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Bechtle AG — Interim / Quarterly Report 2015
May 28, 2015
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Interim / Quarterly Report
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Bechtle Aktiengesellschaft
Neckarsulm
Quartalsfinanzbericht für den Zeitraum vom 01.01.2015 bis zum 31.03.2015
Zwischenbericht zum 31. März 2015
KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT
GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
BECHTLE ist als IT-Komplettanbieter mit rund 65 Systemhäusern in der DACH-Region aktiv und zählt mit Tochtergesellschaften in 14 Ländern zu den führenden Onlinehändlern für Informationstechnologie in Europa. Mit dieser Kombination setzt BECHTLE auf ein einzigartiges Geschäftsmodell, das IT-Dienstleistungen mit dem klassischen IT-Handelsgeschäft verbindet. Das 1983 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Neckarsulm bietet seinen mehr als 75.000 Kunden aus Industrie und Handel, öffentlichem Dienst sowie dem Finanzsektor ein lückenloses herstellerunabhängiges Angebot rund um die gesamte it aus einer Hand.
Siehe Geschäftsbericht 2014, S. 69 ff.
Im Segment IT-Systemhaus & Managed Services reicht das Leistungsspektrum vom Vertrieb von Hard- und Software über Anwendungslösungen sowie Projektplanung und -durchführung, Systemintegration, Wartung und Schulung bis hin zum Angebot von Cloud Services oder zum Komplettbetrieb der Kunden-IT. Im zweiten Geschäftssegment, dem IT-E-Commerce, haben wir unser Handelsgeschäft gebündelt. Hier bieten wir mit den Marken BECHTLE DIRECT sowie ARP unseren Kunden über Internet und Telesales Hardware sowie Standardsoftware an. Außerdem ist in diesem Segment die Marke COMSOFT DIRECT aktiv, unser Spezialist für Softwaremanagement und Softwarelizenzierung.
bechtle.com/portfolio
UMFELD
| ― | Wirtschaftliche Lage in der EU weiterhin gut |
| ― | Stimmung in der IT-Branche schwankend |
Gesamtwirtschaft
Die wirtschaftliche Dynamik in der EU ist ungebrochen. Nach der aktuellen Prognose der Europäischen Kommission vom Mai 2015 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2015 um 0,4 Prozent gestiegen und hat damit das Niveau des starken Vorquartals gehalten. Innerhalb der EU-Länder mit BECHTLE Präsenz sind die Aussichten durchweg positiv, allerdings mit unterschiedlicher Ausprägung. Die Spanne reicht von einem BIP-Wachstum von 0,1 Prozent in Italien bis zu 0,8 Prozent in Polen und Spanien.
ec.europa.eu
In Deutschland soll das BIP im ersten Quartal 2015 um 0,5 Prozent zugelegt haben. Damit erreicht die deutsche Wirtschaft zwar nicht mehr ganz die Dynamik des Vorquartals, die zur Jahresmitte 2014 vorherrschende Schwächephase scheint damit aber überwunden zu sein.
Auch die Stimmung der deutschen Wirtschaft hat sich im ersten Quartal weiter aufgehellt. Ausgehend von 105,5 Punkten im Dezember stieg der ifo-Index kontinuierlich und stand im März bei 107,9. Im April legte der Index weiter zu und verbesserte sich auf 108,6 Punkte. Die Entwicklung in der Beurteilung der aktuellen Lage und der Erwartungen verlief ebenfalls positiv.
ifo.de
Branche
Die Lage für die IT-Branche war im ersten Quartal 2015 uneinheitlich. Der GULP-IT-Projektmarktindex, der Projekte für freiberufliche IT-Fachkräfte in Deutschland registriert, legte im Berichtszeitraum um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Angesichts der hohen Ausgangsbasis aus dem Vorjahresquartal ein durchaus positives Signal. Der PC-Markt in Europa war hingegen erwartungsgemäß rückläufig - die hohen Zuwachsraten aus dem Vorjahr konnten nicht erreicht werden. In Westeuropa war nach Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC der Rückgang mit minus 2,0 Prozent noch moderat. Allerdings zeigten die Unternehmenskunden hier eine größere Zurückhaltung: Bei Business-PCs schrumpfte der Absatz um 9,5 Prozent. In den Staaten Süd- und Osteuropas gingen PC-Verkäufe um minus 23,0 Prozent zurück.
gulp.de
Die Produktpreise haben im ersten Quartal zugelegt. In den meisten Produktgruppen lag die Erhöhung im niedrigen einstelligen Bereich. Lediglich bei Servern war der Preissprung deutlicher.
Die Stimmungslage im deutschen IT-Markt war im ersten Quartal schwankend. Ausgehend von 36,3 Zählern im Dezember fiel der ifo-Index für IT-Dienstleister im Januar zunächst auf 33,7 Punkte, stieg im Februar dann deutlich auf 44,5 Zähler, um im März auf 39,9 Punkte zurückzugehen. Während die Beurteilung der aktuellen Lage relativ konstant war, kamen die großen Schwankungen von den Erwartungen der Geschäftsaussichten. Im April stieg die Stimmung wieder auf 42,9 Punkte, wobei die Änderung wiederum von der optimistischeren Einschätzung der künftigen Entwicklung herrührte.
Gesamteinschätzung
Die wirtschaftliche Entwicklung war im ersten Quartal 2015 durchaus positiv. In der eu konnte die hohe Wachstumsdynamik gehalten werden und auch in Deutschland war das BIP-Wachstum auf gutem Niveau. Die Stimmungslage in Deutschland war gut und hat sich im Verlauf des Quartals von Monat zu Monat verbessert. Auch die Konjunkturprognosen für das Gesamtjahr wurden im ersten Quartal zum Teil erhöht. Auf dem IT-Markt war die Lage im ersten Quartal durchwachsen. Die großen Schwankungen der Stimmungslage deuten auf eine relativ hohe Unsicherheit hin.
Die BECHTLE AG hat sich innerhalb dieses Marktumfelds positiv entwickelt und ist im ersten Quartal stärker als der Gesamtmarkt gewachsen. Die Stimmung bei unseren Kunden ist gut und die Investitionsneigung hat sich nach einem eher verhaltenen Jahresstart zum Ende des ersten Quartals positiv entwickelt.
Die BECHTLE AG veröffentlicht keine unterjährigen Prognosen, insofern kann an dieser Stelle kein Vergleich der Ist- mit den Planzahlen stattfinden. Bezogen auf das Gesamtjahr halten wir an unserer Prognose fest, sowohl Umsatz als auch Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich zu steigern und die Marge leicht zu verbessern. Die Zahlen im ersten Quartal liegen vollauf im Einklang mit dieser Zielsetzung.
ERTRAGSLAGE
| ― | Umsatz und Ergebnis wachsen deutlich |
| ― | Ausländisches E-Commerce-Geschäft ist Wachstumstreiber |
| ― | Margenverbesserung im Systemhaussegment |
Auftragsentwicklung
BECHTLE geht beim Verkauf von IT-Produkten und bei der Erbringung von Dienstleistungen sowohl kurzfristige als auch über einen längeren Zeitraum laufende Vertragsverhältnisse ein. Das Segment IT-E-Commerce ist fast vollständig durch den Abschluss reiner Handelsgeschäfte mit sehr kurzen Bestell- und Lieferzeiten gekennzeichnet. Im Segment IT-Systemhaus & Managed Services haben Projektgeschäfte Laufzeiten von einigen Wochen bis zu einem Jahr. Vor allem in den Bereichen Managed Services und Cloud Computing schließt BECHTLE mit den Kunden Rahmen- und Betriebsführungsverträge ab, deren Laufzeiten meist mehrere Jahre betragen.
In den ersten drei Monaten 2015 lag der Auftragseingang bei rund 639 MIO. € und damit 8 Prozent über Vorjahr (589 MIO. €). Der Zuwachs auf 420 MIO. € (Vorjahr: 383 MIO. €) im Segment IT-Systemhaus & Managed Services betrug 9,5 Prozent. Im Segment IT-E-Commerce lag der Auftragseingang mit circa 219 MIO. € (Vorjahr: 206 MIO.€) um knapp 6 Prozent über Vorjahr.
Der Auftragsbestand lag zum 31. März bei 305 MIO. € (Vorjahr: 252 MIO. €). Davon entfallen 255 MIO. € (Vorjahr: 209 MIO. €) auf das Segment IT-Systemhaus & Managed Services sowie 50 MIO. € (Vorjahr: 43 MIO. €) auf das Segment IT-E-Commerce.
Zur Anpassung der Vorjahreswerte vgl. GB 2014, S. 112
Umsatzentwicklung
Im ersten Quartal 2015 steigerte die BECHTLE AG ihren Umsatz deutlich. Erwartungsgemäß konnte die hohe Dynamik des Vorjahres allerdings nicht wiederholt werden. So stieg der Umsatz im BECHTLE Konzern im ersten Quartal um 6,1 Prozent von 586,7 MIO. € auf 622,5 MIO. €. Den größeren Anteil am Umsatzwachstum hatte wiederum das Segment IT-E-Commerce mit einem Plus von 9,8 Prozent, dank eines beeindruckenden Wachstums von 14,3 Prozent in den ausländischen Handelsgesellschaften. Das Wachstum im Konzern war weitgehend organisch, lediglich 0,2 Prozentpunkte des Anstiegs kamen über Akquisitionen.
Aufgrund der starken Leistung im ausländischen IT-E-Commerce haben sich die Umsätze im Ausland überproportional gesteigert, und zwar um 10,9 Prozent auf 212,2 MIO. € (Vorjahr: 191,4 MIO. €). In Deutschland lag das Wachstum bei 3,8 Prozent, von 395,3 MIO. € auf 410,2 MIO. €.
Das Segment IT-Systemhaus & Managed Services steigerte den Umsatz um 4,2 Prozent auf 402,6 MIO. € (Vorjahr: 386,4 MIO. €). Impulse kamen hier vor allem aus dem Inland, wo der Umsatz um 4,7 Prozent von 338,8 MIO. € auf 354,6 MIO. € stieg. Die Entwicklung unserer ausländischen Systemhäuser war geprägt vom schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in der Schweiz. Der Umsatz konnte insgesamt nur leicht um 0,7 Prozent auf 48,0 MIO. € zulegen (Vorjahr: 47,7 MIO. €).
Im Segment IT-E-Commerce verbesserte sich der Umsatz im Berichtszeitraum um 9,8 Prozent von 200,3 MIO. € auf 219,8 MIO. €. Wachstumsmotor waren die ausländischen IT-E-Commerce-Gesellschaften. Sie steigerten ihre Umsätze wie erwähnt um 14,3 Prozent auf 164,2 MIO. € (Vorjahr: 143,7 MIO. €). Der Anstieg verteilt sich weitgehend auf alle Ländermärkte der BECHTLE Gruppe. Die inländischen Umsätze gingen um 1,6 Prozent von 56,5 MIO. € auf 55,6 MIO. € zurück. Hier hat sich vor allem der Rückgang bei Desktop-PCs ausgewirkt.
UMSATZ - KONZERN UND SEGMENTE in Tsd. €
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| Q1/2015 | Q1/2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Konzern | 622.450 | 586.696 | +6,1 % |
| Inland | 410.227 | 395.298 | +3,8 % |
| Ausland | 212.223 | 191.398 | +10,9 % |
| IT-Systemhaus & Managed Services | 402.626 | 386.440 | +4,2 % |
| Inland | 354.620 | 338.773 | +4,7 % |
| Ausland | 48.006 | 47.667 | +0,7 % |
| IT-E-Commerce | 219.824 | 200.256 | +9,8 % |
| Inland | 55.607 | 56.525 | -1,6 % |
| Ausland | 164.217 | 143.731 | +14,3 % |
Der Umsatz je Mitarbeiter im Konzern lag im ersten Quartal 2015 mit durchschnittlich 6.077 Voll- und Teilzeitkräften unverändert bei 102 TSD. €. Im Bereich IT-Systemhaus & Managed Services lag der Umsatz je Mitarbeiter bei durchschnittlich 4.755 Voll- und Teilzeitkräften konstant auf 85 TSD. €. Im Segment IT-E-Commerce ging der Umsatz pro Mitarbeiter aufgrund des höheren Personalaufbaus von 170 TSD. € bei durchschnittlich 1.181 Voll- und Teilzeitkräften auf 166 TSD. € bei durchschnittlich 1.322 Voll- und Teilzeitkräften zurück.
Ergebnisentwicklung
Die Umsatzkosten stiegen im Berichtsquartal mit 5,9 Prozent leicht unterproportional zum Umsatz. Wie schon in den Vorquartalen erhöhte sich der Materialaufwand vor allem aufgrund des starken Wachstums im Segment IT-E-Commerce überdurchschnittlich. Allerdings entwickelten sich die Personalkosten innerhalb der Umsatzkosten unterproportional, sodass sich die Bruttomarge von 14,9 Prozent auf 15,1 Prozent verbesserte. Das Bruttoergebnis lag mit 93,9 MIO. € um 7,4 Prozent über dem Vorjahr (87,4 MIO. €).
Unsere Funktionskosten sind im ersten Quartal überproportional gestiegen. Die Vertriebskosten haben um 6,9 Prozent von 39,9 MIO. € auf 43,0 MIO. € zugelegt. Die entsprechende Quote stieg von 6,8 Prozent auf 6,9 Prozent. Die Verwaltungskosten sind um 11,5 Prozent angewachsen. Sie stiegen von 29,3 MIO. € auf 32,7 MIO. €. Hintergrund ist neben Neueinstellungen die interne Aufwandsverrechnung. Die Verwaltungskostenquote stieg daher von 5,0 Prozent auf 5,3 Prozent.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Vorjahresvergleich um 7,1 Prozent von 26,6 MIO. € auf 28,5 MIO. €. Unsere EBITDA-Marge erreicht damit einen Wert von 4,6 Prozent, nach 4,5 Prozent im Vorjahr.
Die Abschreibungen lagen mit 6,0 MIO. € leicht über Vorjahr (5,5 MIO. €). Den größten Anteil hieran haben nach wie vor die Abschreibungen auf Sachanlagen, die von 4,5 MIO. € auf 5,0 MIO. € gestiegen sind.
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte um 6,3 Prozent auf 22,5 MIO. € zulegen (Vorjahr: 21,2 MIO. €). Die Marge liegt mit 3,6 Prozent auf Vorjahresniveau.
Das Finanzergebnis hat sich im Vorjahresvergleich verbessert, sodass der Konzern in den Monaten Januar bis März ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 22,5 MIO. € erzielte, 7,9 Prozent über Vorjahr (20,8 MIO. €). Die EBT-Marge liegt mit 3,6 Prozent auf Vorjahresniveau.
Der Steueraufwand stieg im Berichtsquartal überproportional von 6,0 MIO. € auf 6,7 MIO. €, vor allem aufgrund des nach wie vor hohen Ergebnisanteils aus dem Inland. Die Steuerquote entwickelte sich von 28,9 Prozent im Vorjahr auf nun 30,0 Prozent.
Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 6,3 Prozent von 14,8 MIO. € auf 15,7 MIO. €. Die Nettoumsatzrendite liegt entsprechend wie im Vorjahresquartal bei 2,5 Prozent. Auf Basis von 21,0 Millionen Aktien lag das Ergebnis je Aktie (EPS) bei 0,75 € (Vorjahr: 0,70 €).
In der Segmentbetrachtung stellt sich die Ergebnissituation wie folgt dar:
Das EBIT im Segment IT-Systemhaus & Managed Services stieg im ersten Quartal 2015 um 20,9 Prozent auf 16,5 MIO. € (Vorjahr: 13,7 MIO. €). Die EBIT-Marge beträgt 4,1 Prozent, nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Grund für diese Entwicklung ist vor allem der nur unterproportionale Anstieg des Personalaufwands.
Das Segment IT-E-Commerce erwirtschaftete im ersten Quartal ein EBIT von 6,0 MIO. €, ein Rückgang um 20,3 Prozent gegenüber Vorjahr (7,5 MIO. €). Die Marge sank von 3,7 Prozent auf 2,7 Prozent. Ursächlich hierfür sind die überdurchschnittlich gestiegenen Personalkosten sowie der schleppende Jahresstart im Inland. Beide Effekte dürften sich im weiteren Jahresverlauf allerdings abschwächen.
EBIT - KONZERN UND SEGMENTE in Tsd. €
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| Q1/2015 | Q1/2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Konzern | 22.501 | 21.161 | +6,3 % |
| IT-Systemhaus & Managed Services | 16.528 | 13.668 | +20,9 % |
| IT-E-Commerce | 5.973 | 7.493 | -20,3 % |
VERMÖGENS- UND FINANZLAGE
| ― | Bilanzkennzahlen durchweg sehr stark |
| ― | Cashflow von saisonalen Einflüssen geprägt |
Die Bilanzsumme des BECHTLE Konzerns lag zum 31. März 2015 bei 998,8 MIO. € und damit saisonal bedingt 17,8 MIO. € unter dem Wert vom 31. Dezember 2014 (1.016,6 MIO. €).
Entwicklung der Aktiva
Die langfristigen Vermögenswerte gingen von 321,9 MIO. € auf 317,3 MIO. € zurück. Die größte Veränderung gab es bei den Geld- und Wertpapieranlagen, die um 10,0 MIO. € auf 17,0 MIO. € zurückgingen (31. Dezember 2014: 27,0 MIO. €). Hier sind die Laufzeiten zum Teil nun unter 12 Monate, weshalb diese Anlagen zu den kurzfristigen Vermögenswerten gerechnet wurden. Geschäfts- und Firmenwerte nahmen währungskursbedingt um 5,4 MIO. € auf 149,9 MIO. € zu. Unsere Anlagenintensität hat sich minimal erhöht und beträgt aktuell 31,8 Prozent (31. Dezember 2014: 31,7 Prozent).
Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken um 13,2 MIO. € auf 681,4 MIO. €. Hier macht sich vor allem der saisonale Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bemerkbar. Sie liegen mit 346,4 MIO. € um 41,4 MIO. € unter dem Wert vom 31. Dezember 2014. Die durchschnittliche Außenstandsdauer unserer Forderungen (DSO) erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 38,4 Tagen auf 42,0 Tage. Grund ist der höhere Bestand an langfristigen Forderungen. Die Vorräte sind wegen größerer Projekte um 15,0 MIO. € auf 146,1 MIO. € gestiegen. Die kurzfristigen Geld- und Wertpapieranlagen legten aufgrund der bereits erwähnten abnehmenden Laufzeit bislang langfristiger Anlagen um 9,4 MIO. € zu. Die liquiden Mittel gingen um 5,1 MIO. € auf 101,7 MIO. € zurück. Die Gesamtliquidität - der Wert der liquiden Mittel einschließlich der kurz- sowie langfristigen Geld- und Wertpapieranlagen - lag zum Bilanzstichtag mit 150,4 MIO. € nur leicht unter dem Wert vom 31. Dezember 2014 mit 156,0 MIO. €. Zusätzlich zur Gesamtliquidität verfügt BECHTLE über eine Liquiditätsreserve in Höhe von 37,2 MIO. € in Form nicht beanspruchter Bar- und Avalkreditlinien.
Das Working Capital ist in den ersten drei Monaten 2015 vor allem aufgrund der höheren Vorräte und der niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 291,3 MIO. € auf 292,5 MIO. € gestiegen. In Relation zur Bilanzsumme lag das Working Capital zum 31. März 2015 bei 29,3 Prozent, nach 28,7 Prozent zum 31. Dezember 2014.
Entwicklung der Passiva
Die langfristigen Schulden lagen zum 31. März 2015 mit 94,4 MIO. € um 1,5 MIO. € unter dem Niveau vom 31. Dezember 2014. Größere Veränderungen gab es bei zwei Positionen: Die Finanzverbindlichkeiten gingen wegen kürzerer Fälligkeiten um 2,2 MIO. € auf 45,3 MIO. € zurück. Die Pensionsrückstellungen sind währungskursbedingt um 1,7 MIO. € gestiegen.
Die kurzfristigen Schulden reduzierten sich um 38,0 MIO. € auf 328,7 MIO. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen saisonbedingt um 22,9 MIO. € auf 155,7 MIO. € zurück. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken stichtagsbedingt um 16,4 MIO. € auf 79,3 MIO. €. Hauptgrund hierfür waren niedrigere Verbindlichkeiten gegenüber Personal sowie gesunkene Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
Das Eigenkapital stieg aufgrund der verbesserten Ergebnissituation von 554,0 MIO. € auf 575,7 MIO. € zum 31. März 2015. Unsere Eigenkapitalquote erhöhte sich daher im Vergleich zum 31. Dezember 2014 deutlich auf einen Wert von 57,6 Prozent (31. Dezember 2014: 54,5 Prozent). Auf der Basis der aktuellen Ergebnisse und der Eigenkapitalentwicklung ging die annualisierte Rendite auf das Eigenkapital von 12,7 Prozent im Vorjahresquartal leicht auf 12,2 Prozent zurück.
Aufgrund der guten Entwicklung des Eigenkapitals stieg der Anlagendeckungsgrad zum 31. März 2015 im Vergleich zum 31. Dezember 2014 von 172,1 Prozent auf 181,4 Prozent. Die Liquidität von BECHTLE ist höher als die Summe der Finanzverbindlichkeiten, daher weist die Nettoverschuldung des Konzerns mit minus 93,7 MIO. € einen negativen Wert aus. Das heißt, BECHTLE ist schuldenfrei. Die Abhängigkeit gegenüber externen Kreditgebern konnten wir weiter reduzieren. Zum 31. März 2015 liegt der Verschuldungsgrad mit 73,5 Prozent deutlich unterhalb des Niveaus zum Ende des Geschäftsjahres 2014 mit 83,5 Prozent.
BILANZKENNZAHLEN DES BECHTLE KONZERNS
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| 31.03.2015 | 31.12.2014 | ||
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | Mio. € | 998,8 | 1.016,6 |
| Liquide Mittel inkl. Geld- und Wertpapieranlagen | Mio. € | 150,4 | 156,0 |
| Eigenkapital | Mio. € | 575,7 | 554,0 |
| Eigenkapitalquote | % | 57,6 | 54,5 |
| Anlagendeckungsgrad | % | 181,4 | 172,1 |
| Nettoverschuldung | Mio. € | -93,7 | -95,8 |
| Verschuldungsgrad | % | 73,5 | 83,5 |
| Working Capital | Mio. € | 292,5 | 291,3 |
Entwicklung des Cashflows
Die aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Nettozahlungsmittel sind von Januar bis März 2015 gegenüber dem Vorjahr um 2,7 MIO. € auf 0,4 MIO. € zurückgegangen. Hauptgrund hierfür sind Veränderungen im Nettovermögen, die zu einem insgesamt stärkeren Mittelabfluss geführt haben als im Vorjahreszeitraum. Zwar ist der Mittelzufluss aus dem Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gestiegen, stärker gestiegen sind aber die Mittelabflüsse aus der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, aus den gezahlten Ertragsteuern und aus dem übrigen Nettovermögen, insbesondere aus dem Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Personal.
Die für Investitionen eingesetzten Nettozahlungsmittel sind in den ersten drei Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahr von 17,5 MIO. € auf 3,4 MIO. € gesunken. Grund hierfür sind vor allem Veränderungen bei den Geld- und Wertpapieranlagen. Außerdem gab es im Vorjahr Mittelabflüsse für Akquisitionen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt bei minus 5,1 MIO. € und damit 5,5 MIO. € über dem Vorjahreswert von plus 0,4 MIO. €. Ursächlich für die Veränderung ist vor allem der niedrigere Mittelzufluss aus der Neuaufnahme von Finanzverbindlichkeiten.
Der Free Cashflow hat sich von Januar bis März gegenüber dem Vorjahresquartal verbessert, ist aber immer noch negativ. Er beträgt minus 3,7 MIO. € (Vorjahr: minus 5,0 MIO. €). Im Vorjahr haben sich hier die Auszahlungen für Akquisitionen bemerkbar gemacht.
MITARBEITER
| ― | Belegschaft wächst weiter moderat |
| ― | Personalaufwandsquote auf Vorjahresniveau |
Der BECHTLE Konzern beschäftigte zum Stichtag 31. März 2015 insgesamt 6.671 Mitarbeiter, davon 411 Auszubildende. Im Vergleich zum 31. März 2014 sind das 319 Mitarbeiter mehr, das bedeutet ein Plus von 5,0 Prozent. Gegenüber dem 31. Dezember 2014 hat sich die Beschäftigtenzahl um 99 Personen erhöht. Der Anstieg von 1,5 Prozent ist ausschließlich auf Neueinstellungen zurückzuführen.
Nach dem starken Umsatzwachstum im Vorjahr stieg im Segment IT-E-Commerce die Belegschaft gegenüber Dezember 2014 um 45 Personen. Das ist ein Plus von 3,2 Prozent, wobei der Großteil des Zuwachses im Inland stattfand. Das Systemhaussegment konnte einen Mitarbeiterzuwachs von 1,0 Prozent verzeichnen. Hier wurde nur in den inländischen Systemhäusern Personal aufgestockt. In den ausländischen Systemhäusern ging die Mitarbeiterzahl hingegen leicht zurück.
Mit insgesamt 5.108 Personen arbeiteten zum 31. März 2015 nach wie vor gut drei Viertel der Belegschaft im Inland.
Von Januar bis März 2015 beläuft sich die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Konzern auf 6.613. Das sind 314 Beschäftigte mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der Personal- und Sozialaufwand lag im Zeitraum Januar bis März 2015 mit 99,3 MIO. € um 6,0 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (93,7 MIO. €). Die Aufwandsquote lag konstant bei 16,0 Prozent. Auch der Personal- und Sozialaufwand je Mitarbeiter ist im ersten Quartal 2015 bei durchschnittlich 6.077 Voll- und Teilzeitarbeitskräften (Vorjahr: 5.747) mit 16,3 TSD. € konstant geblieben.
Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich konzernweit 411 junge Menschen in Ausbildung (Vorjahr: 434), davon 54 Nachwuchskräfte im Ausland. Die Ausbildungsquote in Deutschland lag zum Stichtag 31. März 2015 bei 7,1 Prozent (Vorjahr: 8,2 Prozent). BECHTLE bindet nach wie vor möglichst frühzeitig junge Menschen an das Unternehmen. So ist die Zahl an durchgeführten Schülerpraktika konstant hoch. Im ersten Quartal 2015 begrüßten wir allein am Standort Neckarsulm 47 junge Menschen.
Auch die Förderung von Nachwuchsführungskräften ist BECHTLE ein großes Anliegen. Unser etabliertes Junior Management Programm konnten im März zwölf BECHTLE Mitarbeiter erfolgreich beenden. Ein neuer Durchgang startet im Mai.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Als reines Dienstleistungs- und Handelsunternehmen betreibt BECHTLE keine Forschungsaktivitäten. Entwicklungsleistungen für Softwarelösungen und Applikationen finden vornehmlich zu eigenen Zwecken und nur in sehr eingeschränktem Umfang statt. Im Geschäftsbereich Software und Anwendungslösungen ist es jedoch Teil des Angebots, zum Beispiel bei SharePoint-Projekten Software im Kundenauftrag zu konzipieren, zu entwickeln und zu implementieren. Der Umfang der Entwicklungsleistungen war im Berichtszeitraum unwesentlich.
CHANCEN UND RISIKEN
| ― | Euroschwäche birgt Risiken |
| ― | Globale IT-Allianz wächst weiter |
Strategie und Unternehmensführung des BECHTLE Konzerns sind langfristig angelegt, sodass die Chancen und Risiken für die kommenden Monate grundsätzlich identisch sind mit den im Geschäftsbericht 2014 veröffentlichten Angaben. Im Verlauf des ersten Quartals 2015 haben sich im Vergleich zu den im letzten Geschäftsbericht dargestellten Sachverhalten keine weiteren wesentlichen Chancen oder Risiken ergeben. Insbesondere sind derzeit keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Darüber hinaus ergaben sich Änderungen der Risikolage beziehungsweise der Einschätzung von Chancen wie folgt.
Siehe Geschäftsbericht 2014, S. 130 ff.
Wie bereits im Geschäftsbericht beschrieben planen verschiedene Hard- und Softwarehersteller, aufgrund der Euroschwäche ihre Produktpreise in Euro zu erhöhen. Zum Teil ist das bereits geschehen. Trotzdem ist nach wie vor unklar, welche Hersteller konkret für welche Produkte die Preise wann und wie stark erhöhen werden. Insoweit lässt sich derzeit auch noch nicht abschätzen, wie die möglichen Preiserhöhungen von den Kunden aufgenommen werden. Die Szenarien reichen hier von rückläufiger Investitionsneigung und Verschieben von Projekten bis hin zu keinerlei Auswirkungen aufseiten der Unternehmenskunden.
Im Segment IT-E-Commerce schlossen wir im ersten Quartal zwei weitere Kooperationen im Rahmen unserer globalen IT-Allianz ab: Die Japan Business Systems, Inc., Tokio, ist unser Partner in Japan und mit der südafrikanischen Datacentrix Holdings Limited mit Hauptsitz in Midrand haben wir erstmals Zugang zu einem afrikanischen Markt. Nach Ende des Berichtszeitraums konnte BECHTLE einen weiteren Kooperationspartner in das Netzwerk integrieren. Die Jardine OneSolution Limited mit Hauptsitz in Hongkong und 13 weiteren Standorten in Südostasien öffnet der Allianz den Zugang zu wichtigen Märkten in Südostasien. Mit diesen Partnerschaften ergeben sich Chancen für die BECHTLE AG, die Internationalisierung des Handelsgeschäfts voranzutreiben. BECHTLE ist somit in der Lage, die zunehmenden Anfragen europäischer Unternehmen nach umfassender Betreuung innerhalb und außerhalb Europas zu befriedigen. Außerdem bekommt BECHTLE über die Netzwerkpartner Kontakt zu Neukunden, die in Europa von BECHTLE Hard- und Software sowie Dienstleistungen beziehen können. Die Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas wollen wir daher weiter ausbauen. Die hier genannten sowie mögliche künftige Partnerschaften ergänzen die bisherige Internationalisierung und sind damit wichtiger Bestandteil der strategischen Aufstellung auf dem Weg zur Vision 2020.
Darüber hinaus haben sich im ersten Quartal 2015 keine neuen Sachverhalte ergeben, die zu einer Änderung der Risikolage beziehungsweise der Einschätzung von Chancen geführt haben.
AKTIE
| ― | Aktienmarkt trotz Krisen im Aufwind |
| ― | Bechtle Aktie mit volatiler Entwicklung |
Ungeachtet der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der schwierigen Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Griechenland legten die Aktienmärkte im Verlauf des ersten Quartals 2015 deutlich zu. Ursache hierfür waren vor allem die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sowie die sich leicht verbessernden Konjunkturdaten. So erklomm der DAX ein Allzeithoch nach dem anderen, durchbrach am 16. März erstmals die Marke von 12.000 Punkten und schloss zum Quartalsende mit einem Plus von 22,5 Prozent. Auch der TecDAX erreichte immer wieder neue Höchstwerte und lag am 31. März mit 16,9 Prozent im Plus.
Die BECHTLE Aktie konnte den Schwung aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr zunächst mitnehmen. Nachdem sie mit einem Schlusskurs von 65,67 € in das neue Jahr gestartet war, erreichte unsere Aktie am 6. Januar mit 64,49 € den niedrigsten Wert des Quartals, legte im Verlauf des Januars jedoch kräftig zu und markierte am 5. Februar mit 75,97 € ihren Quartalshöchststand sowie gleichzeitig ein neues Allzeithoch. Im Februar pendelte sich der Kurs nach starken Gewinnmitnahmen bei Werten um 71,00 € ein. Es folgte eine volatile Phase, in der unser Papier nahe an den Quartalshöchststand herankam, um anschließend auf Werte unter 70,00 € abzusinken. Am 31. März notierte die BECHTLE Aktie mit einem Schlusskurs von 66,56 € und verzeichnete damit ein Kursplus von 1,4 Prozent im ersten Quartal.
Durchschnittlich wurden im ersten Quartal 2015 börsentäglich 57.923 Aktien gehandelt. Im Vorjahr waren es 54.706 Aktien. Der Tagesumsatz betrug im Schnitt 4.150.769 € und hat damit im Vergleich zum Vorjahr um über 1.000.000 € zugenommen. Beim TecDAX-Ranking der Deutschen Börse rangierte BECHTLE beim Börsenumsatz im März auf Platz 16 und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Plätze. Bei der Marktkapitalisierung wurde das Unternehmen auf Platz 12 geführt (Vorjahr: Platz 14).
HANDELSDATEN DER BECHTLE AKTIE
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| Q1/2015 | Q1/2014 | Q1/2013 | Q1/2012 | Q1/2011 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlusskurs Quartalsbeginn | € | 65,67 | 49,33 | 30,93 | 26,42 | 30,39 |
| Schlusskurs Quartalsende | € | 66,56 | 62,53 | 36,24 | 33,40 | 29,83 |
| Höchstkurs (Schlusskurs] | € | 75,97 | 62,53 | 38,49 | 34,18 | 30,99 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs] | € | 64,49 | 49,33 | 30,07 | 25,50 | 26,31 |
| Performance - absolut | € | +0,89 | +13,20 | +5,31 | +6,98 | -0,56 |
| Performance - relativ | % | +1,4 | +26,8 | +17,2 | +26,4 | -1,8 |
| Marktkapitalisierung - total1 | Mio. € | 1.397,8 | 1.313,1 | 761,0 | 701,4 | 626,4 |
| Ø Umsatz je Handelstag2 | Stück | 57.923 | 54.706 | 38.319 | 53.798 | 33.202 |
| Ø Umsatz je Handelstag2 | € | 4.150.769 | 3.072.235 | 1.335.724 | 1.593.279 | 946.245 |
Kursdaten Xetra
1 Stand: 31. März
2 Alle deutschen Börsen
ERGEBNIS JE AKTIE
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| Q1/2015 | Q1/2014 | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | Tsd. € | 15.734 | 14.802 | +6,3 % |
| Ø Anzahl Aktien | Tsd. Stück | 21.000 | 21.000 | - |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,75 | 0,70 | +6,3 % |
Seit dem Börsengang im Jahr 2000 betreibt BECHTLE eine auf Verlässlichkeit ausgerichtete Dividendenpolitik. Die Dividendenkontinuität hat für unsere Aktionäre einen hohen Stellenwert. Daher sollen auch in diesem Jahr die Anteilseigner angemessen am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Für das Geschäftsjahr 2014 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 16. Juni 2015 eine Dividende von 1,20 € vor. Im Vorjahr schüttete die BECHTLE AG eine Dividende von 1,10 € aus. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung entspricht der Ausschüttungsvorschlag einer Anhebung der Dividende um 0,10 €. Die Dividendenrendite beträgt bezogen auf den Quartalsschlusskurs 1,8 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent).
DIVIDENDE
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| 2014 | 2013 | ||
|---|---|---|---|
| Dividende1 | € | 1,20 | 1,10 |
| Ausschüttungsquote1 | % | 33,1 | 36,4 |
| Dividendenrendite2 | % | 1,8 | 1,8 |
1 Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung
2 Stand: 31. März
PROGNOSE
| ― | Wirtschaftliche Entwicklung bleibt stabil |
| ― | Teilsegmente des IT-Markts uneinheitlich |
Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums, siehe Anhang, S. 40
Gesamtwirtschaft
Die Wirtschaft in der EU wird laut den Prognosen der Europäischen Kommission im Jahresverlauf die Wachstumsdynamik weiter ausbauen. Im zweiten und dritten Quartal wird das Wachstum leicht steigen und bei jeweils 0,5 Prozent liegen. Im vierten Quartal soll die Wachstumsrate dann 0,6 Prozent betragen. Innerhalb der Länder mit BECHTLE Präsenz in der EU reicht die Spanne der Wachstumsraten für das zweite Quartal von 0,2 Prozent in Belgien und Italien bis 0,8 Prozent in Polen und Spanien. Für das Gesamtjahr 2015 wird ein BIP-Wachstum von 1,8 Prozent erwartet. Die Ausrüstungsinvestitionen sollen EU-weit 2015 um 3,3 Prozent zulegen.
ecb.europa.eu
In der Schweiz sind nach der Aufhebung des Mindestkurses zum Euro im Januar 2015 und nach der darauffolgenden Aufwertung des Schweizer Franken die Wachstumsprognosen zurückgenommen worden. Den Schätzungen des Schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zufolge soll das BIP-Wachstum 2015 bei nur noch 0,9 Prozent liegen (Prognose vom Dezember 2014: 2,1 Prozent). Die Ausrüstungsinvestitionen sollen etwas stärker um 1,5 Prozent zulegen (Dezember-Prognose: 3,0 Prozent).
seco.admin.ch
Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland soll in den kommenden Quartalen etwas schwächer als die Entwicklung in der EU sein: Im zweiten Quartal soll das Wachstum bei 0,4 Prozent liegen, im dritten Quartal bei 0,3 Prozent und im vierten Quartal wieder bei 0,4 Prozent. Für das Gesamtjahr 2015 sehen die aktuellen Prognosen das BIP-Wachstum in Deutschland zwischen 1,5 und 2,2 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen sollen laut Europäischer Kommission um 2,1 Prozent zulegen.
Branche
Die Prognose des Marktforschungsinstituts EITO vom November 2014 sah für den IT-Markt in der EU im Jahr 2015 ein Wachstum von 1,9 Prozent und für Deutschland von 2,0 Prozent vor. Die Hardwareumsätze sollten dabei deutlich im Minus sein. Eine aktuellere Prognose für Deutschland von EITO ist optimistischer und sieht einen Anstieg des IT-Markts um 2,8 Prozent. Grund hierfür ist, dass die Lage im Hardwaremarkt nicht mehr ganz so pessimistisch gesehen wird. Lag der Rückgang im November noch bei 4,6 Prozent, so wird nun ein Minus von 1,6 Prozent prognostiziert. Nach dem starken PC-Absatz im Vorjahr sind die Umsätze mit Desktop-PCs zweistellig rückläufig. Alle anderen für BECHTLE relevanten Produktgruppen sollen wachsen. Dienstleistungsumsätze werden in Deutschland unverändert bei plus 3,0 Prozent gesehen und Software ist Wachstumstreiber mit einem Plus von 5,7 Prozent.
eito.com
Entwicklung des Bechtle Konzerns
BECHTLE hat im ersten Quartal die Impulse von Gesamtwirtschaft und Branche positiv aufgenommen und ist stärker als der Markt gewachsen. Zumindest in Deutschland hat sich aber die herausfordernde Situation im E-Commerce-Geschäft bemerkbar gemacht. Insgesamt liegen die Zahlen im Zielkorridor unserer Erwartungen für das Gesamtjahr 2015.
Wir bestätigen daher unsere Prognose. Nach wie vor gehen wir davon aus, dass wir 2015 bei Umsatz und Ergebnis deutlich wachsen werden. Die Wachstumsdynamik aus dem Vorjahr werden wir dabei voraussichtlich aber nicht wiederholen können. Unsere EBT-Marge wollen wir leicht erhöhen.
Akquisitionen sind und bleiben fester Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. Wir prüfen kontinuierlich Möglichkeiten von Firmenübernahmen. Hierbei kommen sowohl kleinere als auch größere Unternehmen in Betracht. Insgesamt gehen wir davon aus, 2015 wieder aktiver unsere Rolle als Branchenkonsolidierer wahrzunehmen - sei es zur Ergänzung unserer regionalen Aufstellung oder zur Abrundung unseres Kompetenzprofils.
Unabhängig von Akquisitionen planen wir für 2015 eine weiter steigende Mitarbeiterzahl. Der kontinuierliche Mitarbeiteraufbau dient vor allem der Realisierung des Wachstums und damit der mittel- bis langfristigen Weiterentwicklung von BECHTLE. Wir gehen davon aus, dass die Dynamik beim Mitarbeiteraufbau gegenüber dem Umsatzwachstum leicht unterdurchschnittlich sein wird.
Im Segment IT-E-Commerce planen wir kurzfristig keine weiteren Neugründungen. Nach den bislang abgeschlossenen erfolgreichen Vereinbarungen innerhalb unserer Global IT Alliance liegt unser Hauptaugenmerk auf dem weiteren Ausbau unseres internationalen Netzwerks.
BECHTLE verfügt durch die nachhaltige Ertragskraft und stabile Liquiditätsbasis über die notwendigen finanziellen Mittel, um das geplante Wachstum auch in Zukunft umzusetzen. Wesentliche Änderungen unserer Unternehmensstruktur und -organisation beziehungsweise unserer Unternehmensziele und -strategien sind nicht geplant.
Neckarsulm, 12. Mai 2015
BECHTLE AG
Der Vorstand
KONZERN-GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG
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| in Tsd. € | |||
|---|---|---|---|
| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 622.450 | 586.696 | |
| Umsatzkosten | 528.558 | 499.281 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 93.892 | 87.415 | |
| Vertriebskosten | 42.990 | 39.886 | |
| Verwaltungskosten | 32.718 | 29.338 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.317 | 2.970 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 22.501 | 21.161 | |
| Finanzerträge | 648 | 424 | |
| Finanzaufwendungen | 674 | 753 | |
| Ergebnis vor Steuern | 22.475 | 20.832 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 6.741 | 6.030 | |
| Ergebnis nach Steuern (den Aktionären der Bechtle AG zustehend) | 15.734 | 14.802 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) | in € | 0,75 | 0,70 |
| Durchschnittliche Anzahl Aktien (unverwässert und verwässert) | in Tsd. Stück | 21.000 | 21.000 |
Erläuterungen hierzu siehe Anhang, insbesondere IV., S. 30 f.
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| in Tsd. € | ||
|---|---|---|
| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |
| --- | --- | --- |
| Ergebnis nach Steuern | 15.734 | 14.802 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Posten, die in Folgeperioden nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen | -2.169 | -55 |
| Ertragsteuereffekte | 393 | 9 |
| Posten, die in Folgeperioden in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||
| Nichtrealisierte Gewinne und Verluste aus Wertpapieren | -17 | -95 |
| Ertragsteuereffekte | 0 | 8 |
| Nichtrealisierte Gewinne und Verluste aus Finanzderivaten | 2.305 | 212 |
| Ertragsteuereffekte | -657 | -56 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | 0 | 18 |
| Ertragsteuereffekte | 0 | 0 |
| Absicherungen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | -7.445 | -606 |
| Ertragsteuereffekte | 2.205 | 177 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 11.328 | 461 |
| Sonstiges Ergebnis | 5.943 | 73 |
| davon Ertragsteuereffekte | 1.941 | 138 |
| Gesamtergebnis (den Aktionären der Bechtle AG zustehend) | 21.677 | 14.875 |
Erläuterungen hierzu siehe Anhang, insbesondere IV. und V., S. 31 ff.
KONZERN-BILANZ
AKTIVA
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| in Tsd. € | |||
|---|---|---|---|
| 31.03.2015 | 31.12.2014 | 31.03.2014 | |
| --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Geschäfts- und Firmenwerte | 149.930 | 144.499 | 144.326 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 19.450 | 19.980 | 22.763 |
| Sachanlagevermögen | 103.753 | 104.224 | 101.703 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.853 | 19.774 | 1.475 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 29 | 57 | 84 |
| Latente Steuern | 4.421 | 3.722 | 3.777 |
| Sonstige Vermögenswerte | 2.884 | 2.676 | 2.693 |
| Geld- und Wertpapieranlagen | 17.013 | 27.008 | 33.538 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 317.333 | 321.940 | 310.359 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 146.129 | 131.165 | 122.733 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 346.410 | 387.828 | 307.298 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 1.772 | 1.196 | 1.916 |
| Sonstige Vermögenswerte | 53.756 | 45.469 | 40.555 |
| Geld- und Wertpapieranlagen | 31.690 | 22.272 | 26.588 |
| Liquide Mittel | 101.663 | 106.720 | 91.899 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 681.420 | 694.650 | 590.989 |
| Aktiva, gesamt | 998.753 | 1.016.590 | 901.348 |
| Passiva | |||
| in Tsd. € | |||
| 31.03.2015 | 31.12.2014 | 31.03.2014 | |
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 21.000 | 21.000 | 21.000 |
| Kapitalrücklagen | 145.228 | 145.228 | 145.228 |
| Gewinnrücklagen | 409.445 | 387.768 | 350.212 |
| Eigenkapital, gesamt | 575.673 | 553.996 | 516.440 |
| Langfristige Schulden | |||
| Pensionsrückstellungen | 13.704 | 11.990 | 6.433 |
| Sonstige Rückstellungen | 4.859 | 4.836 | 2.767 |
| Finanzverbindlichkeiten | 45.337 | 47.522 | 52.287 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 363 | 269 | 473 |
| Latente Steuern | 16.417 | 17.266 | 16.311 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.272 | 2.652 | 2.292 |
| Abgrenzungsposten | 11.420 | 11.343 | 10.735 |
| Langfristige Schulden, gesamt | 94.372 | 95.878 | 91.298 |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Sonstige Rückstellungen | 5.556 | 6.239 | 5.475 |
| Finanzverbindlichkeiten | 11.335 | 12.711 | 13.018 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1 55.730 | 178.644 | 150.128 |
| Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 6.641 | 6.418 | 6.356 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 79.272 | 95.695 | 66.967 |
| Abgrenzungsposten | 70.174 | 67.009 | 51.666 |
| Kurzfristige Schulden, gesamt | 328.708 | 366.716 | 293.610 |
| Passiva, gesamt | 998.753 | 1.016.590 | 901.348 |
Erläuterungen hierzu siehe Anhang, insbesondere V., S. 32 f.
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewinnrücklagen | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklagen | Angesammelte Gewinne | Erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderung | Gesamt | Eigenkapital, gesamt (den Aktionären der Bechtle AG zustehend) | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital zum 1. Januar 2014 | 21.000 | 145.228 | 334.438 | 899 | 335.337 | 501.565 |
| Ergebnis nach Steuern | 14.802 | 14.802 | 14.802 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 73 | 73 | 73 | |||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 14.802 | 73 | 14.875 | 14.875 |
| Eigenkapital zum 31. März 2014 | 21.000 | 145.228 | 349.240 | 972 | 350.212 | 516.440 |
| Eigenkapital zum 1. Januar 2015 | 21.000 | 145.228 | 387.532 | 236 | 387.768 | 553.996 |
| Ergebnis nach Steuern | 15.734 | 15.734 | 15.734 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 5.943 | 5.943 | 5.943 | |||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 15.734 | 5.943 | 21.677 | 21.677 |
| Eigenkapital zum 31. März 2015 | 21.000 | 145.228 | 403.266 | 6.179 | 409.445 | 575.673 |
Erläuterungen hierzu siehe Anhang, insbesondere V., S. 32 f.
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
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| in Tsd. € | ||
|---|---|---|
| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |
| --- | --- | --- |
| Betriebliche Tätigkeit | ||
| Ergebnis vor Steuern | 22.475 | 20.832 |
| Bereinigung um zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | ||
| Finanzergebnis | 26 | 329 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 6.032 | 5.476 |
| Ergebnis aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | -2 | -4 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -2.472 | 71 |
| Veränderung des Nettovermögens | ||
| Veränderung Vorräte | -14.263 | -14.968 |
| Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 47.924 | 39.921 |
| Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -26.208 | -23.994 |
| Veränderung passive Abgrenzungsposten | 2.014 | 4.142 |
| Veränderung übriges Nettovermögen | -27.854 | -22.190 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -7.282 | -6.539 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 390 | 3.076 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Akquisitionen abzüglich übernommener liquider Mittel | 0 | -3.241 |
| Einzahlungen aus Divestments | 236 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -5.008 | -4.879 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 646 | 66 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Geld- und Wertpapieranlagen | -8.000 | -10.000 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Geld- und Wertpapieranlagen sowie aus Rückzahlungen von langfristigen Vermögenswerten | 8.400 | 23 |
| Erhaltene Zinszahlungen | 372 | 508 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -3.354 | -17.523 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -4.699 | -3.246 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 258 | 4.353 |
| Geleistete Zinszahlungen | -617 | -715 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -5.058 | 392 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der liquiden Mittel | 2.965 | 116 |
| Veränderung der liquiden Mittel | -5.057 | -13.939 |
| Liquide Mittel zu Beginn der Periode | 106.720 | 105.838 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 101.663 | 91.899 |
Erläuterungen hierzu siehe Anhang, insbesondere VI., S. 34
Konzern-Anhang
I. ALLGEMEINE ANGABEN
Die BECHTLE AG, Bechtle Platz 1, 74172 Neckarsulm, stellt als börsennotiertes Unternehmen gemäß § 315a HGB den Konzernabschluss auf Basis der vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der eu anzuwenden sind, auf. Entsprechend wurde auch der vorliegende Zwischenbericht zum 31. März 2015 gemäß IFRS aufgestellt.
Im Einklang mit IAS 34 wurde für die Darstellung im vorliegenden Zwischenbericht zum 31. März 2015 ein gegenüber dem Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende deutlich verkürzter Berichtsumfang gewählt. Die über IAS 34 hinausgehenden Vorgaben gemäß Deutschem Rechnungslegungsstandard Nr. 16 (DRS 16) und die Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse wurden dabei zusätzlich berücksichtigt und vollständig erfüllt.
Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt im Jahresverlauf dem Einfluss bestimmter saisonaler Schwankungen. In der Vergangenheit waren die Umsatz- und Ergebnisbeiträge im ersten Quartal tendenziell am niedrigsten und im vierten Quartal tendenziell am höchsten, geprägt durch ein traditionell besonders starkes Jahresendgeschäft. Daher können die Zwischenergebnisse nur eingeschränkt als Indikator für die Ergebnisse des gesamten Geschäftsjahres herangezogen werden.
II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE
Im Berichtszeitraum erstmals angewendet hat BECHTLE die neuen beziehungsweise geänderten Standards und Interpretationen der nachfolgend genannten neuen Rechnungslegungsverlautbarungen, die vom IASB beziehungsweise IFRIC veröffentlicht und von der EU übernommen worden waren (sogenanntes "Endorsement"). Der entsprechenden EU-Verordnung entstammt auch das nachfolgend angegebene Datum zur verpflichtenden Anwendung ("Inkrafttreten"):
efrag.org
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| Verlautbarung | Veröffentlichung durch das IASB/IFRIC | Endorsement (EU) | Inkrafttreten (EU)1 |
|---|---|---|---|
| Vorzeitige freiwillige Anwendung von Verlautbarungen | |||
| Änderungen an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" | 20. November 2013 | 17. Dezember 2014 | 1. Februar 2015 |
| Änderungen an den IFRS: "Verbesserungen der International Financial Reporting Standards" Zyklus 2010-2012 | 12. Dezember 2013 | 17. Dezember 2014 | 12. Januar 2015 |
1 Verpflichtend anzuwenden spätestens mit Beginn des ersten an oder nach diesem genannten Datum beginnenden Geschäftsjahres.
Änderungen an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer". Durch die Änderungen in IAS 19 wird eine Vereinfachungsregelung für bestimmte Arbeitnehmerbeiträge ermöglicht. Sind die Arbeitnehmerbeiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre, kann der Dienstzeitaufwand der Periode um den entsprechenden Arbeitnehmerbeitrag reduziert werden, in der die korrespondierende Arbeitsleistung erbracht wird. Aus der Anwendung dieser Änderungen ergeben sich bei BECHTLE keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und deren Darstellung.
Änderungen an den IFRS: "Verbesserungen der International Financial Reporting Standards" Zyklus 2010-2012. Im Rahmen des jährlichen Änderungsverfahrens werden Änderungen von geringem Umfang und niedriger Dringlichkeit gesammelt und jährlich in einem einzigen sogenannten Sammelstandard herausgegeben. Bei diesen Änderungen handelt es sich im Wesentlichen um die Beseitigung von Inkonsistenzen zwischen verschiedenen Standards und ungenauen Formulierungen. Aus diesen Änderungen an den IFRS ergeben sich für BECHTLE keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und deren Darstellung.
Die neuen beziehungsweise geänderten Standards und Interpretationen mit verpflichtender Anwendung für das Geschäftsjahr 2015 hat BECHTLE bereits zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014 vorzeitig angewendet.
bechtle.com/finanzberichte
Im vorliegenden Zwischenbericht wurden dieselben Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze angewendet wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt.
Die Ermittlung des Steueraufwands erfolgt gemäß IAS 34 in der Zwischenberichtsperiode auf Basis des effektiven Steuersatzes, der für das gesamte Geschäftsjahr erwartet wird. Steuern, die sich auf außergewöhnliche Sachverhalte beziehen, werden in dem Quartal berücksichtigt, in dem der zugrunde liegende Sachverhalt eintritt.
lll. KONSOLIDIERUNGSKREIS
Der Konsolidierungskreis umfasst die BECHTLE AG, Neckarsulm, und alle ihre beherrschten Tochtergesellschaften. Die BECHTLE AG hält unverändert zum Vorjahr an sämtlichen konsolidierten Gesellschaften unmittelbar oder mittelbar jeweils alle Anteile und Stimmrechte. Der Konsolidierungskreis hat zum 31. März 2015 im Vergleich zum 31. Dezember 2014 keine wesentlichen Änderungen erfahren.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND ZUR GESAMTERGEBNISRECHNUNG
Aufwandsgliederung
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzkosten | Vertriebskosten | Verwaltungskosten | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Materialaufwand | 471.929 | 444.367 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Personal- und Sozialaufwand | 43.898 | 42.713 | 34.197 | 31.788 | 21.230 | 19.164 |
| Abschreibungen | 2.797 | 2.608 | 1.447 | 1.265 | 1.788 | 1.603 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 9.934 | 9.593 | 7.346 | 6.833 | 9.700 | 8.571 |
| Gesamtaufwendungen | 528.558 | 499.281 | 42.990 | 39.886 | 32.718 | 29.338 |
Der Anstieg sämtlicher Kostenarten gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultiert im Wesentlichen aus dem deutlich höheren Geschäftsvolumen im Berichtszeitraum.
Im Materialaufwand ist netto ein Aufwand aus Wechselkursschwankungen von 50 TSD. € enthalten (Vorjahr: netto 19 TSD. € Ertrag).
Siehe Gewinn- und Verlustrechnung in der Segmentberichterstattung, S. 38
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten vor allem Marketingzuschüsse und sonstige Vergütungen von Lieferanten in Höhe von 3.234 TSD. € (Vorjahr: 2.698 TSD. €).
Im ersten Quartal 2015 wurde ein Teil einer Absicherung von Einkaufspreisen, die nach IAS 39 als Cash-Flow Hedge designiert war, aufgelöst. Hieraus resultierte ein sonstiger Ertrag in Höhe von 800 TSD. €. Die Auflösung war notwendig geworden, nachdem der dem Hedge zugrunde liegende Einkaufsvertrag nachverhandelt wurde.
Finanzerträge und Finanzaufwendungen
Die Finanzerträge enthalten Erträge aus täglich verfügbaren Einlagen, aus Geldanlagen und finanziellen Forderungen. Die höheren Zinserträge aus der Aufzinsung von langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben zu dem deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal geführt. Im vergangenen Geschäftsjahr waren die langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen signifikant angestiegen.
Die Finanzaufwendungen enthalten überwiegend Zinsaufwendungen der Finanzverbindlichkeiten. Der Rückgang der Finanzaufwendungen im Vorjahresvergleich begründet sich in den geringeren Darlehensverbindlichkeiten.
Ergebnis je Aktie
Die folgende Tabelle zeigt die Berechnung des den Aktionären der BECHTLE AG zustehenden Ergebnisses nach Steuern je Aktie:
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| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | ||
|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | Tsd. € | 15.734 | 14.802 |
| Durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien | Stück | 21.000.000 | 21.000.000 |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,75 | 0,70 |
Das Ergebnis je Aktie ist gemäß IAS 33 aus dem Ergebnis nach Steuern (den Aktionären der BECHTLE AG zustehend) und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Eigene Aktien würden die Anzahl ausstehender Aktien entsprechend verringern. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ist identisch mit dem verwässerten Ergebnis je Aktie.
Sonstiges Ergebnis
Das sonstige Ergebnis ist wesentlich durch die EUR/CHF-Wechselkursentwicklung geprägt. Im Vorjahreszeitraum gewann der Schweizer Franken gegenüber dem Euro nur leicht an Wert, wohingegen die Schweizer Währung in den ersten drei Monaten 2015 aufgrund der Aufhebung des Mindestkurses durch die Schweizer Nationalbank deutlich an Wert gewann.
Siehe S. 23
Darüber hinaus wird das sonstige Ergebnis durch die Absicherungen des Währungsrisikos für zukünftige Wareneinkäufe in USD beziehungsweise von währungskursabhängigen Einkaufspreisen sowie die Absicherung des Zinsrisikos bei variabel verzinslichen Darlehen, die als Cashflow Hedge bilanziert werden, beeinflusst. Diese Hedges sind auch bei realistischen Abweichungen vom Plan als effektiv zu betrachten. Im Berichtsquartal stieg der Wert des USD gegenüber dem EUR deutlich. In der Berichtsperiode sind Ineffektivitäten, die aus den zeitlichen Unterschieden zwischen den Fälligkeiten der Geschäfte und den dazugehörigen Verbindlichkeiten resultieren, in Höhe von -32 TSD. € (Vorjahr: -7 TSD. €) im Finanzergebnis erfasst worden.
Siehe Geschäftsbericht 2014, S. 221 ff.
Die genaue Zusammensetzung des erfolgsneutral zu erfassenden sonstigen Ergebnisses hinsichtlich seiner Veränderung und seines kumulierten Stands ist in Gliederungspunkt V. "Erläuterungen zur Bilanz und zur Eigenkapitalveränderungsrechnung" dargestellt.
Siehe S. 32 f.
V. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR ElGENKAPlTALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
Vermögenswerte
Die Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum resultiert aus den saisonalen Schwankungen im Jahresverlauf mit einem umsatzstarken Schlussquartal. Der Anstieg der Vorräte begründet sich in dem weiter gestiegenen Geschäftsvolumen. Ebenso resultiert der Anstieg der sonstigen Vermögenswerte, insbesondere höhere Abgrenzungsposten, aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen.
Eigenkapital
Gewinnrücklagen
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 16. Juni 2015 vorschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahrs 2014 in Höhe von 25.200 TSD. € zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,20 € je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden. Die Dividendenauszahlung erfolgt, vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung, am 17. Juni 2015.
Dividendenausschüttung
Das erfolgsneutral zu erfassende sonstige Ergebnis setzt sich hinsichtlich seines kumulierten Stands zum Bilanzstichtag und seiner Veränderung im Berichtszeitraum wie folgt zusammen:
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.03.2015 | 31.12.2014 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Vor Steuern | Ertragsteuereffekt | Nach Steuern | Vor Steuern | Ertragsteuereffekt | Nach Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen | -17.043 | 3.146 | -13.897 | -14.874 | 2.753 | -12.121 |
| Nichtrealisierte Gewinne und Verluste aus Wertpapieren | 24 | -2 | 22 | 41 | -2 | 39 |
| Nichtrealisierte Gewinne und Verluste aus Finanzderivaten | 5.017 | -1.475 | 3.542 | 2.712 | -818 | 1.894 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Absicherungen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | -17.572 | 5.155 | -12.417 | -10.127 | 2.950 | -7.177 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 28.929 | 0 | 28.929 | 17.601 | 0 | 17.601 |
| Sonstiges Ergebnis | -645 | 6.824 | 6.179 | -4.647 | 4.883 | 236 |
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Vor Steuern | Ertragsteuereffekt | Nach Steuern | Vor Steuern | Ertragsteuereffekt | Nach Steuern | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Posten, die in Folgeperioden nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||||||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen | -2.169 | 393 | -1.776 | -55 | 9 | -46 |
| Posten, die in Folgeperioden in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||||||
| Nichtrealisierte Gewinne und Verluste aus Wertpapieren | -17 | 0 | -17 | -95 | 8 | -87 |
| In der laufenden Periode entstandene Gewinne und Verluste | -16 | 0 | -16 | -95 | 8 | -87 |
| Umgliederungsbeträge in den Gewinn und Verlust | -1 | 0 | -1 | 0 | 0 | 0 |
| Nichtrealisierte Gewinne und Verluste aus Finanzderivaten | 2.305 | -657 | 1.648 | 212 | -56 | 156 |
| In der laufenden Periode entstandene Gewinne und Verluste | 3.984 | -1.154 | 2.830 | -7 | 8 | 1 |
| Umgliederungsbeträge in den Gewinn und Verlust | -1.679 | 497 | -1.182 | 219 | -64 | 155 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | 0 | 0 | 0 | 18 | 0 | 18 |
| In der laufenden Periode entstandene Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 | 18 | 0 | 18 |
| Umgliederungsbeträge in den Gewinn und Verlust | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Absicherungen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe | -7.445 | 2.205 | -5.240 | -606 | 177 | -429 |
| In der laufenden Periode entstandene Gewinne und Verluste | -7.445 | 2.205 | -5.240 | -606 | 177 | -429 |
| Umgliederungsbeträge in den Gewinn und Verlust | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 11.328 | 0 | 11.328 | 461 | 0 | 461 |
| Sonstiges Ergebnis | 4.002 | 1.941 | 5.943 | -65 | 138 | 73 |
Schulden
Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen auf die üblichen saisonalen Schwankungen im Jahresverlauf mit einem umsatzstarken Schlussquartal zurückzuführen.
Die Finanzverbindlichkeiten haben sich um die planmäßigen Tilgungsraten der bestehenden Darlehen verringert.
Für weitere Details der Darlehen siehe Geschäftsbericht 2014, S. 213 f.
VI. ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG
Im Vergleich zum Vorjahresquartal können die höheren Einzahlungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die höheren Auszahlungen nicht kompensieren. Die höheren Auszahlungen sind durch die Reduktion der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Verbindlichkeiten, insbesondere der Verbindlichkeiten gegenüber Personal, sowie der Auszahlungen zum Erwerb von übrigem Nettovermögen begründet.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist durch die Zahlungsströme im Zusammenhang mit den Geld- und Wertpapieranlagen geprägt. Im ersten Quartal 2015 wurden die fälligen Geld- und Wertpapieranlagen wieder investiert. Im Vorjahreszeitraum waren keine Geld- und Wertpapieranlagen fällig, es wurden aber liquide Mittel in Geld- und Wertpapieranlagen investiert. Im Berichtszeitraum gab es keinerlei Kaufpreiszahlungen für akquirierte Unternehmen. Die Einzahlungen der zu den langfristigen Forderungen aus Lieferung und Leistungen gehörenden Zinserträge sind im operativen Cashflow ausgewiesen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wird durch die Zahlungsströme im Rahmen der Fremdfinanzierung bestimmt. Im Berichtszeitraum erhöhten sich die Auszahlungen für Tilgungen, demgegenüber standen geringere Einzahlungen aus der Neuaufnahme von Finanzverbindlichkeiten.
VII. OPERATING-LEASINGVERHÄLTNISSE
Zum 31. März 2015 betrugen die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nach IAS 17 als "Operating Lease" eingestuft sind, 67.789 TSD. € (31. Dezember 2014: 68.620 TSD. €).
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| in Tsd. € | ||
|---|---|---|
| 31.03.2015 | 31.12.2014 | |
| --- | --- | --- |
| fällig innerhalb eines Jahres | 26.419 | 26.136 |
| fällig zwischen 1 und 5 Jahren | 35.749 | 36.582 |
| fällig nach 5 Jahren | 5.621 | 5.902 |
| Mindestleasingzahlungen | 67.789 | 68.620 |
VIII. FINANCE-LEASINGVERHÄLTNISSE
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Abschlussstichtag Leasingforderungen in Höhe von 11.639 TSD. € (31. Dezember 2014: 9.787 TSD. €). enthalten. Die Überleitung der bilanzierten Nettoinvestition zur Bruttoinvestition unter Berücksichtigung der Restwerte in Höhe von null ist in folgender Tabelle dargestellt.
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| in Tsd. € | |||
|---|---|---|---|
| 31.03.2015 | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Tilgung | Zins | Leasingzahlungen | |
| --- | --- | --- | --- |
| fällig innerhalb eines Jahres | 2.496 | 1.293 | 3.789 |
| fällig zwischen 1 und 5 Jahren | 9.143 | 2.308 | 11.451 |
| fällig nach 5 Jahren | 0 | 0 | 0 |
| Mindestleasingzahlungen | 11.639 | 3.601 | 15.240 |
Der Zinsanteil der Leasingzahlung entspricht dem noch nicht realisierten Finanzertrag. In den Leasingforderungen sind keine Wertberichtigungen enthalten.
IX. BEIZULEGENDER ZEITWERT VON FINANZINSTRUMENTEN
Finanzielle Vermögenswerte und Schulden (Finanzinstrumente) werden nach IFRS 7 in Klassen zusammengefasst. Die Zuordnung der in den einzelnen Bilanzpositionen enthaltenen Finanzinstrumente ist im vorliegenden Zwischenbericht analog zu der Zuordnung im Geschäftsbericht 2014.
Siehe Geschäftsbericht 2014, S. 192 ff. und S. 218 f.
Nach IFRS 13 werden die Bewertungstechniken, abhängig von den wesentlichen Parametern, auf denen die Bewertung basiert, in folgende drei Stufen eingeteilt:
Stufe 1: Bewertung mit auf aktiven Märkten notierten (nicht berichtigten) Preisen für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
Stufe 2: Bewertung für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit erfolgt entweder unmittelbar oder mittelbar auf Basis beobachtbarer Inputdaten, die keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen
Stufe 3: Bewertung auf Basis von Modellen mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern
Nachfolgende Tabelle stellt Buchwerte und beizulegende Zeitwerte der Finanzinstrumente für die Klassen von Finanzinstrumenten nach IFRS 7 sowie deren Bewertungsstufe nach IFRS 13 einander gegenüber.
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Klasse gemäß IFRS 7 | Bewertungskategorie | Buchwert 31.03.2015 | Zeitwert 31.03.2015 | Buchwert 31.12.2014 | Zeitwert 31.12.2014 | Stufe |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | KuF | 10.710 | 10.762 | 11.501 | 11.478 | 3 |
| Langfristige Leasingforderungen | IAS 17 | 9.143 | 10.844 | 8.273 | 10.118 | 3 |
| Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | KuF | 343.914 | 343.914 | 386.314 | 386.314 | 3 |
| Kurzfristige Leasingforderungen | IAS 17 | 2.496 | 2.496 | 1.514 | 1.514 | 3 |
| Wertpapiere | ZVvfV | 5.544 | 5.544 | 9.007 | 9.007 | 1 |
| Geldanlagen | ||||||
| Schuldscheine | KuF | 25.050 | 25.401 | 30.188 | 30.520 | 2 |
| Festgeldanlagen | KuF | 13.007 | 12.991 | 5.005 | 4.990 | 2 |
| Versicherungen | KuF | 5.102 | 5.164 | 5.080 | 5.151 | 3 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | KuF | 21.750 | 21.750 | 25.333 | 25.333 | 3 |
| Langfristige Ausleihungen | KuF | 550 | 592 | 550 | 593 | 3 |
| Finanzderivate | ||||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 5.044 | 5.044 | 2.909 | 2.909 | 2 |
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FV(A)ezbZ | 159 | 159 | 70 | 70 | 2 |
| Liquide Mittel | KuF | 101.663 | 101.663 | 106.720 | 106.720 | 1 |
| Passiva | ||||||
| Darlehen | FVzfA | 56.672 | 66.776 | 60.233 | 67.272 | 2 |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FVzfA | 363 | 362 | 269 | 272 | 3 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FVzfA | 1 55.730 | 1 55.730 | 178.644 | 178.644 | 3 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | FVzfA | 48.892 | 48.892 | 61.417 | 61.417 | 3 |
| Verbindlichkeiten aus Akquisitionen | FV(P)ezbZ | 2.753 | 2.753 | 2.740 | 2.740 | 3 |
| Finanzderivate | ||||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 7.620 | 7.620 | 109 | 109 | 2 |
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FV(P)ezbZ | 1.751 | 1.751 | 192 | 192 | 2 |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 | KuF | 521.746 | 522.237 | 570.691 | 571.099 | |
| ZVvfV | 5.544 | 5.544 | 9.007 | 9.007 | ||
| FVzfA | 261.657 | 271.760 | 300.563 | 307.605 | ||
| FV(A)ezbZ | 159 | 159 | 70 | 70 | ||
| FV(P)ezbZ | 4.504 | 4.504 | 2.932 | 2.932 |
Verwendete Abkürzungen für die Bewertungskategorien des IAS 39:
KuF = Kredite und Forderungen
ZVvfV = Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
FVzfA = Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
FV(A)ezbZ = Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
FV(P)ezbZ = Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
Mit Ausnahme der folgenden Klasse entsprechen die Definitionen und Bewertungsmethoden den im Geschäftsbericht 2014 beschriebenen:
Die Festgeldanlagen innerhalb der Geldanlagen waren zum 31. Dezember 2014 innerhalb der Klasse Schuldscheine dargestellt. Die Berechnung der Zeitwerte von Geldanlagen und Schuldscheindarlehen unterscheiden sich nicht. Die Zeitwerte entsprechen den Barwerten der Cashflows unter Berücksichtigung der laufzeitkongruenten, risikogewichteten Zinssätze zuzüglich einer Bonitätswertberichtigung.
Während der Berichtsperiode zum 31. März 2015 gab es keine Umbuchungen zwischen Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert der Stufe 1 und Stufe 2 und keine Umbuchungen in oder aus Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert der Stufe 3.
Die Verbindlichkeiten aus Akquisitionen sind bedingte, nachträgliche Kaufpreiszahlungen (Earn-outs) für erfolgte Akquisitionen (IFRS 3.58). An der Berechnungsmethodik und den Sensitivitäten erfolgten während des Berichtszeitraums keine wesentlichen Änderungen.
Siehe Geschäftsbericht 2014, S. 219
Die Entwicklung der Verbindlichkeiten aus Akquisitionen stellt sich wie folgt dar:
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe Gewinne und Verluste | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Stufe 3 | 01.01.2015 | im Finanzergebnis erfasst | erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst | im sonstigen betrieblichen Ertrag erfasst | Zugänge | Ausgleich/Abrechnung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Akquisitionen | 2.740 | 13 | 0 | 0 | 0 | 0 |
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| in Tsd. € | ||
|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Stufe 3 | Umgliederung | 31.03.2015 |
| --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Akquisitionen | 0 | 2.753 |
Die im Finanzergebnis als Aufwand erfassten 13 TSD. € entfallen in voller Höhe auf die zum 31. März 2015 bilanzierten in der Zukunft fälligen Zahlungen.
X. SEGMENTINFORMATIONEN
Für die Aufstellung der Segmentinformationen gelten dieselben Grundsätze wie im Konzernabschluss zum Geschäftsjahr 2014.
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Nach Segmenten | IT-Systemhaus & Managed Services | IT-E-Commerce | Konzern | IT-Systemhaus & Managed Services | IT-E-Commerce | Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gesamtsegment-Umsatz | 403.173 | 220.224 | 387.039 | 200.406 | ||
| abzüglich des Umsatzes mit anderem Segment | -547 | -400 | -599 | -150 | ||
| Umsatz | 402.626 | 219.824 | 622.450 | 386.440 | 200.256 | 586.696 |
| Abschreibungen | -3.455 | -1.537 | -4.992 | -3.488 | -975 | -4.463 |
| Segmentergebnis | 17.568 | 5.973 | 23.541 | 14.681 | 7.493 | 22.174 |
| Abschreibungen aus Akquisitionen | -1.040 | 0 | -1.040 | -1.013 | 0 | -1.013 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 16.528 | 5.973 | 22.501 | 13.668 | 7.493 | 21.161 |
| Finanzergebnis | -26 | -329 | ||||
| Ergebnis vor Steuern | 22.475 | 20.832 | ||||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -6.741 | -6.030 | ||||
| Ergebnis nach Steuern | 15.734 | 14.802 | ||||
| Investitionen | 3.224 | 1.451 | 4.675 | 4.960 | 1.358 | 6.318 |
| Investitionen durch Akquisitionen | -2.069 | 0 | -2.069 | 8.799 | 0 | 8.799 |
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| in Tsd. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Nach Regionen | Inland | Ausland | Konzern | Inland | Ausland | Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 410.227 | 212.223 | 622.450 | 395.298 | 191.398 | 586.696 |
| Investitionen | 3.477 | 1.198 | 4.675 | 5.210 | 1.108 | 6.318 |
| Investitionen durch Akquisitionen | 0 | -2.069 | -2.069 | 3.627 | 5.172 | 8.799 |
Segmentinformationen zu den Mitarbeitern, siehe S. 39
Die Gesamtsegmentvermögenswerte sind nicht Bestandteil des internen Reportings, sodass auf diese Anhangangabe gemäß IAS 34.16Agiv in den Quartalsberichten verzichtet wird.
XI. MITARBEITER
Die Mitarbeiterzahlen stellen sich wie folgt dar:
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| 31.03.2015 | 31.12.2014 | 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |
|---|---|---|---|---|
| Voll- und Teilzeitkräfte | 6.148 | 5.995 | 6.077 | 5.747 |
| Auszubildende | 411 | 455 | 421 | 442 |
| Mitarbeiter in Elternzeit | 112 | 122 | 115 | 110 |
| Aushilfen | 235 | 228 | 234 | 209 |
| Summe | 6.906 | 6.800 | 6.847 | 6.508 |
Nach Segmenten und Regionen teilen sich die Mitarbeiterzahlen (ohne Aushilfen) wie folgt auf:
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| 31.03.2015 | 31.12.2014 | 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |
|---|---|---|---|---|
| IT-Systemhaus & Managed Services | 5.218 | 5.164 | 5.179 | 5.002 |
| Inland | 4.587 | 4.507 | 4.551 | 4.321 |
| Ausland | 631 | 657 | 628 | 681 |
| IT-E-Commerce | 1.453 | 1.408 | 1.434 | 1.297 |
| Inland | 521 | 489 | 511 | 469 |
| Ausland | 932 | 919 | 923 | 828 |
Nach Funktionsbereichen teilen sich die Mitarbeiterzahlen (ohne Mitarbeiter in Elternzeit und ohne Aushilfen) wie folgt auf:
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| 31.03.2015 | 31.12.2014 | 01.01. - 31.03.2015 | 01.01. - 31.03.2014 | |
|---|---|---|---|---|
| Dienstleistung | 3.046 | 2.963 | 3.004 | 2.901 |
| Vertrieb | 2.055 | 2.009 | 2.044 | 1.889 |
| Verwaltung | 1.458 | 1.478 | 1.450 | 1.399 |
Siehe Geschäftsbericht 2014, S. 237 f.
XII. BESONDERE EREIGNISSE NACH ENDE DES BERICHTSZEITRAUMS
Mit Erwerbszeitpunkt 4. Mai 2015 hat BECHTLE die Modus Consult AG mit Sitz in Gütersloh übernommen. Die Modus Consult AG ist ein etablierten Spezialist für Anwendungslösungen, zu dessen Angebotsspektrum gehören im Schwerpunkt ERP-Softwarelösungen auf Basis von Microsoft Navision und Axapta, Dokumentenmanagementsysteme (DMS), Collaboration-Lösungen sowie Business Intelligence.
Mit der Übernahme baut BECHTLE den Geschäftsbereich Software und Anwendungslösungen weiter aus.
Die Bilanzierung des Unternehmenskaufs wird unter Anwendung der Erwerbsmethode (IFRS 3.4 ff.) erfolgen. Die Bestimmung beziehungsweise Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und der übernommenen Schulden sowie der übertragenen Gegenleistung liegt aufgrund der Kurzfristigkeit und Komplexität noch nicht vor (IFRS 3.B66). Entsprechende Wertangaben werden voraussichtlich bis zum Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2015 auf vorläufiger Basis (IFRS 3.45) vorliegen.
Darüber hinaus sind nach Ende des Berichtszeitraums keine weiteren besonderen Ereignisse bei BECHTLE eingetreten.
Neckarsulm, 12. Mai 2015
BECHTLE AG
Der Vorstand
WEITERE INFORMATIONEN
VERSICHERUNG DES VORSTANDS
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Neckarsulm, 12. Mai 2015
BECHTLE AG
Der Vorstand
Dr. Thomas Olemotz
Michael Guschlbauer
Jürgen Schäfer
ANGABEN ZUR PRÜFERISCHEN DURCHSICHT
Der vorliegende Zwischenbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.
Zukunftsbezogene Aussagen
Der vorliegende Zwischenbericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der BECHTLE AG beziehen. Diese Aussagen beruhen sowohl auf Annahmen als auch auf Schätzungen. Obwohl der Vorstand davon überzeugt ist, dass die vorausschauenden Aussagen realistisch sind, kann dafür nicht garantiert werden. Die Annahmen bergen Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ereignisse wesentlich von den erwarteten abweichen.
Rechnungslegung und Berichterstattung folgen den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind. Bei allen Prozentangaben im Bericht sind gegenüber den genannten Beträgen in Millionen Euro Rundungsdifferenzen möglich. Das Gleiche gilt bei Summen und Differenzen gegenüber den Einzelwerten.
FINANZKALENDER
Zwischenbericht zum 31. März/1. Quartal 2015
Mittwoch, 13. Mai 2015
Hauptversammlung
Dienstag, 16. Juni 2015, 10:00 Uhr
Konzert- und Kongresszentrum Harmonie, Heilbronn
Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2014
ab 17. Juni 2015 (vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung)
Zwischenbericht zum 30. Juni/2. Quartal 2015
Freitag, 7. August 2015
Zwischenbericht zum 30. September/3. Quartal 2015
Mittwoch, 11. November 2015
Weitere Termine und Terminaktualisierungen unter bechtle.com/events oder bechtle.com/finanzkalender