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BayWa AG — Interim / Quarterly Report 2021
Aug 5, 2021
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 28712696

BayWa AG
München
Halbjahres-Finanzbericht BayWa Konzern 2021
Überblick über den Geschäftsverlauf des BayWa Konzerns
BayWa Konzern erzielt Rekord-Halbjahresergebnis
Nach sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erreichte der Konzernumsatz rund 9,3 Mrd. Euro und lag damit 13,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 90,8 Mio. Euro auf insgesamt 144,6 Mio. Euro. Allein im zweiten Quartal 2021 erzielte der BayWa Konzern ein EBIT von rund 99,5 Mio. Euro. Alle drei operativen Segmente Energie, Agrar und Bau konnten ihr Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr 2021 gegenüber der Vorjahresperiode erheblich steigern. Die größte Ergebnisverbesserung verzeichnete das Segment Energie; das EBIT hat sich hier gegenüber der Vorjahresperiode mehr als verdreifacht. Getragen wurde diese Entwicklung ausschließlich vom Geschäftsfeld Regenerative Energien, das von großen Projektverkäufen und einem starken Geschäft mit Photovoltaik(PV)-Komponten profitierte. Im Segment Bau verbesserte sich das EBIT im Berichtszeitraum gegenüber der Vorjahresperiode um gut 95 Prozent. Ursächlich für diese Steigerung war, dass die BayWa trotz Störungen in den Lieferketten aufgrund ihrer Lagerbestände und langjährigen stabilen Lieferantennetzwerke nahezu uneingeschränkt lieferfähig war. Das Segment Agrar konnte beim EBIT um gut 43 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode zulegen. Zu diesem Ergebnisanstieg trugen die internationalen Handelsaktivitäten der Cefetra Group (ehemals: BayWa Agri Supply & Trade - BAST) und das inländische Agrargeschäft bei: Das inländische Agrargeschäft profitierte vor allem von besseren Handelsmargen bei der Erzeugnisvermarktung und bei Düngemitteln. Insgesamt konnte sich die BayWa als systemrelevantes Unternehmen in der anhaltenden Corona-Pandemie erneut gut behaupten.
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| In Mio. Euro | Q2/2021 | Q2/2020 | Veränderung in % | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 5.011,3 | 4.323,6 | 15,9 | 9.283,4 | 8.193,7 | 13,3 |
| EBIT | 99,5 | 81,6 | 21,9 | 144,6 | 53,8 | > 100 |
Das EBIT des Segments Energie von 57,3 Mio. Euro hat sich gegenüber dem Vorjahreswert mehr als verdreifacht. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung ausschließlich auf das Geschäftsfeld Regenerative Energien: Hier erfolgten im ersten Halbjahr große Projektverkäufe mit einer Gesamtleistung von 137 Megawatt (MW), das Handelsgeschäft mit PV-Komponenten verzeichnete eine anhaltend hohe Nachfrage. Im Vergleich zur Vorjahresperiode hat sich die Gesamtleistung der verkauften PV-Module um rund 57 Prozent erhöht.
Entsprechend stiegen auch die Absätze bei Wechselrichtern an und lagen 38 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Geschäftsfeld Klassische Energie lag das operative Ergebnis zum 30. Juni 2021 erwartungsgemäß unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf eine schwächere Nachfrage bei Heizöl im ersten Halbjahr 2021. Gegenläufig konnte sowohl der Absatz von Holzpellets als auch von Schmierstoffen gegenüber der Vergleichsperiode gesteigert werden. In Regensburg und Karlsruhe eröffnete die BayWa Mobility Solutions GmbH zwei weitere Tankstellen für LNG (Liquefied Natural Gas - flüssiges Erdgas) und baut damit das Angebot für CO 2-optimierte Lösungen aus. Insgesamt sind damit sieben LNG-Tankstellen in Betrieb.
Im Segment Agrar verbesserte sich das EBIT in der Berichtsperiode um knapp 43,3 Prozent. Dabei konnten in den Geschäftsfeldern Cefetra Group und Agrar signifikante Ergebniszuwächse erzielt werden. In den Geschäftsfeldern Global Produce und Technik wurde das hohe Vorjahresniveau dagegen nicht ganz erreicht. Sowohl der internationale als auch der inländische Erzeugnishandel profitierten von einer positiven Preisentwicklung an den Getreidemärkten. Im Geschäftsfeld Cefetra Group waren die Handelsopportunitäten im Berichtszeitraum besser als in der Vorjahresperiode, da die Unsicherheiten an den Agrarrohstoffmärkten zu starken Preisvolatilitäten und insgesamt höheren Preisen führten. Das Spezialitätengeschäft entwickelte sich ebenfalls positiv und konnte den Ergebnisbeitrag gegenüber der Vorjahresperiode steigern. Im Betriebsmittelgeschäft verbesserten sich vor allem die Handelsmargen bei Düngemitteln. Zudem wirkten sich Restrukturierungsmaßnahmen im inländischen Agrargeschäft positiv auf das Ergebnis aus. Im Geschäftsfeld Global Produce lag das Vermarktungsvolumen geringfügig unter dem hohen Vorjahresniveau: Sowohl die Absatzmengen in Deutschland als auch in den internationalen Märkten der BayWa blieben hinter der Vorjahresperiode zurück. In Deutschland hat sich der Erntestart bei Sommerobst deutlich verzögert, weshalb es zu Verschiebeeffekten in das zweite Halbjahr kommen dürfte. Zudem führten ungünstige Witterungsbedingungen bei manchen Obstsorten und Partien zu einer schwächeren Qualität und zu geringeren Erntemengen.
Im Segment Bau hat sich das EBIT gegenüber dem Vorjahreswert nahezu verdoppelt. Die gute Baukonjunktur führte zu Absatzsteigerungen über die gesamte Produktpalette hinweg. Außerdem dürfte das Geschäftsfeld als systemrelevanter Bereich davon profitiert haben, dass die inländischen Baustoffstandorte von den temporären Betriebsschließungen zur Eindämmung des Coronavirus auch im ersten Halbjahr 2021 nicht betroffen waren. Auch die BayWa Bau Projekt GmbH sowie der österreichische Baustoffhandel trugen zur positiven Ergebnisentwicklung bei. Die dynamische Preisentwicklung bei Baumaterialien setzte sich, zusätzlich angetrieben durch die knappe Verfügbarkeit, auch im zweiten Quartal 2021 fort. Aufgrund seiner Lagerbestände und langjährigen stabilen Lieferantennetzwerke war das Segment Bau der BayWa nahezu uneingeschränkt lieferfähig und konnte höhere Handelsmargen erzielen.
Auf der Basis der zum Halbjahr 2021 erreichten operativen Ergebnisse der Segmente hebt der Vorstand seine Prognose für die Steigerung des operativen Ergebnisses des BayWa Konzerns im Gesamtjahr 2021 von "moderat" (1 Prozent bis 5 Prozent) auf "erheblich" (10 Prozent bis 20 Prozent) an.
Geschäftsverlauf nach Segmenten im ersten Halbjahr 2021
Segment Energie
Markt- und Branchenentwicklung
Im ersten Halbjahr 2021 lagen die Investitionen für erneuerbare Energien im Bereich Solar und Onshore-Windenergie mit knapp 125 Mrd. US-Dollar um 3 Prozent über der Vorjahresperiode. Dabei stiegen die Investitionen in Solarenergie im Vergleich zum Vorjahr um knapp 9 Prozent auf rund 78 Mrd. US-Dollar an, wohingegen die Investitionen in Onshore-Windenergie um rund 5 Prozent auf etwa 46 Mrd. US-Dollar zurückgingen. Der globale Zubau von Onshore-Windenergieanlagen dürfte für das Gesamtjahr 2021 mit knapp 78 Gigawatt (GW) zurückgehen, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um etwa 14 Prozent entspricht. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf den starken Zubau in China und den USA im Schlussquartal des Vorjahres. Da in beiden Ländern Förderungen für Onshore-Windenergieanlagen Ende 2020 ausgelaufen sind, wurden infolgedessen die Zubauraten gegen Ende des Jahres deutlich erhöht. Im Bereich Solarenergie dürfte laut globalen Prognosen im laufenden Jahr ein Zubau von etwa 183 GW zu erwarten sein. Das entspricht einem Anstieg von knapp 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neben den Wachstumstreibern China, Indien und USA dürften rund 19 Prozent des Zubaus bei Photovoltaik(PV)-Anlagen auf die EMEA-Region entfallen.
Im ersten Halbjahr 2021 deckten erneuerbare Energien rund 43 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland ab. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um etwa 7 Prozentpunkte. Der geringere Anteil an erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch ist vor allem witterungsbedingt. Während im Vorjahr Rekordwerte bei der Produktion von Solar- und Windenergie erreicht wurden, lagen im Berichtszeitraum - insbesondere im ersten Quartal - sowohl die Sonnenstunden als auch das Windaufkommen unter den mehrjährigen Durchschnittswerten. Zudem war der Stromverbrauch im ersten Halbjahr 2020 aufgrund des Lockdowns unterdurchschnittlich und die Quote der erneuerbaren Energien dadurch höher. Insgesamt wurde im ersten Halbjahr 2021 mit 122 Mrd. Kilowattstunden (kWh) knapp 11 Prozent weniger Ökostrom als im Vorjahreszeitraum ins Netz eingespeist. Den größten Anteil an erneuerbarem Strom produzierte die Windenergie mit 48 Mrd. kWh, gefolgt von der Solarenergie mit 28 Mrd. kWh. In den ersten fünf Monaten des Kalenderjahres 2021 übertraf der Zubau von Solarenergie in Deutschland mit rund 2,4 GW den Vorjahreswert um 27 Prozent. Der Zubau von Onshore-Windenergieanlagen lag im selben Zeitraum bei 832 Megawatt (MW) und damit um 38 Prozent über der Vergleichsperiode. Trotz dieser signifikanten Steigerung beim Zubau von Windenergie liegt das Niveau unter den Werten der Vorjahre. Gründe für den langsamen Zubau sind vor allem lange Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine zu geringe Anzahl an ausgewiesenen Flächen aufgrund der Abstandsregelung. Außerdem können Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen zu Verzögerungen oder sogar zur Einstellung einiger Projekte führen.
Der Rohölpreis setzte seine Erholung im ersten Halbjahr 2021 fort und stieg im Juni erstmals seit mehr als zwei Jahren über 75 US-Dollar pro Barrel. Der Anstieg des Rohölpreises ist auf positive Erwartungen für die Entwicklung der Weltwirtschaft und eine steigende Nachfrage in den großen Verbraucherländern wie den USA und China zurückzuführen. Die Corona-Lage hat sich dort deutlich entspannt, was zu einem höheren Konsum an Rohöl und Kraftstoffen führen dürfte. Zudem haben die Mitgliedstaaten der OPEC+ seit der Kürzung im letzten Jahr die Produktion nur geringfügig gesteigert, wodurch die globalen Rohölbestände gesunken sind. Nachdem die Verhandlungen der OPEC+-Mitgliedstaaten über eine Steigerung der Ölfördermengen Anfang Juli zunächst erfolglos blieben, haben sich die Mitgliedstaaten im weiteren Verlauf des Monats auf eine Erhöhung der Fördermengen ab August geeinigt. Dies führte dazu, dass der Ölpreis unter 70 US-Dollar pro Barrel fiel. Der durchschnittliche Rohölpreis lag im ersten Halbjahr 2021 bei rund 65 US-Dollar pro Barrel und damit rund 55 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode. Der Preis für Heizöl in Deutschland nahm einen ähnlichen Verlauf. Nach dem Tiefpunkt im September 2020 bei rund 41 Eurocent pro Liter stieg der Preis bis Juni 2021 auf über 68 Eurocent pro Liter. Der durchschnittliche Heizölpreis in den ersten sechs Monaten 2021 übertraf das Niveau der Vorjahresperiode um 15,5 Prozent. Aufgrund der Sonderkonjunktur im Vorjahr und der aus Verbrauchersicht ungünstigen Preisentwicklung bei Heizöl im Berichtsjahr reduzierte sich der Absatz von Heizöl in Deutschland von Januar bis April 2021 gegenüber der Vorjahresperiode um 52,3 Prozent. Bei Kraftstoffen führten die coronabedingten Einschränkungen im ersten Quartal 2021 zu einer geringeren Nachfrage und einem Rückgang um 9,5 Prozent. Dagegen legte die Nachfrage nach Schmierstoffen um 2,9 Prozent leicht zu. Für Holzpellets lagen die Preise durchschnittlich 7 Prozent unter der Vorjahresperiode. Ursache hierfür waren vor allem die bis Ende 2020 noch günstigen Rohstoffpreise für Rundholz.
Geschäftsverlauf
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| Umsatz | EBIT | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Regenerative Energien | 1.351,3 | 835,8 | 61,7 | 50,8 | - 1,3 | > 100 |
| Klassische Energie | 892,4 | 915,0 | - 2,5 | 6,5 | 18,0 | - 63,9 |
| Segment Energie | 2.243,7 | 1.750,8 | 28,2 | 57,3 | 16,7 | > 100 |
Das Segment Energie des BayWa Konzerns umfasst das Geschäft mit erneuerbaren Energien, das in der BayWa r.e. AG (ehemals: BayWa r.e. renewable energy GmbH) gebündelt ist, sowie den Handel mit fossilen und nachwachsenden Brenn-, Kraft- und Schmierstoffen. In den ersten sechs Monaten des laufenden Berichtsjahres weist das Segment, verglichen mit der Vorjahresperiode, einen Umsatzanstieg um 28,2 Prozent aus. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments hat sich gegenüber dem Vorjahreswert mehr als verdreifacht. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung ausschließlich auf das Geschäftsfeld Regenerative Energien. Hier erfolgten im ersten Halbjahr große Projektverkäufe und das Handelsgeschäft mit Photovoltaik(PV)-Komponenten verzeichnete eine sehr hohe Nachfrage.
Im Geschäftsfeld Regenerative Energien war die erste Jahreshälfte 2021 von der Projektierung und dem Baustart einer Vielzahl von Wind- und Solarenergieprojekten geprägt. Zudem wurde die Projektpipeline im Windbereich durch die Akquisition des deutschen Windprojekt-entwicklers NWind GmbH erweitert. Das erworbene Portfolio umfasst 60 Windenergieprojekte, hauptsächlich in Norddeutschland, mit einer Leistung von rund 700 MW. Mit dem Erwerb besitzt die BayWa r.e. AG (BayWa r.e.) insgesamt eine knapp 2,5 GW große Windprojektpipeline in Deutschland und baut damit ihre führende Rolle im Heimatmarkt aus. Von den für das Geschäftsjahr 2021 geplanten Projektverkäufen mit einer Gesamtleistung von rund 1,1 GW wurden im ersten Halbjahr veräußert: ein Solarpark in Japan mit 35 MW sowie drei Windparks in Deutschland, Frankreich und Schweden mit insgesamt knapp 102 MW. Darunter fällt auch das Projekt Furuby, ein Windpark mit einer Leistung von 62 MW im Süden Schwedens, das an den Energiekonzern und Windparkbetreiber ERG verkauft wurde. Mit seinen zehn Windenergieanlagen und einer jährlichen Stromproduktion von 210 Gigawattstunden (GWh) deckt die Anlage den durchschnittlichen Jahresverbrauch von 27.100 schwedischen Haushalten ab. Im Vergleich zu einem modernen Gaskraftwerk werden so über 88.000 Tonnen CO 2 pro Jahr eingespart. Die Inbetriebnahme des Windparks ist für Ende 2022 geplant. Darüber hinaus wurden im Rahmen eines Repowering-Projekts sieben Windenergieanlagen an die Bürgerenergiegesellschaft NaturEnergie Region Hannover eG und eine Anlage an eine lokale Gemeinschaft von Landeigentümern verkauft. Durch die Erneuerung der acht Anlagen konnte die installierte Leistung auf knapp 29 MW mehr als verdoppelt werden. Rechnerisch können damit 22.700 deutsche Durchschnittshaushalte mit Strom versorgt werden. Wie in den vergangenen Geschäftsjahren erfolgt der Großteil der Anlagenverkäufe im zweiten Halbjahr.
In der ersten Jahreshälfte 2021 nahm der Absatz von PV-Komponenten weiterhin stark zu. Im Vergleich zur Vorjahresperiode hat sich die Gesamtleistung der verkauften PV-Module um 57,0 Prozent erhöht. Entsprechend stiegen auch die Absätze bei Wechselrichtern an und lagen 37,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Wachstum ist insbesondere auf Effizienzsteigerung bei PV-Komponenten und die damit einhergehende Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den klassischen Energieträgern sowie auf die durchgehende Lieferfähigkeit des PV-Handelsgeschäfts zurückzuführen. Dagegen haben sich schlechte Witterungsbedingungen im zweiten Quartal in einigen Ländern belastend auf den Servicebereich ausgewirkt. Zudem kam es bereits Anfang des Jahres zu einer Kältekatastrophe bzw. einem Blizzard in Texas und infolgedessen zu flächendeckenden Stromausfällen. Davon betroffen waren auch zwei Windparks der BayWa r.e. Um den Lieferverträgen nachzukommen, musste die BayWa r.e. zu hohen Preisen Strom von Drittanbietern einkaufen bzw. Hedges erfüllen. Aus dem Ereignis resultieren Belastungen von insgesamt 17,7 Mio. Euro, die durch entsprechende Projektverkäufe kompensiert werden konnten. Nach einem negativen EBIT von 1,3 Mio. Euro im Vorjahr erreichte das Geschäftsfeld Regenerative Energien im laufenden Geschäftsjahr ein EBIT von 50,8 Mio. Euro. Zu dieser markanten Ergebnisverbesserung trugen neben dem Handel mit PV-Komponenten insbesondere die Projektverkäufe bei.
Im Geschäftsfeld Klassische Energie liegt das EBIT zum 30. Juni 2021 erwartungsgemäß unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Zurückzuführen ist diese Entwicklung insbesondere auf einen Absatzrückgang bei Heizöl im ersten Halbjahr 2021 um knapp 44 Prozent aufgrund des starken Ölpreisanstiegs sowie der zusätzlichen Verteuerung durch die Einführung der CO 2-Bepreisung. Dagegen gewinnen im Wärmegeschäft feste Brennstoffe wie Holzpellets als CO 2-neutraler Energieträger mit der Einführung der CO 2-Bepreisung an Attraktivität. Ihr Absatz konnte um rund 37 Prozent gesteigert werden. Positiv wirkt sich hierbei auch die im Vorjahr durchgeführte Kapazitätserweiterung der zwei Pelletwerke in Wunsiedel aus. Im Kraftstoffgeschäft lagen die Absatzvolumina aufgrund bundesweiter Einschränkungen durch Corona im ersten Halbjahr geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Der Absatz von Schmierstoffen wuchs gegenüber der Vergleichsperiode um rund 13 Prozent. In Regensburg und Karlsruhe eröffnete die BayWa Mobility Solutions GmbH zwei weitere Tankstellen für LNG (Liquefied Natural Gas - flüssiges Erdgas) und baut damit das Angebot für CO 2-optimierte Lösungen aus. Insgesamt sind damit sieben LNG-Tankstellen in Betrieb.
Segment Agrar
Markt- und Branchenentwicklung
Für das Getreidejahr 2021/22 wird laut Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) eine globale Erzeugung von rund 2,29 Mrd. Tonnen Getreide (ohne Reis) erwartet und damit ein Anstieg um knapp 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei dürfte die Weizenproduktion um rund 2,1 Prozent und die Produktion von Mais um rund 4,7 Prozent zunehmen. Dies ist insbesondere auf ausgeweitete Anbauflächen in der Schwarzmeerregion sowie in Europa, vor allem in Frankreich, zurückzuführen. Aufgrund der erhöhten Ertragsprognosen werden aktuell mit knapp 610 Mio. Tonnen (Vorjahr: 601 Mio. Tonnen) leicht steigende Endbestände für das Getreidejahr 2021/22 erwartet. Für die globale Ölsaatenproduktion prognostiziert die USDA eine Erntemenge von 635 Mio. Tonnen, was einer Steigerung um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die europäische Getreideernte dürfte insbesondere aufgrund der Anbauausweitungen von Weizen in Frankreich gegenüber dem Vorjahr um rund 4 Prozent auf etwa 292 Mio. Tonnen steigen. Auch in Deutschland gehen Experten von einer höheren Getreideernte aus, jedoch beeinträchtigten Wetterextreme wie die Hitzewelle im Juni sowie danach Sturm, Hagel und Starkregen das Ertragspotenzial einiger Sommerkulturen. Insgesamt dürfte die Ernte bei rund 43,8 Mio. Tonnen liegen und damit rund 2 Prozent über dem Vorjahr. Die Rapsernte dürfte gemäß Prognose des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) mit 3,7 Mio. Tonnen um rund 5 Prozent höher ausfallen als 2020. In der Berichtsperiode lagen die Getreidepreise insgesamt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Zurückzuführen ist diese Entwicklung vor allem auf die anhaltend hohe Nachfrage aus China sowie auf Extremwetterereignisse wie Hitzewellen in den USA und Kanada oder Hagel und Starkregen in Europa. So notierte der durchschnittliche Preis in den ersten sechs Monaten 2021 für Weizen 16 Prozent, für Mais rund 58 Prozent und für Raps 30 Prozent über der Vorjahresperiode.
Im Obstanbau ist der europäische Apfelmarkt von einer unterdurchschnittlichen Vorjahresernte geprägt. Dies hat zur Folge, dass sich die Apfelpreise in der laufenden Vermarktungssaison erwartungsgemäß über dem mehrjährigen Durchschnittspreis bewegen. So lagen die Apfelpreise in Deutschland im Juni knapp 28 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt und erreichten 0,78 Euro pro Kilogramm. Die Apfelbestände in Europa lagen im Juni 2021 zwar um 25 Prozent über der niedrigen Vorjahresmenge, fielen jedoch immer noch um rund 200.000 Tonnen geringer aus als 2019. Der niedrige Bestand im Vorjahr war auf die coronabedingt erhöhte Nachfrage nach Obst zurückzuführen. Für die europäische Apfelernte 2021 liegen bislang keine Prognosen vor. Die Frostnächte von Anfang April könnten sich negativ auf die Obsternte in einigen europäischen Ländern auswirken. Zudem geht die Bundesfachgruppe Obstbau in Deutschland von einem bis zu zwei Wochen verzögerten Beginn der diesjährigen Apfelernte im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt aus. In Neuseeland fällt die Apfelernte 2021 gegenüber dem Vorjahresniveau deutlich geringer aus, da ein Hagelsturm zu Jahresbeginn weite Teile der Anbaugebiete geschädigt hat. Zudem sind die Fruchtgrößen in Neuseeland durch den kühleren Sommer beeinträchtigt. Daher wird voraussichtlich ein Großteil der Apfelproduktion dieses Jahr für die Verarbeitung verwendet werden. Auch die Apfelexporte werden dieses Jahr geringer ausfallen, da aufgrund der hagelbedingten Verringerung der Erntemengen und des coronabedingten Mangels an Saisonarbeitskräften nicht alle Früchte mit Exportqualität geerntet werden konnten.
Im Betriebsmittelsektor entwickelte sich der Absatz von Düngemitteln trotz eines optimalen Witterungsverlaufs rückläufig. Ursachen sind vor allem politische Regulierungen wie die Düngeverordnung. Zudem führten die hohen Düngemittelpreise zu einer Kaufzurückhaltung bei den Landwirten und geringeren Einlagerungen für die neue Saison. So notierte Stickstoffdünger wie Kalkammonsalpeter (KAS) mit durchschnittlich 253 Euro pro Tonne im ersten Halbjahr 2021 rund 60 Euro pro Tonne höher als in der Vorjahresperiode. Neben hohen Energie- und Transportkosten sind steigende Erzeugerpreise für diese Entwicklung verantwortlich. Außerdem wurden die Preise von Kalisalz durch Sanktionen gegen Belarus und ein komplettes EU-Importverbot weiter nach oben getrieben. Bei Pflanzenschutzmitteln war der Absatz ebenfalls rückläufig. Dies ist zum einen auf gesetzliche Auflagen und die Einschränkungen bei immer mehr Wirkstoffen sowie zum anderen auf eine witterungsbedingt verspätete und kürzere Anwendungsperiode im ersten Halbjahr 2021 zurückzuführen. Insbesondere bei Sonderkulturen wirkte sich der Frost negativ auf den Absatz von Pflanzenschutzmitteln aus.
Die Stimmung unter den deutschen Landwirten hat sich seit dem Frühjahr 2021 aufgrund von steigenden Ernteerwartungen geringfügig verbessert, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Das landwirtschaftliche Konjunkturbarometer lag im Juni 2021 bei 14,7 Punkten und damit um 1,1 Punkte unter der Vorjahresperiode. Zurückzuführen ist dies vor allem auf unklare politische und gesetzliche Rahmenbedingungen, fehlende Planungssicherheit sowie starke Preissteigerungen bei Betriebsmitteln. Trotz aufkommender Unsicherheit hat sich die Investitionsbereitschaft der Landwirte allerdings erhöht. Ein Grund hierfür sind die gestiegenen Erzeugerpreise. Zusätzliche Investitionsanreize dürften dabei von dem Konjunkturprogramm "Bauernmilliarde" ausgegangen sein. Die Neuzulassungszahlen von Traktoren in Deutschland erhöhten sich von Januar bis Juni 2021 gegenüber den Vorjahreszahlen spürbar um rund 15,4 Prozent auf 17.157 Traktoren. Für das zweite Halbjahr planen die Landwirte in Deutschland, ihre Investitionen gegenüber dem Vorjahresniveau um 0,4 Mrd. Euro auf 4,3 Mrd. Euro zu erhöhen. Dabei dürften vor allem die Investitionen in Wirtschaftsgebäude wie Maschinenhallen und Ställe deutlich ansteigen.
Geschäftsverlauf
Das Segment Agrar gliedert sich in die vier Geschäftsfelder Cefetra Group, Global Produce, Agrar und Technik. Die Geschäftsfelder Cefetra Group und Agrar decken den internationalen und nationalen Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln ab. Global Produce umfasst den weltweiten Handel mit Obst und Fruchtgemüse. Das Geschäftsfeld Technik handelt mit landtechnischen Maschinen und Anlagen und bietet umfangreiche Serviceleistungen an.
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| Umsatz | EBIT | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | 2.562,3 | 2.238,7 | 14,5 | 20,1 | 8,6 | > 100 |
| Global Produce | 461,0 | 451,2 | 2,2 | 14,5 | 18,2 | - 20,3 |
| Agrar | 2.129,0 | 1.987,0 | 7,1 | 39,0 | 18,9 | > 100 |
| Technik | 880,8 | 876,9 | 0,4 | 14,7 | 15,9 | - 7,5 |
| Segment Agrar | 6.033,1 | 5.553,8 | 8,6 | 88,3 | 61,6 | 43,3 |
Das Segment Agrar verzeichnet in der ersten Jahreshälfte 2021 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg, der im Wesentlichen auf die positive Entwicklung im nationalen und internationalen Handel mit Erzeugnissen zurückzuführen ist - insbesondere auf den starken Anstieg der Getreidepreise. Daneben wirkten sich die höheren Düngemittelpreise positiv auf die Handelsmargen aus. So verbesserte sich auch das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments in der Berichtsperiode um knapp 43,3 Prozent.
Im Geschäftsfeld Cefetra Group lagen die Absatzmengen von Getreide und Ölsaaten im ersten Halbjahr 2021 knapp 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau, allerdings waren die Handelsopportunitäten im Berichtszeitraum besser als in der Vorjahresperiode. Die Unsicherheiten an den Agrarrohstoffmärkten und eine knappe Getreidebilanz führten im ersten Halbjahr 2021 zu starken Preisvolatilitäten und insgesamt höheren Preisen als im Vorjahreszeitraum. Dadurch profitierte das Geschäftsfeld Cefetra Group vor allem bei Standarderzeugnissen. Ursächlich für die hohen Preise waren insbesondere eine anhaltend hohe Nachfrage aus China sowie schlechte Witterungsbedingungen in den USA und Europa. Zudem unterstützte eine steigende Nachfrage für Biokraftstoffe den positiven Preistrend z. B. bei Mais. Auch das Spezialitätengeschäft entwickelte sich positiv und konnte den Ergebnisbeitrag gegenüber der Vorjahresperiode steigern. Logistisch herausfordernd wirkten sich dagegen steigende Frachtraten aufgrund global wieder gestiegener Handelsvolumina bei gleichzeitig pandemiebedingt noch eingeschränkten Transportkapazitäten aus.
Die Entwicklung im Geschäftsfeld Agrar hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert. Dabei profitierte der inländische Handel mit Erzeugnissen von einer positiven Preisentwicklung an den Getreidemärkten. Die Getreidebestände aus der letztjährigen Ernte konnten zu besseren Handelsmargen vermarktet werden. Zudem wirkten sich Restrukturierungsmaßnahmen im inländischen Agrargeschäft positiv auf das Ergebnis aus. Bei der neuen Ernte kommt es aufgrund der vielen Regentage derzeit zu Verzögerungen. Im Betriebsmittelgeschäft profitierte der Bereich Düngemittel von einem optimalen Witterungsverlauf und höheren Preisen. Die im Herbst 2020 zu günstigeren Konditionen eingelagerten Düngemittel konnten in der Berichtsperiode zu besseren Handelsmargen abgesetzt werden und haben maßgeblich zur positiven Ergebnisentwicklung beigetragen. Im Pflanzenschutzgeschäft sorgten niedrige Temperaturen und hohe Niederschläge für einen verspäteten Start der Saison, wodurch im ersten Halbjahr 2021 nicht alle Schutzmaßnahmen ausgebracht wurden. Das derzeit feuchtwarme Klima dürfte sich allerdings positiv auf den Absatz von Herbiziden im zweiten Halbjahr auswirken. Dagegen begünstigte der längere Winter das Geschäft mit Auftausalz. Das Saatgutgeschäft verzeichnete ebenfalls eine positive Entwicklung und der Absatz konnte gegenüber dem Vorjahresniveau gesteigert werden. Dabei profitierten die Margen von einer guten Eigenmarkenstrategie, Verschiebungen zu margenstärkeren Sortimenten und einem breiten Portfolio.
Das Vermarktungsvolumen im Geschäftsfeld Global Produce konnte das hohe Vorjahresniveau nicht ganz erreichen. So lagen die Absatzmengen in Deutschland und in den internationalen Märkten der BayWa unter der Vorjahresperiode. In Deutschland hat sich aufgrund des kühlen Monats Mai der Erntestart bei Sommerobst deutlich verzögert, weshalb es zu Verschiebeeffekten in das zweite Halbjahr kommen dürfte. Zudem führten ungünstige Witterungsbedingungen bei manchen Obstsorten und Partien zu einer schwächeren Qualität und geringeren Erntemengen. Während es in der Region Bodensee und am Neckar aufgrund von Frostnächten bei frühen Kirschensorten, Mirabellen und Stachelbeeren zu Ausfällen kam, war Kernobst kaum betroffen, da die Blüte zum Zeitpunkt der Frostereignisse weniger fortgeschritten war. Hier wird eine Normalernte erwartet. Bei der Tochtergesellschaft TFC Holland B.V. (TFC ) sind seit Jahresbeginn 2021 die neu installierten Softripe-Kammern zur punktgenauen Reifung von Avocados und Mangos am niederländischen Standort Maasdijk in Betrieb. Durch diese Technologie wird eine einheitliche Reifungsqualität der Früchte und eine längere Lagerung im Handel gesichert. Dies dürfte TFC weitere Wettbewerbsvorteile sichern. Im neuseeländischen Apfelgeschäft führten Hagelschäden und der Mangel an Saisonarbeitskräften aufgrund von coronabedingten Einreisebeschränkungen zu einem Rückgang der Erntemenge. Zusätzlich wird das Geschäft durch höhere Kosten für Hygienemaßnahmen und Logistikengpässe belastet. Auch die lokalen neuseeländischen Geschäftsaktivitäten wurden durch witterungsbedingte Ernteausfälle bei Sommerobst und pandemiebedingte Lieferverzögerungen beeinträchtigt. Dagegen war bei den Exportmärkten in UK und dem asiatischen Raum eine positive Absatzentwicklung zu verzeichnen.
Das Geschäftsfeld Technik verzeichnete im laufenden Geschäftsjahr eine stabile Entwicklung, konnte jedoch das Niveau des Vorjahres nicht ganz erreichen. Im Vorjahr hatten die durchgehende Lieferfähigkeit der BayWa während der coronabedingten Schließungen von Werken der Marken CLASS und Fendt sowie die Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020 zu einer Sonderkonjunktur geführt. Folglich lag der Absatz von Neumaschinen im ersten Halbjahr 2021 um rund 14 Prozent unter der Vorjahresperiode. Dagegen stieg der Absatz bei Gebrauchtmaschinen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 9 Prozent an. Positiv entwickelte sich auch die Vermarktung von Traktoren der Marke Massey Ferguson. Hier konnte der Absatz gegen den Trend im deutschen Markt zulegen. Für das zweite Halbjahr ist zu erwarten, dass sich die Vorstellung neuer Baureihen der Marke Fendt positiv auf die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr auswirken dürfte. Das Servicegeschäft verzeichnet eine stabile Auslastung, liegt jedoch aufgrund von Lieferengpässen bei Ersatzteilen leicht unter dem Vorjahresniveau.
Segment Bau
Markt- und Branchenentwicklung
Nachdem die deutsche Bauindustrie im Vorjahr besser als viele andere Branchen durch die Corona-Pandemie kam, verlief der Start in das Jahr 2021 eher verhalten. Im ersten Quartal führten widrige Witterungsverhältnisse und der Kälteeinbruch vor allem in Norddeutschland zu einer Verlangsamung der Bautätigkeit. Zudem wirkten sich Vorzieheffekte aufgrund der Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020 negativ auf den Umsatz vieler Baubetriebe im laufenden Geschäftsjahr aus. Die leichte Erholung der Baukonjunktur im April konnte diesen Rückgang noch nicht kompensieren. So lag der Umsatz im deutschen Bauhauptgewerbe in den Monaten von Januar bis April 2021 nominal um 5,9 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert. Darüber hinaus stiegen seit Anfang des Jahres die Preise bei einigen Baumaterialien wie Holz, Stahl oder Dämmstoffen stark an. Gründe hierfür sind eine stark steigende Nachfrage insbesondere aus China und den USA, pandemiebedingte Störungen in den Lieferketten sowie höhere Energie- und Transportkosten. In der Folge kam es bei wichtigen Vorprodukten zu Lieferengpässen und dadurch vereinzelt zu Projektverzögerungen bei manchen Betrieben. Im selben Zeitraum übertrafen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe den Wert der Vorjahresperiode um 3,7 Prozent. Die einzelnen Bausparten entwickelten sich dabei allerdings unterschiedlich: Während sich die Nachfrage im Wohnungsbau um 13,4 Prozent erhöhte, verringerte sie sich im öffentlichen Bau leicht um 1,2 Prozent. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die coronabedingt deutlich gesunkenen Bauausgaben von Gemeinden und Kommunen, da 2021 seitens Bund und Ländern bisher keine Kompensation für Gewerbesteuerausfälle erfolgt ist. Die Wohnungsbaugenehmigungen lagen in den ersten vier Monaten mit 125.553 Einheiten (Vorjahr: 110.368 Einheiten) 13,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Besonders stark angestiegen sind die Baugenehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäusern. Für das Gesamtjahr 2021 prognostiziert der Hauptverband der deutschen Bauindustrie einen nominalen Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau. Dabei soll der Wohnungsbau um 3,0 Prozent zulegen, wohingegen Wirtschafts- und öffentlicher Bau sich rückläufig entwickeln dürften.
Geschäftsverlauf
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| Umsatz | EBIT | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Segment Bau | 994,6 | 876,8 | 13,4 | 33,6 | 17,2 | 95,3 |
Im Segment Bau ist innerhalb des Konzerns im Wesentlichen der Handel mit Baustoffen in Deutschland und Österreich zusammengefasst. In der Berichtsperiode führten sowohl eine gute Branchenauslastung und ein anhaltend hoher Bedarf an Wohnraum als auch die eher milden Frühjahrsmonate in den Kerngebieten der BayWa zu Absatzsteigerungen in der gesamten Produktpalette. Vor allem die Bereiche Hochbau, Tiefbau und Dach konnten stark zulegen. Außerdem dürfte das Geschäftsfeld als systemrelevanter Bereich davon profitiert haben, dass die inländischen Baustoffstandorte von den temporären Betriebsschließungen zur Eindämmung des Coronavirus auch im ersten Halbjahr 2021 nicht betroffen waren. Auch die BayWa Bau Projekt GmbH trug positiv zur Geschäftsentwicklung bei. Hier konnten u. a. die restlichen Wohneinheiten aus dem Projekt Seeon-Ost veräußert werden. Zudem wirkte sich die hohe Nachfrage im österreichischen Baustoffhandel positiv auf den Umsatz und das Ergebnis aus. Vor diesem Hintergrund wurde in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres verglichen mit der Vorjahresperiode ein Umsatzanstieg erzielt. Die dynamische Preisentwicklung bei Baumaterialien setzte sich, zusätzlich angetrieben durch die knappe Verfügbarkeit, auch im zweiten Quartal 2021 fort. Aufgrund seiner Lagerbestände und langjährigen stabilen Lieferantennetzwerke war das Segment Bau der BayWa nahezu uneingeschränkt lieferfähig und konnte höhere Handelsmargen erzielen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert nahezu verdoppelt.
Segment Innovation & Digitalisierung
Markt- und Branchenentwicklung
Digitale Anwendungen sind zur Unterstützung der täglichen Arbeitsabläufe wie auch zur Betriebsplanung und -kontrolle in der Landwirtschaft längst angekommen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, des Deutschen Bauernverbands und der Landwirtschaftlichen Rentenbank haben bereits rund 82 Prozent der deutschen Landwirte digitale Technologien oder Anwendungen im Einsatz. Weitere 10 Prozent der Landwirte diskutieren den Einsatz oder haben bereits konkrete Pläne, digitale Anwendungen in ihrem Betrieb einzusetzen. Die Digitalisierung in der Landwirtschaft umfasst im Wesentlichen die Bereiche Precision Farming und Smart Farming. Während bei Precision Farming die Automatisierung von landwirtschaftlichen Prozessen im Vordergrund steht, geht Smart Farming noch einen Schritt weiter und hat die digitale Vernetzung sämtlicher betrieblichen Bereiche vom Stall über die Feldbearbeitung bis hin zur Erntevermarktung zum Ziel. Hier verarbeiten Maschinen und Geräte Informationen oft selbstständig und treffen zumindest teilautonome Entscheidungen. Als Datenlieferanten kommen dabei zunehmend Satelliten zum Einsatz. Die Kombination von Satellitendaten mit Pflanzenwachstumsmodellen ermöglicht die Ermittlung des Ertragspotenzials jeder Fläche, die Abschätzung der ökonomischen Vorteile einer teilflächenspezifischen Bearbeitung und die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für die Feldarbeit. Werden diese Informationen anhand einer entsprechenden Steuerungssoftware mit der Technologie in der Zugmaschine sowie im Anbaugerät verknüpft, kann beispielsweise eine teilflächenspezifische Aussaat oder Düngung durchgeführt werden. Zur Vernetzung aller Arbeitsschritte kommen verstärkt Farm-Management-Systeme zum Einsatz, die dem Landwirt Verwaltungsaufgaben erleichtern und Analysemöglichkeiten bieten. Angesichts steigender Anforderungen hinsichtlich Dokumentationspflichten und Datenschutz aufgrund neuer Gesetze wie der europäischen Datenschutz-Grundverordnung gehen Experten in den kommenden Jahren insbesondere bei diesbezüglichen Softwarelösungen von prozentual zweistelligen Wachstumsraten aus.
Geschäftsverlauf
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| Umsatz | EBIT | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | Veränderung in % |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Segment Innovation & Digitalisierung | 5,7 | 5,6 | 1,8 | - 4,8 | - 6,8 | 29,4 |
Das Segment Innovation & Digitalisierung bündelt alle Aktivitäten des BayWa Konzerns in den Bereichen Digital Farming und eBusiness. Die leichte Umsatzsteigerung des Segments in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist auf den stetigen Ausbau des Produktangebots, die internationale Vertriebsausweitung und auf einen Zugewinn an Neukunden zurückzuführen. In der Berichtsperiode konnte insbesondere der Bereich Bodenproben weiter ausgebaut werden. Zudem wirken sich die regionale Expansion sowie die inhaltliche Weiterentwicklung der Handelsplattform "NEXT Marktplatz" der FarmFacts positiv aus. Der Bereich eBusiness profitierte von einer anhaltend hohen Nachfrage im Online-Handel. So haben sich die über das BayWa Portal getätigten Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode verdoppelt. Die Umsätze und Erträge daraus werden allerdings demjenigen Geschäftsfeld bzw. Segment zugerechnet, in dem das jeweils verkaufte Produkt angesiedelt ist. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Segments ist plangemäß negativ, weist jedoch im Berichtszeitraum mit minus 4,8 Mio. Euro ein besseres Ergebnis gegenüber der Vorjahresperiode aus. Die Verbesserung ist auf eine Weiterverrechnung von Leistungen für eBusiness-Aktivitäten an die entsprechenden Geschäftsfelder zurückzuführen.
Sonstige Aktivitäten
Das EBIT der Sonstigen Aktivitäten umfasst neben Ergebnisbeiträgen aus Randaktivitäten einen Großteil der Verwaltungskosten des Konzerns sowie Konsolidierungseffekte und beträgt zum 30. Juni 2021 minus 29,8 Mio. Euro (Vorjahr: minus 34,9 Mio. Euro). Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen bei Absicherungsgeschäften für Währungsrisiken und teils bereits zugeflossene Bankdividenden sowie Beteiligungserträge, die im Vorjahr coronabedingt ausgeblieben waren, zurückzuführen. Höhere coronabedingte Kosten von rund 3 Mio. Euro werden teilweise durch geringeres Opex kompensiert.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BayWa Konzerns
Vermögenslage zum 30. Juni 2021
Zum Ende des ersten Halbjahres 2021 beläuft sich die Bilanzsumme des BayWa Konzerns auf 10.067,2 Mio. Euro und liegt damit über dem Wert zum Stichtag des Geschäftsjahres 2020 (9.044,4 Mio. Euro). Das langfristige Vermögen erhöhte sich seit Jahresbeginn um 70,0 Mio. Euro und beträgt zum 30. Juni 2021 3.777,6 Mio. Euro. Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Sachanlagen (plus 31,0 Mio. Euro) und der Finanzanlagen (plus 23,1 Mio. Euro) zurückzuführen. Darüber hinaus ist ein leichtes Wachstum der immateriellen Vermögenswerte (plus 7,6 Mio. Euro) sowie der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (plus 7,4 Mio. Euro) zu beobachten, das durch den Rückgang der at-Equity-bilanzierten Anteile (minus 4,3 Mio. Euro) und der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien (minus 8,6 Mio. Euro) kompensiert wird. Das kurzfristige Vermögen des BayWa Konzerns beläuft sich zum 30. Juni 2021 auf 6.279,8 Mio. Euro. Es liegt damit deutlich über dem Wert zum Geschäftsjahresende 2020 (5.331,7 Mio Euro). Ursächlich für diese Entwicklung ist im Wesentlichen der saisonübliche Anstieg der Forderungen aus Lieferung und Leistungen um 446,3 Mio. Euro auf 1.446,2 Mio. Euro sowie die Erhöhung der unfertigen Leistungen um 356,9 Mio. Euro auf 1.323,5 Mio. Euro (Vorjahr: 966,6 Mio. Euro).
Im ersten Halbjahr 2021 stieg das Eigenkapital im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2020 um 616,3 Mio. Euro bzw. 49,1 Prozent auf 1.872,4 Mio. Euro. Der Anstieg beruht insbesondere auf der Kapitalerhöhung bei der BayWa r.e. AG (BayWa r.e.), München. Mit einer Eigenkapitaleinlage in Höhe von 530 Mio. Euro übernahmen Fonds, die von dem Schweizer Investor Energy Infrastructure Partners AG (EIP) betreut werden, 49 Prozent der Anteile an der BayWa r.e. Daneben trug auch der positive Konzernüberschuss sowie die versicherungsmathematischen Gewinne aus den Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen der ersten beide Quartale 2021 zu der Entwicklung bei.
Die langfristigen Schulden betragen 3.140,1 Mio. Euro zum Ende des ersten Halbjahres 2021 und liegen damit nahezu auf dem Niveau des Vergleichswerts zum Stichtag des Geschäftsjahres 2020 (3.036,0 Mio. Euro). Während die Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing (plus 60,9 Mio. Euro) und die Finanzschulden (plus 58,0 Mio. Euro) leicht angestiegen sind, gingen die Verpflichtungen aus den Pensionsrückstellungen um 51,7 Mio. Euro auf 717,8 Mio. Euro zurück.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 302,4 Mio. Euro auf 5.054,7 Mio. Euro, verglichen mit dem Stichtagswert zum Ende des Geschäftsjahres 2020 (4.752,3 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf entgegengesetzte Entwicklungen zurückzuführen: Während sich die kurzfristigen Finanzschulden im ersten Halbjahr 2021 um 142,3 Mio. Euro auf 2.074,8 Mio. Euro verringerten, nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saisonal bedingt um 496,4 Mio. Euro auf 1.460,8 Mio. Euro zu.
Finanzlage im ersten Halbjahr 2021
Ausgehend von einem Halbjahresüberschuss von 66,8 Mio. Euro haben sich die Cash Earnings im Vorjahresvergleich um 75,5 Mio. Euro auf 222,7 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg im Vorratsbestand, bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bei den sonstigen Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, verursachte im ersten Halbjahr 2021 einen Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 694,9 Mio. Euro. Dies wurde durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, in Höhe von 278,0 Mio. Euro nur teilweise kompensiert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich somit nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 auf minus 176,1 Mio. Euro. Somit lag der Zahlungsmittelabfluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit der laufenden Berichtsperiode um 408,4 Mio. Euro über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Aus der Investitionstätigkeit des BayWa Konzerns resultierte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 ein Zahlungsmittelabfluss in Höhe von 80,5 Mio. Euro. Insbesondere wurden liquide Mittel für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen in Höhe von 96,8 Mio. Euro aufgewendet. Zahlungsmittelzuflüsse von 29,6 Mio Euro resultierten hingegen aus der Veräußerung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen. Der Abgang von Finanzanlagen führte im ersten Halbjahr zu einem Zahlungsmittelzufluss von 1,1 Mio. Euro. Aus dem Zugang von Finanzanlagen ergaben sich hingegen Zahlungsmittelabflüsse von 11,7 Mio. Euro.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf 284,2 Mio. Euro. Durch den Einstieg des in der Schweiz ansässigen Investors EIP bei der BayWa r.e. flossen dem BayWa Konzern 530,0 Mio Euro zu. Gegenläufige Zahlungsmittelabflüsse liegen vor allem in der Rückführung von kurzfristigen Finanzschulden begründet. Im Vorjahr belief sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf minus 219,3 Mio. Euro.
Insgesamt haben sich die flüssigen Mittel aufgrund der Zahlungsmittelzu- und -abflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- sowie der Finanzierungstätigkeit seit dem 31. Dezember 2020 um 27,6 Mio. Euro auf 196,3 Mio. Euro erhöht.
Ertragslage im ersten Halbjahr 2021
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 beläuft sich der Umsatz des BayWa Konzerns auf 9.283,4 Mio. Euro und liegt damit um 1.089,7 Mio. Euro über dem Niveau des Vergleichszeitraums 2020. Der größte Zuwachs in Höhe von 492,9 Mio. Euro ist im Segment Energie zu verzeichnen. Dieser Anstieg liegt in zwei gegenläufigen Entwicklungen begründet: Der Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Klassische Energie um 22,6 Mio. Euro auf 892,4 Mio. Euro konnte durch das Umsatzwachstum im Geschäftsfeld Regenerative Energien um 515,5 Mio. Euro auf 1.351,3 Mio. Euro überkompensiert werden. Das Segment Agrar erzielte in der ersten Jahreshälfte 2021 ebenfalls einen Anstieg des Umsatzes um 479,3 Mio. Euro auf 6.033,1 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist auf ein Umsatzwachstum in den vier Geschäftsfeldern Cefetra Group (plus 323,6 Mio. Euro), Agrar (plus 142,0 Mio. Euro), Global Produce (plus 9,8 Mio. Euro) und Technik (plus 3,9 Mio. Euro) zurückzuführen. Auch im Segment Bau konnten die Umsätze um 117,8 Mio. Euro auf 994,6 Mio. Euro gesteigert werden. Die Umsätze im Segment Innovation & Digitalisierung sowie in den Sonstigen Aktivitäten liegen mit 5,7 Mio. Euro sowie 6,3 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres.
Die sonstigen betrieblichen Erträge des BayWa Konzerns belaufen sich auf 158,3 Mio. Euro und liegen damit über dem Wert der Vergleichsperiode in Höhe von 139,4 Mio. Euro. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Realisierung von Fremdwährungsgeschäften zurückzuführen. Unter Berücksichtigung einer Bestandsveränderung von 149,7 Mio. Euro und leicht gestiegener anderer aktivierter Eigenleistungen von 8,1 Mio. Euro hat sich die Gesamtleistung des BayWa Konzerns im ersten Halbjahr 2021 um 789,9 Mio. Euro auf 9.599,5 Mio. Euro erhöht.
Trotz eines Anstiegs des Materialaufwands um 585,9 Mio. Euro verbesserte sich das Rohergebnis des BayWa Konzerns um 204,0 Mio. Euro auf 1.232,8 Mio. Euro. Der Personalaufwand erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 um 52,4 Mio. Euro auf 614,6 Mio. Euro. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus der Erhöhung der Mitarbeiterzahl im Geschäftsfeld Regenerative Energien. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte liegen mit 118,3 Mio. Euro um 11,7 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2021 um 40,1 Mio. Euro auf 349,4 Mio. Euro. Neben höheren Rechts-, Beratungs- und Prüfungsaufwendungen trug insbesondere die Realisierung von Fremdwährungsgeschäften zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei.
Die dargestellten Veränderungen erhöhten das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2021 um 99,8 Mio. Euro auf 150,5 Mio. Euro.
Das Beteiligungsergebnis in Höhe von minus 5,9 Mio. Euro liegt um 9,0 Mio. Euro unter dem Wert des Vorjahres. Diese Entwicklung ist auf die Verringerung des Ergebnisses aus at-Equity-bewerteten Anteilen um 6,6 Mio. Euro auf minus 8,5 Mio. Euro sowie auf die Abnahme des übrigen Beteiligungsergebnisses um 2,4 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro zurückzuführen.
Das EBIT des BayWa Konzerns beläuft sich für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 auf 144,6 Mio. Euro und liegt damit um 90,8 Mio. Euro deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums.
Das Zinsergebnis des ersten Halbjahres 2021 verbesserte sich um 2,6 Mio. Euro und beläuft sich auf minus 50,6 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands von 27,2 Mio. Euro resultiert für das erste Halbjahr 2021 ein Konzernüberschuss in Höhe von 66,8 Mio. Euro, der deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums (0,4 Mio. Euro) liegt.
Mitarbeiter
Der BayWa Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 in nahezu allen Geschäftsfeldern einen Anstieg bei der Zahl der Beschäftigten. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich zum Berichtszeitpunkt um 894 Personen auf 20.801. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl im Geschäftsfeld Regenerative Energien um 500 auf 2.674 Beschäftigte.
Ausblick
Der BayWa Konzern hat sich im ersten Halbjahr 2021 trotz der anhaltenden Corona-Pandemie sehr positiv entwickelt. Diese positive Ergebnisentwicklung nimmt der Vorstand zum Anlass, die Prognose für die Steigerung des operativen Ergebnises vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das Gesamtjahr 2021 von "moderat" (1 Prozent bis 5 Prozent) auf "erheblich" (10 Prozent bis 20 Prozent) gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen.
Das Geschäft des BayWa Konzerns dürfte sich im zweiten Halbjahr 2021 insbesondere durch die anstehenden Projektverkäufe im Geschäftsfeld Regenerative Energien weiter sehr positiv entwickeln. Das Segment Agrar dürfte von den aktuell niedrigen Getreidebeständen und einer weiterhin hohen Getreidenachfrage aus China profitieren. Zudem sollte sich die Investitionsbereitschaft der Landwirte aufgrund der guten Erzeugerpreise sowie der Fördermaßnahmen im Rahmen der "Bauernmilliarde" verbessern. Das Segment Bau dürfte im zweiten Halbjahr 2021 saisontypisch weiter zulegen. Eigenheim-Investitionen bleiben vor allem coronabedingt und durch die zunehmende Inflationsgefahr eine attraktive Alternative. Eine Ausweitung der Corona-Krise oder eine vierte Pandemiewelle könnten die Geschäftsentwicklungen der BayWa beeinträchtigen. Allerdings hat sich der BayWa Konzern - wie sich bereits im ersten Halbjahr gezeigt hat - durch einen hohen Anteil an systemrelevanten Aktivitäten als sehr krisenfest erwiesen.
Das Segment Energie wird in der zweiten Jahreshälfte eine signifikante Ergebnissteigerung erzielen. Dazu wird vor allem das Geschäftsfeld Regenerative Energien beitragen, da für das Gesamtjahr weltweit Verkäufe von Projekten mit einer Gesamtleistung von bis zu 1,1 Gigawatt (GW) geplant sind. Bei einem Großteil der zur Veräußerung anstehenden Anlagen dürfte der Verkaufsprozess im vierten Quartal 2021 abgeschlossen werden. Die Kernregionen, in denen die Projekte errichtet bzw. verkauft werden, liegen überwiegend in Europa. Vor allem in Spanien stehen größere Solarenergieprojekte zum Verkauf an, wie beispielsweise der Solarpark Illora mit knapp 150 MW auf rund 164 Hektar. Dieser Solarpark wird in Zukunft rund 250 Gigawattstunden (GWh) grünen Strom pro Jahr an die europäischen Brauereien von AB InBev liefern. Ferner stehen mehrere Projekte in den Niederlanden, die von der GroenLeven-Gruppe erworben wurden, vor Fertigstellung. Auch der Absatz im Handel mit Photovoltaik(PV)-Komponenten sollte im zweiten Halbjahr an die starke Entwicklung der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres anknüpfen können.
Im Geschäftsfeld Klassische Energie dürfte sich die Wachstumsdynamik im Handel mit Holzpellets im zweiten Halbjahr 2021 abschwächen, da es hier zu Lieferengpässen kommen könnte. Zudem dürften die Preise für Holzpellets steigen und somit die Kaufbereitschaft reduzieren. Die Preisentwicklung bei Rohöl dürfte die Nachfrage nach Heizöl weiterhin dämpfen. Die Lockerung der Coronamaßnahmen und die damit zunehmende Normalisierung des Straßenverkehrs könnten die Kraftstoffnachfrage im zweiten Halbjahr erhöhen. Zuwächse sind darüber hinaus beim Absatz von LNG (Liquefied Natural Gas - flüssiges Erdgas) zu erwarten, da das Tankstellennetz noch im laufenden Geschäftsjahr von sieben auf zwölf Tankstellen ausgebaut wird. Insgesamt dürfte das EBIT im Geschäftsfeld Klassische Energie das hohe Niveau des Vorjahres nicht erreichen. Allerdings wird dieser Rückgang durch die Ergebnisverbesserung im Geschäftsfeld Regenerative Energien überkompensiert.
Im internationalen Handel mit Getreide und Ölsaaten waren die Handelsopportunitäten im ersten Halbjahr 2021 durch steigende Preise an den Märkten gekennzeichnet. Erhöhte Unsicherheiten im Hinblick auf die neue Ernte aufgrund der Hitzewelle in Nordamerika sowie der sintflutartigen Niederschläge in Europa geben wenig Anlass für fallende Erzeugerpreise. Zudem dürfte die Nachfrage aus China weiterhin hoch bleiben. Darüber hinaus dürfte sich das Spezialitätengeschäft ebenfalls positiv entwickeln. Das Geschäftsfeld Cefetra Group wird vor diesem Hintergrund das letztjährige Ergebnis voraussichtlich übertreffen.
In Deutschland haben sich die Aussichten für die Getreideernte gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, wobei die Witterung zu einer zeitlichen Verzögerung der Ernte führt. Der Deutsche Raiffeisenverband prognostiziert eine Ernte in Höhe von 43,8 Mio. Tonnen; dies entspricht einem Anstieg um rund 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Bei Raps dürfte das Erntevolumen sogar 5 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen. Allerdings nehmen die Sorgen im Hinblick auf die Qualitäten zu, da das feuchte und schwülwarme Wetter sowie Hagelschäden das Pflanzenwachstum beeinträchtigen könnten. Daher ist von regionalen Unterschieden bei den Qualitäten auszugehen, die für das Geschäftsfeld Agrar im inländischen Handel mit Erzeugnissen von Vorteil sein könnten.
Ferner sollte die Nachfrage für Pflanzenschutz - vor allem für Herbizide - aufgrund der Witterung zunehmen. Zudem wurde aufgrund von Hagelschäden eine weitere Maisaussaat vorgenommen, wovon das Betriebsmittelgeschäft profitieren könnte. Diese Faktoren dürften sich für die Geschäftsentwicklung im Geschäftsfeld Agrar insgesamt positiv auswirken. Demgegenüber ist eine frühe Düngereinlagerung seitens der Landwirte nicht zu erwarten, da aufgrund der Importbeschränkungen für Kalidünger aus Belarus und hoher Energiekosten mit anhaltend hohen Düngemittelpreisen zu rechnen ist. Das Geschäftsfeld Agrar sollte die Ergebnisverbesserung zum Halbjahr bis zum Ende des Geschäftsjahres zumindest halten oder sogar weiter ausbauen können.
Die europäische Ernte für Sommerfrüchte und Kernobst hat sich aufgrund der ungünstigen Witterung ebenfalls verzögert. Für das Ergebnis bringt das Verschiebeeffekte in das zweite Halbjahr mit sich. Das Erntevolumen bei Kernobst dürfte in Deutschland durchschnittlich ausfallen. Frostbedingte Ausfälle bestehen bei den Sommerfrüchten wie z. B. Kirschen, Mirabellen und Stachelbeeren. Bei dem überdurchschnittlich hohen Preisniveau sollten sich für den Handel gute Vermarktungschancen ergeben. Der Ergebnisbeitrag aus den internationalen Aktivitäten wird sich voraussichtlich auf Vorjahresniveau bewegen, da das Erntevolumen bedingt durch Hagelschäden und den Mangel an Saisonarbeitskräften geringer ausfällt. Es ist allerdings zu erwarten, dass dieser Mengeneffekt durch die Preisentwicklung und Kosteneinsparung weitestgehend ausgeglichen werden kann.
Das Geschäftsfeld Technik sollte sich im zweiten Halbjahr positiv entwickeln. Diese optimistische Erwartungshaltung basiert auf höheren Auftragseingängen, die nach den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu Buche stehen. Zudem könnten neue Produktoffensiven bei AGCO/Fendt in der Landwirtschaft für zusätzliche Kaufimpulse sorgen. Die stabilen Erzeuger- und Milchpreise, die positiven Ernteprognosen sowie Fördermaßnahmen im Rahmen der "Bauernmilliarde" dürften Investitionsvorhaben begünstigen.
Das Segment Bau dürfte im zweiten Halbjahr 2021 saisontypisch deutlich zulegen. Hohe Auftragsbestände der ausführenden Branchenunternehmen sowie der anhaltende Bauboom lassen eine starke Baustoffnachfrage erwarten. Zusätzliche Ergebnisbeiträge sind aus den Bauprojekten in Schrobenhausen und Borna bei Leipzig zu erwarten. Lieferengpässe und steigende Preise kann das Segment Bau durch effiziente Logistikstrukturen erfolgreich auffangen. Vor diesem Hintergrund wird das Segment Bau im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich eine deutliche Ergebnissteigerung gegenüber 2020 erreichen.
Die Aktivitäten im Segment Innnovation & Digitalisierung sind hauptsächlich durch Investitionen und Entwicklungskosten für zukünftige, digitale Produkt- und Serviceangebote geprägt. Infolgedessen ist, wie geplant, ein negatives EBIT zu erwarten, das sich gegenüber dem Vorjahresniveau voraussichtlich geringfügig verbessern wird.
Für die Sonstigen Aktivitäten ist von Be- und Entlastungseffekten auszugehen. Positiv dürften sich im Berichtsjahr zufließende Bankdividenden auf das Ergebnis auswirken. Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie bleibt schwer einschätzbar, daher sind zusätzliche Aufwendungen für den Arbeitsschutz und die Sicherheit der BayWa Belegschaft nicht auszuschließen. Dies würde das Ergebnis der Sonstigen Aktivitäten entsprechend belasten.
Auf Basis der zum Halbjahr 2021 erreichten operativen Ergebnisse der Segmente hebt der Vorstand seine Prognose für die Steigerung des operativen Ergebnisses des BayWa Konzerns im Gesamtjahr 2021 von "moderat" (1 Prozent bis 5 Prozent) auf "erheblich" (10 Prozent bis 20 Prozent) an.
Hinweis: Die in die Zukunft gerichteten Aussagen und Planzahlen in dem vorliegenden Dokument basieren auf Annahmen und unterliegen unvorhersehbaren Risiken. Soweit sich diese Annahmen der Gesellschaft als unzutreffend herausstellen sollten oder sich andere unvorhersehbare Risiken ergeben, ist nicht auszuschließen, dass die tatsächliche Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft von den in diesem Dokument dargestellten zukunftsgerichteten Aussagen und Planzahlen abweicht.
Konzernbilanz
Aktiva
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| In Mio. Euro | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 444,3 | 436,7 |
| Sachanlagen | 2.499,5 | 2.468,5 |
| At-Equity-bilanzierte Anteile | 240,0 | 244,3 |
| Übrige Finanzanlagen | 217,1 | 194,0 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 42,4 | 51,0 |
| Ertragsteuerforderungen | 0,0 | 0,0 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 35,4 | 28,0 |
| Latente Steueransprüche | 298,9 | 285,1 |
| 3.777,6 | 3.707,6 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Wertpapiere | 1,2 | 1,2 |
| Vorräte | 3.297,5 | 2.939,2 |
| Biologische Vermögenswerte | 5,6 | 12,8 |
| Ertragsteuerforderungen | 56,4 | 58,4 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 434,5 | 496,0 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 2.288,3 | 1.655,7 |
| Flüssige Mittel | 196,3 | 168,4 |
| 6.279,8 | 5.331,7 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/Veräußerungsgruppen | 9,8 | 5,1 |
| Summe Aktiva | 10.067,2 | 9.044,4 |
Passiva
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| In Mio. Euro | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Ausgegebenes Kapital | 90,6 | 90,6 |
| Kapitalrücklage | 121,7 | 121,7 |
| Hybridkapital | 296,3 | 296,3 |
| Gewinnrücklagen | 585,6 | 369,3 |
| Sonstige Rücklagen | 21,6 | 50,5 |
| Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter | 1.115,8 | 928,4 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 756,6 | 327,7 |
| 1.872,4 | 1.256,1 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Pensionsrückstellungen | 717,8 | 769,5 |
| Langfristige übrige Rückstellungen | 70,6 | 69,5 |
| Finanzschulden | 1.172,2 | 1.114,2 |
| Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing | 822,7 | 761,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbundbeziehungen | 7,3 | 7,4 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 0,0 | 0,1 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 28,4 | 17,2 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 84,3 | 88,6 |
| Latente Steuerschulden | 236,8 | 207,7 |
| 3.140,1 | 3.036,0 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Pensionsrückstellungen | 29,7 | 31,4 |
| Kurzfristige übrige Rückstellungen | 319,3 | 300,0 |
| Finanzschulden | 2.074,8 | 2.217,1 |
| Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing | 73,1 | 72,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbundbeziehungen | 1.460,8 | 964,4 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 37,2 | 38,1 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 379,1 | 507,3 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 680,7 | 621,7 |
| 5.054,7 | 4.752,3 | |
| Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten/Veräußerungsgruppen | - | - |
| Summe Passiva | 10.067,2 | 9.044,4 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Fortgeführte Geschäftsbereiche
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| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 9.283,4 | 8.193,7 |
| Bestandsveränderung | 149,7 | 469,1 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 8,1 | 7,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 158,3 | 139,4 |
| Materialaufwand | - 8.366,7 | - 7.780,8 |
| Rohergebnis | 1.232,8 | 1.028,8 |
| Personalaufwand | - 614,6 | - 562,2 |
| Abschreibungen | - 118,3 | - 106,6 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 349,4 | - 309,3 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit | 150,5 | 50,7 |
| Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Anteilen | - 8,5 | - 1,9 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 2,6 | 5,0 |
| Zinsertrag | 6,8 | 5,3 |
| Zinsaufwand | - 57,4 | - 58,5 |
| Finanzergebnis | - 56,5 | - 50,1 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 94,0 | 0,6 |
| Ertragsteuern | - 27,2 | - 0,2 |
| Konzernhalbjahresüberschuss | 66,8 | 0,4 |
| davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter | 25,2 | 13,0 |
| davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | 41,5 | - 12,6 |
| EBIT | 144,6 | 53,8 |
| EBITDA | 262,9 | 160,4 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) | 1,00 | - 0,54 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) | 1,00 | - 0,54 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Quartalsaufteilung
Fortgeführte Geschäftsbereiche
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| In Mio. Euro | Q1/2021 | Q2/2021 | Q1/2020 | Q2/2020 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 4.272,1 | 5.011,3 | 3.870,1 | 4.323,6 |
| Bestandsveränderung | 126,3 | 23,4 | 225,3 | 243,8 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 3,5 | 4,6 | 2,6 | 4,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 75,0 | 83,3 | 118,7 | 20,7 |
| Materialaufwand | - 3.919,2 | - 4.447,5 | - 3.734,3 | - 4.046,5 |
| Rohergebnis | 557,7 | 675,1 | 482,4 | 546,4 |
| Personalaufwand | - 295,5 | - 319,1 | - 271,5 | - 290,7 |
| Abschreibungen | - 57,9 | - 60,4 | - 52,9 | - 53,7 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 156,6 | - 192,8 | - 185,7 | - 123,6 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit | 47,7 | 102,8 | - 27,6 | 78,3 |
| Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Anteilen | - 2,8 | - 5,7 | - 1,4 | - 0,5 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,2 | 2,4 | 1,2 | 3,8 |
| Zinsertrag | 5,3 | 1,5 | 2,6 | 2,7 |
| Zinsaufwand | - 29,5 | - 27,9 | - 27,3 | - 31,2 |
| Finanzergebnis | - 26,8 | - 29,7 | - 24,9 | - 25,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 20,9 | 73,1 | - 52,5 | 53,1 |
| Ertragsteuern | - 6,2 | - 21,0 | 13,0 | - 13,2 |
| Konzernüberschuss/-fehlbetrag | 14,7 | 52,1 | - 39,5 | 39,9 |
| davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter | 4,7 | 20,5 | 0,1 | 12,9 |
| davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | 10,0 | 31,5 | - 39,6 | 27,0 |
| EBIT | 45,1 | 99,5 | - 27,8 | 81,6 |
| EBITDA | 103,0 | 159,9 | 25,1 | 135,3 |
Überleitung zum Konzern-Gesamtergebnis
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| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 |
|---|---|---|
| Konzernhalbjahresüberschuss | 66,8 | 0,4 |
| Sonstige Ergebnisse aus at-Equity-bilanzierten Beteiligungen, die nicht nachträglich in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 0,1 | 0,0 |
| Umgliederungen von im OCI erfassten Bewertungseffekten in die Gewinnrücklagen (ohne Recycling) | - | - |
| Nettogewinn/-verlust aus der Neubewertung von finanziellen Vermögenswerten der Kategorie "erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert" (sog. OCI-Option) (ohne Recycling) | 6,9 | - 19,2 |
| Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust aus Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen | 29,6 | 0,0 |
| Sonstige erfolgsneutral erfasste Gewinne/Verluste | - | - |
| Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | 36,5 | - 19,2 |
| Sonstige Ergebnisse aus at-Equity-bilanzierten Beteiligungen | - | - |
| Umgliederungen in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund des Abgangs von at-Equity-bilanzierten Beteiligungen | - | - |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 4,4 | - 14,9 |
| Umgliederungen von Währungsumrechnungsdifferenzen in die Gewinn- und Verlustrechnung | - 0,0 | - 0,1 |
| Cashflow Hedges | 24,4 | 6,6 |
| Umgliederungen von Nettogewinnen/-verlusten aus Cashflow Hedges in die Vorräte oder in die Gewinn- und Verlustrechnung | 0,9 | 5,0 |
| Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | 29,6 | - 3,4 |
| Gesamtsumme der direkt im Eigenkapital direkt erfassten Erträge und Aufwendungen | 66,1 | - 22,6 |
| davon: Anteil der Minderheitsgesellschafter | 10,1 | - 14,0 |
| davon: Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | 56,0 | - 8,5 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 132,9 | - 22,2 |
| davon: Anteil der Minderheitsgesellschafter | 35,4 | - 1,1 |
| davon: Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | 97,5 | - 21,1 |
Hinweis zur Überleitung zum Konzern-Gesamtergebnis
Im Zuge der erstmaligen Anwendung der Regelungen des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB über das Format und die Offenlegung von Einzel- und Konzernabschlüssen nach dem European Single Electronic Format (ESEF) wurde die Darstellungsform der Überleitung zum Konzern-Gesamtergebnis zum Zwecke einer besser geeigneten Präsentation der offengelegten Finanzinformationen gemäß IAS 1.45(a) angepasst. In Übereinstimmung dazu wurden auch die Finanzinformationen des Vorjahres der erstmals gewählten Darstellungsform ausgewiesen (IAS 1.41). Für weitere Details wird auf den Konzernabschluss 2020 verwiesen.
Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung
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| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 |
|---|---|---|
| Cash Earnings | 222,7 | 147,2 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | - 176,1 | 232,3 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 80,5 | - 81,3 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 284,2 | - 219,3 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 27,6 | - 68,3 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 168,4 | 229,7 |
| Zugang/Abgang von Finanzmitteln infolge von Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen | 0,3 | - 2,0 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 196,3 | 159,5 |
Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
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| In Mio. Euro | Ausgegebenes Kapital | Kapitalrücklage | Hybridkapital | Bewertungsrücklage | Übrige Gewinnrücklagen | Sonstige Rücklagen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2021 | 90,6 | 121,7 | 296,3 | 17,9 | 351,5 | 50,5 |
| Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen | - | - | - | - 3,2 | 138,3 | - 9,9 |
| Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung bei den erfolgsneutralen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten (Fair-Value-OCI-Option) und Ergebnissen aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | - | - | - | 3,3 | 0,0 | - |
| Veränderung Versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen | - | - | - | - | 29,6 | - |
| Sonstige erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - | - | - | - | - 35,3 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | - | - | - | - | - | 3,0 |
| Cashflow Hedges | - | - | - | 20,0 | - | - |
| Dividende Hybridkapital | - | - | - | - | - | - |
| Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen | - | - | - | - | 28,2 | - 28,2 |
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag 01.01. - 30.06.2021 | - | - | - | - | - | 41,5 |
| Stand 30.06.2021 | 90,6 | 121,7 | 296,3 | 38,0 | 547,6 | 21,6 |
| Stand 01.01.2020 (nach Anpassungen) 1 | 90,3 | 118,2 | 296,3 | 18,6 | 429,7 | 51,1 |
| Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen | - | - | - | - | - 10,0 | - 2,4 |
| Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung bei den erfolgsneutralen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten (Fair-Value-OCI-Option) und Ergebnissen aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | - | - | - | - 9,3 | - 0,0 | - |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - | - | - | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - | - | - | - | - |
| Währungsumrechnungsdifferenz | - | - | - | - | - | - 11,4 |
| Cashflow Hedges | - | - | - | 12,1 | - | - |
| Dividende Hybridkapital | - | - | - | - | - | - |
| Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen | - | - | - | - | 3,1 | - 3,1 |
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag 01.01. - 30.06.2020 | - | - | - | - | - | - 12,6 |
| Stand 30.06.2020 | 90,3 | 118,2 | 296,3 | 21,4 | 422,8 | 21,6 |
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| In Mio. Euro | Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter | Anteile anderer Gesellschafter | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2021 | 928,4 | 327,7 | 1.256,1 |
| Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen | 125,2 | 400,7 | 525,8 |
| Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung | - | - | - |
| Veränderung bei den erfolgsneutralen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten (Fair-Value-OCI-Option) und Ergebnissen aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | 3,4 | 3,5 | 6,9 |
| Veränderung Versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen | 29,6 | - | 29,6 |
| Sonstige erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - |
| Dividendenausschüttungen | - 35,3 | - 7,1 | - 42,4 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 3,0 | 1,3 | 4,3 |
| Cashflow Hedges | 20,0 | 5,3 | 25,3 |
| Dividende Hybridkapital | - | - | - |
| Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag 01.01. - 30.06.2021 | 41,5 | 25,2 | 66,8 |
| Stand 30.06.2021 | 1.115,8 | 756,6 | 1.872,4 |
| Stand 01.01.2020 (nach Anpassungen) 1 | 1.004,2 | 334,8 | 1.339,0 |
| Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen | - 12,4 | - 6,1 | - 18,5 |
| Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung | - | 0,0 | 0,0 |
| Veränderung bei den erfolgsneutralen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten (Fair-Value-OCI-Option) und Ergebnissen aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | - 9,3 | - 9,9 | - 19,2 |
| Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen | - | - | - |
| Sonstige erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste | - | - | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - 5,3 | - 5,3 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | - 11,4 | - 3,6 | - 15,0 |
| Cashflow Hedges | 12,1 | - 0,5 | 11,6 |
| Dividende Hybridkapital | - | - | - |
| Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag 01.01. - 30.06.2020 | - 12,6 | 13,0 | 0,4 |
| Stand 30.06.2020 | 970,6 | 322,4 | 1.293,0 |
1 Im Konzernabschluss 2020 wurde gemäß IAS 8.42 ein Fehler aus Vorjahren korrigiert, der die Werthaltigkeit von aktiven latenten Steuern betrifft. Für weitere Details wird auf (A.5.) des Konzernanhangs 2020 verwiesen.
Hinweis zur verkürzten Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Im Zuge der erstmaligen Anwendung der Regelungen des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB über das Format und die Offenlegung von Einzel- und Konzernabschlüssen nach dem European Single Electronic Format (ESEF) wurde die Darstellungsform der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zum Zwecke einer besser geeigneten Präsentation der offengelegten Finanzinformationen gemäß IAS 1.45(a) angepasst. In Übereinstimmung dazu wurden auch die Finanzinformationen des Vorjahres der erstmals gewählten Darstellungsform ausgewiesen (IAS 1.41). Für weitere Details wird auf den Konzernabschluss 2020 verwiesen.
Ausgewählte erläuternde Anhangangaben
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht des BayWa Konzerns zum 30. Juni 2021 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt. In Übereinstimmung mit IAS 34 wird der Konzernzwischenabschluss in einer im Vergleich zum Konzernjahresabschluss verkürzten Form veröffentlicht und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss der BayWa AG für das Geschäftsjahr 2020 zu lesen. Alle neuen oder geänderten IFRS und Interpretationen des IFRS Interpretations Committee, die für den BayWa Konzern erstmals zum 1. Januar 2021 verpflichtend anzuwenden waren, wurden beachtet. Für schon bestehende oder unveränderte IFRS stimmen die Bilanzierungs-, Bewertungs-, Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze mit Ausnahme der unten aufgeführten Änderungen mit denjenigen überein, die bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020 angewandt wurden. Diesbezüglich wird auf den Konzernabschluss der BayWa AG zum 31. Dezember 2020 verwiesen. Die Berichtswährung der BayWa AG ist der Euro.
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2021 sind Änderungen betreffend IFRS 9/IAS 39/IFRS 7 und IFRS 16 im Zusammenhang mit der Reform der Referenzzinssätze verpflichtend anzuwenden. Daraus haben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den BayWa Konzern ergeben.
Annahmen und Schätzungen
Soweit im Rahmen der Berichterstattung Annahmen und Schätzungen vorgenommen wurden, bleiben diese in der Methodik innerhalb des Geschäftsjahres und im Geschäftsjahresvergleich unverändert. Es gibt keine berichtspflichtigen Änderungen mit einer wesentlichen Auswirkung auf die aktuelle Berichtsperiode.
Saison- und Konjunktureinflüsse auf die Geschäftstätigkeit
Geschäftstypisch wirken sich saisonale Einflüsse auf nahezu alle Kernaktivitäten des Konzerns aus. Sie führen im Jahresverlauf zu Schwankungen bei Umsatz und Ergebnis, die sich teilweise ausgleichen. Im Segment Agrar liegen die Hauptaktivitäten in den ersten drei Quartalen eines Geschäftsjahres, mit Schwerpunkt im zweiten Quartal. Im Geschäftsfeld Klassische Energie führen mehr konjunkturelle Einflüsse zu Geschäftsschwankungen. Die Preisentwicklung beeinflusst maßgeblich das Verbraucherverhalten und damit wesentlich die Umsatzentwicklung des Geschäftsfelds. Nachfragestaus lösen sich dann im Mehrjahresverlauf auf. Im Geschäftsfeld Regenerative Energien ergeben sich Schwankungen in Abhängigkeit von Projektverkäufen. Zudem können sich politische Einflussfaktoren durch Änderungen von Fördermaßnahmen auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Im Segment Bau verstärkt sich die Tätigkeit nach dem ersten Quartal und reduziert sich witterungsbedingt innerhalb des vierten Quartals.
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den BayWa Konzern
In der anhaltenden Corona-Pandemie konnte sich der BayWa Konzern auch im ersten Halbjahr 2021 gut behaupten. Für die Auswirkungen auf die einzelnen Segmente und Geschäftsfelder wird auf die Ausführungen im Konzernzwischenlagebericht verwiesen. Bilanziell haben sich - wie bereits im Geschäftsjahr 2020 - keine wesentlichen negativen Implikationen für den BayWa Konzern ergeben.
Änderungen im Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden neben der BayWa AG alle wesentlichen Unternehmen einbezogen, auf die die BayWa AG direkt oder indirekt über Tochterunternehmen beherrschenden Einfluss nehmen kann.
Zum 30. Juni 2021 wurden insgesamt 475 Gesellschaften nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung im Konzernabschluss berücksichtigt; zum 31. Dezember 2020 waren es 442 Gesellschaften. Daneben wurden, wie bereits zum 31. Dezember 2020, 26 assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen in den Konzernabschluss nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 einbezogen.
Der Konsolidierungskreis hat sich im ersten Halbjahr 2021 wie folgt geändert:
Verbundene Unternehmen, die bisher aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden
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| In Prozent | Anteil am Kapital | Anteil am Kapital Vorjahr | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| BayWa EEH GmbH (ehemals: FarmFacts Beteiligungs GmbH), Pfarrkirchen | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| BayWa Global Produce GmbH, München | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| BayWa r.e. Data Services GmbH, München | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| BayWa r.e. Ireland Limited, Dublin, Irland | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| BayWa r.e. Solar Systems sp. z o. o., Zabierzów, Polen | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Bielstein S.L.U., Barcelona, Spanien | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Brüderl Projekt Bad Endorf GmbH & Co. KG, Traunreut | 51,0 | 51,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Brüderl Projekt Traunstorfer Straße GmbH & Co. KG, Traunreut | 51,0 | 51,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Clump Farm Limited, London, Großbritannien | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Corazon Energy Class B LLC, Irvine, USA | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Corazon Tax Equity Partnership LLC, Irvine, USA | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Fontenet Energies SARL, Paris, Frankreich | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Grande Lande Energies SARL, Paris, Frankreich | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Hill Farm Solar Limited, London, Großbritannien | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| novotegra GmbH, Tübingen | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| RoyBalt Ingredients S.A. de C.V., Santiago de Querétaro, Mexiko | 70,0 | 70,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| T&G Chile SpA, Santiago de Chile, Chile | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Wilhelmshöhe Infrastruktur GmbH & Co. KG, Gräfelfing | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Windpark Freimersheim GmbH & Co. KG, Gräfelfing | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Windpark Hessenweiler GmbH & Co. KG, Gräfelfing | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Windpark Wilhelmshöhe II GmbH & Co. KG, Gräfelfing | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Windpark Wilhelmshöhe III GmbH & Co. KG, Gräfelfing | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Windpark Wilhelmshöhe IV GmbH & Co. KG, Gräfelfing | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Zonlocatie 1 B.V., Heerenveen, Niederlande | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Zonlocaties Nederland B.V., Heerenveen, Niederlande | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Zonnepark PV10 B.V., Heerenveen, Niederlande | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Zonnepark PV15 B.V., Heerenveen, Niederlande | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Zonnepark PV2 B.V., Heerenveen, Niederlande | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Zonnepark PV9 B.V., Heerenveen, Niederlande | 100,0 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
Erworbene Unternehmen, die aufgrund von Beherrschungserlangung erstmals in den Konzernabschluss einbezogen werden¹
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| In Prozent | Anteil am Kapital | Bemerkung |
|---|---|---|
| Accitana Solar, S.L., Barcelona, Spanien 2 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 05.02.2021 |
| Bracks Farm Solar Park Limited, London, Großbritannien 2 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 08.02.2021 |
| Dedun Solar, S.L., Barcelona, Spanien 2 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 05.02.2021 |
| DMA Lucera S.r.l., Mailand, Italien 2 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 12.03.2021 |
| EE Biogasanlage Brandis GmbH & Co. KG, Regensburg | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 05.05.2021 |
| High Constellation Windfarm Limited, London, Großbritannien 2 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 16.02.2021 |
| Sickingenstraße Grundbesitz GmbH, München 3 | 51,0 | Erstkonsolidierung zum 16.04.2021 |
| Tyche Solar, S.L., Barcelona, Spanien 2 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 05.02.2021 |
| Windenergie Sallingberg GmbH, Kilb (ehemals: Groß Schweinbarth), Österreich 2 | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 17.02.2021 |
1 Bei den dargestellten Unternehmen bestand jeweils kein Anteilsbesitz im Vorjahr.
2 Bei diesen Gesellschaften handelt es sich um erworbene Projektgesellschaften ohne Geschäftsbetrieb im Sinne von IFRS 3. Eine Kaufpreisallokation wird nicht vorgenommen.
3 Es liegt kein Erwerb eines Geschäftsbetriebs im Sinne von IFRS 3 vor. Die Gesellschaft hält lediglich ein Grundstück mit Gebäude. Eine Kaufpreisallokation wird nicht erstellt.
Gegründete Unternehmen, die erstmals in den Konzernabschluss einbezogen werden¹
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| In Prozent | Anteil am Kapital | Bemerkung |
|---|---|---|
| Cotopaxi Energy Storage LLC, Irvine, USA | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 14.06.2021 |
| Fairgrow Limited, Auckland, Neuseeland | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Santa Fe BESS LLC, Irvine, USA | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 14.06.2021 |
| VentureFruit Australia Pty Limited, Melbourne, Australien | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| VentureFruit Global Limited, Auckland, Neuseeland | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| VentureFruit International Limited, Auckland, Neuseeland | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| VentureFruit NZ Limited, Auckland, Neuseeland | 100,0 | Erstkonsolidierung zum 01.01.2021 |
1 Bei den dargestellten Unternehmen bestand jeweils kein Anteilsbesitz im Vorjahr.
Unternehmen, die aufgrund von Verschmelzungen nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen werden¹
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| In Prozent | Anteil am Kapital Vorjahr | Bemerkung |
|---|---|---|
| LHD Landhandel Drebkau Import- und Export GmbH, Drebkau | 100,0 | Verschmelzung auf Landhandel Knaup GmbH, Borchen, zum 01.01.2021 |
| Raiffeisen Waren GmbH Nürnberger Land, Hersbruck | 100,0 | Verschmelzung auf BayWa AG, München, zum 01.01.2021 |
1 Bei den dargestellten Unternehmen besteht aufgrund der Verschmelzung jeweils kein Anteilsbesitz zum Ende des 1. Halbjahres 2021.
Unternehmen, die aufgrund von Beherrschungsverlust nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen werden
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| In Prozent | Anteil am Kapital | Anteil am Kapital Vorjahr | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Furukraft AB, Malmö, Schweden | - | 100,0 | Verkauf zum 10.05.2021 |
| Great Blue Heron Solar LLC, Irvine, USA | - | 100,0 | Liquidation zum 11.03.2021 |
| InterSaatzucht GmbH, Hohenkammer | 100,0 | 36,0 | Sukzessiver Verkauf von 64 Prozent der Anteile zum 17.03.2021 |
| Kita-Ibaragi City PV Plant G.K., Tokio, Japan | - | 100,0 | Verkauf zum 02.02.2021 |
| Plésidy Energies SAS, Paris, Frankreich | - | 100,0 | Verkauf zum 02.02.2021 |
| Windpark Immenberg 2 GmbH & Co. KG, Gräfelfing | - | 100,0 | Verkauf zum 23.06.2021 |
| Windpark Immenberg GmbH & Co. KG, Gräfelfing | - | 100,0 | Verkauf zum 23.06.2021 |
Unternehmen, die aus Wesentlichkeitsgründen nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen werden
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| In Prozent | Anteil am Kapital | Anteil am Kapital Vorjahr | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Agrar- und Transportservice Kölleda GmbH, Kölleda | 62,3 | 62,3 | Entkonsolidierung zum 01.06.2021 |
| BayWa r.e. UK (Renewables Services) Ltd., London, Großbritannien | 100,0 | 100,0 | Entkonsolidierung zum 01.01.2021 |
| Ravel Wind, LLC, Wilmington, USA | 100,0 | 100,0 | In Liquidation |
Zugänge zum Konsolidierungskreis im ersten Halbjahr 2021
Die BayWa AG hat über die PAF Projects for Advanced Fuels GmbH im Rahmen eines Share-Deals 100 Prozent der Anteile an der EE Biogasanlage Brandis GmbH & Co. KG erworben. Ziel der Transaktion ist es, den Betrieb der Anlage strukturell und technisch für die Marktanforderungen der Europäischen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie RED II weiterzuentwickeln. Der beherrschende Einfluss der PAF Projects for Advanced Fuels GmbH besteht seit dem 5. Mai 2021. Die erstmalige Einbeziehung in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung erfolgte aus Gründen der Praktikabilität bereits zum 1. Mai 2021. Der Kaufpreis beläuft sich auf 2,7 Mio. Euro.
Abgänge aus dem Konsolidierungskreis
Die sich aus den dargestellten Veräußerungen aufgrund der Beherrschungsverluste insgesamt ergebenden Auswirkungen auf den Konzernabschluss stellen sich wie folgt dar (vorläufige Werte):
Aufgrund von Beherrschungsverlust abgegangene Vermögenswerte und Schulden
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| In Mio. Euro | |
|---|---|
| Aktiva | |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 0,0 |
| Finanzanlagen | 0,0 |
| Übrige langfristige Vermögenswerte | 1,8 |
| Vorräte | 117,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 11,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 0,2 |
| - | 130,4 |
| Passiva | |
| Langfristige Rückstellungen | 0,0 |
| Langfristige Finanzschulden | 19,7 |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 0,0 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 6,2 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 99,3 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 9,3 |
| - | 134,5 |
| Nettovermögen zum Verkaufszeitpunkt | - 4,1 |
Veräußerungsergebnis aus dem Abgang der Konzerngesellschaften
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| In Mio. Euro | |
|---|---|
| Erhaltene Gegenleistung in Form von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten für die veräußerten Anteile | 80,1 |
| Abzüglich aufgegebenes Nettovermögen zum Verkaufszeitpunkt | - 4,1 |
| Veräußerungsergebnis | 84,2 |
Die Veräußerungen werden bei Projektgesellschaften aus dem Geschäftsfeld Regenerative Energien in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Umsatzerlösen und in der Bestandsveränderung sowie in Bezug auf steuerliche Komponenten im Steuerergebnis dargestellt, da deren Veräußerung nach Fertigstellung der entsprechenden Anlage wesentlicher Bestandteil der operativen Geschäftstätigkeit ist.
Nettozahlungsmittelzufluss aus der Veräußerung der Konzernunternehmen
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| In Mio. Euro | |
|---|---|
| Durch Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beglichener Kaufpreis | 80,1 |
| Abzüglich mit dem Verkauf abgegebene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - 0,2 |
| 79,9 |
Finanzinstrumente
Die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie stellt sich zum Berichtsstichtag 30. Juni 2021 wie folgt dar:
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| In Mio. Euro | Level 1 | Level 2 | Level 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert | ||||
| Derivate Finanzinstrumente und Warentermingeschäfte inkl. Derivate designiert als Sicherungsinstrument für Cashflow Hedge Accounting | 81,5 | 353,0 | - | 434,5 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | - | 23,1 | - | 23,1 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 25,0 | 45,7 | - | 70,7 |
| Finanzielle Vermögenswerte, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert | ||||
| Wertpapiere (OCI-Option) | 73,7 | - | - | 73,7 |
| Summe finanzielle Vermögenswerte | 180,3 | 421,8 | - | 602,0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert | ||||
| Derivate Finanzinstrumente und Warentermingeschäfte inkl. Derivate designiert als Sicherungsinstrument für Cashflow Hedge Accounting | 76,7 | 330,7 | - | 407,4 |
| Summe finanzielle Verbindlichkeiten | 76,7 | 330,7 | - | 407,4 |
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| Level 1: | Die auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten unverändert übernommenen Preise. |
| Level 2: | Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um die auf Level 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (das heißt als Preis) oder indirekt (das heißt in Ableitung von Preisen) beobachten lassen. |
| Level 3: | Nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit (nicht beobachtbare Inputfaktoren). |
Schuldverschreibung/Eigenkapitaltitel
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 waren keine Schuldscheindarlehen fällig. Emissionen wurden weder bei Schuldverschreibungen noch bei Eigenkapitaltiteln getätigt.
Gewinnverwendung des Bilanzgewinns 2020
Die Hauptversammlung hat am 11. Mai 2021 folgende Gewinnverwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2020 der BayWa AG beschlossen:
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| In Euro | |
|---|---|
| 1,00 Euro Dividende je dividendenberechtigter Stückaktie | 35.279.062,00 |
Die Dividende wurde am 12. Mai 2021 ausgezahlt. Der an die Aktionäre auszuschüttende Betrag verminderte sich um den Teilbetrag, der auf die zum Zeitpunkt des Gewinnverwendungsbeschlusses im Besitz der BayWa AG befindlichen eigenen Aktien entfällt, da diesen gemäß § 71b AktG keine Rechte zustehen. Dieser Teilbetrag wurde in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem der auf die Aktien entfallende Periodenüberschuss (nach Fremdanteilen) durch die durchschnittliche Zahl der Aktien dividiert wird. Sogenannte potenzielle Aktien (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen), die das Ergebnis je Aktie verwässern können, wurden nicht ausgegeben. Damit entsprechen sich das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie.
Berichtspflichtige Sachverhalte
In der Halbjahresfinanzberichterstattung ist über Sachverhalte zu berichten, die Vermögenswerte, Schulden, Eigenkapital, Periodenergebnis oder Cashflows beeinflusst haben und die aufgrund ihrer Art, ihres Ausmaßes oder ihrer Häufigkeit ungewöhnlich sind.
Bereits im Dezember 2020 konnte die Investorensuche für die geplante Kapitalerhöhung bei der BayWa r.e. renewable energy GmbH, München, durch die Vertragsunterzeichnung erfolgreich abgeschlossen werden. Mit Datum vom 17. März 2021 wurden die notwendigen regulatorischen Freigaben für die Durchführung der Kapitalerhöhung erteilt. Damit konnten sich Fonds, die von Energy Infrastructure Partners (EIP), Zürich, Schweiz, beraten werden, mit 49 Prozent an der BayWa r.e. AG (ehemals: BayWa r.e. renewable energy GmbH) durch Zahlung einer Eigenkapitaleinlage in Höhe von 530 Mio. Euro beteiligen.
Darüber hinaus haben sich im Berichtszeitraum Januar bis Juni 2021 keine weiteren berichtspflichtigen Sachverhalte ereignet. Hinsichtlich bestehender Effekte aus Unternehmenserwerben und Unternehmensveräußerungen wird auf die zuvor gemachten Ausführungen verwiesen.
Steuerberechnung
Die Steuerberechnung erfolgt mit dem gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatz, getrennt nach Regionen. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in den Folgeperioden ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist.
Eventualschulden und Eventualforderungen
Weder bei den Eventualschulden noch bei den Eventualforderungen haben sich wesentlichen Veränderungen gegenüber dem 31. Dezember 2020 ergeben.
Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung ist gemäß IAS 7 nach der indirekten Methode erstellt und nach den Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert.
Sonstige berichtspflichtige Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag
Seit dem Bilanzstichtag 30. Juni 2021 haben sich keine berichtspflichtigen Sachverhalte ergeben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BayWa Konzerns haben.
Prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts
Der Halbjahresfinanzbericht wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
Segmentberichterstattung
Im Segment Energie sind die Geschäftsaktivitäten der Geschäftsfelder Regenerative Energien und Klassische Energie gebündelt. Das Segment Agrar gliedert sich in die vier Geschäftsfelder Cefetra Group (ehemals: BayWa Agri Supply & Trade - BAST), Global Produce, Agrar sowie Technik und deckt damit die gesamte Wertschöpfungskette vom Feld bis zur Vermarktung der Erzeugnisse ab. Im Segment Bau ist der Vertrieb von Baustoffen für den Hoch- und Tiefbau ausgewiesen. Zudem beinhaltet das Segment die Tätigkeiten der österreichischen Konzerngesellschaften im Einzelhandel. Mit dem Segment Innovation & Digitalisierung hat sich die BayWa auf die digitale Zukunft eingestellt. Hier werden zum einen die Aktivitäten im Bereich Digital Farming gesteuert; zum anderen ist der Online-Vertrieb im BayWa Konzern unter dem Dach des BayWa Portals im Segment Innovation & Digitalisierung gebündelt. Die Sonstigen Aktivitäten umfassen neben Randaktivitäten überwiegend die Aktivitäten des BayWa Konzerns im Bereich der Immobilien. Die Überleitung enthält im Wesentlichen die Abschreibung auf die im Rahmen von Kaufpreisallokationen aus Vorjahren aufgedeckten stillen Reserven und immateriellen Vermögenswerte.
Verkürzte Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (GuV) für das erste Halbjahr 2021
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| In Mio. Euro Q1-2/2021 |
Regenerative Energien | Klassische Energie | Cefetra Group Energie (ehemals: BAST) | Global Produce | Agrar | Technik |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit Dritten | 1.351,3 | 892,4 | 2.243,7 2.562,3 | 461,0 | 2.129,0 | 880,8 |
| Umsatzerlöse innerhalb des Segments | 431,0 | 85,9 | 516,9 365,3 | 54,9 | 280,6 | 19,5 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 0,6 | 3,4 | 4,0 9,2 | - | 21,4 | 0,5 |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.782,9 | 981,7 | 2.764,6 2.936,8 | 515,9 | 2.431,0 | 900,8 |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 74,6 | 13,1 | 87,7 24,7 | 30,3 | 58,6 | 25,5 |
| Abschreibungen | - 23,8 | - 6,6 | - 30,4 - 4,6 | - 15,8 | - 19,6 | - 10,8 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 50,8 | 6,5 | 57,3 20,1 | 14,5 | 39,0 | 14,7 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 27,7 | 6,0 | 33,7 17,4 | 9,3 | 27,6 | 8,2 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||||||
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag |
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| In Mio. Euro Q1-2/2021 |
Agrar | Bau | Innovation & Digitalisierung | Sonstige Aktivitäten | Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit Dritten | 6.033,1 | 994,6 | 5,7 | 6,3 | - | 9.283,4 |
| Umsatzerlöse innerhalb des Segments | 720,3 | 27,3 | 0,5 | 29,3 | - | 1.294,3 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 31,1 | 0,6 | 0,1 | 3,5 | - | 39,3 |
| Umsatzerlöse gesamt | 6.784,5 | 1.022,5 | 6,3 | 39,1 | - | 10.617,0 |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 139,1 | 47,7 | - 1,4 | - 10,2 | - | 262,9 |
| Abschreibungen | - 50,8 | - 14,1 | - 3,4 | - 16,8 | - 2,8 | - 118,3 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 88,3 | 33,6 | - 4,8 | - 27,0 | - 2,8 | 144,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 62,5 | 24,7 | - 5,2 | - 19,1 | - 2,7 | 94,0 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 27,2 | |||||
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag | 66,8 |
Verkürzte Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (GuV) für das erste Halbjahr 2020
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| In Mio. Euro Q1-2/2020 | Regenerative Energien | Klassische Energie | Energie | Cefetra Group (ehemals: BAST) | Global Produce | Agrar |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit Dritten | 835,8 | 915,0 | 1.750,8 | 2.238,7 | 451,2 | 1.987,0 |
| Umsatzerlöse innerhalb des Segments | 111,1 | 77,0 | 188,1 | 390,2 | 37,7 | 180,9 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 0,3 | 3,1 | 3,4 | 10,1 | - | 20,3 |
| Umsatzerlöse gesamt | 947,2 | 995,1 | 1.942,3 | 2.639,0 | 488,9 | 2.188,2 |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 15,0 | 23,9 | 38,9 | 13,4 | 31,3 | 38,0 |
| Abschreibungen | - 16,3 | - 5,9 | - 22,2 | - 4,8 | - 13,1 | - 19,1 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | - 1,3 | 18,0 | 16,7 | 8,6 | 18,2 | 18,9 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | - 28,6 | 18,2 | - 10,4 | 3,7 | 13,6 | 9,0 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||||||
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag |
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| In Mio. Euro Q1-2/2020 | Technik | Agrar | Bau | Innovation & Digitalisierung | Sonstige Aktivitäten | Überleitung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit Dritten | 876,9 | 5.553,8 | 876,8 | 5,6 | 6,7 | - |
| Umsatzerlöse innerhalb des Segments | 19,8 | 628,6 | 22,0 | 0,2 | 30,4 | - |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 1,0 | 31,4 | 0,2 | - | 3,2 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 897,7 | 6.213,8 | 899,0 | 5,8 | 40,4 | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 26,3 | 109,0 | 30,7 | - 4,4 | - 13,8 | - |
| Abschreibungen | - 10,4 | - 47,4 | - 13,5 | - 2,4 | - 16,4 | - 4,7 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 15,9 | 61,6 | 17,2 | - 6,8 | - 30,2 | - 4,7 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 9,3 | 35,6 | 10,9 | - 6,9 | - 23,9 | - 4,7 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||||||
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag |
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| In Mio. Euro Q1-2/2020 | Konzern |
|---|---|
| Umsatzerlöse mit Dritten | 8.193,7 |
| Umsatzerlöse innerhalb des Segments | 869,3 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 38,2 |
| Umsatzerlöse gesamt | 9.101,3 |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 160,4 |
| Abschreibungen | - 106,6 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 53,8 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 0,6 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 0,2 |
| Konzernhalbjahresüberschuss/-fehlbetrag | 0,4 |
Verkürzte Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (Bilanz)
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| In Mio. Euro 30.06.2021 |
Regenerative Energien | Klassische Energie | Energie | Cefetra Group (ehemals: BAST) | Global Produce | Agrar |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögen | 3.437,4 | 352,7 | 3.790,1 | 1.079,7 | 774,3 | 1.484,9 |
| davon: at-Equity-bilanzierte Anteile | 41,1 | - | 41,1 | 3,0 | 22,7 | 19,8 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | 5,6 | - |
| Vorräte | 1.456,6 | 47,9 | 1.504,5 | 413,4 | 114,3 | 425,0 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Schulden | 2.504,2 | 297,5 | 2.801,7 | 889,2 | 493,2 | 1.403,9 |
| davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerbe) | 29,3 | 10,0 | 39,3 | 1,8 | 22,1 | 14,5 |
| Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt | 2.674 | 1.365 | 4.039 | 475 | 3.588 | 3.395 |
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| In Mio. Euro 30.06.2021 |
Technik | Agrar | Bau | Innovation & Digitalisierung | Sonstige Aktivitäten | Überleitung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögen | 1.004,1 | 4.343,0 | 921,0 | 97,6 | 5.671,7 | - 4.756,2 |
| davon: at-Equity-bilanzierte Anteile | 12,2 | 57,7 | - | - | 141,2 | - |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | 5,6 | 0,3 | - | 3,9 | - |
| Vorräte | 583,1 | 1.535,8 | 252,3 | 2,1 | 2,9 | - 0,1 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Schulden | 1.139,3 | 3.925,6 | 908,2 | 80,6 | 3.197,9 | - 2.719,2 |
| davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerbe) | 14,0 | 52,4 | 26,8 | 4,9 | 10,2 | - |
| Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt | 3.820 | 11.278 | 4.398 | 241 | 940 | - |
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| In Mio. Euro 30.06.2021 |
Konzern |
|---|---|
| Vermögen | 10.067,2 |
| davon: at-Equity-bilanzierte Anteile | 240,0 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 9,8 |
| Vorräte | 3.297,5 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - |
| Schulden | 8.194,8 |
| davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | - |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerbe) | 133,6 |
| Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt | 20.896 |
Verkürzte Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (Bilanz)
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| In Mio. Euro 31.12.2020 |
Regenerative Energien | Klassische Energie | Energie | Cefetra Group (ehemals: BAST) | Global Produce | Agrar |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögen | 6.033,3 | 249,3 | 6.282,6 | 1.088,0 | 1.008,0 | 1.360,5 |
| davon: at-Equity-bilanzierte Anteile | 0,1 | - | 0,1 | 3,2 | 19,2 | 18,9 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Vorräte | 1.569,7 | 49,3 | 1.619,0 | 299,5 | 103,8 | 428,4 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Schulden | 5.039,0 | 226,0 | 5.265,0 | 755,7 | 475,0 | 1.230,1 |
| davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerbe) | 28,3 | 8,9 | 37,2 | 51,7 | 2,6 | 11,2 |
| Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt | 2.174 | 989 | 3.163 | 478 | 3.662 | 3.516 |
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| In Mio. Euro 31.12.2020 |
Technik | Agrar | Bau | Innovation & Digitalisierung | Sonstige Aktivitäten | Überleitung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögen | 1.004,5 | 4.461,0 | 835,8 | 82,5 | 5.107,1 | - 7.905,2 |
| davon: at-Equity-bilanzierte Anteile | 11,7 | 53,0 | 0,0 | - | 144,2 | - |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | 2,8 | - |
| Vorräte | 605,7 | 1.437,4 | 215,1 | 1,8 | 1,2 | - 2,9 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Schulden | 1.107,1 | 3.567,9 | 805,7 | 56,7 | 3.354,4 | - 5.498,5 |
| davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerbe) | 13,6 | 79,1 | 35,4 | 3,0 | 5,6 | - |
| Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt | 3.812 | 11.468 | 4.464 | 222 | 899 | - |
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| In Mio. Euro 31.12.2020 |
Konzern |
|---|---|
| Vermögen | 8.863,8 |
| davon: at-Equity-bilanzierte Anteile | 197,4 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 2,8 |
| Vorräte | 3.271,6 |
| davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | - |
| Schulden | 7.551,2 |
| davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | - |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerbe) | 160,3 |
| Mitarbeiteranzahl im Jahresdurchschnitt | 20.216 |
Verkürzte Segmentinformationen nach Regionen
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| Außenumsätze | Langfristige Vermögenswerte | |||
|---|---|---|---|---|
| In Mio. Euro | Q1-2/2021 | Q1-2/2020 | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 3.463,2 | 3.416,7 | 1.770,1 | 1.773,7 |
| Österreich | 1.363,5 | 1.185,8 | 529,0 | 517,8 |
| Niederlande | 840,2 | 807,3 | - | - |
| Neuseeland | - | - | 264,1 | 264,3 |
| USA | - | - | 311,8 | 330,5 |
| Übriges Ausland | 3.616,5 | 2.783,9 | 902,6 | 820,9 |
| Konzern | 9.283,4 | 8.193,7 | 3.777,6 | 3.707,6 |
Verkürzte Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern (GuV) - Quartalsaufteilung
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| In Mio. Euro | Q1/2021 | Q2/2021 | Q1-2/2021 | Q1/2020 | Q2/2020 | Q1-2/2020 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit Dritten | ||||||
| Regenerative Energien | 662,1 | 689,2 | 1.351,3 | 383,5 | 452,3 | 835,8 |
| Klassische Energie | 377,3 | 515,1 | 892,4 | 486,2 | 428,8 | 915,0 |
| Energie | 1.039,4 | 1.204,3 | 2.243,7 | 869,7 | 881,1 | 1.750,8 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | 1.258,0 | 1.304,3 | 2.562,3 | 1.090,7 | 1.148,0 | 2.238,7 |
| Global Produce | 216,0 | 245,0 | 461,0 | 201,4 | 249,8 | 451,2 |
| Agrar | 1.008,3 | 1.120,7 | 2.129,0 | 982,8 | 1.004,2 | 1.987,0 |
| Technik | 370,7 | 510,1 | 880,8 | 385,4 | 491,5 | 876,9 |
| Agrar | 2.853,0 | 3.180,1 | 6.033,1 | 2.660,3 | 2.893,5 | 5.553,8 |
| Bau | 373,0 | 621,6 | 994,6 | 333,7 | 543,1 | 876,8 |
| Innovation & Digitalisierung | 3,0 | 2,7 | 5,7 | 2,4 | 3,2 | 5,6 |
| Sonstige Aktivitäten | 3,7 | 2,6 | 6,3 | 4,0 | 2,7 | 6,7 |
| Gesamt | 4.272,1 | 5.011,3 | 9.283,4 | 3.870,1 | 4.323,6 | 8.193,7 |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) | ||||||
| Regenerative Energien | 44,9 | 29,7 | 74,6 | - 0,9 | 15,9 | 15,0 |
| Klassische Energie | 6,6 | 6,5 | 13,1 | 7,8 | 16,1 | 23,9 |
| Energie | 51,5 | 36,2 | 87,7 | 6,9 | 32,0 | 38,9 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | 13,3 | 11,4 | 24,7 | 6,1 | 7,3 | 13,4 |
| Global Produce | 8,8 | 21,5 | 30,3 | 7,7 | 23,6 | 31,3 |
| Agrar | 24,3 | 34,3 | 58,6 | 12,6 | 25,4 | 38,0 |
| Technik | 9,8 | 15,7 | 25,5 | 7,2 | 19,1 | 26,3 |
| Agrar | 56,2 | 82,9 | 139,1 | 33,6 | 75,4 | 109,0 |
| Bau | 1,3 | 46,4 | 47,7 | - 5,3 | 36,0 | 30,7 |
| Innovation & Digitalisierung | - 1,5 | 0,1 | - 1,4 | - 2,3 | - 2,1 | - 4,4 |
| Sonstige Aktivitäten | - 4,5 | - 5,7 | - 10,2 | - 7,8 | - 6,0 | - 13,8 |
| Überleitung | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Gesamt | 103,0 | 159,9 | 262,9 | 25,1 | 135,3 | 160,4 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) | ||||||
| Regenerative Energien | 33,7 | 17,1 | 50,8 | - 8,9 | 7,6 | - 1,3 |
| Klassische Energie | 3,3 | 3,2 | 6,5 | 4,9 | 13,1 | 18,0 |
| Energie | 37,0 | 20,3 | 57,3 | - 4,0 | 20,7 | 16,7 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | 11,0 | 9,1 | 20,1 | 3,7 | 4,9 | 8,6 |
| Global Produce | 1,0 | 13,5 | 14,5 | 1,1 | 17,1 | 18,2 |
| Agrar | 14,7 | 24,3 | 39,0 | 3,1 | 15,8 | 18,9 |
| Technik | 4,5 | 10,2 | 14,7 | 2,0 | 13,9 | 15,9 |
| Agrar | 31,2 | 57,1 | 88,3 | 9,9 | 51,7 | 61,6 |
| Bau | - 5,7 | 39,3 | 33,6 | - 12,0 | 29,2 | 17,2 |
| Innovation & Digitalisierung | - 3,2 | - 1,6 | - 4,8 | - 3,5 | - 3,3 | - 6,8 |
| Sonstige Aktivitäten | - 12,8 | - 14,2 | - 27,0 | - 15,8 | - 14,4 | - 30,2 |
| Überleitung | - 1,4 | - 1,4 | - 2,8 | - 2,4 | - 2,3 | - 4,7 |
| Gesamt | 45,1 | 99,5 | 144,6 | - 27,8 | 81,6 | 53,8 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | ||||||
| Regenerative Energien | 24,3 | 3,4 | 27,7 | - 24,1 | - 4,5 | - 28,6 |
| Klassische Energie | 3,7 | 2,3 | 6,0 | 4,9 | 13,3 | 18,2 |
| Energie | 28,0 | 5,7 | 33,7 | - 19,2 | 8,8 | - 10,4 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | 9,7 | 7,7 | 17,4 | 1,3 | 2,4 | 3,7 |
| Global Produce | - 1,4 | 10,7 | 9,3 | - 1,1 | 14,7 | 13,6 |
| Agrar | 7,9 | 19,7 | 27,60 | - 0,6 | 9,6 | 9,0 |
| Technik | - 0,2 | 8,4 | 8,2 | 0,2 | 9,1 | 9,3 |
| Agrar | 16,0 | 46,5 | 62,5 | - 0,2 | 35,8 | 35,6 |
| Bau | - 9,8 | 34,5 | 24,7 | - 14,7 | 25,6 | 10,9 |
| Innovation & Digitalisierung | - 3,3 | - 1,9 | - 5,2 | - 3,6 | - 3,3 | - 6,9 |
| Sonstige Aktivitäten | - 8,6 | - 10,5 | - 19,1 | - 12,4 | - 11,5 | - 23,9 |
| Überleitung | - 1,4 | - 1,3 | - 2,7 | - 2,4 | - 2,3 | - 4,7 |
| Gesamt | 20,9 | 73,1 | 94,0 | - 52,5 | 53,1 | 0,6 |
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| In Mio. Euro | Veränderung Q1-Q2 in % |
|---|---|
| Umsatzerlöse mit Dritten | |
| Regenerative Energien | 4,1 |
| Klassische Energie | 36,5 |
| Energie | 15,9 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | 3,7 |
| Global Produce | 13,4 |
| Agrar | 11,1 |
| Technik | 37,6 |
| Agrar | 11,5 |
| Bau | 66,6 |
| Innovation & Digitalisierung | - 10,0 |
| Sonstige Aktivitäten | - 29,7 |
| Gesamt | 17,3 |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) | |
| Regenerative Energien | - 33,9 |
| Klassische Energie | - 1,5 |
| Energie | - 29,7 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | - 14,3 |
| Global Produce | > 100 |
| Agrar | 41,2 |
| Technik | 60,2 |
| Agrar | 47,5 |
| Bau | > 100 |
| Innovation & Digitalisierung | > 100 |
| Sonstige Aktivitäten | - 26,7 |
| Überleitung | 0,0 |
| Gesamt | 55,2 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) | |
| Regenerative Energien | - 49,3 |
| Klassische Energie | - 3,0 |
| Energie | - 45,1 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | - 17,3 |
| Global Produce | > 100 |
| Agrar | 65,3 |
| Technik | > 100 |
| Agrar | 83,0 |
| Bau | > 100 |
| Innovation & Digitalisierung | 50,0 |
| Sonstige Aktivitäten | - 10,9 |
| Überleitung | 0,0 |
| Gesamt | > 100 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | |
| Regenerative Energien | - 86,0 |
| Klassische Energie | - 37,8 |
| Energie | - 79,6 |
| Cefetra Group (ehemals: BAST) | - 20,6 |
| Global Produce | > 100 |
| Agrar | > 100 |
| Technik | > 100 |
| Agrar | > 100 |
| Bau | > 100 |
| Innovation & Digitalisierung | 42,4 |
| Sonstige Aktivitäten | - 22,1 |
| Überleitung | 7,1 |
| Gesamt | > 100 |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernhalbjahreszwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
München, 3. August 2021
BayWa Aktiengesellschaft
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| Der Vorstand |
| Prof. Klaus Josef Lutz |
| Andreas Helber |
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| Reinhard Wolf |
Finanzkalender
Termine 2021
Veröffentlichung Zahlen zum 3. Quartal 2021
11.11.2021, 8.30 Uhr - Analysten Conference Call
11.11.2021, 10.30 Uhr - Telefon-Pressekonferenz
Termine 2022
Konzernabschluss 2021
24.03.2022, 10.30 Uhr - Bilanz-Pressekonferenz, München
25.03.2022, 11.00 Uhr - Analystenkonferenz, München
Veröffentlichung Zahlen zum 1. Quartal 2022
05.05.2022, 8.30 Uhr - Analysten Conference Call
05.05.2022 - Pressemitteilung
Hauptversammlung 2022
24.05.2022, 10.00 Uhr - ICM, München
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