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Berliner Effektengesellschaft AG Annual Report 2015

Aug 4, 2016

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Annual Report

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Berliner Effektengesellschaft AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2015

der Berliner Effektengesellschaft AG

1 Grundlagen

1.1 Vorbemerkung

Die Gliederung des Lageberichtes folgt im Wesentlichen den vom Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. verabschiedeten und im Deutschen Rechnungslegungs Standard 20 niedergelegten Regelungen.

1.2 Organisation und Geschäftsfelder

Die Berliner Effektengesellschaft AG fungiert als Finanzholding bzw. Beteiligungsgesellschaft, ohne ein bedeutendes operatives Geschäft zu haben. Durch ihre mehrheitlich gehaltenen Konzerntochterunternehmen und wesentlichen Beteiligungen bietet sie Dienstleistungen verschiedener Art rund um den Kapitalmarkt an, insbesondere Bank- und Finanzdienstleistungen.

Die einzelnen unmittelbaren und mittelbaren operativen Tochtergesellschaften sind:

- Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin; Beteiligung 61,0 %, Zulassung als Einlagenkreditinstitut. Die Gesellschaft betreibt überwiegend Wertpapierhandel, insbesondere als Market Specialist an der TRADEGATE EXCHANGE und als Market Specialist bzw. Skontroführer an der Börse Frankfurt und der Börse Berlin. Die Tradegate AG hält wiederum einen Anteil von knapp 25 % an der Betreibergesellschaft der TRADEGATE EXCHANGE, der Tradegate Exchange GmbH. Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft ist die Deutsche Börse AG.

- Ventegis Capital AG, Berlin; Beteiligung 100,0 %, Beteiligungsgesellschaft mit zusätzlicher allgemeiner Finanzierungs- und Strukturierungsberatung,

- Ex-tra Sportwetten AG, Wien, Österreich, Beteiligung 100 %, Emittent von Sportzertifikaten mit einer Lizenz für Sportwetten.

Neben den mehrheitlich gehaltenen Konzernunternehmen kann die Gesellschaft auch Minderheitsbeteiligungen an in- und ausländischen Gesellschaften eingehen, die Bank- oder Finanzdienstleistungen erbringen, oder an Unternehmen, die für diesen Bereich unterstützende Dienstleistungen anbieten. Ziel solcher Beteiligungen ist die Anbahnung, Festigung und Vertiefung von Geschäftsbeziehungen der gruppenangehörigen Unternehmen. Aktuell bestehen neben der Beteiligung an der quirin bank AG keine strategisch relevanten Beteiligungen.

Die Beteiligungsquote der Berliner Effektengesellschaft AG an der quirin bank AG, Berlin, beträgt unverändert 25,5 %.

Ferner unterstützt die Gesellschaft die Tochterunternehmen bei Bedarf in den zentralen Bereichen Personal, Verwaltung, Organisation und Rechnungswesen sowie Controlling.

Der Sitz der Gesellschaft ist in Berlin. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht aus zwei Vorstandsmitgliedern (Karsten Haesen und Holger Timm), die eng in den Bereichen strategische Planung, Lenkung der operativen Töchter und Beteiligungscontrolling zusammenarbeiten. Obwohl drei Tochtergesellschaften als Aktiengesellschaften firmieren und die Unabhängigkeit der Geschäftsführungen gewahrt ist, wird eine übergeordnete Planung und Überwachung, insbesondere durch Überschneidungen in der Gremienbesetzung aller Gesellschaften, gewährleistet. Herr Timm ist zuständig für Rechnungswesen, Controlling und die kaufmännische Verwaltung. Letztere hat insbesondere die Personalverwaltung für die Tochterunternehmen und Teilbereiche des Einkaufs von Material und Dienstleistungen zur Aufgabe. Daneben ist Herr Timm Vorstandsvorsitzender der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank und Aufsichtsratsvorsitzender der quirin bank AG. Herr Haesen koordiniert die Tätigkeiten in der Gruppe hinsichtlich Kapitalmarkttransaktionen und ist für die Darstellung am Kapitalmarkt zuständig. Er leitet darüber hinaus als Alleinvorstand die Ventegis Capital AG und ist Mitglied des Aufsichtsrates der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank.

Die Berliner Effektengesellschaft AG unterstützt die operativen Gesellschaften in der Entwicklung ihrer Geschäftsfelder und begleitet die notwendigen Abstimmungsprozesse. Das übergeordnete Konzerndach und die weitgefächerten Geschäftsaktivitäten der operativen Tochtergesellschaften erlauben ein sehr breites Dienstleistungsspektrum rund um den Kapitalmarkt und können aufgrund des höheren Bekanntheitsgrades der Berliner Effektengesellschaft AG den einzelnen Gesellschaften auch in der Kundenakquisition behilflich sein. Auf der anderen Seite erlaubt die saubere gesellschaftsrechtliche Trennung von unterschiedlichen Bereichen - und insbesondere geschäftlichen Risiken - eher die Gewinnung von strategischen Partnern bzw. auch Gesellschaftern für die einzelnen Bereiche.

Diese mehrgliedrige strategische Aufstellung hat sich bereits in vergangenen Jahren bewährt und erlaubt allen Gesellschaften die notwendige Flexibilität zur Entwicklung der eigenen Geschäfte. Die Berliner Effektengesellschaft AG legt großen Wert darauf, ihre Geschäftsaktivitäten in einem schwierigen und sich konsolidierenden Marktumfeld aus einer soliden Eigenkapitalstruktur behutsam und langfristig orientiert solide zu entwickeln.

Die Berliner Effektengesellschaft AG mit ihren Konzerngesellschaften und wesentlichen Beteiligungen zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Innovationsfreudigkeit aus, die auch in Jahren eines dramatisch schlechten Marktumfeldes ihre Chancen in Nischenmärkten gesucht und gefunden hat. Die gebildete Konzernstruktur soll die einzelnen Gesellschaften wechselseitig befruchten und eine möglichst lange Wertschöpfungskette im Konzern ermöglichen. Gleichzeitig sollen Abhängigkeiten und Risiken durch Drittanbieter so weit als möglich vermieden werden.

Die Gesellschaft ist im Open Market/Entry Standard der Börse Frankfurt zugelassen und wird auch im Freiverkehr der Börsen Berlin und TRADEGATE EXCHANGE notiert.

1.3 Wettbewerbsposition

Die Gesellschaft als Finanzholding bündelt, unterstützt und optimiert die Aktivitäten der einzelnen Tochtergesellschaften. Die Wettbewerbsposition ist daher wesentlich von den Wettbewerbspositionen der oben genannten Tochtergesellschaften bestimmt. Trotzdem kann aber das umfassende Dienstleistungsangebot aus einer (Konzern-) Hand auch zu einer Verbesserung der Wettbewerbsposition aller Einzelgesellschaften beitragen, zumal ein entsprechend strukturell gleichartig aufgestellter Wettbewerber nicht am Markt ist.

Die Wettbewerbsposition der wichtigsten Tochtergesellschaft Tradegate AG Wertpapierhandelsbank hat sich nach der Etablierung des von der Gesellschaft entwickelten Handelssystems TRADEGATE als neue Wertpapierbörse TRADEGATE EXCHANGE und die strategische Partnerschaft mit der Deutschen Börse AG im vergangenen Jahr wiederum verbessern können. Nach dem moderaten Zuwachs von 9,76% in der Anzahl der Aktientrades an der TRADEGATE EXCHANGE im Jahre 2014, war im Jahr 2015 mit +37,72% auf nun 11.226.085 Einzeltransaktionen wieder ein sehr starker Wachstumsschub zu verzeichnen. Da die relevanten Wettbewerber im Jahr 2015 deutlich geringere Zuwächse zu verzeichnen hatten, ist der Marktanteil der TRADEGATE EXCHANGE am Aktienhandel, im Vergleich zu den sieben deutschen Wettbewerbsbörsen, weiter auf bis zu 67 % gestiegen. In Bezug auf das Marktsegment Aktienhandel konnte die TRADEGATE EXCHANGE somit ihre führende Position als Handelsplattform für Privatanleger in Deutschland nicht nur festigen, sondern weiter ausbauen.

1.4 Entwicklung der Rahmenbedingungen

Die allgemeinen Rahmenbedingungen für Wertpapierhandelsfirmen, insbesondere im Handel mit Privatanlegern, haben sich im Jahr 2015 nicht nachhaltig verbessert. Die Aktionärszahl in Deutschland befindet sich weiter auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Handelsaktivität der Privatanleger im Bereich Aktien hat sich im abgelaufenen Jahr zwar erhöht, was aber überwiegend auf den schnellen Kursanstieg im 1. Quartal zurückzuführen ist, während ab April eher eine allgemeine Verunsicherung der Anleger festzustellen war. Es herrscht daher nach wie vor ein hoher Wettbewerbsdruck unter den verbliebenen Wertpapierhandelsfirmen und Handelsplattformen bzw. Börsen um insgesamt zu wenige Geschäfte. Die im Jahr 2015 durchschnittlich erzielte Bruttomarge im Aktienhandel je Trade ist daher nach einem leichten Anstieg in 2014 wieder geringfügig gesunken. Die dringend benötigte weitere Marktbereinigung, die den letztlich verbleibenden Gesellschaften auch langfristig einen profitablen Geschäftsbetrieb ermöglichen würde, ist im letzten Jahr wiederum nicht eingetreten. Tatsächlich wird das erfolgreiche Geschäftsmodell der TRADEGATE EXCHANGE nunmehr auch von anderen Wettbewerbsbörsen weitgehend kopiert und versucht, verloren gegangene Marktanteile zurückzugewinnen, ohne dass diese neuen Wettbewerbsplattformen bislang signifikante Umsätze vermelden konnten.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf

Nachdem die Tochtergesellschaft Tradegate AG Wertpapierhandelsbank im Jahr 2014 bereits ein sehr gutes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 12.660 T€ zu verzeichnen hatte, konnte nun im Geschäftsjahr 2015 das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit noch einmal deutlich auf 18.270 T€ gesteigert werden. Allerdings musste die Gesellschaft auf Grundlage des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und der stark gestiegenen Handelsgewinne wieder einen größeren Betrag (2,573 Mio. €) in den Fonds für allgemeine Bankrisiken einstellen. Insgesamt wurden in den vergangenen 5 Jahren inzwischen 14.764 T€ in den Fonds eingestellt, die somit nicht als Gewinne an die Gesellschafter ausgeschüttet werden durften. Die Gesellschaft konnte trotzdem einen sehr guten Bilanzgewinn erwirtschaften und daher die Dividende von 0,21 € im Vorjahr auf nun 0,41 € deutlich erhöhen.

Die Tochtergesellschaft Ex-tra Sportwetten AG in Wien hat mangels sportlicher Großereignisse im Jahr 2015 keine Zertifikate emittiert und somit keine Umsatzerlöse generiert. Aus allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von – 43.745,89 €.

Die Ventegis Capital AG konnte im Jahr 2015 das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr (‑ 390 T€) zwar weiter verbessern, musste aber trotzdem einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 264 T€ verbuchen. Dieser resultiert aus allgemeinen Verwaltungsaufwendungen. Die Gesellschaft wird daher für das Jahr 2015 keine Dividende ausschütten.

Die Steigerung des Jahresüberschusses auf 5.490 T€ (Vorjahr 3.843 T€) ist insgesamt sehr zufriedenstellend. Der Bilanzgewinn der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 erhöht sich damit auf 15.106 T€. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, bei der Berliner Effektengesellschaft eine Dividende von 0,40 € je Aktie (Vorjahr 0,20 €) auszuschütten.

Die 9 Mitarbeiter der Berliner Effektengesellschaft AG einschließlich der Vorstände, die am 31. Dezember 2015 im Durchschnitt 46 Jahre alt waren, sind im Mittel seit 14 Jahren bei der Gesellschaft angestellt.

2.2 Lage

2.2.1 Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2015 weist die Berliner Effektengesellschaft AG einen Jahresüberschuss von 5.490 T€ aus, gegenüber 3.843 T€ im Vorjahr.

Da die Berliner Effektengesellschaft AG keine operative Tätigkeit ausübt, hat sie auch keine Umsatzerlöse. Erträge werden in der Regel aus der Abrechnung von Dienstleistungen, der Ausschüttung von Gewinnen der Tochtergesellschaften und Gewinnen aus Beteiligungsverkäufen generiert. Diese Erlöse finden sich in den sonstigen betrieblichen Erträgen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr zurück gegangen. Hintergrund ist im Wesentlichen die im Vorjahr erfolgte Veräußerung von Anteilen an der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank an die Deutsche Börse AG. Da sich die Ertragslage der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank im vergangenen Geschäftsjahr weiter positiv entwickelt hat, erfolgt eine Dividendenzahlung, die die Berliner Effektengesellschaft bereits im vorliegenden Jahresabschluss berücksichtigt hat.

Im Geschäftsjahr waren keine weiteren Abschreibungen auf Beteiligungen erforderlich, sodass die unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesenen Beträge allein aus den Wertpapieren des Umlaufvermögens resultieren.

Nachfolgend ist die Entwicklung der wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der vergangenen drei Jahre dargestellt.

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2013 2014 2015
sonstige betriebliche Erträge 338 T€ 2.907 T€ 348 T€
Personalaufwand - 468 T€ - 422 T€ - 487 T€
sonstige betriebliche Aufwendungen - 683 T€ - 533 T€ - 545 T€
Erträge aus Beteiligungen 865 T€ 3.127 T€ 6.104 T€
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens - 73 T€ - 1.391 T€ - 108 T€
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 154 T€ 3.884 T€ 5.418 T€
Jahresüberschuss / -fehlbetrag 146 T€ 3.843 T€ 5.490 T€

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag 13.872.337 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 € ausgegeben, die voll stimmberechtigt sind.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geordnet. Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, da unter anderem die Ergebnisentwicklung der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank positiv war und erneut zu einer Dividendenzahlung führen wird. Die Eigenkapitalausstattung ist weiterhin sehr hoch. Die Liquidität ist für die Gesellschaft angemessen.

2.2.2 Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich fast ausschließlich über Eigenkapital. Liquide Mittel, die zur Deckung der laufenden Ausgaben und eventueller Anteilskäufe benötigt werden, bestehen in Form von Guthaben bei Kreditinstituten und in Wertpapieren. Den Ausgaben stehen regelmäßige Einnahmen aus Umlagen an Konzerngesellschaften gegenüber, die einen Teil der Ausgaben decken. Der verbleibende Teil der Ausgaben wird von Dividendenzahlungen der Beteiligungen getragen. Im Geschäftsjahr wurde von den Tochtergesellschaften eine Dividende in Höhe von 2.302 T€ gezahlt (Vj. 865 T€). Aus der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank ist nach ihrer Hauptversammlung am 9. Juni 2016 eine Dividendenzahlung in Höhe von 4.494 T€ (Vj. 2.302 T€) nach Steuern zu erwarten. Die Ventegis Capital AG wird keine Dividende an die Berliner Effektengesellschaft AG ausschütten.

Die Finanzlage ist geordnet.

2.2.3 Liquidität

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist zum einen durch die gute Eigenkapitalausstattung und geringe Verbindlichkeiten geprägt. Wesentlicher Posten der Vermögensgegenstände sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen, die vollständig durch Eigenkapital finanziert sind. Das Umlaufvermögen enthält neben der aktivierten Dividende Forderungen aus Dienstleistungen an verbundene Unternehmen, Steuerforderungen, Wertpapiere und Bankguthaben. Die Forderungen an verbundene Unternehmen aus Dienstleistungen sind sehr kurzfristig. Die Steuerforderungen enthalten die geleisteten Steuervorauszahlungen sowie die Steuerabzüge auf Kapitalerträge und die Erstattungsansprüche aus der Körperschaftsteuer. Die Steuerforderungen werden nach Erlass entsprechender Steuerbescheide fällig. Die Erstattungsansprüche aus der Körperschaftsteuer in Höhe von 378 T€ sind in zwei gleichen Teilbeträgen jeweils im Oktober der Jahre 2016 und 2017 zahlbar. Für die laufenden Aufwendungen und die bestehenden kurzfristigen Verbindlichkeiten stehen die Wertpapiere und die Guthaben bei Kreditinstituten zur Verfügung.

Im vergangenen Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit zu jedem Zeitpunkt gegeben.

2.2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Berliner Effektengesellschaft AG stieg gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um 2.107 T€ an. Hintergrund sind die Erhöhungen der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2.476 T€ sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um 1.419 T€. Die phasengleiche Aktivierung einer deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Dividende nebst der Steueranrechnungsbeträge aus der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank ist die Ursache für den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und der sonstigen Vermögensgegenstände. Letztere enthalten die Forderungen an das Finanzamt. Dem stehen ein Rückgang der Guthaben bei Kreditinstituten und auf der Passivseite das gestiegene Eigenkapital gegenüber.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet.

3 Nachtragsbericht

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.

4 Prognose-, Chancen-, Risikobericht

4.1 Risikobericht

Die Risikoberichterstattung orientiert sich an der internen Risikosteuerung. Basis sind die Informationen, die dem Vorstand und dem Aufsichtsrat regelmäßig zur Kenntnis gegeben werden.

4.1.1 Risikopolitische Strategie und Risikomanagement

Die Berliner Effektengesellschaft AG ist, bedingt durch die Funktion einer Finanzholding, vor allem auf die Steuerung der operativ tätigen Unternehmen beschränkt. Sie versteht sich als übergeordnete Einheit, die die Tätigkeiten auf den einzelnen Geschäftsfeldern koordiniert, den Tochtergesellschaften bei Bedarf unterstützend zur Seite steht und durch weitere Kontakte oder Minderheitsbeteiligungen die Möglichkeiten der gruppenangehörigen Unternehmen ausbaut.

Unter Risiko wird grundsätzlich die negative Abweichung eintretender Ereignisse von den erwarteten Ereignissen verstanden. Basis des Risikomanagementsystems ist die Einteilung der Risiken in Adressenausfallrisiken, Liquiditätsrisiken, Marktpreisrisiken, operationelle Risiken und sonstige Risiken.

Die Risikolage der Berliner Effektengesellschaft AG wird wesentlich von den Entwicklungen der Tochtergesellschaften und ihrer Rahmenbedingungen beeinflusst. Die sorgfältige Auswahl der Beteiligungen und der Geschäftsfelder sowie die zeitnahe Information über die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage und der Rahmenbedingungen bilden den Kern der Risikostrategie. Eventuelle Fehlentwicklungen können so frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Verluste in diesen Einheiten führen mittelbar zu geringeren oder ausfallenden Ausschüttungen an die Muttergesellschaft. Unter Umständen sind dann auch Korrekturen der Wertansätze dieser Gesellschaft vorzunehmen. Dabei spielen unter anderem die Entwicklungen in der deutschen und der europäischen Börsenlandschaft eine wichtige Rolle. Insoweit ist eine zeitnahe Berichterstattung der Tochtergesellschaften, die Vertretung in den Aufsichtsorganen sowie die Beobachtung der Rahmenbedingungen, die für die jeweiligen Geschäftsfelder relevant sind, notwendig.

4.1.2 Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko ist die Gefahr, dass Forderungen nicht rechtzeitig, nicht in voller Höhe oder gar nicht zurückgezahlt werden. Adressenausfallrisiken bestehen vor allem bei Forderungen an Kreditinstitute und bei Wertpapieren. Es bestehen derzeit zwei wichtige Bankverbindungen. Zum einen ist dies die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank und zum anderen eine Deutsche Großbank. Da die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank eine Tochtergesellschaft ist, stehen zeitnah ausreichend Informationen zur wirtschaftlichen Lage zur Verfügung. Darüber hinaus bestehen Konten bei einem weiteren inländischen Kreditinstitut. Neben diesen dem Zahlungsverkehr und der Geldanlage dienenden Bankkonten werden Wertpapiere gehalten, bestehen Forderungen auf Steuerrückzahlungen sowie Forderungen an verbundene Unternehmen. Die Anlagen in den Wertpapieren sieht die Gesellschaft nur als gering ausfallgefährdet an.

Als besondere Ausprägung des Adressenausfallrisikos ist das Beteiligungsrisiko oder Anteilseignerrisiko anzusehen. Der Wert der Beteiligung kann sich aufgrund von Entwicklungen, die in der Beteiligung liegen, verringern. So sind beispielsweise schlechtere wirtschaftliche Verhältnisse, negative öffentliche Berichterstattung, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen oder neue technische Entwicklungen Anhaltspunkte, die eine Überprüfung der Wertansätze nahe legen können. Um das Risiko rechtzeitig einschätzen zu können, erfolgt seitens der Unternehmen, die im Mehrheitsbesitz der Berliner Effektengesellschaft AG stehen, eine monatliche Berichterstattung. Diese umfasst grundsätzlich die Bilanz und die Betriebsergebnisrechnung. Ergeben sich aus den eingereichten Daten oder bekannten Änderungen der Rahmenbedingungen Fragen, werden diese mit der jeweiligen Tochtergesellschaft besprochen und geklärt. Darüber hinaus wird jeweils ein Mitglied des Aufsichtsrates von der Muttergesellschaft gestellt. Neue Beteiligungen werden nur nach sorgfältiger Prüfung und in Absprache mit dem Aufsichtsrat eingegangen.

4.1.3 Liquiditätsrisiko

Unter dem Liquiditätsrisiko sind die Gefahren zu verstehen, seinen Zahlungsverpflichtungen nicht, nicht rechtzeitig oder nicht in vollem Umfang nachkommen oder Vermögensgegenstände aufgrund illiquider Märkte nicht oder nicht zu einem angenommenen Preis veräußern zu können.

Die Steuerung der Zahlungsbereitschaft erfolgt im Rahmen einer Planung der Zahlungsein- und Zahlungsausgänge für die folgenden zwölf Monate. Über das erste Quartal wird auf Monatsbasis, über die folgenden Quartale wird auf Quartalsbasis berichtet. Sollten bestimmte Grenzen unterschritten werden, erfolgt eine gegenüber dem normalen Turnus häufigere Berichterstattung. Im vergangenen Jahr wurden die selbst gesetzten Grenzen nicht unterschritten.

4.1.4 Marktpreisrisiken

Unter Marktpreisrisiken werden negative Abweichungen von erwarteten Marktpreisentwicklungen verstanden. Marktpreise sind Zinsen, Aktienkurse und Devisenkurse. Aus der Änderung resultieren Veränderungen des Wertes von im Bestand befindlichen Finanzinstrumenten, wie zum Beispiel Aktien, Anleihen oder Investmentfonds, die zu ergebniswirksamen Abschreibungen führen können. Marktpreisrisiken sind für die Berliner Effektengesellschaft AG von untergeordneter Bedeutung.

4.1.5 Operationelle Risiken

Unter operationellen Risiken sind die Risiken zu verstehen, die aus unangemessenen oder fehlerhaften Betriebsabläufen resultieren oder durch Mitarbeiter, Systeme oder externe Ereignisse, einschließlich der Rechtsrisiken, hervorgerufen werden.

Die bestehende Risikomatrix wurde nicht verändert. Um einen Überblick über eintretende Schäden zu erhalten, sind die Mitarbeiter angehalten, Schadensfälle an das Risikocontrolling zu melden. Rückmeldungen erfolgten in 2015 nicht.

4.1.6 Berichterstattung

Der Gesamtvorstand erhält grundsätzlich monatlich einen Bericht, der die Entwicklung des Konzerns, der Muttergesellschaft sowie der einzelnen Tochtergesellschaften darstellt. In dem Bericht ist auch eine Analyse der Entwicklung enthalten. In ihrer Funktion als Aufsichtsräte bei anderen zum Konzern gehörenden Gesellschaften werden die Mitglieder des Vorstands außerdem direkt von den Tochtergesellschaften über wichtige Entwicklungen informiert. Der Vorstand unterrichtet den Aufsichtsrat quartalsweise über die Entwicklung des Konzerns.

4.1.7 Institutsaufsicht

Die Berliner Effektengesellschaft AG unterliegt als Unternehmen der Finanzholdinggruppe „Berliner Effektengesellschaft AG“ der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Danach müssen monatlich Zumeldungen für einen zusammengefassten Monatsausweis und die zusammengefasste Solvabilität sowie quartalsweise Meldungen zu Groß- und Millionenkrediten an das übergeordnete Institut Tradegate AG Wertpapierhandelsbank abgegeben werden. Bei besonderen Ereignissen sind zudem gesonderte Anzeigen bei den Bankaufsichtsbehörden einzureichen.

4.2 Prognose- und Chancenbericht

Die Gesellschaft plant derzeit nicht, ihre Geschäftsausrichtung wesentlich zu ändern, sondern wird weiter als Finanzholding ohne bedeutendes operatives Geschäft bzw. als Beteiligungsgesellschaft agieren. Die Auslagerung der verschiedenen operativen Geschäftsfelder mit unterschiedlichen Risiken, unterschiedlichen benötigten Lizenzen und unterschiedlichem Kapitalbedarf, der von Fall zu Fall auch durch die Aufnahme neuer Gesellschafter gedeckt werden kann, hat sich als richtig und praktikabel erwiesen.

Die Tradegate AG bleibt langfristig die wichtigste Konzerngesellschaft der Berliner Effektengesellschaft AG. Das Tochterunternehmen strebt 2016 Umsätze zumindest auf dem Vorjahresniveau an. Allerdings hat die Gesellschaft bereits leichte Umsatzrückgänge in den Monaten Januar und Februar gegenüber dem 1. Rekordquartal des Vorjahres vermeldet . Die Marktstellung der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank im Wettbewerb bleibt ausgezeichnet und sollte weiter ausgebaut werden können. Eine unbekannte Größe bleibt die im Gespräch befindliche mögliche Einführung einer europäischen Finanztransaktionssteuer. Je nach konkreter Ausgestaltung könnte eine solche Steuer sich gerade im Handel mit Privatanlegern sehr ungünstig auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken. Eine Umsetzung einer solchen Steuer wird nach letzten Verlautbarungen aber immer unwahrscheinlicher.

Die Ventegis Capital AG wird nach dem im Jahr 2013 durchgeführten so genannten Squeeze-out-Verfahren in den nächsten Jahren keine neuen Beteiligungen eingehen, sondern sich auf die Entwicklung der drei verbliebenen Beteiligungen konzentrieren. Die bereits reduzierten allgemeinen Verwaltungskosten sollten durch Einnahmen aus Beratungsgeschäft mindestens abgedeckt werden können. Abschreibungspotenzial auf das verbleibende Beteiligungsportfolio ist derzeit nicht erkennbar. In 2016 wird für zwei bestehende Beteiligungen im Rahmen eines extern angelegten M&A-Prozesses der Verkauf angestrebt. Insgesamt strebt die Gesellschaft ohne diese potentiellen Verkäufe zunächst ein zumindest ausgeglichenes Geschäftsergebnis an.

Die dritte wesentliche Beteiligung der Berliner Effektengesellschaft AG ist die quirin bank AG. Diese konnte im Jahr 2015 den Jahresüberschuss um knapp 48% steigern. Das innovative Geschäftsmodell als Honorarberatungsbank bleibt angesichts des bekannt schwierigen Kapitalmarktumfeldes und der strikten Geschäftsphilosophie, keine unkalkulierbaren Risiken für die Bank und ihre Kunden einzugehen, weiter herausfordernd. Für die Wertentwicklung dieser Beteiligung ist bei einer weiter erfolgreichen Umsetzung des innovativen Geschäftskonzeptes erhebliches Potenzial gegeben. Dividendenzahlungen sind mittelfristig aus dieser Beteiligung nicht zu erwarten, obwohl mit dem positiven Geschäftsverlauf im Jahr 2015 erstmals der langjährige Bilanzverlust ausgeglichen werden konnte und ein kleiner Bilanzgewinn von 464 T€ ausgewiesen wird.

Die Tochtergesellschaft Ex-tra Sportwetten AG in Wien wird auch im Jahr 2016 keine Sportzertifikate emittieren, da derzeit die steuerliche Behandlung dieser Produkte mit den Finanzbehörden diskutiert wird und daher eine saubere Kalkulation nicht möglich ist.

Die Berliner Effektengesellschaft AG selbst benötigt mittelfristig keinen Kapitalzufluss zur Umsetzung ihrer strategischen Ziele und plant daher keine Kapitalerhöhungen. Die jeweils vorhandene Liquidität und mögliche Liquiditätszuflüsse sollen teilweise zur Zahlung von angemessenen Dividenden und für weitere Aktienrückkäufe auf günstigem Kursniveau genutzt werden. Die überwiegende Liquidität wird dagegen zunächst als Investitionsreserve in der Gesellschaft verbleiben, um jederzeit Handlungsspielräume zur strategischen Fortentwicklung des Geschäftes zu behalten.

Mit ihren operativen Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen aus der Finanzbranche bleibt die Gesellschaft in hohem Maße abhängig von einem positiven Kapitalmarktumfeld. Sofern das Kapitalmarktumfeld sich nicht wieder verschlechtert und ohne Berücksichtigung der Auswirkungen einer möglichen Finanztransaktionssteuer, ist für das Geschäftsjahr 2016 mit guten operativen Geschäftsergebnissen, insbesondere aus Dividendenzahlungen der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, zu rechnen.

Berlin, 10. März 2016

Berliner Effektengesellschaft AG

Holger Timm

Karsten Haesen

Bilanz zum 31. Dezember 2015

der Berliner Effektengesellschaft AG, Berlin

Aktiva

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31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.663,00 € 7.944,00 €
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 43.838.355,51 € 43.838.355,51 €
2. Beteiligungen 7.717.928,45 € 51.556.283,96 € 7.717.928,45 €
51.561.946,96 € 51.564.227,96 €
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.188,13 € 16.362,50 €
2. Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 6.231.071,85 € 3.754.967,43 €
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.117.276,58 € 9.376.536,56 € 1.698.228,78 €
II. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 272.237,62 € 803.285,67 €
III. Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten 8.444.534,72 € 9.721.541,74 €
18.093.308,90 € 15.994.386,12 €
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.823,34 € 297,50 €
Summe der Aktiva 69.666.079,20 € 67.558.911,58 €
Passiva
31.12.2015 31.12.2014
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 13.872.337,00 € 13.872.337,00 €
Ia. eigene Aktien -129.500,00 € 13.742.837,00 € -48.647,00 €
II. Kapitalrücklage 31.555.830,28 € 31.555.830,28 €
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 8.939.737,08 € 9.426.236,48 €
IV. Bilanzgewinn 5.106.532,38 € 12.375.579,12 €
69.344.936,74 € 67.181.335,88 €
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen - € 78.000,00 €
2. sonstige Rückstellungen 165.450,04 € 254.984,19 €
165.450,04 € 332.984,19 €
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 117,11 € 297,91 €
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.853,79 € - €
3. sonstige Verbindlichkeiten 149.721,52 € 44.293,60 €
davon aus Steuern 32.549,44 € (Vorjahr 8060,43 €) 155.692,42 € 44.591,51 €
Summe der Passiva 69.666.079,20 € 67.558.911,58 €

Berlin, 10. März 2016

Holger Timm

Karsen Haesen

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015

der Berliner Effektengesellschaft AG

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2015 2014
1. sonstige betriebliche Erträge 348.110,11 € 2.906.809,93 €
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -435.376,34 € -366.497,71 €
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -51.644,27 € -487.020,61 € -55.301,07 €
-davon für Altersversorgung 0,00 € 0,00 €
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.830,79 € -3.261,14 €
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -545.067,12 € -533.082,02 €
5. Erträge aus Beteiligungen 6.104.407,59 € 3.126.647,79 €
-davon aus verbundenen Unternehmen 6.104.407,59 € 3.126.647,79 €
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.707,42 € 213.189,09 €
-davon aus verbundenen Unternehmen 65.838,00 € 65.838,00 €
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -107.731,22 € -1.390.963,22 €
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 € -14.000,00 €
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.417.575,38 € 3.883.541,65 €
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.407,24 € 0,34 €
11. sonstige Steuern 81.127,52 € -40.063,27 €
12. Jahresüberschuss 5.490.295,66 € 3.843.478,72 €
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.616.236,72 € 8.532.100,40 €
14. Bilanzgewinn 15.106.532,38 € 12.375.579,12 €

Berlin, 10. März 2016

Holger Timm

Karsten Haesen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

der Berliner Effektengesellschaft AG

An die Berliner Effektengesellschaft AG, Berlin:

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Berliner Effektengesellschaft AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Berlin, den 16. März 2016

**Dohm < Schmidt < Janka

Revision und Treuhand AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Dr. Wolfgang Janka, Wirtschaftsprüfer

Matthias Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

der Berliner Effektengesellschaft AG

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

auch im Geschäftsjahr 2015 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der Berliner Effektengesellschaft AG bei der Leitung der Gesellschaft beraten und überwacht. Er befasste sich im Rahmen seiner Tätigkeit auch intensiv mit der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft und des Konzerns.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig über die wirtschaftliche Situation, die Geschäftslage, die Risikolage sowie Unternehmensplanung der Gesellschaft und des Konzerns informiert. Über grundsätzliche Fragen der Geschäftsführung sowie bedeutsame Geschäftsvorfälle fanden enge Beratungen zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand der Gesellschaft statt. Auch außerhalb der ordentlichen Aufsichtsratsitzungen wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats vom Vorstand über die aktuelle Geschäftsentwicklung und wesentliche Geschäftsvorfälle unterrichtet. In alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat eingebunden und hat zu zustimmungspflichtigen Geschäften nach umfassender Beratung und Prüfung seine Zustimmung erteilt.

Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass der Vorstand geeignete Maßnahmen für ein Überwachungssystem/Risikomanagement getroffen hat, um Situationen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, früh erkennen zu können (§ 91 Abs. 2 AktG). Die Gesellschaft verfügt als Finanz-Holding über ein wirksames Controlling. Sie erstellt monatlich konsolidierte Vergleichszahlen. Aufgrund sich laufend verändernder Rahmenbedingungen wird das Früherkennungssystem des Konzerns regelmäßig optimiert und an aktuelle Entwicklungen angepasst.

Sitzungen des Personalausschusses und des Prüfungsausschusses fanden außerhalb der Aufsichtsratssitzungen nicht statt. Die die jeweiligen Ausschüsse betreffenden Themen wurden im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen diskutiert.

Ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrats

Im Berichtsjahr kam der Aufsichtsrat zu vier ordentlichen Aufsichtsratssitzungen in den Monaten April, Juni, September und Dezember zusammen, an denen auch regelmäßig die Vorstandsmitglieder teilnahmen.

Das Hauptaugenmerk des Aufsichtsrats lag auf der Geschäftsentwicklung des Unternehmens, der Entwicklung der zum Konzernverbund gehörenden Einzelgesellschaften und der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2016. Der Übertrag der Kunden der Berliner Effektenbank sowie die Zusammenarbeit mit strategischen Gesellschaften standen ebenfalls im Fokus der Beratungen. Darüber hinaus wurde über die anstehenden, die Finanzindustrie betreffenden neuen beziehungsweise bereits eingeführten oder umzusetzenden Regulierungen und deren Einfluss auf die strategische Ausrichtung und operative Umsetzung in den Gesellschaften diskutiert.

Weiterhin wurden in jeder Sitzung konsolidierte Monatsberichte vom Vorstand zur Verfügung gestellt und eingehend erläutert sowie die Geschäfts- und Risikostrategie der Gesellschaft besprochen.

Beratung und Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses 2015

Die Dohm Schmidt Janka Revision und Treuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, hat den Jahresabschluss der Berliner Effektengesellschaft und den Konzernabschluss jeweils zum 31. Dezember 2015 sowie den Lagebericht und den Konzernlagebericht geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfer wurde von der Hauptversammlung gewählt und vom Aufsichtsrat beauftragt. Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und der für den Abschlussprüfer handelnden Person überzeugt. Einzelabschluss und Lagebericht der Berliner Effektengesellschaft AG sowie der Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurden nach dem Bilanzierungsstandard HGB aufgestellt.

Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegen.

In der Bilanzsitzung am 18.3.2016 im Beisein der Vertreter des Abschlussprüfers wurde der Einzel-Jahresabschluss 2015 eingehend erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung unter besonderer Berücksichtigung der vereinbarten Schwerpunkte. Hinweise aus den Prüfungsberichten wurden vom Aufsichtsrat aufgenommen und mit dem Vorstand erörtert. Anschließend stellte der Aufsichtsrat fest, dass keine Einwendungen bestehen. Er hat sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Damit ist der Jahresabschluss der Berliner Effektengesellschaft festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns und zur Zahlung einer Dividende in Höhe von EUR 0,40 je Aktie schließt sich der Aufsichtsrat an.

Der Prüfungsbericht zum Konzernjahresabschluss wurde den Aufsichtsratsmitgliedern am 15.4.2016 zur Verfügung gestellt. Nach eigener Prüfung ergaben sich keine Einwendungen gegen den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015, den Konzernlagebericht sowie gegen den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers. Der Aufsichtsrat schloss sich daher dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und billigte den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für ihren tatkräftigen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit in dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2015.

Berlin, 22. April 2016

Professor Dr. Jörg Franke, Aufsichtsratsvorsitzender

Anhang

der Berliner Effektengesellschaft AG

A. Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses sowie zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aufstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Berliner Effektengesellschaft AG zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ferner wurden die Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) beachtet.

Die Bilanz wurde nach den Vorschriften gemäß § 264 HGB aufgestellt und gemäß § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in €.

Die Berliner Effektengesellschaft AG wird zum 31. Dezember 2015 in keinen Jahresabschluss einbezogen. Herr Holger Timm ist Mehrheitsgesellschafter der Berliner Effektengesellschaft AG. Ihm sind 81,0 % der Stimmrechte zuzurechnen, davon 32,0 % mittelbar über die H.T.B. Unternehmensbeteiligungen GmbH, Berlin.

Die Berliner Effektengesellschaft AG stellt als oberstes Mutterunternehmen einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Die Finanzanlagen, die „Anteile an verbundenen Unternehmen" und „Beteiligungen" enthalten, werden mit den Anschaffungskosten, ggf. vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger, linearer, handelsrechtlich zulässiger Abschreibungen bewertet. Die geltenden Vorschriften des § 6 Abs. 2 bzw. 2a des EStG für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert unter 150,00 € bzw. zwischen 150,00 € und unter 1.000,00 € wurden für die in den Jahren 2008 und 2009 erworbenen geringwertigen Wirtschaftsgüter angewendet. Es wurde für alle Anschaffungen in dieser Spanne ein Poolposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird, ungeachtet eines eventuellen Abgangs von Wirtschaftsgütern aus dem Pool. Die im Geschäftsjahr erworbenen geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und ausgebucht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert bewertet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips pro Wertpapiergattung zu den fortlaufend ermittelten Durchschnittswerten oder niedrigeren Tageswerten des Bilanzstichtags bewertet.

Eigene Aktien sind vom Eigenkapital abzusetzen. Die Anschaffungskosten sind in Höhe des rechnerischen Werts offen vom gezeichneten Kapital abzusetzen. Der Unterschiedsbetrag zwischen rechnerischem Wert und den Anschaffungskosten der eigenen Aktien ist von den frei verfügbaren Rücklagen abzusetzen. Die Veräußerungserlöse sind in Höhe des rechnerischen Werts dem gezeichneten Kapital hinzuzurechnen. Ein übersteigender Betrag ist in Höhe des beim Erwerb verrechneten Betrages den freien Rücklagen wieder hinzuzurechnen. Ein darüber hinausgehender Veräußerungserlös ist in die Kapitalrücklage einzustellen.

Verbindlichkeiten bilanzieren wir mit ihrem Erfüllungsbetrag.

Erkennbaren Risiken wird durch Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt.

Die zum Bilanzstichtag ermittelten anteiligen Zinsen werden bei den zugrunde liegenden Forderungen oder Verbindlichkeiten ausgewiesen.

B. Erläuterungen zur Bilanz und zum Kapital

Entwicklung des Anlagevermögens

Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu historischen Anschaffungskosten unter gleichzeitiger Darstellung der kumulativen Abschreibungen wird auf den gesondert dargestellten Anlagespiegel verwiesen.

Der Ausweis der Anteile an verbundenen Unternehmen hat sich 2015 nicht verändert.

Restlaufzeitengliederung

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bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre Summe
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.188,13 € - € 28.188,13 €
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.231.071,85 € - € 6.231.071,85 €
sonstige Vermögensgegenstände 2.928.331,08 € 188.945,50 € 3.117.276,58 €
9.187.591,06 € 188.945,50 € 9.376.536,56 €

Das Körperschaftsteuerguthaben wird seit 2008 in zehn gleichen Jahresraten, jeweils zum 30. September, getilgt. Unter Berücksichtigung der Barwerte hatten zum 31. Dezember 2015 189 T€ eine Laufzeit von unter einem Jahr, 189 T€ eine Laufzeit von über einem bis unter fünf Jahren. Der letzte Teilbetrag ist am 30. September 2017 fällig.

Die Vergleichswerte des Vorjahres sind nachstehend aufgeführt:

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bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre Summe
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.362,50 € - € 16.362,50 €
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.754.967,43 € - € 3.754.967,43 €
sonstige Vermögensgegenstände 1.320.337,78 € 377.891,00 € 1.698.228,78 €
5.091.667,71 € 377.891,00 € 5.469.558,71 €

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Von den Forderungen entfallen 1.417 T€ auf die Ventegis Capital AG (Vj. 1.244 T€) und 4.814 T€ (Vj. 2.511 T€) auf die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin. Die Forderung an die Ventegis Capital AG stammt zum überwiegenden Teil aus der Veräußerung der Beteiligung an der Eco Investors Germany I GmbH & Co. KG. Die Forderungen an die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank sind in Höhe von 320 T€ (Vj. 209 T€) auf Ansprüche aus dem umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnis zurückzuführen. Zum Bilanzstichtag werden außerdem 4.494 T€ (Vj. 2.302 T€) aktivierte Gewinnansprüche in diesem Posten ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Soweit Vermögensgegenstände anderen Bilanzposten der Aktivseite nicht zuzuordnen sind, erfolgt ein Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Sie betreffen Forderungen an das Finanzamt auf das aktivierte Körperschaftsteuerguthaben per 31. Dezember 2015 in Höhe von 378 T€ (Vj. 567 T€), sonstige Steuerforderungen in Höhe von 2.683 T€ (Vj. 1.091 T€) und einen Bestand an historischen Wertpapieren.

Sonstige Wertpapiere

Unter den sonstigen Wertpapieren weist die Gesellschaft festverzinsliche Wertpapiere sowie Aktien und Anteile an Investmentfonds aus, die der Anlage von Liquidität dienen.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Es bestehen 6 T€ (Vj. keine) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten und Schulden, die anderen Bilanzposten der Passivseite nicht zuzuordnen sind, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Von den 150 T€ (Vj. 45 T€) entfallen 7 T€ (Vj. 1 T€) auf Erstattungen für Umlagen, 17 T€ (Vj. 8 T€) auf noch nicht abgeführte Lohnsteuer sowie 126 T€ (Vj. 36 T€) auf noch abzuführende Umsatzsteuer.

Rückstellungen

Rückstellungen für Ertragsteuern sind nicht zu bilden, da die Erträge weitgehend steuerfrei sind und außerdem hohe steuerliche Verlustvorträge bestehen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

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Rückstellungen für 31.12.2015 31.12.2014
Jahresabschluss 104 T€ 104 T€
Personalaufwendungen 14 T€ 104 T€
Rechts-, Steuerberatung 11 T€ 11 T€
Sonstige 36 T€ 36 T€
Summe 165 T€ 255 T€

Gezeichnetes Kapital

Zum 31. Dezember 2014 betrug das gezeichnete Kapital 13.872.337,00 €. Auf der Hauptversammlung am 11. Juni 2015 wurde keine Veränderung des gezeichneten Kapitals beschlossen. Die Mitarbeiter des Konzerns haben im vergangenen Geschäftsjahr keine Optionsrechte ausgeübt. Zum 31. Dezember 2015 betrug das gezeichnete Kapital 13.872.337,00 €, das in 13.872.337 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt war.

Zum Bilanzstichtag hält die Berliner Effektengesellschaft AG 129.500 Stück (Vj. 48.647 Stück) eigene Aktien mit einem rechnerischen Wert in Höhe von 129.500,00 € (Vj. 48.647,00 €). Dies entspricht 0,9 % des gezeichneten Kapitals.

Mit Schreiben vom 10. November 2003 hatte Herr Holger Timm, Berlin, der Gesellschaft nach § 20 AktG mitgeteilt, dass er eine direkte Beteiligung in Höhe von 28,45 % und eine über die H.T.B. Unternehmensbeteiligungen GmbH vermittelte indirekte Beteiligung in Höhe von 40,78 % hält.

Meldungen, die den aktuellen Stand der Beteiligungen wiedergeben, liegen nicht vor.

Bedingtes Kapital

Das bedingte Kapital ist für die Ausgabe von Optionsrechten, Optionsscheinen ohne Schuldverschreibungen, Wandelschuldverschreibungen oder Bezugsrechten ohne Schuldverschreibungen vorgesehen.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 ermächtigt worden, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 19. Juni 2013 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende verzinsliche Wandelschuldverschreibungen und/oder Optionsrechten) auf bis zu 500.000 neue Inhaberstückaktien der Gesellschaft zu begeben beziehungsweise zu gewähren (bedingtes Kapital 2008).

Unter den aufgeführten Ermächtigungen bestehen zum Bilanzstichtag folgende Optionsrechte:

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Jahr der Zuteilung 2010 2011
bedingtes Kapital bed. Kapital 2008 bed. Kapital 2008
Ausübungszeitraum 01.03.12 - 31.03.15 08.04.13 - 08.04.16
Bestand am 31.12.15 - 195.000
davon ausübbar - -

Eigene Aktien

Die Gesellschaft wurde gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG mit Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juni 2015 ermächtigt, die Aktien der Gesellschaft zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben. Die Ermächtigung ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem Anteil am Grundkapital von insgesamt bis zu zehn vom Hundert beschränkt und gilt bis zum 10. Juni 2020. Der Erwerb kann über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes erfolgen. Im Falle des Erwerbs über die Börse darf der Erwerbspreis den am Handelstag ermittelten Eröffnungskurs der Aktie der Berliner Effektengesellschaft AG im Entry Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten). Bei einem öffentlichen Kaufangebot darf der Angebotspreis den Durchschnitt der Börsenkurse im Entry Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse an den drei Börsenhandelstagen vor dem Tag der Veröffentlichung des Angebotes um nicht mehr als 15 % über- oder unterschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten). Überschreitet die Zeichnung das Volumen des Angebotes, erfolgt die Annahme nach Quoten.

Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien können auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre veräußert werden. Voraussetzung ist insoweit, dass die erworbenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft mit derselben Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wurde insoweit ausgeschlossen. Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien auch dann außerhalb der Börse zu veräußern, wenn die oben genannten Voraussetzungen nicht vorliegen, sofern die Veräußerung zum Zwecke erfolgt, Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wurde insoweit ausgeschlossen. Die Ermächtigungen zur Veräußerung auch außerhalb der Börse können ganz oder in Teilen, einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden.

Der Vorstand wurde außerdem ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates zu einem Teil oder insgesamt ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden im Rahmen der Ermächtigungen zum Kauf eigener Aktien 80.853 Aktien mit einem rechnerischen Wert in Höhe von 80.853,00 € zum Wert in Höhe von 567.352,40 € erworben. Die erworbenen Aktien entsprechen 0,6 % des gezeichneten Kapitals.

Kapitalrücklage

Zum 31. Dezember 2015 beträgt die Kapitalrücklage unverändert 31.555.830,28 €.

Gewinnrücklagen

Die Kapitalrücklage beträgt mehr als 10 % des gezeichneten Kapitals gemäß der Anforderung des § 150 Abs. 2 AktG. Somit ist keine Dotierung der gesetzlichen Rücklage erforderlich.

Stellen Vorstand und Aufsichtsrat den Jahresabschluss fest, können sie einen die Hälfte übersteigenden Teil des Jahresüberschusses in andere Gewinnrücklagen einstellen, bis die Hälfte des Grundkapitals erreicht ist.

Zum 31. Dezember 2015 bestanden andere Gewinnrücklagen in Höhe von 8.939.737,08 € (Vj. 9.426.236,48 €). Die Gewinnrücklagen haben sich aufgrund des Erwerbs eigener Aktien um 486.499,40 € vermindert.

Bilanzgewinn

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2015 einem Bilanzgewinn in Höhe von 15.106.532,38 € (Vj 12.375.579,12 €) aus. Es ist die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,40 € je Aktie vorgesehen. Der darüber hinausgehende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Gegenstand unserer Gesellschaft ist gemäß Satzung die Vermittlung von Wertpapiergeschäften aller Art sowie insbesondere die Preis- bzw. Kursfeststellung im Freiverkehr und regulierten Markt an der Börse Berlin sowie an weiteren Wertpapierbörsen. Das Unternehmen berät und begleitet darüber hinaus Unternehmen bei einem Gang an eine nationale oder internationale Börse und stellt in diesem Zusammenhang technische und Finanzdienstleistungen aller Art zur Verfügung. Die Gesellschaft braucht auf den vorgenannten Tätigkeitsgebieten nicht selbst tätig zu sein; sie kann den vorbezeichneten Unternehmensgegenstand auch dadurch verwirklichen, dass sie sich an von ihr abhängigen Konzerngesellschaften beteiligt, die ihrerseits auf den genannten Gebieten unmittelbar tätig sind. Erlöse werden aufgrund der Auslagerung der operativen Tätigkeiten auf Konzerngesellschaften überwiegend aus Umlagen für Dienstleistungen, aus Beteiligungserträgen und aus der Anlage liquider Mittel erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten folgende Beträge:

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Angaben

in T€
2015 2014
Sonstige Kostenumlagen 129 151
Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens 116 151
Kostenumlagen in der Gruppe Berliner Effektengesellschaft AG 90 76
Auflösungen anderer Rückstellungen 7 5
Gewinne aus dem Verkauf von Beteiligungen - 2.524
Sonstige Erträge 6 -
Sonstige betriebliche Erträge insgesamt 348 2.907

Im Geschäftsjahr 2015 sind die Personalaufwendungen von 422 T€ um 65 T€ auf 487 T€ gestiegen.

Die Abschreibungen betreffen die Software und die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die genaue Aufteilung der Abschreibungen kann dem Anlagespiegel entnommen werden.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden die laufenden Aufwendungen für den Betrieb und Verluste aus dem Abgang von Anlage- und Umlaufvermögen ausgewiesen. Die wesentlichen Beträge gliedern sich wie folgt:

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Angaben

in T€
2015 2014
Kosten des Jahresabschlusses 104 107
Beratungshonorare, Rechts-, Gutachterkosten 70 78
Vergütungen und Auslagenersatz für den Aufsichtsrat 69 59
Kosten der Hauptversammlung 59 41
Raumkosten 49 55
Kosten für Dienstleistungen der Tradegate AG 42 51
Aufwendungen für Repräsentation 17 21
Aufwendungen für Kfz 16 17
gesellschaftsrechtl. Aufwendungen 6 8
Kontoführung, Zahlungsverkehr u.a. Bankleistungen 5 22
Sonstige Aufwendungen 108 74
Sonstige betriebliche Aufwendungen insgesamt 545 533

Die Kosten für Dienstleistungen der Tradegate AG betreffen Leistungen des Empfangspersonals und der Mitarbeiter des Bereiches IT-Operations.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge gliedern sich in die Zinserträge aus Geldanlagen, aus den Anlagen in Wertpapieren, dar Auflösung von Rückstellungen für Zinsen auf Steuerzahlungen und der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens. Aus der Anlage der liquiden Mittel in Tages-, Festgeldern und Wertpapieren wurden Zinserträge in Höhe von 93 T€ (Vj. 198 T€) erzielt.

Die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen auf Finanzanlagen sind fortzuführen, da die Annahmen, die zu den Abschreibungen der Finanzanlagen geführt hatten, fortbestehen.

Der Barwert des Körperschaftsteuerguthabens zum 31. Dezember 2015 beträgt 378 T€ (Vj. 567 T€). Für die Abzinsung wurden risikolose Zinssätze der jeweiligen Restlaufzeiten unterstellt. Die Änderung des Barwertes ist in Höhe von 0 T€ (Vj. 7 T€) unter sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen und in Höhe von 189 T€ auf die im Geschäftsjahr fällige Zahlung zurückzuführen.

D. Sonstige Angaben

Anteilsbesitz

Die nachstehenden Angaben beziehen sich auf den 31. Dezember 2015 bzw. auf das Geschäftsjahr 2014, sofern kein anderes Datum angegeben ist.

Ex-tra Sportwetten AG, Wien

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Grundkapital: 250.000,00 €
Anteil: 100,0 %
250.000,00 €
Eigenkapital: 458.478,41 €
Jahresfehlbetrag : 43.745,89 €

Tradegate AG Wertpapierhandelsbank, Berlin

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Grundkapital: 24.402.768,00 €
Anteil: 61,0 %
14.888.799,00 €
Eigenkapital: 39.928.020,59 €
Jahresüberschuss: 10.111.147,25 €

Tradegate Exchange GmbH, Berlin

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Grundkapital: 500.000,00 €
Anteil: 25,0 %
124.999,00 €
(davon 124.999,00 € über die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank vermittelt)
Eigenkapital: 1.411.482,45 €
Jahresüberschuss: 574.099,83 €

Ventegis Capital AG, Berlin

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Grundkapital: 3.569.270,00 €
Anteil: 100,0 %
3.569.270,00 €
Eigenkapital: 3.273.320,54 €
Jahresfehlbetrag: 264.494,06 €

quirin bank AG, Berlin

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Grundkapital: 43.106.485,00 €
Anteil: 25,5 %
10.996.373,00 €
Eigenkapital: 45.160.517,13 €
Jahresüberschuss: 4.304.745,48 €

Aus dem Jahresabschluss nicht erkennbare Haftungsverhältnisse und nennenswerte finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Mitarbeiter entwickelte sich wie folgt:

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Weiblich Männlich Gesamt Gesamt Vorjahr
Im Jahresdurchschnitt
Vorstand 0,0 2,0 2,0 2,0
Sonstige Angestellte 3,0 4,0 7,0 7,0
Gesamt 3,0 6,0 9,0 9,0
Darunter Teilzeitkräfte (volle Kopfzahl) 1,0 5,0 6,0 6,0
Darunter Teilzeitkräfte (auf Vollzeitstellen umgerechnet) 0,1 1,8 1,9 1,4
Zum 31. Dezember 2015
Vorstand 0 2 2 2
Sonstige Angestellte 3 4 7 7
Gesamt 3 6 9 9
Darunter Teilzeitkräfte (volle Kopfzahl) 1 5 6 6
Darunter Teilzeitkräfte (auf Vollzeitstellen umgerechnet) 0,1 1,8 1,9 1,3

Organe der Berliner Effektengesellschaft AG

Im Folgenden sind gemäß § 285 Nr. 10 HGB die Mitglieder des Vorstands und die Mitglieder des Aufsichtsrats aufgelistet.

Mitglieder des Vorstands

Holger Timm, Berlin, Vorsitzender des Vorstands,Vorsitzender des Vorstands der Tradegate AG Wertpapierhandelsbank

Karsten Haesen, Berlin,Vorstand der Ventegis Capital AG

Mitglieder des Aufsichtsrats

Prof. Dr. Jörg Franke, Frankfurt am Main (Vorsitzender), Mitglied in mehreren Aufsichtsräten

Andrä Dujardin, Berlin, Unternehmer

Frank-Uwe Fricke, Berlin, (stellv. Vorsitzender), Vorstand der EuroChange Wechselstuben AG

Organbezüge

Die Vorstände erhielten ihre Bezüge im Rahmen ihrer Dienst- und Arbeitsverhältnisse vollständig von den Tochtergesellschaften. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Berichtsjahr Zahlungen in Höhe von 69 T€ (Vj. 51 T€) erhalten.

Honorare an Dohm Schmidt Janka Revision und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft nach § 285 Nr. 17 HGB

Die Berliner Effektengesellschaft AG hat im vergangenen Geschäftsjahr an den Abschlussprüfer, die Dohm Schmidt Janka Revision und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, folgende Zahlungen geleistet und folgenden Aufwand erfasst:

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Zahlungen Aufwand
für die Abschlussprüfung 74 T€ 75 T€
gesamt 74 T€ 75 T€

Im Vorjahr waren folgende Beträge erfasst:

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Zahlungen Aufwand
für die Abschlussprüfung 74 T€ 74 T€
gesamt 74 T€ 74 T€

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von 0,40 € je Aktie zu zahlen und den restlichen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzunehmenden Rechnungslegungsgrundsätzen der vorliegende Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2015 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft vermittelt.

Berlin, 10. März 2016

Berliner Effektengesellschaft AG

Holger Timm

Karsten Haesen

Anlagespiegel gem. § 268 Abs. 2 HGB per 31. Dezember 2015

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in EUR Anschaffungskosten Zugänge Geschäftsjahr Abgänge Geschäftsjahr Abschreibungen insgesamt Abschreibungen Geschäftsjahr Zuschreibungen Geschäftsjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 246.273,90 - - 246.273,90 - -
Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände - - - - - -
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 246.273,90 - - 246.273,90 - -
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.175,24 549,79 549,79 95.512,24 2.830,79 -
Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau - - - - - -
Summe Sachanlagen 101.175,24 549,79 549,79 95.512,24 2.830,79 -
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 54.308.537,48 - - 10.470.181,97 - -
Beteiligungen 14.790.451,82 - - 7.072.523,37 - -
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - - -
Summe Finanzanlagen 69.098.989,30 - - 17.542.705,34 - -
Summe Anlagevermögen 69.446.438,44 549,79 549,79 17.884.491,48 2.830,79
in EUR Restbuchwert 31.12.15 Restbuchwert Vorjahr
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software - -
Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände - -
Summe immaterielle Vermögensgegenstände - -
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.663,00 7.944,00
Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau - -
Summe Sachanlagen 5.663,00 7.944,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 43.838.355,51 43.838.355,51
Beteiligungen 7.717.928,45 7.717.928,45
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - -
Summe Finanzanlagen 51.556.283,96 51.556.283,96
Summe Anlagevermögen 51.561.946,96 51.564.227,96

Ergebnisverwendungsvorschlag

der Berliner Effektengesellschaft AG, Berlin

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 15.106.532,38 EUR der Berliner Effektengesellschaft AG eine Dividende in Höhe von 0,40 € je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Berlin, den 28. April 2016

Berliner Effektengesellschaft Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Ergebnisverwendungsbeschluss

der Berliner Effektengesellschaft AG, Berlin

Die ordentliche Hauptversammlung der Berliner Effektengesellschaft AG vom 9. Juni 2016 hat beschlossen, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von 15.106.532,38 EUR eine Dividende von EUR 0,40 je Aktie im rechnerischen Nennwert von 1,00 EUR auszuschütten und den danach verbleibenden Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Berlin, im Juni 2016

Berliner Effektengesellschaft AG, Berlin

Der Vorstand