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Binect AG Audit Report / Information 2013

Dec 31, 2013

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OPEN SOURCE GOES BUSINESS MIT MAX21

JAHRESABSCHLUSS
2012/2013

Jahresabschluss 2012/2013 MAX21 Management + Beteiligungen AG

Lagebericht 4
Bilanz 12
Gewinn- und Verlustrechnung 13
Anhang 14
Anlagenspiegel 20
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 21
Impressum 22

Lagebericht des Vorstandes der MAX21 Management und Beteiligungen AG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013

A Der Geschäftsverlauf der MAX21

Im Geschäftsjahr 2012/2013 blieb das Beteiligungsportfolio der MAX21 Management und Beteiligungen AG nahezu unverändert. Insofern lag der Schwerpunkt der Arbeit der MAX21 für ein weiteres Jahr ganz auf dem operativen Ausbau der einzelnen Portfoliounternehmen, aber auch im Herstellen von Synergie-Effekten unter den Gesellschaften selbst.

Getrieben wird das Gesamtsystem MAX21 nach wie vor von zwei epochalen technischen und letztlich auch gesellschaftlichen Entwicklungen, nämlich der Digitalisierung der klassischen Briefpost sowie der Digitalisierung der Identität von Personen und Firmen im elektronischen Zeitalter. Abgebildet sind diese beiden Themen in der pawisda systems GmbH und der LSE Leading Security Experts GmbH.

Die pawisda systems GmbH ist ein national und international operierendes System- und Servicehaus im Bereich des hybriden und digitalen Post- und Mailmanagements; die LSE Leading Security Experts GmbH ist ein Anbieter für Identifikationsmanagement und Entwicklungsleistung rund um Smartcard Middleware. Beide Unternehmen verfügen über eigene Produktpaletten, mit denen sie in ihren jeweiligen massenkompatiblen Märkten entsprechend stark expandieren können.

Auf technischer Ebene und zum Heben von Synergie-Potenzialen innerhalb des Beteiligungsportfolios der MAX21 AG werden die rasanten geschäftlichen Entwicklungen der pawisda systems GmbH und der LSE Leading Security Experts GmbH unterstützt von der LINworks GmbH und der 21 Cloud GmbH, die vor allen Dingen Rechenzentrumsleistungen, Hardware-Einkauf sowie Server-Administration und Troubleshooting für die IT-Systeme ihrer Schwestergesellschaften erbringen.

Die Unterstützung seitens der MAX21 AG besteht in der Erbringung von Management-Leistungen, vor allen Dingen aber auch in der bedarfsgerechten Bereitstellung des in den Beteiligungen nötigen Wachstumskapitals. Dazu führte die MAX21 AG im Berichtszeitraum selbst drei Kapitalerhöhungen durch. Im September 2012 wurden 106.613 Stückaktien zum Preis von je 2,05 Euro ausgegeben, im Januar 2013 waren es dann 360.000 Stückaktien zum Preis von je 2,00 Euro und im April 2013 nochmals 381.383 Stückaktien zum Preis von 2,00 Euro. Damit beträgt die Anzahl der MAX21-Aktien nun 4.555.216 Stück. Es sind aktuell keine weiteren Kapitalerhöhungen geplant.

Nach dem Rückfall des MAX21-Aktienkurses im letzten Geschäftsjahr von 3.00 Euro auf 2,00 Euro, hielt sich der Kurs im Berichtszeitraum beständig um die 2,00 Euro verbunden mit zwei kleineren Versuchen, sich nach oben von den 2,00 Euro zu lösen. Man kann davon ausgehen, dass die Themen, für die MAX21 AG steht, nun grundsätzlich in Aktionärsund Investoren-Kreisen angekommen sind und dass mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach der MAX21-Aktie genau dann zu rechnen ist, wenn der Digitale Brief bzw. die Digitale Identität von Firmen und Bevölkerung nun auch mehr und mehr angenommen werden; und genau hierfür sind aktuell bereits deutliche Signale erkennbar.

Insgesamt ist das Beteiligungsportfolio der MAX21 AG ein homogenes Ganzes, das thematisch sehr gut positioniert und bestens vorbereitet ist und das auf eine weitere positive Entwicklung im kommenden Geschäftsjahr blickt.

B Die Lage der MAX21 in Zahlen

Umsatz- und Ertragslage

Neben dem reinen Beteiligungsgeschäft erbringt die MAX21 AG für ihre Portfoliounternehmen verschiedene zentrale Dienst-, Beratungs- und Managementleistungen und betreibt Büro- und Geschäftsräume. Die im Berichtszeitraum erzielten Umsatzerlöse von 470 TEuro (Vorjahr: 488 TEuro) entfallen auf diese Leistungen und sind gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Die aus der Finanzierungstätigkeit für Beteiligungen resultierenden Zinseinnahmen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens haben sich auf 62 TEuro (Vorjahr: 44 TEuro) abermals stark erhöht, können aber überwiegend nicht eingefordert werden, soweit Nachrangdarlehen in Anspruch genommen wurden. Durch weitere Darlehen an Beteiligungen und andere Kapitalanlagen konnten trotz des allgemein anhaltend niedrigen Zinsniveaus Einnahmen in Höhe von 10 TEuro (Vorjahr: 15 TEuro) erzielt werden.

Die Personalkosten sind leicht zurückgegangen auf 324 TEuro (Vorjahr: 332 TEuro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich deutlich um 67 TEuro auf 355 TEuro (Vorjahr: 422 TEuro) reduziert. Darin enthalten sind auch Kosten für Kapitalbeschaffung. Darüber hinaus ist dieser Posten stets wesentlich durch Kosten für die Börsennotierung beeinflusst. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von 54 TEuro entfallen auf Forderungen gegenüber der Beteiligung DLPS Desktop Linux Projects and Services GmbH, da die DLPS die gesteckten Erwartungen nicht erfüllen konnte und die Rückführung der Forderungen durch diese Beteiligung in hohem Maße unwahrscheinlich geworden ist.

Der Jahresfehlbetrag verringerte sich gegenüber dem Vorjahr - trotz der außerplanmäßigen Abschreibung - um 15 TEuro auf 196 TEuro (Vorjahr: 211 TEuro).

Vermögens- und Finanzlage

Das bilanzielle Gesamtvermögen der MAX21 AG stieg im Berichtszeitraum weiter an auf 9.127 TEuro (Vorjahr: 7.834 TEuro). Die Ausleihungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis erhöhten sich zum Bilanzstichtag deutlich um 591 TEuro auf 2.485 TEuro (Vorjahr: 1.894 TEuro). Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis nahmen bedingt durch Rückzahlungen, außerplanmäßige Abschreibungen und Umgliederungen in Ausleihungen um 312 TEuro auf 440 TEuro (Vorjahr: 752 TEuro) ab. Die flüssigen Mittel stiegen sehr deutlich an auf 575 TEuro (Vorjahr: 181 TEuro).

Nach den im Berichtsiahr durchgeführten Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital beträgt das Eigenkapital nunmehr 8.860 TEuro (Vorjahr: 7.354 TEuro) und beinhaltet den Bilanzverlust von 2.520 TEuro (Vorjahr: 2.324 TEuro). Die Eigenkapitalquote beträgt 97,1 Prozent (Vorjahr: 93,9 %). Durch drei Kapitalerhöhungen wurde das Grundkapital insgesamt um 848 TEuro auf 4.555 TEuro (Vorjahr: 3.707 TEuro) erhöht und es wurden dabei insgesamt 847.996 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) ausgegeben.

Im Einzelnen wurde gemäß satzungsmäßiger Ermächtigung der Hauptversammlung vom 15.04.2011 (Genehmigtes Kapital 2011) das Grundkapital zunächst um 107 TEuro auf 3.814 TEuro erhöht. Diese Kapitalerhöhung wurde am 10.09.2012 im Handelsregister eingetragen. Es wurden 106.613 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 gegen Bareinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt 112 TEuro wurde der Kapitalrücklage zugeführt.

Die Hauptversammlung der MAX21 AG hatte am 12.10.2012 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft ein- oder mehrmalig gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre um bis zu 750 TEuro durch Ausgabe von bis zu 750.000 Stück neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 zum Ausgabebetrag von mindestens 2,00 Euro Stückaktie zu erhöhen. Demgemäß wurde von November bis Dezember 2012 eine Kapitalerhöhung durchgeführt, bei der das Grundkapital um 360 TEuro auf 4.174 TEuro erhöht wurde. Die Kapitalerhöhung wurde am 07.01.2013 im Handelsregister eingetragen. Es wurden 360.000 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2011/ 2012 gegen Bareinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt 360 TEuro wurde der Kapitalrücklage zugeführt.

Des Weiteren wurde gemäß satzungsmäßiger Ermächtigung der Hauptversammlung vom 12.10.2012 (Genehmigtes Kapital 2012) das Grundkapital schließlich um 381 TEuro auf 4.555 TEuro erhöht. Diese Kapitalerhöhung wurde am 02.04.2013 im Handelsregister eingetragen. Es wurden 381.383 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) mit Gewinnanteilberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 gegen Bareinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt 381 TEuro wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Nach dieser teilweisen Inanspruchnahme beträgt das Genehmigte Kapital 2012 zum Bilanzstichtag noch 1.526 TEuro.

Die Hauptversammlung vom 20.06.2013 hat ein neues Genehmigtes Kapital 2013 beschlossen, wodurch das Grundkapital um bis zu 752 TEuro erhöht werden kann. Das Genehmigte Kapital 2013 beträgt zum Bilanzstichtag noch 752.075,00 Euro.

Im Geschäftsjahr 2012/2013 wurden keine eigenen Aktien erworben; die Gesellschaft hält keine eigenen Anteile.

Kapitalflussrechnung

Die nachstehende, aus der Bilanz abgeleitete Kapitalflussrechnung vermittelt einen zusammenfassenden Überblick zur Finanzlage der MAX21 AG:

Kapitalflussrechnung 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 TEuro TEuro
Jahresüberschuss $-196,0$
Abschreibungen 57,9
Brutto-Cashflow $-138.1$
Abnahme Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen 257,9
Abnahme des Nettoumlaufvermögens $-189,1$
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 68.8
Cashflow aus Geschäftstätigkeit $-69.3$
Investitionen in immaterielle Werte und Sachanlagen $-2,3$
Investitionen Beteiligungen $-844,8$
Desinvestitionen Beteiligungen 200,0
Zunahme Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen $-590,8$
Mittelabfluss aus Investitions-/Finanzierungstätigkeit $-1.237,9$
Mittelzufluss aus Kapitalerhöhungen 1.701.3
Zunahme der verfügbaren, flüssigen Mittel 394.1
Finanzmittel zu Beginn des Geschäftsjahres 180.9
Finanzmittel am Ende des Geschäftsjahres 575,0

C Die Portfoliogesellschaften der MAX21

Der Kapital- und Anleger-Markt assoziiert mit der MAX21 AG in aller erster Linie die pawisda systems GmbH. Grund hierfür ist das aktuelle Momentum um die Liberalisierung und Digitalisierung des Post-Marktes und die Möglichkeit der pawisda systems GmbH. von diesem milliardenschweren Markt zukünftig zu profitieren vergleichbar mit den vielen Internet- und Telekommunikations-Gesellschaften in den 1990er Jahren im Rahmen der Liberalisierung des Telekommunikations-Marktes.

Bezogen auf das recht frühe Stadium, in dem sich der Digitale Postmarkt noch befindet, kann die pawisda systems GmbH den hoch gesteckten Erwartungen durchaus gerecht werden. In ihrem angestammten Enterprise-Geschäft konnte sie u. a. bei einigen großen deutschen Krankenkassen ihre Produkte platzieren und implementieren. Weithin sichtbar wurden die Leistungen der pawisda systems GmbH in Verbindung mit der E-POSTBUSI-NESS BOX der Deutschen Post AG.

Unter der Überschrift E-POST bietet die Deutsche Post AG Lösungen rund um die Digitale Post. Mit der E-POSTBUSINESS BOX, die von der pawisda systems GmbH entwickelt wurde. werden speziell die deutschen Mittelständler bzw. KMUs an das E-POST-System angeschlossen. Nach einer Pilotphase für ihren Einsatz wurde die Box auf der CeBIT 2013 von der Deutschen Post AG erstmals öffentlich vorgestellt und die pawisda systems GmbH als Lieferant präsentiert. Die bis zum heutigen Tage erzielten Implementierungserfolge der Box übertreffen die ursprünglich gesteckten Erwartungen deutlich. Das unternehmerische Ziel, ein skalierbares Produkt in einem zukunftsrelevanten Massenmarkt als Produkt- und Technologie-Lieferant des postalischen Weltmarktführers Deutsche Post AG zu platzieren und dabei über entsprechende Zahlungsmodelle auch wirtschaftlich zu profitieren, ist erreichbar.

In ihrem Geschäftsjahr 2012 konnte die pawisda systems GmbH ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln - bei einem bedingt durch die Investitionen in die Produktentwicklungen allerdings noch negativem Ergebnis.

Mit ihren beiden Geschäftsbereichen, den Eigenprodukten für Identifikationsmanagement und dem Experten-Team für Penetrationstests (IT-Sicherheits-Prüfung), spielt die LSE Leading Security Experts GmbH technologisch ebenfalls in der höchsten Liga - das zeigen die jüngsten Erfolge recht eindrucksvoll. Der Weltmarktführer für offene Software-Lösungen Red Hat Inc. mit Hauptsitz in Raleigh (North Carolina) entschied sich nach einem umfassenden Evaluierungsprozess für das LSE-Produkt als Lösung für sichere Anmeldung und Remote Access seiner weltweit arbeitenden Mitarbeiter. Eine der weltweit ersten Implementierungen eines QR-TAN-Verfahrens erfolgte durch die LSE Leading Security Experts GmbH im Banken-Umfeld in Deutschland. Zu guter Letzt hat das Expertenteam der LSE Leading Security Experts GmbH den vom 29. April bis 30. Juni 2013 ausgetragenen Security Cup der Deutschen Post AG gewonnen. Der Wettbewerb war von der Deutschen Post AG initiiert worden, um die Sicherheit des erweiterten Angebots an E-POST-Produkten von professionellen Hacker-Teams überprüfen zu lassen. Unter den elf gemeldeten Teams ging das Team der LSE als Sieger hervor.

Im Zuge der in den kommenden Jahren bzw. Jahrzehnten stetig wachsenden Anforderungen an IT-Security sollen die beiden Geschäftsbereiche der LSE Leading Security Experts GmbH weiter ausgebaut werden. Wobei insbesondere das Profil als führender Anbieter von herstellerunabhängigen Anbindungstechnologien für Anmeldesicherheit und Identity Management weiter geschärft und mit einer aggressiven Open Source-Strategie weltweit und skalierbar vorangetrieben werden soll.

Die MAX21 AG sorgt somit mit höchster Priorität dafür, dass sowohl die pawisda systems GmbH als auch die LSE Leading Security Experts GmbH in ihren Märkten ihre Chancen

nutzen und über standardisierte Produkte und optimierte Prozesse ein hoch profitables und skalierbares zukünftiges Geschäft ganz konsequent aufgebaut wird.

Der Aspekt Zeit ist dabei ein deutlich limitierender Faktor für das Management der MAX21 AG vor allen Dingen hinsichtlich der Unterstützung eines einzelnen Portfoliounternehmens in Sachen Organisation, Verwaltung, Vertrieb, Marketing und Strategie. Um dies effektiv zu gestalten, müssen die einzelnen Gesellschaften in der MAX21 als Unternehmensgruppe eng zusammenarbeiten und einander unterstützen.

Mit dieser Motivation positionieren sich drei weitere Unternehmen, an denen die MAX21 AG signifikant - mit 49% - beteiligt ist, als Lieferanten u. a. für die pawisda systems GmbH und die LSE Leading Security Experts GmbH. Die LINworks GmbH und Linup Front GmbH stellen Personalressourcen und Consulting, die 21Cloud GmbH ein Rechenzentrum zur Verfügung. Basis-Leistungen werden in der Gruppe aufgebaut und bereitgestellt. Im Sog der beiden Flaggschiffe im Portfolio können sich so auch weitere Portfoliounternehmen positiv entwickeln.

Die drei 10%-Beteiligungen der MAX21 AG - die GFN AG, die OSC Open Source Certification GmbH und die USCO Netzwerk GmbH - flankieren, ergänzen und unterstützen die zentralen Entwicklungen in den Gesellschaften mit der hohen Beteiligungsguote und runden so das Portfolio der MAX21 AG ab.

Insgesamt kann man von einem homogenen und aktuellen Beteiligungsportfolio sprechen, in dem die einzelnen Portfoliounternehmen durch ihre spezifischen Ausrichtungen einander unterstützen und voneinander profitieren.

Zur kontinuierlichen Arbeit am und im Beteiligungsportfolio zählten im Berichtszeitraum auch die folgenden Maßnahmen. Die MAX21 AG hat ihre Beteiligung von 12,5% an der YAZ GmbH & Co. KG wieder verkauft. Forderungen und Darlehen der MAX21 AG gegenüber ihrer Beteiligung DLPS Desktop Linux Projects and Services GmbH wurden vollständig wertberichtigt; dies entspricht einem Betrag von 54.118,96 Euro. Des Weiteren hat die MAX21 AG ihre Forderungen gegenüber Ihrem Portfoliounternehmen Linup Front GmbH langfristig kreditiert. Mehr als jedes andere Unternehmen innerhalb des Portfolios steht die Linup Front GmbH für das Thema Open Source. So zählen die hier entwickelten Seminar-Unterlagen und Dokumentationen in der Linux-Szene zu den weltweit meist gelesenen. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch zur Vermarktung einzelner Unterlagen über sogenannte APP-Stores wird nun auch das komplette Unterlagen-Spektrum entsprechend angeboten werden.

Der direkte zeitliche Einsatz des Managements der MAX21 AG lag im Sinne der angesprochenen Priorisierung im Wesentlichen auf der pawisda systems GmbH oder der LSE Leading Security Experts GmbH.

Bei nahezu allen Portfoliogesellschaften hat ein Vorstandsmitglied der MAX21 AG auch gleichzeitig die Funktion der Geschäftsführung, eines Aufsichtsrats oder eines Beirats inne. Dies ermöglicht einerseits eine zielgerichtete Unterstützung der Beteiligungen sowie andererseits frühzeitiges Eingreifen und passgenaues Steuern innerhalb der gesamten MAX21-Unternehmensgruppe. Neben der Management-Beratung werden seitens MAX21 AG gegenüber ihren wesentlichen Beteiligungen auch das Rechnungswesen und infrastrukturelle Aufgaben wahrgenommen und in Rechnung gestellt, was insgesamt wesentlich zur Einnahmenseite der MAX21 AG beiträgt.

D Der Risikobericht

Mit dem Geschäftszweck, den die MAX21 AG als Beteiligungsgesellschaft beim Gründen, Kaufen, Entwickeln, Verkaufen oder Platzieren von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen im Bereich Private Equity und hier speziell Venture Capital verfolgt, sind folgende Risiken verbunden, die sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MAX21 AG auswirken können.

Um jedoch erfolgreich tätig zu sein und Potenziale heben zu können, ist es notwendig, Risiken angemessen einzugehen; dafür betreibt die MAX21 AG ein Chancen- und Risikomanagement, bei dem die mit einem Geschäft bzw. einer Portfoliogesellschaft verbundenen Risiken in einem angemessenen Verhältnis zur Wahrung oder Steigerung des Unternehmenswerts stehen müssen.

Folgende Risiken haben wesentlichen Einfluss auf die MAX21 AG und werden kontinuierlich beobachtet, bewertet und möglichst gezielt gesteuert.

Das Risiko der Auswahl von Beteiligungen

Der Erfolg der MAX21 AG ist grundsätzlich immer davon abhängig, dass auch zukünftig weitere neue, innovative Unternehmen mit wachstumsstarken Perspektiven gegründet oder akquiriert werden können. Es kann nicht garantiert werden, dass solche Unternehmen stets kapitalsuchend am Markt sind oder die MAX21 AG stets Zugang zu solchen Gesellschaften haben wird oder die MAX21 AG über das nötige Investitionskapital verfügt.

Das Gründen neuer Gesellschaften sowie die Auswahl rentabler Beteiligungen wird wegen seiner zentralen Bedeutung direkt vom Vorstand verantwortet.

Trotz sorgfältiger Auswahl kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Beteiligungen der MAX21 AG ein überdurchschnittliches Risiko beinhalten oder auch die Entwicklung der Beteiligungen nicht den Erwartungen entsprechen.

Das Risiko in der Entwicklung einer Beteiligung

Ein wesentliches Risiko liegt in der planmäßigen, wirtschaftlichen Entwicklung eines Portfoliounternehmens. Im Sinne des Erreichens der gesetzten Risikomanagementziele setzt die MAX21 AG Methoden ein, um das entstehende Risiko zu überwachen. Hierzu zählen insbesondere ein permanentes Beteiligungscontrolling sowie eine sehr enge Begleitung der Unternehmen durch Vertreter der MAX21 AG. Diese Maßnahmen tragen in Kombination dazu bei, jederzeit korrigierend und entscheidend auf die Entwicklung der Unternehmen Einfluss nehmen zu können, um so die Werterhaltung und Wertsteigerung während der Beteiligungsdauer gewährleisten zu können.

Das Risiko in der Wertänderung und im Ausfall einer Beteiligung

Trotz Beteiligungscontrolling und Managementbegleitung ist eine negative Entwicklung in den einzelnen Portfoliounternehmen der MAX21 AG nicht ausgeschlossen und kann in den jeweiligen Unternehmen bis zur Insolvenz führen; die MAX21 AG müsste wertberichtigen. Zurzeit sind solche wertmindernden Risiken nicht ersichtlich oder durch entsprechende Risikovorsorge im Jahresabschluss berücksichtigt.

Das Ausfallrisiko besteht für die MAX21 AG auch insbesondere hinsichtlich ihrer Forderungen aus Darlehen sowie Lieferungen und Leistungen bei mangelnder Bonität der Portfoliogesellschaft und daher maximal in Höhe der Buchwerte der Forderungen. Der Vorstand geht davon aus, dass durch die zum Bilanzstichtag bestehenden Wertberichtigungen das tatsächliche Ausfallrisiko abgedeckt ist.

Das Risiko in der Veräußerung von Beteiligungen

Die Investition in junge, wachstumsstarke Unternehmen mit der sich hier anschließenden Wertsteigerung der gehaltenen Unternehmensbeteiligungen ist die primäre Zielsetzung der MAX21 AG. Dabei sollen die Gewinne in den Unternehmen das Wachstum finanzieren. Bedingt durch diese Positionierung und Geschäftstätigkeit der MAX21 AG fallen Erträge in Form von Dividenden, Gewinnanteilen oder Zinsen selten an. Vielmehr werden die Erträge der Unternehmung erst realisiert, wenn die Veräußerung einer Beteiligung erfolgt. Der Exit einer Beteiligung und die damit korrespondierende Realisierung eines Gewinns oder Verlustes hängen von einer Vielzahl externer Faktoren ab, die weder die MAX21 AG noch das Portfoliounternehmen beeinflussen können.

Die MAX21 AG ist bemüht, den für den Geschäftsabschluss günstigsten Zeitpunkt in Bezug auf den zu erzielenden Preis zu nutzen, wodurch eine Diskontinuität beim Abschluss eines Geschäftes in Kauf genommen wird.

Das Risiko der Wettbewerbsfähigkeit

In der Branche der Beteiligungsgesellschaften gibt es sowohl im In- als auch im Ausland zahlreiche Wettbewerber, die zum Teil auch über eine umfangreichere Kapitalbasis sowie größere personelle, technische und andere Ressourcen verfügen und sich dadurch in die Lage bringen könnten, schneller auf sich verändernde Marktverhältnisse zu reagieren.

Die MAX21 AG versucht, sich Wettbewerbsvorteile dadurch zu verschaffen, dass sie sich mit der Investition in Unternehmen, bei denen vorzugsweise Linux- und Open Source-Tools als Mittel zur Erfüllung des jeweiligen Geschäftszwecks eingesetzt werden, auf einen speziellen Nischenmarkt konzentriert.

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne oder mehrere Mitbewerber sich zukünftig stärker auf das gleiche Marktsegment zubewegen. Dadurch besteht sodann die Gefahr, dass durch den sich verschärfenden Wettbewerb um die Finanzierung interessanter Projekte die Preise für Beteiligungen steigen und somit die Renditechancen sinken.

Das Risiko der Finanzierung und der Liquidität

Da die MAX21 AG nur bedingt und begrenzt über die Möglichkeit verfügt, neues Kapital aufzunehmen, lassen sich das Finanzierungsrisiko zur Diversifikation im Portfolio sowie das Liquiditätsrisiko nicht ausschließen.

Das Risiko eines sich verschlechternden, konjunkturellen Umfelds

Das konjunkturelle Umfeld und die hierauf einwirkenden Faktoren können Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der MAX21 AG sowie ihrer Portfoliogesellschaften haben.

Gesamtbeurteilung der Risikolage

All diese Risiken können bei Eintreffen ganz erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MAX21 AG haben.

Aktuell absehbare Risiken wurden frühzeitig identifiziert und entsprechend wurden Maßnahmen zum Gegensteuern umgesetzt. Die Liquiditätsposition der Gesellschaft hat sich auf dem bestehenden Niveau stabilisiert. Die Gesellschaft konnte durch Kapitalerhöhungen neue Mittel generieren und in ihr Geschäftsmodell investieren. Nichtsdestotrotz ergreift die Gesellschaft kontinuierlich Maßnahmen u. a. zur Liquiditätssteuerung und -steigerung.

Die Risiken, denen die Gesellschaft gegenübersteht, sind aus heutiger Sicht zu beherrschen.

E Der Nachtrags- und Prognosebericht

Über den Bilanzstichtag hinaus gab es die folgenden Vorgänge von besonderer Bedeutung.

Im Zuge des Aufbaus einer zukunftsweisenden Struktur bei der pawisda systems GmbH hat Herr Metin Dogan im August 2013 sein Vorstandsmandat bei der MAX21 AG niedergelegt. Als Geschäftsführer der pawisda systems GmbH wird er sich fortan noch intensiver um die Weiterentwicklung dieses Unternehmens kümmern. Herr Dogan prägt die pawisda systems GmbH seit deren Gründung als Geschäftsführer nachhaltig.

Herr Oliver Michel ist ab sofort Alleinvorstand der MAX21 AG und verantwortet nun alle Geschäftsbereiche. Sein Amt als Geschäftsführer der pawisda systems GmbH legte er zeitgleich nieder; bislang war er dort Vorsitzender der Geschäftsführung. Er wird als Vertreter der MAX21 AG Beratungsaufgaben wahrnehmen und an den wesentlichen strategischen Entscheidungen der pawisda systems GmbH wie bisher auch entscheidend mitwirken.

Die pawisda systems GmbH schließt im Dezember 2013 eine Kapitalerhöhung ab, im Rahmen derer die MAX21 AG ebenfalls gezeichnet hat. Die MAX21 AG wird ihre Beteiligungsquote an der pawisda systems GmbH damit auf 48,1% steigern. Weitere Kapitalerhöhungen sowohl bei MAX21 AG als auch bei pawisda systems GmbH sind aktuell nicht geplant.

Das Geschäftsjahr 2013 der pawisda systems GmbH wird wie im Jahr zuvor wiederum eine Verdopplung des Umsatzes bei einem nun allerdings fast ausgeglichenen Ergebnis bringen.

Die LSE Leading Security Experts GmbH wird zukünftig den Channel-Vertrieb für ihre Eigenprodukte zurückfahren zu Gunsten eines verstärkten Open Source-Vertriebes.

Weiterstadt, 18. Dezember 2013

MAX21 Management und Beteiligungen AG

Der Vorstand

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Gewinn- und Verlustrechnung der MAX21 Management und Beteiligungen AG vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013

Geschäftsjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
I. Umsatzerlöse 469.977,82 488.305,63
II. Sonstige betriebliche Erträge 1.730.06 0.00
III. Personalaufwand
1. Löhne und Gehälter 294.729,17 302.952,78
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und
für Unterstützung
- davon für Altersversorgung Euro 5.688,00 (Euro 4.668,00)
29.601,21 28.991,02
Summe Personalaufwand 324.330,38 331.943,80
IV. Abschreibungen
1. auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
3.810,00 3.909,00
2. auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit
diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten
54.118,96 0.00
Summe Abschreibungen 57.928,96 3.909,00
V. Sonstige betriebliche Aufwendungen 355.052,87 422.266,36
VI. Erträge aus Beteiligungen 2.200,00 1.000,00
VII. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 61.585,78 44.271,53
VIII. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.829.53 15.064,75
IX. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.988,06 1.468,05
X. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit $-195.977.08$ $-210.945,30$
XI. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
XII. lahresüberschuss $-195.977,08$ $-210.945,30$

Anhang zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2012/2013 der MAX21 Management und Beteiligungen AG

A Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der lahresabschluss der MAX21 Management und Beteiligungen AG. Weiterstadt, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungsmethoden

Zum Bilanzstichtag wurden die bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden unter den gesetzlich vorgeschriebenen Posten ausgewiesen. Ansatzwahlrechte, Ausweiswahlrechte und Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen.

Angaben zu Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; sie werden bei der Entwicklung des Anlagevermögens im folgenden Jahr als Abgang ausgewiesen. Anlagenzugänge mit einem Anschaffungswert über Euro 150,00 und bis zu einem Wert von Euro 1.000,00 werden nach § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr der Anschaffung und in den vier folgenden Jahren zu jeweils einem fünftel abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten (=Nennwert) bzw. mit dem niederen beizulegenden Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden verrechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Ausfallrisiken bewertet; notwendige Abschreibungen wurden verrechnet.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten wurden in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet.

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Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt 111.943,65 Euro wurde der Kapitalrücklage zugeführt.

Die Hauptversammlung der MAX21 AG hatte am 12.10.2012 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft ein- oder mehrmalig gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre um bis zu 750.000.00 Euro durch Ausgabe von bis zu Stück 750.000 neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 zum Ausgabebetrag von mindestens 2,00 Euro Stückaktie zu erhöhen. Die Ermächtigung zur Durchführung dieser befristeten Barkapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss wurde am 19.10.2012 im Handelsregister eingetragen. Gemäß dieser Ermächtigung wurde von November bis Dezember 2012 eine Kapitalerhöhung durchgeführt, bei der das Grundkapital um 360.000,00 Euro auf Euro 4.173.833,00 erhöht wurde. Die Kapitalerhöhung wurde am 07.01.2013 im Handelsregister eingetragen. Es wurden 360.000 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 gegen Bareinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt Euro 360.000,00 wurde der Kapitalrücklage zugeführt.

Gemäß satzungsmäßiger Ermächtigung der Hauptversammlung vom 12.10.2012 (Genehmigtes Kapital 2012) wurde das Grundkapital schließlich um 381.383,00 Euro auf 4.555.216,00 Euro erhöht. Diese Kapitalerhöhung wurde am 02.04.2013 im Handelsregister eingetragen. Es wurden 381.383 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert (rechnerischer Nennwert 1,00 Euro) mit Gewinnanteilberechtigung ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 gegen Bareinlage ausgegeben. Der den rechnerischen Nennwert übersteigende Betrag bei der Ausgabe der neuen Aktien in Höhe von insgesamt Euro 381.383,00 wurde der Kapitalrücklage zugeführt.

Genehmigtes Kapital

Von der Hauptversammlung am 15.04.2011 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 15.04.2016 (einschließlich) durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um bis zu 1.533.067.00 Euro zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2011). Dieser Beschluss wurde mit Eintragung im Handelsregister am 26.04.2011 wirksam. Nach teilweiser Inanspruchnahme wurde das Genehmigte Kapital 2011 gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 12.10.2012 aufgehoben.

Am 12.10.2012 hat die Hauptversammlung ein neues Genehmigtes Kapital 2012 beschlossen, wonach der Vorstand ermächtigt wurde, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 11.10.2017 (einschließlich) durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um bis zu 1.906.916.00 Euro zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2012). Dieser Beschluss wurde mit Eintragung im Handelsregister am 19.10.2012 wirksam. Das Genehmigte Kapital 2012 beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme zum Bilanzstichtag noch 1.525.533,00 Euro.

Die Hauptversammlung vom 20.06.2013 hat ein neues Genehmigtes Kapital 2013 beschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 19.06.2018 (einschließlich) durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig, insgesamt jedoch höchstens um bis zu 752.075.00 Euro zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2013). Dieser Beschluss wurde

mit Eintragung im Handelsregister am 19.07.2013 wirksam. Das Genehmigte Kapital 2013 beträgt zum Bilanzstichtag noch 752.075,00 Euro.

Eigene Anteile

Im Geschäftsjahr 2012/2013 wurden keine eigenen Aktien erworben; die Gesellschaft hält keine eigenen Anteile.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2012 wurde am 26.02.2013 satzungsgemäß vom Aufsichtsrat festgestellt. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2011/2012 in Höhe von 210.945,30 Euro wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Börsennotierung

Die Aktien der Gesellschaft sind in den Handel im Entry Standard (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen.

Aktionärsstruktur

Limit 45 GmbH 6,49 %
medo Deutschland GmbH 6,16%
Streubesitz 87,35 %

(Stand 30.06.2013)

Börsenkennzeichen

Die Wertpapierkennnummer für Aktien lautet: A0D88T Die ISIN lautet: DF000A0D88T9 Börsenkürzel: MA1

Weiterstadt, den 18. Dezember 2013


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Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die MAX21 Management und Beteiligungen Aktiengesellschaft, Weiterstadt

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - mit einer Bilanzsumme von 9.126.689,77 Euro und einem Jahresfehlbetrag von 195.977,08 Euro unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAX21 Management und Beteiligungen AG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angabe in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Frankfurt am Main, den 18. Dezember 2013

Dipl.-Kfm. Harald Lauber - Wirtschaftsprüfer -

Frankfurt

Lauber

Wirtschaftsprüfer

Impressum

MAX21 Management und Beteiligungen AG

Postfach 10 01 21 64201 Darmstadt

Deutschland

Hausanschrift:

Robert-Koch-Straße 9

64331 Weiterstadt

Vorstand

Oliver Michel

Investorenkontakt

Telefon: +49 6151 9067 - 234 Telefax: +49 6151 9067 - 295 E-Mail: [email protected]

Informationen

www.max21.de

Börsenkennzeichen

WKN: A0D88T ISIN: DE000A0D88T9 Börsenkürzel: MA1