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Bertrandt AG Management Reports 2014

Mar 25, 2014

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Management Reports

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Bertrandt Aktiengesellschaft

Ehningen

Konzernabschluss zum 30. September 2013

Konzern-Lagebericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Entwicklung

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2012/2013 befand sich die Weltwirtschaft in einer Schwächephase. Ein wesentlicher Belastungsfaktor war dabei, wie auch im vergangenen Jahr, die Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum. Im ersten Halbjahr 2013 belebte sich die Weltkonjunktur jedoch wieder. Impulsgebend hierfür war die anhaltend expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Die Schwellenländer dagegen erhöhten ihr Expansionstempo kaum, verblieben im Allgemeinen aber auf hohem Niveau. Für die zweite Jahreshälfte 2013 gehen die Forschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten von einer Fortsetzung dieses Trends aus. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt soll in 2013 um 2,1 Prozent wachsen, nach 2,4 Prozent im Vorjahr.

In nahezu allen reifen Volkswirtschaften hat sich die wirtschaftliche Situation zuletzt stabilisiert. In den USA verringerte sich die Schuldenlast der privaten Haushalte deutlich und der Immobiliensektor überwand scheinbar seine Schwäche. Dennoch zeigt die rückläufige Entwicklung der öffentlichen Ausgaben Wirkung und dämpfte die Entwicklung der Produktion. Die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts der größten Volkswirtschaft der Welt wird nach Expertenmeinung in 2013 voraussichtlich 1,5 Prozent betragen, nach 2,8 Prozent im Vorjahr. Die japanische Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres 2013 wieder einen deutlichen Schub durch die Wirtschaftspolitik erhalten. Im Ergebnis wird das Wirtschaftswachstum nach zwei Prozent in 2012 trotz einer Schwächephase zum Jahreswechsel in diesem Jahr rund 1,9 Prozent betragen. Im Euroraum stieg die reale Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2013 erstmals seit anderthalb Jahren wieder. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahm sie um 0,3 Prozent zu, nachdem sie in den sechs vorangegangenen Quartalen in Summe um 1,3 Prozent gefallen war. Insgesamt soll die Wirtschaftsleistung in 2013 im Euroraum nicht mehr abnehmen, nachdem sie im Vorjahreszeitraum noch um 0,4 Prozent gefallen war.

Die Zuwachsraten der Produktion in den Schwellenländern fielen weiterhin deutlich höher aus als in den reifen Volkswirtschaften wenn auch für dortige Verhältnisse geringer. Das betrifft hauptsächlich die sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China). Es wird offenbar zunehmend anspruchsvoller, die in den zurückliegenden Jahrzehnten geschrumpfte Produktivitätslücke zu den fortgeschrittenen Volkswirtschaften weiter zu verringern. Nach fünf Prozent in 2012 soll der Zuwachs in diesem Jahr nunmehr noch 4,7 Prozent betragen. China liegt mit 7,8 Prozent BIP-Zuwachs in 2012 nach wie vor klar über dem Mittel der Schwellenländer.

Diese Rahmenbedingungen beeinflussten im Geschäftsjahr 2012/2013 auch die deutsche Wirtschaft. In 2012 konnte sie noch mit 0,7 Prozent wachsen, gestützt vom stabilen Arbeitsmarkt und dem darauf basierenden privaten Konsum. Die weltweite Abschwächung der Konjunktur zum Jahreswechsel beeinflusste das exportorientierte Deutschland erwartungsgemäß und trug zu einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Entwicklung in der ersten Hälfte des Jahres 2013 bei. Der ungewöhnlich lange Winter tat sein Übriges, so dass die Erholung der Wirtschaft wohl schwächer als prognostiziert ausfallen wird. Die Verbesserung der realwirtschaftlichen Situation im zweiten Halbjahr 2013 vermag diesen Umstand nicht mehr zu kompensieren. Die über alle Bereiche hinweg zu beobachtende Verbesserung der Stimmungsindikatoren in Deutschland wie auch im restlichen Europa sowie höhere Auftragseingänge deuten jedoch darauf hin, dass sich die grundlegend aufwärtsgerichtete Tendenz fortsetzt. Die Experten der Wirtschaftsinstitute gehen daher für 2013 von einer Steigerung der Wirtschaftsleistung um insgesamt 0,4 Prozent aus.

Entwicklung Automobilindustrie

In der Gesamtbetrachtung war das Jahr 2012 für die Automobilindustrie ein gutes Jahr. Laut Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) stieg der weltweite Pkw-Absatz auf ein neues Rekordniveau von 69,1 Mio. Einheiten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies eine Steigerung um sechs Prozent. Wie bereits 2011 zeigten sich die einzelnen Regionen mit einer sehr unterschiedlichen Entwicklung. Der US-Markt war mit 14,4 Mio. Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) und einem Plus von rund 13 Prozent globaler Spitzenreiter. In China wurden über 13 Mio. Pkw verkauft, rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen war der westeuropäische Markt in 2012 weiterhin rückläufig. Großbritannien und Deutschland zeigten sich relativ robust, wohingegen Frankreich deutlich unter den langfristigen Durchschnitt von 2,1 Mio. Neuzulassungen fiel. 2012 war in Frankreich das erste volle Jahr nach Wegfall der Abwrackprämie. Zusammen mit dem stark wachsenden Druck auf die französische Volkswirtschaft führte dies zu einem Rückgang um 14 Prozent auf 1,9 Mio. Einheiten.

Vom weltweit gestiegenen Pkw-Absatz profitierten 2012 auch die deutschen Automobilhersteller: Die weltweite Produktion stieg abermals auf nunmehr 13,6 Mio. Fahrzeuge. Dies entspricht einer Steigerung um mehr als fünf Prozent. Mit 8,2 Mio. Pkw wurden zum dritten Mal in Folge seit 2010 mehr Fahrzeuge im Ausland produziert als im Inland (5,4 Mio. Pkw).

Mit einem Gesamtvolumen von rund 357 Mrd. Euro erreichte der Umsatz der deutschen Automobilindustrie 2012 einen neuen Rekordwert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies eine Steigerung um nochmals zwei Prozent. Der Inlandsumsatz erlangte dabei mit mehr als 128 Mrd. Euro das Niveau des Vorjahres. Der Auslandsumsatz hingegen wuchs um drei Prozent auf gut 229 Mrd. Euro, was fast zwei Dritteln des Gesamtumsatzes der Branche entspricht.

Bis zum Ende des Bertrandt-Geschäftsjahres am 30. September setzte sich der weltweit positive Trend für die Automobilbranche auch in 2013 weiter fort. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres stieg der Absatz von Light Vehicles in den USA auf über 11,7 Mio. Einheiten, was einer Steigerung um gut acht Prozent entspricht. Auch in China nahm die Dynamik nochmals zu: Die Pkw-Verkäufe erreichten ein Volumen von 11,6 Mio. Fahrzeugen - ein Zuwachs von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der westeuropäische Markt zeigte sich weiterhin schwach und tendierte vier Prozent unter dem Vorjahresniveau. Allerdings sind seit Jahresmitte deutliche Anzeichen einer Erholung zu erkennen, erfreulicherweise auch in den südeuropäischen Ländern wie Spanien und Portugal, die von der Eurokrise besonders stark getroffen wurden.

Wie schon in den Vorjahren war die Entwicklung der einzelnen Automobilhersteller heterogen. Hersteller von Premium-Marken verzeichnen weiter Absatzzahlen auf Rekordniveau; mit einem Marktanteil von 80 Prozent sind die deutschen Automobilhersteller in diesem Segment weltweit führend. Einige Volumenhersteller hingegen sehen sich weiterhin mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert.

Die deutschen Automobilhersteller profitierten wie schon im letzten Jahr besonders von der Nachfrage aus den Schwellenländern. Gemäß VDA trägt jedes fünfte Auto, das weltweit gefertigt wird, ein deutsches Markenzeichen. Der Marktanteil deutscher Hersteller in China, Russland und etwa Mexiko beträgt je rund ein Fünftel. Jedes zweite Auto, das in Westeuropa neu verkauft wird, zählt zu einer deutschen Konzernmarke. Und auch in den USA trägt bereits jedes achte neu verkaufte Auto ein deutsches Markenzeichen.

Verbrauchsärmere und umweltschonendere Fahrzeuge zu entwickeln, wie von Gesetzgebung und Kunden gefordert, ist seit Jahren eines der Hauptthemen der Branche. Der deutschen Bundesregierung zufolge sollen bis 2020 mindestens 20 Prozent und bis 2050 mindestens 80 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber 1990 vermieden werden. Bis 2020 soll der durchschnittliche CO2-Ausstoß bei Pkw schrittweise auf 120 Gramm/Kilometer gesenkt werden. Seit 1990 ist der Kraftstoffverbrauch deutscher Neufahrzeuge bereits um fast 40 Prozent gesunken. Da die Verkehrsdichte stetig zunimmt und die Fahrstrecken außerhalb von Großstädten länger werden, sind effizientere Antriebstechnologien mit einem geringen Schadstoffausstoß gefragt. Alternative Konzepte, wie zum Beispiel Hybrid- und Elektroantriebe, spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Alternative Antriebstechnologien müssen in Sachen Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Komfort punkten. Zugleich entwickeln die Fahrzeughersteller konventionelle Motorenkonzepte weiter, um sie sparsamer und leistungsfähiger zu machen. Einen weiteren Beitrag zur Reduzierung von Schadstoffemissionen liefern Leichtbaulösungen und ein erhöhter Elektronikanteil.

Neben der Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge steht für die deutschen Automobilhersteller die Ausweitung ihrer Modellpalette im Fokus. So können länderspezifische und individuelle Kundenbedürfnisse bestmöglich bedient werden. Im Wettbewerbsvergleich verfügen die großen europäischen Automobilhersteller über starke Marken und effiziente Wertschöpfungsketten. Um ihre global führende Marktstellung weiter auszubauen, arbeiten die Hersteller intensiv an Innovationen in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Kommunikation. Sie investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Der Bedarf an Ingenieuren und qualifiziertem Personal ist dabei hoch. Um die zahlreichen Herausforderungen erfolgreich zu meistern, setzen die Hersteller auf strategische Partnerschaften. Dies bietet weiteres Potenzial für Bertrandt.

Entwicklung Luftfahrtindustrie

Im vergangenen Geschäftsjahr hat sich die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie durchgängig gut entwickelt. Laut Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) belief sich das Umsatzwachstum der Gesamtbranche in 2012 auf 10,3 Prozent, der Gesamtumsatz erreichte dabei ein Volumen von 28,4 Mrd. Euro (Vorjahreswert 25,7 Mrd. Euro). Die Zahl der Beschäftigten wuchs um 3,4 Prozent und stieg auf 100.700 (Vorjahreswert 97.400). Auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr bewegten sich die Ausgaben der Branche für Forschung und Entwicklung. Sie betrugen etwa 15,7 Prozent des Branchenumsatzes und beliefen sich auf rund 4,4 Mrd. Euro. Der Exportanteil lag gemessen am Branchenumsatz wie auch in den vorangegangenen Jahren auf einem stabilen Niveau von annähernd 60 Prozent.

Airbus geht in seiner jährlich erscheinenden Studie zur Situation der Branche weiterhin von einer Verdoppelung des Flugzeugbestands in der Zivilluftfahrt in den kommenden 20 Jahren aus. Der daraus resultierende Marktwert von derzeit über 3,1 Bill. Euro sichert den Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie eine entsprechend gute Auslastungsprognose für die kommenden Jahre. Gleichzeitig versuchen die Hersteller unter Beibehaltung ihrer hohen Sicherheits- und Zertifizierungsanforderungen, die Innovationszyklen zu verkürzen. Dies bedeutet, dass sie ihre Entwicklungsarbeit verstärken und die Rentabilität der Modellreihen erhöhen müssen.

Auch seitens der Gesetzgebung steigt der Druck und eröffnet dadurch zusätzliches Potenzial für Ingenieurdienstleister. Bis zum Jahr 2020 sollen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) folgend Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen um jeweils 50 Prozent reduziert, Stickoxidemissionen um 80 Prozent verringert und die Lärmbelästigung vermindert werden. Um diese anspruchsvollen Ziele erreichen zu können, müssen moderne Technologien serienreif entwickelt werden. Dabei setzen sie auf zuverlässige Partner wie Bertrandt.

Entwicklung andere Industrien

Für die Schwerpunktbranchen der Bertrandt Services GmbH stellte sich die Situation ambivalent dar.

Dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) zufolge stieg der globale Maschinenumsatz in 2012 um zehn Prozent auf ein neues Rekordniveau von 2.250 Mrd. Euro. Der deutsche Maschinenbau lag mit einem Anteil von 250 Mrd. Euro auf Platz vier im Weltranking. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Branche um drei Prozent wachsen. Die Dynamik ließ jedoch in 2013 merklich nach. Bis zum Ende des Bertrandt-Geschäftsjahres am 30. September 2013 lag der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland um sechs Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Im weiteren Verlauf des Jahres 2013 ist keine durchgreifende Änderung in Sicht, so dass der Verband von einem Rückgang der Jahresproduktion von einem Prozent ausgeht.

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) stellte 2012 branchenweit einen Umsatzrückgang von über drei Prozent auf 172,8 Mrd. Euro fest. Zurückzuführen war dies zum einen auf die beiden vorangegangen Jahre mit sehr dynamischen Wachstumsraten. Zum anderen wirkten sich die Euro-Schuldenkrise und die abkühlende globale Konjunktur negativ auf die Auftragslage aus. Der Branchenverband ging von einer Erholung in 2013 aus, jedoch lag der Branchenumsatz bis einschließlich September 2013 weiter unter dem Vorjahreswert. Der Verband geht daher davon aus, dass die Prognose von 1,5 Prozent Umsatzzuwachs nicht erreicht werden wird.

Der Fachverband Medizintechnik des Deutschen Industrieverbands für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) bewertete das Jahr 2012 mit einem Gesamtumsatz von 22,3 Mrd. Euro positiv. Die Umsatzsteigerung von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr basierte auf Zuwächsen beim Auslandsgeschäft. Das Geschäft im Inland zeigte sich dagegen eher schwach. Für 2013 prognostiziert der Verband ebenfalls einen Umsatzzuwachs von mehr als vier Prozent, gestützt von einer dynamischen Entwicklung der Exporte. Die weltweit hohe Akzeptanz deutscher Medizintechnik basiert auf der starken Innovationskraft der Branche. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind mit einem Anteil am Gesamtumsatz von rund neun Prozent entsprechend überdurchschnittlich hoch.

Der Fachverband Energietechnik des ZVEI stellte für 2012 einen Umsatzrückgang der Branche um vier Prozent auf 13,1 Mrd. Euro fest. Auch hier zeigten die Euro-Schuldenkrise und die abkühlende globale Konjunktur ihre Wirkung. Für das Jahr 2013 geht der Fachverband wegen der unverändert diffizilen Rahmenbedingungen von einer Rechtsbewegung in der Umsatzentwicklung aus.

Entwicklung Engineering-Markt

Viele Automobilhersteller bieten eine ausgedehnte Produktpalette an, um den wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. Zudem führen steigende technologische Anforderungen zu weiterem und erhöhtem Kapazitätsbedarf. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stellen in der Branche einen wichtigen Erfolgsfaktor dar, denn Innovationen und attraktives Design führen zu einem Wettbewerbsvorteil und sichern Marktanteile. Wie im aktuellen VDA-Jahresbericht dokumentiert, stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2012 auf über 22 Mrd. Euro. Die Bedeutung der Forschung in der Automobilbranche zeigt auch eine Studie der EU-Kommission, der zufolge vier der zehn EU-Konzerne mit den höchsten Forschungsausgaben deutsche Automobilhersteller bzw. Zulieferer sind. Diese Entwicklung führte im Jahr 2012 zu einem steigenden Bedarf an Entwicklungsdienstleistungen und qualifiziertem Personal. Der Engineering-Markt hat sich insgesamt positiv entwickelt.

Nach wie vor verfolgen die Hersteller das Ziel, ihre Produkte mit neuen Technologien auszustatten und die Modellvielfalt weiter aufzufächern. Diverse technologische Neuerungen müssen entwickelt und getestet werden, um den steigenden Ansprüchen seitens Gesetzgebung und Kunden im Hinblick auf die Themen Nachhaltigkeit, Sicherheit, Komfort, Vernetzung und Zuverlässigkeit Rechnung zu tragen.

Branchen wie Energie, Medizintechnik und Elektrotechnik stehen ebenfalls vor stetigen Veränderungen mit neuen Anforderungen, für die wiederum passende Lösungen entwickelt werden müssen. Die Nachfrage nach erfahrenen Projektpartnern steigt. Auch für den Bertrandt-Konzern ergeben sich aufgrund dieser Rahmenbedingungen neue Chancen. Dies spiegelt sich in der gesteigerten Umsatz- und Ergebnisentwicklung wider. Das Unternehmen konnte seine Marktposition im Geschäftsjahr 2012/2013 weiter ausbauen und festigen. Einer Branchenstudie der Firma Lünendonk GmbH zufolge ist Bertrandt in Deutschland mittlerweile der führende Anbieter im Bereich Technologie-Beratung und Engineering Services und erreichte 2012 einen Marktanteil von 7,5 Prozent.

Geschäftsmodell

Als einer der führenden Engineering-Partner erarbeitet Bertrandt an 44 Standorten in Europa, Asien und in den USA mit dem Kunden direkt vor Ort individuelle Lösungen. Das Leistungsspektrum in der Automobil- und Luftfahrtindustrie reicht von der Entwicklung einzelner Komponenten über komplexe Module bis hin zu kompletten Derivaten mit angrenzenden Dienstleistungen wie Projekt- oder Qualitätsmanagement. Zu den Kunden zählen nahezu alle europäischen Hersteller sowie bedeutende Systemlieferanten. Darüber hinaus werden mit der Tochtergesellschaft Bertrandt Services technische und kaufmännische Dienstleistungen außerhalb der Mobilitätsindustrien in den Zukunftsbranchen Energie, Medizin- und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau deutschlandweit angeboten. Beständigkeit, Vertrauen und Investitionen in die Zukunft lassen Kundenbeziehungen wachsen und sind für Bertrandt maßgebliche Erfolgsfaktoren.

Basis des Geschäftsmodells

Aufgrund der hohen Modell- und Variantenvielfalt, verkürzten Entwicklungszeiten und neuen Technologien nimmt die Komplexität individueller Mobilitätslösungen in der Automobil- und Luftfahrtbranche kontinuierlich zu. Trends wie beispielsweise mehr Komfort, Sicherheit und umweltfreundliche Fortbewegung erfordern übergreifendes technisches Know-how und vernetztes Denken in der Produktentwicklung. Als Mitgestalter zukünftiger Mobilität passt Bertrandt sein Leistungsspektrum stets den Bedürfnissen der Kunden sowie den sich ändernden Marktbedingungen an. Um komplexe Anforderungen an neue Materialien, intelligente Elektroniksysteme oder moderne Antriebe zu erfüllen, hat Bertrandt wichtige Themen in Fachbereichen gebündelt. Durch die fachbereichsübergreifende Vernetzung und Weiterentwicklung von Wissen sichert sich das Unternehmen seinen Status als einer der führenden europäischen Partner auf dem Markt für Entwicklungsdienstleistungen. Für Bertrandt Services bildet das langjährige Engineering-Know-how aus den Mobilitätsindustrien eine solide Basis, um individuelle Entwicklungslösungen in neuen Branchen umzusetzen und weiterzuentwickeln. Nachfolgend beschriebene Markttrends sind für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung maßgeblich:

Grüne Mobilität

Um eine höhere Effizienz von Fahrzeugsystemen zu erreichen und aktuellen Umweltauflagen nachzukommen, arbeitet die Automobilindustrie fortlaufend an neuen Entwürfen für zukünftige Mobilität. Optimierte Benzin- und Dieselmotoren sowie die fortschreitende Hybridisierung stehen genauso auf der Agenda wie die Reduzierung des Fahrzeuggewichts. Im Rahmen der Fahrzeugentwicklung leistet der Leichtbau einen wesentlichen Anteil zur nachhaltigen CO2-Emissionsreduzierung. Der Entwicklungstrend liegt dabei auf effizienten Mischbaustrukturen mit anforderungsgerechten und gewichtsoptimierten Materialien wie Aluminium, Magnesium und faserverstärkten Kunststoffen. Weiterentwickelte und neue Materialien stehen genauso im Fokus wie moderne Technologien, um innovative Entwicklungen von der Idee bis zur Serienreife umsetzen zu können.

Sicherheit

Die Sicherheit im Straßenverkehr ist ein zentrales Thema für Hersteller, Systemlieferanten und Ingenieurdienstleister. Um Fahrzeuginsassen besser zu schützen und Unfälle zu vermeiden, gibt es immer mehr zusätzliche Verordnungen der EU-Sicherheitsgesetzgebung. So sollen beispielsweise bis 2014 alle in die Europäische Union eingeführten Fahrzeuge mit Reifendruck-Überwachungssystemen ausgestattet sein.

Elektronik

Der Elektronikanteil im Automobil nimmt weiterhin zu. Das Auto der Zukunft wird mit der Verkehrsinfrastruktur und dem Internet kommunizieren. Diese vernetzten Systeme spielen beispielsweise bei der Unfallreduktion im Straßenverkehr eine entscheidende Rolle. Sensoren erkennen dabei unfallträchtige Situationen und melden diese Gefahren an Assistenz- oder Schutzsysteme. Sie tragen vor allem in Verbindung mit anderen Verkehrsteilnehmern entscheidend zur Sicherheit bei. Des Weiteren findet sich Elektronik zunehmend auch außerhalb der Mobilitätsindustrie wieder. Daher baut Bertrandt durch die Zusammenarbeit des Fachbereichs Elektronik mit Bertrandt Services gezielt den Elektronikbereich in weiteren Zukunftsbranchen aus.

Leistungsspektrum

Das umfassende Leistungsspektrum von Bertrandt bietet jedem Kunden maßgeschneiderte und ganzheitliche Lösungen entlang des gesamten Produkt-Entstehungs-Prozesses an. Als einer der führenden europäischen Entwicklungsspezialisten ist Bertrandt ein verlässlicher Partner für aktuelle und zukünftige Aufgabenstellungen in allen Projektphasen des Engineerings. Von der Kompetenz des gesamten Konzerns kann der Kunde dank der konzernübergreifenden Fachbereichsstruktur sowie der niederlassungsorientierten Marktbearbeitung direkt vor Ort profitieren. Das vielfältige Leistungsangebot lässt sich im Wesentlichen in die Bereiche Dienstleistungen, fachspezifische Leistungen und Entwicklung von Komponenten, Modulen und Fahrzeugderivaten unterteilen.

Dienstleistungen

Parallel zum Entwicklungsprozess fällt entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Vielzahl von Aufgaben an. Sei es Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Lieferantensteuerung oder die Dokumentation des gesamten Projekts - Bertrandt bietet einen umfassenden Service. Dadurch wird der Kunde unterstützt und kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Fachspezifische Leistungen

Um Kunden ein bestmögliches Ergebnis bieten zu können, ist für jeden Schritt des Entwicklungsprozesses fachspezifisches Know-how entscheidend. Durch das hohe Maß an Spezialwissen, langjährige Erfahrung sowie fachübergreifende Schnittstellen lassen sich die unterschiedlichen Bereiche optimal bearbeiten. Sämtliche Disziplinen können entweder in die Modul- und Systementwicklung integriert sein oder aber als Einzelleistung gebucht werden.

Entwicklung Module und Derivate

Bertrandt richtet sein Leistungsspektrum kontinuierlich an den sich verändernden Ansprüchen der Auftraggeber aus. Da die Hersteller ihre Kernkompetenzen zunehmend für andere Themenstellungen benötigen, vergeben sie komplexere Entwicklungsaufgaben. Das erforderliche Know-how zur Bearbeitung von der Komponenten- über die Modul- bis hin zur ganzheitlichen Derivatentwicklung deckt Bertrandt durch seine Erfahrung und seine Spezialisten ab. Die Projektverantwortung für die Entwicklungsaufgaben beinhaltet beispielsweise die Schnittstellenbetreuung zwischen Kunden, Systemlieferanten und Bertrandt sowie die Überwachung von Qualität, Kosten und Terminen.

Konzernweite Fachbereiche

Gruppenweites Fachwissen sowie 39 Jahre gesammelte Erfahrungen stehen dem Kunden direkt vor Ort durch eigenständige Bertrandt-Niederlassungen zur Verfügung. In Fachbereichen werden Themen gebündelt und koordiniert. Sie stellen die Vernetzung und Weiterentwicklung des Know-hows innerhalb des Konzerns sicher. Kundenwünsche können so individuell bedient werden.

Elektrik/Elektronik

Sicherheit und Komfort sind wesentliche Zukunftstrends für die Automobilindustrie und führen zu einer Steigerung der Elektronikanwendungen im gesamten Fahrzeug. Die Entwicklung von Systemen für eine vernetzte Kommunikation, wie beispielsweise der Car-to-Car-Kommunikation, eröffnet neue Dimensionen der Fahrzeugsicherheit. Zudem werden Navigations- und Infotainment-Funktionen für einen größtmöglichen Komfort des Fahrers kontinuierlich ausgebaut. Spezialthemen gewinnen an Bedeutung, wie beispielsweise die Akustik, die Produkten eine markentypische akustische Signatur verleiht. Als zuverlässiger Partner mit langjähriger Erfahrung unterstützt Bertrandt seine Kunden durch qualifizierte Ingenieure und Techniker. Um Trends und Gesetzesanforderungen bestmöglich umzusetzen, baut Bertrandt sein Leistungsspektrum fortlaufend aus und nutzt seine Schnittstellenkompetenz und Integrationsfähigkeit für optimale Kundenlösungen.

Entwicklung Karosserie

Ob Stoßfänger, Licht und Sicht oder Toleranzmanagement - im Fachbereich Entwicklung Karosserie vereinen sich Rohbau und Exterieur. Bertrandt unterstützt seine Kunden entlang des gesamten Karosserie-Entstehungsprozesses: bei der Werkstoffauswahl, bei den kinetischen Anforderungen sowie bei Funktionsentwicklungen für den Fußgängerschutz. Wesentliche Treiber sind Materialinnovationen zur Gewichtsreduktion sowie verbesserte Fertigungsverfahren. Priorität haben dabei stets kostenoptimierte, designorientierte und gesetzeskonforme Lösungen - zum Beispiel innovative Lichtkonzepte, deren Rolle heute weit über die Sicherheits- und Signalfunktion hinausgeht.

Entwicklungsbegleitende Dienstleistungen

Der Fachbereich Entwicklungsbegleitende Dienstleistungen unterstützt den Kunden in vielen Querschnittsfunktionen, die parallel oder vor- beziehungsweise nachgelagert zur eigentlichen Entwicklung und Produktion ablaufen. Insbesondere das Qualitätsmanagement hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Bertrandt hat in diesem Umfeld fundierte Erfahrungen und kann kurzfristig Experten aus unterschiedlichen Entwicklungsbereichen aus dem Bertrandt-Netzwerk einbinden. Zusammen mit dem Kunden optimiert Bertrandt zum Beispiel kritische Serienanläufe. Klarer Kundenvorteil: Entwicklungsressourcen werden nachhaltig entlastet.

Interieur

Der Innenraum eines Fahrzeugs rückt als zentrales Element der Markendifferenzierung zunehmend in den Mittelpunkt. Im Fokus des Endkunden stehen neben Komfort und Funktionalität auch Design und Qualität. Um diesen steigenden Anforderungen der Insassen gerecht zu werden, bedarf es innovativer Ideen und einer hohen Interieur-Kompetenz. Der Fachbereich Interieur unterstützt bei der Entwicklung künftiger Fahrzeug-Innenräume als Ideengeber, Lösungsfinder und Umsetzer. Dabei zieht Bertrandt alle Parameter in Betracht: vom Zusammenspiel der Komponenten über aktive und passive Sicherheit bis hin zu Funktionalität.

Modellbau und Rapid Technologies

„Daten nehmen Gestalt an“ ist das zentrale Motto im Bereich Modellbau und Rapid Technologies. Neben virtuellen Konstruktionsmethoden ist ein dreidimensionales Modell zur Verifizierung der Bauteile ein wichtiger Faktor im Produkt-Entstehungs-Prozess. Somit dienen die Prototypen bereits im frühen Entwicklungsstadium der Datenkontrolle, Design- und Funktionsbeurteilung. Die Produktentwicklung wird nachhaltig unterstützt, und der Kunde spart wertvolle Zeit.

Powertrain

Umweltfreundliche Mobilität dominiert den Markt. Maßgeblich stehen dabei die Entwicklung neuer und alternativer Antriebstechnologien sowie die Weiterentwicklung konventioneller Motorenkonzepte im Vordergrund. Ziel ist es, den Kraftstoffverbrauch sowie Emissionen zu reduzieren, die Leistung jedoch auf hohem Niveau beizubehalten. Der Fachbereich Powertrain begleitet den Kunden während des gesamten Produkt-Entstehungs-Prozesses. Die interne Vernetzung der Fachbereiche ermöglicht eine schnelle Umsetzung neuer Ideen und Entwicklungen für zukunftsfähige Lösungen, vom Konzept bis hin zur Berechnung und Erprobung.

Simulation

Um innovative Ideen erfolgreich und effizient umsetzen zu können, sind virtuelle Konstruktionsmethoden im heutigen Engineering fest verankert. Ob im Fachbereich Rohbau, Powertrain oder bei der Entwicklung des Gesamtfahrzeugs - durch die Simulation werden innovative Ideen im frühen Entwicklungsstadium berechenbar und funktionale Ziele wie beispielsweise Insassenschutz oder Steifigkeitsverhalten zuverlässig erreichbar.

Versuch

Die Belastbarkeit einzelner Komponenten und Module ist entscheidend für Sicherheit und Komfort der Insassen. Daher werden während des gesamten Entwicklungsprozesses kontinuierlich Testabläufe unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt. Bertrandt möchte jedoch nicht nur den Anforderungen seitens der Gesetzgeber nachkommen, sondern darüber hinaus gemeinsam mit dem Kunden aktuelle Standards beständig und nachhaltig verbessern. Die Steigerung der aktiven und passiven Sicherheit sowie die Gewährleistung umweltschonender Mobilität sind dabei zentrale Themen.

Diversifizierung

Bertrandt positioniert sich mit seinem Geschäftsmodell bewusst auch außerhalb der Automobilindustrie. Mit einem umfangreichen Leistungsportfolio werden sowohl Kunden aus der Luftfahrtindustrie als auch aus dem Energiesektor, Maschinen- und Anlagenbau sowie der Medizin- und Elektrotechnik mit Entwicklungsdienstleistungen unterstützt.

Luftfahrt

Die Vergabe von Entwicklungsprojekten an externe Dienstleister steigt auch in der Luftfahrtbranche. Parallel nehmen die Komplexität in Projekten und damit der Anspruch an Entwicklungspartner wie Bertrandt zu. Das Leistungsspektrum umfasst dabei unter anderem die Struktur- und Interieur-Entwicklung, Hardwareumfänge sowie Entwicklungsbegleitende Dienstleistungen.

Bertrandt Services

Um individuelle Kundenbedürfnisse auch außerhalb der Mobilitätsindustrie zu bedienen, wurde im Jahr 2007 die Tochtergesellschaft Bertrandt Services GmbH gegründet. Mit technischen und kaufmännischen Dienstleistungen erschließt sie an 21 Standorten neue Geschäftsfelder aus den Branchen Energie, Elektrotechnik, Medizintechnik oder Maschinen- und Anlagenbau. Die langjährige Projekterfahrung und die hohe Schnittstellenkompetenz des Konzerns kommen der Bertrandt Services zugute. Fachleute und Spezialisten - Ziel ist die optimale Kombination von Kundenanforderungen und Mitarbeiter-Know-how.

Konzernorganisation und -steuerung

Internationale Konzern-Struktur

Die Bertrandt AG ist die Muttergesellschaft des Bertrandt-Konzerns, der international mit rechtlich selbstständigen Gesellschaften oder in Form von Betriebsstätten in Deutschland, China, England, Frankreich, Spanien, der Türkei, Ungarn und den USA agiert. Der Vorstand der Bertrandt AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.

Die Tochtergesellschaften der Bertrandt AG werden grundsätzlich von ihrer Geschäftsleitung in eigener Verantwortung geführt. In regelmäßigen Geschäftsleitungssitzungen zwischen Vorstand und der jeweiligen Geschäftsleitung werden die Interessen der Tochtergesellschaft mit den Konzern-Interessen abgestimmt. Konjunkturelle und branchenspezifische Veränderungen werden laufend überwacht und rechtzeitig in die operative Steuerung der Geschäftsfelder einbezogen.

Wertsteigerung im Fokus

Den Unternehmenswert unter Berücksichtigung ökonomischer, sozialer und ökologischer Aspekte nachhaltig zu steigern, steht im Zentrum jedes Handelns. Im Bertrandt-Konzern gibt es ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Daraus abgeleitet ergeben sich Zielsetzungen für die Segmente und die Tochtergesellschaften. Die Steuerung von Bertrandt erfolgt pyramidal vom Konzern über Segmente und Tochtergesellschaften bis auf Profitcenter-Ebene. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für diese Steuerung nutzt Bertrandt neben dem Betriebsergebnis bestimmte segment- und niederlassungsspezifische Renditegrößen.

Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a Handelsgesetzbuch (HGB)

Relevante Unternehmensführungspraktiken

Bertrandt richtet sein unternehmerisches Handeln an der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland wie auch den Rechtsordnungen der Länder aus, in denen die Gesellschaft tätig ist. Über die verantwortungsvolle Unternehmensführung in Übereinstimmung mit den Gesetzen hinaus hat das Unternehmen konzerninterne Regelungen aufgestellt, die das Wertesystem und die Führungsprinzipien innerhalb des Konzerns widerspiegeln.

Compliance

Im Wettbewerb sind nur solche Unternehmen dauerhaft erfolgreich, die ihre Kunden durch Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit und Fairness nachhaltig überzeugen. Nach unserem Verständnis sind hierfür die Einhaltung der gesetzlichen Regeln sowie der unternehmensinternen Richtlinien und ethischen Grundsätze (Compliance) unverzichtbar. Die Bertrandt-Unternehmenskultur ist auf diese Prinzipien ausgerichtet, wobei wir uns seit jeher nicht nur an gesetzliche Bestimmungen gebunden fühlen. Auch freiwillig eingegangene Verpflichtungen und ethische Grundsätze sind integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur und zugleich die Richtschnur, an der sich Entscheidungen ausrichten. Im Zentrum stehen dabei unter anderem die Integrität des Geschäftsverkehrs, der Schutz unseres Wissensvorsprungs, die Einhaltung des Kartellrechts und aller außenhandelsrelevanten Vorschriften, eine ordnungsgemäße Aktenführung und Finanzkommunikation, sowie Chancengleichheit und das Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Einhaltung dieser Prinzipien wird bei Bertrandt kontinuierlich von den Mitarbeitern und von den Geschäftspartnern eingefordert und überwacht.

Unser Wertesystem: Das Bertrandt-Leitbild

Bertrandt ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen und wird durch ein klares und eindeutiges Wertesystem geprägt. Die Eckpfeiler sind Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit, Klarheit und Vertrauen in die Menschen. Aus diesem Wertesystem wurde bereits im Jahr 1996 das sogenannte Bertrandt-Leitbild entwickelt. Dieses Leitbild, das 2004 aktualisiert wurde, ist die Richtschnur für die Unternehmensstrategie, für unser tägliches Handeln und unsere soziale Verantwortung. Mit dem Leitbild soll nicht nur das Miteinander innerhalb des Bertrandt-Konzerns, sondern auch das Füreinander hinsichtlich unserer Kunden und Aktionäre geregelt werden. Engagement und Vertrauen sind hierbei Werte, die Bertrandt jeden Tag aufs Neue betont. Offenheit, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung prägen die tägliche Zusammenarbeit. Das Leitbild veranschaulicht unseren Aktionären, Kunden, der Öffentlichkeit und den Beschäftigten die Basis unseres unternehmerischen Erfolgs. Bertrandt ist für seine Kunden, Aktionäre und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein langjähriger, verlässlicher Partner. Das Leitbild der Gesellschaft ist unter

„http://www.bertrandt.com/fileadmin/data/downloads/00_Unternehmen/2012-11-05_Bertrandt-Leitbild.pdf“ verfügbar.

Risikomanagement

Der sorgsame Umgang mit potenziellen Risiken für das Unternehmen besitzt in unserer täglichen Arbeit einen hohen Stellenwert. Wir haben ein Risikomanagement-System installiert, das uns dabei hilft, Risiken aufzudecken und Risikopositionen zu optimieren. Dieses System passen wir fortlaufend an die sich ändernden Rahmenbedingungen an. Der vom Aufsichtsrat eingerichtete Prüfungsausschuss befasst sich insbesondere mit Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements einschließlich des internen Kontrollsystems und der Compliance sowie der erforderlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die Rechnungslegung des Bertrandt-Konzerns erfolgt nach den Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS). Der Einzelabschluss der Bertrandt AG wird nach dem Deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) erstellt. Die Wahl des Abschlussprüfers erfolgt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch die Hauptversammlung. Der Prüfungsausschuss bereitet den Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung zur Wahl des Abschlussprüfers vor. Der Abschlussprüfer ist unabhängig. Er übernimmt die Prüfung sowohl des Konzern- wie auch des Einzelabschlusses der Bertrandt AG.

Als unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrates mit Sachverstand auf den Gebieten von Rechnungslegung und Abschlussprüfung nach § 100 Abs. 5 AktG hat der Aufsichtsrat Herrn Dr. Klaus Bleyer benannt (sogenannter „Financial Expert“).

Transparenz

Die Aktionäre, sämtliche Teilnehmer am Kapitalmarkt, Finanzanalysten, Investoren, Aktionärsvereinigungen und Medien werden regelmäßig und aktuell über die Lage sowie über wesentliche geschäftliche Veränderungen des Unternehmens informiert. Kommunikationsmedium ist hierbei hauptsächlich das Internet. Alle Personen, die für das Unternehmen tätig sind und bestimmungsgemäß Zugang zu Insiderinformationen haben, werden über die sich aus dem Insiderrecht ergebenden Pflichten informiert. Die Berichterstattung über die Lage und die Ergebnisse der Bertrandt AG erfolgt durch Quartals-, Halbjahres- und Geschäftsberichte, durch Bilanzpressekonferenzen und die Hauptversammlung und durch Telefonkonferenzen sowie Veranstaltungen mit internationalen Finanzanalysten und Investoren im In- und Ausland.

Die Termine der regelmäßigen Finanzberichterstattungen sind im Finanzkalender, der im Internet unter „http://www.bertrandt.com/investor-relations/kalender.html“ zu finden ist, zusammengefasst. Neben dieser regelmäßigen Berichterstattung werden nicht öffentlich bekannte Informationen, die bei der Bertrandt AG eingetreten sind und die geeignet sind, den Börsenkurs der Bertrandt-Aktie erheblich zu beeinflussen, im Rahmen von Ad-hoc-Mitteilungen bekannt gemacht.

Arbeitsweise des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand tritt gewöhnlich zweiwöchentlich und bei Bedarf ad hoc zusammen, der Aufsichtsrat gewöhnlich vier Mal im Jahr sowie bei Bedarf. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Unternehmensstrategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Compliance. Er legt dem Aufsichtsrat außerdem die Investitions-, Finanz- und Ertragsplanung des Konzerns für das kommende Geschäftsjahr vor. Über wichtige Ereignisse, die für die Beurteilung der Lage und Entwicklung sowie die Leitung des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind, unterrichtet der Vorsitzende des Vorstands den Aufsichtsratsvorsitzenden unverzüglich. Geschäfte und Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, werden dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegt.

Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, Interessenkonflikte dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offen zu legen und die anderen Vorstandsmitglieder hierüber zu informieren. Nebentätigkeiten, insbesondere Aufsichtsratsmandate außerhalb des Konzerns, dürfen Vorstandsmitglieder nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats übernehmen.

Der Vorstand hat keine Ausschüsse gebildet.

Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat zur Erfüllung seiner Aufgaben einen Personal- und einen Prüfungsausschuss gebildet. Zur Steigerung der Effizienz nimmt der Personalausschuss auch die Aufgaben des Nominierungsausschusses wahr. Diese Ausschüsse bereiten bestimmte Themenkreise zur Diskussion und Beschlussfassung im Plenum vor. Bei einzelnen Themen wurden die Entscheidungsbefugnisse vom Aufsichtsrat auf die Ausschüsse übertragen. Sie führen Sitzungen bei Bedarf durch.

Der Personalausschuss setzt sich aus den Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (Stellvertreter) und Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn zusammen. Dem Prüfungsausschuss gehören die Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (Stellvertreter) und Horst Binnig an.

Alle Mitglieder des Aufsichtsrats finden Sie unter „http://www.bertrandt.com/unternehmen/aufsichtsrat.html“. Informationen zu den von den Mitgliedern ausgeübten Berufen und Angaben zu den Mitgliedschaften der Aufsichtsratsmitglieder in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien sind im Geschäftsbericht 2012/2013 (dort Konzern-Abschluss/Konzern-Anhang) enthalten, der unter „http://www.bertrandt.com/investor-relations/finanzberichte.html“ nach seiner Veröffentlichung am 12. Dezember 2013 zugänglich ist.

Entsprechenserklärung nach § 161 AktG vom 23. September 2013

Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG erklären hiermit gemäß § 161 AktG, dass den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) in der Fassung vom 15. Mai 2012 - bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 15. Juni 2012 - grundsätzlich entsprochen wurde. Nicht angewandt wurden Empfehlungen aus den Ziffern 3.8 Abs. 3, 4.1.5, 4.2.3, 5.2 Abs. 2 S. 2, 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, Ziffer 5.4.2 S. 1, 5.4.6 Abs. 2 S. 2, 5.5.2, 5.5.3 S. 1 und 7.1.2 S. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Ab dem 1. Oktober 2012 wurde auch Ziffer 4.2.3 Abs. 2 und 3 entsprochen.

Den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 - bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 10. Juni 2013 - wurde und wird grundsätzlich entsprochen. Seit dem 10. Juni 2013 nicht angewandt wurden und werden die Empfehlungen aus den Ziffern 3.8 Abs. 3, 4.1.5, 4.2.2 Abs. 2 S. 3, 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Alt. 1 und Absatz 3, 5.2 Abs. 2, 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, Ziffer 5.4.2 S. 1, 5.4.6 Abs. 2 S. 2, 5.5.2, 5.5.3 S. 1 und 7.1.2 S. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Zudem wird mit Blick auf die in der Hauptversammlung 2014 anstehende Wahl zum Aufsichtsrat auch von den Empfehlungen aus Ziffer 5.4.1 Abs. 4 bis 6 DCGK abgewichen.

Diese Abweichungen von einzelnen Empfehlungen beruhen bzw. beruhten auf folgenden Erwägungen:

Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK

Die Bertrandt AG hat eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung) abgeschlossen. Abweichend von Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK sieht diese für die Aufsichtsratsmitglieder keinen Selbstbehalt vor. Die Bertrandt AG hat die Versicherungspolice abgeschlossen, um ihre Interessen in einem hypothetischen Schadensfall abzusichern.

Ziffer 4.2.2 Abs. 2 S. 3 DCGK

Mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2012 hat der Aufsichtsrat das Vergütungssystem für den Vorstand geändert und auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Sinne von § 87 Abs. 1 S. 2 AktG ausgerichtet. Alle Vorstandsmitglieder der Bertrandt AG werden seit dem 1. Oktober 2012 nach dem neuen Vergütungssystem vergütet. Obwohl der Deutsche Corporate Governance Kodex erst seit 10. Juni 2013 Empfehlungen zur vertikalen Vergütungsstruktur enthält, hatte der Aufsichtsrat auch solche Überlegungen bereits im letzten Jahr berücksichtigt. Da aber Einzelheiten der neuen Ziffer 4.2.2 Abs. 2 S. 3 DCGK in Praxis und rechtswissenschaftlicher Literatur kontrovers diskutiert werden, wird höchstvorsorglich eine Abweichung erklärt.

Ziffer 4.2.3 DCGK

Die Gesamtvergütung des Vorstands entspricht grundsätzlich den Empfehlungen in Ziffer 4.2.3 DCGK; sie umfasst fixe und variable Bestandteile. Die Grundzüge der Vergütung werden auch im Geschäftsbericht der Bertrandt AG näher erläutert. Allerdings enthielt die Vergütung bis zum Ablauf des vergangenen Geschäftsjahres am 30. September 2012 namentlich keine Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter im Sinne der Ziffer 4.2.3 Abs. 3 DCGK alter Fassung bis zum 10. Juni 2013.

Die variablen Vergütungsteile der Vorstandsmitglieder sind entsprechend der Empfehlung aus Ziffer 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Alt. 2 der Höhe nach beschränkt. In der Fassung des Kodexes vom 10. Juni 2013 ist jedoch zusätzlich in Satz 6 Alt. 1 vorgesehen, dass die Vorstandsvergütung „insgesamt“ beschränkt werden soll. Da die den Vorstandsmitgliedern gewährte Festvergütung fest und nicht variabel ist, ist nach Auffassung der Gesellschaft mit der Begrenzung der variablen Vergütung auch diese Empfehlung bereits umgesetzt. Höchstvorsorglich wird insoweit aber auch von dieser Empfehlung eine Abweichung erklärt.

Von Ziffer 4.2.3 Abs. 3 DCGK neuer Fassung wurde und wird abgewichen. Der Aufsichtsrat strebt für die Vorstandsmitglieder kein bestimmtes „Versorgungsniveau“ im Ruhestand an, sondern eine markt- und unternehmenskonforme Vergütung der aktiven Tätigkeit. Versorgungszusagen werden daher grundsätzlich nicht gewährt. Sie bestehen, wie seit vielen Jahren auch im Geschäftsbericht ausgewiesen, lediglich gegenüber einem aktiven und einem ehemaligen Vorstandsmitglied.

Eine Offenlegung der Vergütung der Vorstandsmitglieder erfolgt im Umfang der geltenden gesetzlichen Vorschriften. Die Hauptversammlung hat am 18. Februar 2009 die Fortführung der langjährigen Berichtspraxis durch einen weiteren sog. Nichtoffenlegungsbeschluss nach den Bestimmungen des Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetz vom 10. August 2005 ermöglicht.

Ziffer 5.2 Abs. 2 S. 2 DCGK alte Fassung bis zum 10. Juni 2013 und Ziffer 5.2 Abs. 2 DCGK neuer Fassung

D er Vorsitzende des Aufsichtsrat s ist bereits seit vielen Jahren zugleich Vorsitzender des Prüfungsausschusses. Dies hat sich bewährt, weshalb von Ziffer 5.2 Abs. 2 S. 2 DCGK alte Fassung abgewichen wurde und von Ziffer 5.2 Abs. 2 DCGK neuer Fassung abgewichen wurde und wird.

Ziffer 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 bis 6, 5.4.2 S. 1 sowie 4.1.5 DCGK

Von Ziffern 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, 5.4.2 S. 1 sowie 4.1.5 des DCGK wurde und wird abgewichen. Für die Bertrandt AG kommt es bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie von anderen Führungspositionen im Unternehmensinteresse vorrangig auf die Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse des Einzelnen an.

Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass ihrem Aufsichtsrat eine angemessene Anzahl von unabhängigen Mitgliedern angehört. Nachde m aber der Begriff „unabhängige Mitglieder“ noch nicht abschließend geklärt ist, erklärt die Gesellschaft aufgrund des Umstandes, dass drei der vier von der Kapitalseite bestellten Mitglieder, unter diesen der Aufsichtsratsvorsitzende, bereits drei und mehr Wahlperioden im Aufsichtsrat sitzen, höchst vorsorglich eine Abweichung von den Ziffern 5.3.2 S. 3, 5.4.2 S. 1 DCGK und 5.4.1 Abs. 2 DCGK.

Auch die Empfehlungen der Ziffer 5.4.1 Abs. 4 bis 6 DCGK werden in Praxis und rechtswissenschaftlicher Literatur kontrovers diskutiert. Daher wird mit Blick auf die in der Hauptversammlung 2014 anstehende Wahl zum Aufsichtsrat höchstvorsorglich auch insoweit eine Abweichung erklärt.

Ziffer 5.4.6 Abs. 2 S. 2 DCGK

Die Vergütung der Aufsichtsräte der Gesellschaft mit ihrer festen und variablen Komponente besteht, geringfügige Änderungen ausgenommen, im Grundsatz seit vielen Jahren und hat sich bewährt. Die Vergütung der Aufsichtsräte wird im Geschäftsbericht der Gesellschaft individualisiert offen gelegt. Sie enthält jedoch keine Komponenten, die auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet sind, weshalb eine Abweichung von der Ziffer 5.4.6 Abs. 2 S. 2 DCGK erklärt wird.

Ziffer 5.5.2 und Ziffer 5.5.3 S. 1 DCGK

Der Aufsichtsrat hat in seiner Geschäftsordnung die Behandlung von Interessenkollisionen eigenständig und abweichend von den Empfehlungen in den Ziffern 5.5.2 und 5.5.3 S. 1 DCGK geregelt. Die Geschäftsordnung verpflichtet jedes Aufsichtsratsmitglied, Interessenkonflikte gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden offen zu legen; der Aufsichtsratsvorsitzende ist zur Offenlegung gegenüber seinem Stellvertreter verpflichtet. Diese Bestimmungen gehen über Ziffer 5.5.3 S. 1 DCGK hinaus und differenzieren nicht danach, ob Interessenkonflikte wesentlich oder nur vorübergehend sind, sondern erfassen jegliche Konflikte. Ein Verzicht auf eine öffentliche Behandlung solcher Mitteilungen soll den Aufsichtsratsmitgliedern im Gesellschaftsinteresse erlauben, mit dem Vorsitzenden auch bloße Anscheinsfälle vertrauensvoll zu erörtern.

Ziffer 7.1.2 S. 4 DCGK

Die Bertrandt AG hat den Bericht für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 am 18. Februar 2013 veröffentlicht. Die Bertrandt AG erfüllt mit ihrer Berichterstattung stets die strengen Anforderungen des Prime Standards der Deutschen Börse. Solange der Deutsche Corporate Governance Kodex nicht mit den Regelungen des Prime Standards synchronisiert ist, behält sich die Bertrandt AG vor, von Ziffer 7.1.2 S. 4 DCGK abzuweichen .

Ehningen, den 23. September 2013

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender

Der Aufsichtsrat

Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender“

Ehningen, 9. Dezember 2013

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender

Markus Ruf, Mitglied des Vorstands

Der Aufsichtsrat

Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender

Maximilian Wölfle, Stellvertretender Vorsitzender

Personalmanagement

Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten für Kunden im In- und Ausland maßgeschneiderte Entwicklungslösungen auf höchstem Niveau. Die zentralen Leitmotive der Bertrandt-Unternehmenskultur sind dabei Teamgeist, flache Hierarchien, ein mitarbeiterfreundliches Umfeld, Flexibilität, Dynamik und Leistung. Sie ermöglichen Wachstum und Vorankommen, das weit über in Zahlen messbare Erfolge hinausreicht. Werte wie Loyalität, Vertrauen und unternehmerisches Denken prägen das Miteinander bei Bertrandt. Doch ein gutes Betriebsklima kann nur dann vorherrschen, wenn die angestrebten Werte auch gelebt werden. Eine Verantwortung, die jeder Mitarbeiter im Unternehmen trägt, jeden Tag und von Anfang an.

Beschäftigungszahlen

Weltweit waren zum Stichtag 10.829 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 9.952) bei Bertrandt beschäftigt. Dies ist der höchste Mitarbeiterstand in der Unternehmensgeschichte. Zum 30. September 2013 waren 9.904 Mitarbeiter (Vorjahr 8.992) in Deutschland und 925 (Vorjahr 960) im Ausland tätig. Der Mitarbeiterzuwachs im Inland erfolgte über alle Segmente und Standorte hinweg.

Bertrandt als attraktiver Arbeitgeber

Zum wiederholten Mal in Folge wurde Bertrandt im Jahr 2013 als Top-Arbeitgeber im Bereich Engineering von trendence, dem führenden Forschungsinstitut im Bereich Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting in Europa, ausgezeichnet. In der jährlich durchgeführten Studie belegte Bertrandt Platz 67. Auch Universum zeichnete Bertrandt 2013 erneut als einen der hundert attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands aus. Bertrandt belegt hier Platz 84. Dies zeigt, dass Bertrandt seinen Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld mit interessanten, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Tätigkeiten bietet. Dies spiegelt sich auch in dem angestiegenen Volumen der Bewerbungseingänge wider.

Mitarbeiteraktienprogramm

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie im Vorjahr das Angebot, Bertrandt-Aktien zu steuerlich begünstigten Konditionen zu erwerben. Von den Bertrandt-Aktien, die aus einem Aktienrückkaufprogramm stammen, wurden insgesamt 8.064 Stück an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen.

Personal-Recruiting

Personal-Recruiting nimmt bei Bertrandt eine zentrale Rolle ein. Ziel ist es, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen zu begeistern und zu gewinnen. Neben dem fachlichen Know-how sind soziale Kompetenzen und die Persönlichkeit von großer Bedeutung. Als zukunftsfähiges Unternehmen spricht Bertrandt potenzielle Mitarbeiter mit einer Employer-Branding-Kampagne auf zahlreichen Veranstaltungen gezielt an. Hierbei möchte das Unternehmen nicht nur auf den ersten Blick Interesse wecken, sondern nachhaltig überzeugen. Engagierten und qualifizierten Bewerbern bietet Bertrandt vielfältige Einstiegsmöglichkeiten: vom Praktikum über die Werkstudententätigkeit und Abschlussarbeit bis hin zum Direkteinstieg. Mit großem Erfolg hat Bertrandt seine Aktivitäten im Bereich Social Media mit einem eigens hierfür ins Leben gerufenen Team im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgebaut.

Weiterbildung

Zahlreiche technologische Neuerungen und ein hoher Qualitätsanspruch seitens der Kunden fordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bertrandt ist sich dieser Herausforderung bewusst. Um die hohen Anforderungen bestmöglich bedienen zu können, wird das Know-how der Mitarbeiter stetig weiterentwickelt und jeder Einzelne gefördert. Vor diesem Hintergrund führt das Unternehmen kontinuierlich Weiterbildungsmaßnahmen durch. Im Sinne von lebenslangem Lernen wird eine breite Palette an technischen und methodischen Trainings, Führungskräfte-Programmen und spezifischen Projektmanagement-Lehrgängen im Bertrandt-Wissensportal, dem Bertrandt-eigenen Seminarprogramm, angeboten. Insgesamt hat Bertrandt im abgelaufenen Geschäftsjahr 10,9 Mio. Euro (Vorjahr 11,3 Mio. Euro) in Form von Weiterbildungsmaßnahmen in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte investiert.

Ausbildung

Die Ausbildung von Nachwuchskräften hat bei Bertrandt seit jeher einen hohen Stellenwert. Durch zahlreiche Ausbildungsprogramme und -formen sowie die enge Kooperation mit Hochschulen fördert Bertrandt den eigenen Nachwuchs. Erstmals bilden wir auch akademische Nachwuchskräfte im Bereich der Elektromobilität aus. Zum 30. September 2013 absolvierten 310 Kolleginnen und Kollegen im Bertrandt-Konzern eine Ausbildung oder ein Studium in technischen oder kaufmännischen Bereichen. Der alljährlich konzernweit stattfindende Auszubildendentag in Ehningen musste aufgrund der gestiegenen Zahl der Teilnehmer in diesem Jahr auf zwei Tage ausgedehnt werden. Wie in jedem Jahr begrüßte der Vorsitzende des Vorstands die Auszubildenden persönlich.

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Bertrandt startete trotz heterogenen konjunkturellen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen gut in das Geschäftsjahr 2012/2013. Das Unternehmen konnte Umsatz und Ertrag im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr steigern. Basis für das Wachstum sind unter anderem eine erhöhte Kundennachfrage, der Aufbau von Kapazitäten, eine auf hohem Niveau befindliche Auslastung, die strategische Ausrichtung des Bertrandt-Konzerns und eine kundenorientierte Marktbearbeitung mit konzernübergreifenden Fachbereichen. Eine optimale Kapazitätssteuerung, ein gezieltes Kostenmanagement sowie Programme zur Effizienzsteigerung tragen darüber hinaus zur guten Ertragslage von Bertrandt bei.

Umsatzwachstum

Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent auf 782.405 TEUR (Vorjahr 709.323 TEUR). Das Wachstum erstreckte sich über alle Segmente hinweg. Die Tochtergesellschaften im Ausland entwickelten sich heterogen und verzeichneten insgesamt einen Umsatzrückgang von 26,6 Prozent auf 54.251 TEUR (Vorjahr 73.895 TEUR). Zurückzuführen ist dies auf das schwierige Marktumfeld in Frankreich. Die übrigen ausländischen Standorte entwickelten sich dagegen positiv.

Aufwandskennzahlen

Im Vergleich zum Vorjahr stellten sich die Aufwandskennzahlen im Geschäftsjahr 2012/2013 wie folgt dar: Der projektbezogene Materialaufwand reduzierte sich auf 62.862 TEUR (Vorjahr 66.126 TEUR). Durch den Mitarbeiteraufbau stieg der Personalaufwand um 13,5 Prozent auf 560.648 TEUR (Vorjahr 494.058 TEUR). Die Personalaufwandsquote betrug 71,6 Prozent (Vorjahr 69,6 Prozent). Ausgelöst wurde die Steigerung unter anderem durch die Unterauslastung in Frankreich. Die Abschreibungen stiegen aufgrund des nachhaltig hohen Investitionsvolumens im Vergleich zum Vorjahr von 15.251 TEUR auf 19.594 TEUR. Die Abschreibungsquote bezogen auf die Gesamtleistung betrug 2,5 Prozent (Vorjahr 2,1 Prozent). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 71.558 TEUR (Vorjahr 68.284 TEUR). Sie nahmen im Berichtszeitraum um 4,8 Prozent zu. In Relation zur Gesamtleistung sind sie von 9,6 Prozent auf 9,1 Prozent gesunken.

Verbessertes Betriebsergebnis

Im Geschäftsjahr 2012/2013 konnte Bertrandt ein Betriebsergebnis in Höhe von 81.161 TEUR (Vorjahr 75.094 TEUR) und eine Marge von 10,4 Prozent (Vorjahr 10,6 Prozent) erwirtschaften. Das erhöhte Betriebsergebnis lässt sich im Wesentlichen auf den erweiterten Geschäftsumfang, verbunden mit einem konsequenten Kostenmanagement, zurückführen. Die ausländischen Tochtergesellschaften erwirtschafteten ein Betriebsergebnis in Höhe von 4.288 TEUR (Vorjahr 7.389 TEUR). Dieser Rückgang ist im schwierigen Marktumfeld in Frankreich begründet. Die anderen ausländischen Standorte entwickelten sich jedoch positiv.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis von Bertrandt war mit 384 TEUR positiv (Vorjahr 67 TEUR). Dies ist zurückzuführen auf die nochmals verbesserte Liquiditätssituation. Das übrige Finanzergebnis belief sich auf 566 TEUR (Vorjahr 675 TEUR).

Ergebnis nach Ertragsteuern

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im Berichtszeitraum auf 81.545 TEUR (Vorjahr 75.161 TEUR). Dies entspricht einem Wachstum von 8,5 Prozent. Bei einem Ertragsteueraufwand von 23.199 TEUR (Vorjahr 22.282 TEUR) sank die Steuerquote im Berichtszeitraum auf 28,9 Prozent (Vorjahr 30,1 Prozent). Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 57.198 TEUR (Vorjahr 51.718 TEUR). Daraus ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 5,68 Euro (Vorjahr 5,14 Euro).

Entwicklung in den Segmenten

Bertrandt gliedert seine Geschäftsfelder in die Segmente Digital Engineering, Physical Engineering und Elektrik/Elektronik. Alle Segmente erzielten im Geschäftsjahr 2012/2013 eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung.

Das Segment Digital Engineering, das im Wesentlichen die Konstruktion von Modulen und Komponenten umfasst, steigerte seinen Umsatz von 438.298 TEUR im Vorjahr auf 456.131 TEUR. Dies entspricht einem Anstieg von 4,1 Prozent. Das Betriebsergebnis in diesem Segment trägt einen großen Teil zum Gesamtbetriebsergebnis bei. Im Berichtszeitraum betrug es 43.335 TEUR (Vorjahr 42.603 TEUR).

Im Segment Physical Engineering werden Bereiche wie beispielsweise Modellbau, Versuch, Fahrzeugbau sowie Rapid Prototyping gebündelt. Im Geschäftsjahr 2012/2013 konnte der Umsatz des Segments um 26,5 Prozent auf 165.688 TEUR gesteigert werden (Vorjahr 130.934 TEUR). Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Betriebsergebnis um 3.382 TEUR auf 19.522 TEUR (Vorjahr 16.140 TEUR).

Das Segment Elektrik/Elektronik konnte einen Umsatz von 160.586 TEUR (Vorjahr 140.091 TEUR) erzielen. Dies entspricht einem Wachstum von 14,6 Prozent. Ebenfalls positiv entwickelte sich das Betriebsergebnis. Es belief sich auf 18.304 TEUR (Vorjahr 16.351 TEUR).

Vermögenslage

Das Unternehmen verfügt über eine fristenkongruente Bilanzstruktur. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Prozent auf 408.060 TEUR (Vorjahr 357.000 TEUR) erhöht. Das Wachstum ist im Wesentlichen in folgende Positionen unterteilt: Auf der Aktiv-Seite nahmen im Vergleich zum Vorjahr die langfristigen Vermögenswerte durch ein gesteigertes Investitionsvolumen um 15.521 TEUR auf 120.534 TEUR zu. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich aufgrund des ausgeweiteten Geschäftsvolumens von 251.987 TEUR im Vorjahr auf 287.526 TEUR erhöht. Die liquiden Mittel stiegen von 21.517 TEUR auf 47.253 TEUR. Ebenso wuchsen die kurzfristigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 170.876 TEUR im Vorjahr auf 176.900 TEUR an. Parallel erhöhten sich auf der Passiv-Seite die kurzfristigen Schulden aufgrund der gesteigerten Geschäftstätigkeit auf 145.147 TEUR (Vorjahr 134.811 TEUR).

Solide Eigenkapitalbasis

Die Erhöhung des Eigenkapitals auf der Passiv-Seite um 37.719 TEUR auf 239.854 TEUR ist auf die positive Ergebnislage und die konsequente Thesaurierung zurückzuführen. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 58,8 Prozent (Vorjahr 56,6 Prozent). Mit dieser Kennzahl gehört Bertrandt zu den substanzstarken Unternehmen der Automobilbranche.

Finanzlage

Das Finanzmanagement bei Bertrandt hat grundsätzlich das Ziel, die Liquidität des Unternehmens jederzeit sicherzustellen. Es umfasst das Kapitalstruktur- sowie das Cash- und Liquiditätsmanagement.

Free Cashflow

Im Geschäftsjahr 2012/2013 konnte ein positiver Free Cashflow in Höhe von 45.284 TEUR (Vorjahr 1.379 TEUR) erwirtschaftet werden. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist zurückzuführen auf die positive Ertragssituation und die geringere zusätzliche Mittelbindung, die sich in einem höheren operativen Cashflow niederschlugen.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen blieben auf hohem Niveau, verringerten sich aber absolut gegenüber dem Vorjahr um 3.774 TEUR. Sie beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt 30.524 TEUR (Vorjahr 34.298 TEUR). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände sanken um 1.333 TEUR auf 3.099 TEUR. Die Investitionen in Finanzanlagen beliefen sich auf 1.079 TEUR (Vorjahr 783 TEUR).

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Bertrandt verzeichnete ein erfreuliches Geschäftsjahr 2012/2013. Der Vorstand von Bertrandt beurteilt die wirtschaftliche Lage und die zukünftigen Perspektiven des Unternehmens positiv. Die Umsatzerlöse und Ertragslage des Unternehmens konnten im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessert werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 58,8 Prozent steht Bertrandt auf einer soliden finanziellen Basis. Aufgrund der guten Kapitalbasis und der getätigten Investitionen sind die Voraussetzungen für eine weiter erfolgreiche Zukunft geschaffen.

Vergütungsbericht

Vergütungsstruktur des Vorstands

Die Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Als Fixum erhält jedes Vorstandsmitglied Jahresfestbezüge, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Die variable Komponente ist an die Entwicklung der Ergebnissituation des Bertrandt-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr gekoppelt. Das Vergütungssystem für den Vorstand ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Sinne von § 87 Abs. 1 Satz 2 AktG ausgerichtet. Dementsprechend wird die variable Komponente zum kleineren Teil im darauffolgenden Geschäftsjahr, überwiegend jedoch abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung erst später ausgezahlt (Bonus/Malus-Regelung). Die Vergütung betrug im Geschäftsjahr 2012/2013 für alle aktiven und ehemaligen Vorstandsmitglieder insgesamt 6.698 TEUR (Vorjahr 3.082TEUR), wobei der variable Anteil über dem Fixum lag.

Allen Vorstandsmitgliedern wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung gestellt. Darüber hinaus sind alle Vorstandsmitglieder über eine Gruppenunfallversicherung versichert. Pensionszusagen zum Bezug einer Altersrente bestehen gegenüber einem aktiven sowie einem ehemaligen Vorstandsmitglied. Derzeit sind weder Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands ausgegeben noch bestehen entsprechende Planungen.

Im Übrigen erfolgt aus Wettbewerbsgründen eine Offenlegung der Vergütung der Vorstandsmitglieder nur im Umfang der geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Die Hauptversammlung hat am 18. Februar 2009 die Fortführung der langjährigen Berichtspraxis durch einen Nichtoffenlegungsbeschluss nach den Bestimmungen des VorstOG ermöglicht.

Vergütungsstruktur der Aufsichtsräte

Die Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats wurde in der Hauptversammlung im Jahr 2003 beschlossen und in der Hauptversammlung 2012 modifiziert. Die Vergütungsstruktur ist in der Satzung verankert. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung. Der Vorsitzende erhält das Zweieinhalbfache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrages. Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss angehören, erhalten zusätzlich ein Viertel der festen Vergütung, Vorsitzende des Ausschusses erhalten zusätzlich ein weiteres Viertel der festen Vergütung. Insgesamt erhalten Aufsichtsratsmitglieder jedoch höchstens das Vierfache der festen Vergütung. Der Aufsichtsrat erhält darüber hinaus eine veränderliche Vergütung, die sich an der Höhe der Dividende orientiert. Die Vergütung ist nach der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung über die Gewinnverwendung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2012/2013 auf insgesamt 268 TEUR (Vorjahr 253 TEUR).

Angaben zum gezeichneten Kapital und Offenlegung von möglichen Übernahmehemmnissen (§ 315 Abs. 4 HGB)

Das Grundkapital beträgt 10.143.240,00 Euro und ist unterteilt in 10.143.240 Inhaberaktien. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Dem Vorstand sind keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, ausgenommen die von der Bertrandt AG gehaltenen eigenen Anteile und die unter dem Mitarbeiteraktienprogramm bezogenen Aktien, die einer vertraglichen Sperrfrist unterliegen.

Mehr als zehn Prozent der Stimmrechte halten die nachfolgend aufgeführten Anteilseigner:

Dr. Ing. h. c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, Deutschland: per 30. November 2009 zuletzt mitgeteilter Stimmrechtsanteil 25,01 Prozent
Friedrich Boysen Holding GmbH, Altensteig, Deutschland: per 21. Februar 2011 zuletzt mitgeteilter Stimmrechtsanteil 14,90 Prozent

Im Übrigen verweisen wir auf die weiteren Angaben im Konzernanhang unter Ziffer [46].

Für Inhaber von Aktien gelten keine Sonderrechte, die Kontrollbefugnis verleihen.

Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands orientiert sich an den §§ 84, 85 Aktiengesetz (AktG) in Verbindung mit § 6 der Satzung.

Satzungsänderungen bedürfen gemäß § 179 AktG in Verbindung mit § 18 Abs. 1 der Satzung eines Beschlusses der Hauptversammlung, der grundsätzlich mit einfacher Mehrheit gefasst werden muss.

Der Vorstand ist von der Hauptversammlung am 16. Februar 2011 ermächtigt worden, bis zum 31. Januar 2016 eigene Aktien mit einem Anteil am Grundkapital von insgesamt bis zu 1.000.000 Euro zu erwerben. Der Vorstand ist ferner von der Hauptversammlung am 20. Februar 2013 ermächtigt worden, gemäß Satzung mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Bertrandt AG bis zum 31. Januar 2018 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (einschließlich sogenannter gemischter Sacheinlagen) einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 4.000.000 Euro zu erhöhen.

Die Bertrandt AG hat folgende wesentliche Vereinbarung getroffen, die Regelungen für den Fall eines Kontrollwechsels (Change-of-Control) beinhaltet: Unbeanspruchte Kreditrahmenvereinbarungen sehen ein außerordentliches Kündigungsrecht der Kreditgeber vor. Mit Mitgliedern des Vorstands beziehungsweise Arbeitnehmern bestehen keine Vereinbarungen über Entschädigungen für den Fall eines Kontrollwechsels.

Nachtragsbericht

In einem Nachtragsbericht sind Vorgänge von besonderer Bedeutung zu nennen, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Derartige Vorgänge haben nach dem 30. September 2013 nicht stattgefunden.

Risikobericht

Zunächst werden in diesem Kapitel das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem beschrieben. Im weiteren Verlauf werden die volkswirtschaftlichen sowie Einzelrisiken betrachtet, die die Geschäftstätigkeit von Bertrandt beeinflussen können.

Beschreibung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungs- und Konzern-Rechnungslegungsprozess

Das Rechnungswesen und Controlling von Bertrandt arbeiten mit einem rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, das die vollständige, richtige und zeitnahe Übermittlung von Informationen gewährleistet. Das Ziel ist, potenzielle Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu minimieren beziehungsweise vollständig zu vermeiden. Dadurch sollen mögliche Schäden vom Unternehmen und eine potenzielle Bestandsgefährdung abgewendet werden. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Bertrandt-Konzerns identifiziert und dokumentiert ergebnis- und bestandsgefährdende Risiken. Es bezieht alle in- und ausländischen Gesellschaften des Bertrandt-Konzerns ein.

Die Einzelabschlüsse der Bertrandt AG und der Tochtergesellschaften werden nach dem jeweiligen Landesrecht erstellt und in einen Abschluss gemäß IFRS übergeleitet. Konzern-Bilanzierungsrichtlinien gewährleisten dabei eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung. Die Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften werden geprüft oder einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Zudem werden sie unter Beachtung des vorgelegten Berichts der Abschlussprüfer plausibilisiert. Eine klare Abgrenzung der Verantwortungsbereiche, die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips, der Einsatz von zahlreichen IT-Berechtigungskonzepten, die verschlüsselte Versendung von Informationen sowie die Durchführung von Plausibilitätskontrollen sind ebenfalls wichtige Kontrollelemente, die bei der Erstellung von Jahresabschlüssen Anwendung finden. Die Mitarbeiter werden laufend über bilanzrechtliche Themenstellungen informiert und kontinuierlich geschult.

Regelmäßige sowie Ad-hoc-Risikoerhebungen bewerten alle Risiken, die unsere Geschäftsentwicklung beeinflussen könnten, hinsichtlich ihrer Höhe, Eintrittswahrscheinlichkeit und Bedeutung. Dabei werden ähnliche beziehungsweise gleiche Risiken bei in- und ausländischen Gesellschaften zusammengefasst und so in ihrer Bedeutung für den Konzern transparent gemacht. Abhängig vom Ergebnis werden geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung mit hoher Priorität erarbeitet, mit Best-Practice-Maßnahmen verglichen und zeitnah umgesetzt. Das Risikoprofil von Bertrandt wird laufend aktualisiert und zeigt nachfolgende potenzielle Einzelrisiken. Darüber hinaus wurden Risiken von untergeordneter Bedeutung plausibilisiert, jedoch wegen deren geringer Eintrittswahrscheinlichkeit und aus Gründen der Wesentlichkeit nicht gesondert dargestellt.

Volkswirtschaftliche Risiken

Die Konjunktur im Euroraum wird immer noch von der Unsicherheit über den Fortgang der Finanzpolitik belastet. Darüber hinaus sind die während der Rezession zu Tage getretenen Strukturprobleme nach wie vor erheblich. So ist der Bankensektor in den Krisenstaaten des Euroraums aufgrund der hohen bilanziellen Risiken immer noch angeschlagen, die Staatsverschuldung der südeuropäischen Mitgliedsstaaten anhaltend hoch. Die allmähliche Überwindung der Krise im Euroraum hängt davon ab, ob der in den Krisenländern eingeschlagene Kurs zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und zur Reform der Wirtschaftsstrukturen nachhaltig fortgesetzt wird. Im Hinblick auf die hohe Arbeitslosigkeit in diesen Ländern ist es aber nicht auszuschließen, dass der politische Widerstand gegen die Fortsetzung der Reformen wieder zunimmt. Im Laufe des Jahres wurden daher die Defizitziele der Krisenländer bereits wieder gelockert. Wenn nun der Kurs der Konsolidierung endgültig verlassen werden würde, könnte es wieder zu massiven Verwerfungen auf den Finanzmärkten kommen.

Finanzrisiken

Der Bertrandt-Konzern ist als international tätiger Dienstleister Finanzrisiken ausgesetzt. Diese Finanzrisiken umfassen Ausfallrisiken für Kundenforderungen, Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zins- und Währungskursschwankungen. Die Absicherung dieser Risiken erfolgt zentral durch das Konzern-Treasury. Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau, im Bertrandt-Konzern vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinien sowie alternative Finanzierungsinstrumente stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. Bei Bedarf ermöglicht der Einsatz von Finanzderivaten die Steuerung in den einzelnen Zinsbindungsfrist- und Währungssegmenten. Das Risiko eines möglichen Forderungsausfalls hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Präventive Bonitätsprüfungen werden weiterhin durchgeführt. Individuellen Einzelrisiken wird im Bedarfsfall durch einzelfallbasierte Kreditversicherungen Rechnung getragen.

Die Outsourcing-Strategie

In den letzten Jahren hat die Automobilindustrie durch die steigende Anzahl von Antriebstechnologien, zunehmende Modellvielfalt und eine Verkürzung der Modellzyklen das Outsourcing von Entwicklungsdienstleistungen forciert. Bertrandt profitiert grundsätzlich von dieser Entwicklung. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass die Hersteller in Teilbereichen Entwicklungsdienstleistungen selbst erbringen. Dies hätte für Bertrandt eine Reduzierung des aktuellen und des zukünftigen Geschäftsvolumens zur Folge, die sich negativ auf die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken könnte. Aufgrund des hohen Bedarfs an Fachkräften, der zahlreichen technologischen Herausforderungen und der Tatsache, dass viele Hersteller eine Ausweitung ihrer Modellpaletten planen, wird das Risiko jedoch als gering eingestuft. Eine Änderung des bisherigen Vergabeverhaltens unserer Kunden wäre ebenfalls denkbar, wenn im Zuge der Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung andere gesetzliche Regelungen zum Umgang mit Werkverträgen in Kraft treten würden. Ein daraus erwachsendes Risiko ist aktuell schwer einschätzbar.

Zeitliche Verschiebungen beziehungsweise Einstellung von Entwicklungsaufträgen

Die temporäre Verschiebung von Entwicklungsaufträgen kann in einzelnen Geschäftsbereichen zu Unterauslastungen führen, die möglicherweise nur bedingt kompensierbar sind. Managementwechsel und Veränderungen in den Konzernstrukturen können bei den Automobil- und Flugzeugherstellern zu einer Überprüfung der Modellpalette und einer veränderten Projektstruktur führen. Wir sehen hier derzeit kein generelles Risiko. Aufgrund heterogener Entwicklungen, vor allem bei den Volumenherstellern, kann es aber zu temporären Verschiebungen kommen.

Personalmanagement

Die Rekrutierung qualifizierten Personals sowie die stetige Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern die Verfügbarkeit des notwendigen Know-hows und das Unternehmenswachstum. Eine unzureichende Verfügbarkeit sowie die Fluktuation von qualifiziertem Personal könnten sich hemmend auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Das Risiko ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.

Preisentwicklung

Die Preise haben noch nicht wieder das Niveau des Zeitraums vor der Finanz- und Wirtschaftskrise aus dem Jahr 2008 erreicht. Der Bertrandt-Konzern begegnet diesen Umständen mit einer optimierten Kostenstruktur und einem hohen Maß an Qualität. Ein preislicher Wettbewerb wird jedoch dauerhaft bestehen.

Großprojekte

Bei der Bearbeitung von und im Umgang mit Großprojekten entsteht eine mit Risiken behaftete Dreiecksbeziehung zwischen Kunde, Lieferant und Bertrandt. Mangelhafte Prozess- und Qualitätssicherung sowie das Verfehlen vorgegebener Termine können einen reibungslosen Projektablauf gefährden. Durch den Einsatz eines effizienten Projektmanagements und die Einhaltung vereinbarter Meilensteine und Quality Gates reduziert Bertrandt dieses Risiko.

Gesamtrisiko

Bertrandt hat ein eigens entwickeltes Frühwarnsystem installiert. Es unterstützt das Management dabei, bestehende Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wurde wie jedes Jahr im Rahmen der diesjährigen Abschlussprüfung einer Pflichtprüfung unterzogen. Zusammenfassend ergibt die Risikoanalyse auf Basis der uns heute bekannten Informationen ein zufriedenstellendes Ergebnis: Danach sind Risiken mit einem existenzgefährdenden Schadens- oder Gefährdungspotenzial für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bertrandt-Konzerns derzeit nicht erkennbar. Zwar ist in Summe das tatsächliche Volumen des Gesamtrisikos gestiegen, jedoch kann der Anstieg durch das Wachstum des Unternehmens überkompensiert werden. Die Auswirkungen der europäischen Finanzkrise können aber nicht final eingeschätzt werden.

Prognosebericht

Prognose zu den Rahmenbedingungen

In ihrem Herbstgutachten gehen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute für 2014 von einer Beschleunigung des weltweiten Wirtschaftswachstums auf 2,8 Prozent aus. Die Indikatoren für die Erwartungen von privaten Haushalten und Unternehmen haben sich bis zuletzt in nahezu allen reifen Volkswirtschaften merklich verbessert. Diese Entwicklung hat wohl auch grundlegende Ursachen, denn viele Umstände, die seit der Finanzkrise die wirtschaftliche Aktivität belastet haben, verlieren langsam an Bedeutung.

In den wichtigsten fortgeschrittenen Volkwirtschaften steht demnach ein wirtschaftlich positiver Jahresverlauf bevor. So soll die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr in den USA um 2,4 Prozent wachsen, die japanische Wirtschaft wird aktuellen Schätzungen zufolge im kommenden Jahr um etwa 1,8 Prozent expandieren. Auch für den Euroraum rechnen die Experten für 2014 mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung von 0,9 Prozent. Die wirtschaftliche Entwicklung einzelner großer Volkswirtschaften, wie etwa Frankreich, ist jedoch mit Unsicherheit behaftet.

China wird wohl, wie von der Zentralregierung als angemessen erachtet, um 7,5 Prozent wachsen. Die übrigen BRIC-Staaten werden ihre Wachstumsdynamik dagegen weiter erhöhen. Für die Schwellenländer insgesamt sehen die Experten eine leichte Steigerung des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent.

Nach Ansicht der Expertenkommission befindet sich die deutsche Wirtschaft im Herbst 2013 am Beginn eines Aufschwungs. Die Weltwirtschaft wächst wieder etwas stärker und die Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Euro-Krise haben deutlich abgenommen. Unter diesen Rahmenbedingungen gewinnt das günstige binnenwirtschaftliche Umfeld wieder mehr an Bedeutung. Besonders die anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen und die gute Arbeitsmarktsituation regen die Konjunktur an. In 2014 soll daher die Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent steigen. Im Zuge dessen wird sich die Beschäftigungssituation ebenfalls weiter verbessern, die Arbeitslosenquote soll leicht von 6,9 auf 6,8 Prozent sinken.

Die Experten des Herbstgutachtens räumen jedoch ein, dass ihre Prognose durchaus mit Unsicherheit behaftet ist. Ein Grund hierfür besteht in einer weiteren möglichen Eskalation des Konflikts in der US-amerikanischen Finanzpolitik. Sollte keine tragfähige Lösung im Haushaltsstreit gefunden werden, so wäre mit einer Erschütterung der weltweiten Finanzmärkte und erheblichen konjunkturellen Turbulenzen zu rechnen. Weiterhin ist ein erneutes Aufflammen der Krise im Euroraum nicht vollständig auszuschließen. Einer solchen Entwicklung könnte sich dann auch die deutsche Wirtschaft nicht entziehen und würde in Mitleidenschaft gezogen werden.

Branchensituation

Um ihre führende Marktstellung beizubehalten, investieren die europäischen Hersteller kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Der europäische Automobilherstellerverband Association des Constructeurs Européens d'Automobiles (ACEA) hat ermittelt, dass 55,6 Prozent der Patentanmeldungen in der Automobilbranche im Jahr 2012 in Europa eingereicht wurden. Und auch in Zukunft ist davon auszugehen, dass Europa der Dreh- und Angelpunkt für Innovationen im Automobilsektor ist. So ermittelte die Unternehmensberatung Oliver Wyman im Auftrag des VDA mögliche Perspektiven der Branche bis 2025 mit dem Ergebnis, dass Europa auch bis dahin wichtigster Standort für Forschung und Entwicklung bleiben wird.

Die Nachfrage aus dem Ausland bleibt auch weiterhin Wachstumstreiber für die heimische Automobilindustrie. Laut VDA werden die deutschen Automobilhersteller im Gesamtjahr 2013 weltweit voraussichtlich über 14 Mio. Pkw produzieren. In 2014 soll die globale Produktion der deutschen Hersteller auf rund 14,5 Mio. Pkw ansteigen. Technologisch sehen sich unsere Kunden auch zukünftig vor vielfältigen Herausforderungen. Das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan prognostiziert daher in seiner Studie „2020 Vision of the Global Automotive Industry“, dass die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Automobilhersteller von derzeit im Schnitt fünf Prozent des Gesamtumsatzes auf sechs bis sieben Prozent steigen werden. Die hoch gesteckten Klimaschutzziele zahlreicher Staaten weltweit etwa erfordern die Entwicklung verbrauchsgünstigerer und umweltfreundlicherer Fahrzeuge. Die dabei zu ergreifenden Maßnahmen betreffen das komplette Fahrzeug, egal ob Optimierung konventioneller Motorenkonzepte, Nutzung alternativer Antriebstechnologien oder Gewichtsreduzierung durch die Verwendung neuer Materialien. Auch der Trend zu mehr Kommunikation, Vernetzung, Sicherheit und Komfort im Fahrzeug setzt sich fort. Zudem wird die Erweiterung der Modellpalette weiter vorangetrieben, um länderspezifische und individuelle Kundenbedürfnisse noch besser befriedigen zu können. Eine Änderung des bisherigen Vergabeverhaltens unserer Kunden wäre jedoch grundsätzlich denkbar, wenn mit einer neuen Bundesregierung in Deutschland andere gesetzliche Regelungen zum Umgang mit Werkverträgen oder Arbeitnehmerüberlassung in Kraft treten würden. Für Bertrandt bieten sich vor den genannten Hintergründen insgesamt zahlreiche Potenziale, sich erfolgreich am Markt zu behaupten.

Die Luftfahrtindustrie befindet sich seit einigen Jahren auf Wachstumskurs, die Herausforderungen für Flugzeughersteller indes sind groß. Aufgrund der anhaltenden CO2-Diskussion und der Klimaschutzdebatte fordert der Markt effiziente und umweltfreundliche Lösungen. Der Einsatz neuer Technologien und Materialien spielt auch hier eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus gibt es nach wie vor eine Vielzahl von individuellen Anforderungen an Flugzeuge in Bezug auf Reichweite, Ausstattung und Passagiervolumen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass zukünftig ein erhöhter Entwicklungsbedarf in diesem Marktsegment besteht.

Der VDMA geht nach Jahren der eher unterdurchschnittlichen Nachfrage in seiner Produktionsprognose für 2014 von plus drei Prozent aus. Ausgelöst werden soll dieser Nachfrageanstieg von einem fortgesetzten Wachstum in China sowie der in zahlreichen Ländern wieder einsetzenden zyklischen Erholung. Auf Basis des Ergebnisses zum Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie des ifo Instituts - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) geht der ZVEI von einer mehrheitlich positiven Entwicklung in 2014 aus. Für die Medizintechnik geht das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut gGmbH (HWWI) in seiner aktuellen Studie „Globale Absatzmärkte der deutschen Medizintechnik - Prognose 2020“ von einer langfristig guten Wachstumsperspektive für diese Branche in Deutschland aus.

Der Engineering-Markt profitiert trotz teilweise fragiler volkswirtschaftlicher Rahmenbedingungen von einer branchenweit anhaltend hohen Nachfrage nach neuen Produkten und den gestiegenen individuellen Kundenanforderungen. Dadurch steigt auch der Bedarf an Ingenieuren und Spezialisten. Neben der Automobil- und Luftfahrtindustrie benötigen auch Branchen wie die Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie der Maschinen- und Anlagenbau spezielle Fachkräfte und qualifizierte Ingenieurleistungen. Durch die Bertrandt Services werden diese Branchen gezielt betreut und unterstützt. Der Bertrandt-Konzern verfügt als Technologieunternehmen über ein breites und tiefes Leistungsspektrum. Das Unternehmen gehört europaweit zu den größten Ingenieurdienstleistern. Die wichtigen Markttreiber sind intakt und bieten kurz- bis mittelfristig weitere Wachstumschancen.

Potenziale

Als wachstumsstarkes Technologieunternehmen steht Bertrandt als kompetenter Partner an der Seite seiner Kunden. Ziel ist, das Unternehmen durch eine nachhaltige Unternehmensführung erfolgreich am Markt zu positionieren und seine führende Marktstellung durch ein breites und tiefes Leistungsspektrum weiter auszubauen. Das Leistungsspektrum in der Automobilindustrie deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Produktentstehung ab. Bertrandt positioniert sich dabei als Engineering-Dienstleister für ganzheitliche Fahrzeugentwicklung und versteht sich als Innovationstreiber in richtungsweisenden Themen wie beispielsweise der Elektronik. Die Kundenbasis von Bertrandt ist bewusst breit gefächert. Das Unternehmen fungiert sowohl in der Automobil- als auch in der Luftfahrtindustrie als kompetenter Berater und praxisorientierter Umsetzer in der Entwicklung von technologischen Zukunftstrends. Aufgrund der steigenden Anforderungen im Mobilitätsbereich seitens der Verbraucher und des Gesetzgebers sowie der hohen Varianten- und Modellvielfalt sieht Bertrandt auch in den kommenden Jahren Potenzial, seine Marktstellung weiterhin nachhaltig zu festigen und auszubauen. Auch außerhalb der Mobilitätsindustrie gibt es für das Unternehmen gute Perspektiven, sich mit seinen Kompetenzen in Branchen wie Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie der Maschinen- und Anlagenbau am Markt zu positionieren. Durch die dezentrale Struktur ist Bertrandt als vertrauensvoller Partner in unmittelbarer Nähe der Kunden vertreten. Die Wünsche des Kunden können somit direkt aufgenommen und weltweit in Projekten umgesetzt werden. Mit gezielten Investitionen optimiert Bertrandt kontinuierlich sein Leistungsspektrum, denn Technologienentwicklung für morgen erfordert modernste Technik. Auf einer soliden wirtschaftlichen Basis wird dadurch der Unternehmenswert dauerhaft und nachhaltig gesteigert. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind eine bestmögliche Kundenorientierung, engagierte Mitarbeiter und ein effizientes Kosten- und Kapazitätsmanagement.

Auslandsaktivitäten

Bertrandt vertritt mit seinen Auslandsstandorten in Europa, den USA und Asien die Strategie eine hohe Kundenorientierung sicherzustellen. In enger organisatorischer Verzahnung mit den deutschen Niederlassungen bietet Bertrandt das komplette Leistungsspektrum an, um schnell und effizient Lösungen zu erarbeiten. Darüber hinaus unterstützt Bertrandt seine Kunden je nach Anforderung und Bedarf weltweit in unterschiedlichen Projekten.

Personal

Die Qualifikationen und Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen für Bertrandt eine wichtige Ressource dar. Mit zahlreichen Recruiting-Aktivitäten und kontinuierlichen Weiterbildungsmaßnahmen stellt das Unternehmen sicher, dass es den hohen Kundenanforderungen gerecht und als interessanter Arbeitgeber wahrgenommen wird. Verantwortungsvolles Handeln, Umsetzungsstärke und Kreativität werden nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. Bertrandt versucht, auch zukünftig erfahrene Fach- und Führungs- sowie junge Nachwuchskräfte für sich zu begeistern. Das Personalmanagement zielt darauf ab, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell ins Bertrandt-Netzwerk zu integrieren und weiterzuentwickeln.

Mittelfristiger Ausblick

Im aktuellen Herbstgutachten gehen die Experten davon aus, das sich das im ersten Halbjahr 2013 etwas erhöhte Tempo der weltwirtschaftlichen Expansion in der zweiten Jahreshälfte und auch im Jahr 2014 fortsetzt. Der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts soll demnach 2013 mit 2,1 Prozent in etwa so hoch wie in 2012 ausfallen. Im kommenden Jahr 2014 wird das Wachstum dann wahrscheinlich 2,8 Prozent betragen. In Europa soll das Wachstum nach 0,2 Prozent in diesem Jahr in 2014 deutlich auf 1,4 Prozent steigen. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft soll von dieser sich weltweit fortsetzenden Erholung profitieren und nach 0,4 Prozent in 2013 im Folgejahr um 1,8 Prozent expandieren. Vermutlich werden sich die Automobilhersteller auch in 2014 heterogen entwickeln. Die Prognosen für die Premiumhersteller bleiben weiterhin gut. Um ihre weltweit führende Marktstellung beizubehalten, werden diese Hersteller wahrscheinlich nach wie vor verstärkt in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle investieren. Dadurch könnten die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen ansteigen. Es wird erwartet, dass Deutschland weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber in der europäischen Wirtschaft bleibt und die Binnennachfrage aufgrund der hohen Beschäftigung gestärkt wird. Inwiefern andere große Volkswirtschaften, wie etwa Frankreich, zur wirtschaftlichen Erholung des Euroraums beitragen können, bleibt zum momentanen Zeitpunkt unklar. Sofern die Hersteller daran festhalten, einen Teil ihrer Entwicklungsleistungen an Zulieferer zu vergeben und sich regulatorische Rahmenbedingungen nicht nachteilig entwickeln, ist davon auszugehen, dass der Engineering-Markt wachsen wird.

Gesamtaussage über die voraussichtliche Entwicklung

Je nach Entwicklung der beschriebenen Einflussfaktoren können sich für den Bertrandt-Konzern in den kommenden beiden Geschäftsjahren Chancen oder Risiken ergeben. Solange sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht wieder verschlechtern, die Hersteller nachhaltig in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle investieren, Entwicklungsleistungen weiterhin an Dienstleister vergeben werden sowie qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, geht Bertrandt für das nächste und darauffolgende Geschäftsjahr im Wesentlichen von einer weiterhin ähnlich positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres aus.

Der gestiegene Elektronikanteil in Fahrzeugen sowie die Anforderungen an die CO2-Reduzierung könnten zu einem erfreulichen Wachstum im Segment Elektrik/Elektronik und den Fachbereichen Rohbau und Powertrain aus dem Segment Digital Engineering führen. Einhergehend mit unseren hohen Investitionen und den Trends wie der Verwendung neuer Materialien, die zunehmende Erschließung von Auslandsmärkten durch unsere Kunden und die wachsende Antriebsvielfalt sind auch Wachstumspotenziale im Fachbereich Versuch möglich, der dem Segment Physical Engineering zugeordnet ist.

Das Unternehmen geht ebenso weiterhin von einer positiven Entwicklung des operativen Cashflows auf hohem Niveau aus. Der Markt bietet auch im nächsten Jahr unternehmerische Perspektiven. In Folge dessen erwarten wir Investitionen auf weiterhin hohem Niveau, die voraussichtlich aus dem laufenden Cashflow bezahlt werden können. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung erwartet das Unternehmen auch zukünftig eine positive Entwicklung der Finanzlage. Das Wachstum wird voraussichtlich über alle Segmente hinweg erfolgen.

Der Vorstand

Ehningen, 27. November 2013

Rechtlicher Hinweis

Dieser Geschäftsbericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht, noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.

Soweit dieser Geschäftsbericht Äußerungen Dritter, namentlich Analystenschätzungen, in Bezug nimmt, macht sich die Gesellschaft diese weder zu eigen, noch werden diese hierdurch in anderer Weise gewertet oder kommentiert, noch wird insoweit der Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Konzern-Bilanz

in TEUR

Aktiva

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Anhang 30.09.2013 30.09.2012
Immaterielle Vermögenswerte [18] 14.262 13.936
Sachanlagen [19] 89.488 76.410
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien [20] 1.737 1.803
Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen [21] 86 226
Übrige Finanzanlagen [21] 5.269 6.095
Forderungen und sonstige Vermögenswerte [22] 6.921 3.999
Ertragsteuerforderungen [23] 446 586
Latente Steuern [24] 2.325 1.958
Langfristige Vermögenswerte 120.534 105.013
Vorräte [25] 749 560
Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen [26] 62.443 58.695
Forderungen und sonstige Vermögenswerte [22] 176.900 170.876
Ertragsteuerforderungen [23] 181 339
Liquide Mittel [27] 47.253 21.517
Kurzfristige Vermögenswerte 287.526 251.987
Aktiva gesamt 408.060 357.000
Passiva
Anhang 30.09.2013 30.09.2012
Gezeichnetes Kapital [28] 10.143 10.143
Kapitalrücklage [29] 26.984 26.625
Gewinnrücklagen [30] 172.060 139.660
Konzern-Bilanzgewinn 30.666 25.706
Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter 239.853 202.134
Anteile anderer Gesellschafter [31] 1 1
Eigenkapital 239.854 202.135
Rückstellungen [32] / [33] 8.489 7.520
Sonstige Verbindlichkeiten [34] 432 464
Latente Steuern [24] 14.138 12.070
Langfristige Schulden 23.059 20.054
Steuerrückstellungen [35] 14.958 8.936
Sonstige Rückstellungen [33] 52.147 50.151
Finanzschulden [36] 221 149
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen [37] 10.179 11.208
Sonstige Verbindlichkeiten [34] 67.642 64.367
Kurzfristige Schulden 145.147 134.811
Passiva gesamt 408.060 357.000

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung

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01.10. bis 30.09. I. Gewinn- und Verlustrechnung Anhang 2012/2013 2011/2012
Umsatzerlöse [6] 782.405 709.323
Andere aktivierte Eigenleistungen [7] 375 483
Gesamtleistung 782.780 709.806
Sonstige betriebliche Erträge [8] 13.043 9.007
Materialaufwand [9] -62.862 -66.126
Personalaufwand [10] -560.648 -494.058
Abschreibungen [11] -19.594 -15.251
Sonstige betriebliche Aufwendungen [12] -71.558 -68.284
Betriebsergebnis 81.161 75.094
Ergebnis aus Equity bewerteten Anteilen -138 38
Finanzierungsaufwendungen -44 -646
Übriges Finanzergebnis 566 675
Finanzergebnis [13] 384 67
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 81.545 75.161
Sonstige Steuern [14] -1.148 -1.161
Ergebnis vor Ertragsteuern 80.397 74.000
Steuern vom Einkommen und Ertrag [15] -23.199 -22.282
Ergebnis nach Ertragsteuern 57.198 51.718
- davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0 0
- davon Ergebnisanteil der Aktionäre der Bertrandt AG 57.198 51.718
Anzahl der Aktien in tausend Stück - verwässert/unverwässert, durchschnittlich gewichtet 10.069 10.061
Ergebnis je Aktie in EUR - verwässert/unverwässert [16] 5,68 5,14
II. Gesamtergebnis
Ergebnis nach Ertragsteuern 57.198 51.718
Unterschiede aus Währungsumrechnung -30 474
Fair Value Änderungen von Sicherungsinstrumenten 0 170
Steuereffekte auf Fair Value Änderungen 0 -51
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 1 -30 593
Gesamtergebnis 57.168 52.311
- davon Gesamtergebnis anderer Gesellschafter 0 0
- davon Gesamtergebnis der Aktionäre der Bertrandt AG 57.168 52.311
1 Das sonstige Ergebnis nach Steuern wird in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage
Stand 01.10.2012 10.143 26.625
Ergebnis nach Ertragsteuern
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis
Dividendenausschüttung
Sonstige neutrale Veränderungen
Zugang/Abgang eigene Anteile 359
Stand 30.09.2013 10.143 26.984
Vorjahr
Stand 01.10.2011 10.143 26.625
Ergebnis nach Ertragsteuern
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis
Dividendenausschüttung
Sonstige neutrale Veränderungen
Zugang/Abgang eigene Anteile
Stand 30.09.2012 10.143 26.625

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Gewinnrücklagen
Thesaurierte Gewinne Währungs-

umrechnungs-

rücklage
Eigene Anteile Sicherungs-

instrumente
Gewinnrücklagen gesamt
--- --- --- --- --- ---
Stand 01.10.2012 141.649 -1.675 -314 0 139.660
Ergebnis nach Ertragsteuern
Sonstiges Ergebnis -30 -30
Gesamtergebnis -30 0 -30
Dividendenausschüttung
Sonstige neutrale Veränderungen 32.116 32.116
Zugang/Abgang eigene Anteile 314 314
Stand 30.09.2013 173.765 -1.705 0 0 172.060
Vorjahr
Stand 01.10.2011 110.148 -2.149 -975 -119 106.905
Ergebnis nach Ertragsteuern
Sonstiges Ergebnis 474 119 593
Gesamtergebnis 474 119 593
Dividendenausschüttung
Sonstige neutrale Veränderungen 31.501 31.501
Zugang/Abgang eigene Anteile 661 661
Stand 30.09.2012 141.649 -1.675 -314 0 139.660

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Bilanzgewinn Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter Anteile anderer Gesellschafter Gesamt
Stand 01.10.2012 25.706 202.134 1 202.135
Ergebnis nach Ertragsteuern 57.198 57.198 57.198
Sonstiges Ergebnis -30 -30
Gesamtergebnis 57.198 57.168 57.168
Dividendenausschüttung -20.122 -20.122 -20.122
Sonstige neutrale Veränderungen -32.116 0 0
Zugang/Abgang eigene Anteile 673 673
Stand 30.09.2013 30.666 239.853 1 239.854
Vorjahr
Stand 01.10.2011 22.571 166.244 2 166.246
Ergebnis nach Ertragsteuern 51.718 51.718 51.718
Sonstiges Ergebnis 593 593
Gesamtergebnis 51.718 52.311 52.311
Dividendenausschüttung -17.084 -17.084 -17.084
Sonstige neutrale Veränderungen -31.499 2 -1 1
Zugang/Abgang eigene Anteile 661 661
Stand 30.09.2012 25.706 202.134 1 202.135

Konzern-Kapitalflussrechnung

in TEUR

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01.10. bis 30.09. 2012/2013 2011/2012
1. Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 57.198 51.718
vor außerordentlichen Posten
2. Ertragsteueraufwand/-ertrag 23.199 22.282
3. Finanzierungsaufwendungen 44 646
4. Übriges Finanzergebnis -566 -675
5. Ergebnis aus Equity bewerteten Anteilen 138 -38
6. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 19.594 15.251
7. Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 2.793 7.118
8. Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 521 140
9. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 50 167
10. Zunahme/Abnahme der Vorräte, der künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen, der Forderungen und sonstigen Vermögenswerten sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -12.585 -55.147
11. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, 2.286 11.707
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
12. Erhaltene/gezahlte Ertragsteuer -15.457 -15.467
13. Gezahlte Zinsen -14 -52
14. Erhaltene Zinsen 530 652
15. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (1.-14.) 77.731 38.302
16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 774 874
17. Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen 1.487 1.926
18. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -30.524 -34.298
19. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -3.099 -4.432
20. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.079 -783
21. Auszahlungen aus dem Erwerb bzw. dem Abgang von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten -6 -210
22. Cashflow aus Investitionstätigkeit (16.-21.) -32.447 -36.923
23. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 673 661
24. Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter -20.122 -17.084
25. Auszahlungen für den Erwerb eigener Aktien 0 0
26. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 0 0
27. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 0 0
28. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (23.-27.) -19.449 -16.423
29. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (15.+22.+28.) 25.835 -15.044
30. Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -99 -116
31. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 21.517 36.677
32. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (29.-31.) 47.253 21.517
Die Konzern-Kapitalflussrechnung ist unter der Anhangsangabe [38] erläutert.

Konzern-Anhang

[1] Grundlagen und Methoden

Die Bertrandt AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in 71139 Ehningen, Birkensee 1, Deutschland (Registernummer HRB 245259, Amtsgericht Stuttgart). Der Konzern-Abschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Unternehmensgegenstand der Bertrandt AG und ihrer Tochtergesellschaften sind alle Ingenieur- und Serviceleistungen, insbesondere Design, Entwicklung, Konstruktionen, Realisation, Fertigung von Prototypen beziehungsweise Prototypenteilen, Erprobung, Planung und Projektmanagement sowie CAD-Leistungen aller Art für die Branchen Automobil, Luftfahrt, Transport und Nahverkehr, Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Elektro- und Medizintechnik.

Der vorliegende Konzern-Abschluss der Bertrandt AG zum 30. September 2013 wurde gemäß der EU-Verordnung (EG) Nummer 1606/2002 nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen Rechnungslegungsgrundsätzen, den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Ergänzend wurden die nach § 315a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt.

Alle für das Geschäftsjahr 2012/2013 verpflichtend anzuwendenden Standards wurden einbezogen. Der Konzern-Abschluss wurde, mit Ausnahme bestimmter, zum beizulegenden Zeitwert bewerteter finanzieller Vermögenswerte, auf Basis der historischen Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten erstellt.

Die Aufstellung des Konzern-Abschlusses erfolgte in Euro. Soweit nicht anders vermerkt, sind sämtliche Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben.

Darstellung des Abschlusses

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren ermittelt. Die Positionen der Konzern-Bilanz sind gemäß International Accounting Standard (IAS) 1 in lang- und kurzfristige Vermögenswerte beziehungsweise Schulden aufgegliedert. Die Darstellung gegenüber dem Vorjahr ist unverändert.

Vermögenswerte und Schulden werden als kurzfristig eingestuft, wenn sie eine Restlaufzeit von einem Jahr und darunter haben. Entsprechend werden Vermögenswerte und Schulden als langfristig klassifiziert, wenn sie länger als ein Jahr im Unternehmen sind. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in der Bilanz generell unter den kurzfristigen Posten ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionen werden ihrem Charakter entsprechend unter den langfristigen Schulden aufgeführt. Latente Steueransprüche beziehungsweise -verbindlichkeiten sind als langfristig darzustellen.

Seit dem Geschäftsjahr 20 12 /201 3 verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die nachfolgende Tabelle zeigt die ab dem Geschäftsjahr 2012/2013 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards und Interpretationen.

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Standard / Interpretation Anwendungspflicht 1
IAS 1 Änderungen an IAS 1: Darstellung des Abschlusses - Darstellung einzelner Posten des sonstigen Ergebnisses 01.07.2012

1 Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

Der neu anzuwendende Standard hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern-Abschluss.

Veröffentlichte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2012/2013 nicht verpflichtend anzuwenden. Die Bertrandt AG wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.

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Standard / Interpretation Anwendungspflicht 1 Voraussichtliche Auswirkungen
IFRS 1 Änderungen an IFRS 1: erstmalige Anwendung der IFRS - 01.01.2013 keine
Bilanzierung von Darlehen der öffentlichen Hand
IFRS 1 Änderungen an IFRS 1: erstmalige Anwendung der IFRS - Schwerwiegende Hochinflation und Beseitigung fixer Daten bei erstmaliger Anwendung der IFRS 01.01.2013 keine
IFRS 7 Änderungen an IFRS 7: Finanzinstrumente: Angaben - Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten 01.01.2013 Anhangsangaben
IFRS 9 und IFRS 7 2 IFRS 9: Finanzinstrumente und Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7 - Verpflichtender Anwendungszeitpunkt und Anhangsangaben bei Übergang 01.01.2015 Klassifizierung/
Bewertung3/ Anhangsangaben
IFRS 10 Konzern-Abschlüsse 01.01.2014 keine
IFRS 11 Gemeinschaftliche Vereinbarungen 01.01.2014 keine
IFRS 12 Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen 01.01.2014 keine
IFRS 13 Bewertung zum beizulegenden Zeitwert 01.01.2013 Anhangsangaben
IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 Änderungen an IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 - Übergangsregelungen 01.01.2014 keine
IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 2 Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 - Investmentgesellschaften 01.01.2014 keine
IAS 12 Änderungen an IAS 12: Ertragsteuern - 01.01.2013 keine
Latente Steuern: Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer 01.01.2013 Bewertung4/ Anhangsangaben
IAS 27 Einzelabschlüsse 01.01.2014 keine
IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 01.01.2014 Anhangsangaben
IAS 32 Änderungen an IAS 32: Finanzinstrumente: Darstellung - 01.01.2014 keine
Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten
IAS 36 2 Änderungen an IAS 36: Wertminderung von Vermögenswerten - 01.01.2014 Anhangsangaben
Angaben zum erzielbaren Betrag für nicht-finanzielle Vermögenswerte
IAS 39 2 Änderungen an IAS 39: Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung 01.01.2014 keine
IFRIC 20 Kosten der Abraumbeseitigung während des Abbaubetriebs im Tagebau 01.01.2013 keine
IFRIC 21 2 Abgaben 01.01.2014 keine
Verbesserung der IFRS Einzelfallregelungen 01.01.2013 Einzelfallprüfung

1 Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

2 Noch nicht von der EU genehmigt.

3 Eine verlässliche Schätzung der Auswirkungen ist zum momentanen Zeitpunkt nicht möglich.

4 Infolge der nicht mehr zulässigen Abgrenzung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste

im Rahmen des Korridoransatzes sind diese zukünftig vollumfänglich unmittelbar bei Entstehung

erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis zu erfassen; hierdurch erhöhen sich die Rückstellungen für

Pensionen per 1. Oktober 2013 um 1.201 TEUR und die hierauf entfallenden aktiven latenten Steuern um 360 TEUR.

[2] Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Bertrandt AG sämtliche Tochtergesellschaften, die unter der rechtlichen und faktischen Kontrolle der Bertrandt AG stehen. Im Einzelnen sind dies im Inland die Bertrandt Ingenieurbüro GmbHs in Gaimersheim, Ginsheim-Gustavsburg, Hamburg, Köln, München, Neckarsulm, Tappenbeck sowie die Bertrandt Technikum GmbH, die Bertrandt Projektgesellschaft mbH, die Bertrandt Services GmbH und die Bertrandt Ehningen GmbH in Ehningen, die Bertrandt Fahrerprobung Süd GmbH in Nufringen, die Bertrandt GmbH in Hamburg und die Bertrandt Automotive GmbH & Co. KG in Pullach i. Isartal; des Weiteren wurden die im Geschäftsjahr neu gegründeten Gesellschaften Bertrandt Tappenbeck GmbH, Tappenbeck, und Bertrandt München GmbH, München, erstmalig in den Konzern-Abschluss einbezogen.

Der Konsolidierungskreis umfasst darüber hinaus die ausländischen Gesellschaften Bertrandt France S.A. in Paris/Bièvres, die Bertrandt S.A.S. in Paris/Bièvres, die Bertrandt UK Ltd. in Dunton, die Bertrandt US Inc. in Detroit, die Bertrandt Otomotiv Mühendislik Hizmetleri Ticaret Ltd. Sti. in Istanbul und die Bertrandt Engineering Shanghai Co., Ltd. in Shanghai.

Die Bertrandt Sweden AB in Stockholm wurde in Folge der Veräußerung zum 3. September 2013 entkonsolidiert.

Gesellschaften, bei denen Bertrandt keinen beherrschenden, aber einen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode ebenfalls in den Konzern-Abschluss einbezogen. Dies sind die Bertrandt Entwicklungen AG & Co. OHG, Stuttgart, die aucip. automotive cluster investment platform GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal, und die aucip. automotive cluster investment platform Beteiligungs GmbH, Pullach i. Isartal.

Detaillierte Angaben zum Anteilsbesitz der Bertrandt AG sind in diesem Bericht unter Ziffer [50] ausgewiesen.

[3] Konsolidierungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten Gesellschaften werden entsprechend IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Stichtag der Einzelabschlüsse der einbezogenen Konzern-Gesellschaften entspricht dem Geschäftsjahr der Bertrandt AG mit Ausnahme der Gesellschaften in China und der Türkei sowie der Bertrandt Automotive GmbH & Co. KG, deren Geschäftsjahr dem Kalenderjahr entspricht.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode durch eine Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen neu bewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs. Soweit der Kaufpreis der Beteiligung den Zeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte abzüglich Schulden übersteigt, entsteht ein Goodwill; dieser wird im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aktiviert. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.

Beteiligungen werden nach der Equity-Methode einbezogen, wenn ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann (IAS 28). Dies ist grundsätzlich bei einem Stimmrechtsanteil von 20 bis 50 Prozent der Fall. Die Buchwerte von nach der Equity-Methode einbezogenen Beteiligungen werden jährlich um die auf den Bertrandt-Konzern entfallenden Veränderungen des Eigenkapitals der assoziierten Unternehmen erhöht beziehungsweise vermindert. Auf die Zuordnung und Fortschreibung eines in dem Beteiligungsansatz enthaltenen Unterschiedsbetrags zwischen den Anschaffungskosten der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital der Gesellschaft werden die für die Vollkonsolidierung geltenden Grundsätze entsprechend angewendet.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge zwischen vollkonsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Die Konsolidierungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

[4] Währungsumrechnung

Bei Tochtergesellschaften, die ihren Jahresabschluss in einer anderen funktionalen Währung als dem Euro aufstellen, erfolgt die Umrechnung nach IAS 21 auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung. Die Tochtergesellschaften führen ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig. Daher ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der Währung des Landes, in dem die jeweilige Gesellschaft tätig ist.

Im Konzern-Abschluss wurden daher Vermögenswerte und Schulden dieser Gesellschaften zum Mittelkurs am Bilanzstichtag, Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Sich hieraus und aus der Umrechnung von Vorjahresvorträgen ergebende Währungsdifferenzen sind ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst.

Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagskurs in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.

Die für die Währungsumrechnung wichtigsten Währungen haben sich im Verhältnis zu einem Euro wie folgt verändert:

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Währungsumrechnung im Verhältnis zu einem

Euro
Mittlerer Stichtagskurs Jahresdurchschnittskurs
--- --- --- --- --- ---
30.09.2013 30.09.2012 2012/2013 2011/2012
--- --- --- --- --- ---
China CNY 8,2637 8,1211 8,1162 8,2325
Großbritannien GBP 0,8357 0,7985 0,8405 0,8237
Schweden SEK 8,6589 8,435 8,5918 8,8231
Türkei TRY 2,7505 2,321 2,426 2,3531
Ungarn HUF 297,93 285,36 293,335 294,28
USA USD 1,3499 1,2924 1,3118 1,2986

[5] Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der zugrunde liegenden Schätzannahmen

Bei der Aufstellung des Konzern-Abschlusses sind bis zu einem gewissen Grad Annahmen zu treffen und Schätzungen vorzunehmen, die sich auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken. Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Beurteilung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die konzerneinheitliche Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern für Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die Realisierbarkeit von Forderungen, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen sowie die Parameter für die Berechnung der jeweiligen Fertigstellungsgrade und der daraus resultierenden Umsatzrealisierung. Die Annahmen und Schätzungen werden so getroffen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bertrandt-Konzerns zu vermitteln. Hierbei werden Prämissen zugrunde gelegt, die auf dem jeweils aktuell verfügbaren Kenntnisstand beruhen. Insbesondere wurden bezüglich der erwarteten künftigen Geschäftsentwicklung die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzern-Abschlusses vorliegenden Umstände ebenso wie die als realistisch unterstellte künftige Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds zugrunde gelegt. Dies gilt unter anderem für die verwendeten Diskontierungssätze.

Durch unvorhersehbare und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen können die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich geschätzten Werten abweichen. In diesem Fall werden die Prämissen und, falls erforderlich, die Buchwerte der betroffenen Vermögenswerte und Schulden entsprechend angepasst.

Ertrags- und Aufwandsrealisierung

Umsatzerlöse beziehungsweise sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung beziehungsweise mit dem Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert. Bei kundenbezogener Fertigung sind die Umsätze nach der Percentage-of-Completion-Methode (PoC-Methode) dem Leistungsfortschritt entsprechend erfasst. Drohende Verluste werden zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens berücksichtigt. Betriebliche Aufwendungen werden bei Inanspruchnahme der Leistung beziehungsweise zum Zeitpunkt der Verursachung ergebniswirksam. Rückstellungen für Gewährleistungen werden zum Zeitpunkt der Realisierung der entsprechenden Umsatzerlöse gebildet. Staatliche Zuwendungen werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt sind und die Zuwendungen gewährt werden. Sie werden grundsätzlich in den Perioden verrechnet, in denen die Aufwendungen anfallen, die durch die Zuwendungen kompensiert werden sollen. Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst, Erträge und Aufwendungen mit Ablauf des Geschäftsjahres realisiert.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene beziehungsweise selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn aus der Nutzung des Vermögenswerts ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil zu erwarten ist und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswerts zuverlässig bestimmt werden können.

Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte, mit Ausnahme der Firmenwerte, erfolgt über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren ab Beginn der wirtschaftlichen Nutzung.

Firmenwerte werden gemäß IAS 36 und IFRS 3 im Rahmen jährlicher Impairmenttests auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Diese Prüfung wird mindestens einmal jährlich, immer aber bei Eintritt wesentlicher Ereignisse oder veränderter Verhältnisse durchgeführt. Grundlage dieses Impairmenttest-Verfahrens ist die Unternehmensplanung über einen Zeitraum von drei Jahren, der zur Bestätigung der Werthaltigkeit der Firmenwerte ausreichend ist. Außerdem wird zur Ermittlung der Nutzungswerte je nach Beurteilung der Beta-Faktoren ein Abzinsungssatz zwischen 13 Prozent (Vorjahr 13 Prozent) und 14 Prozent (Vorjahr 14 Prozent) zugrunde gelegt. Eine Veränderung des Abzinsungssatzes um +/- 5 Prozent hat keine Auswirkung auf die Werthaltigkeit der Firmenwerte.

Bei der Unternehmensplanung werden sowohl aktuelle Erkenntnisse als auch historische Entwicklungen berücksichtigt. Mittels der Discounted-Cashflow-Methode werden aus den abgeleiteten zukünftigen Cashflows der Cash-Generating-Units Nutzungswerte ermittelt. Die Segmente Digital Engineering, Physical Engineering und Elektrik/Elektronik stellen die Cash-Generating-Units dar. Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert, wird eine entsprechende außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Sollten die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene Wertminderung entfallen, wird mit Ausnahme der Firmenwerte eine Wertaufholung vorgenommen.

Wesentliche Planungsannahmen basieren dabei für die Segmente Digital Engineering, Physical Engineering und Elektrik/Elektronik sowohl auf den in der Vertriebs- und Kapazitätsplanung zugrunde liegenden Branchenprognosen zum weltweiten Forschungs- und Entwicklungsbedarf als auch auf konkreten Kundenzusagen zu einzelnen Projekten und unternehmensspezifischen Anpassungen, in denen geplante Kostenentwicklungen mitberücksichtigt sind.

Sachanlagen

Sachanlagen, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Herstellungskosten umfassen alle dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der fertigungsbezogenen Gemeinkosten. Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitliche Nutzungsdauern zugrunde.

Für Gebäude werden Nutzungsdauern zwischen 17 und 40 Jahren, für Außenanlagen von zehn Jahren und für technische Anlagen und Maschinen zwischen drei und 20 Jahren angesetzt. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird bei normaler Beanspruchung über drei bis 19 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst. Neuzugänge werden nach der linearen Methode pro rata temporis abgeschrieben.

Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Die als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien umfassen Immobilien, die nicht von Bertrandt für Dienstleistungs- oder Verwaltungszwecke eingesetzt werden. Sie sind zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten abzüglich Abschreibung bewertet. Für Gebäude werden Nutzungsdauern von 40 Jahren angesetzt.

Aufwendungen aus Wertminderungen

Wertminderungen (außerplanmäßige Abschreibungen) auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien werden gemäß IAS 36 vorgenommen, wenn der Nutzungswert beziehungsweise Nettoveräußerungspreis des betreffenden Vermögenswerts unter den Buchwert gesunken ist. Sollten die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene Wertminderung entfallen, wird mit Ausnahme der Firmenwerte eine Wertaufholung vorgenommen.

Finanzinstrumente

Finanzinstrumente umfassen sowohl originäre (zum Beispiel Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) als auch derivative Finanzinstrumente (zum Beispiel Geschäfte zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken).

Nach IAS 39 liegen bei Bertrandt folgende Kategorien von Finanzinstrumenten vor:

erfolgswirksam zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte und Schulden,
Kredite und Forderungen,
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Schulden.

Die Zuordnung hängt von dem jeweiligen Zweck ab, für den die finanziellen Vermögenswerte erworben beziehungsweise die finanziellen Verbindlichkeiten aufgenommen wurden.

Die Überleitung in Ziffer [43] zeigt die Zuordnung der Klassen zu diesen Kategorien auf.

Eine erstmalige Erfassung und Bewertung der Finanzinstrumente erfolgt am Erfüllungstag zum beizulegenden Zeitwert, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten beziehungsweise zum beizulegenden Zeitwert. Finanzinstrumente werden nicht mehr erfasst, wenn die Rechte auf Zahlungen aus dem Investment erloschen sind oder übertragen wurden und der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, übertragen hat.

Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, bei denen Bertrandt keinen beherrschenden, aber einen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden nach der Equity-Methode bewertet.

Übrige Finanzanlagen

Ausleihungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert, soweit sie nicht zum Fair Value zu bewerten sind oder der Fair Value nicht bestimmt werden kann.

Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte

Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte (ausgenommen Derivate) werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken und allgemeine Kreditrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen

Die künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen, die sich aus unfertigen Leistungen sowie fertigen, noch nicht abgenommenen Leistungen zusammensetzen, werden zu Herstellungskosten sowie mit einem dem Fertigungsgrad entsprechenden Gewinnaufschlag, vermindert um etwaige entstehende Verluste bewertet, soweit das Ergebnis des Fertigungsauftrags verlässlich bestimmt werden kann. Bei der Berechnung des Fertigungsgrads werden die angefallenen Kosten zu den Gesamtkosten ins Verhältnis gesetzt (Cost-to-Cost-Methode). Fertige, noch nicht abgenommene Leistungen wurden zu Auftragswerten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen werden saldiert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode bewertet. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel

Die in den liquiden Mitteln enthaltenen Bankguthaben sowie erhaltene, noch nicht gutgeschriebene Schecks und Kassenbestände sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente

Der Bertrandt-Konzern ist als international tätiger Dienstleister im Wesentlichen Zins- und Währungsrisiken ausgesetzt. Diese Risiken werden bei Bedarf durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten begrenzt. Die Zinsderivate dienen der Steuerung und Optimierung des Finanzergebnisses für kurzfristige variable Verbindlichkeiten des Konzerns und stellen zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente nach IAS 39 dar. Hierbei werden Bewertungsänderungen ergebniswirksam erfasst. Die Folgebewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die Bewertung von Devisentermingeschäften zur Sicherung zukünftiger Zahlungsströme in Fremdwährung sowie von weiteren Derivaten erfolgt zum Fair Value, Bewertungsänderungen werden ergebniswirksam verbucht.

Die Marktwerte werden mittels anerkannter finanzmathematischer Verfahren ermittelt. Für diese Ermittlung werden Mittelkurse verwendet. Derivate werden als Vermögenswert ausgewiesen, wenn deren beizulegender Zeitwert positiv, und als Verbindlichkeit, wenn deren beizulegender Zeitwert negativ ist.

Vorräte

Unter dieser Position sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich erfolgt ein Ansatz mit dem niedrigeren Nettoveräußerungswert.

Aktive und passive latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden entsprechend IAS 12 für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen Ansätzen und den Wertansätzen nach IFRS sowie auf ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in Folgejahren ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach derzeitiger Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten beziehungsweise erwartet werden. Eine Abzinsung der aktiven und passiven latenten Steuern wird nicht vorgenommen.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen gebildet. Für die betriebliche Altersversorgung bestehen im Konzern sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Pensionspläne.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung des Korridoransatzes gemäß IAS 19 gebildet.

Die beitragsorientierten Zusagen zahlt das Unternehmen aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Bestimmungen an staatliche oder private Rentenversicherungsträger. Mit Zahlung der Beiträge bestehen für das Unternehmen keine weiteren Leistungsverpflichtungen.

Steuerrückstellungen

Steuerrückstellungen enthalten Verpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern. Diese werden entsprechend den jeweiligen nationalen Steuervorschriften berechnet.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden passiviert, soweit eine aus einem vergangenen Ereignis resultierende Verpflichtung gegenüber Dritten oder eine faktische Verpflichtung besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen wird und zuverlässig geschätzt werden kann.

Sonstige Rückstellungen, die nicht schon im Folgejahr zu einem Leistungsabfluss führen, werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Abzinsung liegen Marktzinssätze zugrunde.

Öffentliche Zuwendungen

Öffentliche Zuwendungen für Investitionen werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Sie werden auf linearer Basis über die erwartete Nutzungsdauer der betreffenden Vermögenswerte erfolgswirksam aufgelöst.

Aufwands- oder Ertragszuschüsse werden als sonstiger betrieblicher Ertrag ausgewiesen oder von den entsprechenden Aufwendungen abgezogen, soweit der Zuschuss in demselben Wirtschaftsjahr gewährt wird (Nettoausweis).

Leasing

Auf der Basis von Chancen und Risiken der Leasingpartner wird beurteilt, ob unter den Prämissen von IAS 17 das wirtschaftliche Eigentum eines Leasinggegenstands dem Leasingnehmer oder dem Leasinggeber zuzurechnen ist. Wird das wirtschaftliche Eigentum dem Bertrandt-Konzern zugerechnet, so erfolgt die Aktivierung zum Zeitpunkt des Zugangs mit dem Barwert der Leasingraten.

Die Abschreibungen erfolgen planmäßig linear über die Nutzungsdauer beziehungsweise die kürzere Vertragslaufzeit. Die aus den künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter der Bilanzposition Finanzschulden passiviert.

Der Bertrandt-Konzern ist Leasingnehmer von Sachanlagen, darunter auch Gebäude. Das wirtschaftliche Eigentum und damit der überwiegende Anteil der Chancen und Risiken dieser Leasingverträge liegt ausschließlich beim Leasinggeber (operating lease). Die Leasingraten beziehungsweise Mietzahlungen werden direkt als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Erläuterungen zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

[6] Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden mit Erbringung der Leistung beziehungsweise mit Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert. Des Weiteren werden nach der PoC-Methode bewertete Leistungen als Umsatzerlöse ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt exklusive Umsatzsteuer sowie abzüglich sämtlicher Skonti und Boni.

Die Konzern-Umsatzerlöse in Höhe von 782.405 TEUR (Vorjahr 709.323 TEUR) verteilen sich auf die inländischen Gesellschaften mit 728.154 TEUR (Vorjahr 635.428 TEUR) und mit 54.251 TEUR auf die ausländischen Gesellschaften (Vorjahr 73.895 TEUR). Diese Aufteilung spiegelt die regionale Segmentierung der Bertrandt-Standorte wider.

Der Anteil der nach der PoC-Methode ermittelten Umsätze beträgt 213.346 TEUR (Vorjahr 180.065 TEUR). Insgesamt erzielte Bertrandt mit zwei Kunden mehr als zehn Prozent der Gesamtumsätze, die sich auf alle Segmente verteilen.

[7] Andere aktivierte Eigenleistungen

Bei dieser Position handelt es sich um selbst erstellte materielle und immaterielle Vermögenswerte, die gemäß IAS 16 und 38 aktiviert und über deren erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben werden.

[8] Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Geschäftsjahres 2012/2013 gliedern sich wie folgt:

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Sonstige betriebliche Erträge in TEUR 2012/2013 2011/2012
Leistungsbezogene Erträge 7.154 5.106
davon Sachbezüge Arbeitnehmer 3.097 2.725
davon Erträge aus Vermietung und Verpachtung 4.057 2.381
Neutrale Erträge 2.965 1.539
davon Erträge aus Anlagenabgang 129 77
davon Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 2.403 1.042
davon Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen 433 420
Übrige sonstige betriebliche Erträge 2.924 2.362
davon Schadensersatzleistungen 63 68
davon Erträge aus Währungskursdifferenzen 190 422
davon sonstige 2.671 1.872
Gesamt 13.043 9.007

Zuschüsse für innovative Projekte sind in den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 1.479 TEUR (Vorjahr 1.328 TEUR) sowie in den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen aufgrund festgesetzter Bescheide in Höhe von 1.072 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) enthalten. Für die folgenden Geschäftsjahre werden Mieterträge in Höhe von 3.113 TEUR (Vorjahr 2.929 TEUR) erwartet. Hieraus entfallen Mieterträge in Höhe von 2.395 TEUR (Vorjahr 1.683 TEUR) auf eine Laufzeit bis zu einem Jahr, 718 TEUR (Vorjahr 1.240 TEUR) auf eine Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren und 0 TEUR (Vorjahr 6 TEUR) auf eine Laufzeit über fünf Jahren.

[9] Materialaufwand

Der Materialaufwand unterteilt sich wie folgt:

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Materialaufwand in TEUR 2012/2013 2011/2012
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.188 6.490
Aufwendungen für bezogene Leistungen 53.674 59.636
davon CAD-Kosten 11.238 10.029
davon Fremdleistungen 42.284 49.484
davon Eingangsfrachten 152 123
Gesamt 62.862 66.126

Der Materialaufwand hat sich im Berichtsjahr um 3.264 TEUR reduziert.

[10] Personalaufwand

Im Bertrandt-Konzern waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 10.398 Mitarbeiter (Vorjahr 9.449 Mitarbeiter) beschäftigt:

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Mitarbeiter im Durchschnitt Anzahl 2012/2013 2011/2012
Arbeiter 830 709
Angestellte 8.819 8.031
Auszubildende/Studenten 253 189
Praktikanten/Diplomanden 266 313
Aushilfen 230 207
Gesamt 10.398 9.449

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Löhne und Gehälter in Höhe von 471.354 TEUR (Vorjahr 413.348 TEUR) sowie Aufwendungen für soziale Abgaben in Höhe von 89.294 TEUR (Vorjahr 80.710 TEUR) einschließlich des unter den Aufwendungen für Altersversorgung ausgewiesenen Arbeitgeberanteils zur gesetzlichen Rentenversicherung und weiterer beitragsorientierter Aufwendungen von 42.974 TEUR (Vorjahr 37.050 TEUR) enthalten:

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Personalaufwand in TEUR 2012/2013 2011/2012
Löhne und Gehälter 471.354 413.348
Aufwendungen für soziale Abgaben 89.294 80.710
davon Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung 46.030 43.485
davon Aufwendungen für Altersversorgung 43.264 37.225
Gesamt 560.648 494.058

In den Personalaufwendungen sind öffentliche Zuwendungen in Höhe von 898 TEUR (Vorjahr 391 TEUR) enthalten, die aufgrund staatlicher Konjunkturpakete gewährt wurden.

Im Rahmen eines Mitarbeiteraktienprogramms bezuschusst die Bertrandt AG den Erwerb von Bertrandt-Aktien für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Ziffer [29] und [30]). Für diese Aktien besteht eine Verkaufssperrfrist von zwei Jahren. Im Geschäftsjahr 2012/2013 resultierte hieraus ein Personalaufwand in Höhe von 337 TEUR (Vorjahr 331 TEUR).

[11] Abschreibungen

Die Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Abschreibungen in TEUR 2012/2013 2011/2012
Abschreibungen auf
immaterielle Vermögenswerte 2.754 2.014
Sachanlagen 16.774 13.171
als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 66 66
Gesamt 19.594 15.251

Eine detaillierte Aufteilung der Abschreibungen der einzelnen Vermögenspositionen ist den jeweiligen Anlagespiegeln unter den entsprechenden Anhangsangaben zu entnehmen (Ziffern [18-21]).

[12] Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

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sonstige betriebliche Aufwendungen in TEUR 2012/2013 2011/2012
Sonstige Fertigungsaufwendungen 4.324 3.802
Geschäftsräume und Inventar 26.854 23.905
Sonstige Personalaufwendungen 15.057 15.292
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 2.010 2.035
Vertriebsaufwendungen 11.679 11.659
Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen 529 701
Neutrale Aufwendungen 2.701 2.243
Übrige Aufwendungen 8.404 8.647
Gesamt 71.558 68.284

Die übrigen sonstigen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Fuhrpark-, Rechts- sowie Beratungskosten. In den Aufwendungen für Geschäftsräume und Inventar sind Mietaufwendungen in Höhe von 16.068 TEUR (Vorjahr 14.152 TEUR) enthalten. Aufwendungen für Personalmaßnahmen entstanden im Geschäftsjahr 2012/2013 in Höhe von 611 TEUR (Vorjahr 1.482 TEUR), Restrukturierungsaufwendungen sind nicht angefallen (Vorjahr 0 TEUR).

[13] Finanzergebnis

Das erneut positive Finanzergebnis in Höhe von 384 TEUR (Vorjahr 67 TEUR) setzt sich wie folgt zusammen:

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Finanzergebnis in TEUR 2012/2013 2011/2012
Ergebnis aus Equity bewerteten Anteilen -138 38
Finanzierungsaufwendungen -44 -646
Übriges Finanzergebnis 566 675
Finanzergebnis 384 67

Die Finanzierungsaufwendungen in Höhe von 44 TEUR (Vorjahr 646 TEUR) beinhalten Aufzinsungsaufwendungen von Rückstellungen in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr 35 TEUR).

Zinsaufwendungen für langfristige Bankverbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2012/2013 nicht angefallen (Vorjahr 0 TEUR). In den Finanzaufwendungen des Geschäftsjahres 2011/2012 waren Zinsaufwendungen aufgrund von Betriebsprüfungen in Höhe von 559 TEUR enthalten.

Im übrigen Finanzergebnis wurden im Berichtszeitraum Zinserträge in Höhe von 568 TEUR (Vorjahr 684 TEUR) sowie Marktwertveränderungen der derivativen Finanzinstrumente in Höhe von -2 TEUR (Vorjahr -9 TEUR) erfasst.

[14] Sonstige Steuern

Der Steueraufwand im Ausland betrifft im Wesentlichen die Tochtergesellschaften in Frankreich.

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Sonstige Steuern in TEUR 2012/2013 2011/2012
Steueraufwand Inland 339 228
Steueraufwand Ausland 809 933
Sonstige Steuern 1.148 1.161

[15] Steuern vom Einkommen und Ertrag

Als Steuern vom Einkommen und Ertrag werden wie im Vorjahr im Inland die Körperschaftsteuer in Höhe von 15 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlags von 5,5 Prozent, die Gewerbesteuer von 14 Prozent und im Ausland vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Zudem werden in dieser Position gemäß IAS 12 latente Steuern auf temporär unterschiedliche Wertansätze zwischen der nach den IFRS erstellten Bilanz und der Steuerbilanz sowie auf Konsolidierungsmaßnahmen und voraussichtlich realisierbare Verlustvorträge erfasst.

Die Ertragsteuern setzen sich demnach wie folgt zusammen:

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Ertragsteuern in TEUR 2012/2013 2011/2012
Tatsächlicher Steueraufwand Inland 21.097 20.071
Tatsächlicher Steueraufwand Ausland 415 390
Tatsächlicher Steueraufwand 21.512 20.461
Latenter Steueraufwand 1.687 1.821
Steuern vom Einkommen und Ertrag 23.199 22.282

Der Aufwand aus Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2012/2013 in Höhe von 23.199 TEUR ist um 920 TEUR niedriger als der erwartete Aufwand aus Ertragsteuern von 24.119 TEUR, der sich bei der Anwendung eines Steuersatzes von 30 Prozent (Vorjahr 30 Prozent) auf das Vorsteuerergebnis des Konzerns ergeben hätte.

Die Überleitung des erwarteten auf den tatsächlichen Ertragsteueraufwand stellt sich wie folgt dar:

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Ertragsteuer-Überleitungsrechnung in TEUR 2012/2013 2011/2012
Ergebnis vor Ertragsteuern 80.397 74.000
Erwarteter Steuersatz 30,00% 30,00%
Erwarteter Ertragsteueraufwand 24.119 22.200
Besteuerungsunterschiede Ausland 432 -49
Steuereffekte aus Ausschüttungen und Vorjahresveranlagungen -386 537
Steuereffekte aus nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben und
weiteren steuerlichen Modifikationen -993 -412
Konsolidierungssachverhalte 33 0
Übrige Effekte -6 6
Tatsächlicher Ertragsteueraufwand 23.199 22.282
Effektiver Steuersatz 28,90% 30,10%

Die Position „Besteuerungsunterschiede Ausland“ umfasst unter anderem Zuschreibungen in Höhe von 201 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) sowie Wertberichtigungen in Höhe von 85 TEUR der latenten Steuern auf Verlustvorträge (Vorjahr 0 TEUR). In der Position „Steuereffekte aus nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben und weiteren steuerlichen Modifikationen“ sind Steuereffekte aufgrund eines steuerfreien Zuschusses von 1.100 TEUR (Vorjahr 578 TEUR) enthalten. Ein Verbrauch aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge erfolgte im Geschäftsjahr nicht (Vorjahr 499 TEUR).

[16] Ergebnis je Aktie

Gemäß IAS 33 beträgt das Ergebnis je Aktie:

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Berechnung Ergebnis je Aktie gemäß IAS 33 2012/2013 2011/2012
Ergebnis nach Ertragsteuern in TEUR 57.198 51.718
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter in TEUR 0 0
Ergebnisanteil der Aktionäre der Bertrandt AG in TEUR 57.198 51.718
- Anzahl Aktien in tausend Stück 10.143 10.143
- Anzahl eigener Aktien in tausend Stück -74 -82
Anzahl dividendenberechtigter Aktien in tausend Stück - 10.069 10.061
verwässert/unverwässert, durchschnittlich gewichtet
Ergebnis je Aktie in EUR - verwässert/unverwässert 5,68 5,14

[17] Weitere Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung nach IFRS 7 (Finanzinstrumente)

Die Nettoergebnisse aus Finanzinstrumenten setzen sich zusammen aus Zinsen, der Fair Value Bewertung von Finanzinstrumenten, Währungsumrechnungsergebnissen sowie Wertberichtigungen und deren Folgebewertung.

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Nettoergebnisse aus Finanzinstrumenten nach den Bewertungskategorien des IAS 39 in TEUR 2012/2013 2011/2012
Erfolgswirksam zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte 155 -196
und Schulden
Kredite und Forderungen -1.127 645
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Schulden -13 -57
Gesamt -985 392

Die erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente umfassten im Geschäftsjahr 2012/2013 sowie im Vorjahr Derivate zur Zins- und Währungssicherung. Der Kategorie „Kredite und Forderungen“ sind die sonstigen Ausleihungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögenswerte sowie liquide Mittel zugeordnet. Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Schulden beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten.

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Gesamtzinserträge und -aufwendungen der nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente in TEUR 2012/2013 2011/2012
Zinserträge 530 648
Zinsaufwendungen -11 -43
Gesamt 519 605

Wertminderungsaufwendungen für Kredite und Forderungen betrugen im Geschäftsjahr 1.744 TEUR (Vorjahr 358 TEUR).

Erläuterungen zu den Positionen der Bilanz

Aktiva

Langfristige Vermögenswerte

[18] Immaterielle Vermögenswerte

Bei den Zugängen der immateriellen Anlagegüter handelt es sich im Wesentlichen um CAD- und andere technische Softwarelizenzen.

Die Firmenwerte werden einem regelmäßigen Werthaltigkeitstest nach IAS 36 unterzogen. Hieraus resultierten im Geschäftsjahr 2012/2013 analog zum Vorjahr keine Aufwendungen aus Wertminderungen.

Die Firmenwerte verteilen sich auf die Segmente Digital Engineering in Höhe von 6.093 TEUR (Vorjahr 6.093 TEUR) und Physical Engineering in Höhe von 2.909 TEUR (Vorjahr 2.909 TEUR).

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Immaterielle Vermögenswerte in TEUR Konzessionen und Lizenzen Selbst erstellte Software Firmenwerte
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2012 27.496 772 9.002
Währungsdifferenzen -4 0 0
Zugänge 3.030 69 0
Abgänge 602 0 0
Umbuchungen 12 0 0
Stand 30.09.2013 29.932 841 9.002
Abschreibungen
Stand 01.10.2012 22.721 613 0
Währungsdifferenzen -3 0 0
Zugänge 2.689 65 0
Abgänge 572 0 0
Umbuchungen 0 0 0
Stand 30.09.2013 24.835 678 0
Restbuchwert 30.09.2013 5.097 163 9.002
Restbuchwert 30.09.2012 4.775 159 9.002
Vorjahr
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2011 23.421 639 9.002
Währungsdifferenzen 6 0 0
Zugänge 4.336 96 0
Abgänge 325 0 0
Umbuchungen 58 37 0
Stand 30.09.2012 27.496 772 9.002
Abschreibungen
Stand 01.10.2011 21.031 582 0
Währungsdifferenzen 5 0 0
Zugänge 1.983 31 0
Abgänge 298 0 0
Umbuchungen 0 0 0
Stand 30.09.2012 22.721 613 0
Restbuchwert 30.09.2012 4.775 159 9.002
Restbuchwert 30.09.2011 2.390 57 9.002

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Immaterielle Vermögenswerte in TEUR Selbst erstellte Software im Bau Summe immaterielle Vermögenswerte
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2012 0 37.270
Währungsdifferenzen 0 -4
Zugänge 0 3.099
Abgänge 0 602
Umbuchungen 0 12
Stand 30.09.2013 0 39.775
Abschreibungen
Stand 01.10.2012 0 23.334
Währungsdifferenzen 0 -3
Zugänge 0 2.754
Abgänge 0 572
Umbuchungen 0 0
Stand 30.09.2013 0 25.513
Restbuchwert 30.09.2013 0 14.262
Restbuchwert 30.09.2012 0 13.936
Vorjahr
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2011 37 33.099
Währungsdifferenzen 0 6
Zugänge 0 4.432
Abgänge 0 325
Umbuchungen -37 58
Stand 30.09.2012 0 37.270
Abschreibungen
Stand 01.10.2011 0 21.613
Währungsdifferenzen 0 5
Zugänge 0 2.014
Abgänge 0 298
Umbuchungen 0 0
*Stand 30.09.2012 0 23.334
Restbuchwert 30.09.2012 0 13.936
Restbuchwert 30.09.2011 37 11.486

[19] Sachanlagen

Die Werte des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Wertminderungen aufgrund Werthaltigkeitsprüfungen gemäß IAS 36 ergaben sich im Geschäftsjahr 2012/2013 in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr 16 TEUR). Für Grundstücke und Bauten wurden keine Sicherheiten bestellt.

Bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie bei der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung handelt es sich im Wesentlichen um CAD-Maschinen, Maschinen im Prototypenbau sowie um Versuchseinrichtungen. Das Sachanlagevermögen der Bertrandt GmbH ist in den Zugängen zu den Anschaffungskosten und Abschreibungen des Geschäftsjahres 2011/2012 enthalten.

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Sachanlagen in TEUR Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe Sachanlagen
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2012 32.308 50.121 68.725 2.670 153.824
Währungsdifferenzen 0 0 -17 0 -17
Zugänge 6.516 6.333 11.035 6.812 30.696
Abgänge 32 372 5.411 0 5.815
Umbuchungen 392 1.802 223 -2.429 -12
Stand 30.09.2013 39.184 57.884 74.555 7.053 178.676
Abschreibungen
Stand 01.10.2012 5.594 28.223 43.597 0 77.414
Währungsdifferenzen 0 0 -13 0 -13
Zugänge 1.232 4.827 10.715 0 16.774
Abgänge 0 316 4.671 0 4.987
Umbuchungen 0 0 0 0 0
Stand 30.09.2013 6.826 32.734 49.628 0 89.188
Restbuchwert 30.09.2013 32.358 25.150 24.927 7.053 89.488
Restbuchwert 30.09.2012 26.714 21.898 25.128 2.670 76.410
Vorjahr
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.10.2011 21.102 40.110 57.147 5.308 123.667
Währungsdifferenzen 0 0 35 0 35
Zugänge 9.941 7.469 14.637 2.251 34.298
Abgänge 0 727 3.391 0 4.118
Umbuchungen 1.265 3.269 297 -4.889 -58
Stand 30.09.2012 32.308 50.121 68.725 2.670 153.824
Abschreibungen
Stand 01.10.2011 4.847 24.849 37.632 0 67.328
Währungsdifferenzen 0 0 33 0 33
Zugänge 945 3.986 8.240 0 13.171
Abgänge 0 620 2.498 0 3.118
Umbuchungen -198 8 190 0 0
Stand 30.09.2012 5.594 28.223 43.597 0 77.414
Restbuchwert 30.09.2012 26.714 21.898 25.128 2.670 76.410
Restbuchwert 30.09.2011 16.255 15.261 19.515 5.308 56.339

[20] Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Zum 30. September 2013 entspricht der beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien näherungsweise dem Buchwert. Die Bewertung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt analog der Firmenwerte (Ziffer [5]) unter Berücksichtigung eines Diskontierungssatzes von 9,1 Prozent und einem Kapitalisierungszinssatz von 8,1 Prozent. Auf eine Bewertung durch einen externen, unabhängigen Gutachter wurde verzichtet. Im Berichtszeitraum wurden Mieterträge von 233 TEUR (Vorjahr 254 TEUR) erzielt, Aufwendungen für Instandhaltung beliefen sich auf 4 TEUR (Vorjahr 9 TEUR).

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Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in TEUR Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Anschaffungskosten
Stand 01.10.2012 4.626
Zugänge 0
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand 30.09.2013 4.626
Abschreibungen
Stand 01.10.2012 2.823
Zugänge 66
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand 30.09.2013 2.889
Restbuchwert 30.09.2013 1.737
Restbuchwert 30.09.2012 1.803
Vorjahr
Anschaffungskosten
Stand 01.10.2011 4.626
Zugänge 0
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand 30.09.2012 4.626
Abschreibungen
Stand 01.10.2011 2.757
Zugänge 66
Abgänge 0
Umbuchungen 0
Stand 30.09.2012 2.823
Restbuchwert 30.09.2012 1.803
Restbuchwert 30.09.2011 1.869

[21] Nach der Equity-Methode bewertete und übrige Finanzanlagen

Die Equity-Methode wird für alle Beteiligungen an assoziierten Unternehmen angewandt.

Der Ergebnisanteil der Bertrandt AG an diesen Beteiligungen belief sich im Geschäftsjahr auf -138 TEUR und wird unter den Zu- und Abgängen ausgewiesen (Vorjahr Zugänge 38 TEUR). Die Abgänge des Geschäftsjahres 2011/2012 betreffen die Bertrandt GmbH.

Bei den langfristigen Ausleihungen handelt es sich um Arbeitgeber-Darlehen, die mit einem Zinssatz von bis zu fünf Prozent verzinst werden. Diese haben eine Laufzeit von zwei bis acht Jahren. Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen den Marktwerten.

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Nach der Equity-Methode bewertete und übrige Finanzanlagen Equity- Beteiligungen in TEUR Langfristige Ausleihungen Summe Finanzanlagen
Anschaffungskosten
Stand 01.10.2012 226 6.095 6.321
Zugänge 5 1.079 1.084
Umbuchungen 0 0 0
Abgänge 145 1.905 2.050
Stand 30.09.2013 86 5.269 5.355
Abschreibungen
Stand 01.10.2012 0 0 0
Zugänge 0 0 0
Abgänge 0 0 0
Stand 30.09.2013 0 0 0
Restbuchwert 30.09.2013 86 5.269 5.355
Restbuchwert 30.09.2012 226 6.095 6.321
Vorjahr
Anschaffungskosten
Stand 01.10.2011 824 7.127 7.951
Zugänge 38 783 821
Umbuchungen 0 0 0
Abgänge 636 1.815 2.451
Stand 30.09.2012 226 6.095 6.321
Abschreibungen
Stand 01.10.2011 0 0 0
Zugänge 0 0 0
Abgänge 0 0 0
Stand 30.09.2012 0 0 0
Restbuchwert 30.09.2012 226 6.095 6.321
Restbuchwert 30.09.2011 824 7.127 7.951

[22] Lang- und kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte gliedern sich entsprechend ihrer Laufzeit wie folgt:

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Forderungen und sonstige Vermögenswerte in TEUR 30.09.2013 < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Forderungen aus 164.770 164.770 0 0
Lieferungen und Leistungen
Sonstige Vermögenswerte 19.051 12.130 4.754 2.167
Gesamt 183.821 176.900 4.754 2.167
Vorjahr
30.09.2012 < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
Forderungen aus 158.307 158.307 0 0
Lieferungen und Leistungen
Sonstige Vermögenswerte 16.568 12.569 2.059 1.940
Gesamt 174.875 170.876 2.059 1.940

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte beinhalten unter anderem Forderungen gegenüber Arbeitnehmern, Forderungen gegenüber Finanzämtern und Sozialversicherungsträgern, sonstige kurzfristige Forderungen sowie Vorauszahlungen für Leistungen, bei denen der dazugehörige Aufwand den Folgeperioden zuzuordnen ist.

Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte beinhalten unter anderem Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 2.167 TEUR (Vorjahr 1.940 TEUR) und derivative Finanzinstrumente in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 1 TEUR). Der Buchwert stellt das maximale Ausfallrisiko für die derivativen Finanzinstrumente dar.

Wertberichtigungen wurden in Höhe von 3.847 TEUR (Vorjahr 2.536 TEUR) berücksichtigt.

[23] Lang- und kurzfristige Ertragsteuerforderungen

Der Erstattungsanspruch des Körperschaftsteuerguthabens gemäß dem Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) ist in Höhe von 446 TEUR (Vorjahr 586 TEUR) unter den langfristigen und in Höhe von 170 TEUR (Vorjahr 339 TEUR) unter den kurzfristigen Ertragsteuerforderungen ausgewiesen. In den kurzfristigen Ertragsteuerforderungen sind darüber hinaus 11 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) Steuererstattungsansprüche enthalten.

[24] Latente Steuern

Latente Steuern resultieren aus temporär unterschiedlichen Wertansätzen der nach IFRS erstellten Bilanz und der Steuerbilanz sowie aus voraussichtlich realisierbaren Verlustvorträgen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte dabei nach den Vorschriften des IAS 12. Danach wurden die latenten Steuern auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach derzeitiger Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten beziehungsweise erwartet werden.

Aktive und passive latente Steuern verteilen sich auf folgende Positionen:

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Aktive und passive latente Steuern in TEUR
30.09.2013 30.09.2012
--- --- --- --- --- ---
aktivisch passivisch aktivisch passivisch
--- --- --- --- --- ---
Anlagevermögen 15 2.304 21 2.692
Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen 0 11.609 0 9.108
Pensionsrückstellungen 81 0 42 0
Sonstige Rückstellungen 1.352 0 1.107 0
Verlustvorträge 651 0 534 0
Sonstige Posten 226 225 254 270
Gesamt 2.325 14.138 1.958 12.070

Von den aktiven latenten Steuern haben 1.072 TEUR (Vorjahr 1.085 TEUR) eine Fristigkeit von über einem Jahr. Von den passiven latenten Steuern sind 11.751 TEUR (Vorjahr 9.148 TEUR) kurzfristig und 2.387 TEUR (Vorjahr 2.922 TEUR) langfristig.

Für Gesellschaften, die im Vorjahr oder im aktuellen Jahr ein negatives steuerliches Ergebnis erwirtschaftet haben, wurde ein latenter Steueranspruch in Höhe von 97 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aktiviert, da die Realisierung des Steueranspruchs aufgrund der steuerlichen Ergebnisplanung insoweit wahrscheinlich ist.

Über die aktiven latenten Steueransprüche auf Verlustvorträge hinaus bestehen ausländische Verlustvorträge in Höhe von 5.270 TEUR (Vorjahr 5.759 TEUR), deren Vortragsfähigkeit im Regelfall unbegrenzt ist. In länderspezifischen Einzelfällen gibt es Begrenzungen zwischen fünf und 15 Jahren.

Es wurden keine passiven latenten Steuern auf temporäre Unterschiede von Beteiligungsansätzen in Höhe von 14.491 TEUR (Vorjahr 12.610 TEUR) gebildet, da sich diese in absehbarer Zeit nicht umkehren.

Kurzfristige Vermögenswerte

[25] Vorräte

Die Vorräte des Bertrandt-Konzerns stellen sich zum Stichtag wie folgt dar:

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Vorräte in TEUR
30.09.2013 30.09.2012
--- --- --- ---
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 749 560

[26] Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen

Die künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen stellen sich wie folgt dar:

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Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen in TEUR 30.09.2013 30.09.2012
Noch nicht abgeschlossene Fertigungsaufträge 69.450 62.538
Abgeschlossene Fertigungsaufträge 59.741 38.774
Erhaltene Anzahlungen auf Fertigungsaufträge -66.748 -42.617
Gesamt 62.443 58.695

Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für Fertigungsaufträge, deren zu erwartende Verluste die angefallenen Kosten übersteigen, in Höhe von 459 TEUR (Vorjahr 320 TEUR), welche in den sonstigen kurzfristigen Rückstellungen enthalten sind (Ziffer [33]). Anzahlungen wurden für diese Fertigungsaufträge bisher nicht vereinnahmt (Vorjahr 0 TEUR).

[27] Liquide Mittel

Liquide Mittel umfassen im Wesentlichen Kassenbestände, Bankguthaben und Schecks. Für die Umrechnung bestehender Währungsguthaben in die Konzern-Währung wurde der Stichtagsmittelkurs zum 30. September 2013 zugrunde gelegt. Die Entwicklung der liquiden Mittel ist aus der Kapitalflussrechnung nachzuvollziehen.

Passiva

Eigenkapital

[28] Gezeichnetes Kapital

Zum 30. September 2013 betrug das gezeichnete Kapital der Bertrandt AG wie im Vorjahr 10.143.240,00 Euro und war voll einbezahlt. Das gezeichnete Kapital teilt sich in 10.143.240 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je 1,00 Euro auf.

Genehmigtes Kapital

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Februar 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Bertrandt Aktiengesellschaft bis zum 31. Januar 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (einschließlich sogenannter gemischter Sacheinlagen) einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um bis zu 4.000.000,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2013). Der Vorstand wurde unter anderem auch ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen und in definierten Grenzen mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Vom genehmigten Kapital wurde bislang kein Gebrauch gemacht.

[29] Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält das Agio aus Kapitalerhöhungen sowie den Erlös aus dem Verkauf eigener Anteile, der die ursprünglichen Anschaffungskosten übersteigt (Ziffer [30]).

[30] Gewinnrücklagen

Währungsdifferenzen aus Konsolidierungsvorgängen des Eigenkapitals von Tochterunternehmen wurden erfolgsneutral in Höhe von -30 TEUR (Vorjahr 474 TEUR) mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Die eigenen Anteile werden zum Erwerbszeitpunkt mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und mit den Gewinnrücklagen saldiert. Im Falle eines Verkaufs erfolgt eine Verrechnung, soweit die Erlöse den ursprünglichen Anschaffungskosten entsprechen. Der übersteigende Betrag wird in der Kapitalrücklage ausgewiesen.

Zum Bilanzstichtag befanden sich 74.175 eigene Aktien im Depot der Gesellschaft (Vorjahr 82.239 Stück), dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,7 Prozent (Vorjahr 0,8 Prozent). Die Veränderung resultiert aus einem im Geschäftsjahr 2012/2013 durchgeführten Belegschaftsaktienprogramm. Es wurden 4.032 Aktien bezuschusst (Vorjahr 5.850 Aktien), deren durchschnittlich gewichteter Zeitwert 83,50 EUR betrug (Vorjahr 56,50 EUR).

[31] Anteile anderer Gesellschafter

Die Anteile anderer Gesellschafter werden als Bestandteil des Eigenkapitals dargestellt. Sie entfallen auf Minderheitsgesellschafter.

Langfristige Schulden

[32] Rückstellungen für Pensionen

Pensionsrückstellungen für Leistungszusagen auf Altersversorgung werden gemäß IAS 19 nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) und unter Berücksichtigung der künftigen vorhersehbaren Entwicklungen ermittelt. Zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wurden die folgenden Prämissen getroffen:

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Prämissen zur Ermittlung von Pensionsverpflichtungen diverse Angaben 30.09.2013 30.09.2012
Zinssatz 3,30% 3,20%
Gehaltssteigerungstrend 0% / 2,50% 0% / 2,50%
Rentensteigerungstrend 1,75% / 2,50% 1,75% / 2,50%
Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeit nach Heubeck 2005 G 2005 G
Bewertung von Witwen-/Witwenrenten-Anwartschaften Kollektiv Kollektiv
Pensionierungsalter 65 Jahre 65 Jahre
Durchschnittliche Restlebensarbeitszeit aktiver Berechtigter 1 - 9 Jahre 1 - 10 Jahre

Zum 30. September 2013 erhöhten sich die Pensionsrückstellungen um 290 TEUR (Vorjahr 184 TEUR) auf 2.811 TEUR (Vorjahr 2.521 TEUR). Die Erhöhung der Pensionsrückstellungen wird vollständig im Personalaufwand erfasst.

Die Nettoaufwendungen für Pensionspläne während des Geschäftsjahres 2012/2013 gliedern sich wie folgt:

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Nettoaufwendungen für Pensionspläne in TEUR 2012/2013 2011/2012
Laufender Dienstzeitaufwand 64 44
Zinsaufwand 126 129
Amortisation versicherungsmathematischer Gewinne (-)/Verluste (+) 100 11
Gesamt 290 184

Der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen entwickelte sich wie folgt:

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Versicherungsmathematischer Barwert der Pensionsverpflichtungen in TEUR 2012/2013 2011/2012
Barwert zum 01.10. 3.915 2.699
Laufender Dienstzeitaufwand 64 44
Zinsaufwand 126 129
Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) -93 1.043
Barwert zum 30.09. 4.012 3.915

Zum 30. September 2011 betrug der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen 2.699 TEUR, zum 30. September 2010 waren es 2.886 TEUR und zum 30. September 2009 belief er sich auf 2.159 TEUR.

Im Geschäftsjahr 2012/2013 betrugen die versicherungsmathematischen Gewinne (-)/Verluste (+) aus erfahrungsbedingten Anpassungen -13 TEUR, in den Jahren 2009/2010 bis 2011/2012 jeweils -14 TEUR.

Die Finanzierung von Pensionsverpflichtungen unterteilt sich zum 30. September 2013 folgendermaßen:

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Finanzierung von Pensionsverpflichtungen in TEUR 30.09.2013 30.09.2012
Versicherungsmathematischer Barwert der nicht 4.012 3.915
fondsfinanzierten Versorgungsansprüche
Anpassungsbetrag nicht verrechneter -1.201 -1.394
versicherungsmathematischer Gewinne
Nettoverpflichtung der Pensionspläne nach IAS 19 2.811 2.521

[33] Lang- und kurzfristige sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen stellen sich wie folgt dar:

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Lang- und kurzfristige sonstige Rückstellungen in TEUR
Personal-

rückstellungen
Rückstellungen aus laufendem Geschäftsbetrieb Übrige Rückstellungen Summe sonstige Rückstellungen
--- --- --- --- ---
Stand 01.10.2012 35.012 3.212 16.926 55.150
Währungsdifferenzen -14 0 -10 -24
Verbrauch 30.320 2.843 5.476 38.639
Auflösung 460 117 1.826 2.403
Zuführung 35.150 2.982 5.609 43.741
Stand 30.09.2013 39.368 3.234 15.223 57.825

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Lang- und kurzfristige sonstige Rückstellungen in TEUR davon unter 1 Jahr davon über 1 Jahr
Stand 01.10.2012 50.151 4.999
Währungsdifferenzen
Verbrauch
Auflösung
Zuführung
Stand 30.09.2013 52.147 5.678

In den Personalrückstellungen sind im Wesentlichen Beträge für Erfolgsbeteiligungen und Tantiemen, Schwerbehinderten-Abgaben und Beiträge zur Berufsgenossenschaft enthalten.

Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb enthalten überwiegend solche für Garantieverpflichtungen und aus schwebenden Geschäften. Auf Rückstellungen für Fertigungsaufträge, deren zu erwartende Verluste die angefallenen Kosten übersteigen, entfällt ein Betrag in Höhe von 459 TEUR (Vorjahr 320 TEUR). Die übrigen Rückstellungen betreffen eine Vielzahl erkennbarer Einzelrisiken. Von den langfristigen sonstigen Rückstellungen entfallen 4.236 TEUR (Vorjahr 3.681 TEUR) auf Personalrückstellungen und 1.442 TEUR (Vorjahr 1.318 TEUR) auf übrige Rückstellungen. In den sonstigen kurzfristigen Rückstellungen sind insgesamt Restrukturierungsverpflichtungen von 330 TEUR enthalten (Vorjahr 445 TEUR). Die langfristigen Rückstellungen enthalten Aufzinsungsaufwendungen von insgesamt 134 TEUR (Vorjahr 180 TEUR), wovon 10 TEUR im Finanzergebnis ausgewiesen werden (Vorjahr 35 TEUR).

[34] Lang- und kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten

Die Buchwerte der sonstigen Verbindlichkeiten entsprechen im Wesentlichen den Marktwerten und setzen sich wie folgt zusammen:

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Lang- und kurzfristige sons tige Verbindlichkeiten in TEUR 30.09.2013 < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
Steuern 14.021 14.021 0 0
Lohn- und Kirchensteuer 6.828 6.828 0 0
Sozialversicherung 1.924 1.924 0 0
Lohn und Gehalt 911 911 0 0
Personalverpflichtungen 30.336 30.336 0 0
Erhaltene Anzahlungen für 10.066 10.066 0 0
ausstehende Leistungen
Übrige sonstige 3.988 3.556 432 0
Sonstige Verbindlichkeiten 68.074 67.642 432 0

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Vorjahr 30.09.2012 < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
Steuern 14.482 14.482 0 0
Lohn- und Kirchensteuer 6.158 6.158 0 0
Sozialversicherung 2.066 2.066 0 0
Lohn und Gehalt 927 927 0 0
Personalverpflichtungen 27.683 27.683 0 0
Erhaltene Anzahlungen für 9.816 9.816 0 0
ausstehende Leistungen
Übrige sonstige 3.699 3.235 464 0
Sonstige Verbindlichkeiten 64.831 64.367 464 0

In den übrigen sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Investitionszuschuss in Höhe von 464 TEUR (Vorjahr 495 TEUR) enthalten, der als Zuwendung der öffentlichen Hand für eine realisierte Investition gewährt wurde. In Anwendung des IAS 20 wurde der Investitionszuschuss im Berichtszeitraum in Höhe von 32 TEUR (Vorjahr 32 TEUR) über die Nutzungsdauer der betreffenden Anlagenwerte erfolgswirksam aufgelöst. Die erhaltenen Anzahlungen betrugen insgesamt 76.814 TEUR (Vorjahr 52.433 TEUR), davon wurden 66.748 TEUR mit den Forderungen aus Fertigungsaufträgen saldiert (Vorjahr 42.617 TEUR) (Ziffer [26]).

Kurzfristige Schulden

[35] Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen Ertragsteuern. Latente Steuern werden in gesonderten Positionen der Bilanz ausgewiesen.

[36] Kurzfristige Finanzschulden

Zum Bilanzstichtag bestanden keine langfristigen Finanzschulden, die ausgewiesenen kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von 221 TEUR (Vorjahr 149 TEUR) beinhalten ausgegebene und noch nicht eingelöste Schecks.

Die zur Verfügung stehenden Rahmenkreditlinien wurden unterjährig kurzfristig in Anspruch genommen. Laufende Investitionen wurden wie im Vorjahr aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert.

Die Zinssätze für kurzfristige Finanzschulden im In- und Ausland bewegen sich zum 30. September 2013 zwischen 1,1 und sechs Prozent (Vorjahr 1,5 und sechs Prozent). Der ausgewiesene Buchwert der dargestellten kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten entspricht dem Marktwert.

[37] Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen den Marktwerten und haben eine Fristigkeit von unter einem Jahr.

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Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in TEUR 30.09.2013 30.09.2012
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.179 11.208

[38] Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Bertrandt-Konzerns im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben, unabhängig von der Gliederung der Bilanz. Gemäß IAS 7 wird in Mittelzu- und -abflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit und solche aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der betrachtete Finanzmittelfonds enthält ausschließlich die in der Konzern-Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel.

Die Veränderungen der einzelnen Positionen sind aus der Konzern-Bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet.

Ausgehend vom Ergebnis nach Ertragsteuern wurde die Kapitalflussrechnung nach der indirekten Methode erstellt. Das Ergebnis nach Ertragsteuern wurde um die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge bereinigt. Unter Berücksichtigung der Veränderungen im Working Capital ergibt sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 77.731 TEUR (Vorjahr 38.302 TEUR). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -32.447 TEUR (Vorjahr -36.923 TEUR) und umfasst überwiegend Zahlungsabflüsse aus Zugängen im Anlagevermögen. Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs und der geringeren zusätzlichen Mittelbindung wurde im Vorjahresvergleich ein deutlich höherer Free Cashflow erwirtschaftet. Mit 45.284 TEUR (Vorjahr 1.379 TEUR) ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 43.905 TEUR zu verzeichnen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -19.449 TEUR (Vorjahr -16.423 TEUR) beinhaltet im Wesentlichen Zahlungsmittelabflüsse aus Dividendenzahlungen. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 47.253 TEUR (Vorjahr 21.517 TEUR).

[39] Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die Steuerung des Konzerns erfolgt auf Basis der Geschäftsfelder Digital Engineering, Physical Engineering und Elektrik/Elektronik. Die langfristigen Vermögenswerte im Sinne des IFRS 8 betragen 105.487 TEUR (Vorjahr 92.148 TEUR). Davon entfallen 101.312 TEUR (Vorjahr 87.544 TEUR) auf das Inland und 4.175 TEUR (Vorjahr 4.604 TEUR) auf das Ausland.

Das Segment Digital Engineering umfasst die Konstruktion von Fahrzeugkomponenten wie Antriebssystem, Fahrwerk und Karosserie bis hin zur Komplettentwicklung von Gesamtfahrzeugen inklusive der technischen Berechnungen mit den üblichen Konstruktionsmethoden wie CAD. Des Weiteren sind diesem Segment die Bereiche Luftfahrt und die Bertrandt Services GmbH zugeordnet.

Im Segment Physical Engineering sind Aktivitäten des Modellbaus, des Versuchs, des Fahrzeugaufbaus, des Rapid Prototyping und des Rapid Tooling sowie der Bau von Blechprototypen und der Bereich Kunststofftechnik zusammengefasst.

Das Segment Elektrik/Elektronik fasst die Aktivitäten der klassischen Fahrzeugelektrik mit den Komponenten moderner Elektronikthemen im Fahrzeug zusammen. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von Elektronikmodulen wie Bordnetze, die Entwicklung von Software sowie die Einsatzsimulation.

Den Segmentinformationen liegen dieselben Ausweis- und Bewertungsmethoden wie dem Konzern-Abschluss zugrunde. Innenumsätze werden zu marktüblichen Preisen abgerechnet und entsprechen den im Verhältnis gegenüber Dritten getätigten Umsätzen (Arm’s-Length-Prinzip). Erträge und Aufwendungen sowie Ergebnisse zwischen den Segmenten werden eliminiert.

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Segmente in TEUR
Digital Engineering Physical Engineering
--- --- --- --- --- ---
01.10. - 30.09. 2012/2013 2011/2012 2012/2013 2011/2012
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse gesamt 465.803 445.507 169.119 132.444
Transfers zwischen den Segmenten 9.672 7.209 3.431 1.510
Segmentumsatzerlöse 456.131 438.298 165.688 130.934
Betriebsergebnis 43.335 42.603 19.522 16.140
Planmäßige Abschreibungen 6.344 5.012 11.189 8.399
Außerplanmäßige Abschreibungen 41 15 39 0

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Segmente in TEUR
Elektrik/Elektronik Summe nach
--- --- --- --- --- ---
01.10. - 30.09. 2012/2013 2011/2012 Geschäftsfeldern 2012/2013 2011/2012
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse gesamt 162.433 141.864 797.355 719.815
Transfers zwischen den Segmenten 1.847 1.773 14.950 10.492
Segmentumsatzerlöse 160.586 140.091 782.405 709.323
Betriebsergebnis 18.304 16.351 81.161 75.094
Planmäßige Abschreibungen 1.980 1.824 19.513 15.235
Außerplanmäßige Abschreibungen 1 1 81 16

Eine Segmentierung des Vermögens und der Schulden ist nicht erforderlich, da diese nicht Bestandteil des internen Berichtswesens auf Ebene der Geschäftsfelder sind.

Sonstige Angaben

[40] Bestellte Sicherheiten

Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine bestellten Sicherheiten.

[41] Eventualverbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestand eine Eventualverbindlichkeit in Höhe von 516 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus einem laufenden Einspruchsverfahren gegen eine ausländische Steuerbehörde.

[42] Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Künftige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Wartungs- und Leasingverträgen sind zu deren Nominalwerten ermittelt und werden wie folgt fällig:

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Sonstige finanzielle Verpflichtungen in TEUR 30.09.2013 30.09.2012
< 1 Jahr 38.498 47.932
1 - 5 Jahre 30.516 36.081
> 5 Jahre 5.491 10.413
Gesamt 74.505 94.426

Die Gesamtsumme resultiert im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen für Immobilien in Höhe von 44.659 TEUR (Vorjahr 50.787 TEUR). Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Lieferantenverträgen für immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 179 TEUR (Vorjahr 265 TEUR) und Sachanlagen in Höhe von 7.116 TEUR (Vorjahr 12.607 TEUR).

[43] Weitere Erläuterungen zur Bilanz nach IFRS 7 (Finanzinstrumente)

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzposten zu den Kategorien von Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der Finanzinstrumente. Aufgrund von kurzen Laufzeiten entsprechen bei den finanziellen Vermögenswerten und Schulden die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten.

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Überleitung der Bilanzposten zu den Kategorien von Finanzinstrumenten in TEUR erfolgswirksam zum Fair Value bewertet Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
Buchwert Buchwert Fair Value
--- --- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Nach der Equity-Methode
bewertete Finanzanlagen
Übrige Finanzanlagen 5.269 5.269
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 2.290 2.290
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Fertigungsaufträgen 62.443 62.443
Forderungen und 168.032 168.032
sonstige Vermögenswerte
Liquide Mittel 47.253 47.253
Langfristige Schulden
Sonstige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Schulden
Finanzschulden 221 221
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 10.179 10.179
und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten 13.558 13.558

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Überleitung der Bilanzposten zu den Kategorien von Finanzinstrumenten in TEUR Nicht im Anwendungs- bereich des IFRS 7 / keine Bewertungs-

kategorie nach IAS 39
Bilanzposten zum 30.09.2013
Buchwert
--- --- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Nach der Equity-Methode 86 86
bewertete Finanzanlagen
Übrige Finanzanlagen 5.269
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 4.631 6.921
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Fertigungsaufträgen 62.443
Forderungen und 8.868 176.900
sonstige Vermögenswerte
Liquide Mittel 47.253
Langfristige Schulden
Sonstige Verbindlichkeiten 432 432
Kurzfristige Schulden
Finanzschulden 221
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 10.179
und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten 54.084 67.642

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Vorjahr erfolgswirksam zum Fair Value bewertet Buchwert Zu fortgeführten Anschaffungskosen bewertet Buchwert Fair Value
Langfristige Vermögenswerte
Nach der Equity-Methode
bewertete Finanzanlagen
Übrige Finanzanlagen 6.095 6.095
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1 2.074 2.074
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Fertigungsaufträgen 58.695 58.695
Forderungen und 94 161.200 161.200
sonstige Vermögenswerte
Liquide Mittel 21.517 21.517
Langfristige Schulden
Sonstige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Schulden
Finanzschulden 149 149
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 11.208 11.208
und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten 13.347 13.347

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Vorjahr Nicht im Anwendungs- bereich des IFRS 7 / keine Bewertungs- kategorie nach IAS 39 Buchwert Bilanzposten zum 30.09.2012
Langfristige Vermögenswerte
Nach der Equity-Methode 226 226
bewertete Finanzanlagen
Übrige Finanzanlagen 6.095
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1.924 3.999
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Fertigungsaufträgen 58.695
Forderungen und 9.582 170.876
sonstige Vermögenswerte
Liquide Mittel 21.517
Langfristige Schulden
Sonstige Verbindlichkeiten 464 464
Kurzfristige Schulden
Finanzschulden 149
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 11.208
und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten 51.020 64.367

Die Fair Values der Derivate bestimmen sich anhand marktüblicher Methoden. Gemäß IFRS 7 sind die zu Marktwerten bewerteten Finanzinstrumente den drei Levels der Fair Value Hierarchie zuzuordnen. Level eins beinhaltet Finanzinstrumente, deren Bewertung auf Basis von notierten Marktpreisen an aktiven Märkten für gleiche Vermögenswerte oder Schulden erfolgt. Finanzinstrumente des Levels zwei werden auf Basis anderer direkt oder indirekt beobachtbarer Informationen, die nicht dem Level eins zuzuordnen sind, bewertet. Level drei umfasst Finanzinstrumente, deren Bewertung auf Basis von Informationen erfolgt, die auf nichtbeobachtbaren Marktdaten basieren. Zinsderivate und Devisentermingeschäfte werden Level zwei, weitere Derivate Level drei zugeordnet. Im Rahmen einer jährlich durchgeführten Sensitivitätsanalyse werden interne und externe Informationen und Rahmenbedingungen mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und daraus resultierenden finanziellen Belastungen überprüft und bewertet. Diese Analyse führte nicht zu einer Veränderung des Buchwerts.

[44] Management von Finanzrisiken

Sicherungsrichtlinien und Grundsätze des Finanzrisikomanagements

Der Bertrandt-Konzern ist als international tätiger Dienstleister Finanzrisiken ausgesetzt. Bertrandt unterscheidet im Wesentlichen:

Liquiditätsrisiko
Ausfall- und Kreditrisiko
Marktpreisrisiko

Die Steuerung, Überwachung und Absicherung der Finanzrisiken liegen nach Vorgaben des Vorstands im Verantwortungsbereich der Abteilung Konzern-Treasury. Ziel ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu begrenzen.

Liquiditätsrisiken können durch eine Verschlechterung des operativen Geschäfts und als Folge von Kredit- und Marktpreisrisiken entstehen. Der Bertrandt-Konzern steuert das Liquiditätsrisiko mithilfe einer umfassenden kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung bestehender Kreditlinien. Diese Planung wird laufend überwacht und aktualisiert. Über die Hausbanken bestehen grundsätzlich Cash-Pooling-Vereinbarungen mit inländischen Tochtergesellschaften der Bertrandt AG. Die Versorgung der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt über Darlehen von Banken oder Konzern-Gesellschaften. Zusätzlich verfügt der Bertrandt-Konzern über in ausreichendem Umfang vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinien sowie alternative Finanzierungsinstrumente. Ein wesentlicher Teil der Rahmenkreditverträge ist dabei mittelfristig gesichert. Im Rahmen einer Optionsvereinbarung kann bei sofortiger Ausübung der Option ein theoretisch maximales Liquiditäts- und Ausfallrisiko mit einer Bruttoverpflichtung von 11.460 TEUR (Vorjahr 11.960 TEUR) den Konzern belasten. Wir rechnen nicht mit einer Ausübung der Option, und des Weiteren stehen dem sofort verwertbare Sicherheiten gegenüber, die zu einer Bewertung der Nettoverpflichtung von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) führen.

Aus der nachfolgenden Tabelle sind die vertraglich vereinbarten (undiskontierten) Tilgungszahlungen der originären finanziellen Verbindlichkeiten ersichtlich:

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Originäre finanzielle Verbindlichkeiten in TEUR
Buchwert Zahlungsverpflichtungen
--- --- --- --- --- ---
30.09.2013 2013/2014 2014/2015 bis 2016/2017 2017/2018 ff.
--- --- --- --- --- ---
Finanzschulden 221 221 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 10.179 10.179 0 0
und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten 13.558 13.558 0 0

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Vorjahr 30.09.2012 2012/2013 2013/2014 bis 2015/2016 2016/2017 ff.
Finanzschulden 149 149 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 11.208 11.208 0 0
und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten 13.347 13.347 0 0

Finanzinstrumente, für die am Bilanzstichtag bereits Zahlungen vertraglich vereinbart waren, wurden in den Bestand einbezogen. Dabei wurden Zahlungsverpflichtungen aus variabel verzinslichen Finanzinstrumenten unter Zugrundelegung der zuletzt vor dem Bilanzstichtag festgelegten Zinssätze ermittelt. Planzahlen für künftige Verbindlichkeiten wurden in dieser Darstellung nicht berücksichtigt. Die Umrechnung der Fremdwährungssachverhalte erfolgte jeweils mit dem Stichtagskassakurs. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verbindlichkeiten wurden dem frühesten Zeitraster zugeordnet.

Die Konzern-Richtlinien geben vor, dass die Vertragspartner des Bertrandt-Konzerns vor Vertragsabschluss und während der Laufzeit bestimmte Bonitätskriterien erfüllen müssen. Durch präventive Bonitätsprüfungen und laufende Überwachung der Zahlungsziele werden die Forderungsausfallrisiken weitestgehend begrenzt. Wesentliche Forderungsausfälle gab es im Geschäftsjahr 2012/2013 nicht. Aufgrund der überwiegend guten Bonität unserer Kunden sowie des aktiven Forderungsmanagements wird das Ausfallrisiko auch für die Zukunft als gering eingestuft. Individuellen Einzelrisiken wird im Bedarfsfall durch einzelfallbasierte Kreditversicherungen Rechnung getragen. Das Ausfallrisiko der zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen wird durch die gebildeten Wertberichtigungen abgedeckt.Der Buchwert in Höhe von 189.090 TEUR (Vorjahr 180.970 TEUR) der in der Bilanz angesetzten Forderungen, sonstiger Vermögenswerte sowie sonstiger Ausleihungen umfasst das maximale Ausfallrisiko.

Bei den übrigen Finanzanlagen und den sonstigen Vermögenswerten ist das Risiko zu vernachlässigen. Die Anlage der liquiden Mittel erfolgt kurzfristig und im nicht risikoorientierten Bereich.

In der nachfolgenden Tabelle sind das Kredit- und das Ausfallrisiko der finanziellen Vermögenswerte nach Bruttobuchwerten dargestellt:

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Ausfall- und Kreditrisiko von finanziellen Vermögenswerten in TEUR Weder überfällig noch wertberichtigt Überfällig und nicht wert- berichtigt Wertberichtigt 30.09.2013
Sonstige Ausleihungen 5.269 0 0 5.269
Forderungen aus Lieferungen 132.274 31.439 4.752 168.465
und Leistungen
Sonstige Vermögenswerte 5.552 0 152 5.704
143.095 31.439 4.904 179.438

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Vorjahr Weder überfällig noch wertberichtigt Überfällig und nicht wert- berichtigt Wertberichtigt 30.09.2012
Sonstige Ausleihungen 6.095 0 0 6.095
Forderungen aus Lieferungen 127.803 30.090 2.629 160.522
und Leistungen
Sonstige Vermögenswerte 5.231 0 152 5.383
139.129 30.090 2.781 172.000

Die Fälligkeit der Bruttobuchwerte überfälliger, nicht wertberichtigter finanzieller Vermögenswerte ergibt sich aus folgender Übersicht:

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Fälligkeit der Bruttobuchwerte überfälliger, nicht wertberichtigter finanzieller Vermögenswerte in TEUR bis 30 Tage 31 bis 90 Tage mehr als 90 Tage 30.09.2013
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen 16.239 8.385 6.815 31.439

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Vorjahr bis 30 Tage 31 bis 90 Tage mehr als 90 Tage 30.09.2012
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen 15.239 10.407 4.444 30.090

Für die überfälligen, nicht wertberichtigten finanziellen Vermögenswerte lagen zum Bilanzstichtag keine Hinweise auf eine Wertberichtigung vor.

Die Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar:

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Entwicklung der Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte in TEUR 2012/2013 2011/2012
Stand 01.10. 2.536 3.427
Zuführung 1.744 358
Inanspruchnahme 108 983
Auflösung 325 286
Währungsdifferenz 0 20
Stand 30.09. 3.847 2.536

Im Geschäftsjahr betrugen die Aufwendungen aus ausgebuchten Forderungen 111 TEUR (Vorjahr 963 TEUR).

Das Unternehmen unterliegt Marktpreisrisiken, bei denen es sich im Wesentlichen um Risiken aus Zins- und Währungskursänderungen handelt. Der Konzern verfolgt dabei die Strategie, Risiken in geeigneter Form abzusichern. Das Konzern-Treasury sichert mögliche Zinsänderungsrisiken mithilfe geeigneter mittelfristiger Zinsderivate ab. Währungsrisiken werden grundsätzlich dadurch gemindert, dass Geschäftstransaktionen hauptsächlich in der jeweiligen funktionalen Währung abzurechnen sind (Natural Hedges). Sollte ein Geschäftsabschluss in der jeweiligen funktionalen Währung nicht möglich sein, werden zur Risikobegrenzung in der Regel Devisentermingeschäfte sowie kombinierte Zins- und Währungsswaps eingesetzt. Der Abschluss erfolgt auch hier zentral über das Konzern-Treasury.

Aus der nachfolgenden Tabelle ist ersichtlich, welche Sicherungsinstrumente zum Stichtag bestanden:

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Sicherungsinstrumente in TEUR
Nominalvolumen Marktwert
--- --- --- --- --- ---
30.09.2013 30.09.2012 30.09.2013 30.09.2012
--- --- --- --- --- ---
Caps 3.000 3.000 0 1
< 1 Jahr 0 0 0 0
1 - 5 Jahre 3.000 3.000 0 1
5 - 10 Jahre 0 0 0 0

Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese zeigen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen. Bei einem um 100 Basispunkte höheren (niedrigeren) Marktzinsniveau wäre das Ergebnis um 474 TEUR höher beziehungsweise 568 TEUR niedriger gewesen (Vorjahr 236 TEUR höher beziehungsweise 682 TEUR niedriger).

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente, die eine fest vereinbarte Verzinsung haben, unterliegen keinem Zinsänderungsrisiko im Sinne von IFRS 7.

Das Fremdwährungsrisiko ist im Bertrandt-Konzern eher von untergeordneter Bedeutung, da grundsätzlich in der funktionalen Währung des jeweiligen Landes abgerechnet wird. Eine Veränderung des Euros gegenüber der jeweiligen Fremdwährung hätte deshalb nur geringe Auswirkungen auf das Ergebnis. Nicht in funktionaler Währung abgeschlossene Grundgeschäfte (Forderungen aus Fertigungsaufträgen) werden grundsätzlich über Devisentermingeschäfte gesichert. Zum Bilanzstichtag lagen keine Devisentermingeschäfte vor. Im Geschäftsjahr 2011/2012 betrug der Marktwert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag 94 TEUR. Abweichungen des Stichtagskurses um 10 Prozent nach oben oder unten hätten zu einer erfolgswirksamen Erhöhung des Marktwerts auf 584 TEUR beziehungsweise zu einer Reduzierung auf -503 TEUR geführt.

[45] Angaben zum Kapitalmanagement

Der Bertrandt-Konzern verfolgt das Ziel, langfristig die Unternehmensfortführung zu sichern und die Interessen der Anteilseigner, seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller weiterer Adressaten dieses Geschäftsberichts zu wahren.

Die Steuerung der Kapitalstruktur orientiert sich an den Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie den Risiken aus den zugrunde liegenden Vermögenswerten.

Der Bertrandt-Konzern verfolgt die Strategie einer kontinuierlichen und nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts.

Das Eigenkapital des Bertrandt-Konzerns entspricht dem bilanzierten Eigenkapital. Das Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme (Eigenkapitalquote) betrug 58,8 Prozent per 30. September 2013 (Vorjahr 56,6 Prozent).

Weitere Erläuterungen können dem Lagebericht sowie der Eigenkapitalveränderungsrechnung entnommen werden.

[46] WpHG Mitteilungen

Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG

Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Familie Bichler bR, Iptingen, vertreten durch ihren Gesellschafter-Geschäftsführer Dietmar Bichler, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass sie am 25. August 2004 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen unterschritten hat. Seit dem 25. August 2004 stehen ihr 6,82 Prozent der Stimmrechte zu.

Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG

Herr Dietmar Bichler, Deutschland, hat uns gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG mitgeteilt, dass er am 25. August 2004 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen unterschritten hat. Seit dem 25. August 2004 stehen ihm 7,81 Prozent der Stimmrechte zu. Davon sind ihm 6,82 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen über die Vermögensverwaltungsgesellschaft Familie Bichler bR, Iptingen.

Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 6, S. 2 WpHG

Mit Schreiben vom 15. Dezember 2005, bei uns eingegangen am 23. Dezember 2005, hat uns die CSI Asset Management Establishment, Vaduz, Liechtenstein, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 12. Dezember 2005 die Stimmrechtsschwelle von 5 Prozent unterschritten hat und nun 3,77 Prozent beträgt. Davon sind der CSI Asset Management Establishment 3,77 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 6 in Verbindung mit S. 2 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 6 WpHG

Mit Schreiben vom 15. Dezember 2005, bei uns eingegangen am 23. Dezember 2005, hat uns die Absolute Capital Management Holding Limited, Grand Cayman, Cayman Island, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 12. Dezember 2005 die Stimmrechtsschwelle von 5 Prozent unterschritten hat und nun 3,77 Prozent beträgt. Davon sind der Absolute Capital Management Holdings Limited 3,77 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Mitteilungen nach §§ 21 Abs. 1 S. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG

a) Die Porsche GmbH, Stuttgart, die Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart, die Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart, die Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart, die Wolfgang Porsche GmbH, Stuttgart, die Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart, die Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg (Österreich), die Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), die Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), Frau Louise Daxer-Piëch, Wien (Österreich), Herr Mag. Josef Ahorner, Wien (Österreich), Frau Mag. Louise Kiesling, Wien (Österreich), Prof. Ferdinand Alexander Porsche, Gries/Pinzgau (Österreich), Dr. Oliver Porsche, Salzburg (Österreich), Herr Kai-Alexander Porsche, Innsbruck (Österreich), Herr Mark Philipp Porsche, Innsbruck (Österreich), Herr Gerhard Anton Porsche, Mondsee (Österreich), Dr. Wolfgang Porsche, München, Herr Hans-Peter Porsche, Salzburg (Österreich) und Herr Peter Daniell Porsche, Hallein/Rif (Österreich) haben uns jeweils am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil jedes der vorstehend genannten Mitteilenden an der Bertrandt AG am

11. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
26. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug;
29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;
14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug sowie
24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

b) Die Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart, hat uns am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Familie Porsche Beteiligung GmbH an der Bertrandt AG am

30. Dezember 2002 die Schwellen von 5 Prozent und 10 Prozent überschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;
19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug;
29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;
14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; sowie
24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile der Familie Porsche Beteiligung GmbH jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

c) Die Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart, hat uns am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH an der Bertrandt AG am

19. Dezember 2003 die Schwellen von 5 Prozent und 10 Prozent überschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;
14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; sowie
24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile der Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

d) Die Ferdinand Piëch GmbH, Wiernsheim, die Hans-Michel Piëch GmbH, Wiernsheim, die Dipl.-Ing. Dr.h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), die Dr. Hans Michel Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), Dr. Ferdinand Piëch, Salzburg (Österreich), und Dr. Hans Michel Piëch, Salzburg (Österreich), haben uns jeweils am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil jedes der vorstehend genannten Mitteilenden an der Bertrandt AG am

11. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
26. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug;
29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;
14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;
18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;
28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug sowie
24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG

Mit dem Schreiben vom 17. November 2006 hat uns die Familie Porsche Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, A-5020 Salzburg, sowie die Familie Porsche Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, A-5020 Salzburg, gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil beider Mitteilender an der Bertrandt AG am 13. November 2006 jeweils die Schwellen von 5 Prozent, 10 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und nunmehr 25,01 Prozent beträgt. Diese Stimmrechtsanteile sind den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 11. Dezember 2009, eingegangen an demselben Tag, hat uns von der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft in Stuttgart folgende Meldung erreicht:

Die Mitteilung erfolgt aufgrund der Umstrukturierung des Porsche-Konzerns zur Vorbereitung der Beteiligung der Volkswagen AG an dem operativen Porsche-Geschäftsbetrieb. Die bislang als Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft firmierende Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 722287, die bislang 25,01 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Bertrandt AG (ISIN DE0005232805) hielt, ist mit rechtlicher Wirkung zum 30. November 2009 im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme gemäß § 2 Nr. 1 UmwG durch Übertragung ihres gesamten Vermögens auf die Porsche Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter HRB 731330, verschmolzen worden. Durch die Verschmelzung hat die Porsche Zwischenholding GmbH am 30. November 2009 sämtliche von dem übertragenden Rechtsträger an der Bertrandt AG gehaltene Anteile erworben.

Im unmittelbaren Anschluss an die Verschmelzung hat die Porsche Zwischenholding GmbH mit rechtlicher Wirkung zum 30. November 2009 den gesamten, im Wege der Verschmelzung erworbenen operativen Geschäftsbetrieb im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme gemäß § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG auf ihre vollständige gehaltene Tochtergesellschaft, die zu diesem Zeitpunkt noch unter Porsche Fünfte Vermögensverwaltung AG firmierende Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 730623, übertragen. Teil des übertragenen Vermögens waren 25,01 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Bertrandt AG.

Der Stimmrechtsanteil der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 730623, an der Bertrandt AG mit Sitz in Ehningen am 30. November 2009 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und zum heutigen Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (2.537.095 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) beträgt.

Sämtliche Stimmrechte werden unmittelbar von der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft gehalten.

Mitteilung nach § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 8. November 2010, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die Porsche Wolfgang 1. Beteiligungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Mitteilenden an der Bertrandt AG am 29. September 2010 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 25,01 Prozent (2.537.095 Stimmrechte) beträgt.

Sämtliche vorgenannten 2.537.095 Stimmrechte sind der Mitteilenden nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG über die folgenden kontrollierten Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Wolfgang Porsche GmbH, Familie Porsche Beteiligung GmbH, jeweils Grünwald, Porsche Automobil Holding SE, Porsche Zwischenholding GmbH sowie Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, jeweils Stuttgart.

Die Stimmrechte wurden nicht durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Erwerbsrechts erlangt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Die Friedrich Boysen-Unternehmensstiftung mit Sitz in Altensteig, Deutschland, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 21. Februar 2011 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 14,9 Prozent der Stimmrechte (1.511.343 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte werden von der Friedrich Boysen Holding GmbH mit Sitz in Altensteig, Deutschland, gehalten, und der Friedrich Boysen-Unternehmensstiftung gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Die von der Friedrich Boysen Holding GmbH erworbenen 7,45 Prozent der Stimmrechte (755.671 Stimmrechte) wurden durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Rechts der Friedrich Boysen Holding GmbH, Aktien der Bertrandt AG zu erwerben, erlangt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Die Friedrich Boysen Holding GmbH mit Sitz in Altensteig, Deutschland, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 21. Februar 2011 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 14,9 Prozent der Stimmrechte (1.511.342 Stimmrechte) beträgt.

Die von der Friedrich Boysen Holding GmbH erworbenen 7,45 Prozent der Stimmrechte (755.671 Stimmrechte) wurden durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Rechts der Friedrich Boysen Holding GmbH, Aktien der Bertrandt AG zu erwerben, erlangt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 28. Februar 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die b.invest AG mit Sitz in Ehningen, Deutschland mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 24. Februar 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 4,8 Prozent der Stimmrechte (486.876 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 1. März 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die J.P. Morgan Chase Bank, National Association, Großbritannien folgendes mitgeteilt:

1. Im Namen der J.P. Morgan Asset Management (UK) Limited mit Sitz in London, Großbritannien, teilen wir nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der J.P. Morgan Asset Management (UK) Limited an der Bertrandt AG am 24. Februar 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 2,99 Prozent der Stimmrechte (303.640 Stimmrechte) beträgt. 2,97 Prozent der vorgenannten Stimmrechte (301.425 Stimmrechte) werden hierbei der Gesellschaft nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Weitere 0,02 Prozent der vorgenannten Stimmrechte (2.215 Stimmrechte) werden nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.

2. Im Namen der J.P. Morgan Investment Management Inc. mit Sitz in New York, USA, teilen wir nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der J.P. Morgan Investment Management Inc. an der Bertrandt AG am 24. Februar 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 2,99 Prozent der Stimmrechte (303.640 Stimmrechte) beträgt. 0,02 Prozent der vorgenannten Stimmrechte (2.215 Stimmrechte) sind der Gesellschaft hierbei nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Weitere 2,97 Prozent der Stimmrechte (301.425 Stimmrechte) sind nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 31. Mai 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die MainFirst SICAV mit Sitz in Senningerberg, Luxemburg, mitgeteilt, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 31. Mai 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 3,868 Prozent der Stimmrechte (392.369 Stimmrechte) beträgt und eine Ausübung von Finanzinstrumenten nicht erfolgt ist.

Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Die Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Wolfsburg, Deutschland, und die Porsche Zweite Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart, Deutschland, haben uns am 1. August 2012 gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 24 WpHG folgendes mitgeteilt:

1. Porsche Zweite Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart hat am 30. Juli 2012 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen (ISIN der Aktien: DE005232805) überschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 25,01 %. Dies entspricht 2.537.095 Stimmen.

Dieser Anteil enthält 25,01 % Stimmrechte, die der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden. Die der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über das folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Bertrandt Aktiengesellschaft 3% oder mehr beträgt, gehalten: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

2. Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Wolfsburg hat am 1. August 2012 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen (ISIN der Aktien: DE005232805) überschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 25,01 %. Dies entspricht 2.537.095 Stimmen.

Dieser Anteil enthält 25,01 % Stimmrechte, die der Volkswagen Aktiengesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden. Die der Volkswagen Aktiengesellschaft zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart sowie Porsche Zweite Zwischenholding GmbH, Stuttgart.

Korrektur unserer Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG vom 18. September 2012

Mit Schreiben vom 13. September 2012, eingegangen an demselben Tag, haben uns von der FIL Investments International mit Sitz in London, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilungen erreicht:

Im Namen und in Vollmacht der FIL Holdings Limited mit Sitz in Kent, Großbritannien, teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Holdings Limited an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland am 13. September 2012 die Schwelle von 3 Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 3,01 Prozent (305.382 Stimmrechte) betragen hat.

Alle Stimmrechte werden der FIL Holdings Limited nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. Satz 2 WpHG zugerechnet. Die Stimmrechte werden der FIL Holdings Limited unter anderem über die Fidelity Funds SICAV zugerechnet, die Aktionär der Bertrandt AG mit 3 Prozent oder mehr der Stimmrechtsanteile ist.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

1. Mit Schreiben vom 7. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der Fidelity Funds SICAV mit Sitz in Luxembourg, Luxembourg, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:

Der Fidelity Funds SICAV mit Sitz in Luxembourg, Luxembourg, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity Funds SICAV mit Sitz in Luxembourg, Luxembourg, an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 7. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,99 Prozent (304.037 Stimmrechte) betragen hat.

2. Mit Schreiben vom 8. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:

Die FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 8. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,75 Prozent (278.836 Stimmrechte) betragen hat.

Alle Stimmrechte werden der FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechnet.

3. Mit Schreiben vom 8. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der FIL Investments International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:

Die FIL Investments International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Investment International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 8. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,75 Prozent (278.836 Stimmrechte) betragen hat.

Alle Stimmrechte werden der FIL Investments International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.

4. Mit Schreiben vom 8. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:

Die FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 8. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,75 Prozent (278.836 Stimmrechte) betragen hat.

Alle Stimmrechte werden der FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Die William Blair & Company LLC mit Sitz in Chicago, Illinois/USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 9. Mai 2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 3,06 % der Stimmrechte (310.000 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche der vorgenannten Stimmrechte sind ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 19. Juni 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Korrektur der Stimmrechtsmitteilung vom 28. Februar 2013 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG der Bankhaus Lampe KG mit Sitz in Bielefeld, Deutschland erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Bankhaus Lampe KG mit Sitz in Bielefeld, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat durch Veräußerung am 27. Februar 2013 die Schwellen von 5 Prozent und 3 Prozent unterschritten. Der Stimmrechtsanteil betrug zum 27. Februar 2013 null Prozent (null Stimmrechte).

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 16. Juli 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 12. Juli 2013 die Schwelle von 3 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 3,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 305.033 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten).

Von der Gesamtmenge der Stimmrechte der Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, sind der Global Investors Europe GmbH 1,03 Prozent (dies entspricht 104.276 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 12. August 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die LK Holding GmbH, Salzburg, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 10. August 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % überschritten hat und an diesem Tag 25,01 % (das entspricht 2.537.095 Stimmrechten) beträgt. Sämtliche der vorgenannten 2.537.095 Stimmrechte sind der der LK Holding GmbH, Salzburg, Österreich, gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart, Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, Familien Porsche-Kiesling Beteiligung GmbH, Grünwald und Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

I. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

II. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

III. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Louise Daxer-Piëch GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Louise Daxer-Piëch GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Louise Daxer-Piëch GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

IV. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg; Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

WpHG Mitteilungen nach dem 30. September 2013

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 8. Oktober 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 3. Oktober 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten und an diesem Tag 2,99 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 302.779 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) betragen.

Davon sind der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, 0,85 Prozent (dies entspricht 86.222 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

[47] Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG haben die Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben. Diese ist auf der Bertrandt-Homepage dauerhaft zugänglich unter „http://www.bertrandt.com/investor-relations/corporate-governance.html“.

[48] Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode

Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 lagen nicht vor.

[49] Angaben zu Organen der Gesellschaft

Vorstand

Dietmar Bichler

Vorsitzender des Vorstands

Präsident des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres
Mitglied des Beirats der Kreissparkasse Böblingen, Böblingen
Vorsitzender des Aufsichtsrats der b.invest AG, Ehningen
Mitglied des Aufsichtsrats der MAHLE GmbH, Stuttgart (ab 24.10.2013)

Hans-Gerd Claus

Mitglied des Vorstands

Michael Lücke

Mitglied des Vorstands

Mitglied des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres
Mitglied des Board of Directors der Bertrandt UK Ltd., Dunton
Mitglied des Board of Directors der Bertrandt US Inc., Detroit

Markus Ruf

Mitglied des Vorstands

Finanzen

Mitglied des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres
Aufsichtsrat der Bertrandt Engineering Shanghai Co., Ltd., Shanghai (bis 08.05.2013)

Die Gesamtbezüge für aktive und ehemalige Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2012/2013 betragen 6.698 TEUR (Vorjahr 3.082 TEUR) und enthalten ein Fixum, eine erfolgsabhängige Komponente sowie im Vorjahr Leistungen aufgrund Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Davon entfallen auf aktive Mitglieder des Vorstandes Gesamtbezüge in Höhe von 6.548 TEUR (Vorjahr 3.082 TEUR) und auf ehemalige Mitglieder des Vorstands Gesamtbezüge in Höhe von 150 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Die Zuführung zur Pensionsrückstellung der Mitglieder des Vorstands enthält einen Dienstzeitaufwand in Höhe von 64 TEUR für das laufende Geschäftsjahr (Vorjahr 44 TEUR). Darüber hinaus sind für ehemalige Mitglieder des Vorstands Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.048 TEUR (Vorjahr 947 TEUR) passiviert.

Der Bestand der von Vorstandsmitgliedern während des Geschäftsjahres 2012/2013 gehaltenen Bertrandt-Aktien ist in folgender Übersicht dargestellt:

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Aktienbesitz der Vorstandsmitglieder Stück Stand 30.09.2013 Aktien Stand 30.09.2012 Aktien
Dietmar Bichler 801.094 801.094
Hans-Gerd Claus 0 k. A.1
Michael Lücke 0 k. A.1
Markus Ruf 0 k. A.1
Gesamt 801.094 801.094

Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht.

1Mitglied des Vorstandes seit 1. Oktober 2012.

Aufsichtsrat

Dr. Klaus Bleyer

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender des Aufsichtsrats der MAHLE GmbH, Stuttgart
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Ravensburger AG, Ravensburg (bis 24.07.2013)
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lindauer Dornier GmbH, Lindau (Stellvertretender Vorsitzender bis 14.05.2013, Vorsitzender ab 15.05.2013)
Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Ulm, Ulm
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Jost-Global GP S.à.r.l., Luxemburg

Maximilian Wölfle

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender des Beirats der J. WIZEMANN GmbH & Co. KG, Stuttgart
Vorsitzender des Beirats der Heinrich von Wirth GmbH & Co. KG, Stuttgart
Mitglied des Verwaltungsrats der Westiform Holding AG, Bürglen
Mitglied des Beirats der Kaiser-Brauerei W. Kumpf GmbH & Co. KG, Geislingen/Steige
Stellvertretender Vorsitzender des Beirats der SÜDWESTBANK AG, Stuttgart
Beirat der PAUL LANGE & Co. OHG, Stuttgart
Mitglied des Aufsichtsrats der Schwabenverlag AG, Ostfildern

Horst Binnig

Mitglied des Vorstandes der KSPG AG, Neckarsulm
Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt Pierburg Shanghai Nonferrous Components Co., Ltd., Shanghai
Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt Shanghai Piston Co., Ltd., Shanghai
Mitglied des Aufsichtsrats der KS Kolbenschmidt US, Inc., Marinette
Mitglied des Aufsichtsrats der Shriram Pistons & Rings Ltd., New Delhi (bis 30.10.2013)
Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt de Mexico S. de R.L. de C.V., Celaya
Vorsitzender des Aufsichtsrats der KS Aluminium-Technologie GmbH, Neckarsulm (Mitglied ab 06.11.2012, Vorsitzender ab 14.03.2013)
Mitglied des Aufsichtsrats der KS Kolbenschmidt GmbH, Neckarsulm (ab 06.11.2012)
Mitglied des Aufsichtsrats der KS Gleitlager GmbH, St.-Leon-Rot (ab 06.11.2012)
Mitglied des Aufsichtsrats der KSLP (China) Co. Ltd., Kunshan (ab 21.11.2012)
Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt USA, Inc., Marinette
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg GmbH, Neuss (Mitglied ab 11.03.2013, Vorsitzender ab 26.11.2013)
Mitglied des Aufsichtsrats der Pierburg Gestión S.L., Abadiano, Spanien (ab 30.04.2013)
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg S.A., Abadiano, Spanien (ab 30.04.2013)
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg Systems S.L., Amorebieta, Spanien (ab 30.04.2013)
Mitglied des Aufsichtsrats der Pierburg US, LLC, Fountain Inn (ab 30.04.2013)
Mitglied des Aufsichtsrats der MS Motor Service Istanbul Dis Ticaret Ve Pazalama A.S., Istanbul (ab 29.08.2013)
Mitglied des Aufsichtsrats der Pierburg HUAYU Pump Technology Co. Ltd., Shanghai (ab 28.06.2013)

Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn

Universitätsprofessor für Betriebstechnik und Systemplanung am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien, Wien
Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH, Wien
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN AG, Harthausen
Mitglied des Verwaltungsrats der Baumer Holding AG, Frauenfeld
Mitglied des Verwaltungsrats der Glutz AG, Soloturn
Mitglied des Aufsichtsrats der MELECS AG, Wien
Mitglied des Beirats der Herrmann Ultraschall GmbH & Co. KG, Karlsbad Ittersbach (ab 01.01.2013)
Mitglied des Beirats der Karl Klink GmbH, Niefern-Öschelbronn (ab 01.09.2013)

Daniela Brei

Arbeitnehmervertreterin

Kaufmännische Sachbearbeiterin

Astrid Fleischer

Arbeitnehmervertreterin

Technische Zeichnerin

Auf Grundlage der vorgeschlagenen Dividende erhält der Aufsichtsrat für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012/2013 insgesamt 268 TEUR (Vorjahr 253 TEUR). Darin enthalten sind 110 TEUR (Vorjahr 110 TEUR) fixe und 158 TEUR (Vorjahr 143 TEUR) variable Vergütungen.

Auf die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats entfallen die in der nachfolgenden Tabelle aufgelisteten Beträge:

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Aufsichtsratsvergütung in EUR Fixum 2012/2013 Variabler Bestandteil 2012/2013 Gesamt 2012/2013
Dr. Klaus Bleyer 38.500 49.219 87.719
Maximilian Wölfle 22.000 29.531 51.531
Horst Binnig 13.750 19.688 33.438
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn 13.750 19.688 33.438
Daniela Brei 11.000 19.688 30.688
Astrid Fleischer 11.000 19.688 30.688
Gesamt 110.000 157.502 267.502

Im Rahmen ihres Anstellungsverhältnisses erhielten die Arbeitnehmervertreterinnen des Aufsichtsrats marktübliche Gehälter. Darüber hinaus wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2012/2013 für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, keine Vergütungen gezahlt oder Vorteile gewährt.

Der Bestand der von Mitgliedern des Aufsichtsrats gehaltenen Bertrandt-Aktien stellt sich wie folgt dar:

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Aktienbesitz der Aufsichtsratmitglieder Stück Stand 30.09.2013 Aktien Stand 30.09.2012 Aktien
Dr. Klaus Bleyer 0 0
Maxiliam Wölfle 0 0
Horst Binnig 0 0
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn 0 0
Daniela Brei 138 182
Astrid Fleischer 76 70
Gesamt 214 252

Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht.

[50] Anteilsbesitz der Bertrandt AG

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Anteilsbesitz der Bertrandt AG Anteil am Eigenkapital
Inland
Bertrandt Ehningen GmbH, Ehningen1 100,00%
Bertrandt Fahrerprobung Süd GmbH, Nufringen1 100,00%
Bertrandt GmbH, Hamburg1 100,00%
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Gaimersheim1 100,00%
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Ginsheim-Gustavsburg1 100,00%
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Hamburg1 100,00%
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln1 100,00%
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München1 100,00%
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Neckarsulm1 100,00%
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Tappenbeck1 100,00%
Bertrandt München GmbH, München 100,00%
Bertrandt Projektgesellschaft mbH, Ehningen1 100,00%
Bertrandt Services GmbH, Ehningen1 100,00%
Bertrandt Tappenbeck GmbH, Tappenbeck 100,00%
Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen1 100,00%
Bertrandt Automotive GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 94,00%
Bertrandt Entwicklungen AG & Co. OHG, Stuttgart 30,00%
aucip. automotive cluster investment platform
GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 28,00%
aucip. automotive cluster investment platform
Beteiligungs GmbH, Pullach i. Isartal 28,00%
Ausland
Bertrandt Engineering Shanghai Co., Limited, Shanghai, China 100,00%
Bertrandt France S.A., Bièvres, Frankreich 100,00%
Bertrandt S.A.S., Bièvres, Frankreich 100,00%
Bertrandt Otomotiv Mühendislik Hizmetleri Ticaret Limited
Sirketi, Istanbul, Türkei 100,00%
Bertrandt UK Limited, Dunton, Großbritannien 100,00%
Bertrandt US Inc., Detroit, Michigan, USA 100,00%

1 Auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse zum 30.09.2013 wird gemäß § 264 Abs. 3 HGB verzichtet.

Die Verteilung der Stimmrechte stimmt mit den Kapitalverhältnissen überein.

Mit Wirkung zum 3. September 2013 wurden die Anteile an der Bertrandt Sweden AB in Stockholm für 87 TEUR veräußert. Im Veräußerungszeitpunkt betrugen die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte 3 TEUR, die liquiden Mittel 93 TEUR und die Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten 6 TEUR. Infolge des Wegfalls der Beherrschung wurde die Gesellschaft zum 3. September 2013 entkonsolidiert. Die Entkonsolidierung wirkte sich in Höhe von -110 TEUR auf das Ergebnis nach Ertragsteuern aus; es handelt sich im Wesentlichen um die Umgliederung von Währungseffekten aus dem sonstigen Ergebnis.

Die Vermögens- und Ertragslage assoziierter Unternehmen stellt sich wie folgt dar:

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Vermögens- und Ertragslage assoziierter Unternehmen in TEUR 30.09.2013 30.09.2012
Vermögenswerte 9.977 10.387
Schulden 9.772 9.726
Umsatzerlöse 5.480 2.155
Jahresergebnis -451 7

Die aucip. automotive cluster investment platform GmbH & Co. KG und die aucip. automotive cluster investment platform Beteiligungs GmbH stellen ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember auf. Bei der BertrandtEntwicklungen AG & Co. OHG entspricht der Bilanzstichtag dem des Bertrandt-Konzerns.

Die Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen der Bertrandt AG und den assoziierten Gesellschaften wurden zu marktüblichen Preisen durchgeführt. Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag nicht (Vorjahr 0 TEUR). Die Umsatzerlöse vollkonsolidierter Konzerngesellschaften mit der Bertrandt Entwicklungen AG & Co. OHG beliefen sich im Berichtszeitraum auf 641 TEUR (Vorjahr 739 TEUR).

[51] Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer nach § 319 Abs. 1 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

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Honorar für den Abschlussprüfer in TEUR 2012/2013 2011/2012
Abschlussprüfung 245 245
Andere Bestätigungsleistungen 0 5
Steuerberatungsleistungen 47 82
Sonstige Leistungen 31 60
Gesamt 323 392

[52] Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Dividendenausschüttung der Bertrandt Aktiengesellschaft richtet sich gemäß § 58 Abs. 2 AktG nach dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 30. September 2013 der Bertrandt Aktiengesellschaft ausgewiesenen Bilanzgewinn.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012/2013 der Bertrandt Aktiengesellschaft in Höhe von 30.666.282,56 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 2,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und den verbleibenden Betrag von 8.351.154,56 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Sofern die Bertrandt Aktiengesellschaft im Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung eigene Anteile hält, sind diese nach dem Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt. Der auf nicht dividendenberechtigte Stückaktien entfallende Teilbetrag wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen.

[53] Dividende für das Geschäftsjahr 2011/12

Die Hauptversammlung hat dem letztjährigen Dividendenvorschlag des Vorstands in Höhe von 2,00 Euro entsprochen.

[54] Tag der Freigabe zur Veröffentlichung

Der Vorstand der Bertrandt AG hat dem Aufsichtsrat den Konzern-Abschluss vorgelegt, der am

9. Dezember 2013 darüber entscheiden wird.

Ehningen, 27. November 2013

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands

Hans-Gerd Claus, Mitglied des Vorstands

Michael Lücke, Mitglied des Vorstands

Markus Ruf, Mitglied des Vorstands Finanzen

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER (BILANZEID)

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnunglegungs-grundsätzen der Konzern-Abschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie wesentliche Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Ehningen, 27. November 2013

Bertrandt AG

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands

Hans-Gerd Claus, Mitglied des Vorstands

Michael Lücke, Mitglied des Vorstands

Markus Ruf, Mitglied des Vorstands Finanzen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem

Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, den 27. November 2013

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Udo Bäder, Wirtschaftsprüfer

ppa. Volker Engesser, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2012/2013

Der Bertrandt-Konzern blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2012/2013 zurück. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis konnten erneut gesteigert werden – erstmals in der Firmengeschichte beschäftigte der Bertrandt-Konzern über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung und einer durch die europäische Schuldenkrise geprägten wirtschaftlichen Lage in Europa sind diese Ergebnisse umso erfreulicher.

Der Aufsichtsrat der Bertrandt AG hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht. Wesentliche Grundlage für die Erfüllung der gesetzlichen Überwachungsaufgaben waren schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands, die regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Strategie, die Geschäftsentwicklung, Planung und Risikolage informiert haben. Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner Tätigkeit darauf geachtet, dass gesetzliche Regelungen, die Satzung des Unternehmens sowie die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats und des Vorstands eingehalten wurden.

Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand war und ist geprägt durch einen offenen und kontinuierlichen Dialog. Insbesondere die Abstimmung zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstandsvorsitzenden erfolgte intensiv und lösungsorientiert. Wesentliche Erkenntnisse und Informationen aus diesen Gesprächen hat der Aufsichtsratsvorsitzende den Aufsichtsratsmitgliedern weitervermittelt, sodass diese in allen relevanten Angelegenheiten den gleichen Informationsstand hatten und ihnen die Gelegenheit gegeben war, ihren Rat einzubringen.

Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat überwachte während des gesamten Geschäftsjahres die Arbeit des Vorstands und stand ihm beratend zur Seite. Hierzu ließ sich der Aufsichtsrat regelmäßig über die Geschäftsentwicklung von Bertrandt sowie über die aktuelle Marktlage und deren Auswirkungen auf Bertrandt informieren. Neben der Überwachung des Geschäftsverlaufs der Bertrandt AG sowie des Bertrandt-Konzerns beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Entwicklung einzelner Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Es wurden grundsätzliche Fragen zur Unternehmenspolitik beziehungsweise zur strategischen Ausrichtung, deren Umsetzung in der kurz- und mittelfristigen Planung, zum Risikomanagement und zur Finanzierungsstrategie des Unternehmens erörtert. Der Aufsichtsrat setzte sich mit dem internen Kontrollsystem auseinander und hat dessen Funktionsfähigkeit überprüft. Des Weiteren wurden die Aufsichtsräte ausführlich über die Entwicklung der Geschäfts- und Finanzlage, die Markt- und Wettbewerbssituation sowie die Personalsituation unterrichtet.

Im Geschäftsjahr 2012/2013 kam der Aufsichtsrat zu vier turnusmäßigen Sitzungen zusammen: am 3. Dezember 2012, am 20. Februar 2013, am 13 Mai 2013 und am 23. September 2013. An diesen Sitzungen haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen. In der Sitzung vom 3. Dezember 2012 beriet der Aufsichtsrat auf Vorschlag des Prüfungsausschusses über den Vorschlag für die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012/2013. Der Wirtschaftsprüfer brachte zu dieser Sitzung eine schriftliche Unabhängigkeitserklärung nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex mit. Des Weiteren befasste sich der Aufsichtsrat mit der Effizienzprüfung seiner Tätigkeit. Die Geschäftsordnung des Vorstands sowie dessen Geschäftsverteilungsplan wurden ebenfalls erörtert. Darüber hinaus verabschiedete der Aufsichtsrat im Rahmen dieser Sitzung die Beschlussvorschläge für die ordentliche Hauptversammlung, die am 20. Februar 2013 in Sindelfingen stattfand.

In der Aufsichtsratssitzung am 23. September 2013 wurde unter anderem die Konzern-Planung für das kommende Geschäftsjahr verabschiedet. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat mit den Potenzialen und Risiken des Bertrandt-Geschäftsmodells befasst. Im Rahmen der Sitzung am 9. Dezember 2013 hat der Aufsichtsrat diesen Bericht beschlossen und den Vorsitzenden zu dessen Unterzeichnung beauftragt und bevollmächtigt.

Organisation und Arbeit der Ausschüsse

Der Aufsichtsrat hat zur Erfüllung seiner Aufgaben den Personal- und Prüfungsausschuss gebildet. Der Personalausschuss setzt sich aus den Herren Dr. Klaus Bleyer, Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn und Maximilian Wölfle zusammen. Zur Steigerung der Effizienz nimmt der Personalausschuss auch die Aufgaben des Nominierungsausschusses wahr. Dem Prüfungsausschuss gehören die Herren Dr. Klaus Bleyer, Horst Binnig und Maximilian Wölfle an.

Herr Dr. Klaus Bleyer ist Financial Expert und unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats mit Sachverstand auf den Gebieten von Rechnungslegung und Abschlussprüfung nach § 100 Abs. 5 AktG.

Am 3. Dezember 2012 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses statt, bei der sich der Prüfungsausschuss in Anwesenheit der Wirtschaftsprüfer mit den Jahresabschlüssen der Bertrandt AG und des Konzerns sowie den Prüfungsschwerpunkten beschäftigte. Darüber hinaus hat sich der Prüfungsausschuss mit möglichen Auswirkungen der Euro-Krise auf den Bertrandt-Konzern befasst. Des Weiteren konferierte der Prüfungsausschuss am 7. Februar 2013 – wobei ein Mitglied des Prüfungsausschusses entschuldigt fehlte –, am 29. April 2013 und am 29. Juli 2013. In den Sitzungen wurde unter anderem der jeweils zur Veröffentlichung anstehende Finanzbericht hinsichtlich Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Entwicklung erörtert. Am 13. Mai 2013 fand eine außerordentliche Sitzung des Prüfungsausschusses statt, in dem die Prüfungsschwerpunkte der Wirtschaftsprüfer zum Geschäftsjahresabschluss 2012/2013 festgelegt wurden.

Der Personalausschuss tagte am 3. Dezember 2012.

Corporate Governance

Der Begriff Corporate Governance steht für die verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle des Unternehmens. In den Sitzungen vom 3. Dezember 2012 und 23. September 2013 befasste sich der Aufsichtsrat mit der Umsetzung der jeweils aktuellen Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die von der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 – bekannt gemacht im elektronischen Bundesanzeiger am 10. Juni 2013 – veröffentlichten Änderungen des Kodex wurden im Rahmen der Sitzung am 23. September 2013 erörtert. In derselben Sitzung beschloss der Aufsichtsrat die aktuelle Fassung der Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG. Bis auf wenige Ausnahmen folgt die Gesellschaft den Empfehlungen des Kodex. Die Abweichungen werden in der Entsprechenserklärung erläutert. Neben dem Geschäftsbericht ist insbesondere auch die Entsprechenserklärung auf der Bertrandt-Website unter der Rubrik Investor Relations dauerhaft zugänglich.

Der Aufsichtsrat beschloss in seiner Sitzung am 9. Dezember 2013 eine Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB und den Corporate Governance Bericht nach Ziffer 3.10 Deutscher Corporate Governance Kodex.

Die Fortbildung des Aufsichtsrats wurde durch eine Schulung im Mai 2013 zu aktuellen Entwicklungen in der Rechnungslegung unterstützt.

Prüfung der Jahresabschlüsse

Die ordentliche Hauptversammlung der Bertrandt AG wählte am 20. Februar 2013 die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Stuttgart, als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012/2013. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für die Bertrandt AG sowie der Konzern-Abschluss und der Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012/2013 wurden unter Einbeziehung der Buchführung vom Abschlussprüfer geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Nach Aufstellung und rechtzeitig vor der Sitzung erhielten alle Aufsichtsratsmitglieder die Abschlüsse und Lageberichte des Geschäftsjahres 2012/2013, die Berichte des Abschlussprüfers und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns. Nachdem sich der Prüfungsausschuss vorbereitend mit den Themen auseinandergesetzt hatte, befasste sich der Gesamtaufsichtsrat in der Sitzung am 9. Dezember 2013 mit dem Prozess der Abschlusserstellung sowie mit dem Rechnungslegungsergebnis. An dieser Sitzung nahmen die den Jahres- und Konzern-Abschluss testierenden Wirtschaftsprüfer ebenfalls teil. Sie berichteten über die Prüfung insgesamt, über die festgelegten Prüfungsschwerpunkte und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung. Darüber hinaus beantworteten sie die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats. Es ergaben sich keine Einwendungen seitens des Aufsichtsrats. Nach eigener Prüfung nahm der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Konzern-Abschluss, den Lagebericht der Bertrandt AG und des Konzerns sowie den Prüfungsbericht zustimmend zur Kenntnis und billigte den Jahresabschluss und den Konzern-Abschluss. Damit sind zugleich der Jahresabschluss festgestellt und der Konzern-Abschluss gebilligt worden. Der Aufsichtsrat folgte dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns, wonach 22.315.128,00 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 2,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie ausbezahlt werden und der verbleibende Betrag von 8.351.154,56 Euro auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Dank

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bertrandt-Konzerns im In- und Ausland für ihre hervorragende Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Sie haben durch ihr großes Engagement zur Fortsetzung der erfolgreichen Unternehmensentwicklung beigetragen.

Ehningen, 9. Dezember 2013

Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Datum der Billigung des Konzernabschlusses 09.12.2013