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Berliner Effektengesellschaft AG Management Reports 2010

Jul 5, 2010

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Management Reports

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Berliner Effektengesellschaft AG

Berlin

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 und Konzernlagebericht 2009

Konzernlagebericht

1. Geschäft und Strategie

1.1. Organisation und Geschäftsfelder

Die Berliner Effektengesellschaft AG fungiert als Finanzholding, ohne ein eigenes operatives Geschäft zu haben. Durch ihre fünf mehrheitlich gehaltenen Konzerntochterunternehmen bietet sie Dienstleistungen verschiedener Art rund um den Kapitalmarkt an, insbesondere Bank- und Finanzdienstleistungen.

Die einzelnen operativen Tochtergesellschaften sind:

Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin; Beteiligung 76,6 % (Konzern nach IFRS), Zulassung als Einlagenkreditinstitut. Die Gesellschaft betreibt überwiegend Wertpapierhandel, insbesondere auf dem multilateralen Handelssystem TRADEGATE® und als sogenannter Skontroführer an der Frankfurter Wertpapierbörse und der Börse Berlin.
Tradegate Exchange GmbH, Berlin, 100%ige Tochtergesellschaft (bis 8. Januar 2010) der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank. Die Gesellschaft ist Betreiberin des multilateralen Handelssystems TRADEGATE®.
Ventegis Capital AG, Berlin; Beteiligung 98,45 %, Venture Capital Gesellschaft mit vornehmlich Frühphaseninvestitionen sowie allgemeiner Finanzierungs- und Strukturierungsberatung..
BEG Fondsberatung GmbH i. L., Berlin, Beteiligung 100 %, Beratung von Kapitalanlagegesellschaften beim Management von Sondervermögen. Der Geschäftsbetrieb ist eingestellt.
Ex-tra Sportwetten AG, Wien, Österreich, Beteiligung 100 %, Emittent von Sportzertifikaten mit einer Lizenz für Sportwetten.
Die Berliner Effektengesellschaft AG hält die Mehrheit der Anteile am BEG-Fonds 1 Nordinvest (71,2 %). Dieser wird hinsichtlich des Fondsmanagements durch die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank unterstützt. Daher ist der Fonds nach den Regelungen der IFRS ebenfalls im Rahmen einer Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einzubeziehen.

Neben den mehrheitlich gehaltenen Konzernunternehmen kann die Gesellschaft auch Minderheitsbeteiligungen an in- und ausländischen Gesellschaften eingehen, die Bank- oder Finanzdienstleistungen erbringen, oder an Unternehmen, die für diesen Bereich unterstützende Dienstleistungen anbieten. Ziel solcher Beteiligungen ist die Anbahnung, Festigung und Vertiefung von Geschäftsbeziehungen der gruppenangehörigen Unternehmen. Aktuell bestehen neben der Beteiligung an der quirin bank AG keine strategisch relevanten Beteiligungen.

2009 ging infolge einer Kapitalerhöhung, an der sich die Berliner Effektengesellschaft AG nicht in voller Höhe ihres Anteils beteiligte, die Beteiligungsquote an der quirin bank AG, Berlin, weiter zurück und beträgt noch 25,5 %. Die quirin bank AG ist weiterhin ein assoziiertes Unternehmen im Sinne der IFRS.

Ferner unterstützt die Gesellschaft die Tochterunternehmen bei Bedarf in den zentralen Bereichen Personal, Verwaltung, Organisation, Rechnungswesen und Controlling.

Der Hauptsitz der Gesellschaft mit den administrativen Bereichen ist in Berlin angesiedelt. Die in Frankfurt am Main unterhaltene Niederlassung der Gesellschaft wurde zum Jahresanfang 2010 abgemeldet.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus zwei Vorstandsmitgliedern (Karsten Haesen und Holger Timm), die eng in den Bereichen strategische Planung, Lenkung der operativen Töchter und Beteiligungscontrolling zusammenarbeiten. Obwohl drei Tochtergesellschaften als Aktiengesellschaften firmieren und die Unabhängigkeit der Geschäftsführungen gewahrt ist, wird eine übergeordnete Planung und Überwachung, insbesondere durch Überschneidungen in der Gremienbesetzung aller Gesellschaften, gewährleistet. Herr Timm ist zuständig für Rechnungswesen, Controlling und die kaufmännische Verwaltung. Letztere hat insbesondere die Personalverwaltung für die Tochterunternehmen und Teilbereiche des Einkaufs von Material und Dienstleistungen zur Aufgabe. Daneben ist Herr Timm Vorstandsvorsitzender der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank und Aufsichtsratsvorsitzender der quirin bank AG sowie Mitglied des Aufsichtsrats der Ventegis Capital AG. Herr Haesen koordiniert die Tätigkeiten in der Gruppe hinsichtlich Kapitalmarkttransaktionen und ist für die Darstellung am Kapitalmarkt zuständig. Er leitet darüber hinaus als Alleinvorstand die Ventegis Capital AG.

1.2. Wettbewerbsposition und Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft als Finanzholding bündelt, unterstützt und optimiert die Aktivitäten der einzelnen Tochtergesellschaften. Die Wettbewerbsposition ist daher wesentlich von den Wettbewerbspositionen der oben genannten Tochtergesellschaften bestimmt. Trotzdem kann aber das umfassende Dienstleistungsangebot aus einer (Konzern-) Hand auch zu einer Verbesserung der Wettbewerbsposition aller Einzelgesellschaften beitragen, zumal ein entsprechend strukturell gleichartig aufgestellter Wettbewerber nicht am Markt ist. Für die wesentlichen Konzerngesellschaften haben sich die Rahmenbedingungen im Kapitalmarkt im abgelaufenen Geschäftsjahr noch nicht nachhaltig verbessert. Ob die Finanz- und Wirtschaftskrise bereits ausgestanden ist, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. Mit weiteren strukturellen Belastungen für den Finanzsektor im weitesten Sinne ist allerdings zu rechnen. Mit ihrer Konzerngesellschaft Tradegate AG Wertpapierhandelsbank und der Beteiligung an der quirin bank AG sieht sich der Konzern im Wettbewerb gut aufgestellt, weil beide Gesellschaften mit ihren Geschäftskonzepten bereits vor Ausbruch der Finanzkrise die richtigen und seriösen Angebote für private Anleger im Markt etabliert haben.

1.3. Ziele und Strategien, Börsennotierung

Die Berliner Effektengesellschaft AG unterstützt die operativen Gesellschaften in der Entwicklung ihrer Geschäftsfelder und begleitet die notwendigen Abstimmungsprozesse. Das übergeordnete Konzerndach und die weitgefächerten Geschäftsaktivitäten der operativen Tochtergesellschaften erlauben ein sehr breites Dienstleistungsspektrum rund um den Kapitalmarkt und können aufgrund des höheren Bekanntheitsgrades der Berliner Effektengesellschaft AG den einzelnen Gesellschaften auch in der Kundenakquisition behilflich sein. Auf der anderen Seite erlaubt die klare gesellschaftliche Trennung von unterschiedlichen Bereichen - und insbesondere geschäftlichen Risiken - eher die Gewinnung von strategischen Partnern bzw. auch Gesellschaftern für die einzelnen Bereiche.

Diese mehrgliedrige strategische Aufstellung hat sich bereits in vergangenen Jahren bewährt und erlaubt allen Gesellschaften die notwendige Flexibilität zur Entwicklung der eigenen Geschäfte. Die Berliner Effektengesellschaft AG legt großen Wert darauf, ihre Geschäftsaktivitäten in einem schwierigen und sich konsolidierenden Marktumfeld aus einer soliden Eigenkapitalstruktur behutsam und langfristig orientiert solide zu entwickeln.

Die Berliner Effektengesellschaft AG mit ihren Konzerngesellschaften zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Innovationsfreudigkeit aus, die auch in Jahren eines dramatisch schlechten Marktumfeldes ihre Chancen in Nischenmärkten gesucht und gefunden hat. Die gebildete Konzernstruktur soll die einzelnen Gesellschaften wechselseitig befruchten und eine möglichst lange Wertschöpfungskette im Konzern ermöglichen. Gleichzeitig sollen Abhängigkeiten und Risiken durch Drittanbieter so weit als möglich vermieden werden.

Die Gesellschaft ist seit dem 1. August 2008 im Open Market/Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sowie im Freiverkehr der Börse Berlin notiert. Die Gesellschaft hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr von den Ermächtigungen zum Rückkauf eigener Anteile Gebrauch gemacht und zweimalig insgesamt 2.741.648 eigene Aktien eingezogen, um den anteiligen Wert der bestehenden Gesellschaftsanteile zu erhöhen.

1.4. Geschäftsverlauf und Entwicklung der Rahmenbedingungen

Der Geschäftsverlauf aus Sicht des Konzerns setzt sich aus den Entwicklungen der einzelnen Geschäftsfelder zusammen.

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2009 war im Geschäftsfeld Skontroführung/Wertpapierhandel wiederum sehr untypisch und unterschied sich erheblich von dem Verlauf des Jahres 2008. So waren im Jahr 2009 die Monate Januar und Februar ausgesprochen umsatzschwach und führten im ersten Quartal zu einem Verlust und wenig verheißungsvollen Start in das neue Geschäftsjahr. Der schwache Jahresanfang stand offenbar in Zusammenhang mit der Einführung der Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009, in deren Vorfeld es im letzten Quartal des Jahres 2008 zu Rekordumsätzen im Aktienbereich kam. Ab März 2009 normalisierte sich die Geschäftstätigkeit, und die für gewöhnlich umsatzschwachen Sommermonate zeigten außergewöhnlich gute Aktienumsätze. Insgesamt standen 9 Monate mit Gewinnen nur 3 Monate mit Verlusten gegenüber.

Wiederum gravierend war der starke Rückgang so genannter Börsenschlussnoten aus der Skontroführung an den Börsen Frankfurt und Berlin. Dieser betrug - 60,87% (354.063 Schlussnoten gegenüber 904.773 im Vorjahr), nachdem bereits im Vorjahr ein Rückgang von 61,8% zu verzeichnen war. Danach ist ein weiterer Verlust von Marktanteilen der traditionellen Börsen gegenüber elektronischen Börsen- oder Handelssystemen wie XETRA oder TRADEGATE® festzustellen.

Auch im Jahr 2009 konnte dagegen die Transaktionszahl auf dem MTF TRADEGATE® auf nun 2.376.229 Aktientransaktionen gesteigert werden. Allerdings fiel der Anstieg mit 3,29% nur sehr bescheiden aus, nachdem im Jahr 2008 noch ein Umsatzwachstum von 44,7% gelungen war. Das durchschnittliche Handelsvolumen der einzelnen Aktientransaktionen ist im Jahr 2009 mit 4.395,00 € wieder leicht angestiegen (Durchschnitt 2008: 4.305,00 €). Zum Höhepunkt der Finanzkrise mit entsprechend schwachen Aktienumsätzen (Oktober 2008 – März 2009) war das durchschnittliche Transaktionsvolumen der Privatanleger auf unter 3.400,00 € abgesunken.

Sofern man berücksichtigt, dass aus einer börslichen Transaktion durch einen Kunden in der Regel die dreifache Zahl von Schlussnoten entstehen, sind als Vergleichswert nur etwa 118.021 Geschäfte aus der Skontroführung in Frankfurt und Berlin den 2.376.229 einfach gezählten Transaktionen auf TRADEGATE® gegenüberzustellen. Dies bedeutet, dass im Geschäftsjahr der durch TRADEGATE® generierte Anteil der Gesamtgeschäfte der Gesellschaft bereits 95,27% betrug. Im Vorjahr betrug der Anteil noch 88,4%, im Jahr 2007 66,9%. Damit wird deutlich, dass TRADEGATE® im Jahr 2009, trotz des nur moderaten Anstiegs der Aktientransaktionen, wiederum Marktanteile in einem schlechten Marktumfeld gewonnen hat.

Die Konzerngesellschaft Tradegate AG Wertpapierhandelsbank hat daher wiederum unrentable Aktienskontren abgegeben, sodass sich die Skontrenanzahl zum 31. Dezember 2009 von 11.383 im Vorjahr auf nun 10.503 Wertpapiergattungen verringert hat. Die auf TRADEGATE® gehandelte Anzahl von Wertpapieren (Aktien und ETFs) wurde dagegen im Jahr 2009 von 3.555 auf nun 4.070 Gattungen erhöht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine nennenswerten Neuinvestitionen, sondern nur die üblichen Ergänzungen oder Erneuerungen der bestehenden IT-Systeme vorgenommen. Software wird in der Regel durch die Konzerngesellschaft selbst entwickelt und gewartet. Die darin einfließenden Personalkosten sind nicht aktivierungsfähig. Lediglich partiell werden einzelne Werkverträge nach außen vergeben, die je nach Umfang aktivierungspflichtig sind. Im Bereich Netzwerke, Datenbanken, Textverarbeitung usw. wird auf Standardsoftware der großen Anbieter zurückgegriffen.

Insgesamt ist der Kostenanteil für Administration und Verwaltung, allein zur Einhaltung aller börslichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, sehr hoch. Dieser hat sich im Rahmen des im Jahre 2009 begonnenen Betriebes als Vollbank noch einmal deutlich erhöht. Der Konzerngesellschaft ist es aber gelungen, effiziente und praktikable Strukturen zu errichten, die für die eigene Größe angemessen sind.

Der Bereich Venture Capital hat sich im Geschäftsjahr 2009 darauf konzentriert, das bestehende Beteiligungsportfolio erfolgreich weiterzuentwickeln. Das Beteiligungsportfolio hat sich überwiegend erwartungsgemäß entwickelt. Wesentliche Neuinvestitionen oder Beteiligungsverkäufe fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht statt und waren auch nicht geplant, sodass sich für den Geschäftsbereich insgesamt ein Verlust ergeben hat. Der Geschäftsbereich wird derzeit durch die Konzerngesellschaft Ventegis Capital AG abgedeckt. Der Konzern möchte das Beteiligungsgeschäft aber mittelfristig in der Berliner Effektengesellschaft bündeln, um die allgemeinen Verwaltungskosten zu senken, und hat daher im abgelaufenen Geschäftsjahr freien Aktionären der Ventegis Capital AG ein Tauschangebot in Aktien der Berliner Effektengesellschaft AG unterbreitet. Zum Ende des Geschäftsjahres betrug der Anteil der Berliner Effektengesellschaft an der Ventegis Capital AG bereits 98,45%, sodass davon auszugehen ist, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Neustrukturierung des Beteiligungsgeschäftes im Konzern umgesetzt werden kann.

In den sonstigen Geschäftsfeldern des Konzerns sind die kleineren Tochtergesellschaften BEG Fondsberatung GmbH, Berlin, und die Ex-tra Sportwetten AG, Wien, enthalten. Die BEG Fondsberatung GmbH befindet sich in Liquidation, da das Geschäftsfeld aus Kostengründen in die bestehenden Lizenzen der Konzerngesellschaft Tradegate AG Wertpapierhandelsbank integriert wurde. Die guten Ergebnisbeiträge aus der Fondsberatung im abgelaufenen Geschäftsjahr sind also nunmehr dem Bereich Skontroführung/Wertpapierhandel zuzurechnen. Die Ex-tra Sportwetten AG konnte erneut nur geringe Umsätze im ersten Halbjahr realisieren und erwirtschaftete ein negatives Jahresergebnis. Grund dafür war die im vergangenen Jahr abgelaufene Lizenz zur Begebung von Sportwetten, da die Lizenz in den ersten Jahren der Geschäftstätigkeit immer zeitlich befristet war. Die Extra Sportwetten AG hat nunmehr aber eine zeitlich nicht mehr begrenzte endgültige Wettlizenz in Wien erhalten und wird im laufenden Geschäftsjahr ihre Emissionstätigkeit von Sportzertifikaten wieder aufnehmen.

Die quirin bank AG (nachfolgend kurz „Bank“ oder „quirin bank“) als assoziiertes Unternehmen konnte sich in dem schwierigen Umfeld vergleichsweise gut behaupten. Nach dem schwierigen ersten Quartal 2009 konnte, unterstützt durch die Erholung der Kapitalmärkte, das Ergebnis der Bank entgegen der Planungsprognose verbessert werden. Im Jahr 2009 waren die Aktivitäten der Bank unverändert durch die konsequent fortgesetzte Aufbaustrategie im Bereich Private Banking geprägt. Sowohl der Kundenbestand als auch das betreute Volumen konnte im Vergleich zum Vorjahr um gut 50 % gesteigert werden. Erwartungsgemäß hat der Geschäftsbereich aufbaubedingt auch im Geschäftsjahr 2009 noch einen negativen Deckungsbeitrag erzielt. Im Geschäftsbereich Investment Banking konnte das Ergebnis durch die verstärkten Anleiheemissionen und Umsätze an den Anleihemärkten im Vergleich zum Vorjahr erfreulich gesteigert werden. Im Geschäftsbereich Outsorcing konnten sowohl der Provisionsüberschuss als auch die sonstigen betrieblichen Erträge gesteigert werden. Insgesamt erzielte die Bank einen Jahresfehlbetrag, der jedoch bereits deutlich geringer als im Vorjahr ausfiel.

Die Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter im Konzern war in 2009 sehr konstant und erhöhte sich im Berichtsjahr nur um einen Mitarbeiter auf nun insgesamt 97 Mitarbeiter. zum 31. Dezember 2009. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 39,8 Jahren. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt 6,85 Jahre.

Die Gruppe legt großen Wert darauf, ihre gut ausgebildeten und qualifizierten Mitarbeiter auch in umsatzschwachen Zeiten zu halten. Ein flexibler Auf- oder Abbau, z. B. mit Zeitarbeitern je nach Geschäftsverlauf, ist vor allem im Geschäftsfeld Skontroführung / Wertpapierhandel schlecht möglich und auch nicht gewollt. Vielmehr stellt der Konzern durch flexible Vergütungsmodelle sicher, dass einerseits in wirtschaftlich schwierigen Situationen keine untragbar hohen Festgehälter ergebnisgefährdend wirken und andererseits in ökonomisch erfolgreichen Phasen die Mitarbeiter, die letztlich für diesen Erfolg verantwortlich zeichnen, am Unternehmensergebnis angemessen beteiligt und für eventuelle Schwächephasen entschädigt werden.

Die Vorstände erhalten, soweit sie ihre Leistungen unmittelbar für die Berliner Effektengesellschaft AG erbringen, von dieser feste Bezüge. Sind sie auch bei einer der Tochtergesellschaften als Vorstände beschäftigt, erhalten sie von der jeweiligen Tochtergesellschaft entsprechend ihrer Dienstverträge vereinbarte Bezüge. Ergänzt werden die festen Bezüge durch die Beteiligung am Optionsprogramm der Berliner Effektengesellschaft AG oder der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank sowie erfolgsabhängige Tantiemen. Die Tantiemen orientieren sich grundsätzlich an der Ertragslage der jeweiligen Tochtergesellschaft und des Konzerns.

Die Aufsichtsräte erhalten eine feste Grundvergütung sowie einen variablen Zuschlag, der von der Höhe der Dividende abhängig ist.

Die Mitarbeiterzahl im Einzelnen:

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Berliner Effektengesellschaft AG 8
Tradegate AG Wertpapierhandelsbank 78
Tradegate Exchange GmbH 6
Ventegis Capital AG 5
BEG Fondsberatung GmbH i. L. 0
Ex-tra Sportwetten AG 3

Teilweise üben Vorstände Doppelfunktionen aus, sodass im Konzern insgesamt 97 Mitarbeiter beschäftigt sind.

2. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Vermögenslage des Konzerns Berliner Effektengesellschaft AG ist von liquiden Vermögensgegenständen und Beteiligungen auf der Aktivseite und einer hohen Eigenkapitalausstattung auf der Passivseite geprägt.

Die Forderungen an Kreditinstitute stellen neben den Anlagen in Wertpapieren die größten Positionen der Aktiva. In den nachstehenden Tabellen ist die Entwicklung der Aktiva und Passiva der letzten beiden Jahre dargestellt.

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31.12.2009 31.12.2008
Barreserve 7.777,13 € 4.413,29 €
Forderungen an Kreditinstitute 33.138.262,70 € 37.749.087,50 €
Forderungen an Kunden 2.327.751,07 € 1.557.149,01 €
Risikovorsorge -345.778,81 € -128.306,59 €
Handelsaktiva 2.126.460,60 € 3.806.016,12 €
Beteiligungs- und Wertpapierbestand 14.110.171,71 € 15.405.759,39 €
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10.980.470,85 € 10.648.711,01 €
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 594.005,71 € - €
Immaterielle Anlagewerte 966.456,81 € 418.737,88 €
Sachanlagen 327.015,00 € 550.613,00 €
Ertragsteueransprüche 2.393.438,56 € 2.353.692,58 €
Sonstige Aktiva 227.887,73 € 379.909,65 €
Aktive latente Steuern 371.014,35 € 623.962,62 €
Gesamt 67.224.933,41 € 73.369.745,46 €
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 915.336,60 € 1.093.913,76 €
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 80.566,19 € 145.032,71 €
Handelspassiva 558.843,63 € 2.100.717,16 €
Rückstellungen 831.705,67 € 490.310,79 €
Ertragsteuerverpflichtungen 444.002,42 € 823.720,77 €
Sonstige Passiva 2.160.117,05 € 2.285.143,64 €
Passive latente Steuern 98.048,56 € 143.357,06 €
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Schulden 106.137,63 € - €
Eigenkapital 62.030.175,66 € 66.287.549,57 €
Anteile in Fremdbesitz 8.973.801,99 € 3.607.402,48 €
Gezeichnetes Kapital 13.802.378,00 € 16.597.485,00 €
Kapitalrücklage 33.266.413,42 € 42.992.443,00 €
Gewinnrücklagen 2.154.321,51 € 4.754.149,13 €
Neubewertungsrücklage 1.909.879,89 € 1.033.049,27 €
Konzernverlust / -gewinn 1.923.380,85 € -2.696.979,31 €
Gesamt 67.224.933,41 € 73.369.745,46 €

Der Rückgang der Forderungen an Kreditinstitute ist auf die Dividendenzahlung der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank und den Rückkauf eigener Aktien von der Berliner Effektengesellschaft zurückzuführen. Ebenfalls rückläufig sind die Handelsaktiva. Insbesondere die rege Handelstätigkeit auf TRADEGATE® und dem daraus resultierenden Ausgleich von Kauf- und Verkaufsgeschäften trug dazu bei. Die quirin bank AG weist für das vergangene Geschäftsjahr einen deutlichen Verlust aus, der sich anteilig im Ausweis der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen niederschlägt. Diese Minderung des Ausweises wird durch die Teilnahme an der Kapitalerhöhung der Bank ausgeglichen. Die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank hat im November den Verkauf der Mehrheit an der Tradegate Exchange GmbH vereinbart. Daraus folgt ein Ausweis der Aktiva der Gesellschaft im Posten „Zur Veräußerung gehaltene Vermögensgegenstände“. Im Geschäftsjahr tauschte die Berliner Effektengesellschaft AG eigene Anteile gegen Anteile an der Ventegis Capital AG. Aus der Erstkonsolidierung der erworbenen Anteile ist ein derivativer Geschäfts- und Firmenwert zu aktivieren, der unter den immateriellen Anlagewerten ausgewiesen wird. Der Rückgang der latenten Steuern ist wesentlich auf die Nutzung latenter Steuern auf Verlustvorträge der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank zurückzuführen.

Entsprechend dem Rückgang der Handelsaktiva ermäßigten sich auch die Handelspassiva im Vergleich zum Vorjahr. Die oben genannte Begründung gilt hier analog. Die sonstigen Passiva beinhalten vorwiegend Abgrenzungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten an die Sozialversicherung. Die zur Veräußerung gehaltenen Schulden hängen ebenfalls mit dem Verkauf von Anteilen an der Tradegate Exchange GmbH zusammen.

Finanzlage

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt vor allem über das Eigenkapital, das aufgrund des Rückkaufs eigener Aktien von 66.288 T€ auf 62.030 T€ gesunken ist. Unter den Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Passiva von etwas größerer Bedeutung. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in erster Linie offene Abrechnungen aus der Skontroführung und ein KfW-Darlehen zur Refinanzierung einer Beteiligung enthalten. In den sonstigen Passiva sind die Verbindlichkeiten aus bezogenen Leistungen der größte Posten.

Die Anlage der Mittel erfolgt überwiegend bei Kreditinstituten und in Wertpapieren. Als Liquiditätsreserve stehen neben den kurzfristigen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 33.138 T€ (Vj. 37.749 T€) Handelsaktiva und zur Veräußerung verfügbarer Wertpapierbestand in Höhe von 9.066 T€ (Vj. 13.112 T€) zur Verfügung.

Gemäß der Kapitalflussrechnung für den Konzern beträgt der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 907 T€ (Vj. 10.061 T€). Im Rahmen der Investitionstätigkeit waren Netto-Zuflüsse von Zahlungsmitteln in Höhe von 12.692 T€ (Vj. 4.047 T€) zu verzeichnen, die vor allem aus der Veräußerung von Beteiligungen oder zur Veräußerung von bestimmten Wertpapieren stammen.

Der Cashflow der Finanzierungstätigkeit betrug -°15.167 T€ (Vj. - 5.129 T€). Der Abfluss erfolgte für den Erwerb eigener Aktien. Der Bestand an Zahlungsmitteln hat sich von 30.070 T€ auf 28.502 T€ verringert.

Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern hat sich im Geschäftsjahr von - 2.991 T€ um 5.258 T€ auf 2.267 T€ verbessert. Wesentliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns sind das Handelsergebnis und der Verwaltungsaufwand. In der nachstehenden Tabelle ist die Entwicklung der Gewinn- und Verlustrechnung der letzten beiden Jahre dargestellt.

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2009 2008
Zinserträge 872.625,67 € 2.196.274,36 €
Zinsaufwendungen -85.644,79 € -53.110,87 €
Zinsüberschuss 786.980,88 € 2.143.163,49 €
Netto-Risikovorsorge im Kreditgeschäft -408.404,12 € -174.429,54 €
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 378.576,76 € 1.968.733,95 €
Provisionserträge 2.989.421,85 € 4.439.885,39 €
Provisionsaufwendungen -6.944.949,94 € -6.291.908,50 €
Provisionsergebnis -3.955.528,09 € -1.852.023,11 €
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen (Hedge Accounting) 0,00 € 0,00 €
Erträge aus Handelsgeschäften 58.724.625,24 € 82.757.240,70 €
Aufwendungen aus Handelsgeschäften -40.356.663,91 € -64.926.339,45 €
Handelsergebnis 18.367.961,33 € 17.830.901,25 €
Rohertrag 14.791.010,00 € 17.947.612,09 €
Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (available for sale) 527.070,56 € -3.008.429,37 €
Ergebnis aus Finanzanlagen (held-to-maturity-Bestände) 0,00 € 0,00 €
Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen -2.076.039,28 € -3.832.642,71 €
Verwaltungsaufwand -16.101.812,07 € -16.262.951,21 €
Betriebsergebnis -2.859.770,79 € -5.156.411,20 €
sonstiges betriebliches Ergebnis 5.523.138,16 € 3.642.368,70 €
Ergebnis vor Steuern 2.663.367,37 € -1.514.042,50 €
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -396.216,02 € -1.477.307,42 €
Ergebnis nach Steuern 2.267.151,35 € -2.991.349,92 €
konzernfremden Gesellschaftern zustehende Gewinne / Verluste -343.770,50 € 294.370,61 €
Konzernjahresüberschuss 1.923.380,85 € -2.696.979,31 €

Die verringerten Bestände an liquiden Mitteln sowie das niedrigere Zinsniveau zogen einen geringeren Zinsüberschuss nach sich. Die im Rahmen des Beteiligungsgeschäftes ausgereichten Forderungen trugen nur unwesentlich zum Zinsergebnis bei. Ein Teil dieser Forderungen ist jedoch zum Bilanzstichtag als ausfallgefährdet anzusehen und wurde daher wertberichtigt.

Das Provisionsergebnis ging vor allem infolge der Entwicklung an den Kapitalmärkten und der aus dem börslichen Handel resultierenden Courtage zurück. Das Provisionsergebnis ist um 2.104 T€ auf – 3.956 T€ gesunken.

TRADEGATE®, das seit dem 4. Januar 2010 ein regulierter Markt im Sinne des Börsengesetzes ist, hat sich weiter positiv entwickelt. Das Handelsergebnis, das überwiegend aus dem Handel auf TRADEGATE® resultiert, ist leicht von 17.831 T€ auf 18.368 T€ gestiegen. Dem Anstieg des Ergebnisses auf dem eigenen multilateralen Handelssystem stand ein erneuter Rückgang der Kursdifferenzen aus den Aufgabegeschäften im Rahmen der Skontroführung gegenüber.

Die Gruppe quirin bank AG weist einen deutlichen Verlust nach IFRS für das vergangene Geschäftsjahr aus, der anteilig in das Ergebnis aus at-equity bewerteten Unternehmen einfließt. Ergebnisse anderer Unternehmen sind hier nicht enthalten.

Der Verwaltungsaufwand hat sich durch den Rückgang der Personalaufwendungen, vor allem der variablen Anteile, etwas ermäßigt und ging auf 16.102 T€ (im Vorjahr 16.263 T€) zurück. Die Sachaufwendungen stiegen nur unterproportional im Wesentlichen aufgrund von Umlagen der Bankenaufsicht, Rechtsberatungskosten im Zusammenhang mit der Beteiligung der Deutsche Börse AG an der Tradegate AG und Tradegate Exchange GmbH sowie EDV-Aufwendungen.

Das sonstige betriebliche Ergebnis in Höhe von 5.523 T€ (im Vorjahr 3.642 T€) beinhaltet unter anderem den Gewinn aus dem Verkauf von Anteilen an der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank in Höhe von 4.177 T€ und den Erfolg aus der Entkonsolidierung im Rahmen der weiteren Verringerung der Anteilsquote an der quirin bank AG und deren Tochtergesellschaften in Höhe von 918 T€ (Vj. 436 T€). Im Vorjahr waren hier 2.477 T€ aus dem Verkauf der Beteiligung an der CAS Innovations AG enthalten. Eine detaillierte Aufgliederung kann dem Anhang entnommen werden.

3. Analyse finanzieller Leistungsindikatoren

Die Relation des Verwaltungsaufwands zum Rohertrag hat sich aufgrund des rückläufigen Rohertrags verschlechtert. Sie stieg von 90,6 % auf 108,9 %. Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt zum 31. Dezember 2009 92,3 % nach 90,3 % zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg von -0,16 € auf 0,13 €. Die der Berechnung zugrunde liegenden Daten können dem Anhang entnommen werden.

Zusammenfassend kann von einer zufriedenstellenden Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr und einer zufriedenstellenden Lage des Konzerns gesprochen werden.

4. Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung

Der Verlauf der ersten beiden Monate im neuen Geschäftsjahr war im Segment Skontroführung / Eigenhandel positiv.

5. Nachtragsbericht

Im Januar 2010 hat die Berliner Effektengesellschaft AG 5 %-Punkte ihrer Beteiligung an der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank veräußert. Gleichzeitig trennte sich die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank von 75 % zuzüglich einem Geschäftsanteil ihrer Beteiligung an der Tradegate Exchange GmbH. Weitere besondere Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht.

6. Risikobericht

Risikopolitische Strategie und Risikomanagement

Die Gruppe Berliner Effektengesellschaft ist als Finanzholdinggruppe mit den Schwerpunkten Skontroführung / Wertpapierhandel und Venture Capital tätig. Die Steuerung der Risiken in den Geschäftsfeldern obliegt den operativ tätigen Gesellschaften.

Unter Risiko wird grundsätzlich die negative Abweichung eintretender Ereignisse von den erwarteten Ereignissen verstanden. Basis des Risikomanagementsystems ist die Einteilung der Risiken in Adressenausfallrisiken, Liquiditätsrisiken, Marktpreisrisiken, operationelle Risiken und sonstige Risiken.

Das Risikomanagementsystem unterscheidet die unmittelbar mit den Risiken umgehenden Bereiche, das Risikomanagement im engeren Sinne und das Risikocontrolling, das die Risikosituation überwacht und das Risikomanagement insbesondere mit Informationen über eingegangene Risiken unterstützt. Der jeweilige Bereich Controlling hat auch die Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems wesentlich mit zu verantworten.

Auch die Risikolage der Gruppe Berliner Effektengesellschaft wird hauptsächlich von den Entwicklungen der Tochtergesellschaften und ihrer Rahmenbedingungen beeinflusst. Jede Gesellschaft legt im Rahmen ihrer Tätigkeit die für sie sinnvolle Risikostrategie fest. Hier frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und ihnen zu begegnen, muss das Ziel des Risikomanagements sein.

Bedeutsam für die Risikolage sind aufgrund der Geschäftsfelder vor allem die Entwicklungen in der deutschen und der europäischen Börsenlandschaft. Insoweit ist die Beobachtung der Rahmenbedingungen, die für die jeweiligen Geschäftsfelder relevant sind, notwendig.

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko ist die Gefahr, dass Forderungen nicht rechtzeitig, nicht in voller Höhe oder gar nicht zurückgezahlt werden. Die Gruppe Berliner Effektengesellschaft hat diese Risiken ganz überwiegend in den Forderungen an Kreditinstitute und im Beteiligungs- und Wertpapierbestand. Die Bankkonten bestehen überwiegend bei inländischen Kreditinstituten, bei denen nur sehr geringe Ausfallwahrscheinlichkeiten angenommen werden. Neben diesen, dem Zahlungsverkehr und der Geldanlage dienenden Bankkonten, werden Wertpapiere des Bundes, festverzinsliche Wertpapiere von Kreditinstituten und anderen Unternehmen, Aktien und Investmentfondsanteile gehalten. Der BEG-Fonds 1 Nordinvest wird voll konsolidiert. Die einzelnen Bestände des Fonds, der von der Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH gemanagt wird, gehen in die Konzernbilanz mit ihren Tageswerten ein. Der Fonds tätigt internationale Aktien- und Zinsanlagen. Daneben sind Bankguthaben, Geldmarktinstrumente und Investmentanteile möglich. Zu Investitions- und Absicherungszwecken können Derivate gehandelt werden. Das Management des Fonds wird durch die zum Konzern gehörende Tradegate AG Wertpapierhandelsbank unterstützt. Bei diesen Beständen bestehen Adressenausfallrisiken, die vom Emittenten und der Ausgestaltung der Anlage abhängig sind, sowie Forderungen an Kunden, die mit einem Adressenausfallrisiko behaftet sind.

Als besondere Ausprägung des Adressenausfallrisikos ist das Beteiligungsrisiko oder Anteilseignerrisiko anzusehen. Das Beteiligungsrisiko ist, abgesehen von der Beteiligung der Berliner Effektengesellschaft AG an der quirin bank AG, vorwiegend in der Ventegis Capital AG angesiedelt. Der Wert einer Beteiligung kann sich aufgrund von Entwicklungen, die in der Beteiligung liegen, verringern. So sind beispielsweise schlechtere wirtschaftliche Verhältnisse, negative öffentliche Berichterstattung, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen oder neue technische Entwicklungen Anhaltspunkte, die eine Überprüfung der Wertansätze nahe legen können. Um das Risiko rechtzeitig einschätzen zu können, erfolgt seitens der gruppenangehörigen Unternehmen, soweit sie Beteiligungen halten, eine regelmäßige und zeitnahe Einsichtnahme in die wirtschaftliche Entwicklung. Ergänzt wird dies durch Kontakte zum Management des Beteiligungsunternehmens. Ergeben sich aus den eingereichten Daten oder bekannten Änderungen der Rahmenbedingungen Fragen, werden diese mit der jeweiligen Gesellschaft besprochen und geklärt. Darüber hinaus wird gegebenenfalls ein Mitglied in den Aufsichtsrat des Beteiligungsunternehmens entsandt. Neue Beteiligungen werden nur nach sorgfältiger Prüfung eingegangen.

Daneben besteht das Adressenausfallrisiko in Form des Abwicklungs- und des Vorleistungsrisikos, insbesondere bei Handelsgeschäften. Das Abwicklungsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass die gegenseitigen Lieferverpflichtungen nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig erfüllt werden. In der Folge ist ein entsprechendes Ersatzgeschäft zu gegebenenfalls ungünstigeren Konditionen abzuschließen. Beim Vorleistungsrisiko hat der Konzern seine Verpflichtung bereits erfüllt, die Vertragspartei hingegen noch nicht. Im Konzern kommt das Abwicklungsrisiko vor allem im Rahmen des Wertpapierhandels zum Tragen. Bei Geschäften, die an einer Börse abgeschlossen werden, kann aufgrund der Zulassungsvoraussetzungen und der in der Regel staatlichen Beaufsichtigung von einem sehr geringen Risiko ausgegangen werden. Bei außerbörslichen Geschäften müssen die Kontrahenten der Geschäfte hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit beurteilt werden. Außerbörsliche Geschäfte, insbesondere in Osteuropa, werden eng begleitet.

Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben (63.285 T€, Vj. 69.171 T€). Zum Abschlussstichtag liegen keine das maximale Ausfallrisiko mindernden Vereinbarungen vor.

Da die Finanzholdinggruppe den Regelungen des Kreditwesengesetzes unterliegt, sind Risikokonzentrationen über die Vorschriften zu Großkrediten begrenzt. Außer bei den Forderungen an Kreditinstituten bestehen keine Großkredite der Gruppe. Hier ist insbesondere die quirin bank AG anzuführen, zu der im weiteren Verlauf Stellung genommen wird. Aufgrund der Regelungen zur Vergabe von Großkrediten bestehen Regularien, dass alle Adressenausfallrisiken dem übergeordneten Institut zur Kenntnis zu geben sind, sobald sie bezogen auf einen Schuldner einen bestimmten Betrag im Verhältnis zum Eigenkapital des Unternehmens erreichen.

Kredite und Forderungen:

In der Kategorie Kredite und Forderungen liegen in erster Linie die Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen an Makler aus dem börslichen Wertpapierhandel und Forderungen aus dem Beteiligungsgeschäft. Die Forderungen an Kreditinstitute unterliegen aus unserer Sicht keinem nennenswerten Ausfallrisiko, soweit es sich um inländische Institute handelt (30.387 T€, Vj. 36.234 T€). Das größte Einzelengagement besteht gegenüber der quirin bank AG, bei der zum Bilanzstichtag 20.040 T€ Guthaben unterhalten wurden. Die Forderungen an ausländische Kreditinstitute bestehen gegenüber Adressen mit einem erstklassigen Rating (2.751 T€, Vj. 1.515 T€).

Die Forderungen an Makler aus börslichen Wertpapiergeschäften betragen 103 T€ (Vj. 119 T€). Diesen Forderungen ist ebenfalls kein nennenswertes Ausfallrisiko zuzurechnen, da im Rahmen der Handelszulassung eine Bonitätsprüfung seitens der Börse vorgenommen wird und sie durch die Stellung von Sicherheiten gegenüber den jeweiligen Börsen abgesichert sind.

Die Forderungen, die im Rahmen des Venture-Capital-Geschäftes eingegangen wurden, betreffen in erster Linie stille Beteiligungen. Ihnen ist aus der Natur der Geschäfte heraus grundsätzlich ein hohes Ausfallrisiko zuzubilligen. Diese Forderungen betragen zum Bilanzstichtag 346 T€ (Vj. 65 T€). Es wurden Forderungen dieses Geschäftsfeldes als wertgemindert angesehen und angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Zum Bilanzstichtag des Vorjahres war keine Forderung als wertgemindert angesehen und wertberichtigt worden.

Die Forderungen an das Finanzamt betragen 2.393 T€. Dabei handelt es sich um Forderungen an das Land Berlin bzw. an die Bundesrepublik Deutschland, die aus unserer Sicht keinem nennenswerten Ausfallrisiko unterliegen.

Die Forderungen enthalten keine Forderungen, die vor dem Bilanzstichtag fällig gewesen waren. Forderungen in Höhe von 346 T€ sind voll wertberichtigt (Vj. 128 T€). Dabei handelt es sich um Forderungen aus einem außerbörslichen Handelsgeschäft. Eine Forderung wird dann als wertgemindert betrachtet, wenn

erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners bestehen,
ein tatsächlich erfolgter Vertragsbruch (Ausfall, Verzug von Zins- oder Tilgungsleistungen) vorliegt,
Zugeständnisse vonseiten des Konzerns als Kreditgeber an den Kreditnehmer aufgrund wirtschaftlicher oder rechtlicher Gegebenheiten im Zusammenhang mit finanziellen Schwierigkeiten des Kreditnehmers gemacht wurden, die der Konzern ohne diese Schwierigkeiten nicht gewähren würde,
eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Konkurses oder eines sonstigen Sanierungsbedarfs des Schuldners besteht,
die Erfassung eines Wertminderungsaufwandes für den betreffenden Vermögenswert in einer vorangegangenen Berichtsperiode erfolgt ist,
das Verschwinden eines aktiven Marktes für diesen finanziellen Vermögenswert aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten eingetreten ist oder
Erfahrungen mit dem Forderungseinzug aus der Vergangenheit gemacht wurden, die darauf schließen lassen, dass der gesamte Nennwert eines Forderungsportfolios nicht beizutreiben ist.

Eine Direktabschreibung erfolgt, wenn die Rückzahlung unabhängig vom Zeitpunkt als sehr unwahrscheinlich angesehen wird.

Sicherheiten für Forderungen wurden nicht eingeholt.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteter finanzieller Vermögenswert:

In dieser Kategorie werden die Handelsaktiva ausgewiesen. Das Adressenausfallrisiko ist zum einen vom Sitzland des Emittenten beeinflusst, zum anderen von seinen wirtschaftlichen Verhältnissen. Bei funktionierenden Märkten sind diese Einflüsse wie auch die Erwartungen zur Entwicklung in den Kursen enthalten. Legt man die Ausfallwahrscheinlichkeiten der Sitzländer nach Hermes zugrunde, ergibt sich ein Risiko in Höhe von 6 T€ (Vj. 4 T€).

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und assoziierte Unternehmen:

In den zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerten sind die Beteiligungen sowie die Wertpapiere der Liquiditätsreserve enthalten. Die Beteiligungen sind zu unterteilen in strategische Beteiligungen, die die Geschäftsfelder des Konzerns ergänzen oder unterstützen, und in Beteiligungen, die dem Geschäftsfeld Venture Capital zuzurechnen sind. Die strategische Beteiligung an der quirin bank AG (10.980 T€, Vj. 10.649 T€) ist in ein regelmäßiges Reporting an den Aufsichtratsvorsitzenden, der Vorstandsvorsitzender der Berliner Effektengesellschaft AG ist, eingebunden. Eine zeitnahe Beobachtung der Entwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse ist somit gegeben. Den Beteiligungen des Geschäftsfeldes Venture Capital ist eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit zuzurechnen. Die Beteiligungen werden hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung, der Entwicklung des Umfeldes und an der Erreichung von Zielen gemessen. Neue Beteiligungen werden nach einem intensiven Prüfungsprozess eingegangen. Derzeit bestehen Beteiligungen in Höhe von 7.171 T€ (Vj. 5.839 T€).

Für die Liquiditätsreserve werden vorwiegend Papiere von Emittenten mit guter Bonität erworben. Einzelnen Titeln im Wert von 66 T€ (Vj. 340 T€), die vor allem über den voll konsolidierten BEG-Fonds 1 Nordinvest in den Konzernabschluss einfließen, ist ein höheres Ausfallrisiko zuzurechnen.

Von den zu dieser Kategorie gehörenden finanziellen Vermögenswerten sind zum Bilanzstichtag keine überfällig. Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte werden im Konzern als wertgemindert angesehen, wenn der Fair Value 25 % unter den Anschaffungskosten liegt. Hat sich der Wert des finanziellen Vermögenswertes durchgängig seit sechs Monaten vermindert, ist von einer dauerhaften Wertminderung auszugehen. Zum Bilanzstichtag betrugen die wertgeminderten finanziellen Vermögensgegenstände 1.430 T€ (Vj. 1.818 T€).

Liquiditätsrisiko und Cashflow Risiko

Unter dem Liquiditätsrisiko sind die Gefahren zu verstehen, seinen Zahlungsverpflichtungen nicht, nicht rechtzeitig oder nicht in vollem Umfang nachkommen oder Vermögensgegenstände aufgrund illiquider Märkte nicht oder nicht zu einem angenommenen Preis veräußern zu können.

Die Steuerung der Zahlungsbereitschaft erfolgt mit Liquiditätsplanungen und anderen dem jeweiligen Geschäftsfeld angemessenen Instrumenten. Sofern gruppenangehörige Unternehmen im Berichtsjahr den Regelungen der Liquiditätsverordnung, der die Mindestliquidität von Instituten regelt, unterlagen, wurden diese eingehalten. Die Kennziffern der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank schwankten im vergangenen Jahr zwischen 4,39 und 19,89 bei einer Mindestkennziffer von 1. Für den Konzern wird diese Kennziffer nicht ermittelt.

Die gehaltenen festverzinslichen Wertpapiere (4.699 T€, Vj. 6.671 T€) sind, soweit zum Bilanzstichtag keine Wertminderung festgestellt wurde, als ohne wesentlichen Verlust veräußerbar anzusehen.

Der Konzern ist im Wesentlichen durch Eigenkapital finanziert. Sollten sich die zukünftigen Zahlungsströme infolge der Änderung des Zinsniveaus ändern, ist nur eine unwesentliche Auswirkung auf die Liquiditätslage des Konzerns zu erwarten, da sich die Änderungen der Zinszuflüsse und –abflüsse im Wesentlichen ausgleichen werden.

Die finanziellen Verbindlichkeiten weisen folgende Fälligkeitsstruktur auf:

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bis zu einem Monat

T€
von einem Monat bis zu drei Monaten

T€
von drei Monaten bis 1 Jahr

T€
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre

T€
mehr als 5 Jahre

T€
ohne Ablauf

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 659,5 - - 255,8 - -
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 80,6 - - - - -
Handelspassiva - - - 558,8

Marktpreisrisiken

Unter Marktpreisrisiken werden negative Abweichungen von erwarteten Marktpreisentwicklungen verstanden. Marktpreise sind Zinsen, Aktien- und Devisenkurse. Aus der Änderung resultieren Veränderungen des Wertes von im Bestand befindlichen Finanzinstrumenten, wie Aktien, Anleihen oder Bankguthaben in Fremdwährung, die zu ergebniswirksamen Abschreibungen führen können. Marktpreisrisiken sind für die Gruppe Berliner Effektengesellschaft von zentraler Bedeutung, da das Segment Skontroführung / Wertpapierhandel wesentlich zum Ergebnis der Gruppe beiträgt. Da außerdem ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Handel und der Vermittlung von Wertpapiergeschäften in Aktien ausländischer Unternehmen liegt, insbesondere in US-amerikanischen Titeln, kommt hier zudem ein indirektes Fremdwährungsrisiko zum Tragen. Änderungen, zum Beispiel des Devisenkurses des US-$, ziehen bei idealen Märkten entsprechende Änderungen des Aktienkurses in € nach sich. Im Rahmen des Risikomanagementsystems des Wertpapierhandels wird dieses Risiko aus Wertpapiergeschäften implizit im Rahmen des Aktienkursrisikos betrachtet. Grundsätzlich erfolgt die Steuerung der Marktpreisrisiken dezentral in den operativ tätigen Gesellschaften.

Im Segment Skontroführung / Wertpapierhandel wird ein spezielles Risikoüberwachungssystem eingesetzt. Zum einen bestehen handelsinterne Limite, die der zeit- und marktnahen Steuerung und Überwachung der Geschäfte dienen. Daneben sind Controllinglimite eingerichtet, die von einem unabhängigen Risikocontrolling überwacht werden. Aufgrund der Ergebniserwartung für 2009 und des zugerechneten Eigenkapitals wurde eine absolute Verlustobergrenze für alle Geschäfte seitens des Vorstands der Gesellschaft beschlossen. Ein Teil dieser Verlustobergrenze wurde als Controllinglimit auf die Handelsbereiche Ausland, Inland und Frankfurt a. M. aufgeteilt. Mit diesen Controllinglimiten werden die schwebenden Verluste aus den offenen Positionen begrenzt. Die schwebenden Verluste errechnen sich aus dem Wert der offenen Position und dem aktuellen Wert anhand eines Referenzpreises. Dieser Referenzpreis wird laufend ermittelt und in das Überwachungssystem eingespielt. In 2009 kam es zu gelegentlichen, kurzfristigen Überschreitungen der meistens nur gering ausgelasteten Limite. Hintergrund der Limitüberschreitungen war in fast allen Fällen eine fehlerhafte Versorgung des Überwachungssystems mit Referenzpreisen. Bei einer Benachrichtigung des dezentralen Risikocontrollings über eine Limitüberschreitung wird die Ursache ermittelt und der Controllingvorstand der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank entsprechend informiert. Er hält dann Rücksprache mit dem betroffenen Handelsvorstand der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank über die zu treffenden Maßnahmen und informiert das dezentrale Risikocontrolling über das Ergebnis. Bei realisierten Verlusten, die bestimmte Schwellenwerte überschreiten, erfolgt automatisch eine Reduzierung des betreffenden Limits. In einem nachfolgenden Abgleich des aktuellen Ergebnisses des Segments Skontroführung / Wertpapierhandel mit dem geplanten Ergebnis wird über die Beibehaltung oder die Änderung der Limitanpassung entschieden. In 2009 erfolgten keine Anpassungen der Controllinglimite für den Wertpapierhandel.

Die Bestände der Liquiditätsreserve werden gesondert betrachtet. Im vergangenen Geschäftsjahr erfolgten im Zuge der Finanzmarktkrise Anhebungen des Controllinglimits der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank für diese Bestände. Die Bemessung der Höhe der Risiken wird analog der Betrachtung bei den Handelsbeständen gehandhabt. Bei Limitüberschreitungen wird der Vorstand der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank unverzüglich informiert, der über die weitere Behandlung der Wertpapiere der Liquiditätsreserve beschließt.

Der Wertpapierbestand des BEG-Fonds 1 Nordinvest beinhaltet ebenfalls Marktpreisrisiken. Diese werden durch das Fondsmanagement und seinen Berater, die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, überwacht und gesteuert. Im Fonds sind festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von 5.338 T€ enthalten, die einem Zinsänderungsrisiko unterliegen. Ferner sind hier Eigenkapitalinstrumente in Höhe von 1.725 T€ enthalten.

In den anderen Gesellschaften der Gruppe sind die Marktpreisrisiken aus Kursen für Aktien von nachgeordneter Bedeutung.

Das Devisenkursrisiko wird grundsätzlich restriktiv gehandhabt. Es werden keine nennenswerten Devisenbestände gehalten. Zum Bilanzstichtag bestehen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 6 T€, die auf Fremdwährung lauten. Ferner hält der BEG-Fonds 1 Nordinvest Fremdwährungsanleihen in Höhe von 171 T€.

Die Liquiditätsanlagen in den Gesellschaften erfolgen überwiegend mit kurzen Laufzeiten, meist bis höchstens drei Monaten, sodass das Zinsänderungsrisiko dort von untergeordneter Bedeutung ist. Im Rahmen des BEG-Fonds 1 Nordinvest wurden in größerem Umfang festverzinsliche Wertpapiere mit längerfristigen Zinsfestschreibungen erworben. Dagegen stehen keine Verbindlichkeiten mit Zinsfestschreibungen, sodass bei Änderungen der Marktzinssätze es zu Marktwertänderungen und ggf. Wertminderungen der Wertpapiere kommen kann. Diese Zinsänderungsrisiken werden durch das Fondsmanagement und seinen Berater überwacht und gesteuert.

Eine Änderung des Zinsniveaus um einen Basispunkt hätte eine Ergebnisauswirkung in Höhe von 2 T€ (Vj. 2 T€) auf Basis der Bestände zum Bilanzstichtag. Das Eigenkapital würde sich um 2 T€ (Vj. 2 T€) ändern.

Für die Auswirkung von Kursrisiken aus Aktien wird im Rahmen der Sensitivitätsanalyse das Sitzland des Emittenten in Risikoklassen eingeteilt. Diesen Risikoklassen werden Veränderungen der Aktienkurse innerhalb eines Handelstages zugeordnet. Diese Veränderungen werden aus historischen Daten, z. B. des DAX®, geschätzt. Für die Wertpapierhandelsbestände einschließlich der Positionen aus Aufgabegeschäften des Geschäftsfeldes Skontroführung / Wertpapierhandel könnte so zum Bilanzstichtag ein Verlust in Höhe von 216 T€ (Vj. 453 T€) eintreten, der sich so in Eigenkapital und im Konzernjahresüberschuss niederschlagen würde.

Operationelle Risiken

Unter operationellen Risiken sind die Risiken zu verstehen, die aus unangemessenen oder fehlerhaften Betriebsabläufen resultieren oder durch Mitarbeiter, Systeme oder externe Ereignisse, einschließlich der Rechtsrisiken, hervorgerufen werden.

In den einzelnen Gesellschaften der Gruppe wurden Risikoinventuren durchgeführt und Risikomatrizen aufgestellt. Diese werden regelmäßig, mindestens jährlich überprüft. Um einen Überblick über eintretende Schäden zu erhalten, sind die Mitarbeiter angehalten, Schadensfälle an das Risikocontrolling ihrer Gesellschaft zu melden. Meldungen zu wesentlichen Schäden erfolgten 2009 nicht.

Berichterstattung

Zum einen erfolgt in den operativen Einheiten eine dezentrale Berichterstattung. In der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank erhalten die Vorstände täglich einen Risikobericht, der auch die Anforderungen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement erfüllt. Insbesondere werden in den Berichten die Ergebnisse aus dem Handel, die aktuellen Risikopositionen, die zugeordneten Limite sowie deren Auslastung dargestellt. Die Vorstände der anderen Gesellschaften sind aufgrund der geringen Größe und der Einbindung in das tägliche Geschäft laufend über die Risikolage informiert. Daneben erhält der Vorstand der Muttergesellschaft einen Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns. Über die sonstige Risikolage ist er im Rahmen seiner Tätigkeiten in den Tochtergesellschaften sowie durch die Einbindung in das jeweilige Berichtswesen informiert.

Institutsaufsicht

Die Gruppe Berliner Effektengesellschaft unterliegt als Finanzholdinggruppe der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Danach müssen monatlich ein zusammengefasster Monatsausweis sowie quartalsweise zusammengefasste Meldungen zur Solvabilitätsverordnung und Meldungen zu Groß- und Millionenkrediten abgegeben werden. Bei besonderen Ereignissen sind außerdem gesonderte Anzeigen abzugeben. Die Meldepflichten wurden 2009 eingehalten. Die gemeldete Gesamtkennziffer der Solvabilitätsverordnung betrug von Januar bis Dezember 2009 zwischen 69,88 % und 86,59 %.

7. Ausblick / Prognose

Der Konzern plant derzeit nicht, seine Geschäftsausrichtung wesentlich zu ändern, sondern wird weiter als Finanzholding ohne eigenes operatives Geschäft bzw. als Beteiligungsgesellschaft agieren. Die Auslagerung der verschiedenen operativen Geschäftsfelder mit unterschiedlichen Risiken, unterschiedlichen benötigten Lizenzen und unterschiedlichem Kapitalbedarf, der von Fall zu Fall auch durch die Aufnahme neuer Gesellschafter gedeckt werden kann, hat sich als richtig und praktikabel erwiesen.

Die richtige Strategie der Gesellschaft ist dadurch belegt, dass es im Jahr 2009 gelungen ist, wichtige strategische Partner, insbesondere für die Konzerngesellschaft Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, zu gewinnen. An dieser Gesellschaft ist nunmehr die BNP Paribas mit 19,8 % beteiligt und die Deutsche Börse AG hat sich in einem ersten Schritt zum 8. Januar 2010 mit zunächst 5 % beteiligt. Die Beteiligung der Deutschen Börse AG kann sich in den nächsten Jahren, abhängig von der Erreichung festgelegter Umsatzparameter, auf bis zu 20 % erhöhen. Gleichzeitig wurden zum 8. Januar 2010 von der Tochtergesellschaft Tradegate Exchange GmbH durch die Tradegate AG 75 % zuzüglich einem Geschäftsanteil der Gesellschaftsanteile an die Deutsche Börse AG veräußert. Mit den neuen strategischen Partnern zum Ausbau von TRADEGATE® als europäischer Retailbörse verbessern sich die Chancen im Wettbewerb um Marktanteile erheblich, und die Tradegate AG bleibt auch langfristig die wichtigste Konzerngesellschaft der Berliner Effektengesellschaft.

Die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank erwartet wiederum ein schwieriges Jahr und ein mittelfristig weiter schlechtes Marktumfeld. Von einem Umsatzanstieg für das Geschäftsjahr 2010 kann nicht sicher ausgegangen werden, aber die Voraussetzungen für ein stabiles Geschäft haben sich mit den neuen Partnern deutlich verbessert.

Die Prognose für die Konzerngesellschaft Ventegis Capital AG ist ausgesprochen schwierig und hängt ausschließlich davon ab, inwieweit einzelne Beteiligungen dieser Venture Capital Gesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr mit Erfolg veräußert werden können. Da es sich um eine kleinere Beteiligungsgesellschaft handelt, ist das Beteiligungsportfolio nicht sehr groß, sodass es keinen kontinuierlichen Ertrag aus möglichen Exits gibt, zumal die Laufzeit der Beteiligungen in der Regel auf etwa fünf Jahre ausgelegt ist. Die Ventegis Capital AG plant für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 die Veräußerung von mindestens einer Beteiligung. Im Jahr 2009 hat die Berliner Effektengesellschaft mittels eines Tauschangebotes in BEG-Aktien an die freien Aktionäre der Ventegis Capital AG ihre Beteiligung auf nun 98,45% aufgestockt und wird sich weiter bemühen, 100% der Anteile ohne aufwendiges Squeeze Out-Verfahren zu erwerben. Eine separate Börsennotiz der Ventegis Capital AG ist auf Grund der nicht mehr gegebenen Liquidität weder für die Gesellschaft, noch für die verbliebenen freien Aktionäre sinnvoll.

Die dritte wesentliche Beteiligung der Berliner Effektengesellschaft AG ist die quirin bank AG. Diese hat im Jahr 2009 wiederum eine größere Kapitalerhöhung durchgeführt, an der die Berliner Effektengesellschaft AG sich etwas weniger beteiligt hat, als es ihrem bisherigen Kapitalanteil entsprach. Durch eine Platzierung bei einem neuen Gesellschafter durch die quirin bank AG ist die Beteiligungsquote der Berliner Effektengesellschaft AG leicht auf 25,51 % gesunken. Die quirin bank AG hat einen ehrgeizigen Businessplan zur Geschäftsausweitung, der mittelfristig keine Dividenden dieser Beteiligung erwarten lässt. Für die Wertentwicklung dieser Beteiligung ist bei einer erfolgreichen Umsetzung des innovativen Geschäftskonzeptes allerdings erhebliches Potenzial gegeben.

Die Konzerngesellschaft Ex-tra Sportwetten AG in Wien ist durch die Finanzkrise im Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit deutlich behindert, weil die Emission derivativer Produkte, wie der von ihr entwickelten Sportzertifikate, aktuell u. a. durch den Zusammenbruch von Lehmann Brothers stigmatisiert ist. Die Gesellschaft hat aber im Geschäftsjahr 2009 eine nun unbefristete Lizenz für Sportwetten in Wien erhalten, sodass nun auch ein langjähriger Aufbau des Geschäftsfeldes ermöglicht wird und die bislang zeitaufwendigen Verlängerungs- bzw. Neuanträge zur Erlaubnis als Anbieter von Sportwetten entfallen. Im Jahr 2010 sollte das sportliche Großereignis Fußballweltmeisterschaft in Südafrika die Emission und den Absatz von Sportzertifikaten beflügeln.

Die Berliner Effektengesellschaft AG selbst benötigt mittelfristig keinen Kapitalzufluss zur Umsetzung ihrer strategischen Ziele und plant daher keine Kapitalerhöhungen. Die vorhandene Liquidität und mögliche Liquiditätszuflüsse in 2010 sollen zur Wiederaufnahme einer angemessenen Dividendenzahlung, aber auch für weitere Aktienrückkäufe auf günstigem Kursniveau genutzt werden, sofern die Hauptversammlung eine erneute Ermächtigung zum Aktienrückkauf erteilt.

Mit ihren operativen Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen aus der Finanzbranche bleibt die Gesellschaft in hohem Maße abhängig von einem positiven Kapitalmarktumfeld. Sofern das Kapitalmarktumfeld sich nicht erneut verschlechtert, ist auch für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 mindestens mit dem von 2009 erzielten operativen Geschäftsergebnis zu rechnen.

Berlin, 15. April 2010

Berliner Effektengesellschaft AG

Holger Timm

Karsten Haesen

Konzernbilanz

Aktiva

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Notes 31.12.2009 31.12.2008 Veränderung in 01.01.2008
%
--- --- --- --- --- --- ---
Barreserve 12, 41 7.777,13 4.413,29 3.363,84 76,2 3.682,58
Forderungen an Kreditinstitute 13, 42 33.138.262,70 37.749.087,50 - 4.610.824,80 - 12,2 34.338.039,40
Forderungen an Kunden 13, 43 2.327.751,07 1.557.149,01 770.602,06 49,5 565.608,83
Risikovorsorge 14, 44 -345.778,81 -128.306,59 217.472,22 169,5 -68.104,65
Handelsaktiva 15, 45 2.126.460,60 3.806.016,12 - 1.679.555,52 - 44,1 4.262.610,23
Beteiligungs- und Wertpapierbestand 16, 46 14.110.171,71 15.405.759,39 - 1.295.587,68 - 8,4 22.778.894,02
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 17, 47 10.980.470,85 10.648.711,01 331.759,84 3,1 12.068.276,43
Zur Veräußerung gehaltene langfristige
Vermögenswerte 18, 48 594.005,71 - 594.005,71 - 998.405,25
Immaterielle Anlagewerte 20, 49 966.456,81 418.737,88 547.718,93 130,8 322.526,49
Sachanlagen 19, 50 327.015,00 550.613,00 -223.598,00 - 40,6 618.065,00
Ertragsteueransprüche 25, 51 2.393.438,56 2.353.692,58 39.745,98 1,7 2.564.780,58
Sonstige Aktiva 21, 53 227.887,73 379.909,65 -152.021,92 - 40,0 272.990,10
Aktive latente Steuern 52 371.014,35 623.962,62 -252.948,27 - 40,5 1.088.773,58
Gesamt 67.224.933,41 73.369.745,46 - 6.144.812,05 - 8,4 79.814.547,84
Passiva
%
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 22, 54 915.336,60 1.093.913,76 -178.577,16 - 16,3 724.214,04
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 22, 55 80.566,19 145.032,71 - 64.466,52 - 44,4 148.088,51
Handelspassiva 23, 56 558.843,63 2.100.717,16 - 1.541.873,53 - 73,4 639.579,91
Rückstellungen 24, 57 831.705,67 490.310,79 341.394,88 69,6 666.551,73
Ertragsteuerverpflichtungen 25, 58 444.002,42 823.720,77 -379.718,35 - 46,1 615.524,34
Sonstige Passiva 26, 59 2.160.117,05 2.285.143,64 -125.026,59 - 5,5 2.096.640,42
Passive latente Steuern 60 98.048,56 143.357,06 - 45.308,50 - 31,6 197.976,27
Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Schulden 18, 48 106.137,63 - 106.137,63 - -
Eigenkapital 62.030.175,66 66.287.549,57 - 4.257.373,91 - 6,4 74.725.972,62
Anteile in Fremdbesitz 61 8.973.801,99 3.607.402,48 5.366.399,51 148,8 4.227.586,56
Gezeichnetes Kapital 61 13.802.378,00 16.597.485,00 - 2.795.107,00 - 16,8 16.709.803,00
Kapitalrücklage * 27, 61 33.266.413,42 43.189.779,09 - 9.923.365,67 - 23,0 43.304.118,84
Gewinnrücklagen * 61 2.154.321,51 4.556.813,04 - 2.402.491,53 - 52,7 2.840.309,88
Neubewertungsrücklage 61 1.909.879,89 1.033.049,27 876.830,62 84,9 924.448,25
Konzernverlust / -gewinn 61 1.923.380,85 - 2.696.979,31 4.620.360,16 - 171,3 6.719.706,09
Gesamt 67.224.933,41 73.369.745,46 - 6.144.812,05 - 8,4 79.814.547,84

* = s. Note 29 "Änderung von Schätzungen und Fehler"

Konzerngewinn- und -verlustrechnung

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Notes 01.01.- 31.12.2009 01.01.- 31.12.2008 Veränderung in
in € in € %
--- --- --- --- --- ---
Zinserträge (30) 872.625,67 2.196.274,36 - 1.323.648,69 -60,3%
Zinsaufwendungen (30) - 85.644,79 - 53.110,87 32.533,92 61,3%
Zinsüberschuss (30) 786.980,88 2.143.163,49 - 1.356.182,61 -63,3%
Netto-Risikovorsorge im
Kreditgeschäft (31) -408.404,12 -174.429,54 233.974,58 134,1%
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 378.576,76 1.968.733,95 - 1.590.157,19 -80,8%
Provisionserträge (32) 2.989.421,85 4.439.885,39 - 1.450.463,54 -32,7%
Provisionsaufwendungen (32) - 6.944.949,94 - 6.291.908,50 653.041,44 10,4%
Provisionsergebnis - 3.955.528,09 - 1.852.023,11 2.103.504,98 113,6%
Ergebnis aus
Sicherungszusammenhängen
(Hedge Accounting) - - - 0,0%
Erträge aus
Handelsgeschäften (33) 58.724.625,24 82.757.184,70 - 24.032.559,46 -29,0%
Aufwendungen aus
Handelsgeschäften (33) - 40.356.663,91 - 64.926.283,45 - 24.569.619,54 -37,8%
Handelsergebnis 18.367.961,33 17.830.901,25 537.060,08 3,0%
Rohertrag 14.791.010,00 17.947.612,09 - 3.156.602,09 -17,6%
Ergebnis aus Beteiligungs- und
Wertpapierbestand
(available for sale) (34) 527.070,56 - 3.008.429,37 3.535.499,93 -
Ergebnis aus Finanzanlagen
(held-to-maturity-Bestände) - - - 0,0%
Ergebnis aus at-Equity bewerteten
Unternehmen (35) - 2.076.039,28 - 3.832.642,71 - 1.756.603,43 -45,8%
Verwaltungsaufwand (36) - 16.101.812,07 - 16.262.951,21 -161.139,14 -1,0%
Betriebsergebnis - 2.859.770,79 - 5.156.411,20 - 2.296.640,41 -44,5%
sonstige betriebliche Erträge (37) 6.198.080,58 3.688.296,50 2.509.784,08 68,0%
sonstige betriebliche
Aufwendungen (37) -674.942,42 - 45.927,80 629.014,62 1369,6%
sonstiges betriebliches Ergebnis 5.523.138,16 3.642.368,70 1.880.769,46 51,6%
Ergebnis vor Steuern 2.663.367,37 - 1.514.042,50 4.177.409,87 -
Steuern vom Einkommen und
vom Ertrag (38) -396.216,02 - 1.477.307,42 - 1.081.091,40 -73,2%
Ergebnis nach Steuern 2.267.151,35 - 2.991.349,92 5.258.501,27 -
konzernfremden Gesellschaftern
zustehende Gewinne / Verluste -343.770,50 294.370,61 -638.141,11 -
Konzernjahresfehlbetrag
/ -überschuss 1.923.380,85 - 2.696.979,31 4.620.360,16 -

Gewinnverwendung

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Notes 2009 2008 Veränderung in
in € in € %
--- --- --- --- --- ---
Konzernjahresüberschuss 1.923.380,85 - 2.696.979,31 4.620.360,16 -
Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr - 2.696.979,31 6.719.706,09 - 9.416.685,40 -
Dividendenzahlung - - 5.010.310,80 5.010.310,80 -100,0%
Entnahmen aus der Kapitalrücklage - - - 0,0%
Entnahmen aus den Gewinnrücklagen - - - 0,0%
Einstellungen in die Gewinnrücklagen 2.696.979,31 - 1.709.395,29 4.406.374,60 -
Konzernverlust / -gewinn 1.923.380,85 - 2.696.979,31 4.620.360,16 -

Gesamtergebnisrechnung

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01.01. - 31.12.2009

in T€
01.01. - 31.12.2008

in T€
Veränderung

in %
Konzernüberschuss vor Minderheitenanteilen 2.267.151,35 - 2.991.349,92 -
Veränderung der Neubewertungsrücklage aus zur Veräußerung
verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 945.670,44 139.661,89 577,1
Veränderung der Neubewertungsrücklage aus assoziierten Unternehmen 51.570,39 - 23.483,34 -
Gesamtergebnis 3.264.392,18 - 2.875.171,37 -
den Minderheitenanteilen zuzurechnenbares Periodenergebnis 464.180,71 -286.793,08 -
den Aktionären der Berliner Effektengesellschaft
zurechenbares Periodenergebnis 2.800.211,47 - 2.588.378,29 -

Eigenkapitalentwicklung

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gezeichnetes Kapital

in T€
Kapital-rücklagen

in T€
Gewinn-rücklagen

in T€
Neubewertungs-rücklage

in T€
Konzern-gewinn

in T€
Eigenkapital gesamt

in T€
Kapital zum 31.12.2007 (korrigiert Erl.s. Notes) 16.710 43.304 2.840 925 6.720 70.498
Ausgabe Aktien aus Mitarbeiteroptionsprogramm 1 1 2
Ausgabe von Mitarbeiteroptionen 236 236
Erwerb eigener Aktien - 113 - 351 - 465
Einstellungen in die Gewinnrücklagen 1.709 - 1.709 -
Dividendenzahlung - 5.010 - 5.010
Nettoveränderungen der Neubewertungsrücklage 111 111
Veränderungen im Konsolidierungskreis
Rücklagen 7 - 2 5
Konzerngewinn/-verlust
1.1.-31.12.2008 -
Konzerngewinn/-verlust 1.1.-31.12.2008 - 2.697 - 2.697
Kapital zum 31.12.2008 16.598 43.190 4.557 1.033,1 - 2.697 62.680
Ausgabe Aktien aus Mitarbeiteroptionsprogramm 6 18 24
Ausgabe von Mitarbeiteroptionen 70 70
Erwerb eigener Aktien - 2.801 - 10.133 -12.933
Einstellungen in die Gewinnrücklagen - 2.697 2.697 -
Dividendenzahlung -
Nettoveränderungen der Neubewertungsrücklage 885 885
Veränderungen im Konsolidierungskreis
Rücklagen 122 294 - 8 408
Konzerngewinn/-verlust
1.1.-31.12.2009 - -
Konzerngewinn/-verlust 1.1.-31.12.2009 1.923 1.923
Kapital zum 31.12.2009 13.802 33.267 2.154 1.910 1.923 53.057

Entwicklung der Anteile in Fremdbesitz

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Anteile in Fremdbesitz

in T€
Kapital-rücklagen

in T€
Gewinn-rücklagen

in T€
Neubewertungs-rücklage

in T€
Gewinne / Verluste

in T€
Anteile in Fremdbesitz gesamt

in T€
Kapital zum 31.12.2007 (korrigiert Erl.s. Notes) 3.089 424 323 21 370 4.228
Übernahme Konzernanteile 2 0 - 19 - - 17
Übernahme von Fremdanteilen
durch Konzern - 90 - 10 - 37 2 - 10 -146
Ausgabe von Mitarbeiteroptionen 8 - - 8
Gewinnverwendung 182 - 182 -
Entnahmen aus den Gewinnrücklagen -
Dividendenzahlung - 180 -180
Nettoveränderungen der Neubewertungsrücklage 9 9
Veränderungen im Konsolidierungskreis
Entkonsolidierung -
Einzahlungen ins Kapital -
Konzerngewinn/-verlust 1.1.-31.12.2008 - 294 -294
Kapital zum 31.12.2008 3.001 423 448 32 - 296 3.608
Übernahme Konzernanteile -
Übernahme von Fremdanteilen durch Konzern - 239 - 372 - 57 - 81 47 -701
Ausgabe von Mitarbeiteroptionen 12 12
Gewinnverwendung - 296 296 -
Entnahmen aus den Gewinnrücklagen -
Dividendenzahlung - 2.527 - 2.527
Nettoveränderungen der Neubewertungsrücklage 121 121
Veränderungen im Konsolidierungskreis
Entkonsolidierung 4.815 596 2.257 119 - 3 7.785
Einzahlungen ins Kapital 113 174 29 29 - 11 334
Konzerngewinn/-verlust 1.1.-31.12.2009 344 344
Kapital zum 31.12.2009 7.691 832 -145 219 377 8.975

Kapitalflussrechnung

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2009 2008
Jahresüberschuss / -fehlbetrag 1.923 T€ - 2.697 T€
im Jahresüberschuss / -fehlbetrag enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit
Abschreibungen, Wertberichtigungen und Zuschreibungen auf Sach- und Finanzanlagen - 5.892 T€ 3.218 T€
Veränderungen der Rückstellungen 328 T€ - 177 T€
Veränderung zahlungsunwirksamer Posten 8.954 T€ 3.808 T€
Gewinn / Verlust aus der Veräußerung von Finanz- und Sachanlagen - 5.631 T€ - 1.827 T€
Sonstige Anpassungen (per Saldo) - 1.405 T€ - 801 T€
Zwischensumme - 1.723 T€ 1.524 T€
Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile
Forderungen
an Kreditinstitute 2.370 T€ 4.950 T€
an Kunden - 935 T€ 582 T€
Handelsaktiva 1.377 T€ - 451 T€
Andere Aktiva aus operativer Geschäftstätigkeit - 23 T€ 481 T€
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten 0 T€ - 5 T€
gegenüber Kunden - 25 T€ 25 T€
Handelspassiva - 1.607 T€ 1.522 T€
andere Passiva aus operativer Geschäftstätigkeit - 353 T€ 267 T€
erhaltene Zinsen und Dividenden 3.060 T€ 2.098 T€
gezahlte Zinsen - 38 T€ - 23 T€
Ertragsteuerzahlungen / -rückzahlungen - 1.197 T€ - 909 T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 907 T€ 10.061 T€
Einzahlungen aus der Veräußerung von
Beteiligungs- und Wertpapierbestand 19.165 T€ 12.156 T€
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände - T€ - T€
Auszahlungen für den Erwerb von
Beteiligungs- und Wertpapierbestand - 6.347 T€ - 5.491 T€
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände - 126 T€ - 281 T€
Effekte aus der Veränderung des Konsolidierungskreises
Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten - T€ - 2.337 T€
Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten - T€ - T€
Mittelveränderungen aus sonstiger Investitionstätigkeit (per Saldo) - T€ - T€
Cashflow aus Investitionstätigkeit 12.692 T€ 4.047 T€
Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen und Kommanditeinlagen 427 T€ 552 T€
Dividendenzahlungen - 2.530 T€ - 5.199 T€
sonstige Auszahlungen - T€ - T€
Käufe und Verkäufe von eigenen Aktien - 13.064 T€ - 482 T€
Mittelveränderungen aus Nachrangkapital sowie sonstigem hybriden Kapital (per Saldo) - T€ - T€
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten - T€ - T€
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten - T€ - T€
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -15.167 T€ - 5.129 T€
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 30.070 T€ 21.650 T€
davon Barreserve und Geldmarktpapiere 4 T€ 4 T€
davon täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute 30.066 T€ 21.646 T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 907 T€ 10.061 T€
Cashflow aus Investitionstätigkeit 12.692 T€ 4.047 T€
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 15.167 T€ - 5.129 T€
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds - T€ - 559 T€
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 28.502 T€ 30.070 T€
davon Barreserve und Geldmarktpapiere 8 T€ 4 T€
davon täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute 28.494 T€ 30.066 T€

Erläuterungen s. Anhang Abschnitt E

Konzernanhang (Notes) der Berliner Effektengesellschaft AG zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009

A. ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

1. Grundlagen der Konzernrechnungslegung

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3. Angewandte IFRS, SIC und IFRIC Vorschriften

4. Konsolidierungskreis

5. Konsolidierungsgrundsätze

6. Ertragserfassung bei Dienstleistungsgeschäften

7. Finanzinstrumente: Ansatz, Bewertung und Angaben (IAS 32, 39, IFRS 7)

8. Bildung von Cash Generating Units (CGU)

9. Schätzunsicherheiten

10. Währungsumrechnung

11. Aufrechnung

12. Barreserve

13. Forderungen (Kredite und Forderungen)

14. Risikovorsorge

15. Handelsaktiva (financial instruments held for trading)

16. Beteiligungs- und Wertpapierbestand (available-for-sale Bestände)

17. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen (at-equity)

18. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

19. Sachanlagen

20. Immaterielle Anlagewerte

21. Sonstige Aktiva

22. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden

23. Handelspassiva

24. Sonstige Rückstellungen

25. Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen

26. Sonstige Passiva

27. Eigene Aktien

28. Aktienoptionspläne

29. Änderung von Schätzungen und Fehler

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DES KONZERNS

30. Zinsüberschuss

31. Risikovorsorge

32. Provisionsergebnis

33. Handelsergebnis

34. Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (available-for-sale)

35. Ergebnis aus at-equity bewerteten Unternehmen

36. Verwaltungsaufwand

37. Sonstiges betriebliches Ergebnis

38. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

39. Nettoergebnis

40. Ergebnis je Aktie

D. ANGABEN ZUR BILANZ DES KONZERNS

41. Barreserve

42. Forderungen an Kreditinstitute

43. Forderungen an Kunden

44. Risikovorsorge

45. Handelsaktiva

46. Beteiligungs- und Wertpapierbestand

47. Anteile an assoziierten Unternehmen (at-equity)

48. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Schulden

49. Immaterielle Anlagewerte

50. Sachanlagen

51. Ertragsteueransprüche

52. Aktive latente Steuern

53. Sonstige Aktiva

54. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

55. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

56. Handelspassiva

57. Rückstellungen

58. Ertragsteuerverpflichtungen

59. Sonstige Passiva

60. Passive latente Steuern

61. Eigenkapital

62. Bedingtes Kapital

63. Genehmigtes Kapital

64. Eigene Aktien

E. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

F. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

G. Risikomanagement

H. Kapitalmanagement

I. Sonstige Angaben

65. Fremdwährungsvolumina

66. Termingeschäfte

67. Eventualverbindlichkeiten und Andere Verpflichtungen

68. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

69. Stellung von Sicherheiten

70. Fremdkapitalkosten

71. Angaben zum Fair Value der Finanzinstrumente nach Klassen

72. Restlaufzeitengliederung

73. Honorare an PricewaterhouseCoopers AG nach § 314 Nr. 9 HGB

74. Mitarbeiter

75. Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

76. Organe der Berliner Effektengesellschaft AG

77. Anteilsbesitz des Konzerns

78. Dividendenzahlung

Konzernanhang (Notes) zum Konzernabschluss

A. ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Berliner Effektengesellschaft AG („die Gesellschaft“) und die Tochterunternehmen (zusammen „der Effektengesellschaft-Konzern“ oder „der Konzern“) erbringen Bank- und Finanzdienstleistungen. Schwerpunkte sind insbesondere die Vermittlung von Wertpapiergeschäften, nebst Preis- bzw. Kursfeststellung im Freiverkehr und im Regulierten Markt, die Unterstützung bei der Eigenkapitalbeschaffung von Unternehmen sowie die Bereitstellung von Risikokapital. Die Gruppe ist vorwiegend in Berlin und Frankfurt a.M. tätig.

Die Berliner Effektengesellschaft AG ist in Deutschland ansässig. Die Hauptniederlassung befindet sich am Kurfürstendamm 119 in 10711 Berlin. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg mit der Nummer HRB 62768 eingetragen. Sie ist das oberste Konzernunternehmen.

Die Aktie der Gesellschaft wird im Freiverkehr (Open Market), Entry Standard, der Frankfurter Wertpapierbörse und im Freiverkehr an der Börse Berlin notiert.

Dieser Konzernabschluss wurde durch den Vorstand aufgestellt und wird im April 2010 zur Veröffentlichung freigegeben. Der gebilligte Konzernabschluss wird der Hauptversammlung am 17. Juni 2010 vorgelegt und erläutert werden. Die Hauptversammlung beschließt über die Gewinnverwendung und kann vom Vorschlag des Vorstands abweichen.

Tel. +49 (0)30/890 21-100

Fax +49 (0) 30/890 21-199

www.effektengesellschaft.de

[email protected]

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

1. Grundlagen der Konzernrechnungslegung

Der Konzernabschluss der Berliner Effektengesellschaft AG wurde im Einklang mit den Richtlinien 83/349/EWG (Konzernbilanzrichtlinie) und 86/635/EWG (Bankbilanzrichtlinie) auf der Grundlage der in der EU verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) - in der Vergangenheit: International Accounting Standards (IAS) - und deren Auslegungen durch das Standing Interpretations Committee (SIC), beziehungsweise International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt. Eine Übersicht der angewendeten Regelungen befindet sich im Abschnitt B 3. Nach § 315a Abs. 3 HGB stellt die Gesellschaft einen Konzernabschluss nach den IFRS freiwillig auf. Sie hat ihn nach § 315 HGB um einen Konzernlagebericht zu ergänzen.

Neben der Konzernbilanz sowie der Gesamtergebnisrechnung beinhaltet der Konzernabschluss als weitere Komponenten die Entwicklung des Eigenkapitals und der Anteile in Fremdbesitz, eine Kapitalflussrechnung und den Anhang (Notes). Er wird ergänzt durch den Konzernlagebericht.

Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in tausend Euro dargestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der auf den 31. Dezember 2009 aufgestellte Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern). Erträge und Aufwendungen werden zeitanteilig abgegrenzt und in der Periode, der sie wirtschaftlich zuzurechnen sind, erfolgswirksam erfasst.

Alle Unternehmen des Konsolidierungskreises haben ihren Jahresabschluss zum Stichtag 31. Dezember 2009 aufgestellt. Alle Geschäftsjahre entsprechen dem Kalenderjahr.

Die Rechnungslegung im Konzern Berliner Effektengesellschaft AG erfolgt nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Die IFRS beruhen auf einer anderen Zielsetzung der Rechnungslegung als das vorsichtsgeprägte, dem Gläubigerschutzgedanken verbundene System des HGB. Nach IFRS steht die Vermittlung entscheidungsrelevanter Informationen für einen breit gefächerten Interessentenkreis, insbesondere für Investoren im Vordergrund. Nach der Konzeption der IFRS ist für die Bilanzierung die Nützlichkeit der Informationen für ökonomische Entscheidungen ausschlaggebend.

3. Angewandte IFRS, SIC und IFRIC Vorschriften

Die Zeitpunkte der Verabschiedung eines IFRS oder einer zu diesem ergangenen Interpretation und des Inkrafttretens fallen regelmäßig auseinander. Seitens des IASB wird in der Regel die vorzeitige Anwendung der noch nicht in Kraft befindlichen, jedoch bereits verabschiedeten Standards und Interpretationen empfohlen. Im Effektengesellschaft-Konzern orientieren wir uns bei der Bilanzierung und Bewertung grundsätzlich an allen zum Zeitpunkt der Rechnungslegung zum 31. Dezember 2009 in der EU verpflichtend anzuwendenden IFRS.

Der Konzernabschluss 2009 basiert auf den folgenden für den Konzern relevanten IFRS (Stand 31. Dezember 2009):

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IAS 1 Darstellung des Jahresabschlusses
IAS 7 Kapitalflussrechnungen
IAS 8 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler
IAS 10 Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
IAS 12 Ertragsteuern
IAS 16 Sachanlagen
IAS 17 Leasingverhältnisse
IAS 18 Erträge
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
IAS 21 Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse
IAS 23 Fremdkapitalkosten
IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS
IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen
IAS 31 Anteile an Joint Ventures
IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung
IAS 33 Ergebnis je Aktie
IAS 36 Wertminderung von Vermögensgegenständen
IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen
IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte
IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung
IFRS 2 Aktienbasierte Vergütung
IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse
IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche
IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben
IFRS 8 Geschäftssegmente

Nicht angewendet wurden IAS 2, 11, 20, 26, 29, 34, 40 und 41 sowie IFRS 1, 4 und 6, da sie für uns nicht einschlägig oder im Konzernabschluss nicht anzuwenden sind.

Neben den aufgeführten Standards haben wir in unserem Konzernabschluss folgende Interpretationen des SIC beziehungsweise IFRIC beachtet:

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SIC – 12 Konsolidierung – Zweckgesellschaften
IFRIC – 11 IFRS 2 — Geschäfte mit eigenen Aktien und Aktien von Konzernunternehmen

Die Interpretationen des SIC 7, 10, 13, 15, 21, 25, 27, 29, 31 und 32 beziehungsweise IFRIC 1 bis 10 und 12 bis 16 waren für unseren Konzernabschluss nicht einschlägig und daher nicht zu berücksichtigen.

Ab dem kommenden Geschäftsjahr sind der IAS 27 und der IFRS 3, die konsolidierte und separate Abschlüsse sowie Unternehmenszusammenschlüsse behandeln, anzuwenden. Danach sind Veränderungen der Anteile an vollkonsolidierten Unternehmen und daraus resultierende Ergebnisse zukünftig direkt im Eigenkapital zu erfassen. Der Konzern Berliner Effektengesellschaft AG hat diese Ergebnisse bisher in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Weitergehende Aussagen zu den Auswirkungen können derzeit nicht gemacht werden. Die Auswirkungen des IFRS 9, der sich mit der Klassifikation und der Bewertung von Financial Instruments befasst und für Geschäftsjahre die nach dem 31. Dezember 2012 beginnen anzuwenden ist, sind derzeit nicht verlässlich abschätzbar. Die Folgen werden im Rahmen der Umsetzung dieser Vorschriften erarbeitet.

Darüber hinaus werden die für den Konzern relevanten vom Deutschen Standardisierungsrat (DSR) verabschiedeten und vom Bundesministerium der Justiz gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemachten Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) beachtet:

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DRS 5 Risikoberichterstattung
DRS 5-10 Risikoberichterstattung von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten
DRS 15 Lageberichterstattung
DRS 17 Vergütung von Organmitgliedern

Die anderen Standards sind aufgrund der Anwendung der IFRS gemäß § 315a HGB für den Konzernabschluss der Berliner Effektengesellschaft AG nicht mehr anzuwenden.

4. Konsolidierungskreis

In unseren Konzernabschluss einbezogen sind insgesamt – neben dem Mutterunternehmen – sieben Tochterunternehmen und ein Investmentfonds, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mehr als 50 % der Anteile hält.

In dem Konzernabschluss werden als voll konsolidierte Unternehmen abgebildet:

Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin
BEG Fondsberatung GmbH i. L., Berlin
Ex-tra Sportwetten AG, Wien, Österreich
Ventegis Capital AG, Berlin
Ventegis Solar Komplementär GmbH, Berlin
Ventegis Management Komplementär GmbH, Berlin
Ventegis Solar Management GmbH & Co. KG, Berlin

Zusätzlich wird der BEG Fonds 1 Nordinvest im Rahmen einer Vollkonsolidierung einbezogen, da die Berliner Effektengesellschaft AG die Mehrheit der Anteile hält und die Anlagepolitik vom Konzern Berliner Effektengesellschaft festgelegt wurde. Über die Beteiligung an der im Vorjahr gegründeten Tradegate Exchange GmbH, vormals Tradegate Börsenservice GmbH, wurde im Dezember ein Verkauf zum 8. Januar 2010 vereinbart. Im Rahmen der Transaktion werden 75 % der Geschäftsanteile zuzüglich einem Anteil veräußert, sodass kein Beherrschungsverhältnis mehr besteht. Angesichts der vereinbarten Veräußerung erfolgt ein Ausweis aller Vermögensgegenstände und Schulden der Tradegate Exchange GmbH als zur Veräußerung gehalten.

Die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank ist 76,0 %iges Tochterunternehmen der Berliner Effektengesellschaft AG.

Unternehmensgegenstand ist die Vermittlung von Wertpapiergeschäften, die Anschaffung und die Veräußerung von Wertpapieren sowie insbesondere die Preis- bzw. Kursfeststellung im Freiverkehr und im Geregelten Markt. Von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde eine Erlaubnis zum Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften erteilt. Die Erlaubnis umfasst:

die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung),
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung)
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im Wege des Eigenhandels für andere (Eigenhandel),
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im eigenen Namen und für fremde Rechnung (Finanzkommissionsgeschäft)
und die Übernahme von Finanzinstrumenten für eigenes Risiko zur Platzierung oder die Übernahme gleichwertiger Garantien (Emissionsgeschäft)
die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums, sofern der Rückzahlungsanspruch nicht in Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen verbrieft wird, ohne Rücksicht darauf, ob Zinsen vergütet werden (Einlagengeschäft)
die Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten (Kreditgeschäft).
die Verwahrung und die Verwaltung von Wertpapieren für andere (Depotgeschäft)
die Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und des Abrechnungsverkehrs (Girogeschäft)
die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter (Anlageberatung)
den Betrieb eines multilateralen Handelssystems
die Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung (Eigengeschäft)

Die Ventegis Capital AG ist ein 98,5 %iges Tochterunternehmen der Berliner Effektengesellschaft AG. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an innovativen Wachstumsunternehmen sowie deren Förderung und Entwicklung einschließlich des Beteiligungsengagements auch für Dritte sowie das Erbringen von Beratungsleistungen für Unternehmen, insbesondere Dienstleistungen im Bereich Corporate Finance, soweit sie keiner gesetzlichen Erlaubnis bedürfen.

Die Gesellschaften Ventegis Solar Komplementär GmbH und Ventegis Management Komplementär GmbH, die 100 %ige Tochterunternehmen der Ventegis Capital AG sind, können sich an anderen Gesellschaften beteiligen, insbesondere übernehmen sie jeweils die Haftung als Gesellschafterin einer GmbH & Co. KG.

Die Ventegis Solar Management GmbH & Co. KG übernimmt Beteiligungen, insbesondere ist sie Kommanditistin der Thinfilm Solar Fonds GmbH & Co. KG.

Die Tradegate Exchange GmbH, vormals Tradegate Börsenservice GmbH, ist zum Bilanzstichtag ein 100 %iges Tochterunternehmen der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, dessen Veräußerung zum überwiegenden Teil vereinbart wurde.

Unternehmensgegenstand ist der Betrieb einer Wertpapierbörse mit Sitz in Berlin gemäß den Vorschriften des Börsengesetzes. Die Erlaubnis zum Betrieb wurde am 20. Mai 2009 von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen - Börsenaufsichtsbehörde – des Landes Berlin erteilt. Die vormals von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte Erlaubnis zum Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften wurde zum 31. Dezember zurückgegeben. Die Erlaubnis umfasste:

die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung),
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung)
den Betrieb eines multilateralen Handelssystems.

Der Betrieb der Börse wurde am 4. Januar 2010 aufgenommen.

Die quirin bank AG ist ein assoziiertes Unternehmen der Berliner Effektengesellschaft AG. Im Zuge von Kapitalerhöhungen, an denen sich die Berliner Effektengesellschaft AG nicht im Rahmen ihrer bisherigen Quote beteiligt hat, hat sich die Anteilsquote von 27,5 % auf 25,5 % verringert.

Unternehmensgegenstand ist das Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften mit Ausnahme des Investmentgeschäfts und damit zusammenhängenden Geschäften. Von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde eine Erlaubnis zum Betreiben von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften erteilt. Die Erlaubnis umfasst:

die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums, sofern der Rückzahlungsanspruch nicht in Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen verbrieft wird, ohne Rücksicht darauf, ob Zinsen vergütet werden (Einlagengeschäft),
die Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten (Kreditgeschäft),
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im eigenen Namen für fremde Rechnung (Finanzkommissionsgeschäft),
die Verwahrung und die Verwaltung von Wertpapieren für andere (Depotgeschäft),
die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen für andere (Garantiegeschäft),
die Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und des Abrechnungsverkehrs (Girogeschäft),
die Übernahme von Finanzinstrumenten für eigenes Risiko zur Platzierung oder die Übernahme gleichwertiger Garantien (Emissionsgeschäft),
die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung),
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung),
die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung),
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im Wege des Eigenhandels für andere (Eigenhandel),
und die Besorgung von Zahlungsaufträgen (Finanztransfergeschäft).

Die Thinfilm Solar Fonds GmbH & Co. KG, Berlin, wird nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da nur ein Anteil am Kommanditkapital in Höhe von 21,35 % besteht. Zudem sind die Einflussmöglichkeiten infolge der gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltung gering. Das anteilige Eigenkapital ist im Verhältnis zur Bilanzsumme des Konzerns nicht wesentlich, wie auch das Ergebnis der Gesellschaft, sodass keine Einbeziehung in den Konzernabschluss erfolgt.

Die neu gegründeten ECO Investors Germany Management GmbH, Berlin, und Eco Investors Germany Founders GmbH & Co. KG, Berlin, haben ihre Tätigkeit zum Bilanzstichtag noch nicht aufgenommen. Sie sind Joint Ventures zusammen mit der bmp AG, Berlin. Da noch keine Aktivitäten getätigt wurden, erfolgt keine Einbeziehung in den Konzernabschluss.

Als Anlage ist eine Liste des Anteilsbesitzes des Konzerns beigefügt.

5. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß IAS 27 in Verbindung mit IFRS 3 bei neu erworbenen Unternehmen. Hiernach werden die identifizierbaren Vermögenswerte und Verpflichtungen des einzubeziehenden Unternehmens in Höhe des erworbenen Anteiles im Erwerbszeitpunkt mit Zeitwerten angesetzt. Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem sich aus der Bewertung der Vermögenswerte und Verpflichtungen zum Erwerbszeitpunkt ergebenden anteiligen Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Danach verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert. Liegen Indikatoren für voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vor, wird anhand eines Impairment-Tests der Bedarf an außerplanmäßigen Abschreibungen bestimmt. Passivische Unterschiedsbeträge werden nach erneuter Prüfung der Kaufpreisallokation als Ertrag erfasst. Der Anteil anderer Gesellschafter wird zum Stichtag in Höhe der nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ermittelten Buchwerte bilanziert. Die Anteile anderer Gesellschafter enthalten die Anteile Dritter am gezeichneten Kapital, an den Rücklagen und am Ergebnis.

Die Tochtergesellschaften werden ab dem Tag in den Konsolidierungskreis aufgenommen, an dem der Konzern die faktische Kontrolle erlangt. Die Unternehmen scheiden bei Verkauf oder im Fall, dass die Berliner Effektengesellschaft AG aus anderen Gründen nicht länger einen beherrschenden Einfluss ausübt, aus dem Konsolidierungskreis aus.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen, die auf Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen basieren, die in den Konzernabschluss einbezogen sind, werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung bzw. der Aufwands- und Ertragskonsolidierung eliminiert.

Assoziierte Unternehmen werden grundsätzlich nach der Equity-Methode bewertet und als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Die Anschaffungskosten dieser Beteiligungen und die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss bestimmt. Dabei werden die gleichen Regeln wie bei Tochtergesellschaften angewandt. Die erfolgswirksame und erfolgsneutrale Fortschreibung des Equity-Buchwertes basiert auf den nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten Abschlüssen der assoziierten Unternehmen und auf nach unseren Instruktionen aufbereiteten und geprüften Nebenrechnungen nach IFRS des assoziierten Unternehmens.

Anteile an Beteiligungen sind zum Fair Value oder, sofern dieser nicht zuverlässig ermittelbar ist, zu Anschaffungskosten im Beteiligungs- und Wertpapierbestand ausgewiesen.

6. Ertragserfassung bei Dienstleistungsgeschäften

Die Erträge aus Dienstleistungsgeschäften werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, soweit die Leistungen erbracht wurden und abrechenbar sind. Grundlage sind maschinelle Auswertungen über die erbrachten Bank- und Finanzdienstleistungen sowie im Rahmen des Beratungsgeschäftes der Ventegis Capital AG Aufzeichnungen, vornehmlich über die Arbeitszeiten, der im Beratungsgeschäft tätigen Mitarbeiter.

7. Finanzinstrumente: Ansatz, Bewertung und Angaben (IAS 32, 39, IFRS 7)

Die Rechnungslegung erfolgt unter Anwendung von IAS 39 in der am 31. Dezember 2009 anzuwendenden Fassung und den durch diese Vorschrift festgelegten Klassifizierungs- und Bewertungsprinzipien. Dazu wurden finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten folgenden Kategorien zugeordnet:

1. durch die Gruppe ausgereichte Kredite und Forderungen,

2. bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte,

3. zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte (Handelsaktiva) und bestimmte finanzielle Verbindlichkeiten (Handelspassiva),

4. zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available-for-sale-Bestand),

5. sonstige finanzielle Verbindlichkeiten.

Gemäß IAS 39 sind alle finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wozu auch derivative Finanzinstrumente zählen, zu bilanzieren, wenn der Konzern Vertragspartei der Regelungen des Finanzinstrumentes wird. Im Konzern erfolgt grundsätzlich die Bilanzierung zum Handelstag.

Der Konzern geht von einem Abgang aus, wenn die vertraglichen Rechte auf den Bezug von Cashflows an einen Dritten übertragen wurden. Verbleiben in diesem Zusammenhang jedoch wesentliche Chancen und Risiken beim Konzern, ist der finanzielle Vermögenswert oder die finanzielle Verbindlichkeit weiter zu bilanzieren. Die Zinserträge und Dividenden aus Finanzinstrumenten sowie die Zinsaufwendungen werden, soweit nachstehend nichts anderes beschrieben ist, in den Zinserträgen beziehungsweise Zinsaufwendungen erfasst.

Die nachstehenden Erläuterungen geben eine Übersicht darüber, wie die Regelungen des Standards im Effektengesellschaft-Konzern umgesetzt wurden:

a) Kategorisierung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und ihre Bewertung

Kredite und Forderungen:

Dieser Kategorie werden nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind, zugeordnet. Zum Zeitpunkt des Zugangs erfolgt die Bewertung mit den Anschaffungskosten. Diese umfassen den Nominalbetrag der Forderung abzüglich eines eventuell vereinbarten Disagios beziehungsweise zuzüglich eines eventuell vereinbarten Agios und Anschaffungsnebenkosten. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Agien bzw. Disagien werden über die Laufzeit nach der Effektivzinsmethode verteilt erfolgswirksam im Zinsergebnis vereinnahmt.

Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen:

Der Effektengesellschaft-Konzern verwendet die Kategorie „Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte“ im Geschäftsjahr 2009, wie auch im Vergleichsjahr 2008, nicht.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteter finanzieller Vermögenswert oder finanzielle Verbindlichkeit:

In den Handelsaktiva werden alle finanziellen Vermögenswerte angesetzt, die zu Handelszwecken gehalten werden oder als zum Zeitwert zu bilanzieren bestimmt wurden. Als zu Handelszwecken gehalten zählen originäre Finanzinstrumente (insbesondere verzinsliche Wertpapiere, Aktien und Schuldscheindarlehen) und derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert. Darüber hinaus wurden dieser Kategorie keine weiteren finanziellen Vermögenswerte zugeordnet.

In den Handelspassiva werden alle finanziellen Verbindlichkeiten angesetzt, die zu Handelszwecken gehalten werden. Hierzu zählen derivative Finanzinstrumente, sofern sie einen negativen Marktwert haben, und Lieferverpflichtungen aus Wertpapierleerverkäufen. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses (Handelstag).

Zum Zeitpunkt des Zugangs und zu jedem Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung von Handelsaktiva und Handelspassiva zum Fair Value. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden, wie auch die Zinserträge, Dividenden und Zinsaufwendungen, in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam im Handelsergebnis erfasst. Eventuelle Anschaffungsnebenkosten werden sofort erfolgswirksam vereinnahmt.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte:

Dieser Kategorie werden alle nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte zugeordnet, die in keiner der vorgenannten Kategorien erfasst werden. Dabei handelt es sich um verzinsliche Wertpapiere, Aktien, Schuldscheindarlehen und Beteiligungen. Diese Gruppe wird auch als „available-for-sale-Bestand“ bezeichnet.

Zum Zeitpunkt des Zugangs erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten. Diese umfassen den Kaufpreis sowie direkt zuzurechnende Anschaffungsnebenkosten. Gegebenenfalls ist ein Agio oder ein Disagio zu berücksichtigen. Die Folgebewertung wird zum Fair Value vorgenommen. Soweit vorhanden werden Börsenpreise zur Bestimmung des Fair Value herangezogen. Existieren keine Börsenpreise, was bei Beteiligungen an nicht börsennotierten Gesellschaften regelmäßig der Fall ist, ist der Fair Value anhand eines geeigneten Bewertungsmodells zu ermitteln. Ist der Fair Value eines Eigenkapitaltitels nicht verlässlich bestimmbar, werden die fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Das Ergebnis aus der Bewertung wird – nach Berücksichtigung latenter Steuern – erfolgsneutral in einem gesonderten Posten des Eigenkapitals (Neubewertungsrücklage) ausgewiesen. Bei einer Veräußerung des finanziellen Vermögenswertes wird das in der Neubewertungsrücklage bilanzierte kumulierte Bewertungsergebnis aufgelöst und in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Im Falle einer dauerhaften Wertminderung ist die Neubewertungsrücklage um den Wertminderungsbetrag zu reduzieren und ein übersteigender Betrag in der Gewinn- und Verlustrechnung zu berücksichtigen. Ist eine Wertaufholung von zuvor erfolgswirksam erfassten Wertminderungen zu berücksichtigen, so erfolgt diese bei Eigenkapitaltiteln erfolgsneutral über die Neubewertungsrücklage, bei Schuldtiteln bis zur Höhe der historischen fortgeführten Anschaffungskosten erfolgswirksam und darüber hinaus erfolgsneutral über die Neubewertungsrücklage. Agien oder Disagien werden erfolgswirksam über die Laufzeit im Zinsergebnis vereinnahmt.

b) Eingebettete Derivate (embedded Derivatives)

IAS 39 regelt auch die bilanzielle Behandlung von eingebetteten Derivaten. Dabei handelt es sich um Derivate, die Bestandteil eines originären Finanzinstruments und mit diesem untrennbar verbunden sind. Solche Finanzinstrumente werden nach IAS 39 auch als Hybrid Financial Instruments bezeichnet. Hybrid Financial Instruments sind zum Beispiel Aktienanleihen (Anleihen mit Rückzahlungsrecht in Aktien) oder Anleihen mit indexbezogener Verzinsung. Gemäß IAS 39 ist das eingebettete Derivat unter bestimmten Bedingungen vom originären Trägergeschäft zu trennen und separat wie ein freistehendes Derivat zum Fair Value zu bilanzieren und zu bewerten. Eine Trennungspflicht ist gegeben, wenn die Charakteristika und Risiken des eingebetteten Derivats nicht eng mit denen des Trägerkontrakts verbunden sind. Die Bilanzierung und Bewertung des Trägerkontraktes folgt hingegen den Vorschriften der einschlägigen Kategorie des Finanzinstruments. Sind die Charakteristika und Risiken des eingebetteten Derivats jedoch eng mit denen des Trägerkontraktes verbunden, wird das eingebettete Derivat nicht abgetrennt und das hybride Finanzinstrument nach den Vorschriften der einschlägigen Kategorie des Trägerkontraktes bilanziert. Zum Bilanzstichtag befinden sich ebenso wie im Vorjahr keine nennungspflichtigen eingebetteten Derivate unter den finanziellen Vermögenswerten oder finanziellen Verbindlichkeiten.

c) Bilanzierung von Sicherungszusammenhängen

Das Hedge-Accounting wurde nicht angewandt.

d) Angaben nach IFRS 7

Im Abschluss sind Angaben zu machen, die es ermöglichen, die Bedeutung von Finanzinstrumenten für die Finanzlage und die Ertragskraft des Unternehmens zu beurteilen. Ferner ist die Wesensart und das Ausmaß der Risiken, die sich aus den Finanzinstrumenten ergeben, deutlich zu machen sowie die Art und Weise der Handhabung dieser Risiken. Die Angaben sind, soweit eine alternative Angabe im Lagebericht nicht zugelassen ist, im Anhang zu machen.

Finanzinstrumente sind nach Klassen zu gliedern. Neben der Unterscheidung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden sowie Eigenkapital wird die Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert oder zu fortgeführten Anschaffungskosten als ein wesentliches klassenrelevantes Merkmal verstanden. Darüber hinaus wird eine weitergehende Aufgliederung vorgenommen.

8. Bildung von Cash Generating Units (CGU)

Bei der Abgrenzung von Cash Generating Units werden grundsätzlich Vermögensgegenstände und Schulden zusammengefasst, die einem Geschäftsfeld zugeordnet werden können und denen als Gesamtheit der Zu- und Abfluss von Zahlungsmitteln zuzurechnen ist. Dabei ist die Abgeschlossenheit der Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung der räumlichen und sachlichen Aspekte wichtiges Unterscheidungskriterium.

9. Schätzunsicherheiten

Im Rahmen der Bilanzierung und Bewertung sind seitens des Vorstandes in bestimmten Fällen Annahmen zu treffen und Schätzungen vorzunehmen. Diese unterliegen einer gewissen Ungenauigkeit, die sich in der Zukunft durch eine andere Entwicklung als angenommen in einem abweichenden Ergebnis oder anderen Bewertungsergebnis niederschlägt. Insbesondere Abweichungen von den Annahmen zur Bewertung von Beteiligungen, die auf abgeschlossenen Kapitaltransaktionen beruht, können im kommenden Geschäftsjahr zu niedrigeren Bewertungen führen. Die Höhe der Unsicherheit ist aus heutiger Sicht nicht schätzbar. Ferner spielen die Annahmen im Rahmen der Impairmenttests, vor allem für Beteiligungen, assoziierte Unternehmen und Firmenwerte, in das Bewertungsergebnis hinein. Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von den Annahmen oder geänderte Annahmen ziehen so ein anderes Ergebnis nach sich. Die Unsicherheit kann zum Bilanzstichtag nicht quantifiziert werden.

10. Währungsumrechnung

Transaktionen, die eine in den Konzernkreis einbezogene Gesellschaft nicht in Euro durchführt (Fremdwährungsgeschäfte), sind im Wesentlichen der Erwerb und die Veräußerung von Finanzinstrumenten. Diese werden in Euro mit dem Kassakurs zum Transaktionszeitpunkt umgerechnet. Kursgewinne und -verluste aus der Abwicklung solcher Transaktionen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt. Monetäre Vermögenswerte und Schulden sowie Posten der Gewinn- und Verlustrechnung, die auf Fremdwährung lauten, und schwebende Fremdwährungskassageschäfte werden zum Kassakurs, Devisentermingeschäfte zum Terminkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die auf Fremdwährung lauten, sind, soweit es sich um Finanzinstrumente handelt, zum Fair Value anzusetzen und werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Bei der Währungsumrechnung wurde der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank herangezogen. Andere auf fremde Währung lautende nicht monetäre Vermögensgegenstände und Schulden, im Konzern vor allem Beteiligungen, werden zu historischen Kursen umgerechnet. Die aus der Bewertung resultierenden Ergebnisse werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Handelsergebnis gezeigt.

Für die im Effektengesellschaft-Konzern wichtigsten Währungen gelten die nachstehenden Umrechnungskurse (Betrag in Währung für 1 Euro)

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2009 2008
USD 1,4406 1,3917
ZAR 10,666 13,0667
CHF 1,4836 1,4850
CAD 1,5128 1,6998

11. Aufrechnung

Verbindlichkeiten rechnen wir mit Forderungen auf, wenn diese gegenüber demselben Kontoinhaber bestehen, täglich fällig sind und mit dem Geschäftspartner vereinbart wurde, dass die Zins- und Provisionsberechnung so erfolgt, als ob nur ein einziges Konto bestünde.

12. Barreserve

Der Bestand der Barreserve - diese umfasst den Kassenbestand - ist gemäß IAS 39 zum Nennwert bilanziert.

13. Forderungen (Kredite und Forderungen)

Von dem Effektengesellschaft-Konzern originär ausgereichte Forderungen an Kreditinstitute beziehungsweise Kunden, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden ab dem Handelstag mit ihrem Nennbetrag und in der Folgebewertung zu den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Agien oder Disagien werden erfolgswirksam über die Laufzeit nach der Effektivzinsmethode verteilt im Zinsergebnis vereinnahmt. In den Forderungen an Kreditinstitute werden nur bankgeschäftliche Forderungen abgebildet. Nichtbankgeschäftliche Forderungen an Kreditinstitute werden unter den Sonstigen Aktiva erfasst.

14. Risikovorsorge

Den besonderen Risiken des Bankgeschäftes tragen wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen in vollem Umfang Rechnung.

Für die bei Forderungen an Kunden vorhandenen Bonitätsrisiken sind nach konzerneinheitlichen Maßstäben Einzelwertberichtigungen gebildet worden. Die Wertberichtigung eines Kredites ist angezeigt, wenn aufgrund beobachtbarer Kriterien wahrscheinlich ist, dass nicht alle Zins- und Tilgungsverpflichtungen vertragsmäßig geleistet werden können. Indikatoren für eine Wertminderung von Forderungen sind

erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners,
ein tatsächlich erfolgter Vertragsbruch (Ausfall, Verzug von Zins- oder Tilgungsleistungen),
Zugeständnisse von Seiten des Kreditgebers an den Kreditnehmer auf Grund wirtschaftlicher oder rechtlicher Gegebenheiten im Zusammenhang mit finanziellen Schwierigkeiten des Kreditnehmers, die der Kreditgeber ansonsten nicht gewähren würde,
Hohe Wahrscheinlichkeit eines Konkurses oder eines sonstigen Sanierungsbedarfs des Schuldners,
Erfassung eines Wertminderungsaufwandes für den betreffenden Vermögenswert in einer vorangegangenen Berichtsperiode,
Das Verschwinden eines aktiven Marktes für diesen finanziellen Vermögenswert auf Grund von finanziellen Schwierigkeiten
Erfahrungen mit dem Forderungseinzug aus der Vergangenheit, die darauf schließen lassen, dass der gesamte Nennwert eines Forderungsportfolios nicht beizutreiben ist.

Die Höhe der Wertberichtigung entspricht der Differenz zwischen dem Buchwert des Kredites abzüglich werthaltiger Sicherheiten und dem Barwert der erwarteten künftigen Zahlungen, abgezinst mit dem ursprünglichen effektiven Zinssatz des Kredites.

Der Gesamtbetrag der Risikovorsorge wird, sofern er sich auf bilanzielle Forderungen bezieht, offen von den Forderungen an Kreditinstitute und Kunden abgesetzt. Abschreibungen aus Wertminderungen und die Umkehrung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Uneinbringliche Forderungen werden direkt abgeschrieben. Eingänge auf abgeschriebene Forderungen werden erfolgswirksam erfasst.

15. Handelsaktiva (financial instruments held for trading)

Die Handelszwecken dienenden Wertpapiere werden in der Bilanz zum Fair Value am Bilanzstichtag bewertet. Ebenfalls zum Fair Value hier ausgewiesen sind alle derivativen Finanzinstrumente, die einen positiven Marktwert besitzen. Bei börsennotierten Produkten werden Börsenkurse verwendet; für nicht börsennotierte Produkte wird die Bewertung anhand anderer geeigneter Marktpreise vorgenommen. Liegen keine geeigneten Marktpreise vor, erfolgt die Abschreibung. Alle realisierten Gewinne und Verluste sowie nicht realisierte Bewertungsergebnisse sind Teil des Handelsergebnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung. Ebenfalls im Handelsergebnis ausgewiesen werden Zins- und Dividendenerträge aus Handelsbeständen, gekürzt um Refinanzierungsaufwendungen. Kassageschäfte werden sofort bei Geschäftsabschluss erfasst und bilanzwirksam gebucht.

16. Beteiligungs- und Wertpapierbestand (available-for-sale Bestände)

Der Bilanzposten Beteiligungs- und Wertpapierbestand setzt sich zusammen aus Anleihen und Schuldverschreibungen, Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren und Beteiligungen.

Die Bilanzierung und Bewertung dieser Bestände erfolgt grundsätzlich zum Fair Value. Sofern der Fair Value nicht zuverlässig ermittelt werden kann, erfolgt die Bilanzierung zu Anschaffungskosten; dies gilt vor allem bei nicht börsennotierten Vermögenswerten, sofern es sich um Eigenkapitaltitel handelt. Bei allen übrigen Vermögenswerten wird die Effektivzinsmethode angewandt. Bewertungsergebnisse werden dabei – nach Berücksichtigung latenter Steuern – innerhalb des Eigenkapitals in die Neubewertungsrücklage eingestellt. Eine erfolgswirksame Realisierung von Gewinnen oder Verlusten findet erst bei Verkauf statt. Agien oder Disagien werden erfolgswirksam über die Laufzeit verteilt im Zinsergebnis vereinnahmt. Bei dauerhaften oder wesentlichen Wertminderungen wird der erzielbare Betrag ausgewiesen; die erforderliche Abschreibung erfolgt zulasten der Gewinn- und Verlustrechnung. Eine dauerhafte Wertminderung in diesem Sinne liegt vor, wenn durchgängig über den Zeitraum von sechs Monten der Fair Value unter den Anschaffungskosten liegt. Eine wesentliche Wertminderung liegt vor, wenn der Fair Value 25% unter den Anschaffungskosten liegt. Fallen die Gründe, die zu Wertminderungen geführt haben, weg, kommt es, wenn es sich um Fremdkapitaltitel handelt, zu entsprechenden erfolgswirksamen Zuschreibungen. Im Falle von Eigenkapitaltiteln erfolgen die Zuschreibungen erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage.

Zins- und Dividendenerträge aus diesen Beständen werden im Zinsergebnis gezeigt.

17. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen (at-equity)

Der Bilanzposten Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthält den Anteilsbesitz an assoziierten Unternehmen. Die Bilanzierung und Bewertung dieser Bestände erfolgt grundsätzlich nach der Equity-Methode. Bezüglich der Behandlung von Wertminderungen gelten die Ausführungen unter 16. hinsichtlich ob ein Wertminderungsfall vorliegt oder nicht für Eigenkapitaltitel. Die Berechnung der Höhe der Wertminderung erfolgt gemäß IAS 36.

18. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Der Bilanzposten Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte enthält den Anteilsbesitz an Unternehmen, bei denen die Absicht besteht, sie innerhalb von zwölf Monaten mehrheitlich zu veräußern. Die Bilanzierung und Bewertung dieser Bestände erfolgt grundsätzlich zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten.

19. Sachanlagen

Die hierunter ausgewiesene Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bestimmung der Nutzungsdauer wird unter Beachtung der voraussichtlichen physischen Abnutzung, der technischen Veralterung sowie rechtlicher und vertraglicher Beschränkungen vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen linear über die Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögenswerte.

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Voraussichtliche Nutzungsdauer in Jahren
EDV/Telekommunikation 3-8
Fahrzeuge 6
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-13
Gebäudebestandteile 5-19

Die Anschaffung von geringwertigen Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens wird aus Wesentlichkeitsgründen im Berichtsjahr erfolgswirksam im Verwaltungsaufwand erfasst. Gewinne oder Verluste aus dem Verkauf von Sachanlagen werden unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Wertminderungen wie auch Wertaufholungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten Verwaltungsaufwand erfasst.

20. Immaterielle Anlagewerte

Unter den Immateriellen Anlagewerten werden neben erworbenen Softwarelizenzen und selbst erstellter Spezialsoftware erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert. Der Ansatz der Software erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um die Abschreibung. Als Herstellungskosten für selbst erstellte Software sind die direkt zurechenbaren Aufwendungen der Entwicklung zu berücksichtigen. Dies sind vor allem die laufenden Personalaufwendungen wie Löhne und Gehälter oder die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Software wird über die angenommene wirtschaftliche Nutzungsdauer von 3 - 5 Jahren linear abgeschrieben. Außerordentliche Abschreibungen sind vorzunehmen, wenn Anhaltspunkte für eine dauerhafte Wertminderung vorliegen. Dazu zählen zum Beispiel die Außerbetriebnahme oder der nur noch eingeschränkte Betrieb der Software.

Alle Geschäfts- oder Firmenwerte - bei ihnen wird eine nicht definierte Nutzungsdauer unterstellt - werden an jedem Bilanzstichtag und anlassbezogen auf ihren künftigen wirtschaftlichen Nutzen überprüft. Hierzu erfolgt eine Zuordnung zu sogenannten Cash Generating Units. Eine Cash Generating Unit ist die kleinste mögliche Zusammenfassung von Vermögenswerten und Schulden, der Zahlungsströme verursachungsgerecht zugeordnet werden können. Im Konzern können auf Basis der Geschäftssegmente Cash Generating Units gebildet werden. Sofern Voraussetzungen vorliegen, die den erwarteten Nutzen nicht mehr erkennen lassen, wird eine Abschreibung vorgenommen. Zum Beispiel ist dies bei einem zukünftig erwarteten Netto-Mittelabfluss der Fall.

Gewinne oder Verluste aus dem Verkauf von Immateriellen Anlagewerten werden unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Wertminderungen wie auch Wertaufholungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten Verwaltungsaufwand erfasst.

21. Sonstige Aktiva

Die Sonstigen Aktiva nehmen Beträge auf, die anderen Posten der Aktivseite der Bilanz nicht zuzuordnen sind. Sie werden mit Anschaffungskosten bilanziert.

22. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden

Finanzielle Verbindlichkeiten werden mit fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

23. Handelspassiva

Derivative Finanzinstrumente, die einen negativen Marktwert besitzen, sowie Lieferverpflichtungen aus Wertpapierleerverkäufen sind ab dem Handelstag als Handelspassiva ausgewiesen. Die Bewertung der Handelspassiva erfolgt zum Marktwert (Fair Value). Alle realisierten Gewinne und Verluste sowie nicht realisierte Bewertungsergebnisse sind Teil des Handelsergebnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung.

24. Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahmen angesetzt. Rückstellungen für Aufwendungen, die sich nicht auf eine Außenverpflichtung beziehen, dürfen nach den IFRS hingegen nicht gebildet werden.

25. Ertragsteueran sprüche und -verpflichtungen

Latente Steueransprüche und -verpflichtungen berechnen sich aus unterschiedlichen Wertansätzen eines bilanzierten Vermögenswertes oder einer Verpflichtung und dem jeweiligen steuerlichen Wertansatz. Hieraus resultieren in der Zukunft voraussichtliche Ertragsteuerentlastungs- oder -belastungseffekte (temporäre Unterschiede). Sie wurden mit den spezifischen Ertragsteuersätzen der jeweiligen Betriebsstätte bewertet, deren Gültigkeit für die entsprechende Periode ihrer Realisierung zu erwarten ist und zum Bilanzstichtag gültig sind. Aktive latente Steuern auf noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge werden mit Ausnahme für die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank nicht bilanziert, da zukünftige zu versteuernde Gewinne, die in der gleichen Steuereinheit anfallen, nicht mit ausreichender Verlässlichkeit geschätzt werden können. Bei der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank ist aufgrund positiver Gewinnerwartungen für die nächsten Jahre mit der Nutzung eines Teils der Verlustvorträge zu rechnen. Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen werden unsaldiert ausgewiesen. Eine Abzinsung erfolgt nicht. Die Bildung und Fortführung latenter Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen erfolgt – in Abhängigkeit von der Behandlung des zugrunde liegenden Sachverhalts – entweder erfolgswirksam oder erfolgsneutral in dem entsprechenden Eigenkapitalposten.

Der dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzurechnende Ertragsteueraufwand beziehungsweise -ertrag ist in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen und in den Erläuterungen in laufende und latente Ertragsteueransprüche und -verpflichtungen des Geschäftsjahres aufgeteilt. Sonstige Steuern, die nicht ertragsabhängig sind, werden im Sonstigen betrieblichen Ergebnis gezeigt. In der Bilanz werden laufende und latente Ertragsteueransprüche beziehungsweise -verpflichtungen als Aktiv- beziehungsweise Passivposten unsaldiert ausgewiesen. Ertragsteuern im Zusammenhang mit außerordentlichen Geschäftsvorfällen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

26. Sonstige Passiva

Die Sonstigen Passiva nehmen Beträge auf, die anderen Posten der Passivseite der Bilanz nicht zuzuordnen sind. Sie werden mit Anschaffungskosten bilanziert.

27. Eigene Aktien

Die im Konzern gehaltenen eigenen Aktien werden zu Anschaffungskosten vom Eigenkapital abgesetzt. Der Teil der Anschaffungskosten, der auf den Nennbetrag entfällt, wird vom Gezeichneten Kapital abgezogen, das Aufgeld wird mit den Kapitalrücklagen verrechnet. Gewinne und Verluste aus dem Handel mit eigenen Aktien werden erfolgsneutral der Kapitalrücklage zugerechnet.

28. Aktienoptionspläne

Die Berliner Effektengesellschaft AG hat erstmalig in 2000 ein Aktienoptionsprogramm für die Mitarbeiter aller der Gruppe angehörenden Unternehmen aufgelegt. In den Jahren 2000 bis 2003 wurden jeweils 200.000 Optionsrechte den Mitarbeitern angeboten. 2004 und 2005 erhöhte sich die Anzahl der angebotenen Optionen infolge des größeren Konsolidierungskreises. Die entsprechenden Zahlen können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden. Eine Option berechtigt jeweils zum Kauf einer Stückaktie der Gesellschaft, die einem Anteil am Grundkapital in Höhe von 1,00 € entspricht. Voraussetzung für die Ausübung der Optionsrechte ist für die Zuteilungen 2000 bis 2002 ein Anstieg des Schlusskurses der Aktie der Berliner Effektengesellschaft AG an der Börse Berlin um mindestens 5,0% gegenüber dem Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft in den letzten 20 Börsentagen vor Einräumung des Optionsrechtes. Für die seit 2003 zugeteilten Optionsrechte muss zum Zeitpunkt der Ausübung der Option der Schlusskurs der Aktie der Berliner Effektengesellschaft AG an der Börse Berlin mindestens 6,0% je Jahr der Laufzeit über dem Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft in den letzten 10 Börsentagen vor Einräumung des Optionsrechtes liegen. Der durchschnittliche Marktkurs bei den Ausübungen im Geschäftsjahr betrug 6,86 €. Weitere Angaben zum Optionsprogramm mit Stand zum 31. Dezember 2009 sind nachfolgend zusammengestellt:

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J ahr der Zuteilung 2004 2005 2006
Ausübungszeitraum 25.03.06 - 25.03.09 15.03.07 - 15.03.10 31.03.08 - 31.03.11
Ausübungspreis bei Ausgabe 5,50 € 3,50 € 6,00 €
Ausübungshürde bei Ausgabe 5,50 € 3,47 € 5,89 €
angebotene Optionen 298.600 297.000 247.000
angenommene Optionen 292.300 294.800 243.500
Wert eines Optionsrechts bei Ausgabe 0,50 € 0,25 € 0,97 €
Bestand am 01.01.09 205.700 126.000 239.000
neu ausgegebene Optionen - - -
verwirkte Optionen 500 1.000
ausgeübte Optionen - 5.500 -
verfallene Optionen 205.700 - -
Bestand am 31.12.09 - 120.000 238.000
davon ausübbar - 120.000 -

Die Optionsrechte sind jeweils bei Ausgabe anhand eines geeigneten Modells zu bewerten. In die Bewertung müssen die kapitalmarktorientierten Merkmale der Optionsrechte einfließen. Nicht kapitalmarktorientierte Merkmale, dazu gehört beispielsweise die zweijährige Wartefrist zu Beginn der von der Berliner Effektengesellschaft AG ausgegebenen Optionen, sind über eine erwartete Mitarbeiterfluktuation abzubilden. Der sich aus dem Wert einer Option und des geschätzten Bestandes am Ende der Wartefrist ergebende Gesamtwert ist über die Wartefrist zu verteilen und als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen.

Aus diesen Optionsprogrammen wurde 2009 kein Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Auch in den Folgejahren ist aus den aufgelegten Programmen kein Personalaufwand mehr zu berücksichtigen.

Die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank hat in 2009 ein Aktienoptionsprogramm für die Mitarbeiter aufgelegt. Es wurden 500.000 Optionsrechte den Mitarbeitern angeboten. Eine Option berechtigt jeweils zum Kauf einer Stückaktie der Gesellschaft, die einem Anteil am Grundkapital in Höhe von 1,00 € entspricht. Voraussetzung für die Ausübung der Optionsrechte ist, dass zum Zeitpunkt der Ausübung der Option der Schlusskurs der Aktie der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank an der Börse Berlin mindestens 6,0% je Jahr der Laufzeit über dem Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft in den letzten 10 Börsentagen vor Einräumung des Optionsrechtes liegt. Der durchschnittliche Marktkurs bei den Ausübungen im Geschäftsjahr betrug 5,87 €. Weitere Angaben zum Optionsprogramm mit Stand zum 31. Dezember 2009 sind nachfolgend zusammengestellt:

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Jahr der Zuteilung 2007 2008 2009
Ausübungszeitraum 15.02.09 - 14.02.12 01.03.10 - 31.03.13 01.03.10 - 31.03.14
Ausübungspreis bei Ausgabe 5,20 € 4,70 € 4,58 €
Ausübungshürde bei Ausgabe 5,19 € 4,69 € 4,60 €
angebotene Optionen 496.500 500.000 500.000
angenommene Optionen 496.500 500.000 497.000
Wert eines Optionsrechts bei Ausgabe 0,77 € 0,11 € 0,11 €
Bestand am 01.01.09 491.000 500.000 -
neu ausgegebene Optionen - - 497.000
verwirkte Optionen 11.000 14.500 9.500
ausgeübte Optionen 31.450 - -
verfallene Optionen - - -
Bestand am 31.12.09 448.550 485.500 487.500
davon ausübbar 448.550 - -

Die Optionsrechte sind jeweils bei Ausgabe anhand eines geeigneten Modells zu bewerten. In die Bewertung müssen die kapitalmarktorientierten Merkmale der Optionsrechte einfließen. Nicht kapitalmarktorientierte Merkmale, dazu gehört beispielsweise die zweijährige Wartefrist zu Beginn der von der Berliner Effektengesellschaft AG ausgegebenen Optionen, sind über eine erwartete Mitarbeiterfluktuation abzubilden. Der sich aus dem Wert einer Option und des geschätzten Bestandes am Ende der Wartefrist ergebende Gesamtwert ist über die Wartefrist zu verteilen und als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Die erwartete Fluktuationsrate wurde aufgrund ihrer tatsächlichen Entwicklung etwas verringert.

Die 2009 ausgegebenen Optionen wurden anhand eines Modells zur Bewertung jederzeit ausübbarer Optionen (Binomialmodell) mit einer Mindestgrenze für den Aktienkurs bewertet. Für die Bewertung wurde ein Kurs von 4,83 € je Aktie zum Zeitpunkt der Ausgabe, ein risikofreier Zinssatz von 2,17 % p.a. sowie eine Ausübungshürde von 4,60 € unterstellt. Auf Basis der im Rahmen des Jahresabschlusses 2007 der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank vorgeschlagenen Dividende, der sich in 2009 abzeichnenden Ergebnisentwicklung und dem Aktienkurs bei Gewährung der Optionsrechte wurde für die Berechnung des Zeitwerts der Optionsrechte 2009 eine Dividendenrendite in Höhe von 9,32 % geschätzt, was einer Dividende in Höhe von 0,45 € bei einem Kurs je Aktie in Höhe von 4,83 € entspricht.. Den Berechnungen liegt eine erwartete Volatilität in Höhe von 15,06 % zugrunde, die auf Monatsdurchschnittskursen der Berliner Effektengesellschaft AG bereinigt um überzeichnete Kursbewegungen beruht. Da die Aktie der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank erst seit Oktober 2006 im Freiverkehr der Börsen Berlin und Frankfurt am Main notiert wird, ist die Grundgesamtheit für eine hinreichend genaue und aussagefähige Schätzung der Volatilität zu klein. Daher wurde die Kursentwicklung der Muttergesellschaft, der Berliner Effektengesellschaft AG, herangezogen. Die Anpassung der historischen Volatilität in Höhe von 39,87 % ist aufgrund des geringen Free Floats und der verhältnismäßig geringen Umsätze der Aktie der Berliner Effektengesellschaft AG geboten, da dies zu überzeichneten Kursbewegungen führt.

Aus diesen Optionsprogrammen wurden 2009 81 T€ Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. In den Folgejahren sind aus den aufgelegten Programmen voraussichtlich 39 T€ Personalaufwand noch zu berücksichtigen. Die tatsächliche Höhe ist von der Fluktuation der berechtigten Mitarbeiter bis zum Ende der Sperrfrist des jeweiligen Optionsprogrammes abhängig. Der Kalkulation der Programme, deren Sperrfrist zum Bilanzstichtag noch nicht abgelaufen war, wurde eine Verringerung des Bestandes um 3,5% unterstellt. Der durchschnittliche Marktkurs bei den Ausübungen im Geschäftsjahr betrug 5,95 €.

Die Angaben zum Optionsprogramm der Ventegis Capital AG mit Stand zum 31. Dezember 2009 sind nachfolgend zusammengestellt:

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Jahr der Zuteilung 2005
Ausübungszeitraum 13.12.07 - 13.12.10
Ausübungspreis bei Ausgabe 2,28 €
Ausübungshürde bei Ausgabe 2,32 €
angebotene Optionen 174.376
angenommene Optionen 174.376
Wert eines Optionsrechts bei Ausgabe 1,32 €
Bestand am 01.01.09 159.376
neu ausgegebene Optionen -
verwirkte Optionen -
ausgeübte Optionen 81.750
verfallene Optionen 77.626
Bestand am 31.12.09 -
davon ausübbar -

Eine Option berechtigt jeweils zum Kauf einer Stückaktie der Gesellschaft, die einem Anteil am Grundkapital in Höhe von 1,00 € entspricht. Voraussetzung für die Ausübung der Optionsrechte ist, dass zum Zeitpunkt der Ausübung der Option der Schlusskurs der Aktie der Ventegis Capital AG an der Börse Berlin mindestens 6,0% je Jahr der Laufzeit über dem Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft in den letzten zwei Wochen vor Einräumung des Optionsrechtes liegt.

Die Optionsrechte sind jeweils bei Ausgabe anhand eines geeigneten Modells zu bewerten. In die Bewertung müssen die kapitalmarktorientierten Merkmale der Optionsrechte einfließen. Nicht kapitalmarktorientierte Merkmale, dazu gehört beispielsweise die zweijährige Wartefrist zu Beginn der von der Ventegis Capital AG ausgegebenen Optionen, sind über eine erwartete Mitarbeiterfluktuation abzubilden. Der sich aus dem Wert einer Option und des geschätzten Bestandes am Ende der Wartefrist ergebende Gesamtwert ist über die Wartefrist zu verteilen und als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen.

Aus diesen Optionsprogrammen wurde 2009 kein Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Auch in den Folgejahren ist aus den aufgelegten Programmen kein Personalaufwand mehr zu berücksichtigen.

29. Änderung von Schätzungen und Fehler

Im Berichtsjahr erfolgten Korrekturen nach IAS 8.42. Aus an Mitarbeiter einer Konzerngesellschaft im Jahre 2005 ausgegebenen Optionsrechten wurden keine Personalaufwendungen in den Jahren 2005 bis 2007 erfasst. Ebenso fehlten die entsprechenden Erhöhungen der Kapitalrücklage. Die Nachholung dieser Sachverhalte führt nach Berücksichtigung der Anteile in Fremdbesitz zum 1. Januar 2008 zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von 197 T€ und einer entsprechenden Verringerung der Gewinnrücklagen im Konzernabschluss.

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DES KONZERNS

In den Tabellen können Rundungsdifferenzen zwischen den einzelnen Beträgen und den jeweiligen Summen auftreten.

30. Zinsüberschuss

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31.12.2009 31.12.2008
Zinserträge aus 873 2.196
- Kredit- und Geldmarktgeschäften 452 1.392
- festverzinslichen Wertpapieren (available for sale) 337 368
- Dividenden aus Wertpapieren (available for sale) 7 219
- andere Zinserträge 77 217
Zinsaufwendungen - 86 - 53
Insgesamt 787 2.143

Die Zinserträge und -aufwendungen enthalten alle Zinsen aus Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften. Zinsen, die nicht auf Bank- oder Finanzdienstleistungsgeschäfte zurückzuführen sind, zum Beispiel Zinsen aus Steuernach- oder Steuerrückzahlungen, werden nach IFRS ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesen. Aufwendungen für die Finanzierung von Investitionen sind nicht aktiviert worden. Zinserträge- oder –aufwendungen aus Finanzinstrumenten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind in diesem Posten nicht enthalten.

In den Zinserträgen sind Zinsen aus der Aufzinsung wertberichtigter Kredite in Höhe von 0 T€ (Vorjahr 1 T€) enthalten. Wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage aus zinslos gestellten Forderungen oder Forderungen mit Stundungsvereinbarungen für Zinszahlungen bestehen nicht.

31. Risikovorsorge

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31.12.2009 31.12.2008
Zuführungen zur Risikovorsorge - 217 - 129
Auflösungen von Risikovorsorge 4 -
Direktabschreibungen - 195 - 45
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen - -
Gesamt - 408 - 174

Die Änderung der Risikovorsorge enthält die Aufzinsung wertberichtigter Forderungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr 1 T€). Die Risikovorsorge betrifft die Forderungen an Kunden.

32. Provisionsergebnis

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31.12.2009 31.12.2008
Provisionserträge 2.990 4.440
- Wertpapiergeschäft 545 296
- Courtagen 2.202 3.574
- Emissionsgeschäft 101 222
- sonstige Provisionserträge 142 348
Provisionsaufwendungen - 6.945 - 6.292
- Wertpapiergeschäft - 1.909 - 1.156
- Courtagen - 1.027 - 1.668
- Abwicklungsgebühren - 3.894 - 3.158
- Emissionsgeschäft - 68 - 226
- sonstige Provisionsaufwendungen - 47 - 84
Gesamt - 3.955 - 1.852

In den Provisionserträgen sind 243 T€ und in den Provisionsaufwendungen sind 115 T€ enthalten, die aus Geschäften mit Finanzinstrumenten resultieren, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

33. Handelsergebnis

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31.12.2009 31.12.2008
Zinsen 1 10
Dividenden 130 183
Realisiertes Ergebnis aus dem Handel mit Wertpapieren 16.143 14.655
Bewertungsergebnis aus dem Handel mit Wertpapieren - 365 - 862
Ergebnis aus dem Handel mit Optionen 3 21
Kursdifferenzen aus Aufgabegeschäften 2.601 3.906
Devisen - 145 - 82
Gesamt 18.368 17.831

34. Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (available-for-sale)

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31.12.2009 31.12.2008
Realisiertes Ergebnis aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand 496 - 412
Bewertungsergebnis aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand - 9 - 2.326
Veräußerungergebnis aus Beteiligungen - -
Bewertungsergebnis aus Beteiligungen 40 - 271
Insgesamt 527 - 3.009

Das realisierte Ergebnis enthält - 14 T€ (Vj. - 56 T€), die direkt der Neubewertungsrücklage entnommen wurden. Darauf entfielen keine latenten Steuern. Das Bewertungsergebnis enthält 0 T€ (Vj. 2.326 T€) Wertminderungen (impairment) infolge wesentlicher Wertminderungen auf den Wertpapierbestand und 40 T€ (Vj. 271 T€) ergebnisneutrale Zuschreibungen auf eine Beteiligung.

35. Ergebnis aus at-equity bewerteten Unternehmen

Unter dem Posten Ergebnis aus at-equity bewerteten Unternehmen wird das anteilige, auf die Berliner Effektengesellschaft AG entfallende Ergebnis nach IFRS der Gruppe quirin bank AG ausgewiesen.

36. Verwaltungsaufwand

Der Verwaltungsaufwand im Konzern setzt sich zusammen aus Personalaufwand, Sachaufwand und Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

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Personalaufwand 31.12.2009 31.12.2008
Löhne und Gehälter - 6.059 - 6.337
Soziale Abgaben - 786 - 721
Aufwendungen für Altersversorgung - 53 - 50
Aufwendungen für Unterstützung - 44 - 60
Gesamt - 6.943 - 7.168

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Andere Verwaltungsaufwendungen 31.12.2009 31.12.2008
Börsengebühren für Schlussnoten, XETRA u.ä. - 2.317 - 2.640
Aufwendungen für Börseninformationsdienste - 1.832 - 1.744
Raumkosten - 1.022 - 1.126
Marketingaufwendungen - 626 - 843
EDV-Aufwand - 547 - 354
Rechts- und Beratungsaufwendungen - 532 - 341
Beiträge zu Verbänden und zur Bankenaufsicht - 406 - 196
Aufwendungen für Datenleitungen - 118 - 128
Sonstige Verwaltungsaufwendungen - 1.352 - 1.267
Gesamt - 8.753 - 8.639

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Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.12.2009 31.12.2008
Erworbene Software - 93 - 110
Selbst erstellte Software - 28 - 47
Betriebs- und Geschäftsausstattung - 285 - 300
Summe laufende Abschreibungen - 406 - 457
Derivativer Geschäfts und Firmenwert - -
Betriebs- und Geschäftsausstattung - -
Summe Abschreibungen infolge Wertminderung - -
Gesamt - 406 - 457

37. Sonstiges betriebliches Ergebnis

Die Sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen umfassen Beträge, die anderen Posten der Gewinn und Verlustrechnung nicht zugeordnet werden können.

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31.12.2009 31.12.2008
Ertrag aus Entkonsolidierungen 5.234 2.986
Sonstige Kostenumlagen 356 407
Auflösungen anderer Rückstellungen 141 129
Sonstige Erträge 467 166
Sonstige betriebliche Erträge gesamt 6.198 3.688
Aufwand aus Entkonsolidierungen - 644 - 19
Schadenersatzleistungen - 9 - 4
Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen - 7 -
Sonstige Aufwendungen - 15 - 23
Sonstige betriebliche Aufwendungen gesamt - 675 - 46
Sonstiges betriebliches Ergebnis gesamt 5.523 3.642

Der Ertrag aus Entkonsolidierungen wurde in Höhe von 918 T€ im Rahmen der Verringerung der Anteilsquote an der quirin bank AG durch Verwässerung realisiert. Aus dem Verkauf von Anteilen der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank ist ein Entkonsolidierungsgewinn in Höhe von 4.177 T€ entstanden. Der Aufwand aus Entkonsolidierungen ist auf die Veränderungen in der Beteiligung am BEG Fonds 1 Nordinvest zurückzuführen.

38. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteuern teilten sich für das abgelaufene Geschäftsjahr wie folgt auf:

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31.12.2009 31.12.2008
Laufende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 184 - 1.066
Latente Steuern - 213 - 411
Insgesamt - 397 - 1.477

Der tatsächliche Steueraufwand errechnet sich aus den steuerlichen Ergebnissen des Geschäftsjahres der einzelnen Konzernunternehmen. Für das Geschäftsjahr 2009 hat die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank infolge des positiven Ergebnisses und der Regelungen zur Mindestbesteuerung Ertragsteuern zu zahlen. Aus den anderen Gesellschaften entstehen aufgrund der negativen steuerlichen Ergebnisse bzw.. Bestehender steuerlicher Verlustvorträge keine Ertragsteuerverpflichtungen.

Die nachfolgende Überleitungsrechnung zeigt den Zusammenhang zwischen dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Geschäftsjahr:

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31.12.2009 31.12.2008
Jahresergebnis vor Ertragsteuern nach IAS/IFRS 2.663 - 1.514
Konzernertragsteuersatz (%) 30,4 30,4
Rechnerischer Ertragsteueraufwand im Geschäftsjahr 809 - 460
Auswirkungen von im Geschäftsjahr erfassten Steuern aus Vorjahren - 269 293
Auswirkungen von nicht abziehbaren Betriebsausgaben und steuerfreien Erträgen - 86 541
Auswirkungen aus der Nutzung oder dem Ansatz von Verlustvorträgen - 79 787
Effekte aus Steuersatzänderungen - -
Nicht angesetzte latente Steuern - 380
Auswirkungen aus der Konsolidierung und Verrechnung von Gewinnen und Verlusten im Konzernergebnis - -
Sonstige Auswirkungen 21 - 64
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 396 1.477

Der als Basis für die Überleitungsrechnung gewählte, anzuwendende Konzernertragsteuersatz setzt sich zusammen aus dem in Deutschland geltenden Körperschaftsteuersatz von 15 % (Vj. 15 %) zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5% und einem durchschnittlichen Steuersatz für die Gewerbesteuer von 14,6 % (Vj. 14,6 %). Daraus ergibt sich ein inländischer Ertragsteuersatz in Höhe von 30,4 % (Vj. 30,4 %).

Die latenten Steuern wurden aufgrund von temporären Wertunterschieden gebildet, die durch eine unterschiedliche Bewertung bei der Überleitung vom Abschluss nach HGB auf den Abschluss nach IFRS entstanden sind.

Aus Steuerbescheiden ergeben sich Potentiale für Steuererhöhungen und Steuerminderungen. Im Konzern bestehen, verteilt auf die einzelnen Gesellschaften, Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von 2.123.024,80 €. Diese Körperschaftsteuerguthaben wurden mit ihrem Barwert zum 31. Dezember 2009 aktiviert.

39. Nettoergebnis

Die Nettoerfolge setzen sich zusammen aus Wertminderungen / Zuschreibungen, realisierten Abgangserfolgen und nachträglichen Eingängen aus abgeschriebenen Finanzinstrumenten. Im Zinsergebnis werden die Zinsbestandteile aus den Notes „Zinsüberschuss“ und „Handelsergebnis“ je Kategorie nach IAS 39 dargestellt. Die Summen aus dem Nettoerfolg und dem Zinsergebnis ergeben das Nettoergebnis je Kategorie.

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2009 2008 Veränderung
Nettoerfolge aus
Handelsaktiva und -passiva 18.237 17.638 599
Zum Verkauf bestimmten finanziellen Vermögenswerte 527 - 3.009 3.536
Kredite und Forderungen -408 -174 -234
Anderen finanziellen Verbindlichkeiten - - -
Zinsergebnis aus
Handelsaktiva und -passiva 131 193 -62
Zum Verkauf bestimmten finanziellen Vermögenswerte 344 587 -243
Kredite und Forderungen 529 1.609 - 1.080
Anderen finanziellen Verbindlichkeiten -86 -53 -33

40. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich, indem das Jahresergebnis nach Steuern, einschließlich des auf konzernfremde Gesellschafter entfallenden Ergebnisanteiles, durch die gewichtete Anzahl der sich während des Berichtsjahres durchschnittlich im Umlauf befindlichen Zahl der Stammaktien dividiert wird.

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2009 2008
Konzernjahresfehlbetrag / -überschuss 1.923.380,85 € - 2.696.979,31 €
Gewichtete durchschnittliche Anzahl umlaufender Aktien (unverwässert) 14.540.265 16.674.980
Gewichtete durchschnittliche Anzahl umlaufender Aktien (verwässert) 14.660.265 16.674.980
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,13 € - 0,16 €
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,13 € - 0,16 €

Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht nahezu dem unverwässerten Ergebnis je Aktie, da die Ausübung nur von wenigen Rechten zum Bezug von Aktien der Berliner Effektengesellschaft AG am Bilanzstichtag möglich war.

Es bestanden zum 31. Dezember 2009 358.000 Optionsrechte, die potentiell verwässernd wirken können (s. Note B.28)

D. ANGABEN ZUR BILANZ DES KONZERNS

In den Tabellen können Rundungsdifferenzen zwischen den einzelnen Beträgen und den jeweiligen Summen auftreten.

41. Barreserve

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31.12.2009 31.12.2008
Kassenbestand 7 4
Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 1 -
Insgesamt 8 4

42. Forderungen an Kreditinstitute

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31.12.2009 31.12.2008
Inland Ausland Inland Ausland
--- --- --- --- ---
Täglich fällig 25.295 2.751 27.742 1.515
Sonstige Forderungen 5.092 - 7.492 -
Summe 30.387 2.751 35.234 1.515
Risikovorsorge für das Kreditgeschäft - - - -
Insgesamt 30.387 2.751 35.234 1.515

Die Sonstigen Forderungen enthalten Zinsabgrenzungen in Höhe von 2 T€ (Vj. 32 T€). Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kreditinstitute werden in der Restlaufzeitengliederung (Notes ()) dargestellt.

43. Forderungen an Kunden

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31.12.2009 31.12.2008
Inländische Kunden 2.175 1.429
- Unternehmen 2.175 1.429
- Privatpersonen - -
- Sonstige - -
Ausländische Kunden 153 128
- Unternehmen 25 -
- Privatpersonen 128 128
- Sonstige - -
Risikovorsorge für das Kreditgeschäft 346 128
Insgesamt 1.982 1.429

Die Forderungen an Kunden enthalten Zinsabgrenzungen in Höhe von 1 T€ (Vj. 1 T€). Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kunden werden in der Restlaufzeitengliederung (Notes (72) gezeigt.

Für Forderungen an Kunden in Höhe von 346 T€ besteht eine Einzelwertberichtigung in Höhe von 346 T€.

44. Risikovorsorge

Die Risikovorsorge wird nach konzerneinheitlichen Regeln gebildet und deckt alle erkennbaren Bonitäts- und Länderrisiken ab. Sie betrifft die Forderungen an Kunden.

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Bonitätsrisiken Gesamt
2009 2008 2009 2008 Verände-
--- --- --- --- --- ---
rung

in %
--- --- --- --- --- ---
Stand 01.01. 128 68 128 68 88,2
Zugänge 218 128 218 128 70,3
Abgänge - 68 - 68 -100
- Inanspruchnahmen - 68 - 68 -100
Stand 31.12. 346 128 346 128 170,3

45. Handelsaktiva

Die Handelsaktivitäten des Konzerns umfassen in erster Linie die Tätigkeit als Skontroführer an den deutschen Börsen sowie den Betrieb des eigenen multilateralen Handelssystems TRADEGATE®. Gehandelt wird mit Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren, Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren und Devisen. Alle Handelsbestände werden zum Fair Value bilanziert.

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31.12.2009 31.12.2008
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere - 1
darunter
börsenfähige Wertpapiere - 1
börsennotierte Wertpapiere - 1
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.126 3.805
darunter
börsenfähige Wertpapiere 1.693 3.014
börsennotierte Wertpapiere 1.693 3.012
Insgesamt 2.126 3.806

46. Beteiligungs- und Wertpapierbestand

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2009 2008
Geldmarktpapiere - -
Anleihen und Schuldverschreibungen 4.699 7.200
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 4.699 7.200
Aktien 2.240 2.106
Investmentanteile - -
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.240 2.106
Beteiligungen 7.171 6.099
Anteile an verbundenen Unternehmen - -
Beteiligungen 7.171 6.099
Beteiligungs- und Wertpapierbestand 14.110 15.405
davon:
börsenfähige Wertpapiere 2.941 2.424
börsennotierte Wertpapiere - 318

Aus dem Beteiligungs- und Wertpapierbestand wurden 907 T€ (Vj. 304 T€) direkt der Neubewertungsrücklage zugeführt. Infolge wesentlicher Wertminderungen wurden keine Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (Vj. 2.124 T€). Neubewertungsrücklagen in Höhe von 14 T€ wurden zu Lasten der Gewinn- und Verlustrechnung entnommen (Vj. 170 T€ zu Gunsten der Gewinn- und Verlustrechnung).

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Beteiligungen 2009 2008
Anschaffungskosten
- Stand 01.01. 9.099 11.145
- Zugänge 878 849
- Umbuchungen 125 516
- Abgänge - - 3.420
- Änderung des Konsolidierungskreises - 10
- Stand 31.12. 10.102 9.099
Neubewertungsrücklage
- Stand 01.01. 1.336 1.269
- Zugänge 29 67
- Stand 31.12. 1.365 1.336
Zuschreibungen im Berichtsjahr - -
Abschreibungen
- Stand 01.01. 4.336 7.485
- Abschreibungen - 271
- Umbuchungen - -
- Abgänge - 40 - 3.420
- Änderung des Konsolidierungskreises - -
- Stand 31.12. 4.296 4.336
Buchwerte
- Stand 31.12. Vorjahr 6.099 4.928
- Stand 31.12. 7.171 6.099
davon börsenfähige Wertpapiere - -
börsennotierte Wertpapiere - -

47. Anteile an assoziierten Unternehmen (at-equity)

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Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2009 2008
Anschaffungskosten
- Stand 01.01. 16.974 14.538
- Zugänge 2.356 2.436
- Umbuchungen - -
- Abgänge - -
- Änderung des Konsolidierungskreises - -
- Stand 31.12. 19.330 16.974
Neubewertungsrücklage
- Stand 01.01. - 23 -
- Stand 31.12. 28 - 23
aktivierte anteilige Ergebnisse
- Stand 01.01. - 6.303 - 2.470
- Zugänge - 2.076 - 3.833
- Umbuchungen - -
- Abgänge - -
- Änderung des Konsolidierungskreises - -
- Stand 31.12. - 8.379 - 6.303
Abschreibungen
- Stand 01.01. - -
- Abschreibungen - -
- Umbuchungen - -
- Abgänge - -
- Änderung des Konsolidierungskreises - -
- Stand 31.12. - -
Buchwerte
- Stand 31.12.Vorjahr 10.648 12.068
- Stand 31.12. 10.980 10.648
davon börsenfähige Wertpapiere 10.980 10.648
börsennotierte Wertpapiere - -

Die quirin bank AG hat im Dezember eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die privat platziert wurde. Im Rahmen der Kapitalerhöhung konnte ein Preis je Aktie in Höhe von 1,70 € erzielt werden. Auf Basis dieses Kurses aus der Kapitalerhöhung ergibt sich ein Wert der Anteile an der quirin bank AG in Höhe von 18.694 T€.

48. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Schulden

Unter den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Schulden werden zum 31. Dezember 2009 die Vermögensgegenstände und die Schulden der Tradegate Exchange GmbH bilanziert.

49. Immaterielle Anlagewerte

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Geschäfts- oder Firmenwerte erworbene Software selbst erstellte Software sonstige immaterielle Anlagewerte
Anschaffungs-/ Herstellungskosten
- Stand 01.01.2009 8.844 1.769 455 6
- Veränderung des Konsolidierungskreises - - - -
- Zugänge 657 46 9 10
- Umbuchungen - 16 - - 16
- Abgänge - 1.359 - 16 - -
- Stand 31.12.2009 8.142 1.815 464 -
Zuschreibungen im Berichtsjahr
Abschreibungen
- Stand 01.01.2009 8.632 1.612 419 -
- Veränderung des Konsolidierungskreises - - - -
- laufende Abschreibungen - 93 28 -
- Wertminderungen - - - -
- Umbuchungen - - - -
- Abgänge - 1.313 - 16 - -
- Stand 31.12.2009 7.319 1.689 447 -
Buchwerte
- Stand 01.01.2009 212 157 36 6
- Stand 31.12.2009 823 126 17 -

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Vergleichswerte des Vorjahres Geschäfts- oder Firmenwerte erworbene Software selbst erstellte Software sonstige immaterielle Anlagewerte
Anschaffungs-/ Herstellungskosten
- Stand 01.01.2008 8.639 1.743 445 -
- Veränderung des Konsolidierungskreises - - - -
- Zugänge 205 26 10 6
- Umbuchungen - - - -
- Abgänge - - - -
- Stand 31.12.2008 8.844 1.769 455 6
Zuschreibungen im Berichtsjahr
Abschreibungen
- Stand 01.01.2008 8.632 1.501 372 -
- Veränderung des Konsolidierungskreises - - - -
- laufende Abschreibungen - 111 47 -
- Wertminderungen - - - -
- Umbuchungen - - - -
- Abgänge - - - -
- Stand 31.12.2008 8.632 1.612 419 -
Buchwerte
- Stand 01.01.2008 7 242 73 -
- Stand 31.12.2008 212 157 36 6

Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind so genannten Cash Generating Units zugeordnet. Für diese ist im Rahmen eines Impairment-Tests jeweils zu prüfen, ob eine Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte noch gegeben ist. Ist der sich aus dem Impairment-Test ergebende Wert niedriger als der aktivierte Betrag, ist eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen. Hier lagen keine Anzeichen für eine erforderliche Abschreibung vor.

Am 31. Dezember 2009 wurden noch immaterielle Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten in Höhe von 1.462 T€ genutzt, die vollständig abgeschrieben waren (Vj. 1.415 T€).

Über die unter den immateriellen Anlagewerten ausgewiesenen Vermögensgegenstände bestehen keine Verfügungsbeschränkungen und keine Verpfändungserklärungen.

50. Sachanlagen

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2009 Betriebs- und Geschäftsausstattung 2008 Betriebs- und Geschäftsausstattung
Anschaffungs-/ Herstellungskosten
- Stand 01.01. 4.988 5.030
- Veränderung des Konsolidierungskreises - -
- Zugänge 68 233
- Umbuchungen - -
- Abgänge -584 -275
- Stand 31.12. 4.472 4.988
Zuschreibungen im Berichtsjahr - -
Abschreibungen
- Stand 01.01. 4.437 4.412
- Veränderung des Konsolidierungskreises - -
- laufende Abschreibungen 285 133
- Wertminderungen - -
- Umbuchungen - -
- Abgänge -577 -108
- Stand 31.12. 4.145 4.437
Buchwerte
- Stand 01.01. 551 618
- Stand 31.12. 327 551

Im Berichtsjahr sind keine außerplanmäßigen Wertminderungen erforderlich gewesen. Am 31. Dezember 2009 wurden noch Sachanlagen mit Anschaffungskosten in Höhe von 3.030 T€ genutzt, die vollständig abgeschrieben waren (Vj. 2.950 T€).

Über die unter den Sachanlagen ausgewiesenen Vermögensgegenstände bestehen keine Verfügungsbeschränkungen und keine Verpfändungserklärungen.

51. Ertragsteueransprüche

In den Ertragsteueransprüchen werden Forderungen des Konzerns gegen die Finanzbehörden aus tatsächlichen Steuerüberzahlungen in Höhe von 511 T€ abgebildet sowie 1.882 T€ aktivierte Körperschaftsteuerguthaben (Vj. 1.941 T€).

52. Aktive latente Steuern

Latente Steuern sind für temporäre Wertunterschiede zu bilden, die sich aus der Differenz zwischen dem der Besteuerung zugrunde liegenden Wertansatz und dem Ansatz der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in der Bilanz ergeben. Die aktiven latenten Steuern sind zukünftige Steuererstattungsansprüche. Sie werden angesetzt, soweit es wahrscheinlich ist, dass der zukünftige steuerliche Vorteil genutzt werden kann.

Die nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge betragen im Konzern 27.559 T€ für Körperschaftsteuer und 39.875 T€ für Gewerbesteuer. Die Werte basieren auf den Steuerbescheiden. 2008 sowie den vorläufigen Steuerhochrechnungen für das Jahr 2009.

Aus Unterschieden zwischen Buchwerten von Tochtergesellschaften und höheren ausschüttungsfähigen steuerlichen Gewinnen in Höhe von 981 T€ ergäben sich latente Steuern, die nicht angesetzt wurden.

Die aktiven latenten Steuern entfallen auf:

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31.12.2009 31.12.2008
Risikovorsorge - 9
Wertpapiere der Kategorie available-for-Sale - 61
Sachanlagen 38 33
Handelspassiva 2 4
Verlustvortrag 331 517
Insgesamt 371 624

Der Bestand der aktiven latenten Steuern in Höhe von 371 T€ wurde wie im Vorjahr in voller Höhe zulasten der Gewinn- und Verlustrechnung gebildet. In Höhe von 264 T€ bestanden diese aktiven latenten Steuern bereits zum 31. Dezember 2008 (Vj. 555 T€). Die Verringerung der aktiven latenten Steuern in Höhe von netto 253 T€ (Vj. 465 T€) erfolgte vollständig gegen die Gewinn- und Verlustrechnung.

Die aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge basieren auf Schätzungen des Ergebnisses bis einschließlich 2013 im Segment Skontroführung / Wertpapierhandel.

53. Sonstige Aktiva

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31.12.2009 31.12.2008
Sonstige Vermögensgegenstände 118 252
Rechnungsabgrenzungsposten 110 128
Insgesamt 228 380

54. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

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31.12.2009 Inland 31.12.2008 Inland
Täglich fällig 659 838
Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 256 256
Insgesamt 915 1.094

Sie enthalten Zinsabgrenzungen in Höhe von 0 T€ (Vj. 0 T€).

55. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

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31.12.2009 Inland 31.12.2008 Inland
Täglich fällig 81 145
Insgesamt 81 145

Sie enthalten Zinsabgrenzungen in Höhe von 0 T€ (Vj. 0 T€).

56. Handelspassiv a

Die Handelspassiva enthalten Lieferverpflichtungen aus Leerverkäufen von Wertpapieren in Höhe von 559 T€ (Vj. 2.022 T€) und Verbindlichkeiten aus begebenen Sportzertifikaten in Höhe von 0 T€ (Vj. 78 T€).

57. Rückstellungen

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Stand 01.01.09 Veränderung des Konsolidierungskreises Verbrauch Auflösung
Umlagen der Bankenaufsicht - -
Raumkosten 240 - -23 -26
Andere Sachaufwendungen 80 - -34 -34
Personalaufwendungen 132 - -120 -12
Schadenersatzleistungen 37 - - -
Drohende Verluste 1 - - -1
Jahresabschluss - -1
Insgesamt 491 -1 -177 -73

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Umbuchung Zuführung Stand 31.12.09
Umlagen der Bankenaufsicht 300 300
Raumkosten - 79 270
Andere Sachaufwendungen - 101 113
Personalaufwendungen - 100 100
Schadenersatzleistungen - - 37
Drohende Verluste - 8 8
Jahresabschluss 4 3
Insgesamt - 592 832

Die Rückstellungen enthalten bis auf Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen im Falle der Beendigung von Mietverhältnissen nur kurzfristige ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen für Rückbau, die in den Raumkosten enthalten sind, bemessen sich nach dem geschätzten Aufwand für die Herstellung des Zustandes von Mieträumen, der vor eigenen Umbaumaßnahmen vorhanden war. Sie werden in Höhe des Barwertes der geschätzten Aufwendungen ausgewiesen. Als Zinssatz wird ein Kapitalmarktsatz, der der Restlaufzeit des jeweiligen Mietvertrages entspricht, herangezogen. Infolge des Zeitablaufes stiegen die Rückbaurückstellungen um 4 T€ an.

Die Rückstellungen für Personalaufwendungen enthalten überwiegend mögliche Sonderzahlungen, deren Ausschüttung fallweise entschieden wird.

Eine weitergehende Darstellung der Rückstellungen nach IAS 37 ist nicht praktikabel.

58. Ertragsteuerverpflichtungen

Die Ertragsteuerverpflichtungen enthalten noch ausstehende tatsächliche Steuerzahlungen auf das Einkommen bzw. auf den Ertrag 444 T€ (Vj. 824 T€).

59. Sonstige Passiva

Die Sonstigen Passiva bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (766 T€) und Rechnungsabgrenzungen (1.170 T€). Die Rechnungsabgrenzungen setzen sich hauptsächlich zusammen aus Verpflichtungen aus kurzfristigen Leistungen an Arbeitnehmer, Vorstand und Aufsichtsrat, Beiträgen und erwarteten Rechnungen für das Vorjahr.

60. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern sind zukünftige Steuerbelastungen, die sich aus Wertunterschieden in den folgenden Posten ergeben:

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31.12.2009 31.12.2008
Handelsaktiva 60 93
Wertpapiere der Kategorie available-for-Sale 21 26
Immaterielle Vemögensgegenstände 5 13
Rückstellungen 12 11
Insgesamt 98 143

Der Bestand der passiven latenten Steuern in Höhe von 98 T€ wurde in Höhe von 21 T€ (Vj. 26 T€) zulasten der Neubewertungsrücklage und in Höhe von 77 T€ (Vj. 117 T€) zulasten der Gewinn- und Verlustrechnung gebildet. In Höhe von 76 T€ bestanden diese passiven latenten Steuern bereits zum 31. Dezember 2008 (Vj 67 T€). Die Verringerung der passiven latenten Steuern erfolgte in Höhe von netto 67 T€ (Vj. 35 T€) gegen die Gewinn- und Verlustrechnung. In Höhe von 0 T€ (Vj. 19 T€) ist die Verringerung gegen die Neubewertungsrücklage gebucht.

61. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Berliner Effektengesellschaft AG besteht aus nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 €. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

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Stückzahl
Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien am 01.01.2009 16.597.485
Ausgabe von Aktien aus Mitarbeiteroptionen 5.500
Einziehung von Aktien -2.741.648
Anzahl der ausgegebenen Aktien am 31.12.2009 13.861.337

Vorzugsrechte oder Beschränkungen in Bezug auf die Ausschüttung von Dividenden liegen bei der Berliner Effektengesellschaft AG nicht vor. Alle ausgegebenen Aktien sind voll eingezahlt.

b) Kapitalrücklage

In der Kapitalrücklage ist der Mehrerlös (Agio) enthalten, der bei der Ausgabe eigener Aktien erzielt wird. Bei einem Kauf von eigenen Aktien wird der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem rechnerischen Nennbetrag mit den Kapitalrücklagen verrechnet. Ferner sind hier die Beträge einzustellen, die im Rahmen von Optionsprogrammen den Mitarbeitern während der Sperrfrist zufließen. Grundlage bildet die oben beschriebene Bewertung und Abgrenzung der den Mitarbeitern zugeflossenen Optionen. Die Kapitalrücklage kann nur im Rahmen der Regelungen des § 150 AktG verwandt werden.

c) Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen nehmen die thesaurierten Gewinne des Konzerns sowie sämtliche erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen auf. Die gesetzliche Gewinnrücklage, die einen Teil der Gewinnrücklagen ausmacht, kann nur im Rahmen der Regelungen des § 150 AktG verwandt werden.

d) Neubewertungsrücklagen

Die Neubewertungsrücklagen enthalten die Gewinne aus der Marktbewertung von Wertpapieren, die nicht sofort erfolgswirksam in der Gewinn und Verlustrechnung erfasst werden. Des Weiteren stellt die Neubewertungsrücklage den Gegenposten für die latenten Steuern dar, die für die hier erfassten steuerlich relevanten Beträge zu bilden sind. In diesem Posten sind nur die auf die Gesellschafter der Berliner Effektengesellschaft AG entfallenden Beträge ausgewiesen. Die auf außenstehende Gesellschafter entfallenden Anteile sind in dem Posten Anteile in Fremdbesitz enthalten.

62. Bedingtes Kapital

Das bedingte Kapital ist für die Ausgabe von Optionsrechten, Optionsscheinen ohne Schuldverschreibungen, Wandelschuldverschreibungen oder Bezugsrechten ohne Schuldverschreibungen vorgesehen.

Auf der Hauptversammlung vom 28. Juni 2002, ergänzt am 16. Juni 2003, wurde ein bedingtes Kapital III in Höhe von 1.728.000,00 € geschaffen. Im Rahmen dieses bedingten Kapitals, das bis zum 31. Dezember 2005 befristet war, konnten an die Mitglieder der Geschäftsführung und die Arbeitnehmer der Gesellschaft und verbundenen Unternehmen Optionsrechte zum Bezug von Aktien der Berliner Effektengesellschaft AG ausgegeben werden. Da nur noch ein Teil der angebotenen Optionsrechte besteht, wurde das bedingte Kapital III auf 372.500,00 € verringert.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Juni 2005 ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 22. Juni 2007 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende verzinsliche Wandelschuldverschreibungen und/oder Be-zugsrechte ohne Ausgabe von Schuldverschreibungen (Mitarbeiteroptionen) mit einer Laufzeit von längstens fünf Jahren und mit einem Wandlungs- beziehungsweise Bezugsrecht auf bis zu 500.000 neue Inhaberstückaktien der Gesellschaft zu begeben beziehungsweise zu gewähren (bedingtes Kapital II).

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 19. Juni 2013 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende verzinsliche Wandelschuldverschreibungen und/oder Optionsrechten) auf bis zu 500.000 neue Inhaberstückaktien der Gesellschaft zu begeben beziehungsweise zu gewähren (bedingtes Kapital 2008).

Unter den aufgeführten Ermächtigungen bestehen zum Bilanzstichtag folgende Optionsrechte:

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J ahr der Zuteilung 2005 2006
bedingtes Kapital bed. Kapital III bed. Kapital II
Ausübungszeitraum 15.03.07 - 15.03.10 31.03.08 - 31.03.11
Bestand am 31.12.09 120.000 238.000

63. Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 17. Juni 2009 ermächtigt, das gezeichnete Kapital bis zum 16. Juni 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bareinlage oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um bis zu 6.500.000,00 € zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2009/I). Im Geschäftsjahr wurde von der Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.

64. Eigene Aktien

Die Gesellschaft wurde gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 ermächtigt, die Aktien der Gesellschaft zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben.

Die Ermächtigung war auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem Anteil am Grundkapital von insgesamt bis zu zehn vom Hundert beschränkt und galt bis zum 18. Dezember 2009. Mit Beschluss der Hauptversammlung am 17. Juni 2009 wurde diese Ermächtigung durch eine neue ersetzt. Danach ist der Vorstand ermächtigt, bis zum 15. Dezember 2010 eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 10 % des Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben. Der Erwerb kann über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes erfolgen. Im Falle des Erwerbs über die Börse darf der Erwerbspreis den am Handelstag ermittelten Eröffnungskurs der Aktie der Berliner Effektengesellschaft AG im Präsenzhandel an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten). Bei einem öffentlichen Kaufangebot darf der Angebotspreis den Schlusskurs im Präsenzhandel an der Frankfurter Wertpapierbörse am dritten Börsentag vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des Angebotes um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten). Überschreitet die Zeichnung das Volumen des Angebotes, erfolgt die Annahme nach Quoten.

Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien können auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre veräußert werden. Voraussetzung ist insoweit, dass die erworbenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft mit derselben Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wurde insoweit ausgeschlossen. Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien auch dann außerhalb der Börse zu veräußern, wenn die oben genannten Voraussetzungen nicht vorliegen, sofern die Veräußerung zum Zwecke erfolgt, Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wurde insoweit ausgeschlossen. Die Ermächtigungen zur Veräußerung auch außerhalb der Börse können ganz oder in Teilen, einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden.

Der Vorstand wurde außerdem ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates zu einem Teil oder insgesamt ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen.

Im Geschäftsjahr 2009 wurde von den Ermächtigungen zum Kauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. In der folgenden Tabelle ist jeweils die Anzahl der erworbenen Stücke für die Kalendermonate angegeben. Die Käufe erfolgten im Rahmen eines öffentlichen Aktienrückkaufangebots oder über die Börsen. Von der Berliner Effektengesellschaft AG wurden im Geschäftsjahr zwei Rückkaufangebote abgegeben. Im Rahmen dieser Angebote wurden von der Gesellschaft 3.056.013 Stück Aktien zu 14.285.464,10 € erworben. Auf Beschluss des Vorstands wurden 2.741.648 eigene Aktien in zwei Tranchen eingezogen. Die Eintragung der ersten Kapitalherabsetzung über 1.523.723 Aktien in das Handelsregister erfolgte am 26. März 2009. Die zweite Kapitalherabsetzung wurde am 11. Dezember 2009 eingetragen. Von den im Rahmen der Rückkaufangebote erworbenen Aktien wurden insgesamt 255.687Aktien für die Erhöhung der Beteiligung an der Ventegis Capital AG ausgegeben. Zum Bilanzstichtag befinden sich insgesamt 58.959 eigene Aktien im Bestand des Konzerns.

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Monat Stück gekaufte Stück verkaufte / eingezogene anteiliges Grundkapital
Vortrag Ermächtigung 2007 14.767 14.767
Jul 08 11.733 - 0,07%
Aug 08 5.550 - 0,03%
Sep 08 32.148 - 0,19%
Okt 08 43.200 - 0,26%
Nov 08 4.000 - 0,02%
Dez 08 1.920 98.551 0,01%
Jan 09 - - 0,00%
Feb 09 1.567.395 43.672 9,38%
Mrz 09 - - 0,00%
Apr 09 - 1.523.723 0,00%
Mai 09 - - 0,00%
Jun 09 - - 0,00%
Summe Ermächtigung 2008 1.665.946 1.665.946
Jul 09 1.488.618 - 9,87%
Aug 09 - - 0,00%
Sep 09 - - 0,00%
Okt 09 - - 0,00%
Nov 09 - - 0,00%
Dez 09 - 1.429.940 0,00%
Summe Ermächtigung 2009 1.488.618 1.429.940

Die im Vorjahr eingezogenen 113.318 Aktien setzten sich zusammen aus 14.767 Aktien, die unter der Ermächtigung aus 2007 erworben wurden, und 98.551 Aktien, die unter der Ermächtigung aus 2008 erworben wurden.

E. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt. Aufgrund der Tätigkeiten der Gesellschaften der Gruppe sind im Finanzmittelfonds die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Zentralnotenbanken, sofern vorhanden, aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die täglich fälligen Kontokorrent-Guthaben bei Kreditinstituten enthalten. Im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sind die Veränderungen der Festgelder der vorgenannten Unternehmen enthalten.

Minderheitsgesellschafter der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank haben keine Einlagen geleistet, jedoch Ausschüttungen erhalten. Minderheitsgesellschafter der Ventegis Capital AG haben Einlagen geleistet, jedoch keine Ausschüttungen erhalten.

Wesentliche zahlungsunwirksame Vorgänge erfolgten 2009 nicht.

F. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Mit Wirkung des Abschlusses zum 31. Dezember 2009 wurde der IFRS 8 erstmalig angewendet. Die Angaben des Vorjahres wurden auf den neuen Standard angepasst, sodass es zu Abweichungen zur Segmentberichterstattung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2008 kommt. Auswirkungen auf das Konzernergebnis hatte die Erstanwendung nicht.

Die Geschäftsfelder des Konzerns sind grundsätzlich in den einzelnen Gesellschaften entsprechend der Berichterstattung an den Vorstand abgebildet.

Im Rahmen der Skontroführung und der Tätigkeit als Makler, dieses Geschäftsfeld wird durch die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank repräsentiert, werden zum einen Wertpapiergeschäfte direkt vermittelt, mit einer Zeitverzögerung vermittelt (Aufgabegeschäfte) oder weitergereicht an die jeweiligen Skontroführer. Ebenso gehört dazu die Tätigkeit als Market-Specialist an verschiedenen Handelsplätzen dazu. Eine sinnvolle und willkürfreie Abgrenzung dieser Tätigkeiten ist insbesondere bezüglich Aufwendungen und Erträgen nicht möglich. Da ein Händler diese Tätigkeiten jeweils für bestimmte Wertpapiere parallel wahrnimmt, ist die Aufteilung seiner Tätigkeit zum Beispiel anhand einer Zeitaufschreibung ebenfalls ausgeschlossen. Dieses Segment ist von den Provisionserträgen und aufwendungen sowie dem Handelsergebnis geprägt.

Die Ventegis Capital AG betreibt das Venture Capital Geschäft. Im Rahmen des Venture Capital Geschäftes geht die Gesellschaft Beteiligungen ein oder stellt stille Beteiligungen oder andere Finanzierungsmittel zur Verfügung. Als Ergänzung werden hochgradig spezialisierte Beratungsleistungen angeboten. Ziel ist es, dem Kunden eine Vielzahl von Beratungsleistungen rund um das Thema „Wertpapier“ anzubieten. Zu den angebotenen Dienstleistungen zählen beispielsweise Privatplatzierungen, Reverse Mergers, Notierungsaufnahmen und IPOs sowie Kapitalerhöhungen. Aus der Segmentberichterstattung ist ersichtlich, dass entscheidend die Ergebnisse aus dem Beteiligungs- und Wertpapierbestand sowie aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind.

Die anderen Segmente umfassen die anderen operativen Tätigkeiten der Gruppe, die aus Ertragssicht von untergeordneter Bedeutung sind, und die Zentralbereiche. Zu den anderen operativen Tätigkeiten zählen unter anderem das Bankgeschäft und die Emission von Zertifikaten.

Die Zentralbereiche umfassen Aufgaben, die der allgemeinen Steuerung dienen und nicht direkt einem operativen Segment zugerechnet werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Aufgaben des Konzernrechnungswesens, die Tätigkeit des Vorstands und die allgemeinen Tätigkeiten des Bereiches Personal / Organisation. Die zwischen den Segmenten ausgetauschten Leistungen wurden mit den abgerechneten Werten erfasst. Die Summe der Segmente wird dann zum Konzernergebnis übergeleitet. Die Überleitung beinhaltet die Konsolidierungsposten.

Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge zu den Segmenten erfolgt anhand der Verantwortlichkeiten. Wenn direkte Zuordnungen nicht möglich sind, werden geeignete Verteilungsschlüssel angewandt. Je nach Sachverhalt kann dies die genutzte Fläche in m², die dem Segment zuzuordnenden Mitarbeiter oder Stückzahlen sein. Werden dauerhafte Wertminderungen festgestellt und entsprechende Abschreibungen von Vermögensgegenständen vorgenommen, so ist die Wertminderung nach der Zuordnung des entsprechenden Vermögensgegenstandes vorzunehmen. Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen finden sich in Zentralbereiche für die Beteiligung der Berliner Effektengesellschaft an der quirin bank AG. Das Konzernergebnis ermittelt sich aus der Zusammenfassung der Segmentdaten und den Daten der Zentralbereiche und der Konsolidierung.

Das Zinsergebnis besteht aus den Erträgen der Anlage von Liquidität und den laufenden Guthaben bei Kreditinstituten. Die Liquiditätsanlage ist im Zentralbereich angesiedelt, sodass die Erträge entsprechend zugeordnet werden. Die Erträge aus den Guthaben bei Kreditinstituten sind dem entsprechenden Segment zugeordnet. Die Provisionserträge und -aufwendungen, die im Wesentlichen die Courtage beinhalten, werden den Segmenten zugerechnet, die das zugrunde liegende Geschäft abgeschlossen haben. Provisionsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Zahlungsverkehr und für die Gruppe gestellten Avalen werden bei dem betroffenen Segment ausgewiesen. Das Ergebnis aus Finanzgeschäften, das überwiegend die Ergebnisse aus der Market-Specialist-Funktion umfasst, wird dem Segment Skontroführung / Eigenhandel zugerechnet.

Das Segmentvermögen beinhaltet die den operativ tätigen Segmenten zuzurechnenden bilanziellen Aktiva. Nicht im Segmentvermögen werden Ertragsteuerforderungen ausgewiesen.

Das bilanzielle Kapital wird anhand differenzierter Maßstäbe aufgeteilt. Grundlage der Aufteilung ist ein risikoorientierter Ansatz. In die Aufteilung fließen die Risikopositionen, bestehende Limitierungen sowie die Verteilung der Summe aus Provisionsüberschuss und Ergebnis aus Finanzgeschäften sowie des Personalaufwandes ein. Die Eigenkapitalrendite ergibt sich als Quotient aus Ergebnis nach Risikovorsorge pro Segment und dem zugeordneten Kapital. Die Cost / Income-Ratio ist der Quotient aus Verwaltungsaufwand und dem Rohertrag gemäß der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung.

Die Segmentaufwendungen enthalten verschiedene zahlungsunwirksame Aufwendungen, die vor allem aus Abschreibungen Abgrenzungen und Rückstellungen herrühren. Für das Geschäftssegment Skontroführung / Eigenhandel sind 2.635 T€ zahlungsunwirksame Aufwendungen im Geschäftsjahr 2009 enthalten (Vj. 2.935 T€). Sie entfallen in Höhe von 4 T€ auf Zinsaufwendungen (Vj. 13 T€), in Höhe von 711 T€ auf das Provisionsergebnis (Vj. 375 T€), in Höhe von 152 T€ auf das Handelsergebnis (Vj. 692 T€), in Höhe von 0 T€ auf das Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (Vj. 56 T€) und in Höhe von 1.768 T€ auf den Verwaltungsaufwand (Vj. 1.800 T€). Im Geschäftssegment Venture Capital sind 471 T€ zahlungsunwirksame Aufwendungen enthalten (Vj. 1.046 T€). Sie entfallen in Höhe von 310 T€ auf das Handelsergebnis (Vj. 401 T€), in Höhe von 0 T€ auf das Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (Vj. 477 T€) und in Höhe von 162 T€ auf den Verwaltungsaufwand (Vj. 169 T€). Die anderen Segmente beinhalten zahlungsunwirksame Aufwendungen in Höhe von 627 T€ (Vj. 475 T€).

G. Risikomanagement

Bezüglich der Ausführungen zum Risikomanagement und der quantitativen wie qualitativen Angaben nach IFRS 7, soweit diese auf den Konzern zutreffen, sind dem Lagebericht zu entnehmen.

H. Kapitalmanagement

In der Gruppe werden die Unternehmen mit dem für die Unternehmenszwecke notwendigen Kapital ausgestattet. Einflussfaktoren sind dabei insbesondere aufsichtsrechtliche Anforderungen, die eine Mindestausstattung einfordern. Hierbei stehen in erster Linie die gemäß den lokalen Vorschriften entsprechenden handelsrechtlichen Kapitalbestandteile im Blickpunkt. Als Kapital werden das gezeichnete Kapital, Einzahlungen in Rücklagen sowie thesaurierte Gewinne und Ergebnisvorträge berücksichtigt. Ein Bilanzgewinn, der voraussichtlich ausgeschüttet wird, ist kein dauerhafter Bestandteil des Kapitals und wird in der Regel nicht mit einbezogen. Bezogen auf die Berliner Effektengesellschaft beträgt das Kapital 62.238 T€ (Vj. 67.257 T€). Die Kapitalbeträge der Tochtergesellschaften können der Anlage Anteilsbesitz des Konzerns entnommen werden.

Die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank unterliegt den Anforderungen der Solvabilitätsverordnung, die die geschäftlichen Risiken anhand des aufsichtsrechtlichen Kapitals begrenzt. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden die aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen stets erfüllt. Ergänzend war die Solvabilitätsverordnung für die Finanzholdinggruppe zu beachten. Auch dieser wurde im vergangenen Geschäftsjahr stets eingehalten.

Entsprechend der Einschätzungen der jeweiligen Unternehmensleitungen wird das benötigte Kapital bereitgestellt bzw. erhalten. Besondere Modelle oder Rechenverfahren werden nicht angewandt. Auch werden keine Kapitalrenditen oder risikoadjustierte Kapitalausstattungen als Zielgrößen mit den Konzernunternehmen vereinbart.

I. Sonstige Angaben

65. Fremdwährungsvolumina

Am Bilanzstichtag bestanden keine wesentlichen offenen Devisenpositionen.

66. Termingeschäfte

Im Geschäftsjahr 2009 wurden keine Termingeschäfte getätigt.

67. Eventualverbindlichkeiten und Andere Verpflichtungen

Die Eventualverbindlichkeiten und Anderen Verpflichtungen enthalten potenzielle zukünftige Verbindlichkeiten des Konzerns, die Kunden eingeräumt, aber noch nicht in Anspruch genommen wurden. Die nachstehenden Angaben für den 31. Dezember 2009 betreffen 25,5 % der Eventualverbindlichkeiten der Gruppe quirin bank. Zum 31. Dezember des Vorjahres betraf dies 27,5 %.

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31.12.2009 31.12.2008
Eventualverbindlichkeiten
- i.A. v. Kunden gestellte Avale einschl. Risikobeteiligungen 260 232
- Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten - für fremde Verbindlichkeiten - -
Andere Verpflichtungen
- Unwiderrufliche Kreditzusagen 82 4
- andere Eventualverpflichtungen - -

68. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Büroräume von insgesamt 1.952 T€ mit Restlaufzeiten zwischen 12 und 36 Monaten. Innerhalb der nächsten 12 Monate sind davon 659 T€ zu zahlen. Die Mietverträge können nach Ende der Mietvertragslaufzeit unter Ausnutzung einer Option über 2012 hinaus verlängert werden. Für Reinigung, Wartung und EDV-Dienstleistungen bestehen Verträge mit Restlaufzeiten von 3 bis 12 Monaten. Daraus sind Zahlungen in Höhe von 361 T€, davon 361 T€ in 2010, zu leisten. Die Verträge wurden in der Regel mit einer Verlängerungsklausel abgeschlossen, die meistens eine Fortsetzung des Vertrages um zwölf Monate vorsieht, soweit keine Kündigung erfolgt.

69. Stellung von Sicherheiten

Als Sicherheiten für Avale, die für den Konzern übernommen wurden, sind Festgelder und Wertpapiere in Höhe von 4.740 T€ verpfändet. Avale und Termineinlagen bestehen zu marktüblichen Konditionen. Am Bilanzstichtag waren darüber hinaus keine Sicherheiten an Dritte übertragen.

70. Fremdkapitalkosten

Kosten für Fremdkapital werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind.

71. Angaben zum Fair Value der Finanzinstrumente nach Klassen

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Fair Value Buchwert
31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
--- --- --- --- ---
Aktiva
Barreserve 8 4 8 4
Forderungen an Kreditinstitute 33.137 37.749 33.138 37.749
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorge 1.982 1.429 1.982 1.429
Finanzinstrumente zu Anschaffungskosten gesamt 35.127 39.182 35.128 39.182
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 915 1.060 915 1.094
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 81 145 81 145
Finanzinstrumente zu Anschaffungskosten gesamt 996 1.205 996 1.239

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Differenz
31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
--- --- ---
Aktiva
Barreserve - -
Forderungen an Kreditinstitute -1 -
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorge - -
Finanzinstrumente zu Anschaffungskosten gesamt -1 -
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - -34
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - -
Finanzinstrumente zu Anschaffungskosten gesamt - -34

Hierarchie der Fair Values

Nach IFRS 7 werden zum Fair Value ausgewiesene Finanzinstrumente wie folgt in die dreistufige Bewertungshierarchie zum Fair Value eingestuft:

Level I: Finanzinstrumente, deren Fair Value auf Basis von notierten Preisen für identische Finanzinstrumente an aktiven Märkten ermittelt wird.

Level II: Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise für identische Instrumente an einem aktiven Markt verfügbar sind und deren Fair Value unter Einsatz von Bewertungsmethoden ermittelt wird. Diese Bewertungsmethoden beinhalten Vergleiche mit notierten Preisen ähnlicher Finanzinstrumente an aktiven Märkten, Vergleiche mit notierten Preisen identischer oder ähnlicher Finanzinstrumente an inaktiven Märkten sowie die Anwendung von Bewertungsmodellen, bei denen alle wesentlichen Eingangswerte – soweit möglich – auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Level III: Finanzinstrumente, die unter Anwendung von Bewertungsmethoden bewertet werden, für deren Eingangswerte nicht ausreichend beobachtbare Marktdaten vorhanden sind und bei denen diese Eingangswerte den Fair Value nicht nur unwesentlich beeinflussen. Diese Bewertungen unterliegen naturgemäß in höherem Maße den Einschätzungen des Managements. Die angewandten Schätzungen und Annahmen basieren auf historischen Erfahrungswerten und anderen Faktoren, wie z.B. Projektionen und Erwartungen oder Prognosen bezüglich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen angemessen erscheinen. Die realisierbaren Fair Values, die zu einem späteren Zeitpunkt ermittelbar sind, können von den geschätzten Fair Values abweichen.

Die Fair Values der Finanzinstrumente zu Anschaffungskosten werden anhand eines Barwertmodells unter Berücksichtigung der Zinsstruktur zum Bilanzstichtag ermittelt. Die weiteren in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente werden, sofern sie nicht zu Anschaffungskosten bewertet werden, zum Fair Value gemäß Level I ausgewiesen. Sie sind in den Posten Handelsaktiva und -passiva sowie Beteiligungs- und Wertpapierbestand enthalten. Die Verlustquote beträgt 0,0%.

Folgende Zinsstruktur wurde dem Barwertmodell zugrunde gelegt:

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Fristigkeit Zinssatz
1 Jahr 0,7910
2 Jahre 1,3384
3 Jahre 1,6335
4 Jahre 2,0910
5 Jahre 2,4286

72. Restlaufzeitengliederung

Die nach Restlaufzeiten untergliederte Bilanz des Konzerns zum Bilanzstichtag ergibt folgendes Bild:

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bis zu einem Monat

T€
von einem Monat bis zu drei Monaten von drei Monaten bis 1 Jahr

T€
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre

T€
Aktiva
Barreserve 8 - - -
Forderungen an Kreditinstitute 33.138 - - -
Forderungen an Kunden 903 - 1.374 -
Risikovorsorge für das Kreditgeschäft -138 - -208 -
Handelsaktiva - - - -
Available-for-Sale Bestände 116 635 384 928
Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen - - - -
langfristige Vermögenwerte zum Verkauf best. 592 - 2 -
Immaterielle Vermögensgegenstände - - - -
Sachanlagen - - - -
Geschäftswerte - - - -
Ertragsteueransprüche - - 479 271
Sonstige Aktiva 140 42 5 -
Aktive latente Steuern - - 371 -
Summe Aktiva 34.760 677 2.407 1.199
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 660 - - 256
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 81 - - -
Handelspassiva - - - -
Rückstellungen 183 41 454 117
Ertragsteuerverpflichtungen - 444 - -
Sonstige Passiva 1.384 512 260 -
Passiva latente Steuern - - 98 -
(langfristige) Schulden zum Verkauf best. 105 - 1 -
Eigenkapital (inklusive Anteile in Fremdbesitz) - - - -
Summe Passiva 2.412 997 813 373

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mehr als 5 Jahre

T€
ohne Ablauf

T€
Summe

T€
Aktiva
Barreserve - - 8
Forderungen an Kreditinstitute - - 33.138
Forderungen an Kunden - 51 2.328
Risikovorsorge für das Kreditgeschäft - - -346
Handelsaktiva 0 2.126 2.127
Available-for-Sale Bestände 2.789 9.259 14.110
Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen - 10.981 10.981
langfristige Vermögenwerte zum Verkauf best. - - 594
Immaterielle Vermögensgegenstände - 966 966
Sachanlagen - 327 327
Geschäftswerte - - -
Ertragsteueransprüche 1.644 - 2.393
Sonstige Aktiva - 40 228
Aktive latente Steuern - - 371
Summe Aktiva 4.433 23.750 67.225
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - - 915
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - - 81
Handelspassiva - 559 559
Rückstellungen - 37 832
Ertragsteuerverpflichtungen - - 444
Sonstige Passiva - 5 2.160
Passiva latente Steuern - - 98
(langfristige) Schulden zum Verkauf best. - - 106
Eigenkapital (inklusive Anteile in Fremdbesitz) - 62.030 62.030
Summe Passiva - 62.630 67.225

Die nach Restlaufzeiten untergliederte Bilanz des Konzerns zum Bilanzstichtag des Vorjahres ergibt folgendes Bild:

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bis zu einem Monat

T€
von einem Monat bis zu drei Monaten von drei Monaten bis 1 Jahr

T€
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre

T€
Aktiva
Barreserve 4 - - -
Forderungen an Kreditinstitute 37.749 - - -
Forderungen an Kunden 317 161 1.075 5
Risikovorsorge für das Kreditgeschäft -128 - - -
Handelsaktiva - - - -
Available-for-Sale Bestände - 318 1.277 2.504
Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen - - - -
langfristige Vermögenwerte zum Verkauf best. - - - -
Immaterielle Vermögensgegenstände - - - -
Sachanlagen - - - -
Geschäftswerte - - - -
Ertragsteueransprüche - - 542 968
Sonstige Aktiva 211 124 - -
Aktive latente Steuern - - 107 517
Summe Aktiva 38.153 604 3.000 3.994
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 838 - - 256
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 145 - - -
Handelspassiva - - 78 8
Rückstellungen 11 10 349 121
Ertragsteuerverpflichtungen - 819 5 -
Sonstige Passiva 1.943 40 302 -
Passiva latente Steuern - - 143 -
Eigenkapital (inklusive Anteile in Fremdbesitz) - - - -
Summe Passiva 2.937 868 878 385

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mehr als 5 Jahre

T€
ohne Ablauf

T€
Summe

T€
Aktiva
Barreserve - - 4
Forderungen an Kreditinstitute - - 37.749
Forderungen an Kunden - - 1.557
Risikovorsorge für das Kreditgeschäft - - -128
Handelsaktiva 0 3.806 3.806
Available-for-Sale Bestände 3.100 8.206 15.406
Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen - 10.649 10.649
langfristige Vermögenwerte zum Verkauf best. - - -
Immaterielle Vermögensgegenstände - 206 206
Sachanlagen - 551 551
Geschäftswerte - 212 212
Ertragsteueransprüche 844 - 2.354
Sonstige Aktiva - 45 380
Aktive latente Steuern - - 624
Summe Aktiva 3.944 23.675 73.370
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - - 1.094
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - - 145
Handelspassiva - 2.014 2.101
Rückstellungen - - 490
Ertragsteuerverpflichtungen - - 824
Sonstige Passiva - - 2.285
Passiva latente Steuern - - 143
Eigenkapital (inklusive Anteile in Fremdbesitz) - 66.288 66.288
Summe Passiva - 68.302 73.370

73. Honorare an PricewaterhouseCoopers AG nach § 314 Nr. 9 HGB

Die Berliner Effektengesellschaft AG hat im vergangenen Geschäftsjahr an den Abschlussprüfer, die PricewaterhouseCoopers AG, Berlin, folgende Zahlungen geleistet und folgende Aufwendungen erfasst:

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Zahlungen Aufwand
für die Abschlussprüfung 134 T€ 163 T€
für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen - T€ - T€
für Steuerberatungsleistungen 96 T€ 96 T€
für sonstige Leistungen 2 T€ 2 T€
gesamt 232 T€ 261 T€

Die Vergleichswerte des Vorjahres sind:

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Zahlungen Aufwand
für die Abschlussprüfung 185 T€ 168 T€
für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen - T€ - T€
für Steuerberatungsleistungen 93 T€ 84 T€
für sonstige Leistungen 2 T€ - T€
gesamt 280 T€ 252 T€

74. Mitarbeiter

In der nachstehenden Tabelle sind die Teilzeitkräfte nur mit ihren anteiligen Stunden, gemessen an einer Vollzeitstelle, berücksichtigt.

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2009
weiblich männlich gesamt
--- --- --- ---
im Jahresdurchschnitt
Vorstandsmitglieder 1,0 7,5 8,5
Händler 6,0 36,7 42,7
Sonst. Angestellte 19,8 22,2 42,0
Werkstudenten - - -
Gesamt 26,8 66,4 93,2
Mutterschutz (Kopfzahl) 1,8 - 1,8
Auszubildende 2,0 - 2,0
Teilzeitkräfte und Studenten (volle Kopfzahl) 6,7 1,0 7,7
zum 31. Dezember
Vorstandsmitglieder 1,0 7,0 8,0
Händler 5,6 36,8 42,4
Sonst. Angestellte 20,9 23,0 43,9
Werkstudenten - - -
Gesamt 27,5 66,8 94,3
Mutterschutz (Kopfzahl) 1,0 - 1,0
Auszubildende 2,0 - 2,0
Teilzeitkräfte und Studenten (volle Kopfzahl) 8,0 1,0 9,0

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2008
weiblich männlich gesamt
--- --- --- ---
im Jahresdurchschnitt
Vorstandsmitglieder 1,0 8,0 9,0
Händler 6,2 33,8 40,1
Sonst. Angestellte 19,4 22,4 41,8
Werkstudenten - 0,6 0,6
Gesamt 26,6 64,8 91,4
Mutterschutz (Kopfzahl) 1,8 0,3 2,0
Auszubildende 2,0 - 2,0
Teilzeitkräfte und Studenten (volle Kopfzahl) 5,1 2,6 7,7
zum 31. Dezember
Vorstandsmitglieder 1,0 8,0 9,0
Händler 5,8 35,0 40,8
Sonst. Angestellte 19,7 22,0 41,7
Werkstudenten - 0,5 0,5
Gesamt 26,4 65,5 91,9
Mutterschutz (Kopfzahl) 2,0 - 2,0
Auszubildende 2,0 - 2,0
Teilzeitkräfte und Studenten (volle Kopfzahl) 6,0 1,0 7,0

Im Berichtsjahr waren im Konzern der Berliner Effektengesellschaft AG nach Köpfen durchschnittlich 95 Mitarbeiter angestellt (im Vorjahr 95 Mitarbeiter). Zum Bilanzstichtag waren nach Köpfen 97 Mitarbeiter (Vorjahr 96 Mitarbeiter) angestellt.

75. Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

a) Beziehungen zwischen verbundenen Unternehmen

Die Beteiligungsverhältnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind unter Not B.4e angegeben.

b) Geschäftsbeziehungen zu assoziierten Unternehmen

Die Berliner Effektengesellschaft AG und die Tochterunternehmen unterhalten bei der im Rahmen einer at-equity-Konsolidierung einbezogenen quirin bank AG laufende Konten und Festgeldkonten, die der Abwicklung des Zahlungsverkehrs, der Liquiditätsanlage und, im Falle der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, der Abwicklung des Wertpapiergeschäfts dienen. Die Geschäfte werden zu marktüblichen Konditionen getätigt. Diese Konten wiesen zum 31. Dezember 2009 Guthaben in Höhe von 20.039 T€ aus. Zum 31. Dezember 2008 bestanden Guthaben in Höhe von 18.914 T€. Aus zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechneten Dienstleistungen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 628 T€ (Vj. 340 T€). Die quirin bank AG hat für den Konzern Avale in Höhe von unverändert 4.740 T€ gestellt.

Innerhalb des Konzerns erfolgten neben der Inanspruchnahme von Bank- und Finanzdienstleistungen bei der quirin bank AG Umlagen für Dienstleistungen zwischen den Gesellschaften und für zentral eingekaufte Leistungen. Sie verteilen sich wie folgt:

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Posten der Gewinn- und Verlustrechnung at equity at equity Vj.
Zinserträge 175 752
Zinsaufwendungen -6 -4
Zinsüberschuss 169 748
Provisionserträge 20 15
Provisionsaufwand -3.638 -2.941
Provisionsergebnis -3.618 -2.926
Verwaltungsaufwand -1.892 -1.807
sonstiges betriebliches Ergebnis 361 428

c) Bezüge von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Bezüge des Vorstands betrugen insgesamt 470 T€ (Vj. 700 T€). Die Aufsichtsräte erhielten Vergütungen in Höhe von 151 T€ (Vj. 92 T€).

Den Vorständen wurden 2009 keine Optionen der Berliner Effektengesellschaft AG zugeteilt. Die von ihnen gehaltenen Optionen hatten zum Zeitpunkt der Ausgabe einen Wert in Höhe von 49 T€. Zum Bilanzstichtag waren 20.000 Optionen ausübbar (Schlusskurs der Aktie 6,94 € per 30. Dezember 2009; Frankfurter Wertpapierbörse).

d) Sonstige Angaben

Die Berliner Effektengesellschaft AG steht mittelbar im Mehrheitsbesitz von Herrn Holger Timm, Berlin. Die Anteile von Herrn Holger Timm an der Berliner Effektengesellschaft AG werden mit 5.135.852 Aktien (37,1%) über die H.T.B. Unternehmensbeteiligungen GmbH vermittelt. Weitere 6.088.832 Aktien (43,9%) hält er unmittelbar.

Es bestehen keine Forderungen an Vorstände der Berliner Effektengesellschaft AG oder an Aufsichtsräte.

76. Organe der Berliner Effektengesellschaft AG

Organe der Berliner Effektengesellschaft AG

Im Folgenden sind gemäß § 285 Nr. 10 HGB die Mitglieder des Vorstands und die Mitglieder des Aufsichtsrats zum 31. Dezember 2009 aufgelistet. Bei früher ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern erfolgen die Angabe der Mandate und die der ausgeübten Tätigkeit zum Zeitpunkt des jeweiligen Ausscheidens.

Mitglieder des Vorstands

Karsten Haesen, Berlin,

Holger Timm, Berlin, Sprecher des Vorstands

Mitglieder des Aufsichtsrats

Prof. Dr. Jörg Franke, Frankfurt am Main (Vorsitzender)

Andrä Dujardin, Berlin

Unternehmer

Wolfgang Hermanni, Berlin,

Dr. Andor Koritz, Berlin (stellv. Vorsitzender)

Rechtsanwalt

Detlef Prinz, Berlin

Unternehmer

Pamela Schmidt-Fischbach, Nürnberg (bis zum 31. Dezember 2009)

Direktor Legal Department Cortal Consors S.A. Zweigniederlassung Deutschland

77. Anteilsbesitz des Konzerns

Die Angaben zum Anteilsbesitz des Konzerns sind der Anlage zu entnehmen.

78. Dividendenzahlung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, eine Dividende in Höhe von 0,12 € je umlaufender Aktie am Tag der Hauptversammlung zu zahlen. Bezogen auf die Anzahl der umlaufenden Aktien am Bilanzstichtag ergäbe sich eine Dividendenzahlung in Höhe von 1.656 T€.

Berlin, den 15. April 2010

Berliner Effektengesellschaft AG

Der Vorstand

Karsten Haesen

Holger Timm

Anlage Anteilsbesitz des Konzerns

Die nachstehenden Angaben beziehen sich auf die Einzelabschlüsse nach den lokalen Rechnungslegungsvorschriften mit Ausnahme des BEG Fonds 1 Nordinvest

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Name / Sitz Anteil in % am Kapital Letzter Jahresabschluss Bilanzsumme / Summe der Vermögensgegenstände Summe der Schulden
Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin 76 31. Dezember 2009 34.091 T€ 3.859 T€
Tradegate Exchange GmbH, Berlin 100 31. Dezember 2009 621 T€ 120 T€
Ventegis Capital AG, Berlin 98,5 31. Dezember 2009 9.602 T€ 412 T€
BEG Fondsberatung GmbH i.L., Berlin 100 31. Dezember 2009 88 T€ 0 T€
Ex-tra Sportwetten AG, Wien 100 31. Dezember 2009 151 T€ 20 T€
Ventegis Solar Komplementär GmbH, Berlin 100 31. Dezember 2009 27 T€ 2 T€
Ventegis Management Komplementär GmbH, Berlin 100 31. Dezember 2009 27 T€ 2 T€
Ventegis Solar Management GmbH & Co. KG, Berlin 57 31. Dezember 2009 47 T€ 45 T€
BEG Fonds 1 Nordinvest, Unterföhring 71,2 31. Dezember 2009 7.636 T€ 342 T€
quirin bank AG, Berlin 25,5 31. Dezember 2009 375.760 T€ 334.523 T€
Thinfilm Solar Fonds GmbH & Co. KG, Berlin 21,4 31. Dezember 2009 2.866 T€ 0 T€
Eco Investors Germany Management GmbH, Berlin 50 k. A. - -
Eco Investors Germany Founders GmbH & Co. KG, Berlin 50 k. A. - -

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Name / Sitz Eigenkapital (gesamt) Kapital gem. Abschnitt H Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin 30.232 T€ 28.167 T€ 2.206 T€
(Vj. 27.857 T€
Tradegate Exchange GmbH, Berlin 500 T€ 500 T€ 0 T€
(Vj.50 T€)
Ventegis Capital AG, Berlin 9.189 T€ 9.189 T€ - 1.039 T€
(Vj. 10.009 T€)
BEG Fondsberatung GmbH i.L., Berlin 88 T€ 88 T€ - 9 T€
(Vj.97 T€)
Ex-tra Sportwetten AG, Wien 131 T€ 131 T€ - 112 T€
(Vj.243 T€)
Ventegis Solar Komplementär GmbH, Berlin 25 T€ 25 T€ 0 T€
(Vj.25 T€)
Ventegis Management Komplementär GmbH, Berlin 25 T€ 25 T€ 0 T€
(Vj.25 T€)
Ventegis Solar Management GmbH & Co. KG, Berlin - 35 T€ - 35 T€ - 9 T€
(Vj.- 25 T€)
BEG Fonds 1 Nordinvest, Unterföhring 7.294 T€ 7.294 T€ 643 T€
(Vj. 10.850 T€)
quirin bank AG, Berlin 41.236 T€ nicht relevant. - 7.399 T€
Thinfilm Solar Fonds GmbH & Co. KG, Berlin 2.866 T€ 2.866 T€ - 7 T€
1.614 T€
Eco Investors Germany Management GmbH, Berlin 25 T€ 25 T€ -
-
Eco Investors Germany Founders GmbH & Co. KG, Berlin 0,2 T€ 0,2 T€ -
-

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Name / Sitz Umsatzerlöse / Rohertrag Konsolidierungsmethode nach IFRS
Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin 14.761 T€ Vollkons.
Tradegate Exchange GmbH, Berlin 686 T€ Vollkons.
Ventegis Capital AG, Berlin 87 T€ Vollkons.
BEG Fondsberatung GmbH i.L., Berlin 50 T€ Vollkons.
Ex-tra Sportwetten AG, Wien - 6 T€ Vollkons.
Ventegis Solar Komplementär GmbH, Berlin 0 T€ Vollkons.
Ventegis Management Komplementär GmbH, Berlin 0 T€ Vollkons.
Ventegis Solar Management GmbH & Co. KG, Berlin 0 T€ Vollkons.
BEG Fonds 1 Nordinvest, Unterföhring -16 T€ Vollkons.
quirin bank AG, Berlin 23.745 T€ at-equity.
Thinfilm Solar Fonds GmbH & Co. KG, Berlin 0 T€ Beteiligung
Eco Investors Germany Management GmbH, Berlin - Beteiligung
Eco Investors Germany Founders GmbH & Co. KG, Berlin - Beteiligung

Segmentberichterstattung

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Skontroführung / Eigenhandel Venture Capital
2009 2008 2009 2008
--- --- --- --- ---
Zinsertrag zw. den Segmenten 0,0 0,0 11,6 0,0
Zinsertrag von Dritten 232,5 1.041,9 151,3 206,2
Zinsertrag 232,5 1.041,9 162,9 206,2
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 0,0
Zinsaufwand zw. den Segmenten 0,0 0,0 0,0 0,0
Zinsaufwand von Dritten -13,2 -17,4 -19,0 -19,2
Zinsaufwand -13,2 -17,4 -19,0 -19,2
davon zahlungsunwirksam -3,5 -13,4 0,0 0,0
Zinsüberschuss zw. den Segmenten 0,0 0,0 11,6 0,0
Zinsüberschuss von Dritten 219,3 1.024,5 132,3 187,0
Zinsüberschuss 219,3 1.024,5 143,9 187,0
davon zahlungsunwirksam -3,5 -13,4 0,0 0,0
Netto-Risikovorsorge im Kreditgeschäft 0,0 -149,4 -408,4 -25,0
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 219,3 875,1 -264,5 162,0
Provisionsergebnis zw. den Segmenten -540,5 -170,4 0,5 -2,0
Provisionsergebnis von Dritten -3.747,1 -1.918,5 141,0 179,2
Provisionsergebnis -4.287,6 -2.088,9 141,5 177,2
davon zahlungsunwirksame Aufw. -711,3 -374,8 0,0 0,0
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen (Hedge Accounting) 0,0 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 18.768,9 17.786,1 155,3 144,2
davon zahlungsunwirksame Aufw. -152,3 -691,8 -309,6 -400,8
Rohertrag 14.700,6 16.572,3 32,3 483,4
Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (Available for Sale) -938,0 -64,7 40,3 -477,3
davon zahlungsunwirksam 0,0 -55,7 0,0 -477,3
Ergebnis aus Finanzanlagen (Held-to-Maturity-Bestände) 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand zw. den Segmenten -305,2 -264,4 -67,9 -64,0
Verwaltungsaufwand von Dritten -13.287,2 -13.496,6 -751,4 -853,2
Verwaltungsaufwand -13.592,4 -13.761,0 -819,3 -917,2
davon Abschreibungen -379,5 -430,0 -8,2 -8,1
davon weitere zahlungsunwirksam -1.768,1 -1.799,5 -161,5 -168,7
Betriebsergebnis 170,2 2.746,6 -746,7 -911,1
sonstiges betriebl.Ergebnis zw. den Segmenten 503,6 351,3 1,3 33,3
sonstiges betriebl.Ergebnis von Dritten 607,9 492,1 75,7 2.607,1
sonstiges betriebliches Ergebnis 1.111,5 843,4 77,0 2.640,4
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis vor Steuern 1.281,7 3.590,0 -669,7 1.729,3
Segmentvermögen 32.539,8 32.430,7 10.687,2 -135,2
Anschaffungskosten der Zugänge des Geschäftsjahres
der Sachanlagen 67,5 67,5 0,2 0,2
der immateriellen Vermögensgegenstände 63,2 63,2 1,0 1,0
Stichtagsbezogenes gebundenes Kapital 22.314,0 28.123,0 11.613,0 9.871,4
Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern 5,7% 12,8% -5,8% 17,5%
Cost-Income-Ratio 92,5% 83,0% 2536,5% 189,7%
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (anteilig) 75,7 78,7 3,6 4,6

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andere Segmente Summe Segmente
2009 2008 2009 2008
--- --- --- --- ---
Zinsertrag zw. den Segmenten 0,0 9,6 11,6 9,6
Zinsertrag von Dritten 568,3 947,8 952,1 2.195,9
Zinsertrag 568,3 957,4 963,7 2.205,5
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 0,0
Zinsaufwand zw. den Segmenten -11,6 -9,6 -11,6 -9,6
Zinsaufwand von Dritten -53,4 -16,5 -85,6 -53,1
Zinsaufwand -65,0 -26,1 -97,2 -62,7
davon zahlungsunwirksam -51,9 -16,4 -55,4 -29,8
Zinsüberschuss zw. den Segmenten -11,6 0,0 0,0 0,0
Zinsüberschuss von Dritten 514,9 931,3 866,5 2.142,8
Zinsüberschuss 503,3 931,3 866,5 2.142,8
davon zahlungsunwirksam -51,9 -16,4 -55,4 -29,8
Netto-Risikovorsorge im Kreditgeschäft 0,0 0,0 -408,4 -174,4
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge 503,3 931,3 458,1 1.968,4
Provisionsergebnis zw. den Segmenten 540,0 147,0 0,0 -25,4
Provisionsergebnis von Dritten -295,2 -71,9 -3.901,3 -1.811,2
Provisionsergebnis 244,8 75,1 -3.901,3 -1.836,6
davon zahlungsunwirksame Aufw. 0,0 0,0 -711,3 -374,8
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen (Hedge Accounting) 0,0 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis -49,8 -131,2 18.874,4 17.799,1
davon zahlungsunwirksame Aufw. 0,0 -19,4 -461,9 -1.112,0
Rohertrag 698,3 875,2 15.431,2 17.930,9
Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (Available for Sale) 486,8 -2.526,9 -410,9 -3.068,9
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 -533,0
Ergebnis aus Finanzanlagen (Held-to-Maturity-Bestände) 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen -2.076,0 -3.832,6 -2.076,0 -3.832,6
Verwaltungsaufwand zw. den Segmenten -453,2 -310,5 -826,3 -638,9
Verwaltungsaufwand von Dritten -2.090,2 -1.929,9 -16.128,8 -16.279,7
Verwaltungsaufwand -2.543,4 -2.240,4 -16.955,1 -16.918,6
davon Abschreibungen -18,9 -18,7 -406,6 -456,8
davon weitere zahlungsunwirksam -574,8 -439,6 -2.504,4 -2.407,8
Betriebsergebnis -3.434,3 -7.724,7 -4.010,8 -5.889,2
sonstiges betriebl.Ergebnis zw. den Segmenten 319,6 276,7 824,5 661,3
sonstiges betriebl.Ergebnis von Dritten 224,0 98,5 907,6 3.197,7
sonstiges betriebliches Ergebnis 480,8 375,2 1.669,3 3.859,0
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis vor Steuern -2.953,5 -7.349,5 -2.341,5 -2.030,2
Segmentvermögen 16.388,8 619,1 59.615,8 32.914,6
Anschaffungskosten der Zugänge des Geschäftsjahres
der Sachanlagen 0,6 0,6 68,3 68,3
der immateriellen Vermögensgegenstände 0,0 0,0 64,2 64,2
Stichtagsbezogenes gebundenes Kapital 8.783,2 11.272,7 42.710,2 49.267,1
Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern -33,6% -65,2% -5,5% -4,1%
Cost-Income-Ratio 364,2% 256,0% 109,9% 94,4%
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (anteilig) 15,7 10,1 95,0 93,4

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Konsolidierung Konzern
2009 2008 2009 2008
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Zinsertrag zw. den Segmenten -11,6 -9,6 0,0 0,0
Zinsertrag von Dritten -79,5 0,3 872,6 2.196,2
Zinsertrag -91,1 -9,3 872,6 2.196,2
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 0,0
Zinsaufwand zw. den Segmenten 11,6 9,6 0,0 0,0
Zinsaufwand von Dritten 0,0 0,0 -85,6 -53,1
Zinsaufwand 11,6 9,6 -85,6 -53,1
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 -55,4 -29,8
Zinsüberschuss zw. den Segmenten 0,0 0,0 0,0 0,0
Zinsüberschuss von Dritten -79,5 0,3 787,0 2.143,1
Zinsüberschuss -79,5 0,3 787,0 2.143,1
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 -55,4 -29,8
Netto-Risikovorsorge im Kreditgeschäft 0,0 0,0 -408,4 -174,4
Zinsüberschuss nach Risikovorsorge -79,5 0,3 378,6 1.968,7
Provisionsergebnis zw. den Segmenten 0,0 25,4 0,0 0,0
Provisionsergebnis von Dritten -54,2 -40,8 -3.955,5 -1.852,0
Provisionsergebnis -54,2 -15,4 -3.955,5 -1.852,0
davon zahlungsunwirksame Aufw. 0,0 0,0 -711,3 -374,8
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen (Hedge Accounting) 0,0 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis -506,4 31,8 18.368,0 17.830,9
davon zahlungsunwirksame Aufw. 0,0 0,0 -461,9 -1.112,0
Rohertrag -640,1 16,7 14.791,1 17.947,6
Ergebnis aus Beteiligungs- und Wertpapierbestand (Available for Sale) 938,0 60,5 527,1 -3.008,4
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 -533,0
Ergebnis aus Finanzanlagen (Held-to-Maturity-Bestände) 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen 0,0 0,0 -2.076,0 -3.832,6
Verwaltungsaufwand zw. den Segmenten 826,3 638,9 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand von Dritten 27,0 16,7 -16.101,8 -16.263,0
Verwaltungsaufwand 853,3 655,6 -16.101,8 -16.263,0
davon Abschreibungen 0,0 0,1 -406,6 -456,7
davon weitere zahlungsunwirksam 0,0 0,0 -2.504,4 -2.407,8
Betriebsergebnis 1.151,2 732,8 -2.859,6 -5.156,4
sonstiges betriebl.Ergebnis zw. den Segmenten -824,5 -661,3 0,0 0,0
sonstiges betriebl.Ergebnis von Dritten 4.678,3 444,7 5.585,9 3.642,4
sonstiges betriebliches Ergebnis 3.853,8 -216,6 5.523,1 3.642,4
davon zahlungsunwirksam 0,0 0,0 0,0 0,0
Ergebnis vor Steuern 5.005,0 516,2 2.663,5 -1.514,0
Segmentvermögen 5.421,0 38.101,4 65.036,8 71.016,0
Anschaffungskosten der Zugänge des Geschäftsjahres
der Sachanlagen 0,0 164,6 68,3 232,9
der immateriellen Vermögensgegenstände 0,0 -22,2 64,2 42,0
Stichtagsbezogenes gebundenes Kapital 7.826,7 15.904,0 50.536,9 65.171,1
Eigenkapitalrendite des Ergebnisses vor Steuern 63,9% 3,2% 5,3% -2,3%
Cost-Income-Ratio 133,3% -3925,7% 108,9% 90,6%
durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (anteilig) 0,0 0,0 95,0 93,4

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Berliner Effektengesellschaft AG, Berlin, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach§ 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriftenliegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Berlin, den 16. April 2010

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Mark Maternus, Wirtschaftsprüfer

ppa. Daniela Zintzsch, Wirtschaftsprüferin