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Binect AG Interim / Quarterly Report 2016

Sep 1, 2016

5366_10-q_2016-09-01_69aab21c-bcd3-4c1d-ada3-270edf3e6563.pdf

Interim / Quarterly Report

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MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG Halbjahresbericht 2016

Inhalt

Kennzahlenübersicht3
Brief an die Aktionäre4
MAX 21 Management und
Beteiligungen AG6
Wichtige Ereignisse im Berichts
zeitraum und deren Auswirkungen7
Pro forma Gewinn- und
Verlustrechnung der MAX 21-Gruppe
8
Bilanz
9
Gewinn- und Verlustrechnung11
Allgemeine Angaben zum
Halbjahresabschluss12
Erläuterungen zur Bilanz
13
pawisda systems GmbH 20
Bilanz24
Gewinn- und Verlustrechnung26
LSE
Leading Security Experts GmbH 27
Bilanz31
Impressum 34

Gewinn- und Verlustrechnung...........33

KENNZAHLENÜBERSICHT

Wichtige Kennzahlen

Umsatz EBITDA
MAX 21 759,50 TEUR -591,43 TEUR -671,19 TEUR
pawisda 1.977,79 TEUR 970,65 TEUR -1.342,75 TEUR
LSE Experts 813,32 TEUR -1.200,66 TEUR -1.268,05TEUR
NECDIS 1.087,91 TEUR -55,34 TEUR -114,26 TEUR
Summen 4.638,53 TEUR -2.818,07 TEUR -3.396,25 TEUR
davon intern 1.676,86 TEUR -28,13 TEUR -28,13 TEUR
Pro forma Konsolidierung
MAX 21-Gruppe
2.961,67 TEUR -2.789,95 TEUR -3.368,12 TEUR

Die pro forma-Konsolidierung umfasst die Summe der Umsätze, Aufwendungen und Ergebnisse der Einzelgesellschaften pawisda systems GmbH, LSE Leading Security Experts GmbH, NECDIS GmbH und MAX 21 Management und Beteiligungen AG bereinigt um unternehmensinterne Umsätze und Erträge. Ein konsolidierter Konzernabschluss für die MAX 21-Gruppe nach den internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS wird erstmals für das Geschäftsjahr 2016 erfolgen.

Bei allen im nachfolgenden Bericht aufgeführten Zahlen handelt es sich, um ungeprüfte und daher unter Umständen vorläufige Zahlen.

Highlights in Q2 2016

01. April Arved Graf von Stackelberg neuer Geschäftsführer der LSE Experts
01. April pawisda gewinnt die DSA Deutsche Sportausweis GmbH als Partner für Binect
05. April LSE Experts stellt LSE LinOTP 2.8.1 vor
11. April LSE Experts gewinnt Bedag Informatik AG als bedeutsamen Partner
01. Mai Christian Ladner neuer Geschäftsführer der pawisda im Bereich Vertrieb und Marketing
18. Mai QSC AG, Kofax Deutschland AG und docsellent GmbH werden neue Vertriebspartner für Binect
02. Juni Kapitalerhöhung mit Bruttoemissionserlös i.H.v. 4,9 Mio. EUR durchgeführt
06. Juni Dr. Amir Alsbih als neuen COO der LSE Experts ab August gewonnen

Finanzkalender 2016

30. August Ordentliche Hauptversammlung
01. November Veröffentlichung Q3-Bericht
02. November Conference Call zum Q3-Bericht
02. Dezember Capital Markets Day
31. Dezember Geschäftsjahresende

BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, LIEBE LESERINNEN UND LESER,

wir haben eine intensive Phase des strukturellen und personellen Wandels bei der MAX 21 und ihren Tochtergesellschaften vollzogen. Seit Jahresbeginn haben wir unsere gesamte Führungsmannschaft neu aufgestellt und können nun den nächsten Schritt gehen. Unsere zentrale Herausforderung ist die Monetarisierung der leistungs- und wettbewerbsfähigen Produkte der pawisda sowie der LSE ExpertsBinect und LSE LinOTP.

Unsere Zielmärkte für hybride Postkommunikation und IT-Sicherheit bieten gute Chancen, um zukünftig profitabel wachsen zu können. In den kommenden 18 bis 24 Monaten werden die neuen Teams daran arbeiten, aus Kundensicht attraktive und für uns profitable Angebote zu etablieren. Zudem werden wir weiter effiziente Vertriebsstrukturen implementieren. Impulse erwarten wir hier durch den beständigen Ausbau unseres Resellernetzwerks sowie gezielter Marketingaktivitäten.

Erste Maßnahmen haben wir bereits angestoßen. Unter der Führung des neuen CEO der LSE Experts Arved Graf von Stackelberg wurde eine Strategieüberprüfung initiiert und bereits im zweiten Quartal ein neues Preismodell sowie ein Cloud-Angebot eingeführt. So wollen wir bei der LSE Experts ein Geschäftsmodell umsetzen, bei dem unser Produkt LSE LinOTP für Multi-Faktor-Authentifizierung um kostenpflichtige Add-Ons und Services ergänzt wird. Auch hier setzen wir auf ein globales Resellernetzwerk.

Bei der pawisda steht für uns weiterhin die Transformation vom Technologielieferant zum Serviceprovider für hybride und digitale Briefkommunikation im Fokus. Zentraler Baustein dieser Strategie ist unser leistungsstarkes Binect Produktangebot mit Binect Online, dem Binect Cube und Binect Enterprise, das eine breite Zielgruppe adressiert. Um die Etablierung und Monetarisierung dieses Angebots voranzutreiben, verfolgen wir drei Stoßrichtungen: Den Auf- / Ausbau von Online-Marketingmaßnahmen, den Ausbau des Partnernetzwerks für den indirekten Vertrieb sowie die Erschließung internationaler Kontakte, insbesondere über unsere Partner im UN-Weltpostverein.

MAX 21 Management und Beteiligungen AG

Der strukturelle wie auch personelle Wandel spiegelt sich auch in unserem Dialog mit Ihnen, unseren Aktionärinnen und Aktionäre und allen Stakeholdern wider. Wir wollen Ihnen regelmäßig einen transparenten und sachlichen Einblick in unser Unternehmen gewähren. Wir werden Herausforderungen und mögliche Rückschläge ansprechen und darlegen wie wir diese bewältigen, um die sich uns bietenden Chancen zu nutzen.

Über operative oder strategische Erfolge werden wir erst berichten, wenn diese erreicht sind. Zudem werden wir Sie über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus quartalsweise über die Geschäftsentwicklung informieren. So bietet Ihnen dieser Bericht eine pro forma-Konsolidierung der MAX 21-Gruppe. Mit dem Geschäftsbericht 2016 beabsichtigen wir einen vollständig konsolidierten IFRS-Abschluss vorzulegen.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, wir arbeiten täglich mit dem neuen Team daran, die Potenziale unserer Unternehmen auszureizen und unser Geschäftsmodell zum Erfolg zu führen. Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen und wir würden uns freuen, wenn Sie uns auf diesem Weg Ihr Vertrauen entgegenbringen.

Weiterstadt, im August 2016 Der Vorstand

MAX 21 Management und Beteiligungen AG

Die MAX 21 Management und Beteiligungen AG (nachfolgend MAX 21) erbringt innerhalb der MAX 21-Unternehmensgruppe verschiedene, zentrale Dienstleistungen und erzielt durch die Weiterbelastung der Kosten an die jeweiligen Tochtergesellschaften kontinuierliche Einnahmen. Die Umsätze beliefen sich im ersten Halbjahr 2016 auf 759,5 TEUR. Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis zum 31. Dezember 2015 erzielte die MAX 21 Umsätze in Höhe von 703,1 TEUR. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Berichtszeitraum 2016 auf -591,43 TEUR nach -264,4 TEUR im Rumpfgeschäftsjahr 2015.

Die Neustrukturierung und weitere Professionalisierung der MAX 21-Gruppe wurde auch im zweiten Quartal 2016 vorangetrieben. Wichtiger Bestandteil war dabei der Abschluss der Kapitalerhöhung im Juni 2016, durch die wir mit einem Bruttoemissionserlös von rund 4,9 Mio. EUR unsere Finanzierungssituation deutlich verbessern konnten. Zum Stichtag 30. Juni 2016 verfügte MAX 21 über ein Eigenkapital in Höhe von 30,7 Mio. EUR (31. Dezember 2015: 26,4 Mio. EUR) bzw. eine Eigenkapitalquote von 98,0 % (31. Dezember 2015: 98,6 %). Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag rund 2,3 Mio. EUR. Die im Zuge der Kapitalerhöhung zugeflossenen Mittel investiert MAX 21 in ihre beiden Kernbeteiligungen, die pawisda systems GmbH und die LSE Leading Security Experts GmbH, um deren Wachstumskurs in den beiden Zukunftsmärkten für sichere, digitale Briefkommunikation und IT- und Anmeldesicherheit voranzutreiben. Neben dem Ausbau der Marketing- und Vertriebskapazitäten sollen weitere Mittel für die Weiterentwicklung der Produkte Binect und LSE LinOTP verwendet werden. Ergänzend wurden mit den Mitteln fällige Zahlungsverpflichtungen erfüllt.

Des Weiteren wurde im zweiten Quartal die Neustrukturierung unseres Beteiligungsportfolios auch formell abgeschlossen. Die Verschmelzung der LINworks GmbH, 21Cloud GmbH und der Linup Front GmbH zur NECDIS GmbH wurde mit Datum 3. Juni 2016 im Handelsregister erfolgreich eingetragen. Die NECDIS GmbH agiert in der gesamten DACH-Region als Distributor für IT-Plattform-Produkte von NEC.

Der nun abgeschlossene Prozess unserer strategischen Fokussierung auf die beiden Kerngesellschaften pawisda und LSE Experts wird begleitet durch einen personellen Wandel in den Tochtergesellschaften sowie in der MAX 21. Seit Jahresbeginn 2016 wurde die Führungsebene der pawisda wie auch der LSE Experts entsprechend der kommenden Herausforderungen verstärkt und professionalisiert. Mit der Gewinnung von Herrn Dr. Wermeyer als CEO der pawsida steht unser neues Führungsteam nun bereit. Ende Juni hatten Vorstand und Aufsichtsrat zudem beschlossen, diesen Wandel in der operativen Leitung der Tochtergesellschaft auch bei der MAX 21 im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung zu vollziehen. So beabsichtigt Oliver Michel, bisheriger Vorstandsvorsitzender und Gründer der MAX 21, ab dem 30. August 2016 dem Unternehmen zukünftig als Mitglied des Aufsichtsrats zur Verfügung zu stehen. Er wird dem bisherigen Aufsichtsratsmitglied Jürgen Schmitt folgen, der sein Mandat niederlegen wird. Die operative Verantwortung für die MAX 21-Gruppe wird Nils Manegold als Alleinvorstand übernehmen. Nils Manegold gehört bereits seit Juli 2015 in seiner Funktion als Finanzvorstand und Chief Operational Officer dem Vorstand der Gesellschaft an.

MAX 21 Management und Beteiligungen AG

PRO FORMA GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER MAX 21-GRUPPE

MAX 21 pawisda LSE NECDIS Konsoli
dierung
Extern
Umsatzerlöse 759.501 1.977.794 813.323 1.087.913 4.638.530 1.676.861 2.961.669
Best.
Verdg. FE / UE
144.870 -210.977 -23.142 -89.249 -89.249
Aktivierte
Eigenleistungen
276.045 231.256 507.301 507.301
So. betr. Erlöse 8.416 7.437 18.205 3.581 37.505 37.505
Gesamtleistung 767.783 2.406.146 851.807 1.068.352 5.094.087 1.676.861 3.417.226
Mat. /
Wareneinkauf
gesamt
-951.969 -111.401 -808.394 -1.871.631 -774.180 -1.097.450
Rohertrag 767.916 1.454.177 740.405 259.958 3.222.457 902.681 2.319.776
Personalkosten
gesamt
-681.040 -1.352.057 -1.258.472 -172.906 -3.464.476 -3.464.476
Sonstige betr.
Aufwendungen
-678.302 -644.093 -486.902 -112.387 -1.921.684 -276.438 -1.645.246
EBITDA -591.426 -970.650 -1.200.658 -55.341 -2.818.075 -28.129 -2.789.946

Bilanz der MAX 21

BILANZ DER MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG ZUM 30. JUNI 2016

Aktiva

Aktiva EUR EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
6.561,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.861,09
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 27.398.947,58
2. Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
1.494.717,53 28.893.665,11
B Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 1.610,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
1.223,12
2. Sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR 13.983,59
27.815,41 29.038,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks
2.287.360,96
C Rechnungsabgrenzungsposten 14.805,35
31.282.902,64

Bilanz der MAX 21

Passiva

Passiva EUR EUR
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.551.213,00
II. Kapitalrücklage 21.297.257,17
III. Jahresfehlbetrag -597.192,04
IV. Vortrag auf neue Rechnung -3.593.790,32
B Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 564.315,00
C Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 44.368,73
44.368,73
2. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern EUR 15.421,10
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.010,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 16.731,10
16.731,10 61.099,83
31.282.902,64

MAX 21 Management und Beteiligungen AG

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER MAX 21 ZUM 30. JUNI 2016

EUR EUR
I. Umsatzerlöse 759.500,71
II. Sonstige betriebliche Erträge 5.026,90
III. Materialaufwand
1. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
IV. Personalaufwand
1. Löhne und Gehälter 642.939,37
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung EUR 2.120,00
38.100,78 681.040,15
V. Abschreibungen
1. Auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
9.330,00
VI. Sonstige betriebliche Aufwendungen 678.302,06
VII. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.122,61
3.122,61
VIII. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.397,08
IX. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.833,33
X. Ergebnis nach Steuern -597.192,04
XI. Jahresfehlbetrag -597.192,04
  • Bei den Umsatzerlösen der MAX 21 Management und Beteiligungen AG handelt es sich um die Weiterbelastung der Kosten für die erbrachten Dienstleistungen und Raumkosten an die jeweiligen Tochtergesellschaften
  • In den Löhnen und Gehältern befinden sich Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von 280 TEUR
  • Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Raumkosten (als Hauptmieter für die Tochtergesellschaften) und Kosten im Zusammenhang mit Kapitalmarktaktivitäten

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM HALBJAHRESABSCHLUSS

Gliederung des Halbjahresabschlusses

Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungsmethoden

Zum Bilanzstichtag wurden die bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden unter den gesetzlich vorgeschriebenen Posten ausgewiesen.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres 2015 beziehen sich auf den Zeitraum vom 1. Juli 2015 bis 31. Dezember 2015.

Ansatzwahlrechte, Ausweiswahlrechte und Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen.

Grundlagen des Halbjahresabschlusses

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; sie werden bei der Entwicklung des Anlagevermögens im folgenden Jahr als Abgang ausgewiesen. Anlagenzugänge mit einem Anschaffungswert über 150,00 EUR und bis zu einem Wert von 1.000,00 EUR werden nach § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr der Anschaffung und in den vier folgenden Jahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten (=Nennwert) bzw. mit dem niederen beizulegenden Wert angesetzt. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen verrechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Ausfallrisiken bewertet; notwendige Abschreibungen wurden verrechnet.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

12

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Finanzanlagen (28.893,67 TEUR) stellen neun Zehntel der Bilanzsumme (31.282,90 TEUR) dar und verteilen sich auf Beteiligungen (27.398,95 TEUR) sowie Ausleihungen (1.494,70 TEUR) an verbundene Unternehmen.

Beteiligungen

Firmenname Anteilshöhe in % Ergebnis in TEUR Eigenkapital
in TEUR
NECDIS GmbH,
Weiterstadt
100,0 -64,7 2) -539,0 2)
LSE Leading Security Experts
GmbH,
Weiterstadt
100,0 -1.864,1 1) 143,35 1)
pawisda systems GmbH,
Weiterstadt
100,0 -1.075,5 1) 587,8 1)

1) Laut Jahresabschluss zum 31.12.2015

2) Die NECDIS GmbH entstand am 1. Januar 2016 durch Verschmelzung der 21 Cloud GmbH, Linworks GmbH und der Linup Front GmbH. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 3. Juni 2016. Daher hier nur vorläufige Angaben der Linup Front GmbH.

Bei den zum Anteilsbesitz gehörenden Gesellschaften wurden die gleichen Bewertungsmethoden wie bei der Berichtsgesellschaft angewandt. Die investiven Anfangs- und Aufbauverluste der Beteiligungen werden seitens der Berichtsgesellschaft nicht nur durch Kapitalbeteiligungen, sondern auch planmäßig

mit eigenkapitalersetzenden, nachrangigen Darlehen finanziert, wofür den Beteiligungen entsprechende Kreditlinien zur Verfügung gestellt wurden. Diese Investitionen sind teilweise als langfristige Posten zu betrachten und deshalb unter den Finanzanlagen ausgewiesen.

Ausleihungen

Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen im Einzelnen:

NECDIS GmbH* 1.182.729,22 EUR
LSE Leading Security Experts GmbH 311.988,31 EUR
Bilanzierte Ausleihungen 1.494.717,53 EUR

*vormals 21 Cloud GmbH, Linworks GmbH, Linup Front GmbH

In den insgesamt bilanzierten Ausleihungen (1.494.717,53 TEUR) sind ausschließlich Forderungen aus Darlehen und Zinsen enthalten.

Zum Aufbau der Beteiligungen wurden neben Kapitalerhöhungen auch Darlehen mit eigenkapitalersetzendem Charakter gewährt (z. T. Nachrangdarlehen).

Noch im Vorjahr bestehende Ausleihungen an die LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH wurden im Berichtsjahr in das Eigenkapital dieser Beteiligungen eingebracht und werden somit nun unter dem Posten Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Eigenkapital

Die Entwicklungen der Posten des Eigenkapitals verdeutlicht der folgende Eigenkapitalspiegel:

Gezeichnetes
Kapital
(EUR)
Kapital
rücklagen
(EUR)
Bilanz
gewinn /
-verlust
(EUR)
Gesamt
Eigenkapital
(EUR)
Stand am Ende des Vorjahres
(30.06.2015)
9.716.106,00 16.809.312,95 -3.403.847,54 23.121.571,41
Sachkapitalerhöhung
(Dezember 2015)
959.239,00 2.474.836,62 3.434.075,62
Jahresergebnis 2015 -189.942,78 -189.942,78
Stand am Ende des Vorjahres
(31.12.2015)
10.675.345,00 19.284.149,57 -3.593.790,32 26.365.704,25
Barkapitalerhöhung
(Juni 2016)
2.875.868,00 2.013.107,60 4.888.975,60
Jahresergebnis -597.192,04 -597.192,04
13.551.213,00 21.297.257,17 -4.190.982,36 30.657.487,81

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen (564,3 TEUR) betreffen vor allem Abfindungen (250,0 TEUR), variable Vergütungen (66,5 TEUR), Resturlaubsansprüche (60,6 TEUR), austehende Rechnungen (60,0 TEUR), Hauptversammlungen (25,0 TEUR) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (16,0 TEUR).

Sonstiges

Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 23,1 TEUR wurde als Mietkaution verpfändet. Haftungsverpflichtungen aus Bürgschaften bestehen in Höhe von bis zu 73,8 TEUR (Höchstbetragsbürgschaft) zugunsten eines verbundenen Unternehmens für einen Leasingvertrag.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr in Höhe von 759,5 TEUR (Vorjahr: 703,1 TEUR) resultieren ausschließlich aus Dienstleistungen in den Bereichen Verwaltung sowie der Weiterbelastung von Aufwendungen für verbundene Unternehmen.

Der Personalaufwand beträgt insgesamt 681,0 TEUR (Vorjahr: 326,6 TEUR). Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 8,5 Personen im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr: 6,5).

Der Jahresfehlbetrag beträgt 597,2 TEUR und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Entsprechend ist die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 158 AktG wie folgt zu ergänzen:

Halbjahresfehlbetrag 597.192,04 EUR
Verlustvortrag am 31.12.2015 3.593.790,32 EUR
Bilanzverlust am 30.06.2015 4.190.982,36 EUR

Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage

Das Grundkapital beträgt am Abschlussstichtag 13.551.213,00 EUR (Vorjahr: 10.675.345,00 EUR). Es besteht aus 13.551.213 auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert mit einem rechnerischen Nennwert von 1,00 EUR (Vorjahr: 10.675.345 Stück).

Das Grundkapital wurde im Berichtszeitraum um 2.875.868,00 EUR auf 13.551.213,00 EUR erhöht. Die gemäß satzungsmäßiger Ermächtigung der Hauptversammlung vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates am 11. Mai 2016 beschlossene Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen aus dem genehmigten Kapital 2014 / II und teilweise 2015 / I um insgesamt

2.875.868,00 EUR wurde im Juni 2016 durchgeführt und mit Eintragung im Handelsregister am 07. Juni 2016 wirksam. Es wurden 2.875.868 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 EUR) mit Gewinnanteilberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2014 / 2015 gegen Bareinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt 2.013.108,00 EUR wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Nach dieser teilweisen Inanspruchnahme beträgt das Genehmigte Kapital 2015 / I zum Bilanzstichtag noch 1.022.946,00 EUR.

Bedingtes Kapital

Die Hauptversammlung der MAX 21 AG hatte am 08. Juli 2015 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 971.610,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 971.610 neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2015 / I). Dieser Beschluss wurde am 23. Oktober 2015 im Handelsregister eingetragen.

Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandlungsrechten oder die zur Wandlung Verpflichteten aus gegen Bareinlage ausgegebenen Options- oder Wandelanleihen, die von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen der Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch Hauptversammlungsbeschluss vom 08.Juli 2015 bis zum 07. Juli 2020 ausgegeben oder garantiert werden, von ihren Options- oder Wandlungsrechten Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung verpflichtet sind, ihre

Verpflichtung zur Wandlung erfüllen, oder, soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren, soweit nicht jeweils ein Barausgleich gewährt oder eigene Aktien oder Aktien einer anderen börsennotierten Gesellschaft zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmendem Optionsoder Wandlungspreis. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil; soweit rechtlich zulässig, kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Gewinnbeteiligung neuer Aktien hiervon und auch abweichend von § 60 Abs. 2 AktG, auch für ein bereits abgelaufenes Geschäftsjahr, festlegen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung am 08. Juli 2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 07. Juli 2020 (einschließlich) durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einoder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um bis zu 2.324.923,00 EUR zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2015 / I).

Dieser Beschluss wurde mit Eintragung im Handelsregister am 23. Oktober 2015 wirksam.

Das Genehmigte Kapital 2015 / I beträgt nach Inanspruchnahme zum Bilanzstichtag noch 1.022.946,00 EUR.

Eigene Anteile

Die Gesellschaft selbst hält keine eigenen Anteile.

Anhang

Vorstand

Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Oliver Michel, (Vorsitzender) Diplom-Informatiker, Rödermark Nils Manegold, Diplom-Volkswirt, Dreieich

Aufsichtsrat

Götz Mäuser,

Diplom-Kaufmann, MBA, Langen, Vorsitzender des Aufsichtsrates Unternehmer und Investor in Frankfurt am Main, weitere Mandate: Mitglied im Verwaltungsrat der PSquared Asset Management AG, Zürich.

Jürgen Schmitt, Diplom-Betriebswirt, Eichenzell, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, weitere Mandate: Geschäftsführer der Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH, Fulda, Geschäftsführer der JS Capital GmbH, Fulda.

Dr. Andreas H. König,

Diplom-Informatiker, Brüssel, Chief Information Officer & President IT Services der Eurofins Scientific Group, keine weiteren Mandate.

Vergütung der Organe

Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 233,7 TEUR (Vorjahr: 189,6 TEUR). Darin enthalten sind Tantiemen in Höhe von 50 TEUR. Darlehen wurden nicht gewährt.

Die Vergütung für den Aufsichtsrat beträgt 11,3 TEUR (Vorjahr: 15,8 TEUR). Darlehen wurden nicht gewährt.

Anhang

Börsennotierung

Die Aktien der Gesellschaft sind in den Handel im Entry Standard (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen.

Aktienbesitz von Aufsichtsrat und Vorstand

Götz Mäuser 16,87 %
Oliver Michel (Limit 45 GmbH) 9,18 %
Jürgen Schmitt (Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH) 0,18 %
Nils Manegold (Chahelis GmbH) 0,14 %
Andreas H. König 0,08 %

Börsenkennzeichen

Die Wertpapierkennnummer für Aktien lautet: A0D88T Die ISIN lautet: DE000A0D88T9 Börsenkürzel: MA1

Weiterstadt, den 24. August 2016

pawisda systems GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage der pawisda

  • Umsatz mit 1.978 TEUR im ersten Halbjahr 2016 liegt unter den Erwartungen
  • Bei einem planmäßigen Ausbau des Partnernetzwerks für Binect wird eine kontinuierliche Umsatzsteigerung im zweiten Halbjahr 2016 erwartet
  • EBITDA von -970,7 TEUR im ersten Halbjahr 2016 maßgeblich durch Zukunftsinvestitionen in Führungs-, Vertriebs- und Marketingpersonal in Q2 beeinflusst
  • Zusätzliche Investitionen im Juni 2016 durch den Einkauf von Binect Cube auf Lager, die erst ab H2 zu Umsatzbeiträgen führen

Anzahl Mitarbeiter pawisda

  • Im Jahresvergleich erhöhte sich die durchschnittliche Anzahl der FTE von 33,825 in H1 2015 auf 50,825 in H1 2016 (+50,3 %) • Anstieg im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 5 FTE ist
  • durch personelle Stärkung der Bereiche Vertrieb und Marketing entsprechend der Wachstumsstrategie bedingt

Nachdem im ersten Quartal Binect Online als erster hochstandardisierter Dienst für den deutschen Mittelstand eingeführt wurde, haben wir unser Angebot für digitale und hybride Briefkommunikation mit dem Hardwareprodukt Binect Cube im Mai 2016 vervollständigt. Binect Cube fungiert als digitale Poststelle bei mittelständischen Unternehmen, und der Binect Cube kann mit geringem Aufwand in das jeweilige Netzwerk integriert werden, die gesamte Post bündeln, auf Versandfähigkeit prüfen und zu frei wählbaren Zeitpunkten automatisiert verschicken. Schon heute werden dabei Funktionen unterstützt, die sonst nur kostspielige, meist individuelle Output-Management-Lösungen bieten. Die ersten vertrieblichen Aktivitäten zeigten, dass sich Kaufentscheidungsprozesse als zeitintensiver und langwieriger herausstellten als ursprünglich erwartet. Darauf stellen wir uns zur Zeit ein und sehen bei den Verkaufs- und Nutzungszahlen noch deutliche Steigerungspotenziale.

Auch mit Binect Online als reines Online Angebot wurden im zweiten Quartal weitere wichtige Markterfahrungen gesammelt und der Online-Auftritt weiter optimiert. Um dem Mittelstand den Einstieg in die digitale und hybride Briefkommunikation so einfach wie eben möglich zu gestalten, ist die Produktoptimierung wesentlich für den Vertriebserfolg.

Bericht zur wirtschaftlichen Lage der pawisda

Für Kunden, die eine stärkere Individualisierung wünschen, bspw. Großkonzerne, bieten wir Binect Enterprise und komplettieren damit unser Binect Leistungsangebot. Ein wesentlicher Vertriebserfolg ist hier die im zweiten Quartal begonnene Anbindung der pronova BKK.

Entscheidend zum Erfolg unseres Binect Produktangebots beitragen soll der Aufbau einer nachhaltigen Vertriebs- und Partnerstruktur. Eine sehr erfreuliche Entwicklung ist daher die Gewinnung weiterer Vertriebspartner im zweiten Quartal. Zu den sieben neuen Partnern gehören unter anderem die QSC AG, die ESP Group oder auch der BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Mittlerweile haben wir entsprechende Vereinbarungen mit 11 Unternehmen getroffen. Es gilt jetzt, die gewonnenen Partner produktiv zu machen. Mithilfe der Kontakte im UN-Weltpostverein sollen weitere Partnerbeziehungen auch im Ausland hergestellt werden. Die notwendigen Anträge für die DOT POST DOMAIN < .post > haben wir bei den zuständigen Behörden gestellt. Wann dieser Verwaltungsprozess abgeschlossen sein wird, können wir nicht beeinflussen. Wir rechnen jedoch damit, dass dies nicht vor Jahresende geschehen wird.

Im Mai 2016 konnten wir mit Christian Ladner einen erfahrenen Manager als Vertriebs- und Marketing-Geschäftsführer gewinnen, der unmittelbar begonnen hat, den Vertrieb neu zu strukturieren und auszubauen. Ab September 2016 wird das Management der pawisda zudem mit Dr. Frank Wermeyer verstärkt, der als CEO zukünftig die strategische und operative Weiterentwicklung verantworten wird. Im zweiten Quartal hatte er als externer Berater bereits den Ausbau des Partnernetzwerks verantwortet.

Sendungen über pawisda und Binect

  • Im Vorjahresvergleich erhöhte sich die Anzahl der Sendungen über die pawisda Systeme um 146,66 % auf 37,9 Mio. im ersten Halbjahr 2016 (H1 2015: 15,4 Mio.)
  • Kontinuierlicher Anstieg des Sendungsvolumens im weiteren Jahresverlauf erwartet

Umsatzseitig verzeichneten wir, wie bereits im ersten Quartal auch von April bis Juni eine geringere Absatzmenge der E-POSTBUSINESS BOX als ursprünglich zu Jahresbeginn erwartet. Grund hierfür ist die Verschiebung von geplanten Verkaufsaktionen der Deutschen Post AG in das dritte Quartal. Da das Geschäft mit der Deutschen Post AG hinter unseren Erwartungen zurückblieb, derzeit jedoch noch den größten Umsatzanteil der pawisda ausmacht, entsprach der Gesamtumsatz von rund 1.978 TEUR nicht unseren Erwartungen für das erste Halbjahr.

Kostenseitig erhöhten sich im Vergleich zum Vorquartal im zweiten Quartal insbesondere der Aufwand für Personal sowie für Material bzw. Wareneinkauf. Der Anstieg der Personalkosten ist auf den Umbau, konkret auf die personelle Verstärkung der Geschäftsführung sowie in den Bereichen Vertrieb und Marketing zurückzuführen. Im Zuge der Markteinführung des Binect Cube wurde zudem im Juni 2016 Hardware auf Lager gekauft, deren Abverkauf in den kommenden Monaten erfolgt. Zudem zeigten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch im zweiten Quartal 2016 beeinflusst durch zusätzliche Aufwendungen für den Aufbau von On- und Offline-Marketingstrukturen.

Bericht zur wirtschaftlichen Lage der pawisda

Im ersten Halbjahr 2016 erzielte pawisda vor diesem Hintergrund ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von rund -970,65 TEUR und liegt damit hinter den Erwartungen. Das Periodenergebnis für das erste Halbjahr 2016 belief sich auf -1.342,75 TEUR.

Der Aufbau einer nachhaltigen und effizienten Vertriebsstruktur ist die zentrale Herausforderung in den kommenden 18 bis 24 Monate, die auch Investitionen in Strukturen und Personal erfordern. Das Tempo mit dem uns das gelingt, beeinflusst daher auch maßgeblich unsere Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf und 2017. Auch wenn wir fortlaufend aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen Partnern führen, können wir nicht ausschließen, dass sich Verhandlungen länger als erwartet hinziehen werden.

Bilanz der pawisda

BILANZ DER PAWISDA SYSTEMS GMBH ZUM 30. JUNI 2016

Aktiva

Aktiva EUR EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte
1.199.588,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
203.914,06 1.403.502,06
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.747,93
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 117.705,00
B Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 114.000,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 347.270,00 461.270,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 829.179,14
2. Sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR 4.838,90
90.656,02 919.835,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
327.008,71
3.373.068,86

Passiva

Passiva EUR EUR
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 135.436,00
II. Kapitalrücklage 12.316.571,45
III. Verlustvortrag -9.864.195,06
IV. Jahresfehlbetrag -1.225.042,35
B Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 503.960,00
C Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 634.468,10
634.468,10
2. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern EUR 58.433,10
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 800,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 73.824,72
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
EUR 798.046,00
871.870,72 1.506.338,82
3.373.068,86

pawisda systems GmbH

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER PAWISDA VOM 01. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

EUR EUR
I. Umsatzerlöse 1.977.963,18
II. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
144.870,00
III. Andere aktivierte Eigenleistungen 276.045,00
IV. Sonstige betriebliche Erträge 7.267,53
V. Materialaufwand
1. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
908.632,53
2. Aufwendungen für bezogene Leistungen 43.336,40 951.968,93
VI. Personalaufwand
1. Löhne und Gehälter 1.145.001,75
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung EUR 11.420,00
207.055,61 1.352.057,36
VII. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
224.000,00
VIII. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.072.769,10
IX. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.155,79
X. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.548,46
- davon an verbundene Unternehmen EUR 2.148,11
XI. Ergebnis nach Steuern -1.225.042,35
XII. Jahresfehlbetrag -1.225.042,35

• Die Umsatzerlöse ergeben sich im zweiten Quartal 2016 nahezu ausschließlich durch die Umsätze, die im Geschäft mit der E-POSTBUSINESS BOX für die Deutsche Post AG und im Enterprise Geschäft erzielt wurden. Da die Produktivphase von Binect erst zum 1. März 2016 gestartet ist, fallen die mit Binect erzielten Umsätze noch vergleichsweise gering aus

  • Bei den aktivierten Eigenleistungen handelt es sich um Eigenleistungen im Rahmen der Entwicklung von Binect
  • Der Materialaufwand ergibt sich im wesentlichen durch den Einkauf von Druckdienstleistungen und produktionsnahen Dienstleistungen
  • Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im ersten Quartal 2016 beeinflusst durch den Aufbau von Marketingstrukturen für Binect im Online- sowie im Offline-Bereich, um die Marktpotenziale zu nutzen, sowie den Aufbau von Vertriebsstrukturen

LSE Leading Security Experts GmbH

Bericht zur wirtschaftlichen Lage der LSE Experts

  • Nachdem der Umsatz im ersten Quartal 2016 insgesamt noch leicht unter unseren Erwartungen lag, befindet sich der Umsatz mit rund 813,3 TEUR nach dem ersten Halbjahr 2016 mittlerweile im Rahmen der angepassten Erwartungen
  • Die Support-Verträge für LSE LinOTP werden abgegrenzt über ihre Laufzeit verbucht; Recurring Revenues aus dem Jahre 2015 tragen mit rund 315 TEUR zum Jahresgesamtumsatz 2016 bei
  • Das EBITDA von -1.200,7 TEUR im ersten Halbjahr 2016 befindet sich aufgrund der niedrigeren Umsatzbasis unter den Erwartungen und wird belastet durch Abfindungen und Investitionen in Vertrieb und Marketing

Anzahl Mitarbeiter

  • Innerhalb der letzten 12 Monate erhöhte sich die Anzahl der Vollzeit-Mitarbeiter (FTE) von 14,0 FTE zum Stichtag 30. Juni 2015 auf 32,8 FTE Ende des zweiten Quartals 2016 (+134,3 %)
  • Anstieg im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 1,35 FTE ist durch die personelle Stärkung des Vertriebs entsprechend der Wachstumsstrategie bedingt

Die im April 2016 fertig entwickelte Version 2.8.1 unseres Produkts LSE LinOTP für Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) konnte sich in den verbleibenden zwei Monaten des zweiten Quartals 2016 im Markt etablieren. Obwohl die absoluten Zahlen an Downloads und Interessentenanfragen im Vergleich zum ersten Quartal 2016 zurückgingen, ist es uns gelungen, sowohl die Zahl der Neukunden-Aufträge als auch der Altkunden Renewals zu steigern. Im zweiten Quartal erhielten wir 48 Aufträge von Neukunden nach 36 Aufträgen im Vorquartal. Die Anzahl verlängerter Altverträge erhöhte sich von 8 im ersten Quartal auf 13 im zweiten Quartal. Die Zahl der abgeschlossenen Service-Verträge stieg zum 30. Juni 2016 auf 259 (31. März 2016: 203). Auch auf der Vertriebsebene konnten wir zum 30. Juni 2016 unser Resellernetzwerk auf 99 Partner ausbauen (31. März 2016: 90).

Der Anstieg bei den umsatzrelevanten Kategorien Neukunden-Aufträge, Altkunden-Renewals sowie Service-Verträge ist einerseits auf die verbesserte sowie kundenfreundlichere Produktversion 2.8.1 von LSE LinOTP zurückzuführen. So ist das Kundenfeedback zur Cloud-Lösung für LSE LinOTP mehrheitlich positiv. Andererseits machen sich der kontinuierliche Ausbau der Vertriebsaktivitäten sowie die sukzessive Professionalisierung und Optimierung unserer Vertriebsstrukturen positiv bemerkbar. Hierzu zählt insbesondere die Verstärkung unseres Teams mit Justin Vaughan-Brown als neuen Chief Marketing Director. Gleichzeitig mussten wir im zweiten Quartal aber auch die Entscheidung treffen, uns von Mitarbeitern zu trennen. Im Management der LSE Experts konnten wir Dr. Amir Alsbih als Chief Operating Officer zum 1. August 2016 gewinnen. Eine seiner Aufgaben wird der Aufbau eines effizienten, ressourcenschonenden Vertriebs, für kleine und mittlere Zielkunden sein.

Bericht zur wirtschaftlichen Lage der LSE Experts

Anzahl Serviceverträge

Geographische Verteilung der Downloads LSE LinOTP in Q2 in %

  • LSE LinOTP als internationales Produkt mit weltweiten Absatzzahlen
  • Knapp 90 % der Downloads stammen aus den finanzstarken Märkten Europa und Nordamerika

Sie sollen zukünftig vornehmlich mithilfe einer standardisierten Online-Maske bedient werden, wohingegen Großkunden weiterhin primär über den persönlichen Vertrieb gewonnen werden sollen.

Insgesamt sehen wir uns in unserer Einschätzung über die hohe Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von LSE LinOTP bestätigt. Das zeigt auch, dass wir im ersten Quartal 2016 bereits deutlich über 50 % des Gesamtumsatzes des Jahres 2015 erwirtschaftet hatten. Jedoch lagen wir damit aufgrund von Auftragsverschiebungen und -stornierungen trotzdem hinter unseren Erwartungen. Das zweite Quartal verlief planmäßig, sodass wir nach dem ersten Halbjahr 2016 uns nun im Rahmen der angepassten Erwartungen bewegen. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 813 TEUR und liegen damit bereits über dem Niveau des Gesamtjahres 2016. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt -1.200,66 TEUR. Das Halbjahresergebnis 2016 beeinflusst durch Aufwendungen für Abfindungsrückstellungen betrug -1.268,05 TEUR.

Bericht zur wirtschaftlichen Lage der LSE Experts

Sales Funnel LSE LinOTP

Gemessen von KW 14 2016 bis KW 26 2016 (jeweils einschließlich)

1) Besucher der Webseite www.linotp.org

  • 2) Native Downloads von LSE LinOTP von der Webseite www.linotp.org; aufgrund technischer Schwierigkeiten bei der Erfassung muss die im Q1-Bericht ausgewiesene Downloadzahl für das erste Quartal 2016 im aktuellen Bericht korrigiert werden.
  • Anzahl der Downloads von LSE LinOTP verringerte sich im Vergleich zum ersten Quartal um 133 auf nunmehr 982 (KW 14 bis 26, jeweils einschließlich)
  • 73 % der Downloads aus Europa (nach 75 %), 17 % aus Nordund Süd-Amerika (20 %), 3 % aus Asien (5 %) sowie 7 % aus Afrika (0 %)
  • Ziel ist es, die Conversion Rate von kostenlosen LSE LinOTP Downloads hin zu konkreten Anfragen nach kostenpflichtigen Support-Dienstleistungen zu steigern
  • Aufgrund von mehr Großkundengeschäft hat mehr als die Hälfte der Neuaufträge eine Laufzeit von 3 Jahren (Q1 2015: ~30 %) bei einem durchschnittlich höheren Auftragsvolumen
  • Renewal-Quote bei Unternehmen > 500 Usern liegt bei 100 %

Wir stehen weiterhin vor der Herausforderung die Monetarisierung von LSE LinOTP zu intensivieren und so mit der Gesellschaft mittelfristig profitabel zu wachsen. Hierfür hatten wir nach dem ersten Quartal eine Strategieüberprüfung angestoßen. Als einer der ersten Maßnahmen haben wir im zweiten Quartal ein überarbeitetes Preismodell etabliert, das bisher von unseren Kunden gut angenommen wird. Zentrale Aufgabe für die weitere Zukunft ist es, sukzessive ein Open Core-Geschäftsmodell zu etablieren, bei dem LSE LinOTP weiterhin als Open-Source-Software den Kunden frei zugänglich ist und um kostenpflichtige Software-Erweiterungen sowie zusätzliche Dienstleistungen der LSE Experts ergänzt wird. Mit welchem Tempo uns dies gelingt, bleibt abzuwarten. Ganz wesentlich hierfür wird sein, mit welchem Tempo die rund um das neue Team von CEO Graf von Stackelberg und COO Dr. Alsbih geplante Maßnahmen ihre Wirkung entfalten werden. Dies wird sich im Laufe des dritten und vierten Quartals zeigen und damit für mehr Visibilität sorgen.

Bilanz der LSE Experts

BILANZ DER LSE LEADING SECURITY EXPERTS GMBH ZUM 30. JUNI 2016

Aktiva

Aktiva EUR EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte
192.715,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
5.063,62 197.778,62
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.596,72
B Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 205.858,20
2. Sonstige Vermögensgegenstände 91.105,64 296.963,84
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
475.850,76
C Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 124.705,21
1.228.895,15

Bilanz der LSE Experts

Passiva

Passiva EUR EUR
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 44.000,00
II. Kapitalrücklage 6.214.639,62
III. Verlustvortrag -5.115.291,02
IV. Jahresfehlbetrag -1.268.053,81
Nicht gedeckter Fehlbetrag 124.705,21
B Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 273.570,00
C Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 51.067,56
51.067,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 311.988,31
311.988,31
3. Sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern EUR 133.492,41
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR 133.492,41
133.492,41 496.548,28
D Rechnungsabgrenzungsposten 458.776,87
1.228.895,15

LSE Leading Security Experts GmbH

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER LSE EXPERTS VOM 01. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

EUR EUR
I. Umsatzerlöse 813.322,52
II. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
210.976,87
III. Andere aktivierte Eigenleistungen 231.256,00
IV. Sonstige betriebliche Erträge 18.204,95
- davon Erträge aus der
Währungsumrechnung EUR 254,14
V. Materialaufwand
1. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
106.110,16
2. Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.291,00 111.401,16
VI. Personalaufwand
1. Löhne und Gehälter 1.082.494,79
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung EUR 12.561,00
175.977,63 1.258.472,42
VII. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
65.996,00
VIII. Sonstige betriebliche Aufwendungen 682.591,15
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung
EUR 1.865,39
IX. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 588,63
X. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.988,31
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.988,31
XI. Ergebnis nach Steuern -1.268.053,81
XII. Jahresfehlbetrag -1.268.053,81
  • Von den Gesamtumsätzen wurden ca. 294 TEUR aus Service-Verträgen für das MFA-Produkt LSE LinOTP, ca. 338 TEUR aus Dienstleistungen und ca. 181 TEUR mit dem Verkauf von Hardware erzielt
  • Bei den aktivierten Eigenleistungen handelt es sich um Eigenleistungen im Rahmen der Entwicklung von LSE LinOTP. Anfang April 2016 konnte die neueste Version 2.8.1 auf dem Markt eingeführt werden
  • Der Materialaufwand ergibt sich durch den Einkauf von Hardware und projektbezogenen Dienstleistungen
  • Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im ersten Quartal 2016 beeinflusst durch Recruiting-Kosten für Managementpositionen, Marketing-Aufwendungen und den Aufbau und Betrieb der Secure Cloud-Infrastruktur

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