Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Binect AG Interim / Quarterly Report 2017

Aug 23, 2017

5366_10-q_2017-08-23_63b9621b-8aa6-4137-a23e-c1a2478755fd.pdf

Interim / Quarterly Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

MAX 21 AG Halbjahresbericht 2017

Das erste Halbjahr 2017

Kennzahlen

IFRS
in TEuro
H1 2017 H1 2016 Veränderung
zu H1 2016
Umsatzerlöse 3.039,8 2.962,5 +2,6%
IT-Security (KeyIdentity GmbH) 689,3 813,3 -15,2%
Hybride und digitale Post (Binect GmbH) 2.040,3 1.978,0 +3,1%
IT-Distribution (NECDIS GmbH) 362,4 1.088,6 -66,7%
Konzernfunktionen und Konsolidierung -52,2 -917,4
EBITDA -2.307,5 -2.569,8 -
EBIT -3.256,8 -3.390,4 -
IT-Security (KeyIdentity GmbH) -1.789,6 -1.738,4 -
Hybride und digitale Post (Binect GmbH) -918,4 -1.200,3 -
IT-Distribution (NECDIS GmbH) -267,2 -118,9 -
Konzernfunktionen und Konsolidierung -281,6 -332,8
EBT -3.269,8 -3.615,4 -
Halbjahresergebnis -2.330,4 -2.695,1 -
Ergebnis pro Aktie (verwässert / unverwässert in EUR) -14,7 / -14,9 -24,1 / -24,4 -
Operativer Cashflow -2.641,9 -2.250,8 -
Gesamt Cashflow 617,8 1.768,4 -65,1%
IFRS
in TEuro
30.06.2017 31.12.2016 Veränderung
zu 31.12.
Eigenkapital 25.231,8 23.237,3 +8,6%
Eigenkapitalquote 83,1% 77,4% -
Liquide Mittel 1.294,6 676,9 +91,3%
Mitarbeiter (Anzahl zum Stichtag) 90 97 -7,8 %
Sonstiges (Max21 AG) 7 7 0,0%
IT-Security (KeyIdentity GmbH) 31 31 0,0%
Hybride und digitale Post (Binect GmbH) 50 53 -7,6%
IT-Distribution (NECDIS GmbH) 2 6 -66,7%

Unternehmensprofil

MAX 21 AG

  • Finanzierung über Barkapitalerhöhung erfolgreich durchgeführt.
  • Wechsel im Aufsichtsrat: Herr Dr. Andreas König wird den Aufsichtsrat zum 31.08.2017 aus beruflichen Gründen verlassen. Als neues Mitglied soll Herr Lars Ahns gerichtlich bestellt werden. Herr Ahns ist Co-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der rubicon equities GmbH.
  • Konzerninterne Umsätze im Segment IT-Distribution stark abgebaut.

Binect GmbH

  • Absatz der Binect Cubes zufriedenstellend, Nutzungsquote und Sendungsmengen liegen aufgrund der niedrigen Priorisierung beim Kunden jedoch hinter den Erwartungen.
  • Hoher Nachbetreuungsaufwand bei den Cube-Neukunden, deshalb stärkere vertriebliche Fokussierung auf Kunden mit größeren Sendungsmengen.
  • Gleichzeitig gezielte Ansprache von Kunden mit hohen Sendungsmengen und komplexerem Bedarf auf der Basis der neuen modularen Binect Enterprise Suite.
  • Partnerschaft mit Deutscher Post mit neuem Geschäftsmodell unterlegt; positive und planmäßige Entwicklung.
  • Erreichung des Break-Even durch Umsatzsteigerung und Kostenanpassungen weiterhin für Q1 2018 geplant.

KeyIdentity GmbH

  • Gewinnung des ersten Großkunden als Nachweis zur erfolgreichen Umstellung der Produkt- und Vertriebsstrategie.
  • Gut gefüllte Akquisitionspipeline, Abschluss eines zweiten Großauftrages in Q3 erwartet, Vertriebszyklen sind jedoch deutlich länger als angenommen.
  • Fokussierung auf LinOTP auch im Consulting.
  • Suche nach strategischem Partner läuft, Entscheidung Ende 2017 erwartet.

Vorwort

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, LIEBE LESERINNEN UND LESER,

nachdem wir im Geschäftsjahr 2016 alle Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich abschließen konnten, sind wir mit einem neuen Set-Up ins Jahr 2017 gestartet. Ziel der Restrukturierungen war die konsequente Neuausrichtung der beiden strategischen Tochtergesellschaften Binect GmbH (hybride und digitale Post) und KeyIdentity GmbH (IT-Security) auf den Produktvertrieb und die Umstellung auf wiederkehrende Erträge. Die Ergebnisse und Erfolge des ersten Halbjahres 2017 zeigen bei beiden Gesellschaften, dass wir uns mit den getroffenen Maßnahmen grundsätzlich auf dem richtigen Weg befinden. Jedoch erreichen wir unsere Ziele nicht mit der von uns gewünschten Geschwindigkeit. Das spiegelt sich auch in den Zahlen zum ersten Halbjahr 2017 wider. Eine Steigerung der Konzernumsatzerlöse um lediglich 2,6% auf 3.039,8 TEuro sowie ein negatives EBITDA auf Konzernebene in Höhe von -2.307,5 TEuro liegen unterhalb unserer Erwartungen. Schaut man sich die Zahlen jedoch im Detail an, lassen sich die richtigen Tendenzen erkennen.

Deutlicher Anstieg der wiederkehrenden Erträge

So ist die Umsatzentwicklung bei der KeyIdentity GmbH zunächst ernüchternd. Im Vergleich zum Vorjahr ist sogar ein Rückgang von 813,3 TEuro auf 689,3 TEuro zu verzeichnen. Betrachtet man jedoch den strategisch wichtigen Umsatz mit unserer MFA-Lösung LinOTP, so zeigt sich im Vorjahresvergleich ein Umsatzanstieg um fast 90% von 149,3 TEuro auf 283,4 TEuro und dies ist die entscheidende Entwicklung. Die Gesamtzahl der Serviceverträge stieg auf 261 (H1 2016: 213) und die monatlich wiederkehrenden Erlöse (MRR) stiegen auf durchschnittlich 53 TEuro (H1 2016: 33 TEuro). Das leicht rückläufig, strategisch weniger bedeutende Beratungsgeschäft soll künftig noch stärker auf die LinOTP Lösungen abgestellt werden und den LinOTP Vertrieb unterstützen. Die Hardware-Umsätze sind im Vorjahresvergleich ebenfalls rückläufig. Erfreulich ist jedoch, dass die Umsätze im ersten Halbjahr 2017 komplett aus dem Verkauf von Sicherheits-Token im Zusammenhang mit dem Vertrieb von LinOTP-Lizenzen beruhten.

Erster Großauftrag

Zusätzlich konnten wir im ersten Halbjahr 2017 den ersten Großauftrag für die KeyIdentity gewinnen und ein Vertriebsabkommen mit dem US-Konzern Arrow Electronics Inc., einem weltweit führenden Value Added Distributor, abschließen. Wir sind auch zuversichtlich, dass wir im Laufe des dritten Quartals 2017 einen weiteren Großkunden gewinnen. Dass wir trotzdem hinter unseren Erwartungen zurückliegen, liegt an der Länge des Sales-Cycles. Dies nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich angenommen. Insbesondere bei weltweit agierenden Großkonzernen sind eine Vielzahl von Gremien und Lokationen eingebunden, zudem bedeutet die Entscheidung für LinOTP in der Regel auch eine Umstellung bei der sicherheitsrelevanten IT-Infrastruktur, was den Prozess nochmals verkompliziert. Leider können wir darauf nur wenig Einfluss nehmen. So hat zum Beispiel die Akquisition des ersten Großkunden von der Ansprache bis zur Unterzeichnung der Verträge insgesamt mehr als 6 Monate gedauert. Die Resonanz auf LinOTP ist jedoch grundsätzlich positiv und der "Sales-FunnelDz ist deutlich angestiegen. Wir gehen davon aus, dass sich die Aufträge lediglich verschieben und planen weiter mit dem Break Even der Gesellschaft im zweiten Halbjahr 2018.

Die Suche nach einem strategischen Partner für die KeyIdentity ist weiterhin im Gange. Nach dem derzeitigen Stand rechnen wir damit, dass wir gegen Ende 2017 eine Entscheidung zu diesem Thema treffen können.

Steigendes Sendungsvolumen

Bei der Binect GmbH lässt sich zunächst nur ein moderater Umsatzanstieg von 1.977,8 TEuro auf 2.040,3 TEuro erkennen. Bereinigt man den Vorjahreswert jedoch um den Hardware-Umsatz, so ergibt sich eine Steigerung des strategisch relevanten Umsatzes mit der Versendung von Briefen um rund 21% (von 1.685,4 TEuro auf 2.040,1 TEuro). Insgesamt stieg das Sendungsvolumen über die Systeme der Binect GmbH gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 von 37,9 Mio. auf 48,2 Mio. Sendungen. Insbesondere die neu gestaltete Kooperation mit der Deutsche Post AG entwickelt sich gut, der Absatz der Binect Cubes liegt annähernd im Rahmen unseren Erwartungen. Deutlich dahinter zurück liegen allerdings die Inbetriebnahme dieser Boxen auf Seite der Kunden sowie die darüber versendeten Sendungsmengen. Durch eine aktive Nachbetreuung der Kunden versuchen wir derzeit entgegenzuwirken und die Inbetriebnahme zu beschleunigen bzw. die Sendungsmengen zu steigern. Die Gründe für die Verzögerungen auf Seite der Kunden sind vielfältig, lassen sich jedoch im Wesentlichen darauf zurückführen, dass die Umstellung auf einen digitalen oder hybriden Briefversand bei den meisten Kunden keine hohe Priorisierung besitzt. Der hohe Nachbetreuungsaufwand führt auf unserer Seite dazu, dass wir uns im Vertrieb zukünftig zunächst auf Kunden mit größeren Sendungsmengen fokussieren. Die Umsätze im Enterprise Geschäft liegen leicht unterhalb des Vorjahres. Dies ist jedoch stark von großvolumigen Sondersendungen abhängig. Aufgrund der an die Umsatzerwartung angepassten Kostenstruktur rechnen wir weiterhin mit dem Erreichen des Break Even im ersten Quartal 2018.

Erfolgreiche Kapitalerhöhung und Anpassung der Prognose

Auf Ebene der MAX21 AG konnten wir im ersten Halbjahr 2017 gleich zu Beginn des Jahres eine Bar-Kapitalerhöhung erfolgreich durchführen. Es wurden insgesamt 2.500.000 neue Aktien zu einem Preis von je 1,72 Euro ausgegeben. Damit floss der Gesellschaft ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 4,3 Mio. zu. Die Mittel haben wir zur Finanzierung der Expansion und des operativen Geschäfts unserer Kernbeteiligungen Binect GmbH und KeyIdentity GmbH verwendet. Zur weiteren Finanzierung der Gesellschaft prüft der Vorstand derzeit verschiedene Optionen, insbesondere die Durchführung einer Kapitalerhöhung. Eine Entscheidung dazu wird auf der nächsten Aufsichtsratssitzung Anfang September getroffen.

Die Verzögerungen im operativen Geschäft haben auch Auswirkungen auf unsere Erwartungen für das Gesamtjahr 2017. Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern können, rechnen jedoch nur noch damit, dass wir auf Konzernebene einen hohen einstelligen Millionenumsatz erreichen können. Auf der Ertragsseite planen wir weiterhin mit einer Reduzierung des negativen EBITDA.

Neuer Aufsichtsrat

Mit Ablauf des 31.08.2017 wird auf eigenen Wunsch Herr Dr. Andreas König aus beruflichen Gründen den Aufsichtsrat der MAX21 AG verlassen. Wir danken Herrn Dr. König für sein persönliches Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Als neues Mitglied für den Aufsichtsrat soll Herr Lars Ahns vom Gericht als Nachfolger bestellt werden. Herr Ahns ist Co-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der rubicon equities GmbH, zuvor war er 10 Jahre als Investment Manager bei der Scherzer & Co. AG tätig, einer in Köln ansässigen börsennotierten Investment Gesellschaft. Er ist ein ausgewiesener Kapitalmarktexperte und vertritt ein wesentliches Aktienpaket an der MAX21 AG.

Die erfolgreiche Umsetzung der neuen Strategie erfordert ebenso viel Einsatz und Durchsetzungswillen wie die Restrukturierung im vergangenen Geschäftsjahr. Unser Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz. Wir bedanken uns auch bei unseren Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit und bei unseren Aktionärinnen und Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen.

Weiterstadt, im August 2018

Der Vorstand

Bericht zur Aktie

KURSENTWICKLUNG

Zum Kurs von EUR 1,68 gestartet, stieg die MAX21-Aktie bis Mitte Januar auf EUR 1,87, den Höchstkurs im Berichtszeitraum. In der Folge kam es zu einer gewissen Kurskorrektur bis auf das Niveau von EUR 1,50. Nach Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 Ende März, stieg der Kurs wieder auf das Niveau von EUR 1,70. Ab Mitte Mai verlor die MAX21-Aktie erneut etwas an Wert und erreichte am 24. Mai mit EUR 1,43 den Tiefstkurs im Berichtszeitraum. Bis zum Ende des ersten Halbjahres setzte jedoch wieder eine deutliche Erholung ein, so dass die Aktie der MAX21 AG am 30. Juni mit einem Kurs von EUR 1,66 im Xetra-Handel schloss. Dies bedeutet einen Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Jahresschlusskurs 2016.

Die Marktkapitalisierung der MAX21 AG betrug damit zum 30. Juni 2017 rund EUR 26,6 Mio. (31. Dezember 2016: EUR 23,1 Mio.). Der Anstieg gegenüber dem Beginn der Berichtsperiode resultiert dabei aus der Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft von 13.551.213 Euro zum 31.12.2016 auf 16.051.213 Euro im Zuge der im Januar 2017 getätigten Barkapitalerhöhung.

MAX21-Aktie 1.HJ 2017 2016 2015
Jahreshöchstkurs
(XETRA®
-Schlusskurs)
1,87 2,13 4,12
Jahrestiefstkurs
(XETRA®
-Schlusskurs)
1,43 1,20 1,67
Marktkapitalisierung am
Periodenende in EUR Mio.
26,6 23,0 17,8

*Schlusskurse im Xetra-Handel (Quelle: Bloomberg)

INFORMATIONEN ZUR AKTIE

Kenndaten:

ISIN DE000A0D88T9
WKN A0D 88T
Börsenkürzel MA1
Anzahl Aktien 16.051.213
Börsensegment Freiverkehr (Basic Board)
Handelsplätze XETRA®, Frankfurt, Hamburg, Berlin, München,
Stuttgart, Düsseldorf
Designated Sponsor Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
BankM
Research Coverage BankM, SMC Research

Aktionärsstruktur:

Management und Aufsichtsrat

Streubesitz

VORBEMERKUNG

Der Konzernzwischenlagebericht sollte im Kontext mit den Konzern-Finanzdaten und den Angaben im Anhang des Konzernzwischenabschlusses gelesen werden. Die folgenden Darstellungen basieren auf einer Reihe von Angaben, die detailliert im Anhang dargestellt sind. Darüber hinaus enthält der Konzernzwischenlagebericht auch in die Zukunft gerichtete Aussagen, d. h. Aussagen, die auf bestimmten Annahmen und den darauf basierenden aktuellen Planungen, Einschätzungen und Prognosen beruhen. Zukunftsaussagen besitzen nur in dem Zeitpunkt Gültigkeit, in welchem sie gemacht werden. Das Management der MAX 21 AG übernimmt keine Verpflichtung, die diesem Dokument zugrundeliegenden Zukunftsaussagen beim Auftreten neuer Informationen zu überarbeiten und/oder zu veröffentlichen. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten. Der Vorstand der MAX 21 AG weist darauf hin, dass eine Vielzahl von Faktoren zu einer erheblichen Abweichung in der Zielerreichung führen kann. Wesentliche Faktoren werden im Abschnitt "Risikobericht" detailliert beschrieben. Der Konzernzwischenabschluss wurde keiner Prüfung oder prüferischen Durchsicht unterzogen.

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Die MAX 21 AG ist eine Technologie-Holding, die in Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen aus den wachstumsstarken Branchen IT-Sicherheit und digitale Kommunikation investiert ist. Dabei beteiligt sich die MAX 21 AG ausschließlich an Unternehmen, die das Potenzial haben, mit skalierbaren Technologien wiederkehrende Erträge zu generieren. Das Geschäftsmodell der MAX 21 AG lässt sich demnach wie folgt charakterisieren:

Skalier- und messbar statt abhängig von Großkunden

  • Fokus auf skalierbare Produkte, die wiederkehrende Erträge erwirtschaften
  • Regelmäßige konzernweite Prüfung und Steuerung der wesentlichen Kennzahlen (im Vertrieb und im After-Sales)

Sales driven statt technology driven

  • Transformation vom Technologielieferanten zum Serviceprovider
  • Umstellung von reaktivem auf proaktiven Verkauf mit Aufbau eines starken Direktvertriebs

Life Time Value statt Projektgeschäft

  • Fokus auf Vertrieb bestehender Produkte und stärkere Einbindung von externem Entwicklungs-Knowhow
  • Software as a Service

Benutzerfreundlichkeit statt technologischer Overkill

  • Nutzenorientierte Standardlösungen stehen im Vordergrund
  • Großkundenlösungen werden für Mittelständler nutzbar gemacht

Die MAX 21 AG bietet ihren Beteiligungen echten Mehrwert in den Bereichen Strategieentwicklung, Management und Controlling, zentrales Finanzmanagement, Infrastruktur sowie Personalentwicklung und prüft ständig neue, innovative Geschäftsmodelle für ihr Portfolio. Aktuelle Kernbeteiligungen der MAX 21 AG sind die Binect GmbH und die KeyIdentity GmbH, die beide über ein technologisch ausgereiftes und wettbewerbsfähiges Produktportfolio verfügen. Die Binect GmbH ist insbesondere im Bereich der hybriden und digitalen Postdienstleistungen tätig, wohingegen der Schwerpunkt der KeyIdentity GmbH auf IT-Security-Consulting und Anmeldesicherheit über adaptive Multi-Faktor-Authentifizierung liegt.

Der MAX21-Konzern gliedert sich in die drei Geschäftsbereiche "IT-DistributionDz,Dz IT-SecurityDz sowie "Hybride und digitale Postdz, wobei in der KeyIdentity GmbH das operative Geschäft im Segment IT-Security und in der Binect GmbH das operative Geschäft im Segment Hybride und digitale Post gebündelt sind. Das nicht strategische Geschäftsfeld IT-Distribution wird von der NECDIS GmbH betrieben.

ERTRAGSLAGE

Umsatzentwicklung

Im ersten Halbjahr 2017 erzielte der MAX21-Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 3.039,8 TEuro (H1 2016: 2.962,5 TEuro). Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen sowie der aktivierten Eigenleistungen ergibt sich eine Gesamtleistung in Höhe von 3.265,6 TEuro (H1 2016: 3.380,6 TEuro).

Im Segment IT-Security beliefen sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2017 auf 689,3 TEuro (H1 2016: 813,3 TEuro), wobei die strategisch wichtigen Umsätze mit dem Kernprodukt LinOTP im Vorjahresvergleich von 149,3 TEuro auf rund 283,4 TEuro gesteigert werden konnten. Gleichzeitig verringerten sich die Consulting Umsätze von TEuro 362,2 auf 333,2 TEuro und die Umsätze mit Hardware von 90,6 TEuro auf 29,1 TEuro. Im Berichtszeitraum beschränkten sich die Hardware-Umsätze ausschließlich auf den Vertrieb von Sicherheits-Token im Zusammenhang mit dem Vertrieb von LinOTP-Lizenzen. Trotz eines gut gefüllten Sales-Funnels dauert die Gewinnung von Großaufträgen länger als erwartet. Dies ist im Wesentlichen auf die komplexen Entscheidungsstrukturen der internationalen Großkonzerne zurückzuführen. Dennoch konnte im zweiten Quartal der erste Abschluss eines Großauftrags vermeldet werden.

Die Umsätze im Segment Hybride und digitale Post betrugen im Berichtszeitraum 2.040,3 TEuro (H1 2016: 1.978,0 TEuro). Bereinigt um den Hardwarehandel stieg der strategisch relevante Umsatz mit Briefsendungen im Vorjahresvergleich um rund 21,1% (von 1.685,4 TEuro auf 2.040,1 TEuro). Die im Rahmen der Verlängerung der

strategischen Partnerschaft mit der Deutsche Post AG vereinbarte Umstellung des Vergütungsmodells zeigt weiterhin positive Effekte, wobei das Enterprise Geschäft trotz gestiegener Kundenanzahl leicht unterhalb des Niveaus des Vorjahres liegt. Hier zeigt sich der Einfluss größerer Sondersendungen von Bestandskunden. Wie bereits in der Quartalsmitteilung ausgeführt, stiegen die über Binect Cube erzielten Umsätze langsamer als erhofft. Dies liegt an der offensichtlich niedrigen Priorisierung der Umstellung bei den Kunden und der damit einhergehenden unbefriedigenden Nutzungsquote. Zwar läuft der Vertrieb der Cubes zufriedenstellend – insgesamt wurden im Berichtszeitraum Cubes für ein Sendungsvolumen von über 10 Mio. Briefen verkauft – jedoch dauert die Umstellung des Briefversands bei den Unternehmen länger als erwartet. Und auch nach der Umstellung steigen die Sendungsmengen langsamer als angenommen. Aufgrund des hohen Nachbetreuungsaufwands, um die Inbetriebnahme der verkauften Cubes sowie die Steigerung der Sendungsmengen zu unterstützen, fokussiert sich der Vertrieb zukünftig auf Kunden mit größeren potentiellen Sendungsmengen. Insgesamt stiegen die Sendungsmengen gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 um 27% von 37,9 Mio. auf 48,2 Mio. Sendungen.

Die Umsätze im Segment IT-Distribution beliefen sich im ersten Halbjahr 2017 auf 362,4 TEuro (H1 2016: 1.088,6 TEuro), wobei im Vorjahresvergleichswert konzerninterne Umsätze in Höhe von 845,4 TEuro enthalten waren.

Ergebnisentwicklung

Der Materialaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf 838,8 TEuro (H1 2016: 1.097,5 TEuro). Hier spiegelt sich der Rückgang des Hardwaregeschäftes wider. Der Personalaufwand stellt mit 3.298,3 TEuro (H1 2016: 3.446,6 TEuro) weiterhin den größten Kostenfaktor dar. Das leichte Absenken liegt im Wesentlichen an den im 1. HJ 2016 zurückgestellten Aufwendungen für Abfindungen für ehemalige Vorstände. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2017 auf 1.508,5 TEuro (H1 2016: 1.413,6 TEuro). Darin enthalten sind im Wesentlichen Aufwendungen für Bezogene Leistungen / Fremdarbeiten in Höhe von ca. 467 TEuro, Werbe/ Reisekosten in Höhe von ca. 385 TEuro sowie Raumkosten in Höhe von ca. 168 TEuro.

Somit ergab sich für das erste Halbjahr 2017 auf Konzernebene ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) in Höhe von -2.307,5 TEuro (H1 2016: -2.569,8 TEuro) und ein EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von -3.256,8 TEuro (H1 2016: -3.390,4 TEuro).

Auf Segmentebene belief sich im Berichtszeitraum das EBIT im Bereich IT-Security auf -1.789,6 TEuro (H1 2016: -1.738,4 TEuro). Im Bereich Hybride und digitale Post war ein EBIT in Höhe von -918,4 TEuro (H1 2016: -1.200,3 TEuro) zu verzeichnen und im Bereich IT-Distribution lag das EBIT bei -267,2 TEuro (H1 2016: -118,9 TEuro).

Das Finanzergebnis betrug im Berichtszeitraum -13,0 TEuro (H1 2016: -225,0 TEuro), so dass sich auf Konzernebene ein EBT (Ergebnis vor Steuern) in Höhe von -3.269,8 TEuro (H1 2016: -3.615,4 TEuro) ergab. Unter Berücksichtigung eines Steuerertrags in Höhe von 939,4 TEuro (H1 2016: 920,3 TEuro) steht unter dem Strich somit ein Konzernfehlbetrag in Höhe von -2.330,4 TEuro (H1 2016: -2.695,1 TEuro).

VERMÖGENSLAGE DES KONZERNS

Langfristiges Vermögen

Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 verringerten sich im Berichtszeitraum aufgrund von planmäßigen Abschreibungen die immateriellen Vermögenswerte von 21.105,7 TEuro auf 20.615,0 TEuro zum 30. Juni 2017 und die Sachanlagen von 482,8 TEuro auf 399,1 TEuro. Die latenten Steueransprüche stiegen hingegen von 6.006,7 TEuro auf 6.807,4 TEuro. Die Finanzanlagen und die sonstigen langfristigen Vermögenswerte blieben mit 20,1 TEuro bzw. 19,7 TEuro nahezu unverändert, so dass sich die Summe der langfristigen Vermögenswerte von 27.625,3 TEuro zum 31. Dezember 2016 auf 27.851,2 TEuro zum 30. Juni 2017 erhöhte.

Kurzfristiges Vermögen

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stiegen im Berichtszeitraum von 676,9 TEuro auf 1.294,6 TEuro, während die Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen von 984,6 TEuro auf 618,0 TEuro reduziert werden konnten. Der Vorratsbestand betrug zum 30. Juni 2017 411,7 TEuro (31. Dezember 2016: 448,7 TEuro) und die sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich auf 181,3 TEuro (31. Dezember 2016: 220,1 TEuro). Die Steuererstattungsansprüche sanken sich im Berichtszeitraum von 49,4 TEuro auf 21,8 TEuro. Insgesamt stiegen die kurzfristigen Vermögenswerte zum 30. Juni 2017 auf 2.527,4 TEuro (31. Dezember 2016: 2.379,7 TEuro).

Langfristige Schulden

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten wurden im ersten Halbjahr 2017 reduziert und beliefen sich zum 30. Juni 2017 auf 1.854,5 TEuro (31. Dezember 2016: 2.519,9 TEuro). Gleichzeitig sanken auch die passiven latenten Steuern auf 1.393,8 TEuro (31. Dezember 2016: 1.532,5 TEuro), so dass sich das langfristige Fremdkapital zum 30. Juni 2017 insgesamt auf 3.248,3 TEuro reduzierte (31. Dezember 2016: 4.052,4 TEuro).

Kurzfristige Schulden

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im ersten Halbjahr 2017 auf 640,1 TEuro (31. Dezember 2016: 1.126,7 TEuro), gleichzeitig verringerten sich die sonstigen Schulden auf 1.134,7 TEuro (31. Dezember 2016: 1.286,5 TEuro) und die Steuerschulden sanken auf 123,8 TEuro (31. Dezember 2016: 302,1 TEuro). In Summe fiel das kurzfristige Fremdkapital von 2.715,3 TEuro zum 31. Dezember 2016 auf 1.898,6 TEuro zum 30. Juni 2017.

Eigenkapital

Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2017 auf 25.231,8 TEuro (31. Dezember 2016: 23.237,3 TEuro). Der Zuwachs im Berichtszeitraum ist auf die durchgeführte Kapitalerhöhung zurückzuführen. Dementsprechend stieg das gezeichnete Kapital auf 16.051,2 TEuro (31. Dezember 2016: 13.551,3 TEuro) und die Kapitalrücklage auf 22.859,5 TEuro (31. Dezember 2016: 21.034,6 TEuro). Die negative Gewinnrücklage belief sich auf -11.348,5 TEuro (31. Dezember 2016: -4.923,7 TEuro) und das Halbjahresergebnis auf - 2.330,4 TEuro.

FINANZLAGE DES KONZERNS

Liquidität und Kapitalflussrechnung

Der Nettozahlungsmittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf -2.641,9 TEuro (H1 2016: -2.250,8 TEuro). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist auf geringere Abschreibungen und auf Änderungen im Working Capital zurückzuführen.

Der Nettozahlungsmittelfluss aus Investitionstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -374,9 TEuro (H1 2016: -658,3 TEuro). Wie im Vorjahr, wurden die Mittel ausschließlich für Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögenswerte verwendet.

Der Nettozahlungsmittelfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2017 3.634,5 TEuro (H1 2016: 4.485,4 TEuro). Dem Mittelzufluss aus der durchgeführten Kapitalerhöhung in Höhe von 4.300,0 TEuro standen Auszahlungen für die Rückführung von Darlehen in Höhe von -665,5 TEuro gegenüber.

Somit ergab sich für das erste Halbjahr 2017 ein Gesamt-Cashflow in Höhe von 617,8 TEuro (H1 2016: 1.768,4 TEuro). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich am 30. Juni 2017 auf 1.294,6 TEuro (31. Dezember 2016: 676,9 TEuro).

MITARBEITER

Zum Ende des Halbjahres 2017 beschäftigte der MAX21-Konzern 90 Mitarbeiter (31. Dezember 2016: 97 Mitarbeiter). Im Durchschnitt waren im Berichtszeitraum 92 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt (H1 2016: 96 Mitarbeiter). Der Rückgang der Belegschaft ist dabei in erster Linie der Konzentration auf den Vertrieb und dem Abbau im Bereich IT Security Consulting und IT Distribution geschuldet.

AUFTRAGSLAGE

Die aktuelle Auftragslage des MAX21-Konzerns stellt sich positiv dar, so dass im zweiten Halbjahr mit deutlichen Umsatzzuwächsen zu rechnen ist.

Im Segment Hybride und digitale Post konnten über die verschiedenen Vertriebswege im ersten Halbjahr 134 neue Aufträge gewonnen werden mit einem durchschnittlichen LTV von 27,0 TEuro. Vorausgesetzt die Kunden erreichen ihren Zielumsatz, entspricht dies einem jährlichen Umsatz von ca. 1,7 Mio. Euro. Dabei handelt es sich um einen Durchschnitt über Binect Cube und Binect Enterprise Kunden. Darüber hinaus existiert eine weitere Sales-Pipeline. Die Produktivsetzung der Kunden erweist sich jedoch weiterhin als zeitintensiv. Grund hierfür ist oft die fehlende Priorisierung der Projektumsetzung beim Kunden.

Im Bereich IT-Security entwickelt sich die Nachfrage nach den Lösungen der KeyIdentity GmbH gut, wobei im Berichtszeitraum die erste Beauftragung eines angestrebten Großkunden vermeldet werden konnte. Bis zum 30. Juni 2017 konnten 22 neue Verträge mit einem durchschnittlichen LTV von 63,3 TEuro abgeschlossen werden. Damit stieg die Gesamtsumme der des LTV aller Verträge von 6,0 Mio. Euro zum 31.12.2016 auf 7,4 Mio. €. Zudem wurden 35 Verträge erneuert. Die Gesamtzahl der Serviceverträge stieg dadurch auf 261. Mit der Zahl der Verträge erhöhten sich auch die monatlich wiederkehrenden Erlöse auf durchschnittlich 53 TEuro (H1 2016: 33 TEuro).

PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Risiken und Chancen

Im Geschäftsbericht 2016 wird innerhalb des Konzernlageberichts unter der Ziffer 4.1 "RisikoberichtDz ausführlich auf Risiken hingewiesen, die den Geschäftserfolg des MAX͚͙- Konzerns gefährden könnten. Unter Ziffer 4.͚ "ChancenDz werden Geschäftspotenziale aufgezeigt. Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen im Risikound Chancenprofil des MAX21-Konzerns.

Prognosebericht

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2017 liegen unterhalb der Erwartungen des Vorstands. Die getroffenen Maßnahmen zur Umstrukturierung und zur Neuausrichtung der Produkt- und Vertriebsstrategien der wesentlichen Beteiligungen in den Segmenten IT-Security sowie Hybride und digitale Post zeigen zwar erste Erfolge, jedoch nicht in der vom Vorstand erwarteten Geschwindigkeit.

Die Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2017 bleiben grundsätzlich aber unverändert positiv. Das wirtschaftliche Umfeld ist stabil und die Produkte und Lösungen von Binect und KeyIdentity treffen globale Trends wie die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und IT-Sicherheit. Dementsprechend entwickelt sich der Auftragseingang positiv, wobei monatlich wiederkehrende Erträge und Life Time Value maßgeblich für die Bewertung sind.

Aus heutiger Sicht rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 unter der Voraussetzung stabiler Wettbewerbsstrukturen und Marktpreise, ausbleibender Verluste von Großkunden sowie einer stabilen positiven Entwicklung in den relevanten Zielmärkten für das Geschäftsjahr 2017 deshalb weiterhin mit einer deutlichen Steigerung des Konzernumsatzes und einer entsprechenden Verbesserung der Ertragssituation.

Aufgrund der Verzögerungen bei der Gewinnung von Großkunden im Bereich IT-Security sowie der langsamer als erwartet ansteigenden Sendungsmengen im Bereich Hybride und digitale Post reduziert der Vorstand jedoch seine Prognose für das Gesamtjahr und erwartet umsatzseitig auf Konzernebene nunmehr das Erreichen eines hohen einstelligen Millionenumsatzes. Ertragsseitig geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 hingegen unverändert von einer deutlichen Reduzierung des negativen EBITDA für das Geschäftsjahr 2017aus.

Ziel bleibt es, in absehbarer Zeit über organisches Wachstum ein positives EBITDA zu erreichen.

Weiterstadt, 23. August 2017

Der Vorstand

Konzernzwischenabschluss

KONZERN-BILANZ (IFRS)

Aktiva 30.06.2017
(TEuro)
31.12.2016
(TEuro)
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
1.294,6 676,9
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
618,0 984,6
Forderungen gegenüber
Beteiligungen
0,0 0,0
Steuererstattungsansprüche 21,8 49,4
Vorräte 411,7 448,7
Sonstige Vermögenswerte 181,3 220,1
2527,4 2.379,7
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 20.615,0 21.105,7
Sachanlagen 399,1 482,8
Finanzanlagen 10,0 10,0
Latente Steueransprüche 6.807,4
6.006,7
Sonstige Vermögenswerte 19,7 20,1
27.851,2 27.625,3
Summe Vermögenswerte 30.378,7 30.005,0

KONZERN-BILANZ (IFRS)

Passiva 30.06.2017
(TEuro)
31.12.2016
(TEuro)
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
640,1 1.126,7
Steuerschulden 123,8 302,1
Sonstige Schulden 1.134,7 1.286,5
1.898,6 2.715,3
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.854,5 2.519,9
Latente Steuerschulden 1.393,8 1.532,5
3.248,3 4.052,4
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 16.051,2 13.551,3
Kapitalrücklage 22.859,5 21.034,6
Gewinnrücklagen einschließlich
Ergebnisvortrag
-11.348,5 -4.923,7
Konzernperiodenergebnis -2.330,4 -6.424,9
25.231,8 23.237,3
Auf die Anteilseigner des
Mutterunternehmens entfallendes
Eigenkapital
25.231,8 23.237,3
Minderheitsanteile am Eigenkapital 0,0 0,0
25.231,8 23.237,3
Summe Eigenkapital und Schulden 30.378,7 30.005,0

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (IFRS)

30.06.2017
(TEuro)
30.06.2016
(TEuro)
Umsatzerlöse 3.039,8 2.962,5
Bestandsveränderungen an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen
-36,9 -89,2
Andere aktivierte Eigenleistungen 262,7 507,3
Gesamtleistung 3.265,6 3.380,6
Sonstige betriebliche Erträge 72,5 7,3
Materialaufwand -838,8 -1.097,5
Personalaufwand -3.298,3 -3.446,6
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
-949,3 -820,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.508,5 -1.413,6
Betriebsergebnis -3.256,8 -3.390,4
Finanzerträge -0,1 -5,7
Finanzierungsaufwendungen 13,1 230,7
Finanzergebnis -13,0 -225,0
Ergebnis vor Ertragsteuern -3.269,8 -3.615,4
Ertragsteuern 939,4 920,3
Jahresfehlbetrag -2.330,4 -2.695,1
Zurechnung des Fehlbetrags an die
Eigentümer des Mutterunternehmens
(Konzernfehlbetrag))
2.330,4 2.695,1
Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnis je Aktien in Euro Cent
unverwässert -14,9 -24,4
verwässert -14,7 -24,1
Durchschnittlich im Umlauf
befindliche Aktien in Tausend
unverwässert (Stück) 15.606,8 11.040,8
Verwässert (Stück) 15.844,5 11.191,5

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

In TEuro 30.06.2017 30.06.2016
Konzern-Jahresüberschuss -2.330,4 -2.695,1
Posten, die nachträglich in die
Gewinn- und Verlustrechnung
umklassifiziert werden, wenn
bestimmte Gründe vorliegen
Neubewertung des Anlagevermögens 0,0 0,0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0
Konzerngesamtergebnis
einschließlich erfolgsneutral erfasster
Eigenkapitalveränderungen -2.330,4 -2.695,1
Zurechnung des
Überschusses/(Fehlbetrags) an die
Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,0

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

Ausgegebene Stückaktien Zusätzlich
eingezahltes
In TEuro Anzahl Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklagen
Kapital
(Kapitalrücklage)
Eigenkapital zum 01.07.2015 9.716,1 9.716,1 16.809,3 0,0
Konzernjahresfehlbetrag
01.07.2015 bis 31.12.2015
0,0 0,0 0,0 0,0
Sachkapitalerhöhung
(Dezember 2015)
959,2 959,2 2.474,8 0,0
Eigenkapital zum 31.12.2015 10.675,3 10.675,3 19.284,1 0,0
Konzernjahresfehlbetrag
01.01.2016 bis 31.12.2016
0,0 0,0 0,0 0,0
Barkapitalerhöhung (April 2016) 2.875,9 0,0 1.733,8 0,0
Aktienbasierte Vergütungen 0,0 0,0 0,0 16,7
Eigenkapital zum 31.12.2016 13.551,2 13.551,2 21.017,9 16,7
Konzernjahresfehlbetrag
01.01.2017 bis 30.06.2017
0,0 0,0 0,0 0,0
Barkapitalerhöhung (Jan 2017) 2.500,0 2.500,0 1.800,0 0,0
Konzern-Gesamtergebnis
01.01.-30.06.2017
0,0 0,0 0,0 0,0
Aktienbasierte Vergütungen 0,0 0,0 0,0 24,9
Eigenkapital zum 30.06.2017 16.051,2 16.051,2 22.817,9 41,6

Fortführung:

Summe
Eigenkapital
Anteile
Gewinn- der Aktionäre anderer
rücklagen der MAX21 AG
Gesellschafter Gesamt
In TEuro (TEuro) (TEuro) (TEuro) (TEuro)
Eigenkapital zum 01.07.2015 -3.403,9 23.121,5 0,00 23.121,5
Konzernjahresfehlbetrag -1.519,8 -1.519,8 -1.519,8
01.07.2015 bis 31.12.2015 0,00
Sachkapitalerhöhung 0,0 3.434,1 3.434,1
(Dezember 2015) 0,00
Eigenkapital zum 31.12.2015 -4.923,7 25.035,8 0,00 25.035,8
Konzernjahresfehlbetrag -6.424,8 -6.424,9 -6.424,9
01.01.2016 bis 31.12.2016 0,00
Barkapitalerhöhung (April 2016) 0,0 4.609,7 0,00 4.609,7
Aktienbasierte Vergütungen 0,0 16,7 0,00 16,7
Eigenkapital zum 31.12.2016 -11.348,5 23.237,3 0,00 23.237,3
Konzernjahresfehlbetrag -2.330,4 -2.330,4 -2.330,4
01.01.2017 bis 30.06.2017 0,00
Barkapitalerhöhung (Jan. 2017) 0,0 4.300,0 0,00 4.300,0
Konzern-Gesamtergebnis 0,0 0,0 0,0
01.01.-30.06.2017 0,00
Aktienbasierte Vergütungen 0,0 24,9 0,00 24,9
Eigenkapital zum 30.06.2017 -13.678,9 25.231,8 0,00 25.231,8

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

In TEUR H12017 H1 2016 Veränderung
Ergebnis vor Steuern -3.269,8 -3.615,4 345,6
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte
949,3 820,6 128,7
Abschreibungen auf Beteiligungen 0,0 192,0 -192,0
Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen u. immaterielle
Vermögenswerten
0,0 0,0 0,0
Veränderung der Vorräte 37,0 -317,1 354,1
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 366,6 483,6 -117,0
Veränderung der Forderungen gegenüber Beteiligungen 0,0 0,0 0,0
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
-486,5 -317,9 -168,7
Veränderung sonstige Vermögenswerte und sonstige Schulden -251,8 725,7 -977,4
Gezahlte /. erhaltene Zinsen -13,4 -34,3 20,9
Gezahlte /. erhaltene Ertragsteuern 1,8 -4,3 6,1
Gezahlte /. erhaltene Dividenden 0,0 0,0 0,0
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 24,9 8,3 16,6
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit -2.641,9 -2.250,8 -583,2
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -374,9 -658,3 283,4
Erwerb von Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0
Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 0,0 0,0 0,0
Erwerb von Finanzanlagen 0,0 0,0 0,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -374,9 -658,3 283,4
Eigenkapitalzuführung aus Kapitalerhöhung 4.300,0 4.609,6 -309,6
Aufnahme /. Tilgung von Darlehen und Bankkrediten -665,5 -124,2 -541,3
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 3.634,5 4.485,4 -850,9
Nettoveränderung der Zahlungsmittel 617,8 1.768,4 -1.150,6
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 676,9 1.616,5 -939,6
Finanzmittelfonds am Ende der Berichtsperiode 1.294,6 3.384,9 -2.090,3

Dieser Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des International Accounting Standard (IAS) 34 "ZwischenberichterstattungDz erstellt, welcher Zwischenabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards regelt. Es handelt sich hierbei um einen verkürzten Zwischenabschluss, so dass nicht alle Informationen enthalten sind, die nach den IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind. Der Konzernzwischenabschluss ist daher in Verbindung mit dem IFRS-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 (Konzernabschluss) zu lesen. Dieser Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht sind ungeprüft.

GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG

Die Konsolidierungsgrundsätze und das Verfahren der Währungsumrechnung entsprechen denjenigen im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Der Konzernabschluss der MAX21 AG zum 31. Dezember 2016 wurde auf der Grundlage des § 315, § 315a des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt.

Die in der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung aufgezeigten Werte entsprechen dem normalen Geschäftsverlauf des MAX21-Konzerns und beinhalten keine außergewöhnlichen Posten.

Der Berechnung der Ertragssteuern liegt für inländische Gesellschaften ein Steuersatz von 28,95 % zugrunde.

Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses erfordert von Seiten des Managements eine Reihe von Annahmen und Schätzungen. Hierdurch kann es zu Abweichungen zwischen den im Konzern-Zwischenabschluss ausgewiesenen Werten und den tatsächlichen Werten kommen. Die wesentlichen Annahmen und Schätzungen sind grundsätzlich unverändert gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016.

NEUE RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTEN

Erstmals in der Berichtsperiode anzuwendende neue Standards und Interpretationen sowie Änderungen von Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr 2017 relevant sind:

  • Amendments to IAS 7 "Disclosure InitiativeDz (Anwendungspflicht ab dem 01.01.2017) Durch diese Verlautbarung werden Angaben vorgeschrieben, die die Abschlussadressaten in die Lage versetzen sollen, Veränderungen von Verbindlichkeiten aus der Finanzierungstätigkeit zu beurteilen.
  • Amendments to IAS ͙͚ "Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised LossesDz (Anwendungspflicht ab dem 01.01.2017)

Klarstellung der Bilanzierung aktiver latenter Steuern auf nicht realisierte Verluste zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte.

  • Annual Improvements Project DzAnnual Improvements to IFRSs ͚͙͘4–͚͙͘6 Cycledz (Anwendungspflicht ab dem 01.01.2017 nur IFRS 12; noch nicht von der EU übernommen, als voraussichtlicher Erstanwendungszeitpunkt wird zunächst das vom IASB vorgesehene Erstanwendungsdatum angenommen).
  • Klarstellungen zu IFRS 1, IFRS 12 und IAS 28

Es ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MAX21 AG.

KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernabschluss werden neben der MAX21 AG alle Beteiligungsunternehmen einbezogen, die von der MAX21 AG beherrscht werden. Beherrschung liegt vor, wenn Verfügungsmacht über das Beteiligungsunternehmen besteht, ein Anrecht auf variable Rückflüsse aus der Beteiligung besteht und die Möglichkeit besteht, die Verfügungsmacht über das Beteiligungsunternehmen so zu nutzen, dass die variablen Rückflüsse beeinflusst werden können. Nicht beherrschenden Anteilen (Minderheitsgesellschaftern) zuzurechnende Anteile an Eigenkapital und Konzernperiodenergebnis sind im Berichtszeitraum und im Vorjahresberichtszeitraum nicht vorhanden.

Gegenüber dem 31. Dezember 2016 ist der Konsolidierungskreis zum 30. Juni 2017 unverändert.

BESTAND EIGENER AKTIEN

Zum Stichtag 30. Juni 2017 hielt die Gesellschaft unverändert zum Stand per 31. Dezember 2016 keine eigenen Aktien.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Der MAX21-Konzern gliedert sich in die drei Geschäftsbereiche "IT-DistributionDz,Dz IT-SecurityDz sowie "Hybride und digitale Postdz. Die drei Geschäftsbereiche werden als separate Bereiche in der Segmentberichterstattung ausgewiesen, da sie mindestens ein Größenkriterium des IFRS 8.13 erfüllen.

Hybride
und
Konzern
funktionen
und
01.01.2017 bis 30.06.2017 MAX 21 IT digitale Konsoli
(in TEuro) Konzern Distribution IT-Security Post dierungen
Umsatzerlöse mit Dritten 3.039,8 362,4 689,3 2.040,3 -52,2
Segmentergebnis (EBIT) -3.256,8 -267,2 -1.789,6 -918,4 -281,6
Finanzergebnis -13,0 -6,1 -10,0 -36,1 39,3
Ergebnis vor Ertragsteuern -3.269,8 -273,4 -1.799,6 -954,5 -242,3
01.01.2016 bis 30.06.2016
(in TEuro)
MAX 21
Konzern
IT
Distribution IT-Security
Hybride
und
digitale
Post
Konzern
funktionen
und
Konsoli
dierungen
mit Dritten 2.962,5 1.088,6 813,3 1.978,0 -917,4
Segmentergebnis (EBIT) -3390,4 -118,9 -1.738,4 -1.200,3 -332,8
Finanzergebnis -225,0 -8,2 -1,4 -148,1 -67,3
Ergebnis vor Ertragsteuern -3615,4 -127,0 -1.739,8 -1.348,4 -400,1

Die Rechnungslegungsgrundsätze für die Segmente sind die gleichen wie die für den Konzern-Jahresabschluss. Mittels Umlagen werden die nicht direkt den berichtspflichtigen Segmenten zurechenbaren Aufwendungen (z. B. Overhead-Kosten) den berichtspflichtigen Segmenten zugerechnet. Die Steuerung der Segmente erfolgt mittels des Segmentergebnisses.

Mit Ausnahme unwesentlicher Bestandteile konzentriert sich das Vermögen der Segmente auf das Inland. Wesentliche Veränderungen des Segmentvermögens lagen zum Berichtsstichtag nicht vor.

SONSTIGE ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Im Berichtsjahr wurde keine Umklassifizierung von finanziellen Vermögenswerten in eine andere Bewertungskategorie des IAS 39 vorgenommen. Mit Ausnahme der Partizipationschance für die Verkäufer der Anteile an der KeyIdentity GmbH wurden keine finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert eingestuft.

Für kurzfristige finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten stellt der jeweilige Buchwert eine angemessene Annäherung des beizulegenden Zeitwerts im Sinne der IFRS dar.

Zusatzangaben Finanzinstrumente Bilanzieller Wertansatz nach IAS 39

Aktiva
(in TEuro)
Bewertungs
kategorien im Sinne
von IAS 39.9
Kredite und
Forderungen
Finanzielle
Verbindlichk.,
die zu
fortgeführten
Anschaffungs
kosten
bewertet
werden
Finanzielle
Vermögenswerte,
die erfolgs
wirksam zum
beizulegenden
Zeitwert
bewertet werden
Klassen von
Finanzinstrumenten
im Sinne von IFRS
7.6
Buchwert
30.06.2017
Beratungs
aufträge
mit
aktivische
m Saldo
gegenüber
Kunden
Finanzinstrumente,
die zu fortgeführten
Anschaffungskosten
bewertet werden
Finanzinstru
mente, die zum
beizulegenden
Zeitwert
bewertet werden
Keine Finanz
instrumente
im Sinne von
IAS 39 und
IFRS 7
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
1.294,6 0,0 0,0 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
618,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Steuererstattungsansprüche 21,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorräte 411,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Vermögenswerte 181,3 0,0 0,0 0,0 0,0
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 20.615,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Sachanlagen 399,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzanlagen 10,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Latente Steueransprüche 6.807,4 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Vermögenswerte 19,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe Vermögenswerte 30.378,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Passiva
(in TEuro)
Bewertungs
kategorien im
Sinne von IAS
39.9
Kredite und
Forderungen
Finanzielle
Verbindlichk,,
die zu
fortgeführten
Anschaffungs
kosten
bewertet
werden
Finanzielle
Vermögenswerte,
die erfolgs
wirksam zum
beizulegenden
Zeitwert
bewertet werden
Klassen von
Finanzinstrument
en im Sinne von
IFRS 7.6
Buchwert
30.06.2017
Beratungs
aufträge mit
aktivischem
Saldo
gegenüber
Kunden
Finanzinstrumente,
die zu fortgeführten
Anschaffungskosten
bewertet werden
Finanzinstru
mente, die zum
beizulegenden
Zeitwert
bewertet werden
Keine
Finanz
instru
mente
im Sinne
von IAS
39 und
IFRS 7
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
640,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Steuerschulden 123,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Schulden 1.134,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.854,5 0,0 0,0 0,0 0,0
Latente Steuerschulden 1.393,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 16.051,2 0,0 0,0 0,0 0,0
Kapitalrücklage 22.859,5 0,0 0,0 0,0 0,0
Gewinnrücklagen einschließlich -11.348,5 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnisvortrag
Konzernperiodenergebnis -2.330,4 0,0 0,0 0,0 0,0
Auf die Anteilseigner des
Mutterunternehmens
entfallendes Eigenkapital 25.231,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Minderheitsanteile am Eigenkapital 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe Eigenkapital und Schulden 30.378,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Aktiva
(in TEuro)
Bewertungs
kategorien im Sinne
von IAS 39.9
Kredite und
Forderungen
Finanzielle
Verbindlich
keiten, die zu
fortgeführten
Anschaffungs
kosten
bewertet
werden
Finanzielle
Vermögenswerte,
die erfolgs
wirksam zum
beizulegenden
Zeitwert
bewertet werden
Klassen von
Finanzinstrumenten
im Sinne von IFRS
7.6
Buchwert
31.12.2016
Beratungs
aufträge
mit
aktivische
m Saldo
gegenüber
Kunden
Finanzinstrumente,
die zu fortgeführten
Anschaffungskosten
bewertet werden
Finanzinstru
mente, die zum
beizulegenden
Zeitwert
bewertet werden
Keine
Finanz
instru
mente im
Sinne von
IAS 39 und
IFRS 7
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
676,9 0,0 0,0 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
984,6 0,0 0,0 0,0 0,0
Steuererstattungsansprüche 49,4 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorräte 448,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Vermögenswerte 220,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 21.105,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Sachanlagen 482,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzanlagen 10,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Latente Steueransprüche 6.006,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Vermögenswerte 20,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe Vermögenswerte 30.005,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Passiva Finanzielle
Verbindlich
keiten, die zu
fortgeführten
Finanzielle
Vermögenswerte,
die erfolgs
(in TEuro) Kredite und Anschaffungs wirksam zum
Bewertungs Forderungen kosten bewertet beizulegenden
kategorien im Sinne werden Zeitwert
von IAS 39.9 bewertet werden
Klassen von Keine
Finanzinstrumenten Beratungs Finanz
im Sinne von IFRS aufträge Finanzinstru instru
7.6 mit Finanzinstrumente, die mente, die zum mente im
aktivische zu fortgeführten beizulegenden Sinne von
Buchwert m Saldo Anschaffungskosten Zeitwert IAS 39 und
31.12.2016 gegenüber
Kunden
bewertet werden bewertet werden IFRS 7
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 1.126,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Steuerschulden 302,1 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Schulden 1.286,5 0,0 0,0 0,0 0,0
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 2.519,9 0,0 0,0 0,0 0,0
Latente Steuerschulden 1.532,5 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 13.551,3 0,0 0,0 0,0 0,0
Kapitalrücklage 21.034,6 0,0 0,0 0,0 0,0
Gewinnrücklagen einschließlich -4.923,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnisvortrag
Konzernperiodenergebnis -6.424,9 0,0 0,0 0,0 0,0
Auf die Anteilseigner des
Mutterunternehmens
entfallendes Eigenkapital 23.237,3 0,0 0,0 0,0 0,0
Minderheitsanteile am Eigenkapital 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe Eigenkapital und Schulden 30.005,0 0,0 0,0 0,0 0,0

EREIGNISSE NACH DEM ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode ergeben.

Weiterstadt, 23. August 2017 Der Vorstand

Nils Manegold

FINANZKALENDER

27.-28. September 2017 European Mid Small Cap Forum, London
27.-29. November 2017 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt
November 2017 Veröffentlichung Q3-Mitteilung
31. Dezember 2017 Geschäftsjahresende

Kontakt und Impressum

Impressum MAX21 AG Robert-Koch-Straße 9 | 64331 Weiterstadt Telefon +49 6151 62910-0 Fax +49 6151 62910-29 [email protected] | www.max21.de Vorstand: Nils Manegold Aufsichtsrat (Vorsitzender): Götz Mäuser

IR-Kontakt

MAX21 AG Nils Manegold, Vorstand Tel.: +49 6151 629 10 - 11 E-Mail: [email protected] Internet: www. max21.de