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Binect AG — Audit Report / Information 2015
Jul 1, 2016
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Audit Report / Information
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MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG Geschäftsbericht 2015
| In TEUR | 2015* | 2014 / 2015 | |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 703,1 | 568,3 | |
| EBITDA | -264,36 | -912,1 | |
| Jahresergebnis | (189,9) | (586,4) | |
| Eigenkapitalquote | 98,6 % | 98,9 % | |
| Mitarbeiter | 10 | 4 | |
- 1.7.2015: Beginn Rumpfgeschäftsjahr 2015
- 8.7.2015: Bestellung von Nils Manegold in den Vorstand von MAX 21
- September / Oktober 2015: Verkauf nicht-strategischer Unternehmensbeteiligungen
- Dezember 2015: Abschluss der Anteilskonsolidierung mit vollständigem Erwerb der LSE Experts
- 2.12.2015: Capital Markets Day 2015
Kennzahlen 2015
Highlights im Geschäftsjahr 2015
KENNZAHLEN UND HIGHLIGHTS INHALT
| Kennzahlen und Highlights 2 |
Bilanz 57 |
|---|---|
| Brief des Vorstands 4 | Aktiva 60 |
| Passiva61 | |
| MAX 21 7 |
Gewinn- und Verlustrechnung63 |
| pawisda systems GmbH 11 |
|
| Strategie 14 |
Anhang zum Jahresabschluss 67 |
| Allgemeine Angaben zum | |
| LSE | Jahresabschluss 68 |
| Leading Security Experts GmbH19 | Erläuterungen zur Bilanz 70 |
| Erläuterungen zur Gewinn- und | |
| MAX 21 am Kapitalmarkt27 | Verlustrechnung74 |
| MAX 21 am Kapitalmarkt 28 |
Anlagenspiegel84 |
| Bericht des Aufsichtsrats31 | Bestätigungsvermerkt des |
| Bericht des Aufsichtsrats vom | Abschlussprüfers86 |
| 1. Juli 2015 bis 31. Dezember 201532 | |
| Feststellung des Jahresabschlusses 36 |
|
| Lagebericht39 | |
| Der Geschäftsverlauf der | |
| MAX 21-Unternehmensgruppe 40 |
|
| Die Lage der MAX 21 in Zahlen44 | |
| Die Portfoliogesellschaften der MAX 21.48 | |
| Der Risikobericht50 | |
| Der Nachtrags- und Prognosebericht54 | |
*Rumfgeschäftsjahr vom 1.7. bis 31.12. 2015
Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren Tochtergesellschaften pawisda und LSE Experts in zwei attraktiven Wachstumsmärkten gut positioniert sind. Mit einer klar definierten Roadmap und der Unterstützung unserer Geschäftsführer und Mitarbeiter wollen wir unsere Marktposition weiter verbessern und damit die sich bietenden Chancen für uns nutzen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns auf diesem Weg in die Zukunft weiterhin unterstützen und begleiten.
Darmstadt, im März 2016
Oliver Michel Nils Manegold
CEO CFO / COO
regelmäßig über den Geschäftsverlauf der MAX 21 berichten. Detaillierte Einblicke in unser operatives Geschäft, die Strategie sowie die weitere Unternehmensentwicklung werden wir Ihnen zudem auf der diesjährigen Hauptversammlung am 30. August 2016 präsentieren.
Aufgrund des auf sechs Monate verkürzten Rumpfgeschäftsjahres für die Zeit vom 1. Juli 2015 bis 31. Dezember 2015 ist die Vergleichbarkeit der nun vorliegenden Zahlen mit den Vorjahreswerten nur eingeschränkt möglich. Im Berichtszeitraum erzielten wir mit Managementdienstleistungen für unsere Tochtergesellschaften Umsatzerlöse von 703 TEuro (Vorjahr: 568 TEuro). Der Jahresfehlbetrag belief sich auf 190 TEuro im Rumpfgeschäftsjahr 2015 (Vorjahr: 586 TEuro).
die pawisda als auch die LSE Experts geplant. Die kaufmännische Geschäftsführung beider Tochtergesellschaften wird weiterhin zentral durch den Vorstand Nils Manegold ausgeübt. Die Reorganisation und Professionalisierung der MAX 21 spiegelt sich auch in der teilweisen Neubesetzung des Aufsichtsrates wider. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung im Juli 2015 wurden Götz Mäuser und Dr. Andreas König neu in das Gremium gewählt. Gemeinsam mit Jürgen Schmitt werden Sie mit Ihrer Expertise MAX 21 in der weiteren Unternehmensentwicklung unterstützen.
Durch die Erweiterung des Managements treiben wir die Professionalisierung und Transparenz der Tochtergesellschaften sowie der MAX 21 weiter voran. Wir sind der Überzeugung, dass professionelle Strukturen und transparente Prozesse innerhalb der MAX 21 die Grundlage für eine erfolgreiche Steuerung der Einzelgesellschaften und damit für unseren gesamtwirtschaftlichen Erfolg sind. Diese Transparenz gilt jedoch nicht nur intern. Wir wollen dies auch wollen dies auch nach außen leben und einen offenen und kontinuierlichen Dialog mit unseren Share- und Stakeholdern deutlich forcieren. Um dies zu erreichen, haben wir unter anderem das Geschäftsjahr der MAX 21 auf den Bilanzstichtag 31. Dezember umgestellt. Unser Ziel ist es, durch die Angleichung an die Stichtage unserer Tochtergesellschaften für das laufende Geschäftsjahr 2016, erstmals einen Konzern-Geschäftsbericht inklusive konsolidiertem Abschluss für die MAX 21 veröffentlichen zu können. Darüber hinaus wollen wir ab Jahresmitte mindestens auf Quartalsebene
das vergangene Jahr stand ganz im Zeichen der strategischen Fokussierung der MAX 21 AG als Lösungsanbieter für die beiden Zukunftsthemen digitale Postdienstleistungen sowie IT- und Anmeldesicherheit. Um an den Wachstumspotenzialen dieser Märkte vollumfänglich partizipieren zu können, haben wir im vergangenen Jahr verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht und vieles bereits umgesetzt. So haben wir im Zuge der Reorganisation unsere beiden Flaggschifftochtergesellschaften pawisda systems GmbH und LSE Leading Security Experts GmbH vollständig erworben und uns gleichzeitig von strategisch unwesentlichen Beteiligungen getrennt. Verfügbare Finanz- und Managementressourcen können wir daher heute auf die beiden Schlüsselbeteiligungen konzentrieren und so den Ausbau der guten Marktpositionierung beider Gesellschaften intensiv vorantreiben. Die MAX 21 wird auch weiterhin ihren Tochtergesellschaften zentrale Managementkapazitäten zur Verfügung stellen.
Doch nicht nur strukturell haben wir wichtige Meilensteine erreicht, sondern auch die MAX 21 durch zusätzliche Managementkapazitäten weiter professionalisiert. So komplementiert seit Mitte 2015 Nils Manegold als CFO / COO den Vorstand der MAX 21, der unter anderem einschlägige Erfahrung in der Neustrukturierung von Unternehmen vorweist. Diese Professionalisierung verfolgen wir auch auf den Ebenen unserer Tochtergesellschaften pawisda und LSE Experts. Mit Arved Graf von Stackelberg wird die Geschäftsführung der LSE Experts bereits zum 1. April 2016 verstärkt. Weitere Einstellungen sind in den kommenden Monaten sowohl für
SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, LIEBE LESERINNEN UND LESER,
MAX 21 Management und Beteiligungen AG
BRIEF DES VORSTANDS
MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG MAX 21
Durch strategische Fokussierung sichert sich MAX 21 Wachstumspotenziale in beiden Zielmärkten.
Der Vorstand der MAX 21 verfügt über rund 45 Jahre Managementerfahrung in der ITK-Branche. Zudem wurde die zweite Managementebene durch Neueinstellungen verstärkt.
Ca. 8,6 Milliarden geschäftliche Sendungen umfasst der relevante Markt im vergangenen Jahr. 2015 wurden ca. 60 Mio. Aussendungen über die pawisda-Systeme getätigt. Dies entspricht weniger als 1 % des Zielmarktes.
IT-Security-Consulting bildet ein nachhaltiges und konstant wachsendes Basisgeschäft, während der weltweit schnell wachsende Markt für sichere Anmeldeverfahren sowie die auf langfristig angelegten Supportverträgen basierenden Recurring Revenues bei einem hochskalierbaren Geschäftsmodel beste Voraussetzungen für signifikante Wachstumsraten in den kommenden Jahren bieten.
Klarer Fokus auf Wachstumsmärkte für sichere, digitale Daten- und Text-Kommunikation sowie Authentifikation
Erfahrenes Management-Team für erfolgreiche Umsetzung der strategischen Fokussierung
Milliardenmarkt Deutschland für hybriden und digitalen Briefversand
Solides Consulting-Geschäft mit signifikanten Wachstumschancen im Bereich der Multi-Faktor-Authentifizierung
MAX 21 Management und Beteiligungen AG
INVESTMENT HIGHLIGHTS
Zwei strategische Geschäftsbereiche unter zentralem Management
- Zielmarkt digitale und hybride Postdienstleistungen
-
100 %-Beteiligung
-
Zielmarkt IT- und Anmeldesicherheit über Multi-Faktor-Authentifizierung
- 100 %-Beteiligung
»Wir wollen maßgebende Player für sichere, digitale Kommunikation und Authentifikation entwickeln.«
UNSER ZIEL.
FÜR SENDER UND EMPFÄNGER DAS SICHERE UND INTELLIGENTE TOR ZU ALLEN NETZWERKEN UND MEHRWERTDIENSTEN
pawisda systems GmbH
So steht für Kleinstunternehmen der hybride Briefversand bereits in einer cloud-basierten Version als pay-per-use-Option zur Verfügung. Mittleren Unternehmen sowie insbesondere auch Großkunden bietet pawisda zudem als Enterprise-Lösung die kundenindividuelle Anpas sung von Binect in bestehende IT-Infrastrukturen sowie die Prozessberatung an. Anders als bei Mitbewerbern wird dem Kunden mit Binect kein Drittsystem aufgezwungen, sondern entspre chend der Kundenanforderungen implementiert.
Mit ihrer ausgewiesenen IT-Expertise grenzt sich pawisda auch in Punkto Datensicherheit zu ihren Mitbewerbern ab. So gewährleistet der hohe Sicherheitsstandard von Binect die Vertrau lichkeit der Inhalte auch bei der elektronischen Übermittlung und damit das Briefgeheimnis als wesentliches Merkmal des physischen Briefes. pawisda vereint in Binect somit das Beste aus zwei Welten: Die Sicherheit des klassischen Briefes und die Nutzerfreundlichkeit der E-Mail. Um sowohl KMU als auch große Unternehmen in Deutschland – und perspektivisch auch interna tional – von den Vorteilen von Binect zu über zeugen, soll das direkte und indirekte Vertriebs netz ausgebaut werden.
pawisda verfügt über zwei Geschäftsfelder: (1) Technologielieferant der Deutschen Post AG und (2) die Unternehmenslösung Binect für digitale und hybride Geschäftskommunikation.
In ihrer Rolle als Technologielieferant für die Deutsche Post AG kooperiert pawisda seit mehreren Jahren erfolgreich mit Deutschlands größtem Briefzusteller im Bereich der E-POSTBUSINESS BOX und stellt diesem insbesondere ihr IT-Fachwissen und Hardware zur Verfügung. Im Rahmen dieser Zusammen arbeit kann pawisda ihre Expertise im Bereich der digitalen und hybriden Briefkommunikation sukzessive ausweiten und profitiert von der Marketingstärke des Kooperationspartners.
Mit Binect treibt pawisda nach 15 Jahren Erfahrung im hybriden und digitalen Briefmarkt die kontinuierliche Wandlung vom Techno logiehersteller zum Serviceprovider voran. Seinen Kunden bietet pawisda mit Binect eine Lösung aus einer Hand – und das entlang der kompletten Wertschöpfungskette für die digitale und hybride Briefkommunikation. Der Fokus von Binect richtet sich zunächst auf Deutschland und dabei vor allem an die ca. 3,7 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Punkten kann Binect bei dieser Zielgruppe insbe sondere dadurch, dass keinerlei Hürden bei der Implementierung auftreten.
pawisda systems GmbH
Geschäftsmodell mit signifikantem Wachstumspotenzial im Markt für digitale und hybride Geschäftskommunikation
Marktpotenzial für pawisda
Basisgeschäft: Technologielieferant für die Deutsche Post AG im Bereich der E-POSTBUSINESS BOX Berater für Outputmanagent-Lösungen
pawisda systems GmbH
»Entlang der kompletten Wertschöpfungskette wollen wir Lösungen für die digitale und hybride Geschäftskommunikation aus einer Hand anbieten und damit die Digitalisierung der Kommunikation entscheidend mitgestalten.«
»Der für pawisda relevante Markt für geschäftliche Briefsendungen umfasste in 2015 ca. 8,6 Milliarden Briefe. Bei durchschnittlich 0,82 EUR je versendeten Brief über die pawisda-Systeme beläuft sich das potenzielle Marktvolumen somit auf 7,1 Mrd. EUR.«
- Stetige Zunahme der digitalen Kommunikation
- Zusätzliche Kommunikationskanäle
Quelle: Statista 2016; pawisda
Wachstumstreiber
Briefversand mit Binect
Geschäftsfeld mit signifikanten Wachstumschancen
Hochskalierbare Unternehmenslösung Binect für die digitale und hybride Geschäftskommunikation von KMU und Großkonzernen
Briefe 2015 in Deutschland
davon geschäftlich
Sendungen über pawisda-Systeme 2015
19,3 Mrd. 8,6
Mrd. 60
Mio.
• Effizienzvorteile: Zeit, Kosten, Ressourcen • Rechtliche Sicherheit durch die Wahrung des Briefgeheimnisses
Klassischer Versand
Binect
STRATEGIE. MARKT.
pawisda systems GmbH
"Mit Binect bleibt Finanzkommunikation sicher und seriös. Vor allem im Bereich des Hauptversammlungsmanagements werden Prozesse vereinfacht und dadurch die Effizienz gesteigert."
"Wir bieten unseren Verbandsmitgliedern die bestmögliche Kommunikation über alle Kanäle an. Dabei punktet Binect bei der Benutzerführung im Bezug auf eine klare Navigation und optimiert unsere Kosten und Prozesse."
"Seitdem wir die pawisda-Lösung einsetzen, sparen wir jedes Jahr mehr als 2 Millionen Euro. Entscheidend waren für uns außerdem die Schnelligkeit im Versand und die Sicherheit durch hohe Standards."
"Mit Binect versendet man Geschäftspost ganz einfach online und dabei ist man an jedem Punkt transparent, informiert und kostenoptimiert."
"Mitgliederverwaltung und -kommunikation zählen zu den 10 größten Kostentreibern im Sport. Binect ist ein echter Gewinn für Sportvereine und -verbände. Die Kommunikation mit Mitgliedern wird durch Binect einfacher, schneller und effizienter. Eine Entlastung für alle Verantwortlichen, die zugleichZeit und Geld spart."
Lars Kuhnke CEO und Vorstand, GFEI Aktiengesellschaft Hannover
Sebastian Angerstein Leiter Dokumenten-Management, AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
Frank Lorenz Vertriebsleiter New Business, Vodafone Deutschland
Stephan Penz Geschäftsführer, DSA Deutsche Sportausweis GmbH
VALUE ADDED HERSTELLER UND
SECURITY-SYSTEMPARTNER LSE Leading Security Experts GmbH
LSE Leading Security Experts GmbH
DAS MACHT DEN WERT DER LSE EXPERTS AUS.
Die LSE Leading Security Experts GmbH mit Sitz in Darmstadt / Weiterstadt hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2002 einen Namen als führender Hersteller im Bereich Anmeldesicherheit und Benutzerauthentifizierung sowie als Consulting-Dienstleister in der Security-Branche gemacht. Innerhalb des Unternehmens operieren zwei Geschäftsbereiche unabhängig voneinander: Der erste Bereich ist auf die adaptive Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA / 2FA) mit der eigens entwickelten
»Mit der Power von Open Source, einem erstklassigen weltweiten Reseller-Netz und einem adäquaten Marketing, soll LSE LinOTP innerhalb der nächsten 3 bis 5 Jahre zu der Backend-Lösung werden, über die sich weltweit die meisten User authentifizieren.«
Open-Source-Technologie LSE LinOTP spezialisiert, der zweite Bereich bietet Penetrationstests, Schwachstellenanalysen und Code Reviews als Dienstleistung an. Zu den Kunden der LSE Experts zählen nationale und internationale Großkunden, Finanzinstitute, Behörden sowie mittelständische Unternehmen. LSE Experts gehört zur börsennotierten MAX 21- Unternehmensgruppe.
Weitere Informationen unter www.lsexperts.de und www.linotp.org
LSE Leading Security Experts GmbH
LSE Leading Security Experts GmbH
Geschäftsfeld mit signifikanten Wachstumschancen
Hochskalierbares Support-Angebot für das selbst entwickelte Produkt LinOTP für IT-Anmeldesicherheit über Multi-Faktor-Authentifizierung
Basisgeschäft: Nachhaltig und konstant wachsendes IT-Security-Consulting für Unternehmen und Institutionen
• Sensibilisierung für Daten- und Informationssicherheit nimmt weltweit zu
Wachstumstreiber
• Unabhängig von Branche, Unternehmensgröße und Geografie
»Wir wollen die LSE Experts zu einem führenden Unternehmen in den Bereichen IT- Sicherheit und Multi-Faktor-Authentifizierung entwickeln, indem wir unser IT-Consulting ausbauen und LSE LinOTP als weltweit meistverwendete Authentifizierungssoftware positionieren.«
»2018 werden laut Gartner Inc. mehr als 50 % der Organisationen Dienstleistungen für IT-Sicherheit in Anspruch nehmen. Zudem verzeichneten in den letzten Jahren 34 % der Unternehmen einen gravierenden IT-Sicherheitsvorfall.«
STRATEGIE. MARKT.
LSE Experts beobachtet eine tägliche, kontinuierlich hohe Download-Rate und Anfragen nach Teststellungen für das Open Source-Produkt LSE LinOTP. "LSE LinOTP kann durchaus bei gleichbleibender Downloadrate in fünf Jahren zu den erfolgreichen Marktführern in den Bereichen Multi-Faktor-Authentifizierung und Adaptive Authentication gehören", prognostiziert Don Malloy als erfahrener US-Marktexperte und Branchenkenner.
LSE LinOTP
Großes Wachstumspotenzial für LinOTP in den USA
LSE LinOTP ist eine adaptive Multi-Faktor- / Zwei-Faktor-Authentifizierungslösung (MFA / 2FA), welche herstellerunabhängig verschiedenste Verfahren, Token und Tokenformfaktoren unterstützt. Dank der hochmodularen Architektur bietet LSE LinOTP ein breite Anbindung von Authentisierungsprotokollen, Datenbanken und Schnittstellen. Die für Transparenz stehende Open Source-Technologie
der LSE Experts ist mandantenfähig, leicht skalierbar, bedienerfreundlich und lässt sich durch die LSE LinOTP Smart Virtual Appliance (SVA) schnell und einfach integrieren. Mit Hilfe von LSE LinOTP Enterprise Lösungen können Unternehmen höchste Sicherheitsanforderungen in ihrer Produktivumgebung mühelos durchsetzen.
LSE Leading Security Experts GmbH
"Wir verzeichnen eine große Nachfrage aus dem US-amerikanischen Markt. Dabei stellen wir fest, dass die Kunden generell sehr offen gegenüber innovativen IT-Technologien und dem Mehrwert einer ´Next-Generation-Technologie´ mit hohem Sicherheitsanspruch sind. Die USA bieten unseren IT-Security-Produkten ein großes Marktpotenzial.
Sven Walther Geschäftsführer, LSE Experts
»LSE LinOTP ist weltweit aktuell das einzige, vollständig Open Source gestellte Produkt im Bereich der MFA.«
DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG.
MAX 21 am Kapitalmarkt
Die MAX 21 Management und Beteiligungen AG weist mit aktuell 88,65 % einen hohen Streubesitzanteil auf und verfügt über eine breite Aktionärsbasis. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 hält die Limit 45 GmbH insgesamt 11,35 % der Anteile.
Investor Relations
Hauptversammlung 2015
Die MAX 21 Management und Beteiligungen AG forciert im Zuge ihrer Transparenzoffensive den Dialog mit Investoren, Analysten und Finanzjournalisten nachhaltig, sodass bereits im Rumpfgeschäftsjahr 2015 ein kontinuierlicher Informationsaustausch mit Share- und Stakeholdern angestoßen wurde. Mit regelmäßigen und zeitnahen Publikationen von unternehmensrelevanten Meldungen wurde umfassend über die Unternehmensentwicklung informiert. Ziel der im Entry Standard notierten MAX 21-Gruppe ist es, die Transparenzanforderungen dieses Handelssegments zu übertreffen. Neben den gesetzlichen Verpflichtungen führte die MAX 21-Gruppe unter anderem folgende IR-Aktivitäten im Rumpfgeschäftsjahr 2015 durch: • Capital Markets Day am 02. Dezember 2015 in Darmstadt • Veröffentlichung von sieben Corporate News Die MAX 21 Management und Beteiligungen AG wurde im Laufe des Rumpfgeschäftsjahres 2015 von folgenden Instituten gecovert: • BankM • SMC Research
Aktionärsstruktur
Stammdaten
Finanzkalender 2016
*Schlusskurs des XETRA Handelssystems der Deutsche Börse AG
Am 08. Juli fand im Wissenschafts- und Kongresszentrum "darmstadtium" in Darmstadt die ordentliche Hauptversammlung 2015 der MAX 21 Management und Beteiligungen AG statt. Insgesamt fanden sich 57 Aktionäre ein und folgten dem Bericht des Vorstands zur Unternehmensentwicklung im Geschäftsjahr 2013 / 14 und dem Ausblick für das Rumpfgeschäftsjahr 2015. In der Hauptversammlung stimmten nahezu alle vertretenen Aktionäre den Tagesordnungspunkten zu.
MAX 21 AM KAPITALMARKT
MAX 21 Management und Beteiligungen AG
| ISIN / WKN | DE000A0D88T9 / A0D88T |
|---|---|
| Börsenkürzel / Reuterskürzel | MA1 / 2757735,FRA |
| Handelssegment | Entry Standard |
| Art der Aktie | Inhaberaktien |
| Aktienkurs zum 15.03.2016* | 2,00 |
| Anzahl der Aktien zum 15.03.2016 | 10.675.345 |
| Börsenplätze | Frankfurt, XETRA, Stuttgart, München, Düssel dorf, Berlin |
| Marktkapitalisierung zum 15.03.2016 | 21,4 Mio. EUR |
| Designated Sponsor | BankM, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA |
| 30. August 2016 | Ordentliche Hauptversammlung 2016 |
|---|---|
| September 2016 | Veröffentlichung Halbjahresbericht |
| 31. Dezember 2016 | Geschäftsjahresende |
MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG Bericht des Aufsichtsrats
Schwerpunkte waren neben dem allgemeinen Austausch über die Geschäftsentwicklung und die Lage der MAX 21-Unternehmensgruppe Themen der strategischen Weiterentwicklung, Personalmaßnahmen, die Liquiditätssituation der Gesellschaft sowie die Prüfung bestehender Risiken. Zudem legte der Vorstand uns die Gründe für Abweichungen des Geschäftsverlaufes von den aufgestellten Plänen und Zielen dar. Gemeinsam erörterten Vorstand und Aufsichtsrat die genannten Ursachen, zu deren Bewältigung adäquate Maßnahmen beschlossen wurden.
10.675.345,00 EUR durch Ausgabe von 959.239 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert zu erhöhen. Die Sachkapitalerhöhung ist im zuständigen Handelsregister am 14.12.2015 eingetragen worden.
Insgesamt fanden im Rumpfgeschäftsjahr zwei Präsenzsitzungen statt, an denen sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrates teilnahmen. Zudem wurde eine Sitzung per Telefonkonferenz durchgeführt. Die Mitglieder des Vorstandes haben an den Aufsichtsratssitzungen teilgenommen, soweit nicht deren persönliche Angelegenheiten zu behandeln waren.
Der Vorstand der MAX 21 Management und Beteiligungen AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates am 08.10.2015 zum Zwecke der vollständigen Übernahme der LSE Leading Security Experts GmbH beschlossen, gemäß § 3 Ziffer 5 Satz 1 und 4 Buchstabe (c) der Satzung bei teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung das Grundkapital gegen Sacheinlagen von 9.716.106,00 EUR um 959.239,00 EUR auf
Überwachung und Beratung des Vorstands bei der Geschäftsführung
Veränderungen des Eigenkapitals der Gesellschaft
Weiterhin haben wir uns im Berichtszeitraum mit dem Risikomanagementsystem des Unternehmens auseinandergesetzt. Hierzu zählen auch das klassische Beteiligungs-Controlling und die Sicherstellung der Verfügbarkeit verlässlicher finanzieller und betriebswirtschaftlicher Kennzahlen. Dabei sind wir auf keinerlei Hinweise für Schwachstellen des Systems gestoßen. Das interne Kontrollsystem der Gesellschaft war zudem Gegenstand der Jahresabschlussprüfung, soweit es für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung von Bedeutung ist, und entsprechend nicht in seiner Gesamtheit. Der Aufsichtsrat bestand im Berichtszeitraum satzungsgemäß aus drei Personen. Herr Götz Mäuser und Herr Dr. Andreas König nahmen die Wahl der Hauptversammlung am 08.07.2015 an, nachdem Herr Alexander Offer und Herr Bernd Worsch ihre Ämter zum Ablauf der Hauptversammlung niedergelegt hatten. Herr Mäuser wurde am gleichen Tage zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Komplettiert wird das Gremium durch Herrn Jürgen Schmitt, der zugleich den stellvertretenden Vorsitz innehat. Der Aufsichtsrat bildete im Berichtszeitraum keine Ausschüsse.
das Rumpfgeschäftsjahr 2015 war ein kurzes und ereignisreiches Jahr für die MAX 21 Management und Beteiligungen AG. Neben dem Wechsel im Aufsichtsrat und der Verstärkung des Vorstands stand die weitere Umsetzung der strategischen Fokussierung und der Schaffung von Transparenz im Vordergrund. Diese Maßnahmen stellen die Basis für eine positive zukünftige Entwicklung der MAX 21-Unternehmensgruppe dar.
Auch im Rumpfgeschäftsjahr 2015 hat der Aufsichtsrat den Vorstand sowohl bei der strategischen Ausrichtung und Führung des Unternehmens regelmäßig beraten als auch die Geschäftstätigkeit beständig überwacht. Wir haben im Berichtszeitraum die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben sorgfältig wahrgenommen und konnten uns von der Recht- und Zweckmäßigkeit der Arbeit des Vorstandes überzeugen. Der Aufsichtsrat war bei allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden.
Der Austausch zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat zeichnete sich während des gesamten Berichtszeitraumes durch ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen aus. Der Vorstand kam seinen sich aus dem Gesetz und Geschäftsordnung ergebenden Informationspflichten nach und unterrichtete uns in regelmäßigen Abständen sowohl schriftlich als auch mündlich sowie zeitnah und umfassend über sämtliche für die MAX 21-Unternehmensgruppe relevanten Entscheidungen und Ereignisse.
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
BERICHT DES AUFSICHTSRATS VOM 1. JULI 2015 BIS 31. DEZEMBER 2015
Bericht des Aufsichtsrats
Strategie
Unternehmen bestehenden Forderungen aus Darlehen in die jeweilige Kapitalrücklage der beiden Beteiligungen eingebracht. Insgesamt handelte es sich dabei um 7,853 Mio. EUR. Bei weiteren 100 %-Beteiligungen ist eine Einbringung geplant. Entsprechend ergeben sich aus den eingebrachten Forderungen zukünftig keine Einnahmen aus Finanzierungstätigkeit mehr.
10.675.345,00 EUR durch Ausgabe von Stück 959.239 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert zu erhöhen. Die Sachkapitalerhöhung wurde durchgeführt und im Handelsregister am 14.12.2015 eingetragen.
und Authentifizierung zu maßgebenden Playern in ihren jeweiligen Kompetenzfeldern zu entwickeln sowie weitere erfolgsversprechende Technologien zu identifizieren und innovative Unternehmen zu gründen, aufzubauen und zu entwickeln. Dieses Ziel besteht unverändert. Die bestehenden Beteiligungen wurden fokussiert und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen wie beschrieben weiter entwickelt. Die MAX 21 Management und Beteiligungen AG ist ein 2004 gegründeter Lösungsanbieter für sichere, digitale Kommunikation und Authentifizierung, der sich in den Branchen digitale Postdienstleistung, IT-Security, Cloud-Services sowie IT-Dienstleistungen positioniert. Die zwei Hauptkompetenzfelder werden durch die beiden Tochtergesellschaften LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH abgebildet. Ziel der MAX 21 Management und Beteiligungen AG ist es, bestehende Tochtergesellschaften im Bereich der sicheren, digitalen Kommunikation
Bei den beiden Beteiligungen LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH, an denen die MAX 21 AG nunmehr jeweils 100 % hält, wurde im Oktober 2015 die jeweilige Eigenkapitalbasis gestärkt. Dazu hat die MAX 21 AG ihre gegenüber den beiden
Im August 2015 wurden die verbleibenden Anteile an der 21Cloud GmbH, der Linup Front GmbH und der LINworks GmbH erworben. Anschließend wurde beschlossen, diese Gesellschaften zum 01.01.2016 auf die Linup Front GmbH zu verschmelzen und diese in LINworks GmbH umzubenennen.
Auf der Grundlage eines unabhängigen Bewertungsgutachtens erwarb die MAX 21 AG - ohne Einsatz von Barmitteln - die noch ausstehenden 51 % an der LSE Leading Security Experts GmbH sowie zwei Gesellschafterdarlehen in Höhe von zusammen ca. 212 TEuro im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung gegen Ausgabe von 959.239 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert der MAX 21 AG. Dieser Transaktion lag eine Equity-Bewertung der LSE Leading Security Experts GmbH in Höhe von 7,154 Mio. EUR zugrunde. Zusätzlich wurde eine einmalige Beteiligung der drei abgebenden Gesellschafter in Höhe von insgesamt 12 % des den Eigenkapital-Wertes der LSE Leading Security Experts GmbH übersteigenden Betrages von 7,154 Mio EUR hinaus vereinbart, wobei die Partizipation spätestens auf den Stichtag 31.12.2020 erfolgen kann. Die Verhandlungen mit den Gesellschaftern der LSE Leading Security Experts GmbH wurden ausschließlich vom Finanzvorstand der MAX 21 AG geführt. Der Vorstand der MAX 21 AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates zum Zwecke des vorgenannten Erwerbs beschlossen, gemäß § 3 Ziffer 5 Satz 1 und 4 Buchstabe (c) der Satzung bei teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung das Grundkapital gegen Sacheinlagen von 9.716.106,00 EUR um 959.239,00 EUR auf
Die Hauptversammlung vom 08.07.2015 hat neben anderen Satzungsänderungen beschlossen, das Geschäftsjahr der MAX 21 AG auf das Kalenderjahr umzustellen. Für die Zeit vom 01.07.2015 bis zum 31.12.2015 wurde daher ein Rumpfgeschäftsjahr eingelegt. Das Rumpfgeschäftsjahr 2015 stand im Wesentlichen unter dem Vorzeichen, den eingeschlagenen Weg der strategischen Fokussierung fortzusetzen.
Zudem wurde Herr Nils Manegold zum weiteren Vorstand der MAX 21 AG bestellt. Seine Bestellung verfolgt das Ziel, den eingeschlagenen Weg der organisatorischen Optimierung und Neuausrichtung mit Nachdruck weiterzuverfolgen.
Um die MAX 21-Unternehmensgruppe als klar fokussierten Spezialisten zu positionieren, wurden im Rahmen der Anteilskonsolidierung unterschiedliche Transaktionen getätigt, sodass sich die MAX 21-Unternehmensgruppe nun im Wesentlichen aus den beiden Flaggschiff-Tochtergesellschaften LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH sowie der LINworks GmbH zusammensetzt.
Zudem wurden im Zuge der Anteilskonsolidierung einige untergeordnete Gesellschaften veräußert. Hierzu gehörten die sign4time GmbH, die OSC Open Source Certification GmbH, die DLPS Desktop Linux, die focus::voip GmbH sowie die USCO Netzwerk GmbH. Weiterhin hält die MAX 21 AG geringe Anteile an der GFN AG und der ISP International Sports Pass GmbH.
Geschäftsentwicklung
Bericht des Aufsichtsrats
in Höhe von 3.593.790,32 EUR sowie einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 189.942,78 EUR aus. Nach einer eigenständigen Prüfung hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis des Abschlussprüfers ohne Einwände zugestimmt. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der MAX 21 Management und Beteiligungen AG zum 31.12.2015 hat der Aufsichtsrat am 15.03.2016 gebilligt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde damit gemäß § 172 AktG festgestellt.
Wir sind überzeugt, dass die Gesellschaft sich auf dem richtigen Weg bei der Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie und der Weiterentwicklung ihrer Tochtergesellschaften befindet. Der Wachstumspfad und die Perspektiven sind vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung deutlich positiv. Nun geht es darum, den beschrittenen Weg konsequent fortzusetzen und den weiteren Erfolg zu sichern.
Wir bedanken uns für das Vertrauen, das Sie unserer Gesellschaft erneut entgegengebracht haben und würden uns freuen, wenn Sie uns weiterhin begleiten und von der zukünftigen Geschäftsentwicklung profitieren. Bedanken möchten wir uns weiterhin bei allen Mitarbeitern der MAX 21-Unternehmensgruppe, die einen wesentlichen Beitrag zur positiven Unternehmensentwicklung geleistet haben. Zudem möchten wir dem Vorstand für die stets offene und konstruktive Zusammenarbeit sowie das gezeigte Engagement danken.
Als Abschlussprüfer wurde Herr Wirtschaftsprüfer Harald Lauber, Frankfurt am Main, von der Hauptversammlung am 08.07.2015 gewählt und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 beauftragt. Die Prüfung erfolgte satzungsgemäß freiwillig, eine gesetzliche Verpflichtung zur Prüfung bestand nicht. Wirtschaftsprüfer Harald Lauber hat den Jahresabschluss sowie den Lagebericht der MAX 21 Management und Beteiligungen AG für das Rumpfgeschäftsjahr 2015 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Jahresabschluss der MAX 21 Management und Beteiligungen AG zum 31.12.2015, die Vorlagen und der Prüfungsbericht wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig ausgehändigt. Die Unterlagen wurden ausführlich besprochen.
Der Jahresabschluss der MAX 21 Management und Beteiligungen AG zum 31.12.2015 wurde in einer Telefonkonferenz des Aufsichtsrates am 15.03.2016 durch den beauftragten Wirtschaftsprüfer Herrn Lauber vorgestellt und erläutert. Der Abschlussprüfer berichtete in dieser Telefonkonferenz über Schwerpunkte sowie Grundsätze und wesentliche Ergebnisse seiner Abschlussprüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Anschließend erörterten wir den Bericht intern. Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 weist eine Bilanzsumme in Höhe von 26.669.593,13 EUR, einem Bilanzverlust
Bericht des Aufsichtsrats
FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Weiterstadt, im März 2016 Für den Aufsichtsrat
Götz Mäuser Vorsitzender des Aufsichtsrates
LAGEBERICHT DES VORSTANDES DER MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2015 BIS 31. DEZEMBER 2015
Bei den beiden Beteiligungen LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH, an denen die MAX 21 AG nunmehr jeweils 100 % hält, wurde im Oktober 2015 die jeweilige Eigenkapitalbasis gestärkt. Dazu hat die MAX 21 AG ihre gegenüber den beiden Unternehmen bestehenden Forderungen aus Darlehen in die jeweilige Kapitalrücklage der beiden Beteiligungen eingebracht in Höhe von insgesamt 7,853 Mio. EUR. Bei den zu verschmelzenden 100 %-Beteiligungen ist eine Einbringung geplant. Entsprechend ergeben sich aus den eingebrachten Forderungen zukünftig keine Einnahmen aus Finanzierungstätigkeit mehr.
Die Organisation der MAX 21 AG soll zudem transparenter gestaltet werden. Ebenso wurde das Recruiting als zentrale wichtige Aufgabe der MAX 21 AG für ihre Tochtergesellschaften etabliert. Dies führte zu entsprechendem Ressourcenaufbau. Gleichzeitig wurden "Sollbruchstellen" innerhalb der Konzernstruktur etabliert, um eventuelle Verkäufe von Tochtergesellschaften bestmöglich realisieren zu können.
Strategisch konzentriert sich die MAX 21 AG unverändert auf den Wachstumsmarkt der elektronischen und sicheren Kommunikation. Eine nachhaltige Marktkonsolidierung wird in diesem Zukunftsbereich erst in zehn bis 15 Jahren von der MAX 21 AG erwartet.
von 9.716.106,00 EUR um 959.239,00 EUR auf 10.675.345,00 EUR durch Ausgabe von 959.239 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert zu erhöhen. Die Sachkapitalerhöhung wurde durchgeführt und im Handelsregister am 14.12.2015 eingetragen.
Die Hauptversammlung vom 08.07.2015 hat neben anderen Satzungsänderungen beschlossen, das Geschäftsjahr der MAX 21 AG auf das Kalenderjahr umzustellen. Für die Zeit vom 01.07.2015 bis zum 31.12.2015 wurde daher ein Rumpfgeschäftsjahr eingelegt. Außerdem wurden die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2015 / I sowie die Ermächtigung zur Ausgabe von Optionsund Wandelschuldverschreibungen von der Hauptversammlung beschlossen. Sämtliche Satzungsänderungen wurden am 23.10.2015 im Handelsregister eingetragen und sind somit wirksam geworden. Durch das neu geschaffene Genehmigte Kapital 2015 / I kann das Grundkapital um bis zu 2.324.923,00 EUR gegen Baroder Sacheinlagen erhöht werden. Die Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und / oder Wandelschuldverschreibungen sieht vor, dass Schuldverschreibungen im Gesamtbetrag von bis zu 4.858.050,00 EUR ausgegeben werden können und entsprechend von Optionsrechten, Wandlungsrechten oder -pflichten Aktien der MAX 21 AG mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 971.610,00 EUR gewährt oder auferlegt werden können. Zu diesem Zweck wurde ein Bedingtes Kapital 2015 / I geschaffen, wodurch das Grundkapital um bis zu 971.610,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 971.610 Stückaktien bedingt erhöht wird.
Weiterhin hält die MAX 21 AG geringe Anteile an der GFN AG und der ISP International Sports Pass GmbH.
Im August 2015 wurden die verbleibenden Anteile an der 21Cloud GmbH, der Linup Front GmbH und der LINworks GmbH erworben. Anschließend wurde beschlossen, diese Gesellschaften zum 01.01.2016 auf die Linup Front GmbH zu verschmelzen und diese in LINworks GmbH umzubenennen.
Auf der Grundlage eines unabhängigen Bewertungsgutachtens erwarb die MAX 21 AG - ohne Einsatz von Barmitteln - die noch ausstehenden 51 % an der LSE Leading Security Experts GmbH sowie zwei Gesellschafterdarlehen in Höhe von zusammen ca. 212 TEuro im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung gegen Ausgabe von 959.239 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert der MAX 21 AG. Dieser Transaktion lag eine Equity-Bewertung der LSE Leading Security Experts GmbH in Höhe von 7,154 Mio. EUR zugrunde. Zusätzlich wurde eine einmalige Beteiligung der drei abgebenden Gesellschafter in Höhe von insgesamt 12 % des den Eigenkapital-Wertes der LSE Leading Security Experts GmbH übersteigenden Betrages von 7,154 Mio. EUR hinaus vereinbart, wobei die Partizipation spätestens auf den Stichtag 31.12.2020 erfolgen kann. Die Verhandlungen mit den Gesellschaftern der LSE Leading Security Experts GmbH wurden ausschließlich vom Finanzvorstand der MAX 21 AG geführt. Der Vorstand der MAX 21 AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates zum Zwecke des vorgenannten Erwerbs beschlossen, gemäß § 3 Ziffer 5 Satz 1 und 4 Buchstabe (c) der Satzung bei teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung das Grundkapital gegen Sacheinlagen
Das Rumpfgeschäftsjahr 2015, welches den Zeitraum vom 01.07.2015 bis zum 31.12.2015 umfasste, stand im Wesentlichen unter dem Vorzeichen, den eingeschlagenen Weg der strategischen Fokussierung fortzusetzen.
In der Hauptversammlung am 08.07.2015 wurden mit Herrn Götz Mäuser und Herrn Dr. Andreas König zwei neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt. Herr Mäuser wurde anschließend zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden bestimmt. Damit wurden die Weichen gestellt, die MAX 21 AG insbesondere organisatorisch neu aufzustellen. Zudem wurde Herr Nils Manegold zum weiteren Vorstand der MAX 21 AG bestellt. Seine Bestellung verfolgt das Ziel, den eingeschlagenen Weg der organisatorischen Optimierung und Neuausrichtung mit Nachdruck weiterzuverfolgen.
Um die MAX 21-Unternehmensgruppe als klar fokussierten Spezialisten für sichere, digitale Kommunikation und Authentifizierung zu positionieren, wurden im Rahmen der Anteilskonsolidierung unterschiedliche Transaktionen getätigt, sodass sich die MAX 21-Unternehmensgruppe nun im Wesentlichen aus den beiden Flaggschiff-Tochtergesellschaften LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH sowie LINworks GmbH zusammensetzt. Letztere entstand durch die Zusammenlegung der Gesellschaften 21Cloud GmbH, Linup Front GmbH und LINworks GmbH und soll als Supportgesellschaft der MAX 21-Unternehmensgruppe zur Seite stehen. Zudem wurden im Zuge der Anteilskonsolidierung einige untergeordente Gesellschaften veräußert. Hierzu gehörten die sign4time GmbH, die OSC Open Source Certification GmbH, die DLPS Desktop Linux Projects and Services GmbH, die focus::voip GmbH sowie die USCO Netzwerk GmbH.
DER GESCHÄFTSVERLAUF DER MAX 21-UNTERNEHMENSGRUPPE
Beide Unternehmen verfügen über eine erstklassige Positionierung und aufgrund ihrer hochskallierbaren Eigenprodukte über die Chance, stark zu expandieren und so signifikante Wachstumspotenziale zu heben.
Insgesamt wurde das Portfolio der MAX 21 AG durch die Anteilskonsolidierung nachhaltig geschärft, sodass die MAX 21-Unternehmensgruppe bestens für die Zukunft aufgestellt ist.
Die klare strategische Fokussierung der MAX 21 AG innerhalb der beiden Hauptkompetenzfelder digitale Postdienstleistungen und IT-Security wird dabei durch die Flaggschiff-Tochtergesellschaften pawisda systems GmbH und LSE Leading Security Experts GmbH bestimmt. Diese liefern Technologien in Form von Eigenprodukten für die Digitalisierung der klassischen Briefpost sowie das Verwalten und Überprüfen digitaler Identitäten von Personen, Firmen und Dingen (Internet of Things) im elektronischen Zeitalter. Die pawisda systems GmbH ist ein national und international operierendes Systemund Servicehaus im Bereich des hybriden und digitalen Post- und Mailmanagements; die LSE Leading Security Experts GmbH ist ein Anbieter für Identifikationsmanagement und Entwicklungsleistung rund um Smartcard Middleware.
Nach der im Rumpfgeschäftsjahr durchgeführten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen beträgt das Eigenkapital nunmehr 26.366 TEuro (Vorjahr: 23.037 TEuro) und beinhaltet den Bilanzverlust von 3.594 TEuro (Vorjahr: 3.404 TEuro). Die Eigenkapitalquote beträgt wie im Vorjahr unverändert 99 %. Das Grundkapital wurde im Berichtszeitraum um 959 TEuro auf 10.675 TEuro erhöht. Am 08.10.2015 hatte der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom selben Tage gemäß satzungsmäßiger Ermächtigung der Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen aus dem Genehmigten Kapital 2014 / II beschlossen. Diese Kapitalerhöhung um insgesamt 959 TEuro wurde im Oktober 2015 durchgeführt und mit der Eintragung im Handelsregister am 14.12.2015 wirksam. Dabei wurden 959.239 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) mit Gewinnanteilberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2014 / 2015 gegen Sacheinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt Euro 2.475 TEuro wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Nach dieser teilweisen Inanspruchnahme beträgt das Genehmigte Kapital 2014 / II zum Bilanzstichtag noch 1.574 TEuro. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 08.07.2015 wurde das Grundkapital um bis zu 971.610,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2015 / I). Der Beschluss wurde am 23.10.2015 im Handelsregister eingetragen. Das bilanzielle Gesamtvermögen der MAX 21 AG hat sich im Berichtszeitraum erhöht und beträgt nun 26.670 TEuro (Vorjahr: 23.446 TEuro). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Sachkapitalerhöhung zum Zwecke der vollständigen Übernahme der LSE Leading Security Experts GmbH zurückzuführen. Der Beteiligungsansatz erhöhte sich insgesamt von 13.009 TEuro im Vorjahr auf 24.399 TEuro im Rumpfgeschäftsjahr 2015. Geschuldet ist diese Entwicklung vor allem der vollständigen Übernahme der LSE Leading Security Experts GmbH sowie der Einbringungen von Ausleihungen an die LSE Leading Security Experts GmbH und die pawisda systems GmbH. Daneben trugen die vollständigen Übernahmen der 21Cloud GmbH, Linup Front GmbH und LINworks GmbH zu einer Erhöhung dieser Position bei. Nach den vollständigen Übernahmen dieser Beteiligungen, werden diese nunmehr in der Bilanz als verbundene Unternehmen ausgewiesen. So umfassen die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit 365 TEuro (Vorjahr 2.556 TEuro) nunmehr lediglich die Ausleihungen an die 21Cloud GmbH und die Linup Front GmbH. Im Vorjahr waren in diesem Posten ausschließlich die im Berichtsjahr eingebrachten Ausleihungen an pawisda systems GmbH enthalten. Wegen der Einbringung der Ausleihungen an LSE Leading Security Experts GmbH sowie der vorgenannten Änderungen im Bilanzierungsausweis entfiel der Posten Ausleihungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis (Vorjahr 3.675 TEuro). Die flüssigen Mittel gingen auf 1.028 TEuro (Vorjahr: 3.706 TEuro) zurück.
Vermögens- und Finanzlage
können. Durch weitere Darlehen an Beteiligungen und andere Kapitalanlagen wurden 9 TEuro im Rumpfgeschäftsjahr 2015 (Vorjahr: 6 TEuro) vereinnahmt.
Während im Vorjahr (531 TEuro) vor allem Einmaleffekte für einen Anstieg bei den Personalkosten gesorgt hatten, betragen diese im nur sechsmonatigen Rumpfgeschäftsjahr 327 TEuro. Hierin sind die Kosten für zusätzliche Mitarbeiter enthalten, die während des Berichtszeitraumes eingestellt wurden. Die Neueinstellungen dienen der Erbringung weiterer Leistungen für die Tochtergesellschaften, durch die zusätzliche Umsatzerlöse erzielt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 660 TEuro (Vorjahr: 867 TEuro). Darin enthalten sind auch Rechts- und Beratungskosten für die vollständigen Übernahmen der LSE Leading Security Experts GmbH, der 21Cloud GmbH, Linup Front GmbH und LINworks GmbH sowie der durchgeführten Sachkapitalerhöhung, weiterbelasteter Kosten, Kosten für die Instandsetzung neuer Mieträume, die dafür im Folgejahr mietfrei sind, sowie Kosten für Hauptversammlungen. Darüber hinaus ist dieser Posten stets wesentlich durch wiederkehrende Kosten für die Börsennotierung beeinflusst. Der Jahresfehlbetrag ging gegenüber dem Vorjahr (586 TEuro) auf 190 TEuro im Rumpfgeschäftsjahr 2015 zurück.
Die MAX 21 AG stellt Ihren Tochtergesellschaften Managementkapazitäten zur Verfügung, sodass der Overhead reduziert wird. Zudem betreibt die MAX 21 AG Büro- und Geschäftsräume. Die im Berichtszeitraum erzielten Umsatzerlöse von 703 TEuro (Vorjahr: 568 TEuro) entfallen auf diese Leistungen und sind gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich angestiegen. Dies ist insbesondere auf zusätzlich erbrachte Leistungen zurückzuführen, für die unter anderem sowohl zusätzliche Mitarbeiter bei der MAX 21 AG eingestellt als auch weitere Büroflächen zur Untervermietung angemietet wurden. Die aus der Finanzierungstätigkeit für Beteiligungen resultierenden Zinseinnahmen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens gingen erwartungsgemäß auf 67 TEuro (Vorjahr: 272 TEuro) zurück. Damit liegen sie jedoch trotz des nach wie vor anhaltend niedrigen Zinsniveaus weiterhin auf einem hohen Niveau. Diese Entwicklung ist insbesondere auf den Erwerb von Gesellschafterdarlehen im Zuge der vollständigen Übernahme der pawisda systems GmbH im vorangegangenem Geschäftsjahr sowie einer vorübergehenden Ausweitung der Finanzierungstätigkeit, allen voran für die LSE Leading Security Experts GmbH sowie für die pawisda systems GmbH, zurückzuführen. In Zukunft dürfte diese Position aber wieder sehr deutlich zurückgehen. Grund hierfür ist die Einbringung von Darlehen, die an die LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH ausgereicht und während des Berichtsjahres in das Eigenkapital der jeweiligen Tochtergesellschaften eingebracht wurden. Die eingebrachten Darlehen werden daher zukünftig keine Darlehenszinserträge mehr generieren
Umsatz- und Ertragslage
Von der Hauptversammlung am 08.07.2015 wurde ein auf sechs Monate verkürztes Rumpfgeschäftsjahr für die Zeit vom 01.07.2015 bis 31.12.2015 beschlossen. Insofern ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten eingeschränkt.
DIE LAGE DER MAX 21 IN ZAHLEN
Die nachstehende, aus der Bilanz abgeleitete Kapitalflussrechnung vermittelt einen zusammenfassenden Überblick zur Finanzlage der MAX 21 AG:
Während das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.07.2015 bis 31.12.2015 nur sechs Monate umfasst, beziehen sich die Vorjahreswerte in der Kapitalflussrechnung auf ein Geschäftsjahr mit zwölf Monaten, nämlich vom 01.07.2014 bis 30.06.2015. Insofern ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten eingeschränkt.
Kapitalflussrechnung
| Kapitalflussrechnung 1. Juli 2015 bis 31. Dezember 2015 | Geschäftsjahr (Euro) |
Vorjahr (Euro) |
|---|---|---|
| Jahresfehlbetrag | -189,9 | -586,4 |
| Abschreibungen | 7,7 | 26,6 |
| Brutto-Cashflow | -182,2 | -559,8 |
| Veränderung Forderungen / Verbindlichkeiten gg. verbundene Unternehmen / Beteiligungsunternehmen |
-280,4 | -254,3 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 52,0 | -225,9 |
| Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | -228,4 | -480,2 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | -410,6 | -1.040,0 |
| Investitionen in immaterielle Werte und Sachanlagen | -36,3 | -23,1 |
| Investitionen Beteiligungen | -11.390,1 | -6.828,0 |
| Veränderung Ausleihungen an verbundene Unternehmen / Beteiligungsunternehmen |
5.725,4 | -3.355,6 |
| Mittelabfluss aus Investitions- / Finanzierungstätigkeit | -5.701,0 | -10.206,7 |
| Mittelzufluss aus Kapitalerhöhungen (Sach- / Barkapitalerhöhungen) |
3.434,0 | 14.162,1 |
| Abnahme der verfügbaren, flüssigen Mittel | -2.677,6 | 2.915,4 |
| Finanzmittel zu Beginn des Geschäftsjahres | 3.705,9 | 790,5 |
| Finanzmittel am Ende des Geschäftsjahres | 1.028,3 | 3.705,9 |
Um die maximale und rasche weltweite Verbreitung zu erreichen, wurde LSE LinOTP im Mai 2014 komplett Open Source gestellt. Während die Software kostenlos zum Download zur Verfügung steht, werden Einnahmen aufgrund abgeschlossener Support-Verträge erzielt. Die LSE Leading Security Experts GmbH verfügt über zwei Geschäftsbereiche. Einerseits betreibt die LSE Experts mit der Durchführung von Penetrationstests und Code-Reviews ein Consulting- und personalorientiertes Geschäft.
Bei allen Portfoliogesellschaften hat der Vorstand der MAX 21 AG auch gleichzeitig die Funktion der Geschäftsführung oder im Falle der GFN AG eines Aufsichtsrats inne. Dies ermöglicht einerseits eine zielgerichtete Unterstützung der Beteiligungen sowie andererseits frühzeitiges Eingreifen und passgenaues Steuern innerhalb der gesamten MAX 21-Unternehmensgruppe. Neben der Management-Beratung werden seitens MAX 21 AG gegenüber ihren wesentlichen Beteiligungen auch das Rechnungswesen, das Recruiting und Infrastrukturelle Aufgaben wahrgenommen und in Rechnung gestellt, was insgesamt wesentlich zur Einnahmenseite der MAX 21 AG beiträgt. Im deutlichen Gegensatz dazu steht das hochskalierbare Geschäft mit LSE LinOTP. LSE LinOTP ist das Eigenprodukt der LSE Leading Security Experts GmbH, welches mittelfristig zur weltweit meist installierten Anmeldesicherheitslösung für Multi-Faktor-Authentifizierung und damit zu einem Quasi-Standard avancieren soll. Die entsprechend hohe Marktdurchdringung und die Anzahl der Implementierungen weltweit würden voraussichtlich in Folge zu entsprechende Wertsteigerung der LSE Leading Security Experts GmbH führen.Technologisch betrachtet ist LSE LinOTP ein Produkt aus Deutschland. Der Code von LSE LinOTP als Open Source-Produkt ist frei lesbar und damit auf Backdoors hin (für alle) überprüfbar. Im Rahmen eines Benchmark-Tests ist LSE LinOTP darüber hinaus als technologisch führend ausgezeichnet worden.
Die pawisda systems GmbH unterhält drei Geschäftsbereiche. Dies sind zum einen die Lizenzierung und Implementierung der eigenen digitalen Poststellenlösung Binect bei Großkunden. Zum anderen bietet pawisda systems GmbH unter der Überschrift E-POST die technologische Plattform für die Lösungen der Deutsche Post AG rund um die Digitale Post. Mit der E-POSTBUSINESS BOX, die von der pawisda systems GmbH entwickelt wurde, werden speziell die deutschen Mittelständler bzw. KMUs an das E-POST-System angeschlossen. Als Produkt- und Technologie-Lieferant des postalischen Weltmarktführers Deutsche Post AG verfügt die pawisda systems GmbH damit über ein skalierbares Produkt in einem zukunftsrelevanten Massenmarkt und profitiert hierbei über entsprechende Zahlungsmodelle. Mit der Entwicklung von Binect wurde ein auf den umfassenden Erfahrungen basierendes eigenes Produkt geschaffen, welches sich insbesondere durch Einfachheit und Bedienerfreundlichkeit auszeichnet. Der Soft-Start fand planmäßig Mitte Januar 2016 statt. Die Produktfamilie soll dann kurzfristig um den Binect Cube ergänzt werden.
Die beiden Flaggschiff-Tochtergesellschaften grenzen die beiden Hauptkompetenzfelder der MAX 21 AG ab. Die pawisda systems GmbH ist im Markt für digitale und hybride Postdienstleistungen aktiv. Die LSE Leading Security Experts GmbH hingegen operiert im Bereich der IT-Security und hier speziell im Identifikationsmanagement.
Beide Gesellschaften agieren in Zielmärkten, die aktuell an öffentlicher Wahrnehmung, Interesse und Momentum deutlich zulegen. Grund hierfür ist, dass für die Gewährleistung der rechtlichen Verbindlichkeit einer elektronischen Kommunikation oder Transaktion, wie dies z. B. im Fall eines digitalen Briefes ist, beide Kommunikationspartner über eindeutige elektronische Identitäten verfügen müssen, die im Rahmen des Prozesses überprüft werden. Die beiden Kompetenzbereiche der pawisda systems GmbH sowie der LSE Leading Security Experts GmbH – also die Digitalisierung der Post und die Verwaltung sowie Überprüfung digitaler Identitäten von Personen, Firmen und zukünftig auch Dingen (Stichwort "Internet of Things") – gehen quasi Hand in Hand.
DIE PORTFOLIOGESELLSCHAFTEN DER MAX 21
Ein wesentliches Risiko liegt in der planmäßigen, wirtschaftlichen Entwicklung eines Portfoliounternehmens. Im Sinne des Erreichens der gesetzten Risikomanagementziele setzt die MAX 21 AG Methoden ein, um das entstehende Risiko zu überwachen. Hierzu zählen insbesondere ein permanentes Beteiligungscontrolling sowie eine sehr enge Begleitung der Unternehmen durch Vertreter der MAX 21 AG. Diese Maßnahmen tragen in Kombination dazu bei, jederzeit korrigierend und entscheidend auf die Entwicklung der Unternehmen Einfluss nehmen zu können, um so die Werterhaltung und Wertsteigerung während der Beteiligungsdauer gewährleisten zu können.
Trotz Beteiligungscontrolling und Managementbegleitung ist eine negative Entwicklung in den einzelnen Portfoliounternehmen der MAX 21 AG nicht ausgeschlossen und kann in den jeweiligen Unternehmen bis zur Insolvenz führen; die MAX 21 AG müsste wertberichtigen. Zurzeit sind solche wertmindernden Risiken nicht ersichtlich oder durch entsprechende Risikovorsorge im Jahresabschluss berücksichtigt. Das Ausfallrisiko besteht für die MAX 21 AG auch insbesondere hinsichtlich ihrer Forderungen aus Darlehen sowie Lieferungen und Leistungen bei mangelnder Bonität der Portfoliogesellschaft und daher maximal in Höhe der Buchwerte der Forderungen. Der Vorstand geht davon aus, dass durch die zum Bilanzstichtag bestehenden Wertberichtigungen das tatsächliche Ausfallrisiko abgedeckt ist.
Das Risiko in der Entwicklung einer Beteiligung
Das Risiko in der Wertänderung und im Ausfall einer Beteiligung
Das Risiko der Auswahl von Beteiligungen
Um jedoch erfolgreich tätig zu sein und Potenziale heben zu können, ist es notwendig, Risiken angemessen einzugehen; dafür betreibt die MAX 21 AG ein Chancen- und Risikomanagement, bei dem die mit einem Geschäft bzw. einer Portfoliogesellschaft verbundenen Risiken in einem angemessenen Verhältnis zur Wahrung oder Steigerung des Unternehmenswerts stehen müssen.
Folgende Risiken haben wesentlichen Einfluss auf die MAX 21 AG und werden kontinuierlich beobachtet, bewertet und möglichst gezielt gesteuert.
Trotz sorgfältiger Auswahl kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Beteiligungen der MAX 21 AG ein überdurchschnittliches Risiko beinhalten oder auch die Entwicklung der Beteiligungen nicht den Erwartungen entsprechen.
Mit dem Geschäftszweck, den die MAX 21 AG als Beteiligungsgesellschaft beim Gründen, Kaufen, Entwickeln, Verkaufen oder Platzieren von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen im Bereich Private Equity und hier speziell Venture Capital verfolgt, sind folgende Risiken verbunden, die sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MAX 21 AG auswirken können.
Der Erfolg der MAX 21 AG ist grundsätzlich immer davon abhängig, dass auch zukünftig weitere neue, innovative Unternehmen mit wachstumsstarken Perspektiven gegründet oder akquiriert werden können. Es kann nicht garantiert werden, dass solche Unternehmen stets kapitalsuchend am Markt sind oder die MAX 21 AG stets Zugang zu solchen Gesellschaften haben wird oder die MAX 21 AG über das nötige Investitionskapital verfügt. Das Gründen neuer Gesellschaften sowie die Auswahl rentabler Beteiligungen wird wegen seiner zentralen Bedeutung direkt vom Vorstand verantwortet.
DER RISIKOBERICHT
Da die MAX 21 AG nur bedingt und begrenzt über die Möglichkeit verfügt, neues Kapital aufzunehmen, lassen sich das Finanzierungsrisiko zur Diversifikation im Portfolio sowie das Liquiditätsrisiko nicht ausschließen.
Das konjunkturelle Umfeld und die hierauf einwirkenden Faktoren können Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der MAX 21 AG sowie ihrer Portfoliogesellschaften haben.
All diese Risiken können bei Eintreffen ganz erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MAX 21 AG haben.
Das Risiko der Finanzierung und der Liquidität
Das Risiko eines sich verschlechternden, konjunkturellen Umfelds
Gesamtbeurteilung der Risikolage
Die MAX 21 AG ist bemüht, den für den Geschäftsabschluss günstigsten Zeitpunkt in Bezug auf den zu erzielenden Preis zu nutzen, wodurch eine Diskontinuität beim Abschluss eines Geschäftes in Kauf genommen wird.
elektronische oder hybride Kommunikation haben, auf einen speziellen Nischenmarkt konzentriert.
Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne oder mehrere Mitbewerber sich zukünftig stärker auf das gleiche Marktsegment zubewegen. Dadurch besteht sodann die Gefahr, dass durch den sich verschärfenden Wettbewerb um die Finanzierung interessanter Projekte die Preise für Beteiligungen steigen und somit die Renditechancen sinken.
Die Investition in wachstumsstarke Unternehmen mit der sich hier anschließenden Wertsteigerung der gehaltenen Unternehmensbeteiligungen ist die primäre Zielsetzung der MAX 21 AG. Dabei sollen die Gewinne in den Unternehmen das Wachstum finanzieren. Bedingt durch diese Positionierung und Geschäftstätigkeit der MAX 21 AG fallen Erträge in Form von Dividenden, Gewinnanteilen oder Zinsen selten an. Vielmehr werden die Erträge der Unternehmung erst realisiert, wenn die Veräußerung einer Beteiligung erfolgt. Der Exit einer Beteiligung und die damit korrespondierende Realisierung eines Gewinns oder Verlustes hängen von einer Vielzahl externer Faktoren ab, die weder die MAX 21 AG noch das Portfoliounternehmen beeinflussen können.
In der Branche der Beteiligungsgesellschaften gibt es sowohl im In- als auch im Ausland zahlreiche Wettbewerber, die zum Teil auch über eine umfangreichere Kapitalbasis sowie größere personelle, technische und andere Ressourcen verfügen und sich dadurch in die Lage bringen könnten, schneller auf sich verändernde Marktverhältnisse zu reagieren.
Die MAX 21 AG versucht, sich Wettbewerbsvorteile dadurch zu verschaffen, dass sie sich mit der Investition in Unternehmen, welche als thematische Grundausrichtung die Themen IT-Sicherheit oder sichere, verbindliche
Das Risiko in der Veräußerung von Beteiligungen
Das Risiko der Wettbewerbsfähigkeit
Lagebericht
Aktuell absehbare Risiken wurden frühzeitig identifiziert und entsprechend wurden Maßnahmen zum Gegensteuern umgesetzt. Die Liquiditätsposition der Gesellschaft hat sich auf dem bestehenden Niveau stabilisiert. Die Gesellschaft konnte durch Kapitalerhöhungen neue Mittel generieren und in ihr Geschäftsmodell investieren. Nichtsdestotrotz ergreift die Gesellschaft kontinuierlich Maßnahmen u. a. zur Liquiditätssteuerung und -steigerung. Die Risiken, denen die Gesellschaft gegenübersteht, sind aus heutiger Sicht zu beherrschen.
Weiterstadt, 29. Februar 2016
MAX 21 Management und Beteiligungen AG Der Vorstand
Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.
Die Entwicklung der beiden Beteiligungen LSE Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH ist weiterhin von Investitionen geprägt. Auch im Geschäftsjahr 2016 wird die MAX 21 AG die dafür notwendige Liquidität planmäßig zur Verfügung stellen. Vorstand und Aufsichtsrat werden deshalb die in der Satzung vorgesehenen Möglichkeiten in Anspruch nehmen und weitere Finanzmittel über eine Kapitalerhöhung beschaffen. Es stehen dafür ausreichend genehmigtes Kapital (Genehmigte Kapitalia 2014 / II und 2015 / I) sowie das bedingte Kapital (2015 / I) zur Verfügung.
DER NACHTRAGS- UND PROGNOSEBERICHT
BILANZ DER MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG ZUM 31. DEZEMBER 2015
Bilanz der MAX 21 Management und Beteiligungen AG zum 31. Dezember 2015
AKTIVA
Bilanz
| Aktiva | Euro | Geschäftsjahr (Euro) |
Vorjahr (Euro) |
|
|---|---|---|---|---|
| A | Anlagevermögen | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
7.613,00 | 7,00 | |
| II. | Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
29.253,09 | 8.174,73 | ||
| III. | Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 24.314.939,17 | 12.465.279,77 | ||
| 2. | Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 365.345,95 | 2.555.839,24 | |
| 3. Beteiligungen | 84.006,41 | 543.841,42 | ||
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 | 3.674.679,14 | ||
| 24.764.291,53 | 19.239.639,57 | |||
| B | Umlaufvermögen | |||
| I. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen - davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr Euro 243.457,84 (Vorjahr: Euro 0,00) |
777.574,93 | 0,00 | ||
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 357.348,62) |
0,00 | 357.348,62 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände - davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr Euro 13.983,59 (Vorjahr: Euro 14.196,67) |
46.879,34 | 130.020,95 | ||
| 824.454,27 | 487.369,57 | |||
| II. | Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
1.028.345,89 | 3.705.905,67 | |
| C | Rechnungsabgrenzungsposten | 15.635,35 | 4.500,00 | |
| 26.669.593,13 | 23.445.596,54 |
PASSIVA
| Passiva | Euro | Geschäftsjahr (Euro) |
Vorjahr (Euro) |
|
|---|---|---|---|---|
| A | Eigenkapital | |||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 10.675.345,00 | 9.716.106,00 | |
| II. | Kapitalrücklage | 19.284.149,57 | 16.809.312,95 | |
| III. | Jahresfehlbetrag | -189.942,78 | -586.437,66 | |
| IV. | Vortrag auf neue Rechnung | -3.403.847,54 | -2.817.409,88 | |
| B | Rückstellungen | |||
| Sonstige Rückstellungen | 210.685,00 | 215.560,00 | ||
| C | Verbindlichkeiten | |||
| 1. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 65.294,84 (Vorjahr: Euro 25.088,60) |
65.294,84 | 25.088,60 | |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern Euro 27.911,04 (Vorjahr: Euro 83.376,53) - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 27.911,04 (Vorjahr: Euro 83.376,53) |
27.911,04 | 83.376,53 | ||
| 93.205,88 | 108.465,13 | |||
| Passiva | Euro | Geschäftsjahr (Euro) |
Vorjahr (Euro) |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 10.675.345,00 | 9.716.106,00 | |
| Kapitalrücklage | 19.284.149,57 | 16.809.312,95 | |
| Jahresfehlbetrag | -189.942,78 | -586.437,66 | |
| Vortrag auf neue Rechnung | -3.403.847,54 | -2.817.409,88 | |
| Sonstige Rückstellungen | 210.685,00 | 215.560,00 | |
| Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 65.294,84 (Vorjahr: Euro 25.088,60) |
65.294,84 | 25.088,60 | |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten - davon aus Steuern Euro 27.911,04 (Vorjahr: Euro 83.376,53) - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 27.911,04 (Vorjahr: Euro 83.376,53) |
27.911,04 | 83.376,53 | |
| 93.205,88 | 108.465,13 | ||
| 26.669.595,13 | 23.445.596,54 |
Es besteht ein bedingtes Kapital in Höhe von bis zu 971.610,00 Euro (Bedingtes Kapital 2015 / I).
Gewinn- und Verlustrechnung
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG VOM 1. JULI 2015 BIS 31. DEZEMBER 2015 (RUMPFGESCHÄFTSJAHR)
Gewinn- und Verlustrechnung
| Geschäftsjahr (Euro) |
Vorjahr (Euro) |
||
|---|---|---|---|
| I. | Umsatzerlöse | 703.102,14 | 568.344,40 |
| II. | Sonstige betriebliche Erträge | 27.668,06 | 8.653,87 |
| III. | Personalaufwand | ||
| 1. Löhne und Gehälter | 304.334,37 | 497.538,19 | |
| 2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversor gung und für Unterstützung - davon für Altersversorgung Euro 1.620,00 (Vj.: Euro 4.548,00) |
22.293,81 | 33.359,25 | |
| Summe Personalaufwand | 326.628,18 | 530.897,44 | |
| IV. | Abschreibungen | ||
| 1. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage vermögens und Sachanlagen |
7.730,77 | 3.680,05 | |
| 2. auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten |
0,00 | 20.897,71 | |
| Summe Abschreibungen | 7.730,77 | 24.577,76 | |
| V. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 660.488,54 | 867.195,53 |
| VI. | Erträge aus Beteiligungen | 7.344,88 | 4.000,00 |
| VII. | Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens - davon aus verbundenen Unternehmen Euro 57.951,56 (Vorjahr: Euro 90.850,88) |
57.951,56 | 272.090,86 |
| VIII. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - davon aus verbundenen Unternehmen Euro 260,66 (Vorjahr: Euro 0,00) |
8.838,07 | 6.245,33 |
| IX. | Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens |
0,00 | 22.865,73 |
| X. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0,00 | 235,66 |
| XI. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -189.942,78 | -586.437,66 |
| XII. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0,00 | 0,00 |
| XIII. | Jahresfehlbetrag | -189.942,78 | -586.437,66 |
ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS DES RUMPFGESCHÄFTSJAHRES 2015 DER MAX 21 MANAGEMENT UND BETEILIGUNGEN AG
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Ausfallrisiken bewertet; notwendige Abschreibungen wurden verrechnet.
Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet.
Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; sie werden bei der Entwicklung des Anlagevermögens im folgenden Jahr als Abgang ausgewiesen. Anlagenzugänge mit einem Anschaffungswert über 150,00 Euro und bis zu einem Wert von 1.000,00 Euro werden nach § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr der Anschaffung und in den vier folgenden Jahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten (=Nennwert) bzw. mit dem niederen beizulegenden Wert angesetzt. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen verrechnet.
Angaben zu Bewertungsmethoden
Im Berichtsjahr wurden sämtliche Anteile an der LSE Leading Security Experts GmbH, der 21Cloud GmbH, der Linup Front GmbH sowie der LINworks GmbH vollständig von der MAX 21 Management und Beteiligungen AG übernommen. Dementsprechend waren Ausweisänderungen bei einzelnen Posten vorzunehmen, da die genannten Beteiligungen nunmehr als verbundene Unternehmen anzusehen sind. Im Vorjahr betraf dies bereits die pawisda systems GmbH, deren Anteile im Vorjahr vollständig übernommen worden waren.
Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bei dem Berichtsjahr handelt es sich um ein Rumpfgeschäftsjahr (vom 1. Juli bis 31. Dezember 2015); weshalb die Vergleichbarkeit mit dem vorhergehenden Geschäftsjahr (vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015) wegen des kürzeren Berichtszeitraumes beeinträchtigt ist.
Zum Bilanzstichtag wurden die bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden unter den gesetzlich vorgeschriebenen Posten ausgewiesen. Ansatzwahlrechte, Ausweiswahlrechte und Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen.
Gliederung des Jahresabschlusses
Angaben zu Bilanzierungsmethoden
Der Jahresabschluss der MAX 21 Management und Beteiligungen AG, Weiterstadt, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen im Einzelnen:
Ausleihungen
An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:
Beteiligungen
Die Finanzanlagen (24.764,3 TEuro) stellen neun Zehntel der Bilanzsumme (26.669,6 TEuro) dar und verteilen sich auf Beteiligungen (24.399,0 TEuro) sowie Ausleihungen (365,3 TEuro) an verbundene Unternehmen.
ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Anhang zum Jahresabschluss
Bei den zum Anteilsbesitz gehörenden Gesellschaften wurden die gleichen Bewertungsmethoden wie bei der Berichtsgesellschaft angewandt. Die investiven Anfangs- und Aufbauverluste der Beteiligungen werden seitens der Berichtsgesellschaft nicht nur durch Kapitalbeteiligungen, sondern auch planmäßig mit eigenkapitalersetzenden, nachrangigen Darlehen finanziert, wofür den Beteiligungen entsprechende Kreditlinien zur Verfügung gestellt wurden. Diese Investitionen sind teilweise als langfristige Posten zu betrachten und deshalb unter den Finanzanlagen ausgewiesen (21Cloud GmbH, Linup Front GmbH).
In den insgesamt bilanzierten Ausleihungen (365,3 TEuro) sind ausschließlich Forderungen aus Darlehen und Zinsen enthalten.
Zum Aufbau der Beteiligungen wurden neben Kapitalerhöhungen auch Darlehen mit eigenkapitalersetzendem Charakter gewährt (z. T. Nachrangdarlehen). ausgewiesen. 1) Laut Jahresabschluss zum 31.12.2014
Noch im Vorjahr bestehende Ausleihungen an die LSE Leading Security Experts GmbH und pawisda systems GmbH wurden im Berichtsjahr in das Eigenkapital dieser Beteiligungen eingebracht und werden somit nun unter dem Posten Anteile an verbundenen Unternehmen
2) Laut Jahresabschluss zum 30.06.2014
| Firmenname | Anteilshöhe in % |
Jahresergebnis in TEuro |
Eigenkapital in TEuro |
|---|---|---|---|
| 21Cloud GmbH, Weiterstadt |
100,0 | -21,7 1 | -322,4 1 |
| Linup Front GmbH, Weiterstadt |
100,0 | -69,9 2 | -470,1 2 |
| LINworks GmbH, Weiterstadt |
100,0 | 82,7 1 | 111,5 1 |
| LSE Leading Security Experts GmbH, Weiterstadt |
100,0 | -724,0 1 | -3.019,0 1 |
| pawisda systems GmbH, Weiterstadt |
100,0 | 40,0 1 | -1.375,4 1 |
21Cloud GmbH 276.464,45 Euro Linup Front GmbH 88.881,50 Euro
Bilanzierte Ausleihungen -365.345,95 Euro
Weitere Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.
Die Verbindlichkeiten (93,2 TEuro) resultieren aus Lieferung und Leistung (65,3 TEuro) sowie noch nicht fälligen Steuern (27,9 TEuro). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die Rückstellungen (210,7 TEuro) betreffen vor allem Hauptversammlungen (80,0 TEuro), Resturlaubsansprüche (72,8 TEuro), Abschlussund Prüfungskosten (18,0 TEuro) sowie variable Vergütungen (13,0 TEuro).
Der Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr beträgt -3.403.847,54 Euro (Vorjahr: -2.817.409,88 Euro). Haftungsverpflichtungen aus Bürgschaften bestehen in Höhe von bis zu 73,8 TEuro (Höchstbetragsbürgschaft) zugunsten eines verbundenen Unternehmens für einen Leasingvertrag.
Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 23,1 TEuro wurde als Mietkaution verpfändet.
Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Sonstiges
Die Entwicklungen der Posten des Eigenkapitals verdeutlicht der folgende Eigenkapitalspiegel:
Eigenkapital
| Gezeichnetes Kapital (Euro) |
Kapital rücklagen (Euro) |
Bilanz gewinn / -verlust (Euro) |
Gesamt Eigenkapital (Euro) |
|
|---|---|---|---|---|
| Stand zu Beginn des Vorjahres (01.07.2014) |
4.965.204,00 | 7.398.111,75 | -2.817.409,88 | 9.545.905,87 |
| Sachkapitalerhöhung (August 2014) |
1.867.620,00 | 2.614.668,00 | 4.482.288,00 | |
| Barkapitalerhöhung (August 2014) |
2.000.000,00 | 4.500.000,00 | 6.500.000,00 | |
| Barkapitalerhöhung (April 2015) |
883.282,00 | 2.296.533,20 | 3.179.815,20 | |
| Ergebnis des Vorjahres | -586.437,66 | -586.437,66 | ||
| Stand am Ende des Vorjahres (30.06.2015) |
9.716.106,00 | 16.809.312,95 | -3.403.847,54 | 23.121.571,41 |
| Sachkapitalerhöhung (Dezember 2015) |
959.239,00 | 2.474.836,62 | 3.434.075,62 | |
| Jahresergebnis | -189.942,78 | -189.942,78 | ||
| Stand am Ende des Geschäftsjahres (31.12.2015) |
10.675.345,00 | 19.284.149,57 | -3.593.790,32 | 26.365.704,25 |
Der Personalaufwand beträgt insgesamt 326,6 TEuro (Vorjahr: 530,9 TEuro). Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 6,5 Personen im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr: 4).
Der Jahresfehlbetrag beträgt 189,9 TEuro und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Im Gegensatz zum Vorjahr umfasst der Berichtszeitraum nur ein auf sechs Monate verkürztes Rumpfgeschäftsjahr; die Vergleichbarkeit ist insofern eingeschränkt.
Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr in Höhe von 703,1 TEuro (Vorjahr: 568,3 TEuro) resultieren ausschließlich aus Dienstleistungen in den Bereichen Verwaltung sowie der Weiterbelastung von Aufwendungen für verbundene Unternehmen.
Entsprechend ist die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 158 AktG wie folgt zu ergänzen:
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
| Jahresfehlbetrag | 189.942,78 Euro | |
|---|---|---|
| Verlustvortrag | 3.403.847,54 Euro | |
| Bilanzverlust am 31.12.2015 | 3.593.790,32 Euro |
Oliver Michel,
(Vorsitzender) Diplom-Informatiker, Rödermark.
Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Nils Manegold,
Diplom-Volkswirt, Dreieich (seit 08.07.2015).
Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Vorstand
Anhang zum Jahresabschluss
SONSTIGE ANGABEN
Anhang zum Jahresabschluss
Die Vergütung für den Aufsichtsrat beträgt 15,8 TEuro (Vorjahr: 22,5 TEuro). Darlehen wurden nicht gewährt. Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 189,6 TEuro (Vorjahr: 354,1 TEuro). Darin enthalten sind Tantiemen in Höhe von 12,0 TEuro. Darlehen wurden nicht gewährt.
Das Grundkapital beträgt am Abschlussstichtag 10.675.345,00 Euro (Vorjahr: Euro 9.716.106,00). Es besteht aus 10.675.345 Stück (Vorjahr: 9.716.106 Stück) auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro).
Vergütung Organe
Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage
Dr. Andreas H. König,
Diplom-Informatiker, Brüssel, (Aufsichtsratsmitglied seit 08.07.2015) Chief Information Officer & President IT Services der Eurofins Scientific Group, keine weiteren Mandate.
Alexander Offer,
Diplom-Kaufmann, MBA, Zürich, bis 08.07.2015 Vorsitzender des Aufsichtsrates, (ausgeschieden am 08.07.2015) weitere Mandate: Executive Director der Fox Capital GmbH, Frankfurt.
Bernd Worsch,
Diplom-Mathematiker, Seeheim-Jugenheim, (ausgeschieden am 08.07.2015) Leiter Entwicklung der pawisda systems GmbH, Weiterstadt, weitere Mandate: Vorstand der Manu Systems AG, Regensburg.
Götz Mäuser,
Diplom-Kaufmann, MBA, Langen, Vorsitzender des Aufsichtsrates (seit 08.07.2015), (Aufsichtsratsmitglied seit 08.07.2015) Unternehmer und Investor in Frankfurt am Main, weitere Mandate: Mitglied im Verwaltungsrat der PSquared Asset Management AG, Zürich.
Jürgen Schmitt,
Diplom-Betriebswirt, Eichenzell, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, weitere Mandate: Geschäftsführer der MECONOMICS GmbH, Fulda, Geschäftsführer der JS Capital GmbH, Fulda.
Aufsichtsrat
Das Grundkapital wurde im Berichtszeitraum um 959.239,00 Euro auf 10.675.345,00 Euro erhöht. Die gemäß satzungsmäßiger Ermächtigung der Hauptversammlung vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates am 08.10.2015 beschlossene Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen aus dem Genehmigten Kapital 2014 / II um insgesamt 959.239,00 Euro wurde im Oktober 2015 durchgeführt und mit Eintragung im Handelsregister am 14.12.2015 wirksam. Es wurden 959.239 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) mit Gewinnanteilberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2014 / 2015 gegen Sacheinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt 2.474.836,62 Euro wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Nach dieser teilweisen Inanspruchnahme beträgt das Genehmigte Kapital 2014 / II zum Bilanzstichtag noch 1.573.891,00 Euro.
Die Gesellschaft hatte am 26.08.2015 die Anteile an der Linup Front GmbH vollständig übernommen und somit dort die Mehrheit erlangt. Die Linup Front GmbH hielt zu diesem Zeitpunkt 200 Stückaktien an der MAX 21 Management und Beteiligungen AG, die jedoch nach Ende des Berichtsjahres, nämlich am 29.01.2016, veräußert worden sind. Der Anteil dieser 200 auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) am Grundkapital der Gesellschaft beträgt 200,00 Euro bzw. 0,019 %.
Des Weiteren wurde der Vorstand von der Hauptversammlung am 08.07.2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 07.07.2020 (einschließlich) durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Baroder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um bis zu Euro 2.324.923,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2015 / I). Dieser Beschluss wurde mit Eintragung im Handelsregister am 23.10.2015 wirksam. Von der Hauptversammlung am 27.06.2014 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 26.06.2019 (einschließlich) durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einoder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um bis zu 2.801.430,00 Euro zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2014 / II). Dieser Beschluss wurde mit Eintragung im Handelsregister am 26.08.2014 wirksam. Das Genehmigte Kapital 2014 / II beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme zum Bilanzstichtag noch 1.573.891,00 Euro.
Im Rumpfgeschäftsjahr 2015 wurden keine eigenen Aktien erworben; die Gesellschaft selbst hält keine eigenen Anteile.
Genehmigtes Kapital
Eigene Anteile
Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil; soweit rechtlich zulässig, kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Gewinnbeteiligung neuer Aktien hiervon und auch abweichend von § 60 Abs. 2 AktG, auch für ein bereits abgelaufenes Geschäftsjahr, festlegen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.
Die Hauptversammlung der MAX 21 AG hatte am 08.07.2015 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 971.610,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 971.610 neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2015 / I). Dieser Beschluss wurde am 23.10.2015 im Handelsregister eingetragen.
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandlungsrechten oder die zur Wandlung Verpflichteten aus gegen Bareinlage ausgegebenen Options- oder Wandelanleihen, die von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen der Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch Hauptversammlungsbeschluss vom 08.07.2015 bis zum 07.07.2020 ausgegeben oder garantiert werden, von ihren Options- oder Wandlungsrechten Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung erfüllen, oder, soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren, soweit nicht jeweils ein Barausgleich gewährt oder eigene Aktien oder Aktien einer anderen börsennotierten Gesellschaft zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmendem Options- oder Wandlungspreis.
Bedingtes Kapital
Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2015 wurde am 16.12.2015 satzungsgemäß vom Aufsichtsrat festgestellt. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2014 / 2015 in Höhe von 586.437,66 Euro wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Aktien der Gesellschaft sind in den Handel im Entry Standard (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen.
Die Wertpapierkennnummer für Aktien lautet: A0D88T Die ISIN lautet: DE000A0D88T9 Börsenkürzel: MA1
Weiterstadt, den 29. Februar 2016
Feststellung des Jahresabschlusses
Börsennotierung
Börsenkennzeichen
Aktionärsstruktur
| Limit 45 GmbH | 11,39 % |
|---|---|
| Streubesitz | 88,61 % |
Anlagenspiegel der MAX 21 Management und Beteiligungen AG zum 31.12.2015
ANLAGENSPIEGEL
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Abschreibungen | Buchwerte | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.07.2015 (Euro) |
Zugänge (Euro) | Abgänge (Euro) | Umbuchungen (Euro) |
Stand 31.12.2015 (Euro) |
Kumulierte Abschrei bungen 01.07.2015 (Euro) |
Abschrei bungen Geschäftsjahr (Euro) |
Abgänge (Euro) |
Kumulierte Abschrei bungen 31.12.2015 (Euro) |
Stand 01.07.2015 (Euro) |
Stand 31.12.2015 (Euro) |
||
| A | Anlagevermögen | |||||||||||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||||||||
| Konzessionen, gewerb liche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
14.999,32 | 9.127,00 | 0,00 | 0,00 | 24.126,32 | 14.992,32 | 1.521,00 | 0,00 | 16.513,32 | 7,00 | 7.613,00 | |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände |
14.999,32 | 9.127,00 | 0,00 | 0,00 | 24.126,32 | 14.992,32 | 1.521,00 | 0,00 | 16.513,32 | 7,00 | 7.613,00 | |
| II. | Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung |
41.744,90 | 27.288,13 | 0,00 | 0,00 | 69.033,03 | 33.570,17 | 6.209,77 | 0,00 | 39.779,94 | 8.174,73 | 29.253,09 |
| Summe Sachanlagen | 41.744,90 | 27.288,13 | 0,00 | 0,00 | 69.033,03 | 33.570,17 | 6.209,77 | 0,00 | 39.779,94 | 8.174,73 | 29.253,09 | |
| III. | Finanzanlagen | |||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen |
12.465.279,77 | 5.366.479,43 | 0,00 | 6.483.179,97 | 24.314.939,17 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 12.465.279,77 | 24.314.939,17 | |
| 2. Ausleihungen an verbun denen Unternehmen |
2.555.839,24 | 163.525,53 | 0,00 | -2.354.018,82 | 365.345,95 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.555.839,24 | 365.345,95 | |
| 3. Beteiligungen | 588.756,15 | 0,00 | 50.267,73 | -454.482,01 | 84.006,41 | 44.914,73 | 0,00 | 44.914,73 | 0,00 | 543.841,42 | 84.006,41 | |
| 4. | Ausleihungen an Unter nehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
4.561.892,63 | 0,00 | 887.213,49 | -3.674.679,14 | 0,00 | 887.213,49 | 0,00 | 887.213,49 | 0,00 | 3.674.679,14 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 20.171.767,79 | 5.530.004,96 | 937.481,22 | 0,00 | 24.764.291,53 | 932.128,22 | 0,00 | 932.128,22 | 0,00 | 19.239.639,57 | 24.764.291,53 | |
| Summe Anlagevermögen | 20.228.512,01 | 5.566.420,09 | 937.481,22 | 0,00 | 24.857.450,88 | 980.690,71 | 7.730,77 | 932.128,22 | 56.293,26 | 19.247.821,30 | 24.801.157,62 |
Anhang zum Jahresabschluss
rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angabe in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ich habe den Jahresabschluss - mit einer Bilanzsumme von 26.669.595, 13 Euro und einem Jahresfehlbetrag von 189.942,78 Euro unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAX 21 Management und Beteiligungen AG für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des
An die MAX 21 Management und Beteiligungen Aktiengesellschaft, Weiterstadt
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Frankfurt am Main, den 29. Februar 2016
Lauber Wirtschaftsprüfer