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Bechtle AG Interim / Quarterly Report 2002

Feb 2, 2003

54_10-q_2003-02-02_348e0192-210b-46d0-9052-082cbb3e36bc.pdf

Interim / Quarterly Report

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Halbjahresbericht Halbjahresbericht 2002

Produktbeschaffung

Consulting

Integration

IT-Services

Outsourcing

"Unsere Unternehmenspolitik dient in erster Linie der langfristigen Sicherung und Steigerung des Unternehmenswertes"

Co. KG in Mannheim mit den Geschäfts-Manfred Ochs und

In diesem Bericht finden Sie Momentaufnahmen aus unserem Mannheimer Systemhaus.

Die Ursprünge von Bechtle Mannheim liegen in der 1982 gegründeten Dialog Systemhaus GmbH, die schon Anfang der 90er Jahre ein führendes Systemhaus im Rhein-Neckar-Gebiet war. Seit der Übernahme im Oktober 1994 durch Bechtle wurden Umsatz und Ergebnis von Jahr zu Jahr gesteigert, Bechtle Mannheim ist heute mit rund 60 Millionen Euro Umsatz (2001) und etwa 200 Mitarbeitern der Platzhirsch unter den Systemhäusern am Ort.

Als eines der größten Bechtle-Systemhäuser steht Mannheim symbolisch für den Aufstieg der Bechtle-Gruppe insgesamt. Infolge der stetigen Expansion war im vergangenen Jahr die Planung eines 4.200 Quadratmeter großen Neubaus fällig, der im März 2002 bezogen wurde.

Bechtle Mannheim bietet alle gängigen Systemhausleistungen. In Mannheim ist darüber hinaus auch der Sitz des bechtleweiten Competence Center Groupware. Bechtle Mannheim verfügt zudem über ein eigenes Schulungszentrum, das nicht nur hinsichtlich Größe und Ausstattung zu den Besten der Gruppe gehört.

Auf einer Fläche von 700 Quadratmetern werden sowohl Seminare für EDV-Neulinge wie auch Top-Workshops für IT-Fachleute angeboten. Ausbildungen und Lehrgänge nach kundenspezifischen Vorgaben runden das Angebot ab.

Das Mannheimer Schulungszentrum versteht sich als zuverlässiger Partner und bietet deshalb die offenen Standardseminare mit "Durchführungsgarantie" an, bei den Kursen gibt es keine Mindestteilnehmerzahl.

Modern eingerichtete Schulungsräume, ein attraktives Ambiente sowie qualifizierte Trainer garantieren einen nachhaltigen Schulungserfolg.

Bechtle Konzern im Überblick 6-Monate 2002 (2001) nach U.S.-GAAP

1. April bis 1. April bis 1. Januar bis 1. Januar bis
30. Juni 2002 30. Juni 2001 30. Juni 2002 30. Juni 2001
TEuro TEuro TEuro TEuro
Umsatzerlöse 183.994 156.675 348.962 297.663
Betriebsergebnis 2.487 1.948 4.008 4.539
Ergebnis vor Steuern (und
Minderheitenanteilen) 2.614 2.247 4.306 5.317
Ergebnis vor Minderheiten
anteilen 1.482 1.557 2.606 3.251
Periodenüberschuss 1.482 1.543 2.606 3.237
EBITDA 4.652 4.788 8.220 9.838
EBITA 2.487 2.816 4.008 6.213
EBITA (vor Abschreibung
auf Kundenstamm) 2.623 2.816 4.276 6.213
Ergebnis nach
Firmenwertabschreibung 1.482 1.543 2.606 3.237
Je Aktie *) 0,0734 0,0764 0,1290 0,1602
Ergebnis vor
Firmenwertabschreibung 1.482 2.418 2.606 4.921
Je Aktie *) 0,0734 0,1197 0,1290 0,2436
Mitarbeiterzahl **)
zum 30.06.2002 (2001) 2.321 2.004
Durchschnittlich dividenden
berechtigte Anzahl Aktien 20.200.000 20.200.000 20.200.000 20.200.000

* Das Ergebnis wurde gem. SFAS 128 jeweils auf Basis der für den Berichtszeitraum durchschnittlich dividendenberechtigten Anzahl Aktien berechnet.

** einschließlich Auszubildende

Sehr geehrte Aktionäre,

die Entwicklung des IT-Marktes ist gegenwärtig sehr schwer zu prognostizieren. Dies gilt für die weitere Entwicklung unserer Branche ebenso wie für die Konjunktur insgesamt. Stellte beispielsweise der Branchenverband BITKOM im März für 2002 noch ein Plus von 4,2 Prozent in Aussicht, rechnet der Verband seit Mitte Juni nur noch mit einem geringen Wachstum knapp über der Nulllinie. Auch was das kommende Jahr angeht, gibt sich der BITKOM inzwischen vorsichtiger als früher; die Rede ist jetzt nur noch von kleinen Steigerungen. Bislang ist der Verband für 2003 von einem Plus in Höhe von 8,6 Prozent ausgegangen.

Natürlich fällt es in diesen Zeiten auch unseren Kunden nicht leicht, Voraussagen über ihr Einkaufsverhalten zu machen. Deshalb ist es wiederum für uns schwierig, bei Umsatz und Ertrag zuverlässige Prognosen abzugeben. Die langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass etwa 45 Prozent des Geschäfts im ersten Halbjahr erwirtschaftet werden. Unter der Voraussetzung, dass die branchenüblichen Saisonzuwächse auch in diesem Jahr kommen, halten wir am Umsatzziel von 800 Millionen Euro fest.

Unser zweites Quartal zeigt trotz schlechtem Marktumfeld eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten. Wir sind damit aber noch nicht zufrieden. Nach wie vor arbeiten wir hart an einer weiteren Verbesserung – gerade auch deshalb, weil wir davon ausgehen, dass 2002 keinen Aufschwung mehr bringen wird. Insbesondere aufgrund der bisherigen Zahlen im dritten Quartal sind wir zuversichtlich, unser Vorjahresergebnis wieder erreichen bzw. eventuell übertreffen zu können.

Bechtle und der Kapitalmarkt

Gerade im Technologiesektor ist die Stimmung derzeit äußerst getrübt und so gehen wir davon aus, dass die Baisse an den Aktienmärkten andauern wird. Mit einer Besserung ist erst mittelfristig zu rechnen, denn vorläufig sind die Märkte von einem starken Misstrauen gekennzeichnet - die Verunsicherung über die jüngsten Skandale und die konjunkturelle Eintrübung hemmt die Kaufbereitschaft. Seit ihren Höchstständen im Jahr 2000 haben die führenden Aktienindizes stark verloren. Für gewöhnlich nehmen die Aktienmärkte einen Konjunkturaufschwung rund sechs Monate vor seinem Eintreten vorweg, doch gegenwärtig werden alle positiven makroökonomischen Signale ignoriert. Diese Zurückhaltung trifft auch grundsolide Firmen wie Bechtle: selbst ausgezeichnete Fundamentaldaten wie die unseren, honoriert die Börse nicht wie von uns erhofft.

Im Vergleich zu früheren Korrekturen am Aktienmarkt droht inzwischen die Schwäche der Finanzmärkte selbst zu einem Konjunkturrisiko zu werden. Diese Besonderheit der gegenwärtigen Baisse macht es verständlich, dass die Privatanleger grundätzlich mißtrauisch geworden und entsprechend niedrig investiert sind - so wie auch die Institutionellen ihre Engagements am Neuen Markt deutlich reduziert haben. Neben den konjunkturellen Unwägbarkeiten trübt auch die Befürchtung weiterer Turbulenzen aufgrund von Bilanzskandalen die Stimmung. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zwei Dinge zu unterstreichen:

Meine Familie, die insgesamt rund 35 Prozent an Bechtle hält, hat seit dem Börsengang nicht eine einzige Aktie abgegeben und beabsichtigt auch nicht, dies auf absehbare Zeit zu tun. Zudem können Sie absolut sicher sein, dass bei Bechtle alles mit rechten Dingen zugeht, denn im Zweifel bilanzieren wir vorsichtig.

Bechtle-Aktie ab 2002

In den vergangenen Wochen hat sich der Bechtle-Kurs gegen das schlechte Markumfeld relativ gut behaupten können. Die Aktie wird auch in der kommenden Zeit mit einem negativen Umfeld an den Märkten zu kämpfen haben. Wir setzen dem weiterhin eine Fokussierung auf langfristige Nachhaltigkeit entgegen. Das bedeutet eine Absage an kurzfristiges Quartalsdenken: Bei allen unseren Entscheidungen ist ausschließlich der langfristige Erfolg unser Bewertungsmaßstab. Bechtle ist und bleibt ein Wachstumswert. Wir haben daher trotz der gegenwärtigen Turbulenzen am Neuen Markt keinen Anlass, dieses Wachstumssegment zu verlassen.

Gerhard Schick, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG

Profitabilität bewiesen

In einem anhaltend schwachen Marktumfeld setzte Bechtle im ersten Halbjahr 349,0 Millionen Euro um (Vorjahr 297,7 Millionen Euro). Das EBITDA lag mit 8,2 Millionen Euro unter dem Vergleichswert des Vorjahres (9,8 Millionen Euro). Die Systemhaussparte trug zum EBITDA 6,1 Millionen Euro bei, die eCommercesparte 2,1 Millionen Euro.

Im zweiten Quartal 2002 erzielte Bechtle einen Umsatz von 184,0 Millionen Euro (1. Quartal 165 Millionen Euro). Das EBITDA verzeichnete mit 4,7 Millionen Euro eine Steigerung gegenüber dem ersten Quartal (3,6 Millionen Euro). Zum Stichtag 30.06. zählte Bechtle 2.321 Mitarbeiter (1. Halbjahr 2001: 2.004), der Auftragsbestand bezifferte sich auf 43,4 Millionen Euro (Vorjahr 32,4 Millionen Euro).

Bechtle ist damit im Gegensatz zu weiten Teilen der Branche deutlich profitabel. Bei der Ergebnisinterpretation sind zu berücksichtigen: Zum einen Investitionen in fünf neue Standorte, die im ersten Quartal in Nürnberg, München, Kassel, Hamburg und Aschaffenburg gegründet wurden und Anlaufkosten mit sich brachten. Zum zweiten Personalmaßnahmen, die Bechtle seit Mai eingeleitet hat. Hiervon waren etwa 150 Mitarbeiter betroffen. Insgesamt resultieren daraus Sonderaufwendungen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro. Die entsprechenden Einsparungen werden ab dem dritten und vierten Quartal 2002 spürbar.

Bei den Teilergebnissen ist ferner zu beachten, dass gemäß SFAS 142 keine planmäßigen Abschreibungen auf Firmenwerte (Vorjahreszeitraum 1,7 Millionen Euro) mehr erfolgten. Gemäß SFAS 141 wurden stattdessen im Berichtszeitraum 268 TEuro auf den Kundenstamm abgeschrieben.

Bei der Anzahl der Beschäftigten ist zu berücksichtigen: Zum Stichtag 30.06. waren 2.321 Mitarbeiter auszuweisen, zum 01.07. zählte Bechtle noch 2.250 Beschäftigte. Die Differenz zu den Zahlen des ersten Quartals erklärt sich durch expandierende Tochtergesellschaften wie unter anderem Bechtle Data (Schweiz) und Bechtle S.L. (Spanien).

Bewertung

Das erste Kalenderhalbjahr ist in der IT-Branche für gewöhnlich das schwächere. Hinzu kamen negative Einflüsse aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten gaben Kunden wie Marktteilnehmern Anlass, von eher getrübten Aussichten auszugehen. Entsprechend zurückhaltend war die Gesamtentwicklung des IT-Marktes.

Zudem verloren die Aktienmärkte in den USA wie in Europa infolge mehrerer

Skandale erheblich an Vertrauen. Dem daraus entstehenden Abwärtssog der Aktienmärkte

guter Fundamentaldaten nicht vollständig entziehen. Auch wenn zunächst das Ergebnis des er-

konnte sich der Kurs der Bechtle-Aktie trotz

sten Quartals nicht zufriedenstellend war, ist es Bechtle trotz des widrigen Marktumfelds gelungen, im ersten Halbjahr insgesamt gut abzuschneiden. Die Umsatzsteigerung von rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum kam zwar ausschließlich durch externes Wachstum zustande, in Relation zum regressiven Gesamtmarkt konnte Bechtle damit aber Marktanteile dazugewinnen.

Der Vergleich zwischen dem ersten und zweiten Quartal läßt einen klaren Aufwärtstrend erkennen, der sich auch im Juli mit einem Auftragseingang von 89 Millionen Euro, davon 15 Millionen Euro Sonderaufträge, fortgesetzt hat (Juli 2001: 57 Millionen Euro).

Besondere Ereignisse

  1. Quartal: Im Januar wurde von der Schweizer Eurodis AG der Dienstleistungsbereich übernommen. Ebenfalls im Januar kam die BDF Computersysteme Vertriebs- und Service GmbH in Langenzenn bei Nürnberg zur Bechtle-Gruppe hinzu. Infolge der Insolvenz eines wichtigen Wettbewerbers konnten zu Jahresbeginn neue Kunden für Bechtle gewonnen werden. Daher wurden in Hamburg, Kassel, München und in Großostheim bei Aschaffenburg neue Standorte gegründet.

In Italien und Spanien wurden erstmals Kataloge in der Landessprache herausgegeben.

  1. Quartal: Ab Mai hat Bechtle mit der Umsetzung der bereits erwähnten Personalmaßnahmen begonnen.

Auf der Hauptversammlung am 10. Juni wurde, wie im Vorjahr, eine Dividende in Höhe von 25 Eurocent je Aktie beschlossen.

Am 26. Juni hat Bechtle eine strategische Zusammenarbeit mit GE Compunet bekannt gegeben.

Hierbei nutzt Bechtle das Konfigurationsund Logistikcenter von GE Compunet für große IT-Rollouts und die Konfiguration komplexer IT-Systeme.

GE Compunet erweitert sein Produkt- und Dienstleistungsangebot für standardisierte IT-Produkte auf der Basis einer von Bechtle entwickelten und betriebenen E-Procurement-Plattform.

Bechtle nutzt das zentrale Multi-Vendor-Ersatzteil-Management von GE Compunet. Es ermöglicht für alle Arten von IT-Produkten, die Bereitstellung der Verfügbarkeitsdaten, die bundesweite Verteilung sowie die Koordinierung der Gewährleistungs- und Reparaturabwicklungsprozesse aus mehreren Zentraldepots.

Damit nutzen Bechtle und GE Compunet jeweils die besten Prozesse der anderen Seite, verkürzen die Vorlaufzeiten für neue IT-Produkte und Prozessinnovationen und verbessern die Beziehungen zu Herstellern und Lieferanten. Bechtle verspricht sich eine signifikante Steigerung der Kundenzufriedenheit, eine deutliche Verbesserung der Kostensituation durch Synergien und Skaleneffekte sowie eine Erweiterung des Produktportfolios. Die Kooperation steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Kartellamt.

Ausblick

Die IT-Branche und die deutsche Systemhauslandschaft befinden sich in einer Phase der Marktkonsolidierung. Ursache dieser Auslese ist nicht ein prinzipielles Nachlassen des Kundenbedarfs, sondern vielmehr die generelle konjunkturelle Flaute, die viele Kunden Investitionen hinauszögern lässt, welche früher oder später doch unvermeidlich sind. Bechtle verfolgt daher unter der Prämisse der langfristigen Nachhaltigkeit nach wie vor Wachstumsziele.

Der Markt für mittelständische Kunden wird als das Marktsegment mit dem größten Wachstumspotenzial angesehen. Große Namen wie IBM, Microsoft oder SAP bemühen sich verstärkt um Systemhausund Handels-Partner, die dieses Segment erschließen können. Bechtle ist in diesem Markt besonders stark, und dazu in Deutschland beinahe flächendeckend vertreten.

Hewlett-Packard (HP) hat für den USamerikanischen Markt den Ausbau des Direktgeschäfts ab 1. November angekündigt. Bislang wurden nur wenige ausgewählte Großkunden von HP direkt beliefert, im übrigen war der Markt den Vertriebspartnern vorbehalten. Es besteht die Möglichkeit, dass diese strategische Änderung nach einer Umsetzungsphase in den USA auch auf den europäischen Markt übertragen wird und das Geschäftsvolumen von Bechtle beeinträchtigt. Obwohl HP einer der größten Hersteller-Partner von Bechtle ist, besteht keine existenzielle Abhängigkeit von einem einzelnen Hersteller, Lieferanten oder Kunden.

Bechtle verfügt über ein komfortables Liquiditätspolster und schreibt schwarze Zahlen. Im aktuellen Börsenumfeld

fällt es der Aktie allerdings schwer, die guten Fundamentaldaten sowie die Outperformance des IT-Marktes in Kursgewinne umzusetzen. Bechtle gibt mit der Kontinuität der Dividende ein Signal an langfristig orientierte Anleger.

Im ersten Halbjahr hat Bechtle im Durchschnitt pro Woche zwei bis drei Unternehmen zur Übernahme angeboten bekommen. Bechtle wartet jedoch vorerst ab. Im Vordergrund steht zum einen die Integration der neuen Lokationen. Zum anderen will Bechtle aber auch flexibel bleiben, falls sich durch die Branchenkonsolidierung kurzfristig günstige Gelegenheiten für Übernahmen bieten. Wie bereits erwähnt, wurde auf der diesjährigen Hauptversammlung der Erwerb eigener Aktien bewilligt. Diese könnten als Übernahmewährung dienen.

Umfragen zu IT-Budgetplänen in Westeuropa für die Jahre 2002 und 2003 kommen zu erheblich abweichenden Ergebnissen. Prognosen über die Entwicklung des IT-Marktes fallen daher schwer. Selbst wenn sich die allgemeine Wirtschaftslage bessern sollte, dürfte die Nachfrage nach IT-Gütern und Dienstleistungen vorerst verhalten bleiben. Bechtle rechnet mit einem leichten Anstieg nicht vor dem ersten Halbjahr 2003.

Vor diesem Hintergrund erwartet Bechtle für den Rest des Jahres zwar keine entscheidende Marktverbesserung, branchenüblich ist aber ein Anstieg der Geschäfte im dritten und vierten Quartal. Die Erfahrung zeigt, dass etwa 45 Prozent des Geschäfts im ersten Halbjahr erwirtschaftet werden. Auf das tatsächliche Eintreffen dieses saisonalen Auftriebs kann grundsätzlich nur mit einem gewissen Restrisiko gesetzt werden, der Auftragseingang im Juli und August gibt jedoch Grund zu der Annahme, dass sich der Geschäftsverlauf gemäß den langjährigen Erfahrungswerten entwickeln wird. Unter diesen Voraussetzungen hat sich Bechtle für 2002 die folgenden Ziele gesetzt:

  • Umsatz: 800 Millionen Euro
  • EBT: leicht über dem Vorjahresergeb nis von 14,4 Millionen Euro sowie
  • Kontinuität bei der Dividende.

Segmentberichterstattung

Systemhäuser

Der Systemhausbereich hat im Berichtszeitraum das schwierige konjunkturelle Klima zu spüren bekommen, konnte aber dennoch schwarze Zahlen schreiben. Das EBITDA liegt mit 6,1 Millionen Euro unter dem Vergleichswert des ersten Halbjahres 2001 (8,3 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis hat sich um 1,1 Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro verringert. Dabei haben Anlaufkosten der neuen Standorte sowie der schon genannte Personalabbau das Ergebnis belastet. Die dem gegenüber stehenden Einsparungen werden bereits im zweiten Halbjahr greifen und die Belastungen überkompensieren.

Der Vergleich des zweiten mit dem ersten Quartal 2002 zeigt beim EBITDA ein Plus von über 64 Prozent (von 2,3 auf 3,8 Millionen Euro).

Die Umsatzerlöse konnten im ersten Halbjahr um über zehn Prozent auf 259 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 235 Millionen Euro). Im Vergleich erstes auf zweites Quartal 2002 wurden die Umsatzerlöse um rund 11 Prozent auf 136 Millionen Euro erhöht.

Im zweiten Quartal wurden keine neuen Gesellschaften akquiriert. Auch im restlichen Geschäftsjahr will Bechtle bei Akquisitionen einen zurückhaltenden Kurs fahren. Übernahmen kommen nur bei besonderen Gelegenheiten in Betracht.

In einer aktuellen Studie der Fachzeitschrift Computerpartner wurden im Mai die 25 größten Systemhäuser in Deutschland ermittelt. Nach Platz fünf im Vorjahr landete Bechtle diesmal auf dem zweiten Platz. Ein Ergebnis der Studie: Gerade einmal die Hälfte der von Computerpartner erfassten Systemhäuser konnte im Vorjahr überhaupt an Umsatz zulegen.

eCommerce

Erneut haben sich die Bechtle direkt-Töchter dem schlechten Marktumfeld entziehen können und mit dem reinen Handelsgeschäft stattliche Ergebnisse erzielt. So konnte Bechtle im ersten Halbjahr ein EBITDA von 2,1 Millionen Euro erwirtschaften - ein Plus von 37,7 Prozent im Vergleich zu 1,5 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT wurde um 0,6 Millionen Euro auf 1,7 Millionen Euro und damit im Vorjahresvergleich um 49,4 Prozent erhöht.

Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2001 von 63 Millionen Euro auf 89,7 Millionen Euro. Mit 42,5 Prozent lag das Umsatzwachstum von Bechtle deutlich über der allgemeinen Marktentwicklung. Im Vergleich erstes auf zweites Quartal 2002 sind die Umsätze um 12,9 Prozent gestiegen.

Erstmals wurde für den spanischen und italienischen Raum ein Katalog in Landessprache veröffentlicht. Damit einhergehend verzeichnete Bechtle direkt in beiden Ländern starke Umsatzzuwächse. Im April wurde der neue Webauftritt für Spanien freigeschaltet.

Die Tochterunternehmen in Belgien, Holland und der Schweiz konnten hohe Umsatzzuwächse zwischen 20 und 52 Prozent erzielen. In Frankreich konnte der Umsatz sogar verdoppelt werden.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach U.S.-GAAP für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2002 (2001)

Quartals-
bericht
1. April bis
30. Juni 2002
Quartals-
bericht
1. April bis
30. Juni 2001
6-Monats-
bericht
1. Januar bis
30. Juni 2002
6-Monats
bericht
1. Januar bis
30. Juni 2001
Anhang TEuro TEuro TEuro TEuro
Umsatzerlöse
Herstellungskosten
183.994
161.296
156.675
137.986
348.962
307.041
297.663
261.023
Bruttoergebnis vom Umsatz 22.698 18.689 41.921 36.640
Vertriebskosten
Allgemeine und Verwaltungskosten
Sonstige betriebliche Erträge
(9) 9.964
11.516
1.269
8.580
9.498
1.337
20.420
21.366
3.873
17.318
18.048
3.265
Betriebsergebnis 2.487 1.948 4.008 4.539
Zinserträge/ -aufwendungen
Sonstiges Finanzergebnis
(10) 127
0
303
-4
295
3
782
-4
Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) 2.614 2.247 4.306 5.317
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (11) 1.132 690 1.700 2.066
Ergebnis vor Minderheitenanteilen 1.482 1.557 2.606 3.251
Minderheitenanteile 0 -14 0 -14
Periodenüberschuss 1.482 1.543 2.606 3.237
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in Euro 0,0733 0,0764 0,1290 0,1602
Ergebnis je Aktie (verwässert) in Euro 0,0733 0,0764 0,1290 0,1602
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien
(unverwässert)
20.200 20.200 20.200 20.200
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien
(verwässert)
20.200 20.200 20.200 20.200

Konzernbilanz zum 30. Juni 2002 (2001) nach U.S.-GAAP (ungeprüft)

Quartalsbericht
30. Juni 2002
Abschluss
31. Dezember 2001
Aktiva Anhang TEuro TEuro
Kurzfristige Vermögensgegenstände
Liquide Mittel
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, netto
Vorräte
Latente Steuern
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige
Vermögensgegenstände
(1)
(2)
(11)
(3)
9.449
12.415
97.219
28.328
4.191
8.452
41.200
0
88.269
20.432
2.810
10.758
Kurzfristige Vermögensgegenstände, gesamt 160.054 163.469
Langfristige Vermögensgegenstände
Sachanlagevermögen, netto
Immaterielle Vermögensgegenstände, netto
Geschäfts- und Firmenwert, netto
Ausleihungen
(4) 10.532
9.044
57.932
0
10.500
4.442
50.650
213
Langfristige Vermögensgegenstände, gesamt 77.508 65.805
Aktiva, gesamt 237.562 229.274
Passiva Anhang TEuro TEuro
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen
Darlehen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Erhaltene Anzahlungen
Rückstellungen
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern
Latente Steuern
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
(5)
(11)
(6)
12.025
33.879
208
13.752
158
1.580
13.464
3.225
1.040
31.753
3.573
13.764
926
1.313
11.176
3.424
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 78.291 66.969
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Darlehen, abzüglich kurzfristiger Anteil (7) 1.090 1.634
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 1.090 1.634
Minderheitenanteile 0 7 0
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
20.200.000 genehmigte, begebene im Umlauf befindliche
Aktien mit einem rechnerischen Wert von Euro 1,00
Kapitalrücklage
Bilanzgewinn und Gewinnrücklagen
Kumuliertes sonstiges Gesamtergebnis
(8) 20.200
134.525
3.359
97
20.200
134.452
5.803
146
Eigenkapital, gesamt 158.181 160.601
Passiva, gesamt 237.562 229.274

Cash-Flow-Rechnung zum Konzernabschluss nach U.S.-GAAP für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2002 (2001)

1. Januar bis
30. Juni 2002
1. Januar bis
30. Juni 2001
TEuro TEuro
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit:
Jahresergebnis
Anpassungen für:
2.606 3.237
Abschreibungen 4.212 5.309
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen und Wertberichtigungen
Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des
-780 -1.867
Anlagevermögens -123 -121
andere aktivierte Eigenleistungen -200 -352
Zunahme passive latente Steuern 267 334
Zunahme aktive latente Steuern -1.381 -1.446
Zunahme des Nettoumlaufvermögens -13.690 -8.012
Sonstiges -70 89
Aus betrieblicher Tätigkeit erwirtschaftete (eingesetzte)
Zahlungsmittel -9.159 -2.829
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit:
Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich
erworbener liquider Mittel -11.013 -5.151
Erwerb von Anlagevermögen -5.069 -3.478
Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen 277 410
Investitionen in Finanzanlagen 213 -15
Für Investitionen eingesetzte Zahlungsmittel
Investitionen
Zahlungsmittel
-15.592 -8.234
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit:
Erlöse aus Eigenkapitalzuführungen
73 0
Einzahlungen aus der Aufnahme von kurz- oder
langfristigen Darlehen 10.984 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen -543 -3
Dividendenausschüttungen -5.050 -5.025
Aus der Finanzierungstätigkeit erzielte (eingesetzte)
Zahlungsmittel
5.464 -5.028
Wechselkursbedingte Veränderungen der liquiden Mitteln -49 60
Erhöhung (Verminderung) der liquiden Mittel
erminderung) der
Mittel
-19.336 -16.031
Liquide Mittel zu Beginn der Periode (einschließlich
Zahlungsmitteläquivalente)
41.200 49.193
Liquide Mittel am Ende der Periode 21.864 33.162
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Sta
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1
2.5
57

*) Steuereffekt: + 23 TEuro

**) Steuereffekt: -19 T

Euro

www.bechtle.com 13

vom 1. Januar bis 30. Juni 2002 (2001)

Eigenkapitalveränderungsrechnung

Anhang zum Konzernabschluss (U.S.-GAAP) für die Zeit vom 1. Januar 2002 bis 30. Juni 2002

I. Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze

Dieser Halbjahresbericht wurde im Einklang mit den Vorschriften der United States Generally Accepted Accounting Principles (U.S.-GAAP) erstellt.

Konsolidierungsgrundsätze

Es wurden die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze wie im Konzernabschluss 2001 der Bechtle AG angewendet.

Konsolidierungskreis

In den Konsolidierungskreis sind die Bechtle AG, Gaildorf, und alle ihre mehrheitlich gehaltenen und beherrschten Tochtergesellschaften einbezogen. Nachdem die Bechtle AG Anfang des Jahres die restlichen 49 Prozent der Anteile an der Uhlmann GmbH, Stuttgart erworben hat, hält sie an sämtlichen einbezogenen Gesellschaften unmittelbar oder mittelbar über die Zwischenholding Bechtle Beteiligungs-GmbH, Gaildorf, jeweils alle Anteile.

Nachfolgend genannte Unternehmen wurden im Berichtszeitraum erworben bzw. gegründet und erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogen:

Unternehmen Sitz Erstkonsolidie-
rungszeitpunkt
Erwerb/
Gründung
Uhlmann GmbH (restliche 49 %) Stuttgart 01.01.2002 Erwerb
Bechtle Data AG *) Regensdorf, Schweiz 01.01.2002 Gründung
BDF Computersysteme Vertriebs
und Service GmbH
Nürnberg 01.01.2002 Erwerb
Bechtle GmbH Hamburg 01.01.2002 Gründung
Netzwerk GmbH Großostheim 01.03.2002 Gründung

*) die neugegründete Bechte Data AG hat zum 1. Februar 2002 den Geschäftsbereich Data Division der Eurodis Schweiz AG übernommen.

Umsatzrealisierung

Für Software-Wartungsverträge und Garantieverlängerungen wurden passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEuro 3.225 (Vorjahr: TEuro 3.424) gebildet, die über die durchschnittliche Laufzeit der Verträge (in der Regel 12 Monate) aufgelöst werden.

Werbekosten

Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung werden bei ihrer Entstehung als Aufwand gebucht. Im Berichtszeitraum wurden TEuro 2.169 (01.01.-30.06.2001: TEuro 2.106) ergebniswirksam behandelt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden als "available for sale" eingestuft und somit mit dem Börsen- oder Marktpreis bewertet.

Sachanlagevermögen

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEuro 267 (Vorjahr: TEuro 480) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Geschäfts- und Firmenwert

Immaterielle Vermögensgegenstände

Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft Software-Entwicklungskosten in Höhe von TEuro 200 (01.01.-30.06.2001: TEuro 352) aktiviert. Bei einem Nettobuchwert von TEuro 1.343 zum 31.12.2001 und Abschreibungen im Berichtszeitraum von TEuro 334 ergibt sich zum 30.06.2002 ein Nettobuchwert von TEuro 1.209.

Kundenstamm

Kundenstämme werden linear über einen Zeitraum abgeschrieben, der von dem erwarteten Nutzen für das Unternehmen abhängt. Grundsätzlich wird von langfristigen Kundenbeziehungen ausgegangen. Die erwartete Nutzungsdauer liegt zwischen 5 und 12 Jahren.

Kundenstämme TEuro
Buchwert (30.06.2002) 4.891
Abschreibungsdauer (gewichteter Durchschnitt) 9,9 Jahre
Kumulierte Abschreibungen 343
Periodenaufwand (01.01.-30.06.2002) 268

Hinsichtlich der nächsten fünf Jahre betragen die zu erwartenden planmäßigen Abschreibungen auf Kundenstämme TEuro 528 jährlich für die Jahre 2002 bis 2006 und TEuro 510 für das Jahr 2007.

Geschäfts- und Firmenwert

Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenen Firmenwerte werden aktiviert.

Bechtle wendet den im Juni 2001 vom Financial Accounting Standards Board (FASB) herausgegebenen Statement of Financial Accounting Standards (SFAS) No. 142, "Goodwill and Other Intangible Assets", mit Wirkung zum 01. Januar 2002 an.

Gemäß SFAS 142 sind Geschäfts- und Firmenwerte nicht mehr planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abzuschreiben, sondern mindestens einmal jährlich in einem zweistufigen Verfahren auf ihre Werthaltigkeit zu prüfen. Dieser sogenannte "Impairment Test" basiert auf dem Zeitwert und erfolgt auf Ebene sogenannter "Reporting Units", die entweder den Segmenten entsprechen oder eine Ebene darunter anzusiedeln sind.

Die erste Stufe der initialen Werthaltigkeitsprüfung der Geschäfts- und Firmenwerte hat innerhalb von sechs Monaten nach erstmaliger Anwendung des Standards zu erfolgen. Ergibt sich dabei als Ergebnis, dass der Zeitwert einer Reporting Unit kleiner ist als deren Buchwert, so besteht potentieller Abwertungsbedarf, dessen Höhe dann in der zweiten Stufe der Werthaltigkeitsprüfung zu bemessen ist. Schließlich erforderliche Abschreibungen sind als umstellungsbedingte Einmal-Effekte in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert zu zeigen.

Bechtle hat die entsprechenden Untersuchungen im ersten Halbjahr 2002 durchgeführt. Es wurden zwei Reporting Units identifiziert, die identisch sind mit den beiden Segmenten "Systemintegration" und "eCommerce" aus der Segmentberichterstattung. Der Impairment Test, der auf Basis des "Discounted Cash Flow"-Verfahrens durchgeführt wurde, ergab für keine der beiden Reporting Units einen Abwertungsbedarf.

Die zum 30.06.2002 bilanzierten Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEuro 57.932 zeigen sich, abgesehen von Währungsdifferenzen, unverändert gegenüber dem 31.03.2002.

Aktienoptionsprogramm

Im Rahmen des Aktienoptionsprogramms der Bechtle AG, BEST-Programm Nr. 1, Tranche 2002, wurden Führungskräften und wichtigen Leistungsträgern im März 2002 insgesamt 220.200 Bezugsrechte gewährt. Hat der Optionsberechtigte nach der Grundlaufzeit von einem Jahr bestimmte Erfolgsziele nicht erreicht, so erlöschen seine Optionen. Nicht erloschene Optionen können frühestens nach Ablauf weiterer 2 Jahre (Haltefrist) 5 Jahre lang (Ausübungsfrist) ausgeübt werden, aber nur sofern der Aktienkurs zum Ausübungszeitpunkt mindestens Euro 8,96 beträgt. Wird das Arbeitsverhältnis innerhalb der Haltefrist gekündigt, verfällt die Option. Bei Kündigung innerhalb der Ausübungsfrist muß die Option entweder ausgeübt werden oder sie verfällt. Die Option verfällt auch, wenn sie mit Ablauf des Programms am Ende der Ausübungsfrist nicht ausgeübt wurde. Im Falle der Ausübung erhält der Berechtigte pro Option nach Zahlung von Euro 7,79 (Ausübungspreis) eine Aktie der Bechtle AG. Zur Bedienung der Optionen ließ sich das Unternehmen auf der Hauptversammlung 2001 ein bedingtes Kapital von bis zu nominal TEuro 2.000 durch Ausgabe von bis zu 2.000.000 neuen Aktien genehmigen. Der Ausübungspreis wurde festgelegt als Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Bechtle AG im XETRA Handel in der Woche vom 11.03. bis 15.03.2002.

Die Bilanzierung des Aktienoptionsprogramms erfolgt gemäß SFAS 123. Hierbei wird der Gesamtwert der gewährten Optionen anteilig über die 3-jährige Sperrfrist als Personalaufwand mit der Gegenbuchung in der Kapitalrücklage erfasst.

Der Gesamtaufwand errechnet sich durch Multiplikation des Wertes der einzelnen Option zum Gewährungszeitpunkt mit der erwarteten Anzahl zur Ausübung kommender Optionen. In das finanzwirtschaftliche Optionsbewertungsmodell zur Bestimmung des Einzeloptionswertes (Euro 3,77) flossen folgende Parameter ein: Aktienkurs Euro 7,79, Ausübungspreis Euro 7,79, Bezugsverhältnis 1:1, Volatilität 62%, jährliche Dividendenausschüttung je Aktie Euro 0,25, erwartete Haltedauer als Optionslaufzeit 5,5 Jahre, risikoloser Zinssatz 4,5% p.a., Ausübungshürde von Euro 8,96. Die erwartete Anzahl zur Ausübung kommender Optionen (200.816 Stück) beruht auf den 228.200 ursprünglich gewährten Bezugsrechten und der Berücksichtigung einer geschätzten Kündigungsquote unter den Optionsberechtigten von jährlich 4%.

Vom anzusetzenden Gesamtaufwand in Höhe von Euro 757.076 entfallen auf den Berichtszeitraum Euro 72.904, die aufwandswirksam gebucht wurden. Die folgende Tabelle fasst Informationen über ausstehende Aktienoptionen zusammen:

Stück Ausübungs-
preis
Gesamtwert
am Tag der
Gewährung
Euro Euro
Ausstehende Aktienoption zum 01.01.2002
Im 1. Halbjahr 2002 gewährte Aktienoptionen
0
228.200
7,79 757.076
davon ausübbar
davon verfallen
0
2.700
Ausstehende Aktienoptionen zum 30.06.2002 225.500 7,79 757.076

Währungs- und Fremdwährungsumrechnung

Währungsumrechnungsdifferenzen infolge von Wechselkursschwankungen werden erfolgswirksam erfasst. Insgesamt sind im Berichtszeitraum TEuro 2 (01.01.- 30.06.2001: TEuro 2 ertragswirksam) aufwandswirksam gebucht worden.

II. Weitere Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Wertpapiere des Umlaufvermögens / Available-for-sale securities

30.06.2002 Vorjahr
Available-for-sale securities
Festverzinsliche Wertpapiere
TEuro TEuro
Anschaffungskosten 12.441 0
Börsen- oder Marktwert 12.415 0
Unrealisierte Gewinne 9 0
Unrealisierte Verluste 35 0

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Einzelwertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen werden individuell berechnet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden angemessene pauschale Wertberichtigungen nach den Erfahrungen der Vergangenheit vorgenommen.

30.06.2002 Vorjahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEuro TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Pauschalwertberichtigung
Einzelwertberichtigung
98.624
1.053
352
89.428
884
275
97.219 88.269

3. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände

30.06.2002 Vorjahr
Rechnungsabgrenzungsposten TEuro TEuro
261 163
30.06.2002 Vorjahr
Sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände TEuro TEuro
Steuererstattungsansprüche
Ausstehende Gutschriften
Zu erwartende Boni
Debitorische Kreditoren
Werbekostenzuschüsse
Verbindlichkeiten Löhne und Gehälter
Sonstige
2.098
1.717
943
540
293
97
2.503
3.342
1.879
1.435
377
699
114
2.749
8.191 10.595

4. Ausleihungen

Mit Vertrag vom 08. Oktober 1998 wurde von der Bechtle GmbH & Co. KG, Mannheim, ein Darlehen über TEuro 213 zum Erwerb eines Grundstücks gewährt, welches zum 30. April 2002 zurückbezahlt wurde.

5. Rückstellungen

30.06.2002 Vorjahr
Rückstellung für TEuro TEuro
Noch ausstehende Rechnungen 7.065 6.607
Urlaubsguthaben 2.123 774
Provisionen 996 1.564
Garantien 607 779
Rechts- und Beratungskosten 355 417
Berufsgenossenschaft 299 482
Tantiemen 221 884
Prämien 139 446
Schwerbehindertenabgabe 115 171
Sonstige Rückstellungen 1.832 1.640
13.752 13.764

6. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

30.06.2002 Vorjahr
TEuro TEuro
Umsatzsteuer 4.710 3.878
Sozialabgaben 2.255 1.981
Lohnsteuer und Kirchensteuer 1.497 1.152
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt 146 76
Sonstige 4.856 4.089
13.464 11.176

7. Langfristige Darlehen, abzüglich kurzfristiger Anteil Langfristige kurzfristiger

30.06.2002 Vorjahr
TEuro TEuro
Sparkasse Schwäbisch Hall - Crailsheim
Baden-Württembergische Bank
Südwestbank
967
994
144
1.225
1.207
216
Langfristige Darlehen, gesamt 2.105 2.648
Kurzfristiger Anteil 1.015 1.014
Langfristige Darlehen, abzüglich kurzfristiger Anteil
Langfristige
kurzfristiger
1.090 1.634

Das Darlehen gegenüber der Sparkasse Schwäbisch Hall - Crailsheim hat eine Laufzeit bis zum 31. Mai 2004 und wird mit 4,15 Prozent verzinst. Sicherheiten bestehen in der Gleichstellungsverpflichtung bei der Stellung von Sicherheiten.

Das Darlehen gegenüber der Baden-Württembergischen Bank hat eine Laufzeit bis zum 1. Oktober 2004 und wird mit 4,5 Prozent verzinst. Sicherheiten bestehen in der Gleichstellungsverpflichtung bei der Stellung von Sicherheiten, der Verpflichtung zur Nichtbelastung von Forderungen und Vorräten sowie in der Verpflichtung, die Anteile an der Bechtle GmbH & Co. KG, Darmstadt, nicht ohne Zustimmung der Baden-Württembergischen Bank zu verkaufen.

8. Kapitalrücklage

Im Zusammenhang mit der Gewährung von Aktienoptionen wurden im Berichtszeitraum Euro 72.904 als Personalaufwand mit der Gegenbuchung in der Kapitalrücklage erfaßt.

9. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEuro 3.873 (01.01.-30.06.2001: TEuro 3.265) betreffen im Wesentlichen Werbekostenzuschüsse, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

10. Zinserträge / -aufwendungen

01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
TEuro TEuro
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
504
209
930
148
295 782

11. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Als Ertragsteuern sind die gezahlten und geschuldeten Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen.

Der Steueraufwand setzt sich im Berichtszeitraum wie folgt zusammen:

01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
TEuro TEuro
laufender Steueraufwand
latente Steuern
2.814
-1.114
2.436
-370
Steueraufwand 1.700 2.066

Die Abstimmung zwischen den tatsächlichen Steueraufwendungen und dem Betrag, der sich unter Berücksichtigung eines Steuersatzes für Körperschaftsteuer, Solidaritätsuschlag und Gewerbesteuer von rund 38 Prozent auf den Gewinn vor Ertragsteuern ergibt, stellt sich für das Berichtszeitraum wie folgt dar:

TEuro
Ergebnis vor Ertragsteueraufwand 4.306
Erwarteter Steueraufwand 1.653
steuerlich nicht wirksame Amortisation Kundenstämme 103
nur steuerlich wirksame Abschreibungen Firmenwerte -535
Sonstiges 194
Periodenfremder Steueraufwand 285
Tatsächlicher Steueraufwand 1.700

Nachstehend werden die Bestände der aktiven und passiven Steuerlatenzen dargestellt. Neben Veränderungen des laufenden Jahres enthalten diese auch im Rahmen der Erstkonsolidierung erworbener Unternehmen zu erfassende aktive latente Steuern sowie Steuereffekte aus erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen.

30.06.2002 Vorjahr
Aktive latente Steuern TEuro TEuro
Verlustvorträge Inland 2.441 1.278
Kundenstamm Inland 718 744
Verlustvorträge Ausland 1.032 941
4.191 2.963
Abschreibungen aktive latente Steuern 0 153
Aktive latente Steuern 4.191 2.810
Passive latente Steuern
Verluste GmbH & Co. KG's 1.031 707
Aktivierte Software 464 516
Interne Audits 52 56
Bauzeitzinsen 33 34
Passive latente Steuern 1.580 1.313

Die aktiven latenten Steuern resultieren überwiegend aus ertragsteuerlichen Verlustvorträgen, die nach den derzeitig landesrechtlichen steuerlichen Bestimmungen unbegrenzt vorgetragen werden können. Wir gehen davon aus, dass zukünftig ausreichend hohe Einkommen zur Verrechnung der Verlustvorträge erzielt werden.

Der für die Abgrenzung latenter Steuern grundsätzlich angewandte Steuersatz beträgt rund 38 Prozent.

Für die Berechnung latenter Steuererstattungsansprüche auf ausländische Verlustvorträge wird der tatsächliche Steuersatz zugrunde gelegt.

Die Verlustvorträge in Höhe von insgesamt TEuro 9.990 zum 30. Juni 2002, auf die aktive latente Steuern gebildet wurden, betreffen in- und ausländische Tochtergesellschaften. TEuro 2.846 (Vorjahr: TEuro 2.669) entfallen dabei auf Anlaufverluste ausländischer Gesellschaften.

III. Pro-Forma-Information

Wenn die im Berichtszeitraum und im Vorjahr erworbenen Unternehmen bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2001 erworben worden wären, ergäben sich folgende ausgewählte Kennzahlen:

01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
TEuro TEuro
Umsatzerlöse
Jahresüberschuss
353.243
2.598
359.212
3.673
Gewinn pro Aktie 0,1286 0,1818

IV. Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Forderungen der Gesellschaft sind unbesichert und das Unternehmen trägt damit das Risiko, dass diese Beträge nicht bezahlt werden. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit keine wesentlichen Ausfälle seitens Einzelkunden oder Kundengruppen hinnehmen müssen.

Mietverträge

Die Gesellschaft hat für Büro- und Lagerräume nicht kündbare Mietverträge abgeschlossen. Die künftigen Mindest-Mietzahlungen aus diesen Verträgen betrugen zum 30. Juni 2002:

Geschäftsjahr TEuro
01.07.-31.12.2002 3.018
2003 5.477
2004 3.933
2005 2.920
2006 2.375
01.01.-30.06.2007 820
über 5 Jahre 5.207
Mindest-Mietzahlungen Gesamt 23.750

Die gesamten Mietaufwendungen im Berichtszeitraum betrugen TEuro 3.450 (01.01.- 30.06.2001: TEuro 2.902).

Leasingverträge

Die Gesellschaft mietet im Rahmen von in der Grundmietzeit unkündbaren Operate-Lease-Geschäften Gebäude, Fahrzeuge und verschiedene Dienstleistungen. In den Aufwendungen im Rahmen von Mietverträgen sind Zahlungen in Höhe von TEuro 1.245 (01.01.-30.06.2001: TEuro 942) aufwandswirksam erfasst worden. Die zukünftigen Verpflichtungen aus den vorgenannten Verträgen, die zum 30. Juni 2002 eine anfängliche oder verbleibende Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, betragen TEuro 9.111.

Rechtsstreitigkeiten

Der Gesellschaft sind keine Vorgänge bekannt, die eine erhebliche nachteilige Auswirkung auf die Ertrags-, Liquiditäts- oder Finanzlage haben würden.

V. Zusatzangaben zur Kapitalflussrechnung

Aus betrieblicher Tätigkeit eingesetzte Zahlungsmittel Aus betrieblicher Tätigkeit Zahlungsmittel

Aus laufender betrieblicher Tätigkeit sind im Berichtszeitraum TEuro 9.159 abgeflossen (Vorjahreszeitraum: TEuro 2.829), die im Wesentlichen auf die Zunahme der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen waren.

Für Investitionstätigkeit eingesetzte Zahlungsmittel Für eingesetzte Zahlungsmittel

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug TEuro 15.592 und ist im Wesentlichen auf die Zugänge bei den Firmenwerten von TEuro 11.013 im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen und Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEuro 5.069 zurückzuführen.

Aus der Finanzierungstätigkeit erzielte Zahlungsmittel Aus der Finanzierungstätigkeit Zahlungsmittel

Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit von TEuro 5.464 resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme von kurzfristigen Darlehen zur Finanzierung des Erwerbs des Geschäftsbereichs Data Division der Eurodis Schweiz AG.

30.06.2002 Vorjahr
Finanzmittelfond TEuro TEuro
Flüssige Mittel
Wertpapiere
9.449
12.415
41.200
0
21.864 41.200
01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
Geldabfluss in der Periode TEuro TEuro
Zinsen
Ertragsteuern
209
1.700
148
2.066

VI. Nahestehende Parteien

Transaktionen mit Nahestehenden

Im Berichtszeitraum sind keine wesentlichen Umsätze aus Geschäften mit Gesellschaftern, leitenden Angestellten oder von diesen kontrollierten Unternehmen erzielt worden.

Zwischen konsolidierten Gesellschaften und Vorstandsmitgliedern, Geschäftsführern, deren nahen Angehörigen und von diesen kontrollierten Unternehmen bestehen Mietverträge über verschiedene Objekte. Im Berichtszeitraum wurden hierfür Mietaufwendungen in Höhe von TEuro 111 (01.01.-30.06.2001: TEuro 378) erfolgswirksam berücksichtigt.

VII. Segmentberichterstattung

Geschäftsstellen der Firmengruppen bestehen im Inland in Aachen, Berlin, Bottrop, Chemnitz, Cottbus, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Eschborn, Freiburg, Friedrichshafen, Gaildorf, Gera, Großostheim, Hamburg, Hannover, Heilbronn, Höchberg, Ingolstadt, Karlsruhe, Kassel, Köln, Krefeld, Magdeburg, Mannheim, Mainhausen, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Regensburg, Rottenburg, Schorndorf, Schkeuditz, Schwarzheide, Stuttgart, Sulz, Villingen-Schwenningen und Weimar.

Ausländische Geschäftsstellen bestehen in Bozen (Italien), Linz (Österreich), Son (Niederlande), Chippenham (Großbritanien), in Gland, Fehraltdorf und Regensdorf (Schweiz), Strasbourg (Frankreich), Turnhout (Belgien) und in Madrid (Spanien).

Die Verwaltung der Gruppengesellschaften ist im Wesentlichen in Gaildorf zentralisiert.

01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
Externe Umsätze nach Segmenten TEuro TEuro
Systemintegration
eCommerce
259.220
89.742
234.679
62.984
Unternehmen insgesamt 348.962 297.663
01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
Abschreibungen nach Segmenten TEuro TEuro
Systemintegration
eCommerce
3.556
656
4.755
554
Unternehmen insgesamt 4.212 5.309
01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
Betriebsergebnis nach Segmenten TEuro TEuro
Systemintegration
eCommerce
2.298
1.710
3.394
1.145
Betriebsergebnis insgesamt
Finanzergebnis
4.008
298
4.539
778
Ergebnis vor Steuern 4.306 5.317
30.06.2002
Bruttovermögen nach Segmenten TEuro TEuro
Systemintegration
eCommerce
177.293
60.269
179.411
49.863
Bilanzsumme 237.562 229.274
30.06.2002 Vorjahr
Langlebige Wirtschaftsgüter *) nach Segmenten TEuro TEuro
Systemintegration
eCommerce
16.716
2.860
12.041
2.901
Unternehmen insgesamt 19.576 14.942

*) Software, geleistete Anzahlungen, Kundenstämme und Sachanlagen.

30.06.2002 Vorjahr
Kundenstämme nach Segmenten TEuro TEuro
Systemintegration
eCommerce
3.541
1.350
0
1.425
Unternehmen insgesamt 4.891 1.425
30.06.2002 Vorjahr
Geschäfts- und Firmenwerte nach Segmenten TEuro TEuro
Systemintegration
eCommerce
48.848
9.084
41.566
9.084
Unternehmen insgesamt 57.932 50.650

Geographische Informationen

Im Berichtszeitraum können folgenden Beträge geographisch zugeordnet werden.

01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
Externe Umsätze nach Regionen TEuro TEuro
Inland
Ausland
278.506
70.456
268.381
29.282
Unternehmen insgesamt 348.962 297.663

Die Umsätze werden dem Land zugeordnet, in dem das Unternehmen seinen Firmensitz hat. Es werden aus der Sicht der Gesellschaft ausschließlich Umsätze im eigenen Land getätigt.

Die langlebigen Wirtschaftsgüter verteilen sich folgendermaßen auf die Regionen:

TEuro TEuro
14.344
5.232
12.625
2.317
19.576 14.942

Alle langlebigen Wirtschaftsgüter befinden sich in dem Land, in dem die Gesellschaft ihren Sitz hat.

*) Software, geleistete Anzahlungen, Kundenstämme und Sachanlagen.

VIII. Gewinn je Stammaktie

Die folgende Tabelle zeigt die Berechnung des gewöhnlichen und des verwässerten Nettogewinns je Stammaktie:

01.01.-
30.06.2002
01.01.-
30.06.2001
(ausgenommen Stückzahl und Betrag je Aktie) TEuro TEuro
Periodenüberschuss / Nettogewinn
für Stammaktionäre
2.606 3.237
Gewichteter Durchschnitt der
ausstehenden Stammaktien
20.200.000 20.200.000
Gewinn und verwässerter Gewinn je Stammaktie 0,1290 0,1602

IX. Vergütung der Organe

Vorstand

Die Bezüge des Vorstands der Bechtle AG beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt TEuro 446.

Aufsichtsrat

Die Bezüge des Aufsichtsrats der Bechtle AG beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEuro 18 (01.01.-30.06.2001: TEuro 18).

X. Organe

Mitglieder des Vorstands

Gerhard Schick Vorstandsvorsitzender verantwortlich für Finanzen, Unternehmensplanung und Öffentlichkeitsarbeit

Ralf Klenk Chief Operating Officer verantwortlich für Segment Systemhäuser, Logistik & Service, IT und Personal

Jürgen Renz verantwortlich für Segment eCommerce

Dr. Rainer Eggensperger verantwortlich für Geschäftsbereich Lösungen und Zukunftsaufgaben

Mitglieder des Aufsichtsrats

Klaus Winkler Geschäftsführer Vorsitzender des Aufsichtsrats

  • Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Sick AG, Waldkirch

  • Mitglied des Aufsichtsrats der Infoman AG, Stuttgart

Kurt Dobitsch Unternehmer Stellvertretender Vorsitzender

  • Aufsichtsratsvorsitzender der United Internet AG, Montabaur, der GMX Ges. für Datenkommunikationsdienste AG, München

  • Mitglied des Aufsichtsrats der R+S AG, Denkendorf, der Finex AG, Ebersberg, der 1&1 Internet AG, Karlsruhe, der Adlink AG, Montabaur sowie der Nemetschek AG, München

Otto Beilharz Geschäftsführer

  • Mitglied des Aufsichtsrats der Kellner & Kunz AG, Wien

Anzahl Aktien an der Bechtle AG

Den Vorstandsmitgliedern Dr. Rainer Eggensperger und Jürgen Renz wurden jeweils 10.000 Aktienbezugsrechte gewährt.

Vorstand 30.06.02 30.06.01
Gerhard Schick
Ralf Klenk
Jürgen Renz
Dr. Rainer Eggensperger
1.226.655
852.462
950
5.716
1.226.655
852.462
950
4.716
Aufsichtsrat 30.06.02 30.06.01
Klaus Winkler
- im Eigentum
- für BWK GmbH UnternehmensBeteiligungsGesellschaft
Kurt Dobitsch
Otto Beilharz
650
3.916.507
0
4.448
650
3.916.507
0
4.448

Gaildorf, im August 2002

Bechtle AG

Der Vorstand

www.bechtle.com www.bechtle.com .bechtle.com

Bechtle AG Postfach 166 74402 Gaildorf Deutschland

Telefon: +49 (0) 79 71 /95 02-24 Telefax: +49 (0) 79 71 /95 02-11 E-Mail [email protected]