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Binect AG Annual Report 2020

Jan 23, 2024

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Annual Report

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Finanzbericht: 33533239

Binect AG (vormals: MAX21)

Köln (vormals: Weiterstadt)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

1. Bilanz zum 31. Dezember 2020

der MAX21 AG

AKTIVA

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31.12.2020

(in EUR)
31.12.2019

(in EUR)
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.487,00 23.205,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.581.000,00 5.581.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.263.007,09 2.291.704,54
3. Beteiligungen 1,00 10.010,67
7.944.008,09 7.882.715,21
7.962.500,09 7.905.925,71
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 300,18
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 81.200,00 169.456,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 29.495,95 19.049,14
110.695,95 188.805,32
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 369.576,57 40.163,35
480.272,52 226.968,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 632,21 0,00
8.443.404,82 8.134.894,38
PASSIVA
31.12.2020

(in EUR)
31.12.2019

(in EUR)
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.572.572,00 18.008.004,00
II. Kapitalrücklage 4.071.317,40 24.071.317,40
III. Gewinnvortrag /​ Verlustvortrag 1.337.501,55 -32.076.556,13
IV. Jahresüberschuss /​ Jahresfehlbetrag 270.569,45 -2.021.374,32
8.251.960,40 7.981.390,95
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 144.797,75 121.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.016,94 19.837,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 39.016,94 EUR (Vorjahr 19.837,53 EUR)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 7.629,73 12.665,90
- davon aus Steuern 7.629,73 EUR (Vorjahr 12.665,90 EUR)
46.646,67 32.503,43
8.443.404,82 8.134.894,38

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

der MAX21 AG

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31.12.2020

(in EUR)
31.12.2019

(in EUR)
1. Umsatzerlöse 740.000,00 796.800,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 258.179,71 80.227,71
3. Gesamtleistung 998.179,71 877.027,71
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -274.161,79 -379.254,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -20.730,87 -31.976,14
-294.892,66 -411.230,91
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.718,50 -18.428,87
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -499.301,65 -579.113,60
6. Ordentliches Betriebsergebnis 199.266,90 -131.745,67
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 71.302,55 75.581,84
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 1.514,17
11. Verlust aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen 0,00 -1.966.724,66
12. Finanzergebnis 71.302,55 -1.889.628,65
13. Ergebnis vor Steuern 270.569,45 -2.021.374,32
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
15. Jahresüberschuss /​ Jahresfehlbetrag 270.569,45 -2.021.374,32
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -34.097.930,45 -32.076.556,13
17. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 20.000.000,00 0,00
18. Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 15.435.432,00 0,00
19. Bilanzgewinn /​ Bilanzverlust 1.608.071,00 -34.097.930,45

3. Anhang zum Jahresabschluss 2020

der MAX21 AG

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MAX21 AG mit Sitz in Weiterstadt, eingetragen im Handelsregister Darmstadt unter HRB 9397, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungsmethoden

Zum Bilanzstichtag wurden die bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden unter den gesetzlich vorgeschriebenen Posten ausgewiesen. Ansatzwahlrechte, Ausweiswahlrechte und Bilanzierungshilfen wurden nicht in Anspruch genommen.

Angaben zu Bewertungsmethoden

Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze gemäß § 252 HGB wurden beachtet. Die Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Eröffnungsbilanz des Berichtsjahres entspricht der Schlussbilanz des Vorjahres. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen, weil dem tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten nicht entgegenstehen. Dem Grundsatz der Einzelbewertung unter Beachtung des Vorsichtsprinzips wurde gefolgt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niederen beizulegenden Wert angesetzt. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen verrechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Ausfallrisiken bewertet; notwendige Abschreibungen werden verrechnet.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Zum Anlagevermögen zählen die immateriellen Vermögensgegenstände 0,00 TEUR (Vorjahr 0,00 TEUR), die Sachanlagen 18,49 TEUR (Vorjahr 23,21 TEUR) und die Finanzanlagen. Die Finanzanlagen machen mit 7.944,01 TEUR (Vorjahr 7.882,72 TEUR) 96,9% der Bilanzsumme (8.443,40 TEUR; Vorjahr 8.134,89 TEUR) aus und verteilen sich auf Anteile an verbundenen Unternehmen (5.581,00 TEUR; Vorjahr 5.581,00 TEUR), Ausleihungen an verbundene Unternehmen (2.263,01 TEUR; Vorjahr 2.291,70 TEUR) sowie Beteiligungen (0,00 TEUR; Vorjahr 10,01 TEUR).

Anteile an verbundenen Unternehmen

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20% aller Anteile:

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Firmenname Anteilshöhe Ergebnis vor Steuern (EBT)

in TEUR
Jahresergebnis

in TEUR
Eigenkapital

in TEUR
Binect GmbH, Weiterstadt 100 % 168,63 -240,09 634,48

Gemäß Jahresabschluss zum 31.12.2020

Bei den zum Anteilsbesitz gehörenden Gesellschaften werden die gleichen Bewertungsmethoden wie bei der Berichtsgesellschaft angewandt.

Die investiven Anfangs- und Aufbauverluste der Beteiligungen werden seitens der Berichtsgesellschaft nicht nur durch Kapitalbeteiligungen, sondern auch planmäßig mit eigenkapitalersetzenden, nachrangigen Darlehen finanziert, wofür der Beteiligung entsprechend eine Kreditlinie zur Verfügung gestellt wurde. Diese Investitionen sind teilweise als langfristige Posten zu betrachten und deshalb unter den Finanzanlagen ausgewiesen.

Die Anteile sind mit 5.581,00 TEUR bilanziert (Vorjahr 5.581,00 TEUR).

Die Investitionen bergen finanzielle Risiken, die auch bestandsgefährdend sein können, wenn sich der Geschäftsverlauf und die Geschäftsergebnisse der verbundenen Unternehmen nicht wie geplant entwickeln und deren Finanzierung durch die Gesellschaft nicht gesichert werden kann.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen im Einzelnen:

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Binect GmbH 2.263.007,09 EUR
Bilanzierte Ausleihungen 2.263.007,09 EUR

In den bilanzierten Ausleihungen sind ausschließlich Forderungen aus Darlehen mit eigenkapitalersetzendem Charakter und Zinsen enthalten.

Neben den Anteilen an verbundenen Unternehmen hält die Gesellschaft noch eine Beteiligung. Zum Stichtag sind die Anschaffungskosten der Beteiligung mit 1,00 EUR (Vorjahr 10,01 TEUR) ausgewiesen.

Unter dem Umlaufvermögen sind Forderungen gegen die Tochtergesellschaft Binect GmbH von 81,2 TEUR (Vorjahr 169,46 TEUR), sonstige Vermögensgegenstände von 29,50 TEUR (Vorjahr 19,05 TEUR) einschließlich der darunterfallenden längerfristigen Kautionen sowie Bankguthaben von 369,58 TEUR (Vorjahr 40,16 TEUR) ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31.12.2020 auf 8.251,96 TEUR gegenüber 7.981,39 TEUR zum 31.12.2019.

Das gezeichnete Kapital reduzierte sich durch die von der Hauptversammlung am 29.10.2020 beschlossene und im Geschäftsjahr 2020 durchgeführte, ordentliche Kapitalherabsetzung im Verhältnis 7:1 auf 2.572,57 TEUR zum Ende des Berichtszeitraums (31.12.2019: 18.008,00 TEUR).

Der Ertrag aus der Kapitalherabsetzung (15.435,43 TEUR) wurde im Einklang mit den gesetzlichen Normen zur Reduzierung des handelsrechtlichen Verlustvortrages um denselben Betrag verwendet.

Als weitere Maßnahme der Eigenkapitalsanierung wurde die bestehende Kapitalrücklage um 20.000,00 TEUR teilweise aufgelöst und ebenfalls zur Reduzierung der handelsrechtlichen Verlustvorträge verwendet. Die Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag belaufen sich zum 31.12.2020 auf 1.608,07 TEUR im Vergleich zum Verlustvortrag in Höhe von -34.097,93 TEUR zum 31.12.2019.

Die Entwicklungen der Posten des Eigenkapitals verdeutlicht der folgende Eigenkapitalspiegel:

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Gezeichnetes Kapital

(in EUR)
Kapitalrücklagen

(in EUR)
Bilanzverlust /​ Bilanzgewinn

(in EUR)
Gesamteigenkapital

(in EUR)
Stand am Ende des Vorjahres (31.12.2019) 18.008.004,00 24.071.317,40 -34.097.930,45 7.981.390,95
Jahresergebnis 270.469,45
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 20.000.000,00
Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 15.435.432,00
Stand am Ende des Geschäftsjahres (31.12.2020) 2.572.572,00 4.071.317,40 1.608.071,00 8.251.960,40

Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beträgt -34.097.930,45 EUR (Vorjahr -32.076.556,13 EUR).

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen in Höhe von 144,80 TEUR (Vorjahr 121,00 TEUR) wurden vor allem für variable Vergütungen (40,00 TEUR), für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (19,78 TEUR), für Rechtsberatung (19,75 TEUR) sowie für sonstige Rückstellungen (65,27 TEUR) gebildet.

Die Verbindlichkeiten von 46,65 TEUR (Vorjahr 32,50 TEUR) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39,02 TEUR (Vorjahr 19,84 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern 7,63 TEUR (Vorjahr 12,67 TEUR). Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstiges

Ein Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 23,1 TEUR wurde als Mietkaution verpfändet.

Haftungsverpflichtungen aus Bürgschaften bestehen nicht. Weitere Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr in Höhe von 740,00 TEUR (Vorjahr 796,80 TEUR) resultieren ausschließlich aus Konzernumlagen für interne Dienstleistungen in den Bereichen Management, Strategie, Finanzen und Controlling sowie der Weiterbelastung von Aufwendungen für verbundene Unternehmen, insbesondere Bürokosten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 258,18 TEUR (Vorjahr 80,23 TEUR). Es handelt sich hierbei vor allem um Erträge aus der Veräußerung der Anteile an der Minderheitsbeteiligung GFN AG (215,36 TEUR).

Der Personalaufwand beträgt insgesamt 294,89 TEUR (Vorjahr 411,23 TEUR). Im Berichtsjahr war im Durchschnitt eine Person (Vorstand) im Unternehmen beschäftigt (Vorjahr 2,5 Personen).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 499,30 TEUR (Vorjahr 579,11 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus Kosten für die ausgelagerte Finanz- und Personalbuchhaltung, Rechts- und Beratungskosten, Kapitalmarktkosten sowie Raumkosten. Die MAX21 AG tritt hier als Generalmieter für ihre Tochtergesellschaft auf.

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens bestehen aus den Zinserträgen für das konzerninterne Darlehen an die Binect GmbH.

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 270,57 TEUR, während im Vorjahr noch ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -2.021,37 TEUR ausgewiesen wurde, und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die von der Hauptversammlung beschlossenen und zum Jahresende umgesetzten Kapitalmaßnahmen führten zu einer Eigenkapitalsanierung und zu einem Bilanzgewinn von 1.608,07 TEUR (Vorjahr Bilanzverlust von -34.097,93 TEUR).

Entsprechend ist die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 158 AktG wie folgt zu ergänzen:

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Jahresüberschuss 270.569,45 EUR
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -34.097.930,45 EUR
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 20.000.000,00 EUR
Ertrag aus der Kapitalherabsetzung 15.435.432,00 EUR
Bilanzgewinn am 31.12.2020 1.608.071,00 EUR

D. Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2020

(in EUR)
Zugänge

(in EUR)
Abgänge

(in EUR)
Umbuchungen

(in EUR)
Stand 31.12.2020

(in EUR)
--- --- --- --- --- ---
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.715,54 0,00 0,00 0,00 21.715,54
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 21.715,54 0,00 0,00 0,00 21.715,54
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 97.443,60 0,00 0,00 0,00 97.443,60
Summe Sachanlagen 97.443,60 0,00 0,00 0,00 97.443,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.487.304,54 0,00 0,00 0,00 18.487.304,54
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 5.793.751,38 71.302,55 0,00 0,00 5.865.053,93
3. Beteiligungen 84.006,41 10.009,67- 0,00 0,00 73.996,74
Summe Finanzanlagen 24.365.062,33 61.292,88 0,00 0,00 24.426.355,21
Summe Anlagevermögen 24.484.221,47 61.292,88 0,00 0,00 24.545.514,35

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Abschreibungen Buchwerte
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2020

(in EUR)
Abschreibungen Geschäftsjahr

(in EUR)
Abgänge

(in EUR)
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2020

(in EUR)
Stand 31.12.2020

(in EUR)
Stand 31.12.2019

(in EUR)
--- --- --- --- --- --- ---
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 21.710,54 5,00 5,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 21.710,54 5,00 5,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 74.238,10 4.718,50 0,00 78.956,60 18.487,00 23.205,50
Summe Sachanlagen 74.238,10 4.718,50 0,00 78.956,60 18.487,00 23.205,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.056.304,54 0,00 0,00 13.056.304,54 5.431.000,00 5.581.000,00
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 3.352.046,84 0,00 0,00 3.352.046,84 2.513.007,09 2.291.704,54
3. Beteiligungen 73.995,74 0,00 0,00 73.995,74 10.010,67 1,00
Summe Finanzanlagen 16.482.347,12 0,00 0,00 16.482.347,12 7.944.008,09 7.882.715,21
Summe Anlagevermögen 16.578.295,76 4.718,50 0,00 16.583.014,26 7.962.500,09 7.905.925,71

E. Sonstige Angaben

Vorstand

Dr. Frank Wermeyer, Diplom-Kaufmann, Pulheim

Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesamtbezüge des Vorstands, der gleichzeitig die Binect GmbH als alleiniger Geschäftsführer vertritt, beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 278 TEUR (Vorjahr 266 TEUR). Diese umfassen neben dem Grundgehalt die variablen, erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile und Kfz-Zulagen (Firmenfahrzeug). Darlehen wurden nicht gewährt.

Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2020 waren die folgenden Personen Mitglieder des Aufsichtsrates der MAX21 AG:

Ronald Gerns, Rechtsanwalt und Notar, Frankfurt am Main,

Vorsitzender des Aufsichtsrates seit 07.04.2020

Partner bei GERNS & Partner, Rechtsanwälte und Notare, Frankfurt am Main

Thomas Rickert, Rechtsanwalt, Bonn,

Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates seit 07.04.2020

Partner bei Rickert Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Bonn

Lars Ahns, Diplom-Kaufmann, Köln

Geschäftsführender Gesellschafter der rubicon equities GmbH, Köln

Götz Mäuser, Diplom-Kaufmann, MBA, Langen,

Vorsitzender des Aufsichtsrates, ausgeschieden zum 31.03.2020

Unternehmer und Investor in Frankfurt am Main

Oliver Michel, Diplom-Informatiker, Rödermark,

Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, ausgeschieden zum 31.03.2020

Vorstand der tokentus investment AG, Frankfurt am Main

Die Vergütung für den Aufsichtsrat beträgt 22,5 TEUR (Vorjahr 22,5 TEUR). Darlehen wurden nicht gewährt.

Anpassung des Gezeichneten Kapitals, Kapitalrücklage

Durch die im Geschäftsjahr 2020 durchgeführte, ordentliche Kapitalherabsetzung im Verhältnis 7:1 wurde das gezeichnete Kapital auf 2.572.572,00 EUR zum Ende des Berichtszeitraums reduziert (31.12.2019: 18.008.004,00 EUR). Das Grundkapital der MAX21 AG war eingeteilt in 2.572.572 nennwertlose Stückaktien, die auf den Inhaber lauten und einen anteiligen Betrag von EUR 1,00 je Aktie am Grundkapital aufweisen. Alle Aktien verfügen über die gleichen Stimmrechts- und Dividendenansprüche.

Anpassung des Genehmigten Kapitals

Das genehmigte Kapital wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung am 29.10.2020 auf 1.286.286 EUR reduziert (Vorjahr: 8.101.497 EUR):

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28.10.2025 (einschließlich) durch Ausgabe von bis zu Stück 1.286.286 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert gegen Bar- oder Sacheinlagen ein- oder mehrmalig ganz oder in Teilbeträgen, jedoch höchstens um bis zu insgesamt 1.286.286,00 EUR zu erhöhen. Die neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert können auch einem Kreditinstitut oder mehreren Kreditinstituten oder einem nach § 53 Absatz 1 Satz 1 oder § 53b Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen zur Übernahme angeboten werden mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Anpassung des Bedingten Kapitals 2018/​II

Das Bedingte Kapital 2018/​II wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung am 29.10.2020 auf 1.286.286 EUR reduziert (Vorjahr: 6.962.533,00 EUR):

Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu 1.286.286,00 EUR, eingeteilt in bis zu 1.286.286 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2018/​II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie

(a) die Inhaber bzw. Gläubiger von Optionsschuldverschreibungen, Wandelschuldverschreibungen, Genussrechten und/​oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) mit Options- oder Wandlungsrechten, die von der MAX21 AG oder deren unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 14.06.2018 sowie der teilweisen Abänderung dieses Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 29.10.2020 bis zum 28.10.2025 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch zu machen oder

(b) die aus von der MAX21 AG oder deren unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 14.06.2018 sowie der teilweisen Abänderung dieses Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 29.10.2020 bis zum 28.10.2025 ausgegebenen oder garantierten Optionsschuldverschreibungen, Wandelschuldverschreibungen, Genussrechten und/​oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) Verpflichteten ihre Options- und Wandlungspflicht erfüllen (einschließlich des Falls, dass die MAX21 AG in Ausübung eines Tilgungswahlrechts bei Endfälligkeit ganz oder teilweise an Stelle der Zahlung des fälligen Geldbetrages auf den Inhaber lautende Stückaktien ohne Nennwert der MAX21 AG gewährt und nicht andere Erfüllungsformen eingesetzt werden. Die neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Options- oder Wandlungsrechten oder durch die Erfüllung von Options- oder Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil; soweit rechtlich zulässig, kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Gewinnbeteiligung neuer Aktien hiervon auch abweichend von § 60 Abs. 2 AktG, auch für ein abgelaufenes Geschäftsjahr, festlegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, § 3 Ziffer 6 der Satzung entsprechend der jeweiligen Inanspruchnahme des Bedingten Kapitals und nach Ablauf sämtlicher Options- und Wandlungsfristen zu ändern.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Das gezeichnete Kapital der MAX21 AG erhöhte sich nach der Durchführung der von Vorstand und Aufsichtsrat (gemäß Beschlussfassung der Hauptversammlung am 29.10.2020) beschlossenen Barkapitalerhöhung im Verhältnis 4:1 von 2.572.572,00 EUR um 643.143,00 EUR auf 3.215.715,00 EUR, nachdem sämtliche angebotenen 643.143 neuen Aktien platziert werden konnten. Das Grundkapital der Gesellschaft ist nunmehr eingeteilt in 3.215.715 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00.

Eigene Anteile

Im Berichtszeitraum wurden keine eigenen Aktien erworben; die Gesellschaft selbst hält zum 31.12.2020 keine eigenen Anteile.

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2019

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 26.03.2020 satzungsgemäß vom Aufsichtsrat gebilligt und ist damit festgestellt. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von -2.021.374,32 EUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Börsennotierung

Seit dem 31.03.2019 werden die Aktien der MAX21 AG im Basic Board (Open Market) gehandelt.

Weiterstadt, den 20.05.2021

Dr. Frank Wermeyer, Vorstand