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Binect AG — Interim / Quarterly Report 2023
Oct 30, 2023
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Interim / Quarterly Report
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Halbjahres-Finanzbericht
Konzern-Zwischenabschluss zum 30.06.2023 der Binect AG
Inhaltsverzeichnis
| Vorwort………………………………………………………………………………… | 3 | |
|---|---|---|
| I. | Geschäftsentwicklung und Performance |
5 |
| 1. | Informationen zur Gesellschaft | 5 |
| 1.1. Geschäftsmodell 5 |
||
| 1.2. Aktie 6 |
||
| 1.3. Wirtschaftsbericht7 |
||
| 2. | Geschäftsentwicklung der Binect Gruppe |
9 |
| 2.1. Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum9 |
||
| 2.2. Gesamtdarstellung 9 |
||
| 2.3. Ertragslage10 |
||
| 2.4. Vermögens- und Finanzlage 11 |
||
| 2.5. Ausblick und Prognose12 |
||
| II. | Konzern-Zwischenabschluss zum 30.06.2023 |
13 |
| 1. | Konzern-Bilanz zum 30.06.2023 |
13 |
| 2. | Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung |
15 |
| 3. | Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 16 |
| 4. | Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung | 17 |
| 5. | Konzern-Kapitalflussrechnung | 18 |
| 6. | Konzernanhang | 19 |
| 6.1. Grundlagen und Methoden19 |
||
| 6.2. Veröffentlichte, aber noch nicht anzuwendende Standards, Interpretationen und Änderungen20 |
||
| 6.3. Erläuterungen zur Konzernbilanz 22 |
||
| 6.3.1. Anlagenspiegel |
22 | |
| 6.3.2. Weitere Erläuterungen zur Konzernbilanz |
23 | |
| 6.4. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung 24 |
||
| 6.5. Sonstige Angaben25 |
||
| 6.5.1. Anteilsbasierte Vergütung |
25 | |
| 6.5.2. Vorstand und Aufsichtsrat |
25 |
Vorwort
Fortsetzung und Beschleunigung des Wachstums durch Herstellung der Skalierungsfähigkeit bei der Binect GmbH auf der einen Seite und schrittweise Erschließung weiterer Geschäftsfelder rund um die Digitalisierung von Geschäftspost und die digitale Steuerung von Dokumentenprozessen auf der anderen. Das ist jetzt schon länger unsere klare Strategie und diese haben wir auch im ersten Halbjahr 2023 konsequent umgesetzt und dabei wichtige Meilensteine erreicht.
Die Herstellung der Skalierungsfähigkeit treiben wir bekanntlich unter dem Begriff Binect ONE voran; gemeint ist die konsequente Zusammenführung aller Softwarelösungen auf einer Plattform (ONE) bei gleichzeitigem technologischem Umbau. Seit Beginn des Jahres steht der neue WebClient der Binect (Work Desk Web) zur Verfügung und wird zum Ende des Jahres in der Vollversion die alte Software ablösen. Mit der AOK Niedersachsen setzt übrigens einer unserer größten Kunden den neuen Work Desk Web schon ein! Mit der ersten Stufe der neuen Customizing Engine steht darüber hinaus nun ein weiterer ONE-Baustein bereit, mit dem Binect spezifische Kundenanforderungen an die Umsetzung von Verarbeitungs-Workflows smart und schnell umsetzen kann. Weiterhin wurde mit der neuen automatisierten Bereitstellung von Kundeninstanzen ein weiterer wichtiger Schritt der Skalierungsfähigkeit erreicht. Es freut uns, dass der Abschluss des Projektes Binect ONE damit vor der Tür steht.
Bei der Erschließung weiterer Geschäftsfelder sowohl für die Binect GmbH als auch für die Binect AG fokussieren wir uns im ersten Schritt, ausgehend von der starken Marktposition bei der Digitalisierung der Postausgangsprozesse, auf den Aufbau eines Leistungsangebotes für die Digitalisierung der Posteingangsprozesse. Dabei kommen wir schrittweise voran. Im ersten Halbjahr wurde insbesondere die Partnerschaft mit One Click Solutions GmbH (OCS) auf beiden Seiten auf neue Beine gestellt. Ziel ist es, gemeinsam Kunden für die digitale Posteingangsverarbeitung zu gewinnen. Die Software der OCS umfasst die automatische Klassifikation und Verteilung eingehender Dokumente und Belege und ermöglicht darüber hinaus die Extraktion und automatische Weiterverarbeitung der Beleginhalte. Ein Beispiel: Mit OCS können auch komplexe Rechnungen, die eine Vielzahl von Positionen beinhalten, mit einer sehr hohen Sicherheit ausgelesen und im ERP-System des Kunden weiterverarbeitet werden. Dabei kommen auch selbstlernende Elemente zum Einsatz. Für Binect kommt diese Angebotserweiterung, die völlig unabhängig von dem Vorhandensein eines DMS-Systems platziert werden kann, exakt zum richtigen Zeitpunkt.
Nun sind die strategischen Anstrengungen ja aber kein Selbstzweck, sondern wie eingangs gesagt vielmehr Mittel, um Fortsetzung und Beschleunigung von profitablem Wachstum zu sichern. Im ersten Halbjahr hat das gut geklappt, mit der Entwicklung des operativen Geschäfts sind wir sehr zufrieden. Trotz der Krisenstimmung in den Märkten und einer aktuell spürbaren Zurückhaltung bei Investitionen im Markt auch bei Digitalisierungsprojekten - konnten wir den Konzernumsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem Vergleichszeitraum 2022 um 15% auf 6.948 TEUR steigern. Gleichzeitig sind alle Ergebniskennziffern trotz der laufenden Investitionen in ONE erneut klar positiv. Gleiches gilt für den operativen Cashflow, so dass Binect auch finanziell weiterhin sehr gut dasteht.
Das Umsatzwachstum ist erneut auf die vergrößerte Kundenbasis bei den Mittelstandsprodukten im Bereich des Gesundheitswesens und der öffentlichen Hand sowie auf dem Wohnungsmarkt und in der Energieversorgung zurückzuführen. Binect ist mit ihrer Software und ihren Fulfillment-Leistungen hier zunehmend etabliert und kann auf ein starkes Empfehlungsgeschäft zurückgreifen. Das überproportionale Wachstum von 24,4% in diesem Geschäftsfeld führt dazu, dass der Anteil der strategischen Produkte am Gesamtumsatz nun bei 69% liegt (Vorjahr: 63%).
Überdurchschnittlich stark entwickelte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres das Bestandsgeschäft; insbesondere mit den größeren Binect API-Kunden konnte trotz eines zunehmenden Preiswettbewerbs ein starkes Wachstum des Sendungsvolumens erreicht werden. Hier zeigt sich deutlich, dass die mit großem Engagement vorangetriebene Ausweitung der Fulfillmentpartner- und Zustellerbasis zur richtigen Zeit erfolgt ist. Hervorheben möchten wir hier die Partnerschaft mit Campaign, einem Teil der Bertelsmann Printing Group (neu Bertelmann Marketing Services).
Positiv zu erwähnen und ein weiterer Meilenstein für den nachhaltigen Geschäftserfolg ist außerdem die Vertragsverlängerung mit der AOK Niedersachsen. Der Großteil der mit diesem Kunden erzielten Umsätze ist damit bis Ende 2025 gesichert.
Hinter unseren Erwartungen geblieben sind im ersten Halbjahr zum einen das Neugeschäft, das unter der erwähnten aktuellen Zurückhaltung im Markt leidet und derzeit lediglich auf dem Niveau des Vorjahres liegt, zum anderen das Geschäft mit der Deutsche Post AG. Wie schon im vergangenen Jahr liegt das Sendungsvolumen der E-Post Business Box Kunden unter Plan.
Nicht zufrieden sein können wir außerdem nach wie vor mit der Entwicklung der Binect-Aktie. Der Kurs spiegelt weder den vom Research ermittelten fairen Wert wider, noch trägt er der anhaltend guten operativen Performance Rechnung. Wir werden die Gründe dafür weiter analysieren und wenn möglich Maßnahmen ergreifen, um Geschäftsentwicklung und Marktkapitalisierung wieder stärker in Einklang zu bringen.
Bei Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre möchten wir uns an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und versichern, konsequent auf dem eingeschlagenen Weg zu bleiben und mit aller Kraft den Erfolg der Gesellschaft voranzutreiben. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Kunden und Partnern für die gute Zusammenarbeit, sowie natürlich auch bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Engagement und Ideen die Erfolge der Binect überhaupt erst möglich machen.
Dr. Frank Wermeyer Vorstand
I. Geschäftsentwicklung und Performance
1. Informationen zur Gesellschaft
1.1. Geschäftsmodell
Die Binect Gruppe hat im Zuge der strategischen Neuausrichtung 2020 entschieden, sich auf Geschäftsmodelle rund um die Digitalisierung von Geschäftspost und die digitale Steuerung von Dokumentenprozessen im Unternehmen zu fokussieren. Die Gruppe strebt dabei an, künftig neben dem aktuellen Geschäft der Tochtergesellschaft Binect GmbH weitere Geschäfte zu etablieren, die mit "Entwicklung digitaler Bausteine für eine sichere und einfache Dokumentenlogistik" beschrieben wurden. Angestrebt wird dabei die Etablierung einer "Plattform", die den aktuellen und künftigen Kunden weitere digitale Bausteine und Komponenten sowie Mehrwertdienste anbietet. Neue Geschäftsfelder außerhalb des heutigen Postausgangsgeschäftes der Binect GmbH werden von der Holding bewertet und vorangetrieben.
Mit der derzeitigen Tochter Binect GmbH besitzt die Binect Gruppe ein starkes Standbein im deutschen Markt für Hybridpost und digitale Ausgangskommunikation. Im Zuge der letzten Jahre wurde das Angebot eigener Standardsoftwarelösungen strategisch in den Mittelpunkt gerückt ("strategische Produkte") und dessen Anteil am Gesamtgeschäft deutlich gesteigert. Die standardisierten Softwarelösungen (digitaler Postausgang, Posteingang, etc.) werden überwiegend als SaaS-Dienste auf einer gemeinsamen Plattform angeboten, ergänzt um komplementäre Dienstleistungen für das Outsourcing des Dokumentenmanagements (z.B. Druck, Frankierung, Zustellung oder Scan von Geschäftsdokumenten). OEM-Partnern, u.a. der Deutsche Post AG, werden die Produkte auch als White-Label-Lösungen zur Verfügung gestellt.
Die Kunden, bestehend aus mittelständischen Unternehmen sowie Institutionen aus dem Gesundheitssektor und dem öffentlichen Bereich, die Binect bei der Digitalisierung ihrer Dokumentenprozesse begleitet, stehen vor der Herausforderung, ihren gesamten Posteingang effizient zu managen und die richtigen Verarbeitungs-Workflows aufzubauen. Die verfügbaren Angebote zeigen hier insbesondere für den Mittelstand große Lücken auf und bestehen häufig darin, die eingehende physische Post zu digitalisieren (Scan-Dienstleistung) und bereitzustellen. Erforderlich ist hier eine viel stärkere Multi-Channel-Ausrichtung, die auch digitale Post aus verschiedensten Kanälen berücksichtigt, vor allem eine intelligente, ggf. KI-basierte Extraktion und Klassifikation der Inhalte sowie die Weiterverarbeitung im Rahmen teilweise automatisierter Workflows. Dabei ist auch das Zusammenspiel mit bereits genutzten Systemen, allen voran DMS-/ECM-Systemen, von ausschlaggebender Bedeutung.
1.2. Aktie
Nach dem vom Kriegsausbruch in der Ukraine geprägten schwierigen Börsenjahr 2022, entwickelten sich die Märkte im ersten Halbjahr 2023 überwiegend positiv. So war beim DAX der Stand von 14.069,26 Punkten zu Jahresbeginn gleichbedeutend mit dem Tiefststand im Berichtszeitraum. Schon bis Mitte Januar stieg der deutsche Leitindex wieder auf mehr als 15.000 Zähler. Auch die Pleite dreier US-Banken und die Krise der Credit Suisse bedeutete Mitte März nur einen kurzfristigen Rücksetzer. Es folgte ein neuerlicher Anstieg bis auf den Periodenhöchstkurs von 16.357,63 Punkten am 16. Juni 2023. Am 30. Juni schloss der DAX bei 16.147,90 Punkten, einhergehend mit einem Anstieg um 16,0% gegenüber dem Schlusskurs von Ende Dezember 2022. Beim TecDAX war der Kursgewinn mit 9,7% etwas geringer.
Die Binect-Aktie konnte von der positiven Gesamtmarktentwicklung nur zu Beginn profitieren: Zu einem Kurs von 2,48 EUR ins neue Jahr gestartet, kletterte die Aktie Mitte/Ende Januar zunächst bis auf den Jahreshöchstwert von 2,86 EUR. Bis zum Frühjahr folgte eine Seitwärtsbewegung auf einem Niveau zwischen 2,50 und 2,70 EUR. Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 inklusive der Verkündung des sehr guten Starts in das Geschäftsjahr 2023 am 13. April 2023 führte jedoch nicht zu einem weiteren Kursanstieg. Im Gegenteil, die Binect-Aktie gab in der Folge leicht nach und bewegte sich bis zum Ende des ersten Halbjahres in einem Korridor zwischen 2,20 und 2,40 EUR. Der Periodentiefstkurs belief sich am 5. Mai 2023 auf 2,24 EUR und am 30. Juni 2023 beschloss die Binect-Aktie das erste Halbjahr mit einem Kurs von 2,28 EUR im XETRA-Handel. Dies entspricht einem Kursrückgang in Höhe von 8,1% im Berichtszeitraum. Zu Beginn des zweiten Halbjahrs gab die Binect-Aktie weiter leicht nach und notierte am 18. September 2023 bei 2,12 EUR.
Infolge des Kursverlusts verringerte sich die Marktkapitalisierung der Binect AG zum 30. Juni 2023 auf 7,3 Mio. EUR (31.12.2022: 8,2 Mio. EUR). Bedeutendster Handelsplatz der Binect-Aktie war im bisherigen Jahresverlauf die elektronische Plattform Xetra mit rund 71% Umsatzanteil, gefolgt von der Berliner Tradegate Exchange mit rund 22% sowie der Börse Stuttgart mit knapp 4% und dem Frankfurter Parkett mit gut 2%. Das durchschnittliche Handelsvolumen über alle Börsenplätze lag mit 95.962 Aktien pro Monat auf Vorjahresniveau (H1 2022: 96.440). Die Liquiditätsunterstützung zur Gewährleistung der Handelbarkeit der Binect-Aktie im vollelektronischen Xetra-Handelssystem der Deutsche Börse AG erfolgte durch die BankM AG.
Unsere Aktionäre und die interessierte Öffentlichkeit haben wir im ersten Halbjahr 2023 zeitnah über den aktuellen Geschäftsverlauf, besondere Ereignisse sowie die Perspektiven des Unternehmens informiert. Neben der regelmäßigen Berichterstattung stand der Vorstand in einem Conference Call sowie auf der Frühjahrskonferenz Mitte Mai in Frankfurt für Fragen von Investoren, Analysten und Finanzjournalisten zur Verfügung. Darüber hinaus plant der Vorstand, die Gesellschaft erneut auf der "MKK Münchener Kapitalmarkt Konferenz" zu präsentieren. Die MKK findet am 15./16. November 2023 statt und ist die größte Kapitalmarktkonferenz im süddeutschen Raum. Zudem konnten sich Aktionärinnen und Aktionäre im Rahmen der virtuellen Hauptversammlung am 29. Juni 2023 über das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 und die aktuelle Lage bei der Binect AG informieren. Die Präsentation zur Hauptversammlung steht auf der Homepage unter der Rubrik Publikationen zum Download zur Verfügung.
Informationen zur Aktie
| ISIN / WKN | DE000A3H2135 / A3H213 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Börsenkürzel | MA1 | ||||
| Handelssegment | Open Market (Freiverkehr) der Börse Frank furt |
||||
| Art der Aktie | Inhaberaktie | ||||
| Erstnotiz | 28. November 2006 | ||||
| Anzahl Aktien | 3.215.715 (zum 30.06.2023) |
||||
| Handelsplätze | Frankfurt, XETRA©, Hamburg, Berlin, Mün chen, Stuttgart, Düsseldorf |
||||
| Designated Sponsor |
BankM AG, Frankfurt |
1.3. Wirtschaftsbericht
Die Binect AG ist aufgrund der Geschäftsausrichtung stark abhängig von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem deutschen Markt.
Auf den ersten Blick scheint sich die Weltwirtschaft langsam von den Schocks der Pandemie und Russlands Angriff auf die Ukraine zu erholen. Die Unterbrechungen der Lieferketten lösen sich auf, die Verwerfungen auf den Energie- und Lebensmittelmärkten sind ebenfalls rückläufig. Vor allem die Schwellen- und Entwicklungsländer sind in vielen Fällen wieder auf Wachstumskurs, während der Aufschwung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften deutlich langsamer verläuft. Überhaupt bleibt die konjunkturelle Entwicklung fragil. Insbesondere die Kerninflationsrate ohne die volatilen Energie- und Lebensmittelpreise zeigt sich hartnäckig und die zwischenzeitliche Instabilität des Bankensektors verdeutlicht die Gefahren der strikteren Geldpolitik für den Finanzsektor sowie die anhaltende allgemeine Unsicherheit.
Insbesondere für Deutschland bleiben die Aussichten deshalb eingetrübt. Obwohl Belastungsfaktoren wie der hohe Krankenstand und die Lieferengpässe nachgelassen haben, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch nicht wieder auf einen Expansionskurs eingeschwenkt. Im Gegenteil, das IfW Kiel hat seine Erwartungen für das laufende Jahr in der aktuellen Herbstprognose noch einmal gesenkt. Statt wie bislang angenommen um 0,3% soll die deutsche Wirtschaft jetzt um 0,5% schrumpfen. Gründe sind vor allem eine schwache Industriekonjunktur, die Krise in der Bauwirtschaft sowie sinkende Konsumausgaben. Die Zinswende belastet die Wirtschaft im Inland und über die Exportmärkte. Am Arbeitsmarkt dürfte die derzeitige wirtschaftliche Schwächephase nur wenig Spuren hinterlassen, der Fachkräftemangel bleibt weiterhin groß.
Durch die alternde Gesellschaft und den einhergehenden Verlust von Arbeitskräften sowie die anhaltenden Folgen der Corona-Pandemie und der Energiekrise sieht das IFW Kiel die Produktionsmöglichkeiten der deutschen Wirtschaft auch perspektivisch spürbar sinken. In ihrer aktuellen Mittelfristprojektion gehen die Experten davon aus, dass das jährliche Wachstum von 1,3% im langjährigen Durchschnitt auf nur noch 0,4% im Mittel der kommenden Jahre sinken könnte.
Markt und Marktumfeld
Die aktuellen Herausforderungen für die Weltmärkte führen auch in der digitalen Wirtschaft in Deutschland zu Verunsicherung. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der das Geschäftsklima abbildet, gab zuletzt wieder deutlich nach. Insbesondere die Erwartungen sind Stand Juli weiterhin im Minus (-4,6 Punkte). Aber auch die aktuelle Lage verschlechterte sich in den vergangenen Monaten, liegt mit aktuell +30,0 Punkten jedoch unverändert im sehr guten Bereich. Insgesamt bleibt das Branchenklima mit +12,0 Punkten damit klar positiv und weit entfernt von der eingetrübten Stimmung der Gesamtwirtschaft (Geschäftsklima von -9,1 Punkten).
Nach Umsatzzuwächsen von jeweils +6,3% in den beiden Vorjahren, wird aber auch im Bereich der IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK) eine geringere Dynamik vorausgesagt. So erwartet der Digitalverband Bitkom im deutschen Markt für das Gesamtjahr 2023 jetzt ein Umsatzplus von 2,1% auf 213,2 Mrd. EUR. 12.000 neue Jobs sollen dabei entstehen. Die Informationstechnik bleibt mit einem prognostizierten Umsatz von 143,6 Mrd. EUR (+3,0%) ein Treiber dieser Entwicklung. Mit einem erwarteten Plus von 9,6% dürfte das Software-Segment am stärksten zulegen. Hervorzuheben sind dabei die Geschäfte mit KI-Plattformen (+40,8%), Sicherheits-Software (+18,3%) und Kollaborations-Tools (+15,4%). Für das Geschäft mit IT-Services, wozu unter anderem die IT-Beratung gehört, wird ein Wachstum von 5,3% erwartet. Die IT-Hardware ist nach drei Jahren starken Wachstums dagegen mit einem Minus von 3,6% rückläufig.
Hatten Unternehmen und Privathaushalte mit Beginn der corona-bedingten Einschränkungen massiv neue Geräte angeschafft, geht der Investitionsboom in Hardware damit vorerst zu Ende. Neuer Investitionsschwerpunkt ist Software. Insgesamt wollen gemäß einer aktuellen Bitkom-Umfrage 53% aller deutschen Unternehmen im laufenden Jahr mehr Geld in die eigene Digitalisierung investieren als noch 2022. 30% wollen die Investitionen konstant halten, lediglich 16% planen Kürzungen. Kein Wunder, wächst doch die Sorge, den Anschluss zu verlieren: 87% der Befragten sind überzeugt davon, dass die Nutzung digitaler Technologien eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit spielt, aber 64% sehen sich als Nachzügler. Die größten Digitalisierungs-Hemmnisse sind aus Unternehmenssicht Datenschutz (77%) und Fachkräftemangel (64%), gefolgt von Fragen der IT-Sicherheit (54%). Ebenfalls 54% bemängeln fehlende finanziellen Mittel. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (43%) und klarer Beleg für das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld.
2. Geschäftsentwicklung der Binect Gruppe
2.1. Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum
Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für die Gesellschaft traten im Berichtszeitraum nicht ein.
2.2. Gesamtdarstellung
Dem eigenen Anspruch, schneller zu wachsen als die Branche, ist Binect auch im ersten Halbjahr 2023 wieder gerecht geworden. Anknüpfend an das starke Vorjahr konnte Binect erneut ein deutliches Umsatzwachstum am oberen Ende der Erwartungen erzielen. Besonders die Nachfrage nach einfachen, modularen Angeboten für das Management und Outsourcing von Postausgangsprozessen bleibt groß. Auf fast 70% summierte sich der Anteil der strategischen Standardprodukte am Gesamtumsatz zum Halbjahr. Damit einher geht eine gute Planbarkeit, zumal der Kundenstamm durch die Ausweitung auf Bereiche wie die Wohnungswirtschaft und den Energiesektor zunehmend ausbalanciert ist.
Auch die Ergebniskennzahlen waren im Berichtszeitraum weiterhin positiv und steigend. Dies entspricht den Erwartungen, ist angesichts des inflationären Umfelds, fortgesetzter Investitionen in den Plattformausbau und der branchenspezifischen Wettbewerbsintensität jedoch nicht selbstverständlich. Gestützt durch das gute Periodenergebnis und das aufgebaute Forderungsmanagement war der operative Cashflow im ersten Halbjahr ebenfalls deutlich positiv. Auch nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit stand nur ein kleiner Mittelabfluss. Finanziell ist die Binect AG mit Blick auf Liquidität und Eigenkapitalquote damit unverändert äußerst solide aufgestellt.
Nach dem sehr starken Jahresbeginn mit hohen Auftragseingängen, machte sich die konjunkturelle Unsicherheit im zweiten Quartal auch bei einzelnen Digitalisierungsprojekten in einer gewissen Investitionszurückhaltung bemerkbar. Dies betraf bei Binect aber vor allem das Neugeschäft und konnte durch ein starkes Bestandsgeschäft mehr als kompensiert werden. Hervorzuheben ist hier die Vertragsverlängerung mit der AOK Niedersachsen. Die grundsätzliche Bereitschaft der deutschen Unternehmen mehr Geld in Softwarelösungen zu investieren sowie die der gute Start von Binect ins zweite Halbjahr und anhaltende strategische Fortschritte stimmen zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf.
2.3. Ertragslage
Der Konzernumsatz belief sich im ersten Halbjahr 2023 auf 6.948 TEUR (H1 2022: 6.040 TEUR). Dies entspricht einem Anstieg um 15,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen) erhöhte sich aufgrund gestiegener aktivierter Eigenleistungen um 18,7% auf 7.664 TEUR (H1 2022: 6.458 TEUR).
Insbesondere die Kundenbasis der Binect GmbH im Bereich des strategischen Angebotsportfolios wurde mit Kliniken/Krankenhäusern, öffentlichen Institutionen sowie Unternehmen aus der Energieversorgung und Industrie weiter gestärkt. Hier konnte ein Umsatzwachstum von rund 24,4% auf 4.737 TEUR (H1 2022: 3.807 TEUR) verzeichnet werden. Entsprechend erhöhte sich der Anteil der strategischen Mittelstandsprodukte am Konzernumsatz von 63% im ersten Halbjahr 2022 auf 69% im Berichtszeitraum.
Kostenseitig machen sich die planmäßigen Investitionen in die Harmonisierung und die technologische sowie organisatorische Erneuerung (MicroServices, API, UI/UX) der Binect-Produktplattform bemerkbar. Auch der Materialaufwand, der im Wesentlichen aus dem Einkauf von Druckdienstleistungen besteht, und der Personalaufwand erhöhten sich analog zum Umsatzanstieg in gleicher Größenordnung. Dass die Ergebniskennzahlen dennoch klar positiv sind, zeigt die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und verdeutlicht das zukünftige Skalierungspotenzial. Das EBITDA belief sich im Berichtszeitraum auf 484 TEUR (H1 2022: 385 TEUR) und das EBIT auf 259 TEUR (H1 2022: 208 TEUR). Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 247 TEUR (H1 2022: 195 TEUR) und war aufgrund der bestehenden Verlustvorträge gleichbedeutend mit dem Konzernperiodenüberschuss (H1 2022: 195 TEUR).
2.4. Vermögens- und Finanzlage
Kapitalstruktur und Vermögenslage
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Konzern-Bilanzsumme im Berichtszeitraum von 11.573 TEUR (zum 31.12.2022) um 649 TEUR auf 12.222 TEUR zum 30.06.2023 erhöht. Die Zunahme ist auf der Aktivseite hauptsächlich auf die Erhöhung der immateriellen Vermögenswerte infolge der realisierten Binect ONE Investitionen zurückzuführen. Die langfristigen Vermögenswerte sind im Berichtszeitraum um insgesamt 494 TEUR auf 7.100 TEUR gestiegen (31.12.2022: 6.606 TEUR). Die kurzfristigen Vermögenswerte sind hingegen nur leicht angewachsen um 155 TEUR auf 5.122 TEUR (31.12.2022: 4.967 TEUR), insbesondere durch die Erhöhung der sonstigen Vermögenswerte.
Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital im Wesentlichen durch das realisierte Periodenergebnis um 247 TEUR auf 8.927 TEUR zum Halbjahresende erhöht (31.12.2022: 8.680 TEUR). Während unterjährig die aus latenten Steuerschulden bestehenden langfristigen Schulden mit 324 TEUR konstant blieben, erhöhten sich die kurzfristigen Schulden auf 2.338 TEUR (31.12.2022: 1.892 TEUR). Dies ist vor allem auf den stichtagsbezogenen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 519 TEUR zurückzuführen. Die kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten und die Steuerschulden haben sich im Berichtszeitraum nur leicht erhöht, während die sonstigen Schulden um 100 TEUR zurückgingen. Insgesamt reduzierte sich die Konzern-Eigenkapitalquote dadurch von 80,9% zum 31.12.2022 auf immer noch sehr solide 73,0% zum 30.06.2023.
Finanzlage
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich im ersten Halbjahr 2023 auf 557 TEUR (H1 2022: 419 TEUR), was maßgeblich auf die Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich insbesondere aufgrund der wie geplant realisierten Investitionen in Binect ONE auf -681 TEUR (H1 2022: -462 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit fiel unter Berücksichtigung der sich aus dem Mietvertrag ergebenden Leasingverbindlichkeit mit -69 TEUR ebenfalls negativ aus. Unter dem Strich belief sich der Gesamt-Cashflow nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit auf -193 TEUR (H1 2022: 100 TEUR). Aufgrund der sehr soliden Finanzierungsstruktur mit einem stichtagsbezogenen Finanzmittelfonds in Höhe von 2.335 TEUR zum 30.06.2023 und der auch künftig verfügbaren liquiden Mittel ist zum Berichtszeitpunkt für die nächsten Jahre von einer ausreichenden Liquidität auszugehen.
2.5. Ausblick und Prognose
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2023 liegen im Rahmen der Planung und der Erwartungen des Vorstands. Das Umsatzwachstum von 15% bewegt sich am oberen Ende des kommunizierten Prognosekorridors. Und dies trotz des schwierigen Gesamtumfelds und eines zurückhaltenden Neugeschäfts.
Der zu Beginn des zweiten Halbjahres wieder ansteigende Auftragseingang und die Ankündigung größerer Kunden, das Sendungsvolumen in den kommenden Monaten noch einmal deutlich zu steigern, bilden die Basis für eine Fortsetzung des Wachstums bis zum Jahresende. Allerdings bestehen mit der unterplanmäßigen Entwicklung der EPBB auch Risiken, die möglicherweise zunächst kompensiert werden müssten. Noch kein nennenswerter Beitrag ist 2023 von der Erschließung der neuen Geschäftsfelder zu erwarten. Derzeit entwickelt sich jedoch eine neue Dynamik, die ab 2024 zu Umsatz- und Ergebnisbeiträgen führen wird.
Die Binect ONE Meilensteine werden bis Ende 2023 planmäßig erreicht und abgeschlossen werden. Auf der Basis der neuen Plattform entsteht derzeit ein neues skalierbares Einstiegsangebot, das kleineren Mittelstandskunden den Einstieg in die Versanddigitalisierung ohne Hardware (Cube) und weitestgehend im Self Service ermöglicht. Binect ist damit für künftiges Wachstum in diesen Segmenten deutlich stärker aufgestellt.
Insgesamt ist Binect damit sehr gut positioniert für den weiteren Geschäftsverlauf. Die ersten beiden Monate des zweiten Halbjahres stimmen ebenfalls zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung bis zum Jahresende fortsetzen wird. Die Unsicherheit infolge der bestehenden Risiken (Rezessionstendenzen, Inflation, Investitionszurückhaltung) für die Märkte und das Geschäft der Binect bleibt jedoch groß. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt an der bestehenden Prognose für das Geschäftsjahr 2023 fest. Diese sieht ein Umsatzwachstum von 10% bis 15% bei einem weiterhin positiven Konzernergebnis vor.
II. Konzern-Zwischenabschluss zum 30.06.2023
1. Konzern-Bilanz zum 30.06.2023
| Aktiva | Angabe | 30.06.2023 (in EUR) |
31.12.2022 (in EUR) |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.3.1. | 6.225.084,79 | 5.688.642,53 |
| Sachanlagen | 6.3.1. | 874.871,77 | 917.137,57 |
| Finanzanlagen | 2,00 | 2,00 | |
| 6.3.1. | 7.099.958,56 | 6.605.782,10 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
6.3.2. | 2.334.699,48 | 2.527.856,43 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
6.3.2. | 2.116.822,49 | 2.020.129,39 |
| Vorräte | 244.5822,98 | 196.420,00 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 426.036,55 | 222.785,39 | |
| 5.122.141,50 | 4.967.191,21 | ||
| Summe Vermögenswerte | 12.222.100,06 | 11.572.973,31 |
Passiva Angabe 30.06.2023 (in EUR) 31.12.2022 (in EUR) Eigenkapital Gezeichnetes Kapital 3.215.715,00 3.215.715,00 Kapitalrücklage 4.710.719,30 4.710.719,30 Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag 753.892,45 599.190,97 Konzernperiodenergebnis 246.633,68 154.701,48 6.3.2. 8.926.960,43 8.680.326,75 Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital 8.926.960,43 8.680.326,75 Langfristige Schulden Leasingverbindlichkeiten 6.3.2. 632.730,75 676.725,88 Latente Steuerschulden 324.153,00 324.153,00 956.883,75 1.000.878,88 Kurzfristige Schulden Leasingverbindlichkeiten 124.384,63 99.797,80 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.3.2 1.655.001,59 1.136.263,46 Steuerschulden 121.192,17 118.227,55 Sonstige Schulden 437.677,49 537.478,87 2.338.255,88 1.891.767,68 Summe Eigenkapital und Schulden 12.222.100,06 11.572.973,31
2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023
| Konzern Gewinn- und Verlustrechnung |
Anhang | H1 2023 (in EUR) |
H1 2022 (in EUR) |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 6.4. | 6.948.471,06 | 6.039.595,42 |
| Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
48.162,98 | 51.382,97 | |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 6.4. | 667.090,91 | 367.322,83 |
| Gesamtleistung | 7.663.724,95 | 6.458.301,22 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11.760,77 | 8.561,03 | |
| Materialaufwand | 6.4. | -4.292.319,39 | -3.644.437,54 |
| Personalaufwand | 6.4. | -1.860.184,90 | -1.602.160,50 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte |
-225.601,07 | -176.516,20 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.038.322,69 | -835.744,68 | |
| Betriebsergebnis | 259.057,67 | 208.003,33 | |
| Finanzerträge | 119,16 | 0,00 | |
| Finanzierungsaufwendungen | -12.511,72 | -13.338,35 | |
| Finanzergebnis | -12.392,56 | -13.338,35 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 246.665,11 | 194.664,98 | |
| Ertragsteuern | -31,43 | 0,00 | |
| Konzernüberschuss | 246.633,68 | 194.664,98 | |
| Zurechnung des Überschusses/Fehlbetrags an die Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzern überschuss) |
246.633,68 | 194.664,98 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 0,00 | 0,00 | |
| Ergebnis je Aktie | |||
| unverwässert | 0,08 | 0,06 | |
| verwässert | 0,08 | 0,06 | |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien | 3.215.715 | 3.215.715 | |
| unverwässert (Stück) | 3.215.715 | 3.215.715 | |
| Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen | 52.075 | 80.867 | |
| Verwässert (Stück) | 3.267.790 | 3.296.582 |
3. Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023
| In EUR | H1 2023 | H1 2022 |
|---|---|---|
| Konzernüberschuss | 246.633,68 | 194.664,98 |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen |
||
| Neubewertung des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 0,00 | 0,00 |
| Wertänderungen bei veräußerbaren Finanzwerten und Cashflow hedges |
0,00 | 0,00 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,00 | 0,00 |
| Konzerngesamtergebnis einschließlich erfolgsneutral erfasster Eigenkapitalveränderungen |
246.633,68 | 194.664,98 |
| Zurechnung des Überschusses an die Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss) |
246.633,68 | 194.664,98 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 0,00 | 0,00 |
4. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| Zusätzlich | Summe | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausgegebene Stückaktien | eingezahlte | Eigenkapital | Anteile | |||||
| Gezeichnetes | Kapital- | Kapital- | Gewinn- | der Aktionäre | anderer | |||
| Anzahl | Kapital | Rücklagen | Rücklagen | Rücklagen | der Binect AG | Gesellschafter | Gesamt | |
| Eigenkapital zum 01.01.2022 | 3.215.715 | 3.215.715,00 | 4.708.088,05 | 229.365,84 | 599.190,97 | 8.522.994,02 | 0,00 | 8.522.994,02 |
| Konzernüberschuss / -fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 154.701,48 | 154.701,48 | 0,00 | 154.701,48 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Aktienbasierte Vergütungen | 0,00 | 2.631,25 | 2.631,25 | 0,00 | 2.631,25 | 0,00 | 2.631,25 | |
| Eigenkapital zum 31.12.2022 | 3.215.715 | 3.215.715,00 | 4.710.719,30 | 231.997,09 | 753.892,45 | 8.680.326,75 | 0,00 | 8.680.326,75 |
| Konzernüberschuss | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 246.633,68 | 246.633,68 | 0,00 | 246.633,68 | |
| Konzern-Gesamtergebnis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Aktienbasierte Vergütungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Eigenkapital zum 30.06.2023 | 3.215.715 | 3.215.715,00 | 4.710.719,30 | 231.997,09 | 1.000.526,13 | 8.926.960,43 | 0,00 | 8.926.960,43 |
5. Konzern-Kapitalflussrechnung
Für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023
| In EUR | H1 2023 |
H1 2022 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 246.665,11 | 194.664,98 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle | ||
| Vermögenswerte | 225.601,07 | 176.516,20 |
| Finanzergebnis | 12.392,56 | 13.338,35 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und | ||
| immateriellen Vermögenswerten | 0,00 | 0,00 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften | 0,00 | 0,00 |
| Veränderung der Vorräte | -48.162,98 | -51.382,98 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen | -96.693,10 | 230.275,52 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||
| Leistungen Veränderung sonstige Vermögenswerte und sonstige |
518.738,13 | -168.096,36 |
| Schulden | -300.087,92 | 21.355,72 |
| Gezahlte ./. erhaltene Zinsen | -963,99 | 0,00 |
| Gezahlte ./. erhaltene Ertragsteuern | -31,43 | 0,00 |
| Gezahlte ./. erhaltene Dividenden | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 0,00 | 2.631,25 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 557.457,45 | 419.302,69 |
| Erwerb von Sachanlagen und immateriellen | ||
| Vermögenswerten | -681.854,31 | -462.258,48 |
| Einzahlungen ./. Auszahlungen aus dem Verkauf von | ||
| vollkonsolidierten Tochterunternehmen | 0,00 | 0,00 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -681.854,53 | -462.258,48 |
| Eigenkapitalzuführungen aus Kapitalerhöhung | 0,00 | 0,00 |
| Einzahlungen / Auszahlungen Factoring (nur in 2021) | 0,00 | 0,00 |
| Einzahlung / Auszahlung Leasingverbindlichkeit | ||
| (neuer Büromiet-Vertrag) | -57.331,52 | -56.239,80 |
| Gezahlte Zinsen | -11.428,57 | -1.083,15 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -68.760,09 | -57.322,95 |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel | -193.156,95 | -100.278,74 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres | 2.527.856,43 | 2.045.516,58 |
| Finanzmittelfonds zum Ende der Berichtsperiode | 2.334.699,48 | 1.945.237,84 |
6. Konzernanhang
6.1. Grundlagen und Methoden
Informationen zum Unternehmen
Die wesentlichen Tätigkeitsbereiche des Konzerns wurden im Kapitel I. 1.1. beschrieben.
Berichtsgrundlage
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 30. Juni 2023 (nachstehend bezeichnet als "Konzernzwischenabschluss") wurde gemäß IAS 34 "Interim Financial Reporting" (Zwischenberichterstattung) erstellt. Er enthält nicht alle für einen Konzernabschluss vorgeschriebenen Angaben und Erklärungen und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gelesen werden. Die Veröffentlichung des Konzernzwischenabschlusses erfolgt auf Basis des Vorstandsbeschlusses vom 20. September 2023.
Grundlagen der Rechnungslegung
Die angewandten Bilanzierungsgrundsätze entsprechen den für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 angewandten Grundsätzen, wie sie im Konzernabschluss beschrieben sind.
Die folgenden neuen Standards, Änderungen an Standards und neuen Interpretationen sind für Berichtszeiträume, die am 1. Januar 2023 beginnen, erstmals verpflichtend anzuwenden:
6.2. Veröffentlichte, aber noch nicht anzuwendende Standards, Interpretationen und Änderungen
Verlautbarung Titel Anwendungspflicht Wesentliche Änderungen die Darstellung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage IFRS 17 Insurance Contracts 01.01.2023 Bestimmt, wie Versicherungsverträge bilanziert werden und ersetzt IFRS 4. Keine wesentlichen Auswirkungen Amendments to IFRS 17 Insurance Contracts 01.01.2023 Die Erstanwendung von IFRS 17 erfolgt am 1. Januar 2023. Die grundlegenden Grundsätze der Bilanzierung nach IFRS 17 bleiben erhalten. Die Modifikationen sollen Unternehmen bei der Einführung des Standards Unterstützung bieten, ohne den Informationsnutzen zu beeinträchtigen. Zum 1. Januar 2023 wurde zudem die Möglichkeit verlängert, IFRS 9 erstmals und zeitgleich mit IFRS 17 anzuwenden. Keine wesentlichen Auswirkungen Amendments to IFRS 17 Initial Application of IFRS 17 and IFRS 9 – Comparative Information 01.01.2023 Die ergänzende Übergangsvorschrift für die Vergleichszahlen im ersten Berichtsjahr ermöglicht eine abweichende Klassifizierung gemäß IFRS 9 (sog. Classification Overlay) für die Vergleichsperioden im Jahr der erstmaligen Anwendung beider Standards. Außerdem ist es erlaubt, die bestehenden Klassifizierungswahlrechte gemäß IFRS 9 für finanzielle Vermögenswerte, die mit Versicherungsverträgen in Verbindung stehen, neu auszuüben, wenn IFRS 9 vor der Einführung von IFRS 17 bereits angewendet wurde. Keine wesentlichen Auswirkungen Amendments to IAS 1 and IFRS Practice Statement 2 Presentation of Financial Statements 01.01.2023 Gemäß IAS 1 sollen in Zukunft wichtige ("material") Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben werden, statt der bedeutenden ("significant"). Anpassungen am IFRS Practice Statement 2 "Making Materiality Judgements" beinhalten Richtwerte für die Umsetzung des Konzepts der Wesentlichkeit auf die Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Keine wesentlichen Auswirkungen
In EU-Recht übernommene IFRS:
Voraussichtliche Auswirkungen auf
| Amendments to IAS 8 |
Definition of Accounting Estimates |
01.01.2023 | Die Definition von rechnungslegungs bezogenen Schätzungen wurde geändert. Es wird definiert, wie rechnungslegungsbezogene Schätzungen von Änderungen der Rechnungslegungsmethoden unterscheiden werden. |
Keine wesentlichen Auswirkungen |
|---|---|---|---|---|
| Amendments to IAS 12 |
Deferred Tax related to Assets and Liabilities arising from a Single Transaction |
01.01.2023 | IAS 12 erkennt an, dass es unter bestimmten Umständen Ausnahmen vom Ansatz zur latenten Steuer gibt. Es war bisher unklar, ob die "initial recognition exemption" auch dann gilt, wenn sich aus dem ersten Ansatz eines Vermögens wertes und einer Schuld eine abzugs fähige und eine steuerbare temporäre Differenz in derselben Höhe entwickelt. Dabei handelt es sich um spezielle Fälle wie Leasing-Verhältnisse und Verpflichtungen zum Rückbau. Der IASB betont, dass die Ausnahmeregelung für den Ansatz latenter Steuern für die genannten Situationen nicht gültig ist. |
Keine wesentlichen Auswirkungen |
6.3. Erläuterungen zur Konzernbilanz
6.3.1. Anlagenspiegel
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibungen | Restbuchwert | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | 30.06.2023 | 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | 30.06.2023 | 30.06.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Immaterielle Vermögenswerte | ||||||||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
623.093,65 | 0,00 | 0,00 | 623.093,65 | 618.229,65 | 2.417,49 | 0,00 | 620.647,14 | 2.446,51 | 4.864,00 |
| 2. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 4.025.529,53 | 300.379,90 | 0,00 | 4.325.909,43 | 3.369.164,53 | 128.231,16 | 0,00 | 3.497.395,69 | 828.513,74 | 656.365,00 |
| 3. Geschäfts- und Firmenwert | 15.561.181,20 | 0,00 | 0,00 | 15.561.181,20 | 10.998.070,27 | 0,00 | 0,00 | 10.998.070,27 | 4.563.110,93 | 4.563.110,93 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögenswerte in Entwicklung |
464.302,60 | 366.711,01 | 0,00 | 831.013,61 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 831.013,61 | 464.302,60 |
| 20.674.106,98 | 667.090,91 | 0,00 | 21.341.197,89 | 14.985.464,45 | 130.648,65 | 0,00 | 15.116.113,10 | 6.225.084,79 | 5.688.642,53 | |
| Sachanlagen | ||||||||||
| 1. Grundstücke und Gebäude (Nutzungsrecht aus Leasing) |
837.439,00 | 785.590,00 | 0,00 | 837.439,00 | 100.748,25 | 52.620,82 | 0,00 | 153.369,07 | 684.070,73 | 736.691,55 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus- stattung |
804.163,83 | 52.686,62 | 0,00 | 856.850,45 | 623.717.81 | 42.331,60 | 0,00 | 666.049,41 | 190.801,04 | 180.446,02 |
| davon Nutzungsrechte aus Pkw-Leasing | 37.681,20 | 37.923,22 | 0,00 | 75.604,42 | 8.439,23 | 9.203,31 | 0,00 | 17.642,54 | 57.961,88 | 29.241,97 |
| 1.641.603,63 | 52.686,62 | 0,00 | 1.694.290,25 | 724.466,06 | 94.952.42 | 0,00 | 819.418,48 | 874.871,77 | 917.137,57 | |
| Finanzanlagen: Beteiligungen | 117.706,00 | 0,00 | 0,00 | 117.706,00 | 117.704,00 | 0,00 | 0,00 | 117.704,00 | 2,00 | 2,00 |
| Anlagevermögen Gesamt | 22.433.416,61 | 719.777,53 | 0,00 | 23.153.194,14 | 15.827.634,51 | 225.601,07 | 0,00 | 16.053.235,58 | 7.099.958,56 | 6.605.782,10 |
6.3.2. Weitere Erläuterungen zur Konzernbilanz
Langfristige Vermögenswerte
Der Anstieg der langfristigen Vermögenswerte um 494 TEUR auf 7.100 TEUR zum 30.06.2023 (31.12.2022: 6.606 TEUR) lässt sich im Wesentlichen auf die Erhöhung der immateriellen Vermögenswerte durch die erfolgten Binect ONE Investitionen in Höhe von 536 TEUR (unter Berücksichtigung angefallener Abschreibungen) zurückführen.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Bei den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenzen handelt es sich um Guthaben bei deutschen Kreditinstituten in Höhe von 2.335 TEUR (31.12.2022: 2.528 TEUR).
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen infolge des aufgebauten Forderungsmanagements mit 2.117 TEUR zum 30.06.2023 um nur knapp 5% über dem Jahresabschlussniveau (31.12.2022: 2.020 TEUR), obwohl die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum um 15% gestiegen sind.
Eigenkapital
Das Eigenkapital des Konzerns zum 30.06.2023 beträgt 8.927 TEUR (zum 31.12.2022: 8.680 TEUR). Die positive Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis im Zeitraum 01.01.2023 bis 30.06.2023 in Höhe von 247 TEUR.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Der Umfang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich zwischen dem 31.12.2022 mit 1.136 TEUR und dem 30.06.2023 mit 1.655 TEUR, da die Lieferantenrechnungen inzwischen nicht mehr vor dem eigentlichen Zahlungstermin beglichen werden.
Leasingverbindlichkeiten
Die bilanzielle Berücksichtigung des neuen Mietvertrags führt zu einer langfristigen Leasingverbindlichkeit in Höhe von 633 TEUR zum 30.06.2023.
6.4. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die ausgewiesenen Umsätze resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und wurden fast ausschließlich im Inland erzielt.
Insgesamt wurden Konzern-Umsatzerlöse im Berichtszeitraum in Höhe von 6.948 TEUR (Vorjahr: 6.040 TEUR) erwirtschaftet, was einer Steigerung von 15,0% entspricht.
Andere aktivierte Eigenleistungen
Die aktivierten Eigenleistungen betragen 667 TEUR (Vorjahr: 367 TEUR) und resultieren aus der Aktivierung von Entwicklungsleistungen für die selbst geschaffenen Softwarelösungen der Binect GmbH, insbesondere Binect ONE betreffend.
Materialaufwand
Der Materialaufwand beträgt im Berichtszeitraum 4.292 TEUR (Vorjahr: 3.644 TEUR). Er resultiert im Wesentlichen aus dem Einkauf von Druckdienstleistungen sowie zu einem geringen Teil aus dem Einkauf von Fremdsoftware im Rahmen einer GU-Tätigkeit für einen Großkunden.
Personalaufwand
Der Personalaufwand beläuft sich im Berichtszeitraum auf 1.860 TEUR (Vorjahr: 1.602 TEUR). Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 44,2 Mitarbeiter (FTE) beschäftigt (Vorjahr: 40,5 FTE).
6.5. Sonstige Angaben
6.5.1. Anteilsbasierte Vergütung
Die Aktienoptionen haben sich im Berichtszeitraum H1 2023 wie folgt entwickelt:
| H1 2023 | |
|---|---|
| Zu Beginn der Berichtsperiode ausstehende Aktienoptionen | 52.075 |
| In der Berichtsperiode gewährte Aktienoptionen | 0 |
| In der Berichtsperiode ausgeübte Aktienoptionen | 0 |
| In der Berichtsperiode verfallene Aktienoptionen | 0 |
| Am Ende der Berichtsperiode ausstehende Aktienoptionen korrigiert nach Kapitalherabsetzung |
52.075 |
| Am Ende der Berichtsperiode ausübbare Aktienoptionen | 0 |
6.5.2. Vorstand und Aufsichtsrat
Vorstand
Dr. Frank Wermeyer, Diplom-Kaufmann, Pulheim
Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Aufsichtsrat
Bis zum Berichtsdatum waren die folgenden Personen Mitglieder des Aufsichtsrates der Binect AG:
Ronald Gerns, Rechtsanwalt und Notar, Frankfurt am Main, Vorsitzender des Aufsichtsrates seit 07.04.2020 Partner bei GERNS & Partner, Rechtsanwälte und Notare, Frankfurt am Main
Thomas Rickert, Rechtsanwalt, Bonn, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates seit 07.04.2020 Partner bei Rickert Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Bonn
Dr. Dirk Rohweder, Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Köln, Aufsichtsratsmitglied seit 08.03.2021 COO und Co-Founder der Teavaro Limited, London, und Geschäftsführer der Teavaro GmbH, Köln
Weiterstadt, den 20. September 2023
Dr. Frank Wermeyer
Vorstand