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Bertrandt AG — Management Reports 2014
Mar 31, 2014
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Management Reports
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Bertrandt Aktiengesellschaft
Ehningen
Jahresabschluss zum 30. September 2013
Lagebericht
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Wirtschaftliche Entwicklung
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2012/2013 befand sich die Weltwirtschaft in einer Schwächephase. Ein wesentlicher Belastungsfaktor war dabei, wie auch im vergangenen Jahr, die Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum. Im ersten Halbjahr 2013 belebte sich die Weltkonjunktur jedoch wieder. Impulsgebend hierfür war die anhaltend expansive Geldpolitik der Zentralbanken. Die Schwellenländer dagegen erhöhten ihr Expansionstempo kaum, verblieben im Allgemeinen aber auf hohem Niveau. Für die zweite Jahreshälfte 2013 gehen die Forschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten von einer Fortsetzung dieses Trends aus. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt soll in 2013 um 2,1 Prozent wachsen, nach 2,4 Prozent im Vorjahr.
In nahezu allen reifen Volkswirtschaften hat sich die wirtschaftliche Situation zuletzt stabilisiert. In den USA verringerte sich die Schuldenlast der privaten Haushalte deutlich und der Immobiliensektor überwand scheinbar seine Schwäche. Dennoch zeigt die rückläufige Entwicklung der öffentlichen Ausgaben Wirkung und dämpfte die Entwicklung der Produktion. Die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts der größten Volkswirtschaft der Welt wird nach Expertenmeinung in 2013 voraussichtlich 1,5 Prozent betragen, nach 2,8 Prozent im Vorjahr. Die japanische Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres 2013 wieder einen deutlichen Schub durch die Wirtschaftspolitik erhalten. Im Ergebnis wird das Wirtschaftswachstum nach zwei Prozent in 2012 trotz einer Schwächephase zum Jahreswechsel in diesem Jahr rund 1,9 Prozent betragen. Im Euroraum stieg die reale Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2013 erstmals seit anderthalb Jahren wieder. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahm sie um 0,3 Prozent zu, nachdem sie in den sechs vorangegangenen Quartalen in Summe um 1,3 Prozent gefallen war. Insgesamt soll die Wirtschaftsleistung in 2013 im Euroraum nicht mehr abnehmen, nachdem sie im Vorjahreszeitraum noch um 0,4 Prozent gefallen war.
Die Zuwachsraten der Produktion in den Schwellenländern fielen weiterhin deutlich höher aus als in den reifen Volkswirtschaften wenn auch für dortige Verhältnisse geringer. Das betrifft hauptsächlich die sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China). Es wird offenbar zunehmend anspruchsvoller, die in den zurückliegenden Jahrzehnten geschrumpfte Produktivitätslücke zu den fortgeschrittenen Volkswirtschaften weiter zu verringern. Nach fünf Prozent in 2012 soll der Zuwachs in diesem Jahr nunmehr noch 4,7 Prozent betragen. China liegt mit 7,8 Prozent BIP-Zuwachs in 2012 nach wie vor klar über dem Mittel der Schwellenländer.

Diese Rahmenbedingungen beeinflussten im Geschäftsjahr 2012/2013 auch die deutsche Wirtschaft. In 2012 konnte sie noch mit 0,7 Prozent wachsen, gestützt vom stabilen Arbeitsmarkt und dem darauf basierenden privaten Konsum. Die weltweite Abschwächung der Konjunktur zum Jahreswechsel beeinflusste das exportorientierte Deutschland erwartungsgemäß und trug zu einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Entwicklung in der ersten Hälfte des Jahres 2013 bei. Der ungewöhnlich lange Winter tat sein Übriges, so dass die Erholung der Wirtschaft wohl schwächer als prognostiziert ausfallen wird. Die Verbesserung der realwirtschaftlichen Situation im zweiten Halbjahr 2013 vermag diesen Umstand nicht mehr zu kompensieren. Die über alle Bereiche hinweg zu beobachtende Verbesserung der Stimmungsindikatoren in Deutschland wie auch im restlichen Europa sowie höhere Auftragseingänge deuten jedoch darauf hin, dass sich die grundlegend aufwärtsgerichtete Tendenz fortsetzt. Die Experten der Wirtschaftsinstitute gehen daher für 2013 von einer Steigerung der Wirtschaftsleistung um insgesamt 0,4 Prozent aus.
Entwicklung Automobilindustrie
In der Gesamtbetrachtung war das Jahr 2012 für die Automobilindustrie ein gutes Jahr. Laut Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) stieg der weltweite Pkw-Absatz auf ein neues Rekordniveau von 69,1 Mio. Einheiten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies eine Steigerung um sechs Prozent. Wie bereits 2011 zeigten sich die einzelnen Regionen mit einer sehr unterschiedlichen Entwicklung. Der US-Markt war mit 14,4 Mio. Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) und einem Plus von rund 13 Prozent globaler Spitzenreiter. In China wurden über 13 Mio. Pkw verkauft, rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen war der westeuropäische Markt in 2012 weiterhin rückläufig. Großbritannien und Deutschland zeigten sich relativ robust, wohingegen Frankreich deutlich unter den langfristigen Durchschnitt von 2,1 Mio. Neuzulassungen fiel. 2012 war in Frankreich das erste volle Jahr nach Wegfall der Abwrackprämie. Zusammen mit dem stark wachsenden Druck auf die französische Volkswirtschaft führte dies zu einem Rückgang um 14 Prozent auf 1,9 Mio. Einheiten.
Vom weltweit gestiegenen Pkw-Absatz profitierten 2012 auch die deutschen Automobilhersteller: Die weltweite Produktion stieg abermals auf nunmehr 13,6 Mio. Fahrzeuge. Dies entspricht einer Steigerung um mehr als fünf Prozent. Mit 8,2 Mio. Pkw wurden zum dritten Mal in Folge seit 2010 mehr Fahrzeuge im Ausland produziert als im Inland (5,4 Mio. Pkw).

Mit einem Gesamtvolumen von rund 357 Mrd. Euro erreichte der Umsatz der deutschen Automobilindustrie 2012 einen neuen Rekordwert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies eine Steigerung um nochmals zwei Prozent. Der Inlandsumsatz erlangte dabei mit mehr als 128 Mrd. Euro das Niveau des Vorjahres. Der Auslandsumsatz hingegen wuchs um drei Prozent auf gut 229 Mrd. Euro, was fast zwei Dritteln des Gesamtumsatzes der Branche entspricht.

Bis zum Ende des Bertrandt-Geschäftsjahres am 30. September setzte sich der weltweit positive Trend für die Automobilbranche auch in 2013 weiter fort. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres stieg der Absatz von Light Vehicles in den USA auf über 11,7 Mio. Einheiten, was einer Steigerung um gut acht Prozent entspricht. Auch in China nahm die Dynamik nochmals zu: Die Pkw-Verkäufe erreichten ein Volumen von 11,6 Mio. Fahrzeugen - ein Zuwachs von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der westeuropäische Markt zeigte sich weiterhin schwach und tendierte vier Prozent unter dem Vorjahresniveau. Allerdings sind seit Jahresmitte deutliche Anzeichen einer Erholung zu erkennen, erfreulicherweise auch in den südeuropäischen Ländern wie Spanien und Portugal, die von der Eurokrise besonders stark getroffen wurden.
Wie schon in den Vorjahren war die Entwicklung der einzelnen Automobilhersteller heterogen. Hersteller von Premium-Marken verzeichnen weiter Absatzzahlen auf Rekordniveau; mit einem Marktanteil von 80 Prozent sind die deutschen Automobilhersteller in diesem Segment weltweit führend. Einige Volumenhersteller hingegen sehen sich weiterhin mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert.
Die deutschen Automobilhersteller profitierten wie schon im letzten Jahr besonders von der Nachfrage aus den Schwellenländern. Gemäß VDA trägt jedes fünfte Auto, das weltweit gefertigt wird, ein deutsches Markenzeichen. Der Marktanteil deutscher Hersteller in China, Russland und etwa Mexiko beträgt je rund ein Fünftel. Jedes zweite Auto, das in Westeuropa neu verkauft wird, zählt zu einer deutschen Konzernmarke. Und auch in den USA trägt bereits jedes achte neu verkaufte Auto ein deutsches Markenzeichen.
Verbrauchsärmere und umweltschonendere Fahrzeuge zu entwickeln, wie von Gesetzgebung und Kunden gefordert, ist seit Jahren eines der Hauptthemen der Branche. Der deutschen Bundesregierung zufolge sollen bis 2020 mindestens 20 Prozent und bis 2050 mindestens 80 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber 1990 vermieden werden. Bis 2020 soll der durchschnittliche CO2-Ausstoß bei Pkw schrittweise auf 120 Gramm/Kilometer gesenkt werden. Seit 1990 ist der Kraftstoffverbrauch deutscher Neufahrzeuge bereits um fast 40 Prozent gesunken. Da die Verkehrsdichte stetig zunimmt und die Fahrstrecken außerhalb von Großstädten länger werden, sind effizientere Antriebstechnologien mit einem geringen Schadstoffausstoß gefragt. Alternative Konzepte, wie zum Beispiel Hybrid- und Elektroantriebe, spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Alternative Antriebstechnologien müssen in Sachen Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Komfort punkten. Zugleich entwickeln die Fahrzeughersteller konventionelle Motorenkonzepte weiter, um sie sparsamer und leistungsfähiger zu machen. Einen weiteren Beitrag zur Reduzierung von Schadstoffemissionen liefern Leichtbaulösungen und ein erhöhter Elektronikanteil.
Neben der Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge steht für die deutschen Automobilhersteller die Ausweitung ihrer Modellpalette im Fokus. So können länderspezifische und individuelle Kundenbedürfnisse bestmöglich bedient werden. Im Wettbewerbsvergleich verfügen die großen europäischen Automobilhersteller über starke Marken und effiziente Wertschöpfungsketten. Um ihre global führende Marktstellung weiter auszubauen, arbeiten die Hersteller intensiv an Innovationen in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Kommunikation. Sie investieren verstärkt in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Der Bedarf an Ingenieuren und qualifiziertem Personal ist dabei hoch. Um die zahlreichen Herausforderungen erfolgreich zu meistern, setzen die Hersteller auf strategische Partnerschaften. Dies bietet weiteres Potenzial für Bertrandt.
Entwicklung Luftfahrtindustrie
Im vergangenen Geschäftsjahr hat sich die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie durchgängig gut entwickelt. Laut Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) belief sich das Umsatzwachstum der Gesamtbranche in 2012 auf 10,3 Prozent, der Gesamtumsatz erreichte dabei ein Volumen von 28,4 Mrd. Euro (Vorjahreswert 25,7 Mrd. Euro). Die Zahl der Beschäftigten wuchs um 3,4 Prozent und stieg auf 100.700 (Vorjahreswert 97.400). Auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr bewegten sich die Ausgaben der Branche für Forschung und Entwicklung. Sie betrugen etwa 15,7 Prozent des Branchenumsatzes und beliefen sich auf rund 4,4 Mrd. Euro. Der Exportanteil lag gemessen am Branchenumsatz wie auch in den vorangegangenen Jahren auf einem stabilen Niveau von annähernd 60 Prozent.
Airbus geht in seiner jährlich erscheinenden Studie zur Situation der Branche weiterhin von einer Verdoppelung des Flugzeugbestands in der Zivilluftfahrt in den kommenden 20 Jahren aus. Der daraus resultierende Marktwert von derzeit über 3,1 Bill. Euro sichert den Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie eine entsprechend gute Auslastungsprognose für die kommenden Jahre. Gleichzeitig versuchen die Hersteller unter Beibehaltung ihrer hohen Sicherheits- und Zertifizierungsanforderungen, die Innovationszyklen zu verkürzen. Dies bedeutet, dass sie ihre Entwicklungsarbeit verstärken und die Rentabilität der Modellreihen erhöhen müssen.
Auch seitens der Gesetzgebung steigt der Druck und eröffnet dadurch zusätzliches Potenzial für Ingenieurdienstleister. Bis zum Jahr 2020 sollen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) folgend Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen um jeweils 50 Prozent reduziert, Stickoxidemissionen um 80 Prozent verringert und die Lärmbelästigung vermindert werden. Um diese anspruchsvollen Ziele erreichen zu können, müssen moderne Technologien serienreif entwickelt werden. Dabei setzen sie auf zuverlässige Partner wie Bertrandt.
Entwicklung andere Industrien
Für die Schwerpunktbranchen der Bertrandt Services GmbH stellte sich die Situation ambivalent dar.
Dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) zufolge stieg der globale Maschinenumsatz in 2012 um zehn Prozent auf ein neues Rekordniveau von 2.250 Mrd. Euro. Der deutsche Maschinenbau lag mit einem Anteil von 250 Mrd. Euro auf Platz vier im Weltranking. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Branche um drei Prozent wachsen. Die Dynamik ließ jedoch in 2013 merklich nach. Bis zum Ende des Bertrandt-Geschäftsjahres am 30. September 2013 lag der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland um sechs Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Im weiteren Verlauf des Jahres 2013 ist keine durchgreifende Änderung in Sicht, so dass der Verband von einem Rückgang der Jahresproduktion von einem Prozent ausgeht.
Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) stellte 2012 branchenweit einen Umsatzrückgang von über drei Prozent auf 172,8 Mrd. Euro fest. Zurückzuführen war dies zum einen auf die beiden vorangegangen Jahre mit sehr dynamischen Wachstumsraten. Zum anderen wirkten sich die Euro-Schuldenkrise und die abkühlende globale Konjunktur negativ auf die Auftragslage aus. Der Branchenverband ging von einer Erholung in 2013 aus, jedoch lag der Branchenumsatz bis einschließlich September 2013 weiter unter dem Vorjahreswert. Der Verband geht daher davon aus, dass die Prognose von 1,5 Prozent Umsatzzuwachs nicht erreicht werden wird.
Der Fachverband Medizintechnik des Deutschen Industrieverbands für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) bewertete das Jahr 2012 mit einem Gesamtumsatz von 22,3 Mrd. Euro positiv. Die Umsatzsteigerung von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr basierte auf Zuwächsen beim Auslandsgeschäft. Das Geschäft im Inland zeigte sich dagegen eher schwach. Für 2013 prognostiziert der Verband ebenfalls einen Umsatzzuwachs von mehr als vier Prozent, gestützt von einer dynamischen Entwicklung der Exporte. Die weltweit hohe Akzeptanz deutscher Medizintechnik basiert auf der starken Innovationskraft der Branche. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind mit einem Anteil am Gesamtumsatz von rund neun Prozent entsprechend überdurchschnittlich hoch.
Der Fachverband Energietechnik des ZVEI stellte für 2012 einen Umsatzrückgang der Branche um vier Prozent auf 13,1 Mrd. Euro fest. Auch hier zeigten die Euro-Schuldenkrise und die abkühlende globale Konjunktur ihre Wirkung. Für das Jahr 2013 geht der Fachverband wegen der unverändert diffizilen Rahmenbedingungen von einer Rechtsbewegung in der Umsatzentwicklung aus.
Entwicklung Engineering-Markt
Viele Automobilhersteller bieten eine ausgedehnte Produktpalette an, um den wachsenden Kundenanforderungen gerecht zu werden. Zudem führen steigende technologische Anforderungen zu weiterem und erhöhtem Kapazitätsbedarf. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stellen in der Branche einen wichtigen Erfolgsfaktor dar, denn Innovationen und attraktives Design führen zu einem Wettbewerbsvorteil und sichern Marktanteile. Wie im aktuellen VDA-Jahresbericht dokumentiert, stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2012 auf über 22 Mrd. Euro. Die Bedeutung der Forschung in der Automobilbranche zeigt auch eine Studie der EU-Kommission, der zufolge vier der zehn EU-Konzerne mit den höchsten Forschungsausgaben deutsche Automobilhersteller bzw. Zulieferer sind. Diese Entwicklung führte im Jahr 2012 zu einem steigenden Bedarf an Entwicklungsdienstleistungen und qualifiziertem Personal. Der Engineering-Markt hat sich insgesamt positiv entwickelt.

Nach wie vor verfolgen die Hersteller das Ziel, ihre Produkte mit neuen Technologien auszustatten und die Modellvielfalt weiter aufzufächern. Diverse technologische Neuerungen müssen entwickelt und getestet werden, um den steigenden Ansprüchen seitens Gesetzgebung und Kunden im Hinblick auf die Themen Nachhaltigkeit, Sicherheit, Komfort, Vernetzung und Zuverlässigkeit Rechnung zu tragen.
Branchen wie Energie, Medizintechnik und Elektrotechnik stehen ebenfalls vor stetigen Veränderungen mit neuen Anforderungen, für die wiederum passende Lösungen entwickelt werden müssen. Die Nachfrage nach erfahrenen Projektpartnern steigt. Auch für den Bertrandt-Konzern ergeben sich aufgrund dieser Rahmenbedingungen neue Chancen. Dies spiegelt sich in der gesteigerten Umsatz- und Ergebnisentwicklung wider. Das Unternehmen konnte seine Marktposition im Geschäftsjahr 2012/2013 weiter ausbauen und festigen. Einer Branchenstudie der Firma Lünendonk GmbH zufolge ist Bertrandt in Deutschland mittlerweile der führende Anbieter im Bereich Technologie-Beratung und Engineering Services und erreichte 2012 einen Marktanteil von 7,5 Prozent.
Geschäftsmodell
Als einer der führenden Engineering-Partner erarbeitet Bertrandt an 44 Standorten in Europa, Asien und in den USA mit dem Kunden direkt vor Ort individuelle Lösungen. Das Leistungsspektrum in der Automobil- und Luftfahrtindustrie reicht von der Entwicklung einzelner Komponenten über komplexe Module bis hin zu kompletten Derivaten mit angrenzenden Dienstleistungen wie Projekt- oder Qualitätsmanagement. Zu den Kunden zählen nahezu alle europäischen Hersteller sowie bedeutende Systemlieferanten. Darüber hinaus werden mit der Tochtergesellschaft Bertrandt Services technische und kaufmännische Dienstleistungen außerhalb der Mobilitätsindustrien in den Zukunftsbranchen Energie, Medizin- und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau deutschlandweit angeboten. Beständigkeit, Vertrauen und Investitionen in die Zukunft lassen Kundenbeziehungen wachsen und sind für Bertrandt maßgebliche Erfolgsfaktoren.
Basis des Geschäftsmodells
Aufgrund der hohen Modell- und Variantenvielfalt, verkürzten Entwicklungszeiten und neuen Technologien nimmt die Komplexität individueller Mobilitätslösungen in der Automobil- und Luftfahrtbranche kontinuierlich zu. Trends wie beispielsweise mehr Komfort, Sicherheit und umweltfreundliche Fortbewegung erfordern übergreifendes technisches Know-how und vernetztes Denken in der Produktentwicklung. Als Mitgestalter zukünftiger Mobilität passt Bertrandt sein Leistungsspektrum stets den Bedürfnissen der Kunden sowie den sich ändernden Marktbedingungen an. Um komplexe Anforderungen an neue Materialien, intelligente Elektroniksysteme oder moderne Antriebe zu erfüllen, hat Bertrandt wichtige Themen in Fachbereichen gebündelt. Durch die fachbereichsübergreifende Vernetzung und Weiterentwicklung von Wissen sichert sich das Unternehmen seinen Status als einer der führenden europäischen Partner auf dem Markt für Entwicklungsdienstleistungen. Für Bertrandt Services bildet das langjährige Engineering-Know-how aus den Mobilitätsindustrien eine solide Basis, um individuelle Entwicklungslösungen in neuen Branchen umzusetzen und weiterzuentwickeln. Nachfolgend beschriebene Markttrends sind für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung maßgeblich:
Grüne Mobilität
Um eine höhere Effizienz von Fahrzeugsystemen zu erreichen und aktuellen Umweltauflagen nachzukommen, arbeitet die Automobilindustrie fortlaufend an neuen Entwürfen für zukünftige Mobilität. Optimierte Benzin- und Dieselmotoren sowie die fortschreitende Hybridisierung stehen genauso auf der Agenda wie die Reduzierung des Fahrzeuggewichts. Im Rahmen der Fahrzeugentwicklung leistet der Leichtbau einen wesentlichen Anteil zur nachhaltigen CO2-Emissionsreduzierung. Der Entwicklungstrend liegt dabei auf effizienten Mischbaustrukturen mit anforderungsgerechten und gewichtsoptimierten Materialien wie Aluminium, Magnesium und faserverstärkten Kunststoffen. Weiterentwickelte und neue Materialien stehen genauso im Fokus wie moderne Technologien, um innovative Entwicklungen von der Idee bis zur Serienreife umsetzen zu können.
Sicherheit
Die Sicherheit im Straßenverkehr ist ein zentrales Thema für Hersteller, Systemlieferanten und Ingenieurdienstleister. Um Fahrzeuginsassen besser zu schützen und Unfälle zu vermeiden, gibt es immer mehr zusätzliche Verordnungen der EU-Sicherheitsgesetzgebung. So sollen beispielsweise bis 2014 alle in die Europäische Union eingeführten Fahrzeuge mit Reifendruck-Überwachungssystemen ausgestattet sein.
Elektronik
Der Elektronikanteil im Automobil nimmt weiterhin zu. Das Auto der Zukunft wird mit der Verkehrsinfrastruktur und dem Internet kommunizieren. Diese vernetzten Systeme spielen beispielsweise bei der Unfallreduktion im Straßenverkehr eine entscheidende Rolle. Sensoren erkennen dabei unfallträchtige Situationen und melden diese Gefahren an Assistenz- oder Schutzsysteme. Sie tragen vor allem in Verbindung mit anderen Verkehrsteilnehmern entscheidend zur Sicherheit bei. Des Weiteren findet sich Elektronik zunehmend auch außerhalb der Mobilitätsindustrie wieder. Daher baut Bertrandt durch die Zusammenarbeit des Fachbereichs Elektronik mit Bertrandt Services gezielt den Elektronikbereich in weiteren Zukunftsbranchen aus.
Leistungsspektrum
Das umfassende Leistungsspektrum von Bertrandt bietet jedem Kunden maßgeschneiderte und ganzheitliche Lösungen entlang des gesamten Produkt-Entstehungs-Prozesses an. Als einer der führenden europäischen Entwicklungsspezialisten ist Bertrandt ein verlässlicher Partner für aktuelle und zukünftige Aufgabenstellungen in allen Projektphasen des Engineerings. Von der Kompetenz des gesamten Konzerns kann der Kunde dank der konzernübergreifenden Fachbereichsstruktur sowie der niederlassungsorientierten Marktbearbeitung direkt vor Ort profitieren. Das vielfältige Leistungsangebot lässt sich im Wesentlichen in die Bereiche Dienstleistungen, fachspezifische Leistungen und Entwicklung von Komponenten, Modulen und Fahrzeugderivaten unterteilen.
Dienstleistungen
Parallel zum Entwicklungsprozess fällt entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Vielzahl von Aufgaben an. Sei es Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Lieferantensteuerung oder die Dokumentation des gesamten Projekts – Bertrandt bietet einen umfassenden Service. Dadurch wird der Kunde unterstützt und kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.
Fachspezifische Leistungen
Um Kunden ein bestmögliches Ergebnis bieten zu können, ist für jeden Schritt des Entwicklungsprozesses fachspezifisches Know-how entscheidend. Durch das hohe Maß an Spezialwissen, langjährige Erfahrung sowie fachübergreifende Schnittstellen lassen sich die unterschiedlichen Bereiche optimal bearbeiten. Sämtliche Disziplinen können entweder in die Modul- und Systementwicklung integriert sein oder aber als Einzelleistung gebucht werden.
Entwicklung Module und Derivate
Bertrandt richtet sein Leistungsspektrum kontinuierlich an den sich verändernden Ansprüchen der Auftraggeber aus. Da die Hersteller ihre Kernkompetenzen zunehmend für andere Themenstellungen benötigen, vergeben sie komplexere Entwicklungsaufgaben. Das erforderliche Know-how zur Bearbeitung von der Komponenten- über die Modul- bis hin zur ganzheitlichen Derivatentwicklung deckt Bertrandt durch seine Erfahrung und seine Spezialisten ab. Die Projektverantwortung für die Entwicklungsaufgaben beinhaltet beispielsweise die Schnittstellenbetreuung zwischen Kunden, Systemlieferanten und Bertrandt sowie die Überwachung von Qualität, Kosten und Terminen.

Konzernweite Fachbereiche
Gruppenweites Fachwissen sowie 39 Jahre gesammelte Erfahrungen stehen dem Kunden direkt vor Ort durch eigenständige Bertrandt-Niederlassungen zur Verfügung. In Fachbereichen werden Themen gebündelt und koordiniert. Sie stellen die Vernetzung und Weiterentwicklung des Know-hows innerhalb des Konzerns sicher. Kundenwünsche können so individuell bedient werden.
Elektrik/Elektronik
Sicherheit und Komfort sind wesentliche Zukunftstrends für die Automobilindustrie und führen zu einer Steigerung der Elektronikanwendungen im gesamten Fahrzeug. Die Entwicklung von Systemen für eine vernetzte Kommunikation, wie beispielsweise der Car-to-Car-Kommunikation, eröffnet neue Dimensionen der Fahrzeugsicherheit. Zudem werden Navigations- und Infotainment-Funktionen für einen größtmöglichen Komfort des Fahrers kontinuierlich ausgebaut. Spezialthemen gewinnen an Bedeutung, wie beispielsweise die Akustik, die Produkten eine markentypische akustische Signatur verleiht. Als zuverlässiger Partner mit langjähriger Erfahrung unterstützt Bertrandt seine Kunden durch qualifizierte Ingenieure und Techniker. Um Trends und Gesetzesanforderungen bestmöglich umzusetzen, baut Bertrandt sein Leistungsspektrum fortlaufend aus und nutzt seine Schnittstellenkompetenz und Integrationsfähigkeit für optimale Kundenlösungen.
Entwicklung Karosserie
Ob Stoßfänger, Licht und Sicht oder Toleranzmanagement – im Fachbereich Entwicklung Karosserie vereinen sich Rohbau und Exterieur. Bertrandt unterstützt seine Kunden entlang des gesamten Karosserie-Entstehungsprozesses: bei der Werkstoffauswahl, bei den kinetischen Anforderungen sowie bei Funktionsentwicklungen für den Fußgängerschutz. Wesentliche Treiber sind Materialinnovationen zur Gewichtsreduktion sowie verbesserte Fertigungsverfahren. Priorität haben dabei stets kostenoptimierte, designorientierte und gesetzeskonforme Lösungen – zum Beispiel innovative Lichtkonzepte, deren Rolle heute weit über die Sicherheits- und Signalfunktion hinausgeht.
Entwicklungsbegleitende Dienstleistungen
Der Fachbereich Entwicklungsbegleitende Dienstleistungen unterstützt den Kunden in vielen Querschnittsfunktionen, die parallel oder vor- beziehungsweise nachgelagert zur eigentlichen Entwicklung und Produktion ablaufen. Insbesondere das Qualitätsmanagement hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Bertrandt hat in diesem Umfeld fundierte Erfahrungen und kann kurzfristig Experten aus unterschiedlichen Entwicklungsbereichen aus dem Bertrandt-Netzwerk einbinden. Zusammen mit dem Kunden optimiert Bertrandt zum Beispiel kritische Serienanläufe. Klarer Kundenvorteil: Entwicklungsressourcen werden nachhaltig entlastet.
Interieur
Der Innenraum eines Fahrzeugs rückt als zentrales Element der Markendifferenzierung zunehmend in den Mittelpunkt. Im Fokus des Endkunden stehen neben Komfort und Funktionalität auch Design und Qualität. Um diesen steigenden Anforderungen der Insassen gerecht zu werden, bedarf es innovativer Ideen und einer hohen Interieur-Kompetenz. Der Fachbereich Interieur unterstützt bei der Entwicklung künftiger Fahrzeug-Innenräume als Ideengeber, Lösungsfinder und Umsetzer. Dabei zieht Bertrandt alle Parameter in Betracht: vom Zusammenspiel der Komponenten über aktive und passive Sicherheit bis hin zu Funktionalität.
Modellbau und Rapid Technologies
„Daten nehmen Gestalt an“ ist das zentrale Motto im Bereich Modellbau und Rapid Technologies. Neben virtuellen Konstruktionsmethoden ist ein dreidimensionales Modell zur Verifizierung der Bauteile ein wichtiger Faktor im Produkt-Entstehungs-Prozess. Somit dienen die Prototypen bereits im frühen Entwicklungsstadium der Datenkontrolle, Design- und Funktionsbeurteilung. Die Produktentwicklung wird nachhaltig unterstützt, und der Kunde spart wertvolle Zeit.
Powertrain
Umweltfreundliche Mobilität dominiert den Markt. Maßgeblich stehen dabei die Entwicklung neuer und alternativer Antriebstechnologien sowie die Weiterentwicklung konventioneller Motorenkonzepte im Vordergrund. Ziel ist es, den Kraftstoffverbrauch sowie Emissionen zu reduzieren, die Leistung jedoch auf hohem Niveau beizubehalten. Der Fachbereich Powertrain begleitet den Kunden während des gesamten Produkt-Entstehungs-Prozesses. Die interne Vernetzung der Fachbereiche ermöglicht eine schnelle Umsetzung neuer Ideen und Entwicklungen für zukunftsfähige Lösungen, vom Konzept bis hin zur Berechnung und Erprobung.
Simulation
Um innovative Ideen erfolgreich und effizient umsetzen zu können, sind virtuelle Konstruktionsmethoden im heutigen Engineering fest verankert. Ob im Fachbereich Rohbau, Powertrain oder bei der Entwicklung des Gesamtfahrzeugs – durch die Simulation werden innovative Ideen im frühen Entwicklungsstadium berechenbar und funktionale Ziele wie beispielsweise Insassenschutz oder Steifigkeitsverhalten zuverlässig erreichbar.
Versuch
Die Belastbarkeit einzelner Komponenten und Module ist entscheidend für Sicherheit und Komfort der Insassen. Daher werden während des gesamten Entwicklungsprozesses kontinuierlich Testabläufe unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt. Bertrandt möchte jedoch nicht nur den Anforderungen seitens der Gesetzgeber nachkommen, sondern darüber hinaus gemeinsam mit dem Kunden aktuelle Standards beständig und nachhaltig verbessern. Die Steigerung der aktiven und passiven Sicherheit sowie die Gewährleistung umweltschonender Mobilität sind dabei zentrale Themen.
Diversifizierung
Bertrandt positioniert sich mit seinem Geschäftsmodell bewusst auch außerhalb der Automobilindustrie. Mit einem umfangreichen Leistungsportfolio werden sowohl Kunden aus der Luftfahrtindustrie als auch aus dem Energiesektor, Maschinen- und Anlagenbau sowie der Medizin- und Elektrotechnik mit Entwicklungsdienstleistungen unterstützt.
Luftfahrt
Die Vergabe von Entwicklungsprojekten an externe Dienstleister steigt auch in der Luftfahrtbranche. Parallel nehmen die Komplexität in Projekten und damit der Anspruch an Entwicklungspartner wie Bertrandt zu. Das Leistungsspektrum umfasst dabei unter anderem die Struktur- und Interieur-Entwicklung, Hardwareumfänge sowie Entwicklungsbegleitende Dienstleistungen.
Bertrandt Services
Um individuelle Kundenbedürfnisse auch außerhalb der Mobilitätsindustrie zu bedienen, wurde im Jahr 2007 die Tochtergesellschaft Bertrandt Services GmbH gegründet. Mit technischen und kaufmännischen Dienstleistungen erschließt sie an 21 Standorten neue Geschäftsfelder aus den Branchen Energie, Elektrotechnik, Medizintechnik oder Maschinen- und Anlagenbau. Die langjährige Projekterfahrung und die hohe Schnittstellenkompetenz des Konzerns kommen der Bertrandt Services zugute. Fachleute und Spezialisten – Ziel ist die optimale Kombination von Kundenanforderungen und Mitarbeiter-Know-how.
Konzernorganisation und -steuerung
Internationale Konzern-Struktur
Die Bertrandt AG ist die Muttergesellschaft des Bertrandt-Konzerns, der international mit rechtlich selbstständigen Gesellschaften oder in Form von Betriebsstätten in Deutschland, China, England, Frankreich, Spanien, der Türkei, Ungarn und den USA agiert. Der Vorstand der Bertrandt AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.
Die Tochtergesellschaften der Bertrandt AG werden grundsätzlich von ihrer Geschäftsleitung in eigener Verantwortung geführt. In regelmäßigen Geschäftsleitungssitzungen zwischen Vorstand und der jeweiligen Geschäftsleitung werden die Interessen der Tochtergesellschaft mit den Konzern-Interessen abgestimmt. Konjunkturelle und branchenspezifische Veränderungen werden laufend überwacht und rechtzeitig in die operative Steuerung der Geschäftsfelder einbezogen.
Wertsteigerung im Fokus
Den Unternehmenswert unter Berücksichtigung ökonomischer, sozialer und ökologischer Aspekte nachhaltig zu steigern, steht im Zentrum jedes Handelns. Im Bertrandt-Konzern gibt es ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Daraus abgeleitet ergeben sich Zielsetzungen für die Segmente und die Tochtergesellschaften. Die Steuerung von Bertrandt erfolgt pyramidal vom Konzern über Segmente und Tochtergesellschaften bis auf Profitcenter-Ebene. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für diese Steuerung nutzt Bertrandt neben dem Betriebsergebnis bestimmte segment- und niederlassungsspezifische Renditegrößen.
Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a Handelsgesetzbuch (HGB)
Relevante Unternehmensführungspraktiken
Bertrandt richtet sein unternehmerisches Handeln an der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland wie auch den Rechtsordnungen der Länder aus, in denen die Gesellschaft tätig ist. Über die verantwortungsvolle Unternehmensführung in Übereinstimmung mit den Gesetzen hinaus hat das Unternehmen konzerninterne Regelungen aufgestellt, die das Wertesystem und die Führungsprinzipien innerhalb des Konzerns widerspiegeln.
Compliance
Im Wettbewerb sind nur solche Unternehmen dauerhaft erfolgreich, die ihre Kunden durch Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit und Fairness nachhaltig überzeugen. Nach unserem Verständnis sind hierfür die Einhaltung der gesetzlichen Regeln sowie der unternehmensinternen Richtlinien und ethischen Grundsätze (Compliance) unverzichtbar. Die Bertrandt-Unternehmenskultur ist auf diese Prinzipien ausgerichtet, wobei wir uns seit jeher nicht nur an gesetzliche Bestimmungen gebunden fühlen. Auch freiwillig eingegangene Verpflichtungen und ethische Grundsätze sind integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur und zugleich die Richtschnur, an der sich Entscheidungen ausrichten. Im Zentrum stehen dabei unter anderem die Integrität des Geschäftsverkehrs, der Schutz unseres Wissensvorsprungs, die Einhaltung des Kartellrechts und aller außenhandelsrelevanten Vorschriften, eine ordnungsgemäße Aktenführung und Finanzkommunikation, sowie Chancengleichheit und das Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Einhaltung dieser Prinzipien wird bei Bertrandt kontinuierlich von den Mitarbeitern und von den Geschäftspartnern eingefordert und überwacht.
Unser Wertesystem: Das Bertrandt-Leitbild
Bertrandt ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen und wird durch ein klares und eindeutiges Wertesystem geprägt. Die Eckpfeiler sind Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit, Klarheit und Vertrauen in die Menschen. Aus diesem Wertesystem wurde bereits im Jahr 1996 das sogenannte Bertrandt-Leitbild entwickelt. Dieses Leitbild, das 2004 aktualisiert wurde, ist die Richtschnur für die Unternehmensstrategie, für unser tägliches Handeln und unsere soziale Verantwortung. Mit dem Leitbild soll nicht nur das Miteinander innerhalb des Bertrandt-Konzerns, sondern auch das Füreinander hinsichtlich unserer Kunden und Aktionäre geregelt werden. Engagement und Vertrauen sind hierbei Werte, die Bertrandt jeden Tag aufs Neue betont. Offenheit, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung prägen die tägliche Zusammenarbeit. Das Leitbild veranschaulicht unseren Aktionären, Kunden, der Öffentlichkeit und den Beschäftigten die Basis unseres unternehmerischen Erfolgs. Bertrandt ist für seine Kunden, Aktionäre und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein langjähriger, verlässlicher Partner. Das Leitbild der Gesellschaft ist unter
„http://www.bertrandt.com/fileadmin/data/downloads/00_Unternehmen/2012-11-05_Bertrandt-Leitbild.pdf“ verfügbar.
Risikomanagement
Der sorgsame Umgang mit potenziellen Risiken für das Unternehmen besitzt in unserer täglichen Arbeit einen hohen Stellenwert. Wir haben ein Risikomanagement-System installiert, das uns dabei hilft, Risiken aufzudecken und Risikopositionen zu optimieren. Dieses System passen wir fortlaufend an die sich ändernden Rahmenbedingungen an. Der vom Aufsichtsrat eingerichtete Prüfungsausschuss befasst sich insbesondere mit Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements einschließlich des internen Kontrollsystems und der Compliance sowie der erforderlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Die Rechnungslegung des Bertrandt-Konzerns erfolgt nach den Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS). Der Einzelabschluss der Bertrandt AG wird nach dem Deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) erstellt. Die Wahl des Abschlussprüfers erfolgt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch die Hauptversammlung. Der Prüfungsausschuss bereitet den Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung zur Wahl des Abschlussprüfers vor. Der Abschlussprüfer ist unabhängig. Er übernimmt die Prüfung sowohl des Konzern- wie auch des Einzelabschlusses der Bertrandt AG.
Als unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrates mit Sachverstand auf den Gebieten von Rechnungslegung und Abschlussprüfung nach § 100 Abs. 5 AktG hat der Aufsichtsrat Herrn Dr. Klaus Bleyer benannt (sogenannter „Financial Expert“).
Transparenz
Die Aktionäre, sämtliche Teilnehmer am Kapitalmarkt, Finanzanalysten, Investoren, Aktionärsvereinigungen und Medien werden regelmäßig und aktuell über die Lage sowie über wesentliche geschäftliche Veränderungen des Unternehmens informiert. Kommunikationsmedium ist hierbei hauptsächlich das Internet. Alle Personen, die für das Unternehmen tätig sind und bestimmungsgemäß Zugang zu Insiderinformationen haben, werden über die sich aus dem Insiderrecht ergebenden Pflichten informiert. Die Berichterstattung über die Lage und die Ergebnisse der Bertrandt AG erfolgt durch Quartals-, Halbjahres- und Geschäftsberichte, durch Bilanzpressekonferenzen und die Hauptversammlung und durch Telefonkonferenzen sowie Veranstaltungen mit internationalen Finanzanalysten und Investoren im In- und Ausland.
Die Termine der regelmäßigen Finanzberichterstattungen sind im Finanzkalender, der im Internet unter „http://www.bertrandt.com/investor-relations/kalender.html“ zu finden ist, zusammengefasst. Neben dieser regelmäßigen Berichterstattung werden nicht öffentlich bekannte Informationen, die bei der Bertrandt AG eingetreten sind und die geeignet sind, den Börsenkurs der Bertrandt-Aktie erheblich zu beeinflussen, im Rahmen von Ad-hoc-Mitteilungen bekannt gemacht.
Arbeitsweise des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Vorstand tritt gewöhnlich zweiwöchentlich und bei Bedarf ad hoc zusammen, der Aufsichtsrat gewöhnlich vier Mal im Jahr sowie bei Bedarf. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Unternehmensstrategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Compliance. Er legt dem Aufsichtsrat außerdem die Investitions-, Finanz- und Ertragsplanung des Konzerns für das kommende Geschäftsjahr vor. Über wichtige Ereignisse, die für die Beurteilung der Lage und Entwicklung sowie die Leitung des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind, unterrichtet der Vorsitzende des Vorstands den Aufsichtsratsvorsitzenden unverzüglich. Geschäfte und Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, werden dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegt.
Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, Interessenkonflikte dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offen zu legen und die anderen Vorstandsmitglieder hierüber zu informieren. Nebentätigkeiten, insbesondere Aufsichtsratsmandate außerhalb des Konzerns, dürfen Vorstandsmitglieder nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats übernehmen.
Der Vorstand hat keine Ausschüsse gebildet.
Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat zur Erfüllung seiner Aufgaben einen Personal- und einen Prüfungsausschuss gebildet. Zur Steigerung der Effizienz nimmt der Personalausschuss auch die Aufgaben des Nominierungsausschusses wahr. Diese Ausschüsse bereiten bestimmte Themenkreise zur Diskussion und Beschlussfassung im Plenum vor. Bei einzelnen Themen wurden die Entscheidungsbefugnisse vom Aufsichtsrat auf die Ausschüsse übertragen. Sie führen Sitzungen bei Bedarf durch.
Der Personalausschuss setzt sich aus den Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (Stellvertreter) und Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn zusammen. Dem Prüfungsausschuss gehören die Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (Stellvertreter) und Horst Binnig an.
Alle Mitglieder des Aufsichtsrats finden Sie unter „http://www.bertrandt.com/unternehmen/aufsichtsrat.html“. Informationen zu den von den Mitgliedern ausgeübten Berufen und Angaben zu den Mitgliedschaften der Aufsichtsratsmitglieder in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien sind im Geschäftsbericht 2012/2013 (dort Konzern-Abschluss/Konzern-Anhang) enthalten, der unter „http://www.bertrandt.com/investor-relations/finanzberichte.html“ nach seiner Veröffentlichung am 12. Dezember 2013 zugänglich ist.
Entsprechenserklärung nach § 161 AktG vom 23. September 2013
„ Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG
Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG erklären hiermit gemäß § 161 AktG, dass den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) in der Fassung vom 15. Mai 2012 – bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 15. Juni 2012 – grundsätzlich entsprochen wurde. Nicht angewandt wurden Empfehlungen aus den Ziffern 3.8 Abs. 3, 4.1.5, 4.2.3, 5.2 Abs. 2 S. 2, 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, Ziffer 5.4.2 S. 1, 5.4.6 Abs. 2 S. 2, 5.5.2, 5.5.3 S. 1 und 7.1.2 S. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Ab dem 1. Oktober 2012 wurde auch Ziffer 4.2.3 Abs. 2 und 3 entsprochen.
Den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 – bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 10. Juni 2013 – wurde und wird grundsätzlich entsprochen. Seit dem 10. Juni 2013 nicht angewandt wurden und werden die Empfehlungen aus den Ziffern 3.8 Abs. 3, 4.1.5, 4.2.2 Abs. 2 S. 3, 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Alt. 1 und Absatz 3, 5.2 Abs. 2, 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, Ziffer 5.4.2 S. 1, 5.4.6 Abs. 2 S. 2, 5.5.2, 5.5.3 S. 1 und 7.1.2 S. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Zudem wird mit Blick auf die in der Hauptversammlung 2014 anstehende Wahl zum Aufsichtsrat auch von den Empfehlungen aus Ziffer 5.4.1 Abs. 4 bis 6 DCGK abgewichen.
Diese Abweichungen von einzelnen Empfehlungen beruhen bzw. beruhten auf folgenden Erwägungen:
Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK
Die Bertrandt AG hat eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung) abgeschlossen. Abweichend von Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK sieht diese für die Aufsichtsratsmitglieder keinen Selbstbehalt vor. Die Bertrandt AG hat die Versicherungspolice abgeschlossen, um ihre Interessen in einem hypothetischen Schadensfall abzusichern.
Ziffer 4.2.2 Abs. 2 S. 3 DCGK
Mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2012 hat der Aufsichtsrat das Vergütungssystem für den Vorstand geändert und auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Sinne von § 87 Abs. 1 S. 2 AktG ausgerichtet. Alle Vorstandsmitglieder der Bertrandt AG werden seit dem 1. Oktober 2012 nach dem neuen Vergütungssystem vergütet. Obwohl der Deutsche Corporate Governance Kodex erst seit 10. Juni 2013 Empfehlungen zur vertikalen Vergütungsstruktur enthält, hatte der Aufsichtsrat auch solche Überlegungen bereits im letzten Jahr berücksichtigt. Da aber Einzelheiten der neuen Ziffer 4.2.2 Abs. 2 S. 3 DCGK in Praxis und rechtswissenschaftlicher Literatur kontrovers diskutiert werden, wird höchstvorsorglich eine Abweichung erklärt.
Ziffer 4.2.3 DCGK
Die Gesamtvergütung des Vorstandes entspricht grundsätzlich den Empfehlungen in Ziffer 4.2.3 DCGK; sie umfasst fixe und variable Bestandteile. Die Grundzüge der Vergütung werden auch im Geschäftsbericht der Bertrandt AG näher erläutert. Allerdings enthielt die Vergütung bis zum Ablauf des vergangenen Geschäftsjahres am 30. September 2012 namentlich keine Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter im Sinne der Ziffer 4.2.3 Abs. 3 DCGK alter Fassung bis zum 10. Juni 2013.
Die variablen Vergütungsteile der Vorstandsmitglieder sind entsprechend der Empfehlung aus Ziffer 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Alt. 2 der Höhe nach beschränkt. In der Fassung des Kodexes vom 10. Juni 2013 ist jedoch zusätzlich in Satz 6 Alt. 1 vorgesehen, dass die Vorstandsvergütung „insgesamt“ beschränkt werden soll. Da die den Vorstandsmitgliedern gewährte Festvergütung fest und nicht variabel ist, ist nach Auffassung der Gesellschaft mit der Begrenzung der variablen Vergütung auch diese Empfehlung bereits umgesetzt. Höchstvorsorglich wird insoweit aber auch von dieser Empfehlung eine Abweichung erklärt.
Von Ziffer 4.2.3 Abs. 3 DCGK neuer Fassung wurde und wird abgewichen. Der Aufsichtsrat strebt für die Vorstandsmitglieder kein bestimmtes „Versorgungsniveau“ im Ruhestand an, sondern eine markt- und unternehmenskonforme Vergütung der aktiven Tätigkeit. Versorgungszusagen werden daher grundsätzlich nicht gewährt. Sie bestehen, wie seit vielen Jahren auch im Geschäftsbericht ausgewiesen, lediglich gegenüber einem aktiven und einem ehemaligen Vorstandsmitglied.
Eine Offenlegung der Vergütung der Vorstandsmitglieder erfolgt im Umfang der geltenden gesetzlichen Vorschriften. Die Hauptversammlung hat am 18. Februar 2009 die Fortführung der langjährigen Berichtspraxis durch einen weiteren sog. Nichtoffenlegungsbeschluss nach den Bestimmungen des Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetz vom 10. August 2005 ermöglicht.
Ziffer 5.2 Abs. 2 S. 2 DCGK alte Fassung bis zum 10. Juni 2013 und Ziffer 5.2 Abs. 2 DCGK neuer Fassung
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist bereits seit vielen Jahren zugleich Vorsitzender des Prüfungsausschusses. Dies hat sich bewährt, weshalb von Ziffer 5.2 Abs. 2 S. 2 DCGK alte Fassung abgewichen wurde und von Ziffer 5.2 Abs. 2 DCGK neuer Fassung abgewichen wurde und wird.
Ziffer 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 bis 6, 5.4.2 S. 1 sowie 4.1.5 DCGK
Von Ziffern 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, 5.4.2 S. 1 sowie 4.1.5 des DCGK wurde und wird abgewichen. Für die Bertrandt AG kommt es bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie von anderen Führungspositionen im Unternehmensinteresse vorrangig auf die Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse des Einzelnen an.
Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass ihrem Aufsichtsrat eine angemessene Anzahl von unabhängigen Mitgliedern angehört. Nachde m aber der Begriff „unabhängige Mitglieder“ noch nicht abschließend geklärt ist, erklärt die Gesellschaft aufgrund des Umstandes, dass drei der vier von der Kapitalseite bestellten Mitglieder, unter diesen der Aufsichtsratsvorsitzende, bereits drei und mehr Wahlperioden im Aufsichtsrat sitzen, höchst vorsorglich eine Abweichung von den Ziffern 5.3.2 S. 3, 5.4.2 S. 1 DCGK und 5.4.1 Abs. 2 DCGK.
Auch die Empfehlungen der Ziffer 5.4.1 Abs. 4 bis 6 DCGK werden in Praxis und rechtswissenschaftlicher Literatur kontrovers diskutiert. Daher wird mit Blick auf die in der Hauptversammlung 2014 anstehende Wahl zum Aufsichtsrat höchstvorsorglich auch insoweit eine Abweichung erklärt.
Ziffer 5.4.6 Abs. 2 S. 2 DCGK
Die Vergütung der Aufsichtsräte der Gesellschaft mit ihrer festen und variablen Komponente besteht, geringfügige Änderungen ausgenommen, im Grundsatz seit vielen Jahren und hat sich bewährt. Die Vergütung der Aufsichtsräte wird im Geschäftsbericht der Gesellschaft individualisiert offen gelegt. Sie enthält jedoch keine Komponenten, die auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet sind, weshalb eine Abweichung von der Ziffer 5.4.6 Abs. 2 S. 2 DCGK erklärt wird.
Ziffer 5.5.2 und Ziffer 5.5.3 S. 1 DCGK
Der Aufsichtsrat hat in seiner Geschäftsordnung die Behandlung von Interessenkollisionen eigenständig und abweichend von den Empfehlungen in den Ziffern 5.5.2 und 5.5.3 S. 1 DCGK geregelt. Die Geschäftsordnung verpflichtet jedes Aufsichtsratsmitglied, Interessenkonflikte gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden offen zu legen; der Aufsichtsratsvorsitzende ist zur Offenlegung gegenüber seinem Stellvertreter verpflichtet. Diese Bestimmungen gehen über Ziffer 5.5.3 S. 1 DCGK hinaus und differenzieren nicht danach, ob Interessenkonflikte wesentlich oder nur vorübergehend sind, sondern erfassen jegliche Konflikte. Ein Verzicht auf eine öffentliche Behandlung solcher Mitteilungen soll den Aufsichtsratsmitgliedern im Gesellschaftsinteresse erlauben, mit dem Vorsitzenden auch bloße Anscheinsfälle vertrauensvoll zu erörtern.
Ziffer 7.1.2 S. 4 DCGK
Die Bertrandt AG hat den Bericht für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 am 18. Februar 2013 veröffentlicht. Die Bertrandt AG erfüllt mit ihrer Berichterstattung stets die strengen Anforderungen des Prime Standards der Deutschen Börse. Solange der Deutsche Corporate Governance Kodex nicht mit den Regelungen des Prime Standards synchronisiert ist, behält sich die Bertrandt AG vor, von Ziffer 7.1.2 S. 4 DCGK abzuweichen .
Ehningen, den 23. September 2013
Der Vorstand
Dietmar Bichler, Vorsitzender
Der Aufsichtsrat
Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender“
Ehningen, 9. Dezember 2013
Der Vorstand
Dietmar Bichler, Vorsitzender
Markus Ruf, Mitglied des Vorstands
Der Aufsichtsrat
Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender
Maximilian Wölfle, Stellvertretender Vorsitzender
Personalmanagement
Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten für Kunden im In- und Ausland maßgeschneiderte Entwicklungslösungen auf höchstem Niveau. Die zentralen Leitmotive der Bertrandt-Unternehmenskultur sind dabei Teamgeist, flache Hierarchien, ein mitarbeiterfreundliches Umfeld, Flexibilität, Dynamik und Leistung. Sie ermöglichen Wachstum und Vorankommen, das weit über in Zahlen messbare Erfolge hinausreicht. Werte wie Loyalität, Vertrauen und unternehmerisches Denken prägen das Miteinander bei Bertrandt. Doch ein gutes Betriebsklima kann nur dann vorherrschen, wenn die angestrebten Werte auch gelebt werden. Eine Verantwortung, die jeder Mitarbeiter im Unternehmen trägt, jeden Tag und von Anfang an.
Beschäftigungszahlen
Weltweit waren zum Stichtag 10.829 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 9.952) bei Bertrandt beschäftigt. Dies ist der höchste Mitarbeiterstand in der Unternehmensgeschichte. Zum 30. September 2013 waren 9.904 Mitarbeiter (Vorjahr 8.992) in Deutschland und 925 (Vorjahr 960) im Ausland tätig. Der Mitarbeiterzuwachs im Inland erfolgte über alle Segmente und Standorte hinweg.

Bertrandt als attraktiver Arbeitgeber
Zum wiederholten Mal in Folge wurde Bertrandt im Jahr 2013 als Top-Arbeitgeber im Bereich Engineering von trendence, dem führenden Forschungsinstitut im Bereich Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting in Europa, ausgezeichnet. In der jährlich durchgeführten Studie belegte Bertrandt Platz 67. Auch Universum zeichnete Bertrandt 2013 erneut als einen der hundert attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands aus. Bertrandt belegt hier Platz 84. Dies zeigt, dass Bertrandt seinen Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld mit interessanten, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Tätigkeiten bietet. Dies spiegelt sich auch in dem angestiegenen Volumen der Bewerbungseingänge wider.
Mitarbeiteraktienprogramm
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie im Vorjahr das Angebot, Bertrandt-Aktien zu steuerlich begünstigten Konditionen zu erwerben. Von den Bertrandt-Aktien, die aus einem Aktienrückkaufprogramm stammen, wurden insgesamt 8.064 Stück an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen.
Personal-Recruiting
Personal-Recruiting nimmt bei Bertrandt eine zentrale Rolle ein. Ziel ist es, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen zu begeistern und zu gewinnen. Neben dem fachlichen Know-how sind soziale Kompetenzen und die Persönlichkeit von großer Bedeutung. Als zukunftsfähiges Unternehmen spricht Bertrandt potenzielle Mitarbeiter mit einer Employer-Branding-Kampagne auf zahlreichen Veranstaltungen gezielt an. Hierbei möchte das Unternehmen nicht nur auf den ersten Blick Interesse wecken, sondern nachhaltig überzeugen. Engagierten und qualifizierten Bewerbern bietet Bertrandt vielfältige Einstiegsmöglichkeiten: vom Praktikum über die Werkstudententätigkeit und Abschlussarbeit bis hin zum Direkteinstieg. Mit großem Erfolg hat Bertrandt seine Aktivitäten im Bereich Social Media mit einem eigens hierfür ins Leben gerufenen Team im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgebaut.
Weiterbildung
Zahlreiche technologische Neuerungen und ein hoher Qualitätsanspruch seitens der Kunden fordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bertrandt ist sich dieser Herausforderung bewusst. Um die hohen Anforderungen bestmöglich bedienen zu können, wird das Know-how der Mitarbeiter stetig weiterentwickelt und jeder Einzelne gefördert. Vor diesem Hintergrund führt das Unternehmen kontinuierlich Weiterbildungsmaßnahmen durch. Im Sinne von lebenslangem Lernen wird eine breite Palette an technischen und methodischen Trainings, Führungskräfte-Programmen und spezifischen Projektmanagement-Lehrgängen im Bertrandt-Wissensportal, dem Bertrandt-eigenen Seminarprogramm, angeboten. Insgesamt hat Bertrandt im abgelaufenen Geschäftsjahr 10,9 Mio. Euro (Vorjahr 11,3 Mio. Euro) in Form von Weiterbildungsmaßnahmen in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte investiert.
Ausbildung
Die Ausbildung von Nachwuchskräften hat bei Bertrandt seit jeher einen hohen Stellenwert. Durch zahlreiche Ausbildungsprogramme und -formen sowie die enge Kooperation mit Hochschulen fördert Bertrandt den eigenen Nachwuchs. Erstmals bilden wir auch akademische Nachwuchskräfte im Bereich der Elektromobilität aus. Zum 30. September 2013 absolvierten 310 Kolleginnen und Kollegen im Bertrandt-Konzern eine Ausbildung oder ein Studium in technischen oder kaufmännischen Bereichen. Der alljährlich konzernweit stattfindende Auszubildendentag in Ehningen musste aufgrund der gestiegenen Zahl der Teilnehmer in diesem Jahr auf zwei Tage ausgedehnt werden. Wie in jedem Jahr begrüßte der Vorsitzende des Vorstands die Auszubildenden persönlich.
Geschäftsverlauf
Ertragslage
Bertrandt startete trotz heterogenen konjunkturellen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen gut in das Geschäftsjahr 2012/2013. Das Unternehmen konnte Umsatz und Ertrag im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr steigern. Basis für das Wachstum sind unter anderem eine erhöhte Kundennachfrage, der Aufbau von Kapazitäten, eine auf hohem Niveau befindliche Auslastung, die strategische Ausrichtung des Bertrandt-Konzerns und eine kundenorientierte Marktbearbeitung mit konzernübergreifenden Fachbereichen. Eine optimale Kapazitätssteuerung, ein gezieltes Kostenmanagement sowie Programme zur Effizienzsteigerung tragen darüber hinaus zur guten Ertragslage von Bertrandt bei.
Umsatzwachstum
Die Umsatzerlöse der Bertrandt AG stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent auf 702.651 TEUR (Vorjahr 601.990 TEUR). Das Wachstum erstreckte sich über alle Segmente hinweg.
Aufwandskennzahlen
Im Vergleich zum Vorjahr stellten sich die Aufwandskennzahlen im Geschäftsjahr 2012/2013 wie folgt dar: Der Materialaufwand erhöhte sich auf 57.553 TEUR (Vorjahr 50.505 TEUR). Durch den Mitarbeiteraufbau stieg der Personalaufwand um 16,5 Prozent auf 522.226 TEUR (Vorjahr 448.426 TEUR). Die Personalaufwandsquote betrug 72,2 Prozent (Vorjahr 71,8 Prozent). Die Abschreibungen stiegen aufgrund des nachhaltig hohen Investitionsvolumens im Vergleich zum Vorjahr von 16.151 TEUR auf 18.283 TEUR. Die Abschreibungsquote bezogen auf die Gesamtleistung betrug 2,5 Prozent (Vorjahr 2,6 Prozent). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 64.506 TEUR (Vorjahr 59.144 TEUR). Sie nahmen im Berichtszeitraum um 9,1 Prozent zu. In Relation zur Gesamtleistung sind sie von 9,5 Prozent auf 8,9 Prozent gesunken.
Verbessertes Betriebsergebnis
Im Geschäftsjahr 2012/2013 konnte die Bertrandt AG ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Steueraufwendungen in Höhe von 71.396 TEUR (Vorjahr 60.874 TEUR) und eine Marge von 9,9 Prozent (Vorjahr 9,7 Prozent) erwirtschaften. Das erhöhte Betriebsergebnis lässt sich im Wesentlichen auf den erweiterten Geschäftsumfang, verbunden mit einem konsequenten Kostenmanagement, zurückführen.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis der Bertrandt AG war mit 204 TEUR positiv (Vorjahr -165 TEUR). Es konnten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von 517 TEUR erwirtschaftet werden (Vorjahr 556 TEUR).
Ergebnis nach Ertragsteuern
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im Berichtszeitraum auf 71.600 TEUR (Vorjahr 60.709 TEUR). Dies entspricht einem Wachstum von 17,9 Prozent. Bei einem Ertragsteueraufwand von 21.097 TEUR (Vorjahr 20.041 TEUR) sank die Steuerquote im Berichtszeitraum auf 29,5 Prozent (Vorjahr 33,0 Prozent). Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 50.164 TEUR (Vorjahr 40.438 TEUR).
Finanz- und Vermögenslage
Das Unternehmen verfügt über eine fristenkongruente Bilanzstruktur. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 21,5 Prozent auf 395.448 TEUR (Vorjahr 325.351 TEUR) erhöht. Das Wachstum ist im Wesentlichen in folgende Positionen unterteilt: Auf der Aktiv-Seite nahm im Vergleich zum Vorjahr das Anlagevermögen durch das gestiegene Investitionsvolumen um 13,2 Prozent auf 97.011 TEUR zu (Vorjahr 85.702 TEUR). Um 17,0 Prozent auf 82.608 TEUR nahmen die Sachanlagen zu (Vorjahr 70.605 TEUR). Die Finanzanlagen beliefen sich auf 9.378 TEUR (Vorjahr 10.250 TEUR). Das Umlaufvermögen hat sich aufgrund des gesteigerten Geschäftsvolumens von 234.634 TEUR im Vorjahr auf 294.051 TEUR erhöht. Die Vorräte stiegen auf 88.239 TEUR (Vorjahr 67.928 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 9,1 Prozent auf 159.067 TEUR zu. Im Zuge der verbesserten Ertragslage erhöhte sich das Eigenkapital auf der Passiv-Seite um 30.377 TEUR auf 189.816 TEUR. Mit einer Eigenkapitalquote von 48,0 Prozent gehört Bertrandt zu den substanzstarken Unternehmen (Vorjahr 49,0 Prozent). Aufgrund des gesteigerten Geschäftsvolumens nahmen die Rückstellungen um 13.578 TEUR auf 96.477 TEUR (Vorjahr 82.899 TEUR) zu. Die Verbindlichkeiten stiegen um 26.173 TEUR auf 108.649 TEUR (Vorjahr 82.476 TEUR). Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Investitionen
Das Investitionsvolumen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 7.121 TEUR auf 32.213 TEUR ab (Vorjahr 39.334 TEUR). Die Investitionen in Sachanlagen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 5.485 TEUR und beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt 28.185 TEUR (Vorjahr 33.613 TEUR). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände verminderten sich um 1.193 TEUR auf 3.003 TEUR. Die Investitionen in Finanzanlagen beliefen sich auf 1.025 TEUR (Vorjahr 1.468 TEUR).
Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf
Die Bertrandt AG verzeichnete ein erfreuliches Geschäftsjahr 2012/2013. Der Vorstand von Bertrandt beurteilt die wirtschaftliche Lage und die zukünftigen Perspektiven des Unternehmens positiv. Die Umsatzerlöse und Ertragslage des Unternehmens konnten im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessert werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 48,0 Prozent steht die Bertrandt auf einer soliden finanziellen Basis. Aufgrund der guten Kapitalbasis und der getätigten Investitionen sind die Voraussetzungen für eine weiter erfolgreiche Zukunft geschaffen.
Vergütungsbericht
Vergütungsstruktur des Vorstands
Die Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Als Fixum erhält jedes Vorstandsmitglied Jahresfestbezüge, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Die variable Komponente ist an die Entwicklung der Ergebnissituation des Bertrandt-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr gekoppelt. Das Vergütungssystem für den Vorstand ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Sinne von § 87 Abs. 1 Satz 2 AktG ausgerichtet. Dementsprechend wird die variable Komponente zum kleineren Teil im darauffolgenden Geschäftsjahr, überwiegend jedoch abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung erst später ausgezahlt (Bonus/Malus-Regelung). Die Vergütung betrug im Geschäftsjahr 2012/2013 für alle aktiven und ehemaligen Vorstandsmitglieder insgesamt 6.698 TEUR (Vorjahr 3.082TEUR), wobei der variable Anteil über dem Fixum lag.
Allen Vorstandsmitgliedern wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung gestellt. Darüber hinaus sind alle Vorstandsmitglieder über eine Gruppenunfallversicherung versichert. Pensionszusagen zum Bezug einer Altersrente bestehen gegenüber einem aktiven sowie einem ehemaligen Vorstandsmitglied. Derzeit sind weder Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands ausgegeben noch bestehen entsprechende Planungen.
Im Übrigen erfolgt aus Wettbewerbsgründen eine Offenlegung der Vergütung der Vorstandsmitglieder nur im Umfang der geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Die Hauptversammlung hat am 18. Februar 2009 die Fortführung der langjährigen Berichtspraxis durch einen Nichtoffenlegungsbeschluss nach den Bestimmungen des VorstOG ermöglicht.
Vergütungsstruktur der Aufsichtsräte
Die Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats wurde in der Hauptversammlung im Jahr 2003 beschlossen und in der Hauptversammlung 2012 modifiziert. Die Vergütungsstruktur ist in der Satzung verankert. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung. Der Vorsitzende erhält das Zweieinhalbfache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrages. Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss angehören, erhalten zusätzlich ein Viertel der festen Vergütung, Vorsitzende des Ausschusses erhalten zusätzlich ein weiteres Viertel der festen Vergütung. Insgesamt erhalten Aufsichtsratsmitglieder jedoch höchstens das Vierfache der festen Vergütung. Der Aufsichtsrat erhält darüber hinaus eine veränderliche Vergütung, die sich an der Höhe der Dividende orientiert. Die Vergütung ist nach der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung über die Gewinnverwendung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2012/2013 auf insgesamt 268 TEUR (Vorjahr 253 TEUR).
Angaben zum gezeichneten Kapital und Offenlegung von möglichen Übernahmehemmnissen (§ 315 Abs. 4 HGB)
Das Grundkapital beträgt 10.143.240,00 Euro und ist unterteilt in 10.143.240 Inhaberaktien. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Dem Vorstand sind keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, ausgenommen die von der Bertrandt AG gehaltenen eigenen Anteile und die unter dem Mitarbeiteraktienprogramm bezogenen Aktien, die einer vertraglichen Sperrfrist unterliegen.
Mehr als zehn Prozent der Stimmrechte halten die nachfolgend aufgeführten Anteilseigner:
| • | Dr. Ing. h. c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, Deutschland: per 30. November 2009 zuletzt mitgeteilter Stimmrechtsanteil 25,01 Prozent |
| • | Friedrich Boysen Holding GmbH, Altensteig, Deutschland: per 21. Februar 2011 zuletzt mitgeteilter Stimmrechtsanteil 14,90 Prozent |
Im Übrigen verweisen wir auf die weiteren Angaben im Konzernanhang unter Ziffer [46].
Für Inhaber von Aktien gelten keine Sonderrechte, die Kontrollbefugnis verleihen.
Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands orientiert sich an den §§ 84, 85 Aktiengesetz (AktG) in Verbindung mit § 6 der Satzung.
Satzungsänderungen bedürfen gemäß § 179 AktG in Verbindung mit § 18 Abs. 1 der Satzung eines Beschlusses der Hauptversammlung, der grundsätzlich mit einfacher Mehrheit gefasst werden muss.
Der Vorstand ist von der Hauptversammlung am 16. Februar 2011 ermächtigt worden, bis zum 31. Januar 2016 eigene Aktien mit einem Anteil am Grundkapital von insgesamt bis zu 1.000.000 Euro zu erwerben. Der Vorstand ist ferner von der Hauptversammlung am 20. Februar 2013 ermächtigt worden, gemäß Satzung mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Bertrandt AG bis zum 31. Januar 2018 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (einschließlich sogenannter gemischter Sacheinlagen) einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 4.000.000 Euro zu erhöhen.
Die Bertrandt AG hat folgende wesentliche Vereinbarung getroffen, die Regelungen für den Fall eines Kontrollwechsels (Change-of-Control) beinhaltet: Unbeanspruchte Kreditrahmenvereinbarungen sehen ein außerordentliches Kündigungsrecht der Kreditgeber vor. Mit Mitgliedern des Vorstands beziehungsweise Arbeitnehmern bestehen keine Vereinbarungen über Entschädigungen für den Fall eines Kontrollwechsels.
Nachtragsbericht
In einem Nachtragsbericht sind Vorgänge von besonderer Bedeutung zu nennen, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Derartige Vorgänge haben nach dem 30. September 2013 nicht stattgefunden.
Risikobericht
Zunächst werden in diesem Kapitel das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem beschrieben. Im weiteren Verlauf werden die volkswirtschaftlichen sowie Einzelrisiken betrachtet, die die Geschäftstätigkeit von Bertrandt beeinflussen können.
Beschreibung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungs- und Konzern-Rechnungslegungsprozess
Das Rechnungswesen und Controlling von Bertrandt arbeiten mit einem rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, das die vollständige, richtige und zeitnahe Übermittlung von Informationen gewährleistet. Das Ziel ist, potenzielle Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu minimieren beziehungsweise vollständig zu vermeiden. Dadurch sollen mögliche Schäden vom Unternehmen und eine potenzielle Bestandsgefährdung abgewendet werden. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Bertrandt-Konzerns identifiziert und dokumentiert ergebnis- und bestandsgefährdende Risiken. Es bezieht alle in- und ausländischen Gesellschaften des Bertrandt-Konzerns ein.
Die Einzelabschlüsse der Bertrandt AG und der Tochtergesellschaften werden nach dem jeweiligen Landesrecht erstellt und in einen Abschluss gemäß IFRS übergeleitet. Konzern-Bilanzierungsrichtlinien gewährleisten dabei eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung. Die Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften werden geprüft oder einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Zudem werden sie unter Beachtung des vorgelegten Berichts der Abschlussprüfer plausibilisiert. Eine klare Abgrenzung der Verantwortungsbereiche, die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips, der Einsatz von zahlreichen IT-Berechtigungskonzepten, die verschlüsselte Versendung von Informationen sowie die Durchführung von Plausibilitätskontrollen sind ebenfalls wichtige Kontrollelemente, die bei der Erstellung von Jahresabschlüssen Anwendung finden. Die Mitarbeiter werden laufend über bilanzrechtliche Themenstellungen informiert und kontinuierlich geschult.
Regelmäßige sowie Ad-hoc-Risikoerhebungen bewerten alle Risiken, die unsere Geschäftsentwicklung beeinflussen könnten, hinsichtlich ihrer Höhe, Eintrittswahrscheinlichkeit und Bedeutung. Dabei werden ähnliche beziehungsweise gleiche Risiken bei in- und ausländischen Gesellschaften zusammengefasst und so in ihrer Bedeutung für den Konzern transparent gemacht. Abhängig vom Ergebnis werden geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung mit hoher Priorität erarbeitet, mit Best-Practice-Maßnahmen verglichen und zeitnah umgesetzt. Das Risikoprofil von Bertrandt wird laufend aktualisiert und zeigt nachfolgende potenzielle Einzelrisiken. Darüber hinaus wurden Risiken von untergeordneter Bedeutung plausibilisiert, jedoch wegen deren geringer Eintrittswahrscheinlichkeit und aus Gründen der Wesentlichkeit nicht gesondert dargestellt.
Volkswirtschaftliche Risiken
Die Konjunktur im Euroraum wird immer noch von der Unsicherheit über den Fortgang der Finanzpolitik belastet. Darüber hinaus sind die während der Rezession zu Tage getretenen Strukturprobleme nach wie vor erheblich. So ist der Bankensektor in den Krisenstaaten des Euroraums aufgrund der hohen bilanziellen Risiken immer noch angeschlagen, die Staatsverschuldung der südeuropäischen Mitgliedsstaaten anhaltend hoch. Die allmähliche Überwindung der Krise im Euroraum hängt davon ab, ob der in den Krisenländern eingeschlagene Kurs zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und zur Reform der Wirtschaftsstrukturen nachhaltig fortgesetzt wird. Im Hinblick auf die hohe Arbeitslosigkeit in diesen Ländern ist es aber nicht auszuschließen, dass der politische Widerstand gegen die Fortsetzung der Reformen wieder zunimmt. Im Laufe des Jahres wurden daher die Defizitziele der Krisenländer bereits wieder gelockert. Wenn nun der
Kurs der Konsolidierung endgültig verlassen werden würde, könnte es wieder zu massiven Verwerfungen auf den Finanzmärkten kommen.
Finanzrisiken
Der Bertrandt-Konzern ist als international tätiger Dienstleister Finanzrisiken ausgesetzt. Diese Finanzrisiken umfassen Ausfallrisiken für Kundenforderungen, Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zins- und Währungskursschwankungen. Die Absicherung dieser Risiken erfolgt zentral durch das Konzern-Treasury. Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau, im Bertrandt-Konzern vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinien sowie alternative Finanzierungsinstrumente stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. Bei Bedarf ermöglicht der Einsatz von Finanzderivaten die Steuerung in den einzelnen Zinsbindungsfrist- und Währungssegmenten. Das Risiko eines möglichen Forderungsausfalls hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Präventive Bonitätsprüfungen werden weiterhin durchgeführt. Individuellen Einzelrisiken wird im Bedarfsfall durch einzelfallbasierte Kreditversicherungen Rechnung getragen.
Die Outsourcing-Strategie
In den letzten Jahren hat die Automobilindustrie durch die steigende Anzahl von Antriebstechnologien, zunehmende Modellvielfalt und eine Verkürzung der Modellzyklen das Outsourcing von Entwicklungsdienstleistungen forciert. Bertrandt profitiert grundsätzlich von dieser Entwicklung. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass die Hersteller in Teilbereichen Entwicklungsdienstleistungen selbst erbringen. Dies hätte für Bertrandt eine Reduzierung des aktuellen und des zukünftigen Geschäftsvolumens zur Folge, die sich negativ auf die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken könnte. Aufgrund des hohen Bedarfs an Fachkräften, der zahlreichen technologischen Herausforderungen und der Tatsache, dass viele Hersteller eine Ausweitung ihrer Modellpaletten planen, wird das Risiko jedoch als gering eingestuft. Eine Änderung des bisherigen Vergabeverhaltens unserer Kunden wäre ebenfalls denkbar, wenn im Zuge der Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung andere gesetzliche Regelungen zum Umgang mit Werkverträgen in Kraft treten würden. Ein daraus erwachsendes Risiko ist aktuell schwer einschätzbar.
Zeitliche Verschiebungen beziehungsweise Einstellung von Entwicklungsau f trägen
Die temporäre Verschiebung von Entwicklungsaufträgen kann in einzelnen Geschäftsbereichen zu Unterauslastungen führen, die möglicherweise nur bedingt kompensierbar sind. Managementwechsel und Veränderungen in den Konzernstrukturen können bei den Automobil- und Flugzeugherstellern zu einer Überprüfung der Modellpalette und einer veränderten Projektstruktur führen. Wir sehen hier derzeit kein generelles Risiko. Aufgrund heterogener Entwicklungen, vor allem bei den Volumenherstellern, kann es aber zu temporären Verschiebungen kommen.
Personalmanagement
Die Rekrutierung qualifizierten Personals sowie die stetige Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern die Verfügbarkeit des notwendigen Know-hows und das Unternehmenswachstum. Eine unzureichende Verfügbarkeit sowie die Fluktuation von qualifiziertem Personal könnten sich hemmend auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Das Risiko ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig.
Preisentwicklung
Die Preise haben noch nicht wieder das Niveau des Zeitraums vor der Finanz- und Wirtschaftskrise aus dem Jahr 2008 erreicht. Der Bertrandt-Konzern begegnet diesen Umständen mit einer optimierten Kostenstruktur und einem hohen Maß an Qualität. Ein preislicher Wettbewerb wird jedoch dauerhaft bestehen.
Großprojekte
Bei der Bearbeitung von und im Umgang mit Großprojekten entsteht eine mit Risiken behaftete Dreiecksbeziehung zwischen Kunde, Lieferant und Bertrandt. Mangelhafte Prozess- und Qualitätssicherung sowie das Verfehlen vorgegebener Termine können einen reibungslosen Projektablauf gefährden. Durch den Einsatz eines effizienten Projektmanagements und die Einhaltung vereinbarter Meilensteine und Quality Gates reduziert Bertrandt dieses Risiko.
Gesamtrisiko
Bertrandt hat ein eigens entwickeltes Frühwarnsystem installiert. Es unterstützt das Management dabei, bestehende Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wurde wie jedes Jahr im Rahmen der diesjährigen Abschlussprüfung einer Pflichtprüfung unterzogen. Zusammenfassend ergibt die Risikoanalyse auf Basis der uns heute bekannten Informationen ein zufriedenstellendes Ergebnis: Danach sind Risiken mit einem existenzgefährdenden Schadens- oder Gefährdungspotenzial für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bertrandt-Konzerns derzeit nicht erkennbar. Zwar ist in Summe das tatsächliche Volumen des Gesamtrisikos gestiegen, jedoch kann der Anstieg durch das Wachstum des Unternehmens überkompensiert werden. Die Auswirkungen der europäischen Finanzkrise können aber nicht final eingeschätzt werden.
Prognosebericht
Prognose zu den Rahmenbedingungen
In ihrem Herbstgutachten gehen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute für 2014 von einer Beschleunigung des weltweiten Wirtschaftswachstums auf 2,8 Prozent aus. Die Indikatoren für die Erwartungen von privaten Haushalten und Unternehmen haben sich bis zuletzt in nahezu allen reifen Volkswirtschaften merklich verbessert. Diese Entwicklung hat wohl auch grundlegende Ursachen, denn viele Umstände, die seit der Finanzkrise die wirtschaftliche Aktivität belastet haben, verlieren langsam an Bedeutung.
In den wichtigsten fortgeschrittenen Volkwirtschaften steht demnach ein wirtschaftlich positiver Jahresverlauf bevor. So soll die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr in den USA um 2,4 Prozent wachsen, die japanische Wirtschaft wird aktuellen Schätzungen zufolge im kommenden Jahr um etwa 1,8 Prozent expandieren. Auch für den Euroraum rechnen die Experten für 2014 mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung von 0,9 Prozent. Die wirtschaftliche Entwicklung einzelner großer Volkswirtschaften, wie etwa Frankreich, ist jedoch mit Unsicherheit behaftet.
China wird wohl, wie von der Zentralregierung als angemessen erachtet, um 7,5 Prozent wachsen. Die übrigen BRIC-Staaten werden ihre Wachstumsdynamik dagegen weiter erhöhen. Für die Schwellenländer insgesamt sehen die Experten eine leichte Steigerung des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent.
Nach Ansicht der Expertenkommission befindet sich die deutsche Wirtschaft im Herbst 2013 am Beginn eines Aufschwungs. Die Weltwirtschaft wächst wieder etwas stärker und die Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Euro-Krise haben deutlich abgenommen. Unter diesen Rahmenbedingungen gewinnt das günstige binnenwirtschaftliche Umfeld wieder mehr an Bedeutung. Besonders die anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen und die gute Arbeitsmarktsituation regen die Konjunktur an. In 2014 soll daher die Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent steigen. Im Zuge dessen wird sich die Beschäftigungssituation ebenfalls weiter verbessern, die Arbeitslosenquote soll leicht von 6,9 auf 6,8 Prozent sinken.
Die Experten des Herbstgutachtens räumen jedoch ein, dass ihre Prognose durchaus mit Unsicherheit behaftet ist. Ein Grund hierfür besteht in einer weiteren möglichen Eskalation des Konflikts in der US-amerikanischen Finanzpolitik. Sollte keine tragfähige Lösung im Haushaltsstreit gefunden werden, so wäre mit einer Erschütterung der weltweiten Finanzmärkte und erheblichen konjunkturellen Turbulenzen zu rechnen. Weiterhin ist ein erneutes Aufflammen der Krise im Euroraum nicht vollständig auszuschließen. Einer solchen Entwicklung könnte sich dann auch die deutsche Wirtschaft nicht entziehen und würde in Mitleidenschaft gezogen werden.
Branchensituation
Um ihre führende Marktstellung beizubehalten, investieren die europäischen Hersteller kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Der europäische Automobilherstellerverband Association des Constructeurs Européens d'Automobiles (ACEA) hat ermittelt, dass 55,6 Prozent der Patentanmeldungen in der Automobilbranche im Jahr 2012 in Europa eingereicht wurden. Und auch in Zukunft ist davon auszugehen, dass Europa der Dreh- und Angelpunkt für Innovationen im Automobilsektor ist. So ermittelte die Unternehmensberatung Oliver Wyman im Auftrag des VDA mögliche Perspektiven der Branche bis 2025 mit dem Ergebnis, dass Europa auch bis dahin wichtigster Standort für Forschung und Entwicklung bleiben wird.
Die Nachfrage aus dem Ausland bleibt auch weiterhin Wachstumstreiber für die heimische Automobilindustrie. Laut VDA werden die deutschen Automobilhersteller im Gesamtjahr 2013 weltweit voraussichtlich über 14 Mio. Pkw produzieren. In 2014 soll die globale Produktion der deutschen Hersteller auf rund 14,5 Mio. Pkw ansteigen. Technologisch sehen sich unsere Kunden auch zukünftig vor vielfältigen Herausforderungen. Das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan prognostiziert daher in seiner Studie „2020 Vision of the Global Automotive Industry“, dass die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Automobilhersteller von derzeit im Schnitt fünf Prozent des Gesamtumsatzes auf sechs bis sieben Prozent steigen werden. Die hoch gesteckten Klimaschutzziele zahlreicher Staaten weltweit etwa erfordern die Entwicklung verbrauchsgünstigerer und umweltfreundlicherer Fahrzeuge. Die dabei zu ergreifenden Maßnahmen betreffen das komplette Fahrzeug, egal ob Optimierung konventioneller Motorenkonzepte, Nutzung alternativer Antriebstechnologien oder Gewichtsreduzierung durch die Verwendung neuer Materialien. Auch der Trend zu mehr Kommunikation, Vernetzung, Sicherheit und Komfort im Fahrzeug setzt sich fort. Zudem wird die Erweiterung der Modellpalette weiter vorangetrieben, um länderspezifische und individuelle Kundenbedürfnisse noch besser befriedigen zu können. Eine Änderung des bisherigen Vergabeverhaltens unserer Kunden wäre jedoch grundsätzlich denkbar, wenn mit einer neuen Bundesregierung in Deutschland andere gesetzliche Regelungen zum Umgang mit Werkverträgen oder Arbeitnehmerüberlassung in Kraft treten würden. Für Bertrandt bieten sich vor den genannten Hintergründen insgesamt zahlreiche Potenziale, sich erfolgreich am Markt zu behaupten.
Die Luftfahrtindustrie befindet sich seit einigen Jahren auf Wachstumskurs, die Herausforderungen für Flugzeughersteller indes sind groß. Aufgrund der anhaltenden CO2-Diskussion und der Klimaschutzdebatte fordert der Markt effiziente und umweltfreundliche Lösungen. Der Einsatz neuer Technologien und Materialien spielt auch hier eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus gibt es nach wie vor eine Vielzahl von individuellen Anforderungen an Flugzeuge in Bezug auf Reichweite, Ausstattung und Passagiervolumen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass zukünftig ein erhöhter Entwicklungsbedarf in diesem Marktsegment besteht.
Der VDMA geht nach Jahren der eher unterdurchschnittlichen Nachfrage in seiner Produktionsprognose für 2014 von plus drei Prozent aus. Ausgelöst werden soll dieser Nachfrageanstieg von einem fortgesetzten Wachstum in China sowie der in zahlreichen Ländern wieder einsetzenden zyklischen Erholung. Auf Basis des Ergebnisses zum Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) geht der ZVEI von einer mehrheitlich positiven Entwicklung in 2014 aus. Für die Medizintechnik geht das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut gGmbH (HWWI) in seiner aktuellen Studie „Globale Absatzmärkte der deutschen Medizintechnik - Prognose 2020“ von einer langfristig guten Wachstumsperspektive für diese Branche in Deutschland aus.
Der Engineering-Markt profitiert trotz teilweise fragiler volkswirtschaftlicher Rahmenbedingungen von einer branchenweit anhaltend hohen Nachfrage nach neuen Produkten und den gestiegenen individuellen Kundenanforderungen. Dadurch steigt auch der Bedarf an Ingenieuren und Spezialisten. Neben der Automobil- und Luftfahrtindustrie benötigen auch Branchen wie die Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie der Maschinen- und Anlagenbau spezielle Fachkräfte und qualifizierte Ingenieurleistungen. Durch die Bertrandt Services werden diese Branchen gezielt betreut und unterstützt. Der Bertrandt-Konzern verfügt als Technologieunternehmen über ein breites und tiefes Leistungsspektrum. Das Unternehmen gehört europaweit zu den größten Ingenieurdienstleistern. Die wichtigen Markttreiber sind intakt und bieten kurz- bis mittelfristig weitere Wachstumschancen.
Potenziale
Als wachstumsstarkes Technologieunternehmen steht Bertrandt als kompetenter Partner an der Seite seiner Kunden. Ziel ist, das Unternehmen durch eine nachhaltige Unternehmensführung erfolgreich am Markt zu positionieren und seine führende Marktstellung durch ein breites und tiefes Leistungsspektrum weiter auszubauen. Das Leistungsspektrum in der Automobilindustrie deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Produktentstehung ab. Bertrandt positioniert sich dabei als Engineering-Dienstleister für ganzheitliche Fahrzeugentwicklung und versteht sich als Innovationstreiber in richtungsweisenden Themen wie beispielsweise der Elektronik. Die Kundenbasis von Bertrandt ist bewusst breit gefächert. Das Unternehmen fungiert sowohl in der Automobil- als auch in der Luftfahrtindustrie als kompetenter Berater und praxisorientierter Umsetzer in der Entwicklung von technologischen Zukunftstrends. Aufgrund der steigenden Anforderungen im Mobilitätsbereich seitens der Verbraucher und des Gesetzgebers sowie der hohen Varianten- und Modellvielfalt sieht Bertrandt auch in den kommenden Jahren Potenzial, seine Marktstellung weiterhin nachhaltig zu festigen und auszubauen. Auch außerhalb der Mobilitätsindustrie gibt es für das Unternehmen gute Perspektiven, sich mit seinen Kompetenzen in Branchen wie Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie der Maschinen- und Anlagenbau am Markt zu positionieren. Durch die dezentrale Struktur ist Bertrandt als vertrauensvoller Partner in unmittelbarer Nähe der Kunden vertreten. Die Wünsche des Kunden können somit direkt aufgenommen und weltweit in Projekten umgesetzt werden. Mit gezielten Investitionen optimiert Bertrandt kontinuierlich sein Leistungsspektrum, denn Technologienentwicklung für morgen erfordert modernste Technik. Auf einer soliden wirtschaftlichen Basis wird dadurch der Unternehmenswert dauerhaft und nachhaltig gesteigert. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind eine bestmögliche Kundenorientierung, engagierte Mitarbeiter und ein effizientes Kosten- und Kapazitätsmanagement.
Auslandsaktivitäten
Bertrandt vertritt mit seinen Auslandsstandorten in Europa, den USA und Asien die Strategie eine hohe Kundenorientierung sicherzustellen. In enger organisatorischer Verzahnung mit den deutschen Niederlassungen bietet Bertrandt das komplette Leistungsspektrum an, um schnell und effizient Lösungen zu erarbeiten. Darüber hinaus unterstützt Bertrandt seine Kunden je nach Anforderung und Bedarf weltweit in unterschiedlichen Projekten.
Personal
Die Qualifikationen und Kompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen für Bertrandt eine wichtige Ressource dar. Mit zahlreichen Recruiting-Aktivitäten und kontinuierlichen Weiterbildungsmaßnahmen stellt das Unternehmen sicher, dass es den hohen Kundenanforderungen gerecht und als interessanter Arbeitgeber wahrgenommen wird. Verantwortungsvolles Handeln, Umsetzungsstärke und Kreativität werden nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. Bertrandt versucht, auch zukünftig erfahrene Fach- und Führungs- sowie junge Nachwuchskräfte für sich zu begeistern. Das Personalmanagement zielt darauf ab, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell ins Bertrandt-Netzwerk zu integrieren und weiterzuentwickeln.
Mittelfristiger Ausblick
Im aktuellen Herbstgutachten gehen die Experten davon aus, das sich das im ersten Halbjahr 2013 etwas erhöhte Tempo der weltwirtschaftlichen Expansion in der zweiten Jahreshälfte und auch im Jahr 2014 fortsetzt. Der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts soll demnach 2013 mit 2,1 Prozent in etwa so hoch wie in 2012 ausfallen. Im kommenden Jahr 2014 wird das Wachstum dann wahrscheinlich 2,8 Prozent betragen. In Europa soll das Wachstum nach 0,2 Prozent in diesem Jahr in 2014 deutlich auf 1,4 Prozent steigen. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft soll von dieser sich weltweit fortsetzenden Erholung profitieren und nach 0,4 Prozent in 2013 im Folgejahr um 1,8 Prozent expandieren. Vermutlich werden sich die Automobilhersteller auch in 2014 heterogen entwickeln. Die Prognosen für die Premiumhersteller bleiben weiterhin gut. Um ihre weltweit führende Marktstellung beizubehalten, werden diese Hersteller wahrscheinlich nach wie vor verstärkt in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle investieren. Dadurch könnten die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen ansteigen. Es wird erwartet, dass Deutschland weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber in der europäischen Wirtschaft bleibt und die Binnennachfrage aufgrund der hohen Beschäftigung gestärkt wird. Inwiefern andere große Volkswirtschaften, wie etwa Frankreich, zur wirtschaftlichen Erholung des Euroraums beitragen können, bleibt zum momentanen Zeitpunkt unklar. Sofern die Hersteller daran festhalten, einen Teil ihrer Entwicklungsleistungen an Zulieferer zu vergeben und sich regulatorische Rahmenbedingungen nicht nachteilig entwickeln, ist davon auszugehen, dass der Engineering-Markt wachsen wird.
Gesamtaussage über die voraussichtliche Entwicklung
Je nach Entwicklung der beschriebenen Einflussfaktoren können sich für den Bertrandt-Konzern in den kommenden beiden Geschäftsjahren Chancen oder Risiken ergeben. Solange sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht wieder verschlechtern, die Hersteller nachhaltig in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle investieren, Entwicklungsleistungen weiterhin an Dienstleister vergeben werden sowie qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, geht Bertrandt für das nächste und darauffolgende Geschäftsjahr im Wesentlichen von einer weiterhin ähnlich positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres aus.
Der gestiegene Elektronikanteil in Fahrzeugen sowie die Anforderungen an die CO2-Reduzierung könnten zu einem erfreulichen Wachstum im Segment Elektrik/Elektronik und den Fachbereichen Rohbau und Powertrain aus dem Segment Digital Engineering führen. Einhergehend mit unseren hohen Investitionen und den Trends wie der Verwendung neuer Materialien, die zunehmende Erschließung von Auslandsmärkten durch unsere Kunden und die wachsende Antriebsvielfalt sind auch Wachstumspotenziale im Fachbereich Versuch möglich, der dem Segment Physical Engineering zugeordnet ist.
Das Unternehmen geht ebenso weiterhin von einer positiven Entwicklung des operativen Cashflows auf hohem Niveau aus. Der Markt bietet auch im nächsten Jahr unternehmerische Perspektiven. In Folge dessen erwarten wir Investitionen auf weiterhin hohem Niveau, die voraussichtlich aus dem laufenden Cashflow bezahlt werden können. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung erwartet das Unternehmen auch zukünftig eine positive Entwicklung der Finanzlage. Das Wachstum wird voraussichtlich über alle Segmente hinweg erfolgen.
^
Ehningen, 26. November 2013
Der Vorstand
Rechtlicher Hinweis
Dieser Geschäftsbericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht, noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.
Soweit dieser Geschäftsbericht Äußerungen Dritter, namentlich Analystenschätzungen, in Bezug nimmt, macht sich die Gesellschaft diese weder zu eigen, noch werden diese hierdurch in anderer Weise gewertet oder kommentiert, noch wird insoweit der Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
Bilanz
Aktiva
in TEUR
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| 30.09.2013 | 30.09.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 97.011 | 85.702 | ||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 5.025 | 4.847 | ||
| 1. Software | 4.970 | 4.571 | ||
| 2. Firmenwerte | 55 | 276 | ||
| II. Sachanlagen | 82.608 | 70.605 | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 30.878 | 27.323 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 23.489 | 19.941 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 21.510 | 20.671 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6.731 | 2.670 | ||
| III. Finanzanlagen | 9.378 | 10.250 | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.190 | 4.131 | ||
| 2. Beteiligungen | 65 | 65 | ||
| 3. Sonstige Ausleihungen | 5.123 | 6.054 | ||
| B. Umlaufvermögen | 294.051 | 234.634 | ||
| I. Vorräte | 88.239 | 67.928 | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 749 | 560 | ||
| 2. Unfertige Leistungen | 47.617 | 41.187 | ||
| 3. Fertige Leistungen | 39.873 | 26.181 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 168.643 | 153.362 | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 159.067 | 145.834 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.675 | 1.916 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 5.901 | 5.612 | ||
| III. Wertpapiere | 1 | 1 | ||
| 1. Sonstige Wertpapiere | 1 | 1 | ||
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 37.168 | 13.343 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 4.386 | 5.015 | ||
| Aktiva gesamt | 395.448 | 325.351 | ||
| Passiva | ||||
| in TEUR | ||||
| 30.09.2013 | 30.09.2012 | |||
| A. Eigenkapital | 189.816 | 159.439 | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 10.143 | 10.143 | ||
| abzüglich Nennbetrag eigener Anteile | -74 | 10.069 | -82 | 10.061 |
| II. Kapitalrücklage | 27.833 | 27.640 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Andere Gewinnrücklagen | 121.248 | 96.032 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 30.666 | 25.706 | ||
| B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen | 464 | 495 | ||
| C. Rückstellungen | 96.477 | 82.899 | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 2.889 | 2.635 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 14.934 | 8.675 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 78.654 | 71.589 | ||
| D. Verbindlichkeiten | 108.649 | 82.476 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.657 | 1.522 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 94.103 | 67.319 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 12.889 | 13.635 | ||
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 42 | 42 | ||
| Passiva gesamt | 395.448 | 325.351 |
Gewinn- und Verlustrechnung
in TEUR
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| Gewinn- und Verlustrechnung | 2012/2013 | 2011/2012 |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 702.651 | 601.990 |
| 2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen | 20.122 | 22.556 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 306 | 388 |
| 723.079 | 624.934 | |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 10.885 | 10.166 |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | -9.187 | -6.487 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -48.366 | -44.018 |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -443.279 | -379.989 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -78.947 | -68.437 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens | -18.283 | -16.151 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -64.506 | -59.144 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 1 | 122 |
| 10. Erträge aus Gewinnabführungen | 59 | 50 |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 517 | 556 |
| 12. Aufwendungen aus Verlustübernahme | -51 | 0 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -322 | -893 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 71.600 | 60.709 |
| 15. Steuern vom Einkommen und Ertrag | -21.097 | -20.041 |
| 16. Sonstige Steuern | -339 | -230 |
| 17. Jahresüberschuss | 50.164 | 40.438 |
| 20. Gewinnvortrag | 5.584 | 5.487 |
| 21. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen | -25.082 | -20.219 |
| 22. Bilanzgewinn | 30.666 | 25.706 |
Anhang
1. Allgemeine Bemerkungen
Die Bertrandt AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in 71139 Ehningen, Birkensee 1, Deutschland (Registernummer HRB 245259, Amtsgericht Stuttgart). Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der vorliegende Jahresabschluss der Bertrandt AG zum 30. September 2013 wurde nach den Vorschriften des HGB und den besonderen Rechnungslegungsvorschriften des Aktiengesetzes erstellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt in Euro. Soweit nicht anders vermerkt, sind sämtliche Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben.
Die Bertrandt AG ist gemäß § 290 in Verbindung mit § 315a HGB verpflichtet, einen Konzern-Abschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Bertrandt-Gruppe zu erstellen. Dieser ist auf unserer Homepage www.bertrandt.com abrufbar.
2. Besonderheiten aufgrund von Betriebsführungsverträgen
Die Bertrandt AG hat mit den inländischen Bertrandt Ingenieurbüro GmbHs in Gaimersheim, Ginsheim-Gustavsburg, Hamburg, Köln, München, Neckarsulm und Tappenbeck, mit der Bertrandt Technikum GmbH, mit der Bertrandt Projektgesellschaft mbH sowie mit der Bertrandt Services GmbH Betriebsführungsverträge abgeschlossen. Die Tochterunternehmen führen im Außenverhältnis den Betrieb der jeweiligen Niederlassung in eigenem Namen, aber für Rechnung der Muttergesellschaft.
Mit der Bertrandt GmbH, Hamburg und der Bertrandt Fahrerprobung Süd GmbH, Nufringen wurden Teilbetriebsführungsverträge abgeschlossen, für diese führen die Gesellschaften den Betrieb im Außenverhältnis in eigenem Namen, aber für Rechnung der Bertrandt AG.
Für die Bilanzierung der Bertrandt AG und der genannten Tochtergesellschaften ergeben sich daraus folgende Auswirkungen:
| a) | Vermögensgegenstände werden grundsätzlich beim wirtschaftlichen Eigentümer und somit in der Regel bei der Bertrandt AG bilanziert. |
| b) | Alle Verbindlichkeiten sind grundsätzlich entsprechend der rechtlichen Betrachtungsweise zu behandeln. Dies führt zu einer Darstellung entsprechend den Beziehungen im Außenverhältnis. |
| c) | Rückstellungssachverhalte werden bei der Bertrandt AG erfasst, sofern die Tochterunternehmen im Innenverhältnis Ausgleichsansprüche gegenüber der Gesellschaft geltend machen können. |
| d) | Für Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften, die wirtschaftlich die Bertrandt AG betreffen, machen diese einen Ausgleichsanspruch geltend. |
| e) | In der Gewinn- und Verlustrechnung gilt die wirtschaftliche Betrachtungsweise. Das bedeutet, dass alle Sachverhalte, die für Rechnung der Bertrandt AG erfolgen, in deren Jahresabschluss dargestellt sind. |
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Jahresabschlusses sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Währungsumrechnung
Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag wie folgt bewertet:
Forderungen und Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sowie liquide Mittel und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, werden die Forderungen und flüssigen Mittel unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet und Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig linear über deren Nutzungsdauer abgeschrieben. Als Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von drei Jahren unterstellt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.
Die aktivierten Firmenwerte werden entsprechend ihrer angenommenen Nutzungsdauer über 15 Jahre abgeschrieben. Die Restnutzungsdauer zum Bilanzstichtag beträgt ein Jahr.
Sachanlagen
Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet und soweit abnutzbar um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
Die bis zum 30. September 2010 angeschafften beweglichen Sachanlagen, mit Ausnahme der Zugänge aus dem Kalenderjahr 2008, werden grundsätzlich degressiv abgeschrieben. Die Fortführung der degressiven Abschreibungsmethode im Vergleich ergibt zur linearen Methode 393 TEUR (Vorjahr 270 TEUR) weniger Abschreibung.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über 150 Euro bis 410 Euro werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel fiktiv als Abgang ausgewiesen.
Finanzanlagen
Die Finanzanlagen setzen sich aus Anteilen an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und sonstigen Ausleihungen zusammen. Die Bewertung erfolgt jeweils zu den Anschaffungskosten beziehungsweise – aufgrund von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen – zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Soweit die Voraussetzungen für eine dauernde Wertminderung gegeben sind, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind diese Voraussetzungen für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr gegeben, wird eine Zuschreibung bis maximal zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen.
Vorräte
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden ausgehend von den Einstandspreisen unter Vornahme von notwendigen Abschlägen bewertet.
Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten entsprechend dem Bearbeitungsgrad.
Die fertigen, noch nicht abgenommenen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen wird.
Die fertigen, vom Auftraggeber abgenommenen, aber nicht abgerechneten Leistungen werden zu Auftragswerten bewertet und unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag bewertet.
Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in ausreichender Höhe vorgenommen.
Die langfristigen Steuererstattungsansprüche nach § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt.
Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit dem Deckungskapital und der ausgewiesenen Überschussbeteiligung angesetzt.
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zum Stichtagskurs, höchstens jedoch zu deren Anschaffungskosten bewertet.
Flüssige Mittel
Die flüssigen Mittel werden zum Nominalbetrag angesetzt.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Aufwendungen bzw. Erträge die den folgenden Geschäftsjahren zuzurechnen sind.
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen werden unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen sind unter Berücksichtigung steuerlicher Ansatz- und Bewertungsvorschriften eingestellt worden. Dabei werden die Rückstellungen mit einem von der Bundesbank gemäß der Rückstellungs-Abzinsungs-Verordnung (RückAbzinsVO) veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst. Zukünftige zu erwartende Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.
Zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Prämissen getroffen:
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| Prämissen zur Ermittlung von Pensionsverpflichtungen | diverse Angaben | |
|---|---|---|
| 30.09.2013 | 30.09.2012 | |
| Zinssatz | 4,92% | 5,08% |
| Gehaltssteigerungstrend | 0% / 2,5% | 0 % / 2,5 % |
| Rentensteigerungstrend | 1,75% / 2,50% | 1,75% / 2,50% |
| Sterbe- und Invalidierungswahrscheinlichkeit nach Heubeck | 2005 G | 2005 G |
In den Steuerrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt.
Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit deren Erfüllungsbetrag angesetzt.
Latente Steuern
Latente Steuern werden nach § 274 Abs.1 HGB für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Gesellschaft. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Der Ansatz der latenten Steuern folgt dem bilanzorientierten Temporary-Konzept. Aktive und passive latente Steuern werden nicht abgezinst.
Aus den temporären Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz ergibt sich insgesamt ein Überhang an aktiven latenten Steuern, die unter Ausübung des Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs.1 Satz 2 HGB nicht bilanziert werden. Die Differenzen ergeben sich im Wesentlichen aus der Bewertung des Anlagevermögens, aus den Pensionsrückstellungen sowie den sonstigen Rückstellungen.
4. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt.
Bei den im Anlagespiegel dargestellten sonstigen Ausleihungen handelt es sich um langfristig gewährte Mitarbeiterdarlehen.
Der unter Finanzanlagen ausgewiesene Anteilsbesitz der Bertrandt AG ist gesondert in den Anlagen zum Anhang erläutert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Rückdeckungsversicherungsansprüche in Höhe von 2.167 TEUR (Vorjahr 1.940 TEUR). Zum Bilanzstichtag lagen keine Devisentermingeschäfte vor. Im Geschäftsjahr 2011/12 betrug der Marktwert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag 94 TEUR, der entsprechend dem Realisationsprinzip nicht angesetzt wurde.
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| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | in TEUR | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2013 | 30.09.2012 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| <1 Jahr | >1 Jahr | <1 Jahr | >1 Jahr | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 159.067 | 0 | 145.834 | 0 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen | 1.564 | 0 | 1.718 | 0 | |
| verbundene Unternehmen | |||||
| Summe Forderungen | 160.631 | 0 | 147.552 | 0 | |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 3.276 | 2.625 | 3.064 | 2.548 | |
| Sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 210 | 1.901 | 198 | 0 | |
| Summe sonstige Vermögensgegenstände | 3.486 | 4.526 | 3.262 | 2.548 | |
| Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 164.117 | 4.526 | 150.814 | 2.548 |
Flüssige Mittel
Die flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände, Bankguthaben, Fest- und Termingelder.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten umfasst Vorauszahlungen für Wartungs- und sonstige Dienstleistungsverträge sowie abgegrenzte Aufwendungen für Urlaubsgeld.
Eigenkapital
Im Einzelnen stellt sich das Eigenkapital der Bertrandt AG wie folgt dar:
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| Eigenkapital | in TEUR | 30.09.2012 | Veränderung | 30.09.2013 |
|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 10.061 | 8 | 10.069 | |
| Kapitalrücklage | 27.640 | 193 | 27.833 | |
| andere Gewinnrücklagen | 96.032 | 25.216 | 121.248 | |
| Bilanzgewinn | 25.706 | 4.960 | 30.666 | |
| 159.439 | 30.377 | 189.816 |
Nach § 58 Abs. 2 AktG wurden aus dem Jahresüberschuss 25.082 TEUR in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Im Bilanzgewinn von 30.666 TEUR ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 5.584 TEUR enthalten.
Gezeichnetes Kapital
Das zum Nennbetrag angesetzte gezeichnete Kapital der Bertrandt AG beträgt 10.143 TEUR und teilt sich auf in 10.143.240 nennwertlose Stückaktien und eigene Anteile, auf die jeweils ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von einem Euro entfällt. Die eigenen Anteile sind mit ihrem Nennwert in Höhe von 74 TEUR (Vorjahr 82 TEUR) offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
Durch das in diesem Geschäftsjahr durchgeführte Belegschaftsaktienprogramm wurden 8.064 Aktien an Mitarbeiter ausgegeben. Dies entspricht 0,1 Prozent des Grundkapitals. Der Veräußerungspreis von 83,50 EUR wurde an Hand des Börsenkurses bemessen. Unter Berücksichtigung von einem steuerfreien Zuschuss betrug der Veräußerungserlös 41,75 EUR je Aktie.
Der den Nennbetrag übersteigende Differenzbetrag aus dem Veräußerungserlös wurde in Höhe von 134 TEUR des mit den frei verfügbaren Rücklagen verrechneten Betrags in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der darüber hinausgehende Differenzbetrag von 193 TEUR erhöhte die Kapitalrücklage.
Genehmigtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Februar 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Bertrandt Aktiengesellschaft bis zum 31. Januar 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (einschließlich sogenannter gemischter Sacheinlagen) einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um bis zu 4.000.000,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2013). Der Vorstand wurde unter anderem auch ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen und in definierten Grenzen mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Vom genehmigten Kapital wurde bislang kein Gebrauch gemacht.
Sonderposten für Investitionszuschüsse
Für den unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesenen Betrag in Höhe von 464 TEUR (Vorjahr 495 TEUR) ist im Berichtszeitraum die Auflösung entsprechend der anteiligen Abschreibung mit 32 TEUR erfolgt. Der Investitionszuschuss wurde im Rahmen eines Bauvorhabens am Standort in Tappenbeck gewährt.
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem solche für ausstehende Rechnungen, ungewisse Verbindlichkeiten sowie die Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich berücksichtigt. Allen übrigen erkennbaren Risiken wurde in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
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| Sonstige Rückstellungen | in TEUR | Personal- Rückstellungen | Rückstellungen aus laufendem Geschäftsbetrieb | Übrige Rückstellungen | Summe sonstige Rückstellungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.10.2012 | 56.785 | 3.209 | 11.595 | 71.589 | |
| Verbrauch | 52.832 | 2.897 | 4.700 | 60.429 | |
| Auflösung | 391 | 59 | 628 | 1.078 | |
| Zuführung | 61.124 | 2.780 | 4.507 | 68.411 | |
| Zinsanteil | 164 | 0 | -3 | 161 | |
| Stand 30.09.2013 | 64.850 | 3.033 | 10.771 | 78.654 |
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen die inländischen Tochtergesellschaften und resultieren aus Verrechnungen im Rahmen der Betriebsführungsverträge bzw. Teilbetriebsführungsverträge.
Die ausschließlich kurzfristigen Verbindlichkeiten im Berichtsjahr sowie im Vorjahr stellen sich wie folgt dar:
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| Verbindlichkeiten | in TEUR | 30.09.2013 fällig bis 1 Jahr | 30.09.2012 fällig bis 1 Jahr |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.657 | 1.522 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 94.103 | 67.319 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 12.889 | 13.635 | |
| 108.649 | 82.476 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
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| Sonstige Verbindlichkeiten | in TEUR | 30.09.2013 | 30.09.2012 |
|---|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | 12.889 | 13.635 | |
| davon aus Steuern | 12.786 | 13.556 | |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 58 | 52 | |
| davon übrige sonstige Verbindlichkeiten | 45 | 27 |
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Der Posten umfasst Mieteinnahmen, die Erträge für Perioden nach dem Stichtag darstellen.
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Von den Umsatzerlösen entfallen 674.876 TEUR auf das Inland und 27.775 TEUR auf das Ausland.
Nach Tätigkeitsbereichen teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
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| Segmente | in TEUR | 2012/2013 | 2011/2012 |
|---|---|---|---|
| Digital Engineering | 395.508 | 344.577 | |
| Physical Engineering | 156.421 | 124.522 | |
| Elektrik/Elektronik | 150.722 | 132.891 | |
| Gesamt | 702.651 | 601.990 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 10.885 TEUR sind unter anderem periodenfremde und neutrale Erträge in Höhe von 2.143 TEUR (Vorjahr 1.756 TEUR) enthalten.
Im Einzelnen sind hier Erträge in Höhe von 245 TEUR (Vorjahr 105 TEUR) aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens enthalten. Darüber hinaus beinhaltet die Position Erträge in Höhe von 1.078 TEUR (Vorjahr 435 TEUR) aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen, Erträge in Höhe von 32 TEUR (Vorjahr 32 TEUR) aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse sowie Erträge aus wertberichtigten Forderungen in Höhe von 433 TEUR. Die Gewinne aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 343 TEUR (Vorjahr 115 TEUR) ebenfalls unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Die Personalaufwendungen beinhalten die Löhne und Gehälter sowie die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1.287 TEUR (Vorjahr 970 TEUR).
Die Abschreibungen auf Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen aus voraus-sichtlich dauerhaften Wertminderungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB in Höhe von 40 TEUR (Vorjahr 16 TEUR).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Kosten für Verwaltung und Betrieb, Mieten, Beratung, Instandhaltung und Versicherungen. Des Weiteren sind neutrale Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 110 TEUR (Vorjahr TEUR 199) sowie Aufwendungen aus wertberichtigten Forderungen in Höhe von 1.840 TEUR (Vorjahr 395 TEUR) und weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 53 TEUR (Vorjahr 178 TEUR) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 337 TEUR (Vorjahr 416 TEUR) ebenfalls unter sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Aus den in Höhe von insgesamt 517 TEUR ausgewiesenen sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind 66 TEUR (Vorjahr 18 TEUR) aus verbundenen Unternehmen und 11 TEUR (Vorjahr 25 TEUR) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. Darüber hinaus beinhaltet das Finanzergebnis Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus verbundenen Unternehmen und 306 TEUR (Vorjahr 292 TEUR) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten neben der Körperschaftsteuer die Gewerbesteuer für die Gesellschaften des Organkreises sowie ausländische Quellensteuer. Davon entfallen auf das laufende Jahr 21.511 TEUR Steueraufwand (Vorjahr 17.517 TEUR) und Erstattung auf Vorjahre 413 TEUR (Vorjahr Aufwand 2.524 TEUR)
6. Ergänzende Angaben
Bestellte Sicherheiten
Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine bestellten Sicherheiten.
Haftungsverhältnisse
Die Haftungsverhältnisse resultieren ausschließlich aus Verpflichtungen für verbundene Unter-nehmen, welche gegenüber Dritten übernommen wurden und entfallen auf:
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| Haftungsverhältnisse | in TEUR | 30.09.2013 | 30.09.2012 |
|---|---|---|---|
| Mitverpflichtungen | 2.183 | 2.026 | |
| Gesamt | 2.183 | 2.026 |
Eine Inanspruchnahme aus den Mitverpflichtungen ist aus heutiger Sicht unwahrscheinlich.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Wartungs- und Leasingverträgen sind wie folgt fällig:
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| Sonstige Finanzielle Verpflichtungen | in TEUR | 30.09.2013 | 30.09.2012 |
|---|---|---|---|
| < 1 Jahr | 36.901 | 46.230 | |
| 1-5 Jahre | 27.512 | 32.512 | |
| > 5 Jahre | 4.357 | 8.502 | |
| Gesamt | 68.770 | 87.244 |
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigt en Mitarbeiter während des Geschäftsjahres teilt sich wie folgt auf:
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| Mitarbeiter im Durchschnitt g emäß § 285 Nr. 7 HGB | Anzahl | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Arbeiter | Angestellte | Auszubildende/ Studenten | Aushilfen | Praktikanten/ Diplomanden | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Bertrandt AG | 0 | 194 | 16 | 14 | 3 | 227 |
| Inländische Tochtergesellschaften | 830 | 7.784 | 231 | 216 | 259 | 9.320 |
| Bertrandt Deutschland | 830 | 7.978 | 247 | 230 | 262 | 9.547 |
Angaben nach § 285 Nr. 11a, HGB
Bei der Beteiligung an der Bertrandt Entwicklungen AG & Co. OHG, Stuttgart, ist die Bertrandt AG unbeschränkt haftender Gesellschafter.
Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernabschluss.
WpHG Mitteilungen
Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG
Die Vermögensverwaltungsgesellschaft Familie Bichler bR, Iptingen, vertreten durch ihren Gesellschafter-Geschäftsführer Dietmar Bichler, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass sie am 25. August 2004 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen unterschritten hat. Seit dem 25. August 2004 stehen ihr 6,82 Prozent der Stimmrechte zu.
Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG
Herr Dietmar Bichler, Deutschland, hat uns gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG mitgeteilt, dass er am 25. August 2004 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen unterschritten hat. Seit dem 25. August 2004 stehen ihm 7,81 Prozent der Stimmrechte zu. Davon sind ihm 6,82 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen über die Vermögensverwaltungsgesellschaft Familie Bichler bR, Iptingen.
Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 6, S. 2 WpHG
Mit Schreiben vom 15. Dezember 2005, bei uns eingegangen am 23. Dezember 2005, hat uns die CSI Asset Management Establishment, Vaduz, Liechtenstein, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 12. Dezember 2005 die Stimmrechtsschwelle von 5 Prozent unterschritten hat und nun 3,77 Prozent beträgt. Davon sind der CSI Asset Management Establishment 3,77 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 6 in Verbindung mit S. 2 WpHG zuzurechnen.
Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 6 WpHG
Mit Schreiben vom 15. Dezember 2005, bei uns eingegangen am 23. Dezember 2005, hat uns die Absolute Capital Management Holding Limited, Grand Cayman, Cayman Island, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 12. Dezember 2005 die Stimmrechtsschwelle von 5 Prozent unterschritten hat und nun 3,77 Prozent beträgt. Davon sind der Absolute Capital Management Holdings Limited 3,77 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Mitteilungen nach §§ 21 Abs. 1 S. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG
a) Die Porsche GmbH, Stuttgart, die Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart, die Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart, die Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart, die Wolfgang Porsche GmbH, Stuttgart, die Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart, die Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg (Österreich), die Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), die Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), Frau Louise Daxer-Piëch, Wien (Österreich), Herr Mag. Josef Ahorner, Wien (Österreich), Frau Mag. Louise Kiesling, Wien (Österreich), Prof. Ferdinand Alexander Porsche, Gries/Pinzgau (Österreich), Dr. Oliver Porsche, Salzburg (Österreich), Herr Kai-Alexander Porsche, Innsbruck (Österreich), Herr Mark Philipp Porsche, Innsbruck (Österreich), Herr Gerhard Anton Porsche, Mondsee (Österreich), Dr. Wolfgang Porsche, München, Herr Hans-Peter Porsche, Salzburg (Österreich) und Herr Peter Daniell Porsche, Hallein/Rif (Österreich) haben uns jeweils am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil jedes der vorstehend genannten Mitteilenden an der Bertrandt AG am
| • | 11. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 26. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug; |
| • | 29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; |
| • | 14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug sowie |
| • | 24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind. |
b) Die Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart, hat uns am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Familie Porsche Beteiligung GmbH an der Bertrandt AG am
| • | 30. Dezember 2002 die Schwellen von 5 Prozent und 10 Prozent überschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; |
| • | 19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug; |
| • | 29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; |
| • | 14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; sowie |
| • | 24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile der Familie Porsche Beteiligung GmbH jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind. |
c) Die Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart, hat uns am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH an der Bertrandt AG am
| • | 19. Dezember 2003 die Schwellen von 5 Prozent und 10 Prozent überschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; |
| • | 14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; sowie |
| • | 24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile der Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind. |
d) Die Ferdinand Piëch GmbH, Wiernsheim, die Hans-Michel Piëch GmbH, Wiernsheim, die Dipl.-Ing. Dr.h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), die Dr. Hans Michel Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), Dr. Ferdinand Piëch, Salzburg (Österreich), und Dr. Hans Michel Piëch, Salzburg (Österreich), haben uns jeweils am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil jedes der vorstehend genannten Mitteilenden an der Bertrandt AG am
| • | 11. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 26. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug; |
| • | 29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; |
| • | 14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug; |
| • | 18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug; |
| • | 28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug sowie |
| • | 24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind. |
Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG
Mit dem Schreiben vom 17. November 2006 hat uns die Familie Porsche Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, A-5020 Salzburg, sowie die Familie Porsche Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, A-5020 Salzburg, gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil beider Mitteilender an der Bertrandt AG am 13. November 2006 jeweils die Schwellen von 5 Prozent, 10 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und nunmehr 25,01 Prozent beträgt. Diese Stimmrechtsanteile sind den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 11. Dezember 2009, eingegangen an demselben Tag, hat uns von der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft in Stuttgart folgende Meldung erreicht:
Die Mitteilung erfolgt aufgrund der Umstrukturierung des Porsche-Konzerns zur Vorbereitung der Beteiligung der Volkswagen AG an dem operativen Porsche-Geschäftsbetrieb. Die bislang als Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft firmierende Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 722287, die bislang 25,01 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Bertrandt AG (ISIN DE0005232805) hielt, ist mit rechtlicher Wirkung zum 30. November 2009 im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme gemäß § 2 Nr. 1 UmwG durch Übertragung ihres gesamten Vermögens auf die Porsche Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter HRB 731330, verschmolzen worden. Durch die Verschmelzung hat die Porsche Zwischenholding GmbH am 30. November 2009 sämtliche von dem übertragenden Rechtsträger an der Bertrandt AG gehaltene Anteile erworben.
Im unmittelbaren Anschluss an die Verschmelzung hat die Porsche Zwischenholding GmbH mit rechtlicher Wirkung zum 30. November 2009 den gesamten, im Wege der Verschmelzung erworbenen operativen Geschäftsbetrieb im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme gemäß § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG auf ihre vollständige gehaltene Tochtergesellschaft, die zu diesem Zeitpunkt noch unter Porsche Fünfte Vermögensverwaltung AG firmierende Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 730623, übertragen. Teil des übertragenen Vermögens waren 25,01 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Bertrandt AG.
Der Stimmrechtsanteil der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 730623, an der Bertrandt AG mit Sitz in Ehningen am 30. November 2009 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und zum heutigen Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (2.537.095 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) beträgt.
Sämtliche Stimmrechte werden unmittelbar von der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft gehalten.
Mitteilung nach § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 8. November 2010, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die Porsche Wolfgang 1. Beteiligungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Mitteilenden an der Bertrandt AG am 29. September 2010 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 25,01 Prozent (2.537.095 Stimmrechte) beträgt.
Sämtliche vorgenannten 2.537.095 Stimmrechte sind der Mitteilenden nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG über die folgenden kontrollierten Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Wolfgang Porsche GmbH, Familie Porsche Beteiligung GmbH, jeweils Grünwald, Porsche Automobil Holding SE, Porsche Zwischenholding GmbH sowie Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, jeweils Stuttgart.
Die Stimmrechte wurden nicht durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Erwerbsrechts erlangt.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Die Friedrich Boysen-Unternehmensstiftung mit Sitz in Altensteig, Deutschland, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 21. Februar 2011 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 14,9 Prozent der Stimmrechte (1.511.343 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte werden von der Friedrich Boysen Holding GmbH mit Sitz in Altensteig, Deutschland, gehalten, und der Friedrich Boysen-Unternehmensstiftung gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Die von der Friedrich Boysen Holding GmbH erworbenen 7,45 Prozent der Stimmrechte (755.671 Stimmrechte) wurden durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Rechts der Friedrich Boysen Holding GmbH, Aktien der Bertrandt AG zu erwerben, erlangt.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Die Friedrich Boysen Holding GmbH mit Sitz in Altensteig, Deutschland, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 21. Februar 2011 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 14,9 Prozent der Stimmrechte (1.511.342 Stimmrechte) beträgt.
Die von der Friedrich Boysen Holding GmbH erworbenen 7,45 Prozent der Stimmrechte (755.671 Stimmrechte) wurden durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Rechts der Friedrich Boysen Holding GmbH, Aktien der Bertrandt AG zu erwerben, erlangt.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 28. Februar 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die b.invest AG mit Sitz in Ehningen, Deutschland mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 24. Februar 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 4,8 Prozent der Stimmrechte (486.876 Stimmrechte) beträgt.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 1. März 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die J.P. Morgan Chase Bank, National Association, Großbritannien folgendes mitgeteilt:
1. Im Namen der J.P. Morgan Asset Management (UK) Limited mit Sitz in London, Großbritannien, teilen wir nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der J.P. Morgan Asset Management (UK) Limited an der Bertrandt AG am 24. Februar 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 2,99 Prozent der Stimmrechte (303.640 Stimmrechte) beträgt. 2,97 Prozent der vorgenannten Stimmrechte (301.425 Stimmrechte) werden hierbei der Gesellschaft nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Weitere 0,02 Prozent der vorgenannten Stimmrechte (2.215 Stimmrechte) werden nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.
2. Im Namen der J.P. Morgan Investment Management Inc. mit Sitz in New York, USA, teilen wir nach § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der J.P. Morgan Investment Management Inc. an der Bertrandt AG am 24. Februar 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 2,99 Prozent der Stimmrechte (303.640 Stimmrechte) beträgt. 0,02 Prozent der vorgenannten Stimmrechte (2.215 Stimmrechte) sind der Gesellschaft hierbei nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Weitere 2,97 Prozent der Stimmrechte (301.425 Stimmrechte) sind nach § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 31. Mai 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die MainFirst SICAV mit Sitz in Senningerberg, Luxemburg, mitgeteilt, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 31. Mai 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 3,868 Prozent der Stimmrechte (392.369 Stimmrechte) beträgt und eine Ausübung von Finanzinstrumenten nicht erfolgt ist.
Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Die Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Wolfsburg, Deutschland, und die Porsche Zweite Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart, Deutschland, haben uns am 1. August 2012 gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 24 WpHG folgendes mitgeteilt:
1. Porsche Zweite Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart hat am 30. Juli 2012 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen (ISIN der Aktien: DE005232805) überschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 25,01 %. Dies entspricht 2.537.095 Stimmen.
Dieser Anteil enthält 25,01 % Stimmrechte, die der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden. Die der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über das folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Bertrandt Aktiengesellschaft 3% oder mehr beträgt, gehalten: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.
2. Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Wolfsburg hat am 1. August 2012 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen (ISIN der Aktien: DE005232805) überschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 25,01 %. Dies entspricht 2.537.095 Stimmen.
Dieser Anteil enthält 25,01 % Stimmrechte, die der Volkswagen Aktiengesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden. Die der Volkswagen Aktiengesellschaft zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart sowie Porsche Zweite Zwischenholding GmbH, Stuttgart.
Korrektur unserer Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG vom 18. September 2012
Mit Schreiben vom 13. September 2012, eingegangen an demselben Tag, haben uns von der FIL Investments International mit Sitz in London, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilungen erreicht:
Im Namen und in Vollmacht der FIL Holdings Limited mit Sitz in Kent, Großbritannien, teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Holdings Limited an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland am 13. September 2012 die Schwelle von 3 Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 3,01 Prozent (305.382 Stimmrechte) betragen hat.
Alle Stimmrechte werden der FIL Holdings Limited nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. Satz 2 WpHG zugerechnet. Die Stimmrechte werden der FIL Holdings Limited unter anderem über die Fidelity Funds SICAV zugerechnet, die Aktionär der Bertrandt AG mit 3 Prozent oder mehr der Stimmrechtsanteile ist.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
1. Mit Schreiben vom 7. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der Fidelity Funds SICAV mit Sitz in Luxembourg, Luxembourg, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:
Der Fidelity Funds SICAV mit Sitz in Luxembourg, Luxembourg, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity Funds SICAV mit Sitz in Luxembourg, Luxembourg, an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 7. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,99 Prozent (304.037 Stimmrechte) betragen hat.
2. Mit Schreiben vom 8. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:
Die FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 8. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,75 Prozent (278.836 Stimmrechte) betragen hat.
Alle Stimmrechte werden der FIL Holdings Limited mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechnet.
3. Mit Schreiben vom 8. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der FIL Investments International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:
Die FIL Investments International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Investment International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 8. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,75 Prozent (278.836 Stimmrechte) betragen hat.
Alle Stimmrechte werden der FIL Investments International mit Sitz in Hildenborough, Großbritannien nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
4. Mit Schreiben vom 8. Februar 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, folgende Stimmrechtsmitteilung erreicht:
Die FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, teilt gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 8. Februar 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und zu diesem Tag 2,75 Prozent (278.836 Stimmrechte) betragen hat.
Alle Stimmrechte werden der FIL Limited mit Sitz in Hamilton, Bermuda, Großbritannien, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Die William Blair & Company LLC mit Sitz in Chicago, Illinois/USA, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 9. Mai 2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 3,06 % der Stimmrechte (310.000 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche der vorgenannten Stimmrechte sind ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 19. Juni 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Korrektur der Stimmrechtsmitteilung vom 28. Februar 2013 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG der Bankhaus Lampe KG mit Sitz in Bielefeld, Deutschland erreicht:
Der Stimmrechtsanteil der Bankhaus Lampe KG mit Sitz in Bielefeld, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat durch Veräußerung am 27. Februar 2013 die Schwellen von 5 Prozent und 3 Prozent unterschritten. Der Stimmrechtsanteil betrug zum 27. Februar 2013 null Prozent (null Stimmrechte).
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 16. Juli 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG erreicht:
Der Stimmrechtsanteil der Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 12. Juli 2013 die Schwelle von 3 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 3,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 305.033 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten).
Von der Gesamtmenge der Stimmrechte der Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, sind der Global Investors Europe GmbH 1,03 Prozent (dies entspricht 104.276 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 12. August 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die LK Holding GmbH, Salzburg, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 10. August 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % überschritten hat und an diesem Tag 25,01 % (das entspricht 2.537.095 Stimmrechten) beträgt. Sämtliche der vorgenannten 2.537.095 Stimmrechte sind der der LK Holding GmbH, Salzburg, Österreich, gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart, Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, Familien Porsche-Kiesling Beteiligung GmbH, Grünwald und Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald.
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
I. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:
Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).
Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.
II. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:
Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).
Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.
III. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Louise Daxer-Piëch GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:
Der Stimmrechtsanteil der Louise Daxer-Piëch GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).
Sämtliche Stimmrechte der Louise Daxer-Piëch GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.
IV. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:
Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).
Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg; Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.
WpHG Mitteilungen nach dem 30. September 2013
Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG
Mit Schreiben vom 8. Oktober 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG erreicht:
Der Stimmrechtsanteil der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 3. Oktober 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten und an diesem Tag 2,99 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 302.779 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) betragen.
Davon sind der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, 0,85 Prozent (dies entspricht 86.222 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
Erklärung zum Corporate Governance Kodex
Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG haben die Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben. Diese ist auf der Bertrandt-Homepage dauerhaft zugänglich unter „http://www.bertrandt.com/investor-relations/corporate-governance.html“.
Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode
Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 lagen nicht vor.
Angaben zu Organen der Gesellschaft
Vorstand
Dietmar Bichler
Vorsitzender des Vorstands
| • | Präsident des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres |
| • | Mitglied des Beirats der Kreissparkasse Böblingen, Böblingen |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der b.invest AG, Ehningen |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der MAHLE GmbH, Stuttgart (ab 24.10.2013) |
Hans-Gerd Claus
Mitglied des Vorstands
Michael Lücke
Mitglied des Vorstands
| • | Mitglied des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres |
| • | Mitglied des Board of Directors der Bertrandt UK Ltd., Dunton |
| • | Mitglied des Board of Directors der Bertrandt US Inc., Detroit |
Markus Ruf
Mitglied des Vorstands
Finanzen
| • | Mitglied des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres |
| • | Aufsichtsrat der Bertrandt Engineering Shanghai Co., Ltd., Shanghai (bis 08.05.2013) |
Die Gesamtbezüge für aktive und ehemalige Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2012/2013 betragen 6.698 TEUR (Vorjahr 3.082 TEUR) und enthalten ein Fixum, eine erfolgsabhängige Komponente sowie im Vorjahr Leistungen aufgrund Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Davon entfallen auf aktive Mitglieder des Vorstandes Gesamtbezüge in Höhe von 6.548 TEUR (Vorjahr 3.082 TEUR) und auf ehemalige Mitglieder des Vorstands Gesamtbezüge in Höhe von 150 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) Bezüglich der individualisierten Angabe der Vorstandsbezüge wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 5 HGB in Anspruch genommen.
Für ehemalige Mitglieder des Vorstands wurde eine Zuführung von 81 TEUR eingestellt, so dass sich insgesamt eine Pensionsrückstellung in Höhe von 1.191 TEUR ergibt.
Der Bestand der von Vorstandsmitgliedern während des Geschäftsjahres 2012/2013 gehaltenen Bertrandt-Aktien ist in folgender Übersicht dargestellt:
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| Aktienbesitz der Vorstandsmitglieder | Stück | Stand 30.09.2013 | Stand 30.09.2012 |
|---|---|---|---|
| Dietmar Bichler | 801.094 | 801.094 | |
| Hans-Gerd Claus | 0 | k. A.1 | |
| Michael Lücke | 0 | k. A.1 | |
| Markus Ruf | 0 | k. A.1 | |
| Gesamt | 801.094 | 801.094 |
Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht.
1Mitglied des Vorstandes seit 1. Oktober 2012
Aufsichtsrat
Dr. Klaus Bleyer
Vorsitzender des Aufsichtsrats
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der MAHLE GmbH, Stuttgart |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Ravensburger AG, Ravensburg (bis 24.07.2013) |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lindauer Dornier GmbH, Lindau (Stellvertretender Vorsitzender bis 14.05.2013, Vorsitzender ab 15.05.2013) |
| • | Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Ulm, Ulm |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Jost-Global GP S.à.r.l., Luxemburg |
Maximilian Wölfle
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
| • | Vorsitzender des Beirats der J. WIZEMANN GmbH & Co. KG, Stuttgart |
| • | Vorsitzender des Beirats der Heinrich von Wirth GmbH & Co. KG, Stuttgart |
| • | Mitglied des Verwaltungsrats der Westiform Holding AG, Bürglen |
| • | Mitglied des Beirats der Kaiser-Brauerei W. Kumpf GmbH & Co. KG, Geislingen/Steige |
| • | Stellvertretender Vorsitzender des Beirats der SÜDWESTBANK AG, Stuttgart |
| • | Beirat der PAUL LANGE & Co. OHG, Stuttgart |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Schwabenverlag AG, Ostfildern |
Horst Binnig
| • | Mitglied des Vorstandes der KSPG AG, Neckarsulm |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt Pierburg Shanghai Nonferrous Components Co., Ltd., Shanghai |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt Shanghai Piston Co., Ltd., Shanghai |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der KS Kolbenschmidt US, Inc., Marinette |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Shriram Pistons & Rings Ltd., New Delhi (bis 30.10.2013) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt de Mexico S. de R.L. de C.V., Celaya |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der KS Aluminium-Technologie GmbH, Neckarsulm (Mitglied ab 06.11.2012, Vorsitzender ab 14.03.2013) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der KS Kolbenschmidt GmbH, Neckarsulm (ab 06.11.2012) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der KS Gleitlager GmbH, St.-Leon-Rot (ab 06.11.2012) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der KSLP (China) Co. Ltd., Kunshan (ab 21.11.2012) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Kolbenschmidt USA, Inc., Marinette |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg GmbH, Neuss (Mitglied ab 11.03.2013, Vorsitzender ab 26.11.2013) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Pierburg Gestión S.L., Abadiano, Spanien (ab 30.04.2013) |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg S.A., Abadiano, Spanien (ab 30.04.2013) |
| • | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg Systems S.L., Amorebieta, Spanien (ab 30.04.2013) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Pierburg US, LLC, Fountain Inn (ab 30.04.2013) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der MS Motor Service Istanbul Dis Ticaret Ve Pazalama A.S., Istanbul (ab 29.08.2013) |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der Pierburg HUAYU Pump Technology Co. Ltd., Shanghai (ab 28.06.2013) |
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn
| • | Universitätsprofessor für Betriebstechnik und Systemplanung am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien, Wien |
| • | Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH, Wien |
| • | Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN AG, Harthausen |
| • | Mitglied des Verwaltungsrats der Baumer Holding AG, Frauenfeld |
| • | Mitglied des Verwaltungsrats der Glutz AG, Soloturn |
| • | Mitglied des Aufsichtsrats der MELECS AG, Wien |
| • | Mitglied des Beirats der Herrmann Ultraschall GmbH & Co. KG, Karlsbad Ittersbach (ab 01.01.2013) |
| • | Mitglied des Beirats der Karl Klink GmbH, Niefern-Öschelbronn (ab 01.09.2013) |
Daniela Brei
Arbeitnehmervertreterin
| • | Kaufmännische Sachbearbeiterin |
Astrid Fleischer
Arbeitnehmervertreterin
| • | Technische Zeichnerin |
Auf Grundlage der vorgeschlagenen Dividende erhält der Aufsichtsrat für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012/2013 insgesamt 268 TEUR (Vorjahr 253 TEUR). Darin enthalten sind 110 TEUR (Vorjahr 110 TEUR) fixe und 158 TEUR (Vorjahr 143 TEUR) variable Vergütungen.
Auf die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats entfallen die in der nachfolgenden Tabelle aufgelisteten Beträge:
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| Aufsichtsratsvergütung | in Euro | Fixum | Variabler Bestandteil | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| 2012/2013 | 2012/2013 | 2012/2013 | ||
| Dr. Klaus Bleyer | 38.500 | 49.219 | 87.719 | |
| Maximilian Wölfle | 22.000 | 29.531 | 51.531 | |
| Horst Binnig | 13.750 | 19.688 | 33.438 | |
| Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn | 13.750 | 19.688 | 33.438 | |
| Daniela Brei | 11.000 | 19.688 | 30.688 | |
| Astrid Fleischer | 11.000 | 19.688 | 30.688 | |
| Gesamt | 110.000 | 157.502 | 267.502 |
Im Rahmen ihres Anstellungsverhältnisses erhielten die Arbeitnehmervertreterinnen des Aufsichtsrats marktübliche Gehälter. Darüber hinaus wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2012/2013 für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, keine Vergütungen gezahlt oder Vorteile gewährt.
Der Bestand der von Mitgliedern des Aufsichtsrats gehaltenen Bertrandt-Aktien stellt sich wie folgt dar:
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| Aktienbesitz der Aufsichtsratmitglieder | Stück | Stand 30.09.2013 Aktien | Stand 30.09.2012 Aktien |
|---|---|---|---|
| Dr. Klaus Bleyer | 0 | 0 | |
| Maxiliam Wölfle | 0 | 0 | |
| Horst Binnig | 0 | 0 | |
| Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn | 0 | 0 | |
| Daniela Brei | 138 | 182 | |
| Astrid Fleischer | 76 | 70 | |
| Gesamt | 214 | 252 | |
| Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht. |
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| Anteilsbesitz | diverse Angaben | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Name und Sitz der Gesellschaft | Anmerkung | Anteil am Kapital in % |
Eigenkapital in TEUR |
Ergebnis in TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Inland | |||||
| Bertrandt Ehningen GmbH, Ehningen | 1,2 | 100,00 | 24 | -2 | |
| Bertrandt Fahrerprobung Süd GmbH, Nufringen | 1,2 | 100,00 | 31 | 8 | |
| Bertrandt GmbH, Hamburg | 1,2 | 100,00 | 1.059 | -49 | |
| Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Gaimersheim | 1,2 | 100,00 | 51 | 6 | |
| Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Ginsheim-Gustavsburg | 1,2 | 100,00 | 51 | 6 | |
| Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Hamburg | 1,2 | 100,00 | 51 | 6 | |
| Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln | 1,2 | 100,00 | 51 | 6 | |
| Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München | 1,2 | 100,00 | 51 | 6 | |
| Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Neckarsulm | 1,2 | 100,00 | 1.422 | 6 | |
| Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Tappenbeck | 1,2 | 100,00 | 51 | 5 | |
| Bertrandt München GmbH, München | 100,00 | 24 | -1 | ||
| Bertrandt Projektgesellschaft mbH, Ehningen | 1,2 | 100,00 | 26 | 2 | |
| Bertrandt Services GmbH, Ehningen | 1,2 | 100,00 | 50 | 2 | |
| Bertrandt Tappenbeck GmbH, Tappenbeck | 100,00 | 24 | -1 | ||
| Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen | 1,2 | 100,00 | 51 | 4 | |
| Bertrandt Automotive GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal | 3 | 94,00 | 14 | 6 | |
| Bertrandt Entwicklungen AG & Co. OHG, Stuttgart | 3 | 30,00 | 59 | -127 | |
| aucip. automotive cluster investment platform GmbH & Co. 'KG, Pullach i. Isartal | 3 | 28,00 | 109 | 5 | |
| aucip. automotive cluster investment platform Beteiligungs GmbH, Pullach i. Isartal | 3 | 28,00 | 22 | 0 | |
| Ausland | |||||
| Bertrandt Engineering Shangai Co., Limited, Shanghai, China | 100,00 | 90 | -83 | ||
| Bertrandt France S.A., Bièvres, Frankreich | 4 | 100,00 | 3.486 | 459 | |
| Bertrandt S.A.S., Bièvres, Frankreich | 100,00 | 9.826 | 933 | ||
| Bertrandt Otomotiv Mühendislik Hizmetleri Ticaret Limited | 100,00 | 46 | -35 | ||
| Sirketi, Istanbul, Türkei | |||||
| Bertrandt UK Limited, Dunton, Großbritannien | 4 | 100,00 | -1.160 | 593 | |
| Bertrandt US Inc., Detroit, Michigan, USA | 100,00 | 1.668 | 748 |
1) vor Ergebnisabführung
2) auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse zum 30.09.2013 wird gemäß § 264 Absatz 3 HGB verzichtet
3) anteiliges Ergebnis
4) mittelbare Beteiligung
Anlagespiegel
Entwicklung und Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögen zum 30. September 2013 in TEUR
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| Kumulierte Anschaffungs-/Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.10.2012 | Zugang | Umbuchung | Abgang | Stand 30.09.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Software | 26.137 | 3.003 | 12 | -590 | 28.562 |
| 2. Firmenwerte | 13.655 | 0 | 0 | 0 | 13.655 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 39.792 | 3.003 | 12 | -590 | 42.217 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 36.934 | 4.604 | 392 | -32 | 41.898 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 46.302 | 6.333 | 1.802 | -372 | 54.065 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 62.556 | 10.758 | 223 | -5.146 | 68.391 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.670 | 6.490 | -2.429 | 0 | 6.731 |
| Summe Sachanlagen | 148.462 | 28.185 | -12 | -5.550 | 171.085 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.602 | 59 | 0 | -1.413 | 9.248 |
| 2. Beteiligungen | 65 | 0 | 0 | 0 | 65 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 6.063 | 966 | 0 | -1.897 | 5.132 |
| Summe Finanzanlagen | 16.730 | 1.025 | 0 | -3.310 | 14.445 |
| Summe | 204.984 | 32.213 | 0 | -9.450 | 227.747 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 30.09.2012 | Zugang | Umbu- chung | Abgang | Stand 30.09.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Software | 21.566 | 2.589 | 0 | -563 | 23.592 |
| 2. Firmenwerte | 13.379 | 221 | 0 | 0 | 13.600 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 34.945 | 2.810 | 0 | -563 | 37.192 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 9.611 | 1.409 | 0 | 0 | 11.020 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 26.361 | 4.535 | 0 | -320 | 30.576 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 41.885 | 9.529 | 0 | -4.533 | 46.881 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Sachanlagen | 77.857 | 15.473 | 0 | -4.853 | 88.477 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.471 | 0 | 0 | -1.413 | 5.058 |
| 2. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 9 | 0 | 0 | 0 | 9 |
| Summe Finanzanlagen | 6.480 | 0 | 0 | -1.413 | 5.067 |
| Summe | 119.282 | 18.283 | 0 | -6.829 | 130.736 |
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| Restbuchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand 30.09.2013 | Stand 30.09.2012 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Software | 4.970 | 4.571 |
| 2. Firmenwerte | 55 | 276 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 5.025 | 4.847 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 30.878 | 27.323 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 23.489 | 19.941 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 21.510 | 20.671 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 6.731 | 2.670 |
| Summe Sachanlagen | 82.608 | 70.605 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.190 | 4.131 |
| 2. Beteiligungen | 65 | 65 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 5.123 | 6.054 |
| Summe Finanzanlagen | 9.378 | 10.250 |
| Summe | 97.011 | 85.702 |
Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns
Die Dividendenausschüttung der Bertrandt Aktiengesellschaft richtet sich gemäß § 58 Abs. 2 AktG nach dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 30. September 2013 der Bertrandt Aktiengesellschaft ausgewiesenen Bilanzgewinn.
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012/2013 der Bertrandt Aktiengesellschaft in Höhe von 30.666.282,56 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 2,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und den verbleibenden Betrag von 8.351.154,56 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Sofern die Bertrandt Aktiengesellschaft im Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung eigene Anteile hält, sind diese nach dem Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt. Der auf nicht dividendenberechtigte Stückaktien entfallende Teilbetrag wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen.
Ehningen, 26. November 2013
Der Vorstand
Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands
Hans-Gerd Claus, Mitglied des Vorstands
Michael Lücke, Mitglieds des Vorstands
Markus Ruf, Mitglied des Vorstands Finanzen
Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungs-grundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bertrandt AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Bertrandt AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie wesentliche Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Bertrandt AG beschrieben sind.
Ehningen, 26. November 2013
Der Vorstand
Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands
Hans-Gerd Claus, Mitglied des Vorstands
Michael Lücke, Mitglieds des Vorstands
Markus Ruf, Mitglied des Vorstands Finanzen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 26. November 2013
**PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Udo Bäder, Wirtschaftsprüfer
ppa. Volker Engesser, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats Stand 14.10.2013
Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2012/2013
Der Bertrandt-Konzern blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2012/2013 zurück. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis konnten erneut gesteigert werden – erstmals in der Firmengeschichte beschäftigte der Bertrandt-Konzern über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung und einer durch die europäische Schuldenkrise geprägten wirtschaftlichen Lage in Europa sind diese Ergebnisse umso erfreulicher.
Der Aufsichtsrat der Bertrandt AG hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht. Wesentliche Grundlage für die Erfüllung der gesetzlichen Überwachungsaufgaben waren schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands, die regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Strategie, die Geschäftsentwicklung, Planung und Risikolage informiert haben. Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner Tätigkeit darauf geachtet, dass gesetzliche Regelungen, die Satzung des Unternehmens sowie die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats und des Vorstands eingehalten wurden.
Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand war und ist geprägt durch einen offenen und kontinuierlichen Dialog. Insbesondere die Abstimmung zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstandsvorsitzenden erfolgte intensiv und lösungsorientiert. Wesentliche Erkenntnisse und Informationen aus diesen Gesprächen hat der Aufsichtsratsvorsitzende den Aufsichtsratsmitgliedern weitervermittelt, sodass diese in allen relevanten Angelegenheiten den gleichen Informationsstand hatten und ihnen die Gelegenheit gegeben war, ihren Rat einzubringen.
Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat überwachte während des gesamten Geschäftsjahres die Arbeit des Vorstands und stand ihm beratend zur Seite. Hierzu ließ sich der Aufsichtsrat regelmäßig über die Geschäftsentwicklung von Bertrandt sowie über die aktuelle Marktlage und deren Auswirkungen auf Bertrandt informieren. Neben der Überwachung des Geschäftsverlaufs der Bertrandt AG sowie des Bertrandt-Konzerns beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Entwicklung einzelner Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Es wurden grundsätzliche Fragen zur Unternehmenspolitik beziehungsweise zur strategischen Ausrichtung, deren Umsetzung in der kurz- und mittelfristigen Planung, zum Risikomanagement und zur Finanzierungsstrategie des Unternehmens erörtert. Der Aufsichtsrat setzte sich mit dem internen Kontrollsystem auseinander und hat dessen Funktionsfähigkeit überprüft. Des Weiteren wurden die Aufsichtsräte ausführlich über die Entwicklung der Geschäfts- und Finanzlage, die Markt- und Wettbewerbssituation sowie die Personalsituation unterrichtet.
Im Geschäftsjahr 2012/2013 kam der Aufsichtsrat zu vier turnusmäßigen Sitzungen zusammen: am 3. Dezember 2012, am 20. Februar 2013, am 13 Mai 2013 und am 23. September 2013. An diesen Sitzungen haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen. In der Sitzung vom 3. Dezember 2012 beriet der Aufsichtsrat auf Vorschlag des Prüfungsausschusses über den Vorschlag für die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012/2013. Der Wirtschaftsprüfer brachte zu dieser Sitzung eine schriftliche Unabhängigkeitserklärung nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex mit. Des Weiteren befasste sich der Aufsichtsrat mit der Effizienzprüfung seiner Tätigkeit. Die Geschäftsordnung des Vorstands sowie dessen Geschäftsverteilungsplan wurden ebenfalls erörtert. Darüber hinaus verabschiedete der Aufsichtsrat im Rahmen dieser Sitzung die Beschlussvorschläge für die ordentliche Hauptversammlung, die am 20. Februar 2013 in Sindelfingen stattfand.
In der Aufsichtsratssitzung am 23. September 2013 wurde unter anderem die Konzern-Planung für das kommende Geschäftsjahr verabschiedet. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat mit den Potenzialen und Risiken des Bertrandt-Geschäftsmodells befasst. Im Rahmen der Sitzung am 9. Dezember 2013 hat der Aufsichtsrat diesen Bericht beschlossen und den Vorsitzenden zu dessen Unterzeichnung beauftragt und bevollmächtigt.
Organisation und Arbeit der Ausschüsse
Der Aufsichtsrat hat zur Erfüllung seiner Aufgaben den Personal- und Prüfungsausschuss gebildet. Der Personalausschuss setzt sich aus den Herren Dr. Klaus Bleyer, Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn und Maximilian Wölfle zusammen. Zur Steigerung der Effizienz nimmt der Personalausschuss auch die Aufgaben des Nominierungsausschusses wahr. Dem Prüfungsausschuss gehören die Herren Dr. Klaus Bleyer, Horst Binnig und Maximilian Wölfle an.
Herr Dr. Klaus Bleyer ist Financial Expert und unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats mit Sachverstand auf den Gebieten von Rechnungslegung und Abschlussprüfung nach § 100 Abs. 5 AktG.
Am 3. Dezember 2012 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses statt, bei der sich der Prüfungsausschuss in Anwesenheit der Wirtschaftsprüfer mit den Jahresabschlüssen der Bertrandt AG und des Konzerns sowie den Prüfungsschwerpunkten beschäftigte. Darüber hinaus hat sich der Prüfungsausschuss mit möglichen Auswirkungen der Euro-Krise auf den Bertrandt-Konzern befasst. Des Weiteren konferierte der Prüfungsausschuss am 7. Februar 2013 – wobei ein Mitglied des Prüfungsausschusses entschuldigt fehlte –, am 29. April 2013 und am 29. Juli 2013. In den Sitzungen wurde unter anderem der jeweils zur Veröffentlichung anstehende Finanzbericht hinsichtlich Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Entwicklung erörtert. Am 13. Mai 2013 fand eine außerordentliche Sitzung des Prüfungsausschusses statt, in dem die Prüfungsschwerpunkte der Wirtschaftsprüfer zum Geschäftsjahresabschluss 2012/2013 festgelegt wurden.
Der Personalausschuss tagte am 3. Dezember 2012.
Corporate Governance
Der Begriff Corporate Governance steht für die verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle des Unternehmens. In den Sitzungen vom 3. Dezember 2012 und 23. September 2013 befasste sich der Aufsichtsrat mit der Umsetzung der jeweils aktuellen Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die von der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 – bekannt gemacht im elektronischen Bundesanzeiger am 10. Juni 2013 – veröffentlichten Änderungen des Kodex wurden im Rahmen der Sitzung am 23. September 2013 erörtert. In derselben Sitzung beschloss der Aufsichtsrat die aktuelle Fassung der Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG. Bis auf wenige Ausnahmen folgt die Gesellschaft den Empfehlungen des Kodex. Die Abweichungen werden in der Entsprechenserklärung erläutert. Neben dem Geschäftsbericht ist insbesondere auch die Entsprechenserklärung auf der Bertrandt-Website unter der Rubrik Investor Relations dauerhaft zugänglich.
Der Aufsichtsrat beschloss in seiner Sitzung am 9. Dezember 2013 eine Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB und den Corporate Governance Bericht nach Ziffer 3.10 Deutscher Corporate Governance Kodex.
Die Fortbildung des Aufsichtsrats wurde durch eine Schulung im Mai 2013 zu aktuellen Entwicklungen in der Rechnungslegung unterstützt.
Prüfung der Jahresabschlüsse
Die ordentliche Hauptversammlung der Bertrandt AG wählte am 20. Februar 2013 die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Stuttgart, als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012/2013. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für die Bertrandt AG sowie der Konzern-Abschluss und der Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012/2013 wurden unter Einbeziehung der Buchführung vom Abschlussprüfer geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach Aufstellung und rechtzeitig vor der Sitzung erhielten alle Aufsichtsratsmitglieder die Abschlüsse und Lageberichte des Geschäftsjahres 2012/2013, die Berichte des Abschlussprüfers und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns. Nachdem sich der Prüfungsausschuss vorbereitend mit den Themen auseinandergesetzt hatte, befasste sich der Gesamtaufsichtsrat in der Sitzung am 9. Dezember 2013 mit dem Prozess der Abschlusserstellung sowie mit dem Rechnungslegungsergebnis. An dieser Sitzung nahmen die den Jahres- und Konzern-Abschluss testierenden Wirtschaftsprüfer ebenfalls teil. Sie berichteten über die Prüfung insgesamt, über die festgelegten Prüfungsschwerpunkte und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung. Darüber hinaus beantworteten sie die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats. Es ergaben sich keine Einwendungen seitens des Aufsichtsrats. Nach eigener Prüfung nahm der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Konzern-Abschluss, den Lagebericht der Bertrandt AG und des Konzerns sowie den Prüfungsbericht zustimmend zur Kenntnis und billigte den Jahresabschluss und den Konzern-Abschluss. Damit sind zugleich der Jahresabschluss festgestellt und der Konzern-Abschluss gebilligt worden. Der Aufsichtsrat folgte dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns, wonach 22.315.128,00 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 2,20 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie ausbezahlt werden und der verbleibende Betrag von 8.351.154,56 Euro auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Dank
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bertrandt-Konzerns im In- und Ausland für ihre hervorragende Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Sie haben durch ihr großes Engagement zur Fortsetzung der erfolgreichen Unternehmensentwicklung beigetragen.
Ehningen, 9. Dezember 2013
Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Der Jahresabschluss zum 30. September 2013 wurde am 09. Dezember 2013 festgestellt.