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Bertrandt AG Interim / Quarterly Report 2020

May 20, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 28276375

Bertrandt AG

Ehningen

Geschäftsjahr 2020/​2021

Bericht zum 1. Halbjahr

1. Oktober 2020 bis 31. März 2021

Das erste Halbjahr auf einen Blick

GUV, CASHFLOW, BILANZ, AKTIE, MITARBEITER - TABELLE 01

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IFRS 01.10.2020- 31.03.2021 Veränderung zum Vorjahr in % 01.10.2019- 31.03.2020
GuV
Gesamtleistung (in TEUR) 416.795 -18,0 508.240
EBIT (in TEUR) 11.084 -47,8 21.238
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (in TEUR) 8.318 -55,2 18.566
Ergebnis nach Ertragsteuern (in TEUR) 3.370 -71,8 11.959
Cashflow
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (in TEUR) 58.145 14,8 50.635
Cashflow aus Investitionstätigkeit (in TEUR) -21.520 20,1 -26.927
Free Cashflow (in TEUR) 36.625 54,5 23.708
Investitionen (in TEUR) 21.868 -19,4 27.140
Bilanz
Eigenkapital (in TEUR) 405.544 -1,9 413.367
Eigenkapitalquote (in %) 44,6% -5,0 46,9%
Bilanzsumme (in TEUR) 909.861 3,3 881.187
Aktie
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,33 -72,0 1,18
Börsenkurs am 31.03. (in EUR) 1 46,50 47,9 31,45
Höchster Börsenkurs (in EUR) 2 55,40 -3,0 57,10
Niedrigster Börsenkurs (in EUR) 2 28,80 15,2 25,00
Ausgegebene Aktien am 31.03. (Stück) 10.143.240 - 10.143.240
Marktkapitalisierung am 31.03. (in Mio. EUR) 471,7 47,9 319,0
Mitarbeiter
Anzahl der Mitarbeiter jeweils zum 31.03. im Bertrandt-Konzern gesamt 11.987 -9,6 13.256

1Schlusskurs im Xetra-Handel.

2Im Xetra-Handel.

Überblick

Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 war vor allem in Europa weiterhin geprägt von den Einflüssen der Coronavirus-Pandemie, sodass auch Industrien und Unternehmen mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert waren. Im Gegensatz dazu konnten einige andere Weltregionen getrieben durch Impferfolge im Verlauf des zweiten Quartals bereits einen starken wirtschaftlichen Aufschwung aufweisen. Unsere Kunden entwickelten sich in den einzelnen Regionen heterogen und setzten eigene Sparprogramme weiterhin um. Die heterogene Markt- und Kundenentwicklung führte über weite Strecken des abgelaufenen Halbjahres im Geschäftsjahr 2020/​2021 zu einer weiterhin zurückhaltenden Vergabe von Investitions- und Entwicklungsprojekten, wobei sich seit März 2021 eine sukzessiv positive Veränderung der Marktstimmung basierend auf den Ausblicken unserer Kunden beobachten lässt.

Vor dem Hintergrund der großen Megatrends in den Mobilitätsindustrien wie dem elektrischen und autonomen Fahren oder der Vernetzung und Digitalisierung bleibt das Marktpotenzial für innovative Entwicklungsdienstleistungen attraktiv. Der Trend hin zu gebündelten Projektpaketen hält unvermindert an. Unsere Dienstleistungen im Schnittstellenmanagement zwischen den Automobil- bzw. Luftfahrtsektoren und der IT-Welt bedienen wir mit eigenem Know-how und mithilfe von verschiedenen Kooperationen.

Die Automobilindustrie befindet sich weiterhin in einer tiefgreifenden Transformation, und auch Bertrandt passt sich den neuen Chancen des Marktes mit einer organisatorischen Weiterentwicklung an. Seit Beginn des ersten Halbjahres haben wir unsere Kompetenzen an den verschiedenen Standorten gebündelt. So stehen unseren Kunden alle Leistungen und Experten im Konzern zur Verfügung. Damit haben wir die Rahmenbedingungen für eine zukunftsgerichtete Konzern-Ausrichtung geschaffen.

Die erste virtuelle Hauptversammlung der Bertrandt AG stieß am 26. Februar 2021 auf reges Interesse unserer Aktionäre. Nachdem die Vorstandsreden eine Woche vor Veranstaltungsbeginn veröffentlicht worden waren, konnten unsere Aktionäre Fragen zielgerichtet vorbereiten und einreichen. Während der Hauptversammlung beantworteten Aufsichtsrat und Vorstand weit über hundert gestellte Fragen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Sämtliche Tagesordnungspunkte fanden breite Zustimmung bei den Unternehmenseigentümern. Demnach wurde auch der Dividendenvorschlag in Höhe von 0,15 EUR je Aktie, der auf unserer langjährigen Dividendenpolitik einer Ausschüttungsquote von 40% vom Ergebnis je Aktie basiert, bestätigt.

Die wichtigsten unternehmerischen Kennzahlen entwickelten sich vor dem Hintergrund der dargestellten Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr 2020/​2021 im Rahmen der Markterwartungen wie folgt:

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Die Gesamtleistung belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 auf 416.795 TEUR (Vorjahr 508.240 TEUR). Nach 201.741 TEUR im ersten Quartal konnte die Gesamtleistung im zweiten Quartal um 6,6% auf 215.054 TEUR gesteigert werden.
Das EBIT betrug 11.084 TEUR nach 21.238 TEUR im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einer Marge von 2,7% (Vorjahr 4,2%).
Die Investitionen beliefen sich auf 21.868 TEUR (Vorjahr 27.140 TEUR).
Der Free Cashflow erreichte im ersten Halbjahr 36.625 TEUR nach 23.708 TEUR im Vorjahr.
Die Mitarbeiteranzahl betrug am Ende des ersten Halbjahres 11.987 Personen (Vorjahr 13.256).

SCHWALLWASSERKAMMER

Die Elektromobilität ist der Schlüssel zur klimafreundlichen Mobilität der Zukunft, und sie verlangt im Entwicklungsprozess nach neuen innovativen Prüfmöglichkeiten. Besonders Komponenten von Elektrofahrzeugen sind beim Durchfahren von Pfützen und Wasserlachen schockartigen Temperaturveränderungen ausgesetzt. Bertrandt kann diese Situationen nun in Laborumgebung mit der für große und schwere Komponenten ausgelegten neu eröffneten Schwallwasserkammer in Ehningen simulieren.

Halbjahresbericht

Konzern-Lagebericht

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Geschäftsmodell und Strategie

Seit über 45 Jahren erarbeitet Bertrandt als einer der führenden Entwicklungspartner an 51 Standorten in Europa, Asien und den USA im Kundenauftrag individuelle Lösungen. Das Leistungsspektrum in der Mobilitätsindustrie umfasst alle Prozessschritte in den Projektphasen Konzeption, Konstruktion, Entwicklung, Modellbau, Werkzeugerstellung, Fahrzeugbau, Fertigungsplanung bis hin zu Serienanlauf und -betreuung. Zusätzlich werden die einzelnen Entwicklungsschritte durch Simulation, Prototypenbau und Erprobung in unseren hochmodernen Testzentren wie dem Hochvoltbatterieprüfzentrum oder dem Powertrain Solution Center abgesichert. Diese verfügen über eigene Designstudios, Elektroniklabore sowie Versuchs- und Testeinrichtungen. Unseren Kunden aus der Automobil-, Luftfahrt-, Lkw- oder Offroadindustrie stehen alle Expertenleistungen aller Standorte zur Verfügung. Darüber hinaus werden technische Dienstleistungen außerhalb der Mobilitätsindustrien in den Zukunftsbranchen Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie für den Maschinen- und Anlagenbau deutschlandweit angeboten. Unsere drei Segmente Digital Engineering, Physical Engineering und Elektrik/​Elektronik bündeln die Leistungsschwerpunkte aller produktiven Einheiten. Dabei lassen Beständigkeit, Verlässlichkeit und Investition in Infrastruktur und technische Anlagen Kundenbeziehungen wachsen. Das sind für Bertrandt wesentliche Erfolgsfaktoren.

Auslandsaktivitäten

Mit seinen 16 Auslandsstandorten in Europa, den USA und China verfolgt Bertrandt die Strategie, eine hohe Kundenorientierung durch projektbezogene Standortdiversifikation sicherzustellen. In enger organisatorischer Verzahnung mit den deutschen Niederlassungen bietet Bertrandt so seinen Kunden das komplette Leistungsspektrum an, um weltweit schnell und effizient Entwicklungslösungen zu erarbeiten.

51 Standorte gehören weltweit zum Bertrandt-Konzern.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Wirtschaftliche Entwicklung

Der Internationale Währungsfonds hat im Januar 2021 die globale Konjunkturprognose für 2021 nach oben revidiert. Trotz der immer noch bestehenden Unsicherheiten soll die Weltwirtschaft 2021 voraussichtlich um 5,5% und in 2022 um 4,2% wachsen. Die Prognose für dieses Jahr wurde um 0,3 Prozentpunkte angehoben. Die Aufwärtsrevision ist vor allem auf die Erwartung eines stärkeren Wachstums von 5,1% in den USA zurückzuführen. Mit 8,1% BIP Wachstum soll China weiterhin eine der wesentlichen Wachstumsregionen in der Welt sein. Für die Eurozone wurde die Prognose in Höhe von 4,2% hingegen nach unten angepasst. Für Deutschland liegt die BIP-Erwartung des IWF bei +3,5%.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BmWi) berichtet, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland bis März 2021 zweigeteilt darstellt. Während die Dienstleistungsbereiche nach wie vor durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie weiterhin eingeschränkt sind, zeigt sich die Industriekonjunktur robuster. Die weitere Entwicklung der Wirtschaft hängt maßgeblich davon ab, wie nachhaltig das Infektionsgeschehen kontrolliert werden kann und wie schnell damit Lockerungen möglich werden.

Branchenentwicklung

Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie e.V. (VDA) waren die internationalen Automobilmärkte weiterhin von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie bestimmt. Gleichwohl zeigte sich in den unterschiedlichen Ländern eine sehr heterogene Marktentwicklung. Der chinesische Pkw-Markt konnte im vergangenen Quartal aufgrund des niedrigen Vergleichsniveaus und niedriger Virusinfektionszahlen deutlich wachsen. So stiegen mit 5,0 Mio. abgesetzten Neufahrzeugen die Pkw-Verkäufe in China im ersten Kalenderquartal 2021 um 76% an. In den USA stieg das Volumen der Light-Vehicle-Verkäufe (Pkw und Light Trucks) im ersten Quartal 2021 um 11% auf rund 3,9 Mio. Einheiten. Dabei ging der Absatz im Pkw-Segment um 5% zurück. Das Light-Truck-Segment legte dagegen um 17% zu. Der europäische Pkw-Markt konnte sich im ersten Quartal 2021 gegenüber dem historisch niedrigen Vorjahresquartal kaum verbessern. Die fünf größten Einzelmärkte entwickeln sich in den ersten drei Monaten unterschiedlich. In Italien erhöhte sich der Absatz um 29% und in Frankreich um 21%. In Deutschland wurden 6% weniger Pkws neu zugelassen. Im Vereinigten Königreich und in Spanien gaben die Neuzulassungen mit -12% bzw. -15% sogar zweistellig nach.

Weiterhin befindet sich die Automobilindustrie nach Angabe des VDA in einer besonderen Situation, da neben der Herausforderung durch die Corona-Pandemie der Transformationsprozess bewältigt werden muss. Dieser grundlegende Wandel wird wesentlich von alternativen Antrieben und der Digitalisierung beeinflusst. Die Branche treibt die Entwicklung der Elektromobilität mit großem Engagement voran, da Klimaschutz und ein erhöhter Mobilitätsbedarf neue Antriebslösungen erfordern. Gleichzeitig werden Technologien auf den Weg gebracht, um automatisiertes Fahren in verschiedenen Ausprägungen zu ermöglichen und so die Sicherheit und den Komfort weiter zu steigern.

Laut Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V.(BDLI) wurde die Zivilluftfahrt bedeutend von der Corona-Pandemie betroffen. Vor allem der zivile Luftfahrtbereich ist weiterhin staatlichen Reiserestriktionen unterlegen. Gleichzeitig bieten die robusten Auftragsbücher den Herstellern von Verkehrsflugzeugen eine gute Planbarkeit und Investitionsfähigkeit. Im Gegensatz zur zivilen Luftfahrt ziehen die Auftragsbestände im nicht zivilen Luftfahrtbereich deutlich an. Da der Luftfahrtsektor allgemein ebenfalls an neuen Technologien arbeitet, bietet die Branche große Perspektiven für neue Produkte und Innovationen.

Die Schwerpunktbranchen von Bertrandt außerhalb der Automobil- und Luftfahrtindustrie leiden laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) ebenfalls unter den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Es mehren sich nach Aussage des Verbands jedoch die Anzeichen, dass der schwere Rückschlag des vergangenen Jahres zumindest teilweise aufgeholt werden kann.

Der Fachverband SPECTARIS berichtet, dass das Corona-Jahr 2020 vor allem die Aktivitäten auf den Auslandsmärkten negativ beeinflusst hat - zum einen durch Unterbrechungen der Lieferketten, zum anderen konnten einige Absatzmärkte aufgrund von Beschränkungen im Reiseverkehr nicht wie in den Vorjahren erreicht werden.

7.000 mobile Arbeitsplätze erhalten die operative Leistungsfähigkeit des Konzerns aufrecht.

GESCHÄFTSVERLAUF

Entwicklung des ersten Halbjahres im Geschäftsjahr 2020/​2021

Der Start in das Geschäftsjahr 2020/​2021 war zunächst geprägt von einem kontrollierbaren Infektionsgeschehen, von zunehmender Hoffnung auf Impferfolge und von vergleichsweise wenig staatlichen Restriktionen. Im Zuge des ersten Halbjahres folgte im November 2020 allerdings der sogenannte "Lockdown light", der Mitte Dezember 2020 dann zum zweiten harten Lockdown mit Geschäftsschließungen, Reiserestriktionen und anderen einschränkenden Maßnahmen führte. Im Verlauf des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2020/​2021 materialisierte sich schließlich eine dritte Infektionswelle, die den Lockdown bis zum Ende der Berichtsperiode manifestierte. Die Verunsicherung und die Investitionszurückhaltung unserer Kunden waren insgesamt weiterhin ausgeprägt, allerdings lässt sich seit dem Ende des zweiten Quartals eine positivere Marktstimmung wahrnehmen. So korrigierten eine Reihe von Automobilherstellern die eigene Jahresprognose nach oben.

Unser Pandemiestab koordiniert weiterhin sämtliche länderspezifische Aspekte im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Mit bis zu 7.000 mobilen Arbeitsplätzen erfüllen wir einerseits gesetzliche Forderungen nach beschränkter persönlicher Mobilität, und wir erhalten andererseits die operative Leistungsfähigkeit des Konzerns aufrecht.

Gleichzeitig schreitet der Transformationsprozess in der Automobilindustrie weiter voran. So hat die EU zuletzt im Oktober 2020 eine weitere Verschärfung der Emissionsgrenzwerte bis zum Jahr 2030 beschlossen. Die konkreten Details zur Einführung der neuen Emissionsnorm Euro-7 sind bis dato nicht abgeschlossen. Deutlich striktere Grenzwerte als heute sind allerdings wahrscheinlich. Darüber hinaus gibt es anhaltende Berichte über den Eintritt branchenfremder Unternehmen in den Automobil markt, was den Innovationsdruck für etablierte Hersteller erhöht.

GESAMTLEISTUNG (1. HALBJAHR) - GRAFIK 02

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2016/​2017 2017/​2018 2018/​2019 2019/​2020 2020/​2021
In TEUR 497.628 501.142 524.971 508.240 416.795

Die Gesamtleistung sank im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 im Vergleich zum Vorjahr um 18,0%.

Insgesamt herrschten im ersten Halbjahr 2020/​2021 ähnliche Rahmenbedingungen wie im vorangegangenen zweiten Halbjahr 2019/​2020 vor. Unsere Kundenindustrien reagierten auf die anhaltende Marktvolatilität und den unsicheren Fortgang der Pandemieentwicklung über weite Strecken des abgelaufenen Halbjahres mit einer restriktiven Ausgabenpolitk und der Priorisierung von Projekten.

Vom sukzessiven Impferfolg vor allem in einigen (außereuropäischen) Ländern, dort sinkenden Infektionszahlen, staatlichen Lockerungen und der resultierenden Wirtschaftserholung haben unsere Kundenindustrien in einem unterschiedlichen Ausmaß profitiert. Die Zuversicht auf eine ähnliche Entwicklung und nachgelagerte Erholung in Europa im weiteren Jahresverlauf reflektiert sich gleichwohl in einer positiveren Grundstimmung in den Mobilitätsbranchen.

Dem Kostendruck in Teildisziplinen unseres Dienstleistungsportfolios begegnen wir sowohl mit strategischen Maßnahmen wie der Repositionierung unserer Geschäftsaktivitäten als auch mit der Fortsetzung unseres im Geschäftsjahr 2019/​2020 gestarteten Kostenoptimierungsprogramms, um der temporären Unterauslastung kurzfristig zu begegnen und um kurz- und mittelfristige Kosteneinsparungen zu realisieren.

Die Unternehmenssteuerung erfolgt weiterhin nach den bisherigen drei Segmenten. Die Divisionalstruktur für die Automotive-Einheiten im Inland repräsentiert eine wesentliche Teilstruktur innerhalb der bisherigen Segmente und führt zu einer Schärfung des Profils in den bisherigen Segmenten Digital Engineering, Physical Engineering und Elektrik/​Elektronik. Die Bündelung der Technologiekompetenzen in den deutschen Automotive-Einheiten und die damit korrespondierende eindeutige Zuordnung bisheriger Mischbereiche führen zu einer Anpassung innerhalb der bisherigen Berichtssegmente. Die Auswirkung auf die Vorjahreswerte geht aus der Segmentberichterstattung im Anhang hervor.

Gesamtleistung

Die Gesamtleistung belief sich vor dem Hintergrund der dargestellten Rahmenbedingungen im Berichtszeitraum auf 416.795 TEUR (Vorjahr 508.240 TEUR). Gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres legte die Gesamtleistung im zweiten Quartal um 13.313 TEUR oder 6,6% auf 215.054 TEUR zu. Darin enthalten waren aktivierte Eigenleistungen für selbst erstellte Wirtschaftsgüter in Höhe von 1.214 TEUR (Vorjahr 556 TEUR) im ersten Halbjahr. → GRAFIK 02

416.795 TEUR betrug die Gesamtleistung des Bertrandt-Konzerns im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021.

EBIT (1. HALBJAHR) - GRAFIK 03

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2016/​2017 2017/​2018 2018/​2019 2019/​2020 2020/​2021
In TEUR 35.615 36.065 35.822 21.238 11.084

Das EBIT belief sich im ersten Halbjahr auf 11.084 TEUR.

Aufwandskennziffern

Die Aufwandskennziffern waren im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 ebenfalls geprägt von den Einflüssen der Coronavirus-Pandemie einerseits und unseren Gegensteuerungsmaßnahmen andererseits. Der Materialaufwand bewegte sich mit -33.386 TEUR durch den reduzierten Bezug von Fremdleistungen projektbezogen unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr -44.028 TEUR). Der Personalaufwand lag mit -319.363 TEUR ebenfalls unter Vorjahr (-378.391 TEUR). Die Anzahl der Mitarbeitenden fiel von 13.256 (31. März 2020) auf 11.987 Personen am Ende des Berichtszeitraums. Diese Entwicklung spiegelt die strukturellen Anpassungen an die Kapazitätsbedarfe des Marktes wider. Der Personalaufwand enthält zudem Effekte aus verschiedenen Flexibilisierungsinstrumenten wie dem Abbau von Gleitzeit und Urlaub sowie Kurzarbeit. Die Personalaufwandsquote von 76,6% im ersten Halbjahr 2020/​2021 liegt über dem Vorjahreswert von 74,5%, da pandemiebedingte Projektunterbrechungen die Auslastung und Umsatzgenerierung belasteten. Die Abschreibungen stiegen von -25.944 TEUR im Vorjahr auf -28.126 TEUR am Ende der Berichtsperiode einhergehend mit Investitionsmaßnahmen in den Vorjahren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen -32.120 TEUR am Ende des ersten Halbjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 10.634 TEUR gegenüber dem Vorjahreswert und reflektiert neben den Erfolgen des eingeleiteten Kostensenkungsprogramms auch erste Effekte aus dem Maßnahmenkatalog zur nachhaltigen Senkung der Infrastrukturkosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 7.284 TEUR (Vorjahr 4.115 TEUR) und beinhalten neben positiven Währungserträgen auch einen ertragswirksamen Darlehenszuschuss in Höhe von 1.678 TEUR als Pandemiebeihilfe im Ausland.

EBIT

Das EBIT des Bertrandt-Konzerns belief sich zum Ende des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2020/​2021 auf 11.084 TEUR. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert (21.238 TEUR) spiegelt den Einfluss der Pandemie auf unser Geschäft sowie die dargestellten Gegenmaßnahmen aus dem Kostenoptimierungsprogramm wider. Das Finanzergebnis bewegt sich in der Berichtsperiode mit -2.766 TEUR nahezu auf Vorjahresniveau (-2.672 TEUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 8.318 TEUR (Vorjahr 18.566 TEUR). Die Steuerquote in Höhe von 53,3% (Vorjahr 28,8%) in der Berichtsperiode ist wesentlich geprägt vom steuerlichen Bewertungsansatz von Verlusten im Ausland. Damit ergibt sich ein Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von 3.370 TEUR (Vorjahr 11.959 TEUR).

→ GRAFIK 03

EIGENKAPITAL (ZUM 31.03.) - GRAFIK 04

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2016/​2017 2017/​2018 2018/​2019 2019/​2020 2020/​2021
In TEUR 357.544 374.846 402.612 413.367 405.544

Die Eigenkapitalquote erreichte zum Stichtag 44,6%.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich zum 31. März 2021 auf 909.861 TEUR (945.459 TEUR zum 30. September 2020), was im Wesentlichen auf die fristgerechte Rückzahlung einer Tranche des Schuldscheindarlehens mit eigenen Mitteln zurückzuführen ist.

Auf der Aktiv-Seite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte im Wesentlichen bedingt durch planungsgemäße Abschreibungen und die verminderte Investitionstätigkeit auf 455.239 TEUR (464.797 TEUR zum 30. September 2020). Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich auf 454.621 TEUR (480.662 TEUR zum 30. September 2020). Während sich die Vertragsvermögenswerte auf 111.741 TEUR von 90.493 TEUR zum 30. September 2020 erhöhten, wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 113.934 TEUR abgebaut (175.471 TEUR zum 30. September 2020). Die Zahlungsmittel und Zahlungsäquivalente stiegen auf 198.996 TEUR im Vergleich zu 187.233 TEUR zum Ende des letzten Geschäftsjahres.

Auf der Passiv-Seite beliefen sich die kurzfristigen Schulden auf 150.135 TEUR (197.430 TEUR zum 30. September 2020). Die Verringerung ergibt sich im Wesentlichen aus der fristgerechten Rückzahlung einer Tranche des Schuldscheindarlehens in Höhe von 30.000 TEUR. Weitere Einflussfaktoren waren reduzierte Rückstellungen für Personalsachverhalte. Der Anstieg der langfristigen Schulden auf 354.182 TEUR (344.598 TEUR zum 30. September 2020) ist das kombinierte Ergebnis aus der im Zeitablauf fallenden Leasingverbindlichkeiten einerseits sowie der Erhöhung der Finanzschulden nach der Aufnahme eines Darlehens andererseits. Das Eigenkapital in Höhe von 405.544 TEUR bewegt sich zum 31. März 2021 auf dem Niveau vom 30. September 2020 (403.431 TEUR zum 30. September 2020). Aufgrund der insgesamt verkürzten Bilanz verbessert sich die Eigenkapitalquote auf 44,6% im Vergleich zu 42,7% am 30. September 2020.

→ GRAFIK 04

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 58.145 TEUR (Vorjahr 50.635 TEUR). Einen spürbar positiven Einfluss auf dieses Resultat hatte analog zur Vergleichsperiode die Optimierung im Working Capital. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -21.520 TEUR (Vorjahr -26.927 TEUR). Diese Verringerung entspricht den im Geschäftsbericht 2019/​2020 auf Seite 78f dargelegten Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der Investitionen in diesem Geschäftsjahr. Daraus ergab sich zum Ende des ersten Halbjahres ein Free Cashflow von 36.625 TEUR (Vorjahr 23.708 TEUR).

→ GRAFIK 05

→ GRAFIK 06

FREE CASHFLOW (1. HALBJAHR) - GRAFIK 05

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2016/​2017 2017/​2018 2018/​2019 2019/​2020 2020/​2021
In TEUR 21.565 29.322 7.721 23.708 36.625

Zum Ende des ersten Halbjahres 2020/​2021 belief sich der Free Cashflow auf 36.625 TEUR.

INVESTITIONEN (1. HALBJAHR) - GRAFIK 06

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2016/​2017 2017/​2018 2018/​2019 2019/​2020 2020/​2021
In TEUR 19.573 25.765 39.491 27.140 21.868

Die Investitionen beliefen sich im ersten Halbjahr 2020/​2021 auf 21.868 TEUR.

MITARBEITER-ENTWICKLUNG (ZUM 31.03.) - GRAFIK 07

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2016/​2017 2017/​2018 2018/​2019 2019/​2020 2020/​2021
Anzahl 13.098 13.047 13.400 13.256 11.987

Im Vorjahresvergleich sank die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern um 1.269 Personen.

11.987 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zum Stichtag bei Bertrandt beschäftigt.

Personal

Zum 31. März 2021 waren 11.987 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Die Entwicklung der Anzahl der Beschäftigten reflektiert die Bedürfnisse des Marktes unter den anhaltend anspruchsvollen Rahmenbedingungen. Im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2019/​2020 (30.09.2020: 12.335 Personen) reduzierte sich die Belegschaft um 348 Mitarbeiter. Aktuelle Informationen zum Personalmanagement finden Sie auf der Bertrandt-Homepage www.bertrandt.com unter der Rubrik Karriere.

→ GRAFIK 07

Risikobericht

Bertrandt ist als international tätiger Ingenieurdienstleister unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt. Die relevanten Einflussfaktoren wurden im Geschäftsbericht 2019/​2020 ausführlich dargestellt. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2020/​2021 ist demzufolge weiterhin von zahlreichen Entwicklungen wie vor allem dem weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie und dem weiteren Fortschritt der Transformation in der Automobilbranche geprägt. Der Ausgang dieser maßgeblichen Einflussfaktoren lässt sich aktuell nicht abschließend beurteilen. Je nach Fortlauf dieser Rahmenparameter können sich für den Bertrandt-Konzern im laufenden Geschäftsjahr Chancen oder Risiken ergeben. Insgesamt war die Unsicherheit bezüglich der volkswirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 weiterhin hoch. Makroökonomische Prognosen für den Wirtschaftsverlauf im Jahr 2021 wurden im Vergleich zu den Vorhersagen aus Herbst 2020 teilweise nach unten revidiert. Eine ausführliche Darstellung dazu findet sich im Wirtschafts- und Prognosebericht.

Die seit Herbst 2020 wieder steigenden Virusinfektionszahlen sowie die zweite und dritte Welle wirken sich sowohl auf die globalen Handels- und Logistikketten als auch auf die gesamte Realwirtschaft aus. Dies führt zu einer anhaltenden Verunsicherung bei den Endkunden unserer Kundenindustrien und insgesamt volatilen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus sind potenzielle Auswirkungen auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter möglich. Die Auswirkungen der erneuten behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sowie die daraus folgende zeitliche Reduzierung oder Einstellung der wirtschaftlichen Aktivität bei vielen Kundengruppen könnten das Risiko von verzögerten Marktneueinführungen bestimmter Produkte und/​oder Pkw-Modelle weiter erhöhen. Aufgrund der zum Ende des abgelaufenen Halbjahres eingetretenen Entspannung der Pandemie in Ländern mit hoher Impfquote sowie der Aussicht auf eine ähnliche Entwicklung in Europa im weiteren Jahresverlauf ergibt sich aus unserer Sicht jedoch keine Veränderung bei der Risikoeinschätzung im Vergleich zur Darstellung wie im Geschäftsbericht 2019/​2020 beschrieben.

Bei Bertrandt koordiniert der Pandemiestab Empfehlungen und Maßnahmen sämtlicher Aspekte im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der interdisziplinäre Pandemiestab wird von einem Vorstandsmitglied geleitet, beinhaltet Mitglieder aus Schlüsselfunktionen des Konzerns und berichtet direkt an den Gesamtvorstand. Umfassende und aktuelle Informationen zum Schutz für Mitarbeiter werden zeitnah und umfassend kommuniziert und im Intranet veröffentlicht. Dank einer leistungsstarken IT-Infrastruktur und hohen digitalen Sicherheitsstandards stehen bis zu 7.000 mobile Arbeitsplätze zur Verfügung. Damit werden gesetzliche Vorgaben umgesetzt, und unsere Mitarbeiter sind bestmöglich geschützt. Gleichzeitig wird die operative Leistungsfähigkeit für unsere Kunden sichergestellt. Bertrandt ist TISAX-zertifiziert. Damit erfüllt der Konzern die hohen Anforderungen für Informationssicherheit in der Automobilindustrie. Jegliche Veränderung bei der Ausbreitung des Virus und den entsprechenden Reaktionen staatlicher Institutionen (Verschärfung, Lockerung) wird vom Pandemiestab ständig evaluiert, um Ableitungen für Konzern-Entscheidungen zu empfehlen und um die Risikolage neu zu bewerten.

Die im Geschäftsbericht 2019/​2020 ab Seite 68ff genannten Risiken sowie die Rahmenbedingungen und Auswirkungen des Coronavirus haben die Gesamtleistungs- und Ergebnisentwicklung im Berichtszeitraum belastet und können sich auch auf den weiteren Geschäftsverlauf trotz der im Konzern genutzten Gegenmaßnahmen nachteilig auswirken.

Die breite strategische Ausrichtung des Konzerns, der hohe Bedarf an innovativen Lösungen für die Megatrends der Automobilindustrie wie Digitalisierung, autonomes Fahren, Vernetzung und Elektrifizierung sowie die solide finanzielle Basis des Konzerns bilden auch zukünftig ein stabiles Fundament für die zukünftige Geschäftsentwicklung.

Potenziale

Durch die fortschreitende Entwicklung der Megatrends Digitalisierung, autonomes Fahren, Vernetzung und Elektromobilität ist die Themenvielfalt für Bertrandt weiterhin hoch. Neue Geschäftsfelder und Marktanteile entstehen für Bertrandt und fordern uns als Generalist wie auch als Spezialist. Als lösungsorientiertes Engineering-Unternehmen richtet sich der Konzern an Markt- und Kundenanforderungen aus und investiert daher ebenso in die Infrastruktur wie in die Kompetenz seiner Mitarbeiter. Aufgrund dieser Überlagerung ergeben sich neben den angestammten Geschäftsfeldern auch neue Themen, Leistungen und Kooperationsmöglichkeiten, die Bertrandt zunehmend nutzt, um die jeweils beste Lösung für seine Kunden zu entwickeln. Als Technologiepartner steht Bertrandt an der Seite seiner Kunden. Ziel ist es, das Unternehmen durch eine nachhaltige Unternehmensführung erfolgreich am Markt zu positionieren und die führende Marktstellung durch ein breites und tiefes Leistungsspektrum weiter auszubauen. Die Kundenbasis von Bertrandt ist bewusst breit gefächert. Das Unternehmen fungiert sowohl in der Automobil- als auch in der Luftfahrtindustrie als kompetenter Berater und praxisorientierter Umsetzer in der Entwicklung technologischer Zukunftstrends. Auch außerhalb der Mobilitätsindustrie gibt es für das Unternehmen gute Perspektiven, sich mit seinen Kompetenzen in Branchen wie Energie, Medizin- und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau am Markt zu positionieren. Die Bündelung unserer inländischen Automotive-Kompetenzen erlaubt eine standortübergreifende Bearbeitung komplexer Projekte und eröffnet unseren Kunden Zugriff auf alle Experten und Kompetenzen des Konzerns. Eine dedizierte Vertriebsorganisation steht dabei jedem Kunden eng zur Seite. Wünsche können somit direkt aufgenommen und konzernweit in Projekten umgesetzt werden.

KURSENTWICKLUNG IM VERGLEICH (1. HALBJAHR) - GRAFIK 08

Prognosebericht und Ausblick

Experten der ifo-Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021 kommen zu dem Ergebnis, dass der Erholungsprozess nach dem ersten Lockdown im vergangenen Frühjahr durch die zweite und dritte Infektionswelle im zurückliegenden Winterhalbjahr deutlich abgebremst wurde, wobei der Konjunkturverlauf zwischen Industrie und Dienstleistern große Unterschiede aufweist. Den Schätzungen dieser Experten zufolge soll die Weltproduktion im Jahresdurchschnitt 2021 jedoch voraussichtlich um 6,3% steigen nach einem Rückgang von 3,6% im Jahr 2020. Für das Jahr 2022 erwarten die Institute eine wiederum weitere Zunahme um 4,1%.

Allerdings erholen sich die einzelnen Weltregionen zeitlich versetzt. Pandemiebedingt liegt der Euroraum weit hinter China und den USA zurück. Nach Einschätzung der Experten dürfte die europäische Konjunktur jedoch im Sommerhalbjahr zunehmend in Schwung kommen. Konkret erwartet die Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021 für das deutsche Bruttoinlandsprodukt einen Anstieg von 3,7% im Jahr 2021 und im Jahr 2022 um weitere 3,9%. Alles in allem geht jedoch ein Abwärtsrisiko für die Konjunktur vom weiteren Pandemiegeschehen aus.

Für 2021 geht der VDA von einer langsamen Verbesserung der Marktlage aus. Für Europa rechnet der Verband im Jahr 2021 mit einem Plus von 12% auf 13,4 Mio. Pkw. In den USA dürfte der Absatz 2021 um 9% auf 15,8 Mio. Light Vehicles zulegen. Der chinesische Pkw-Markt wird dagegen mit 21,4 Mio. Einheiten (+8%) bereits wieder das Vor-Corona-Niveau übersteigen. Weiter erwartet der VDA für das Gesamtjahr 2021 ein Wachstum des deutschen Markts gegenüber dem Vorjahr von rund 8% auf 3,15 Mio. Pkw, wobei das Vorjahresniveau mit 2,9 Mio. Pkw sehr niedrig gewesen ist.

Insgesamt dürfte nach dem VDA damit der Pkw-Weltmarkt, nach einem Einbruch um 15% im vergangenen Jahr, 2021 um 9% auf 73,9 Mio. Neuwagen zulegen.

Nach wie vor befindet sich das Automobil entwicklungsseitig inmitten des größten Umbruchs seiner Geschichte. Die digitale Vernetzung und die Globalisierung forcieren demnach kontinuierlich den weltweiten Innovationswettlauf um die besten Technologien. Auf sämtlichen Kontinenten wächst der Mobilitätsbedarf; gefragt sind nachhaltige und umweltfreundliche Fahrzeugkonzepte. In Konsequenz erwartet Bertrandt, dass sich die für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Unternehmens wichtige Fremdvergabe von Entwicklungsaufträgen in der Automobilindustrie nach einer Erholung von der Coronavirus-Pandemie weiter fortsetzt.

Laut Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) erlebte die gesamte zivile Luftfahrtindustrie im Jahr 2020 die schwerste Krise seit 1945. Sowohl die Tiefe des Einschnitts als auch die zu erwartende Dauer haben nach Angabe des BDLI dramatische Werte erreicht. Die vom BDLI und der h&z Unternehmensberatung AG durchgeführte dritte Studie von Dezember 2020 kommt zu dem Ergebnis, dass diese Industrie zwar weiterhin tief in der Krise steckt, langfristig aber auch im zivilen und nicht zivilen Bereich gute Perspektiven sieht. Die hohen Auftragsbestände der großen Hersteller von Flugzeugen bestätigt diese mittelfristige Perspektive.

Nach Angabe des VDMA sind die Chancen, dass die Produktion ab dem zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr wieder wächst, deutlich besser. Die Experten erhöhen daher die bisherige Prognose um 3% und erwarten nun für 2021 ein reales Produktionswachstum von 7%.

Der Fachverband Energietechnik des ZVEI berichtete, dass die Unternehmen der Elektroindustrie vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2021 blicken. Der ZVEI-Präsident erwartet für das Jahr 2021 ein Produktionswachstum von 5%. Die Kapazitätsauslastung ist nach seiner Aussage mit 82% im ersten Quartal 2021 fast wieder beim Vorjahresniveau angekommen, nachdem sie im zweiten Quartal des vergangenen Jahres stark zurückgegangen war. Außerdem haben auch die Auftragseingänge seit Herbst an Dynamik gewonnen und sich zu Jahresbeginn 2021 weiter positiv entwickelt.

Die wesentlichen Einflussfaktoren auf das Bertrandt-Geschäftsmodell sind, abgesehen vom weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie, aus Sicht des Unternehmens intakt und bieten mittelfristig Potenziale für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute sind für das Jahr 2021 und darüber hinaus - unter dem Vorbehalt des Risikos der weiteren Pandemieentwicklung - positiv. Eine weitere Zunahme der Modellvielfalt bei elektrifizierten Fahrzeugen, der weiterhin bestehende technologische Fortschritt sowie ein anhaltendes Fremdvergabeverhalten sind auch nach Ansicht externer Experten wahrscheinlich. Vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen aufgrund des Coronavirus und des anhaltend sehr dynamischen Umfelds besteht die außergewöhnliche Prognoseunsicherheit für den weiteren Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2020/​2021 des Bertrandt-Konzerns wie im Geschäftsbericht 2019/​2020 ausführlich dargestellt unverändert fort.

46,50 EUR betrug der Schlusskurs der Bertrandt-Aktie am letzten Tag in der Berichtsperiode.

Die Bertrandt-Aktie

Der DAX notierte am 1. Oktober 2020 bei 12.812 Punkten und verzeichnete bis Ende des Kalenderjahres 2020 aufgrund der Hoffnung auf ein Abklingen der Pandemie und der erwarteten Konjunkturerholung zunächst eine rasante Aufwärtsbewegung. Am 31. März 2021 schloss der DAX mit 15.008 Punkten. Im selben Zeitraum startete der SDAX mit 12.545 Punkten und notierte zum Ende der Berichtsperiode auf bei 15.448 Punkten. Der Prime Automobile Performance-Index eröffnete die Berichtsperiode mit 1.241 Punkten und schloss sie mit 1.987 Punkten.

Die Bertrandt-Aktie notierte am 1. Oktober 2020 mit einem Eröffnungskurs von 32,60 EUR im Xetra-Handel in das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021. Ihren niedrigsten Aktienkurs in der Berichtsperiode erreichte die Bertrandt-Aktie am 29. Oktober 2020 mit einem Wert von 28,80 EUR. Den höchsten Börsenkurs im Berichtszeitraum markierte die Aktie am 9. Februar 2021 mit einem Wert von 55,40 EUR. Am 31. März 2021 schloss die Bertrandt-Aktie mit einem Schlusskurs von 46,50 EUR die Berichtsperiode. Das durchschnittliche Handelsvolumen pro Tag belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 auf 8.314 Stück (Vorjahreszeitraum 11.905 Stück).

Einschätzungen von Analysten zur Kursentwicklung der Bertrandt-Aktie und zum Unternehmen finden Sie auf der Bertrandt-Homepage www.bertrandt.com unter der Rubrik Investor Relations.

Konzern-Halbjahresabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUST- SOWIE GESAMTERGEBNISRECHNUNG - TABELLE 09

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In TEUR
01.10. bis 31.03. Q2 Q2 Q1 + Q2 Q1 + Q2
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2020/​2021 2019/​2020 2020/​2021 2019/​2020
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I. Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 214.478 244.697 415.581 507.684
Andere aktivierte Eigenleistungen 576 222 1.214 556
Gesamtleistung 215.054 244.919 416.795 508.240
Sonstige betriebliche Erträge 4.460 2.110 7.284 4.115
Materialaufwand -17.296 -18.783 -33.386 -44.028
Personalaufwand -166.379 -187.929 -319.363 -378.391
Abschreibungen -13.901 -13.103 -28.126 -25.944
Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.379 -20.264 -32.120 -42.754
EBIT 6.559 6.950 11.084 21.238
Ergebnis aus Equity bewerteten Anteilen 201 170 321 287
Zinserträge 20 24 43 51
Finanzierungsaufwendungen -1.522 -1.502 -3.099 -2.950
Übriges Finanzergebnis -37 -38 -31 -60
Finanzergebnis -1.338 -1.346 -2.766 -2.672
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.221 5.604 8.318 18.566
Sonstige Steuern -573 -976 -1.099 -1.761
Ergebnis vor Ertragsteuern 4.648 4.628 7.219 16.805
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.081 -1.380 -3.849 -4.846
Ergebnis nach Ertragsteuern 2.567 3.248 3.370 11.959
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der Bertrandt AG 2.567 3.248 3.370 11.959
Anzahl der Aktien in tausend Stück - verwässert/​unverwässert, durchschnittlich gewichtet 10.095 10.095 10.095 10.095
Ergebnis je Aktie in EUR - verwässert/​unverwässert 0,25 0,32 0,33 1,18
II. Gesamtergebnis
Ergebnis nach Ertragsteuern 2.567 3.248 3.370 11.959
Unterschiede aus Währungsumrechnung1 634 26 167 -74
Neubewertung von Pensionsverpflichtungen 479 1.337 128 1.337
Steuereffekte auf die Neubewertung von Pensionsverpflichtungen -142 -395 -38 -395
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 971 968 257 868
Gesamtergebnis 3.538 4.216 3.627 12.827
davon Gesamtergebnis der Aktionäre der Bertrandt AG 3.538 4.216 3.627 12.827

1Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden.

KONZERN-BILANZ - TABELLE 10

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In TEUR
31.03.2021 30.09.2020
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Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte 14.415 14.566
Sachanlagen 406.933 413.056
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1.244 1.277
Nach der Equity-Methode bewertete Anteile 7.369 7.048
Finanzielle Forderungen 1.624 1.428
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.775 2.832
Sonstige Vermögenswerte 5.812 8.724
Latente Ertragsteueransprüche 15.067 15.866
Langfristige Vermögenswerte 455.239 464.797
Vorräte 842 860
Vertragsvermögenswerte 111.741 90.493
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 113.934 175.471
Finanzielle Forderungen 342 413
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3.088 3.156
Sonstige Vermögenswerte 21.770 19.671
Ertragsteuerforderungen 3.910 3.365
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 198.996 187.233
Kurzfristige Vermögenswerte 454.621 480.662
Aktiva gesamt 909.861 945.459
Passiva
Gezeichnetes Kapital 10.143 10.143
Kapitalrücklagen 29.714 29.714
Gewinnrücklagen 346.136 346.136
Sonstige Rücklagen -5.652 -5.909
Konzern-Bilanzgewinn 25.203 23.347
Eigenkapital 405.544 403.431
Finanzschulden 250.140 234.913
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 69.183 76.449
Sonstige Verbindlichkeiten 1.392 1.648
Rückstellungen 12.963 13.002
Latente Ertragsteuerverpflichtungen 20.504 18.586
Langfristige Schulden 354.182 344.598
Finanzschulden 15.465 45.412
Vertragsverbindlichkeiten 3.563 2.137
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.427 12.852
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 34.525 35.205
Sonstige Verbindlichkeiten 57.739 67.046
Sonstige Rückstellungen 19.122 26.546
Ertragsteuerrückstellungen 8.293 8.232
Kurzfristige Schulden 150.135 197.430
Passiva gesamt 909.861 945.459

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG - TABELLE 11

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In TEUR
Gezeichnetes Kapital Kapital-

rücklage
Gewinnrücklagen Sonstige Rücklagen
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Währungsumrechnung Neubewertung von Pensionsverpflichtungen Gesamt
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Stand 01.10.2020 10.143 29.714 346.136 -2.098 -3.811 -5.909
Ergebnis nach Ertragsteuern
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 167 1 90 257
Gesamtergebnis 167 90 257
Dividendenausschüttung
Stand 31.03.2021 10.143 29.714 346.136 -1.931 -3.720 -5.652
Vorjahr
Stand 01.10.2019 10.143 29.714 346.136 -1.290 -3.775 -5.065
Ergebnis nach Ertragsteuern
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -74 1 942 868
Gesamtergebnis -74 942 868
Dividendenausschüttung
Stand 31.03.2020 10.143 29.714 346.136 -1.364 - 2.833 -4.197

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In TEUR
Bilanzgewinn Gesamt
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Stand 01.10.2020 23.347 403.431
Ergebnis nach Ertragsteuern 3.370 3.370
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 257
Gesamtergebnis 3.370 3.627
Dividendenausschüttung -1.514 -1.514
Stand 31.03.2021 25.203 405.544
Vorjahr
Stand 01.10.2019 35.764 416.692
Ergebnis nach Ertragsteuern 11.959 11.959
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 868
Gesamtergebnis 11.959 12.827
Dividendenausschüttung -16.152 -16.152
Stand 31.03.2020 31.571 413.367

1Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die in künftigen Perioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden.

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG - TABELLE 12

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In TEUR
01.10. bis 31.03. 2020/​2021 2019/​2020
--- --- ---
Ergebnis nach Ertragsteuern 3.370 11.959
Ertragsteueraufwand/​-ertrag 3.849 4.846
Ergebnis aus Equity bewerteten Anteilen -321 -287
Zinserträge -43 -51
Finanzierungsaufwendungen 3.099 2.950
Übriges Finanzergebnis 31 60
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 28.126 25.944
Veränderung der Rückstellungen -7.463 -16.860
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/​Erträge -1.495 861
Gewinn/​Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 91 -33
Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 62.568 34.570
Veränderung der Vertragsvermögenswerte -21.248 11.669
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.805 -17.857
Gezahlte Ertragsteuer -2.264 -10.824
Erhaltene Ertragsteuer 19 3.953
Gezahlte Zinsen -409 -316
Erhaltene Zinsen 40 51
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 58.145 50.635
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 348 213
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -20.827 -24.665
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.040 -2.450
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 0 -25
Cashflow aus Investitionstätigkeit -21.520 -26.927
Dividendenauszahlungen -1.514 -16.152
Einzahlungen von finanziellen Forderungen 211 143
Auszahlungen von finanziellen Forderungen -442 -157
Einzahlungen aus der Begebung von Finanzschulden 22.519 26.834
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -30.658 -608
Auszahlungen aus der Tilgung von sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten -10.716 -8.242
Gezahlte Zinsen auf Finanzschulden und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten -4.384 -3.759
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -24.984 -1.941
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 11.641 21.767
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 121 -108
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 187.233 91.491
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 198.996 113.150

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG NACH GESCHÄFTSFELDERN - TABELLE 13

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In TEUR
01.10. bis 31.03.
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2020/​2021 2019/​2020 Überleitung 2019/​2020 neu
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Digital Engineering
Umsatzerlöse gesamt 209.181 296.650 -20.349 276.301
Transfers zwischen den Segmenten 8.098 13.897 -2.460 11.437
Segmentumsatzerlöse 201.083 282.753 -17.889 264.864
Andere aktivierte Eigenleistungen 43 81 0 81
Segmentgesamtleistung 201.126 282.834 -17.889 264.945
EBIT 3.372 4.415 -337 4.078
Physical Engineering
Umsatzerlöse gesamt 112.102 112.267 37.264 149.531
Transfers zwischen den Segmenten 15.774 8.316 11.837 20.153
Segmentumsatzerlöse 96.328 103.951 25.427 129.378
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.149 182 0 182
Segmentgesamtleistung 97.477 104.133 25.427 129.560
EBIT 106 7.700 288 7.988
Elektrik/​Elektronik
Umsatzerlöse gesamt 120.245 125.825 7.547 118.278
Transfers zwischen den Segmenten 2.075 4.845 -9 4.836
Segmentumsatzerlöse 118.170 120.980 -7.538 113.442
Andere aktivierte Eigenleistungen 22 293 0 293
Segmentgesamtleistung 118.192 121.273 -7.538 113.735
EBIT 7.606 9.123 49 9.172
Summe nach Geschäftsfeldern
Umsatzerlöse gesamt 441.528 534.742 9.368 544.110
Transfers zwischen den Segmenten 25.947 27.058 9.368 36.426
Segmentumsatzerlöse 415.581 507.684 0 507.684
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.214 556 0 556
Segmentgesamtleistung 416.795 508.240 0 508.240
EBIT 11.084 21.238 0 21.238

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In TEUR
01.01. bis 31.03.
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2020/​2021 2019/​2020 Überleitung 2019/​2020 neu
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Digital Engineering
Umsatzerlöse gesamt 106.168 142.580 -12.341 130.239
Transfers zwischen den Segmenten 2.356 5.877 -1.780 4.097
Segmentumsatzerlöse 103.812 136.703 -10.561 126.142
Andere aktivierte Eigenleistungen 13 32 0 32
Segmentgesamtleistung 103.825 136.735 -10.561 126.174
EBIT 2.777 -214 -1.274 -1.488
Physical Engineering
Umsatzerlöse gesamt 55.264 51.672 17.971 69.643
Transfers zwischen den Segmenten 5.792 4.395 5.736 10.131
Segmentumsatzerlöse 49.472 47.277 12.235 59.512
Andere aktivierte Eigenleistungen 552 73 0 73
Segmentgesamtleistung 50.024 47.350 12.235 59.585
EBIT 99 3.577 217 3.794
Elektrik/​Elektronik
Umsatzerlöse gesamt 61.489 61.807 -1.783 60.024
Transfers zwischen den Segmenten 295 1.090 -109 981
Segmentumsatzerlöse 61.194 60.717 -1.674 59.043
Andere aktivierte Eigenleistungen 11 117 0 117
Segmentgesamtleistung 61.205 60.834 -1.674 59.160
EBIT 3.683 3.587 1.057 4.644
Summe nach Geschäftsfeldern
Umsatzerlöse gesamt 222.921 256.059 3.847 259.906
Transfers zwischen den Segmenten 8.443 11.362 3.847 15.209
Segmentumsatzerlöse 214.478 244.697 0 244.697
Andere aktivierte Eigenleistungen 576 222 0 222
Segmentgesamtleistung 215.054 244.919 0 244.919
EBIT 6.559 6.950 0 6.950

AKTIENBESITZ DER ORGANMITGLIEDER - TABELLE 14

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Stück
Aktien Aktien
--- --- ---
Stand 31.03.2021 Stand 31.03.2020
--- --- ---
Organmitglieder mit Aktienbesitz
Dietmar Bichler (Vorsitzender des Aufsichtsrats) 400.000 400.000
Gesamt 400.000 400.000

Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht.

VIRTUELLE HAUPTVERSAMMLUNG

In diesem Geschäftsjahr fand die Hauptversammlung der Bertrandt AG aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie erstmalig virtuell statt. Eine Vielzahl unserer Aktionäre informierte sich über das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/​2020 und genehmigte alle Tagesordnungspunkte gemäß des Vorschlags der Gesellschaft. Aufsichtsrat und Vorstand beantworteten über hundert Fragen unserer Aktionäre. Die Dividende in Höhe von 0,15 EUR je Aktie folgt der nachhaltigen Ausschüttungspolitik von Bertrandt, wonach rund 40% vom Ergebnis nach Steuern als Dividende ausgezahlt werden.

Verkürzter Konzern-Anhang

GRUNDLAGEN

Der Konzern-Abschluss der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in 71139 Ehningen, Birkensee 1, Deutschland (Registernummer HRB 245259, Amtsgericht Stuttgart), zum 30. September 2020 wurde nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

In dem vorliegenden ungeprüften Konzern-Halbjahresabschluss zum 31. März 2021, der auf Basis des International Accounting Standard (IAS) 34 ("Interim Financial Reporting") erstellt wurde, kamen grundsätzlich die gleichen Bilanzierungsmethoden zur Anwendung wie im Konzern-Abschluss für das Geschäftsjahr 2019/​2020. Die ergänzend nach § 315e Absatz 1 HGB (unter Berücksichtigung von Art. 83 EG HGB) zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie alle für das Geschäftsjahr 2020/​2021 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie der Deutsche Corporate Governance Kodex wurden berücksichtigt.

Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im Anhang des Konzern-Abschlusses des Geschäftsberichts 2019/​2020 veröffentlicht. Dieser ist auch im Internet unter www.bertrandt.com abrufbar.

Der Halbjahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind sämtliche Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben. Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

Seit dem Geschäftsjahr 2020/​2021 verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die nachfolgende Tabelle zeigt die ab dem Geschäftsjahr 2020/​2021 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards und Interpretationen.

TABELLE 15

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Standard/​ Interpretation Anwendungspflicht 1 Auswirkung
IFRS 3 Änderung an IFRS 3: Unternehmenszusammenschlüsse - Klarstellungen zur Definition eines Geschäftsbetriebs 01.01.2020 keine
IFRS 4 Änderungen an IFRS 4: Versicherungsverträge - Verschiebung von IFRS 9 01.01.2020 keine
IFRS 7, IFRS 9 und IAS 39 Änderungen an IFRS 7, IFRS 9 und IAS 39: Zinssatz Benchmark Reform 01.01.2020 keine
IFRS 16 Änderungen an IFRS 16: COVID-19-abhängige Mietzugeständnisse 01.06.2020 Einzelfallprüfung
IAS 1 und IAS 8 Änderungen an IAS 1 und IAS 8: Definition der Wesentlichkeit 01.01.2020 keine
Verbesserung der IFRS Änderungen am Conceptual Framework der IFRS-Standards 01.01.2020 keine

1Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

Veröffentlichte, noch nicht verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2020/​2021 nicht verpflichtend anzuwenden. Bertrandt wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.

TABELLE 16

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Standard/​ Interpretation Anwendungspflicht 1 Voraussichtliche Auswirkungen
IFRS 3, IAS 16 und IAS 37 2 Änderungen an IFRS 3, IAS 16 und IAS 37: Jährliche Verbesserungen 01.01.2022 Einzelfallprüfung
IFRS 4 Änderungen an IFRS 4: Versicherungsverträge - Verschiebung von IFRS 9 01.01.2021 keine
IFRS 4, IFRS 7, IFRS 9, IFRS 16 und IAS 39 Änderungen an IFRS 4, IFRS 7, IFRS 9, IFRS 16 und IAS 39: Zinssatz Benchmark Reform - Phase 2 01.01.2021 keine
IFRS 16 2 Änderungen an IFRS 16: COVID-19-abhängige Mietzugeständnisse - Einräumungen nach dem 30.06.2021 01.04.2021 Einzelfallprüfung
IFRS 17 2 Versicherungsverträge inklusive Änderungen zu IFRS 17 01.01.2023 keine
IAS 1 2 Änderungen an IAS 1: Klassifizierung von Verbindlichkeiten als kurz- und langfristig 01.01.2023 Derzeit in Prüfung
IAS 1 2 Änderungen an IAS 1: Offenlegung von Rechnungslegungsgrundsätzen 01.01.2023 Derzeit in Prüfung
IAS 8 2 Änderungen an IAS 8: Definition von Bilanzierungsschätzungen 01.01.2023 Derzeit in Prüfung

1Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.

2Noch nicht von der EU genehmigt.

Darstellung des Halbjahresabschlusses und Segmentberichterstattung

Die Unternehmenssteuerung erfolgt weiterhin nach den bisherigen drei Segmenten. Die Divisionalstruktur für Automotive im Inland repräsentiert eine wesentliche Teilstruktur innerhalb der bisherigen Segmente und führt zu einer Schärfung des Profils in den bisherigen Segmenten Digital, Physical und Elektrik/​Elektronik. Durch die Bündelung der Technologiekompetenzen und eine eindeutige Zuordnung bisheriger Mischbereiche kommt es zu einer Anpassung im Automotive-Bereich zwischen den bisherigen Segmenten. Die Auswirkung auf die Vorjahreswerte geht aus der Segmentberichterstattung hervor.

KONSOLIDIERUNGSKREIS

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Bertrandt AG sämtliche Tochtergesellschaften, die unter der rechtlichen und faktischen Kontrolle der Bertrandt AG stehen.

Gesellschaften, bei denen Bertrandt keinen beherrschenden, aber einen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden als assoziierte Unternehmen und Gesellschaften, bei denen sich Bertrandt mittelbar oder unmittelbar die Beherrschung teilt, als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzern-Abschluss einbezogen.

Die Zusammensetzung des Bertrandt-Konzerns ergibt sich aus der folgenden Tabelle:

KONSOLIDIERUNGSKREIS - TABELLE 17

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01.10. bis 31.03. 2020/​2021
Bertrandt AG und vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 52
Inland 42
Ausland 10
Assoziierte Gesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen 17
Inland 17
Ausland 0
Gesamt 69

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Bei Tochtergesellschaften, die ihren Halbjahresabschluss in einer anderen funktionalen Währung als dem Euro aufstellen, erfolgt die Umrechnung nach IAS 21 auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung. Die Tochtergesellschaften führen ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig. Daher ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der Währung des Landes, in dem die jeweilige Gesellschaft tätig ist.

Im Halbjahresabschluss wurden daher Vermögenswerte und Schulden dieser Gesellschaften zum Mittelkurs am Bilanzstichtag, Aufwendungen und Erträge zum Durchschnittskurs des Berichtszeitraums umgerechnet. Sich hieraus und aus der Umrechnung von Vorjahresvorträgen ergebende Währungsdifferenzen sind ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst.

Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagskurs in Fremdwährung geführter monetärer Vermögenswerte und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.

Die für die Währungsumrechnung wichtigsten Währungen haben sich im Verhältnis zu einem Euro wie folgt verändert:

WÄHRUNGSUMRECHNUNG - TABELLE 18

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Im Verhältnis zu einem Euro
Mittlerer Stichtagskurs Halbjahresdurchschnittskurs
--- --- --- --- --- ---
31.03.2021 31.03.2020 2020/​2021 2019/​2020
--- --- --- --- --- ---
China CNY 7,7106 7,7575 7,8633 7,7379
Großbritannien GBP 0,8525 0,8862 0,8896 0,8606
Rumänien RON 4,9256 4,8268 4,8749 4,7818
Türkei TRY 9,7775 7,1938 9,1578 6,5744
Tschechien CZK 26,1700 27,3100 26,3756 25,5920
USA USD 1,1734 1,0949 1,1992 1,1050

ANGABEN NAHESTEHENDER PERSONEN

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat am 2. Juli 2014 ihren Anteil an der Bertrandt AG um knapp vier Prozentpunkte erhöht. Nach dem Erwerb hält Volkswagen mittelbar rund 29% der stimmrechtsberechtigten Anteile von Bertrandt. Eine Einflussnahme auf den Aufsichtsrat oder den Vorstand der Bertrandt AG wird unverändert nicht angestrebt. Im Volkswagen Konzern wird die Bertrandt AG ab dem Erwerbszeitpunkt der weiteren Anteile als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzern-Abschluss einbezogen. Demzufolge ist der Volkswagen Konzern als nahestehendes Unternehmen im Sinne des IAS 24 zu klassifizieren. Sämtliche Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen Bertrandt und dem Volkswagen Konzern wurden zu marktüblichen Preisen durchgeführt. Die Umsatzerlöse mit allen zum Volkswagen Konzern gehörenden Unternehmen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 163.835 TEUR (Vorjahr 176.472 TEUR). Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 45.306 TEUR (Vorjahr 79.752 TEUR).

FAIR-VALUE-ANGABEN

Die Prinzipien und Methoden zur Fair-Value-Bewertung sind gegenüber dem Geschäftsjahr 2019/​2020 unverändert.

Bei den langfristigen Finanzschulden betragen die beizulegenden Zeitwerte zum 31. März 2021 258.001 TEUR (Vorjahr 215.873 TEUR) und bei den kurzfristigen finanziellen Finanzschulden 16.360 TEUR (Vorjahr 32.737 TEUR).

Die erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Vermögenswerte und Schulden umfassen grundsätzlich derivative Finanzinstrumente. Diese werden im Bertrandt-Konzern zur Begrenzung von Zins- und Währungsrisiken eingesetzt.

Die Marktwerte der Derivate werden mittels anerkannter finanzmathematischer Verfahren ermittelt. Für diese Ermittlung werden Mittelkurse verwendet. Derivate werden als Vermögenswert ausgewiesen, wenn deren beizulegender Zeitwert positiv, und als Verbindlichkeit, wenn deren beizulegender Zeitwert negativ ist.

Der beizulegende Zeitwert sämtlicher zum 31. März 2021 im Bertrandt-Konzern bestehender zum Fair Value bewerteter Bilanzpositionen beträgt 0 TEUR (0 TEUR zum 30. September 2020). In der Berichtsperiode lagen keine Devisentermin- und Zinssicherungsgeschäfte vor.

Die Zuordnung der Fair Values in die drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie richtet sich gemäß IFRS 13 nach der Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise auf einem aktiven Markt. Level eins beinhaltet Finanzinstrumente, deren Bewertung auf Basis von notierten Marktpreisen an aktiven Märkten für gleiche Vermögenswerte oder Schulden erfolgt. Finanzinstrumente des Levels zwei werden auf Basis anderer direkt oder indirekt beobachtbarer Informationen, die nicht dem Level eins zuzuordnen sind, bewertet. Level drei umfasst Finanzinstrumente, deren Bewertung auf Basis von Informationen erfolgt, die auf nichtbeobachtbaren Marktdaten basieren. Zinsderivate und Devisentermingeschäfte werden Level zwei, weitere Derivate Level drei zugeordnet. Die langfristigen Finanzschulden sind dem Level zwei zugeordnet. Umgruppierungen zwischen den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie wurden wie im Vorjahr nicht vorgenommen. Im Rahmen einer jährlich durchgeführten Sensitivitätsanalyse werden interne und externe Informationen und Rahmenbedingungen mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und daraus resultierenden finanziellen Belastungen überprüft und bewertet. Für die in Stufe drei der Fair-Value- Hierarchie eingeordneten Derivate führte diese Analyse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​2021 wie im Vorjahr nicht zu einer Veränderung des Buchwerts.

WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DER BERICHTSPERIODE

Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. März 2021 lagen nicht vor.

DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX

Die aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex von Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG sind auf der Internetseite www.bertrandt.com zugänglich.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER §§ 117, 115 ABS. 2 NR. 3 WPHG I.V.M. §§ 264 ABS. 2 SATZ 3, 289 ABS. 1 SATZ 5 HGB

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie wesentliche Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Ehningen, 17. Mai 2021

Der Vorstand

HANS-GERD CLAUS

Mitglied des Vorstands

Technik

MICHAEL LÜCKE

Mitglied des Vorstands

Vertrieb

MARKUS RUF

Mitglied des Vorstands

Finanzen

Quartale im Überblick

KONZERN-GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG - TABELLE 19

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In TEUR
Q2 20/​21 Q1 20/​21 Q4 19/​20 Q3 19/​20 Q2 19/​20
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 214.478 201.103 202.338 205.169 244.697
Andere aktivierte Eigenleistungen 576 638 535 300 222
Gesamtleistung 215.054 201.741 202.873 205.469 244.919
Sonstige betriebliche Erträge 4.460 2.824 2.020 2.636 2.110
Materialaufwand -17.296 -16.090 -16.967 -15.948 -18.783
Personalaufwand -166.379 -152.984 -155.259 -163.179 -187.929
Abschreibungen -13.901 -14.225 -14.370 -14.042 -13.103
Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.379 -16.741 -22.533 -16.777 -20.264
EBIT 6.559 4.525 -4.236 -1.841 6.950
Finanzergebnis -1.338 -1.428 -1.333 -1.226 -1.346
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.221 3.097 -5.569 -3.067 5.604
Sonstige Steuern -573 -526 -609 -792 -976
Ergebnis vor Ertragsteuern 4.648 2.571 -6.178 -3.859 4.628
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.081 -1.768 793 1.020 -1.380
Ergebnis nach Ertragsteuern 2.567 803 -5.385 -2.839 3.248
- davon Ergebnisanteil der Aktionäre der Bertrandt AG 2.567 803 -5.385 -2.839 3.248
Anzahl der Aktien in tausend Stück 10.095 10.095 10.095 10.095 10.095
Ergebnis je Aktie in EUR 0,25 0,08 -0,53 -0,28 0,32

Finanzkalender

3. Quartalsbericht 2020/​2021

9. August 2021

Geschäftsbericht 2020/​2021

Bilanzpresse- und Analystenkonferenz

9. Dezember 2021

Hauptversammlung

23. Februar 2022

10:30 Uhr

Stadthalle Sindelfingen

oder virtuell

Roadshows und Konferenzen

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