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Binect AG — Interim / Quarterly Report 2019
Oct 31, 2019
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Interim / Quarterly Report
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HALBJAHRESBERICHT 2 0 1 9
MAX 21 AG
Weiterstadt

Bilanz der MAX 21 AG zum 30. JUNI 2019
Aktiva
| Berichtsperiode | Vorjahresperiode | |
|---|---|---|
| Aktiva | (Euro) | (Euro) |
| A Anlagevermögen | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände I. |
||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an sol chen Rechten und Werten |
1.525,00 | 5.581,04 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstat tung |
28.669,62 | 45.275,10 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.431.000,00 | 17.358.139,62 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 2.404.750,48 | 4.921.605,43 |
| 3. Beteiligungen | 10.010,67 | 10.010,67 |
| 7.845.761,15 | 22.289.755,72 | |
| B Umlaufvermögen | ||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegen I. Stände |
||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 54.728,00 | 0,00 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände - davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr |
32.305,34 | 81.497,66 |
| Euro 14.542,27 (Vorjahr: Euro 14.542,27) | ||
| 87.033,34 | 81.497,66 | |
| Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben II. bei Kreditinstituten und Schecks |
78.023,48 | 833.321,68 |
| C Rechnungsabgrenzungsposten | 16.723,60 | 28.748,34 |
| 8.057.745,19 | 23.284.179,54 |
BILANZ
| Berichtsperiode | Vorjahresperiode | ||
|---|---|---|---|
| Passiva | (Euro) | (Euro) | |
| A | Eigenkapital | ||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 18.008.004,00 | 17.406.334,00 |
| II. | Kapitalrücklage | 24.071.317,40 | 23.950.983,40 |
| III. | Verlustvortrag | -32.076.556,13 | -18.431.442,36 |
| IV. | Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -2.025.832,12 | 30.690,69 |
| 7.976.933,15 | 22.956.565,73 | ||
| B | Rückstellungen | ||
| Sonstige Rückstellungen | 32.440,14 | 171.851,38 | |
| C | Verbindlichkeiten | ||
| 1.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 22.275,94 (Vorjahr: Euro 59.121,05) |
22.275,94 | 59.121,05 | |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern Euro 26.095,96 (Vorjahr: Euro 96.641,38) |
26.095,96 | 96.641,38 | |
| - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 26.095,96 (Vorjahr: Euro 96.641,38) |
155.762,43 | ||
| 48.371,90 | 155.762,43 | ||
| 8.057.745,19 | 23.284.179,54 |
Passiva
Es besteht ein bedingtes Kapital in Höhe von bis 1.117.621,00 Euro (Bedingtes Kapital 2016/I) und ein bedingtes Kapital bis zu 6.962.533,00 Euro (Bedingtes Kapital 2018/II).
Gewinn- und Verlustrechnung der MAX 21 AG
vom 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019
| Berichtsperiode | Vorjahresperiode | ||
|---|---|---|---|
| (Euro) | (Euro) | ||
| I. | Umsatzerlöse | 369.600,00 | 582.000,00 |
| II. | Sonstige betriebliche Erträge | 123.870,59 | 484,43 |
| III. | Personalaufwand | ||
| 1. Löhne und Gehälter | 223.298,88 | 241.831,97 | |
| 2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Al tersversorgung und für Unterstützung |
21.166,12 | 20.878,34 | |
| Summe Personalaufwand | 244.465,00 | 262.710,31 | |
| IV. | Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
11.988,75 | 17.386,86 | |
| V. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 335.240,08 | 335.495,35 |
| VI. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens - davon aus verbundenen Unternehmen Euro 38.627,78 (Vorjahr: Euro 0) |
38.627,78 | 0,00 |
| VII. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 488,00 | 63.798,78 |
| VIII. | Abschreibungen auf Finanzanlagen | 1.966.724,66 | 0,00 |
| VIIII. | Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0,00 | 0,00 |
| X. | Ergebnis nach Steuern | -2.025.832,12 | 30.690,69 |
| XI. | Jahresüberschuss/-fehlbetrag | -2.025.832,12 | 30.690,69 |
Anhang zum Halbjahresbericht 2019 der MAX 21 AG
A Allgemeine Angaben zum Halbjahresbericht
Der Zwischenbericht der MAX 21 AG mit Sitz in Weiterstadt, eingetragen im Handelsregister Darmstadt unter HRB 9397, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungsund Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Gliederung des Halbjahresberichts
Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Angaben zu Bilanzierungsmethoden
Zum Bilanzstichtag wurden die bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden unter den gesetzlich vorgeschriebenen Posten ausgewiesen. Ansatzwahlrechte, Ausweiswahlrechte und Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen.
Angaben zu Bewertungsmethoden
Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze gemäß § 252 HGB wurden beachtet. Die Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen, weil dem tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten nicht entgegenstehen. Dem Grundsatz der Einzelbewertung unter Beachtung des Vorsichtsprinzips wurde gefolgt.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.
ANHANG ZUM HALBJAHRESBERICHT 2019
Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niederen beizulegenden Wert angesetzt. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen verrechnet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Ausfallrisiken bewertet; notwendige Abschreibungen werden verrechnet.
Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet.
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
B Erläuterungen zur Bilanz
Zum Anlagevermögen zählen die immateriellen Vermögensgegenstände 1,53 TEuro (Vorjahr: 5,58 TEuro), die Sachanlagen 28,67 TEuro (Vorjahr: 45,28 TEuro) und die Finanzanlagen. Die Finanzanlagen (7.845,76 TEuro; Vorjahr: 22.289,76 TEuro) stellen 97,4% der Bilanzsumme (8.057,75 TEuro) dar und verteilen sich auf Anteile an verbundenen Unternehmen (5.431,00 TEuro), Ausleihungen an verbundene Unternehmen (2.404,75 TEuro) sowie Beteiligungen (10,01 TEuro).
Anteile an verbundenen Unternehmen
An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20% aller Anteile:
| Firmenname | Anteilshöhe in % |
Jahresergebnis in TEuro |
Eigenkapital in TEuro |
|
|---|---|---|---|---|
| Binect GmbH, Weiterstadt | 100,0 | - 329,49 | 38,12 | 1) |
1) Laut Jahresabschluss zum 31.12.2018
Bei den zum Anteilsbesitz gehörenden Gesellschaften werden die gleichen Bewertungsmethoden wie bei der Berichtsgesellschaft angewandt.
100% der Anteile der KeyIdentity GmbH wurden im Mai 2019 vollständig veräußert.
ANHANG ZUM HALBJAHRESBERICHT 2019
Die investiven Anfangs- und Aufbauverluste der Beteiligungen werden seitens der Berichtsgesellschaft nicht nur durch Kapitalbeteiligungen, sondern auch planmäßig mit eigenkapitalersetzenden, nachrangigen Darlehen finanziert, wofür den Beteiligungen entsprechende Kreditlinien zur Verfügung gestellt wurden. Diese Investitionen sind teilweise als langfristige Posten zu betrachten und deshalb unter den Finanzanlagen ausgewiesen.
Die Investitionen bergen finanzielle Risiken, die auch bestandsgefährdend sein können, wenn sich der Geschäftsverlauf und die Geschäftsergebnisse der Tochterunternehmen nicht wie geplant entwickeln und deren Finanzierung durch die Gesellschaft nicht gesichert werden kann.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen im Einzelnen:
| Binect GmbH | 2.404.750,48 Euro |
|---|---|
| Bilanzierte Ausleihungen | 2.404.750,48 Euro |
In den bilanzierten Ausleihungen sind ausschließlich Forderungen aus Darlehen mit eigenkapitalersetzendem Charakter und Zinsen enthalten.
Neben den Anteilen an verbundenen Unternehmen hält die Gesellschaft noch zwei Beteiligungen. Zum Stichtag sind die Anschaffungskosten nur noch einer Beteiligung mit 10,01 TEuro ausgewiesen.
Unter dem Umlaufvermögen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 54,73 TEuro (Vorjahr: 0,00 TEuro) und sonstige Vermögensgegenstände von 32,31 TEuro (Vorjahr: 81,50 TEuro) einschließlich der darunterfallenden längerfristigen Kautionen und Bankguthaben von 78,02 TEuro (Vorjahr: 833,32 TEuro) ausgewiesen.
Im Rechnungsabgrenzungsposten sind das Folgejahr betreffende Zahlungen vor allem von Mieten und Gebühren enthalten.
Eigenkapital
Die Entwicklungen der Posten des Eigenkapitals verdeutlicht der folgende Eigenkapitalspiegel:
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklagen | Bilanzverlust | Gesamt-Eigenkapital | |
|---|---|---|---|---|
| (Euro) | (Euro) | (Euro) | (Euro) | |
| Stand am 30.06.2018 | 17.406.334,00 | 23.950.983,40 | -18.431.442,36 | 22.925.875,04 |
| Barkapitalerhöhungen | 601.670,00 | 120.334,00 | 722.004,00 | |
| Jahresergebnis | -13.645.113,77 | -13.645.113,77 | ||
| Stand zum Ende der Berichtsperiode am 30.06.2019 |
18.008.004,00 | 24.071.317,40 | -32.076.556,13 | 10.002.765,27 |
Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beträgt -32.076,56 TEuro (Vorjahr: -18.431,44 TEuro).
Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 32,44 TEuro (Vorjahr: 171,85 TEuro) wurden vor allem für Abschluss- und Prüfungskosten (7,50 TEuro), für Kosten im Zusammenhang mit der Hauptversammlung (7,50 TEuro), für variable Vergütungen (6,25 TEuro) und für sonstige Rückstellungen (11,19 TEuro) gebildet.
Die Verbindlichkeiten von 48,37 TEuro (Vorjahr: 96,64 TEuro) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (22,28 TEuro) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern (26,10 TEuro). Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Sonstiges
Das Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 17,71 TEuro wurde als Mietkaution verpfändet. Haftungsverpflichtungen aus Bürgschaften bestehen nicht. Weitere Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.
C Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr in Höhe von 369,60 TEuro (Vorjahr: 582,00 TEuro) resultieren ausschließlich aus Dienstleistungen in den Bereichen Verwaltung sowie der Weiterbelastung von Aufwendungen für verbundene Unternehmen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 123,87 TEuro (Vorjahr: 0,48 TEuro). Es handelt sich hierbei weitestgehend um Erträge aus der Auflösung von nicht in Anspruch genommener Rückstellungen (122,00 TEuro).
Der Personalaufwand beträgt insgesamt 244,47 TEuro (Vorjahr: 262,71 TEuro). Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 3 Personen im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr: 5 Personen).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 335,24 TEuro (Vorjahr: 335,50 TEuro) bestehen im ersten Halbjahr 2019 im Wesentlichen aus den Kosten für Kapitalbeschaffung/ Kapitalmarkt-Betreuung und den Raumkosten. Die MAX 21 AG tritt hier als Generalmieter für Ihre Tochtergesellschaften auf.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 1.966,72 TEuro (Vorjahr: 0,00 TEuro) resultieren aus dem Verkauf der bis dahin verlustreichen 100%igen Tochtergesellschaft KeyIdentity GmbH im Mai 2019 und setzen sich zusammen aus dem abzuschreibenden Buchwert i.H.v. 1.564,00 TEuro sowie uneinbringlichen, früher gewährten Ausleihungen an die KeyIdentity GmbH i.H.v. 402,72 TEuro.
Der maßgeblich hierdurch entstandene Jahresfehlbetrag beträgt 2.025,83 TEuro und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Entsprechend ist die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 158 AktG wie folgt zu ergänzen:
| Jahresfehlbetrag | 2.025.832,12 Euro |
|---|---|
| Verlustvortrag | 32.076.556,13 Euro |
| Bilanzverlust am 30.06.2019 | 34.101.588,25 Euro |
D Sonstige Angaben
Vorstand
Nils Manegold, Diplom-Volkswirt, Dreieich
Dr. Frank Wermeyer, Diplom-Kaufmann, Pulheim, mit Wirkung zum 01. April 2019
Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Aufsichtsrat
Götz Mäuser, Diplom-Kaufmann, MBA, Langen, Vorsitzender des Aufsichtsrates Unternehmer und Investor in Frankfurt am Main, weitere Mandate: Mitglied im Verwaltungsrat der PSquared Asset Management AG, Zürich, Non-Executive Director, amaysim Australia Limited, Sydney, Australien
Lars Ahns, Diplom-Kaufmann, Köln Geschäftsführender Gesellschafter der rubicon equities GmbH, Köln, weitere Mandate: Mitglied im Aufsichtsrat der Mediqon Group AG
Oliver Michel, Diplom-Informatiker, Rödermark, Geschäftsführer der Limit 45 GmbH, Fulda, und der Project Mill Gesellschaft für interdisziplinären Know-how-Transfer mbH, Fulda
Vergütung Organe
Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich auf insgesamt 156,00 TEuro (Vorjahr: 90,00 TEuro). Darlehen wurden nicht gewährt.
Die Vergütung für den Aufsichtsrat betrug 11,25 TEuro (Vorjahr: 11,25 TEuro). Darlehen wurden nicht gewährt.
Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage
Das Grundkapital beträgt am Abschlussstichtag 18.008.004,00 Euro (Vorjahr: 17.406.334,00 Euro). Es besteht aus 18.008.004 Stück (Vorjahr: 17.406.334 Stück) auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro). Das Grundkapital wurde im Berichtszeitraum um insgesamt 601.670,00 Euro auf 18.008.004,00 Euro erhöht.
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 13.06.2023 (einschließlich) durch Ausgabe von bis zu 8.703.167 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig ganz oder in Teilbeträgen, jedoch höchstens um bis zu insgesamt 8.703.167,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018/I).
Im Dezember 2018 wurden 601.670 Stückaktien zum Ausgabebetrag von 1,20 Euro je neuer Aktie ausgegeben. Die Kapitalerhöhung wurde am 18.12.2018 im Handelsregister eingetragen.
Von den insgesamt eingezahlten Einlagen von 722.004,00 Euro wurden 120.334,00 Euro der Kapitalrücklage zugeführt, die zum Stichtag mit 24.071.317,40 Euro bilanziert sind (Vorjahr: 23.950.983,40 Euro).
Genehmigtes Kapital 2018/I
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 13.06.2023 (einschließlich) durch Ausgabe von bis zu 8.703.167 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig ganz oder in Teilbeträgen, jedoch höchstens um bis zu insgesamt 8.703.167,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018/I).
Die neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert sind vorbehaltlich des nachfolgend Genannten den Aktionären zum Bezug anzubieten. Die neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert können auch einem Kreditinstitut oder mehreren Kreditinstituten oder einem nach § 53 Absatz 1 Satz 1 oder § 53b Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).
Bedingtes Kapital 2018/II
Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu 6.962.533,00 Euro, eingeteilt in bis zu 6.962.533.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2018/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie
(a) die Inhaber bzw. Gläubiger von Optionsschuldverschreibungen, Wandelschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) mit Options- oder Wandlungsrechten, die von der MAX 21 AG oder deren unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 14.06.2018 bis zum 13.06.2023 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen oder
(b) die aus von der MAX 21 AG oder deren unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 14.06.2018 bis zum 13.06.2023 ausgegebenen oder garantierten Optionsschuldverschreibungen, Wandelschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) Verpflichteten ihre Options- bzw. Wandlungspflicht erfüllen (einschließlich des Falls, dass die MAX 21 AG in Ausübung eines Tilgungswahlrechts bei Endfälligkeit ganz oder teilweise an Stelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags auf den Inhaber lautender Stückaktien ohne Nennwert der MAX 21 AG gewährt) und nicht andere Erfüllungsformen eingesetzt werden. Die neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Options- oder Wandlungsrechten oder durch Erfüllung von Options- bzw. Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil; soweit rechtlich zulässig, kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Gewinnbeteiligung neuer Aktien hiervon und auch abweichend von § 60 Abs. 2 AktG, auch für ein bereits abgelaufenes Geschäftsjahr, festlegen.
Angepasstes Bedingtes Kapital 2016/I
Das in der Hauptversammlung vom 30.08.2016 beschlossene und eingetragene Bedingte Kapital und der entsprechende § 3 Ziffer 7 der Satzung wurden wegen des ersatz- und entschädigungslosen Verfalls von 237.500 ausgegebenen Bezugsrechten im nachfolgenden Umfang angepasst, weil ein bedingtes Kapital 2016 in einer reduzierten Höhe vollumfänglich genügen würde, um die bereits bestehenden Bezugsrechte und die Bezugsrechte, die bis zum 12.07.2018 noch hätten ausgegeben werden können, abzusichern.
Das Grundkapital der Gesellschaft wird um bis zu insgesamt 1.117.621,00 Euro durch Ausgabe von bis zu insgesamt 1.117.621 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2016). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Sicherung von Bezugsrechten, die aufgrund des durch die Hauptversammlung vom 14.06.2018 abgeänderten Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 30.08.2016 bereits ausgegeben wurden, noch nicht verfallen sind, und noch im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2016 ausgegeben werden.
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Bezugsrechten, die von der Gesellschaft im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2016 gewährt werden, ihre Bezugsrechte ausüben und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert gewährt oder durch Barzahlung erfüllt. Die neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung des Bezugsrechts entstehen, am Gewinn teil; soweit rechtlich zulässig, kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Gewinnbeteiligung neuer Aktien hiervon und auch abweichend von § 60 Abs. 2 AktG, auch für ein bereits abgelaufenes Geschäftsjahr, festlegen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Bedingten Kapitalerhöhung festzulegen. Soweit der Vorstand betroffen ist, erfolgt die Festlegung durch den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des bedingten Kapitals anzupassen.
Die Erfüllung der Optionsrechte kann nach Wahl der Gesellschaft entweder durch Lieferung echter Eigenkapitalinstrumente (auf den Inhaber lautende Stückaktien) oder durch einen Barausgleich erfolgen.
Die Aktienoptionen können nach einer Wartefrist von 4 Jahren unter Berücksichtigung der Sperrfristen von den Begünstigten in einem Zeitraum von 2 Jahren nach Ablauf der Wartefrist ausgeübt werden (Gesamtlaufzeit 6 Jahre). Die Optionsrechte können lediglich durch Zahlung des Ausübungspreises ausgeübt werden. Die Bezugsrechte können nur ausgeübt werden, wenn die Kurssteigerung der Stückaktien in der Zeit zwischen Gewährung der Aktienoptionen und dem Beginn des jeweiligen Ausübungszeitraums, in dem die Aktienoptionen ausgeübt werden sollen, mindestens 100 % beträgt.
Der Vorstand hat am 12. September 2016 von der ihm von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung Gebrauch gemacht und mit Zustimmung des Aufsichtsrates insgesamt 468.573 Aktienoptionen ausgegeben (Tranche 1). Der Aufsichtsrat hat diesem Beschluss am 12. September 2016 zugestimmt. Damit wurden insgesamt 468.573 Aktienoptionen ausgegeben. Das für jede Stückaktie bei Ausübung der Aktienoption zu bezahlende Entgelt ("Ausübungspreis") beträgt EUR 1,13. Dies entspricht 80,55 % des Basispreises in Höhe von EUR 1,4028.
Der Vorstand hat am 26. Juni 2017 von der ihm von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung Gebrauch gemacht und mit Zustimmung des Aufsichtsrates insgesamt weitere 501.073 Aktienoptionen ausgegeben (Tranche 2). Der Aufsichtsrat hat diesem Beschluss am 26. Juni 2017 zugestimmt. Das für jede Stückaktie bei Ausübung der Aktienoption zu bezahlende Entgelt ("Ausübungspreis") beträgt EUR 1,37. Dies entspricht 80,49 % des Basispreises in Höhe von EUR 1,7020.
Der Vorstand hat am 14. August 2018 von der ihm von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung Gebrauch gemacht und mit Zustimmung des Aufsichtsrates insgesamt weitere 455.475 Aktienoptionen ausgegeben (Tranche 3). Der Aufsichtsrat hat diesem Beschluss am 14. August 2018 zugestimmt. Das für jede Stückaktie bei Ausübung der Aktienoption zu bezahlende Entgelt ("Ausübungspreis") beträgt EUR 1,15. Dies entspricht 80,99 % des Basispreises in Höhe von EUR 1,42.
Da durch das Ausscheiden von Mitarbeitern 307.500 Aktienoption verfallen sind und in 2018 455.475 Aktienoption neu ausgegeben wurden, sind zum 30.06.2019 insgesamt 1.117.621 Aktienoptionen ausgegeben.
Eigene Anteile
Im ersten Halbjahr 2019 wurden keine eigenen Aktien erworben; die Gesellschaft selbst hält zum 30.06.2019 keine eigenen Anteile.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss der Berichtsperiode eingetreten sind
Nils Manegold ist mit Wirkung zum 01.07.2019 nicht mehr Vorstand.
Börsennotierung
Die Aktien der Gesellschaft werden im Basic Board (Open Market) gehandelt.
Aktionärsstruktur
| Aufsichtsrat und Vorstand | 26,7 % |
|---|---|
| Streubesitz | 73,3 % |
(Stand 31.12.2018)
Weiterstadt, den 28.10.2019
Dr. Frank Wermeyer