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BayWa AG Interim / Quarterly Report 2021

Nov 11, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 29203140

BayWa AG

München

Quartalsmitteilung Q1-3/​2021

Hinweis

Betragsangaben erfolgen in Millionen Euro und werden - sofern nicht anderslautend vermerkt - auf eine Nachkommastelle gerundet.

Dadurch können sich geringfügige Abweichungen bei Summenbildungen sowie bei der Berechnung von Prozentangaben ergeben.

Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf geschlechtsspezifische Formulierungen und formale Anzeige von Geschlechtsidentitäten verzichtet. Die gewählte Form steht für alle Geschlechter (m/​w/​d).

Quartalsmitteilung 1

Überblick über den Geschäftsverlauf des BayWa Konzerns

Überdurchschnittlich starkes drittes Quartal - BayWa bekräftigt Jahresziele

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Ergebnis (EBIT) nach neun Monaten signifikant über Vorjahr; Ergebnisverbesserung in allen drei operativen Segmenten
Segment Energie: reger Handel mit Photovoltaik(PV)-Komponenten; hohe Absatzsteigerung bei Holzpellets
Segment Agrar: profitiert von steigenden Preisen für Agrarerzeugnisse; starke Entwicklung im Spezialitätengeschäft
Segment Bau: positiver Trend im Bausektor ungebrochen; Baustoffhandel floriert

Der BayWa Konzern weist nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 einen preisbedingten Umsatzanstieg um 17,1 Prozent auf rund 14,3 Mrd. Euro aus (Vorjahr: 12,2 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zum 30. September 2021 stieg im Vorjahresvergleich um 86,7 Prozent von 102,7 Mio. Euro auf 191,7 Mio. Euro. Diese signifikante Ergebnisverbesserung wurde von allen drei operativen Kernsegmenten getragen.

Das Segment Energie erzielte einen Ergebnisanstieg um 32,1 Mio. Euro auf insgesamt 80,1 Mio. Euro (Vorjahr: 48,0 Mio. Euro).

Die positive Entwicklung ist ausschließlich auf das Geschäftsfeld Regenerative Energien zurückzuführen. In Polen wurde der erste förderfreie Solarpark mit einer Leistung von 64,6 Megawatt (MW) realisiert und an die irische Alternus Energy Group veräußert. Zudem konnte der Handel mit PV-Komponenten an die gute Entwicklung des ersten Halbjahres anknüpfen und den erwarteten Ergebnisrückgang aus dem Geschäftsfeld Klassische Energie überkompensieren. Während der Handel mit Heizöl erwartungsgemäß schwächer verlief, erreichte der Absatz von Holzpellets signifikante Steigerungen. Das Segment Agrar steigerte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 33,9 Mio. Euro auf 111,4 Mio. Euro (Vorjahr: 77,5 Mio. Euro). Sowohl der internationale als auch der nationale Handel mit Getreide und Betriebsmitteln waren wesentliche Ergebnistreiber im Segment Agrar und profitierten von besseren Handelsopportunitäten sowie steigenden Preisen an den Agrarrohstoffmärkten. Auch das Ergebnis im Geschäftsfeld Technik konnte gegenüber der Vorjahresperiode zulegen. Demgegenüber hatte der Obsthandel im Geschäftsfeld Global Produce mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen und konnte nicht an das hohe Vorjahresniveau anknüpfen. Der Baustoffhandel entwickelte sich weiterhin dynamisch. Das Segment Bau profitierte von einer anhaltend guten Baukonjunktur und verzeichnet nach neun Monaten einen Ergebniszuwachs um rund 22 Mio. Euro auf insgesamt 61,4 Mio. Euro (Vorjahr: 39,2 Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr 2021 bestätigt das Management seine zum Halbjahr getroffene Prognose und geht von einer erheblichen Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) des BayWa Konzerns gegenüber dem Vorjahr aus.

1 Die vorliegende Quartalsmitteilung wurde nach IFRS-Grundsätzen erstellt. Es handelt sich nicht um einen Zwischenabschluss nach IAS 34 oder einen Abschluss nach IAS 1.

Highlights des dritten Quartals 2021

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BayWa AG schließt eine ESG-linked Konsortialfinanzierung über 1,7 Mrd. Euro ab
BayWa AG bündelt Frischegeschäft in 100-prozentiger Tochtergesellschaft BayWa Global Produce GmbH
BayWa r.e. nimmt ihren bislang größten Windpark in Europa in Betrieb (Lyngsåsa in Schweden mit 94,6 MW)
BayWa r.e. errichtet zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und weiteren Forschungspartnern erste Agri-PV-Forschungsanlage für Äpfel und Spalierobst

Vermögensentwicklung vom 1. Januar bis 30. September 2021

Die Bilanzsumme des BayWa Konzerns beträgt zum Ende des dritten Quartals 11.086,5 Mio. Euro und liegt somit um 2.042,1 Mio. Euro über dem Wert zum Ende des Geschäftsjahres 2020. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der unfertigen Leistungen, der überwiegend das Geschäftsfeld Regenerative Energien und hier die im Bau befindlichen Erneuerbare-Energien-Anlagen betrifft. Darüber hinaus sind insbesondere die kurzfristigen Forderungen saisonal bedingt gestiegen.

Das Eigenkapital in Höhe von 1.871,6 Mio. Euro liegt um 615,5 Mio. Euro bzw. 49,0 Prozent über dem Wert zum 31. Dezember 2020. Der Anstieg beruht insbesondere auf der Kapitalerhöhung bei der BayWa r.e. AG (BayWa r.e.), München. Mit einer Eigenkapitaleinlage in Höhe von 530 Mio. Euro übernahmen Fonds, die von dem Schweizer Investor Energy Infrastructure Partners AG (EIP) betreut werden, 49 Prozent der Anteile an der BayWa r.e. Daneben trug auch der positive Konzernüberschuss sowie die versicherungsmathematischen Gewinne aus den Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen zu der Entwicklung bei. Für das Geschäftsjahr 2020 wurde eine Dividende in Höhe von 35,3 Mio. Euro ausgeschüttet.

Die langfristigen Schulden belaufen sich zum 30. September 2021 auf 3.910,6 Mio. Euro und sind im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2020 um 874,6 Mio. Euro bzw. 28,8 Prozent gestiegen. Darin enthalten ist die am 9. September 2021 abgeschlossene Konsortialfinanzierung der BayWa AG mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 1,7 Mrd. Euro, von der zum Abschlussstichtag rund 770 Mio. Euro abgerufen wurden.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 552,0 Mio. Euro auf 5.304,3 Mio. Euro. Diesem Anstieg liegen im Wesentlichen zwei gegenläufige Entwicklungen zugrunde: Mit der Aufnahme des Konsortialkredits konnten kurzfristige Finanzschulden in Höhe von 251,1 Mio. Euro zurückgeführt werden; sie belaufen sich zum Ende des dritten Quartals auf 1.966,0 Mio. Euro. Demgegenüber stiegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung saisonbedingt um 480,8 Mio. Euro auf 1.445,2 Mio. Euro. Gleichzeitig ist ein Anstieg der übrigen Rückstellungen um 102,7 Mio. Euro auf 402,7 Mio. Euro und der finanziellen Verbindlichkeiten aus Warentermin-, Devisen- und Zinssicherungsgeschäften um 155,2 Mio. Euro auf 662,5 Mio. Euro zu verzeichnen.

Ergebnisentwicklung vom 1. Januar bis 30. September 2021

Die Umsatzerlöse des BayWa Konzerns erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2.090,9 Mio. Euro bzw. 17,1 Prozent und betragen 14.288,7 Mio. Euro zum Ende des dritten Quartals 2021. Der Anstieg in den sonstigen betrieblichen Erträgen um 113,1 Mio. Euro auf 251,6 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Unter Berücksichtigung einer rückläufigen Bestandsveränderung - im Wesentlichen aufgrund von Projektverkäufen im Geschäftsfeld Regenerative Energien - hat sich die Gesamtleistung des BayWa Konzerns um 1.911,1 Mio. Euro bzw. 14,7 Prozent auf 14.909,4 Mio. Euro erhöht.

Der Materialaufwand stieg - im Gleichklang mit den Umsatzerlösen - um 1.541,1 Mio. Euro auf 13.061,4 Mio. Euro. Damit konnte das Rohergebnis in Höhe von 1.848,0 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 370,0 Mio. Euro übertroffen werden.

Der Anstieg des Personalaufwands um 82,7 Mio. Euro bzw. 9,7 Prozent auf 935,4 Mio. Euro ist in erster Linie auf gestiegene Mitarbeiterzahlen speziell im Geschäftsfeld Regenerative Energien zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum um 170,3 Mio. Euro bzw. 46,6 Prozent und belaufen sich auf 535,5 Mio. Euro. Dies resultiert insbesondere aus Fremdwährungseffekten sowie gestiegenen Rechts- und Beratungsaufwendungen.

Daneben stiegen auch die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte um 17,7 Mio. Euro auf 179,8 Mio. Euro.

Das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 197,3 Mio. Euro und liegt um 99,3 Mio. Euro über dem Vorjahreswert.

Der Rückgang des Beteiligungsergebnisses um 10,3 Mio. Euro resultiert im Wesentlichen aus den at-Equity-bewerteten Anteilen (Rückgang um 5,4 Mio. Euro). Daneben liegt auch das übrige Beteiligungsergebnis mit 1,0 Mio. Euro um 4,9 Mio. Euro unter dem Vorjahr.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des BayWa Konzerns beläuft sich zum dritten Quartal 2021 auf 191,7 Mio. Euro und liegt damit 86,7 Prozent bzw. 89,0 Mio. Euro über dem Vorjahr (102,7 Mio. Euro).

Das Zinsergebnis der ersten neun Monate hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Mio. Euro verbessert und beläuft sich auf minus 75,2 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands in Höhe von 33,0 Mio. Euro ergibt sich ein Konzernüberschuss für die ersten drei Quartale 2021 in Höhe von 83,5 Mio. Euro. Dieser ist um 65,2 Mio. Euro höher als der Konzernüberschuss des Vergleichszeitraums 2020.

Geschäftsverlauf in den Segmenten vom 1. Januar bis 30. September 2021

Segment Energie

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Umsatz EBIT
In Mio. Euro Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in % Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in %
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Regenerative Energien 2.219,6 1.329,8 66,9 69,0 22,0 > 100
Klassische Energie 1.465,3 1.323,6 10,7 11,1 26,0 - 57,3
Segment Energie 3.684,9 2.653,4 38,9 80,1 48,0 66,9

Im BayWa Konzern umfasst das Segment Energie das Geschäft mit erneuerbaren Energien, das in der BayWa r.e. AG gebündelt ist, sowie den Handel mit fossilen und nachwachsenden Brenn-, Kraft- und Schmierstoffen. Das Segment Energie verzeichnete ein starkes drittes Quartal. Nach neun Monaten des laufenden Berichtsjahres weist das Segment, verglichen mit der Vorjahresperiode, einen Umsatzanstieg um 38,9 Prozent aus. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 66,9 Prozent auf 80,1 Mio. Euro (Vorjahr: 48,0 Mio. Euro). Dieser signifikante Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist ausschließlich auf das Geschäftsfeld Regenerative Energien zurückzuführen. Vor allem das Handelsgeschäft mit Photovoltaik(PV)-Komponenten konnte an die positive Entwicklung des ersten Halbjahres 2021 anknüpfen und den Ergebnisvorsprung weiter ausbauen. Dabei war vor allem eine höhere Nachfrage aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg zu verzeichnen. Entsprechend lag die Gesamtleistung der verkauften PV-Module um 72 Prozent über dem Niveau der Vorjahresperiode. Darüber hinaus trug im dritten Quartal der Verkauf des Solarparks "Witnica" (64,6 MW) in Polen an die irische Alternus Energy Group positiv zum Ergebnis bei. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 weltweit Wind- und Solarenergieanlagen mit einer Leistung von über 200 MW veräußert. Wie in den Vorjahren wird ein großer Teil der geplanten Projektverkäufe im Schlussquartal erfolgen.

Im Geschäftsfeld Klassische Energie liegt das EBIT nach neun Monaten des laufenden Berichtsjahres erwartungsgemäß unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Diese Entwicklung ist vor allem auf einen Absatzrückgang bei Heizöl um rund 32 Prozent zurückzuführen, resultierend aus dem starken Ölpreisanstieg, der hohen Bevorratung im Vorjahr infolge der Mehrwertsteuersenkung und der Einführung der CO2-Bepreisung. Auch das Kraftstoffgeschäft verzeichnete einen um 18,7 Prozent rückläufigen Absatz und konnte das Vorjahresniveau nicht erreichen. Positiv entwickelte sich dagegen das Wärmegeschäft mit festen Brennstoffen wie Holzpellets, die als CO2-neutraler Energieträger von der Einführung der CO2-Bepreisung profitieren. Hier konnte der Absatz gegenüber der Vorjahresperiode um 31,2 Prozent gesteigert werden. Dazu trug die im Vorjahr durchgeführte Kapazitätserweiterung der zwei Pelletwerke in Wunsiedel bei. Im Bereich LNG (Liquefied Natural Gas - flüssiges Erdgas) nahm die BayWa Mobility Solutions GmbH im dritten Quartal zwei weitere Tankstellen in Betrieb und baute damit das Tankstellennetz für den Schwerlastverkehr weiter aus.

Segment Agrar

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Umsatz EBIT
In Mio. Euro Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in % Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in %
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Cefetra Group 3.802,0 3.281,0 15,9 28,8 16,6 73,5
Global Produce 709,3 711,6 - 0,3 22,7 30,2 - 24,8
Agrar 3.119,9 2.764,9 12,8 34,0 6,7 > 100
Technik 1.378,2 1.358,6 1,4 25,9 24,0 7,9
Segment Agrar 9.009,4 8.116,1 11,0 111,4 77,5 43,7

Das Segment Agrar gliedert sich in die vier Geschäftsfelder Cefetra Group, Global Produce, Agrar und Technik. Die Geschäftsfelder Cefetra Group und Agrar decken den internationalen und nationalen Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln ab. Global Produce umfasst den weltweiten Handel mit Obst und Fruchtgemüse. Das Geschäftsfeld Technik handelt mit landtechnischen Maschinen und Anlagen und bietet umfangreiche Serviceleistungen an. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte das Segment Agrar einen Umsatz, der erheblich über dem Vorjahresniveau lag. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich in der Berichtsperiode um 43,7 Prozent, was im Wesentlichen auf höhere Ergebnisbeiträge der Geschäftsfelder Cefetra Group und Agrar zurückzuführen ist.

Im Geschäftsfeld Cefetra Group liegt das Ergebnis signifikant über dem Niveau des Vorjahres. Der Konzern nutzte im internationalen Handel mit Getreide und Ölsaaten im Berichtszeitraum die starken Preisvolatilitäten und insgesamt besseren Handelsopportunitäten als in der Vorjahresperiode. Eine anhaltend hohe internationale Nachfrage sowie eine knappe Getreidebilanz führten nach einer zwischenzeitlichen Korrektur im dritten Quartal erneut zu einem Preisanstieg insbesondere bei Weizen und Raps. Davon profitierte das Geschäftsfeld vor allem im Handel mit Standarderzeugnissen. Auch das Spezialitätengeschäft trug positiv zur Ergebnisentwicklung bei. Insbesondere der Handel mit Stärke und Proteinen im Vereinigten Königreich verzeichnete eine signifikante Ergebnissteigerung.

Die Rahmenbedingungen für das inländische Agrarhandelsgeschäft waren im Berichtszeitraum durch zahlreiche Hagel- und Starkregenereignisse gekennzeichnet. Diese führten immer wieder zu Ernteunterbrechungen und wirkten sich teilweise negativ auf die Erträge aus. Insgesamt dürfte die Erntemenge (Getreide und Körnermais) für das Jahr 2021 in Deutschland mit einem Minus von 1,8 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Das dritte Quartal ist geprägt von der Ernteerfassung und den dazugehörigen Betriebskosten an den Standorten, während die Erträge aus der Vermarktung der neuen Ernte erst im Folgejahr realisiert werden. Im Futtermittelbereich führte eine zunehmende Wettbewerbsintensität zu einem starken Druck auf die Handelsmargen. Das Betriebsmittelgeschäft entwickelte sich besser als im Vorjahr; bei Düngemitteln profitierte die BayWa aufgrund frühzeitiger Bevorratung von der Preisentwicklung. Hier hatten die stark angestiegenen Energiepreise zu einer Verknappung des Angebots geführt, da weltweit zahlreiche Hersteller ihre Produktion gedrosselt haben. Bei Pflanzenschutzmitteln wirkte sich der feuchtwarme Sommer positiv auf den Absatz von Herbiziden aus. Das Saatgutgeschäft verzeichnete ebenfalls eine positive Entwicklung und der Absatz konnte gegenüber dem Vorjahresniveau gesteigert werden. Dabei profitierten die Margen von einer guten Eigenmarkenstrategie, Verschiebungen zu margenstärkeren Sortimenten und einem breiten Portfolio.

Nach zwei schwächeren Jahren dürfte die diesjährige europäische Apfelernte knapp 10 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen, aber noch rund 12 Prozent unter der Rekordernte aus dem Jahr 2018. Der Start in die neue Vermarktungssaison in Deutschland fiel im Geschäftsfeld Global Produce dennoch verhalten aus. Die überdurchschnittlich hohen Preise haben zu einem Nachfragerückgang geführt. Darüber hinaus war die Sommerobstsaison witterungsbedingt stark beeinträchtigt. Im internationalen Geschäft stellten coronabedingte Logistikengpässe eine spürbare Herausforderung in der Warenbeschaffung bei TFC Holland B.V. (TFC) dar; bei T&G Global Limited (T&G Global) kam es infolgedessen zu einem verzögerten Start des Exportgeschäfts in die Kernmärkte Europa, Asien und USA. Zudem wirkten sich in Neuseeland widrige Witterungsverhältnisse und ein Mangel an Saisonarbeitskräften negativ auf die Erntemengen aus. Positiv dagegen entwickelte sich die Wachstumsstrategie mit der Vergabe von Anbaurechten der Marke Envy. Hier wurden im Berichtszeitraum Anbaurechte für rund 200 Hektar in Neuseeland und USA vergeben, die in den Folgejahren einen positiven Ergebnisbeitrag leisten werden.

Das Geschäftsfeld Technik konnte das hohe Ergebnisniveau der Vorjahresperiode leicht übertreffen und damit den zum Halbjahr noch bestehenden Rückstand aufholen. Die Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf eine erhöhte Nachfrage nach Gebrauchtmaschinen zurückzuführen; der Absatz ist hier um 27,7 Prozent gestiegen. Zudem war eine starke Nachfrage nach Service und Werkstattleistungen zu verzeichnen.

Segment Bau

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Umsatz EBIT
In Mio. Euro Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in % Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in %
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Segment Bau 1.576,5 1.410,5 11,8 61,4 39,2 56,6

Im Segment Bau wird innerhalb des Konzerns im Wesentlichen der Handel mit Baustoffen in Deutschland und Österreich zusammengefasst. In der Berichtsperiode profitierte das Segment von der anhaltend guten Branchenauslastung im deutschen Bauhauptgewerbe und verzeichnete Absatzsteigerungen in der gesamten Produktpalette, wobei das Sortiment für Hochbau und Dach besonders stark nachgefragt wurde. Die dynamische Preisentwicklung für Baumaterialien setzte sich wegen einer anhaltend hohen internationalen Nachfrage bei gleichzeitig mangelnder Verfügbarkeit auch im dritten Quartal fort. Aufgrund eines guten Bestandsmanagements sowie langjährig stabiler Lieferantennetzwerke war das Segment Bau der BayWa nahezu uneingeschränkt lieferfähig und konnte höhere Handelsmargen erzielen. Zudem konnte die BayWa Bau Projekt GmbH an die positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2021 anknüpfen. Hier wurden u. a. die restlichen Einheiten aus einem Bauprojekt südlich von München verkauft. Entsprechend stieg das operative Ergebnis (EBIT) im Segment Bau gegenüber dem Vorjahr um rund 22 Mio. Euro auf 61,4 Mio. Euro (Vorjahr: 39,2 Mio. Euro).

Segment Innovation & Digitalisierung

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Umsatz EBIT
In Mio. Euro Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in % Q1-3/​2021 Q1-3/​2020 Veränderung in %
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Segment Innovation & Digitalisierung 8,8 8,1 8,6 - 7,7 - 8,4 8,3

Das Segment Innovation & Digitalisierung bündelt alle Aktivitäten des BayWa Konzerns in den Bereichen Digital Farming und eBusiness. Der Umsatzanstieg des Segments in der Berichtsperiode ist im Wesentlichen auf den stetigen Ausbau des Produktangebots, die internationale Vertriebsausweitung und auf einen Zugewinn an Neukunden zurückzuführen. Im Berichtszeitraum wurden vor allem Bodenprobendienstleistungen sowie Hardware-Komponenten verstärkt nachgefragt. Im Bereich eBusiness lagen die Geschäfte im Online-Handel weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Umsätze und Erträge daraus werden allerdings demjenigen Geschäftsfeld bzw. Segment zugerechnet, in dem das jeweils verkaufte Produkt angesiedelt ist. Das operative Ergebnis (EBIT) ist plangemäß negativ und weist im Berichtszeitraum mit minus 7,7 Mio. Euro ein gegenüber der Vorjahresperiode leicht verbessertes Ergebnis aus. Die Verbesserung ist auf eine Weiterverrechnung von Leistungen für eBusiness-Aktivitäten an die entsprechenden Geschäftsfelder zurückzuführen.

Sonstige Aktivitäten

Das EBIT der Sonstigen Aktivitäten mitsamt Überleitung setzt sich im Wesentlichen aus den Verwaltungskosten des Konzerns sowie Konsolidierungseffekten zusammen und liegt zum 30. September 2021 mit minus 53,5 Mio. Euro auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Beteiligungsverluste und coronabedingte Kosten konnten durch zugeflossene Bankdividenden kompensiert werden.

Ausblick

Für das Schlussquartal bleiben die Perspektiven in den drei operativen Kernsegmenten des BayWa Konzerns positiv.

Im Geschäftsfeld Regenerative Energien wird die Zeit bis zum Jahresende von zahlreichen Projektverkäufen bestimmt sein. Bereits im dritten Quartal erfolgte das Signing für den Verkauf des 18 MW großen Windparks "Tout Vent" in Frankreich, dessen Closing bis zum Ende des Jahres vorgesehen ist. Daneben werden im Berichtsjahr weitere Anlagenverkäufe in Europa realisiert, insbesondere in Spanien, den Niederlanden und in Deutschland. Ferner wird das Geschäftsfeld zur Stärkung der Aktivitäten in den Niederlanden bis zum Jahresende die restlichen 30 Prozent der Anteile an der GroenLeven-Unternehmensgruppe übernehmen. Als Wegbereiter der Klimaneutralität dürfte sich die hohe Nachfrage nach Solarmodulen fortsetzen. Zusätzliche Ergebnispotenziale ergeben sich im Servicegeschäft. Hier könnte der Energiehandel von den stark steigenden Strompreisen profitieren.

Im Geschäftsfeld Klassische Energie bleibt abzuwarten, ob der Handel mit Heizöl in den bevorstehenden Wintermonaten anzieht. Die hohen Ölpreise bremsen die Nachfrage, aber im Falle eines kalten Winters werden die Verbraucher voraussichtlich nachtanken müssen. Ferner dürfte sich die gute Nachfrage nach Holzpellets bis zum Jahresende fortsetzen. Damit könnte der erwartete Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr gemindert werden. Im Geschäft mit Schmier- und Kraftstoffen wird von einer relativ stabilen Entwicklung ausgegangen. Der erwartete Rückgang des operativen Ergebnisses im Geschäftsfeld Klassische Energie wird von einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses im Geschäftsfeld Regenerative Energien überkompensiert.

Im internationalen Handel mit Getreide und Ölsaaten waren die Handelsopportunitäten im bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres 2021 vor allem von steigenden Erzeugerpreisen und Volatilitäten gekennzeichnet. Die Getreidepreise könnten weiter steigen, da die internationale Nachfrage nach Getreide anhaltend hoch ist und die globalen Lagerbestände unterdurchschnittliche Mengen aufweisen. Für das Geschäftsfeld Cefetra Group dürften sich aufgrund der hieraus zu erwartenden Preisvolatilitäten zusätzliche Ergebnispotenziale ergeben. Der Handel mit Spezialitäten sollte bis zum Jahresende an die starken Vorquartale anknüpfen. Vor diesem Hintergrund wird für die Cefetra Group eine signifikante Steigerung des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahresniveau erwartet.

Im Geschäftsfeld Agrar wirkt sich die Preisrallye bei den Erzeugnissen im Berichtsquartal noch nicht positiv auf das Ergebnis aus, da die in diesem Jahr geschlossenen Getreidekontrakte im Wesentlichen erst im Folgejahr erfolgswirksam verbucht werden. Trotz insgesamt geringerer Weizenqualitäten bestehen aufgrund des knappen Angebots gute Absatzmöglichkeiten. Ungewiss bleibt die Entwicklung im Handel mit Düngemitteln. Steigende Energiepreise haben zu extrem hohen Düngemittelpreisen geführt. Zu Beginn des vierten Quartals haben sich die Preise gegenüber Vorjahr teilweise verdoppelt. Zudem ist das Angebot knapp, da einige Hersteller ihre Produktion wegen der Entwicklung der Energiepreise drosseln. Die hohen Düngemittelpreise könnten zu einer Kaufzurückhaltung führen bzw. die Düngereinlagerung seitens der Landwirte verzögern. Darüber hinaus wird das operative Ergebnis im Geschäftsfeld Agrar im Schlussquartal zudem durch Restrukturierungsmaßnahmen belastet.

Das operative Ergebnis im Geschäftsfeld Global Produce wird sich bis zum Jahresende voraussichtlich leicht über dem Vorjahresniveau einpendeln. Allerdings bleibt die Entwicklung durch weltweite Logistikengpässe und coronabedingte Maßnahmen in Neuseeland belastet. So erschweren hohe Frachtkosten und die knappe Verfügbarkeit von Containern das Exportgeschäft in Neuseeland, aber auch das Importgeschäft bei TFC. Positiv entwickelt sich die Nachfrage für Anbaurechte an der Apfel-Clubsorte Envy und stützt damit langfristig das Wachstum im Geschäftsfeld Global Produce. Im Schlussquartal dürfte die Vermarktung der deutschen Apfelernte sowie der saisontypische Nachfrageanstieg nach exotischen Früchten in der Vorweihnachtszeit das Ergebnis positiv beeinflussen. Zudem wirken sich Einmaleffekte aus dem Verkauf einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion eines Ernteerfassungs-Standorts in Hawke's Bay, Neuseeland, positiv auf das Gesamtergebnis des Geschäftsfelds Global Produce aus.

Der positive Trend im Landtechnikgeschäft dürfte bis zum Jahresende anhalten. Inflationsängste und hohe Erzeugerpreise fördern die Kaufbereitschaft der Landwirte. Die Auftragseingänge im Geschäftsfeld Technik der BayWa AG liegen nach neun Monaten deutlich über dem Rekordniveau des Vorjahres. Allerdings machen die Hersteller aufgrund von Störungen der Lieferketten keine verbindlichen Zusagen für die Auslieferungen von Maschinen und Geräten. Eine Entspannung der Liefersituation ist vorerst nicht in Sicht, daher könnten sich Verschiebungen der Fakturierungen ins Folgejahr ergeben. Zudem dürften sich im Schlussquartal keine Vorzieheffekte ergeben - wie zum Beispiel im Vorjahr aufgrund des Auslaufens des gesenkten Mehrwertsteuersatzes. Vor diesem Hintergrund wird das Geschäftsfeld Technik das Rekordergebnis des Vorjahres nicht erreichen können, aber voraussichtlich zumindest ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen.

In Summe geht die BayWa im Segment Agrar für das Geschäftsjahr 2021 von einer erheblichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr aus.

Im Segment Bau dürfte sich das mengenbedingte Umsatz- und Ergebniswachstum gegenüber dem Vorjahr bis zum Jahresende fortsetzen, sofern die Bautätigkeit nicht durch außergewöhnlich ungünstige Witterungseinflüsse ausgebremst wird. Zusätzliche Ergebnisbeiträge sind über die BayWa Bau Projekt GmbH aus einem Bauprojekt in Schrobenhausen zu erwarten. Lieferengpässe und steigende Preise konnte das Segment Bau bisher durch effiziente Logistikstrukturen erfolgreich auffangen. Im Segment Bau ist mit einer signifikanten Ergebnissteigerung gegenüber 2020 zu rechnen.

Die Aktivitäten im Segment Innnovation & Digitalisierung sind hauptsächlich durch Investitionen und Entwicklungskosten für zukünftige digitale Produkt- und Serviceangebote geprägt. Vor diesem Hintergrund ist, wie geplant, ein negatives operatives Ergebnis (EBIT) zu erwarten, das sich gegenüber dem Vorjahresniveau voraussichtlich leicht erhöhen wird.

Für die Sonstigen Aktivitäten ist von Be- und Entlastungseffekten auszugehen. Positiv dürften sich im Berichtsjahr zufließende Bankdividenden auf das Ergebnis auswirken. Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie bleibt schwer einschätzbar, daher ist mit zusätzlichen Aufwendungen für den Arbeitsschutz und die Sicherheit der BayWa Mitarbeiter zu rechnen. Zudem wirkt sich die Erhöhung der D & OVersicherungsprämien belastend aus. Dies wird das negative Ergebnis der Sonstigen Aktivitäten gegenüber Vorjahr voraussichtlich erheblich erhöhen.

Für das Gesamtjahr 2021 bestätigt das Management seine zum Halbjahr getroffene Prognose und geht von einer erheblichen Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) des BayWa Konzerns gegenüber dem Vorjahr aus.

Hinweis: Die in die Zukunft gerichteten Aussagen und Planzahlen in dem vorliegenden Dokument basieren auf Annahmen und unterliegen unvorhersehbaren Risiken. Soweit sich diese Annahmen der Gesellschaft als unzutreffend herausstellen sollten oder sich andere unvorhersehbare Risiken ergeben, ist nicht auszuschließen, dass die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von den in diesem Dokument dargestellten zukunftsgerichteten Aussagen und Planzahlen abweicht.

Ausgewählte Finanzinformationen

Konzernbilanz zum 30. September 2021

Aktiva

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In Mio. Euro 30.09.2021 31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 458,6 436,7
Sachanlagen 2.523,9 2.468,5
At-Equity-bilanzierte Anteile 245,9 244,3
Übrige Finanzanlagen 231,4 194,0
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 41,4 51,0
Ertragsteuerforderungen 0,0 0,0
Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 35,6 28,0
Latente Steueransprüche 299,7 285,1
3.836,5 3.707,6
Kurzfristige Vermögenswerte
Wertpapiere 1,2 1,2
Vorräte 3.920,9 2.939,2
Biologische Vermögenswerte 12,3 12,8
Ertragsteuerforderungen 54,4 58,4
Finanzielle Vermögenswerte 729,8 496,0
Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 2.293,1 1.655,7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 228,3 168,4
7.240,0 5.331,7
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/​Veräußerungsgruppen 10,0 5,1
Summe Aktiva 11.086,5 9.044,4

Passiva

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In Mio. Euro 30.09.2021 31.12.2020
Eigenkapital
Ausgegebenes Kapital 90,6 90,6
Kapitalrücklage 121,7 121,7
Hybridkapital 296,3 296,3
Gewinnrücklagen 560,8 369,3
Sonstige Rücklagen 37,9 50,5
Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter 1.107,3 928,4
Anteile anderer Gesellschafter 764,3 327,7
1.871,6 1.256,1
Langfristige Schulden
Pensionsrückstellungen 712,5 769,5
Langfristige übrige Rückstellungen 71,0 69,5
Finanzschulden 1.901,3 1.114,2
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 829,9 761,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbundbeziehungen 8,6 7,4
Ertragsteuerverbindlichkeiten 0,1 0,1
Finanzielle Verbindlichkeiten 59,4 17,2
Übrige Verbindlichkeiten 83,3 88,6
Latente Steuerschulden 244,5 207,7
3.910,6 3.036,0
Kurzfristige Schulden
Pensionsrückstellungen 29,5 31,4
Kurzfristige übrige Rückstellungen 402,7 300,0
Finanzschulden 1.966,0 2.217,1
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 71,9 72,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbundbeziehungen 1.445,2 964,4
Ertragsteuerverbindlichkeiten 32,5 38,1
Finanzielle Verbindlichkeiten 662,5 507,3
Übrige Verbindlichkeiten 694,0 621,7
5.304,3 4.752,3
Summe Passiva 11.086,5 9.044,4

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 30. September 2021

Fortgeführte Geschäftsbereiche

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In Mio. Euro Q1-3/​2021 Q1-3/​2020
Umsatzerlöse 14.288,7 12.197,8
Bestandsveränderung 357,3 650,7
Andere aktivierte Eigenleistungen 11,8 11,3
Sonstige betriebliche Erträge 251,6 138,5
Materialaufwand - 13.061,4 - 11.520,3
Rohergebnis 1.848,0 1.478,0
Personalaufwand - 935,4 - 852,7
Abschreibungen - 179,8 - 162,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 535,5 - 365,2
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit 197,3 98,0
Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Anteilen - 6,6 - 1,2
Übriges Beteiligungsergebnis 1,0 5,9
Zinsertrag 12,1 9,3
Zinsaufwand - 87,3 - 86,2
Finanzergebnis - 80,8 - 72,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) 116,5 25,8
Ertragsteuern - 33,0 - 7,5
Konzernüberschuss/​-fehlbetrag 83,5 18,3
davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter 38,9 20,1
davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens 44,6 - 1,8
EBIT 191,7 102,7
EBITDA 371,5 264,8
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) 0,99 - 0,33
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) 0,99 - 0,33

München, 8. November 2021

BayWa Aktiengesellschaft

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Der Vorstand
Prof. Klaus Josef Lutz
Andreas Helber
Marcus Pöllinger
Reinhard Wolf

Finanzkalender

Termine 2022

Konzernabschluss 2021

24.03.2022, 10.30 Uhr - Bilanz-Pressekonferenz, München

25.03.2022, 11.00 Uhr - Analystenkonferenz, München

Veröffentlichung Zahlen zum 1. Quartal 2022

05.05.2022, 8.30 Uhr - Analysten Conference Call

05.05.2022 - Pressemitteilung

Hauptversammlung 2022

24.05.2022, 10.00 Uhr

Kontakt

Investor Relations

Arabellastraße 4

81925 München

[email protected]

www.baywa.com