert zum 31. Dezember 2018 wurde angepasst.
Die Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen nahmen im ersten Halbjahr auf 613,9 Mio. EUR (+2,4 %) zu. Die Zuführungen der anteiligen Periodenergebnisse der Schwesterbanken Oberbank AG und Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft sind in dieser Position abgebildet.
Mit Beginn des Geschäftsjahres 2019 wurde der neue Leasingstandard IFRS 16 erstmalig angewendet. Gemäß den Anforderungen des neuen Standards hat die BKS Bank anstelle des Mietaufwandes die Nutzungsrechte als Vermögenswerte sowie die dazugehörigen Zahlungsverpflichtungen als Leasingverbindlichkeiten jeweils mit ihren Barwerten in der Bilanz auszuweisen. Die aktivierten Nutzungsrechte werden unter den Sachanlagen erfasst und über die Laufzeit abgeschrieben. Mit einem Buchwert von 24,5 Mio. EUR erhöhte sich diese Position um 48,3 %.
Die Primäreinlagen eilen von einem Rekordwert zum anderen. So wurde zur Jahresmitte der vorjährige Rekordwert bei den Primäreinlagen erneut um 5,2 % übertroffen und insgesamt 6,5 Mrd. EUR an Kundeneinlagen generiert. Der neue Höchststand zeugt primär vom hohen Vertrauen, das unsere in- und ausländischen Kunden der BKS Bank entgegenbringen, aber auch von der Überliquidität, die sich wegen der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) im Markt befindet.
Die dominierende Position innerhalb der Primäreinlagen sind seit längerer Zeit die Sichteinlagen, die um 11,7 % auf 3,5 Mrd. EUR kräftig gewachsen sind. Besonders erfreulich ist, dass wir am slowenischen Markt über einen ausgezeichneten Ruf als verlässlicher und stabiler Bankpartner verfügen. Rund 1,1 Mrd. EUR der gesamten Sicht- und Termineinlagen stammen von slowenischen Privat- und Firmenkunden.
Das Volumen auf klassischen Sparbüchern entwickelt sich seit vielen Jahren rückläufig. Diesem Trend konnten auch wir uns nicht entziehen, wenngleich wir im ersten Halbjahr einen im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Stand an Spareinlagen in Höhe von 1,4 Mrd. EUR verzeichneten und damit vorerst den Abwärtstrend gestoppt haben. Anders stellt sich die Entwicklung beim täglich fälligen Mein Geld-Konto dar. Immer mehr Privatkunden wollen bequem, flexibel und auch online über ihr Gespartes verfügen. Dementsprechend hat sich das Volumen auf dem Mein Geld-Konto von 326,8 Mio. EUR auf 369,4 Mio. EUR erhöht, ein Anstieg von rund 13,0 % im Vergleich zum Jahresende 2018.
Das Emissionsgeschäft verlief im ersten Halbjahr zufriedenstellend. Die eigenen Emissionen inkl. Nachrangkapital verzeichneten einen Anstieg um 3,2 % auf 775,0 Mio. EUR. Zur Stärkung unserer Kapitalausstattung haben wir gegen Jahresende 2018 eine AT 1-Anleihe zur Zeichnung aufgelegt. Im ersten Halbjahr 2019 haben wir davon weitere 11,2 Mio. EUR platzieren können.
In den sonstigen Passiva sind Leasingverbindlichkeiten aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRS 16-Standards in Höhe von 24,6 Mio. EUR ausgewiesen, daher der markante Anstieg zum Vorjahr.
Das Konzerneigenkapital wurde durch die Zuführung des Periodenergebnisses und die Ausgabe einer AT 1- Anleihe gestärkt und belief sich auf 1,3 Mrd. EUR. Das gezeichnete Kapital betrug unverändert 85,9 Mio. EUR.
Die BKS Bank setzte im ersten Halbjahr 2019 ihren Erfolgskurs fort und erwirtschaftete erneut ein exzellentes Ergebnis. Die markante Ergebnissteigerung ist vor allem auf die gute operative Geschäftsentwicklung zurückzuführen, aber auch auf die Performance der Kapitalmärkte.
Der Konzernperiodenüberschuss nach Steuern betrug zum 30. Juni 2019 erfreuliche 42,1 Mio. EUR, ein Zuwachs um 29,1 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018. Der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge erhöhte sich auf 70,5 Mio. EUR (+7,2 %). Die positive Entwicklung im Zinsgeschäft wurde durch höhere Kreditrisikovorsorgen (13,2 Mio. EUR) gedämpft. Höhere Risikokosten ergaben sich aus der Anwendung des Expected-Credit-Loss-Modells, welches unter anderem vorsieht, dass makroökonomische Einflussfaktoren im Berechnungsmodell abzubilden sind. Da sich die konjunkturelle Situation in unserem Marktgebiet weiter eintrübte, wurden entsprechende Parameteränderungen vorgenommen, die zu einem höheren Expected Credit Loss (ECL) führten. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge belief sich auf 57,3 Mio. EUR, ein Plus von 1,1 %.
Die Abhängigkeit vom zinstragenden Geschäft wollen wir durch den gezielten Ausbau des Dienstleistungsgeschäftes verringern. Auch im ersten Halbjahr haben wir konsequent an der Umsetzung dieser strategischen Ausrichtung gearbeitet und mit 29,2 Mio. EUR einen deutlich höheren Provisionsüberschuss (+6,8 %) erzielt. Insbesondere im dynamischen Geschäftsfeld Zahlungsverkehr haben wir mit unserem Know-how und unserer exzellenten Beratungsqualität erneut Spitzenleistungen erbracht. Das Ergebnis aus den Zahlungsverkehrsprovisionen ist erneut gewachsen, und zwar um 4,4 % auf 10,7 Mio. EUR.
Auch das Wertpapiergeschäft hat in den letzten sechs Monaten deutlich an Dynamik gewonnen. Die erfolgreiche Übernahme von rund 25.000 Kunden des slowenischen Wertpapierdienstleisters ALTA Invest, investicijske storitve, d.d. und die anhaltende Erholung der internationalen Finanzmärkte führten zu einem deutlich verbesserten Wertpapierergebnis in Höhe von 7,7 Mio. EUR, ein Anstieg um erfreuliche 21,8 %. Die Provisionen aus dem Kreditgeschäft entwickelten sich ebenfalls sehr positiv und beliefen sich auf 8,4 Mio. EUR, ein Plus von 1,5 %. Im ersten Halbjahr 2019 haben wir auch bei den Provisionen im Versicherungsgeschäft deutlich zulegen können. Gegenüber dem Vergleichswert 2018 verzeichneten wir einen Anstieg um 16,6 % auf 0,9 Mio. EUR.
Unsere Schwesterbanken, Oberbank und Bank für Tirol und Vorarlberg, verzeichneten ebenfalls eine gute Geschäftsentwicklung. Das Ergebnis der at Equity bilanzierten Unternehmen nahm um 9,3 % auf 20,6 Mio. EUR zu.
Dank der guten Performance der internationalen Börsen entwickelte sich das Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten sehr positiv und erreichte mit 3,7 Mio. EUR zum 30. Juni 2019 eine signifikante Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr (-4,6 Mio. EUR).
Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 5,9 % auf 61,4 Mio. EUR. Die größte Position im Verwaltungsaufwand nimmt der Personalaufwand ein, der um 6,0 % auf 40,5 Mio. EUR gestiegen ist. Der Anstieg ist zum einen auf die Anhebung der kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um durchschnittlich 3,1 % zurückzuführen und zum anderen erforderte die Übernahme von Wertpapierkunden in Slowenien auch eine Ausweitung der Personalressourcen. Die Anzahl der Beschäftigten – in Personaljahren gerechnet – erhöhte sich konzernweit auf 961 Personen. Ferner führte die Zinsentwicklung zu einem höheren Dotationsbedarf für die Jubiliäumsgeldrückstellung und für die Sterbequartale.
Die Abschreibungen legten aufgrund des neu eingeführten IFRS 16-Standards auf 4,9 Mio. EUR zu, da Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen nunmehr aktiviert und über die Restlaufzeit abgeschrieben werden. Auch der Ankauf von Wertpapierkunden in Slowenien erhöhte die Abschreibungen entsprechend.
Im sonstigen betrieblichen Ergebnis schlägt sich vor allem die Belastung aus regulatorischen Kosten nieder. Das Ergebnis der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen erreichte zum Juniultimo 2019 einen Wert von -3,5 Mio. EUR und lag damit leicht über dem Niveau des Vorjahres. Darin enthalten sind die Aufwendungen für den Abwicklungs- und Einlagensicherungsfonds in Höhe von 2,7 Mio. EUR bzw. 2,2 Mio. EUR sowie 0,6 Mio. EUR für die Stabilitätsabgabe.
Die wichtigsten Steuerungskennzahlen entwickelten sich im ersten Halbjahr 2019 wie folgt: Der Return on Equity (ROE) nach Steuern erreichte 6,3 %, der Return on Assets (ROA) nach Steuern wurde mit 0,9 % berechnet.
Die Cost-Income-Ratio mit 52,3 % liegt weiter deutlich besser als im Branchendurchschnitt. Einen Anstieg verzeichnete die Risk-Earnings-Ratio, die zum Ende des ersten Halbjahres 14,5 % betrug und die Effekte aus dem ECL-Modell widerspiegelt. Die Berechnung der Non-performing Loan-Quote (NPL-Quote) wurde per 30. Juni 2019 auf die Berechnungsmethode des Risk Dashboards der European Banking Authority (EBA) umgestellt. Die NPL-Quote nach EBA betrug 2,7 %.
Die Leverage Ratio belief sich zum Juniultimo auf 7,6 % und lag damit deutlich über der gesetzlich geforderten Quote von 3,0 %. Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) erreichte 135,6 % und erfüllt ebenfalls die aufsichtsrechtliche Vorgabe von 100 %.
Die BKS Bank verfügt über eine solide Eigenmittelausstattung. Sowohl die Kernkapitalquote in Höhe von 12,5 % als auch die Gesamtkapitalquote von 15,1 % wiesen zum 30. Juni 2019 gute Werte auf. Die gesetzlichen Mindestanforderungen übertrafen wir auch in diesem Bereich deutlich.
Der Segmentbericht gliedert sich in die drei Segmente Firmenkunden, Privatkunden und Financial Markets. Innerhalb des BKS Bank Konzerns ist das Firmenkundensegment das mit Abstand erfolgreichste Geschäftsfeld. Das Segment Financial Markets entwickelte sich trotz volatiler Marktbedingungen zu einem verlässlichen Ergebnisbringer, während das Privatkundengeschäft nach wie vor mit der Profitabilität ringt.
Die Geschäftsentwicklung im Firmenkundengeschäft verlief in den vergangenen sechs Monaten sehr erfolgreich. Sowohl im Zinsgeschäft (52,8 Mio. EUR; +5,7 %) als auch im Provisionsgeschäft (16,1 Mio. EUR; +7,6 %) sind wir kräftig gewachsen. Der Periodenüberschuss vor Steuern verringerte sich dennoch auf 30,8 Mio. EUR (-6,9 %), da wir den Kreditrisikovorsorgen durch die Änderung der makroökonomischen Faktoren mit 13,1 Mio. EUR deutlich mehr zugeführt haben als im Vorjahr (+54,5 %). Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich durch höhere Personalaufwendungen aufgrund leichter Änderungen in der Kostensegmentierung von 23,6 Mio. EUR auf 25,5 Mio. EUR.
Im ersten Halbjahr 2019 verzeichneten wir einen markanten Anstieg bei der Anzahl der Firmenkunden, ein Zuwachs von 6,7 %. Die erfolgreiche Übernahme der ALTA-Kunden fand auch hier ihren Niederschlag. Aber auch die exzellente Beratungsleistung und Handschlagqualität unserer in- und ausländischen Kundenbetreuer hat viele neue Kunden begeistern können. Konzernweit betreuten wir Ende Juni rund 22.800 Firmenkunden.
Die segmentspezifischen Steuerungskennzahlen entwickelten sich im ersten Halbjahr 2019 wie folgt: Der Return on Equity reduzierte sich auf 15,1 %. Die Cost-Income-Ratio blieb mit 36,8 % nahezu unverändert. Die Risk-Earnings-Ratio erhöhte sich durch die gestiegenen Risikokosten auf 24,7 % nach 16,9 % im Vorjahr.
Im Privatkundengeschäft haben wir im ersten Halbjahr 2019 einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie erreicht. Die Übernahme von rund 23.700 Privatkunden des slowenischen Wertpapierdienstleisters ALTA Invest, investicijske storitve, d.d. wurde Mitte März erfolgreich abgeschlossen. Die Anzahl der Privatkunden erhöhte sich konzernweit auf 167.100, ein Zuwachs von 17,0 %.
Im Privatkundengeschäft kämpfen wir nach wie vor mit der Profitabilität. Das anhaltend niedrige Zinsniveau und die hohen Investitionen im Bereich Digitalisierung belasten die Ertragssituation. Im ersten Halbjahr 2019 haben wir ein leicht negatives Segmentergebnis in Höhe von -0,2 Mio. EUR erzielt. Das Zinsergebnis gab um 3,9 % auf 13,3 Mio. EUR nach. Besser lief es im Dienstleistungsgeschäft. Durch die Zukäufe in Slowenien haben wir im Wertpapiergeschäft deutliche Ertragszuwächse erzielt (+13,2 %).
Auch im Zahlungsverkehr konnten wir die Erträge um 9,6 % steigern. Insgesamt lukrierten wir einen Provisionsüberschuss in Höhe von 12,4 Mio. EUR, ein Plus von 4,6 %. Bei Privatfinanzierungen ist die Risikosituation insgesamt recht entspannt. Gegenüber dem Halbjahr 2018 haben wir die Kreditrisikovorsorgen zum 30. Juni 2019 auf 0,2 Mio. EUR halbiert. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich auf 26,7 Mio. EUR.
Die segmentspezifischen Kennzahlen veränderten sich zum 30. Juni 2019 wie folgt: Der Return on Equity betrug -0,6 %, die Cost-Income-Ratio 100,0 % und die Risk-Earnings-Ratio reduzierte sich von 3,0 % auf 1,7 %.
Im Segment Financial Markets sind die Ergebnisse aus dem Zinsstrukturmanagement, die Erträge aus dem Wertpapiereigenportfolio und die Beiträge der at Equity bilanzierten Gesellschaften wesentliche Ergebnissäulen. Der Eigenhandel steht nicht im Fokus unserer Geschäftstätigkeit.
Im Segment Financial Markets erwirtschafteten wir zum 30. Juni 2019 einen Periodenüberschuss vor Steuern in Höhe von 22,7 Mio. EUR, was eine Verdoppelung des Vorjahresergebnisses bedeutet. Der markante Ergebnissprung resultierte aus dem stärkeren Zinsergebnis, das 23,3 Mio. EUR betrug und das von etwas höheren Beteiligungserträgen beeinflusst ist. In dem Segmentergebnis spiegelt sich darüber hinaus das deutlich verbesserte Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten mit 2,7 Mio. EUR wider. Und auch das höhere Ergebnis der at Equity bilanzierten Unternehmen (20,6 Mio. EUR; +9,3 %) steuerte zum Ergebniszuwachs bei.
Unsere Geschäftspartner im Bankenbereich weisen alle erstklassige Ratingstufen auf. Dementsprechend gering fallen auch die Dotierungen für die Risikovorsorge aus. Im ersten Halbjahr haben wir 0,1 Mio. EUR aufgelöst. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich von 3,6 Mio. EUR auf 4,1 Mio. EUR.
Die steuerungsrelevanten Kennzahlen entwickelten sich im Segment Financial Markets folgendermaßen: Der Return on Equity verbesserte sich von 3,5 % auf 6,3 % und die Cost-Income-Ratio reduzierte sich auf 16,9 %.
Die Ermittlungen der Eigenmittelquote und der Bemessungsgrundlage erfolgen nach den Eigenmittelvorgaben der Capital Requirements Regulation (CRR) und der Capital Requirements Directive (CRD). Für die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses für das Kreditrisiko, für das Marktrisiko und für das operationale Risiko kommt der Standardansatz zur Anwendung.
Die BKS Bank hat zum 30. Juni 2019 als Ergebnis des Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Mindestkapitalquote für das harte Kernkapital von 5,5 % und für die Eigenmittelquote gesamt von 9,7 % zu erfüllen. Die Kapitalquoten per Ende Juni 2019 lagen deutlich über diesen Anforderungen.
Der konsolidierte Zwischengewinn wurde gemäß Artikel 26 CRR einem Review durch den Abschlussprüfer unterzogen. Damit konnte das Periodenergebnis den Eigenmitteln zugerechnet werden.
Das harte Kernkapital erhöhte sich durch die Zurechnung des Konzernperiodenüberschusses auf 610,1 Mio. EUR. Gegenüber dem Vergleichswert 2018 nahm die harte Kernkapitalquote um 0,2 %-Punkte auf 11,4 % zu. Unter Einrechnung des Ergänzungskapitals in Höhe von 141,1 Mio. EUR betrugen die gesamten Eigenmittel 811,9 Mio. EUR, ein Zuwachs um 4,2 %. Die Gesamtkapitalquote verbesserte sich zum 30. Juni 2019 auf erfreuliche 15,1 %.
| in Mio. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 |
|---|---|---|
| Grundkapital | 83,7 | 83,4 |
| Rücklagen abzüglich immaterielle Vermögensgegenstände | 1.061,8 | 1.094,3 |
| Abzugsposten | -551,8 | -567,6 |
| Hartes Kernkapital (CET1) | 593,7 | 610,1 |
| Harte Kernkapitalquote | 11,2 % | 11,4 % |
| Hybridkapital | 8,0 | 6,0 |
| AT1-Anleihe | 43,5 | 54,7 |
| Zusätzliches Kernkapital | 51,5 | 60,7 |
| Kernkapital (CET1 + AT1) | 645,2 | 670,8 |
| Kernkapitalquote | 12,2 % | 12,5 % |
| Ergänzungskapital | 134,0 | 141,1 |
| Eigenmittel insgesamt | 779,2 | 811,9 |
| Gesamtkapitalquote | 14,8 % | 15,1 % |
| Total risk exposure amount | 5.283,1 | 5.360,8 |
Die MREL-Quote steht für Minimum Requirement for Own Funds and Eligible Liabilities. Sie wurde als zusätzliche Größe zu den Eigenmittelanforderungen im zweiten Quartal neu eingeführt und wird künftig ein fester Bestandteil des regulatorischen Rahmenwerkes sein.
KONZERNLAGEBERICHT
Die MREL-Quote soll sicherstellen, dass Banken bei Bedarf geordnet abgewickelt werden können. Die Mindestanforderung an die MREL-Quote setzt sich aus dem Verlustabsorptionsbetrag (LAA) und dem Rekapitalisierungsbetrag (RCA) zusammen und wird um den Aufschlag zur Aufrechterhaltung des Marktvertrauens (MCC) ergänzt.
Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat der BKS Bank einen Mindestbetrag an Eigenmitteln und berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten in Höhe von 15,69 % der Gesamtverbindlichkeiten und Eigenmittel (Total Liabilities and Own Funds, TLOF) auf konsolidierter Ebene vorgeschrieben. Die MREL-Quote wird von der BKS Bank zum Stichtag 30. Juni 2019 erfüllt, sodass keine Übergangsregelung zur Anwendung kommt.
Quantitative Angaben zum Risikomanagement werden in den Notes ab Seite 38 dargestellt und basieren auf dem internen Berichtswesen zur Gesamtbankrisikosteuerung.
KONZERNLAGEBERICHT
Der immer noch nicht gelöste Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die Probleme der europäischen Autoindustrie werfen ihre Schatten voraus. Auch die Wahrscheinlichkeit eines ungeregelten Brexits ist gestiegen. Es ist daher wenig überraschend, dass sich die Stimmungsindikatoren und die globalen Wachstumserwartungen weiter eintrüben.
Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Kommission ihre Prognosen neuerlich gesenkt. Für die Euro-Zone wird nunmehr ein Wirtschaftswachstum von 1,2 % für das Gesamtjahr 2019 erwartet. In Deutschland, das aufgrund seiner hohen Exportquote vom Welthandel besonders abhängig ist, rechnen viele Analysten bereits mit einer Rezession. Auch die österreichische Volkswirtschaft befindet sich in einer Phase mäßigen Wachstums. Die hohe Dynamik der Vorjahre hat sich abgeschwächt. Das Wachstum wird – ähnlich wie in Deutschland – vor allem vom Außenhandel gebremst. Unterstützend wirkt weiterhin die gute Binnenwirtschaft. Das prognostizierte BIP für 2019 liegt demnach bei 1,5 %. Besser läuft die Wirtschaft in südost- bzw. mittelosteuropäischen Ländern wie beispielsweise in unseren Auslandsmärkten. In der Slowakei, Slowenien und Kroatien rechnet man mit BIP-Zuwachsraten in Höhe von 3,5 %, 3,2 % bzw. 2,5 %.
Angetrieben von der Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik entwickelt sich der Aktienmarkt weiter positiv. Kurzfristig ist aber immer wieder mit stürmischen und damit schwankungsintensiven Phasen zu rechnen. Unattraktiv bleibt hingegen das Umfeld für Anleihen-Investoren. Die Renditen von Staatsanleihen sind weiter gefallen. Ähnlich sieht es im Segment der Unternehmensanleihen aus. Dort befinden sich die Renditen nunmehr in der Nähe eines 2-Jahres-Tiefststandes.
Für das zweite Halbjahr 2019 erwarten wir – trotz herausforderndem Marktumfeld – weiterhin eine solide Geschäftsentwicklung. Im Finanzierungsgeschäft rechnen wir aufgrund der Konjunkturabkühlung aber mit einer gedämpfteren Kreditnachfrage. Dafür sehen wir im Wertpapiergeschäft, insbesondere durch die gestärkte Marktposition in Slowenien, höhere Ertragschancen. Auch im Geschäftsfeld Zahlungsverkehr gehen wir davon aus, dass wir unser prognostiziertes Wachstumsziel erreichen werden.
Um unsere strategischen Ziele zu erreichen, haben wir eine Reihe von Projekten am Laufen, von denen wir einige im zweiten Halbjahr erfolgreich zum Abschluss bringen werden. Vor allem in der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie geht es in den kommenden Wochen Schlag auf Schlag.
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, haben wir für unsere Firmenkunden kürzlich ein neues Modul für das Garantiegeschäft gelauncht. Für Privatkunden werden wir demnächst einen digitalen Wohnkredit bieten, der das Kundenerlebnis im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit und digitale Beratung auf eine neue Stufe hebt. Auch die Eröffnung von Gehaltskonten wird in wenigen Wochen direkt über die Website möglich sein. Die Weiterentwicklung der BKS App geht ebenfalls zügig voran. Seit Mitte August können unsere Kunden den Kreditrahmen am Konto individuell und selbständig ändern – vorausgesetzt, die Bonitätskriterien sind erfüllt. Die neue BKS Security App löst das bisherige Autorisierungsverfahren im Online Banking ab. Viele Kunden sind bereits von der hohen Sicherheit und dem Komfort der neuen Security App begeistert. Über den Sommer werden wir die Umstellung abschließen.
Parallel zum Ausbau der digitalen Produkte und Services arbeiten wir auch intensiv daran, unsere Marktpräsenz in unseren Wachstumsmärkten zu erhöhen. In Kroatien planen wir die Eröffnung einer weiteren Filiale, während wir in Slowenien ein neues Kundenservice-Center einführen. Beide Vorhaben dienen unserem Anspruch, nahe am Kunden zu sein, um exzellente Beratung auf allen Kanälen zu leisten.
Der positive Geschäftsverlauf in den vergangenen sechs Monaten und das gute Vorankommen in der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie stimmen uns zuversichtlich, dass wir unsere auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik im Geschäftsjahr 2019 fortschreiben können.
Klagenfurt am Wörthersee, 28. August 2019
Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mitglied des Vorstandes
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorsitzende des Vorstandes
Mag. Alexander Novak Mitglied des Vorstandes
KONZERNLAGEBERICHT
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2019 –22– Konzernbilanz zum 30. Juni 2019 –25– Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung –26– Konzerngeldflussrechnung –27– Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss der BKS Bank –28– Erklärungen der gesetzlichen Vertreter –46–
| in Tsd. EUR | Anhang / Notes | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge aus der Anwendung der Effektivzinsmethode | 70.149 | 70.232 | 0,1 | |
| Sonstige Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge | 11.452 | 15.185 | 32,6 | |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen | -15.888 | -14.955 | -5,9 | |
| Zinsüberschuss | (1) | 65.713 | 70.463 | 7,2 |
| Risikovorsorge | (2) | -9.075 | -13.191 | 45,4 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 56.638 | 57.271 | 1,1 | |
| Provisionserträge | 29.505 | 31.475 | 6,7 | |
| Provisionsaufwendungen | -2.155 | -2.260 | 4,9 | |
| Provisionsüberschuss | (3) | 27.351 | 29.215 | 6,8 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | (4) | 18.817 | 20.573 | 9,3 |
| Handelsergebnis | (5) | -205 | 715 | >100 |
| Verwaltungsaufwand | (6) | -57.960 | -61.404 | 5,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (7) | 3.115 | 3.321 | 6,6 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (7) | -6.579 | -6.827 | 3,8 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten | 3.747 | >100 | ||
| – Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten | (8) | -3.112 | -1.306 | 58,0 |
| – Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend) |
(9) | -1.259 | 4.147 | >100 |
| – Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten FV |
(10) | -94 | 818 | >100 |
| – Sonstiges Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten (11) | -107 | 88 | >100 | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 36.604 | 46.610 | 27,3 | |
| Steuern vom Einkommen | (12) | -3.980 | -4.496 | 13,0 |
| Periodenüberschuss | 32.624 | 42.114 | 29,1 | |
| Nicht beherrschende Anteile | -2 | -3 | 23,7 | |
| Periodenüberschuss nach nicht beherrschenden Anteilen | 32.622 | 42.112 | 29,1 | |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Periodenüberschuss | 32.624 | 42.114 | 29,1 |
| Sonstiges Ergebnis | -405 | 2.842 | >100 |
| Posten ohne Reklassifizierung in den Periodenüberschuss | -1.709 | 660 | >100 |
| ± Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 | -4.209 | -2.315 | 45,0 |
| ± Latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne/Verluste gem. IAS 19 | 1.052 | 579 | -45,0 |
| ± Fair Value-Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten, die zum beizulegenden | |||
| Zeitwert bewertet werden | 6.621 | 2.147 | -67,6 |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen von Eigenkapitalinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
-1.550 | -536 | 65,4 |
| ± Fair Value-Änderungen, die auf das Ausfallrisiko finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen sind, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (designiert) |
-148 | 79 | >100 |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen, die auf das Ausfallrisiko finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen sind, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (designiert) |
37 | -20 | >-100 |
| ± Anteil der im sonstigen Ergebnis erfassten Erträge und Aufwendungen von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
-3.513 | 725 | >100 |
| Posten mit Reklassifizierung in den Periodenüberschuss | 1.304 | 2.182 | 67,4 |
| ± Währungsumrechnungsdifferenzen | 33 | 12 | -64,0 |
| ± Fair Value-Änderungen von Schuldinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden |
107 | 2.368 | >100 |
| ± Nettoveränderung des beizulegenden Zeitwertes | 107 | 2.368 | >100 |
| ± Umgliederungen in den Gewinn oder Verlust | - | - | - |
| ± Latente Steuern auf Fair Value-Änderungen von Schuldinstrumenten, | |||
| die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden | -27 | -589 | >-100 |
| ± Anteil der im sonstigen Ergebnis erfassten Erträge und Aufwendungen von | |||
| assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 1.191 | 392 | -67,1 |
| Gesamtergebnis | 32.219 | 44.956 | 39,5 |
| Nicht beherrschende Anteile | -2 | -3 | 23,7 |
| Gesamtergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen | 32.217 | 44.954 | 39,5 |
| 30.06.2018 | 30.06.2019 | |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf (Stamm- und Vorzugsaktien) | 40.842.197 | 42.074.277 |
| Ergebnis je Stamm- und Vorzugsaktien in EUR (periodisiert) | 0,80 | 0,99 |
| Ergebnis je Stamm- und Vorzugsaktien in EUR (annualisiert) | 1,60 | 1,97 |
In der Kennziffer "Ergebnis je Aktie" wird der Konzernperiodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stückaktien gegenübergestellt. Im Berichtszeitraum sind Gewinn je Aktie und verwässerter Gewinn je Aktie gleich hoch, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt auf die Aktien in Umlauf waren.
| in Tsd. EUR | Q2/2018 | Q3/2018 | Q4/2018 | Q1/2019 | Q2/2019 |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge | 42.560 | 38.606 | 39.940 | 43.383 | 42.034 |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen | -7.422 | -7.599 | -6.968 | -7.554 | -7.401 |
| Zinsüberschuss | 35.137 | 31.007 | 32.973 | 35.829 | 34.634 |
| Risikovorsorge | -6.208 | -5.098 | -4.119 | -8.194 | -4.997 |
| Zinsüberschuss nach Risikovorsorge | 28.929 | 25.909 | 28.853 | 27.635 | 29.636 |
| Provisionserträge | 15.999 | 13.906 | 16.494 | 15.225 | 16.250 |
| Provisionsaufwendungen | -1.113 | -1.130 | -1.155 | -1.029 | -1.230 |
| Provisionsüberschuss | 14.886 | 12.776 | 15.339 | 14.196 | 15.020 |
| Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | 11.329 | 12.826 | 13.205 | 8.773 | 11.800 |
| Handelsergebnis | -192 | 913 | -429 | 229 | 486 |
| Verwaltungsaufwand | -30.353 | -27.044 | -29.573 | -29.324 | -32.080 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.844 | 1.126 | 2.226 | 1.471 | 1.850 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.504 | -1.383 | -1.030 | -6.108 | -720 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/ | |||||
| Verbindlichkeiten | -3.641 | 1.725 | -5.004 | 2.985 | 761 |
| – Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten | -2.909 | 315 | -44 | -206 | -1.100 |
| – Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten | |||||
| sind (verpflichtend) | 561 | 826 | -4.693 | 3.238 | 909 |
| – Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten | |||||
| Anschaffungskosten bewerteten FV | 49 | 501 | -228 | -38 | 856 |
| – Sonstiges Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/ | |||||
| Verbindlichkeiten | -1.341 | 82 | -39 | -9 | 97 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 21.299 | 26.849 | 23.588 | 19.857 | 26.753 |
| Steuern vom Einkommen | -2.091 | -3.663 | -1.979 | -2.544 | -1.951 |
| Periodenüberschuss | 19.209 | 23.186 | 21.609 | 17.312 | 24.802 |
| Nicht beherrschende Anteile | -1 | -1 | - | -2 | -1 |
| Periodenüberschuss nach nicht beherrschenden Anteilen | 19.208 | 23.185 | 21.609 | 17.311 | 24.801 |
| Anhang / Notes |
31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| (13) | 571.963 | 697.967 | 22,0 |
| (14) | 177.248 | 154.898 | -12,6 |
| (15) | -322 | -205 | -36,3 |
| (16) | 6.025.858 | 6.159.925 | 2,2 |
| (17) | -107.879 | -101.354 | -6,0 |
| (18) | 8.045 | 8.910 | 10,7 |
| (19) | 904.421 | 873.276 | -3,4 |
| (20) | -258 | -294 | 13,8 |
| (21) | 135.609 | 137.742 | 1,6 |
| (22) | 599.668 | 613.875 | 2,4 |
| (23) | 3.859 | 10.649 | >100 |
| (24) | 53.336 | 79.115 | 48,3 |
| (25) | 34.530 | 35.482 | 2,8 |
| (26) | 6.363 | 6.410 | 0,7 |
| (27) | 22.497 | 23.959 | 6,5 |
| 8.434.938 | 8.700.354 | 3,1 | |
| in Tsd. EUR | Anhang / Notes |
31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (28) | 836.489 | 691.708 | -17,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (29) | 5.467.463 | 5.767.063 | 5,5 |
| – hiervon Spareinlagen | 1.429.395 | 1.432.142 | 0,2 | |
| – hiervon sonstige Verbindlichkeiten | 4.038.068 | 4.334.921 | 7,4 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (30) | 571.052 | 602.147 | 5,4 |
| – hiervon at Fair Value through Profit or Loss | 84.744 | 85.896 | 1,4 | |
| Handelspassiva | (31) | 8.362 | 9.937 | 18,8 |
| Rückstellungen | (32) | 134.485 | 140.145 | 4,2 |
| Sonstige Passiva | (33) | 26.699 | 61.197 | >100 |
| Nachrangkapital | (34) | 179.667 | 172.880 | -3,8 |
| Eigenkapital | 1.210.721 | 1.255.276 | 3,7 | |
| – Konzerneigenkapital | (35) | 1.210.696 | 1.255.249 | 3,7 |
| – Nicht beherrschende Anteile | 25 | 27 | 10,3 | |
| Summe der Passiva | 8.434.938 | 8.700.354 | 3,1 |
| zusätzliche | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs veränderung |
Bewertungs rücklage |
Gewinn rücklagen |
Perioden überschuss |
Eigenkapital instrumente1) |
Eigenkapital |
| Stand 01.01.2019 | 85.886 | 241.416 | -335 | 21.338 | 741.475 | 77.417 | 43.500 | 1.210.696 |
| Ausschüttung | -9.677 | -9.677 | ||||||
| Kuponzahlungen auf zusätz liche Eigenkapitalinstrumente |
-870 | -870 | ||||||
| Dotierung Gewinnrücklagen | 67.739 | -67.739 | - | |||||
| Periodenüberschuss | 42.112 | 42.112 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 178 | 4.978 | -2.314 | 2.842 | ||||
| Kapitalerhöhung | - | |||||||
| Veränderung aus at Equity Bilanzierung |
-577 | -577 | ||||||
| Veränderung eigener Aktien | -477 | -477 | ||||||
| Emission zusätzlicher Eigen kapitalinstrumente |
11.200 | 11.200 | ||||||
| Übrige Veränderungen | - | - | ||||||
| Stand 30.06.2019 | 85.886 | 241.416 | -157 | 26.315 804.977 | 42.112 | 54.700 | 1.255.249 | |
| Stand der Fair Value-OCI-Rücklage (ohne Rücklage von assoziierten | |
|---|---|
| Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden) | 16.554 |
| Stand der Steuerlatenz-Rücklage | -4.198 |
1) Sämtliche emittierten Additional Tier 1-Anleihen werden gemäß IAS 32 als Eigenkapital klassifiziert.
| zusätzliche | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Währungs veränderung |
Bewertungs rücklage |
Gewinn rücklagen |
Perioden überschuss |
Eigenkapital instrumente1) |
Eigenkapital |
| Stand 01.01.2018 | 79.279 | 193.032 | -168 | 31.956 | 638.184 | 68.035 | 36.200 | 1.046.518 |
| Auswirkung aus Erstan | ||||||||
| wendung IFRS 9 | -589 | 10.186 | 9.596 | |||||
| Stand 01.01.2018 nach | ||||||||
| Erstanwendung IFRS 9 | 79.279 | 193.032 | -168 | 31.367 | 648.370 | 68.035 | 36.200 | 1.056.114 |
| Ausschüttung | -8.935 | -8.935 | ||||||
| Kuponzahlungen auf zusätz | ||||||||
| liche Eigenkapitalinstrumente | -870 | -870 | ||||||
| Dotierung Gewinnrücklagen | 59.100 | -59.100 | - | |||||
| Periodenüberschuss | 32.622 | 32.622 | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 529 | 2.447 | -3.380 | -405 | ||||
| Kapitalerhöhung | 6.607 | 48.384 | 54.991 | |||||
| Veränderung aus at Equity | ||||||||
| Bilanzierung | 34.217 | 34.217 | ||||||
| Veränderung eigener Aktien | -1.060 | -1.060 | ||||||
| Emission zusätzlicher Eigen | ||||||||
| kapitalinstrumente | 1.700 | 1.700 | ||||||
| Übrige Veränderungen | -256 | -256 | ||||||
| Stand 30.06.2018 | 85.886 | 241.416 | 361 | 33.813 | 736.121 | 32.622 | 37.900 | 1.168.118 |
| Stand der Fair Value-OCI-Rücklage (ohne Rücklage von assoziierten | |
|---|---|
| Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden) | 28.274 |
| Stand der Steuerlatenz-Rücklage | -7.069 |
1) Sämtliche emittierten Additional Tier 1-Anleihen werden gemäß IAS 32 als Eigenkapital klassifiziert.
Durch die im Vorjahr durchgeführte Kapitalerhöhung wurde das Grundkapital auf 85.885.800,- EUR erhöht. Auf Basis des Ausgabepreises in Höhe von 16,70 EUR pro junger Aktie betrug der Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung 55,2 Mio. EUR. Die Transaktionskosten in Höhe von 0,2 Mio. EUR wurden vom Eigenkapital abgezogen.
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 476.589 | 571.963 |
| Periodenüberschuss nach Steuern vor nicht beherrschenden Anteilen | 32.624 | 42.114 |
| Im Periodenüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und | ||
| sonstige Anpassungen | -49.585 | -70.858 |
| Veränderungen des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus | ||
| operativer Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Posten | -111.532 | 100.282 |
| Cash Flow aus operativer Tätigkeit | -128.493 | 71.538 |
| Mittelzufluss durch Veräußerungen und Tilgungen | 34.631 | 53.199 |
| Mittelabfluss durch Investitionen | -91.255 | -29.026 |
| Dividenden von at Equity bilanzierten Unternehmen | 5.777 | 6.909 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -50.847 | 31.082 |
| Kapitalerhöhung | 54.991 | - |
| Sonstige Einzahlungen | 1.700 | 11.200 |
| Dividendenzahlungen | -8.935 | -9.677 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten und sonstige Finanzierungstätigkeit | 68.575 | 21.697 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 116.331 | 23.220 |
| Wechselkurseinflüsse auf den Finanzmittelbestand | 49 | 164 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Berichtsperiode | 413.629 | 697.967 |
Der Periodenabschluss des BKS Bank Konzerns zum 30. Juni 2019 wurde nach den Regeln der am Abschlussstichtag anzuwendenden IFRS-Standards des IASB (International Accounting Standards Board) in der von der EU übernommenen Fassung erstellt. Die entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden berücksichtigt.
Die im Geschäftsjahr 2018 angewandten Rechnungslegungsmethoden wurden mit Ausnahme des neuen Standards IFRS 16 "Leasingverhältnisse", dessen Anwendung ab 01.01.2019 verpflichtend war, auch im 01. Halbjahr 2019 beibehalten.
Der BKS Bank Konzern wendete IFRS 16 erstmalig am 01. Jänner 2019 an. IFRS 16 regelt den Ansatz, die Bewertung sowie Anhangsangaben von Leasinggeschäften bei Leasinggeber und Leasingnehmer. Aus der Einführung von IFRS 16 ergeben sich insbesondere für den Leasingnehmer umfangreiche Neuerungen. Für die Bilanzierung eines Leasingverhältnisses beim Leasinggeber bleiben die bisher in IAS 17 enthaltenen Regelungen bestehen und finden sich nunmehr in IFRS 16.
Die gemäß IAS 17 bestehende Unterscheidung zwischen Finance Lease und Operating Lease entfällt beim Leasingnehmer, es gibt mit IFRS 16 nur mehr das "Right-of-Use"-Modell. Dementsprechend hat der Leasingnehmer am Bereitstellungsdatum einen Vermögenswert mit dem gewährten Nutzungsrecht sowie die dazugehörige Leasingverbindlichkeit mit ihrem Barwert zu erfassen.
Als Erleichterung beinhaltet IFRS 16 jedoch das Wahlrecht, bei kurzfristigen Leasingverhältnissen (Laufzeit < 1 Jahr) sowie bei Leasingverhältnissen über Vermögenswerte von geringem Wert (< 5.000,- EUR) von dieser Ansatzpflicht abzusehen. Die BKS Bank nimmt beide Ansatzwahlrechte in Anspruch.
IFRS 16 beinhaltet des Weiteren mehrere Wahlrechte, die nur im Übergangszeitpunkt angewandt werden können. Hinsichtlich des von IFRS 16 gewährten Wahlrechts bezüglich der Definition von Leasingverhältnissen wurde im BKS Bank Konzern vom sogenannten Grandfathering für Altverträge Gebrauch gemacht. Dies bedeutet, dass die in der Vergangenheit vorgenommene Einschätzung für Altverträge nach IAS 17 im Übergangszeitpunkt beibehalten wurde. Im BKS Bank Konzern handelt es sich bei den aktivierten Nutzungsrechten überwiegend um Nutzungsrechte aus Mietverträgen für Immobilien. Für Mobilien ist die Anzahl der aktivierten Nutzungsrechte äußerst gering. Die Anwendung der neuen Leasingdefinition gemäß IFRS 16 erfolgt somit nur auf Neuverträge, die nach dem Erstanwendungszeitpunkt abgeschlossen werden.
Im Übergangszeitpunkt besteht für den Leasingnehmer auch ein Wahlrecht, welche Methode für den Übergang auf IFRS 16 gewählt wird. IFRS 16 unterscheidet zwischen der retrospektiven Methode und der modifizierten retrospektiven Methode. Während bei der ersten Methode eine volle rückwirkende Anwendung auf alle in Übereinstimmung mit IAS 8 dargestellten früheren Berichtsperioden gefordert ist, verlangt die zweite Methode eine rückwirkende Anwendung zum Erstanwendungszeitpunkt mit Erfassung der Umstellungseffekte im Eigenkapital-Eröffnungswert. Eine Anpassung der Vergleichswerte erfolgt somit nicht. Im BKS Bank Konzern kommt als Übergangsmethode die modifizierte retrospektive Methode zum Einsatz.
Im Zusammenhang mit dieser Methode besteht auch ein Wahlrecht hinsichtlich der Bewertung des anzusetzenden Nutzungsrechtes zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung. Entweder erfolgt der Ansatz zum Buchwert, d. h., so als ob IFRS 16 seit Beginn des Leasingverhältnisses angewandt worden wäre, abgezinst mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung oder der Ansatz erfolgt in Höhe der Leasingverbindlichkeit korrigiert um vorausbezahlte oder abgegrenzte Leasingraten. Die BKS Bank hat sich entschieden, zum Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 16 die Nutzungsrechte in gleicher Höhe zu den korrespondierenden Leasingverbindlichkeiten zu erfassen. Somit ergeben sich keine Umstellungseffekte im Eigenkapital zum Erstanwendungszeitpunkt.
Ferner gewährt IFRS 16 das Wahlrecht, einen einheitlichen Zinssatz für ähnliche Leasingportfolien zu verwenden, sowie die Möglichkeit, eine Klassifikation als kurzfristiger Leasingvertrag anhand der Restlaufzeit im Übergangszeitpunkt vorzunehmen. Von beiden Wahlrechten macht die BKS Bank Gebrauch. Die sonstigen von IFRS 16 gewährten Wahlrechte im Übergangszeitpunkt sind für den BKS Bank Konzern nicht von Bedeutung.
Der Ausweis der Nutzungsrechte erfolgt unter den Sachanlagen, die Leasingverbindlichkeiten werden unter den Sonstigen Passiva ausgewiesen.
Sämtliche sonstigen IFRIC-Interpretationen bzw. Improvements sowie Amendments von Standards, die mit 01. Jänner 2019 in Kraft getreten sind, haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den BKS Bank Konzern.
In den Konzernabschluss werden neben der BKS Bank AG 14 Unternehmen einbezogen: 11 Vollkonsolidierungen, zwei auf Basis der at Equity-Bilanzierung und ein Unternehmen gemäß Quotenkonsolidierung. Der Konsolidierungskreis blieb im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2018 unverändert.
| in Tsd. EUR | Nettozins ertrag |
Betriebs ertrag |
Mitarbeiter anzahl (in PJ) |
Periodenüberschuss vor Steuern |
|---|---|---|---|---|
| Auslandsfilialen | ||||
| Direktion Slowenien | 5.665 | 9.118 | 127,5 | 3.955 |
| Direktion Kroatien | 5.209 | 5.789 | 59,5 | 3.196 |
| Direktion Slowakei | 1.149 | 1.436 | 29,3 | 319 |
| Tochtergesellschaften | ||||
| BKS-leasing d.o.o., Ljubljana | 2.440 | 2.551 | 18,9 | 1.211 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb | 1.095 | 1.176 | 13,3 | 448 |
| BKS-Leasing s.r.o., Bratislava | 769 | 846 | 11,9 | -264 |
| in Tsd. EUR | Nettozins ertrag |
Betriebs ertrag |
Mitarbeiter anzahl (in PJ) |
Periodenüberschuss vor Steuern |
|---|---|---|---|---|
| Auslandsfilialen | ||||
| Direktion Slowenien | 5.500 | 7.111 | 106,5 | 1.035 |
| Direktion Kroatien | 4.158 | 5.061 | 56,5 | 3.266 |
| Direktion Slowakei | 807 | 889 | 26,3 | -411 |
| Tochtergesellschaften | ||||
| BKS-leasing d.o.o., Ljubljana | 1.804 | 2.034 | 19,9 | 1.392 |
| BKS-leasing Croatia d.o.o., Zagreb | 1.168 | 1.259 | 12,3 | 661 |
| BKS-Leasing s.r.o., Bratislava | 546 | 690 | 9,5 | 200 |
Zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen in Form von Zinskurven und Fremdwährungskursen wurden im notwendigen Ausmaß durchgeführt und der Abschluss auf Basis der am Abschlussstichtag vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt. Die in den Periodenabschluss einfließenden Annahmen und Schätzungen wurden auf Basis der am Abschlussstichtag 30. Juni 2019 vorliegenden Kenntnisse und Informationen erstellt.
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge aus der Anwendung der Effektivzinsmethode: | |||
| Kreditgeschäfte bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 55.908 | 58.941 | 5,4 |
| Festverzinsliche Wertpapiere bewertet zu | |||
| fortgeführten Anschaffungskosten | 7.482 | 6.769 | -9,5 |
| Festverzinsliche Wertpapiere FV OCI | 356 | 284 | -20,3 |
| Positive Zinsaufwendungen1) | 6.402 | 4.239 | -33,8 |
| Zinserträge aus der Anwendung der Effektivzinsmethode gesamt | 70.149 | 70.232 | 0,1 |
| Sonstige Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge: | |||
| Kreditgeschäfte bewertet zum Fair Value | 1.597 | 1.687 | 5,7 |
| Festverzinsliche Wertpapiere at Fair Value through Profit or Loss | 223 | 223 | - |
| Leasingforderungen | 4.651 | 5.400 | 16,1 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | 3.372 | 6.261 | 85,6 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.609 | 1.614 | 0,3 |
| Sonstige Zinserträge und sonstige ähnliche Erträge gesamt | 11.452 | 15.185 | 32,6 |
| Zinserträge gesamt | 81.601 | 85.417 | 4,7 |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen für: | |||
| Einlagen von Kreditinstituten und Kunden | 2.683 | 3.118 | 16,2 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 9.483 | 8.751 | -7,7 |
| Negative Zinserträge1) | 3.341 | 2.598 | -22,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 381 | 365 | -4,3 |
| Leasingverbindlichkeiten | n/a | 124 | - |
| Zinsaufwendungen und sonstige ähnliche Aufwendungen gesamt | 15.888 | 14.955 | -5,9 |
| Zinsüberschuss | 65.713 | 70.463 | 7,2 |
1) Hierbei handelt es sich um Zinsaufwendungen/-erträge, die aufgrund des historisch tiefen Zinsniveaus positiv/negativ sind.
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Finanzinstrumente bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | |||
| – Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Risikovorsorgen (netto) | 9.777 | 13.594 | 39,0 |
| Finanzinstrumente bewertet at Fair Value OCI | |||
| – Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Risikovorsorgen (netto) | 104 | 11 | -89,6 |
| Kreditzusagen und Finanzgarantien | |||
| – Zuweisung (+)/Auflösung (-) von Rückstellungen (netto) | -806 | -414 | 48,7 |
| Risikovorsorge | 9.075 | 13.191 | 45,4 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Provisionserträge: | |||
| Zahlungsverkehr | 11.312 | 11.844 | 4,7 |
| Wertpapiergeschäft | 6.980 | 8.513 | 22,0 |
| Kreditgeschäft | 8.614 | 8.573 | -0,5 |
| Devisengeschäft | 1.837 | 1.763 | -4,0 |
| Sonstige Dienstleistungen | 762 | 783 | 2,7 |
| Provisionserträge gesamt | 29.505 | 31.475 | 6,7 |
| Provisionsaufwendungen: | |||
| Zahlungsverkehr | 1.026 | 1.106 | 7,8 |
| Wertpapiergeschäft | 682 | 844 | 23,7 |
| Kreditgeschäft | 340 | 179 | -47,4 |
| Devisengeschäft | 85 | 95 | 11,4 |
| Sonstige Dienstleistungen | 21 | 36 | 68,6 |
| Provisionsaufwendungen gesamt | 2.155 | 2.260 | 4,9 |
| Provisionsüberschuss | 27.351 | 29.215 | 6,8 |
| 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|
| 18.817 | 20.573 | 9,3 |
| 18.817 | 20.573 | 9,3 |
| Handelsergebnis | -205 | 715 | >100 |
|---|---|---|---|
| Zins- und währungsbezogene Geschäfte | -213 | 726 | >100 |
| Kursbezogene Geschäfte | 9 | -11 | >-100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
| Verwaltungsaufwand | 57.960 | 61.404 | 5,9 |
|---|---|---|---|
| Abschreibungen | 3.429 | 4.917 | 43,4 |
| Sachaufwand | 16.364 | 16.016 | -2,1 |
| – Sonstiger Sozialaufwand | 665 | 1.355 | >100 |
| – Aufwendungen für Altersversorgung | 2.791 | 3.542 | 26,9 |
| – Sozialabgaben | 6.366 | 6.464 | 1,5 |
| – Löhne und Gehälter | 28.345 | 29.110 | 2,7 |
| Personalaufwand | 38.167 | 40.471 | 6,0 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
Durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16-Standards erhöhte sich die Abschreibung um 1,4 Mio. EUR, der Sachaufwand ging dementsprechend zurück.
| Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | -3.464 | -3.507 | 1,2 |
|---|---|---|---|
| Sonstiger betrieblicher Aufwand1) | -6.579 | -6.827 | 3,8 |
| Sonstiger betrieblicher Ertrag | 3.115 | 3.321 | 6,6 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
1) Darin enthalten sind vor allem die Aufwendungen für den Abwicklungsfonds und die Einlagensicherung.
| Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten | -3.112 | -1.306 | 58,0 |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus der Fair Value-Option | -3.112 | -1.306 | 58,0 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis aus Bewertung | -1.273 | 4.012 | >100 |
| Ergebnis aus Veräußerung | 14 | 134 | >100 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten, die erfolgswirksam zum | |||
| Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend) | -1.259 | 4.147 | >100 |
| Ergebnis aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten |
-94 | 818 | >100 |
|---|---|---|---|
| – davon Verlust | - | - | - |
| – davon Gewinn | - | - | - |
| Schuldverschreibungen | - | - | - |
| – davon Verlust | -570 | -810 | 42,2 |
| – davon Gewinn | 454 | 1.628 | >100 |
| Forderungen Kunden | -116 | 818 | >100 |
| – davon Verlust | - | - | - |
| – davon Gewinn | 22 | - | - |
| Forderungen Kreditinstitute | 22 | - | - |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Änderungsgewinne/-verluste | -107 | 88 | >100 |
| – aus zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten FV | -107 | 88 | >100 |
| – aus FV at Fair Value through OCI | - | - | - |
| – aus zu fortgeführten AK bewerteten finanziellen Verpflichtungen | - | - | - |
| Ergebnis aus der Ausbuchung | - | - | - |
| – von FV at Fair Value through OCI | - | - | - |
| – von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten |
- | - | - |
| Sonstiges Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/ Verbindlichkeiten |
-107 | 88 | >100 |
| in Tsd. EUR | 01. HJ/2018 | 01. HJ/2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -4.901 | -5.106 | 4,2 |
| Latente Steuern | 921 | 610 | -33,7 |
| Steuern vom Einkommen | -3.980 | -4.496 | 13,0 |
| Barreserve | 571.963 | 697.967 | 22,0 |
|---|---|---|---|
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 486.387 | 613.888 | 26,2 |
| Kassenbestand | 85.576 | 84.079 | -1,7 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 123.532 | 74.537 | -39,7 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 53.716 | 80.361 | 49,6 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 177.248 | 154.898 | -12,6 |
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 30.06.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Stand am Beginn der Berichtsperiode | 318 | 4 | - | 322 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 1 | - | - | 1 |
| Veränderung innerhalb der Stufe: | ||||
| – Zuweisung/Auflösung | 30 | 13 | - | 43 |
| – Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | - | - |
| Stufentransfer: | ||||
| – Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| – Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -161 | - | - | -161 |
| Stand am Ende der Berichtsperiode | 188 | 17 | - | 205 |
| Forderungen an Kunden nach Kundengruppen | 6.025.858 | 6.159.925 | 2,2 |
|---|---|---|---|
| Privatkunden | 1.298.161 | 1.326.402 | 2,2 |
| Firmenkunden | 4.727.697 | 4.833.523 | 2,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| Forderungen an Kunden nach Bewertungskategorien | 6.025.858 | 6.159.925 | 2,2 |
|---|---|---|---|
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 54.750 | 56.372 | 3,0 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 85.287 | 84.502 | -0,9 |
| FV bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 5.885.821 | 6.019.052 | 2,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 30.06.2019 |
|---|---|---|---|
| 8.670 | 13.763 | 85.445 | 107.879 |
| 2.325 | 501 | - | 2.826 |
| 2.653 | -75 | 1.726 | 4.304 |
| - | - | -17.967 | -17.967 |
| 524 | -2.895 | -2.371 | |
| 136 | - | -281 | -145 |
| - | 66 | -521 | -455 |
| -293 | 2.584 | 2.291 | |
| -31 | 2.228 | 2.197 | |
| -403 | 5.204 | 4.801 | |
| -568 | -897 | -540 | -2.005 |
| 13.416 | 12.644 | 75.294 | 101.355 |
| - | - | - - |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Positive Marktwerte aus derivativen Produkten | 8.045 | 8.910 | 10,7 |
| – Währungsbezogene Geschäfte | 1.464 | 694 | -52,6 |
| – Zinsbezogene Geschäfte | 2 | - | - |
| – Absicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit Fair Value-Option | 6.580 | 8.215 | 24,9 |
| Handelsaktiva | 8.045 | 8.910 | 10,7 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 904.421 | 873.276 | -3,4 |
|---|---|---|---|
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 45 | 60 | 34,1 |
| FV at Fair Value OCI | 68.977 | 71.391 | 3,5 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 21.978 | 22.198 | 1,0 |
| FV bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten | 813.421 | 779.627 | -4,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| in Tsd. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | 30.06.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Stand am Beginn der Berichtsperiode | 258 | - | - | 258 |
| Zugänge aufgrund von Neugeschäft | 32 | - | - | 32 |
| Veränderung innerhalb der Stufe | ||||
| – Zuweisung/Auflösung | 5 | - | - | 5 |
| – Abgang aufgrund von Verwendung | - | - | - | - |
| Stufentransfer: | ||||
| – Verringerung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 1 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 3 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| – Erhöhung aufgrund von Ausfallrisiko | ||||
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 2 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 1 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| - Transfer von Stufe 2 in Stufe 3 | - | - | - | - |
| Abgang aufgrund von Rückzahlung | -1 | - | - | -1 |
| Stand am Ende der Berichtsperiode | 294 | - | - | 294 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | 135.609 | 137.742 | 1,6 |
|---|---|---|---|
| FV at Fair Value OCI | 89.829 | 93.928 | 4,6 |
| FV at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 45.780 | 43.814 | -4,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| Anteile an at Equity bilanzierten Unternehmen | 599.668 | 613.875 | 2,4 |
|---|---|---|---|
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG | 214.391 | 220.741 | 3,0 |
| Oberbank AG | 385.277 | 393.134 | 2,0 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| Immaterielle Vermögenswerte | 3.859 | 10.649 | >100 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 3.859 | 10.649 | >100 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| in Tsd. EUR 31.12.2018 30.06.2019 Grund 8.024 8.353 Gebäude 37.647 37.675 Sonstige Sachanlagen 7.665 8.539 Nutzungsrechte für gemietete Immobilien n/a 24.548 Sachanlagen 53.336 79.115 |
48,3 |
|---|---|
| - | |
| 11,4 | |
| 0,1 | |
| 4,1 | |
| ± in % |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 34.530 | 35.482 | 2,8 |
|---|---|---|---|
| Gebäude | 26.108 | 27.076 | 3,7 |
| Grund | 8.422 | 8.405 | -0,2 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| Latente Steuerforderungen | 6.363 | 6.410 | 0,7 |
|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| Sonstige Aktiva | 22.497 | 23.959 | 6,5 |
|---|---|---|---|
| Rechnungsabgrenzungsposten | 3.459 | 2.932 | -15,2 |
| Sonstige Vermögenswerte | 19.037 | 21.027 | 10,4 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Kreditinstituten | 732.544 | 631.407 | -13,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Kreditinstituten | 103.945 | 60.302 | -42,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 836.489 | 691.708 | -17,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 1.429.395 | 1.432.142 | 0,2 |
| – Firmenkunden | 178.506 | 176.530 | -1,1 |
| – Privatkunden | 1.250.889 | 1.255.612 | 0,4 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.038.068 | 4.334.921 | 7,4 |
| – Firmenkunden | 2.940.119 | 3.125.177 | 6,3 |
| – Privatkunden | 1.097.949 | 1.209.744 | 10,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 5.467.463 | 5.767.063 | 5,5 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 499.690 | 530.098 | 6,1 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 71.362 | 72.050 | 1,0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 571.052 | 602.147 | 5,4 |
| 18,8 |
|---|
| -57,6 |
| - |
| 49,1 |
| 18,8 |
| Rückstellungen | 134.485 | 140.145 | 4,2 |
|---|---|---|---|
| Sonstige Rückstellungen | 55.166 | 57.825 | 4,8 |
| Rückstellung für Garantien und Rahmen | 1.384 | 1.732 | 25,1 |
| Steuerrückstellungen (Laufende Steuern) | 5.233 | 4.030 | -23,0 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 72.702 | 76.558 | 5,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| in % 31.12.2018 |
30.06.2019 |
|---|---|
| Finanzielle Annahmen | |
| Zinssatz 2,01% |
1,32% |
| Gehaltstrend aktive Mitarbeiter 2,76% |
2,99% |
| Pensionsdynamik 2,10% |
2,00% |
| Karrieredynamik 0,25% |
0,25% |
| Demographische Annahmen | |
| Pensionsantrittsalter 65 Jahre |
65 Jahre |
| Sterbetafel AVÖ 2018 |
AVÖ 2018 |
| Sonstige Passiva | 26.699 | 61.197 | >100 |
|---|---|---|---|
| Leasingverbindlichkeiten | n/a | 24.600 | - |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 4.739 | 3.582 | -24,4 |
| Sonstige Passiva | 21.960 | 33.015 | 50,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
| Nachrangkapital | 179.667 | 172.880 | -3,8 |
|---|---|---|---|
| Hybridkapital | 20.000 | 20.000 | - |
| Ergänzungskapital | 159.667 | 152.880 | -4,3 |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
Das Nachrangkapital wird inklusive der angelaufenen Stückzinsen ausgewiesen. Der Nominalwert beträgt 170,6 Mio. EUR nach 176,9 Mio. EUR zum 31. Dezember 2018.
| Konzerneigenkapital | 1.210.696 | 1.255.249 | 3,7 |
|---|---|---|---|
| Nicht beherrschende Anteile | -25 | -27 | 10,3 |
| Eigenkapital vor nicht beherrschenden Anteilen | 1.210.721 | 1.255.276 | 3,7 |
| Zusätzliche Eigenkapitalinstrumente (AT 1-Anleihe) | 43.500 | 54.700 | 25,7 |
| Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen | 839.919 | 873.275 | 4,0 |
| Kapitalrücklagen | 241.416 | 241.416 | - |
| – Aktienkapital | 85.886 | 85.886 | - |
| Gezeichnetes Kapital | 85.886 | 85.886 | - |
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
Das Aktienkapital setzt sich aus 41.142.900 stimmberechtigten Stamm-Stückaktien und 1.800.000 stimmrechtslosen Vorzugs-Stückaktien zusammen. Der Nennwert je Aktie beträgt 2,0 EUR. Die Kapitalrücklagen enthalten Agiobeträge aus der Ausgabe von Aktien. Die Gewinnrücklagen und Sonstige Rücklagen beinhalten im Wesentlichen thesaurierte Gewinne. Die zusätzlichen Eigenkapitalinstrumente betreffen Additional Tier 1-Anleihen, die gemäß IAS 32 als Eigenkapital zu klassifizieren sind.
Die im gegenständlichen Bericht enthaltenen quantitativen Angaben gemäß IFRS 7.31 bis 7.42 basieren auf dem internen Berichtswesen zur Gesamtbankrisikosteuerung.
| Risikopositionen nach Rating in Tsd. EUR |
AA-A1 | 1a-1b | 2a-2b | 3a-3b | 4a-4b | 5a-5c | ohne Rating | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kundenforderungen | 53.037 | 1.633.712 | 2.261.040 | 2.100.945 | 343.497 | 187.981 | 1.617 6.581.829 | |
| Zugesagte Kreditrahmen | 6.300 | 54.126 | 62.069 | 37.361 | 4.201 | 1.622 | 9 | 165.688 |
| Bankenforderungen | 72.709 | 62.050 | 22.219 | 12.217 | - | - | - | 169.195 |
| Wertpapiere und Fonds | 725.253 | 110.915 | 12.015 | 3.164 | 60 | - | - | 851.407 |
| Beteiligungen | 674.582 | 13.905 | 9.659 | 281 | - | - | 3.063 | 701.490 |
| Gesamt | 1.531.881 1.874.708 2.367.002 2.153.968 | 347.758 | 189.603 | 4.689 8.469.609 |
| Risikopositionen nach Rating in Tsd. EUR |
AA-A1 | 1a-1b | 2a-2b | 3a-3b | 4a-4b | 5a-5c | ohne Rating | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kundenforderungen | 51.945 | 1.692.770 | 2.031.945 | 2.082.867 | 372.246 | 221.890 | 850 6.454.514 | |
| Zugesagte Kreditrahmen | 7.058 | 54.424 | 59.944 | 30.569 | 4.751 | 2.068 | 9 | 158.822 |
| Bankenforderungen | 99.264 | 60.997 | 22.318 | 7.457 | 1 | - | - | 190.037 |
| Wertpapiere und Fonds | 762.805 | 103.579 | 16.525 | - | - | - | 4.904 | 887.814 |
| Beteiligungen | 663.800 | 11.373 | 6.804 | 281 | 45 | - | 3.005 | 685.307 |
| Gesamt | 1.584.873 1.923.142 | 2.137.536 2.121.174 | 377.042 | 223.959 | 8.768 8.376.493 |
Die Ausfallsdefinition der BKS Bank deckt sich mit jener des Artikels 178 CRR. Demgemäß gelten Forderungen als ausgefallen, wenn sie seit mehr als 90 Tagen in Verzug sind, sofern der überfällige Forderungswert 2,5% des vereinbarten Rahmens und mindestens 250,- Euro beträgt. Ein Ausfall liegt auch vor, wenn davon auszugehen ist, dass der Schuldner seinen Kreditverpflichtungen gegenüber dem Kreditinstitut nicht in voller Höhe nachkommen wird.
Die Quote der Non-performing Loans1) betrug zum Juniultimo 2,7% (31.12.2018: 3,3%). Grundlage für die Berechnung bildeten die Non-performing Loans in den Kategorien 5a - 5c des BKS Bank-Ratingsystems (Ausfallsklassen). Die NPL-Quote berechnen wir nach dem Schema des Risk Dashboards der EBA. Die Bezugsgrößen stellen dabei die bilanziellen Forderungen gegenüber dem Staatssektor, Zentralbanken, Kreditinstituten und Kunden dar.
Die Bedeckung des Verlustpotentials notleidender Kredite wird mit der Coverage Ratio abgebildet. Die Coverage Ratio I ist die Relation von gebildeten Risikovorsorgen zur gesamten Risikoposition. Sie betrug 40,1% zum 30. Juni 2019 (31.12.2018: 38,3%). Zusätzlich verwenden wir als interne Steuerungsgröße die Coverage Ratio III, bei der auch interne Sicherheiten in die Berechnung einbezogen werden. Diese belief sich zum 30. Juni auf 88,2% (31.12.2018: 85,5%).
| Währung 31.12.2018 |
30.06.2019 |
|---|---|
| EUR 3,43% |
3,80% |
| CHF 0,02% |
0,00% |
| USD 0,00% |
0,03% |
| JPY 0,00% |
0,00% |
| Sonstige 0,03% |
0,05% |
| Gesamt 3,48% |
3,88% |
1) Die Berechnung der NPL-Quote wurde per 30. Juni 2019 auf die Berechnungsmethode des Risk Dashboards der European Banking Authority (EBA) umgestellt. Der Wert zum 31. Dezember 2018 wurde angepasst.
| 31.12.2018 | 30.06.2019 |
|---|---|
| 24.944 | 25.034 |
Der Value-at-Risk aus dem Zinsänderungsrisiko wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 90 Tagen und einem Konfidenzniveau von 95% berechnet.
| in Tsd. EUR 31.12.2018 |
30.06.2019 |
|---|---|
| Value-at-Risk-Werte Aktienkursrisiko 1.366 |
3.077 |
Der Value-at-Risk aus dem Aktienkursrisiko wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 90 Tagen und einem Konfidenzniveau von 95% berechnet.
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 |
|---|---|---|
| Value-at-Risk-Werte Fremdwährungspositionen | 673 | 535 |
Der Value-at-Risk aus Fremdwährungspositionen wird anhand der historischen Simulation auf Basis der in den letzten 1.000 Tagen beobachteten Marktpreisveränderungen mit einer Haltedauer von 90 Tagen und einem Konfidenzniveau von 95% berechnet.
| Einlagenkonzentration 0,38 |
0,38 |
|---|---|
| Loan-Deposit-Ratio (LDR) 91,7% |
89,9% |
| Liquidity Coverage Ratio (LCR) 137,8% |
135,6% |
| Net Stable Funding Ratio (NSFR) 110,2% |
107,8% |
| 30.06.2019 |
|---|
| 51 |
| 7 |
| 582 |
| 20 |
| 7 |
| 210 |
1) exkl. Kreditrisiko, nach Rückvergütungen
Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der dem internen Managementberichtssystem zugrundeliegenden Struktur des Konzerns.
| in Tsd. EUR | Privatkunden | Firmen kunden |
Financial Markets |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 13.277 | 52.789 | 23.340 | 1.629 | 91.035 |
| – hiervon Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | - | - | 20.573 | - | 20.573 |
| Risikovorsorge | -225 | -13.061 | 95 | - | -13.191 |
| Provisionsüberschuss | 12.371 | 16.088 | -48 | 804 | 29.215 |
| Handelsergebnis | - | - | 715 | - | 715 |
| Verwaltungsaufwand | -26.712 | -25.527 | -4.066 | -5.099 | -61.404 |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge bzw. Aufwendungen | 1.068 | 483 | -12 | -5.046 | -3.507 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/ | |||||
| Verbindlichkeiten | - | - | 2.659 | 1.088 | 3.747 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | -221 | 30.772 | 22.683 | -6.624 | 46.610 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 639.103 | 3.375.672 | 841.837 | 109.100 | 4.965.711 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 77.346 | 408.123 | 720.337 | 27.192 | 1.232.998 |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss vor Steuern | -0,6% | 15,1% | 6,3% | - | 7,2% |
| Cost-Income-Ratio | 100,0% | 36,8% | 16,9% | - | 52,3% |
| Risk-Earnings-Ratio | 1,7% | 24,7% | -0,4% | - | 14,5% |
| in Tsd. EUR | Privatkunden | Firmen kunden |
Financial Markets |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 13.812 | 49.933 | 19.373 | 1.413 | 84.530 |
| – hiervon Ergebnis aus at Equity bilanzierten Unternehmen | - | - | 18.817 | - | 18.817 |
| Risikovorsorge | -410 | -8.453 | -212 | - | -9.075 |
| Provisionsüberschuss | 11.833 | 14.947 | 515 | 55 | 27.351 |
| Handelsergebnis | - | - | -205 | - | -205 |
| Verwaltungsaufwand | -25.717 | -23.617 | -3.635 | -4.991 | -57.960 |
| Saldo sonstiger betrieblicher Erträge bzw. Aufwendungen | 1.069 | 453 | -28 | -4.959 | -3.464 |
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten/ | |||||
| Verbindlichkeiten | 95 | -211 | -4.456 | - | -4.572 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 682 | 33.052 | 11.352 | -8.482 | 36.604 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 527.529 | 3.204.917 | 945.779 | 59.082 | 4.737.307 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 61.597 | 374.357 | 657.534 | 13.853 | 1.107.341 |
| ROE auf Basis Periodenüberschuss vor Steuern | 2,2% | 17,7% | 3,5% | - | 6,7% |
| Cost-Income-Ratio | 96,3% | 36,1% | 18,5% | - | 53,6% |
| Risk-Earnings-Ratio | 3,0% | 16,9% | 1,1% | - | 10,7% |
Methode: Die Aufspaltung des Zinsüberschusses erfolgt nach der Marktzinsmethode. Die angefallenen Kosten werden verursachungsgerecht den einzelnen Unternehmensbereichen zugerechnet. Der Strukturbeitrag wird dem Segment Financial Markets zugeordnet. Die Kapitalallokation erfolgt nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten. Das durchschnittlich zugeordnete Eigenkapital wird mit einem Zinssatz von 5% verzinst und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsüberschuss ausgewiesen. Der Erfolg des jeweiligen Unternehmensbereiches wird an dem von diesem Segment erwirtschafteten Ergebnis vor Steuern gemessen.
Die Eigenkapitalrentabilität ist neben der Cost-Income-Ratio eine der wesentlichsten Steuerungsgrößen für die Unternehmensbereiche. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Steuerung. Für die Unternehmensführung verantwortlich zeichnet der Gesamtvorstand. Die Berichte für die interne Steuerung umfassen im Einzelnen:
Im Segment Firmenkunden wurden zum Juniultimo 2019 rund 22.800 Firmenkunden betreut. In der ursprünglich als Firmenkundenbank konzipierten BKS Bank stellt dieser Geschäftsbereich nach wie vor die wichtigste Unternehmenssäule dar. Firmenkunden nehmen auch heute noch den Großteil der Ausleihungen in Anspruch und tragen wesentlich zum Periodenergebnis bei. Neben sämtlichen Ertrags- und Aufwandskomponenten der BKS Bank AG aus dem Firmenkundengeschäft werden diesem Segment auch die Erträge und Aufwendungen der Leasinggesellschaften, soweit sie im Geschäft mit Unternehmen erzielt werden, zugeordnet.
Im Segment Privatkunden werden sämtliche Ertrags- und Aufwandskomponenten des Geschäftes der BKS Bank AG, der BKS-Leasing Gesellschaft m.b.H., der BKS-leasing d.o.o., der BKS-leasing Croatia d.o.o. sowie der BKS-Leasing s.r.o. mit Privatkunden, unselbständig Erwerbstätigen und Zugehörigen der Berufsgruppe Heilberufe gebündelt. Ende Juni 2019 waren diesem Segment rund 167.100 Kunden zugeordnet.
Das Segment Financial Markets bündelt die Ergebnisse aus dem Eigenhandel der BKS Bank AG, aus den im Eigenbestand gehaltenen Wertpapieren, aus den Beteiligungen, aus Derivaten des Bankbuches und aus dem Interbankengeschäft bzw. umfasst auch das Ergebnis aus dem Zinsstrukturmanagement.
Im Segment Sonstige sind Ertrags- und Aufwandspositionen und Ergebnisbeiträge, die nicht den anderen Segmenten bzw. nicht einem einzelnen Unternehmensbereich zugeordnet werden konnten, abgebildet.
| Höhe der ausstehenden Salden | erhaltene Garantien | gewährte Garantien | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | per 31.12.2018 | per 30.06.2019 | per 31.12.2018 | per 30.06.2019 | per 31.12.2018 | per 30.06.2019 |
| Nicht konsolidierte | ||||||
| Tochterunternehmen | - | - | - | - | ||
| Forderungen | 2.927 | 24.562 | ||||
| Verbindlichkeiten | 2.287 | 4.913 | ||||
| Assoziierte Unternehmen | - | - | - | - | ||
| Forderungen | 2.451 | 1.603 | ||||
| Verbindlichkeiten | 669 | 6.716 | ||||
| Mitglieder des Managements | - | - | - | - | ||
| Forderungen | 235 | 223 | ||||
| Verbindlichkeiten | 1.417 | 1.469 | ||||
| Sonstige nahestehende Personen | - | - | - | - | ||
| Forderungen | 117 | 116 | ||||
| Verbindlichkeiten | 827 | 743 | ||||
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstandes | 25 | 22 | -11,3 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates | 210 | 201 | -4,3 |
| Gewährte Vorschüsse und Kredite | 235 | 223 | -5,1 |
Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Im Berichtszeitraum gab es für nahestehende Unternehmen und Personen keine Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen und keinen Aufwand für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen.
| in Tsd. EUR | 31.12.2018 | 30.06.2019 | ± in % |
|---|---|---|---|
| Bürgschaften und Garantien | 426.642 | 446.934 | 4,8 |
| Akkreditive | 1.381 | 656 | -52,5 |
| Eventualverbindlichkeiten | 428.023 | 447.590 | 4,6 |
| Sonstige Kreditrisiken | 1.337.235 | 1.355.011 | 1,3 |
| Kreditrisiken | 1.337.235 | 1.355.011 | 1,3 |
Es gab nach dem Stichtag des Zwischenberichtes zum 30. Juni 2019 keine in ihrer Form oder Sache nach ungewöhnlichen Aktivitäten oder Ereignisse in der BKS Bank, die das im vorliegenden Bericht vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussten.
| 30.06.2019 | LEVEL 2 | LEVEL 3 "Interne |
||
|---|---|---|---|---|
| LEVEL 1 | "Marktwert | Bewertungs | Fair Value | |
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total |
| Aktiva | ||||
| Forderungen an Kunden | ||||
| – at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | - | - | 56.372 | 56.372 |
| – at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | - | - | 84.502 | 84.502 |
| Handelsaktiva (Derivate) | - | 8.910 | - | 8.910 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | - | - | - | - |
| – at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 60 | - | - | 60 |
| – at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 22.198 | - | - | 22.198 |
| – at Fair Value OCI | 70.384 | - | 1.007 | 71.391 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | - | - | - | - |
| – at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 43.814 | - | - | 43.814 |
| – at Fair Value OCI | 6.314 | 3.593 | 84.021 | 93.928 |
| Passiva | ||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten - at Fair Value through Profit or Loss | ||||
| (designiert) | - | - | 85.896 | 85.896 |
| Handelspassiva | - | 9.937 | - | 9.937 |
| 31.12.2018 | LEVEL 3 | |||
|---|---|---|---|---|
| LEVEL 2 | "Interne | |||
| in Tsd. EUR | LEVEL 1 "Marktwert" |
"Marktwert basierend" |
Bewertungs methode" |
Fair Value total |
| Aktiva | ||||
| Forderungen an Kunden | ||||
| – at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | - | - | 54.750 | 54.750 |
| – at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | - | - | 85.287 | 85.287 |
| Handelsaktiva (Derivate) | - | 8.045 | - | 8.045 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||||
| – at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 45 | - | - | 45 |
| – at Fair Value through Profit or Loss (designiert) | 21.978 | - | - | 21.978 |
| – at Fair Value OCI | 68.977 | - | - | 68.977 |
| Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wertpapiere | ||||
| – at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) | 45.780 | - | - | 45.780 |
| – at Fair Value OCI | 4.191 | 3.665 | 81.973 | 89.829 |
| Passiva | ||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten - at Fair Value through Profit or Loss | ||||
| (designiert) | - | - | 84.744 | 84.744 |
| Handelspassiva | - | 8.362 | - | 8.362 |
| in Tsd. EUR | Forderungen an Kunden at Fair Value through Profit or Loss (designiert) |
Forderungen an Kunden at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) |
Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wert papiere at Fair Value OCI |
Verbriefte Verbindlichkeiten at Fair Value through Profit or Loss |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 01.01.2019 | 85.287 | 54.750 | 81.973 | 84.744 |
| GuV-Rechnung1) | 1.287 | 65 | - | 1.152 |
| Umgliederungen | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | 2.048 | - |
| Käufe/Zugänge | - | 5.295 | - | - |
| Verkäufe/Tilgungen | -2.072 | -3.738 | - | - |
| Stand zum 30.06.2019 | 84.502 | 56.372 | 84.021 | 85.896 |
1) über die GuV geführte Bewertungsänderungen; Ausweis in der Position Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten und in der Position Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend)
| in Tsd. EUR | Forderungen an Kunden at Fair Value through Profit or Loss (designiert) |
Forderungen an Kunden at Fair Value through Profit or Loss (verpflichtend) |
Anteilsrechte und andere nicht verzinsliche Wert papiere at Fair Value OCI |
Verbriefte Verbindlichkeiten at Fair Value through Profit or Loss |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 01.01.2018 | 55.805 | 48.138 | 29.662 | 84.688 |
| GuV-Rechnung1) | -1.515 | 181 | - | 56 |
| Umgliederungen | - | - | 50.309 | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | -1.788 | - |
| Käufe/Zugänge | 35.391 | 15.821 | 4.115 | - |
| Verkäufe/Tilgungen | -4.394 | -9.390 | -325 | - |
| Stand zum 31.12.2018 | 85.287 | 54.750 | 81.973 | 84.744 |
1) über die GuV geführte Bewertungsänderungen; Ausweis in der Position Ergebnis aus zum Fair Value designierten Finanzinstrumenten und in der Position Ergebnis aus FV, die erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten sind (verpflichtend)
Die unter der Kategorie Level 1 "Marktwerte" dargestellten Fair Values wurden anhand quotierter Marktpreise auf aktiven Märkten (Börse) bewertet.
Liegen keine Marktwerte vor, wird der Fair Value über marktübliche Bewertungsmodelle basierend auf beobachtbaren Inputfaktoren bzw. Marktdaten ermittelt und unter der Kategorie Level 2 "Marktdaten basierend" ausgewiesen (z. B. Diskontierung der zukünftigen Cash Flows von Finanzinstrumenten). Die unter dieser Kategorie ausgewiesenen Fair Values wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 2 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
In der Kategorie Level 3 "interne Bewertungsmethode" werden Wertansätze für einzelne Finanzinstrumente auf Basis eigener allgemein gültiger Bewertungsverfahren festgelegt. Die verbrieften Verbindlichkeiten in der Kategorie Level 3 wurden grundsätzlich über Marktdaten bewertet, die für die Verbindlichkeit beobachtbar (z. B. Zinskurve, Wechselkurse) sind. Nicht am Markt beobachtbare Einflussfaktoren bei der Bewertung der Positionen in der Kategorie Level 3 sind auf internen Ratingverfahren basierende Bonitätsanpassungen von Kunden bzw. der BKS Bank selbst für verbriefte Verbindlichkeiten und die daraus abgeleiteten Credit Spreads. Für die Bewertung der Positionen der Kategorie Level 3 kam grundsätzlich die Barwertmethode zur Anwendung.
Umgliederungen in den einzelnen Kategorien werden vorgenommen, wenn die Marktwerte (Level 1) oder verlässliche Inputfaktoren (Level 2) nicht mehr zur Verfügung stehen oder Marktwerte (Level 1) für einzelne Finanzinstrumente neu zur Verfügung stehen (z. B. Börsengang).
Die Ermittlung der Veränderung der Marktwerte aus dem Ausfallsrisiko von Wertpapieren und Krediten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, erfolgt anhand der internen Bonitätseinstufung des Finanzinstrumentes sowie der Restlaufzeit. Bei Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, wird die Veränderung des Ausfallsrisikos in der Berichtsperiode über die BKS Bank spezifische Fundingkurve und die Restlaufzeit des Finanzinstruments ermittelt. Die Bonitätsveränderung der zum Fair Value bilanzierten Forderungen an Kunden wirkte sich im Berichtszeitraum 01. Halbjahr 2019 auf den Marktwert mit -0,1 Mio. EUR (31.12.2018: -1,1 Mio. EUR) aus. Die Bonitätsveränderung der BKS Bank auf die zum Fair Value bilanzierten verbrieften Verbindlichkeiten wirkte sich im Berichtszeitraum 01. Halbjahr 2019 auf den Marktwert mit -0,1 Mio. EUR (31.12.2018: 0,1 Mio. EUR) aus.
Die Sensitivitätsanalyse der Kundenforderungen, die zum Fair Value bewertet werden, ergibt bei einer angenommenen Bonitätsverbesserung bzw. -verschlechterung von 10 Basispunkten im Credit Spread ein kumuliertes Bewertungsergebnis von 0,4 Mio. EUR (31.12.2018: 0,5 Mio. EUR). Die Analyse einer angenommenen Bonitätsverbesserung bzw. -verschlechterung der BKS Bank um 10 Basispunkte im Credit Spread würde zu einem kumulierten Bewertungsergebnis der zum Fair Value designierten verbrieften Verbindlichkeiten von 0,4 Mio. EUR (31.12.2018: 0,4 Mio. EUR) führen.
Von den Level 3 Anteilsrechten (Beteiligungen) in Höhe von 20,4 Mio. EUR ist der Zinssatz der wesentliche nicht beobachtbare Parameter. Eine Erhöhung des Zinssatzes um 50 Basispunkte reduziert den Fair Value um 1,3 Mio. EUR. Eine Senkung des Zinssatzes von 50 Basispunkten führt zu einer Erhöhung des Fair Values von 1,5 Mio. EUR. Für Level 3 Anteilsrechte (Beteiligungen) in Höhe von 52,9 Mio. EUR sind Kurswerte die wesentlichen nicht beobachtbaren Parameter. Eine Veränderung der Kurswerte um 10% verändert den Fair Value um 4,3 Mio. EUR, eine Veränderung der Kurswerte um -10% reduziert den Fair Value um 3,8 Mio. EUR. Für Level 3 Anteilsrechte (Beteiligungen) in Höhe von 9,2 Mio. EUR ist das buchhalterische Eigenkapital der wesentliche nicht beobachtbare Parameter. Der Rest spiegelt unwesentliche Minderheitsbeteiligungen wider, für die keine Fair Value-Bewertung durchgeführt wurde.
| 30.06.2019 | LEVEL 2 | LEVEL 3 "Interne |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. EUR | LEVEL 1 "Marktwert" |
"Marktwert basierend" |
Bewertungs methode" |
Fair Value total |
Buchwert 30.06.2019 |
| Aktiva | |||||
| Forderungen an Kreditinstitute1) | - | - | 154.835 | 154.835 | 154.676 |
| Forderungen an Kunden1) | - | - | 5.969.758 | 5.969.758 | 5.917.715 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | |||||
| Wertpapiere | 846.094 | - | - | 846.094 | 779.627 |
| Passiva | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | 689.979 | 689.979 | 691.708 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | - | 5.769.183 | 5.769.183 | 5.767.063 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 170.960 | 280.718 | 82.714 | 534.392 | 516.251 |
| Nachrangkapital | 152.545 | - | 26.365 | 178.910 | 172.880 |
| 1) vermindert um EWB/ECL |
Im ersten Halbjahr 2019 kam es beim Nachrangkapital mit einem Buchwert von 14,6 Mio. EUR zu einer Umgliederung von Level 2 auf Level 3, da die Notierung nicht auf einem geregelten Markt erfolgt.
| 31.12.2018 | LEVEL 3 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| LEVEL 1 | LEVEL 2 "Marktwert |
"Interne Bewertungs |
Fair Value | Buchwert | |
| in Tsd. EUR | "Marktwert" | basierend" | methode" | total | 31.12.2018 |
| Aktiva | |||||
| Forderungen an Kreditinstitute1) | - | - | 177.116 | 177.116 | 176.926 |
| Forderungen an Kunden1) | - | - | 5.850.304 | 5.850.304 | 5.777.942 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche | |||||
| Wertpapiere | 861.721 | - | - | 861.721 | 813.421 |
| Passiva | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - | - | 833.011 | 833.011 | 836.489 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - | - | 5.467.571 | 5.467.571 | 5.467.463 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 169.344 | 251.349 | 79.874 | 500.566 | 486.308 |
| Nachrangkapital | 167.178 | 13.354 | 2.340 | 182.872 | 179.667 |
| 1) vermindert um EWB/ECL |
"Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht für den Zeitraum 01. Jänner bis 30. Juni 2019 ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BKS Bank Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres vermittelt."
Klagenfurt am Wörthersee, am 28. August 2019
Der Vorstand
Mag. Dr. Herta Stockbauer Vorstandsvorsitzende
Mag. Alexander Novak Mitglied des Vorstandes

Mag. Dieter Kraßnitzer, CIA Mitglied des Vorstandes
| Datum | Inhalt der Mitteilung |
|---|---|
| 02. April 2019 | Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2018 im Internet und im Amtsblatt zur Wiener Zeitung |
| 08. Mai 2019 | 80. ordentliche Hauptversammlung |
| 14. Mai 2019 | Dividenden-Ex-Tag |
| 15. Mai 2019 | Record Date |
| 16. Mai 2019 | Dividenden-Zahl-Tag |
| 24. Mai 2019 | Zwischenbericht zum 31. März 2019 |
| 30. August 2019 | Halbjahresfinanzbericht 2019 |
| 29. November 2019 | Zwischenbericht zum 30. September 2019 |
Mag. Herbert Titze, MBA, Leiter Investor Relations, E-Mail: [email protected]
Impressum:
ERKLÄRUNGEN DER GESETZLICHEN VERTRETER
Medieninhaber (Verleger): BKS Bank AG, St.Veiter Ring 43, A-9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: 0463-5858-0 Internet: http://www.bks.at, http://www.twitter.com/bksbank, E-Mail: [email protected] bzw. [email protected] Redaktion: BKS Bank AG, Abteilung Vorstandsbüro; Redaktionsschluss: 28. August 2019

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